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	<title>BiodynWiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>https://biodyn.wiki/index.php?title=Bodenfruchtbarkeit_und_Ern%C3%A4hrungsdynamik_-_Vortrag_von_Manfred_Klett_am_12._November_2017&amp;diff=4146</id>
		<title>Bodenfruchtbarkeit und Ernährungsdynamik - Vortrag von Manfred Klett am 12. November 2017</title>
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		<updated>2024-03-29T20:39:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Chrifri: /* Herbstprozesse */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Manfred Klett|zurück zu Manfred Klett ◁]] &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
====Filmdoku====&lt;br /&gt;
[[Datei:Dr. Manfred Klett biodynamische Landwirtschaft Vortrag Bodenfruchtbarkeit 12. November 2017.jpg|450px|center|link=https://www.youtube.com/watch?v=v6WLKhCfABA]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- Manfred Klett -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Dieser Vortrag befindet sich in der Bearbeitung und er ist noch nicht &amp;quot;reif&amp;quot;. Gerne kannst du hier [[MitTun bei biodyn.wiki|mitTun]]: Korrektur, Überschriften und Absätze. Stand 29. März 2024&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begrüßung und Einführung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einführung Uwe Neukamm ===&lt;br /&gt;
Ich freue mich sehr, dass ich euch heute alle hier so begrüßen darf. Seid gegrüßt! Es ist schön. Wir sind heute viele. Auch neue Gesichter, Junge. Freut mich sehr!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Thema heut, ich soll in das Thema einführen, das Thema ist etwas sperrig, das muss man ablesen: Bodenfruchtbarkeit und Ernährungsdynamik. Das ist genau das Spannungsfeld, in dem ich jetzt als Landwirt eingebunden bin. Auf der einen Seite muss ich dafür Sorge tragen, dass der Boden fruchtbarer wird und auf der anderen Seite will ich dafür Sorge tragen, dass die Produkte, die ich produziere, zum Wohle aller sind und zu einer gesunden Ernährung beitragen. Deswegen ist es genau das Spannungsfeld, das ich so empfinde und ich stehe da als Bauer genau dazwischen. Und früher war das ganz einfach. Da hatte ich die Formel oder auch andere, wenn man einen gesunden Boden hat, dann erzeugt man gesunde Nahrungsmittel. Und wenn man genauer hinguckt und wir befinden uns in einer Zeit, wo man immer ein bisschen genauer hinguckt und sagt auch wir wollen eine Bewusstseinsseele entwickeln. Wenn man da genauer hinguckt und das verstehen will, dann merkt man, dass sowohl Gesundheit und Ernährung als auch Bodenfruchtbarkeit nichts Festes ist, sondern dass das dynamische Systeme, vielleicht was Lebendiges ist und daraus stellen sich dann viele Fragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es ist nicht mehr so, dass man sagt: Ich mach das und dann kommt ein guter Boden raus und eine Bodenfruchtbarkeit und die Bodenfruchtbarkeit äußert sich in möglichst viel Gesundheit beim Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da stellen sich für mich zum Beispiel schon die Frage, dass das, was vor 20 Jahren oder vor zehn Jahren für mich gesund war, mich zu ernähren, heute vielleicht gar nicht mehr so ist. Das, was wir vor 20 Jahren, was mich genährt hat, macht mich heute nur fett. Das, was ich vor 20 Jahren auf dem Acker gemacht habe, funktioniert heute nimmer. Und ist denn überhaupt die Bodenfruchtbarkeit, die ich anstrebe, vielleicht eine ganz andere, als ich eigentlich produziere, oder umgekehrt, was ist zum Beispiel eine spezielle biologisch dynamische Bodenfruchtbarkeit? Ist das eine Fruchtbarkeit, die sich auch äußert in Qualität, oder heißt für mich Bodenfruchtbarkeit, dass einfach möglichst viel wachsen soll? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese beiden Dinge werden wir heute zusammenbringen und ich freue mich sehr, dass die Meike Ehrlichmann da ist und uns da einen ganzen interessanten Ansatz vorstellen wird, ich glaube, der wird uns alle weiterbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazwischen, nach dem Mittagessen und vor dem Kaffeetrinken, das wird relativ eng zusammenliegen, wird uns der Wolfgang Krämer seinen interessanten Hof vorstellen. Wenn die uns ihren Hof vorstellen, das wird bestimmt auch ganz spannend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ganz besonders freue ich mich, dass heute zu uns gekommen ist, jemand, den man vielleicht wie keinen anderen mit dem Thema Bodenfruchtbarkeit und biologisch dynamische Bodenfruchtbarkeit zusammenbringt, den, ich denk, die meisten von uns auch durch seine Lieder ein bisserl kennen, als auch als Gründer vom Dottenfelderhof. Und ich freue mich sehr, dass es uns heute gelungen ist, ihn noch einmal einzuladen. Er hat eigentlich gesagt, er macht so was nicht mehr und ich freue mich sehr, dass er es dann doch gemacht hat. Manfred Klett!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vortrag Manfred Klett ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Begrüßung Manfred Klett ===&lt;br /&gt;
Verehrte liebe Gäste, liebe Freunde aus der hiesigen bayerischen Vereinigung für biologische dynamische Wirtschaftsweise und auch diejenigen, die hier in Nürnberg ja auch aktiv sind auf diesem Felde.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich frage zunächst einmal, ob ich frei hier so sprechen kann, ob sie mich hören, ganz hinten. Ich bin nicht so erfreut über ein Mikrofon, und so versuche ich so deutlich und laut zu sprechen, dass jeder von ihnen mich vielleicht doch verstehen kann. Und wenn nicht, dann bitte ich einfach mal die Hand zu heben, denn ab und zu, wenn man dann im Sprechen ist, kann die Stimme mal ein bisschen absinken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bedanke mich vielmals für die Einladung hier zu dieser Tagung in Nürnberg zu diesem Thema. Und diese beiden Themata hängen ja sehr eng zusammen Bodenfruchtbarkeit und Ernährungsdynamik, ist ja evident, das wurde ja auch gerade angesprochen. Und meine Aufgabe wird es nun sein, zur Frage der Bodenfruchtbarkeit etwas beizutragen. Und das ist ein so unerschöpfliches Thema, dass man Schwierigkeiten hat, es überhaupt irgendwie zu umgreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einführung Bodenfruchbarkeit ===&lt;br /&gt;
Und es ist ja auch dieser Begriff heute, Bodenfruchtbarkeit, im allgemeinen Bewusstsein, ich spreche jetzt vom wissenschaftlichen Bewusstsein an den Hochschulen, an den Universitäten oder wo auch immer, so in den akademischen Kreisen, dieser Begriff nicht mehr aktuell. Man hat ihn ad acta gelegt, mehr oder weniger, weil er nicht definierbar ist. Der ist so umfassend, dass man ihn einfach in dem Sinne nicht in eng begrenzten quantitativen Begriffen erfassen kann. Und deshalb hat man ihn ersetzt mehr durch den Begriff der Ertragsleistung der Böden. Was bringen die Böden, was ist deren Hervorbringungskraft? Und die kann man messen! Die kann man messen und zählen und wägen. Man kann es quantitativ erfassen in Erträgen. Aber ist das noch Bodenfruchtbarkeit? Denn ich kann ja diese Erträge auf andere Weise erzielen, indem ich da auf dem Boden ständig von außen was drauf schmeiße, was man dann Dünger nennt und dadurch und sonstige Fremdmittel, die man einsetzt, Betriebsmittel, damit kann man ja auch hohe Erträge erzielen. Man hat den Begriff der Bodenfruchtbarkeit langsam hinter sich gelassen, um einen Begriff zu wählen, dem man eben tatsächlich wiegen und messen und zählen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und damit hat man eigentlich den Boden aus den Augen verloren, in gewissem Sinne. Und gerade in biologisch-dynamischen Zusammenhängen müssen wir ja jetzt versuchen, diesen zentralen Begriff, also die Belebung der Erde selber, das ist ein Prozess, der sozusagen so umfassend ist, wie das menschliche Leben selbst, das Leben der Erde! Wie man den sozusagen so in Worte bringen kann oder jedenfalls mal in Bildern umschreiben kann, dass man einen neuen Zugriff zu diesem zentralen Begriff des lebendigen Bodens finden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun ist es so, dass man heute ja in den Wissenschaften, ich spreche jetzt von den Landwirtschaftswissenschaften, da gibt es ja das Gebiet der Bodenkunde, also die eigentlich die Aufgabe hätte, gerade mit diesen Fragen so umzugehen, dass es auch umsetzbar wäre in der Praxis. Und das ist aber keineswegs der Fall, oder nicht generell der Fall, weil man eben nur durch Quantifizieren, nur durch diese, nur das, was wirklich messbar ist, irgendwie zu Aussagen kommt. Die qualitative, die Wesenseite, die bleibt völlig außer Betracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun hat man in der Bodenkunde doch ein Gebiet, wo man einigermaßen an den Phänomenen sich entlang gehangelt hat durch die Jahrzehnte und das ist das Gebiet der Bodentypologie. Das heißt, dass jeder Standort, wenn man auf einen Betrieb irgendwo hinkommt, dann findet man eben ganz bestimmte Böden, die durch, lange, lange, lange Zeiten hindurch, 10.000 Jahre rechnet man heute, also seit den letzten Eiszeiten, sich allmählich entwickelt haben. Und das kann man phänomenal ganz, ganz gut begleiten, kann man beobachten, kann man anschauen, auf jedem Betrieb gräbt man ein tiefes Loch und dann ist da ein bestimmtes Profil und daraus kann man schon sehr viel ablesen. Das ist eine Langzeitentwicklung. Und die finden wir vor. Das ist Ergebnis von ewigen Zeiten, kann man sagen. Und in diesem Zusammenhang greifen wir jetzt als Landwirte und Gärtner ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da kann man mit solchen Begriffen wie, also ich spreche jetzt mal zu Praktikern: Da gibt es also den Begriff der Rendzina, hier im Jura, sehr verbreitet. Oder es gibt die Parabraunerde oder die Braunerde oder Podzol. Das sind alles wunderschöne Worte, hinter denen aber doch bestimmte Phänomene stehen, die für den Praktiker durchaus aussagekräftig sind. Und aber am Ende kann man dann doch recht herzlich wenig damit anfangen. Es ist immer gut zu wissen, man soll Kenntnis davon haben. Sondern für den praktizierenden Landwirt, den Gärtner, ist es auch notwendig, sozusagen die Bodenfruchtbarkeit oder das, was die Böden fruchtbar macht, mal zu verfolgen im Jahreslauf. Denn in den greift man ja immer ein, in den Jahreslauf, also die vier Jahreszeiten und greift ein durch die Bodenbearbeitung, durch die Fruchtfolge, durch die Düngung. Das sind die &#039;&#039;&#039;drei Säulen des Ackerbaus&#039;&#039;&#039; seit eh und je gewesen. Und greift ein verschieden, ob man jetzt im Winter sich befindet oder im Frühjahr oder im Sommer oder im Herbst. Und steuert dadurch, durch den menschlichen Geist, durch die Einsichten, die man als Mensch hat, die man sich erarbeiten muss. Und man kommt da nie an ein Ende. Nie. Man ist immer auf dem Wege, dass man versucht, das so gut wie möglich zu machen, dass man diese von Natur veranlagten Prozesse im Jahreslauf sachgemäß steuert. So, dass ich dadurch das Ergebnis dann nennen kann, die Bodenfruchtbarkeit, wenn sie sich auch nicht immer nach außen, direkt, immer darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss es geistig erstmal in sich produzieren. Man muss den Begriff geistig in sich überhaupt erst etablieren, um dann sein Beobachtungsvermögen so zu erweitern, dass man die Dinge dann auch in einem höheren Sinne erkennt. Nicht nur an der Ertragsbildung. Nicht nur das da ein schöner Humusgehalt ist oder irgend sowas. Das sind alles äußerliche Dinge. Sondern dass man innerlich als Mensch erkenntnismäßig in sein Denken fühlen und dann schließlich auch in seinem Wollen so in der Sache drin steht, dass man die Sicherheit nicht nur durch die äußere Erscheinung des Bodens, sondern innerlich in sich aufbaut. Eine innere Sicherheit gewinnen für sein Tun. Die Bodenfruchtbarkeit lebt in allererster Linie erst in unserem Erkenntnisleben und dann können wir draußen anschauen, ob es auch wirklich sich spiegelt in der Welt da draußen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun, daran können Sie vielleicht erkennen, dass es ein lebenslanges Ringen und Bemühen ist, wenn man sich dieser diesem Geheimnis der Bodenfruchtbarkeit, man könnte es parallelisieren mit der menschlichen Einsichtsfähigkeit. Auf der Menschenstufe ist es die menschliche Erkenntnis, die sich spiegelt dann in irgendwelchen Produktionen des Geistes, in der Literatur und den Künsten, in der Musik. So ist da unten auf der Erde ist die Bodenfruchtbarkeit ebenso ein Ausdruck eines umfassenden Geschehens, die man eben vergleichen kann mit dem menschlichen, künstlerischen, wissenschaftlichen Erfassen der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun möchte ich also versuchen, einmal einen Gang durch das Jahr zu machen, einen landwirtschaftlich gärtnerischen Gang durch das Jahr und zu sehen, wie da die Bodenfruchtbarkeit ständige Metamorphosen durchläuft. Es geht immer um die Bodenfruchtbarkeit. Und dennoch stellt sie sich jedes Mal ganz anders dar, im Verlaufe eines Jahres. Und bevor ich nun da mal den Gang durch das Jahr mache, wollte ich noch einmal eine grundsätzliche Bemerkung machen zum Boden selbst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Boden als Organ ===&lt;br /&gt;
Der Boden ist ja auch ein Organ, wo man gar nicht so recht weiß, wo fängt das an, wo hört es auf, oder wo ist er überhaupt? Es ist eine hauchdünne Haut über die Erde. Endlose Tiefen setzen sich nach unten fort. Endliche Höhen erweitern den Boden nach oben die Atmosphäre und bis in den Sternenhimmel. Wo ist eigentlich der Boden? Das ist die Begegnung von Kosmos und Erde. Da durchdringt sich etwas. Da durchdringen sich die Wirkungen der Planeten, die Wirkungen der Sonne, das Zentralgestirn des planetarischen Kosmos. Der ganze umfassende Fixsternhimmel ist an dem ganzen Geschehen beteiligt. Das durchdringt sich jetzt mit den Kräften der Erde von unten. Und nicht nur, was gerade im Boden da einem vor die Augen fällt, sondern aus den Tiefen der Erde strahlt es herauf und das begegnet sich. Und diese Durchdringungszone ist hauchdünn, eine dünne Haut, und diese dünne Haut hat aber einen ganz bestimmten Aufbau. Und wenigstens möchte ich das nur kurz charakterisieren. Man, es bedürfte einer viel umfänglicheren Ausführung, aber mal sozusagen auf den Punkt zu bringen, auf eine Art Formel zu bringen. Es ist so, wenn Sie ein Loch in die Erde graben, auf Ihrem Betrieb oder im Garten, also sagen wir mal einen Meter tief, zwei Meter tief oder so, je nachdem, wie der Boden beschaffen ist. Dann werden Sie feststellen, dass eine ganz bestimmte anschaubare Gliederung ihnen vor Augen tritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie haben einen schwärzlich gefärbten oder sagen wir mal dunkel gefärbten Oberboden. Das nennt man den humosen Horizont, wo also verstärkt also Humusprozesse stattfinden. Die können auch tiefer reichen, dann bis 30 bis 40 Zentimeter vielleicht, wenn man Glück hat. Und darunter kommt dann eine andere Zone, auf die komme ich gleich. Und dann noch tiefer, stößt man plötzlich auf, sagen wir mal Stein oder jedenfalls auf unverwitterte Erde und das eigentlich Kristalline oder kristallin unverwitterten Boden. Und zwischen dem Humushorizont und dem unverwitterten Boden. Da ist nochmal eben diese mittlere Schicht, und das ist die Schicht der Vertonungen. Nicht dass das Musik ist, das ist auch Musik, nur ein Stockwerk tiefer. Die Tonbildung, dass das durch die Verwitterung entsteht der Bodenton. Tonmineralien entstehen da. Und die haben auch wieder einen ganz wunderbaren Aufbau, da könnte man lange drüber reden. Jedenfalls ist diese mittlere Schicht diejenige, die eigentlich neben dem Humus der wirkliche Fruchtbarkeitsträger des Bodens ist. Es ist eigentlich das Herz des Bodens, das schlagende Herz, das ist nicht der Humus, sondern der Ton. Das ließe sich länger ausführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mensch und Boden ===&lt;br /&gt;
Das lässt sich vergleichen mit dem Menschen. Denn auch der Mensch, der hat ja sozusagen eine Zone in seinem ganzen Körperaufbau, wo man sagen kann, ja da ist eigentlich alles noch gerade in Verwitterung, da ist ein Fortlaufen in einem Verwitterungsprozess, in dem wir nämlich gedanken bilden, da stirbt etwas lebendiges in uns ab, im Nerven-Sinnes-System und dadurch können wir sozusagen überhaupt miteinander kommunizieren, über die Sprache und über unsere Gedanken. Und diese Zone, die dem Haupt des Menschen, dem Kopf des Menschen entspricht, im Nerven-Sinnes-System, das ist eigentlich das Gestein im Untergrund. Das ist genauso tot, wie unser Gehirn tot ist, wie unsere Nerven tot sind. Genau so tot ist es da unten, anorganisch, vollkommen, physisch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Gegenpol ist dann im Vergleich zum Menschen, wenn man es heruntergeht, von dem Haupt unter das Zwerchfell. Da dehnt sich ein ganz anderer Mensch aus, der ganz Unbewusste, wo organische Prozesse stattfinden, Auf- und Umbau und ein ständiges Hin und Her, ein Stoffwechsel eben, der in Verbindung steht auch mit dem Blut, wo ständiger Aufbau stattfindet aus den Verdauungsvorgängen heraus, wo auch die Blutbildung hauptsächlich in den Röhrenknochen stattfindet. Alles das. Und diese Prozesse, Stoffwechselprozesse, die finden sich im Boden oben in der obersten Schicht, eben in jener Humuszone. Da findet ständig durch die organischen Rückstände, die jedes Jahr herunter sinken, jetzt im Herbst, und die dann allmählich verdaut werden im Boden und dann sich Umformen in Humus. Alles das, das findet im Oberboden statt. Und dazwischen ist diese Tonszone. Und die entspricht dem, was beim Menschen Herz und Lunge waren. Das ist die rhythmische Zone, wo wir ständig im Rhythmus uns erleben als Mensch, ja, wo wir uns eigentlich als Mensch erleben in diesem mittleren Menschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist im Boden nicht der obere Boden, wo wir immer sagen, die Fruchtbarkeit, das ist der Stoffwechselpol, sondern es ist diese mittlere Zone, die da ständig, ich möchte sagen, quillt und schrumpft. &#039;&#039;&#039;Der Ton quillt und schrumpft, der atmet förmlich und im Jahreslauf&#039;&#039;&#039;. Also wir haben es eigentlich, wenn wir mit dem Boden umgehen, haben wir es eigentlich mit einem auf dem Kopfe stehenden Menschen zu tun, en miniature. Das kann man fortgesetzt denken in die Tiefen der Erde, das kann man fortgesetzt denken bis in die Höhen des Kosmos. Aber diese hauchdünne Haut, die zeigt eben eine Gliederung, eine Dreigliederung von Kopf und Stoffwechsel und einer rhythmischen Mitte. Mit der haben wir es zu tun. Und die gilt es immer im Blick zu haben, wenn man von Bodenfruchtbarkeit spricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Boden im Jahreslauf ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bodenprozesse im Winter ====&lt;br /&gt;
So, und wenn wir jetzt von da ausgehend mal jetzt den Blick lenken auf unseren Jahreslauf und jetzt auf diese Zeit im Jahre wir stehen jetzt am Anfang des Winters, im November, da fängt es so richtig an, wenn wir da rausgehen aufs Feld und gucken mal unseren Boden oben an, da merken wir, dass der dunkler ist, als er vorher war, als er noch im Oktober oder im September war, dass er plötzlich dunkel geworden ist. Man muss das mal einfach beobachten, man muss mal seinen Blick darauf lenken, damit wird man bemerken, der Boden wird dunkler, während der Winterzeit, wie die Atmosphäre, wie alles um uns herum dunkel wird, so auch der Boden. Das hängt damit zusammen, dass der Boden sich im Winter mit Wasser sättigt und die Luft aus dem Bodenporen verdrängt wird und ebenso die Wärme verdrängt wird. Und das wir da vor einem Urphänomen des Winters stehen, dass nämlich der Boden wirklich anorganisch-physisch groß wird. Er ist wirklich dann im Winter so tot, wie das Gehirn im Menschen eben dem Tod näher ist als dem Leben. Und immer dann, wenn etwas stirbt, ist der Keim zu etwas Höherem geboren. Und so ist es auch im Boden während der Winterzeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also zunächst einmal merken wir, der Boden ist dunkel. Durch die Wassersättigung. Und das weist darauf hin, dass die vier Elemente von Erde, Wasser, Luft und Wärme, die immer zusammenspielen, uns dann richtig einen fruchtbaren Boden erzeugen, wenn sie sich alle schön durchdringen, im Jahreslauf. Aber im Winter sondern sie sich voneinander. Dann ist das Erdige erdiger als es ist, das Wasser relativ isoliert im Boden, füllt alle Poren auf, die Luft hat sich aus der Erde herausgezogen, es wird wird bitterkalt, die Wärme zieht sich aus der Luft heraus und auch die Wärme ist dann sozusagen sonstwo. Also alle vier Elemente beginnen sich während der Winterzeit voneinander zu lösen und zu separieren und das ist die Ursache dafür, dass etwas stirbt, dass etwas tot wird. Denn im lebendigen Organismus ist alles wunderbar durchdrungen. Diese drei Sphären durchdringen sich ständig, und das ist zunächst einmal die Situation in der Erde. Die Erde wird äußerlich ganz tot. Innerlich aber nicht. Da kommen wir gleich noch mal drauf zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun können wir, beschreibe ich mal zwei Bilder der Bodenprozesse, wie sie sich im Winter in der Erde abspielen. Da ist der eine Prozess der, dass die, dass es ja äußerlich kalt wird. Nehmen Sie mal so einen Januar, wo dann so eine frostige Luft um einen herum ist, man steht draußen auf dem Acker, möglichst auch mal eine Nacht, sieht den gesternten Himmel über einen und dann unter einem ist der Boden gefroren. Man stelle sich mal raus auf den Acker und stehe dann einfach mal in vollkommener Ruhe und lässt das mal auf sich wirken. Dann merkt man, dass da etwas wirksam ist, was man gar nicht fassen kann. Aber was doch real ist, was wirksam ist, was in die Erde eingreift und was da wirksam ist, das kann man beschreiben mit dem &#039;&#039;&#039;Prozess der Kristallbildung&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Kristallbildungsprozess =====&lt;br /&gt;
Nicht nur, dass der Schnee vom Himmel fällt, in wunderschöne Kriställchen, alle &#039;&#039;&#039;hexagonal&#039;&#039;&#039;, auch so blättchenartig wie der Glimmer, wie die Tonmineralien, alle hexagonal kristallisiert, fallen da vom Himmel, sondern der ganze Boden beginnt eben durchforstet zu werden. &#039;&#039;&#039;Der Meister Frost besucht uns während der Winterzei&#039;&#039;&#039;t. Den brauchen wir. Jeder Landwirt weiß, das ist von Alters her so, dass man gesagt hat je intensiver der Winter eingreift mit seiner &#039;&#039;&#039;Kältewirksamkeit&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Frostbildung&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Kristallbildung&#039;&#039;&#039;, desto sicherer ist die Ernte im Sommer, desto qualitativ hochwertiger ist die Ernte im Sommer. Denn was da wirksam ist, dass da plötzlich die ganze Natur eigentlich ein Kristall werden will, es ist ja nicht nur das Wasser, was kristallisiert, sondern die ganze Gesteinswelt will noch mehr Kristall werden, als sie schon ist. Sie will noch mehr Ordnung, denn &#039;&#039;&#039;Kristallbildung heißt geometrische Ordnung par excellence&#039;&#039;&#039;. Also so was von Ordnung, wie die kristallisierte Gesteinswelt kann man sich in der Welt überhaupt nicht vorstellen. Und diese Ordnung verschwindet gegen den Sommer, aber während des Winters muss sie sich regenerieren. Das heißt, es sind Kräfte wirksam in der Kristallbildung während der Winterzeit, die ihren Ursprung haben nicht auf der Erde, sondern die ihren Ursprung haben in dem fernsten Kosmos. Im gestirnten Himmel. Fixsternhimmel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Griechen haben- die Griechen, die ja ein bisschen anders gedacht haben als wir Heutigen, die haben den &#039;&#039;&#039;Kristallhimmel&#039;&#039;&#039; genannt. Dass weist darauf hin! Die hatten doch eine Ahnung davon, dass der eigentliche Ursprung im Tierkreis insbesondere aber nicht nur rund um die &#039;&#039;&#039;Sphäre des Fixsternhimmels&#039;&#039;&#039;, strahlt außerhalb von Raum und Zeit, strahlt herein in die Erde und &#039;&#039;&#039;strahlt Formkräfte, kristallbildende Kräfte in die Erde&#039;&#039;&#039;. Formbildungskräfte. Und die brauchen wir so dringend in der Landwirtschaft für die gesamte Entwicklung der Bodenfruchtbarkeit. Formkräfte!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles was sich im folgenden Jahr, im Frühjahr bis in den Sommer hinein, dann an Pflanzenwachstum und so weiter da entwickeln, dass muss sich Durchformen&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039;&#039; Und der &#039;&#039;&#039;Winter sammelt die Formkräfte der Erde&#039;&#039;&#039;. Und die wirken dann fort, wirken dann durch das ganze Jahr hindurch. Und die werden insbesondere von den &#039;&#039;&#039;Tonmineralien&#039;&#039;&#039; aufgenommen. Die Tonmineralien im Boden, diese mittlere Zone, dieser &#039;&#039;&#039;Herzenszone im Boden, das ist diejenige, die diese Formkräfte bewahrt, konserviert für das ganze Jahr&#039;&#039;&#039;. Es ist ein unendlich geheimnisvoller Prozess, aber dazu braucht man Frost, dazu braucht man Kälte, dazu braucht man dieses trennende Elemente voneinander. Dazu braucht man diese Todesprozesse im Boden. Und dann wirken da Formkräfte herein, die dann für das ganze Jahr von größter Bedeutung sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun wird es einem ja vor Augen geführt, wenn wir auf das &#039;&#039;&#039;kristallisierende Wasser&#039;&#039;&#039; hinschauen. Das ist ja auch ein unendliches Geheimnis. Also zunächst einmal das, dass da aus der Luft herunterfällt, Kristallformen. Wenn Sie nun mal einen einzigen Schneekristall angucken, wenn es sehr kalt ist, dann sind es nicht verschiedene Kristalle zusammen gebacken, sondern ein einzelnes Kristall, dann ist es ein wunderbarer &#039;&#039;&#039;Sechsstern&#039;&#039;&#039;. Es ist &#039;&#039;&#039;Hexagonal&#039;&#039;&#039;, wie die Tonmineralien. Genauso kristallisiert das. Und &#039;&#039;&#039;jeder Kristall ist anders&#039;&#039;&#039;. Seit Urzeiten ist kein Kristall gleich dem anderen, aber folgt demselben Kristallisationsprinzip. Und diese kristallbildenden Kräfte, die das Wasser gefrieren lassen wird, die das Flüssige fest machen, also zum Kristall werden lassen, die wirken nun auch im Boden, so dass man das mit Augen verfolgen kann, indem nämlich, jetzt nehmen Sie an, Sie haben so einen ganz nassen Herbst, und wir haben da Rüben draußen stehen, Möhren oder sonst wie Feldgemüse. Und die kriegen Sie nicht raus weil es so nass ist. Es wird furchtbar spät im Jahr, der Boden ist voll mit Wasser gesättigt, zerfahren, kaputt und Sie fahren dann noch gerade noch rechtzeitig im November, vielleicht pflügen sie das ganze Ding rum, haben also einen knatschigen Standort, Pflugbalken die glänzen in der Luft, so kompakt ist das, dass man verzweifelt, wie soll das je wieder ein vernünftiger Boden werden im nächsten Jahr?  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Na ja, und dann geht der Winter drüber hin und dann merkt man plötzlich, dass von dieser knatschigen tonverbackenen Pflugfurchen, dass da ein wunderbar krümelnder Boden zurückbleibt. Aufgrund dessen, dass die Feuchtigkeit, der Regen eindringt in ganz feinen Haarrissen, die kann man gar nicht mit den Augen sehen, dringt das ein, sodass da überall in feinen Haarrissen diese jetzt mit Wasserkapillaren sättigen, und dann kommt der Frost und dann entwickelt der Frost dieses eigenartige Phänomen, einzigartig in der Natur, dass er, indem er fest wird, sich ausdehnt. Haben Sie das mal bedacht? Das gibt es sonst nirgends als beim kristallisierenden Wasser. Normalerweise, wenn etwas fest wird, dann zieht es sich zusammen in der Kristallisation, dann räumlich zieht es sich zusammen. Und nur, wenn es warm wird, dehnt es sich aus. Und beim Wasser ist es umgekehrt. &#039;&#039;&#039;Bei vier Grad Celsius hat es seine größte Dichte und dann, wenn es kristallisiert, dehnt es sich wieder aus&#039;&#039;&#039;. Das ist eines der bedeutendsten Ereignisse, die man überhaupt beobachten kann, im Haushalt der Natur. Denn wenn es nicht so wäre, würden unsere Flüsse in null Komma nichts zufrieren bis auf den Boden und die Fische würden alle, alle krepieren. Kein Leben würde das überleben, sondern das Eis ist leichter als Wasser, schwimmt oben auf, weil es sich als Wasser ausgedehnt hat, indem es sich kristallisiert hat. Und das findet im Boden statt. Und das ist unser bester Bearbeiter, während der Winterzeit, im Winter bearbeitet sich die Natur selber. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich muss es mal nur mal kurz andeuten. Also wenn wir hier den Winterprozess haben, dann ist der eigentliche Prozess der, dass hier die &#039;&#039;&#039;Kristallisation&#039;&#039;&#039;, die Kristallisation, die Bodenprozesse beherrschen soll. Formkräfte sind das. &#039;&#039;&#039;Formkräfte aus dem fernsten Kosmos&#039;&#039;&#039;. Und die brauchen wir! Die haben nicht nur Bedeutung, dass eine schöne &#039;&#039;&#039;Frostgare&#039;&#039;&#039; entsteht, oder der Boden wieder zerfällt/ zerkrümelt. Diese Krümel sind sehr instabil. Wenn es dann nämlich wieder einen schweren Regen darauf gibt, dann verschlämmen die alle, weil die rein mechanisch auseinander separiert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also dieser Vorgang findet da statt. Und das Ergebnis ist ein doppeltes, dass einerseits die Formkräfte absorbiert werden von den Tonmineralien in dem Boden und auch sonst von Gestein und durch die &#039;&#039;&#039;Frostsprengung&#039;&#039;&#039; beim kristallisierenden Wasser im Boden mechanisch eine &#039;&#039;&#039;Krümelstruktur&#039;&#039;&#039; entsteht, man nennt das die Frostgare, die dann möglichst erhalten werden muss, die kann man gar nicht erhalten, sondern da muss man Glück haben. Das ist einfach eine Glückssache, ob die so lange sich erhält, bis es draußen warm wird, eh es einen Starkregen gibt. Dann kommt ein neuer Prozess in Gange, den ich gleich schildern werde. Also wir haben im Winter wirklich es zu tun damit, dass die Erde sich selber bearbeitet, dass die Erde durch diese Prozesse, die ich jetzt nur kurz angedeutet habe, &#039;&#039;&#039;selber sich vorbereitet für das nächste Jahr&#039;&#039;&#039;. Und diese ganzen Prozesse, die ich jetzt hier mit wenigen Strichen gezeichnet habe, die sind im Grunde genommen &#039;&#039;&#039;Chaotisierungsprozesse&#039;&#039;&#039;. Ich chaotisiere den Boden, ich mache ihn noch toter, als er tot ist. Und da komme ich ganz zuletzt nochmal drauf zurück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Übergangsprozesse zum Frühjahr ====&lt;br /&gt;
Nun ist die Frage, wie sieht es jetzt aus im Übergang zum Frühjahr? Im Winter hat der Landwirt eigentlich nichts auf seinem Acker verloren und da soll er zu Hause bleiben, die Natur soll sich selber bearbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber da gibt es eine Zwischenzeit im Februar/März, insbesondere im Februar, wo jetzt plötzlich so die ersten warmen Sonnentage gibt. Nach &#039;&#039;&#039;Lichtmess&#039;&#039;&#039;! Ja, so die ersten warmen Sonnentage, die ersten warmen Sonnentage nach Lichtmess. Und da merkt man plötzlich drei Tage Sonne, man geht raus aufs Feld, da sieht man plötzlich, dass oben der Boden hell wird. Das heißt, das Wasser verdunstet, Luft zieht ein in den Boden, auch damit auch Wärme und wenn man draußen dann auf den Acker geht und kniet so auf dem Acker und streicht mit der Hand den Boden ein bisschen zur Seite, vielleicht so zwei, drei Zentimeter tief. Da sieht man plötzlich, da wuseltst, da wuselt es von Käfern und Würmchen und weiß nicht was alles. Ein reges Leben binnen kürzester Frist ist da plötzlich wieder durch die Wärme, die in den Boden eingezogen ist, die Feuchtigkeit ist da, Luft ist da, es durchdringt sich, die Elemente fangen an sich wieder zu durchdringen und kaum findet das statt, ist das Leden wieder rege. Das äußere Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da findet nun ein Prozess statt, der auch eben eine Glückssache ist, wenn er wirklich stattfindet. Und das ist eben das, was ich jetzt kurz schildern will, im Februar, März, dass diese &#039;&#039;&#039;Frostkrümel&#039;&#039;&#039;, wenn sie denn bewahrt worden sind, wenn sie nicht zerflossen sind durch einen Starkregen, dass wenn jetzt die Wärme eindringt in den Boden, in die Bodenporen, das Wasser verdunstet und die Luft dringt ein, dann tauchen da nicht nur die Käferchen auf und Würmchen und alles mögliche, sondern dann, wenn man da genauer hinguckt, sehr genau, man merkt nämlich, dass plötzlich diese Krümel, wirklich krümeln. Vorher sind sie irgendwo so wie Sand konnte man sie hin und her bewegen. Aber jetzt sind es ganz große Krümel geworden. Und da ist eben, dass passiert, dass diese &#039;&#039;&#039;polygonalen Krümel&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;der Erde&#039;&#039;&#039;, die also zum Teil ganz spitz sind, Tonkrümel, wenn da ein zweiter daneben ist, auch irgendwie polygonal geformt und ein dritter, dass hier plötzlich jetzt etwas auftritt, dass sich hier so Brücken bilden. Das sind &#039;&#039;&#039;Bakterienkolonien&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mikroben des Bodens fangen an, sich unglaublich zu entfalten, und zwar also an einem Tag, zwei Tagen und verbinden jetzt diese Frostkrümel der Frostgare und schon sind sie stablisiert. Und dazwischen ist dann ein Hohlraum hier, der dann Luft enthält oder wenn es stark regnet, dann Wasser enthält, aber jedenfalls eine Bodenpore. Und darauf kommt es an – hier beginnt die Bodenstruktur sich zu entwickeln im Laufe des Jahres. Und wenn das früh genug geschieht, im Februar, dann haben wir schon die ganze Ernte halb gewonnen. Wenn das in vernünftiger Weise von Natur aus geschieht, wir können da nicht viel machen, ein bisschen können wir was machen. Da kann ich jetzt nicht näher darauf eingehen, das würde zu weit führen. Wir können ein bisschen durch Abschleppen, rechtzeitiges oder durch eine ganz zarte Bearbeitung können wir die Frostgare ein bisschen einebnen. Und dann entwickelt sich diese sogenannte &#039;&#039;&#039;Lebendverbauung&#039;&#039;&#039;. Und diese Lebendverbauung, wenn sie früh genug eintritt, dann hält sich die Bodenstruktur das ganze Jahr hindurch. Die ist nicht mehr zerstörbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist ein Lebensprozess, also &#039;&#039;&#039;einem Todesprozess im Winter folgt jetzt ein erster Lebensprozess&#039;&#039;&#039;, in dem diese Krümel des Winters, die rein mechanisch sich entwickelt haben, jetzt organisch oder biologisch oder eben unter mikrobielle Tätigkeit miteinander verbunden werden. &#039;&#039;&#039;Es entsteht ein Bodengerüst&#039;&#039;&#039;. So, und diese Entwicklung setzt sich jetzt fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir kommen jetzt, wenn wir das fortsetzen, diese Betrachtung, kommen wir jetzt so aus dem Februar in den März hinein. Die Tage werden länger, die Wärmeeinstrahlung nimmt enorm zu, hängt natürlich immer von der Witterung selbstverständlich, Feuchtigkeit verdunstet, man muss dann aufpassen, dass nicht zu viel verdunstet, man muss die Winterfeuchtigkeit immer halten, so lange wie nur möglich. Aber jedenfalls muss der Oberboden abtrocknen. &#039;&#039;&#039;Da muss diese Durchdringung von Wärme, Luft und Wasser und Erde&#039;&#039;&#039; sich vollziehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Keimprozess des Samens =====&lt;br /&gt;
Und das bildet dann das &#039;&#039;&#039;ideale Saatgutbett,&#039;&#039;&#039; wo ich dann meine Saat ablege. Und Sie wissen ja, dass man sät, normalerweise nicht sehr tief, also vielleicht zwei drei Zentimeter tief und deckt es wieder mit Erde zu. Und in dieser Zone finden nun diese wunderschönen Prozesse statt, die sich dann offenbaren, schließlich in der Keimung des Samens, wenn man den Samen hier in die Erde legt, ein Sämchen in die Erde legt, sagen wir mal &#039;&#039;&#039;Sommerweizen&#039;&#039;&#039; und dann wird der so abgelegt, dass hier drunter es relativ eine feste Sohle ist, nicht ganz, ein klein bisschen angedrückt. Und da steigt jetzt das Wasser auf und hier oben ist Luft und Wärme. Hier ist Wasser und Erde und da steigt jetzt die Feuchtigkeit auf und der Same quillt. Der nimmt die Feuchtigkeit auf. &#039;&#039;&#039;Und mit dem Aufnehmen der Feuchtigkeit quillt jetzt der Mehlkörper&#039;&#039;&#039;, das sogenannte Endosperm des Samens quillt, und bestimmte &#039;&#039;&#039;enzymatische vermentative Prozesse&#039;&#039;&#039; werden jetzt angeregt durch die Wasseraufnahme. Und dadurch kommt es zu allen möglichen Umbildungen der Reservesubstanz- Stärke ist es meistens aber auch Eiweiße, die hier in dem Samen, im Samenkörper angereichert sind vom Vorjahr. Und jetzt keimt der also aus, unser Same, und was macht der? Der keimt hier aus, und das erste, was er macht hier, ist, dass er ein ganz feines Würzelchen bildet in die Tiefe. Die &#039;&#039;&#039;Keimwurzel.&#039;&#039;&#039; Und dann erst, sekundär, kommt dann hier der Spross, der dann die Erde durchbricht. Und das ist ein Keimvorgang&#039;&#039;&#039;. Und dieser Keimvorgang ist zunächst einmal ziemlich unabhängig von der Erde, das ist ein Vorgang, der im wesentlichen nur das Wasser der Erde braucht&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber damit hat sich die Pflanze noch nicht mit der Erde verbunden. Sie wächst zunächst nur mit ihren Keimwürzelchen in die Erde herein. Das können Sie sehen, wenn Sie im Roggen, im Herbst, nach drei, vier Tagen Saat, wenn die ersten  Roggen, das erste Keimblatt oder das erste Blatt erscheint, dann ziehen Sie mal so ein Pflänzchen raus, dann sehen Sie, dass in den Wurzeln- oft sind es schon drei Wurzeln, dass da Erde dranhängt. Da haftet Erde an der Wurzel. Und dann fragt man sich: Wie kommt das? Zuerst, wenn man es nämlich ganz früh rauszieht, hängt keine Erde dran. Jetzt plötzlich hängt die Erde dran. Das hängt damit zusammen, dass jetzt nachträglich jetzt hier ganz feine Wurzelhärchen entstehen, wo sich die Pflanze wirklich mit der Erde verbindet. Zunächst ist sie nicht mit der Erde verbunden. Sie wächst rein aus dem Reservoir des Samens. Und wenn der leer ist, was dann? Wie wächst sie eigentlich weiter? Woher kommt jetzt eigentlich die Substanz, die sie weiter wachsen lässt? Die Kraft? Wo holt sie die her? &#039;&#039;&#039;Und wenn man dieser Frage weitergeht, dann müsste sich die ganze Wissenschaft heute auf den Kopf stellen&#039;&#039;&#039;, eigentlich. Wenn man das wirklich ernst nehmen würde, was man eigentlich auch beobachten kann. Sie kann nicht mehr aus dem Samen wachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber jetzt ist die Frage: Was macht die Pflanze da mit dem Boden? Und dazu dienen diese ganz feinen Wurzelhärchen. Das sind Ausstülpungen, ganz feine Ausstülpungen, aus der &#039;&#039;&#039;Wurzelepidermis&#039;&#039;&#039; der &#039;&#039;&#039;Wurzelhaut&#039;&#039;&#039;, und zwar aus einer Zelle, immer so ein kleines Wurzelhaar. Und die wachsen jetzt zusammen mit den Tonmineralien des Bodens. Deswegen ist es so wichtig Ton im Boden zu haben. Die wachsen mit den Tonmineralien so zusammen, dass man da keine Grenze mehr findet zwischen dem anorganisch Toten und dem Lebendigen der Pflanze. &#039;&#039;&#039;Es ist eine unbeschreibliche Tatsache, dass das Leben, das die Pflanze, die Fähigkeit hat, mit dem anorganischen Toten in Eins zu verwachsen.&#039;&#039;&#039; Dass die Erde dann quasi nicht mehr nur ein anorganisch totes Gebilde ist, sondern durch das Pflanzenwachstum sich allein schon dadurch belebt, dass die Wurzelhärchen mit den Tonmineralien in Eins zusammenwachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Juveniler Wachstumsprozess der Pflanze =====&lt;br /&gt;
Und was machen jetzt diese Würzelhärchen da eigentlich? Diese Wurzelhärchen sondern jetzt etwas ins Erdreich ab, was die Pflanze hier oben plötzlich im Sonnenlicht, wenn sie da jetzt ihre Blätter entwickelt, das erste, zweite, dritte Blatt, und der Sommerweizen, der synthetisiert jetzt- ein schreckliches Wort. Der trinkt das Sonnenlicht, der trinkt das Sonnenlicht! Das heißt kosmische Wirkungen, &#039;&#039;&#039;Leben entsteht aus dem Kosmos heraus&#039;&#039;&#039;, nicht von der Erde, sondern durch die Einstrahlung des planetarischen Umkreises bildet sich jetzt hier lebendige Substanz in den Blättern, die sogenannte Assimilation des Sonnenlichtes. Und da finden jetzt alle möglichen physiologischen Vorgänge statt, die die sogenannten Assimilate erzeugen. Die Assimilate sind Eiweiße, das ist Stärke, das ist zuckerartige, kohlenstoffartige, fettartige Substanzen, durch die dann die Pflanze dann so langsam wächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das Eigenartige ist, dass- und ich frage mich immer, ob der liebe Gott da so richtig bei Sinnen war in der Schöpfung, dass nämlich jetzt von dem was hier oben gebildet wird, das nicht dazu dient, dass die Pflanze weiter nur wachsen soll, sondern das geht herunter in die Wurzel. Und das wird dann plötzlich über diese Wurzelhaare ausgeschieden ins Erdreich. &#039;&#039;&#039;Die Pflanze ist ein Eimer ohne Boden, in ihren Wurzeln&#039;&#039;&#039;. Die scheidet das was da oben unter der Sonne gebildet ist, das rinnt herunter, außerhalb des Kambriums- kann ich jetzt nicht im Einzelnen schildern, was es bedeutet, herunter in einem Strom in diese Wurzelhaare und wird jetzt von diesen Wurzelhaaren hier ins Erdreich abgesondert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Stoffaustausch =====&lt;br /&gt;
Die Pflanze verliert das, was sie da gebildet hat, in der Atmosphäre, hinein in die Erde. Schon &#039;&#039;&#039;dieser Prozess zeigt, dass nicht der Boden die Pflanze ernährt, sondern die Pflanze den Boden&#039;&#039;&#039;. Das ist der eigentliche Prozess! Sie ernährt durch das, was sie synthetisiert, an der Sonne, mit dem ernährt sie jetzt die Erde. Das strömt aus! Und was da ausströmt, sind Eiweiße, Eiweißsubstanzen, &#039;&#039;&#039;Niedermolekula&#039;&#039;&#039;r, Zucker und Enzyme, Fermente und Säuren, organische Säuren noch und noch. Und der ganze Stoffwechsel der Pflanze ergießt sich da unten in den Boden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dadurch jetzt wird das Bakterienleben, das Mikrobenleben im Umkreis der Wurzel ungemein angeregt. Die vermehren sich wie Verrückte und dann bilden sich jetztz um die Wurzeln herum so ein schmaler Saum von vielleicht zwei Zentimeter, drei Zentimeter Dicke, die sogenannte &#039;&#039;&#039;Rhizospähre&#039;&#039;&#039;, wo sich das ganze Bodenleben konzentriert, um die Wurzel herum. Und dieses Bodenleben geht eine Symbiose mit der Pflanze ein. Und die Umbildung, das ist sozusagen ein Stoffwechselprozess der Ausscheidung, der Pflanzenwurzel ins Erdreich, in diese Richtung. Und die Antwort ist, dass jetzt die Mikroben die da diese vorhandenen organischen Rückstände im Umkreis der Wurzel, zum Beispiel der Humus, oder noch andere, noch mehr Humusbestandteile aus dem Vorjahr, die werden jetzt abgebaut im Umkreis der Wurzeln. Und das Ergebnis sind dann Mineralstoffe, Mineralsalze. Abbauergebnisse hier durch diesen Stoffwechsel. Und diese Mineralsalze nehmen die Wurzelhaare gleichzeitig, indem sie etwas ausscheiden, nehmen sie gleichzeitig die Mineralsalze auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist unbeschreiblich! &#039;&#039;&#039;Es ist ein gleichzeitiger Prozess&#039;&#039;&#039;. Einerseits Ausscheidung organischer Substanzen und eine Antwort in Anregung des Mikrobenlebens und Abbauprozesse, die sich abspielen. Humusabbau, entstehen jetzt mineralisierte Salze und die nimmt die Pflanze ebenso mit den Wurzelhaaren auf. Die Pflanze im Frühjahr steuert die gesamten Bodenprozesse. Sie steuert die Ausscheidung, das ist eine Art Wahrnehmung, was braucht sie für ihr Wachstum und dann scheidet sie also Pflanzensubstanzen aus, Pflanzen aus, die wirken abbauend oder fördernt auf das Mikrobenleben, die bauen den Humus ab, wir verlieren im Frühjahr enorm an Bodenfruchtbarkeit. Wir fördern das sogar. Im Frühjahr werden die Böden einfach ärmer an bestehender Bodenfruchtbarkeit durch diese Abbauprozesse. Aber die führen zu einer Art Mineralisierung, Entstehen von Mineralsalzen, die mit dem Bodenwasser von den Wurzelhaaren aufgenommen werden. Das ist der primäre Prozess, das ist der sekundäre Prozess. Das ist ein ein Stoffwechsel aktiver Prozess und das ist ein Wahrnehmungsprozess. Die Wurzeln sind Wahrnehmungsorgane für die Mineralsalze der Erde. Augen. Schlechte Augen. Aber immerhin. Veranlagte Sinnesorgane. Das ist der Frühjahrsprozess. Warum die Pflanzen im Frühjahr so schön wachsen können. Aber sie wachsen dadurch, dass sie, ich möchte mal sagen, die vergangenen Lebensprozesse, die sich bewahrt haben im Boden, im Humus, dass sie die abbaut und nutzt, um jetzt ein neues lebendiges Gebilde zu erzeugen, ihre eigene Gestalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die frühen Alchemisten des 13., 14. Jahrhunderts&#039;&#039;&#039;, das waren die klassischen, alles andere spätere, es waren keine Alchemisten mehr. Die hatten noch wirklich ein Naturverständnis ganz anderer Art als die folgenden Naturwissenschaften. Und die haben den Humus bezeichnet als einerseits das Gedächtnis der Erde, das heißt das vor vergangene Jahre sich humifiziert haben, gleichsam bewahrt haben im Humus und jetzt sozusagen den Anschluss finden an das, was jetzt in Zukunft sich da an Pflanzenwachstum entwickelt. Und die haben eben &#039;&#039;&#039;den Humus bezeichnet als den Universalensamen der Erde&#039;&#039;&#039;. Es ist so ein wunderschöner Ausdruck. Was ich zuerst hier hingeschrieben habe, das ist der &#039;&#039;&#039;Indivdualsame&#039;&#039;&#039;. Und der ernährt sich, solange er noch eben aus seinem Samenkörper heraus noch irgendwie organische Substanz zur Verfügung hat. Und dann ist Schluss! Und jetzt wächst herunter die Pflanze in den Boden hinein und findet dort einen Universalsamen. Und das haben die Alchemisten als den Humus bezeichnet. Humus gleich Universalsamen gegenüber dem Individualsamen hier oben. Und sodass der Individualsamen muss auf die Erde fallen und dann antwortet der Universalesamen, das heißt die Mutter Erde. Das ist eigentlich derselbe Begriff, dass man von der Mutter Erde spricht. Das ist der Universalsame, aus dem jetzt im Verlaufe des Jahres die Pflanze wächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Atmungsprozesse im Boden =====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Und diesen Prozess müssen wir steuern. Jetzt müssen wir wach werden als Landwirte.&#039;&#039;&#039; Im Winter soll man zu Hause bleiben, hinterm Ofen. Aber hier jetzt im Frühjahr müssen wir sehen, dass wir diesen Prozess fördern. Wir müssen den Humusabbau fördern. Und das machen wir dadurch, dass hier oben, ganz dünn, immerfort, hier oben, den Boden offen halten, die Kruste brechen, zwei, drei Zentimeter nicht mehr. Es ist eine, ich nenne es eine Haut-Bearbeitung. Schräge Hacke, ganz flach gerade die Kruste. Nach jedem Regen im Frühjahr sofort raus auf den Acker und die Kruste gebrochen. Dann fängt nämlich der Boden an zu atmen, denn er bildet immer im Boden, unten, bildet er CO2, Kohlendioxyd und das ist &#039;&#039;&#039;Kohlensäure,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;das ist ein Gift für die Wurzeln&#039;&#039;&#039;. Und das muss raus. Und es muss Sauerstoff rein für die Mikroben, dass sie leben können. Sauerstoff. Verstehen sie? &#039;&#039;&#039;Der Boden atmet wie der Mensch!&#039;&#039;&#039; Der atmet Kohlendioxyd aus und Sauerstoff ein. Und das fördern wir durch diese Hautbearbeitung im Frühjahr. Da fängt dann plötzlich der Acker draußen an zu atmen, und die Kohlensäure ist eben schwerer als die Luft. Das heißt, die möchte immer da unten bleiben, und dann öffnen wir den Boden hier oben und dann streicht hier ein Wind über den Acker, und der reißt die schwere Kohlensäure aus den Bodenöffnungen, aus den Bodenporen heraus. Die Natur, die verhält sich nach außen gestülpt. Wenn man das immer genauer betrachtet, verhält sich immer so, wie ein menschlicher Organismus. Also die &#039;&#039;&#039;Bodenbearbeitung mit Striegel und Hacke&#039;&#039;&#039;, die ist sozusagen im Frühjahr die Hilfe, um diesen Prozess der Ernährung des Bodens durch das Lebendige der Pflanze selbst zu befördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Übergangsprozesse zum Sommer ====&lt;br /&gt;
Und jetzt schreiten wir weiter im Jahreslauf. Jetzt kommt eine Zeit, so im Mai, beim Getreide. Bei den anderen Feldfrüchten ist das anders. Bei den Früchten, beim Gemüse, bei den Kartoffeln. Da bleibt der Boden noch lange offen, bis sich die Reihen schließen. Das wird es Juni. Das heißt, man muss dann immer noch diese Art von Bearbeitung fortsetzen. Deswegen heißen die ja auch &#039;&#039;&#039;Hackfrüchte&#039;&#039;&#039;. Also man hackt nicht nur das Getreide kann man nur hacken bis es anfängt zu schossen. Aber dann ruht jeder Eingriff durch den Menschen. Aber bei den Hackfrüchten dauert es noch bis Mitte Juni unter Umständen, dass man da die Feldfrüchte noch in diesem gesagten Sinne, immer die Kruste offen hält, damit der Boden atmen kann und dass diese mikrobiellen Abbauprozesse gefördert werden. Deswegen sind die &#039;&#039;&#039;Kartoffeln&#039;&#039;&#039;, wie man früher gesagt hat, Mistfresser. &#039;&#039;&#039;Die verbrauchen Bodenfruchtbarkeit&#039;&#039;&#039;. Noch und noch. Durch diese häufige Bearbeitung. Aber sie setzen es um in eine gute Ernte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Die Kieselsäure im Getreide =====&lt;br /&gt;
Jetzt gibt es aber beim Getreide einen Prozess, den muss ich doch schildern. Der ist einfach, ich möchte sagen, es ist ein Wunder, einfach schlicht ein Wunder. Und das Getreide kommt ja dann Mitte Juni zur Blüte. Vorher schosst es von Knoten zu Knoten. Immer verlängern sich die Knoten und man kann zugucken, wie dann Roggen dann plötzlich da über Nacht in die Länge strebt, in die höher strebt bis zu 2 Meter und darüber hinaus. Dieser dünne Halm. Und dann fängt das Getreide zu blühen an, sehr unscheinbar. Man merkt es nur an den Sporenwolken, die dann vielleicht mal bei Wind durch die Landschaft fliegen. Sehr verborgene Blüten in den Ähren oben, die das Äußerste, das Höchste da sind. Und jetzt findet um die Blütezeit, beginnt das verstärkt und bis in die Reifezeit hinein ein Prozess, der eben wirklich, also in gewissem Sinne, das Ende des Pflanzenwachstums bedeutet, nämlich während der Zeit, schon von der Blüte an sterben die Wurzeln ab. Die jüngsten Wurzeln, die zuletzt gebildeten Wurzeln, die halten sich dann und da noch, aber dann die Älteren, die sterben schon ab, und auch &#039;&#039;&#039;das Getreide stirbt von unten nach oben ab.&#039;&#039;&#039; Das ist auch ein interessantes Phänomen. Die untersten Blätter zuerst. Zuletzt bleiben noch das Fadenblatt, das oberste bleibt noch grün und dann stirbt das auch ab, da bleibt noch der letzte Halminternodium bis zur Ehre bleibt noch grün und dann sind auch noch die Spältzen ein bisschen grün und dann werden auch die Spältzen schließlich braun und verwelken. Und so geht der Prozess vor sich, von unten nach oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und parallel zu diesem Vorgang findet nun folgendes statt: Die Pflanze hat das ganze Frühjahr hindurch, hat sie alles aus dem Boden aufgenommen, insbesondere den Stickstoff, der da frei wird durch den Abbau der Humus-Substanz, Phosphorsäure aufgenommen, durch die Humus-Substanz, Kalium aufgenommen durch Äsung der Bodenmineralien und sogenannten Ionenaustausch aufgenommen, also sehr intensive Vorgänge, die da im Wurzelbereich sich abgespielt haben. Und jetzt kommen die zuende. Und als letzter Neuer kommt ein Bodenprozess jetzt, dass die Pflanze über die Wurzeln die sogenannte &#039;&#039;&#039;Kieselsäure&#039;&#039;&#039; aufnimmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Kieselsäure ist eine kolloidale Substanz&#039;&#039;&#039;, die also die Bodenhohlräume auskleidet, so ein wabbeliger Pudding ist das, &#039;&#039;&#039;amorph&#039;&#039;&#039;, gestaltlos, die durch Verwitterung entsteht der Tonmineralien. Und diese Säure steigt nun auf im Halm und durchdringt die ganze Pflanze. Und zwar steigt sie so auf, dass sie sich die Tendenz hat, nach immer sich in der Peripherie dann ab zu lagern. Also das am Äußersten des Halms sich da die Kieselsäure ablagert, oder in den Blättern steigt sie auf auch in die Fadenblättern, oben in die ausbreitenden Blätter, immer am Rand, am äußersten Rand und in der äußersten Spitze ist der größte Kieselsäuregehalt. Und du gehst von Blatt für Blatt hoch. Und immer mehr Kieselsäure, immer mehr Kieselsäure. Und dann geht es schließlich in das letzte Internodium bis in die Ähre. Das ist schon ganz dünn. Der Halm ist da schon ganz dünn, im letzten Internodium. Aber so beweglich im Wind, elastisch, wunderbar wie ein Roggenfeld, wie in Silberwogen, wie der Goethe das mal ausdrückt im Faust, wogt da das Feld der Ernte entgegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Kieselsäure erfährt nun die höchste Konzentration oben in der Ähre. Und da in den Spelzen. Das sind die Deckspelzen, die das Korn umhüllen. Und noch einmal gesteigert in den Grannen. &#039;&#039;&#039;Die Grannen sind praktisch 90% Kieselsäure in der Asche&#039;&#039;&#039;. Wenn man die also verascht, dann ungefähr 90% Kieselsäure. Was ist das für ein Prozess? Die ganze Pflanze umgibt sich gleichsam mit einem Kieselmantel. Und der trocknet dann aus. Diese Kieselsäure ist zunächst ist sie noch weich, feucht, trocknet in der Reife aus. Und dann? Was sieht man dann? Dann glänzt das Getreide. Dann bekommt es einen Glanz. Schauen Sie mal einen Haferstroh an. Dieser goldene Glanz. Der rührt von dieser Kieselsäure her. Und was ist das? Das ist &#039;&#039;&#039;Opal&#039;&#039;&#039;. Das ist ein Halbedelstein. &#039;&#039;&#039;Die ganze Pflanze umhüllt sich sozusagen mit einem Halbedelstein,&#039;&#039;&#039; nämlich eintrocknender Kieselsäure. Amorph, nicht kristallisiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das sind sozusagen die &#039;&#039;&#039;Formkräfte&#039;&#039;&#039;, die jetzt aus dem verwitternden Mineral des Winters, sozusagen diese Formkräfte heraufschicken in die Pflanze und ihr die letzte Gestalt geben. Dann ist Schluss. Dann setzt der Reifeprozess ein. Dann kommen die Teilreife, dann die Gelbreife, dann die Todreife, reift das Korn und dann setzt die Ernte ein. Aber dieser Prozess geht ihm voraus, denn wenn Sie mal auf einer Pflanzenzüchtung auf dem Dottenfelderhof oder andernorts mal mal hingucken, wie variantenreich die Farben sind von Getreiden und dass das betont wird, insbesondere dann durch diese Kieselsäure Ausscheidung der ganzen grünenden Pflanze in die Peripherie, dann kann man einfach staunen, das ist wirklich ein Geheimnis, wo man erschüttert jedes Jahr davor steht. Und wenn Sie das mal vergleichen mit konventionellem Stroh, stickstoffgedüngten Stroh wohlgemerkt, da werden Sie merken, dass das &#039;&#039;&#039;Stroh im konventionellen Landbau immer relativ grau bleibt, stumpf in der Farbe&#039;&#039;&#039;. Dass das konventionelle Stroh, draußen, wenn man das dann in der Ernte mal betrachtet, dass das relativ stumpf ist in der Farbe, nicht glänzt. Und wenn Sie das in die Hand nehmen und versuchen es zu brechen, dann bricht es nicht, sondern es knickt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Die kurze Strohgeschichte =====&lt;br /&gt;
Ich kann da kurz eine Geschichte noch zwischenschieben. Wir hatten vor, das war, hatte sich noch in den 60er Jahren abgespielt, 50er Jahren. Während meiner Lehrzeit, hab auf einem biologisch-dynamischen Betrieb eben auf dem Dottenfelderhof meine Lehre damals gemacht. Und da hatten wir noch einen Viehhändler. Und der hat seinen Ackerbau aufgegeben und hat gesagt, er will von uns das Stroh haben, da kriegen wir den Mist zurück. Und da hat er von uns das Stroh geholt und kommt dann morgens in den Stall und sucht das Stroh. Da liegt das Heu noch in der Krippe, und das Stroh war gefressen. Da haben die Kühe das Stroh, dem Heu seinem Heu bevorzugt, weil es ein glänzendes Haferstroh war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Kühe sind die besten Analytiker die es überhaupt gibt es auf der Welt.&#039;&#039;&#039; Und der kam auf dem Hof extra aus dem Grund, um uns zu sagen, er versteht die Welt nicht mehr, dass sein Heu, was normalerweise das Futter wäre, in der Krippe liegen geblieben ist. Und die haben so lange rumgemacht, dass sie die Einstreu aufgefressen haben. Das hängt mit diesem Reifeprozess zusammen und kein Getreide taugt was. Das kann ich Ihnen jetzt schon sagen. Was nicht diesen Prozess durchlaufen hat. Diese letzte Durchformung des Getreides, das ist eine Frage der Ernährungsphysiologie. Diese letzte Durchformung, dass nicht nur außen die Kieselsäure als Mantel sich bildet, sondern das alle in sogenannte Inhaltsstoffe, ist auch ein schreckliches Wort, eigentlich, alles, was nur irgendwie physiologisch, substanzbildend wirkt in der Pflanze als Eiweiß, oder ob die die Kohlenstoffgerüst oder was es sein mag, dass das durchgeformt ist!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn plötzlich in der Getreideähre oben im Korn sich Nitrat findet, Sie kennen ja wohl das Wort &#039;&#039;&#039;Nitrat&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;(NO3)&#039;&#039;&#039;, das ist also das, was heute überall in der Diskussion ist. Wenn sich da was findet, dann ist das eine Katastrophe! Das ist ernährungsphysiologisch eine einzige Katastrophe. Sondern dieses Nitrat, das gehört unten in die Wurzel. Da hat es seinen Ort. In den Roten Rüben, da ist sehr viel Nitrat drin. Und da hat man immer gemeint, man darf die Roten Rüben nicht mehr essen, weil die kann zorogen sein, wegen dem hohen Nitratgehalt. Das war Anfang der 80er Jahre, hat einen ungeheuren &#039;&#039;&#039;Einbruch im biologisch-biologischen Landbau&#039;&#039;&#039; damals gegeben, weil die Konsumenten haben &#039;&#039;&#039;keine Roten Rüben mehr gegessen&#039;&#039;&#039;. Aufgrund dieser Aussage. Ein völliger Unsinn. In die Wurzel gehört Nitrat. Das ist ein Salz. Die Wurzel ist salzartig, das Korn da oben, was da drauf ist, da muss dieses salzartige total verwandelt werden, durchstrukturiert werden in wirklich reifes Eiweiß, reife Kohlenhydrate, reife Fette. Der Ausreifungsprozess, das heißt eine Begleitung des Absterbens der Pflanze, diese Auseifung muss bis zum letzten geführt werden. Und da darf da oben in dem Getreidekorn nichts mehr von &#039;&#039;&#039;niedermolekularen Eiweißen&#039;&#039;&#039; sein, Aminosäuren, freien Aminosäuren oder Nitraten oder Amiden oder irgend so etwas, sondern &#039;&#039;&#039;ein durch und durch gestaltetes Eiweiß&#039;&#039;&#039;! Und das ernährt! Das braucht der Mensch! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das sind ist jetzt diese Übergangszonen, Übergangsgeschehen vom Frühjahr zum Sommer hin. Und diesen Jahreslauf macht übrigens das &#039;&#039;&#039;Getreide&#039;&#039;&#039; ganz ideal durch. Also ist fast &#039;&#039;&#039;ein Repräsentant für die gesamte fruchtbildenden Pflanzen&#039;&#039;&#039;, steht eigentlich das Getreide da, übrigens die erste Kulturpflanze, die der Mensch überhaupt gezüchtet hat. &#039;&#039;&#039;Die ältesten Kulturpflanzen ist die Wintergerste und der Winterweizen,&#039;&#039;&#039; im achten vorchristlichen Jahrtausend. Da gab es noch keine Gemüsen. Da gab es das alles noch nicht, das kam erst in der folgenden Zeit. Und die ersten waren die Getreide. Und weil die Getreide sozusagen am deutlichsten den Jahreslauf, das Sonnenjahr abbilden, in allen Prozessen des Wachstums, in allen Prozessen der inneren Physiologie bis hin zum Nährwert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sommerprozesse im Getreide ====&lt;br /&gt;
So, und jetzt kommen wir in den Sommer. Im Sommer. Im Juli reift das Getreide von der Teigreife über die Gelbreife zur Todreife. Und früher hat man das Getreide gemäht in der Gelbreife. Da konnte man das noch nicht brechen über den Daumennagel, das war das Zeichen, sondern es hat sich noch ein bisschen drüber gebogen, zwar noch plastisch, ein bisschen, aber schon gelb. Und dann hat man es gemäht, noch früher, erst mit der Sense und dann später dann mit dem &#039;&#039;&#039;Mähbinder&#039;&#039;&#039; und hat es in Hocken aufgestellt. Die ältere Generation kennt das ja noch, die Felder, die Felder draußen, überall diese Garben gestellt waren in solchen Hocken. Und da hat man das dann eine Woche oder 14 Tage, je nachdem wie das Wetter war, nachtrocknen lassen und dann hat man die Garben eingefahren und eingebanst In den großen Feldschäunen, die es ja heute gar nicht mehr gibt. Und dann hat man sie im Winter dann gedroschen, das war so der Weg, noch in den 50er Jahren, 60er Jahren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und heute muss man das Getreide in der Todreife dreschen. Das heißt, wenn man das über den Daumen brechen kann, wenn das Korn über den Baum bricht, dann ist es eigentlich unterhalb ungefähr 16% Feuchtigkeit und dann kann man es dreschen. Und dann kann man das direkt einfahren, vielleicht noch ein bisschen nachtrocknen wenn es notwendig ist. Ansonsten ist die Ernte gelaufen und man merkt eigentlich gar nicht mehr auf den Höfen heute, dass es überhaupt Ernte ist. Früher waren alle draußen, alle Menschen, der ganzer Hof, da blieb niemand zu Hause, nur noch die Katzen und die Mäuse. Alles war auf dem Feld draußen. Und &#039;&#039;&#039;das war die schönste Arbeit im ganzen Jahr&#039;&#039;&#039;, möchte man sagen, diese Erntearbeit. Und heute läuft das einfach irgendwie ab, so nebenbei. Der Lohnunternehmer kommt, drischt das Zeug runter auf den Wagen und schon ist es verschwunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ernte nun, welcher Bodenprozess oder welche Fruchtbarkeitstufe müssen wir jetzt ins Auge fassen, in der Sommerzeit? Im Winter bearbeitet sich die Erde selber, im Frühjahr muss ich nachhelfen mit einer Hautbearbeitung und muss den Humusaubbauprozess fördern. Und jetzt ernte ich das Getreide und zurück bleibt die Stoppel. Und da hat sich auch ein bisschen Unkraut entwickelt, das soll ja auch so sein, auf dem Acker. Man soll nicht Unkraut freie Äcker haben, das verträgt die Natur nicht, muss immer ein bisschen Unkraut da sein, das gehört einfach zum, nur das richtige Maß muss man eben finden. Und dann liegt da Spreu auf dem Feld vom Dreschen und irgendwelche sonstigen Halmrückstände und so weiter. Und um welche Maßnahme geht es jetzt, um der Bodenfruchtbarkeit ihr wieder einen neuen Impuls zu geben? Schauen wir uns doch einmal an, da stehen die Stoppeln hier draußen auf dem Acker, da drunter ist die Wurzelmasse, hier unten, und hier liegt noch alles mögliche organische Reste obenauf. &#039;&#039;&#039;Und jetzt kommt es darauf an, dass wir stärker aktiv werden als Landwirte&#039;&#039;&#039;. Im Frühjahr haben wir nur da oben rumgekratzt, auf dem Boden, und jetzt müssen wir eingreifen in den Boden, und zwar bis zu ungefähr einer Tiefe von acht Zentimeter, müssen wir jetzt, den sogenannten Stoppelsturz, das ist der sogenannte Stoppelsturz. Und das heißt, dass man jetzt also die Stoppeln wendet oder eingrubbert, oder es gibt da verschiedene Möglichkeiten, sodass jetzt hier, sozusagen eine Mulchschicht entsteht, wo die organische Substanz sich mit dem Erdreich vermengt. Darauf kommt es zunächst an. Und arum ist das so wichtig? Nicht so tief, um Gottes Willen, nicht! Denn das ist eigentlich diese Schicht, so &#039;&#039;&#039;ungefähr bis acht Zentimeter&#039;&#039;&#039;, das ist bei den einzelnen Böden verschieden. Aber das ist die Schicht, die vom Frühjahr, März, als diese durch die Lebendverbauung sich im Verlaufe des Jahres hinentwickelt hat, zu einer wunderbaren Bodengare, ungeheuer stabil, große Hohlräume, die den starken Niederschlägen, wenn es dann mal gewittert und also wirklich mal so 30 Millimeter auf einmal runterhaut, dass sie nicht oben oberflächlich ablaufen, sondern dass sie einfach vom Boden aufgesogen werden. Dazu braucht man eine solche komprogene, das heißt also sehr, sehr porenreiche Oberschicht, die im wesentlichen durch &#039;&#039;&#039;Lebendverbauung&#039;&#039;&#039; und dann in der Folge durch &#039;&#039;&#039;tierische Bodenorganismen&#039;&#039;&#039;, Regenwürmer vor allen Dingen, gebildet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So, und jetzt haben wir also eine solche Bearbeitungsmaßnahme vorgenommen. Es gibt da heute verschiedene Instrumente. Kann ich auch nicht im Einzelnen aufzählen. Es ist ganz wurscht, was man hat, man soll nur damit richtig umgehen. Also man glaubt immer als Landwirt, das ist ein Glaube, der mir so seit den 50er Jahren entgegengetreten ist:  Es gäbe ein Gerät, was alles macht, ohne dass man denken muss. Damals war &#039;&#039;&#039;die Fräse&#039;&#039;&#039;, wie die Fräse aufkam, da hat man gesagt, jetzt hanem wir endlich das Gerät, was wirklich dieser Durchmischung und diesen Mulcheffekt erzeugt Uud alles. Paar Jahre später stand die Fräse schon wieder in der Ecke. Und bald ind die Brennnesseln wieder drüber gewachsen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also daran kann man erkennen, alles was der Landwirt macht ist keine Wissenschaft, sondern ist eine Kunst. Er muss die Wissenschaft haben, gell? Er muss etwas wissen. Aber indem er, sobald er etwas tut, muss es Kunst werden. Und dann gibt es keine Definition mehr. Da kann ich nicht mehr: so muss ich, oder: nur so. Keine Ideologie, gar nix! Beobachten und denken. Dann klappt das mit jedem Instrument, irgendwie. Also diese Stoppelbearbeitung, die steht jetzt im Sommer an. Und warum ist die so wichtig? Ich durchmische organische Substanz mit mineralischer Substanz während des Sommers. Und jetzt kommt es darauf an, einen Bodenprozess in die Wege zu leiten, der nicht mehr ein lebendiger ist wie im Frühjahr durch die Pflanzen, durch die Wurzelausscheidungen, alles das. Sondern &#039;&#039;&#039;ich muss die Bodentierwelt in ihrer Tätigkeit anregen&#039;&#039;&#039;. Die Bodentierwelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das Seelische im Tier ====&lt;br /&gt;
Denn die Tiere sind etwas anderes als die Pflanzen. Die Pflanzen sind bloß lebendig. &#039;&#039;&#039;Die Tiere sind beseelt.&#039;&#039;&#039; Und dadurch ist ein Tier Tier, weil es beseelt ist. Und das Seelische, was die Tiere bewegen lässt, frei bewegen lässt über die Erde, das sie Laute abgeben, dass sie durch die Sinne in die Welt gucken, die Tiere, auch die Spinnen haben selbstverständlich Sinnesorgane. Auch die Regenwürmer haben Sinnesorgane, keine Augen, aber Tastorgane, also alles das sind Instrumente, leibliche Instrumente, das ein seelisches sich in der Welt betätigen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich sage immer, man kann ein Tier erst dann wirklich verstehen. Anfänglich sagen wir mal. Verstehen, wenn man darauf hinschaut: Was macht es? Was tut es? Was ist eigentlich seine Lebensäußerung oder Seelenäußerung in der Tätigkeit? Wenn ich die Tätigkeit einer Spinne anschaue oder eines Marienkäferchens oder einer Schlupfwespe oder was es auch für eine unscheinbares Wesen sein mag, dann merke ich, was sie tun, ist so unendlich Weisheitsvoll. Das ist die blanke Offenbarung der Weisheit in der Welt. Alles was die Tiere machen. Sehr eingeschränkt jeweils. Die Spinne, wenn die ihre Netze spinnen, über die über die Äcker oder in dem Gebüsch, dieses Wunder, des Spinnennetzes, was es auch sein mag. Es ist so durch und durch Weisheitvoll, dass keine menschliche Technik das überhaupt nur annähernd wiederholen kann. &#039;&#039;&#039;Die Tierwelt in ihrem Tun, offenbart ihr eigenes Seelisches, in dem was sie tut&#039;&#039;&#039;. Deswegen muss man auf die Tätigkeit achten, muss die Kuh immer in allen ihren Tätigkeiten im Stall, auf der Weide, wo auch immer, in allen ihren Lebensäußerungen, muss man beobachten, muss man &#039;&#039;&#039;mitempfinden&#039;&#039;&#039;.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da merkt man plötzlich, was die Kuh für ein himmlisches Wesen ist. So haben es die Ägypter empfunden, die oben zwischen die Hörner der Göttin Hathor wurde dargestellt wie eine Kuh, haben da zwischen die Hörner die Sonnenscheibe rein gemacht. So haben sie die Göttin Hathor abgebildet als Kuh. Bei den Hindus ist sie heute noch heilig, und sie war das heilige Opfertier durch alle Zeiten. Was ist das? Was macht das Tier? Was lebt da drin seelisch? Und was bringt es nach außen zur Offenbarung? Also diese Seelenäußerung in der Tätigkeit. Ja, das ist eigentlich nichts anderes als ein ein Beobachtungsfeld um an das Wesen dieses Tieres heran zu kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Tätigkeit der Regenwürmer ====&lt;br /&gt;
Und gerade im Sommer haben wir es nun zu tun, eigentlich mit der Tätigkeit der Bodentierwelt. Die müssen wir aktivieren. Und das geschieht dadurch, dass wir jetzt ihnen den Tisch bereiten, durch diese Mulschung der organischen Rückstände. Und unter den vielen, vielen, vielen Tieren, Tierarten, die da tätig sind, unscheinbar und dann deutlicher in Erscheinung treten. Da steht nun der Regenwurm im Vordergrund. Und zwar der Tauwurm, &#039;&#039;&#039;der klassische Tauwurm&#039;&#039;&#039;. Es gibt ja verschiedene Regenwurmarten und der Tauwurm ist derjenige, der sein Leben darin besteht, dass er senkrechte Röhren macht, so, kerzengerade in die Tiefe, bis zu &#039;&#039;&#039;7 Meter&#039;&#039;&#039; tief in Lössböden hat man solche Regenwürmer gefunden. Und in diesen Röhren bewegen die sich rauf und runter. Das ist ein Wurm. Und der Wurm, sobald er aus den Röhren rauskommen, dann schlängelt der sich so auf dem Boden. Kaum ist er in Röhren drin, dann ist es ein Leib, der sich senkrecht stellt. Der Regenwurm ist dadurch, Rudolf Steiner bezeichnet ihn als die Sonnentierchen, hat eine &#039;&#039;&#039;Besonderheit weil er sich durch das Erdreich ein Rückgrat schafft, in das er sich senkrecht hinein stellt&#039;&#039;&#039;. Und der &#039;&#039;&#039;Übergang von der Horizontalen in die Senkrechte bedeutet sehr viel im Tierreich!&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kann ich jetzt nicht näher ausführen, aber da muss man nur mal vergleichen das Schaf mit der Kuh oder die Kuh mit dem Pferd, alles was den Kopf hebt übers Rückgrat. Da merken Sie, dass da eine viel nach außen gerichtete Intelligenz entsteht. Und sobald der Kopf unter das Rückgrat runter geht, da merkt man, dass der Stoffwechselprozess viel stärker den Kopf ergreift. Und so weiter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir brauchen jetzt diese Bodentiere und müssen deren Tätigkeit fördern. Und jetzt ist es heiß im Sommer, Juli, draußen und die Regenwürmer mögen das überhaupt nicht. Die mögen nämlich nur dreierlei. Die wollen Sauerstoff atmen, die wollen Feuchtigkeit und die wollen Dunkelheit. Dunkelheit. Das sind die drei Kriterien für den Regenwurm und dafür repräsentativ für andere Bodentiere auch. Und diese Bedingungen schaffen wir mit der Mulchschicht. Das ist es dunkle, das ist viel Sauerstoff und eben die Feuchtigkeit kapillar steigt hier herauf und schlägt sich auf der Unterseite dieser Mulchschicht nieder. Nun diese Regenwürmer, wenn es heiß ist, sind die hier unten. Und wenn dann aber da oben so eine Mulchschicht entsteht und so, dann wandern die hoch hier hinauf und wandern jetzt horizontal hier rein und fangen an, diese organischen Rückstände aufzuarbeiten. &#039;&#039;&#039;Also sie fressen keine frische Substanz.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Keine lebendige Substanz&#039;&#039;&#039;. Ich habe auch mal beobachtet ein Regenwurm, wie er ein grünes Pflanzenblatt abgekniffen hat, da habe ich gesagt: Das ist ja pervers, was du da machst. Und dann habe ich weiter beobachtet, und dann habe ich gesehen, der hat das gar nicht gefressen, sondern hat es eingespeichelt mit seinem Schleim, de ganze Oberfläche, hat es eingerollt und in seine Röhre reingezogen. Und in seiner Röhre haben dann die Mikroben aus dem Schleim haben dann angefangen, die Pflanzensubstanz aufzuschließen. Und dann wurde es allerdings ein reines Menü für den Regenwurm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also der Regenwurm frisst andere Organe, also abgestorbene pflanzliche Substanz. Der wandert also hier rein und arbeitet jetzt dieses Erdreich durch. Und was macht er dabei? Stellen sie sich einmal so einen Regenwurm vor. So ein langes Gebilde, ist segmentiert, hat hier vorne so eine kleine Mundöffnung, und ich habe hier so einen kleinen Magen. eigentlich nur ein erweiterter Darm, und der Darm zieht sich dan durch, durch die ganzen Segmente, bis hinten hin. Und er hat selbstverständlich einen Blutkreislauf. Das ist also ein warmblütiges Wesen. Und der hat jetzt hier über dem Magen, hat er eine kleine Drüse. Und diese Drüse sondert, indem er da frisst, also organische Rückstände, die sind immer ein bisschen sauer, alles ist sauer, was die Pflanzen hinterlassen. Und durch diese Drüse scheidet er jetzt feine Calcit-Tröpfchen (Kalktröpfchen) ab in den Magen und neutralisiert die organische Substanz. Es ist unglaublich. Er schafft damit das Milieu für die Mikroben, die hier jetzt en masse, hier den ganzen Darm erfüllen, bis hinten hin. Da lebt der Regenwurm mit, wiederum mit den Mikroben, speziellen Mikroben, in Symbiose. &#039;&#039;&#039;Das heißt, der Regenwurm, der Seelen-Leib, der seelische Organismus dieses Tieres, ist darauf gerichtet, jetzt im Verdauungsprozess den fruchtbaren Boden schlechthin zu erzeugen, den es überhaupt gibt&#039;&#039;&#039;. Durch Neutralisation dessen, was er an saurer Nahrung aufgenommen hat, es wandert hier durch, im mikrobiellen Abbau, aber die Mikroben können nicht tun, was sie wollen, was sie gerne täten, sondern weil der Seelenleib, ein Formleib ist das, ein ungeheure Kräfte, die seelisch wirksam werden, die ordnen diesen Prozess, dass er nicht aus dem Ruder läuft, und dann tun sie dann irgendwo ihr Häufchen da absetzen und dann haben sie, dann setzt sich dieser Prozess, der Verdauungsprozess noch im Haufen fort, und da bauen die noch weiter ab, und dann entsteht der fruchtbarste Boden, den es überhaupt gibt. Den können wir gar nicht selber erzeugen. Das macht eigentlich die Bodentierwelt durch die Kraft ihres spezifisch Seelischen. Hochspezialisiert, je nach Boden, nach Tierart. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So und diesen Prozess müssen wir einleiten im Sommer. Dass er stattfindet, dass jetzt die Reste, des Erntejahres verkonsumiert werden hier, von den Bodentieren. So, und das geht vom Sommer bis in den Herbst, so, dass da quasi die Erde sich erneuert im Jahreslauf. Was im Frühjahr abgebaut worden ist, muss jetzt hier wieder aufgebaut werden. Wir haben hier ein Humusaufbau, während des Sommers. Und diese Prozesse müssen wir eben einleiten, stärker durch diese mulchende Bodenbearbeitung und hoffen, dass dann wirklich die Bodentierwelt aktiviert wird. &#039;&#039;&#039;Und ohne den Regenwurm, insbesondere den Tauwurm kann man eigentlich keine optimale Humusqualität optimal dasjenige erzeugen, was die Alchemisten eben die eigentliche Muttererde bezeichnet haben.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Herbstprozesse ====&lt;br /&gt;
Und jetzt erst kommen wir in Richtung Herbst. Und das ist ja auch eine ganz eigenartige Jahreszeit, die eine völlig eigene Signatur hat. Und die empfindet jeder, der ein bisschen darauf aufmerksam ist. Der August zieht noch durch die Lande, der Spätsommerszeit und dann geht es über in den September. Da merken sie ja, dass da die Stimmung in der Natur, durch die immer langsam, tiefer sich, wendende Sonne von ihrem Höchststand. Die Tage schon, na ja, sie halten noch ihre Länge, aber dann schon wird es also kürzer. Der Tag und sogar die Nächte werden ein bisschen länger und man merkt die Stimmung in der Natur, obwohl es den selben Sonnenstand gibt, im Frühjahr, nur aufsteigend, so ist derselbe Zustand erreicht, absteigend von der Sonne und trotzdem eine vollkommen andere Stimmung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das sieht man daran, dass dann plötzlich so die ersten Nebelstreifen, sich über die Lage legen. &#039;&#039;&#039;Im Nebel ruhet noch die Welt, noch träumen Wald und Wiesen so dichtet Mörike&#039;&#039;&#039;. Und dann der blaue Himmel unverstellt darüber. Das ist so die Stimmung Anfang September. Und da merkt man in der Natur reift noch alles. Alles möchte , die Hackfrüchte, die alles, was nur ein Gemüsegarten sind, alles reift, füllt sich. Die Äpfel an den Bäumen werden dicker, nehmen Farbe an. Also das ist auch eine noch &#039;&#039;&#039;fruchtbildende Wirkung&#039;&#039;&#039;, die da vom Sommer in den Herbst hineinreicht, bei den anderen dikotylen Pflanzen, den Zweikeimblättrigen. Das zieht sich noch länger bis in den Herbst rein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann geht es durch den September durch. Dieses Jahr haben wir es nicht so deutlich erlebt. Um die Michaeli-Zeit, da kommen diese goldenen Septembertage, die in die goldenen Oktobertage einmünden und dann sehen wir dieses wunderbare Phänomen, das Sie bestimmt auch schon erlebt haben, den &#039;&#039;&#039;Altweibersommer&#039;&#039;&#039;. Ich bin letztes Jahr laufe ich da den Feldrand entlang und sage Ich kann nicht meinen Augen trauen, der Acker war frisch bearbeitet und ein silbriger Glanz liegt über dem ganzen Feld und gucke so nach der Sonne und die Sonne spielgelt es mir zu und ich gucke dann immer von verschiedenen Seiten, dann gehe ich hin und gucke genau. Alle Spinnennetze, der ganze Acker wie übersponnen von einer bestimmten Art die das macht. Silbirg glänzend. Das ist ein Phänomen des Herbstes. und der Herbst setzt sich fort darin, dass das die gesamte Insektenwelt erst nochmal so was macht, legt dann die Eier ab, unter die Bodenkrume, oder in die Rinde der Bäume oder sonst irgendwo an einen versteckten Ort, legt sich die Eier ab, die Vögel ziehen plötzlich nach Süden, die Schwalben sind verschwunden, man guckt nach draußen und plötzlich sind sie weg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, &#039;&#039;&#039;die ganze Natur fängt an in einen Ruhezustand über zu gehen&#039;&#039;&#039;. Die Bodenmikroben bilden jetzt Dauerformen aus. Also man sieht eigentlich äußerlich kaum noch, man sieht kein Insekt mehr, kein Schmetterling kein nichts. Alles geht in eine Art Ruhezustand oder besser gesagt in einen Todeszustand über. Die Natur stirbt, die Blätter fallen von dem Baum, alle sind sie verfärbt. Nochmal die letzte Blüte im Blatt und alles liegt plötzlich am Boden. Der Schwere folgend. Nicht mehr der leichte, wo es da oben sich gebildet hat in der Luft sondern jetzt fällt alles herunter. Schwer. Physisch. &#039;&#039;&#039;Die Herbsteszeit ist der Übergang in den Wintertot&#039;&#039;&#039;. Die Natur stirbt. Die mikrobiellen Prozesse im Boden kommen zu Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Und jetzt muss man natürlich aufpassen, dass man da nicht mit stirbt als Mensch, sondern, dass man da eher wach wird und wirklich dann genau beobachtet, was sich da eigentlich abspielt&#039;&#039;&#039;, dass wir jetzt sozusagen diesem Herbstprozess begleiten, einerseits ist es noch mal die Ernte und andererseits ist es schon mal wieder die Herbstbestellungen für die Wintergetreide. Aber dann kann es eine sehr späte Ernte sein oder überhaupt. Wir haben die Absicht, im nächsten Jahr Sommer eine Sommerung auszusähen, Hafer oder einen Sommerweizen oder eine Sommergärste. Oder wir wollen da vielleicht Hackfrüchte anbauen. Und wir haben jetzt mal gerade eine Gründüngung noch vorher ausgebracht und die müssen wir jetzt rechtzeitig umbrechen in den Winter. Wir wollen sie vielleicht nicht stehen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kommt es jetzt auf einen Prozess an, den man wieder sehr genau reflektieren muss. Worum geht es jetzt eigentlich im ausgehenden Jahr? Wenn dieser äußere Todesprozess einsetzt. Und da glaubt man sehr sicher geworden zu sein. Die Ökobetriebe, die meinen, also der Pflug ist vom Teufel, den dürfen wir schon gar nicht mehr einsetzen. Und da gibt es also alle möglichen Ansichten, die sich da tun, weil man, wenn man nicht konventionell denkt., in der konventionelle Landwirtschaft, dann möchte man wenigstens ökologisch denken, biologisch. Und biologisch heißt, dass man sein Augenmerk auf die Mikrobenwelt und was da lebt, kreucht und fleucht, darauf lenkt und dem versucht Rechnung zu tragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kommt aber eine Zeit im Herbst, wo man wirklich mal davon absehen kann. Das muss man heute ganz bewusst tun, denn man möchte ja der Natur immer irgendwie gemäß handeln, ihrem Leben gemäß. Aber es gibt eben einen Zeitpunkt im Jahreslauf, wo die Natur stirbt, wo sie tot wird, wo die Mikroben in die Dauerformen übergehen. Alles andere in Eistadium. Und da gibt es einen Moment, wo wir eigentlich die Aufgabe haben und jeder muss sich mit diesem Prozess ganz neu auseinandersetzen, wo wir &#039;&#039;&#039;den Boden chaotisieren&#039;&#039;&#039; müssen. &#039;&#039;&#039;Wo wir alles zerstören, was so wunderbar im Jahreslauf sich aufgebaut hat&#039;&#039;&#039;. Einzigartig, die Schichtungen im Boden, alles organisch genauestens austariert. Und jetzt kommen wir daher und nehmen da so ein Instrument und das schmeisst und tut das Ganze völlig chaotisieren. Und dieses Instrument nennen wir den Pflug. Und man hat heute ein sehr starke Tendenz, berechtigterweise, allen Unsinn der sonst gemacht wird, dass man sagt: Oh ne, pflügen ist so eine Sache. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn man aber da mal den Gesichtspunkt einnimmt im Herbst, im Spätherbst ist die Natur zu Ende. Da ist was zu Ende gekommen. Da ist sie ganz physisch geworden. Und sie tritt ein in den Winter. Und da sollen die Prozesse stattfinden, die jetzt im Winter stattfinden sollen. Kristallisation! Da muss ich sozusagen erst mal das ganze Jahr besiedeln, indem ich es chaotisiere. Und wenn dann es in den Winter geht, dann kann ich &#039;&#039;&#039;aus diesem Chaos sozusagen eine neue Ordnung im nächsten Jahr aufbauen&#039;&#039;&#039;. Ich kann das nicht einfach nur so von Jahr zu Jahr immer so weiterwurschteln, sondern da ist, da ist wirklich ein Unterbruch im Winter und den muss ich einleiten, nicht jedes Jahr. Im Rahmen der Fruchtfolge. Oder wie es sozusagen meine Intuition mir ergibt, im Zeit der Jahre, dass ich einmal doch intensiv versuche, mal diese Chaotisierung  des Bodens einzuleiten. Einzuleiten, dass sich &#039;&#039;&#039;durch die Formkräfte des Winters wieder ein neuer Boden aufbauen kann&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der klassische Pflug. Was macht er denn eigentlich anders? Wenn hier der Boden ist, das Erdreich, dann pflügt er ja in dieser Weise den Boden in eine solche Furche. Er legt ihn um. Und das große Problem heutzutage ist, dass unsere Pflüge nichts mehr taugen. Wir pflügen viel zu breit! Und natürlich auch viel zu tief. Aber das Verhältnis von Tiefe und Breite stimmt auch nicht mehr. Ich versetze den Acker dann mit einem Pflugvorgang um 40, 50 Zentimeter von rechts nach links. Was das für eine Energie auch ist, die ich da brauche. Sondern es kommt darauf an, dass man möglichst schmal pflügt. Das hat der Pferdepflug ideal gemacht. Schmal pflügt und nicht zu tief. 16, 17 Zentimeter, oder sagen wir mal  15 bis 18 Zentimeter. Optimale Pflugtiefe, würde ich sagen. Und dann kann jetzt sozusagen der Frostangriff während des Winters hier eingreifen. Es geht nicht mehr um biologische Prozesse, sondern es geht darum, dass man die Erde chaotisiert. Und das heißt Frostgare bilden. &#039;&#039;&#039;Der Meister Frost&#039;&#039;&#039; muss hier eingreifen und muss einfach mal &#039;&#039;&#039;den Boden vollst tot machen&#039;&#039;&#039;. Da wird die Mineralität durchgearbeitet werden, nicht die Organität des Bodens. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das muss man nur mal versuchen zu denken. Ich weiß, dass man da in ein Fettnäpfchen tritt, in vieler Hinsicht ja. Aber es werden heute so maßlose Fehler in der Bodenbearbeitung gemacht und man muss nur mal denken, &#039;&#039;&#039;den ganzen Prozess denken durch das Jahr hindurch&#039;&#039;&#039; und merken, das erste geht es um &#039;&#039;&#039;die Aktivierung der organischen Prozesse im Frühjahr, Herbst, Sommer, Abbau, Aufbau und dann kommt es zu Ende&#039;&#039;&#039;. Und jetzt kann ich auch mal nicht mehr den Humus bearbeiten oder die organischen Prozesse, sondern die mineralischen Prozesse, nämlich die Tonprozesse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Pflügen geht es nicht um das Ich Rücksicht nehme auf den Humus, sondern ich nehme Rücksicht auf den Ton. Es ist ein Ton pflügen. So haben wir das auch früher genannt. &#039;&#039;&#039;Wir pflügen den Ton, um ihn zu exponieren, den kosmischen Kräften des Umkreises, den kristallbildenden Kräften&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Mensch und die Bodenfruchbarkeit ===&lt;br /&gt;
Sie sehen, Bodenfruchtbarkeit, wenn ich das ernst nehme, diesen Begriff, dann muss ich erstmal beobachten lernen. Und dann muss ich meine Beobachtungen selber, selbstständig, denkerisch erarbeiten. Ich kann nicht irgendeiner Richtlinie folgen, die von außen vorgegeben ist. Ich kann nicht Ideologien folgen. Ich kann nicht irgendwelchen wissenschaftlichen Ergebnissen folgen, die einmal an einem Punkt irgendwo mal gemacht worden sind. Statistisch verrechnet. Das ist irreführend. Ist alles irreführend. Sondern &#039;&#039;&#039;es ist die Aufgabe des Menschen, sich hineinzustellen in den ganzen Jahreslauf. Den von Anfang bis Ende arbeitend wohlgemerkt, nicht denken nur, sondern tätig seiend, durchlebt. Und eben durchlebend, sich Gedanken macht, was jetzt eigentlich das Adäquate ist.&#039;&#039;&#039; Mit welcher Maßnahmen ich steuernd, in diesen unendlich subtilen Prozess eingreife. Und dann kommt der Herbst und dann kann ich mal wirklich massiv tiefer greifen, also in diesem Stile, wie ich es gesagt habe. Und dann kann sich aus dieser Chaotisierung ein neuer Bodenaufbau im nächsten Jahr aufbauen. &#039;&#039;&#039;Kein Jahr ist gleich dem anderen.&#039;&#039;&#039; Jedes Jahr ist neu! &#039;&#039;&#039;Und jedes Jahr muss ich sozusagen die Initialzündung geben&#039;&#039;&#039;, dass es auch neu werden kann. Und nicht ein immer gleichmäßig fortlaufender, ablaufender Prozess. Sondern, dass wir die Aufgabe haben, als Landwirt sozusagen den Boden im Hinblick auf die Bodenfruchtbarkeit zu erziehen. Wie man ein Kind erzieht, das in die Schule geht und lesen und schreiben lernt. So müssen wir einen keimhaften Zustand, der im Boden entsteht, in der Chaotisierung, müssen wir schrittweise durch das Jahr hindurch erzieherisch so begleiten, dass dadurch dann das Phänomen der Bodenfruchtbarkeit sich realisiert. &#039;&#039;&#039;Bodenfruchtbarkeit kann ich nie im Ideal herstellen&#039;&#039;&#039;, vielleicht auch nur Schwarzerde bis zum gewissen Grad. In der Ukraine oder so, wo die Natur einfach so begabt ist, dass sie ohne großes Zutun einfach tolle Erträge bringt. Sondern &#039;&#039;&#039;wir müssen die Natur Begabungen&#039;&#039;&#039;. Das ist ein Begriff, den muss man sich mal versuchen hinter die Ohren zu schreiben, dass der Boden selber begabt ist. Jeder Standort ist in bestimmtem Sinne begabt. Und meine Aufgabe als Landwirt ist es, diese Begabungen zu fördern, zu erziehen, dass der Boden sozusagen lesen und schreiben lernt. Also das heißt, er liest am Kosmos ab, was eigentlich ihm zuträglich ist, und er schreibt sich das dann selber ein in dem, was man dann die Bodenfruchtbarkeit nennen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Also in diesem Sinne müssen wir versuchen, als Landwirte immer mehr zu lernen&#039;&#039;&#039;. Wir sind in einem Lernprozess. Wir sind nie zu Ende. Wir glauben, wenn wir gute Ernte eingebracht hätten, hätten wir das Ziel der Klasse erreicht. Die haben wir nicht erreicht. Sondern es geht auch gar nicht nur darum, um gesunde Nahrungsmittel nur zu erzeugen. Es ist auch ein Irrtum! Das ist ein Nebeneffekt unserer Arbeit. Sondern ein ebenso großer Effekt muss sein, die Bodenentwicklung über die Jahre hinweg erzieherisch so auf die Erde zu wirken, d&#039;&#039;&#039;ass Generationen in alle Zukunft und weiterhin an dieser Bodenfruchtbarkeit anknüpfen können&#039;&#039;&#039;. Es geht darum, dass sollen meine letzten Worte sein, es geht darum, dass so wie wir als Menschen dadurch Menschen sind, dass wir ein Bewusstsein haben, dass wir uns entwickeln können. Dass wir nicht derselbe sein müssen, der wir gestern waren, sondern, dass wir heute durch eigene innere Willensaktivität, durch eigenes Denken und Fühlen uns entwickeln können. Immer weiter. &#039;&#039;&#039;Der Mensch ist ein sich entwickelndes Wesen&#039;&#039;&#039;. Er trägt den Entwicklungsgedanken als, ich möchte sagen, als größten Schatz in sich. Er will ja immer weiter. Und das kann die Natur nicht. &#039;&#039;&#039;Die Natur hat den Entwicklungsgedanken nicht in sich mehr&#039;&#039;&#039;. Sondern die harrt darauf, dass der Mensch durch sein Tun oder seine Tätigkeit den Entwicklungsgedanken in der Natur veranlagt, hineinträgt, sich selber durch seine Arbeit erweitert, sein ganzes Menschsein erweitert, in die äußere Natur und dadurch die Natur erzieht. Darauf wartet Boden, Tier und Pflanze. Die ganze Schöpfung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insofern haben wir wirklich eine ungeheure Mission. Das hat ja &#039;&#039;&#039;Novalis&#039;&#039;&#039; in die Worte mal ausgedrückt: &#039;&#039;&#039;Die Menschheit ist auf einer Mission. Zur Bildung der Erde sind wir berufen&#039;&#039;&#039;. Zur Bildung, so wir uns bilden wollen als Mensch, so müssen wir die Erde bilden. Und das ist die eigentliche, zentrale Aufgabe des biologisch-dynamischen Anbaus. Darauf müssen wir hinstreben. Und wir wissen ganz genau das ist keine Methode, die man einfach anwendet, sondern es ist eine Methode, bestenfalls, dass wir uns selber in unserem Denken, Fühlen und Wollen so erziehen und so schulen, dass wir in der Lage sind, der Natur etwas zu geben, was sie selber nicht hat. Was wir ihr erst durch unser Menschsein einpflanzen können. Und das ist nun ein Streben des biologisch-dynamischen Landbaus, dem wir noch lange nicht nachkommen können, weil wir noch nicht fähig genug sind. Aber das ist eine Perspektive in die Zukunft. Und das wunderschöne des biologisch-dymanische Landbaus ist, dass man, wenn man sich ein Bewusstsein dieser Tatsache verschafft, dann fragt man sich, warum nicht jeder Mensch Landwirt wird. Vielen Dank!&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
== Themenbezogene Leseanregungen ==&lt;br /&gt;
Novalis&#039; Werk &amp;quot;Die Lehrlinge zu Sais&amp;quot; (1802). Novalis, eigentlich Georg Philipp Friedrich Freiherr von Hardenberg, war ein deutscher Dichter, Schriftsteller und Philosoph der Frühromantik. In diesem Zitat betont Novalis die Verantwortung des Menschen für die Erde und für sich selbst. Die &amp;quot;Mission&amp;quot; der Menschheit ist es, sich selbst zu bilden und im gleichen Zuge die Erde zu formen. Das bedeutet, dass der Mensch nicht nur für seine eigene Entwicklung verantwortlich ist, sondern auch für die Gestaltung der Umwelt. Dies impliziert eine untrennbare Verbindung zwischen Mensch und Natur, die für die Frühromantik typisch ist. Novalis fordert hier, dass die Menschheit sich ihrer Rolle als Gestalter bewusst sein und entsprechend handeln sollte. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Manfred Klett|zurück zu Manfred Klett ◁]] &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Betriebsgemeinschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Betriebsorganismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:biologisch-dynamische Landwirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:biologisch-dynamische Präparate]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:biodynamische Landwirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dottenfelderhof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Düngung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Film]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 327]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jahreslauf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landbauschule Dottenfelderhof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landwirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landwirtschaftlicher Kurs]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neue Keime]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rudolf Steiner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 25%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Video]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortrag]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Chrifri</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://biodyn.wiki/index.php?title=Bodenfruchtbarkeit_und_Ern%C3%A4hrungsdynamik_-_Vortrag_von_Manfred_Klett_am_12._November_2017&amp;diff=4145</id>
		<title>Bodenfruchtbarkeit und Ernährungsdynamik - Vortrag von Manfred Klett am 12. November 2017</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://biodyn.wiki/index.php?title=Bodenfruchtbarkeit_und_Ern%C3%A4hrungsdynamik_-_Vortrag_von_Manfred_Klett_am_12._November_2017&amp;diff=4145"/>
		<updated>2024-03-29T20:29:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Chrifri: /* Einführung Uwe Neukamm */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
====Filmdoku====&lt;br /&gt;
[[Datei:Dr. Manfred Klett biodynamische Landwirtschaft Vortrag Bodenfruchtbarkeit 12. November 2017.jpg|450px|center|link=https://www.youtube.com/watch?v=v6WLKhCfABA]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- Manfred Klett -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Dieser Vortrag befindet sich in der Bearbeitung und er ist noch nicht &amp;quot;reif&amp;quot;. Gerne kannst du hier [[MitTun bei biodyn.wiki|mitTun]]: Korrektur, Überschriften und Absätze. Stand 29. März 2024&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begrüßung und Einführung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einführung Uwe Neukamm ===&lt;br /&gt;
Ich freue mich sehr, dass ich euch heute alle hier so begrüßen darf. Seid gegrüßt! Es ist schön. Wir sind heute viele. Auch neue Gesichter, Junge. Freut mich sehr!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Thema heut, ich soll in das Thema einführen, das Thema ist etwas sperrig, das muss man ablesen: Bodenfruchtbarkeit und Ernährungsdynamik. Das ist genau das Spannungsfeld, in dem ich jetzt als Landwirt eingebunden bin. Auf der einen Seite muss ich dafür Sorge tragen, dass der Boden fruchtbarer wird und auf der anderen Seite will ich dafür Sorge tragen, dass die Produkte, die ich produziere, zum Wohle aller sind und zu einer gesunden Ernährung beitragen. Deswegen ist es genau das Spannungsfeld, das ich so empfinde und ich stehe da als Bauer genau dazwischen. Und früher war das ganz einfach. Da hatte ich die Formel oder auch andere, wenn man einen gesunden Boden hat, dann erzeugt man gesunde Nahrungsmittel. Und wenn man genauer hinguckt und wir befinden uns in einer Zeit, wo man immer ein bisschen genauer hinguckt und sagt auch wir wollen eine Bewusstseinsseele entwickeln. Wenn man da genauer hinguckt und das verstehen will, dann merkt man, dass sowohl Gesundheit und Ernährung als auch Bodenfruchtbarkeit nichts Festes ist, sondern dass das dynamische Systeme, vielleicht was Lebendiges ist und daraus stellen sich dann viele Fragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es ist nicht mehr so, dass man sagt: Ich mach das und dann kommt ein guter Boden raus und eine Bodenfruchtbarkeit und die Bodenfruchtbarkeit äußert sich in möglichst viel Gesundheit beim Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da stellen sich für mich zum Beispiel schon die Frage, dass das, was vor 20 Jahren oder vor zehn Jahren für mich gesund war, mich zu ernähren, heute vielleicht gar nicht mehr so ist. Das, was wir vor 20 Jahren, was mich genährt hat, macht mich heute nur fett. Das, was ich vor 20 Jahren auf dem Acker gemacht habe, funktioniert heute nimmer. Und ist denn überhaupt die Bodenfruchtbarkeit, die ich anstrebe, vielleicht eine ganz andere, als ich eigentlich produziere, oder umgekehrt, was ist zum Beispiel eine spezielle biologisch dynamische Bodenfruchtbarkeit? Ist das eine Fruchtbarkeit, die sich auch äußert in Qualität, oder heißt für mich Bodenfruchtbarkeit, dass einfach möglichst viel wachsen soll? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese beiden Dinge werden wir heute zusammenbringen und ich freue mich sehr, dass die Meike Ehrlichmann da ist und uns da einen ganzen interessanten Ansatz vorstellen wird, ich glaube, der wird uns alle weiterbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazwischen, nach dem Mittagessen und vor dem Kaffeetrinken, das wird relativ eng zusammenliegen, wird uns der Wolfgang Krämer seinen interessanten Hof vorstellen. Wenn die uns ihren Hof vorstellen, das wird bestimmt auch ganz spannend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ganz besonders freue ich mich, dass heute zu uns gekommen ist, jemand, den man vielleicht wie keinen anderen mit dem Thema Bodenfruchtbarkeit und biologisch dynamische Bodenfruchtbarkeit zusammenbringt, den, ich denk, die meisten von uns auch durch seine Lieder ein bisserl kennen, als auch als Gründer vom Dottenfelderhof. Und ich freue mich sehr, dass es uns heute gelungen ist, ihn noch einmal einzuladen. Er hat eigentlich gesagt, er macht so was nicht mehr und ich freue mich sehr, dass er es dann doch gemacht hat. Manfred Klett!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vortrag Manfred Klett ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Begrüßung Manfred Klett ===&lt;br /&gt;
Verehrte liebe Gäste, liebe Freunde aus der hiesigen bayerischen Vereinigung für biologische dynamische Wirtschaftsweise und auch diejenigen, die hier in Nürnberg ja auch aktiv sind auf diesem Felde.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich frage zunächst einmal, ob ich frei hier so sprechen kann, ob sie mich hören, ganz hinten. Ich bin nicht so erfreut über ein Mikrofon, und so versuche ich so deutlich und laut zu sprechen, dass jeder von ihnen mich vielleicht doch verstehen kann. Und wenn nicht, dann bitte ich einfach mal die Hand zu heben, denn ab und zu, wenn man dann im Sprechen ist, kann die Stimme mal ein bisschen absinken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bedanke mich vielmals für die Einladung hier zu dieser Tagung in Nürnberg zu diesem Thema. Und diese beiden Themata hängen ja sehr eng zusammen Bodenfruchtbarkeit und Ernährungsdynamik, ist ja evident, das wurde ja auch gerade angesprochen. Und meine Aufgabe wird es nun sein, zur Frage der Bodenfruchtbarkeit etwas beizutragen. Und das ist ein so unerschöpfliches Thema, dass man Schwierigkeiten hat, es überhaupt irgendwie zu umgreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einführung Bodenfruchbarkeit ===&lt;br /&gt;
Und es ist ja auch dieser Begriff heute, Bodenfruchtbarkeit, im allgemeinen Bewusstsein, ich spreche jetzt vom wissenschaftlichen Bewusstsein an den Hochschulen, an den Universitäten oder wo auch immer, so in den akademischen Kreisen, dieser Begriff nicht mehr aktuell. Man hat ihn ad acta gelegt, mehr oder weniger, weil er nicht definierbar ist. Der ist so umfassend, dass man ihn einfach in dem Sinne nicht in eng begrenzten quantitativen Begriffen erfassen kann. Und deshalb hat man ihn ersetzt mehr durch den Begriff der Ertragsleistung der Böden. Was bringen die Böden, was ist deren Hervorbringungskraft? Und die kann man messen! Die kann man messen und zählen und wägen. Man kann es quantitativ erfassen in Erträgen. Aber ist das noch Bodenfruchtbarkeit? Denn ich kann ja diese Erträge auf andere Weise erzielen, indem ich da auf dem Boden ständig von außen was drauf schmeiße, was man dann Dünger nennt und dadurch und sonstige Fremdmittel, die man einsetzt, Betriebsmittel, damit kann man ja auch hohe Erträge erzielen. Man hat den Begriff der Bodenfruchtbarkeit langsam hinter sich gelassen, um einen Begriff zu wählen, dem man eben tatsächlich wiegen und messen und zählen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und damit hat man eigentlich den Boden aus den Augen verloren, in gewissem Sinne. Und gerade in biologisch-dynamischen Zusammenhängen müssen wir ja jetzt versuchen, diesen zentralen Begriff, also die Belebung der Erde selber, das ist ein Prozess, der sozusagen so umfassend ist, wie das menschliche Leben selbst, das Leben der Erde! Wie man den sozusagen so in Worte bringen kann oder jedenfalls mal in Bildern umschreiben kann, dass man einen neuen Zugriff zu diesem zentralen Begriff des lebendigen Bodens finden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun ist es so, dass man heute ja in den Wissenschaften, ich spreche jetzt von den Landwirtschaftswissenschaften, da gibt es ja das Gebiet der Bodenkunde, also die eigentlich die Aufgabe hätte, gerade mit diesen Fragen so umzugehen, dass es auch umsetzbar wäre in der Praxis. Und das ist aber keineswegs der Fall, oder nicht generell der Fall, weil man eben nur durch Quantifizieren, nur durch diese, nur das, was wirklich messbar ist, irgendwie zu Aussagen kommt. Die qualitative, die Wesenseite, die bleibt völlig außer Betracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun hat man in der Bodenkunde doch ein Gebiet, wo man einigermaßen an den Phänomenen sich entlang gehangelt hat durch die Jahrzehnte und das ist das Gebiet der Bodentypologie. Das heißt, dass jeder Standort, wenn man auf einen Betrieb irgendwo hinkommt, dann findet man eben ganz bestimmte Böden, die durch, lange, lange, lange Zeiten hindurch, 10.000 Jahre rechnet man heute, also seit den letzten Eiszeiten, sich allmählich entwickelt haben. Und das kann man phänomenal ganz, ganz gut begleiten, kann man beobachten, kann man anschauen, auf jedem Betrieb gräbt man ein tiefes Loch und dann ist da ein bestimmtes Profil und daraus kann man schon sehr viel ablesen. Das ist eine Langzeitentwicklung. Und die finden wir vor. Das ist Ergebnis von ewigen Zeiten, kann man sagen. Und in diesem Zusammenhang greifen wir jetzt als Landwirte und Gärtner ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da kann man mit solchen Begriffen wie, also ich spreche jetzt mal zu Praktikern: Da gibt es also den Begriff der Rendzina, hier im Jura, sehr verbreitet. Oder es gibt die Parabraunerde oder die Braunerde oder Podzol. Das sind alles wunderschöne Worte, hinter denen aber doch bestimmte Phänomene stehen, die für den Praktiker durchaus aussagekräftig sind. Und aber am Ende kann man dann doch recht herzlich wenig damit anfangen. Es ist immer gut zu wissen, man soll Kenntnis davon haben. Sondern für den praktizierenden Landwirt, den Gärtner, ist es auch notwendig, sozusagen die Bodenfruchtbarkeit oder das, was die Böden fruchtbar macht, mal zu verfolgen im Jahreslauf. Denn in den greift man ja immer ein, in den Jahreslauf, also die vier Jahreszeiten und greift ein durch die Bodenbearbeitung, durch die Fruchtfolge, durch die Düngung. Das sind die &#039;&#039;&#039;drei Säulen des Ackerbaus&#039;&#039;&#039; seit eh und je gewesen. Und greift ein verschieden, ob man jetzt im Winter sich befindet oder im Frühjahr oder im Sommer oder im Herbst. Und steuert dadurch, durch den menschlichen Geist, durch die Einsichten, die man als Mensch hat, die man sich erarbeiten muss. Und man kommt da nie an ein Ende. Nie. Man ist immer auf dem Wege, dass man versucht, das so gut wie möglich zu machen, dass man diese von Natur veranlagten Prozesse im Jahreslauf sachgemäß steuert. So, dass ich dadurch das Ergebnis dann nennen kann, die Bodenfruchtbarkeit, wenn sie sich auch nicht immer nach außen, direkt, immer darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss es geistig erstmal in sich produzieren. Man muss den Begriff geistig in sich überhaupt erst etablieren, um dann sein Beobachtungsvermögen so zu erweitern, dass man die Dinge dann auch in einem höheren Sinne erkennt. Nicht nur an der Ertragsbildung. Nicht nur das da ein schöner Humusgehalt ist oder irgend sowas. Das sind alles äußerliche Dinge. Sondern dass man innerlich als Mensch erkenntnismäßig in sein Denken fühlen und dann schließlich auch in seinem Wollen so in der Sache drin steht, dass man die Sicherheit nicht nur durch die äußere Erscheinung des Bodens, sondern innerlich in sich aufbaut. Eine innere Sicherheit gewinnen für sein Tun. Die Bodenfruchtbarkeit lebt in allererster Linie erst in unserem Erkenntnisleben und dann können wir draußen anschauen, ob es auch wirklich sich spiegelt in der Welt da draußen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun, daran können Sie vielleicht erkennen, dass es ein lebenslanges Ringen und Bemühen ist, wenn man sich dieser diesem Geheimnis der Bodenfruchtbarkeit, man könnte es parallelisieren mit der menschlichen Einsichtsfähigkeit. Auf der Menschenstufe ist es die menschliche Erkenntnis, die sich spiegelt dann in irgendwelchen Produktionen des Geistes, in der Literatur und den Künsten, in der Musik. So ist da unten auf der Erde ist die Bodenfruchtbarkeit ebenso ein Ausdruck eines umfassenden Geschehens, die man eben vergleichen kann mit dem menschlichen, künstlerischen, wissenschaftlichen Erfassen der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun möchte ich also versuchen, einmal einen Gang durch das Jahr zu machen, einen landwirtschaftlich gärtnerischen Gang durch das Jahr und zu sehen, wie da die Bodenfruchtbarkeit ständige Metamorphosen durchläuft. Es geht immer um die Bodenfruchtbarkeit. Und dennoch stellt sie sich jedes Mal ganz anders dar, im Verlaufe eines Jahres. Und bevor ich nun da mal den Gang durch das Jahr mache, wollte ich noch einmal eine grundsätzliche Bemerkung machen zum Boden selbst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Boden als Organ ===&lt;br /&gt;
Der Boden ist ja auch ein Organ, wo man gar nicht so recht weiß, wo fängt das an, wo hört es auf, oder wo ist er überhaupt? Es ist eine hauchdünne Haut über die Erde. Endlose Tiefen setzen sich nach unten fort. Endliche Höhen erweitern den Boden nach oben die Atmosphäre und bis in den Sternenhimmel. Wo ist eigentlich der Boden? Das ist die Begegnung von Kosmos und Erde. Da durchdringt sich etwas. Da durchdringen sich die Wirkungen der Planeten, die Wirkungen der Sonne, das Zentralgestirn des planetarischen Kosmos. Der ganze umfassende Fixsternhimmel ist an dem ganzen Geschehen beteiligt. Das durchdringt sich jetzt mit den Kräften der Erde von unten. Und nicht nur, was gerade im Boden da einem vor die Augen fällt, sondern aus den Tiefen der Erde strahlt es herauf und das begegnet sich. Und diese Durchdringungszone ist hauchdünn, eine dünne Haut, und diese dünne Haut hat aber einen ganz bestimmten Aufbau. Und wenigstens möchte ich das nur kurz charakterisieren. Man, es bedürfte einer viel umfänglicheren Ausführung, aber mal sozusagen auf den Punkt zu bringen, auf eine Art Formel zu bringen. Es ist so, wenn Sie ein Loch in die Erde graben, auf Ihrem Betrieb oder im Garten, also sagen wir mal einen Meter tief, zwei Meter tief oder so, je nachdem, wie der Boden beschaffen ist. Dann werden Sie feststellen, dass eine ganz bestimmte anschaubare Gliederung ihnen vor Augen tritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie haben einen schwärzlich gefärbten oder sagen wir mal dunkel gefärbten Oberboden. Das nennt man den humosen Horizont, wo also verstärkt also Humusprozesse stattfinden. Die können auch tiefer reichen, dann bis 30 bis 40 Zentimeter vielleicht, wenn man Glück hat. Und darunter kommt dann eine andere Zone, auf die komme ich gleich. Und dann noch tiefer, stößt man plötzlich auf, sagen wir mal Stein oder jedenfalls auf unverwitterte Erde und das eigentlich Kristalline oder kristallin unverwitterten Boden. Und zwischen dem Humushorizont und dem unverwitterten Boden. Da ist nochmal eben diese mittlere Schicht, und das ist die Schicht der Vertonungen. Nicht dass das Musik ist, das ist auch Musik, nur ein Stockwerk tiefer. Die Tonbildung, dass das durch die Verwitterung entsteht der Bodenton. Tonmineralien entstehen da. Und die haben auch wieder einen ganz wunderbaren Aufbau, da könnte man lange drüber reden. Jedenfalls ist diese mittlere Schicht diejenige, die eigentlich neben dem Humus der wirkliche Fruchtbarkeitsträger des Bodens ist. Es ist eigentlich das Herz des Bodens, das schlagende Herz, das ist nicht der Humus, sondern der Ton. Das ließe sich länger ausführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mensch und Boden ===&lt;br /&gt;
Das lässt sich vergleichen mit dem Menschen. Denn auch der Mensch, der hat ja sozusagen eine Zone in seinem ganzen Körperaufbau, wo man sagen kann, ja da ist eigentlich alles noch gerade in Verwitterung, da ist ein Fortlaufen in einem Verwitterungsprozess, in dem wir nämlich gedanken bilden, da stirbt etwas lebendiges in uns ab, im Nerven-Sinnes-System und dadurch können wir sozusagen überhaupt miteinander kommunizieren, über die Sprache und über unsere Gedanken. Und diese Zone, die dem Haupt des Menschen, dem Kopf des Menschen entspricht, im Nerven-Sinnes-System, das ist eigentlich das Gestein im Untergrund. Das ist genauso tot, wie unser Gehirn tot ist, wie unsere Nerven tot sind. Genau so tot ist es da unten, anorganisch, vollkommen, physisch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Gegenpol ist dann im Vergleich zum Menschen, wenn man es heruntergeht, von dem Haupt unter das Zwerchfell. Da dehnt sich ein ganz anderer Mensch aus, der ganz Unbewusste, wo organische Prozesse stattfinden, Auf- und Umbau und ein ständiges Hin und Her, ein Stoffwechsel eben, der in Verbindung steht auch mit dem Blut, wo ständiger Aufbau stattfindet aus den Verdauungsvorgängen heraus, wo auch die Blutbildung hauptsächlich in den Röhrenknochen stattfindet. Alles das. Und diese Prozesse, Stoffwechselprozesse, die finden sich im Boden oben in der obersten Schicht, eben in jener Humuszone. Da findet ständig durch die organischen Rückstände, die jedes Jahr herunter sinken, jetzt im Herbst, und die dann allmählich verdaut werden im Boden und dann sich Umformen in Humus. Alles das, das findet im Oberboden statt. Und dazwischen ist diese Tonszone. Und die entspricht dem, was beim Menschen Herz und Lunge waren. Das ist die rhythmische Zone, wo wir ständig im Rhythmus uns erleben als Mensch, ja, wo wir uns eigentlich als Mensch erleben in diesem mittleren Menschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist im Boden nicht der obere Boden, wo wir immer sagen, die Fruchtbarkeit, das ist der Stoffwechselpol, sondern es ist diese mittlere Zone, die da ständig, ich möchte sagen, quillt und schrumpft. &#039;&#039;&#039;Der Ton quillt und schrumpft, der atmet förmlich und im Jahreslauf&#039;&#039;&#039;. Also wir haben es eigentlich, wenn wir mit dem Boden umgehen, haben wir es eigentlich mit einem auf dem Kopfe stehenden Menschen zu tun, en miniature. Das kann man fortgesetzt denken in die Tiefen der Erde, das kann man fortgesetzt denken bis in die Höhen des Kosmos. Aber diese hauchdünne Haut, die zeigt eben eine Gliederung, eine Dreigliederung von Kopf und Stoffwechsel und einer rhythmischen Mitte. Mit der haben wir es zu tun. Und die gilt es immer im Blick zu haben, wenn man von Bodenfruchtbarkeit spricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Boden im Jahreslauf ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bodenprozesse im Winter ====&lt;br /&gt;
So, und wenn wir jetzt von da ausgehend mal jetzt den Blick lenken auf unseren Jahreslauf und jetzt auf diese Zeit im Jahre wir stehen jetzt am Anfang des Winters, im November, da fängt es so richtig an, wenn wir da rausgehen aufs Feld und gucken mal unseren Boden oben an, da merken wir, dass der dunkler ist, als er vorher war, als er noch im Oktober oder im September war, dass er plötzlich dunkel geworden ist. Man muss das mal einfach beobachten, man muss mal seinen Blick darauf lenken, damit wird man bemerken, der Boden wird dunkler, während der Winterzeit, wie die Atmosphäre, wie alles um uns herum dunkel wird, so auch der Boden. Das hängt damit zusammen, dass der Boden sich im Winter mit Wasser sättigt und die Luft aus dem Bodenporen verdrängt wird und ebenso die Wärme verdrängt wird. Und das wir da vor einem Urphänomen des Winters stehen, dass nämlich der Boden wirklich anorganisch-physisch groß wird. Er ist wirklich dann im Winter so tot, wie das Gehirn im Menschen eben dem Tod näher ist als dem Leben. Und immer dann, wenn etwas stirbt, ist der Keim zu etwas Höherem geboren. Und so ist es auch im Boden während der Winterzeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also zunächst einmal merken wir, der Boden ist dunkel. Durch die Wassersättigung. Und das weist darauf hin, dass die vier Elemente von Erde, Wasser, Luft und Wärme, die immer zusammenspielen, uns dann richtig einen fruchtbaren Boden erzeugen, wenn sie sich alle schön durchdringen, im Jahreslauf. Aber im Winter sondern sie sich voneinander. Dann ist das Erdige erdiger als es ist, das Wasser relativ isoliert im Boden, füllt alle Poren auf, die Luft hat sich aus der Erde herausgezogen, es wird wird bitterkalt, die Wärme zieht sich aus der Luft heraus und auch die Wärme ist dann sozusagen sonstwo. Also alle vier Elemente beginnen sich während der Winterzeit voneinander zu lösen und zu separieren und das ist die Ursache dafür, dass etwas stirbt, dass etwas tot wird. Denn im lebendigen Organismus ist alles wunderbar durchdrungen. Diese drei Sphären durchdringen sich ständig, und das ist zunächst einmal die Situation in der Erde. Die Erde wird äußerlich ganz tot. Innerlich aber nicht. Da kommen wir gleich noch mal drauf zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun können wir, beschreibe ich mal zwei Bilder der Bodenprozesse, wie sie sich im Winter in der Erde abspielen. Da ist der eine Prozess der, dass die, dass es ja äußerlich kalt wird. Nehmen Sie mal so einen Januar, wo dann so eine frostige Luft um einen herum ist, man steht draußen auf dem Acker, möglichst auch mal eine Nacht, sieht den gesternten Himmel über einen und dann unter einem ist der Boden gefroren. Man stelle sich mal raus auf den Acker und stehe dann einfach mal in vollkommener Ruhe und lässt das mal auf sich wirken. Dann merkt man, dass da etwas wirksam ist, was man gar nicht fassen kann. Aber was doch real ist, was wirksam ist, was in die Erde eingreift und was da wirksam ist, das kann man beschreiben mit dem &#039;&#039;&#039;Prozess der Kristallbildung&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Kristallbildungsprozess =====&lt;br /&gt;
Nicht nur, dass der Schnee vom Himmel fällt, in wunderschöne Kriställchen, alle &#039;&#039;&#039;hexagonal&#039;&#039;&#039;, auch so blättchenartig wie der Glimmer, wie die Tonmineralien, alle hexagonal kristallisiert, fallen da vom Himmel, sondern der ganze Boden beginnt eben durchforstet zu werden. &#039;&#039;&#039;Der Meister Frost besucht uns während der Winterzei&#039;&#039;&#039;t. Den brauchen wir. Jeder Landwirt weiß, das ist von Alters her so, dass man gesagt hat je intensiver der Winter eingreift mit seiner &#039;&#039;&#039;Kältewirksamkeit&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Frostbildung&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Kristallbildung&#039;&#039;&#039;, desto sicherer ist die Ernte im Sommer, desto qualitativ hochwertiger ist die Ernte im Sommer. Denn was da wirksam ist, dass da plötzlich die ganze Natur eigentlich ein Kristall werden will, es ist ja nicht nur das Wasser, was kristallisiert, sondern die ganze Gesteinswelt will noch mehr Kristall werden, als sie schon ist. Sie will noch mehr Ordnung, denn &#039;&#039;&#039;Kristallbildung heißt geometrische Ordnung par excellence&#039;&#039;&#039;. Also so was von Ordnung, wie die kristallisierte Gesteinswelt kann man sich in der Welt überhaupt nicht vorstellen. Und diese Ordnung verschwindet gegen den Sommer, aber während des Winters muss sie sich regenerieren. Das heißt, es sind Kräfte wirksam in der Kristallbildung während der Winterzeit, die ihren Ursprung haben nicht auf der Erde, sondern die ihren Ursprung haben in dem fernsten Kosmos. Im gestirnten Himmel. Fixsternhimmel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Griechen haben- die Griechen, die ja ein bisschen anders gedacht haben als wir Heutigen, die haben den &#039;&#039;&#039;Kristallhimmel&#039;&#039;&#039; genannt. Dass weist darauf hin! Die hatten doch eine Ahnung davon, dass der eigentliche Ursprung im Tierkreis insbesondere aber nicht nur rund um die &#039;&#039;&#039;Sphäre des Fixsternhimmels&#039;&#039;&#039;, strahlt außerhalb von Raum und Zeit, strahlt herein in die Erde und &#039;&#039;&#039;strahlt Formkräfte, kristallbildende Kräfte in die Erde&#039;&#039;&#039;. Formbildungskräfte. Und die brauchen wir so dringend in der Landwirtschaft für die gesamte Entwicklung der Bodenfruchtbarkeit. Formkräfte!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles was sich im folgenden Jahr, im Frühjahr bis in den Sommer hinein, dann an Pflanzenwachstum und so weiter da entwickeln, dass muss sich Durchformen&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039;&#039; Und der &#039;&#039;&#039;Winter sammelt die Formkräfte der Erde&#039;&#039;&#039;. Und die wirken dann fort, wirken dann durch das ganze Jahr hindurch. Und die werden insbesondere von den &#039;&#039;&#039;Tonmineralien&#039;&#039;&#039; aufgenommen. Die Tonmineralien im Boden, diese mittlere Zone, dieser &#039;&#039;&#039;Herzenszone im Boden, das ist diejenige, die diese Formkräfte bewahrt, konserviert für das ganze Jahr&#039;&#039;&#039;. Es ist ein unendlich geheimnisvoller Prozess, aber dazu braucht man Frost, dazu braucht man Kälte, dazu braucht man dieses trennende Elemente voneinander. Dazu braucht man diese Todesprozesse im Boden. Und dann wirken da Formkräfte herein, die dann für das ganze Jahr von größter Bedeutung sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun wird es einem ja vor Augen geführt, wenn wir auf das &#039;&#039;&#039;kristallisierende Wasser&#039;&#039;&#039; hinschauen. Das ist ja auch ein unendliches Geheimnis. Also zunächst einmal das, dass da aus der Luft herunterfällt, Kristallformen. Wenn Sie nun mal einen einzigen Schneekristall angucken, wenn es sehr kalt ist, dann sind es nicht verschiedene Kristalle zusammen gebacken, sondern ein einzelnes Kristall, dann ist es ein wunderbarer &#039;&#039;&#039;Sechsstern&#039;&#039;&#039;. Es ist &#039;&#039;&#039;Hexagonal&#039;&#039;&#039;, wie die Tonmineralien. Genauso kristallisiert das. Und &#039;&#039;&#039;jeder Kristall ist anders&#039;&#039;&#039;. Seit Urzeiten ist kein Kristall gleich dem anderen, aber folgt demselben Kristallisationsprinzip. Und diese kristallbildenden Kräfte, die das Wasser gefrieren lassen wird, die das Flüssige fest machen, also zum Kristall werden lassen, die wirken nun auch im Boden, so dass man das mit Augen verfolgen kann, indem nämlich, jetzt nehmen Sie an, Sie haben so einen ganz nassen Herbst, und wir haben da Rüben draußen stehen, Möhren oder sonst wie Feldgemüse. Und die kriegen Sie nicht raus weil es so nass ist. Es wird furchtbar spät im Jahr, der Boden ist voll mit Wasser gesättigt, zerfahren, kaputt und Sie fahren dann noch gerade noch rechtzeitig im November, vielleicht pflügen sie das ganze Ding rum, haben also einen knatschigen Standort, Pflugbalken die glänzen in der Luft, so kompakt ist das, dass man verzweifelt, wie soll das je wieder ein vernünftiger Boden werden im nächsten Jahr?  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Na ja, und dann geht der Winter drüber hin und dann merkt man plötzlich, dass von dieser knatschigen tonverbackenen Pflugfurchen, dass da ein wunderbar krümelnder Boden zurückbleibt. Aufgrund dessen, dass die Feuchtigkeit, der Regen eindringt in ganz feinen Haarrissen, die kann man gar nicht mit den Augen sehen, dringt das ein, sodass da überall in feinen Haarrissen diese jetzt mit Wasserkapillaren sättigen, und dann kommt der Frost und dann entwickelt der Frost dieses eigenartige Phänomen, einzigartig in der Natur, dass er, indem er fest wird, sich ausdehnt. Haben Sie das mal bedacht? Das gibt es sonst nirgends als beim kristallisierenden Wasser. Normalerweise, wenn etwas fest wird, dann zieht es sich zusammen in der Kristallisation, dann räumlich zieht es sich zusammen. Und nur, wenn es warm wird, dehnt es sich aus. Und beim Wasser ist es umgekehrt. &#039;&#039;&#039;Bei vier Grad Celsius hat es seine größte Dichte und dann, wenn es kristallisiert, dehnt es sich wieder aus&#039;&#039;&#039;. Das ist eines der bedeutendsten Ereignisse, die man überhaupt beobachten kann, im Haushalt der Natur. Denn wenn es nicht so wäre, würden unsere Flüsse in null Komma nichts zufrieren bis auf den Boden und die Fische würden alle, alle krepieren. Kein Leben würde das überleben, sondern das Eis ist leichter als Wasser, schwimmt oben auf, weil es sich als Wasser ausgedehnt hat, indem es sich kristallisiert hat. Und das findet im Boden statt. Und das ist unser bester Bearbeiter, während der Winterzeit, im Winter bearbeitet sich die Natur selber. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich muss es mal nur mal kurz andeuten. Also wenn wir hier den Winterprozess haben, dann ist der eigentliche Prozess der, dass hier die &#039;&#039;&#039;Kristallisation&#039;&#039;&#039;, die Kristallisation, die Bodenprozesse beherrschen soll. Formkräfte sind das. &#039;&#039;&#039;Formkräfte aus dem fernsten Kosmos&#039;&#039;&#039;. Und die brauchen wir! Die haben nicht nur Bedeutung, dass eine schöne &#039;&#039;&#039;Frostgare&#039;&#039;&#039; entsteht, oder der Boden wieder zerfällt/ zerkrümelt. Diese Krümel sind sehr instabil. Wenn es dann nämlich wieder einen schweren Regen darauf gibt, dann verschlämmen die alle, weil die rein mechanisch auseinander separiert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also dieser Vorgang findet da statt. Und das Ergebnis ist ein doppeltes, dass einerseits die Formkräfte absorbiert werden von den Tonmineralien in dem Boden und auch sonst von Gestein und durch die &#039;&#039;&#039;Frostsprengung&#039;&#039;&#039; beim kristallisierenden Wasser im Boden mechanisch eine &#039;&#039;&#039;Krümelstruktur&#039;&#039;&#039; entsteht, man nennt das die Frostgare, die dann möglichst erhalten werden muss, die kann man gar nicht erhalten, sondern da muss man Glück haben. Das ist einfach eine Glückssache, ob die so lange sich erhält, bis es draußen warm wird, eh es einen Starkregen gibt. Dann kommt ein neuer Prozess in Gange, den ich gleich schildern werde. Also wir haben im Winter wirklich es zu tun damit, dass die Erde sich selber bearbeitet, dass die Erde durch diese Prozesse, die ich jetzt nur kurz angedeutet habe, &#039;&#039;&#039;selber sich vorbereitet für das nächste Jahr&#039;&#039;&#039;. Und diese ganzen Prozesse, die ich jetzt hier mit wenigen Strichen gezeichnet habe, die sind im Grunde genommen &#039;&#039;&#039;Chaotisierungsprozesse&#039;&#039;&#039;. Ich chaotisiere den Boden, ich mache ihn noch toter, als er tot ist. Und da komme ich ganz zuletzt nochmal drauf zurück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Übergangsprozesse zum Frühjahr ====&lt;br /&gt;
Nun ist die Frage, wie sieht es jetzt aus im Übergang zum Frühjahr? Im Winter hat der Landwirt eigentlich nichts auf seinem Acker verloren und da soll er zu Hause bleiben, die Natur soll sich selber bearbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber da gibt es eine Zwischenzeit im Februar/März, insbesondere im Februar, wo jetzt plötzlich so die ersten warmen Sonnentage gibt. Nach &#039;&#039;&#039;Lichtmess&#039;&#039;&#039;! Ja, so die ersten warmen Sonnentage, die ersten warmen Sonnentage nach Lichtmess. Und da merkt man plötzlich drei Tage Sonne, man geht raus aufs Feld, da sieht man plötzlich, dass oben der Boden hell wird. Das heißt, das Wasser verdunstet, Luft zieht ein in den Boden, auch damit auch Wärme und wenn man draußen dann auf den Acker geht und kniet so auf dem Acker und streicht mit der Hand den Boden ein bisschen zur Seite, vielleicht so zwei, drei Zentimeter tief. Da sieht man plötzlich, da wuseltst, da wuselt es von Käfern und Würmchen und weiß nicht was alles. Ein reges Leben binnen kürzester Frist ist da plötzlich wieder durch die Wärme, die in den Boden eingezogen ist, die Feuchtigkeit ist da, Luft ist da, es durchdringt sich, die Elemente fangen an sich wieder zu durchdringen und kaum findet das statt, ist das Leden wieder rege. Das äußere Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da findet nun ein Prozess statt, der auch eben eine Glückssache ist, wenn er wirklich stattfindet. Und das ist eben das, was ich jetzt kurz schildern will, im Februar, März, dass diese &#039;&#039;&#039;Frostkrümel&#039;&#039;&#039;, wenn sie denn bewahrt worden sind, wenn sie nicht zerflossen sind durch einen Starkregen, dass wenn jetzt die Wärme eindringt in den Boden, in die Bodenporen, das Wasser verdunstet und die Luft dringt ein, dann tauchen da nicht nur die Käferchen auf und Würmchen und alles mögliche, sondern dann, wenn man da genauer hinguckt, sehr genau, man merkt nämlich, dass plötzlich diese Krümel, wirklich krümeln. Vorher sind sie irgendwo so wie Sand konnte man sie hin und her bewegen. Aber jetzt sind es ganz große Krümel geworden. Und da ist eben, dass passiert, dass diese &#039;&#039;&#039;polygonalen Krümel&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;der Erde&#039;&#039;&#039;, die also zum Teil ganz spitz sind, Tonkrümel, wenn da ein zweiter daneben ist, auch irgendwie polygonal geformt und ein dritter, dass hier plötzlich jetzt etwas auftritt, dass sich hier so Brücken bilden. Das sind &#039;&#039;&#039;Bakterienkolonien&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mikroben des Bodens fangen an, sich unglaublich zu entfalten, und zwar also an einem Tag, zwei Tagen und verbinden jetzt diese Frostkrümel der Frostgare und schon sind sie stablisiert. Und dazwischen ist dann ein Hohlraum hier, der dann Luft enthält oder wenn es stark regnet, dann Wasser enthält, aber jedenfalls eine Bodenpore. Und darauf kommt es an – hier beginnt die Bodenstruktur sich zu entwickeln im Laufe des Jahres. Und wenn das früh genug geschieht, im Februar, dann haben wir schon die ganze Ernte halb gewonnen. Wenn das in vernünftiger Weise von Natur aus geschieht, wir können da nicht viel machen, ein bisschen können wir was machen. Da kann ich jetzt nicht näher darauf eingehen, das würde zu weit führen. Wir können ein bisschen durch Abschleppen, rechtzeitiges oder durch eine ganz zarte Bearbeitung können wir die Frostgare ein bisschen einebnen. Und dann entwickelt sich diese sogenannte &#039;&#039;&#039;Lebendverbauung&#039;&#039;&#039;. Und diese Lebendverbauung, wenn sie früh genug eintritt, dann hält sich die Bodenstruktur das ganze Jahr hindurch. Die ist nicht mehr zerstörbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist ein Lebensprozess, also &#039;&#039;&#039;einem Todesprozess im Winter folgt jetzt ein erster Lebensprozess&#039;&#039;&#039;, in dem diese Krümel des Winters, die rein mechanisch sich entwickelt haben, jetzt organisch oder biologisch oder eben unter mikrobielle Tätigkeit miteinander verbunden werden. &#039;&#039;&#039;Es entsteht ein Bodengerüst&#039;&#039;&#039;. So, und diese Entwicklung setzt sich jetzt fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir kommen jetzt, wenn wir das fortsetzen, diese Betrachtung, kommen wir jetzt so aus dem Februar in den März hinein. Die Tage werden länger, die Wärmeeinstrahlung nimmt enorm zu, hängt natürlich immer von der Witterung selbstverständlich, Feuchtigkeit verdunstet, man muss dann aufpassen, dass nicht zu viel verdunstet, man muss die Winterfeuchtigkeit immer halten, so lange wie nur möglich. Aber jedenfalls muss der Oberboden abtrocknen. &#039;&#039;&#039;Da muss diese Durchdringung von Wärme, Luft und Wasser und Erde&#039;&#039;&#039; sich vollziehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Keimprozess des Samens =====&lt;br /&gt;
Und das bildet dann das &#039;&#039;&#039;ideale Saatgutbett,&#039;&#039;&#039; wo ich dann meine Saat ablege. Und Sie wissen ja, dass man sät, normalerweise nicht sehr tief, also vielleicht zwei drei Zentimeter tief und deckt es wieder mit Erde zu. Und in dieser Zone finden nun diese wunderschönen Prozesse statt, die sich dann offenbaren, schließlich in der Keimung des Samens, wenn man den Samen hier in die Erde legt, ein Sämchen in die Erde legt, sagen wir mal &#039;&#039;&#039;Sommerweizen&#039;&#039;&#039; und dann wird der so abgelegt, dass hier drunter es relativ eine feste Sohle ist, nicht ganz, ein klein bisschen angedrückt. Und da steigt jetzt das Wasser auf und hier oben ist Luft und Wärme. Hier ist Wasser und Erde und da steigt jetzt die Feuchtigkeit auf und der Same quillt. Der nimmt die Feuchtigkeit auf. &#039;&#039;&#039;Und mit dem Aufnehmen der Feuchtigkeit quillt jetzt der Mehlkörper&#039;&#039;&#039;, das sogenannte Endosperm des Samens quillt, und bestimmte &#039;&#039;&#039;enzymatische vermentative Prozesse&#039;&#039;&#039; werden jetzt angeregt durch die Wasseraufnahme. Und dadurch kommt es zu allen möglichen Umbildungen der Reservesubstanz- Stärke ist es meistens aber auch Eiweiße, die hier in dem Samen, im Samenkörper angereichert sind vom Vorjahr. Und jetzt keimt der also aus, unser Same, und was macht der? Der keimt hier aus, und das erste, was er macht hier, ist, dass er ein ganz feines Würzelchen bildet in die Tiefe. Die &#039;&#039;&#039;Keimwurzel.&#039;&#039;&#039; Und dann erst, sekundär, kommt dann hier der Spross, der dann die Erde durchbricht. Und das ist ein Keimvorgang&#039;&#039;&#039;. Und dieser Keimvorgang ist zunächst einmal ziemlich unabhängig von der Erde, das ist ein Vorgang, der im wesentlichen nur das Wasser der Erde braucht&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber damit hat sich die Pflanze noch nicht mit der Erde verbunden. Sie wächst zunächst nur mit ihren Keimwürzelchen in die Erde herein. Das können Sie sehen, wenn Sie im Roggen, im Herbst, nach drei, vier Tagen Saat, wenn die ersten  Roggen, das erste Keimblatt oder das erste Blatt erscheint, dann ziehen Sie mal so ein Pflänzchen raus, dann sehen Sie, dass in den Wurzeln- oft sind es schon drei Wurzeln, dass da Erde dranhängt. Da haftet Erde an der Wurzel. Und dann fragt man sich: Wie kommt das? Zuerst, wenn man es nämlich ganz früh rauszieht, hängt keine Erde dran. Jetzt plötzlich hängt die Erde dran. Das hängt damit zusammen, dass jetzt nachträglich jetzt hier ganz feine Wurzelhärchen entstehen, wo sich die Pflanze wirklich mit der Erde verbindet. Zunächst ist sie nicht mit der Erde verbunden. Sie wächst rein aus dem Reservoir des Samens. Und wenn der leer ist, was dann? Wie wächst sie eigentlich weiter? Woher kommt jetzt eigentlich die Substanz, die sie weiter wachsen lässt? Die Kraft? Wo holt sie die her? &#039;&#039;&#039;Und wenn man dieser Frage weitergeht, dann müsste sich die ganze Wissenschaft heute auf den Kopf stellen&#039;&#039;&#039;, eigentlich. Wenn man das wirklich ernst nehmen würde, was man eigentlich auch beobachten kann. Sie kann nicht mehr aus dem Samen wachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber jetzt ist die Frage: Was macht die Pflanze da mit dem Boden? Und dazu dienen diese ganz feinen Wurzelhärchen. Das sind Ausstülpungen, ganz feine Ausstülpungen, aus der &#039;&#039;&#039;Wurzelepidermis&#039;&#039;&#039; der &#039;&#039;&#039;Wurzelhaut&#039;&#039;&#039;, und zwar aus einer Zelle, immer so ein kleines Wurzelhaar. Und die wachsen jetzt zusammen mit den Tonmineralien des Bodens. Deswegen ist es so wichtig Ton im Boden zu haben. Die wachsen mit den Tonmineralien so zusammen, dass man da keine Grenze mehr findet zwischen dem anorganisch Toten und dem Lebendigen der Pflanze. &#039;&#039;&#039;Es ist eine unbeschreibliche Tatsache, dass das Leben, das die Pflanze, die Fähigkeit hat, mit dem anorganischen Toten in Eins zu verwachsen.&#039;&#039;&#039; Dass die Erde dann quasi nicht mehr nur ein anorganisch totes Gebilde ist, sondern durch das Pflanzenwachstum sich allein schon dadurch belebt, dass die Wurzelhärchen mit den Tonmineralien in Eins zusammenwachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Juveniler Wachstumsprozess der Pflanze =====&lt;br /&gt;
Und was machen jetzt diese Würzelhärchen da eigentlich? Diese Wurzelhärchen sondern jetzt etwas ins Erdreich ab, was die Pflanze hier oben plötzlich im Sonnenlicht, wenn sie da jetzt ihre Blätter entwickelt, das erste, zweite, dritte Blatt, und der Sommerweizen, der synthetisiert jetzt- ein schreckliches Wort. Der trinkt das Sonnenlicht, der trinkt das Sonnenlicht! Das heißt kosmische Wirkungen, &#039;&#039;&#039;Leben entsteht aus dem Kosmos heraus&#039;&#039;&#039;, nicht von der Erde, sondern durch die Einstrahlung des planetarischen Umkreises bildet sich jetzt hier lebendige Substanz in den Blättern, die sogenannte Assimilation des Sonnenlichtes. Und da finden jetzt alle möglichen physiologischen Vorgänge statt, die die sogenannten Assimilate erzeugen. Die Assimilate sind Eiweiße, das ist Stärke, das ist zuckerartige, kohlenstoffartige, fettartige Substanzen, durch die dann die Pflanze dann so langsam wächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das Eigenartige ist, dass- und ich frage mich immer, ob der liebe Gott da so richtig bei Sinnen war in der Schöpfung, dass nämlich jetzt von dem was hier oben gebildet wird, das nicht dazu dient, dass die Pflanze weiter nur wachsen soll, sondern das geht herunter in die Wurzel. Und das wird dann plötzlich über diese Wurzelhaare ausgeschieden ins Erdreich. &#039;&#039;&#039;Die Pflanze ist ein Eimer ohne Boden, in ihren Wurzeln&#039;&#039;&#039;. Die scheidet das was da oben unter der Sonne gebildet ist, das rinnt herunter, außerhalb des Kambriums- kann ich jetzt nicht im Einzelnen schildern, was es bedeutet, herunter in einem Strom in diese Wurzelhaare und wird jetzt von diesen Wurzelhaaren hier ins Erdreich abgesondert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Stoffaustausch =====&lt;br /&gt;
Die Pflanze verliert das, was sie da gebildet hat, in der Atmosphäre, hinein in die Erde. Schon &#039;&#039;&#039;dieser Prozess zeigt, dass nicht der Boden die Pflanze ernährt, sondern die Pflanze den Boden&#039;&#039;&#039;. Das ist der eigentliche Prozess! Sie ernährt durch das, was sie synthetisiert, an der Sonne, mit dem ernährt sie jetzt die Erde. Das strömt aus! Und was da ausströmt, sind Eiweiße, Eiweißsubstanzen, &#039;&#039;&#039;Niedermolekula&#039;&#039;&#039;r, Zucker und Enzyme, Fermente und Säuren, organische Säuren noch und noch. Und der ganze Stoffwechsel der Pflanze ergießt sich da unten in den Boden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dadurch jetzt wird das Bakterienleben, das Mikrobenleben im Umkreis der Wurzel ungemein angeregt. Die vermehren sich wie Verrückte und dann bilden sich jetztz um die Wurzeln herum so ein schmaler Saum von vielleicht zwei Zentimeter, drei Zentimeter Dicke, die sogenannte &#039;&#039;&#039;Rhizospähre&#039;&#039;&#039;, wo sich das ganze Bodenleben konzentriert, um die Wurzel herum. Und dieses Bodenleben geht eine Symbiose mit der Pflanze ein. Und die Umbildung, das ist sozusagen ein Stoffwechselprozess der Ausscheidung, der Pflanzenwurzel ins Erdreich, in diese Richtung. Und die Antwort ist, dass jetzt die Mikroben die da diese vorhandenen organischen Rückstände im Umkreis der Wurzel, zum Beispiel der Humus, oder noch andere, noch mehr Humusbestandteile aus dem Vorjahr, die werden jetzt abgebaut im Umkreis der Wurzeln. Und das Ergebnis sind dann Mineralstoffe, Mineralsalze. Abbauergebnisse hier durch diesen Stoffwechsel. Und diese Mineralsalze nehmen die Wurzelhaare gleichzeitig, indem sie etwas ausscheiden, nehmen sie gleichzeitig die Mineralsalze auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist unbeschreiblich! &#039;&#039;&#039;Es ist ein gleichzeitiger Prozess&#039;&#039;&#039;. Einerseits Ausscheidung organischer Substanzen und eine Antwort in Anregung des Mikrobenlebens und Abbauprozesse, die sich abspielen. Humusabbau, entstehen jetzt mineralisierte Salze und die nimmt die Pflanze ebenso mit den Wurzelhaaren auf. Die Pflanze im Frühjahr steuert die gesamten Bodenprozesse. Sie steuert die Ausscheidung, das ist eine Art Wahrnehmung, was braucht sie für ihr Wachstum und dann scheidet sie also Pflanzensubstanzen aus, Pflanzen aus, die wirken abbauend oder fördernt auf das Mikrobenleben, die bauen den Humus ab, wir verlieren im Frühjahr enorm an Bodenfruchtbarkeit. Wir fördern das sogar. Im Frühjahr werden die Böden einfach ärmer an bestehender Bodenfruchtbarkeit durch diese Abbauprozesse. Aber die führen zu einer Art Mineralisierung, Entstehen von Mineralsalzen, die mit dem Bodenwasser von den Wurzelhaaren aufgenommen werden. Das ist der primäre Prozess, das ist der sekundäre Prozess. Das ist ein ein Stoffwechsel aktiver Prozess und das ist ein Wahrnehmungsprozess. Die Wurzeln sind Wahrnehmungsorgane für die Mineralsalze der Erde. Augen. Schlechte Augen. Aber immerhin. Veranlagte Sinnesorgane. Das ist der Frühjahrsprozess. Warum die Pflanzen im Frühjahr so schön wachsen können. Aber sie wachsen dadurch, dass sie, ich möchte mal sagen, die vergangenen Lebensprozesse, die sich bewahrt haben im Boden, im Humus, dass sie die abbaut und nutzt, um jetzt ein neues lebendiges Gebilde zu erzeugen, ihre eigene Gestalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die frühen Alchemisten des 13., 14. Jahrhunderts&#039;&#039;&#039;, das waren die klassischen, alles andere spätere, es waren keine Alchemisten mehr. Die hatten noch wirklich ein Naturverständnis ganz anderer Art als die folgenden Naturwissenschaften. Und die haben den Humus bezeichnet als einerseits das Gedächtnis der Erde, das heißt das vor vergangene Jahre sich humifiziert haben, gleichsam bewahrt haben im Humus und jetzt sozusagen den Anschluss finden an das, was jetzt in Zukunft sich da an Pflanzenwachstum entwickelt. Und die haben eben &#039;&#039;&#039;den Humus bezeichnet als den Universalensamen der Erde&#039;&#039;&#039;. Es ist so ein wunderschöner Ausdruck. Was ich zuerst hier hingeschrieben habe, das ist der &#039;&#039;&#039;Indivdualsame&#039;&#039;&#039;. Und der ernährt sich, solange er noch eben aus seinem Samenkörper heraus noch irgendwie organische Substanz zur Verfügung hat. Und dann ist Schluss! Und jetzt wächst herunter die Pflanze in den Boden hinein und findet dort einen Universalsamen. Und das haben die Alchemisten als den Humus bezeichnet. Humus gleich Universalsamen gegenüber dem Individualsamen hier oben. Und sodass der Individualsamen muss auf die Erde fallen und dann antwortet der Universalesamen, das heißt die Mutter Erde. Das ist eigentlich derselbe Begriff, dass man von der Mutter Erde spricht. Das ist der Universalsame, aus dem jetzt im Verlaufe des Jahres die Pflanze wächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Atmungsprozesse im Boden =====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Und diesen Prozess müssen wir steuern. Jetzt müssen wir wach werden als Landwirte.&#039;&#039;&#039; Im Winter soll man zu Hause bleiben, hinterm Ofen. Aber hier jetzt im Frühjahr müssen wir sehen, dass wir diesen Prozess fördern. Wir müssen den Humusabbau fördern. Und das machen wir dadurch, dass hier oben, ganz dünn, immerfort, hier oben, den Boden offen halten, die Kruste brechen, zwei, drei Zentimeter nicht mehr. Es ist eine, ich nenne es eine Haut-Bearbeitung. Schräge Hacke, ganz flach gerade die Kruste. Nach jedem Regen im Frühjahr sofort raus auf den Acker und die Kruste gebrochen. Dann fängt nämlich der Boden an zu atmen, denn er bildet immer im Boden, unten, bildet er CO2, Kohlendioxyd und das ist &#039;&#039;&#039;Kohlensäure,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;das ist ein Gift für die Wurzeln&#039;&#039;&#039;. Und das muss raus. Und es muss Sauerstoff rein für die Mikroben, dass sie leben können. Sauerstoff. Verstehen sie? &#039;&#039;&#039;Der Boden atmet wie der Mensch!&#039;&#039;&#039; Der atmet Kohlendioxyd aus und Sauerstoff ein. Und das fördern wir durch diese Hautbearbeitung im Frühjahr. Da fängt dann plötzlich der Acker draußen an zu atmen, und die Kohlensäure ist eben schwerer als die Luft. Das heißt, die möchte immer da unten bleiben, und dann öffnen wir den Boden hier oben und dann streicht hier ein Wind über den Acker, und der reißt die schwere Kohlensäure aus den Bodenöffnungen, aus den Bodenporen heraus. Die Natur, die verhält sich nach außen gestülpt. Wenn man das immer genauer betrachtet, verhält sich immer so, wie ein menschlicher Organismus. Also die &#039;&#039;&#039;Bodenbearbeitung mit Striegel und Hacke&#039;&#039;&#039;, die ist sozusagen im Frühjahr die Hilfe, um diesen Prozess der Ernährung des Bodens durch das Lebendige der Pflanze selbst zu befördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Übergangsprozesse zum Sommer ====&lt;br /&gt;
Und jetzt schreiten wir weiter im Jahreslauf. Jetzt kommt eine Zeit, so im Mai, beim Getreide. Bei den anderen Feldfrüchten ist das anders. Bei den Früchten, beim Gemüse, bei den Kartoffeln. Da bleibt der Boden noch lange offen, bis sich die Reihen schließen. Das wird es Juni. Das heißt, man muss dann immer noch diese Art von Bearbeitung fortsetzen. Deswegen heißen die ja auch &#039;&#039;&#039;Hackfrüchte&#039;&#039;&#039;. Also man hackt nicht nur das Getreide kann man nur hacken bis es anfängt zu schossen. Aber dann ruht jeder Eingriff durch den Menschen. Aber bei den Hackfrüchten dauert es noch bis Mitte Juni unter Umständen, dass man da die Feldfrüchte noch in diesem gesagten Sinne, immer die Kruste offen hält, damit der Boden atmen kann und dass diese mikrobiellen Abbauprozesse gefördert werden. Deswegen sind die &#039;&#039;&#039;Kartoffeln&#039;&#039;&#039;, wie man früher gesagt hat, Mistfresser. &#039;&#039;&#039;Die verbrauchen Bodenfruchtbarkeit&#039;&#039;&#039;. Noch und noch. Durch diese häufige Bearbeitung. Aber sie setzen es um in eine gute Ernte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Die Kieselsäure im Getreide =====&lt;br /&gt;
Jetzt gibt es aber beim Getreide einen Prozess, den muss ich doch schildern. Der ist einfach, ich möchte sagen, es ist ein Wunder, einfach schlicht ein Wunder. Und das Getreide kommt ja dann Mitte Juni zur Blüte. Vorher schosst es von Knoten zu Knoten. Immer verlängern sich die Knoten und man kann zugucken, wie dann Roggen dann plötzlich da über Nacht in die Länge strebt, in die höher strebt bis zu 2 Meter und darüber hinaus. Dieser dünne Halm. Und dann fängt das Getreide zu blühen an, sehr unscheinbar. Man merkt es nur an den Sporenwolken, die dann vielleicht mal bei Wind durch die Landschaft fliegen. Sehr verborgene Blüten in den Ähren oben, die das Äußerste, das Höchste da sind. Und jetzt findet um die Blütezeit, beginnt das verstärkt und bis in die Reifezeit hinein ein Prozess, der eben wirklich, also in gewissem Sinne, das Ende des Pflanzenwachstums bedeutet, nämlich während der Zeit, schon von der Blüte an sterben die Wurzeln ab. Die jüngsten Wurzeln, die zuletzt gebildeten Wurzeln, die halten sich dann und da noch, aber dann die Älteren, die sterben schon ab, und auch &#039;&#039;&#039;das Getreide stirbt von unten nach oben ab.&#039;&#039;&#039; Das ist auch ein interessantes Phänomen. Die untersten Blätter zuerst. Zuletzt bleiben noch das Fadenblatt, das oberste bleibt noch grün und dann stirbt das auch ab, da bleibt noch der letzte Halminternodium bis zur Ehre bleibt noch grün und dann sind auch noch die Spältzen ein bisschen grün und dann werden auch die Spältzen schließlich braun und verwelken. Und so geht der Prozess vor sich, von unten nach oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und parallel zu diesem Vorgang findet nun folgendes statt: Die Pflanze hat das ganze Frühjahr hindurch, hat sie alles aus dem Boden aufgenommen, insbesondere den Stickstoff, der da frei wird durch den Abbau der Humus-Substanz, Phosphorsäure aufgenommen, durch die Humus-Substanz, Kalium aufgenommen durch Äsung der Bodenmineralien und sogenannten Ionenaustausch aufgenommen, also sehr intensive Vorgänge, die da im Wurzelbereich sich abgespielt haben. Und jetzt kommen die zuende. Und als letzter Neuer kommt ein Bodenprozess jetzt, dass die Pflanze über die Wurzeln die sogenannte &#039;&#039;&#039;Kieselsäure&#039;&#039;&#039; aufnimmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Kieselsäure ist eine kolloidale Substanz&#039;&#039;&#039;, die also die Bodenhohlräume auskleidet, so ein wabbeliger Pudding ist das, &#039;&#039;&#039;amorph&#039;&#039;&#039;, gestaltlos, die durch Verwitterung entsteht der Tonmineralien. Und diese Säure steigt nun auf im Halm und durchdringt die ganze Pflanze. Und zwar steigt sie so auf, dass sie sich die Tendenz hat, nach immer sich in der Peripherie dann ab zu lagern. Also das am Äußersten des Halms sich da die Kieselsäure ablagert, oder in den Blättern steigt sie auf auch in die Fadenblättern, oben in die ausbreitenden Blätter, immer am Rand, am äußersten Rand und in der äußersten Spitze ist der größte Kieselsäuregehalt. Und du gehst von Blatt für Blatt hoch. Und immer mehr Kieselsäure, immer mehr Kieselsäure. Und dann geht es schließlich in das letzte Internodium bis in die Ähre. Das ist schon ganz dünn. Der Halm ist da schon ganz dünn, im letzten Internodium. Aber so beweglich im Wind, elastisch, wunderbar wie ein Roggenfeld, wie in Silberwogen, wie der Goethe das mal ausdrückt im Faust, wogt da das Feld der Ernte entgegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Kieselsäure erfährt nun die höchste Konzentration oben in der Ähre. Und da in den Spelzen. Das sind die Deckspelzen, die das Korn umhüllen. Und noch einmal gesteigert in den Grannen. &#039;&#039;&#039;Die Grannen sind praktisch 90% Kieselsäure in der Asche&#039;&#039;&#039;. Wenn man die also verascht, dann ungefähr 90% Kieselsäure. Was ist das für ein Prozess? Die ganze Pflanze umgibt sich gleichsam mit einem Kieselmantel. Und der trocknet dann aus. Diese Kieselsäure ist zunächst ist sie noch weich, feucht, trocknet in der Reife aus. Und dann? Was sieht man dann? Dann glänzt das Getreide. Dann bekommt es einen Glanz. Schauen Sie mal einen Haferstroh an. Dieser goldene Glanz. Der rührt von dieser Kieselsäure her. Und was ist das? Das ist &#039;&#039;&#039;Opal&#039;&#039;&#039;. Das ist ein Halbedelstein. &#039;&#039;&#039;Die ganze Pflanze umhüllt sich sozusagen mit einem Halbedelstein,&#039;&#039;&#039; nämlich eintrocknender Kieselsäure. Amorph, nicht kristallisiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das sind sozusagen die &#039;&#039;&#039;Formkräfte&#039;&#039;&#039;, die jetzt aus dem verwitternden Mineral des Winters, sozusagen diese Formkräfte heraufschicken in die Pflanze und ihr die letzte Gestalt geben. Dann ist Schluss. Dann setzt der Reifeprozess ein. Dann kommen die Teilreife, dann die Gelbreife, dann die Todreife, reift das Korn und dann setzt die Ernte ein. Aber dieser Prozess geht ihm voraus, denn wenn Sie mal auf einer Pflanzenzüchtung auf dem Dottenfelderhof oder andernorts mal mal hingucken, wie variantenreich die Farben sind von Getreiden und dass das betont wird, insbesondere dann durch diese Kieselsäure Ausscheidung der ganzen grünenden Pflanze in die Peripherie, dann kann man einfach staunen, das ist wirklich ein Geheimnis, wo man erschüttert jedes Jahr davor steht. Und wenn Sie das mal vergleichen mit konventionellem Stroh, stickstoffgedüngten Stroh wohlgemerkt, da werden Sie merken, dass das &#039;&#039;&#039;Stroh im konventionellen Landbau immer relativ grau bleibt, stumpf in der Farbe&#039;&#039;&#039;. Dass das konventionelle Stroh, draußen, wenn man das dann in der Ernte mal betrachtet, dass das relativ stumpf ist in der Farbe, nicht glänzt. Und wenn Sie das in die Hand nehmen und versuchen es zu brechen, dann bricht es nicht, sondern es knickt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Die kurze Strohgeschichte =====&lt;br /&gt;
Ich kann da kurz eine Geschichte noch zwischenschieben. Wir hatten vor, das war, hatte sich noch in den 60er Jahren abgespielt, 50er Jahren. Während meiner Lehrzeit, hab auf einem biologisch-dynamischen Betrieb eben auf dem Dottenfelderhof meine Lehre damals gemacht. Und da hatten wir noch einen Viehhändler. Und der hat seinen Ackerbau aufgegeben und hat gesagt, er will von uns das Stroh haben, da kriegen wir den Mist zurück. Und da hat er von uns das Stroh geholt und kommt dann morgens in den Stall und sucht das Stroh. Da liegt das Heu noch in der Krippe, und das Stroh war gefressen. Da haben die Kühe das Stroh, dem Heu seinem Heu bevorzugt, weil es ein glänzendes Haferstroh war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Kühe sind die besten Analytiker die es überhaupt gibt es auf der Welt.&#039;&#039;&#039; Und der kam auf dem Hof extra aus dem Grund, um uns zu sagen, er versteht die Welt nicht mehr, dass sein Heu, was normalerweise das Futter wäre, in der Krippe liegen geblieben ist. Und die haben so lange rumgemacht, dass sie die Einstreu aufgefressen haben. Das hängt mit diesem Reifeprozess zusammen und kein Getreide taugt was. Das kann ich Ihnen jetzt schon sagen. Was nicht diesen Prozess durchlaufen hat. Diese letzte Durchformung des Getreides, das ist eine Frage der Ernährungsphysiologie. Diese letzte Durchformung, dass nicht nur außen die Kieselsäure als Mantel sich bildet, sondern das alle in sogenannte Inhaltsstoffe, ist auch ein schreckliches Wort, eigentlich, alles, was nur irgendwie physiologisch, substanzbildend wirkt in der Pflanze als Eiweiß, oder ob die die Kohlenstoffgerüst oder was es sein mag, dass das durchgeformt ist!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn plötzlich in der Getreideähre oben im Korn sich Nitrat findet, Sie kennen ja wohl das Wort &#039;&#039;&#039;Nitrat&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;(NO3)&#039;&#039;&#039;, das ist also das, was heute überall in der Diskussion ist. Wenn sich da was findet, dann ist das eine Katastrophe! Das ist ernährungsphysiologisch eine einzige Katastrophe. Sondern dieses Nitrat, das gehört unten in die Wurzel. Da hat es seinen Ort. In den Roten Rüben, da ist sehr viel Nitrat drin. Und da hat man immer gemeint, man darf die Roten Rüben nicht mehr essen, weil die kann zorogen sein, wegen dem hohen Nitratgehalt. Das war Anfang der 80er Jahre, hat einen ungeheuren &#039;&#039;&#039;Einbruch im biologisch-biologischen Landbau&#039;&#039;&#039; damals gegeben, weil die Konsumenten haben &#039;&#039;&#039;keine Roten Rüben mehr gegessen&#039;&#039;&#039;. Aufgrund dieser Aussage. Ein völliger Unsinn. In die Wurzel gehört Nitrat. Das ist ein Salz. Die Wurzel ist salzartig, das Korn da oben, was da drauf ist, da muss dieses salzartige total verwandelt werden, durchstrukturiert werden in wirklich reifes Eiweiß, reife Kohlenhydrate, reife Fette. Der Ausreifungsprozess, das heißt eine Begleitung des Absterbens der Pflanze, diese Auseifung muss bis zum letzten geführt werden. Und da darf da oben in dem Getreidekorn nichts mehr von &#039;&#039;&#039;niedermolekularen Eiweißen&#039;&#039;&#039; sein, Aminosäuren, freien Aminosäuren oder Nitraten oder Amiden oder irgend so etwas, sondern &#039;&#039;&#039;ein durch und durch gestaltetes Eiweiß&#039;&#039;&#039;! Und das ernährt! Das braucht der Mensch! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das sind ist jetzt diese Übergangszonen, Übergangsgeschehen vom Frühjahr zum Sommer hin. Und diesen Jahreslauf macht übrigens das &#039;&#039;&#039;Getreide&#039;&#039;&#039; ganz ideal durch. Also ist fast &#039;&#039;&#039;ein Repräsentant für die gesamte fruchtbildenden Pflanzen&#039;&#039;&#039;, steht eigentlich das Getreide da, übrigens die erste Kulturpflanze, die der Mensch überhaupt gezüchtet hat. &#039;&#039;&#039;Die ältesten Kulturpflanzen ist die Wintergerste und der Winterweizen,&#039;&#039;&#039; im achten vorchristlichen Jahrtausend. Da gab es noch keine Gemüsen. Da gab es das alles noch nicht, das kam erst in der folgenden Zeit. Und die ersten waren die Getreide. Und weil die Getreide sozusagen am deutlichsten den Jahreslauf, das Sonnenjahr abbilden, in allen Prozessen des Wachstums, in allen Prozessen der inneren Physiologie bis hin zum Nährwert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sommerprozesse im Getreide ====&lt;br /&gt;
So, und jetzt kommen wir in den Sommer. Im Sommer. Im Juli reift das Getreide von der Teigreife über die Gelbreife zur Todreife. Und früher hat man das Getreide gemäht in der Gelbreife. Da konnte man das noch nicht brechen über den Daumennagel, das war das Zeichen, sondern es hat sich noch ein bisschen drüber gebogen, zwar noch plastisch, ein bisschen, aber schon gelb. Und dann hat man es gemäht, noch früher, erst mit der Sense und dann später dann mit dem &#039;&#039;&#039;Mähbinder&#039;&#039;&#039; und hat es in Hocken aufgestellt. Die ältere Generation kennt das ja noch, die Felder, die Felder draußen, überall diese Garben gestellt waren in solchen Hocken. Und da hat man das dann eine Woche oder 14 Tage, je nachdem wie das Wetter war, nachtrocknen lassen und dann hat man die Garben eingefahren und eingebanst In den großen Feldschäunen, die es ja heute gar nicht mehr gibt. Und dann hat man sie im Winter dann gedroschen, das war so der Weg, noch in den 50er Jahren, 60er Jahren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und heute muss man das Getreide in der Todreife dreschen. Das heißt, wenn man das über den Daumen brechen kann, wenn das Korn über den Baum bricht, dann ist es eigentlich unterhalb ungefähr 16% Feuchtigkeit und dann kann man es dreschen. Und dann kann man das direkt einfahren, vielleicht noch ein bisschen nachtrocknen wenn es notwendig ist. Ansonsten ist die Ernte gelaufen und man merkt eigentlich gar nicht mehr auf den Höfen heute, dass es überhaupt Ernte ist. Früher waren alle draußen, alle Menschen, der ganzer Hof, da blieb niemand zu Hause, nur noch die Katzen und die Mäuse. Alles war auf dem Feld draußen. Und &#039;&#039;&#039;das war die schönste Arbeit im ganzen Jahr&#039;&#039;&#039;, möchte man sagen, diese Erntearbeit. Und heute läuft das einfach irgendwie ab, so nebenbei. Der Lohnunternehmer kommt, drischt das Zeug runter auf den Wagen und schon ist es verschwunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ernte nun, welcher Bodenprozess oder welche Fruchtbarkeitstufe müssen wir jetzt ins Auge fassen, in der Sommerzeit? Im Winter bearbeitet sich die Erde selber, im Frühjahr muss ich nachhelfen mit einer Hautbearbeitung und muss den Humusaubbauprozess fördern. Und jetzt ernte ich das Getreide und zurück bleibt die Stoppel. Und da hat sich auch ein bisschen Unkraut entwickelt, das soll ja auch so sein, auf dem Acker. Man soll nicht Unkraut freie Äcker haben, das verträgt die Natur nicht, muss immer ein bisschen Unkraut da sein, das gehört einfach zum, nur das richtige Maß muss man eben finden. Und dann liegt da Spreu auf dem Feld vom Dreschen und irgendwelche sonstigen Halmrückstände und so weiter. Und um welche Maßnahme geht es jetzt, um der Bodenfruchtbarkeit ihr wieder einen neuen Impuls zu geben? Schauen wir uns doch einmal an, da stehen die Stoppeln hier draußen auf dem Acker, da drunter ist die Wurzelmasse, hier unten, und hier liegt noch alles mögliche organische Reste obenauf. &#039;&#039;&#039;Und jetzt kommt es darauf an, dass wir stärker aktiv werden als Landwirte&#039;&#039;&#039;. Im Frühjahr haben wir nur da oben rumgekratzt, auf dem Boden, und jetzt müssen wir eingreifen in den Boden, und zwar bis zu ungefähr einer Tiefe von acht Zentimeter, müssen wir jetzt, den sogenannten Stoppelsturz, das ist der sogenannte Stoppelsturz. Und das heißt, dass man jetzt also die Stoppeln wendet oder eingrubbert, oder es gibt da verschiedene Möglichkeiten, sodass jetzt hier, sozusagen eine Mulchschicht entsteht, wo die organische Substanz sich mit dem Erdreich vermengt. Darauf kommt es zunächst an. Und arum ist das so wichtig? Nicht so tief, um Gottes Willen, nicht! Denn das ist eigentlich diese Schicht, so &#039;&#039;&#039;ungefähr bis acht Zentimeter&#039;&#039;&#039;, das ist bei den einzelnen Böden verschieden. Aber das ist die Schicht, die vom Frühjahr, März, als diese durch die Lebendverbauung sich im Verlaufe des Jahres hinentwickelt hat, zu einer wunderbaren Bodengare, ungeheuer stabil, große Hohlräume, die den starken Niederschlägen, wenn es dann mal gewittert und also wirklich mal so 30 Millimeter auf einmal runterhaut, dass sie nicht oben oberflächlich ablaufen, sondern dass sie einfach vom Boden aufgesogen werden. Dazu braucht man eine solche komprogene, das heißt also sehr, sehr porenreiche Oberschicht, die im wesentlichen durch &#039;&#039;&#039;Lebendverbauung&#039;&#039;&#039; und dann in der Folge durch &#039;&#039;&#039;tierische Bodenorganismen&#039;&#039;&#039;, Regenwürmer vor allen Dingen, gebildet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So, und jetzt haben wir also eine solche Bearbeitungsmaßnahme vorgenommen. Es gibt da heute verschiedene Instrumente. Kann ich auch nicht im Einzelnen aufzählen. Es ist ganz wurscht, was man hat, man soll nur damit richtig umgehen. Also man glaubt immer als Landwirt, das ist ein Glaube, der mir so seit den 50er Jahren entgegengetreten ist:  Es gäbe ein Gerät, was alles macht, ohne dass man denken muss. Damals war &#039;&#039;&#039;die Fräse&#039;&#039;&#039;, wie die Fräse aufkam, da hat man gesagt, jetzt hanem wir endlich das Gerät, was wirklich dieser Durchmischung und diesen Mulcheffekt erzeugt Uud alles. Paar Jahre später stand die Fräse schon wieder in der Ecke. Und bald ind die Brennnesseln wieder drüber gewachsen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also daran kann man erkennen, alles was der Landwirt macht ist keine Wissenschaft, sondern ist eine Kunst. Er muss die Wissenschaft haben, gell? Er muss etwas wissen. Aber indem er, sobald er etwas tut, muss es Kunst werden. Und dann gibt es keine Definition mehr. Da kann ich nicht mehr: so muss ich, oder: nur so. Keine Ideologie, gar nix! Beobachten und denken. Dann klappt das mit jedem Instrument, irgendwie. Also diese Stoppelbearbeitung, die steht jetzt im Sommer an. Und warum ist die so wichtig? Ich durchmische organische Substanz mit mineralischer Substanz während des Sommers. Und jetzt kommt es darauf an, einen Bodenprozess in die Wege zu leiten, der nicht mehr ein lebendiger ist wie im Frühjahr durch die Pflanzen, durch die Wurzelausscheidungen, alles das. Sondern &#039;&#039;&#039;ich muss die Bodentierwelt in ihrer Tätigkeit anregen&#039;&#039;&#039;. Die Bodentierwelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das Seelische im Tier ====&lt;br /&gt;
Denn die Tiere sind etwas anderes als die Pflanzen. Die Pflanzen sind bloß lebendig. &#039;&#039;&#039;Die Tiere sind beseelt.&#039;&#039;&#039; Und dadurch ist ein Tier Tier, weil es beseelt ist. Und das Seelische, was die Tiere bewegen lässt, frei bewegen lässt über die Erde, das sie Laute abgeben, dass sie durch die Sinne in die Welt gucken, die Tiere, auch die Spinnen haben selbstverständlich Sinnesorgane. Auch die Regenwürmer haben Sinnesorgane, keine Augen, aber Tastorgane, also alles das sind Instrumente, leibliche Instrumente, das ein seelisches sich in der Welt betätigen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich sage immer, man kann ein Tier erst dann wirklich verstehen. Anfänglich sagen wir mal. Verstehen, wenn man darauf hinschaut: Was macht es? Was tut es? Was ist eigentlich seine Lebensäußerung oder Seelenäußerung in der Tätigkeit? Wenn ich die Tätigkeit einer Spinne anschaue oder eines Marienkäferchens oder einer Schlupfwespe oder was es auch für eine unscheinbares Wesen sein mag, dann merke ich, was sie tun, ist so unendlich Weisheitsvoll. Das ist die blanke Offenbarung der Weisheit in der Welt. Alles was die Tiere machen. Sehr eingeschränkt jeweils. Die Spinne, wenn die ihre Netze spinnen, über die über die Äcker oder in dem Gebüsch, dieses Wunder, des Spinnennetzes, was es auch sein mag. Es ist so durch und durch Weisheitvoll, dass keine menschliche Technik das überhaupt nur annähernd wiederholen kann. &#039;&#039;&#039;Die Tierwelt in ihrem Tun, offenbart ihr eigenes Seelisches, in dem was sie tut&#039;&#039;&#039;. Deswegen muss man auf die Tätigkeit achten, muss die Kuh immer in allen ihren Tätigkeiten im Stall, auf der Weide, wo auch immer, in allen ihren Lebensäußerungen, muss man beobachten, muss man &#039;&#039;&#039;mitempfinden&#039;&#039;&#039;.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da merkt man plötzlich, was die Kuh für ein himmlisches Wesen ist. So haben es die Ägypter empfunden, die oben zwischen die Hörner der Göttin Hathor wurde dargestellt wie eine Kuh, haben da zwischen die Hörner die Sonnenscheibe rein gemacht. So haben sie die Göttin Hathor abgebildet als Kuh. Bei den Hindus ist sie heute noch heilig, und sie war das heilige Opfertier durch alle Zeiten. Was ist das? Was macht das Tier? Was lebt da drin seelisch? Und was bringt es nach außen zur Offenbarung? Also diese Seelenäußerung in der Tätigkeit. Ja, das ist eigentlich nichts anderes als ein ein Beobachtungsfeld um an das Wesen dieses Tieres heran zu kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Tätigkeit der Regenwürmer ====&lt;br /&gt;
Und gerade im Sommer haben wir es nun zu tun, eigentlich mit der Tätigkeit der Bodentierwelt. Die müssen wir aktivieren. Und das geschieht dadurch, dass wir jetzt ihnen den Tisch bereiten, durch diese Mulschung der organischen Rückstände. Und unter den vielen, vielen, vielen Tieren, Tierarten, die da tätig sind, unscheinbar und dann deutlicher in Erscheinung treten. Da steht nun der Regenwurm im Vordergrund. Und zwar der Tauwurm, &#039;&#039;&#039;der klassische Tauwurm&#039;&#039;&#039;. Es gibt ja verschiedene Regenwurmarten und der Tauwurm ist derjenige, der sein Leben darin besteht, dass er senkrechte Röhren macht, so, kerzengerade in die Tiefe, bis zu &#039;&#039;&#039;7 Meter&#039;&#039;&#039; tief in Lössböden hat man solche Regenwürmer gefunden. Und in diesen Röhren bewegen die sich rauf und runter. Das ist ein Wurm. Und der Wurm, sobald er aus den Röhren rauskommen, dann schlängelt der sich so auf dem Boden. Kaum ist er in Röhren drin, dann ist es ein Leib, der sich senkrecht stellt. Der Regenwurm ist dadurch, Rudolf Steiner bezeichnet ihn als die Sonnentierchen, hat eine &#039;&#039;&#039;Besonderheit weil er sich durch das Erdreich ein Rückgrat schafft, in das er sich senkrecht hinein stellt&#039;&#039;&#039;. Und der &#039;&#039;&#039;Übergang von der Horizontalen in die Senkrechte bedeutet sehr viel im Tierreich!&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kann ich jetzt nicht näher ausführen, aber da muss man nur mal vergleichen das Schaf mit der Kuh oder die Kuh mit dem Pferd, alles was den Kopf hebt übers Rückgrat. Da merken Sie, dass da eine viel nach außen gerichtete Intelligenz entsteht. Und sobald der Kopf unter das Rückgrat runter geht, da merkt man, dass der Stoffwechselprozess viel stärker den Kopf ergreift. Und so weiter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir brauchen jetzt diese Bodentiere und müssen deren Tätigkeit fördern. Und jetzt ist es heiß im Sommer, Juli, draußen und die Regenwürmer mögen das überhaupt nicht. Die mögen nämlich nur dreierlei. Die wollen Sauerstoff atmen, die wollen Feuchtigkeit und die wollen Dunkelheit. Dunkelheit. Das sind die drei Kriterien für den Regenwurm und dafür repräsentativ für andere Bodentiere auch. Und diese Bedingungen schaffen wir mit der Mulchschicht. Das ist es dunkle, das ist viel Sauerstoff und eben die Feuchtigkeit kapillar steigt hier herauf und schlägt sich auf der Unterseite dieser Mulchschicht nieder. Nun diese Regenwürmer, wenn es heiß ist, sind die hier unten. Und wenn dann aber da oben so eine Mulchschicht entsteht und so, dann wandern die hoch hier hinauf und wandern jetzt horizontal hier rein und fangen an, diese organischen Rückstände aufzuarbeiten. &#039;&#039;&#039;Also sie fressen keine frische Substanz.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Keine lebendige Substanz&#039;&#039;&#039;. Ich habe auch mal beobachtet ein Regenwurm, wie er ein grünes Pflanzenblatt abgekniffen hat, da habe ich gesagt: Das ist ja pervers, was du da machst. Und dann habe ich weiter beobachtet, und dann habe ich gesehen, der hat das gar nicht gefressen, sondern hat es eingespeichelt mit seinem Schleim, de ganze Oberfläche, hat es eingerollt und in seine Röhre reingezogen. Und in seiner Röhre haben dann die Mikroben aus dem Schleim haben dann angefangen, die Pflanzensubstanz aufzuschließen. Und dann wurde es allerdings ein reines Menü für den Regenwurm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also der Regenwurm frisst andere Organe, also abgestorbene pflanzliche Substanz. Der wandert also hier rein und arbeitet jetzt dieses Erdreich durch. Und was macht er dabei? Stellen sie sich einmal so einen Regenwurm vor. So ein langes Gebilde, ist segmentiert, hat hier vorne so eine kleine Mundöffnung, und ich habe hier so einen kleinen Magen. eigentlich nur ein erweiterter Darm, und der Darm zieht sich dan durch, durch die ganzen Segmente, bis hinten hin. Und er hat selbstverständlich einen Blutkreislauf. Das ist also ein warmblütiges Wesen. Und der hat jetzt hier über dem Magen, hat er eine kleine Drüse. Und diese Drüse sondert, indem er da frisst, also organische Rückstände, die sind immer ein bisschen sauer, alles ist sauer, was die Pflanzen hinterlassen. Und durch diese Drüse scheidet er jetzt feine Calcit-Tröpfchen (Kalktröpfchen) ab in den Magen und neutralisiert die organische Substanz. Es ist unglaublich. Er schafft damit das Milieu für die Mikroben, die hier jetzt en masse, hier den ganzen Darm erfüllen, bis hinten hin. Da lebt der Regenwurm mit, wiederum mit den Mikroben, speziellen Mikroben, in Symbiose. &#039;&#039;&#039;Das heißt, der Regenwurm, der Seelen-Leib, der seelische Organismus dieses Tieres, ist darauf gerichtet, jetzt im Verdauungsprozess den fruchtbaren Boden schlechthin zu erzeugen, den es überhaupt gibt&#039;&#039;&#039;. Durch Neutralisation dessen, was er an saurer Nahrung aufgenommen hat, es wandert hier durch, im mikrobiellen Abbau, aber die Mikroben können nicht tun, was sie wollen, was sie gerne täten, sondern weil der Seelenleib, ein Formleib ist das, ein ungeheure Kräfte, die seelisch wirksam werden, die ordnen diesen Prozess, dass er nicht aus dem Ruder läuft, und dann tun sie dann irgendwo ihr Häufchen da absetzen und dann haben sie, dann setzt sich dieser Prozess, der Verdauungsprozess noch im Haufen fort, und da bauen die noch weiter ab, und dann entsteht der fruchtbarste Boden, den es überhaupt gibt. Den können wir gar nicht selber erzeugen. Das macht eigentlich die Bodentierwelt durch die Kraft ihres spezifisch Seelischen. Hochspezialisiert, je nach Boden, nach Tierart. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So und diesen Prozess müssen wir einleiten im Sommer. Dass er stattfindet, dass jetzt die Reste, des Erntejahres verkonsumiert werden hier, von den Bodentieren. So, und das geht vom Sommer bis in den Herbst, so, dass da quasi die Erde sich erneuert im Jahreslauf. Was im Frühjahr abgebaut worden ist, muss jetzt hier wieder aufgebaut werden. Wir haben hier ein Humusaufbau, während des Sommers. Und diese Prozesse müssen wir eben einleiten, stärker durch diese mulchende Bodenbearbeitung und hoffen, dass dann wirklich die Bodentierwelt aktiviert wird. &#039;&#039;&#039;Und ohne den Regenwurm, insbesondere den Tauwurm kann man eigentlich keine optimale Humusqualität optimal dasjenige erzeugen, was die Alchemisten eben die eigentliche Muttererde bezeichnet haben.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Herbstprozesse ====&lt;br /&gt;
Und jetzt erst kommen wir in Richtung Herbst. Und das ist ja auch eine ganz eigenartige Jahreszeit, die eine völlig eigene Signatur hat. Und die empfindet jeder, der ein bisschen darauf aufmerksam ist. Der August zieht noch durch die Lande, der Spätsommerszeit und dann geht es über in den September. Da merken sie ja, dass da die Stimmung in der Natur, durch die immer langsam, tiefer sich, wendende Sonne von ihrem Höchststand. Die Tage schon, na ja, sie halten noch ihre Länge, aber dann schon wird es also kürzer. Der Tag und sogar die Nächte werden ein bisschen länger und man merkt die Stimmung in der Natur, obwohl es den selben Sonnenstand gibt, im Frühjahr, nur aufsteigend, so ist derselbe Zustand erreicht, absteigend von der Sonne und trotzdem eine vollkommen andere Stimmung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das sieht man daran, dass dann plötzlich so die ersten Nebel streifen, sich über die Lage legen. Im Nebel ruhet noch die Welt, noch träumen Wald und Wiesen so dichtet Mörike. Und dann der blaue Himmel unverstellt darüber. Das ist so die Stimmung Anfang September. Und da merkt man in der Natur reift noch alles. Alles möchte , die Hackfrüchte, die alles, was nur ein Gemüsegarten sind, alles reift, füllt sich. Die Äpfel an den Bäumen werden dicker, nehmen Farbe an. Also das ist auch eine noch fruchtbildende Wirkung, die da vom Sommer in den Herbst hineinreicht, bei den anderen dikotylen Pflanzen, den Zweikeimblättrigen. Das zieht sich noch länger bis in den Herbst rein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann geht es durch den September durch. Dieses Jahr haben wir es nicht so deutlich erlebt. Um die Michaeli-Zeit, da kommen diese goldenen Septembertage, die in die goldenen Oktobertage einmünden und dann sehen wir dieses wunderbare Phänomen, das Sie bestimmt auch schon erlebt haben, den &#039;&#039;&#039;Altweibersommer&#039;&#039;&#039;. Ich bin letztes Jahr laufe ich da den Feldrand entlang und sage Ich kann nicht meinen Augen trauen, der Acker war frisch bearbeitet und ein silbriger Glanz liegt über dem ganzen Feld und gucke so nach der Sonne und die Sonne spielgelt es mir zu und ich gucke dann immer von verschiedenen Seiten, dann gehe ich hin und gucke genau. Alle Spinnennetze, der ganze Acker wie übersponnen von einer bestimmten Art die das macht. Silbirg glänzend. Das ist ein Phänomen des Herbstes. und der Herbst setzt sich fort darin, dass das die gesamte Insektenwelt erst nochmal so was macht, legt dann die Eier ab, unter die Bodenkrume, oder in die Rinde der Bäume oder sonst irgendwo an einen versteckten Ort, legt sich die Eier ab, die Vögel ziehen plötzlich nach Süden, die Schwalben sind verschwunden, man guckt nach draußen und plötzlich sind sie weg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, die ganze Natur fängt an in einen Ruhezustand über zu gehen. Die Bodenmikroben bilden jetzt Dauerformen aus. Also man sieht eigentlich äußerlich kaum noch, man sieht kein Insekt mehr, kein Schmetterling kein nichts. Alles geht in eine Art Ruhezustand oder besser gesagt in einen Todeszustand über. Die Natur stirbt, die Blätter fallen von dem Baum, alle sind sie verfärbt. Nochmal die letzte Blüte im Blatt und alles liegt plötzlich am Boden. Der Schwere folgend. Nicht mehr der leichte, wo es da oben sich gebildet hat in der Luft sondern jetzt fällt alles herunter. Schwer. Physisch. &#039;&#039;&#039;Die Herbsteszeit ist der Übergang in den Wintertot&#039;&#039;&#039;. Die Natur stirbt. Die mikrobiellen Prozesse im Boden kommen zu Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt muss man natürlich aufpassen, dass man da nicht mit stirbt als Mensch, sondern, dass man da eher wach wird und wirklich dann genau beobachtet, was sich da eigentlich abspielt, dass wir jetzt sozusagen diesem Herbstprozess begleiten, einerseits ist es noch mal die Ernte und andererseits ist es schon mal wieder die Herbstbestellungen für die Wintergetreide. Aber dann kann es eine sehr späte Ernte sein oder überhaupt. Wir haben die Absicht, im nächsten Jahr Sommer eine Sommerung auszusähen, Hafer oder einen Sommerweizen oder eine Sommergärste. Oder wir wollen da vielleicht Hackfrüchte anbauen. Und wir haben jetzt mal gerade eine Gründüngung noch vorher ausgebracht und die müssen wir jetzt rechtzeitig umbrechen in den Winter. Wir wollen sie vielleicht nicht stehen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kommt es jetzt auf einen Prozess an, den man wieder sehr genau reflektieren muss. Worum geht es jetzt eigentlich im ausgehenden Jahr? Wenn dieser äußere Todesprozess einsetzt. Und da glaubt man sehr sicher geworden zu sein. Die Ökobetriebe, die meinen, also der Pflug ist vom Teufel, den dürfen wir schon gar nicht mehr einsetzen. Und da gibt es also alle möglichen Ansichten, die sich da tun, weil man, wenn man nicht konventionell denkt., in der konventionelle Landwirtschaft, dann möchte man wenigstens ökologisch denken, biologisch. Und biologisch heißt, dass man sein Augenmerk auf die Mikrobenwelt und was da lebt, kreucht und fleucht, darauf lenkt und dem versucht Rechnung zu tragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kommt aber eine Zeit im Herbst, wo man wirklich mal davon absehen kann. Das muss man heute ganz bewusst tun, denn man möchte ja der Natur immer irgendwie gemäß handeln, ihrem Leben gemäß. Aber es gibt eben einen Zeitpunkt im Jahreslauf, wo die Natur stirbt, wo sie tot wird, wo die Mikroben in die Dauerformen übergehen. Alles andere in Eistadium. Und da gibt es einen Moment, wo wir eigentlich die Aufgabe haben und jeder muss sich mit diesem Prozess ganz neu auseinandersetzen, wo wir den Boden chaotisieren müssen. &#039;&#039;&#039;Wo wir alles zerstören, was so wunderbar im Jahreslauf sich aufgebaut hat&#039;&#039;&#039;. Einzigartig, die Schichtungen im Boden, alles organisch genauestens austariert. Und jetzt kommen wir daher und nehmen da so ein Instrument und das schmeisst und tut das Ganze völlig chaotisieren. Und dieses Instrument nennen wir den Pflug. Und man hat heute ein sehr starke Tendenz, berechtigterweise, allen Unsinn der sonst gemacht wird, dass man sagt: Oh ne, pflügen ist so eine Sache. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn man aber da mal den Gesichtspunkt einnimmt im Herbst, im Spätherbst ist die Natur zu Ende. Da ist was zu Ende gekommen. Da ist sie ganz physisch geworden. Und sie tritt ein in den Winter. Und da sollen die Prozesse stattfinden, die jetzt im Winter stattfinden sollen. Kristallisation! Da muss ich sozusagen erst mal das ganze Jahr besiedeln, indem ich es chaotisiere. Und wenn dann es in den Winter geht, dann kann ich aus diesem Chaos sozusagen eine neue Ordnung im nächsten Jahr aufbauen. Ich kann das nicht einfach nur so von Jahr zu Jahr immer so weiterwurschteln, sondern da ist, da ist wirklich ein Unterbruch im Winter und den muss ich einleiten, nicht jedes Jahr. Im Rahmen der Fruchtfolge. Oder wie es sozusagen meine Intuition mir ergibt, im Zeit der Jahre, dass ich einmal doch intensiv versuche, mal diese Chaotisierung  des Bodens einzuleiten. Einzuleiten, dass sich durch die Formkräfte des Winters wieder ein neuer Boden aufbauen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der klassische Pflug. Was macht er denn eigentlich anders? Wenn hier der Boden ist, das Erdreich, dann pflügt er ja in dieser Weise den Boden in eine solche Furche. Er legt ihn um. Und das große Problem heutzutage ist, dass unsere Pflüge nichts mehr taugen. Wir pflügen viel zu breit! Und natürlich auch viel zu tief. Aber das Verhältnis von Tiefe und Breite stimmt auch nicht mehr. Ich versetze den Acker dann mit einem Pflugvorgang um 40, 50 Zentimeter von rechts nach links. Was das für eine Energie auch ist, die ich da brauche. Sondern es kommt darauf an, dass man möglichst schmal pflügt. Das hat der Pferdepflug ideal gemacht. Schmal pflügt und nicht zu tief. 16, 17 Zentimeter, oder sagen wir mal  15 bis 18 Zentimeter. Optimale Pflugtiefe, würde ich sagen. Und dann kann jetzt sozusagen der Frostangriff während des Winters hier eingreifen. Es geht nicht mehr um biologische Prozesse, sondern es geht darum, dass man die Erde chaotisiert. Und das heißt Frostgare bilden. &#039;&#039;&#039;Der Meister Frost&#039;&#039;&#039; muss hier eingreifen und muss einfach mal &#039;&#039;&#039;den Boden vollst tot machen&#039;&#039;&#039;. Da wird die Mineralität durchgearbeitet werden, nicht die Organität des Bodens. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das muss man nur mal versuchen zu denken. Ich weiß, dass man da in ein Fettnäpfchen tritt, in vieler Hinsicht ja. Aber es werden heute so maßlose Fehler in der Bodenbearbeitung gemacht und man muss nur mal denken, &#039;&#039;&#039;den ganzen Prozess denken durch das Jahr hindurch&#039;&#039;&#039; und merken, das erste geht es um &#039;&#039;&#039;die Aktivierung der organischen Prozesse im Frühjahr, Herbst, Sommer, Abbau, Aufbau und dann kommt es zu Ende&#039;&#039;&#039;. Und jetzt kann ich auch mal nicht mehr den Humus bearbeiten oder die organischen Prozesse, sondern die mineralischen Prozesse, nämlich die Tonprozesse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Pflügen geht es nicht um das Ich Rücksicht nehme auf den Humus, sondern ich nehme Rücksicht auf den Ton. Es ist ein Ton pflügen. So haben wir das auch früher genannt. &#039;&#039;&#039;Wir pflügen den Ton, um ihn zu exponieren, den kosmischen Kräften des Umkreises, den kristallbildenden Kräften&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sehen, Bodenfruchtbarkeit, wenn ich das ernst nehme, diesen Begriff, dann muss ich erstmal beobachten lernen. Und dann muss ich meine Beobachtungen selber, selbstständig, denkerisch erarbeiten. Ich kann nicht irgendeiner Richtlinie folgen, die von außen vorgegeben ist. Ich kann nicht Ideologien folgen. Ich kann nicht irgendwelchen wissenschaftlichen Ergebnissen folgen, die einmal an einem Punkt irgendwo mal gemacht worden sind. Statistisch verrechnet. Das ist irreführend. Ist alles irreführend. Sondern &#039;&#039;&#039;es ist die Aufgabe des Menschen, sich hineinzustellen in den ganzen Jahreslauf. Den von Anfang bis Ende arbeitend wohlgemerkt, nicht denken nur, sondern tätig seiend, durchlebt. Und eben durchlebend, sich Gedanken macht, was jetzt eigentlich das Adäquate ist.&#039;&#039;&#039; Mit welcher Maßnahmen ich steuernd, in diesen unendlich subtilen Prozess eingreife. Und dann kommt der Herbst und dann kann ich mal wirklich massiv tiefer greifen, also in diesem Stile, wie ich es gesagt habe. Und dann kann sich aus dieser Chaotisierung ein neuer Bodenaufbau im nächsten Jahr aufbauen. &#039;&#039;&#039;Kein Jahr ist gleich dem anderen.&#039;&#039;&#039; Jedes Jahr ist neu! &#039;&#039;&#039;Und jedes Jahr muss ich sozusagen die Initialzündung geben&#039;&#039;&#039;, dass es auch neu werden kann. Und nicht ein immer gleichmäßig fortlaufender, ablaufender Prozess. Sondern, dass wir die Aufgabe haben, als Landwirt sozusagen den Boden im Hinblick auf die Bodenfruchtbarkeit zu erziehen. Wie man ein Kind erzieht, das in die Schule geht und lesen und schreiben lernt. So müssen wir einen keimhaften Zustand, der im Boden entsteht, in der Chaotisierung, müssen wir schrittweise durch das Jahr hindurch erzieherisch so begleiten, dass dadurch dann das Phänomen der Bodenfruchtbarkeit sich realisiert. Bodenfruchtbarkeit kann ich nie im Ideal herstellen, vielleicht auch nur Schwarzerde bis zum gewissen Grad. In der Ukraine oder so, wo die Natur einfach so begabt ist, dass sie ohne großes Zutun einfach tolle Erträge bringt. Sondern &#039;&#039;&#039;wir müssen die Natur Begabungen&#039;&#039;&#039;. Das ist ein Begriff, den muss man sich mal versuchen hinter die Ohren zu schreiben, dass der Boden selber begabt ist. Jeder Standort ist in bestimmtem Sinne begabt. Und meine Aufgabe als Landwirt ist es, diese Begabungen zu fördern, zu erziehen, dass der Boden sozusagen lesen und schreiben lernt. Also das heißt, er liest am Kosmos ab, was eigentlich ihm zuträglich ist, und er schreibt sich das dann selber ein in dem, was man dann die Bodenfruchtbarkeit nennen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Also in diesem Sinne müssen wir versuchen, als Landwirte immer mehr zu lernen&#039;&#039;&#039;. Wir sind in einem Lernprozess. Wir sind nie zu Ende. Wir glauben, wenn wir gute Ernte eingebracht hätten, hätten wir das Ziel der Klasse erreicht. Die haben wir nicht erreicht. Sondern es geht auch gar nicht nur darum, um gesunde Nahrungsmittel nur zu erzeugen. Es ist auch ein Irrtum! Das ist ein Nebeneffekt unserer Arbeit. Sondern ein ebenso großer Effekt muss sein, die Bodenentwicklung über die Jahre hinweg erzieherisch so auf die Erde zu wirken, d&#039;&#039;&#039;ass Generationen in alle Zukunft und weiterhin an dieser Bodenfruchtbarkeit anknüpfen können&#039;&#039;&#039;. Es geht darum, dass sollen meine letzten Worte sein, es geht darum, dass so wie wir als Menschen dadurch Menschen sind, dass wir ein Bewusstsein haben, dass wir uns entwickeln können. Dass wir nicht derselbe sein müssen, der wir gestern waren, sondern, dass wir heute durch eigene innere Willensaktivität, durch eigenes Denken und Fühlen uns entwickeln können. Immer weiter. &#039;&#039;&#039;Der Mensch ist ein sich entwickelndes Wesen&#039;&#039;&#039;. Er trägt den Entwicklungsgedanken als, ich möchte sagen, als größten Schatz in sich. Er will ja immer weiter. Und das kann die Natur nicht. &#039;&#039;&#039;Die Natur hat den Entwicklungsgedanken nicht in sich mehr&#039;&#039;&#039;. Sondern die harrt darauf, dass der Mensch durch sein Tun oder seine Tätigkeit den Entwicklungsgedanken in der Natur veranlagt, hineinträgt, sich selber durch seine Arbeit erweitert, sein ganzes Menschsein erweitert, in die äußere Natur und dadurch die Natur erzieht. Darauf wartet Boden, Tier und Pflanze. Die ganze Schöpfung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insofern haben wir wirklich eine ungeheure Mission. Das hat ja &#039;&#039;&#039;Novalis&#039;&#039;&#039; in die Worte mal ausgedrückt: &#039;&#039;&#039;Die Menschheit ist auf einer Mission. Zur Bildung der Erde sind wir berufen&#039;&#039;&#039;. Zur Bildung, so wir uns bilden wollen als Mensch, so müssen wir die Erde bilden. Und das ist die eigentliche, zentrale Aufgabe des biologisch-dynamischen Anbaus. Darauf müssen wir hinstreben. Und wir wissen ganz genau das ist keine Methode, die man einfach anwendet, sondern es ist eine Methode, bestenfalls, dass wir uns selber in unserem Denken, Fühlen und Wollen so erziehen und so schulen, dass wir in der Lage sind, der Natur etwas zu geben, was sie selber nicht hat. Was wir ihr erst durch unser Menschsein einpflanzen können. Und das ist nun ein Streben des biologisch-dynamischen Landbaus, dem wir noch lange nicht nachkommen können, weil wir noch nicht fähig genug sind. Aber das ist eine Perspektive in die Zukunft. Und das wunderschöne des biologisch-dymanische Landbaus ist, dass man, wenn man sich ein Bewusstsein dieser Tatsache verschafft, dann fragt man sich, warum nicht jeder Mensch Landwirt wird. Vielen Dank!&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
== Themenbezogene Leseanregungen ==&lt;br /&gt;
Novalis&#039; Werk &amp;quot;Die Lehrlinge zu Sais&amp;quot; (1802). Novalis, eigentlich Georg Philipp Friedrich Freiherr von Hardenberg, war ein deutscher Dichter, Schriftsteller und Philosoph der Frühromantik. In diesem Zitat betont Novalis die Verantwortung des Menschen für die Erde und für sich selbst. Die &amp;quot;Mission&amp;quot; der Menschheit ist es, sich selbst zu bilden und im gleichen Zuge die Erde zu formen. Das bedeutet, dass der Mensch nicht nur für seine eigene Entwicklung verantwortlich ist, sondern auch für die Gestaltung der Umwelt. Dies impliziert eine untrennbare Verbindung zwischen Mensch und Natur, die für die Frühromantik typisch ist. Novalis fordert hier, dass die Menschheit sich ihrer Rolle als Gestalter bewusst sein und entsprechend handeln sollte. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Manfred Klett|zurück zu Manfred Klett ◁]] &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Betriebsgemeinschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Betriebsorganismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:biologisch-dynamische Landwirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:biologisch-dynamische Präparate]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:biodynamische Landwirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dottenfelderhof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Düngung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Film]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 327]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jahreslauf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landbauschule Dottenfelderhof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landwirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landwirtschaftlicher Kurs]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neue Keime]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rudolf Steiner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 25%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Video]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortrag]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Chrifri</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://biodyn.wiki/index.php?title=Bodenfruchtbarkeit_und_Ern%C3%A4hrungsdynamik_-_Vortrag_von_Manfred_Klett_am_12._November_2017&amp;diff=4144</id>
		<title>Bodenfruchtbarkeit und Ernährungsdynamik - Vortrag von Manfred Klett am 12. November 2017</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://biodyn.wiki/index.php?title=Bodenfruchtbarkeit_und_Ern%C3%A4hrungsdynamik_-_Vortrag_von_Manfred_Klett_am_12._November_2017&amp;diff=4144"/>
		<updated>2024-03-28T10:36:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Chrifri: /* Begrüßung und Einführung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Manfred Klett|zurück zu Manfred Klett ◁]] &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
====Filmdoku====&lt;br /&gt;
[[Datei:Dr. Manfred Klett biodynamische Landwirtschaft Vortrag Bodenfruchtbarkeit 12. November 2017.jpg|450px|center|link=https://www.youtube.com/watch?v=v6WLKhCfABA]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- Manfred Klett -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Dieser Vortrag befindet sich in der Bearbeitung und er ist noch nicht &amp;quot;reif&amp;quot;. Gerne kannst du hier [[MitTun bei biodyn.wiki|mitTun]]: Korrektur, Überschriften und Absätze. Stand 28. März 2024&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begrüßung und Einführung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einführung Uwe Neukamm ===&lt;br /&gt;
Ich freue mich sehr, dass ich euch heute alle hier so begrüßen darf. Seid gegrüßt! Es ist schön. Wir sind heute viele. Auch neue Gesichter, Junge. Freut mich sehr!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Thema heut, ich soll in das Thema einführen, das Thema ist etwas sperrig, das muss man ablesen: Bodenfruchtbarkeit und Ernährungsdynamik. Das ist genau das Spannungsfeld, in dem ich jetzt als Landwirt eingebunden bin. Auf der einen Seite muss ich dafür Sorge tragen, dass der Boden fruchtbarer wird und auf der anderen Seite will ich dafür Sorge tragen, dass die Produkte, die ich produziere, zum Wohle aller sind und zu einer gesunden Ernährung beitragen. Deswegen ist es genau das Spannungsfeld, das ich so empfinde und ich stehe da als Bauer genau dazwischen. Und früher war das ganz einfach. Da hatte ich die Formel oder auch andere, wenn man einen gesunden Boden hat, dann erzeugt man gesunde Nahrungsmittel. Und wenn man genauer hinguckt und wir befinden uns in einer Zeit, wo man immer ein bisschen genauer hinguckt und sagt auch wir wollen eine Bewusstseinsseele entwickeln. Wenn man da genauer hinguckt und das verstehen will, dann merkt man, dass sowohl Gesundheit und Ernährung als auch Bodenfruchtbarkeit nichts Festes ist, sondern dass das dynamische Systeme, vielleicht was Lebendiges ist und daraus stellen sich dann viele Fragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es ist nicht mehr so, dass man sagt: Ich mach das und dann kommt ein guter Boden raus und eine Bodenfruchtbarkeit und die Bodenfruchtbarkeit äußert sich in möglichst viel Gesundheit beim Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da stellen sich für mich zum Beispiel schon die Frage, dass das, was vor 20 Jahren oder vor zehn Jahren für mich gesund war, mich zu ernähren, heute vielleicht gar nicht mehr so ist. Das, was wir vor 20 Jahren, was mich genährt hat, macht mich heute nur fett. Das, was ich vor 20 Jahren auf dem Acker gemacht habe, funktioniert heute nimmer. Und ist denn überhaupt die Bodenfruchtbarkeit, die ich anstrebe, vielleicht eine ganz andere, als ich eigentlich produziere, oder umgekehrt, was ist zum Beispiel eine spezielle biologisch dynamische Bodenfruchtbarkeit? Ist das eine Fruchtbarkeit, die sich auch äußert in Qualität, oder heißt für mich Bodenfruchtbarkeit, dass einfach möglichst viel wachsen soll? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese beiden Dinge werden wir heute zusammenbringen und ich freue mich sehr, dass die Meike Ehrlichmann da ist und uns da einen ganzen interessanten Ansatz vorstellen wird, ich glaube, der wird uns alle weiterbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazwischen, nach dem Mittagessen und vor dem Kaffeetrinken, das wird relativ eng zusammenliegen, wird uns der Wolfgang Krämer seinen interessanten Hof vorstellen. Wenn die uns ihren Hof vorstellen, das wird bestimmt auch ganz spannend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ganz besonders freue ich mich, dass heute zu uns gekommen ist, jemand, den man vielleicht wie keinen anderen mit dem Thema Bodenfruchtbarkeit und biologisch dynamische Bodenfruchtbarkeit zusammenbringt, den, ich denk, die meisten von uns auch durch seine Lieder ein bisserl kennen, als auch als Gründer vom Dottenfelderhof. Und ich freue mich sehr, dass es uns heute gelungen ist, ihn noch einmal einzuladen. Er hat eigentlich gesagt, er macht so was nicht mehr und ich freue mich sehr, dass er es dann doch gemacht hat. Manfred Klett!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vortrag Manfred Klett ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Begrüßung Manfred Klett ===&lt;br /&gt;
Verehrte liebe Gäste, liebe Freunde aus der hiesigen bayerischen Vereinigung für biologische dynamische Wirtschaftsweise und auch diejenigen, die hier in Nürnberg ja auch aktiv sind auf diesem Felde.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich frage zunächst einmal, ob ich frei hier so sprechen kann, ob sie mich hören, ganz hinten. Ich bin nicht so erfreut über ein Mikrofon, und so versuche ich so deutlich und laut zu sprechen, dass jeder von ihnen mich vielleicht doch verstehen kann. Und wenn nicht, dann bitte ich einfach mal die Hand zu heben, denn ab und zu, wenn man dann im Sprechen ist, kann die Stimme mal ein bisschen absinken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bedanke mich vielmals für die Einladung hier zu dieser Tagung in Nürnberg zu diesem Thema. Und diese beiden Themata hängen ja sehr eng zusammen Bodenfruchtbarkeit und Ernährungsdynamik, ist ja evident, das wurde ja auch gerade angesprochen. Und meine Aufgabe wird es nun sein, zur Frage der Bodenfruchtbarkeit etwas beizutragen. Und das ist ein so unerschöpfliches Thema, dass man Schwierigkeiten hat, es überhaupt irgendwie zu umgreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einführung Bodenfruchbarkeit ===&lt;br /&gt;
Und es ist ja auch dieser Begriff heute, Bodenfruchtbarkeit, im allgemeinen Bewusstsein, ich spreche jetzt vom wissenschaftlichen Bewusstsein an den Hochschulen, an den Universitäten oder wo auch immer, so in den akademischen Kreisen, dieser Begriff nicht mehr aktuell. Man hat ihn ad acta gelegt, mehr oder weniger, weil er nicht definierbar ist. Der ist so umfassend, dass man ihn einfach in dem Sinne nicht in eng begrenzten quantitativen Begriffen erfassen kann. Und deshalb hat man ihn ersetzt mehr durch den Begriff der Ertragsleistung der Böden. Was bringen die Böden, was ist deren Hervorbringungskraft? Und die kann man messen! Die kann man messen und zählen und wägen. Man kann es quantitativ erfassen in Erträgen. Aber ist das noch Bodenfruchtbarkeit? Denn ich kann ja diese Erträge auf andere Weise erzielen, indem ich da auf dem Boden ständig von außen was drauf schmeiße, was man dann Dünger nennt und dadurch und sonstige Fremdmittel, die man einsetzt, Betriebsmittel, damit kann man ja auch hohe Erträge erzielen. Man hat den Begriff der Bodenfruchtbarkeit langsam hinter sich gelassen, um einen Begriff zu wählen, dem man eben tatsächlich wiegen und messen und zählen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und damit hat man eigentlich den Boden aus den Augen verloren, in gewissem Sinne. Und gerade in biologisch-dynamischen Zusammenhängen müssen wir ja jetzt versuchen, diesen zentralen Begriff, also die Belebung der Erde selber, das ist ein Prozess, der sozusagen so umfassend ist, wie das menschliche Leben selbst, das Leben der Erde! Wie man den sozusagen so in Worte bringen kann oder jedenfalls mal in Bildern umschreiben kann, dass man einen neuen Zugriff zu diesem zentralen Begriff des lebendigen Bodens finden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun ist es so, dass man heute ja in den Wissenschaften, ich spreche jetzt von den Landwirtschaftswissenschaften, da gibt es ja das Gebiet der Bodenkunde, also die eigentlich die Aufgabe hätte, gerade mit diesen Fragen so umzugehen, dass es auch umsetzbar wäre in der Praxis. Und das ist aber keineswegs der Fall, oder nicht generell der Fall, weil man eben nur durch Quantifizieren, nur durch diese, nur das, was wirklich messbar ist, irgendwie zu Aussagen kommt. Die qualitative, die Wesenseite, die bleibt völlig außer Betracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun hat man in der Bodenkunde doch ein Gebiet, wo man einigermaßen an den Phänomenen sich entlang gehangelt hat durch die Jahrzehnte und das ist das Gebiet der Bodentypologie. Das heißt, dass jeder Standort, wenn man auf einen Betrieb irgendwo hinkommt, dann findet man eben ganz bestimmte Böden, die durch, lange, lange, lange Zeiten hindurch, 10.000 Jahre rechnet man heute, also seit den letzten Eiszeiten, sich allmählich entwickelt haben. Und das kann man phänomenal ganz, ganz gut begleiten, kann man beobachten, kann man anschauen, auf jedem Betrieb gräbt man ein tiefes Loch und dann ist da ein bestimmtes Profil und daraus kann man schon sehr viel ablesen. Das ist eine Langzeitentwicklung. Und die finden wir vor. Das ist Ergebnis von ewigen Zeiten, kann man sagen. Und in diesem Zusammenhang greifen wir jetzt als Landwirte und Gärtner ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da kann man mit solchen Begriffen wie, also ich spreche jetzt mal zu Praktikern: Da gibt es also den Begriff der Rendzina, hier im Jura, sehr verbreitet. Oder es gibt die Parabraunerde oder die Braunerde oder Podzol. Das sind alles wunderschöne Worte, hinter denen aber doch bestimmte Phänomene stehen, die für den Praktiker durchaus aussagekräftig sind. Und aber am Ende kann man dann doch recht herzlich wenig damit anfangen. Es ist immer gut zu wissen, man soll Kenntnis davon haben. Sondern für den praktizierenden Landwirt, den Gärtner, ist es auch notwendig, sozusagen die Bodenfruchtbarkeit oder das, was die Böden fruchtbar macht, mal zu verfolgen im Jahreslauf. Denn in den greift man ja immer ein, in den Jahreslauf, also die vier Jahreszeiten und greift ein durch die Bodenbearbeitung, durch die Fruchtfolge, durch die Düngung. Das sind die &#039;&#039;&#039;drei Säulen des Ackerbaus&#039;&#039;&#039; seit eh und je gewesen. Und greift ein verschieden, ob man jetzt im Winter sich befindet oder im Frühjahr oder im Sommer oder im Herbst. Und steuert dadurch, durch den menschlichen Geist, durch die Einsichten, die man als Mensch hat, die man sich erarbeiten muss. Und man kommt da nie an ein Ende. Nie. Man ist immer auf dem Wege, dass man versucht, das so gut wie möglich zu machen, dass man diese von Natur veranlagten Prozesse im Jahreslauf sachgemäß steuert. So, dass ich dadurch das Ergebnis dann nennen kann, die Bodenfruchtbarkeit, wenn sie sich auch nicht immer nach außen, direkt, immer darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss es geistig erstmal in sich produzieren. Man muss den Begriff geistig in sich überhaupt erst etablieren, um dann sein Beobachtungsvermögen so zu erweitern, dass man die Dinge dann auch in einem höheren Sinne erkennt. Nicht nur an der Ertragsbildung. Nicht nur das da ein schöner Humusgehalt ist oder irgend sowas. Das sind alles äußerliche Dinge. Sondern dass man innerlich als Mensch erkenntnismäßig in sein Denken fühlen und dann schließlich auch in seinem Wollen so in der Sache drin steht, dass man die Sicherheit nicht nur durch die äußere Erscheinung des Bodens, sondern innerlich in sich aufbaut. Eine innere Sicherheit gewinnen für sein Tun. Die Bodenfruchtbarkeit lebt in allererster Linie erst in unserem Erkenntnisleben und dann können wir draußen anschauen, ob es auch wirklich sich spiegelt in der Welt da draußen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun, daran können Sie vielleicht erkennen, dass es ein lebenslanges Ringen und Bemühen ist, wenn man sich dieser diesem Geheimnis der Bodenfruchtbarkeit, man könnte es parallelisieren mit der menschlichen Einsichtsfähigkeit. Auf der Menschenstufe ist es die menschliche Erkenntnis, die sich spiegelt dann in irgendwelchen Produktionen des Geistes, in der Literatur und den Künsten, in der Musik. So ist da unten auf der Erde ist die Bodenfruchtbarkeit ebenso ein Ausdruck eines umfassenden Geschehens, die man eben vergleichen kann mit dem menschlichen, künstlerischen, wissenschaftlichen Erfassen der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun möchte ich also versuchen, einmal einen Gang durch das Jahr zu machen, einen landwirtschaftlich gärtnerischen Gang durch das Jahr und zu sehen, wie da die Bodenfruchtbarkeit ständige Metamorphosen durchläuft. Es geht immer um die Bodenfruchtbarkeit. Und dennoch stellt sie sich jedes Mal ganz anders dar, im Verlaufe eines Jahres. Und bevor ich nun da mal den Gang durch das Jahr mache, wollte ich noch einmal eine grundsätzliche Bemerkung machen zum Boden selbst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Boden als Organ ===&lt;br /&gt;
Der Boden ist ja auch ein Organ, wo man gar nicht so recht weiß, wo fängt das an, wo hört es auf, oder wo ist er überhaupt? Es ist eine hauchdünne Haut über die Erde. Endlose Tiefen setzen sich nach unten fort. Endliche Höhen erweitern den Boden nach oben die Atmosphäre und bis in den Sternenhimmel. Wo ist eigentlich der Boden? Das ist die Begegnung von Kosmos und Erde. Da durchdringt sich etwas. Da durchdringen sich die Wirkungen der Planeten, die Wirkungen der Sonne, das Zentralgestirn des planetarischen Kosmos. Der ganze umfassende Fixsternhimmel ist an dem ganzen Geschehen beteiligt. Das durchdringt sich jetzt mit den Kräften der Erde von unten. Und nicht nur, was gerade im Boden da einem vor die Augen fällt, sondern aus den Tiefen der Erde strahlt es herauf und das begegnet sich. Und diese Durchdringungszone ist hauchdünn, eine dünne Haut, und diese dünne Haut hat aber einen ganz bestimmten Aufbau. Und wenigstens möchte ich das nur kurz charakterisieren. Man, es bedürfte einer viel umfänglicheren Ausführung, aber mal sozusagen auf den Punkt zu bringen, auf eine Art Formel zu bringen. Es ist so, wenn Sie ein Loch in die Erde graben, auf Ihrem Betrieb oder im Garten, also sagen wir mal einen Meter tief, zwei Meter tief oder so, je nachdem, wie der Boden beschaffen ist. Dann werden Sie feststellen, dass eine ganz bestimmte anschaubare Gliederung ihnen vor Augen tritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie haben einen schwärzlich gefärbten oder sagen wir mal dunkel gefärbten Oberboden. Das nennt man den humosen Horizont, wo also verstärkt also Humusprozesse stattfinden. Die können auch tiefer reichen, dann bis 30 bis 40 Zentimeter vielleicht, wenn man Glück hat. Und darunter kommt dann eine andere Zone, auf die komme ich gleich. Und dann noch tiefer, stößt man plötzlich auf, sagen wir mal Stein oder jedenfalls auf unverwitterte Erde und das eigentlich Kristalline oder kristallin unverwitterten Boden. Und zwischen dem Humushorizont und dem unverwitterten Boden. Da ist nochmal eben diese mittlere Schicht, und das ist die Schicht der Vertonungen. Nicht dass das Musik ist, das ist auch Musik, nur ein Stockwerk tiefer. Die Tonbildung, dass das durch die Verwitterung entsteht der Bodenton. Tonmineralien entstehen da. Und die haben auch wieder einen ganz wunderbaren Aufbau, da könnte man lange drüber reden. Jedenfalls ist diese mittlere Schicht diejenige, die eigentlich neben dem Humus der wirkliche Fruchtbarkeitsträger des Bodens ist. Es ist eigentlich das Herz des Bodens, das schlagende Herz, das ist nicht der Humus, sondern der Ton. Das ließe sich länger ausführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mensch und Boden ===&lt;br /&gt;
Das lässt sich vergleichen mit dem Menschen. Denn auch der Mensch, der hat ja sozusagen eine Zone in seinem ganzen Körperaufbau, wo man sagen kann, ja da ist eigentlich alles noch gerade in Verwitterung, da ist ein Fortlaufen in einem Verwitterungsprozess, in dem wir nämlich gedanken bilden, da stirbt etwas lebendiges in uns ab, im Nerven-Sinnes-System und dadurch können wir sozusagen überhaupt miteinander kommunizieren, über die Sprache und über unsere Gedanken. Und diese Zone, die dem Haupt des Menschen, dem Kopf des Menschen entspricht, im Nerven-Sinnes-System, das ist eigentlich das Gestein im Untergrund. Das ist genauso tot, wie unser Gehirn tot ist, wie unsere Nerven tot sind. Genau so tot ist es da unten, anorganisch, vollkommen, physisch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Gegenpol ist dann im Vergleich zum Menschen, wenn man es heruntergeht, von dem Haupt unter das Zwerchfell. Da dehnt sich ein ganz anderer Mensch aus, der ganz Unbewusste, wo organische Prozesse stattfinden, Auf- und Umbau und ein ständiges Hin und Her, ein Stoffwechsel eben, der in Verbindung steht auch mit dem Blut, wo ständiger Aufbau stattfindet aus den Verdauungsvorgängen heraus, wo auch die Blutbildung hauptsächlich in den Röhrenknochen stattfindet. Alles das. Und diese Prozesse, Stoffwechselprozesse, die finden sich im Boden oben in der obersten Schicht, eben in jener Humuszone. Da findet ständig durch die organischen Rückstände, die jedes Jahr herunter sinken, jetzt im Herbst, und die dann allmählich verdaut werden im Boden und dann sich Umformen in Humus. Alles das, das findet im Oberboden statt. Und dazwischen ist diese Tonszone. Und die entspricht dem, was beim Menschen Herz und Lunge waren. Das ist die rhythmische Zone, wo wir ständig im Rhythmus uns erleben als Mensch, ja, wo wir uns eigentlich als Mensch erleben in diesem mittleren Menschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist im Boden nicht der obere Boden, wo wir immer sagen, die Fruchtbarkeit, das ist der Stoffwechselpol, sondern es ist diese mittlere Zone, die da ständig, ich möchte sagen, quillt und schrumpft. &#039;&#039;&#039;Der Ton quillt und schrumpft, der atmet förmlich und im Jahreslauf&#039;&#039;&#039;. Also wir haben es eigentlich, wenn wir mit dem Boden umgehen, haben wir es eigentlich mit einem auf dem Kopfe stehenden Menschen zu tun, en miniature. Das kann man fortgesetzt denken in die Tiefen der Erde, das kann man fortgesetzt denken bis in die Höhen des Kosmos. Aber diese hauchdünne Haut, die zeigt eben eine Gliederung, eine Dreigliederung von Kopf und Stoffwechsel und einer rhythmischen Mitte. Mit der haben wir es zu tun. Und die gilt es immer im Blick zu haben, wenn man von Bodenfruchtbarkeit spricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Boden im Jahreslauf ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bodenprozesse im Winter ====&lt;br /&gt;
So, und wenn wir jetzt von da ausgehend mal jetzt den Blick lenken auf unseren Jahreslauf und jetzt auf diese Zeit im Jahre wir stehen jetzt am Anfang des Winters, im November, da fängt es so richtig an, wenn wir da rausgehen aufs Feld und gucken mal unseren Boden oben an, da merken wir, dass der dunkler ist, als er vorher war, als er noch im Oktober oder im September war, dass er plötzlich dunkel geworden ist. Man muss das mal einfach beobachten, man muss mal seinen Blick darauf lenken, damit wird man bemerken, der Boden wird dunkler, während der Winterzeit, wie die Atmosphäre, wie alles um uns herum dunkel wird, so auch der Boden. Das hängt damit zusammen, dass der Boden sich im Winter mit Wasser sättigt und die Luft aus dem Bodenporen verdrängt wird und ebenso die Wärme verdrängt wird. Und das wir da vor einem Urphänomen des Winters stehen, dass nämlich der Boden wirklich anorganisch-physisch groß wird. Er ist wirklich dann im Winter so tot, wie das Gehirn im Menschen eben dem Tod näher ist als dem Leben. Und immer dann, wenn etwas stirbt, ist der Keim zu etwas Höherem geboren. Und so ist es auch im Boden während der Winterzeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also zunächst einmal merken wir, der Boden ist dunkel. Durch die Wassersättigung. Und das weist darauf hin, dass die vier Elemente von Erde, Wasser, Luft und Wärme, die immer zusammenspielen, uns dann richtig einen fruchtbaren Boden erzeugen, wenn sie sich alle schön durchdringen, im Jahreslauf. Aber im Winter sondern sie sich voneinander. Dann ist das Erdige erdiger als es ist, das Wasser relativ isoliert im Boden, füllt alle Poren auf, die Luft hat sich aus der Erde herausgezogen, es wird wird bitterkalt, die Wärme zieht sich aus der Luft heraus und auch die Wärme ist dann sozusagen sonstwo. Also alle vier Elemente beginnen sich während der Winterzeit voneinander zu lösen und zu separieren und das ist die Ursache dafür, dass etwas stirbt, dass etwas tot wird. Denn im lebendigen Organismus ist alles wunderbar durchdrungen. Diese drei Sphären durchdringen sich ständig, und das ist zunächst einmal die Situation in der Erde. Die Erde wird äußerlich ganz tot. Innerlich aber nicht. Da kommen wir gleich noch mal drauf zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun können wir, beschreibe ich mal zwei Bilder der Bodenprozesse, wie sie sich im Winter in der Erde abspielen. Da ist der eine Prozess der, dass die, dass es ja äußerlich kalt wird. Nehmen Sie mal so einen Januar, wo dann so eine frostige Luft um einen herum ist, man steht draußen auf dem Acker, möglichst auch mal eine Nacht, sieht den gesternten Himmel über einen und dann unter einem ist der Boden gefroren. Man stelle sich mal raus auf den Acker und stehe dann einfach mal in vollkommener Ruhe und lässt das mal auf sich wirken. Dann merkt man, dass da etwas wirksam ist, was man gar nicht fassen kann. Aber was doch real ist, was wirksam ist, was in die Erde eingreift und was da wirksam ist, das kann man beschreiben mit dem &#039;&#039;&#039;Prozess der Kristallbildung&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Kristallbildungsprozess =====&lt;br /&gt;
Nicht nur, dass der Schnee vom Himmel fällt, in wunderschöne Kriställchen, alle &#039;&#039;&#039;hexagonal&#039;&#039;&#039;, auch so blättchenartig wie der Glimmer, wie die Tonmineralien, alle hexagonal kristallisiert, fallen da vom Himmel, sondern der ganze Boden beginnt eben durchforstet zu werden. &#039;&#039;&#039;Der Meister Frost besucht uns während der Winterzei&#039;&#039;&#039;t. Den brauchen wir. Jeder Landwirt weiß, das ist von Alters her so, dass man gesagt hat je intensiver der Winter eingreift mit seiner &#039;&#039;&#039;Kältewirksamkeit&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Frostbildung&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Kristallbildung&#039;&#039;&#039;, desto sicherer ist die Ernte im Sommer, desto qualitativ hochwertiger ist die Ernte im Sommer. Denn was da wirksam ist, dass da plötzlich die ganze Natur eigentlich ein Kristall werden will, es ist ja nicht nur das Wasser, was kristallisiert, sondern die ganze Gesteinswelt will noch mehr Kristall werden, als sie schon ist. Sie will noch mehr Ordnung, denn &#039;&#039;&#039;Kristallbildung heißt geometrische Ordnung par excellence&#039;&#039;&#039;. Also so was von Ordnung, wie die kristallisierte Gesteinswelt kann man sich in der Welt überhaupt nicht vorstellen. Und diese Ordnung verschwindet gegen den Sommer, aber während des Winters muss sie sich regenerieren. Das heißt, es sind Kräfte wirksam in der Kristallbildung während der Winterzeit, die ihren Ursprung haben nicht auf der Erde, sondern die ihren Ursprung haben in dem fernsten Kosmos. Im gestirnten Himmel. Fixsternhimmel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Griechen haben- die Griechen, die ja ein bisschen anders gedacht haben als wir Heutigen, die haben den &#039;&#039;&#039;Kristallhimmel&#039;&#039;&#039; genannt. Dass weist darauf hin! Die hatten doch eine Ahnung davon, dass der eigentliche Ursprung im Tierkreis insbesondere aber nicht nur rund um die &#039;&#039;&#039;Sphäre des Fixsternhimmels&#039;&#039;&#039;, strahlt außerhalb von Raum und Zeit, strahlt herein in die Erde und &#039;&#039;&#039;strahlt Formkräfte, kristallbildende Kräfte in die Erde&#039;&#039;&#039;. Formbildungskräfte. Und die brauchen wir so dringend in der Landwirtschaft für die gesamte Entwicklung der Bodenfruchtbarkeit. Formkräfte!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles was sich im folgenden Jahr, im Frühjahr bis in den Sommer hinein, dann an Pflanzenwachstum und so weiter da entwickeln, dass muss sich Durchformen&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039;&#039; Und der &#039;&#039;&#039;Winter sammelt die Formkräfte der Erde&#039;&#039;&#039;. Und die wirken dann fort, wirken dann durch das ganze Jahr hindurch. Und die werden insbesondere von den &#039;&#039;&#039;Tonmineralien&#039;&#039;&#039; aufgenommen. Die Tonmineralien im Boden, diese mittlere Zone, dieser &#039;&#039;&#039;Herzenszone im Boden, das ist diejenige, die diese Formkräfte bewahrt, konserviert für das ganze Jahr&#039;&#039;&#039;. Es ist ein unendlich geheimnisvoller Prozess, aber dazu braucht man Frost, dazu braucht man Kälte, dazu braucht man dieses trennende Elemente voneinander. Dazu braucht man diese Todesprozesse im Boden. Und dann wirken da Formkräfte herein, die dann für das ganze Jahr von größter Bedeutung sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun wird es einem ja vor Augen geführt, wenn wir auf das &#039;&#039;&#039;kristallisierende Wasser&#039;&#039;&#039; hinschauen. Das ist ja auch ein unendliches Geheimnis. Also zunächst einmal das, dass da aus der Luft herunterfällt, Kristallformen. Wenn Sie nun mal einen einzigen Schneekristall angucken, wenn es sehr kalt ist, dann sind es nicht verschiedene Kristalle zusammen gebacken, sondern ein einzelnes Kristall, dann ist es ein wunderbarer &#039;&#039;&#039;Sechsstern&#039;&#039;&#039;. Es ist &#039;&#039;&#039;Hexagonal&#039;&#039;&#039;, wie die Tonmineralien. Genauso kristallisiert das. Und &#039;&#039;&#039;jeder Kristall ist anders&#039;&#039;&#039;. Seit Urzeiten ist kein Kristall gleich dem anderen, aber folgt demselben Kristallisationsprinzip. Und diese kristallbildenden Kräfte, die das Wasser gefrieren lassen wird, die das Flüssige fest machen, also zum Kristall werden lassen, die wirken nun auch im Boden, so dass man das mit Augen verfolgen kann, indem nämlich, jetzt nehmen Sie an, Sie haben so einen ganz nassen Herbst, und wir haben da Rüben draußen stehen, Möhren oder sonst wie Feldgemüse. Und die kriegen Sie nicht raus weil es so nass ist. Es wird furchtbar spät im Jahr, der Boden ist voll mit Wasser gesättigt, zerfahren, kaputt und Sie fahren dann noch gerade noch rechtzeitig im November, vielleicht pflügen sie das ganze Ding rum, haben also einen knatschigen Standort, Pflugbalken die glänzen in der Luft, so kompakt ist das, dass man verzweifelt, wie soll das je wieder ein vernünftiger Boden werden im nächsten Jahr?  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Na ja, und dann geht der Winter drüber hin und dann merkt man plötzlich, dass von dieser knatschigen tonverbackenen Pflugfurchen, dass da ein wunderbar krümelnder Boden zurückbleibt. Aufgrund dessen, dass die Feuchtigkeit, der Regen eindringt in ganz feinen Haarrissen, die kann man gar nicht mit den Augen sehen, dringt das ein, sodass da überall in feinen Haarrissen diese jetzt mit Wasserkapillaren sättigen, und dann kommt der Frost und dann entwickelt der Frost dieses eigenartige Phänomen, einzigartig in der Natur, dass er, indem er fest wird, sich ausdehnt. Haben Sie das mal bedacht? Das gibt es sonst nirgends als beim kristallisierenden Wasser. Normalerweise, wenn etwas fest wird, dann zieht es sich zusammen in der Kristallisation, dann räumlich zieht es sich zusammen. Und nur, wenn es warm wird, dehnt es sich aus. Und beim Wasser ist es umgekehrt. &#039;&#039;&#039;Bei vier Grad Celsius hat es seine größte Dichte und dann, wenn es kristallisiert, dehnt es sich wieder aus&#039;&#039;&#039;. Das ist eines der bedeutendsten Ereignisse, die man überhaupt beobachten kann, im Haushalt der Natur. Denn wenn es nicht so wäre, würden unsere Flüsse in null Komma nichts zufrieren bis auf den Boden und die Fische würden alle, alle krepieren. Kein Leben würde das überleben, sondern das Eis ist leichter als Wasser, schwimmt oben auf, weil es sich als Wasser ausgedehnt hat, indem es sich kristallisiert hat. Und das findet im Boden statt. Und das ist unser bester Bearbeiter, während der Winterzeit, im Winter bearbeitet sich die Natur selber. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich muss es mal nur mal kurz andeuten. Also wenn wir hier den Winterprozess haben, dann ist der eigentliche Prozess der, dass hier die &#039;&#039;&#039;Kristallisation&#039;&#039;&#039;, die Kristallisation, die Bodenprozesse beherrschen soll. Formkräfte sind das. &#039;&#039;&#039;Formkräfte aus dem fernsten Kosmos&#039;&#039;&#039;. Und die brauchen wir! Die haben nicht nur Bedeutung, dass eine schöne &#039;&#039;&#039;Frostgare&#039;&#039;&#039; entsteht, oder der Boden wieder zerfällt/ zerkrümelt. Diese Krümel sind sehr instabil. Wenn es dann nämlich wieder einen schweren Regen darauf gibt, dann verschlämmen die alle, weil die rein mechanisch auseinander separiert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also dieser Vorgang findet da statt. Und das Ergebnis ist ein doppeltes, dass einerseits die Formkräfte absorbiert werden von den Tonmineralien in dem Boden und auch sonst von Gestein und durch die &#039;&#039;&#039;Frostsprengung&#039;&#039;&#039; beim kristallisierenden Wasser im Boden mechanisch eine &#039;&#039;&#039;Krümelstruktur&#039;&#039;&#039; entsteht, man nennt das die Frostgare, die dann möglichst erhalten werden muss, die kann man gar nicht erhalten, sondern da muss man Glück haben. Das ist einfach eine Glückssache, ob die so lange sich erhält, bis es draußen warm wird, eh es einen Starkregen gibt. Dann kommt ein neuer Prozess in Gange, den ich gleich schildern werde. Also wir haben im Winter wirklich es zu tun damit, dass die Erde sich selber bearbeitet, dass die Erde durch diese Prozesse, die ich jetzt nur kurz angedeutet habe, &#039;&#039;&#039;selber sich vorbereitet für das nächste Jahr&#039;&#039;&#039;. Und diese ganzen Prozesse, die ich jetzt hier mit wenigen Strichen gezeichnet habe, die sind im Grunde genommen &#039;&#039;&#039;Chaotisierungsprozesse&#039;&#039;&#039;. Ich chaotisiere den Boden, ich mache ihn noch toter, als er tot ist. Und da komme ich ganz zuletzt nochmal drauf zurück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Übergangsprozesse zum Frühjahr ====&lt;br /&gt;
Nun ist die Frage, wie sieht es jetzt aus im Übergang zum Frühjahr? Im Winter hat der Landwirt eigentlich nichts auf seinem Acker verloren und da soll er zu Hause bleiben, die Natur soll sich selber bearbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber da gibt es eine Zwischenzeit im Februar/März, insbesondere im Februar, wo jetzt plötzlich so die ersten warmen Sonnentage gibt. Nach &#039;&#039;&#039;Lichtmess&#039;&#039;&#039;! Ja, so die ersten warmen Sonnentage, die ersten warmen Sonnentage nach Lichtmess. Und da merkt man plötzlich drei Tage Sonne, man geht raus aufs Feld, da sieht man plötzlich, dass oben der Boden hell wird. Das heißt, das Wasser verdunstet, Luft zieht ein in den Boden, auch damit auch Wärme und wenn man draußen dann auf den Acker geht und kniet so auf dem Acker und streicht mit der Hand den Boden ein bisschen zur Seite, vielleicht so zwei, drei Zentimeter tief. Da sieht man plötzlich, da wuseltst, da wuselt es von Käfern und Würmchen und weiß nicht was alles. Ein reges Leben binnen kürzester Frist ist da plötzlich wieder durch die Wärme, die in den Boden eingezogen ist, die Feuchtigkeit ist da, Luft ist da, es durchdringt sich, die Elemente fangen an sich wieder zu durchdringen und kaum findet das statt, ist das Leden wieder rege. Das äußere Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da findet nun ein Prozess statt, der auch eben eine Glückssache ist, wenn er wirklich stattfindet. Und das ist eben das, was ich jetzt kurz schildern will, im Februar, März, dass diese &#039;&#039;&#039;Frostkrümel&#039;&#039;&#039;, wenn sie denn bewahrt worden sind, wenn sie nicht zerflossen sind durch einen Starkregen, dass wenn jetzt die Wärme eindringt in den Boden, in die Bodenporen, das Wasser verdunstet und die Luft dringt ein, dann tauchen da nicht nur die Käferchen auf und Würmchen und alles mögliche, sondern dann, wenn man da genauer hinguckt, sehr genau, man merkt nämlich, dass plötzlich diese Krümel, wirklich krümeln. Vorher sind sie irgendwo so wie Sand konnte man sie hin und her bewegen. Aber jetzt sind es ganz große Krümel geworden. Und da ist eben, dass passiert, dass diese &#039;&#039;&#039;polygonalen Krümel&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;der Erde&#039;&#039;&#039;, die also zum Teil ganz spitz sind, Tonkrümel, wenn da ein zweiter daneben ist, auch irgendwie polygonal geformt und ein dritter, dass hier plötzlich jetzt etwas auftritt, dass sich hier so Brücken bilden. Das sind &#039;&#039;&#039;Bakterienkolonien&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mikroben des Bodens fangen an, sich unglaublich zu entfalten, und zwar also an einem Tag, zwei Tagen und verbinden jetzt diese Frostkrümel der Frostgare und schon sind sie stablisiert. Und dazwischen ist dann ein Hohlraum hier, der dann Luft enthält oder wenn es stark regnet, dann Wasser enthält, aber jedenfalls eine Bodenpore. Und darauf kommt es an – hier beginnt die Bodenstruktur sich zu entwickeln im Laufe des Jahres. Und wenn das früh genug geschieht, im Februar, dann haben wir schon die ganze Ernte halb gewonnen. Wenn das in vernünftiger Weise von Natur aus geschieht, wir können da nicht viel machen, ein bisschen können wir was machen. Da kann ich jetzt nicht näher darauf eingehen, das würde zu weit führen. Wir können ein bisschen durch Abschleppen, rechtzeitiges oder durch eine ganz zarte Bearbeitung können wir die Frostgare ein bisschen einebnen. Und dann entwickelt sich diese sogenannte &#039;&#039;&#039;Lebendverbauung&#039;&#039;&#039;. Und diese Lebendverbauung, wenn sie früh genug eintritt, dann hält sich die Bodenstruktur das ganze Jahr hindurch. Die ist nicht mehr zerstörbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist ein Lebensprozess, also &#039;&#039;&#039;einem Todesprozess im Winter folgt jetzt ein erster Lebensprozess&#039;&#039;&#039;, in dem diese Krümel des Winters, die rein mechanisch sich entwickelt haben, jetzt organisch oder biologisch oder eben unter mikrobielle Tätigkeit miteinander verbunden werden. &#039;&#039;&#039;Es entsteht ein Bodengerüst&#039;&#039;&#039;. So, und diese Entwicklung setzt sich jetzt fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir kommen jetzt, wenn wir das fortsetzen, diese Betrachtung, kommen wir jetzt so aus dem Februar in den März hinein. Die Tage werden länger, die Wärmeeinstrahlung nimmt enorm zu, hängt natürlich immer von der Witterung selbstverständlich, Feuchtigkeit verdunstet, man muss dann aufpassen, dass nicht zu viel verdunstet, man muss die Winterfeuchtigkeit immer halten, so lange wie nur möglich. Aber jedenfalls muss der Oberboden abtrocknen. &#039;&#039;&#039;Da muss diese Durchdringung von Wärme, Luft und Wasser und Erde&#039;&#039;&#039; sich vollziehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Keimprozess des Samens =====&lt;br /&gt;
Und das bildet dann das &#039;&#039;&#039;ideale Saatgutbett,&#039;&#039;&#039; wo ich dann meine Saat ablege. Und Sie wissen ja, dass man sät, normalerweise nicht sehr tief, also vielleicht zwei drei Zentimeter tief und deckt es wieder mit Erde zu. Und in dieser Zone finden nun diese wunderschönen Prozesse statt, die sich dann offenbaren, schließlich in der Keimung des Samens, wenn man den Samen hier in die Erde legt, ein Sämchen in die Erde legt, sagen wir mal &#039;&#039;&#039;Sommerweizen&#039;&#039;&#039; und dann wird der so abgelegt, dass hier drunter es relativ eine feste Sohle ist, nicht ganz, ein klein bisschen angedrückt. Und da steigt jetzt das Wasser auf und hier oben ist Luft und Wärme. Hier ist Wasser und Erde und da steigt jetzt die Feuchtigkeit auf und der Same quillt. Der nimmt die Feuchtigkeit auf. &#039;&#039;&#039;Und mit dem Aufnehmen der Feuchtigkeit quillt jetzt der Mehlkörper&#039;&#039;&#039;, das sogenannte Endosperm des Samens quillt, und bestimmte &#039;&#039;&#039;enzymatische vermentative Prozesse&#039;&#039;&#039; werden jetzt angeregt durch die Wasseraufnahme. Und dadurch kommt es zu allen möglichen Umbildungen der Reservesubstanz- Stärke ist es meistens aber auch Eiweiße, die hier in dem Samen, im Samenkörper angereichert sind vom Vorjahr. Und jetzt keimt der also aus, unser Same, und was macht der? Der keimt hier aus, und das erste, was er macht hier, ist, dass er ein ganz feines Würzelchen bildet in die Tiefe. Die &#039;&#039;&#039;Keimwurzel.&#039;&#039;&#039; Und dann erst, sekundär, kommt dann hier der Spross, der dann die Erde durchbricht. Und das ist ein Keimvorgang&#039;&#039;&#039;. Und dieser Keimvorgang ist zunächst einmal ziemlich unabhängig von der Erde, das ist ein Vorgang, der im wesentlichen nur das Wasser der Erde braucht&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber damit hat sich die Pflanze noch nicht mit der Erde verbunden. Sie wächst zunächst nur mit ihren Keimwürzelchen in die Erde herein. Das können Sie sehen, wenn Sie im Roggen, im Herbst, nach drei, vier Tagen Saat, wenn die ersten  Roggen, das erste Keimblatt oder das erste Blatt erscheint, dann ziehen Sie mal so ein Pflänzchen raus, dann sehen Sie, dass in den Wurzeln- oft sind es schon drei Wurzeln, dass da Erde dranhängt. Da haftet Erde an der Wurzel. Und dann fragt man sich: Wie kommt das? Zuerst, wenn man es nämlich ganz früh rauszieht, hängt keine Erde dran. Jetzt plötzlich hängt die Erde dran. Das hängt damit zusammen, dass jetzt nachträglich jetzt hier ganz feine Wurzelhärchen entstehen, wo sich die Pflanze wirklich mit der Erde verbindet. Zunächst ist sie nicht mit der Erde verbunden. Sie wächst rein aus dem Reservoir des Samens. Und wenn der leer ist, was dann? Wie wächst sie eigentlich weiter? Woher kommt jetzt eigentlich die Substanz, die sie weiter wachsen lässt? Die Kraft? Wo holt sie die her? &#039;&#039;&#039;Und wenn man dieser Frage weitergeht, dann müsste sich die ganze Wissenschaft heute auf den Kopf stellen&#039;&#039;&#039;, eigentlich. Wenn man das wirklich ernst nehmen würde, was man eigentlich auch beobachten kann. Sie kann nicht mehr aus dem Samen wachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber jetzt ist die Frage: Was macht die Pflanze da mit dem Boden? Und dazu dienen diese ganz feinen Wurzelhärchen. Das sind Ausstülpungen, ganz feine Ausstülpungen, aus der &#039;&#039;&#039;Wurzelepidermis&#039;&#039;&#039; der &#039;&#039;&#039;Wurzelhaut&#039;&#039;&#039;, und zwar aus einer Zelle, immer so ein kleines Wurzelhaar. Und die wachsen jetzt zusammen mit den Tonmineralien des Bodens. Deswegen ist es so wichtig Ton im Boden zu haben. Die wachsen mit den Tonmineralien so zusammen, dass man da keine Grenze mehr findet zwischen dem anorganisch Toten und dem Lebendigen der Pflanze. &#039;&#039;&#039;Es ist eine unbeschreibliche Tatsache, dass das Leben, das die Pflanze, die Fähigkeit hat, mit dem anorganischen Toten in Eins zu verwachsen.&#039;&#039;&#039; Dass die Erde dann quasi nicht mehr nur ein anorganisch totes Gebilde ist, sondern durch das Pflanzenwachstum sich allein schon dadurch belebt, dass die Wurzelhärchen mit den Tonmineralien in Eins zusammenwachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Juveniler Wachstumsprozess der Pflanze =====&lt;br /&gt;
Und was machen jetzt diese Würzelhärchen da eigentlich? Diese Wurzelhärchen sondern jetzt etwas ins Erdreich ab, was die Pflanze hier oben plötzlich im Sonnenlicht, wenn sie da jetzt ihre Blätter entwickelt, das erste, zweite, dritte Blatt, und der Sommerweizen, der synthetisiert jetzt- ein schreckliches Wort. Der trinkt das Sonnenlicht, der trinkt das Sonnenlicht! Das heißt kosmische Wirkungen, &#039;&#039;&#039;Leben entsteht aus dem Kosmos heraus&#039;&#039;&#039;, nicht von der Erde, sondern durch die Einstrahlung des planetarischen Umkreises bildet sich jetzt hier lebendige Substanz in den Blättern, die sogenannte Assimilation des Sonnenlichtes. Und da finden jetzt alle möglichen physiologischen Vorgänge statt, die die sogenannten Assimilate erzeugen. Die Assimilate sind Eiweiße, das ist Stärke, das ist zuckerartige, kohlenstoffartige, fettartige Substanzen, durch die dann die Pflanze dann so langsam wächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das Eigenartige ist, dass- und ich frage mich immer, ob der liebe Gott da so richtig bei Sinnen war in der Schöpfung, dass nämlich jetzt von dem was hier oben gebildet wird, das nicht dazu dient, dass die Pflanze weiter nur wachsen soll, sondern das geht herunter in die Wurzel. Und das wird dann plötzlich über diese Wurzelhaare ausgeschieden ins Erdreich. &#039;&#039;&#039;Die Pflanze ist ein Eimer ohne Boden, in ihren Wurzeln&#039;&#039;&#039;. Die scheidet das was da oben unter der Sonne gebildet ist, das rinnt herunter, außerhalb des Kambriums- kann ich jetzt nicht im Einzelnen schildern, was es bedeutet, herunter in einem Strom in diese Wurzelhaare und wird jetzt von diesen Wurzelhaaren hier ins Erdreich abgesondert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Stoffaustausch =====&lt;br /&gt;
Die Pflanze verliert das, was sie da gebildet hat, in der Atmosphäre, hinein in die Erde. Schon &#039;&#039;&#039;dieser Prozess zeigt, dass nicht der Boden die Pflanze ernährt, sondern die Pflanze den Boden&#039;&#039;&#039;. Das ist der eigentliche Prozess! Sie ernährt durch das, was sie synthetisiert, an der Sonne, mit dem ernährt sie jetzt die Erde. Das strömt aus! Und was da ausströmt, sind Eiweiße, Eiweißsubstanzen, &#039;&#039;&#039;Niedermolekula&#039;&#039;&#039;r, Zucker und Enzyme, Fermente und Säuren, organische Säuren noch und noch. Und der ganze Stoffwechsel der Pflanze ergießt sich da unten in den Boden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dadurch jetzt wird das Bakterienleben, das Mikrobenleben im Umkreis der Wurzel ungemein angeregt. Die vermehren sich wie Verrückte und dann bilden sich jetztz um die Wurzeln herum so ein schmaler Saum von vielleicht zwei Zentimeter, drei Zentimeter Dicke, die sogenannte &#039;&#039;&#039;Rhizospähre&#039;&#039;&#039;, wo sich das ganze Bodenleben konzentriert, um die Wurzel herum. Und dieses Bodenleben geht eine Symbiose mit der Pflanze ein. Und die Umbildung, das ist sozusagen ein Stoffwechselprozess der Ausscheidung, der Pflanzenwurzel ins Erdreich, in diese Richtung. Und die Antwort ist, dass jetzt die Mikroben die da diese vorhandenen organischen Rückstände im Umkreis der Wurzel, zum Beispiel der Humus, oder noch andere, noch mehr Humusbestandteile aus dem Vorjahr, die werden jetzt abgebaut im Umkreis der Wurzeln. Und das Ergebnis sind dann Mineralstoffe, Mineralsalze. Abbauergebnisse hier durch diesen Stoffwechsel. Und diese Mineralsalze nehmen die Wurzelhaare gleichzeitig, indem sie etwas ausscheiden, nehmen sie gleichzeitig die Mineralsalze auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist unbeschreiblich! &#039;&#039;&#039;Es ist ein gleichzeitiger Prozess&#039;&#039;&#039;. Einerseits Ausscheidung organischer Substanzen und eine Antwort in Anregung des Mikrobenlebens und Abbauprozesse, die sich abspielen. Humusabbau, entstehen jetzt mineralisierte Salze und die nimmt die Pflanze ebenso mit den Wurzelhaaren auf. Die Pflanze im Frühjahr steuert die gesamten Bodenprozesse. Sie steuert die Ausscheidung, das ist eine Art Wahrnehmung, was braucht sie für ihr Wachstum und dann scheidet sie also Pflanzensubstanzen aus, Pflanzen aus, die wirken abbauend oder fördernt auf das Mikrobenleben, die bauen den Humus ab, wir verlieren im Frühjahr enorm an Bodenfruchtbarkeit. Wir fördern das sogar. Im Frühjahr werden die Böden einfach ärmer an bestehender Bodenfruchtbarkeit durch diese Abbauprozesse. Aber die führen zu einer Art Mineralisierung, Entstehen von Mineralsalzen, die mit dem Bodenwasser von den Wurzelhaaren aufgenommen werden. Das ist der primäre Prozess, das ist der sekundäre Prozess. Das ist ein ein Stoffwechsel aktiver Prozess und das ist ein Wahrnehmungsprozess. Die Wurzeln sind Wahrnehmungsorgane für die Mineralsalze der Erde. Augen. Schlechte Augen. Aber immerhin. Veranlagte Sinnesorgane. Das ist der Frühjahrsprozess. Warum die Pflanzen im Frühjahr so schön wachsen können. Aber sie wachsen dadurch, dass sie, ich möchte mal sagen, die vergangenen Lebensprozesse, die sich bewahrt haben im Boden, im Humus, dass sie die abbaut und nutzt, um jetzt ein neues lebendiges Gebilde zu erzeugen, ihre eigene Gestalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die frühen Alchemisten des 13., 14. Jahrhunderts&#039;&#039;&#039;, das waren die klassischen, alles andere spätere, es waren keine Alchemisten mehr. Die hatten noch wirklich ein Naturverständnis ganz anderer Art als die folgenden Naturwissenschaften. Und die haben den Humus bezeichnet als einerseits das Gedächtnis der Erde, das heißt das vor vergangene Jahre sich humifiziert haben, gleichsam bewahrt haben im Humus und jetzt sozusagen den Anschluss finden an das, was jetzt in Zukunft sich da an Pflanzenwachstum entwickelt. Und die haben eben &#039;&#039;&#039;den Humus bezeichnet als den Universalensamen der Erde&#039;&#039;&#039;. Es ist so ein wunderschöner Ausdruck. Was ich zuerst hier hingeschrieben habe, das ist der &#039;&#039;&#039;Indivdualsame&#039;&#039;&#039;. Und der ernährt sich, solange er noch eben aus seinem Samenkörper heraus noch irgendwie organische Substanz zur Verfügung hat. Und dann ist Schluss! Und jetzt wächst herunter die Pflanze in den Boden hinein und findet dort einen Universalsamen. Und das haben die Alchemisten als den Humus bezeichnet. Humus gleich Universalsamen gegenüber dem Individualsamen hier oben. Und sodass der Individualsamen muss auf die Erde fallen und dann antwortet der Universalesamen, das heißt die Mutter Erde. Das ist eigentlich derselbe Begriff, dass man von der Mutter Erde spricht. Das ist der Universalsame, aus dem jetzt im Verlaufe des Jahres die Pflanze wächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Atmungsprozesse im Boden =====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Und diesen Prozess müssen wir steuern. Jetzt müssen wir wach werden als Landwirte.&#039;&#039;&#039; Im Winter soll man zu Hause bleiben, hinterm Ofen. Aber hier jetzt im Frühjahr müssen wir sehen, dass wir diesen Prozess fördern. Wir müssen den Humusabbau fördern. Und das machen wir dadurch, dass hier oben, ganz dünn, immerfort, hier oben, den Boden offen halten, die Kruste brechen, zwei, drei Zentimeter nicht mehr. Es ist eine, ich nenne es eine Haut-Bearbeitung. Schräge Hacke, ganz flach gerade die Kruste. Nach jedem Regen im Frühjahr sofort raus auf den Acker und die Kruste gebrochen. Dann fängt nämlich der Boden an zu atmen, denn er bildet immer im Boden, unten, bildet er CO2, Kohlendioxyd und das ist &#039;&#039;&#039;Kohlensäure,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;das ist ein Gift für die Wurzeln&#039;&#039;&#039;. Und das muss raus. Und es muss Sauerstoff rein für die Mikroben, dass sie leben können. Sauerstoff. Verstehen sie? &#039;&#039;&#039;Der Boden atmet wie der Mensch!&#039;&#039;&#039; Der atmet Kohlendioxyd aus und Sauerstoff ein. Und das fördern wir durch diese Hautbearbeitung im Frühjahr. Da fängt dann plötzlich der Acker draußen an zu atmen, und die Kohlensäure ist eben schwerer als die Luft. Das heißt, die möchte immer da unten bleiben, und dann öffnen wir den Boden hier oben und dann streicht hier ein Wind über den Acker, und der reißt die schwere Kohlensäure aus den Bodenöffnungen, aus den Bodenporen heraus. Die Natur, die verhält sich nach außen gestülpt. Wenn man das immer genauer betrachtet, verhält sich immer so, wie ein menschlicher Organismus. Also die &#039;&#039;&#039;Bodenbearbeitung mit Striegel und Hacke&#039;&#039;&#039;, die ist sozusagen im Frühjahr die Hilfe, um diesen Prozess der Ernährung des Bodens durch das Lebendige der Pflanze selbst zu befördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Übergangsprozesse zum Sommer ====&lt;br /&gt;
Und jetzt schreiten wir weiter im Jahreslauf. Jetzt kommt eine Zeit, so im Mai, beim Getreide. Bei den anderen Feldfrüchten ist das anders. Bei den Früchten, beim Gemüse, bei den Kartoffeln. Da bleibt der Boden noch lange offen, bis sich die Reihen schließen. Das wird es Juni. Das heißt, man muss dann immer noch diese Art von Bearbeitung fortsetzen. Deswegen heißen die ja auch &#039;&#039;&#039;Hackfrüchte&#039;&#039;&#039;. Also man hackt nicht nur das Getreide kann man nur hacken bis es anfängt zu schossen. Aber dann ruht jeder Eingriff durch den Menschen. Aber bei den Hackfrüchten dauert es noch bis Mitte Juni unter Umständen, dass man da die Feldfrüchte noch in diesem gesagten Sinne, immer die Kruste offen hält, damit der Boden atmen kann und dass diese mikrobiellen Abbauprozesse gefördert werden. Deswegen sind die &#039;&#039;&#039;Kartoffeln&#039;&#039;&#039;, wie man früher gesagt hat, Mistfresser. &#039;&#039;&#039;Die verbrauchen Bodenfruchtbarkeit&#039;&#039;&#039;. Noch und noch. Durch diese häufige Bearbeitung. Aber sie setzen es um in eine gute Ernte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Die Kieselsäure im Getreide =====&lt;br /&gt;
Jetzt gibt es aber beim Getreide einen Prozess, den muss ich doch schildern. Der ist einfach, ich möchte sagen, es ist ein Wunder, einfach schlicht ein Wunder. Und das Getreide kommt ja dann Mitte Juni zur Blüte. Vorher schosst es von Knoten zu Knoten. Immer verlängern sich die Knoten und man kann zugucken, wie dann Roggen dann plötzlich da über Nacht in die Länge strebt, in die höher strebt bis zu 2 Meter und darüber hinaus. Dieser dünne Halm. Und dann fängt das Getreide zu blühen an, sehr unscheinbar. Man merkt es nur an den Sporenwolken, die dann vielleicht mal bei Wind durch die Landschaft fliegen. Sehr verborgene Blüten in den Ähren oben, die das Äußerste, das Höchste da sind. Und jetzt findet um die Blütezeit, beginnt das verstärkt und bis in die Reifezeit hinein ein Prozess, der eben wirklich, also in gewissem Sinne, das Ende des Pflanzenwachstums bedeutet, nämlich während der Zeit, schon von der Blüte an sterben die Wurzeln ab. Die jüngsten Wurzeln, die zuletzt gebildeten Wurzeln, die halten sich dann und da noch, aber dann die Älteren, die sterben schon ab, und auch &#039;&#039;&#039;das Getreide stirbt von unten nach oben ab.&#039;&#039;&#039; Das ist auch ein interessantes Phänomen. Die untersten Blätter zuerst. Zuletzt bleiben noch das Fadenblatt, das oberste bleibt noch grün und dann stirbt das auch ab, da bleibt noch der letzte Halminternodium bis zur Ehre bleibt noch grün und dann sind auch noch die Spältzen ein bisschen grün und dann werden auch die Spältzen schließlich braun und verwelken. Und so geht der Prozess vor sich, von unten nach oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und parallel zu diesem Vorgang findet nun folgendes statt: Die Pflanze hat das ganze Frühjahr hindurch, hat sie alles aus dem Boden aufgenommen, insbesondere den Stickstoff, der da frei wird durch den Abbau der Humus-Substanz, Phosphorsäure aufgenommen, durch die Humus-Substanz, Kalium aufgenommen durch Äsung der Bodenmineralien und sogenannten Ionenaustausch aufgenommen, also sehr intensive Vorgänge, die da im Wurzelbereich sich abgespielt haben. Und jetzt kommen die zuende. Und als letzter Neuer kommt ein Bodenprozess jetzt, dass die Pflanze über die Wurzeln die sogenannte &#039;&#039;&#039;Kieselsäure&#039;&#039;&#039; aufnimmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Kieselsäure ist eine kolloidale Substanz&#039;&#039;&#039;, die also die Bodenhohlräume auskleidet, so ein wabbeliger Pudding ist das, &#039;&#039;&#039;amorph&#039;&#039;&#039;, gestaltlos, die durch Verwitterung entsteht der Tonmineralien. Und diese Säure steigt nun auf im Halm und durchdringt die ganze Pflanze. Und zwar steigt sie so auf, dass sie sich die Tendenz hat, nach immer sich in der Peripherie dann ab zu lagern. Also das am Äußersten des Halms sich da die Kieselsäure ablagert, oder in den Blättern steigt sie auf auch in die Fadenblättern, oben in die ausbreitenden Blätter, immer am Rand, am äußersten Rand und in der äußersten Spitze ist der größte Kieselsäuregehalt. Und du gehst von Blatt für Blatt hoch. Und immer mehr Kieselsäure, immer mehr Kieselsäure. Und dann geht es schließlich in das letzte Internodium bis in die Ähre. Das ist schon ganz dünn. Der Halm ist da schon ganz dünn, im letzten Internodium. Aber so beweglich im Wind, elastisch, wunderbar wie ein Roggenfeld, wie in Silberwogen, wie der Goethe das mal ausdrückt im Faust, wogt da das Feld der Ernte entgegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Kieselsäure erfährt nun die höchste Konzentration oben in der Ähre. Und da in den Spelzen. Das sind die Deckspelzen, die das Korn umhüllen. Und noch einmal gesteigert in den Grannen. &#039;&#039;&#039;Die Grannen sind praktisch 90% Kieselsäure in der Asche&#039;&#039;&#039;. Wenn man die also verascht, dann ungefähr 90% Kieselsäure. Was ist das für ein Prozess? Die ganze Pflanze umgibt sich gleichsam mit einem Kieselmantel. Und der trocknet dann aus. Diese Kieselsäure ist zunächst ist sie noch weich, feucht, trocknet in der Reife aus. Und dann? Was sieht man dann? Dann glänzt das Getreide. Dann bekommt es einen Glanz. Schauen Sie mal einen Haferstroh an. Dieser goldene Glanz. Der rührt von dieser Kieselsäure her. Und was ist das? Das ist &#039;&#039;&#039;Opal&#039;&#039;&#039;. Das ist ein Halbedelstein. &#039;&#039;&#039;Die ganze Pflanze umhüllt sich sozusagen mit einem Halbedelstein,&#039;&#039;&#039; nämlich eintrocknender Kieselsäure. Amorph, nicht kristallisiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das sind sozusagen die &#039;&#039;&#039;Formkräfte&#039;&#039;&#039;, die jetzt aus dem verwitternden Mineral des Winters, sozusagen diese Formkräfte heraufschicken in die Pflanze und ihr die letzte Gestalt geben. Dann ist Schluss. Dann setzt der Reifeprozess ein. Dann kommen die Teilreife, dann die Gelbreife, dann die Todreife, reift das Korn und dann setzt die Ernte ein. Aber dieser Prozess geht ihm voraus, denn wenn Sie mal auf einer Pflanzenzüchtung auf dem Dottenfelderhof oder andernorts mal mal hingucken, wie variantenreich die Farben sind von Getreiden und dass das betont wird, insbesondere dann durch diese Kieselsäure Ausscheidung der ganzen grünenden Pflanze in die Peripherie, dann kann man einfach staunen, das ist wirklich ein Geheimnis, wo man erschüttert jedes Jahr davor steht. Und wenn Sie das mal vergleichen mit konventionellem Stroh, stickstoffgedüngten Stroh wohlgemerkt, da werden Sie merken, dass das &#039;&#039;&#039;Stroh im konventionellen Landbau immer relativ grau bleibt, stumpf in der Farbe&#039;&#039;&#039;. Dass das konventionelle Stroh, draußen, wenn man das dann in der Ernte mal betrachtet, dass das relativ stumpf ist in der Farbe, nicht glänzt. Und wenn Sie das in die Hand nehmen und versuchen es zu brechen, dann bricht es nicht, sondern es knickt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Die kurze Strohgeschichte =====&lt;br /&gt;
Ich kann da kurz eine Geschichte noch zwischenschieben. Wir hatten vor, das war, hatte sich noch in den 60er Jahren abgespielt, 50er Jahren. Während meiner Lehrzeit, hab auf einem biologisch-dynamischen Betrieb eben auf dem Dottenfelderhof meine Lehre damals gemacht. Und da hatten wir noch einen Viehhändler. Und der hat seinen Ackerbau aufgegeben und hat gesagt, er will von uns das Stroh haben, da kriegen wir den Mist zurück. Und da hat er von uns das Stroh geholt und kommt dann morgens in den Stall und sucht das Stroh. Da liegt das Heu noch in der Krippe, und das Stroh war gefressen. Da haben die Kühe das Stroh, dem Heu seinem Heu bevorzugt, weil es ein glänzendes Haferstroh war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Kühe sind die besten Analytiker die es überhaupt gibt es auf der Welt.&#039;&#039;&#039; Und der kam auf dem Hof extra aus dem Grund, um uns zu sagen, er versteht die Welt nicht mehr, dass sein Heu, was normalerweise das Futter wäre, in der Krippe liegen geblieben ist. Und die haben so lange rumgemacht, dass sie die Einstreu aufgefressen haben. Das hängt mit diesem Reifeprozess zusammen und kein Getreide taugt was. Das kann ich Ihnen jetzt schon sagen. Was nicht diesen Prozess durchlaufen hat. Diese letzte Durchformung des Getreides, das ist eine Frage der Ernährungsphysiologie. Diese letzte Durchformung, dass nicht nur außen die Kieselsäure als Mantel sich bildet, sondern das alle in sogenannte Inhaltsstoffe, ist auch ein schreckliches Wort, eigentlich, alles, was nur irgendwie physiologisch, substanzbildend wirkt in der Pflanze als Eiweiß, oder ob die die Kohlenstoffgerüst oder was es sein mag, dass das durchgeformt ist!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn plötzlich in der Getreideähre oben im Korn sich Nitrat findet, Sie kennen ja wohl das Wort &#039;&#039;&#039;Nitrat&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;(NO3)&#039;&#039;&#039;, das ist also das, was heute überall in der Diskussion ist. Wenn sich da was findet, dann ist das eine Katastrophe! Das ist ernährungsphysiologisch eine einzige Katastrophe. Sondern dieses Nitrat, das gehört unten in die Wurzel. Da hat es seinen Ort. In den Roten Rüben, da ist sehr viel Nitrat drin. Und da hat man immer gemeint, man darf die Roten Rüben nicht mehr essen, weil die kann zorogen sein, wegen dem hohen Nitratgehalt. Das war Anfang der 80er Jahre, hat einen ungeheuren &#039;&#039;&#039;Einbruch im biologisch-biologischen Landbau&#039;&#039;&#039; damals gegeben, weil die Konsumenten haben &#039;&#039;&#039;keine Roten Rüben mehr gegessen&#039;&#039;&#039;. Aufgrund dieser Aussage. Ein völliger Unsinn. In die Wurzel gehört Nitrat. Das ist ein Salz. Die Wurzel ist salzartig, das Korn da oben, was da drauf ist, da muss dieses salzartige total verwandelt werden, durchstrukturiert werden in wirklich reifes Eiweiß, reife Kohlenhydrate, reife Fette. Der Ausreifungsprozess, das heißt eine Begleitung des Absterbens der Pflanze, diese Auseifung muss bis zum letzten geführt werden. Und da darf da oben in dem Getreidekorn nichts mehr von &#039;&#039;&#039;niedermolekularen Eiweißen&#039;&#039;&#039; sein, Aminosäuren, freien Aminosäuren oder Nitraten oder Amiden oder irgend so etwas, sondern &#039;&#039;&#039;ein durch und durch gestaltetes Eiweiß&#039;&#039;&#039;! Und das ernährt! Das braucht der Mensch! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das sind ist jetzt diese Übergangszonen, Übergangsgeschehen vom Frühjahr zum Sommer hin. Und diesen Jahreslauf macht übrigens das &#039;&#039;&#039;Getreide&#039;&#039;&#039; ganz ideal durch. Also ist fast &#039;&#039;&#039;ein Repräsentant für die gesamte fruchtbildenden Pflanzen&#039;&#039;&#039;, steht eigentlich das Getreide da, übrigens die erste Kulturpflanze, die der Mensch überhaupt gezüchtet hat. &#039;&#039;&#039;Die ältesten Kulturpflanzen ist die Wintergerste und der Winterweizen,&#039;&#039;&#039; im achten vorchristlichen Jahrtausend. Da gab es noch keine Gemüsen. Da gab es das alles noch nicht, das kam erst in der folgenden Zeit. Und die ersten waren die Getreide. Und weil die Getreide sozusagen am deutlichsten den Jahreslauf, das Sonnenjahr abbilden, in allen Prozessen des Wachstums, in allen Prozessen der inneren Physiologie bis hin zum Nährwert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sommerprozesse im Getreide ====&lt;br /&gt;
So, und jetzt kommen wir in den Sommer. Im Sommer. Im Juli reift das Getreide von der Teigreife über die Gelbreife zur Todreife. Und früher hat man das Getreide gemäht in der Gelbreife. Da konnte man das noch nicht brechen über den Daumennagel, das war das Zeichen, sondern es hat sich noch ein bisschen drüber gebogen, zwar noch plastisch, ein bisschen, aber schon gelb. Und dann hat man es gemäht, noch früher, erst mit der Sense und dann später dann mit dem &#039;&#039;&#039;Mähbinder&#039;&#039;&#039; und hat es in Hocken aufgestellt. Die ältere Generation kennt das ja noch, die Felder, die Felder draußen, überall diese Garben gestellt waren in solchen Hocken. Und da hat man das dann eine Woche oder 14 Tage, je nachdem wie das Wetter war, nachtrocknen lassen und dann hat man die Garben eingefahren und eingebanst In den großen Feldschäunen, die es ja heute gar nicht mehr gibt. Und dann hat man sie im Winter dann gedroschen, das war so der Weg, noch in den 50er Jahren, 60er Jahren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und heute muss man das Getreide in der Todreife dreschen. Das heißt, wenn man das über den Daumen brechen kann, wenn das Korn über den Baum bricht, dann ist es eigentlich unterhalb ungefähr 16% Feuchtigkeit und dann kann man es dreschen. Und dann kann man das direkt einfahren, vielleicht noch ein bisschen nachtrocknen wenn es notwendig ist. Ansonsten ist die Ernte gelaufen und man merkt eigentlich gar nicht mehr auf den Höfen heute, dass es überhaupt Ernte ist. Früher waren alle draußen, alle Menschen, der ganzer Hof, da blieb niemand zu Hause, nur noch die Katzen und die Mäuse. Alles war auf dem Feld draußen. Und &#039;&#039;&#039;das war die schönste Arbeit im ganzen Jahr&#039;&#039;&#039;, möchte man sagen, diese Erntearbeit. Und heute läuft das einfach irgendwie ab, so nebenbei. Der Lohnunternehmer kommt, drischt das Zeug runter auf den Wagen und schon ist es verschwunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ernte nun, welcher Bodenprozess oder welche Fruchtbarkeitstufe müssen wir jetzt ins Auge fassen, in der Sommerzeit? Im Winter bearbeitet sich die Erde selber, im Frühjahr muss ich nachhelfen mit einer Hautbearbeitung und muss den Humusaubbauprozess fördern. Und jetzt ernte ich das Getreide und zurück bleibt die Stoppel. Und da hat sich auch ein bisschen Unkraut entwickelt, das soll ja auch so sein, auf dem Acker. Man soll nicht Unkraut freie Äcker haben, das verträgt die Natur nicht, muss immer ein bisschen Unkraut da sein, das gehört einfach zum, nur das richtige Maß muss man eben finden. Und dann liegt da Spreu auf dem Feld vom Dreschen und irgendwelche sonstigen Halmrückstände und so weiter. Und um welche Maßnahme geht es jetzt, um der Bodenfruchtbarkeit ihr wieder einen neuen Impuls zu geben? Schauen wir uns doch einmal an, da stehen die Stoppeln hier draußen auf dem Acker, da drunter ist die Wurzelmasse, hier unten, und hier liegt noch alles mögliche organische Reste obenauf. &#039;&#039;&#039;Und jetzt kommt es darauf an, dass wir stärker aktiv werden als Landwirte&#039;&#039;&#039;. Im Frühjahr haben wir nur da oben rumgekratzt, auf dem Boden, und jetzt müssen wir eingreifen in den Boden, und zwar bis zu ungefähr einer Tiefe von acht Zentimeter, müssen wir jetzt, den sogenannten Stoppelsturz, das ist der sogenannte Stoppelsturz. Und das heißt, dass man jetzt also die Stoppeln wendet oder eingrubbert, oder es gibt da verschiedene Möglichkeiten, sodass jetzt hier, sozusagen eine Mulchschicht entsteht, wo die organische Substanz sich mit dem Erdreich vermengt. Darauf kommt es zunächst an. Und arum ist das so wichtig? Nicht so tief, um Gottes Willen, nicht! Denn das ist eigentlich diese Schicht, so &#039;&#039;&#039;ungefähr bis acht Zentimeter&#039;&#039;&#039;, das ist bei den einzelnen Böden verschieden. Aber das ist die Schicht, die vom Frühjahr, März, als diese durch die Lebendverbauung sich im Verlaufe des Jahres hinentwickelt hat, zu einer wunderbaren Bodengare, ungeheuer stabil, große Hohlräume, die den starken Niederschlägen, wenn es dann mal gewittert und also wirklich mal so 30 Millimeter auf einmal runterhaut, dass sie nicht oben oberflächlich ablaufen, sondern dass sie einfach vom Boden aufgesogen werden. Dazu braucht man eine solche komprogene, das heißt also sehr, sehr porenreiche Oberschicht, die im wesentlichen durch &#039;&#039;&#039;Lebendverbauung&#039;&#039;&#039; und dann in der Folge durch &#039;&#039;&#039;tierische Bodenorganismen&#039;&#039;&#039;, Regenwürmer vor allen Dingen, gebildet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So, und jetzt haben wir also eine solche Bearbeitungsmaßnahme vorgenommen. Es gibt da heute verschiedene Instrumente. Kann ich auch nicht im Einzelnen aufzählen. Es ist ganz wurscht, was man hat, man soll nur damit richtig umgehen. Also man glaubt immer als Landwirt, das ist ein Glaube, der mir so seit den 50er Jahren entgegengetreten ist:  Es gäbe ein Gerät, was alles macht, ohne dass man denken muss. Damals war &#039;&#039;&#039;die Fräse&#039;&#039;&#039;, wie die Fräse aufkam, da hat man gesagt, jetzt hanem wir endlich das Gerät, was wirklich dieser Durchmischung und diesen Mulcheffekt erzeugt Uud alles. Paar Jahre später stand die Fräse schon wieder in der Ecke. Und bald ind die Brennnesseln wieder drüber gewachsen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also daran kann man erkennen, alles was der Landwirt macht ist keine Wissenschaft, sondern ist eine Kunst. Er muss die Wissenschaft haben, gell? Er muss etwas wissen. Aber indem er, sobald er etwas tut, muss es Kunst werden. Und dann gibt es keine Definition mehr. Da kann ich nicht mehr: so muss ich, oder: nur so. Keine Ideologie, gar nix! Beobachten und denken. Dann klappt das mit jedem Instrument, irgendwie. Also diese Stoppelbearbeitung, die steht jetzt im Sommer an. Und warum ist die so wichtig? Ich durchmische organische Substanz mit mineralischer Substanz während des Sommers. Und jetzt kommt es darauf an, einen Bodenprozess in die Wege zu leiten, der nicht mehr ein lebendiger ist wie im Frühjahr durch die Pflanzen, durch die Wurzelausscheidungen, alles das. Sondern &#039;&#039;&#039;ich muss die Bodentierwelt in ihrer Tätigkeit anregen&#039;&#039;&#039;. Die Bodentierwelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das Seelische im Tier ====&lt;br /&gt;
Denn die Tiere sind etwas anderes als die Pflanzen. Die Pflanzen sind bloß lebendig. &#039;&#039;&#039;Die Tiere sind beseelt.&#039;&#039;&#039; Und dadurch ist ein Tier Tier, weil es beseelt ist. Und das Seelische, was die Tiere bewegen lässt, frei bewegen lässt über die Erde, das sie Laute abgeben, dass sie durch die Sinne in die Welt gucken, die Tiere, auch die Spinnen haben selbstverständlich Sinnesorgane. Auch die Regenwürmer haben Sinnesorgane, keine Augen, aber Tastorgane, also alles das sind Instrumente, leibliche Instrumente, das ein seelisches sich in der Welt betätigen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich sage immer, man kann ein Tier erst dann wirklich verstehen. Anfänglich sagen wir mal. Verstehen, wenn man darauf hinschaut: Was macht es? Was tut es? Was ist eigentlich seine Lebensäußerung oder Seelenäußerung in der Tätigkeit? Wenn ich die Tätigkeit einer Spinne anschaue oder eines Marienkäferchens oder einer Schlupfwespe oder was es auch für eine unscheinbares Wesen sein mag, dann merke ich, was sie tun, ist so unendlich Weisheitsvoll. Das ist die blanke Offenbarung der Weisheit in der Welt. Alles was die Tiere machen. Sehr eingeschränkt jeweils. Die Spinne, wenn die ihre Netze spinnen, über die über die Äcker oder in dem Gebüsch, dieses Wunder, des Spinnennetzes, was es auch sein mag. Es ist so durch und durch Weisheitvoll, dass keine menschliche Technik das überhaupt nur annähernd wiederholen kann. &#039;&#039;&#039;Die Tierwelt in ihrem Tun, offenbart ihr eigenes Seelisches, in dem was sie tut&#039;&#039;&#039;. Deswegen muss man auf die Tätigkeit achten, muss die Kuh immer in allen ihren Tätigkeiten im Stall, auf der Weide, wo auch immer, in allen ihren Lebensäußerungen, muss man beobachten, muss man &#039;&#039;&#039;mitempfinden&#039;&#039;&#039;.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da merkt man plötzlich, was die Kuh für ein himmlisches Wesen ist. So haben es die Ägypter empfunden, die oben zwischen die Hörner der Göttin Hathor wurde dargestellt wie eine Kuh, haben da zwischen die Hörner die Sonnenscheibe rein gemacht. So haben sie die Göttin Hathor abgebildet als Kuh. Bei den Hindus ist sie heute noch heilig, und sie war das heilige Opfertier durch alle Zeiten. Was ist das? Was macht das Tier? Was lebt da drin seelisch? Und was bringt es nach außen zur Offenbarung? Also diese Seelenäußerung in der Tätigkeit. Ja, das ist eigentlich nichts anderes als ein ein Beobachtungsfeld um an das Wesen dieses Tieres heran zu kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Tätigkeit der Regenwürmer ====&lt;br /&gt;
Und gerade im Sommer haben wir es nun zu tun, eigentlich mit der Tätigkeit der Bodentierwelt. Die müssen wir aktivieren. Und das geschieht dadurch, dass wir jetzt ihnen den Tisch bereiten, durch diese Mulschung der organischen Rückstände. Und unter den vielen, vielen, vielen Tieren, Tierarten, die da tätig sind, unscheinbar und dann deutlicher in Erscheinung treten. Da steht nun der Regenwurm im Vordergrund. Und zwar der Tauwurm, &#039;&#039;&#039;der klassische Tauwurm&#039;&#039;&#039;. Es gibt ja verschiedene Regenwurmarten und der Tauwurm ist derjenige, der sein Leben darin besteht, dass er senkrechte Röhren macht, so, kerzengerade in die Tiefe, bis zu &#039;&#039;&#039;7 Meter&#039;&#039;&#039; tief in Lössböden hat man solche Regenwürmer gefunden. Und in diesen Röhren bewegen die sich rauf und runter. Das ist ein Wurm. Und der Wurm, sobald er aus den Röhren rauskommen, dann schlängelt der sich so auf dem Boden. Kaum ist er in Röhren drin, dann ist es ein Leib, der sich senkrecht stellt. Der Regenwurm ist dadurch, Rudolf Steiner bezeichnet ihn als die Sonnentierchen, hat eine &#039;&#039;&#039;Besonderheit weil er sich durch das Erdreich ein Rückgrat schafft, in das er sich senkrecht hinein stellt&#039;&#039;&#039;. Und der &#039;&#039;&#039;Übergang von der Horizontalen in die Senkrechte bedeutet sehr viel im Tierreich!&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kann ich jetzt nicht näher ausführen, aber da muss man nur mal vergleichen das Schaf mit der Kuh oder die Kuh mit dem Pferd, alles was den Kopf hebt übers Rückgrat. Da merken Sie, dass da eine viel nach außen gerichtete Intelligenz entsteht. Und sobald der Kopf unter das Rückgrat runter geht, da merkt man, dass der Stoffwechselprozess viel stärker den Kopf ergreift. Und so weiter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir brauchen jetzt diese Bodentiere und müssen deren Tätigkeit fördern. Und jetzt ist es heiß im Sommer, Juli, draußen und die Regenwürmer mögen das überhaupt nicht. Die mögen nämlich nur dreierlei. Die wollen Sauerstoff atmen, die wollen Feuchtigkeit und die wollen Dunkelheit. Dunkelheit. Das sind die drei Kriterien für den Regenwurm und dafür repräsentativ für andere Bodentiere auch. Und diese Bedingungen schaffen wir mit der Mulchschicht. Das ist es dunkle, das ist viel Sauerstoff und eben die Feuchtigkeit kapillar steigt hier herauf und schlägt sich auf der Unterseite dieser Mulchschicht nieder. Nun diese Regenwürmer, wenn es heiß ist, sind die hier unten. Und wenn dann aber da oben so eine Mulchschicht entsteht und so, dann wandern die hoch hier hinauf und wandern jetzt horizontal hier rein und fangen an, diese organischen Rückstände aufzuarbeiten. &#039;&#039;&#039;Also sie fressen keine frische Substanz.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Keine lebendige Substanz&#039;&#039;&#039;. Ich habe auch mal beobachtet ein Regenwurm, wie er ein grünes Pflanzenblatt abgekniffen hat, da habe ich gesagt: Das ist ja pervers, was du da machst. Und dann habe ich weiter beobachtet, und dann habe ich gesehen, der hat das gar nicht gefressen, sondern hat es eingespeichelt mit seinem Schleim, de ganze Oberfläche, hat es eingerollt und in seine Röhre reingezogen. Und in seiner Röhre haben dann die Mikroben aus dem Schleim haben dann angefangen, die Pflanzensubstanz aufzuschließen. Und dann wurde es allerdings ein reines Menü für den Regenwurm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also der Regenwurm frisst andere Organe, also abgestorbene pflanzliche Substanz. Der wandert also hier rein und arbeitet jetzt dieses Erdreich durch. Und was macht er dabei? Stellen sie sich einmal so einen Regenwurm vor. So ein langes Gebilde, ist segmentiert, hat hier vorne so eine kleine Mundöffnung, und ich habe hier so einen kleinen Magen. eigentlich nur ein erweiterter Darm, und der Darm zieht sich dan durch, durch die ganzen Segmente, bis hinten hin. Und er hat selbstverständlich einen Blutkreislauf. Das ist also ein warmblütiges Wesen. Und der hat jetzt hier über dem Magen, hat er eine kleine Drüse. Und diese Drüse sondert, indem er da frisst, also organische Rückstände, die sind immer ein bisschen sauer, alles ist sauer, was die Pflanzen hinterlassen. Und durch diese Drüse scheidet er jetzt feine Calcit-Tröpfchen (Kalktröpfchen) ab in den Magen und neutralisiert die organische Substanz. Es ist unglaublich. Er schafft damit das Milieu für die Mikroben, die hier jetzt en masse, hier den ganzen Darm erfüllen, bis hinten hin. Da lebt der Regenwurm mit, wiederum mit den Mikroben, speziellen Mikroben, in Symbiose. &#039;&#039;&#039;Das heißt, der Regenwurm, der Seelen-Leib, der seelische Organismus dieses Tieres, ist darauf gerichtet, jetzt im Verdauungsprozess den fruchtbaren Boden schlechthin zu erzeugen, den es überhaupt gibt&#039;&#039;&#039;. Durch Neutralisation dessen, was er an saurer Nahrung aufgenommen hat, es wandert hier durch, im mikrobiellen Abbau, aber die Mikroben können nicht tun, was sie wollen, was sie gerne täten, sondern weil der Seelenleib, ein Formleib ist das, ein ungeheure Kräfte, die seelisch wirksam werden, die ordnen diesen Prozess, dass er nicht aus dem Ruder läuft, und dann tun sie dann irgendwo ihr Häufchen da absetzen und dann haben sie, dann setzt sich dieser Prozess, der Verdauungsprozess noch im Haufen fort, und da bauen die noch weiter ab, und dann entsteht der fruchtbarste Boden, den es überhaupt gibt. Den können wir gar nicht selber erzeugen. Das macht eigentlich die Bodentierwelt durch die Kraft ihres spezifisch Seelischen. Hochspezialisiert, je nach Boden, nach Tierart. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So und diesen Prozess müssen wir einleiten im Sommer. Dass er stattfindet, dass jetzt die Reste, des Erntejahres verkonsumiert werden hier, von den Bodentieren. So, und das geht vom Sommer bis in den Herbst, so, dass da quasi die Erde sich erneuert im Jahreslauf. Was im Frühjahr abgebaut worden ist, muss jetzt hier wieder aufgebaut werden. Wir haben hier ein Humusaufbau, während des Sommers. Und diese Prozesse müssen wir eben einleiten, stärker durch diese mulchende Bodenbearbeitung und hoffen, dass dann wirklich die Bodentierwelt aktiviert wird. &#039;&#039;&#039;Und ohne den Regenwurm, insbesondere den Tauwurm kann man eigentlich keine optimale Humusqualität optimal dasjenige erzeugen, was die Alchemisten eben die eigentliche Muttererde bezeichnet haben.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Herbstprozesse ====&lt;br /&gt;
Und jetzt erst kommen wir in Richtung Herbst. Und das ist ja auch eine ganz eigenartige Jahreszeit, die eine völlig eigene Signatur hat. Und die empfindet jeder, der ein bisschen darauf aufmerksam ist. Der August zieht noch durch die Lande, der Spätsommerszeit und dann geht es über in den September. Da merken sie ja, dass da die Stimmung in der Natur, durch die immer langsam, tiefer sich, wendende Sonne von ihrem Höchststand. Die Tage schon, na ja, sie halten noch ihre Länge, aber dann schon wird es also kürzer. Der Tag und sogar die Nächte werden ein bisschen länger und man merkt die Stimmung in der Natur, obwohl es den selben Sonnenstand gibt, im Frühjahr, nur aufsteigend, so ist derselbe Zustand erreicht, absteigend von der Sonne und trotzdem eine vollkommen andere Stimmung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das sieht man daran, dass dann plötzlich so die ersten Nebel streifen, sich über die Lage legen. Im Nebel ruhet noch die Welt, noch träumen Wald und Wiesen so dichtet Mörike. Und dann der blaue Himmel unverstellt darüber. Das ist so die Stimmung Anfang September. Und da merkt man in der Natur reift noch alles. Alles möchte , die Hackfrüchte, die alles, was nur ein Gemüsegarten sind, alles reift, füllt sich. Die Äpfel an den Bäumen werden dicker, nehmen Farbe an. Also das ist auch eine noch fruchtbildende Wirkung, die da vom Sommer in den Herbst hineinreicht, bei den anderen dikotylen Pflanzen, den Zweikeimblättrigen. Das zieht sich noch länger bis in den Herbst rein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann geht es durch den September durch. Dieses Jahr haben wir es nicht so deutlich erlebt. Um die Michaeli-Zeit, da kommen diese goldenen Septembertage, die in die goldenen Oktobertage einmünden und dann sehen wir dieses wunderbare Phänomen, das Sie bestimmt auch schon erlebt haben, den &#039;&#039;&#039;Altweibersommer&#039;&#039;&#039;. Ich bin letztes Jahr laufe ich da den Feldrand entlang und sage Ich kann nicht meinen Augen trauen, der Acker war frisch bearbeitet und ein silbriger Glanz liegt über dem ganzen Feld und gucke so nach der Sonne und die Sonne spielgelt es mir zu und ich gucke dann immer von verschiedenen Seiten, dann gehe ich hin und gucke genau. Alle Spinnennetze, der ganze Acker wie übersponnen von einer bestimmten Art die das macht. Silbirg glänzend. Das ist ein Phänomen des Herbstes. und der Herbst setzt sich fort darin, dass das die gesamte Insektenwelt erst nochmal so was macht, legt dann die Eier ab, unter die Bodenkrume, oder in die Rinde der Bäume oder sonst irgendwo an einen versteckten Ort, legt sich die Eier ab, die Vögel ziehen plötzlich nach Süden, die Schwalben sind verschwunden, man guckt nach draußen und plötzlich sind sie weg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, die ganze Natur fängt an in einen Ruhezustand über zu gehen. Die Bodenmikroben bilden jetzt Dauerformen aus. Also man sieht eigentlich äußerlich kaum noch, man sieht kein Insekt mehr, kein Schmetterling kein nichts. Alles geht in eine Art Ruhezustand oder besser gesagt in einen Todeszustand über. Die Natur stirbt, die Blätter fallen von dem Baum, alle sind sie verfärbt. Nochmal die letzte Blüte im Blatt und alles liegt plötzlich am Boden. Der Schwere folgend. Nicht mehr der leichte, wo es da oben sich gebildet hat in der Luft sondern jetzt fällt alles herunter. Schwer. Physisch. &#039;&#039;&#039;Die Herbsteszeit ist der Übergang in den Wintertot&#039;&#039;&#039;. Die Natur stirbt. Die mikrobiellen Prozesse im Boden kommen zu Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt muss man natürlich aufpassen, dass man da nicht mit stirbt als Mensch, sondern, dass man da eher wach wird und wirklich dann genau beobachtet, was sich da eigentlich abspielt, dass wir jetzt sozusagen diesem Herbstprozess begleiten, einerseits ist es noch mal die Ernte und andererseits ist es schon mal wieder die Herbstbestellungen für die Wintergetreide. Aber dann kann es eine sehr späte Ernte sein oder überhaupt. Wir haben die Absicht, im nächsten Jahr Sommer eine Sommerung auszusähen, Hafer oder einen Sommerweizen oder eine Sommergärste. Oder wir wollen da vielleicht Hackfrüchte anbauen. Und wir haben jetzt mal gerade eine Gründüngung noch vorher ausgebracht und die müssen wir jetzt rechtzeitig umbrechen in den Winter. Wir wollen sie vielleicht nicht stehen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kommt es jetzt auf einen Prozess an, den man wieder sehr genau reflektieren muss. Worum geht es jetzt eigentlich im ausgehenden Jahr? Wenn dieser äußere Todesprozess einsetzt. Und da glaubt man sehr sicher geworden zu sein. Die Ökobetriebe, die meinen, also der Pflug ist vom Teufel, den dürfen wir schon gar nicht mehr einsetzen. Und da gibt es also alle möglichen Ansichten, die sich da tun, weil man, wenn man nicht konventionell denkt., in der konventionelle Landwirtschaft, dann möchte man wenigstens ökologisch denken, biologisch. Und biologisch heißt, dass man sein Augenmerk auf die Mikrobenwelt und was da lebt, kreucht und fleucht, darauf lenkt und dem versucht Rechnung zu tragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kommt aber eine Zeit im Herbst, wo man wirklich mal davon absehen kann. Das muss man heute ganz bewusst tun, denn man möchte ja der Natur immer irgendwie gemäß handeln, ihrem Leben gemäß. Aber es gibt eben einen Zeitpunkt im Jahreslauf, wo die Natur stirbt, wo sie tot wird, wo die Mikroben in die Dauerformen übergehen. Alles andere in Eistadium. Und da gibt es einen Moment, wo wir eigentlich die Aufgabe haben und jeder muss sich mit diesem Prozess ganz neu auseinandersetzen, wo wir den Boden chaotisieren müssen. &#039;&#039;&#039;Wo wir alles zerstören, was so wunderbar im Jahreslauf sich aufgebaut hat&#039;&#039;&#039;. Einzigartig, die Schichtungen im Boden, alles organisch genauestens austariert. Und jetzt kommen wir daher und nehmen da so ein Instrument und das schmeisst und tut das Ganze völlig chaotisieren. Und dieses Instrument nennen wir den Pflug. Und man hat heute ein sehr starke Tendenz, berechtigterweise, allen Unsinn der sonst gemacht wird, dass man sagt: Oh ne, pflügen ist so eine Sache. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn man aber da mal den Gesichtspunkt einnimmt im Herbst, im Spätherbst ist die Natur zu Ende. Da ist was zu Ende gekommen. Da ist sie ganz physisch geworden. Und sie tritt ein in den Winter. Und da sollen die Prozesse stattfinden, die jetzt im Winter stattfinden sollen. Kristallisation! Da muss ich sozusagen erst mal das ganze Jahr besiedeln, indem ich es chaotisiere. Und wenn dann es in den Winter geht, dann kann ich aus diesem Chaos sozusagen eine neue Ordnung im nächsten Jahr aufbauen. Ich kann das nicht einfach nur so von Jahr zu Jahr immer so weiterwurschteln, sondern da ist, da ist wirklich ein Unterbruch im Winter und den muss ich einleiten, nicht jedes Jahr. Im Rahmen der Fruchtfolge. Oder wie es sozusagen meine Intuition mir ergibt, im Zeit der Jahre, dass ich einmal doch intensiv versuche, mal diese Chaotisierung  des Bodens einzuleiten. Einzuleiten, dass sich durch die Formkräfte des Winters wieder ein neuer Boden aufbauen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der klassische Pflug. Was macht er denn eigentlich anders? Wenn hier der Boden ist, das Erdreich, dann pflügt er ja in dieser Weise den Boden in eine solche Furche. Er legt ihn um. Und das große Problem heutzutage ist, dass unsere Pflüge nichts mehr taugen. Wir pflügen viel zu breit! Und natürlich auch viel zu tief. Aber das Verhältnis von Tiefe und Breite stimmt auch nicht mehr. Ich versetze den Acker dann mit einem Pflugvorgang um 40, 50 Zentimeter von rechts nach links. Was das für eine Energie auch ist, die ich da brauche. Sondern es kommt darauf an, dass man möglichst schmal pflügt. Das hat der Pferdepflug ideal gemacht. Schmal pflügt und nicht zu tief. 16, 17 Zentimeter, oder sagen wir mal  15 bis 18 Zentimeter. Optimale Pflugtiefe, würde ich sagen. Und dann kann jetzt sozusagen der Frostangriff während des Winters hier eingreifen. Es geht nicht mehr um biologische Prozesse, sondern es geht darum, dass man die Erde chaotisiert. Und das heißt Frostgare bilden. &#039;&#039;&#039;Der Meister Frost&#039;&#039;&#039; muss hier eingreifen und muss einfach mal &#039;&#039;&#039;den Boden vollst tot machen&#039;&#039;&#039;. Da wird die Mineralität durchgearbeitet werden, nicht die Organität des Bodens. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das muss man nur mal versuchen zu denken. Ich weiß, dass man da in ein Fettnäpfchen tritt, in vieler Hinsicht ja. Aber es werden heute so maßlose Fehler in der Bodenbearbeitung gemacht und man muss nur mal denken, &#039;&#039;&#039;den ganzen Prozess denken durch das Jahr hindurch&#039;&#039;&#039; und merken, das erste geht es um &#039;&#039;&#039;die Aktivierung der organischen Prozesse im Frühjahr, Herbst, Sommer, Abbau, Aufbau und dann kommt es zu Ende&#039;&#039;&#039;. Und jetzt kann ich auch mal nicht mehr den Humus bearbeiten oder die organischen Prozesse, sondern die mineralischen Prozesse, nämlich die Tonprozesse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Pflügen geht es nicht um das Ich Rücksicht nehme auf den Humus, sondern ich nehme Rücksicht auf den Ton. Es ist ein Ton pflügen. So haben wir das auch früher genannt. &#039;&#039;&#039;Wir pflügen den Ton, um ihn zu exponieren, den kosmischen Kräften des Umkreises, den kristallbildenden Kräften&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sehen, Bodenfruchtbarkeit, wenn ich das ernst nehme, diesen Begriff, dann muss ich erstmal beobachten lernen. Und dann muss ich meine Beobachtungen selber, selbstständig, denkerisch erarbeiten. Ich kann nicht irgendeiner Richtlinie folgen, die von außen vorgegeben ist. Ich kann nicht Ideologien folgen. Ich kann nicht irgendwelchen wissenschaftlichen Ergebnissen folgen, die einmal an einem Punkt irgendwo mal gemacht worden sind. Statistisch verrechnet. Das ist irreführend. Ist alles irreführend. Sondern &#039;&#039;&#039;es ist die Aufgabe des Menschen, sich hineinzustellen in den ganzen Jahreslauf. Den von Anfang bis Ende arbeitend wohlgemerkt, nicht denken nur, sondern tätig seiend, durchlebt. Und eben durchlebend, sich Gedanken macht, was jetzt eigentlich das Adäquate ist.&#039;&#039;&#039; Mit welcher Maßnahmen ich steuernd, in diesen unendlich subtilen Prozess eingreife. Und dann kommt der Herbst und dann kann ich mal wirklich massiv tiefer greifen, also in diesem Stile, wie ich es gesagt habe. Und dann kann sich aus dieser Chaotisierung ein neuer Bodenaufbau im nächsten Jahr aufbauen. &#039;&#039;&#039;Kein Jahr ist gleich dem anderen.&#039;&#039;&#039; Jedes Jahr ist neu! Und jedes Jahr muss ich sozusagen die Initialzündung geben, dass es auch neu werden kann. Und nicht ein immer gleichmäßig fortlaufender, ablaufender Prozess. Sondern, dass wir die Aufgabe haben, als Landwirt sozusagen den Boden im Hinblick auf die Bodenfruchtbarkeit zu erziehen. Wie man ein Kind erzieht, das in die Schule geht und lesen und schreiben lernt. So müssen wir einen keimhaften Zustand, der im Boden entsteht, in der Chaotisierung, müssen wir schrittweise durch das Jahr hindurch erzieherisch so begleiten, dass dadurch dann das Phänomen der Bodenfruchtbarkeit sich realisiert. Bodenfruchtbarkeit kann ich nie im Ideal herstellen, vielleicht auch nur Schwarzerde bis zum gewissen Grad. In der Ukraine oder so, wo die Natur einfach so begabt ist, dass sie ohne großes Zutun einfach tolle Erträge bringt. Sondern &#039;&#039;&#039;wir müssen die Natur Begabungen&#039;&#039;&#039;. Das ist ein Begriff, den muss man sich mal versuchen hinter die Ohren zu schreiben, dass der Boden selber begabt ist. Jeder Standort ist in bestimmtem Sinne begabt. Und meine Aufgabe als Landwirt ist es, diese Begabungen zu fördern, zu erziehen, dass der Boden sozusagen lesen und schreiben lernt. Also das heißt, er liest am Kosmos ab, was eigentlich ihm zuträglich ist, und er schreibt sich das dann selber ein in dem, was man dann die Bodenfruchtbarkeit nennen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also in diesem Sinne müssen wir versuchen, als Landwirte immer mehr zu lernen. Wir sind in einem Lernprozess, wir sind nie zu Ende. Wir glauben, wenn er gute Ernte eingebracht hat, wird sie der Klasse erreicht. Die haben wir nicht erreicht, sondern es geht auch gar nicht nur darum, um gesunde Nahrungsmittel zu erzeugen. Es ist auch ein Irrtum, das ist ein Nebeneffekt unserer Arbeit, sondern ein ebenso großer Effekt muss sein, die Boden entwicklung über die Jahre hinweg erzieherisch so auf die Bühne und auf die Erde zu wirken, dass Generationen in alle Zukunft weiterhin an dieser Bodenfruchtbarkeit anknüpfen können. Es geht darum, dass man. Es geht darum, dass so wie wir als Menschen dadurch Menschen sind, dass wir ein Bewusstsein haben, dass wir uns entwickeln können. Dass wir nicht derselbe sein müssen, der wir gestern waren, sondern dass wir heute durch eigene innere Willens, Aktivität, durch eigenes Denken und Fühlen uns entwickeln können. Immer weiter. Der Mensch ist ein sich entwickelndes Wesen. Er trägt den Entwicklungs gedanken als die größte voraus. Ich möchte sagen. Die größten chancen. In sich. Er will ja immer. Weiter. Und das kann die natur nicht. Die natur hat den entwicklungs gedanke nicht in sich mehr, sondern eher die. Sie hat auch, dass der mensch durch sein tun oder seine tätigkeit den entwicklungs gedanken in der natur veranlagt hineinträgt, sich selber durch seine arbeit erweitert, sein ganzes menschsein erweitert, will in das äußere Natur und dadurch die Natur erzieht, darauf wartet Mensch, Boden, Tier und Pflanze, die ganze Schöpfung. Insofern haben wir wirklich eine ungeheure Vision. Das hat ja Novalis in die Worte mal ausgedrückt Der Mensch, die Menschheit ist auf einer Mission. Zur Bildung der Erde sind wir berufen zur Bildung, so wir uns bilden wollen als Mensch, so müssen wir die Erde bilden. Und das ist die eigentliche, zentrale Aufgabe des biologischen Anbau. Darauf müssen wir hin streben. Und wir wissen ganz genau Das ist keine Methode, die man einfach anwendet, sondern es ist eine Methode. Bestenfalls, dass wir uns selber in unser Denken, Fühlen und Wollen so erziehen und so schulen, dass wir in der Lage sind, der Natur etwas zu geben, was sie selber nicht hat. Was wir hier erst durch unser Menschsein einpflanzen können, das ist nun ein Streben des biologischen Landbau, dem wir noch lange nicht nachkommen können, weil wir noch nicht fähig genug sind. Aber das ist eine Perspektive in die Zukunft. Und das wunderschöne Landbaus ist, dass man, wenn man sich ein Bewusstsein dieser Tatsache verschafft, dann fragt man sich, warum nicht jeder Mensch Landwirt wird. Vielen Dank.&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
== Themenbezogene Leseanregungen ==&lt;br /&gt;
Novalis&#039; Werk &amp;quot;Die Lehrlinge zu Sais&amp;quot; (1802). Novalis, eigentlich Georg Philipp Friedrich Freiherr von Hardenberg, war ein deutscher Dichter, Schriftsteller und Philosoph der Frühromantik. In diesem Zitat betont Novalis die Verantwortung des Menschen für die Erde und für sich selbst. Die &amp;quot;Mission&amp;quot; der Menschheit ist es, sich selbst zu bilden und im gleichen Zuge die Erde zu formen. Das bedeutet, dass der Mensch nicht nur für seine eigene Entwicklung verantwortlich ist, sondern auch für die Gestaltung der Umwelt. Dies impliziert eine untrennbare Verbindung zwischen Mensch und Natur, die für die Frühromantik typisch ist. Novalis fordert hier, dass die Menschheit sich ihrer Rolle als Gestalter bewusst sein und entsprechend handeln sollte. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Manfred Klett|zurück zu Manfred Klett ◁]] &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Betriebsgemeinschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Betriebsorganismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:biologisch-dynamische Landwirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:biologisch-dynamische Präparate]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:biodynamische Landwirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dottenfelderhof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Düngung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Film]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 327]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jahreslauf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landbauschule Dottenfelderhof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landwirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landwirtschaftlicher Kurs]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neue Keime]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rudolf Steiner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 25%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Video]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortrag]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Chrifri</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://biodyn.wiki/index.php?title=Bodenfruchtbarkeit_und_Ern%C3%A4hrungsdynamik_-_Vortrag_von_Manfred_Klett_am_12._November_2017&amp;diff=4126</id>
		<title>Bodenfruchtbarkeit und Ernährungsdynamik - Vortrag von Manfred Klett am 12. November 2017</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://biodyn.wiki/index.php?title=Bodenfruchtbarkeit_und_Ern%C3%A4hrungsdynamik_-_Vortrag_von_Manfred_Klett_am_12._November_2017&amp;diff=4126"/>
		<updated>2024-03-22T20:36:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Chrifri: /* Begrüßung und Einführung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Manfred Klett|zurück zu Manfred Klett ◁]] &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
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====Filmdoku====&lt;br /&gt;
[[Datei:Dr. Manfred Klett biodynamische Landwirtschaft Vortrag Bodenfruchtbarkeit 12. November 2017.jpg|450px|center|link=https://www.youtube.com/watch?v=v6WLKhCfABA]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- Manfred Klett -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
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__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Dieser Vortrag befindet sich in der Bearbeitung und er ist noch nicht &amp;quot;reif&amp;quot;. Gerne kannst du hier [[MitTun bei biodyn.wiki|mitTun]]: Korrektur, Überschriften und Absätze. Stand 22. März 2024&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begrüßung und Einführung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einführung Uwe Neukamm ===&lt;br /&gt;
Ich freue mich sehr, dass ich euch heute alle hier so begrüßen darf. Seid gegrüßt! Es ist schön. Wir sind heute viele. Auch neue Gesichter, Junge. Freut mich sehr!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Thema heut, ich soll in das Thema einführen, das Thema ist etwas sperrig, das muss man ablesen: Bodenfruchtbarkeit und Ernährungsdynamik. Das ist genau das Spannungsfeld, in dem ich jetzt als Landwirt eingebunden bin. Auf der einen Seite muss ich dafür Sorge tragen, dass der Boden fruchtbarer wird und auf der anderen Seite will ich dafür Sorge tragen, dass die Produkte, die ich produziere, zum Wohle aller sind und zu einer gesunden Ernährung beitragen. Deswegen ist es genau das Spannungsfeld, das ich so empfinde und ich stehe da als Bauer genau dazwischen. Und früher war das ganz einfach. Da hatte ich die Formel oder auch andere, wenn man einen gesunden Boden hat, dann erzeugt man gesunde Nahrungsmittel. Und wenn man genauer hinguckt und wir befinden uns in einer Zeit, wo man immer ein bisschen genauer hinguckt und sagt auch wir wollen eine Bewusstseinsseele entwickeln. Wenn man da genauer hinguckt und das verstehen will, dann merkt man, dass sowohl Gesundheit und Ernährung als auch Bodenfruchtbarkeit nichts Festes ist, sondern dass das dynamische Systeme, vielleicht was Lebendiges ist und daraus stellen sich dann viele Fragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es ist nicht mehr so, dass man sagt: Ich mach das und dann kommt ein guter Boden raus und eine Bodenfruchtbarkeit und die Bodenfruchtbarkeit äußert sich in möglichst viel Gesundheit beim Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da stellen sich für mich zum Beispiel schon die Frage, dass das, was vor 20 Jahren oder vor zehn Jahren für mich gesund war, mich zu ernähren, heute vielleicht gar nicht mehr so ist. Das, was wir vor 20 Jahren, was mich genährt hat, macht mich heute nur fett. Das, was ich vor 20 Jahren auf dem Acker gemacht habe, funktioniert heute nimmer. Und ist denn überhaupt die Bodenfruchtbarkeit, die ich anstrebe, vielleicht eine ganz andere, als ich eigentlich produziere, oder umgekehrt, was ist zum Beispiel eine spezielle biologisch dynamische Bodenfruchtbarkeit? Ist das eine Fruchtbarkeit, die sich auch äußert in Qualität, oder heißt für mich Bodenfruchtbarkeit, dass einfach möglichst viel wachsen soll? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese beiden Dinge werden wir heute zusammenbringen und ich freue mich sehr, dass die Meike Ehrlichmann da ist und uns da einen ganzen interessanten Ansatz vorstellen wird, ich glaube, der wird uns alle weiterbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazwischen, nach dem Mittagessen und vor dem Kaffeetrinken, das wird relativ eng zusammenliegen, wird uns der Wolfgang Krämer seinen interessanten Hof vorstellen. Wenn die uns ihren Hof vorstellen, das wird bestimmt auch ganz spannend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ganz besonders freue ich mich, dass heute zu uns gekommen ist, jemand, den man vielleicht wie keinen anderen mit dem Thema Bodenfruchtbarkeit und biologisch dynamische Bodenfruchtbarkeit zusammenbringt, den, ich denk, die meisten von uns auch durch seine Lieder ein bisserl kennen, als auch als Gründer vom Dottenfelderhof. Und ich freue mich sehr, dass es uns heute gelungen ist, ihn noch einmal einzuladen. Er hat eigentlich gesagt, er macht so was nicht mehr und ich freue mich sehr, dass er es dann doch gemacht hat. Manfred Klett!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vortrag Manfred Klett ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Begrüßung Manfred Klett ===&lt;br /&gt;
Verehrte liebe Gäste, liebe Freunde aus der hiesigen bayerischen Vereinigung für biologische dynamische Wirtschaftsweise und auch diejenigen, die hier in Nürnberg ja auch aktiv sind auf diesem Felde.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich frage zunächst einmal, ob ich frei hier so sprechen kann, ob sie mich hören, ganz hinten. Ich bin nicht so erfreut über ein Mikrofon, und so versuche ich so deutlich und laut zu sprechen, dass jeder von ihnen mich vielleicht doch verstehen kann. Und wenn nicht, dann bitte ich einfach mal die Hand zu heben, denn ab und zu, wenn man dann im Sprechen ist, kann die Stimme mal ein bisschen absinken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bedanke mich vielmals für die Einladung hier zu dieser Tagung in Nürnberg zu diesem Thema. Und diese beiden Themata hängen ja sehr eng zusammen Bodenfruchtbarkeit und Ernährungsdynamik, ist ja evident, das wurde ja auch gerade angesprochen. Und meine Aufgabe wird es nun sein, zur Frage der Bodenfruchtbarkeit etwas beizutragen. Und das ist ein so unerschöpfliches Thema, dass man Schwierigkeiten hat, es überhaupt irgendwie zu umgreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einführung Bodenfruchbarkeit ===&lt;br /&gt;
Und es ist ja auch dieser Begriff heute, Bodenfruchtbarkeit, im allgemeinen Bewusstsein, ich spreche jetzt vom wissenschaftlichen Bewusstsein an den Hochschulen, an den Universitäten oder wo auch immer, so in den akademischen Kreisen, dieser Begriff nicht mehr aktuell. Man hat ihn ad acta gelegt, mehr oder weniger, weil er nicht definierbar ist. Der ist so umfassend, dass man ihn einfach in dem Sinne nicht in eng begrenzten quantitativen Begriffen erfassen kann. Und deshalb hat man ihn ersetzt mehr durch den Begriff der Ertragsleistung der Böden. Was bringen die Böden, was ist deren Hervorbringungskraft? Und die kann man messen! Die kann man messen und zählen und wägen. Man kann es quantitativ erfassen in Erträgen. Aber ist das noch Bodenfruchtbarkeit? Denn ich kann ja diese Erträge auf andere Weise erzielen, indem ich da auf dem Boden ständig von außen was drauf schmeiße, was man dann Dünger nennt und dadurch und sonstige Fremdmittel, die man einsetzt, Betriebsmittel, damit kann man ja auch hohe Erträge erzielen. Man hat den Begriff der Bodenfruchtbarkeit langsam hinter sich gelassen, um einen Begriff zu wählen, dem man eben tatsächlich wiegen und messen und zählen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und damit hat man eigentlich den Boden aus den Augen verloren, in gewissem Sinne. Und gerade in biologisch-dynamischen Zusammenhängen müssen wir ja jetzt versuchen, diesen zentralen Begriff, also die Belebung der Erde selber, das ist ein Prozess, der sozusagen so umfassend ist, wie das menschliche Leben selbst, das Leben der Erde! Wie man den sozusagen so in Worte bringen kann oder jedenfalls mal in Bildern umschreiben kann, dass man einen neuen Zugriff zu diesem zentralen Begriff des lebendigen Bodens finden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun ist es so, dass man heute ja in den Wissenschaften, ich spreche jetzt von den Landwirtschaftswissenschaften, da gibt es ja das Gebiet der Bodenkunde, also die eigentlich die Aufgabe hätte, gerade mit diesen Fragen so umzugehen, dass es auch umsetzbar wäre in der Praxis. Und das ist aber keineswegs der Fall, oder nicht generell der Fall, weil man eben nur durch Quantifizieren, nur durch diese, nur das, was wirklich messbar ist, irgendwie zu Aussagen kommt. Die qualitative, die Wesenseite, die bleibt völlig außer Betracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun hat man in der Bodenkunde doch ein Gebiet, wo man einigermaßen an den Phänomenen sich entlang gehangelt hat durch die Jahrzehnte und das ist das Gebiet der Bodentypologie. Das heißt, dass jeder Standort, wenn man auf einen Betrieb irgendwo hinkommt, dann findet man eben ganz bestimmte Böden, die durch, lange, lange, lange Zeiten hindurch, 10.000 Jahre rechnet man heute, also seit den letzten Eiszeiten, sich allmählich entwickelt haben. Und das kann man phänomenal ganz, ganz gut begleiten, kann man beobachten, kann man anschauen, auf jedem Betrieb gräbt man ein tiefes Loch und dann ist da ein bestimmtes Profil und daraus kann man schon sehr viel ablesen. Das ist eine Langzeitentwicklung. Und die finden wir vor. Das ist Ergebnis von ewigen Zeiten, kann man sagen. Und in diesem Zusammenhang greifen wir jetzt als Landwirte und Gärtner ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da kann man mit solchen Begriffen wie, also ich spreche jetzt mal zu Praktikern: Da gibt es also den Begriff der Rendzina, hier im Jura, sehr verbreitet. Oder es gibt die Parabraunerde oder die Braunerde oder Podzol. Das sind alles wunderschöne Worte, hinter denen aber doch bestimmte Phänomene stehen, die für den Praktiker durchaus aussagekräftig sind. Und aber am Ende kann man dann doch recht herzlich wenig damit anfangen. Es ist immer gut zu wissen, man soll Kenntnis davon haben. Sondern für den praktizierenden Landwirt, den Gärtner, ist es auch notwendig, sozusagen die Bodenfruchtbarkeit oder das, was die Böden fruchtbar macht, mal zu verfolgen im Jahreslauf. Denn in den greift man ja immer ein, in den Jahreslauf, also die vier Jahreszeiten und greift ein durch die Bodenbearbeitung, durch die Fruchtfolge, durch die Düngung. Das sind die &#039;&#039;&#039;drei Säulen des Ackerbaus&#039;&#039;&#039; seit eh und je gewesen. Und greift ein verschieden, ob man jetzt im Winter sich befindet oder im Frühjahr oder im Sommer oder im Herbst. Und steuert dadurch, durch den menschlichen Geist, durch die Einsichten, die man als Mensch hat, die man sich erarbeiten muss. Und man kommt da nie an ein Ende. Nie. Man ist immer auf dem Wege, dass man versucht, das so gut wie möglich zu machen, dass man diese von Natur veranlagten Prozesse im Jahreslauf sachgemäß steuert. So, dass ich dadurch das Ergebnis dann nennen kann, die Bodenfruchtbarkeit, wenn sie sich auch nicht immer nach außen, direkt, immer darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss es geistig erstmal in sich produzieren. Man muss den Begriff geistig in sich überhaupt erst etablieren, um dann sein Beobachtungsvermögen so zu erweitern, dass man die Dinge dann auch in einem höheren Sinne erkennt. Nicht nur an der Ertragsbildung. Nicht nur das da ein schöner Humusgehalt ist oder irgend sowas. Das sind alles äußerliche Dinge. Sondern dass man innerlich als Mensch erkenntnismäßig in sein Denken fühlen und dann schließlich auch in seinem Wollen so in der Sache drin steht, dass man die Sicherheit nicht nur durch die äußere Erscheinung des Bodens, sondern innerlich in sich aufbaut. Eine innere Sicherheit gewinnen für sein Tun. Die Bodenfruchtbarkeit lebt in allererster Linie erst in unserem Erkenntnisleben und dann können wir draußen anschauen, ob es auch wirklich sich spiegelt in der Welt da draußen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun, daran können Sie vielleicht erkennen, dass es ein lebenslanges Ringen und Bemühen ist, wenn man sich dieser diesem Geheimnis der Bodenfruchtbarkeit, man könnte es parallelisieren mit der menschlichen Einsichtsfähigkeit. Auf der Menschenstufe ist es die menschliche Erkenntnis, die sich spiegelt dann in irgendwelchen Produktionen des Geistes, in der Literatur und den Künsten, in der Musik. So ist da unten auf der Erde ist die Bodenfruchtbarkeit ebenso ein Ausdruck eines umfassenden Geschehens, die man eben vergleichen kann mit dem menschlichen, künstlerischen, wissenschaftlichen Erfassen der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun möchte ich also versuchen, einmal einen Gang durch das Jahr zu machen, einen landwirtschaftlich gärtnerischen Gang durch das Jahr und zu sehen, wie da die Bodenfruchtbarkeit ständige Metamorphosen durchläuft. Es geht immer um die Bodenfruchtbarkeit. Und dennoch stellt sie sich jedes Mal ganz anders dar, im Verlaufe eines Jahres. Und bevor ich nun da mal den Gang durch das Jahr mache, wollte ich noch einmal eine grundsätzliche Bemerkung machen zum Boden selbst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Boden als Organ ===&lt;br /&gt;
Der Boden ist ja auch ein Organ, wo man gar nicht so recht weiß, wo fängt das an, wo hört es auf, oder wo ist er überhaupt? Es ist eine hauchdünne Haut über die Erde. Endlose Tiefen setzen sich nach unten fort. Endliche Höhen erweitern den Boden nach oben die Atmosphäre und bis in den Sternenhimmel. Wo ist eigentlich der Boden? Das ist die Begegnung von Kosmos und Erde. Da durchdringt sich etwas. Da durchdringen sich die Wirkungen der Planeten, die Wirkungen der Sonne, das Zentralgestirn des planetarischen Kosmos. Der ganze umfassende Fixsternhimmel ist an dem ganzen Geschehen beteiligt. Das durchdringt sich jetzt mit den Kräften der Erde von unten. Und nicht nur, was gerade im Boden da einem vor die Augen fällt, sondern aus den Tiefen der Erde strahlt es herauf und das begegnet sich. Und diese Durchdringungszone ist hauchdünn, eine dünne Haut, und diese dünne Haut hat aber einen ganz bestimmten Aufbau. Und wenigstens möchte ich das nur kurz charakterisieren. Man, es bedürfte einer viel umfänglicheren Ausführung, aber mal sozusagen auf den Punkt zu bringen, auf eine Art Formel zu bringen. Es ist so, wenn Sie ein Loch in die Erde graben, auf Ihrem Betrieb oder im Garten, also sagen wir mal einen Meter tief, zwei Meter tief oder so, je nachdem, wie der Boden beschaffen ist. Dann werden Sie feststellen, dass eine ganz bestimmte anschaubare Gliederung ihnen vor Augen tritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie haben einen schwärzlich gefärbten oder sagen wir mal dunkel gefärbten Oberboden. Das nennt man den humosen Horizont, wo also verstärkt also Humusprozesse stattfinden. Die können auch tiefer reichen, dann bis 30 bis 40 Zentimeter vielleicht, wenn man Glück hat. Und darunter kommt dann eine andere Zone, auf die komme ich gleich. Und dann noch tiefer, stößt man plötzlich auf, sagen wir mal Stein oder jedenfalls auf unverwitterte Erde und das eigentlich Kristalline oder kristallin unverwitterten Boden. Und zwischen dem Humushorizont und dem unverwitterten Boden. Da ist nochmal eben diese mittlere Schicht, und das ist die Schicht der Vertonungen. Nicht dass das Musik ist, das ist auch Musik, nur ein Stockwerk tiefer. Die Tonbildung, dass das durch die Verwitterung entsteht der Bodenton. Tonmineralien entstehen da. Und die haben auch wieder einen ganz wunderbaren Aufbau, da könnte man lange drüber reden. Jedenfalls ist diese mittlere Schicht diejenige, die eigentlich neben dem Humus der wirkliche Fruchtbarkeitsträger des Bodens ist. Es ist eigentlich das Herz des Bodens, das schlagende Herz, das ist nicht der Humus, sondern der Ton. Das ließe sich länger ausführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mensch und Boden ===&lt;br /&gt;
Das lässt sich vergleichen mit dem Menschen. Denn auch der Mensch, der hat ja sozusagen eine Zone in seinem ganzen Körperaufbau, wo man sagen kann, ja da ist eigentlich alles noch gerade in Verwitterung, da ist ein Fortlaufen in einem Verwitterungsprozess, in dem wir nämlich gedanken bilden, da stirbt etwas lebendiges in uns ab, im Nerven-Sinnes-System und dadurch können wir sozusagen überhaupt miteinander kommunizieren, über die Sprache und über unsere Gedanken. Und diese Zone, die dem Haupt des Menschen, dem Kopf des Menschen entspricht, im Nerven-Sinnes-System, das ist eigentlich das Gestein im Untergrund. Das ist genauso tot, wie unser Gehirn tot ist, wie unsere Nerven tot sind. Genau so tot ist es da unten, anorganisch, vollkommen, physisch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Gegenpol ist dann im Vergleich zum Menschen, wenn man es heruntergeht, von dem Haupt unter das Zwerchfell. Da dehnt sich ein ganz anderer Mensch aus, der ganz Unbewusste, wo organische Prozesse stattfinden, Auf- und Umbau und ein ständiges Hin und Her, ein Stoffwechsel eben, der in Verbindung steht auch mit dem Blut, wo ständiger Aufbau stattfindet aus den Verdauungsvorgängen heraus, wo auch die Blutbildung hauptsächlich in den Röhrenknochen stattfindet. Alles das. Und diese Prozesse, Stoffwechselprozesse, die finden sich im Boden oben in der obersten Schicht, eben in jener Humuszone. Da findet ständig durch die organischen Rückstände, die jedes Jahr herunter sinken, jetzt im Herbst, und die dann allmählich verdaut werden im Boden und dann sich Umformen in Humus. Alles das, das findet im Oberboden statt. Und dazwischen ist diese Tonszone. Und die entspricht dem, was beim Menschen Herz und Lunge waren. Das ist die rhythmische Zone, wo wir ständig im Rhythmus uns erleben als Mensch, ja, wo wir uns eigentlich als Mensch erleben in diesem mittleren Menschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist im Boden nicht der obere Boden, wo wir immer sagen, die Fruchtbarkeit, das ist der Stoffwechselpol, sondern es ist diese mittlere Zone, die da ständig, ich möchte sagen, quillt und schrumpft. &#039;&#039;&#039;Der Ton quillt und schrumpft, der atmet förmlich und im Jahreslauf&#039;&#039;&#039;. Also wir haben es eigentlich, wenn wir mit dem Boden umgehen, haben wir es eigentlich mit einem auf dem Kopfe stehenden Menschen zu tun, en miniature. Das kann man fortgesetzt denken in die Tiefen der Erde, das kann man fortgesetzt denken bis in die Höhen des Kosmos. Aber diese hauchdünne Haut, die zeigt eben eine Gliederung, eine Dreigliederung von Kopf und Stoffwechsel und einer rhythmischen Mitte. Mit der haben wir es zu tun. Und die gilt es immer im Blick zu haben, wenn man von Bodenfruchtbarkeit spricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Boden im Jahreslauf ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bodenprozesse im Winter ====&lt;br /&gt;
So, und wenn wir jetzt von da ausgehend mal jetzt den Blick lenken auf unseren Jahreslauf und jetzt auf diese Zeit im Jahre wir stehen jetzt am Anfang des Winters, im November, da fängt es so richtig an, wenn wir da rausgehen aufs Feld und gucken mal unseren Boden oben an, da merken wir, dass der dunkler ist, als er vorher war, als er noch im Oktober oder im September war, dass er plötzlich dunkel geworden ist. Man muss das mal einfach beobachten, man muss mal seinen Blick darauf lenken, damit wird man bemerken, der Boden wird dunkler, während der Winterzeit, wie die Atmosphäre, wie alles um uns herum dunkel wird, so auch der Boden. Das hängt damit zusammen, dass der Boden sich im Winter mit Wasser sättigt und die Luft aus dem Bodenporen verdrängt wird und ebenso die Wärme verdrängt wird. Und das wir da vor einem Urphänomen des Winters stehen, dass nämlich der Boden wirklich anorganisch-physisch groß wird. Er ist wirklich dann im Winter so tot, wie das Gehirn im Menschen eben dem Tod näher ist als dem Leben. Und immer dann, wenn etwas stirbt, ist der Keim zu etwas Höherem geboren. Und so ist es auch im Boden während der Winterzeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also zunächst einmal merken wir, der Boden ist dunkel. Durch die Wassersättigung. Und das weist darauf hin, dass die vier Elemente von Erde, Wasser, Luft und Wärme, die immer zusammenspielen, uns dann richtig einen fruchtbaren Boden erzeugen, wenn sie sich alle schön durchdringen, im Jahreslauf. Aber im Winter sondern sie sich voneinander. Dann ist das Erdige erdiger als es ist, das Wasser relativ isoliert im Boden, füllt alle Poren auf, die Luft hat sich aus der Erde herausgezogen, es wird wird bitterkalt, die Wärme zieht sich aus der Luft heraus und auch die Wärme ist dann sozusagen sonstwo. Also alle vier Elemente beginnen sich während der Winterzeit voneinander zu lösen und zu separieren und das ist die Ursache dafür, dass etwas stirbt, dass etwas tot wird. Denn im lebendigen Organismus ist alles wunderbar durchdrungen. Diese drei Sphären durchdringen sich ständig, und das ist zunächst einmal die Situation in der Erde. Die Erde wird äußerlich ganz tot. Innerlich aber nicht. Da kommen wir gleich noch mal drauf zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun können wir, beschreibe ich mal zwei Bilder der Bodenprozesse, wie sie sich im Winter in der Erde abspielen. Da ist der eine Prozess der, dass die, dass es ja äußerlich kalt wird. Nehmen Sie mal so einen Januar, wo dann so eine frostige Luft um einen herum ist, man steht draußen auf dem Acker, möglichst auch mal eine Nacht, sieht den gesternten Himmel über einen und dann unter einem ist der Boden gefroren. Man stelle sich mal raus auf den Acker und stehe dann einfach mal in vollkommener Ruhe und lässt das mal auf sich wirken. Dann merkt man, dass da etwas wirksam ist, was man gar nicht fassen kann. Aber was doch real ist, was wirksam ist, was in die Erde eingreift und was da wirksam ist, das kann man beschreiben mit dem &#039;&#039;&#039;Prozess der Kristallbildung&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Kristallbildungsprozess =====&lt;br /&gt;
Nicht nur, dass der Schnee vom Himmel fällt, in wunderschöne Kriställchen, alle &#039;&#039;&#039;hexagonal&#039;&#039;&#039;, auch so blättchenartig wie der Glimmer, wie die Tonmineralien, alle hexagonal kristallisiert, fallen da vom Himmel, sondern der ganze Boden beginnt eben durchforstet zu werden. &#039;&#039;&#039;Der Meister Frost besucht uns während der Winterzei&#039;&#039;&#039;t. Den brauchen wir. Jeder Landwirt weiß, das ist von Alters her so, dass man gesagt hat je intensiver der Winter eingreift mit seiner &#039;&#039;&#039;Kältewirksamkeit&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Frostbildung&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Kristallbildung&#039;&#039;&#039;, desto sicherer ist die Ernte im Sommer, desto qualitativ hochwertiger ist die Ernte im Sommer. Denn was da wirksam ist, dass da plötzlich die ganze Natur eigentlich ein Kristall werden will, es ist ja nicht nur das Wasser, was kristallisiert, sondern die ganze Gesteinswelt will noch mehr Kristall werden, als sie schon ist. Sie will noch mehr Ordnung, denn &#039;&#039;&#039;Kristallbildung heißt geometrische Ordnung par excellence&#039;&#039;&#039;. Also so was von Ordnung, wie die kristallisierte Gesteinswelt kann man sich in der Welt überhaupt nicht vorstellen. Und diese Ordnung verschwindet gegen den Sommer, aber während des Winters muss sie sich regenerieren. Das heißt, es sind Kräfte wirksam in der Kristallbildung während der Winterzeit, die ihren Ursprung haben nicht auf der Erde, sondern die ihren Ursprung haben in dem fernsten Kosmos. Im gestirnten Himmel. Fixsternhimmel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Griechen haben- die Griechen, die ja ein bisschen anders gedacht haben als wir Heutigen, die haben den &#039;&#039;&#039;Kristallhimmel&#039;&#039;&#039; genannt. Dass weist darauf hin! Die hatten doch eine Ahnung davon, dass der eigentliche Ursprung im Tierkreis insbesondere aber nicht nur rund um die &#039;&#039;&#039;Sphäre des Fixsternhimmels&#039;&#039;&#039;, strahlt außerhalb von Raum und Zeit, strahlt herein in die Erde und &#039;&#039;&#039;strahlt Formkräfte, kristallbildende Kräfte in die Erde&#039;&#039;&#039;. Formbildungskräfte. Und die brauchen wir so dringend in der Landwirtschaft für die gesamte Entwicklung der Bodenfruchtbarkeit. Formkräfte!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles was sich im folgenden Jahr, im Frühjahr bis in den Sommer hinein, dann an Pflanzenwachstum und so weiter da entwickeln, dass muss sich Durchformen&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039;&#039; Und der &#039;&#039;&#039;Winter sammelt die Formkräfte der Erde&#039;&#039;&#039;. Und die wirken dann fort, wirken dann durch das ganze Jahr hindurch. Und die werden insbesondere von den &#039;&#039;&#039;Tonmineralien&#039;&#039;&#039; aufgenommen. Die Tonmineralien im Boden, diese mittlere Zone, dieser &#039;&#039;&#039;Herzenszone im Boden, das ist diejenige, die diese Formkräfte bewahrt, konserviert für das ganze Jahr&#039;&#039;&#039;. Es ist ein unendlich geheimnisvoller Prozess, aber dazu braucht man Frost, dazu braucht man Kälte, dazu braucht man dieses trennende Elemente voneinander. Dazu braucht man diese Todesprozesse im Boden. Und dann wirken da Formkräfte herein, die dann für das ganze Jahr von größter Bedeutung sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun wird es einem ja vor Augen geführt, wenn wir auf das &#039;&#039;&#039;kristallisierende Wasser&#039;&#039;&#039; hinschauen. Das ist ja auch ein unendliches Geheimnis. Also zunächst einmal das, dass da aus der Luft herunterfällt, Kristallformen. Wenn Sie nun mal einen einzigen Schneekristall angucken, wenn es sehr kalt ist, dann sind es nicht verschiedene Kristalle zusammen gebacken, sondern ein einzelnes Kristall, dann ist es ein wunderbarer &#039;&#039;&#039;Sechsstern&#039;&#039;&#039;. Es ist &#039;&#039;&#039;Hexagonal&#039;&#039;&#039;, wie die Tonmineralien. Genauso kristallisiert das. Und &#039;&#039;&#039;jeder Kristall ist anders&#039;&#039;&#039;. Seit Urzeiten ist kein Kristall gleich dem anderen, aber folgt demselben Kristallisationsprinzip. Und diese kristallbildenden Kräfte, die das Wasser gefrieren lassen wird, die das Flüssige fest machen, also zum Kristall werden lassen, die wirken nun auch im Boden, so dass man das mit Augen verfolgen kann, indem nämlich, jetzt nehmen Sie an, Sie haben so einen ganz nassen Herbst, und wir haben da Rüben draußen stehen, Möhren oder sonst wie Feldgemüse. Und die kriegen Sie nicht raus weil es so nass ist. Es wird furchtbar spät im Jahr, der Boden ist voll mit Wasser gesättigt, zerfahren, kaputt und Sie fahren dann noch gerade noch rechtzeitig im November, vielleicht pflügen sie das ganze Ding rum, haben also einen knatschigen Standort, Pflugbalken die glänzen in der Luft, so kompakt ist das, dass man verzweifelt, wie soll das je wieder ein vernünftiger Boden werden im nächsten Jahr?  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Na ja, und dann geht der Winter drüber hin und dann merkt man plötzlich, dass von dieser knatschigen tonverbackenen Pflugfurchen, dass da ein wunderbar krümelnder Boden zurückbleibt. Aufgrund dessen, dass die Feuchtigkeit, der Regen eindringt in ganz feinen Haarrissen, die kann man gar nicht mit den Augen sehen, dringt das ein, sodass da überall in feinen Haarrissen diese jetzt mit Wasserkapillaren sättigen, und dann kommt der Frost und dann entwickelt der Frost dieses eigenartige Phänomen, einzigartig in der Natur, dass er, indem er fest wird, sich ausdehnt. Haben Sie das mal bedacht? Das gibt es sonst nirgends als beim kristallisierenden Wasser. Normalerweise, wenn etwas fest wird, dann zieht es sich zusammen in der Kristallisation, dann räumlich zieht es sich zusammen. Und nur, wenn es warm wird, dehnt es sich aus. Und beim Wasser ist es umgekehrt. &#039;&#039;&#039;Bei vier Grad Celsius hat es seine größte Dichte und dann, wenn es kristallisiert, dehnt es sich wieder aus&#039;&#039;&#039;. Das ist eines der bedeutendsten Ereignisse, die man überhaupt beobachten kann, im Haushalt der Natur. Denn wenn es nicht so wäre, würden unsere Flüsse in null Komma nichts zufrieren bis auf den Boden und die Fische würden alle, alle krepieren. Kein Leben würde das überleben, sondern das Eis ist leichter als Wasser, schwimmt oben auf, weil es sich als Wasser ausgedehnt hat, indem es sich kristallisiert hat. Und das findet im Boden statt. Und das ist unser bester Bearbeiter, während der Winterzeit, im Winter bearbeitet sich die Natur selber. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich muss es mal nur mal kurz andeuten. Also wenn wir hier den Winterprozess haben, dann ist der eigentliche Prozess der, dass hier die &#039;&#039;&#039;Kristallisation&#039;&#039;&#039;, die Kristallisation, die Bodenprozesse beherrschen soll. Formkräfte sind das. &#039;&#039;&#039;Formkräfte aus dem fernsten Kosmos&#039;&#039;&#039;. Und die brauchen wir! Die haben nicht nur Bedeutung, dass eine schöne &#039;&#039;&#039;Frostgare&#039;&#039;&#039; entsteht, oder der Boden wieder zerfällt/ zerkrümelt. Diese Krümel sind sehr instabil. Wenn es dann nämlich wieder einen schweren Regen darauf gibt, dann verschlämmen die alle, weil die rein mechanisch auseinander separiert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also dieser Vorgang findet da statt. Und das Ergebnis ist ein doppeltes, dass einerseits die Formkräfte absorbiert werden von den Tonmineralien in dem Boden und auch sonst von Gestein und durch die &#039;&#039;&#039;Frostsprengung&#039;&#039;&#039; beim kristallisierenden Wasser im Boden mechanisch eine &#039;&#039;&#039;Krümelstruktur&#039;&#039;&#039; entsteht, man nennt das die Frostgare, die dann möglichst erhalten werden muss, die kann man gar nicht erhalten, sondern da muss man Glück haben. Das ist einfach eine Glückssache, ob die so lange sich erhält, bis es draußen warm wird, eh es einen Starkregen gibt. Dann kommt ein neuer Prozess in Gange, den ich gleich schildern werde. Also wir haben im Winter wirklich es zu tun damit, dass die Erde sich selber bearbeitet, dass die Erde durch diese Prozesse, die ich jetzt nur kurz angedeutet habe, &#039;&#039;&#039;selber sich vorbereitet für das nächste Jahr&#039;&#039;&#039;. Und diese ganzen Prozesse, die ich jetzt hier mit wenigen Strichen gezeichnet habe, die sind im Grunde genommen &#039;&#039;&#039;Chaotisierungsprozesse&#039;&#039;&#039;. Ich chaotisiere den Boden, ich mache ihn noch toter, als er tot ist. Und da komme ich ganz zuletzt nochmal drauf zurück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Übergangsprozesse zum Frühjahr ====&lt;br /&gt;
Nun ist die Frage, wie sieht es jetzt aus im Übergang zum Frühjahr? Im Winter hat der Landwirt eigentlich nichts auf seinem Acker verloren und da soll er zu Hause bleiben, die Natur soll sich selber bearbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber da gibt es eine Zwischenzeit im Februar/März, insbesondere im Februar, wo jetzt plötzlich so die ersten warmen Sonnentage gibt. Nach &#039;&#039;&#039;Lichtmess&#039;&#039;&#039;! Ja, so die ersten warmen Sonnentage, die ersten warmen Sonnentage nach Lichtmess. Und da merkt man plötzlich drei Tage Sonne, man geht raus aufs Feld, da sieht man plötzlich, dass oben der Boden hell wird. Das heißt, das Wasser verdunstet, Luft zieht ein in den Boden, auch damit auch Wärme und wenn man draußen dann auf den Acker geht und kniet so auf dem Acker und streicht mit der Hand den Boden ein bisschen zur Seite, vielleicht so zwei, drei Zentimeter tief. Da sieht man plötzlich, da wuseltst, da wuselt es von Käfern und Würmchen und weiß nicht was alles. Ein reges Leben binnen kürzester Frist ist da plötzlich wieder durch die Wärme, die in den Boden eingezogen ist, die Feuchtigkeit ist da, Luft ist da, es durchdringt sich, die Elemente fangen an sich wieder zu durchdringen und kaum findet das statt, ist das Leden wieder rege. Das äußere Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da findet nun ein Prozess statt, der auch eben eine Glückssache ist, wenn er wirklich stattfindet. Und das ist eben das, was ich jetzt kurz schildern will, im Februar, März, dass diese &#039;&#039;&#039;Frostkrümel&#039;&#039;&#039;, wenn sie denn bewahrt worden sind, wenn sie nicht zerflossen sind durch einen Starkregen, dass wenn jetzt die Wärme eindringt in den Boden, in die Bodenporen, das Wasser verdunstet und die Luft dringt ein, dann tauchen da nicht nur die Käferchen auf und Würmchen und alles mögliche, sondern dann, wenn man da genauer hinguckt, sehr genau, man merkt nämlich, dass plötzlich diese Krümel, wirklich krümeln. Vorher sind sie irgendwo so wie Sand konnte man sie hin und her bewegen. Aber jetzt sind es ganz große Krümel geworden. Und da ist eben, dass passiert, dass diese &#039;&#039;&#039;polygonalen Krümel&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;der Erde&#039;&#039;&#039;, die also zum Teil ganz spitz sind, Tonkrümel, wenn da ein zweiter daneben ist, auch irgendwie polygonal geformt und ein dritter, dass hier plötzlich jetzt etwas auftritt, dass sich hier so Brücken bilden. Das sind &#039;&#039;&#039;Bakterienkolonien&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mikroben des Bodens fangen an, sich unglaublich zu entfalten, und zwar also an einem Tag, zwei Tagen und verbinden jetzt diese Frostkrümel der Frostgare und schon sind sie stablisiert. Und dazwischen ist dann ein Hohlraum hier, der dann Luft enthält oder wenn es stark regnet, dann Wasser enthält, aber jedenfalls eine Bodenpore. Und darauf kommt es an – hier beginnt die Bodenstruktur sich zu entwickeln im Laufe des Jahres. Und wenn das früh genug geschieht, im Februar, dann haben wir schon die ganze Ernte halb gewonnen. Wenn das in vernünftiger Weise von Natur aus geschieht, wir können da nicht viel machen, ein bisschen können wir was machen. Da kann ich jetzt nicht näher darauf eingehen, das würde zu weit führen. Wir können ein bisschen durch Abschleppen, rechtzeitiges oder durch eine ganz zarte Bearbeitung können wir die Frostgare ein bisschen einebnen. Und dann entwickelt sich diese sogenannte &#039;&#039;&#039;Lebendverbauung&#039;&#039;&#039;. Und diese Lebendverbauung, wenn sie früh genug eintritt, dann hält sich die Bodenstruktur das ganze Jahr hindurch. Die ist nicht mehr zerstörbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist ein Lebensprozess, also &#039;&#039;&#039;einem Todesprozess im Winter folgt jetzt ein erster Lebensprozess&#039;&#039;&#039;, in dem diese Krümel des Winters, die rein mechanisch sich entwickelt haben, jetzt organisch oder biologisch oder eben unter mikrobielle Tätigkeit miteinander verbunden werden. &#039;&#039;&#039;Es entsteht ein Bodengerüst&#039;&#039;&#039;. So, und diese Entwicklung setzt sich jetzt fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir kommen jetzt, wenn wir das fortsetzen, diese Betrachtung, kommen wir jetzt so aus dem Februar in den März hinein. Die Tage werden länger, die Wärmeeinstrahlung nimmt enorm zu, hängt natürlich immer von der Witterung selbstverständlich, Feuchtigkeit verdunstet, man muss dann aufpassen, dass nicht zu viel verdunstet, man muss die Winterfeuchtigkeit immer halten, so lange wie nur möglich. Aber jedenfalls muss der Oberboden abtrocknen. &#039;&#039;&#039;Da muss diese Durchdringung von Wärme, Luft und Wasser und Erde&#039;&#039;&#039; sich vollziehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Keimprozess des Samens =====&lt;br /&gt;
Und das bildet dann das &#039;&#039;&#039;ideale Saatgutbett,&#039;&#039;&#039; wo ich dann meine Saat ablege. Und Sie wissen ja, dass man sät, normalerweise nicht sehr tief, also vielleicht zwei drei Zentimeter tief und deckt es wieder mit Erde zu. Und in dieser Zone finden nun diese wunderschönen Prozesse statt, die sich dann offenbaren, schließlich in der Keimung des Samens, wenn man den Samen hier in die Erde legt, ein Sämchen in die Erde legt, sagen wir mal &#039;&#039;&#039;Sommerweizen&#039;&#039;&#039; und dann wird der so abgelegt, dass hier drunter es relativ eine feste Sohle ist, nicht ganz, ein klein bisschen angedrückt. Und da steigt jetzt das Wasser auf und hier oben ist Luft und Wärme. Hier ist Wasser und Erde und da steigt jetzt die Feuchtigkeit auf und der Same quillt. Der nimmt die Feuchtigkeit auf. &#039;&#039;&#039;Und mit dem Aufnehmen der Feuchtigkeit quillt jetzt der Mehlkörper&#039;&#039;&#039;, das sogenannte Endosperm des Samens quillt, und bestimmte &#039;&#039;&#039;enzymatische vermentative Prozesse&#039;&#039;&#039; werden jetzt angeregt durch die Wasseraufnahme. Und dadurch kommt es zu allen möglichen Umbildungen der Reservesubstanz- Stärke ist es meistens aber auch Eiweiße, die hier in dem Samen, im Samenkörper angereichert sind vom Vorjahr. Und jetzt keimt der also aus, unser Same, und was macht der? Der keimt hier aus, und das erste, was er macht hier, ist, dass er ein ganz feines Würzelchen bildet in die Tiefe. Die &#039;&#039;&#039;Keimwurzel.&#039;&#039;&#039; Und dann erst, sekundär, kommt dann hier der Spross, der dann die Erde durchbricht. Und das ist ein Keimvorgang&#039;&#039;&#039;. Und dieser Keimvorgang ist zunächst einmal ziemlich unabhängig von der Erde, das ist ein Vorgang, der im wesentlichen nur das Wasser der Erde braucht&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber damit hat sich die Pflanze noch nicht mit der Erde verbunden. Sie wächst zunächst nur mit ihren Keimwürzelchen in die Erde herein. Das können Sie sehen, wenn Sie im Roggen, im Herbst, nach drei, vier Tagen Saat, wenn die ersten  Roggen, das erste Keimblatt oder das erste Blatt erscheint, dann ziehen Sie mal so ein Pflänzchen raus, dann sehen Sie, dass in den Wurzeln- oft sind es schon drei Wurzeln, dass da Erde dranhängt. Da haftet Erde an der Wurzel. Und dann fragt man sich: Wie kommt das? Zuerst, wenn man es nämlich ganz früh rauszieht, hängt keine Erde dran. Jetzt plötzlich hängt die Erde dran. Das hängt damit zusammen, dass jetzt nachträglich jetzt hier ganz feine Wurzelhärchen entstehen, wo sich die Pflanze wirklich mit der Erde verbindet. Zunächst ist sie nicht mit der Erde verbunden. Sie wächst rein aus dem Reservoir des Samens. Und wenn der leer ist, was dann? Wie wächst sie eigentlich weiter? Woher kommt jetzt eigentlich die Substanz, die sie weiter wachsen lässt? Die Kraft? Wo holt sie die her? &#039;&#039;&#039;Und wenn man dieser Frage weitergeht, dann müsste sich die ganze Wissenschaft heute auf den Kopf stellen&#039;&#039;&#039;, eigentlich. Wenn man das wirklich ernst nehmen würde, was man eigentlich auch beobachten kann. Sie kann nicht mehr aus dem Samen wachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber jetzt ist die Frage: Was macht die Pflanze da mit dem Boden? Und dazu dienen diese ganz feinen Wurzelhärchen. Das sind Ausstülpungen, ganz feine Ausstülpungen, aus der &#039;&#039;&#039;Wurzelepidermis&#039;&#039;&#039; der &#039;&#039;&#039;Wurzelhaut&#039;&#039;&#039;, und zwar aus einer Zelle, immer so ein kleines Wurzelhaar. Und die wachsen jetzt zusammen mit den Tonmineralien des Bodens. Deswegen ist es so wichtig Ton im Boden zu haben. Die wachsen mit den Tonmineralien so zusammen, dass man da keine Grenze mehr findet zwischen dem anorganisch Toten und dem Lebendigen der Pflanze. &#039;&#039;&#039;Es ist eine unbeschreibliche Tatsache, dass das Leben, das die Pflanze, die Fähigkeit hat, mit dem anorganischen Toten in Eins zu verwachsen.&#039;&#039;&#039; Dass die Erde dann quasi nicht mehr nur ein anorganisch totes Gebilde ist, sondern durch das Pflanzenwachstum sich allein schon dadurch belebt, dass die Wurzelhärchen mit den Tonmineralien in Eins zusammenwachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Juveniler Wachstumsprozess der Pflanze =====&lt;br /&gt;
Und was machen jetzt diese Würzelhärchen da eigentlich? Diese Wurzelhärchen sondern jetzt etwas ins Erdreich ab, was die Pflanze hier oben plötzlich im Sonnenlicht, wenn sie da jetzt ihre Blätter entwickelt, das erste, zweite, dritte Blatt, und der Sommerweizen, der synthetisiert jetzt- ein schreckliches Wort. Der trinkt das Sonnenlicht, der trinkt das Sonnenlicht! Das heißt kosmische Wirkungen, &#039;&#039;&#039;Leben entsteht aus dem Kosmos heraus&#039;&#039;&#039;, nicht von der Erde, sondern durch die Einstrahlung des planetarischen Umkreises bildet sich jetzt hier lebendige Substanz in den Blättern, die sogenannte Assimilation des Sonnenlichtes. Und da finden jetzt alle möglichen physiologischen Vorgänge statt, die die sogenannten Assimilate erzeugen. Die Assimilate sind Eiweiße, das ist Stärke, das ist zuckerartige, kohlenstoffartige, fettartige Substanzen, durch die dann die Pflanze dann so langsam wächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das Eigenartige ist, dass- und ich frage mich immer, ob der liebe Gott da so richtig bei Sinnen war in der Schöpfung, dass nämlich jetzt von dem was hier oben gebildet wird, das nicht dazu dient, dass die Pflanze weiter nur wachsen soll, sondern das geht herunter in die Wurzel. Und das wird dann plötzlich über diese Wurzelhaare ausgeschieden ins Erdreich. &#039;&#039;&#039;Die Pflanze ist ein Eimer ohne Boden, in ihren Wurzeln&#039;&#039;&#039;. Die scheidet das was da oben unter der Sonne gebildet ist, das rinnt herunter, außerhalb des Kambriums- kann ich jetzt nicht im Einzelnen schildern, was es bedeutet, herunter in einem Strom in diese Wurzelhaare und wird jetzt von diesen Wurzelhaaren hier ins Erdreich abgesondert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Stoffaustausch =====&lt;br /&gt;
Die Pflanze verliert das, was sie da gebildet hat, in der Atmosphäre, hinein in die Erde. Schon &#039;&#039;&#039;dieser Prozess zeigt, dass nicht der Boden die Pflanze ernährt, sondern die Pflanze den Boden&#039;&#039;&#039;. Das ist der eigentliche Prozess! Sie ernährt durch das, was sie synthetisiert, an der Sonne, mit dem ernährt sie jetzt die Erde. Das strömt aus! Und was da ausströmt, sind Eiweiße, Eiweißsubstanzen, &#039;&#039;&#039;Niedermolekula&#039;&#039;&#039;r, Zucker und Enzyme, Fermente und Säuren, organische Säuren noch und noch. Und der ganze Stoffwechsel der Pflanze ergießt sich da unten in den Boden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dadurch jetzt wird das Bakterienleben, das Mikrobenleben im Umkreis der Wurzel ungemein angeregt. Die vermehren sich wie Verrückte und dann bilden sich jetztz um die Wurzeln herum so ein schmaler Saum von vielleicht zwei Zentimeter, drei Zentimeter Dicke, die sogenannte &#039;&#039;&#039;Rhizospähre&#039;&#039;&#039;, wo sich das ganze Bodenleben konzentriert, um die Wurzel herum. Und dieses Bodenleben geht eine Symbiose mit der Pflanze ein. Und die Umbildung, das ist sozusagen ein Stoffwechselprozess der Ausscheidung, der Pflanzenwurzel ins Erdreich, in diese Richtung. Und die Antwort ist, dass jetzt die Mikroben die da diese vorhandenen organischen Rückstände im Umkreis der Wurzel, zum Beispiel der Humus, oder noch andere, noch mehr Humusbestandteile aus dem Vorjahr, die werden jetzt abgebaut im Umkreis der Wurzeln. Und das Ergebnis sind dann Mineralstoffe, Mineralsalze. Abbauergebnisse hier durch diesen Stoffwechsel. Und diese Mineralsalze nehmen die Wurzelhaare gleichzeitig, indem sie etwas ausscheiden, nehmen sie gleichzeitig die Mineralsalze auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist unbeschreiblich! &#039;&#039;&#039;Es ist ein gleichzeitiger Prozess&#039;&#039;&#039;. Einerseits Ausscheidung organischer Substanzen und eine Antwort in Anregung des Mikrobenlebens und Abbauprozesse, die sich abspielen. Humusabbau, entstehen jetzt mineralisierte Salze und die nimmt die Pflanze ebenso mit den Wurzelhaaren auf. Die Pflanze im Frühjahr steuert die gesamten Bodenprozesse. Sie steuert die Ausscheidung, das ist eine Art Wahrnehmung, was braucht sie für ihr Wachstum und dann scheidet sie also Pflanzensubstanzen aus, Pflanzen aus, die wirken abbauend oder fördernt auf das Mikrobenleben, die bauen den Humus ab, wir verlieren im Frühjahr enorm an Bodenfruchtbarkeit. Wir fördern das sogar. Im Frühjahr werden die Böden einfach ärmer an bestehender Bodenfruchtbarkeit durch diese Abbauprozesse. Aber die führen zu einer Art Mineralisierung, Entstehen von Mineralsalzen, die mit dem Bodenwasser von den Wurzelhaaren aufgenommen werden. Das ist der primäre Prozess, das ist der sekundäre Prozess. Das ist ein ein Stoffwechsel aktiver Prozess und das ist ein Wahrnehmungsprozess. Die Wurzeln sind Wahrnehmungsorgane für die Mineralsalze der Erde. Augen. Schlechte Augen. Aber immerhin. Veranlagte Sinnesorgane. Das ist der Frühjahrsprozess. Warum die Pflanzen im Frühjahr so schön wachsen können. Aber sie wachsen dadurch, dass sie, ich möchte mal sagen, die vergangenen Lebensprozesse, die sich bewahrt haben im Boden, im Humus, dass sie die abbaut und nutzt, um jetzt ein neues lebendiges Gebilde zu erzeugen, ihre eigene Gestalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die frühen Alchemisten des 13., 14. Jahrhunderts&#039;&#039;&#039;, das waren die klassischen, alles andere spätere, es waren keine Alchemisten mehr. Die hatten noch wirklich ein Naturverständnis ganz anderer Art als die folgenden Naturwissenschaften. Und die haben den Humus bezeichnet als einerseits das Gedächtnis der Erde, das heißt das vor vergangene Jahre sich humifiziert haben, gleichsam bewahrt haben im Humus und jetzt sozusagen den Anschluss finden an das, was jetzt in Zukunft sich da an Pflanzenwachstum entwickelt. Und die haben eben &#039;&#039;&#039;den Humus bezeichnet als den Universalensamen der Erde&#039;&#039;&#039;. Es ist so ein wunderschöner Ausdruck. Was ich zuerst hier hingeschrieben habe, das ist der &#039;&#039;&#039;Indivdualsame&#039;&#039;&#039;. Und der ernährt sich, solange er noch eben aus seinem Samenkörper heraus noch irgendwie organische Substanz zur Verfügung hat. Und dann ist Schluss! Und jetzt wächst herunter die Pflanze in den Boden hinein und findet dort einen Universalsamen. Und das haben die Alchemisten als den Humus bezeichnet. Humus gleich Universalsamen gegenüber dem Individualsamen hier oben. Und sodass der Individualsamen muss auf die Erde fallen und dann antwortet der Universalesamen, das heißt die Mutter Erde. Das ist eigentlich derselbe Begriff, dass man von der Mutter Erde spricht. Das ist der Universalsame, aus dem jetzt im Verlaufe des Jahres die Pflanze wächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Atmungsprozesse im Boden =====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Und diesen Prozess müssen wir steuern. Jetzt müssen wir wach werden als Landwirte.&#039;&#039;&#039; Im Winter soll man zu Hause bleiben, hinterm Ofen. Aber hier jetzt im Frühjahr müssen wir sehen, dass wir diesen Prozess fördern. Wir müssen den Humusabbau fördern. Und das machen wir dadurch, dass hier oben, ganz dünn, immerfort, hier oben, den Boden offen halten, die Kruste brechen, zwei, drei Zentimeter nicht mehr. Es ist eine, ich nenne es eine Haut-Bearbeitung. Schräge Hacke, ganz flach gerade die Kruste. Nach jedem Regen im Frühjahr sofort raus auf den Acker und die Kruste gebrochen. Dann fängt nämlich der Boden an zu atmen, denn er bildet immer im Boden, unten, bildet er CO2, Kohlendioxyd und das ist &#039;&#039;&#039;Kohlensäure,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;das ist ein Gift für die Wurzeln&#039;&#039;&#039;. Und das muss raus. Und es muss Sauerstoff rein für die Mikroben, dass sie leben können. Sauerstoff. Verstehen sie? &#039;&#039;&#039;Der Boden atmet wie der Mensch!&#039;&#039;&#039; Der atmet Kohlendioxyd aus und Sauerstoff ein. Und das fördern wir durch diese Hautbearbeitung im Frühjahr. Da fängt dann plötzlich der Acker draußen an zu atmen, und die Kohlensäure ist eben schwerer als die Luft. Das heißt, die möchte immer da unten bleiben, und dann öffnen wir den Boden hier oben und dann streicht hier ein Wind über den Acker, und der reißt die schwere Kohlensäure aus den Bodenöffnungen, aus den Bodenporen heraus. Die Natur, die verhält sich nach außen gestülpt. Wenn man das immer genauer betrachtet, verhält sich immer so, wie ein menschlicher Organismus. Also die &#039;&#039;&#039;Bodenbearbeitung mit Striegel und Hacke&#039;&#039;&#039;, die ist sozusagen im Frühjahr die Hilfe, um diesen Prozess der Ernährung des Bodens durch das Lebendige der Pflanze selbst zu befördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Übergangsprozesse zum Sommer ====&lt;br /&gt;
Und jetzt schreiten wir weiter im Jahreslauf. Jetzt kommt eine Zeit, so im Mai, beim Getreide. Bei den anderen Feldfrüchten ist das anders. Bei den Früchten, beim Gemüse, bei den Kartoffeln. Da bleibt der Boden noch lange offen, bis sich die Reihen schließen. Das wird es Juni. Das heißt, man muss dann immer noch diese Art von Bearbeitung fortsetzen. Deswegen heißen die ja auch &#039;&#039;&#039;Hackfrüchte&#039;&#039;&#039;. Also man hackt nicht nur das Getreide kann man nur hacken bis es anfängt zu schossen. Aber dann ruht jeder Eingriff durch den Menschen. Aber bei den Hackfrüchten dauert es noch bis Mitte Juni unter Umständen, dass man da die Feldfrüchte noch in diesem gesagten Sinne, immer die Kruste offen hält, damit der Boden atmen kann und dass diese mikrobiellen Abbauprozesse gefördert werden. Deswegen sind die &#039;&#039;&#039;Kartoffeln&#039;&#039;&#039;, wie man früher gesagt hat, Mistfresser. &#039;&#039;&#039;Die verbrauchen Bodenfruchtbarkeit&#039;&#039;&#039;. Noch und noch. Durch diese häufige Bearbeitung. Aber sie setzen es um in eine gute Ernte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Die Kieselsäure im Getreide =====&lt;br /&gt;
Jetzt gibt es aber beim Getreide einen Prozess, den muss ich doch schildern. Der ist einfach, ich möchte sagen, es ist ein Wunder, einfach schlicht ein Wunder. Und das Getreide kommt ja dann Mitte Juni zur Blüte. Vorher schosst es von Knoten zu Knoten. Immer verlängern sich die Knoten und man kann zugucken, wie dann Roggen dann plötzlich da über Nacht in die Länge strebt, in die höher strebt bis zu 2 Meter und darüber hinaus. Dieser dünne Halm. Und dann fängt das Getreide zu blühen an, sehr unscheinbar. Man merkt es nur an den Sporenwolken, die dann vielleicht mal bei Wind durch die Landschaft fliegen. Sehr verborgene Blüten in den Ähren oben, die das Äußerste, das Höchste da sind. Und jetzt findet um die Blütezeit, beginnt das verstärkt und bis in die Reifezeit hinein ein Prozess, der eben wirklich, also in gewissem Sinne, das Ende des Pflanzenwachstums bedeutet, nämlich während der Zeit, schon von der Blüte an sterben die Wurzeln ab. Die jüngsten Wurzeln, die zuletzt gebildeten Wurzeln, die halten sich dann und da noch, aber dann die Älteren, die sterben schon ab, und auch &#039;&#039;&#039;das Getreide stirbt von unten nach oben ab.&#039;&#039;&#039; Das ist auch ein interessantes Phänomen. Die untersten Blätter zuerst. Zuletzt bleiben noch das Fadenblatt, das oberste bleibt noch grün und dann stirbt das auch ab, da bleibt noch der letzte Halminternodium bis zur Ehre bleibt noch grün und dann sind auch noch die Spältzen ein bisschen grün und dann werden auch die Spältzen schließlich braun und verwelken. Und so geht der Prozess vor sich, von unten nach oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und parallel zu diesem Vorgang findet nun folgendes statt: Die Pflanze hat das ganze Frühjahr hindurch, hat sie alles aus dem Boden aufgenommen, insbesondere den Stickstoff, der da frei wird durch den Abbau der Humus-Substanz, Phosphorsäure aufgenommen, durch die Humus-Substanz, Kalium aufgenommen durch Äsung der Bodenmineralien und sogenannten Ionenaustausch aufgenommen, also sehr intensive Vorgänge, die da im Wurzelbereich sich abgespielt haben. Und jetzt kommen die zuende. Und als letzter Neuer kommt ein Bodenprozess jetzt, dass die Pflanze über die Wurzeln die sogenannte &#039;&#039;&#039;Kieselsäure&#039;&#039;&#039; aufnimmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Kieselsäure ist eine kolloidale Substanz&#039;&#039;&#039;, die also die Bodenhohlräume auskleidet, so ein wabbeliger Pudding ist das, &#039;&#039;&#039;amorph&#039;&#039;&#039;, gestaltlos, die durch Verwitterung entsteht der Tonmineralien. Und diese Säure steigt nun auf im Halm und durchdringt die ganze Pflanze. Und zwar steigt sie so auf, dass sie sich die Tendenz hat, nach immer sich in der Peripherie dann ab zu lagern. Also das am Äußersten des Halms sich da die Kieselsäure ablagert, oder in den Blättern steigt sie auf auch in die Fadenblättern, oben in die ausbreitenden Blätter, immer am Rand, am äußersten Rand und in der äußersten Spitze ist der größte Kieselsäuregehalt. Und du gehst von Blatt für Blatt hoch. Und immer mehr Kieselsäure, immer mehr Kieselsäure. Und dann geht es schließlich in das letzte Internodium bis in die Ähre. Das ist schon ganz dünn. Der Halm ist da schon ganz dünn, im letzten Internodium. Aber so beweglich im Wind, elastisch, wunderbar wie ein Roggenfeld, wie in Silberwogen, wie der Goethe das mal ausdrückt im Faust, wogt da das Feld der Ernte entgegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Kieselsäure erfährt nun die höchste Konzentration oben in der Ähre. Und da in den Spelzen. Das sind die Deckspelzen, die das Korn umhüllen. Und noch einmal gesteigert in den Grannen. &#039;&#039;&#039;Die Grannen sind praktisch 90% Kieselsäure in der Asche&#039;&#039;&#039;. Wenn man die also verascht, dann ungefähr 90% Kieselsäure. Was ist das für ein Prozess? Die ganze Pflanze umgibt sich gleichsam mit einem Kieselmantel. Und der trocknet dann aus. Diese Kieselsäure ist zunächst ist sie noch weich, feucht, trocknet in der Reife aus. Und dann? Was sieht man dann? Dann glänzt das Getreide. Dann bekommt es einen Glanz. Schauen Sie mal einen Haferstroh an. Dieser goldene Glanz. Der rührt von dieser Kieselsäure her. Und was ist das? Das ist &#039;&#039;&#039;Opal&#039;&#039;&#039;. Das ist ein Halbedelstein. &#039;&#039;&#039;Die ganze Pflanze umhüllt sich sozusagen mit einem Halbedelstein,&#039;&#039;&#039; nämlich eintrocknender Kieselsäure. Amorph, nicht kristallisiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das sind sozusagen die &#039;&#039;&#039;Formkräfte&#039;&#039;&#039;, die jetzt aus dem verwitternden Mineral des Winters, sozusagen diese Formkräfte heraufschicken in die Pflanze und ihr die letzte Gestalt geben. Dann ist Schluss. Dann setzt der Reifeprozess ein. Dann kommen die Teilreife, dann die Gelbreife, dann die Todreife, reift das Korn und dann setzt die Ernte ein. Aber dieser Prozess geht ihm voraus, denn wenn Sie mal auf einer Pflanzenzüchtung auf dem Dottenfelderhof oder andernorts mal mal hingucken, wie variantenreich die Farben sind von Getreiden und dass das betont wird, insbesondere dann durch diese Kieselsäure Ausscheidung der ganzen grünenden Pflanze in die Peripherie, dann kann man einfach staunen, das ist wirklich ein Geheimnis, wo man erschüttert jedes Jahr davor steht. Und wenn Sie das mal vergleichen mit konventionellem Stroh, stickstoffgedüngten Stroh wohlgemerkt, da werden Sie merken, dass das &#039;&#039;&#039;Stroh im konventionellen Landbau immer relativ grau bleibt, stumpf in der Farbe&#039;&#039;&#039;. Dass das konventionelle Stroh, draußen, wenn man das dann in der Ernte mal betrachtet, dass das relativ stumpf ist in der Farbe, nicht glänzt. Und wenn Sie das in die Hand nehmen und versuchen es zu brechen, dann bricht es nicht, sondern es knickt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Die kurze Strohgeschichte =====&lt;br /&gt;
Ich kann da kurz eine Geschichte noch zwischenschieben. Wir hatten vor, das war, hatte sich noch in den 60er Jahren abgespielt, 50er Jahren. Während meiner Lehrzeit, hab auf einem biologisch-dynamischen Betrieb eben auf dem Dottenfelderhof meine Lehre damals gemacht. Und da hatten wir noch einen Viehhändler. Und der hat seinen Ackerbau aufgegeben und hat gesagt, er will von uns das Stroh haben, da kriegen wir den Mist zurück. Und da hat er von uns das Stroh geholt und kommt dann morgens in den Stall und sucht das Stroh. Da liegt das Heu noch in der Krippe, und das Stroh war gefressen. Da haben die Kühe das Stroh, dem Heu seinem Heu bevorzugt, weil es ein glänzendes Haferstroh war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Kühe sind die besten Analytiker die es überhaupt gibt es auf der Welt.&#039;&#039;&#039; Und der kam auf dem Hof extra aus dem Grund, um uns zu sagen, er versteht die Welt nicht mehr, dass sein Heu, was normalerweise das Futter wäre, in der Krippe liegen geblieben ist. Und die haben so lange rumgemacht, dass sie die Einstreu aufgefressen haben. Das hängt mit diesem Reifeprozess zusammen und kein Getreide taugt was. Das kann ich Ihnen jetzt schon sagen. Was nicht diesen Prozess durchlaufen hat. Diese letzte Durchformung des Getreides, das ist eine Frage der Ernährungsphysiologie. Diese letzte Durchformung, dass nicht nur außen die Kieselsäure als Mantel sich bildet, sondern das alle in sogenannte Inhaltsstoffe, ist auch ein schreckliches Wort, eigentlich, alles, was nur irgendwie physiologisch, substanzbildend wirkt in der Pflanze als Eiweiß, oder ob die die Kohlenstoffgerüst oder was es sein mag, dass das durchgeformt ist!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn plötzlich in der Getreideähre oben im Korn sich Nitrat findet, Sie kennen ja wohl das Wort &#039;&#039;&#039;Nitrat&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;(NO3)&#039;&#039;&#039;, das ist also das, was heute überall in der Diskussion ist. Wenn sich da was findet, dann ist das eine Katastrophe! Das ist ernährungsphysiologisch eine einzige Katastrophe. Sondern dieses Nitrat, das gehört unten in die Wurzel. Da hat es seinen Ort. In den Roten Rüben, da ist sehr viel Nitrat drin. Und da hat man immer gemeint, man darf die Roten Rüben nicht mehr essen, weil die kann zorogen sein, wegen dem hohen Nitratgehalt. Das war Anfang der 80er Jahre, hat einen ungeheuren &#039;&#039;&#039;Einbruch im biologisch-biologischen Landbau&#039;&#039;&#039; damals gegeben, weil die Konsumenten haben &#039;&#039;&#039;keine Roten Rüben mehr gegessen&#039;&#039;&#039;. Aufgrund dieser Aussage. Ein völliger Unsinn. In die Wurzel gehört Nitrat. Das ist ein Salz. Die Wurzel ist salzartig, das Korn da oben, was da drauf ist, da muss dieses salzartige total verwandelt werden, durchstrukturiert werden in wirklich reifes Eiweiß, reife Kohlenhydrate, reife Fette. Der Ausreifungsprozess, das heißt eine Begleitung des Absterbens der Pflanze, diese Auseifung muss bis zum letzten geführt werden. Und da darf da oben in dem Getreidekorn nichts mehr von &#039;&#039;&#039;niedermolekularen Eiweißen&#039;&#039;&#039; sein, Aminosäuren, freien Aminosäuren oder Nitraten oder Amiden oder irgend so etwas, sondern &#039;&#039;&#039;ein durch und durch gestaltetes Eiweiß&#039;&#039;&#039;! Und das ernährt! Das braucht der Mensch! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das sind ist jetzt diese Übergangszonen, Übergangsgeschehen vom Frühjahr zum Sommer hin. Und diesen Jahreslauf macht übrigens das &#039;&#039;&#039;Getreide&#039;&#039;&#039; ganz ideal durch. Also ist fast &#039;&#039;&#039;ein Repräsentant für die gesamte fruchtbildenden Pflanzen&#039;&#039;&#039;, steht eigentlich das Getreide da, übrigens die erste Kulturpflanze, die der Mensch überhaupt gezüchtet hat. &#039;&#039;&#039;Die ältesten Kulturpflanzen ist die Wintergerste und der Winterweizen,&#039;&#039;&#039; im achten vorchristlichen Jahrtausend. Da gab es noch keine Gemüsen. Da gab es das alles noch nicht, das kam erst in der folgenden Zeit. Und die ersten waren die Getreide. Und weil die Getreide sozusagen am deutlichsten den Jahreslauf, das Sonnenjahr abbilden, in allen Prozessen des Wachstums, in allen Prozessen der inneren Physiologie bis hin zum Nährwert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sommerprozesse im Getreide ====&lt;br /&gt;
So, und jetzt kommen wir in den Sommer. Im Sommer. Im Juli reift das Getreide von der Teigreife über die Gelbreife zur Todreife. Und früher hat man das Getreide gemäht in der Gelbreife. Da konnte man das noch nicht brechen über den Daumennagel, das war das Zeichen, sondern es hat sich noch ein bisschen drüber gebogen, zwar noch plastisch, ein bisschen, aber schon gelb. Und dann hat man es gemäht, noch früher, erst mit der Sense und dann später dann mit dem &#039;&#039;&#039;Mähbinder&#039;&#039;&#039; und hat es in Hocken aufgestellt. Die ältere Generation kennt das ja noch, die Felder, die Felder draußen, überall diese Garben gestellt waren in solchen Hocken. Und da hat man das dann eine Woche oder 14 Tage, je nachdem wie das Wetter war, nachtrocknen lassen und dann hat man die Garben eingefahren und eingebanst In den großen Feldschäunen, die es ja heute gar nicht mehr gibt. Und dann hat man sie im Winter dann gedroschen, das war so der Weg, noch in den 50er Jahren, 60er Jahren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und heute muss man das Getreide in der Todreife dreschen. Das heißt, wenn man das über den Daumen brechen kann, wenn das Korn über den Baum bricht, dann ist es eigentlich unterhalb ungefähr 16% Feuchtigkeit und dann kann man es dreschen. Und dann kann man das direkt einfahren, vielleicht noch ein bisschen nachtrocknen wenn es notwendig ist. Ansonsten ist die Ernte gelaufen und man merkt eigentlich gar nicht mehr auf den Höfen heute, dass es überhaupt Ernte ist. Früher waren alle draußen, alle Menschen, der ganzer Hof, da blieb niemand zu Hause, nur noch die Katzen und die Mäuse. Alles war auf dem Feld draußen. Und &#039;&#039;&#039;das war die schönste Arbeit im ganzen Jahr&#039;&#039;&#039;, möchte man sagen, diese Erntearbeit. Und heute läuft das einfach irgendwie ab, so nebenbei. Der Lohnunternehmer kommt, drischt das Zeug runter auf den Wagen und schon ist es verschwunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ernte nun, welcher Bodenprozess oder welche Fruchtbarkeitstufe müssen wir jetzt ins Auge fassen, in der Sommerzeit? Im Winter bearbeitet sich die Erde selber, im Frühjahr muss ich nachhelfen mit einer Hautbearbeitung und muss den Humusaubbauprozess fördern. Und jetzt ernte ich das Getreide und zurück bleibt die Stoppel. Und da hat sich auch ein bisschen Unkraut entwickelt, das soll ja auch so sein, auf dem Acker. Man soll nicht Unkraut freie Äcker haben, das verträgt die Natur nicht, muss immer ein bisschen Unkraut da sein, das gehört einfach zum, nur das richtige Maß muss man eben finden. Und dann liegt da Spreu auf dem Feld vom Dreschen und irgendwelche sonstigen Halmrückstände und so weiter. Und um welche Maßnahme geht es jetzt, um der Bodenfruchtbarkeit ihr wieder einen neuen Impuls zu geben? Schauen wir uns doch einmal an, da stehen die Stoppeln hier draußen auf dem Acker, da drunter ist die Wurzelmasse, hier unten, und hier liegt noch alles mögliche organische Reste obenauf. &#039;&#039;&#039;Und jetzt kommt es darauf an, dass wir stärker aktiv werden als Landwirte&#039;&#039;&#039;. Im Frühjahr haben wir nur da oben rumgekratzt, auf dem Boden, und jetzt müssen wir eingreifen in den Boden, und zwar bis zu ungefähr einer Tiefe von acht Zentimeter, müssen wir jetzt, den sogenannten Stoppelsturz, das ist der sogenannte Stoppelsturz. Und das heißt, dass man jetzt also die Stoppeln wendet oder eingrubbert, oder es gibt da verschiedene Möglichkeiten, sodass jetzt hier, sozusagen eine Mulchschicht entsteht, wo die organische Substanz sich mit dem Erdreich vermengt. Darauf kommt es zunächst an. Und arum ist das so wichtig? Nicht so tief, um Gottes Willen, nicht! Denn das ist eigentlich diese Schicht, so &#039;&#039;&#039;ungefähr bis acht Zentimeter&#039;&#039;&#039;, das ist bei den einzelnen Böden verschieden. Aber das ist die Schicht, die vom Frühjahr, März, als diese durch die Lebendverbauung sich im Verlaufe des Jahres hinentwickelt hat, zu einer wunderbaren Bodengare, ungeheuer stabil, große Hohlräume, die den starken Niederschlägen, wenn es dann mal gewittert und also wirklich mal so 30 Millimeter auf einmal runterhaut, dass sie nicht oben oberflächlich ablaufen, sondern dass sie einfach vom Boden aufgesogen werden. Dazu braucht man eine solche komprogene, das heißt also sehr, sehr porenreiche Oberschicht, die im wesentlichen durch &#039;&#039;&#039;Lebendverbauung&#039;&#039;&#039; und dann in der Folge durch &#039;&#039;&#039;tierische Bodenorganismen&#039;&#039;&#039;, Regenwürmer vor allen Dingen, gebildet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So, und jetzt haben wir also eine solche Bearbeitungsmaßnahme vorgenommen. Es gibt da heute verschiedene Instrumente. Kann ich auch nicht im Einzelnen aufzählen. Es ist ganz wurscht, was man hat, man soll nur damit richtig umgehen. Also man glaubt immer als Landwirt, das ist ein Glaube, der mir so seit den 50er Jahren entgegengetreten ist:  Es gäbe ein Gerät, was alles macht, ohne dass man denken muss. Damals war &#039;&#039;&#039;die Fräse&#039;&#039;&#039;, wie die Fräse aufkam, da hat man gesagt, jetzt hanem wir endlich das Gerät, was wirklich dieser Durchmischung und diesen Mulcheffekt erzeugt Uud alles. Paar Jahre später stand die Fräse schon wieder in der Ecke. Und bald ind die Brennnesseln wieder drüber gewachsen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also daran kann man erkennen, alles was der Landwirt macht ist keine Wissenschaft, sondern ist eine Kunst. Er muss die Wissenschaft haben, gell? Er muss etwas wissen. Aber indem er, sobald er etwas tut, muss es Kunst werden. Und dann gibt es keine Definition mehr. Da kann ich nicht mehr: so muss ich, oder: nur so. Keine Ideologie, gar nix! Beobachten und denken. Dann klappt das mit jedem Instrument, irgendwie. Also diese Stoppelbearbeitung, die steht jetzt im Sommer an. Und warum ist die so wichtig? Ich durchmische organische Substanz mit mineralischer Substanz während des Sommers. Und jetzt kommt es darauf an, einen Bodenprozess in die Wege zu leiten, der nicht mehr ein lebendiger ist wie im Frühjahr durch die Pflanzen, durch die Wurzelausscheidungen, alles das. Sondern &#039;&#039;&#039;ich muss die Bodentierwelt in ihrer Tätigkeit anregen&#039;&#039;&#039;. Die Bodentierwelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das Seelische im Tier ====&lt;br /&gt;
Denn die Tiere sind etwas anderes als die Pflanzen. Die Pflanzen sind bloß lebendig. &#039;&#039;&#039;Die Tiere sind beseelt.&#039;&#039;&#039; Und dadurch ist ein Tier Tier, weil es beseelt ist. Und das Seelische, was die Tiere bewegen lässt, frei bewegen lässt über die Erde, das sie Laute abgeben, dass sie durch die Sinne in die Welt gucken, die Tiere, auch die Spinnen haben selbstverständlich Sinnesorgane. Auch die Regenwürmer haben Sinnesorgane, keine Augen, aber Tastorgane, also alles das sind Instrumente, leibliche Instrumente, das ein seelisches sich in der Welt betätigen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich sage immer, man kann ein Tier erst dann wirklich verstehen. Anfänglich sagen wir mal. Verstehen, wenn man darauf hinschaut: Was macht es? Was tut es? Was ist eigentlich seine Lebensäußerung oder Seelenäußerung in der Tätigkeit? Wenn ich die Tätigkeit einer Spinne anschaue oder eines Marienkäferchens oder einer Schlupfwespe oder was es auch für eine unscheinbares Wesen sein mag, dann merke ich, was sie tun, ist so unendlich Weisheitsvoll. Das ist die blanke Offenbarung der Weisheit in der Welt. Alles was die Tiere machen. Sehr eingeschränkt jeweils. Die Spinne, wenn die ihre Netze spinnen, über die über die Äcker oder in dem Gebüsch, dieses Wunder, des Spinnennetzes, was es auch sein mag. Es ist so durch und durch Weisheitvoll, dass keine menschliche Technik das überhaupt nur annähernd wiederholen kann. &#039;&#039;&#039;Die Tierwelt in ihrem Tun, offenbart ihr eigenes Seelisches, in dem was sie tut&#039;&#039;&#039;. Deswegen muss man auf die Tätigkeit achten, muss die Kuh immer in allen ihren Tätigkeiten im Stall, auf der Weide, wo auch immer, in allen ihren Lebensäußerungen, muss man beobachten, muss man &#039;&#039;&#039;mitempfinden&#039;&#039;&#039;.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da merkt man plötzlich, was die Kuh für ein himmlisches Wesen ist. So haben es die Ägypter empfunden, die oben zwischen die Hörner der Göttin Hathor wurde dargestellt wie eine Kuh, haben da zwischen die Hörner die Sonnenscheibe rein gemacht. So haben sie die Göttin Hathor abgebildet als Kuh. Bei den Hindus ist sie heute noch heilig, und sie war das heilige Opfertier durch alle Zeiten. Was ist das? Was macht das Tier? Was lebt da drin seelisch? Und was bringt es nach außen zur Offenbarung? Also diese Seelenäußerung in der Tätigkeit. Ja, das ist eigentlich nichts anderes als ein ein Beobachtungsfeld um an das Wesen dieses Tieres heran zu kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Tätigkeit der Regenwürmer ====&lt;br /&gt;
Und gerade im Sommer haben wir es nun zu tun, eigentlich mit der Tätigkeit der Bodentierwelt. Die müssen wir aktivieren. Und das geschieht dadurch, dass wir jetzt ihnen den Tisch bereiten, durch diese Mulschung der organischen Rückstände. Und unter den vielen, vielen, vielen Tieren, Tierarten, die da tätig sind, unscheinbar und dann deutlicher in Erscheinung treten. Da steht nun der Regenwurm im Vordergrund. Und zwar der Tauwurm, &#039;&#039;&#039;der klassische Tauwurm&#039;&#039;&#039;. Es gibt ja verschiedene Regenwurmarten und der Tauwurm ist derjenige, der sein Leben darin besteht, dass er senkrechte Röhren macht, so, kerzengerade in die Tiefe, bis zu &#039;&#039;&#039;7 Meter&#039;&#039;&#039; tief in Lössböden hat man solche Regenwürmer gefunden. Und in diesen Röhren bewegen die sich rauf und runter. Das ist ein Wurm. Und der Wurm, sobald er aus den Röhren rauskommen, dann schlängelt der sich so auf dem Boden. Kaum ist er in Röhren drin, dann ist es ein Leib, der sich senkrecht stellt. Der Regenwurm ist dadurch, Rudolf Steiner bezeichnet ihn als die Sonnentierchen, hat eine &#039;&#039;&#039;Besonderheit weil er sich durch das Erdreich ein Rückgrat schafft, in das er sich senkrecht hinein stellt&#039;&#039;&#039;. Und der &#039;&#039;&#039;Übergang von der Horizontalen in die Senkrechte bedeutet sehr viel im Tierreich!&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kann ich jetzt nicht näher ausführen, aber da muss man nur mal vergleichen das Schaf mit der Kuh oder die Kuh mit dem Pferd, alles was den Kopf hebt übers Rückgrat. Da merken Sie, dass da eine viel nach außen gerichtete Intelligenz entsteht. Und sobald der Kopf unter das Rückgrat runter geht, da merkt man, dass der Stoffwechselprozess viel stärker den Kopf ergreift. Und so weiter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir brauchen jetzt diese Bodentiere und müssen deren Tätigkeit fördern. Und jetzt ist es heiß im Sommer, Juli, draußen und die Regenwürmer mögen das überhaupt nicht. Die mögen nämlich nur dreierlei. Die wollen Sauerstoff atmen, die wollen Feuchtigkeit und die wollen Dunkelheit. Dunkelheit. Das sind die drei Kriterien für den Regenwurm und dafür repräsentativ für andere Bodentiere auch. Und diese Bedingungen schaffen wir mit der Mulchschicht. Das ist es dunkle, das ist viel Sauerstoff und eben die Feuchtigkeit kapillar steigt hier herauf und schlägt sich auf der Unterseite dieser Mulchschicht nieder. Nun diese Regenwürmer, wenn es heiß ist, sind die hier unten. Und wenn dann aber da oben so eine Mulchschicht entsteht und so, dann wandern die hoch hier hinauf und wandern jetzt horizontal hier rein und fangen an, diese organischen Rückstände aufzuarbeiten. &#039;&#039;&#039;Also sie fressen keine frische Substanz.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Keine lebendige Substanz&#039;&#039;&#039;. Ich habe auch mal beobachtet ein Regenwurm, wie er ein grünes Pflanzenblatt abgekniffen hat, da habe ich gesagt: Das ist ja pervers, was du da machst. Und dann habe ich weiter beobachtet, und dann habe ich gesehen, der hat das gar nicht gefressen, sondern hat es eingespeichelt mit seinem Schleim, de ganze Oberfläche, hat es eingerollt und in seine Röhre reingezogen. Und in seiner Röhre haben dann die Mikroben aus dem Schleim haben dann angefangen, die Pflanzensubstanz aufzuschließen. Und dann wurde es allerdings ein reines Menü für den Regenwurm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also der Regenwurm frisst andere Organe, also abgestorbene pflanzliche Substanz. Der wandert also hier rein und arbeitet jetzt dieses Erdreich durch. Und was macht er dabei? Stellen sie sich einmal so einen Regenwurm vor. So ein langes Gebilde, ist segmentiert, hat hier vorne so eine kleine Mundöffnung, und ich habe hier so einen kleinen Magen. eigentlich nur ein erweiterter Darm, und der Darm zieht sich dan durch, durch die ganzen Segmente, bis hinten hin. Und er hat selbstverständlich einen Blutkreislauf. Das ist also ein warmblütiges Wesen. Und der hat jetzt hier über dem Magen, hat er eine kleine Drüse. Und diese Drüse sondert, indem er da frisst, also organische Rückstände, die sind immer ein bisschen sauer, alles ist sauer, was die Pflanzen hinterlassen. Und durch diese Drüse scheidet er jetzt feine Calcit-Tröpfchen (Kalktröpfchen) ab in den Magen und neutralisiert die organische Substanz. Es ist unglaublich. Er schafft damit das Milieu für die Mikroben, die hier jetzt en masse, hier den ganzen Darm erfüllen, bis hinten hin. Da lebt der Regenwurm mit, wiederum mit den Mikroben, speziellen Mikroben, in Symbiose. &#039;&#039;&#039;Das heißt, der Regenwurm, der Seelen-Leib, der seelische Organismus dieses Tieres, ist darauf gerichtet, jetzt im Verdauungsprozess den fruchtbaren Boden schlechthin zu erzeugen, den es überhaupt gibt&#039;&#039;&#039;. Durch Neutralisation dessen, was er an saurer Nahrung aufgenommen hat, es wandert hier durch, im mikrobiellen Abbau, aber die Mikroben können nicht tun, was sie wollen, was sie gerne täten, sondern weil der Seelenleib, ein Formleib ist das, ein ungeheure Kräfte, die seelisch wirksam werden, die ordnen diesen Prozess, dass er nicht aus dem Ruder läuft, und dann tun sie dann irgendwo ihr Häufchen da absetzen und dann haben sie, dann setzt sich dieser Prozess, der Verdauungsprozess noch im Haufen fort, und da bauen die noch weiter ab, und dann entsteht der fruchtbarste Boden, den es überhaupt gibt. Den können wir gar nicht selber erzeugen. Das macht eigentlich die Bodentierwelt durch die Kraft ihres spezifisch Seelischen. Hochspezialisiert, je nach Boden, nach Tierart. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So und diesen Prozess müssen wir einleiten im Sommer. Dass er stattfindet, dass jetzt die Reste, des Erntejahres verkonsumiert werden hier, von den Bodentieren. So, und das geht vom Sommer bis in den Herbst, so, dass da quasi die Erde sich erneuert im Jahreslauf. Was im Frühjahr abgebaut worden ist, muss jetzt hier wieder aufgebaut werden. Wir haben hier ein Humusaufbau, während des Sommers. Und diese Prozesse müssen wir eben einleiten, stärker durch diese mulchende Bodenbearbeitung und hoffen, dass dann wirklich die Bodentierwelt aktiviert wird. &#039;&#039;&#039;Und ohne den Regenwurm, insbesondere den Tauwurm kann man eigentlich keine optimale Humusqualität optimal dasjenige erzeugen, was die Alchemisten eben die eigentliche Muttererde bezeichnet haben.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Herbstprozesse ====&lt;br /&gt;
Und jetzt erst kommen wir in Richtung Herbst. Und das ist ja auch eine ganz eigenartige Jahreszeit, die eine völlig eigene Signatur hat. Und die empfindet jeder, der ein bisschen darauf aufmerksam ist. Der August zieht noch durch die Lande, der Spätsommerszeit und dann geht es über in den September. Da merken sie ja, dass da die Stimmung in der Natur, durch die immer langsam, tiefer sich, wendende Sonne von ihrem Höchststand. Die Tage schon, na ja, sie halten noch ihre Länge, aber dann schon wird es also kürzer. Der Tag und sogar die Nächte werden ein bisschen länger und man merkt die Stimmung in der Natur, obwohl es den selben Sonnenstand gibt, im Frühjahr, nur aufsteigend, so ist derselbe Zustand erreicht, absteigend von der Sonne und trotzdem eine vollkommen andere Stimmung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das sieht man daran, dass dann plötzlich so die ersten Nebel streifen, sich über die Lage legen. Im Nebel ruhet noch die Welt, noch träumen Wald und Wiesen so dichtet Mörike. Und dann der blaue Himmel unverstellt darüber. Das ist so die Stimmung Anfang September. Und da merkt man in der Natur reift noch alles. Alles möchte , die Hackfrüchte, die alles, was nur ein Gemüsegarten sind, alles reift, füllt sich. Die Äpfel an den Bäumen werden dicker, nehmen Farbe an. Also das ist auch eine noch fruchtbildende Wirkung, die da vom Sommer in den Herbst hineinreicht, bei den anderen dikotylen Pflanzen, den Zweikeimblättrigen. Das zieht sich noch länger bis in den Herbst rein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann geht es durch den September durch. Dieses Jahr haben wir es nicht so deutlich erlebt. Um die Michaeli-Zeit, da kommen diese goldenen Septembertage, die in die goldenen Oktobertage einmünden und dann sehen wir dieses wunderbare Phänomen, das Sie bestimmt auch schon erlebt haben, den &#039;&#039;&#039;Altweibersommer&#039;&#039;&#039;. Ich bin letztes Jahr laufe ich da den Feldrand entlang und sage Ich kann nicht meinen Augen trauen, der Acker war frisch bearbeitet und ein silbriger Glanz liegt über dem ganzen Feld und gucke so nach der Sonne und die Sonne spielgelt es mir zu und ich gucke dann immer von verschiedenen Seiten, dann gehe ich hin und gucke genau. Alle Spinnennetze, der ganze Acker wie übersponnen von einer bestimmten Art die das macht. Silbirg glänzend. Das ist ein Phänomen des Herbstes. und der Herbst setzt sich fort darin, dass das die gesamte Insektenwelt erst nochmal so was macht, legt dann die Eier ab, unter die Bodenkrume, oder in die Rinde der Bäume oder sonst irgendwo an einen versteckten Ort, legt sich die Eier ab, die Vögel ziehen plötzlich nach Süden, die Schwalben sind verschwunden, man guckt nach draußen und plötzlich sind sie weg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, die ganze Natur fängt an in einen Ruhezustand über zu gehen. Die Bodenmikroben bilden jetzt Dauerformen aus. Also man sieht eigentlich äußerlich kaum noch, man sieht kein Insekt mehr, kein Schmetterling kein nichts. Alles geht in eine Art Ruhezustand oder besser gesagt in einen Todeszustand über. Die Natur stirbt, die Blätter fallen von dem Baum, alle sind sie verfärbt. Nochmal die letzte Blüte im Blatt und alles liegt plötzlich am Boden. Der Schwere folgend. Nicht mehr der leichte, wo es da oben sich gebildet hat in der Luft sondern jetzt fällt alles herunter. Schwer. Physisch. &#039;&#039;&#039;Die Herbsteszeit ist der Übergang in den Wintertot&#039;&#039;&#039;. Die Natur stirbt. Die mikrobiellen Prozesse im Boden kommen zu Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt muss man natürlich aufpassen, dass man da nicht mit stirbt als Mensch, sondern, dass man da eher wach wird und wirklich dann genau beobachtet, was sich da eigentlich abspielt, dass wir jetzt sozusagen diesem Herbstprozess begleiten, einerseits ist es noch mal die Ernte und andererseits ist es schon mal wieder die Herbstbestellungen für die Wintergetreide. Aber dann kann es eine sehr späte Ernte sein oder überhaupt. Wir haben die Absicht, im nächsten Jahr Sommer eine Sommerung auszusähen, Hafer oder einen Sommerweizen oder eine Sommergärste. Oder wir wollen da vielleicht Hackfrüchte anbauen. Und wir haben jetzt mal gerade eine Gründüngung noch vorher ausgebracht und die müssen wir jetzt rechtzeitig umbrechen in den Winter. Wir wollen sie vielleicht nicht stehen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kommt es jetzt auf einen Prozess an, den man wieder sehr genau reflektieren muss. Worum geht es jetzt eigentlich im ausgehenden Jahr? Wenn dieser äußere Todesprozess einsetzt. Und da glaubt man sehr sicher geworden zu sein. Die Ökobetriebe, die meinen, also der Pflug ist vom Teufel, den dürfen wir schon gar nicht mehr einsetzen. Und da gibt es also alle möglichen Ansichten, die sich da tun, weil man, wenn man nicht konventionell denkt., in der konventionelle Landwirtschaft, dann möchte man wenigstens ökologisch denken, biologisch. Und biologisch heißt, dass man sein Augenmerk auf die Mikrobenwelt und was da lebt, kreucht und fleucht, darauf lenkt und dem versucht Rechnung zu tragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kommt aber eine Zeit im Herbst, wo man wirklich mal davon absehen kann. Das muss man heute ganz bewusst tun, denn man möchte ja der Natur immer irgendwie gemäß handeln, ihrem Leben gemäß. Aber es gibt eben einen Zeitpunkt im Jahreslauf, wo die Natur stirbt, wo sie tot wird, wo die Mikroben in die Dauerformen übergehen. Alles andere in Eistadium. Und da gibt es einen Moment, wo wir eigentlich die Aufgabe haben und jeder muss sich mit diesem Prozess ganz neu auseinandersetzen, wo wir den Boden chaotisieren müssen. &#039;&#039;&#039;Wo wir alles zerstören, was so wunderbar im Jahreslauf sich aufgebaut hat&#039;&#039;&#039;. Einzigartig, die Schichtungen im Boden, alles organisch genauestens austariert. Und jetzt kommen wir daher und nehmen da so ein Instrument und das schmeisst und tut das Ganze völlig chaotisieren. Und dieses Instrument nennen wir den Pflug. Und man hat heute ein sehr starke Tendenz, berechtigterweise, allen Unsinn der sonst gemacht wird, dass man sagt: Oh ne, pflügen ist so eine Sache. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn man aber da mal den Gesichtspunkt einnimmt im Herbst, im Spätherbst ist die Natur zu Ende. Da ist was zu Ende gekommen. Da ist sie ganz physisch geworden. Und sie tritt ein in den Winter. Und da sollen die Prozesse stattfinden, die jetzt im Winter stattfinden sollen. Kristallisation! Da muss ich sozusagen erst mal das ganze Jahr besiedeln, indem ich es chaotisiere. Und wenn dann es in den Winter geht, dann kann ich aus diesem Chaos sozusagen eine neue Ordnung im nächsten Jahr aufbauen. Ich kann das nicht einfach nur so von Jahr zu Jahr immer so weiterwurschteln, sondern da ist, da ist wirklich ein Unterbruch im Winter und den muss ich einleiten, nicht jedes Jahr. Im Rahmen der Fruchtfolge. Oder wie es sozusagen meine Intuition mir ergibt, im Zeit der Jahre, dass ich einmal doch intensiv versuche, mal diese Chaotisierung  des Bodens einzuleiten. Einzuleiten, dass sich durch die Formkräfte des Winters wieder ein neuer Boden aufbauen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der klassische Pflug. Was macht er denn alles eigentlich anders? [01:38:56] Wenn hier der Boden ist, das Erdreich, dann pflügt er ja in dieser Weise den Boden in eine solche Furche. Er legt den Hunger um und das große Problem heutzutage ist, dass unsere Flügel nichts mehr taugen. Die Flügel, Füße breit. Und natürlich auch viel zu tief. Aber das Verhältnis von Tiefe und Breite stimmt auch nicht mehr. Ich versetze den Acker dann schon mit einem Fluch voran um 40 50 Zentimeter von rechts nach links. Im Ganzen. Was das für eine Energie ist, die ich da brauche. Sondern es kommt darauf an, dass man möglichst schmal fühlt. Es hat es viel Pferdefleisch gegeben, ideal gemacht, schmal fühlt und nicht zu tief. 16 17 Zentimeter, 15 bis 18 Zentimeter optimale Tiefe, würde ich sagen. Und dann kann jetzt sozusagen der Frost Angriff während des Winters hier eingreifen. Und dann? Es geht nicht mehr um biologische Prozesse, sondern es geht darum, dass man die Erde kultiviert und das heißt fruchtbare Böden. Der Meister Frost muss hier eingreifen und muss einfach mal den Boden vorerst rot machen. Er muss, da wird in der Realität durchgearbeitet werden, dass das nicht die Organe des Bodens. Das muss man nur mal versuchen zu denken. Ich weiß, dass ich in ein Fettnäpfchen tritt. In vieler Hinsicht ja. Aber es wird heute. Es werden so maßlose Fehler in der Bodenbearbeitung gemacht und man muss nur mal bedenken, der ganzen Prozess durch das Jahr hindurch und werden das erste geht es um die Aktivierung der organischen Prozesse im Frühjahr, Herbst, Sommer, Abbau, Aufbau und dann kommt es zu Ende. Und jetzt kann ich auch mal nicht mehr den Humus bearbeiten oder die organischen Prozesse, sondern die mineralischen Prozesse, nämlich die toten Prozesse. Also es geht. Und beim Pflügen geht es nicht um das Ich Rücksicht nehmen auf den Humus, sondern ich nehme Rücksicht auf den Ton. Es ist ein Ton pflügen. So haben wir das auch früher genannt. Wir pflügen den Ton, um ihn zu exponieren, den kosmischen Kräften des Umkreises, den Kristall bildenden Kräften an also Sie sehen ja, wir müssen zu Ende kommen. Sie sehen Bodenfruchtbarkeit. Wenn ich das ernst nehme, diesen Begriff, dann muss ich erst mal beobachten lernen, und dann muss ich meine Beobachtungen selber selbstständig denkerische arbeiten. Ich kann nicht irgendeiner Richtlinie folgen, die von außen vorgegeben ist. Ich kann nicht Ideologien folgen. Ich kann nicht irgendwelchen wissenschaftlichen Ergebnissen folgen, die einmal an einem Punkt irgendwo mal gemacht worden sind. Statistisch verrechnet, das ist irreführend ist alle irreführen, sondern es ist die Aufgabe des Menschen, sich hinein zu stellen in den ganzen Jahreslauf, den von Anfang bis Ende arbeitend. Wohlgemerkt nicht denken, sondern tätig sein, durchlebt und durchleben, sich Gedanken machen, was jetzt eigentlich das Adäquate ist. Welche Maßnahmen will ich steuern, in diesen unendlich subtilen Prozess eingreifen? Und dann kommt der Herbst und dann kann ich mal wirklich massiv tiefer greifen. Also in diesem Sinne, wie ich es gesagt habe. Und dann kann sich aus dieser Kolonisierung ein neuer Boden Aufbau im nächsten Jahr aufbauen. Kein Jahr ist gleich dem anderen. Jedes Jahr ist neu und jedes Jahr muss ich sozusagen die Initialzündung geben, dass es auch neu werden kann. Und nicht ein immer gleichmäßig fortlaufender, ablaufender Prozess. Sondern dass wir die Aufgabe haben, als Landwirt sozusagen den Boden im Hinblick auf die Bodenfruchtbarkeit zu erziehen. Wie man ein Kind erzieht, das in die Schule geht und lesen und schreiben lernt. So müssen wir einen Keim haften Zustand, der im Boden entsteht, in der Hand um müssen wir schrittweise durch das Jahr hindurch erzieherisch so begleiten, dass dadurch dann das Phänomen der Bodenfruchtbarkeit sich realisiert. Bodenfruchtbarkeit kann ich nie im Jahr herstellen, vielleicht auch nur schwarze Erde bis zum nächsten Jahr in der Ukraine oder so, wo die Natur einfach so begabt ist, dass sie ohne großes Zutun einfach tolle Erträge bringt. Sondern wir müssen die Natur Begabungen. Das ist ein Begriff, den muss man sich mal versuchen in die Ohren zu schreiben, dass der Boden selber begabt ist. Jeder Standort ist in bestimmtem Sinne begabt. Und meine Aufgabe als Landwirt ist es, diese Begabungen zu fördern, so zu erziehen, dass der Boden sozusagen lesen und schreiben lernt. Also das heißt, er liest am Kosmos ab, was eigentlich ihm zuträglich ist, und er schreibt sich das dann selber ein in dem, was man dann die Bodenfruchtbarkeit nennen kann. Also in diesem Sinne müssen wir versuchen, als Landwirte immer mehr zu lernen. Wir sind in einem Lernprozess, wir sind nie zu Ende. Wir glauben, wenn er gute Ernte eingebracht hat, wird sie der Klasse erreicht. Die haben wir nicht erreicht, sondern es geht auch gar nicht nur darum, um gesunde Nahrungsmittel zu erzeugen. Es ist auch ein Irrtum, das ist ein Nebeneffekt unserer Arbeit, sondern ein ebenso großer Effekt muss sein, die Boden entwicklung über die Jahre hinweg erzieherisch so auf die Bühne und auf die Erde zu wirken, dass Generationen in alle Zukunft weiterhin an dieser Bodenfruchtbarkeit anknüpfen können. Es geht darum, dass man. Es geht darum, dass so wie wir als Menschen dadurch Menschen sind, dass wir ein Bewusstsein haben, dass wir uns entwickeln können. Dass wir nicht derselbe sein müssen, der wir gestern waren, sondern dass wir heute durch eigene innere Willens, Aktivität, durch eigenes Denken und Fühlen uns entwickeln können. Immer weiter. Der Mensch ist ein sich entwickelndes Wesen. Er trägt den Entwicklungs gedanken als die größte voraus. Ich möchte sagen. Die größten chancen. In sich. Er will ja immer. Weiter. Und das kann die natur nicht. Die natur hat den entwicklungs gedanke nicht in sich mehr, sondern eher die. Sie hat auch, dass der mensch durch sein tun oder seine tätigkeit den entwicklungs gedanken in der natur veranlagt hineinträgt, sich selber durch seine arbeit erweitert, sein ganzes menschsein erweitert, will in das äußere Natur und dadurch die Natur erzieht, darauf wartet Mensch, Boden, Tier und Pflanze, die ganze Schöpfung. Insofern haben wir wirklich eine ungeheure Vision. Das hat ja Novalis in die Worte mal ausgedrückt Der Mensch, die Menschheit ist auf einer Mission. Zur Bildung der Erde sind wir berufen zur Bildung, so wir uns bilden wollen als Mensch, so müssen wir die Erde bilden. Und das ist die eigentliche, zentrale Aufgabe des biologischen Anbau. Darauf müssen wir hin streben. Und wir wissen ganz genau Das ist keine Methode, die man einfach anwendet, sondern es ist eine Methode. Bestenfalls, dass wir uns selber in unser Denken, Fühlen und Wollen so erziehen und so schulen, dass wir in der Lage sind, der Natur etwas zu geben, was sie selber nicht hat. Was wir hier erst durch unser Menschsein einpflanzen können, das ist nun ein Streben des biologischen Landbau, dem wir noch lange nicht nachkommen können, weil wir noch nicht fähig genug sind. Aber das ist eine Perspektive in die Zukunft. Und das wunderschöne Landbaus ist, dass man, wenn man sich ein Bewusstsein dieser Tatsache verschafft, dann fragt man sich, warum nicht jeder Mensch Landwirt wird. Vielen Dank.&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{Anker|0-9}}&#039;&#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;0-9&amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Themenbezogene Leseanregungen ==&lt;br /&gt;
Novalis&#039; Werk &amp;quot;Die Lehrlinge zu Sais&amp;quot; (1802). Novalis, eigentlich Georg Philipp Friedrich Freiherr von Hardenberg, war ein deutscher Dichter, Schriftsteller und Philosoph der Frühromantik. In diesem Zitat betont Novalis die Verantwortung des Menschen für die Erde und für sich selbst. Die &amp;quot;Mission&amp;quot; der Menschheit ist es, sich selbst zu bilden und im gleichen Zuge die Erde zu formen. Das bedeutet, dass der Mensch nicht nur für seine eigene Entwicklung verantwortlich ist, sondern auch für die Gestaltung der Umwelt. Dies impliziert eine untrennbare Verbindung zwischen Mensch und Natur, die für die Frühromantik typisch ist. Novalis fordert hier, dass die Menschheit sich ihrer Rolle als Gestalter bewusst sein und entsprechend handeln sollte. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Video]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortrag]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Chrifri</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://biodyn.wiki/index.php?title=Bodenfruchtbarkeit_und_Ern%C3%A4hrungsdynamik_-_Vortrag_von_Manfred_Klett_am_12._November_2017&amp;diff=4118</id>
		<title>Bodenfruchtbarkeit und Ernährungsdynamik - Vortrag von Manfred Klett am 12. November 2017</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://biodyn.wiki/index.php?title=Bodenfruchtbarkeit_und_Ern%C3%A4hrungsdynamik_-_Vortrag_von_Manfred_Klett_am_12._November_2017&amp;diff=4118"/>
		<updated>2024-03-13T10:28:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Chrifri: /* Herbstprozesse */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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====Filmdoku====&lt;br /&gt;
[[Datei:Dr. Manfred Klett biodynamische Landwirtschaft Vortrag Bodenfruchtbarkeit 12. November 2017.jpg|450px|center|link=https://www.youtube.com/watch?v=v6WLKhCfABA]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- Manfred Klett -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
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__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Dieser Vortrag befindet sich in der Bearbeitung und er ist noch nicht &amp;quot;reif&amp;quot;. Gerne kannst du hier [[MitTun bei biodyn.wiki|mitTun]]: Korrektur, Überschriften und Absätze. Stand 13. März 2024&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begrüßung und Einführung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einführung Uwe Neukamm ===&lt;br /&gt;
Ich freue mich sehr, dass ich euch heute alle hier so begrüßen darf. Seid gegrüßt! Es ist schön. Wir sind heute viele. Auch neue Gesichter, Junge. Freut mich sehr!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Thema heut, ich soll in das Thema einführen, das Thema ist etwas sperrig, das muss man ablesen: Bodenfruchtbarkeit und Ernährungsdynamik. Das ist genau das Spannungsfeld, in dem ich jetzt als Landwirt eingebunden bin. Auf der einen Seite muss ich dafür Sorge tragen, dass der Boden fruchtbarer wird und auf der anderen Seite will ich dafür Sorge tragen, dass die Produkte, die ich produziere, zum Wohle aller sind und zu einer gesunden Ernährung beitragen. Deswegen ist es genau das Spannungsfeld, das ich so empfinde und ich stehe da als Bauer genau dazwischen. Und früher war das ganz einfach. Da hatte ich die Formel oder auch andere, wenn man einen gesunden Boden hat, dann erzeugt man gesunde Nahrungsmittel. Und wenn man genauer hinguckt und wir befinden uns in einer Zeit, wo man immer ein bisschen genauer hinguckt und sagt auch wir wollen eine Bewusstseinsseele entwickeln. Wenn man da genauer hinguckt und das verstehen will, dann merkt man, dass sowohl Gesundheit und Ernährung als auch Bodenfruchtbarkeit nichts Festes ist, sondern dass das dynamische Systeme, vielleicht was Lebendiges ist und daraus stellen sich dann viele Fragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es ist nicht mehr so, dass man sagt: Ich mach das und dann kommt ein guter Boden raus und eine Bodenfruchtbarkeit und die Bodenfruchtbarkeit äußert sich in möglichst viel Gesundheit beim Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da stellen sich für mich zum Beispiel schon die Frage, dass das, was vor 20 Jahren oder vor zehn Jahren für mich gesund war, mich zu ernähren, heute vielleicht gar nicht mehr so ist. Das, was wir vor 20 Jahren, was mich genährt hat, macht mich heute nur fett. Das, was ich vor 20 Jahren auf dem Acker gemacht habe, funktioniert heute nimmer. Und ist denn überhaupt die Bodenfruchtbarkeit, die ich anstrebe, vielleicht eine ganz andere, als ich eigentlich produziere, oder umgekehrt, was ist zum Beispiel eine spezielle biologisch dynamische Bodenfruchtbarkeit? Ist das eine Fruchtbarkeit, die sich auch äußert in Qualität, oder heißt für mich Bodenfruchtbarkeit, dass einfach möglichst viel wachsen soll? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese beiden Dinge werden wir heute zusammenbringen und ich freue mich sehr, dass die Meike Ehrlichmann da ist und uns da einen ganzen interessanten Ansatz vorstellen wird, ich glaube, der wird uns alle weiterbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazwischen, nach dem Mittagessen und vor dem Kaffeetrinken, das wird relativ eng zusammenliegen, wird uns der Wolfgang Krämer seinen interessanten Hof vorstellen. Wenn die uns ihren Hof vorstellen, das wird bestimmt auch ganz spannend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ganz besonders freue ich mich, dass heute zu uns gekommen ist, jemand, den man vielleicht wie keinen anderen mit dem Thema Bodenfruchtbarkeit und biologisch dynamische Bodenfruchtbarkeit zusammenbringt, den, ich denk, die meisten von uns auch durch seine Lieder ein bisserl kennen, als auch als Gründer vom Dottenfelderhof. Und ich freue mich sehr, dass es uns heute gelungen ist, ihn noch einmal einzuladen. Er hat eigentlich gesagt, er macht so was nicht mehr und ich freue mich sehr, dass er es dann doch gemacht hat. Manfred Klett!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vortrag Manfred Klett ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Begrüßung Manfred Klett ===&lt;br /&gt;
Verehrte liebe Gäste, liebe Freunde aus der hiesigen bayerischen Vereinigung für biologische dynamische Wirtschaftsweise und auch diejenigen, die hier in Nürnberg ja auch aktiv sind auf diesem Felde.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich frage zunächst einmal, ob ich frei hier so sprechen kann, ob sie mich hören, ganz hinten. Ich bin nicht so erfreut über ein Mikrofon, und so versuche ich so deutlich und laut zu sprechen, dass jeder von ihnen mich vielleicht doch verstehen kann. Und wenn nicht, dann bitte ich einfach mal die Hand zu heben, denn ab und zu, wenn man dann im Sprechen ist, kann die Stimme mal ein bisschen absinken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bedanke mich vielmals für die Einladung hier zu dieser Tagung in Nürnberg zu diesem Thema. Und diese beiden Themata hängen ja sehr eng zusammen Bodenfruchtbarkeit und Ernährungsdynamik, ist ja evident, das wurde ja auch gerade angesprochen. Und meine Aufgabe wird es nun sein, zur Frage der Bodenfruchtbarkeit etwas beizutragen. Und das ist ein so unerschöpfliches Thema, dass man Schwierigkeiten hat, es überhaupt irgendwie zu umgreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einführung Bodenfruchbarkeit ===&lt;br /&gt;
Und es ist ja auch dieser Begriff heute, Bodenfruchtbarkeit, im allgemeinen Bewusstsein, ich spreche jetzt vom wissenschaftlichen Bewusstsein an den Hochschulen, an den Universitäten oder wo auch immer, so in den akademischen Kreisen, dieser Begriff nicht mehr aktuell. Man hat ihn ad acta gelegt, mehr oder weniger, weil er nicht definierbar ist. Der ist so umfassend, dass man ihn einfach in dem Sinne nicht in eng begrenzten quantitativen Begriffen erfassen kann. Und deshalb hat man ihn ersetzt mehr durch den Begriff der Ertragsleistung der Böden. Was bringen die Böden, was ist deren Hervorbringungskraft? Und die kann man messen! Die kann man messen und zählen und wägen. Man kann es quantitativ erfassen in Erträgen. Aber ist das noch Bodenfruchtbarkeit? Denn ich kann ja diese Erträge auf andere Weise erzielen, indem ich da auf dem Boden ständig von außen was drauf schmeiße, was man dann Dünger nennt und dadurch und sonstige Fremdmittel, die man einsetzt, Betriebsmittel, damit kann man ja auch hohe Erträge erzielen. Man hat den Begriff der Bodenfruchtbarkeit langsam hinter sich gelassen, um einen Begriff zu wählen, dem man eben tatsächlich wiegen und messen und zählen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und damit hat man eigentlich den Boden aus den Augen verloren, in gewissem Sinne. Und gerade in biologisch-dynamischen Zusammenhängen müssen wir ja jetzt versuchen, diesen zentralen Begriff, also die Belebung der Erde selber, das ist ein Prozess, der sozusagen so umfassend ist, wie das menschliche Leben selbst, das Leben der Erde! Wie man den sozusagen so in Worte bringen kann oder jedenfalls mal in Bildern umschreiben kann, dass man einen neuen Zugriff zu diesem zentralen Begriff des lebendigen Bodens finden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun ist es so, dass man heute ja in den Wissenschaften, ich spreche jetzt von den Landwirtschaftswissenschaften, da gibt es ja das Gebiet der Bodenkunde, also die eigentlich die Aufgabe hätte, gerade mit diesen Fragen so umzugehen, dass es auch umsetzbar wäre in der Praxis. Und das ist aber keineswegs der Fall, oder nicht generell der Fall, weil man eben nur durch Quantifizieren, nur durch diese, nur das, was wirklich messbar ist, irgendwie zu Aussagen kommt. Die qualitative, die Wesenseite, die bleibt völlig außer Betracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun hat man in der Bodenkunde doch ein Gebiet, wo man einigermaßen an den Phänomenen sich entlang gehangelt hat durch die Jahrzehnte und das ist das Gebiet der Bodentypologie. Das heißt, dass jeder Standort, wenn man auf einen Betrieb irgendwo hinkommt, dann findet man eben ganz bestimmte Böden, die durch, lange, lange, lange Zeiten hindurch, 10.000 Jahre rechnet man heute, also seit den letzten Eiszeiten, sich allmählich entwickelt haben. Und das kann man phänomenal ganz, ganz gut begleiten, kann man beobachten, kann man anschauen, auf jedem Betrieb gräbt man ein tiefes Loch und dann ist da ein bestimmtes Profil und daraus kann man schon sehr viel ablesen. Das ist eine Langzeitentwicklung. Und die finden wir vor. Das ist Ergebnis von ewigen Zeiten, kann man sagen. Und in diesem Zusammenhang greifen wir jetzt als Landwirte und Gärtner ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da kann man mit solchen Begriffen wie, also ich spreche jetzt mal zu Praktikern: Da gibt es also den Begriff der Rendzina, hier im Jura, sehr verbreitet. Oder es gibt die Parabraunerde oder die Braunerde oder Podzol. Das sind alles wunderschöne Worte, hinter denen aber doch bestimmte Phänomene stehen, die für den Praktiker durchaus aussagekräftig sind. Und aber am Ende kann man dann doch recht herzlich wenig damit anfangen. Es ist immer gut zu wissen, man soll Kenntnis davon haben. Sondern für den praktizierenden Landwirt, den Gärtner, ist es auch notwendig, sozusagen die Bodenfruchtbarkeit oder das, was die Böden fruchtbar macht, mal zu verfolgen im Jahreslauf. Denn in den greift man ja immer ein, in den Jahreslauf, also die vier Jahreszeiten und greift ein durch die Bodenbearbeitung, durch die Fruchtfolge, durch die Düngung. Das sind die &#039;&#039;&#039;drei Säulen des Ackerbaus&#039;&#039;&#039; seit eh und je gewesen. Und greift ein verschieden, ob man jetzt im Winter sich befindet oder im Frühjahr oder im Sommer oder im Herbst. Und steuert dadurch, durch den menschlichen Geist, durch die Einsichten, die man als Mensch hat, die man sich erarbeiten muss. Und man kommt da nie an ein Ende. Nie. Man ist immer auf dem Wege, dass man versucht, das so gut wie möglich zu machen, dass man diese von Natur veranlagten Prozesse im Jahreslauf sachgemäß steuert. So, dass ich dadurch das Ergebnis dann nennen kann, die Bodenfruchtbarkeit, wenn sie sich auch nicht immer nach außen, direkt, immer darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss es geistig erstmal in sich produzieren. Man muss den Begriff geistig in sich überhaupt erst etablieren, um dann sein Beobachtungsvermögen so zu erweitern, dass man die Dinge dann auch in einem höheren Sinne erkennt. Nicht nur an der Ertragsbildung. Nicht nur das da ein schöner Humusgehalt ist oder irgend sowas. Das sind alles äußerliche Dinge. Sondern dass man innerlich als Mensch erkenntnismäßig in sein Denken fühlen und dann schließlich auch in seinem Wollen so in der Sache drin steht, dass man die Sicherheit nicht nur durch die äußere Erscheinung des Bodens, sondern innerlich in sich aufbaut. Eine innere Sicherheit gewinnen für sein Tun. Die Bodenfruchtbarkeit lebt in allererster Linie erst in unserem Erkenntnisleben und dann können wir draußen anschauen, ob es auch wirklich sich spiegelt in der Welt da draußen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun, daran können Sie vielleicht erkennen, dass es ein lebenslanges Ringen und Bemühen ist, wenn man sich dieser diesem Geheimnis der Bodenfruchtbarkeit, man könnte es parallelisieren mit der menschlichen Einsichtsfähigkeit. Auf der Menschenstufe ist es die menschliche Erkenntnis, die sich spiegelt dann in irgendwelchen Produktionen des Geistes, in der Literatur und den Künsten, in der Musik. So ist da unten auf der Erde ist die Bodenfruchtbarkeit ebenso ein Ausdruck eines umfassenden Geschehens, die man eben vergleichen kann mit dem menschlichen, künstlerischen, wissenschaftlichen Erfassen der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun möchte ich also versuchen, einmal einen Gang durch das Jahr zu machen, einen landwirtschaftlich gärtnerischen Gang durch das Jahr und zu sehen, wie da die Bodenfruchtbarkeit ständige Metamorphosen durchläuft. Es geht immer um die Bodenfruchtbarkeit. Und dennoch stellt sie sich jedes Mal ganz anders dar, im Verlaufe eines Jahres. Und bevor ich nun da mal den Gang durch das Jahr mache, wollte ich noch einmal eine grundsätzliche Bemerkung machen zum Boden selbst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Boden als Organ ===&lt;br /&gt;
Der Boden ist ja auch ein Organ, wo man gar nicht so recht weiß, wo fängt das an, wo hört es auf, oder wo ist er überhaupt? Es ist eine hauchdünne Haut über die Erde. Endlose Tiefen setzen sich nach unten fort. Endliche Höhen erweitern den Boden nach oben die Atmosphäre und bis in den Sternenhimmel. Wo ist eigentlich der Boden? Das ist die Begegnung von Kosmos und Erde. Da durchdringt sich etwas. Da durchdringen sich die Wirkungen der Planeten, die Wirkungen der Sonne, das Zentralgestirn des planetarischen Kosmos. Der ganze umfassende Fixsternhimmel ist an dem ganzen Geschehen beteiligt. Das durchdringt sich jetzt mit den Kräften der Erde von unten. Und nicht nur, was gerade im Boden da einem vor die Augen fällt, sondern aus den Tiefen der Erde strahlt es herauf und das begegnet sich. Und diese Durchdringungszone ist hauchdünn, eine dünne Haut, und diese dünne Haut hat aber einen ganz bestimmten Aufbau. Und wenigstens möchte ich das nur kurz charakterisieren. Man, es bedürfte einer viel umfänglicheren Ausführung, aber mal sozusagen auf den Punkt zu bringen, auf eine Art Formel zu bringen. Es ist so, wenn Sie ein Loch in die Erde graben, auf Ihrem Betrieb oder im Garten, also sagen wir mal einen Meter tief, zwei Meter tief oder so, je nachdem, wie der Boden beschaffen ist. Dann werden Sie feststellen, dass eine ganz bestimmte anschaubare Gliederung ihnen vor Augen tritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie haben einen schwärzlich gefärbten oder sagen wir mal dunkel gefärbten Oberboden. Das nennt man den humosen Horizont, wo also verstärkt also Humusprozesse stattfinden. Die können auch tiefer reichen, dann bis 30 bis 40 Zentimeter vielleicht, wenn man Glück hat. Und darunter kommt dann eine andere Zone, auf die komme ich gleich. Und dann noch tiefer, stößt man plötzlich auf, sagen wir mal Stein oder jedenfalls auf unverwitterte Erde und das eigentlich Kristalline oder kristallin unverwitterten Boden. Und zwischen dem Humushorizont und dem unverwitterten Boden. Da ist nochmal eben diese mittlere Schicht, und das ist die Schicht der Vertonungen. Nicht dass das Musik ist, das ist auch Musik, nur ein Stockwerk tiefer. Die Tonbildung, dass das durch die Verwitterung entsteht der Bodenton. Tonmineralien entstehen da. Und die haben auch wieder einen ganz wunderbaren Aufbau, da könnte man lange drüber reden. Jedenfalls ist diese mittlere Schicht diejenige, die eigentlich neben dem Humus der wirkliche Fruchtbarkeitsträger des Bodens ist. Es ist eigentlich das Herz des Bodens, das schlagende Herz, das ist nicht der Humus, sondern der Ton. Das ließe sich länger ausführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mensch und Boden ===&lt;br /&gt;
Das lässt sich vergleichen mit dem Menschen. Denn auch der Mensch, der hat ja sozusagen eine Zone in seinem ganzen Körperaufbau, wo man sagen kann, ja da ist eigentlich alles noch gerade in Verwitterung, da ist ein Fortlaufen in einem Verwitterungsprozess, in dem wir nämlich gedanken bilden, da stirbt etwas lebendiges in uns ab, im Nerven-Sinnes-System und dadurch können wir sozusagen überhaupt miteinander kommunizieren, über die Sprache und über unsere Gedanken. Und diese Zone, die dem Haupt des Menschen, dem Kopf des Menschen entspricht, im Nerven-Sinnes-System, das ist eigentlich das Gestein im Untergrund. Das ist genauso tot, wie unser Gehirn tot ist, wie unsere Nerven tot sind. Genau so tot ist es da unten, anorganisch, vollkommen, physisch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Gegenpol ist dann im Vergleich zum Menschen, wenn man es heruntergeht, von dem Haupt unter das Zwerchfell. Da dehnt sich ein ganz anderer Mensch aus, der ganz Unbewusste, wo organische Prozesse stattfinden, Auf- und Umbau und ein ständiges Hin und Her, ein Stoffwechsel eben, der in Verbindung steht auch mit dem Blut, wo ständiger Aufbau stattfindet aus den Verdauungsvorgängen heraus, wo auch die Blutbildung hauptsächlich in den Röhrenknochen stattfindet. Alles das. Und diese Prozesse, Stoffwechselprozesse, die finden sich im Boden oben in der obersten Schicht, eben in jener Humuszone. Da findet ständig durch die organischen Rückstände, die jedes Jahr herunter sinken, jetzt im Herbst, und die dann allmählich verdaut werden im Boden und dann sich Umformen in Humus. Alles das, das findet im Oberboden statt. Und dazwischen ist diese Tonszone. Und die entspricht dem, was beim Menschen Herz und Lunge waren. Das ist die rhythmische Zone, wo wir ständig im Rhythmus uns erleben als Mensch, ja, wo wir uns eigentlich als Mensch erleben in diesem mittleren Menschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist im Boden nicht der obere Boden, wo wir immer sagen, die Fruchtbarkeit, das ist der Stoffwechselpol, sondern es ist diese mittlere Zone, die da ständig, ich möchte sagen, quillt und schrumpft. &#039;&#039;&#039;Der Ton quillt und schrumpft, der atmet förmlich und im Jahreslauf&#039;&#039;&#039;. Also wir haben es eigentlich, wenn wir mit dem Boden umgehen, haben wir es eigentlich mit einem auf dem Kopfe stehenden Menschen zu tun, en miniature. Das kann man fortgesetzt denken in die Tiefen der Erde, das kann man fortgesetzt denken bis in die Höhen des Kosmos. Aber diese hauchdünne Haut, die zeigt eben eine Gliederung, eine Dreigliederung von Kopf und Stoffwechsel und einer rhythmischen Mitte. Mit der haben wir es zu tun. Und die gilt es immer im Blick zu haben, wenn man von Bodenfruchtbarkeit spricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Boden im Jahreslauf ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bodenprozesse im Winter ====&lt;br /&gt;
So, und wenn wir jetzt von da ausgehend mal jetzt den Blick lenken auf unseren Jahreslauf und jetzt auf diese Zeit im Jahre wir stehen jetzt am Anfang des Winters, im November, da fängt es so richtig an, wenn wir da rausgehen aufs Feld und gucken mal unseren Boden oben an, da merken wir, dass der dunkler ist, als er vorher war, als er noch im Oktober oder im September war, dass er plötzlich dunkel geworden ist. Man muss das mal einfach beobachten, man muss mal seinen Blick darauf lenken, damit wird man bemerken, der Boden wird dunkler, während der Winterzeit, wie die Atmosphäre, wie alles um uns herum dunkel wird, so auch der Boden. Das hängt damit zusammen, dass der Boden sich im Winter mit Wasser sättigt und die Luft aus dem Bodenporen verdrängt wird und ebenso die Wärme verdrängt wird. Und das wir da vor einem Urphänomen des Winters stehen, dass nämlich der Boden wirklich anorganisch-physisch groß wird. Er ist wirklich dann im Winter so tot, wie das Gehirn im Menschen eben dem Tod näher ist als dem Leben. Und immer dann, wenn etwas stirbt, ist der Keim zu etwas Höherem geboren. Und so ist es auch im Boden während der Winterzeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also zunächst einmal merken wir, der Boden ist dunkel. Durch die Wassersättigung. Und das weist darauf hin, dass die vier Elemente von Erde, Wasser, Luft und Wärme, die immer zusammenspielen, uns dann richtig einen fruchtbaren Boden erzeugen, wenn sie sich alle schön durchdringen, im Jahreslauf. Aber im Winter sondern sie sich voneinander. Dann ist das Erdige erdiger als es ist, das Wasser relativ isoliert im Boden, füllt alle Poren auf, die Luft hat sich aus der Erde herausgezogen, es wird wird bitterkalt, die Wärme zieht sich aus der Luft heraus und auch die Wärme ist dann sozusagen sonstwo. Also alle vier Elemente beginnen sich während der Winterzeit voneinander zu lösen und zu separieren und das ist die Ursache dafür, dass etwas stirbt, dass etwas tot wird. Denn im lebendigen Organismus ist alles wunderbar durchdrungen. Diese drei Sphären durchdringen sich ständig, und das ist zunächst einmal die Situation in der Erde. Die Erde wird äußerlich ganz tot. Innerlich aber nicht. Da kommen wir gleich noch mal drauf zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun können wir, beschreibe ich mal zwei Bilder der Bodenprozesse, wie sie sich im Winter in der Erde abspielen. Da ist der eine Prozess der, dass die, dass es ja äußerlich kalt wird. Nehmen Sie mal so einen Januar, wo dann so eine frostige Luft um einen herum ist, man steht draußen auf dem Acker, möglichst auch mal eine Nacht, sieht den gesternten Himmel über einen und dann unter einem ist der Boden gefroren. Man stelle sich mal raus auf den Acker und stehe dann einfach mal in vollkommener Ruhe und lässt das mal auf sich wirken. Dann merkt man, dass da etwas wirksam ist, was man gar nicht fassen kann. Aber was doch real ist, was wirksam ist, was in die Erde eingreift und was da wirksam ist, das kann man beschreiben mit dem &#039;&#039;&#039;Prozess der Kristallbildung&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Kristallbildungsprozess =====&lt;br /&gt;
Nicht nur, dass der Schnee vom Himmel fällt, in wunderschöne Kriställchen, alle &#039;&#039;&#039;hexagonal&#039;&#039;&#039;, auch so blättchenartig wie der Glimmer, wie die Tonmineralien, alle hexagonal kristallisiert, fallen da vom Himmel, sondern der ganze Boden beginnt eben durchforstet zu werden. &#039;&#039;&#039;Der Meister Frost besucht uns während der Winterzei&#039;&#039;&#039;t. Den brauchen wir. Jeder Landwirt weiß, das ist von Alters her so, dass man gesagt hat je intensiver der Winter eingreift mit seiner &#039;&#039;&#039;Kältewirksamkeit&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Frostbildung&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Kristallbildung&#039;&#039;&#039;, desto sicherer ist die Ernte im Sommer, desto qualitativ hochwertiger ist die Ernte im Sommer. Denn was da wirksam ist, dass da plötzlich die ganze Natur eigentlich ein Kristall werden will, es ist ja nicht nur das Wasser, was kristallisiert, sondern die ganze Gesteinswelt will noch mehr Kristall werden, als sie schon ist. Sie will noch mehr Ordnung, denn &#039;&#039;&#039;Kristallbildung heißt geometrische Ordnung par excellence&#039;&#039;&#039;. Also so was von Ordnung, wie die kristallisierte Gesteinswelt kann man sich in der Welt überhaupt nicht vorstellen. Und diese Ordnung verschwindet gegen den Sommer, aber während des Winters muss sie sich regenerieren. Das heißt, es sind Kräfte wirksam in der Kristallbildung während der Winterzeit, die ihren Ursprung haben nicht auf der Erde, sondern die ihren Ursprung haben in dem fernsten Kosmos. Im gestirnten Himmel. Fixsternhimmel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Griechen haben- die Griechen, die ja ein bisschen anders gedacht haben als wir Heutigen, die haben den &#039;&#039;&#039;Kristallhimmel&#039;&#039;&#039; genannt. Dass weist darauf hin! Die hatten doch eine Ahnung davon, dass der eigentliche Ursprung im Tierkreis insbesondere aber nicht nur rund um die &#039;&#039;&#039;Sphäre des Fixsternhimmels&#039;&#039;&#039;, strahlt außerhalb von Raum und Zeit, strahlt herein in die Erde und &#039;&#039;&#039;strahlt Formkräfte, kristallbildende Kräfte in die Erde&#039;&#039;&#039;. Formbildungskräfte. Und die brauchen wir so dringend in der Landwirtschaft für die gesamte Entwicklung der Bodenfruchtbarkeit. Formkräfte!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles was sich im folgenden Jahr, im Frühjahr bis in den Sommer hinein, dann an Pflanzenwachstum und so weiter da entwickeln, dass muss sich Durchformen&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039;&#039; Und der &#039;&#039;&#039;Winter sammelt die Formkräfte der Erde&#039;&#039;&#039;. Und die wirken dann fort, wirken dann durch das ganze Jahr hindurch. Und die werden insbesondere von den &#039;&#039;&#039;Tonmineralien&#039;&#039;&#039; aufgenommen. Die Tonmineralien im Boden, diese mittlere Zone, dieser &#039;&#039;&#039;Herzenszone im Boden, das ist diejenige, die diese Formkräfte bewahrt, konserviert für das ganze Jahr&#039;&#039;&#039;. Es ist ein unendlich geheimnisvoller Prozess, aber dazu braucht man Frost, dazu braucht man Kälte, dazu braucht man dieses trennende Elemente voneinander. Dazu braucht man diese Todesprozesse im Boden. Und dann wirken da Formkräfte herein, die dann für das ganze Jahr von größter Bedeutung sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun wird es einem ja vor Augen geführt, wenn wir auf das &#039;&#039;&#039;kristallisierende Wasser&#039;&#039;&#039; hinschauen. Das ist ja auch ein unendliches Geheimnis. Also zunächst einmal das, dass da aus der Luft herunterfällt, Kristallformen. Wenn Sie nun mal einen einzigen Schneekristall angucken, wenn es sehr kalt ist, dann sind es nicht verschiedene Kristalle zusammen gebacken, sondern ein einzelnes Kristall, dann ist es ein wunderbarer &#039;&#039;&#039;Sechsstern&#039;&#039;&#039;. Es ist &#039;&#039;&#039;Hexagonal&#039;&#039;&#039;, wie die Tonmineralien. Genauso kristallisiert das. Und &#039;&#039;&#039;jeder Kristall ist anders&#039;&#039;&#039;. Seit Urzeiten ist kein Kristall gleich dem anderen, aber folgt demselben Kristallisationsprinzip. Und diese kristallbildenden Kräfte, die das Wasser gefrieren lassen wird, die das Flüssige fest machen, also zum Kristall werden lassen, die wirken nun auch im Boden, so dass man das mit Augen verfolgen kann, indem nämlich, jetzt nehmen Sie an, Sie haben so einen ganz nassen Herbst, und wir haben da Rüben draußen stehen, Möhren oder sonst wie Feldgemüse. Und die kriegen Sie nicht raus weil es so nass ist. Es wird furchtbar spät im Jahr, der Boden ist voll mit Wasser gesättigt, zerfahren, kaputt und Sie fahren dann noch gerade noch rechtzeitig im November, vielleicht pflügen sie das ganze Ding rum, haben also einen knatschigen Standort, Pflugbalken die glänzen in der Luft, so kompakt ist das, dass man verzweifelt, wie soll das je wieder ein vernünftiger Boden werden im nächsten Jahr?  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Na ja, und dann geht der Winter drüber hin und dann merkt man plötzlich, dass von dieser knatschigen tonverbackenen Pflugfurchen, dass da ein wunderbar krümelnder Boden zurückbleibt. Aufgrund dessen, dass die Feuchtigkeit, der Regen eindringt in ganz feinen Haarrissen, die kann man gar nicht mit den Augen sehen, dringt das ein, sodass da überall in feinen Haarrissen diese jetzt mit Wasserkapillaren sättigen, und dann kommt der Frost und dann entwickelt der Frost dieses eigenartige Phänomen, einzigartig in der Natur, dass er, indem er fest wird, sich ausdehnt. Haben Sie das mal bedacht? Das gibt es sonst nirgends als beim kristallisierenden Wasser. Normalerweise, wenn etwas fest wird, dann zieht es sich zusammen in der Kristallisation, dann räumlich zieht es sich zusammen. Und nur, wenn es warm wird, dehnt es sich aus. Und beim Wasser ist es umgekehrt. &#039;&#039;&#039;Bei vier Grad Celsius hat es seine größte Dichte und dann, wenn es kristallisiert, dehnt es sich wieder aus&#039;&#039;&#039;. Das ist eines der bedeutendsten Ereignisse, die man überhaupt beobachten kann, im Haushalt der Natur. Denn wenn es nicht so wäre, würden unsere Flüsse in null Komma nichts zufrieren bis auf den Boden und die Fische würden alle, alle krepieren. Kein Leben würde das überleben, sondern das Eis ist leichter als Wasser, schwimmt oben auf, weil es sich als Wasser ausgedehnt hat, indem es sich kristallisiert hat. Und das findet im Boden statt. Und das ist unser bester Bearbeiter, während der Winterzeit, im Winter bearbeitet sich die Natur selber. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich muss es mal nur mal kurz andeuten. Also wenn wir hier den Winterprozess haben, dann ist der eigentliche Prozess der, dass hier die &#039;&#039;&#039;Kristallisation&#039;&#039;&#039;, die Kristallisation, die Bodenprozesse beherrschen soll. Formkräfte sind das. &#039;&#039;&#039;Formkräfte aus dem fernsten Kosmos&#039;&#039;&#039;. Und die brauchen wir! Die haben nicht nur Bedeutung, dass eine schöne &#039;&#039;&#039;Frostgare&#039;&#039;&#039; entsteht, oder der Boden wieder zerfällt/ zerkrümelt. Diese Krümel sind sehr instabil. Wenn es dann nämlich wieder einen schweren Regen darauf gibt, dann verschlämmen die alle, weil die rein mechanisch auseinander separiert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also dieser Vorgang findet da statt. Und das Ergebnis ist ein doppeltes, dass einerseits die Formkräfte absorbiert werden von den Tonmineralien in dem Boden und auch sonst von Gestein und durch die &#039;&#039;&#039;Frostsprengung&#039;&#039;&#039; beim kristallisierenden Wasser im Boden mechanisch eine &#039;&#039;&#039;Krümelstruktur&#039;&#039;&#039; entsteht, man nennt das die Frostgare, die dann möglichst erhalten werden muss, die kann man gar nicht erhalten, sondern da muss man Glück haben. Das ist einfach eine Glückssache, ob die so lange sich erhält, bis es draußen warm wird, eh es einen Starkregen gibt. Dann kommt ein neuer Prozess in Gange, den ich gleich schildern werde. Also wir haben im Winter wirklich es zu tun damit, dass die Erde sich selber bearbeitet, dass die Erde durch diese Prozesse, die ich jetzt nur kurz angedeutet habe, &#039;&#039;&#039;selber sich vorbereitet für das nächste Jahr&#039;&#039;&#039;. Und diese ganzen Prozesse, die ich jetzt hier mit wenigen Strichen gezeichnet habe, die sind im Grunde genommen &#039;&#039;&#039;Chaotisierungsprozesse&#039;&#039;&#039;. Ich chaotisiere den Boden, ich mache ihn noch toter, als er tot ist. Und da komme ich ganz zuletzt nochmal drauf zurück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Übergangsprozesse zum Frühjahr ====&lt;br /&gt;
Nun ist die Frage, wie sieht es jetzt aus im Übergang zum Frühjahr? Im Winter hat der Landwirt eigentlich nichts auf seinem Acker verloren und da soll er zu Hause bleiben, die Natur soll sich selber bearbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber da gibt es eine Zwischenzeit im Februar/März, insbesondere im Februar, wo jetzt plötzlich so die ersten warmen Sonnentage gibt. Nach &#039;&#039;&#039;Lichtmess&#039;&#039;&#039;! Ja, so die ersten warmen Sonnentage, die ersten warmen Sonnentage nach Lichtmess. Und da merkt man plötzlich drei Tage Sonne, man geht raus aufs Feld, da sieht man plötzlich, dass oben der Boden hell wird. Das heißt, das Wasser verdunstet, Luft zieht ein in den Boden, auch damit auch Wärme und wenn man draußen dann auf den Acker geht und kniet so auf dem Acker und streicht mit der Hand den Boden ein bisschen zur Seite, vielleicht so zwei, drei Zentimeter tief. Da sieht man plötzlich, da wuseltst, da wuselt es von Käfern und Würmchen und weiß nicht was alles. Ein reges Leben binnen kürzester Frist ist da plötzlich wieder durch die Wärme, die in den Boden eingezogen ist, die Feuchtigkeit ist da, Luft ist da, es durchdringt sich, die Elemente fangen an sich wieder zu durchdringen und kaum findet das statt, ist das Leden wieder rege. Das äußere Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da findet nun ein Prozess statt, der auch eben eine Glückssache ist, wenn er wirklich stattfindet. Und das ist eben das, was ich jetzt kurz schildern will, im Februar, März, dass diese &#039;&#039;&#039;Frostkrümel&#039;&#039;&#039;, wenn sie denn bewahrt worden sind, wenn sie nicht zerflossen sind durch einen Starkregen, dass wenn jetzt die Wärme eindringt in den Boden, in die Bodenporen, das Wasser verdunstet und die Luft dringt ein, dann tauchen da nicht nur die Käferchen auf und Würmchen und alles mögliche, sondern dann, wenn man da genauer hinguckt, sehr genau, man merkt nämlich, dass plötzlich diese Krümel, wirklich krümeln. Vorher sind sie irgendwo so wie Sand konnte man sie hin und her bewegen. Aber jetzt sind es ganz große Krümel geworden. Und da ist eben, dass passiert, dass diese &#039;&#039;&#039;polygonalen Krümel&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;der Erde&#039;&#039;&#039;, die also zum Teil ganz spitz sind, Tonkrümel, wenn da ein zweiter daneben ist, auch irgendwie polygonal geformt und ein dritter, dass hier plötzlich jetzt etwas auftritt, dass sich hier so Brücken bilden. Das sind &#039;&#039;&#039;Bakterienkolonien&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mikroben des Bodens fangen an, sich unglaublich zu entfalten, und zwar also an einem Tag, zwei Tagen und verbinden jetzt diese Frostkrümel der Frostgare und schon sind sie stablisiert. Und dazwischen ist dann ein Hohlraum hier, der dann Luft enthält oder wenn es stark regnet, dann Wasser enthält, aber jedenfalls eine Bodenpore. Und darauf kommt es an – hier beginnt die Bodenstruktur sich zu entwickeln im Laufe des Jahres. Und wenn das früh genug geschieht, im Februar, dann haben wir schon die ganze Ernte halb gewonnen. Wenn das in vernünftiger Weise von Natur aus geschieht, wir können da nicht viel machen, ein bisschen können wir was machen. Da kann ich jetzt nicht näher darauf eingehen, das würde zu weit führen. Wir können ein bisschen durch Abschleppen, rechtzeitiges oder durch eine ganz zarte Bearbeitung können wir die Frostgare ein bisschen einebnen. Und dann entwickelt sich diese sogenannte &#039;&#039;&#039;Lebendverbauung&#039;&#039;&#039;. Und diese Lebendverbauung, wenn sie früh genug eintritt, dann hält sich die Bodenstruktur das ganze Jahr hindurch. Die ist nicht mehr zerstörbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist ein Lebensprozess, also &#039;&#039;&#039;einem Todesprozess im Winter folgt jetzt ein erster Lebensprozess&#039;&#039;&#039;, in dem diese Krümel des Winters, die rein mechanisch sich entwickelt haben, jetzt organisch oder biologisch oder eben unter mikrobielle Tätigkeit miteinander verbunden werden. &#039;&#039;&#039;Es entsteht ein Bodengerüst&#039;&#039;&#039;. So, und diese Entwicklung setzt sich jetzt fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir kommen jetzt, wenn wir das fortsetzen, diese Betrachtung, kommen wir jetzt so aus dem Februar in den März hinein. Die Tage werden länger, die Wärmeeinstrahlung nimmt enorm zu, hängt natürlich immer von der Witterung selbstverständlich, Feuchtigkeit verdunstet, man muss dann aufpassen, dass nicht zu viel verdunstet, man muss die Winterfeuchtigkeit immer halten, so lange wie nur möglich. Aber jedenfalls muss der Oberboden abtrocknen. &#039;&#039;&#039;Da muss diese Durchdringung von Wärme, Luft und Wasser und Erde&#039;&#039;&#039; sich vollziehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Keimprozess des Samens =====&lt;br /&gt;
Und das bildet dann das &#039;&#039;&#039;ideale Saatgutbett,&#039;&#039;&#039; wo ich dann meine Saat ablege. Und Sie wissen ja, dass man sät, normalerweise nicht sehr tief, also vielleicht zwei drei Zentimeter tief und deckt es wieder mit Erde zu. Und in dieser Zone finden nun diese wunderschönen Prozesse statt, die sich dann offenbaren, schließlich in der Keimung des Samens, wenn man den Samen hier in die Erde legt, ein Sämchen in die Erde legt, sagen wir mal &#039;&#039;&#039;Sommerweizen&#039;&#039;&#039; und dann wird der so abgelegt, dass hier drunter es relativ eine feste Sohle ist, nicht ganz, ein klein bisschen angedrückt. Und da steigt jetzt das Wasser auf und hier oben ist Luft und Wärme. Hier ist Wasser und Erde und da steigt jetzt die Feuchtigkeit auf und der Same quillt. Der nimmt die Feuchtigkeit auf. &#039;&#039;&#039;Und mit dem Aufnehmen der Feuchtigkeit quillt jetzt der Mehlkörper&#039;&#039;&#039;, das sogenannte Endosperm des Samens quillt, und bestimmte &#039;&#039;&#039;enzymatische vermentative Prozesse&#039;&#039;&#039; werden jetzt angeregt durch die Wasseraufnahme. Und dadurch kommt es zu allen möglichen Umbildungen der Reservesubstanz- Stärke ist es meistens aber auch Eiweiße, die hier in dem Samen, im Samenkörper angereichert sind vom Vorjahr. Und jetzt keimt der also aus, unser Same, und was macht der? Der keimt hier aus, und das erste, was er macht hier, ist, dass er ein ganz feines Würzelchen bildet in die Tiefe. Die &#039;&#039;&#039;Keimwurzel.&#039;&#039;&#039; Und dann erst, sekundär, kommt dann hier der Spross, der dann die Erde durchbricht. Und das ist ein Keimvorgang&#039;&#039;&#039;. Und dieser Keimvorgang ist zunächst einmal ziemlich unabhängig von der Erde, das ist ein Vorgang, der im wesentlichen nur das Wasser der Erde braucht&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber damit hat sich die Pflanze noch nicht mit der Erde verbunden. Sie wächst zunächst nur mit ihren Keimwürzelchen in die Erde herein. Das können Sie sehen, wenn Sie im Roggen, im Herbst, nach drei, vier Tagen Saat, wenn die ersten  Roggen, das erste Keimblatt oder das erste Blatt erscheint, dann ziehen Sie mal so ein Pflänzchen raus, dann sehen Sie, dass in den Wurzeln- oft sind es schon drei Wurzeln, dass da Erde dranhängt. Da haftet Erde an der Wurzel. Und dann fragt man sich: Wie kommt das? Zuerst, wenn man es nämlich ganz früh rauszieht, hängt keine Erde dran. Jetzt plötzlich hängt die Erde dran. Das hängt damit zusammen, dass jetzt nachträglich jetzt hier ganz feine Wurzelhärchen entstehen, wo sich die Pflanze wirklich mit der Erde verbindet. Zunächst ist sie nicht mit der Erde verbunden. Sie wächst rein aus dem Reservoir des Samens. Und wenn der leer ist, was dann? Wie wächst sie eigentlich weiter? Woher kommt jetzt eigentlich die Substanz, die sie weiter wachsen lässt? Die Kraft? Wo holt sie die her? &#039;&#039;&#039;Und wenn man dieser Frage weitergeht, dann müsste sich die ganze Wissenschaft heute auf den Kopf stellen&#039;&#039;&#039;, eigentlich. Wenn man das wirklich ernst nehmen würde, was man eigentlich auch beobachten kann. Sie kann nicht mehr aus dem Samen wachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber jetzt ist die Frage: Was macht die Pflanze da mit dem Boden? Und dazu dienen diese ganz feinen Wurzelhärchen. Das sind Ausstülpungen, ganz feine Ausstülpungen, aus der &#039;&#039;&#039;Wurzelepidermis&#039;&#039;&#039; der &#039;&#039;&#039;Wurzelhaut&#039;&#039;&#039;, und zwar aus einer Zelle, immer so ein kleines Wurzelhaar. Und die wachsen jetzt zusammen mit den Tonmineralien des Bodens. Deswegen ist es so wichtig Ton im Boden zu haben. Die wachsen mit den Tonmineralien so zusammen, dass man da keine Grenze mehr findet zwischen dem anorganisch Toten und dem Lebendigen der Pflanze. &#039;&#039;&#039;Es ist eine unbeschreibliche Tatsache, dass das Leben, das die Pflanze, die Fähigkeit hat, mit dem anorganischen Toten in Eins zu verwachsen.&#039;&#039;&#039; Dass die Erde dann quasi nicht mehr nur ein anorganisch totes Gebilde ist, sondern durch das Pflanzenwachstum sich allein schon dadurch belebt, dass die Wurzelhärchen mit den Tonmineralien in Eins zusammenwachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Juveniler Wachstumsprozess der Pflanze =====&lt;br /&gt;
Und was machen jetzt diese Würzelhärchen da eigentlich? Diese Wurzelhärchen sondern jetzt etwas ins Erdreich ab, was die Pflanze hier oben plötzlich im Sonnenlicht, wenn sie da jetzt ihre Blätter entwickelt, das erste, zweite, dritte Blatt, und der Sommerweizen, der synthetisiert jetzt- ein schreckliches Wort. Der trinkt das Sonnenlicht, der trinkt das Sonnenlicht! Das heißt kosmische Wirkungen, &#039;&#039;&#039;Leben entsteht aus dem Kosmos heraus&#039;&#039;&#039;, nicht von der Erde, sondern durch die Einstrahlung des planetarischen Umkreises bildet sich jetzt hier lebendige Substanz in den Blättern, die sogenannte Assimilation des Sonnenlichtes. Und da finden jetzt alle möglichen physiologischen Vorgänge statt, die die sogenannten Assimilate erzeugen. Die Assimilate sind Eiweiße, das ist Stärke, das ist zuckerartige, kohlenstoffartige, fettartige Substanzen, durch die dann die Pflanze dann so langsam wächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das Eigenartige ist, dass- und ich frage mich immer, ob der liebe Gott da so richtig bei Sinnen war in der Schöpfung, dass nämlich jetzt von dem was hier oben gebildet wird, das nicht dazu dient, dass die Pflanze weiter nur wachsen soll, sondern das geht herunter in die Wurzel. Und das wird dann plötzlich über diese Wurzelhaare ausgeschieden ins Erdreich. &#039;&#039;&#039;Die Pflanze ist ein Eimer ohne Boden, in ihren Wurzeln&#039;&#039;&#039;. Die scheidet das was da oben unter der Sonne gebildet ist, das rinnt herunter, außerhalb des Kambriums- kann ich jetzt nicht im Einzelnen schildern, was es bedeutet, herunter in einem Strom in diese Wurzelhaare und wird jetzt von diesen Wurzelhaaren hier ins Erdreich abgesondert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Stoffaustausch =====&lt;br /&gt;
Die Pflanze verliert das, was sie da gebildet hat, in der Atmosphäre, hinein in die Erde. Schon &#039;&#039;&#039;dieser Prozess zeigt, dass nicht der Boden die Pflanze ernährt, sondern die Pflanze den Boden&#039;&#039;&#039;. Das ist der eigentliche Prozess! Sie ernährt durch das, was sie synthetisiert, an der Sonne, mit dem ernährt sie jetzt die Erde. Das strömt aus! Und was da ausströmt, sind Eiweiße, Eiweißsubstanzen, &#039;&#039;&#039;Niedermolekula&#039;&#039;&#039;r, Zucker und Enzyme, Fermente und Säuren, organische Säuren noch und noch. Und der ganze Stoffwechsel der Pflanze ergießt sich da unten in den Boden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dadurch jetzt wird das Bakterienleben, das Mikrobenleben im Umkreis der Wurzel ungemein angeregt. Die vermehren sich wie Verrückte und dann bilden sich jetztz um die Wurzeln herum so ein schmaler Saum von vielleicht zwei Zentimeter, drei Zentimeter Dicke, die sogenannte &#039;&#039;&#039;Rhizospähre&#039;&#039;&#039;, wo sich das ganze Bodenleben konzentriert, um die Wurzel herum. Und dieses Bodenleben geht eine Symbiose mit der Pflanze ein. Und die Umbildung, das ist sozusagen ein Stoffwechselprozess der Ausscheidung, der Pflanzenwurzel ins Erdreich, in diese Richtung. Und die Antwort ist, dass jetzt die Mikroben die da diese vorhandenen organischen Rückstände im Umkreis der Wurzel, zum Beispiel der Humus, oder noch andere, noch mehr Humusbestandteile aus dem Vorjahr, die werden jetzt abgebaut im Umkreis der Wurzeln. Und das Ergebnis sind dann Mineralstoffe, Mineralsalze. Abbauergebnisse hier durch diesen Stoffwechsel. Und diese Mineralsalze nehmen die Wurzelhaare gleichzeitig, indem sie etwas ausscheiden, nehmen sie gleichzeitig die Mineralsalze auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist unbeschreiblich! &#039;&#039;&#039;Es ist ein gleichzeitiger Prozess&#039;&#039;&#039;. Einerseits Ausscheidung organischer Substanzen und eine Antwort in Anregung des Mikrobenlebens und Abbauprozesse, die sich abspielen. Humusabbau, entstehen jetzt mineralisierte Salze und die nimmt die Pflanze ebenso mit den Wurzelhaaren auf. Die Pflanze im Frühjahr steuert die gesamten Bodenprozesse. Sie steuert die Ausscheidung, das ist eine Art Wahrnehmung, was braucht sie für ihr Wachstum und dann scheidet sie also Pflanzensubstanzen aus, Pflanzen aus, die wirken abbauend oder fördernt auf das Mikrobenleben, die bauen den Humus ab, wir verlieren im Frühjahr enorm an Bodenfruchtbarkeit. Wir fördern das sogar. Im Frühjahr werden die Böden einfach ärmer an bestehender Bodenfruchtbarkeit durch diese Abbauprozesse. Aber die führen zu einer Art Mineralisierung, Entstehen von Mineralsalzen, die mit dem Bodenwasser von den Wurzelhaaren aufgenommen werden. Das ist der primäre Prozess, das ist der sekundäre Prozess. Das ist ein ein Stoffwechsel aktiver Prozess und das ist ein Wahrnehmungsprozess. Die Wurzeln sind Wahrnehmungsorgane für die Mineralsalze der Erde. Augen. Schlechte Augen. Aber immerhin. Veranlagte Sinnesorgane. Das ist der Frühjahrsprozess. Warum die Pflanzen im Frühjahr so schön wachsen können. Aber sie wachsen dadurch, dass sie, ich möchte mal sagen, die vergangenen Lebensprozesse, die sich bewahrt haben im Boden, im Humus, dass sie die abbaut und nutzt, um jetzt ein neues lebendiges Gebilde zu erzeugen, ihre eigene Gestalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die frühen Alchemisten des 13., 14. Jahrhunderts&#039;&#039;&#039;, das waren die klassischen, alles andere spätere, es waren keine Alchemisten mehr. Die hatten noch wirklich ein Naturverständnis ganz anderer Art als die folgenden Naturwissenschaften. Und die haben den Humus bezeichnet als einerseits das Gedächtnis der Erde, das heißt das vor vergangene Jahre sich humifiziert haben, gleichsam bewahrt haben im Humus und jetzt sozusagen den Anschluss finden an das, was jetzt in Zukunft sich da an Pflanzenwachstum entwickelt. Und die haben eben &#039;&#039;&#039;den Humus bezeichnet als den Universalensamen der Erde&#039;&#039;&#039;. Es ist so ein wunderschöner Ausdruck. Was ich zuerst hier hingeschrieben habe, das ist der &#039;&#039;&#039;Indivdualsame&#039;&#039;&#039;. Und der ernährt sich, solange er noch eben aus seinem Samenkörper heraus noch irgendwie organische Substanz zur Verfügung hat. Und dann ist Schluss! Und jetzt wächst herunter die Pflanze in den Boden hinein und findet dort einen Universalsamen. Und das haben die Alchemisten als den Humus bezeichnet. Humus gleich Universalsamen gegenüber dem Individualsamen hier oben. Und sodass der Individualsamen muss auf die Erde fallen und dann antwortet der Universalesamen, das heißt die Mutter Erde. Das ist eigentlich derselbe Begriff, dass man von der Mutter Erde spricht. Das ist der Universalsame, aus dem jetzt im Verlaufe des Jahres die Pflanze wächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Atmungsprozesse im Boden =====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Und diesen Prozess müssen wir steuern. Jetzt müssen wir wach werden als Landwirte.&#039;&#039;&#039; Im Winter soll man zu Hause bleiben, hinterm Ofen. Aber hier jetzt im Frühjahr müssen wir sehen, dass wir diesen Prozess fördern. Wir müssen den Humusabbau fördern. Und das machen wir dadurch, dass hier oben, ganz dünn, immerfort, hier oben, den Boden offen halten, die Kruste brechen, zwei, drei Zentimeter nicht mehr. Es ist eine, ich nenne es eine Haut-Bearbeitung. Schräge Hacke, ganz flach gerade die Kruste. Nach jedem Regen im Frühjahr sofort raus auf den Acker und die Kruste gebrochen. Dann fängt nämlich der Boden an zu atmen, denn er bildet immer im Boden, unten, bildet er CO2, Kohlendioxyd und das ist &#039;&#039;&#039;Kohlensäure,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;das ist ein Gift für die Wurzeln&#039;&#039;&#039;. Und das muss raus. Und es muss Sauerstoff rein für die Mikroben, dass sie leben können. Sauerstoff. Verstehen sie? &#039;&#039;&#039;Der Boden atmet wie der Mensch!&#039;&#039;&#039; Der atmet Kohlendioxyd aus und Sauerstoff ein. Und das fördern wir durch diese Hautbearbeitung im Frühjahr. Da fängt dann plötzlich der Acker draußen an zu atmen, und die Kohlensäure ist eben schwerer als die Luft. Das heißt, die möchte immer da unten bleiben, und dann öffnen wir den Boden hier oben und dann streicht hier ein Wind über den Acker, und der reißt die schwere Kohlensäure aus den Bodenöffnungen, aus den Bodenporen heraus. Die Natur, die verhält sich nach außen gestülpt. Wenn man das immer genauer betrachtet, verhält sich immer so, wie ein menschlicher Organismus. Also die &#039;&#039;&#039;Bodenbearbeitung mit Striegel und Hacke&#039;&#039;&#039;, die ist sozusagen im Frühjahr die Hilfe, um diesen Prozess der Ernährung des Bodens durch das Lebendige der Pflanze selbst zu befördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Übergangsprozesse zum Sommer ====&lt;br /&gt;
Und jetzt schreiten wir weiter im Jahreslauf. Jetzt kommt eine Zeit, so im Mai, beim Getreide. Bei den anderen Feldfrüchten ist das anders. Bei den Früchten, beim Gemüse, bei den Kartoffeln. Da bleibt der Boden noch lange offen, bis sich die Reihen schließen. Das wird es Juni. Das heißt, man muss dann immer noch diese Art von Bearbeitung fortsetzen. Deswegen heißen die ja auch &#039;&#039;&#039;Hackfrüchte&#039;&#039;&#039;. Also man hackt nicht nur das Getreide kann man nur hacken bis es anfängt zu schossen. Aber dann ruht jeder Eingriff durch den Menschen. Aber bei den Hackfrüchten dauert es noch bis Mitte Juni unter Umständen, dass man da die Feldfrüchte noch in diesem gesagten Sinne, immer die Kruste offen hält, damit der Boden atmen kann und dass diese mikrobiellen Abbauprozesse gefördert werden. Deswegen sind die &#039;&#039;&#039;Kartoffeln&#039;&#039;&#039;, wie man früher gesagt hat, Mistfresser. &#039;&#039;&#039;Die verbrauchen Bodenfruchtbarkeit&#039;&#039;&#039;. Noch und noch. Durch diese häufige Bearbeitung. Aber sie setzen es um in eine gute Ernte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Die Kieselsäure im Getreide =====&lt;br /&gt;
Jetzt gibt es aber beim Getreide einen Prozess, den muss ich doch schildern. Der ist einfach, ich möchte sagen, es ist ein Wunder, einfach schlicht ein Wunder. Und das Getreide kommt ja dann Mitte Juni zur Blüte. Vorher schosst es von Knoten zu Knoten. Immer verlängern sich die Knoten und man kann zugucken, wie dann Roggen dann plötzlich da über Nacht in die Länge strebt, in die höher strebt bis zu 2 Meter und darüber hinaus. Dieser dünne Halm. Und dann fängt das Getreide zu blühen an, sehr unscheinbar. Man merkt es nur an den Sporenwolken, die dann vielleicht mal bei Wind durch die Landschaft fliegen. Sehr verborgene Blüten in den Ähren oben, die das Äußerste, das Höchste da sind. Und jetzt findet um die Blütezeit, beginnt das verstärkt und bis in die Reifezeit hinein ein Prozess, der eben wirklich, also in gewissem Sinne, das Ende des Pflanzenwachstums bedeutet, nämlich während der Zeit, schon von der Blüte an sterben die Wurzeln ab. Die jüngsten Wurzeln, die zuletzt gebildeten Wurzeln, die halten sich dann und da noch, aber dann die Älteren, die sterben schon ab, und auch &#039;&#039;&#039;das Getreide stirbt von unten nach oben ab.&#039;&#039;&#039; Das ist auch ein interessantes Phänomen. Die untersten Blätter zuerst. Zuletzt bleiben noch das Fadenblatt, das oberste bleibt noch grün und dann stirbt das auch ab, da bleibt noch der letzte Halminternodium bis zur Ehre bleibt noch grün und dann sind auch noch die Spältzen ein bisschen grün und dann werden auch die Spältzen schließlich braun und verwelken. Und so geht der Prozess vor sich, von unten nach oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und parallel zu diesem Vorgang findet nun folgendes statt: Die Pflanze hat das ganze Frühjahr hindurch, hat sie alles aus dem Boden aufgenommen, insbesondere den Stickstoff, der da frei wird durch den Abbau der Humus-Substanz, Phosphorsäure aufgenommen, durch die Humus-Substanz, Kalium aufgenommen durch Äsung der Bodenmineralien und sogenannten Ionenaustausch aufgenommen, also sehr intensive Vorgänge, die da im Wurzelbereich sich abgespielt haben. Und jetzt kommen die zuende. Und als letzter Neuer kommt ein Bodenprozess jetzt, dass die Pflanze über die Wurzeln die sogenannte &#039;&#039;&#039;Kieselsäure&#039;&#039;&#039; aufnimmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Kieselsäure ist eine kolloidale Substanz&#039;&#039;&#039;, die also die Bodenhohlräume auskleidet, so ein wabbeliger Pudding ist das, &#039;&#039;&#039;amorph&#039;&#039;&#039;, gestaltlos, die durch Verwitterung entsteht der Tonmineralien. Und diese Säure steigt nun auf im Halm und durchdringt die ganze Pflanze. Und zwar steigt sie so auf, dass sie sich die Tendenz hat, nach immer sich in der Peripherie dann ab zu lagern. Also das am Äußersten des Halms sich da die Kieselsäure ablagert, oder in den Blättern steigt sie auf auch in die Fadenblättern, oben in die ausbreitenden Blätter, immer am Rand, am äußersten Rand und in der äußersten Spitze ist der größte Kieselsäuregehalt. Und du gehst von Blatt für Blatt hoch. Und immer mehr Kieselsäure, immer mehr Kieselsäure. Und dann geht es schließlich in das letzte Internodium bis in die Ähre. Das ist schon ganz dünn. Der Halm ist da schon ganz dünn, im letzten Internodium. Aber so beweglich im Wind, elastisch, wunderbar wie ein Roggenfeld, wie in Silberwogen, wie der Goethe das mal ausdrückt im Faust, wogt da das Feld der Ernte entgegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Kieselsäure erfährt nun die höchste Konzentration oben in der Ähre. Und da in den Spelzen. Das sind die Deckspelzen, die das Korn umhüllen. Und noch einmal gesteigert in den Grannen. &#039;&#039;&#039;Die Grannen sind praktisch 90% Kieselsäure in der Asche&#039;&#039;&#039;. Wenn man die also verascht, dann ungefähr 90% Kieselsäure. Was ist das für ein Prozess? Die ganze Pflanze umgibt sich gleichsam mit einem Kieselmantel. Und der trocknet dann aus. Diese Kieselsäure ist zunächst ist sie noch weich, feucht, trocknet in der Reife aus. Und dann? Was sieht man dann? Dann glänzt das Getreide. Dann bekommt es einen Glanz. Schauen Sie mal einen Haferstroh an. Dieser goldene Glanz. Der rührt von dieser Kieselsäure her. Und was ist das? Das ist &#039;&#039;&#039;Opal&#039;&#039;&#039;. Das ist ein Halbedelstein. &#039;&#039;&#039;Die ganze Pflanze umhüllt sich sozusagen mit einem Halbedelstein,&#039;&#039;&#039; nämlich eintrocknender Kieselsäure. Amorph, nicht kristallisiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das sind sozusagen die &#039;&#039;&#039;Formkräfte&#039;&#039;&#039;, die jetzt aus dem verwitternden Mineral des Winters, sozusagen diese Formkräfte heraufschicken in die Pflanze und ihr die letzte Gestalt geben. Dann ist Schluss. Dann setzt der Reifeprozess ein. Dann kommen die Teilreife, dann die Gelbreife, dann die Todreife, reift das Korn und dann setzt die Ernte ein. Aber dieser Prozess geht ihm voraus, denn wenn Sie mal auf einer Pflanzenzüchtung auf dem Dottenfelderhof oder andernorts mal mal hingucken, wie variantenreich die Farben sind von Getreiden und dass das betont wird, insbesondere dann durch diese Kieselsäure Ausscheidung der ganzen grünenden Pflanze in die Peripherie, dann kann man einfach staunen, das ist wirklich ein Geheimnis, wo man erschüttert jedes Jahr davor steht. Und wenn Sie das mal vergleichen mit konventionellem Stroh, stickstoffgedüngten Stroh wohlgemerkt, da werden Sie merken, dass das &#039;&#039;&#039;Stroh im konventionellen Landbau immer relativ grau bleibt, stumpf in der Farbe&#039;&#039;&#039;. Dass das konventionelle Stroh, draußen, wenn man das dann in der Ernte mal betrachtet, dass das relativ stumpf ist in der Farbe, nicht glänzt. Und wenn Sie das in die Hand nehmen und versuchen es zu brechen, dann bricht es nicht, sondern es knickt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Die kurze Strohgeschichte =====&lt;br /&gt;
Ich kann da kurz eine Geschichte noch zwischenschieben. Wir hatten vor, das war, hatte sich noch in den 60er Jahren abgespielt, 50er Jahren. Während meiner Lehrzeit, hab auf einem biologisch-dynamischen Betrieb eben auf dem Dottenfelderhof meine Lehre damals gemacht. Und da hatten wir noch einen Viehhändler. Und der hat seinen Ackerbau aufgegeben und hat gesagt, er will von uns das Stroh haben, da kriegen wir den Mist zurück. Und da hat er von uns das Stroh geholt und kommt dann morgens in den Stall und sucht das Stroh. Da liegt das Heu noch in der Krippe, und das Stroh war gefressen. Da haben die Kühe das Stroh, dem Heu seinem Heu bevorzugt, weil es ein glänzendes Haferstroh war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Kühe sind die besten Analytiker die es überhaupt gibt es auf der Welt.&#039;&#039;&#039; Und der kam auf dem Hof extra aus dem Grund, um uns zu sagen, er versteht die Welt nicht mehr, dass sein Heu, was normalerweise das Futter wäre, in der Krippe liegen geblieben ist. Und die haben so lange rumgemacht, dass sie die Einstreu aufgefressen haben. Das hängt mit diesem Reifeprozess zusammen und kein Getreide taugt was. Das kann ich Ihnen jetzt schon sagen. Was nicht diesen Prozess durchlaufen hat. Diese letzte Durchformung des Getreides, das ist eine Frage der Ernährungsphysiologie. Diese letzte Durchformung, dass nicht nur außen die Kieselsäure als Mantel sich bildet, sondern das alle in sogenannte Inhaltsstoffe, ist auch ein schreckliches Wort, eigentlich, alles, was nur irgendwie physiologisch, substanzbildend wirkt in der Pflanze als Eiweiß, oder ob die die Kohlenstoffgerüst oder was es sein mag, dass das durchgeformt ist!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn plötzlich in der Getreideähre oben im Korn sich Nitrat findet, Sie kennen ja wohl das Wort &#039;&#039;&#039;Nitrat&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;(NO3)&#039;&#039;&#039;, das ist also das, was heute überall in der Diskussion ist. Wenn sich da was findet, dann ist das eine Katastrophe! Das ist ernährungsphysiologisch eine einzige Katastrophe. Sondern dieses Nitrat, das gehört unten in die Wurzel. Da hat es seinen Ort. In den Roten Rüben, da ist sehr viel Nitrat drin. Und da hat man immer gemeint, man darf die Roten Rüben nicht mehr essen, weil die kann zorogen sein, wegen dem hohen Nitratgehalt. Das war Anfang der 80er Jahre, hat einen ungeheuren &#039;&#039;&#039;Einbruch im biologisch-biologischen Landbau&#039;&#039;&#039; damals gegeben, weil die Konsumenten haben &#039;&#039;&#039;keine Roten Rüben mehr gegessen&#039;&#039;&#039;. Aufgrund dieser Aussage. Ein völliger Unsinn. In die Wurzel gehört Nitrat. Das ist ein Salz. Die Wurzel ist salzartig, das Korn da oben, was da drauf ist, da muss dieses salzartige total verwandelt werden, durchstrukturiert werden in wirklich reifes Eiweiß, reife Kohlenhydrate, reife Fette. Der Ausreifungsprozess, das heißt eine Begleitung des Absterbens der Pflanze, diese Auseifung muss bis zum letzten geführt werden. Und da darf da oben in dem Getreidekorn nichts mehr von &#039;&#039;&#039;niedermolekularen Eiweißen&#039;&#039;&#039; sein, Aminosäuren, freien Aminosäuren oder Nitraten oder Amiden oder irgend so etwas, sondern &#039;&#039;&#039;ein durch und durch gestaltetes Eiweiß&#039;&#039;&#039;! Und das ernährt! Das braucht der Mensch! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das sind ist jetzt diese Übergangszonen, Übergangsgeschehen vom Frühjahr zum Sommer hin. Und diesen Jahreslauf macht übrigens das &#039;&#039;&#039;Getreide&#039;&#039;&#039; ganz ideal durch. Also ist fast &#039;&#039;&#039;ein Repräsentant für die gesamte fruchtbildenden Pflanzen&#039;&#039;&#039;, steht eigentlich das Getreide da, übrigens die erste Kulturpflanze, die der Mensch überhaupt gezüchtet hat. &#039;&#039;&#039;Die ältesten Kulturpflanzen ist die Wintergerste und der Winterweizen,&#039;&#039;&#039; im achten vorchristlichen Jahrtausend. Da gab es noch keine Gemüsen. Da gab es das alles noch nicht, das kam erst in der folgenden Zeit. Und die ersten waren die Getreide. Und weil die Getreide sozusagen am deutlichsten den Jahreslauf, das Sonnenjahr abbilden, in allen Prozessen des Wachstums, in allen Prozessen der inneren Physiologie bis hin zum Nährwert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sommerprozesse im Getreide ====&lt;br /&gt;
So, und jetzt kommen wir in den Sommer. Im Sommer. Im Juli reift das Getreide von der Teigreife über die Gelbreife zur Todreife. Und früher hat man das Getreide gemäht in der Gelbreife. Da konnte man das noch nicht brechen über den Daumennagel, das war das Zeichen, sondern es hat sich noch ein bisschen drüber gebogen, zwar noch plastisch, ein bisschen, aber schon gelb. Und dann hat man es gemäht, noch früher, erst mit der Sense und dann später dann mit dem &#039;&#039;&#039;Mähbinder&#039;&#039;&#039; und hat es in Hocken aufgestellt. Die ältere Generation kennt das ja noch, die Felder, die Felder draußen, überall diese Garben gestellt waren in solchen Hocken. Und da hat man das dann eine Woche oder 14 Tage, je nachdem wie das Wetter war, nachtrocknen lassen und dann hat man die Garben eingefahren und eingebanst In den großen Feldschäunen, die es ja heute gar nicht mehr gibt. Und dann hat man sie im Winter dann gedroschen, das war so der Weg, noch in den 50er Jahren, 60er Jahren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und heute muss man das Getreide in der Todreife dreschen. Das heißt, wenn man das über den Daumen brechen kann, wenn das Korn über den Baum bricht, dann ist es eigentlich unterhalb ungefähr 16% Feuchtigkeit und dann kann man es dreschen. Und dann kann man das direkt einfahren, vielleicht noch ein bisschen nachtrocknen wenn es notwendig ist. Ansonsten ist die Ernte gelaufen und man merkt eigentlich gar nicht mehr auf den Höfen heute, dass es überhaupt Ernte ist. Früher waren alle draußen, alle Menschen, der ganzer Hof, da blieb niemand zu Hause, nur noch die Katzen und die Mäuse. Alles war auf dem Feld draußen. Und &#039;&#039;&#039;das war die schönste Arbeit im ganzen Jahr&#039;&#039;&#039;, möchte man sagen, diese Erntearbeit. Und heute läuft das einfach irgendwie ab, so nebenbei. Der Lohnunternehmer kommt, drischt das Zeug runter auf den Wagen und schon ist es verschwunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ernte nun, welcher Bodenprozess oder welche Fruchtbarkeitstufe müssen wir jetzt ins Auge fassen, in der Sommerzeit? Im Winter bearbeitet sich die Erde selber, im Frühjahr muss ich nachhelfen mit einer Hautbearbeitung und muss den Humusaubbauprozess fördern. Und jetzt ernte ich das Getreide und zurück bleibt die Stoppel. Und da hat sich auch ein bisschen Unkraut entwickelt, das soll ja auch so sein, auf dem Acker. Man soll nicht Unkraut freie Äcker haben, das verträgt die Natur nicht, muss immer ein bisschen Unkraut da sein, das gehört einfach zum, nur das richtige Maß muss man eben finden. Und dann liegt da Spreu auf dem Feld vom Dreschen und irgendwelche sonstigen Halmrückstände und so weiter. Und um welche Maßnahme geht es jetzt, um der Bodenfruchtbarkeit ihr wieder einen neuen Impuls zu geben? Schauen wir uns doch einmal an, da stehen die Stoppeln hier draußen auf dem Acker, da drunter ist die Wurzelmasse, hier unten, und hier liegt noch alles mögliche organische Reste obenauf. &#039;&#039;&#039;Und jetzt kommt es darauf an, dass wir stärker aktiv werden als Landwirte&#039;&#039;&#039;. Im Frühjahr haben wir nur da oben rumgekratzt, auf dem Boden, und jetzt müssen wir eingreifen in den Boden, und zwar bis zu ungefähr einer Tiefe von acht Zentimeter, müssen wir jetzt, den sogenannten Stoppelsturz, das ist der sogenannte Stoppelsturz. Und das heißt, dass man jetzt also die Stoppeln wendet oder eingrubbert, oder es gibt da verschiedene Möglichkeiten, sodass jetzt hier, sozusagen eine Mulchschicht entsteht, wo die organische Substanz sich mit dem Erdreich vermengt. Darauf kommt es zunächst an. Und arum ist das so wichtig? Nicht so tief, um Gottes Willen, nicht! Denn das ist eigentlich diese Schicht, so &#039;&#039;&#039;ungefähr bis acht Zentimeter&#039;&#039;&#039;, das ist bei den einzelnen Böden verschieden. Aber das ist die Schicht, die vom Frühjahr, März, als diese durch die Lebendverbauung sich im Verlaufe des Jahres hinentwickelt hat, zu einer wunderbaren Bodengare, ungeheuer stabil, große Hohlräume, die den starken Niederschlägen, wenn es dann mal gewittert und also wirklich mal so 30 Millimeter auf einmal runterhaut, dass sie nicht oben oberflächlich ablaufen, sondern dass sie einfach vom Boden aufgesogen werden. Dazu braucht man eine solche komprogene, das heißt also sehr, sehr porenreiche Oberschicht, die im wesentlichen durch &#039;&#039;&#039;Lebendverbauung&#039;&#039;&#039; und dann in der Folge durch &#039;&#039;&#039;tierische Bodenorganismen&#039;&#039;&#039;, Regenwürmer vor allen Dingen, gebildet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So, und jetzt haben wir also eine solche Bearbeitungsmaßnahme vorgenommen. Es gibt da heute verschiedene Instrumente. Kann ich auch nicht im Einzelnen aufzählen. Es ist ganz wurscht, was man hat, man soll nur damit richtig umgehen. Also man glaubt immer als Landwirt, das ist ein Glaube, der mir so seit den 50er Jahren entgegengetreten ist:  Es gäbe ein Gerät, was alles macht, ohne dass man denken muss. Damals war &#039;&#039;&#039;die Fräse&#039;&#039;&#039;, wie die Fräse aufkam, da hat man gesagt, jetzt hanem wir endlich das Gerät, was wirklich dieser Durchmischung und diesen Mulcheffekt erzeugt Uud alles. Paar Jahre später stand die Fräse schon wieder in der Ecke. Und bald ind die Brennnesseln wieder drüber gewachsen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also daran kann man erkennen, alles was der Landwirt macht ist keine Wissenschaft, sondern ist eine Kunst. Er muss die Wissenschaft haben, gell? Er muss etwas wissen. Aber indem er, sobald er etwas tut, muss es Kunst werden. Und dann gibt es keine Definition mehr. Da kann ich nicht mehr: so muss ich, oder: nur so. Keine Ideologie, gar nix! Beobachten und denken. Dann klappt das mit jedem Instrument, irgendwie. Also diese Stoppelbearbeitung, die steht jetzt im Sommer an. Und warum ist die so wichtig? Ich durchmische organische Substanz mit mineralischer Substanz während des Sommers. Und jetzt kommt es darauf an, einen Bodenprozess in die Wege zu leiten, der nicht mehr ein lebendiger ist wie im Frühjahr durch die Pflanzen, durch die Wurzelausscheidungen, alles das. Sondern &#039;&#039;&#039;ich muss die Bodentierwelt in ihrer Tätigkeit anregen&#039;&#039;&#039;. Die Bodentierwelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das Seelische im Tier ====&lt;br /&gt;
Denn die Tiere sind etwas anderes als die Pflanzen. Die Pflanzen sind bloß lebendig. &#039;&#039;&#039;Die Tiere sind beseelt.&#039;&#039;&#039; Und dadurch ist ein Tier Tier, weil es beseelt ist. Und das Seelische, was die Tiere bewegen lässt, frei bewegen lässt über die Erde, das sie Laute abgeben, dass sie durch die Sinne in die Welt gucken, die Tiere, auch die Spinnen haben selbstverständlich Sinnesorgane. Auch die Regenwürmer haben Sinnesorgane, keine Augen, aber Tastorgane, also alles das sind Instrumente, leibliche Instrumente, das ein seelisches sich in der Welt betätigen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich sage immer, man kann ein Tier erst dann wirklich verstehen. Anfänglich sagen wir mal. Verstehen, wenn man darauf hinschaut: Was macht es? Was tut es? Was ist eigentlich seine Lebensäußerung oder Seelenäußerung in der Tätigkeit? Wenn ich die Tätigkeit einer Spinne anschaue oder eines Marienkäferchens oder einer Schlupfwespe oder was es auch für eine unscheinbares Wesen sein mag, dann merke ich, was sie tun, ist so unendlich Weisheitsvoll. Das ist die blanke Offenbarung der Weisheit in der Welt. Alles was die Tiere machen. Sehr eingeschränkt jeweils. Die Spinne, wenn die ihre Netze spinnen, über die über die Äcker oder in dem Gebüsch, dieses Wunder, des Spinnennetzes, was es auch sein mag. Es ist so durch und durch Weisheitvoll, dass keine menschliche Technik das überhaupt nur annähernd wiederholen kann. &#039;&#039;&#039;Die Tierwelt in ihrem Tun, offenbart ihr eigenes Seelisches, in dem was sie tut&#039;&#039;&#039;. Deswegen muss man auf die Tätigkeit achten, muss die Kuh immer in allen ihren Tätigkeiten im Stall, auf der Weide, wo auch immer, in allen ihren Lebensäußerungen, muss man beobachten, muss man &#039;&#039;&#039;mitempfinden&#039;&#039;&#039;.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da merkt man plötzlich, was die Kuh für ein himmlisches Wesen ist. So haben es die Ägypter empfunden, die oben zwischen die Hörner der Göttin Hathor wurde dargestellt wie eine Kuh, haben da zwischen die Hörner die Sonnenscheibe rein gemacht. So haben sie die Göttin Hathor abgebildet als Kuh. Bei den Hindus ist sie heute noch heilig, und sie war das heilige Opfertier durch alle Zeiten. Was ist das? Was macht das Tier? Was lebt da drin seelisch? Und was bringt es nach außen zur Offenbarung? Also diese Seelenäußerung in der Tätigkeit. Ja, das ist eigentlich nichts anderes als ein ein Beobachtungsfeld um an das Wesen dieses Tieres heran zu kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Tätigkeit der Regenwürmer ====&lt;br /&gt;
Und gerade im Sommer haben wir es nun zu tun, eigentlich mit der Tätigkeit der Bodentierwelt. Die müssen wir aktivieren. Und das geschieht dadurch, dass wir jetzt ihnen den Tisch bereiten, durch diese Mulschung der organischen Rückstände. Und unter den vielen, vielen, vielen Tieren, Tierarten, die da tätig sind, unscheinbar und dann deutlicher in Erscheinung treten. Da steht nun der Regenwurm im Vordergrund. Und zwar der Tauwurm, &#039;&#039;&#039;der klassische Tauwurm&#039;&#039;&#039;. Es gibt ja verschiedene Regenwurmarten und der Tauwurm ist derjenige, der sein Leben darin besteht, dass er senkrechte Röhren macht, so, kerzengerade in die Tiefe, bis zu &#039;&#039;&#039;7 Meter&#039;&#039;&#039; tief in Lössböden hat man solche Regenwürmer gefunden. Und in diesen Röhren bewegen die sich rauf und runter. Das ist ein Wurm. Und der Wurm, sobald er aus den Röhren rauskommen, dann schlängelt der sich so auf dem Boden. Kaum ist er in Röhren drin, dann ist es ein Leib, der sich senkrecht stellt. Der Regenwurm ist dadurch, Rudolf Steiner bezeichnet ihn als die Sonnentierchen, hat eine &#039;&#039;&#039;Besonderheit weil er sich durch das Erdreich ein Rückgrat schafft, in das er sich senkrecht hinein stellt&#039;&#039;&#039;. Und der &#039;&#039;&#039;Übergang von der Horizontalen in die Senkrechte bedeutet sehr viel im Tierreich!&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kann ich jetzt nicht näher ausführen, aber da muss man nur mal vergleichen das Schaf mit der Kuh oder die Kuh mit dem Pferd, alles was den Kopf hebt übers Rückgrat. Da merken Sie, dass da eine viel nach außen gerichtete Intelligenz entsteht. Und sobald der Kopf unter das Rückgrat runter geht, da merkt man, dass der Stoffwechselprozess viel stärker den Kopf ergreift. Und so weiter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir brauchen jetzt diese Bodentiere und müssen deren Tätigkeit fördern. Und jetzt ist es heiß im Sommer, Juli, draußen und die Regenwürmer mögen das überhaupt nicht. Die mögen nämlich nur dreierlei. Die wollen Sauerstoff atmen, die wollen Feuchtigkeit und die wollen Dunkelheit. Dunkelheit. Das sind die drei Kriterien für den Regenwurm und dafür repräsentativ für andere Bodentiere auch. Und diese Bedingungen schaffen wir mit der Mulchschicht. Das ist es dunkle, das ist viel Sauerstoff und eben die Feuchtigkeit kapillar steigt hier herauf und schlägt sich auf der Unterseite dieser Mulchschicht nieder. Nun diese Regenwürmer, wenn es heiß ist, sind die hier unten. Und wenn dann aber da oben so eine Mulchschicht entsteht und so, dann wandern die hoch hier hinauf und wandern jetzt horizontal hier rein und fangen an, diese organischen Rückstände aufzuarbeiten. &#039;&#039;&#039;Also sie fressen keine frische Substanz.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Keine lebendige Substanz&#039;&#039;&#039;. Ich habe auch mal beobachtet ein Regenwurm, wie er ein grünes Pflanzenblatt abgekniffen hat, da habe ich gesagt: Das ist ja pervers, was du da machst. Und dann habe ich weiter beobachtet, und dann habe ich gesehen, der hat das gar nicht gefressen, sondern hat es eingespeichelt mit seinem Schleim, de ganze Oberfläche, hat es eingerollt und in seine Röhre reingezogen. Und in seiner Röhre haben dann die Mikroben aus dem Schleim haben dann angefangen, die Pflanzensubstanz aufzuschließen. Und dann wurde es allerdings ein reines Menü für den Regenwurm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also der Regenwurm frisst andere Organe, also abgestorbene pflanzliche Substanz. Der wandert also hier rein und arbeitet jetzt dieses Erdreich durch. Und was macht er dabei? Stellen sie sich einmal so einen Regenwurm vor. So ein langes Gebilde, ist segmentiert, hat hier vorne so eine kleine Mundöffnung, und ich habe hier so einen kleinen Magen. eigentlich nur ein erweiterter Darm, und der Darm zieht sich dan durch, durch die ganzen Segmente, bis hinten hin. Und er hat selbstverständlich einen Blutkreislauf. Das ist also ein warmblütiges Wesen. Und der hat jetzt hier über dem Magen, hat er eine kleine Drüse. Und diese Drüse sondert, indem er da frisst, also organische Rückstände, die sind immer ein bisschen sauer, alles ist sauer, was die Pflanzen hinterlassen. Und durch diese Drüse scheidet er jetzt feine Calcit-Tröpfchen (Kalktröpfchen) ab in den Magen und neutralisiert die organische Substanz. Es ist unglaublich. Er schafft damit das Milieu für die Mikroben, die hier jetzt en masse, hier den ganzen Darm erfüllen, bis hinten hin. Da lebt der Regenwurm mit, wiederum mit den Mikroben, speziellen Mikroben, in Symbiose. &#039;&#039;&#039;Das heißt, der Regenwurm, der Seelen-Leib, der seelische Organismus dieses Tieres, ist darauf gerichtet, jetzt im Verdauungsprozess den fruchtbaren Boden schlechthin zu erzeugen, den es überhaupt gibt&#039;&#039;&#039;. Durch Neutralisation dessen, was er an saurer Nahrung aufgenommen hat, es wandert hier durch, im mikrobiellen Abbau, aber die Mikroben können nicht tun, was sie wollen, was sie gerne täten, sondern weil der Seelenleib, ein Formleib ist das, ein ungeheure Kräfte, die seelisch wirksam werden, die ordnen diesen Prozess, dass er nicht aus dem Ruder läuft, und dann tun sie dann irgendwo ihr Häufchen da absetzen und dann haben sie, dann setzt sich dieser Prozess, der Verdauungsprozess noch im Haufen fort, und da bauen die noch weiter ab, und dann entsteht der fruchtbarste Boden, den es überhaupt gibt. Den können wir gar nicht selber erzeugen. Das macht eigentlich die Bodentierwelt durch die Kraft ihres spezifisch Seelischen. Hochspezialisiert, je nach Boden, nach Tierart. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So und diesen Prozess müssen wir einleiten im Sommer. Dass er stattfindet, dass jetzt die Reste, des Erntejahres verkonsumiert werden hier, von den Bodentieren. So, und das geht vom Sommer bis in den Herbst, so, dass da quasi die Erde sich erneuert im Jahreslauf. Was im Frühjahr abgebaut worden ist, muss jetzt hier wieder aufgebaut werden. Wir haben hier ein Humusaufbau, während des Sommers. Und diese Prozesse müssen wir eben einleiten, stärker durch diese mulchende Bodenbearbeitung und hoffen, dass dann wirklich die Bodentierwelt aktiviert wird. &#039;&#039;&#039;Und ohne den Regenwurm, insbesondere den Tauwurm kann man eigentlich keine optimale Humusqualität optimal dasjenige erzeugen, was die Alchemisten eben die eigentliche Muttererde bezeichnet haben.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Herbstprozesse ====&lt;br /&gt;
Und jetzt erst kommen wir in Richtung Herbst. Und das ist ja auch eine ganz eigenartige Jahreszeit, die eine völlig eigene Signatur hat. Und die empfindet jeder, der ein bisschen darauf aufmerksam ist. Der August zieht noch durch die Lande, der Spätsommerszeit und dann geht es über in den September. Da merken sie ja, dass da die Stimmung in der Natur, durch die immer langsam, tiefer sich, wendende Sonne von ihrem Höchststand. Die Tage schon, na ja, sie halten noch ihre Länge, aber dann schon wird es also kürzer. Der Tag und sogar die Nächte werden ein bisschen länger und man merkt die Stimmung in der Natur, obwohl es den selben Sonnenstand gibt, im Frühjahr, nur aufsteigend, so ist derselbe Zustand erreicht, absteigend von der Sonne und trotzdem eine vollkommen andere Stimmung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das sieht man daran, dass dann plötzlich so die ersten Nebel streifen, sich über die Lage legen. Im Nebel ruhet noch die Welt, noch träumen Wald und Wiesen so dichtet Mörike. Und dann der blaue Himmel unverstellt darüber. Das ist so die Stimmung Anfang September. Und da merkt man in der Natur reift noch alles. Alles möchte , die Hackfrüchte, die alles, was nur ein Gemüsegarten sind, alles reift, füllt sich. Die Äpfel an den Bäumen werden dicker, nehmen Farbe an. Also das ist auch eine noch fruchtbildende Wirkung, die da vom Sommer in den Herbst hineinreicht, bei den anderen dikotylen Pflanzen, den Zweikeimblättrigen. Das zieht sich noch länger bis in den Herbst rein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann geht es durch den September durch. Dieses Jahr haben wir es nicht so deutlich erlebt. Um die Michaeli-Zeit, da kommen diese goldenen Septembertage, die in die goldenen Oktobertage einmünden und dann sehen wir dieses wunderbare Phänomen, das Sie bestimmt auch schon erlebt haben, den &#039;&#039;&#039;Altweibersommer&#039;&#039;&#039;. Ich bin letztes Jahr laufe ich da den Feldrand entlang und sage Ich kann nicht meinen Augen trauen, der Acker war frisch bearbeitet und ein silbriger Glanz liegt über dem ganzen Feld und gucke so nach der Sonne und die Sonne spielgelt es mir zu und ich gucke dann immer von verschiedenen Seiten, dann gehe ich hin und gucke genau. Alle Spinnennetze, der ganze Acker wie übersponnen von einer bestimmten Art die das macht. Silbirg glänzend. Das ist ein Phänomen des Herbstes. und der Herbst setzt sich fort darin, dass das die gesamte Insektenwelt erst nochmal so was macht, legt dann die Eier ab, unter die Bodenkrume, oder in die Rinde der Bäume oder sonst irgendwo an einen versteckten Ort, legt sich die Eier ab, die Vögel ziehen plötzlich nach Süden, die Schwalben sind verschwunden, man guckt nach draußen und plötzlich sind sie weg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, die ganze Natur fängt an in einen Ruhezustand über zu gehen. Die Bodenmikroben bilden jetzt Dauerformen aus. Also man sieht eigentlich äußerlich kaum noch, man sieht kein Insekt mehr, kein Schmetterling kein nichts. Alles geht in eine Art Ruhezustand oder besser gesagt in einen Todeszustand über. Die Natur stirbt, die Blätter fallen von dem Baum, alle sind sie verfärbt. Nochmal die letzte Blüte im Blatt und alles liegt plötzlich am Boden. Der Schwere folgend. Nicht mehr der leichte, wo es da oben sich gebildet hat in der Luft sondern jetzt fällt alles herunter. Schwer. Physisch. &#039;&#039;&#039;Die Herbsteszeit ist der Übergang in den Wintertot&#039;&#039;&#039;. Die Natur stirbt. Die mikrobiellen Prozesse im Boden kommen zu Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt muss man natürlich aufpassen, dass man da nicht mit stirbt als Mensch, sondern dass man da eher wach wird und wirklich dann genau beobachtet, was sich da eigentlich abspielt, dass wir jetzt sozusagen diesem Herbstprozess begleiten, einerseits ist es noch mal die Ernte und andererseits ist es schon mal wieder die Herbstbestellungen für die Wintergetreide. Aber dann kann es eine sehr späte Ernte sein oder überhaupt. Wir haben die Absicht, im nächsten Jahr Sommer eine Sommerung auszusähen, Hafer oder einen Sommerweizen oder eine Sommergärste. Oder wir wollen da vielleicht Hackfrüchte anbauen. Und wir haben jetzt mal gerade eine Gründüngung noch vorher ausgebracht und die müssen wir jetzt rechtzeitig umbrechen in den Winter. Wir wollen sie vielleicht nicht stehen lassen. [01:35:27]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kommt es jetzt auf einen Prozess an, den man wieder sehr genau reflektieren muss warum, wo? Worum geht es jetzt eigentlich im ausgehenden Jahr, wenn dieser äußere Todes Prozess einsetzt und da ist man heute sehr früh, auch glaubt sehr sicher geworden zu sein. Die ökonomie, die die öko betriebe, die meinen, also der fluges vom Teufel, den dürfen wir schon gar nicht mehr einsetzen. Und da gibt es also alle möglichen Ansichten, die da tun, weil man, wenn man nicht konventionell denkt. Konventionelle Landwirtschaft, dann möchte man wenigstens ökologisch denken. Biologisch und biologisch heißt, dass man sein Augenmerk auf die Mikroben Welt und was da lebt und kreucht und fleucht, darauf lenkt und dem versucht, Rechnung zu tragen. Es kommt aber eine Zeit im Herbst, wo man wirklich mal davon absehen kann. Das muss man heute ganz bewusst tun, denn man möchte ja der Natur immer irgendwie gemäß handeln, ihrem Leben gemäß. Aber es gibt eben einen Zeitpunkt im Jahreslauf, wo die Natur stirbt, wo sie tot wird, wo die Mikroben in die Dauer form übergehen. Alles andere in Eisstadion. Und da gibt es einen Moment, wo wir eigentlich die Aufgabe haben und jeder muss ich mir diesen Prozess ganz neu auseinandersetzen, wo wir die wo den Boden kartieren müssen, wo wir alles zerstören, was so wunderbar im Jahreslauf sich aufgebaut hat. Einzigartig. Die Schichtungen im Boden, alles organisch sind genauestens austariert. Und jetzt kommen wir, da hören wir ein Instrument und dann schmeißen wir das Ganze völlig koordinieren. Und dieses Instrument nennen wir den Pflug. Und man hat heute ein sehr starke Tendenz, berechtigterweise solchen Unsinn, der sonst gemacht wird, dass man sagt ohne Pflügen, pflügen ist so eine Sache. Und wenn man aber da mal ein Gesichtspunkt einnimmt im Herbst, im Spätherbst, ist die Natur zu Ende. Da ist, was zu Ende gekommen, ist, ganz physisch geworden. Und dann tritt ein in den Winter. Und da sollen die Prozesse stattfinden, die jetzt im Winter stattfinden sollen Kristallisation. Da muss ich sozusagen erst mal das ganze Jahr besiedeln, indem ich es korrigiere. Und wenn dann es in den Winter geht, dann kann sich aus diesem Chaos sozusagen eine neue Ordnung im nächsten Jahr aufbauen. Ich kann das nicht einfach nur so von Jahr zu Jahr immer so weiterwurschteln, sondern da ist, da ist wirklich ein Unterbruch im Winter und den muss ich einleiten, nicht jedes Jahr im Rahmen der Fruchtfolge oder wie es meine Intuition mir ergibt, zu einer Zeit der Jahre, dass ich einmal doch intensiv versuche, mal diese Kolonisierung des Bodens einzuleiten, einzuleiten, dass ich durch die Kräfte des Winters wieder ein neuer Boden aufbauen kann. Und der klassische Pflug? Was macht er denn alles eigentlich anders? Wenn hier der Boden ist, das Erdreich, dann pflügt er ja in dieser Weise den Boden in eine solche Furche. Er legt den Hunger um und das große Problem heutzutage ist, dass unsere Flügel nichts mehr taugen. Die Flügel, Füße breit. Und natürlich auch viel zu tief. Aber das Verhältnis von Tiefe und Breite stimmt auch nicht mehr. Ich versetze den Acker dann schon mit einem Fluch voran um 40 50 Zentimeter von rechts nach links. Im Ganzen. Was das für eine Energie ist, die ich da brauche. Sondern es kommt darauf an, dass man möglichst schmal fühlt. Es hat es viel Pferdefleisch gegeben, ideal gemacht, schmal fühlt und nicht zu tief. 16 17 Zentimeter, 15 bis 18 Zentimeter optimale Tiefe, würde ich sagen. Und dann kann jetzt sozusagen der Frost Angriff während des Winters hier eingreifen. Und dann? Es geht nicht mehr um biologische Prozesse, sondern es geht darum, dass man die Erde kultiviert und das heißt fruchtbare Böden. Der Meister Frost muss hier eingreifen und muss einfach mal den Boden vorerst rot machen. Er muss, da wird in der Realität durchgearbeitet werden, dass das nicht die Organe des Bodens. Das muss man nur mal versuchen zu denken. Ich weiß, dass ich in ein Fettnäpfchen tritt. In vieler Hinsicht ja. Aber es wird heute. Es werden so maßlose Fehler in der Bodenbearbeitung gemacht und man muss nur mal bedenken, der ganzen Prozess durch das Jahr hindurch und werden das erste geht es um die Aktivierung der organischen Prozesse im Frühjahr, Herbst, Sommer, Abbau, Aufbau und dann kommt es zu Ende. Und jetzt kann ich auch mal nicht mehr den Humus bearbeiten oder die organischen Prozesse, sondern die mineralischen Prozesse, nämlich die toten Prozesse. Also es geht. Und beim Pflügen geht es nicht um das Ich Rücksicht nehmen auf den Humus, sondern ich nehme Rücksicht auf den Ton. Es ist ein Ton pflügen. So haben wir das auch früher genannt. Wir pflügen den Ton, um ihn zu exponieren, den kosmischen Kräften des Umkreises, den Kristall bildenden Kräften an also Sie sehen ja, wir müssen zu Ende kommen. Sie sehen Bodenfruchtbarkeit. Wenn ich das ernst nehme, diesen Begriff, dann muss ich erst mal beobachten lernen, und dann muss ich meine Beobachtungen selber selbstständig denkerische arbeiten. Ich kann nicht irgendeiner Richtlinie folgen, die von außen vorgegeben ist. Ich kann nicht Ideologien folgen. Ich kann nicht irgendwelchen wissenschaftlichen Ergebnissen folgen, die einmal an einem Punkt irgendwo mal gemacht worden sind. Statistisch verrechnet, das ist irreführend ist alle irreführen, sondern es ist die Aufgabe des Menschen, sich hinein zu stellen in den ganzen Jahreslauf, den von Anfang bis Ende arbeitend. Wohlgemerkt nicht denken, sondern tätig sein, durchlebt und durchleben, sich Gedanken machen, was jetzt eigentlich das Adäquate ist. Welche Maßnahmen will ich steuern, in diesen unendlich subtilen Prozess eingreifen? Und dann kommt der Herbst und dann kann ich mal wirklich massiv tiefer greifen. Also in diesem Sinne, wie ich es gesagt habe. Und dann kann sich aus dieser Kolonisierung ein neuer Boden Aufbau im nächsten Jahr aufbauen. Kein Jahr ist gleich dem anderen. Jedes Jahr ist neu und jedes Jahr muss ich sozusagen die Initialzündung geben, dass es auch neu werden kann. Und nicht ein immer gleichmäßig fortlaufender, ablaufender Prozess. Sondern dass wir die Aufgabe haben, als Landwirt sozusagen den Boden im Hinblick auf die Bodenfruchtbarkeit zu erziehen. Wie man ein Kind erzieht, das in die Schule geht und lesen und schreiben lernt. So müssen wir einen Keim haften Zustand, der im Boden entsteht, in der Hand um müssen wir schrittweise durch das Jahr hindurch erzieherisch so begleiten, dass dadurch dann das Phänomen der Bodenfruchtbarkeit sich realisiert. Bodenfruchtbarkeit kann ich nie im Jahr herstellen, vielleicht auch nur schwarze Erde bis zum nächsten Jahr in der Ukraine oder so, wo die Natur einfach so begabt ist, dass sie ohne großes Zutun einfach tolle Erträge bringt. Sondern wir müssen die Natur Begabungen. Das ist ein Begriff, den muss man sich mal versuchen in die Ohren zu schreiben, dass der Boden selber begabt ist. Jeder Standort ist in bestimmtem Sinne begabt. Und meine Aufgabe als Landwirt ist es, diese Begabungen zu fördern, so zu erziehen, dass der Boden sozusagen lesen und schreiben lernt. Also das heißt, er liest am Kosmos ab, was eigentlich ihm zuträglich ist, und er schreibt sich das dann selber ein in dem, was man dann die Bodenfruchtbarkeit nennen kann. Also in diesem Sinne müssen wir versuchen, als Landwirte immer mehr zu lernen. Wir sind in einem Lernprozess, wir sind nie zu Ende. Wir glauben, wenn er gute Ernte eingebracht hat, wird sie der Klasse erreicht. Die haben wir nicht erreicht, sondern es geht auch gar nicht nur darum, um gesunde Nahrungsmittel zu erzeugen. Es ist auch ein Irrtum, das ist ein Nebeneffekt unserer Arbeit, sondern ein ebenso großer Effekt muss sein, die Boden entwicklung über die Jahre hinweg erzieherisch so auf die Bühne und auf die Erde zu wirken, dass Generationen in alle Zukunft weiterhin an dieser Bodenfruchtbarkeit anknüpfen können. Es geht darum, dass man. Es geht darum, dass so wie wir als Menschen dadurch Menschen sind, dass wir ein Bewusstsein haben, dass wir uns entwickeln können. Dass wir nicht derselbe sein müssen, der wir gestern waren, sondern dass wir heute durch eigene innere Willens, Aktivität, durch eigenes Denken und Fühlen uns entwickeln können. Immer weiter. Der Mensch ist ein sich entwickelndes Wesen. Er trägt den Entwicklungs gedanken als die größte voraus. Ich möchte sagen. Die größten chancen. In sich. Er will ja immer. Weiter. Und das kann die natur nicht. Die natur hat den entwicklungs gedanke nicht in sich mehr, sondern eher die. Sie hat auch, dass der mensch durch sein tun oder seine tätigkeit den entwicklungs gedanken in der natur veranlagt hineinträgt, sich selber durch seine arbeit erweitert, sein ganzes menschsein erweitert, will in das äußere Natur und dadurch die Natur erzieht, darauf wartet Mensch, Boden, Tier und Pflanze, die ganze Schöpfung. Insofern haben wir wirklich eine ungeheure Vision. Das hat ja Novalis in die Worte mal ausgedrückt Der Mensch, die Menschheit ist auf einer Mission. Zur Bildung der Erde sind wir berufen zur Bildung, so wir uns bilden wollen als Mensch, so müssen wir die Erde bilden. Und das ist die eigentliche, zentrale Aufgabe des biologischen Anbau. Darauf müssen wir hin streben. Und wir wissen ganz genau Das ist keine Methode, die man einfach anwendet, sondern es ist eine Methode. Bestenfalls, dass wir uns selber in unser Denken, Fühlen und Wollen so erziehen und so schulen, dass wir in der Lage sind, der Natur etwas zu geben, was sie selber nicht hat. Was wir hier erst durch unser Menschsein einpflanzen können, das ist nun ein Streben des biologischen Landbau, dem wir noch lange nicht nachkommen können, weil wir noch nicht fähig genug sind. Aber das ist eine Perspektive in die Zukunft. Und das wunderschöne Landbaus ist, dass man, wenn man sich ein Bewusstsein dieser Tatsache verschafft, dann fragt man sich, warum nicht jeder Mensch Landwirt wird. Vielen Dank.&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
== Themenbezogene Leseanregungen ==&lt;br /&gt;
Novalis&#039; Werk &amp;quot;Die Lehrlinge zu Sais&amp;quot; (1802). Novalis, eigentlich Georg Philipp Friedrich Freiherr von Hardenberg, war ein deutscher Dichter, Schriftsteller und Philosoph der Frühromantik. In diesem Zitat betont Novalis die Verantwortung des Menschen für die Erde und für sich selbst. Die &amp;quot;Mission&amp;quot; der Menschheit ist es, sich selbst zu bilden und im gleichen Zuge die Erde zu formen. Das bedeutet, dass der Mensch nicht nur für seine eigene Entwicklung verantwortlich ist, sondern auch für die Gestaltung der Umwelt. Dies impliziert eine untrennbare Verbindung zwischen Mensch und Natur, die für die Frühromantik typisch ist. Novalis fordert hier, dass die Menschheit sich ihrer Rolle als Gestalter bewusst sein und entsprechend handeln sollte. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Manfred Klett|zurück zu Manfred Klett ◁]] &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Betriebsgemeinschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Betriebsorganismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:biologisch-dynamische Landwirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:biologisch-dynamische Präparate]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:biodynamische Landwirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dottenfelderhof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Düngung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Film]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 327]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jahreslauf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landbauschule Dottenfelderhof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landwirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landwirtschaftlicher Kurs]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neue Keime]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rudolf Steiner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 25%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Video]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortrag]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Chrifri</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://biodyn.wiki/index.php?title=Bodenfruchtbarkeit_und_Ern%C3%A4hrungsdynamik_-_Vortrag_von_Manfred_Klett_am_12._November_2017&amp;diff=4117</id>
		<title>Bodenfruchtbarkeit und Ernährungsdynamik - Vortrag von Manfred Klett am 12. November 2017</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://biodyn.wiki/index.php?title=Bodenfruchtbarkeit_und_Ern%C3%A4hrungsdynamik_-_Vortrag_von_Manfred_Klett_am_12._November_2017&amp;diff=4117"/>
		<updated>2024-03-12T17:04:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Chrifri: /* Das Seelische im Tier */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Manfred Klett|zurück zu Manfred Klett ◁]] &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
====Filmdoku====&lt;br /&gt;
[[Datei:Dr. Manfred Klett biodynamische Landwirtschaft Vortrag Bodenfruchtbarkeit 12. November 2017.jpg|450px|center|link=https://www.youtube.com/watch?v=v6WLKhCfABA]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- Manfred Klett -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Dieser Vortrag befindet sich in der Bearbeitung und er ist noch nicht &amp;quot;reif&amp;quot;. Gerne kannst du hier [[MitTun bei biodyn.wiki|mitTun]]: Korrektur, Überschriften und Absätze. Stand 09. März 2024&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begrüßung und Einführung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einführung Uwe Neukamm ===&lt;br /&gt;
Ich freue mich sehr, dass ich euch heute alle hier so begrüßen darf. Seid gegrüßt! Es ist schön. Wir sind heute viele. Auch neue Gesichter, Junge. Freut mich sehr!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Thema heut, ich soll in das Thema einführen, das Thema ist etwas sperrig, das muss man ablesen: Bodenfruchtbarkeit und Ernährungsdynamik. Das ist genau das Spannungsfeld, in dem ich jetzt als Landwirt eingebunden bin. Auf der einen Seite muss ich dafür Sorge tragen, dass der Boden fruchtbarer wird und auf der anderen Seite will ich dafür Sorge tragen, dass die Produkte, die ich produziere, zum Wohle aller sind und zu einer gesunden Ernährung beitragen. Deswegen ist es genau das Spannungsfeld, das ich so empfinde und ich stehe da als Bauer genau dazwischen. Und früher war das ganz einfach. Da hatte ich die Formel oder auch andere, wenn man einen gesunden Boden hat, dann erzeugt man gesunde Nahrungsmittel. Und wenn man genauer hinguckt und wir befinden uns in einer Zeit, wo man immer ein bisschen genauer hinguckt und sagt auch wir wollen eine Bewusstseinsseele entwickeln. Wenn man da genauer hinguckt und das verstehen will, dann merkt man, dass sowohl Gesundheit und Ernährung als auch Bodenfruchtbarkeit nichts Festes ist, sondern dass das dynamische Systeme, vielleicht was Lebendiges ist und daraus stellen sich dann viele Fragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es ist nicht mehr so, dass man sagt: Ich mach das und dann kommt ein guter Boden raus und eine Bodenfruchtbarkeit und die Bodenfruchtbarkeit äußert sich in möglichst viel Gesundheit beim Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da stellen sich für mich zum Beispiel schon die Frage, dass das, was vor 20 Jahren oder vor zehn Jahren für mich gesund war, mich zu ernähren, heute vielleicht gar nicht mehr so ist. Das, was wir vor 20 Jahren, was mich genährt hat, macht mich heute nur fett. Das, was ich vor 20 Jahren auf dem Acker gemacht habe, funktioniert heute nimmer. Und ist denn überhaupt die Bodenfruchtbarkeit, die ich anstrebe, vielleicht eine ganz andere, als ich eigentlich produziere, oder umgekehrt, was ist zum Beispiel eine spezielle biologisch dynamische Bodenfruchtbarkeit? Ist das eine Fruchtbarkeit, die sich auch äußert in Qualität, oder heißt für mich Bodenfruchtbarkeit, dass einfach möglichst viel wachsen soll? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese beiden Dinge werden wir heute zusammenbringen und ich freue mich sehr, dass die Meike Ehrlichmann da ist und uns da einen ganzen interessanten Ansatz vorstellen wird, ich glaube, der wird uns alle weiterbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazwischen, nach dem Mittagessen und vor dem Kaffeetrinken, das wird relativ eng zusammenliegen, wird uns der Wolfgang Krämer seinen interessanten Hof vorstellen. Wenn die uns ihren Hof vorstellen, das wird bestimmt auch ganz spannend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ganz besonders freue ich mich, dass heute zu uns gekommen ist, jemand, den man vielleicht wie keinen anderen mit dem Thema Bodenfruchtbarkeit und biologisch dynamische Bodenfruchtbarkeit zusammenbringt, den, ich denk, die meisten von uns auch durch seine Lieder ein bisserl kennen, als auch als Gründer vom Dottenfelderhof. Und ich freue mich sehr, dass es uns heute gelungen ist, ihn noch einmal einzuladen. Er hat eigentlich gesagt, er macht so was nicht mehr und ich freue mich sehr, dass er es dann doch gemacht hat. Manfred Klett!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vortrag Manfred Klett ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Begrüßung Manfred Klett ===&lt;br /&gt;
Verehrte liebe Gäste, liebe Freunde aus der hiesigen bayerischen Vereinigung für biologische dynamische Wirtschaftsweise und auch diejenigen, die hier in Nürnberg ja auch aktiv sind auf diesem Felde.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich frage zunächst einmal, ob ich frei hier so sprechen kann, ob sie mich hören, ganz hinten. Ich bin nicht so erfreut über ein Mikrofon, und so versuche ich so deutlich und laut zu sprechen, dass jeder von ihnen mich vielleicht doch verstehen kann. Und wenn nicht, dann bitte ich einfach mal die Hand zu heben, denn ab und zu, wenn man dann im Sprechen ist, kann die Stimme mal ein bisschen absinken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bedanke mich vielmals für die Einladung hier zu dieser Tagung in Nürnberg zu diesem Thema. Und diese beiden Themata hängen ja sehr eng zusammen Bodenfruchtbarkeit und Ernährungsdynamik, ist ja evident, das wurde ja auch gerade angesprochen. Und meine Aufgabe wird es nun sein, zur Frage der Bodenfruchtbarkeit etwas beizutragen. Und das ist ein so unerschöpfliches Thema, dass man Schwierigkeiten hat, es überhaupt irgendwie zu umgreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einführung Bodenfruchbarkeit ===&lt;br /&gt;
Und es ist ja auch dieser Begriff heute, Bodenfruchtbarkeit, im allgemeinen Bewusstsein, ich spreche jetzt vom wissenschaftlichen Bewusstsein an den Hochschulen, an den Universitäten oder wo auch immer, so in den akademischen Kreisen, dieser Begriff nicht mehr aktuell. Man hat ihn ad acta gelegt, mehr oder weniger, weil er nicht definierbar ist. Der ist so umfassend, dass man ihn einfach in dem Sinne nicht in eng begrenzten quantitativen Begriffen erfassen kann. Und deshalb hat man ihn ersetzt mehr durch den Begriff der Ertragsleistung der Böden. Was bringen die Böden, was ist deren Hervorbringungskraft? Und die kann man messen! Die kann man messen und zählen und wägen. Man kann es quantitativ erfassen in Erträgen. Aber ist das noch Bodenfruchtbarkeit? Denn ich kann ja diese Erträge auf andere Weise erzielen, indem ich da auf dem Boden ständig von außen was drauf schmeiße, was man dann Dünger nennt und dadurch und sonstige Fremdmittel, die man einsetzt, Betriebsmittel, damit kann man ja auch hohe Erträge erzielen. Man hat den Begriff der Bodenfruchtbarkeit langsam hinter sich gelassen, um einen Begriff zu wählen, dem man eben tatsächlich wiegen und messen und zählen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und damit hat man eigentlich den Boden aus den Augen verloren, in gewissem Sinne. Und gerade in biologisch-dynamischen Zusammenhängen müssen wir ja jetzt versuchen, diesen zentralen Begriff, also die Belebung der Erde selber, das ist ein Prozess, der sozusagen so umfassend ist, wie das menschliche Leben selbst, das Leben der Erde! Wie man den sozusagen so in Worte bringen kann oder jedenfalls mal in Bildern umschreiben kann, dass man einen neuen Zugriff zu diesem zentralen Begriff des lebendigen Bodens finden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun ist es so, dass man heute ja in den Wissenschaften, ich spreche jetzt von den Landwirtschaftswissenschaften, da gibt es ja das Gebiet der Bodenkunde, also die eigentlich die Aufgabe hätte, gerade mit diesen Fragen so umzugehen, dass es auch umsetzbar wäre in der Praxis. Und das ist aber keineswegs der Fall, oder nicht generell der Fall, weil man eben nur durch Quantifizieren, nur durch diese, nur das, was wirklich messbar ist, irgendwie zu Aussagen kommt. Die qualitative, die Wesenseite, die bleibt völlig außer Betracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun hat man in der Bodenkunde doch ein Gebiet, wo man einigermaßen an den Phänomenen sich entlang gehangelt hat durch die Jahrzehnte und das ist das Gebiet der Bodentypologie. Das heißt, dass jeder Standort, wenn man auf einen Betrieb irgendwo hinkommt, dann findet man eben ganz bestimmte Böden, die durch, lange, lange, lange Zeiten hindurch, 10.000 Jahre rechnet man heute, also seit den letzten Eiszeiten, sich allmählich entwickelt haben. Und das kann man phänomenal ganz, ganz gut begleiten, kann man beobachten, kann man anschauen, auf jedem Betrieb gräbt man ein tiefes Loch und dann ist da ein bestimmtes Profil und daraus kann man schon sehr viel ablesen. Das ist eine Langzeitentwicklung. Und die finden wir vor. Das ist Ergebnis von ewigen Zeiten, kann man sagen. Und in diesem Zusammenhang greifen wir jetzt als Landwirte und Gärtner ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da kann man mit solchen Begriffen wie, also ich spreche jetzt mal zu Praktikern: Da gibt es also den Begriff der Rendzina, hier im Jura, sehr verbreitet. Oder es gibt die Parabraunerde oder die Braunerde oder Podzol. Das sind alles wunderschöne Worte, hinter denen aber doch bestimmte Phänomene stehen, die für den Praktiker durchaus aussagekräftig sind. Und aber am Ende kann man dann doch recht herzlich wenig damit anfangen. Es ist immer gut zu wissen, man soll Kenntnis davon haben. Sondern für den praktizierenden Landwirt, den Gärtner, ist es auch notwendig, sozusagen die Bodenfruchtbarkeit oder das, was die Böden fruchtbar macht, mal zu verfolgen im Jahreslauf. Denn in den greift man ja immer ein, in den Jahreslauf, also die vier Jahreszeiten und greift ein durch die Bodenbearbeitung, durch die Fruchtfolge, durch die Düngung. Das sind die &#039;&#039;&#039;drei Säulen des Ackerbaus&#039;&#039;&#039; seit eh und je gewesen. Und greift ein verschieden, ob man jetzt im Winter sich befindet oder im Frühjahr oder im Sommer oder im Herbst. Und steuert dadurch, durch den menschlichen Geist, durch die Einsichten, die man als Mensch hat, die man sich erarbeiten muss. Und man kommt da nie an ein Ende. Nie. Man ist immer auf dem Wege, dass man versucht, das so gut wie möglich zu machen, dass man diese von Natur veranlagten Prozesse im Jahreslauf sachgemäß steuert. So, dass ich dadurch das Ergebnis dann nennen kann, die Bodenfruchtbarkeit, wenn sie sich auch nicht immer nach außen, direkt, immer darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss es geistig erstmal in sich produzieren. Man muss den Begriff geistig in sich überhaupt erst etablieren, um dann sein Beobachtungsvermögen so zu erweitern, dass man die Dinge dann auch in einem höheren Sinne erkennt. Nicht nur an der Ertragsbildung. Nicht nur das da ein schöner Humusgehalt ist oder irgend sowas. Das sind alles äußerliche Dinge. Sondern dass man innerlich als Mensch erkenntnismäßig in sein Denken fühlen und dann schließlich auch in seinem Wollen so in der Sache drin steht, dass man die Sicherheit nicht nur durch die äußere Erscheinung des Bodens, sondern innerlich in sich aufbaut. Eine innere Sicherheit gewinnen für sein Tun. Die Bodenfruchtbarkeit lebt in allererster Linie erst in unserem Erkenntnisleben und dann können wir draußen anschauen, ob es auch wirklich sich spiegelt in der Welt da draußen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun, daran können Sie vielleicht erkennen, dass es ein lebenslanges Ringen und Bemühen ist, wenn man sich dieser diesem Geheimnis der Bodenfruchtbarkeit, man könnte es parallelisieren mit der menschlichen Einsichtsfähigkeit. Auf der Menschenstufe ist es die menschliche Erkenntnis, die sich spiegelt dann in irgendwelchen Produktionen des Geistes, in der Literatur und den Künsten, in der Musik. So ist da unten auf der Erde ist die Bodenfruchtbarkeit ebenso ein Ausdruck eines umfassenden Geschehens, die man eben vergleichen kann mit dem menschlichen, künstlerischen, wissenschaftlichen Erfassen der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun möchte ich also versuchen, einmal einen Gang durch das Jahr zu machen, einen landwirtschaftlich gärtnerischen Gang durch das Jahr und zu sehen, wie da die Bodenfruchtbarkeit ständige Metamorphosen durchläuft. Es geht immer um die Bodenfruchtbarkeit. Und dennoch stellt sie sich jedes Mal ganz anders dar, im Verlaufe eines Jahres. Und bevor ich nun da mal den Gang durch das Jahr mache, wollte ich noch einmal eine grundsätzliche Bemerkung machen zum Boden selbst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Boden als Organ ===&lt;br /&gt;
Der Boden ist ja auch ein Organ, wo man gar nicht so recht weiß, wo fängt das an, wo hört es auf, oder wo ist er überhaupt? Es ist eine hauchdünne Haut über die Erde. Endlose Tiefen setzen sich nach unten fort. Endliche Höhen erweitern den Boden nach oben die Atmosphäre und bis in den Sternenhimmel. Wo ist eigentlich der Boden? Das ist die Begegnung von Kosmos und Erde. Da durchdringt sich etwas. Da durchdringen sich die Wirkungen der Planeten, die Wirkungen der Sonne, das Zentralgestirn des planetarischen Kosmos. Der ganze umfassende Fixsternhimmel ist an dem ganzen Geschehen beteiligt. Das durchdringt sich jetzt mit den Kräften der Erde von unten. Und nicht nur, was gerade im Boden da einem vor die Augen fällt, sondern aus den Tiefen der Erde strahlt es herauf und das begegnet sich. Und diese Durchdringungszone ist hauchdünn, eine dünne Haut, und diese dünne Haut hat aber einen ganz bestimmten Aufbau. Und wenigstens möchte ich das nur kurz charakterisieren. Man, es bedürfte einer viel umfänglicheren Ausführung, aber mal sozusagen auf den Punkt zu bringen, auf eine Art Formel zu bringen. Es ist so, wenn Sie ein Loch in die Erde graben, auf Ihrem Betrieb oder im Garten, also sagen wir mal einen Meter tief, zwei Meter tief oder so, je nachdem, wie der Boden beschaffen ist. Dann werden Sie feststellen, dass eine ganz bestimmte anschaubare Gliederung ihnen vor Augen tritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie haben einen schwärzlich gefärbten oder sagen wir mal dunkel gefärbten Oberboden. Das nennt man den humosen Horizont, wo also verstärkt also Humusprozesse stattfinden. Die können auch tiefer reichen, dann bis 30 bis 40 Zentimeter vielleicht, wenn man Glück hat. Und darunter kommt dann eine andere Zone, auf die komme ich gleich. Und dann noch tiefer, stößt man plötzlich auf, sagen wir mal Stein oder jedenfalls auf unverwitterte Erde und das eigentlich Kristalline oder kristallin unverwitterten Boden. Und zwischen dem Humushorizont und dem unverwitterten Boden. Da ist nochmal eben diese mittlere Schicht, und das ist die Schicht der Vertonungen. Nicht dass das Musik ist, das ist auch Musik, nur ein Stockwerk tiefer. Die Tonbildung, dass das durch die Verwitterung entsteht der Bodenton. Tonmineralien entstehen da. Und die haben auch wieder einen ganz wunderbaren Aufbau, da könnte man lange drüber reden. Jedenfalls ist diese mittlere Schicht diejenige, die eigentlich neben dem Humus der wirkliche Fruchtbarkeitsträger des Bodens ist. Es ist eigentlich das Herz des Bodens, das schlagende Herz, das ist nicht der Humus, sondern der Ton. Das ließe sich länger ausführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mensch und Boden ===&lt;br /&gt;
Das lässt sich vergleichen mit dem Menschen. Denn auch der Mensch, der hat ja sozusagen eine Zone in seinem ganzen Körperaufbau, wo man sagen kann, ja da ist eigentlich alles noch gerade in Verwitterung, da ist ein Fortlaufen in einem Verwitterungsprozess, in dem wir nämlich gedanken bilden, da stirbt etwas lebendiges in uns ab, im Nerven-Sinnes-System und dadurch können wir sozusagen überhaupt miteinander kommunizieren, über die Sprache und über unsere Gedanken. Und diese Zone, die dem Haupt des Menschen, dem Kopf des Menschen entspricht, im Nerven-Sinnes-System, das ist eigentlich das Gestein im Untergrund. Das ist genauso tot, wie unser Gehirn tot ist, wie unsere Nerven tot sind. Genau so tot ist es da unten, anorganisch, vollkommen, physisch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Gegenpol ist dann im Vergleich zum Menschen, wenn man es heruntergeht, von dem Haupt unter das Zwerchfell. Da dehnt sich ein ganz anderer Mensch aus, der ganz Unbewusste, wo organische Prozesse stattfinden, Auf- und Umbau und ein ständiges Hin und Her, ein Stoffwechsel eben, der in Verbindung steht auch mit dem Blut, wo ständiger Aufbau stattfindet aus den Verdauungsvorgängen heraus, wo auch die Blutbildung hauptsächlich in den Röhrenknochen stattfindet. Alles das. Und diese Prozesse, Stoffwechselprozesse, die finden sich im Boden oben in der obersten Schicht, eben in jener Humuszone. Da findet ständig durch die organischen Rückstände, die jedes Jahr herunter sinken, jetzt im Herbst, und die dann allmählich verdaut werden im Boden und dann sich Umformen in Humus. Alles das, das findet im Oberboden statt. Und dazwischen ist diese Tonszone. Und die entspricht dem, was beim Menschen Herz und Lunge waren. Das ist die rhythmische Zone, wo wir ständig im Rhythmus uns erleben als Mensch, ja, wo wir uns eigentlich als Mensch erleben in diesem mittleren Menschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist im Boden nicht der obere Boden, wo wir immer sagen, die Fruchtbarkeit, das ist der Stoffwechselpol, sondern es ist diese mittlere Zone, die da ständig, ich möchte sagen, quillt und schrumpft. &#039;&#039;&#039;Der Ton quillt und schrumpft, der atmet förmlich und im Jahreslauf&#039;&#039;&#039;. Also wir haben es eigentlich, wenn wir mit dem Boden umgehen, haben wir es eigentlich mit einem auf dem Kopfe stehenden Menschen zu tun, en miniature. Das kann man fortgesetzt denken in die Tiefen der Erde, das kann man fortgesetzt denken bis in die Höhen des Kosmos. Aber diese hauchdünne Haut, die zeigt eben eine Gliederung, eine Dreigliederung von Kopf und Stoffwechsel und einer rhythmischen Mitte. Mit der haben wir es zu tun. Und die gilt es immer im Blick zu haben, wenn man von Bodenfruchtbarkeit spricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Boden im Jahreslauf ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bodenprozesse im Winter ====&lt;br /&gt;
So, und wenn wir jetzt von da ausgehend mal jetzt den Blick lenken auf unseren Jahreslauf und jetzt auf diese Zeit im Jahre wir stehen jetzt am Anfang des Winters, im November, da fängt es so richtig an, wenn wir da rausgehen aufs Feld und gucken mal unseren Boden oben an, da merken wir, dass der dunkler ist, als er vorher war, als er noch im Oktober oder im September war, dass er plötzlich dunkel geworden ist. Man muss das mal einfach beobachten, man muss mal seinen Blick darauf lenken, damit wird man bemerken, der Boden wird dunkler, während der Winterzeit, wie die Atmosphäre, wie alles um uns herum dunkel wird, so auch der Boden. Das hängt damit zusammen, dass der Boden sich im Winter mit Wasser sättigt und die Luft aus dem Bodenporen verdrängt wird und ebenso die Wärme verdrängt wird. Und das wir da vor einem Urphänomen des Winters stehen, dass nämlich der Boden wirklich anorganisch-physisch groß wird. Er ist wirklich dann im Winter so tot, wie das Gehirn im Menschen eben dem Tod näher ist als dem Leben. Und immer dann, wenn etwas stirbt, ist der Keim zu etwas Höherem geboren. Und so ist es auch im Boden während der Winterzeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also zunächst einmal merken wir, der Boden ist dunkel. Durch die Wassersättigung. Und das weist darauf hin, dass die vier Elemente von Erde, Wasser, Luft und Wärme, die immer zusammenspielen, uns dann richtig einen fruchtbaren Boden erzeugen, wenn sie sich alle schön durchdringen, im Jahreslauf. Aber im Winter sondern sie sich voneinander. Dann ist das Erdige erdiger als es ist, das Wasser relativ isoliert im Boden, füllt alle Poren auf, die Luft hat sich aus der Erde herausgezogen, es wird wird bitterkalt, die Wärme zieht sich aus der Luft heraus und auch die Wärme ist dann sozusagen sonstwo. Also alle vier Elemente beginnen sich während der Winterzeit voneinander zu lösen und zu separieren und das ist die Ursache dafür, dass etwas stirbt, dass etwas tot wird. Denn im lebendigen Organismus ist alles wunderbar durchdrungen. Diese drei Sphären durchdringen sich ständig, und das ist zunächst einmal die Situation in der Erde. Die Erde wird äußerlich ganz tot. Innerlich aber nicht. Da kommen wir gleich noch mal drauf zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun können wir, beschreibe ich mal zwei Bilder der Bodenprozesse, wie sie sich im Winter in der Erde abspielen. Da ist der eine Prozess der, dass die, dass es ja äußerlich kalt wird. Nehmen Sie mal so einen Januar, wo dann so eine frostige Luft um einen herum ist, man steht draußen auf dem Acker, möglichst auch mal eine Nacht, sieht den gesternten Himmel über einen und dann unter einem ist der Boden gefroren. Man stelle sich mal raus auf den Acker und stehe dann einfach mal in vollkommener Ruhe und lässt das mal auf sich wirken. Dann merkt man, dass da etwas wirksam ist, was man gar nicht fassen kann. Aber was doch real ist, was wirksam ist, was in die Erde eingreift und was da wirksam ist, das kann man beschreiben mit dem &#039;&#039;&#039;Prozess der Kristallbildung&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Kristallbildungsprozess =====&lt;br /&gt;
Nicht nur, dass der Schnee vom Himmel fällt, in wunderschöne Kriställchen, alle &#039;&#039;&#039;hexagonal&#039;&#039;&#039;, auch so blättchenartig wie der Glimmer, wie die Tonmineralien, alle hexagonal kristallisiert, fallen da vom Himmel, sondern der ganze Boden beginnt eben durchforstet zu werden. &#039;&#039;&#039;Der Meister Frost besucht uns während der Winterzei&#039;&#039;&#039;t. Den brauchen wir. Jeder Landwirt weiß, das ist von Alters her so, dass man gesagt hat je intensiver der Winter eingreift mit seiner &#039;&#039;&#039;Kältewirksamkeit&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Frostbildung&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Kristallbildung&#039;&#039;&#039;, desto sicherer ist die Ernte im Sommer, desto qualitativ hochwertiger ist die Ernte im Sommer. Denn was da wirksam ist, dass da plötzlich die ganze Natur eigentlich ein Kristall werden will, es ist ja nicht nur das Wasser, was kristallisiert, sondern die ganze Gesteinswelt will noch mehr Kristall werden, als sie schon ist. Sie will noch mehr Ordnung, denn &#039;&#039;&#039;Kristallbildung heißt geometrische Ordnung par excellence&#039;&#039;&#039;. Also so was von Ordnung, wie die kristallisierte Gesteinswelt kann man sich in der Welt überhaupt nicht vorstellen. Und diese Ordnung verschwindet gegen den Sommer, aber während des Winters muss sie sich regenerieren. Das heißt, es sind Kräfte wirksam in der Kristallbildung während der Winterzeit, die ihren Ursprung haben nicht auf der Erde, sondern die ihren Ursprung haben in dem fernsten Kosmos. Im gestirnten Himmel. Fixsternhimmel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Griechen haben- die Griechen, die ja ein bisschen anders gedacht haben als wir Heutigen, die haben den &#039;&#039;&#039;Kristallhimmel&#039;&#039;&#039; genannt. Dass weist darauf hin! Die hatten doch eine Ahnung davon, dass der eigentliche Ursprung im Tierkreis insbesondere aber nicht nur rund um die &#039;&#039;&#039;Sphäre des Fixsternhimmels&#039;&#039;&#039;, strahlt außerhalb von Raum und Zeit, strahlt herein in die Erde und &#039;&#039;&#039;strahlt Formkräfte, kristallbildende Kräfte in die Erde&#039;&#039;&#039;. Formbildungskräfte. Und die brauchen wir so dringend in der Landwirtschaft für die gesamte Entwicklung der Bodenfruchtbarkeit. Formkräfte!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles was sich im folgenden Jahr, im Frühjahr bis in den Sommer hinein, dann an Pflanzenwachstum und so weiter da entwickeln, dass muss sich Durchformen&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039;&#039; Und der &#039;&#039;&#039;Winter sammelt die Formkräfte der Erde&#039;&#039;&#039;. Und die wirken dann fort, wirken dann durch das ganze Jahr hindurch. Und die werden insbesondere von den &#039;&#039;&#039;Tonmineralien&#039;&#039;&#039; aufgenommen. Die Tonmineralien im Boden, diese mittlere Zone, dieser &#039;&#039;&#039;Herzenszone im Boden, das ist diejenige, die diese Formkräfte bewahrt, konserviert für das ganze Jahr&#039;&#039;&#039;. Es ist ein unendlich geheimnisvoller Prozess, aber dazu braucht man Frost, dazu braucht man Kälte, dazu braucht man dieses trennende Elemente voneinander. Dazu braucht man diese Todesprozesse im Boden. Und dann wirken da Formkräfte herein, die dann für das ganze Jahr von größter Bedeutung sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun wird es einem ja vor Augen geführt, wenn wir auf das &#039;&#039;&#039;kristallisierende Wasser&#039;&#039;&#039; hinschauen. Das ist ja auch ein unendliches Geheimnis. Also zunächst einmal das, dass da aus der Luft herunterfällt, Kristallformen. Wenn Sie nun mal einen einzigen Schneekristall angucken, wenn es sehr kalt ist, dann sind es nicht verschiedene Kristalle zusammen gebacken, sondern ein einzelnes Kristall, dann ist es ein wunderbarer &#039;&#039;&#039;Sechsstern&#039;&#039;&#039;. Es ist &#039;&#039;&#039;Hexagonal&#039;&#039;&#039;, wie die Tonmineralien. Genauso kristallisiert das. Und &#039;&#039;&#039;jeder Kristall ist anders&#039;&#039;&#039;. Seit Urzeiten ist kein Kristall gleich dem anderen, aber folgt demselben Kristallisationsprinzip. Und diese kristallbildenden Kräfte, die das Wasser gefrieren lassen wird, die das Flüssige fest machen, also zum Kristall werden lassen, die wirken nun auch im Boden, so dass man das mit Augen verfolgen kann, indem nämlich, jetzt nehmen Sie an, Sie haben so einen ganz nassen Herbst, und wir haben da Rüben draußen stehen, Möhren oder sonst wie Feldgemüse. Und die kriegen Sie nicht raus weil es so nass ist. Es wird furchtbar spät im Jahr, der Boden ist voll mit Wasser gesättigt, zerfahren, kaputt und Sie fahren dann noch gerade noch rechtzeitig im November, vielleicht pflügen sie das ganze Ding rum, haben also einen knatschigen Standort, Pflugbalken die glänzen in der Luft, so kompakt ist das, dass man verzweifelt, wie soll das je wieder ein vernünftiger Boden werden im nächsten Jahr?  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Na ja, und dann geht der Winter drüber hin und dann merkt man plötzlich, dass von dieser knatschigen tonverbackenen Pflugfurchen, dass da ein wunderbar krümelnder Boden zurückbleibt. Aufgrund dessen, dass die Feuchtigkeit, der Regen eindringt in ganz feinen Haarrissen, die kann man gar nicht mit den Augen sehen, dringt das ein, sodass da überall in feinen Haarrissen diese jetzt mit Wasserkapillaren sättigen, und dann kommt der Frost und dann entwickelt der Frost dieses eigenartige Phänomen, einzigartig in der Natur, dass er, indem er fest wird, sich ausdehnt. Haben Sie das mal bedacht? Das gibt es sonst nirgends als beim kristallisierenden Wasser. Normalerweise, wenn etwas fest wird, dann zieht es sich zusammen in der Kristallisation, dann räumlich zieht es sich zusammen. Und nur, wenn es warm wird, dehnt es sich aus. Und beim Wasser ist es umgekehrt. &#039;&#039;&#039;Bei vier Grad Celsius hat es seine größte Dichte und dann, wenn es kristallisiert, dehnt es sich wieder aus&#039;&#039;&#039;. Das ist eines der bedeutendsten Ereignisse, die man überhaupt beobachten kann, im Haushalt der Natur. Denn wenn es nicht so wäre, würden unsere Flüsse in null Komma nichts zufrieren bis auf den Boden und die Fische würden alle, alle krepieren. Kein Leben würde das überleben, sondern das Eis ist leichter als Wasser, schwimmt oben auf, weil es sich als Wasser ausgedehnt hat, indem es sich kristallisiert hat. Und das findet im Boden statt. Und das ist unser bester Bearbeiter, während der Winterzeit, im Winter bearbeitet sich die Natur selber. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich muss es mal nur mal kurz andeuten. Also wenn wir hier den Winterprozess haben, dann ist der eigentliche Prozess der, dass hier die &#039;&#039;&#039;Kristallisation&#039;&#039;&#039;, die Kristallisation, die Bodenprozesse beherrschen soll. Formkräfte sind das. &#039;&#039;&#039;Formkräfte aus dem fernsten Kosmos&#039;&#039;&#039;. Und die brauchen wir! Die haben nicht nur Bedeutung, dass eine schöne &#039;&#039;&#039;Frostgare&#039;&#039;&#039; entsteht, oder der Boden wieder zerfällt/ zerkrümelt. Diese Krümel sind sehr instabil. Wenn es dann nämlich wieder einen schweren Regen darauf gibt, dann verschlämmen die alle, weil die rein mechanisch auseinander separiert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also dieser Vorgang findet da statt. Und das Ergebnis ist ein doppeltes, dass einerseits die Formkräfte absorbiert werden von den Tonmineralien in dem Boden und auch sonst von Gestein und durch die &#039;&#039;&#039;Frostsprengung&#039;&#039;&#039; beim kristallisierenden Wasser im Boden mechanisch eine &#039;&#039;&#039;Krümelstruktur&#039;&#039;&#039; entsteht, man nennt das die Frostgare, die dann möglichst erhalten werden muss, die kann man gar nicht erhalten, sondern da muss man Glück haben. Das ist einfach eine Glückssache, ob die so lange sich erhält, bis es draußen warm wird, eh es einen Starkregen gibt. Dann kommt ein neuer Prozess in Gange, den ich gleich schildern werde. Also wir haben im Winter wirklich es zu tun damit, dass die Erde sich selber bearbeitet, dass die Erde durch diese Prozesse, die ich jetzt nur kurz angedeutet habe, &#039;&#039;&#039;selber sich vorbereitet für das nächste Jahr&#039;&#039;&#039;. Und diese ganzen Prozesse, die ich jetzt hier mit wenigen Strichen gezeichnet habe, die sind im Grunde genommen &#039;&#039;&#039;Chaotisierungsprozesse&#039;&#039;&#039;. Ich chaotisiere den Boden, ich mache ihn noch toter, als er tot ist. Und da komme ich ganz zuletzt nochmal drauf zurück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Übergangsprozesse zum Frühjahr ====&lt;br /&gt;
Nun ist die Frage, wie sieht es jetzt aus im Übergang zum Frühjahr? Im Winter hat der Landwirt eigentlich nichts auf seinem Acker verloren und da soll er zu Hause bleiben, die Natur soll sich selber bearbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber da gibt es eine Zwischenzeit im Februar/März, insbesondere im Februar, wo jetzt plötzlich so die ersten warmen Sonnentage gibt. Nach &#039;&#039;&#039;Lichtmess&#039;&#039;&#039;! Ja, so die ersten warmen Sonnentage, die ersten warmen Sonnentage nach Lichtmess. Und da merkt man plötzlich drei Tage Sonne, man geht raus aufs Feld, da sieht man plötzlich, dass oben der Boden hell wird. Das heißt, das Wasser verdunstet, Luft zieht ein in den Boden, auch damit auch Wärme und wenn man draußen dann auf den Acker geht und kniet so auf dem Acker und streicht mit der Hand den Boden ein bisschen zur Seite, vielleicht so zwei, drei Zentimeter tief. Da sieht man plötzlich, da wuseltst, da wuselt es von Käfern und Würmchen und weiß nicht was alles. Ein reges Leben binnen kürzester Frist ist da plötzlich wieder durch die Wärme, die in den Boden eingezogen ist, die Feuchtigkeit ist da, Luft ist da, es durchdringt sich, die Elemente fangen an sich wieder zu durchdringen und kaum findet das statt, ist das Leden wieder rege. Das äußere Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da findet nun ein Prozess statt, der auch eben eine Glückssache ist, wenn er wirklich stattfindet. Und das ist eben das, was ich jetzt kurz schildern will, im Februar, März, dass diese &#039;&#039;&#039;Frostkrümel&#039;&#039;&#039;, wenn sie denn bewahrt worden sind, wenn sie nicht zerflossen sind durch einen Starkregen, dass wenn jetzt die Wärme eindringt in den Boden, in die Bodenporen, das Wasser verdunstet und die Luft dringt ein, dann tauchen da nicht nur die Käferchen auf und Würmchen und alles mögliche, sondern dann, wenn man da genauer hinguckt, sehr genau, man merkt nämlich, dass plötzlich diese Krümel, wirklich krümeln. Vorher sind sie irgendwo so wie Sand konnte man sie hin und her bewegen. Aber jetzt sind es ganz große Krümel geworden. Und da ist eben, dass passiert, dass diese &#039;&#039;&#039;polygonalen Krümel&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;der Erde&#039;&#039;&#039;, die also zum Teil ganz spitz sind, Tonkrümel, wenn da ein zweiter daneben ist, auch irgendwie polygonal geformt und ein dritter, dass hier plötzlich jetzt etwas auftritt, dass sich hier so Brücken bilden. Das sind &#039;&#039;&#039;Bakterienkolonien&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mikroben des Bodens fangen an, sich unglaublich zu entfalten, und zwar also an einem Tag, zwei Tagen und verbinden jetzt diese Frostkrümel der Frostgare und schon sind sie stablisiert. Und dazwischen ist dann ein Hohlraum hier, der dann Luft enthält oder wenn es stark regnet, dann Wasser enthält, aber jedenfalls eine Bodenpore. Und darauf kommt es an – hier beginnt die Bodenstruktur sich zu entwickeln im Laufe des Jahres. Und wenn das früh genug geschieht, im Februar, dann haben wir schon die ganze Ernte halb gewonnen. Wenn das in vernünftiger Weise von Natur aus geschieht, wir können da nicht viel machen, ein bisschen können wir was machen. Da kann ich jetzt nicht näher darauf eingehen, das würde zu weit führen. Wir können ein bisschen durch Abschleppen, rechtzeitiges oder durch eine ganz zarte Bearbeitung können wir die Frostgare ein bisschen einebnen. Und dann entwickelt sich diese sogenannte &#039;&#039;&#039;Lebendverbauung&#039;&#039;&#039;. Und diese Lebendverbauung, wenn sie früh genug eintritt, dann hält sich die Bodenstruktur das ganze Jahr hindurch. Die ist nicht mehr zerstörbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist ein Lebensprozess, also &#039;&#039;&#039;einem Todesprozess im Winter folgt jetzt ein erster Lebensprozess&#039;&#039;&#039;, in dem diese Krümel des Winters, die rein mechanisch sich entwickelt haben, jetzt organisch oder biologisch oder eben unter mikrobielle Tätigkeit miteinander verbunden werden. &#039;&#039;&#039;Es entsteht ein Bodengerüst&#039;&#039;&#039;. So, und diese Entwicklung setzt sich jetzt fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir kommen jetzt, wenn wir das fortsetzen, diese Betrachtung, kommen wir jetzt so aus dem Februar in den März hinein. Die Tage werden länger, die Wärmeeinstrahlung nimmt enorm zu, hängt natürlich immer von der Witterung selbstverständlich, Feuchtigkeit verdunstet, man muss dann aufpassen, dass nicht zu viel verdunstet, man muss die Winterfeuchtigkeit immer halten, so lange wie nur möglich. Aber jedenfalls muss der Oberboden abtrocknen. &#039;&#039;&#039;Da muss diese Durchdringung von Wärme, Luft und Wasser und Erde&#039;&#039;&#039; sich vollziehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Keimprozess des Samens =====&lt;br /&gt;
Und das bildet dann das &#039;&#039;&#039;ideale Saatgutbett,&#039;&#039;&#039; wo ich dann meine Saat ablege. Und Sie wissen ja, dass man sät, normalerweise nicht sehr tief, also vielleicht zwei drei Zentimeter tief und deckt es wieder mit Erde zu. Und in dieser Zone finden nun diese wunderschönen Prozesse statt, die sich dann offenbaren, schließlich in der Keimung des Samens, wenn man den Samen hier in die Erde legt, ein Sämchen in die Erde legt, sagen wir mal &#039;&#039;&#039;Sommerweizen&#039;&#039;&#039; und dann wird der so abgelegt, dass hier drunter es relativ eine feste Sohle ist, nicht ganz, ein klein bisschen angedrückt. Und da steigt jetzt das Wasser auf und hier oben ist Luft und Wärme. Hier ist Wasser und Erde und da steigt jetzt die Feuchtigkeit auf und der Same quillt. Der nimmt die Feuchtigkeit auf. &#039;&#039;&#039;Und mit dem Aufnehmen der Feuchtigkeit quillt jetzt der Mehlkörper&#039;&#039;&#039;, das sogenannte Endosperm des Samens quillt, und bestimmte &#039;&#039;&#039;enzymatische vermentative Prozesse&#039;&#039;&#039; werden jetzt angeregt durch die Wasseraufnahme. Und dadurch kommt es zu allen möglichen Umbildungen der Reservesubstanz- Stärke ist es meistens aber auch Eiweiße, die hier in dem Samen, im Samenkörper angereichert sind vom Vorjahr. Und jetzt keimt der also aus, unser Same, und was macht der? Der keimt hier aus, und das erste, was er macht hier, ist, dass er ein ganz feines Würzelchen bildet in die Tiefe. Die &#039;&#039;&#039;Keimwurzel.&#039;&#039;&#039; Und dann erst, sekundär, kommt dann hier der Spross, der dann die Erde durchbricht. Und das ist ein Keimvorgang&#039;&#039;&#039;. Und dieser Keimvorgang ist zunächst einmal ziemlich unabhängig von der Erde, das ist ein Vorgang, der im wesentlichen nur das Wasser der Erde braucht&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber damit hat sich die Pflanze noch nicht mit der Erde verbunden. Sie wächst zunächst nur mit ihren Keimwürzelchen in die Erde herein. Das können Sie sehen, wenn Sie im Roggen, im Herbst, nach drei, vier Tagen Saat, wenn die ersten  Roggen, das erste Keimblatt oder das erste Blatt erscheint, dann ziehen Sie mal so ein Pflänzchen raus, dann sehen Sie, dass in den Wurzeln- oft sind es schon drei Wurzeln, dass da Erde dranhängt. Da haftet Erde an der Wurzel. Und dann fragt man sich: Wie kommt das? Zuerst, wenn man es nämlich ganz früh rauszieht, hängt keine Erde dran. Jetzt plötzlich hängt die Erde dran. Das hängt damit zusammen, dass jetzt nachträglich jetzt hier ganz feine Wurzelhärchen entstehen, wo sich die Pflanze wirklich mit der Erde verbindet. Zunächst ist sie nicht mit der Erde verbunden. Sie wächst rein aus dem Reservoir des Samens. Und wenn der leer ist, was dann? Wie wächst sie eigentlich weiter? Woher kommt jetzt eigentlich die Substanz, die sie weiter wachsen lässt? Die Kraft? Wo holt sie die her? &#039;&#039;&#039;Und wenn man dieser Frage weitergeht, dann müsste sich die ganze Wissenschaft heute auf den Kopf stellen&#039;&#039;&#039;, eigentlich. Wenn man das wirklich ernst nehmen würde, was man eigentlich auch beobachten kann. Sie kann nicht mehr aus dem Samen wachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber jetzt ist die Frage: Was macht die Pflanze da mit dem Boden? Und dazu dienen diese ganz feinen Wurzelhärchen. Das sind Ausstülpungen, ganz feine Ausstülpungen, aus der &#039;&#039;&#039;Wurzelepidermis&#039;&#039;&#039; der &#039;&#039;&#039;Wurzelhaut&#039;&#039;&#039;, und zwar aus einer Zelle, immer so ein kleines Wurzelhaar. Und die wachsen jetzt zusammen mit den Tonmineralien des Bodens. Deswegen ist es so wichtig Ton im Boden zu haben. Die wachsen mit den Tonmineralien so zusammen, dass man da keine Grenze mehr findet zwischen dem anorganisch Toten und dem Lebendigen der Pflanze. &#039;&#039;&#039;Es ist eine unbeschreibliche Tatsache, dass das Leben, das die Pflanze, die Fähigkeit hat, mit dem anorganischen Toten in Eins zu verwachsen.&#039;&#039;&#039; Dass die Erde dann quasi nicht mehr nur ein anorganisch totes Gebilde ist, sondern durch das Pflanzenwachstum sich allein schon dadurch belebt, dass die Wurzelhärchen mit den Tonmineralien in Eins zusammenwachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Juveniler Wachstumsprozess der Pflanze =====&lt;br /&gt;
Und was machen jetzt diese Würzelhärchen da eigentlich? Diese Wurzelhärchen sondern jetzt etwas ins Erdreich ab, was die Pflanze hier oben plötzlich im Sonnenlicht, wenn sie da jetzt ihre Blätter entwickelt, das erste, zweite, dritte Blatt, und der Sommerweizen, der synthetisiert jetzt- ein schreckliches Wort. Der trinkt das Sonnenlicht, der trinkt das Sonnenlicht! Das heißt kosmische Wirkungen, &#039;&#039;&#039;Leben entsteht aus dem Kosmos heraus&#039;&#039;&#039;, nicht von der Erde, sondern durch die Einstrahlung des planetarischen Umkreises bildet sich jetzt hier lebendige Substanz in den Blättern, die sogenannte Assimilation des Sonnenlichtes. Und da finden jetzt alle möglichen physiologischen Vorgänge statt, die die sogenannten Assimilate erzeugen. Die Assimilate sind Eiweiße, das ist Stärke, das ist zuckerartige, kohlenstoffartige, fettartige Substanzen, durch die dann die Pflanze dann so langsam wächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das Eigenartige ist, dass- und ich frage mich immer, ob der liebe Gott da so richtig bei Sinnen war in der Schöpfung, dass nämlich jetzt von dem was hier oben gebildet wird, das nicht dazu dient, dass die Pflanze weiter nur wachsen soll, sondern das geht herunter in die Wurzel. Und das wird dann plötzlich über diese Wurzelhaare ausgeschieden ins Erdreich. &#039;&#039;&#039;Die Pflanze ist ein Eimer ohne Boden, in ihren Wurzeln&#039;&#039;&#039;. Die scheidet das was da oben unter der Sonne gebildet ist, das rinnt herunter, außerhalb des Kambriums- kann ich jetzt nicht im Einzelnen schildern, was es bedeutet, herunter in einem Strom in diese Wurzelhaare und wird jetzt von diesen Wurzelhaaren hier ins Erdreich abgesondert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Stoffaustausch =====&lt;br /&gt;
Die Pflanze verliert das, was sie da gebildet hat, in der Atmosphäre, hinein in die Erde. Schon &#039;&#039;&#039;dieser Prozess zeigt, dass nicht der Boden die Pflanze ernährt, sondern die Pflanze den Boden&#039;&#039;&#039;. Das ist der eigentliche Prozess! Sie ernährt durch das, was sie synthetisiert, an der Sonne, mit dem ernährt sie jetzt die Erde. Das strömt aus! Und was da ausströmt, sind Eiweiße, Eiweißsubstanzen, &#039;&#039;&#039;Niedermolekula&#039;&#039;&#039;r, Zucker und Enzyme, Fermente und Säuren, organische Säuren noch und noch. Und der ganze Stoffwechsel der Pflanze ergießt sich da unten in den Boden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dadurch jetzt wird das Bakterienleben, das Mikrobenleben im Umkreis der Wurzel ungemein angeregt. Die vermehren sich wie Verrückte und dann bilden sich jetztz um die Wurzeln herum so ein schmaler Saum von vielleicht zwei Zentimeter, drei Zentimeter Dicke, die sogenannte &#039;&#039;&#039;Rhizospähre&#039;&#039;&#039;, wo sich das ganze Bodenleben konzentriert, um die Wurzel herum. Und dieses Bodenleben geht eine Symbiose mit der Pflanze ein. Und die Umbildung, das ist sozusagen ein Stoffwechselprozess der Ausscheidung, der Pflanzenwurzel ins Erdreich, in diese Richtung. Und die Antwort ist, dass jetzt die Mikroben die da diese vorhandenen organischen Rückstände im Umkreis der Wurzel, zum Beispiel der Humus, oder noch andere, noch mehr Humusbestandteile aus dem Vorjahr, die werden jetzt abgebaut im Umkreis der Wurzeln. Und das Ergebnis sind dann Mineralstoffe, Mineralsalze. Abbauergebnisse hier durch diesen Stoffwechsel. Und diese Mineralsalze nehmen die Wurzelhaare gleichzeitig, indem sie etwas ausscheiden, nehmen sie gleichzeitig die Mineralsalze auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist unbeschreiblich! &#039;&#039;&#039;Es ist ein gleichzeitiger Prozess&#039;&#039;&#039;. Einerseits Ausscheidung organischer Substanzen und eine Antwort in Anregung des Mikrobenlebens und Abbauprozesse, die sich abspielen. Humusabbau, entstehen jetzt mineralisierte Salze und die nimmt die Pflanze ebenso mit den Wurzelhaaren auf. Die Pflanze im Frühjahr steuert die gesamten Bodenprozesse. Sie steuert die Ausscheidung, das ist eine Art Wahrnehmung, was braucht sie für ihr Wachstum und dann scheidet sie also Pflanzensubstanzen aus, Pflanzen aus, die wirken abbauend oder fördernt auf das Mikrobenleben, die bauen den Humus ab, wir verlieren im Frühjahr enorm an Bodenfruchtbarkeit. Wir fördern das sogar. Im Frühjahr werden die Böden einfach ärmer an bestehender Bodenfruchtbarkeit durch diese Abbauprozesse. Aber die führen zu einer Art Mineralisierung, Entstehen von Mineralsalzen, die mit dem Bodenwasser von den Wurzelhaaren aufgenommen werden. Das ist der primäre Prozess, das ist der sekundäre Prozess. Das ist ein ein Stoffwechsel aktiver Prozess und das ist ein Wahrnehmungsprozess. Die Wurzeln sind Wahrnehmungsorgane für die Mineralsalze der Erde. Augen. Schlechte Augen. Aber immerhin. Veranlagte Sinnesorgane. Das ist der Frühjahrsprozess. Warum die Pflanzen im Frühjahr so schön wachsen können. Aber sie wachsen dadurch, dass sie, ich möchte mal sagen, die vergangenen Lebensprozesse, die sich bewahrt haben im Boden, im Humus, dass sie die abbaut und nutzt, um jetzt ein neues lebendiges Gebilde zu erzeugen, ihre eigene Gestalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die frühen Alchemisten des 13., 14. Jahrhunderts&#039;&#039;&#039;, das waren die klassischen, alles andere spätere, es waren keine Alchemisten mehr. Die hatten noch wirklich ein Naturverständnis ganz anderer Art als die folgenden Naturwissenschaften. Und die haben den Humus bezeichnet als einerseits das Gedächtnis der Erde, das heißt das vor vergangene Jahre sich humifiziert haben, gleichsam bewahrt haben im Humus und jetzt sozusagen den Anschluss finden an das, was jetzt in Zukunft sich da an Pflanzenwachstum entwickelt. Und die haben eben &#039;&#039;&#039;den Humus bezeichnet als den Universalensamen der Erde&#039;&#039;&#039;. Es ist so ein wunderschöner Ausdruck. Was ich zuerst hier hingeschrieben habe, das ist der &#039;&#039;&#039;Indivdualsame&#039;&#039;&#039;. Und der ernährt sich, solange er noch eben aus seinem Samenkörper heraus noch irgendwie organische Substanz zur Verfügung hat. Und dann ist Schluss! Und jetzt wächst herunter die Pflanze in den Boden hinein und findet dort einen Universalsamen. Und das haben die Alchemisten als den Humus bezeichnet. Humus gleich Universalsamen gegenüber dem Individualsamen hier oben. Und sodass der Individualsamen muss auf die Erde fallen und dann antwortet der Universalesamen, das heißt die Mutter Erde. Das ist eigentlich derselbe Begriff, dass man von der Mutter Erde spricht. Das ist der Universalsame, aus dem jetzt im Verlaufe des Jahres die Pflanze wächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Atmungsprozesse im Boden =====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Und diesen Prozess müssen wir steuern. Jetzt müssen wir wach werden als Landwirte.&#039;&#039;&#039; Im Winter soll man zu Hause bleiben, hinterm Ofen. Aber hier jetzt im Frühjahr müssen wir sehen, dass wir diesen Prozess fördern. Wir müssen den Humusabbau fördern. Und das machen wir dadurch, dass hier oben, ganz dünn, immerfort, hier oben, den Boden offen halten, die Kruste brechen, zwei, drei Zentimeter nicht mehr. Es ist eine, ich nenne es eine Haut-Bearbeitung. Schräge Hacke, ganz flach gerade die Kruste. Nach jedem Regen im Frühjahr sofort raus auf den Acker und die Kruste gebrochen. Dann fängt nämlich der Boden an zu atmen, denn er bildet immer im Boden, unten, bildet er CO2, Kohlendioxyd und das ist &#039;&#039;&#039;Kohlensäure,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;das ist ein Gift für die Wurzeln&#039;&#039;&#039;. Und das muss raus. Und es muss Sauerstoff rein für die Mikroben, dass sie leben können. Sauerstoff. Verstehen sie? &#039;&#039;&#039;Der Boden atmet wie der Mensch!&#039;&#039;&#039; Der atmet Kohlendioxyd aus und Sauerstoff ein. Und das fördern wir durch diese Hautbearbeitung im Frühjahr. Da fängt dann plötzlich der Acker draußen an zu atmen, und die Kohlensäure ist eben schwerer als die Luft. Das heißt, die möchte immer da unten bleiben, und dann öffnen wir den Boden hier oben und dann streicht hier ein Wind über den Acker, und der reißt die schwere Kohlensäure aus den Bodenöffnungen, aus den Bodenporen heraus. Die Natur, die verhält sich nach außen gestülpt. Wenn man das immer genauer betrachtet, verhält sich immer so, wie ein menschlicher Organismus. Also die &#039;&#039;&#039;Bodenbearbeitung mit Striegel und Hacke&#039;&#039;&#039;, die ist sozusagen im Frühjahr die Hilfe, um diesen Prozess der Ernährung des Bodens durch das Lebendige der Pflanze selbst zu befördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Übergangsprozesse zum Sommer ====&lt;br /&gt;
Und jetzt schreiten wir weiter im Jahreslauf. Jetzt kommt eine Zeit, so im Mai, beim Getreide. Bei den anderen Feldfrüchten ist das anders. Bei den Früchten, beim Gemüse, bei den Kartoffeln. Da bleibt der Boden noch lange offen, bis sich die Reihen schließen. Das wird es Juni. Das heißt, man muss dann immer noch diese Art von Bearbeitung fortsetzen. Deswegen heißen die ja auch &#039;&#039;&#039;Hackfrüchte&#039;&#039;&#039;. Also man hackt nicht nur das Getreide kann man nur hacken bis es anfängt zu schossen. Aber dann ruht jeder Eingriff durch den Menschen. Aber bei den Hackfrüchten dauert es noch bis Mitte Juni unter Umständen, dass man da die Feldfrüchte noch in diesem gesagten Sinne, immer die Kruste offen hält, damit der Boden atmen kann und dass diese mikrobiellen Abbauprozesse gefördert werden. Deswegen sind die &#039;&#039;&#039;Kartoffeln&#039;&#039;&#039;, wie man früher gesagt hat, Mistfresser. &#039;&#039;&#039;Die verbrauchen Bodenfruchtbarkeit&#039;&#039;&#039;. Noch und noch. Durch diese häufige Bearbeitung. Aber sie setzen es um in eine gute Ernte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Die Kieselsäure im Getreide =====&lt;br /&gt;
Jetzt gibt es aber beim Getreide einen Prozess, den muss ich doch schildern. Der ist einfach, ich möchte sagen, es ist ein Wunder, einfach schlicht ein Wunder. Und das Getreide kommt ja dann Mitte Juni zur Blüte. Vorher schosst es von Knoten zu Knoten. Immer verlängern sich die Knoten und man kann zugucken, wie dann Roggen dann plötzlich da über Nacht in die Länge strebt, in die höher strebt bis zu 2 Meter und darüber hinaus. Dieser dünne Halm. Und dann fängt das Getreide zu blühen an, sehr unscheinbar. Man merkt es nur an den Sporenwolken, die dann vielleicht mal bei Wind durch die Landschaft fliegen. Sehr verborgene Blüten in den Ähren oben, die das Äußerste, das Höchste da sind. Und jetzt findet um die Blütezeit, beginnt das verstärkt und bis in die Reifezeit hinein ein Prozess, der eben wirklich, also in gewissem Sinne, das Ende des Pflanzenwachstums bedeutet, nämlich während der Zeit, schon von der Blüte an sterben die Wurzeln ab. Die jüngsten Wurzeln, die zuletzt gebildeten Wurzeln, die halten sich dann und da noch, aber dann die Älteren, die sterben schon ab, und auch &#039;&#039;&#039;das Getreide stirbt von unten nach oben ab.&#039;&#039;&#039; Das ist auch ein interessantes Phänomen. Die untersten Blätter zuerst. Zuletzt bleiben noch das Fadenblatt, das oberste bleibt noch grün und dann stirbt das auch ab, da bleibt noch der letzte Halminternodium bis zur Ehre bleibt noch grün und dann sind auch noch die Spältzen ein bisschen grün und dann werden auch die Spältzen schließlich braun und verwelken. Und so geht der Prozess vor sich, von unten nach oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und parallel zu diesem Vorgang findet nun folgendes statt: Die Pflanze hat das ganze Frühjahr hindurch, hat sie alles aus dem Boden aufgenommen, insbesondere den Stickstoff, der da frei wird durch den Abbau der Humus-Substanz, Phosphorsäure aufgenommen, durch die Humus-Substanz, Kalium aufgenommen durch Äsung der Bodenmineralien und sogenannten Ionenaustausch aufgenommen, also sehr intensive Vorgänge, die da im Wurzelbereich sich abgespielt haben. Und jetzt kommen die zuende. Und als letzter Neuer kommt ein Bodenprozess jetzt, dass die Pflanze über die Wurzeln die sogenannte &#039;&#039;&#039;Kieselsäure&#039;&#039;&#039; aufnimmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Kieselsäure ist eine kolloidale Substanz&#039;&#039;&#039;, die also die Bodenhohlräume auskleidet, so ein wabbeliger Pudding ist das, &#039;&#039;&#039;amorph&#039;&#039;&#039;, gestaltlos, die durch Verwitterung entsteht der Tonmineralien. Und diese Säure steigt nun auf im Halm und durchdringt die ganze Pflanze. Und zwar steigt sie so auf, dass sie sich die Tendenz hat, nach immer sich in der Peripherie dann ab zu lagern. Also das am Äußersten des Halms sich da die Kieselsäure ablagert, oder in den Blättern steigt sie auf auch in die Fadenblättern, oben in die ausbreitenden Blätter, immer am Rand, am äußersten Rand und in der äußersten Spitze ist der größte Kieselsäuregehalt. Und du gehst von Blatt für Blatt hoch. Und immer mehr Kieselsäure, immer mehr Kieselsäure. Und dann geht es schließlich in das letzte Internodium bis in die Ähre. Das ist schon ganz dünn. Der Halm ist da schon ganz dünn, im letzten Internodium. Aber so beweglich im Wind, elastisch, wunderbar wie ein Roggenfeld, wie in Silberwogen, wie der Goethe das mal ausdrückt im Faust, wogt da das Feld der Ernte entgegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Kieselsäure erfährt nun die höchste Konzentration oben in der Ähre. Und da in den Spelzen. Das sind die Deckspelzen, die das Korn umhüllen. Und noch einmal gesteigert in den Grannen. &#039;&#039;&#039;Die Grannen sind praktisch 90% Kieselsäure in der Asche&#039;&#039;&#039;. Wenn man die also verascht, dann ungefähr 90% Kieselsäure. Was ist das für ein Prozess? Die ganze Pflanze umgibt sich gleichsam mit einem Kieselmantel. Und der trocknet dann aus. Diese Kieselsäure ist zunächst ist sie noch weich, feucht, trocknet in der Reife aus. Und dann? Was sieht man dann? Dann glänzt das Getreide. Dann bekommt es einen Glanz. Schauen Sie mal einen Haferstroh an. Dieser goldene Glanz. Der rührt von dieser Kieselsäure her. Und was ist das? Das ist &#039;&#039;&#039;Opal&#039;&#039;&#039;. Das ist ein Halbedelstein. &#039;&#039;&#039;Die ganze Pflanze umhüllt sich sozusagen mit einem Halbedelstein,&#039;&#039;&#039; nämlich eintrocknender Kieselsäure. Amorph, nicht kristallisiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das sind sozusagen die &#039;&#039;&#039;Formkräfte&#039;&#039;&#039;, die jetzt aus dem verwitternden Mineral des Winters, sozusagen diese Formkräfte heraufschicken in die Pflanze und ihr die letzte Gestalt geben. Dann ist Schluss. Dann setzt der Reifeprozess ein. Dann kommen die Teilreife, dann die Gelbreife, dann die Todreife, reift das Korn und dann setzt die Ernte ein. Aber dieser Prozess geht ihm voraus, denn wenn Sie mal auf einer Pflanzenzüchtung auf dem Dottenfelderhof oder andernorts mal mal hingucken, wie variantenreich die Farben sind von Getreiden und dass das betont wird, insbesondere dann durch diese Kieselsäure Ausscheidung der ganzen grünenden Pflanze in die Peripherie, dann kann man einfach staunen, das ist wirklich ein Geheimnis, wo man erschüttert jedes Jahr davor steht. Und wenn Sie das mal vergleichen mit konventionellem Stroh, stickstoffgedüngten Stroh wohlgemerkt, da werden Sie merken, dass das &#039;&#039;&#039;Stroh im konventionellen Landbau immer relativ grau bleibt, stumpf in der Farbe&#039;&#039;&#039;. Dass das konventionelle Stroh, draußen, wenn man das dann in der Ernte mal betrachtet, dass das relativ stumpf ist in der Farbe, nicht glänzt. Und wenn Sie das in die Hand nehmen und versuchen es zu brechen, dann bricht es nicht, sondern es knickt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Die kurze Strohgeschichte =====&lt;br /&gt;
Ich kann da kurz eine Geschichte noch zwischenschieben. Wir hatten vor, das war, hatte sich noch in den 60er Jahren abgespielt, 50er Jahren. Während meiner Lehrzeit, hab auf einem biologisch-dynamischen Betrieb eben auf dem Dottenfelderhof meine Lehre damals gemacht. Und da hatten wir noch einen Viehhändler. Und der hat seinen Ackerbau aufgegeben und hat gesagt, er will von uns das Stroh haben, da kriegen wir den Mist zurück. Und da hat er von uns das Stroh geholt und kommt dann morgens in den Stall und sucht das Stroh. Da liegt das Heu noch in der Krippe, und das Stroh war gefressen. Da haben die Kühe das Stroh, dem Heu seinem Heu bevorzugt, weil es ein glänzendes Haferstroh war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Kühe sind die besten Analytiker die es überhaupt gibt es auf der Welt.&#039;&#039;&#039; Und der kam auf dem Hof extra aus dem Grund, um uns zu sagen, er versteht die Welt nicht mehr, dass sein Heu, was normalerweise das Futter wäre, in der Krippe liegen geblieben ist. Und die haben so lange rumgemacht, dass sie die Einstreu aufgefressen haben. Das hängt mit diesem Reifeprozess zusammen und kein Getreide taugt was. Das kann ich Ihnen jetzt schon sagen. Was nicht diesen Prozess durchlaufen hat. Diese letzte Durchformung des Getreides, das ist eine Frage der Ernährungsphysiologie. Diese letzte Durchformung, dass nicht nur außen die Kieselsäure als Mantel sich bildet, sondern das alle in sogenannte Inhaltsstoffe, ist auch ein schreckliches Wort, eigentlich, alles, was nur irgendwie physiologisch, substanzbildend wirkt in der Pflanze als Eiweiß, oder ob die die Kohlenstoffgerüst oder was es sein mag, dass das durchgeformt ist!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn plötzlich in der Getreideähre oben im Korn sich Nitrat findet, Sie kennen ja wohl das Wort &#039;&#039;&#039;Nitrat&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;(NO3)&#039;&#039;&#039;, das ist also das, was heute überall in der Diskussion ist. Wenn sich da was findet, dann ist das eine Katastrophe! Das ist ernährungsphysiologisch eine einzige Katastrophe. Sondern dieses Nitrat, das gehört unten in die Wurzel. Da hat es seinen Ort. In den Roten Rüben, da ist sehr viel Nitrat drin. Und da hat man immer gemeint, man darf die Roten Rüben nicht mehr essen, weil die kann zorogen sein, wegen dem hohen Nitratgehalt. Das war Anfang der 80er Jahre, hat einen ungeheuren &#039;&#039;&#039;Einbruch im biologisch-biologischen Landbau&#039;&#039;&#039; damals gegeben, weil die Konsumenten haben &#039;&#039;&#039;keine Roten Rüben mehr gegessen&#039;&#039;&#039;. Aufgrund dieser Aussage. Ein völliger Unsinn. In die Wurzel gehört Nitrat. Das ist ein Salz. Die Wurzel ist salzartig, das Korn da oben, was da drauf ist, da muss dieses salzartige total verwandelt werden, durchstrukturiert werden in wirklich reifes Eiweiß, reife Kohlenhydrate, reife Fette. Der Ausreifungsprozess, das heißt eine Begleitung des Absterbens der Pflanze, diese Auseifung muss bis zum letzten geführt werden. Und da darf da oben in dem Getreidekorn nichts mehr von &#039;&#039;&#039;niedermolekularen Eiweißen&#039;&#039;&#039; sein, Aminosäuren, freien Aminosäuren oder Nitraten oder Amiden oder irgend so etwas, sondern &#039;&#039;&#039;ein durch und durch gestaltetes Eiweiß&#039;&#039;&#039;! Und das ernährt! Das braucht der Mensch! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das sind ist jetzt diese Übergangszonen, Übergangsgeschehen vom Frühjahr zum Sommer hin. Und diesen Jahreslauf macht übrigens das &#039;&#039;&#039;Getreide&#039;&#039;&#039; ganz ideal durch. Also ist fast &#039;&#039;&#039;ein Repräsentant für die gesamte fruchtbildenden Pflanzen&#039;&#039;&#039;, steht eigentlich das Getreide da, übrigens die erste Kulturpflanze, die der Mensch überhaupt gezüchtet hat. &#039;&#039;&#039;Die ältesten Kulturpflanzen ist die Wintergerste und der Winterweizen,&#039;&#039;&#039; im achten vorchristlichen Jahrtausend. Da gab es noch keine Gemüsen. Da gab es das alles noch nicht, das kam erst in der folgenden Zeit. Und die ersten waren die Getreide. Und weil die Getreide sozusagen am deutlichsten den Jahreslauf, das Sonnenjahr abbilden, in allen Prozessen des Wachstums, in allen Prozessen der inneren Physiologie bis hin zum Nährwert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sommerprozesse im Getreide ====&lt;br /&gt;
So, und jetzt kommen wir in den Sommer. Im Sommer. Im Juli reift das Getreide von der Teigreife über die Gelbreife zur Todreife. Und früher hat man das Getreide gemäht in der Gelbreife. Da konnte man das noch nicht brechen über den Daumennagel, das war das Zeichen, sondern es hat sich noch ein bisschen drüber gebogen, zwar noch plastisch, ein bisschen, aber schon gelb. Und dann hat man es gemäht, noch früher, erst mit der Sense und dann später dann mit dem &#039;&#039;&#039;Mähbinder&#039;&#039;&#039; und hat es in Hocken aufgestellt. Die ältere Generation kennt das ja noch, die Felder, die Felder draußen, überall diese Garben gestellt waren in solchen Hocken. Und da hat man das dann eine Woche oder 14 Tage, je nachdem wie das Wetter war, nachtrocknen lassen und dann hat man die Garben eingefahren und eingebanst In den großen Feldschäunen, die es ja heute gar nicht mehr gibt. Und dann hat man sie im Winter dann gedroschen, das war so der Weg, noch in den 50er Jahren, 60er Jahren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und heute muss man das Getreide in der Todreife dreschen. Das heißt, wenn man das über den Daumen brechen kann, wenn das Korn über den Baum bricht, dann ist es eigentlich unterhalb ungefähr 16% Feuchtigkeit und dann kann man es dreschen. Und dann kann man das direkt einfahren, vielleicht noch ein bisschen nachtrocknen wenn es notwendig ist. Ansonsten ist die Ernte gelaufen und man merkt eigentlich gar nicht mehr auf den Höfen heute, dass es überhaupt Ernte ist. Früher waren alle draußen, alle Menschen, der ganzer Hof, da blieb niemand zu Hause, nur noch die Katzen und die Mäuse. Alles war auf dem Feld draußen. Und &#039;&#039;&#039;das war die schönste Arbeit im ganzen Jahr&#039;&#039;&#039;, möchte man sagen, diese Erntearbeit. Und heute läuft das einfach irgendwie ab, so nebenbei. Der Lohnunternehmer kommt, drischt das Zeug runter auf den Wagen und schon ist es verschwunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ernte nun, welcher Bodenprozess oder welche Fruchtbarkeitstufe müssen wir jetzt ins Auge fassen, in der Sommerzeit? Im Winter bearbeitet sich die Erde selber, im Frühjahr muss ich nachhelfen mit einer Hautbearbeitung und muss den Humusaubbauprozess fördern. Und jetzt ernte ich das Getreide und zurück bleibt die Stoppel. Und da hat sich auch ein bisschen Unkraut entwickelt, das soll ja auch so sein, auf dem Acker. Man soll nicht Unkraut freie Äcker haben, das verträgt die Natur nicht, muss immer ein bisschen Unkraut da sein, das gehört einfach zum, nur das richtige Maß muss man eben finden. Und dann liegt da Spreu auf dem Feld vom Dreschen und irgendwelche sonstigen Halmrückstände und so weiter. Und um welche Maßnahme geht es jetzt, um der Bodenfruchtbarkeit ihr wieder einen neuen Impuls zu geben? Schauen wir uns doch einmal an, da stehen die Stoppeln hier draußen auf dem Acker, da drunter ist die Wurzelmasse, hier unten, und hier liegt noch alles mögliche organische Reste obenauf. &#039;&#039;&#039;Und jetzt kommt es darauf an, dass wir stärker aktiv werden als Landwirte&#039;&#039;&#039;. Im Frühjahr haben wir nur da oben rumgekratzt, auf dem Boden, und jetzt müssen wir eingreifen in den Boden, und zwar bis zu ungefähr einer Tiefe von acht Zentimeter, müssen wir jetzt, den sogenannten Stoppelsturz, das ist der sogenannte Stoppelsturz. Und das heißt, dass man jetzt also die Stoppeln wendet oder eingrubbert, oder es gibt da verschiedene Möglichkeiten, sodass jetzt hier, sozusagen eine Mulchschicht entsteht, wo die organische Substanz sich mit dem Erdreich vermengt. Darauf kommt es zunächst an. Und arum ist das so wichtig? Nicht so tief, um Gottes Willen, nicht! Denn das ist eigentlich diese Schicht, so &#039;&#039;&#039;ungefähr bis acht Zentimeter&#039;&#039;&#039;, das ist bei den einzelnen Böden verschieden. Aber das ist die Schicht, die vom Frühjahr, März, als diese durch die Lebendverbauung sich im Verlaufe des Jahres hinentwickelt hat, zu einer wunderbaren Bodengare, ungeheuer stabil, große Hohlräume, die den starken Niederschlägen, wenn es dann mal gewittert und also wirklich mal so 30 Millimeter auf einmal runterhaut, dass sie nicht oben oberflächlich ablaufen, sondern dass sie einfach vom Boden aufgesogen werden. Dazu braucht man eine solche komprogene, das heißt also sehr, sehr porenreiche Oberschicht, die im wesentlichen durch &#039;&#039;&#039;Lebendverbauung&#039;&#039;&#039; und dann in der Folge durch &#039;&#039;&#039;tierische Bodenorganismen&#039;&#039;&#039;, Regenwürmer vor allen Dingen, gebildet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So, und jetzt haben wir also eine solche Bearbeitungsmaßnahme vorgenommen. Es gibt da heute verschiedene Instrumente. Kann ich auch nicht im Einzelnen aufzählen. Es ist ganz wurscht, was man hat, man soll nur damit richtig umgehen. Also man glaubt immer als Landwirt, das ist ein Glaube, der mir so seit den 50er Jahren entgegengetreten ist:  Es gäbe ein Gerät, was alles macht, ohne dass man denken muss. Damals war &#039;&#039;&#039;die Fräse&#039;&#039;&#039;, wie die Fräse aufkam, da hat man gesagt, jetzt hanem wir endlich das Gerät, was wirklich dieser Durchmischung und diesen Mulcheffekt erzeugt Uud alles. Paar Jahre später stand die Fräse schon wieder in der Ecke. Und bald ind die Brennnesseln wieder drüber gewachsen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also daran kann man erkennen, alles was der Landwirt macht ist keine Wissenschaft, sondern ist eine Kunst. Er muss die Wissenschaft haben, gell? Er muss etwas wissen. Aber indem er, sobald er etwas tut, muss es Kunst werden. Und dann gibt es keine Definition mehr. Da kann ich nicht mehr: so muss ich, oder: nur so. Keine Ideologie, gar nix! Beobachten und denken. Dann klappt das mit jedem Instrument, irgendwie. Also diese Stoppelbearbeitung, die steht jetzt im Sommer an. Und warum ist die so wichtig? Ich durchmische organische Substanz mit mineralischer Substanz während des Sommers. Und jetzt kommt es darauf an, einen Bodenprozess in die Wege zu leiten, der nicht mehr ein lebendiger ist wie im Frühjahr durch die Pflanzen, durch die Wurzelausscheidungen, alles das. Sondern &#039;&#039;&#039;ich muss die Bodentierwelt in ihrer Tätigkeit anregen&#039;&#039;&#039;. Die Bodentierwelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das Seelische im Tier ====&lt;br /&gt;
Denn die Tiere sind etwas anderes als die Pflanzen. Die Pflanzen sind bloß lebendig. &#039;&#039;&#039;Die Tiere sind beseelt.&#039;&#039;&#039; Und dadurch ist ein Tier Tier, weil es beseelt ist. Und das Seelische, was die Tiere bewegen lässt, frei bewegen lässt über die Erde, das sie Laute abgeben, dass sie durch die Sinne in die Welt gucken, die Tiere, auch die Spinnen haben selbstverständlich Sinnesorgane. Auch die Regenwürmer haben Sinnesorgane, keine Augen, aber Tastorgane, also alles das sind Instrumente, leibliche Instrumente, das ein seelisches sich in der Welt betätigen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich sage immer, man kann ein Tier erst dann wirklich verstehen. Anfänglich sagen wir mal. Verstehen, wenn man darauf hinschaut: Was macht es? Was tut es? Was ist eigentlich seine Lebensäußerung oder Seelenäußerung in der Tätigkeit? Wenn ich die Tätigkeit einer Spinne anschaue oder eines Marienkäferchens oder einer Schlupfwespe oder was es auch für eine unscheinbares Wesen sein mag, dann merke ich, was sie tun, ist so unendlich Weisheitsvoll. Das ist die blanke Offenbarung der Weisheit in der Welt. Alles was die Tiere machen. Sehr eingeschränkt jeweils. Die Spinne, wenn die ihre Netze spinnen, über die über die Äcker oder in dem Gebüsch, dieses Wunder, des Spinnennetzes, was es auch sein mag. Es ist so durch und durch Weisheitvoll, dass keine menschliche Technik das überhaupt nur annähernd wiederholen kann. &#039;&#039;&#039;Die Tierwelt in ihrem Tun, offenbart ihr eigenes Seelisches, in dem was sie tut&#039;&#039;&#039;. Deswegen muss man auf die Tätigkeit achten, muss die Kuh immer in allen ihren Tätigkeiten im Stall, auf der Weide, wo auch immer, in allen ihren Lebensäußerungen, muss man beobachten, muss man &#039;&#039;&#039;mitempfinden&#039;&#039;&#039;.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da merkt man plötzlich, was die Kuh für ein himmlisches Wesen ist. So haben es die Ägypter empfunden, die oben zwischen die Hörner der Göttin Hathor wurde dargestellt wie eine Kuh, haben da zwischen die Hörner die Sonnenscheibe rein gemacht. So haben sie die Göttin Hathor abgebildet als Kuh. Bei den Hindus ist sie heute noch heilig, und sie war das heilige Opfertier durch alle Zeiten. Was ist das? Was macht das Tier? Was lebt da drin seelisch? Und was bringt es nach außen zur Offenbarung? Also diese Seelenäußerung in der Tätigkeit. Ja, das ist eigentlich nichts anderes als ein ein Beobachtungsfeld um an das Wesen dieses Tieres heran zu kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Tätigkeit der Regenwürmer ====&lt;br /&gt;
Und gerade im Sommer haben wir es nun zu tun, eigentlich mit der Tätigkeit der Bodentierwelt. Die müssen wir aktivieren. Und das geschieht dadurch, dass wir jetzt ihnen den Tisch bereiten, durch diese Mulschung der organischen Rückstände. Und unter den vielen, vielen, vielen Tieren, Tierarten, die da tätig sind, unscheinbar und dann deutlicher in Erscheinung treten. Da steht nun der Regenwurm im Vordergrund. Und zwar der Tauwurm, &#039;&#039;&#039;der klassische Tauwurm&#039;&#039;&#039;. Es gibt ja verschiedene Regenwurmarten und der Tauwurm ist derjenige, der sein Leben darin besteht, dass er senkrechte Röhren macht, so, kerzengerade in die Tiefe, bis zu &#039;&#039;&#039;7 Meter&#039;&#039;&#039; tief in Lössböden hat man solche Regenwürmer gefunden. Und in diesen Röhren bewegen die sich rauf und runter. Das ist ein Wurm. Und der Wurm, sobald er aus den Röhren rauskommen, dann schlängelt der sich so auf dem Boden. Kaum ist er in Röhren drin, dann ist es ein Leib, der sich senkrecht stellt. Der Regenwurm ist dadurch, Rudolf Steiner bezeichnet ihn als die Sonnentierchen, hat eine &#039;&#039;&#039;Besonderheit weil er sich durch das Erdreich ein Rückgrat schafft, in das er sich senkrecht hinein stellt&#039;&#039;&#039;. Und der &#039;&#039;&#039;Übergang von der Horizontalen in die Senkrechte bedeutet sehr viel im Tierreich!&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kann ich jetzt nicht näher ausführen, aber da muss man nur mal vergleichen das Schaf mit der Kuh oder die Kuh mit dem Pferd, alles was den Kopf hebt übers Rückgrat. Da merken Sie, dass da eine viel nach außen gerichtete Intelligenz entsteht. Und sobald der Kopf unter das Rückgrat runter geht, da merkt man, dass der Stoffwechselprozess viel stärker den Kopf ergreift. Und so weiter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir brauchen jetzt diese Bodentiere und müssen deren Tätigkeit fördern. Und jetzt ist es heiß im Sommer, Juli, draußen und die Regenwürmer mögen das überhaupt nicht. Die mögen nämlich nur dreierlei. Die wollen Sauerstoff atmen, die wollen Feuchtigkeit und die wollen Dunkelheit. Dunkelheit. Das sind die drei Kriterien für den Regenwurm und dafür repräsentativ für andere Bodentiere auch. Und diese Bedingungen schaffen wir mit der Mulchschicht. Das ist es dunkle, das ist viel Sauerstoff und eben die Feuchtigkeit kapillar steigt hier herauf und schlägt sich auf der Unterseite dieser Mulchschicht nieder. Nun diese Regenwürmer, wenn es heiß ist, sind die hier unten. Und wenn dann aber da oben so eine Mulchschicht entsteht und so, dann wandern die hoch hier hinauf und wandern jetzt horizontal hier rein und fangen an, diese organischen Rückstände aufzuarbeiten. &#039;&#039;&#039;Also sie fressen keine frische Substanz.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Keine lebendige Substanz&#039;&#039;&#039;. Ich habe auch mal beobachtet ein Regenwurm, wie er ein grünes Pflanzenblatt abgekniffen hat, da habe ich gesagt: Das ist ja pervers, was du da machst. Und dann habe ich weiter beobachtet, und dann habe ich gesehen, der hat das gar nicht gefressen, sondern hat es eingespeichelt mit seinem Schleim, de ganze Oberfläche, hat es eingerollt und in seine Röhre reingezogen. Und in seiner Röhre haben dann die Mikroben aus dem Schleim haben dann angefangen, die Pflanzensubstanz aufzuschließen. Und dann wurde es allerdings ein reines Menü für den Regenwurm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also der Regenwurm frisst andere Organe, also abgestorbene pflanzliche Substanz. Der wandert also hier rein und arbeitet jetzt dieses Erdreich durch. Und was macht er dabei? Stellen sie sich einmal so einen Regenwurm vor. So ein langes Gebilde, ist segmentiert, hat hier vorne so eine kleine Mundöffnung, und ich habe hier so einen kleinen Magen. eigentlich nur ein erweiterter Darm, und der Darm zieht sich dan durch, durch die ganzen Segmente, bis hinten hin. Und er hat selbstverständlich einen Blutkreislauf. Das ist also ein warmblütiges Wesen. Und der hat jetzt hier über dem Magen, hat er eine kleine Drüse. Und diese Drüse sondert, indem er da frisst, also organische Rückstände, die sind immer ein bisschen sauer, alles ist sauer, was die Pflanzen hinterlassen. Und durch diese Drüse scheidet er jetzt feine Calcit-Tröpfchen (Kalktröpfchen) ab in den Magen und neutralisiert die organische Substanz. Es ist unglaublich. Er schafft damit das Milieu für die Mikroben, die hier jetzt en masse, hier den ganzen Darm erfüllen, bis hinten hin. Da lebt der Regenwurm mit, wiederum mit den Mikroben, speziellen Mikroben, in Symbiose. &#039;&#039;&#039;Das heißt, der Regenwurm, der Seelen-Leib, der seelische Organismus dieses Tieres, ist darauf gerichtet, jetzt im Verdauungsprozess den fruchtbaren Boden schlechthin zu erzeugen, den es überhaupt gibt&#039;&#039;&#039;. Durch Neutralisation dessen, was er an saurer Nahrung aufgenommen hat, es wandert hier durch, im mikrobiellen Abbau, aber die Mikroben können nicht tun, was sie wollen, was sie gerne täten, sondern weil der Seelenleib, ein Formleib ist das, ein ungeheure Kräfte, die seelisch wirksam werden, die ordnen diesen Prozess, dass er nicht aus dem Ruder läuft, und dann tun sie dann irgendwo ihr Häufchen da absetzen und dann haben sie, dann setzt sich dieser Prozess, der Verdauungsprozess noch im Haufen fort, und da bauen die noch weiter ab, und dann entsteht der fruchtbarste Boden, den es überhaupt gibt. Den können wir gar nicht selber erzeugen. Das macht eigentlich die Bodentierwelt durch die Kraft ihres spezifisch Seelischen. Hochspezialisiert, je nach Boden, nach Tierart. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So und diesen Prozess müssen wir einleiten im Sommer. Dass er stattfindet, dass jetzt die Reste, des Erntejahres verkonsumiert werden hier, von den Bodentieren. So, und das geht vom Sommer bis in den Herbst, so, dass da quasi die Erde sich erneuert im Jahreslauf. Was im Frühjahr abgebaut worden ist, muss jetzt hier wieder aufgebaut werden. Wir haben hier ein Humusaufbau, während des Sommers. Und diese Prozesse müssen wir eben einleiten, stärker durch diese mulchende Bodenbearbeitung und hoffen, dass dann wirklich die Bodentierwelt aktiviert wird. &#039;&#039;&#039;Und ohne den Regenwurm, insbesondere den Tauwurm kann man eigentlich keine optimale Humusqualität optimal dasjenige erzeugen, was die Alchemisten eben die eigentliche Muttererde bezeichnet haben.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Herbstprozesse ====&lt;br /&gt;
Und jetzt erst kommen wir in Richtung Herbst. Und das ist ja auch eine ganz eigenartige Jahreszeit, die eine völlig eigene Signatur hat. Und die findet jeder, der ein bisschen darauf aufmerksam ist, der Augustin auch durch die Lande, der Spätsommer Salz und dann geht es über den September. Da merken wir ja, dass da die Stimmung in der Natur, durch die immer tiefer wird, langsam, tiefer sich, wenn in der Sonne von ihrem Höchststand die Tage schon, na ja, sie bleiben auch dann halt noch lange viel länger. Aber dann schon wird es also kürzer. Der Tage und Nächte werden ein bisschen länger und man merkt die Stimmung in der Natur, obwohl sie selben Sonnenstand gibt, im Frühjahr nur aufsteigen, so ist derselbe Zustand erreicht, absteigend von der Sonne und. Vollkommen andere Stimmung. Und das sieht man daran, dass dann plötzlich so die ersten Nebel streifen, sich über die Lage legen. Im Nebel Ruhe noch die Welt, noch träumen Wald und wie so Dichter Mörike und und dann der blaue Himmel unverstellter drüber. Das ist so die Stimmung Anfang September. Und da merkt man auch in der Natur reift noch alles, alles. Die Früchte, die alles, was nur ein Gemüsegarten sind, was alles reift, fühlen sich die Äpfel an den Bäumen werden dicker und nehmen Farbe an? Also das ist auch eine noch Vorbildwirkung, die da vom Sommer in den Herbst hineinreicht, bei den anderen doppelt und bei den Pflanzen. Denn solch ein Wettrennen, das zieht sich noch länger bis in den Herbst rein und dann geht es durch den September durch. Dieses Jahr haben wir es nicht so deutlich erlebt um die Michaeli Zeit. Da kommen diese goldenen Septembertag, die in die goldenen Oktobertag einmünden. Und dann sehen wir dieses wunderbare Phänomen, das Sie bestimmt auch schon erlebt haben den Altweibersommer. Ich bin letztes Jahr laufe ich da den Feldrand entlang und sage Ich traue, kann ich meinen Augen trauen? Der Acker war frisch bearbeitet und ein Symbol für Glanz liegt über dem ganzen Feld und guckt so nach der Sonne und die Sonne spielt es mir zu. Ich gucke dann immer von verschiedenen Seiten. Dann gehe ich hin und guck genau. Alle Spinnennetze, der ganze Acker wie über überspannen von einer bestimmten Spinnennetze, die das machen, glänzt silbrig glänzend. Das ist ein Phänomen des Herbstes, und der Herbst setzt sich fort darin, dass das die gesamte Insektenwelt erst noch mal so was macht. Legt man die Eier ab unter die Boden Krume oder in die Rinde der Bäume oder sonst irgendwo an einen versteckten Ort legt sich die Eier ab. Die Vögel ziehen nach Süden, die Schwalben sind verschwunden, man guckt nach draußen und plötzlich sind sie weg. Das heißt, die ganze Natur fängt an in einen Ruhezustand. Ich weiß nicht, wie die wurden geboren wurden. Mikroben bilden jetzt Dauer formen auf. Also nicht. Man sieht äußerlich kaum noch, will keine Insekten wirken. Ein Schmetterling kann nichts. Alles geht in eine Art Ruhezustand oder besser gesagt in einen Todes zustand über. Die Natur stirbt, die Blätter fallen von dem Baum, alle sind sie verfärbt. Nochmal die letzte Blüte im Blatt und das alles liegt plötzlich am Boden. Der Schwere folgend, nicht mehr der leichte, wo es da oben sich gebildet hat in der Luft, sondern jetzt fällt alles schwer physisch. Die herbstes. Zeit ist der Übergang in den Winter tot. Die Natur stirbt, die mikrobiellen Prozesse im Boden kommen zu Ende. Und jetzt muss man natürlich aufpassen, dass man da nicht mit stirbt als Mensch, sondern dass man der Nachwelt wirklich dann genau beobachtet, was sich da eigentlich abspielt, dass wir jetzt sozusagen den Herbst Prozess begleiten. Einerseits ist es noch mal die Ernte und andererseits ist es schon mal wieder die Herbst Bestellungen für die Winter Getreide. Aber dann kann es eine sehr späte Ernte sein oder überhaupt. Wir haben die Absicht, im nächsten Jahr Sommer eine Sommer, um oft auszusehen Hafer oder eine Sommerreifen oder eine Sommergäste. Oder wir wollen da Früchte anbauen und wir haben jetzt mal gerade eine Kündigung noch vorher ausgebracht und die müssen wir jetzt rechtzeitig umbrechen in den Winter. Wir wollen sie vielleicht nicht stehen lassen. Und dann kommt es jetzt auf einen Prozess an, den man wieder sehr genau reflektieren muss warum, wo? Worum geht es jetzt eigentlich im ausgehenden Jahr, wenn dieser äußere Todes Prozess einsetzt und da ist man heute sehr früh, auch glaubt sehr sicher geworden zu sein. Die ökonomie, die die öko betriebe, die meinen, also der fluges vom Teufel, den dürfen wir schon gar nicht mehr einsetzen. Und da gibt es also alle möglichen Ansichten, die da tun, weil man, wenn man nicht konventionell denkt. Konventionelle Landwirtschaft, dann möchte man wenigstens ökologisch denken. Biologisch und biologisch heißt, dass man sein Augenmerk auf die Mikroben Welt und was da lebt und kreucht und fleucht, darauf lenkt und dem versucht, Rechnung zu tragen. Es kommt aber eine Zeit im Herbst, wo man wirklich mal davon absehen kann. Das muss man heute ganz bewusst tun, denn man möchte ja der Natur immer irgendwie gemäß handeln, ihrem Leben gemäß. Aber es gibt eben einen Zeitpunkt im Jahreslauf, wo die Natur stirbt, wo sie tot wird, wo die Mikroben in die Dauer form übergehen. Alles andere in Eisstadion. Und da gibt es einen Moment, wo wir eigentlich die Aufgabe haben und jeder muss ich mir diesen Prozess ganz neu auseinandersetzen, wo wir die wo den Boden kartieren müssen, wo wir alles zerstören, was so wunderbar im Jahreslauf sich aufgebaut hat. Einzigartig. Die Schichtungen im Boden, alles organisch sind genauestens austariert. Und jetzt kommen wir, da hören wir ein Instrument und dann schmeißen wir das Ganze völlig koordinieren. Und dieses Instrument nennen wir den Pflug. Und man hat heute ein sehr starke Tendenz, berechtigterweise solchen Unsinn, der sonst gemacht wird, dass man sagt ohne Pflügen, pflügen ist so eine Sache. Und wenn man aber da mal ein Gesichtspunkt einnimmt im Herbst, im Spätherbst, ist die Natur zu Ende. Da ist, was zu Ende gekommen, ist, ganz physisch geworden. Und dann tritt ein in den Winter. Und da sollen die Prozesse stattfinden, die jetzt im Winter stattfinden sollen Kristallisation. Da muss ich sozusagen erst mal das ganze Jahr besiedeln, indem ich es korrigiere. Und wenn dann es in den Winter geht, dann kann sich aus diesem Chaos sozusagen eine neue Ordnung im nächsten Jahr aufbauen. Ich kann das nicht einfach nur so von Jahr zu Jahr immer so weiterwurschteln, sondern da ist, da ist wirklich ein Unterbruch im Winter und den muss ich einleiten, nicht jedes Jahr im Rahmen der Fruchtfolge oder wie es meine Intuition mir ergibt, zu einer Zeit der Jahre, dass ich einmal doch intensiv versuche, mal diese Kolonisierung des Bodens einzuleiten, einzuleiten, dass ich durch die Kräfte des Winters wieder ein neuer Boden aufbauen kann. Und der klassische Pflug? Was macht er denn alles eigentlich anders? Wenn hier der Boden ist, das Erdreich, dann pflügt er ja in dieser Weise den Boden in eine solche Furche. Er legt den Hunger um und das große Problem heutzutage ist, dass unsere Flügel nichts mehr taugen. Die Flügel, Füße breit. Und natürlich auch viel zu tief. Aber das Verhältnis von Tiefe und Breite stimmt auch nicht mehr. Ich versetze den Acker dann schon mit einem Fluch voran um 40 50 Zentimeter von rechts nach links. Im Ganzen. Was das für eine Energie ist, die ich da brauche. Sondern es kommt darauf an, dass man möglichst schmal fühlt. Es hat es viel Pferdefleisch gegeben, ideal gemacht, schmal fühlt und nicht zu tief. 16 17 Zentimeter, 15 bis 18 Zentimeter optimale Tiefe, würde ich sagen. Und dann kann jetzt sozusagen der Frost Angriff während des Winters hier eingreifen. Und dann? Es geht nicht mehr um biologische Prozesse, sondern es geht darum, dass man die Erde kultiviert und das heißt fruchtbare Böden. Der Meister Frost muss hier eingreifen und muss einfach mal den Boden vorerst rot machen. Er muss, da wird in der Realität durchgearbeitet werden, dass das nicht die Organe des Bodens. Das muss man nur mal versuchen zu denken. Ich weiß, dass ich in ein Fettnäpfchen tritt. In vieler Hinsicht ja. Aber es wird heute. Es werden so maßlose Fehler in der Bodenbearbeitung gemacht und man muss nur mal bedenken, der ganzen Prozess durch das Jahr hindurch und werden das erste geht es um die Aktivierung der organischen Prozesse im Frühjahr, Herbst, Sommer, Abbau, Aufbau und dann kommt es zu Ende. Und jetzt kann ich auch mal nicht mehr den Humus bearbeiten oder die organischen Prozesse, sondern die mineralischen Prozesse, nämlich die toten Prozesse. Also es geht. Und beim Pflügen geht es nicht um das Ich Rücksicht nehmen auf den Humus, sondern ich nehme Rücksicht auf den Ton. Es ist ein Ton pflügen. So haben wir das auch früher genannt. Wir pflügen den Ton, um ihn zu exponieren, den kosmischen Kräften des Umkreises, den Kristall bildenden Kräften an also Sie sehen ja, wir müssen zu Ende kommen. Sie sehen Bodenfruchtbarkeit. Wenn ich das ernst nehme, diesen Begriff, dann muss ich erst mal beobachten lernen, und dann muss ich meine Beobachtungen selber selbstständig denkerische arbeiten. Ich kann nicht irgendeiner Richtlinie folgen, die von außen vorgegeben ist. Ich kann nicht Ideologien folgen. Ich kann nicht irgendwelchen wissenschaftlichen Ergebnissen folgen, die einmal an einem Punkt irgendwo mal gemacht worden sind. Statistisch verrechnet, das ist irreführend ist alle irreführen, sondern es ist die Aufgabe des Menschen, sich hinein zu stellen in den ganzen Jahreslauf, den von Anfang bis Ende arbeitend. Wohlgemerkt nicht denken, sondern tätig sein, durchlebt und durchleben, sich Gedanken machen, was jetzt eigentlich das Adäquate ist. Welche Maßnahmen will ich steuern, in diesen unendlich subtilen Prozess eingreifen? Und dann kommt der Herbst und dann kann ich mal wirklich massiv tiefer greifen. Also in diesem Sinne, wie ich es gesagt habe. Und dann kann sich aus dieser Kolonisierung ein neuer Boden Aufbau im nächsten Jahr aufbauen. Kein Jahr ist gleich dem anderen. Jedes Jahr ist neu und jedes Jahr muss ich sozusagen die Initialzündung geben, dass es auch neu werden kann. Und nicht ein immer gleichmäßig fortlaufender, ablaufender Prozess. Sondern dass wir die Aufgabe haben, als Landwirt sozusagen den Boden im Hinblick auf die Bodenfruchtbarkeit zu erziehen. Wie man ein Kind erzieht, das in die Schule geht und lesen und schreiben lernt. So müssen wir einen Keim haften Zustand, der im Boden entsteht, in der Hand um müssen wir schrittweise durch das Jahr hindurch erzieherisch so begleiten, dass dadurch dann das Phänomen der Bodenfruchtbarkeit sich realisiert. Bodenfruchtbarkeit kann ich nie im Jahr herstellen, vielleicht auch nur schwarze Erde bis zum nächsten Jahr in der Ukraine oder so, wo die Natur einfach so begabt ist, dass sie ohne großes Zutun einfach tolle Erträge bringt. Sondern wir müssen die Natur Begabungen. Das ist ein Begriff, den muss man sich mal versuchen in die Ohren zu schreiben, dass der Boden selber begabt ist. Jeder Standort ist in bestimmtem Sinne begabt. Und meine Aufgabe als Landwirt ist es, diese Begabungen zu fördern, so zu erziehen, dass der Boden sozusagen lesen und schreiben lernt. Also das heißt, er liest am Kosmos ab, was eigentlich ihm zuträglich ist, und er schreibt sich das dann selber ein in dem, was man dann die Bodenfruchtbarkeit nennen kann. Also in diesem Sinne müssen wir versuchen, als Landwirte immer mehr zu lernen. Wir sind in einem Lernprozess, wir sind nie zu Ende. Wir glauben, wenn er gute Ernte eingebracht hat, wird sie der Klasse erreicht. Die haben wir nicht erreicht, sondern es geht auch gar nicht nur darum, um gesunde Nahrungsmittel zu erzeugen. Es ist auch ein Irrtum, das ist ein Nebeneffekt unserer Arbeit, sondern ein ebenso großer Effekt muss sein, die Boden entwicklung über die Jahre hinweg erzieherisch so auf die Bühne und auf die Erde zu wirken, dass Generationen in alle Zukunft weiterhin an dieser Bodenfruchtbarkeit anknüpfen können. Es geht darum, dass man. Es geht darum, dass so wie wir als Menschen dadurch Menschen sind, dass wir ein Bewusstsein haben, dass wir uns entwickeln können. Dass wir nicht derselbe sein müssen, der wir gestern waren, sondern dass wir heute durch eigene innere Willens, Aktivität, durch eigenes Denken und Fühlen uns entwickeln können. Immer weiter. Der Mensch ist ein sich entwickelndes Wesen. Er trägt den Entwicklungs gedanken als die größte voraus. Ich möchte sagen. Die größten chancen. In sich. Er will ja immer. Weiter. Und das kann die natur nicht. Die natur hat den entwicklungs gedanke nicht in sich mehr, sondern eher die. Sie hat auch, dass der mensch durch sein tun oder seine tätigkeit den entwicklungs gedanken in der natur veranlagt hineinträgt, sich selber durch seine arbeit erweitert, sein ganzes menschsein erweitert, will in das äußere Natur und dadurch die Natur erzieht, darauf wartet Mensch, Boden, Tier und Pflanze, die ganze Schöpfung. Insofern haben wir wirklich eine ungeheure Vision. Das hat ja Novalis in die Worte mal ausgedrückt Der Mensch, die Menschheit ist auf einer Mission. Zur Bildung der Erde sind wir berufen zur Bildung, so wir uns bilden wollen als Mensch, so müssen wir die Erde bilden. Und das ist die eigentliche, zentrale Aufgabe des biologischen Anbau. Darauf müssen wir hin streben. Und wir wissen ganz genau Das ist keine Methode, die man einfach anwendet, sondern es ist eine Methode. Bestenfalls, dass wir uns selber in unser Denken, Fühlen und Wollen so erziehen und so schulen, dass wir in der Lage sind, der Natur etwas zu geben, was sie selber nicht hat. Was wir hier erst durch unser Menschsein einpflanzen können, das ist nun ein Streben des biologischen Landbau, dem wir noch lange nicht nachkommen können, weil wir noch nicht fähig genug sind. Aber das ist eine Perspektive in die Zukunft. Und das wunderschöne Landbaus ist, dass man, wenn man sich ein Bewusstsein dieser Tatsache verschafft, dann fragt man sich, warum nicht jeder Mensch Landwirt wird. Vielen Dank.&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
== Themenbezogene Leseanregungen ==&lt;br /&gt;
Novalis&#039; Werk &amp;quot;Die Lehrlinge zu Sais&amp;quot; (1802). Novalis, eigentlich Georg Philipp Friedrich Freiherr von Hardenberg, war ein deutscher Dichter, Schriftsteller und Philosoph der Frühromantik. In diesem Zitat betont Novalis die Verantwortung des Menschen für die Erde und für sich selbst. Die &amp;quot;Mission&amp;quot; der Menschheit ist es, sich selbst zu bilden und im gleichen Zuge die Erde zu formen. Das bedeutet, dass der Mensch nicht nur für seine eigene Entwicklung verantwortlich ist, sondern auch für die Gestaltung der Umwelt. Dies impliziert eine untrennbare Verbindung zwischen Mensch und Natur, die für die Frühromantik typisch ist. Novalis fordert hier, dass die Menschheit sich ihrer Rolle als Gestalter bewusst sein und entsprechend handeln sollte. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Manfred Klett|zurück zu Manfred Klett ◁]] &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Betriebsgemeinschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Betriebsorganismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:biologisch-dynamische Landwirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:biologisch-dynamische Präparate]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:biodynamische Landwirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dottenfelderhof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Düngung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Film]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 327]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jahreslauf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landbauschule Dottenfelderhof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landwirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landwirtschaftlicher Kurs]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neue Keime]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rudolf Steiner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 25%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Video]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortrag]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Chrifri</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://biodyn.wiki/index.php?title=Bodenfruchtbarkeit_und_Ern%C3%A4hrungsdynamik_-_Vortrag_von_Manfred_Klett_am_12._November_2017&amp;diff=4111</id>
		<title>Bodenfruchtbarkeit und Ernährungsdynamik - Vortrag von Manfred Klett am 12. November 2017</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://biodyn.wiki/index.php?title=Bodenfruchtbarkeit_und_Ern%C3%A4hrungsdynamik_-_Vortrag_von_Manfred_Klett_am_12._November_2017&amp;diff=4111"/>
		<updated>2024-03-09T19:28:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Chrifri: /* Themenbezogene Leseanregungen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Manfred Klett|zurück zu Manfred Klett ◁]] &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
====Filmdoku====&lt;br /&gt;
[[Datei:Dr. Manfred Klett biodynamische Landwirtschaft Vortrag Bodenfruchtbarkeit 12. November 2017.jpg|450px|center|link=https://www.youtube.com/watch?v=v6WLKhCfABA]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- Manfred Klett -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Dieser Vortrag befindet sich in der Bearbeitung und er ist noch nicht &amp;quot;reif&amp;quot;. Gerne kannst du hier [[MitTun bei biodyn.wiki|mitTun]]: Korrektur, Überschriften und Absätze. Stand 09. März 2024&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begrüßung und Einführung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einführung Uwe Neukamm ===&lt;br /&gt;
Ich freue mich sehr, dass ich euch heute alle hier so begrüßen darf. Seid gegrüßt! Es ist schön. Wir sind heute viele. Auch neue Gesichter, Junge. Freut mich sehr!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Thema heut, ich soll in das Thema einführen, das Thema ist etwas sperrig, das muss man ablesen: Bodenfruchtbarkeit und Ernährungsdynamik. Das ist genau das Spannungsfeld, in dem ich jetzt als Landwirt eingebunden bin. Auf der einen Seite muss ich dafür Sorge tragen, dass der Boden fruchtbarer wird und auf der anderen Seite will ich dafür Sorge tragen, dass die Produkte, die ich produziere, zum Wohle aller sind und zu einer gesunden Ernährung beitragen. Deswegen ist es genau das Spannungsfeld, das ich so empfinde und ich stehe da als Bauer genau dazwischen. Und früher war das ganz einfach. Da hatte ich die Formel oder auch andere, wenn man einen gesunden Boden hat, dann erzeugt man gesunde Nahrungsmittel. Und wenn man genauer hinguckt und wir befinden uns in einer Zeit, wo man immer ein bisschen genauer hinguckt und sagt auch wir wollen eine Bewusstseinsseele entwickeln. Wenn man da genauer hinguckt und das verstehen will, dann merkt man, dass sowohl Gesundheit und Ernährung als auch Bodenfruchtbarkeit nichts Festes ist, sondern dass das dynamische Systeme, vielleicht was Lebendiges ist und daraus stellen sich dann viele Fragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es ist nicht mehr so, dass man sagt: Ich mach das und dann kommt ein guter Boden raus und eine Bodenfruchtbarkeit und die Bodenfruchtbarkeit äußert sich in möglichst viel Gesundheit beim Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da stellen sich für mich zum Beispiel schon die Frage, dass das, was vor 20 Jahren oder vor zehn Jahren für mich gesund war, mich zu ernähren, heute vielleicht gar nicht mehr so ist. Das, was wir vor 20 Jahren, was mich genährt hat, macht mich heute nur fett. Das, was ich vor 20 Jahren auf dem Acker gemacht habe, funktioniert heute nimmer. Und ist denn überhaupt die Bodenfruchtbarkeit, die ich anstrebe, vielleicht eine ganz andere, als ich eigentlich produziere, oder umgekehrt, was ist zum Beispiel eine spezielle biologisch dynamische Bodenfruchtbarkeit? Ist das eine Fruchtbarkeit, die sich auch äußert in Qualität, oder heißt für mich Bodenfruchtbarkeit, dass einfach möglichst viel wachsen soll? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese beiden Dinge werden wir heute zusammenbringen und ich freue mich sehr, dass die Meike Ehrlichmann da ist und uns da einen ganzen interessanten Ansatz vorstellen wird, ich glaube, der wird uns alle weiterbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazwischen, nach dem Mittagessen und vor dem Kaffeetrinken, das wird relativ eng zusammenliegen, wird uns der Wolfgang Krämer seinen interessanten Hof vorstellen. Wenn die uns ihren Hof vorstellen, das wird bestimmt auch ganz spannend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ganz besonders freue ich mich, dass heute zu uns gekommen ist, jemand, den man vielleicht wie keinen anderen mit dem Thema Bodenfruchtbarkeit und biologisch dynamische Bodenfruchtbarkeit zusammenbringt, den, ich denk, die meisten von uns auch durch seine Lieder ein bisserl kennen, als auch als Gründer vom Dottenfelderhof. Und ich freue mich sehr, dass es uns heute gelungen ist, ihn noch einmal einzuladen. Er hat eigentlich gesagt, er macht so was nicht mehr und ich freue mich sehr, dass er es dann doch gemacht hat. Manfred Klett!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vortrag Manfred Klett ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Begrüßung Manfred Klett ===&lt;br /&gt;
Verehrte liebe Gäste, liebe Freunde aus der hiesigen bayerischen Vereinigung für biologische dynamische Wirtschaftsweise und auch diejenigen, die hier in Nürnberg ja auch aktiv sind auf diesem Felde.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich frage zunächst einmal, ob ich frei hier so sprechen kann, ob sie mich hören, ganz hinten. Ich bin nicht so erfreut über ein Mikrofon, und so versuche ich so deutlich und laut zu sprechen, dass jeder von ihnen mich vielleicht doch verstehen kann. Und wenn nicht, dann bitte ich einfach mal die Hand zu heben, denn ab und zu, wenn man dann im Sprechen ist, kann die Stimme mal ein bisschen absinken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bedanke mich vielmals für die Einladung hier zu dieser Tagung in Nürnberg zu diesem Thema. Und diese beiden Themata hängen ja sehr eng zusammen Bodenfruchtbarkeit und Ernährungsdynamik, ist ja evident, das wurde ja auch gerade angesprochen. Und meine Aufgabe wird es nun sein, zur Frage der Bodenfruchtbarkeit etwas beizutragen. Und das ist ein so unerschöpfliches Thema, dass man Schwierigkeiten hat, es überhaupt irgendwie zu umgreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einführung Bodenfruchbarkeit ===&lt;br /&gt;
Und es ist ja auch dieser Begriff heute, Bodenfruchtbarkeit, im allgemeinen Bewusstsein, ich spreche jetzt vom wissenschaftlichen Bewusstsein an den Hochschulen, an den Universitäten oder wo auch immer, so in den akademischen Kreisen, dieser Begriff nicht mehr aktuell. Man hat ihn ad acta gelegt, mehr oder weniger, weil er nicht definierbar ist. Der ist so umfassend, dass man ihn einfach in dem Sinne nicht in eng begrenzten quantitativen Begriffen erfassen kann. Und deshalb hat man ihn ersetzt mehr durch den Begriff der Ertragsleistung der Böden. Was bringen die Böden, was ist deren Hervorbringungskraft? Und die kann man messen! Die kann man messen und zählen und wägen. Man kann es quantitativ erfassen in Erträgen. Aber ist das noch Bodenfruchtbarkeit? Denn ich kann ja diese Erträge auf andere Weise erzielen, indem ich da auf dem Boden ständig von außen was drauf schmeiße, was man dann Dünger nennt und dadurch und sonstige Fremdmittel, die man einsetzt, Betriebsmittel, damit kann man ja auch hohe Erträge erzielen. Man hat den Begriff der Bodenfruchtbarkeit langsam hinter sich gelassen, um einen Begriff zu wählen, dem man eben tatsächlich wiegen und messen und zählen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und damit hat man eigentlich den Boden aus den Augen verloren, in gewissem Sinne. Und gerade in biologisch-dynamischen Zusammenhängen müssen wir ja jetzt versuchen, diesen zentralen Begriff, also die Belebung der Erde selber, das ist ein Prozess, der sozusagen so umfassend ist, wie das menschliche Leben selbst, das Leben der Erde! Wie man den sozusagen so in Worte bringen kann oder jedenfalls mal in Bildern umschreiben kann, dass man einen neuen Zugriff zu diesem zentralen Begriff des lebendigen Bodens finden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun ist es so, dass man heute ja in den Wissenschaften, ich spreche jetzt von den Landwirtschaftswissenschaften, da gibt es ja das Gebiet der Bodenkunde, also die eigentlich die Aufgabe hätte, gerade mit diesen Fragen so umzugehen, dass es auch umsetzbar wäre in der Praxis. Und das ist aber keineswegs der Fall, oder nicht generell der Fall, weil man eben nur durch Quantifizieren, nur durch diese, nur das, was wirklich messbar ist, irgendwie zu Aussagen kommt. Die qualitative, die Wesenseite, die bleibt völlig außer Betracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun hat man in der Bodenkunde doch ein Gebiet, wo man einigermaßen an den Phänomenen sich entlang gehangelt hat durch die Jahrzehnte und das ist das Gebiet der Bodentypologie. Das heißt, dass jeder Standort, wenn man auf einen Betrieb irgendwo hinkommt, dann findet man eben ganz bestimmte Böden, die durch, lange, lange, lange Zeiten hindurch, 10.000 Jahre rechnet man heute, also seit den letzten Eiszeiten, sich allmählich entwickelt haben. Und das kann man phänomenal ganz, ganz gut begleiten, kann man beobachten, kann man anschauen, auf jedem Betrieb gräbt man ein tiefes Loch und dann ist da ein bestimmtes Profil und daraus kann man schon sehr viel ablesen. Das ist eine Langzeitentwicklung. Und die finden wir vor. Das ist Ergebnis von ewigen Zeiten, kann man sagen. Und in diesem Zusammenhang greifen wir jetzt als Landwirte und Gärtner ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da kann man mit solchen Begriffen wie, also ich spreche jetzt mal zu Praktikern: Da gibt es also den Begriff der Rendzina, hier im Jura, sehr verbreitet. Oder es gibt die Parabraunerde oder die Braunerde oder Podzol. Das sind alles wunderschöne Worte, hinter denen aber doch bestimmte Phänomene stehen, die für den Praktiker durchaus aussagekräftig sind. Und aber am Ende kann man dann doch recht herzlich wenig damit anfangen. Es ist immer gut zu wissen, man soll Kenntnis davon haben. Sondern für den praktizierenden Landwirt, den Gärtner, ist es auch notwendig, sozusagen die Bodenfruchtbarkeit oder das, was die Böden fruchtbar macht, mal zu verfolgen im Jahreslauf. Denn in den greift man ja immer ein, in den Jahreslauf, also die vier Jahreszeiten und greift ein durch die Bodenbearbeitung, durch die Fruchtfolge, durch die Düngung. Das sind die &#039;&#039;&#039;drei Säulen des Ackerbaus&#039;&#039;&#039; seit eh und je gewesen. Und greift ein verschieden, ob man jetzt im Winter sich befindet oder im Frühjahr oder im Sommer oder im Herbst. Und steuert dadurch, durch den menschlichen Geist, durch die Einsichten, die man als Mensch hat, die man sich erarbeiten muss. Und man kommt da nie an ein Ende. Nie. Man ist immer auf dem Wege, dass man versucht, das so gut wie möglich zu machen, dass man diese von Natur veranlagten Prozesse im Jahreslauf sachgemäß steuert. So, dass ich dadurch das Ergebnis dann nennen kann, die Bodenfruchtbarkeit, wenn sie sich auch nicht immer nach außen, direkt, immer darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss es geistig erstmal in sich produzieren. Man muss den Begriff geistig in sich überhaupt erst etablieren, um dann sein Beobachtungsvermögen so zu erweitern, dass man die Dinge dann auch in einem höheren Sinne erkennt. Nicht nur an der Ertragsbildung. Nicht nur das da ein schöner Humusgehalt ist oder irgend sowas. Das sind alles äußerliche Dinge. Sondern dass man innerlich als Mensch erkenntnismäßig in sein Denken fühlen und dann schließlich auch in seinem Wollen so in der Sache drin steht, dass man die Sicherheit nicht nur durch die äußere Erscheinung des Bodens, sondern innerlich in sich aufbaut. Eine innere Sicherheit gewinnen für sein Tun. Die Bodenfruchtbarkeit lebt in allererster Linie erst in unserem Erkenntnisleben und dann können wir draußen anschauen, ob es auch wirklich sich spiegelt in der Welt da draußen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun, daran können Sie vielleicht erkennen, dass es ein lebenslanges Ringen und Bemühen ist, wenn man sich dieser diesem Geheimnis der Bodenfruchtbarkeit, man könnte es parallelisieren mit der menschlichen Einsichtsfähigkeit. Auf der Menschenstufe ist es die menschliche Erkenntnis, die sich spiegelt dann in irgendwelchen Produktionen des Geistes, in der Literatur und den Künsten, in der Musik. So ist da unten auf der Erde ist die Bodenfruchtbarkeit ebenso ein Ausdruck eines umfassenden Geschehens, die man eben vergleichen kann mit dem menschlichen, künstlerischen, wissenschaftlichen Erfassen der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun möchte ich also versuchen, einmal einen Gang durch das Jahr zu machen, einen landwirtschaftlich gärtnerischen Gang durch das Jahr und zu sehen, wie da die Bodenfruchtbarkeit ständige Metamorphosen durchläuft. Es geht immer um die Bodenfruchtbarkeit. Und dennoch stellt sie sich jedes Mal ganz anders dar, im Verlaufe eines Jahres. Und bevor ich nun da mal den Gang durch das Jahr mache, wollte ich noch einmal eine grundsätzliche Bemerkung machen zum Boden selbst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Boden als Organ ===&lt;br /&gt;
Der Boden ist ja auch ein Organ, wo man gar nicht so recht weiß, wo fängt das an, wo hört es auf, oder wo ist er überhaupt? Es ist eine hauchdünne Haut über die Erde. Endlose Tiefen setzen sich nach unten fort. Endliche Höhen erweitern den Boden nach oben die Atmosphäre und bis in den Sternenhimmel. Wo ist eigentlich der Boden? Das ist die Begegnung von Kosmos und Erde. Da durchdringt sich etwas. Da durchdringen sich die Wirkungen der Planeten, die Wirkungen der Sonne, das Zentralgestirn des planetarischen Kosmos. Der ganze umfassende Fixsternhimmel ist an dem ganzen Geschehen beteiligt. Das durchdringt sich jetzt mit den Kräften der Erde von unten. Und nicht nur, was gerade im Boden da einem vor die Augen fällt, sondern aus den Tiefen der Erde strahlt es herauf und das begegnet sich. Und diese Durchdringungszone ist hauchdünn, eine dünne Haut, und diese dünne Haut hat aber einen ganz bestimmten Aufbau. Und wenigstens möchte ich das nur kurz charakterisieren. Man, es bedürfte einer viel umfänglicheren Ausführung, aber mal sozusagen auf den Punkt zu bringen, auf eine Art Formel zu bringen. Es ist so, wenn Sie ein Loch in die Erde graben, auf Ihrem Betrieb oder im Garten, also sagen wir mal einen Meter tief, zwei Meter tief oder so, je nachdem, wie der Boden beschaffen ist. Dann werden Sie feststellen, dass eine ganz bestimmte anschaubare Gliederung ihnen vor Augen tritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie haben einen schwärzlich gefärbten oder sagen wir mal dunkel gefärbten Oberboden. Das nennt man den humosen Horizont, wo also verstärkt also Humusprozesse stattfinden. Die können auch tiefer reichen, dann bis 30 bis 40 Zentimeter vielleicht, wenn man Glück hat. Und darunter kommt dann eine andere Zone, auf die komme ich gleich. Und dann noch tiefer, stößt man plötzlich auf, sagen wir mal Stein oder jedenfalls auf unverwitterte Erde und das eigentlich Kristalline oder kristallin unverwitterten Boden. Und zwischen dem Humushorizont und dem unverwitterten Boden. Da ist nochmal eben diese mittlere Schicht, und das ist die Schicht der Vertonungen. Nicht dass das Musik ist, das ist auch Musik, nur ein Stockwerk tiefer. Die Tonbildung, dass das durch die Verwitterung entsteht der Bodenton. Tonmineralien entstehen da. Und die haben auch wieder einen ganz wunderbaren Aufbau, da könnte man lange drüber reden. Jedenfalls ist diese mittlere Schicht diejenige, die eigentlich neben dem Humus der wirkliche Fruchtbarkeitsträger des Bodens ist. Es ist eigentlich das Herz des Bodens, das schlagende Herz, das ist nicht der Humus, sondern der Ton. Das ließe sich länger ausführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mensch und Boden ===&lt;br /&gt;
Das lässt sich vergleichen mit dem Menschen. Denn auch der Mensch, der hat ja sozusagen eine Zone in seinem ganzen Körperaufbau, wo man sagen kann, ja da ist eigentlich alles noch gerade in Verwitterung, da ist ein Fortlaufen in einem Verwitterungsprozess, in dem wir nämlich gedanken bilden, da stirbt etwas lebendiges in uns ab, im Nerven-Sinnes-System und dadurch können wir sozusagen überhaupt miteinander kommunizieren, über die Sprache und über unsere Gedanken. Und diese Zone, die dem Haupt des Menschen, dem Kopf des Menschen entspricht, im Nerven-Sinnes-System, das ist eigentlich das Gestein im Untergrund. Das ist genauso tot, wie unser Gehirn tot ist, wie unsere Nerven tot sind. Genau so tot ist es da unten, anorganisch, vollkommen, physisch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Gegenpol ist dann im Vergleich zum Menschen, wenn man es heruntergeht, von dem Haupt unter das Zwerchfell. Da dehnt sich ein ganz anderer Mensch aus, der ganz Unbewusste, wo organische Prozesse stattfinden, Auf- und Umbau und ein ständiges Hin und Her, ein Stoffwechsel eben, der in Verbindung steht auch mit dem Blut, wo ständiger Aufbau stattfindet aus den Verdauungsvorgängen heraus, wo auch die Blutbildung hauptsächlich in den Röhrenknochen stattfindet. Alles das. Und diese Prozesse, Stoffwechselprozesse, die finden sich im Boden oben in der obersten Schicht, eben in jener Humuszone. Da findet ständig durch die organischen Rückstände, die jedes Jahr herunter sinken, jetzt im Herbst, und die dann allmählich verdaut werden im Boden und dann sich Umformen in Humus. Alles das, das findet im Oberboden statt. Und dazwischen ist diese Tonszone. Und die entspricht dem, was beim Menschen Herz und Lunge waren. Das ist die rhythmische Zone, wo wir ständig im Rhythmus uns erleben als Mensch, ja, wo wir uns eigentlich als Mensch erleben in diesem mittleren Menschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist im Boden nicht der obere Boden, wo wir immer sagen, die Fruchtbarkeit, das ist der Stoffwechselpol, sondern es ist diese mittlere Zone, die da ständig, ich möchte sagen, quillt und schrumpft. &#039;&#039;&#039;Der Ton quillt und schrumpft, der atmet förmlich und im Jahreslauf&#039;&#039;&#039;. Also wir haben es eigentlich, wenn wir mit dem Boden umgehen, haben wir es eigentlich mit einem auf dem Kopfe stehenden Menschen zu tun, en miniature. Das kann man fortgesetzt denken in die Tiefen der Erde, das kann man fortgesetzt denken bis in die Höhen des Kosmos. Aber diese hauchdünne Haut, die zeigt eben eine Gliederung, eine Dreigliederung von Kopf und Stoffwechsel und einer rhythmischen Mitte. Mit der haben wir es zu tun. Und die gilt es immer im Blick zu haben, wenn man von Bodenfruchtbarkeit spricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Boden im Jahreslauf ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bodenprozesse im Winter ====&lt;br /&gt;
So, und wenn wir jetzt von da ausgehend mal jetzt den Blick lenken auf unseren Jahreslauf und jetzt auf diese Zeit im Jahre wir stehen jetzt am Anfang des Winters, im November, da fängt es so richtig an, wenn wir da rausgehen aufs Feld und gucken mal unseren Boden oben an, da merken wir, dass der dunkler ist, als er vorher war, als er noch im Oktober oder im September war, dass er plötzlich dunkel geworden ist. Man muss das mal einfach beobachten, man muss mal seinen Blick darauf lenken, damit wird man bemerken, der Boden wird dunkler, während der Winterzeit, wie die Atmosphäre, wie alles um uns herum dunkel wird, so auch der Boden. Das hängt damit zusammen, dass der Boden sich im Winter mit Wasser sättigt und die Luft aus dem Bodenporen verdrängt wird und ebenso die Wärme verdrängt wird. Und das wir da vor einem Urphänomen des Winters stehen, dass nämlich der Boden wirklich anorganisch-physisch groß wird. Er ist wirklich dann im Winter so tot, wie das Gehirn im Menschen eben dem Tod näher ist als dem Leben. Und immer dann, wenn etwas stirbt, ist der Keim zu etwas Höherem geboren. Und so ist es auch im Boden während der Winterzeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also zunächst einmal merken wir, der Boden ist dunkel. Durch die Wassersättigung. Und das weist darauf hin, dass die vier Elemente von Erde, Wasser, Luft und Wärme, die immer zusammenspielen, uns dann richtig einen fruchtbaren Boden erzeugen, wenn sie sich alle schön durchdringen, im Jahreslauf. Aber im Winter sondern sie sich voneinander. Dann ist das Erdige erdiger als es ist, das Wasser relativ isoliert im Boden, füllt alle Poren auf, die Luft hat sich aus der Erde herausgezogen, es wird wird bitterkalt, die Wärme zieht sich aus der Luft heraus und auch die Wärme ist dann sozusagen sonstwo. Also alle vier Elemente beginnen sich während der Winterzeit voneinander zu lösen und zu separieren und das ist die Ursache dafür, dass etwas stirbt, dass etwas tot wird. Denn im lebendigen Organismus ist alles wunderbar durchdrungen. Diese drei Sphären durchdringen sich ständig, und das ist zunächst einmal die Situation in der Erde. Die Erde wird äußerlich ganz tot. Innerlich aber nicht. Da kommen wir gleich noch mal drauf zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun können wir, beschreibe ich mal zwei Bilder der Bodenprozesse, wie sie sich im Winter in der Erde abspielen. Da ist der eine Prozess der, dass die, dass es ja äußerlich kalt wird. Nehmen Sie mal so einen Januar, wo dann so eine frostige Luft um einen herum ist, man steht draußen auf dem Acker, möglichst auch mal eine Nacht, sieht den gesternten Himmel über einen und dann unter einem ist der Boden gefroren. Man stelle sich mal raus auf den Acker und stehe dann einfach mal in vollkommener Ruhe und lässt das mal auf sich wirken. Dann merkt man, dass da etwas wirksam ist, was man gar nicht fassen kann. Aber was doch real ist, was wirksam ist, was in die Erde eingreift und was da wirksam ist, das kann man beschreiben mit dem &#039;&#039;&#039;Prozess der Kristallbildung&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Kristallbildungsprozess =====&lt;br /&gt;
Nicht nur, dass der Schnee vom Himmel fällt, in wunderschöne Kriställchen, alle &#039;&#039;&#039;hexagonal&#039;&#039;&#039;, auch so blättchenartig wie der Glimmer, wie die Tonmineralien, alle hexagonal kristallisiert, fallen da vom Himmel, sondern der ganze Boden beginnt eben durchforstet zu werden. &#039;&#039;&#039;Der Meister Frost besucht uns während der Winterzei&#039;&#039;&#039;t. Den brauchen wir. Jeder Landwirt weiß, das ist von Alters her so, dass man gesagt hat je intensiver der Winter eingreift mit seiner &#039;&#039;&#039;Kältewirksamkeit&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Frostbildung&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Kristallbildung&#039;&#039;&#039;, desto sicherer ist die Ernte im Sommer, desto qualitativ hochwertiger ist die Ernte im Sommer. Denn was da wirksam ist, dass da plötzlich die ganze Natur eigentlich ein Kristall werden will, es ist ja nicht nur das Wasser, was kristallisiert, sondern die ganze Gesteinswelt will noch mehr Kristall werden, als sie schon ist. Sie will noch mehr Ordnung, denn &#039;&#039;&#039;Kristallbildung heißt geometrische Ordnung par excellence&#039;&#039;&#039;. Also so was von Ordnung, wie die kristallisierte Gesteinswelt kann man sich in der Welt überhaupt nicht vorstellen. Und diese Ordnung verschwindet gegen den Sommer, aber während des Winters muss sie sich regenerieren. Das heißt, es sind Kräfte wirksam in der Kristallbildung während der Winterzeit, die ihren Ursprung haben nicht auf der Erde, sondern die ihren Ursprung haben in dem fernsten Kosmos. Im gestirnten Himmel. Fixsternhimmel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Griechen haben- die Griechen, die ja ein bisschen anders gedacht haben als wir Heutigen, die haben den &#039;&#039;&#039;Kristallhimmel&#039;&#039;&#039; genannt. Dass weist darauf hin! Die hatten doch eine Ahnung davon, dass der eigentliche Ursprung im Tierkreis insbesondere aber nicht nur rund um die &#039;&#039;&#039;Sphäre des Fixsternhimmels&#039;&#039;&#039;, strahlt außerhalb von Raum und Zeit, strahlt herein in die Erde und &#039;&#039;&#039;strahlt Formkräfte, kristallbildende Kräfte in die Erde&#039;&#039;&#039;. Formbildungskräfte. Und die brauchen wir so dringend in der Landwirtschaft für die gesamte Entwicklung der Bodenfruchtbarkeit. Formkräfte!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles was sich im folgenden Jahr, im Frühjahr bis in den Sommer hinein, dann an Pflanzenwachstum und so weiter da entwickeln, dass muss sich Durchformen&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039;&#039; Und der &#039;&#039;&#039;Winter sammelt die Formkräfte der Erde&#039;&#039;&#039;. Und die wirken dann fort, wirken dann durch das ganze Jahr hindurch. Und die werden insbesondere von den &#039;&#039;&#039;Tonmineralien&#039;&#039;&#039; aufgenommen. Die Tonmineralien im Boden, diese mittlere Zone, dieser &#039;&#039;&#039;Herzenszone im Boden, das ist diejenige, die diese Formkräfte bewahrt, konserviert für das ganze Jahr&#039;&#039;&#039;. Es ist ein unendlich geheimnisvoller Prozess, aber dazu braucht man Frost, dazu braucht man Kälte, dazu braucht man dieses trennende Elemente voneinander. Dazu braucht man diese Todesprozesse im Boden. Und dann wirken da Formkräfte herein, die dann für das ganze Jahr von größter Bedeutung sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun wird es einem ja vor Augen geführt, wenn wir auf das &#039;&#039;&#039;kristallisierende Wasser&#039;&#039;&#039; hinschauen. Das ist ja auch ein unendliches Geheimnis. Also zunächst einmal das, dass da aus der Luft herunterfällt, Kristallformen. Wenn Sie nun mal einen einzigen Schneekristall angucken, wenn es sehr kalt ist, dann sind es nicht verschiedene Kristalle zusammen gebacken, sondern ein einzelnes Kristall, dann ist es ein wunderbarer &#039;&#039;&#039;Sechsstern&#039;&#039;&#039;. Es ist &#039;&#039;&#039;Hexagonal&#039;&#039;&#039;, wie die Tonmineralien. Genauso kristallisiert das. Und &#039;&#039;&#039;jeder Kristall ist anders&#039;&#039;&#039;. Seit Urzeiten ist kein Kristall gleich dem anderen, aber folgt demselben Kristallisationsprinzip. Und diese kristallbildenden Kräfte, die das Wasser gefrieren lassen wird, die das Flüssige fest machen, also zum Kristall werden lassen, die wirken nun auch im Boden, so dass man das mit Augen verfolgen kann, indem nämlich, jetzt nehmen Sie an, Sie haben so einen ganz nassen Herbst, und wir haben da Rüben draußen stehen, Möhren oder sonst wie Feldgemüse. Und die kriegen Sie nicht raus weil es so nass ist. Es wird furchtbar spät im Jahr, der Boden ist voll mit Wasser gesättigt, zerfahren, kaputt und Sie fahren dann noch gerade noch rechtzeitig im November, vielleicht pflügen sie das ganze Ding rum, haben also einen knatschigen Standort, Pflugbalken die glänzen in der Luft, so kompakt ist das, dass man verzweifelt, wie soll das je wieder ein vernünftiger Boden werden im nächsten Jahr?  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Na ja, und dann geht der Winter drüber hin und dann merkt man plötzlich, dass von dieser knatschigen tonverbackenen Pflugfurchen, dass da ein wunderbar krümelnder Boden zurückbleibt. Aufgrund dessen, dass die Feuchtigkeit, der Regen eindringt in ganz feinen Haarrissen, die kann man gar nicht mit den Augen sehen, dringt das ein, sodass da überall in feinen Haarrissen diese jetzt mit Wasserkapillaren sättigen, und dann kommt der Frost und dann entwickelt der Frost dieses eigenartige Phänomen, einzigartig in der Natur, dass er, indem er fest wird, sich ausdehnt. Haben Sie das mal bedacht? Das gibt es sonst nirgends als beim kristallisierenden Wasser. Normalerweise, wenn etwas fest wird, dann zieht es sich zusammen in der Kristallisation, dann räumlich zieht es sich zusammen. Und nur, wenn es warm wird, dehnt es sich aus. Und beim Wasser ist es umgekehrt. &#039;&#039;&#039;Bei vier Grad Celsius hat es seine größte Dichte und dann, wenn es kristallisiert, dehnt es sich wieder aus&#039;&#039;&#039;. Das ist eines der bedeutendsten Ereignisse, die man überhaupt beobachten kann, im Haushalt der Natur. Denn wenn es nicht so wäre, würden unsere Flüsse in null Komma nichts zufrieren bis auf den Boden und die Fische würden alle, alle krepieren. Kein Leben würde das überleben, sondern das Eis ist leichter als Wasser, schwimmt oben auf, weil es sich als Wasser ausgedehnt hat, indem es sich kristallisiert hat. Und das findet im Boden statt. Und das ist unser bester Bearbeiter, während der Winterzeit, im Winter bearbeitet sich die Natur selber. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich muss es mal nur mal kurz andeuten. Also wenn wir hier den Winterprozess haben, dann ist der eigentliche Prozess der, dass hier die &#039;&#039;&#039;Kristallisation&#039;&#039;&#039;, die Kristallisation, die Bodenprozesse beherrschen soll. Formkräfte sind das. &#039;&#039;&#039;Formkräfte aus dem fernsten Kosmos&#039;&#039;&#039;. Und die brauchen wir! Die haben nicht nur Bedeutung, dass eine schöne &#039;&#039;&#039;Frostgare&#039;&#039;&#039; entsteht, oder der Boden wieder zerfällt/ zerkrümelt. Diese Krümel sind sehr instabil. Wenn es dann nämlich wieder einen schweren Regen darauf gibt, dann verschlämmen die alle, weil die rein mechanisch auseinander separiert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also dieser Vorgang findet da statt. Und das Ergebnis ist ein doppeltes, dass einerseits die Formkräfte absorbiert werden von den Tonmineralien in dem Boden und auch sonst von Gestein und durch die &#039;&#039;&#039;Frostsprengung&#039;&#039;&#039; beim kristallisierenden Wasser im Boden mechanisch eine &#039;&#039;&#039;Krümelstruktur&#039;&#039;&#039; entsteht, man nennt das die Frostgare, die dann möglichst erhalten werden muss, die kann man gar nicht erhalten, sondern da muss man Glück haben. Das ist einfach eine Glückssache, ob die so lange sich erhält, bis es draußen warm wird, eh es einen Starkregen gibt. Dann kommt ein neuer Prozess in Gange, den ich gleich schildern werde. Also wir haben im Winter wirklich es zu tun damit, dass die Erde sich selber bearbeitet, dass die Erde durch diese Prozesse, die ich jetzt nur kurz angedeutet habe, &#039;&#039;&#039;selber sich vorbereitet für das nächste Jahr&#039;&#039;&#039;. Und diese ganzen Prozesse, die ich jetzt hier mit wenigen Strichen gezeichnet habe, die sind im Grunde genommen &#039;&#039;&#039;Chaotisierungsprozesse&#039;&#039;&#039;. Ich chaotisiere den Boden, ich mache ihn noch toter, als er tot ist. Und da komme ich ganz zuletzt nochmal drauf zurück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Übergangsprozesse zum Frühjahr ====&lt;br /&gt;
Nun ist die Frage, wie sieht es jetzt aus im Übergang zum Frühjahr? Im Winter hat der Landwirt eigentlich nichts auf seinem Acker verloren und da soll er zu Hause bleiben, die Natur soll sich selber bearbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber da gibt es eine Zwischenzeit im Februar/März, insbesondere im Februar, wo jetzt plötzlich so die ersten warmen Sonnentage gibt. Nach &#039;&#039;&#039;Lichtmess&#039;&#039;&#039;! Ja, so die ersten warmen Sonnentage, die ersten warmen Sonnentage nach Lichtmess. Und da merkt man plötzlich drei Tage Sonne, man geht raus aufs Feld, da sieht man plötzlich, dass oben der Boden hell wird. Das heißt, das Wasser verdunstet, Luft zieht ein in den Boden, auch damit auch Wärme und wenn man draußen dann auf den Acker geht und kniet so auf dem Acker und streicht mit der Hand den Boden ein bisschen zur Seite, vielleicht so zwei, drei Zentimeter tief. Da sieht man plötzlich, da wuseltst, da wuselt es von Käfern und Würmchen und weiß nicht was alles. Ein reges Leben binnen kürzester Frist ist da plötzlich wieder durch die Wärme, die in den Boden eingezogen ist, die Feuchtigkeit ist da, Luft ist da, es durchdringt sich, die Elemente fangen an sich wieder zu durchdringen und kaum findet das statt, ist das Leden wieder rege. Das äußere Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da findet nun ein Prozess statt, der auch eben eine Glückssache ist, wenn er wirklich stattfindet. Und das ist eben das, was ich jetzt kurz schildern will, im Februar, März, dass diese &#039;&#039;&#039;Frostkrümel&#039;&#039;&#039;, wenn sie denn bewahrt worden sind, wenn sie nicht zerflossen sind durch einen Starkregen, dass wenn jetzt die Wärme eindringt in den Boden, in die Bodenporen, das Wasser verdunstet und die Luft dringt ein, dann tauchen da nicht nur die Käferchen auf und Würmchen und alles mögliche, sondern dann, wenn man da genauer hinguckt, sehr genau, man merkt nämlich, dass plötzlich diese Krümel, wirklich krümeln. Vorher sind sie irgendwo so wie Sand konnte man sie hin und her bewegen. Aber jetzt sind es ganz große Krümel geworden. Und da ist eben, dass passiert, dass diese &#039;&#039;&#039;polygonalen Krümel&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;der Erde&#039;&#039;&#039;, die also zum Teil ganz spitz sind, Tonkrümel, wenn da ein zweiter daneben ist, auch irgendwie polygonal geformt und ein dritter, dass hier plötzlich jetzt etwas auftritt, dass sich hier so Brücken bilden. Das sind &#039;&#039;&#039;Bakterienkolonien&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mikroben des Bodens fangen an, sich unglaublich zu entfalten, und zwar also an einem Tag, zwei Tagen und verbinden jetzt diese Frostkrümel der Frostgare und schon sind sie stablisiert. Und dazwischen ist dann ein Hohlraum hier, der dann Luft enthält oder wenn es stark regnet, dann Wasser enthält, aber jedenfalls eine Bodenpore. Und darauf kommt es an – hier beginnt die Bodenstruktur sich zu entwickeln im Laufe des Jahres. Und wenn das früh genug geschieht, im Februar, dann haben wir schon die ganze Ernte halb gewonnen. Wenn das in vernünftiger Weise von Natur aus geschieht, wir können da nicht viel machen, ein bisschen können wir was machen. Da kann ich jetzt nicht näher darauf eingehen, das würde zu weit führen. Wir können ein bisschen durch Abschleppen, rechtzeitiges oder durch eine ganz zarte Bearbeitung können wir die Frostgare ein bisschen einebnen. Und dann entwickelt sich diese sogenannte &#039;&#039;&#039;Lebendverbauung&#039;&#039;&#039;. Und diese Lebendverbauung, wenn sie früh genug eintritt, dann hält sich die Bodenstruktur das ganze Jahr hindurch. Die ist nicht mehr zerstörbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist ein Lebensprozess, also &#039;&#039;&#039;einem Todesprozess im Winter folgt jetzt ein erster Lebensprozess&#039;&#039;&#039;, in dem diese Krümel des Winters, die rein mechanisch sich entwickelt haben, jetzt organisch oder biologisch oder eben unter mikrobielle Tätigkeit miteinander verbunden werden. &#039;&#039;&#039;Es entsteht ein Bodengerüst&#039;&#039;&#039;. So, und diese Entwicklung setzt sich jetzt fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir kommen jetzt, wenn wir das fortsetzen, diese Betrachtung, kommen wir jetzt so aus dem Februar in den März hinein. Die Tage werden länger, die Wärmeeinstrahlung nimmt enorm zu, hängt natürlich immer von der Witterung selbstverständlich, Feuchtigkeit verdunstet, man muss dann aufpassen, dass nicht zu viel verdunstet, man muss die Winterfeuchtigkeit immer halten, so lange wie nur möglich. Aber jedenfalls muss der Oberboden abtrocknen. &#039;&#039;&#039;Da muss diese Durchdringung von Wärme, Luft und Wasser und Erde&#039;&#039;&#039; sich vollziehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Keimprozess des Samens =====&lt;br /&gt;
Und das bildet dann das &#039;&#039;&#039;ideale Saatgutbett,&#039;&#039;&#039; wo ich dann meine Saat ablege. Und Sie wissen ja, dass man sät, normalerweise nicht sehr tief, also vielleicht zwei drei Zentimeter tief und deckt es wieder mit Erde zu. Und in dieser Zone finden nun diese wunderschönen Prozesse statt, die sich dann offenbaren, schließlich in der Keimung des Samens, wenn man den Samen hier in die Erde legt, ein Sämchen in die Erde legt, sagen wir mal &#039;&#039;&#039;Sommerweizen&#039;&#039;&#039; und dann wird der so abgelegt, dass hier drunter es relativ eine feste Sohle ist, nicht ganz, ein klein bisschen angedrückt. Und da steigt jetzt das Wasser auf und hier oben ist Luft und Wärme. Hier ist Wasser und Erde und da steigt jetzt die Feuchtigkeit auf und der Same quillt. Der nimmt die Feuchtigkeit auf. &#039;&#039;&#039;Und mit dem Aufnehmen der Feuchtigkeit quillt jetzt der Mehlkörper&#039;&#039;&#039;, das sogenannte Endosperm des Samens quillt, und bestimmte &#039;&#039;&#039;enzymatische vermentative Prozesse&#039;&#039;&#039; werden jetzt angeregt durch die Wasseraufnahme. Und dadurch kommt es zu allen möglichen Umbildungen der Reservesubstanz- Stärke ist es meistens aber auch Eiweiße, die hier in dem Samen, im Samenkörper angereichert sind vom Vorjahr. Und jetzt keimt der also aus, unser Same, und was macht der? Der keimt hier aus, und das erste, was er macht hier, ist, dass er ein ganz feines Würzelchen bildet in die Tiefe. Die &#039;&#039;&#039;Keimwurzel.&#039;&#039;&#039; Und dann erst, sekundär, kommt dann hier der Spross, der dann die Erde durchbricht. Und das ist ein Keimvorgang&#039;&#039;&#039;. Und dieser Keimvorgang ist zunächst einmal ziemlich unabhängig von der Erde, das ist ein Vorgang, der im wesentlichen nur das Wasser der Erde braucht&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber damit hat sich die Pflanze noch nicht mit der Erde verbunden. Sie wächst zunächst nur mit ihren Keimwürzelchen in die Erde herein. Das können Sie sehen, wenn Sie im Roggen, im Herbst, nach drei, vier Tagen Saat, wenn die ersten  Roggen, das erste Keimblatt oder das erste Blatt erscheint, dann ziehen Sie mal so ein Pflänzchen raus, dann sehen Sie, dass in den Wurzeln- oft sind es schon drei Wurzeln, dass da Erde dranhängt. Da haftet Erde an der Wurzel. Und dann fragt man sich: Wie kommt das? Zuerst, wenn man es nämlich ganz früh rauszieht, hängt keine Erde dran. Jetzt plötzlich hängt die Erde dran. Das hängt damit zusammen, dass jetzt nachträglich jetzt hier ganz feine Wurzelhärchen entstehen, wo sich die Pflanze wirklich mit der Erde verbindet. Zunächst ist sie nicht mit der Erde verbunden. Sie wächst rein aus dem Reservoir des Samens. Und wenn der leer ist, was dann? Wie wächst sie eigentlich weiter? Woher kommt jetzt eigentlich die Substanz, die sie weiter wachsen lässt? Die Kraft? Wo holt sie die her? &#039;&#039;&#039;Und wenn man dieser Frage weitergeht, dann müsste sich die ganze Wissenschaft heute auf den Kopf stellen&#039;&#039;&#039;, eigentlich. Wenn man das wirklich ernst nehmen würde, was man eigentlich auch beobachten kann. Sie kann nicht mehr aus dem Samen wachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber jetzt ist die Frage: Was macht die Pflanze da mit dem Boden? Und dazu dienen diese ganz feinen Wurzelhärchen. Das sind Ausstülpungen, ganz feine Ausstülpungen, aus der &#039;&#039;&#039;Wurzelepidermis&#039;&#039;&#039; der &#039;&#039;&#039;Wurzelhaut&#039;&#039;&#039;, und zwar aus einer Zelle, immer so ein kleines Wurzelhaar. Und die wachsen jetzt zusammen mit den Tonmineralien des Bodens. Deswegen ist es so wichtig Ton im Boden zu haben. Die wachsen mit den Tonmineralien so zusammen, dass man da keine Grenze mehr findet zwischen dem anorganisch Toten und dem Lebendigen der Pflanze. &#039;&#039;&#039;Es ist eine unbeschreibliche Tatsache, dass das Leben, das die Pflanze, die Fähigkeit hat, mit dem anorganischen Toten in Eins zu verwachsen.&#039;&#039;&#039; Dass die Erde dann quasi nicht mehr nur ein anorganisch totes Gebilde ist, sondern durch das Pflanzenwachstum sich allein schon dadurch belebt, dass die Wurzelhärchen mit den Tonmineralien in Eins zusammenwachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Juveniler Wachstumsprozess der Pflanze =====&lt;br /&gt;
Und was machen jetzt diese Würzelhärchen da eigentlich? Diese Wurzelhärchen sondern jetzt etwas ins Erdreich ab, was die Pflanze hier oben plötzlich im Sonnenlicht, wenn sie da jetzt ihre Blätter entwickelt, das erste, zweite, dritte Blatt, und der Sommerweizen, der synthetisiert jetzt- ein schreckliches Wort. Der trinkt das Sonnenlicht, der trinkt das Sonnenlicht! Das heißt kosmische Wirkungen, &#039;&#039;&#039;Leben entsteht aus dem Kosmos heraus&#039;&#039;&#039;, nicht von der Erde, sondern durch die Einstrahlung des planetarischen Umkreises bildet sich jetzt hier lebendige Substanz in den Blättern, die sogenannte Assimilation des Sonnenlichtes. Und da finden jetzt alle möglichen physiologischen Vorgänge statt, die die sogenannten Assimilate erzeugen. Die Assimilate sind Eiweiße, das ist Stärke, das ist zuckerartige, kohlenstoffartige, fettartige Substanzen, durch die dann die Pflanze dann so langsam wächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das Eigenartige ist, dass- und ich frage mich immer, ob der liebe Gott da so richtig bei Sinnen war in der Schöpfung, dass nämlich jetzt von dem was hier oben gebildet wird, das nicht dazu dient, dass die Pflanze weiter nur wachsen soll, sondern das geht herunter in die Wurzel. Und das wird dann plötzlich über diese Wurzelhaare ausgeschieden ins Erdreich. &#039;&#039;&#039;Die Pflanze ist ein Eimer ohne Boden, in ihren Wurzeln&#039;&#039;&#039;. Die scheidet das was da oben unter der Sonne gebildet ist, das rinnt herunter, außerhalb des Kambriums- kann ich jetzt nicht im Einzelnen schildern, was es bedeutet, herunter in einem Strom in diese Wurzelhaare und wird jetzt von diesen Wurzelhaaren hier ins Erdreich abgesondert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Stoffaustausch =====&lt;br /&gt;
Die Pflanze verliert das, was sie da gebildet hat, in der Atmosphäre, hinein in die Erde. Schon &#039;&#039;&#039;dieser Prozess zeigt, dass nicht der Boden die Pflanze ernährt, sondern die Pflanze den Boden&#039;&#039;&#039;. Das ist der eigentliche Prozess! Sie ernährt durch das, was sie synthetisiert, an der Sonne, mit dem ernährt sie jetzt die Erde. Das strömt aus! Und was da ausströmt, sind Eiweiße, Eiweißsubstanzen, &#039;&#039;&#039;Niedermolekula&#039;&#039;&#039;r, Zucker und Enzyme, Fermente und Säuren, organische Säuren noch und noch. Und der ganze Stoffwechsel der Pflanze ergießt sich da unten in den Boden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dadurch jetzt wird das Bakterienleben, das Mikrobenleben im Umkreis der Wurzel ungemein angeregt. Die vermehren sich wie Verrückte und dann bilden sich jetztz um die Wurzeln herum so ein schmaler Saum von vielleicht zwei Zentimeter, drei Zentimeter Dicke, die sogenannte &#039;&#039;&#039;Rhizospähre&#039;&#039;&#039;, wo sich das ganze Bodenleben konzentriert, um die Wurzel herum. Und dieses Bodenleben geht eine Symbiose mit der Pflanze ein. Und die Umbildung, das ist sozusagen ein Stoffwechselprozess der Ausscheidung, der Pflanzenwurzel ins Erdreich, in diese Richtung. Und die Antwort ist, dass jetzt die Mikroben die da diese vorhandenen organischen Rückstände im Umkreis der Wurzel, zum Beispiel der Humus, oder noch andere, noch mehr Humusbestandteile aus dem Vorjahr, die werden jetzt abgebaut im Umkreis der Wurzeln. Und das Ergebnis sind dann Mineralstoffe, Mineralsalze. Abbauergebnisse hier durch diesen Stoffwechsel. Und diese Mineralsalze nehmen die Wurzelhaare gleichzeitig, indem sie etwas ausscheiden, nehmen sie gleichzeitig die Mineralsalze auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist unbeschreiblich! &#039;&#039;&#039;Es ist ein gleichzeitiger Prozess&#039;&#039;&#039;. Einerseits Ausscheidung organischer Substanzen und eine Antwort in Anregung des Mikrobenlebens und Abbauprozesse, die sich abspielen. Humusabbau, entstehen jetzt mineralisierte Salze und die nimmt die Pflanze ebenso mit den Wurzelhaaren auf. Die Pflanze im Frühjahr steuert die gesamten Bodenprozesse. Sie steuert die Ausscheidung, das ist eine Art Wahrnehmung, was braucht sie für ihr Wachstum und dann scheidet sie also Pflanzensubstanzen aus, Pflanzen aus, die wirken abbauend oder fördernt auf das Mikrobenleben, die bauen den Humus ab, wir verlieren im Frühjahr enorm an Bodenfruchtbarkeit. Wir fördern das sogar. Im Frühjahr werden die Böden einfach ärmer an bestehender Bodenfruchtbarkeit durch diese Abbauprozesse. Aber die führen zu einer Art Mineralisierung, Entstehen von Mineralsalzen, die mit dem Bodenwasser von den Wurzelhaaren aufgenommen werden. Das ist der primäre Prozess, das ist der sekundäre Prozess. Das ist ein ein Stoffwechsel aktiver Prozess und das ist ein Wahrnehmungsprozess. Die Wurzeln sind Wahrnehmungsorgane für die Mineralsalze der Erde. Augen. Schlechte Augen. Aber immerhin. Veranlagte Sinnesorgane. Das ist der Frühjahrsprozess. Warum die Pflanzen im Frühjahr so schön wachsen können. Aber sie wachsen dadurch, dass sie, ich möchte mal sagen, die vergangenen Lebensprozesse, die sich bewahrt haben im Boden, im Humus, dass sie die abbaut und nutzt, um jetzt ein neues lebendiges Gebilde zu erzeugen, ihre eigene Gestalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die frühen Alchemisten des 13., 14. Jahrhunderts&#039;&#039;&#039;, das waren die klassischen, alles andere spätere, es waren keine Alchemisten mehr. Die hatten noch wirklich ein Naturverständnis ganz anderer Art als die folgenden Naturwissenschaften. Und die haben den Humus bezeichnet als einerseits das Gedächtnis der Erde, das heißt das vor vergangene Jahre sich humifiziert haben, gleichsam bewahrt haben im Humus und jetzt sozusagen den Anschluss finden an das, was jetzt in Zukunft sich da an Pflanzenwachstum entwickelt. Und die haben eben &#039;&#039;&#039;den Humus bezeichnet als den Universalensamen der Erde&#039;&#039;&#039;. Es ist so ein wunderschöner Ausdruck. Was ich zuerst hier hingeschrieben habe, das ist der &#039;&#039;&#039;Indivdualsame&#039;&#039;&#039;. Und der ernährt sich, solange er noch eben aus seinem Samenkörper heraus noch irgendwie organische Substanz zur Verfügung hat. Und dann ist Schluss! Und jetzt wächst herunter die Pflanze in den Boden hinein und findet dort einen Universalsamen. Und das haben die Alchemisten als den Humus bezeichnet. Humus gleich Universalsamen gegenüber dem Individualsamen hier oben. Und sodass der Individualsamen muss auf die Erde fallen und dann antwortet der Universalesamen, das heißt die Mutter Erde. Das ist eigentlich derselbe Begriff, dass man von der Mutter Erde spricht. Das ist der Universalsame, aus dem jetzt im Verlaufe des Jahres die Pflanze wächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Atmungsprozesse im Boden =====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Und diesen Prozess müssen wir steuern. Jetzt müssen wir wach werden als Landwirte.&#039;&#039;&#039; Im Winter soll man zu Hause bleiben, hinterm Ofen. Aber hier jetzt im Frühjahr müssen wir sehen, dass wir diesen Prozess fördern. Wir müssen den Humusabbau fördern. Und das machen wir dadurch, dass hier oben, ganz dünn, immerfort, hier oben, den Boden offen halten, die Kruste brechen, zwei, drei Zentimeter nicht mehr. Es ist eine, ich nenne es eine Haut-Bearbeitung. Schräge Hacke, ganz flach gerade die Kruste. Nach jedem Regen im Frühjahr sofort raus auf den Acker und die Kruste gebrochen. Dann fängt nämlich der Boden an zu atmen, denn er bildet immer im Boden, unten, bildet er CO2, Kohlendioxyd und das ist &#039;&#039;&#039;Kohlensäure,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;das ist ein Gift für die Wurzeln&#039;&#039;&#039;. Und das muss raus. Und es muss Sauerstoff rein für die Mikroben, dass sie leben können. Sauerstoff. Verstehen sie? &#039;&#039;&#039;Der Boden atmet wie der Mensch!&#039;&#039;&#039; Der atmet Kohlendioxyd aus und Sauerstoff ein. Und das fördern wir durch diese Hautbearbeitung im Frühjahr. Da fängt dann plötzlich der Acker draußen an zu atmen, und die Kohlensäure ist eben schwerer als die Luft. Das heißt, die möchte immer da unten bleiben, und dann öffnen wir den Boden hier oben und dann streicht hier ein Wind über den Acker, und der reißt die schwere Kohlensäure aus den Bodenöffnungen, aus den Bodenporen heraus. Die Natur, die verhält sich nach außen gestülpt. Wenn man das immer genauer betrachtet, verhält sich immer so, wie ein menschlicher Organismus. Also die &#039;&#039;&#039;Bodenbearbeitung mit Striegel und Hacke&#039;&#039;&#039;, die ist sozusagen im Frühjahr die Hilfe, um diesen Prozess der Ernährung des Bodens durch das Lebendige der Pflanze selbst zu befördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Übergangsprozesse zum Sommer ====&lt;br /&gt;
Und jetzt schreiten wir weiter im Jahreslauf. Jetzt kommt eine Zeit, so im Mai, beim Getreide. Bei den anderen Feldfrüchten ist das anders. Bei den Früchten, beim Gemüse, bei den Kartoffeln. Da bleibt der Boden noch lange offen, bis sich die Reihen schließen. Das wird es Juni. Das heißt, man muss dann immer noch diese Art von Bearbeitung fortsetzen. Deswegen heißen die ja auch &#039;&#039;&#039;Hackfrüchte&#039;&#039;&#039;. Also man hackt nicht nur das Getreide kann man nur hacken bis es anfängt zu schossen. Aber dann ruht jeder Eingriff durch den Menschen. Aber bei den Hackfrüchten dauert es noch bis Mitte Juni unter Umständen, dass man da die Feldfrüchte noch in diesem gesagten Sinne, immer die Kruste offen hält, damit der Boden atmen kann und dass diese mikrobiellen Abbauprozesse gefördert werden. Deswegen sind die &#039;&#039;&#039;Kartoffeln&#039;&#039;&#039;, wie man früher gesagt hat, Mistfresser. &#039;&#039;&#039;Die verbrauchen Bodenfruchtbarkeit&#039;&#039;&#039;. Noch und noch. Durch diese häufige Bearbeitung. Aber sie setzen es um in eine gute Ernte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Die Kieselsäure im Getreide =====&lt;br /&gt;
Jetzt gibt es aber beim Getreide einen Prozess, den muss ich doch schildern. Der ist einfach, ich möchte sagen, es ist ein Wunder, einfach schlicht ein Wunder. Und das Getreide kommt ja dann Mitte Juni zur Blüte. Vorher schosst es von Knoten zu Knoten. Immer verlängern sich die Knoten und man kann zugucken, wie dann Roggen dann plötzlich da über Nacht in die Länge strebt, in die höher strebt bis zu 2 Meter und darüber hinaus. Dieser dünne Halm. Und dann fängt das Getreide zu blühen an, sehr unscheinbar. Man merkt es nur an den Sporenwolken, die dann vielleicht mal bei Wind durch die Landschaft fliegen. Sehr verborgene Blüten in den Ähren oben, die das Äußerste, das Höchste da sind. Und jetzt findet um die Blütezeit, beginnt das verstärkt und bis in die Reifezeit hinein ein Prozess, der eben wirklich, also in gewissem Sinne, das Ende des Pflanzenwachstums bedeutet, nämlich während der Zeit, schon von der Blüte an sterben die Wurzeln ab. Die jüngsten Wurzeln, die zuletzt gebildeten Wurzeln, die halten sich dann und da noch, aber dann die Älteren, die sterben schon ab, und auch &#039;&#039;&#039;das Getreide stirbt von unten nach oben ab.&#039;&#039;&#039; Das ist auch ein interessantes Phänomen. Die untersten Blätter zuerst. Zuletzt bleiben noch das Fadenblatt, das oberste bleibt noch grün und dann stirbt das auch ab, da bleibt noch der letzte Halminternodium bis zur Ehre bleibt noch grün und dann sind auch noch die Spältzen ein bisschen grün und dann werden auch die Spältzen schließlich braun und verwelken. Und so geht der Prozess vor sich, von unten nach oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und parallel zu diesem Vorgang findet nun folgendes statt: Die Pflanze hat das ganze Frühjahr hindurch, hat sie alles aus dem Boden aufgenommen, insbesondere den Stickstoff, der da frei wird durch den Abbau der Humus-Substanz, Phosphorsäure aufgenommen, durch die Humus-Substanz, Kalium aufgenommen durch Äsung der Bodenmineralien und sogenannten Ionenaustausch aufgenommen, also sehr intensive Vorgänge, die da im Wurzelbereich sich abgespielt haben. Und jetzt kommen die zuende. Und als letzter Neuer kommt ein Bodenprozess jetzt, dass die Pflanze über die Wurzeln die sogenannte &#039;&#039;&#039;Kieselsäure&#039;&#039;&#039; aufnimmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Kieselsäure ist eine kolloidale Substanz&#039;&#039;&#039;, die also die Bodenhohlräume auskleidet, so ein wabbeliger Pudding ist das, &#039;&#039;&#039;amorph&#039;&#039;&#039;, gestaltlos, die durch Verwitterung entsteht der Tonmineralien. Und diese Säure steigt nun auf im Halm und durchdringt die ganze Pflanze. Und zwar steigt sie so auf, dass sie sich die Tendenz hat, nach immer sich in der Peripherie dann ab zu lagern. Also das am Äußersten des Halms sich da die Kieselsäure ablagert, oder in den Blättern steigt sie auf auch in die Fadenblättern, oben in die ausbreitenden Blätter, immer am Rand, am äußersten Rand und in der äußersten Spitze ist der größte Kieselsäuregehalt. Und du gehst von Blatt für Blatt hoch. Und immer mehr Kieselsäure, immer mehr Kieselsäure. Und dann geht es schließlich in das letzte Internodium bis in die Ähre. Das ist schon ganz dünn. Der Halm ist da schon ganz dünn, im letzten Internodium. Aber so beweglich im Wind, elastisch, wunderbar wie ein Roggenfeld, wie in Silberwogen, wie der Goethe das mal ausdrückt im Faust, wogt da das Feld der Ernte entgegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Kieselsäure erfährt nun die höchste Konzentration oben in der Ähre. Und da in den Spelzen. Das sind die Deckspelzen, die das Korn umhüllen. Und noch einmal gesteigert in den Grannen. &#039;&#039;&#039;Die Grannen sind praktisch 90% Kieselsäure in der Asche&#039;&#039;&#039;. Wenn man die also verascht, dann ungefähr 90% Kieselsäure. Was ist das für ein Prozess? Die ganze Pflanze umgibt sich gleichsam mit einem Kieselmantel. Und der trocknet dann aus. Diese Kieselsäure ist zunächst ist sie noch weich, feucht, trocknet in der Reife aus. Und dann? Was sieht man dann? Dann glänzt das Getreide. Dann bekommt es einen Glanz. Schauen Sie mal einen Haferstroh an. Dieser goldene Glanz. Der rührt von dieser Kieselsäure her. Und was ist das? Das ist &#039;&#039;&#039;Opal&#039;&#039;&#039;. Das ist ein Halbedelstein. &#039;&#039;&#039;Die ganze Pflanze umhüllt sich sozusagen mit einem Halbedelstein,&#039;&#039;&#039; nämlich eintrocknender Kieselsäure. Amorph, nicht kristallisiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das sind sozusagen die &#039;&#039;&#039;Formkräfte&#039;&#039;&#039;, die jetzt aus dem verwitternden Mineral des Winters, sozusagen diese Formkräfte heraufschicken in die Pflanze und ihr die letzte Gestalt geben. Dann ist Schluss. Dann setzt der Reifeprozess ein. Dann kommen die Teilreife, dann die Gelbreife, dann die Todreife, reift das Korn und dann setzt die Ernte ein. Aber dieser Prozess geht ihm voraus, denn wenn Sie mal auf einer Pflanzenzüchtung auf dem Dottenfelderhof oder andernorts mal mal hingucken, wie variantenreich die Farben sind von Getreiden und dass das betont wird, insbesondere dann durch diese Kieselsäure Ausscheidung der ganzen grünenden Pflanze in die Peripherie, dann kann man einfach staunen, das ist wirklich ein Geheimnis, wo man erschüttert jedes Jahr davor steht. Und wenn Sie das mal vergleichen mit konventionellem Stroh, stickstoffgedüngten Stroh wohlgemerkt, da werden Sie merken, dass das &#039;&#039;&#039;Stroh im konventionellen Landbau immer relativ grau bleibt, stumpf in der Farbe&#039;&#039;&#039;. Dass das konventionelle Stroh, draußen, wenn man das dann in der Ernte mal betrachtet, dass das relativ stumpf ist in der Farbe, nicht glänzt. Und wenn Sie das in die Hand nehmen und versuchen es zu brechen, dann bricht es nicht, sondern es knickt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Die kurze Strohgeschichte =====&lt;br /&gt;
Ich kann da kurz eine Geschichte noch zwischenschieben. Wir hatten vor, das war, hatte sich noch in den 60er Jahren abgespielt, 50er Jahren. Während meiner Lehrzeit, hab auf einem biologisch-dynamischen Betrieb eben auf dem Dottenfelderhof meine Lehre damals gemacht. Und da hatten wir noch einen Viehhändler. Und der hat seinen Ackerbau aufgegeben und hat gesagt, er will von uns das Stroh haben, da kriegen wir den Mist zurück. Und da hat er von uns das Stroh geholt und kommt dann morgens in den Stall und sucht das Stroh. Da liegt das Heu noch in der Krippe, und das Stroh war gefressen. Da haben die Kühe das Stroh, dem Heu seinem Heu bevorzugt, weil es ein glänzendes Haferstroh war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Kühe sind die besten Analytiker die es überhaupt gibt es auf der Welt.&#039;&#039;&#039; Und der kam auf dem Hof extra aus dem Grund, um uns zu sagen, er versteht die Welt nicht mehr, dass sein Heu, was normalerweise das Futter wäre, in der Krippe liegen geblieben ist. Und die haben so lange rumgemacht, dass sie die Einstreu aufgefressen haben. Das hängt mit diesem Reifeprozess zusammen und kein Getreide taugt was. Das kann ich Ihnen jetzt schon sagen. Was nicht diesen Prozess durchlaufen hat. Diese letzte Durchformung des Getreides, das ist eine Frage der Ernährungsphysiologie. Diese letzte Durchformung, dass nicht nur außen die Kieselsäure als Mantel sich bildet, sondern das alle in sogenannte Inhaltsstoffe, ist auch ein schreckliches Wort, eigentlich, alles, was nur irgendwie physiologisch, substanzbildend wirkt in der Pflanze als Eiweiß, oder ob die die Kohlenstoffgerüst oder was es sein mag, dass das durchgeformt ist!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn plötzlich in der Getreideähre oben im Korn sich Nitrat findet, Sie kennen ja wohl das Wort &#039;&#039;&#039;Nitrat&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;(NO3)&#039;&#039;&#039;, das ist also das, was heute überall in der Diskussion ist. Wenn sich da was findet, dann ist das eine Katastrophe! Das ist ernährungsphysiologisch eine einzige Katastrophe. Sondern dieses Nitrat, das gehört unten in die Wurzel. Da hat es seinen Ort. In den Roten Rüben, da ist sehr viel Nitrat drin. Und da hat man immer gemeint, man darf die Roten Rüben nicht mehr essen, weil die kann zorogen sein, wegen dem hohen Nitratgehalt. Das war Anfang der 80er Jahre, hat einen ungeheuren &#039;&#039;&#039;Einbruch im biologisch-biologischen Landbau&#039;&#039;&#039; damals gegeben, weil die Konsumenten haben &#039;&#039;&#039;keine Roten Rüben mehr gegessen&#039;&#039;&#039;. Aufgrund dieser Aussage. Ein völliger Unsinn. In die Wurzel gehört Nitrat. Das ist ein Salz. Die Wurzel ist salzartig, das Korn da oben, was da drauf ist, da muss dieses salzartige total verwandelt werden, durchstrukturiert werden in wirklich reifes Eiweiß, reife Kohlenhydrate, reife Fette. Der Ausreifungsprozess, das heißt eine Begleitung des Absterbens der Pflanze, diese Auseifung muss bis zum letzten geführt werden. Und da darf da oben in dem Getreidekorn nichts mehr von &#039;&#039;&#039;niedermolekularen Eiweißen&#039;&#039;&#039; sein, Aminosäuren, freien Aminosäuren oder Nitraten oder Amiden oder irgend so etwas, sondern &#039;&#039;&#039;ein durch und durch gestaltetes Eiweiß&#039;&#039;&#039;! Und das ernährt! Das braucht der Mensch! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das sind ist jetzt diese Übergangszonen, Übergangsgeschehen vom Frühjahr zum Sommer hin. Und diesen Jahreslauf macht übrigens das &#039;&#039;&#039;Getreide&#039;&#039;&#039; ganz ideal durch. Also ist fast &#039;&#039;&#039;ein Repräsentant für die gesamte fruchtbildenden Pflanzen&#039;&#039;&#039;, steht eigentlich das Getreide da, übrigens die erste Kulturpflanze, die der Mensch überhaupt gezüchtet hat. &#039;&#039;&#039;Die ältesten Kulturpflanzen ist die Wintergerste und der Winterweizen,&#039;&#039;&#039; im achten vorchristlichen Jahrtausend. Da gab es noch keine Gemüsen. Da gab es das alles noch nicht, das kam erst in der folgenden Zeit. Und die ersten waren die Getreide. Und weil die Getreide sozusagen am deutlichsten den Jahreslauf, das Sonnenjahr abbilden, in allen Prozessen des Wachstums, in allen Prozessen der inneren Physiologie bis hin zum Nährwert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sommerprozesse im Getreide ====&lt;br /&gt;
So, und jetzt kommen wir in den Sommer. Im Sommer. Im Juli reift das Getreide von der Teigreife über die Gelbreife zur Todreife. Und früher hat man das Getreide gemäht in der Gelbreife. Da konnte man das noch nicht brechen über den Daumennagel, das war das Zeichen, sondern es hat sich noch ein bisschen drüber gebogen, zwar noch plastisch, ein bisschen, aber schon gelb. Und dann hat man es gemäht, noch früher, erst mit der Sense und dann später dann mit dem &#039;&#039;&#039;Mähbinder&#039;&#039;&#039; und hat es in Hocken aufgestellt. Die ältere Generation kennt das ja noch, die Felder, die Felder draußen, überall diese Garben gestellt waren in solchen Hocken. Und da hat man das dann eine Woche oder 14 Tage, je nachdem wie das Wetter war, nachtrocknen lassen und dann hat man die Garben eingefahren und eingebanst In den großen Feldschäunen, die es ja heute gar nicht mehr gibt. Und dann hat man sie im Winter dann gedroschen, das war so der Weg, noch in den 50er Jahren, 60er Jahren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und heute muss man das Getreide in der Todreife dreschen. Das heißt, wenn man das über den Daumen brechen kann, wenn das Korn über den Baum bricht, dann ist es eigentlich unterhalb ungefähr 16% Feuchtigkeit und dann kann man es dreschen. Und dann kann man das direkt einfahren, vielleicht noch ein bisschen nachtrocknen wenn es notwendig ist. Ansonsten ist die Ernte gelaufen und man merkt eigentlich gar nicht mehr auf den Höfen heute, dass es überhaupt Ernte ist. Früher waren alle draußen, alle Menschen, der ganzer Hof, da blieb niemand zu Hause, nur noch die Katzen und die Mäuse. Alles war auf dem Feld draußen. Und &#039;&#039;&#039;das war die schönste Arbeit im ganzen Jahr&#039;&#039;&#039;, möchte man sagen, diese Erntearbeit. Und heute läuft das einfach irgendwie ab, so nebenbei. Der Lohnunternehmer kommt, drischt das Zeug runter auf den Wagen und schon ist es verschwunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ernte nun, welcher Bodenprozess oder welche Fruchtbarkeitstufe müssen wir jetzt ins Auge fassen, in der Sommerzeit? Im Winter bearbeitet sich die Erde selber, im Frühjahr muss ich nachhelfen mit einer Hautbearbeitung und muss den Humusaubbauprozess fördern. Und jetzt ernte ich das Getreide und zurück bleibt die Stoppel. Und da hat sich auch ein bisschen Unkraut entwickelt, das soll ja auch so sein, auf dem Acker. Man soll nicht Unkraut freie Äcker haben, das verträgt die Natur nicht, muss immer ein bisschen Unkraut da sein, das gehört einfach zum, nur das richtige Maß muss man eben finden. Und dann liegt da Spreu auf dem Feld vom Dreschen und irgendwelche sonstigen Halmrückstände und so weiter. Und um welche Maßnahme geht es jetzt, um der Bodenfruchtbarkeit ihr wieder einen neuen Impuls zu geben? Schauen wir uns doch einmal an, da stehen die Stoppeln hier draußen auf dem Acker, da drunter ist die Wurzelmasse, hier unten, und hier liegt noch alles mögliche organische Reste obenauf. &#039;&#039;&#039;Und jetzt kommt es darauf an, dass wir stärker aktiv werden als Landwirte&#039;&#039;&#039;. Im Frühjahr haben wir nur da oben rumgekratzt, auf dem Boden, und jetzt müssen wir eingreifen in den Boden, und zwar bis zu ungefähr einer Tiefe von acht Zentimeter, müssen wir jetzt, den sogenannten Stoppelsturz, das ist der sogenannte Stoppelsturz. Und das heißt, dass man jetzt also die Stoppeln wendet oder eingrubbert, oder es gibt da verschiedene Möglichkeiten, sodass jetzt hier, sozusagen eine Mulchschicht entsteht, wo die organische Substanz sich mit dem Erdreich vermengt. Darauf kommt es zunächst an. Und arum ist das so wichtig? Nicht so tief, um Gottes Willen, nicht! Denn das ist eigentlich diese Schicht, so &#039;&#039;&#039;ungefähr bis acht Zentimeter&#039;&#039;&#039;, das ist bei den einzelnen Böden verschieden. Aber das ist die Schicht, die vom Frühjahr, März, als diese durch die Lebendverbauung sich im Verlaufe des Jahres hinentwickelt hat, zu einer wunderbaren Bodengare, ungeheuer stabil, große Hohlräume, die den starken Niederschlägen, wenn es dann mal gewittert und also wirklich mal so 30 Millimeter auf einmal runterhaut, dass sie nicht oben oberflächlich ablaufen, sondern dass sie einfach vom Boden aufgesogen werden. Dazu braucht man eine solche komprogene, das heißt also sehr, sehr porenreiche Oberschicht, die im wesentlichen durch &#039;&#039;&#039;Lebendverbauung&#039;&#039;&#039; und dann in der Folge durch &#039;&#039;&#039;tierische Bodenorganismen&#039;&#039;&#039;, Regenwürmer vor allen Dingen, gebildet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So, und jetzt haben wir also eine solche Bearbeitungsmaßnahme vorgenommen. Es gibt da heute verschiedene Instrumente. Kann ich auch nicht im Einzelnen aufzählen. Es ist ganz wurscht, was man hat, man soll nur damit richtig umgehen. Also man glaubt immer als Landwirt, das ist ein Glaube, der mir so seit den 50er Jahren entgegengetreten ist:  Es gäbe ein Gerät, was alles macht, ohne dass man denken muss. Damals war &#039;&#039;&#039;die Fräse&#039;&#039;&#039;, wie die Fräse aufkam, da hat man gesagt, jetzt hanem wir endlich das Gerät, was wirklich dieser Durchmischung und diesen Mulcheffekt erzeugt Uud alles. Paar Jahre später stand die Fräse schon wieder in der Ecke. Und bald ind die Brennnesseln wieder drüber gewachsen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also daran kann man erkennen, alles was der Landwirt macht ist keine Wissenschaft, sondern ist eine Kunst. Er muss die Wissenschaft haben, gell? Er muss etwas wissen. Aber indem er, sobald er etwas tut, muss es Kunst werden. Und dann gibt es keine Definition mehr. Da kann ich nicht mehr: so muss ich, oder: nur so. Keine Ideologie, gar nix! Beobachten und denken. Dann klappt das mit jedem Instrument, irgendwie. Also diese Stoppelbearbeitung, die steht jetzt im Sommer an. Und warum ist die so wichtig? Ich durchmische organische Substanz mit mineralischer Substanz während des Sommers. Und jetzt kommt es darauf an, einen Bodenprozess in die Wege zu leiten, der nicht mehr ein lebendiger ist wie im Frühjahr durch die Pflanzen, durch die Wurzelausscheidungen, alles das. Sondern &#039;&#039;&#039;ich muss die Bodentierwelt in ihrer Tätigkeit anregen&#039;&#039;&#039;. Die Bodentierwelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das Seelische im Tier ====&lt;br /&gt;
Denn die Tiere sind etwas anderes als die Pflanzen. Die Pflanzen sind bloß lebendig. &#039;&#039;&#039;Die Tiere sind beseelt.&#039;&#039;&#039; Und dadurch ist ein Tier Tier, weil es beseelt ist. Und das Seelische, was die Tiere bewegen lässt, frei bewegen lässt über die Erde, das sie Laute abgeben, dass sie durch die Sinne in die Welt gucken, die Tiere, auch die Spinnen haben selbstverständlich Sinnesorgane. Auch die Regenwürmer haben Sinnesorgane, keine Augen, aber Tastorgane, also alles das sind Instrumente, leibliche Instrumente, das ein seelisches sich in der Welt betätigen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich sage immer, man kann ein Tier erst dann wirklich verstehen. Anfänglich sagen wir mal. Verstehen, wenn man darauf hinschaut: Was macht es? Was tut es? Was ist eigentlich seine Lebensäußerung oder Seelenäußerung in der Tätigkeit? Wenn ich die Tätigkeit einer Spinne anschaue oder eines Marienkäferchens oder einer Schlupfwespe oder was es auch für eine unscheinbares Wesen sein mag, dann merke ich, was sie tun, ist so unendlich Weisheitsvoll. Das ist die blanke Offenbarung der Weisheit in der Welt. Alles was die Tiere machen. Sehr eingeschränkt jeweils. Die Spinne, wenn die ihre Netze spinnen, über die über die Äcker oder in dem Gebüsch, dieses Wunder, des Spinnennetzes, was es auch sein mag. Es ist so durch und durch Weisheitvoll, dass keine menschliche Technik das überhaupt nur annähernd wiederholen kann. &#039;&#039;&#039;Die Tierwelt in ihrem Tun, offenbart ihr eigenes Seelisches, in dem was sie tut&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deswegen muss man auf die Tätigkeit achten, muss die Kuh immer in allen ihren Tätigkeiten im Stall, auf der Weide, wo auch immer, in allen ihren Lebensäußerungen, muss man beobachten, muss man mitempfinden. Und da merkt man plötzlich, was die Kuh für ein himmlisches Wesen ist. So haben es die Ägypter empfunden, die oben zwischen die Hörner der Göttin Hathor wurde dargestellt wie eine Kuh, haben da zwischen die Hörner die Sonnenscheibe rein gemacht. So haben sie die Göttin Hathor abgebildet als Kuh. Bei den Hindus ist sie heute noch heilig, und sie war das heilige Opfertier durch alle Zeiten. Was ist das? Was macht das Tier? Was lebt da drin seelisch? Und was bringt es nach außen zur Offenbarung? Also diese Seelenäußerung in der Tätigkeit. Ja, das ist eigentlich nichts anderes als ein ein Beobachtungsfeld um an das Wesen dieses Tieres heran zu kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und gerade im Sommer haben wir es nun zu tun, eigentlich mit der Tätigkeit der Bodentierwelt. Die müssen wir aktivieren. Und das geschieht dadurch, dass wir jetzt ihnen den Tisch bereiten, durch diese Mulschung der organischen Rückstände. Und unter den vielen, vielen, vielen Tieren, Tierarten, die da tätig sind, unscheinbar und dann deutlicher in Erscheinung treten. Da steht nun der Regenwurm im Vordergrund. Und zwar der Tauwurm, &#039;&#039;&#039;der klassische Tauwurm&#039;&#039;&#039;. Es gibt ja verschiedene Regenwurmarten und der Tauwurm ist derjenige, der sein Leben darin besteht, dass er senkrechte Röhren macht, so, kerzengerade in die Tiefe, bis zu 7 Meter tief in Lössböden hat man solche Regenwürmer gefunden. Und in diesen Röhren bewegen die sich rauf und runter. Das ist ein Wurm. Und der Wurm, sobald er aus den Röhren rauskommen, dann schlängelt der sich so auf dem Boden. Kaum ist er in Röhren drin, dann ist es ein Leib, der sich senkrecht stellt. Der Regenwurm ist dadurch, Rudolf Steiner bezeichnet ihn als die Sonnentierchen, hat eine &#039;&#039;&#039;Besonderheit weil er sich durch das Erdreich ein Rückgrat schafft, in das er sich senkrecht hinein stellt&#039;&#039;&#039;. Und der &#039;&#039;&#039;Übergang von der Horizontalen in die Senkrechte bedeutet sehr viel im Tierreich&#039;&#039;&#039;! Kann ich jetzt nicht näher ausführen, aber da muss man nur mal vergleichen das Schaf mit der Kuh oder die Kuh mit dem Pferd, alles was den Kopf hebt übers Rückgrat. Da merken Sie, dass da eine viel nach außen gerichtete Intelligenz entsteht. Und sobald der Kopf unter das Rückgrat runter geht, da merkt man, dass der Stoffwechselprozess viel stärker den Kopf ergreift. Und so weiter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir brauchen jetzt diese Bodentiere und müssen deren Tätigkeit fördern. Und jetzt ist es heiß im Sommer, Juli, draußen und die Regenwürmer mögen das überhaupt nicht. Die mögen nämlich nur dreierlei. Die wollen Sauerstoff atmen, die wollen Feuchtigkeit und die wollen Dunkelheit. Dunkelheit. Das sind die drei Kriterien für den Regenwurm und dafür repräsentativ für andere Bodentiere auch. Und diese Bedingungen schaffen wir mit der Mulchschicht. Das ist es dunkle, das ist viel Sauerstoff und eben die Feuchtigkeit kapillar steigt hier herauf und schlägt sich auf der Unterseite dieser Mulchschicht nieder. Nun diese Regenwürmer, wenn es heiß ist, sind die hier unten. Und wenn dann aber da oben so eine Mulchschicht entsteht und so, dann wandern die hoch hier hinauf und wandern jetzt horizontal hier rein und fangen an, diese organischen Rückstände aufzuarbeiten. &#039;&#039;&#039;Also sie fressen keine frische Substanz.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Keine lebendige Substanz&#039;&#039;&#039;. Ich habe auch mal beobachtet ein Regenwurm, wie er ein grünes Pflanzenblatt abgekniffen hat, da habe ich gesagt: Das ist ja pervers, was du da machst. Und dann habe ich weiter beobachtet, und dann habe ich gesehen, der hat das gar nicht gefressen, sondern hat es eingespeichelt mit seinem Schleim, de ganze Oberfläche, hat es eingerollt und in seine Röhre reingezogen. Und in seiner Röhre haben dann die Mikroben aus dem Schleim haben dann angefangen, die Pflanzensubstanz aufzuschließen. Und dann wurde es allerdings ein reines Menü für den Regenwurm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also der Regenwurm frisst andere Organe, also abgestorbene pflanzliche Substanz. Der wandert also hier rein und arbeitet jetzt dieses Erdreich durch. Und was macht er dabei? Stellen sie sich einmal so einen Regenwurm vor. So ein langes Gebilde, ist segmentiert, hat hier vorne so eine kleine Mundöffnung, und ich habe hier so einen kleinen Magen. eigentlich nur ein erweiterter Darm, und der Darm zieht sich dan durch, durch die ganzen Segmente, bis hinten hin. Und er hat selbstverständlich einen Blutkreislauf. Das ist also ein warmblütiges Wesen. Und der hat jetzt hier über dem Magen, hat er eine kleine Drüse. Und diese Drüse sondert, indem er da frisst, also organische Rückstände, die sind immer ein bisschen sauer, alles ist sauer, was die Pflanzen hinterlassen. Und durch diese Drüse scheidet er jetzt feine Calcit-Tröpfchen (Kalktröpfchen) ab in den Magen und neutralisiert die organische Substanz. Es ist unglaublich. Er schafft damit das Milieu für die Mikroben, die hier jetzt en masse, hier den ganzen Darm erfüllen, bis hinten hin. Da lebt der Regenwurm mit, wiederum mit den Mikroben, speziellen Mikroben, in Symbiose. &#039;&#039;&#039;Das heißt, der Regenwurm, der Seelen-Leib, der seelische Organismus dieses Tieres, ist darauf gerichtet, jetzt im Verdauungsprozess den fruchtbaren Boden schlechthin zu erzeugen, den es überhaupt gibt&#039;&#039;&#039;. Durch Neutralisation dessen, was er an saurer Nahrung aufgenommen hat, es wandert hier durch, im mikrobiellen Abbau, aber die Mikroben können nicht tun, was sie wollen, was sie gerne täten, sondern weil der Seelenleib, ein Formleib ist das, ein ungeheure Kräfte, die seelisch wirksam werden, die ordnen diesen Prozess, dass er nicht aus dem Ruder läuft, und dann tun sie dann irgendwo ihr Häufchen da absetzen und dann haben sie, dann setzt sich dieser Prozess, der Verdauungsprozess noch im Haufen fort, und da bauen die noch weiter ab, und dann entsteht der fruchtbarste Boden, den es überhaupt gibt. Den können wir gar nicht selber erzeugen. Das macht eigentlich die Bodentierwelt durch die Kraft ihres spezifisch Seelischen. Hochspezialisiert, je nach Boden, nach Tierart. [01:28:29]&lt;br /&gt;
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So und das diesen prozess müssen wir einleiten im Sommer, dass er stattfindet, dass jetzt die Reste, dass das ernte jahres verkommt verkonsumiert werden hier von den Boden Tieren. So, und das geht vom Sommer bis in den Herbst so, dass da quasi die Erde sich erneuert im Jahreslauf. Was im Frühjahr abgebaut worden ist, muss jetzt hier wieder aufgebaut werden. Wir haben hier ein Humus Aufbau während des Sommers. Und diese und diese Prozesse müssen wir eben einleiten, stärker durch diese Mulchen der Bodenbearbeitung und hoffen, dass dann wirklich die Boden Tierwelt aktiviert wird. Und ohne den Regenwurm, insbesondere den Wurm kann man eigentlich keine optimale optimale Humus Qualität optimal dasjenige erzeugen, was die Alchemisten eben die eigentliche Muttererde bezeichnet haben. So, und jetzt muss ich schleunigst kaufen und ich kann dir auch schon auf der anderen Seite auch nicht so viel wie beschrieben werden. Und jetzt erst kommen wir in Richtung Herbst. Und das ist ja auch eine ganz eigenartige Jahreszeit, die eine völlig eigene Signatur hat. Und die findet jeder, der ein bisschen darauf aufmerksam ist, der Augustin auch durch die Lande, der Spätsommer Salz und dann geht es über den September. Da merken wir ja, dass da die Stimmung in der Natur, durch die immer tiefer wird, langsam, tiefer sich, wenn in der Sonne von ihrem Höchststand die Tage schon, na ja, sie bleiben auch dann halt noch lange viel länger. Aber dann schon wird es also kürzer. Der Tage und Nächte werden ein bisschen länger und man merkt die Stimmung in der Natur, obwohl sie selben Sonnenstand gibt, im Frühjahr nur aufsteigen, so ist derselbe Zustand erreicht, absteigend von der Sonne und. Vollkommen andere Stimmung. Und das sieht man daran, dass dann plötzlich so die ersten Nebel streifen, sich über die Lage legen. Im Nebel Ruhe noch die Welt, noch träumen Wald und wie so Dichter Mörike und und dann der blaue Himmel unverstellter drüber. Das ist so die Stimmung Anfang September. Und da merkt man auch in der Natur reift noch alles, alles. Die Früchte, die alles, was nur ein Gemüsegarten sind, was alles reift, fühlen sich die Äpfel an den Bäumen werden dicker und nehmen Farbe an? Also das ist auch eine noch Vorbildwirkung, die da vom Sommer in den Herbst hineinreicht, bei den anderen doppelt und bei den Pflanzen. Denn solch ein Wettrennen, das zieht sich noch länger bis in den Herbst rein und dann geht es durch den September durch. Dieses Jahr haben wir es nicht so deutlich erlebt um die Michaeli Zeit. Da kommen diese goldenen Septembertag, die in die goldenen Oktobertag einmünden. Und dann sehen wir dieses wunderbare Phänomen, das Sie bestimmt auch schon erlebt haben den Altweibersommer. Ich bin letztes Jahr laufe ich da den Feldrand entlang und sage Ich traue, kann ich meinen Augen trauen? Der Acker war frisch bearbeitet und ein Symbol für Glanz liegt über dem ganzen Feld und guckt so nach der Sonne und die Sonne spielt es mir zu. Ich gucke dann immer von verschiedenen Seiten. Dann gehe ich hin und guck genau. Alle Spinnennetze, der ganze Acker wie über überspannen von einer bestimmten Spinnennetze, die das machen, glänzt silbrig glänzend. Das ist ein Phänomen des Herbstes, und der Herbst setzt sich fort darin, dass das die gesamte Insektenwelt erst noch mal so was macht. Legt man die Eier ab unter die Boden Krume oder in die Rinde der Bäume oder sonst irgendwo an einen versteckten Ort legt sich die Eier ab. Die Vögel ziehen nach Süden, die Schwalben sind verschwunden, man guckt nach draußen und plötzlich sind sie weg. Das heißt, die ganze Natur fängt an in einen Ruhezustand. Ich weiß nicht, wie die wurden geboren wurden. Mikroben bilden jetzt Dauer formen auf. Also nicht. Man sieht äußerlich kaum noch, will keine Insekten wirken. Ein Schmetterling kann nichts. Alles geht in eine Art Ruhezustand oder besser gesagt in einen Todes zustand über. Die Natur stirbt, die Blätter fallen von dem Baum, alle sind sie verfärbt. Nochmal die letzte Blüte im Blatt und das alles liegt plötzlich am Boden. Der Schwere folgend, nicht mehr der leichte, wo es da oben sich gebildet hat in der Luft, sondern jetzt fällt alles schwer physisch. Die herbstes. Zeit ist der Übergang in den Winter tot. Die Natur stirbt, die mikrobiellen Prozesse im Boden kommen zu Ende. Und jetzt muss man natürlich aufpassen, dass man da nicht mit stirbt als Mensch, sondern dass man der Nachwelt wirklich dann genau beobachtet, was sich da eigentlich abspielt, dass wir jetzt sozusagen den Herbst Prozess begleiten. Einerseits ist es noch mal die Ernte und andererseits ist es schon mal wieder die Herbst Bestellungen für die Winter Getreide. Aber dann kann es eine sehr späte Ernte sein oder überhaupt. Wir haben die Absicht, im nächsten Jahr Sommer eine Sommer, um oft auszusehen Hafer oder eine Sommerreifen oder eine Sommergäste. Oder wir wollen da Früchte anbauen und wir haben jetzt mal gerade eine Kündigung noch vorher ausgebracht und die müssen wir jetzt rechtzeitig umbrechen in den Winter. Wir wollen sie vielleicht nicht stehen lassen. Und dann kommt es jetzt auf einen Prozess an, den man wieder sehr genau reflektieren muss warum, wo? Worum geht es jetzt eigentlich im ausgehenden Jahr, wenn dieser äußere Todes Prozess einsetzt und da ist man heute sehr früh, auch glaubt sehr sicher geworden zu sein. Die ökonomie, die die öko betriebe, die meinen, also der fluges vom Teufel, den dürfen wir schon gar nicht mehr einsetzen. Und da gibt es also alle möglichen Ansichten, die da tun, weil man, wenn man nicht konventionell denkt. Konventionelle Landwirtschaft, dann möchte man wenigstens ökologisch denken. Biologisch und biologisch heißt, dass man sein Augenmerk auf die Mikroben Welt und was da lebt und kreucht und fleucht, darauf lenkt und dem versucht, Rechnung zu tragen. Es kommt aber eine Zeit im Herbst, wo man wirklich mal davon absehen kann. Das muss man heute ganz bewusst tun, denn man möchte ja der Natur immer irgendwie gemäß handeln, ihrem Leben gemäß. Aber es gibt eben einen Zeitpunkt im Jahreslauf, wo die Natur stirbt, wo sie tot wird, wo die Mikroben in die Dauer form übergehen. Alles andere in Eisstadion. Und da gibt es einen Moment, wo wir eigentlich die Aufgabe haben und jeder muss ich mir diesen Prozess ganz neu auseinandersetzen, wo wir die wo den Boden kartieren müssen, wo wir alles zerstören, was so wunderbar im Jahreslauf sich aufgebaut hat. Einzigartig. Die Schichtungen im Boden, alles organisch sind genauestens austariert. Und jetzt kommen wir, da hören wir ein Instrument und dann schmeißen wir das Ganze völlig koordinieren. Und dieses Instrument nennen wir den Pflug. Und man hat heute ein sehr starke Tendenz, berechtigterweise solchen Unsinn, der sonst gemacht wird, dass man sagt ohne Pflügen, pflügen ist so eine Sache. Und wenn man aber da mal ein Gesichtspunkt einnimmt im Herbst, im Spätherbst, ist die Natur zu Ende. Da ist, was zu Ende gekommen, ist, ganz physisch geworden. Und dann tritt ein in den Winter. Und da sollen die Prozesse stattfinden, die jetzt im Winter stattfinden sollen Kristallisation. Da muss ich sozusagen erst mal das ganze Jahr besiedeln, indem ich es korrigiere. Und wenn dann es in den Winter geht, dann kann sich aus diesem Chaos sozusagen eine neue Ordnung im nächsten Jahr aufbauen. Ich kann das nicht einfach nur so von Jahr zu Jahr immer so weiterwurschteln, sondern da ist, da ist wirklich ein Unterbruch im Winter und den muss ich einleiten, nicht jedes Jahr im Rahmen der Fruchtfolge oder wie es meine Intuition mir ergibt, zu einer Zeit der Jahre, dass ich einmal doch intensiv versuche, mal diese Kolonisierung des Bodens einzuleiten, einzuleiten, dass ich durch die Kräfte des Winters wieder ein neuer Boden aufbauen kann. Und der klassische Pflug? Was macht er denn alles eigentlich anders? Wenn hier der Boden ist, das Erdreich, dann pflügt er ja in dieser Weise den Boden in eine solche Furche. Er legt den Hunger um und das große Problem heutzutage ist, dass unsere Flügel nichts mehr taugen. Die Flügel, Füße breit. Und natürlich auch viel zu tief. Aber das Verhältnis von Tiefe und Breite stimmt auch nicht mehr. Ich versetze den Acker dann schon mit einem Fluch voran um 40 50 Zentimeter von rechts nach links. Im Ganzen. Was das für eine Energie ist, die ich da brauche. Sondern es kommt darauf an, dass man möglichst schmal fühlt. Es hat es viel Pferdefleisch gegeben, ideal gemacht, schmal fühlt und nicht zu tief. 16 17 Zentimeter, 15 bis 18 Zentimeter optimale Tiefe, würde ich sagen. Und dann kann jetzt sozusagen der Frost Angriff während des Winters hier eingreifen. Und dann? Es geht nicht mehr um biologische Prozesse, sondern es geht darum, dass man die Erde kultiviert und das heißt fruchtbare Böden. Der Meister Frost muss hier eingreifen und muss einfach mal den Boden vorerst rot machen. Er muss, da wird in der Realität durchgearbeitet werden, dass das nicht die Organe des Bodens. Das muss man nur mal versuchen zu denken. Ich weiß, dass ich in ein Fettnäpfchen tritt. In vieler Hinsicht ja. Aber es wird heute. Es werden so maßlose Fehler in der Bodenbearbeitung gemacht und man muss nur mal bedenken, der ganzen Prozess durch das Jahr hindurch und werden das erste geht es um die Aktivierung der organischen Prozesse im Frühjahr, Herbst, Sommer, Abbau, Aufbau und dann kommt es zu Ende. Und jetzt kann ich auch mal nicht mehr den Humus bearbeiten oder die organischen Prozesse, sondern die mineralischen Prozesse, nämlich die toten Prozesse. Also es geht. Und beim Pflügen geht es nicht um das Ich Rücksicht nehmen auf den Humus, sondern ich nehme Rücksicht auf den Ton. Es ist ein Ton pflügen. So haben wir das auch früher genannt. Wir pflügen den Ton, um ihn zu exponieren, den kosmischen Kräften des Umkreises, den Kristall bildenden Kräften an also Sie sehen ja, wir müssen zu Ende kommen. Sie sehen Bodenfruchtbarkeit. Wenn ich das ernst nehme, diesen Begriff, dann muss ich erst mal beobachten lernen, und dann muss ich meine Beobachtungen selber selbstständig denkerische arbeiten. Ich kann nicht irgendeiner Richtlinie folgen, die von außen vorgegeben ist. Ich kann nicht Ideologien folgen. Ich kann nicht irgendwelchen wissenschaftlichen Ergebnissen folgen, die einmal an einem Punkt irgendwo mal gemacht worden sind. Statistisch verrechnet, das ist irreführend ist alle irreführen, sondern es ist die Aufgabe des Menschen, sich hinein zu stellen in den ganzen Jahreslauf, den von Anfang bis Ende arbeitend. Wohlgemerkt nicht denken, sondern tätig sein, durchlebt und durchleben, sich Gedanken machen, was jetzt eigentlich das Adäquate ist. Welche Maßnahmen will ich steuern, in diesen unendlich subtilen Prozess eingreifen? Und dann kommt der Herbst und dann kann ich mal wirklich massiv tiefer greifen. Also in diesem Sinne, wie ich es gesagt habe. Und dann kann sich aus dieser Kolonisierung ein neuer Boden Aufbau im nächsten Jahr aufbauen. Kein Jahr ist gleich dem anderen. Jedes Jahr ist neu und jedes Jahr muss ich sozusagen die Initialzündung geben, dass es auch neu werden kann. Und nicht ein immer gleichmäßig fortlaufender, ablaufender Prozess. Sondern dass wir die Aufgabe haben, als Landwirt sozusagen den Boden im Hinblick auf die Bodenfruchtbarkeit zu erziehen. Wie man ein Kind erzieht, das in die Schule geht und lesen und schreiben lernt. So müssen wir einen Keim haften Zustand, der im Boden entsteht, in der Hand um müssen wir schrittweise durch das Jahr hindurch erzieherisch so begleiten, dass dadurch dann das Phänomen der Bodenfruchtbarkeit sich realisiert. Bodenfruchtbarkeit kann ich nie im Jahr herstellen, vielleicht auch nur schwarze Erde bis zum nächsten Jahr in der Ukraine oder so, wo die Natur einfach so begabt ist, dass sie ohne großes Zutun einfach tolle Erträge bringt. Sondern wir müssen die Natur Begabungen. Das ist ein Begriff, den muss man sich mal versuchen in die Ohren zu schreiben, dass der Boden selber begabt ist. Jeder Standort ist in bestimmtem Sinne begabt. Und meine Aufgabe als Landwirt ist es, diese Begabungen zu fördern, so zu erziehen, dass der Boden sozusagen lesen und schreiben lernt. Also das heißt, er liest am Kosmos ab, was eigentlich ihm zuträglich ist, und er schreibt sich das dann selber ein in dem, was man dann die Bodenfruchtbarkeit nennen kann. Also in diesem Sinne müssen wir versuchen, als Landwirte immer mehr zu lernen. Wir sind in einem Lernprozess, wir sind nie zu Ende. Wir glauben, wenn er gute Ernte eingebracht hat, wird sie der Klasse erreicht. Die haben wir nicht erreicht, sondern es geht auch gar nicht nur darum, um gesunde Nahrungsmittel zu erzeugen. Es ist auch ein Irrtum, das ist ein Nebeneffekt unserer Arbeit, sondern ein ebenso großer Effekt muss sein, die Boden entwicklung über die Jahre hinweg erzieherisch so auf die Bühne und auf die Erde zu wirken, dass Generationen in alle Zukunft weiterhin an dieser Bodenfruchtbarkeit anknüpfen können. Es geht darum, dass man. Es geht darum, dass so wie wir als Menschen dadurch Menschen sind, dass wir ein Bewusstsein haben, dass wir uns entwickeln können. Dass wir nicht derselbe sein müssen, der wir gestern waren, sondern dass wir heute durch eigene innere Willens, Aktivität, durch eigenes Denken und Fühlen uns entwickeln können. Immer weiter. Der Mensch ist ein sich entwickelndes Wesen. Er trägt den Entwicklungs gedanken als die größte voraus. Ich möchte sagen. Die größten chancen. In sich. Er will ja immer. Weiter. Und das kann die natur nicht. Die natur hat den entwicklungs gedanke nicht in sich mehr, sondern eher die. Sie hat auch, dass der mensch durch sein tun oder seine tätigkeit den entwicklungs gedanken in der natur veranlagt hineinträgt, sich selber durch seine arbeit erweitert, sein ganzes menschsein erweitert, will in das äußere Natur und dadurch die Natur erzieht, darauf wartet Mensch, Boden, Tier und Pflanze, die ganze Schöpfung. Insofern haben wir wirklich eine ungeheure Vision. Das hat ja Novalis in die Worte mal ausgedrückt Der Mensch, die Menschheit ist auf einer Mission. Zur Bildung der Erde sind wir berufen zur Bildung, so wir uns bilden wollen als Mensch, so müssen wir die Erde bilden. Und das ist die eigentliche, zentrale Aufgabe des biologischen Anbau. Darauf müssen wir hin streben. Und wir wissen ganz genau Das ist keine Methode, die man einfach anwendet, sondern es ist eine Methode. Bestenfalls, dass wir uns selber in unser Denken, Fühlen und Wollen so erziehen und so schulen, dass wir in der Lage sind, der Natur etwas zu geben, was sie selber nicht hat. Was wir hier erst durch unser Menschsein einpflanzen können, das ist nun ein Streben des biologischen Landbau, dem wir noch lange nicht nachkommen können, weil wir noch nicht fähig genug sind. Aber das ist eine Perspektive in die Zukunft. Und das wunderschöne Landbaus ist, dass man, wenn man sich ein Bewusstsein dieser Tatsache verschafft, dann fragt man sich, warum nicht jeder Mensch Landwirt wird. Vielen Dank.&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
== Themenbezogene Leseanregungen ==&lt;br /&gt;
Novalis&#039; Werk &amp;quot;Die Lehrlinge zu Sais&amp;quot; (1802). Novalis, eigentlich Georg Philipp Friedrich Freiherr von Hardenberg, war ein deutscher Dichter, Schriftsteller und Philosoph der Frühromantik. In diesem Zitat betont Novalis die Verantwortung des Menschen für die Erde und für sich selbst. Die &amp;quot;Mission&amp;quot; der Menschheit ist es, sich selbst zu bilden und im gleichen Zuge die Erde zu formen. Das bedeutet, dass der Mensch nicht nur für seine eigene Entwicklung verantwortlich ist, sondern auch für die Gestaltung der Umwelt. Dies impliziert eine untrennbare Verbindung zwischen Mensch und Natur, die für die Frühromantik typisch ist. Novalis fordert hier, dass die Menschheit sich ihrer Rolle als Gestalter bewusst sein und entsprechend handeln sollte. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Manfred Klett|zurück zu Manfred Klett ◁]] &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Betriebsgemeinschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Betriebsorganismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:biologisch-dynamische Landwirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:biologisch-dynamische Präparate]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:biodynamische Landwirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dottenfelderhof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Düngung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Film]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 327]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jahreslauf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landbauschule Dottenfelderhof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landwirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landwirtschaftlicher Kurs]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neue Keime]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rudolf Steiner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 25%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Video]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortrag]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Chrifri</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://biodyn.wiki/index.php?title=Bodenfruchtbarkeit_und_Ern%C3%A4hrungsdynamik_-_Vortrag_von_Manfred_Klett_am_12._November_2017&amp;diff=4110</id>
		<title>Bodenfruchtbarkeit und Ernährungsdynamik - Vortrag von Manfred Klett am 12. November 2017</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://biodyn.wiki/index.php?title=Bodenfruchtbarkeit_und_Ern%C3%A4hrungsdynamik_-_Vortrag_von_Manfred_Klett_am_12._November_2017&amp;diff=4110"/>
		<updated>2024-03-08T12:27:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Chrifri: /* Einführung Uwe Neukamm */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Manfred Klett|zurück zu Manfred Klett ◁]] &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
====Filmdoku====&lt;br /&gt;
[[Datei:Dr. Manfred Klett biodynamische Landwirtschaft Vortrag Bodenfruchtbarkeit 12. November 2017.jpg|450px|center|link=https://www.youtube.com/watch?v=v6WLKhCfABA]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- Manfred Klett -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Dieser Vortrag befindet sich in der Bearbeitung und er ist noch nicht &amp;quot;reif&amp;quot;. Gerne kannst du hier [[MitTun bei biodyn.wiki|mitTun]]: Korrektur, Überschriften und Absätze. Stand 08. März 2024&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begrüßung und Einführung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einführung Uwe Neukamm ===&lt;br /&gt;
Ich freue mich sehr, dass ich euch heute alle hier so begrüßen darf. Seid gegrüßt! Es ist schön. Wir sind heute viele. Auch neue Gesichter, Junge. Freut mich sehr!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Thema heut, ich soll in das Thema einführen, das Thema ist etwas sperrig, das muss man ablesen: Bodenfruchtbarkeit und Ernährungsdynamik. Das ist genau das Spannungsfeld, in dem ich jetzt als Landwirt eingebunden bin. Auf der einen Seite muss ich dafür Sorge tragen, dass der Boden fruchtbarer wird und auf der anderen Seite will ich dafür Sorge tragen, dass die Produkte, die ich produziere, zum Wohle aller sind und zu einer gesunden Ernährung beitragen. Deswegen ist es genau das Spannungsfeld, das ich so empfinde und ich stehe da als Bauer genau dazwischen. Und früher war das ganz einfach. Da hatte ich die Formel oder auch andere, wenn man einen gesunden Boden hat, dann erzeugt man gesunde Nahrungsmittel. Und wenn man genauer hinguckt und wir befinden uns in einer Zeit, wo man immer ein bisschen genauer hinguckt und sagt auch wir wollen eine Bewusstseinsseele entwickeln. Wenn man da genauer hinguckt und das verstehen will, dann merkt man, dass sowohl Gesundheit und Ernährung als auch Bodenfruchtbarkeit nichts Festes ist, sondern dass das dynamische Systeme, vielleicht was Lebendiges ist und daraus stellen sich dann viele Fragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es ist nicht mehr so, dass man sagt: Ich mach das und dann kommt ein guter Boden raus und eine Bodenfruchtbarkeit und die Bodenfruchtbarkeit äußert sich in möglichst viel Gesundheit beim Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da stellen sich für mich zum Beispiel schon die Frage, dass das, was vor 20 Jahren oder vor zehn Jahren für mich gesund war, mich zu ernähren, heute vielleicht gar nicht mehr so ist. Das, was wir vor 20 Jahren, was mich genährt hat, macht mich heute nur fett. Das, was ich vor 20 Jahren auf dem Acker gemacht habe, funktioniert heute nimmer. Und ist denn überhaupt die Bodenfruchtbarkeit, die ich anstrebe, vielleicht eine ganz andere, als ich eigentlich produziere, oder umgekehrt, was ist zum Beispiel eine spezielle biologisch dynamische Bodenfruchtbarkeit? Ist das eine Fruchtbarkeit, die sich auch äußert in Qualität, oder heißt für mich Bodenfruchtbarkeit, dass einfach möglichst viel wachsen soll? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese beiden Dinge werden wir heute zusammenbringen und ich freue mich sehr, dass die Meike Ehrlichmann da ist und uns da einen ganzen interessanten Ansatz vorstellen wird, ich glaube, der wird uns alle weiterbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazwischen, nach dem Mittagessen und vor dem Kaffeetrinken, das wird relativ eng zusammenliegen, wird uns der Wolfgang Krämer seinen interessanten Hof vorstellen. Wenn die uns ihren Hof vorstellen, das wird bestimmt auch ganz spannend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ganz besonders freue ich mich, dass heute zu uns gekommen ist, jemand, den man vielleicht wie keinen anderen mit dem Thema Bodenfruchtbarkeit und biologisch dynamische Bodenfruchtbarkeit zusammenbringt, den, ich denk, die meisten von uns auch durch seine Lieder ein bisserl kennen, als auch als Gründer vom Dottenfelderhof. Und ich freue mich sehr, dass es uns heute gelungen ist, ihn noch einmal einzuladen. Er hat eigentlich gesagt, er macht so was nicht mehr und ich freue mich sehr, dass er es dann doch gemacht hat. Manfred Klett!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vortrag Manfred Klett ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Begrüßung Manfred Klett ===&lt;br /&gt;
Verehrte liebe Gäste, liebe Freunde aus der hiesigen bayerischen Vereinigung für biologische dynamische Wirtschaftsweise und auch diejenigen, die hier in Nürnberg ja auch aktiv sind auf diesem Felde.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich frage zunächst einmal, ob ich frei hier so sprechen kann, ob sie mich hören, ganz hinten. Ich bin nicht so erfreut über ein Mikrofon, und so versuche ich so deutlich und laut zu sprechen, dass jeder von ihnen mich vielleicht doch verstehen kann. Und wenn nicht, dann bitte ich einfach mal die Hand zu heben, denn ab und zu, wenn man dann im Sprechen ist, kann die Stimme mal ein bisschen absinken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bedanke mich vielmals für die Einladung hier zu dieser Tagung in Nürnberg zu diesem Thema. Und diese beiden Themata hängen ja sehr eng zusammen Bodenfruchtbarkeit und Ernährungsdynamik, ist ja evident, das wurde ja auch gerade angesprochen. Und meine Aufgabe wird es nun sein, zur Frage der Bodenfruchtbarkeit etwas beizutragen. Und das ist ein so unerschöpfliches Thema, dass man Schwierigkeiten hat, es überhaupt irgendwie zu umgreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einführung Bodenfruchbarkeit ===&lt;br /&gt;
Und es ist ja auch dieser Begriff heute, Bodenfruchtbarkeit, im allgemeinen Bewusstsein, ich spreche jetzt vom wissenschaftlichen Bewusstsein an den Hochschulen, an den Universitäten oder wo auch immer, so in den akademischen Kreisen, dieser Begriff nicht mehr aktuell. Man hat ihn ad acta gelegt, mehr oder weniger, weil er nicht definierbar ist. Der ist so umfassend, dass man ihn einfach in dem Sinne nicht in eng begrenzten quantitativen Begriffen erfassen kann. Und deshalb hat man ihn ersetzt mehr durch den Begriff der Ertragsleistung der Böden. Was bringen die Böden, was ist deren Hervorbringungskraft? Und die kann man messen! Die kann man messen und zählen und wägen. Man kann es quantitativ erfassen in Erträgen. Aber ist das noch Bodenfruchtbarkeit? Denn ich kann ja diese Erträge auf andere Weise erzielen, indem ich da auf dem Boden ständig von außen was drauf schmeiße, was man dann Dünger nennt und dadurch und sonstige Fremdmittel, die man einsetzt, Betriebsmittel, damit kann man ja auch hohe Erträge erzielen. Man hat den Begriff der Bodenfruchtbarkeit langsam hinter sich gelassen, um einen Begriff zu wählen, dem man eben tatsächlich wiegen und messen und zählen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und damit hat man eigentlich den Boden aus den Augen verloren, in gewissem Sinne. Und gerade in biologisch-dynamischen Zusammenhängen müssen wir ja jetzt versuchen, diesen zentralen Begriff, also die Belebung der Erde selber, das ist ein Prozess, der sozusagen so umfassend ist, wie das menschliche Leben selbst, das Leben der Erde! Wie man den sozusagen so in Worte bringen kann oder jedenfalls mal in Bildern umschreiben kann, dass man einen neuen Zugriff zu diesem zentralen Begriff des lebendigen Bodens finden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun ist es so, dass man heute ja in den Wissenschaften, ich spreche jetzt von den Landwirtschaftswissenschaften, da gibt es ja das Gebiet der Bodenkunde, also die eigentlich die Aufgabe hätte, gerade mit diesen Fragen so umzugehen, dass es auch umsetzbar wäre in der Praxis. Und das ist aber keineswegs der Fall, oder nicht generell der Fall, weil man eben nur durch Quantifizieren, nur durch diese, nur das, was wirklich messbar ist, irgendwie zu Aussagen kommt. Die qualitative, die Wesenseite, die bleibt völlig außer Betracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun hat man in der Bodenkunde doch ein Gebiet, wo man einigermaßen an den Phänomenen sich entlang gehangelt hat durch die Jahrzehnte und das ist das Gebiet der Bodentypologie. Das heißt, dass jeder Standort, wenn man auf einen Betrieb irgendwo hinkommt, dann findet man eben ganz bestimmte Böden, die durch, lange, lange, lange Zeiten hindurch, 10.000 Jahre rechnet man heute, also seit den letzten Eiszeiten, sich allmählich entwickelt haben. Und das kann man phänomenal ganz, ganz gut begleiten, kann man beobachten, kann man anschauen, auf jedem Betrieb gräbt man ein tiefes Loch und dann ist da ein bestimmtes Profil und daraus kann man schon sehr viel ablesen. Das ist eine Langzeitentwicklung. Und die finden wir vor. Das ist Ergebnis von ewigen Zeiten, kann man sagen. Und in diesem Zusammenhang greifen wir jetzt als Landwirte und Gärtner ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da kann man mit solchen Begriffen wie, also ich spreche jetzt mal zu Praktikern: Da gibt es also den Begriff der Rendzina, hier im Jura, sehr verbreitet. Oder es gibt die Parabraunerde oder die Braunerde oder Podzol. Das sind alles wunderschöne Worte, hinter denen aber doch bestimmte Phänomene stehen, die für den Praktiker durchaus aussagekräftig sind. Und aber am Ende kann man dann doch recht herzlich wenig damit anfangen. Es ist immer gut zu wissen, man soll Kenntnis davon haben. Sondern für den praktizierenden Landwirt, den Gärtner, ist es auch notwendig, sozusagen die Bodenfruchtbarkeit oder das, was die Böden fruchtbar macht, mal zu verfolgen im Jahreslauf. Denn in den greift man ja immer ein, in den Jahreslauf, also die vier Jahreszeiten und greift ein durch die Bodenbearbeitung, durch die Fruchtfolge, durch die Düngung. Das sind die &#039;&#039;&#039;drei Säulen des Ackerbaus&#039;&#039;&#039; seit eh und je gewesen. Und greift ein verschieden, ob man jetzt im Winter sich befindet oder im Frühjahr oder im Sommer oder im Herbst. Und steuert dadurch, durch den menschlichen Geist, durch die Einsichten, die man als Mensch hat, die man sich erarbeiten muss. Und man kommt da nie an ein Ende. Nie. Man ist immer auf dem Wege, dass man versucht, das so gut wie möglich zu machen, dass man diese von Natur veranlagten Prozesse im Jahreslauf sachgemäß steuert. So, dass ich dadurch das Ergebnis dann nennen kann, die Bodenfruchtbarkeit, wenn sie sich auch nicht immer nach außen, direkt, immer darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss es geistig erstmal in sich produzieren. Man muss den Begriff geistig in sich überhaupt erst etablieren, um dann sein Beobachtungsvermögen so zu erweitern, dass man die Dinge dann auch in einem höheren Sinne erkennt. Nicht nur an der Ertragsbildung. Nicht nur das da ein schöner Humusgehalt ist oder irgend sowas. Das sind alles äußerliche Dinge. Sondern dass man innerlich als Mensch erkenntnismäßig in sein Denken fühlen und dann schließlich auch in seinem Wollen so in der Sache drin steht, dass man die Sicherheit nicht nur durch die äußere Erscheinung des Bodens, sondern innerlich in sich aufbaut. Eine innere Sicherheit gewinnen für sein Tun. Die Bodenfruchtbarkeit lebt in allererster Linie erst in unserem Erkenntnisleben und dann können wir draußen anschauen, ob es auch wirklich sich spiegelt in der Welt da draußen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun, daran können Sie vielleicht erkennen, dass es ein lebenslanges Ringen und Bemühen ist, wenn man sich dieser diesem Geheimnis der Bodenfruchtbarkeit, man könnte es parallelisieren mit der menschlichen Einsichtsfähigkeit. Auf der Menschenstufe ist es die menschliche Erkenntnis, die sich spiegelt dann in irgendwelchen Produktionen des Geistes, in der Literatur und den Künsten, in der Musik. So ist da unten auf der Erde ist die Bodenfruchtbarkeit ebenso ein Ausdruck eines umfassenden Geschehens, die man eben vergleichen kann mit dem menschlichen, künstlerischen, wissenschaftlichen Erfassen der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun möchte ich also versuchen, einmal einen Gang durch das Jahr zu machen, einen landwirtschaftlich gärtnerischen Gang durch das Jahr und zu sehen, wie da die Bodenfruchtbarkeit ständige Metamorphosen durchläuft. Es geht immer um die Bodenfruchtbarkeit. Und dennoch stellt sie sich jedes Mal ganz anders dar, im Verlaufe eines Jahres. Und bevor ich nun da mal den Gang durch das Jahr mache, wollte ich noch einmal eine grundsätzliche Bemerkung machen zum Boden selbst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Boden als Organ ===&lt;br /&gt;
Der Boden ist ja auch ein Organ, wo man gar nicht so recht weiß, wo fängt das an, wo hört es auf, oder wo ist er überhaupt? Es ist eine hauchdünne Haut über die Erde. Endlose Tiefen setzen sich nach unten fort. Endliche Höhen erweitern den Boden nach oben die Atmosphäre und bis in den Sternenhimmel. Wo ist eigentlich der Boden? Das ist die Begegnung von Kosmos und Erde. Da durchdringt sich etwas. Da durchdringen sich die Wirkungen der Planeten, die Wirkungen der Sonne, das Zentralgestirn des planetarischen Kosmos. Der ganze umfassende Fixsternhimmel ist an dem ganzen Geschehen beteiligt. Das durchdringt sich jetzt mit den Kräften der Erde von unten. Und nicht nur, was gerade im Boden da einem vor die Augen fällt, sondern aus den Tiefen der Erde strahlt es herauf und das begegnet sich. Und diese Durchdringungszone ist hauchdünn, eine dünne Haut, und diese dünne Haut hat aber einen ganz bestimmten Aufbau. Und wenigstens möchte ich das nur kurz charakterisieren. Man, es bedürfte einer viel umfänglicheren Ausführung, aber mal sozusagen auf den Punkt zu bringen, auf eine Art Formel zu bringen. Es ist so, wenn Sie ein Loch in die Erde graben, auf Ihrem Betrieb oder im Garten, also sagen wir mal einen Meter tief, zwei Meter tief oder so, je nachdem, wie der Boden beschaffen ist. Dann werden Sie feststellen, dass eine ganz bestimmte anschaubare Gliederung ihnen vor Augen tritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie haben einen schwärzlich gefärbten oder sagen wir mal dunkel gefärbten Oberboden. Das nennt man den humosen Horizont, wo also verstärkt also Humusprozesse stattfinden. Die können auch tiefer reichen, dann bis 30 bis 40 Zentimeter vielleicht, wenn man Glück hat. Und darunter kommt dann eine andere Zone, auf die komme ich gleich. Und dann noch tiefer, stößt man plötzlich auf, sagen wir mal Stein oder jedenfalls auf unverwitterte Erde und das eigentlich Kristalline oder kristallin unverwitterten Boden. Und zwischen dem Humushorizont und dem unverwitterten Boden. Da ist nochmal eben diese mittlere Schicht, und das ist die Schicht der Vertonungen. Nicht dass das Musik ist, das ist auch Musik, nur ein Stockwerk tiefer. Die Tonbildung, dass das durch die Verwitterung entsteht der Bodenton. Tonmineralien entstehen da. Und die haben auch wieder einen ganz wunderbaren Aufbau, da könnte man lange drüber reden. Jedenfalls ist diese mittlere Schicht diejenige, die eigentlich neben dem Humus der wirkliche Fruchtbarkeitsträger des Bodens ist. Es ist eigentlich das Herz des Bodens, das schlagende Herz, das ist nicht der Humus, sondern der Ton. Das ließe sich länger ausführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mensch und Boden ===&lt;br /&gt;
Das lässt sich vergleichen mit dem Menschen. Denn auch der Mensch, der hat ja sozusagen eine Zone in seinem ganzen Körperaufbau, wo man sagen kann, ja da ist eigentlich alles noch gerade in Verwitterung, da ist ein Fortlaufen in einem Verwitterungsprozess, in dem wir nämlich gedanken bilden, da stirbt etwas lebendiges in uns ab, im Nerven-Sinnes-System und dadurch können wir sozusagen überhaupt miteinander kommunizieren, über die Sprache und über unsere Gedanken. Und diese Zone, die dem Haupt des Menschen, dem Kopf des Menschen entspricht, im Nerven-Sinnes-System, das ist eigentlich das Gestein im Untergrund. Das ist genauso tot, wie unser Gehirn tot ist, wie unsere Nerven tot sind. Genau so tot ist es da unten, anorganisch, vollkommen, physisch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Gegenpol ist dann im Vergleich zum Menschen, wenn man es heruntergeht, von dem Haupt unter das Zwerchfell. Da dehnt sich ein ganz anderer Mensch aus, der ganz Unbewusste, wo organische Prozesse stattfinden, Auf- und Umbau und ein ständiges Hin und Her, ein Stoffwechsel eben, der in Verbindung steht auch mit dem Blut, wo ständiger Aufbau stattfindet aus den Verdauungsvorgängen heraus, wo auch die Blutbildung hauptsächlich in den Röhrenknochen stattfindet. Alles das. Und diese Prozesse, Stoffwechselprozesse, die finden sich im Boden oben in der obersten Schicht, eben in jener Humuszone. Da findet ständig durch die organischen Rückstände, die jedes Jahr herunter sinken, jetzt im Herbst, und die dann allmählich verdaut werden im Boden und dann sich Umformen in Humus. Alles das, das findet im Oberboden statt. Und dazwischen ist diese Tonszone. Und die entspricht dem, was beim Menschen Herz und Lunge waren. Das ist die rhythmische Zone, wo wir ständig im Rhythmus uns erleben als Mensch, ja, wo wir uns eigentlich als Mensch erleben in diesem mittleren Menschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist im Boden nicht der obere Boden, wo wir immer sagen, die Fruchtbarkeit, das ist der Stoffwechselpol, sondern es ist diese mittlere Zone, die da ständig, ich möchte sagen, quillt und schrumpft. &#039;&#039;&#039;Der Ton quillt und schrumpft, der atmet förmlich und im Jahreslauf&#039;&#039;&#039;. Also wir haben es eigentlich, wenn wir mit dem Boden umgehen, haben wir es eigentlich mit einem auf dem Kopfe stehenden Menschen zu tun, en miniature. Das kann man fortgesetzt denken in die Tiefen der Erde, das kann man fortgesetzt denken bis in die Höhen des Kosmos. Aber diese hauchdünne Haut, die zeigt eben eine Gliederung, eine Dreigliederung von Kopf und Stoffwechsel und einer rhythmischen Mitte. Mit der haben wir es zu tun. Und die gilt es immer im Blick zu haben, wenn man von Bodenfruchtbarkeit spricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Boden im Jahreslauf ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bodenprozesse im Winter ====&lt;br /&gt;
So, und wenn wir jetzt von da ausgehend mal jetzt den Blick lenken auf unseren Jahreslauf und jetzt auf diese Zeit im Jahre wir stehen jetzt am Anfang des Winters, im November, da fängt es so richtig an, wenn wir da rausgehen aufs Feld und gucken mal unseren Boden oben an, da merken wir, dass der dunkler ist, als er vorher war, als er noch im Oktober oder im September war, dass er plötzlich dunkel geworden ist. Man muss das mal einfach beobachten, man muss mal seinen Blick darauf lenken, damit wird man bemerken, der Boden wird dunkler, während der Winterzeit, wie die Atmosphäre, wie alles um uns herum dunkel wird, so auch der Boden. Das hängt damit zusammen, dass der Boden sich im Winter mit Wasser sättigt und die Luft aus dem Bodenporen verdrängt wird und ebenso die Wärme verdrängt wird. Und das wir da vor einem Urphänomen des Winters stehen, dass nämlich der Boden wirklich anorganisch-physisch groß wird. Er ist wirklich dann im Winter so tot, wie das Gehirn im Menschen eben dem Tod näher ist als dem Leben. Und immer dann, wenn etwas stirbt, ist der Keim zu etwas Höherem geboren. Und so ist es auch im Boden während der Winterzeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also zunächst einmal merken wir, der Boden ist dunkel. Durch die Wassersättigung. Und das weist darauf hin, dass die vier Elemente von Erde, Wasser, Luft und Wärme, die immer zusammenspielen, uns dann richtig einen fruchtbaren Boden erzeugen, wenn sie sich alle schön durchdringen, im Jahreslauf. Aber im Winter sondern sie sich voneinander. Dann ist das Erdige erdiger als es ist, das Wasser relativ isoliert im Boden, füllt alle Poren auf, die Luft hat sich aus der Erde herausgezogen, es wird wird bitterkalt, die Wärme zieht sich aus der Luft heraus und auch die Wärme ist dann sozusagen sonstwo. Also alle vier Elemente beginnen sich während der Winterzeit voneinander zu lösen und zu separieren und das ist die Ursache dafür, dass etwas stirbt, dass etwas tot wird. Denn im lebendigen Organismus ist alles wunderbar durchdrungen. Diese drei Sphären durchdringen sich ständig, und das ist zunächst einmal die Situation in der Erde. Die Erde wird äußerlich ganz tot. Innerlich aber nicht. Da kommen wir gleich noch mal drauf zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun können wir, beschreibe ich mal zwei Bilder der Bodenprozesse, wie sie sich im Winter in der Erde abspielen. Da ist der eine Prozess der, dass die, dass es ja äußerlich kalt wird. Nehmen Sie mal so einen Januar, wo dann so eine frostige Luft um einen herum ist, man steht draußen auf dem Acker, möglichst auch mal eine Nacht, sieht den gesternten Himmel über einen und dann unter einem ist der Boden gefroren. Man stelle sich mal raus auf den Acker und stehe dann einfach mal in vollkommener Ruhe und lässt das mal auf sich wirken. Dann merkt man, dass da etwas wirksam ist, was man gar nicht fassen kann. Aber was doch real ist, was wirksam ist, was in die Erde eingreift und was da wirksam ist, das kann man beschreiben mit dem &#039;&#039;&#039;Prozess der Kristallbildung&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Kristallbildungsprozess =====&lt;br /&gt;
Nicht nur, dass der Schnee vom Himmel fällt, in wunderschöne Kriställchen, alle &#039;&#039;&#039;hexagonal&#039;&#039;&#039;, auch so blättchenartig wie der Glimmer, wie die Tonmineralien, alle hexagonal kristallisiert, fallen da vom Himmel, sondern der ganze Boden beginnt eben durchforstet zu werden. &#039;&#039;&#039;Der Meister Frost besucht uns während der Winterzei&#039;&#039;&#039;t. Den brauchen wir. Jeder Landwirt weiß, das ist von Alters her so, dass man gesagt hat je intensiver der Winter eingreift mit seiner &#039;&#039;&#039;Kältewirksamkeit&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Frostbildung&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Kristallbildung&#039;&#039;&#039;, desto sicherer ist die Ernte im Sommer, desto qualitativ hochwertiger ist die Ernte im Sommer. Denn was da wirksam ist, dass da plötzlich die ganze Natur eigentlich ein Kristall werden will, es ist ja nicht nur das Wasser, was kristallisiert, sondern die ganze Gesteinswelt will noch mehr Kristall werden, als sie schon ist. Sie will noch mehr Ordnung, denn &#039;&#039;&#039;Kristallbildung heißt geometrische Ordnung par excellence&#039;&#039;&#039;. Also so was von Ordnung, wie die kristallisierte Gesteinswelt kann man sich in der Welt überhaupt nicht vorstellen. Und diese Ordnung verschwindet gegen den Sommer, aber während des Winters muss sie sich regenerieren. Das heißt, es sind Kräfte wirksam in der Kristallbildung während der Winterzeit, die ihren Ursprung haben nicht auf der Erde, sondern die ihren Ursprung haben in dem fernsten Kosmos. Im gestirnten Himmel. Fixsternhimmel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Griechen haben- die Griechen, die ja ein bisschen anders gedacht haben als wir Heutigen, die haben den &#039;&#039;&#039;Kristallhimmel&#039;&#039;&#039; genannt. Dass weist darauf hin! Die hatten doch eine Ahnung davon, dass der eigentliche Ursprung im Tierkreis insbesondere aber nicht nur rund um die &#039;&#039;&#039;Sphäre des Fixsternhimmels&#039;&#039;&#039;, strahlt außerhalb von Raum und Zeit, strahlt herein in die Erde und &#039;&#039;&#039;strahlt Formkräfte, kristallbildende Kräfte in die Erde&#039;&#039;&#039;. Formbildungskräfte. Und die brauchen wir so dringend in der Landwirtschaft für die gesamte Entwicklung der Bodenfruchtbarkeit. Formkräfte!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles was sich im folgenden Jahr, im Frühjahr bis in den Sommer hinein, dann an Pflanzenwachstum und so weiter da entwickeln, dass muss sich Durchformen&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039;&#039; Und der &#039;&#039;&#039;Winter sammelt die Formkräfte der Erde&#039;&#039;&#039;. Und die wirken dann fort, wirken dann durch das ganze Jahr hindurch. Und die werden insbesondere von den &#039;&#039;&#039;Tonmineralien&#039;&#039;&#039; aufgenommen. Die Tonmineralien im Boden, diese mittlere Zone, dieser &#039;&#039;&#039;Herzenszone im Boden, das ist diejenige, die diese Formkräfte bewahrt, konserviert für das ganze Jahr&#039;&#039;&#039;. Es ist ein unendlich geheimnisvoller Prozess, aber dazu braucht man Frost, dazu braucht man Kälte, dazu braucht man dieses trennende Elemente voneinander. Dazu braucht man diese Todesprozesse im Boden. Und dann wirken da Formkräfte herein, die dann für das ganze Jahr von größter Bedeutung sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun wird es einem ja vor Augen geführt, wenn wir auf das &#039;&#039;&#039;kristallisierende Wasser&#039;&#039;&#039; hinschauen. Das ist ja auch ein unendliches Geheimnis. Also zunächst einmal das, dass da aus der Luft herunterfällt, Kristallformen. Wenn Sie nun mal einen einzigen Schneekristall angucken, wenn es sehr kalt ist, dann sind es nicht verschiedene Kristalle zusammen gebacken, sondern ein einzelnes Kristall, dann ist es ein wunderbarer &#039;&#039;&#039;Sechsstern&#039;&#039;&#039;. Es ist &#039;&#039;&#039;Hexagonal&#039;&#039;&#039;, wie die Tonmineralien. Genauso kristallisiert das. Und &#039;&#039;&#039;jeder Kristall ist anders&#039;&#039;&#039;. Seit Urzeiten ist kein Kristall gleich dem anderen, aber folgt demselben Kristallisationsprinzip. Und diese kristallbildenden Kräfte, die das Wasser gefrieren lassen wird, die das Flüssige fest machen, also zum Kristall werden lassen, die wirken nun auch im Boden, so dass man das mit Augen verfolgen kann, indem nämlich, jetzt nehmen Sie an, Sie haben so einen ganz nassen Herbst, und wir haben da Rüben draußen stehen, Möhren oder sonst wie Feldgemüse. Und die kriegen Sie nicht raus weil es so nass ist. Es wird furchtbar spät im Jahr, der Boden ist voll mit Wasser gesättigt, zerfahren, kaputt und Sie fahren dann noch gerade noch rechtzeitig im November, vielleicht pflügen sie das ganze Ding rum, haben also einen knatschigen Standort, Pflugbalken die glänzen in der Luft, so kompakt ist das, dass man verzweifelt, wie soll das je wieder ein vernünftiger Boden werden im nächsten Jahr?  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Na ja, und dann geht der Winter drüber hin und dann merkt man plötzlich, dass von dieser knatschigen tonverbackenen Pflugfurchen, dass da ein wunderbar krümelnder Boden zurückbleibt. Aufgrund dessen, dass die Feuchtigkeit, der Regen eindringt in ganz feinen Haarrissen, die kann man gar nicht mit den Augen sehen, dringt das ein, sodass da überall in feinen Haarrissen diese jetzt mit Wasserkapillaren sättigen, und dann kommt der Frost und dann entwickelt der Frost dieses eigenartige Phänomen, einzigartig in der Natur, dass er, indem er fest wird, sich ausdehnt. Haben Sie das mal bedacht? Das gibt es sonst nirgends als beim kristallisierenden Wasser. Normalerweise, wenn etwas fest wird, dann zieht es sich zusammen in der Kristallisation, dann räumlich zieht es sich zusammen. Und nur, wenn es warm wird, dehnt es sich aus. Und beim Wasser ist es umgekehrt. &#039;&#039;&#039;Bei vier Grad Celsius hat es seine größte Dichte und dann, wenn es kristallisiert, dehnt es sich wieder aus&#039;&#039;&#039;. Das ist eines der bedeutendsten Ereignisse, die man überhaupt beobachten kann, im Haushalt der Natur. Denn wenn es nicht so wäre, würden unsere Flüsse in null Komma nichts zufrieren bis auf den Boden und die Fische würden alle, alle krepieren. Kein Leben würde das überleben, sondern das Eis ist leichter als Wasser, schwimmt oben auf, weil es sich als Wasser ausgedehnt hat, indem es sich kristallisiert hat. Und das findet im Boden statt. Und das ist unser bester Bearbeiter, während der Winterzeit, im Winter bearbeitet sich die Natur selber. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich muss es mal nur mal kurz andeuten. Also wenn wir hier den Winterprozess haben, dann ist der eigentliche Prozess der, dass hier die &#039;&#039;&#039;Kristallisation&#039;&#039;&#039;, die Kristallisation, die Bodenprozesse beherrschen soll. Formkräfte sind das. &#039;&#039;&#039;Formkräfte aus dem fernsten Kosmos&#039;&#039;&#039;. Und die brauchen wir! Die haben nicht nur Bedeutung, dass eine schöne &#039;&#039;&#039;Frostgare&#039;&#039;&#039; entsteht, oder der Boden wieder zerfällt/ zerkrümelt. Diese Krümel sind sehr instabil. Wenn es dann nämlich wieder einen schweren Regen darauf gibt, dann verschlämmen die alle, weil die rein mechanisch auseinander separiert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also dieser Vorgang findet da statt. Und das Ergebnis ist ein doppeltes, dass einerseits die Formkräfte absorbiert werden von den Tonmineralien in dem Boden und auch sonst von Gestein und durch die &#039;&#039;&#039;Frostsprengung&#039;&#039;&#039; beim kristallisierenden Wasser im Boden mechanisch eine &#039;&#039;&#039;Krümelstruktur&#039;&#039;&#039; entsteht, man nennt das die Frostgare, die dann möglichst erhalten werden muss, die kann man gar nicht erhalten, sondern da muss man Glück haben. Das ist einfach eine Glückssache, ob die so lange sich erhält, bis es draußen warm wird, eh es einen Starkregen gibt. Dann kommt ein neuer Prozess in Gange, den ich gleich schildern werde. Also wir haben im Winter wirklich es zu tun damit, dass die Erde sich selber bearbeitet, dass die Erde durch diese Prozesse, die ich jetzt nur kurz angedeutet habe, &#039;&#039;&#039;selber sich vorbereitet für das nächste Jahr&#039;&#039;&#039;. Und diese ganzen Prozesse, die ich jetzt hier mit wenigen Strichen gezeichnet habe, die sind im Grunde genommen &#039;&#039;&#039;Chaotisierungsprozesse&#039;&#039;&#039;. Ich chaotisiere den Boden, ich mache ihn noch toter, als er tot ist. Und da komme ich ganz zuletzt nochmal drauf zurück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Übergangsprozesse zum Frühjahr ====&lt;br /&gt;
Nun ist die Frage, wie sieht es jetzt aus im Übergang zum Frühjahr? Im Winter hat der Landwirt eigentlich nichts auf seinem Acker verloren und da soll er zu Hause bleiben, die Natur soll sich selber bearbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber da gibt es eine Zwischenzeit im Februar/März, insbesondere im Februar, wo jetzt plötzlich so die ersten warmen Sonnentage gibt. Nach &#039;&#039;&#039;Lichtmess&#039;&#039;&#039;! Ja, so die ersten warmen Sonnentage, die ersten warmen Sonnentage nach Lichtmess. Und da merkt man plötzlich drei Tage Sonne, man geht raus aufs Feld, da sieht man plötzlich, dass oben der Boden hell wird. Das heißt, das Wasser verdunstet, Luft zieht ein in den Boden, auch damit auch Wärme und wenn man draußen dann auf den Acker geht und kniet so auf dem Acker und streicht mit der Hand den Boden ein bisschen zur Seite, vielleicht so zwei, drei Zentimeter tief. Da sieht man plötzlich, da wuseltst, da wuselt es von Käfern und Würmchen und weiß nicht was alles. Ein reges Leben binnen kürzester Frist ist da plötzlich wieder durch die Wärme, die in den Boden eingezogen ist, die Feuchtigkeit ist da, Luft ist da, es durchdringt sich, die Elemente fangen an sich wieder zu durchdringen und kaum findet das statt, ist das Leden wieder rege. Das äußere Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da findet nun ein Prozess statt, der auch eben eine Glückssache ist, wenn er wirklich stattfindet. Und das ist eben das, was ich jetzt kurz schildern will, im Februar, März, dass diese &#039;&#039;&#039;Frostkrümel&#039;&#039;&#039;, wenn sie denn bewahrt worden sind, wenn sie nicht zerflossen sind durch einen Starkregen, dass wenn jetzt die Wärme eindringt in den Boden, in die Bodenporen, das Wasser verdunstet und die Luft dringt ein, dann tauchen da nicht nur die Käferchen auf und Würmchen und alles mögliche, sondern dann, wenn man da genauer hinguckt, sehr genau, man merkt nämlich, dass plötzlich diese Krümel, wirklich krümeln. Vorher sind sie irgendwo so wie Sand konnte man sie hin und her bewegen. Aber jetzt sind es ganz große Krümel geworden. Und da ist eben, dass passiert, dass diese &#039;&#039;&#039;polygonalen Krümel&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;der Erde&#039;&#039;&#039;, die also zum Teil ganz spitz sind, Tonkrümel, wenn da ein zweiter daneben ist, auch irgendwie polygonal geformt und ein dritter, dass hier plötzlich jetzt etwas auftritt, dass sich hier so Brücken bilden. Das sind &#039;&#039;&#039;Bakterienkolonien&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mikroben des Bodens fangen an, sich unglaublich zu entfalten, und zwar also an einem Tag, zwei Tagen und verbinden jetzt diese Frostkrümel der Frostgare und schon sind sie stablisiert. Und dazwischen ist dann ein Hohlraum hier, der dann Luft enthält oder wenn es stark regnet, dann Wasser enthält, aber jedenfalls eine Bodenpore. Und darauf kommt es an – hier beginnt die Bodenstruktur sich zu entwickeln im Laufe des Jahres. Und wenn das früh genug geschieht, im Februar, dann haben wir schon die ganze Ernte halb gewonnen. Wenn das in vernünftiger Weise von Natur aus geschieht, wir können da nicht viel machen, ein bisschen können wir was machen. Da kann ich jetzt nicht näher darauf eingehen, das würde zu weit führen. Wir können ein bisschen durch Abschleppen, rechtzeitiges oder durch eine ganz zarte Bearbeitung können wir die Frostgare ein bisschen einebnen. Und dann entwickelt sich diese sogenannte &#039;&#039;&#039;Lebendverbauung&#039;&#039;&#039;. Und diese Lebendverbauung, wenn sie früh genug eintritt, dann hält sich die Bodenstruktur das ganze Jahr hindurch. Die ist nicht mehr zerstörbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist ein Lebensprozess, also &#039;&#039;&#039;einem Todesprozess im Winter folgt jetzt ein erster Lebensprozess&#039;&#039;&#039;, in dem diese Krümel des Winters, die rein mechanisch sich entwickelt haben, jetzt organisch oder biologisch oder eben unter mikrobielle Tätigkeit miteinander verbunden werden. &#039;&#039;&#039;Es entsteht ein Bodengerüst&#039;&#039;&#039;. So, und diese Entwicklung setzt sich jetzt fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir kommen jetzt, wenn wir das fortsetzen, diese Betrachtung, kommen wir jetzt so aus dem Februar in den März hinein. Die Tage werden länger, die Wärmeeinstrahlung nimmt enorm zu, hängt natürlich immer von der Witterung selbstverständlich, Feuchtigkeit verdunstet, man muss dann aufpassen, dass nicht zu viel verdunstet, man muss die Winterfeuchtigkeit immer halten, so lange wie nur möglich. Aber jedenfalls muss der Oberboden abtrocknen. &#039;&#039;&#039;Da muss diese Durchdringung von Wärme, Luft und Wasser und Erde&#039;&#039;&#039; sich vollziehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Keimprozess des Samens =====&lt;br /&gt;
Und das bildet dann das &#039;&#039;&#039;ideale Saatgutbett,&#039;&#039;&#039; wo ich dann meine Saat ablege. Und Sie wissen ja, dass man sät, normalerweise nicht sehr tief, also vielleicht zwei drei Zentimeter tief und deckt es wieder mit Erde zu. Und in dieser Zone finden nun diese wunderschönen Prozesse statt, die sich dann offenbaren, schließlich in der Keimung des Samens, wenn man den Samen hier in die Erde legt, ein Sämchen in die Erde legt, sagen wir mal &#039;&#039;&#039;Sommerweizen&#039;&#039;&#039; und dann wird der so abgelegt, dass hier drunter es relativ eine feste Sohle ist, nicht ganz, ein klein bisschen angedrückt. Und da steigt jetzt das Wasser auf und hier oben ist Luft und Wärme. Hier ist Wasser und Erde und da steigt jetzt die Feuchtigkeit auf und der Same quillt. Der nimmt die Feuchtigkeit auf. &#039;&#039;&#039;Und mit dem Aufnehmen der Feuchtigkeit quillt jetzt der Mehlkörper&#039;&#039;&#039;, das sogenannte Endosperm des Samens quillt, und bestimmte &#039;&#039;&#039;enzymatische vermentative Prozesse&#039;&#039;&#039; werden jetzt angeregt durch die Wasseraufnahme. Und dadurch kommt es zu allen möglichen Umbildungen der Reservesubstanz- Stärke ist es meistens aber auch Eiweiße, die hier in dem Samen, im Samenkörper angereichert sind vom Vorjahr. Und jetzt keimt der also aus, unser Same, und was macht der? Der keimt hier aus, und das erste, was er macht hier, ist, dass er ein ganz feines Würzelchen bildet in die Tiefe. Die &#039;&#039;&#039;Keimwurzel.&#039;&#039;&#039; Und dann erst, sekundär, kommt dann hier der Spross, der dann die Erde durchbricht. Und das ist ein Keimvorgang&#039;&#039;&#039;. Und dieser Keimvorgang ist zunächst einmal ziemlich unabhängig von der Erde, das ist ein Vorgang, der im wesentlichen nur das Wasser der Erde braucht&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber damit hat sich die Pflanze noch nicht mit der Erde verbunden. Sie wächst zunächst nur mit ihren Keimwürzelchen in die Erde herein. Das können Sie sehen, wenn Sie im Roggen, im Herbst, nach drei, vier Tagen Saat, wenn die ersten  Roggen, das erste Keimblatt oder das erste Blatt erscheint, dann ziehen Sie mal so ein Pflänzchen raus, dann sehen Sie, dass in den Wurzeln- oft sind es schon drei Wurzeln, dass da Erde dranhängt. Da haftet Erde an der Wurzel. Und dann fragt man sich: Wie kommt das? Zuerst, wenn man es nämlich ganz früh rauszieht, hängt keine Erde dran. Jetzt plötzlich hängt die Erde dran. Das hängt damit zusammen, dass jetzt nachträglich jetzt hier ganz feine Wurzelhärchen entstehen, wo sich die Pflanze wirklich mit der Erde verbindet. Zunächst ist sie nicht mit der Erde verbunden. Sie wächst rein aus dem Reservoir des Samens. Und wenn der leer ist, was dann? Wie wächst sie eigentlich weiter? Woher kommt jetzt eigentlich die Substanz, die sie weiter wachsen lässt? Die Kraft? Wo holt sie die her? &#039;&#039;&#039;Und wenn man dieser Frage weitergeht, dann müsste sich die ganze Wissenschaft heute auf den Kopf stellen&#039;&#039;&#039;, eigentlich. Wenn man das wirklich ernst nehmen würde, was man eigentlich auch beobachten kann. Sie kann nicht mehr aus dem Samen wachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber jetzt ist die Frage: Was macht die Pflanze da mit dem Boden? Und dazu dienen diese ganz feinen Wurzelhärchen. Das sind Ausstülpungen, ganz feine Ausstülpungen, aus der &#039;&#039;&#039;Wurzelepidermis&#039;&#039;&#039; der &#039;&#039;&#039;Wurzelhaut&#039;&#039;&#039;, und zwar aus einer Zelle, immer so ein kleines Wurzelhaar. Und die wachsen jetzt zusammen mit den Tonmineralien des Bodens. Deswegen ist es so wichtig Ton im Boden zu haben. Die wachsen mit den Tonmineralien so zusammen, dass man da keine Grenze mehr findet zwischen dem anorganisch Toten und dem Lebendigen der Pflanze. &#039;&#039;&#039;Es ist eine unbeschreibliche Tatsache, dass das Leben, das die Pflanze, die Fähigkeit hat, mit dem anorganischen Toten in Eins zu verwachsen.&#039;&#039;&#039; Dass die Erde dann quasi nicht mehr nur ein anorganisch totes Gebilde ist, sondern durch das Pflanzenwachstum sich allein schon dadurch belebt, dass die Wurzelhärchen mit den Tonmineralien in Eins zusammenwachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Juveniler Wachstumsprozess der Pflanze =====&lt;br /&gt;
Und was machen jetzt diese Würzelhärchen da eigentlich? Diese Wurzelhärchen sondern jetzt etwas ins Erdreich ab, was die Pflanze hier oben plötzlich im Sonnenlicht, wenn sie da jetzt ihre Blätter entwickelt, das erste, zweite, dritte Blatt, und der Sommerweizen, der synthetisiert jetzt- ein schreckliches Wort. Der trinkt das Sonnenlicht, der trinkt das Sonnenlicht! Das heißt kosmische Wirkungen, &#039;&#039;&#039;Leben entsteht aus dem Kosmos heraus&#039;&#039;&#039;, nicht von der Erde, sondern durch die Einstrahlung des planetarischen Umkreises bildet sich jetzt hier lebendige Substanz in den Blättern, die sogenannte Assimilation des Sonnenlichtes. Und da finden jetzt alle möglichen physiologischen Vorgänge statt, die die sogenannten Assimilate erzeugen. Die Assimilate sind Eiweiße, das ist Stärke, das ist zuckerartige, kohlenstoffartige, fettartige Substanzen, durch die dann die Pflanze dann so langsam wächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das Eigenartige ist, dass- und ich frage mich immer, ob der liebe Gott da so richtig bei Sinnen war in der Schöpfung, dass nämlich jetzt von dem was hier oben gebildet wird, das nicht dazu dient, dass die Pflanze weiter nur wachsen soll, sondern das geht herunter in die Wurzel. Und das wird dann plötzlich über diese Wurzelhaare ausgeschieden ins Erdreich. &#039;&#039;&#039;Die Pflanze ist ein Eimer ohne Boden, in ihren Wurzeln&#039;&#039;&#039;. Die scheidet das was da oben unter der Sonne gebildet ist, das rinnt herunter, außerhalb des Kambriums- kann ich jetzt nicht im Einzelnen schildern, was es bedeutet, herunter in einem Strom in diese Wurzelhaare und wird jetzt von diesen Wurzelhaaren hier ins Erdreich abgesondert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Stoffaustausch =====&lt;br /&gt;
Die Pflanze verliert das, was sie da gebildet hat, in der Atmosphäre, hinein in die Erde. Schon &#039;&#039;&#039;dieser Prozess zeigt, dass nicht der Boden die Pflanze ernährt, sondern die Pflanze den Boden&#039;&#039;&#039;. Das ist der eigentliche Prozess! Sie ernährt durch das, was sie synthetisiert, an der Sonne, mit dem ernährt sie jetzt die Erde. Das strömt aus! Und was da ausströmt, sind Eiweiße, Eiweißsubstanzen, &#039;&#039;&#039;Niedermolekula&#039;&#039;&#039;r, Zucker und Enzyme, Fermente und Säuren, organische Säuren noch und noch. Und der ganze Stoffwechsel der Pflanze ergießt sich da unten in den Boden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dadurch jetzt wird das Bakterienleben, das Mikrobenleben im Umkreis der Wurzel ungemein angeregt. Die vermehren sich wie Verrückte und dann bilden sich jetztz um die Wurzeln herum so ein schmaler Saum von vielleicht zwei Zentimeter, drei Zentimeter Dicke, die sogenannte &#039;&#039;&#039;Rhizospähre&#039;&#039;&#039;, wo sich das ganze Bodenleben konzentriert, um die Wurzel herum. Und dieses Bodenleben geht eine Symbiose mit der Pflanze ein. Und die Umbildung, das ist sozusagen ein Stoffwechselprozess der Ausscheidung, der Pflanzenwurzel ins Erdreich, in diese Richtung. Und die Antwort ist, dass jetzt die Mikroben die da diese vorhandenen organischen Rückstände im Umkreis der Wurzel, zum Beispiel der Humus, oder noch andere, noch mehr Humusbestandteile aus dem Vorjahr, die werden jetzt abgebaut im Umkreis der Wurzeln. Und das Ergebnis sind dann Mineralstoffe, Mineralsalze. Abbauergebnisse hier durch diesen Stoffwechsel. Und diese Mineralsalze nehmen die Wurzelhaare gleichzeitig, indem sie etwas ausscheiden, nehmen sie gleichzeitig die Mineralsalze auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist unbeschreiblich! &#039;&#039;&#039;Es ist ein gleichzeitiger Prozess&#039;&#039;&#039;. Einerseits Ausscheidung organischer Substanzen und eine Antwort in Anregung des Mikrobenlebens und Abbauprozesse, die sich abspielen. Humusabbau, entstehen jetzt mineralisierte Salze und die nimmt die Pflanze ebenso mit den Wurzelhaaren auf. Die Pflanze im Frühjahr steuert die gesamten Bodenprozesse. Sie steuert die Ausscheidung, das ist eine Art Wahrnehmung, was braucht sie für ihr Wachstum und dann scheidet sie also Pflanzensubstanzen aus, Pflanzen aus, die wirken abbauend oder fördernt auf das Mikrobenleben, die bauen den Humus ab, wir verlieren im Frühjahr enorm an Bodenfruchtbarkeit. Wir fördern das sogar. Im Frühjahr werden die Böden einfach ärmer an bestehender Bodenfruchtbarkeit durch diese Abbauprozesse. Aber die führen zu einer Art Mineralisierung, Entstehen von Mineralsalzen, die mit dem Bodenwasser von den Wurzelhaaren aufgenommen werden. Das ist der primäre Prozess, das ist der sekundäre Prozess. Das ist ein ein Stoffwechsel aktiver Prozess und das ist ein Wahrnehmungsprozess. Die Wurzeln sind Wahrnehmungsorgane für die Mineralsalze der Erde. Augen. Schlechte Augen. Aber immerhin. Veranlagte Sinnesorgane. Das ist der Frühjahrsprozess. Warum die Pflanzen im Frühjahr so schön wachsen können. Aber sie wachsen dadurch, dass sie, ich möchte mal sagen, die vergangenen Lebensprozesse, die sich bewahrt haben im Boden, im Humus, dass sie die abbaut und nutzt, um jetzt ein neues lebendiges Gebilde zu erzeugen, ihre eigene Gestalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die frühen Alchemisten des 13., 14. Jahrhunderts&#039;&#039;&#039;, das waren die klassischen, alles andere spätere, es waren keine Alchemisten mehr. Die hatten noch wirklich ein Naturverständnis ganz anderer Art als die folgenden Naturwissenschaften. Und die haben den Humus bezeichnet als einerseits das Gedächtnis der Erde, das heißt das vor vergangene Jahre sich humifiziert haben, gleichsam bewahrt haben im Humus und jetzt sozusagen den Anschluss finden an das, was jetzt in Zukunft sich da an Pflanzenwachstum entwickelt. Und die haben eben &#039;&#039;&#039;den Humus bezeichnet als den Universalensamen der Erde&#039;&#039;&#039;. Es ist so ein wunderschöner Ausdruck. Was ich zuerst hier hingeschrieben habe, das ist der &#039;&#039;&#039;Indivdualsame&#039;&#039;&#039;. Und der ernährt sich, solange er noch eben aus seinem Samenkörper heraus noch irgendwie organische Substanz zur Verfügung hat. Und dann ist Schluss! Und jetzt wächst herunter die Pflanze in den Boden hinein und findet dort einen Universalsamen. Und das haben die Alchemisten als den Humus bezeichnet. Humus gleich Universalsamen gegenüber dem Individualsamen hier oben. Und sodass der Individualsamen muss auf die Erde fallen und dann antwortet der Universalesamen, das heißt die Mutter Erde. Das ist eigentlich derselbe Begriff, dass man von der Mutter Erde spricht. Das ist der Universalsame, aus dem jetzt im Verlaufe des Jahres die Pflanze wächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Atmungsprozesse im Boden =====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Und diesen Prozess müssen wir steuern. Jetzt müssen wir wach werden als Landwirte.&#039;&#039;&#039; Im Winter soll man zu Hause bleiben, hinterm Ofen. Aber hier jetzt im Frühjahr müssen wir sehen, dass wir diesen Prozess fördern. Wir müssen den Humusabbau fördern. Und das machen wir dadurch, dass hier oben, ganz dünn, immerfort, hier oben, den Boden offen halten, die Kruste brechen, zwei, drei Zentimeter nicht mehr. Es ist eine, ich nenne es eine Haut-Bearbeitung. Schräge Hacke, ganz flach gerade die Kruste. Nach jedem Regen im Frühjahr sofort raus auf den Acker und die Kruste gebrochen. Dann fängt nämlich der Boden an zu atmen, denn er bildet immer im Boden, unten, bildet er CO2, Kohlendioxyd und das ist &#039;&#039;&#039;Kohlensäure,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;das ist ein Gift für die Wurzeln&#039;&#039;&#039;. Und das muss raus. Und es muss Sauerstoff rein für die Mikroben, dass sie leben können. Sauerstoff. Verstehen sie? &#039;&#039;&#039;Der Boden atmet wie der Mensch!&#039;&#039;&#039; Der atmet Kohlendioxyd aus und Sauerstoff ein. Und das fördern wir durch diese Hautbearbeitung im Frühjahr. Da fängt dann plötzlich der Acker draußen an zu atmen, und die Kohlensäure ist eben schwerer als die Luft. Das heißt, die möchte immer da unten bleiben, und dann öffnen wir den Boden hier oben und dann streicht hier ein Wind über den Acker, und der reißt die schwere Kohlensäure aus den Bodenöffnungen, aus den Bodenporen heraus. Die Natur, die verhält sich nach außen gestülpt. Wenn man das immer genauer betrachtet, verhält sich immer so, wie ein menschlicher Organismus. Also die &#039;&#039;&#039;Bodenbearbeitung mit Striegel und Hacke&#039;&#039;&#039;, die ist sozusagen im Frühjahr die Hilfe, um diesen Prozess der Ernährung des Bodens durch das Lebendige der Pflanze selbst zu befördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Übergangsprozesse zum Sommer ====&lt;br /&gt;
Und jetzt schreiten wir weiter im Jahreslauf. Jetzt kommt eine Zeit, so im Mai, beim Getreide. Bei den anderen Feldfrüchten ist das anders. Bei den Früchten, beim Gemüse, bei den Kartoffeln. Da bleibt der Boden noch lange offen, bis sich die Reihen schließen. Das wird es Juni. Das heißt, man muss dann immer noch diese Art von Bearbeitung fortsetzen. Deswegen heißen die ja auch &#039;&#039;&#039;Hackfrüchte&#039;&#039;&#039;. Also man hackt nicht nur das Getreide kann man nur hacken bis es anfängt zu schossen. Aber dann ruht jeder Eingriff durch den Menschen. Aber bei den Hackfrüchten dauert es noch bis Mitte Juni unter Umständen, dass man da die Feldfrüchte noch in diesem gesagten Sinne, immer die Kruste offen hält, damit der Boden atmen kann und dass diese mikrobiellen Abbauprozesse gefördert werden. Deswegen sind die &#039;&#039;&#039;Kartoffeln&#039;&#039;&#039;, wie man früher gesagt hat, Mistfresser. &#039;&#039;&#039;Die verbrauchen Bodenfruchtbarkeit&#039;&#039;&#039;. Noch und noch. Durch diese häufige Bearbeitung. Aber sie setzen es um in eine gute Ernte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Die Kieselsäure im Getreide =====&lt;br /&gt;
Jetzt gibt es aber beim Getreide einen Prozess, den muss ich doch schildern. Der ist einfach, ich möchte sagen, es ist ein Wunder, einfach schlicht ein Wunder. Und das Getreide kommt ja dann Mitte Juni zur Blüte. Vorher schosst es von Knoten zu Knoten. Immer verlängern sich die Knoten und man kann zugucken, wie dann Roggen dann plötzlich da über Nacht in die Länge strebt, in die höher strebt bis zu 2 Meter und darüber hinaus. Dieser dünne Halm. Und dann fängt das Getreide zu blühen an, sehr unscheinbar. Man merkt es nur an den Sporenwolken, die dann vielleicht mal bei Wind durch die Landschaft fliegen. Sehr verborgene Blüten in den Ähren oben, die das Äußerste, das Höchste da sind. Und jetzt findet um die Blütezeit, beginnt das verstärkt und bis in die Reifezeit hinein ein Prozess, der eben wirklich, also in gewissem Sinne, das Ende des Pflanzenwachstums bedeutet, nämlich während der Zeit, schon von der Blüte an sterben die Wurzeln ab. Die jüngsten Wurzeln, die zuletzt gebildeten Wurzeln, die halten sich dann und da noch, aber dann die Älteren, die sterben schon ab, und auch &#039;&#039;&#039;das Getreide stirbt von unten nach oben ab.&#039;&#039;&#039; Das ist auch ein interessantes Phänomen. Die untersten Blätter zuerst. Zuletzt bleiben noch das Fadenblatt, das oberste bleibt noch grün und dann stirbt das auch ab, da bleibt noch der letzte Halminternodium bis zur Ehre bleibt noch grün und dann sind auch noch die Spältzen ein bisschen grün und dann werden auch die Spältzen schließlich braun und verwelken. Und so geht der Prozess vor sich, von unten nach oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und parallel zu diesem Vorgang findet nun folgendes statt: Die Pflanze hat das ganze Frühjahr hindurch, hat sie alles aus dem Boden aufgenommen, insbesondere den Stickstoff, der da frei wird durch den Abbau der Humus-Substanz, Phosphorsäure aufgenommen, durch die Humus-Substanz, Kalium aufgenommen durch Äsung der Bodenmineralien und sogenannten Ionenaustausch aufgenommen, also sehr intensive Vorgänge, die da im Wurzelbereich sich abgespielt haben. Und jetzt kommen die zuende. Und als letzter Neuer kommt ein Bodenprozess jetzt, dass die Pflanze über die Wurzeln die sogenannte &#039;&#039;&#039;Kieselsäure&#039;&#039;&#039; aufnimmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Kieselsäure ist eine kolloidale Substanz&#039;&#039;&#039;, die also die Bodenhohlräume auskleidet, so ein wabbeliger Pudding ist das, &#039;&#039;&#039;amorph&#039;&#039;&#039;, gestaltlos, die durch Verwitterung entsteht der Tonmineralien. Und diese Säure steigt nun auf im Halm und durchdringt die ganze Pflanze. Und zwar steigt sie so auf, dass sie sich die Tendenz hat, nach immer sich in der Peripherie dann ab zu lagern. Also das am Äußersten des Halms sich da die Kieselsäure ablagert, oder in den Blättern steigt sie auf auch in die Fadenblättern, oben in die ausbreitenden Blätter, immer am Rand, am äußersten Rand und in der äußersten Spitze ist der größte Kieselsäuregehalt. Und du gehst von Blatt für Blatt hoch. Und immer mehr Kieselsäure, immer mehr Kieselsäure. Und dann geht es schließlich in das letzte Internodium bis in die Ähre. Das ist schon ganz dünn. Der Halm ist da schon ganz dünn, im letzten Internodium. Aber so beweglich im Wind, elastisch, wunderbar wie ein Roggenfeld, wie in Silberwogen, wie der Goethe das mal ausdrückt im Faust, wogt da das Feld der Ernte entgegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Kieselsäure erfährt nun die höchste Konzentration oben in der Ähre. Und da in den Spelzen. Das sind die Deckspelzen, die das Korn umhüllen. Und noch einmal gesteigert in den Grannen. &#039;&#039;&#039;Die Grannen sind praktisch 90% Kieselsäure in der Asche&#039;&#039;&#039;. Wenn man die also verascht, dann ungefähr 90% Kieselsäure. Was ist das für ein Prozess? Die ganze Pflanze umgibt sich gleichsam mit einem Kieselmantel. Und der trocknet dann aus. Diese Kieselsäure ist zunächst ist sie noch weich, feucht, trocknet in der Reife aus. Und dann? Was sieht man dann? Dann glänzt das Getreide. Dann bekommt es einen Glanz. Schauen Sie mal einen Haferstroh an. Dieser goldene Glanz. Der rührt von dieser Kieselsäure her. Und was ist das? Das ist &#039;&#039;&#039;Opal&#039;&#039;&#039;. Das ist ein Halbedelstein. &#039;&#039;&#039;Die ganze Pflanze umhüllt sich sozusagen mit einem Halbedelstein,&#039;&#039;&#039; nämlich eintrocknender Kieselsäure. Amorph, nicht kristallisiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das sind sozusagen die &#039;&#039;&#039;Formkräfte&#039;&#039;&#039;, die jetzt aus dem verwitternden Mineral des Winters, sozusagen diese Formkräfte heraufschicken in die Pflanze und ihr die letzte Gestalt geben. Dann ist Schluss. Dann setzt der Reifeprozess ein. Dann kommen die Teilreife, dann die Gelbreife, dann die Todreife, reift das Korn und dann setzt die Ernte ein. Aber dieser Prozess geht ihm voraus, denn wenn Sie mal auf einer Pflanzenzüchtung auf dem Dottenfelderhof oder andernorts mal mal hingucken, wie variantenreich die Farben sind von Getreiden und dass das betont wird, insbesondere dann durch diese Kieselsäure Ausscheidung der ganzen grünenden Pflanze in die Peripherie, dann kann man einfach staunen, das ist wirklich ein Geheimnis, wo man erschüttert jedes Jahr davor steht. Und wenn Sie das mal vergleichen mit konventionellem Stroh, stickstoffgedüngten Stroh wohlgemerkt, da werden Sie merken, dass das &#039;&#039;&#039;Stroh im konventionellen Landbau immer relativ grau bleibt, stumpf in der Farbe&#039;&#039;&#039;. Dass das konventionelle Stroh, draußen, wenn man das dann in der Ernte mal betrachtet, dass das relativ stumpf ist in der Farbe, nicht glänzt. Und wenn Sie das in die Hand nehmen und versuchen es zu brechen, dann bricht es nicht, sondern es knickt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Die kurze Strohgeschichte =====&lt;br /&gt;
Ich kann da kurz eine Geschichte noch zwischenschieben. Wir hatten vor, das war, hatte sich noch in den 60er Jahren abgespielt, 50er Jahren. Während meiner Lehrzeit, hab auf einem biologisch-dynamischen Betrieb eben auf dem Dottenfelderhof meine Lehre damals gemacht. Und da hatten wir noch einen Viehhändler. Und der hat seinen Ackerbau aufgegeben und hat gesagt, er will von uns das Stroh haben, da kriegen wir den Mist zurück. Und da hat er von uns das Stroh geholt und kommt dann morgens in den Stall und sucht das Stroh. Da liegt das Heu noch in der Krippe, und das Stroh war gefressen. Da haben die Kühe das Stroh, dem Heu seinem Heu bevorzugt, weil es ein glänzendes Haferstroh war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Kühe sind die besten Analytiker die es überhaupt gibt es auf der Welt.&#039;&#039;&#039; Und der kam auf dem Hof extra aus dem Grund, um uns zu sagen, er versteht die Welt nicht mehr, dass sein Heu, was normalerweise das Futter wäre, in der Krippe liegen geblieben ist. Und die haben so lange rumgemacht, dass sie die Einstreu aufgefressen haben. Das hängt mit diesem Reifeprozess zusammen und kein Getreide taugt was. Das kann ich Ihnen jetzt schon sagen. Was nicht diesen Prozess durchlaufen hat. Diese letzte Durchformung des Getreides, das ist eine Frage der Ernährungsphysiologie. Diese letzte Durchformung, dass nicht nur außen die Kieselsäure als Mantel sich bildet, sondern das alle in sogenannte Inhaltsstoffe, ist auch ein schreckliches Wort, eigentlich, alles, was nur irgendwie physiologisch, substanzbildend wirkt in der Pflanze als Eiweiß, oder ob die die Kohlenstoffgerüst oder was es sein mag, dass das durchgeformt ist!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn plötzlich in der Getreideähre oben im Korn sich Nitrat findet, Sie kennen ja wohl das Wort &#039;&#039;&#039;Nitrat&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;(NO3)&#039;&#039;&#039;, das ist also das, was heute überall in der Diskussion ist. Wenn sich da was findet, dann ist das eine Katastrophe! Das ist ernährungsphysiologisch eine einzige Katastrophe. Sondern dieses Nitrat, das gehört unten in die Wurzel. Da hat es seinen Ort. In den Roten Rüben, da ist sehr viel Nitrat drin. Und da hat man immer gemeint, man darf die Roten Rüben nicht mehr essen, weil die kann zorogen sein, wegen dem hohen Nitratgehalt. Das war Anfang der 80er Jahre, hat einen ungeheuren &#039;&#039;&#039;Einbruch im biologisch-biologischen Landbau&#039;&#039;&#039; damals gegeben, weil die Konsumenten haben &#039;&#039;&#039;keine Roten Rüben mehr gegessen&#039;&#039;&#039;. Aufgrund dieser Aussage. Ein völliger Unsinn. In die Wurzel gehört Nitrat. Das ist ein Salz. Die Wurzel ist salzartig, das Korn da oben, was da drauf ist, da muss dieses salzartige total verwandelt werden, durchstrukturiert werden in wirklich reifes Eiweiß, reife Kohlenhydrate, reife Fette. Der Ausreifungsprozess, das heißt eine Begleitung des Absterbens der Pflanze, diese Auseifung muss bis zum letzten geführt werden. Und da darf da oben in dem Getreidekorn nichts mehr von &#039;&#039;&#039;niedermolekularen Eiweißen&#039;&#039;&#039; sein, Aminosäuren, freien Aminosäuren oder Nitraten oder Amiden oder irgend so etwas, sondern &#039;&#039;&#039;ein durch und durch gestaltetes Eiweiß&#039;&#039;&#039;! Und das ernährt! Das braucht der Mensch! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das sind ist jetzt diese Übergangszonen, Übergangsgeschehen vom Frühjahr zum Sommer hin. Und diesen Jahreslauf macht übrigens das &#039;&#039;&#039;Getreide&#039;&#039;&#039; ganz ideal durch. Also ist fast &#039;&#039;&#039;ein Repräsentant für die gesamte fruchtbildenden Pflanzen&#039;&#039;&#039;, steht eigentlich das Getreide da, übrigens die erste Kulturpflanze, die der Mensch überhaupt gezüchtet hat. &#039;&#039;&#039;Die ältesten Kulturpflanzen ist die Wintergerste und der Winterweizen,&#039;&#039;&#039; im achten vorchristlichen Jahrtausend. Da gab es noch keine Gemüsen. Da gab es das alles noch nicht, das kam erst in der folgenden Zeit. Und die ersten waren die Getreide. Und weil die Getreide sozusagen am deutlichsten den Jahreslauf, das Sonnenjahr abbilden, in allen Prozessen des Wachstums, in allen Prozessen der inneren Physiologie bis hin zum Nährwert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sommerprozesse im Getreide ====&lt;br /&gt;
So, und jetzt kommen wir in den Sommer. Im Sommer. Im Juli reift das Getreide von der Teigreife über die Gelbreife zur Todreife. Und früher hat man das Getreide gemäht in der Gelbreife. Da konnte man das noch nicht brechen über den Daumennagel, das war das Zeichen, sondern es hat sich noch ein bisschen drüber gebogen, zwar noch plastisch, ein bisschen, aber schon gelb. Und dann hat man es gemäht, noch früher, erst mit der Sense und dann später dann mit dem &#039;&#039;&#039;Mähbinder&#039;&#039;&#039; und hat es in Hocken aufgestellt. Die ältere Generation kennt das ja noch, die Felder, die Felder draußen, überall diese Garben gestellt waren in solchen Hocken. Und da hat man das dann eine Woche oder 14 Tage, je nachdem wie das Wetter war, nachtrocknen lassen und dann hat man die Garben eingefahren und eingebanst In den großen Feldschäunen, die es ja heute gar nicht mehr gibt. Und dann hat man sie im Winter dann gedroschen, das war so der Weg, noch in den 50er Jahren, 60er Jahren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und heute muss man das Getreide in der Todreife dreschen. Das heißt, wenn man das über den Daumen brechen kann, wenn das Korn über den Baum bricht, dann ist es eigentlich unterhalb ungefähr 16% Feuchtigkeit und dann kann man es dreschen. Und dann kann man das direkt einfahren, vielleicht noch ein bisschen nachtrocknen wenn es notwendig ist. Ansonsten ist die Ernte gelaufen und man merkt eigentlich gar nicht mehr auf den Höfen heute, dass es überhaupt Ernte ist. Früher waren alle draußen, alle Menschen, der ganzer Hof, da blieb niemand zu Hause, nur noch die Katzen und die Mäuse. Alles war auf dem Feld draußen. Und &#039;&#039;&#039;das war die schönste Arbeit im ganzen Jahr&#039;&#039;&#039;, möchte man sagen, diese Erntearbeit. Und heute läuft das einfach irgendwie ab, so nebenbei. Der Lohnunternehmer kommt, drischt das Zeug runter auf den Wagen und schon ist es verschwunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ernte nun, welcher Bodenprozess oder welche Fruchtbarkeitstufe müssen wir jetzt ins Auge fassen, in der Sommerzeit? Im Winter bearbeitet sich die Erde selber, im Frühjahr muss ich nachhelfen mit einer Hautbearbeitung und muss den Humusaubbauprozess fördern. Und jetzt ernte ich das Getreide und zurück bleibt die Stoppel. Und da hat sich auch ein bisschen Unkraut entwickelt, das soll ja auch so sein, auf dem Acker. Man soll nicht Unkraut freie Äcker haben, das verträgt die Natur nicht, muss immer ein bisschen Unkraut da sein, das gehört einfach zum, nur das richtige Maß muss man eben finden. Und dann liegt da Spreu auf dem Feld vom Dreschen und irgendwelche sonstigen Halmrückstände und so weiter. Und um welche Maßnahme geht es jetzt, um der Bodenfruchtbarkeit ihr wieder einen neuen Impuls zu geben? Schauen wir uns doch einmal an, da stehen die Stoppeln hier draußen auf dem Acker, da drunter ist die Wurzelmasse, hier unten, und hier liegt noch alles mögliche organische Reste obenauf. &#039;&#039;&#039;Und jetzt kommt es darauf an, dass wir stärker aktiv werden als Landwirte&#039;&#039;&#039;. Im Frühjahr haben wir nur da oben rumgekratzt, auf dem Boden, und jetzt müssen wir eingreifen in den Boden, und zwar bis zu ungefähr einer Tiefe von acht Zentimeter, müssen wir jetzt, den sogenannten Stoppelsturz, das ist der sogenannte Stoppelsturz. Und das heißt, dass man jetzt also die Stoppeln wendet oder eingrubbert, oder es gibt da verschiedene Möglichkeiten, sodass jetzt hier, sozusagen eine Mulchschicht entsteht, wo die organische Substanz sich mit dem Erdreich vermengt. Darauf kommt es zunächst an. Und arum ist das so wichtig? Nicht so tief, um Gottes Willen, nicht! Denn das ist eigentlich diese Schicht, so &#039;&#039;&#039;ungefähr bis acht Zentimeter&#039;&#039;&#039;, das ist bei den einzelnen Böden verschieden. Aber das ist die Schicht, die vom Frühjahr, März, als diese durch die Lebendverbauung sich im Verlaufe des Jahres hinentwickelt hat, zu einer wunderbaren Bodengare, ungeheuer stabil, große Hohlräume, die den starken Niederschlägen, wenn es dann mal gewittert und also wirklich mal so 30 Millimeter auf einmal runterhaut, dass sie nicht oben oberflächlich ablaufen, sondern dass sie einfach vom Boden aufgesogen werden. Dazu braucht man eine solche komprogene, das heißt also sehr, sehr porenreiche Oberschicht, die im wesentlichen durch &#039;&#039;&#039;Lebendverbauung&#039;&#039;&#039; und dann in der Folge durch &#039;&#039;&#039;tierische Bodenorganismen&#039;&#039;&#039;, Regenwürmer vor allen Dingen, gebildet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So, und jetzt haben wir also eine solche Bearbeitungsmaßnahme vorgenommen. Es gibt da heute verschiedene Instrumente. Kann ich auch nicht im Einzelnen aufzählen. Es ist ganz wurscht, was man hat, man soll nur damit richtig umgehen. Also man glaubt immer als Landwirt, das ist ein Glaube, der mir so seit den 50er Jahren entgegengetreten ist:  Es gäbe ein Gerät, was alles macht, ohne dass man denken muss. Damals war &#039;&#039;&#039;die Fräse&#039;&#039;&#039;, wie die Fräse aufkam, da hat man gesagt, jetzt hanem wir endlich das Gerät, was wirklich dieser Durchmischung und diesen Mulcheffekt erzeugt Uud alles. Paar Jahre später stand die Fräse schon wieder in der Ecke. Und bald ind die Brennnesseln wieder drüber gewachsen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also daran kann man erkennen, alles was der Landwirt macht ist keine Wissenschaft, sondern ist eine Kunst. Er muss die Wissenschaft haben, gell? Er muss etwas wissen. Aber indem er, sobald er etwas tut, muss es Kunst werden. Und dann gibt es keine Definition mehr. Da kann ich nicht mehr: so muss ich, oder: nur so. Keine Ideologie, gar nix! Beobachten und denken. Dann klappt das mit jedem Instrument, irgendwie. Also diese Stoppelbearbeitung, die steht jetzt im Sommer an. Und warum ist die so wichtig? Ich durchmische organische Substanz mit mineralischer Substanz während des Sommers. Und jetzt kommt es darauf an, einen Bodenprozess in die Wege zu leiten, der nicht mehr ein lebendiger ist wie im Frühjahr durch die Pflanzen, durch die Wurzelausscheidungen, alles das. Sondern &#039;&#039;&#039;ich muss die Bodentierwelt in ihrer Tätigkeit anregen&#039;&#039;&#039;. Die Bodentierwelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das Seelische im Tier ====&lt;br /&gt;
Denn die Tiere sind etwas anderes als die Pflanzen. Die Pflanzen sind bloß lebendig. &#039;&#039;&#039;Die Tiere sind beseelt.&#039;&#039;&#039; Und dadurch ist ein Tier Tier, weil es beseelt ist. Und das Seelische, was die Tiere bewegen lässt, frei bewegen lässt über die Erde, das sie Laute abgeben, dass sie durch die Sinne in die Welt gucken, die Tiere, auch die Spinnen haben selbstverständlich Sinnesorgane. Auch die Regenwürmer haben Sinnesorgane, keine Augen, aber Tastorgane, also alles das sind Instrumente, leibliche Instrumente, das ein seelisches sich in der Welt betätigen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich sage immer, man kann ein Tier erst dann wirklich verstehen. Anfänglich sagen wir mal. Verstehen, wenn man darauf hinschaut: Was macht es? Was tut es? Was ist eigentlich seine Lebensäußerung oder Seelenäußerung in der Tätigkeit? Wenn ich die Tätigkeit einer Spinne anschaue oder eines Marienkäferchens oder einer Schlupfwespe oder was es auch für eine unscheinbares Wesen sein mag, dann merke ich, was sie tun, ist so unendlich Weisheitsvoll. Das ist die blanke Offenbarung der Weisheit in der Welt. Alles was die Tiere machen. Sehr eingeschränkt jeweils. Die Spinne, wenn die ihre Netze spinnen, über die über die Äcker oder in dem Gebüsch, dieses Wunder, des Spinnennetzes, was es auch sein mag. Es ist so durch und durch Weisheitvoll, dass keine menschliche Technik das überhaupt nur annähernd wiederholen kann. &#039;&#039;&#039;Die Tierwelt in ihrem Tun, offenbart ihr eigenes Seelisches, in dem was sie tut&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deswegen muss man auf die Tätigkeit achten, muss die Kuh immer in allen ihren Tätigkeiten im Stall, auf der Weide, wo auch immer, in allen ihren Lebensäußerungen, muss man beobachten, muss man mitempfinden. Und da merkt man plötzlich, was die Kuh für ein himmlisches Wesen ist. So haben es die Ägypter empfunden, die oben zwischen die Hörner der Göttin Hathor wurde dargestellt wie eine Kuh, haben da zwischen die Hörner die Sonnenscheibe rein gemacht. So haben sie die Göttin Hathor abgebildet als Kuh. Bei den Hindus ist sie heute noch heilig, und sie war das heilige Opfertier durch alle Zeiten. Was ist das? Was macht das Tier? Was lebt da drin seelisch? Und was bringt es nach außen zur Offenbarung? Also diese Seelenäußerung in der Tätigkeit. Ja, das ist eigentlich nichts anderes als ein ein Beobachtungsfeld um an das Wesen dieses Tieres heran zu kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und gerade im Sommer haben wir es nun zu tun, eigentlich mit der Tätigkeit der Bodentierwelt. Die müssen wir aktivieren. Und das geschieht dadurch, dass wir jetzt ihnen den Tisch bereiten, durch diese Mulschung der organischen Rückstände. Und unter den vielen, vielen, vielen Tieren, Tierarten, die da tätig sind, unscheinbar und dann deutlicher in Erscheinung treten. Da steht nun der Regenwurm im Vordergrund. Und zwar der Tauwurm, &#039;&#039;&#039;der klassische Tauwurm&#039;&#039;&#039;. Es gibt ja verschiedene Regenwurmarten und der Tauwurm ist derjenige, der sein Leben darin besteht, dass er senkrechte Röhren macht, so, kerzengerade in die Tiefe, bis zu 7 Meter tief in Lössböden hat man solche Regenwürmer gefunden. Und in diesen Röhren bewegen die sich rauf und runter. Das ist ein Wurm. Und der Wurm, sobald er aus den Röhren rauskommen, dann schlängelt der sich so auf dem Boden. Kaum ist er in Röhren drin, dann ist es ein Leib, der sich senkrecht stellt. Der Regenwurm ist dadurch, Rudolf Steiner bezeichnet ihn als die Sonnentierchen, hat eine &#039;&#039;&#039;Besonderheit weil er sich durch das Erdreich ein Rückgrat schafft, in das er sich senkrecht hinein stellt&#039;&#039;&#039;. Und der Übergang von der Horizontalen in die Senkrechte bedeutet sehr viel im Tierreich! [01:23:33]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kann ich jetzt nicht näher ausführen, aber da muss man nur mal vergleichen das Schaf mit der Kuh oder die Kuh mit dem Pferd, alles was den Kopf hebt übers Rückgrat. Da merken Sie, dass da eine viel nach außen gerichtete Intelligenz entsteht. Und sobald der Kopf ohne das Rückgrat, da merkt man, dass der Stoffwechsel Prozess viel stärker den Kopf ergreift. Und so weiter. Also wir brauchen jetzt diese Tier, diese Boden Tiere und müssen deren Tätigkeit fördern. Und jetzt ist es heiß im Sommer Juli draußen und die Regenwürmer mögen das überhaupt nicht. Sie mögen nämlich nur dreierlei Die wollen Sauerstoff atmen, die wollen Feuchtigkeit. Und die wollen Dunkelheit. Dunkelheit. Das sind die drei Kriterien für den Regenbogen und dafür repräsentativ für andere Tiere auch. Und diese Bedingungen schaffen wir mit der Schicht. Das Dunkle, das viel Sauerstoff und die Feuchtigkeit kommt, steigt hier herauf und schlägt sich auf der Unterseite dieser Schicht nieder. Nun diese Regenwürmer. Wenn es heiß ist hier unten. Und wenn dann aber da oben so eine Schicht entsteht und so, dann wandern die hoch hier hinauf und wandern jetzt horizontal hier rein und fangen an, diese organischen Rückstände aufzuarbeiten. Also sie fressen, fressen, keine frische Substanz, keine lebendige Substanz. Ich habe mir auch mal angeguckt, da beobachtet ein Regenwurm, wie er ein grünes Pflanzen platt abgeknallt, gekniffen hat, gesagt Das ist ja pervers, was du da machst. Und dann habe ich es weiter beobachtet, habe ich gesehen, so hat er gar nicht gefressen, sondern hat es eingespeichert mit seinem Schleim. Die ganze Oberfläche hast eingerollt und seine Röhre reingezogen. Und in seiner Röhre haben dann die Mikroben aus dem auf dem Schleim haben dann angefangen, dass die Pflanzen Substanz aufzuschließen. Und dann war es allerdings ein reines Menü geworden. Also der Regenwurm frisst andere Organe, also abgestorbene pflanzliche Substanz. Der wandert also hier rein und arbeitet jetzt dieses Erdreich durch. Und was macht er dabei? Ständig, was unser Regenwurm vor so ein langes Gebilde segmentiert hat. Hier vorne so eine kleine Mundöffnung und ich habe hier so einen na? Hat er so einen kleinen Magen. Eigentlich nur ein erweiterter Darm, zielsicher und durch durch die ganzen Segmente bis hinten hin. Und er hat selbstverständlich einen Blutkreislauf. Das ist also ein Warmblüter gewesen und er hat jetzt hier über und über dem Magen hat er eine kleine Drüse, und diese Drüse sondert, indem er da frisst. Also organische Rückstände, die sind immer ein bisschen sauer, alles ist sauer, was die Pflanzen hinterlassen. Und durch diese Drüse scheint er jetzt feine Calcit zu Tröpfchen Kalk, Tröpfchen ab in den Magen und neutralisiert die organische Substanz. Es ist unglaublich. Er schafft damit das Milieu für die Mikroben, die hier jetzt en masse, hier den ganzen Darm erfüllen, bis hinten hin. Da lebt der Regenwurm mit, wiederum mit den Mikroben, speziellen Mikroben in Symbiose. Das heißt, der Regenwurm der Seelen Leib, der seelische Organismus dieses Tieres ist darauf gerichtet, jetzt im Verdauungsprozess den fruchtbaren Boden schlechthin zu erzeugen, den es überhaupt gibt durch Neutralisation dessen, was er an saurer Nahrung aufgenommen hat. Es wandert hier durch mikrobiellen Abbau. Aber die Mikroben können nicht tun, was sie wollen, was sie gerne täten, sondern weil der Seele viel von ihrem Leibe ungeheure Kräfte, die seelisch wirksam werden, die ordnen diesen Prozess, dass er nicht aus dem Ruder läuft, und dann tun sie dann irgendwo ein Häufchen da absetzen und dann haben sie, dann setzt sich dieser Prozess, der Verdrängungsprozess noch im Haufen fort, und da bauen die noch weiter ab, und dann entsteht der fruchtbarste Boden, den es überhaupt gibt, den können wir gar nicht selber erzeugen. Das macht eigentlich die boden tierwelt durch die kraft ihres spezifisch seelischen hochspezialisiert, je nach boden, auch noch tierart. So und das diesen prozess müssen wir einleiten im Sommer, dass er stattfindet, dass jetzt die Reste, dass das ernte jahres verkommt verkonsumiert werden hier von den Boden Tieren. So, und das geht vom Sommer bis in den Herbst so, dass da quasi die Erde sich erneuert im Jahreslauf. Was im Frühjahr abgebaut worden ist, muss jetzt hier wieder aufgebaut werden. Wir haben hier ein Humus Aufbau während des Sommers. Und diese und diese Prozesse müssen wir eben einleiten, stärker durch diese Mulchen der Bodenbearbeitung und hoffen, dass dann wirklich die Boden Tierwelt aktiviert wird. Und ohne den Regenwurm, insbesondere den Wurm kann man eigentlich keine optimale optimale Humus Qualität optimal dasjenige erzeugen, was die Alchemisten eben die eigentliche Muttererde bezeichnet haben. So, und jetzt muss ich schleunigst kaufen und ich kann dir auch schon auf der anderen Seite auch nicht so viel wie beschrieben werden. Und jetzt erst kommen wir in Richtung Herbst. Und das ist ja auch eine ganz eigenartige Jahreszeit, die eine völlig eigene Signatur hat. Und die findet jeder, der ein bisschen darauf aufmerksam ist, der Augustin auch durch die Lande, der Spätsommer Salz und dann geht es über den September. Da merken wir ja, dass da die Stimmung in der Natur, durch die immer tiefer wird, langsam, tiefer sich, wenn in der Sonne von ihrem Höchststand die Tage schon, na ja, sie bleiben auch dann halt noch lange viel länger. Aber dann schon wird es also kürzer. Der Tage und Nächte werden ein bisschen länger und man merkt die Stimmung in der Natur, obwohl sie selben Sonnenstand gibt, im Frühjahr nur aufsteigen, so ist derselbe Zustand erreicht, absteigend von der Sonne und. Vollkommen andere Stimmung. Und das sieht man daran, dass dann plötzlich so die ersten Nebel streifen, sich über die Lage legen. Im Nebel Ruhe noch die Welt, noch träumen Wald und wie so Dichter Mörike und und dann der blaue Himmel unverstellter drüber. Das ist so die Stimmung Anfang September. Und da merkt man auch in der Natur reift noch alles, alles. Die Früchte, die alles, was nur ein Gemüsegarten sind, was alles reift, fühlen sich die Äpfel an den Bäumen werden dicker und nehmen Farbe an? Also das ist auch eine noch Vorbildwirkung, die da vom Sommer in den Herbst hineinreicht, bei den anderen doppelt und bei den Pflanzen. Denn solch ein Wettrennen, das zieht sich noch länger bis in den Herbst rein und dann geht es durch den September durch. Dieses Jahr haben wir es nicht so deutlich erlebt um die Michaeli Zeit. Da kommen diese goldenen Septembertag, die in die goldenen Oktobertag einmünden. Und dann sehen wir dieses wunderbare Phänomen, das Sie bestimmt auch schon erlebt haben den Altweibersommer. Ich bin letztes Jahr laufe ich da den Feldrand entlang und sage Ich traue, kann ich meinen Augen trauen? Der Acker war frisch bearbeitet und ein Symbol für Glanz liegt über dem ganzen Feld und guckt so nach der Sonne und die Sonne spielt es mir zu. Ich gucke dann immer von verschiedenen Seiten. Dann gehe ich hin und guck genau. Alle Spinnennetze, der ganze Acker wie über überspannen von einer bestimmten Spinnennetze, die das machen, glänzt silbrig glänzend. Das ist ein Phänomen des Herbstes, und der Herbst setzt sich fort darin, dass das die gesamte Insektenwelt erst noch mal so was macht. Legt man die Eier ab unter die Boden Krume oder in die Rinde der Bäume oder sonst irgendwo an einen versteckten Ort legt sich die Eier ab. Die Vögel ziehen nach Süden, die Schwalben sind verschwunden, man guckt nach draußen und plötzlich sind sie weg. Das heißt, die ganze Natur fängt an in einen Ruhezustand. Ich weiß nicht, wie die wurden geboren wurden. Mikroben bilden jetzt Dauer formen auf. Also nicht. Man sieht äußerlich kaum noch, will keine Insekten wirken. Ein Schmetterling kann nichts. Alles geht in eine Art Ruhezustand oder besser gesagt in einen Todes zustand über. Die Natur stirbt, die Blätter fallen von dem Baum, alle sind sie verfärbt. Nochmal die letzte Blüte im Blatt und das alles liegt plötzlich am Boden. Der Schwere folgend, nicht mehr der leichte, wo es da oben sich gebildet hat in der Luft, sondern jetzt fällt alles schwer physisch. Die herbstes. Zeit ist der Übergang in den Winter tot. Die Natur stirbt, die mikrobiellen Prozesse im Boden kommen zu Ende. Und jetzt muss man natürlich aufpassen, dass man da nicht mit stirbt als Mensch, sondern dass man der Nachwelt wirklich dann genau beobachtet, was sich da eigentlich abspielt, dass wir jetzt sozusagen den Herbst Prozess begleiten. Einerseits ist es noch mal die Ernte und andererseits ist es schon mal wieder die Herbst Bestellungen für die Winter Getreide. Aber dann kann es eine sehr späte Ernte sein oder überhaupt. Wir haben die Absicht, im nächsten Jahr Sommer eine Sommer, um oft auszusehen Hafer oder eine Sommerreifen oder eine Sommergäste. Oder wir wollen da Früchte anbauen und wir haben jetzt mal gerade eine Kündigung noch vorher ausgebracht und die müssen wir jetzt rechtzeitig umbrechen in den Winter. Wir wollen sie vielleicht nicht stehen lassen. Und dann kommt es jetzt auf einen Prozess an, den man wieder sehr genau reflektieren muss warum, wo? Worum geht es jetzt eigentlich im ausgehenden Jahr, wenn dieser äußere Todes Prozess einsetzt und da ist man heute sehr früh, auch glaubt sehr sicher geworden zu sein. Die ökonomie, die die öko betriebe, die meinen, also der fluges vom Teufel, den dürfen wir schon gar nicht mehr einsetzen. Und da gibt es also alle möglichen Ansichten, die da tun, weil man, wenn man nicht konventionell denkt. Konventionelle Landwirtschaft, dann möchte man wenigstens ökologisch denken. Biologisch und biologisch heißt, dass man sein Augenmerk auf die Mikroben Welt und was da lebt und kreucht und fleucht, darauf lenkt und dem versucht, Rechnung zu tragen. Es kommt aber eine Zeit im Herbst, wo man wirklich mal davon absehen kann. Das muss man heute ganz bewusst tun, denn man möchte ja der Natur immer irgendwie gemäß handeln, ihrem Leben gemäß. Aber es gibt eben einen Zeitpunkt im Jahreslauf, wo die Natur stirbt, wo sie tot wird, wo die Mikroben in die Dauer form übergehen. Alles andere in Eisstadion. Und da gibt es einen Moment, wo wir eigentlich die Aufgabe haben und jeder muss ich mir diesen Prozess ganz neu auseinandersetzen, wo wir die wo den Boden kartieren müssen, wo wir alles zerstören, was so wunderbar im Jahreslauf sich aufgebaut hat. Einzigartig. Die Schichtungen im Boden, alles organisch sind genauestens austariert. Und jetzt kommen wir, da hören wir ein Instrument und dann schmeißen wir das Ganze völlig koordinieren. Und dieses Instrument nennen wir den Pflug. Und man hat heute ein sehr starke Tendenz, berechtigterweise solchen Unsinn, der sonst gemacht wird, dass man sagt ohne Pflügen, pflügen ist so eine Sache. Und wenn man aber da mal ein Gesichtspunkt einnimmt im Herbst, im Spätherbst, ist die Natur zu Ende. Da ist, was zu Ende gekommen, ist, ganz physisch geworden. Und dann tritt ein in den Winter. Und da sollen die Prozesse stattfinden, die jetzt im Winter stattfinden sollen Kristallisation. Da muss ich sozusagen erst mal das ganze Jahr besiedeln, indem ich es korrigiere. Und wenn dann es in den Winter geht, dann kann sich aus diesem Chaos sozusagen eine neue Ordnung im nächsten Jahr aufbauen. Ich kann das nicht einfach nur so von Jahr zu Jahr immer so weiterwurschteln, sondern da ist, da ist wirklich ein Unterbruch im Winter und den muss ich einleiten, nicht jedes Jahr im Rahmen der Fruchtfolge oder wie es meine Intuition mir ergibt, zu einer Zeit der Jahre, dass ich einmal doch intensiv versuche, mal diese Kolonisierung des Bodens einzuleiten, einzuleiten, dass ich durch die Kräfte des Winters wieder ein neuer Boden aufbauen kann. Und der klassische Pflug? Was macht er denn alles eigentlich anders? Wenn hier der Boden ist, das Erdreich, dann pflügt er ja in dieser Weise den Boden in eine solche Furche. Er legt den Hunger um und das große Problem heutzutage ist, dass unsere Flügel nichts mehr taugen. Die Flügel, Füße breit. Und natürlich auch viel zu tief. Aber das Verhältnis von Tiefe und Breite stimmt auch nicht mehr. Ich versetze den Acker dann schon mit einem Fluch voran um 40 50 Zentimeter von rechts nach links. Im Ganzen. Was das für eine Energie ist, die ich da brauche. Sondern es kommt darauf an, dass man möglichst schmal fühlt. Es hat es viel Pferdefleisch gegeben, ideal gemacht, schmal fühlt und nicht zu tief. 16 17 Zentimeter, 15 bis 18 Zentimeter optimale Tiefe, würde ich sagen. Und dann kann jetzt sozusagen der Frost Angriff während des Winters hier eingreifen. Und dann? Es geht nicht mehr um biologische Prozesse, sondern es geht darum, dass man die Erde kultiviert und das heißt fruchtbare Böden. Der Meister Frost muss hier eingreifen und muss einfach mal den Boden vorerst rot machen. Er muss, da wird in der Realität durchgearbeitet werden, dass das nicht die Organe des Bodens. Das muss man nur mal versuchen zu denken. Ich weiß, dass ich in ein Fettnäpfchen tritt. In vieler Hinsicht ja. Aber es wird heute. Es werden so maßlose Fehler in der Bodenbearbeitung gemacht und man muss nur mal bedenken, der ganzen Prozess durch das Jahr hindurch und werden das erste geht es um die Aktivierung der organischen Prozesse im Frühjahr, Herbst, Sommer, Abbau, Aufbau und dann kommt es zu Ende. Und jetzt kann ich auch mal nicht mehr den Humus bearbeiten oder die organischen Prozesse, sondern die mineralischen Prozesse, nämlich die toten Prozesse. Also es geht. Und beim Pflügen geht es nicht um das Ich Rücksicht nehmen auf den Humus, sondern ich nehme Rücksicht auf den Ton. Es ist ein Ton pflügen. So haben wir das auch früher genannt. Wir pflügen den Ton, um ihn zu exponieren, den kosmischen Kräften des Umkreises, den Kristall bildenden Kräften an also Sie sehen ja, wir müssen zu Ende kommen. Sie sehen Bodenfruchtbarkeit. Wenn ich das ernst nehme, diesen Begriff, dann muss ich erst mal beobachten lernen, und dann muss ich meine Beobachtungen selber selbstständig denkerische arbeiten. Ich kann nicht irgendeiner Richtlinie folgen, die von außen vorgegeben ist. Ich kann nicht Ideologien folgen. Ich kann nicht irgendwelchen wissenschaftlichen Ergebnissen folgen, die einmal an einem Punkt irgendwo mal gemacht worden sind. Statistisch verrechnet, das ist irreführend ist alle irreführen, sondern es ist die Aufgabe des Menschen, sich hinein zu stellen in den ganzen Jahreslauf, den von Anfang bis Ende arbeitend. Wohlgemerkt nicht denken, sondern tätig sein, durchlebt und durchleben, sich Gedanken machen, was jetzt eigentlich das Adäquate ist. Welche Maßnahmen will ich steuern, in diesen unendlich subtilen Prozess eingreifen? Und dann kommt der Herbst und dann kann ich mal wirklich massiv tiefer greifen. Also in diesem Sinne, wie ich es gesagt habe. Und dann kann sich aus dieser Kolonisierung ein neuer Boden Aufbau im nächsten Jahr aufbauen. Kein Jahr ist gleich dem anderen. Jedes Jahr ist neu und jedes Jahr muss ich sozusagen die Initialzündung geben, dass es auch neu werden kann. Und nicht ein immer gleichmäßig fortlaufender, ablaufender Prozess. Sondern dass wir die Aufgabe haben, als Landwirt sozusagen den Boden im Hinblick auf die Bodenfruchtbarkeit zu erziehen. Wie man ein Kind erzieht, das in die Schule geht und lesen und schreiben lernt. So müssen wir einen Keim haften Zustand, der im Boden entsteht, in der Hand um müssen wir schrittweise durch das Jahr hindurch erzieherisch so begleiten, dass dadurch dann das Phänomen der Bodenfruchtbarkeit sich realisiert. Bodenfruchtbarkeit kann ich nie im Jahr herstellen, vielleicht auch nur schwarze Erde bis zum nächsten Jahr in der Ukraine oder so, wo die Natur einfach so begabt ist, dass sie ohne großes Zutun einfach tolle Erträge bringt. Sondern wir müssen die Natur Begabungen. Das ist ein Begriff, den muss man sich mal versuchen in die Ohren zu schreiben, dass der Boden selber begabt ist. Jeder Standort ist in bestimmtem Sinne begabt. Und meine Aufgabe als Landwirt ist es, diese Begabungen zu fördern, so zu erziehen, dass der Boden sozusagen lesen und schreiben lernt. Also das heißt, er liest am Kosmos ab, was eigentlich ihm zuträglich ist, und er schreibt sich das dann selber ein in dem, was man dann die Bodenfruchtbarkeit nennen kann. Also in diesem Sinne müssen wir versuchen, als Landwirte immer mehr zu lernen. Wir sind in einem Lernprozess, wir sind nie zu Ende. Wir glauben, wenn er gute Ernte eingebracht hat, wird sie der Klasse erreicht. Die haben wir nicht erreicht, sondern es geht auch gar nicht nur darum, um gesunde Nahrungsmittel zu erzeugen. Es ist auch ein Irrtum, das ist ein Nebeneffekt unserer Arbeit, sondern ein ebenso großer Effekt muss sein, die Boden entwicklung über die Jahre hinweg erzieherisch so auf die Bühne und auf die Erde zu wirken, dass Generationen in alle Zukunft weiterhin an dieser Bodenfruchtbarkeit anknüpfen können. Es geht darum, dass man. Es geht darum, dass so wie wir als Menschen dadurch Menschen sind, dass wir ein Bewusstsein haben, dass wir uns entwickeln können. Dass wir nicht derselbe sein müssen, der wir gestern waren, sondern dass wir heute durch eigene innere Willens, Aktivität, durch eigenes Denken und Fühlen uns entwickeln können. Immer weiter. Der Mensch ist ein sich entwickelndes Wesen. Er trägt den Entwicklungs gedanken als die größte voraus. Ich möchte sagen. Die größten chancen. In sich. Er will ja immer. Weiter. Und das kann die natur nicht. Die natur hat den entwicklungs gedanke nicht in sich mehr, sondern eher die. Sie hat auch, dass der mensch durch sein tun oder seine tätigkeit den entwicklungs gedanken in der natur veranlagt hineinträgt, sich selber durch seine arbeit erweitert, sein ganzes menschsein erweitert, will in das äußere Natur und dadurch die Natur erzieht, darauf wartet Mensch, Boden, Tier und Pflanze, die ganze Schöpfung. Insofern haben wir wirklich eine ungeheure Vision. Das hat ja Novalis in die Worte mal ausgedrückt Der Mensch, die Menschheit ist auf einer Mission. Zur Bildung der Erde sind wir berufen zur Bildung, so wir uns bilden wollen als Mensch, so müssen wir die Erde bilden. Und das ist die eigentliche, zentrale Aufgabe des biologischen Anbau. Darauf müssen wir hin streben. Und wir wissen ganz genau Das ist keine Methode, die man einfach anwendet, sondern es ist eine Methode. Bestenfalls, dass wir uns selber in unser Denken, Fühlen und Wollen so erziehen und so schulen, dass wir in der Lage sind, der Natur etwas zu geben, was sie selber nicht hat. Was wir hier erst durch unser Menschsein einpflanzen können, das ist nun ein Streben des biologischen Landbau, dem wir noch lange nicht nachkommen können, weil wir noch nicht fähig genug sind. Aber das ist eine Perspektive in die Zukunft. Und das wunderschöne Landbaus ist, dass man, wenn man sich ein Bewusstsein dieser Tatsache verschafft, dann fragt man sich, warum nicht jeder Mensch Landwirt wird. Vielen Dank.&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Themenbezogene Leseanregungen ==&lt;br /&gt;
Novalis&#039; Werk &amp;quot;Die Lehrlinge zu Sais&amp;quot; (1802). Novalis, eigentlich Georg Philipp Friedrich Freiherr von Hardenberg, war ein deutscher Dichter, Schriftsteller und Philosoph der Frühromantik. In diesem Zitat betont Novalis die Verantwortung des Menschen für die Erde und für sich selbst. Die &amp;quot;Mission&amp;quot; der Menschheit ist es, sich selbst zu bilden und im gleichen Zuge die Erde zu formen. Das bedeutet, dass der Mensch nicht nur für seine eigene Entwicklung verantwortlich ist, sondern auch für die Gestaltung der Umwelt. Dies impliziert eine untrennbare Verbindung zwischen Mensch und Natur, die für die Frühromantik typisch ist. Novalis fordert hier, dass die Menschheit sich ihrer Rolle als Gestalter bewusst sein und entsprechend handeln sollte. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Manfred Klett|zurück zu Manfred Klett ◁]] &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Betriebsgemeinschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Betriebsorganismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:biologisch-dynamische Landwirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:biologisch-dynamische Präparate]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:biodynamische Landwirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dottenfelderhof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Düngung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Film]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 327]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jahreslauf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landbauschule Dottenfelderhof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landwirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landwirtschaftlicher Kurs]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neue Keime]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rudolf Steiner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 25%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Video]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortrag]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Chrifri</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://biodyn.wiki/index.php?title=Bodenfruchtbarkeit_und_Ern%C3%A4hrungsdynamik_-_Vortrag_von_Manfred_Klett_am_12._November_2017&amp;diff=4086</id>
		<title>Bodenfruchtbarkeit und Ernährungsdynamik - Vortrag von Manfred Klett am 12. November 2017</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://biodyn.wiki/index.php?title=Bodenfruchtbarkeit_und_Ern%C3%A4hrungsdynamik_-_Vortrag_von_Manfred_Klett_am_12._November_2017&amp;diff=4086"/>
		<updated>2024-03-01T19:32:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Chrifri: /* Einführung Uwe Neukamm */&lt;/p&gt;
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&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
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|&amp;lt;small&amp;gt;[[Manfred Klett|zurück zu Manfred Klett ◁]] &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
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====Filmdoku====&lt;br /&gt;
[[Datei:Dr. Manfred Klett biodynamische Landwirtschaft Vortrag Bodenfruchtbarkeit 12. November 2017.jpg|450px|center|link=https://www.youtube.com/watch?v=v6WLKhCfABA]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- Manfred Klett -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Dieser Vortrag befindet sich in der Bearbeitung und er ist noch nicht &amp;quot;reif&amp;quot;. Gerne kannst du hier [[MitTun bei biodyn.wiki|mitTun]]: Korrektur, Überschriften und Absätze. Stand 01. März 2024&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begrüßung und Einführung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einführung Uwe Neukamm ===&lt;br /&gt;
Ich freue mich sehr, dass ich euch heute alle hier so begrüßen darf. Seid gegrüßt! Es ist schön. Wir sind heute viele. Auch neue Gesichter, Junge. Freut mich sehr!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Thema heut, ich soll in das Thema einführen, das Thema ist etwas sperrig, das muss man ablesen: Bodenfruchtbarkeit und Ernährungsdynamik. Das ist genau das Spannungsfeld, in dem ich jetzt als Landwirt eingebunden bin. Auf der einen Seite muss ich dafür Sorge tragen, dass der Boden fruchtbarer wird und auf der anderen Seite will ich dafür Sorge tragen, dass die Produkte, die ich produziere, zum Wohle aller sind und zu einer gesunden Ernährung beitragen. Deswegen ist es genau das Spannungsfeld, das ich so empfinde und ich stehe da als Bauer genau dazwischen. Und früher war das ganz einfach. Da hatte ich die Formel oder auch andere, wenn man einen gesunden Boden hat, dann erzeugt man gesunde Nahrungsmittel. Und wenn man genauer hinguckt und wir befinden uns in einer Zeit, wo man immer ein bisschen genauer hinguckt und sagt auch wir wollen eine Bewusstseinsseele entwickeln. Wenn man da genauer hinguckt und das verstehen will, dann merkt man, dass sowohl Gesundheit und Ernährung als auch Bodenfruchtbarkeit nichts Festes ist, sondern dass das dynamische Systeme, vielleicht was Lebendiges ist und daraus stellen sich dann viele Fragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es ist nicht mehr so, dass man sagt: Ich mach das und dann kommt ein guter Boden raus und eine Bodenfruchtbarkeit und die Bodenfruchtbarkeit äußert sich in möglichst viel Gesundheit beim Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da stellen sich für mich zum Beispiel schon die Frage, dass das, was vor 20 Jahren oder vor zehn Jahren für mich gesund war, mich zu ernähren, heute vielleicht gar nicht mehr so ist. Das, was wir vor 20 Jahren, was mich genährt hat, macht mich heute nur fett. Das, was ich vor 20 Jahren auf dem Acker gemacht habe, funktioniert heute nimmer. Und ist denn überhaupt die Bodenfruchtbarkeit, die ich anstrebe, vielleicht eine ganz andere, als ich eigentlich produziere, oder umgekehrt, was ist zum Beispiel eine spezielle biologisch dynamische Bodenfruchtbarkeit? Ist das eine Fruchtbarkeit, die sich auch äußert in Qualität, oder heißt für mich Bodenfruchtbarkeit, dass einfach möglichst viel wachsen soll? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese beiden Dinge werden wir heute zusammenbringen und ich freue mich sehr, dass die Meike Ehrlichmann da ist und uns da einen ganzen interessanten Ansatz vorstellen wird, ich glaube, der wird uns alle weiterbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazwischen, nach dem Mittagessen und vor dem Kaffeetrinken, das wird relativ eng zusammenliegen, wird uns der Wolfgang Krämer seinen interessanten Hof vorstellen. Wenn die uns ihren Hof vorstellen, das wird bestimmt auch ganz spannend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ganz besonders freue ich mich, dass heute zu uns gekommen ist, jemand, den man vielleicht wie keinen anderen mit dem Thema Bodenfruchtbarkeit und biologisch dynamische Bodenfruchtbarkeit zusammenbringt, den, ich denk, die meisten von uns auch durch seine Lieder ein bisserl kennen, als auch als Gründer vom Dottenfelderhof. Und ich freue mich sehr, dass es uns heute gelungen ist, ihn noch einmal einzuladen. Er hat eigentlich gesagt, er macht so was nicht mehr und ich freue mich sehr, dass er es dann doch gemacht hat. Manfred Klett!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vortrag Manfred Klett ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Begrüßung Manfred Klett ===&lt;br /&gt;
Verehrte liebe Gäste, liebe Freunde aus der hiesigen bayerischen Vereinigung für biologische dynamische Wirtschaftsweise und auch diejenigen, die hier in Nürnberg ja auch aktiv sind auf diesem Felde.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich frage zunächst einmal, ob ich frei hier so sprechen kann, ob sie mich hören, ganz hinten. Ich bin nicht so erfreut über ein Mikrofon, und so versuche ich so deutlich und laut zu sprechen, dass jeder von ihnen mich vielleicht doch verstehen kann. Und wenn nicht, dann bitte ich einfach mal die Hand zu heben, denn ab und zu, wenn man dann im Sprechen ist, kann die Stimme mal ein bisschen absinken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bedanke mich vielmals für die Einladung hier zu dieser Tagung in Nürnberg zu diesem Thema. Und diese beiden Themata hängen ja sehr eng zusammen Bodenfruchtbarkeit und Ernährungsdynamik, ist ja evident, das wurde ja auch gerade angesprochen. Und meine Aufgabe wird es nun sein, zur Frage der Bodenfruchtbarkeit etwas beizutragen. Und das ist ein so unerschöpfliches Thema, dass man Schwierigkeiten hat, es überhaupt irgendwie zu umgreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einführung Bodenfruchbarkeit ===&lt;br /&gt;
Und es ist ja auch dieser Begriff heute, Bodenfruchtbarkeit, im allgemeinen Bewusstsein, ich spreche jetzt vom wissenschaftlichen Bewusstsein an den Hochschulen, an den Universitäten oder wo auch immer, so in den akademischen Kreisen, dieser Begriff nicht mehr aktuell. Man hat ihn ad acta gelegt, mehr oder weniger, weil er nicht definierbar ist. Der ist so umfassend, dass man ihn einfach in dem Sinne nicht in eng begrenzten quantitativen Begriffen erfassen kann. Und deshalb hat man ihn ersetzt mehr durch den Begriff der Ertragsleistung der Böden. Was bringen die Böden, was ist deren Hervorbringungskraft? Und die kann man messen! Die kann man messen und zählen und wägen. Man kann es quantitativ erfassen in Erträgen. Aber ist das noch Bodenfruchtbarkeit? Denn ich kann ja diese Erträge auf andere Weise erzielen, indem ich da auf dem Boden ständig von außen was drauf schmeiße, was man dann Dünger nennt und dadurch und sonstige Fremdmittel, die man einsetzt, Betriebsmittel, damit kann man ja auch hohe Erträge erzielen. Man hat den Begriff der Bodenfruchtbarkeit langsam hinter sich gelassen, um einen Begriff zu wählen, dem man eben tatsächlich wiegen und messen und zählen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und damit hat man eigentlich den Boden aus den Augen verloren, in gewissem Sinne. Und gerade in biologisch-dynamischen Zusammenhängen müssen wir ja jetzt versuchen, diesen zentralen Begriff, also die Belebung der Erde selber, das ist ein Prozess, der sozusagen so umfassend ist, wie das menschliche Leben selbst, das Leben der Erde! Wie man den sozusagen so in Worte bringen kann oder jedenfalls mal in Bildern umschreiben kann, dass man einen neuen Zugriff zu diesem zentralen Begriff des lebendigen Bodens finden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun ist es so, dass man heute ja in den Wissenschaften, ich spreche jetzt von den Landwirtschaftswissenschaften, da gibt es ja das Gebiet der Bodenkunde, also die eigentlich die Aufgabe hätte, gerade mit diesen Fragen so umzugehen, dass es auch umsetzbar wäre in der Praxis. Und das ist aber keineswegs der Fall, oder nicht generell der Fall, weil man eben nur durch Quantifizieren, nur durch diese, nur das, was wirklich messbar ist, irgendwie zu Aussagen kommt. Die qualitative, die Wesenseite, die bleibt völlig außer Betracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun hat man in der Bodenkunde doch ein Gebiet, wo man einigermaßen an den Phänomenen sich entlang gehangelt hat durch die Jahrzehnte und das ist das Gebiet der Bodentypologie. Das heißt, dass jeder Standort, wenn man auf einen Betrieb irgendwo hinkommt, dann findet man eben ganz bestimmte Böden, die durch, lange, lange, lange Zeiten hindurch, 10.000 Jahre rechnet man heute, also seit den letzten Eiszeiten, sich allmählich entwickelt haben. Und das kann man phänomenal ganz, ganz gut begleiten, kann man beobachten, kann man anschauen, auf jedem Betrieb gräbt man ein tiefes Loch und dann ist da ein bestimmtes Profil und daraus kann man schon sehr viel ablesen. Das ist eine Langzeitentwicklung. Und die finden wir vor. Das ist Ergebnis von ewigen Zeiten, kann man sagen. Und in diesem Zusammenhang greifen wir jetzt als Landwirte und Gärtner ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da kann man mit solchen Begriffen wie, also ich spreche jetzt mal zu Praktikern: Da gibt es also den Begriff der Rendzina, hier im Jura, sehr verbreitet. Oder es gibt die Parabraunerde oder die Braunerde oder Podzol. Das sind alles wunderschöne Worte, hinter denen aber doch bestimmte Phänomene stehen, die für den Praktiker durchaus aussagekräftig sind. Und aber am Ende kann man dann doch recht herzlich wenig damit anfangen. Es ist immer gut zu wissen, man soll Kenntnis davon haben. Sondern für den praktizierenden Landwirt, den Gärtner, ist es auch notwendig, sozusagen die Bodenfruchtbarkeit oder das, was die Böden fruchtbar macht, mal zu verfolgen im Jahreslauf. Denn in den greift man ja immer ein, in den Jahreslauf, also die vier Jahreszeiten und greift ein durch die Bodenbearbeitung, durch die Fruchtfolge, durch die Düngung. Das sind die &#039;&#039;&#039;drei Säulen des Ackerbaus&#039;&#039;&#039; seit eh und je gewesen. Und greift ein verschieden, ob man jetzt im Winter sich befindet oder im Frühjahr oder im Sommer oder im Herbst. Und steuert dadurch, durch den menschlichen Geist, durch die Einsichten, die man als Mensch hat, die man sich erarbeiten muss. Und man kommt da nie an ein Ende. Nie. Man ist immer auf dem Wege, dass man versucht, das so gut wie möglich zu machen, dass man diese von Natur veranlagten Prozesse im Jahreslauf sachgemäß steuert. So, dass ich dadurch das Ergebnis dann nennen kann, die Bodenfruchtbarkeit, wenn sie sich auch nicht immer nach außen, direkt, immer darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss es geistig erstmal in sich produzieren. Man muss den Begriff geistig in sich überhaupt erst etablieren, um dann sein Beobachtungsvermögen so zu erweitern, dass man die Dinge dann auch in einem höheren Sinne erkennt. Nicht nur an der Ertragsbildung. Nicht nur das da ein schöner Humusgehalt ist oder irgend sowas. Das sind alles äußerliche Dinge. Sondern dass man innerlich als Mensch erkenntnismäßig in sein Denken fühlen und dann schließlich auch in seinem Wollen so in der Sache drin steht, dass man die Sicherheit nicht nur durch die äußere Erscheinung des Bodens, sondern innerlich in sich aufbaut. Eine innere Sicherheit gewinnen für sein Tun. Die Bodenfruchtbarkeit lebt in allererster Linie erst in unserem Erkenntnisleben und dann können wir draußen anschauen, ob es auch wirklich sich spiegelt in der Welt da draußen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun, daran können Sie vielleicht erkennen, dass es ein lebenslanges Ringen und Bemühen ist, wenn man sich dieser diesem Geheimnis der Bodenfruchtbarkeit, man könnte es parallelisieren mit der menschlichen Einsichtsfähigkeit. Auf der Menschenstufe ist es die menschliche Erkenntnis, die sich spiegelt dann in irgendwelchen Produktionen des Geistes, in der Literatur und den Künsten, in der Musik. So ist da unten auf der Erde ist die Bodenfruchtbarkeit ebenso ein Ausdruck eines umfassenden Geschehens, die man eben vergleichen kann mit dem menschlichen, künstlerischen, wissenschaftlichen Erfassen der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun möchte ich also versuchen, einmal einen Gang durch das Jahr zu machen, einen landwirtschaftlich gärtnerischen Gang durch das Jahr und zu sehen, wie da die Bodenfruchtbarkeit ständige Metamorphosen durchläuft. Es geht immer um die Bodenfruchtbarkeit. Und dennoch stellt sie sich jedes Mal ganz anders dar, im Verlaufe eines Jahres. Und bevor ich nun da mal den Gang durch das Jahr mache, wollte ich noch einmal eine grundsätzliche Bemerkung machen zum Boden selbst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Boden als Organ ===&lt;br /&gt;
Der Boden ist ja auch ein Organ, wo man gar nicht so recht weiß, wo fängt das an, wo hört es auf, oder wo ist er überhaupt? Es ist eine hauchdünne Haut über die Erde. Endlose Tiefen setzen sich nach unten fort. Endliche Höhen erweitern den Boden nach oben die Atmosphäre und bis in den Sternenhimmel. Wo ist eigentlich der Boden? Das ist die Begegnung von Kosmos und Erde. Da durchdringt sich etwas. Da durchdringen sich die Wirkungen der Planeten, die Wirkungen der Sonne, das Zentralgestirn des planetarischen Kosmos. Der ganze umfassende Fixsternhimmel ist an dem ganzen Geschehen beteiligt. Das durchdringt sich jetzt mit den Kräften der Erde von unten. Und nicht nur, was gerade im Boden da einem vor die Augen fällt, sondern aus den Tiefen der Erde strahlt es herauf und das begegnet sich. Und diese Durchdringungszone ist hauchdünn, eine dünne Haut, und diese dünne Haut hat aber einen ganz bestimmten Aufbau. Und wenigstens möchte ich das nur kurz charakterisieren. Man, es bedürfte einer viel umfänglicheren Ausführung, aber mal sozusagen auf den Punkt zu bringen, auf eine Art Formel zu bringen. Es ist so, wenn Sie ein Loch in die Erde graben, auf Ihrem Betrieb oder im Garten, also sagen wir mal einen Meter tief, zwei Meter tief oder so, je nachdem, wie der Boden beschaffen ist. Dann werden Sie feststellen, dass eine ganz bestimmte anschaubare Gliederung ihnen vor Augen tritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie haben einen schwärzlich gefärbten oder sagen wir mal dunkel gefärbten Oberboden. Das nennt man den humosen Horizont, wo also verstärkt also Humusprozesse stattfinden. Die können auch tiefer reichen, dann bis 30 bis 40 Zentimeter vielleicht, wenn man Glück hat. Und darunter kommt dann eine andere Zone, auf die komme ich gleich. Und dann noch tiefer, stößt man plötzlich auf, sagen wir mal Stein oder jedenfalls auf unverwitterte Erde und das eigentlich Kristalline oder kristallin unverwitterten Boden. Und zwischen dem Humushorizont und dem unverwitterten Boden. Da ist nochmal eben diese mittlere Schicht, und das ist die Schicht der Vertonungen. Nicht dass das Musik ist, das ist auch Musik, nur ein Stockwerk tiefer. Die Tonbildung, dass das durch die Verwitterung entsteht der Bodenton. Tonmineralien entstehen da. Und die haben auch wieder einen ganz wunderbaren Aufbau, da könnte man lange drüber reden. Jedenfalls ist diese mittlere Schicht diejenige, die eigentlich neben dem Humus der wirkliche Fruchtbarkeitsträger des Bodens ist. Es ist eigentlich das Herz des Bodens, das schlagende Herz, das ist nicht der Humus, sondern der Ton. Das ließe sich länger ausführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mensch und Boden ===&lt;br /&gt;
Das lässt sich vergleichen mit dem Menschen. Denn auch der Mensch, der hat ja sozusagen eine Zone in seinem ganzen Körperaufbau, wo man sagen kann, ja da ist eigentlich alles noch gerade in Verwitterung, da ist ein Fortlaufen in einem Verwitterungsprozess, in dem wir nämlich gedanken bilden, da stirbt etwas lebendiges in uns ab, im Nerven-Sinnes-System und dadurch können wir sozusagen überhaupt miteinander kommunizieren, über die Sprache und über unsere Gedanken. Und diese Zone, die dem Haupt des Menschen, dem Kopf des Menschen entspricht, im Nerven-Sinnes-System, das ist eigentlich das Gestein im Untergrund. Das ist genauso tot, wie unser Gehirn tot ist, wie unsere Nerven tot sind. Genau so tot ist es da unten, anorganisch, vollkommen, physisch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Gegenpol ist dann im Vergleich zum Menschen, wenn man es heruntergeht, von dem Haupt unter das Zwerchfell. Da dehnt sich ein ganz anderer Mensch aus, der ganz Unbewusste, wo organische Prozesse stattfinden, Auf- und Umbau und ein ständiges Hin und Her, ein Stoffwechsel eben, der in Verbindung steht auch mit dem Blut, wo ständiger Aufbau stattfindet aus den Verdauungsvorgängen heraus, wo auch die Blutbildung hauptsächlich in den Röhrenknochen stattfindet. Alles das. Und diese Prozesse, Stoffwechselprozesse, die finden sich im Boden oben in der obersten Schicht, eben in jener Humuszone. Da findet ständig durch die organischen Rückstände, die jedes Jahr herunter sinken, jetzt im Herbst, und die dann allmählich verdaut werden im Boden und dann sich Umformen in Humus. Alles das, das findet im Oberboden statt. Und dazwischen ist diese Tonszone. Und die entspricht dem, was beim Menschen Herz und Lunge waren. Das ist die rhythmische Zone, wo wir ständig im Rhythmus uns erleben als Mensch, ja, wo wir uns eigentlich als Mensch erleben in diesem mittleren Menschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist im Boden nicht der obere Boden, wo wir immer sagen, die Fruchtbarkeit, das ist der Stoffwechselpol, sondern es ist diese mittlere Zone, die da ständig, ich möchte sagen, quillt und schrumpft. &#039;&#039;&#039;Der Ton quillt und schrumpft, der atmet förmlich und im Jahreslauf&#039;&#039;&#039;. Also wir haben es eigentlich, wenn wir mit dem Boden umgehen, haben wir es eigentlich mit einem auf dem Kopfe stehenden Menschen zu tun, en miniature. Das kann man fortgesetzt denken in die Tiefen der Erde, das kann man fortgesetzt denken bis in die Höhen des Kosmos. Aber diese hauchdünne Haut, die zeigt eben eine Gliederung, eine Dreigliederung von Kopf und Stoffwechsel und einer rhythmischen Mitte. Mit der haben wir es zu tun. Und die gilt es immer im Blick zu haben, wenn man von Bodenfruchtbarkeit spricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Boden im Jahreslauf ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bodenprozesse im Winter ====&lt;br /&gt;
So, und wenn wir jetzt von da ausgehend mal jetzt den Blick lenken auf unseren Jahreslauf und jetzt auf diese Zeit im Jahre wir stehen jetzt am Anfang des Winters, im November, da fängt es so richtig an, wenn wir da rausgehen aufs Feld und gucken mal unseren Boden oben an, da merken wir, dass der dunkler ist, als er vorher war, als er noch im Oktober oder im September war, dass er plötzlich dunkel geworden ist. Man muss das mal einfach beobachten, man muss mal seinen Blick darauf lenken, damit wird man bemerken, der Boden wird dunkler, während der Winterzeit, wie die Atmosphäre, wie alles um uns herum dunkel wird, so auch der Boden. Das hängt damit zusammen, dass der Boden sich im Winter mit Wasser sättigt und die Luft aus dem Bodenporen verdrängt wird und ebenso die Wärme verdrängt wird. Und das wir da vor einem Urphänomen des Winters stehen, dass nämlich der Boden wirklich anorganisch-physisch groß wird. Er ist wirklich dann im Winter so tot, wie das Gehirn im Menschen eben dem Tod näher ist als dem Leben. Und immer dann, wenn etwas stirbt, ist der Keim zu etwas Höherem geboren. Und so ist es auch im Boden während der Winterzeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also zunächst einmal merken wir, der Boden ist dunkel. Durch die Wassersättigung. Und das weist darauf hin, dass die vier Elemente von Erde, Wasser, Luft und Wärme, die immer zusammenspielen, uns dann richtig einen fruchtbaren Boden erzeugen, wenn sie sich alle schön durchdringen, im Jahreslauf. Aber im Winter sondern sie sich voneinander. Dann ist das Erdige erdiger als es ist, das Wasser relativ isoliert im Boden, füllt alle Poren auf, die Luft hat sich aus der Erde herausgezogen, es wird wird bitterkalt, die Wärme zieht sich aus der Luft heraus und auch die Wärme ist dann sozusagen sonstwo. Also alle vier Elemente beginnen sich während der Winterzeit voneinander zu lösen und zu separieren und das ist die Ursache dafür, dass etwas stirbt, dass etwas tot wird. Denn im lebendigen Organismus ist alles wunderbar durchdrungen. Diese drei Sphären durchdringen sich ständig, und das ist zunächst einmal die Situation in der Erde. Die Erde wird äußerlich ganz tot. Innerlich aber nicht. Da kommen wir gleich noch mal drauf zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun können wir, beschreibe ich mal zwei Bilder der Bodenprozesse, wie sie sich im Winter in der Erde abspielen. Da ist der eine Prozess der, dass die, dass es ja äußerlich kalt wird. Nehmen Sie mal so einen Januar, wo dann so eine frostige Luft um einen herum ist, man steht draußen auf dem Acker, möglichst auch mal eine Nacht, sieht den gesternten Himmel über einen und dann unter einem ist der Boden gefroren. Man stelle sich mal raus auf den Acker und stehe dann einfach mal in vollkommener Ruhe und lässt das mal auf sich wirken. Dann merkt man, dass da etwas wirksam ist, was man gar nicht fassen kann. Aber was doch real ist, was wirksam ist, was in die Erde eingreift und was da wirksam ist, das kann man beschreiben mit dem &#039;&#039;&#039;Prozess der Kristallbildung&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Kristallbildungsprozess =====&lt;br /&gt;
Nicht nur, dass der Schnee vom Himmel fällt, in wunderschöne Kriställchen, alle &#039;&#039;&#039;hexagonal&#039;&#039;&#039;, auch so blättchenartig wie der Glimmer, wie die Tonmineralien, alle hexagonal kristallisiert, fallen da vom Himmel, sondern der ganze Boden beginnt eben durchforstet zu werden. &#039;&#039;&#039;Der Meister Frost besucht uns während der Winterzei&#039;&#039;&#039;t. Den brauchen wir. Jeder Landwirt weiß, das ist von Alters her so, dass man gesagt hat je intensiver der Winter eingreift mit seiner &#039;&#039;&#039;Kältewirksamkeit&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Frostbildung&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Kristallbildung&#039;&#039;&#039;, desto sicherer ist die Ernte im Sommer, desto qualitativ hochwertiger ist die Ernte im Sommer. Denn was da wirksam ist, dass da plötzlich die ganze Natur eigentlich ein Kristall werden will, es ist ja nicht nur das Wasser, was kristallisiert, sondern die ganze Gesteinswelt will noch mehr Kristall werden, als sie schon ist. Sie will noch mehr Ordnung, denn &#039;&#039;&#039;Kristallbildung heißt geometrische Ordnung par excellence&#039;&#039;&#039;. Also so was von Ordnung, wie die kristallisierte Gesteinswelt kann man sich in der Welt überhaupt nicht vorstellen. Und diese Ordnung verschwindet gegen den Sommer, aber während des Winters muss sie sich regenerieren. Das heißt, es sind Kräfte wirksam in der Kristallbildung während der Winterzeit, die ihren Ursprung haben nicht auf der Erde, sondern die ihren Ursprung haben in dem fernsten Kosmos. Im gestirnten Himmel. Fixsternhimmel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Griechen haben- die Griechen, die ja ein bisschen anders gedacht haben als wir Heutigen, die haben den &#039;&#039;&#039;Kristallhimmel&#039;&#039;&#039; genannt. Dass weist darauf hin! Die hatten doch eine Ahnung davon, dass der eigentliche Ursprung im Tierkreis insbesondere aber nicht nur rund um die &#039;&#039;&#039;Sphäre des Fixsternhimmels&#039;&#039;&#039;, strahlt außerhalb von Raum und Zeit, strahlt herein in die Erde und &#039;&#039;&#039;strahlt Formkräfte, kristallbildende Kräfte in die Erde&#039;&#039;&#039;. Formbildungskräfte. Und die brauchen wir so dringend in der Landwirtschaft für die gesamte Entwicklung der Bodenfruchtbarkeit. Formkräfte!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles was sich im folgenden Jahr, im Frühjahr bis in den Sommer hinein, dann an Pflanzenwachstum und so weiter da entwickeln, dass muss sich Durchformen&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039;&#039; Und der &#039;&#039;&#039;Winter sammelt die Formkräfte der Erde&#039;&#039;&#039;. Und die wirken dann fort, wirken dann durch das ganze Jahr hindurch. Und die werden insbesondere von den &#039;&#039;&#039;Tonmineralien&#039;&#039;&#039; aufgenommen. Die Tonmineralien im Boden, diese mittlere Zone, dieser &#039;&#039;&#039;Herzenszone im Boden, das ist diejenige, die diese Formkräfte bewahrt, konserviert für das ganze Jahr&#039;&#039;&#039;. Es ist ein unendlich geheimnisvoller Prozess, aber dazu braucht man Frost, dazu braucht man Kälte, dazu braucht man dieses trennende Elemente voneinander. Dazu braucht man diese Todesprozesse im Boden. Und dann wirken da Formkräfte herein, die dann für das ganze Jahr von größter Bedeutung sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun wird es einem ja vor Augen geführt, wenn wir auf das &#039;&#039;&#039;kristallisierende Wasser&#039;&#039;&#039; hinschauen. Das ist ja auch ein unendliches Geheimnis. Also zunächst einmal das, dass da aus der Luft herunterfällt, Kristallformen. Wenn Sie nun mal einen einzigen Schneekristall angucken, wenn es sehr kalt ist, dann sind es nicht verschiedene Kristalle zusammen gebacken, sondern ein einzelnes Kristall, dann ist es ein wunderbarer &#039;&#039;&#039;Sechsstern&#039;&#039;&#039;. Es ist &#039;&#039;&#039;Hexagonal&#039;&#039;&#039;, wie die Tonmineralien. Genauso kristallisiert das. Und &#039;&#039;&#039;jeder Kristall ist anders&#039;&#039;&#039;. Seit Urzeiten ist kein Kristall gleich dem anderen, aber folgt demselben Kristallisationsprinzip. Und diese kristallbildenden Kräfte, die das Wasser gefrieren lassen wird, die das Flüssige fest machen, also zum Kristall werden lassen, die wirken nun auch im Boden, so dass man das mit Augen verfolgen kann, indem nämlich, jetzt nehmen Sie an, Sie haben so einen ganz nassen Herbst, und wir haben da Rüben draußen stehen, Möhren oder sonst wie Feldgemüse. Und die kriegen Sie nicht raus weil es so nass ist. Es wird furchtbar spät im Jahr, der Boden ist voll mit Wasser gesättigt, zerfahren, kaputt und Sie fahren dann noch gerade noch rechtzeitig im November, vielleicht pflügen sie das ganze Ding rum, haben also einen knatschigen Standort, Pflugbalken die glänzen in der Luft, so kompakt ist das, dass man verzweifelt, wie soll das je wieder ein vernünftiger Boden werden im nächsten Jahr?  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Na ja, und dann geht der Winter drüber hin und dann merkt man plötzlich, dass von dieser knatschigen tonverbackenen Pflugfurchen, dass da ein wunderbar krümelnder Boden zurückbleibt. Aufgrund dessen, dass die Feuchtigkeit, der Regen eindringt in ganz feinen Haarrissen, die kann man gar nicht mit den Augen sehen, dringt das ein, sodass da überall in feinen Haarrissen diese jetzt mit Wasserkapillaren sättigen, und dann kommt der Frost und dann entwickelt der Frost dieses eigenartige Phänomen, einzigartig in der Natur, dass er, indem er fest wird, sich ausdehnt. Haben Sie das mal bedacht? Das gibt es sonst nirgends als beim kristallisierenden Wasser. Normalerweise, wenn etwas fest wird, dann zieht es sich zusammen in der Kristallisation, dann räumlich zieht es sich zusammen. Und nur, wenn es warm wird, dehnt es sich aus. Und beim Wasser ist es umgekehrt. &#039;&#039;&#039;Bei vier Grad Celsius hat es seine größte Dichte und dann, wenn es kristallisiert, dehnt es sich wieder aus&#039;&#039;&#039;. Das ist eines der bedeutendsten Ereignisse, die man überhaupt beobachten kann, im Haushalt der Natur. Denn wenn es nicht so wäre, würden unsere Flüsse in null Komma nichts zufrieren bis auf den Boden und die Fische würden alle, alle krepieren. Kein Leben würde das überleben, sondern das Eis ist leichter als Wasser, schwimmt oben auf, weil es sich als Wasser ausgedehnt hat, indem es sich kristallisiert hat. Und das findet im Boden statt. Und das ist unser bester Bearbeiter, während der Winterzeit, im Winter bearbeitet sich die Natur selber. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich muss es mal nur mal kurz andeuten. Also wenn wir hier den Winterprozess haben, dann ist der eigentliche Prozess der, dass hier die &#039;&#039;&#039;Kristallisation&#039;&#039;&#039;, die Kristallisation, die Bodenprozesse beherrschen soll. Formkräfte sind das. &#039;&#039;&#039;Formkräfte aus dem fernsten Kosmos&#039;&#039;&#039;. Und die brauchen wir! Die haben nicht nur Bedeutung, dass eine schöne &#039;&#039;&#039;Frostgare&#039;&#039;&#039; entsteht, oder der Boden wieder zerfällt/ zerkrümelt. Diese Krümel sind sehr instabil. Wenn es dann nämlich wieder einen schweren Regen darauf gibt, dann verschlämmen die alle, weil die rein mechanisch auseinander separiert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also dieser Vorgang findet da statt. Und das Ergebnis ist ein doppeltes, dass einerseits die Formkräfte absorbiert werden von den Tonmineralien in dem Boden und auch sonst von Gestein und durch die &#039;&#039;&#039;Frostsprengung&#039;&#039;&#039; beim kristallisierenden Wasser im Boden mechanisch eine &#039;&#039;&#039;Krümelstruktur&#039;&#039;&#039; entsteht, man nennt das die Frostgare, die dann möglichst erhalten werden muss, die kann man gar nicht erhalten, sondern da muss man Glück haben. Das ist einfach eine Glückssache, ob die so lange sich erhält, bis es draußen warm wird, eh es einen Starkregen gibt. Dann kommt ein neuer Prozess in Gange, den ich gleich schildern werde. Also wir haben im Winter wirklich es zu tun damit, dass die Erde sich selber bearbeitet, dass die Erde durch diese Prozesse, die ich jetzt nur kurz angedeutet habe, &#039;&#039;&#039;selber sich vorbereitet für das nächste Jahr&#039;&#039;&#039;. Und diese ganzen Prozesse, die ich jetzt hier mit wenigen Strichen gezeichnet habe, die sind im Grunde genommen &#039;&#039;&#039;Chaotisierungsprozesse&#039;&#039;&#039;. Ich chaotisiere den Boden, ich mache ihn noch toter, als er tot ist. Und da komme ich ganz zuletzt nochmal drauf zurück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Übergangsprozesse zum Frühjahr ====&lt;br /&gt;
Nun ist die Frage, wie sieht es jetzt aus im Übergang zum Frühjahr? Im Winter hat der Landwirt eigentlich nichts auf seinem Acker verloren und da soll er zu Hause bleiben, die Natur soll sich selber bearbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber da gibt es eine Zwischenzeit im Februar/März, insbesondere im Februar, wo jetzt plötzlich so die ersten warmen Sonnentage gibt. Nach &#039;&#039;&#039;Lichtmess&#039;&#039;&#039;! Ja, so die ersten warmen Sonnentage, die ersten warmen Sonnentage nach Lichtmess. Und da merkt man plötzlich drei Tage Sonne, man geht raus aufs Feld, da sieht man plötzlich, dass oben der Boden hell wird. Das heißt, das Wasser verdunstet, Luft zieht ein in den Boden, auch damit auch Wärme und wenn man draußen dann auf den Acker geht und kniet so auf dem Acker und streicht mit der Hand den Boden ein bisschen zur Seite, vielleicht so zwei, drei Zentimeter tief. Da sieht man plötzlich, da wuseltst, da wuselt es von Käfern und Würmchen und weiß nicht was alles. Ein reges Leben binnen kürzester Frist ist da plötzlich wieder durch die Wärme, die in den Boden eingezogen ist, die Feuchtigkeit ist da, Luft ist da, es durchdringt sich, die Elemente fangen an sich wieder zu durchdringen und kaum findet das statt, ist das Leden wieder rege. Das äußere Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da findet nun ein Prozess statt, der auch eben eine Glückssache ist, wenn er wirklich stattfindet. Und das ist eben das, was ich jetzt kurz schildern will, im Februar, März, dass diese &#039;&#039;&#039;Frostkrümel&#039;&#039;&#039;, wenn sie denn bewahrt worden sind, wenn sie nicht zerflossen sind durch einen Starkregen, dass wenn jetzt die Wärme eindringt in den Boden, in die Bodenporen, das Wasser verdunstet und die Luft dringt ein, dann tauchen da nicht nur die Käferchen auf und Würmchen und alles mögliche, sondern dann, wenn man da genauer hinguckt, sehr genau, man merkt nämlich, dass plötzlich diese Krümel, wirklich krümeln. Vorher sind sie irgendwo so wie Sand konnte man sie hin und her bewegen. Aber jetzt sind es ganz große Krümel geworden. Und da ist eben, dass passiert, dass diese &#039;&#039;&#039;polygonalen Krümel&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;der Erde&#039;&#039;&#039;, die also zum Teil ganz spitz sind, Tonkrümel, wenn da ein zweiter daneben ist, auch irgendwie polygonal geformt und ein dritter, dass hier plötzlich jetzt etwas auftritt, dass sich hier so Brücken bilden. Das sind &#039;&#039;&#039;Bakterienkolonien&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mikroben des Bodens fangen an, sich unglaublich zu entfalten, und zwar also an einem Tag, zwei Tagen und verbinden jetzt diese Frostkrümel der Frostgare und schon sind sie stablisiert. Und dazwischen ist dann ein Hohlraum hier, der dann Luft enthält oder wenn es stark regnet, dann Wasser enthält, aber jedenfalls eine Bodenpore. Und darauf kommt es an – hier beginnt die Bodenstruktur sich zu entwickeln im Laufe des Jahres. Und wenn das früh genug geschieht, im Februar, dann haben wir schon die ganze Ernte halb gewonnen. Wenn das in vernünftiger Weise von Natur aus geschieht, wir können da nicht viel machen, ein bisschen können wir was machen. Da kann ich jetzt nicht näher darauf eingehen, das würde zu weit führen. Wir können ein bisschen durch Abschleppen, rechtzeitiges oder durch eine ganz zarte Bearbeitung können wir die Frostgare ein bisschen einebnen. Und dann entwickelt sich diese sogenannte &#039;&#039;&#039;Lebendverbauung&#039;&#039;&#039;. Und diese Lebendverbauung, wenn sie früh genug eintritt, dann hält sich die Bodenstruktur das ganze Jahr hindurch. Die ist nicht mehr zerstörbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist ein Lebensprozess, also &#039;&#039;&#039;einem Todesprozess im Winter folgt jetzt ein erster Lebensprozess&#039;&#039;&#039;, in dem diese Krümel des Winters, die rein mechanisch sich entwickelt haben, jetzt organisch oder biologisch oder eben unter mikrobielle Tätigkeit miteinander verbunden werden. &#039;&#039;&#039;Es entsteht ein Bodengerüst&#039;&#039;&#039;. So, und diese Entwicklung setzt sich jetzt fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir kommen jetzt, wenn wir das fortsetzen, diese Betrachtung, kommen wir jetzt so aus dem Februar in den März hinein. Die Tage werden länger, die Wärmeeinstrahlung nimmt enorm zu, hängt natürlich immer von der Witterung selbstverständlich, Feuchtigkeit verdunstet, man muss dann aufpassen, dass nicht zu viel verdunstet, man muss die Winterfeuchtigkeit immer halten, so lange wie nur möglich. Aber jedenfalls muss der Oberboden abtrocknen. &#039;&#039;&#039;Da muss diese Durchdringung von Wärme, Luft und Wasser und Erde&#039;&#039;&#039; sich vollziehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Keimprozess des Samens =====&lt;br /&gt;
Und das bildet dann das &#039;&#039;&#039;ideale Saatgutbett,&#039;&#039;&#039; wo ich dann meine Saat ablege. Und Sie wissen ja, dass man sät, normalerweise nicht sehr tief, also vielleicht zwei drei Zentimeter tief und deckt es wieder mit Erde zu. Und in dieser Zone finden nun diese wunderschönen Prozesse statt, die sich dann offenbaren, schließlich in der Keimung des Samens, wenn man den Samen hier in die Erde legt, ein Sämchen in die Erde legt, sagen wir mal &#039;&#039;&#039;Sommerweizen&#039;&#039;&#039; und dann wird der so abgelegt, dass hier drunter es relativ eine feste Sohle ist, nicht ganz, ein klein bisschen angedrückt. Und da steigt jetzt das Wasser auf und hier oben ist Luft und Wärme. Hier ist Wasser und Erde und da steigt jetzt die Feuchtigkeit auf und der Same quillt. Der nimmt die Feuchtigkeit auf. &#039;&#039;&#039;Und mit dem Aufnehmen der Feuchtigkeit quillt jetzt der Mehlkörper&#039;&#039;&#039;, das sogenannte Endosperm des Samens quillt, und bestimmte &#039;&#039;&#039;enzymatische vermentative Prozesse&#039;&#039;&#039; werden jetzt angeregt durch die Wasseraufnahme. Und dadurch kommt es zu allen möglichen Umbildungen der Reservesubstanz- Stärke ist es meistens aber auch Eiweiße, die hier in dem Samen, im Samenkörper angereichert sind vom Vorjahr. Und jetzt keimt der also aus, unser Same, und was macht der? Der keimt hier aus, und das erste, was er macht hier, ist, dass er ein ganz feines Würzelchen bildet in die Tiefe. Die &#039;&#039;&#039;Keimwurzel.&#039;&#039;&#039; Und dann erst, sekundär, kommt dann hier der Spross, der dann die Erde durchbricht. Und das ist ein Keimvorgang&#039;&#039;&#039;. Und dieser Keimvorgang ist zunächst einmal ziemlich unabhängig von der Erde, das ist ein Vorgang, der im wesentlichen nur das Wasser der Erde braucht&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber damit hat sich die Pflanze noch nicht mit der Erde verbunden. Sie wächst zunächst nur mit ihren Keimwürzelchen in die Erde herein. Das können Sie sehen, wenn Sie im Roggen, im Herbst, nach drei, vier Tagen Saat, wenn die ersten  Roggen, das erste Keimblatt oder das erste Blatt erscheint, dann ziehen Sie mal so ein Pflänzchen raus, dann sehen Sie, dass in den Wurzeln- oft sind es schon drei Wurzeln, dass da Erde dranhängt. Da haftet Erde an der Wurzel. Und dann fragt man sich: Wie kommt das? Zuerst, wenn man es nämlich ganz früh rauszieht, hängt keine Erde dran. Jetzt plötzlich hängt die Erde dran. Das hängt damit zusammen, dass jetzt nachträglich jetzt hier ganz feine Wurzelhärchen entstehen, wo sich die Pflanze wirklich mit der Erde verbindet. Zunächst ist sie nicht mit der Erde verbunden. Sie wächst rein aus dem Reservoir des Samens. Und wenn der leer ist, was dann? Wie wächst sie eigentlich weiter? Woher kommt jetzt eigentlich die Substanz, die sie weiter wachsen lässt? Die Kraft? Wo holt sie die her? &#039;&#039;&#039;Und wenn man dieser Frage weitergeht, dann müsste sich die ganze Wissenschaft heute auf den Kopf stellen&#039;&#039;&#039;, eigentlich. Wenn man das wirklich ernst nehmen würde, was man eigentlich auch beobachten kann. Sie kann nicht mehr aus dem Samen wachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber jetzt ist die Frage: Was macht die Pflanze da mit dem Boden? Und dazu dienen diese ganz feinen Wurzelhärchen. Das sind Ausstülpungen, ganz feine Ausstülpungen, aus der &#039;&#039;&#039;Wurzelepidermis&#039;&#039;&#039; der &#039;&#039;&#039;Wurzelhaut&#039;&#039;&#039;, und zwar aus einer Zelle, immer so ein kleines Wurzelhaar. Und die wachsen jetzt zusammen mit den Tonmineralien des Bodens. Deswegen ist es so wichtig Ton im Boden zu haben. Die wachsen mit den Tonmineralien so zusammen, dass man da keine Grenze mehr findet zwischen dem anorganisch Toten und dem Lebendigen der Pflanze. &#039;&#039;&#039;Es ist eine unbeschreibliche Tatsache, dass das Leben, das die Pflanze, die Fähigkeit hat, mit dem anorganischen Toten in Eins zu verwachsen.&#039;&#039;&#039; Dass die Erde dann quasi nicht mehr nur ein anorganisch totes Gebilde ist, sondern durch das Pflanzenwachstum sich allein schon dadurch belebt, dass die Wurzelhärchen mit den Tonmineralien in Eins zusammenwachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Juveniler Wachstumsprozess der Pflanze =====&lt;br /&gt;
Und was machen jetzt diese Würzelhärchen da eigentlich? Diese Wurzelhärchen sondern jetzt etwas ins Erdreich ab, was die Pflanze hier oben plötzlich im Sonnenlicht, wenn sie da jetzt ihre Blätter entwickelt, das erste, zweite, dritte Blatt, und der Sommerweizen, der synthetisiert jetzt- ein schreckliches Wort. Der trinkt das Sonnenlicht, der trinkt das Sonnenlicht! Das heißt kosmische Wirkungen, &#039;&#039;&#039;Leben entsteht aus dem Kosmos heraus&#039;&#039;&#039;, nicht von der Erde, sondern durch die Einstrahlung des planetarischen Umkreises bildet sich jetzt hier lebendige Substanz in den Blättern, die sogenannte Assimilation des Sonnenlichtes. Und da finden jetzt alle möglichen physiologischen Vorgänge statt, die die sogenannten Assimilate erzeugen. Die Assimilate sind Eiweiße, das ist Stärke, das ist zuckerartige, kohlenstoffartige, fettartige Substanzen, durch die dann die Pflanze dann so langsam wächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das Eigenartige ist, dass- und ich frage mich immer, ob der liebe Gott da so richtig bei Sinnen war in der Schöpfung, dass nämlich jetzt von dem was hier oben gebildet wird, das nicht dazu dient, dass die Pflanze weiter nur wachsen soll, sondern das geht herunter in die Wurzel. Und das wird dann plötzlich über diese Wurzelhaare ausgeschieden ins Erdreich. &#039;&#039;&#039;Die Pflanze ist ein Eimer ohne Boden, in ihren Wurzeln&#039;&#039;&#039;. Die scheidet das was da oben unter der Sonne gebildet ist, das rinnt herunter, außerhalb des Kambriums- kann ich jetzt nicht im Einzelnen schildern, was es bedeutet, herunter in einem Strom in diese Wurzelhaare und wird jetzt von diesen Wurzelhaaren hier ins Erdreich abgesondert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Stoffaustausch =====&lt;br /&gt;
Die Pflanze verliert das, was sie da gebildet hat, in der Atmosphäre, hinein in die Erde. Schon &#039;&#039;&#039;dieser Prozess zeigt, dass nicht der Boden die Pflanze ernährt, sondern die Pflanze den Boden&#039;&#039;&#039;. Das ist der eigentliche Prozess! Sie ernährt durch das, was sie synthetisiert, an der Sonne, mit dem ernährt sie jetzt die Erde. Das strömt aus! Und was da ausströmt, sind Eiweiße, Eiweißsubstanzen, &#039;&#039;&#039;Niedermolekula&#039;&#039;&#039;r, Zucker und Enzyme, Fermente und Säuren, organische Säuren noch und noch. Und der ganze Stoffwechsel der Pflanze ergießt sich da unten in den Boden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dadurch jetzt wird das Bakterienleben, das Mikrobenleben im Umkreis der Wurzel ungemein angeregt. Die vermehren sich wie Verrückte und dann bilden sich jetztz um die Wurzeln herum so ein schmaler Saum von vielleicht zwei Zentimeter, drei Zentimeter Dicke, die sogenannte &#039;&#039;&#039;Rhizospähre&#039;&#039;&#039;, wo sich das ganze Bodenleben konzentriert, um die Wurzel herum. Und dieses Bodenleben geht eine Symbiose mit der Pflanze ein. Und die Umbildung, das ist sozusagen ein Stoffwechselprozess der Ausscheidung, der Pflanzenwurzel ins Erdreich, in diese Richtung. Und die Antwort ist, dass jetzt die Mikroben die da diese vorhandenen organischen Rückstände im Umkreis der Wurzel, zum Beispiel der Humus, oder noch andere, noch mehr Humusbestandteile aus dem Vorjahr, die werden jetzt abgebaut im Umkreis der Wurzeln. Und das Ergebnis sind dann Mineralstoffe, Mineralsalze. Abbauergebnisse hier durch diesen Stoffwechsel. Und diese Mineralsalze nehmen die Wurzelhaare gleichzeitig, indem sie etwas ausscheiden, nehmen sie gleichzeitig die Mineralsalze auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist unbeschreiblich! &#039;&#039;&#039;Es ist ein gleichzeitiger Prozess&#039;&#039;&#039;. Einerseits Ausscheidung organischer Substanzen und eine Antwort in Anregung des Mikrobenlebens und Abbauprozesse, die sich abspielen. Humusabbau, entstehen jetzt mineralisierte Salze und die nimmt die Pflanze ebenso mit den Wurzelhaaren auf. Die Pflanze im Frühjahr steuert die gesamten Bodenprozesse. Sie steuert die Ausscheidung, das ist eine Art Wahrnehmung, was braucht sie für ihr Wachstum und dann scheidet sie also Pflanzensubstanzen aus, Pflanzen aus, die wirken abbauend oder fördernt auf das Mikrobenleben, die bauen den Humus ab, wir verlieren im Frühjahr enorm an Bodenfruchtbarkeit. Wir fördern das sogar. Im Frühjahr werden die Böden einfach ärmer an bestehender Bodenfruchtbarkeit durch diese Abbauprozesse. Aber die führen zu einer Art Mineralisierung, Entstehen von Mineralsalzen, die mit dem Bodenwasser von den Wurzelhaaren aufgenommen werden. Das ist der primäre Prozess, das ist der sekundäre Prozess. Das ist ein ein Stoffwechsel aktiver Prozess und das ist ein Wahrnehmungsprozess. Die Wurzeln sind Wahrnehmungsorgane für die Mineralsalze der Erde. Augen. Schlechte Augen. Aber immerhin. Veranlagte Sinnesorgane. Das ist der Frühjahrsprozess. Warum die Pflanzen im Frühjahr so schön wachsen können. Aber sie wachsen dadurch, dass sie, ich möchte mal sagen, die vergangenen Lebensprozesse, die sich bewahrt haben im Boden, im Humus, dass sie die abbaut und nutzt, um jetzt ein neues lebendiges Gebilde zu erzeugen, ihre eigene Gestalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die frühen Alchemisten des 13., 14. Jahrhunderts&#039;&#039;&#039;, das waren die klassischen, alles andere spätere, es waren keine Alchemisten mehr. Die hatten noch wirklich ein Naturverständnis ganz anderer Art als die folgenden Naturwissenschaften. Und die haben den Humus bezeichnet als einerseits das Gedächtnis der Erde, das heißt das vor vergangene Jahre sich humifiziert haben, gleichsam bewahrt haben im Humus und jetzt sozusagen den Anschluss finden an das, was jetzt in Zukunft sich da an Pflanzenwachstum entwickelt. Und die haben eben &#039;&#039;&#039;den Humus bezeichnet als den Universalensamen der Erde&#039;&#039;&#039;. Es ist so ein wunderschöner Ausdruck. Was ich zuerst hier hingeschrieben habe, das ist der &#039;&#039;&#039;Indivdualsame&#039;&#039;&#039;. Und der ernährt sich, solange er noch eben aus seinem Samenkörper heraus noch irgendwie organische Substanz zur Verfügung hat. Und dann ist Schluss! Und jetzt wächst herunter die Pflanze in den Boden hinein und findet dort einen Universalsamen. Und das haben die Alchemisten als den Humus bezeichnet. Humus gleich Universalsamen gegenüber dem Individualsamen hier oben. Und sodass der Individualsamen muss auf die Erde fallen und dann antwortet der Universalesamen, das heißt die Mutter Erde. Das ist eigentlich derselbe Begriff, dass man von der Mutter Erde spricht. Das ist der Universalsame, aus dem jetzt im Verlaufe des Jahres die Pflanze wächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Atmungsprozesse im Boden =====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Und diesen Prozess müssen wir steuern. Jetzt müssen wir wach werden als Landwirte.&#039;&#039;&#039; Im Winter soll man zu Hause bleiben, hinterm Ofen. Aber hier jetzt im Frühjahr müssen wir sehen, dass wir diesen Prozess fördern. Wir müssen den Humusabbau fördern. Und das machen wir dadurch, dass hier oben, ganz dünn, immerfort, hier oben, den Boden offen halten, die Kruste brechen, zwei, drei Zentimeter nicht mehr. Es ist eine, ich nenne es eine Haut-Bearbeitung. Schräge Hacke, ganz flach gerade die Kruste. Nach jedem Regen im Frühjahr sofort raus auf den Acker und die Kruste gebrochen. Dann fängt nämlich der Boden an zu atmen, denn er bildet immer im Boden, unten, bildet er CO2, Kohlendioxyd und das ist &#039;&#039;&#039;Kohlensäure,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;das ist ein Gift für die Wurzeln&#039;&#039;&#039;. Und das muss raus. Und es muss Sauerstoff rein für die Mikroben, dass sie leben können. Sauerstoff. Verstehen sie? &#039;&#039;&#039;Der Boden atmet wie der Mensch!&#039;&#039;&#039; Der atmet Kohlendioxyd aus und Sauerstoff ein. Und das fördern wir durch diese Hautbearbeitung im Frühjahr. Da fängt dann plötzlich der Acker draußen an zu atmen, und die Kohlensäure ist eben schwerer als die Luft. Das heißt, die möchte immer da unten bleiben, und dann öffnen wir den Boden hier oben und dann streicht hier ein Wind über den Acker, und der reißt die schwere Kohlensäure aus den Bodenöffnungen, aus den Bodenporen heraus. Die Natur, die verhält sich nach außen gestülpt. Wenn man das immer genauer betrachtet, verhält sich immer so, wie ein menschlicher Organismus. Also die &#039;&#039;&#039;Bodenbearbeitung mit Striegel und Hacke&#039;&#039;&#039;, die ist sozusagen im Frühjahr die Hilfe, um diesen Prozess der Ernährung des Bodens durch das Lebendige der Pflanze selbst zu befördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Übergangsprozesse zum Sommer ====&lt;br /&gt;
Und jetzt schreiten wir weiter im Jahreslauf. Jetzt kommt eine Zeit, so im Mai, beim Getreide. Bei den anderen Feldfrüchten ist das anders. Bei den Früchten, beim Gemüse, bei den Kartoffeln. Da bleibt der Boden noch lange offen, bis sich die Reihen schließen. Das wird es Juni. Das heißt, man muss dann immer noch diese Art von Bearbeitung fortsetzen. Deswegen heißen die ja auch &#039;&#039;&#039;Hackfrüchte&#039;&#039;&#039;. Also man hackt nicht nur das Getreide kann man nur hacken bis es anfängt zu schossen. Aber dann ruht jeder Eingriff durch den Menschen. Aber bei den Hackfrüchten dauert es noch bis Mitte Juni unter Umständen, dass man da die Feldfrüchte noch in diesem gesagten Sinne, immer die Kruste offen hält, damit der Boden atmen kann und dass diese mikrobiellen Abbauprozesse gefördert werden. Deswegen sind die &#039;&#039;&#039;Kartoffeln&#039;&#039;&#039;, wie man früher gesagt hat, Mistfresser. &#039;&#039;&#039;Die verbrauchen Bodenfruchtbarkeit&#039;&#039;&#039;. Noch und noch. Durch diese häufige Bearbeitung. Aber sie setzen es um in eine gute Ernte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Die Kieselsäure im Getreide =====&lt;br /&gt;
Jetzt gibt es aber beim Getreide einen Prozess, den muss ich doch schildern. Der ist einfach, ich möchte sagen, es ist ein Wunder, einfach schlicht ein Wunder. Und das Getreide kommt ja dann Mitte Juni zur Blüte. Vorher schosst es von Knoten zu Knoten. Immer verlängern sich die Knoten und man kann zugucken, wie dann Roggen dann plötzlich da über Nacht in die Länge strebt, in die höher strebt bis zu 2 Meter und darüber hinaus. Dieser dünne Halm. Und dann fängt das Getreide zu blühen an, sehr unscheinbar. Man merkt es nur an den Sporenwolken, die dann vielleicht mal bei Wind durch die Landschaft fliegen. Sehr verborgene Blüten in den Ähren oben, die das Äußerste, das Höchste da sind. Und jetzt findet um die Blütezeit, beginnt das verstärkt und bis in die Reifezeit hinein ein Prozess, der eben wirklich, also in gewissem Sinne, das Ende des Pflanzenwachstums bedeutet, nämlich während der Zeit, schon von der Blüte an sterben die Wurzeln ab. Die jüngsten Wurzeln, die zuletzt gebildeten Wurzeln, die halten sich dann und da noch, aber dann die Älteren, die sterben schon ab, und auch &#039;&#039;&#039;das Getreide stirbt von unten nach oben ab.&#039;&#039;&#039; Das ist auch ein interessantes Phänomen. Die untersten Blätter zuerst. Zuletzt bleiben noch das Fadenblatt, das oberste bleibt noch grün und dann stirbt das auch ab, da bleibt noch der letzte Halminternodium bis zur Ehre bleibt noch grün und dann sind auch noch die Spältzen ein bisschen grün und dann werden auch die Spältzen schließlich braun und verwelken. Und so geht der Prozess vor sich, von unten nach oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und parallel zu diesem Vorgang findet nun folgendes statt: Die Pflanze hat das ganze Frühjahr hindurch, hat sie alles aus dem Boden aufgenommen, insbesondere den Stickstoff, der da frei wird durch den Abbau der Humus-Substanz, Phosphorsäure aufgenommen, durch die Humus-Substanz, Kalium aufgenommen durch Äsung der Bodenmineralien und sogenannten Ionenaustausch aufgenommen, also sehr intensive Vorgänge, die da im Wurzelbereich sich abgespielt haben. Und jetzt kommen die zuende. Und als letzter Neuer kommt ein Bodenprozess jetzt, dass die Pflanze über die Wurzeln die sogenannte &#039;&#039;&#039;Kieselsäure&#039;&#039;&#039; aufnimmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Kieselsäure ist eine kolloidale Substanz&#039;&#039;&#039;, die also die Bodenhohlräume auskleidet, so ein wabbeliger Pudding ist das, &#039;&#039;&#039;amorph&#039;&#039;&#039;, gestaltlos, die durch Verwitterung entsteht der Tonmineralien. Und diese Säure steigt nun auf im Halm und durchdringt die ganze Pflanze. Und zwar steigt sie so auf, dass sie sich die Tendenz hat, nach immer sich in der Peripherie dann ab zu lagern. Also das am Äußersten des Halms sich da die Kieselsäure ablagert, oder in den Blättern steigt sie auf auch in die Fadenblättern, oben in die ausbreitenden Blätter, immer am Rand, am äußersten Rand und in der äußersten Spitze ist der größte Kieselsäuregehalt. Und du gehst von Blatt für Blatt hoch. Und immer mehr Kieselsäure, immer mehr Kieselsäure. Und dann geht es schließlich in das letzte Internodium bis in die Ähre. Das ist schon ganz dünn. Der Halm ist da schon ganz dünn, im letzten Internodium. Aber so beweglich im Wind, elastisch, wunderbar wie ein Roggenfeld, wie in Silberwogen, wie der Goethe das mal ausdrückt im Faust, wogt da das Feld der Ernte entgegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Kieselsäure erfährt nun die höchste Konzentration oben in der Ähre. Und da in den Spelzen. Das sind die Deckspelzen, die das Korn umhüllen. Und noch einmal gesteigert in den Grannen. &#039;&#039;&#039;Die Grannen sind praktisch 90% Kieselsäure in der Asche&#039;&#039;&#039;. Wenn man die also verascht, dann ungefähr 90% Kieselsäure. Was ist das für ein Prozess? Die ganze Pflanze umgibt sich gleichsam mit einem Kieselmantel. Und der trocknet dann aus. Diese Kieselsäure ist zunächst ist sie noch weich, feucht, trocknet in der Reife aus. Und dann? Was sieht man dann? Dann glänzt das Getreide. Dann bekommt es einen Glanz. Schauen Sie mal einen Haferstroh an. Dieser goldene Glanz. Der rührt von dieser Kieselsäure her. Und was ist das? Das ist &#039;&#039;&#039;Opal&#039;&#039;&#039;. Das ist ein Halbedelstein. &#039;&#039;&#039;Die ganze Pflanze umhüllt sich sozusagen mit einem Halbedelstein,&#039;&#039;&#039; nämlich eintrocknender Kieselsäure. Amorph, nicht kristallisiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das sind sozusagen die &#039;&#039;&#039;Formkräfte&#039;&#039;&#039;, die jetzt aus dem verwitternden Mineral des Winters, sozusagen diese Formkräfte heraufschicken in die Pflanze und ihr die letzte Gestalt geben. Dann ist Schluss. Dann setzt der Reifeprozess ein. Dann kommen die Teilreife, dann die Gelbreife, dann die Todreife, reift das Korn und dann setzt die Ernte ein. Aber dieser Prozess geht ihm voraus, denn wenn Sie mal auf einer Pflanzenzüchtung auf dem Dottenfelderhof oder andernorts mal mal hingucken, wie variantenreich die Farben sind von Getreiden und dass das betont wird, insbesondere dann durch diese Kieselsäure Ausscheidung der ganzen grünenden Pflanze in die Peripherie, dann kann man einfach staunen, das ist wirklich ein Geheimnis, wo man erschüttert jedes Jahr davor steht. Und wenn Sie das mal vergleichen mit konventionellem Stroh, stickstoffgedüngten Stroh wohlgemerkt, da werden Sie merken, dass das &#039;&#039;&#039;Stroh im konventionellen Landbau immer relativ grau bleibt, stumpf in der Farbe&#039;&#039;&#039;. Dass das konventionelle Stroh, draußen, wenn man das dann in der Ernte mal betrachtet, dass das relativ stumpf ist in der Farbe, nicht glänzt. Und wenn Sie das in die Hand nehmen und versuchen es zu brechen, dann bricht es nicht, sondern es knickt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Die kurze Strohgeschichte =====&lt;br /&gt;
Ich kann da kurz eine Geschichte noch zwischenschieben. Wir hatten vor, das war, hatte sich noch in den 60er Jahren abgespielt, 50er Jahren. Während meiner Lehrzeit, hab auf einem biologisch-dynamischen Betrieb eben auf dem Dottenfelderhof meine Lehre damals gemacht. Und da hatten wir noch einen Viehhändler. Und der hat seinen Ackerbau aufgegeben und hat gesagt, er will von uns das Stroh haben, da kriegen wir den Mist zurück. Und da hat er von uns das Stroh geholt und kommt dann morgens in den Stall und sucht das Stroh. Da liegt das Heu noch in der Krippe, und das Stroh war gefressen. Da haben die Kühe das Stroh, dem Heu seinem Heu bevorzugt, weil es ein glänzendes Haferstroh war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Kühe sind die besten Analytiker die es überhaupt gibt es auf der Welt.&#039;&#039;&#039; Und der kam auf dem Hof extra aus dem Grund, um uns zu sagen, er versteht die Welt nicht mehr, dass sein Heu, was normalerweise das Futter wäre, in der Krippe liegen geblieben ist. Und die haben so lange rumgemacht, dass sie die Einstreu aufgefressen haben. Das hängt mit diesem Reifeprozess zusammen und kein Getreide taugt was. Das kann ich Ihnen jetzt schon sagen. Was nicht diesen Prozess durchlaufen hat. Diese letzte Durchformung des Getreides, das ist eine Frage der Ernährungsphysiologie. Diese letzte Durchformung, dass nicht nur außen die Kieselsäure als Mantel sich bildet, sondern das alle in sogenannte Inhaltsstoffe, ist auch ein schreckliches Wort, eigentlich, alles, was nur irgendwie physiologisch, substanzbildend wirkt in der Pflanze als Eiweiß, oder ob die die Kohlenstoffgerüst oder was es sein mag, dass das durchgeformt ist!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn plötzlich in der Getreideähre oben im Korn sich Nitrat findet, Sie kennen ja wohl das Wort &#039;&#039;&#039;Nitrat&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;NO3&#039;&#039;&#039;, das ist also das, was heute überall in der Diskussion ist. Wenn sich da was findet, dann ist das eine Katastrophe! Das ist ernährungsphysiologisch eine einzige Katastrophe. Sondern dieses Nitrat, das gehört unten in die Wurzel. Da hat es seinen Ort. In den Roten Rüben, da ist sehr viel Nitrat drin. Und da hat man immer gemeint, man darf die Roten Rüben nicht mehr essen, weil die kann zorogen sein, wegen dem hohen Nitratgehalt. Das war Anfang der 80er Jahre, hat einen ungeheuren &#039;&#039;&#039;Einbruch im biologisch-biologischen Landbau&#039;&#039;&#039; damals gegeben, weil die Konsumenten haben &#039;&#039;&#039;keine Roten Rüben mehr gegessen&#039;&#039;&#039;. Aufgrund dieser Aussage. Ein völliger Unsinn. In die Wurzel gehört Nitrat. Das ist ein Salz. Die Wurzel ist salzartig, das Korn da oben, was da drauf ist, da muss dieses salzartige total verwandelt werden, durchstrukturiert werden in wirklich reifes Eiweiß, reife Kohlenhydrate, reife Fette. Der Ausreifungsprozess, das heißt eine Begleitung des Absterbens der Pflanze, diese Auseifung muss bis zum letzten geführt werden. Und da darf da oben in dem Getreidekorn nichts mehr von &#039;&#039;&#039;niedermolekularen Eiweißen&#039;&#039;&#039; sein, Aminosäuren, freien Aminosäuren oder Nitraten oder Amiden oder irgend so etwas, sondern &#039;&#039;&#039;ein durch und durch gestaltetes Eiweiß&#039;&#039;&#039;! Und das ernährt! Das braucht der Mensch! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das sind ist jetzt diese Übergangszonen, Übergangsgeschehen vom Frühjahr zum Sommer hin. Und diesen Jahreslauf macht übrigens das &#039;&#039;&#039;Getreide&#039;&#039;&#039; ganz ideal durch. Also ist fast &#039;&#039;&#039;ein Repräsentant für die gesamte fruchtbildenden Pflanzen&#039;&#039;&#039;, steht eigentlich das Getreide da, übrigens die erste Kulturpflanze, die der Mensch überhaupt gezüchtet hat. &#039;&#039;&#039;Die ältesten Kulturpflanzen ist die Wintergerste und der Winterweizen,&#039;&#039;&#039; im achten vorchristlichen Jahrtausend. Da gab es noch keine Gemüsen. Da gab es das alles noch nicht, das kam erst in der folgenden Zeit. Und die ersten waren die Getreide. Und weil die Getreide sozusagen am deutlichsten den Jahreslauf, das Sonnenjahr abbilden, in allen Prozessen des Wachstums, in allen Prozessen der inneren Physiologie bis hin zum Nährwert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sommerprozesse im Getreide ====&lt;br /&gt;
So, und jetzt kommen wir in den Sommer. Im Sommer. Im Juli reift das Getreide von der Teigreife über die Gelbreife zur Todreife. Und früher hat man das Getreide gemäht in der Gelbreife. Da konnte man das noch nicht brechen über den Daumennagel, das war das Zeichen, sondern es hat sich noch ein bisschen drüber gebogen, zwar noch plastisch, ein bisschen, aber schon gelb. Und dann hat man es gemäht, noch früher, erst mit der Sense und dann später dann mit dem &#039;&#039;&#039;Mähbinder&#039;&#039;&#039; und hat es in Hocken aufgestellt. Die ältere Generation kennt das ja noch, die Felder, die Felder draußen, überall diese Garben gestellt waren in solchen Hocken. Und da hat man das dann eine Woche oder 14 Tage, je nachdem wie das Wetter war, nachtrocknen lassen und dann hat man die Garben eingefahren und eingebanst In den großen Feldschäunen, die es ja heute gar nicht mehr gibt. Und dann hat man sie im Winter dann gedroschen, das war so der Weg, noch in den 50er Jahren, 60er Jahren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und heute muss man das Getreide in der Todreife dreschen. Das heißt, wenn man das über den Daumen brechen kann, wenn das Korn über den Baum bricht, dann ist es eigentlich unterhalb ungefähr 16% Feuchtigkeit und dann kann man es dreschen. Und dann kann man das direkt einfahren, vielleicht noch ein bisschen nachtrocknen wenn es notwendig ist. Ansonsten ist die Ernte gelaufen und man merkt eigentlich gar nicht mehr auf den Höfen heute, dass es überhaupt Ernte ist. Früher waren alle draußen, alle Menschen, der ganzer Hof, da blieb niemand zu Hause, nur noch die Katzen und die Mäuse. Alles war auf dem Feld draußen. Und &#039;&#039;&#039;das war die schönste Arbeit im ganzen Jahr&#039;&#039;&#039;, möchte man sagen, diese Erntearbeit. Und heute läuft das einfach irgendwie ab, so nebenbei. Der Lohnunternehmer kommt, drischt das Zeug runter auf den Wagen und schon ist es verschwunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ernte nun, welcher Bodenprozess oder welche Fruchtbarkeitstufe müssen wir jetzt ins Auge fassen, in der Sommerzeit? Im Winter bearbeitet sich die Erde selber, im Frühjahr muss ich nachhelfen mit einer Hautbearbeitung und muss den Humusaubbauprozess fördern. Und jetzt ernte ich das Getreide und zurück bleibt die Stoppel. Und da hat sich auch ein bisschen Unkraut entwickelt, das soll ja auch so sein, auf dem Acker. Man soll nicht Unkraut freie Äcker haben, das verträgt die Natur nicht, muss immer ein bisschen Unkraut da sein, das gehört einfach zum, nur das richtige Maß muss man eben finden. Und dann liegt da Spreu auf dem Feld vom Dreschen und irgendwelche sonstigen Halmrückstände und so weiter. Und um welche Maßnahme geht es jetzt, um der Bodenfruchtbarkeit ihr wieder einen neuen Impuls zu geben? Schauen wir uns doch einmal an, da stehen die Stoppeln hier draußen auf dem Acker, da drunter ist die Wurzelmasse, hier unten, und hier liegt noch alles mögliche organische Reste obenauf. &#039;&#039;&#039;Und jetzt kommt es darauf an, dass wir stärker aktiv werden als Landwirte&#039;&#039;&#039;. Im Frühjahr haben wir nur da oben rumgekratzt, auf dem Boden, und jetzt müssen wir eingreifen in den Boden, und zwar bis zu ungefähr einer Tiefe von acht Zentimeter, müssen wir jetzt, den sogenannten Stoppelsturz, das ist der sogenannte Stoppelsturz. Und das heißt, dass man jetzt also die Stoppeln wendet oder eingrubbert, oder es gibt da verschiedene Möglichkeiten, sodass jetzt hier, sozusagen eine Mulchschicht entsteht, wo die organische Substanz sich mit dem Erdreich vermengt. Darauf kommt es zunächst an. Und arum ist das so wichtig? Nicht so tief, um Gottes Willen, nicht! Denn das ist eigentlich diese Schicht, so &#039;&#039;&#039;ungefähr bis acht Zentimeter&#039;&#039;&#039;, das ist bei den einzelnen Böden verschieden. Aber das ist die Schicht, die vom Frühjahr, März, als diese durch die Lebendverbauung sich im Verlaufe des Jahres hinentwickelt hat, zu einer wunderbaren Bodengare, ungeheuer stabil, große Hohlräume, die den starken Niederschlägen, wenn es dann mal gewittert und also wirklich mal so 30 Millimeter auf einmal runterhaut, dass sie nicht oben oberflächlich ablaufen, sondern dass sie einfach vom Boden aufgesogen werden. Dazu braucht man eine solche komprogene, das heißt also sehr, sehr porenreiche Oberschicht, die im wesentlichen durch &#039;&#039;&#039;Lebendverbauung&#039;&#039;&#039; und dann in der Folge durch &#039;&#039;&#039;tierische Bodenorganismen&#039;&#039;&#039;, Regenwürmer vor allen Dingen, gebildet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So, und jetzt haben wir also eine solche Bearbeitungsmaßnahme vorgenommen. Es gibt da heute verschiedene Instrumente. Kann ich auch nicht im Einzelnen aufzählen. Es ist ganz wurscht, was man hat, man soll nur damit richtig umgehen. Also man glaubt immer als Landwirt, das ist ein Glaube, der mir so seit den 50er Jahren entgegengetreten ist:  Es gäbe ein Gerät, was alles macht, ohne dass man denken muss. Damals war &#039;&#039;&#039;die Fräse&#039;&#039;&#039;, wie die Fräse aufkam, da hat man gesagt, jetzt hanem wir endlich das Gerät, was wirklich dieser Durchmischung und diesen Mulcheffekt erzeugt Uud alles. Paar Jahre später stand die Fräse schon wieder in der Ecke. Und bald ind die Brennnesseln wieder drüber gewachsen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also daran kann man erkennen, alles was der Landwirt macht ist keine Wissenschaft, sondern ist eine Kunst. Er muss die Wissenschaft haben, gell? Er muss etwas wissen. Aber indem er, sobald er etwas tut, muss es Kunst werden. Und dann gibt es keine Definition mehr. Da kann ich nicht mehr: so muss ich, oder: nur so. Keine Ideologie, gar nix! Beobachten und denken. Dann klappt das mit jedem Instrument, irgendwie. [01:17:55]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also diese Stoffe Bearbeitung, die steht jetzt im Sommer an und warum ist die so wichtig? Ich durchmischte organische Substanz mit mineralische Substanz während des Sommers. Und jetzt kommt es darauf an, einen Prozess in die Wege zu leiten, der nicht mehr ein lebendiger ist wie im Frühjahr durch die Pflanzen, durch die Wurzel, Ausscheidungen. Alles das. Sondern ich muss die Boden Tier Welt in ihrer Tätigkeit anregen, die Boden Tierwelt. Denn die Tiere sind etwas anderes als die Pflanzen. Die Pflanzen sind bloß lebendig. Die Tiere sind beseelt. Und dadurch ist ein Tier Tier, weil es beseelt ist und das Seelische, was die Tiere bewegen lässt, frei bewegen lässt über die Erde, was sie Laute abgeben, was, das sie durch die Sinne in die Welt kommen? Die Tiere, auch die spinnen und haben selbstverständlich Sinnesorgane. Auch die Regenwürmer haben Sinnesorgane, keine Augen, aber Tast, Organe, also alles das sind Instrumente, leibliche Instrumente, das ein seelisches sich in der Welt betätigen kann. Und ich sage immer, man kann ein Tier erst dann wirklich verstehen. Anhänglich. Sagen. Verstehen. Wenn man darauf hin schaut. Was macht es? Was tut es? Was ist eigentlich seine Lebensäußerungen oder Seelen äußerung in der Tätigkeit? Wenn ich die Tätigkeit einer Spinne anschaue oder eines Marienkäfer oder einer Schlupfwespen oder was es auch für eine unscheinbares Wesen sein Mag, dann merke ich Was sie tun, ist so unendlich Weisheit. Hol es die blanke Offenbarung der Weisheit in der Welt. Alles was die Tiere machen sehr eingeschränkt jeweils die Spinne, wenn die ihre Netze spinnen, über die über die Äcker oder in dem Gebüsch. Dieses Wunder, das Spinnennetz ist, was es auch sein möge. Es ist so durch und durch Weisheit, dass keine menschliche Technik das überhaupt nur annähernd wiederholen kann. Es ist eine, die die Tierwelt in ihrem Tun offenbart, ihr eigenes Seelisches in dem, was sie tut. Deswegen muss man auf die Tätigkeit achten, wo die Kuh immer in allen ihren Tätigkeiten im Stall, auf der Weide, wo auch immer, in allen ihren Lebensäußerungen muss man beobachten, muss man mitempfinden. Und da merkt man plötzlich, was für ein himmlisches Wesen ist zu haben. Sie erhebt da empfunden, die oben zwischen die Hörner der Göttin Hathor wurde dargestellt wie eine Kuh. Haben die Hörner die Sonnenscheibe rein gemacht, so haben sie die Göttin Hathor abgebildet als Kuh. Bei den Hindus ist sie heute noch heilig, und sie war das heilige Opfertier durch alle Zeiten. Was ist das? Was macht das Tier? Was? Was lebt da drin seelisch? Und was bringt es nach außen zur Offenbarung? Also also die Seelen Äußerungen in der Tätigkeit. Ja, das ist eigentlich nichts anderes als ein ein Beobachtungsfeld um an das Wesen dieses Tieres heran zu kommen. Und gerade im Sommer haben wir es nun zu tun, eigentlich mit der Tätigkeit der hohen Tierwelt. Die müssen wir aktivieren. Und das geschieht dadurch, dass wir jetzt in den Tisch bereiten, durch diese Mischung der organischen Rückstände und unter den vielen, vielen, vielen Tieren, Tierarten, die da tätig sind, unscheinbar und dann deutlicher in Erscheinung treten. Da steht nun das Regenwurm im Vordergrund, und zwar der Ton der klassische Form. Es gibt ja verschiedene Regenwurm Arten. Und der Ton ist derjenige, der sein sein Leben darin besteht, dass er senkrechte Röhren macht. So kerzengerade in die Tiefe, bis zu 7 Meter tief in den Böden hat man solche Regenwürmer Regenwurm Würmer gefunden. Und in diesen Röhren bewegen die sich rauf und runter. Das ist ein Boom. Und der Wurm, sobald er aus den Röhren rauskommen. Dann schlängelt er sich so auf dem Boden. Kaum ist er in Röhren drin, dann ist es ein Leib, der sich Senkrechte. Das ist der Regenwurm. Ich sah durch als Zeichen, als die Sonnenflecken stammen. Solch eine hat eine Besonderheit, weil er sich durch die Risse durch, dann durch das Erdreich innen ein Rückgrat schafft, in das er sich senkrecht hinein stellt. Und es ist immer dieser Übergang von der Horizontalen in die Senkt. Die Senkrechte bedeutet sehr viel. Im Tierreich kann ich es nicht näher ausführen, aber das nur mal vergleichen. Das Schaf mit der Kuh oder die Kuh mit dem Pferd, alles was den Kopf hebt übers Rückgrat. Da merken Sie, dass da eine viel nach außen gerichtete Intelligenz entsteht. Und sobald der Kopf ohne das Rückgrat, da merkt man, dass der Stoffwechsel Prozess viel stärker den Kopf ergreift. Und so weiter. Also wir brauchen jetzt diese Tier, diese Boden Tiere und müssen deren Tätigkeit fördern. Und jetzt ist es heiß im Sommer Juli draußen und die Regenwürmer mögen das überhaupt nicht. Sie mögen nämlich nur dreierlei Die wollen Sauerstoff atmen, die wollen Feuchtigkeit. Und die wollen Dunkelheit. Dunkelheit. Das sind die drei Kriterien für den Regenbogen und dafür repräsentativ für andere Tiere auch. Und diese Bedingungen schaffen wir mit der Schicht. Das Dunkle, das viel Sauerstoff und die Feuchtigkeit kommt, steigt hier herauf und schlägt sich auf der Unterseite dieser Schicht nieder. Nun diese Regenwürmer. Wenn es heiß ist hier unten. Und wenn dann aber da oben so eine Schicht entsteht und so, dann wandern die hoch hier hinauf und wandern jetzt horizontal hier rein und fangen an, diese organischen Rückstände aufzuarbeiten. Also sie fressen, fressen, keine frische Substanz, keine lebendige Substanz. Ich habe mir auch mal angeguckt, da beobachtet ein Regenwurm, wie er ein grünes Pflanzen platt abgeknallt, gekniffen hat, gesagt Das ist ja pervers, was du da machst. Und dann habe ich es weiter beobachtet, habe ich gesehen, so hat er gar nicht gefressen, sondern hat es eingespeichert mit seinem Schleim. Die ganze Oberfläche hast eingerollt und seine Röhre reingezogen. Und in seiner Röhre haben dann die Mikroben aus dem auf dem Schleim haben dann angefangen, dass die Pflanzen Substanz aufzuschließen. Und dann war es allerdings ein reines Menü geworden. Also der Regenwurm frisst andere Organe, also abgestorbene pflanzliche Substanz. Der wandert also hier rein und arbeitet jetzt dieses Erdreich durch. Und was macht er dabei? Ständig, was unser Regenwurm vor so ein langes Gebilde segmentiert hat. Hier vorne so eine kleine Mundöffnung und ich habe hier so einen na? Hat er so einen kleinen Magen. Eigentlich nur ein erweiterter Darm, zielsicher und durch durch die ganzen Segmente bis hinten hin. Und er hat selbstverständlich einen Blutkreislauf. Das ist also ein Warmblüter gewesen und er hat jetzt hier über und über dem Magen hat er eine kleine Drüse, und diese Drüse sondert, indem er da frisst. Also organische Rückstände, die sind immer ein bisschen sauer, alles ist sauer, was die Pflanzen hinterlassen. Und durch diese Drüse scheint er jetzt feine Calcit zu Tröpfchen Kalk, Tröpfchen ab in den Magen und neutralisiert die organische Substanz. Es ist unglaublich. Er schafft damit das Milieu für die Mikroben, die hier jetzt en masse, hier den ganzen Darm erfüllen, bis hinten hin. Da lebt der Regenwurm mit, wiederum mit den Mikroben, speziellen Mikroben in Symbiose. Das heißt, der Regenwurm der Seelen Leib, der seelische Organismus dieses Tieres ist darauf gerichtet, jetzt im Verdauungsprozess den fruchtbaren Boden schlechthin zu erzeugen, den es überhaupt gibt durch Neutralisation dessen, was er an saurer Nahrung aufgenommen hat. Es wandert hier durch mikrobiellen Abbau. Aber die Mikroben können nicht tun, was sie wollen, was sie gerne täten, sondern weil der Seele viel von ihrem Leibe ungeheure Kräfte, die seelisch wirksam werden, die ordnen diesen Prozess, dass er nicht aus dem Ruder läuft, und dann tun sie dann irgendwo ein Häufchen da absetzen und dann haben sie, dann setzt sich dieser Prozess, der Verdrängungsprozess noch im Haufen fort, und da bauen die noch weiter ab, und dann entsteht der fruchtbarste Boden, den es überhaupt gibt, den können wir gar nicht selber erzeugen. Das macht eigentlich die boden tierwelt durch die kraft ihres spezifisch seelischen hochspezialisiert, je nach boden, auch noch tierart. So und das diesen prozess müssen wir einleiten im Sommer, dass er stattfindet, dass jetzt die Reste, dass das ernte jahres verkommt verkonsumiert werden hier von den Boden Tieren. So, und das geht vom Sommer bis in den Herbst so, dass da quasi die Erde sich erneuert im Jahreslauf. Was im Frühjahr abgebaut worden ist, muss jetzt hier wieder aufgebaut werden. Wir haben hier ein Humus Aufbau während des Sommers. Und diese und diese Prozesse müssen wir eben einleiten, stärker durch diese Mulchen der Bodenbearbeitung und hoffen, dass dann wirklich die Boden Tierwelt aktiviert wird. Und ohne den Regenwurm, insbesondere den Wurm kann man eigentlich keine optimale optimale Humus Qualität optimal dasjenige erzeugen, was die Alchemisten eben die eigentliche Muttererde bezeichnet haben. So, und jetzt muss ich schleunigst kaufen und ich kann dir auch schon auf der anderen Seite auch nicht so viel wie beschrieben werden. Und jetzt erst kommen wir in Richtung Herbst. Und das ist ja auch eine ganz eigenartige Jahreszeit, die eine völlig eigene Signatur hat. Und die findet jeder, der ein bisschen darauf aufmerksam ist, der Augustin auch durch die Lande, der Spätsommer Salz und dann geht es über den September. Da merken wir ja, dass da die Stimmung in der Natur, durch die immer tiefer wird, langsam, tiefer sich, wenn in der Sonne von ihrem Höchststand die Tage schon, na ja, sie bleiben auch dann halt noch lange viel länger. Aber dann schon wird es also kürzer. Der Tage und Nächte werden ein bisschen länger und man merkt die Stimmung in der Natur, obwohl sie selben Sonnenstand gibt, im Frühjahr nur aufsteigen, so ist derselbe Zustand erreicht, absteigend von der Sonne und. Vollkommen andere Stimmung. Und das sieht man daran, dass dann plötzlich so die ersten Nebel streifen, sich über die Lage legen. Im Nebel Ruhe noch die Welt, noch träumen Wald und wie so Dichter Mörike und und dann der blaue Himmel unverstellter drüber. Das ist so die Stimmung Anfang September. Und da merkt man auch in der Natur reift noch alles, alles. Die Früchte, die alles, was nur ein Gemüsegarten sind, was alles reift, fühlen sich die Äpfel an den Bäumen werden dicker und nehmen Farbe an? Also das ist auch eine noch Vorbildwirkung, die da vom Sommer in den Herbst hineinreicht, bei den anderen doppelt und bei den Pflanzen. Denn solch ein Wettrennen, das zieht sich noch länger bis in den Herbst rein und dann geht es durch den September durch. Dieses Jahr haben wir es nicht so deutlich erlebt um die Michaeli Zeit. Da kommen diese goldenen Septembertag, die in die goldenen Oktobertag einmünden. Und dann sehen wir dieses wunderbare Phänomen, das Sie bestimmt auch schon erlebt haben den Altweibersommer. Ich bin letztes Jahr laufe ich da den Feldrand entlang und sage Ich traue, kann ich meinen Augen trauen? Der Acker war frisch bearbeitet und ein Symbol für Glanz liegt über dem ganzen Feld und guckt so nach der Sonne und die Sonne spielt es mir zu. Ich gucke dann immer von verschiedenen Seiten. Dann gehe ich hin und guck genau. Alle Spinnennetze, der ganze Acker wie über überspannen von einer bestimmten Spinnennetze, die das machen, glänzt silbrig glänzend. Das ist ein Phänomen des Herbstes, und der Herbst setzt sich fort darin, dass das die gesamte Insektenwelt erst noch mal so was macht. Legt man die Eier ab unter die Boden Krume oder in die Rinde der Bäume oder sonst irgendwo an einen versteckten Ort legt sich die Eier ab. Die Vögel ziehen nach Süden, die Schwalben sind verschwunden, man guckt nach draußen und plötzlich sind sie weg. Das heißt, die ganze Natur fängt an in einen Ruhezustand. Ich weiß nicht, wie die wurden geboren wurden. Mikroben bilden jetzt Dauer formen auf. Also nicht. Man sieht äußerlich kaum noch, will keine Insekten wirken. Ein Schmetterling kann nichts. Alles geht in eine Art Ruhezustand oder besser gesagt in einen Todes zustand über. Die Natur stirbt, die Blätter fallen von dem Baum, alle sind sie verfärbt. Nochmal die letzte Blüte im Blatt und das alles liegt plötzlich am Boden. Der Schwere folgend, nicht mehr der leichte, wo es da oben sich gebildet hat in der Luft, sondern jetzt fällt alles schwer physisch. Die herbstes. Zeit ist der Übergang in den Winter tot. Die Natur stirbt, die mikrobiellen Prozesse im Boden kommen zu Ende. Und jetzt muss man natürlich aufpassen, dass man da nicht mit stirbt als Mensch, sondern dass man der Nachwelt wirklich dann genau beobachtet, was sich da eigentlich abspielt, dass wir jetzt sozusagen den Herbst Prozess begleiten. Einerseits ist es noch mal die Ernte und andererseits ist es schon mal wieder die Herbst Bestellungen für die Winter Getreide. Aber dann kann es eine sehr späte Ernte sein oder überhaupt. Wir haben die Absicht, im nächsten Jahr Sommer eine Sommer, um oft auszusehen Hafer oder eine Sommerreifen oder eine Sommergäste. Oder wir wollen da Früchte anbauen und wir haben jetzt mal gerade eine Kündigung noch vorher ausgebracht und die müssen wir jetzt rechtzeitig umbrechen in den Winter. Wir wollen sie vielleicht nicht stehen lassen. Und dann kommt es jetzt auf einen Prozess an, den man wieder sehr genau reflektieren muss warum, wo? Worum geht es jetzt eigentlich im ausgehenden Jahr, wenn dieser äußere Todes Prozess einsetzt und da ist man heute sehr früh, auch glaubt sehr sicher geworden zu sein. Die ökonomie, die die öko betriebe, die meinen, also der fluges vom Teufel, den dürfen wir schon gar nicht mehr einsetzen. Und da gibt es also alle möglichen Ansichten, die da tun, weil man, wenn man nicht konventionell denkt. Konventionelle Landwirtschaft, dann möchte man wenigstens ökologisch denken. Biologisch und biologisch heißt, dass man sein Augenmerk auf die Mikroben Welt und was da lebt und kreucht und fleucht, darauf lenkt und dem versucht, Rechnung zu tragen. Es kommt aber eine Zeit im Herbst, wo man wirklich mal davon absehen kann. Das muss man heute ganz bewusst tun, denn man möchte ja der Natur immer irgendwie gemäß handeln, ihrem Leben gemäß. Aber es gibt eben einen Zeitpunkt im Jahreslauf, wo die Natur stirbt, wo sie tot wird, wo die Mikroben in die Dauer form übergehen. Alles andere in Eisstadion. Und da gibt es einen Moment, wo wir eigentlich die Aufgabe haben und jeder muss ich mir diesen Prozess ganz neu auseinandersetzen, wo wir die wo den Boden kartieren müssen, wo wir alles zerstören, was so wunderbar im Jahreslauf sich aufgebaut hat. Einzigartig. Die Schichtungen im Boden, alles organisch sind genauestens austariert. Und jetzt kommen wir, da hören wir ein Instrument und dann schmeißen wir das Ganze völlig koordinieren. Und dieses Instrument nennen wir den Pflug. Und man hat heute ein sehr starke Tendenz, berechtigterweise solchen Unsinn, der sonst gemacht wird, dass man sagt ohne Pflügen, pflügen ist so eine Sache. Und wenn man aber da mal ein Gesichtspunkt einnimmt im Herbst, im Spätherbst, ist die Natur zu Ende. Da ist, was zu Ende gekommen, ist, ganz physisch geworden. Und dann tritt ein in den Winter. Und da sollen die Prozesse stattfinden, die jetzt im Winter stattfinden sollen Kristallisation. Da muss ich sozusagen erst mal das ganze Jahr besiedeln, indem ich es korrigiere. Und wenn dann es in den Winter geht, dann kann sich aus diesem Chaos sozusagen eine neue Ordnung im nächsten Jahr aufbauen. Ich kann das nicht einfach nur so von Jahr zu Jahr immer so weiterwurschteln, sondern da ist, da ist wirklich ein Unterbruch im Winter und den muss ich einleiten, nicht jedes Jahr im Rahmen der Fruchtfolge oder wie es meine Intuition mir ergibt, zu einer Zeit der Jahre, dass ich einmal doch intensiv versuche, mal diese Kolonisierung des Bodens einzuleiten, einzuleiten, dass ich durch die Kräfte des Winters wieder ein neuer Boden aufbauen kann. Und der klassische Pflug? Was macht er denn alles eigentlich anders? Wenn hier der Boden ist, das Erdreich, dann pflügt er ja in dieser Weise den Boden in eine solche Furche. Er legt den Hunger um und das große Problem heutzutage ist, dass unsere Flügel nichts mehr taugen. Die Flügel, Füße breit. Und natürlich auch viel zu tief. Aber das Verhältnis von Tiefe und Breite stimmt auch nicht mehr. Ich versetze den Acker dann schon mit einem Fluch voran um 40 50 Zentimeter von rechts nach links. Im Ganzen. Was das für eine Energie ist, die ich da brauche. Sondern es kommt darauf an, dass man möglichst schmal fühlt. Es hat es viel Pferdefleisch gegeben, ideal gemacht, schmal fühlt und nicht zu tief. 16 17 Zentimeter, 15 bis 18 Zentimeter optimale Tiefe, würde ich sagen. Und dann kann jetzt sozusagen der Frost Angriff während des Winters hier eingreifen. Und dann? Es geht nicht mehr um biologische Prozesse, sondern es geht darum, dass man die Erde kultiviert und das heißt fruchtbare Böden. Der Meister Frost muss hier eingreifen und muss einfach mal den Boden vorerst rot machen. Er muss, da wird in der Realität durchgearbeitet werden, dass das nicht die Organe des Bodens. Das muss man nur mal versuchen zu denken. Ich weiß, dass ich in ein Fettnäpfchen tritt. In vieler Hinsicht ja. Aber es wird heute. Es werden so maßlose Fehler in der Bodenbearbeitung gemacht und man muss nur mal bedenken, der ganzen Prozess durch das Jahr hindurch und werden das erste geht es um die Aktivierung der organischen Prozesse im Frühjahr, Herbst, Sommer, Abbau, Aufbau und dann kommt es zu Ende. Und jetzt kann ich auch mal nicht mehr den Humus bearbeiten oder die organischen Prozesse, sondern die mineralischen Prozesse, nämlich die toten Prozesse. Also es geht. Und beim Pflügen geht es nicht um das Ich Rücksicht nehmen auf den Humus, sondern ich nehme Rücksicht auf den Ton. Es ist ein Ton pflügen. So haben wir das auch früher genannt. Wir pflügen den Ton, um ihn zu exponieren, den kosmischen Kräften des Umkreises, den Kristall bildenden Kräften an also Sie sehen ja, wir müssen zu Ende kommen. Sie sehen Bodenfruchtbarkeit. Wenn ich das ernst nehme, diesen Begriff, dann muss ich erst mal beobachten lernen, und dann muss ich meine Beobachtungen selber selbstständig denkerische arbeiten. Ich kann nicht irgendeiner Richtlinie folgen, die von außen vorgegeben ist. Ich kann nicht Ideologien folgen. Ich kann nicht irgendwelchen wissenschaftlichen Ergebnissen folgen, die einmal an einem Punkt irgendwo mal gemacht worden sind. Statistisch verrechnet, das ist irreführend ist alle irreführen, sondern es ist die Aufgabe des Menschen, sich hinein zu stellen in den ganzen Jahreslauf, den von Anfang bis Ende arbeitend. Wohlgemerkt nicht denken, sondern tätig sein, durchlebt und durchleben, sich Gedanken machen, was jetzt eigentlich das Adäquate ist. Welche Maßnahmen will ich steuern, in diesen unendlich subtilen Prozess eingreifen? Und dann kommt der Herbst und dann kann ich mal wirklich massiv tiefer greifen. Also in diesem Sinne, wie ich es gesagt habe. Und dann kann sich aus dieser Kolonisierung ein neuer Boden Aufbau im nächsten Jahr aufbauen. Kein Jahr ist gleich dem anderen. Jedes Jahr ist neu und jedes Jahr muss ich sozusagen die Initialzündung geben, dass es auch neu werden kann. Und nicht ein immer gleichmäßig fortlaufender, ablaufender Prozess. Sondern dass wir die Aufgabe haben, als Landwirt sozusagen den Boden im Hinblick auf die Bodenfruchtbarkeit zu erziehen. Wie man ein Kind erzieht, das in die Schule geht und lesen und schreiben lernt. So müssen wir einen Keim haften Zustand, der im Boden entsteht, in der Hand um müssen wir schrittweise durch das Jahr hindurch erzieherisch so begleiten, dass dadurch dann das Phänomen der Bodenfruchtbarkeit sich realisiert. Bodenfruchtbarkeit kann ich nie im Jahr herstellen, vielleicht auch nur schwarze Erde bis zum nächsten Jahr in der Ukraine oder so, wo die Natur einfach so begabt ist, dass sie ohne großes Zutun einfach tolle Erträge bringt. Sondern wir müssen die Natur Begabungen. Das ist ein Begriff, den muss man sich mal versuchen in die Ohren zu schreiben, dass der Boden selber begabt ist. Jeder Standort ist in bestimmtem Sinne begabt. Und meine Aufgabe als Landwirt ist es, diese Begabungen zu fördern, so zu erziehen, dass der Boden sozusagen lesen und schreiben lernt. Also das heißt, er liest am Kosmos ab, was eigentlich ihm zuträglich ist, und er schreibt sich das dann selber ein in dem, was man dann die Bodenfruchtbarkeit nennen kann. Also in diesem Sinne müssen wir versuchen, als Landwirte immer mehr zu lernen. Wir sind in einem Lernprozess, wir sind nie zu Ende. Wir glauben, wenn er gute Ernte eingebracht hat, wird sie der Klasse erreicht. Die haben wir nicht erreicht, sondern es geht auch gar nicht nur darum, um gesunde Nahrungsmittel zu erzeugen. Es ist auch ein Irrtum, das ist ein Nebeneffekt unserer Arbeit, sondern ein ebenso großer Effekt muss sein, die Boden entwicklung über die Jahre hinweg erzieherisch so auf die Bühne und auf die Erde zu wirken, dass Generationen in alle Zukunft weiterhin an dieser Bodenfruchtbarkeit anknüpfen können. Es geht darum, dass man. Es geht darum, dass so wie wir als Menschen dadurch Menschen sind, dass wir ein Bewusstsein haben, dass wir uns entwickeln können. Dass wir nicht derselbe sein müssen, der wir gestern waren, sondern dass wir heute durch eigene innere Willens, Aktivität, durch eigenes Denken und Fühlen uns entwickeln können. Immer weiter. Der Mensch ist ein sich entwickelndes Wesen. Er trägt den Entwicklungs gedanken als die größte voraus. Ich möchte sagen. Die größten chancen. In sich. Er will ja immer. Weiter. Und das kann die natur nicht. Die natur hat den entwicklungs gedanke nicht in sich mehr, sondern eher die. Sie hat auch, dass der mensch durch sein tun oder seine tätigkeit den entwicklungs gedanken in der natur veranlagt hineinträgt, sich selber durch seine arbeit erweitert, sein ganzes menschsein erweitert, will in das äußere Natur und dadurch die Natur erzieht, darauf wartet Mensch, Boden, Tier und Pflanze, die ganze Schöpfung. Insofern haben wir wirklich eine ungeheure Vision. Das hat ja Novalis in die Worte mal ausgedrückt Der Mensch, die Menschheit ist auf einer Mission. Zur Bildung der Erde sind wir berufen zur Bildung, so wir uns bilden wollen als Mensch, so müssen wir die Erde bilden. Und das ist die eigentliche, zentrale Aufgabe des biologischen Anbau. Darauf müssen wir hin streben. Und wir wissen ganz genau Das ist keine Methode, die man einfach anwendet, sondern es ist eine Methode. Bestenfalls, dass wir uns selber in unser Denken, Fühlen und Wollen so erziehen und so schulen, dass wir in der Lage sind, der Natur etwas zu geben, was sie selber nicht hat. Was wir hier erst durch unser Menschsein einpflanzen können, das ist nun ein Streben des biologischen Landbau, dem wir noch lange nicht nachkommen können, weil wir noch nicht fähig genug sind. Aber das ist eine Perspektive in die Zukunft. Und das wunderschöne Landbaus ist, dass man, wenn man sich ein Bewusstsein dieser Tatsache verschafft, dann fragt man sich, warum nicht jeder Mensch Landwirt wird. Vielen Dank.&lt;br /&gt;
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== Themenbezogene Leseanregungen ==&lt;br /&gt;
Novalis&#039; Werk &amp;quot;Die Lehrlinge zu Sais&amp;quot; (1802). Novalis, eigentlich Georg Philipp Friedrich Freiherr von Hardenberg, war ein deutscher Dichter, Schriftsteller und Philosoph der Frühromantik. In diesem Zitat betont Novalis die Verantwortung des Menschen für die Erde und für sich selbst. Die &amp;quot;Mission&amp;quot; der Menschheit ist es, sich selbst zu bilden und im gleichen Zuge die Erde zu formen. Das bedeutet, dass der Mensch nicht nur für seine eigene Entwicklung verantwortlich ist, sondern auch für die Gestaltung der Umwelt. Dies impliziert eine untrennbare Verbindung zwischen Mensch und Natur, die für die Frühromantik typisch ist. Novalis fordert hier, dass die Menschheit sich ihrer Rolle als Gestalter bewusst sein und entsprechend handeln sollte. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Video]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortrag]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Chrifri</name></author>
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		<id>https://biodyn.wiki/index.php?title=Bodenfruchtbarkeit_und_Ern%C3%A4hrungsdynamik_-_Vortrag_von_Manfred_Klett_am_12._November_2017&amp;diff=4085</id>
		<title>Bodenfruchtbarkeit und Ernährungsdynamik - Vortrag von Manfred Klett am 12. November 2017</title>
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		<updated>2024-03-01T19:31:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Chrifri: /* Begrüßung und Einführung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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====Filmdoku====&lt;br /&gt;
[[Datei:Dr. Manfred Klett biodynamische Landwirtschaft Vortrag Bodenfruchtbarkeit 12. November 2017.jpg|450px|center|link=https://www.youtube.com/watch?v=v6WLKhCfABA]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- Manfred Klett -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Dieser Vortrag befindet sich in der Bearbeitung und er ist noch nicht &amp;quot;reif&amp;quot;. Gerne kannst du hier [[MitTun bei biodyn.wiki|mitTun]]: Korrektur, Überschriften und Absätze. Stand 29. Februar 2024&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begrüßung und Einführung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einführung Uwe Neukamm ===&lt;br /&gt;
Ich freue mich sehr, dass ich euch heute alle hier so begrüßen darf. Seid gegrüßt! Es ist schön. Wir sind heute viele. Auch neue Gesichter, Junge. Freut mich sehr!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Thema heut, ich soll in das Thema einführen, das Thema ist etwas sperrig, das muss man ablesen: Bodenfruchtbarkeit und Ernährungsdynamik. Das ist genau das Spannungsfeld, in dem ich jetzt als Landwirt eingebunden bin. Auf der einen Seite muss ich dafür Sorge tragen, dass der Boden fruchtbarer wird und auf der anderen Seite will ich dafür Sorge tragen, dass die Produkte, die ich produziere, zum Wohle aller sind und zu einer gesunden Ernährung beitragen. Deswegen ist es genau das Spannungsfeld, das ich so empfinde und ich stehe da als Bauer genau dazwischen. Und früher war das ganz einfach. Da hatte ich die Formel oder auch andere, wenn man einen gesunden Boden hat, dann erzeugt man gesunde Nahrungsmittel. Und wenn man genauer hinguckt und wir befinden uns in einer Zeit, wo man immer ein bisschen genauer hinguckt und sagt auch wir wollen eine Bewusstseinsseele entwickeln. Wenn man da genauer hinguckt und das verstehen will, dann merkt man, dass sowohl Gesundheit und Ernährung als auch Bodenfruchtbarkeit nichts Festes ist, sondern dass das dynamische Systeme, vielleicht was Lebendiges ist und daraus stellen sich dann viele Fragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es ist nicht mehr so, dass man sagt: Ich mach das und dann kommt ein guter Boden raus und eine Bodenfruchtbarkeit und die Bodenfruchtbarkeit äußert sich in möglichst viel Gesundheit beim Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da stellen sich für mich zum Beispiel schon die Frage, dass das, was vor 20 Jahren oder vor zehn Jahren für mich gesund war, mich zu ernähren, heute vielleicht gar nicht mehr so ist. Das, was wir vor 20 Jahren, was mich genährt hat, macht mich heute nur fett. Das, was ich vor 20 Jahren auf dem Acker gemacht habe, funktioniert heute nimmer. Und ist denn überhaupt die Bodenfruchtbarkeit, die ich anstrebe, vielleicht eine ganz andere, als ich eigentlich produziere, oder umgekehrt, was ist zum Beispiel eine spezielle biologisch dynamische Bodenfruchtbarkeit? Ist das eine Fruchtbarkeit, die sich auch äußert in Qualität, oder heißt für mich Bodenfruchtbarkeit, dass einfach möglichst viel wachsen soll? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese beiden Dinge werden wir heute zusammenbringen und ich freue mich sehr, dass die Meike Ehrlichmann da ist und uns da einen ganzen interessanten Ansatz vorstellen wird, ich glaube, der wird uns alle weiterbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazwischen, nach dem Mittagessen und vor dem Kaffeetrinken, das wird relativ eng zusammenliegen, wird uns der Wolfgang Krämer seinen interessanten Hof vorstellen. Wenn die uns ihren Hof vorstellen, das wird bestimmt auch ganz spannend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ganz besonders freue ich mich, dass heute zu uns gekommen ist, jemand, den man vielleicht wie keinen anderen mit dem Thema Bodenfruchtbarkeit und biologisch dynamische Bodenfruchtbarkeit zusammenbringt, den, ich denk, die meisten von uns auch durch seine Lieder ein bisserl kennen, als auch als Gründer vom Dottenfelderhof. Und ich freue mich sehr, dass es uns heute gelungen ist, ihn noch einmal einzuladen. Er hat eigentlich gesagt, er macht so was nicht mehr und ich freue mich sehr, dass er es dann doch gemacht hat. Manfred Klett!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vortrag Manfred Klett ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Begrüßung Manfred Klett ===&lt;br /&gt;
Verehrte liebe Gäste, liebe Freunde aus der hiesigen bayerischen Vereinigung für biologische dynamische Wirtschaftsweise und auch diejenigen, die hier in Nürnberg ja auch aktiv sind auf diesem Felde.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich frage zunächst einmal, ob ich frei hier so sprechen kann, ob sie mich hören, ganz hinten. Ich bin nicht so erfreut über ein Mikrofon, und so versuche ich so deutlich und laut zu sprechen, dass jeder von ihnen mich vielleicht doch verstehen kann. Und wenn nicht, dann bitte ich einfach mal die Hand zu heben, denn ab und zu, wenn man dann im Sprechen ist, kann die Stimme mal ein bisschen absinken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bedanke mich vielmals für die Einladung hier zu dieser Tagung in Nürnberg zu diesem Thema. Und diese beiden Themata hängen ja sehr eng zusammen Bodenfruchtbarkeit und Ernährungsdynamik, ist ja evident, das wurde ja auch gerade angesprochen. Und meine Aufgabe wird es nun sein, zur Frage der Bodenfruchtbarkeit etwas beizutragen. Und das ist ein so unerschöpfliches Thema, dass man Schwierigkeiten hat, es überhaupt irgendwie zu umgreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einführung Bodenfruchbarkeit ===&lt;br /&gt;
Und es ist ja auch dieser Begriff heute, Bodenfruchtbarkeit, im allgemeinen Bewusstsein, ich spreche jetzt vom wissenschaftlichen Bewusstsein an den Hochschulen, an den Universitäten oder wo auch immer, so in den akademischen Kreisen, dieser Begriff nicht mehr aktuell. Man hat ihn ad acta gelegt, mehr oder weniger, weil er nicht definierbar ist. Der ist so umfassend, dass man ihn einfach in dem Sinne nicht in eng begrenzten quantitativen Begriffen erfassen kann. Und deshalb hat man ihn ersetzt mehr durch den Begriff der Ertragsleistung der Böden. Was bringen die Böden, was ist deren Hervorbringungskraft? Und die kann man messen! Die kann man messen und zählen und wägen. Man kann es quantitativ erfassen in Erträgen. Aber ist das noch Bodenfruchtbarkeit? Denn ich kann ja diese Erträge auf andere Weise erzielen, indem ich da auf dem Boden ständig von außen was drauf schmeiße, was man dann Dünger nennt und dadurch und sonstige Fremdmittel, die man einsetzt, Betriebsmittel, damit kann man ja auch hohe Erträge erzielen. Man hat den Begriff der Bodenfruchtbarkeit langsam hinter sich gelassen, um einen Begriff zu wählen, dem man eben tatsächlich wiegen und messen und zählen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und damit hat man eigentlich den Boden aus den Augen verloren, in gewissem Sinne. Und gerade in biologisch-dynamischen Zusammenhängen müssen wir ja jetzt versuchen, diesen zentralen Begriff, also die Belebung der Erde selber, das ist ein Prozess, der sozusagen so umfassend ist, wie das menschliche Leben selbst, das Leben der Erde! Wie man den sozusagen so in Worte bringen kann oder jedenfalls mal in Bildern umschreiben kann, dass man einen neuen Zugriff zu diesem zentralen Begriff des lebendigen Bodens finden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun ist es so, dass man heute ja in den Wissenschaften, ich spreche jetzt von den Landwirtschaftswissenschaften, da gibt es ja das Gebiet der Bodenkunde, also die eigentlich die Aufgabe hätte, gerade mit diesen Fragen so umzugehen, dass es auch umsetzbar wäre in der Praxis. Und das ist aber keineswegs der Fall, oder nicht generell der Fall, weil man eben nur durch Quantifizieren, nur durch diese, nur das, was wirklich messbar ist, irgendwie zu Aussagen kommt. Die qualitative, die Wesenseite, die bleibt völlig außer Betracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun hat man in der Bodenkunde doch ein Gebiet, wo man einigermaßen an den Phänomenen sich entlang gehangelt hat durch die Jahrzehnte und das ist das Gebiet der Bodentypologie. Das heißt, dass jeder Standort, wenn man auf einen Betrieb irgendwo hinkommt, dann findet man eben ganz bestimmte Böden, die durch, lange, lange, lange Zeiten hindurch, 10.000 Jahre rechnet man heute, also seit den letzten Eiszeiten, sich allmählich entwickelt haben. Und das kann man phänomenal ganz, ganz gut begleiten, kann man beobachten, kann man anschauen, auf jedem Betrieb gräbt man ein tiefes Loch und dann ist da ein bestimmtes Profil und daraus kann man schon sehr viel ablesen. Das ist eine Langzeitentwicklung. Und die finden wir vor. Das ist Ergebnis von ewigen Zeiten, kann man sagen. Und in diesem Zusammenhang greifen wir jetzt als Landwirte und Gärtner ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da kann man mit solchen Begriffen wie, also ich spreche jetzt mal zu Praktikern: Da gibt es also den Begriff der Rendzina, hier im Jura, sehr verbreitet. Oder es gibt die Parabraunerde oder die Braunerde oder Podzol. Das sind alles wunderschöne Worte, hinter denen aber doch bestimmte Phänomene stehen, die für den Praktiker durchaus aussagekräftig sind. Und aber am Ende kann man dann doch recht herzlich wenig damit anfangen. Es ist immer gut zu wissen, man soll Kenntnis davon haben. Sondern für den praktizierenden Landwirt, den Gärtner, ist es auch notwendig, sozusagen die Bodenfruchtbarkeit oder das, was die Böden fruchtbar macht, mal zu verfolgen im Jahreslauf. Denn in den greift man ja immer ein, in den Jahreslauf, also die vier Jahreszeiten und greift ein durch die Bodenbearbeitung, durch die Fruchtfolge, durch die Düngung. Das sind die &#039;&#039;&#039;drei Säulen des Ackerbaus&#039;&#039;&#039; seit eh und je gewesen. Und greift ein verschieden, ob man jetzt im Winter sich befindet oder im Frühjahr oder im Sommer oder im Herbst. Und steuert dadurch, durch den menschlichen Geist, durch die Einsichten, die man als Mensch hat, die man sich erarbeiten muss. Und man kommt da nie an ein Ende. Nie. Man ist immer auf dem Wege, dass man versucht, das so gut wie möglich zu machen, dass man diese von Natur veranlagten Prozesse im Jahreslauf sachgemäß steuert. So, dass ich dadurch das Ergebnis dann nennen kann, die Bodenfruchtbarkeit, wenn sie sich auch nicht immer nach außen, direkt, immer darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss es geistig erstmal in sich produzieren. Man muss den Begriff geistig in sich überhaupt erst etablieren, um dann sein Beobachtungsvermögen so zu erweitern, dass man die Dinge dann auch in einem höheren Sinne erkennt. Nicht nur an der Ertragsbildung. Nicht nur das da ein schöner Humusgehalt ist oder irgend sowas. Das sind alles äußerliche Dinge. Sondern dass man innerlich als Mensch erkenntnismäßig in sein Denken fühlen und dann schließlich auch in seinem Wollen so in der Sache drin steht, dass man die Sicherheit nicht nur durch die äußere Erscheinung des Bodens, sondern innerlich in sich aufbaut. Eine innere Sicherheit gewinnen für sein Tun. Die Bodenfruchtbarkeit lebt in allererster Linie erst in unserem Erkenntnisleben und dann können wir draußen anschauen, ob es auch wirklich sich spiegelt in der Welt da draußen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun, daran können Sie vielleicht erkennen, dass es ein lebenslanges Ringen und Bemühen ist, wenn man sich dieser diesem Geheimnis der Bodenfruchtbarkeit, man könnte es parallelisieren mit der menschlichen Einsichtsfähigkeit. Auf der Menschenstufe ist es die menschliche Erkenntnis, die sich spiegelt dann in irgendwelchen Produktionen des Geistes, in der Literatur und den Künsten, in der Musik. So ist da unten auf der Erde ist die Bodenfruchtbarkeit ebenso ein Ausdruck eines umfassenden Geschehens, die man eben vergleichen kann mit dem menschlichen, künstlerischen, wissenschaftlichen Erfassen der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun möchte ich also versuchen, einmal einen Gang durch das Jahr zu machen, einen landwirtschaftlich gärtnerischen Gang durch das Jahr und zu sehen, wie da die Bodenfruchtbarkeit ständige Metamorphosen durchläuft. Es geht immer um die Bodenfruchtbarkeit. Und dennoch stellt sie sich jedes Mal ganz anders dar, im Verlaufe eines Jahres. Und bevor ich nun da mal den Gang durch das Jahr mache, wollte ich noch einmal eine grundsätzliche Bemerkung machen zum Boden selbst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Boden als Organ ===&lt;br /&gt;
Der Boden ist ja auch ein Organ, wo man gar nicht so recht weiß, wo fängt das an, wo hört es auf, oder wo ist er überhaupt? Es ist eine hauchdünne Haut über die Erde. Endlose Tiefen setzen sich nach unten fort. Endliche Höhen erweitern den Boden nach oben die Atmosphäre und bis in den Sternenhimmel. Wo ist eigentlich der Boden? Das ist die Begegnung von Kosmos und Erde. Da durchdringt sich etwas. Da durchdringen sich die Wirkungen der Planeten, die Wirkungen der Sonne, das Zentralgestirn des planetarischen Kosmos. Der ganze umfassende Fixsternhimmel ist an dem ganzen Geschehen beteiligt. Das durchdringt sich jetzt mit den Kräften der Erde von unten. Und nicht nur, was gerade im Boden da einem vor die Augen fällt, sondern aus den Tiefen der Erde strahlt es herauf und das begegnet sich. Und diese Durchdringungszone ist hauchdünn, eine dünne Haut, und diese dünne Haut hat aber einen ganz bestimmten Aufbau. Und wenigstens möchte ich das nur kurz charakterisieren. Man, es bedürfte einer viel umfänglicheren Ausführung, aber mal sozusagen auf den Punkt zu bringen, auf eine Art Formel zu bringen. Es ist so, wenn Sie ein Loch in die Erde graben, auf Ihrem Betrieb oder im Garten, also sagen wir mal einen Meter tief, zwei Meter tief oder so, je nachdem, wie der Boden beschaffen ist. Dann werden Sie feststellen, dass eine ganz bestimmte anschaubare Gliederung ihnen vor Augen tritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie haben einen schwärzlich gefärbten oder sagen wir mal dunkel gefärbten Oberboden. Das nennt man den humosen Horizont, wo also verstärkt also Humusprozesse stattfinden. Die können auch tiefer reichen, dann bis 30 bis 40 Zentimeter vielleicht, wenn man Glück hat. Und darunter kommt dann eine andere Zone, auf die komme ich gleich. Und dann noch tiefer, stößt man plötzlich auf, sagen wir mal Stein oder jedenfalls auf unverwitterte Erde und das eigentlich Kristalline oder kristallin unverwitterten Boden. Und zwischen dem Humushorizont und dem unverwitterten Boden. Da ist nochmal eben diese mittlere Schicht, und das ist die Schicht der Vertonungen. Nicht dass das Musik ist, das ist auch Musik, nur ein Stockwerk tiefer. Die Tonbildung, dass das durch die Verwitterung entsteht der Bodenton. Tonmineralien entstehen da. Und die haben auch wieder einen ganz wunderbaren Aufbau, da könnte man lange drüber reden. Jedenfalls ist diese mittlere Schicht diejenige, die eigentlich neben dem Humus der wirkliche Fruchtbarkeitsträger des Bodens ist. Es ist eigentlich das Herz des Bodens, das schlagende Herz, das ist nicht der Humus, sondern der Ton. Das ließe sich länger ausführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mensch und Boden ===&lt;br /&gt;
Das lässt sich vergleichen mit dem Menschen. Denn auch der Mensch, der hat ja sozusagen eine Zone in seinem ganzen Körperaufbau, wo man sagen kann, ja da ist eigentlich alles noch gerade in Verwitterung, da ist ein Fortlaufen in einem Verwitterungsprozess, in dem wir nämlich gedanken bilden, da stirbt etwas lebendiges in uns ab, im Nerven-Sinnes-System und dadurch können wir sozusagen überhaupt miteinander kommunizieren, über die Sprache und über unsere Gedanken. Und diese Zone, die dem Haupt des Menschen, dem Kopf des Menschen entspricht, im Nerven-Sinnes-System, das ist eigentlich das Gestein im Untergrund. Das ist genauso tot, wie unser Gehirn tot ist, wie unsere Nerven tot sind. Genau so tot ist es da unten, anorganisch, vollkommen, physisch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Gegenpol ist dann im Vergleich zum Menschen, wenn man es heruntergeht, von dem Haupt unter das Zwerchfell. Da dehnt sich ein ganz anderer Mensch aus, der ganz Unbewusste, wo organische Prozesse stattfinden, Auf- und Umbau und ein ständiges Hin und Her, ein Stoffwechsel eben, der in Verbindung steht auch mit dem Blut, wo ständiger Aufbau stattfindet aus den Verdauungsvorgängen heraus, wo auch die Blutbildung hauptsächlich in den Röhrenknochen stattfindet. Alles das. Und diese Prozesse, Stoffwechselprozesse, die finden sich im Boden oben in der obersten Schicht, eben in jener Humuszone. Da findet ständig durch die organischen Rückstände, die jedes Jahr herunter sinken, jetzt im Herbst, und die dann allmählich verdaut werden im Boden und dann sich Umformen in Humus. Alles das, das findet im Oberboden statt. Und dazwischen ist diese Tonszone. Und die entspricht dem, was beim Menschen Herz und Lunge waren. Das ist die rhythmische Zone, wo wir ständig im Rhythmus uns erleben als Mensch, ja, wo wir uns eigentlich als Mensch erleben in diesem mittleren Menschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist im Boden nicht der obere Boden, wo wir immer sagen, die Fruchtbarkeit, das ist der Stoffwechselpol, sondern es ist diese mittlere Zone, die da ständig, ich möchte sagen, quillt und schrumpft. &#039;&#039;&#039;Der Ton quillt und schrumpft, der atmet förmlich und im Jahreslauf&#039;&#039;&#039;. Also wir haben es eigentlich, wenn wir mit dem Boden umgehen, haben wir es eigentlich mit einem auf dem Kopfe stehenden Menschen zu tun, en miniature. Das kann man fortgesetzt denken in die Tiefen der Erde, das kann man fortgesetzt denken bis in die Höhen des Kosmos. Aber diese hauchdünne Haut, die zeigt eben eine Gliederung, eine Dreigliederung von Kopf und Stoffwechsel und einer rhythmischen Mitte. Mit der haben wir es zu tun. Und die gilt es immer im Blick zu haben, wenn man von Bodenfruchtbarkeit spricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Boden im Jahreslauf ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bodenprozesse im Winter ====&lt;br /&gt;
So, und wenn wir jetzt von da ausgehend mal jetzt den Blick lenken auf unseren Jahreslauf und jetzt auf diese Zeit im Jahre wir stehen jetzt am Anfang des Winters, im November, da fängt es so richtig an, wenn wir da rausgehen aufs Feld und gucken mal unseren Boden oben an, da merken wir, dass der dunkler ist, als er vorher war, als er noch im Oktober oder im September war, dass er plötzlich dunkel geworden ist. Man muss das mal einfach beobachten, man muss mal seinen Blick darauf lenken, damit wird man bemerken, der Boden wird dunkler, während der Winterzeit, wie die Atmosphäre, wie alles um uns herum dunkel wird, so auch der Boden. Das hängt damit zusammen, dass der Boden sich im Winter mit Wasser sättigt und die Luft aus dem Bodenporen verdrängt wird und ebenso die Wärme verdrängt wird. Und das wir da vor einem Urphänomen des Winters stehen, dass nämlich der Boden wirklich anorganisch-physisch groß wird. Er ist wirklich dann im Winter so tot, wie das Gehirn im Menschen eben dem Tod näher ist als dem Leben. Und immer dann, wenn etwas stirbt, ist der Keim zu etwas Höherem geboren. Und so ist es auch im Boden während der Winterzeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also zunächst einmal merken wir, der Boden ist dunkel. Durch die Wassersättigung. Und das weist darauf hin, dass die vier Elemente von Erde, Wasser, Luft und Wärme, die immer zusammenspielen, uns dann richtig einen fruchtbaren Boden erzeugen, wenn sie sich alle schön durchdringen, im Jahreslauf. Aber im Winter sondern sie sich voneinander. Dann ist das Erdige erdiger als es ist, das Wasser relativ isoliert im Boden, füllt alle Poren auf, die Luft hat sich aus der Erde herausgezogen, es wird wird bitterkalt, die Wärme zieht sich aus der Luft heraus und auch die Wärme ist dann sozusagen sonstwo. Also alle vier Elemente beginnen sich während der Winterzeit voneinander zu lösen und zu separieren und das ist die Ursache dafür, dass etwas stirbt, dass etwas tot wird. Denn im lebendigen Organismus ist alles wunderbar durchdrungen. Diese drei Sphären durchdringen sich ständig, und das ist zunächst einmal die Situation in der Erde. Die Erde wird äußerlich ganz tot. Innerlich aber nicht. Da kommen wir gleich noch mal drauf zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun können wir, beschreibe ich mal zwei Bilder der Bodenprozesse, wie sie sich im Winter in der Erde abspielen. Da ist der eine Prozess der, dass die, dass es ja äußerlich kalt wird. Nehmen Sie mal so einen Januar, wo dann so eine frostige Luft um einen herum ist, man steht draußen auf dem Acker, möglichst auch mal eine Nacht, sieht den gesternten Himmel über einen und dann unter einem ist der Boden gefroren. Man stelle sich mal raus auf den Acker und stehe dann einfach mal in vollkommener Ruhe und lässt das mal auf sich wirken. Dann merkt man, dass da etwas wirksam ist, was man gar nicht fassen kann. Aber was doch real ist, was wirksam ist, was in die Erde eingreift und was da wirksam ist, das kann man beschreiben mit dem &#039;&#039;&#039;Prozess der Kristallbildung&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Kristallbildungsprozess =====&lt;br /&gt;
Nicht nur, dass der Schnee vom Himmel fällt, in wunderschöne Kriställchen, alle &#039;&#039;&#039;hexagonal&#039;&#039;&#039;, auch so blättchenartig wie der Glimmer, wie die Tonmineralien, alle hexagonal kristallisiert, fallen da vom Himmel, sondern der ganze Boden beginnt eben durchforstet zu werden. &#039;&#039;&#039;Der Meister Frost besucht uns während der Winterzei&#039;&#039;&#039;t. Den brauchen wir. Jeder Landwirt weiß, das ist von Alters her so, dass man gesagt hat je intensiver der Winter eingreift mit seiner &#039;&#039;&#039;Kältewirksamkeit&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Frostbildung&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Kristallbildung&#039;&#039;&#039;, desto sicherer ist die Ernte im Sommer, desto qualitativ hochwertiger ist die Ernte im Sommer. Denn was da wirksam ist, dass da plötzlich die ganze Natur eigentlich ein Kristall werden will, es ist ja nicht nur das Wasser, was kristallisiert, sondern die ganze Gesteinswelt will noch mehr Kristall werden, als sie schon ist. Sie will noch mehr Ordnung, denn &#039;&#039;&#039;Kristallbildung heißt geometrische Ordnung par excellence&#039;&#039;&#039;. Also so was von Ordnung, wie die kristallisierte Gesteinswelt kann man sich in der Welt überhaupt nicht vorstellen. Und diese Ordnung verschwindet gegen den Sommer, aber während des Winters muss sie sich regenerieren. Das heißt, es sind Kräfte wirksam in der Kristallbildung während der Winterzeit, die ihren Ursprung haben nicht auf der Erde, sondern die ihren Ursprung haben in dem fernsten Kosmos. Im gestirnten Himmel. Fixsternhimmel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Griechen haben- die Griechen, die ja ein bisschen anders gedacht haben als wir Heutigen, die haben den &#039;&#039;&#039;Kristallhimmel&#039;&#039;&#039; genannt. Dass weist darauf hin! Die hatten doch eine Ahnung davon, dass der eigentliche Ursprung im Tierkreis insbesondere aber nicht nur rund um die &#039;&#039;&#039;Sphäre des Fixsternhimmels&#039;&#039;&#039;, strahlt außerhalb von Raum und Zeit, strahlt herein in die Erde und &#039;&#039;&#039;strahlt Formkräfte, kristallbildende Kräfte in die Erde&#039;&#039;&#039;. Formbildungskräfte. Und die brauchen wir so dringend in der Landwirtschaft für die gesamte Entwicklung der Bodenfruchtbarkeit. Formkräfte!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles was sich im folgenden Jahr, im Frühjahr bis in den Sommer hinein, dann an Pflanzenwachstum und so weiter da entwickeln, dass muss sich Durchformen&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039;&#039; Und der &#039;&#039;&#039;Winter sammelt die Formkräfte der Erde&#039;&#039;&#039;. Und die wirken dann fort, wirken dann durch das ganze Jahr hindurch. Und die werden insbesondere von den &#039;&#039;&#039;Tonmineralien&#039;&#039;&#039; aufgenommen. Die Tonmineralien im Boden, diese mittlere Zone, dieser &#039;&#039;&#039;Herzenszone im Boden, das ist diejenige, die diese Formkräfte bewahrt, konserviert für das ganze Jahr&#039;&#039;&#039;. Es ist ein unendlich geheimnisvoller Prozess, aber dazu braucht man Frost, dazu braucht man Kälte, dazu braucht man dieses trennende Elemente voneinander. Dazu braucht man diese Todesprozesse im Boden. Und dann wirken da Formkräfte herein, die dann für das ganze Jahr von größter Bedeutung sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun wird es einem ja vor Augen geführt, wenn wir auf das &#039;&#039;&#039;kristallisierende Wasser&#039;&#039;&#039; hinschauen. Das ist ja auch ein unendliches Geheimnis. Also zunächst einmal das, dass da aus der Luft herunterfällt, Kristallformen. Wenn Sie nun mal einen einzigen Schneekristall angucken, wenn es sehr kalt ist, dann sind es nicht verschiedene Kristalle zusammen gebacken, sondern ein einzelnes Kristall, dann ist es ein wunderbarer &#039;&#039;&#039;Sechsstern&#039;&#039;&#039;. Es ist &#039;&#039;&#039;Hexagonal&#039;&#039;&#039;, wie die Tonmineralien. Genauso kristallisiert das. Und &#039;&#039;&#039;jeder Kristall ist anders&#039;&#039;&#039;. Seit Urzeiten ist kein Kristall gleich dem anderen, aber folgt demselben Kristallisationsprinzip. Und diese kristallbildenden Kräfte, die das Wasser gefrieren lassen wird, die das Flüssige fest machen, also zum Kristall werden lassen, die wirken nun auch im Boden, so dass man das mit Augen verfolgen kann, indem nämlich, jetzt nehmen Sie an, Sie haben so einen ganz nassen Herbst, und wir haben da Rüben draußen stehen, Möhren oder sonst wie Feldgemüse. Und die kriegen Sie nicht raus weil es so nass ist. Es wird furchtbar spät im Jahr, der Boden ist voll mit Wasser gesättigt, zerfahren, kaputt und Sie fahren dann noch gerade noch rechtzeitig im November, vielleicht pflügen sie das ganze Ding rum, haben also einen knatschigen Standort, Pflugbalken die glänzen in der Luft, so kompakt ist das, dass man verzweifelt, wie soll das je wieder ein vernünftiger Boden werden im nächsten Jahr?  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Na ja, und dann geht der Winter drüber hin und dann merkt man plötzlich, dass von dieser knatschigen tonverbackenen Pflugfurchen, dass da ein wunderbar krümelnder Boden zurückbleibt. Aufgrund dessen, dass die Feuchtigkeit, der Regen eindringt in ganz feinen Haarrissen, die kann man gar nicht mit den Augen sehen, dringt das ein, sodass da überall in feinen Haarrissen diese jetzt mit Wasserkapillaren sättigen, und dann kommt der Frost und dann entwickelt der Frost dieses eigenartige Phänomen, einzigartig in der Natur, dass er, indem er fest wird, sich ausdehnt. Haben Sie das mal bedacht? Das gibt es sonst nirgends als beim kristallisierenden Wasser. Normalerweise, wenn etwas fest wird, dann zieht es sich zusammen in der Kristallisation, dann räumlich zieht es sich zusammen. Und nur, wenn es warm wird, dehnt es sich aus. Und beim Wasser ist es umgekehrt. &#039;&#039;&#039;Bei vier Grad Celsius hat es seine größte Dichte und dann, wenn es kristallisiert, dehnt es sich wieder aus&#039;&#039;&#039;. Das ist eines der bedeutendsten Ereignisse, die man überhaupt beobachten kann, im Haushalt der Natur. Denn wenn es nicht so wäre, würden unsere Flüsse in null Komma nichts zufrieren bis auf den Boden und die Fische würden alle, alle krepieren. Kein Leben würde das überleben, sondern das Eis ist leichter als Wasser, schwimmt oben auf, weil es sich als Wasser ausgedehnt hat, indem es sich kristallisiert hat. Und das findet im Boden statt. Und das ist unser bester Bearbeiter, während der Winterzeit, im Winter bearbeitet sich die Natur selber. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich muss es mal nur mal kurz andeuten. Also wenn wir hier den Winterprozess haben, dann ist der eigentliche Prozess der, dass hier die &#039;&#039;&#039;Kristallisation&#039;&#039;&#039;, die Kristallisation, die Bodenprozesse beherrschen soll. Formkräfte sind das. &#039;&#039;&#039;Formkräfte aus dem fernsten Kosmos&#039;&#039;&#039;. Und die brauchen wir! Die haben nicht nur Bedeutung, dass eine schöne &#039;&#039;&#039;Frostgare&#039;&#039;&#039; entsteht, oder der Boden wieder zerfällt/ zerkrümelt. Diese Krümel sind sehr instabil. Wenn es dann nämlich wieder einen schweren Regen darauf gibt, dann verschlämmen die alle, weil die rein mechanisch auseinander separiert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also dieser Vorgang findet da statt. Und das Ergebnis ist ein doppeltes, dass einerseits die Formkräfte absorbiert werden von den Tonmineralien in dem Boden und auch sonst von Gestein und durch die &#039;&#039;&#039;Frostsprengung&#039;&#039;&#039; beim kristallisierenden Wasser im Boden mechanisch eine &#039;&#039;&#039;Krümelstruktur&#039;&#039;&#039; entsteht, man nennt das die Frostgare, die dann möglichst erhalten werden muss, die kann man gar nicht erhalten, sondern da muss man Glück haben. Das ist einfach eine Glückssache, ob die so lange sich erhält, bis es draußen warm wird, eh es einen Starkregen gibt. Dann kommt ein neuer Prozess in Gange, den ich gleich schildern werde. Also wir haben im Winter wirklich es zu tun damit, dass die Erde sich selber bearbeitet, dass die Erde durch diese Prozesse, die ich jetzt nur kurz angedeutet habe, &#039;&#039;&#039;selber sich vorbereitet für das nächste Jahr&#039;&#039;&#039;. Und diese ganzen Prozesse, die ich jetzt hier mit wenigen Strichen gezeichnet habe, die sind im Grunde genommen &#039;&#039;&#039;Chaotisierungsprozesse&#039;&#039;&#039;. Ich chaotisiere den Boden, ich mache ihn noch toter, als er tot ist. Und da komme ich ganz zuletzt nochmal drauf zurück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Übergangsprozesse zum Frühjahr ====&lt;br /&gt;
Nun ist die Frage, wie sieht es jetzt aus im Übergang zum Frühjahr? Im Winter hat der Landwirt eigentlich nichts auf seinem Acker verloren und da soll er zu Hause bleiben, die Natur soll sich selber bearbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber da gibt es eine Zwischenzeit im Februar/März, insbesondere im Februar, wo jetzt plötzlich so die ersten warmen Sonnentage gibt. Nach &#039;&#039;&#039;Lichtmess&#039;&#039;&#039;! Ja, so die ersten warmen Sonnentage, die ersten warmen Sonnentage nach Lichtmess. Und da merkt man plötzlich drei Tage Sonne, man geht raus aufs Feld, da sieht man plötzlich, dass oben der Boden hell wird. Das heißt, das Wasser verdunstet, Luft zieht ein in den Boden, auch damit auch Wärme und wenn man draußen dann auf den Acker geht und kniet so auf dem Acker und streicht mit der Hand den Boden ein bisschen zur Seite, vielleicht so zwei, drei Zentimeter tief. Da sieht man plötzlich, da wuseltst, da wuselt es von Käfern und Würmchen und weiß nicht was alles. Ein reges Leben binnen kürzester Frist ist da plötzlich wieder durch die Wärme, die in den Boden eingezogen ist, die Feuchtigkeit ist da, Luft ist da, es durchdringt sich, die Elemente fangen an sich wieder zu durchdringen und kaum findet das statt, ist das Leden wieder rege. Das äußere Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da findet nun ein Prozess statt, der auch eben eine Glückssache ist, wenn er wirklich stattfindet. Und das ist eben das, was ich jetzt kurz schildern will, im Februar, März, dass diese &#039;&#039;&#039;Frostkrümel&#039;&#039;&#039;, wenn sie denn bewahrt worden sind, wenn sie nicht zerflossen sind durch einen Starkregen, dass wenn jetzt die Wärme eindringt in den Boden, in die Bodenporen, das Wasser verdunstet und die Luft dringt ein, dann tauchen da nicht nur die Käferchen auf und Würmchen und alles mögliche, sondern dann, wenn man da genauer hinguckt, sehr genau, man merkt nämlich, dass plötzlich diese Krümel, wirklich krümeln. Vorher sind sie irgendwo so wie Sand konnte man sie hin und her bewegen. Aber jetzt sind es ganz große Krümel geworden. Und da ist eben, dass passiert, dass diese &#039;&#039;&#039;polygonalen Krümel&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;der Erde&#039;&#039;&#039;, die also zum Teil ganz spitz sind, Tonkrümel, wenn da ein zweiter daneben ist, auch irgendwie polygonal geformt und ein dritter, dass hier plötzlich jetzt etwas auftritt, dass sich hier so Brücken bilden. Das sind &#039;&#039;&#039;Bakterienkolonien&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mikroben des Bodens fangen an, sich unglaublich zu entfalten, und zwar also an einem Tag, zwei Tagen und verbinden jetzt diese Frostkrümel der Frostgare und schon sind sie stablisiert. Und dazwischen ist dann ein Hohlraum hier, der dann Luft enthält oder wenn es stark regnet, dann Wasser enthält, aber jedenfalls eine Bodenpore. Und darauf kommt es an – hier beginnt die Bodenstruktur sich zu entwickeln im Laufe des Jahres. Und wenn das früh genug geschieht, im Februar, dann haben wir schon die ganze Ernte halb gewonnen. Wenn das in vernünftiger Weise von Natur aus geschieht, wir können da nicht viel machen, ein bisschen können wir was machen. Da kann ich jetzt nicht näher darauf eingehen, das würde zu weit führen. Wir können ein bisschen durch Abschleppen, rechtzeitiges oder durch eine ganz zarte Bearbeitung können wir die Frostgare ein bisschen einebnen. Und dann entwickelt sich diese sogenannte &#039;&#039;&#039;Lebendverbauung&#039;&#039;&#039;. Und diese Lebendverbauung, wenn sie früh genug eintritt, dann hält sich die Bodenstruktur das ganze Jahr hindurch. Die ist nicht mehr zerstörbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist ein Lebensprozess, also &#039;&#039;&#039;einem Todesprozess im Winter folgt jetzt ein erster Lebensprozess&#039;&#039;&#039;, in dem diese Krümel des Winters, die rein mechanisch sich entwickelt haben, jetzt organisch oder biologisch oder eben unter mikrobielle Tätigkeit miteinander verbunden werden. &#039;&#039;&#039;Es entsteht ein Bodengerüst&#039;&#039;&#039;. So, und diese Entwicklung setzt sich jetzt fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir kommen jetzt, wenn wir das fortsetzen, diese Betrachtung, kommen wir jetzt so aus dem Februar in den März hinein. Die Tage werden länger, die Wärmeeinstrahlung nimmt enorm zu, hängt natürlich immer von der Witterung selbstverständlich, Feuchtigkeit verdunstet, man muss dann aufpassen, dass nicht zu viel verdunstet, man muss die Winterfeuchtigkeit immer halten, so lange wie nur möglich. Aber jedenfalls muss der Oberboden abtrocknen. &#039;&#039;&#039;Da muss diese Durchdringung von Wärme, Luft und Wasser und Erde&#039;&#039;&#039; sich vollziehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Keimprozess des Samens =====&lt;br /&gt;
Und das bildet dann das &#039;&#039;&#039;ideale Saatgutbett,&#039;&#039;&#039; wo ich dann meine Saat ablege. Und Sie wissen ja, dass man sät, normalerweise nicht sehr tief, also vielleicht zwei drei Zentimeter tief und deckt es wieder mit Erde zu. Und in dieser Zone finden nun diese wunderschönen Prozesse statt, die sich dann offenbaren, schließlich in der Keimung des Samens, wenn man den Samen hier in die Erde legt, ein Sämchen in die Erde legt, sagen wir mal &#039;&#039;&#039;Sommerweizen&#039;&#039;&#039; und dann wird der so abgelegt, dass hier drunter es relativ eine feste Sohle ist, nicht ganz, ein klein bisschen angedrückt. Und da steigt jetzt das Wasser auf und hier oben ist Luft und Wärme. Hier ist Wasser und Erde und da steigt jetzt die Feuchtigkeit auf und der Same quillt. Der nimmt die Feuchtigkeit auf. &#039;&#039;&#039;Und mit dem Aufnehmen der Feuchtigkeit quillt jetzt der Mehlkörper&#039;&#039;&#039;, das sogenannte Endosperm des Samens quillt, und bestimmte &#039;&#039;&#039;enzymatische vermentative Prozesse&#039;&#039;&#039; werden jetzt angeregt durch die Wasseraufnahme. Und dadurch kommt es zu allen möglichen Umbildungen der Reservesubstanz- Stärke ist es meistens aber auch Eiweiße, die hier in dem Samen, im Samenkörper angereichert sind vom Vorjahr. Und jetzt keimt der also aus, unser Same, und was macht der? Der keimt hier aus, und das erste, was er macht hier, ist, dass er ein ganz feines Würzelchen bildet in die Tiefe. Die &#039;&#039;&#039;Keimwurzel.&#039;&#039;&#039; Und dann erst, sekundär, kommt dann hier der Spross, der dann die Erde durchbricht. Und das ist ein Keimvorgang&#039;&#039;&#039;. Und dieser Keimvorgang ist zunächst einmal ziemlich unabhängig von der Erde, das ist ein Vorgang, der im wesentlichen nur das Wasser der Erde braucht&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber damit hat sich die Pflanze noch nicht mit der Erde verbunden. Sie wächst zunächst nur mit ihren Keimwürzelchen in die Erde herein. Das können Sie sehen, wenn Sie im Roggen, im Herbst, nach drei, vier Tagen Saat, wenn die ersten  Roggen, das erste Keimblatt oder das erste Blatt erscheint, dann ziehen Sie mal so ein Pflänzchen raus, dann sehen Sie, dass in den Wurzeln- oft sind es schon drei Wurzeln, dass da Erde dranhängt. Da haftet Erde an der Wurzel. Und dann fragt man sich: Wie kommt das? Zuerst, wenn man es nämlich ganz früh rauszieht, hängt keine Erde dran. Jetzt plötzlich hängt die Erde dran. Das hängt damit zusammen, dass jetzt nachträglich jetzt hier ganz feine Wurzelhärchen entstehen, wo sich die Pflanze wirklich mit der Erde verbindet. Zunächst ist sie nicht mit der Erde verbunden. Sie wächst rein aus dem Reservoir des Samens. Und wenn der leer ist, was dann? Wie wächst sie eigentlich weiter? Woher kommt jetzt eigentlich die Substanz, die sie weiter wachsen lässt? Die Kraft? Wo holt sie die her? &#039;&#039;&#039;Und wenn man dieser Frage weitergeht, dann müsste sich die ganze Wissenschaft heute auf den Kopf stellen&#039;&#039;&#039;, eigentlich. Wenn man das wirklich ernst nehmen würde, was man eigentlich auch beobachten kann. Sie kann nicht mehr aus dem Samen wachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber jetzt ist die Frage: Was macht die Pflanze da mit dem Boden? Und dazu dienen diese ganz feinen Wurzelhärchen. Das sind Ausstülpungen, ganz feine Ausstülpungen, aus der &#039;&#039;&#039;Wurzelepidermis&#039;&#039;&#039; der &#039;&#039;&#039;Wurzelhaut&#039;&#039;&#039;, und zwar aus einer Zelle, immer so ein kleines Wurzelhaar. Und die wachsen jetzt zusammen mit den Tonmineralien des Bodens. Deswegen ist es so wichtig Ton im Boden zu haben. Die wachsen mit den Tonmineralien so zusammen, dass man da keine Grenze mehr findet zwischen dem anorganisch Toten und dem Lebendigen der Pflanze. &#039;&#039;&#039;Es ist eine unbeschreibliche Tatsache, dass das Leben, das die Pflanze, die Fähigkeit hat, mit dem anorganischen Toten in Eins zu verwachsen.&#039;&#039;&#039; Dass die Erde dann quasi nicht mehr nur ein anorganisch totes Gebilde ist, sondern durch das Pflanzenwachstum sich allein schon dadurch belebt, dass die Wurzelhärchen mit den Tonmineralien in Eins zusammenwachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Juveniler Wachstumsprozess der Pflanze =====&lt;br /&gt;
Und was machen jetzt diese Würzelhärchen da eigentlich? Diese Wurzelhärchen sondern jetzt etwas ins Erdreich ab, was die Pflanze hier oben plötzlich im Sonnenlicht, wenn sie da jetzt ihre Blätter entwickelt, das erste, zweite, dritte Blatt, und der Sommerweizen, der synthetisiert jetzt- ein schreckliches Wort. Der trinkt das Sonnenlicht, der trinkt das Sonnenlicht! Das heißt kosmische Wirkungen, &#039;&#039;&#039;Leben entsteht aus dem Kosmos heraus&#039;&#039;&#039;, nicht von der Erde, sondern durch die Einstrahlung des planetarischen Umkreises bildet sich jetzt hier lebendige Substanz in den Blättern, die sogenannte Assimilation des Sonnenlichtes. Und da finden jetzt alle möglichen physiologischen Vorgänge statt, die die sogenannten Assimilate erzeugen. Die Assimilate sind Eiweiße, das ist Stärke, das ist zuckerartige, kohlenstoffartige, fettartige Substanzen, durch die dann die Pflanze dann so langsam wächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das Eigenartige ist, dass- und ich frage mich immer, ob der liebe Gott da so richtig bei Sinnen war in der Schöpfung, dass nämlich jetzt von dem was hier oben gebildet wird, das nicht dazu dient, dass die Pflanze weiter nur wachsen soll, sondern das geht herunter in die Wurzel. Und das wird dann plötzlich über diese Wurzelhaare ausgeschieden ins Erdreich. &#039;&#039;&#039;Die Pflanze ist ein Eimer ohne Boden, in ihren Wurzeln&#039;&#039;&#039;. Die scheidet das was da oben unter der Sonne gebildet ist, das rinnt herunter, außerhalb des Kambriums- kann ich jetzt nicht im Einzelnen schildern, was es bedeutet, herunter in einem Strom in diese Wurzelhaare und wird jetzt von diesen Wurzelhaaren hier ins Erdreich abgesondert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Stoffaustausch =====&lt;br /&gt;
Die Pflanze verliert das, was sie da gebildet hat, in der Atmosphäre, hinein in die Erde. Schon &#039;&#039;&#039;dieser Prozess zeigt, dass nicht der Boden die Pflanze ernährt, sondern die Pflanze den Boden&#039;&#039;&#039;. Das ist der eigentliche Prozess! Sie ernährt durch das, was sie synthetisiert, an der Sonne, mit dem ernährt sie jetzt die Erde. Das strömt aus! Und was da ausströmt, sind Eiweiße, Eiweißsubstanzen, &#039;&#039;&#039;Niedermolekula&#039;&#039;&#039;r, Zucker und Enzyme, Fermente und Säuren, organische Säuren noch und noch. Und der ganze Stoffwechsel der Pflanze ergießt sich da unten in den Boden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dadurch jetzt wird das Bakterienleben, das Mikrobenleben im Umkreis der Wurzel ungemein angeregt. Die vermehren sich wie Verrückte und dann bilden sich jetztz um die Wurzeln herum so ein schmaler Saum von vielleicht zwei Zentimeter, drei Zentimeter Dicke, die sogenannte &#039;&#039;&#039;Rhizospähre&#039;&#039;&#039;, wo sich das ganze Bodenleben konzentriert, um die Wurzel herum. Und dieses Bodenleben geht eine Symbiose mit der Pflanze ein. Und die Umbildung, das ist sozusagen ein Stoffwechselprozess der Ausscheidung, der Pflanzenwurzel ins Erdreich, in diese Richtung. Und die Antwort ist, dass jetzt die Mikroben die da diese vorhandenen organischen Rückstände im Umkreis der Wurzel, zum Beispiel der Humus, oder noch andere, noch mehr Humusbestandteile aus dem Vorjahr, die werden jetzt abgebaut im Umkreis der Wurzeln. Und das Ergebnis sind dann Mineralstoffe, Mineralsalze. Abbauergebnisse hier durch diesen Stoffwechsel. Und diese Mineralsalze nehmen die Wurzelhaare gleichzeitig, indem sie etwas ausscheiden, nehmen sie gleichzeitig die Mineralsalze auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist unbeschreiblich! &#039;&#039;&#039;Es ist ein gleichzeitiger Prozess&#039;&#039;&#039;. Einerseits Ausscheidung organischer Substanzen und eine Antwort in Anregung des Mikrobenlebens und Abbauprozesse, die sich abspielen. Humusabbau, entstehen jetzt mineralisierte Salze und die nimmt die Pflanze ebenso mit den Wurzelhaaren auf. Die Pflanze im Frühjahr steuert die gesamten Bodenprozesse. Sie steuert die Ausscheidung, das ist eine Art Wahrnehmung, was braucht sie für ihr Wachstum und dann scheidet sie also Pflanzensubstanzen aus, Pflanzen aus, die wirken abbauend oder fördernt auf das Mikrobenleben, die bauen den Humus ab, wir verlieren im Frühjahr enorm an Bodenfruchtbarkeit. Wir fördern das sogar. Im Frühjahr werden die Böden einfach ärmer an bestehender Bodenfruchtbarkeit durch diese Abbauprozesse. Aber die führen zu einer Art Mineralisierung, Entstehen von Mineralsalzen, die mit dem Bodenwasser von den Wurzelhaaren aufgenommen werden. Das ist der primäre Prozess, das ist der sekundäre Prozess. Das ist ein ein Stoffwechsel aktiver Prozess und das ist ein Wahrnehmungsprozess. Die Wurzeln sind Wahrnehmungsorgane für die Mineralsalze der Erde. Augen. Schlechte Augen. Aber immerhin. Veranlagte Sinnesorgane. Das ist der Frühjahrsprozess. Warum die Pflanzen im Frühjahr so schön wachsen können. Aber sie wachsen dadurch, dass sie, ich möchte mal sagen, die vergangenen Lebensprozesse, die sich bewahrt haben im Boden, im Humus, dass sie die abbaut und nutzt, um jetzt ein neues lebendiges Gebilde zu erzeugen, ihre eigene Gestalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die frühen Alchemisten des 13., 14. Jahrhunderts&#039;&#039;&#039;, das waren die klassischen, alles andere spätere, es waren keine Alchemisten mehr. Die hatten noch wirklich ein Naturverständnis ganz anderer Art als die folgenden Naturwissenschaften. Und die haben den Humus bezeichnet als einerseits das Gedächtnis der Erde, das heißt das vor vergangene Jahre sich humifiziert haben, gleichsam bewahrt haben im Humus und jetzt sozusagen den Anschluss finden an das, was jetzt in Zukunft sich da an Pflanzenwachstum entwickelt. Und die haben eben &#039;&#039;&#039;den Humus bezeichnet als den Universalensamen der Erde&#039;&#039;&#039;. Es ist so ein wunderschöner Ausdruck. Was ich zuerst hier hingeschrieben habe, das ist der &#039;&#039;&#039;Indivdualsame&#039;&#039;&#039;. Und der ernährt sich, solange er noch eben aus seinem Samenkörper heraus noch irgendwie organische Substanz zur Verfügung hat. Und dann ist Schluss! Und jetzt wächst herunter die Pflanze in den Boden hinein und findet dort einen Universalsamen. Und das haben die Alchemisten als den Humus bezeichnet. Humus gleich Universalsamen gegenüber dem Individualsamen hier oben. Und sodass der Individualsamen muss auf die Erde fallen und dann antwortet der Universalesamen, das heißt die Mutter Erde. Das ist eigentlich derselbe Begriff, dass man von der Mutter Erde spricht. Das ist der Universalsame, aus dem jetzt im Verlaufe des Jahres die Pflanze wächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Atmungsprozesse im Boden =====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Und diesen Prozess müssen wir steuern. Jetzt müssen wir wach werden als Landwirte.&#039;&#039;&#039; Im Winter soll man zu Hause bleiben, hinterm Ofen. Aber hier jetzt im Frühjahr müssen wir sehen, dass wir diesen Prozess fördern. Wir müssen den Humusabbau fördern. Und das machen wir dadurch, dass hier oben, ganz dünn, immerfort, hier oben, den Boden offen halten, die Kruste brechen, zwei, drei Zentimeter nicht mehr. Es ist eine, ich nenne es eine Haut-Bearbeitung. Schräge Hacke, ganz flach gerade die Kruste. Nach jedem Regen im Frühjahr sofort raus auf den Acker und die Kruste gebrochen. Dann fängt nämlich der Boden an zu atmen, denn er bildet immer im Boden, unten, bildet er CO2, Kohlendioxyd und das ist &#039;&#039;&#039;Kohlensäure,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;das ist ein Gift für die Wurzeln&#039;&#039;&#039;. Und das muss raus. Und es muss Sauerstoff rein für die Mikroben, dass sie leben können. Sauerstoff. Verstehen sie? &#039;&#039;&#039;Der Boden atmet wie der Mensch!&#039;&#039;&#039; Der atmet Kohlendioxyd aus und Sauerstoff ein. Und das fördern wir durch diese Hautbearbeitung im Frühjahr. Da fängt dann plötzlich der Acker draußen an zu atmen, und die Kohlensäure ist eben schwerer als die Luft. Das heißt, die möchte immer da unten bleiben, und dann öffnen wir den Boden hier oben und dann streicht hier ein Wind über den Acker, und der reißt die schwere Kohlensäure aus den Bodenöffnungen, aus den Bodenporen heraus. Die Natur, die verhält sich nach außen gestülpt. Wenn man das immer genauer betrachtet, verhält sich immer so, wie ein menschlicher Organismus. Also die &#039;&#039;&#039;Bodenbearbeitung mit Striegel und Hacke&#039;&#039;&#039;, die ist sozusagen im Frühjahr die Hilfe, um diesen Prozess der Ernährung des Bodens durch das Lebendige der Pflanze selbst zu befördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Übergangsprozesse zum Sommer ====&lt;br /&gt;
Und jetzt schreiten wir weiter im Jahreslauf. Jetzt kommt eine Zeit, so im Mai, beim Getreide. Bei den anderen Feldfrüchten ist das anders. Bei den Früchten, beim Gemüse, bei den Kartoffeln. Da bleibt der Boden noch lange offen, bis sich die Reihen schließen. Das wird es Juni. Das heißt, man muss dann immer noch diese Art von Bearbeitung fortsetzen. Deswegen heißen die ja auch &#039;&#039;&#039;Hackfrüchte&#039;&#039;&#039;. Also man hackt nicht nur das Getreide kann man nur hacken bis es anfängt zu schossen. Aber dann ruht jeder Eingriff durch den Menschen. Aber bei den Hackfrüchten dauert es noch bis Mitte Juni unter Umständen, dass man da die Feldfrüchte noch in diesem gesagten Sinne, immer die Kruste offen hält, damit der Boden atmen kann und dass diese mikrobiellen Abbauprozesse gefördert werden. Deswegen sind die &#039;&#039;&#039;Kartoffeln&#039;&#039;&#039;, wie man früher gesagt hat, Mistfresser. &#039;&#039;&#039;Die verbrauchen Bodenfruchtbarkeit&#039;&#039;&#039;. Noch und noch. Durch diese häufige Bearbeitung. Aber sie setzen es um in eine gute Ernte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Die Kieselsäure im Getreide =====&lt;br /&gt;
Jetzt gibt es aber beim Getreide einen Prozess, den muss ich doch schildern. Der ist einfach, ich möchte sagen, es ist ein Wunder, einfach schlicht ein Wunder. Und das Getreide kommt ja dann Mitte Juni zur Blüte. Vorher schosst es von Knoten zu Knoten. Immer verlängern sich die Knoten und man kann zugucken, wie dann Roggen dann plötzlich da über Nacht in die Länge strebt, in die höher strebt bis zu 2 Meter und darüber hinaus. Dieser dünne Halm. Und dann fängt das Getreide zu blühen an, sehr unscheinbar. Man merkt es nur an den Sporenwolken, die dann vielleicht mal bei Wind durch die Landschaft fliegen. Sehr verborgene Blüten in den Ähren oben, die das Äußerste, das Höchste da sind. Und jetzt findet um die Blütezeit, beginnt das verstärkt und bis in die Reifezeit hinein ein Prozess, der eben wirklich, also in gewissem Sinne, das Ende des Pflanzenwachstums bedeutet, nämlich während der Zeit, schon von der Blüte an sterben die Wurzeln ab. Die jüngsten Wurzeln, die zuletzt gebildeten Wurzeln, die halten sich dann und da noch, aber dann die Älteren, die sterben schon ab, und auch &#039;&#039;&#039;das Getreide stirbt von unten nach oben ab.&#039;&#039;&#039; Das ist auch ein interessantes Phänomen. Die untersten Blätter zuerst. Zuletzt bleiben noch das Fadenblatt, das oberste bleibt noch grün und dann stirbt das auch ab, da bleibt noch der letzte Halminternodium bis zur Ehre bleibt noch grün und dann sind auch noch die Spältzen ein bisschen grün und dann werden auch die Spältzen schließlich braun und verwelken. Und so geht der Prozess vor sich, von unten nach oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und parallel zu diesem Vorgang findet nun folgendes statt: Die Pflanze hat das ganze Frühjahr hindurch, hat sie alles aus dem Boden aufgenommen, insbesondere den Stickstoff, der da frei wird durch den Abbau der Humus-Substanz, Phosphorsäure aufgenommen, durch die Humus-Substanz, Kalium aufgenommen durch Äsung der Bodenmineralien und sogenannten Ionenaustausch aufgenommen, also sehr intensive Vorgänge, die da im Wurzelbereich sich abgespielt haben. Und jetzt kommen die zuende. Und als letzter Neuer kommt ein Bodenprozess jetzt, dass die Pflanze über die Wurzeln die sogenannte &#039;&#039;&#039;Kieselsäure&#039;&#039;&#039; aufnimmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Kieselsäure ist eine kolloidale Substanz&#039;&#039;&#039;, die also die Bodenhohlräume auskleidet, so ein wabbeliger Pudding ist das, &#039;&#039;&#039;amorph&#039;&#039;&#039;, gestaltlos, die durch Verwitterung entsteht der Tonmineralien. Und diese Säure steigt nun auf im Halm und durchdringt die ganze Pflanze. Und zwar steigt sie so auf, dass sie sich die Tendenz hat, nach immer sich in der Peripherie dann ab zu lagern. Also das am Äußersten des Halms sich da die Kieselsäure ablagert, oder in den Blättern steigt sie auf auch in die Fadenblättern, oben in die ausbreitenden Blätter, immer am Rand, am äußersten Rand und in der äußersten Spitze ist der größte Kieselsäuregehalt. Und du gehst von Blatt für Blatt hoch. Und immer mehr Kieselsäure, immer mehr Kieselsäure. Und dann geht es schließlich in das letzte Internodium bis in die Ähre. Das ist schon ganz dünn. Der Halm ist da schon ganz dünn, im letzten Internodium. Aber so beweglich im Wind, elastisch, wunderbar wie ein Roggenfeld, wie in Silberwogen, wie der Goethe das mal ausdrückt im Faust, wogt da das Feld der Ernte entgegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Kieselsäure erfährt nun die höchste Konzentration oben in der Ähre. Und da in den Spelzen. Das sind die Deckspelzen, die das Korn umhüllen. Und noch einmal gesteigert in den Grannen. &#039;&#039;&#039;Die Grannen sind praktisch 90% Kieselsäure in der Asche&#039;&#039;&#039;. Wenn man die also verascht, dann ungefähr 90% Kieselsäure. Was ist das für ein Prozess? Die ganze Pflanze umgibt sich gleichsam mit einem Kieselmantel. Und der trocknet dann aus. Diese Kieselsäure ist zunächst ist sie noch weich, feucht, trocknet in der Reife aus. Und dann? Was sieht man dann? Dann glänzt das Getreide. Dann bekommt es einen Glanz. Schauen Sie mal einen Haferstroh an. Dieser goldene Glanz. Der rührt von dieser Kieselsäure her. Und was ist das? Das ist &#039;&#039;&#039;Opal&#039;&#039;&#039;. Das ist ein Halbedelstein. &#039;&#039;&#039;Die ganze Pflanze umhüllt sich sozusagen mit einem Halbedelstein,&#039;&#039;&#039; nämlich eintrocknender Kieselsäure. Amorph, nicht kristallisiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das sind sozusagen die &#039;&#039;&#039;Formkräfte&#039;&#039;&#039;, die jetzt aus dem verwitternden Mineral des Winters, sozusagen diese Formkräfte heraufschicken in die Pflanze und ihr die letzte Gestalt geben. Dann ist Schluss. Dann setzt der Reifeprozess ein. Dann kommen die Teilreife, dann die Gelbreife, dann die Todreife, reift das Korn und dann setzt die Ernte ein. Aber dieser Prozess geht ihm voraus, denn wenn Sie mal auf einer Pflanzenzüchtung auf dem Dottenfelderhof oder andernorts mal mal hingucken, wie variantenreich die Farben sind von Getreiden und dass das betont wird, insbesondere dann durch diese Kieselsäure Ausscheidung der ganzen grünenden Pflanze in die Peripherie, dann kann man einfach staunen, das ist wirklich ein Geheimnis, wo man erschüttert jedes Jahr davor steht. Und wenn Sie das mal vergleichen mit konventionellem Stroh, stickstoffgedüngten Stroh wohlgemerkt, da werden Sie merken, dass das &#039;&#039;&#039;Stroh im konventionellen Landbau immer relativ grau bleibt, stumpf in der Farbe&#039;&#039;&#039;. Dass das konventionelle Stroh, draußen, wenn man das dann in der Ernte mal betrachtet, dass das relativ stumpf ist in der Farbe, nicht glänzt. Und wenn Sie das in die Hand nehmen und versuchen es zu brechen, dann bricht es nicht, sondern es knickt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Die kurze Strohgeschichte =====&lt;br /&gt;
Ich kann da kurz eine Geschichte noch zwischenschieben. Wir hatten vor, das war, hatte sich noch in den 60er Jahren abgespielt, 50er Jahren. Während meiner Lehrzeit, hab auf einem biologisch-dynamischen Betrieb eben auf dem Dottenfelderhof meine Lehre damals gemacht. Und da hatten wir noch einen Viehhändler. Und der hat seinen Ackerbau aufgegeben und hat gesagt, er will von uns das Stroh haben, da kriegen wir den Mist zurück. Und da hat er von uns das Stroh geholt und kommt dann morgens in den Stall und sucht das Stroh. Da liegt das Heu noch in der Krippe, und das Stroh war gefressen. Da haben die Kühe das Stroh, dem Heu seinem Heu bevorzugt, weil es ein glänzendes Haferstroh war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Kühe sind die besten Analytiker die es überhaupt gibt es auf der Welt.&#039;&#039;&#039; Und der kam auf dem Hof extra aus dem Grund, um uns zu sagen, er versteht die Welt nicht mehr, dass sein Heu, was normalerweise das Futter wäre, in der Krippe liegen geblieben ist. Und die haben so lange rumgemacht, dass sie die Einstreu aufgefressen haben. Das hängt mit diesem Reifeprozess zusammen und kein Getreide taugt was. Das kann ich Ihnen jetzt schon sagen. Was nicht diesen Prozess durchlaufen hat. Diese letzte Durchformung des Getreides, das ist eine Frage der Ernährungsphysiologie. Diese letzte Durchformung, dass nicht nur außen die Kieselsäure als Mantel sich bildet, sondern das alle in sogenannte Inhaltsstoffe, ist auch ein schreckliches Wort, eigentlich, alles, was nur irgendwie physiologisch, substanzbildend wirkt in der Pflanze als Eiweiß, oder ob die die Kohlenstoffgerüst oder was es sein mag, dass das durchgeformt ist!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn plötzlich in der Getreideähre oben im Korn sich Nitrat findet, Sie kennen ja wohl das Wort &#039;&#039;&#039;Nitrat&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;NO3&#039;&#039;&#039;, das ist also das, was heute überall in der Diskussion ist. Wenn sich da was findet, dann ist das eine Katastrophe! Das ist ernährungsphysiologisch eine einzige Katastrophe. Sondern dieses Nitrat, das gehört unten in die Wurzel. Da hat es seinen Ort. In den Roten Rüben, da ist sehr viel Nitrat drin. Und da hat man immer gemeint, man darf die Roten Rüben nicht mehr essen, weil die kann zorogen sein, wegen dem hohen Nitratgehalt. Das war Anfang der 80er Jahre, hat einen ungeheuren &#039;&#039;&#039;Einbruch im biologisch-biologischen Landbau&#039;&#039;&#039; damals gegeben, weil die Konsumenten haben &#039;&#039;&#039;keine Roten Rüben mehr gegessen&#039;&#039;&#039;. Aufgrund dieser Aussage. Ein völliger Unsinn. In die Wurzel gehört Nitrat. Das ist ein Salz. Die Wurzel ist salzartig, das Korn da oben, was da drauf ist, da muss dieses salzartige total verwandelt werden, durchstrukturiert werden in wirklich reifes Eiweiß, reife Kohlenhydrate, reife Fette. Der Ausreifungsprozess, das heißt eine Begleitung des Absterbens der Pflanze, diese Auseifung muss bis zum letzten geführt werden. Und da darf da oben in dem Getreidekorn nichts mehr von &#039;&#039;&#039;niedermolekularen Eiweißen&#039;&#039;&#039; sein, Aminosäuren, freien Aminosäuren oder Nitraten oder Amiden oder irgend so etwas, sondern &#039;&#039;&#039;ein durch und durch gestaltetes Eiweiß&#039;&#039;&#039;! Und das ernährt! Das braucht der Mensch! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das sind ist jetzt diese Übergangszonen, Übergangsgeschehen vom Frühjahr zum Sommer hin. Und diesen Jahreslauf macht übrigens das &#039;&#039;&#039;Getreide&#039;&#039;&#039; ganz ideal durch. Also ist fast &#039;&#039;&#039;ein Repräsentant für die gesamte fruchtbildenden Pflanzen&#039;&#039;&#039;, steht eigentlich das Getreide da, übrigens die erste Kulturpflanze, die der Mensch überhaupt gezüchtet hat. &#039;&#039;&#039;Die ältesten Kulturpflanzen ist die Wintergerste und der Winterweizen,&#039;&#039;&#039; im achten vorchristlichen Jahrtausend. Da gab es noch keine Gemüsen. Da gab es das alles noch nicht, das kam erst in der folgenden Zeit. Und die ersten waren die Getreide. Und weil die Getreide sozusagen am deutlichsten den Jahreslauf, das Sonnenjahr abbilden, in allen Prozessen des Wachstums, in allen Prozessen der inneren Physiologie bis hin zum Nährwert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sommerprozesse im Getreide ====&lt;br /&gt;
So, und jetzt kommen wir in den Sommer. Im Sommer. Im Juli reift das Getreide von der Teigreife über die Gelbreife zur Todreife. Und früher hat man das Getreide gemäht in der Gelbreife. Da konnte man das noch nicht brechen über den Daumennagel, das war das Zeichen, sondern es hat sich noch ein bisschen drüber gebogen, zwar noch plastisch, ein bisschen, aber schon gelb. Und dann hat man es gemäht, noch früher, erst mit der Sense und dann später dann mit dem &#039;&#039;&#039;Mähbinder&#039;&#039;&#039; und hat es in Hocken aufgestellt. Die ältere Generation kennt das ja noch, die Felder, die Felder draußen, überall diese Garben gestellt waren in solchen Hocken. Und da hat man das dann eine Woche oder 14 Tage, je nachdem wie das Wetter war, nachtrocknen lassen und dann hat man die Garben eingefahren und eingebanst In den großen Feldschäunen, die es ja heute gar nicht mehr gibt. Und dann hat man sie im Winter dann gedroschen, das war so der Weg, noch in den 50er Jahren, 60er Jahren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und heute muss man das Getreide in der Todreife dreschen. Das heißt, wenn man das über den Daumen brechen kann, wenn das Korn über den Baum bricht, dann ist es eigentlich unterhalb ungefähr 16% Feuchtigkeit und dann kann man es dreschen. Und dann kann man das direkt einfahren, vielleicht noch ein bisschen nachtrocknen wenn es notwendig ist. Ansonsten ist die Ernte gelaufen und man merkt eigentlich gar nicht mehr auf den Höfen heute, dass es überhaupt Ernte ist. Früher waren alle draußen, alle Menschen, der ganzer Hof, da blieb niemand zu Hause, nur noch die Katzen und die Mäuse. Alles war auf dem Feld draußen. Und &#039;&#039;&#039;das war die schönste Arbeit im ganzen Jahr&#039;&#039;&#039;, möchte man sagen, diese Erntearbeit. Und heute läuft das einfach irgendwie ab, so nebenbei. Der Lohnunternehmer kommt, drischt das Zeug runter auf den Wagen und schon ist es verschwunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ernte nun, welcher Bodenprozess oder welche Fruchtbarkeitstufe müssen wir jetzt ins Auge fassen, in der Sommerzeit? Im Winter bearbeitet sich die Erde selber, im Frühjahr muss ich nachhelfen mit einer Hautbearbeitung und muss den Humusaubbauprozess fördern. Und jetzt ernte ich das Getreide und zurück bleibt die Stoppel. Und da hat sich auch ein bisschen Unkraut entwickelt, das soll ja auch so sein, auf dem Acker. Man soll nicht Unkraut freie Äcker haben, das verträgt die Natur nicht, muss immer ein bisschen Unkraut da sein, das gehört einfach zum, nur das richtige Maß muss man eben finden. Und dann liegt da Spreu auf dem Feld vom Dreschen und irgendwelche sonstigen Halmrückstände und so weiter. Und um welche Maßnahme geht es jetzt, um der Bodenfruchtbarkeit ihr wieder einen neuen Impuls zu geben? Schauen wir uns doch einmal an, da stehen die Stoppeln hier draußen auf dem Acker, da drunter ist die Wurzelmasse, hier unten, und hier liegt noch alles mögliche organische Reste obenauf. &#039;&#039;&#039;Und jetzt kommt es darauf an, dass wir stärker aktiv werden als Landwirte&#039;&#039;&#039;. Im Frühjahr haben wir nur da oben rumgekratzt, auf dem Boden, und jetzt müssen wir eingreifen in den Boden, und zwar bis zu ungefähr einer Tiefe von acht Zentimeter, müssen wir jetzt, den sogenannten Stoppelsturz, das ist der sogenannte Stoppelsturz. Und das heißt, dass man jetzt also die Stoppeln wendet oder eingrubbert, oder es gibt da verschiedene Möglichkeiten, sodass jetzt hier, sozusagen eine Mulchschicht entsteht, wo die organische Substanz sich mit dem Erdreich vermengt. Darauf kommt es zunächst an. Und arum ist das so wichtig? Nicht so tief, um Gottes Willen, nicht! Denn das ist eigentlich diese Schicht, so &#039;&#039;&#039;ungefähr bis acht Zentimeter&#039;&#039;&#039;, das ist bei den einzelnen Böden verschieden. Aber das ist die Schicht, die vom Frühjahr, März, als diese durch die Lebendverbauung sich im Verlaufe des Jahres hinentwickelt hat, zu einer wunderbaren Bodengare, ungeheuer stabil, große Hohlräume, die den starken Niederschlägen, wenn es dann mal gewittert und also wirklich mal so 30 Millimeter auf einmal runterhaut, dass sie nicht oben oberflächlich ablaufen, sondern dass sie einfach vom Boden aufgesogen werden. Dazu braucht man eine solche komprogene, das heißt also sehr, sehr porenreiche Oberschicht, die im wesentlichen durch &#039;&#039;&#039;Lebendverbauung&#039;&#039;&#039; und dann in der Folge durch &#039;&#039;&#039;tierische Bodenorganismen&#039;&#039;&#039;, Regenwürmer vor allen Dingen, gebildet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So, und jetzt haben wir also eine solche Bearbeitungsmaßnahme vorgenommen. Es gibt da heute verschiedene Instrumente. Kann ich auch nicht im Einzelnen aufzählen. Es ist ganz wurscht, was man hat, man soll nur damit richtig umgehen. Also man glaubt immer als Landwirt, das ist ein Glaube, der mir so seit den 50er Jahren entgegengetreten ist:  Es gäbe ein Gerät, was alles macht, ohne dass man denken muss. Damals war &#039;&#039;&#039;die Fräse&#039;&#039;&#039;, wie die Fräse aufkam, da hat man gesagt, jetzt hanem wir endlich das Gerät, was wirklich dieser Durchmischung und diesen Mulcheffekt erzeugt Uud alles. Paar Jahre später stand die Fräse schon wieder in der Ecke. Und bald ind die Brennnesseln wieder drüber gewachsen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also daran kann man erkennen, alles was der Landwirt macht ist keine Wissenschaft, sondern ist eine Kunst. Er muss die Wissenschaft haben, gell? Er muss etwas wissen. Aber indem er, sobald er etwas tut, muss es Kunst werden. Und dann gibt es keine Definition mehr. Da kann ich nicht mehr: so muss ich, oder: nur so. Keine Ideologie, gar nix! Beobachten und denken. Dann klappt das mit jedem Instrument, irgendwie. [01:17:55]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also diese Stoffe Bearbeitung, die steht jetzt im Sommer an und warum ist die so wichtig? Ich durchmischte organische Substanz mit mineralische Substanz während des Sommers. Und jetzt kommt es darauf an, einen Prozess in die Wege zu leiten, der nicht mehr ein lebendiger ist wie im Frühjahr durch die Pflanzen, durch die Wurzel, Ausscheidungen. Alles das. Sondern ich muss die Boden Tier Welt in ihrer Tätigkeit anregen, die Boden Tierwelt. Denn die Tiere sind etwas anderes als die Pflanzen. Die Pflanzen sind bloß lebendig. Die Tiere sind beseelt. Und dadurch ist ein Tier Tier, weil es beseelt ist und das Seelische, was die Tiere bewegen lässt, frei bewegen lässt über die Erde, was sie Laute abgeben, was, das sie durch die Sinne in die Welt kommen? Die Tiere, auch die spinnen und haben selbstverständlich Sinnesorgane. Auch die Regenwürmer haben Sinnesorgane, keine Augen, aber Tast, Organe, also alles das sind Instrumente, leibliche Instrumente, das ein seelisches sich in der Welt betätigen kann. Und ich sage immer, man kann ein Tier erst dann wirklich verstehen. Anhänglich. Sagen. Verstehen. Wenn man darauf hin schaut. Was macht es? Was tut es? Was ist eigentlich seine Lebensäußerungen oder Seelen äußerung in der Tätigkeit? Wenn ich die Tätigkeit einer Spinne anschaue oder eines Marienkäfer oder einer Schlupfwespen oder was es auch für eine unscheinbares Wesen sein Mag, dann merke ich Was sie tun, ist so unendlich Weisheit. Hol es die blanke Offenbarung der Weisheit in der Welt. Alles was die Tiere machen sehr eingeschränkt jeweils die Spinne, wenn die ihre Netze spinnen, über die über die Äcker oder in dem Gebüsch. Dieses Wunder, das Spinnennetz ist, was es auch sein möge. Es ist so durch und durch Weisheit, dass keine menschliche Technik das überhaupt nur annähernd wiederholen kann. Es ist eine, die die Tierwelt in ihrem Tun offenbart, ihr eigenes Seelisches in dem, was sie tut. Deswegen muss man auf die Tätigkeit achten, wo die Kuh immer in allen ihren Tätigkeiten im Stall, auf der Weide, wo auch immer, in allen ihren Lebensäußerungen muss man beobachten, muss man mitempfinden. Und da merkt man plötzlich, was für ein himmlisches Wesen ist zu haben. Sie erhebt da empfunden, die oben zwischen die Hörner der Göttin Hathor wurde dargestellt wie eine Kuh. Haben die Hörner die Sonnenscheibe rein gemacht, so haben sie die Göttin Hathor abgebildet als Kuh. Bei den Hindus ist sie heute noch heilig, und sie war das heilige Opfertier durch alle Zeiten. Was ist das? Was macht das Tier? Was? Was lebt da drin seelisch? Und was bringt es nach außen zur Offenbarung? Also also die Seelen Äußerungen in der Tätigkeit. Ja, das ist eigentlich nichts anderes als ein ein Beobachtungsfeld um an das Wesen dieses Tieres heran zu kommen. Und gerade im Sommer haben wir es nun zu tun, eigentlich mit der Tätigkeit der hohen Tierwelt. Die müssen wir aktivieren. Und das geschieht dadurch, dass wir jetzt in den Tisch bereiten, durch diese Mischung der organischen Rückstände und unter den vielen, vielen, vielen Tieren, Tierarten, die da tätig sind, unscheinbar und dann deutlicher in Erscheinung treten. Da steht nun das Regenwurm im Vordergrund, und zwar der Ton der klassische Form. Es gibt ja verschiedene Regenwurm Arten. Und der Ton ist derjenige, der sein sein Leben darin besteht, dass er senkrechte Röhren macht. So kerzengerade in die Tiefe, bis zu 7 Meter tief in den Böden hat man solche Regenwürmer Regenwurm Würmer gefunden. Und in diesen Röhren bewegen die sich rauf und runter. Das ist ein Boom. Und der Wurm, sobald er aus den Röhren rauskommen. Dann schlängelt er sich so auf dem Boden. Kaum ist er in Röhren drin, dann ist es ein Leib, der sich Senkrechte. Das ist der Regenwurm. Ich sah durch als Zeichen, als die Sonnenflecken stammen. Solch eine hat eine Besonderheit, weil er sich durch die Risse durch, dann durch das Erdreich innen ein Rückgrat schafft, in das er sich senkrecht hinein stellt. Und es ist immer dieser Übergang von der Horizontalen in die Senkt. Die Senkrechte bedeutet sehr viel. Im Tierreich kann ich es nicht näher ausführen, aber das nur mal vergleichen. Das Schaf mit der Kuh oder die Kuh mit dem Pferd, alles was den Kopf hebt übers Rückgrat. Da merken Sie, dass da eine viel nach außen gerichtete Intelligenz entsteht. Und sobald der Kopf ohne das Rückgrat, da merkt man, dass der Stoffwechsel Prozess viel stärker den Kopf ergreift. Und so weiter. Also wir brauchen jetzt diese Tier, diese Boden Tiere und müssen deren Tätigkeit fördern. Und jetzt ist es heiß im Sommer Juli draußen und die Regenwürmer mögen das überhaupt nicht. Sie mögen nämlich nur dreierlei Die wollen Sauerstoff atmen, die wollen Feuchtigkeit. Und die wollen Dunkelheit. Dunkelheit. Das sind die drei Kriterien für den Regenbogen und dafür repräsentativ für andere Tiere auch. Und diese Bedingungen schaffen wir mit der Schicht. Das Dunkle, das viel Sauerstoff und die Feuchtigkeit kommt, steigt hier herauf und schlägt sich auf der Unterseite dieser Schicht nieder. Nun diese Regenwürmer. Wenn es heiß ist hier unten. Und wenn dann aber da oben so eine Schicht entsteht und so, dann wandern die hoch hier hinauf und wandern jetzt horizontal hier rein und fangen an, diese organischen Rückstände aufzuarbeiten. Also sie fressen, fressen, keine frische Substanz, keine lebendige Substanz. Ich habe mir auch mal angeguckt, da beobachtet ein Regenwurm, wie er ein grünes Pflanzen platt abgeknallt, gekniffen hat, gesagt Das ist ja pervers, was du da machst. Und dann habe ich es weiter beobachtet, habe ich gesehen, so hat er gar nicht gefressen, sondern hat es eingespeichert mit seinem Schleim. Die ganze Oberfläche hast eingerollt und seine Röhre reingezogen. Und in seiner Röhre haben dann die Mikroben aus dem auf dem Schleim haben dann angefangen, dass die Pflanzen Substanz aufzuschließen. Und dann war es allerdings ein reines Menü geworden. Also der Regenwurm frisst andere Organe, also abgestorbene pflanzliche Substanz. Der wandert also hier rein und arbeitet jetzt dieses Erdreich durch. Und was macht er dabei? Ständig, was unser Regenwurm vor so ein langes Gebilde segmentiert hat. Hier vorne so eine kleine Mundöffnung und ich habe hier so einen na? Hat er so einen kleinen Magen. Eigentlich nur ein erweiterter Darm, zielsicher und durch durch die ganzen Segmente bis hinten hin. Und er hat selbstverständlich einen Blutkreislauf. Das ist also ein Warmblüter gewesen und er hat jetzt hier über und über dem Magen hat er eine kleine Drüse, und diese Drüse sondert, indem er da frisst. Also organische Rückstände, die sind immer ein bisschen sauer, alles ist sauer, was die Pflanzen hinterlassen. Und durch diese Drüse scheint er jetzt feine Calcit zu Tröpfchen Kalk, Tröpfchen ab in den Magen und neutralisiert die organische Substanz. Es ist unglaublich. Er schafft damit das Milieu für die Mikroben, die hier jetzt en masse, hier den ganzen Darm erfüllen, bis hinten hin. Da lebt der Regenwurm mit, wiederum mit den Mikroben, speziellen Mikroben in Symbiose. Das heißt, der Regenwurm der Seelen Leib, der seelische Organismus dieses Tieres ist darauf gerichtet, jetzt im Verdauungsprozess den fruchtbaren Boden schlechthin zu erzeugen, den es überhaupt gibt durch Neutralisation dessen, was er an saurer Nahrung aufgenommen hat. Es wandert hier durch mikrobiellen Abbau. Aber die Mikroben können nicht tun, was sie wollen, was sie gerne täten, sondern weil der Seele viel von ihrem Leibe ungeheure Kräfte, die seelisch wirksam werden, die ordnen diesen Prozess, dass er nicht aus dem Ruder läuft, und dann tun sie dann irgendwo ein Häufchen da absetzen und dann haben sie, dann setzt sich dieser Prozess, der Verdrängungsprozess noch im Haufen fort, und da bauen die noch weiter ab, und dann entsteht der fruchtbarste Boden, den es überhaupt gibt, den können wir gar nicht selber erzeugen. Das macht eigentlich die boden tierwelt durch die kraft ihres spezifisch seelischen hochspezialisiert, je nach boden, auch noch tierart. So und das diesen prozess müssen wir einleiten im Sommer, dass er stattfindet, dass jetzt die Reste, dass das ernte jahres verkommt verkonsumiert werden hier von den Boden Tieren. So, und das geht vom Sommer bis in den Herbst so, dass da quasi die Erde sich erneuert im Jahreslauf. Was im Frühjahr abgebaut worden ist, muss jetzt hier wieder aufgebaut werden. Wir haben hier ein Humus Aufbau während des Sommers. Und diese und diese Prozesse müssen wir eben einleiten, stärker durch diese Mulchen der Bodenbearbeitung und hoffen, dass dann wirklich die Boden Tierwelt aktiviert wird. Und ohne den Regenwurm, insbesondere den Wurm kann man eigentlich keine optimale optimale Humus Qualität optimal dasjenige erzeugen, was die Alchemisten eben die eigentliche Muttererde bezeichnet haben. So, und jetzt muss ich schleunigst kaufen und ich kann dir auch schon auf der anderen Seite auch nicht so viel wie beschrieben werden. Und jetzt erst kommen wir in Richtung Herbst. Und das ist ja auch eine ganz eigenartige Jahreszeit, die eine völlig eigene Signatur hat. Und die findet jeder, der ein bisschen darauf aufmerksam ist, der Augustin auch durch die Lande, der Spätsommer Salz und dann geht es über den September. Da merken wir ja, dass da die Stimmung in der Natur, durch die immer tiefer wird, langsam, tiefer sich, wenn in der Sonne von ihrem Höchststand die Tage schon, na ja, sie bleiben auch dann halt noch lange viel länger. Aber dann schon wird es also kürzer. Der Tage und Nächte werden ein bisschen länger und man merkt die Stimmung in der Natur, obwohl sie selben Sonnenstand gibt, im Frühjahr nur aufsteigen, so ist derselbe Zustand erreicht, absteigend von der Sonne und. Vollkommen andere Stimmung. Und das sieht man daran, dass dann plötzlich so die ersten Nebel streifen, sich über die Lage legen. Im Nebel Ruhe noch die Welt, noch träumen Wald und wie so Dichter Mörike und und dann der blaue Himmel unverstellter drüber. Das ist so die Stimmung Anfang September. Und da merkt man auch in der Natur reift noch alles, alles. Die Früchte, die alles, was nur ein Gemüsegarten sind, was alles reift, fühlen sich die Äpfel an den Bäumen werden dicker und nehmen Farbe an? Also das ist auch eine noch Vorbildwirkung, die da vom Sommer in den Herbst hineinreicht, bei den anderen doppelt und bei den Pflanzen. Denn solch ein Wettrennen, das zieht sich noch länger bis in den Herbst rein und dann geht es durch den September durch. Dieses Jahr haben wir es nicht so deutlich erlebt um die Michaeli Zeit. Da kommen diese goldenen Septembertag, die in die goldenen Oktobertag einmünden. Und dann sehen wir dieses wunderbare Phänomen, das Sie bestimmt auch schon erlebt haben den Altweibersommer. Ich bin letztes Jahr laufe ich da den Feldrand entlang und sage Ich traue, kann ich meinen Augen trauen? Der Acker war frisch bearbeitet und ein Symbol für Glanz liegt über dem ganzen Feld und guckt so nach der Sonne und die Sonne spielt es mir zu. Ich gucke dann immer von verschiedenen Seiten. Dann gehe ich hin und guck genau. Alle Spinnennetze, der ganze Acker wie über überspannen von einer bestimmten Spinnennetze, die das machen, glänzt silbrig glänzend. Das ist ein Phänomen des Herbstes, und der Herbst setzt sich fort darin, dass das die gesamte Insektenwelt erst noch mal so was macht. Legt man die Eier ab unter die Boden Krume oder in die Rinde der Bäume oder sonst irgendwo an einen versteckten Ort legt sich die Eier ab. Die Vögel ziehen nach Süden, die Schwalben sind verschwunden, man guckt nach draußen und plötzlich sind sie weg. Das heißt, die ganze Natur fängt an in einen Ruhezustand. Ich weiß nicht, wie die wurden geboren wurden. Mikroben bilden jetzt Dauer formen auf. Also nicht. Man sieht äußerlich kaum noch, will keine Insekten wirken. Ein Schmetterling kann nichts. Alles geht in eine Art Ruhezustand oder besser gesagt in einen Todes zustand über. Die Natur stirbt, die Blätter fallen von dem Baum, alle sind sie verfärbt. Nochmal die letzte Blüte im Blatt und das alles liegt plötzlich am Boden. Der Schwere folgend, nicht mehr der leichte, wo es da oben sich gebildet hat in der Luft, sondern jetzt fällt alles schwer physisch. Die herbstes. Zeit ist der Übergang in den Winter tot. Die Natur stirbt, die mikrobiellen Prozesse im Boden kommen zu Ende. Und jetzt muss man natürlich aufpassen, dass man da nicht mit stirbt als Mensch, sondern dass man der Nachwelt wirklich dann genau beobachtet, was sich da eigentlich abspielt, dass wir jetzt sozusagen den Herbst Prozess begleiten. Einerseits ist es noch mal die Ernte und andererseits ist es schon mal wieder die Herbst Bestellungen für die Winter Getreide. Aber dann kann es eine sehr späte Ernte sein oder überhaupt. Wir haben die Absicht, im nächsten Jahr Sommer eine Sommer, um oft auszusehen Hafer oder eine Sommerreifen oder eine Sommergäste. Oder wir wollen da Früchte anbauen und wir haben jetzt mal gerade eine Kündigung noch vorher ausgebracht und die müssen wir jetzt rechtzeitig umbrechen in den Winter. Wir wollen sie vielleicht nicht stehen lassen. Und dann kommt es jetzt auf einen Prozess an, den man wieder sehr genau reflektieren muss warum, wo? Worum geht es jetzt eigentlich im ausgehenden Jahr, wenn dieser äußere Todes Prozess einsetzt und da ist man heute sehr früh, auch glaubt sehr sicher geworden zu sein. Die ökonomie, die die öko betriebe, die meinen, also der fluges vom Teufel, den dürfen wir schon gar nicht mehr einsetzen. Und da gibt es also alle möglichen Ansichten, die da tun, weil man, wenn man nicht konventionell denkt. Konventionelle Landwirtschaft, dann möchte man wenigstens ökologisch denken. Biologisch und biologisch heißt, dass man sein Augenmerk auf die Mikroben Welt und was da lebt und kreucht und fleucht, darauf lenkt und dem versucht, Rechnung zu tragen. Es kommt aber eine Zeit im Herbst, wo man wirklich mal davon absehen kann. Das muss man heute ganz bewusst tun, denn man möchte ja der Natur immer irgendwie gemäß handeln, ihrem Leben gemäß. Aber es gibt eben einen Zeitpunkt im Jahreslauf, wo die Natur stirbt, wo sie tot wird, wo die Mikroben in die Dauer form übergehen. Alles andere in Eisstadion. Und da gibt es einen Moment, wo wir eigentlich die Aufgabe haben und jeder muss ich mir diesen Prozess ganz neu auseinandersetzen, wo wir die wo den Boden kartieren müssen, wo wir alles zerstören, was so wunderbar im Jahreslauf sich aufgebaut hat. Einzigartig. Die Schichtungen im Boden, alles organisch sind genauestens austariert. Und jetzt kommen wir, da hören wir ein Instrument und dann schmeißen wir das Ganze völlig koordinieren. Und dieses Instrument nennen wir den Pflug. Und man hat heute ein sehr starke Tendenz, berechtigterweise solchen Unsinn, der sonst gemacht wird, dass man sagt ohne Pflügen, pflügen ist so eine Sache. Und wenn man aber da mal ein Gesichtspunkt einnimmt im Herbst, im Spätherbst, ist die Natur zu Ende. Da ist, was zu Ende gekommen, ist, ganz physisch geworden. Und dann tritt ein in den Winter. Und da sollen die Prozesse stattfinden, die jetzt im Winter stattfinden sollen Kristallisation. Da muss ich sozusagen erst mal das ganze Jahr besiedeln, indem ich es korrigiere. Und wenn dann es in den Winter geht, dann kann sich aus diesem Chaos sozusagen eine neue Ordnung im nächsten Jahr aufbauen. Ich kann das nicht einfach nur so von Jahr zu Jahr immer so weiterwurschteln, sondern da ist, da ist wirklich ein Unterbruch im Winter und den muss ich einleiten, nicht jedes Jahr im Rahmen der Fruchtfolge oder wie es meine Intuition mir ergibt, zu einer Zeit der Jahre, dass ich einmal doch intensiv versuche, mal diese Kolonisierung des Bodens einzuleiten, einzuleiten, dass ich durch die Kräfte des Winters wieder ein neuer Boden aufbauen kann. Und der klassische Pflug? Was macht er denn alles eigentlich anders? Wenn hier der Boden ist, das Erdreich, dann pflügt er ja in dieser Weise den Boden in eine solche Furche. Er legt den Hunger um und das große Problem heutzutage ist, dass unsere Flügel nichts mehr taugen. Die Flügel, Füße breit. Und natürlich auch viel zu tief. Aber das Verhältnis von Tiefe und Breite stimmt auch nicht mehr. Ich versetze den Acker dann schon mit einem Fluch voran um 40 50 Zentimeter von rechts nach links. Im Ganzen. Was das für eine Energie ist, die ich da brauche. Sondern es kommt darauf an, dass man möglichst schmal fühlt. Es hat es viel Pferdefleisch gegeben, ideal gemacht, schmal fühlt und nicht zu tief. 16 17 Zentimeter, 15 bis 18 Zentimeter optimale Tiefe, würde ich sagen. Und dann kann jetzt sozusagen der Frost Angriff während des Winters hier eingreifen. Und dann? Es geht nicht mehr um biologische Prozesse, sondern es geht darum, dass man die Erde kultiviert und das heißt fruchtbare Böden. Der Meister Frost muss hier eingreifen und muss einfach mal den Boden vorerst rot machen. Er muss, da wird in der Realität durchgearbeitet werden, dass das nicht die Organe des Bodens. Das muss man nur mal versuchen zu denken. Ich weiß, dass ich in ein Fettnäpfchen tritt. In vieler Hinsicht ja. Aber es wird heute. Es werden so maßlose Fehler in der Bodenbearbeitung gemacht und man muss nur mal bedenken, der ganzen Prozess durch das Jahr hindurch und werden das erste geht es um die Aktivierung der organischen Prozesse im Frühjahr, Herbst, Sommer, Abbau, Aufbau und dann kommt es zu Ende. Und jetzt kann ich auch mal nicht mehr den Humus bearbeiten oder die organischen Prozesse, sondern die mineralischen Prozesse, nämlich die toten Prozesse. Also es geht. Und beim Pflügen geht es nicht um das Ich Rücksicht nehmen auf den Humus, sondern ich nehme Rücksicht auf den Ton. Es ist ein Ton pflügen. So haben wir das auch früher genannt. Wir pflügen den Ton, um ihn zu exponieren, den kosmischen Kräften des Umkreises, den Kristall bildenden Kräften an also Sie sehen ja, wir müssen zu Ende kommen. Sie sehen Bodenfruchtbarkeit. Wenn ich das ernst nehme, diesen Begriff, dann muss ich erst mal beobachten lernen, und dann muss ich meine Beobachtungen selber selbstständig denkerische arbeiten. Ich kann nicht irgendeiner Richtlinie folgen, die von außen vorgegeben ist. Ich kann nicht Ideologien folgen. Ich kann nicht irgendwelchen wissenschaftlichen Ergebnissen folgen, die einmal an einem Punkt irgendwo mal gemacht worden sind. Statistisch verrechnet, das ist irreführend ist alle irreführen, sondern es ist die Aufgabe des Menschen, sich hinein zu stellen in den ganzen Jahreslauf, den von Anfang bis Ende arbeitend. Wohlgemerkt nicht denken, sondern tätig sein, durchlebt und durchleben, sich Gedanken machen, was jetzt eigentlich das Adäquate ist. Welche Maßnahmen will ich steuern, in diesen unendlich subtilen Prozess eingreifen? Und dann kommt der Herbst und dann kann ich mal wirklich massiv tiefer greifen. Also in diesem Sinne, wie ich es gesagt habe. Und dann kann sich aus dieser Kolonisierung ein neuer Boden Aufbau im nächsten Jahr aufbauen. Kein Jahr ist gleich dem anderen. Jedes Jahr ist neu und jedes Jahr muss ich sozusagen die Initialzündung geben, dass es auch neu werden kann. Und nicht ein immer gleichmäßig fortlaufender, ablaufender Prozess. Sondern dass wir die Aufgabe haben, als Landwirt sozusagen den Boden im Hinblick auf die Bodenfruchtbarkeit zu erziehen. Wie man ein Kind erzieht, das in die Schule geht und lesen und schreiben lernt. So müssen wir einen Keim haften Zustand, der im Boden entsteht, in der Hand um müssen wir schrittweise durch das Jahr hindurch erzieherisch so begleiten, dass dadurch dann das Phänomen der Bodenfruchtbarkeit sich realisiert. Bodenfruchtbarkeit kann ich nie im Jahr herstellen, vielleicht auch nur schwarze Erde bis zum nächsten Jahr in der Ukraine oder so, wo die Natur einfach so begabt ist, dass sie ohne großes Zutun einfach tolle Erträge bringt. Sondern wir müssen die Natur Begabungen. Das ist ein Begriff, den muss man sich mal versuchen in die Ohren zu schreiben, dass der Boden selber begabt ist. Jeder Standort ist in bestimmtem Sinne begabt. Und meine Aufgabe als Landwirt ist es, diese Begabungen zu fördern, so zu erziehen, dass der Boden sozusagen lesen und schreiben lernt. Also das heißt, er liest am Kosmos ab, was eigentlich ihm zuträglich ist, und er schreibt sich das dann selber ein in dem, was man dann die Bodenfruchtbarkeit nennen kann. Also in diesem Sinne müssen wir versuchen, als Landwirte immer mehr zu lernen. Wir sind in einem Lernprozess, wir sind nie zu Ende. Wir glauben, wenn er gute Ernte eingebracht hat, wird sie der Klasse erreicht. Die haben wir nicht erreicht, sondern es geht auch gar nicht nur darum, um gesunde Nahrungsmittel zu erzeugen. Es ist auch ein Irrtum, das ist ein Nebeneffekt unserer Arbeit, sondern ein ebenso großer Effekt muss sein, die Boden entwicklung über die Jahre hinweg erzieherisch so auf die Bühne und auf die Erde zu wirken, dass Generationen in alle Zukunft weiterhin an dieser Bodenfruchtbarkeit anknüpfen können. Es geht darum, dass man. Es geht darum, dass so wie wir als Menschen dadurch Menschen sind, dass wir ein Bewusstsein haben, dass wir uns entwickeln können. Dass wir nicht derselbe sein müssen, der wir gestern waren, sondern dass wir heute durch eigene innere Willens, Aktivität, durch eigenes Denken und Fühlen uns entwickeln können. Immer weiter. Der Mensch ist ein sich entwickelndes Wesen. Er trägt den Entwicklungs gedanken als die größte voraus. Ich möchte sagen. Die größten chancen. In sich. Er will ja immer. Weiter. Und das kann die natur nicht. Die natur hat den entwicklungs gedanke nicht in sich mehr, sondern eher die. Sie hat auch, dass der mensch durch sein tun oder seine tätigkeit den entwicklungs gedanken in der natur veranlagt hineinträgt, sich selber durch seine arbeit erweitert, sein ganzes menschsein erweitert, will in das äußere Natur und dadurch die Natur erzieht, darauf wartet Mensch, Boden, Tier und Pflanze, die ganze Schöpfung. Insofern haben wir wirklich eine ungeheure Vision. Das hat ja Novalis in die Worte mal ausgedrückt Der Mensch, die Menschheit ist auf einer Mission. Zur Bildung der Erde sind wir berufen zur Bildung, so wir uns bilden wollen als Mensch, so müssen wir die Erde bilden. Und das ist die eigentliche, zentrale Aufgabe des biologischen Anbau. Darauf müssen wir hin streben. Und wir wissen ganz genau Das ist keine Methode, die man einfach anwendet, sondern es ist eine Methode. Bestenfalls, dass wir uns selber in unser Denken, Fühlen und Wollen so erziehen und so schulen, dass wir in der Lage sind, der Natur etwas zu geben, was sie selber nicht hat. Was wir hier erst durch unser Menschsein einpflanzen können, das ist nun ein Streben des biologischen Landbau, dem wir noch lange nicht nachkommen können, weil wir noch nicht fähig genug sind. Aber das ist eine Perspektive in die Zukunft. Und das wunderschöne Landbaus ist, dass man, wenn man sich ein Bewusstsein dieser Tatsache verschafft, dann fragt man sich, warum nicht jeder Mensch Landwirt wird. Vielen Dank.&lt;br /&gt;
== Glossar==&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Themenbezogene Leseanregungen ==&lt;br /&gt;
Novalis&#039; Werk &amp;quot;Die Lehrlinge zu Sais&amp;quot; (1802). Novalis, eigentlich Georg Philipp Friedrich Freiherr von Hardenberg, war ein deutscher Dichter, Schriftsteller und Philosoph der Frühromantik. In diesem Zitat betont Novalis die Verantwortung des Menschen für die Erde und für sich selbst. Die &amp;quot;Mission&amp;quot; der Menschheit ist es, sich selbst zu bilden und im gleichen Zuge die Erde zu formen. Das bedeutet, dass der Mensch nicht nur für seine eigene Entwicklung verantwortlich ist, sondern auch für die Gestaltung der Umwelt. Dies impliziert eine untrennbare Verbindung zwischen Mensch und Natur, die für die Frühromantik typisch ist. Novalis fordert hier, dass die Menschheit sich ihrer Rolle als Gestalter bewusst sein und entsprechend handeln sollte. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Manfred Klett|zurück zu Manfred Klett ◁]] &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Betriebsgemeinschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Betriebsorganismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:biologisch-dynamische Landwirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:biologisch-dynamische Präparate]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:biodynamische Landwirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dottenfelderhof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Düngung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Film]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 327]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jahreslauf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landbauschule Dottenfelderhof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landwirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landwirtschaftlicher Kurs]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neue Keime]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rudolf Steiner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 25%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Video]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortrag]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Chrifri</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://biodyn.wiki/index.php?title=Bodenfruchtbarkeit_und_Ern%C3%A4hrungsdynamik_-_Vortrag_von_Manfred_Klett_am_12._November_2017&amp;diff=4084</id>
		<title>Bodenfruchtbarkeit und Ernährungsdynamik - Vortrag von Manfred Klett am 12. November 2017</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://biodyn.wiki/index.php?title=Bodenfruchtbarkeit_und_Ern%C3%A4hrungsdynamik_-_Vortrag_von_Manfred_Klett_am_12._November_2017&amp;diff=4084"/>
		<updated>2024-02-29T19:50:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Chrifri: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
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|&amp;lt;small&amp;gt;[[Manfred Klett|zurück zu Manfred Klett ◁]] &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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|&lt;br /&gt;
====Filmdoku====&lt;br /&gt;
[[Datei:Dr. Manfred Klett biodynamische Landwirtschaft Vortrag Bodenfruchtbarkeit 12. November 2017.jpg|450px|center|link=https://www.youtube.com/watch?v=v6WLKhCfABA]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- Manfred Klett -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Dieser Vortrag befindet sich in der Bearbeitung und er ist noch nicht &amp;quot;reif&amp;quot;. Gerne kannst du hier [[MitTun bei biodyn.wiki|mitTun]]: Korrektur, Überschriften und Absätze. Stand 29. Februar 2024&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begrüßung und Einführung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einführung Uwe Neukamm ===&lt;br /&gt;
Ich freue mich sehr, dass ich euch heute alle hier so begrüßen darf. Seid gegrüßt! Es ist schön. Wir sind heute viele. Auch neue Gesichter, Junge. Freut mich sehr!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Thema heut, ich soll in das Thema einführen, das Thema ist etwas sperrig, das muss man ablesen: Bodenfruchtbarkeit und Ernährungsdynamik. Das ist genau das Spannungsfeld, in dem ich jetzt als Landwirt eingebunden bin. Auf der einen Seite muss ich dafür Sorge tragen, dass der Boden fruchtbarer wird und auf der anderen Seite will ich dafür Sorge tragen, dass die Produkte, die ich produziere, zum Wohle aller sind und zu einer gesunden Ernährung beitragen. Deswegen ist es genau das Spannungsfeld, das ich so empfinde und ich stehe da als Bauer genau dazwischen. Und früher war das ganz einfach. Da hatte ich die Formel oder auch andere, wenn man einen gesunden Boden hat, dann erzeugt man gesunde Nahrungsmittel. Und wenn man genauer hinguckt und wir befinden uns in einer Zeit, wo man immer ein bisschen genauer hinguckt und sagt auch wir wollen eine Bewusstseinsseele entwickeln. Wenn man da genauer hinguckt und das verstehen will, dann merkt man, dass sowohl Gesundheit und Ernährung als auch Bodenfruchtbarkeit nichts Festes ist, sondern dass das dynamische Systeme, vielleicht was Lebendiges ist und daraus stellen sich dann viele Fragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es ist nicht mehr so, dass man sagt: Ich mach das und dann kommt ein guter Boden raus und eine Bodenfruchtbarkeit und die Bodenfruchtbarkeit äußert sich in möglichst viel Gesundheit beim Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da stellen sich für mich zum Beispiel schon die Frage, dass das, was vor 20 Jahren oder vor zehn Jahren für mich gesund war, mich zu ernähren, heute vielleicht gar nicht mehr so ist. Das, was wir vor 20 Jahren, was mich genährt hat, macht mich heute nur fett. Das, was ich vor 20 Jahren auf dem Acker gemacht habe, funktioniert heute nimmer. Und ist denn überhaupt die Bodenfruchtbarkeit, die ich anstrebe, vielleicht eine ganz andere, als ich eigentlich produziere, oder umgekehrt, was ist zum Beispiel eine spezielle biologisch dynamische Bodenfruchtbarkeit? Ist das eine Fruchtbarkeit, die sich auch äußert in Qualität, oder heißt für mich Bodenfruchtbarkeit, dass einfach möglichst viel wachsen soll? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese beiden Dinge werden wir heute zusammenbringen und ich freue mich sehr, dass die Meike Ehrlichmann da ist und uns da einen ganzen interessanten Ansatz vorstellen wird, ich glaube, der wird uns alle weiterbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazwischen, nach dem Mittagessen und vor dem Kaffeetrinken, das wird relativ eng zusammenliegen, wird uns der Wolfgang Krämer seinen interessanten Hof vorstellen. Wenn die uns ihren Hof vorstellen, das wird bestimmt auch ganz spannend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ganz besonders freue ich mich, dass heute zu uns gekommen ist, jemand, den man vielleicht wie keinen anderen mit dem Thema Bodenfruchtbarkeit und biologisch dynamische Bodenfruchtbarkeit zusammenbringt, den, ich denk, die meisten von uns auch durch seine Lieder ein bisserl kennen, als auch als Gründer vom Dottenfelderhof. Und ich freue mich sehr, dass es uns heute gelungen ist, ihn noch einmal einzuladen. Er hat eigentlich gesagt, er macht so was nicht mehr und ich freue mich sehr, dass er es dann doch gemacht hat. Manfred Klett!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vortrag Manfred Klett ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Begrüßung Manfred Klett ===&lt;br /&gt;
Verehrte liebe Gäste, liebe Freunde aus der hiesigen bayerischen Vereinigung für biologische dynamische Wirtschaftsweise und auch diejenigen, die hier in Nürnberg ja auch aktiv sind auf diesem Felde.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich frage zunächst einmal, ob ich frei hier so sprechen kann, ob sie mich hören, ganz hinten. Ich bin nicht so erfreut über ein Mikrofon, und so versuche ich so deutlich und laut zu sprechen, dass jeder von ihnen mich vielleicht doch verstehen kann. Und wenn nicht, dann bitte ich einfach mal die Hand zu heben, denn ab und zu, wenn man dann im Sprechen ist, kann die Stimme mal ein bisschen absinken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bedanke mich vielmals für die Einladung hier zu dieser Tagung in Nürnberg zu diesem Thema. Und diese beiden Themata hängen ja sehr eng zusammen Bodenfruchtbarkeit und Ernährungsdynamik, ist ja evident, das wurde ja auch gerade angesprochen. Und meine Aufgabe wird es nun sein, zur Frage der Bodenfruchtbarkeit etwas beizutragen. Und das ist ein so unerschöpfliches Thema, dass man Schwierigkeiten hat, es überhaupt irgendwie zu umgreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einführung Bodenfruchbarkeit ===&lt;br /&gt;
Und es ist ja auch dieser Begriff heute, Bodenfruchtbarkeit, im allgemeinen Bewusstsein, ich spreche jetzt vom wissenschaftlichen Bewusstsein an den Hochschulen, an den Universitäten oder wo auch immer, so in den akademischen Kreisen, dieser Begriff nicht mehr aktuell. Man hat ihn ad acta gelegt, mehr oder weniger, weil er nicht definierbar ist. Der ist so umfassend, dass man ihn einfach in dem Sinne nicht in eng begrenzten quantitativen Begriffen erfassen kann. Und deshalb hat man ihn ersetzt mehr durch den Begriff der Ertragsleistung der Böden. Was bringen die Böden, was ist deren Hervorbringungskraft? Und die kann man messen! Die kann man messen und zählen und wägen. Man kann es quantitativ erfassen in Erträgen. Aber ist das noch Bodenfruchtbarkeit? Denn ich kann ja diese Erträge auf andere Weise erzielen, indem ich da auf dem Boden ständig von außen was drauf schmeiße, was man dann Dünger nennt und dadurch und sonstige Fremdmittel, die man einsetzt, Betriebsmittel, damit kann man ja auch hohe Erträge erzielen. Man hat den Begriff der Bodenfruchtbarkeit langsam hinter sich gelassen, um einen Begriff zu wählen, dem man eben tatsächlich wiegen und messen und zählen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und damit hat man eigentlich den Boden aus den Augen verloren, in gewissem Sinne. Und gerade in biologisch-dynamischen Zusammenhängen müssen wir ja jetzt versuchen, diesen zentralen Begriff, also die Belebung der Erde selber, das ist ein Prozess, der sozusagen so umfassend ist, wie das menschliche Leben selbst, das Leben der Erde! Wie man den sozusagen so in Worte bringen kann oder jedenfalls mal in Bildern umschreiben kann, dass man einen neuen Zugriff zu diesem zentralen Begriff des lebendigen Bodens finden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun ist es so, dass man heute ja in den Wissenschaften, ich spreche jetzt von den Landwirtschaftswissenschaften, da gibt es ja das Gebiet der Bodenkunde, also die eigentlich die Aufgabe hätte, gerade mit diesen Fragen so umzugehen, dass es auch umsetzbar wäre in der Praxis. Und das ist aber keineswegs der Fall, oder nicht generell der Fall, weil man eben nur durch Quantifizieren, nur durch diese, nur das, was wirklich messbar ist, irgendwie zu Aussagen kommt. Die qualitative, die Wesenseite, die bleibt völlig außer Betracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun hat man in der Bodenkunde doch ein Gebiet, wo man einigermaßen an den Phänomenen sich entlang gehangelt hat durch die Jahrzehnte und das ist das Gebiet der Bodentypologie. Das heißt, dass jeder Standort, wenn man auf einen Betrieb irgendwo hinkommt, dann findet man eben ganz bestimmte Böden, die durch, lange, lange, lange Zeiten hindurch, 10.000 Jahre rechnet man heute, also seit den letzten Eiszeiten, sich allmählich entwickelt haben. Und das kann man phänomenal ganz, ganz gut begleiten, kann man beobachten, kann man anschauen, auf jedem Betrieb gräbt man ein tiefes Loch und dann ist da ein bestimmtes Profil und daraus kann man schon sehr viel ablesen. Das ist eine Langzeitentwicklung. Und die finden wir vor. Das ist Ergebnis von ewigen Zeiten, kann man sagen. Und in diesem Zusammenhang greifen wir jetzt als Landwirte und Gärtner ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da kann man mit solchen Begriffen wie, also ich spreche jetzt mal zu Praktikern: Da gibt es also den Begriff der Rendzina, hier im Jura, sehr verbreitet. Oder es gibt die Parabraunerde oder die Braunerde oder Podzol. Das sind alles wunderschöne Worte, hinter denen aber doch bestimmte Phänomene stehen, die für den Praktiker durchaus aussagekräftig sind. Und aber am Ende kann man dann doch recht herzlich wenig damit anfangen. Es ist immer gut zu wissen, man soll Kenntnis davon haben. Sondern für den praktizierenden Landwirt, den Gärtner, ist es auch notwendig, sozusagen die Bodenfruchtbarkeit oder das, was die Böden fruchtbar macht, mal zu verfolgen im Jahreslauf. Denn in den greift man ja immer ein, in den Jahreslauf, also die vier Jahreszeiten und greift ein durch die Bodenbearbeitung, durch die Fruchtfolge, durch die Düngung. Das sind die &#039;&#039;&#039;drei Säulen des Ackerbaus&#039;&#039;&#039; seit eh und je gewesen. Und greift ein verschieden, ob man jetzt im Winter sich befindet oder im Frühjahr oder im Sommer oder im Herbst. Und steuert dadurch, durch den menschlichen Geist, durch die Einsichten, die man als Mensch hat, die man sich erarbeiten muss. Und man kommt da nie an ein Ende. Nie. Man ist immer auf dem Wege, dass man versucht, das so gut wie möglich zu machen, dass man diese von Natur veranlagten Prozesse im Jahreslauf sachgemäß steuert. So, dass ich dadurch das Ergebnis dann nennen kann, die Bodenfruchtbarkeit, wenn sie sich auch nicht immer nach außen, direkt, immer darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss es geistig erstmal in sich produzieren. Man muss den Begriff geistig in sich überhaupt erst etablieren, um dann sein Beobachtungsvermögen so zu erweitern, dass man die Dinge dann auch in einem höheren Sinne erkennt. Nicht nur an der Ertragsbildung. Nicht nur das da ein schöner Humusgehalt ist oder irgend sowas. Das sind alles äußerliche Dinge. Sondern dass man innerlich als Mensch erkenntnismäßig in sein Denken fühlen und dann schließlich auch in seinem Wollen so in der Sache drin steht, dass man die Sicherheit nicht nur durch die äußere Erscheinung des Bodens, sondern innerlich in sich aufbaut. Eine innere Sicherheit gewinnen für sein Tun. Die Bodenfruchtbarkeit lebt in allererster Linie erst in unserem Erkenntnisleben und dann können wir draußen anschauen, ob es auch wirklich sich spiegelt in der Welt da draußen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun, daran können Sie vielleicht erkennen, dass es ein lebenslanges Ringen und Bemühen ist, wenn man sich dieser diesem Geheimnis der Bodenfruchtbarkeit, man könnte es parallelisieren mit der menschlichen Einsichtsfähigkeit. Auf der Menschenstufe ist es die menschliche Erkenntnis, die sich spiegelt dann in irgendwelchen Produktionen des Geistes, in der Literatur und den Künsten, in der Musik. So ist da unten auf der Erde ist die Bodenfruchtbarkeit ebenso ein Ausdruck eines umfassenden Geschehens, die man eben vergleichen kann mit dem menschlichen, künstlerischen, wissenschaftlichen Erfassen der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun möchte ich also versuchen, einmal einen Gang durch das Jahr zu machen, einen landwirtschaftlich gärtnerischen Gang durch das Jahr und zu sehen, wie da die Bodenfruchtbarkeit ständige Metamorphosen durchläuft. Es geht immer um die Bodenfruchtbarkeit. Und dennoch stellt sie sich jedes Mal ganz anders dar, im Verlaufe eines Jahres. Und bevor ich nun da mal den Gang durch das Jahr mache, wollte ich noch einmal eine grundsätzliche Bemerkung machen zum Boden selbst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Boden als Organ ===&lt;br /&gt;
Der Boden ist ja auch ein Organ, wo man gar nicht so recht weiß, wo fängt das an, wo hört es auf, oder wo ist er überhaupt? Es ist eine hauchdünne Haut über die Erde. Endlose Tiefen setzen sich nach unten fort. Endliche Höhen erweitern den Boden nach oben die Atmosphäre und bis in den Sternenhimmel. Wo ist eigentlich der Boden? Das ist die Begegnung von Kosmos und Erde. Da durchdringt sich etwas. Da durchdringen sich die Wirkungen der Planeten, die Wirkungen der Sonne, das Zentralgestirn des planetarischen Kosmos. Der ganze umfassende Fixsternhimmel ist an dem ganzen Geschehen beteiligt. Das durchdringt sich jetzt mit den Kräften der Erde von unten. Und nicht nur, was gerade im Boden da einem vor die Augen fällt, sondern aus den Tiefen der Erde strahlt es herauf und das begegnet sich. Und diese Durchdringungszone ist hauchdünn, eine dünne Haut, und diese dünne Haut hat aber einen ganz bestimmten Aufbau. Und wenigstens möchte ich das nur kurz charakterisieren. Man, es bedürfte einer viel umfänglicheren Ausführung, aber mal sozusagen auf den Punkt zu bringen, auf eine Art Formel zu bringen. Es ist so, wenn Sie ein Loch in die Erde graben, auf Ihrem Betrieb oder im Garten, also sagen wir mal einen Meter tief, zwei Meter tief oder so, je nachdem, wie der Boden beschaffen ist. Dann werden Sie feststellen, dass eine ganz bestimmte anschaubare Gliederung ihnen vor Augen tritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie haben einen schwärzlich gefärbten oder sagen wir mal dunkel gefärbten Oberboden. Das nennt man den humosen Horizont, wo also verstärkt also Humusprozesse stattfinden. Die können auch tiefer reichen, dann bis 30 bis 40 Zentimeter vielleicht, wenn man Glück hat. Und darunter kommt dann eine andere Zone, auf die komme ich gleich. Und dann noch tiefer, stößt man plötzlich auf, sagen wir mal Stein oder jedenfalls auf unverwitterte Erde und das eigentlich Kristalline oder kristallin unverwitterten Boden. Und zwischen dem Humushorizont und dem unverwitterten Boden. Da ist nochmal eben diese mittlere Schicht, und das ist die Schicht der Vertonungen. Nicht dass das Musik ist, das ist auch Musik, nur ein Stockwerk tiefer. Die Tonbildung, dass das durch die Verwitterung entsteht der Bodenton. Tonmineralien entstehen da. Und die haben auch wieder einen ganz wunderbaren Aufbau, da könnte man lange drüber reden. Jedenfalls ist diese mittlere Schicht diejenige, die eigentlich neben dem Humus der wirkliche Fruchtbarkeitsträger des Bodens ist. Es ist eigentlich das Herz des Bodens, das schlagende Herz, das ist nicht der Humus, sondern der Ton. Das ließe sich länger ausführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mensch und Boden ===&lt;br /&gt;
Das lässt sich vergleichen mit dem Menschen. Denn auch der Mensch, der hat ja sozusagen eine Zone in seinem ganzen Körperaufbau, wo man sagen kann, ja da ist eigentlich alles noch gerade in Verwitterung, da ist ein Fortlaufen in einem Verwitterungsprozess, in dem wir nämlich gedanken bilden, da stirbt etwas lebendiges in uns ab, im Nerven-Sinnes-System und dadurch können wir sozusagen überhaupt miteinander kommunizieren, über die Sprache und über unsere Gedanken. Und diese Zone, die dem Haupt des Menschen, dem Kopf des Menschen entspricht, im Nerven-Sinnes-System, das ist eigentlich das Gestein im Untergrund. Das ist genauso tot, wie unser Gehirn tot ist, wie unsere Nerven tot sind. Genau so tot ist es da unten, anorganisch, vollkommen, physisch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Gegenpol ist dann im Vergleich zum Menschen, wenn man es heruntergeht, von dem Haupt unter das Zwerchfell. Da dehnt sich ein ganz anderer Mensch aus, der ganz Unbewusste, wo organische Prozesse stattfinden, Auf- und Umbau und ein ständiges Hin und Her, ein Stoffwechsel eben, der in Verbindung steht auch mit dem Blut, wo ständiger Aufbau stattfindet aus den Verdauungsvorgängen heraus, wo auch die Blutbildung hauptsächlich in den Röhrenknochen stattfindet. Alles das. Und diese Prozesse, Stoffwechselprozesse, die finden sich im Boden oben in der obersten Schicht, eben in jener Humuszone. Da findet ständig durch die organischen Rückstände, die jedes Jahr herunter sinken, jetzt im Herbst, und die dann allmählich verdaut werden im Boden und dann sich Umformen in Humus. Alles das, das findet im Oberboden statt. Und dazwischen ist diese Tonszone. Und die entspricht dem, was beim Menschen Herz und Lunge waren. Das ist die rhythmische Zone, wo wir ständig im Rhythmus uns erleben als Mensch, ja, wo wir uns eigentlich als Mensch erleben in diesem mittleren Menschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist im Boden nicht der obere Boden, wo wir immer sagen, die Fruchtbarkeit, das ist der Stoffwechselpol, sondern es ist diese mittlere Zone, die da ständig, ich möchte sagen, quillt und schrumpft. Der Ton quillt und schrumpft, der atmet förmlich und im Jahreslauf. Also wir haben es eigentlich, wenn wir mit dem Boden umgehen, haben wir es eigentlich mit einem auf dem Kopfe stehenden Menschen zu tun, en miniature. Das kann man fortgesetzt denken in die Tiefen der Erde, das kann man fortgesetzt denken bis in die Höhen des Kosmos. Aber diese hauchdünne Haut, die zeigt eben eine Gliederung, eine Dreigliederung von Kopf und Stoffwechsel und einer rhythmischen Mitte. Mit der haben wir es zu tun. Und die gilt es immer im Blick zu haben, wenn man von Bodenfruchtbarkeit spricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Boden im Jahreslauf ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bodenprozesse im Winter ====&lt;br /&gt;
So, und wenn wir jetzt von da ausgehend mal jetzt den Blick lenken auf unseren Jahreslauf und jetzt auf diese Zeit im Jahre wir stehen jetzt am Anfang des Winters, im November, da fängt es so richtig an, wenn wir da rausgehen aufs Feld und gucken mal unseren Boden oben an, da merken wir, dass der dunkler ist, als er vorher war, als er noch im Oktober oder im September war, dass er plötzlich dunkel geworden ist. Man muss das mal einfach beobachten, man muss mal seinen Blick darauf lenken, damit wird man bemerken, der Boden wird dunkler, während der Winterzeit, wie die Atmosphäre, wie alles um uns herum dunkel wird, so auch der Boden. Das hängt damit zusammen, dass der Boden sich im Winter mit Wasser sättigt und die Luft aus dem Bodenporen verdrängt wird und ebenso die Wärme verdrängt wird. Und das wir da vor einem Urphänomen des Winters stehen, dass nämlich der Boden wirklich anorganisch-physisch groß wird. Er ist wirklich dann im Winter so tot, wie das Gehirn im Menschen eben dem Tod näher ist als dem Leben. Und immer dann, wenn etwas stirbt, ist der Keim zu etwas Höherem geboren. Und so ist es auch im Boden während der Winterzeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also zunächst einmal merken wir, der Boden ist dunkel. Durch die Wassersättigung. Und das weist darauf hin, dass die vier Elemente von Erde, Wasser, Luft und Wärme, die immer zusammenspielen, uns dann richtig einen fruchtbaren Boden erzeugen, wenn sie sich alle schön durchdringen, im Jahreslauf. Aber im Winter sondern sie sich voneinander. Dann ist das Erdige erdiger als es ist, das Wasser relativ isoliert im Boden, füllt alle Poren auf, die Luft hat sich aus der Erde herausgezogen, es wird wird bitterkalt, die Wärme zieht sich aus der Luft heraus und auch die Wärme ist dann sozusagen sonstwo. Also alle vier Elemente beginnen sich während der Winterzeit voneinander zu lösen und zu separieren und das ist die Ursache dafür, dass etwas stirbt, dass etwas tot wird. Denn im lebendigen Organismus ist alles wunderbar durchdrungen. Diese drei Sphären durchdringen sich ständig, und das ist zunächst einmal die Situation in der Erde. Die Erde wird äußerlich ganz tot. Innerlich aber nicht. Da kommen wir gleich noch mal drauf zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun können wir, beschreibe ich mal zwei Bilder der Bodenprozesse, wie sie sich im Winter in der Erde abspielen. Da ist der eine Prozess der, dass die, dass es ja äußerlich kalt wird. Nehmen Sie mal so einen Januar, wo dann so eine frostige Luft um einen herum ist, man steht draußen auf dem Acker, möglichst auch mal eine Nacht, sieht den gesternten Himmel über einen und dann unter einem ist der Boden gefroren. Man stelle sich mal raus auf den Acker und stehe dann einfach mal in vollkommener Ruhe und lässt das mal auf sich wirken. Dann merkt man, dass da etwas wirksam ist, was man gar nicht fassen kann. Aber was doch real ist, was wirksam ist, was in die Erde eingreift und was da wirksam ist, das kann man beschreiben mit dem &#039;&#039;&#039;Prozess der Kristallbildung&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Kristallbildungsprozess =====&lt;br /&gt;
Nicht nur, dass der Schnee vom Himmel fällt, in wunderschöne Kriställchen, alle &#039;&#039;&#039;hexagonal&#039;&#039;&#039;, auch so blättchenartig wie der Glimmer, wie die Tonmineralien, alle hexagonal kristallisiert, fallen da vom Himmel, sondern der ganze Boden beginnt eben durchforstet zu werden. &#039;&#039;&#039;Der Meister Frost besucht uns während der Winterzei&#039;&#039;&#039;t. Den brauchen wir. Jeder Landwirt weiß, das ist von Alters her so, dass man gesagt hat je intensiver der Winter eingreift mit seiner &#039;&#039;&#039;Kältewirksamkeit&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Frostbildung&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Kristallbildung&#039;&#039;&#039;, desto sicherer ist die Ernte im Sommer, desto qualitativ hochwertiger ist die Ernte im Sommer. Denn was da wirksam ist, dass da plötzlich die ganze Natur eigentlich ein Kristall werden will, es ist ja nicht nur das Wasser, was kristallisiert, sondern die ganze Gesteinswelt will noch mehr Kristall werden, als sie schon ist. Sie will noch mehr Ordnung, denn &#039;&#039;&#039;Kristallbildung heißt geometrische Ordnung par excellence&#039;&#039;&#039;. Also so was von Ordnung, wie die kristallisierte Gesteinswelt kann man sich in der Welt überhaupt nicht vorstellen. Und diese Ordnung verschwindet gegen den Sommer, aber während des Winters muss sie sich regenerieren. Das heißt, es sind Kräfte wirksam in der Kristallbildung während der Winterzeit, die ihren Ursprung haben nicht auf der Erde, sondern die ihren Ursprung haben in dem fernsten Kosmos. Im gestirnten Himmel. Fixsternhimmel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Griechen haben- die Griechen, die ja ein bisschen anders gedacht haben als wir Heutigen, die haben den &#039;&#039;&#039;Kristallhimmel&#039;&#039;&#039; genannt. Dass weist darauf hin! Die hatten doch eine Ahnung davon, dass der eigentliche Ursprung im Tierkreis insbesondere aber nicht nur rund um die &#039;&#039;&#039;Sphäre des Fixsternhimmels&#039;&#039;&#039;, strahlt außerhalb von Raum und Zeit, strahlt herein in die Erde und &#039;&#039;&#039;strahlt Formkräfte, kristallbildende Kräfte in die Erde&#039;&#039;&#039;. Formbildungskräfte. Und die brauchen wir so dringend in der Landwirtschaft für die gesamte Entwicklung der Bodenfruchtbarkeit. Formkräfte!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles was sich im folgenden Jahr, im Frühjahr bis in den Sommer hinein, dann an Pflanzenwachstum und so weiter da entwickeln, dass muss sich Durchformen&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039;&#039; Und der &#039;&#039;&#039;Winter sammelt die Formkräfte der Erde&#039;&#039;&#039;. Und die wirken dann fort, wirken dann durch das ganze Jahr hindurch. Und die werden insbesondere von den &#039;&#039;&#039;Tonmineralien&#039;&#039;&#039; aufgenommen. Die Tonmineralien im Boden, diese mittlere Zone, dieser &#039;&#039;&#039;Herzenszone im Boden, das ist diejenige, die diese Formkräfte bewahrt, konserviert für das ganze Jahr&#039;&#039;&#039;. Es ist ein unendlich geheimnisvoller Prozess, aber dazu braucht man Frost, dazu braucht man Kälte, dazu braucht man dieses trennende Elemente voneinander. Dazu braucht man diese Todesprozesse im Boden. Und dann wirken da Formkräfte herein, die dann für das ganze Jahr von größter Bedeutung sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun wird es einem ja vor Augen geführt, wenn wir auf das &#039;&#039;&#039;kristallisierende Wasser&#039;&#039;&#039; hinschauen. Das ist ja auch ein unendliches Geheimnis. Also zunächst einmal das, dass da aus der Luft herunterfällt, Kristallformen. Wenn Sie nun mal einen einzigen Schneekristall angucken, wenn es sehr kalt ist, dann sind es nicht verschiedene Kristalle zusammen gebacken, sondern ein einzelnes Kristall, dann ist es ein wunderbarer &#039;&#039;&#039;Sechsstern&#039;&#039;&#039;. Es ist &#039;&#039;&#039;Hexagonal&#039;&#039;&#039;, wie die Tonmineralien. Genauso kristallisiert das. Und &#039;&#039;&#039;jeder Kristall ist anders&#039;&#039;&#039;. Seit Urzeiten ist kein Kristall gleich dem anderen, aber folgt demselben Kristallisationsprinzip. Und diese kristallbildenden Kräfte, die das Wasser gefrieren lassen wird, die das Flüssige fest machen, also zum Kristall werden lassen, die wirken nun auch im Boden, so dass man das mit Augen verfolgen kann, indem nämlich, jetzt nehmen Sie an, Sie haben so einen ganz nassen Herbst, und wir haben da Rüben draußen stehen, Möhren oder sonst wie Feldgemüse. Und die kriegen Sie nicht raus weil es so nass ist. Es wird furchtbar spät im Jahr, der Boden ist voll mit Wasser gesättigt, zerfahren, kaputt und Sie fahren dann noch gerade noch rechtzeitig im November, vielleicht pflügen sie das ganze Ding rum, haben also einen knatschigen Standort, Pflugbalken die glänzen in der Luft, so kompakt ist das, dass man verzweifelt, wie soll das je wieder ein vernünftiger Boden werden im nächsten Jahr?  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Na ja, und dann geht der Winter drüber hin und dann merkt man plötzlich, dass von dieser knatschigen tonverbackenen Pflugfurchen, dass da ein wunderbar krümelnder Boden zurückbleibt. Aufgrund dessen, dass die Feuchtigkeit, der Regen eindringt in ganz feinen Haarrissen, die kann man gar nicht mit den Augen sehen, dringt das ein, sodass da überall in feinen Haarrissen diese jetzt mit Wasserkapillaren sättigen, und dann kommt der Frost und dann entwickelt der Frost dieses eigenartige Phänomen, einzigartig in der Natur, dass er, indem er fest wird, sich ausdehnt. Haben Sie das mal bedacht? Das gibt es sonst nirgends als beim kristallisierenden Wasser. Normalerweise, wenn etwas fest wird, dann zieht es sich zusammen in der Kristallisation, dann räumlich zieht es sich zusammen. Und nur, wenn es warm wird, dehnt es sich aus. Und beim Wasser ist es umgekehrt. &#039;&#039;&#039;Bei vier Grad Celsius hat es seine größte Dichte und dann, wenn es kristallisiert, dehnt es sich wieder aus&#039;&#039;&#039;. Das ist eines der bedeutendsten Ereignisse, die man überhaupt beobachten kann, im Haushalt der Natur. Denn wenn es nicht so wäre, würden unsere Flüsse in null Komma nichts zufrieren bis auf den Boden und die Fische würden alle, alle krepieren. Kein Leben würde das überleben, sondern das Eis ist leichter als Wasser, schwimmt oben auf, weil es sich als Wasser ausgedehnt hat, indem es sich kristallisiert hat. Und das findet im Boden statt. Und das ist unser bester Bearbeiter, während der Winterzeit, im Winter bearbeitet sich die Natur selber. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich muss es mal nur mal kurz andeuten. Also wenn wir hier den Winterprozess haben, dann ist der eigentliche Prozess der, dass hier die &#039;&#039;&#039;Kristallisation&#039;&#039;&#039;, die Kristallisation, die Bodenprozesse beherrschen soll. Formkräfte sind das. &#039;&#039;&#039;Formkräfte aus dem fernsten Kosmos&#039;&#039;&#039;. Und die brauchen wir! Die haben nicht nur Bedeutung, dass eine schöne &#039;&#039;&#039;Frostgare&#039;&#039;&#039; entsteht, oder der Boden wieder zerfällt/ zerkrümelt. Diese Krümel sind sehr instabil. Wenn es dann nämlich wieder einen schweren Regen darauf gibt, dann verschlämmen die alle, weil die rein mechanisch auseinander separiert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also dieser Vorgang findet da statt. Und das Ergebnis ist ein doppeltes, dass einerseits die Formkräfte absorbiert werden von den Tonmineralien in dem Boden und auch sonst von Gestein und durch die &#039;&#039;&#039;Frostsprengung&#039;&#039;&#039; beim kristallisierenden Wasser im Boden mechanisch eine &#039;&#039;&#039;Krümelstruktur&#039;&#039;&#039; entsteht, man nennt das die Frostgare, die dann möglichst erhalten werden muss, die kann man gar nicht erhalten, sondern da muss man Glück haben. Das ist einfach eine Glückssache, ob die so lange sich erhält, bis es draußen warm wird, eh es einen Starkregen gibt. Dann kommt ein neuer Prozess in Gange, den ich gleich schildern werde. Also wir haben im Winter wirklich es zu tun damit, dass die Erde sich selber bearbeitet, dass die Erde durch diese Prozesse, die ich jetzt nur kurz angedeutet habe, &#039;&#039;&#039;selber sich vorbereitet für das nächste Jahr&#039;&#039;&#039;. Und diese ganzen Prozesse, die ich jetzt hier mit wenigen Strichen gezeichnet habe, die sind im Grunde genommen &#039;&#039;&#039;Chaotisierungsprozesse&#039;&#039;&#039;. Ich chaotisiere den Boden, ich mache ihn noch toter, als er tot ist. Und da komme ich ganz zuletzt nochmal drauf zurück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Übergangsprozesse zum Frühjahr ====&lt;br /&gt;
Nun ist die Frage, wie sieht es jetzt aus im Übergang zum Frühjahr? Im Winter hat der Landwirt eigentlich nichts auf seinem Acker verloren und da soll er zu Hause bleiben, die Natur soll sich selber bearbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber da gibt es eine Zwischenzeit im Februar/März, insbesondere im Februar, wo jetzt plötzlich so die ersten warmen Sonnentage gibt. Nach &#039;&#039;&#039;Lichtmess&#039;&#039;&#039;! Ja, so die ersten warmen Sonnentage, die ersten warmen Sonnentage nach Lichtmess. Und da merkt man plötzlich drei Tage Sonne, man geht raus aufs Feld, da sieht man plötzlich, dass oben der Boden hell wird. Das heißt, das Wasser verdunstet, Luft zieht ein in den Boden, auch damit auch Wärme und wenn man draußen dann auf den Acker geht und kniet so auf dem Acker und streicht mit der Hand den Boden ein bisschen zur Seite, vielleicht so zwei, drei Zentimeter tief. Da sieht man plötzlich, da wuseltst, da wuselt es von Käfern und Würmchen und weiß nicht was alles. Ein reges Leben binnen kürzester Frist ist da plötzlich wieder durch die Wärme, die in den Boden eingezogen ist, die Feuchtigkeit ist da, Luft ist da, es durchdringt sich, die Elemente fangen an sich wieder zu durchdringen und kaum findet das statt, ist das Leden wieder rege. Das äußere Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da findet nun ein Prozess statt, der auch eben eine Glückssache ist, wenn er wirklich stattfindet. Und das ist eben das, was ich jetzt kurz schildern will, im Februar, März, dass diese &#039;&#039;&#039;Frostkrümel&#039;&#039;&#039;, wenn sie denn bewahrt worden sind, wenn sie nicht zerflossen sind durch einen Starkregen, dass wenn jetzt die Wärme eindringt in den Boden, in die Bodenporen, das Wasser verdunstet und die Luft dringt ein, dann tauchen da nicht nur die Käferchen auf und Würmchen und alles mögliche, sondern dann, wenn man da genauer hinguckt, sehr genau, man merkt nämlich, dass plötzlich diese Krümel, wirklich krümeln. Vorher sind sie irgendwo so wie Sand konnte man sie hin und her bewegen. Aber jetzt sind es ganz große Krümel geworden. Und da ist eben, dass passiert, dass diese &#039;&#039;&#039;polygonalen Krümel&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;der Erde&#039;&#039;&#039;, die also zum Teil ganz spitz sind, Tonkrümel, wenn da ein zweiter daneben ist, auch irgendwie polygonal geformt und ein dritter, dass hier plötzlich jetzt etwas auftritt, dass sich hier so Brücken bilden. Das sind &#039;&#039;&#039;Bakterienkolonien&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mikroben des Bodens fangen an, sich unglaublich zu entfalten, und zwar also an einem Tag, zwei Tagen und verbinden jetzt diese Frostkrümel der Frostgare und schon sind sie stablisiert. Und dazwischen ist dann ein Hohlraum hier, der dann Luft enthält oder wenn es stark regnet, dann Wasser enthält, aber jedenfalls eine Bodenpore. Und darauf kommt es an – hier beginnt die Bodenstruktur sich zu entwickeln im Laufe des Jahres. Und wenn das früh genug geschieht, im Februar, dann haben wir schon die ganze Ernte halb gewonnen. Wenn das in vernünftiger Weise von Natur aus geschieht, wir können da nicht viel machen, ein bisschen können wir was machen. Da kann ich jetzt nicht näher darauf eingehen, das würde zu weit führen. Wir können ein bisschen durch Abschleppen, rechtzeitiges oder durch eine ganz zarte Bearbeitung können wir die Frostgare ein bisschen einebnen. Und dann entwickelt sich diese sogenannte &#039;&#039;&#039;Lebendverbauung&#039;&#039;&#039;. Und diese Lebendverbauung, wenn sie früh genug eintritt, dann hält sich die Bodenstruktur das ganze Jahr hindurch. Die ist nicht mehr zerstörbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist ein Lebensprozess, also &#039;&#039;&#039;einem Todesprozess im Winter folgt jetzt ein erster Lebensprozess&#039;&#039;&#039;, in dem diese Krümel des Winters, die rein mechanisch sich entwickelt haben, jetzt organisch oder biologisch oder eben unter mikrobielle Tätigkeit miteinander verbunden werden. &#039;&#039;&#039;Es entsteht ein Bodengerüst&#039;&#039;&#039;. So, und diese Entwicklung setzt sich jetzt fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir kommen jetzt, wenn wir das fortsetzen, diese Betrachtung, kommen wir jetzt so aus dem Februar in den März hinein. Die Tage werden länger, die Wärmeeinstrahlung nimmt enorm zu, hängt natürlich immer von der Witterung selbstverständlich, Feuchtigkeit verdunstet, man muss dann aufpassen, dass nicht zu viel verdunstet, man muss die Winterfeuchtigkeit immer halten, so lange wie nur möglich. Aber jedenfalls muss der Oberboden abtrocknen. &#039;&#039;&#039;Da muss diese Durchdringung von Wärme, Luft und Wasser und Erde&#039;&#039;&#039; sich vollziehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Keimprozess des Samens =====&lt;br /&gt;
Und das bildet dann das &#039;&#039;&#039;ideale Saatgutbett,&#039;&#039;&#039; wo ich dann meine Saat ablege. Und Sie wissen ja, dass man sät, normalerweise nicht sehr tief, also vielleicht zwei drei Zentimeter tief und deckt es wieder mit Erde zu. Und in dieser Zone finden nun diese wunderschönen Prozesse statt, die sich dann offenbaren, schließlich in der Keimung des Samens, wenn man den Samen hier in die Erde legt, ein Sämchen in die Erde legt, sagen wir mal &#039;&#039;&#039;Sommerweizen&#039;&#039;&#039; und dann wird der so abgelegt, dass hier drunter es relativ eine feste Sohle ist, nicht ganz, ein klein bisschen angedrückt. Und da steigt jetzt das Wasser auf und hier oben ist Luft und Wärme. Hier ist Wasser und Erde und da steigt jetzt die Feuchtigkeit auf und der Same quillt. Der nimmt die Feuchtigkeit auf. &#039;&#039;&#039;Und mit dem Aufnehmen der Feuchtigkeit quillt jetzt der Mehlkörper&#039;&#039;&#039;, das sogenannte Endosperm des Samens quillt, und bestimmte &#039;&#039;&#039;enzymatische vermentative Prozesse&#039;&#039;&#039; werden jetzt angeregt durch die Wasseraufnahme. Und dadurch kommt es zu allen möglichen Umbildungen der Reservesubstanz- Stärke ist es meistens aber auch Eiweiße, die hier in dem Samen, im Samenkörper angereichert sind vom Vorjahr. Und jetzt keimt der also aus, unser Same, und was macht der? Der keimt hier aus, und das erste, was er macht hier, ist, dass er ein ganz feines Würzelchen bildet in die Tiefe. Die &#039;&#039;&#039;Keimwurzel.&#039;&#039;&#039; Und dann erst, sekundär, kommt dann hier der Spross, der dann die Erde durchbricht. Und das ist ein Keimvorgang&#039;&#039;&#039;. Und dieser Keimvorgang ist zunächst einmal ziemlich unabhängig von der Erde, das ist ein Vorgang, der im wesentlichen nur das Wasser der Erde braucht&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber damit hat sich die Pflanze noch nicht mit der Erde verbunden. Sie wächst zunächst nur mit ihren Keimwürzelchen in die Erde herein. Das können Sie sehen, wenn Sie im Roggen, im Herbst, nach drei, vier Tagen Saat, wenn die ersten  Roggen, das erste Keimblatt oder das erste Blatt erscheint, dann ziehen Sie mal so ein Pflänzchen raus, dann sehen Sie, dass in den Wurzeln- oft sind es schon drei Wurzeln, dass da Erde dranhängt. Da haftet Erde an der Wurzel. Und dann fragt man sich: Wie kommt das? Zuerst, wenn man es nämlich ganz früh rauszieht, hängt keine Erde dran. Jetzt plötzlich hängt die Erde dran. Das hängt damit zusammen, dass jetzt nachträglich jetzt hier ganz feine Wurzelhärchen entstehen, wo sich die Pflanze wirklich mit der Erde verbindet. Zunächst ist sie nicht mit der Erde verbunden. Sie wächst rein aus dem Reservoir des Samens. Und wenn der leer ist, was dann? Wie wächst sie eigentlich weiter? Woher kommt jetzt eigentlich die Substanz, die sie weiter wachsen lässt? Die Kraft? Wo holt sie die her? &#039;&#039;&#039;Und wenn man dieser Frage weitergeht, dann müsste sich die ganze Wissenschaft heute auf den Kopf stellen&#039;&#039;&#039;, eigentlich. Wenn man das wirklich ernst nehmen würde, was man eigentlich auch beobachten kann. Sie kann nicht mehr aus dem Samen wachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber jetzt ist die Frage: Was macht die Pflanze da mit dem Boden? Und dazu dienen diese ganz feinen Wurzelhärchen. Das sind Ausstülpungen, ganz feine Ausstülpungen, aus der &#039;&#039;&#039;Wurzelepidermis&#039;&#039;&#039; der &#039;&#039;&#039;Wurzelhaut&#039;&#039;&#039;, und zwar aus einer Zelle, immer so ein kleines Wurzelhaar. Und die wachsen jetzt zusammen mit den Tonmineralien des Bodens. Deswegen ist es so wichtig Ton im Boden zu haben. Die wachsen mit den Tonmineralien so zusammen, dass man da keine Grenze mehr findet zwischen dem anorganisch Toten und dem Lebendigen der Pflanze. &#039;&#039;&#039;Es ist eine unbeschreibliche Tatsache, dass das Leben, das die Pflanze, die Fähigkeit hat, mit dem anorganischen Toten in Eins zu verwachsen.&#039;&#039;&#039; Dass die Erde dann quasi nicht mehr nur ein anorganisch totes Gebilde ist, sondern durch das Pflanzenwachstum sich allein schon dadurch belebt, dass die Wurzelhärchen mit den Tonmineralien in Eins zusammenwachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Juveniler Wachstumsprozess der Pflanze =====&lt;br /&gt;
Und was machen jetzt diese Würzelhärchen da eigentlich? Diese Wurzelhärchen sondern jetzt etwas ins Erdreich ab, was die Pflanze hier oben plötzlich im Sonnenlicht, wenn sie da jetzt ihre Blätter entwickelt, das erste, zweite, dritte Blatt, und der Sommerweizen, der synthetisiert jetzt- ein schreckliches Wort. Der trinkt das Sonnenlicht, der trinkt das Sonnenlicht! Das heißt kosmische Wirkungen, &#039;&#039;&#039;Leben entsteht aus dem Kosmos heraus&#039;&#039;&#039;, nicht von der Erde, sondern durch die Einstrahlung des planetarischen Umkreises bildet sich jetzt hier lebendige Substanz in den Blättern, die sogenannte Assimilation des Sonnenlichtes. Und da finden jetzt alle möglichen physiologischen Vorgänge statt, die die sogenannten Assimilate erzeugen. Die Assimilate sind Eiweiße, das ist Stärke, das ist zuckerartige, kohlenstoffartige, fettartige Substanzen, durch die dann die Pflanze dann so langsam wächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das Eigenartige ist, dass- und ich frage mich immer, ob der liebe Gott da so richtig bei Sinnen war in der Schöpfung, dass nämlich jetzt von dem was hier oben gebildet wird, das nicht dazu dient, dass die Pflanze weiter nur wachsen soll, sondern das geht herunter in die Wurzel. Und das wird dann plötzlich über diese Wurzelhaare ausgeschieden ins Erdreich. &#039;&#039;&#039;Die Pflanze ist ein Eimer ohne Boden, in ihren Wurzeln&#039;&#039;&#039;. Die scheidet das was da oben unter der Sonne gebildet ist, das rinnt herunter, außerhalb des Kambriums- kann ich jetzt nicht im Einzelnen schildern, was es bedeutet, herunter in einem Strom in diese Wurzelhaare und wird jetzt von diesen Wurzelhaaren hier ins Erdreich abgesondert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Stoffaustausch =====&lt;br /&gt;
Die Pflanze verliert das, was sie da gebildet hat, in der Atmosphäre, hinein in die Erde. Schon &#039;&#039;&#039;dieser Prozess zeigt, dass nicht der Boden die Pflanze ernährt, sondern die Pflanze den Boden&#039;&#039;&#039;. Das ist der eigentliche Prozess! Sie ernährt durch das, was sie synthetisiert, an der Sonne, mit dem ernährt sie jetzt die Erde. Das strömt aus! Und was da ausströmt, sind Eiweiße, Eiweißsubstanzen, &#039;&#039;&#039;Niedermolekula&#039;&#039;&#039;r, Zucker und Enzyme, Fermente und Säuren, organische Säuren noch und noch. Und der ganze Stoffwechsel der Pflanze ergießt sich da unten in den Boden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dadurch jetzt wird das Bakterienleben, das Mikrobenleben im Umkreis der Wurzel ungemein angeregt. Die vermehren sich wie Verrückte und dann bilden sich jetztz um die Wurzeln herum so ein schmaler Saum von vielleicht zwei Zentimeter, drei Zentimeter Dicke, die sogenannte &#039;&#039;&#039;Rhizospähre&#039;&#039;&#039;, wo sich das ganze Bodenleben konzentriert, um die Wurzel herum. Und dieses Bodenleben geht eine Symbiose mit der Pflanze ein. Und die Umbildung, das ist sozusagen ein Stoffwechselprozess der Ausscheidung, der Pflanzenwurzel ins Erdreich, in diese Richtung. Und die Antwort ist, dass jetzt die Mikroben die da diese vorhandenen organischen Rückstände im Umkreis der Wurzel, zum Beispiel der Humus, oder noch andere, noch mehr Humusbestandteile aus dem Vorjahr, die werden jetzt abgebaut im Umkreis der Wurzeln. Und das Ergebnis sind dann Mineralstoffe, Mineralsalze. Abbauergebnisse hier durch diesen Stoffwechsel. Und diese Mineralsalze nehmen die Wurzelhaare gleichzeitig, indem sie etwas ausscheiden, nehmen sie gleichzeitig die Mineralsalze auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist unbeschreiblich! &#039;&#039;&#039;Es ist ein gleichzeitiger Prozess&#039;&#039;&#039;. Einerseits Ausscheidung organischer Substanzen und eine Antwort in Anregung des Mikrobenlebens und Abbauprozesse, die sich abspielen. Humusabbau, entstehen jetzt mineralisierte Salze und die nimmt die Pflanze ebenso mit den Wurzelhaaren auf. Die Pflanze im Frühjahr steuert die gesamten Bodenprozesse. Sie steuert die Ausscheidung, das ist eine Art Wahrnehmung, was braucht sie für ihr Wachstum und dann scheidet sie also Pflanzensubstanzen aus, Pflanzen aus, die wirken abbauend oder fördernt auf das Mikrobenleben, die bauen den Humus ab, wir verlieren im Frühjahr enorm an Bodenfruchtbarkeit. Wir fördern das sogar. Im Frühjahr werden die Böden einfach ärmer an bestehender Bodenfruchtbarkeit durch diese Abbauprozesse. Aber die führen zu einer Art Mineralisierung, Entstehen von Mineralsalzen, die mit dem Bodenwasser von den Wurzelhaaren aufgenommen werden. Das ist der primäre Prozess, das ist der sekundäre Prozess. Das ist ein ein Stoffwechsel aktiver Prozess und das ist ein Wahrnehmungsprozess. Die Wurzeln sind Wahrnehmungsorgane für die Mineralsalze der Erde. Augen. Schlechte Augen. Aber immerhin. Veranlagte Sinnesorgane. Das ist der Frühjahrsprozess. Warum die Pflanzen im Frühjahr so schön wachsen können. Aber sie wachsen dadurch, dass sie, ich möchte mal sagen, die vergangenen Lebensprozesse, die sich bewahrt haben im Boden, im Humus, dass sie die abbaut und nutzt, um jetzt ein neues lebendiges Gebilde zu erzeugen, ihre eigene Gestalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die frühen Alchemisten des 13., 14. Jahrhunderts&#039;&#039;&#039;, das waren die klassischen, alles andere spätere, es waren keine Alchemisten mehr. Die hatten noch wirklich ein Naturverständnis ganz anderer Art als die folgenden Naturwissenschaften. Und die haben den Humus bezeichnet als einerseits das Gedächtnis der Erde, das heißt das vor vergangene Jahre sich humifiziert haben, gleichsam bewahrt haben im Humus und jetzt sozusagen den Anschluss finden an das, was jetzt in Zukunft sich da an Pflanzenwachstum entwickelt. Und die haben eben &#039;&#039;&#039;den Humus bezeichnet als den Universalensamen der Erde&#039;&#039;&#039;. Es ist so ein wunderschöner Ausdruck. Was ich zuerst hier hingeschrieben habe, das ist der &#039;&#039;&#039;Indivdualsame&#039;&#039;&#039;. Und der ernährt sich, solange er noch eben aus seinem Samenkörper heraus noch irgendwie organische Substanz zur Verfügung hat. Und dann ist Schluss! Und jetzt wächst herunter die Pflanze in den Boden hinein und findet dort einen Universalsamen. Und das haben die Alchemisten als den Humus bezeichnet. Humus gleich Universalsamen gegenüber dem Individualsamen hier oben. Und sodass der Individualsamen muss auf die Erde fallen und dann antwortet der Universalesamen, das heißt die Mutter Erde. Das ist eigentlich derselbe Begriff, dass man von der Mutter Erde spricht. Das ist der Universalsame, aus dem jetzt im Verlaufe des Jahres die Pflanze wächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Atmungsprozesse im Boden =====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Und diesen Prozess müssen wir steuern. Jetzt müssen wir wach werden als Landwirte.&#039;&#039;&#039; Im Winter soll man zu Hause bleiben, hinterm Ofen. Aber hier jetzt im Frühjahr müssen wir sehen, dass wir diesen Prozess fördern. Wir müssen den Humusabbau fördern. Und das machen wir dadurch, dass hier oben, ganz dünn, immerfort, hier oben, den Boden offen halten, die Kruste brechen, zwei, drei Zentimeter nicht mehr. Es ist eine, ich nenne es eine Haut-Bearbeitung. Schräge Hacke, ganz flach gerade die Kruste. Nach jedem Regen im Frühjahr sofort raus auf den Acker und die Kruste gebrochen. Dann fängt nämlich der Boden an zu atmen, denn er bildet immer im Boden, unten, bildet er CO2, Kohlendioxyd und das ist &#039;&#039;&#039;Kohlensäure,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;das ist ein Gift für die Wurzeln&#039;&#039;&#039;. Und das muss raus. Und es muss Sauerstoff rein für die Mikroben, dass sie leben können. Sauerstoff. Verstehen sie? &#039;&#039;&#039;Der Boden atmet wie der Mensch!&#039;&#039;&#039; Der atmet Kohlendioxyd aus und Sauerstoff ein. Und das fördern wir durch diese Hautbearbeitung im Frühjahr. Da fängt dann plötzlich der Acker draußen an zu atmen, und die Kohlensäure ist eben schwerer als die Luft. Das heißt, die möchte immer da unten bleiben, und dann öffnen wir den Boden hier oben und dann streicht hier ein Wind über den Acker, und der reißt die schwere Kohlensäure aus den Bodenöffnungen, aus den Bodenporen heraus. Die Natur, die verhält sich nach außen gestülpt. Wenn man das immer genauer betrachtet, verhält sich immer so, wie ein menschlicher Organismus. Also die &#039;&#039;&#039;Bodenbearbeitung mit Striegel und Hacke&#039;&#039;&#039;, die ist sozusagen im Frühjahr die Hilfe, um diesen Prozess der Ernährung des Bodens durch das Lebendige der Pflanze selbst zu befördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt schreiten wir weiter im Jahreslauf. Jetzt kommt eine Zeit, so im Mai, beim Getreide. Bei den anderen Feldfrüchten ist das anders. Bei den Früchten, beim Gemüse, bei den Kartoffeln. Da bleibt der Boden noch lange offen, bis sich die Reihen schließen. Das wird es Juni. Das heißt, man muss dann immer noch diese Art von Bearbeitung fortsetzen. Deswegen heißen die ja auch &#039;&#039;&#039;Hackfrüchte&#039;&#039;&#039;. Also man hackt nicht nur das Getreide kann man nur hacken bis es anfängt zu schossen. Aber dann ruht jeder Eingriff durch den Menschen. Aber bei den Hackfrüchten dauert es noch bis Mitte Juni unter Umständen, dass man da die Feldfrüchte noch in diesem gesagten Sinne, immer die Kruste offen hält, damit der Boden atmen kann und dass diese mikrobiellen Abbauprozesse gefördert werden. Deswegen sind die &#039;&#039;&#039;Kartoffeln&#039;&#039;&#039;, wie man früher gesagt hat, Mistfresser. &#039;&#039;&#039;Die verbrauchen Bodenfruchtbarkeit&#039;&#039;&#039;. Noch und noch. Durch diese häufige Bearbeitung. Aber sie setzen es um in eine gute Ernte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Kieselsäure im Getreide ===&lt;br /&gt;
Jetzt gibt es aber beim Getreide einen Prozess, den muss ich doch schildern. Der ist einfach, ich möchte sagen, es ist ein Wunder, einfach schlicht ein Wunder. Und das Getreide kommt ja dann Mitte Juni zur Blüte. Vorher schosst es von Knoten zu Knoten. Immer verlängern sich die Knoten und man kann zugucken, wie dann Roggen dann plötzlich da über Nacht in die Länge strebt, in die höher strebt bis zu 2 Meter und darüber hinaus. Dieser dünne Halm. Und dann fängt das Getreide zu blühen an, sehr unscheinbar. Man merkt es nur an den Sporenwolken, die dann vielleicht mal bei Wind durch die Landschaft fliegen. Sehr verborgene Blüten in den Ähren oben, die das Äußerste, das Höchste da sind. Und jetzt findet um die Blütezeit, beginnt das verstärkt und bis in die Reifezeit hinein ein Prozess, der eben wirklich, also in gewissem Sinne, das Ende des Pflanzenwachstums bedeutet, nämlich während der Zeit, schon von der Blüte an sterben die Wurzeln ab. Die jüngsten Wurzeln, die zuletzt gebildeten Wurzeln, die halten sich dann und da noch, aber dann die Älteren, die sterben schon ab, und auch &#039;&#039;&#039;das Getreide stirbt von unten nach oben ab.&#039;&#039;&#039; Das ist auch ein interessantes Phänomen. Die untersten Blätter zuerst. Zuletzt bleiben noch das Fadenblatt, das oberste bleibt noch grün und dann stirbt das auch ab, da bleibt noch der letzte Halminternodium bis zur Ehre bleibt noch grün und dann sind auch noch die Spältzen ein bisschen grün und dann werden auch die Spältzen schließlich braun und verwelken. Und so geht der Prozess vor sich, von unten nach oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und parallel zu diesem Vorgang findet nun folgendes statt: Die Pflanze hat das ganze Frühjahr hindurch, hat sie alles aus dem Boden aufgenommen, insbesondere den Stickstoff, der da frei wird durch den Abbau der Humus-Substanz, Phosphorsäure aufgenommen, durch die Humus-Substanz, Kalium aufgenommen durch Äsung der Bodenmineralien und sogenannten Ionenaustausch aufgenommen, also sehr intensive Vorgänge, die da im Wurzelbereich sich abgespielt haben. Und jetzt kommen die zuende. Und als letzter Neuer kommt ein Bodenprozess jetzt, dass die Pflanze über die Wurzeln die sogenannte &#039;&#039;&#039;Kieselsäure&#039;&#039;&#039; aufnimmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Kieselsäure ist eine kolloidale Substanz&#039;&#039;&#039;, die also die Bodenhohlräume auskleidet, so ein wabbeliger Pudding ist das, &#039;&#039;&#039;amorph&#039;&#039;&#039;, gestaltlos, die durch Verwitterung entsteht der Tonmineralien. Und diese Säure steigt nun auf im Halm und durchdringt die ganze Pflanze. Und zwar steigt sie so auf, dass sie sich die Tendenz hat, nach immer sich in der Peripherie dann ab zu lagern. Also das am Äußersten des Halms sich da die Kieselsäure ablagert, oder in den Blättern steigt sie auf auch in die Fadenblättern, oben in die ausbreitenden Blätter, immer am Rand, am äußersten Rand und in der äußersten Spitze ist der größte Kieselsäuregehalt. Und du gehst von Blatt für Blatt hoch. Und immer mehr Kieselsäure, immer mehr Kieselsäure. Und dann geht es schließlich in das letzte Internodium bis in die Ähre. Das ist schon ganz dünn. Der Halm ist da schon ganz dünn, im letzten Internodium. Aber so beweglich im Wind, elastisch, wunderbar wie ein Roggenfeld, wie in Silberwogen, wie der Goethe das mal ausdrückt im Faust, wogt da das Feld der Ernte entgegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Kieselsäure erfährt nun die höchste Konzentration oben in der Ähre. Und da in den Spelzen. Das sind die Deckspelzen, die das Korn umhüllen. Und noch einmal gesteigert in den Grannen. &#039;&#039;&#039;Die Grannen sind praktisch 90% Kieselsäure in der Asche&#039;&#039;&#039;. Wenn man die also verascht, dann ungefähr 90% Kieselsäure. Was ist das für ein Prozess? Die ganze Pflanze umgibt sich gleichsam mit einem Kieselmantel. Und der trocknet dann aus. Diese Kieselsäure ist zunächst ist sie noch weich, feucht, trocknet in der Reife aus. Und dann? Was sieht man dann? Dann glänzt das Getreide. Dann bekommt es einen Glanz. Schauen Sie mal einen Haferstroh an. Dieser goldene Glanz. Der rührt von dieser Kieselsäure her. Und was ist das? Das ist Opal. Das ist ein Halbedelstein. &#039;&#039;&#039;Die ganze Pflanze umhüllt sich sozusagen mit einem Halbedelstein,&#039;&#039;&#039; nämlich eintrocknender Kieselsäure. Amorph, nicht kristallisiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das sind sozusagen die Formkräfte, die jetzt aus dem verwitternden Mineral des Winters, sozusagen diese Formkräfte heraufschicken in die Pflanze und ihr die letzte Gestalt geben. Dann ist Schluss. Dann setzt der Reifeprozess ein. Dann kommen die Teilreife, dann die Gelbreife, dann die Todreife, reift das Korn und dann setzt die Ernte ein. Aber dieser Prozess geht ihm voraus, denn wenn Sie mal auf einer Pflanzenzüchtung auf dem Dottenfelderhof oder andernorts mal mal hingucken, wie variantenreich die Farben sind von Getreiden und dass das betont wird, insbesondere dann durch diese Kieselsäure Ausscheidung der ganzen grünenden Pflanze in die Peripherie, dann kann man einfach staunen, das ist wirklich ein Geheimnis, wo man erschüttert jedes Jahr davor steht. Und wenn Sie das mal vergleichen mit konventionellem Stroh, stickstoffgedüngten Stroh wohlgemerkt, da werden Sie merken, dass das Stroh im konventionellen Landbau immer relativ grau bleibt, stumpf in der Farbe. Dass das konventionelle Stroh, draußen, wenn man das dann in der Ernte mal betrachtet, dass das relativ stumpf ist in der Farbe, nicht glänzt. Und wenn Sie das in die Hand nehmen und versuchen es zu brechen, dann bricht es nicht, sondern es knickt!&lt;br /&gt;
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==== Die kurze Strohgeschichte ====&lt;br /&gt;
Ich kann da kurz eine Geschichte noch zwischenschieben. Wir hatten vor, das war, hatte sich noch in den 60er Jahren abgespielt, 50er Jahren. Während meiner Lehrzeit, hab auf einem biologisch-dynamischen Betrieb eben auf dem Dottenfelderhof meine Lehre damals gemacht. Und da hatten wir noch einen Viehhändler. Und der hat seinen Ackerbau aufgegeben und hat gesagt, er will von uns das Stroh haben, da kriegen wir den Mist zurück. Und da hat er von uns das Stroh geholt und kommt dann morgens in den Stall und sucht das Stroh. Da liegt das Heu noch in der Krippe, und das Stroh war gefressen. Da haben die Kühe das Stroh, dem Heu seinem Heu bevorzugt, weil es ein glänzendes Haferstroh war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kühe sind die besten Analytiker die es überhaupt gibt es auf der Welt. Und der kam auf dem Hof extra aus dem Grund, um uns zu sagen, er versteht die Welt nicht mehr, dass sein Heu, was normalerweise das Futter wäre, in der Krippe liegen geblieben ist. Und die haben so lange rumgemacht, dass sie die Einstreu aufgefressen haben. Das hängt mit diesem Reifeprozess zusammen und kein Getreide taugt was. Das kann ich Ihnen jetzt schon sagen. Was nicht diesen Prozess durchlaufen hat. Diese letzte Durchformung des Getreides, das ist eine Frage der Ernährungsphysiologie. Diese letzte Durchformung, dass nicht nur außen die Kieselsäure als Mantel sich bildet, sondern das alle in sogenannte Inhaltsstoffe, ist auch ein schreckliches Wort, eigentlich, alles, was nur irgendwie physiologisch, substanzbildend wirkt in der Pflanze als Eiweiß, oder ob die die Kohlenstoffgerüst oder was es sein mag, dass das durchgeformt ist!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn plötzlich in der Getreideähre oben im Korn sich Nitrat findet, Sie kennen ja wohl das Wort Nitrat, NO3, das ist also das, was heute überall in der Diskussion ist. Wenn sich da was findet, dann ist das eine Katastrophe! Das ist ernährungphysiologisch eine einzige Katastrophe. Sondern dieses Nitrat, das gehört unten in die Wurzel. Da hat es seinen Ort. In den Roten Rüben, da ist sehr viel Nitrat drin. Und da hat man immer gemeint, man darf die Roten Rüben nicht mehr essen, weil die kann zorogen sein, wegen dem hohen Nitratgehalt. Das war Anfang der 80er Jahre, hat einen ungeheuren Einbruch im biologisch-biologischen Landbau damals gegeben, weil die Konsumenten haben keine Roten Rüben mehr gegessen. Aufgrund dieser Aussage. Ein völliger Unsinn. In die Wurzel gehört Nitrat. Das ist ein Salz. Die Wurzel ist salzartig, das Korn da oben, was da drauf ist, da muss dieses salzartige total verwandelt werden, durchstrukturiert werden in wirklich reifes Eiweiß reife Kohlenhydrate, reife Fette.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ausreifungsprozess, das heißt eine Begleitung des Absterbens der Pflanze, diese Auseifung muss bis zum letzten geführt werden. Und da darf da oben in dem Getreidekorn nichts mehr von niedermolekularen Eiweißen sein, Aminosäuren freien Aminosäuren oder Nitraten oder Amiden oder irgend so etwas, sondern ein durch und durch gestaltetes Eiweiß! Und das ernährt! Das braucht der Mensch! [01:10:00]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist jetzt dieser Übergangszone, der Übergangs geschehen vom Früher zum zum Sommer hin. Und dieses, diesen Jahreslauf macht übrigens das Getreide ganz ideal durch. Also ist fast ein Repräsentant für die gesamte Frucht bildenden Pflanzen steht eigentlich das Getreide da, übrigens die erste Kulturpflanze, die der Mensch überhaupt gezüchtet hat. Die ältesten Kulturpflanzen ist die Wintergerste und der Winterweizen im achten vorchristlichen Jahrtausend. Da gab es noch keine Gemüsen. Ganz normal ist das nicht. Das kam erst in der folgenden Zeit. Und die ersten waren die Getreide. Und weil die Getreide sozusagen am deutlichsten den Jahreslauf in das Sonnenjahr abbilden, in allen Prozessen des Wachstums, in allen Prozessen der inneren Physiologie bis hin zum Nährwert. So, und jetzt kommen wir den Sommer. Im Sommer. Im Juli reift das Getreide von der Teig reife über die Reife zu Tod Reife und früher hat man das Getreide gemäht in der gelb reife. Da konnte man, da konnte man das noch nicht brechen über den Daumennagel. Das war das Zeichen, sondern es hat sich noch ein bisschen drüber gebogen, zwar noch plastisch, ein bisschen aber schon gelb. Und man hat was gemalt, noch früher, erst mit der Sense und dann später dann mit dem Leben da und hat es wie hocken aufgestellt. Die ältere Generation kennt das ja noch, die Felder, die Felder draußen, überall diese Garben gestellt waren in solchen hocken und da hat man das dann eine Woche oder 14 Tage, je nachdem wie das Wetter war, nach trocknen lassen und dann hat man die Garben eingefahren und eingepflanzt. In den großen Fälschungen, die es ja heute gar nicht gibt. Und dann hat man sie im Winter dann gedroschen, das war sogar weg, noch in den 50er Jahren, 60er Jahren. Und heute muss man das Getreide in der Total für dreschen, das heißt für das Zeichnen. Wenn man das über den Daumen brechen kann, wenn das Korn über den Baum bricht, dann ist es eigentlich unterhalb ungefähr 16 % Feuchtigkeit und dann kann man austauschen und dann kann man das, dann kann man es einfahren, vielleicht noch ein bisschen nachtragen, wenn es notwendig ist. Ansonsten ist die Ernte gelaufen und man merkt eigentlich gar nicht mehr auf den Höfen heute, dass ich überhaupt Ernte ist. Früher waren alle Laufen, alle Menschen ganzer Hof, da blieb niemand zu Hause, nur noch die Katzen und die Mäuse. Alles war auf dem Feld draußen. Und das war die schönste Arbeit im ganzen Jahr, möchte man sagen, diese Ernte Arbeit und heute läuft das einfach irgendwie ab zu leben, weil dann ohne Unternehmer kommt es runter auf den Wagen und schon ist man verschwunden. Diese Ernte nun was? Welcher Boden Prozess oder welche Fruchtbarkeit Stufe müssen wir jetzt ins Auge fassen? In der Sommerzeit im Winter bearbeite ich die Erde selber, im Frühjahr muss ich nachhelfen mit einer Haut Bearbeitung und muss den Humus Aufbau Prozess fördern. Und jetzt ernte ich das Getreide und zurück bleibt die Stoppel und da hat sich auch ein bisschen Unkraut entwickelt. Das soll ja auch so sein auf dem Acker. Man soll nicht Unkraut freie Äcker haben, das verträgt die Natur nicht, muss immer ein bisschen Unkraut da sein, das gehört einfach. Nur das richtige Maß muss man eben finden. Und dann ist, dann liegt da Spreu offen auf dem Feld vom Dreschen und irgendwelche sonstigen Rückstände. Und so weiter. Und um welche Maßnahme geht es jetzt? Um die Bodenfruchtbarkeit immer wieder einen neuen Impuls zu geben. Ja. Also sehen. Schauen wir uns einmal an Was sind das? Stehen die Stoppeln hier draußen auf dem Acker? Da drunter ist die Wurzel im Wasser, hier unten und hier liegt noch alles mögliche organische Reste obenauf. Und jetzt kommt es darauf an, dass wir stärker aktiv werden als Landwirte. Früher haben wir nur da oben oben gekratzt, auf dem Boden, und jetzt müssen wir eingreifen in den Boden, und zwar bis zu ungefähr einer Tiefe und acht Zentimeter. Müssen wir jetzt. Den sogenannten. Stoppel sturz. Den. Ich weiß nicht wie Hand heben, wenn es dann wieder so an der Stoppel stoßen. Und das heißt, dass man jetzt die die Stoppeln wendet oder eingruppiert. Oder es gibt da verschiedene Möglichkeiten, sodass jetzt hier sozusagen eine Mulch Schicht entsteht, wo die organische Substanz sich mit dem Erdreich vermengt. Darauf kommt es vielleicht an, warum ist das so wichtig? Nicht so tief? Um Gottes Willen nicht! Denn das ist eigentlich diese Schicht, so ungefähr bis acht Zentimeter. Das ist bei den einzelnen Böden verschieden. Aber das ist die Geschichte vom Frühjahr März, als diese durch die Verbauung sich im Verlaufe des Jahres entwickelt hat. Zu einer wunderbaren Boden gar ungeheuer stabil. Große Hohlräume, die den starken Niederschlägen, wenn es dann mal gewittert und also wirklich mal so 30 Millimeter auf einmal runter haut, dass sie nicht oberflächlich ablaufen, sondern dass sie einfach vom Boden aufgesogen werden. Dazu braucht man eine solche homogene, das heißt also sehr, sehr Poren reiche Oberschicht, die im Wesentlichen durch Leben, Verbauung und dann in der Folge durch tierische Organismen, Regenwürmer vor allen Dingen gebildet werden. So, und jetzt haben wir uns eine solche Verarbeitungsmaßnahme vorgenommen. Es gibt doch viele verschiedene Instrumente. Kann ich auch nicht im Einzelnen aufzählen. Also es ist ganz wurscht, was man hat, man soll nur damit richtig umgehen. Also man glaubt immer als Landwirt, das ist ein Glaube, der mir so in den 50 seit den 50er Jahren entgegengetreten ist. Es gebe ein Gerät, was alles macht, ohne dass man denken muss. Was macht die Fräse, wie die Fräse aufkam? Da hat man nur endlich das Gerät, was wirklich dieser Durchmischung und dem Mulch Effekt erzeugt. Und alles. Ein paar Jahre später stand die Scheisse schon wieder in der Ecke. Und es sind die Brennnesseln und wieder drüber drüber gewachsen. Also daran kann man erkennen, alles was der Landwirt macht ist keine Wissenschaft, sondern ist eine Kunst, die er muss die Wissenschaft haben, gell, bis er muss. Es muss etwas wissen. Aber indem er, sobald er etwas tut, muss es Kunst werden. Und dann gibt es keine Definition mehr. Man kann nicht mehr so homo oder nur so, keine Ideologie, gar nix beobachten und denken, dann klappt das mit jedem Instrument irgendwie. Also diese Stoffe Bearbeitung, die steht jetzt im Sommer an und warum ist die so wichtig? Ich durchmischte organische Substanz mit mineralische Substanz während des Sommers. Und jetzt kommt es darauf an, einen Prozess in die Wege zu leiten, der nicht mehr ein lebendiger ist wie im Frühjahr durch die Pflanzen, durch die Wurzel, Ausscheidungen. Alles das. Sondern ich muss die Boden Tier Welt in ihrer Tätigkeit anregen, die Boden Tierwelt. Denn die Tiere sind etwas anderes als die Pflanzen. Die Pflanzen sind bloß lebendig. Die Tiere sind beseelt. Und dadurch ist ein Tier Tier, weil es beseelt ist und das Seelische, was die Tiere bewegen lässt, frei bewegen lässt über die Erde, was sie Laute abgeben, was, das sie durch die Sinne in die Welt kommen? Die Tiere, auch die spinnen und haben selbstverständlich Sinnesorgane. Auch die Regenwürmer haben Sinnesorgane, keine Augen, aber Tast, Organe, also alles das sind Instrumente, leibliche Instrumente, das ein seelisches sich in der Welt betätigen kann. Und ich sage immer, man kann ein Tier erst dann wirklich verstehen. Anhänglich. Sagen. Verstehen. Wenn man darauf hin schaut. Was macht es? Was tut es? Was ist eigentlich seine Lebensäußerungen oder Seelen äußerung in der Tätigkeit? Wenn ich die Tätigkeit einer Spinne anschaue oder eines Marienkäfer oder einer Schlupfwespen oder was es auch für eine unscheinbares Wesen sein Mag, dann merke ich Was sie tun, ist so unendlich Weisheit. Hol es die blanke Offenbarung der Weisheit in der Welt. Alles was die Tiere machen sehr eingeschränkt jeweils die Spinne, wenn die ihre Netze spinnen, über die über die Äcker oder in dem Gebüsch. Dieses Wunder, das Spinnennetz ist, was es auch sein möge. Es ist so durch und durch Weisheit, dass keine menschliche Technik das überhaupt nur annähernd wiederholen kann. Es ist eine, die die Tierwelt in ihrem Tun offenbart, ihr eigenes Seelisches in dem, was sie tut. Deswegen muss man auf die Tätigkeit achten, wo die Kuh immer in allen ihren Tätigkeiten im Stall, auf der Weide, wo auch immer, in allen ihren Lebensäußerungen muss man beobachten, muss man mitempfinden. Und da merkt man plötzlich, was für ein himmlisches Wesen ist zu haben. Sie erhebt da empfunden, die oben zwischen die Hörner der Göttin Hathor wurde dargestellt wie eine Kuh. Haben die Hörner die Sonnenscheibe rein gemacht, so haben sie die Göttin Hathor abgebildet als Kuh. Bei den Hindus ist sie heute noch heilig, und sie war das heilige Opfertier durch alle Zeiten. Was ist das? Was macht das Tier? Was? Was lebt da drin seelisch? Und was bringt es nach außen zur Offenbarung? Also also die Seelen Äußerungen in der Tätigkeit. Ja, das ist eigentlich nichts anderes als ein ein Beobachtungsfeld um an das Wesen dieses Tieres heran zu kommen. Und gerade im Sommer haben wir es nun zu tun, eigentlich mit der Tätigkeit der hohen Tierwelt. Die müssen wir aktivieren. Und das geschieht dadurch, dass wir jetzt in den Tisch bereiten, durch diese Mischung der organischen Rückstände und unter den vielen, vielen, vielen Tieren, Tierarten, die da tätig sind, unscheinbar und dann deutlicher in Erscheinung treten. Da steht nun das Regenwurm im Vordergrund, und zwar der Ton der klassische Form. Es gibt ja verschiedene Regenwurm Arten. Und der Ton ist derjenige, der sein sein Leben darin besteht, dass er senkrechte Röhren macht. So kerzengerade in die Tiefe, bis zu 7 Meter tief in den Böden hat man solche Regenwürmer Regenwurm Würmer gefunden. Und in diesen Röhren bewegen die sich rauf und runter. Das ist ein Boom. Und der Wurm, sobald er aus den Röhren rauskommen. Dann schlängelt er sich so auf dem Boden. Kaum ist er in Röhren drin, dann ist es ein Leib, der sich Senkrechte. Das ist der Regenwurm. Ich sah durch als Zeichen, als die Sonnenflecken stammen. Solch eine hat eine Besonderheit, weil er sich durch die Risse durch, dann durch das Erdreich innen ein Rückgrat schafft, in das er sich senkrecht hinein stellt. Und es ist immer dieser Übergang von der Horizontalen in die Senkt. Die Senkrechte bedeutet sehr viel. Im Tierreich kann ich es nicht näher ausführen, aber das nur mal vergleichen. Das Schaf mit der Kuh oder die Kuh mit dem Pferd, alles was den Kopf hebt übers Rückgrat. Da merken Sie, dass da eine viel nach außen gerichtete Intelligenz entsteht. Und sobald der Kopf ohne das Rückgrat, da merkt man, dass der Stoffwechsel Prozess viel stärker den Kopf ergreift. Und so weiter. Also wir brauchen jetzt diese Tier, diese Boden Tiere und müssen deren Tätigkeit fördern. Und jetzt ist es heiß im Sommer Juli draußen und die Regenwürmer mögen das überhaupt nicht. Sie mögen nämlich nur dreierlei Die wollen Sauerstoff atmen, die wollen Feuchtigkeit. Und die wollen Dunkelheit. Dunkelheit. Das sind die drei Kriterien für den Regenbogen und dafür repräsentativ für andere Tiere auch. Und diese Bedingungen schaffen wir mit der Schicht. Das Dunkle, das viel Sauerstoff und die Feuchtigkeit kommt, steigt hier herauf und schlägt sich auf der Unterseite dieser Schicht nieder. Nun diese Regenwürmer. Wenn es heiß ist hier unten. Und wenn dann aber da oben so eine Schicht entsteht und so, dann wandern die hoch hier hinauf und wandern jetzt horizontal hier rein und fangen an, diese organischen Rückstände aufzuarbeiten. Also sie fressen, fressen, keine frische Substanz, keine lebendige Substanz. Ich habe mir auch mal angeguckt, da beobachtet ein Regenwurm, wie er ein grünes Pflanzen platt abgeknallt, gekniffen hat, gesagt Das ist ja pervers, was du da machst. Und dann habe ich es weiter beobachtet, habe ich gesehen, so hat er gar nicht gefressen, sondern hat es eingespeichert mit seinem Schleim. Die ganze Oberfläche hast eingerollt und seine Röhre reingezogen. Und in seiner Röhre haben dann die Mikroben aus dem auf dem Schleim haben dann angefangen, dass die Pflanzen Substanz aufzuschließen. Und dann war es allerdings ein reines Menü geworden. Also der Regenwurm frisst andere Organe, also abgestorbene pflanzliche Substanz. Der wandert also hier rein und arbeitet jetzt dieses Erdreich durch. Und was macht er dabei? Ständig, was unser Regenwurm vor so ein langes Gebilde segmentiert hat. Hier vorne so eine kleine Mundöffnung und ich habe hier so einen na? Hat er so einen kleinen Magen. Eigentlich nur ein erweiterter Darm, zielsicher und durch durch die ganzen Segmente bis hinten hin. Und er hat selbstverständlich einen Blutkreislauf. Das ist also ein Warmblüter gewesen und er hat jetzt hier über und über dem Magen hat er eine kleine Drüse, und diese Drüse sondert, indem er da frisst. Also organische Rückstände, die sind immer ein bisschen sauer, alles ist sauer, was die Pflanzen hinterlassen. Und durch diese Drüse scheint er jetzt feine Calcit zu Tröpfchen Kalk, Tröpfchen ab in den Magen und neutralisiert die organische Substanz. Es ist unglaublich. Er schafft damit das Milieu für die Mikroben, die hier jetzt en masse, hier den ganzen Darm erfüllen, bis hinten hin. Da lebt der Regenwurm mit, wiederum mit den Mikroben, speziellen Mikroben in Symbiose. Das heißt, der Regenwurm der Seelen Leib, der seelische Organismus dieses Tieres ist darauf gerichtet, jetzt im Verdauungsprozess den fruchtbaren Boden schlechthin zu erzeugen, den es überhaupt gibt durch Neutralisation dessen, was er an saurer Nahrung aufgenommen hat. Es wandert hier durch mikrobiellen Abbau. Aber die Mikroben können nicht tun, was sie wollen, was sie gerne täten, sondern weil der Seele viel von ihrem Leibe ungeheure Kräfte, die seelisch wirksam werden, die ordnen diesen Prozess, dass er nicht aus dem Ruder läuft, und dann tun sie dann irgendwo ein Häufchen da absetzen und dann haben sie, dann setzt sich dieser Prozess, der Verdrängungsprozess noch im Haufen fort, und da bauen die noch weiter ab, und dann entsteht der fruchtbarste Boden, den es überhaupt gibt, den können wir gar nicht selber erzeugen. Das macht eigentlich die boden tierwelt durch die kraft ihres spezifisch seelischen hochspezialisiert, je nach boden, auch noch tierart. So und das diesen prozess müssen wir einleiten im Sommer, dass er stattfindet, dass jetzt die Reste, dass das ernte jahres verkommt verkonsumiert werden hier von den Boden Tieren. So, und das geht vom Sommer bis in den Herbst so, dass da quasi die Erde sich erneuert im Jahreslauf. Was im Frühjahr abgebaut worden ist, muss jetzt hier wieder aufgebaut werden. Wir haben hier ein Humus Aufbau während des Sommers. Und diese und diese Prozesse müssen wir eben einleiten, stärker durch diese Mulchen der Bodenbearbeitung und hoffen, dass dann wirklich die Boden Tierwelt aktiviert wird. Und ohne den Regenwurm, insbesondere den Wurm kann man eigentlich keine optimale optimale Humus Qualität optimal dasjenige erzeugen, was die Alchemisten eben die eigentliche Muttererde bezeichnet haben. So, und jetzt muss ich schleunigst kaufen und ich kann dir auch schon auf der anderen Seite auch nicht so viel wie beschrieben werden. Und jetzt erst kommen wir in Richtung Herbst. Und das ist ja auch eine ganz eigenartige Jahreszeit, die eine völlig eigene Signatur hat. Und die findet jeder, der ein bisschen darauf aufmerksam ist, der Augustin auch durch die Lande, der Spätsommer Salz und dann geht es über den September. Da merken wir ja, dass da die Stimmung in der Natur, durch die immer tiefer wird, langsam, tiefer sich, wenn in der Sonne von ihrem Höchststand die Tage schon, na ja, sie bleiben auch dann halt noch lange viel länger. Aber dann schon wird es also kürzer. Der Tage und Nächte werden ein bisschen länger und man merkt die Stimmung in der Natur, obwohl sie selben Sonnenstand gibt, im Frühjahr nur aufsteigen, so ist derselbe Zustand erreicht, absteigend von der Sonne und. Vollkommen andere Stimmung. Und das sieht man daran, dass dann plötzlich so die ersten Nebel streifen, sich über die Lage legen. Im Nebel Ruhe noch die Welt, noch träumen Wald und wie so Dichter Mörike und und dann der blaue Himmel unverstellter drüber. Das ist so die Stimmung Anfang September. Und da merkt man auch in der Natur reift noch alles, alles. Die Früchte, die alles, was nur ein Gemüsegarten sind, was alles reift, fühlen sich die Äpfel an den Bäumen werden dicker und nehmen Farbe an? Also das ist auch eine noch Vorbildwirkung, die da vom Sommer in den Herbst hineinreicht, bei den anderen doppelt und bei den Pflanzen. Denn solch ein Wettrennen, das zieht sich noch länger bis in den Herbst rein und dann geht es durch den September durch. Dieses Jahr haben wir es nicht so deutlich erlebt um die Michaeli Zeit. Da kommen diese goldenen Septembertag, die in die goldenen Oktobertag einmünden. Und dann sehen wir dieses wunderbare Phänomen, das Sie bestimmt auch schon erlebt haben den Altweibersommer. Ich bin letztes Jahr laufe ich da den Feldrand entlang und sage Ich traue, kann ich meinen Augen trauen? Der Acker war frisch bearbeitet und ein Symbol für Glanz liegt über dem ganzen Feld und guckt so nach der Sonne und die Sonne spielt es mir zu. Ich gucke dann immer von verschiedenen Seiten. Dann gehe ich hin und guck genau. Alle Spinnennetze, der ganze Acker wie über überspannen von einer bestimmten Spinnennetze, die das machen, glänzt silbrig glänzend. Das ist ein Phänomen des Herbstes, und der Herbst setzt sich fort darin, dass das die gesamte Insektenwelt erst noch mal so was macht. Legt man die Eier ab unter die Boden Krume oder in die Rinde der Bäume oder sonst irgendwo an einen versteckten Ort legt sich die Eier ab. Die Vögel ziehen nach Süden, die Schwalben sind verschwunden, man guckt nach draußen und plötzlich sind sie weg. Das heißt, die ganze Natur fängt an in einen Ruhezustand. Ich weiß nicht, wie die wurden geboren wurden. Mikroben bilden jetzt Dauer formen auf. Also nicht. Man sieht äußerlich kaum noch, will keine Insekten wirken. Ein Schmetterling kann nichts. Alles geht in eine Art Ruhezustand oder besser gesagt in einen Todes zustand über. Die Natur stirbt, die Blätter fallen von dem Baum, alle sind sie verfärbt. Nochmal die letzte Blüte im Blatt und das alles liegt plötzlich am Boden. Der Schwere folgend, nicht mehr der leichte, wo es da oben sich gebildet hat in der Luft, sondern jetzt fällt alles schwer physisch. Die herbstes. Zeit ist der Übergang in den Winter tot. Die Natur stirbt, die mikrobiellen Prozesse im Boden kommen zu Ende. Und jetzt muss man natürlich aufpassen, dass man da nicht mit stirbt als Mensch, sondern dass man der Nachwelt wirklich dann genau beobachtet, was sich da eigentlich abspielt, dass wir jetzt sozusagen den Herbst Prozess begleiten. Einerseits ist es noch mal die Ernte und andererseits ist es schon mal wieder die Herbst Bestellungen für die Winter Getreide. Aber dann kann es eine sehr späte Ernte sein oder überhaupt. Wir haben die Absicht, im nächsten Jahr Sommer eine Sommer, um oft auszusehen Hafer oder eine Sommerreifen oder eine Sommergäste. Oder wir wollen da Früchte anbauen und wir haben jetzt mal gerade eine Kündigung noch vorher ausgebracht und die müssen wir jetzt rechtzeitig umbrechen in den Winter. Wir wollen sie vielleicht nicht stehen lassen. Und dann kommt es jetzt auf einen Prozess an, den man wieder sehr genau reflektieren muss warum, wo? Worum geht es jetzt eigentlich im ausgehenden Jahr, wenn dieser äußere Todes Prozess einsetzt und da ist man heute sehr früh, auch glaubt sehr sicher geworden zu sein. Die ökonomie, die die öko betriebe, die meinen, also der fluges vom Teufel, den dürfen wir schon gar nicht mehr einsetzen. Und da gibt es also alle möglichen Ansichten, die da tun, weil man, wenn man nicht konventionell denkt. Konventionelle Landwirtschaft, dann möchte man wenigstens ökologisch denken. Biologisch und biologisch heißt, dass man sein Augenmerk auf die Mikroben Welt und was da lebt und kreucht und fleucht, darauf lenkt und dem versucht, Rechnung zu tragen. Es kommt aber eine Zeit im Herbst, wo man wirklich mal davon absehen kann. Das muss man heute ganz bewusst tun, denn man möchte ja der Natur immer irgendwie gemäß handeln, ihrem Leben gemäß. Aber es gibt eben einen Zeitpunkt im Jahreslauf, wo die Natur stirbt, wo sie tot wird, wo die Mikroben in die Dauer form übergehen. Alles andere in Eisstadion. Und da gibt es einen Moment, wo wir eigentlich die Aufgabe haben und jeder muss ich mir diesen Prozess ganz neu auseinandersetzen, wo wir die wo den Boden kartieren müssen, wo wir alles zerstören, was so wunderbar im Jahreslauf sich aufgebaut hat. Einzigartig. Die Schichtungen im Boden, alles organisch sind genauestens austariert. Und jetzt kommen wir, da hören wir ein Instrument und dann schmeißen wir das Ganze völlig koordinieren. Und dieses Instrument nennen wir den Pflug. Und man hat heute ein sehr starke Tendenz, berechtigterweise solchen Unsinn, der sonst gemacht wird, dass man sagt ohne Pflügen, pflügen ist so eine Sache. Und wenn man aber da mal ein Gesichtspunkt einnimmt im Herbst, im Spätherbst, ist die Natur zu Ende. Da ist, was zu Ende gekommen, ist, ganz physisch geworden. Und dann tritt ein in den Winter. Und da sollen die Prozesse stattfinden, die jetzt im Winter stattfinden sollen Kristallisation. Da muss ich sozusagen erst mal das ganze Jahr besiedeln, indem ich es korrigiere. Und wenn dann es in den Winter geht, dann kann sich aus diesem Chaos sozusagen eine neue Ordnung im nächsten Jahr aufbauen. Ich kann das nicht einfach nur so von Jahr zu Jahr immer so weiterwurschteln, sondern da ist, da ist wirklich ein Unterbruch im Winter und den muss ich einleiten, nicht jedes Jahr im Rahmen der Fruchtfolge oder wie es meine Intuition mir ergibt, zu einer Zeit der Jahre, dass ich einmal doch intensiv versuche, mal diese Kolonisierung des Bodens einzuleiten, einzuleiten, dass ich durch die Kräfte des Winters wieder ein neuer Boden aufbauen kann. Und der klassische Pflug? Was macht er denn alles eigentlich anders? Wenn hier der Boden ist, das Erdreich, dann pflügt er ja in dieser Weise den Boden in eine solche Furche. Er legt den Hunger um und das große Problem heutzutage ist, dass unsere Flügel nichts mehr taugen. Die Flügel, Füße breit. Und natürlich auch viel zu tief. Aber das Verhältnis von Tiefe und Breite stimmt auch nicht mehr. Ich versetze den Acker dann schon mit einem Fluch voran um 40 50 Zentimeter von rechts nach links. Im Ganzen. Was das für eine Energie ist, die ich da brauche. Sondern es kommt darauf an, dass man möglichst schmal fühlt. Es hat es viel Pferdefleisch gegeben, ideal gemacht, schmal fühlt und nicht zu tief. 16 17 Zentimeter, 15 bis 18 Zentimeter optimale Tiefe, würde ich sagen. Und dann kann jetzt sozusagen der Frost Angriff während des Winters hier eingreifen. Und dann? Es geht nicht mehr um biologische Prozesse, sondern es geht darum, dass man die Erde kultiviert und das heißt fruchtbare Böden. Der Meister Frost muss hier eingreifen und muss einfach mal den Boden vorerst rot machen. Er muss, da wird in der Realität durchgearbeitet werden, dass das nicht die Organe des Bodens. Das muss man nur mal versuchen zu denken. Ich weiß, dass ich in ein Fettnäpfchen tritt. In vieler Hinsicht ja. Aber es wird heute. Es werden so maßlose Fehler in der Bodenbearbeitung gemacht und man muss nur mal bedenken, der ganzen Prozess durch das Jahr hindurch und werden das erste geht es um die Aktivierung der organischen Prozesse im Frühjahr, Herbst, Sommer, Abbau, Aufbau und dann kommt es zu Ende. Und jetzt kann ich auch mal nicht mehr den Humus bearbeiten oder die organischen Prozesse, sondern die mineralischen Prozesse, nämlich die toten Prozesse. Also es geht. Und beim Pflügen geht es nicht um das Ich Rücksicht nehmen auf den Humus, sondern ich nehme Rücksicht auf den Ton. Es ist ein Ton pflügen. So haben wir das auch früher genannt. Wir pflügen den Ton, um ihn zu exponieren, den kosmischen Kräften des Umkreises, den Kristall bildenden Kräften an also Sie sehen ja, wir müssen zu Ende kommen. Sie sehen Bodenfruchtbarkeit. Wenn ich das ernst nehme, diesen Begriff, dann muss ich erst mal beobachten lernen, und dann muss ich meine Beobachtungen selber selbstständig denkerische arbeiten. Ich kann nicht irgendeiner Richtlinie folgen, die von außen vorgegeben ist. Ich kann nicht Ideologien folgen. Ich kann nicht irgendwelchen wissenschaftlichen Ergebnissen folgen, die einmal an einem Punkt irgendwo mal gemacht worden sind. Statistisch verrechnet, das ist irreführend ist alle irreführen, sondern es ist die Aufgabe des Menschen, sich hinein zu stellen in den ganzen Jahreslauf, den von Anfang bis Ende arbeitend. Wohlgemerkt nicht denken, sondern tätig sein, durchlebt und durchleben, sich Gedanken machen, was jetzt eigentlich das Adäquate ist. Welche Maßnahmen will ich steuern, in diesen unendlich subtilen Prozess eingreifen? Und dann kommt der Herbst und dann kann ich mal wirklich massiv tiefer greifen. Also in diesem Sinne, wie ich es gesagt habe. Und dann kann sich aus dieser Kolonisierung ein neuer Boden Aufbau im nächsten Jahr aufbauen. Kein Jahr ist gleich dem anderen. Jedes Jahr ist neu und jedes Jahr muss ich sozusagen die Initialzündung geben, dass es auch neu werden kann. Und nicht ein immer gleichmäßig fortlaufender, ablaufender Prozess. Sondern dass wir die Aufgabe haben, als Landwirt sozusagen den Boden im Hinblick auf die Bodenfruchtbarkeit zu erziehen. Wie man ein Kind erzieht, das in die Schule geht und lesen und schreiben lernt. So müssen wir einen Keim haften Zustand, der im Boden entsteht, in der Hand um müssen wir schrittweise durch das Jahr hindurch erzieherisch so begleiten, dass dadurch dann das Phänomen der Bodenfruchtbarkeit sich realisiert. Bodenfruchtbarkeit kann ich nie im Jahr herstellen, vielleicht auch nur schwarze Erde bis zum nächsten Jahr in der Ukraine oder so, wo die Natur einfach so begabt ist, dass sie ohne großes Zutun einfach tolle Erträge bringt. Sondern wir müssen die Natur Begabungen. Das ist ein Begriff, den muss man sich mal versuchen in die Ohren zu schreiben, dass der Boden selber begabt ist. Jeder Standort ist in bestimmtem Sinne begabt. Und meine Aufgabe als Landwirt ist es, diese Begabungen zu fördern, so zu erziehen, dass der Boden sozusagen lesen und schreiben lernt. Also das heißt, er liest am Kosmos ab, was eigentlich ihm zuträglich ist, und er schreibt sich das dann selber ein in dem, was man dann die Bodenfruchtbarkeit nennen kann. Also in diesem Sinne müssen wir versuchen, als Landwirte immer mehr zu lernen. Wir sind in einem Lernprozess, wir sind nie zu Ende. Wir glauben, wenn er gute Ernte eingebracht hat, wird sie der Klasse erreicht. Die haben wir nicht erreicht, sondern es geht auch gar nicht nur darum, um gesunde Nahrungsmittel zu erzeugen. Es ist auch ein Irrtum, das ist ein Nebeneffekt unserer Arbeit, sondern ein ebenso großer Effekt muss sein, die Boden entwicklung über die Jahre hinweg erzieherisch so auf die Bühne und auf die Erde zu wirken, dass Generationen in alle Zukunft weiterhin an dieser Bodenfruchtbarkeit anknüpfen können. Es geht darum, dass man. Es geht darum, dass so wie wir als Menschen dadurch Menschen sind, dass wir ein Bewusstsein haben, dass wir uns entwickeln können. Dass wir nicht derselbe sein müssen, der wir gestern waren, sondern dass wir heute durch eigene innere Willens, Aktivität, durch eigenes Denken und Fühlen uns entwickeln können. Immer weiter. Der Mensch ist ein sich entwickelndes Wesen. Er trägt den Entwicklungs gedanken als die größte voraus. Ich möchte sagen. Die größten chancen. In sich. Er will ja immer. Weiter. Und das kann die natur nicht. Die natur hat den entwicklungs gedanke nicht in sich mehr, sondern eher die. Sie hat auch, dass der mensch durch sein tun oder seine tätigkeit den entwicklungs gedanken in der natur veranlagt hineinträgt, sich selber durch seine arbeit erweitert, sein ganzes menschsein erweitert, will in das äußere Natur und dadurch die Natur erzieht, darauf wartet Mensch, Boden, Tier und Pflanze, die ganze Schöpfung. Insofern haben wir wirklich eine ungeheure Vision. Das hat ja Novalis in die Worte mal ausgedrückt Der Mensch, die Menschheit ist auf einer Mission. Zur Bildung der Erde sind wir berufen zur Bildung, so wir uns bilden wollen als Mensch, so müssen wir die Erde bilden. Und das ist die eigentliche, zentrale Aufgabe des biologischen Anbau. Darauf müssen wir hin streben. Und wir wissen ganz genau Das ist keine Methode, die man einfach anwendet, sondern es ist eine Methode. Bestenfalls, dass wir uns selber in unser Denken, Fühlen und Wollen so erziehen und so schulen, dass wir in der Lage sind, der Natur etwas zu geben, was sie selber nicht hat. Was wir hier erst durch unser Menschsein einpflanzen können, das ist nun ein Streben des biologischen Landbau, dem wir noch lange nicht nachkommen können, weil wir noch nicht fähig genug sind. Aber das ist eine Perspektive in die Zukunft. Und das wunderschöne Landbaus ist, dass man, wenn man sich ein Bewusstsein dieser Tatsache verschafft, dann fragt man sich, warum nicht jeder Mensch Landwirt wird. Vielen Dank.&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Themenbezogene Leseanregungen ==&lt;br /&gt;
Novalis&#039; Werk &amp;quot;Die Lehrlinge zu Sais&amp;quot; (1802). Novalis, eigentlich Georg Philipp Friedrich Freiherr von Hardenberg, war ein deutscher Dichter, Schriftsteller und Philosoph der Frühromantik. In diesem Zitat betont Novalis die Verantwortung des Menschen für die Erde und für sich selbst. Die &amp;quot;Mission&amp;quot; der Menschheit ist es, sich selbst zu bilden und im gleichen Zuge die Erde zu formen. Das bedeutet, dass der Mensch nicht nur für seine eigene Entwicklung verantwortlich ist, sondern auch für die Gestaltung der Umwelt. Dies impliziert eine untrennbare Verbindung zwischen Mensch und Natur, die für die Frühromantik typisch ist. Novalis fordert hier, dass die Menschheit sich ihrer Rolle als Gestalter bewusst sein und entsprechend handeln sollte. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Manfred Klett|zurück zu Manfred Klett ◁]] &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Betriebsgemeinschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Betriebsorganismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:biologisch-dynamische Landwirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:biologisch-dynamische Präparate]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:biodynamische Landwirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dottenfelderhof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Düngung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Film]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 327]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jahreslauf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landbauschule Dottenfelderhof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landwirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landwirtschaftlicher Kurs]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neue Keime]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rudolf Steiner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 25%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Video]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortrag]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Chrifri</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://biodyn.wiki/index.php?title=Bodenfruchtbarkeit_und_Ern%C3%A4hrungsdynamik_-_Vortrag_von_Manfred_Klett_am_12._November_2017&amp;diff=4083</id>
		<title>Bodenfruchtbarkeit und Ernährungsdynamik - Vortrag von Manfred Klett am 12. November 2017</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://biodyn.wiki/index.php?title=Bodenfruchtbarkeit_und_Ern%C3%A4hrungsdynamik_-_Vortrag_von_Manfred_Klett_am_12._November_2017&amp;diff=4083"/>
		<updated>2024-02-29T19:49:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Chrifri: /* Atmungsprozesse im Boden */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Manfred Klett|zurück zu Manfred Klett ◁]] &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
====Filmdoku====&lt;br /&gt;
[[Datei:Dr. Manfred Klett biodynamische Landwirtschaft Vortrag Bodenfruchtbarkeit 12. November 2017.jpg|450px|center|link=https://www.youtube.com/watch?v=v6WLKhCfABA]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- Manfred Klett -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Dieser Vortrag befindet sich in der Bearbeitung und er ist noch nicht &amp;quot;reif&amp;quot;. Gerne kannst du hier [[MitTun bei biodyn.wiki|mitTun]]: Korrektur, Überschriften und Absätze. Stand 28. Februar 2024&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begrüßung und Einführung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einführung Uwe Neukamm ===&lt;br /&gt;
Ich freue mich sehr, dass ich euch heute alle hier so begrüßen darf. Seid gegrüßt! Es ist schön. Wir sind heute viele. Auch neue Gesichter, Junge. Freut mich sehr!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Thema heut, ich soll in das Thema einführen, das Thema ist etwas sperrig, das muss man ablesen: Bodenfruchtbarkeit und Ernährungsdynamik. Das ist genau das Spannungsfeld, in dem ich jetzt als Landwirt eingebunden bin. Auf der einen Seite muss ich dafür Sorge tragen, dass der Boden fruchtbarer wird und auf der anderen Seite will ich dafür Sorge tragen, dass die Produkte, die ich produziere, zum Wohle aller sind und zu einer gesunden Ernährung beitragen. Deswegen ist es genau das Spannungsfeld, das ich so empfinde und ich stehe da als Bauer genau dazwischen. Und früher war das ganz einfach. Da hatte ich die Formel oder auch andere, wenn man einen gesunden Boden hat, dann erzeugt man gesunde Nahrungsmittel. Und wenn man genauer hinguckt und wir befinden uns in einer Zeit, wo man immer ein bisschen genauer hinguckt und sagt auch wir wollen eine Bewusstseinsseele entwickeln. Wenn man da genauer hinguckt und das verstehen will, dann merkt man, dass sowohl Gesundheit und Ernährung als auch Bodenfruchtbarkeit nichts Festes ist, sondern dass das dynamische Systeme, vielleicht was Lebendiges ist und daraus stellen sich dann viele Fragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es ist nicht mehr so, dass man sagt: Ich mach das und dann kommt ein guter Boden raus und eine Bodenfruchtbarkeit und die Bodenfruchtbarkeit äußert sich in möglichst viel Gesundheit beim Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da stellen sich für mich zum Beispiel schon die Frage, dass das, was vor 20 Jahren oder vor zehn Jahren für mich gesund war, mich zu ernähren, heute vielleicht gar nicht mehr so ist. Das, was wir vor 20 Jahren, was mich genährt hat, macht mich heute nur fett. Das, was ich vor 20 Jahren auf dem Acker gemacht habe, funktioniert heute nimmer. Und ist denn überhaupt die Bodenfruchtbarkeit, die ich anstrebe, vielleicht eine ganz andere, als ich eigentlich produziere, oder umgekehrt, was ist zum Beispiel eine spezielle biologisch dynamische Bodenfruchtbarkeit? Ist das eine Fruchtbarkeit, die sich auch äußert in Qualität, oder heißt für mich Bodenfruchtbarkeit, dass einfach möglichst viel wachsen soll? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese beiden Dinge werden wir heute zusammenbringen und ich freue mich sehr, dass die Meike Ehrlichmann da ist und uns da einen ganzen interessanten Ansatz vorstellen wird, ich glaube, der wird uns alle weiterbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazwischen, nach dem Mittagessen und vor dem Kaffeetrinken, das wird relativ eng zusammenliegen, wird uns der Wolfgang Krämer seinen interessanten Hof vorstellen. Wenn die uns ihren Hof vorstellen, das wird bestimmt auch ganz spannend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ganz besonders freue ich mich, dass heute zu uns gekommen ist, jemand, den man vielleicht wie keinen anderen mit dem Thema Bodenfruchtbarkeit und biologisch dynamische Bodenfruchtbarkeit zusammenbringt, den, ich denk, die meisten von uns auch durch seine Lieder ein bisserl kennen, als auch als Gründer vom Dottenfelderhof. Und ich freue mich sehr, dass es uns heute gelungen ist, ihn noch einmal einzuladen. Er hat eigentlich gesagt, er macht so was nicht mehr und ich freue mich sehr, dass er es dann doch gemacht hat. Manfred Klett!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vortrag Manfred Klett ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Begrüßung Manfred Klett ===&lt;br /&gt;
Verehrte liebe Gäste, liebe Freunde aus der hiesigen bayerischen Vereinigung für biologische dynamische Wirtschaftsweise und auch diejenigen, die hier in Nürnberg ja auch aktiv sind auf diesem Felde.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich frage zunächst einmal, ob ich frei hier so sprechen kann, ob sie mich hören, ganz hinten. Ich bin nicht so erfreut über ein Mikrofon, und so versuche ich so deutlich und laut zu sprechen, dass jeder von ihnen mich vielleicht doch verstehen kann. Und wenn nicht, dann bitte ich einfach mal die Hand zu heben, denn ab und zu, wenn man dann im Sprechen ist, kann die Stimme mal ein bisschen absinken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bedanke mich vielmals für die Einladung hier zu dieser Tagung in Nürnberg zu diesem Thema. Und diese beiden Themata hängen ja sehr eng zusammen Bodenfruchtbarkeit und Ernährungsdynamik, ist ja evident, das wurde ja auch gerade angesprochen. Und meine Aufgabe wird es nun sein, zur Frage der Bodenfruchtbarkeit etwas beizutragen. Und das ist ein so unerschöpfliches Thema, dass man Schwierigkeiten hat, es überhaupt irgendwie zu umgreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einführung Bodenfruchbarkeit ===&lt;br /&gt;
Und es ist ja auch dieser Begriff heute, Bodenfruchtbarkeit, im allgemeinen Bewusstsein, ich spreche jetzt vom wissenschaftlichen Bewusstsein an den Hochschulen, an den Universitäten oder wo auch immer, so in den akademischen Kreisen, dieser Begriff nicht mehr aktuell. Man hat ihn ad acta gelegt, mehr oder weniger, weil er nicht definierbar ist. Der ist so umfassend, dass man ihn einfach in dem Sinne nicht in eng begrenzten quantitativen Begriffen erfassen kann. Und deshalb hat man ihn ersetzt mehr durch den Begriff der Ertragsleistung der Böden. Was bringen die Böden, was ist deren Hervorbringungskraft? Und die kann man messen! Die kann man messen und zählen und wägen. Man kann es quantitativ erfassen in Erträgen. Aber ist das noch Bodenfruchtbarkeit? Denn ich kann ja diese Erträge auf andere Weise erzielen, indem ich da auf dem Boden ständig von außen was drauf schmeiße, was man dann Dünger nennt und dadurch und sonstige Fremdmittel, die man einsetzt, Betriebsmittel, damit kann man ja auch hohe Erträge erzielen. Man hat den Begriff der Bodenfruchtbarkeit langsam hinter sich gelassen, um einen Begriff zu wählen, dem man eben tatsächlich wiegen und messen und zählen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und damit hat man eigentlich den Boden aus den Augen verloren, in gewissem Sinne. Und gerade in biologisch-dynamischen Zusammenhängen müssen wir ja jetzt versuchen, diesen zentralen Begriff, also die Belebung der Erde selber, das ist ein Prozess, der sozusagen so umfassend ist, wie das menschliche Leben selbst, das Leben der Erde! Wie man den sozusagen so in Worte bringen kann oder jedenfalls mal in Bildern umschreiben kann, dass man einen neuen Zugriff zu diesem zentralen Begriff des lebendigen Bodens finden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun ist es so, dass man heute ja in den Wissenschaften, ich spreche jetzt von den Landwirtschaftswissenschaften, da gibt es ja das Gebiet der Bodenkunde, also die eigentlich die Aufgabe hätte, gerade mit diesen Fragen so umzugehen, dass es auch umsetzbar wäre in der Praxis. Und das ist aber keineswegs der Fall, oder nicht generell der Fall, weil man eben nur durch Quantifizieren, nur durch diese, nur das, was wirklich messbar ist, irgendwie zu Aussagen kommt. Die qualitative, die Wesenseite, die bleibt völlig außer Betracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun hat man in der Bodenkunde doch ein Gebiet, wo man einigermaßen an den Phänomenen sich entlang gehangelt hat durch die Jahrzehnte und das ist das Gebiet der Bodentypologie. Das heißt, dass jeder Standort, wenn man auf einen Betrieb irgendwo hinkommt, dann findet man eben ganz bestimmte Böden, die durch, lange, lange, lange Zeiten hindurch, 10.000 Jahre rechnet man heute, also seit den letzten Eiszeiten, sich allmählich entwickelt haben. Und das kann man phänomenal ganz, ganz gut begleiten, kann man beobachten, kann man anschauen, auf jedem Betrieb gräbt man ein tiefes Loch und dann ist da ein bestimmtes Profil und daraus kann man schon sehr viel ablesen. Das ist eine Langzeitentwicklung. Und die finden wir vor. Das ist Ergebnis von ewigen Zeiten, kann man sagen. Und in diesem Zusammenhang greifen wir jetzt als Landwirte und Gärtner ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da kann man mit solchen Begriffen wie, also ich spreche jetzt mal zu Praktikern: Da gibt es also den Begriff der Rendzina, hier im Jura, sehr verbreitet. Oder es gibt die Parabraunerde oder die Braunerde oder Podzol. Das sind alles wunderschöne Worte, hinter denen aber doch bestimmte Phänomene stehen, die für den Praktiker durchaus aussagekräftig sind. Und aber am Ende kann man dann doch recht herzlich wenig damit anfangen. Es ist immer gut zu wissen, man soll Kenntnis davon haben. Sondern für den praktizierenden Landwirt, den Gärtner, ist es auch notwendig, sozusagen die Bodenfruchtbarkeit oder das, was die Böden fruchtbar macht, mal zu verfolgen im Jahreslauf. Denn in den greift man ja immer ein, in den Jahreslauf, also die vier Jahreszeiten und greift ein durch die Bodenbearbeitung, durch die Fruchtfolge, durch die Düngung. Das sind die &#039;&#039;&#039;drei Säulen des Ackerbaus&#039;&#039;&#039; seit eh und je gewesen. Und greift ein verschieden, ob man jetzt im Winter sich befindet oder im Frühjahr oder im Sommer oder im Herbst. Und steuert dadurch, durch den menschlichen Geist, durch die Einsichten, die man als Mensch hat, die man sich erarbeiten muss. Und man kommt da nie an ein Ende. Nie. Man ist immer auf dem Wege, dass man versucht, das so gut wie möglich zu machen, dass man diese von Natur veranlagten Prozesse im Jahreslauf sachgemäß steuert. So, dass ich dadurch das Ergebnis dann nennen kann, die Bodenfruchtbarkeit, wenn sie sich auch nicht immer nach außen, direkt, immer darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss es geistig erstmal in sich produzieren. Man muss den Begriff geistig in sich überhaupt erst etablieren, um dann sein Beobachtungsvermögen so zu erweitern, dass man die Dinge dann auch in einem höheren Sinne erkennt. Nicht nur an der Ertragsbildung. Nicht nur das da ein schöner Humusgehalt ist oder irgend sowas. Das sind alles äußerliche Dinge. Sondern dass man innerlich als Mensch erkenntnismäßig in sein Denken fühlen und dann schließlich auch in seinem Wollen so in der Sache drin steht, dass man die Sicherheit nicht nur durch die äußere Erscheinung des Bodens, sondern innerlich in sich aufbaut. Eine innere Sicherheit gewinnen für sein Tun. Die Bodenfruchtbarkeit lebt in allererster Linie erst in unserem Erkenntnisleben und dann können wir draußen anschauen, ob es auch wirklich sich spiegelt in der Welt da draußen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun, daran können Sie vielleicht erkennen, dass es ein lebenslanges Ringen und Bemühen ist, wenn man sich dieser diesem Geheimnis der Bodenfruchtbarkeit, man könnte es parallelisieren mit der menschlichen Einsichtsfähigkeit. Auf der Menschenstufe ist es die menschliche Erkenntnis, die sich spiegelt dann in irgendwelchen Produktionen des Geistes, in der Literatur und den Künsten, in der Musik. So ist da unten auf der Erde ist die Bodenfruchtbarkeit ebenso ein Ausdruck eines umfassenden Geschehens, die man eben vergleichen kann mit dem menschlichen, künstlerischen, wissenschaftlichen Erfassen der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun möchte ich also versuchen, einmal einen Gang durch das Jahr zu machen, einen landwirtschaftlich gärtnerischen Gang durch das Jahr und zu sehen, wie da die Bodenfruchtbarkeit ständige Metamorphosen durchläuft. Es geht immer um die Bodenfruchtbarkeit. Und dennoch stellt sie sich jedes Mal ganz anders dar, im Verlaufe eines Jahres. Und bevor ich nun da mal den Gang durch das Jahr mache, wollte ich noch einmal eine grundsätzliche Bemerkung machen zum Boden selbst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Boden als Organ ===&lt;br /&gt;
Der Boden ist ja auch ein Organ, wo man gar nicht so recht weiß, wo fängt das an, wo hört es auf, oder wo ist er überhaupt? Es ist eine hauchdünne Haut über die Erde. Endlose Tiefen setzen sich nach unten fort. Endliche Höhen erweitern den Boden nach oben die Atmosphäre und bis in den Sternenhimmel. Wo ist eigentlich der Boden? Das ist die Begegnung von Kosmos und Erde. Da durchdringt sich etwas. Da durchdringen sich die Wirkungen der Planeten, die Wirkungen der Sonne, das Zentralgestirn des planetarischen Kosmos. Der ganze umfassende Fixsternhimmel ist an dem ganzen Geschehen beteiligt. Das durchdringt sich jetzt mit den Kräften der Erde von unten. Und nicht nur, was gerade im Boden da einem vor die Augen fällt, sondern aus den Tiefen der Erde strahlt es herauf und das begegnet sich. Und diese Durchdringungszone ist hauchdünn, eine dünne Haut, und diese dünne Haut hat aber einen ganz bestimmten Aufbau. Und wenigstens möchte ich das nur kurz charakterisieren. Man, es bedürfte einer viel umfänglicheren Ausführung, aber mal sozusagen auf den Punkt zu bringen, auf eine Art Formel zu bringen. Es ist so, wenn Sie ein Loch in die Erde graben, auf Ihrem Betrieb oder im Garten, also sagen wir mal einen Meter tief, zwei Meter tief oder so, je nachdem, wie der Boden beschaffen ist. Dann werden Sie feststellen, dass eine ganz bestimmte anschaubare Gliederung ihnen vor Augen tritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie haben einen schwärzlich gefärbten oder sagen wir mal dunkel gefärbten Oberboden. Das nennt man den humosen Horizont, wo also verstärkt also Humusprozesse stattfinden. Die können auch tiefer reichen, dann bis 30 bis 40 Zentimeter vielleicht, wenn man Glück hat. Und darunter kommt dann eine andere Zone, auf die komme ich gleich. Und dann noch tiefer, stößt man plötzlich auf, sagen wir mal Stein oder jedenfalls auf unverwitterte Erde und das eigentlich Kristalline oder kristallin unverwitterten Boden. Und zwischen dem Humushorizont und dem unverwitterten Boden. Da ist nochmal eben diese mittlere Schicht, und das ist die Schicht der Vertonungen. Nicht dass das Musik ist, das ist auch Musik, nur ein Stockwerk tiefer. Die Tonbildung, dass das durch die Verwitterung entsteht der Bodenton. Tonmineralien entstehen da. Und die haben auch wieder einen ganz wunderbaren Aufbau, da könnte man lange drüber reden. Jedenfalls ist diese mittlere Schicht diejenige, die eigentlich neben dem Humus der wirkliche Fruchtbarkeitsträger des Bodens ist. Es ist eigentlich das Herz des Bodens, das schlagende Herz, das ist nicht der Humus, sondern der Ton. Das ließe sich länger ausführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mensch und Boden ===&lt;br /&gt;
Das lässt sich vergleichen mit dem Menschen. Denn auch der Mensch, der hat ja sozusagen eine Zone in seinem ganzen Körperaufbau, wo man sagen kann, ja da ist eigentlich alles noch gerade in Verwitterung, da ist ein Fortlaufen in einem Verwitterungsprozess, in dem wir nämlich gedanken bilden, da stirbt etwas lebendiges in uns ab, im Nerven-Sinnes-System und dadurch können wir sozusagen überhaupt miteinander kommunizieren, über die Sprache und über unsere Gedanken. Und diese Zone, die dem Haupt des Menschen, dem Kopf des Menschen entspricht, im Nerven-Sinnes-System, das ist eigentlich das Gestein im Untergrund. Das ist genauso tot, wie unser Gehirn tot ist, wie unsere Nerven tot sind. Genau so tot ist es da unten, anorganisch, vollkommen, physisch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Gegenpol ist dann im Vergleich zum Menschen, wenn man es heruntergeht, von dem Haupt unter das Zwerchfell. Da dehnt sich ein ganz anderer Mensch aus, der ganz Unbewusste, wo organische Prozesse stattfinden, Auf- und Umbau und ein ständiges Hin und Her, ein Stoffwechsel eben, der in Verbindung steht auch mit dem Blut, wo ständiger Aufbau stattfindet aus den Verdauungsvorgängen heraus, wo auch die Blutbildung hauptsächlich in den Röhrenknochen stattfindet. Alles das. Und diese Prozesse, Stoffwechselprozesse, die finden sich im Boden oben in der obersten Schicht, eben in jener Humuszone. Da findet ständig durch die organischen Rückstände, die jedes Jahr herunter sinken, jetzt im Herbst, und die dann allmählich verdaut werden im Boden und dann sich Umformen in Humus. Alles das, das findet im Oberboden statt. Und dazwischen ist diese Tonszone. Und die entspricht dem, was beim Menschen Herz und Lunge waren. Das ist die rhythmische Zone, wo wir ständig im Rhythmus uns erleben als Mensch, ja, wo wir uns eigentlich als Mensch erleben in diesem mittleren Menschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist im Boden nicht der obere Boden, wo wir immer sagen, die Fruchtbarkeit, das ist der Stoffwechselpol, sondern es ist diese mittlere Zone, die da ständig, ich möchte sagen, quillt und schrumpft. Der Ton quillt und schrumpft, der atmet förmlich und im Jahreslauf. Also wir haben es eigentlich, wenn wir mit dem Boden umgehen, haben wir es eigentlich mit einem auf dem Kopfe stehenden Menschen zu tun, en miniature. Das kann man fortgesetzt denken in die Tiefen der Erde, das kann man fortgesetzt denken bis in die Höhen des Kosmos. Aber diese hauchdünne Haut, die zeigt eben eine Gliederung, eine Dreigliederung von Kopf und Stoffwechsel und einer rhythmischen Mitte. Mit der haben wir es zu tun. Und die gilt es immer im Blick zu haben, wenn man von Bodenfruchtbarkeit spricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Boden im Jahreslauf ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bodenprozesse im Winter ====&lt;br /&gt;
So, und wenn wir jetzt von da ausgehend mal jetzt den Blick lenken auf unseren Jahreslauf und jetzt auf diese Zeit im Jahre wir stehen jetzt am Anfang des Winters, im November, da fängt es so richtig an, wenn wir da rausgehen aufs Feld und gucken mal unseren Boden oben an, da merken wir, dass der dunkler ist, als er vorher war, als er noch im Oktober oder im September war, dass er plötzlich dunkel geworden ist. Man muss das mal einfach beobachten, man muss mal seinen Blick darauf lenken, damit wird man bemerken, der Boden wird dunkler, während der Winterzeit, wie die Atmosphäre, wie alles um uns herum dunkel wird, so auch der Boden. Das hängt damit zusammen, dass der Boden sich im Winter mit Wasser sättigt und die Luft aus dem Bodenporen verdrängt wird und ebenso die Wärme verdrängt wird. Und das wir da vor einem Urphänomen des Winters stehen, dass nämlich der Boden wirklich anorganisch-physisch groß wird. Er ist wirklich dann im Winter so tot, wie das Gehirn im Menschen eben dem Tod näher ist als dem Leben. Und immer dann, wenn etwas stirbt, ist der Keim zu etwas Höherem geboren. Und so ist es auch im Boden während der Winterzeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also zunächst einmal merken wir, der Boden ist dunkel. Durch die Wassersättigung. Und das weist darauf hin, dass die vier Elemente von Erde, Wasser, Luft und Wärme, die immer zusammenspielen, uns dann richtig einen fruchtbaren Boden erzeugen, wenn sie sich alle schön durchdringen, im Jahreslauf. Aber im Winter sondern sie sich voneinander. Dann ist das Erdige erdiger als es ist, das Wasser relativ isoliert im Boden, füllt alle Poren auf, die Luft hat sich aus der Erde herausgezogen, es wird wird bitterkalt, die Wärme zieht sich aus der Luft heraus und auch die Wärme ist dann sozusagen sonstwo. Also alle vier Elemente beginnen sich während der Winterzeit voneinander zu lösen und zu separieren und das ist die Ursache dafür, dass etwas stirbt, dass etwas tot wird. Denn im lebendigen Organismus ist alles wunderbar durchdrungen. Diese drei Sphären durchdringen sich ständig, und das ist zunächst einmal die Situation in der Erde. Die Erde wird äußerlich ganz tot. Innerlich aber nicht. Da kommen wir gleich noch mal drauf zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun können wir, beschreibe ich mal zwei Bilder der Bodenprozesse, wie sie sich im Winter in der Erde abspielen. Da ist der eine Prozess der, dass die, dass es ja äußerlich kalt wird. Nehmen Sie mal so einen Januar, wo dann so eine frostige Luft um einen herum ist, man steht draußen auf dem Acker, möglichst auch mal eine Nacht, sieht den gesternten Himmel über einen und dann unter einem ist der Boden gefroren. Man stelle sich mal raus auf den Acker und stehe dann einfach mal in vollkommener Ruhe und lässt das mal auf sich wirken. Dann merkt man, dass da etwas wirksam ist, was man gar nicht fassen kann. Aber was doch real ist, was wirksam ist, was in die Erde eingreift und was da wirksam ist, das kann man beschreiben mit dem &#039;&#039;&#039;Prozess der Kristallbildung&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Kristallbildungsprozess =====&lt;br /&gt;
Nicht nur, dass der Schnee vom Himmel fällt, in wunderschöne Kriställchen, alle &#039;&#039;&#039;hexagonal&#039;&#039;&#039;, auch so blättchenartig wie der Glimmer, wie die Tonmineralien, alle hexagonal kristallisiert, fallen da vom Himmel, sondern der ganze Boden beginnt eben durchforstet zu werden. &#039;&#039;&#039;Der Meister Frost besucht uns während der Winterzei&#039;&#039;&#039;t. Den brauchen wir. Jeder Landwirt weiß, das ist von Alters her so, dass man gesagt hat je intensiver der Winter eingreift mit seiner &#039;&#039;&#039;Kältewirksamkeit&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Frostbildung&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Kristallbildung&#039;&#039;&#039;, desto sicherer ist die Ernte im Sommer, desto qualitativ hochwertiger ist die Ernte im Sommer. Denn was da wirksam ist, dass da plötzlich die ganze Natur eigentlich ein Kristall werden will, es ist ja nicht nur das Wasser, was kristallisiert, sondern die ganze Gesteinswelt will noch mehr Kristall werden, als sie schon ist. Sie will noch mehr Ordnung, denn &#039;&#039;&#039;Kristallbildung heißt geometrische Ordnung par excellence&#039;&#039;&#039;. Also so was von Ordnung, wie die kristallisierte Gesteinswelt kann man sich in der Welt überhaupt nicht vorstellen. Und diese Ordnung verschwindet gegen den Sommer, aber während des Winters muss sie sich regenerieren. Das heißt, es sind Kräfte wirksam in der Kristallbildung während der Winterzeit, die ihren Ursprung haben nicht auf der Erde, sondern die ihren Ursprung haben in dem fernsten Kosmos. Im gestirnten Himmel. Fixsternhimmel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Griechen haben- die Griechen, die ja ein bisschen anders gedacht haben als wir Heutigen, die haben den &#039;&#039;&#039;Kristallhimmel&#039;&#039;&#039; genannt. Dass weist darauf hin! Die hatten doch eine Ahnung davon, dass der eigentliche Ursprung im Tierkreis insbesondere aber nicht nur rund um die &#039;&#039;&#039;Sphäre des Fixsternhimmels&#039;&#039;&#039;, strahlt außerhalb von Raum und Zeit, strahlt herein in die Erde und &#039;&#039;&#039;strahlt Formkräfte, kristallbildende Kräfte in die Erde&#039;&#039;&#039;. Formbildungskräfte. Und die brauchen wir so dringend in der Landwirtschaft für die gesamte Entwicklung der Bodenfruchtbarkeit. Formkräfte!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles was sich im folgenden Jahr, im Frühjahr bis in den Sommer hinein, dann an Pflanzenwachstum und so weiter da entwickeln, dass muss sich Durchformen&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039;&#039; Und der &#039;&#039;&#039;Winter sammelt die Formkräfte der Erde&#039;&#039;&#039;. Und die wirken dann fort, wirken dann durch das ganze Jahr hindurch. Und die werden insbesondere von den &#039;&#039;&#039;Tonmineralien&#039;&#039;&#039; aufgenommen. Die Tonmineralien im Boden, diese mittlere Zone, dieser &#039;&#039;&#039;Herzenszone im Boden, das ist diejenige, die diese Formkräfte bewahrt, konserviert für das ganze Jahr&#039;&#039;&#039;. Es ist ein unendlich geheimnisvoller Prozess, aber dazu braucht man Frost, dazu braucht man Kälte, dazu braucht man dieses trennende Elemente voneinander. Dazu braucht man diese Todesprozesse im Boden. Und dann wirken da Formkräfte herein, die dann für das ganze Jahr von größter Bedeutung sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun wird es einem ja vor Augen geführt, wenn wir auf das &#039;&#039;&#039;kristallisierende Wasser&#039;&#039;&#039; hinschauen. Das ist ja auch ein unendliches Geheimnis. Also zunächst einmal das, dass da aus der Luft herunterfällt, Kristallformen. Wenn Sie nun mal einen einzigen Schneekristall angucken, wenn es sehr kalt ist, dann sind es nicht verschiedene Kristalle zusammen gebacken, sondern ein einzelnes Kristall, dann ist es ein wunderbarer &#039;&#039;&#039;Sechsstern&#039;&#039;&#039;. Es ist &#039;&#039;&#039;Hexagonal&#039;&#039;&#039;, wie die Tonmineralien. Genauso kristallisiert das. Und &#039;&#039;&#039;jeder Kristall ist anders&#039;&#039;&#039;. Seit Urzeiten ist kein Kristall gleich dem anderen, aber folgt demselben Kristallisationsprinzip. Und diese kristallbildenden Kräfte, die das Wasser gefrieren lassen wird, die das Flüssige fest machen, also zum Kristall werden lassen, die wirken nun auch im Boden, so dass man das mit Augen verfolgen kann, indem nämlich, jetzt nehmen Sie an, Sie haben so einen ganz nassen Herbst, und wir haben da Rüben draußen stehen, Möhren oder sonst wie Feldgemüse. Und die kriegen Sie nicht raus weil es so nass ist. Es wird furchtbar spät im Jahr, der Boden ist voll mit Wasser gesättigt, zerfahren, kaputt und Sie fahren dann noch gerade noch rechtzeitig im November, vielleicht pflügen sie das ganze Ding rum, haben also einen knatschigen Standort, Pflugbalken die glänzen in der Luft, so kompakt ist das, dass man verzweifelt, wie soll das je wieder ein vernünftiger Boden werden im nächsten Jahr?  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Na ja, und dann geht der Winter drüber hin und dann merkt man plötzlich, dass von dieser knatschigen tonverbackenen Pflugfurchen, dass da ein wunderbar krümelnder Boden zurückbleibt. Aufgrund dessen, dass die Feuchtigkeit, der Regen eindringt in ganz feinen Haarrissen, die kann man gar nicht mit den Augen sehen, dringt das ein, sodass da überall in feinen Haarrissen diese jetzt mit Wasserkapillaren sättigen, und dann kommt der Frost und dann entwickelt der Frost dieses eigenartige Phänomen, einzigartig in der Natur, dass er, indem er fest wird, sich ausdehnt. Haben Sie das mal bedacht? Das gibt es sonst nirgends als beim kristallisierenden Wasser. Normalerweise, wenn etwas fest wird, dann zieht es sich zusammen in der Kristallisation, dann räumlich zieht es sich zusammen. Und nur, wenn es warm wird, dehnt es sich aus. Und beim Wasser ist es umgekehrt. &#039;&#039;&#039;Bei vier Grad Celsius hat es seine größte Dichte und dann, wenn es kristallisiert, dehnt es sich wieder aus&#039;&#039;&#039;. Das ist eines der bedeutendsten Ereignisse, die man überhaupt beobachten kann, im Haushalt der Natur. Denn wenn es nicht so wäre, würden unsere Flüsse in null Komma nichts zufrieren bis auf den Boden und die Fische würden alle, alle krepieren. Kein Leben würde das überleben, sondern das Eis ist leichter als Wasser, schwimmt oben auf, weil es sich als Wasser ausgedehnt hat, indem es sich kristallisiert hat. Und das findet im Boden statt. Und das ist unser bester Bearbeiter, während der Winterzeit, im Winter bearbeitet sich die Natur selber. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich muss es mal nur mal kurz andeuten. Also wenn wir hier den Winterprozess haben, dann ist der eigentliche Prozess der, dass hier die &#039;&#039;&#039;Kristallisation&#039;&#039;&#039;, die Kristallisation, die Bodenprozesse beherrschen soll. Formkräfte sind das. &#039;&#039;&#039;Formkräfte aus dem fernsten Kosmos&#039;&#039;&#039;. Und die brauchen wir! Die haben nicht nur Bedeutung, dass eine schöne &#039;&#039;&#039;Frostgare&#039;&#039;&#039; entsteht, oder der Boden wieder zerfällt/ zerkrümelt. Diese Krümel sind sehr instabil. Wenn es dann nämlich wieder einen schweren Regen darauf gibt, dann verschlämmen die alle, weil die rein mechanisch auseinander separiert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also dieser Vorgang findet da statt. Und das Ergebnis ist ein doppeltes, dass einerseits die Formkräfte absorbiert werden von den Tonmineralien in dem Boden und auch sonst von Gestein und durch die &#039;&#039;&#039;Frostsprengung&#039;&#039;&#039; beim kristallisierenden Wasser im Boden mechanisch eine &#039;&#039;&#039;Krümelstruktur&#039;&#039;&#039; entsteht, man nennt das die Frostgare, die dann möglichst erhalten werden muss, die kann man gar nicht erhalten, sondern da muss man Glück haben. Das ist einfach eine Glückssache, ob die so lange sich erhält, bis es draußen warm wird, eh es einen Starkregen gibt. Dann kommt ein neuer Prozess in Gange, den ich gleich schildern werde. Also wir haben im Winter wirklich es zu tun damit, dass die Erde sich selber bearbeitet, dass die Erde durch diese Prozesse, die ich jetzt nur kurz angedeutet habe, &#039;&#039;&#039;selber sich vorbereitet für das nächste Jahr&#039;&#039;&#039;. Und diese ganzen Prozesse, die ich jetzt hier mit wenigen Strichen gezeichnet habe, die sind im Grunde genommen &#039;&#039;&#039;Chaotisierungsprozesse&#039;&#039;&#039;. Ich chaotisiere den Boden, ich mache ihn noch toter, als er tot ist. Und da komme ich ganz zuletzt nochmal drauf zurück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Übergangsprozesse zum Frühjahr ====&lt;br /&gt;
Nun ist die Frage, wie sieht es jetzt aus im Übergang zum Frühjahr? Im Winter hat der Landwirt eigentlich nichts auf seinem Acker verloren und da soll er zu Hause bleiben, die Natur soll sich selber bearbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber da gibt es eine Zwischenzeit im Februar/März, insbesondere im Februar, wo jetzt plötzlich so die ersten warmen Sonnentage gibt. Nach &#039;&#039;&#039;Lichtmess&#039;&#039;&#039;! Ja, so die ersten warmen Sonnentage, die ersten warmen Sonnentage nach Lichtmess. Und da merkt man plötzlich drei Tage Sonne, man geht raus aufs Feld, da sieht man plötzlich, dass oben der Boden hell wird. Das heißt, das Wasser verdunstet, Luft zieht ein in den Boden, auch damit auch Wärme und wenn man draußen dann auf den Acker geht und kniet so auf dem Acker und streicht mit der Hand den Boden ein bisschen zur Seite, vielleicht so zwei, drei Zentimeter tief. Da sieht man plötzlich, da wuseltst, da wuselt es von Käfern und Würmchen und weiß nicht was alles. Ein reges Leben binnen kürzester Frist ist da plötzlich wieder durch die Wärme, die in den Boden eingezogen ist, die Feuchtigkeit ist da, Luft ist da, es durchdringt sich, die Elemente fangen an sich wieder zu durchdringen und kaum findet das statt, ist das Leden wieder rege. Das äußere Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da findet nun ein Prozess statt, der auch eben eine Glückssache ist, wenn er wirklich stattfindet. Und das ist eben das, was ich jetzt kurz schildern will, im Februar, März, dass diese &#039;&#039;&#039;Frostkrümel&#039;&#039;&#039;, wenn sie denn bewahrt worden sind, wenn sie nicht zerflossen sind durch einen Starkregen, dass wenn jetzt die Wärme eindringt in den Boden, in die Bodenporen, das Wasser verdunstet und die Luft dringt ein, dann tauchen da nicht nur die Käferchen auf und Würmchen und alles mögliche, sondern dann, wenn man da genauer hinguckt, sehr genau, man merkt nämlich, dass plötzlich diese Krümel, wirklich krümeln. Vorher sind sie irgendwo so wie Sand konnte man sie hin und her bewegen. Aber jetzt sind es ganz große Krümel geworden. Und da ist eben, dass passiert, dass diese &#039;&#039;&#039;polygonalen Krümel&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;der Erde&#039;&#039;&#039;, die also zum Teil ganz spitz sind, Tonkrümel, wenn da ein zweiter daneben ist, auch irgendwie polygonal geformt und ein dritter, dass hier plötzlich jetzt etwas auftritt, dass sich hier so Brücken bilden. Das sind &#039;&#039;&#039;Bakterienkolonien&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mikroben des Bodens fangen an, sich unglaublich zu entfalten, und zwar also an einem Tag, zwei Tagen und verbinden jetzt diese Frostkrümel der Frostgare und schon sind sie stablisiert. Und dazwischen ist dann ein Hohlraum hier, der dann Luft enthält oder wenn es stark regnet, dann Wasser enthält, aber jedenfalls eine Bodenpore. Und darauf kommt es an – hier beginnt die Bodenstruktur sich zu entwickeln im Laufe des Jahres. Und wenn das früh genug geschieht, im Februar, dann haben wir schon die ganze Ernte halb gewonnen. Wenn das in vernünftiger Weise von Natur aus geschieht, wir können da nicht viel machen, ein bisschen können wir was machen. Da kann ich jetzt nicht näher darauf eingehen, das würde zu weit führen. Wir können ein bisschen durch Abschleppen, rechtzeitiges oder durch eine ganz zarte Bearbeitung können wir die Frostgare ein bisschen einebnen. Und dann entwickelt sich diese sogenannte &#039;&#039;&#039;Lebendverbauung&#039;&#039;&#039;. Und diese Lebendverbauung, wenn sie früh genug eintritt, dann hält sich die Bodenstruktur das ganze Jahr hindurch. Die ist nicht mehr zerstörbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist ein Lebensprozess, also &#039;&#039;&#039;einem Todesprozess im Winter folgt jetzt ein erster Lebensprozess&#039;&#039;&#039;, in dem diese Krümel des Winters, die rein mechanisch sich entwickelt haben, jetzt organisch oder biologisch oder eben unter mikrobielle Tätigkeit miteinander verbunden werden. &#039;&#039;&#039;Es entsteht ein Bodengerüst&#039;&#039;&#039;. So, und diese Entwicklung setzt sich jetzt fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir kommen jetzt, wenn wir das fortsetzen, diese Betrachtung, kommen wir jetzt so aus dem Februar in den März hinein. Die Tage werden länger, die Wärmeeinstrahlung nimmt enorm zu, hängt natürlich immer von der Witterung selbstverständlich, Feuchtigkeit verdunstet, man muss dann aufpassen, dass nicht zu viel verdunstet, man muss die Winterfeuchtigkeit immer halten, so lange wie nur möglich. Aber jedenfalls muss der Oberboden abtrocknen. &#039;&#039;&#039;Da muss diese Durchdringung von Wärme, Luft und Wasser und Erde&#039;&#039;&#039; sich vollziehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Keimprozess des Samens =====&lt;br /&gt;
Und das bildet dann das &#039;&#039;&#039;ideale Saatgutbett,&#039;&#039;&#039; wo ich dann meine Saat ablege. Und Sie wissen ja, dass man sät, normalerweise nicht sehr tief, also vielleicht zwei drei Zentimeter tief und deckt es wieder mit Erde zu. Und in dieser Zone finden nun diese wunderschönen Prozesse statt, die sich dann offenbaren, schließlich in der Keimung des Samens, wenn man den Samen hier in die Erde legt, ein Sämchen in die Erde legt, sagen wir mal &#039;&#039;&#039;Sommerweizen&#039;&#039;&#039; und dann wird der so abgelegt, dass hier drunter es relativ eine feste Sohle ist, nicht ganz, ein klein bisschen angedrückt. Und da steigt jetzt das Wasser auf und hier oben ist Luft und Wärme. Hier ist Wasser und Erde und da steigt jetzt die Feuchtigkeit auf und der Same quillt. Der nimmt die Feuchtigkeit auf. &#039;&#039;&#039;Und mit dem Aufnehmen der Feuchtigkeit quillt jetzt der Mehlkörper&#039;&#039;&#039;, das sogenannte Endosperm des Samens quillt, und bestimmte &#039;&#039;&#039;enzymatische vermentative Prozesse&#039;&#039;&#039; werden jetzt angeregt durch die Wasseraufnahme. Und dadurch kommt es zu allen möglichen Umbildungen der Reservesubstanz- Stärke ist es meistens aber auch Eiweiße, die hier in dem Samen, im Samenkörper angereichert sind vom Vorjahr. Und jetzt keimt der also aus, unser Same, und was macht der? Der keimt hier aus, und das erste, was er macht hier, ist, dass er ein ganz feines Würzelchen bildet in die Tiefe. Die &#039;&#039;&#039;Keimwurzel.&#039;&#039;&#039; Und dann erst, sekundär, kommt dann hier der Spross, der dann die Erde durchbricht. Und das ist ein Keimvorgang&#039;&#039;&#039;. Und dieser Keimvorgang ist zunächst einmal ziemlich unabhängig von der Erde, das ist ein Vorgang, der im wesentlichen nur das Wasser der Erde braucht&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber damit hat sich die Pflanze noch nicht mit der Erde verbunden. Sie wächst zunächst nur mit ihren Keimwürzelchen in die Erde herein. Das können Sie sehen, wenn Sie im Roggen, im Herbst, nach drei, vier Tagen Saat, wenn die ersten  Roggen, das erste Keimblatt oder das erste Blatt erscheint, dann ziehen Sie mal so ein Pflänzchen raus, dann sehen Sie, dass in den Wurzeln- oft sind es schon drei Wurzeln, dass da Erde dranhängt. Da haftet Erde an der Wurzel. Und dann fragt man sich: Wie kommt das? Zuerst, wenn man es nämlich ganz früh rauszieht, hängt keine Erde dran. Jetzt plötzlich hängt die Erde dran. Das hängt damit zusammen, dass jetzt nachträglich jetzt hier ganz feine Wurzelhärchen entstehen, wo sich die Pflanze wirklich mit der Erde verbindet. Zunächst ist sie nicht mit der Erde verbunden. Sie wächst rein aus dem Reservoir des Samens. Und wenn der leer ist, was dann? Wie wächst sie eigentlich weiter? Woher kommt jetzt eigentlich die Substanz, die sie weiter wachsen lässt? Die Kraft? Wo holt sie die her? &#039;&#039;&#039;Und wenn man dieser Frage weitergeht, dann müsste sich die ganze Wissenschaft heute auf den Kopf stellen&#039;&#039;&#039;, eigentlich. Wenn man das wirklich ernst nehmen würde, was man eigentlich auch beobachten kann. Sie kann nicht mehr aus dem Samen wachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber jetzt ist die Frage: Was macht die Pflanze da mit dem Boden? Und dazu dienen diese ganz feinen Wurzelhärchen. Das sind Ausstülpungen, ganz feine Ausstülpungen, aus der &#039;&#039;&#039;Wurzelepidermis&#039;&#039;&#039; der &#039;&#039;&#039;Wurzelhaut&#039;&#039;&#039;, und zwar aus einer Zelle, immer so ein kleines Wurzelhaar. Und die wachsen jetzt zusammen mit den Tonmineralien des Bodens. Deswegen ist es so wichtig Ton im Boden zu haben. Die wachsen mit den Tonmineralien so zusammen, dass man da keine Grenze mehr findet zwischen dem anorganisch Toten und dem Lebendigen der Pflanze. &#039;&#039;&#039;Es ist eine unbeschreibliche Tatsache, dass das Leben, das die Pflanze, die Fähigkeit hat, mit dem anorganischen Toten in Eins zu verwachsen.&#039;&#039;&#039; Dass die Erde dann quasi nicht mehr nur ein anorganisch totes Gebilde ist, sondern durch das Pflanzenwachstum sich allein schon dadurch belebt, dass die Wurzelhärchen mit den Tonmineralien in Eins zusammenwachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Juveniler Wachstumsprozess der Pflanze =====&lt;br /&gt;
Und was machen jetzt diese Würzelhärchen da eigentlich? Diese Wurzelhärchen sondern jetzt etwas ins Erdreich ab, was die Pflanze hier oben plötzlich im Sonnenlicht, wenn sie da jetzt ihre Blätter entwickelt, das erste, zweite, dritte Blatt, und der Sommerweizen, der synthetisiert jetzt- ein schreckliches Wort. Der trinkt das Sonnenlicht, der trinkt das Sonnenlicht! Das heißt kosmische Wirkungen, &#039;&#039;&#039;Leben entsteht aus dem Kosmos heraus&#039;&#039;&#039;, nicht von der Erde, sondern durch die Einstrahlung des planetarischen Umkreises bildet sich jetzt hier lebendige Substanz in den Blättern, die sogenannte Assimilation des Sonnenlichtes. Und da finden jetzt alle möglichen physiologischen Vorgänge statt, die die sogenannten Assimilate erzeugen. Die Assimilate sind Eiweiße, das ist Stärke, das ist zuckerartige, kohlenstoffartige, fettartige Substanzen, durch die dann die Pflanze dann so langsam wächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das Eigenartige ist, dass- und ich frage mich immer, ob der liebe Gott da so richtig bei Sinnen war in der Schöpfung, dass nämlich jetzt von dem was hier oben gebildet wird, das nicht dazu dient, dass die Pflanze weiter nur wachsen soll, sondern das geht herunter in die Wurzel. Und das wird dann plötzlich über diese Wurzelhaare ausgeschieden ins Erdreich. &#039;&#039;&#039;Die Pflanze ist ein Eimer ohne Boden, in ihren Wurzeln&#039;&#039;&#039;. Die scheidet das was da oben unter der Sonne gebildet ist, das rinnt herunter, außerhalb des Kambriums- kann ich jetzt nicht im Einzelnen schildern, was es bedeutet, herunter in einem Strom in diese Wurzelhaare und wird jetzt von diesen Wurzelhaaren hier ins Erdreich abgesondert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Stoffaustausch =====&lt;br /&gt;
Die Pflanze verliert das, was sie da gebildet hat, in der Atmosphäre, hinein in die Erde. Schon &#039;&#039;&#039;dieser Prozess zeigt, dass nicht der Boden die Pflanze ernährt, sondern die Pflanze den Boden&#039;&#039;&#039;. Das ist der eigentliche Prozess! Sie ernährt durch das, was sie synthetisiert, an der Sonne, mit dem ernährt sie jetzt die Erde. Das strömt aus! Und was da ausströmt, sind Eiweiße, Eiweißsubstanzen, &#039;&#039;&#039;Niedermolekula&#039;&#039;&#039;r, Zucker und Enzyme, Fermente und Säuren, organische Säuren noch und noch. Und der ganze Stoffwechsel der Pflanze ergießt sich da unten in den Boden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dadurch jetzt wird das Bakterienleben, das Mikrobenleben im Umkreis der Wurzel ungemein angeregt. Die vermehren sich wie Verrückte und dann bilden sich jetztz um die Wurzeln herum so ein schmaler Saum von vielleicht zwei Zentimeter, drei Zentimeter Dicke, die sogenannte &#039;&#039;&#039;Rhizospähre&#039;&#039;&#039;, wo sich das ganze Bodenleben konzentriert, um die Wurzel herum. Und dieses Bodenleben geht eine Symbiose mit der Pflanze ein. Und die Umbildung, das ist sozusagen ein Stoffwechselprozess der Ausscheidung, der Pflanzenwurzel ins Erdreich, in diese Richtung. Und die Antwort ist, dass jetzt die Mikroben die da diese vorhandenen organischen Rückstände im Umkreis der Wurzel, zum Beispiel der Humus, oder noch andere, noch mehr Humusbestandteile aus dem Vorjahr, die werden jetzt abgebaut im Umkreis der Wurzeln. Und das Ergebnis sind dann Mineralstoffe, Mineralsalze. Abbauergebnisse hier durch diesen Stoffwechsel. Und diese Mineralsalze nehmen die Wurzelhaare gleichzeitig, indem sie etwas ausscheiden, nehmen sie gleichzeitig die Mineralsalze auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist unbeschreiblich! &#039;&#039;&#039;Es ist ein gleichzeitiger Prozess&#039;&#039;&#039;. Einerseits Ausscheidung organischer Substanzen und eine Antwort in Anregung des Mikrobenlebens und Abbauprozesse, die sich abspielen. Humusabbau, entstehen jetzt mineralisierte Salze und die nimmt die Pflanze ebenso mit den Wurzelhaaren auf. Die Pflanze im Frühjahr steuert die gesamten Bodenprozesse. Sie steuert die Ausscheidung, das ist eine Art Wahrnehmung, was braucht sie für ihr Wachstum und dann scheidet sie also Pflanzensubstanzen aus, Pflanzen aus, die wirken abbauend oder fördernt auf das Mikrobenleben, die bauen den Humus ab, wir verlieren im Frühjahr enorm an Bodenfruchtbarkeit. Wir fördern das sogar. Im Frühjahr werden die Böden einfach ärmer an bestehender Bodenfruchtbarkeit durch diese Abbauprozesse. Aber die führen zu einer Art Mineralisierung, Entstehen von Mineralsalzen, die mit dem Bodenwasser von den Wurzelhaaren aufgenommen werden. Das ist der primäre Prozess, das ist der sekundäre Prozess. Das ist ein ein Stoffwechsel aktiver Prozess und das ist ein Wahrnehmungsprozess. Die Wurzeln sind Wahrnehmungsorgane für die Mineralsalze der Erde. Augen. Schlechte Augen. Aber immerhin. Veranlagte Sinnesorgane. Das ist der Frühjahrsprozess. Warum die Pflanzen im Frühjahr so schön wachsen können. Aber sie wachsen dadurch, dass sie, ich möchte mal sagen, die vergangenen Lebensprozesse, die sich bewahrt haben im Boden, im Humus, dass sie die abbaut und nutzt, um jetzt ein neues lebendiges Gebilde zu erzeugen, ihre eigene Gestalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die frühen Alchemisten des 13., 14. Jahrhunderts&#039;&#039;&#039;, das waren die klassischen, alles andere spätere, es waren keine Alchemisten mehr. Die hatten noch wirklich ein Naturverständnis ganz anderer Art als die folgenden Naturwissenschaften. Und die haben den Humus bezeichnet als einerseits das Gedächtnis der Erde, das heißt das vor vergangene Jahre sich humifiziert haben, gleichsam bewahrt haben im Humus und jetzt sozusagen den Anschluss finden an das, was jetzt in Zukunft sich da an Pflanzenwachstum entwickelt. Und die haben eben &#039;&#039;&#039;den Humus bezeichnet als den Universalensamen der Erde&#039;&#039;&#039;. Es ist so ein wunderschöner Ausdruck. Was ich zuerst hier hingeschrieben habe, das ist der &#039;&#039;&#039;Indivdualsame&#039;&#039;&#039;. Und der ernährt sich, solange er noch eben aus seinem Samenkörper heraus noch irgendwie organische Substanz zur Verfügung hat. Und dann ist Schluss! Und jetzt wächst herunter die Pflanze in den Boden hinein und findet dort einen Universalsamen. Und das haben die Alchemisten als den Humus bezeichnet. Humus gleich Universalsamen gegenüber dem Individualsamen hier oben. Und sodass der Individualsamen muss auf die Erde fallen und dann antwortet der Universalesamen, das heißt die Mutter Erde. Das ist eigentlich derselbe Begriff, dass man von der Mutter Erde spricht. Das ist der Universalsame, aus dem jetzt im Verlaufe des Jahres die Pflanze wächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Atmungsprozesse im Boden =====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Und diesen Prozess müssen wir steuern. Jetzt müssen wir wach werden als Landwirte.&#039;&#039;&#039; Im Winter soll man zu Hause bleiben, hinterm Ofen. Aber hier jetzt im Frühjahr müssen wir sehen, dass wir diesen Prozess fördern. Wir müssen den Humusabbau fördern. Und das machen wir dadurch, dass hier oben, ganz dünn, immerfort, hier oben, den Boden offen halten, die Kruste brechen, zwei, drei Zentimeter nicht mehr. Es ist eine, ich nenne es eine Haut-Bearbeitung. Schräge Hacke, ganz flach gerade die Kruste. Nach jedem Regen im Frühjahr sofort raus auf den Acker und die Kruste gebrochen. Dann fängt nämlich der Boden an zu atmen, denn er bildet immer im Boden, unten, bildet er CO2, Kohlendioxyd und das ist &#039;&#039;&#039;Kohlensäure,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;das ist ein Gift für die Wurzeln&#039;&#039;&#039;. Und das muss raus. Und es muss Sauerstoff rein für die Mikroben, dass sie leben können. Sauerstoff. Verstehen sie? &#039;&#039;&#039;Der Boden atmet wie der Mensch!&#039;&#039;&#039; Der atmet Kohlendioxyd aus und Sauerstoff ein. Und das fördern wir durch diese Hautbearbeitung im Frühjahr. Da fängt dann plötzlich der Acker draußen an zu atmen, und die Kohlensäure ist eben schwerer als die Luft. Das heißt, die möchte immer da unten bleiben, und dann öffnen wir den Boden hier oben und dann streicht hier ein Wind über den Acker, und der reißt die schwere Kohlensäure aus den Bodenöffnungen, aus den Bodenporen heraus. Die Natur, die verhält sich nach außen gestülpt. Wenn man das immer genauer betrachtet, verhält sich immer so, wie ein menschlicher Organismus. Also die &#039;&#039;&#039;Bodenbearbeitung mit Striegel und Hacke&#039;&#039;&#039;, die ist sozusagen im Frühjahr die Hilfe, um diesen Prozess der Ernährung des Bodens durch das Lebendige der Pflanze selbst zu befördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt schreiten wir weiter im Jahreslauf. Jetzt kommt eine Zeit, so im Mai, beim Getreide. Bei den anderen Feldfrüchten ist das anders. Bei den Früchten, beim Gemüse, bei den Kartoffeln. Da bleibt der Boden noch lange offen, bis sich die Reihen schließen. Das wird es Juni. Das heißt, man muss dann immer noch diese Art von Bearbeitung fortsetzen. Deswegen heißen die ja auch &#039;&#039;&#039;Hackfrüchte&#039;&#039;&#039;. Also man hackt nicht nur das Getreide kann man nur hacken bis es anfängt zu schossen. Aber dann ruht jeder Eingriff durch den Menschen. Aber bei den Hackfrüchten dauert es noch bis Mitte Juni unter Umständen, dass man da die Feldfrüchte noch in diesem gesagten Sinne, immer die Kruste offen hält, damit der Boden atmen kann und dass diese mikrobiellen Abbauprozesse gefördert werden. Deswegen sind die &#039;&#039;&#039;Kartoffeln&#039;&#039;&#039;, wie man früher gesagt hat, Mistfresser. &#039;&#039;&#039;Die verbrauchen Bodenfruchtbarkeit&#039;&#039;&#039;. Noch und noch. Durch diese häufige Bearbeitung. Aber sie setzen es um in eine gute Ernte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Kieselsäure im Getreide ===&lt;br /&gt;
Jetzt gibt es aber beim Getreide einen Prozess, den muss ich doch schildern. Der ist einfach, ich möchte sagen, es ist ein Wunder, einfach schlicht ein Wunder. Und das Getreide kommt ja dann Mitte Juni zur Blüte. Vorher schosst es von Knoten zu Knoten. Immer verlängern sich die Knoten und man kann zugucken, wie dann Roggen dann plötzlich da über Nacht in die Länge strebt, in die höher strebt bis zu 2 Meter und darüber hinaus. Dieser dünne Halm. Und dann fängt das Getreide zu blühen an, sehr unscheinbar. Man merkt es nur an den Sporenwolken, die dann vielleicht mal bei Wind durch die Landschaft fliegen. Sehr verborgene Blüten in den Ähren oben, die das Äußerste, das Höchste da sind. Und jetzt findet um die Blütezeit, beginnt das verstärkt und bis in die Reifezeit hinein ein Prozess, der eben wirklich, also in gewissem Sinne, das Ende des Pflanzenwachstums bedeutet, nämlich während der Zeit, schon von der Blüte an sterben die Wurzeln ab. Die jüngsten Wurzeln, die zuletzt gebildeten Wurzeln, die halten sich dann und da noch, aber dann die Älteren, die sterben schon ab, und auch &#039;&#039;&#039;das Getreide stirbt von unten nach oben ab.&#039;&#039;&#039; Das ist auch ein interessantes Phänomen. Die untersten Blätter zuerst. Zuletzt bleiben noch das Fadenblatt, das oberste bleibt noch grün und dann stirbt das auch ab, da bleibt noch der letzte Halminternodium bis zur Ehre bleibt noch grün und dann sind auch noch die Spältzen ein bisschen grün und dann werden auch die Spältzen schließlich braun und verwelken. Und so geht der Prozess vor sich, von unten nach oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und parallel zu diesem Vorgang findet nun folgendes statt: Die Pflanze hat das ganze Frühjahr hindurch, hat sie alles aus dem Boden aufgenommen, insbesondere den Stickstoff, der da frei wird durch den Abbau der Humus-Substanz, Phosphorsäure aufgenommen, durch die Humus-Substanz, Kalium aufgenommen durch Äsung der Bodenmineralien und sogenannten Ionenaustausch aufgenommen, also sehr intensive Vorgänge, die da im Wurzelbereich sich abgespielt haben. Und jetzt kommen die zuende. Und als letzter Neuer kommt ein Bodenprozess jetzt, dass die Pflanze über die Wurzeln die sogenannte &#039;&#039;&#039;Kieselsäure&#039;&#039;&#039; aufnimmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Kieselsäure ist eine kolloidale Substanz&#039;&#039;&#039;, die also die Bodenhohlräume auskleidet, so ein wabbeliger Pudding ist das, &#039;&#039;&#039;amorph&#039;&#039;&#039;, gestaltlos, die durch Verwitterung entsteht der Tonmineralien. Und diese Säure steigt nun auf im Halm und durchdringt die ganze Pflanze. Und zwar steigt sie so auf, dass sie sich die Tendenz hat, nach immer sich in der Peripherie dann ab zu lagern. Also das am Äußersten des Halms sich da die Kieselsäure ablagert, oder in den Blättern steigt sie auf auch in die Fadenblättern, oben in die ausbreitenden Blätter, immer am Rand, am äußersten Rand und in der äußersten Spitze ist der größte Kieselsäuregehalt. Und du gehst von Blatt für Blatt hoch. Und immer mehr Kieselsäure, immer mehr Kieselsäure. Und dann geht es schließlich in das letzte Internodium bis in die Ähre. Das ist schon ganz dünn. Der Halm ist da schon ganz dünn, im letzten Internodium. Aber so beweglich im Wind, elastisch, wunderbar wie ein Roggenfeld, wie in Silberwogen, wie der Goethe das mal ausdrückt im Faust, wogt da das Feld der Ernte entgegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Kieselsäure erfährt nun die höchste Konzentration oben in der Ähre. Und da in den Spelzen. Das sind die Deckspelzen, die das Korn umhüllen. Und noch einmal gesteigert in den Grannen. &#039;&#039;&#039;Die Grannen sind praktisch 90% Kieselsäure in der Asche&#039;&#039;&#039;. Wenn man die also verascht, dann ungefähr 90% Kieselsäure. Was ist das für ein Prozess? Die ganze Pflanze umgibt sich gleichsam mit einem Kieselmantel. Und der trocknet dann aus. Diese Kieselsäure ist zunächst ist sie noch weich, feucht, trocknet in der Reife aus. Und dann? Was sieht man dann? Dann glänzt das Getreide. Dann bekommt es einen Glanz. Schauen Sie mal einen Haferstroh an. Dieser goldene Glanz. Der rührt von dieser Kieselsäure her. Und was ist das? Das ist Opal. Das ist ein Halbedelstein. &#039;&#039;&#039;Die ganze Pflanze umhüllt sich sozusagen mit einem Halbedelstein,&#039;&#039;&#039; nämlich eintrocknender Kieselsäure. Amorph, nicht kristallisiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das sind sozusagen die Formkräfte, die jetzt aus dem verwitternden Mineral des Winters, sozusagen diese Formkräfte heraufschicken in die Pflanze und ihr die letzte Gestalt geben. Dann ist Schluss. Dann setzt der Reifeprozess ein. Dann kommen die Teilreife, dann die Gelbreife, dann die Todreife, reift das Korn und dann setzt die Ernte ein. Aber dieser Prozess geht ihm voraus, denn wenn Sie mal auf einer Pflanzenzüchtung auf dem Dottenfelderhof oder andernorts mal mal hingucken, wie variantenreich die Farben sind von Getreiden und dass das betont wird, insbesondere dann durch diese Kieselsäure Ausscheidung der ganzen grünenden Pflanze in die Peripherie, dann kann man einfach staunen, das ist wirklich ein Geheimnis, wo man erschüttert jedes Jahr davor steht. Und wenn Sie das mal vergleichen mit konventionellem Stroh, stickstoffgedüngten Stroh wohlgemerkt, da werden Sie merken, dass das Stroh im konventionellen Landbau immer relativ grau bleibt, stumpf in der Farbe. Dass das konventionelle Stroh, draußen, wenn man das dann in der Ernte mal betrachtet, dass das relativ stumpf ist in der Farbe, nicht glänzt. Und wenn Sie das in die Hand nehmen und versuchen es zu brechen, dann bricht es nicht, sondern es knickt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die kurze Strohgeschichte ====&lt;br /&gt;
Ich kann da kurz eine Geschichte noch zwischenschieben. Wir hatten vor, das war, hatte sich noch in den 60er Jahren abgespielt, 50er Jahren. Während meiner Lehrzeit, hab auf einem biologisch-dynamischen Betrieb eben auf dem Dottenfelderhof meine Lehre damals gemacht. Und da hatten wir noch einen Viehhändler. Und der hat seinen Ackerbau aufgegeben und hat gesagt, er will von uns das Stroh haben, da kriegen wir den Mist zurück. Und da hat er von uns das Stroh geholt und kommt dann morgens in den Stall und sucht das Stroh. Da liegt das Heu noch in der Krippe, und das Stroh war gefressen. Da haben die Kühe das Stroh, dem Heu seinem Heu bevorzugt, weil es ein glänzendes Haferstroh war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kühe sind die besten Analytiker die es überhaupt gibt es auf der Welt. Und der kam auf dem Hof extra aus dem Grund, um uns zu sagen, er versteht die Welt nicht mehr, dass sein Heu, was normalerweise das Futter wäre, in der Krippe liegen geblieben ist. Und die haben so lange rumgemacht, dass sie die Einstreu aufgefressen haben. Das hängt mit diesem Reifeprozess zusammen und kein Getreide taugt was. Das kann ich Ihnen jetzt schon sagen. Was nicht diesen Prozess durchlaufen hat. Diese letzte Durchformung des Getreides, das ist eine Frage der Ernährungsphysiologie. Diese letzte Durchformung, dass nicht nur außen die Kieselsäure als Mantel sich bildet, sondern das alle in sogenannte Inhaltsstoffe, ist auch ein schreckliches Wort, eigentlich, alles, was nur irgendwie physiologisch, substanzbildend wirkt in der Pflanze als Eiweiß, oder ob die die Kohlenstoffgerüst oder was es sein mag, dass das durchgeformt ist!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn plötzlich in der Getreideähre oben im Korn sich Nitrat findet, Sie kennen ja wohl das Wort Nitrat, NO3, das ist also das, was heute überall in der Diskussion ist. Wenn sich da was findet, dann ist das eine Katastrophe! Das ist ernährungphysiologisch eine einzige Katastrophe. Sondern dieses Nitrat, das gehört unten in die Wurzel. Da hat es seinen Ort. In den Roten Rüben, da ist sehr viel Nitrat drin. Und da hat man immer gemeint, man darf die Roten Rüben nicht mehr essen, weil die kann zorogen sein, wegen dem hohen Nitratgehalt. Das war Anfang der 80er Jahre, hat einen ungeheuren Einbruch im biologisch-biologischen Landbau damals gegeben, weil die Konsumenten haben keine Roten Rüben mehr gegessen. Aufgrund dieser Aussage. Ein völliger Unsinn. In die Wurzel gehört Nitrat. Das ist ein Salz. Die Wurzel ist salzartig, das Korn da oben, was da drauf ist, da muss dieses salzartige total verwandelt werden, durchstrukturiert werden in wirklich reifes Eiweiß reife Kohlenhydrate, reife Fette.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ausreifungsprozess, das heißt eine Begleitung des Absterbens der Pflanze, diese Auseifung muss bis zum letzten geführt werden. Und da darf da oben in dem Getreidekorn nichts mehr von niedermolekularen Eiweißen sein, Aminosäuren freien Aminosäuren oder Nitraten oder Amiden oder irgend so etwas, sondern ein durch und durch gestaltetes Eiweiß! Und das ernährt! Das braucht der Mensch! [01:10:00]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist jetzt dieser Übergangszone, der Übergangs geschehen vom Früher zum zum Sommer hin. Und dieses, diesen Jahreslauf macht übrigens das Getreide ganz ideal durch. Also ist fast ein Repräsentant für die gesamte Frucht bildenden Pflanzen steht eigentlich das Getreide da, übrigens die erste Kulturpflanze, die der Mensch überhaupt gezüchtet hat. Die ältesten Kulturpflanzen ist die Wintergerste und der Winterweizen im achten vorchristlichen Jahrtausend. Da gab es noch keine Gemüsen. Ganz normal ist das nicht. Das kam erst in der folgenden Zeit. Und die ersten waren die Getreide. Und weil die Getreide sozusagen am deutlichsten den Jahreslauf in das Sonnenjahr abbilden, in allen Prozessen des Wachstums, in allen Prozessen der inneren Physiologie bis hin zum Nährwert. So, und jetzt kommen wir den Sommer. Im Sommer. Im Juli reift das Getreide von der Teig reife über die Reife zu Tod Reife und früher hat man das Getreide gemäht in der gelb reife. Da konnte man, da konnte man das noch nicht brechen über den Daumennagel. Das war das Zeichen, sondern es hat sich noch ein bisschen drüber gebogen, zwar noch plastisch, ein bisschen aber schon gelb. Und man hat was gemalt, noch früher, erst mit der Sense und dann später dann mit dem Leben da und hat es wie hocken aufgestellt. Die ältere Generation kennt das ja noch, die Felder, die Felder draußen, überall diese Garben gestellt waren in solchen hocken und da hat man das dann eine Woche oder 14 Tage, je nachdem wie das Wetter war, nach trocknen lassen und dann hat man die Garben eingefahren und eingepflanzt. In den großen Fälschungen, die es ja heute gar nicht gibt. Und dann hat man sie im Winter dann gedroschen, das war sogar weg, noch in den 50er Jahren, 60er Jahren. Und heute muss man das Getreide in der Total für dreschen, das heißt für das Zeichnen. Wenn man das über den Daumen brechen kann, wenn das Korn über den Baum bricht, dann ist es eigentlich unterhalb ungefähr 16 % Feuchtigkeit und dann kann man austauschen und dann kann man das, dann kann man es einfahren, vielleicht noch ein bisschen nachtragen, wenn es notwendig ist. Ansonsten ist die Ernte gelaufen und man merkt eigentlich gar nicht mehr auf den Höfen heute, dass ich überhaupt Ernte ist. Früher waren alle Laufen, alle Menschen ganzer Hof, da blieb niemand zu Hause, nur noch die Katzen und die Mäuse. Alles war auf dem Feld draußen. Und das war die schönste Arbeit im ganzen Jahr, möchte man sagen, diese Ernte Arbeit und heute läuft das einfach irgendwie ab zu leben, weil dann ohne Unternehmer kommt es runter auf den Wagen und schon ist man verschwunden. Diese Ernte nun was? Welcher Boden Prozess oder welche Fruchtbarkeit Stufe müssen wir jetzt ins Auge fassen? In der Sommerzeit im Winter bearbeite ich die Erde selber, im Frühjahr muss ich nachhelfen mit einer Haut Bearbeitung und muss den Humus Aufbau Prozess fördern. Und jetzt ernte ich das Getreide und zurück bleibt die Stoppel und da hat sich auch ein bisschen Unkraut entwickelt. Das soll ja auch so sein auf dem Acker. Man soll nicht Unkraut freie Äcker haben, das verträgt die Natur nicht, muss immer ein bisschen Unkraut da sein, das gehört einfach. Nur das richtige Maß muss man eben finden. Und dann ist, dann liegt da Spreu offen auf dem Feld vom Dreschen und irgendwelche sonstigen Rückstände. Und so weiter. Und um welche Maßnahme geht es jetzt? Um die Bodenfruchtbarkeit immer wieder einen neuen Impuls zu geben. Ja. Also sehen. Schauen wir uns einmal an Was sind das? Stehen die Stoppeln hier draußen auf dem Acker? Da drunter ist die Wurzel im Wasser, hier unten und hier liegt noch alles mögliche organische Reste obenauf. Und jetzt kommt es darauf an, dass wir stärker aktiv werden als Landwirte. Früher haben wir nur da oben oben gekratzt, auf dem Boden, und jetzt müssen wir eingreifen in den Boden, und zwar bis zu ungefähr einer Tiefe und acht Zentimeter. Müssen wir jetzt. Den sogenannten. Stoppel sturz. Den. Ich weiß nicht wie Hand heben, wenn es dann wieder so an der Stoppel stoßen. Und das heißt, dass man jetzt die die Stoppeln wendet oder eingruppiert. Oder es gibt da verschiedene Möglichkeiten, sodass jetzt hier sozusagen eine Mulch Schicht entsteht, wo die organische Substanz sich mit dem Erdreich vermengt. Darauf kommt es vielleicht an, warum ist das so wichtig? Nicht so tief? Um Gottes Willen nicht! Denn das ist eigentlich diese Schicht, so ungefähr bis acht Zentimeter. Das ist bei den einzelnen Böden verschieden. Aber das ist die Geschichte vom Frühjahr März, als diese durch die Verbauung sich im Verlaufe des Jahres entwickelt hat. Zu einer wunderbaren Boden gar ungeheuer stabil. Große Hohlräume, die den starken Niederschlägen, wenn es dann mal gewittert und also wirklich mal so 30 Millimeter auf einmal runter haut, dass sie nicht oberflächlich ablaufen, sondern dass sie einfach vom Boden aufgesogen werden. Dazu braucht man eine solche homogene, das heißt also sehr, sehr Poren reiche Oberschicht, die im Wesentlichen durch Leben, Verbauung und dann in der Folge durch tierische Organismen, Regenwürmer vor allen Dingen gebildet werden. So, und jetzt haben wir uns eine solche Verarbeitungsmaßnahme vorgenommen. Es gibt doch viele verschiedene Instrumente. Kann ich auch nicht im Einzelnen aufzählen. Also es ist ganz wurscht, was man hat, man soll nur damit richtig umgehen. Also man glaubt immer als Landwirt, das ist ein Glaube, der mir so in den 50 seit den 50er Jahren entgegengetreten ist. Es gebe ein Gerät, was alles macht, ohne dass man denken muss. Was macht die Fräse, wie die Fräse aufkam? Da hat man nur endlich das Gerät, was wirklich dieser Durchmischung und dem Mulch Effekt erzeugt. Und alles. Ein paar Jahre später stand die Scheisse schon wieder in der Ecke. Und es sind die Brennnesseln und wieder drüber drüber gewachsen. Also daran kann man erkennen, alles was der Landwirt macht ist keine Wissenschaft, sondern ist eine Kunst, die er muss die Wissenschaft haben, gell, bis er muss. Es muss etwas wissen. Aber indem er, sobald er etwas tut, muss es Kunst werden. Und dann gibt es keine Definition mehr. Man kann nicht mehr so homo oder nur so, keine Ideologie, gar nix beobachten und denken, dann klappt das mit jedem Instrument irgendwie. Also diese Stoffe Bearbeitung, die steht jetzt im Sommer an und warum ist die so wichtig? Ich durchmischte organische Substanz mit mineralische Substanz während des Sommers. Und jetzt kommt es darauf an, einen Prozess in die Wege zu leiten, der nicht mehr ein lebendiger ist wie im Frühjahr durch die Pflanzen, durch die Wurzel, Ausscheidungen. Alles das. Sondern ich muss die Boden Tier Welt in ihrer Tätigkeit anregen, die Boden Tierwelt. Denn die Tiere sind etwas anderes als die Pflanzen. Die Pflanzen sind bloß lebendig. Die Tiere sind beseelt. Und dadurch ist ein Tier Tier, weil es beseelt ist und das Seelische, was die Tiere bewegen lässt, frei bewegen lässt über die Erde, was sie Laute abgeben, was, das sie durch die Sinne in die Welt kommen? Die Tiere, auch die spinnen und haben selbstverständlich Sinnesorgane. Auch die Regenwürmer haben Sinnesorgane, keine Augen, aber Tast, Organe, also alles das sind Instrumente, leibliche Instrumente, das ein seelisches sich in der Welt betätigen kann. Und ich sage immer, man kann ein Tier erst dann wirklich verstehen. Anhänglich. Sagen. Verstehen. Wenn man darauf hin schaut. Was macht es? Was tut es? Was ist eigentlich seine Lebensäußerungen oder Seelen äußerung in der Tätigkeit? Wenn ich die Tätigkeit einer Spinne anschaue oder eines Marienkäfer oder einer Schlupfwespen oder was es auch für eine unscheinbares Wesen sein Mag, dann merke ich Was sie tun, ist so unendlich Weisheit. Hol es die blanke Offenbarung der Weisheit in der Welt. Alles was die Tiere machen sehr eingeschränkt jeweils die Spinne, wenn die ihre Netze spinnen, über die über die Äcker oder in dem Gebüsch. Dieses Wunder, das Spinnennetz ist, was es auch sein möge. Es ist so durch und durch Weisheit, dass keine menschliche Technik das überhaupt nur annähernd wiederholen kann. Es ist eine, die die Tierwelt in ihrem Tun offenbart, ihr eigenes Seelisches in dem, was sie tut. Deswegen muss man auf die Tätigkeit achten, wo die Kuh immer in allen ihren Tätigkeiten im Stall, auf der Weide, wo auch immer, in allen ihren Lebensäußerungen muss man beobachten, muss man mitempfinden. Und da merkt man plötzlich, was für ein himmlisches Wesen ist zu haben. Sie erhebt da empfunden, die oben zwischen die Hörner der Göttin Hathor wurde dargestellt wie eine Kuh. Haben die Hörner die Sonnenscheibe rein gemacht, so haben sie die Göttin Hathor abgebildet als Kuh. Bei den Hindus ist sie heute noch heilig, und sie war das heilige Opfertier durch alle Zeiten. Was ist das? Was macht das Tier? Was? Was lebt da drin seelisch? Und was bringt es nach außen zur Offenbarung? Also also die Seelen Äußerungen in der Tätigkeit. Ja, das ist eigentlich nichts anderes als ein ein Beobachtungsfeld um an das Wesen dieses Tieres heran zu kommen. Und gerade im Sommer haben wir es nun zu tun, eigentlich mit der Tätigkeit der hohen Tierwelt. Die müssen wir aktivieren. Und das geschieht dadurch, dass wir jetzt in den Tisch bereiten, durch diese Mischung der organischen Rückstände und unter den vielen, vielen, vielen Tieren, Tierarten, die da tätig sind, unscheinbar und dann deutlicher in Erscheinung treten. Da steht nun das Regenwurm im Vordergrund, und zwar der Ton der klassische Form. Es gibt ja verschiedene Regenwurm Arten. Und der Ton ist derjenige, der sein sein Leben darin besteht, dass er senkrechte Röhren macht. So kerzengerade in die Tiefe, bis zu 7 Meter tief in den Böden hat man solche Regenwürmer Regenwurm Würmer gefunden. Und in diesen Röhren bewegen die sich rauf und runter. Das ist ein Boom. Und der Wurm, sobald er aus den Röhren rauskommen. Dann schlängelt er sich so auf dem Boden. Kaum ist er in Röhren drin, dann ist es ein Leib, der sich Senkrechte. Das ist der Regenwurm. Ich sah durch als Zeichen, als die Sonnenflecken stammen. Solch eine hat eine Besonderheit, weil er sich durch die Risse durch, dann durch das Erdreich innen ein Rückgrat schafft, in das er sich senkrecht hinein stellt. Und es ist immer dieser Übergang von der Horizontalen in die Senkt. Die Senkrechte bedeutet sehr viel. Im Tierreich kann ich es nicht näher ausführen, aber das nur mal vergleichen. Das Schaf mit der Kuh oder die Kuh mit dem Pferd, alles was den Kopf hebt übers Rückgrat. Da merken Sie, dass da eine viel nach außen gerichtete Intelligenz entsteht. Und sobald der Kopf ohne das Rückgrat, da merkt man, dass der Stoffwechsel Prozess viel stärker den Kopf ergreift. Und so weiter. Also wir brauchen jetzt diese Tier, diese Boden Tiere und müssen deren Tätigkeit fördern. Und jetzt ist es heiß im Sommer Juli draußen und die Regenwürmer mögen das überhaupt nicht. Sie mögen nämlich nur dreierlei Die wollen Sauerstoff atmen, die wollen Feuchtigkeit. Und die wollen Dunkelheit. Dunkelheit. Das sind die drei Kriterien für den Regenbogen und dafür repräsentativ für andere Tiere auch. Und diese Bedingungen schaffen wir mit der Schicht. Das Dunkle, das viel Sauerstoff und die Feuchtigkeit kommt, steigt hier herauf und schlägt sich auf der Unterseite dieser Schicht nieder. Nun diese Regenwürmer. Wenn es heiß ist hier unten. Und wenn dann aber da oben so eine Schicht entsteht und so, dann wandern die hoch hier hinauf und wandern jetzt horizontal hier rein und fangen an, diese organischen Rückstände aufzuarbeiten. Also sie fressen, fressen, keine frische Substanz, keine lebendige Substanz. Ich habe mir auch mal angeguckt, da beobachtet ein Regenwurm, wie er ein grünes Pflanzen platt abgeknallt, gekniffen hat, gesagt Das ist ja pervers, was du da machst. Und dann habe ich es weiter beobachtet, habe ich gesehen, so hat er gar nicht gefressen, sondern hat es eingespeichert mit seinem Schleim. Die ganze Oberfläche hast eingerollt und seine Röhre reingezogen. Und in seiner Röhre haben dann die Mikroben aus dem auf dem Schleim haben dann angefangen, dass die Pflanzen Substanz aufzuschließen. Und dann war es allerdings ein reines Menü geworden. Also der Regenwurm frisst andere Organe, also abgestorbene pflanzliche Substanz. Der wandert also hier rein und arbeitet jetzt dieses Erdreich durch. Und was macht er dabei? Ständig, was unser Regenwurm vor so ein langes Gebilde segmentiert hat. Hier vorne so eine kleine Mundöffnung und ich habe hier so einen na? Hat er so einen kleinen Magen. Eigentlich nur ein erweiterter Darm, zielsicher und durch durch die ganzen Segmente bis hinten hin. Und er hat selbstverständlich einen Blutkreislauf. Das ist also ein Warmblüter gewesen und er hat jetzt hier über und über dem Magen hat er eine kleine Drüse, und diese Drüse sondert, indem er da frisst. Also organische Rückstände, die sind immer ein bisschen sauer, alles ist sauer, was die Pflanzen hinterlassen. Und durch diese Drüse scheint er jetzt feine Calcit zu Tröpfchen Kalk, Tröpfchen ab in den Magen und neutralisiert die organische Substanz. Es ist unglaublich. Er schafft damit das Milieu für die Mikroben, die hier jetzt en masse, hier den ganzen Darm erfüllen, bis hinten hin. Da lebt der Regenwurm mit, wiederum mit den Mikroben, speziellen Mikroben in Symbiose. Das heißt, der Regenwurm der Seelen Leib, der seelische Organismus dieses Tieres ist darauf gerichtet, jetzt im Verdauungsprozess den fruchtbaren Boden schlechthin zu erzeugen, den es überhaupt gibt durch Neutralisation dessen, was er an saurer Nahrung aufgenommen hat. Es wandert hier durch mikrobiellen Abbau. Aber die Mikroben können nicht tun, was sie wollen, was sie gerne täten, sondern weil der Seele viel von ihrem Leibe ungeheure Kräfte, die seelisch wirksam werden, die ordnen diesen Prozess, dass er nicht aus dem Ruder läuft, und dann tun sie dann irgendwo ein Häufchen da absetzen und dann haben sie, dann setzt sich dieser Prozess, der Verdrängungsprozess noch im Haufen fort, und da bauen die noch weiter ab, und dann entsteht der fruchtbarste Boden, den es überhaupt gibt, den können wir gar nicht selber erzeugen. Das macht eigentlich die boden tierwelt durch die kraft ihres spezifisch seelischen hochspezialisiert, je nach boden, auch noch tierart. So und das diesen prozess müssen wir einleiten im Sommer, dass er stattfindet, dass jetzt die Reste, dass das ernte jahres verkommt verkonsumiert werden hier von den Boden Tieren. So, und das geht vom Sommer bis in den Herbst so, dass da quasi die Erde sich erneuert im Jahreslauf. Was im Frühjahr abgebaut worden ist, muss jetzt hier wieder aufgebaut werden. Wir haben hier ein Humus Aufbau während des Sommers. Und diese und diese Prozesse müssen wir eben einleiten, stärker durch diese Mulchen der Bodenbearbeitung und hoffen, dass dann wirklich die Boden Tierwelt aktiviert wird. Und ohne den Regenwurm, insbesondere den Wurm kann man eigentlich keine optimale optimale Humus Qualität optimal dasjenige erzeugen, was die Alchemisten eben die eigentliche Muttererde bezeichnet haben. So, und jetzt muss ich schleunigst kaufen und ich kann dir auch schon auf der anderen Seite auch nicht so viel wie beschrieben werden. Und jetzt erst kommen wir in Richtung Herbst. Und das ist ja auch eine ganz eigenartige Jahreszeit, die eine völlig eigene Signatur hat. Und die findet jeder, der ein bisschen darauf aufmerksam ist, der Augustin auch durch die Lande, der Spätsommer Salz und dann geht es über den September. Da merken wir ja, dass da die Stimmung in der Natur, durch die immer tiefer wird, langsam, tiefer sich, wenn in der Sonne von ihrem Höchststand die Tage schon, na ja, sie bleiben auch dann halt noch lange viel länger. Aber dann schon wird es also kürzer. Der Tage und Nächte werden ein bisschen länger und man merkt die Stimmung in der Natur, obwohl sie selben Sonnenstand gibt, im Frühjahr nur aufsteigen, so ist derselbe Zustand erreicht, absteigend von der Sonne und. Vollkommen andere Stimmung. Und das sieht man daran, dass dann plötzlich so die ersten Nebel streifen, sich über die Lage legen. Im Nebel Ruhe noch die Welt, noch träumen Wald und wie so Dichter Mörike und und dann der blaue Himmel unverstellter drüber. Das ist so die Stimmung Anfang September. Und da merkt man auch in der Natur reift noch alles, alles. Die Früchte, die alles, was nur ein Gemüsegarten sind, was alles reift, fühlen sich die Äpfel an den Bäumen werden dicker und nehmen Farbe an? Also das ist auch eine noch Vorbildwirkung, die da vom Sommer in den Herbst hineinreicht, bei den anderen doppelt und bei den Pflanzen. Denn solch ein Wettrennen, das zieht sich noch länger bis in den Herbst rein und dann geht es durch den September durch. Dieses Jahr haben wir es nicht so deutlich erlebt um die Michaeli Zeit. Da kommen diese goldenen Septembertag, die in die goldenen Oktobertag einmünden. Und dann sehen wir dieses wunderbare Phänomen, das Sie bestimmt auch schon erlebt haben den Altweibersommer. Ich bin letztes Jahr laufe ich da den Feldrand entlang und sage Ich traue, kann ich meinen Augen trauen? Der Acker war frisch bearbeitet und ein Symbol für Glanz liegt über dem ganzen Feld und guckt so nach der Sonne und die Sonne spielt es mir zu. Ich gucke dann immer von verschiedenen Seiten. Dann gehe ich hin und guck genau. Alle Spinnennetze, der ganze Acker wie über überspannen von einer bestimmten Spinnennetze, die das machen, glänzt silbrig glänzend. Das ist ein Phänomen des Herbstes, und der Herbst setzt sich fort darin, dass das die gesamte Insektenwelt erst noch mal so was macht. Legt man die Eier ab unter die Boden Krume oder in die Rinde der Bäume oder sonst irgendwo an einen versteckten Ort legt sich die Eier ab. Die Vögel ziehen nach Süden, die Schwalben sind verschwunden, man guckt nach draußen und plötzlich sind sie weg. Das heißt, die ganze Natur fängt an in einen Ruhezustand. Ich weiß nicht, wie die wurden geboren wurden. Mikroben bilden jetzt Dauer formen auf. Also nicht. Man sieht äußerlich kaum noch, will keine Insekten wirken. Ein Schmetterling kann nichts. Alles geht in eine Art Ruhezustand oder besser gesagt in einen Todes zustand über. Die Natur stirbt, die Blätter fallen von dem Baum, alle sind sie verfärbt. Nochmal die letzte Blüte im Blatt und das alles liegt plötzlich am Boden. Der Schwere folgend, nicht mehr der leichte, wo es da oben sich gebildet hat in der Luft, sondern jetzt fällt alles schwer physisch. Die herbstes. Zeit ist der Übergang in den Winter tot. Die Natur stirbt, die mikrobiellen Prozesse im Boden kommen zu Ende. Und jetzt muss man natürlich aufpassen, dass man da nicht mit stirbt als Mensch, sondern dass man der Nachwelt wirklich dann genau beobachtet, was sich da eigentlich abspielt, dass wir jetzt sozusagen den Herbst Prozess begleiten. Einerseits ist es noch mal die Ernte und andererseits ist es schon mal wieder die Herbst Bestellungen für die Winter Getreide. Aber dann kann es eine sehr späte Ernte sein oder überhaupt. Wir haben die Absicht, im nächsten Jahr Sommer eine Sommer, um oft auszusehen Hafer oder eine Sommerreifen oder eine Sommergäste. Oder wir wollen da Früchte anbauen und wir haben jetzt mal gerade eine Kündigung noch vorher ausgebracht und die müssen wir jetzt rechtzeitig umbrechen in den Winter. Wir wollen sie vielleicht nicht stehen lassen. Und dann kommt es jetzt auf einen Prozess an, den man wieder sehr genau reflektieren muss warum, wo? Worum geht es jetzt eigentlich im ausgehenden Jahr, wenn dieser äußere Todes Prozess einsetzt und da ist man heute sehr früh, auch glaubt sehr sicher geworden zu sein. Die ökonomie, die die öko betriebe, die meinen, also der fluges vom Teufel, den dürfen wir schon gar nicht mehr einsetzen. Und da gibt es also alle möglichen Ansichten, die da tun, weil man, wenn man nicht konventionell denkt. Konventionelle Landwirtschaft, dann möchte man wenigstens ökologisch denken. Biologisch und biologisch heißt, dass man sein Augenmerk auf die Mikroben Welt und was da lebt und kreucht und fleucht, darauf lenkt und dem versucht, Rechnung zu tragen. Es kommt aber eine Zeit im Herbst, wo man wirklich mal davon absehen kann. Das muss man heute ganz bewusst tun, denn man möchte ja der Natur immer irgendwie gemäß handeln, ihrem Leben gemäß. Aber es gibt eben einen Zeitpunkt im Jahreslauf, wo die Natur stirbt, wo sie tot wird, wo die Mikroben in die Dauer form übergehen. Alles andere in Eisstadion. Und da gibt es einen Moment, wo wir eigentlich die Aufgabe haben und jeder muss ich mir diesen Prozess ganz neu auseinandersetzen, wo wir die wo den Boden kartieren müssen, wo wir alles zerstören, was so wunderbar im Jahreslauf sich aufgebaut hat. Einzigartig. Die Schichtungen im Boden, alles organisch sind genauestens austariert. Und jetzt kommen wir, da hören wir ein Instrument und dann schmeißen wir das Ganze völlig koordinieren. Und dieses Instrument nennen wir den Pflug. Und man hat heute ein sehr starke Tendenz, berechtigterweise solchen Unsinn, der sonst gemacht wird, dass man sagt ohne Pflügen, pflügen ist so eine Sache. Und wenn man aber da mal ein Gesichtspunkt einnimmt im Herbst, im Spätherbst, ist die Natur zu Ende. Da ist, was zu Ende gekommen, ist, ganz physisch geworden. Und dann tritt ein in den Winter. Und da sollen die Prozesse stattfinden, die jetzt im Winter stattfinden sollen Kristallisation. Da muss ich sozusagen erst mal das ganze Jahr besiedeln, indem ich es korrigiere. Und wenn dann es in den Winter geht, dann kann sich aus diesem Chaos sozusagen eine neue Ordnung im nächsten Jahr aufbauen. Ich kann das nicht einfach nur so von Jahr zu Jahr immer so weiterwurschteln, sondern da ist, da ist wirklich ein Unterbruch im Winter und den muss ich einleiten, nicht jedes Jahr im Rahmen der Fruchtfolge oder wie es meine Intuition mir ergibt, zu einer Zeit der Jahre, dass ich einmal doch intensiv versuche, mal diese Kolonisierung des Bodens einzuleiten, einzuleiten, dass ich durch die Kräfte des Winters wieder ein neuer Boden aufbauen kann. Und der klassische Pflug? Was macht er denn alles eigentlich anders? Wenn hier der Boden ist, das Erdreich, dann pflügt er ja in dieser Weise den Boden in eine solche Furche. Er legt den Hunger um und das große Problem heutzutage ist, dass unsere Flügel nichts mehr taugen. Die Flügel, Füße breit. Und natürlich auch viel zu tief. Aber das Verhältnis von Tiefe und Breite stimmt auch nicht mehr. Ich versetze den Acker dann schon mit einem Fluch voran um 40 50 Zentimeter von rechts nach links. Im Ganzen. Was das für eine Energie ist, die ich da brauche. Sondern es kommt darauf an, dass man möglichst schmal fühlt. Es hat es viel Pferdefleisch gegeben, ideal gemacht, schmal fühlt und nicht zu tief. 16 17 Zentimeter, 15 bis 18 Zentimeter optimale Tiefe, würde ich sagen. Und dann kann jetzt sozusagen der Frost Angriff während des Winters hier eingreifen. Und dann? Es geht nicht mehr um biologische Prozesse, sondern es geht darum, dass man die Erde kultiviert und das heißt fruchtbare Böden. Der Meister Frost muss hier eingreifen und muss einfach mal den Boden vorerst rot machen. Er muss, da wird in der Realität durchgearbeitet werden, dass das nicht die Organe des Bodens. Das muss man nur mal versuchen zu denken. Ich weiß, dass ich in ein Fettnäpfchen tritt. In vieler Hinsicht ja. Aber es wird heute. Es werden so maßlose Fehler in der Bodenbearbeitung gemacht und man muss nur mal bedenken, der ganzen Prozess durch das Jahr hindurch und werden das erste geht es um die Aktivierung der organischen Prozesse im Frühjahr, Herbst, Sommer, Abbau, Aufbau und dann kommt es zu Ende. Und jetzt kann ich auch mal nicht mehr den Humus bearbeiten oder die organischen Prozesse, sondern die mineralischen Prozesse, nämlich die toten Prozesse. Also es geht. Und beim Pflügen geht es nicht um das Ich Rücksicht nehmen auf den Humus, sondern ich nehme Rücksicht auf den Ton. Es ist ein Ton pflügen. So haben wir das auch früher genannt. Wir pflügen den Ton, um ihn zu exponieren, den kosmischen Kräften des Umkreises, den Kristall bildenden Kräften an also Sie sehen ja, wir müssen zu Ende kommen. Sie sehen Bodenfruchtbarkeit. Wenn ich das ernst nehme, diesen Begriff, dann muss ich erst mal beobachten lernen, und dann muss ich meine Beobachtungen selber selbstständig denkerische arbeiten. Ich kann nicht irgendeiner Richtlinie folgen, die von außen vorgegeben ist. Ich kann nicht Ideologien folgen. Ich kann nicht irgendwelchen wissenschaftlichen Ergebnissen folgen, die einmal an einem Punkt irgendwo mal gemacht worden sind. Statistisch verrechnet, das ist irreführend ist alle irreführen, sondern es ist die Aufgabe des Menschen, sich hinein zu stellen in den ganzen Jahreslauf, den von Anfang bis Ende arbeitend. Wohlgemerkt nicht denken, sondern tätig sein, durchlebt und durchleben, sich Gedanken machen, was jetzt eigentlich das Adäquate ist. Welche Maßnahmen will ich steuern, in diesen unendlich subtilen Prozess eingreifen? Und dann kommt der Herbst und dann kann ich mal wirklich massiv tiefer greifen. Also in diesem Sinne, wie ich es gesagt habe. Und dann kann sich aus dieser Kolonisierung ein neuer Boden Aufbau im nächsten Jahr aufbauen. Kein Jahr ist gleich dem anderen. Jedes Jahr ist neu und jedes Jahr muss ich sozusagen die Initialzündung geben, dass es auch neu werden kann. Und nicht ein immer gleichmäßig fortlaufender, ablaufender Prozess. Sondern dass wir die Aufgabe haben, als Landwirt sozusagen den Boden im Hinblick auf die Bodenfruchtbarkeit zu erziehen. Wie man ein Kind erzieht, das in die Schule geht und lesen und schreiben lernt. So müssen wir einen Keim haften Zustand, der im Boden entsteht, in der Hand um müssen wir schrittweise durch das Jahr hindurch erzieherisch so begleiten, dass dadurch dann das Phänomen der Bodenfruchtbarkeit sich realisiert. Bodenfruchtbarkeit kann ich nie im Jahr herstellen, vielleicht auch nur schwarze Erde bis zum nächsten Jahr in der Ukraine oder so, wo die Natur einfach so begabt ist, dass sie ohne großes Zutun einfach tolle Erträge bringt. Sondern wir müssen die Natur Begabungen. Das ist ein Begriff, den muss man sich mal versuchen in die Ohren zu schreiben, dass der Boden selber begabt ist. Jeder Standort ist in bestimmtem Sinne begabt. Und meine Aufgabe als Landwirt ist es, diese Begabungen zu fördern, so zu erziehen, dass der Boden sozusagen lesen und schreiben lernt. Also das heißt, er liest am Kosmos ab, was eigentlich ihm zuträglich ist, und er schreibt sich das dann selber ein in dem, was man dann die Bodenfruchtbarkeit nennen kann. Also in diesem Sinne müssen wir versuchen, als Landwirte immer mehr zu lernen. Wir sind in einem Lernprozess, wir sind nie zu Ende. Wir glauben, wenn er gute Ernte eingebracht hat, wird sie der Klasse erreicht. Die haben wir nicht erreicht, sondern es geht auch gar nicht nur darum, um gesunde Nahrungsmittel zu erzeugen. Es ist auch ein Irrtum, das ist ein Nebeneffekt unserer Arbeit, sondern ein ebenso großer Effekt muss sein, die Boden entwicklung über die Jahre hinweg erzieherisch so auf die Bühne und auf die Erde zu wirken, dass Generationen in alle Zukunft weiterhin an dieser Bodenfruchtbarkeit anknüpfen können. Es geht darum, dass man. Es geht darum, dass so wie wir als Menschen dadurch Menschen sind, dass wir ein Bewusstsein haben, dass wir uns entwickeln können. Dass wir nicht derselbe sein müssen, der wir gestern waren, sondern dass wir heute durch eigene innere Willens, Aktivität, durch eigenes Denken und Fühlen uns entwickeln können. Immer weiter. Der Mensch ist ein sich entwickelndes Wesen. Er trägt den Entwicklungs gedanken als die größte voraus. Ich möchte sagen. Die größten chancen. In sich. Er will ja immer. Weiter. Und das kann die natur nicht. Die natur hat den entwicklungs gedanke nicht in sich mehr, sondern eher die. Sie hat auch, dass der mensch durch sein tun oder seine tätigkeit den entwicklungs gedanken in der natur veranlagt hineinträgt, sich selber durch seine arbeit erweitert, sein ganzes menschsein erweitert, will in das äußere Natur und dadurch die Natur erzieht, darauf wartet Mensch, Boden, Tier und Pflanze, die ganze Schöpfung. Insofern haben wir wirklich eine ungeheure Vision. Das hat ja Novalis in die Worte mal ausgedrückt Der Mensch, die Menschheit ist auf einer Mission. Zur Bildung der Erde sind wir berufen zur Bildung, so wir uns bilden wollen als Mensch, so müssen wir die Erde bilden. Und das ist die eigentliche, zentrale Aufgabe des biologischen Anbau. Darauf müssen wir hin streben. Und wir wissen ganz genau Das ist keine Methode, die man einfach anwendet, sondern es ist eine Methode. Bestenfalls, dass wir uns selber in unser Denken, Fühlen und Wollen so erziehen und so schulen, dass wir in der Lage sind, der Natur etwas zu geben, was sie selber nicht hat. Was wir hier erst durch unser Menschsein einpflanzen können, das ist nun ein Streben des biologischen Landbau, dem wir noch lange nicht nachkommen können, weil wir noch nicht fähig genug sind. Aber das ist eine Perspektive in die Zukunft. Und das wunderschöne Landbaus ist, dass man, wenn man sich ein Bewusstsein dieser Tatsache verschafft, dann fragt man sich, warum nicht jeder Mensch Landwirt wird. Vielen Dank.&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Themenbezogene Leseanregungen ==&lt;br /&gt;
Novalis&#039; Werk &amp;quot;Die Lehrlinge zu Sais&amp;quot; (1802). Novalis, eigentlich Georg Philipp Friedrich Freiherr von Hardenberg, war ein deutscher Dichter, Schriftsteller und Philosoph der Frühromantik. In diesem Zitat betont Novalis die Verantwortung des Menschen für die Erde und für sich selbst. Die &amp;quot;Mission&amp;quot; der Menschheit ist es, sich selbst zu bilden und im gleichen Zuge die Erde zu formen. Das bedeutet, dass der Mensch nicht nur für seine eigene Entwicklung verantwortlich ist, sondern auch für die Gestaltung der Umwelt. Dies impliziert eine untrennbare Verbindung zwischen Mensch und Natur, die für die Frühromantik typisch ist. Novalis fordert hier, dass die Menschheit sich ihrer Rolle als Gestalter bewusst sein und entsprechend handeln sollte. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Manfred Klett|zurück zu Manfred Klett ◁]] &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Betriebsgemeinschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Betriebsorganismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:biologisch-dynamische Landwirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:biologisch-dynamische Präparate]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:biodynamische Landwirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dottenfelderhof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Düngung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Film]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 327]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jahreslauf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landbauschule Dottenfelderhof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landwirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landwirtschaftlicher Kurs]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neue Keime]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rudolf Steiner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 25%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Video]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortrag]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Chrifri</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://biodyn.wiki/index.php?title=Bodenfruchtbarkeit_und_Ern%C3%A4hrungsdynamik_-_Vortrag_von_Manfred_Klett_am_12._November_2017&amp;diff=4082</id>
		<title>Bodenfruchtbarkeit und Ernährungsdynamik - Vortrag von Manfred Klett am 12. November 2017</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://biodyn.wiki/index.php?title=Bodenfruchtbarkeit_und_Ern%C3%A4hrungsdynamik_-_Vortrag_von_Manfred_Klett_am_12._November_2017&amp;diff=4082"/>
		<updated>2024-02-28T20:07:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Chrifri: /* Übergangsprozesse zum Frühjahr */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Manfred Klett|zurück zu Manfred Klett ◁]] &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
====Filmdoku====&lt;br /&gt;
[[Datei:Dr. Manfred Klett biodynamische Landwirtschaft Vortrag Bodenfruchtbarkeit 12. November 2017.jpg|450px|center|link=https://www.youtube.com/watch?v=v6WLKhCfABA]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- Manfred Klett -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Dieser Vortrag befindet sich in der Bearbeitung und er ist noch nicht &amp;quot;reif&amp;quot;. Gerne kannst du hier [[MitTun bei biodyn.wiki|mitTun]]: Korrektur, Überschriften und Absätze. Stand 28. Februar 2024&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begrüßung und Einführung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einführung Uwe Neukamm ===&lt;br /&gt;
Ich freue mich sehr, dass ich euch heute alle hier so begrüßen darf. Seid gegrüßt! Es ist schön. Wir sind heute viele. Auch neue Gesichter, Junge. Freut mich sehr!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Thema heut, ich soll in das Thema einführen, das Thema ist etwas sperrig, das muss man ablesen: Bodenfruchtbarkeit und Ernährungsdynamik. Das ist genau das Spannungsfeld, in dem ich jetzt als Landwirt eingebunden bin. Auf der einen Seite muss ich dafür Sorge tragen, dass der Boden fruchtbarer wird und auf der anderen Seite will ich dafür Sorge tragen, dass die Produkte, die ich produziere, zum Wohle aller sind und zu einer gesunden Ernährung beitragen. Deswegen ist es genau das Spannungsfeld, das ich so empfinde und ich stehe da als Bauer genau dazwischen. Und früher war das ganz einfach. Da hatte ich die Formel oder auch andere, wenn man einen gesunden Boden hat, dann erzeugt man gesunde Nahrungsmittel. Und wenn man genauer hinguckt und wir befinden uns in einer Zeit, wo man immer ein bisschen genauer hinguckt und sagt auch wir wollen eine Bewusstseinsseele entwickeln. Wenn man da genauer hinguckt und das verstehen will, dann merkt man, dass sowohl Gesundheit und Ernährung als auch Bodenfruchtbarkeit nichts Festes ist, sondern dass das dynamische Systeme, vielleicht was Lebendiges ist und daraus stellen sich dann viele Fragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es ist nicht mehr so, dass man sagt: Ich mach das und dann kommt ein guter Boden raus und eine Bodenfruchtbarkeit und die Bodenfruchtbarkeit äußert sich in möglichst viel Gesundheit beim Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da stellen sich für mich zum Beispiel schon die Frage, dass das, was vor 20 Jahren oder vor zehn Jahren für mich gesund war, mich zu ernähren, heute vielleicht gar nicht mehr so ist. Das, was wir vor 20 Jahren, was mich genährt hat, macht mich heute nur fett. Das, was ich vor 20 Jahren auf dem Acker gemacht habe, funktioniert heute nimmer. Und ist denn überhaupt die Bodenfruchtbarkeit, die ich anstrebe, vielleicht eine ganz andere, als ich eigentlich produziere, oder umgekehrt, was ist zum Beispiel eine spezielle biologisch dynamische Bodenfruchtbarkeit? Ist das eine Fruchtbarkeit, die sich auch äußert in Qualität, oder heißt für mich Bodenfruchtbarkeit, dass einfach möglichst viel wachsen soll? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese beiden Dinge werden wir heute zusammenbringen und ich freue mich sehr, dass die Meike Ehrlichmann da ist und uns da einen ganzen interessanten Ansatz vorstellen wird, ich glaube, der wird uns alle weiterbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazwischen, nach dem Mittagessen und vor dem Kaffeetrinken, das wird relativ eng zusammenliegen, wird uns der Wolfgang Krämer seinen interessanten Hof vorstellen. Wenn die uns ihren Hof vorstellen, das wird bestimmt auch ganz spannend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ganz besonders freue ich mich, dass heute zu uns gekommen ist, jemand, den man vielleicht wie keinen anderen mit dem Thema Bodenfruchtbarkeit und biologisch dynamische Bodenfruchtbarkeit zusammenbringt, den, ich denk, die meisten von uns auch durch seine Lieder ein bisserl kennen, als auch als Gründer vom Dottenfelderhof. Und ich freue mich sehr, dass es uns heute gelungen ist, ihn noch einmal einzuladen. Er hat eigentlich gesagt, er macht so was nicht mehr und ich freue mich sehr, dass er es dann doch gemacht hat. Manfred Klett!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vortrag Manfred Klett ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Begrüßung Manfred Klett ===&lt;br /&gt;
Verehrte liebe Gäste, liebe Freunde aus der hiesigen bayerischen Vereinigung für biologische dynamische Wirtschaftsweise und auch diejenigen, die hier in Nürnberg ja auch aktiv sind auf diesem Felde.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich frage zunächst einmal, ob ich frei hier so sprechen kann, ob sie mich hören, ganz hinten. Ich bin nicht so erfreut über ein Mikrofon, und so versuche ich so deutlich und laut zu sprechen, dass jeder von ihnen mich vielleicht doch verstehen kann. Und wenn nicht, dann bitte ich einfach mal die Hand zu heben, denn ab und zu, wenn man dann im Sprechen ist, kann die Stimme mal ein bisschen absinken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bedanke mich vielmals für die Einladung hier zu dieser Tagung in Nürnberg zu diesem Thema. Und diese beiden Themata hängen ja sehr eng zusammen Bodenfruchtbarkeit und Ernährungsdynamik, ist ja evident, das wurde ja auch gerade angesprochen. Und meine Aufgabe wird es nun sein, zur Frage der Bodenfruchtbarkeit etwas beizutragen. Und das ist ein so unerschöpfliches Thema, dass man Schwierigkeiten hat, es überhaupt irgendwie zu umgreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einführung Bodenfruchbarkeit ===&lt;br /&gt;
Und es ist ja auch dieser Begriff heute, Bodenfruchtbarkeit, im allgemeinen Bewusstsein, ich spreche jetzt vom wissenschaftlichen Bewusstsein an den Hochschulen, an den Universitäten oder wo auch immer, so in den akademischen Kreisen, dieser Begriff nicht mehr aktuell. Man hat ihn ad acta gelegt, mehr oder weniger, weil er nicht definierbar ist. Der ist so umfassend, dass man ihn einfach in dem Sinne nicht in eng begrenzten quantitativen Begriffen erfassen kann. Und deshalb hat man ihn ersetzt mehr durch den Begriff der Ertragsleistung der Böden. Was bringen die Böden, was ist deren Hervorbringungskraft? Und die kann man messen! Die kann man messen und zählen und wägen. Man kann es quantitativ erfassen in Erträgen. Aber ist das noch Bodenfruchtbarkeit? Denn ich kann ja diese Erträge auf andere Weise erzielen, indem ich da auf dem Boden ständig von außen was drauf schmeiße, was man dann Dünger nennt und dadurch und sonstige Fremdmittel, die man einsetzt, Betriebsmittel, damit kann man ja auch hohe Erträge erzielen. Man hat den Begriff der Bodenfruchtbarkeit langsam hinter sich gelassen, um einen Begriff zu wählen, dem man eben tatsächlich wiegen und messen und zählen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und damit hat man eigentlich den Boden aus den Augen verloren, in gewissem Sinne. Und gerade in biologisch-dynamischen Zusammenhängen müssen wir ja jetzt versuchen, diesen zentralen Begriff, also die Belebung der Erde selber, das ist ein Prozess, der sozusagen so umfassend ist, wie das menschliche Leben selbst, das Leben der Erde! Wie man den sozusagen so in Worte bringen kann oder jedenfalls mal in Bildern umschreiben kann, dass man einen neuen Zugriff zu diesem zentralen Begriff des lebendigen Bodens finden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun ist es so, dass man heute ja in den Wissenschaften, ich spreche jetzt von den Landwirtschaftswissenschaften, da gibt es ja das Gebiet der Bodenkunde, also die eigentlich die Aufgabe hätte, gerade mit diesen Fragen so umzugehen, dass es auch umsetzbar wäre in der Praxis. Und das ist aber keineswegs der Fall, oder nicht generell der Fall, weil man eben nur durch Quantifizieren, nur durch diese, nur das, was wirklich messbar ist, irgendwie zu Aussagen kommt. Die qualitative, die Wesenseite, die bleibt völlig außer Betracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun hat man in der Bodenkunde doch ein Gebiet, wo man einigermaßen an den Phänomenen sich entlang gehangelt hat durch die Jahrzehnte und das ist das Gebiet der Bodentypologie. Das heißt, dass jeder Standort, wenn man auf einen Betrieb irgendwo hinkommt, dann findet man eben ganz bestimmte Böden, die durch, lange, lange, lange Zeiten hindurch, 10.000 Jahre rechnet man heute, also seit den letzten Eiszeiten, sich allmählich entwickelt haben. Und das kann man phänomenal ganz, ganz gut begleiten, kann man beobachten, kann man anschauen, auf jedem Betrieb gräbt man ein tiefes Loch und dann ist da ein bestimmtes Profil und daraus kann man schon sehr viel ablesen. Das ist eine Langzeitentwicklung. Und die finden wir vor. Das ist Ergebnis von ewigen Zeiten, kann man sagen. Und in diesem Zusammenhang greifen wir jetzt als Landwirte und Gärtner ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da kann man mit solchen Begriffen wie, also ich spreche jetzt mal zu Praktikern: Da gibt es also den Begriff der Rendzina, hier im Jura, sehr verbreitet. Oder es gibt die Parabraunerde oder die Braunerde oder Podzol. Das sind alles wunderschöne Worte, hinter denen aber doch bestimmte Phänomene stehen, die für den Praktiker durchaus aussagekräftig sind. Und aber am Ende kann man dann doch recht herzlich wenig damit anfangen. Es ist immer gut zu wissen, man soll Kenntnis davon haben. Sondern für den praktizierenden Landwirt, den Gärtner, ist es auch notwendig, sozusagen die Bodenfruchtbarkeit oder das, was die Böden fruchtbar macht, mal zu verfolgen im Jahreslauf. Denn in den greift man ja immer ein, in den Jahreslauf, also die vier Jahreszeiten und greift ein durch die Bodenbearbeitung, durch die Fruchtfolge, durch die Düngung. Das sind die &#039;&#039;&#039;drei Säulen des Ackerbaus&#039;&#039;&#039; seit eh und je gewesen. Und greift ein verschieden, ob man jetzt im Winter sich befindet oder im Frühjahr oder im Sommer oder im Herbst. Und steuert dadurch, durch den menschlichen Geist, durch die Einsichten, die man als Mensch hat, die man sich erarbeiten muss. Und man kommt da nie an ein Ende. Nie. Man ist immer auf dem Wege, dass man versucht, das so gut wie möglich zu machen, dass man diese von Natur veranlagten Prozesse im Jahreslauf sachgemäß steuert. So, dass ich dadurch das Ergebnis dann nennen kann, die Bodenfruchtbarkeit, wenn sie sich auch nicht immer nach außen, direkt, immer darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss es geistig erstmal in sich produzieren. Man muss den Begriff geistig in sich überhaupt erst etablieren, um dann sein Beobachtungsvermögen so zu erweitern, dass man die Dinge dann auch in einem höheren Sinne erkennt. Nicht nur an der Ertragsbildung. Nicht nur das da ein schöner Humusgehalt ist oder irgend sowas. Das sind alles äußerliche Dinge. Sondern dass man innerlich als Mensch erkenntnismäßig in sein Denken fühlen und dann schließlich auch in seinem Wollen so in der Sache drin steht, dass man die Sicherheit nicht nur durch die äußere Erscheinung des Bodens, sondern innerlich in sich aufbaut. Eine innere Sicherheit gewinnen für sein Tun. Die Bodenfruchtbarkeit lebt in allererster Linie erst in unserem Erkenntnisleben und dann können wir draußen anschauen, ob es auch wirklich sich spiegelt in der Welt da draußen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun, daran können Sie vielleicht erkennen, dass es ein lebenslanges Ringen und Bemühen ist, wenn man sich dieser diesem Geheimnis der Bodenfruchtbarkeit, man könnte es parallelisieren mit der menschlichen Einsichtsfähigkeit. Auf der Menschenstufe ist es die menschliche Erkenntnis, die sich spiegelt dann in irgendwelchen Produktionen des Geistes, in der Literatur und den Künsten, in der Musik. So ist da unten auf der Erde ist die Bodenfruchtbarkeit ebenso ein Ausdruck eines umfassenden Geschehens, die man eben vergleichen kann mit dem menschlichen, künstlerischen, wissenschaftlichen Erfassen der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun möchte ich also versuchen, einmal einen Gang durch das Jahr zu machen, einen landwirtschaftlich gärtnerischen Gang durch das Jahr und zu sehen, wie da die Bodenfruchtbarkeit ständige Metamorphosen durchläuft. Es geht immer um die Bodenfruchtbarkeit. Und dennoch stellt sie sich jedes Mal ganz anders dar, im Verlaufe eines Jahres. Und bevor ich nun da mal den Gang durch das Jahr mache, wollte ich noch einmal eine grundsätzliche Bemerkung machen zum Boden selbst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Boden als Organ ===&lt;br /&gt;
Der Boden ist ja auch ein Organ, wo man gar nicht so recht weiß, wo fängt das an, wo hört es auf, oder wo ist er überhaupt? Es ist eine hauchdünne Haut über die Erde. Endlose Tiefen setzen sich nach unten fort. Endliche Höhen erweitern den Boden nach oben die Atmosphäre und bis in den Sternenhimmel. Wo ist eigentlich der Boden? Das ist die Begegnung von Kosmos und Erde. Da durchdringt sich etwas. Da durchdringen sich die Wirkungen der Planeten, die Wirkungen der Sonne, das Zentralgestirn des planetarischen Kosmos. Der ganze umfassende Fixsternhimmel ist an dem ganzen Geschehen beteiligt. Das durchdringt sich jetzt mit den Kräften der Erde von unten. Und nicht nur, was gerade im Boden da einem vor die Augen fällt, sondern aus den Tiefen der Erde strahlt es herauf und das begegnet sich. Und diese Durchdringungszone ist hauchdünn, eine dünne Haut, und diese dünne Haut hat aber einen ganz bestimmten Aufbau. Und wenigstens möchte ich das nur kurz charakterisieren. Man, es bedürfte einer viel umfänglicheren Ausführung, aber mal sozusagen auf den Punkt zu bringen, auf eine Art Formel zu bringen. Es ist so, wenn Sie ein Loch in die Erde graben, auf Ihrem Betrieb oder im Garten, also sagen wir mal einen Meter tief, zwei Meter tief oder so, je nachdem, wie der Boden beschaffen ist. Dann werden Sie feststellen, dass eine ganz bestimmte anschaubare Gliederung ihnen vor Augen tritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie haben einen schwärzlich gefärbten oder sagen wir mal dunkel gefärbten Oberboden. Das nennt man den humosen Horizont, wo also verstärkt also Humusprozesse stattfinden. Die können auch tiefer reichen, dann bis 30 bis 40 Zentimeter vielleicht, wenn man Glück hat. Und darunter kommt dann eine andere Zone, auf die komme ich gleich. Und dann noch tiefer, stößt man plötzlich auf, sagen wir mal Stein oder jedenfalls auf unverwitterte Erde und das eigentlich Kristalline oder kristallin unverwitterten Boden. Und zwischen dem Humushorizont und dem unverwitterten Boden. Da ist nochmal eben diese mittlere Schicht, und das ist die Schicht der Vertonungen. Nicht dass das Musik ist, das ist auch Musik, nur ein Stockwerk tiefer. Die Tonbildung, dass das durch die Verwitterung entsteht der Bodenton. Tonmineralien entstehen da. Und die haben auch wieder einen ganz wunderbaren Aufbau, da könnte man lange drüber reden. Jedenfalls ist diese mittlere Schicht diejenige, die eigentlich neben dem Humus der wirkliche Fruchtbarkeitsträger des Bodens ist. Es ist eigentlich das Herz des Bodens, das schlagende Herz, das ist nicht der Humus, sondern der Ton. Das ließe sich länger ausführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mensch und Boden ===&lt;br /&gt;
Das lässt sich vergleichen mit dem Menschen. Denn auch der Mensch, der hat ja sozusagen eine Zone in seinem ganzen Körperaufbau, wo man sagen kann, ja da ist eigentlich alles noch gerade in Verwitterung, da ist ein Fortlaufen in einem Verwitterungsprozess, in dem wir nämlich gedanken bilden, da stirbt etwas lebendiges in uns ab, im Nerven-Sinnes-System und dadurch können wir sozusagen überhaupt miteinander kommunizieren, über die Sprache und über unsere Gedanken. Und diese Zone, die dem Haupt des Menschen, dem Kopf des Menschen entspricht, im Nerven-Sinnes-System, das ist eigentlich das Gestein im Untergrund. Das ist genauso tot, wie unser Gehirn tot ist, wie unsere Nerven tot sind. Genau so tot ist es da unten, anorganisch, vollkommen, physisch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Gegenpol ist dann im Vergleich zum Menschen, wenn man es heruntergeht, von dem Haupt unter das Zwerchfell. Da dehnt sich ein ganz anderer Mensch aus, der ganz Unbewusste, wo organische Prozesse stattfinden, Auf- und Umbau und ein ständiges Hin und Her, ein Stoffwechsel eben, der in Verbindung steht auch mit dem Blut, wo ständiger Aufbau stattfindet aus den Verdauungsvorgängen heraus, wo auch die Blutbildung hauptsächlich in den Röhrenknochen stattfindet. Alles das. Und diese Prozesse, Stoffwechselprozesse, die finden sich im Boden oben in der obersten Schicht, eben in jener Humuszone. Da findet ständig durch die organischen Rückstände, die jedes Jahr herunter sinken, jetzt im Herbst, und die dann allmählich verdaut werden im Boden und dann sich Umformen in Humus. Alles das, das findet im Oberboden statt. Und dazwischen ist diese Tonszone. Und die entspricht dem, was beim Menschen Herz und Lunge waren. Das ist die rhythmische Zone, wo wir ständig im Rhythmus uns erleben als Mensch, ja, wo wir uns eigentlich als Mensch erleben in diesem mittleren Menschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist im Boden nicht der obere Boden, wo wir immer sagen, die Fruchtbarkeit, das ist der Stoffwechselpol, sondern es ist diese mittlere Zone, die da ständig, ich möchte sagen, quillt und schrumpft. Der Ton quillt und schrumpft, der atmet förmlich und im Jahreslauf. Also wir haben es eigentlich, wenn wir mit dem Boden umgehen, haben wir es eigentlich mit einem auf dem Kopfe stehenden Menschen zu tun, en miniature. Das kann man fortgesetzt denken in die Tiefen der Erde, das kann man fortgesetzt denken bis in die Höhen des Kosmos. Aber diese hauchdünne Haut, die zeigt eben eine Gliederung, eine Dreigliederung von Kopf und Stoffwechsel und einer rhythmischen Mitte. Mit der haben wir es zu tun. Und die gilt es immer im Blick zu haben, wenn man von Bodenfruchtbarkeit spricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Boden im Jahreslauf ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bodenprozesse im Winter ====&lt;br /&gt;
So, und wenn wir jetzt von da ausgehend mal jetzt den Blick lenken auf unseren Jahreslauf und jetzt auf diese Zeit im Jahre wir stehen jetzt am Anfang des Winters, im November, da fängt es so richtig an, wenn wir da rausgehen aufs Feld und gucken mal unseren Boden oben an, da merken wir, dass der dunkler ist, als er vorher war, als er noch im Oktober oder im September war, dass er plötzlich dunkel geworden ist. Man muss das mal einfach beobachten, man muss mal seinen Blick darauf lenken, damit wird man bemerken, der Boden wird dunkler, während der Winterzeit, wie die Atmosphäre, wie alles um uns herum dunkel wird, so auch der Boden. Das hängt damit zusammen, dass der Boden sich im Winter mit Wasser sättigt und die Luft aus dem Bodenporen verdrängt wird und ebenso die Wärme verdrängt wird. Und das wir da vor einem Urphänomen des Winters stehen, dass nämlich der Boden wirklich anorganisch-physisch groß wird. Er ist wirklich dann im Winter so tot, wie das Gehirn im Menschen eben dem Tod näher ist als dem Leben. Und immer dann, wenn etwas stirbt, ist der Keim zu etwas Höherem geboren. Und so ist es auch im Boden während der Winterzeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also zunächst einmal merken wir, der Boden ist dunkel. Durch die Wassersättigung. Und das weist darauf hin, dass die vier Elemente von Erde, Wasser, Luft und Wärme, die immer zusammenspielen, uns dann richtig einen fruchtbaren Boden erzeugen, wenn sie sich alle schön durchdringen, im Jahreslauf. Aber im Winter sondern sie sich voneinander. Dann ist das Erdige erdiger als es ist, das Wasser relativ isoliert im Boden, füllt alle Poren auf, die Luft hat sich aus der Erde herausgezogen, es wird wird bitterkalt, die Wärme zieht sich aus der Luft heraus und auch die Wärme ist dann sozusagen sonstwo. Also alle vier Elemente beginnen sich während der Winterzeit voneinander zu lösen und zu separieren und das ist die Ursache dafür, dass etwas stirbt, dass etwas tot wird. Denn im lebendigen Organismus ist alles wunderbar durchdrungen. Diese drei Sphären durchdringen sich ständig, und das ist zunächst einmal die Situation in der Erde. Die Erde wird äußerlich ganz tot. Innerlich aber nicht. Da kommen wir gleich noch mal drauf zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun können wir, beschreibe ich mal zwei Bilder der Bodenprozesse, wie sie sich im Winter in der Erde abspielen. Da ist der eine Prozess der, dass die, dass es ja äußerlich kalt wird. Nehmen Sie mal so einen Januar, wo dann so eine frostige Luft um einen herum ist, man steht draußen auf dem Acker, möglichst auch mal eine Nacht, sieht den gesternten Himmel über einen und dann unter einem ist der Boden gefroren. Man stelle sich mal raus auf den Acker und stehe dann einfach mal in vollkommener Ruhe und lässt das mal auf sich wirken. Dann merkt man, dass da etwas wirksam ist, was man gar nicht fassen kann. Aber was doch real ist, was wirksam ist, was in die Erde eingreift und was da wirksam ist, das kann man beschreiben mit dem &#039;&#039;&#039;Prozess der Kristallbildung&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Kristallbildungsprozess =====&lt;br /&gt;
Nicht nur, dass der Schnee vom Himmel fällt, in wunderschöne Kriställchen, alle &#039;&#039;&#039;hexagonal&#039;&#039;&#039;, auch so blättchenartig wie der Glimmer, wie die Tonmineralien, alle hexagonal kristallisiert, fallen da vom Himmel, sondern der ganze Boden beginnt eben durchforstet zu werden. &#039;&#039;&#039;Der Meister Frost besucht uns während der Winterzei&#039;&#039;&#039;t. Den brauchen wir. Jeder Landwirt weiß, das ist von Alters her so, dass man gesagt hat je intensiver der Winter eingreift mit seiner &#039;&#039;&#039;Kältewirksamkeit&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Frostbildung&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Kristallbildung&#039;&#039;&#039;, desto sicherer ist die Ernte im Sommer, desto qualitativ hochwertiger ist die Ernte im Sommer. Denn was da wirksam ist, dass da plötzlich die ganze Natur eigentlich ein Kristall werden will, es ist ja nicht nur das Wasser, was kristallisiert, sondern die ganze Gesteinswelt will noch mehr Kristall werden, als sie schon ist. Sie will noch mehr Ordnung, denn &#039;&#039;&#039;Kristallbildung heißt geometrische Ordnung par excellence&#039;&#039;&#039;. Also so was von Ordnung, wie die kristallisierte Gesteinswelt kann man sich in der Welt überhaupt nicht vorstellen. Und diese Ordnung verschwindet gegen den Sommer, aber während des Winters muss sie sich regenerieren. Das heißt, es sind Kräfte wirksam in der Kristallbildung während der Winterzeit, die ihren Ursprung haben nicht auf der Erde, sondern die ihren Ursprung haben in dem fernsten Kosmos. Im gestirnten Himmel. Fixsternhimmel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Griechen haben- die Griechen, die ja ein bisschen anders gedacht haben als wir Heutigen, die haben den &#039;&#039;&#039;Kristallhimmel&#039;&#039;&#039; genannt. Dass weist darauf hin! Die hatten doch eine Ahnung davon, dass der eigentliche Ursprung im Tierkreis insbesondere aber nicht nur rund um die &#039;&#039;&#039;Sphäre des Fixsternhimmels&#039;&#039;&#039;, strahlt außerhalb von Raum und Zeit, strahlt herein in die Erde und &#039;&#039;&#039;strahlt Formkräfte, kristallbildende Kräfte in die Erde&#039;&#039;&#039;. Formbildungskräfte. Und die brauchen wir so dringend in der Landwirtschaft für die gesamte Entwicklung der Bodenfruchtbarkeit. Formkräfte!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles was sich im folgenden Jahr, im Frühjahr bis in den Sommer hinein, dann an Pflanzenwachstum und so weiter da entwickeln, dass muss sich Durchformen&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039;&#039; Und der &#039;&#039;&#039;Winter sammelt die Formkräfte der Erde&#039;&#039;&#039;. Und die wirken dann fort, wirken dann durch das ganze Jahr hindurch. Und die werden insbesondere von den &#039;&#039;&#039;Tonmineralien&#039;&#039;&#039; aufgenommen. Die Tonmineralien im Boden, diese mittlere Zone, dieser &#039;&#039;&#039;Herzenszone im Boden, das ist diejenige, die diese Formkräfte bewahrt, konserviert für das ganze Jahr&#039;&#039;&#039;. Es ist ein unendlich geheimnisvoller Prozess, aber dazu braucht man Frost, dazu braucht man Kälte, dazu braucht man dieses trennende Elemente voneinander. Dazu braucht man diese Todesprozesse im Boden. Und dann wirken da Formkräfte herein, die dann für das ganze Jahr von größter Bedeutung sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun wird es einem ja vor Augen geführt, wenn wir auf das &#039;&#039;&#039;kristallisierende Wasser&#039;&#039;&#039; hinschauen. Das ist ja auch ein unendliches Geheimnis. Also zunächst einmal das, dass da aus der Luft herunterfällt, Kristallformen. Wenn Sie nun mal einen einzigen Schneekristall angucken, wenn es sehr kalt ist, dann sind es nicht verschiedene Kristalle zusammen gebacken, sondern ein einzelnes Kristall, dann ist es ein wunderbarer &#039;&#039;&#039;Sechsstern&#039;&#039;&#039;. Es ist &#039;&#039;&#039;Hexagonal&#039;&#039;&#039;, wie die Tonmineralien. Genauso kristallisiert das. Und &#039;&#039;&#039;jeder Kristall ist anders&#039;&#039;&#039;. Seit Urzeiten ist kein Kristall gleich dem anderen, aber folgt demselben Kristallisationsprinzip. Und diese kristallbildenden Kräfte, die das Wasser gefrieren lassen wird, die das Flüssige fest machen, also zum Kristall werden lassen, die wirken nun auch im Boden, so dass man das mit Augen verfolgen kann, indem nämlich, jetzt nehmen Sie an, Sie haben so einen ganz nassen Herbst, und wir haben da Rüben draußen stehen, Möhren oder sonst wie Feldgemüse. Und die kriegen Sie nicht raus weil es so nass ist. Es wird furchtbar spät im Jahr, der Boden ist voll mit Wasser gesättigt, zerfahren, kaputt und Sie fahren dann noch gerade noch rechtzeitig im November, vielleicht pflügen sie das ganze Ding rum, haben also einen knatschigen Standort, Pflugbalken die glänzen in der Luft, so kompakt ist das, dass man verzweifelt, wie soll das je wieder ein vernünftiger Boden werden im nächsten Jahr?  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Na ja, und dann geht der Winter drüber hin und dann merkt man plötzlich, dass von dieser knatschigen tonverbackenen Pflugfurchen, dass da ein wunderbar krümelnder Boden zurückbleibt. Aufgrund dessen, dass die Feuchtigkeit, der Regen eindringt in ganz feinen Haarrissen, die kann man gar nicht mit den Augen sehen, dringt das ein, sodass da überall in feinen Haarrissen diese jetzt mit Wasserkapillaren sättigen, und dann kommt der Frost und dann entwickelt der Frost dieses eigenartige Phänomen, einzigartig in der Natur, dass er, indem er fest wird, sich ausdehnt. Haben Sie das mal bedacht? Das gibt es sonst nirgends als beim kristallisierenden Wasser. Normalerweise, wenn etwas fest wird, dann zieht es sich zusammen in der Kristallisation, dann räumlich zieht es sich zusammen. Und nur, wenn es warm wird, dehnt es sich aus. Und beim Wasser ist es umgekehrt. &#039;&#039;&#039;Bei vier Grad Celsius hat es seine größte Dichte und dann, wenn es kristallisiert, dehnt es sich wieder aus&#039;&#039;&#039;. Das ist eines der bedeutendsten Ereignisse, die man überhaupt beobachten kann, im Haushalt der Natur. Denn wenn es nicht so wäre, würden unsere Flüsse in null Komma nichts zufrieren bis auf den Boden und die Fische würden alle, alle krepieren. Kein Leben würde das überleben, sondern das Eis ist leichter als Wasser, schwimmt oben auf, weil es sich als Wasser ausgedehnt hat, indem es sich kristallisiert hat. Und das findet im Boden statt. Und das ist unser bester Bearbeiter, während der Winterzeit, im Winter bearbeitet sich die Natur selber. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich muss es mal nur mal kurz andeuten. Also wenn wir hier den Winterprozess haben, dann ist der eigentliche Prozess der, dass hier die &#039;&#039;&#039;Kristallisation&#039;&#039;&#039;, die Kristallisation, die Bodenprozesse beherrschen soll. Formkräfte sind das. &#039;&#039;&#039;Formkräfte aus dem fernsten Kosmos&#039;&#039;&#039;. Und die brauchen wir! Die haben nicht nur Bedeutung, dass eine schöne &#039;&#039;&#039;Frostgare&#039;&#039;&#039; entsteht, oder der Boden wieder zerfällt/ zerkrümelt. Diese Krümel sind sehr instabil. Wenn es dann nämlich wieder einen schweren Regen darauf gibt, dann verschlämmen die alle, weil die rein mechanisch auseinander separiert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also dieser Vorgang findet da statt. Und das Ergebnis ist ein doppeltes, dass einerseits die Formkräfte absorbiert werden von den Tonmineralien in dem Boden und auch sonst von Gestein und durch die &#039;&#039;&#039;Frostsprengung&#039;&#039;&#039; beim kristallisierenden Wasser im Boden mechanisch eine &#039;&#039;&#039;Krümelstruktur&#039;&#039;&#039; entsteht, man nennt das die Frostgare, die dann möglichst erhalten werden muss, die kann man gar nicht erhalten, sondern da muss man Glück haben. Das ist einfach eine Glückssache, ob die so lange sich erhält, bis es draußen warm wird, eh es einen Starkregen gibt. Dann kommt ein neuer Prozess in Gange, den ich gleich schildern werde. Also wir haben im Winter wirklich es zu tun damit, dass die Erde sich selber bearbeitet, dass die Erde durch diese Prozesse, die ich jetzt nur kurz angedeutet habe, &#039;&#039;&#039;selber sich vorbereitet für das nächste Jahr&#039;&#039;&#039;. Und diese ganzen Prozesse, die ich jetzt hier mit wenigen Strichen gezeichnet habe, die sind im Grunde genommen &#039;&#039;&#039;Chaotisierungsprozesse&#039;&#039;&#039;. Ich chaotisiere den Boden, ich mache ihn noch toter, als er tot ist. Und da komme ich ganz zuletzt nochmal drauf zurück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Übergangsprozesse zum Frühjahr ====&lt;br /&gt;
Nun ist die Frage, wie sieht es jetzt aus im Übergang zum Frühjahr? Im Winter hat der Landwirt eigentlich nichts auf seinem Acker verloren und da soll er zu Hause bleiben, die Natur soll sich selber bearbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber da gibt es eine Zwischenzeit im Februar/März, insbesondere im Februar, wo jetzt plötzlich so die ersten warmen Sonnentage gibt. Nach &#039;&#039;&#039;Lichtmess&#039;&#039;&#039;! Ja, so die ersten warmen Sonnentage, die ersten warmen Sonnentage nach Lichtmess. Und da merkt man plötzlich drei Tage Sonne, man geht raus aufs Feld, da sieht man plötzlich, dass oben der Boden hell wird. Das heißt, das Wasser verdunstet, Luft zieht ein in den Boden, auch damit auch Wärme und wenn man draußen dann auf den Acker geht und kniet so auf dem Acker und streicht mit der Hand den Boden ein bisschen zur Seite, vielleicht so zwei, drei Zentimeter tief. Da sieht man plötzlich, da wuseltst, da wuselt es von Käfern und Würmchen und weiß nicht was alles. Ein reges Leben binnen kürzester Frist ist da plötzlich wieder durch die Wärme, die in den Boden eingezogen ist, die Feuchtigkeit ist da, Luft ist da, es durchdringt sich, die Elemente fangen an sich wieder zu durchdringen und kaum findet das statt, ist das Leden wieder rege. Das äußere Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da findet nun ein Prozess statt, der auch eben eine Glückssache ist, wenn er wirklich stattfindet. Und das ist eben das, was ich jetzt kurz schildern will, im Februar, März, dass diese &#039;&#039;&#039;Frostkrümel&#039;&#039;&#039;, wenn sie denn bewahrt worden sind, wenn sie nicht zerflossen sind durch einen Starkregen, dass wenn jetzt die Wärme eindringt in den Boden, in die Bodenporen, das Wasser verdunstet und die Luft dringt ein, dann tauchen da nicht nur die Käferchen auf und Würmchen und alles mögliche, sondern dann, wenn man da genauer hinguckt, sehr genau, man merkt nämlich, dass plötzlich diese Krümel, wirklich krümeln. Vorher sind sie irgendwo so wie Sand konnte man sie hin und her bewegen. Aber jetzt sind es ganz große Krümel geworden. Und da ist eben, dass passiert, dass diese &#039;&#039;&#039;polygonalen Krümel&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;der Erde&#039;&#039;&#039;, die also zum Teil ganz spitz sind, Tonkrümel, wenn da ein zweiter daneben ist, auch irgendwie polygonal geformt und ein dritter, dass hier plötzlich jetzt etwas auftritt, dass sich hier so Brücken bilden. Das sind &#039;&#039;&#039;Bakterienkolonien&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mikroben des Bodens fangen an, sich unglaublich zu entfalten, und zwar also an einem Tag, zwei Tagen und verbinden jetzt diese Frostkrümel der Frostgare und schon sind sie stablisiert. Und dazwischen ist dann ein Hohlraum hier, der dann Luft enthält oder wenn es stark regnet, dann Wasser enthält, aber jedenfalls eine Bodenpore. Und darauf kommt es an – hier beginnt die Bodenstruktur sich zu entwickeln im Laufe des Jahres. Und wenn das früh genug geschieht, im Februar, dann haben wir schon die ganze Ernte halb gewonnen. Wenn das in vernünftiger Weise von Natur aus geschieht, wir können da nicht viel machen, ein bisschen können wir was machen. Da kann ich jetzt nicht näher darauf eingehen, das würde zu weit führen. Wir können ein bisschen durch Abschleppen, rechtzeitiges oder durch eine ganz zarte Bearbeitung können wir die Frostgare ein bisschen einebnen. Und dann entwickelt sich diese sogenannte &#039;&#039;&#039;Lebendverbauung&#039;&#039;&#039;. Und diese Lebendverbauung, wenn sie früh genug eintritt, dann hält sich die Bodenstruktur das ganze Jahr hindurch. Die ist nicht mehr zerstörbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist ein Lebensprozess, also &#039;&#039;&#039;einem Todesprozess im Winter folgt jetzt ein erster Lebensprozess&#039;&#039;&#039;, in dem diese Krümel des Winters, die rein mechanisch sich entwickelt haben, jetzt organisch oder biologisch oder eben unter mikrobielle Tätigkeit miteinander verbunden werden. &#039;&#039;&#039;Es entsteht ein Bodengerüst&#039;&#039;&#039;. So, und diese Entwicklung setzt sich jetzt fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir kommen jetzt, wenn wir das fortsetzen, diese Betrachtung, kommen wir jetzt so aus dem Februar in den März hinein. Die Tage werden länger, die Wärmeeinstrahlung nimmt enorm zu, hängt natürlich immer von der Witterung selbstverständlich, Feuchtigkeit verdunstet, man muss dann aufpassen, dass nicht zu viel verdunstet, man muss die Winterfeuchtigkeit immer halten, so lange wie nur möglich. Aber jedenfalls muss der Oberboden abtrocknen. &#039;&#039;&#039;Da muss diese Durchdringung von Wärme, Luft und Wasser und Erde&#039;&#039;&#039; sich vollziehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Keimprozess des Samens =====&lt;br /&gt;
Und das bildet dann das &#039;&#039;&#039;ideale Saatgutbett,&#039;&#039;&#039; wo ich dann meine Saat ablege. Und Sie wissen ja, dass man sät, normalerweise nicht sehr tief, also vielleicht zwei drei Zentimeter tief und deckt es wieder mit Erde zu. Und in dieser Zone finden nun diese wunderschönen Prozesse statt, die sich dann offenbaren, schließlich in der Keimung des Samens, wenn man den Samen hier in die Erde legt, ein Sämchen in die Erde legt, sagen wir mal &#039;&#039;&#039;Sommerweizen&#039;&#039;&#039; und dann wird der so abgelegt, dass hier drunter es relativ eine feste Sohle ist, nicht ganz, ein klein bisschen angedrückt. Und da steigt jetzt das Wasser auf und hier oben ist Luft und Wärme. Hier ist Wasser und Erde und da steigt jetzt die Feuchtigkeit auf und der Same quillt. Der nimmt die Feuchtigkeit auf. &#039;&#039;&#039;Und mit dem Aufnehmen der Feuchtigkeit quillt jetzt der Mehlkörper&#039;&#039;&#039;, das sogenannte Endosperm des Samens quillt, und bestimmte &#039;&#039;&#039;enzymatische vermentative Prozesse&#039;&#039;&#039; werden jetzt angeregt durch die Wasseraufnahme. Und dadurch kommt es zu allen möglichen Umbildungen der Reservesubstanz- Stärke ist es meistens aber auch Eiweiße, die hier in dem Samen, im Samenkörper angereichert sind vom Vorjahr. Und jetzt keimt der also aus, unser Same, und was macht der? Der keimt hier aus, und das erste, was er macht hier, ist, dass er ein ganz feines Würzelchen bildet in die Tiefe. Die &#039;&#039;&#039;Keimwurzel.&#039;&#039;&#039; Und dann erst, sekundär, kommt dann hier der Spross, der dann die Erde durchbricht. Und das ist ein Keimvorgang&#039;&#039;&#039;. Und dieser Keimvorgang ist zunächst einmal ziemlich unabhängig von der Erde, das ist ein Vorgang, der im wesentlichen nur das Wasser der Erde braucht&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber damit hat sich die Pflanze noch nicht mit der Erde verbunden. Sie wächst zunächst nur mit ihren Keimwürzelchen in die Erde herein. Das können Sie sehen, wenn Sie im Roggen, im Herbst, nach drei, vier Tagen Saat, wenn die ersten  Roggen, das erste Keimblatt oder das erste Blatt erscheint, dann ziehen Sie mal so ein Pflänzchen raus, dann sehen Sie, dass in den Wurzeln- oft sind es schon drei Wurzeln, dass da Erde dranhängt. Da haftet Erde an der Wurzel. Und dann fragt man sich: Wie kommt das? Zuerst, wenn man es nämlich ganz früh rauszieht, hängt keine Erde dran. Jetzt plötzlich hängt die Erde dran. Das hängt damit zusammen, dass jetzt nachträglich jetzt hier ganz feine Wurzelhärchen entstehen, wo sich die Pflanze wirklich mit der Erde verbindet. Zunächst ist sie nicht mit der Erde verbunden. Sie wächst rein aus dem Reservoir des Samens. Und wenn der leer ist, was dann? Wie wächst sie eigentlich weiter? Woher kommt jetzt eigentlich die Substanz, die sie weiter wachsen lässt? Die Kraft? Wo holt sie die her? &#039;&#039;&#039;Und wenn man dieser Frage weitergeht, dann müsste sich die ganze Wissenschaft heute auf den Kopf stellen&#039;&#039;&#039;, eigentlich. Wenn man das wirklich ernst nehmen würde, was man eigentlich auch beobachten kann. Sie kann nicht mehr aus dem Samen wachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber jetzt ist die Frage: Was macht die Pflanze da mit dem Boden? Und dazu dienen diese ganz feinen Wurzelhärchen. Das sind Ausstülpungen, ganz feine Ausstülpungen, aus der &#039;&#039;&#039;Wurzelepidermis&#039;&#039;&#039; der &#039;&#039;&#039;Wurzelhaut&#039;&#039;&#039;, und zwar aus einer Zelle, immer so ein kleines Wurzelhaar. Und die wachsen jetzt zusammen mit den Tonmineralien des Bodens. Deswegen ist es so wichtig Ton im Boden zu haben. Die wachsen mit den Tonmineralien so zusammen, dass man da keine Grenze mehr findet zwischen dem anorganisch Toten und dem Lebendigen der Pflanze. &#039;&#039;&#039;Es ist eine unbeschreibliche Tatsache, dass das Leben, das die Pflanze, die Fähigkeit hat, mit dem anorganischen Toten in Eins zu verwachsen.&#039;&#039;&#039; Dass die Erde dann quasi nicht mehr nur ein anorganisch totes Gebilde ist, sondern durch das Pflanzenwachstum sich allein schon dadurch belebt, dass die Wurzelhärchen mit den Tonmineralien in Eins zusammenwachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Juveniler Wachstumsprozess der Pflanze =====&lt;br /&gt;
Und was machen jetzt diese Würzelhärchen da eigentlich? Diese Wurzelhärchen sondern jetzt etwas ins Erdreich ab, was die Pflanze hier oben plötzlich im Sonnenlicht, wenn sie da jetzt ihre Blätter entwickelt, das erste, zweite, dritte Blatt, und der Sommerweizen, der synthetisiert jetzt- ein schreckliches Wort. Der trinkt das Sonnenlicht, der trinkt das Sonnenlicht! Das heißt kosmische Wirkungen, &#039;&#039;&#039;Leben entsteht aus dem Kosmos heraus&#039;&#039;&#039;, nicht von der Erde, sondern durch die Einstrahlung des planetarischen Umkreises bildet sich jetzt hier lebendige Substanz in den Blättern, die sogenannte Assimilation des Sonnenlichtes. Und da finden jetzt alle möglichen physiologischen Vorgänge statt, die die sogenannten Assimilate erzeugen. Die Assimilate sind Eiweiße, das ist Stärke, das ist zuckerartige, kohlenstoffartige, fettartige Substanzen, durch die dann die Pflanze dann so langsam wächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das Eigenartige ist, dass- und ich frage mich immer, ob der liebe Gott da so richtig bei Sinnen war in der Schöpfung, dass nämlich jetzt von dem was hier oben gebildet wird, das nicht dazu dient, dass die Pflanze weiter nur wachsen soll, sondern das geht herunter in die Wurzel. Und das wird dann plötzlich über diese Wurzelhaare ausgeschieden ins Erdreich. &#039;&#039;&#039;Die Pflanze ist ein Eimer ohne Boden, in ihren Wurzeln&#039;&#039;&#039;. Die scheidet das was da oben unter der Sonne gebildet ist, das rinnt herunter, außerhalb des Kambriums- kann ich jetzt nicht im Einzelnen schildern, was es bedeutet, herunter in einem Strom in diese Wurzelhaare und wird jetzt von diesen Wurzelhaaren hier ins Erdreich abgesondert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Stoffaustausch =====&lt;br /&gt;
Die Pflanze verliert das, was sie da gebildet hat, in der Atmosphäre, hinein in die Erde. Schon &#039;&#039;&#039;dieser Prozess zeigt, dass nicht der Boden die Pflanze ernährt, sondern die Pflanze den Boden&#039;&#039;&#039;. Das ist der eigentliche Prozess! Sie ernährt durch das, was sie synthetisiert, an der Sonne, mit dem ernährt sie jetzt die Erde. Das strömt aus! Und was da ausströmt, sind Eiweiße, Eiweißsubstanzen, &#039;&#039;&#039;Niedermolekula&#039;&#039;&#039;r, Zucker und Enzyme, Fermente und Säuren, organische Säuren noch und noch. Und der ganze Stoffwechsel der Pflanze ergießt sich da unten in den Boden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dadurch jetzt wird das Bakterienleben, das Mikrobenleben im Umkreis der Wurzel ungemein angeregt. Die vermehren sich wie Verrückte und dann bilden sich jetztz um die Wurzeln herum so ein schmaler Saum von vielleicht zwei Zentimeter, drei Zentimeter Dicke, die sogenannte &#039;&#039;&#039;Rhizospähre&#039;&#039;&#039;, wo sich das ganze Bodenleben konzentriert, um die Wurzel herum. Und dieses Bodenleben geht eine Symbiose mit der Pflanze ein. Und die Umbildung, das ist sozusagen ein Stoffwechselprozess der Ausscheidung, der Pflanzenwurzel ins Erdreich, in diese Richtung. Und die Antwort ist, dass jetzt die Mikroben die da diese vorhandenen organischen Rückstände im Umkreis der Wurzel, zum Beispiel der Humus, oder noch andere, noch mehr Humusbestandteile aus dem Vorjahr, die werden jetzt abgebaut im Umkreis der Wurzeln. Und das Ergebnis sind dann Mineralstoffe, Mineralsalze. Abbauergebnisse hier durch diesen Stoffwechsel. Und diese Mineralsalze nehmen die Wurzelhaare gleichzeitig, indem sie etwas ausscheiden, nehmen sie gleichzeitig die Mineralsalze auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist unbeschreiblich! &#039;&#039;&#039;Es ist ein gleichzeitiger Prozess&#039;&#039;&#039;. Einerseits Ausscheidung organischer Substanzen und eine Antwort in Anregung des Mikrobenlebens und Abbauprozesse, die sich abspielen. Humusabbau, entstehen jetzt mineralisierte Salze und die nimmt die Pflanze ebenso mit den Wurzelhaaren auf. Die Pflanze im Frühjahr steuert die gesamten Bodenprozesse. Sie steuert die Ausscheidung, das ist eine Art Wahrnehmung, was braucht sie für ihr Wachstum und dann scheidet sie also Pflanzensubstanzen aus, Pflanzen aus, die wirken abbauend oder fördernt auf das Mikrobenleben, die bauen den Humus ab, wir verlieren im Frühjahr enorm an Bodenfruchtbarkeit. Wir fördern das sogar. Im Frühjahr werden die Böden einfach ärmer an bestehender Bodenfruchtbarkeit durch diese Abbauprozesse. Aber die führen zu einer Art Mineralisierung, Entstehen von Mineralsalzen, die mit dem Bodenwasser von den Wurzelhaaren aufgenommen werden. Das ist der primäre Prozess, das ist der sekundäre Prozess. Das ist ein ein Stoffwechsel aktiver Prozess und das ist ein Wahrnehmungsprozess. Die Wurzeln sind Wahrnehmungsorgane für die Mineralsalze der Erde. Augen. Schlechte Augen. Aber immerhin. Veranlagte Sinnesorgane. Das ist der Frühjahrsprozess. Warum die Pflanzen im Frühjahr so schön wachsen können. Aber sie wachsen dadurch, dass sie, ich möchte mal sagen, die vergangenen Lebensprozesse, die sich bewahrt haben im Boden, im Humus, dass sie die abbaut und nutzt, um jetzt ein neues lebendiges Gebilde zu erzeugen, ihre eigene Gestalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die frühen Alchemisten des 13., 14. Jahrhunderts&#039;&#039;&#039;, das waren die klassischen, alles andere spätere, es waren keine Alchemisten mehr. Die hatten noch wirklich ein Naturverständnis ganz anderer Art als die folgenden Naturwissenschaften. Und die haben den Humus bezeichnet als einerseits das Gedächtnis der Erde, das heißt das vor vergangene Jahre sich humifiziert haben, gleichsam bewahrt haben im Humus und jetzt sozusagen den Anschluss finden an das, was jetzt in Zukunft sich da an Pflanzenwachstum entwickelt. Und die haben eben &#039;&#039;&#039;den Humus bezeichnet als den Universalensamen der Erde&#039;&#039;&#039;. Es ist so ein wunderschöner Ausdruck. Was ich zuerst hier hingeschrieben habe, das ist der &#039;&#039;&#039;Indivdualsame&#039;&#039;&#039;. Und der ernährt sich, solange er noch eben aus seinem Samenkörper heraus noch irgendwie organische Substanz zur Verfügung hat. Und dann ist Schluss! Und jetzt wächst herunter die Pflanze in den Boden hinein und findet dort einen Universalsamen. Und das haben die Alchemisten als den Humus bezeichnet. Humus gleich Universalsamen gegenüber dem Individualsamen hier oben. Und sodass der Individualsamen muss auf die Erde fallen und dann antwortet der Universalesamen, das heißt die Mutter Erde. Das ist eigentlich derselbe Begriff, dass man von der Mutter Erde spricht. Das ist der Universalsame, aus dem jetzt im Verlaufe des Jahres die Pflanze wächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Atmungsprozesse im Boden =====&lt;br /&gt;
Und diesen Prozess müssen wir steuern. Jetzt müssen wir wach werden als Landwirte. Im Winter soll man zu Hause bleiben, hinterm Ofen. Aber hier jetzt im Frühjahr müssen wir sehen, dass wir diesen Prozess fördern. Wir müssen den Humusabbau fördern. Und das machen wir dadurch, dass hier oben, ganz dünn, immerfort, hier oben, den Boden offen halten, die Kruste brechen, zwei, drei Zentimeter nicht mehr. Es ist eine, ich nenne es eine Haut-Bearbeitung. Schräge Hacke, ganz flach gerade die Kruste. Nach jedem Regen im Frühjahr sofort raus auf den Acker und die Kruste gebrochen. Dann fängt nämlich der Boden an zu atmen, denn er bildet immer im Boden, unten, bildet er CO2, Kohlendioxyd und das ist Kohlensäure, &#039;&#039;&#039;das ist ein Gift für die Wurzeln&#039;&#039;&#039;. Und das muss raus. Und es muss Sauerstoff rein für die Mikroben, dass sie leben können. Sauerstoff. Verstehen sie? &#039;&#039;&#039;Der Boden atmet wie der Mensch&#039;&#039;&#039;! Der atmet Kohlendioxyd aus und Sauerstoff ein. Und das fördern wir durch diese Hautbearbeitung im Frühjahr. Da fängt dann plötzlich der Acker draußen an zu atmen, und die Kohlensäure ist eben schwerer als die Luft. Das heißt, die möchte immer da unten bleiben, und dann öffnen wir den Boden hier oben und dann streicht hier ein Wind über den Acker, und der reißt die schwere Kohlensäure aus den Bodenöffnungen, aus den Bodenporen heraus. Die Natur, die verhält sich nach außen gestülpt. Wenn man das immer genauer betrachtet, verhält sich immer so, wie ein menschlicher Organismus. Also die &#039;&#039;&#039;Bodenbearbeitung mit Striegel und Hacke&#039;&#039;&#039;, die ist sozusagen im Frühjahr die Hilfe, um diesen Prozess der Ernährung des Bodens durch das Lebendige der Pflanze selbst zu befördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt schreiten wir weiter im Jahreslauf. Jetzt kommt eine Zeit, so im Mai, beim Getreide. Bei den anderen Feldfrüchten ist das anders. Bei den Früchten, beim Gemüse, bei den Kartoffeln. Da bleibt der Boden noch lange offen, bis sich die Reihen schließen. Das wird es Juni. Das heißt, man muss dann immer noch diese Art von Bearbeitung fortsetzen. Deswegen heißen die ja auch Hackfrüchte. Also man hackt nicht nur das Getreide kann man nur hacken bis es anfängt zu schossen. Aber dann ruht jeder Eingriff durch den Menschen. Aber bei den Hackfrüchten dauert es noch bis Mitte Juni unter Umständen, dass man da die Feldfrüchte noch in diesem gesagten Sinne, immer die Kruste offen hält, damit der Boden atmen kann und dass diese mikrobiellen Abbauprozesse gefördert werden. Deswegen sind die Kartoffeln, wie man früher gesagt hat, Mistfresser. Die verbrauchen Bodenfruchtbarkeit. Noch und noch. Durch diese häufige Bearbeitung. Aber sie setzen es um in eine gute Ernte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt gibt es aber beim Getreide einen Prozess, den muss ich doch schildern. Der ist einfach, ich möchte sagen, es ist ein Wunder, einfach schlicht ein Wunder. Und das Getreide kommt ja dann Mitte Juni zur Blüte. Vorher schosst es von Knoten zu Knoten. Immer verlängern sich die Knoten und man kann zugucken, wie dann Roggen dann plötzlich da über Nacht in die Länge strebt, in die höher strebt bis zu 2 Meter und darüber hinaus. Dieser dünne Halm. Und dann fängt das Getreide zu blühen an, sehr unscheinbar. Man merkt es nur an den Sporenwolken, die dann vielleicht mal bei Wind durch die Landschaft fliegen. Sehr verborgene Blüten in den Ähren oben, die das Äußerste, das Höchste da sind. Und jetzt findet um die Blütezeit, beginnt das verstärkt und bis in die Reifezeit hinein ein Prozess, der eben wirklich, also in gewissem Sinne, das Ende des Pflanzenwachstums bedeutet, nämlich während der Zeit, schon von der Blüte an sterben die Wurzeln ab. Die jüngsten Wurzeln, die zuletzt gebildeten Wurzeln, die halten sich dann und da noch, aber dann die Älteren, die sterben schon ab, und auch das Getreide stirbt von unten nach oben ab. Das ist auch ein interessantes Phänomen. Die untersten Blätter zuerst. Zuletzt bleiben noch das Fadenblatt, das oberste bleibt noch grün und dann stirbt das auch ab, da bleibt noch der letzte Halminternodium bis zur Ehre bleibt noch grün und dann sind auch noch die Spältzen ein bisschen grün und dann werden auch die Spältzen schließlich braun und verwelken. Und so geht der Prozess vor sich, von unten nach oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und parallel zu diesem Vorgang findet nun folgendes statt: Die Pflanze hat das ganze Frühjahr hindurch, hat sie alles aus dem Boden aufgenommen, insbesondere den Stickstoff, der da frei wird durch den Abbau der Humus-Substanz, Phosphorsäure aufgenommen, durch die Humus-Substanz, Kalium aufgenommen durch Ätzung der Bodenmineralien und sogenannten Ionenaustausch aufgenommen, also sehr intensive Vorgänge, die da im Wurzelbereich sich abgespielt haben. Und jetzt kommen die zuende. Und als letzter Neuer kommt ein Bodenprozess jetzt, dass die Pflanze über die Wurzeln die sogenannte &#039;&#039;&#039;Kieselsäure&#039;&#039;&#039; aufnimmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Kieselsäure ist eine kolloidale Substanz&#039;&#039;&#039;, die also die Bodenhohlräume auskleidet, so ein wabbeliger Pudding ist das, amorph, gestaltlos, die durch Verwitterung entsteht der Tonmineralien. Und diese Säure steigt nun auf im Halm und durchdringt die ganze Pflanze. Und zwar steigt sie so auf, dass sie sich die Tendenz hat, nach immer sich in der Peripherie dann ab zu lagern. Also das am Äußersten des Halms sich da die Kieselsäure ablagert, oder in den Blättern steigt sie auf auch in die Fadenblättern, oben in die ausbreitenden Blätter, immer am Rand, am äußersten Rand und in der äußersten Spitze ist der größte Kieselsäuregehalt. Und du gehst von Blatt für Blatt hoch. Und immer mehr Kieselsäure, immer mehr Kieselsäure. Und dann geht es schließlich in das letzte Internodium bis in die Ähre. Das ist schon ganz dünn. Der Halm ist da schon ganz dünn, im letzten Internodium. Aber so beweglich im Wind, elastisch, wunderbar wie ein Roggenfeld, wie in Silberwogen, wie der Goethe das mal ausdrückt im Faust, wogt da das Feld der Ernte entgegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Kieselsäure erfährt nun die höchste Konzentration oben in der Ähre. Und da in den Spelzen. Das sind die Deckspelzen, die das Korn umhüllen. Und noch einmal gesteigert in den Grannen. &#039;&#039;&#039;Die Grannen sind praktisch 90% Kieselsäure in der Asche&#039;&#039;&#039;. Wenn man die also verascht, dann ungefähr 90% Kieselsäure. Was ist das für ein Prozess? Die ganze Pflanze umgibt sich gleichsam mit einem Kieselmantel. Und der trocknet dann aus. Diese Kieselsäure ist zunächst ist sie noch weich, feucht, trocknet in der Reife aus. Und dann? Was sieht man dann? Dann glänzt das Getreide. Dann bekommt es einen Glanz. Schauen Sie mal einen Haferstroh an. Dieser goldene Glanz. Der rührt von dieser Kieselsäure her. Und was ist das? Das ist Opal. Es ist ein Halbedelstein. &#039;&#039;&#039;Die ganze Pflanze umhüllt sich sozusagen mit einem Halbedelstein,&#039;&#039;&#039; nämlich eintrocknender Kieselsäure. Amorph, nicht kristallisiert. [01:04:40]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist sozusagen die Form, Kräfte, die es aus dem Verwittern, den Mineral des Winters, sozusagen diese Form Kräfte hinausschicken in die Pflanze und ihr die letzte Gestalt geben. Dann ist Schluss. Dann setze Reifeprozess ein. Dann kommen die Teile Reife, dann die gelb reife, dann die Tod. Reife, reift das Korn und dann setzt die Ernte ein. Aber dieser Prozess geht ihm voraus. Und wenn Sie mal auf einem Pflanzen, in der Pflanzenzüchtung, auf dem Hof oder andernorts mal mal hingucken, was, wie variantenreich die Farben sind von Getreide und dass das betont wird, insbesondere durch die Säure Ausscheidung der ganzen grünen Pflanze in die Peripherie, dann kann man einfach schauen, das ist wirklich ein Geheimnis, wo man erschüttert jedes Jahr davor schnell davor steht. Und wenn Sie das mal vergleichen mit konventionellem Stroh, Stickstoffdünger im Stroh wohlgemerkt, da werden Sie merken, dass er Stroh im konventionellen Anbau immer relativ grau bleibt, stumpf in der Farbe abgelaufen und dass das konventionelle Stroh draußen, wenn man das von der Ernte mal betrachtet, dass es relativ stumpf ist, in der Farbe nicht glänzt. Und wenn Sie das in die Hand nehmen und versuchen es zu brechen, dann bricht es nicht, dann es knickt. Ich kann nur kurze Geschichte schreiben. Wir hatten vor. Das war. Hatte ich auch in den 60er Jahren abgespielt. 50 Jahren während meiner Lehrzeit war auch mal ich hab auch mal auf einem biologischen Betrieb auf dem Hof meine Lehre damals gemacht. Und da haben wir noch ein Viehhändler, und er hat seinen Ackerbau aufgegeben und hat gesagt, er will von uns Stroh haben, da kriegen wir den nicht zurück. Und da hat er von uns das Stroh geholt und kommt dann morgens an den Stall und suchte Stroh. Da liegt es sein heute noch in der Krippe, und das Stroh war gefressen für die Kühe das Stroh, dem Heu sein Heu bevorzugt. Weil es ein glänzendes Stroh war. Die Kühe sind die besten Analytiker und überhaupt gibt es auf der Welt. Und der Stand, der kam auf dem Hof extra aus dem Grund, um uns zu sagen, er versteht die Welt nicht mehr, dass sein Heulen, was normalerweise das Futter wäre, in der Krippe liegen geblieben ist. Und die haben so lange rumgemacht, dass sie die Einstreu aufgefressen haben. Nicht das hängt mit diesem Reifeprozess zusammen und kein Getreide taugt was. Das kann ich Ihnen jetzt schon sagen. Was nicht diesen Prozess durchlaufen hat. Diese letzte Durchführung des Getreides. Das ist eine Frage der Ernährung und Physiologie. Diese letzte durch Formung, dass nicht nur Ochsen die Kieselsäure aus Mangel sich bildet, sondern das alles in sogenannte Inhaltsstoffe ist auch ein schreckliches Wort, eigentlich alles, was nur irgendwie physiologisch, Substanz bildend wirkt in der Pflanze als Eiweiß, oder ob die die Kohlenstoff Gerüst oder was es einmal, dass das durch geformt ist, dass wenn plötzlich in Getreide eher oben im Korn sich Nitrat findet. Sie haben ja ja wohl das Wort Nitrat No. Drei. Das ist auch das, was heute überall in der Diskussion ist. Wenn sich da was so was findet, dann ist eine Katastrophe. Da ist Ernährung physiologisch eine einzige Katastrophe. Sondern dieses Nitrat, das führt unten in die Wurzel. Da hat sie so einen Ort in roten Rüben, da ist sehr viel drin. Und da hat man immer gemeint, wenn man da auch die roten Rüben nicht mehr essen, weil der ganze Roggen sein wegen der Hohen Tatra. Das war Anfang der 80er Jahre, hat einen ungeheuren Einbruch in biologischen Landbau damals gegeben, weil die Konsumenten haben keine roten Rüben mehr gegessen. Aufgrund dieser Aussage völliger Unsinn. In die Wurzel gehört Nitrat. Das ist ein Salz. Die Wurzel ist Salz artig, das Korn da oben. Was da drauf ist, da muss dieses Salz art hier total verwandelt werden. Stroh strukturierten werden in wirklich reifes Eiweiß reife Kohlenhydrate, reife Fette der aus Heilungsprozess, das heißt eine Begleitung des Absterbens der Pflanze, diese aus Reifung Demos bis zum letzten geführt werden. Und da darf da oben in dem Getreide Korn nichts mehr von molekularen Eiweißen sein, Aminosäuren in Aminosäuren oder Nitrat ein oder abmelden oder irgend so was, sondern durch und durch gestaltetes Eiweiß. Und das ernährt. Das braucht der Mensch. Also das ist jetzt dieser Übergangszone, der Übergangs geschehen vom Früher zum zum Sommer hin. Und dieses, diesen Jahreslauf macht übrigens das Getreide ganz ideal durch. Also ist fast ein Repräsentant für die gesamte Frucht bildenden Pflanzen steht eigentlich das Getreide da, übrigens die erste Kulturpflanze, die der Mensch überhaupt gezüchtet hat. Die ältesten Kulturpflanzen ist die Wintergerste und der Winterweizen im achten vorchristlichen Jahrtausend. Da gab es noch keine Gemüsen. Ganz normal ist das nicht. Das kam erst in der folgenden Zeit. Und die ersten waren die Getreide. Und weil die Getreide sozusagen am deutlichsten den Jahreslauf in das Sonnenjahr abbilden, in allen Prozessen des Wachstums, in allen Prozessen der inneren Physiologie bis hin zum Nährwert. So, und jetzt kommen wir den Sommer. Im Sommer. Im Juli reift das Getreide von der Teig reife über die Reife zu Tod Reife und früher hat man das Getreide gemäht in der gelb reife. Da konnte man, da konnte man das noch nicht brechen über den Daumennagel. Das war das Zeichen, sondern es hat sich noch ein bisschen drüber gebogen, zwar noch plastisch, ein bisschen aber schon gelb. Und man hat was gemalt, noch früher, erst mit der Sense und dann später dann mit dem Leben da und hat es wie hocken aufgestellt. Die ältere Generation kennt das ja noch, die Felder, die Felder draußen, überall diese Garben gestellt waren in solchen hocken und da hat man das dann eine Woche oder 14 Tage, je nachdem wie das Wetter war, nach trocknen lassen und dann hat man die Garben eingefahren und eingepflanzt. In den großen Fälschungen, die es ja heute gar nicht gibt. Und dann hat man sie im Winter dann gedroschen, das war sogar weg, noch in den 50er Jahren, 60er Jahren. Und heute muss man das Getreide in der Total für dreschen, das heißt für das Zeichnen. Wenn man das über den Daumen brechen kann, wenn das Korn über den Baum bricht, dann ist es eigentlich unterhalb ungefähr 16 % Feuchtigkeit und dann kann man austauschen und dann kann man das, dann kann man es einfahren, vielleicht noch ein bisschen nachtragen, wenn es notwendig ist. Ansonsten ist die Ernte gelaufen und man merkt eigentlich gar nicht mehr auf den Höfen heute, dass ich überhaupt Ernte ist. Früher waren alle Laufen, alle Menschen ganzer Hof, da blieb niemand zu Hause, nur noch die Katzen und die Mäuse. Alles war auf dem Feld draußen. Und das war die schönste Arbeit im ganzen Jahr, möchte man sagen, diese Ernte Arbeit und heute läuft das einfach irgendwie ab zu leben, weil dann ohne Unternehmer kommt es runter auf den Wagen und schon ist man verschwunden. Diese Ernte nun was? Welcher Boden Prozess oder welche Fruchtbarkeit Stufe müssen wir jetzt ins Auge fassen? In der Sommerzeit im Winter bearbeite ich die Erde selber, im Frühjahr muss ich nachhelfen mit einer Haut Bearbeitung und muss den Humus Aufbau Prozess fördern. Und jetzt ernte ich das Getreide und zurück bleibt die Stoppel und da hat sich auch ein bisschen Unkraut entwickelt. Das soll ja auch so sein auf dem Acker. Man soll nicht Unkraut freie Äcker haben, das verträgt die Natur nicht, muss immer ein bisschen Unkraut da sein, das gehört einfach. Nur das richtige Maß muss man eben finden. Und dann ist, dann liegt da Spreu offen auf dem Feld vom Dreschen und irgendwelche sonstigen Rückstände. Und so weiter. Und um welche Maßnahme geht es jetzt? Um die Bodenfruchtbarkeit immer wieder einen neuen Impuls zu geben. Ja. Also sehen. Schauen wir uns einmal an Was sind das? Stehen die Stoppeln hier draußen auf dem Acker? Da drunter ist die Wurzel im Wasser, hier unten und hier liegt noch alles mögliche organische Reste obenauf. Und jetzt kommt es darauf an, dass wir stärker aktiv werden als Landwirte. Früher haben wir nur da oben oben gekratzt, auf dem Boden, und jetzt müssen wir eingreifen in den Boden, und zwar bis zu ungefähr einer Tiefe und acht Zentimeter. Müssen wir jetzt. Den sogenannten. Stoppel sturz. Den. Ich weiß nicht wie Hand heben, wenn es dann wieder so an der Stoppel stoßen. Und das heißt, dass man jetzt die die Stoppeln wendet oder eingruppiert. Oder es gibt da verschiedene Möglichkeiten, sodass jetzt hier sozusagen eine Mulch Schicht entsteht, wo die organische Substanz sich mit dem Erdreich vermengt. Darauf kommt es vielleicht an, warum ist das so wichtig? Nicht so tief? Um Gottes Willen nicht! Denn das ist eigentlich diese Schicht, so ungefähr bis acht Zentimeter. Das ist bei den einzelnen Böden verschieden. Aber das ist die Geschichte vom Frühjahr März, als diese durch die Verbauung sich im Verlaufe des Jahres entwickelt hat. Zu einer wunderbaren Boden gar ungeheuer stabil. Große Hohlräume, die den starken Niederschlägen, wenn es dann mal gewittert und also wirklich mal so 30 Millimeter auf einmal runter haut, dass sie nicht oberflächlich ablaufen, sondern dass sie einfach vom Boden aufgesogen werden. Dazu braucht man eine solche homogene, das heißt also sehr, sehr Poren reiche Oberschicht, die im Wesentlichen durch Leben, Verbauung und dann in der Folge durch tierische Organismen, Regenwürmer vor allen Dingen gebildet werden. So, und jetzt haben wir uns eine solche Verarbeitungsmaßnahme vorgenommen. Es gibt doch viele verschiedene Instrumente. Kann ich auch nicht im Einzelnen aufzählen. Also es ist ganz wurscht, was man hat, man soll nur damit richtig umgehen. Also man glaubt immer als Landwirt, das ist ein Glaube, der mir so in den 50 seit den 50er Jahren entgegengetreten ist. Es gebe ein Gerät, was alles macht, ohne dass man denken muss. Was macht die Fräse, wie die Fräse aufkam? Da hat man nur endlich das Gerät, was wirklich dieser Durchmischung und dem Mulch Effekt erzeugt. Und alles. Ein paar Jahre später stand die Scheisse schon wieder in der Ecke. Und es sind die Brennnesseln und wieder drüber drüber gewachsen. Also daran kann man erkennen, alles was der Landwirt macht ist keine Wissenschaft, sondern ist eine Kunst, die er muss die Wissenschaft haben, gell, bis er muss. Es muss etwas wissen. Aber indem er, sobald er etwas tut, muss es Kunst werden. Und dann gibt es keine Definition mehr. Man kann nicht mehr so homo oder nur so, keine Ideologie, gar nix beobachten und denken, dann klappt das mit jedem Instrument irgendwie. Also diese Stoffe Bearbeitung, die steht jetzt im Sommer an und warum ist die so wichtig? Ich durchmischte organische Substanz mit mineralische Substanz während des Sommers. Und jetzt kommt es darauf an, einen Prozess in die Wege zu leiten, der nicht mehr ein lebendiger ist wie im Frühjahr durch die Pflanzen, durch die Wurzel, Ausscheidungen. Alles das. Sondern ich muss die Boden Tier Welt in ihrer Tätigkeit anregen, die Boden Tierwelt. Denn die Tiere sind etwas anderes als die Pflanzen. Die Pflanzen sind bloß lebendig. Die Tiere sind beseelt. Und dadurch ist ein Tier Tier, weil es beseelt ist und das Seelische, was die Tiere bewegen lässt, frei bewegen lässt über die Erde, was sie Laute abgeben, was, das sie durch die Sinne in die Welt kommen? Die Tiere, auch die spinnen und haben selbstverständlich Sinnesorgane. Auch die Regenwürmer haben Sinnesorgane, keine Augen, aber Tast, Organe, also alles das sind Instrumente, leibliche Instrumente, das ein seelisches sich in der Welt betätigen kann. Und ich sage immer, man kann ein Tier erst dann wirklich verstehen. Anhänglich. Sagen. Verstehen. Wenn man darauf hin schaut. Was macht es? Was tut es? Was ist eigentlich seine Lebensäußerungen oder Seelen äußerung in der Tätigkeit? Wenn ich die Tätigkeit einer Spinne anschaue oder eines Marienkäfer oder einer Schlupfwespen oder was es auch für eine unscheinbares Wesen sein Mag, dann merke ich Was sie tun, ist so unendlich Weisheit. Hol es die blanke Offenbarung der Weisheit in der Welt. Alles was die Tiere machen sehr eingeschränkt jeweils die Spinne, wenn die ihre Netze spinnen, über die über die Äcker oder in dem Gebüsch. Dieses Wunder, das Spinnennetz ist, was es auch sein möge. Es ist so durch und durch Weisheit, dass keine menschliche Technik das überhaupt nur annähernd wiederholen kann. Es ist eine, die die Tierwelt in ihrem Tun offenbart, ihr eigenes Seelisches in dem, was sie tut. Deswegen muss man auf die Tätigkeit achten, wo die Kuh immer in allen ihren Tätigkeiten im Stall, auf der Weide, wo auch immer, in allen ihren Lebensäußerungen muss man beobachten, muss man mitempfinden. Und da merkt man plötzlich, was für ein himmlisches Wesen ist zu haben. Sie erhebt da empfunden, die oben zwischen die Hörner der Göttin Hathor wurde dargestellt wie eine Kuh. Haben die Hörner die Sonnenscheibe rein gemacht, so haben sie die Göttin Hathor abgebildet als Kuh. Bei den Hindus ist sie heute noch heilig, und sie war das heilige Opfertier durch alle Zeiten. Was ist das? Was macht das Tier? Was? Was lebt da drin seelisch? Und was bringt es nach außen zur Offenbarung? Also also die Seelen Äußerungen in der Tätigkeit. Ja, das ist eigentlich nichts anderes als ein ein Beobachtungsfeld um an das Wesen dieses Tieres heran zu kommen. Und gerade im Sommer haben wir es nun zu tun, eigentlich mit der Tätigkeit der hohen Tierwelt. Die müssen wir aktivieren. Und das geschieht dadurch, dass wir jetzt in den Tisch bereiten, durch diese Mischung der organischen Rückstände und unter den vielen, vielen, vielen Tieren, Tierarten, die da tätig sind, unscheinbar und dann deutlicher in Erscheinung treten. Da steht nun das Regenwurm im Vordergrund, und zwar der Ton der klassische Form. Es gibt ja verschiedene Regenwurm Arten. Und der Ton ist derjenige, der sein sein Leben darin besteht, dass er senkrechte Röhren macht. So kerzengerade in die Tiefe, bis zu 7 Meter tief in den Böden hat man solche Regenwürmer Regenwurm Würmer gefunden. Und in diesen Röhren bewegen die sich rauf und runter. Das ist ein Boom. Und der Wurm, sobald er aus den Röhren rauskommen. Dann schlängelt er sich so auf dem Boden. Kaum ist er in Röhren drin, dann ist es ein Leib, der sich Senkrechte. Das ist der Regenwurm. Ich sah durch als Zeichen, als die Sonnenflecken stammen. Solch eine hat eine Besonderheit, weil er sich durch die Risse durch, dann durch das Erdreich innen ein Rückgrat schafft, in das er sich senkrecht hinein stellt. Und es ist immer dieser Übergang von der Horizontalen in die Senkt. Die Senkrechte bedeutet sehr viel. Im Tierreich kann ich es nicht näher ausführen, aber das nur mal vergleichen. Das Schaf mit der Kuh oder die Kuh mit dem Pferd, alles was den Kopf hebt übers Rückgrat. Da merken Sie, dass da eine viel nach außen gerichtete Intelligenz entsteht. Und sobald der Kopf ohne das Rückgrat, da merkt man, dass der Stoffwechsel Prozess viel stärker den Kopf ergreift. Und so weiter. Also wir brauchen jetzt diese Tier, diese Boden Tiere und müssen deren Tätigkeit fördern. Und jetzt ist es heiß im Sommer Juli draußen und die Regenwürmer mögen das überhaupt nicht. Sie mögen nämlich nur dreierlei Die wollen Sauerstoff atmen, die wollen Feuchtigkeit. Und die wollen Dunkelheit. Dunkelheit. Das sind die drei Kriterien für den Regenbogen und dafür repräsentativ für andere Tiere auch. Und diese Bedingungen schaffen wir mit der Schicht. Das Dunkle, das viel Sauerstoff und die Feuchtigkeit kommt, steigt hier herauf und schlägt sich auf der Unterseite dieser Schicht nieder. Nun diese Regenwürmer. Wenn es heiß ist hier unten. Und wenn dann aber da oben so eine Schicht entsteht und so, dann wandern die hoch hier hinauf und wandern jetzt horizontal hier rein und fangen an, diese organischen Rückstände aufzuarbeiten. Also sie fressen, fressen, keine frische Substanz, keine lebendige Substanz. Ich habe mir auch mal angeguckt, da beobachtet ein Regenwurm, wie er ein grünes Pflanzen platt abgeknallt, gekniffen hat, gesagt Das ist ja pervers, was du da machst. Und dann habe ich es weiter beobachtet, habe ich gesehen, so hat er gar nicht gefressen, sondern hat es eingespeichert mit seinem Schleim. Die ganze Oberfläche hast eingerollt und seine Röhre reingezogen. Und in seiner Röhre haben dann die Mikroben aus dem auf dem Schleim haben dann angefangen, dass die Pflanzen Substanz aufzuschließen. Und dann war es allerdings ein reines Menü geworden. Also der Regenwurm frisst andere Organe, also abgestorbene pflanzliche Substanz. Der wandert also hier rein und arbeitet jetzt dieses Erdreich durch. Und was macht er dabei? Ständig, was unser Regenwurm vor so ein langes Gebilde segmentiert hat. Hier vorne so eine kleine Mundöffnung und ich habe hier so einen na? Hat er so einen kleinen Magen. Eigentlich nur ein erweiterter Darm, zielsicher und durch durch die ganzen Segmente bis hinten hin. Und er hat selbstverständlich einen Blutkreislauf. Das ist also ein Warmblüter gewesen und er hat jetzt hier über und über dem Magen hat er eine kleine Drüse, und diese Drüse sondert, indem er da frisst. Also organische Rückstände, die sind immer ein bisschen sauer, alles ist sauer, was die Pflanzen hinterlassen. Und durch diese Drüse scheint er jetzt feine Calcit zu Tröpfchen Kalk, Tröpfchen ab in den Magen und neutralisiert die organische Substanz. Es ist unglaublich. Er schafft damit das Milieu für die Mikroben, die hier jetzt en masse, hier den ganzen Darm erfüllen, bis hinten hin. Da lebt der Regenwurm mit, wiederum mit den Mikroben, speziellen Mikroben in Symbiose. Das heißt, der Regenwurm der Seelen Leib, der seelische Organismus dieses Tieres ist darauf gerichtet, jetzt im Verdauungsprozess den fruchtbaren Boden schlechthin zu erzeugen, den es überhaupt gibt durch Neutralisation dessen, was er an saurer Nahrung aufgenommen hat. Es wandert hier durch mikrobiellen Abbau. Aber die Mikroben können nicht tun, was sie wollen, was sie gerne täten, sondern weil der Seele viel von ihrem Leibe ungeheure Kräfte, die seelisch wirksam werden, die ordnen diesen Prozess, dass er nicht aus dem Ruder läuft, und dann tun sie dann irgendwo ein Häufchen da absetzen und dann haben sie, dann setzt sich dieser Prozess, der Verdrängungsprozess noch im Haufen fort, und da bauen die noch weiter ab, und dann entsteht der fruchtbarste Boden, den es überhaupt gibt, den können wir gar nicht selber erzeugen. Das macht eigentlich die boden tierwelt durch die kraft ihres spezifisch seelischen hochspezialisiert, je nach boden, auch noch tierart. So und das diesen prozess müssen wir einleiten im Sommer, dass er stattfindet, dass jetzt die Reste, dass das ernte jahres verkommt verkonsumiert werden hier von den Boden Tieren. So, und das geht vom Sommer bis in den Herbst so, dass da quasi die Erde sich erneuert im Jahreslauf. Was im Frühjahr abgebaut worden ist, muss jetzt hier wieder aufgebaut werden. Wir haben hier ein Humus Aufbau während des Sommers. Und diese und diese Prozesse müssen wir eben einleiten, stärker durch diese Mulchen der Bodenbearbeitung und hoffen, dass dann wirklich die Boden Tierwelt aktiviert wird. Und ohne den Regenwurm, insbesondere den Wurm kann man eigentlich keine optimale optimale Humus Qualität optimal dasjenige erzeugen, was die Alchemisten eben die eigentliche Muttererde bezeichnet haben. So, und jetzt muss ich schleunigst kaufen und ich kann dir auch schon auf der anderen Seite auch nicht so viel wie beschrieben werden. Und jetzt erst kommen wir in Richtung Herbst. Und das ist ja auch eine ganz eigenartige Jahreszeit, die eine völlig eigene Signatur hat. Und die findet jeder, der ein bisschen darauf aufmerksam ist, der Augustin auch durch die Lande, der Spätsommer Salz und dann geht es über den September. Da merken wir ja, dass da die Stimmung in der Natur, durch die immer tiefer wird, langsam, tiefer sich, wenn in der Sonne von ihrem Höchststand die Tage schon, na ja, sie bleiben auch dann halt noch lange viel länger. Aber dann schon wird es also kürzer. Der Tage und Nächte werden ein bisschen länger und man merkt die Stimmung in der Natur, obwohl sie selben Sonnenstand gibt, im Frühjahr nur aufsteigen, so ist derselbe Zustand erreicht, absteigend von der Sonne und. Vollkommen andere Stimmung. Und das sieht man daran, dass dann plötzlich so die ersten Nebel streifen, sich über die Lage legen. Im Nebel Ruhe noch die Welt, noch träumen Wald und wie so Dichter Mörike und und dann der blaue Himmel unverstellter drüber. Das ist so die Stimmung Anfang September. Und da merkt man auch in der Natur reift noch alles, alles. Die Früchte, die alles, was nur ein Gemüsegarten sind, was alles reift, fühlen sich die Äpfel an den Bäumen werden dicker und nehmen Farbe an? Also das ist auch eine noch Vorbildwirkung, die da vom Sommer in den Herbst hineinreicht, bei den anderen doppelt und bei den Pflanzen. Denn solch ein Wettrennen, das zieht sich noch länger bis in den Herbst rein und dann geht es durch den September durch. Dieses Jahr haben wir es nicht so deutlich erlebt um die Michaeli Zeit. Da kommen diese goldenen Septembertag, die in die goldenen Oktobertag einmünden. Und dann sehen wir dieses wunderbare Phänomen, das Sie bestimmt auch schon erlebt haben den Altweibersommer. Ich bin letztes Jahr laufe ich da den Feldrand entlang und sage Ich traue, kann ich meinen Augen trauen? Der Acker war frisch bearbeitet und ein Symbol für Glanz liegt über dem ganzen Feld und guckt so nach der Sonne und die Sonne spielt es mir zu. Ich gucke dann immer von verschiedenen Seiten. Dann gehe ich hin und guck genau. Alle Spinnennetze, der ganze Acker wie über überspannen von einer bestimmten Spinnennetze, die das machen, glänzt silbrig glänzend. Das ist ein Phänomen des Herbstes, und der Herbst setzt sich fort darin, dass das die gesamte Insektenwelt erst noch mal so was macht. Legt man die Eier ab unter die Boden Krume oder in die Rinde der Bäume oder sonst irgendwo an einen versteckten Ort legt sich die Eier ab. Die Vögel ziehen nach Süden, die Schwalben sind verschwunden, man guckt nach draußen und plötzlich sind sie weg. Das heißt, die ganze Natur fängt an in einen Ruhezustand. Ich weiß nicht, wie die wurden geboren wurden. Mikroben bilden jetzt Dauer formen auf. Also nicht. Man sieht äußerlich kaum noch, will keine Insekten wirken. Ein Schmetterling kann nichts. Alles geht in eine Art Ruhezustand oder besser gesagt in einen Todes zustand über. Die Natur stirbt, die Blätter fallen von dem Baum, alle sind sie verfärbt. Nochmal die letzte Blüte im Blatt und das alles liegt plötzlich am Boden. Der Schwere folgend, nicht mehr der leichte, wo es da oben sich gebildet hat in der Luft, sondern jetzt fällt alles schwer physisch. Die herbstes. Zeit ist der Übergang in den Winter tot. Die Natur stirbt, die mikrobiellen Prozesse im Boden kommen zu Ende. Und jetzt muss man natürlich aufpassen, dass man da nicht mit stirbt als Mensch, sondern dass man der Nachwelt wirklich dann genau beobachtet, was sich da eigentlich abspielt, dass wir jetzt sozusagen den Herbst Prozess begleiten. Einerseits ist es noch mal die Ernte und andererseits ist es schon mal wieder die Herbst Bestellungen für die Winter Getreide. Aber dann kann es eine sehr späte Ernte sein oder überhaupt. Wir haben die Absicht, im nächsten Jahr Sommer eine Sommer, um oft auszusehen Hafer oder eine Sommerreifen oder eine Sommergäste. Oder wir wollen da Früchte anbauen und wir haben jetzt mal gerade eine Kündigung noch vorher ausgebracht und die müssen wir jetzt rechtzeitig umbrechen in den Winter. Wir wollen sie vielleicht nicht stehen lassen. Und dann kommt es jetzt auf einen Prozess an, den man wieder sehr genau reflektieren muss warum, wo? Worum geht es jetzt eigentlich im ausgehenden Jahr, wenn dieser äußere Todes Prozess einsetzt und da ist man heute sehr früh, auch glaubt sehr sicher geworden zu sein. Die ökonomie, die die öko betriebe, die meinen, also der fluges vom Teufel, den dürfen wir schon gar nicht mehr einsetzen. Und da gibt es also alle möglichen Ansichten, die da tun, weil man, wenn man nicht konventionell denkt. Konventionelle Landwirtschaft, dann möchte man wenigstens ökologisch denken. Biologisch und biologisch heißt, dass man sein Augenmerk auf die Mikroben Welt und was da lebt und kreucht und fleucht, darauf lenkt und dem versucht, Rechnung zu tragen. Es kommt aber eine Zeit im Herbst, wo man wirklich mal davon absehen kann. Das muss man heute ganz bewusst tun, denn man möchte ja der Natur immer irgendwie gemäß handeln, ihrem Leben gemäß. Aber es gibt eben einen Zeitpunkt im Jahreslauf, wo die Natur stirbt, wo sie tot wird, wo die Mikroben in die Dauer form übergehen. Alles andere in Eisstadion. Und da gibt es einen Moment, wo wir eigentlich die Aufgabe haben und jeder muss ich mir diesen Prozess ganz neu auseinandersetzen, wo wir die wo den Boden kartieren müssen, wo wir alles zerstören, was so wunderbar im Jahreslauf sich aufgebaut hat. Einzigartig. Die Schichtungen im Boden, alles organisch sind genauestens austariert. Und jetzt kommen wir, da hören wir ein Instrument und dann schmeißen wir das Ganze völlig koordinieren. Und dieses Instrument nennen wir den Pflug. Und man hat heute ein sehr starke Tendenz, berechtigterweise solchen Unsinn, der sonst gemacht wird, dass man sagt ohne Pflügen, pflügen ist so eine Sache. Und wenn man aber da mal ein Gesichtspunkt einnimmt im Herbst, im Spätherbst, ist die Natur zu Ende. Da ist, was zu Ende gekommen, ist, ganz physisch geworden. Und dann tritt ein in den Winter. Und da sollen die Prozesse stattfinden, die jetzt im Winter stattfinden sollen Kristallisation. Da muss ich sozusagen erst mal das ganze Jahr besiedeln, indem ich es korrigiere. Und wenn dann es in den Winter geht, dann kann sich aus diesem Chaos sozusagen eine neue Ordnung im nächsten Jahr aufbauen. Ich kann das nicht einfach nur so von Jahr zu Jahr immer so weiterwurschteln, sondern da ist, da ist wirklich ein Unterbruch im Winter und den muss ich einleiten, nicht jedes Jahr im Rahmen der Fruchtfolge oder wie es meine Intuition mir ergibt, zu einer Zeit der Jahre, dass ich einmal doch intensiv versuche, mal diese Kolonisierung des Bodens einzuleiten, einzuleiten, dass ich durch die Kräfte des Winters wieder ein neuer Boden aufbauen kann. Und der klassische Pflug? Was macht er denn alles eigentlich anders? Wenn hier der Boden ist, das Erdreich, dann pflügt er ja in dieser Weise den Boden in eine solche Furche. Er legt den Hunger um und das große Problem heutzutage ist, dass unsere Flügel nichts mehr taugen. Die Flügel, Füße breit. Und natürlich auch viel zu tief. Aber das Verhältnis von Tiefe und Breite stimmt auch nicht mehr. Ich versetze den Acker dann schon mit einem Fluch voran um 40 50 Zentimeter von rechts nach links. Im Ganzen. Was das für eine Energie ist, die ich da brauche. Sondern es kommt darauf an, dass man möglichst schmal fühlt. Es hat es viel Pferdefleisch gegeben, ideal gemacht, schmal fühlt und nicht zu tief. 16 17 Zentimeter, 15 bis 18 Zentimeter optimale Tiefe, würde ich sagen. Und dann kann jetzt sozusagen der Frost Angriff während des Winters hier eingreifen. Und dann? Es geht nicht mehr um biologische Prozesse, sondern es geht darum, dass man die Erde kultiviert und das heißt fruchtbare Böden. Der Meister Frost muss hier eingreifen und muss einfach mal den Boden vorerst rot machen. Er muss, da wird in der Realität durchgearbeitet werden, dass das nicht die Organe des Bodens. Das muss man nur mal versuchen zu denken. Ich weiß, dass ich in ein Fettnäpfchen tritt. In vieler Hinsicht ja. Aber es wird heute. Es werden so maßlose Fehler in der Bodenbearbeitung gemacht und man muss nur mal bedenken, der ganzen Prozess durch das Jahr hindurch und werden das erste geht es um die Aktivierung der organischen Prozesse im Frühjahr, Herbst, Sommer, Abbau, Aufbau und dann kommt es zu Ende. Und jetzt kann ich auch mal nicht mehr den Humus bearbeiten oder die organischen Prozesse, sondern die mineralischen Prozesse, nämlich die toten Prozesse. Also es geht. Und beim Pflügen geht es nicht um das Ich Rücksicht nehmen auf den Humus, sondern ich nehme Rücksicht auf den Ton. Es ist ein Ton pflügen. So haben wir das auch früher genannt. Wir pflügen den Ton, um ihn zu exponieren, den kosmischen Kräften des Umkreises, den Kristall bildenden Kräften an also Sie sehen ja, wir müssen zu Ende kommen. Sie sehen Bodenfruchtbarkeit. Wenn ich das ernst nehme, diesen Begriff, dann muss ich erst mal beobachten lernen, und dann muss ich meine Beobachtungen selber selbstständig denkerische arbeiten. Ich kann nicht irgendeiner Richtlinie folgen, die von außen vorgegeben ist. Ich kann nicht Ideologien folgen. Ich kann nicht irgendwelchen wissenschaftlichen Ergebnissen folgen, die einmal an einem Punkt irgendwo mal gemacht worden sind. Statistisch verrechnet, das ist irreführend ist alle irreführen, sondern es ist die Aufgabe des Menschen, sich hinein zu stellen in den ganzen Jahreslauf, den von Anfang bis Ende arbeitend. Wohlgemerkt nicht denken, sondern tätig sein, durchlebt und durchleben, sich Gedanken machen, was jetzt eigentlich das Adäquate ist. Welche Maßnahmen will ich steuern, in diesen unendlich subtilen Prozess eingreifen? Und dann kommt der Herbst und dann kann ich mal wirklich massiv tiefer greifen. Also in diesem Sinne, wie ich es gesagt habe. Und dann kann sich aus dieser Kolonisierung ein neuer Boden Aufbau im nächsten Jahr aufbauen. Kein Jahr ist gleich dem anderen. Jedes Jahr ist neu und jedes Jahr muss ich sozusagen die Initialzündung geben, dass es auch neu werden kann. Und nicht ein immer gleichmäßig fortlaufender, ablaufender Prozess. Sondern dass wir die Aufgabe haben, als Landwirt sozusagen den Boden im Hinblick auf die Bodenfruchtbarkeit zu erziehen. Wie man ein Kind erzieht, das in die Schule geht und lesen und schreiben lernt. So müssen wir einen Keim haften Zustand, der im Boden entsteht, in der Hand um müssen wir schrittweise durch das Jahr hindurch erzieherisch so begleiten, dass dadurch dann das Phänomen der Bodenfruchtbarkeit sich realisiert. Bodenfruchtbarkeit kann ich nie im Jahr herstellen, vielleicht auch nur schwarze Erde bis zum nächsten Jahr in der Ukraine oder so, wo die Natur einfach so begabt ist, dass sie ohne großes Zutun einfach tolle Erträge bringt. Sondern wir müssen die Natur Begabungen. Das ist ein Begriff, den muss man sich mal versuchen in die Ohren zu schreiben, dass der Boden selber begabt ist. Jeder Standort ist in bestimmtem Sinne begabt. Und meine Aufgabe als Landwirt ist es, diese Begabungen zu fördern, so zu erziehen, dass der Boden sozusagen lesen und schreiben lernt. Also das heißt, er liest am Kosmos ab, was eigentlich ihm zuträglich ist, und er schreibt sich das dann selber ein in dem, was man dann die Bodenfruchtbarkeit nennen kann. Also in diesem Sinne müssen wir versuchen, als Landwirte immer mehr zu lernen. Wir sind in einem Lernprozess, wir sind nie zu Ende. Wir glauben, wenn er gute Ernte eingebracht hat, wird sie der Klasse erreicht. Die haben wir nicht erreicht, sondern es geht auch gar nicht nur darum, um gesunde Nahrungsmittel zu erzeugen. Es ist auch ein Irrtum, das ist ein Nebeneffekt unserer Arbeit, sondern ein ebenso großer Effekt muss sein, die Boden entwicklung über die Jahre hinweg erzieherisch so auf die Bühne und auf die Erde zu wirken, dass Generationen in alle Zukunft weiterhin an dieser Bodenfruchtbarkeit anknüpfen können. Es geht darum, dass man. Es geht darum, dass so wie wir als Menschen dadurch Menschen sind, dass wir ein Bewusstsein haben, dass wir uns entwickeln können. Dass wir nicht derselbe sein müssen, der wir gestern waren, sondern dass wir heute durch eigene innere Willens, Aktivität, durch eigenes Denken und Fühlen uns entwickeln können. Immer weiter. Der Mensch ist ein sich entwickelndes Wesen. Er trägt den Entwicklungs gedanken als die größte voraus. Ich möchte sagen. Die größten chancen. In sich. Er will ja immer. Weiter. Und das kann die natur nicht. Die natur hat den entwicklungs gedanke nicht in sich mehr, sondern eher die. Sie hat auch, dass der mensch durch sein tun oder seine tätigkeit den entwicklungs gedanken in der natur veranlagt hineinträgt, sich selber durch seine arbeit erweitert, sein ganzes menschsein erweitert, will in das äußere Natur und dadurch die Natur erzieht, darauf wartet Mensch, Boden, Tier und Pflanze, die ganze Schöpfung. Insofern haben wir wirklich eine ungeheure Vision. Das hat ja Novalis in die Worte mal ausgedrückt Der Mensch, die Menschheit ist auf einer Mission. Zur Bildung der Erde sind wir berufen zur Bildung, so wir uns bilden wollen als Mensch, so müssen wir die Erde bilden. Und das ist die eigentliche, zentrale Aufgabe des biologischen Anbau. Darauf müssen wir hin streben. Und wir wissen ganz genau Das ist keine Methode, die man einfach anwendet, sondern es ist eine Methode. Bestenfalls, dass wir uns selber in unser Denken, Fühlen und Wollen so erziehen und so schulen, dass wir in der Lage sind, der Natur etwas zu geben, was sie selber nicht hat. Was wir hier erst durch unser Menschsein einpflanzen können, das ist nun ein Streben des biologischen Landbau, dem wir noch lange nicht nachkommen können, weil wir noch nicht fähig genug sind. Aber das ist eine Perspektive in die Zukunft. Und das wunderschöne Landbaus ist, dass man, wenn man sich ein Bewusstsein dieser Tatsache verschafft, dann fragt man sich, warum nicht jeder Mensch Landwirt wird. Vielen Dank.&lt;br /&gt;
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== Themenbezogene Leseanregungen ==&lt;br /&gt;
Novalis&#039; Werk &amp;quot;Die Lehrlinge zu Sais&amp;quot; (1802). Novalis, eigentlich Georg Philipp Friedrich Freiherr von Hardenberg, war ein deutscher Dichter, Schriftsteller und Philosoph der Frühromantik. In diesem Zitat betont Novalis die Verantwortung des Menschen für die Erde und für sich selbst. Die &amp;quot;Mission&amp;quot; der Menschheit ist es, sich selbst zu bilden und im gleichen Zuge die Erde zu formen. Das bedeutet, dass der Mensch nicht nur für seine eigene Entwicklung verantwortlich ist, sondern auch für die Gestaltung der Umwelt. Dies impliziert eine untrennbare Verbindung zwischen Mensch und Natur, die für die Frühromantik typisch ist. Novalis fordert hier, dass die Menschheit sich ihrer Rolle als Gestalter bewusst sein und entsprechend handeln sollte. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Manfred Klett|zurück zu Manfred Klett ◁]] &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Betriebsgemeinschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Betriebsorganismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:biologisch-dynamische Landwirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:biologisch-dynamische Präparate]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:biodynamische Landwirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dottenfelderhof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Düngung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Film]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 327]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jahreslauf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landbauschule Dottenfelderhof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landwirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landwirtschaftlicher Kurs]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neue Keime]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rudolf Steiner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 25%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Video]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortrag]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Chrifri</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://biodyn.wiki/index.php?title=Bodenfruchtbarkeit_und_Ern%C3%A4hrungsdynamik_-_Vortrag_von_Manfred_Klett_am_12._November_2017&amp;diff=4081</id>
		<title>Bodenfruchtbarkeit und Ernährungsdynamik - Vortrag von Manfred Klett am 12. November 2017</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://biodyn.wiki/index.php?title=Bodenfruchtbarkeit_und_Ern%C3%A4hrungsdynamik_-_Vortrag_von_Manfred_Klett_am_12._November_2017&amp;diff=4081"/>
		<updated>2024-02-28T20:03:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Chrifri: /* Begrüßung und Einführung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Manfred Klett|zurück zu Manfred Klett ◁]] &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
====Filmdoku====&lt;br /&gt;
[[Datei:Dr. Manfred Klett biodynamische Landwirtschaft Vortrag Bodenfruchtbarkeit 12. November 2017.jpg|450px|center|link=https://www.youtube.com/watch?v=v6WLKhCfABA]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- Manfred Klett -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Dieser Vortrag befindet sich in der Bearbeitung und er ist noch nicht &amp;quot;reif&amp;quot;. Gerne kannst du hier [[MitTun bei biodyn.wiki|mitTun]]: Korrektur, Überschriften und Absätze. Stand 28. Februar 2024&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begrüßung und Einführung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einführung Uwe Neukamm ===&lt;br /&gt;
Ich freue mich sehr, dass ich euch heute alle hier so begrüßen darf. Seid gegrüßt! Es ist schön. Wir sind heute viele. Auch neue Gesichter, Junge. Freut mich sehr!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Thema heut, ich soll in das Thema einführen, das Thema ist etwas sperrig, das muss man ablesen: Bodenfruchtbarkeit und Ernährungsdynamik. Das ist genau das Spannungsfeld, in dem ich jetzt als Landwirt eingebunden bin. Auf der einen Seite muss ich dafür Sorge tragen, dass der Boden fruchtbarer wird und auf der anderen Seite will ich dafür Sorge tragen, dass die Produkte, die ich produziere, zum Wohle aller sind und zu einer gesunden Ernährung beitragen. Deswegen ist es genau das Spannungsfeld, das ich so empfinde und ich stehe da als Bauer genau dazwischen. Und früher war das ganz einfach. Da hatte ich die Formel oder auch andere, wenn man einen gesunden Boden hat, dann erzeugt man gesunde Nahrungsmittel. Und wenn man genauer hinguckt und wir befinden uns in einer Zeit, wo man immer ein bisschen genauer hinguckt und sagt auch wir wollen eine Bewusstseinsseele entwickeln. Wenn man da genauer hinguckt und das verstehen will, dann merkt man, dass sowohl Gesundheit und Ernährung als auch Bodenfruchtbarkeit nichts Festes ist, sondern dass das dynamische Systeme, vielleicht was Lebendiges ist und daraus stellen sich dann viele Fragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es ist nicht mehr so, dass man sagt: Ich mach das und dann kommt ein guter Boden raus und eine Bodenfruchtbarkeit und die Bodenfruchtbarkeit äußert sich in möglichst viel Gesundheit beim Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da stellen sich für mich zum Beispiel schon die Frage, dass das, was vor 20 Jahren oder vor zehn Jahren für mich gesund war, mich zu ernähren, heute vielleicht gar nicht mehr so ist. Das, was wir vor 20 Jahren, was mich genährt hat, macht mich heute nur fett. Das, was ich vor 20 Jahren auf dem Acker gemacht habe, funktioniert heute nimmer. Und ist denn überhaupt die Bodenfruchtbarkeit, die ich anstrebe, vielleicht eine ganz andere, als ich eigentlich produziere, oder umgekehrt, was ist zum Beispiel eine spezielle biologisch dynamische Bodenfruchtbarkeit? Ist das eine Fruchtbarkeit, die sich auch äußert in Qualität, oder heißt für mich Bodenfruchtbarkeit, dass einfach möglichst viel wachsen soll? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese beiden Dinge werden wir heute zusammenbringen und ich freue mich sehr, dass die Meike Ehrlichmann da ist und uns da einen ganzen interessanten Ansatz vorstellen wird, ich glaube, der wird uns alle weiterbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazwischen, nach dem Mittagessen und vor dem Kaffeetrinken, das wird relativ eng zusammenliegen, wird uns der Wolfgang Krämer seinen interessanten Hof vorstellen. Wenn die uns ihren Hof vorstellen, das wird bestimmt auch ganz spannend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ganz besonders freue ich mich, dass heute zu uns gekommen ist, jemand, den man vielleicht wie keinen anderen mit dem Thema Bodenfruchtbarkeit und biologisch dynamische Bodenfruchtbarkeit zusammenbringt, den, ich denk, die meisten von uns auch durch seine Lieder ein bisserl kennen, als auch als Gründer vom Dottenfelderhof. Und ich freue mich sehr, dass es uns heute gelungen ist, ihn noch einmal einzuladen. Er hat eigentlich gesagt, er macht so was nicht mehr und ich freue mich sehr, dass er es dann doch gemacht hat. Manfred Klett!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vortrag Manfred Klett ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Begrüßung Manfred Klett ===&lt;br /&gt;
Verehrte liebe Gäste, liebe Freunde aus der hiesigen bayerischen Vereinigung für biologische dynamische Wirtschaftsweise und auch diejenigen, die hier in Nürnberg ja auch aktiv sind auf diesem Felde.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich frage zunächst einmal, ob ich frei hier so sprechen kann, ob sie mich hören, ganz hinten. Ich bin nicht so erfreut über ein Mikrofon, und so versuche ich so deutlich und laut zu sprechen, dass jeder von ihnen mich vielleicht doch verstehen kann. Und wenn nicht, dann bitte ich einfach mal die Hand zu heben, denn ab und zu, wenn man dann im Sprechen ist, kann die Stimme mal ein bisschen absinken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bedanke mich vielmals für die Einladung hier zu dieser Tagung in Nürnberg zu diesem Thema. Und diese beiden Themata hängen ja sehr eng zusammen Bodenfruchtbarkeit und Ernährungsdynamik, ist ja evident, das wurde ja auch gerade angesprochen. Und meine Aufgabe wird es nun sein, zur Frage der Bodenfruchtbarkeit etwas beizutragen. Und das ist ein so unerschöpfliches Thema, dass man Schwierigkeiten hat, es überhaupt irgendwie zu umgreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einführung Bodenfruchbarkeit ===&lt;br /&gt;
Und es ist ja auch dieser Begriff heute, Bodenfruchtbarkeit, im allgemeinen Bewusstsein, ich spreche jetzt vom wissenschaftlichen Bewusstsein an den Hochschulen, an den Universitäten oder wo auch immer, so in den akademischen Kreisen, dieser Begriff nicht mehr aktuell. Man hat ihn ad acta gelegt, mehr oder weniger, weil er nicht definierbar ist. Der ist so umfassend, dass man ihn einfach in dem Sinne nicht in eng begrenzten quantitativen Begriffen erfassen kann. Und deshalb hat man ihn ersetzt mehr durch den Begriff der Ertragsleistung der Böden. Was bringen die Böden, was ist deren Hervorbringungskraft? Und die kann man messen! Die kann man messen und zählen und wägen. Man kann es quantitativ erfassen in Erträgen. Aber ist das noch Bodenfruchtbarkeit? Denn ich kann ja diese Erträge auf andere Weise erzielen, indem ich da auf dem Boden ständig von außen was drauf schmeiße, was man dann Dünger nennt und dadurch und sonstige Fremdmittel, die man einsetzt, Betriebsmittel, damit kann man ja auch hohe Erträge erzielen. Man hat den Begriff der Bodenfruchtbarkeit langsam hinter sich gelassen, um einen Begriff zu wählen, dem man eben tatsächlich wiegen und messen und zählen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und damit hat man eigentlich den Boden aus den Augen verloren, in gewissem Sinne. Und gerade in biologisch-dynamischen Zusammenhängen müssen wir ja jetzt versuchen, diesen zentralen Begriff, also die Belebung der Erde selber, das ist ein Prozess, der sozusagen so umfassend ist, wie das menschliche Leben selbst, das Leben der Erde! Wie man den sozusagen so in Worte bringen kann oder jedenfalls mal in Bildern umschreiben kann, dass man einen neuen Zugriff zu diesem zentralen Begriff des lebendigen Bodens finden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun ist es so, dass man heute ja in den Wissenschaften, ich spreche jetzt von den Landwirtschaftswissenschaften, da gibt es ja das Gebiet der Bodenkunde, also die eigentlich die Aufgabe hätte, gerade mit diesen Fragen so umzugehen, dass es auch umsetzbar wäre in der Praxis. Und das ist aber keineswegs der Fall, oder nicht generell der Fall, weil man eben nur durch Quantifizieren, nur durch diese, nur das, was wirklich messbar ist, irgendwie zu Aussagen kommt. Die qualitative, die Wesenseite, die bleibt völlig außer Betracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun hat man in der Bodenkunde doch ein Gebiet, wo man einigermaßen an den Phänomenen sich entlang gehangelt hat durch die Jahrzehnte und das ist das Gebiet der Bodentypologie. Das heißt, dass jeder Standort, wenn man auf einen Betrieb irgendwo hinkommt, dann findet man eben ganz bestimmte Böden, die durch, lange, lange, lange Zeiten hindurch, 10.000 Jahre rechnet man heute, also seit den letzten Eiszeiten, sich allmählich entwickelt haben. Und das kann man phänomenal ganz, ganz gut begleiten, kann man beobachten, kann man anschauen, auf jedem Betrieb gräbt man ein tiefes Loch und dann ist da ein bestimmtes Profil und daraus kann man schon sehr viel ablesen. Das ist eine Langzeitentwicklung. Und die finden wir vor. Das ist Ergebnis von ewigen Zeiten, kann man sagen. Und in diesem Zusammenhang greifen wir jetzt als Landwirte und Gärtner ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da kann man mit solchen Begriffen wie, also ich spreche jetzt mal zu Praktikern: Da gibt es also den Begriff der Rendzina, hier im Jura, sehr verbreitet. Oder es gibt die Parabraunerde oder die Braunerde oder Podzol. Das sind alles wunderschöne Worte, hinter denen aber doch bestimmte Phänomene stehen, die für den Praktiker durchaus aussagekräftig sind. Und aber am Ende kann man dann doch recht herzlich wenig damit anfangen. Es ist immer gut zu wissen, man soll Kenntnis davon haben. Sondern für den praktizierenden Landwirt, den Gärtner, ist es auch notwendig, sozusagen die Bodenfruchtbarkeit oder das, was die Böden fruchtbar macht, mal zu verfolgen im Jahreslauf. Denn in den greift man ja immer ein, in den Jahreslauf, also die vier Jahreszeiten und greift ein durch die Bodenbearbeitung, durch die Fruchtfolge, durch die Düngung. Das sind die &#039;&#039;&#039;drei Säulen des Ackerbaus&#039;&#039;&#039; seit eh und je gewesen. Und greift ein verschieden, ob man jetzt im Winter sich befindet oder im Frühjahr oder im Sommer oder im Herbst. Und steuert dadurch, durch den menschlichen Geist, durch die Einsichten, die man als Mensch hat, die man sich erarbeiten muss. Und man kommt da nie an ein Ende. Nie. Man ist immer auf dem Wege, dass man versucht, das so gut wie möglich zu machen, dass man diese von Natur veranlagten Prozesse im Jahreslauf sachgemäß steuert. So, dass ich dadurch das Ergebnis dann nennen kann, die Bodenfruchtbarkeit, wenn sie sich auch nicht immer nach außen, direkt, immer darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss es geistig erstmal in sich produzieren. Man muss den Begriff geistig in sich überhaupt erst etablieren, um dann sein Beobachtungsvermögen so zu erweitern, dass man die Dinge dann auch in einem höheren Sinne erkennt. Nicht nur an der Ertragsbildung. Nicht nur das da ein schöner Humusgehalt ist oder irgend sowas. Das sind alles äußerliche Dinge. Sondern dass man innerlich als Mensch erkenntnismäßig in sein Denken fühlen und dann schließlich auch in seinem Wollen so in der Sache drin steht, dass man die Sicherheit nicht nur durch die äußere Erscheinung des Bodens, sondern innerlich in sich aufbaut. Eine innere Sicherheit gewinnen für sein Tun. Die Bodenfruchtbarkeit lebt in allererster Linie erst in unserem Erkenntnisleben und dann können wir draußen anschauen, ob es auch wirklich sich spiegelt in der Welt da draußen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun, daran können Sie vielleicht erkennen, dass es ein lebenslanges Ringen und Bemühen ist, wenn man sich dieser diesem Geheimnis der Bodenfruchtbarkeit, man könnte es parallelisieren mit der menschlichen Einsichtsfähigkeit. Auf der Menschenstufe ist es die menschliche Erkenntnis, die sich spiegelt dann in irgendwelchen Produktionen des Geistes, in der Literatur und den Künsten, in der Musik. So ist da unten auf der Erde ist die Bodenfruchtbarkeit ebenso ein Ausdruck eines umfassenden Geschehens, die man eben vergleichen kann mit dem menschlichen, künstlerischen, wissenschaftlichen Erfassen der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun möchte ich also versuchen, einmal einen Gang durch das Jahr zu machen, einen landwirtschaftlich gärtnerischen Gang durch das Jahr und zu sehen, wie da die Bodenfruchtbarkeit ständige Metamorphosen durchläuft. Es geht immer um die Bodenfruchtbarkeit. Und dennoch stellt sie sich jedes Mal ganz anders dar, im Verlaufe eines Jahres. Und bevor ich nun da mal den Gang durch das Jahr mache, wollte ich noch einmal eine grundsätzliche Bemerkung machen zum Boden selbst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Boden als Organ ===&lt;br /&gt;
Der Boden ist ja auch ein Organ, wo man gar nicht so recht weiß, wo fängt das an, wo hört es auf, oder wo ist er überhaupt? Es ist eine hauchdünne Haut über die Erde. Endlose Tiefen setzen sich nach unten fort. Endliche Höhen erweitern den Boden nach oben die Atmosphäre und bis in den Sternenhimmel. Wo ist eigentlich der Boden? Das ist die Begegnung von Kosmos und Erde. Da durchdringt sich etwas. Da durchdringen sich die Wirkungen der Planeten, die Wirkungen der Sonne, das Zentralgestirn des planetarischen Kosmos. Der ganze umfassende Fixsternhimmel ist an dem ganzen Geschehen beteiligt. Das durchdringt sich jetzt mit den Kräften der Erde von unten. Und nicht nur, was gerade im Boden da einem vor die Augen fällt, sondern aus den Tiefen der Erde strahlt es herauf und das begegnet sich. Und diese Durchdringungszone ist hauchdünn, eine dünne Haut, und diese dünne Haut hat aber einen ganz bestimmten Aufbau. Und wenigstens möchte ich das nur kurz charakterisieren. Man, es bedürfte einer viel umfänglicheren Ausführung, aber mal sozusagen auf den Punkt zu bringen, auf eine Art Formel zu bringen. Es ist so, wenn Sie ein Loch in die Erde graben, auf Ihrem Betrieb oder im Garten, also sagen wir mal einen Meter tief, zwei Meter tief oder so, je nachdem, wie der Boden beschaffen ist. Dann werden Sie feststellen, dass eine ganz bestimmte anschaubare Gliederung ihnen vor Augen tritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie haben einen schwärzlich gefärbten oder sagen wir mal dunkel gefärbten Oberboden. Das nennt man den humosen Horizont, wo also verstärkt also Humusprozesse stattfinden. Die können auch tiefer reichen, dann bis 30 bis 40 Zentimeter vielleicht, wenn man Glück hat. Und darunter kommt dann eine andere Zone, auf die komme ich gleich. Und dann noch tiefer, stößt man plötzlich auf, sagen wir mal Stein oder jedenfalls auf unverwitterte Erde und das eigentlich Kristalline oder kristallin unverwitterten Boden. Und zwischen dem Humushorizont und dem unverwitterten Boden. Da ist nochmal eben diese mittlere Schicht, und das ist die Schicht der Vertonungen. Nicht dass das Musik ist, das ist auch Musik, nur ein Stockwerk tiefer. Die Tonbildung, dass das durch die Verwitterung entsteht der Bodenton. Tonmineralien entstehen da. Und die haben auch wieder einen ganz wunderbaren Aufbau, da könnte man lange drüber reden. Jedenfalls ist diese mittlere Schicht diejenige, die eigentlich neben dem Humus der wirkliche Fruchtbarkeitsträger des Bodens ist. Es ist eigentlich das Herz des Bodens, das schlagende Herz, das ist nicht der Humus, sondern der Ton. Das ließe sich länger ausführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mensch und Boden ===&lt;br /&gt;
Das lässt sich vergleichen mit dem Menschen. Denn auch der Mensch, der hat ja sozusagen eine Zone in seinem ganzen Körperaufbau, wo man sagen kann, ja da ist eigentlich alles noch gerade in Verwitterung, da ist ein Fortlaufen in einem Verwitterungsprozess, in dem wir nämlich gedanken bilden, da stirbt etwas lebendiges in uns ab, im Nerven-Sinnes-System und dadurch können wir sozusagen überhaupt miteinander kommunizieren, über die Sprache und über unsere Gedanken. Und diese Zone, die dem Haupt des Menschen, dem Kopf des Menschen entspricht, im Nerven-Sinnes-System, das ist eigentlich das Gestein im Untergrund. Das ist genauso tot, wie unser Gehirn tot ist, wie unsere Nerven tot sind. Genau so tot ist es da unten, anorganisch, vollkommen, physisch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Gegenpol ist dann im Vergleich zum Menschen, wenn man es heruntergeht, von dem Haupt unter das Zwerchfell. Da dehnt sich ein ganz anderer Mensch aus, der ganz Unbewusste, wo organische Prozesse stattfinden, Auf- und Umbau und ein ständiges Hin und Her, ein Stoffwechsel eben, der in Verbindung steht auch mit dem Blut, wo ständiger Aufbau stattfindet aus den Verdauungsvorgängen heraus, wo auch die Blutbildung hauptsächlich in den Röhrenknochen stattfindet. Alles das. Und diese Prozesse, Stoffwechselprozesse, die finden sich im Boden oben in der obersten Schicht, eben in jener Humuszone. Da findet ständig durch die organischen Rückstände, die jedes Jahr herunter sinken, jetzt im Herbst, und die dann allmählich verdaut werden im Boden und dann sich Umformen in Humus. Alles das, das findet im Oberboden statt. Und dazwischen ist diese Tonszone. Und die entspricht dem, was beim Menschen Herz und Lunge waren. Das ist die rhythmische Zone, wo wir ständig im Rhythmus uns erleben als Mensch, ja, wo wir uns eigentlich als Mensch erleben in diesem mittleren Menschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist im Boden nicht der obere Boden, wo wir immer sagen, die Fruchtbarkeit, das ist der Stoffwechselpol, sondern es ist diese mittlere Zone, die da ständig, ich möchte sagen, quillt und schrumpft. Der Ton quillt und schrumpft, der atmet förmlich und im Jahreslauf. Also wir haben es eigentlich, wenn wir mit dem Boden umgehen, haben wir es eigentlich mit einem auf dem Kopfe stehenden Menschen zu tun, en miniature. Das kann man fortgesetzt denken in die Tiefen der Erde, das kann man fortgesetzt denken bis in die Höhen des Kosmos. Aber diese hauchdünne Haut, die zeigt eben eine Gliederung, eine Dreigliederung von Kopf und Stoffwechsel und einer rhythmischen Mitte. Mit der haben wir es zu tun. Und die gilt es immer im Blick zu haben, wenn man von Bodenfruchtbarkeit spricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Boden im Jahreslauf ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bodenprozesse im Winter ====&lt;br /&gt;
So, und wenn wir jetzt von da ausgehend mal jetzt den Blick lenken auf unseren Jahreslauf und jetzt auf diese Zeit im Jahre wir stehen jetzt am Anfang des Winters, im November, da fängt es so richtig an, wenn wir da rausgehen aufs Feld und gucken mal unseren Boden oben an, da merken wir, dass der dunkler ist, als er vorher war, als er noch im Oktober oder im September war, dass er plötzlich dunkel geworden ist. Man muss das mal einfach beobachten, man muss mal seinen Blick darauf lenken, damit wird man bemerken, der Boden wird dunkler, während der Winterzeit, wie die Atmosphäre, wie alles um uns herum dunkel wird, so auch der Boden. Das hängt damit zusammen, dass der Boden sich im Winter mit Wasser sättigt und die Luft aus dem Bodenporen verdrängt wird und ebenso die Wärme verdrängt wird. Und das wir da vor einem Urphänomen des Winters stehen, dass nämlich der Boden wirklich anorganisch-physisch groß wird. Er ist wirklich dann im Winter so tot, wie das Gehirn im Menschen eben dem Tod näher ist als dem Leben. Und immer dann, wenn etwas stirbt, ist der Keim zu etwas Höherem geboren. Und so ist es auch im Boden während der Winterzeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also zunächst einmal merken wir, der Boden ist dunkel. Durch die Wassersättigung. Und das weist darauf hin, dass die vier Elemente von Erde, Wasser, Luft und Wärme, die immer zusammenspielen, uns dann richtig einen fruchtbaren Boden erzeugen, wenn sie sich alle schön durchdringen, im Jahreslauf. Aber im Winter sondern sie sich voneinander. Dann ist das Erdige erdiger als es ist, das Wasser relativ isoliert im Boden, füllt alle Poren auf, die Luft hat sich aus der Erde herausgezogen, es wird wird bitterkalt, die Wärme zieht sich aus der Luft heraus und auch die Wärme ist dann sozusagen sonstwo. Also alle vier Elemente beginnen sich während der Winterzeit voneinander zu lösen und zu separieren und das ist die Ursache dafür, dass etwas stirbt, dass etwas tot wird. Denn im lebendigen Organismus ist alles wunderbar durchdrungen. Diese drei Sphären durchdringen sich ständig, und das ist zunächst einmal die Situation in der Erde. Die Erde wird äußerlich ganz tot. Innerlich aber nicht. Da kommen wir gleich noch mal drauf zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun können wir, beschreibe ich mal zwei Bilder der Bodenprozesse, wie sie sich im Winter in der Erde abspielen. Da ist der eine Prozess der, dass die, dass es ja äußerlich kalt wird. Nehmen Sie mal so einen Januar, wo dann so eine frostige Luft um einen herum ist, man steht draußen auf dem Acker, möglichst auch mal eine Nacht, sieht den gesternten Himmel über einen und dann unter einem ist der Boden gefroren. Man stelle sich mal raus auf den Acker und stehe dann einfach mal in vollkommener Ruhe und lässt das mal auf sich wirken. Dann merkt man, dass da etwas wirksam ist, was man gar nicht fassen kann. Aber was doch real ist, was wirksam ist, was in die Erde eingreift und was da wirksam ist, das kann man beschreiben mit dem &#039;&#039;&#039;Prozess der Kristallbildung&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Kristallbildungsprozess =====&lt;br /&gt;
Nicht nur, dass der Schnee vom Himmel fällt, in wunderschöne Kriställchen, alle &#039;&#039;&#039;hexagonal&#039;&#039;&#039;, auch so blättchenartig wie der Glimmer, wie die Tonmineralien, alle hexagonal kristallisiert, fallen da vom Himmel, sondern der ganze Boden beginnt eben durchforstet zu werden. &#039;&#039;&#039;Der Meister Frost besucht uns während der Winterzei&#039;&#039;&#039;t. Den brauchen wir. Jeder Landwirt weiß, das ist von Alters her so, dass man gesagt hat je intensiver der Winter eingreift mit seiner &#039;&#039;&#039;Kältewirksamkeit&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Frostbildung&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Kristallbildung&#039;&#039;&#039;, desto sicherer ist die Ernte im Sommer, desto qualitativ hochwertiger ist die Ernte im Sommer. Denn was da wirksam ist, dass da plötzlich die ganze Natur eigentlich ein Kristall werden will, es ist ja nicht nur das Wasser, was kristallisiert, sondern die ganze Gesteinswelt will noch mehr Kristall werden, als sie schon ist. Sie will noch mehr Ordnung, denn &#039;&#039;&#039;Kristallbildung heißt geometrische Ordnung par excellence&#039;&#039;&#039;. Also so was von Ordnung, wie die kristallisierte Gesteinswelt kann man sich in der Welt überhaupt nicht vorstellen. Und diese Ordnung verschwindet gegen den Sommer, aber während des Winters muss sie sich regenerieren. Das heißt, es sind Kräfte wirksam in der Kristallbildung während der Winterzeit, die ihren Ursprung haben nicht auf der Erde, sondern die ihren Ursprung haben in dem fernsten Kosmos. Im gestirnten Himmel. Fixsternhimmel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Griechen haben- die Griechen, die ja ein bisschen anders gedacht haben als wir Heutigen, die haben den &#039;&#039;&#039;Kristallhimmel&#039;&#039;&#039; genannt. Dass weist darauf hin! Die hatten doch eine Ahnung davon, dass der eigentliche Ursprung im Tierkreis insbesondere aber nicht nur rund um die &#039;&#039;&#039;Sphäre des Fixsternhimmels&#039;&#039;&#039;, strahlt außerhalb von Raum und Zeit, strahlt herein in die Erde und &#039;&#039;&#039;strahlt Formkräfte, kristallbildende Kräfte in die Erde&#039;&#039;&#039;. Formbildungskräfte. Und die brauchen wir so dringend in der Landwirtschaft für die gesamte Entwicklung der Bodenfruchtbarkeit. Formkräfte!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles was sich im folgenden Jahr, im Frühjahr bis in den Sommer hinein, dann an Pflanzenwachstum und so weiter da entwickeln, dass muss sich Durchformen&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039;&#039; Und der &#039;&#039;&#039;Winter sammelt die Formkräfte der Erde&#039;&#039;&#039;. Und die wirken dann fort, wirken dann durch das ganze Jahr hindurch. Und die werden insbesondere von den &#039;&#039;&#039;Tonmineralien&#039;&#039;&#039; aufgenommen. Die Tonmineralien im Boden, diese mittlere Zone, dieser &#039;&#039;&#039;Herzenszone im Boden, das ist diejenige, die diese Formkräfte bewahrt, konserviert für das ganze Jahr&#039;&#039;&#039;. Es ist ein unendlich geheimnisvoller Prozess, aber dazu braucht man Frost, dazu braucht man Kälte, dazu braucht man dieses trennende Elemente voneinander. Dazu braucht man diese Todesprozesse im Boden. Und dann wirken da Formkräfte herein, die dann für das ganze Jahr von größter Bedeutung sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun wird es einem ja vor Augen geführt, wenn wir auf das &#039;&#039;&#039;kristallisierende Wasser&#039;&#039;&#039; hinschauen. Das ist ja auch ein unendliches Geheimnis. Also zunächst einmal das, dass da aus der Luft herunterfällt, Kristallformen. Wenn Sie nun mal einen einzigen Schneekristall angucken, wenn es sehr kalt ist, dann sind es nicht verschiedene Kristalle zusammen gebacken, sondern ein einzelnes Kristall, dann ist es ein wunderbarer &#039;&#039;&#039;Sechsstern&#039;&#039;&#039;. Es ist &#039;&#039;&#039;Hexagonal&#039;&#039;&#039;, wie die Tonmineralien. Genauso kristallisiert das. Und &#039;&#039;&#039;jeder Kristall ist anders&#039;&#039;&#039;. Seit Urzeiten ist kein Kristall gleich dem anderen, aber folgt demselben Kristallisationsprinzip. Und diese kristallbildenden Kräfte, die das Wasser gefrieren lassen wird, die das Flüssige fest machen, also zum Kristall werden lassen, die wirken nun auch im Boden, so dass man das mit Augen verfolgen kann, indem nämlich, jetzt nehmen Sie an, Sie haben so einen ganz nassen Herbst, und wir haben da Rüben draußen stehen, Möhren oder sonst wie Feldgemüse. Und die kriegen Sie nicht raus weil es so nass ist. Es wird furchtbar spät im Jahr, der Boden ist voll mit Wasser gesättigt, zerfahren, kaputt und Sie fahren dann noch gerade noch rechtzeitig im November, vielleicht pflügen sie das ganze Ding rum, haben also einen knatschigen Standort, Pflugbalken die glänzen in der Luft, so kompakt ist das, dass man verzweifelt, wie soll das je wieder ein vernünftiger Boden werden im nächsten Jahr?  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Na ja, und dann geht der Winter drüber hin und dann merkt man plötzlich, dass von dieser knatschigen tonverbackenen Pflugfurchen, dass da ein wunderbar krümelnder Boden zurückbleibt. Aufgrund dessen, dass die Feuchtigkeit, der Regen eindringt in ganz feinen Haarrissen, die kann man gar nicht mit den Augen sehen, dringt das ein, sodass da überall in feinen Haarrissen diese jetzt mit Wasserkapillaren sättigen, und dann kommt der Frost und dann entwickelt der Frost dieses eigenartige Phänomen, einzigartig in der Natur, dass er, indem er fest wird, sich ausdehnt. Haben Sie das mal bedacht? Das gibt es sonst nirgends als beim kristallisierenden Wasser. Normalerweise, wenn etwas fest wird, dann zieht es sich zusammen in der Kristallisation, dann räumlich zieht es sich zusammen. Und nur, wenn es warm wird, dehnt es sich aus. Und beim Wasser ist es umgekehrt. &#039;&#039;&#039;Bei vier Grad Celsius hat es seine größte Dichte und dann, wenn es kristallisiert, dehnt es sich wieder aus&#039;&#039;&#039;. Das ist eines der bedeutendsten Ereignisse, die man überhaupt beobachten kann, im Haushalt der Natur. Denn wenn es nicht so wäre, würden unsere Flüsse in null Komma nichts zufrieren bis auf den Boden und die Fische würden alle, alle krepieren. Kein Leben würde das überleben, sondern das Eis ist leichter als Wasser, schwimmt oben auf, weil es sich als Wasser ausgedehnt hat, indem es sich kristallisiert hat. Und das findet im Boden statt. Und das ist unser bester Bearbeiter, während der Winterzeit, im Winter bearbeitet sich die Natur selber. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich muss es mal nur mal kurz andeuten. Also wenn wir hier den Winterprozess haben, dann ist der eigentliche Prozess der, dass hier die &#039;&#039;&#039;Kristallisation&#039;&#039;&#039;, die Kristallisation, die Bodenprozesse beherrschen soll. Formkräfte sind das. &#039;&#039;&#039;Formkräfte aus dem fernsten Kosmos&#039;&#039;&#039;. Und die brauchen wir! Die haben nicht nur Bedeutung, dass eine schöne &#039;&#039;&#039;Frostgare&#039;&#039;&#039; entsteht, oder der Boden wieder zerfällt/ zerkrümelt. Diese Krümel sind sehr instabil. Wenn es dann nämlich wieder einen schweren Regen darauf gibt, dann verschlämmen die alle, weil die rein mechanisch auseinander separiert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also dieser Vorgang findet da statt. Und das Ergebnis ist ein doppeltes, dass einerseits die Formkräfte absorbiert werden von den Tonmineralien in dem Boden und auch sonst von Gestein und durch die &#039;&#039;&#039;Frostsprengung&#039;&#039;&#039; beim kristallisierenden Wasser im Boden mechanisch eine &#039;&#039;&#039;Krümelstruktur&#039;&#039;&#039; entsteht, man nennt das die Frostgare, die dann möglichst erhalten werden muss, die kann man gar nicht erhalten, sondern da muss man Glück haben. Das ist einfach eine Glückssache, ob die so lange sich erhält, bis es draußen warm wird, eh es einen Starkregen gibt. Dann kommt ein neuer Prozess in Gange, den ich gleich schildern werde. Also wir haben im Winter wirklich es zu tun damit, dass die Erde sich selber bearbeitet, dass die Erde durch diese Prozesse, die ich jetzt nur kurz angedeutet habe, &#039;&#039;&#039;selber sich vorbereitet für das nächste Jahr&#039;&#039;&#039;. Und diese ganzen Prozesse, die ich jetzt hier mit wenigen Strichen gezeichnet habe, die sind im Grunde genommen &#039;&#039;&#039;Chaotisierungsprozesse&#039;&#039;&#039;. Ich chaotisiere den Boden, ich mache ihn noch toter, als er tot ist. Und da komme ich ganz zuletzt nochmal drauf zurück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Übergangsprozesse zum Frühjahr ====&lt;br /&gt;
Nun ist die Frage, wie sieht es jetzt aus im Übergang zum Frühjahr? Im Winter hat der Landwirt eigentlich nichts auf seinem Acker verloren und das soll er zu Hause bleiben, die Natur soll sich selber bearbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber da gibt es eine Zwischenzeit im Februar/März, insbesondere im Februar, wo jetzt plötzlich so die ersten warmen Sonnentage gibt. Nach &#039;&#039;&#039;Lichtmess&#039;&#039;&#039;! Ja, so die ersten warmen Sonnentage, die ersten warmen Sonnentage nach Lichtmess. Und da merkt man plötzlich drei Tage Sonne, man geht raus aufs Feld, da sieht man plötzlich, dass oben der Boden hell wird. Das heißt, das Wasser verdunstet, Luft zieht ein in den Boden, auch damit auch Wärme und wenn man draußen dann auf den Acker geht und kniet so auf dem Acker und streicht mit der Hand den Boden ein bisschen zur Seite, vielleicht so zwei, drei Zentimeter tief. Da sieht man plötzlich, da wuseltst, da wuselt es von Käfern und Würmchen und weiß nicht was alles. Ein reges Leben binnen kürzester Frist ist da plötzlich wieder durch die Wärme, die in den Boden eingezogen ist, die Feuchtigkeit ist da, Luft ist da, es durchdringt sich, die Elemente fangen an sich wieder zu durchdringen und kaum findet das statt, ist das Leden wieder rege. Das äußere Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da findet nun ein Prozess statt, der auch eben eine Glückssache ist, wenn er wirklich stattfindet. Und das ist eben das, was ich jetzt kurz schildern will, im Februar, März, dass diese &#039;&#039;&#039;Frostkrümel&#039;&#039;&#039;, wenn sie denn bewahrt worden sind, wenn sie nicht zerflossen sind durch einen Starkregen, dass wenn jetzt die Wärme eindringt in den Boden, in die Bodenporen, das Wasser verdunstet und die Luft dringt ein, dann tauchen da nicht nur die Käferchen auf und Würmchen und alles mögliche, sondern dann, wenn man da genauer hinguckt, sehr genau, man merkt nämlich, dass plötzlich diese Krümel, wirklich krümeln. Vorher sind sie irgendwo so wie Sand konnte man sie hin und her bewegen. Aber jetzt sind es ganz große Krümel geworden. Und da ist eben, dass passiert, dass diese &#039;&#039;&#039;polygonalen Krümel&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;der Erde&#039;&#039;&#039;, die also zum Teil ganz spitz sind, Tonkrümel, wenn da ein zweiter daneben ist, auch irgendwie polygonal geformt und ein dritter, dass hier plötzlich jetzt etwas auftritt, dass sich hier so Brücken bilden. Das sind &#039;&#039;&#039;Bakterienkolonien&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mikroben des Bodens fangen an, sich unglaublich zu entfalten, und zwar also an einem Tag, zwei Tagen und verbinden jetzt diese Frostkrümel der Frostgare und schon sind sie stablisiert. Und dazwischen ist dann ein Hohlraum hier, der dann Luft enthält oder wenn es stark regnet, dann Wasser enthält, aber jedenfalls eine Bodenpore. Und darauf kommt es an – hier beginnt die Bodenstruktur sich zu entwickeln im Laufe des Jahres. Und wenn das früh genug geschieht, im Februar, dann haben wir schon die ganze Ernte halb gewonnen. Wenn das in vernünftiger Weise von Natur aus geschieht, wir können da nicht viel machen, ein bisschen können wir was machen. Da kann ich jetzt nicht näher darauf eingehen, das würde zu weit führen. Wir können ein bisschen durch Abschleppen, rechtzeitiges oder durch eine ganz zarte Bearbeitung können wir die Frostgare ein bisschen einebnen. Und dann entwickelt sich diese sogenannte &#039;&#039;&#039;Lebendverbauung&#039;&#039;&#039;. Und diese Lebendverbauung, wenn sie früh genug eintritt, dann hält sich die Bodenstruktur das ganze Jahr hindurch. Die ist nicht mehr zerstörbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist ein Lebensprozess, also &#039;&#039;&#039;einem Todesprozess im Winter folgt jetzt ein erster Lebensprozess&#039;&#039;&#039;, in dem diese Krümel des Winters, die rein mechanisch sich entwickelt haben, jetzt organisch oder biologisch oder eben unter mikrobielle Tätigkeit miteinander verbunden werden. &#039;&#039;&#039;Es entsteht ein Bodengerüst&#039;&#039;&#039;. So, und diese Entwicklung setzt sich jetzt fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir kommen jetzt, wenn wir das fortsetzen, diese Betrachtung, kommen wir jetzt so aus dem Februar in den März hinein. Die Tage werden länger, die Wärmeeinstrahlung nimmt enorm zu, hängt natürlich immer von der Witterung selbstverständlich, Feuchtigkeit verdunstet, man muss dann aufpassen, dass nicht zu viel verdunstet, man muss die Winterfeuchtigkeit immer halten, so lange wie nur möglich. Aber jedenfalls muss der Oberboden abtrocknen. &#039;&#039;&#039;Da muss diese Durchdringung von Wärme, Luft und Wasser und Erde&#039;&#039;&#039; sich vollziehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Keimprozess des Samens =====&lt;br /&gt;
Und das bildet dann das &#039;&#039;&#039;ideale Saatgutbett,&#039;&#039;&#039; wo ich dann meine Saat ablege. Und Sie wissen ja, dass man sät, normalerweise nicht sehr tief, also vielleicht zwei drei Zentimeter tief und deckt es wieder mit Erde zu. Und in dieser Zone finden nun diese wunderschönen Prozesse statt, die sich dann offenbaren, schließlich in der Keimung des Samens, wenn man den Samen hier in die Erde legt, ein Sämchen in die Erde legt, sagen wir mal &#039;&#039;&#039;Sommerweizen&#039;&#039;&#039; und dann wird der so abgelegt, dass hier drunter es relativ eine feste Sohle ist, nicht ganz, ein klein bisschen angedrückt. Und da steigt jetzt das Wasser auf und hier oben ist Luft und Wärme. Hier ist Wasser und Erde und da steigt jetzt die Feuchtigkeit auf und der Same quillt. Der nimmt die Feuchtigkeit auf. &#039;&#039;&#039;Und mit dem Aufnehmen der Feuchtigkeit quillt jetzt der Mehlkörper&#039;&#039;&#039;, das sogenannte Endosperm des Samens quillt, und bestimmte &#039;&#039;&#039;enzymatische vermentative Prozesse&#039;&#039;&#039; werden jetzt angeregt durch die Wasseraufnahme. Und dadurch kommt es zu allen möglichen Umbildungen der Reservesubstanz- Stärke ist es meistens aber auch Eiweiße, die hier in dem Samen, im Samenkörper angereichert sind vom Vorjahr. Und jetzt keimt der also aus, unser Same, und was macht der? Der keimt hier aus, und das erste, was er macht hier, ist, dass er ein ganz feines Würzelchen bildet in die Tiefe. Die &#039;&#039;&#039;Keimwurzel.&#039;&#039;&#039; Und dann erst, sekundär, kommt dann hier der Spross, der dann die Erde durchbricht. Und das ist ein Keimvorgang&#039;&#039;&#039;. Und dieser Keimvorgang ist zunächst einmal ziemlich unabhängig von der Erde, das ist ein Vorgang, der im wesentlichen nur das Wasser der Erde braucht&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber damit hat sich die Pflanze noch nicht mit der Erde verbunden. Sie wächst zunächst nur mit ihren Keimwürzelchen in die Erde herein. Das können Sie sehen, wenn Sie im Roggen, im Herbst, nach drei, vier Tagen Saat, wenn die ersten  Roggen, das erste Keimblatt oder das erste Blatt erscheint, dann ziehen Sie mal so ein Pflänzchen raus, dann sehen Sie, dass in den Wurzeln- oft sind es schon drei Wurzeln, dass da Erde dranhängt. Da haftet Erde an der Wurzel. Und dann fragt man sich: Wie kommt das? Zuerst, wenn man es nämlich ganz früh rauszieht, hängt keine Erde dran. Jetzt plötzlich hängt die Erde dran. Das hängt damit zusammen, dass jetzt nachträglich jetzt hier ganz feine Wurzelhärchen entstehen, wo sich die Pflanze wirklich mit der Erde verbindet. Zunächst ist sie nicht mit der Erde verbunden. Sie wächst rein aus dem Reservoir des Samens. Und wenn der leer ist, was dann? Wie wächst sie eigentlich weiter? Woher kommt jetzt eigentlich die Substanz, die sie weiter wachsen lässt? Die Kraft? Wo holt sie die her? &#039;&#039;&#039;Und wenn man dieser Frage weitergeht, dann müsste sich die ganze Wissenschaft heute auf den Kopf stellen&#039;&#039;&#039;, eigentlich. Wenn man das wirklich ernst nehmen würde, was man eigentlich auch beobachten kann. Sie kann nicht mehr aus dem Samen wachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber jetzt ist die Frage: Was macht die Pflanze da mit dem Boden? Und dazu dienen diese ganz feinen Wurzelhärchen. Das sind Ausstülpungen, ganz feine Ausstülpungen, aus der &#039;&#039;&#039;Wurzelepidermis&#039;&#039;&#039; der &#039;&#039;&#039;Wurzelhaut&#039;&#039;&#039;, und zwar aus einer Zelle, immer so ein kleines Wurzelhaar. Und die wachsen jetzt zusammen mit den Tonmineralien des Bodens. Deswegen ist es so wichtig Ton im Boden zu haben. Die wachsen mit den Tonmineralien so zusammen, dass man da keine Grenze mehr findet zwischen dem anorganisch Toten und dem Lebendigen der Pflanze. &#039;&#039;&#039;Es ist eine unbeschreibliche Tatsache, dass das Leben, das die Pflanze, die Fähigkeit hat, mit dem anorganischen Toten in Eins zu verwachsen.&#039;&#039;&#039; Dass die Erde dann quasi nicht mehr nur ein anorganisch totes Gebilde ist, sondern durch das Pflanzenwachstum sich allein schon dadurch belebt, dass die Wurzelhärchen mit den Tonmineralien in Eins zusammenwachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Juveniler Wachstumsprozess der Pflanze =====&lt;br /&gt;
Und was machen jetzt diese Würzelhärchen da eigentlich? Diese Wurzelhärchen sondern jetzt etwas ins Erdreich ab, was die Pflanze hier oben plötzlich im Sonnenlicht, wenn sie da jetzt ihre Blätter entwickelt, das erste, zweite, dritte Blatt, und der Sommerweizen, der synthetisiert jetzt- ein schreckliches Wort. Der trinkt das Sonnenlicht, der trinkt das Sonnenlicht! Das heißt kosmische Wirkungen, &#039;&#039;&#039;Leben entsteht aus dem Kosmos heraus&#039;&#039;&#039;, nicht von der Erde, sondern durch die Einstrahlung des planetarischen Umkreises bildet sich jetzt hier lebendige Substanz in den Blättern, die sogenannte Assimilation des Sonnenlichtes. Und da finden jetzt alle möglichen physiologischen Vorgänge statt, die die sogenannten Assimilate erzeugen. Die Assimilate sind Eiweiße, das ist Stärke, das ist zuckerartige, kohlenstoffartige, fettartige Substanzen, durch die dann die Pflanze dann so langsam wächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das Eigenartige ist, dass- und ich frage mich immer, ob der liebe Gott da so richtig bei Sinnen war in der Schöpfung, dass nämlich jetzt von dem was hier oben gebildet wird, das nicht dazu dient, dass die Pflanze weiter nur wachsen soll, sondern das geht herunter in die Wurzel. Und das wird dann plötzlich über diese Wurzelhaare ausgeschieden ins Erdreich. &#039;&#039;&#039;Die Pflanze ist ein Eimer ohne Boden, in ihren Wurzeln&#039;&#039;&#039;. Die scheidet das was da oben unter der Sonne gebildet ist, das rinnt herunter, außerhalb des Kambriums- kann ich jetzt nicht im Einzelnen schildern, was es bedeutet, herunter in einem Strom in diese Wurzelhaare und wird jetzt von diesen Wurzelhaaren hier ins Erdreich abgesondert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Stoffaustausch =====&lt;br /&gt;
Die Pflanze verliert das, was sie da gebildet hat, in der Atmosphäre, hinein in die Erde. Schon &#039;&#039;&#039;dieser Prozess zeigt, dass nicht der Boden die Pflanze ernährt, sondern die Pflanze den Boden&#039;&#039;&#039;. Das ist der eigentliche Prozess! Sie ernährt durch das, was sie synthetisiert, an der Sonne, mit dem ernährt sie jetzt die Erde. Das strömt aus! Und was da ausströmt, sind Eiweiße, Eiweißsubstanzen, &#039;&#039;&#039;Niedermolekula&#039;&#039;&#039;r, Zucker und Enzyme, Fermente und Säuren, organische Säuren noch und noch. Und der ganze Stoffwechsel der Pflanze ergießt sich da unten in den Boden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dadurch jetzt wird das Bakterienleben, das Mikrobenleben im Umkreis der Wurzel ungemein angeregt. Die vermehren sich wie Verrückte und dann bilden sich jetztz um die Wurzeln herum so ein schmaler Saum von vielleicht zwei Zentimeter, drei Zentimeter Dicke, die sogenannte &#039;&#039;&#039;Rhizospähre&#039;&#039;&#039;, wo sich das ganze Bodenleben konzentriert, um die Wurzel herum. Und dieses Bodenleben geht eine Symbiose mit der Pflanze ein. Und die Umbildung, das ist sozusagen ein Stoffwechselprozess der Ausscheidung, der Pflanzenwurzel ins Erdreich, in diese Richtung. Und die Antwort ist, dass jetzt die Mikroben die da diese vorhandenen organischen Rückstände im Umkreis der Wurzel, zum Beispiel der Humus, oder noch andere, noch mehr Humusbestandteile aus dem Vorjahr, die werden jetzt abgebaut im Umkreis der Wurzeln. Und das Ergebnis sind dann Mineralstoffe, Mineralsalze. Abbauergebnisse hier durch diesen Stoffwechsel. Und diese Mineralsalze nehmen die Wurzelhaare gleichzeitig, indem sie etwas ausscheiden, nehmen sie gleichzeitig die Mineralsalze auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist unbeschreiblich! &#039;&#039;&#039;Es ist ein gleichzeitiger Prozess&#039;&#039;&#039;. Einerseits Ausscheidung organischer Substanzen und eine Antwort in Anregung des Mikrobenlebens und Abbauprozesse, die sich abspielen. Humusabbau, entstehen jetzt mineralisierte Salze und die nimmt die Pflanze ebenso mit den Wurzelhaaren auf. Die Pflanze im Frühjahr steuert die gesamten Bodenprozesse. Sie steuert die Ausscheidung, das ist eine Art Wahrnehmung, was braucht sie für ihr Wachstum und dann scheidet sie also Pflanzensubstanzen aus, Pflanzen aus, die wirken abbauend oder fördernt auf das Mikrobenleben, die bauen den Humus ab, wir verlieren im Frühjahr enorm an Bodenfruchtbarkeit. Wir fördern das sogar. Im Frühjahr werden die Böden einfach ärmer an bestehender Bodenfruchtbarkeit durch diese Abbauprozesse. Aber die führen zu einer Art Mineralisierung, Entstehen von Mineralsalzen, die mit dem Bodenwasser von den Wurzelhaaren aufgenommen werden. Das ist der primäre Prozess, das ist der sekundäre Prozess. Das ist ein ein Stoffwechsel aktiver Prozess und das ist ein Wahrnehmungsprozess. Die Wurzeln sind Wahrnehmungsorgane für die Mineralsalze der Erde. Augen. Schlechte Augen. Aber immerhin. Veranlagte Sinnesorgane. Das ist der Frühjahrsprozess. Warum die Pflanzen im Frühjahr so schön wachsen können. Aber sie wachsen dadurch, dass sie, ich möchte mal sagen, die vergangenen Lebensprozesse, die sich bewahrt haben im Boden, im Humus, dass sie die abbaut und nutzt, um jetzt ein neues lebendiges Gebilde zu erzeugen, ihre eigene Gestalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die frühen Alchemisten des 13., 14. Jahrhunderts&#039;&#039;&#039;, das waren die klassischen, alles andere spätere, es waren keine Alchemisten mehr. Die hatten noch wirklich ein Naturverständnis ganz anderer Art als die folgenden Naturwissenschaften. Und die haben den Humus bezeichnet als einerseits das Gedächtnis der Erde, das heißt das vor vergangene Jahre sich humifiziert haben, gleichsam bewahrt haben im Humus und jetzt sozusagen den Anschluss finden an das, was jetzt in Zukunft sich da an Pflanzenwachstum entwickelt. Und die haben eben &#039;&#039;&#039;den Humus bezeichnet als den Universalensamen der Erde&#039;&#039;&#039;. Es ist so ein wunderschöner Ausdruck. Was ich zuerst hier hingeschrieben habe, das ist der &#039;&#039;&#039;Indivdualsame&#039;&#039;&#039;. Und der ernährt sich, solange er noch eben aus seinem Samenkörper heraus noch irgendwie organische Substanz zur Verfügung hat. Und dann ist Schluss! Und jetzt wächst herunter die Pflanze in den Boden hinein und findet dort einen Universalsamen. Und das haben die Alchemisten als den Humus bezeichnet. Humus gleich Universalsamen gegenüber dem Individualsamen hier oben. Und sodass der Individualsamen muss auf die Erde fallen und dann antwortet der Universalesamen, das heißt die Mutter Erde. Das ist eigentlich derselbe Begriff, dass man von der Mutter Erde spricht. Das ist der Universalsame, aus dem jetzt im Verlaufe des Jahres die Pflanze wächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Atmungsprozesse im Boden =====&lt;br /&gt;
Und diesen Prozess müssen wir steuern. Jetzt müssen wir wach werden als Landwirte. Im Winter soll man zu Hause bleiben, hinterm Ofen. Aber hier jetzt im Frühjahr müssen wir sehen, dass wir diesen Prozess fördern. Wir müssen den Humusabbau fördern. Und das machen wir dadurch, dass hier oben, ganz dünn, immerfort, hier oben, den Boden offen halten, die Kruste brechen, zwei, drei Zentimeter nicht mehr. Es ist eine, ich nenne es eine Haut-Bearbeitung. Schräge Hacke, ganz flach gerade die Kruste. Nach jedem Regen im Frühjahr sofort raus auf den Acker und die Kruste gebrochen. Dann fängt nämlich der Boden an zu atmen, denn er bildet immer im Boden, unten, bildet er CO2, Kohlendioxyd und das ist Kohlensäure, &#039;&#039;&#039;das ist ein Gift für die Wurzeln&#039;&#039;&#039;. Und das muss raus. Und es muss Sauerstoff rein für die Mikroben, dass sie leben können. Sauerstoff. Verstehen sie? &#039;&#039;&#039;Der Boden atmet wie der Mensch&#039;&#039;&#039;! Der atmet Kohlendioxyd aus und Sauerstoff ein. Und das fördern wir durch diese Hautbearbeitung im Frühjahr. Da fängt dann plötzlich der Acker draußen an zu atmen, und die Kohlensäure ist eben schwerer als die Luft. Das heißt, die möchte immer da unten bleiben, und dann öffnen wir den Boden hier oben und dann streicht hier ein Wind über den Acker, und der reißt die schwere Kohlensäure aus den Bodenöffnungen, aus den Bodenporen heraus. Die Natur, die verhält sich nach außen gestülpt. Wenn man das immer genauer betrachtet, verhält sich immer so, wie ein menschlicher Organismus. Also die &#039;&#039;&#039;Bodenbearbeitung mit Striegel und Hacke&#039;&#039;&#039;, die ist sozusagen im Frühjahr die Hilfe, um diesen Prozess der Ernährung des Bodens durch das Lebendige der Pflanze selbst zu befördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt schreiten wir weiter im Jahreslauf. Jetzt kommt eine Zeit, so im Mai, beim Getreide. Bei den anderen Feldfrüchten ist das anders. Bei den Früchten, beim Gemüse, bei den Kartoffeln. Da bleibt der Boden noch lange offen, bis sich die Reihen schließen. Das wird es Juni. Das heißt, man muss dann immer noch diese Art von Bearbeitung fortsetzen. Deswegen heißen die ja auch Hackfrüchte. Also man hackt nicht nur das Getreide kann man nur hacken bis es anfängt zu schossen. Aber dann ruht jeder Eingriff durch den Menschen. Aber bei den Hackfrüchten dauert es noch bis Mitte Juni unter Umständen, dass man da die Feldfrüchte noch in diesem gesagten Sinne, immer die Kruste offen hält, damit der Boden atmen kann und dass diese mikrobiellen Abbauprozesse gefördert werden. Deswegen sind die Kartoffeln, wie man früher gesagt hat, Mistfresser. Die verbrauchen Bodenfruchtbarkeit. Noch und noch. Durch diese häufige Bearbeitung. Aber sie setzen es um in eine gute Ernte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt gibt es aber beim Getreide einen Prozess, den muss ich doch schildern. Der ist einfach, ich möchte sagen, es ist ein Wunder, einfach schlicht ein Wunder. Und das Getreide kommt ja dann Mitte Juni zur Blüte. Vorher schosst es von Knoten zu Knoten. Immer verlängern sich die Knoten und man kann zugucken, wie dann Roggen dann plötzlich da über Nacht in die Länge strebt, in die höher strebt bis zu 2 Meter und darüber hinaus. Dieser dünne Halm. Und dann fängt das Getreide zu blühen an, sehr unscheinbar. Man merkt es nur an den Sporenwolken, die dann vielleicht mal bei Wind durch die Landschaft fliegen. Sehr verborgene Blüten in den Ähren oben, die das Äußerste, das Höchste da sind. Und jetzt findet um die Blütezeit, beginnt das verstärkt und bis in die Reifezeit hinein ein Prozess, der eben wirklich, also in gewissem Sinne, das Ende des Pflanzenwachstums bedeutet, nämlich während der Zeit, schon von der Blüte an sterben die Wurzeln ab. Die jüngsten Wurzeln, die zuletzt gebildeten Wurzeln, die halten sich dann und da noch, aber dann die Älteren, die sterben schon ab, und auch das Getreide stirbt von unten nach oben ab. Das ist auch ein interessantes Phänomen. Die untersten Blätter zuerst. Zuletzt bleiben noch das Fadenblatt, das oberste bleibt noch grün und dann stirbt das auch ab, da bleibt noch der letzte Halminternodium bis zur Ehre bleibt noch grün und dann sind auch noch die Spältzen ein bisschen grün und dann werden auch die Spältzen schließlich braun und verwelken. Und so geht der Prozess vor sich, von unten nach oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und parallel zu diesem Vorgang findet nun folgendes statt: Die Pflanze hat das ganze Frühjahr hindurch, hat sie alles aus dem Boden aufgenommen, insbesondere den Stickstoff, der da frei wird durch den Abbau der Humus-Substanz, Phosphorsäure aufgenommen, durch die Humus-Substanz, Kalium aufgenommen durch Ätzung der Bodenmineralien und sogenannten Ionenaustausch aufgenommen, also sehr intensive Vorgänge, die da im Wurzelbereich sich abgespielt haben. Und jetzt kommen die zuende. Und als letzter Neuer kommt ein Bodenprozess jetzt, dass die Pflanze über die Wurzeln die sogenannte &#039;&#039;&#039;Kieselsäure&#039;&#039;&#039; aufnimmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Kieselsäure ist eine kolloidale Substanz&#039;&#039;&#039;, die also die Bodenhohlräume auskleidet, so ein wabbeliger Pudding ist das, amorph, gestaltlos, die durch Verwitterung entsteht der Tonmineralien. Und diese Säure steigt nun auf im Halm und durchdringt die ganze Pflanze. Und zwar steigt sie so auf, dass sie sich die Tendenz hat, nach immer sich in der Peripherie dann ab zu lagern. Also das am Äußersten des Halms sich da die Kieselsäure ablagert, oder in den Blättern steigt sie auf auch in die Fadenblättern, oben in die ausbreitenden Blätter, immer am Rand, am äußersten Rand und in der äußersten Spitze ist der größte Kieselsäuregehalt. Und du gehst von Blatt für Blatt hoch. Und immer mehr Kieselsäure, immer mehr Kieselsäure. Und dann geht es schließlich in das letzte Internodium bis in die Ähre. Das ist schon ganz dünn. Der Halm ist da schon ganz dünn, im letzten Internodium. Aber so beweglich im Wind, elastisch, wunderbar wie ein Roggenfeld, wie in Silberwogen, wie der Goethe das mal ausdrückt im Faust, wogt da das Feld der Ernte entgegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Kieselsäure erfährt nun die höchste Konzentration oben in der Ähre. Und da in den Spelzen. Das sind die Deckspelzen, die das Korn umhüllen. Und noch einmal gesteigert in den Grannen. &#039;&#039;&#039;Die Grannen sind praktisch 90% Kieselsäure in der Asche&#039;&#039;&#039;. Wenn man die also verascht, dann ungefähr 90% Kieselsäure. Was ist das für ein Prozess? Die ganze Pflanze umgibt sich gleichsam mit einem Kieselmantel. Und der trocknet dann aus. Diese Kieselsäure ist zunächst ist sie noch weich, feucht, trocknet in der Reife aus. Und dann? Was sieht man dann? Dann glänzt das Getreide. Dann bekommt es einen Glanz. Schauen Sie mal einen Haferstroh an. Dieser goldene Glanz. Der rührt von dieser Kieselsäure her. Und was ist das? Das ist Opal. Es ist ein Halbedelstein. &#039;&#039;&#039;Die ganze Pflanze umhüllt sich sozusagen mit einem Halbedelstein,&#039;&#039;&#039; nämlich eintrocknender Kieselsäure. Amorph, nicht kristallisiert. [01:04:40]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist sozusagen die Form, Kräfte, die es aus dem Verwittern, den Mineral des Winters, sozusagen diese Form Kräfte hinausschicken in die Pflanze und ihr die letzte Gestalt geben. Dann ist Schluss. Dann setze Reifeprozess ein. Dann kommen die Teile Reife, dann die gelb reife, dann die Tod. Reife, reift das Korn und dann setzt die Ernte ein. Aber dieser Prozess geht ihm voraus. Und wenn Sie mal auf einem Pflanzen, in der Pflanzenzüchtung, auf dem Hof oder andernorts mal mal hingucken, was, wie variantenreich die Farben sind von Getreide und dass das betont wird, insbesondere durch die Säure Ausscheidung der ganzen grünen Pflanze in die Peripherie, dann kann man einfach schauen, das ist wirklich ein Geheimnis, wo man erschüttert jedes Jahr davor schnell davor steht. Und wenn Sie das mal vergleichen mit konventionellem Stroh, Stickstoffdünger im Stroh wohlgemerkt, da werden Sie merken, dass er Stroh im konventionellen Anbau immer relativ grau bleibt, stumpf in der Farbe abgelaufen und dass das konventionelle Stroh draußen, wenn man das von der Ernte mal betrachtet, dass es relativ stumpf ist, in der Farbe nicht glänzt. Und wenn Sie das in die Hand nehmen und versuchen es zu brechen, dann bricht es nicht, dann es knickt. Ich kann nur kurze Geschichte schreiben. Wir hatten vor. Das war. Hatte ich auch in den 60er Jahren abgespielt. 50 Jahren während meiner Lehrzeit war auch mal ich hab auch mal auf einem biologischen Betrieb auf dem Hof meine Lehre damals gemacht. Und da haben wir noch ein Viehhändler, und er hat seinen Ackerbau aufgegeben und hat gesagt, er will von uns Stroh haben, da kriegen wir den nicht zurück. Und da hat er von uns das Stroh geholt und kommt dann morgens an den Stall und suchte Stroh. Da liegt es sein heute noch in der Krippe, und das Stroh war gefressen für die Kühe das Stroh, dem Heu sein Heu bevorzugt. Weil es ein glänzendes Stroh war. Die Kühe sind die besten Analytiker und überhaupt gibt es auf der Welt. Und der Stand, der kam auf dem Hof extra aus dem Grund, um uns zu sagen, er versteht die Welt nicht mehr, dass sein Heulen, was normalerweise das Futter wäre, in der Krippe liegen geblieben ist. Und die haben so lange rumgemacht, dass sie die Einstreu aufgefressen haben. Nicht das hängt mit diesem Reifeprozess zusammen und kein Getreide taugt was. Das kann ich Ihnen jetzt schon sagen. Was nicht diesen Prozess durchlaufen hat. Diese letzte Durchführung des Getreides. Das ist eine Frage der Ernährung und Physiologie. Diese letzte durch Formung, dass nicht nur Ochsen die Kieselsäure aus Mangel sich bildet, sondern das alles in sogenannte Inhaltsstoffe ist auch ein schreckliches Wort, eigentlich alles, was nur irgendwie physiologisch, Substanz bildend wirkt in der Pflanze als Eiweiß, oder ob die die Kohlenstoff Gerüst oder was es einmal, dass das durch geformt ist, dass wenn plötzlich in Getreide eher oben im Korn sich Nitrat findet. Sie haben ja ja wohl das Wort Nitrat No. Drei. Das ist auch das, was heute überall in der Diskussion ist. Wenn sich da was so was findet, dann ist eine Katastrophe. Da ist Ernährung physiologisch eine einzige Katastrophe. Sondern dieses Nitrat, das führt unten in die Wurzel. Da hat sie so einen Ort in roten Rüben, da ist sehr viel drin. Und da hat man immer gemeint, wenn man da auch die roten Rüben nicht mehr essen, weil der ganze Roggen sein wegen der Hohen Tatra. Das war Anfang der 80er Jahre, hat einen ungeheuren Einbruch in biologischen Landbau damals gegeben, weil die Konsumenten haben keine roten Rüben mehr gegessen. Aufgrund dieser Aussage völliger Unsinn. In die Wurzel gehört Nitrat. Das ist ein Salz. Die Wurzel ist Salz artig, das Korn da oben. Was da drauf ist, da muss dieses Salz art hier total verwandelt werden. Stroh strukturierten werden in wirklich reifes Eiweiß reife Kohlenhydrate, reife Fette der aus Heilungsprozess, das heißt eine Begleitung des Absterbens der Pflanze, diese aus Reifung Demos bis zum letzten geführt werden. Und da darf da oben in dem Getreide Korn nichts mehr von molekularen Eiweißen sein, Aminosäuren in Aminosäuren oder Nitrat ein oder abmelden oder irgend so was, sondern durch und durch gestaltetes Eiweiß. Und das ernährt. Das braucht der Mensch. Also das ist jetzt dieser Übergangszone, der Übergangs geschehen vom Früher zum zum Sommer hin. Und dieses, diesen Jahreslauf macht übrigens das Getreide ganz ideal durch. Also ist fast ein Repräsentant für die gesamte Frucht bildenden Pflanzen steht eigentlich das Getreide da, übrigens die erste Kulturpflanze, die der Mensch überhaupt gezüchtet hat. Die ältesten Kulturpflanzen ist die Wintergerste und der Winterweizen im achten vorchristlichen Jahrtausend. Da gab es noch keine Gemüsen. Ganz normal ist das nicht. Das kam erst in der folgenden Zeit. Und die ersten waren die Getreide. Und weil die Getreide sozusagen am deutlichsten den Jahreslauf in das Sonnenjahr abbilden, in allen Prozessen des Wachstums, in allen Prozessen der inneren Physiologie bis hin zum Nährwert. So, und jetzt kommen wir den Sommer. Im Sommer. Im Juli reift das Getreide von der Teig reife über die Reife zu Tod Reife und früher hat man das Getreide gemäht in der gelb reife. Da konnte man, da konnte man das noch nicht brechen über den Daumennagel. Das war das Zeichen, sondern es hat sich noch ein bisschen drüber gebogen, zwar noch plastisch, ein bisschen aber schon gelb. Und man hat was gemalt, noch früher, erst mit der Sense und dann später dann mit dem Leben da und hat es wie hocken aufgestellt. Die ältere Generation kennt das ja noch, die Felder, die Felder draußen, überall diese Garben gestellt waren in solchen hocken und da hat man das dann eine Woche oder 14 Tage, je nachdem wie das Wetter war, nach trocknen lassen und dann hat man die Garben eingefahren und eingepflanzt. In den großen Fälschungen, die es ja heute gar nicht gibt. Und dann hat man sie im Winter dann gedroschen, das war sogar weg, noch in den 50er Jahren, 60er Jahren. Und heute muss man das Getreide in der Total für dreschen, das heißt für das Zeichnen. Wenn man das über den Daumen brechen kann, wenn das Korn über den Baum bricht, dann ist es eigentlich unterhalb ungefähr 16 % Feuchtigkeit und dann kann man austauschen und dann kann man das, dann kann man es einfahren, vielleicht noch ein bisschen nachtragen, wenn es notwendig ist. Ansonsten ist die Ernte gelaufen und man merkt eigentlich gar nicht mehr auf den Höfen heute, dass ich überhaupt Ernte ist. Früher waren alle Laufen, alle Menschen ganzer Hof, da blieb niemand zu Hause, nur noch die Katzen und die Mäuse. Alles war auf dem Feld draußen. Und das war die schönste Arbeit im ganzen Jahr, möchte man sagen, diese Ernte Arbeit und heute läuft das einfach irgendwie ab zu leben, weil dann ohne Unternehmer kommt es runter auf den Wagen und schon ist man verschwunden. Diese Ernte nun was? Welcher Boden Prozess oder welche Fruchtbarkeit Stufe müssen wir jetzt ins Auge fassen? In der Sommerzeit im Winter bearbeite ich die Erde selber, im Frühjahr muss ich nachhelfen mit einer Haut Bearbeitung und muss den Humus Aufbau Prozess fördern. Und jetzt ernte ich das Getreide und zurück bleibt die Stoppel und da hat sich auch ein bisschen Unkraut entwickelt. Das soll ja auch so sein auf dem Acker. Man soll nicht Unkraut freie Äcker haben, das verträgt die Natur nicht, muss immer ein bisschen Unkraut da sein, das gehört einfach. Nur das richtige Maß muss man eben finden. Und dann ist, dann liegt da Spreu offen auf dem Feld vom Dreschen und irgendwelche sonstigen Rückstände. Und so weiter. Und um welche Maßnahme geht es jetzt? Um die Bodenfruchtbarkeit immer wieder einen neuen Impuls zu geben. Ja. Also sehen. Schauen wir uns einmal an Was sind das? Stehen die Stoppeln hier draußen auf dem Acker? Da drunter ist die Wurzel im Wasser, hier unten und hier liegt noch alles mögliche organische Reste obenauf. Und jetzt kommt es darauf an, dass wir stärker aktiv werden als Landwirte. Früher haben wir nur da oben oben gekratzt, auf dem Boden, und jetzt müssen wir eingreifen in den Boden, und zwar bis zu ungefähr einer Tiefe und acht Zentimeter. Müssen wir jetzt. Den sogenannten. Stoppel sturz. Den. Ich weiß nicht wie Hand heben, wenn es dann wieder so an der Stoppel stoßen. Und das heißt, dass man jetzt die die Stoppeln wendet oder eingruppiert. Oder es gibt da verschiedene Möglichkeiten, sodass jetzt hier sozusagen eine Mulch Schicht entsteht, wo die organische Substanz sich mit dem Erdreich vermengt. Darauf kommt es vielleicht an, warum ist das so wichtig? Nicht so tief? Um Gottes Willen nicht! Denn das ist eigentlich diese Schicht, so ungefähr bis acht Zentimeter. Das ist bei den einzelnen Böden verschieden. Aber das ist die Geschichte vom Frühjahr März, als diese durch die Verbauung sich im Verlaufe des Jahres entwickelt hat. Zu einer wunderbaren Boden gar ungeheuer stabil. Große Hohlräume, die den starken Niederschlägen, wenn es dann mal gewittert und also wirklich mal so 30 Millimeter auf einmal runter haut, dass sie nicht oberflächlich ablaufen, sondern dass sie einfach vom Boden aufgesogen werden. Dazu braucht man eine solche homogene, das heißt also sehr, sehr Poren reiche Oberschicht, die im Wesentlichen durch Leben, Verbauung und dann in der Folge durch tierische Organismen, Regenwürmer vor allen Dingen gebildet werden. So, und jetzt haben wir uns eine solche Verarbeitungsmaßnahme vorgenommen. Es gibt doch viele verschiedene Instrumente. Kann ich auch nicht im Einzelnen aufzählen. Also es ist ganz wurscht, was man hat, man soll nur damit richtig umgehen. Also man glaubt immer als Landwirt, das ist ein Glaube, der mir so in den 50 seit den 50er Jahren entgegengetreten ist. Es gebe ein Gerät, was alles macht, ohne dass man denken muss. Was macht die Fräse, wie die Fräse aufkam? Da hat man nur endlich das Gerät, was wirklich dieser Durchmischung und dem Mulch Effekt erzeugt. Und alles. Ein paar Jahre später stand die Scheisse schon wieder in der Ecke. Und es sind die Brennnesseln und wieder drüber drüber gewachsen. Also daran kann man erkennen, alles was der Landwirt macht ist keine Wissenschaft, sondern ist eine Kunst, die er muss die Wissenschaft haben, gell, bis er muss. Es muss etwas wissen. Aber indem er, sobald er etwas tut, muss es Kunst werden. Und dann gibt es keine Definition mehr. Man kann nicht mehr so homo oder nur so, keine Ideologie, gar nix beobachten und denken, dann klappt das mit jedem Instrument irgendwie. Also diese Stoffe Bearbeitung, die steht jetzt im Sommer an und warum ist die so wichtig? Ich durchmischte organische Substanz mit mineralische Substanz während des Sommers. Und jetzt kommt es darauf an, einen Prozess in die Wege zu leiten, der nicht mehr ein lebendiger ist wie im Frühjahr durch die Pflanzen, durch die Wurzel, Ausscheidungen. Alles das. Sondern ich muss die Boden Tier Welt in ihrer Tätigkeit anregen, die Boden Tierwelt. Denn die Tiere sind etwas anderes als die Pflanzen. Die Pflanzen sind bloß lebendig. Die Tiere sind beseelt. Und dadurch ist ein Tier Tier, weil es beseelt ist und das Seelische, was die Tiere bewegen lässt, frei bewegen lässt über die Erde, was sie Laute abgeben, was, das sie durch die Sinne in die Welt kommen? Die Tiere, auch die spinnen und haben selbstverständlich Sinnesorgane. Auch die Regenwürmer haben Sinnesorgane, keine Augen, aber Tast, Organe, also alles das sind Instrumente, leibliche Instrumente, das ein seelisches sich in der Welt betätigen kann. Und ich sage immer, man kann ein Tier erst dann wirklich verstehen. Anhänglich. Sagen. Verstehen. Wenn man darauf hin schaut. Was macht es? Was tut es? Was ist eigentlich seine Lebensäußerungen oder Seelen äußerung in der Tätigkeit? Wenn ich die Tätigkeit einer Spinne anschaue oder eines Marienkäfer oder einer Schlupfwespen oder was es auch für eine unscheinbares Wesen sein Mag, dann merke ich Was sie tun, ist so unendlich Weisheit. Hol es die blanke Offenbarung der Weisheit in der Welt. Alles was die Tiere machen sehr eingeschränkt jeweils die Spinne, wenn die ihre Netze spinnen, über die über die Äcker oder in dem Gebüsch. Dieses Wunder, das Spinnennetz ist, was es auch sein möge. Es ist so durch und durch Weisheit, dass keine menschliche Technik das überhaupt nur annähernd wiederholen kann. Es ist eine, die die Tierwelt in ihrem Tun offenbart, ihr eigenes Seelisches in dem, was sie tut. Deswegen muss man auf die Tätigkeit achten, wo die Kuh immer in allen ihren Tätigkeiten im Stall, auf der Weide, wo auch immer, in allen ihren Lebensäußerungen muss man beobachten, muss man mitempfinden. Und da merkt man plötzlich, was für ein himmlisches Wesen ist zu haben. Sie erhebt da empfunden, die oben zwischen die Hörner der Göttin Hathor wurde dargestellt wie eine Kuh. Haben die Hörner die Sonnenscheibe rein gemacht, so haben sie die Göttin Hathor abgebildet als Kuh. Bei den Hindus ist sie heute noch heilig, und sie war das heilige Opfertier durch alle Zeiten. Was ist das? Was macht das Tier? Was? Was lebt da drin seelisch? Und was bringt es nach außen zur Offenbarung? Also also die Seelen Äußerungen in der Tätigkeit. Ja, das ist eigentlich nichts anderes als ein ein Beobachtungsfeld um an das Wesen dieses Tieres heran zu kommen. Und gerade im Sommer haben wir es nun zu tun, eigentlich mit der Tätigkeit der hohen Tierwelt. Die müssen wir aktivieren. Und das geschieht dadurch, dass wir jetzt in den Tisch bereiten, durch diese Mischung der organischen Rückstände und unter den vielen, vielen, vielen Tieren, Tierarten, die da tätig sind, unscheinbar und dann deutlicher in Erscheinung treten. Da steht nun das Regenwurm im Vordergrund, und zwar der Ton der klassische Form. Es gibt ja verschiedene Regenwurm Arten. Und der Ton ist derjenige, der sein sein Leben darin besteht, dass er senkrechte Röhren macht. So kerzengerade in die Tiefe, bis zu 7 Meter tief in den Böden hat man solche Regenwürmer Regenwurm Würmer gefunden. Und in diesen Röhren bewegen die sich rauf und runter. Das ist ein Boom. Und der Wurm, sobald er aus den Röhren rauskommen. Dann schlängelt er sich so auf dem Boden. Kaum ist er in Röhren drin, dann ist es ein Leib, der sich Senkrechte. Das ist der Regenwurm. Ich sah durch als Zeichen, als die Sonnenflecken stammen. Solch eine hat eine Besonderheit, weil er sich durch die Risse durch, dann durch das Erdreich innen ein Rückgrat schafft, in das er sich senkrecht hinein stellt. Und es ist immer dieser Übergang von der Horizontalen in die Senkt. Die Senkrechte bedeutet sehr viel. Im Tierreich kann ich es nicht näher ausführen, aber das nur mal vergleichen. Das Schaf mit der Kuh oder die Kuh mit dem Pferd, alles was den Kopf hebt übers Rückgrat. Da merken Sie, dass da eine viel nach außen gerichtete Intelligenz entsteht. Und sobald der Kopf ohne das Rückgrat, da merkt man, dass der Stoffwechsel Prozess viel stärker den Kopf ergreift. Und so weiter. Also wir brauchen jetzt diese Tier, diese Boden Tiere und müssen deren Tätigkeit fördern. Und jetzt ist es heiß im Sommer Juli draußen und die Regenwürmer mögen das überhaupt nicht. Sie mögen nämlich nur dreierlei Die wollen Sauerstoff atmen, die wollen Feuchtigkeit. Und die wollen Dunkelheit. Dunkelheit. Das sind die drei Kriterien für den Regenbogen und dafür repräsentativ für andere Tiere auch. Und diese Bedingungen schaffen wir mit der Schicht. Das Dunkle, das viel Sauerstoff und die Feuchtigkeit kommt, steigt hier herauf und schlägt sich auf der Unterseite dieser Schicht nieder. Nun diese Regenwürmer. Wenn es heiß ist hier unten. Und wenn dann aber da oben so eine Schicht entsteht und so, dann wandern die hoch hier hinauf und wandern jetzt horizontal hier rein und fangen an, diese organischen Rückstände aufzuarbeiten. Also sie fressen, fressen, keine frische Substanz, keine lebendige Substanz. Ich habe mir auch mal angeguckt, da beobachtet ein Regenwurm, wie er ein grünes Pflanzen platt abgeknallt, gekniffen hat, gesagt Das ist ja pervers, was du da machst. Und dann habe ich es weiter beobachtet, habe ich gesehen, so hat er gar nicht gefressen, sondern hat es eingespeichert mit seinem Schleim. Die ganze Oberfläche hast eingerollt und seine Röhre reingezogen. Und in seiner Röhre haben dann die Mikroben aus dem auf dem Schleim haben dann angefangen, dass die Pflanzen Substanz aufzuschließen. Und dann war es allerdings ein reines Menü geworden. Also der Regenwurm frisst andere Organe, also abgestorbene pflanzliche Substanz. Der wandert also hier rein und arbeitet jetzt dieses Erdreich durch. Und was macht er dabei? Ständig, was unser Regenwurm vor so ein langes Gebilde segmentiert hat. Hier vorne so eine kleine Mundöffnung und ich habe hier so einen na? Hat er so einen kleinen Magen. Eigentlich nur ein erweiterter Darm, zielsicher und durch durch die ganzen Segmente bis hinten hin. Und er hat selbstverständlich einen Blutkreislauf. Das ist also ein Warmblüter gewesen und er hat jetzt hier über und über dem Magen hat er eine kleine Drüse, und diese Drüse sondert, indem er da frisst. Also organische Rückstände, die sind immer ein bisschen sauer, alles ist sauer, was die Pflanzen hinterlassen. Und durch diese Drüse scheint er jetzt feine Calcit zu Tröpfchen Kalk, Tröpfchen ab in den Magen und neutralisiert die organische Substanz. Es ist unglaublich. Er schafft damit das Milieu für die Mikroben, die hier jetzt en masse, hier den ganzen Darm erfüllen, bis hinten hin. Da lebt der Regenwurm mit, wiederum mit den Mikroben, speziellen Mikroben in Symbiose. Das heißt, der Regenwurm der Seelen Leib, der seelische Organismus dieses Tieres ist darauf gerichtet, jetzt im Verdauungsprozess den fruchtbaren Boden schlechthin zu erzeugen, den es überhaupt gibt durch Neutralisation dessen, was er an saurer Nahrung aufgenommen hat. Es wandert hier durch mikrobiellen Abbau. Aber die Mikroben können nicht tun, was sie wollen, was sie gerne täten, sondern weil der Seele viel von ihrem Leibe ungeheure Kräfte, die seelisch wirksam werden, die ordnen diesen Prozess, dass er nicht aus dem Ruder läuft, und dann tun sie dann irgendwo ein Häufchen da absetzen und dann haben sie, dann setzt sich dieser Prozess, der Verdrängungsprozess noch im Haufen fort, und da bauen die noch weiter ab, und dann entsteht der fruchtbarste Boden, den es überhaupt gibt, den können wir gar nicht selber erzeugen. Das macht eigentlich die boden tierwelt durch die kraft ihres spezifisch seelischen hochspezialisiert, je nach boden, auch noch tierart. So und das diesen prozess müssen wir einleiten im Sommer, dass er stattfindet, dass jetzt die Reste, dass das ernte jahres verkommt verkonsumiert werden hier von den Boden Tieren. So, und das geht vom Sommer bis in den Herbst so, dass da quasi die Erde sich erneuert im Jahreslauf. Was im Frühjahr abgebaut worden ist, muss jetzt hier wieder aufgebaut werden. Wir haben hier ein Humus Aufbau während des Sommers. Und diese und diese Prozesse müssen wir eben einleiten, stärker durch diese Mulchen der Bodenbearbeitung und hoffen, dass dann wirklich die Boden Tierwelt aktiviert wird. Und ohne den Regenwurm, insbesondere den Wurm kann man eigentlich keine optimale optimale Humus Qualität optimal dasjenige erzeugen, was die Alchemisten eben die eigentliche Muttererde bezeichnet haben. So, und jetzt muss ich schleunigst kaufen und ich kann dir auch schon auf der anderen Seite auch nicht so viel wie beschrieben werden. Und jetzt erst kommen wir in Richtung Herbst. Und das ist ja auch eine ganz eigenartige Jahreszeit, die eine völlig eigene Signatur hat. Und die findet jeder, der ein bisschen darauf aufmerksam ist, der Augustin auch durch die Lande, der Spätsommer Salz und dann geht es über den September. Da merken wir ja, dass da die Stimmung in der Natur, durch die immer tiefer wird, langsam, tiefer sich, wenn in der Sonne von ihrem Höchststand die Tage schon, na ja, sie bleiben auch dann halt noch lange viel länger. Aber dann schon wird es also kürzer. Der Tage und Nächte werden ein bisschen länger und man merkt die Stimmung in der Natur, obwohl sie selben Sonnenstand gibt, im Frühjahr nur aufsteigen, so ist derselbe Zustand erreicht, absteigend von der Sonne und. Vollkommen andere Stimmung. Und das sieht man daran, dass dann plötzlich so die ersten Nebel streifen, sich über die Lage legen. Im Nebel Ruhe noch die Welt, noch träumen Wald und wie so Dichter Mörike und und dann der blaue Himmel unverstellter drüber. Das ist so die Stimmung Anfang September. Und da merkt man auch in der Natur reift noch alles, alles. Die Früchte, die alles, was nur ein Gemüsegarten sind, was alles reift, fühlen sich die Äpfel an den Bäumen werden dicker und nehmen Farbe an? Also das ist auch eine noch Vorbildwirkung, die da vom Sommer in den Herbst hineinreicht, bei den anderen doppelt und bei den Pflanzen. Denn solch ein Wettrennen, das zieht sich noch länger bis in den Herbst rein und dann geht es durch den September durch. Dieses Jahr haben wir es nicht so deutlich erlebt um die Michaeli Zeit. Da kommen diese goldenen Septembertag, die in die goldenen Oktobertag einmünden. Und dann sehen wir dieses wunderbare Phänomen, das Sie bestimmt auch schon erlebt haben den Altweibersommer. Ich bin letztes Jahr laufe ich da den Feldrand entlang und sage Ich traue, kann ich meinen Augen trauen? Der Acker war frisch bearbeitet und ein Symbol für Glanz liegt über dem ganzen Feld und guckt so nach der Sonne und die Sonne spielt es mir zu. Ich gucke dann immer von verschiedenen Seiten. Dann gehe ich hin und guck genau. Alle Spinnennetze, der ganze Acker wie über überspannen von einer bestimmten Spinnennetze, die das machen, glänzt silbrig glänzend. Das ist ein Phänomen des Herbstes, und der Herbst setzt sich fort darin, dass das die gesamte Insektenwelt erst noch mal so was macht. Legt man die Eier ab unter die Boden Krume oder in die Rinde der Bäume oder sonst irgendwo an einen versteckten Ort legt sich die Eier ab. Die Vögel ziehen nach Süden, die Schwalben sind verschwunden, man guckt nach draußen und plötzlich sind sie weg. Das heißt, die ganze Natur fängt an in einen Ruhezustand. Ich weiß nicht, wie die wurden geboren wurden. Mikroben bilden jetzt Dauer formen auf. Also nicht. Man sieht äußerlich kaum noch, will keine Insekten wirken. Ein Schmetterling kann nichts. Alles geht in eine Art Ruhezustand oder besser gesagt in einen Todes zustand über. Die Natur stirbt, die Blätter fallen von dem Baum, alle sind sie verfärbt. Nochmal die letzte Blüte im Blatt und das alles liegt plötzlich am Boden. Der Schwere folgend, nicht mehr der leichte, wo es da oben sich gebildet hat in der Luft, sondern jetzt fällt alles schwer physisch. Die herbstes. Zeit ist der Übergang in den Winter tot. Die Natur stirbt, die mikrobiellen Prozesse im Boden kommen zu Ende. Und jetzt muss man natürlich aufpassen, dass man da nicht mit stirbt als Mensch, sondern dass man der Nachwelt wirklich dann genau beobachtet, was sich da eigentlich abspielt, dass wir jetzt sozusagen den Herbst Prozess begleiten. Einerseits ist es noch mal die Ernte und andererseits ist es schon mal wieder die Herbst Bestellungen für die Winter Getreide. Aber dann kann es eine sehr späte Ernte sein oder überhaupt. Wir haben die Absicht, im nächsten Jahr Sommer eine Sommer, um oft auszusehen Hafer oder eine Sommerreifen oder eine Sommergäste. Oder wir wollen da Früchte anbauen und wir haben jetzt mal gerade eine Kündigung noch vorher ausgebracht und die müssen wir jetzt rechtzeitig umbrechen in den Winter. Wir wollen sie vielleicht nicht stehen lassen. Und dann kommt es jetzt auf einen Prozess an, den man wieder sehr genau reflektieren muss warum, wo? Worum geht es jetzt eigentlich im ausgehenden Jahr, wenn dieser äußere Todes Prozess einsetzt und da ist man heute sehr früh, auch glaubt sehr sicher geworden zu sein. Die ökonomie, die die öko betriebe, die meinen, also der fluges vom Teufel, den dürfen wir schon gar nicht mehr einsetzen. Und da gibt es also alle möglichen Ansichten, die da tun, weil man, wenn man nicht konventionell denkt. Konventionelle Landwirtschaft, dann möchte man wenigstens ökologisch denken. Biologisch und biologisch heißt, dass man sein Augenmerk auf die Mikroben Welt und was da lebt und kreucht und fleucht, darauf lenkt und dem versucht, Rechnung zu tragen. Es kommt aber eine Zeit im Herbst, wo man wirklich mal davon absehen kann. Das muss man heute ganz bewusst tun, denn man möchte ja der Natur immer irgendwie gemäß handeln, ihrem Leben gemäß. Aber es gibt eben einen Zeitpunkt im Jahreslauf, wo die Natur stirbt, wo sie tot wird, wo die Mikroben in die Dauer form übergehen. Alles andere in Eisstadion. Und da gibt es einen Moment, wo wir eigentlich die Aufgabe haben und jeder muss ich mir diesen Prozess ganz neu auseinandersetzen, wo wir die wo den Boden kartieren müssen, wo wir alles zerstören, was so wunderbar im Jahreslauf sich aufgebaut hat. Einzigartig. Die Schichtungen im Boden, alles organisch sind genauestens austariert. Und jetzt kommen wir, da hören wir ein Instrument und dann schmeißen wir das Ganze völlig koordinieren. Und dieses Instrument nennen wir den Pflug. Und man hat heute ein sehr starke Tendenz, berechtigterweise solchen Unsinn, der sonst gemacht wird, dass man sagt ohne Pflügen, pflügen ist so eine Sache. Und wenn man aber da mal ein Gesichtspunkt einnimmt im Herbst, im Spätherbst, ist die Natur zu Ende. Da ist, was zu Ende gekommen, ist, ganz physisch geworden. Und dann tritt ein in den Winter. Und da sollen die Prozesse stattfinden, die jetzt im Winter stattfinden sollen Kristallisation. Da muss ich sozusagen erst mal das ganze Jahr besiedeln, indem ich es korrigiere. Und wenn dann es in den Winter geht, dann kann sich aus diesem Chaos sozusagen eine neue Ordnung im nächsten Jahr aufbauen. Ich kann das nicht einfach nur so von Jahr zu Jahr immer so weiterwurschteln, sondern da ist, da ist wirklich ein Unterbruch im Winter und den muss ich einleiten, nicht jedes Jahr im Rahmen der Fruchtfolge oder wie es meine Intuition mir ergibt, zu einer Zeit der Jahre, dass ich einmal doch intensiv versuche, mal diese Kolonisierung des Bodens einzuleiten, einzuleiten, dass ich durch die Kräfte des Winters wieder ein neuer Boden aufbauen kann. Und der klassische Pflug? Was macht er denn alles eigentlich anders? Wenn hier der Boden ist, das Erdreich, dann pflügt er ja in dieser Weise den Boden in eine solche Furche. Er legt den Hunger um und das große Problem heutzutage ist, dass unsere Flügel nichts mehr taugen. Die Flügel, Füße breit. Und natürlich auch viel zu tief. Aber das Verhältnis von Tiefe und Breite stimmt auch nicht mehr. Ich versetze den Acker dann schon mit einem Fluch voran um 40 50 Zentimeter von rechts nach links. Im Ganzen. Was das für eine Energie ist, die ich da brauche. Sondern es kommt darauf an, dass man möglichst schmal fühlt. Es hat es viel Pferdefleisch gegeben, ideal gemacht, schmal fühlt und nicht zu tief. 16 17 Zentimeter, 15 bis 18 Zentimeter optimale Tiefe, würde ich sagen. Und dann kann jetzt sozusagen der Frost Angriff während des Winters hier eingreifen. Und dann? Es geht nicht mehr um biologische Prozesse, sondern es geht darum, dass man die Erde kultiviert und das heißt fruchtbare Böden. Der Meister Frost muss hier eingreifen und muss einfach mal den Boden vorerst rot machen. Er muss, da wird in der Realität durchgearbeitet werden, dass das nicht die Organe des Bodens. Das muss man nur mal versuchen zu denken. Ich weiß, dass ich in ein Fettnäpfchen tritt. In vieler Hinsicht ja. Aber es wird heute. Es werden so maßlose Fehler in der Bodenbearbeitung gemacht und man muss nur mal bedenken, der ganzen Prozess durch das Jahr hindurch und werden das erste geht es um die Aktivierung der organischen Prozesse im Frühjahr, Herbst, Sommer, Abbau, Aufbau und dann kommt es zu Ende. Und jetzt kann ich auch mal nicht mehr den Humus bearbeiten oder die organischen Prozesse, sondern die mineralischen Prozesse, nämlich die toten Prozesse. Also es geht. Und beim Pflügen geht es nicht um das Ich Rücksicht nehmen auf den Humus, sondern ich nehme Rücksicht auf den Ton. Es ist ein Ton pflügen. So haben wir das auch früher genannt. Wir pflügen den Ton, um ihn zu exponieren, den kosmischen Kräften des Umkreises, den Kristall bildenden Kräften an also Sie sehen ja, wir müssen zu Ende kommen. Sie sehen Bodenfruchtbarkeit. Wenn ich das ernst nehme, diesen Begriff, dann muss ich erst mal beobachten lernen, und dann muss ich meine Beobachtungen selber selbstständig denkerische arbeiten. Ich kann nicht irgendeiner Richtlinie folgen, die von außen vorgegeben ist. Ich kann nicht Ideologien folgen. Ich kann nicht irgendwelchen wissenschaftlichen Ergebnissen folgen, die einmal an einem Punkt irgendwo mal gemacht worden sind. Statistisch verrechnet, das ist irreführend ist alle irreführen, sondern es ist die Aufgabe des Menschen, sich hinein zu stellen in den ganzen Jahreslauf, den von Anfang bis Ende arbeitend. Wohlgemerkt nicht denken, sondern tätig sein, durchlebt und durchleben, sich Gedanken machen, was jetzt eigentlich das Adäquate ist. Welche Maßnahmen will ich steuern, in diesen unendlich subtilen Prozess eingreifen? Und dann kommt der Herbst und dann kann ich mal wirklich massiv tiefer greifen. Also in diesem Sinne, wie ich es gesagt habe. Und dann kann sich aus dieser Kolonisierung ein neuer Boden Aufbau im nächsten Jahr aufbauen. Kein Jahr ist gleich dem anderen. Jedes Jahr ist neu und jedes Jahr muss ich sozusagen die Initialzündung geben, dass es auch neu werden kann. Und nicht ein immer gleichmäßig fortlaufender, ablaufender Prozess. Sondern dass wir die Aufgabe haben, als Landwirt sozusagen den Boden im Hinblick auf die Bodenfruchtbarkeit zu erziehen. Wie man ein Kind erzieht, das in die Schule geht und lesen und schreiben lernt. So müssen wir einen Keim haften Zustand, der im Boden entsteht, in der Hand um müssen wir schrittweise durch das Jahr hindurch erzieherisch so begleiten, dass dadurch dann das Phänomen der Bodenfruchtbarkeit sich realisiert. Bodenfruchtbarkeit kann ich nie im Jahr herstellen, vielleicht auch nur schwarze Erde bis zum nächsten Jahr in der Ukraine oder so, wo die Natur einfach so begabt ist, dass sie ohne großes Zutun einfach tolle Erträge bringt. Sondern wir müssen die Natur Begabungen. Das ist ein Begriff, den muss man sich mal versuchen in die Ohren zu schreiben, dass der Boden selber begabt ist. Jeder Standort ist in bestimmtem Sinne begabt. Und meine Aufgabe als Landwirt ist es, diese Begabungen zu fördern, so zu erziehen, dass der Boden sozusagen lesen und schreiben lernt. Also das heißt, er liest am Kosmos ab, was eigentlich ihm zuträglich ist, und er schreibt sich das dann selber ein in dem, was man dann die Bodenfruchtbarkeit nennen kann. Also in diesem Sinne müssen wir versuchen, als Landwirte immer mehr zu lernen. Wir sind in einem Lernprozess, wir sind nie zu Ende. Wir glauben, wenn er gute Ernte eingebracht hat, wird sie der Klasse erreicht. Die haben wir nicht erreicht, sondern es geht auch gar nicht nur darum, um gesunde Nahrungsmittel zu erzeugen. Es ist auch ein Irrtum, das ist ein Nebeneffekt unserer Arbeit, sondern ein ebenso großer Effekt muss sein, die Boden entwicklung über die Jahre hinweg erzieherisch so auf die Bühne und auf die Erde zu wirken, dass Generationen in alle Zukunft weiterhin an dieser Bodenfruchtbarkeit anknüpfen können. Es geht darum, dass man. Es geht darum, dass so wie wir als Menschen dadurch Menschen sind, dass wir ein Bewusstsein haben, dass wir uns entwickeln können. Dass wir nicht derselbe sein müssen, der wir gestern waren, sondern dass wir heute durch eigene innere Willens, Aktivität, durch eigenes Denken und Fühlen uns entwickeln können. Immer weiter. Der Mensch ist ein sich entwickelndes Wesen. Er trägt den Entwicklungs gedanken als die größte voraus. Ich möchte sagen. Die größten chancen. In sich. Er will ja immer. Weiter. Und das kann die natur nicht. Die natur hat den entwicklungs gedanke nicht in sich mehr, sondern eher die. Sie hat auch, dass der mensch durch sein tun oder seine tätigkeit den entwicklungs gedanken in der natur veranlagt hineinträgt, sich selber durch seine arbeit erweitert, sein ganzes menschsein erweitert, will in das äußere Natur und dadurch die Natur erzieht, darauf wartet Mensch, Boden, Tier und Pflanze, die ganze Schöpfung. Insofern haben wir wirklich eine ungeheure Vision. Das hat ja Novalis in die Worte mal ausgedrückt Der Mensch, die Menschheit ist auf einer Mission. Zur Bildung der Erde sind wir berufen zur Bildung, so wir uns bilden wollen als Mensch, so müssen wir die Erde bilden. Und das ist die eigentliche, zentrale Aufgabe des biologischen Anbau. Darauf müssen wir hin streben. Und wir wissen ganz genau Das ist keine Methode, die man einfach anwendet, sondern es ist eine Methode. Bestenfalls, dass wir uns selber in unser Denken, Fühlen und Wollen so erziehen und so schulen, dass wir in der Lage sind, der Natur etwas zu geben, was sie selber nicht hat. Was wir hier erst durch unser Menschsein einpflanzen können, das ist nun ein Streben des biologischen Landbau, dem wir noch lange nicht nachkommen können, weil wir noch nicht fähig genug sind. Aber das ist eine Perspektive in die Zukunft. Und das wunderschöne Landbaus ist, dass man, wenn man sich ein Bewusstsein dieser Tatsache verschafft, dann fragt man sich, warum nicht jeder Mensch Landwirt wird. Vielen Dank.&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
== Themenbezogene Leseanregungen ==&lt;br /&gt;
Novalis&#039; Werk &amp;quot;Die Lehrlinge zu Sais&amp;quot; (1802). Novalis, eigentlich Georg Philipp Friedrich Freiherr von Hardenberg, war ein deutscher Dichter, Schriftsteller und Philosoph der Frühromantik. In diesem Zitat betont Novalis die Verantwortung des Menschen für die Erde und für sich selbst. Die &amp;quot;Mission&amp;quot; der Menschheit ist es, sich selbst zu bilden und im gleichen Zuge die Erde zu formen. Das bedeutet, dass der Mensch nicht nur für seine eigene Entwicklung verantwortlich ist, sondern auch für die Gestaltung der Umwelt. Dies impliziert eine untrennbare Verbindung zwischen Mensch und Natur, die für die Frühromantik typisch ist. Novalis fordert hier, dass die Menschheit sich ihrer Rolle als Gestalter bewusst sein und entsprechend handeln sollte. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Manfred Klett|zurück zu Manfred Klett ◁]] &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Betriebsgemeinschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Betriebsorganismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:biologisch-dynamische Landwirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:biologisch-dynamische Präparate]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:biodynamische Landwirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dottenfelderhof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Düngung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Film]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 327]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jahreslauf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landbauschule Dottenfelderhof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landwirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landwirtschaftlicher Kurs]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neue Keime]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rudolf Steiner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 25%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Video]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortrag]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Chrifri</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://biodyn.wiki/index.php?title=Bodenfruchtbarkeit_und_Ern%C3%A4hrungsdynamik_-_Vortrag_von_Manfred_Klett_am_12._November_2017&amp;diff=4080</id>
		<title>Bodenfruchtbarkeit und Ernährungsdynamik - Vortrag von Manfred Klett am 12. November 2017</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://biodyn.wiki/index.php?title=Bodenfruchtbarkeit_und_Ern%C3%A4hrungsdynamik_-_Vortrag_von_Manfred_Klett_am_12._November_2017&amp;diff=4080"/>
		<updated>2024-02-25T20:28:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Chrifri: /* Einführung Uwe Neukamm */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Manfred Klett|zurück zu Manfred Klett ◁]] &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
====Filmdoku====&lt;br /&gt;
[[Datei:Dr. Manfred Klett biodynamische Landwirtschaft Vortrag Bodenfruchtbarkeit 12. November 2017.jpg|450px|center|link=https://www.youtube.com/watch?v=v6WLKhCfABA]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- Manfred Klett -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Dieser Vortrag befindet sich in der Bearbeitung und er ist noch nicht &amp;quot;reif&amp;quot;. Gerne kannst du hier [[MitTun bei biodyn.wiki|mitTun]]: Korrektur, Überschriften und Absätze. Stand 25. Februar 2024&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begrüßung und Einführung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einführung Uwe Neukamm ===&lt;br /&gt;
Ich freue mich sehr, dass ich euch heute alle hier so begrüßen darf. Seid gegrüßt! Es ist schön. Wir sind heute viele. Auch neue Gesichter, Junge. Freut mich sehr!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Thema heut, ich soll in das Thema einführen, das Thema ist etwas sperrig, das muss man ablesen: Bodenfruchtbarkeit und Ernährungsdynamik. Das ist genau das Spannungsfeld, in dem ich jetzt als Landwirt eingebunden bin. Auf der einen Seite muss ich dafür Sorge tragen, dass der Boden fruchtbarer wird und auf der anderen Seite will ich dafür Sorge tragen, dass die Produkte, die ich produziere, zum Wohle aller sind und zu einer gesunden Ernährung beitragen. Deswegen ist es genau das Spannungsfeld, das ich so empfinde und ich stehe da als Bauer genau dazwischen. Und früher war das ganz einfach. Da hatte ich die Formel oder auch andere, wenn man einen gesunden Boden hat, dann erzeugt man gesunde Nahrungsmittel. Und wenn man genauer hinguckt und wir befinden uns in einer Zeit, wo man immer ein bisschen genauer hinguckt und sagt auch wir wollen eine Bewusstseinsseele entwickeln. Wenn man da genauer hinguckt und das verstehen will, dann merkt man, dass sowohl Gesundheit und Ernährung als auch Bodenfruchtbarkeit nichts Festes ist, sondern dass das dynamische Systeme, vielleicht was Lebendiges ist und daraus stellen sich dann viele Fragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es ist nicht mehr so, dass man sagt: Ich mach das und dann kommt ein guter Boden raus und eine Bodenfruchtbarkeit und die Bodenfruchtbarkeit äußert sich in möglichst viel Gesundheit beim Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da stellen sich für mich zum Beispiel schon die Frage, dass das, was vor 20 Jahren oder vor zehn Jahren für mich gesund war, mich zu ernähren, heute vielleicht gar nicht mehr so ist. Das, was wir vor 20 Jahren, was mich genährt hat, macht mich heute nur fett. Das, was ich vor 20 Jahren auf dem Acker gemacht habe, funktioniert heute nimmer. Und ist denn überhaupt die Bodenfruchtbarkeit, die ich anstrebe, vielleicht eine ganz andere, als ich eigentlich produziere, oder umgekehrt, was ist zum Beispiel eine spezielle biologisch dynamische Bodenfruchtbarkeit? Ist das eine Fruchtbarkeit, die sich auch äußert in Qualität, oder heißt für mich Bodenfruchtbarkeit, dass einfach möglichst viel wachsen soll? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese beiden Dinge werden wir heute zusammenbringen und ich freue mich sehr, dass die Meike Ehrlichmann da ist und uns da einen ganzen interessanten Ansatz vorstellen wird, ich glaube, der wird uns alle weiterbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazwischen, nach dem Mittagessen und vor dem Kaffeetrinken, das wird relativ eng zusammenliegen, wird uns der Wolfgang Krämer seinen interessanten Hof vorstellen. Wenn die uns ihren Hof vorstellen, das wird bestimmt auch ganz spannend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ganz besonders freue ich mich, dass heute zu uns gekommen ist, jemand, den man vielleicht wie keinen anderen mit dem Thema Bodenfruchtbarkeit und biologisch dynamische Bodenfruchtbarkeit zusammenbringt, den, ich denk, die meisten von uns auch durch seine Lieder ein bisserl kennen, als auch als Gründer vom Dottenfelderhof. Und ich freue mich sehr, dass es uns heute gelungen ist, ihn noch einmal einzuladen. Er hat eigentlich gesagt, er macht so was nicht mehr und ich freue mich sehr, dass er es dann doch gemacht hat. Manfred Klett!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vortrag Manfred Klett ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Begrüßung Manfred Klett ===&lt;br /&gt;
Verehrte liebe Gäste, liebe Freunde aus der hiesigen bayerischen Vereinigung für biologische dynamische Wirtschaftsweise und auch diejenigen, die hier in Nürnberg ja auch aktiv sind auf diesem Felde.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich frage zunächst einmal, ob ich frei hier so sprechen kann, ob sie mich hören, ganz hinten. Ich bin nicht so erfreut über ein Mikrofon, und so versuche ich so deutlich und laut zu sprechen, dass jeder von ihnen mich vielleicht doch verstehen kann. Und wenn nicht, dann bitte ich einfach mal die Hand zu heben, denn ab und zu, wenn man dann im Sprechen ist, kann die Stimme mal ein bisschen absinken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bedanke mich vielmals für die Einladung hier zu dieser Tagung in Nürnberg zu diesem Thema. Und diese beiden Themata hängen ja sehr eng zusammen Bodenfruchtbarkeit und Ernährungsdynamik, ist ja evident, das wurde ja auch gerade angesprochen. Und meine Aufgabe wird es nun sein, zur Frage der Bodenfruchtbarkeit etwas beizutragen. Und das ist ein so unerschöpfliches Thema, dass man Schwierigkeiten hat, es überhaupt irgendwie zu umgreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einführung Bodenfruchbarkeit ===&lt;br /&gt;
Und es ist ja auch dieser Begriff heute, Bodenfruchtbarkeit, im allgemeinen Bewusstsein, ich spreche jetzt vom wissenschaftlichen Bewusstsein an den Hochschulen, an den Universitäten oder wo auch immer, so in den akademischen Kreisen, dieser Begriff nicht mehr aktuell. Man hat ihn ad acta gelegt, mehr oder weniger, weil er nicht definierbar ist. Der ist so umfassend, dass man ihn einfach in dem Sinne nicht in eng begrenzten quantitativen Begriffen erfassen kann. Und deshalb hat man ihn ersetzt mehr durch den Begriff der Ertragsleistung der Böden. Was bringen die Böden, was ist deren Hervorbringungskraft? Und die kann man messen! Die kann man messen und zählen und wägen. Man kann es quantitativ erfassen in Erträgen. Aber ist das noch Bodenfruchtbarkeit? Denn ich kann ja diese Erträge auf andere Weise erzielen, indem ich da auf dem Boden ständig von außen was drauf schmeiße, was man dann Dünger nennt und dadurch und sonstige Fremdmittel, die man einsetzt, Betriebsmittel, damit kann man ja auch hohe Erträge erzielen. Man hat den Begriff der Bodenfruchtbarkeit langsam hinter sich gelassen, um einen Begriff zu wählen, dem man eben tatsächlich wiegen und messen und zählen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und damit hat man eigentlich den Boden aus den Augen verloren, in gewissem Sinne. Und gerade in biologisch-dynamischen Zusammenhängen müssen wir ja jetzt versuchen, diesen zentralen Begriff, also die Belebung der Erde selber, das ist ein Prozess, der sozusagen so umfassend ist, wie das menschliche Leben selbst, das Leben der Erde! Wie man den sozusagen so in Worte bringen kann oder jedenfalls mal in Bildern umschreiben kann, dass man einen neuen Zugriff zu diesem zentralen Begriff des lebendigen Bodens finden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun ist es so, dass man heute ja in den Wissenschaften, ich spreche jetzt von den Landwirtschaftswissenschaften, da gibt es ja das Gebiet der Bodenkunde, also die eigentlich die Aufgabe hätte, gerade mit diesen Fragen so umzugehen, dass es auch umsetzbar wäre in der Praxis. Und das ist aber keineswegs der Fall, oder nicht generell der Fall, weil man eben nur durch Quantifizieren, nur durch diese, nur das, was wirklich messbar ist, irgendwie zu Aussagen kommt. Die qualitative, die Wesenseite, die bleibt völlig außer Betracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun hat man in der Bodenkunde doch ein Gebiet, wo man einigermaßen an den Phänomenen sich entlang gehangelt hat durch die Jahrzehnte und das ist das Gebiet der Bodentypologie. Das heißt, dass jeder Standort, wenn man auf einen Betrieb irgendwo hinkommt, dann findet man eben ganz bestimmte Böden, die durch, lange, lange, lange Zeiten hindurch, 10.000 Jahre rechnet man heute, also seit den letzten Eiszeiten, sich allmählich entwickelt haben. Und das kann man phänomenal ganz, ganz gut begleiten, kann man beobachten, kann man anschauen, auf jedem Betrieb gräbt man ein tiefes Loch und dann ist da ein bestimmtes Profil und daraus kann man schon sehr viel ablesen. Das ist eine Langzeitentwicklung. Und die finden wir vor. Das ist Ergebnis von ewigen Zeiten, kann man sagen. Und in diesem Zusammenhang greifen wir jetzt als Landwirte und Gärtner ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da kann man mit solchen Begriffen wie, also ich spreche jetzt mal zu Praktikern: Da gibt es also den Begriff der Rendzina, hier im Jura, sehr verbreitet. Oder es gibt die Parabraunerde oder die Braunerde oder Podzol. Das sind alles wunderschöne Worte, hinter denen aber doch bestimmte Phänomene stehen, die für den Praktiker durchaus aussagekräftig sind. Und aber am Ende kann man dann doch recht herzlich wenig damit anfangen. Es ist immer gut zu wissen, man soll Kenntnis davon haben. Sondern für den praktizierenden Landwirt, den Gärtner, ist es auch notwendig, sozusagen die Bodenfruchtbarkeit oder das, was die Böden fruchtbar macht, mal zu verfolgen im Jahreslauf. Denn in den greift man ja immer ein, in den Jahreslauf, also die vier Jahreszeiten und greift ein durch die Bodenbearbeitung, durch die Fruchtfolge, durch die Düngung. Das sind die &#039;&#039;&#039;drei Säulen des Ackerbaus&#039;&#039;&#039; seit eh und je gewesen. Und greift ein verschieden, ob man jetzt im Winter sich befindet oder im Frühjahr oder im Sommer oder im Herbst. Und steuert dadurch, durch den menschlichen Geist, durch die Einsichten, die man als Mensch hat, die man sich erarbeiten muss. Und man kommt da nie an ein Ende. Nie. Man ist immer auf dem Wege, dass man versucht, das so gut wie möglich zu machen, dass man diese von Natur veranlagten Prozesse im Jahreslauf sachgemäß steuert. So, dass ich dadurch das Ergebnis dann nennen kann, die Bodenfruchtbarkeit, wenn sie sich auch nicht immer nach außen, direkt, immer darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss es geistig erstmal in sich produzieren. Man muss den Begriff geistig in sich überhaupt erst etablieren, um dann sein Beobachtungsvermögen so zu erweitern, dass man die Dinge dann auch in einem höheren Sinne erkennt. Nicht nur an der Ertragsbildung. Nicht nur das da ein schöner Humusgehalt ist oder irgend sowas. Das sind alles äußerliche Dinge. Sondern dass man innerlich als Mensch erkenntnismäßig in sein Denken fühlen und dann schließlich auch in seinem Wollen so in der Sache drin steht, dass man die Sicherheit nicht nur durch die äußere Erscheinung des Bodens, sondern innerlich in sich aufbaut. Eine innere Sicherheit gewinnen für sein Tun. Die Bodenfruchtbarkeit lebt in allererster Linie erst in unserem Erkenntnisleben und dann können wir draußen anschauen, ob es auch wirklich sich spiegelt in der Welt da draußen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun, daran können Sie vielleicht erkennen, dass es ein lebenslanges Ringen und Bemühen ist, wenn man sich dieser diesem Geheimnis der Bodenfruchtbarkeit, man könnte es parallelisieren mit der menschlichen Einsichtsfähigkeit. Auf der Menschenstufe ist es die menschliche Erkenntnis, die sich spiegelt dann in irgendwelchen Produktionen des Geistes, in der Literatur und den Künsten, in der Musik. So ist da unten auf der Erde ist die Bodenfruchtbarkeit ebenso ein Ausdruck eines umfassenden Geschehens, die man eben vergleichen kann mit dem menschlichen, künstlerischen, wissenschaftlichen Erfassen der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun möchte ich also versuchen, einmal einen Gang durch das Jahr zu machen, einen landwirtschaftlich gärtnerischen Gang durch das Jahr und zu sehen, wie da die Bodenfruchtbarkeit ständige Metamorphosen durchläuft. Es geht immer um die Bodenfruchtbarkeit. Und dennoch stellt sie sich jedes Mal ganz anders dar, im Verlaufe eines Jahres. Und bevor ich nun da mal den Gang durch das Jahr mache, wollte ich noch einmal eine grundsätzliche Bemerkung machen zum Boden selbst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Boden als Organ ===&lt;br /&gt;
Der Boden ist ja auch ein Organ, wo man gar nicht so recht weiß, wo fängt das an, wo hört es auf, oder wo ist er überhaupt? Es ist eine hauchdünne Haut über die Erde. Endlose Tiefen setzen sich nach unten fort. Endliche Höhen erweitern den Boden nach oben die Atmosphäre und bis in den Sternenhimmel. Wo ist eigentlich der Boden? Das ist die Begegnung von Kosmos und Erde. Da durchdringt sich etwas. Da durchdringen sich die Wirkungen der Planeten, die Wirkungen der Sonne, das Zentralgestirn des planetarischen Kosmos. Der ganze umfassende Fixsternhimmel ist an dem ganzen Geschehen beteiligt. Das durchdringt sich jetzt mit den Kräften der Erde von unten. Und nicht nur, was gerade im Boden da einem vor die Augen fällt, sondern aus den Tiefen der Erde strahlt es herauf und das begegnet sich. Und diese Durchdringungszone ist hauchdünn, eine dünne Haut, und diese dünne Haut hat aber einen ganz bestimmten Aufbau. Und wenigstens möchte ich das nur kurz charakterisieren. Man, es bedürfte einer viel umfänglicheren Ausführung, aber mal sozusagen auf den Punkt zu bringen, auf eine Art Formel zu bringen. Es ist so, wenn Sie ein Loch in die Erde graben, auf Ihrem Betrieb oder im Garten, also sagen wir mal einen Meter tief, zwei Meter tief oder so, je nachdem, wie der Boden beschaffen ist. Dann werden Sie feststellen, dass eine ganz bestimmte anschaubare Gliederung ihnen vor Augen tritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie haben einen schwärzlich gefärbten oder sagen wir mal dunkel gefärbten Oberboden. Das nennt man den humosen Horizont, wo also verstärkt also Humusprozesse stattfinden. Die können auch tiefer reichen, dann bis 30 bis 40 Zentimeter vielleicht, wenn man Glück hat. Und darunter kommt dann eine andere Zone, auf die komme ich gleich. Und dann noch tiefer, stößt man plötzlich auf, sagen wir mal Stein oder jedenfalls auf unverwitterte Erde und das eigentlich Kristalline oder kristallin unverwitterten Boden. Und zwischen dem Humushorizont und dem unverwitterten Boden. Da ist nochmal eben diese mittlere Schicht, und das ist die Schicht der Vertonungen. Nicht dass das Musik ist, das ist auch Musik, nur ein Stockwerk tiefer. Die Tonbildung, dass das durch die Verwitterung entsteht der Bodenton. Tonmineralien entstehen da. Und die haben auch wieder einen ganz wunderbaren Aufbau, da könnte man lange drüber reden. Jedenfalls ist diese mittlere Schicht diejenige, die eigentlich neben dem Humus der wirkliche Fruchtbarkeitsträger des Bodens ist. Es ist eigentlich das Herz des Bodens, das schlagende Herz, das ist nicht der Humus, sondern der Ton. Das ließe sich länger ausführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mensch und Boden ===&lt;br /&gt;
Das lässt sich vergleichen mit dem Menschen. Denn auch der Mensch, der hat ja sozusagen eine Zone in seinem ganzen Körperaufbau, wo man sagen kann, ja da ist eigentlich alles noch gerade in Verwitterung, da ist ein Fortlaufen in einem Verwitterungsprozess, in dem wir nämlich gedanken bilden, da stirbt etwas lebendiges in uns ab, im Nerven-Sinnes-System und dadurch können wir sozusagen überhaupt miteinander kommunizieren, über die Sprache und über unsere Gedanken. Und diese Zone, die dem Haupt des Menschen, dem Kopf des Menschen entspricht, im Nerven-Sinnes-System, das ist eigentlich das Gestein im Untergrund. Das ist genauso tot, wie unser Gehirn tot ist, wie unsere Nerven tot sind. Genau so tot ist es da unten, anorganisch, vollkommen, physisch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Gegenpol ist dann im Vergleich zum Menschen, wenn man es heruntergeht, von dem Haupt unter das Zwerchfell. Da dehnt sich ein ganz anderer Mensch aus, der ganz Unbewusste, wo organische Prozesse stattfinden, Auf- und Umbau und ein ständiges Hin und Her, ein Stoffwechsel eben, der in Verbindung steht auch mit dem Blut, wo ständiger Aufbau stattfindet aus den Verdauungsvorgängen heraus, wo auch die Blutbildung hauptsächlich in den Röhrenknochen stattfindet. Alles das. Und diese Prozesse, Stoffwechselprozesse, die finden sich im Boden oben in der obersten Schicht, eben in jener Humuszone. Da findet ständig durch die organischen Rückstände, die jedes Jahr herunter sinken, jetzt im Herbst, und die dann allmählich verdaut werden im Boden und dann sich Umformen in Humus. Alles das, das findet im Oberboden statt. Und dazwischen ist diese Tonszone. Und die entspricht dem, was beim Menschen Herz und Lunge waren. Das ist die rhythmische Zone, wo wir ständig im Rhythmus uns erleben als Mensch, ja, wo wir uns eigentlich als Mensch erleben in diesem mittleren Menschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist im Boden nicht der obere Boden, wo wir immer sagen, die Fruchtbarkeit, das ist der Stoffwechselpol, sondern es ist diese mittlere Zone, die da ständig, ich möchte sagen, quillt und schrumpft. Der Ton quillt und schrumpft, der atmet förmlich und im Jahreslauf. Also wir haben es eigentlich, wenn wir mit dem Boden umgehen, haben wir es eigentlich mit einem auf dem Kopfe stehenden Menschen zu tun, en miniature. Das kann man fortgesetzt denken in die Tiefen der Erde, das kann man fortgesetzt denken bis in die Höhen des Kosmos. Aber diese hauchdünne Haut, die zeigt eben eine Gliederung, eine Dreigliederung von Kopf und Stoffwechsel und einer rhythmischen Mitte. Mit der haben wir es zu tun. Und die gilt es immer im Blick zu haben, wenn man von Bodenfruchtbarkeit spricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Boden im Jahreslauf ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bodenprozesse im Winter ====&lt;br /&gt;
So, und wenn wir jetzt von da ausgehend mal jetzt den Blick lenken auf unseren Jahreslauf und jetzt auf diese Zeit im Jahre wir stehen jetzt am Anfang des Winters, im November, da fängt es so richtig an, wenn wir da rausgehen aufs Feld und gucken mal unseren Boden oben an, da merken wir, dass der dunkler ist, als er vorher war, als er noch im Oktober oder im September war, dass er plötzlich dunkel geworden ist. Man muss das mal einfach beobachten, man muss mal seinen Blick darauf lenken, damit wird man bemerken, der Boden wird dunkler, während der Winterzeit, wie die Atmosphäre, wie alles um uns herum dunkel wird, so auch der Boden. Das hängt damit zusammen, dass der Boden sich im Winter mit Wasser sättigt und die Luft aus dem Bodenporen verdrängt wird und ebenso die Wärme verdrängt wird. Und das wir da vor einem Urphänomen des Winters stehen, dass nämlich der Boden wirklich anorganisch-physisch groß wird. Er ist wirklich dann im Winter so tot, wie das Gehirn im Menschen eben dem Tod näher ist als dem Leben. Und immer dann, wenn etwas stirbt, ist der Keim zu etwas Höherem geboren. Und so ist es auch im Boden während der Winterzeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also zunächst einmal merken wir, der Boden ist dunkel. Durch die Wassersättigung. Und das weist darauf hin, dass die vier Elemente von Erde, Wasser, Luft und Wärme, die immer zusammenspielen, uns dann richtig einen fruchtbaren Boden erzeugen, wenn sie sich alle schön durchdringen, im Jahreslauf. Aber im Winter sondern sie sich voneinander. Dann ist das Erdige erdiger als es ist, das Wasser relativ isoliert im Boden, füllt alle Poren auf, die Luft hat sich aus der Erde herausgezogen, es wird wird bitterkalt, die Wärme zieht sich aus der Luft heraus und auch die Wärme ist dann sozusagen sonstwo. Also alle vier Elemente beginnen sich während der Winterzeit voneinander zu lösen und zu separieren und das ist die Ursache dafür, dass etwas stirbt, dass etwas tot wird. Denn im lebendigen Organismus ist alles wunderbar durchdrungen. Diese drei Sphären durchdringen sich ständig, und das ist zunächst einmal die Situation in der Erde. Die Erde wird äußerlich ganz tot. Innerlich aber nicht. Da kommen wir gleich noch mal drauf zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun können wir, beschreibe ich mal zwei Bilder der Bodenprozesse, wie sie sich im Winter in der Erde abspielen. Da ist der eine Prozess der, dass die, dass es ja äußerlich kalt wird. Nehmen Sie mal so einen Januar, wo dann so eine frostige Luft um einen herum ist, man steht draußen auf dem Acker, möglichst auch mal eine Nacht, sieht den gesternten Himmel über einen und dann unter einem ist der Boden gefroren. Man stelle sich mal raus auf den Acker und stehe dann einfach mal in vollkommener Ruhe und lässt das mal auf sich wirken. Dann merkt man, dass da etwas wirksam ist, was man gar nicht fassen kann. Aber was doch real ist, was wirksam ist, was in die Erde eingreift und was da wirksam ist, das kann man beschreiben mit dem &#039;&#039;&#039;Prozess der Kristallbildung&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Kristallbildungsprozess =====&lt;br /&gt;
Nicht nur, dass der Schnee vom Himmel fällt, in wunderschöne Kriställchen, alle &#039;&#039;&#039;hexagonal&#039;&#039;&#039;, auch so blättchenartig wie der Glimmer, wie die Tonmineralien, alle hexagonal kristallisiert, fallen da vom Himmel, sondern der ganze Boden beginnt eben durchforstet zu werden. &#039;&#039;&#039;Der Meister Frost besucht uns während der Winterzei&#039;&#039;&#039;t. Den brauchen wir. Jeder Landwirt weiß, das ist von Alters her so, dass man gesagt hat je intensiver der Winter eingreift mit seiner &#039;&#039;&#039;Kältewirksamkeit&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Frostbildung&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Kristallbildung&#039;&#039;&#039;, desto sicherer ist die Ernte im Sommer, desto qualitativ hochwertiger ist die Ernte im Sommer. Denn was da wirksam ist, dass da plötzlich die ganze Natur eigentlich ein Kristall werden will, es ist ja nicht nur das Wasser, was kristallisiert, sondern die ganze Gesteinswelt will noch mehr Kristall werden, als sie schon ist. Sie will noch mehr Ordnung, denn &#039;&#039;&#039;Kristallbildung heißt geometrische Ordnung par excellence&#039;&#039;&#039;. Also so was von Ordnung, wie die kristallisierte Gesteinswelt kann man sich in der Welt überhaupt nicht vorstellen. Und diese Ordnung verschwindet gegen den Sommer, aber während des Winters muss sie sich regenerieren. Das heißt, es sind Kräfte wirksam in der Kristallbildung während der Winterzeit, die ihren Ursprung haben nicht auf der Erde, sondern die ihren Ursprung haben in dem fernsten Kosmos. Im gestirnten Himmel. Fixsternhimmel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Griechen haben- die Griechen, die ja ein bisschen anders gedacht haben als wir Heutigen, die haben den &#039;&#039;&#039;Kristallhimmel&#039;&#039;&#039; genannt. Dass weist darauf hin! Die hatten doch eine Ahnung davon, dass der eigentliche Ursprung im Tierkreis insbesondere aber nicht nur rund um die &#039;&#039;&#039;Sphäre des Fixsternhimmels&#039;&#039;&#039;, strahlt außerhalb von Raum und Zeit, strahlt herein in die Erde und &#039;&#039;&#039;strahlt Formkräfte, kristallbildende Kräfte in die Erde&#039;&#039;&#039;. Formbildungskräfte. Und die brauchen wir so dringend in der Landwirtschaft für die gesamte Entwicklung der Bodenfruchtbarkeit. Formkräfte!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles was sich im folgenden Jahr, im Frühjahr bis in den Sommer hinein, dann an Pflanzenwachstum und so weiter da entwickeln, dass muss sich Durchformen&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039;&#039; Und der &#039;&#039;&#039;Winter sammelt die Formkräfte der Erde&#039;&#039;&#039;. Und die wirken dann fort, wirken dann durch das ganze Jahr hindurch. Und die werden insbesondere von den &#039;&#039;&#039;Tonmineralien&#039;&#039;&#039; aufgenommen. Die Tonmineralien im Boden, diese mittlere Zone, dieser &#039;&#039;&#039;Herzenszone im Boden, das ist diejenige, die diese Formkräfte bewahrt, konserviert für das ganze Jahr&#039;&#039;&#039;. Es ist ein unendlich geheimnisvoller Prozess, aber dazu braucht man Frost, dazu braucht man Kälte, dazu braucht man dieses trennende Elemente voneinander. Dazu braucht man diese Todesprozesse im Boden. Und dann wirken da Formkräfte herein, die dann für das ganze Jahr von größter Bedeutung sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun wird es einem ja vor Augen geführt, wenn wir auf das &#039;&#039;&#039;kristallisierende Wasser&#039;&#039;&#039; hinschauen. Das ist ja auch ein unendliches Geheimnis. Also zunächst einmal das, dass da aus der Luft herunterfällt, Kristallformen. Wenn Sie nun mal einen einzigen Schneekristall angucken, wenn es sehr kalt ist, dann sind es nicht verschiedene Kristalle zusammen gebacken, sondern ein einzelnes Kristall, dann ist es ein wunderbarer &#039;&#039;&#039;Sechsstern&#039;&#039;&#039;. Es ist &#039;&#039;&#039;Hexagonal&#039;&#039;&#039;, wie die Tonmineralien. Genauso kristallisiert das. Und &#039;&#039;&#039;jeder Kristall ist anders&#039;&#039;&#039;. Seit Urzeiten ist kein Kristall gleich dem anderen, aber folgt demselben Kristallisationsprinzip. Und diese kristallbildenden Kräfte, die das Wasser gefrieren lassen wird, die das Flüssige fest machen, also zum Kristall werden lassen, die wirken nun auch im Boden, so dass man das mit Augen verfolgen kann, indem nämlich, jetzt nehmen Sie an, Sie haben so einen ganz nassen Herbst, und wir haben da Rüben draußen stehen, Möhren oder sonst wie Feldgemüse. Und die kriegen Sie nicht raus weil es so nass ist. Es wird furchtbar spät im Jahr, der Boden ist voll mit Wasser gesättigt, zerfahren, kaputt und Sie fahren dann noch gerade noch rechtzeitig im November, vielleicht pflügen sie das ganze Ding rum, haben also einen knatschigen Standort, Pflugbalken die glänzen in der Luft, so kompakt ist das, dass man verzweifelt, wie soll das je wieder ein vernünftiger Boden werden im nächsten Jahr?  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Na ja, und dann geht der Winter drüber hin und dann merkt man plötzlich, dass von dieser knatschigen tonverbackenen Pflugfurchen, dass da ein wunderbar krümelnder Boden zurückbleibt. Aufgrund dessen, dass die Feuchtigkeit, der Regen eindringt in ganz feinen Haarrissen, die kann man gar nicht mit den Augen sehen, dringt das ein, sodass da überall in feinen Haarrissen diese jetzt mit Wasserkapillaren sättigen, und dann kommt der Frost und dann entwickelt der Frost dieses eigenartige Phänomen, einzigartig in der Natur, dass er, indem er fest wird, sich ausdehnt. Haben Sie das mal bedacht? Das gibt es sonst nirgends als beim kristallisierenden Wasser. Normalerweise, wenn etwas fest wird, dann zieht es sich zusammen in der Kristallisation, dann räumlich zieht es sich zusammen. Und nur, wenn es warm wird, dehnt es sich aus. Und beim Wasser ist es umgekehrt. &#039;&#039;&#039;Bei vier Grad Celsius hat es seine größte Dichte und dann, wenn es kristallisiert, dehnt es sich wieder aus&#039;&#039;&#039;. Das ist eines der bedeutendsten Ereignisse, die man überhaupt beobachten kann, im Haushalt der Natur. Denn wenn es nicht so wäre, würden unsere Flüsse in null Komma nichts zufrieren bis auf den Boden und die Fische würden alle, alle krepieren. Kein Leben würde das überleben, sondern das Eis ist leichter als Wasser, schwimmt oben auf, weil es sich als Wasser ausgedehnt hat, indem es sich kristallisiert hat. Und das findet im Boden statt. Und das ist unser bester Bearbeiter, während der Winterzeit, im Winter bearbeitet sich die Natur selber. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich muss es mal nur mal kurz andeuten. Also wenn wir hier den Winterprozess haben, dann ist der eigentliche Prozess der, dass hier die &#039;&#039;&#039;Kristallisation&#039;&#039;&#039;, die Kristallisation, die Bodenprozesse beherrschen soll. Formkräfte sind das. &#039;&#039;&#039;Formkräfte aus dem fernsten Kosmos&#039;&#039;&#039;. Und die brauchen wir! Die haben nicht nur Bedeutung, dass eine schöne &#039;&#039;&#039;Frostgare&#039;&#039;&#039; entsteht, oder der Boden wieder zerfällt/ zerkrümelt. Diese Krümel sind sehr instabil. Wenn es dann nämlich wieder einen schweren Regen darauf gibt, dann verschlämmen die alle, weil die rein mechanisch auseinander separiert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also dieser Vorgang findet da statt. Und das Ergebnis ist ein doppeltes, dass einerseits die Formkräfte absorbiert werden von den Tonmineralien in dem Boden und auch sonst von Gestein und durch die &#039;&#039;&#039;Frostsprengung&#039;&#039;&#039; beim kristallisierenden Wasser im Boden mechanisch eine &#039;&#039;&#039;Krümelstruktur&#039;&#039;&#039; entsteht, man nennt das die Frostgare, die dann möglichst erhalten werden muss, die kann man gar nicht erhalten, sondern da muss man Glück haben. Das ist einfach eine Glückssache, ob die so lange sich erhält, bis es draußen warm wird, eh es einen Starkregen gibt. Dann kommt ein neuer Prozess in Gange, den ich gleich schildern werde. Also wir haben im Winter wirklich es zu tun damit, dass die Erde sich selber bearbeitet, dass die Erde durch diese Prozesse, die ich jetzt nur kurz angedeutet habe, &#039;&#039;&#039;selber sich vorbereitet für das nächste Jahr&#039;&#039;&#039;. Und diese ganzen Prozesse, die ich jetzt hier mit wenigen Strichen gezeichnet habe, die sind im Grunde genommen &#039;&#039;&#039;Chaotisierungsprozesse&#039;&#039;&#039;. Ich chaotisiere den Boden, ich mache ihn noch toter, als er tot ist. Und da komme ich ganz zuletzt nochmal drauf zurück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Übergangsprozesse zum Frühjahr ====&lt;br /&gt;
Nun ist die Frage, wie sieht es jetzt aus im Übergang zum Frühjahr? Im Winter hat der Landwirt eigentlich nichts auf seinem Acker verloren und das soll er zu Hause bleiben, die Natur soll sich selber bearbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber da gibt es eine Zwischenzeit im Februar/März, insbesondere im Februar, wo jetzt plötzlich so die ersten warmen Sonnentage gibt. Nach &#039;&#039;&#039;Lichtmess&#039;&#039;&#039;! Ja, so die ersten warmen Sonnentage, die ersten warmen Sonnentage nach Lichtmess. Und da merkt man plötzlich drei Tage Sonne, man geht raus aufs Feld, da sieht man plötzlich, dass oben der Boden hell wird. Das heißt, das Wasser verdunstet, Luft zieht ein in den Boden, auch damit auch Wärme und wenn man draußen dann auf den Acker geht und kniet so auf dem Acker und streicht mit der Hand den Boden ein bisschen zur Seite, vielleicht so zwei, drei Zentimeter tief. Da sieht man plötzlich, da wuseltst, da wuselt es von Käfern und Würmchen und weiß nicht was alles. Ein reges Leben binnen kürzester Frist ist da plötzlich wieder durch die Wärme, die in den Boden eingezogen ist, die Feuchtigkeit ist da, Luft ist da, es durchdringt sich, die Elemente fangen an sich wieder zu durchdringen und kaum findet das statt, ist das Leden wieder rege. Das äußere Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da findet nun ein Prozess statt, der auch eben eine Glückssache ist, wenn er wirklich stattfindet. Und das ist eben das, was ich jetzt kurz schildern will, im Februar, März, dass diese &#039;&#039;&#039;Frostkrümel&#039;&#039;&#039;, wenn sie denn bewahrt worden sind, wenn sie nicht zerflossen sind durch einen Starkregen, dass wenn jetzt die Wärme eindringt in den Boden, in die Bodenporen, das Wasser verdunstet und die Luft dringt ein, dann tauchen da nicht nur die Käferchen auf und Würmchen und alles mögliche, sondern dann, wenn man da genauer hinguckt, sehr genau, man merkt nämlich, dass plötzlich diese Krümel, wirklich krümeln. Vorher sind sie irgendwo so wie Sand konnte man sie hin und her bewegen. Aber jetzt sind es ganz große Krümel geworden. Und da ist eben, dass passiert, dass diese &#039;&#039;&#039;polygonalen Krümel&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;der Erde&#039;&#039;&#039;, die also zum Teil ganz spitz sind, Tonkrümel, wenn da ein zweiter daneben ist, auch irgendwie polygonal geformt und ein dritter, dass hier plötzlich jetzt etwas auftritt, dass sich hier so Brücken bilden. Das sind &#039;&#039;&#039;Bakterienkolonien&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mikroben des Bodens fangen an, sich unglaublich zu entfalten, und zwar also an einem Tag, zwei Tagen und verbinden jetzt diese Frostkrümel der Frostgare und schon sind sie stablisiert. Und dazwischen ist dann ein Hohlraum hier, der dann Luft enthält oder wenn es stark regnet, dann Wasser enthält, aber jedenfalls eine Bodenpore. Und darauf kommt es an – hier beginnt die Bodenstruktur sich zu entwickeln im Laufe des Jahres. Und wenn das früh genug geschieht, im Februar, dann haben wir schon die ganze Ernte halb gewonnen. Wenn das in vernünftiger Weise von Natur aus geschieht, wir können da nicht viel machen, ein bisschen können wir was machen. Da kann ich jetzt nicht näher darauf eingehen, das würde zu weit führen. Wir können ein bisschen durch Abschleppen, rechtzeitiges oder durch eine ganz zarte Bearbeitung können wir die Frostgare ein bisschen einebnen. Und dann entwickelt sich diese sogenannte &#039;&#039;&#039;Lebendverbauung&#039;&#039;&#039;. Und diese Lebendverbauung, wenn sie früh genug eintritt, dann hält sich die Bodenstruktur das ganze Jahr hindurch. Die ist nicht mehr zerstörbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist ein Lebensprozess, also &#039;&#039;&#039;einem Todesprozess im Winter folgt jetzt ein erster Lebensprozess&#039;&#039;&#039;, in dem diese Krümel des Winters, die rein mechanisch sich entwickelt haben, jetzt organisch oder biologisch oder eben unter mikrobielle Tätigkeit miteinander verbunden werden. &#039;&#039;&#039;Es entsteht ein Bodengerüst&#039;&#039;&#039;. So, und diese Entwicklung setzt sich jetzt fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir kommen jetzt, wenn wir das fortsetzen, diese Betrachtung, kommen wir jetzt so aus dem Februar in den März hinein. Die Tage werden länger, die Wärmeeinstrahlung nimmt enorm zu, hängt natürlich immer von der Witterung selbstverständlich, Feuchtigkeit verdunstet, man muss dann aufpassen, dass nicht zu viel verdunstet, man muss die Winterfeuchtigkeit immer halten, so lange wie nur möglich. Aber jedenfalls muss der Oberboden abtrocknen. &#039;&#039;&#039;Da muss diese Durchdringung von Wärme, Luft und Wasser und Erde&#039;&#039;&#039; sich vollziehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Keimprozess des Samens =====&lt;br /&gt;
Und das bildet dann das &#039;&#039;&#039;ideale Saatgutbett,&#039;&#039;&#039; wo ich dann meine Saat ablege. Und Sie wissen ja, dass man sät, normalerweise nicht sehr tief, also vielleicht zwei drei Zentimeter tief und deckt es wieder mit Erde zu. Und in dieser Zone finden nun diese wunderschönen Prozesse statt, die sich dann offenbaren, schließlich in der Keimung des Samens, wenn man den Samen hier in die Erde legt, ein Sämchen in die Erde legt, sagen wir mal &#039;&#039;&#039;Sommerweizen&#039;&#039;&#039; und dann wird der so abgelegt, dass hier drunter es relativ eine feste Sohle ist, nicht ganz, ein klein bisschen angedrückt. Und da steigt jetzt das Wasser auf und hier oben ist Luft und Wärme. Hier ist Wasser und Erde und da steigt jetzt die Feuchtigkeit auf und der Same quillt. Der nimmt die Feuchtigkeit auf. &#039;&#039;&#039;Und mit dem Aufnehmen der Feuchtigkeit quillt jetzt der Mehlkörper&#039;&#039;&#039;, das sogenannte Endosperm des Samens quillt, und bestimmte &#039;&#039;&#039;enzymatische vermentative Prozesse&#039;&#039;&#039; werden jetzt angeregt durch die Wasseraufnahme. Und dadurch kommt es zu allen möglichen Umbildungen der Reservesubstanz- Stärke ist es meistens aber auch Eiweiße, die hier in dem Samen, im Samenkörper angereichert sind vom Vorjahr. Und jetzt keimt der also aus, unser Same, und was macht der? Der keimt hier aus, und das erste, was er macht hier, ist, dass er ein ganz feines Würzelchen bildet in die Tiefe. Die &#039;&#039;&#039;Keimwurzel.&#039;&#039;&#039; Und dann erst, sekundär, kommt dann hier der Spross, der dann die Erde durchbricht. Und das ist ein Keimvorgang&#039;&#039;&#039;. Und dieser Keimvorgang ist zunächst einmal ziemlich unabhängig von der Erde, das ist ein Vorgang, der im wesentlichen nur das Wasser der Erde braucht&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber damit hat sich die Pflanze noch nicht mit der Erde verbunden. Sie wächst zunächst nur mit ihren Keimwürzelchen in die Erde herein. Das können Sie sehen, wenn Sie im Roggen, im Herbst, nach drei, vier Tagen Saat, wenn die ersten  Roggen, das erste Keimblatt oder das erste Blatt erscheint, dann ziehen Sie mal so ein Pflänzchen raus, dann sehen Sie, dass in den Wurzeln- oft sind es schon drei Wurzeln, dass da Erde dranhängt. Da haftet Erde an der Wurzel. Und dann fragt man sich: Wie kommt das? Zuerst, wenn man es nämlich ganz früh rauszieht, hängt keine Erde dran. Jetzt plötzlich hängt die Erde dran. Das hängt damit zusammen, dass jetzt nachträglich jetzt hier ganz feine Wurzelhärchen entstehen, wo sich die Pflanze wirklich mit der Erde verbindet. Zunächst ist sie nicht mit der Erde verbunden. Sie wächst rein aus dem Reservoir des Samens. Und wenn der leer ist, was dann? Wie wächst sie eigentlich weiter? Woher kommt jetzt eigentlich die Substanz, die sie weiter wachsen lässt? Die Kraft? Wo holt sie die her? &#039;&#039;&#039;Und wenn man dieser Frage weitergeht, dann müsste sich die ganze Wissenschaft heute auf den Kopf stellen&#039;&#039;&#039;, eigentlich. Wenn man das wirklich ernst nehmen würde, was man eigentlich auch beobachten kann. Sie kann nicht mehr aus dem Samen wachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber jetzt ist die Frage: Was macht die Pflanze da mit dem Boden? Und dazu dienen diese ganz feinen Wurzelhärchen. Das sind Ausstülpungen, ganz feine Ausstülpungen, aus der &#039;&#039;&#039;Wurzelepidermis&#039;&#039;&#039; der &#039;&#039;&#039;Wurzelhaut&#039;&#039;&#039;, und zwar aus einer Zelle, immer so ein kleines Wurzelhaar. Und die wachsen jetzt zusammen mit den Tonmineralien des Bodens. Deswegen ist es so wichtig Ton im Boden zu haben. Die wachsen mit den Tonmineralien so zusammen, dass man da keine Grenze mehr findet zwischen dem anorganisch Toten und dem Lebendigen der Pflanze. &#039;&#039;&#039;Es ist eine unbeschreibliche Tatsache, dass das Leben, das die Pflanze, die Fähigkeit hat, mit dem anorganischen Toten in Eins zu verwachsen.&#039;&#039;&#039; Dass die Erde dann quasi nicht mehr nur ein anorganisch totes Gebilde ist, sondern durch das Pflanzenwachstum sich allein schon dadurch belebt, dass die Wurzelhärchen mit den Tonmineralien in Eins zusammenwachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Juveniler Wachstumsprozess der Pflanze =====&lt;br /&gt;
Und was machen jetzt diese Würzelhärchen da eigentlich? Diese Wurzelhärchen sondern jetzt etwas ins Erdreich ab, was die Pflanze hier oben plötzlich im Sonnenlicht, wenn sie da jetzt ihre Blätter entwickelt, das erste, zweite, dritte Blatt, und der Sommerweizen, der synthetisiert jetzt- ein schreckliches Wort. Der trinkt das Sonnenlicht, der trinkt das Sonnenlicht! Das heißt kosmische Wirkungen, &#039;&#039;&#039;Leben entsteht aus dem Kosmos heraus&#039;&#039;&#039;, nicht von der Erde, sondern durch die Einstrahlung des planetarischen Umkreises bildet sich jetzt hier lebendige Substanz in den Blättern, die sogenannte Assimilation des Sonnenlichtes. Und da finden jetzt alle möglichen physiologischen Vorgänge statt, die die sogenannten Assimilate erzeugen. Die Assimilate sind Eiweiße, das ist Stärke, das ist zuckerartige, kohlenstoffartige, fettartige Substanzen, durch die dann die Pflanze dann so langsam wächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das Eigenartige ist, dass- und ich frage mich immer, ob der liebe Gott da so richtig bei Sinnen war in der Schöpfung, dass nämlich jetzt von dem was hier oben gebildet wird, das nicht dazu dient, dass die Pflanze weiter nur wachsen soll, sondern das geht herunter in die Wurzel. Und das wird dann plötzlich über diese Wurzelhaare ausgeschieden ins Erdreich. &#039;&#039;&#039;Die Pflanze ist ein Eimer ohne Boden, in ihren Wurzeln&#039;&#039;&#039;. Die scheidet das was da oben unter der Sonne gebildet ist, das rinnt herunter, außerhalb des Kambriums- kann ich jetzt nicht im Einzelnen schildern, was es bedeutet, herunter in einem Strom in diese Wurzelhaare und wird jetzt von diesen Wurzelhaaren hier ins Erdreich abgesondert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Stoffaustausch =====&lt;br /&gt;
Die Pflanze verliert das, was sie da gebildet hat, in der Atmosphäre, hinein in die Erde. Schon &#039;&#039;&#039;dieser Prozess zeigt, dass nicht der Boden die Pflanze ernährt, sondern die Pflanze den Boden&#039;&#039;&#039;. Das ist der eigentliche Prozess! Sie ernährt durch das, was sie synthetisiert, an der Sonne, mit dem ernährt sie jetzt die Erde. Das strömt aus! Und was da ausströmt, sind Eiweiße, Eiweißsubstanzen, &#039;&#039;&#039;Niedermolekula&#039;&#039;&#039;r, Zucker und Enzyme, Fermente und Säuren, organische Säuren noch und noch. Und der ganze Stoffwechsel der Pflanze ergießt sich da unten in den Boden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dadurch jetzt wird das Bakterienleben, das Mikrobenleben im Umkreis der Wurzel ungemein angeregt. Die vermehren sich wie Verrückte und dann bilden sich jetztz um die Wurzeln herum so ein schmaler Saum von vielleicht zwei Zentimeter, drei Zentimeter Dicke, die sogenannte &#039;&#039;&#039;Rhizospähre&#039;&#039;&#039;, wo sich das ganze Bodenleben konzentriert, um die Wurzel herum. Und dieses Bodenleben geht eine Symbiose mit der Pflanze ein. Und die Umbildung, das ist sozusagen ein Stoffwechselprozess der Ausscheidung, der Pflanzenwurzel ins Erdreich, in diese Richtung. Und die Antwort ist, dass jetzt die Mikroben die da diese vorhandenen organischen Rückstände im Umkreis der Wurzel, zum Beispiel der Humus, oder noch andere, noch mehr Humusbestandteile aus dem Vorjahr, die werden jetzt abgebaut im Umkreis der Wurzeln. Und das Ergebnis sind dann Mineralstoffe, Mineralsalze. Abbauergebnisse hier durch diesen Stoffwechsel. Und diese Mineralsalze nehmen die Wurzelhaare gleichzeitig, indem sie etwas ausscheiden, nehmen sie gleichzeitig die Mineralsalze auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist unbeschreiblich! &#039;&#039;&#039;Es ist ein gleichzeitiger Prozess&#039;&#039;&#039;. Einerseits Ausscheidung organischer Substanzen und eine Antwort in Anregung des Mikrobenlebens und Abbauprozesse, die sich abspielen. Humusabbau, entstehen jetzt mineralisierte Salze und die nimmt die Pflanze ebenso mit den Wurzelhaaren auf. Die Pflanze im Frühjahr steuert die gesamten Bodenprozesse. Sie steuert die Ausscheidung, das ist eine Art Wahrnehmung, was braucht sie für ihr Wachstum und dann scheidet sie also Pflanzensubstanzen aus, Pflanzen aus, die wirken abbauend oder fördernt auf das Mikrobenleben, die bauen den Humus ab, wir verlieren im Frühjahr enorm an Bodenfruchtbarkeit. Wir fördern das sogar. Im Frühjahr werden die Böden einfach ärmer an bestehender Bodenfruchtbarkeit durch diese Abbauprozesse. Aber die führen zu einer Art Mineralisierung, Entstehen von Mineralsalzen, die mit dem Bodenwasser von den Wurzelhaaren aufgenommen werden. Das ist der primäre Prozess, das ist der sekundäre Prozess. Das ist ein ein Stoffwechsel aktiver Prozess und das ist ein Wahrnehmungsprozess. Die Wurzeln sind Wahrnehmungsorgane für die Mineralsalze der Erde. Augen. Schlechte Augen. Aber immerhin. Veranlagte Sinnesorgane. Das ist der Frühjahrsprozess. Warum die Pflanzen im Frühjahr so schön wachsen können. Aber sie wachsen dadurch, dass sie, ich möchte mal sagen, die vergangenen Lebensprozesse, die sich bewahrt haben im Boden, im Humus, dass sie die abbaut und nutzt, um jetzt ein neues lebendiges Gebilde zu erzeugen, ihre eigene Gestalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die frühen Alchemisten des 13., 14. Jahrhunderts&#039;&#039;&#039;, das waren die klassischen, alles andere spätere, es waren keine Alchemisten mehr. Die hatten noch wirklich ein Naturverständnis ganz anderer Art als die folgenden Naturwissenschaften. Und die haben den Humus bezeichnet als einerseits das Gedächtnis der Erde, das heißt das vor vergangene Jahre sich humifiziert haben, gleichsam bewahrt haben im Humus und jetzt sozusagen den Anschluss finden an das, was jetzt in Zukunft sich da an Pflanzenwachstum entwickelt. Und die haben eben &#039;&#039;&#039;den Humus bezeichnet als den Universalensamen der Erde&#039;&#039;&#039;. Es ist so ein wunderschöner Ausdruck. Was ich zuerst hier hingeschrieben habe, das ist der &#039;&#039;&#039;Indivdualsame&#039;&#039;&#039;. Und der ernährt sich, solange er noch eben aus seinem Samenkörper heraus noch irgendwie organische Substanz zur Verfügung hat. Und dann ist Schluss! Und jetzt wächst herunter die Pflanze in den Boden hinein und findet dort einen Universalsamen. Und das haben die Alchemisten als den Humus bezeichnet. Humus gleich Universalsamen gegenüber dem Individualsamen hier oben. Und sodass der Individualsamen muss auf die Erde fallen und dann antwortet der Universalesamen, das heißt die Mutter Erde. Das ist eigentlich derselbe Begriff, dass man von der Mutter Erde spricht. Das ist der Universalsame, aus dem jetzt im Verlaufe des Jahres die Pflanze wächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Atmungsprozesse im Boden =====&lt;br /&gt;
Und diesen Prozess müssen wir steuern. Jetzt müssen wir wach werden als Landwirte. Im Winter soll man zu Hause bleiben, hinterm Ofen. Aber hier jetzt im Frühjahr müssen wir sehen, dass wir diesen Prozess fördern. Wir müssen den Humusabbau fördern. Und das machen wir dadurch, dass hier oben, ganz dünn, immerfort, hier oben, den Boden offen halten, die Kruste brechen, zwei, drei Zentimeter nicht mehr. Es ist eine, ich nenne es eine Haut-Bearbeitung. Schräge Hacke, ganz flach gerade die Kruste. Nach jedem Regen im Frühjahr sofort raus auf den Acker und die Kruste gebrochen. Dann fängt nämlich der Boden an zu atmen, denn er bildet immer im Boden, unten, bildet er CO2, Kohlendioxyd und das ist Kohlensäure, &#039;&#039;&#039;das ist ein Gift für die Wurzeln&#039;&#039;&#039;. Und das muss raus. Und es muss Sauerstoff rein für die Mikroben, dass sie leben können. Sauerstoff. Verstehen sie? &#039;&#039;&#039;Der Boden atmet wie der Mensch&#039;&#039;&#039;! Der atmet Kohlendioxyd aus und Sauerstoff ein. Und das fördern wir durch diese Hautbearbeitung im Frühjahr. Da fängt dann plötzlich der Acker draußen an zu atmen, und die Kohlensäure ist eben schwerer als die Luft. Das heißt, die möchte immer da unten bleiben, und dann öffnen wir den Boden hier oben und dann streicht hier ein Wind über den Acker, und der reißt die schwere Kohlensäure aus den Bodenöffnungen, aus den Bodenporen heraus. Die Natur, die verhält sich nach außen gestülpt. Wenn man das immer genauer betrachtet, verhält sich immer so, wie ein menschlicher Organismus. Also die &#039;&#039;&#039;Bodenbearbeitung mit Striegel und Hacke&#039;&#039;&#039;, die ist sozusagen im Frühjahr die Hilfe, um diesen Prozess der Ernährung des Bodens durch das Lebendige der Pflanze selbst zu befördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt schreiten wir weiter im Jahreslauf. Jetzt kommt eine Zeit, so im Mai, beim Getreide. Bei den anderen Feldfrüchten ist das anders. Bei den Früchten, beim Gemüse, bei den Kartoffeln. Da bleibt der Boden noch lange offen, bis sich die Reihen schließen. Das wird es Juni. Das heißt, man muss dann immer noch diese Art von Bearbeitung fortsetzen. Deswegen heißen die ja auch Hackfrüchte. Also man hackt nicht nur das Getreide kann man nur hacken bis es anfängt zu schossen. Aber dann ruht jeder Eingriff durch den Menschen. Aber bei den Hackfrüchten dauert es noch bis Mitte Juni unter Umständen, dass man da die Feldfrüchte noch in diesem gesagten Sinne, immer die Kruste offen hält, damit der Boden atmen kann und dass diese mikrobiellen Abbauprozesse gefördert werden. Deswegen sind die Kartoffeln, wie man früher gesagt hat, Mistfresser. Die verbrauchen Bodenfruchtbarkeit. Noch und noch. Durch diese häufige Bearbeitung. Aber sie setzen es um in eine gute Ernte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt gibt es aber beim Getreide einen Prozess, den muss ich doch schildern. Der ist einfach, ich möchte sagen, es ist ein Wunder, einfach schlicht ein Wunder. Und das Getreide kommt ja dann Mitte Juni zur Blüte. Vorher schosst es von Knoten zu Knoten. Immer verlängern sich die Knoten und man kann zugucken, wie dann Roggen dann plötzlich da über Nacht in die Länge strebt, in die höher strebt bis zu 2 Meter und darüber hinaus. Dieser dünne Halm. Und dann fängt das Getreide zu blühen an, sehr unscheinbar. Man merkt es nur an den Sporenwolken, die dann vielleicht mal bei Wind durch die Landschaft fliegen. Sehr verborgene Blüten in den Ähren oben, die das Äußerste, das Höchste da sind. Und jetzt findet um die Blütezeit, beginnt das verstärkt und bis in die Reifezeit hinein ein Prozess, der eben wirklich, also in gewissem Sinne, das Ende des Pflanzenwachstums bedeutet, nämlich während der Zeit, schon von der Blüte an sterben die Wurzeln ab. Die jüngsten Wurzeln, die zuletzt gebildeten Wurzeln, die halten sich dann und da noch, aber dann die Älteren, die sterben schon ab, und auch das Getreide stirbt von unten nach oben ab. Das ist auch ein interessantes Phänomen. Die untersten Blätter zuerst. Zuletzt bleiben noch das Fadenblatt, das oberste bleibt noch grün und dann stirbt das auch ab, da bleibt noch der letzte Halminternodium bis zur Ehre bleibt noch grün und dann sind auch noch die Spältzen ein bisschen grün und dann werden auch die Spältzen schließlich braun und verwelken. Und so geht der Prozess vor sich, von unten nach oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und parallel zu diesem Vorgang findet nun folgendes statt: Die Pflanze hat das ganze Frühjahr hindurch, hat sie alles aus dem Boden aufgenommen, insbesondere den Stickstoff, der da frei wird durch den Abbau der Humus-Substanz, Phosphorsäure aufgenommen, durch die Humus-Substanz, Kalium aufgenommen durch Ätzung der Bodenmineralien und sogenannten Ionenaustausch aufgenommen, also sehr intensive Vorgänge, die da im Wurzelbereich sich abgespielt haben. Und jetzt kommen die zuende. Und als letzter Neuer kommt ein Bodenprozess jetzt, dass die Pflanze über die Wurzeln die sogenannte &#039;&#039;&#039;Kieselsäure&#039;&#039;&#039; aufnimmt. [01:02:07]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Philosophie ist eine kolossale Substanz, die die Boden Hohlräume aus welcher Pudding ist das amorph gestaltlos, die durch Verwitterung entsteht der Ton Mineralien. Und diese Säure steigt auch im Halm und durchdringt die ganze Pflanze. Und zwar steigt sie so auf, dass sie sich die Tendenz hat, nach immer sich in der Peripherie dann ab zu lagern. Also das am äußersten des Holzes sich dadurch eine Säure ablagert oder in den Blättern steigt sie auf auch in die Farn Blätter oben ausreichend sich ausbreitenden Blätter immer am Rand, am äußersten Rand und der äußersten Spitze ist der größte Kieselsäure Gehalt und du gehst von Blatt für Blatt hoch. Und immer mehr kühlere, immer mehr kühlere. Und dann gehst schließlich in das letzte Odium bis in die Erde. Das ist schon ganz dünn. Der Halm ist da schon ganz dünn im letzten Winter. Aber so beweglich, elastisch, wunderbar wie ein Roggen. Fällt wie in Silber hoch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie der, würde das mal ausdrückt im Faust, wo? Klar, das fällt der Ernte entgegen. Und diese, diese Kieselsäure erfährt nun die höchste Konzentration oben in der Erde und da in den Schmelzen. Das sind die wegschmelzen, die das Korn umhüllen. Und noch einmal gesteigert. In den Grund gegangen sind praktisch 90 % Kieselsäure in der Asche. Wenn man die also fasst, dann ungefähr 90 %. Was ist das für ein Prozess? Die ganze Pflanze umgibt sich gleichsam mit einem Kiesel Mantel. Und der trocknet dann aus. Diese Kieselsäure ist jedoch Wahlvolk, trocknet in der Reife aus. Und dann? Was sieht man dann? Dann glänzt das Getreide. Dann fängt das an, bekommt es einen Glanz. Schauen Sie mal, ein harter Stoff an, dieser goldene Glanz, der rührt von dieser Fürsorge her. Und was ist das? Das ist Opal. Es ist 1/2 Edelstein. Die ganze Pflanze umhüllt sich sozusagen mit einem halben Edelstein, nämlich Eintrocknen, da Kieselsäure amorph nicht kristallisiert. Aber das ist sozusagen die Form, Kräfte, die es aus dem Verwittern, den Mineral des Winters, sozusagen diese Form Kräfte hinausschicken in die Pflanze und ihr die letzte Gestalt geben. Dann ist Schluss. Dann setze Reifeprozess ein. Dann kommen die Teile Reife, dann die gelb reife, dann die Tod. Reife, reift das Korn und dann setzt die Ernte ein. Aber dieser Prozess geht ihm voraus. Und wenn Sie mal auf einem Pflanzen, in der Pflanzenzüchtung, auf dem Hof oder andernorts mal mal hingucken, was, wie variantenreich die Farben sind von Getreide und dass das betont wird, insbesondere durch die Säure Ausscheidung der ganzen grünen Pflanze in die Peripherie, dann kann man einfach schauen, das ist wirklich ein Geheimnis, wo man erschüttert jedes Jahr davor schnell davor steht. Und wenn Sie das mal vergleichen mit konventionellem Stroh, Stickstoffdünger im Stroh wohlgemerkt, da werden Sie merken, dass er Stroh im konventionellen Anbau immer relativ grau bleibt, stumpf in der Farbe abgelaufen und dass das konventionelle Stroh draußen, wenn man das von der Ernte mal betrachtet, dass es relativ stumpf ist, in der Farbe nicht glänzt. Und wenn Sie das in die Hand nehmen und versuchen es zu brechen, dann bricht es nicht, dann es knickt. Ich kann nur kurze Geschichte schreiben. Wir hatten vor. Das war. Hatte ich auch in den 60er Jahren abgespielt. 50 Jahren während meiner Lehrzeit war auch mal ich hab auch mal auf einem biologischen Betrieb auf dem Hof meine Lehre damals gemacht. Und da haben wir noch ein Viehhändler, und er hat seinen Ackerbau aufgegeben und hat gesagt, er will von uns Stroh haben, da kriegen wir den nicht zurück. Und da hat er von uns das Stroh geholt und kommt dann morgens an den Stall und suchte Stroh. Da liegt es sein heute noch in der Krippe, und das Stroh war gefressen für die Kühe das Stroh, dem Heu sein Heu bevorzugt. Weil es ein glänzendes Stroh war. Die Kühe sind die besten Analytiker und überhaupt gibt es auf der Welt. Und der Stand, der kam auf dem Hof extra aus dem Grund, um uns zu sagen, er versteht die Welt nicht mehr, dass sein Heulen, was normalerweise das Futter wäre, in der Krippe liegen geblieben ist. Und die haben so lange rumgemacht, dass sie die Einstreu aufgefressen haben. Nicht das hängt mit diesem Reifeprozess zusammen und kein Getreide taugt was. Das kann ich Ihnen jetzt schon sagen. Was nicht diesen Prozess durchlaufen hat. Diese letzte Durchführung des Getreides. Das ist eine Frage der Ernährung und Physiologie. Diese letzte durch Formung, dass nicht nur Ochsen die Kieselsäure aus Mangel sich bildet, sondern das alles in sogenannte Inhaltsstoffe ist auch ein schreckliches Wort, eigentlich alles, was nur irgendwie physiologisch, Substanz bildend wirkt in der Pflanze als Eiweiß, oder ob die die Kohlenstoff Gerüst oder was es einmal, dass das durch geformt ist, dass wenn plötzlich in Getreide eher oben im Korn sich Nitrat findet. Sie haben ja ja wohl das Wort Nitrat No. Drei. Das ist auch das, was heute überall in der Diskussion ist. Wenn sich da was so was findet, dann ist eine Katastrophe. Da ist Ernährung physiologisch eine einzige Katastrophe. Sondern dieses Nitrat, das führt unten in die Wurzel. Da hat sie so einen Ort in roten Rüben, da ist sehr viel drin. Und da hat man immer gemeint, wenn man da auch die roten Rüben nicht mehr essen, weil der ganze Roggen sein wegen der Hohen Tatra. Das war Anfang der 80er Jahre, hat einen ungeheuren Einbruch in biologischen Landbau damals gegeben, weil die Konsumenten haben keine roten Rüben mehr gegessen. Aufgrund dieser Aussage völliger Unsinn. In die Wurzel gehört Nitrat. Das ist ein Salz. Die Wurzel ist Salz artig, das Korn da oben. Was da drauf ist, da muss dieses Salz art hier total verwandelt werden. Stroh strukturierten werden in wirklich reifes Eiweiß reife Kohlenhydrate, reife Fette der aus Heilungsprozess, das heißt eine Begleitung des Absterbens der Pflanze, diese aus Reifung Demos bis zum letzten geführt werden. Und da darf da oben in dem Getreide Korn nichts mehr von molekularen Eiweißen sein, Aminosäuren in Aminosäuren oder Nitrat ein oder abmelden oder irgend so was, sondern durch und durch gestaltetes Eiweiß. Und das ernährt. Das braucht der Mensch. Also das ist jetzt dieser Übergangszone, der Übergangs geschehen vom Früher zum zum Sommer hin. Und dieses, diesen Jahreslauf macht übrigens das Getreide ganz ideal durch. Also ist fast ein Repräsentant für die gesamte Frucht bildenden Pflanzen steht eigentlich das Getreide da, übrigens die erste Kulturpflanze, die der Mensch überhaupt gezüchtet hat. Die ältesten Kulturpflanzen ist die Wintergerste und der Winterweizen im achten vorchristlichen Jahrtausend. Da gab es noch keine Gemüsen. Ganz normal ist das nicht. Das kam erst in der folgenden Zeit. Und die ersten waren die Getreide. Und weil die Getreide sozusagen am deutlichsten den Jahreslauf in das Sonnenjahr abbilden, in allen Prozessen des Wachstums, in allen Prozessen der inneren Physiologie bis hin zum Nährwert. So, und jetzt kommen wir den Sommer. Im Sommer. Im Juli reift das Getreide von der Teig reife über die Reife zu Tod Reife und früher hat man das Getreide gemäht in der gelb reife. Da konnte man, da konnte man das noch nicht brechen über den Daumennagel. Das war das Zeichen, sondern es hat sich noch ein bisschen drüber gebogen, zwar noch plastisch, ein bisschen aber schon gelb. Und man hat was gemalt, noch früher, erst mit der Sense und dann später dann mit dem Leben da und hat es wie hocken aufgestellt. Die ältere Generation kennt das ja noch, die Felder, die Felder draußen, überall diese Garben gestellt waren in solchen hocken und da hat man das dann eine Woche oder 14 Tage, je nachdem wie das Wetter war, nach trocknen lassen und dann hat man die Garben eingefahren und eingepflanzt. In den großen Fälschungen, die es ja heute gar nicht gibt. Und dann hat man sie im Winter dann gedroschen, das war sogar weg, noch in den 50er Jahren, 60er Jahren. Und heute muss man das Getreide in der Total für dreschen, das heißt für das Zeichnen. Wenn man das über den Daumen brechen kann, wenn das Korn über den Baum bricht, dann ist es eigentlich unterhalb ungefähr 16 % Feuchtigkeit und dann kann man austauschen und dann kann man das, dann kann man es einfahren, vielleicht noch ein bisschen nachtragen, wenn es notwendig ist. Ansonsten ist die Ernte gelaufen und man merkt eigentlich gar nicht mehr auf den Höfen heute, dass ich überhaupt Ernte ist. Früher waren alle Laufen, alle Menschen ganzer Hof, da blieb niemand zu Hause, nur noch die Katzen und die Mäuse. Alles war auf dem Feld draußen. Und das war die schönste Arbeit im ganzen Jahr, möchte man sagen, diese Ernte Arbeit und heute läuft das einfach irgendwie ab zu leben, weil dann ohne Unternehmer kommt es runter auf den Wagen und schon ist man verschwunden. Diese Ernte nun was? Welcher Boden Prozess oder welche Fruchtbarkeit Stufe müssen wir jetzt ins Auge fassen? In der Sommerzeit im Winter bearbeite ich die Erde selber, im Frühjahr muss ich nachhelfen mit einer Haut Bearbeitung und muss den Humus Aufbau Prozess fördern. Und jetzt ernte ich das Getreide und zurück bleibt die Stoppel und da hat sich auch ein bisschen Unkraut entwickelt. Das soll ja auch so sein auf dem Acker. Man soll nicht Unkraut freie Äcker haben, das verträgt die Natur nicht, muss immer ein bisschen Unkraut da sein, das gehört einfach. Nur das richtige Maß muss man eben finden. Und dann ist, dann liegt da Spreu offen auf dem Feld vom Dreschen und irgendwelche sonstigen Rückstände. Und so weiter. Und um welche Maßnahme geht es jetzt? Um die Bodenfruchtbarkeit immer wieder einen neuen Impuls zu geben. Ja. Also sehen. Schauen wir uns einmal an Was sind das? Stehen die Stoppeln hier draußen auf dem Acker? Da drunter ist die Wurzel im Wasser, hier unten und hier liegt noch alles mögliche organische Reste obenauf. Und jetzt kommt es darauf an, dass wir stärker aktiv werden als Landwirte. Früher haben wir nur da oben oben gekratzt, auf dem Boden, und jetzt müssen wir eingreifen in den Boden, und zwar bis zu ungefähr einer Tiefe und acht Zentimeter. Müssen wir jetzt. Den sogenannten. Stoppel sturz. Den. Ich weiß nicht wie Hand heben, wenn es dann wieder so an der Stoppel stoßen. Und das heißt, dass man jetzt die die Stoppeln wendet oder eingruppiert. Oder es gibt da verschiedene Möglichkeiten, sodass jetzt hier sozusagen eine Mulch Schicht entsteht, wo die organische Substanz sich mit dem Erdreich vermengt. Darauf kommt es vielleicht an, warum ist das so wichtig? Nicht so tief? Um Gottes Willen nicht! Denn das ist eigentlich diese Schicht, so ungefähr bis acht Zentimeter. Das ist bei den einzelnen Böden verschieden. Aber das ist die Geschichte vom Frühjahr März, als diese durch die Verbauung sich im Verlaufe des Jahres entwickelt hat. Zu einer wunderbaren Boden gar ungeheuer stabil. Große Hohlräume, die den starken Niederschlägen, wenn es dann mal gewittert und also wirklich mal so 30 Millimeter auf einmal runter haut, dass sie nicht oberflächlich ablaufen, sondern dass sie einfach vom Boden aufgesogen werden. Dazu braucht man eine solche homogene, das heißt also sehr, sehr Poren reiche Oberschicht, die im Wesentlichen durch Leben, Verbauung und dann in der Folge durch tierische Organismen, Regenwürmer vor allen Dingen gebildet werden. So, und jetzt haben wir uns eine solche Verarbeitungsmaßnahme vorgenommen. Es gibt doch viele verschiedene Instrumente. Kann ich auch nicht im Einzelnen aufzählen. Also es ist ganz wurscht, was man hat, man soll nur damit richtig umgehen. Also man glaubt immer als Landwirt, das ist ein Glaube, der mir so in den 50 seit den 50er Jahren entgegengetreten ist. Es gebe ein Gerät, was alles macht, ohne dass man denken muss. Was macht die Fräse, wie die Fräse aufkam? Da hat man nur endlich das Gerät, was wirklich dieser Durchmischung und dem Mulch Effekt erzeugt. Und alles. Ein paar Jahre später stand die Scheisse schon wieder in der Ecke. Und es sind die Brennnesseln und wieder drüber drüber gewachsen. Also daran kann man erkennen, alles was der Landwirt macht ist keine Wissenschaft, sondern ist eine Kunst, die er muss die Wissenschaft haben, gell, bis er muss. Es muss etwas wissen. Aber indem er, sobald er etwas tut, muss es Kunst werden. Und dann gibt es keine Definition mehr. Man kann nicht mehr so homo oder nur so, keine Ideologie, gar nix beobachten und denken, dann klappt das mit jedem Instrument irgendwie. Also diese Stoffe Bearbeitung, die steht jetzt im Sommer an und warum ist die so wichtig? Ich durchmischte organische Substanz mit mineralische Substanz während des Sommers. Und jetzt kommt es darauf an, einen Prozess in die Wege zu leiten, der nicht mehr ein lebendiger ist wie im Frühjahr durch die Pflanzen, durch die Wurzel, Ausscheidungen. Alles das. Sondern ich muss die Boden Tier Welt in ihrer Tätigkeit anregen, die Boden Tierwelt. Denn die Tiere sind etwas anderes als die Pflanzen. Die Pflanzen sind bloß lebendig. Die Tiere sind beseelt. Und dadurch ist ein Tier Tier, weil es beseelt ist und das Seelische, was die Tiere bewegen lässt, frei bewegen lässt über die Erde, was sie Laute abgeben, was, das sie durch die Sinne in die Welt kommen? Die Tiere, auch die spinnen und haben selbstverständlich Sinnesorgane. Auch die Regenwürmer haben Sinnesorgane, keine Augen, aber Tast, Organe, also alles das sind Instrumente, leibliche Instrumente, das ein seelisches sich in der Welt betätigen kann. Und ich sage immer, man kann ein Tier erst dann wirklich verstehen. Anhänglich. Sagen. Verstehen. Wenn man darauf hin schaut. Was macht es? Was tut es? Was ist eigentlich seine Lebensäußerungen oder Seelen äußerung in der Tätigkeit? Wenn ich die Tätigkeit einer Spinne anschaue oder eines Marienkäfer oder einer Schlupfwespen oder was es auch für eine unscheinbares Wesen sein Mag, dann merke ich Was sie tun, ist so unendlich Weisheit. Hol es die blanke Offenbarung der Weisheit in der Welt. Alles was die Tiere machen sehr eingeschränkt jeweils die Spinne, wenn die ihre Netze spinnen, über die über die Äcker oder in dem Gebüsch. Dieses Wunder, das Spinnennetz ist, was es auch sein möge. Es ist so durch und durch Weisheit, dass keine menschliche Technik das überhaupt nur annähernd wiederholen kann. Es ist eine, die die Tierwelt in ihrem Tun offenbart, ihr eigenes Seelisches in dem, was sie tut. Deswegen muss man auf die Tätigkeit achten, wo die Kuh immer in allen ihren Tätigkeiten im Stall, auf der Weide, wo auch immer, in allen ihren Lebensäußerungen muss man beobachten, muss man mitempfinden. Und da merkt man plötzlich, was für ein himmlisches Wesen ist zu haben. Sie erhebt da empfunden, die oben zwischen die Hörner der Göttin Hathor wurde dargestellt wie eine Kuh. Haben die Hörner die Sonnenscheibe rein gemacht, so haben sie die Göttin Hathor abgebildet als Kuh. Bei den Hindus ist sie heute noch heilig, und sie war das heilige Opfertier durch alle Zeiten. Was ist das? Was macht das Tier? Was? Was lebt da drin seelisch? Und was bringt es nach außen zur Offenbarung? Also also die Seelen Äußerungen in der Tätigkeit. Ja, das ist eigentlich nichts anderes als ein ein Beobachtungsfeld um an das Wesen dieses Tieres heran zu kommen. Und gerade im Sommer haben wir es nun zu tun, eigentlich mit der Tätigkeit der hohen Tierwelt. Die müssen wir aktivieren. Und das geschieht dadurch, dass wir jetzt in den Tisch bereiten, durch diese Mischung der organischen Rückstände und unter den vielen, vielen, vielen Tieren, Tierarten, die da tätig sind, unscheinbar und dann deutlicher in Erscheinung treten. Da steht nun das Regenwurm im Vordergrund, und zwar der Ton der klassische Form. Es gibt ja verschiedene Regenwurm Arten. Und der Ton ist derjenige, der sein sein Leben darin besteht, dass er senkrechte Röhren macht. So kerzengerade in die Tiefe, bis zu 7 Meter tief in den Böden hat man solche Regenwürmer Regenwurm Würmer gefunden. Und in diesen Röhren bewegen die sich rauf und runter. Das ist ein Boom. Und der Wurm, sobald er aus den Röhren rauskommen. Dann schlängelt er sich so auf dem Boden. Kaum ist er in Röhren drin, dann ist es ein Leib, der sich Senkrechte. Das ist der Regenwurm. Ich sah durch als Zeichen, als die Sonnenflecken stammen. Solch eine hat eine Besonderheit, weil er sich durch die Risse durch, dann durch das Erdreich innen ein Rückgrat schafft, in das er sich senkrecht hinein stellt. Und es ist immer dieser Übergang von der Horizontalen in die Senkt. Die Senkrechte bedeutet sehr viel. Im Tierreich kann ich es nicht näher ausführen, aber das nur mal vergleichen. Das Schaf mit der Kuh oder die Kuh mit dem Pferd, alles was den Kopf hebt übers Rückgrat. Da merken Sie, dass da eine viel nach außen gerichtete Intelligenz entsteht. Und sobald der Kopf ohne das Rückgrat, da merkt man, dass der Stoffwechsel Prozess viel stärker den Kopf ergreift. Und so weiter. Also wir brauchen jetzt diese Tier, diese Boden Tiere und müssen deren Tätigkeit fördern. Und jetzt ist es heiß im Sommer Juli draußen und die Regenwürmer mögen das überhaupt nicht. Sie mögen nämlich nur dreierlei Die wollen Sauerstoff atmen, die wollen Feuchtigkeit. Und die wollen Dunkelheit. Dunkelheit. Das sind die drei Kriterien für den Regenbogen und dafür repräsentativ für andere Tiere auch. Und diese Bedingungen schaffen wir mit der Schicht. Das Dunkle, das viel Sauerstoff und die Feuchtigkeit kommt, steigt hier herauf und schlägt sich auf der Unterseite dieser Schicht nieder. Nun diese Regenwürmer. Wenn es heiß ist hier unten. Und wenn dann aber da oben so eine Schicht entsteht und so, dann wandern die hoch hier hinauf und wandern jetzt horizontal hier rein und fangen an, diese organischen Rückstände aufzuarbeiten. Also sie fressen, fressen, keine frische Substanz, keine lebendige Substanz. Ich habe mir auch mal angeguckt, da beobachtet ein Regenwurm, wie er ein grünes Pflanzen platt abgeknallt, gekniffen hat, gesagt Das ist ja pervers, was du da machst. Und dann habe ich es weiter beobachtet, habe ich gesehen, so hat er gar nicht gefressen, sondern hat es eingespeichert mit seinem Schleim. Die ganze Oberfläche hast eingerollt und seine Röhre reingezogen. Und in seiner Röhre haben dann die Mikroben aus dem auf dem Schleim haben dann angefangen, dass die Pflanzen Substanz aufzuschließen. Und dann war es allerdings ein reines Menü geworden. Also der Regenwurm frisst andere Organe, also abgestorbene pflanzliche Substanz. Der wandert also hier rein und arbeitet jetzt dieses Erdreich durch. Und was macht er dabei? Ständig, was unser Regenwurm vor so ein langes Gebilde segmentiert hat. Hier vorne so eine kleine Mundöffnung und ich habe hier so einen na? Hat er so einen kleinen Magen. Eigentlich nur ein erweiterter Darm, zielsicher und durch durch die ganzen Segmente bis hinten hin. Und er hat selbstverständlich einen Blutkreislauf. Das ist also ein Warmblüter gewesen und er hat jetzt hier über und über dem Magen hat er eine kleine Drüse, und diese Drüse sondert, indem er da frisst. Also organische Rückstände, die sind immer ein bisschen sauer, alles ist sauer, was die Pflanzen hinterlassen. Und durch diese Drüse scheint er jetzt feine Calcit zu Tröpfchen Kalk, Tröpfchen ab in den Magen und neutralisiert die organische Substanz. Es ist unglaublich. Er schafft damit das Milieu für die Mikroben, die hier jetzt en masse, hier den ganzen Darm erfüllen, bis hinten hin. Da lebt der Regenwurm mit, wiederum mit den Mikroben, speziellen Mikroben in Symbiose. Das heißt, der Regenwurm der Seelen Leib, der seelische Organismus dieses Tieres ist darauf gerichtet, jetzt im Verdauungsprozess den fruchtbaren Boden schlechthin zu erzeugen, den es überhaupt gibt durch Neutralisation dessen, was er an saurer Nahrung aufgenommen hat. Es wandert hier durch mikrobiellen Abbau. Aber die Mikroben können nicht tun, was sie wollen, was sie gerne täten, sondern weil der Seele viel von ihrem Leibe ungeheure Kräfte, die seelisch wirksam werden, die ordnen diesen Prozess, dass er nicht aus dem Ruder läuft, und dann tun sie dann irgendwo ein Häufchen da absetzen und dann haben sie, dann setzt sich dieser Prozess, der Verdrängungsprozess noch im Haufen fort, und da bauen die noch weiter ab, und dann entsteht der fruchtbarste Boden, den es überhaupt gibt, den können wir gar nicht selber erzeugen. Das macht eigentlich die boden tierwelt durch die kraft ihres spezifisch seelischen hochspezialisiert, je nach boden, auch noch tierart. So und das diesen prozess müssen wir einleiten im Sommer, dass er stattfindet, dass jetzt die Reste, dass das ernte jahres verkommt verkonsumiert werden hier von den Boden Tieren. So, und das geht vom Sommer bis in den Herbst so, dass da quasi die Erde sich erneuert im Jahreslauf. Was im Frühjahr abgebaut worden ist, muss jetzt hier wieder aufgebaut werden. Wir haben hier ein Humus Aufbau während des Sommers. Und diese und diese Prozesse müssen wir eben einleiten, stärker durch diese Mulchen der Bodenbearbeitung und hoffen, dass dann wirklich die Boden Tierwelt aktiviert wird. Und ohne den Regenwurm, insbesondere den Wurm kann man eigentlich keine optimale optimale Humus Qualität optimal dasjenige erzeugen, was die Alchemisten eben die eigentliche Muttererde bezeichnet haben. So, und jetzt muss ich schleunigst kaufen und ich kann dir auch schon auf der anderen Seite auch nicht so viel wie beschrieben werden. Und jetzt erst kommen wir in Richtung Herbst. Und das ist ja auch eine ganz eigenartige Jahreszeit, die eine völlig eigene Signatur hat. Und die findet jeder, der ein bisschen darauf aufmerksam ist, der Augustin auch durch die Lande, der Spätsommer Salz und dann geht es über den September. Da merken wir ja, dass da die Stimmung in der Natur, durch die immer tiefer wird, langsam, tiefer sich, wenn in der Sonne von ihrem Höchststand die Tage schon, na ja, sie bleiben auch dann halt noch lange viel länger. Aber dann schon wird es also kürzer. Der Tage und Nächte werden ein bisschen länger und man merkt die Stimmung in der Natur, obwohl sie selben Sonnenstand gibt, im Frühjahr nur aufsteigen, so ist derselbe Zustand erreicht, absteigend von der Sonne und. Vollkommen andere Stimmung. Und das sieht man daran, dass dann plötzlich so die ersten Nebel streifen, sich über die Lage legen. Im Nebel Ruhe noch die Welt, noch träumen Wald und wie so Dichter Mörike und und dann der blaue Himmel unverstellter drüber. Das ist so die Stimmung Anfang September. Und da merkt man auch in der Natur reift noch alles, alles. Die Früchte, die alles, was nur ein Gemüsegarten sind, was alles reift, fühlen sich die Äpfel an den Bäumen werden dicker und nehmen Farbe an? Also das ist auch eine noch Vorbildwirkung, die da vom Sommer in den Herbst hineinreicht, bei den anderen doppelt und bei den Pflanzen. Denn solch ein Wettrennen, das zieht sich noch länger bis in den Herbst rein und dann geht es durch den September durch. Dieses Jahr haben wir es nicht so deutlich erlebt um die Michaeli Zeit. Da kommen diese goldenen Septembertag, die in die goldenen Oktobertag einmünden. Und dann sehen wir dieses wunderbare Phänomen, das Sie bestimmt auch schon erlebt haben den Altweibersommer. Ich bin letztes Jahr laufe ich da den Feldrand entlang und sage Ich traue, kann ich meinen Augen trauen? Der Acker war frisch bearbeitet und ein Symbol für Glanz liegt über dem ganzen Feld und guckt so nach der Sonne und die Sonne spielt es mir zu. Ich gucke dann immer von verschiedenen Seiten. Dann gehe ich hin und guck genau. Alle Spinnennetze, der ganze Acker wie über überspannen von einer bestimmten Spinnennetze, die das machen, glänzt silbrig glänzend. Das ist ein Phänomen des Herbstes, und der Herbst setzt sich fort darin, dass das die gesamte Insektenwelt erst noch mal so was macht. Legt man die Eier ab unter die Boden Krume oder in die Rinde der Bäume oder sonst irgendwo an einen versteckten Ort legt sich die Eier ab. Die Vögel ziehen nach Süden, die Schwalben sind verschwunden, man guckt nach draußen und plötzlich sind sie weg. Das heißt, die ganze Natur fängt an in einen Ruhezustand. Ich weiß nicht, wie die wurden geboren wurden. Mikroben bilden jetzt Dauer formen auf. Also nicht. Man sieht äußerlich kaum noch, will keine Insekten wirken. Ein Schmetterling kann nichts. Alles geht in eine Art Ruhezustand oder besser gesagt in einen Todes zustand über. Die Natur stirbt, die Blätter fallen von dem Baum, alle sind sie verfärbt. Nochmal die letzte Blüte im Blatt und das alles liegt plötzlich am Boden. Der Schwere folgend, nicht mehr der leichte, wo es da oben sich gebildet hat in der Luft, sondern jetzt fällt alles schwer physisch. Die herbstes. Zeit ist der Übergang in den Winter tot. Die Natur stirbt, die mikrobiellen Prozesse im Boden kommen zu Ende. Und jetzt muss man natürlich aufpassen, dass man da nicht mit stirbt als Mensch, sondern dass man der Nachwelt wirklich dann genau beobachtet, was sich da eigentlich abspielt, dass wir jetzt sozusagen den Herbst Prozess begleiten. Einerseits ist es noch mal die Ernte und andererseits ist es schon mal wieder die Herbst Bestellungen für die Winter Getreide. Aber dann kann es eine sehr späte Ernte sein oder überhaupt. Wir haben die Absicht, im nächsten Jahr Sommer eine Sommer, um oft auszusehen Hafer oder eine Sommerreifen oder eine Sommergäste. Oder wir wollen da Früchte anbauen und wir haben jetzt mal gerade eine Kündigung noch vorher ausgebracht und die müssen wir jetzt rechtzeitig umbrechen in den Winter. Wir wollen sie vielleicht nicht stehen lassen. Und dann kommt es jetzt auf einen Prozess an, den man wieder sehr genau reflektieren muss warum, wo? Worum geht es jetzt eigentlich im ausgehenden Jahr, wenn dieser äußere Todes Prozess einsetzt und da ist man heute sehr früh, auch glaubt sehr sicher geworden zu sein. Die ökonomie, die die öko betriebe, die meinen, also der fluges vom Teufel, den dürfen wir schon gar nicht mehr einsetzen. Und da gibt es also alle möglichen Ansichten, die da tun, weil man, wenn man nicht konventionell denkt. Konventionelle Landwirtschaft, dann möchte man wenigstens ökologisch denken. Biologisch und biologisch heißt, dass man sein Augenmerk auf die Mikroben Welt und was da lebt und kreucht und fleucht, darauf lenkt und dem versucht, Rechnung zu tragen. Es kommt aber eine Zeit im Herbst, wo man wirklich mal davon absehen kann. Das muss man heute ganz bewusst tun, denn man möchte ja der Natur immer irgendwie gemäß handeln, ihrem Leben gemäß. Aber es gibt eben einen Zeitpunkt im Jahreslauf, wo die Natur stirbt, wo sie tot wird, wo die Mikroben in die Dauer form übergehen. Alles andere in Eisstadion. Und da gibt es einen Moment, wo wir eigentlich die Aufgabe haben und jeder muss ich mir diesen Prozess ganz neu auseinandersetzen, wo wir die wo den Boden kartieren müssen, wo wir alles zerstören, was so wunderbar im Jahreslauf sich aufgebaut hat. Einzigartig. Die Schichtungen im Boden, alles organisch sind genauestens austariert. Und jetzt kommen wir, da hören wir ein Instrument und dann schmeißen wir das Ganze völlig koordinieren. Und dieses Instrument nennen wir den Pflug. Und man hat heute ein sehr starke Tendenz, berechtigterweise solchen Unsinn, der sonst gemacht wird, dass man sagt ohne Pflügen, pflügen ist so eine Sache. Und wenn man aber da mal ein Gesichtspunkt einnimmt im Herbst, im Spätherbst, ist die Natur zu Ende. Da ist, was zu Ende gekommen, ist, ganz physisch geworden. Und dann tritt ein in den Winter. Und da sollen die Prozesse stattfinden, die jetzt im Winter stattfinden sollen Kristallisation. Da muss ich sozusagen erst mal das ganze Jahr besiedeln, indem ich es korrigiere. Und wenn dann es in den Winter geht, dann kann sich aus diesem Chaos sozusagen eine neue Ordnung im nächsten Jahr aufbauen. Ich kann das nicht einfach nur so von Jahr zu Jahr immer so weiterwurschteln, sondern da ist, da ist wirklich ein Unterbruch im Winter und den muss ich einleiten, nicht jedes Jahr im Rahmen der Fruchtfolge oder wie es meine Intuition mir ergibt, zu einer Zeit der Jahre, dass ich einmal doch intensiv versuche, mal diese Kolonisierung des Bodens einzuleiten, einzuleiten, dass ich durch die Kräfte des Winters wieder ein neuer Boden aufbauen kann. Und der klassische Pflug? Was macht er denn alles eigentlich anders? Wenn hier der Boden ist, das Erdreich, dann pflügt er ja in dieser Weise den Boden in eine solche Furche. Er legt den Hunger um und das große Problem heutzutage ist, dass unsere Flügel nichts mehr taugen. Die Flügel, Füße breit. Und natürlich auch viel zu tief. Aber das Verhältnis von Tiefe und Breite stimmt auch nicht mehr. Ich versetze den Acker dann schon mit einem Fluch voran um 40 50 Zentimeter von rechts nach links. Im Ganzen. Was das für eine Energie ist, die ich da brauche. Sondern es kommt darauf an, dass man möglichst schmal fühlt. Es hat es viel Pferdefleisch gegeben, ideal gemacht, schmal fühlt und nicht zu tief. 16 17 Zentimeter, 15 bis 18 Zentimeter optimale Tiefe, würde ich sagen. Und dann kann jetzt sozusagen der Frost Angriff während des Winters hier eingreifen. Und dann? Es geht nicht mehr um biologische Prozesse, sondern es geht darum, dass man die Erde kultiviert und das heißt fruchtbare Böden. Der Meister Frost muss hier eingreifen und muss einfach mal den Boden vorerst rot machen. Er muss, da wird in der Realität durchgearbeitet werden, dass das nicht die Organe des Bodens. Das muss man nur mal versuchen zu denken. Ich weiß, dass ich in ein Fettnäpfchen tritt. In vieler Hinsicht ja. Aber es wird heute. Es werden so maßlose Fehler in der Bodenbearbeitung gemacht und man muss nur mal bedenken, der ganzen Prozess durch das Jahr hindurch und werden das erste geht es um die Aktivierung der organischen Prozesse im Frühjahr, Herbst, Sommer, Abbau, Aufbau und dann kommt es zu Ende. Und jetzt kann ich auch mal nicht mehr den Humus bearbeiten oder die organischen Prozesse, sondern die mineralischen Prozesse, nämlich die toten Prozesse. Also es geht. Und beim Pflügen geht es nicht um das Ich Rücksicht nehmen auf den Humus, sondern ich nehme Rücksicht auf den Ton. Es ist ein Ton pflügen. So haben wir das auch früher genannt. Wir pflügen den Ton, um ihn zu exponieren, den kosmischen Kräften des Umkreises, den Kristall bildenden Kräften an also Sie sehen ja, wir müssen zu Ende kommen. Sie sehen Bodenfruchtbarkeit. Wenn ich das ernst nehme, diesen Begriff, dann muss ich erst mal beobachten lernen, und dann muss ich meine Beobachtungen selber selbstständig denkerische arbeiten. Ich kann nicht irgendeiner Richtlinie folgen, die von außen vorgegeben ist. Ich kann nicht Ideologien folgen. Ich kann nicht irgendwelchen wissenschaftlichen Ergebnissen folgen, die einmal an einem Punkt irgendwo mal gemacht worden sind. Statistisch verrechnet, das ist irreführend ist alle irreführen, sondern es ist die Aufgabe des Menschen, sich hinein zu stellen in den ganzen Jahreslauf, den von Anfang bis Ende arbeitend. Wohlgemerkt nicht denken, sondern tätig sein, durchlebt und durchleben, sich Gedanken machen, was jetzt eigentlich das Adäquate ist. Welche Maßnahmen will ich steuern, in diesen unendlich subtilen Prozess eingreifen? Und dann kommt der Herbst und dann kann ich mal wirklich massiv tiefer greifen. Also in diesem Sinne, wie ich es gesagt habe. Und dann kann sich aus dieser Kolonisierung ein neuer Boden Aufbau im nächsten Jahr aufbauen. Kein Jahr ist gleich dem anderen. Jedes Jahr ist neu und jedes Jahr muss ich sozusagen die Initialzündung geben, dass es auch neu werden kann. Und nicht ein immer gleichmäßig fortlaufender, ablaufender Prozess. Sondern dass wir die Aufgabe haben, als Landwirt sozusagen den Boden im Hinblick auf die Bodenfruchtbarkeit zu erziehen. Wie man ein Kind erzieht, das in die Schule geht und lesen und schreiben lernt. So müssen wir einen Keim haften Zustand, der im Boden entsteht, in der Hand um müssen wir schrittweise durch das Jahr hindurch erzieherisch so begleiten, dass dadurch dann das Phänomen der Bodenfruchtbarkeit sich realisiert. Bodenfruchtbarkeit kann ich nie im Jahr herstellen, vielleicht auch nur schwarze Erde bis zum nächsten Jahr in der Ukraine oder so, wo die Natur einfach so begabt ist, dass sie ohne großes Zutun einfach tolle Erträge bringt. Sondern wir müssen die Natur Begabungen. Das ist ein Begriff, den muss man sich mal versuchen in die Ohren zu schreiben, dass der Boden selber begabt ist. Jeder Standort ist in bestimmtem Sinne begabt. Und meine Aufgabe als Landwirt ist es, diese Begabungen zu fördern, so zu erziehen, dass der Boden sozusagen lesen und schreiben lernt. Also das heißt, er liest am Kosmos ab, was eigentlich ihm zuträglich ist, und er schreibt sich das dann selber ein in dem, was man dann die Bodenfruchtbarkeit nennen kann. Also in diesem Sinne müssen wir versuchen, als Landwirte immer mehr zu lernen. Wir sind in einem Lernprozess, wir sind nie zu Ende. Wir glauben, wenn er gute Ernte eingebracht hat, wird sie der Klasse erreicht. Die haben wir nicht erreicht, sondern es geht auch gar nicht nur darum, um gesunde Nahrungsmittel zu erzeugen. Es ist auch ein Irrtum, das ist ein Nebeneffekt unserer Arbeit, sondern ein ebenso großer Effekt muss sein, die Boden entwicklung über die Jahre hinweg erzieherisch so auf die Bühne und auf die Erde zu wirken, dass Generationen in alle Zukunft weiterhin an dieser Bodenfruchtbarkeit anknüpfen können. Es geht darum, dass man. Es geht darum, dass so wie wir als Menschen dadurch Menschen sind, dass wir ein Bewusstsein haben, dass wir uns entwickeln können. Dass wir nicht derselbe sein müssen, der wir gestern waren, sondern dass wir heute durch eigene innere Willens, Aktivität, durch eigenes Denken und Fühlen uns entwickeln können. Immer weiter. Der Mensch ist ein sich entwickelndes Wesen. Er trägt den Entwicklungs gedanken als die größte voraus. Ich möchte sagen. Die größten chancen. In sich. Er will ja immer. Weiter. Und das kann die natur nicht. Die natur hat den entwicklungs gedanke nicht in sich mehr, sondern eher die. Sie hat auch, dass der mensch durch sein tun oder seine tätigkeit den entwicklungs gedanken in der natur veranlagt hineinträgt, sich selber durch seine arbeit erweitert, sein ganzes menschsein erweitert, will in das äußere Natur und dadurch die Natur erzieht, darauf wartet Mensch, Boden, Tier und Pflanze, die ganze Schöpfung. Insofern haben wir wirklich eine ungeheure Vision. Das hat ja Novalis in die Worte mal ausgedrückt Der Mensch, die Menschheit ist auf einer Mission. Zur Bildung der Erde sind wir berufen zur Bildung, so wir uns bilden wollen als Mensch, so müssen wir die Erde bilden. Und das ist die eigentliche, zentrale Aufgabe des biologischen Anbau. Darauf müssen wir hin streben. Und wir wissen ganz genau Das ist keine Methode, die man einfach anwendet, sondern es ist eine Methode. Bestenfalls, dass wir uns selber in unser Denken, Fühlen und Wollen so erziehen und so schulen, dass wir in der Lage sind, der Natur etwas zu geben, was sie selber nicht hat. Was wir hier erst durch unser Menschsein einpflanzen können, das ist nun ein Streben des biologischen Landbau, dem wir noch lange nicht nachkommen können, weil wir noch nicht fähig genug sind. Aber das ist eine Perspektive in die Zukunft. Und das wunderschöne Landbaus ist, dass man, wenn man sich ein Bewusstsein dieser Tatsache verschafft, dann fragt man sich, warum nicht jeder Mensch Landwirt wird. Vielen Dank. &lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
== Themenbezogene Leseanregungen ==&lt;br /&gt;
Novalis&#039; Werk &amp;quot;Die Lehrlinge zu Sais&amp;quot; (1802). Novalis, eigentlich Georg Philipp Friedrich Freiherr von Hardenberg, war ein deutscher Dichter, Schriftsteller und Philosoph der Frühromantik. In diesem Zitat betont Novalis die Verantwortung des Menschen für die Erde und für sich selbst. Die &amp;quot;Mission&amp;quot; der Menschheit ist es, sich selbst zu bilden und im gleichen Zuge die Erde zu formen. Das bedeutet, dass der Mensch nicht nur für seine eigene Entwicklung verantwortlich ist, sondern auch für die Gestaltung der Umwelt. Dies impliziert eine untrennbare Verbindung zwischen Mensch und Natur, die für die Frühromantik typisch ist. Novalis fordert hier, dass die Menschheit sich ihrer Rolle als Gestalter bewusst sein und entsprechend handeln sollte. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Manfred Klett|zurück zu Manfred Klett ◁]] &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Betriebsgemeinschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Betriebsorganismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:biologisch-dynamische Landwirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:biologisch-dynamische Präparate]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:biodynamische Landwirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dottenfelderhof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Düngung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Film]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 327]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jahreslauf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landbauschule Dottenfelderhof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landwirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landwirtschaftlicher Kurs]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neue Keime]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rudolf Steiner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 25%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Video]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortrag]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Chrifri</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://biodyn.wiki/index.php?title=Bodenfruchtbarkeit_und_Ern%C3%A4hrungsdynamik_-_Vortrag_von_Manfred_Klett_am_12._November_2017&amp;diff=4079</id>
		<title>Bodenfruchtbarkeit und Ernährungsdynamik - Vortrag von Manfred Klett am 12. November 2017</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://biodyn.wiki/index.php?title=Bodenfruchtbarkeit_und_Ern%C3%A4hrungsdynamik_-_Vortrag_von_Manfred_Klett_am_12._November_2017&amp;diff=4079"/>
		<updated>2024-02-22T16:51:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Chrifri: /* Stoffaustausch */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Manfred Klett|zurück zu Manfred Klett ◁]] &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
====Filmdoku====&lt;br /&gt;
[[Datei:Dr. Manfred Klett biodynamische Landwirtschaft Vortrag Bodenfruchtbarkeit 12. November 2017.jpg|450px|center|link=https://www.youtube.com/watch?v=v6WLKhCfABA]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- Manfred Klett -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Dieser Vortrag befindet sich in der Bearbeitung und er ist noch nicht &amp;quot;reif&amp;quot;. Gerne kannst du hier [[MitTun bei biodyn.wiki|mitTun]]: Korrektur, Überschriften und Absätze. Stand 22. Februar 2024&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begrüßung und Einführung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einführung Uwe Neukamm ===&lt;br /&gt;
Ich freue mich sehr, dass ich euch heute alle hier so begrüßen darf. Seid gegrüßt! Es ist schön. Wir sind heute viele. Auch neue Gesichter, Junge. Freut mich sehr!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Thema heut, ich soll in das Thema einführen, das Thema ist etwas sperrig, das muss man ablesen: Bodenfruchtbarkeit und Ernährungsdynamik. Das ist genau das Spannungsfeld, in dem ich jetzt als Landwirt eingebunden bin. Auf der einen Seite muss ich dafür Sorge tragen, dass der Boden fruchtbarer wird und auf der anderen Seite will ich dafür Sorge tragen, dass die Produkte, die ich produziere, zum Wohle aller sind und zu einer gesunden Ernährung beitragen. Deswegen ist es genau das Spannungsfeld, das ich so empfinde und ich stehe da als Bauer genau dazwischen. Und früher war das ganz einfach. Da hatte ich die Formel oder auch andere, wenn man einen gesunden Boden hat, dann erzeugt man gesunde Nahrungsmittel. Und wenn man genauer hinguckt und wir befinden uns in einer Zeit, wo man immer ein bisschen genauer hinguckt und sagt auch wir wollen eine Bewusstseinsseele entwickeln. Wenn man da genauer hinguckt und das verstehen will, dann merkt man, dass sowohl Gesundheit und Ernährung als auch Bodenfruchtbarkeit nichts Festes ist, sondern dass das dynamische Systeme, vielleicht was Lebendiges ist und daraus stellen sich dann viele Fragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es ist nicht mehr so, dass man sagt: Ich mach das und dann kommt ein guter Boden raus und eine Bodenfruchtbarkeit und die Bodenfruchtbarkeit äußert sich in möglichst viel Gesundheit beim Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da stellen sich für mich zum Beispiel schon die Frage, dass das, was vor 20 Jahren oder vor zehn Jahren für mich gesund war, mich zu ernähren, heute vielleicht gar nicht mehr so ist. Das, was wir vor 20 Jahren, was mich genährt hat, macht mich heute nur fett. Das, was ich vor 20 Jahren auf dem Acker gemacht habe, funktioniert heute nimmer. Und ist denn überhaupt die Bodenfruchtbarkeit, die ich anstrebe, vielleicht eine ganz andere, als ich eigentlich produziere, oder umgekehrt, was ist zum Beispiel eine spezielle biologisch dynamische Bodenfruchtbarkeit? Ist das eine Fruchtbarkeit, die sich auch äußert in Qualität, oder heißt für mich Bodenfruchtbarkeit, dass einfach möglichst viel wachsen soll? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese beiden Dinge werden wir heute zusammenbringen und ich freue mich sehr, dass die Meike Ehrlichmann da ist und uns da einen ganzen interessanten Ansatz vorstellen wird, ich glaube, der wird uns alle weiterbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazwischen, nach dem Mittagessen und vor dem Kaffeetrinken, das wird relativ eng zusammenliegen, wird uns der Wolfgang Krämer seinen interessanten Hof vorstellen. Wenn die uns ihren Hof vorstellen, das wird bestimmt auch ganz spannend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ganz besonders freue ich mich, dass heute zu uns gekommen ist, jemand, den man vielleicht wie keinen anderen mit dem Thema Bodenfruchtbarkeit und biologisch dynamische Bodenfruchtbarkeit zusammenbringt, den, ich denk, die meisten von uns auch durch seine Lieder ein bisserl kennen, als auch als Gründer vom Dottenfelderhof. Und ich freue mich sehr, dass es uns heute gelungen ist, ihn noch einmal einzuladen. Er hat eigentlich gesagt, er macht so was nicht mehr und ich freue mich sehr, dass er es dann doch gemacht hat. Manfred Klett!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vortrag Manfred Klett ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Begrüßung Manfred Klett ===&lt;br /&gt;
Verehrte liebe Gäste, liebe Freunde aus der hiesigen bayerischen Vereinigung für biologische dynamische Wirtschaftsweise und auch diejenigen, die hier in Nürnberg ja auch aktiv sind auf diesem Felde.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich frage zunächst einmal, ob ich frei hier so sprechen kann, ob sie mich hören, ganz hinten. Ich bin nicht so erfreut über ein Mikrofon, und so versuche ich so deutlich und laut zu sprechen, dass jeder von ihnen mich vielleicht doch verstehen kann. Und wenn nicht, dann bitte ich einfach mal die Hand zu heben, denn ab und zu, wenn man dann im Sprechen ist, kann die Stimme mal ein bisschen absinken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bedanke mich vielmals für die Einladung hier zu dieser Tagung in Nürnberg zu diesem Thema. Und diese beiden Themata hängen ja sehr eng zusammen Bodenfruchtbarkeit und Ernährungsdynamik, ist ja evident, das wurde ja auch gerade angesprochen. Und meine Aufgabe wird es nun sein, zur Frage der Bodenfruchtbarkeit etwas beizutragen. Und das ist ein so unerschöpfliches Thema, dass man Schwierigkeiten hat, es überhaupt irgendwie zu umgreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einführung Bodenfruchbarkeit ===&lt;br /&gt;
Und es ist ja auch dieser Begriff heute, Bodenfruchtbarkeit, im allgemeinen Bewusstsein, ich spreche jetzt vom wissenschaftlichen Bewusstsein an den Hochschulen, an den Universitäten oder wo auch immer, so in den akademischen Kreisen, dieser Begriff nicht mehr aktuell. Man hat ihn ad acta gelegt, mehr oder weniger, weil er nicht definierbar ist. Der ist so umfassend, dass man ihn einfach in dem Sinne nicht in eng begrenzten quantitativen Begriffen erfassen kann. Und deshalb hat man ihn ersetzt mehr durch den Begriff der Ertragsleistung der Böden. Was bringen die Böden, was ist deren Hervorbringungskraft? Und die kann man messen! Die kann man messen und zählen und wägen. Man kann es quantitativ erfassen in Erträgen. Aber ist das noch Bodenfruchtbarkeit? Denn ich kann ja diese Erträge auf andere Weise erzielen, indem ich da auf dem Boden ständig von außen was drauf schmeiße, was man dann Dünger nennt und dadurch und sonstige Fremdmittel, die man einsetzt, Betriebsmittel, damit kann man ja auch hohe Erträge erzielen. Man hat den Begriff der Bodenfruchtbarkeit langsam hinter sich gelassen, um einen Begriff zu wählen, dem man eben tatsächlich wiegen und messen und zählen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und damit hat man eigentlich den Boden aus den Augen verloren, in gewissem Sinne. Und gerade in biologisch-dynamischen Zusammenhängen müssen wir ja jetzt versuchen, diesen zentralen Begriff, also die Belebung der Erde selber, das ist ein Prozess, der sozusagen so umfassend ist, wie das menschliche Leben selbst, das Leben der Erde! Wie man den sozusagen so in Worte bringen kann oder jedenfalls mal in Bildern umschreiben kann, dass man einen neuen Zugriff zu diesem zentralen Begriff des lebendigen Bodens finden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun ist es so, dass man heute ja in den Wissenschaften, ich spreche jetzt von den Landwirtschaftswissenschaften, da gibt es ja das Gebiet der Bodenkunde, also die eigentlich die Aufgabe hätte, gerade mit diesen Fragen so umzugehen, dass es auch umsetzbar wäre in der Praxis. Und das ist aber keineswegs der Fall, oder nicht generell der Fall, weil man eben nur durch Quantifizieren, nur durch diese, nur das, was wirklich messbar ist, irgendwie zu Aussagen kommt. Die qualitative, die Wesenseite, die bleibt völlig außer Betracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun hat man in der Bodenkunde doch ein Gebiet, wo man einigermaßen an den Phänomenen sich entlang gehangelt hat durch die Jahrzehnte und das ist das Gebiet der Bodentypologie. Das heißt, dass jeder Standort, wenn man auf einen Betrieb irgendwo hinkommt, dann findet man eben ganz bestimmte Böden, die durch, lange, lange, lange Zeiten hindurch, 10.000 Jahre rechnet man heute, also seit den letzten Eiszeiten, sich allmählich entwickelt haben. Und das kann man phänomenal ganz, ganz gut begleiten, kann man beobachten, kann man anschauen, auf jedem Betrieb gräbt man ein tiefes Loch und dann ist da ein bestimmtes Profil und daraus kann man schon sehr viel ablesen. Das ist eine Langzeitentwicklung. Und die finden wir vor. Das ist Ergebnis von ewigen Zeiten, kann man sagen. Und in diesem Zusammenhang greifen wir jetzt als Landwirte und Gärtner ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da kann man mit solchen Begriffen wie, also ich spreche jetzt mal zu Praktikern: Da gibt es also den Begriff der Rendzina, hier im Jura, sehr verbreitet. Oder es gibt die Parabraunerde oder die Braunerde oder Podzol. Das sind alles wunderschöne Worte, hinter denen aber doch bestimmte Phänomene stehen, die für den Praktiker durchaus aussagekräftig sind. Und aber am Ende kann man dann doch recht herzlich wenig damit anfangen. Es ist immer gut zu wissen, man soll Kenntnis davon haben. Sondern für den praktizierenden Landwirt, den Gärtner, ist es auch notwendig, sozusagen die Bodenfruchtbarkeit oder das, was die Böden fruchtbar macht, mal zu verfolgen im Jahreslauf. Denn in den greift man ja immer ein, in den Jahreslauf, also die vier Jahreszeiten und greift ein durch die Bodenbearbeitung, durch die Fruchtfolge, durch die Düngung. Das sind die &#039;&#039;&#039;drei Säulen des Ackerbaus&#039;&#039;&#039; seit eh und je gewesen. Und greift ein verschieden, ob man jetzt im Winter sich befindet oder im Frühjahr oder im Sommer oder im Herbst. Und steuert dadurch, durch den menschlichen Geist, durch die Einsichten, die man als Mensch hat, die man sich erarbeiten muss. Und man kommt da nie an ein Ende. Nie. Man ist immer auf dem Wege, dass man versucht, das so gut wie möglich zu machen, dass man diese von Natur veranlagten Prozesse im Jahreslauf sachgemäß steuert. So, dass ich dadurch das Ergebnis dann nennen kann, die Bodenfruchtbarkeit, wenn sie sich auch nicht immer nach außen, direkt, immer darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss es geistig erstmal in sich produzieren. Man muss den Begriff geistig in sich überhaupt erst etablieren, um dann sein Beobachtungsvermögen so zu erweitern, dass man die Dinge dann auch in einem höheren Sinne erkennt. Nicht nur an der Ertragsbildung. Nicht nur das da ein schöner Humusgehalt ist oder irgend sowas. Das sind alles äußerliche Dinge. Sondern dass man innerlich als Mensch erkenntnismäßig in sein Denken fühlen und dann schließlich auch in seinem Wollen so in der Sache drin steht, dass man die Sicherheit nicht nur durch die äußere Erscheinung des Bodens, sondern innerlich in sich aufbaut. Eine innere Sicherheit gewinnen für sein Tun. Die Bodenfruchtbarkeit lebt in allererster Linie erst in unserem Erkenntnisleben und dann können wir draußen anschauen, ob es auch wirklich sich spiegelt in der Welt da draußen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun, daran können Sie vielleicht erkennen, dass es ein lebenslanges Ringen und Bemühen ist, wenn man sich dieser diesem Geheimnis der Bodenfruchtbarkeit, man könnte es parallelisieren mit der menschlichen Einsichtsfähigkeit. Auf der Menschenstufe ist es die menschliche Erkenntnis, die sich spiegelt dann in irgendwelchen Produktionen des Geistes, in der Literatur und den Künsten, in der Musik. So ist da unten auf der Erde ist die Bodenfruchtbarkeit ebenso ein Ausdruck eines umfassenden Geschehens, die man eben vergleichen kann mit dem menschlichen, künstlerischen, wissenschaftlichen Erfassen der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun möchte ich also versuchen, einmal einen Gang durch das Jahr zu machen, einen landwirtschaftlich gärtnerischen Gang durch das Jahr und zu sehen, wie da die Bodenfruchtbarkeit ständige Metamorphosen durchläuft. Es geht immer um die Bodenfruchtbarkeit. Und dennoch stellt sie sich jedes Mal ganz anders dar, im Verlaufe eines Jahres. Und bevor ich nun da mal den Gang durch das Jahr mache, wollte ich noch einmal eine grundsätzliche Bemerkung machen zum Boden selbst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Boden als Organ ===&lt;br /&gt;
Der Boden ist ja auch ein Organ, wo man gar nicht so recht weiß, wo fängt das an, wo hört es auf, oder wo ist er überhaupt? Es ist eine hauchdünne Haut über die Erde. Endlose Tiefen setzen sich nach unten fort. Endliche Höhen erweitern den Boden nach oben die Atmosphäre und bis in den Sternenhimmel. Wo ist eigentlich der Boden? Das ist die Begegnung von Kosmos und Erde. Da durchdringt sich etwas. Da durchdringen sich die Wirkungen der Planeten, die Wirkungen der Sonne, das Zentralgestirn des planetarischen Kosmos. Der ganze umfassende Fixsternhimmel ist an dem ganzen Geschehen beteiligt. Das durchdringt sich jetzt mit den Kräften der Erde von unten. Und nicht nur, was gerade im Boden da einem vor die Augen fällt, sondern aus den Tiefen der Erde strahlt es herauf und das begegnet sich. Und diese Durchdringungszone ist hauchdünn, eine dünne Haut, und diese dünne Haut hat aber einen ganz bestimmten Aufbau. Und wenigstens möchte ich das nur kurz charakterisieren. Man, es bedürfte einer viel umfänglicheren Ausführung, aber mal sozusagen auf den Punkt zu bringen, auf eine Art Formel zu bringen. Es ist so, wenn Sie ein Loch in die Erde graben, auf Ihrem Betrieb oder im Garten, also sagen wir mal einen Meter tief, zwei Meter tief oder so, je nachdem, wie der Boden beschaffen ist. Dann werden Sie feststellen, dass eine ganz bestimmte anschaubare Gliederung ihnen vor Augen tritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie haben einen schwärzlich gefärbten oder sagen wir mal dunkel gefärbten Oberboden. Das nennt man den humosen Horizont, wo also verstärkt also Humusprozesse stattfinden. Die können auch tiefer reichen, dann bis 30 bis 40 Zentimeter vielleicht, wenn man Glück hat. Und darunter kommt dann eine andere Zone, auf die komme ich gleich. Und dann noch tiefer, stößt man plötzlich auf, sagen wir mal Stein oder jedenfalls auf unverwitterte Erde und das eigentlich Kristalline oder kristallin unverwitterten Boden. Und zwischen dem Humushorizont und dem unverwitterten Boden. Da ist nochmal eben diese mittlere Schicht, und das ist die Schicht der Vertonungen. Nicht dass das Musik ist, das ist auch Musik, nur ein Stockwerk tiefer. Die Tonbildung, dass das durch die Verwitterung entsteht der Bodenton. Tonmineralien entstehen da. Und die haben auch wieder einen ganz wunderbaren Aufbau, da könnte man lange drüber reden. Jedenfalls ist diese mittlere Schicht diejenige, die eigentlich neben dem Humus der wirkliche Fruchtbarkeitsträger des Bodens ist. Es ist eigentlich das Herz des Bodens, das schlagende Herz, das ist nicht der Humus, sondern der Ton. Das ließe sich länger ausführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mensch und Boden ===&lt;br /&gt;
Das lässt sich vergleichen mit dem Menschen. Denn auch der Mensch, der hat ja sozusagen eine Zone in seinem ganzen Körperaufbau, wo man sagen kann, ja da ist eigentlich alles noch gerade in Verwitterung, da ist ein Fortlaufen in einem Verwitterungsprozess, in dem wir nämlich gedanken bilden, da stirbt etwas lebendiges in uns ab, im Nerven-Sinnes-System und dadurch können wir sozusagen überhaupt miteinander kommunizieren, über die Sprache und über unsere Gedanken. Und diese Zone, die dem Haupt des Menschen, dem Kopf des Menschen entspricht, im Nerven-Sinnes-System, das ist eigentlich das Gestein im Untergrund. Das ist genauso tot, wie unser Gehirn tot ist, wie unsere Nerven tot sind. Genau so tot ist es da unten, anorganisch, vollkommen, physisch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Gegenpol ist dann im Vergleich zum Menschen, wenn man es heruntergeht, von dem Haupt unter das Zwerchfell. Da dehnt sich ein ganz anderer Mensch aus, der ganz Unbewusste, wo organische Prozesse stattfinden, Auf- und Umbau und ein ständiges Hin und Her, ein Stoffwechsel eben, der in Verbindung steht auch mit dem Blut, wo ständiger Aufbau stattfindet aus den Verdauungsvorgängen heraus, wo auch die Blutbildung hauptsächlich in den Röhrenknochen stattfindet. Alles das. Und diese Prozesse, Stoffwechselprozesse, die finden sich im Boden oben in der obersten Schicht, eben in jener Humuszone. Da findet ständig durch die organischen Rückstände, die jedes Jahr herunter sinken, jetzt im Herbst, und die dann allmählich verdaut werden im Boden und dann sich Umformen in Humus. Alles das, das findet im Oberboden statt. Und dazwischen ist diese Tonszone. Und die entspricht dem, was beim Menschen Herz und Lunge waren. Das ist die rhythmische Zone, wo wir ständig im Rhythmus uns erleben als Mensch, ja, wo wir uns eigentlich als Mensch erleben in diesem mittleren Menschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist im Boden nicht der obere Boden, wo wir immer sagen, die Fruchtbarkeit, das ist der Stoffwechselpol, sondern es ist diese mittlere Zone, die da ständig, ich möchte sagen, quillt und schrumpft. Der Ton quillt und schrumpft, der atmet förmlich und im Jahreslauf. Also wir haben es eigentlich, wenn wir mit dem Boden umgehen, haben wir es eigentlich mit einem auf dem Kopfe stehenden Menschen zu tun, en miniature. Das kann man fortgesetzt denken in die Tiefen der Erde, das kann man fortgesetzt denken bis in die Höhen des Kosmos. Aber diese hauchdünne Haut, die zeigt eben eine Gliederung, eine Dreigliederung von Kopf und Stoffwechsel und einer rhythmischen Mitte. Mit der haben wir es zu tun. Und die gilt es immer im Blick zu haben, wenn man von Bodenfruchtbarkeit spricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Boden im Jahreslauf ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bodenprozesse im Winter ====&lt;br /&gt;
So, und wenn wir jetzt von da ausgehend mal jetzt den Blick lenken auf unseren Jahreslauf und jetzt auf diese Zeit im Jahre wir stehen jetzt am Anfang des Winters, im November, da fängt es so richtig an, wenn wir da rausgehen aufs Feld und gucken mal unseren Boden oben an, da merken wir, dass der dunkler ist, als er vorher war, als er noch im Oktober oder im September war, dass er plötzlich dunkel geworden ist. Man muss das mal einfach beobachten, man muss mal seinen Blick darauf lenken, damit wird man bemerken, der Boden wird dunkler, während der Winterzeit, wie die Atmosphäre, wie alles um uns herum dunkel wird, so auch der Boden. Das hängt damit zusammen, dass der Boden sich im Winter mit Wasser sättigt und die Luft aus dem Bodenporen verdrängt wird und ebenso die Wärme verdrängt wird. Und das wir da vor einem Urphänomen des Winters stehen, dass nämlich der Boden wirklich anorganisch-physisch groß wird. Er ist wirklich dann im Winter so tot, wie das Gehirn im Menschen eben dem Tod näher ist als dem Leben. Und immer dann, wenn etwas stirbt, ist der Keim zu etwas Höherem geboren. Und so ist es auch im Boden während der Winterzeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also zunächst einmal merken wir, der Boden ist dunkel. Durch die Wassersättigung. Und das weist darauf hin, dass die vier Elemente von Erde, Wasser, Luft und Wärme, die immer zusammenspielen, uns dann richtig einen fruchtbaren Boden erzeugen, wenn sie sich alle schön durchdringen, im Jahreslauf. Aber im Winter sondern sie sich voneinander. Dann ist das Erdige erdiger als es ist, das Wasser relativ isoliert im Boden, füllt alle Poren auf, die Luft hat sich aus der Erde herausgezogen, es wird wird bitterkalt, die Wärme zieht sich aus der Luft heraus und auch die Wärme ist dann sozusagen sonstwo. Also alle vier Elemente beginnen sich während der Winterzeit voneinander zu lösen und zu separieren und das ist die Ursache dafür, dass etwas stirbt, dass etwas tot wird. Denn im lebendigen Organismus ist alles wunderbar durchdrungen. Diese drei Sphären durchdringen sich ständig, und das ist zunächst einmal die Situation in der Erde. Die Erde wird äußerlich ganz tot. Innerlich aber nicht. Da kommen wir gleich noch mal drauf zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun können wir, beschreibe ich mal zwei Bilder der Bodenprozesse, wie sie sich im Winter in der Erde abspielen. Da ist der eine Prozess der, dass die, dass es ja äußerlich kalt wird. Nehmen Sie mal so einen Januar, wo dann so eine frostige Luft um einen herum ist, man steht draußen auf dem Acker, möglichst auch mal eine Nacht, sieht den gesternten Himmel über einen und dann unter einem ist der Boden gefroren. Man stelle sich mal raus auf den Acker und stehe dann einfach mal in vollkommener Ruhe und lässt das mal auf sich wirken. Dann merkt man, dass da etwas wirksam ist, was man gar nicht fassen kann. Aber was doch real ist, was wirksam ist, was in die Erde eingreift und was da wirksam ist, das kann man beschreiben mit dem &#039;&#039;&#039;Prozess der Kristallbildung&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Kristallbildungsprozess =====&lt;br /&gt;
Nicht nur, dass der Schnee vom Himmel fällt, in wunderschöne Kriställchen, alle &#039;&#039;&#039;hexagonal&#039;&#039;&#039;, auch so blättchenartig wie der Glimmer, wie die Tonmineralien, alle hexagonal kristallisiert, fallen da vom Himmel, sondern der ganze Boden beginnt eben durchforstet zu werden. &#039;&#039;&#039;Der Meister Frost besucht uns während der Winterzei&#039;&#039;&#039;t. Den brauchen wir. Jeder Landwirt weiß, das ist von Alters her so, dass man gesagt hat je intensiver der Winter eingreift mit seiner &#039;&#039;&#039;Kältewirksamkeit&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Frostbildung&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Kristallbildung&#039;&#039;&#039;, desto sicherer ist die Ernte im Sommer, desto qualitativ hochwertiger ist die Ernte im Sommer. Denn was da wirksam ist, dass da plötzlich die ganze Natur eigentlich ein Kristall werden will, es ist ja nicht nur das Wasser, was kristallisiert, sondern die ganze Gesteinswelt will noch mehr Kristall werden, als sie schon ist. Sie will noch mehr Ordnung, denn &#039;&#039;&#039;Kristallbildung heißt geometrische Ordnung par excellence&#039;&#039;&#039;. Also so was von Ordnung, wie die kristallisierte Gesteinswelt kann man sich in der Welt überhaupt nicht vorstellen. Und diese Ordnung verschwindet gegen den Sommer, aber während des Winters muss sie sich regenerieren. Das heißt, es sind Kräfte wirksam in der Kristallbildung während der Winterzeit, die ihren Ursprung haben nicht auf der Erde, sondern die ihren Ursprung haben in dem fernsten Kosmos. Im gestirnten Himmel. Fixsternhimmel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Griechen haben- die Griechen, die ja ein bisschen anders gedacht haben als wir Heutigen, die haben den &#039;&#039;&#039;Kristallhimmel&#039;&#039;&#039; genannt. Dass weist darauf hin! Die hatten doch eine Ahnung davon, dass der eigentliche Ursprung im Tierkreis insbesondere aber nicht nur rund um die &#039;&#039;&#039;Sphäre des Fixsternhimmels&#039;&#039;&#039;, strahlt außerhalb von Raum und Zeit, strahlt herein in die Erde und &#039;&#039;&#039;strahlt Formkräfte, kristallbildende Kräfte in die Erde&#039;&#039;&#039;. Formbildungskräfte. Und die brauchen wir so dringend in der Landwirtschaft für die gesamte Entwicklung der Bodenfruchtbarkeit. Formkräfte!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles was sich im folgenden Jahr, im Frühjahr bis in den Sommer hinein, dann an Pflanzenwachstum und so weiter da entwickeln, dass muss sich Durchformen&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039;&#039; Und der &#039;&#039;&#039;Winter sammelt die Formkräfte der Erde&#039;&#039;&#039;. Und die wirken dann fort, wirken dann durch das ganze Jahr hindurch. Und die werden insbesondere von den &#039;&#039;&#039;Tonmineralien&#039;&#039;&#039; aufgenommen. Die Tonmineralien im Boden, diese mittlere Zone, dieser &#039;&#039;&#039;Herzenszone im Boden, das ist diejenige, die diese Formkräfte bewahrt, konserviert für das ganze Jahr&#039;&#039;&#039;. Es ist ein unendlich geheimnisvoller Prozess, aber dazu braucht man Frost, dazu braucht man Kälte, dazu braucht man dieses trennende Elemente voneinander. Dazu braucht man diese Todesprozesse im Boden. Und dann wirken da Formkräfte herein, die dann für das ganze Jahr von größter Bedeutung sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun wird es einem ja vor Augen geführt, wenn wir auf das &#039;&#039;&#039;kristallisierende Wasser&#039;&#039;&#039; hinschauen. Das ist ja auch ein unendliches Geheimnis. Also zunächst einmal das, dass da aus der Luft herunterfällt, Kristallformen. Wenn Sie nun mal einen einzigen Schneekristall angucken, wenn es sehr kalt ist, dann sind es nicht verschiedene Kristalle zusammen gebacken, sondern ein einzelnes Kristall, dann ist es ein wunderbarer &#039;&#039;&#039;Sechsstern&#039;&#039;&#039;. Es ist &#039;&#039;&#039;Hexagonal&#039;&#039;&#039;, wie die Tonmineralien. Genauso kristallisiert das. Und &#039;&#039;&#039;jeder Kristall ist anders&#039;&#039;&#039;. Seit Urzeiten ist kein Kristall gleich dem anderen, aber folgt demselben Kristallisationsprinzip. Und diese kristallbildenden Kräfte, die das Wasser gefrieren lassen wird, die das Flüssige fest machen, also zum Kristall werden lassen, die wirken nun auch im Boden, so dass man das mit Augen verfolgen kann, indem nämlich, jetzt nehmen Sie an, Sie haben so einen ganz nassen Herbst, und wir haben da Rüben draußen stehen, Möhren oder sonst wie Feldgemüse. Und die kriegen Sie nicht raus weil es so nass ist. Es wird furchtbar spät im Jahr, der Boden ist voll mit Wasser gesättigt, zerfahren, kaputt und Sie fahren dann noch gerade noch rechtzeitig im November, vielleicht pflügen sie das ganze Ding rum, haben also einen knatschigen Standort, Pflugbalken die glänzen in der Luft, so kompakt ist das, dass man verzweifelt, wie soll das je wieder ein vernünftiger Boden werden im nächsten Jahr?  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Na ja, und dann geht der Winter drüber hin und dann merkt man plötzlich, dass von dieser knatschigen tonverbackenen Pflugfurchen, dass da ein wunderbar krümelnder Boden zurückbleibt. Aufgrund dessen, dass die Feuchtigkeit, der Regen eindringt in ganz feinen Haarrissen, die kann man gar nicht mit den Augen sehen, dringt das ein, sodass da überall in feinen Haarrissen diese jetzt mit Wasserkapillaren sättigen, und dann kommt der Frost und dann entwickelt der Frost dieses eigenartige Phänomen, einzigartig in der Natur, dass er, indem er fest wird, sich ausdehnt. Haben Sie das mal bedacht? Das gibt es sonst nirgends als beim kristallisierenden Wasser. Normalerweise, wenn etwas fest wird, dann zieht es sich zusammen in der Kristallisation, dann räumlich zieht es sich zusammen. Und nur, wenn es warm wird, dehnt es sich aus. Und beim Wasser ist es umgekehrt. &#039;&#039;&#039;Bei vier Grad Celsius hat es seine größte Dichte und dann, wenn es kristallisiert, dehnt es sich wieder aus&#039;&#039;&#039;. Das ist eines der bedeutendsten Ereignisse, die man überhaupt beobachten kann, im Haushalt der Natur. Denn wenn es nicht so wäre, würden unsere Flüsse in null Komma nichts zufrieren bis auf den Boden und die Fische würden alle, alle krepieren. Kein Leben würde das überleben, sondern das Eis ist leichter als Wasser, schwimmt oben auf, weil es sich als Wasser ausgedehnt hat, indem es sich kristallisiert hat. Und das findet im Boden statt. Und das ist unser bester Bearbeiter, während der Winterzeit, im Winter bearbeitet sich die Natur selber. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich muss es mal nur mal kurz andeuten. Also wenn wir hier den Winterprozess haben, dann ist der eigentliche Prozess der, dass hier die &#039;&#039;&#039;Kristallisation&#039;&#039;&#039;, die Kristallisation, die Bodenprozesse beherrschen soll. Formkräfte sind das. &#039;&#039;&#039;Formkräfte aus dem fernsten Kosmos&#039;&#039;&#039;. Und die brauchen wir! Die haben nicht nur Bedeutung, dass eine schöne &#039;&#039;&#039;Frostgare&#039;&#039;&#039; entsteht, oder der Boden wieder zerfällt/ zerkrümelt. Diese Krümel sind sehr instabil. Wenn es dann nämlich wieder einen schweren Regen darauf gibt, dann verschlämmen die alle, weil die rein mechanisch auseinander separiert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also dieser Vorgang findet da statt. Und das Ergebnis ist ein doppeltes, dass einerseits die Formkräfte absorbiert werden von den Tonmineralien in dem Boden und auch sonst von Gestein und durch die &#039;&#039;&#039;Frostsprengung&#039;&#039;&#039; beim kristallisierenden Wasser im Boden mechanisch eine &#039;&#039;&#039;Krümelstruktur&#039;&#039;&#039; entsteht, man nennt das die Frostgare, die dann möglichst erhalten werden muss, die kann man gar nicht erhalten, sondern da muss man Glück haben. Das ist einfach eine Glückssache, ob die so lange sich erhält, bis es draußen warm wird, eh es einen Starkregen gibt. Dann kommt ein neuer Prozess in Gange, den ich gleich schildern werde. Also wir haben im Winter wirklich es zu tun damit, dass die Erde sich selber bearbeitet, dass die Erde durch diese Prozesse, die ich jetzt nur kurz angedeutet habe, &#039;&#039;&#039;selber sich vorbereitet für das nächste Jahr&#039;&#039;&#039;. Und diese ganzen Prozesse, die ich jetzt hier mit wenigen Strichen gezeichnet habe, die sind im Grunde genommen &#039;&#039;&#039;Chaotisierungsprozesse&#039;&#039;&#039;. Ich chaotisiere den Boden, ich mache ihn noch toter, als er tot ist. Und da komme ich ganz zuletzt nochmal drauf zurück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Übergangsprozesse zum Frühjahr ====&lt;br /&gt;
Nun ist die Frage, wie sieht es jetzt aus im Übergang zum Frühjahr? Im Winter hat der Landwirt eigentlich nichts auf seinem Acker verloren und das soll er zu Hause bleiben, die Natur soll sich selber bearbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber da gibt es eine Zwischenzeit im Februar/März, insbesondere im Februar, wo jetzt plötzlich so die ersten warmen Sonnentage gibt. Nach &#039;&#039;&#039;Lichtmess&#039;&#039;&#039;! Ja, so die ersten warmen Sonnentage, die ersten warmen Sonnentage nach Lichtmess. Und da merkt man plötzlich drei Tage Sonne, man geht raus aufs Feld, da sieht man plötzlich, dass oben der Boden hell wird. Das heißt, das Wasser verdunstet, Luft zieht ein in den Boden, auch damit auch Wärme und wenn man draußen dann auf den Acker geht und kniet so auf dem Acker und streicht mit der Hand den Boden ein bisschen zur Seite, vielleicht so zwei, drei Zentimeter tief. Da sieht man plötzlich, da wuseltst, da wuselt es von Käfern und Würmchen und weiß nicht was alles. Ein reges Leben binnen kürzester Frist ist da plötzlich wieder durch die Wärme, die in den Boden eingezogen ist, die Feuchtigkeit ist da, Luft ist da, es durchdringt sich, die Elemente fangen an sich wieder zu durchdringen und kaum findet das statt, ist das Leden wieder rege. Das äußere Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da findet nun ein Prozess statt, der auch eben eine Glückssache ist, wenn er wirklich stattfindet. Und das ist eben das, was ich jetzt kurz schildern will, im Februar, März, dass diese &#039;&#039;&#039;Frostkrümel&#039;&#039;&#039;, wenn sie denn bewahrt worden sind, wenn sie nicht zerflossen sind durch einen Starkregen, dass wenn jetzt die Wärme eindringt in den Boden, in die Bodenporen, das Wasser verdunstet und die Luft dringt ein, dann tauchen da nicht nur die Käferchen auf und Würmchen und alles mögliche, sondern dann, wenn man da genauer hinguckt, sehr genau, man merkt nämlich, dass plötzlich diese Krümel, wirklich krümeln. Vorher sind sie irgendwo so wie Sand konnte man sie hin und her bewegen. Aber jetzt sind es ganz große Krümel geworden. Und da ist eben, dass passiert, dass diese &#039;&#039;&#039;polygonalen Krümel&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;der Erde&#039;&#039;&#039;, die also zum Teil ganz spitz sind, Tonkrümel, wenn da ein zweiter daneben ist, auch irgendwie polygonal geformt und ein dritter, dass hier plötzlich jetzt etwas auftritt, dass sich hier so Brücken bilden. Das sind &#039;&#039;&#039;Bakterienkolonien&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mikroben des Bodens fangen an, sich unglaublich zu entfalten, und zwar also an einem Tag, zwei Tagen und verbinden jetzt diese Frostkrümel der Frostgare und schon sind sie stablisiert. Und dazwischen ist dann ein Hohlraum hier, der dann Luft enthält oder wenn es stark regnet, dann Wasser enthält, aber jedenfalls eine Bodenpore. Und darauf kommt es an – hier beginnt die Bodenstruktur sich zu entwickeln im Laufe des Jahres. Und wenn das früh genug geschieht, im Februar, dann haben wir schon die ganze Ernte halb gewonnen. Wenn das in vernünftiger Weise von Natur aus geschieht, wir können da nicht viel machen, ein bisschen können wir was machen. Da kann ich jetzt nicht näher darauf eingehen, das würde zu weit führen. Wir können ein bisschen durch Abschleppen, rechtzeitiges oder durch eine ganz zarte Bearbeitung können wir die Frostgare ein bisschen einebnen. Und dann entwickelt sich diese sogenannte &#039;&#039;&#039;Lebendverbauung&#039;&#039;&#039;. Und diese Lebendverbauung, wenn sie früh genug eintritt, dann hält sich die Bodenstruktur das ganze Jahr hindurch. Die ist nicht mehr zerstörbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist ein Lebensprozess, also &#039;&#039;&#039;einem Todesprozess im Winter folgt jetzt ein erster Lebensprozess&#039;&#039;&#039;, in dem diese Krümel des Winters, die rein mechanisch sich entwickelt haben, jetzt organisch oder biologisch oder eben unter mikrobielle Tätigkeit miteinander verbunden werden. &#039;&#039;&#039;Es entsteht ein Bodengerüst&#039;&#039;&#039;. So, und diese Entwicklung setzt sich jetzt fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir kommen jetzt, wenn wir das fortsetzen, diese Betrachtung, kommen wir jetzt so aus dem Februar in den März hinein. Die Tage werden länger, die Wärmeeinstrahlung nimmt enorm zu, hängt natürlich immer von der Witterung selbstverständlich, Feuchtigkeit verdunstet, man muss dann aufpassen, dass nicht zu viel verdunstet, man muss die Winterfeuchtigkeit immer halten, so lange wie nur möglich. Aber jedenfalls muss der Oberboden abtrocknen. &#039;&#039;&#039;Da muss diese Durchdringung von Wärme, Luft und Wasser und Erde&#039;&#039;&#039; sich vollziehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Keimprozess des Samens =====&lt;br /&gt;
Und das bildet dann das &#039;&#039;&#039;ideale Saatgutbett,&#039;&#039;&#039; wo ich dann meine Saat ablege. Und Sie wissen ja, dass man sät, normalerweise nicht sehr tief, also vielleicht zwei drei Zentimeter tief und deckt es wieder mit Erde zu. Und in dieser Zone finden nun diese wunderschönen Prozesse statt, die sich dann offenbaren, schließlich in der Keimung des Samens, wenn man den Samen hier in die Erde legt, ein Sämchen in die Erde legt, sagen wir mal &#039;&#039;&#039;Sommerweizen&#039;&#039;&#039; und dann wird der so abgelegt, dass hier drunter es relativ eine feste Sohle ist, nicht ganz, ein klein bisschen angedrückt. Und da steigt jetzt das Wasser auf und hier oben ist Luft und Wärme. Hier ist Wasser und Erde und da steigt jetzt die Feuchtigkeit auf und der Same quillt. Der nimmt die Feuchtigkeit auf. &#039;&#039;&#039;Und mit dem Aufnehmen der Feuchtigkeit quillt jetzt der Mehlkörper&#039;&#039;&#039;, das sogenannte Endosperm des Samens quillt, und bestimmte &#039;&#039;&#039;enzymatische vermentative Prozesse&#039;&#039;&#039; werden jetzt angeregt durch die Wasseraufnahme. Und dadurch kommt es zu allen möglichen Umbildungen der Reservesubstanz- Stärke ist es meistens aber auch Eiweiße, die hier in dem Samen, im Samenkörper angereichert sind vom Vorjahr. Und jetzt keimt der also aus, unser Same, und was macht der? Der keimt hier aus, und das erste, was er macht hier, ist, dass er ein ganz feines Würzelchen bildet in die Tiefe. Die &#039;&#039;&#039;Keimwurzel.&#039;&#039;&#039; Und dann erst, sekundär, kommt dann hier der Spross, der dann die Erde durchbricht. Und das ist ein Keimvorgang&#039;&#039;&#039;. Und dieser Keimvorgang ist zunächst einmal ziemlich unabhängig von der Erde, das ist ein Vorgang, der im wesentlichen nur das Wasser der Erde braucht&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber damit hat sich die Pflanze noch nicht mit der Erde verbunden. Sie wächst zunächst nur mit ihren Keimwürzelchen in die Erde herein. Das können Sie sehen, wenn Sie im Roggen, im Herbst, nach drei, vier Tagen Saat, wenn die ersten  Roggen, das erste Keimblatt oder das erste Blatt erscheint, dann ziehen Sie mal so ein Pflänzchen raus, dann sehen Sie, dass in den Wurzeln- oft sind es schon drei Wurzeln, dass da Erde dranhängt. Da haftet Erde an der Wurzel. Und dann fragt man sich: Wie kommt das? Zuerst, wenn man es nämlich ganz früh rauszieht, hängt keine Erde dran. Jetzt plötzlich hängt die Erde dran. Das hängt damit zusammen, dass jetzt nachträglich jetzt hier ganz feine Wurzelhärchen entstehen, wo sich die Pflanze wirklich mit der Erde verbindet. Zunächst ist sie nicht mit der Erde verbunden. Sie wächst rein aus dem Reservoir des Samens. Und wenn der leer ist, was dann? Wie wächst sie eigentlich weiter? Woher kommt jetzt eigentlich die Substanz, die sie weiter wachsen lässt? Die Kraft? Wo holt sie die her? &#039;&#039;&#039;Und wenn man dieser Frage weitergeht, dann müsste sich die ganze Wissenschaft heute auf den Kopf stellen&#039;&#039;&#039;, eigentlich. Wenn man das wirklich ernst nehmen würde, was man eigentlich auch beobachten kann. Sie kann nicht mehr aus dem Samen wachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber jetzt ist die Frage: Was macht die Pflanze da mit dem Boden? Und dazu dienen diese ganz feinen Wurzelhärchen. Das sind Ausstülpungen, ganz feine Ausstülpungen, aus der &#039;&#039;&#039;Wurzelepidermis&#039;&#039;&#039; der &#039;&#039;&#039;Wurzelhaut&#039;&#039;&#039;, und zwar aus einer Zelle, immer so ein kleines Wurzelhaar. Und die wachsen jetzt zusammen mit den Tonmineralien des Bodens. Deswegen ist es so wichtig Ton im Boden zu haben. Die wachsen mit den Tonmineralien so zusammen, dass man da keine Grenze mehr findet zwischen dem anorganisch Toten und dem Lebendigen der Pflanze. &#039;&#039;&#039;Es ist eine unbeschreibliche Tatsache, dass das Leben, das die Pflanze, die Fähigkeit hat, mit dem anorganischen Toten in Eins zu verwachsen.&#039;&#039;&#039; Dass die Erde dann quasi nicht mehr nur ein anorganisch totes Gebilde ist, sondern durch das Pflanzenwachstum sich allein schon dadurch belebt, dass die Wurzelhärchen mit den Tonmineralien in Eins zusammenwachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Juveniler Wachstumsprozess der Pflanze =====&lt;br /&gt;
Und was machen jetzt diese Würzelhärchen da eigentlich? Diese Wurzelhärchen sondern jetzt etwas ins Erdreich ab, was die Pflanze hier oben plötzlich im Sonnenlicht, wenn sie da jetzt ihre Blätter entwickelt, das erste, zweite, dritte Blatt, und der Sommerweizen, der synthetisiert jetzt- ein schreckliches Wort. Der trinkt das Sonnenlicht, der trinkt das Sonnenlicht! Das heißt kosmische Wirkungen, &#039;&#039;&#039;Leben entsteht aus dem Kosmos heraus&#039;&#039;&#039;, nicht von der Erde, sondern durch die Einstrahlung des planetarischen Umkreises bildet sich jetzt hier lebendige Substanz in den Blättern, die sogenannte Assimilation des Sonnenlichtes. Und da finden jetzt alle möglichen physiologischen Vorgänge statt, die die sogenannten Assimilate erzeugen. Die Assimilate sind Eiweiße, das ist Stärke, das ist zuckerartige, kohlenstoffartige, fettartige Substanzen, durch die dann die Pflanze dann so langsam wächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das Eigenartige ist, dass- und ich frage mich immer, ob der liebe Gott da so richtig bei Sinnen war in der Schöpfung, dass nämlich jetzt von dem was hier oben gebildet wird, das nicht dazu dient, dass die Pflanze weiter nur wachsen soll, sondern das geht herunter in die Wurzel. Und das wird dann plötzlich über diese Wurzelhaare ausgeschieden ins Erdreich. &#039;&#039;&#039;Die Pflanze ist ein Eimer ohne Boden, in ihren Wurzeln&#039;&#039;&#039;. Die scheidet das was da oben unter der Sonne gebildet ist, das rinnt herunter, außerhalb des Kambriums- kann ich jetzt nicht im Einzelnen schildern, was es bedeutet, herunter in einem Strom in diese Wurzelhaare und wird jetzt von diesen Wurzelhaaren hier ins Erdreich abgesondert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Stoffaustausch =====&lt;br /&gt;
Die Pflanze verliert das, was sie da gebildet hat, in der Atmosphäre, hinein in die Erde. Schon &#039;&#039;&#039;dieser Prozess zeigt, dass nicht der Boden die Pflanze ernährt, sondern die Pflanze den Boden&#039;&#039;&#039;. Das ist der eigentliche Prozess! Sie ernährt durch das, was sie synthetisiert, an der Sonne, mit dem ernährt sie jetzt die Erde. Das strömt aus! Und was da ausströmt, sind Eiweiße, Eiweißsubstanzen, &#039;&#039;&#039;Niedermolekula&#039;&#039;&#039;r, Zucker und Enzyme, Fermente und Säuren, organische Säuren noch und noch. Und der ganze Stoffwechsel der Pflanze ergießt sich da unten in den Boden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dadurch jetzt wird das Bakterienleben, das Mikrobenleben im Umkreis der Wurzel ungemein angeregt. Die vermehren sich wie Verrückte und dann bilden sich jetztz um die Wurzeln herum so ein schmaler Saum von vielleicht zwei Zentimeter, drei Zentimeter Dicke, die sogenannte &#039;&#039;&#039;Rhizospähre&#039;&#039;&#039;, wo sich das ganze Bodenleben konzentriert, um die Wurzel herum. Und dieses Bodenleben geht eine Symbiose mit der Pflanze ein. Und die Umbildung, das ist sozusagen ein Stoffwechselprozess der Ausscheidung, der Pflanzenwurzel ins Erdreich, in diese Richtung. Und die Antwort ist, dass jetzt die Mikroben die da diese vorhandenen organischen Rückstände im Umkreis der Wurzel, zum Beispiel der Humus, oder noch andere, noch mehr Humusbestandteile aus dem Vorjahr, die werden jetzt abgebaut im Umkreis der Wurzeln. Und das Ergebnis sind dann Mineralstoffe, Mineralsalze. Abbauergebnisse hier durch diesen Stoffwechsel. Und diese Mineralsalze nehmen die Wurzelhaare gleichzeitig, indem sie etwas ausscheiden, nehmen sie gleichzeitig die Mineralsalze auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist unbeschreiblich! &#039;&#039;&#039;Es ist ein gleichzeitiger Prozess&#039;&#039;&#039;. Einerseits Ausscheidung organischer Substanzen und eine Antwort in Anregung des Mikrobenlebens und Abbauprozesse, die sich abspielen. Humusabbau, entstehen jetzt mineralisierte Salze und die nimmt die Pflanze ebenso mit den Wurzelhaaren auf. Die Pflanze im Frühjahr steuert die gesamten Bodenprozesse. Sie steuert die Ausscheidung, das ist eine Art Wahrnehmung, was braucht sie für ihr Wachstum und dann scheidet sie also Pflanzensubstanzen aus, Pflanzen aus, die wirken abbauend oder fördernt auf das Mikrobenleben, die bauen den Humus ab, wir verlieren im Frühjahr enorm an Bodenfruchtbarkeit. Wir fördern das sogar. Im Frühjahr werden die Böden einfach ärmer an bestehender Bodenfruchtbarkeit durch diese Abbauprozesse. Aber die führen zu einer Art Mineralisierung, Entstehen von Mineralsalzen, die mit dem Bodenwasser von den Wurzelhaaren aufgenommen werden. Das ist der primäre Prozess, das ist der sekundäre Prozess. Das ist ein ein Stoffwechsel aktiver Prozess und das ist ein Wahrnehmungsprozess. Die Wurzeln sind Wahrnehmungsorgane für die Mineralsalze der Erde. Augen. Schlechte Augen. Aber immerhin. Veranlagte Sinnesorgane. Das ist der Frühjahrsprozess. Warum die Pflanzen im Frühjahr so schön wachsen können. Aber sie wachsen dadurch, dass sie, ich möchte mal sagen, die vergangenen Lebensprozesse, die sich bewahrt haben im Boden, im Humus, dass sie die abbaut und nutzt, um jetzt ein neues lebendiges Gebilde zu erzeugen, ihre eigene Gestalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die frühen Alchemisten des 13., 14. Jahrhunderts&#039;&#039;&#039;, das waren die klassischen, alles andere spätere, es waren keine Alchemisten mehr. Die hatten noch wirklich ein Naturverständnis ganz anderer Art als die folgenden Naturwissenschaften. Und die haben den Humus bezeichnet als einerseits das Gedächtnis der Erde, das heißt das vor vergangene Jahre sich humifiziert haben, gleichsam bewahrt haben im Humus und jetzt sozusagen den Anschluss finden an das, was jetzt in Zukunft sich da an Pflanzenwachstum entwickelt. Und die haben eben &#039;&#039;&#039;den Humus bezeichnet als den Universalensamen der Erde&#039;&#039;&#039;. Es ist so ein wunderschöner Ausdruck. Was ich zuerst hier hingeschrieben habe, das ist der &#039;&#039;&#039;Indivdualsame&#039;&#039;&#039;. Und der ernährt sich, solange er noch eben aus seinem Samenkörper heraus noch irgendwie organische Substanz zur Verfügung hat. Und dann ist Schluss! Und jetzt wächst herunter die Pflanze in den Boden hinein und findet dort einen Universalsamen. Und das haben die Alchemisten als den Humus bezeichnet. Humus gleich Universalsamen gegenüber dem Individualsamen hier oben. Und sodass der Individualsamen muss auf die Erde fallen und dann antwortet der Universalesamen, das heißt die Mutter Erde. Das ist eigentlich derselbe Begriff, dass man von der Mutter Erde spricht. Das ist der Universalsame, aus dem jetzt im Verlaufe des Jahres die Pflanze wächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Atmungsprozesse im Boden =====&lt;br /&gt;
Und diesen Prozess müssen wir steuern. Jetzt müssen wir wach werden als Landwirte. Im Winter soll man zu Hause bleiben, hinterm Ofen. Aber hier jetzt im Frühjahr müssen wir sehen, dass wir diesen Prozess fördern. Wir müssen den Humusabbau fördern. Und das machen wir dadurch, dass hier oben, ganz dünn, immerfort, hier oben, den Boden offen halten, die Kruste brechen, zwei, drei Zentimeter nicht mehr. Es ist eine, ich nenne es eine Haut-Bearbeitung. Schräge Hacke, ganz flach gerade die Kruste. Nach jedem Regen im Frühjahr sofort raus auf den Acker und die Kruste gebrochen. Dann fängt nämlich der Boden an zu atmen, denn er bildet immer im Boden, unten, bildet er CO2, Kohlendioxyd und das ist Kohlensäure, &#039;&#039;&#039;das ist ein Gift für die Wurzeln&#039;&#039;&#039;. Und das muss raus. Und es muss Sauerstoff rein für die Mikroben, dass sie leben können. Sauerstoff. Verstehen sie? &#039;&#039;&#039;Der Boden atmet wie der Mensch&#039;&#039;&#039;! Der atmet Kohlendioxyd aus und Sauerstoff ein. Und das fördern wir durch diese Hautbearbeitung im Frühjahr. Da fängt dann plötzlich der Acker draußen an zu atmen, und die Kohlensäure ist eben schwerer als die Luft. Das heißt, die möchte immer da unten bleiben, und dann öffnen wir den Boden hier oben und dann streicht hier ein Wind über den Acker, und der reißt die schwere Kohlensäure aus den Bodenöffnungen, aus dem Bodenporen heraus. Die Natur, die verhält sich nach außen gestülpt. Wenn man das immer genauer betrachtet, verhält sich immer so, wie ein menschlicher Organismus. [00:57:19]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Bodenbearbeitung mit Striegel und Hacke. Die ist sozusagen im Frühjahr die Hilfe, um diesen Prozess der Ernährung des Bodens durch das Lebendige der Pflanze selbst zu befördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt geht es weiter im Jahreslauf. Jetzt kommt eine Zeit, so im Mai, beim Getreide. Bei den anderen Feldfrüchten ist das anders. Bei den Früchten, beim Gemüse, bei den Kartoffeln. Da bleibt der Boden noch lange offen, bis sich die Reihen schließen. Das war&#039;s, Juni.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, man muss dann immer noch diese Art von Bearbeitung fortsetzen. Deswegen heißen die ja auch Hackfrüchte. Also man hackt nicht nur das Getreide kann man nur hacken bis es anfängt zu schocken. Aber dann muss man sagen Ruhe tut jeder. Jeder Eingriff durch den Menschen. Aber bei den Hackfrüchten dauert es noch bis mitte Juni. Unter Umständen, dass man da die Feldfrüchte noch in dem diesem gesagten sinne, die immer die Kruste offen hält, damit der Boden atmen kann und dass diese mikrobiellen Abbauprozesse gefördert werden. Deswegen sind die Kartoffeln, wie man früher gesagt hat, Mistfresser. Die verbrauchen Bodenfruchtbarkeit nur noch durch die häufige Bearbeitung. Aber sie setzen es um eine gute Ernte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt gibt es aber beim Getreide einen Prozess, den muss ich doch hören, der ist einfach. Ich möchte sagen Ja, ich weiß, es ist ein Wunder, einfach schlicht ein Wunder. Und das Getreide kommt ja dann Mitte Juni zur Blüte. Vorher schoss es von Knoten zu stoßen. Immer verlängern sich die Knoten und man kann zugucken, wie dann Roggen dann plötzlich da über Nacht in die Länge strebt, die höher strebt bis zu 2 Meter und darüber hinaus dieser dünne Halm. Und dann fängt das Getreide zu blühen an, sehr unscheinbar. Man merkt es nur den Sporen. Wolken, die dann vielleicht mal bei Wind durch die Landschaft fliegen. Sehr verborgene Blüten in diesen Ähren oben, die das Äußerste, das Höchste da sind. Und jetzt findet um die Blütezeit, beginnt das verstärkt und bis in die Reifezeit hinein ein Prozess, der eben wirklich, also in gewissem Sinne, das Ende des Pflanzenwachstum bedeutet, nämlich während der Zeit. Schon von der Blüte an sterben die Wurzeln ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die, die, die jüngsten Wurzeln, die zuletzt gebildeten Wurzeln, die halten sich dann und da noch, aber dann die Älteren, die sterben schon ab, und auch die Getreide stirbt von unten nach oben ab. Und das werden am Ende die untersten Blätter zuerst. Zuletzt bleiben noch das Blatt, das oberste bleibt noch grün und dann stirbt das auch ab. Da bleibt noch der letzte Halm. Der Halm bis zur Ehre bleibt noch grün und dann sind auch noch die Speichen ein bisschen grün. Oder es werden auch die Speichen schließlich braun und fest und verwelken. Und so, so geht der Prozess vor sich von unten nach oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und parallel zu diesem, zu diesem Vorgang findet nun folgendes statt. Die ganze Pflanze hat das ganze Frühjahr hindurch alles auf dem Boden aufgenommen, insbesondere den Stickstoff, der dafür durch die Abbau der Humus Substanz Phosphorsäure aufgenommen, durch die Humus Substanz Kalium aufgenommen Durchsetzung der der Boden Mineralien und sogenannten Ionen Austausch aufgenommen, also sehr intensive Vorgänge, die da im Wurzelbereich sich abgespielt haben. Und jetzt kommen die Veränderten und als letzter Neuer kommt ein Boden, wo es nötig ist, dass die Pflanze über die Wurzeln die sogenannte Kieselsäure aufnimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Philosophie ist eine kolossale Substanz, die die Boden Hohlräume aus welcher Pudding ist das amorph gestaltlos, die durch Verwitterung entsteht der Ton Mineralien. Und diese Säure steigt auch im Halm und durchdringt die ganze Pflanze. Und zwar steigt sie so auf, dass sie sich die Tendenz hat, nach immer sich in der Peripherie dann ab zu lagern. Also das am äußersten des Holzes sich dadurch eine Säure ablagert oder in den Blättern steigt sie auf auch in die Farn Blätter oben ausreichend sich ausbreitenden Blätter immer am Rand, am äußersten Rand und der äußersten Spitze ist der größte Kieselsäure Gehalt und du gehst von Blatt für Blatt hoch. Und immer mehr kühlere, immer mehr kühlere. Und dann gehst schließlich in das letzte Odium bis in die Erde. Das ist schon ganz dünn. Der Halm ist da schon ganz dünn im letzten Winter. Aber so beweglich, elastisch, wunderbar wie ein Roggen. Fällt wie in Silber hoch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie der, würde das mal ausdrückt im Faust, wo? Klar, das fällt der Ernte entgegen. Und diese, diese Kieselsäure erfährt nun die höchste Konzentration oben in der Erde und da in den Schmelzen. Das sind die wegschmelzen, die das Korn umhüllen. Und noch einmal gesteigert. In den Grund gegangen sind praktisch 90 % Kieselsäure in der Asche. Wenn man die also fasst, dann ungefähr 90 %. Was ist das für ein Prozess? Die ganze Pflanze umgibt sich gleichsam mit einem Kiesel Mantel. Und der trocknet dann aus. Diese Kieselsäure ist jedoch Wahlvolk, trocknet in der Reife aus. Und dann? Was sieht man dann? Dann glänzt das Getreide. Dann fängt das an, bekommt es einen Glanz. Schauen Sie mal, ein harter Stoff an, dieser goldene Glanz, der rührt von dieser Fürsorge her. Und was ist das? Das ist Opal. Es ist 1/2 Edelstein. Die ganze Pflanze umhüllt sich sozusagen mit einem halben Edelstein, nämlich Eintrocknen, da Kieselsäure amorph nicht kristallisiert. Aber das ist sozusagen die Form, Kräfte, die es aus dem Verwittern, den Mineral des Winters, sozusagen diese Form Kräfte hinausschicken in die Pflanze und ihr die letzte Gestalt geben. Dann ist Schluss. Dann setze Reifeprozess ein. Dann kommen die Teile Reife, dann die gelb reife, dann die Tod. Reife, reift das Korn und dann setzt die Ernte ein. Aber dieser Prozess geht ihm voraus. Und wenn Sie mal auf einem Pflanzen, in der Pflanzenzüchtung, auf dem Hof oder andernorts mal mal hingucken, was, wie variantenreich die Farben sind von Getreide und dass das betont wird, insbesondere durch die Säure Ausscheidung der ganzen grünen Pflanze in die Peripherie, dann kann man einfach schauen, das ist wirklich ein Geheimnis, wo man erschüttert jedes Jahr davor schnell davor steht. Und wenn Sie das mal vergleichen mit konventionellem Stroh, Stickstoffdünger im Stroh wohlgemerkt, da werden Sie merken, dass er Stroh im konventionellen Anbau immer relativ grau bleibt, stumpf in der Farbe abgelaufen und dass das konventionelle Stroh draußen, wenn man das von der Ernte mal betrachtet, dass es relativ stumpf ist, in der Farbe nicht glänzt. Und wenn Sie das in die Hand nehmen und versuchen es zu brechen, dann bricht es nicht, dann es knickt. Ich kann nur kurze Geschichte schreiben. Wir hatten vor. Das war. Hatte ich auch in den 60er Jahren abgespielt. 50 Jahren während meiner Lehrzeit war auch mal ich hab auch mal auf einem biologischen Betrieb auf dem Hof meine Lehre damals gemacht. Und da haben wir noch ein Viehhändler, und er hat seinen Ackerbau aufgegeben und hat gesagt, er will von uns Stroh haben, da kriegen wir den nicht zurück. Und da hat er von uns das Stroh geholt und kommt dann morgens an den Stall und suchte Stroh. Da liegt es sein heute noch in der Krippe, und das Stroh war gefressen für die Kühe das Stroh, dem Heu sein Heu bevorzugt. Weil es ein glänzendes Stroh war. Die Kühe sind die besten Analytiker und überhaupt gibt es auf der Welt. Und der Stand, der kam auf dem Hof extra aus dem Grund, um uns zu sagen, er versteht die Welt nicht mehr, dass sein Heulen, was normalerweise das Futter wäre, in der Krippe liegen geblieben ist. Und die haben so lange rumgemacht, dass sie die Einstreu aufgefressen haben. Nicht das hängt mit diesem Reifeprozess zusammen und kein Getreide taugt was. Das kann ich Ihnen jetzt schon sagen. Was nicht diesen Prozess durchlaufen hat. Diese letzte Durchführung des Getreides. Das ist eine Frage der Ernährung und Physiologie. Diese letzte durch Formung, dass nicht nur Ochsen die Kieselsäure aus Mangel sich bildet, sondern das alles in sogenannte Inhaltsstoffe ist auch ein schreckliches Wort, eigentlich alles, was nur irgendwie physiologisch, Substanz bildend wirkt in der Pflanze als Eiweiß, oder ob die die Kohlenstoff Gerüst oder was es einmal, dass das durch geformt ist, dass wenn plötzlich in Getreide eher oben im Korn sich Nitrat findet. Sie haben ja ja wohl das Wort Nitrat No. Drei. Das ist auch das, was heute überall in der Diskussion ist. Wenn sich da was so was findet, dann ist eine Katastrophe. Da ist Ernährung physiologisch eine einzige Katastrophe. Sondern dieses Nitrat, das führt unten in die Wurzel. Da hat sie so einen Ort in roten Rüben, da ist sehr viel drin. Und da hat man immer gemeint, wenn man da auch die roten Rüben nicht mehr essen, weil der ganze Roggen sein wegen der Hohen Tatra. Das war Anfang der 80er Jahre, hat einen ungeheuren Einbruch in biologischen Landbau damals gegeben, weil die Konsumenten haben keine roten Rüben mehr gegessen. Aufgrund dieser Aussage völliger Unsinn. In die Wurzel gehört Nitrat. Das ist ein Salz. Die Wurzel ist Salz artig, das Korn da oben. Was da drauf ist, da muss dieses Salz art hier total verwandelt werden. Stroh strukturierten werden in wirklich reifes Eiweiß reife Kohlenhydrate, reife Fette der aus Heilungsprozess, das heißt eine Begleitung des Absterbens der Pflanze, diese aus Reifung Demos bis zum letzten geführt werden. Und da darf da oben in dem Getreide Korn nichts mehr von molekularen Eiweißen sein, Aminosäuren in Aminosäuren oder Nitrat ein oder abmelden oder irgend so was, sondern durch und durch gestaltetes Eiweiß. Und das ernährt. Das braucht der Mensch. Also das ist jetzt dieser Übergangszone, der Übergangs geschehen vom Früher zum zum Sommer hin. Und dieses, diesen Jahreslauf macht übrigens das Getreide ganz ideal durch. Also ist fast ein Repräsentant für die gesamte Frucht bildenden Pflanzen steht eigentlich das Getreide da, übrigens die erste Kulturpflanze, die der Mensch überhaupt gezüchtet hat. Die ältesten Kulturpflanzen ist die Wintergerste und der Winterweizen im achten vorchristlichen Jahrtausend. Da gab es noch keine Gemüsen. Ganz normal ist das nicht. Das kam erst in der folgenden Zeit. Und die ersten waren die Getreide. Und weil die Getreide sozusagen am deutlichsten den Jahreslauf in das Sonnenjahr abbilden, in allen Prozessen des Wachstums, in allen Prozessen der inneren Physiologie bis hin zum Nährwert. So, und jetzt kommen wir den Sommer. Im Sommer. Im Juli reift das Getreide von der Teig reife über die Reife zu Tod Reife und früher hat man das Getreide gemäht in der gelb reife. Da konnte man, da konnte man das noch nicht brechen über den Daumennagel. Das war das Zeichen, sondern es hat sich noch ein bisschen drüber gebogen, zwar noch plastisch, ein bisschen aber schon gelb. Und man hat was gemalt, noch früher, erst mit der Sense und dann später dann mit dem Leben da und hat es wie hocken aufgestellt. Die ältere Generation kennt das ja noch, die Felder, die Felder draußen, überall diese Garben gestellt waren in solchen hocken und da hat man das dann eine Woche oder 14 Tage, je nachdem wie das Wetter war, nach trocknen lassen und dann hat man die Garben eingefahren und eingepflanzt. In den großen Fälschungen, die es ja heute gar nicht gibt. Und dann hat man sie im Winter dann gedroschen, das war sogar weg, noch in den 50er Jahren, 60er Jahren. Und heute muss man das Getreide in der Total für dreschen, das heißt für das Zeichnen. Wenn man das über den Daumen brechen kann, wenn das Korn über den Baum bricht, dann ist es eigentlich unterhalb ungefähr 16 % Feuchtigkeit und dann kann man austauschen und dann kann man das, dann kann man es einfahren, vielleicht noch ein bisschen nachtragen, wenn es notwendig ist. Ansonsten ist die Ernte gelaufen und man merkt eigentlich gar nicht mehr auf den Höfen heute, dass ich überhaupt Ernte ist. Früher waren alle Laufen, alle Menschen ganzer Hof, da blieb niemand zu Hause, nur noch die Katzen und die Mäuse. Alles war auf dem Feld draußen. Und das war die schönste Arbeit im ganzen Jahr, möchte man sagen, diese Ernte Arbeit und heute läuft das einfach irgendwie ab zu leben, weil dann ohne Unternehmer kommt es runter auf den Wagen und schon ist man verschwunden. Diese Ernte nun was? Welcher Boden Prozess oder welche Fruchtbarkeit Stufe müssen wir jetzt ins Auge fassen? In der Sommerzeit im Winter bearbeite ich die Erde selber, im Frühjahr muss ich nachhelfen mit einer Haut Bearbeitung und muss den Humus Aufbau Prozess fördern. Und jetzt ernte ich das Getreide und zurück bleibt die Stoppel und da hat sich auch ein bisschen Unkraut entwickelt. Das soll ja auch so sein auf dem Acker. Man soll nicht Unkraut freie Äcker haben, das verträgt die Natur nicht, muss immer ein bisschen Unkraut da sein, das gehört einfach. Nur das richtige Maß muss man eben finden. Und dann ist, dann liegt da Spreu offen auf dem Feld vom Dreschen und irgendwelche sonstigen Rückstände. Und so weiter. Und um welche Maßnahme geht es jetzt? Um die Bodenfruchtbarkeit immer wieder einen neuen Impuls zu geben. Ja. Also sehen. Schauen wir uns einmal an Was sind das? Stehen die Stoppeln hier draußen auf dem Acker? Da drunter ist die Wurzel im Wasser, hier unten und hier liegt noch alles mögliche organische Reste obenauf. Und jetzt kommt es darauf an, dass wir stärker aktiv werden als Landwirte. Früher haben wir nur da oben oben gekratzt, auf dem Boden, und jetzt müssen wir eingreifen in den Boden, und zwar bis zu ungefähr einer Tiefe und acht Zentimeter. Müssen wir jetzt. Den sogenannten. Stoppel sturz. Den. Ich weiß nicht wie Hand heben, wenn es dann wieder so an der Stoppel stoßen. Und das heißt, dass man jetzt die die Stoppeln wendet oder eingruppiert. Oder es gibt da verschiedene Möglichkeiten, sodass jetzt hier sozusagen eine Mulch Schicht entsteht, wo die organische Substanz sich mit dem Erdreich vermengt. Darauf kommt es vielleicht an, warum ist das so wichtig? Nicht so tief? Um Gottes Willen nicht! Denn das ist eigentlich diese Schicht, so ungefähr bis acht Zentimeter. Das ist bei den einzelnen Böden verschieden. Aber das ist die Geschichte vom Frühjahr März, als diese durch die Verbauung sich im Verlaufe des Jahres entwickelt hat. Zu einer wunderbaren Boden gar ungeheuer stabil. Große Hohlräume, die den starken Niederschlägen, wenn es dann mal gewittert und also wirklich mal so 30 Millimeter auf einmal runter haut, dass sie nicht oberflächlich ablaufen, sondern dass sie einfach vom Boden aufgesogen werden. Dazu braucht man eine solche homogene, das heißt also sehr, sehr Poren reiche Oberschicht, die im Wesentlichen durch Leben, Verbauung und dann in der Folge durch tierische Organismen, Regenwürmer vor allen Dingen gebildet werden. So, und jetzt haben wir uns eine solche Verarbeitungsmaßnahme vorgenommen. Es gibt doch viele verschiedene Instrumente. Kann ich auch nicht im Einzelnen aufzählen. Also es ist ganz wurscht, was man hat, man soll nur damit richtig umgehen. Also man glaubt immer als Landwirt, das ist ein Glaube, der mir so in den 50 seit den 50er Jahren entgegengetreten ist. Es gebe ein Gerät, was alles macht, ohne dass man denken muss. Was macht die Fräse, wie die Fräse aufkam? Da hat man nur endlich das Gerät, was wirklich dieser Durchmischung und dem Mulch Effekt erzeugt. Und alles. Ein paar Jahre später stand die Scheisse schon wieder in der Ecke. Und es sind die Brennnesseln und wieder drüber drüber gewachsen. Also daran kann man erkennen, alles was der Landwirt macht ist keine Wissenschaft, sondern ist eine Kunst, die er muss die Wissenschaft haben, gell, bis er muss. Es muss etwas wissen. Aber indem er, sobald er etwas tut, muss es Kunst werden. Und dann gibt es keine Definition mehr. Man kann nicht mehr so homo oder nur so, keine Ideologie, gar nix beobachten und denken, dann klappt das mit jedem Instrument irgendwie. Also diese Stoffe Bearbeitung, die steht jetzt im Sommer an und warum ist die so wichtig? Ich durchmischte organische Substanz mit mineralische Substanz während des Sommers. Und jetzt kommt es darauf an, einen Prozess in die Wege zu leiten, der nicht mehr ein lebendiger ist wie im Frühjahr durch die Pflanzen, durch die Wurzel, Ausscheidungen. Alles das. Sondern ich muss die Boden Tier Welt in ihrer Tätigkeit anregen, die Boden Tierwelt. Denn die Tiere sind etwas anderes als die Pflanzen. Die Pflanzen sind bloß lebendig. Die Tiere sind beseelt. Und dadurch ist ein Tier Tier, weil es beseelt ist und das Seelische, was die Tiere bewegen lässt, frei bewegen lässt über die Erde, was sie Laute abgeben, was, das sie durch die Sinne in die Welt kommen? Die Tiere, auch die spinnen und haben selbstverständlich Sinnesorgane. Auch die Regenwürmer haben Sinnesorgane, keine Augen, aber Tast, Organe, also alles das sind Instrumente, leibliche Instrumente, das ein seelisches sich in der Welt betätigen kann. Und ich sage immer, man kann ein Tier erst dann wirklich verstehen. Anhänglich. Sagen. Verstehen. Wenn man darauf hin schaut. Was macht es? Was tut es? Was ist eigentlich seine Lebensäußerungen oder Seelen äußerung in der Tätigkeit? Wenn ich die Tätigkeit einer Spinne anschaue oder eines Marienkäfer oder einer Schlupfwespen oder was es auch für eine unscheinbares Wesen sein Mag, dann merke ich Was sie tun, ist so unendlich Weisheit. Hol es die blanke Offenbarung der Weisheit in der Welt. Alles was die Tiere machen sehr eingeschränkt jeweils die Spinne, wenn die ihre Netze spinnen, über die über die Äcker oder in dem Gebüsch. Dieses Wunder, das Spinnennetz ist, was es auch sein möge. Es ist so durch und durch Weisheit, dass keine menschliche Technik das überhaupt nur annähernd wiederholen kann. Es ist eine, die die Tierwelt in ihrem Tun offenbart, ihr eigenes Seelisches in dem, was sie tut. Deswegen muss man auf die Tätigkeit achten, wo die Kuh immer in allen ihren Tätigkeiten im Stall, auf der Weide, wo auch immer, in allen ihren Lebensäußerungen muss man beobachten, muss man mitempfinden. Und da merkt man plötzlich, was für ein himmlisches Wesen ist zu haben. Sie erhebt da empfunden, die oben zwischen die Hörner der Göttin Hathor wurde dargestellt wie eine Kuh. Haben die Hörner die Sonnenscheibe rein gemacht, so haben sie die Göttin Hathor abgebildet als Kuh. Bei den Hindus ist sie heute noch heilig, und sie war das heilige Opfertier durch alle Zeiten. Was ist das? Was macht das Tier? Was? Was lebt da drin seelisch? Und was bringt es nach außen zur Offenbarung? Also also die Seelen Äußerungen in der Tätigkeit. Ja, das ist eigentlich nichts anderes als ein ein Beobachtungsfeld um an das Wesen dieses Tieres heran zu kommen. Und gerade im Sommer haben wir es nun zu tun, eigentlich mit der Tätigkeit der hohen Tierwelt. Die müssen wir aktivieren. Und das geschieht dadurch, dass wir jetzt in den Tisch bereiten, durch diese Mischung der organischen Rückstände und unter den vielen, vielen, vielen Tieren, Tierarten, die da tätig sind, unscheinbar und dann deutlicher in Erscheinung treten. Da steht nun das Regenwurm im Vordergrund, und zwar der Ton der klassische Form. Es gibt ja verschiedene Regenwurm Arten. Und der Ton ist derjenige, der sein sein Leben darin besteht, dass er senkrechte Röhren macht. So kerzengerade in die Tiefe, bis zu 7 Meter tief in den Böden hat man solche Regenwürmer Regenwurm Würmer gefunden. Und in diesen Röhren bewegen die sich rauf und runter. Das ist ein Boom. Und der Wurm, sobald er aus den Röhren rauskommen. Dann schlängelt er sich so auf dem Boden. Kaum ist er in Röhren drin, dann ist es ein Leib, der sich Senkrechte. Das ist der Regenwurm. Ich sah durch als Zeichen, als die Sonnenflecken stammen. Solch eine hat eine Besonderheit, weil er sich durch die Risse durch, dann durch das Erdreich innen ein Rückgrat schafft, in das er sich senkrecht hinein stellt. Und es ist immer dieser Übergang von der Horizontalen in die Senkt. Die Senkrechte bedeutet sehr viel. Im Tierreich kann ich es nicht näher ausführen, aber das nur mal vergleichen. Das Schaf mit der Kuh oder die Kuh mit dem Pferd, alles was den Kopf hebt übers Rückgrat. Da merken Sie, dass da eine viel nach außen gerichtete Intelligenz entsteht. Und sobald der Kopf ohne das Rückgrat, da merkt man, dass der Stoffwechsel Prozess viel stärker den Kopf ergreift. Und so weiter. Also wir brauchen jetzt diese Tier, diese Boden Tiere und müssen deren Tätigkeit fördern. Und jetzt ist es heiß im Sommer Juli draußen und die Regenwürmer mögen das überhaupt nicht. Sie mögen nämlich nur dreierlei Die wollen Sauerstoff atmen, die wollen Feuchtigkeit. Und die wollen Dunkelheit. Dunkelheit. Das sind die drei Kriterien für den Regenbogen und dafür repräsentativ für andere Tiere auch. Und diese Bedingungen schaffen wir mit der Schicht. Das Dunkle, das viel Sauerstoff und die Feuchtigkeit kommt, steigt hier herauf und schlägt sich auf der Unterseite dieser Schicht nieder. Nun diese Regenwürmer. Wenn es heiß ist hier unten. Und wenn dann aber da oben so eine Schicht entsteht und so, dann wandern die hoch hier hinauf und wandern jetzt horizontal hier rein und fangen an, diese organischen Rückstände aufzuarbeiten. Also sie fressen, fressen, keine frische Substanz, keine lebendige Substanz. Ich habe mir auch mal angeguckt, da beobachtet ein Regenwurm, wie er ein grünes Pflanzen platt abgeknallt, gekniffen hat, gesagt Das ist ja pervers, was du da machst. Und dann habe ich es weiter beobachtet, habe ich gesehen, so hat er gar nicht gefressen, sondern hat es eingespeichert mit seinem Schleim. Die ganze Oberfläche hast eingerollt und seine Röhre reingezogen. Und in seiner Röhre haben dann die Mikroben aus dem auf dem Schleim haben dann angefangen, dass die Pflanzen Substanz aufzuschließen. Und dann war es allerdings ein reines Menü geworden. Also der Regenwurm frisst andere Organe, also abgestorbene pflanzliche Substanz. Der wandert also hier rein und arbeitet jetzt dieses Erdreich durch. Und was macht er dabei? Ständig, was unser Regenwurm vor so ein langes Gebilde segmentiert hat. Hier vorne so eine kleine Mundöffnung und ich habe hier so einen na? Hat er so einen kleinen Magen. Eigentlich nur ein erweiterter Darm, zielsicher und durch durch die ganzen Segmente bis hinten hin. Und er hat selbstverständlich einen Blutkreislauf. Das ist also ein Warmblüter gewesen und er hat jetzt hier über und über dem Magen hat er eine kleine Drüse, und diese Drüse sondert, indem er da frisst. Also organische Rückstände, die sind immer ein bisschen sauer, alles ist sauer, was die Pflanzen hinterlassen. Und durch diese Drüse scheint er jetzt feine Calcit zu Tröpfchen Kalk, Tröpfchen ab in den Magen und neutralisiert die organische Substanz. Es ist unglaublich. Er schafft damit das Milieu für die Mikroben, die hier jetzt en masse, hier den ganzen Darm erfüllen, bis hinten hin. Da lebt der Regenwurm mit, wiederum mit den Mikroben, speziellen Mikroben in Symbiose. Das heißt, der Regenwurm der Seelen Leib, der seelische Organismus dieses Tieres ist darauf gerichtet, jetzt im Verdauungsprozess den fruchtbaren Boden schlechthin zu erzeugen, den es überhaupt gibt durch Neutralisation dessen, was er an saurer Nahrung aufgenommen hat. Es wandert hier durch mikrobiellen Abbau. Aber die Mikroben können nicht tun, was sie wollen, was sie gerne täten, sondern weil der Seele viel von ihrem Leibe ungeheure Kräfte, die seelisch wirksam werden, die ordnen diesen Prozess, dass er nicht aus dem Ruder läuft, und dann tun sie dann irgendwo ein Häufchen da absetzen und dann haben sie, dann setzt sich dieser Prozess, der Verdrängungsprozess noch im Haufen fort, und da bauen die noch weiter ab, und dann entsteht der fruchtbarste Boden, den es überhaupt gibt, den können wir gar nicht selber erzeugen. Das macht eigentlich die boden tierwelt durch die kraft ihres spezifisch seelischen hochspezialisiert, je nach boden, auch noch tierart. So und das diesen prozess müssen wir einleiten im Sommer, dass er stattfindet, dass jetzt die Reste, dass das ernte jahres verkommt verkonsumiert werden hier von den Boden Tieren. So, und das geht vom Sommer bis in den Herbst so, dass da quasi die Erde sich erneuert im Jahreslauf. Was im Frühjahr abgebaut worden ist, muss jetzt hier wieder aufgebaut werden. Wir haben hier ein Humus Aufbau während des Sommers. Und diese und diese Prozesse müssen wir eben einleiten, stärker durch diese Mulchen der Bodenbearbeitung und hoffen, dass dann wirklich die Boden Tierwelt aktiviert wird. Und ohne den Regenwurm, insbesondere den Wurm kann man eigentlich keine optimale optimale Humus Qualität optimal dasjenige erzeugen, was die Alchemisten eben die eigentliche Muttererde bezeichnet haben. So, und jetzt muss ich schleunigst kaufen und ich kann dir auch schon auf der anderen Seite auch nicht so viel wie beschrieben werden. Und jetzt erst kommen wir in Richtung Herbst. Und das ist ja auch eine ganz eigenartige Jahreszeit, die eine völlig eigene Signatur hat. Und die findet jeder, der ein bisschen darauf aufmerksam ist, der Augustin auch durch die Lande, der Spätsommer Salz und dann geht es über den September. Da merken wir ja, dass da die Stimmung in der Natur, durch die immer tiefer wird, langsam, tiefer sich, wenn in der Sonne von ihrem Höchststand die Tage schon, na ja, sie bleiben auch dann halt noch lange viel länger. Aber dann schon wird es also kürzer. Der Tage und Nächte werden ein bisschen länger und man merkt die Stimmung in der Natur, obwohl sie selben Sonnenstand gibt, im Frühjahr nur aufsteigen, so ist derselbe Zustand erreicht, absteigend von der Sonne und. Vollkommen andere Stimmung. Und das sieht man daran, dass dann plötzlich so die ersten Nebel streifen, sich über die Lage legen. Im Nebel Ruhe noch die Welt, noch träumen Wald und wie so Dichter Mörike und und dann der blaue Himmel unverstellter drüber. Das ist so die Stimmung Anfang September. Und da merkt man auch in der Natur reift noch alles, alles. Die Früchte, die alles, was nur ein Gemüsegarten sind, was alles reift, fühlen sich die Äpfel an den Bäumen werden dicker und nehmen Farbe an? Also das ist auch eine noch Vorbildwirkung, die da vom Sommer in den Herbst hineinreicht, bei den anderen doppelt und bei den Pflanzen. Denn solch ein Wettrennen, das zieht sich noch länger bis in den Herbst rein und dann geht es durch den September durch. Dieses Jahr haben wir es nicht so deutlich erlebt um die Michaeli Zeit. Da kommen diese goldenen Septembertag, die in die goldenen Oktobertag einmünden. Und dann sehen wir dieses wunderbare Phänomen, das Sie bestimmt auch schon erlebt haben den Altweibersommer. Ich bin letztes Jahr laufe ich da den Feldrand entlang und sage Ich traue, kann ich meinen Augen trauen? Der Acker war frisch bearbeitet und ein Symbol für Glanz liegt über dem ganzen Feld und guckt so nach der Sonne und die Sonne spielt es mir zu. Ich gucke dann immer von verschiedenen Seiten. Dann gehe ich hin und guck genau. Alle Spinnennetze, der ganze Acker wie über überspannen von einer bestimmten Spinnennetze, die das machen, glänzt silbrig glänzend. Das ist ein Phänomen des Herbstes, und der Herbst setzt sich fort darin, dass das die gesamte Insektenwelt erst noch mal so was macht. Legt man die Eier ab unter die Boden Krume oder in die Rinde der Bäume oder sonst irgendwo an einen versteckten Ort legt sich die Eier ab. Die Vögel ziehen nach Süden, die Schwalben sind verschwunden, man guckt nach draußen und plötzlich sind sie weg. Das heißt, die ganze Natur fängt an in einen Ruhezustand. Ich weiß nicht, wie die wurden geboren wurden. Mikroben bilden jetzt Dauer formen auf. Also nicht. Man sieht äußerlich kaum noch, will keine Insekten wirken. Ein Schmetterling kann nichts. Alles geht in eine Art Ruhezustand oder besser gesagt in einen Todes zustand über. Die Natur stirbt, die Blätter fallen von dem Baum, alle sind sie verfärbt. Nochmal die letzte Blüte im Blatt und das alles liegt plötzlich am Boden. Der Schwere folgend, nicht mehr der leichte, wo es da oben sich gebildet hat in der Luft, sondern jetzt fällt alles schwer physisch. Die herbstes. Zeit ist der Übergang in den Winter tot. Die Natur stirbt, die mikrobiellen Prozesse im Boden kommen zu Ende. Und jetzt muss man natürlich aufpassen, dass man da nicht mit stirbt als Mensch, sondern dass man der Nachwelt wirklich dann genau beobachtet, was sich da eigentlich abspielt, dass wir jetzt sozusagen den Herbst Prozess begleiten. Einerseits ist es noch mal die Ernte und andererseits ist es schon mal wieder die Herbst Bestellungen für die Winter Getreide. Aber dann kann es eine sehr späte Ernte sein oder überhaupt. Wir haben die Absicht, im nächsten Jahr Sommer eine Sommer, um oft auszusehen Hafer oder eine Sommerreifen oder eine Sommergäste. Oder wir wollen da Früchte anbauen und wir haben jetzt mal gerade eine Kündigung noch vorher ausgebracht und die müssen wir jetzt rechtzeitig umbrechen in den Winter. Wir wollen sie vielleicht nicht stehen lassen. Und dann kommt es jetzt auf einen Prozess an, den man wieder sehr genau reflektieren muss warum, wo? Worum geht es jetzt eigentlich im ausgehenden Jahr, wenn dieser äußere Todes Prozess einsetzt und da ist man heute sehr früh, auch glaubt sehr sicher geworden zu sein. Die ökonomie, die die öko betriebe, die meinen, also der fluges vom Teufel, den dürfen wir schon gar nicht mehr einsetzen. Und da gibt es also alle möglichen Ansichten, die da tun, weil man, wenn man nicht konventionell denkt. Konventionelle Landwirtschaft, dann möchte man wenigstens ökologisch denken. Biologisch und biologisch heißt, dass man sein Augenmerk auf die Mikroben Welt und was da lebt und kreucht und fleucht, darauf lenkt und dem versucht, Rechnung zu tragen. Es kommt aber eine Zeit im Herbst, wo man wirklich mal davon absehen kann. Das muss man heute ganz bewusst tun, denn man möchte ja der Natur immer irgendwie gemäß handeln, ihrem Leben gemäß. Aber es gibt eben einen Zeitpunkt im Jahreslauf, wo die Natur stirbt, wo sie tot wird, wo die Mikroben in die Dauer form übergehen. Alles andere in Eisstadion. Und da gibt es einen Moment, wo wir eigentlich die Aufgabe haben und jeder muss ich mir diesen Prozess ganz neu auseinandersetzen, wo wir die wo den Boden kartieren müssen, wo wir alles zerstören, was so wunderbar im Jahreslauf sich aufgebaut hat. Einzigartig. Die Schichtungen im Boden, alles organisch sind genauestens austariert. Und jetzt kommen wir, da hören wir ein Instrument und dann schmeißen wir das Ganze völlig koordinieren. Und dieses Instrument nennen wir den Pflug. Und man hat heute ein sehr starke Tendenz, berechtigterweise solchen Unsinn, der sonst gemacht wird, dass man sagt ohne Pflügen, pflügen ist so eine Sache. Und wenn man aber da mal ein Gesichtspunkt einnimmt im Herbst, im Spätherbst, ist die Natur zu Ende. Da ist, was zu Ende gekommen, ist, ganz physisch geworden. Und dann tritt ein in den Winter. Und da sollen die Prozesse stattfinden, die jetzt im Winter stattfinden sollen Kristallisation. Da muss ich sozusagen erst mal das ganze Jahr besiedeln, indem ich es korrigiere. Und wenn dann es in den Winter geht, dann kann sich aus diesem Chaos sozusagen eine neue Ordnung im nächsten Jahr aufbauen. Ich kann das nicht einfach nur so von Jahr zu Jahr immer so weiterwurschteln, sondern da ist, da ist wirklich ein Unterbruch im Winter und den muss ich einleiten, nicht jedes Jahr im Rahmen der Fruchtfolge oder wie es meine Intuition mir ergibt, zu einer Zeit der Jahre, dass ich einmal doch intensiv versuche, mal diese Kolonisierung des Bodens einzuleiten, einzuleiten, dass ich durch die Kräfte des Winters wieder ein neuer Boden aufbauen kann. Und der klassische Pflug? Was macht er denn alles eigentlich anders? Wenn hier der Boden ist, das Erdreich, dann pflügt er ja in dieser Weise den Boden in eine solche Furche. Er legt den Hunger um und das große Problem heutzutage ist, dass unsere Flügel nichts mehr taugen. Die Flügel, Füße breit. Und natürlich auch viel zu tief. Aber das Verhältnis von Tiefe und Breite stimmt auch nicht mehr. Ich versetze den Acker dann schon mit einem Fluch voran um 40 50 Zentimeter von rechts nach links. Im Ganzen. Was das für eine Energie ist, die ich da brauche. Sondern es kommt darauf an, dass man möglichst schmal fühlt. Es hat es viel Pferdefleisch gegeben, ideal gemacht, schmal fühlt und nicht zu tief. 16 17 Zentimeter, 15 bis 18 Zentimeter optimale Tiefe, würde ich sagen. Und dann kann jetzt sozusagen der Frost Angriff während des Winters hier eingreifen. Und dann? Es geht nicht mehr um biologische Prozesse, sondern es geht darum, dass man die Erde kultiviert und das heißt fruchtbare Böden. Der Meister Frost muss hier eingreifen und muss einfach mal den Boden vorerst rot machen. Er muss, da wird in der Realität durchgearbeitet werden, dass das nicht die Organe des Bodens. Das muss man nur mal versuchen zu denken. Ich weiß, dass ich in ein Fettnäpfchen tritt. In vieler Hinsicht ja. Aber es wird heute. Es werden so maßlose Fehler in der Bodenbearbeitung gemacht und man muss nur mal bedenken, der ganzen Prozess durch das Jahr hindurch und werden das erste geht es um die Aktivierung der organischen Prozesse im Frühjahr, Herbst, Sommer, Abbau, Aufbau und dann kommt es zu Ende. Und jetzt kann ich auch mal nicht mehr den Humus bearbeiten oder die organischen Prozesse, sondern die mineralischen Prozesse, nämlich die toten Prozesse. Also es geht. Und beim Pflügen geht es nicht um das Ich Rücksicht nehmen auf den Humus, sondern ich nehme Rücksicht auf den Ton. Es ist ein Ton pflügen. So haben wir das auch früher genannt. Wir pflügen den Ton, um ihn zu exponieren, den kosmischen Kräften des Umkreises, den Kristall bildenden Kräften an also Sie sehen ja, wir müssen zu Ende kommen. Sie sehen Bodenfruchtbarkeit. Wenn ich das ernst nehme, diesen Begriff, dann muss ich erst mal beobachten lernen, und dann muss ich meine Beobachtungen selber selbstständig denkerische arbeiten. Ich kann nicht irgendeiner Richtlinie folgen, die von außen vorgegeben ist. Ich kann nicht Ideologien folgen. Ich kann nicht irgendwelchen wissenschaftlichen Ergebnissen folgen, die einmal an einem Punkt irgendwo mal gemacht worden sind. Statistisch verrechnet, das ist irreführend ist alle irreführen, sondern es ist die Aufgabe des Menschen, sich hinein zu stellen in den ganzen Jahreslauf, den von Anfang bis Ende arbeitend. Wohlgemerkt nicht denken, sondern tätig sein, durchlebt und durchleben, sich Gedanken machen, was jetzt eigentlich das Adäquate ist. Welche Maßnahmen will ich steuern, in diesen unendlich subtilen Prozess eingreifen? Und dann kommt der Herbst und dann kann ich mal wirklich massiv tiefer greifen. Also in diesem Sinne, wie ich es gesagt habe. Und dann kann sich aus dieser Kolonisierung ein neuer Boden Aufbau im nächsten Jahr aufbauen. Kein Jahr ist gleich dem anderen. Jedes Jahr ist neu und jedes Jahr muss ich sozusagen die Initialzündung geben, dass es auch neu werden kann. Und nicht ein immer gleichmäßig fortlaufender, ablaufender Prozess. Sondern dass wir die Aufgabe haben, als Landwirt sozusagen den Boden im Hinblick auf die Bodenfruchtbarkeit zu erziehen. Wie man ein Kind erzieht, das in die Schule geht und lesen und schreiben lernt. So müssen wir einen Keim haften Zustand, der im Boden entsteht, in der Hand um müssen wir schrittweise durch das Jahr hindurch erzieherisch so begleiten, dass dadurch dann das Phänomen der Bodenfruchtbarkeit sich realisiert. Bodenfruchtbarkeit kann ich nie im Jahr herstellen, vielleicht auch nur schwarze Erde bis zum nächsten Jahr in der Ukraine oder so, wo die Natur einfach so begabt ist, dass sie ohne großes Zutun einfach tolle Erträge bringt. Sondern wir müssen die Natur Begabungen. Das ist ein Begriff, den muss man sich mal versuchen in die Ohren zu schreiben, dass der Boden selber begabt ist. Jeder Standort ist in bestimmtem Sinne begabt. Und meine Aufgabe als Landwirt ist es, diese Begabungen zu fördern, so zu erziehen, dass der Boden sozusagen lesen und schreiben lernt. Also das heißt, er liest am Kosmos ab, was eigentlich ihm zuträglich ist, und er schreibt sich das dann selber ein in dem, was man dann die Bodenfruchtbarkeit nennen kann. Also in diesem Sinne müssen wir versuchen, als Landwirte immer mehr zu lernen. Wir sind in einem Lernprozess, wir sind nie zu Ende. Wir glauben, wenn er gute Ernte eingebracht hat, wird sie der Klasse erreicht. Die haben wir nicht erreicht, sondern es geht auch gar nicht nur darum, um gesunde Nahrungsmittel zu erzeugen. Es ist auch ein Irrtum, das ist ein Nebeneffekt unserer Arbeit, sondern ein ebenso großer Effekt muss sein, die Boden entwicklung über die Jahre hinweg erzieherisch so auf die Bühne und auf die Erde zu wirken, dass Generationen in alle Zukunft weiterhin an dieser Bodenfruchtbarkeit anknüpfen können. Es geht darum, dass man. Es geht darum, dass so wie wir als Menschen dadurch Menschen sind, dass wir ein Bewusstsein haben, dass wir uns entwickeln können. Dass wir nicht derselbe sein müssen, der wir gestern waren, sondern dass wir heute durch eigene innere Willens, Aktivität, durch eigenes Denken und Fühlen uns entwickeln können. Immer weiter. Der Mensch ist ein sich entwickelndes Wesen. Er trägt den Entwicklungs gedanken als die größte voraus. Ich möchte sagen. Die größten chancen. In sich. Er will ja immer. Weiter. Und das kann die natur nicht. Die natur hat den entwicklungs gedanke nicht in sich mehr, sondern eher die. Sie hat auch, dass der mensch durch sein tun oder seine tätigkeit den entwicklungs gedanken in der natur veranlagt hineinträgt, sich selber durch seine arbeit erweitert, sein ganzes menschsein erweitert, will in das äußere Natur und dadurch die Natur erzieht, darauf wartet Mensch, Boden, Tier und Pflanze, die ganze Schöpfung. Insofern haben wir wirklich eine ungeheure Vision. Das hat ja Novalis in die Worte mal ausgedrückt Der Mensch, die Menschheit ist auf einer Mission. Zur Bildung der Erde sind wir berufen zur Bildung, so wir uns bilden wollen als Mensch, so müssen wir die Erde bilden. Und das ist die eigentliche, zentrale Aufgabe des biologischen Anbau. Darauf müssen wir hin streben. Und wir wissen ganz genau Das ist keine Methode, die man einfach anwendet, sondern es ist eine Methode. Bestenfalls, dass wir uns selber in unser Denken, Fühlen und Wollen so erziehen und so schulen, dass wir in der Lage sind, der Natur etwas zu geben, was sie selber nicht hat. Was wir hier erst durch unser Menschsein einpflanzen können, das ist nun ein Streben des biologischen Landbau, dem wir noch lange nicht nachkommen können, weil wir noch nicht fähig genug sind. Aber das ist eine Perspektive in die Zukunft. Und das wunderschöne Landbaus ist, dass man, wenn man sich ein Bewusstsein dieser Tatsache verschafft, dann fragt man sich, warum nicht jeder Mensch Landwirt wird. Vielen Dank. &lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Themenbezogene Leseanregungen ==&lt;br /&gt;
Novalis&#039; Werk &amp;quot;Die Lehrlinge zu Sais&amp;quot; (1802). Novalis, eigentlich Georg Philipp Friedrich Freiherr von Hardenberg, war ein deutscher Dichter, Schriftsteller und Philosoph der Frühromantik. In diesem Zitat betont Novalis die Verantwortung des Menschen für die Erde und für sich selbst. Die &amp;quot;Mission&amp;quot; der Menschheit ist es, sich selbst zu bilden und im gleichen Zuge die Erde zu formen. Das bedeutet, dass der Mensch nicht nur für seine eigene Entwicklung verantwortlich ist, sondern auch für die Gestaltung der Umwelt. Dies impliziert eine untrennbare Verbindung zwischen Mensch und Natur, die für die Frühromantik typisch ist. Novalis fordert hier, dass die Menschheit sich ihrer Rolle als Gestalter bewusst sein und entsprechend handeln sollte. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Manfred Klett|zurück zu Manfred Klett ◁]] &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Betriebsgemeinschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Betriebsorganismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:biologisch-dynamische Landwirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:biologisch-dynamische Präparate]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:biodynamische Landwirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dottenfelderhof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Düngung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Film]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 327]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jahreslauf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landbauschule Dottenfelderhof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landwirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landwirtschaftlicher Kurs]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neue Keime]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rudolf Steiner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 25%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Video]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortrag]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Chrifri</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://biodyn.wiki/index.php?title=Bodenfruchtbarkeit_und_Ern%C3%A4hrungsdynamik_-_Vortrag_von_Manfred_Klett_am_12._November_2017&amp;diff=4068</id>
		<title>Bodenfruchtbarkeit und Ernährungsdynamik - Vortrag von Manfred Klett am 12. November 2017</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://biodyn.wiki/index.php?title=Bodenfruchtbarkeit_und_Ern%C3%A4hrungsdynamik_-_Vortrag_von_Manfred_Klett_am_12._November_2017&amp;diff=4068"/>
		<updated>2024-02-06T15:59:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Chrifri: /* Keimprozess des Samens */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Manfred Klett|zurück zu Manfred Klett ◁]] &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
====Filmdoku====&lt;br /&gt;
[[Datei:Dr. Manfred Klett biodynamische Landwirtschaft Vortrag Bodenfruchtbarkeit 12. November 2017.jpg|450px|center|link=https://www.youtube.com/watch?v=v6WLKhCfABA]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- Manfred Klett -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Dieser Vortrag befindet sich in der Bearbeitung und er ist noch nicht &amp;quot;reif&amp;quot;. Gerne kannst du hier [[MitTun bei biodyn.wiki|mitTun]]: Korrektur, Überschriften und Absätze. Stand 05. Februar 2024&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begrüßung und Einführung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einführung Uwe Neukamm ===&lt;br /&gt;
Ich freue mich sehr, dass ich euch heute alle hier so begrüßen darf. Seid gegrüßt! Es ist schön. Wir sind heute viele. Auch neue Gesichter, Junge. Freut mich sehr!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Thema heut, ich soll in das Thema einführen, das Thema ist etwas sperrig, das muss man ablesen: Bodenfruchtbarkeit und Ernährungsdynamik. Das ist genau das Spannungsfeld, in dem ich jetzt als Landwirt eingebunden bin. Auf der einen Seite muss ich dafür Sorge tragen, dass der Boden fruchtbarer wird und auf der anderen Seite will ich dafür Sorge tragen, dass die Produkte, die ich produziere, zum Wohle aller sind und zu einer gesunden Ernährung beitragen. Deswegen ist es genau das Spannungsfeld, das ich so empfinde und ich stehe da als Bauer genau dazwischen. Und früher war das ganz einfach. Da hatte ich die Formel oder auch andere, wenn man einen gesunden Boden hat, dann erzeugt man gesunde Nahrungsmittel. Und wenn man genauer hinguckt und wir befinden uns in einer Zeit, wo man immer ein bisschen genauer hinguckt und sagt auch wir wollen eine Bewusstseinsseele entwickeln. Wenn man da genauer hinguckt und das verstehen will, dann merkt man, dass sowohl Gesundheit und Ernährung als auch Bodenfruchtbarkeit nichts Festes ist, sondern dass das dynamische Systeme, vielleicht was Lebendiges ist und daraus stellen sich dann viele Fragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es ist nicht mehr so, dass man sagt: Ich mach das und dann kommt ein guter Boden raus und eine Bodenfruchtbarkeit und die Bodenfruchtbarkeit äußert sich in möglichst viel Gesundheit beim Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da stellen sich für mich zum Beispiel schon die Frage, dass das, was vor 20 Jahren oder vor zehn Jahren für mich gesund war, mich zu ernähren, heute vielleicht gar nicht mehr so ist. Das, was wir vor 20 Jahren, was mich genährt hat, macht mich heute nur fett. Das, was ich vor 20 Jahren auf dem Acker gemacht habe, funktioniert heute nimmer. Und ist denn überhaupt die Bodenfruchtbarkeit, die ich anstrebe, vielleicht eine ganz andere, als ich eigentlich produziere, oder umgekehrt, was ist zum Beispiel eine spezielle biologisch dynamische Bodenfruchtbarkeit? Ist das eine Fruchtbarkeit, die sich auch äußert in Qualität, oder heißt für mich Bodenfruchtbarkeit, dass einfach möglichst viel wachsen soll? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese beiden Dinge werden wir heute zusammenbringen und ich freue mich sehr, dass die Meike Ehrlichmann da ist und uns da einen ganzen interessanten Ansatz vorstellen wird, ich glaube, der wird uns alle weiterbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazwischen, nach dem Mittagessen und vor dem Kaffeetrinken, das wird relativ eng zusammenliegen, wird uns der Wolfgang Krämer seinen interessanten Hof vorstellen. Wenn die uns ihren Hof vorstellen, das wird bestimmt auch ganz spannend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ganz besonders freue ich mich, dass heute zu uns gekommen ist, jemand, den man vielleicht wie keinen anderen mit dem Thema Bodenfruchtbarkeit und biologisch dynamische Bodenfruchtbarkeit zusammenbringt, den, ich denk, die meisten von uns auch durch seine Lieder ein bisserl kennen, als auch als Gründer vom Dottenfelderhof. Und ich freue mich sehr, dass es uns heute gelungen ist, ihn noch einmal einzuladen. Er hat eigentlich gesagt, er macht so was nicht mehr und ich freue mich sehr, dass er es dann doch gemacht hat. Manfred Klett!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vortrag Manfred Klett ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Begrüßung Manfred Klett ===&lt;br /&gt;
Verehrte liebe Gäste, liebe Freunde aus der hiesigen bayerischen Vereinigung für biologische dynamische Wirtschaftsweise und auch diejenigen, die hier in Nürnberg ja auch aktiv sind auf diesem Felde.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich frage zunächst einmal, ob ich frei hier so sprechen kann, ob sie mich hören, ganz hinten. Ich bin nicht so erfreut über ein Mikrofon, und so versuche ich so deutlich und laut zu sprechen, dass jeder von ihnen mich vielleicht doch verstehen kann. Und wenn nicht, dann bitte ich einfach mal die Hand zu heben, denn ab und zu, wenn man dann im Sprechen ist, kann die Stimme mal ein bisschen absinken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bedanke mich vielmals für die Einladung hier zu dieser Tagung in Nürnberg zu diesem Thema. Und diese beiden Themata hängen ja sehr eng zusammen Bodenfruchtbarkeit und Ernährungsdynamik, ist ja evident, das wurde ja auch gerade angesprochen. Und meine Aufgabe wird es nun sein, zur Frage der Bodenfruchtbarkeit etwas beizutragen. Und das ist ein so unerschöpfliches Thema, dass man Schwierigkeiten hat, es überhaupt irgendwie zu umgreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einführung Bodenfruchbarkeit ===&lt;br /&gt;
Und es ist ja auch dieser Begriff heute, Bodenfruchtbarkeit, im allgemeinen Bewusstsein, ich spreche jetzt vom wissenschaftlichen Bewusstsein an den Hochschulen, an den Universitäten oder wo auch immer, so in den akademischen Kreisen, dieser Begriff nicht mehr aktuell. Man hat ihn ad acta gelegt, mehr oder weniger, weil er nicht definierbar ist. Der ist so umfassend, dass man ihn einfach in dem Sinne nicht in eng begrenzten quantitativen Begriffen erfassen kann. Und deshalb hat man ihn ersetzt mehr durch den Begriff der Ertragsleistung der Böden. Was bringen die Böden, was ist deren Hervorbringungskraft? Und die kann man messen! Die kann man messen und zählen und wägen. Man kann es quantitativ erfassen in Erträgen. Aber ist das noch Bodenfruchtbarkeit? Denn ich kann ja diese Erträge auf andere Weise erzielen, indem ich da auf dem Boden ständig von außen was drauf schmeiße, was man dann Dünger nennt und dadurch und sonstige Fremdmittel, die man einsetzt, Betriebsmittel, damit kann man ja auch hohe Erträge erzielen. Man hat den Begriff der Bodenfruchtbarkeit langsam hinter sich gelassen, um einen Begriff zu wählen, dem man eben tatsächlich wiegen und messen und zählen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und damit hat man eigentlich den Boden aus den Augen verloren, in gewissem Sinne. Und gerade in biologisch-dynamischen Zusammenhängen müssen wir ja jetzt versuchen, diesen zentralen Begriff, also die Belebung der Erde selber, das ist ein Prozess, der sozusagen so umfassend ist, wie das menschliche Leben selbst, das Leben der Erde! Wie man den sozusagen so in Worte bringen kann oder jedenfalls mal in Bildern umschreiben kann, dass man einen neuen Zugriff zu diesem zentralen Begriff des lebendigen Bodens finden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun ist es so, dass man heute ja in den Wissenschaften, ich spreche jetzt von den Landwirtschaftswissenschaften, da gibt es ja das Gebiet der Bodenkunde, also die eigentlich die Aufgabe hätte, gerade mit diesen Fragen so umzugehen, dass es auch umsetzbar wäre in der Praxis. Und das ist aber keineswegs der Fall, oder nicht generell der Fall, weil man eben nur durch Quantifizieren, nur durch diese, nur das, was wirklich messbar ist, irgendwie zu Aussagen kommt. Die qualitative, die Wesenseite, die bleibt völlig außer Betracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun hat man in der Bodenkunde doch ein Gebiet, wo man einigermaßen an den Phänomenen sich entlang gehangelt hat durch die Jahrzehnte und das ist das Gebiet der Bodentypologie. Das heißt, dass jeder Standort, wenn man auf einen Betrieb irgendwo hinkommt, dann findet man eben ganz bestimmte Böden, die durch, lange, lange, lange Zeiten hindurch, 10.000 Jahre rechnet man heute, also seit den letzten Eiszeiten, sich allmählich entwickelt haben. Und das kann man phänomenal ganz, ganz gut begleiten, kann man beobachten, kann man anschauen, auf jedem Betrieb gräbt man ein tiefes Loch und dann ist da ein bestimmtes Profil und daraus kann man schon sehr viel ablesen. Das ist eine Langzeitentwicklung. Und die finden wir vor. Das ist Ergebnis von ewigen Zeiten, kann man sagen. Und in diesem Zusammenhang greifen wir jetzt als Landwirte und Gärtner ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da kann man mit solchen Begriffen wie, also ich spreche jetzt mal zu Praktikern: Da gibt es also den Begriff der Rendzina, hier im Jura, sehr verbreitet. Oder es gibt die Parabraunerde oder die Braunerde oder Podzol. Das sind alles wunderschöne Worte, hinter denen aber doch bestimmte Phänomene stehen, die für den Praktiker durchaus aussagekräftig sind. Und aber am Ende kann man dann doch recht herzlich wenig damit anfangen. Es ist immer gut zu wissen, man soll Kenntnis davon haben. Sondern für den praktizierenden Landwirt, den Gärtner, ist es auch notwendig, sozusagen die Bodenfruchtbarkeit oder das, was die Böden fruchtbar macht, mal zu verfolgen im Jahreslauf. Denn in den greift man ja immer ein, in den Jahreslauf, also die vier Jahreszeiten und greift ein durch die Bodenbearbeitung, durch die Fruchtfolge, durch die Düngung. Das sind die &#039;&#039;&#039;drei Säulen des Ackerbaus&#039;&#039;&#039; seit eh und je gewesen. Und greift ein verschieden, ob man jetzt im Winter sich befindet oder im Frühjahr oder im Sommer oder im Herbst. Und steuert dadurch, durch den menschlichen Geist, durch die Einsichten, die man als Mensch hat, die man sich erarbeiten muss. Und man kommt da nie an ein Ende. Nie. Man ist immer auf dem Wege, dass man versucht, das so gut wie möglich zu machen, dass man diese von Natur veranlagten Prozesse im Jahreslauf sachgemäß steuert. So, dass ich dadurch das Ergebnis dann nennen kann, die Bodenfruchtbarkeit, wenn sie sich auch nicht immer nach außen, direkt, immer darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss es geistig erstmal in sich produzieren. Man muss den Begriff geistig in sich überhaupt erst etablieren, um dann sein Beobachtungsvermögen so zu erweitern, dass man die Dinge dann auch in einem höheren Sinne erkennt. Nicht nur an der Ertragsbildung. Nicht nur das da ein schöner Humusgehalt ist oder irgend sowas. Das sind alles äußerliche Dinge. Sondern dass man innerlich als Mensch erkenntnismäßig in sein Denken fühlen und dann schließlich auch in seinem Wollen so in der Sache drin steht, dass man die Sicherheit nicht nur durch die äußere Erscheinung des Bodens, sondern innerlich in sich aufbaut. Eine innere Sicherheit gewinnen für sein Tun. Die Bodenfruchtbarkeit lebt in allererster Linie erst in unserem Erkenntnisleben und dann können wir draußen anschauen, ob es auch wirklich sich spiegelt in der Welt da draußen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun, daran können Sie vielleicht erkennen, dass es ein lebenslanges Ringen und Bemühen ist, wenn man sich dieser diesem Geheimnis der Bodenfruchtbarkeit, man könnte es parallelisieren mit der menschlichen Einsichtsfähigkeit. Auf der Menschenstufe ist es die menschliche Erkenntnis, die sich spiegelt dann in irgendwelchen Produktionen des Geistes, in der Literatur und den Künsten, in der Musik. So ist da unten auf der Erde ist die Bodenfruchtbarkeit ebenso ein Ausdruck eines umfassenden Geschehens, die man eben vergleichen kann mit dem menschlichen, künstlerischen, wissenschaftlichen Erfassen der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun möchte ich also versuchen, einmal einen Gang durch das Jahr zu machen, einen landwirtschaftlich gärtnerischen Gang durch das Jahr und zu sehen, wie da die Bodenfruchtbarkeit ständige Metamorphosen durchläuft. Es geht immer um die Bodenfruchtbarkeit. Und dennoch stellt sie sich jedes Mal ganz anders dar, im Verlaufe eines Jahres. Und bevor ich nun da mal den Gang durch das Jahr mache, wollte ich noch einmal eine grundsätzliche Bemerkung machen zum Boden selbst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Boden als Organ ===&lt;br /&gt;
Der Boden ist ja auch ein Organ, wo man gar nicht so recht weiß, wo fängt das an, wo hört es auf, oder wo ist er überhaupt? Es ist eine hauchdünne Haut über die Erde. Endlose Tiefen setzen sich nach unten fort. Endliche Höhen erweitern den Boden nach oben die Atmosphäre und bis in den Sternenhimmel. Wo ist eigentlich der Boden? Das ist die Begegnung von Kosmos und Erde. Da durchdringt sich etwas. Da durchdringen sich die Wirkungen der Planeten, die Wirkungen der Sonne, das Zentralgestirn des planetarischen Kosmos. Der ganze umfassende Fixsternhimmel ist an dem ganzen Geschehen beteiligt. Das durchdringt sich jetzt mit den Kräften der Erde von unten. Und nicht nur, was gerade im Boden da einem vor die Augen fällt, sondern aus den Tiefen der Erde strahlt es herauf und das begegnet sich. Und diese Durchdringungszone ist hauchdünn, eine dünne Haut, und diese dünne Haut hat aber einen ganz bestimmten Aufbau. Und wenigstens möchte ich das nur kurz charakterisieren. Man, es bedürfte einer viel umfänglicheren Ausführung, aber mal sozusagen auf den Punkt zu bringen, auf eine Art Formel zu bringen. Es ist so, wenn Sie ein Loch in die Erde graben, auf Ihrem Betrieb oder im Garten, also sagen wir mal einen Meter tief, zwei Meter tief oder so, je nachdem, wie der Boden beschaffen ist. Dann werden Sie feststellen, dass eine ganz bestimmte anschaubare Gliederung ihnen vor Augen tritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie haben einen schwärzlich gefärbten oder sagen wir mal dunkel gefärbten Oberboden. Das nennt man den humosen Horizont, wo also verstärkt also Humusprozesse stattfinden. Die können auch tiefer reichen, dann bis 30 bis 40 Zentimeter vielleicht, wenn man Glück hat. Und darunter kommt dann eine andere Zone, auf die komme ich gleich. Und dann noch tiefer, stößt man plötzlich auf, sagen wir mal Stein oder jedenfalls auf unverwitterte Erde und das eigentlich Kristalline oder kristallin unverwitterten Boden. Und zwischen dem Humushorizont und dem unverwitterten Boden. Da ist nochmal eben diese mittlere Schicht, und das ist die Schicht der Vertonungen. Nicht dass das Musik ist, das ist auch Musik, nur ein Stockwerk tiefer. Die Tonbildung, dass das durch die Verwitterung entsteht der Bodenton. Tonmineralien entstehen da. Und die haben auch wieder einen ganz wunderbaren Aufbau, da könnte man lange drüber reden. Jedenfalls ist diese mittlere Schicht diejenige, die eigentlich neben dem Humus der wirkliche Fruchtbarkeitsträger des Bodens ist. Es ist eigentlich das Herz des Bodens, das schlagende Herz, das ist nicht der Humus, sondern der Ton. Das ließe sich länger ausführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mensch und Boden ===&lt;br /&gt;
Das lässt sich vergleichen mit dem Menschen. Denn auch der Mensch, der hat ja sozusagen eine Zone in seinem ganzen Körperaufbau, wo man sagen kann, ja da ist eigentlich alles noch gerade in Verwitterung, da ist ein Fortlaufen in einem Verwitterungsprozess, in dem wir nämlich gedanken bilden, da stirbt etwas lebendiges in uns ab, im Nerven-Sinnes-System und dadurch können wir sozusagen überhaupt miteinander kommunizieren, über die Sprache und über unsere Gedanken. Und diese Zone, die dem Haupt des Menschen, dem Kopf des Menschen entspricht, im Nerven-Sinnes-System, das ist eigentlich das Gestein im Untergrund. Das ist genauso tot, wie unser Gehirn tot ist, wie unsere Nerven tot sind. Genau so tot ist es da unten, anorganisch, vollkommen, physisch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Gegenpol ist dann im Vergleich zum Menschen, wenn man es heruntergeht, von dem Haupt unter das Zwerchfell. Da dehnt sich ein ganz anderer Mensch aus, der ganz Unbewusste, wo organische Prozesse stattfinden, Auf- und Umbau und ein ständiges Hin und Her, ein Stoffwechsel eben, der in Verbindung steht auch mit dem Blut, wo ständiger Aufbau stattfindet aus den Verdauungsvorgängen heraus, wo auch die Blutbildung hauptsächlich in den Röhrenknochen stattfindet. Alles das. Und diese Prozesse, Stoffwechselprozesse, die finden sich im Boden oben in der obersten Schicht, eben in jener Humuszone. Da findet ständig durch die organischen Rückstände, die jedes Jahr herunter sinken, jetzt im Herbst, und die dann allmählich verdaut werden im Boden und dann sich Umformen in Humus. Alles das, das findet im Oberboden statt. Und dazwischen ist diese Tonszone. Und die entspricht dem, was beim Menschen Herz und Lunge waren. Das ist die rhythmische Zone, wo wir ständig im Rhythmus uns erleben als Mensch, ja, wo wir uns eigentlich als Mensch erleben in diesem mittleren Menschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist im Boden nicht der obere Boden, wo wir immer sagen, die Fruchtbarkeit, das ist der Stoffwechselpol, sondern es ist diese mittlere Zone, die da ständig, ich möchte sagen, quillt und schrumpft. Der Ton quillt und schrumpft, der atmet förmlich und im Jahreslauf. Also wir haben es eigentlich, wenn wir mit dem Boden umgehen, haben wir es eigentlich mit einem auf dem Kopfe stehenden Menschen zu tun, en miniature. Das kann man fortgesetzt denken in die Tiefen der Erde, das kann man fortgesetzt denken bis in die Höhen des Kosmos. Aber diese hauchdünne Haut, die zeigt eben eine Gliederung, eine Dreigliederung von Kopf und Stoffwechsel und einer rhythmischen Mitte. Mit der haben wir es zu tun. Und die gilt es immer im Blick zu haben, wenn man von Bodenfruchtbarkeit spricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Boden im Jahreslauf ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bodenprozesse im Winter ====&lt;br /&gt;
So, und wenn wir jetzt von da ausgehend mal jetzt den Blick lenken auf unseren Jahreslauf und jetzt auf diese Zeit im Jahre wir stehen jetzt am Anfang des Winters, im November, da fängt es so richtig an, wenn wir da rausgehen aufs Feld und gucken mal unseren Boden oben an, da merken wir, dass der dunkler ist, als er vorher war, als er noch im Oktober oder im September war, dass er plötzlich dunkel geworden ist. Man muss das mal einfach beobachten, man muss mal seinen Blick darauf lenken, damit wird man bemerken, der Boden wird dunkler, während der Winterzeit, wie die Atmosphäre, wie alles um uns herum dunkel wird, so auch der Boden. Das hängt damit zusammen, dass der Boden sich im Winter mit Wasser sättigt und die Luft aus dem Bodenporen verdrängt wird und ebenso die Wärme verdrängt wird. Und das wir da vor einem Urphänomen des Winters stehen, dass nämlich der Boden wirklich anorganisch-physisch groß wird. Er ist wirklich dann im Winter so tot, wie das Gehirn im Menschen eben dem Tod näher ist als dem Leben. Und immer dann, wenn etwas stirbt, ist der Keim zu etwas Höherem geboren. Und so ist es auch im Boden während der Winterzeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also zunächst einmal merken wir, der Boden ist dunkel. Durch die Wassersättigung. Und das weist darauf hin, dass die vier Elemente von Erde, Wasser, Luft und Wärme, die immer zusammenspielen, uns dann richtig einen fruchtbaren Boden erzeugen, wenn sie sich alle schön durchdringen, im Jahreslauf. Aber im Winter sondern sie sich voneinander. Dann ist das Erdige erdiger als es ist, das Wasser relativ isoliert im Boden, füllt alle Poren auf, die Luft hat sich aus der Erde herausgezogen, es wird wird bitterkalt, die Wärme zieht sich aus der Luft heraus und auch die Wärme ist dann sozusagen sonstwo. Also alle vier Elemente beginnen sich während der Winterzeit voneinander zu lösen und zu separieren und das ist die Ursache dafür, dass etwas stirbt, dass etwas tot wird. Denn im lebendigen Organismus ist alles wunderbar durchdrungen. Diese drei Sphären durchdringen sich ständig, und das ist zunächst einmal die Situation in der Erde. Die Erde wird äußerlich ganz tot. Innerlich aber nicht. Da kommen wir gleich noch mal drauf zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun können wir, beschreibe ich mal zwei Bilder der Bodenprozesse, wie sie sich im Winter in der Erde abspielen. Da ist der eine Prozess der, dass die, dass es ja äußerlich kalt wird. Nehmen Sie mal so einen Januar, wo dann so eine frostige Luft um einen herum ist, man steht draußen auf dem Acker, möglichst auch mal eine Nacht, sieht den gesternten Himmel über einen und dann unter einem ist der Boden gefroren. Man stelle sich mal raus auf den Acker und stehe dann einfach mal in vollkommener Ruhe und lässt das mal auf sich wirken. Dann merkt man, dass da etwas wirksam ist, was man gar nicht fassen kann. Aber was doch real ist, was wirksam ist, was in die Erde eingreift und was da wirksam ist, das kann man beschreiben mit dem &#039;&#039;&#039;Prozess der Kristallbildung&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Kristallbildungsprozess =====&lt;br /&gt;
Nicht nur, dass der Schnee vom Himmel fällt, in wunderschöne Kriställchen, alle &#039;&#039;&#039;hexagonal&#039;&#039;&#039;, auch so blättchenartig wie der Glimmer, wie die Tonmineralien, alle hexagonal kristallisiert, fallen da vom Himmel, sondern der ganze Boden beginnt eben durchforstet zu werden. &#039;&#039;&#039;Der Meister Frost besucht uns während der Winterzei&#039;&#039;&#039;t. Den brauchen wir. Jeder Landwirt weiß, das ist von Alters her so, dass man gesagt hat je intensiver der Winter eingreift mit seiner &#039;&#039;&#039;Kältewirksamkeit&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Frostbildung&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Kristallbildung&#039;&#039;&#039;, desto sicherer ist die Ernte im Sommer, desto qualitativ hochwertiger ist die Ernte im Sommer. Denn was da wirksam ist, dass da plötzlich die ganze Natur eigentlich ein Kristall werden will, es ist ja nicht nur das Wasser, was kristallisiert, sondern die ganze Gesteinswelt will noch mehr Kristall werden, als sie schon ist. Sie will noch mehr Ordnung, denn &#039;&#039;&#039;Kristallbildung heißt geometrische Ordnung par excellence&#039;&#039;&#039;. Also so was von Ordnung, wie die kristallisierte Gesteinswelt kann man sich in der Welt überhaupt nicht vorstellen. Und diese Ordnung verschwindet gegen den Sommer, aber während des Winters muss sie sich regenerieren. Das heißt, es sind Kräfte wirksam in der Kristallbildung während der Winterzeit, die ihren Ursprung haben nicht auf der Erde, sondern die ihren Ursprung haben in dem fernsten Kosmos. Im gestirnten Himmel. Fixsternhimmel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Griechen haben- die Griechen, die ja ein bisschen anders gedacht haben als wir Heutigen, die haben den &#039;&#039;&#039;Kristallhimmel&#039;&#039;&#039; genannt. Dass weist darauf hin! Die hatten doch eine Ahnung davon, dass der eigentliche Ursprung im Tierkreis insbesondere aber nicht nur rund um die &#039;&#039;&#039;Sphäre des Fixsternhimmels&#039;&#039;&#039;, strahlt außerhalb von Raum und Zeit, strahlt herein in die Erde und &#039;&#039;&#039;strahlt Formkräfte, kristallbildende Kräfte in die Erde&#039;&#039;&#039;. Formbildungskräfte. Und die brauchen wir so dringend in der Landwirtschaft für die gesamte Entwicklung der Bodenfruchtbarkeit. Formkräfte!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles was sich im folgenden Jahr, im Frühjahr bis in den Sommer hinein, dann an Pflanzenwachstum und so weiter da entwickeln, dass muss sich Durchformen&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039;&#039; Und der &#039;&#039;&#039;Winter sammelt die Formkräfte der Erde&#039;&#039;&#039;. Und die wirken dann fort, wirken dann durch das ganze Jahr hindurch. Und die werden insbesondere von den &#039;&#039;&#039;Tonmineralien&#039;&#039;&#039; aufgenommen. Die Tonmineralien im Boden, diese mittlere Zone, dieser &#039;&#039;&#039;Herzenszone im Boden, das ist diejenige, die diese Formkräfte bewahrt, konserviert für das ganze Jahr&#039;&#039;&#039;. Es ist ein unendlich geheimnisvoller Prozess, aber dazu braucht man Frost, dazu braucht man Kälte, dazu braucht man dieses trennende Elemente voneinander. Dazu braucht man diese Todesprozesse im Boden. Und dann wirken da Formkräfte herein, die dann für das ganze Jahr von größter Bedeutung sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun wird es einem ja vor Augen geführt, wenn wir auf das &#039;&#039;&#039;kristallisierende Wasser&#039;&#039;&#039; hinschauen. Das ist ja auch ein unendliches Geheimnis. Also zunächst einmal das, dass da aus der Luft herunterfällt, Kristallformen. Wenn Sie nun mal einen einzigen Schneekristall angucken, wenn es sehr kalt ist, dann sind es nicht verschiedene Kristalle zusammen gebacken, sondern ein einzelnes Kristall, dann ist es ein wunderbarer &#039;&#039;&#039;Sechsstern&#039;&#039;&#039;. Es ist &#039;&#039;&#039;Hexagonal&#039;&#039;&#039;, wie die Tonmineralien. Genauso kristallisiert das. Und &#039;&#039;&#039;jeder Kristall ist anders&#039;&#039;&#039;. Seit Urzeiten ist kein Kristall gleich dem anderen, aber folgt demselben Kristallisationsprinzip. Und diese kristallbildenden Kräfte, die das Wasser gefrieren lassen wird, die das Flüssige fest machen, also zum Kristall werden lassen, die wirken nun auch im Boden, so dass man das mit Augen verfolgen kann, indem nämlich, jetzt nehmen Sie an, Sie haben so einen ganz nassen Herbst, und wir haben da Rüben draußen stehen, Möhren oder sonst wie Feldgemüse. Und die kriegen Sie nicht raus weil es so nass ist. Es wird furchtbar spät im Jahr, der Boden ist voll mit Wasser gesättigt, zerfahren, kaputt und Sie fahren dann noch gerade noch rechtzeitig im November, vielleicht pflügen sie das ganze Ding rum, haben also einen knatschigen Standort, Pflugbalken die glänzen in der Luft, so kompakt ist das, dass man verzweifelt, wie soll das je wieder ein vernünftiger Boden werden im nächsten Jahr?  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Na ja, und dann geht der Winter drüber hin und dann merkt man plötzlich, dass von dieser knatschigen tonverbackenen Pflugfurchen, dass da ein wunderbar krümelnder Boden zurückbleibt. Aufgrund dessen, dass die Feuchtigkeit, der Regen eindringt in ganz feinen Haarrissen, die kann man gar nicht mit den Augen sehen, dringt das ein, sodass da überall in feinen Haarrissen diese jetzt mit Wasserkapillaren sättigen, und dann kommt der Frost und dann entwickelt der Frost dieses eigenartige Phänomen, einzigartig in der Natur, dass er, indem er fest wird, sich ausdehnt. Haben Sie das mal bedacht? Das gibt es sonst nirgends als beim kristallisierenden Wasser. Normalerweise, wenn etwas fest wird, dann zieht es sich zusammen in der Kristallisation, dann räumlich zieht es sich zusammen. Und nur, wenn es warm wird, dehnt es sich aus. Und beim Wasser ist es umgekehrt. &#039;&#039;&#039;Bei vier Grad Celsius hat es seine größte Dichte und dann, wenn es kristallisiert, dehnt es sich wieder aus&#039;&#039;&#039;. Das ist eines der bedeutendsten Ereignisse, die man überhaupt beobachten kann, im Haushalt der Natur. Denn wenn es nicht so wäre, würden unsere Flüsse in null Komma nichts zufrieren bis auf den Boden und die Fische würden alle, alle krepieren. Kein Leben würde das überleben, sondern das Eis ist leichter als Wasser, schwimmt oben auf, weil es sich als Wasser ausgedehnt hat, indem es sich kristallisiert hat. Und das findet im Boden statt. Und das ist unser bester Bearbeiter, während der Winterzeit, im Winter bearbeitet sich die Natur selber. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich muss es mal nur mal kurz andeuten. Also wenn wir hier den Winterprozess haben, dann ist der eigentliche Prozess der, dass hier die &#039;&#039;&#039;Kristallisation&#039;&#039;&#039;, die Kristallisation, die Bodenprozesse beherrschen soll. Formkräfte sind das. &#039;&#039;&#039;Formkräfte aus dem fernsten Kosmos&#039;&#039;&#039;. Und die brauchen wir! Die haben nicht nur Bedeutung, dass eine schöne &#039;&#039;&#039;Frostgare&#039;&#039;&#039; entsteht, oder der Boden wieder zerfällt/ zerkrümelt. Diese Krümel sind sehr instabil. Wenn es dann nämlich wieder einen schweren Regen darauf gibt, dann verschlämmen die alle, weil die rein mechanisch auseinander separiert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also dieser Vorgang findet da statt. Und das Ergebnis ist ein doppeltes, dass einerseits die Formkräfte absorbiert werden von den Tonmineralien in dem Boden und auch sonst von Gestein und durch die &#039;&#039;&#039;Frostsprengung&#039;&#039;&#039; beim kristallisierenden Wasser im Boden mechanisch eine &#039;&#039;&#039;Krümelstruktur&#039;&#039;&#039; entsteht, man nennt das die Frostgare, die dann möglichst erhalten werden muss, die kann man gar nicht erhalten, sondern da muss man Glück haben. Das ist einfach eine Glückssache, ob die so lange sich erhält, bis es draußen warm wird, eh es einen Starkregen gibt. Dann kommt ein neuer Prozess in Gange, den ich gleich schildern werde. Also wir haben im Winter wirklich es zu tun damit, dass die Erde sich selber bearbeitet, dass die Erde durch diese Prozesse, die ich jetzt nur kurz angedeutet habe, &#039;&#039;&#039;selber sich vorbereitet für das nächste Jahr&#039;&#039;&#039;. Und diese ganzen Prozesse, die ich jetzt hier mit wenigen Strichen gezeichnet habe, die sind im Grunde genommen &#039;&#039;&#039;Chaotisierungsprozesse&#039;&#039;&#039;. Ich chaotisiere den Boden, ich mache ihn noch toter, als er tot ist. Und da komme ich ganz zuletzt nochmal drauf zurück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Übergangsprozesse zum Frühjahr ====&lt;br /&gt;
Nun ist die Frage, wie sieht es jetzt aus im Übergang zum Frühjahr? Im Winter hat der Landwirt eigentlich nichts auf seinem Acker verloren und das soll er zu Hause bleiben, die Natur soll sich selber bearbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber da gibt es eine Zwischenzeit im Februar/März, insbesondere im Februar, wo jetzt plötzlich so die ersten warmen Sonnentage gibt. Nach &#039;&#039;&#039;Lichtmess&#039;&#039;&#039;! Ja, so die ersten warmen Sonnentage, die ersten warmen Sonnentage nach Lichtmess. Und da merkt man plötzlich drei Tage Sonne, man geht raus aufs Feld, da sieht man plötzlich, dass oben der Boden hell wird. Das heißt, das Wasser verdunstet, Luft zieht ein in den Boden, auch damit auch Wärme und wenn man draußen dann auf den Acker geht und kniet so auf dem Acker und streicht mit der Hand den Boden ein bisschen zur Seite, vielleicht so zwei, drei Zentimeter tief. Da sieht man plötzlich, da wuseltst, da wuselt es von Käfern und Würmchen und weiß nicht was alles. Ein reges Leben binnen kürzester Frist ist da plötzlich wieder durch die Wärme, die in den Boden eingezogen ist, die Feuchtigkeit ist da, Luft ist da, es durchdringt sich, die Elemente fangen an sich wieder zu durchdringen und kaum findet das statt, ist das Leden wieder rege. Das äußere Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da findet nun ein Prozess statt, der auch eben eine Glückssache ist, wenn er wirklich stattfindet. Und das ist eben das, was ich jetzt kurz schildern will, im Februar, März, dass diese &#039;&#039;&#039;Frostkrümel&#039;&#039;&#039;, wenn sie denn bewahrt worden sind, wenn sie nicht zerflossen sind durch einen Starkregen, dass wenn jetzt die Wärme eindringt in den Boden, in die Bodenporen, das Wasser verdunstet und die Luft dringt ein, dann tauchen da nicht nur die Käferchen auf und Würmchen und alles mögliche, sondern dann, wenn man da genauer hinguckt, sehr genau, man merkt nämlich, dass plötzlich diese Krümel, wirklich krümeln. Vorher sind sie irgendwo so wie Sand konnte man sie hin und her bewegen. Aber jetzt sind es ganz große Krümel geworden. Und da ist eben, dass passiert, dass diese &#039;&#039;&#039;polygonalen Krümel&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;der Erde&#039;&#039;&#039;, die also zum Teil ganz spitz sind, Tonkrümel, wenn da ein zweiter daneben ist, auch irgendwie polygonal geformt und ein dritter, dass hier plötzlich jetzt etwas auftritt, dass sich hier so Brücken bilden. Das sind &#039;&#039;&#039;Bakterienkolonien&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mikroben des Bodens fangen an, sich unglaublich zu entfalten, und zwar also an einem Tag, zwei Tagen und verbinden jetzt diese Frostkrümel der Frostgare und schon sind sie stablisiert. Und dazwischen ist dann ein Hohlraum hier, der dann Luft enthält oder wenn es stark regnet, dann Wasser enthält, aber jedenfalls eine Bodenpore. Und darauf kommt es an – hier beginnt die Bodenstruktur sich zu entwickeln im Laufe des Jahres. Und wenn das früh genug geschieht, im Februar, dann haben wir schon die ganze Ernte halb gewonnen. Wenn das in vernünftiger Weise von Natur aus geschieht, wir können da nicht viel machen, ein bisschen können wir was machen. Da kann ich jetzt nicht näher darauf eingehen, das würde zu weit führen. Wir können ein bisschen durch Abschleppen, rechtzeitiges oder durch eine ganz zarte Bearbeitung können wir die Frostgare ein bisschen einebnen. Und dann entwickelt sich diese sogenannte &#039;&#039;&#039;Lebendverbauung&#039;&#039;&#039;. Und diese Lebendverbauung, wenn sie früh genug eintritt, dann hält sich die Bodenstruktur das ganze Jahr hindurch. Die ist nicht mehr zerstörbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist ein Lebensprozess, also &#039;&#039;&#039;einem Todesprozess im Winter folgt jetzt ein erster Lebensprozess&#039;&#039;&#039;, in dem diese Krümel des Winters, die rein mechanisch sich entwickelt haben, jetzt organisch oder biologisch oder eben unter mikrobielle Tätigkeit miteinander verbunden werden. &#039;&#039;&#039;Es entsteht ein Bodengerüst&#039;&#039;&#039;. So, und diese Entwicklung setzt sich jetzt fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir kommen jetzt, wenn wir das fortsetzen, diese Betrachtung, kommen wir jetzt so aus dem Februar in den März hinein. Die Tage werden länger, die Wärmeeinstrahlung nimmt enorm zu, hängt natürlich immer von der Witterung selbstverständlich, Feuchtigkeit verdunstet, man muss dann aufpassen, dass nicht zu viel verdunstet, man muss die Winterfeuchtigkeit immer halten, so lange wie nur möglich. Aber jedenfalls muss der Oberboden abtrocknen. &#039;&#039;&#039;Da muss diese Durchdringung von Wärme, Luft und Wasser und Erde&#039;&#039;&#039; sich vollziehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Keimprozess des Samens =====&lt;br /&gt;
Und das bildet dann das &#039;&#039;&#039;ideale Saatgutbett,&#039;&#039;&#039; wo ich dann meine Saat ablege. Und Sie wissen ja, dass man sät, normalerweise nicht sehr tief, also vielleicht zwei drei Zentimeter tief und deckt es wieder mit Erde zu. Und in dieser Zone finden nun diese wunderschönen Prozesse statt, die sich dann offenbaren, schließlich in der Keimung des Samens, wenn man den Samen hier in die Erde legt, ein Sämchen in die Erde legt, sagen wir mal &#039;&#039;&#039;Sommerweizen&#039;&#039;&#039; und dann wird der so abgelegt, dass hier drunter es relativ eine feste Sohle ist, nicht ganz, ein klein bisschen angedrückt. Und da steigt jetzt das Wasser auf und hier oben ist Luft und Wärme. Hier ist Wasser und Erde und da steigt jetzt die Feuchtigkeit auf und der Same quillt. Der nimmt die Feuchtigkeit auf. &#039;&#039;&#039;Und mit dem Aufnehmen der Feuchtigkeit quillt jetzt der Mehlkörper&#039;&#039;&#039;, das sogenannte Endosperm des Samens quillt, und bestimmte &#039;&#039;&#039;enzymatische vermentative Prozesse&#039;&#039;&#039; werden jetzt angeregt durch die Wasseraufnahme. Und dadurch kommt es zu allen möglichen Umbildungen der Reservesubstanz- Stärke ist es meistens aber auch Eiweiße, die hier in dem Samen, im Samenkörper angereichert sind vom Vorjahr. Und jetzt keimt der also aus, unser Same, und was macht der? Der keimt hier aus, und das erste, was er macht hier, ist, dass er ein ganz feines Würzelchen bildet in die Tiefe. Die &#039;&#039;&#039;Keimwurzel.&#039;&#039;&#039; Und dann erst, sekundär, kommt dann hier der Spross, der dann die Erde durchbricht. Und das ist ein Keimvorgang&#039;&#039;&#039;. Und dieser Keimvorgang ist zunächst einmal ziemlich unabhängig von der Erde, das ist ein Vorgang, der im wesentlichen nur das Wasser der Erde braucht&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber damit hat sich die Pflanze noch nicht mit der Erde verbunden. Sie wächst zunächst nur mit ihren Keimwürzelchen in die Erde herein. Das können Sie sehen, wenn Sie im Roggen, im Herbst, nach drei, vier Tagen Saat, wenn die ersten  Roggen, das erste Keimblatt oder das erste Blatt erscheint, dann ziehen Sie mal so ein Pflänzchen raus, dann sehen Sie, dass in den Wurzeln- oft sind es schon drei Wurzeln, dass da Erde dranhängt. Da haftet Erde an der Wurzel. Und dann fragt man sich: Wie kommt das? Zuerst, wenn man es nämlich ganz früh rauszieht, hängt keine Erde dran. Jetzt plötzlich hängt die Erde dran. Das hängt damit zusammen, dass jetzt nachträglich jetzt hier ganz feine Wurzelhärchen entstehen, wo sich die Pflanze wirklich mit der Erde verbindet. Zunächst ist sie nicht mit der Erde verbunden. Sie wächst rein aus dem Reservoir des Samens. Und wenn der leer ist, was dann? Wie wächst sie eigentlich weiter? Woher kommt jetzt eigentlich die Substanz, die sie weiter wachsen lässt? Die Kraft? Wo holt sie die her? &#039;&#039;&#039;Und wenn man dieser Frage weitergeht, dann müsste sich die ganze Wissenschaft heute auf den Kopf stellen&#039;&#039;&#039;, eigentlich. Wenn man das wirklich ernst nehmen würde, was man eigentlich auch beobachten kann. Sie kann nicht mehr aus dem Samen wachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber jetzt ist die Frage: Was macht die Pflanze da mit dem Boden? Und dazu dienen diese ganz feinen Wurzelhärchen. Das sind Ausstülpungen, ganz feine Ausstülpungen, aus der &#039;&#039;&#039;Wurzelepidermis&#039;&#039;&#039; der &#039;&#039;&#039;Wurzelhaut&#039;&#039;&#039;, und zwar aus einer Zelle, immer so ein kleines Wurzelhaar. Und die wachsen jetzt zusammen mit den Tonmineralien des Bodens. Deswegen ist es so wichtig Ton im Boden zu haben. Die wachsen mit den Tonmineralien so zusammen, dass man da keine Grenze mehr findet zwischen dem anorganisch Toten und dem Lebendigen der Pflanze. &#039;&#039;&#039;Es ist eine unbeschreibliche Tatsache, dass das Leben, das die Pflanze, die Fähigkeit hat, mit dem anorganischen Toten in Eins zu verwachsen.&#039;&#039;&#039; Dass die Erde dann quasi nicht mehr nur ein anorganisch totes Gebilde ist, sondern durch das Pflanzenwachstum sich allein schon dadurch belebt, dass die Wurzelhärchen mit den Tonmineralien in Eins zusammenwachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Juveniler Wachstumsprozess der Pflanze =====&lt;br /&gt;
Und was machen jetzt diese Würzelhärchen da eigentlich? Diese Wurzelhärchen sondern jetzt etwas ins Erdreich ab, was die Pflanze hier oben plötzlich im Sonnenlicht, wenn sie da jetzt ihre Blätter entwickelt, das erste, zweite, dritte Blatt, und der Sommerweizen, der synthetisiert jetzt- ein schreckliches Wort. Der trinkt das Sonnenlicht, der trinkt das Sonnenlicht! Das heißt kosmische Wirkungen, &#039;&#039;&#039;Leben entsteht aus dem Kosmos heraus&#039;&#039;&#039;, nicht von der Erde, sondern durch die Einstrahlung des planetarischen Umkreises bildet sich jetzt hier lebendige Substanz in den Blättern, die sogenannte Assimilation des Sonnenlichtes. Und da finden jetzt alle möglichen physiologischen Vorgänge statt, die die sogenannten Assimilate erzeugen. Die Assimilate sind Eiweiße, das ist Stärke, das ist zuckerartige, kohlenstoffartige, fettartige Substanzen, durch die dann die Pflanze dann so langsam wächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das Eigenartige ist, dass- und ich frage mich immer, ob der liebe Gott da so richtig bei Sinnen war in der Schöpfung, dass nämlich jetzt von dem was hier oben gebildet wird, das nicht dazu dient, dass die Pflanze weiter nur wachsen soll, sondern das geht herunter in die Wurzel. Und das wird dann plötzlich über diese Wurzelhaare ausgeschieden ins Erdreich. &#039;&#039;&#039;Die Pflanze ist ein Eimer ohne Boden, in ihren Wurzeln&#039;&#039;&#039;. Die scheidet das was da oben unter der Sonne gebildet ist, das rinnt herunter, außerhalb des Kambriums- kann ich jetzt nicht im Einzelnen schildern, was es bedeutet, herunter in einem Strom in diese Wurzelhaare und wird jetzt von diesen Wurzelhaaren hier ins Erdreich abgesondert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Stoffaustausch =====&lt;br /&gt;
Die Pflanze verliert das, was sie da gebildet hat, in der Atmosphäre, hinein in die Erde. Schon &#039;&#039;&#039;dieser Prozess zeigt, dass nicht der Boden die Pflanze ernährt, sondern die Pflanze den Boden&#039;&#039;&#039;. Das ist der eigentliche Prozess! Sie ernährt durch das, was sie synthetisiert, an der Sonne, mit dem ernährt sie jetzt die Erde. Das strömt aus! Und was da ausströmt, sind Eiweiße, Eiweißsubstanzen, &#039;&#039;&#039;Niedermolekula&#039;&#039;&#039;r, Zucker und Enzyme, Fermente und Säuren, organische Säuren noch und noch. Und der ganze Stoffwechsel der Pflanze ergießt sich da unten in den Boden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dadurch jetzt wird das Bakterienleben, das Mikrobenleben im Umkreis der Wurzel ungemein angeregt. Die vermehren sich wie Verrückte und dann bilden sich jetztz um die Wurzeln herum so ein schmaler Saum von vielleicht zwei Zentimeter, drei Zentimeter Dicke, die sogenannte &#039;&#039;&#039;Rhizospähre&#039;&#039;&#039;, wo sich das ganze Bodenleben konzentriert, um die Wurzel herum. Und dieses Bodenleben geht eine Symbiose mit der Pflanze ein. Und die Umbildung, das ist sozusagen ein Stoffwechselprozess der Ausscheidung, der Pflanzenwurzel ins Erdreich, in diese Richtung. Und die Antwort ist, dass jetzt die Mikroben die da diese vorhandenen organischen Rückstände im Umkreis der Wurzel, zum Beispiel der Humus, oder noch andere, noch mehr Humusbestandteile aus dem Vorjahr, die werden jetzt abgebaut im Umkreis der Wurzeln. Und das Ergebnis sind dann Mineralstoffe, Mineralsalze. Abbauergebnisse hier durch diesen Stoffwechsel. Und diese Mineralsalze nehmen die Wurzelhaare gleichzeitig, indem sie etwas ausscheiden, nehmen sie gleichzeitig die Mineralsalze auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist unbeschreiblich! &#039;&#039;&#039;Es ist ein gleichzeitiger Prozess&#039;&#039;&#039;. Einerseits Ausscheidung organischer Substanzen und eine Antwort in Anregung des Mikrobenlebens und Abbauprozesse, die sich abspielen. Humusabbau, entstehen jetzt mineralisierte Salze und die nimmt die Pflanze ebenso mit den Wurzelhaaren auf. [00:51:47]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pflanze im Frühjahr steuert die gesamten Bodenprozesse. Sie steuert die Ausscheidung dieser Art Wahrnehmung. Was braucht sie für ihr Wachstum und auch entsprechend Steuern? Scheidet sie also Pflanzen aus, die bauen, würgen, abbauen oder fördern, auf dass Mikroben leben? Die bauen den Humus ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir verlieren im Frühjahr enorm an Bodenfruchtbarkeit. Wir fördern das sogar. Boden werden die früher werden die Böden einfach ärmer an bestehender Bodenfruchtbarkeit durch diese Abbauprodukte. Aber die führen zu einer Art Generalisierung der entstehen von Mineralien, die mir den Boden Wasser von den Wurzel Haaren aufgenommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der primäre Prozess, das der sekundäre Prozess. Das ist ein ein Stoffwechsel aktiver Prozess und das ist ein Wahrnehmungsprozess. Die Wurzeln sind Wahrnehmungsorgane für die Mineralsalze der Erde. Augen. Schlechte Augen. Aber immerhin veranlagte Sinnesorgane. Das ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehen sie. Das ist der Frühjahrsprozess. Warum die Pflanzen im Frühjahr so schön wachsen können. Aber sie. Sie wachsen dadurch, dass sie, ich möchte mal sagen, die. Die vergangenen Lebensprozesse, die sich bewahrt haben im Boden, im Humus, das ja, dass sie die abbaut und nutzt, um jetzt neue und ein neues lebendiges Gebilde zu erzeugen, ihre eigene Gestalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die frühen Alchemisten des 13 14. Jahrhunderts, das waren die klassischen, alles andere spätere. Es waren keine Alchemisten mehr, die hatten noch wirklich ein Naturverständnis ganz anderer Art als die folgenden Naturwissenschaften. Und die haben den Humus bezeichnet als. Als. Einerseits das Gedächtnis der Erde, das heißt das vor vergangene Jahre sich homogenisiert haben, gleichsam bewahrt haben im Humus und jetzt sozusagen den Anschluss finden an das, was jetzt in Zukunft sich da an Pflanzenwachstum entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die haben eben den, den den Humus bezeichnet als den universalen Samen der Erde. Es ist so ein wunderschöner Ausdruck. Das ist der hier. Was ich zuerst hier hingeschrieben hat, ist der wirksame, und der ernährt sich, so lange er noch eben aus dem aus seinen Samen Körper heraus noch irgendwie organische Substanz zur Verfügung hat. Und Schluss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt wächst herunter die Pflanze in den Boden hinein und findet dort einen Universal Samen. Und das haben die Alchemisten als den Humus bezeichnet. Humus gleich universal Samen gegenüber dem Samen hier oben und sodass der eine Wasser muss auf die Erde fallen und dann antwortet der universale Samen, das heißt die Mutter Erde. Das ist eigentlich dasselbe Begriff, dass man gesagt, dass man die, dass man von der Mutter Erde spricht, das ist der universale Samen, aus dem jetzt im Verlaufe des Jahres die Pflanze wächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diesen Prozess müssen wir steuern. Jetzt müssen wir wach werden als Landwirt. Wenn Sie also mal zu Hause bleiben, hinterm Ofen, aber hier jetzt im Frühjahr müssen wir sehen, dass wir diesen Prozess fördern. Wir müssen den Humus Abbau fördern, und das machen wir dadurch, dass wir oben ganz dünn immerfort hier oben den Boden offen halten, die Kruste brechen, zwei, drei Zentimeter nicht mehr. Es ist eine, ich nenne es eine Haut. Bearbeitung, schräge Hacke, ganz flach gerade, die nach jedem Regen im Frühjahr sofort raus auf den Acker und die Kruste gebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann fängt nämlich der Boden an zu atmen, denn er bildet immer den Boden und bildet verkürzt CO2. Kohlendioxyd, das ist Kohlensäure, das ist ein Gift für die Wurzeln. Und das muss raus. Und es muss Sauerstoff rein für die Mikroben, dass sie leben können. Sauerstoff. Es stehen sie. Der Boden atmet wie der Mensch. Der atmet Kohlendioxyd aus und Sauerstoff ein. Und das fördern wir durch diese Haut bearbeiten. Früher, da fängt da der Acker draußen an zu atmen, und die Kohlensäure ist eben schwerer als die Luft. Das heißt, die möchte immer da unten bleiben, und dann öffnen wir den Boden hier oben und dann streicht hier ein Wind über den Acker, und der reißt die schwere Kohlensäure aus den Boden, Öffnungen aus dem Boden, Poren heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Natur, die verhält sich nach außen gestülpt. Wenn man jetzt immer eine genau betrachtet, verhält sich immer so wie ein menschlicher Organismus ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Bodenbearbeitung mit Striegel und Hacke. Die ist sozusagen im Frühjahr die Hilfe, um diesen Prozess der Ernährung des Bodens durch das Lebendige der Pflanze selbst zu befördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt geht es weiter im Jahreslauf. Jetzt kommt eine Zeit, so im Mai, beim Getreide. Bei den anderen Feldfrüchten ist das anders. Bei den Früchten, beim Gemüse, bei den Kartoffeln. Da bleibt der Boden noch lange offen, bis sich die Reihen schließen. Das war&#039;s, Juni.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, man muss dann immer noch diese Art von Bearbeitung fortsetzen. Deswegen heißen die ja auch Hackfrüchte. Also man hackt nicht nur das Getreide kann man nur hacken bis es anfängt zu schocken. Aber dann muss man sagen Ruhe tut jeder. Jeder Eingriff durch den Menschen. Aber bei den Hackfrüchten dauert es noch bis mitte Juni. Unter Umständen, dass man da die Feldfrüchte noch in dem diesem gesagten sinne, die immer die Kruste offen hält, damit der Boden atmen kann und dass diese mikrobiellen Abbauprozesse gefördert werden. Deswegen sind die Kartoffeln, wie man früher gesagt hat, Mistfresser. Die verbrauchen Bodenfruchtbarkeit nur noch durch die häufige Bearbeitung. Aber sie setzen es um eine gute Ernte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt gibt es aber beim Getreide einen Prozess, den muss ich doch hören, der ist einfach. Ich möchte sagen Ja, ich weiß, es ist ein Wunder, einfach schlicht ein Wunder. Und das Getreide kommt ja dann Mitte Juni zur Blüte. Vorher schoss es von Knoten zu stoßen. Immer verlängern sich die Knoten und man kann zugucken, wie dann Roggen dann plötzlich da über Nacht in die Länge strebt, die höher strebt bis zu 2 Meter und darüber hinaus dieser dünne Halm. Und dann fängt das Getreide zu blühen an, sehr unscheinbar. Man merkt es nur den Sporen. Wolken, die dann vielleicht mal bei Wind durch die Landschaft fliegen. Sehr verborgene Blüten in diesen Ähren oben, die das Äußerste, das Höchste da sind. Und jetzt findet um die Blütezeit, beginnt das verstärkt und bis in die Reifezeit hinein ein Prozess, der eben wirklich, also in gewissem Sinne, das Ende des Pflanzenwachstum bedeutet, nämlich während der Zeit. Schon von der Blüte an sterben die Wurzeln ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die, die, die jüngsten Wurzeln, die zuletzt gebildeten Wurzeln, die halten sich dann und da noch, aber dann die Älteren, die sterben schon ab, und auch die Getreide stirbt von unten nach oben ab. Und das werden am Ende die untersten Blätter zuerst. Zuletzt bleiben noch das Blatt, das oberste bleibt noch grün und dann stirbt das auch ab. Da bleibt noch der letzte Halm. Der Halm bis zur Ehre bleibt noch grün und dann sind auch noch die Speichen ein bisschen grün. Oder es werden auch die Speichen schließlich braun und fest und verwelken. Und so, so geht der Prozess vor sich von unten nach oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und parallel zu diesem, zu diesem Vorgang findet nun folgendes statt. Die ganze Pflanze hat das ganze Frühjahr hindurch alles auf dem Boden aufgenommen, insbesondere den Stickstoff, der dafür durch die Abbau der Humus Substanz Phosphorsäure aufgenommen, durch die Humus Substanz Kalium aufgenommen Durchsetzung der der Boden Mineralien und sogenannten Ionen Austausch aufgenommen, also sehr intensive Vorgänge, die da im Wurzelbereich sich abgespielt haben. Und jetzt kommen die Veränderten und als letzter Neuer kommt ein Boden, wo es nötig ist, dass die Pflanze über die Wurzeln die sogenannte Kieselsäure aufnimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Philosophie ist eine kolossale Substanz, die die Boden Hohlräume aus welcher Pudding ist das amorph gestaltlos, die durch Verwitterung entsteht der Ton Mineralien. Und diese Säure steigt auch im Halm und durchdringt die ganze Pflanze. Und zwar steigt sie so auf, dass sie sich die Tendenz hat, nach immer sich in der Peripherie dann ab zu lagern. Also das am äußersten des Holzes sich dadurch eine Säure ablagert oder in den Blättern steigt sie auf auch in die Farn Blätter oben ausreichend sich ausbreitenden Blätter immer am Rand, am äußersten Rand und der äußersten Spitze ist der größte Kieselsäure Gehalt und du gehst von Blatt für Blatt hoch. Und immer mehr kühlere, immer mehr kühlere. Und dann gehst schließlich in das letzte Odium bis in die Erde. Das ist schon ganz dünn. Der Halm ist da schon ganz dünn im letzten Winter. Aber so beweglich, elastisch, wunderbar wie ein Roggen. Fällt wie in Silber hoch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie der, würde das mal ausdrückt im Faust, wo? Klar, das fällt der Ernte entgegen. Und diese, diese Kieselsäure erfährt nun die höchste Konzentration oben in der Erde und da in den Schmelzen. Das sind die wegschmelzen, die das Korn umhüllen. Und noch einmal gesteigert. In den Grund gegangen sind praktisch 90 % Kieselsäure in der Asche. Wenn man die also fasst, dann ungefähr 90 %. Was ist das für ein Prozess? Die ganze Pflanze umgibt sich gleichsam mit einem Kiesel Mantel. Und der trocknet dann aus. Diese Kieselsäure ist jedoch Wahlvolk, trocknet in der Reife aus. Und dann? Was sieht man dann? Dann glänzt das Getreide. Dann fängt das an, bekommt es einen Glanz. Schauen Sie mal, ein harter Stoff an, dieser goldene Glanz, der rührt von dieser Fürsorge her. Und was ist das? Das ist Opal. Es ist 1/2 Edelstein. Die ganze Pflanze umhüllt sich sozusagen mit einem halben Edelstein, nämlich Eintrocknen, da Kieselsäure amorph nicht kristallisiert. Aber das ist sozusagen die Form, Kräfte, die es aus dem Verwittern, den Mineral des Winters, sozusagen diese Form Kräfte hinausschicken in die Pflanze und ihr die letzte Gestalt geben. Dann ist Schluss. Dann setze Reifeprozess ein. Dann kommen die Teile Reife, dann die gelb reife, dann die Tod. Reife, reift das Korn und dann setzt die Ernte ein. Aber dieser Prozess geht ihm voraus. Und wenn Sie mal auf einem Pflanzen, in der Pflanzenzüchtung, auf dem Hof oder andernorts mal mal hingucken, was, wie variantenreich die Farben sind von Getreide und dass das betont wird, insbesondere durch die Säure Ausscheidung der ganzen grünen Pflanze in die Peripherie, dann kann man einfach schauen, das ist wirklich ein Geheimnis, wo man erschüttert jedes Jahr davor schnell davor steht. Und wenn Sie das mal vergleichen mit konventionellem Stroh, Stickstoffdünger im Stroh wohlgemerkt, da werden Sie merken, dass er Stroh im konventionellen Anbau immer relativ grau bleibt, stumpf in der Farbe abgelaufen und dass das konventionelle Stroh draußen, wenn man das von der Ernte mal betrachtet, dass es relativ stumpf ist, in der Farbe nicht glänzt. Und wenn Sie das in die Hand nehmen und versuchen es zu brechen, dann bricht es nicht, dann es knickt. Ich kann nur kurze Geschichte schreiben. Wir hatten vor. Das war. Hatte ich auch in den 60er Jahren abgespielt. 50 Jahren während meiner Lehrzeit war auch mal ich hab auch mal auf einem biologischen Betrieb auf dem Hof meine Lehre damals gemacht. Und da haben wir noch ein Viehhändler, und er hat seinen Ackerbau aufgegeben und hat gesagt, er will von uns Stroh haben, da kriegen wir den nicht zurück. Und da hat er von uns das Stroh geholt und kommt dann morgens an den Stall und suchte Stroh. Da liegt es sein heute noch in der Krippe, und das Stroh war gefressen für die Kühe das Stroh, dem Heu sein Heu bevorzugt. Weil es ein glänzendes Stroh war. Die Kühe sind die besten Analytiker und überhaupt gibt es auf der Welt. Und der Stand, der kam auf dem Hof extra aus dem Grund, um uns zu sagen, er versteht die Welt nicht mehr, dass sein Heulen, was normalerweise das Futter wäre, in der Krippe liegen geblieben ist. Und die haben so lange rumgemacht, dass sie die Einstreu aufgefressen haben. Nicht das hängt mit diesem Reifeprozess zusammen und kein Getreide taugt was. Das kann ich Ihnen jetzt schon sagen. Was nicht diesen Prozess durchlaufen hat. Diese letzte Durchführung des Getreides. Das ist eine Frage der Ernährung und Physiologie. Diese letzte durch Formung, dass nicht nur Ochsen die Kieselsäure aus Mangel sich bildet, sondern das alles in sogenannte Inhaltsstoffe ist auch ein schreckliches Wort, eigentlich alles, was nur irgendwie physiologisch, Substanz bildend wirkt in der Pflanze als Eiweiß, oder ob die die Kohlenstoff Gerüst oder was es einmal, dass das durch geformt ist, dass wenn plötzlich in Getreide eher oben im Korn sich Nitrat findet. Sie haben ja ja wohl das Wort Nitrat No. Drei. Das ist auch das, was heute überall in der Diskussion ist. Wenn sich da was so was findet, dann ist eine Katastrophe. Da ist Ernährung physiologisch eine einzige Katastrophe. Sondern dieses Nitrat, das führt unten in die Wurzel. Da hat sie so einen Ort in roten Rüben, da ist sehr viel drin. Und da hat man immer gemeint, wenn man da auch die roten Rüben nicht mehr essen, weil der ganze Roggen sein wegen der Hohen Tatra. Das war Anfang der 80er Jahre, hat einen ungeheuren Einbruch in biologischen Landbau damals gegeben, weil die Konsumenten haben keine roten Rüben mehr gegessen. Aufgrund dieser Aussage völliger Unsinn. In die Wurzel gehört Nitrat. Das ist ein Salz. Die Wurzel ist Salz artig, das Korn da oben. Was da drauf ist, da muss dieses Salz art hier total verwandelt werden. Stroh strukturierten werden in wirklich reifes Eiweiß reife Kohlenhydrate, reife Fette der aus Heilungsprozess, das heißt eine Begleitung des Absterbens der Pflanze, diese aus Reifung Demos bis zum letzten geführt werden. Und da darf da oben in dem Getreide Korn nichts mehr von molekularen Eiweißen sein, Aminosäuren in Aminosäuren oder Nitrat ein oder abmelden oder irgend so was, sondern durch und durch gestaltetes Eiweiß. Und das ernährt. Das braucht der Mensch. Also das ist jetzt dieser Übergangszone, der Übergangs geschehen vom Früher zum zum Sommer hin. Und dieses, diesen Jahreslauf macht übrigens das Getreide ganz ideal durch. Also ist fast ein Repräsentant für die gesamte Frucht bildenden Pflanzen steht eigentlich das Getreide da, übrigens die erste Kulturpflanze, die der Mensch überhaupt gezüchtet hat. Die ältesten Kulturpflanzen ist die Wintergerste und der Winterweizen im achten vorchristlichen Jahrtausend. Da gab es noch keine Gemüsen. Ganz normal ist das nicht. Das kam erst in der folgenden Zeit. Und die ersten waren die Getreide. Und weil die Getreide sozusagen am deutlichsten den Jahreslauf in das Sonnenjahr abbilden, in allen Prozessen des Wachstums, in allen Prozessen der inneren Physiologie bis hin zum Nährwert. So, und jetzt kommen wir den Sommer. Im Sommer. Im Juli reift das Getreide von der Teig reife über die Reife zu Tod Reife und früher hat man das Getreide gemäht in der gelb reife. Da konnte man, da konnte man das noch nicht brechen über den Daumennagel. Das war das Zeichen, sondern es hat sich noch ein bisschen drüber gebogen, zwar noch plastisch, ein bisschen aber schon gelb. Und man hat was gemalt, noch früher, erst mit der Sense und dann später dann mit dem Leben da und hat es wie hocken aufgestellt. Die ältere Generation kennt das ja noch, die Felder, die Felder draußen, überall diese Garben gestellt waren in solchen hocken und da hat man das dann eine Woche oder 14 Tage, je nachdem wie das Wetter war, nach trocknen lassen und dann hat man die Garben eingefahren und eingepflanzt. In den großen Fälschungen, die es ja heute gar nicht gibt. Und dann hat man sie im Winter dann gedroschen, das war sogar weg, noch in den 50er Jahren, 60er Jahren. Und heute muss man das Getreide in der Total für dreschen, das heißt für das Zeichnen. Wenn man das über den Daumen brechen kann, wenn das Korn über den Baum bricht, dann ist es eigentlich unterhalb ungefähr 16 % Feuchtigkeit und dann kann man austauschen und dann kann man das, dann kann man es einfahren, vielleicht noch ein bisschen nachtragen, wenn es notwendig ist. Ansonsten ist die Ernte gelaufen und man merkt eigentlich gar nicht mehr auf den Höfen heute, dass ich überhaupt Ernte ist. Früher waren alle Laufen, alle Menschen ganzer Hof, da blieb niemand zu Hause, nur noch die Katzen und die Mäuse. Alles war auf dem Feld draußen. Und das war die schönste Arbeit im ganzen Jahr, möchte man sagen, diese Ernte Arbeit und heute läuft das einfach irgendwie ab zu leben, weil dann ohne Unternehmer kommt es runter auf den Wagen und schon ist man verschwunden. Diese Ernte nun was? Welcher Boden Prozess oder welche Fruchtbarkeit Stufe müssen wir jetzt ins Auge fassen? In der Sommerzeit im Winter bearbeite ich die Erde selber, im Frühjahr muss ich nachhelfen mit einer Haut Bearbeitung und muss den Humus Aufbau Prozess fördern. Und jetzt ernte ich das Getreide und zurück bleibt die Stoppel und da hat sich auch ein bisschen Unkraut entwickelt. Das soll ja auch so sein auf dem Acker. Man soll nicht Unkraut freie Äcker haben, das verträgt die Natur nicht, muss immer ein bisschen Unkraut da sein, das gehört einfach. Nur das richtige Maß muss man eben finden. Und dann ist, dann liegt da Spreu offen auf dem Feld vom Dreschen und irgendwelche sonstigen Rückstände. Und so weiter. Und um welche Maßnahme geht es jetzt? Um die Bodenfruchtbarkeit immer wieder einen neuen Impuls zu geben. Ja. Also sehen. Schauen wir uns einmal an Was sind das? Stehen die Stoppeln hier draußen auf dem Acker? Da drunter ist die Wurzel im Wasser, hier unten und hier liegt noch alles mögliche organische Reste obenauf. Und jetzt kommt es darauf an, dass wir stärker aktiv werden als Landwirte. Früher haben wir nur da oben oben gekratzt, auf dem Boden, und jetzt müssen wir eingreifen in den Boden, und zwar bis zu ungefähr einer Tiefe und acht Zentimeter. Müssen wir jetzt. Den sogenannten. Stoppel sturz. Den. Ich weiß nicht wie Hand heben, wenn es dann wieder so an der Stoppel stoßen. Und das heißt, dass man jetzt die die Stoppeln wendet oder eingruppiert. Oder es gibt da verschiedene Möglichkeiten, sodass jetzt hier sozusagen eine Mulch Schicht entsteht, wo die organische Substanz sich mit dem Erdreich vermengt. Darauf kommt es vielleicht an, warum ist das so wichtig? Nicht so tief? Um Gottes Willen nicht! Denn das ist eigentlich diese Schicht, so ungefähr bis acht Zentimeter. Das ist bei den einzelnen Böden verschieden. Aber das ist die Geschichte vom Frühjahr März, als diese durch die Verbauung sich im Verlaufe des Jahres entwickelt hat. Zu einer wunderbaren Boden gar ungeheuer stabil. Große Hohlräume, die den starken Niederschlägen, wenn es dann mal gewittert und also wirklich mal so 30 Millimeter auf einmal runter haut, dass sie nicht oberflächlich ablaufen, sondern dass sie einfach vom Boden aufgesogen werden. Dazu braucht man eine solche homogene, das heißt also sehr, sehr Poren reiche Oberschicht, die im Wesentlichen durch Leben, Verbauung und dann in der Folge durch tierische Organismen, Regenwürmer vor allen Dingen gebildet werden. So, und jetzt haben wir uns eine solche Verarbeitungsmaßnahme vorgenommen. Es gibt doch viele verschiedene Instrumente. Kann ich auch nicht im Einzelnen aufzählen. Also es ist ganz wurscht, was man hat, man soll nur damit richtig umgehen. Also man glaubt immer als Landwirt, das ist ein Glaube, der mir so in den 50 seit den 50er Jahren entgegengetreten ist. Es gebe ein Gerät, was alles macht, ohne dass man denken muss. Was macht die Fräse, wie die Fräse aufkam? Da hat man nur endlich das Gerät, was wirklich dieser Durchmischung und dem Mulch Effekt erzeugt. Und alles. Ein paar Jahre später stand die Scheisse schon wieder in der Ecke. Und es sind die Brennnesseln und wieder drüber drüber gewachsen. Also daran kann man erkennen, alles was der Landwirt macht ist keine Wissenschaft, sondern ist eine Kunst, die er muss die Wissenschaft haben, gell, bis er muss. Es muss etwas wissen. Aber indem er, sobald er etwas tut, muss es Kunst werden. Und dann gibt es keine Definition mehr. Man kann nicht mehr so homo oder nur so, keine Ideologie, gar nix beobachten und denken, dann klappt das mit jedem Instrument irgendwie. Also diese Stoffe Bearbeitung, die steht jetzt im Sommer an und warum ist die so wichtig? Ich durchmischte organische Substanz mit mineralische Substanz während des Sommers. Und jetzt kommt es darauf an, einen Prozess in die Wege zu leiten, der nicht mehr ein lebendiger ist wie im Frühjahr durch die Pflanzen, durch die Wurzel, Ausscheidungen. Alles das. Sondern ich muss die Boden Tier Welt in ihrer Tätigkeit anregen, die Boden Tierwelt. Denn die Tiere sind etwas anderes als die Pflanzen. Die Pflanzen sind bloß lebendig. Die Tiere sind beseelt. Und dadurch ist ein Tier Tier, weil es beseelt ist und das Seelische, was die Tiere bewegen lässt, frei bewegen lässt über die Erde, was sie Laute abgeben, was, das sie durch die Sinne in die Welt kommen? Die Tiere, auch die spinnen und haben selbstverständlich Sinnesorgane. Auch die Regenwürmer haben Sinnesorgane, keine Augen, aber Tast, Organe, also alles das sind Instrumente, leibliche Instrumente, das ein seelisches sich in der Welt betätigen kann. Und ich sage immer, man kann ein Tier erst dann wirklich verstehen. Anhänglich. Sagen. Verstehen. Wenn man darauf hin schaut. Was macht es? Was tut es? Was ist eigentlich seine Lebensäußerungen oder Seelen äußerung in der Tätigkeit? Wenn ich die Tätigkeit einer Spinne anschaue oder eines Marienkäfer oder einer Schlupfwespen oder was es auch für eine unscheinbares Wesen sein Mag, dann merke ich Was sie tun, ist so unendlich Weisheit. Hol es die blanke Offenbarung der Weisheit in der Welt. Alles was die Tiere machen sehr eingeschränkt jeweils die Spinne, wenn die ihre Netze spinnen, über die über die Äcker oder in dem Gebüsch. Dieses Wunder, das Spinnennetz ist, was es auch sein möge. Es ist so durch und durch Weisheit, dass keine menschliche Technik das überhaupt nur annähernd wiederholen kann. Es ist eine, die die Tierwelt in ihrem Tun offenbart, ihr eigenes Seelisches in dem, was sie tut. Deswegen muss man auf die Tätigkeit achten, wo die Kuh immer in allen ihren Tätigkeiten im Stall, auf der Weide, wo auch immer, in allen ihren Lebensäußerungen muss man beobachten, muss man mitempfinden. Und da merkt man plötzlich, was für ein himmlisches Wesen ist zu haben. Sie erhebt da empfunden, die oben zwischen die Hörner der Göttin Hathor wurde dargestellt wie eine Kuh. Haben die Hörner die Sonnenscheibe rein gemacht, so haben sie die Göttin Hathor abgebildet als Kuh. Bei den Hindus ist sie heute noch heilig, und sie war das heilige Opfertier durch alle Zeiten. Was ist das? Was macht das Tier? Was? Was lebt da drin seelisch? Und was bringt es nach außen zur Offenbarung? Also also die Seelen Äußerungen in der Tätigkeit. Ja, das ist eigentlich nichts anderes als ein ein Beobachtungsfeld um an das Wesen dieses Tieres heran zu kommen. Und gerade im Sommer haben wir es nun zu tun, eigentlich mit der Tätigkeit der hohen Tierwelt. Die müssen wir aktivieren. Und das geschieht dadurch, dass wir jetzt in den Tisch bereiten, durch diese Mischung der organischen Rückstände und unter den vielen, vielen, vielen Tieren, Tierarten, die da tätig sind, unscheinbar und dann deutlicher in Erscheinung treten. Da steht nun das Regenwurm im Vordergrund, und zwar der Ton der klassische Form. Es gibt ja verschiedene Regenwurm Arten. Und der Ton ist derjenige, der sein sein Leben darin besteht, dass er senkrechte Röhren macht. So kerzengerade in die Tiefe, bis zu 7 Meter tief in den Böden hat man solche Regenwürmer Regenwurm Würmer gefunden. Und in diesen Röhren bewegen die sich rauf und runter. Das ist ein Boom. Und der Wurm, sobald er aus den Röhren rauskommen. Dann schlängelt er sich so auf dem Boden. Kaum ist er in Röhren drin, dann ist es ein Leib, der sich Senkrechte. Das ist der Regenwurm. Ich sah durch als Zeichen, als die Sonnenflecken stammen. Solch eine hat eine Besonderheit, weil er sich durch die Risse durch, dann durch das Erdreich innen ein Rückgrat schafft, in das er sich senkrecht hinein stellt. Und es ist immer dieser Übergang von der Horizontalen in die Senkt. Die Senkrechte bedeutet sehr viel. Im Tierreich kann ich es nicht näher ausführen, aber das nur mal vergleichen. Das Schaf mit der Kuh oder die Kuh mit dem Pferd, alles was den Kopf hebt übers Rückgrat. Da merken Sie, dass da eine viel nach außen gerichtete Intelligenz entsteht. Und sobald der Kopf ohne das Rückgrat, da merkt man, dass der Stoffwechsel Prozess viel stärker den Kopf ergreift. Und so weiter. Also wir brauchen jetzt diese Tier, diese Boden Tiere und müssen deren Tätigkeit fördern. Und jetzt ist es heiß im Sommer Juli draußen und die Regenwürmer mögen das überhaupt nicht. Sie mögen nämlich nur dreierlei Die wollen Sauerstoff atmen, die wollen Feuchtigkeit. Und die wollen Dunkelheit. Dunkelheit. Das sind die drei Kriterien für den Regenbogen und dafür repräsentativ für andere Tiere auch. Und diese Bedingungen schaffen wir mit der Schicht. Das Dunkle, das viel Sauerstoff und die Feuchtigkeit kommt, steigt hier herauf und schlägt sich auf der Unterseite dieser Schicht nieder. Nun diese Regenwürmer. Wenn es heiß ist hier unten. Und wenn dann aber da oben so eine Schicht entsteht und so, dann wandern die hoch hier hinauf und wandern jetzt horizontal hier rein und fangen an, diese organischen Rückstände aufzuarbeiten. Also sie fressen, fressen, keine frische Substanz, keine lebendige Substanz. Ich habe mir auch mal angeguckt, da beobachtet ein Regenwurm, wie er ein grünes Pflanzen platt abgeknallt, gekniffen hat, gesagt Das ist ja pervers, was du da machst. Und dann habe ich es weiter beobachtet, habe ich gesehen, so hat er gar nicht gefressen, sondern hat es eingespeichert mit seinem Schleim. Die ganze Oberfläche hast eingerollt und seine Röhre reingezogen. Und in seiner Röhre haben dann die Mikroben aus dem auf dem Schleim haben dann angefangen, dass die Pflanzen Substanz aufzuschließen. Und dann war es allerdings ein reines Menü geworden. Also der Regenwurm frisst andere Organe, also abgestorbene pflanzliche Substanz. Der wandert also hier rein und arbeitet jetzt dieses Erdreich durch. Und was macht er dabei? Ständig, was unser Regenwurm vor so ein langes Gebilde segmentiert hat. Hier vorne so eine kleine Mundöffnung und ich habe hier so einen na? Hat er so einen kleinen Magen. Eigentlich nur ein erweiterter Darm, zielsicher und durch durch die ganzen Segmente bis hinten hin. Und er hat selbstverständlich einen Blutkreislauf. Das ist also ein Warmblüter gewesen und er hat jetzt hier über und über dem Magen hat er eine kleine Drüse, und diese Drüse sondert, indem er da frisst. Also organische Rückstände, die sind immer ein bisschen sauer, alles ist sauer, was die Pflanzen hinterlassen. Und durch diese Drüse scheint er jetzt feine Calcit zu Tröpfchen Kalk, Tröpfchen ab in den Magen und neutralisiert die organische Substanz. Es ist unglaublich. Er schafft damit das Milieu für die Mikroben, die hier jetzt en masse, hier den ganzen Darm erfüllen, bis hinten hin. Da lebt der Regenwurm mit, wiederum mit den Mikroben, speziellen Mikroben in Symbiose. Das heißt, der Regenwurm der Seelen Leib, der seelische Organismus dieses Tieres ist darauf gerichtet, jetzt im Verdauungsprozess den fruchtbaren Boden schlechthin zu erzeugen, den es überhaupt gibt durch Neutralisation dessen, was er an saurer Nahrung aufgenommen hat. Es wandert hier durch mikrobiellen Abbau. Aber die Mikroben können nicht tun, was sie wollen, was sie gerne täten, sondern weil der Seele viel von ihrem Leibe ungeheure Kräfte, die seelisch wirksam werden, die ordnen diesen Prozess, dass er nicht aus dem Ruder läuft, und dann tun sie dann irgendwo ein Häufchen da absetzen und dann haben sie, dann setzt sich dieser Prozess, der Verdrängungsprozess noch im Haufen fort, und da bauen die noch weiter ab, und dann entsteht der fruchtbarste Boden, den es überhaupt gibt, den können wir gar nicht selber erzeugen. Das macht eigentlich die boden tierwelt durch die kraft ihres spezifisch seelischen hochspezialisiert, je nach boden, auch noch tierart. So und das diesen prozess müssen wir einleiten im Sommer, dass er stattfindet, dass jetzt die Reste, dass das ernte jahres verkommt verkonsumiert werden hier von den Boden Tieren. So, und das geht vom Sommer bis in den Herbst so, dass da quasi die Erde sich erneuert im Jahreslauf. Was im Frühjahr abgebaut worden ist, muss jetzt hier wieder aufgebaut werden. Wir haben hier ein Humus Aufbau während des Sommers. Und diese und diese Prozesse müssen wir eben einleiten, stärker durch diese Mulchen der Bodenbearbeitung und hoffen, dass dann wirklich die Boden Tierwelt aktiviert wird. Und ohne den Regenwurm, insbesondere den Wurm kann man eigentlich keine optimale optimale Humus Qualität optimal dasjenige erzeugen, was die Alchemisten eben die eigentliche Muttererde bezeichnet haben. So, und jetzt muss ich schleunigst kaufen und ich kann dir auch schon auf der anderen Seite auch nicht so viel wie beschrieben werden. Und jetzt erst kommen wir in Richtung Herbst. Und das ist ja auch eine ganz eigenartige Jahreszeit, die eine völlig eigene Signatur hat. Und die findet jeder, der ein bisschen darauf aufmerksam ist, der Augustin auch durch die Lande, der Spätsommer Salz und dann geht es über den September. Da merken wir ja, dass da die Stimmung in der Natur, durch die immer tiefer wird, langsam, tiefer sich, wenn in der Sonne von ihrem Höchststand die Tage schon, na ja, sie bleiben auch dann halt noch lange viel länger. Aber dann schon wird es also kürzer. Der Tage und Nächte werden ein bisschen länger und man merkt die Stimmung in der Natur, obwohl sie selben Sonnenstand gibt, im Frühjahr nur aufsteigen, so ist derselbe Zustand erreicht, absteigend von der Sonne und. Vollkommen andere Stimmung. Und das sieht man daran, dass dann plötzlich so die ersten Nebel streifen, sich über die Lage legen. Im Nebel Ruhe noch die Welt, noch träumen Wald und wie so Dichter Mörike und und dann der blaue Himmel unverstellter drüber. Das ist so die Stimmung Anfang September. Und da merkt man auch in der Natur reift noch alles, alles. Die Früchte, die alles, was nur ein Gemüsegarten sind, was alles reift, fühlen sich die Äpfel an den Bäumen werden dicker und nehmen Farbe an? Also das ist auch eine noch Vorbildwirkung, die da vom Sommer in den Herbst hineinreicht, bei den anderen doppelt und bei den Pflanzen. Denn solch ein Wettrennen, das zieht sich noch länger bis in den Herbst rein und dann geht es durch den September durch. Dieses Jahr haben wir es nicht so deutlich erlebt um die Michaeli Zeit. Da kommen diese goldenen Septembertag, die in die goldenen Oktobertag einmünden. Und dann sehen wir dieses wunderbare Phänomen, das Sie bestimmt auch schon erlebt haben den Altweibersommer. Ich bin letztes Jahr laufe ich da den Feldrand entlang und sage Ich traue, kann ich meinen Augen trauen? Der Acker war frisch bearbeitet und ein Symbol für Glanz liegt über dem ganzen Feld und guckt so nach der Sonne und die Sonne spielt es mir zu. Ich gucke dann immer von verschiedenen Seiten. Dann gehe ich hin und guck genau. Alle Spinnennetze, der ganze Acker wie über überspannen von einer bestimmten Spinnennetze, die das machen, glänzt silbrig glänzend. Das ist ein Phänomen des Herbstes, und der Herbst setzt sich fort darin, dass das die gesamte Insektenwelt erst noch mal so was macht. Legt man die Eier ab unter die Boden Krume oder in die Rinde der Bäume oder sonst irgendwo an einen versteckten Ort legt sich die Eier ab. Die Vögel ziehen nach Süden, die Schwalben sind verschwunden, man guckt nach draußen und plötzlich sind sie weg. Das heißt, die ganze Natur fängt an in einen Ruhezustand. Ich weiß nicht, wie die wurden geboren wurden. Mikroben bilden jetzt Dauer formen auf. Also nicht. Man sieht äußerlich kaum noch, will keine Insekten wirken. Ein Schmetterling kann nichts. Alles geht in eine Art Ruhezustand oder besser gesagt in einen Todes zustand über. Die Natur stirbt, die Blätter fallen von dem Baum, alle sind sie verfärbt. Nochmal die letzte Blüte im Blatt und das alles liegt plötzlich am Boden. Der Schwere folgend, nicht mehr der leichte, wo es da oben sich gebildet hat in der Luft, sondern jetzt fällt alles schwer physisch. Die herbstes. Zeit ist der Übergang in den Winter tot. Die Natur stirbt, die mikrobiellen Prozesse im Boden kommen zu Ende. Und jetzt muss man natürlich aufpassen, dass man da nicht mit stirbt als Mensch, sondern dass man der Nachwelt wirklich dann genau beobachtet, was sich da eigentlich abspielt, dass wir jetzt sozusagen den Herbst Prozess begleiten. Einerseits ist es noch mal die Ernte und andererseits ist es schon mal wieder die Herbst Bestellungen für die Winter Getreide. Aber dann kann es eine sehr späte Ernte sein oder überhaupt. Wir haben die Absicht, im nächsten Jahr Sommer eine Sommer, um oft auszusehen Hafer oder eine Sommerreifen oder eine Sommergäste. Oder wir wollen da Früchte anbauen und wir haben jetzt mal gerade eine Kündigung noch vorher ausgebracht und die müssen wir jetzt rechtzeitig umbrechen in den Winter. Wir wollen sie vielleicht nicht stehen lassen. Und dann kommt es jetzt auf einen Prozess an, den man wieder sehr genau reflektieren muss warum, wo? Worum geht es jetzt eigentlich im ausgehenden Jahr, wenn dieser äußere Todes Prozess einsetzt und da ist man heute sehr früh, auch glaubt sehr sicher geworden zu sein. Die ökonomie, die die öko betriebe, die meinen, also der fluges vom Teufel, den dürfen wir schon gar nicht mehr einsetzen. Und da gibt es also alle möglichen Ansichten, die da tun, weil man, wenn man nicht konventionell denkt. Konventionelle Landwirtschaft, dann möchte man wenigstens ökologisch denken. Biologisch und biologisch heißt, dass man sein Augenmerk auf die Mikroben Welt und was da lebt und kreucht und fleucht, darauf lenkt und dem versucht, Rechnung zu tragen. Es kommt aber eine Zeit im Herbst, wo man wirklich mal davon absehen kann. Das muss man heute ganz bewusst tun, denn man möchte ja der Natur immer irgendwie gemäß handeln, ihrem Leben gemäß. Aber es gibt eben einen Zeitpunkt im Jahreslauf, wo die Natur stirbt, wo sie tot wird, wo die Mikroben in die Dauer form übergehen. Alles andere in Eisstadion. Und da gibt es einen Moment, wo wir eigentlich die Aufgabe haben und jeder muss ich mir diesen Prozess ganz neu auseinandersetzen, wo wir die wo den Boden kartieren müssen, wo wir alles zerstören, was so wunderbar im Jahreslauf sich aufgebaut hat. Einzigartig. Die Schichtungen im Boden, alles organisch sind genauestens austariert. Und jetzt kommen wir, da hören wir ein Instrument und dann schmeißen wir das Ganze völlig koordinieren. Und dieses Instrument nennen wir den Pflug. Und man hat heute ein sehr starke Tendenz, berechtigterweise solchen Unsinn, der sonst gemacht wird, dass man sagt ohne Pflügen, pflügen ist so eine Sache. Und wenn man aber da mal ein Gesichtspunkt einnimmt im Herbst, im Spätherbst, ist die Natur zu Ende. Da ist, was zu Ende gekommen, ist, ganz physisch geworden. Und dann tritt ein in den Winter. Und da sollen die Prozesse stattfinden, die jetzt im Winter stattfinden sollen Kristallisation. Da muss ich sozusagen erst mal das ganze Jahr besiedeln, indem ich es korrigiere. Und wenn dann es in den Winter geht, dann kann sich aus diesem Chaos sozusagen eine neue Ordnung im nächsten Jahr aufbauen. Ich kann das nicht einfach nur so von Jahr zu Jahr immer so weiterwurschteln, sondern da ist, da ist wirklich ein Unterbruch im Winter und den muss ich einleiten, nicht jedes Jahr im Rahmen der Fruchtfolge oder wie es meine Intuition mir ergibt, zu einer Zeit der Jahre, dass ich einmal doch intensiv versuche, mal diese Kolonisierung des Bodens einzuleiten, einzuleiten, dass ich durch die Kräfte des Winters wieder ein neuer Boden aufbauen kann. Und der klassische Pflug? Was macht er denn alles eigentlich anders? Wenn hier der Boden ist, das Erdreich, dann pflügt er ja in dieser Weise den Boden in eine solche Furche. Er legt den Hunger um und das große Problem heutzutage ist, dass unsere Flügel nichts mehr taugen. Die Flügel, Füße breit. Und natürlich auch viel zu tief. Aber das Verhältnis von Tiefe und Breite stimmt auch nicht mehr. Ich versetze den Acker dann schon mit einem Fluch voran um 40 50 Zentimeter von rechts nach links. Im Ganzen. Was das für eine Energie ist, die ich da brauche. Sondern es kommt darauf an, dass man möglichst schmal fühlt. Es hat es viel Pferdefleisch gegeben, ideal gemacht, schmal fühlt und nicht zu tief. 16 17 Zentimeter, 15 bis 18 Zentimeter optimale Tiefe, würde ich sagen. Und dann kann jetzt sozusagen der Frost Angriff während des Winters hier eingreifen. Und dann? Es geht nicht mehr um biologische Prozesse, sondern es geht darum, dass man die Erde kultiviert und das heißt fruchtbare Böden. Der Meister Frost muss hier eingreifen und muss einfach mal den Boden vorerst rot machen. Er muss, da wird in der Realität durchgearbeitet werden, dass das nicht die Organe des Bodens. Das muss man nur mal versuchen zu denken. Ich weiß, dass ich in ein Fettnäpfchen tritt. In vieler Hinsicht ja. Aber es wird heute. Es werden so maßlose Fehler in der Bodenbearbeitung gemacht und man muss nur mal bedenken, der ganzen Prozess durch das Jahr hindurch und werden das erste geht es um die Aktivierung der organischen Prozesse im Frühjahr, Herbst, Sommer, Abbau, Aufbau und dann kommt es zu Ende. Und jetzt kann ich auch mal nicht mehr den Humus bearbeiten oder die organischen Prozesse, sondern die mineralischen Prozesse, nämlich die toten Prozesse. Also es geht. Und beim Pflügen geht es nicht um das Ich Rücksicht nehmen auf den Humus, sondern ich nehme Rücksicht auf den Ton. Es ist ein Ton pflügen. So haben wir das auch früher genannt. Wir pflügen den Ton, um ihn zu exponieren, den kosmischen Kräften des Umkreises, den Kristall bildenden Kräften an also Sie sehen ja, wir müssen zu Ende kommen. Sie sehen Bodenfruchtbarkeit. Wenn ich das ernst nehme, diesen Begriff, dann muss ich erst mal beobachten lernen, und dann muss ich meine Beobachtungen selber selbstständig denkerische arbeiten. Ich kann nicht irgendeiner Richtlinie folgen, die von außen vorgegeben ist. Ich kann nicht Ideologien folgen. Ich kann nicht irgendwelchen wissenschaftlichen Ergebnissen folgen, die einmal an einem Punkt irgendwo mal gemacht worden sind. Statistisch verrechnet, das ist irreführend ist alle irreführen, sondern es ist die Aufgabe des Menschen, sich hinein zu stellen in den ganzen Jahreslauf, den von Anfang bis Ende arbeitend. Wohlgemerkt nicht denken, sondern tätig sein, durchlebt und durchleben, sich Gedanken machen, was jetzt eigentlich das Adäquate ist. Welche Maßnahmen will ich steuern, in diesen unendlich subtilen Prozess eingreifen? Und dann kommt der Herbst und dann kann ich mal wirklich massiv tiefer greifen. Also in diesem Sinne, wie ich es gesagt habe. Und dann kann sich aus dieser Kolonisierung ein neuer Boden Aufbau im nächsten Jahr aufbauen. Kein Jahr ist gleich dem anderen. Jedes Jahr ist neu und jedes Jahr muss ich sozusagen die Initialzündung geben, dass es auch neu werden kann. Und nicht ein immer gleichmäßig fortlaufender, ablaufender Prozess. Sondern dass wir die Aufgabe haben, als Landwirt sozusagen den Boden im Hinblick auf die Bodenfruchtbarkeit zu erziehen. Wie man ein Kind erzieht, das in die Schule geht und lesen und schreiben lernt. So müssen wir einen Keim haften Zustand, der im Boden entsteht, in der Hand um müssen wir schrittweise durch das Jahr hindurch erzieherisch so begleiten, dass dadurch dann das Phänomen der Bodenfruchtbarkeit sich realisiert. Bodenfruchtbarkeit kann ich nie im Jahr herstellen, vielleicht auch nur schwarze Erde bis zum nächsten Jahr in der Ukraine oder so, wo die Natur einfach so begabt ist, dass sie ohne großes Zutun einfach tolle Erträge bringt. Sondern wir müssen die Natur Begabungen. Das ist ein Begriff, den muss man sich mal versuchen in die Ohren zu schreiben, dass der Boden selber begabt ist. Jeder Standort ist in bestimmtem Sinne begabt. Und meine Aufgabe als Landwirt ist es, diese Begabungen zu fördern, so zu erziehen, dass der Boden sozusagen lesen und schreiben lernt. Also das heißt, er liest am Kosmos ab, was eigentlich ihm zuträglich ist, und er schreibt sich das dann selber ein in dem, was man dann die Bodenfruchtbarkeit nennen kann. Also in diesem Sinne müssen wir versuchen, als Landwirte immer mehr zu lernen. Wir sind in einem Lernprozess, wir sind nie zu Ende. Wir glauben, wenn er gute Ernte eingebracht hat, wird sie der Klasse erreicht. Die haben wir nicht erreicht, sondern es geht auch gar nicht nur darum, um gesunde Nahrungsmittel zu erzeugen. Es ist auch ein Irrtum, das ist ein Nebeneffekt unserer Arbeit, sondern ein ebenso großer Effekt muss sein, die Boden entwicklung über die Jahre hinweg erzieherisch so auf die Bühne und auf die Erde zu wirken, dass Generationen in alle Zukunft weiterhin an dieser Bodenfruchtbarkeit anknüpfen können. Es geht darum, dass man. Es geht darum, dass so wie wir als Menschen dadurch Menschen sind, dass wir ein Bewusstsein haben, dass wir uns entwickeln können. Dass wir nicht derselbe sein müssen, der wir gestern waren, sondern dass wir heute durch eigene innere Willens, Aktivität, durch eigenes Denken und Fühlen uns entwickeln können. Immer weiter. Der Mensch ist ein sich entwickelndes Wesen. Er trägt den Entwicklungs gedanken als die größte voraus. Ich möchte sagen. Die größten chancen. In sich. Er will ja immer. Weiter. Und das kann die natur nicht. Die natur hat den entwicklungs gedanke nicht in sich mehr, sondern eher die. Sie hat auch, dass der mensch durch sein tun oder seine tätigkeit den entwicklungs gedanken in der natur veranlagt hineinträgt, sich selber durch seine arbeit erweitert, sein ganzes menschsein erweitert, will in das äußere Natur und dadurch die Natur erzieht, darauf wartet Mensch, Boden, Tier und Pflanze, die ganze Schöpfung. Insofern haben wir wirklich eine ungeheure Vision. Das hat ja Novalis in die Worte mal ausgedrückt Der Mensch, die Menschheit ist auf einer Mission. Zur Bildung der Erde sind wir berufen zur Bildung, so wir uns bilden wollen als Mensch, so müssen wir die Erde bilden. Und das ist die eigentliche, zentrale Aufgabe des biologischen Anbau. Darauf müssen wir hin streben. Und wir wissen ganz genau Das ist keine Methode, die man einfach anwendet, sondern es ist eine Methode. Bestenfalls, dass wir uns selber in unser Denken, Fühlen und Wollen so erziehen und so schulen, dass wir in der Lage sind, der Natur etwas zu geben, was sie selber nicht hat. Was wir hier erst durch unser Menschsein einpflanzen können, das ist nun ein Streben des biologischen Landbau, dem wir noch lange nicht nachkommen können, weil wir noch nicht fähig genug sind. Aber das ist eine Perspektive in die Zukunft. Und das wunderschöne Landbaus ist, dass man, wenn man sich ein Bewusstsein dieser Tatsache verschafft, dann fragt man sich, warum nicht jeder Mensch Landwirt wird. Vielen Dank. &lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Themenbezogene Leseanregungen ==&lt;br /&gt;
Novalis&#039; Werk &amp;quot;Die Lehrlinge zu Sais&amp;quot; (1802). Novalis, eigentlich Georg Philipp Friedrich Freiherr von Hardenberg, war ein deutscher Dichter, Schriftsteller und Philosoph der Frühromantik. In diesem Zitat betont Novalis die Verantwortung des Menschen für die Erde und für sich selbst. Die &amp;quot;Mission&amp;quot; der Menschheit ist es, sich selbst zu bilden und im gleichen Zuge die Erde zu formen. Das bedeutet, dass der Mensch nicht nur für seine eigene Entwicklung verantwortlich ist, sondern auch für die Gestaltung der Umwelt. Dies impliziert eine untrennbare Verbindung zwischen Mensch und Natur, die für die Frühromantik typisch ist. Novalis fordert hier, dass die Menschheit sich ihrer Rolle als Gestalter bewusst sein und entsprechend handeln sollte. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Manfred Klett|zurück zu Manfred Klett ◁]] &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Betriebsgemeinschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Betriebsorganismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:biologisch-dynamische Landwirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:biologisch-dynamische Präparate]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:biodynamische Landwirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dottenfelderhof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Düngung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Film]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 327]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jahreslauf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landbauschule Dottenfelderhof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landwirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landwirtschaftlicher Kurs]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neue Keime]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rudolf Steiner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 25%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Video]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortrag]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Chrifri</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://biodyn.wiki/index.php?title=Bodenfruchtbarkeit_und_Ern%C3%A4hrungsdynamik_-_Vortrag_von_Manfred_Klett_am_12._November_2017&amp;diff=4067</id>
		<title>Bodenfruchtbarkeit und Ernährungsdynamik - Vortrag von Manfred Klett am 12. November 2017</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://biodyn.wiki/index.php?title=Bodenfruchtbarkeit_und_Ern%C3%A4hrungsdynamik_-_Vortrag_von_Manfred_Klett_am_12._November_2017&amp;diff=4067"/>
		<updated>2024-02-06T15:57:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Chrifri: /* Übergangsprozesse zum Frühjahr */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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====Filmdoku====&lt;br /&gt;
[[Datei:Dr. Manfred Klett biodynamische Landwirtschaft Vortrag Bodenfruchtbarkeit 12. November 2017.jpg|450px|center|link=https://www.youtube.com/watch?v=v6WLKhCfABA]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- Manfred Klett -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
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__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Dieser Vortrag befindet sich in der Bearbeitung und er ist noch nicht &amp;quot;reif&amp;quot;. Gerne kannst du hier [[MitTun bei biodyn.wiki|mitTun]]: Korrektur, Überschriften und Absätze. Stand 05. Februar 2024&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begrüßung und Einführung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einführung Uwe Neukamm ===&lt;br /&gt;
Ich freue mich sehr, dass ich euch heute alle hier so begrüßen darf. Seid gegrüßt! Es ist schön. Wir sind heute viele. Auch neue Gesichter, Junge. Freut mich sehr!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Thema heut, ich soll in das Thema einführen, das Thema ist etwas sperrig, das muss man ablesen: Bodenfruchtbarkeit und Ernährungsdynamik. Das ist genau das Spannungsfeld, in dem ich jetzt als Landwirt eingebunden bin. Auf der einen Seite muss ich dafür Sorge tragen, dass der Boden fruchtbarer wird und auf der anderen Seite will ich dafür Sorge tragen, dass die Produkte, die ich produziere, zum Wohle aller sind und zu einer gesunden Ernährung beitragen. Deswegen ist es genau das Spannungsfeld, das ich so empfinde und ich stehe da als Bauer genau dazwischen. Und früher war das ganz einfach. Da hatte ich die Formel oder auch andere, wenn man einen gesunden Boden hat, dann erzeugt man gesunde Nahrungsmittel. Und wenn man genauer hinguckt und wir befinden uns in einer Zeit, wo man immer ein bisschen genauer hinguckt und sagt auch wir wollen eine Bewusstseinsseele entwickeln. Wenn man da genauer hinguckt und das verstehen will, dann merkt man, dass sowohl Gesundheit und Ernährung als auch Bodenfruchtbarkeit nichts Festes ist, sondern dass das dynamische Systeme, vielleicht was Lebendiges ist und daraus stellen sich dann viele Fragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es ist nicht mehr so, dass man sagt: Ich mach das und dann kommt ein guter Boden raus und eine Bodenfruchtbarkeit und die Bodenfruchtbarkeit äußert sich in möglichst viel Gesundheit beim Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da stellen sich für mich zum Beispiel schon die Frage, dass das, was vor 20 Jahren oder vor zehn Jahren für mich gesund war, mich zu ernähren, heute vielleicht gar nicht mehr so ist. Das, was wir vor 20 Jahren, was mich genährt hat, macht mich heute nur fett. Das, was ich vor 20 Jahren auf dem Acker gemacht habe, funktioniert heute nimmer. Und ist denn überhaupt die Bodenfruchtbarkeit, die ich anstrebe, vielleicht eine ganz andere, als ich eigentlich produziere, oder umgekehrt, was ist zum Beispiel eine spezielle biologisch dynamische Bodenfruchtbarkeit? Ist das eine Fruchtbarkeit, die sich auch äußert in Qualität, oder heißt für mich Bodenfruchtbarkeit, dass einfach möglichst viel wachsen soll? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese beiden Dinge werden wir heute zusammenbringen und ich freue mich sehr, dass die Meike Ehrlichmann da ist und uns da einen ganzen interessanten Ansatz vorstellen wird, ich glaube, der wird uns alle weiterbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazwischen, nach dem Mittagessen und vor dem Kaffeetrinken, das wird relativ eng zusammenliegen, wird uns der Wolfgang Krämer seinen interessanten Hof vorstellen. Wenn die uns ihren Hof vorstellen, das wird bestimmt auch ganz spannend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ganz besonders freue ich mich, dass heute zu uns gekommen ist, jemand, den man vielleicht wie keinen anderen mit dem Thema Bodenfruchtbarkeit und biologisch dynamische Bodenfruchtbarkeit zusammenbringt, den, ich denk, die meisten von uns auch durch seine Lieder ein bisserl kennen, als auch als Gründer vom Dottenfelderhof. Und ich freue mich sehr, dass es uns heute gelungen ist, ihn noch einmal einzuladen. Er hat eigentlich gesagt, er macht so was nicht mehr und ich freue mich sehr, dass er es dann doch gemacht hat. Manfred Klett!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vortrag Manfred Klett ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Begrüßung Manfred Klett ===&lt;br /&gt;
Verehrte liebe Gäste, liebe Freunde aus der hiesigen bayerischen Vereinigung für biologische dynamische Wirtschaftsweise und auch diejenigen, die hier in Nürnberg ja auch aktiv sind auf diesem Felde.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich frage zunächst einmal, ob ich frei hier so sprechen kann, ob sie mich hören, ganz hinten. Ich bin nicht so erfreut über ein Mikrofon, und so versuche ich so deutlich und laut zu sprechen, dass jeder von ihnen mich vielleicht doch verstehen kann. Und wenn nicht, dann bitte ich einfach mal die Hand zu heben, denn ab und zu, wenn man dann im Sprechen ist, kann die Stimme mal ein bisschen absinken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bedanke mich vielmals für die Einladung hier zu dieser Tagung in Nürnberg zu diesem Thema. Und diese beiden Themata hängen ja sehr eng zusammen Bodenfruchtbarkeit und Ernährungsdynamik, ist ja evident, das wurde ja auch gerade angesprochen. Und meine Aufgabe wird es nun sein, zur Frage der Bodenfruchtbarkeit etwas beizutragen. Und das ist ein so unerschöpfliches Thema, dass man Schwierigkeiten hat, es überhaupt irgendwie zu umgreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einführung Bodenfruchbarkeit ===&lt;br /&gt;
Und es ist ja auch dieser Begriff heute, Bodenfruchtbarkeit, im allgemeinen Bewusstsein, ich spreche jetzt vom wissenschaftlichen Bewusstsein an den Hochschulen, an den Universitäten oder wo auch immer, so in den akademischen Kreisen, dieser Begriff nicht mehr aktuell. Man hat ihn ad acta gelegt, mehr oder weniger, weil er nicht definierbar ist. Der ist so umfassend, dass man ihn einfach in dem Sinne nicht in eng begrenzten quantitativen Begriffen erfassen kann. Und deshalb hat man ihn ersetzt mehr durch den Begriff der Ertragsleistung der Böden. Was bringen die Böden, was ist deren Hervorbringungskraft? Und die kann man messen! Die kann man messen und zählen und wägen. Man kann es quantitativ erfassen in Erträgen. Aber ist das noch Bodenfruchtbarkeit? Denn ich kann ja diese Erträge auf andere Weise erzielen, indem ich da auf dem Boden ständig von außen was drauf schmeiße, was man dann Dünger nennt und dadurch und sonstige Fremdmittel, die man einsetzt, Betriebsmittel, damit kann man ja auch hohe Erträge erzielen. Man hat den Begriff der Bodenfruchtbarkeit langsam hinter sich gelassen, um einen Begriff zu wählen, dem man eben tatsächlich wiegen und messen und zählen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und damit hat man eigentlich den Boden aus den Augen verloren, in gewissem Sinne. Und gerade in biologisch-dynamischen Zusammenhängen müssen wir ja jetzt versuchen, diesen zentralen Begriff, also die Belebung der Erde selber, das ist ein Prozess, der sozusagen so umfassend ist, wie das menschliche Leben selbst, das Leben der Erde! Wie man den sozusagen so in Worte bringen kann oder jedenfalls mal in Bildern umschreiben kann, dass man einen neuen Zugriff zu diesem zentralen Begriff des lebendigen Bodens finden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun ist es so, dass man heute ja in den Wissenschaften, ich spreche jetzt von den Landwirtschaftswissenschaften, da gibt es ja das Gebiet der Bodenkunde, also die eigentlich die Aufgabe hätte, gerade mit diesen Fragen so umzugehen, dass es auch umsetzbar wäre in der Praxis. Und das ist aber keineswegs der Fall, oder nicht generell der Fall, weil man eben nur durch Quantifizieren, nur durch diese, nur das, was wirklich messbar ist, irgendwie zu Aussagen kommt. Die qualitative, die Wesenseite, die bleibt völlig außer Betracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun hat man in der Bodenkunde doch ein Gebiet, wo man einigermaßen an den Phänomenen sich entlang gehangelt hat durch die Jahrzehnte und das ist das Gebiet der Bodentypologie. Das heißt, dass jeder Standort, wenn man auf einen Betrieb irgendwo hinkommt, dann findet man eben ganz bestimmte Böden, die durch, lange, lange, lange Zeiten hindurch, 10.000 Jahre rechnet man heute, also seit den letzten Eiszeiten, sich allmählich entwickelt haben. Und das kann man phänomenal ganz, ganz gut begleiten, kann man beobachten, kann man anschauen, auf jedem Betrieb gräbt man ein tiefes Loch und dann ist da ein bestimmtes Profil und daraus kann man schon sehr viel ablesen. Das ist eine Langzeitentwicklung. Und die finden wir vor. Das ist Ergebnis von ewigen Zeiten, kann man sagen. Und in diesem Zusammenhang greifen wir jetzt als Landwirte und Gärtner ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da kann man mit solchen Begriffen wie, also ich spreche jetzt mal zu Praktikern: Da gibt es also den Begriff der Rendzina, hier im Jura, sehr verbreitet. Oder es gibt die Parabraunerde oder die Braunerde oder Podzol. Das sind alles wunderschöne Worte, hinter denen aber doch bestimmte Phänomene stehen, die für den Praktiker durchaus aussagekräftig sind. Und aber am Ende kann man dann doch recht herzlich wenig damit anfangen. Es ist immer gut zu wissen, man soll Kenntnis davon haben. Sondern für den praktizierenden Landwirt, den Gärtner, ist es auch notwendig, sozusagen die Bodenfruchtbarkeit oder das, was die Böden fruchtbar macht, mal zu verfolgen im Jahreslauf. Denn in den greift man ja immer ein, in den Jahreslauf, also die vier Jahreszeiten und greift ein durch die Bodenbearbeitung, durch die Fruchtfolge, durch die Düngung. Das sind die &#039;&#039;&#039;drei Säulen des Ackerbaus&#039;&#039;&#039; seit eh und je gewesen. Und greift ein verschieden, ob man jetzt im Winter sich befindet oder im Frühjahr oder im Sommer oder im Herbst. Und steuert dadurch, durch den menschlichen Geist, durch die Einsichten, die man als Mensch hat, die man sich erarbeiten muss. Und man kommt da nie an ein Ende. Nie. Man ist immer auf dem Wege, dass man versucht, das so gut wie möglich zu machen, dass man diese von Natur veranlagten Prozesse im Jahreslauf sachgemäß steuert. So, dass ich dadurch das Ergebnis dann nennen kann, die Bodenfruchtbarkeit, wenn sie sich auch nicht immer nach außen, direkt, immer darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss es geistig erstmal in sich produzieren. Man muss den Begriff geistig in sich überhaupt erst etablieren, um dann sein Beobachtungsvermögen so zu erweitern, dass man die Dinge dann auch in einem höheren Sinne erkennt. Nicht nur an der Ertragsbildung. Nicht nur das da ein schöner Humusgehalt ist oder irgend sowas. Das sind alles äußerliche Dinge. Sondern dass man innerlich als Mensch erkenntnismäßig in sein Denken fühlen und dann schließlich auch in seinem Wollen so in der Sache drin steht, dass man die Sicherheit nicht nur durch die äußere Erscheinung des Bodens, sondern innerlich in sich aufbaut. Eine innere Sicherheit gewinnen für sein Tun. Die Bodenfruchtbarkeit lebt in allererster Linie erst in unserem Erkenntnisleben und dann können wir draußen anschauen, ob es auch wirklich sich spiegelt in der Welt da draußen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun, daran können Sie vielleicht erkennen, dass es ein lebenslanges Ringen und Bemühen ist, wenn man sich dieser diesem Geheimnis der Bodenfruchtbarkeit, man könnte es parallelisieren mit der menschlichen Einsichtsfähigkeit. Auf der Menschenstufe ist es die menschliche Erkenntnis, die sich spiegelt dann in irgendwelchen Produktionen des Geistes, in der Literatur und den Künsten, in der Musik. So ist da unten auf der Erde ist die Bodenfruchtbarkeit ebenso ein Ausdruck eines umfassenden Geschehens, die man eben vergleichen kann mit dem menschlichen, künstlerischen, wissenschaftlichen Erfassen der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun möchte ich also versuchen, einmal einen Gang durch das Jahr zu machen, einen landwirtschaftlich gärtnerischen Gang durch das Jahr und zu sehen, wie da die Bodenfruchtbarkeit ständige Metamorphosen durchläuft. Es geht immer um die Bodenfruchtbarkeit. Und dennoch stellt sie sich jedes Mal ganz anders dar, im Verlaufe eines Jahres. Und bevor ich nun da mal den Gang durch das Jahr mache, wollte ich noch einmal eine grundsätzliche Bemerkung machen zum Boden selbst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Boden als Organ ===&lt;br /&gt;
Der Boden ist ja auch ein Organ, wo man gar nicht so recht weiß, wo fängt das an, wo hört es auf, oder wo ist er überhaupt? Es ist eine hauchdünne Haut über die Erde. Endlose Tiefen setzen sich nach unten fort. Endliche Höhen erweitern den Boden nach oben die Atmosphäre und bis in den Sternenhimmel. Wo ist eigentlich der Boden? Das ist die Begegnung von Kosmos und Erde. Da durchdringt sich etwas. Da durchdringen sich die Wirkungen der Planeten, die Wirkungen der Sonne, das Zentralgestirn des planetarischen Kosmos. Der ganze umfassende Fixsternhimmel ist an dem ganzen Geschehen beteiligt. Das durchdringt sich jetzt mit den Kräften der Erde von unten. Und nicht nur, was gerade im Boden da einem vor die Augen fällt, sondern aus den Tiefen der Erde strahlt es herauf und das begegnet sich. Und diese Durchdringungszone ist hauchdünn, eine dünne Haut, und diese dünne Haut hat aber einen ganz bestimmten Aufbau. Und wenigstens möchte ich das nur kurz charakterisieren. Man, es bedürfte einer viel umfänglicheren Ausführung, aber mal sozusagen auf den Punkt zu bringen, auf eine Art Formel zu bringen. Es ist so, wenn Sie ein Loch in die Erde graben, auf Ihrem Betrieb oder im Garten, also sagen wir mal einen Meter tief, zwei Meter tief oder so, je nachdem, wie der Boden beschaffen ist. Dann werden Sie feststellen, dass eine ganz bestimmte anschaubare Gliederung ihnen vor Augen tritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie haben einen schwärzlich gefärbten oder sagen wir mal dunkel gefärbten Oberboden. Das nennt man den humosen Horizont, wo also verstärkt also Humusprozesse stattfinden. Die können auch tiefer reichen, dann bis 30 bis 40 Zentimeter vielleicht, wenn man Glück hat. Und darunter kommt dann eine andere Zone, auf die komme ich gleich. Und dann noch tiefer, stößt man plötzlich auf, sagen wir mal Stein oder jedenfalls auf unverwitterte Erde und das eigentlich Kristalline oder kristallin unverwitterten Boden. Und zwischen dem Humushorizont und dem unverwitterten Boden. Da ist nochmal eben diese mittlere Schicht, und das ist die Schicht der Vertonungen. Nicht dass das Musik ist, das ist auch Musik, nur ein Stockwerk tiefer. Die Tonbildung, dass das durch die Verwitterung entsteht der Bodenton. Tonmineralien entstehen da. Und die haben auch wieder einen ganz wunderbaren Aufbau, da könnte man lange drüber reden. Jedenfalls ist diese mittlere Schicht diejenige, die eigentlich neben dem Humus der wirkliche Fruchtbarkeitsträger des Bodens ist. Es ist eigentlich das Herz des Bodens, das schlagende Herz, das ist nicht der Humus, sondern der Ton. Das ließe sich länger ausführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mensch und Boden ===&lt;br /&gt;
Das lässt sich vergleichen mit dem Menschen. Denn auch der Mensch, der hat ja sozusagen eine Zone in seinem ganzen Körperaufbau, wo man sagen kann, ja da ist eigentlich alles noch gerade in Verwitterung, da ist ein Fortlaufen in einem Verwitterungsprozess, in dem wir nämlich gedanken bilden, da stirbt etwas lebendiges in uns ab, im Nerven-Sinnes-System und dadurch können wir sozusagen überhaupt miteinander kommunizieren, über die Sprache und über unsere Gedanken. Und diese Zone, die dem Haupt des Menschen, dem Kopf des Menschen entspricht, im Nerven-Sinnes-System, das ist eigentlich das Gestein im Untergrund. Das ist genauso tot, wie unser Gehirn tot ist, wie unsere Nerven tot sind. Genau so tot ist es da unten, anorganisch, vollkommen, physisch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Gegenpol ist dann im Vergleich zum Menschen, wenn man es heruntergeht, von dem Haupt unter das Zwerchfell. Da dehnt sich ein ganz anderer Mensch aus, der ganz Unbewusste, wo organische Prozesse stattfinden, Auf- und Umbau und ein ständiges Hin und Her, ein Stoffwechsel eben, der in Verbindung steht auch mit dem Blut, wo ständiger Aufbau stattfindet aus den Verdauungsvorgängen heraus, wo auch die Blutbildung hauptsächlich in den Röhrenknochen stattfindet. Alles das. Und diese Prozesse, Stoffwechselprozesse, die finden sich im Boden oben in der obersten Schicht, eben in jener Humuszone. Da findet ständig durch die organischen Rückstände, die jedes Jahr herunter sinken, jetzt im Herbst, und die dann allmählich verdaut werden im Boden und dann sich Umformen in Humus. Alles das, das findet im Oberboden statt. Und dazwischen ist diese Tonszone. Und die entspricht dem, was beim Menschen Herz und Lunge waren. Das ist die rhythmische Zone, wo wir ständig im Rhythmus uns erleben als Mensch, ja, wo wir uns eigentlich als Mensch erleben in diesem mittleren Menschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist im Boden nicht der obere Boden, wo wir immer sagen, die Fruchtbarkeit, das ist der Stoffwechselpol, sondern es ist diese mittlere Zone, die da ständig, ich möchte sagen, quillt und schrumpft. Der Ton quillt und schrumpft, der atmet förmlich und im Jahreslauf. Also wir haben es eigentlich, wenn wir mit dem Boden umgehen, haben wir es eigentlich mit einem auf dem Kopfe stehenden Menschen zu tun, en miniature. Das kann man fortgesetzt denken in die Tiefen der Erde, das kann man fortgesetzt denken bis in die Höhen des Kosmos. Aber diese hauchdünne Haut, die zeigt eben eine Gliederung, eine Dreigliederung von Kopf und Stoffwechsel und einer rhythmischen Mitte. Mit der haben wir es zu tun. Und die gilt es immer im Blick zu haben, wenn man von Bodenfruchtbarkeit spricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Boden im Jahreslauf ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bodenprozesse im Winter ====&lt;br /&gt;
So, und wenn wir jetzt von da ausgehend mal jetzt den Blick lenken auf unseren Jahreslauf und jetzt auf diese Zeit im Jahre wir stehen jetzt am Anfang des Winters, im November, da fängt es so richtig an, wenn wir da rausgehen aufs Feld und gucken mal unseren Boden oben an, da merken wir, dass der dunkler ist, als er vorher war, als er noch im Oktober oder im September war, dass er plötzlich dunkel geworden ist. Man muss das mal einfach beobachten, man muss mal seinen Blick darauf lenken, damit wird man bemerken, der Boden wird dunkler, während der Winterzeit, wie die Atmosphäre, wie alles um uns herum dunkel wird, so auch der Boden. Das hängt damit zusammen, dass der Boden sich im Winter mit Wasser sättigt und die Luft aus dem Bodenporen verdrängt wird und ebenso die Wärme verdrängt wird. Und das wir da vor einem Urphänomen des Winters stehen, dass nämlich der Boden wirklich anorganisch-physisch groß wird. Er ist wirklich dann im Winter so tot, wie das Gehirn im Menschen eben dem Tod näher ist als dem Leben. Und immer dann, wenn etwas stirbt, ist der Keim zu etwas Höherem geboren. Und so ist es auch im Boden während der Winterzeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also zunächst einmal merken wir, der Boden ist dunkel. Durch die Wassersättigung. Und das weist darauf hin, dass die vier Elemente von Erde, Wasser, Luft und Wärme, die immer zusammenspielen, uns dann richtig einen fruchtbaren Boden erzeugen, wenn sie sich alle schön durchdringen, im Jahreslauf. Aber im Winter sondern sie sich voneinander. Dann ist das Erdige erdiger als es ist, das Wasser relativ isoliert im Boden, füllt alle Poren auf, die Luft hat sich aus der Erde herausgezogen, es wird wird bitterkalt, die Wärme zieht sich aus der Luft heraus und auch die Wärme ist dann sozusagen sonstwo. Also alle vier Elemente beginnen sich während der Winterzeit voneinander zu lösen und zu separieren und das ist die Ursache dafür, dass etwas stirbt, dass etwas tot wird. Denn im lebendigen Organismus ist alles wunderbar durchdrungen. Diese drei Sphären durchdringen sich ständig, und das ist zunächst einmal die Situation in der Erde. Die Erde wird äußerlich ganz tot. Innerlich aber nicht. Da kommen wir gleich noch mal drauf zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun können wir, beschreibe ich mal zwei Bilder der Bodenprozesse, wie sie sich im Winter in der Erde abspielen. Da ist der eine Prozess der, dass die, dass es ja äußerlich kalt wird. Nehmen Sie mal so einen Januar, wo dann so eine frostige Luft um einen herum ist, man steht draußen auf dem Acker, möglichst auch mal eine Nacht, sieht den gesternten Himmel über einen und dann unter einem ist der Boden gefroren. Man stelle sich mal raus auf den Acker und stehe dann einfach mal in vollkommener Ruhe und lässt das mal auf sich wirken. Dann merkt man, dass da etwas wirksam ist, was man gar nicht fassen kann. Aber was doch real ist, was wirksam ist, was in die Erde eingreift und was da wirksam ist, das kann man beschreiben mit dem &#039;&#039;&#039;Prozess der Kristallbildung&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Kristallbildungsprozess =====&lt;br /&gt;
Nicht nur, dass der Schnee vom Himmel fällt, in wunderschöne Kriställchen, alle &#039;&#039;&#039;hexagonal&#039;&#039;&#039;, auch so blättchenartig wie der Glimmer, wie die Tonmineralien, alle hexagonal kristallisiert, fallen da vom Himmel, sondern der ganze Boden beginnt eben durchforstet zu werden. &#039;&#039;&#039;Der Meister Frost besucht uns während der Winterzei&#039;&#039;&#039;t. Den brauchen wir. Jeder Landwirt weiß, das ist von Alters her so, dass man gesagt hat je intensiver der Winter eingreift mit seiner &#039;&#039;&#039;Kältewirksamkeit&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Frostbildung&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Kristallbildung&#039;&#039;&#039;, desto sicherer ist die Ernte im Sommer, desto qualitativ hochwertiger ist die Ernte im Sommer. Denn was da wirksam ist, dass da plötzlich die ganze Natur eigentlich ein Kristall werden will, es ist ja nicht nur das Wasser, was kristallisiert, sondern die ganze Gesteinswelt will noch mehr Kristall werden, als sie schon ist. Sie will noch mehr Ordnung, denn &#039;&#039;&#039;Kristallbildung heißt geometrische Ordnung par excellence&#039;&#039;&#039;. Also so was von Ordnung, wie die kristallisierte Gesteinswelt kann man sich in der Welt überhaupt nicht vorstellen. Und diese Ordnung verschwindet gegen den Sommer, aber während des Winters muss sie sich regenerieren. Das heißt, es sind Kräfte wirksam in der Kristallbildung während der Winterzeit, die ihren Ursprung haben nicht auf der Erde, sondern die ihren Ursprung haben in dem fernsten Kosmos. Im gestirnten Himmel. Fixsternhimmel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Griechen haben- die Griechen, die ja ein bisschen anders gedacht haben als wir Heutigen, die haben den &#039;&#039;&#039;Kristallhimmel&#039;&#039;&#039; genannt. Dass weist darauf hin! Die hatten doch eine Ahnung davon, dass der eigentliche Ursprung im Tierkreis insbesondere aber nicht nur rund um die &#039;&#039;&#039;Sphäre des Fixsternhimmels&#039;&#039;&#039;, strahlt außerhalb von Raum und Zeit, strahlt herein in die Erde und &#039;&#039;&#039;strahlt Formkräfte, kristallbildende Kräfte in die Erde&#039;&#039;&#039;. Formbildungskräfte. Und die brauchen wir so dringend in der Landwirtschaft für die gesamte Entwicklung der Bodenfruchtbarkeit. Formkräfte!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles was sich im folgenden Jahr, im Frühjahr bis in den Sommer hinein, dann an Pflanzenwachstum und so weiter da entwickeln, dass muss sich Durchformen&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039;&#039; Und der &#039;&#039;&#039;Winter sammelt die Formkräfte der Erde&#039;&#039;&#039;. Und die wirken dann fort, wirken dann durch das ganze Jahr hindurch. Und die werden insbesondere von den &#039;&#039;&#039;Tonmineralien&#039;&#039;&#039; aufgenommen. Die Tonmineralien im Boden, diese mittlere Zone, dieser &#039;&#039;&#039;Herzenszone im Boden, das ist diejenige, die diese Formkräfte bewahrt, konserviert für das ganze Jahr&#039;&#039;&#039;. Es ist ein unendlich geheimnisvoller Prozess, aber dazu braucht man Frost, dazu braucht man Kälte, dazu braucht man dieses trennende Elemente voneinander. Dazu braucht man diese Todesprozesse im Boden. Und dann wirken da Formkräfte herein, die dann für das ganze Jahr von größter Bedeutung sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun wird es einem ja vor Augen geführt, wenn wir auf das &#039;&#039;&#039;kristallisierende Wasser&#039;&#039;&#039; hinschauen. Das ist ja auch ein unendliches Geheimnis. Also zunächst einmal das, dass da aus der Luft herunterfällt, Kristallformen. Wenn Sie nun mal einen einzigen Schneekristall angucken, wenn es sehr kalt ist, dann sind es nicht verschiedene Kristalle zusammen gebacken, sondern ein einzelnes Kristall, dann ist es ein wunderbarer &#039;&#039;&#039;Sechsstern&#039;&#039;&#039;. Es ist &#039;&#039;&#039;Hexagonal&#039;&#039;&#039;, wie die Tonmineralien. Genauso kristallisiert das. Und &#039;&#039;&#039;jeder Kristall ist anders&#039;&#039;&#039;. Seit Urzeiten ist kein Kristall gleich dem anderen, aber folgt demselben Kristallisationsprinzip. Und diese kristallbildenden Kräfte, die das Wasser gefrieren lassen wird, die das Flüssige fest machen, also zum Kristall werden lassen, die wirken nun auch im Boden, so dass man das mit Augen verfolgen kann, indem nämlich, jetzt nehmen Sie an, Sie haben so einen ganz nassen Herbst, und wir haben da Rüben draußen stehen, Möhren oder sonst wie Feldgemüse. Und die kriegen Sie nicht raus weil es so nass ist. Es wird furchtbar spät im Jahr, der Boden ist voll mit Wasser gesättigt, zerfahren, kaputt und Sie fahren dann noch gerade noch rechtzeitig im November, vielleicht pflügen sie das ganze Ding rum, haben also einen knatschigen Standort, Pflugbalken die glänzen in der Luft, so kompakt ist das, dass man verzweifelt, wie soll das je wieder ein vernünftiger Boden werden im nächsten Jahr?  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Na ja, und dann geht der Winter drüber hin und dann merkt man plötzlich, dass von dieser knatschigen tonverbackenen Pflugfurchen, dass da ein wunderbar krümelnder Boden zurückbleibt. Aufgrund dessen, dass die Feuchtigkeit, der Regen eindringt in ganz feinen Haarrissen, die kann man gar nicht mit den Augen sehen, dringt das ein, sodass da überall in feinen Haarrissen diese jetzt mit Wasserkapillaren sättigen, und dann kommt der Frost und dann entwickelt der Frost dieses eigenartige Phänomen, einzigartig in der Natur, dass er, indem er fest wird, sich ausdehnt. Haben Sie das mal bedacht? Das gibt es sonst nirgends als beim kristallisierenden Wasser. Normalerweise, wenn etwas fest wird, dann zieht es sich zusammen in der Kristallisation, dann räumlich zieht es sich zusammen. Und nur, wenn es warm wird, dehnt es sich aus. Und beim Wasser ist es umgekehrt. &#039;&#039;&#039;Bei vier Grad Celsius hat es seine größte Dichte und dann, wenn es kristallisiert, dehnt es sich wieder aus&#039;&#039;&#039;. Das ist eines der bedeutendsten Ereignisse, die man überhaupt beobachten kann, im Haushalt der Natur. Denn wenn es nicht so wäre, würden unsere Flüsse in null Komma nichts zufrieren bis auf den Boden und die Fische würden alle, alle krepieren. Kein Leben würde das überleben, sondern das Eis ist leichter als Wasser, schwimmt oben auf, weil es sich als Wasser ausgedehnt hat, indem es sich kristallisiert hat. Und das findet im Boden statt. Und das ist unser bester Bearbeiter, während der Winterzeit, im Winter bearbeitet sich die Natur selber. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich muss es mal nur mal kurz andeuten. Also wenn wir hier den Winterprozess haben, dann ist der eigentliche Prozess der, dass hier die &#039;&#039;&#039;Kristallisation&#039;&#039;&#039;, die Kristallisation, die Bodenprozesse beherrschen soll. Formkräfte sind das. &#039;&#039;&#039;Formkräfte aus dem fernsten Kosmos&#039;&#039;&#039;. Und die brauchen wir! Die haben nicht nur Bedeutung, dass eine schöne &#039;&#039;&#039;Frostgare&#039;&#039;&#039; entsteht, oder der Boden wieder zerfällt/ zerkrümelt. Diese Krümel sind sehr instabil. Wenn es dann nämlich wieder einen schweren Regen darauf gibt, dann verschlämmen die alle, weil die rein mechanisch auseinander separiert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also dieser Vorgang findet da statt. Und das Ergebnis ist ein doppeltes, dass einerseits die Formkräfte absorbiert werden von den Tonmineralien in dem Boden und auch sonst von Gestein und durch die &#039;&#039;&#039;Frostsprengung&#039;&#039;&#039; beim kristallisierenden Wasser im Boden mechanisch eine &#039;&#039;&#039;Krümelstruktur&#039;&#039;&#039; entsteht, man nennt das die Frostgare, die dann möglichst erhalten werden muss, die kann man gar nicht erhalten, sondern da muss man Glück haben. Das ist einfach eine Glückssache, ob die so lange sich erhält, bis es draußen warm wird, eh es einen Starkregen gibt. Dann kommt ein neuer Prozess in Gange, den ich gleich schildern werde. Also wir haben im Winter wirklich es zu tun damit, dass die Erde sich selber bearbeitet, dass die Erde durch diese Prozesse, die ich jetzt nur kurz angedeutet habe, &#039;&#039;&#039;selber sich vorbereitet für das nächste Jahr&#039;&#039;&#039;. Und diese ganzen Prozesse, die ich jetzt hier mit wenigen Strichen gezeichnet habe, die sind im Grunde genommen &#039;&#039;&#039;Chaotisierungsprozesse&#039;&#039;&#039;. Ich chaotisiere den Boden, ich mache ihn noch toter, als er tot ist. Und da komme ich ganz zuletzt nochmal drauf zurück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Übergangsprozesse zum Frühjahr ====&lt;br /&gt;
Nun ist die Frage, wie sieht es jetzt aus im Übergang zum Frühjahr? Im Winter hat der Landwirt eigentlich nichts auf seinem Acker verloren und das soll er zu Hause bleiben, die Natur soll sich selber bearbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber da gibt es eine Zwischenzeit im Februar/März, insbesondere im Februar, wo jetzt plötzlich so die ersten warmen Sonnentage gibt. Nach &#039;&#039;&#039;Lichtmess&#039;&#039;&#039;! Ja, so die ersten warmen Sonnentage, die ersten warmen Sonnentage nach Lichtmess. Und da merkt man plötzlich drei Tage Sonne, man geht raus aufs Feld, da sieht man plötzlich, dass oben der Boden hell wird. Das heißt, das Wasser verdunstet, Luft zieht ein in den Boden, auch damit auch Wärme und wenn man draußen dann auf den Acker geht und kniet so auf dem Acker und streicht mit der Hand den Boden ein bisschen zur Seite, vielleicht so zwei, drei Zentimeter tief. Da sieht man plötzlich, da wuseltst, da wuselt es von Käfern und Würmchen und weiß nicht was alles. Ein reges Leben binnen kürzester Frist ist da plötzlich wieder durch die Wärme, die in den Boden eingezogen ist, die Feuchtigkeit ist da, Luft ist da, es durchdringt sich, die Elemente fangen an sich wieder zu durchdringen und kaum findet das statt, ist das Leden wieder rege. Das äußere Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da findet nun ein Prozess statt, der auch eben eine Glückssache ist, wenn er wirklich stattfindet. Und das ist eben das, was ich jetzt kurz schildern will, im Februar, März, dass diese &#039;&#039;&#039;Frostkrümel&#039;&#039;&#039;, wenn sie denn bewahrt worden sind, wenn sie nicht zerflossen sind durch einen Starkregen, dass wenn jetzt die Wärme eindringt in den Boden, in die Bodenporen, das Wasser verdunstet und die Luft dringt ein, dann tauchen da nicht nur die Käferchen auf und Würmchen und alles mögliche, sondern dann, wenn man da genauer hinguckt, sehr genau, man merkt nämlich, dass plötzlich diese Krümel, wirklich krümeln. Vorher sind sie irgendwo so wie Sand konnte man sie hin und her bewegen. Aber jetzt sind es ganz große Krümel geworden. Und da ist eben, dass passiert, dass diese &#039;&#039;&#039;polygonalen Krümel&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;der Erde&#039;&#039;&#039;, die also zum Teil ganz spitz sind, Tonkrümel, wenn da ein zweiter daneben ist, auch irgendwie polygonal geformt und ein dritter, dass hier plötzlich jetzt etwas auftritt, dass sich hier so Brücken bilden. Das sind &#039;&#039;&#039;Bakterienkolonien&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mikroben des Bodens fangen an, sich unglaublich zu entfalten, und zwar also an einem Tag, zwei Tagen und verbinden jetzt diese Frostkrümel der Frostgare und schon sind sie stablisiert. Und dazwischen ist dann ein Hohlraum hier, der dann Luft enthält oder wenn es stark regnet, dann Wasser enthält, aber jedenfalls eine Bodenpore. Und darauf kommt es an – hier beginnt die Bodenstruktur sich zu entwickeln im Laufe des Jahres. Und wenn das früh genug geschieht, im Februar, dann haben wir schon die ganze Ernte halb gewonnen. Wenn das in vernünftiger Weise von Natur aus geschieht, wir können da nicht viel machen, ein bisschen können wir was machen. Da kann ich jetzt nicht näher darauf eingehen, das würde zu weit führen. Wir können ein bisschen durch Abschleppen, rechtzeitiges oder durch eine ganz zarte Bearbeitung können wir die Frostgare ein bisschen einebnen. Und dann entwickelt sich diese sogenannte &#039;&#039;&#039;Lebendverbauung&#039;&#039;&#039;. Und diese Lebendverbauung, wenn sie früh genug eintritt, dann hält sich die Bodenstruktur das ganze Jahr hindurch. Die ist nicht mehr zerstörbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist ein Lebensprozess, also &#039;&#039;&#039;einem Todesprozess im Winter folgt jetzt ein erster Lebensprozess&#039;&#039;&#039;, in dem diese Krümel des Winters, die rein mechanisch sich entwickelt haben, jetzt organisch oder biologisch oder eben unter mikrobielle Tätigkeit miteinander verbunden werden. &#039;&#039;&#039;Es entsteht ein Bodengerüst&#039;&#039;&#039;. So, und diese Entwicklung setzt sich jetzt fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir kommen jetzt, wenn wir das fortsetzen, diese Betrachtung, kommen wir jetzt so aus dem Februar in den März hinein. Die Tage werden länger, die Wärmeeinstrahlung nimmt enorm zu, hängt natürlich immer von der Witterung selbstverständlich, Feuchtigkeit verdunstet, man muss dann aufpassen, dass nicht zu viel verdunstet, man muss die Winterfeuchtigkeit immer halten, so lange wie nur möglich. Aber jedenfalls muss der Oberboden abtrocknen. &#039;&#039;&#039;Da muss diese Durchdringung von Wärme, Luft und Wasser und Erde&#039;&#039;&#039; sich vollziehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Keimprozess des Samens ====&lt;br /&gt;
Und das bildet dann das &#039;&#039;&#039;ideale Saatgutbett,&#039;&#039;&#039; wo ich dann meine Saat ablege. Und Sie wissen ja, dass man sät, normalerweise nicht sehr tief, also vielleicht zwei drei Zentimeter tief und deckt es wieder mit Erde zu. Und in dieser Zone finden nun diese wunderschönen Prozesse statt, die sich dann offenbaren, schließlich in der Keimung des Samens, wenn man den Samen hier in die Erde legt, ein Sämchen in die Erde legt, sagen wir mal &#039;&#039;&#039;Sommerweizen&#039;&#039;&#039; und dann wird der so abgelegt, dass hier drunter es relativ eine feste Sohle ist, nicht ganz, ein klein bisschen angedrückt. Und da steigt jetzt das Wasser auf und hier oben ist Luft und Wärme. Hier ist Wasser und Erde und da steigt jetzt die Feuchtigkeit auf und der Same quillt. Der nimmt die Feuchtigkeit auf. &#039;&#039;&#039;Und mit dem Aufnehmen der Feuchtigkeit quillt jetzt der Mehlkörper&#039;&#039;&#039;, das sogenannte Endosperm des Samens quillt, und bestimmte &#039;&#039;&#039;enzymatische vermentative Prozesse&#039;&#039;&#039; werden jetzt angeregt durch die Wasseraufnahme. Und dadurch kommt es zu allen möglichen Umbildungen der Reservesubstanz- Stärke ist es meistens aber auch Eiweiße, die hier in dem Samen, im Samenkörper angereichert sind vom Vorjahr. Und jetzt keimt der also aus, unser Same, und was macht der? Der keimt hier aus, und das erste, was er macht hier, ist, dass er ein ganz feines Würzelchen bildet in die Tiefe. Die &#039;&#039;&#039;Keimwurzel.&#039;&#039;&#039; Und dann erst, sekundär, kommt dann hier der Spross, der dann die Erde durchbricht. Und das ist ein Keimvorgang&#039;&#039;&#039;. Und dieser Keimvorgang ist zunächst einmal ziemlich unabhängig von der Erde, das ist ein Vorgang, der im wesentlichen nur das Wasser der Erde braucht&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber damit hat sich die Pflanze noch nicht mit der Erde verbunden. Sie wächst zunächst nur mit ihren Keimwürzelchen in die Erde herein. Das können Sie sehen, wenn Sie im Roggen, im Herbst, nach drei, vier Tagen Saat, wenn die ersten  Roggen, das erste Keimblatt oder das erste Blatt erscheint, dann ziehen Sie mal so ein Pflänzchen raus, dann sehen Sie, dass in den Wurzeln- oft sind es schon drei Wurzeln, dass da Erde dranhängt. Da haftet Erde an der Wurzel. Und dann fragt man sich: Wie kommt das? Zuerst, wenn man es nämlich ganz früh rauszieht, hängt keine Erde dran. Jetzt plötzlich hängt die Erde dran. Das hängt damit zusammen, dass jetzt nachträglich jetzt hier ganz feine Wurzelhärchen entstehen, wo sich die Pflanze wirklich mit der Erde verbindet. Zunächst ist sie nicht mit der Erde verbunden. Sie wächst rein aus dem Reservoir des Samens. Und wenn der leer ist, was dann? Wie wächst sie eigentlich weiter? Woher kommt jetzt eigentlich die Substanz, die sie weiter wachsen lässt? Die Kraft? Wo holt sie die her? &#039;&#039;&#039;Und wenn man dieser Frage weitergeht, dann müsste sich die ganze Wissenschaft heute auf den Kopf stellen&#039;&#039;&#039;, eigentlich. Wenn man das wirklich ernst nehmen würde, was man eigentlich auch beobachten kann. Sie kann nicht mehr aus dem Samen wachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber jetzt ist die Frage: Was macht die Pflanze da mit dem Boden? Und dazu dienen diese ganz feinen Wurzelhärchen. Das sind Ausstülpungen, ganz feine Ausstülpungen, aus der &#039;&#039;&#039;Wurzelepidermis&#039;&#039;&#039; der &#039;&#039;&#039;Wurzelhaut&#039;&#039;&#039;, und zwar aus einer Zelle, immer so ein kleines Wurzelhaar. Und die wachsen jetzt zusammen mit den Tonmineralien des Bodens. Deswegen ist es so wichtig Ton im Boden zu haben. Die wachsen mit den Tonmineralien so zusammen, dass man da keine Grenze mehr findet zwischen dem anorganisch Toten und dem Lebendigen der Pflanze. &#039;&#039;&#039;Es ist eine unbeschreibliche Tatsache, dass das Leben, das die Pflanze, die Fähigkeit hat, mit dem anorganischen Toten in Eins zu verwachsen.&#039;&#039;&#039; Dass die Erde dann quasi nicht mehr nur ein anorganisch totes Gebilde ist, sondern durch das Pflanzenwachstum sich allein schon dadurch belebt, dass die Wurzelhärchen mit den Tonmineralien in Eins zusammenwachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Juveniler Wachstumsprozess der Pflanze ====&lt;br /&gt;
Und was machen jetzt diese Würzelhärchen da eigentlich? Diese Wurzelhärchen sondern jetzt etwas ins Erdreich ab, was die Pflanze hier oben plötzlich im Sonnenlicht, wenn sie da jetzt ihre Blätter entwickelt, das erste, zweite, dritte Blatt, und der Sommerweizen, der synthetisiert jetzt- ein schreckliches Wort. Der trinkt das Sonnenlicht, der trinkt das Sonnenlicht! Das heißt kosmische Wirkungen, &#039;&#039;&#039;Leben entsteht aus dem Kosmos heraus&#039;&#039;&#039;, nicht von der Erde, sondern durch die Einstrahlung des planetarischen Umkreises bildet sich jetzt hier lebendige Substanz in den Blättern, die sogenannte Assimilation des Sonnenlichtes. Und da finden jetzt alle möglichen physiologischen Vorgänge statt, die die sogenannten Assimilate erzeugen. Die Assimilate sind Eiweiße, das ist Stärke, das ist zuckerartige, kohlenstoffartige, fettartige Substanzen, durch die dann die Pflanze dann so langsam wächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das Eigenartige ist, dass- und ich frage mich immer, ob der liebe Gott da so richtig bei Sinnen war in der Schöpfung, dass nämlich jetzt von dem was hier oben gebildet wird, das nicht dazu dient, dass die Pflanze weiter nur wachsen soll, sondern das geht herunter in die Wurzel. Und das wird dann plötzlich über diese Wurzelhaare ausgeschieden ins Erdreich. &#039;&#039;&#039;Die Pflanze ist ein Eimer ohne Boden, in ihren Wurzeln&#039;&#039;&#039;. Die scheidet das was da oben unter der Sonne gebildet ist, das rinnt herunter, außerhalb des Kambriums- kann ich jetzt nicht im Einzelnen schildern, was es bedeutet, herunter in einem Strom in diese Wurzelhaare und wird jetzt von diesen Wurzelhaaren hier ins Erdreich abgesondert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Stoffaustausch ====&lt;br /&gt;
Die Pflanze verliert das, was sie da gebildet hat, in der Atmosphäre, hinein in die Erde. Schon &#039;&#039;&#039;dieser Prozess zeigt, dass nicht der Boden die Pflanze ernährt, sondern die Pflanze den Boden&#039;&#039;&#039;. Das ist der eigentliche Prozess! Sie ernährt durch das, was sie synthetisiert, an der Sonne, mit dem ernährt sie jetzt die Erde. Das strömt aus! Und was da ausströmt, sind Eiweiße, Eiweißsubstanzen, &#039;&#039;&#039;Niedermolekula&#039;&#039;&#039;r, Zucker und Enzyme, Fermente und Säuren, organische Säuren noch und noch. Und der ganze Stoffwechsel der Pflanze ergießt sich da unten in den Boden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dadurch jetzt wird das Bakterienleben, das Mikrobenleben im Umkreis der Wurzel ungemein angeregt. Die vermehren sich wie Verrückte und dann bilden sich jetztz um die Wurzeln herum so ein schmaler Saum von vielleicht zwei Zentimeter, drei Zentimeter Dicke, die sogenannte &#039;&#039;&#039;Rhizospähre&#039;&#039;&#039;, wo sich das ganze Bodenleben konzentriert, um die Wurzel herum. Und dieses Bodenleben geht eine Symbiose mit der Pflanze ein. Und die Umbildung, das ist sozusagen ein Stoffwechselprozess der Ausscheidung, der Pflanzenwurzel ins Erdreich, in diese Richtung. Und die Antwort ist, dass jetzt die Mikroben die da diese vorhandenen organischen Rückstände im Umkreis der Wurzel, zum Beispiel der Humus, oder noch andere, noch mehr Humusbestandteile aus dem Vorjahr, die werden jetzt abgebaut im Umkreis der Wurzeln. Und das Ergebnis sind dann Mineralstoffe, Mineralsalze. Abbauergebnisse hier durch diesen Stoffwechsel. Und diese Mineralsalze nehmen die Wurzelhaare gleichzeitig, indem sie etwas ausscheiden, nehmen sie gleichzeitig die Mineralsalze auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist unbeschreiblich! &#039;&#039;&#039;Es ist ein gleichzeitiger Prozess&#039;&#039;&#039;. Einerseits Ausscheidung organischer Substanzen und eine Antwort in Anregung des Mikrobenlebens und Abbauprozesse, die sich abspielen. Humusabbau, entstehen jetzt mineralisierte Salze und die nimmt die Pflanze ebenso mit den Wurzelhaaren auf. [00:51:47]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pflanze im Frühjahr steuert die gesamten Bodenprozesse. Sie steuert die Ausscheidung dieser Art Wahrnehmung. Was braucht sie für ihr Wachstum und auch entsprechend Steuern? Scheidet sie also Pflanzen aus, die bauen, würgen, abbauen oder fördern, auf dass Mikroben leben? Die bauen den Humus ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir verlieren im Frühjahr enorm an Bodenfruchtbarkeit. Wir fördern das sogar. Boden werden die früher werden die Böden einfach ärmer an bestehender Bodenfruchtbarkeit durch diese Abbauprodukte. Aber die führen zu einer Art Generalisierung der entstehen von Mineralien, die mir den Boden Wasser von den Wurzel Haaren aufgenommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der primäre Prozess, das der sekundäre Prozess. Das ist ein ein Stoffwechsel aktiver Prozess und das ist ein Wahrnehmungsprozess. Die Wurzeln sind Wahrnehmungsorgane für die Mineralsalze der Erde. Augen. Schlechte Augen. Aber immerhin veranlagte Sinnesorgane. Das ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehen sie. Das ist der Frühjahrsprozess. Warum die Pflanzen im Frühjahr so schön wachsen können. Aber sie. Sie wachsen dadurch, dass sie, ich möchte mal sagen, die. Die vergangenen Lebensprozesse, die sich bewahrt haben im Boden, im Humus, das ja, dass sie die abbaut und nutzt, um jetzt neue und ein neues lebendiges Gebilde zu erzeugen, ihre eigene Gestalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die frühen Alchemisten des 13 14. Jahrhunderts, das waren die klassischen, alles andere spätere. Es waren keine Alchemisten mehr, die hatten noch wirklich ein Naturverständnis ganz anderer Art als die folgenden Naturwissenschaften. Und die haben den Humus bezeichnet als. Als. Einerseits das Gedächtnis der Erde, das heißt das vor vergangene Jahre sich homogenisiert haben, gleichsam bewahrt haben im Humus und jetzt sozusagen den Anschluss finden an das, was jetzt in Zukunft sich da an Pflanzenwachstum entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die haben eben den, den den Humus bezeichnet als den universalen Samen der Erde. Es ist so ein wunderschöner Ausdruck. Das ist der hier. Was ich zuerst hier hingeschrieben hat, ist der wirksame, und der ernährt sich, so lange er noch eben aus dem aus seinen Samen Körper heraus noch irgendwie organische Substanz zur Verfügung hat. Und Schluss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt wächst herunter die Pflanze in den Boden hinein und findet dort einen Universal Samen. Und das haben die Alchemisten als den Humus bezeichnet. Humus gleich universal Samen gegenüber dem Samen hier oben und sodass der eine Wasser muss auf die Erde fallen und dann antwortet der universale Samen, das heißt die Mutter Erde. Das ist eigentlich dasselbe Begriff, dass man gesagt, dass man die, dass man von der Mutter Erde spricht, das ist der universale Samen, aus dem jetzt im Verlaufe des Jahres die Pflanze wächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diesen Prozess müssen wir steuern. Jetzt müssen wir wach werden als Landwirt. Wenn Sie also mal zu Hause bleiben, hinterm Ofen, aber hier jetzt im Frühjahr müssen wir sehen, dass wir diesen Prozess fördern. Wir müssen den Humus Abbau fördern, und das machen wir dadurch, dass wir oben ganz dünn immerfort hier oben den Boden offen halten, die Kruste brechen, zwei, drei Zentimeter nicht mehr. Es ist eine, ich nenne es eine Haut. Bearbeitung, schräge Hacke, ganz flach gerade, die nach jedem Regen im Frühjahr sofort raus auf den Acker und die Kruste gebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann fängt nämlich der Boden an zu atmen, denn er bildet immer den Boden und bildet verkürzt CO2. Kohlendioxyd, das ist Kohlensäure, das ist ein Gift für die Wurzeln. Und das muss raus. Und es muss Sauerstoff rein für die Mikroben, dass sie leben können. Sauerstoff. Es stehen sie. Der Boden atmet wie der Mensch. Der atmet Kohlendioxyd aus und Sauerstoff ein. Und das fördern wir durch diese Haut bearbeiten. Früher, da fängt da der Acker draußen an zu atmen, und die Kohlensäure ist eben schwerer als die Luft. Das heißt, die möchte immer da unten bleiben, und dann öffnen wir den Boden hier oben und dann streicht hier ein Wind über den Acker, und der reißt die schwere Kohlensäure aus den Boden, Öffnungen aus dem Boden, Poren heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Natur, die verhält sich nach außen gestülpt. Wenn man jetzt immer eine genau betrachtet, verhält sich immer so wie ein menschlicher Organismus ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Bodenbearbeitung mit Striegel und Hacke. Die ist sozusagen im Frühjahr die Hilfe, um diesen Prozess der Ernährung des Bodens durch das Lebendige der Pflanze selbst zu befördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt geht es weiter im Jahreslauf. Jetzt kommt eine Zeit, so im Mai, beim Getreide. Bei den anderen Feldfrüchten ist das anders. Bei den Früchten, beim Gemüse, bei den Kartoffeln. Da bleibt der Boden noch lange offen, bis sich die Reihen schließen. Das war&#039;s, Juni.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, man muss dann immer noch diese Art von Bearbeitung fortsetzen. Deswegen heißen die ja auch Hackfrüchte. Also man hackt nicht nur das Getreide kann man nur hacken bis es anfängt zu schocken. Aber dann muss man sagen Ruhe tut jeder. Jeder Eingriff durch den Menschen. Aber bei den Hackfrüchten dauert es noch bis mitte Juni. Unter Umständen, dass man da die Feldfrüchte noch in dem diesem gesagten sinne, die immer die Kruste offen hält, damit der Boden atmen kann und dass diese mikrobiellen Abbauprozesse gefördert werden. Deswegen sind die Kartoffeln, wie man früher gesagt hat, Mistfresser. Die verbrauchen Bodenfruchtbarkeit nur noch durch die häufige Bearbeitung. Aber sie setzen es um eine gute Ernte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt gibt es aber beim Getreide einen Prozess, den muss ich doch hören, der ist einfach. Ich möchte sagen Ja, ich weiß, es ist ein Wunder, einfach schlicht ein Wunder. Und das Getreide kommt ja dann Mitte Juni zur Blüte. Vorher schoss es von Knoten zu stoßen. Immer verlängern sich die Knoten und man kann zugucken, wie dann Roggen dann plötzlich da über Nacht in die Länge strebt, die höher strebt bis zu 2 Meter und darüber hinaus dieser dünne Halm. Und dann fängt das Getreide zu blühen an, sehr unscheinbar. Man merkt es nur den Sporen. Wolken, die dann vielleicht mal bei Wind durch die Landschaft fliegen. Sehr verborgene Blüten in diesen Ähren oben, die das Äußerste, das Höchste da sind. Und jetzt findet um die Blütezeit, beginnt das verstärkt und bis in die Reifezeit hinein ein Prozess, der eben wirklich, also in gewissem Sinne, das Ende des Pflanzenwachstum bedeutet, nämlich während der Zeit. Schon von der Blüte an sterben die Wurzeln ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die, die, die jüngsten Wurzeln, die zuletzt gebildeten Wurzeln, die halten sich dann und da noch, aber dann die Älteren, die sterben schon ab, und auch die Getreide stirbt von unten nach oben ab. Und das werden am Ende die untersten Blätter zuerst. Zuletzt bleiben noch das Blatt, das oberste bleibt noch grün und dann stirbt das auch ab. Da bleibt noch der letzte Halm. Der Halm bis zur Ehre bleibt noch grün und dann sind auch noch die Speichen ein bisschen grün. Oder es werden auch die Speichen schließlich braun und fest und verwelken. Und so, so geht der Prozess vor sich von unten nach oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und parallel zu diesem, zu diesem Vorgang findet nun folgendes statt. Die ganze Pflanze hat das ganze Frühjahr hindurch alles auf dem Boden aufgenommen, insbesondere den Stickstoff, der dafür durch die Abbau der Humus Substanz Phosphorsäure aufgenommen, durch die Humus Substanz Kalium aufgenommen Durchsetzung der der Boden Mineralien und sogenannten Ionen Austausch aufgenommen, also sehr intensive Vorgänge, die da im Wurzelbereich sich abgespielt haben. Und jetzt kommen die Veränderten und als letzter Neuer kommt ein Boden, wo es nötig ist, dass die Pflanze über die Wurzeln die sogenannte Kieselsäure aufnimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Philosophie ist eine kolossale Substanz, die die Boden Hohlräume aus welcher Pudding ist das amorph gestaltlos, die durch Verwitterung entsteht der Ton Mineralien. Und diese Säure steigt auch im Halm und durchdringt die ganze Pflanze. Und zwar steigt sie so auf, dass sie sich die Tendenz hat, nach immer sich in der Peripherie dann ab zu lagern. Also das am äußersten des Holzes sich dadurch eine Säure ablagert oder in den Blättern steigt sie auf auch in die Farn Blätter oben ausreichend sich ausbreitenden Blätter immer am Rand, am äußersten Rand und der äußersten Spitze ist der größte Kieselsäure Gehalt und du gehst von Blatt für Blatt hoch. Und immer mehr kühlere, immer mehr kühlere. Und dann gehst schließlich in das letzte Odium bis in die Erde. Das ist schon ganz dünn. Der Halm ist da schon ganz dünn im letzten Winter. Aber so beweglich, elastisch, wunderbar wie ein Roggen. Fällt wie in Silber hoch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie der, würde das mal ausdrückt im Faust, wo? Klar, das fällt der Ernte entgegen. Und diese, diese Kieselsäure erfährt nun die höchste Konzentration oben in der Erde und da in den Schmelzen. Das sind die wegschmelzen, die das Korn umhüllen. Und noch einmal gesteigert. In den Grund gegangen sind praktisch 90 % Kieselsäure in der Asche. Wenn man die also fasst, dann ungefähr 90 %. Was ist das für ein Prozess? Die ganze Pflanze umgibt sich gleichsam mit einem Kiesel Mantel. Und der trocknet dann aus. Diese Kieselsäure ist jedoch Wahlvolk, trocknet in der Reife aus. Und dann? Was sieht man dann? Dann glänzt das Getreide. Dann fängt das an, bekommt es einen Glanz. Schauen Sie mal, ein harter Stoff an, dieser goldene Glanz, der rührt von dieser Fürsorge her. Und was ist das? Das ist Opal. Es ist 1/2 Edelstein. Die ganze Pflanze umhüllt sich sozusagen mit einem halben Edelstein, nämlich Eintrocknen, da Kieselsäure amorph nicht kristallisiert. Aber das ist sozusagen die Form, Kräfte, die es aus dem Verwittern, den Mineral des Winters, sozusagen diese Form Kräfte hinausschicken in die Pflanze und ihr die letzte Gestalt geben. Dann ist Schluss. Dann setze Reifeprozess ein. Dann kommen die Teile Reife, dann die gelb reife, dann die Tod. Reife, reift das Korn und dann setzt die Ernte ein. Aber dieser Prozess geht ihm voraus. Und wenn Sie mal auf einem Pflanzen, in der Pflanzenzüchtung, auf dem Hof oder andernorts mal mal hingucken, was, wie variantenreich die Farben sind von Getreide und dass das betont wird, insbesondere durch die Säure Ausscheidung der ganzen grünen Pflanze in die Peripherie, dann kann man einfach schauen, das ist wirklich ein Geheimnis, wo man erschüttert jedes Jahr davor schnell davor steht. Und wenn Sie das mal vergleichen mit konventionellem Stroh, Stickstoffdünger im Stroh wohlgemerkt, da werden Sie merken, dass er Stroh im konventionellen Anbau immer relativ grau bleibt, stumpf in der Farbe abgelaufen und dass das konventionelle Stroh draußen, wenn man das von der Ernte mal betrachtet, dass es relativ stumpf ist, in der Farbe nicht glänzt. Und wenn Sie das in die Hand nehmen und versuchen es zu brechen, dann bricht es nicht, dann es knickt. Ich kann nur kurze Geschichte schreiben. Wir hatten vor. Das war. Hatte ich auch in den 60er Jahren abgespielt. 50 Jahren während meiner Lehrzeit war auch mal ich hab auch mal auf einem biologischen Betrieb auf dem Hof meine Lehre damals gemacht. Und da haben wir noch ein Viehhändler, und er hat seinen Ackerbau aufgegeben und hat gesagt, er will von uns Stroh haben, da kriegen wir den nicht zurück. Und da hat er von uns das Stroh geholt und kommt dann morgens an den Stall und suchte Stroh. Da liegt es sein heute noch in der Krippe, und das Stroh war gefressen für die Kühe das Stroh, dem Heu sein Heu bevorzugt. Weil es ein glänzendes Stroh war. Die Kühe sind die besten Analytiker und überhaupt gibt es auf der Welt. Und der Stand, der kam auf dem Hof extra aus dem Grund, um uns zu sagen, er versteht die Welt nicht mehr, dass sein Heulen, was normalerweise das Futter wäre, in der Krippe liegen geblieben ist. Und die haben so lange rumgemacht, dass sie die Einstreu aufgefressen haben. Nicht das hängt mit diesem Reifeprozess zusammen und kein Getreide taugt was. Das kann ich Ihnen jetzt schon sagen. Was nicht diesen Prozess durchlaufen hat. Diese letzte Durchführung des Getreides. Das ist eine Frage der Ernährung und Physiologie. Diese letzte durch Formung, dass nicht nur Ochsen die Kieselsäure aus Mangel sich bildet, sondern das alles in sogenannte Inhaltsstoffe ist auch ein schreckliches Wort, eigentlich alles, was nur irgendwie physiologisch, Substanz bildend wirkt in der Pflanze als Eiweiß, oder ob die die Kohlenstoff Gerüst oder was es einmal, dass das durch geformt ist, dass wenn plötzlich in Getreide eher oben im Korn sich Nitrat findet. Sie haben ja ja wohl das Wort Nitrat No. Drei. Das ist auch das, was heute überall in der Diskussion ist. Wenn sich da was so was findet, dann ist eine Katastrophe. Da ist Ernährung physiologisch eine einzige Katastrophe. Sondern dieses Nitrat, das führt unten in die Wurzel. Da hat sie so einen Ort in roten Rüben, da ist sehr viel drin. Und da hat man immer gemeint, wenn man da auch die roten Rüben nicht mehr essen, weil der ganze Roggen sein wegen der Hohen Tatra. Das war Anfang der 80er Jahre, hat einen ungeheuren Einbruch in biologischen Landbau damals gegeben, weil die Konsumenten haben keine roten Rüben mehr gegessen. Aufgrund dieser Aussage völliger Unsinn. In die Wurzel gehört Nitrat. Das ist ein Salz. Die Wurzel ist Salz artig, das Korn da oben. Was da drauf ist, da muss dieses Salz art hier total verwandelt werden. Stroh strukturierten werden in wirklich reifes Eiweiß reife Kohlenhydrate, reife Fette der aus Heilungsprozess, das heißt eine Begleitung des Absterbens der Pflanze, diese aus Reifung Demos bis zum letzten geführt werden. Und da darf da oben in dem Getreide Korn nichts mehr von molekularen Eiweißen sein, Aminosäuren in Aminosäuren oder Nitrat ein oder abmelden oder irgend so was, sondern durch und durch gestaltetes Eiweiß. Und das ernährt. Das braucht der Mensch. Also das ist jetzt dieser Übergangszone, der Übergangs geschehen vom Früher zum zum Sommer hin. Und dieses, diesen Jahreslauf macht übrigens das Getreide ganz ideal durch. Also ist fast ein Repräsentant für die gesamte Frucht bildenden Pflanzen steht eigentlich das Getreide da, übrigens die erste Kulturpflanze, die der Mensch überhaupt gezüchtet hat. Die ältesten Kulturpflanzen ist die Wintergerste und der Winterweizen im achten vorchristlichen Jahrtausend. Da gab es noch keine Gemüsen. Ganz normal ist das nicht. Das kam erst in der folgenden Zeit. Und die ersten waren die Getreide. Und weil die Getreide sozusagen am deutlichsten den Jahreslauf in das Sonnenjahr abbilden, in allen Prozessen des Wachstums, in allen Prozessen der inneren Physiologie bis hin zum Nährwert. So, und jetzt kommen wir den Sommer. Im Sommer. Im Juli reift das Getreide von der Teig reife über die Reife zu Tod Reife und früher hat man das Getreide gemäht in der gelb reife. Da konnte man, da konnte man das noch nicht brechen über den Daumennagel. Das war das Zeichen, sondern es hat sich noch ein bisschen drüber gebogen, zwar noch plastisch, ein bisschen aber schon gelb. Und man hat was gemalt, noch früher, erst mit der Sense und dann später dann mit dem Leben da und hat es wie hocken aufgestellt. Die ältere Generation kennt das ja noch, die Felder, die Felder draußen, überall diese Garben gestellt waren in solchen hocken und da hat man das dann eine Woche oder 14 Tage, je nachdem wie das Wetter war, nach trocknen lassen und dann hat man die Garben eingefahren und eingepflanzt. In den großen Fälschungen, die es ja heute gar nicht gibt. Und dann hat man sie im Winter dann gedroschen, das war sogar weg, noch in den 50er Jahren, 60er Jahren. Und heute muss man das Getreide in der Total für dreschen, das heißt für das Zeichnen. Wenn man das über den Daumen brechen kann, wenn das Korn über den Baum bricht, dann ist es eigentlich unterhalb ungefähr 16 % Feuchtigkeit und dann kann man austauschen und dann kann man das, dann kann man es einfahren, vielleicht noch ein bisschen nachtragen, wenn es notwendig ist. Ansonsten ist die Ernte gelaufen und man merkt eigentlich gar nicht mehr auf den Höfen heute, dass ich überhaupt Ernte ist. Früher waren alle Laufen, alle Menschen ganzer Hof, da blieb niemand zu Hause, nur noch die Katzen und die Mäuse. Alles war auf dem Feld draußen. Und das war die schönste Arbeit im ganzen Jahr, möchte man sagen, diese Ernte Arbeit und heute läuft das einfach irgendwie ab zu leben, weil dann ohne Unternehmer kommt es runter auf den Wagen und schon ist man verschwunden. Diese Ernte nun was? Welcher Boden Prozess oder welche Fruchtbarkeit Stufe müssen wir jetzt ins Auge fassen? In der Sommerzeit im Winter bearbeite ich die Erde selber, im Frühjahr muss ich nachhelfen mit einer Haut Bearbeitung und muss den Humus Aufbau Prozess fördern. Und jetzt ernte ich das Getreide und zurück bleibt die Stoppel und da hat sich auch ein bisschen Unkraut entwickelt. Das soll ja auch so sein auf dem Acker. Man soll nicht Unkraut freie Äcker haben, das verträgt die Natur nicht, muss immer ein bisschen Unkraut da sein, das gehört einfach. Nur das richtige Maß muss man eben finden. Und dann ist, dann liegt da Spreu offen auf dem Feld vom Dreschen und irgendwelche sonstigen Rückstände. Und so weiter. Und um welche Maßnahme geht es jetzt? Um die Bodenfruchtbarkeit immer wieder einen neuen Impuls zu geben. Ja. Also sehen. Schauen wir uns einmal an Was sind das? Stehen die Stoppeln hier draußen auf dem Acker? Da drunter ist die Wurzel im Wasser, hier unten und hier liegt noch alles mögliche organische Reste obenauf. Und jetzt kommt es darauf an, dass wir stärker aktiv werden als Landwirte. Früher haben wir nur da oben oben gekratzt, auf dem Boden, und jetzt müssen wir eingreifen in den Boden, und zwar bis zu ungefähr einer Tiefe und acht Zentimeter. Müssen wir jetzt. Den sogenannten. Stoppel sturz. Den. Ich weiß nicht wie Hand heben, wenn es dann wieder so an der Stoppel stoßen. Und das heißt, dass man jetzt die die Stoppeln wendet oder eingruppiert. Oder es gibt da verschiedene Möglichkeiten, sodass jetzt hier sozusagen eine Mulch Schicht entsteht, wo die organische Substanz sich mit dem Erdreich vermengt. Darauf kommt es vielleicht an, warum ist das so wichtig? Nicht so tief? Um Gottes Willen nicht! Denn das ist eigentlich diese Schicht, so ungefähr bis acht Zentimeter. Das ist bei den einzelnen Böden verschieden. Aber das ist die Geschichte vom Frühjahr März, als diese durch die Verbauung sich im Verlaufe des Jahres entwickelt hat. Zu einer wunderbaren Boden gar ungeheuer stabil. Große Hohlräume, die den starken Niederschlägen, wenn es dann mal gewittert und also wirklich mal so 30 Millimeter auf einmal runter haut, dass sie nicht oberflächlich ablaufen, sondern dass sie einfach vom Boden aufgesogen werden. Dazu braucht man eine solche homogene, das heißt also sehr, sehr Poren reiche Oberschicht, die im Wesentlichen durch Leben, Verbauung und dann in der Folge durch tierische Organismen, Regenwürmer vor allen Dingen gebildet werden. So, und jetzt haben wir uns eine solche Verarbeitungsmaßnahme vorgenommen. Es gibt doch viele verschiedene Instrumente. Kann ich auch nicht im Einzelnen aufzählen. Also es ist ganz wurscht, was man hat, man soll nur damit richtig umgehen. Also man glaubt immer als Landwirt, das ist ein Glaube, der mir so in den 50 seit den 50er Jahren entgegengetreten ist. Es gebe ein Gerät, was alles macht, ohne dass man denken muss. Was macht die Fräse, wie die Fräse aufkam? Da hat man nur endlich das Gerät, was wirklich dieser Durchmischung und dem Mulch Effekt erzeugt. Und alles. Ein paar Jahre später stand die Scheisse schon wieder in der Ecke. Und es sind die Brennnesseln und wieder drüber drüber gewachsen. Also daran kann man erkennen, alles was der Landwirt macht ist keine Wissenschaft, sondern ist eine Kunst, die er muss die Wissenschaft haben, gell, bis er muss. Es muss etwas wissen. Aber indem er, sobald er etwas tut, muss es Kunst werden. Und dann gibt es keine Definition mehr. Man kann nicht mehr so homo oder nur so, keine Ideologie, gar nix beobachten und denken, dann klappt das mit jedem Instrument irgendwie. Also diese Stoffe Bearbeitung, die steht jetzt im Sommer an und warum ist die so wichtig? Ich durchmischte organische Substanz mit mineralische Substanz während des Sommers. Und jetzt kommt es darauf an, einen Prozess in die Wege zu leiten, der nicht mehr ein lebendiger ist wie im Frühjahr durch die Pflanzen, durch die Wurzel, Ausscheidungen. Alles das. Sondern ich muss die Boden Tier Welt in ihrer Tätigkeit anregen, die Boden Tierwelt. Denn die Tiere sind etwas anderes als die Pflanzen. Die Pflanzen sind bloß lebendig. Die Tiere sind beseelt. Und dadurch ist ein Tier Tier, weil es beseelt ist und das Seelische, was die Tiere bewegen lässt, frei bewegen lässt über die Erde, was sie Laute abgeben, was, das sie durch die Sinne in die Welt kommen? Die Tiere, auch die spinnen und haben selbstverständlich Sinnesorgane. Auch die Regenwürmer haben Sinnesorgane, keine Augen, aber Tast, Organe, also alles das sind Instrumente, leibliche Instrumente, das ein seelisches sich in der Welt betätigen kann. Und ich sage immer, man kann ein Tier erst dann wirklich verstehen. Anhänglich. Sagen. Verstehen. Wenn man darauf hin schaut. Was macht es? Was tut es? Was ist eigentlich seine Lebensäußerungen oder Seelen äußerung in der Tätigkeit? Wenn ich die Tätigkeit einer Spinne anschaue oder eines Marienkäfer oder einer Schlupfwespen oder was es auch für eine unscheinbares Wesen sein Mag, dann merke ich Was sie tun, ist so unendlich Weisheit. Hol es die blanke Offenbarung der Weisheit in der Welt. Alles was die Tiere machen sehr eingeschränkt jeweils die Spinne, wenn die ihre Netze spinnen, über die über die Äcker oder in dem Gebüsch. Dieses Wunder, das Spinnennetz ist, was es auch sein möge. Es ist so durch und durch Weisheit, dass keine menschliche Technik das überhaupt nur annähernd wiederholen kann. Es ist eine, die die Tierwelt in ihrem Tun offenbart, ihr eigenes Seelisches in dem, was sie tut. Deswegen muss man auf die Tätigkeit achten, wo die Kuh immer in allen ihren Tätigkeiten im Stall, auf der Weide, wo auch immer, in allen ihren Lebensäußerungen muss man beobachten, muss man mitempfinden. Und da merkt man plötzlich, was für ein himmlisches Wesen ist zu haben. Sie erhebt da empfunden, die oben zwischen die Hörner der Göttin Hathor wurde dargestellt wie eine Kuh. Haben die Hörner die Sonnenscheibe rein gemacht, so haben sie die Göttin Hathor abgebildet als Kuh. Bei den Hindus ist sie heute noch heilig, und sie war das heilige Opfertier durch alle Zeiten. Was ist das? Was macht das Tier? Was? Was lebt da drin seelisch? Und was bringt es nach außen zur Offenbarung? Also also die Seelen Äußerungen in der Tätigkeit. Ja, das ist eigentlich nichts anderes als ein ein Beobachtungsfeld um an das Wesen dieses Tieres heran zu kommen. Und gerade im Sommer haben wir es nun zu tun, eigentlich mit der Tätigkeit der hohen Tierwelt. Die müssen wir aktivieren. Und das geschieht dadurch, dass wir jetzt in den Tisch bereiten, durch diese Mischung der organischen Rückstände und unter den vielen, vielen, vielen Tieren, Tierarten, die da tätig sind, unscheinbar und dann deutlicher in Erscheinung treten. Da steht nun das Regenwurm im Vordergrund, und zwar der Ton der klassische Form. Es gibt ja verschiedene Regenwurm Arten. Und der Ton ist derjenige, der sein sein Leben darin besteht, dass er senkrechte Röhren macht. So kerzengerade in die Tiefe, bis zu 7 Meter tief in den Böden hat man solche Regenwürmer Regenwurm Würmer gefunden. Und in diesen Röhren bewegen die sich rauf und runter. Das ist ein Boom. Und der Wurm, sobald er aus den Röhren rauskommen. Dann schlängelt er sich so auf dem Boden. Kaum ist er in Röhren drin, dann ist es ein Leib, der sich Senkrechte. Das ist der Regenwurm. Ich sah durch als Zeichen, als die Sonnenflecken stammen. Solch eine hat eine Besonderheit, weil er sich durch die Risse durch, dann durch das Erdreich innen ein Rückgrat schafft, in das er sich senkrecht hinein stellt. Und es ist immer dieser Übergang von der Horizontalen in die Senkt. Die Senkrechte bedeutet sehr viel. Im Tierreich kann ich es nicht näher ausführen, aber das nur mal vergleichen. Das Schaf mit der Kuh oder die Kuh mit dem Pferd, alles was den Kopf hebt übers Rückgrat. Da merken Sie, dass da eine viel nach außen gerichtete Intelligenz entsteht. Und sobald der Kopf ohne das Rückgrat, da merkt man, dass der Stoffwechsel Prozess viel stärker den Kopf ergreift. Und so weiter. Also wir brauchen jetzt diese Tier, diese Boden Tiere und müssen deren Tätigkeit fördern. Und jetzt ist es heiß im Sommer Juli draußen und die Regenwürmer mögen das überhaupt nicht. Sie mögen nämlich nur dreierlei Die wollen Sauerstoff atmen, die wollen Feuchtigkeit. Und die wollen Dunkelheit. Dunkelheit. Das sind die drei Kriterien für den Regenbogen und dafür repräsentativ für andere Tiere auch. Und diese Bedingungen schaffen wir mit der Schicht. Das Dunkle, das viel Sauerstoff und die Feuchtigkeit kommt, steigt hier herauf und schlägt sich auf der Unterseite dieser Schicht nieder. Nun diese Regenwürmer. Wenn es heiß ist hier unten. Und wenn dann aber da oben so eine Schicht entsteht und so, dann wandern die hoch hier hinauf und wandern jetzt horizontal hier rein und fangen an, diese organischen Rückstände aufzuarbeiten. Also sie fressen, fressen, keine frische Substanz, keine lebendige Substanz. Ich habe mir auch mal angeguckt, da beobachtet ein Regenwurm, wie er ein grünes Pflanzen platt abgeknallt, gekniffen hat, gesagt Das ist ja pervers, was du da machst. Und dann habe ich es weiter beobachtet, habe ich gesehen, so hat er gar nicht gefressen, sondern hat es eingespeichert mit seinem Schleim. Die ganze Oberfläche hast eingerollt und seine Röhre reingezogen. Und in seiner Röhre haben dann die Mikroben aus dem auf dem Schleim haben dann angefangen, dass die Pflanzen Substanz aufzuschließen. Und dann war es allerdings ein reines Menü geworden. Also der Regenwurm frisst andere Organe, also abgestorbene pflanzliche Substanz. Der wandert also hier rein und arbeitet jetzt dieses Erdreich durch. Und was macht er dabei? Ständig, was unser Regenwurm vor so ein langes Gebilde segmentiert hat. Hier vorne so eine kleine Mundöffnung und ich habe hier so einen na? Hat er so einen kleinen Magen. Eigentlich nur ein erweiterter Darm, zielsicher und durch durch die ganzen Segmente bis hinten hin. Und er hat selbstverständlich einen Blutkreislauf. Das ist also ein Warmblüter gewesen und er hat jetzt hier über und über dem Magen hat er eine kleine Drüse, und diese Drüse sondert, indem er da frisst. Also organische Rückstände, die sind immer ein bisschen sauer, alles ist sauer, was die Pflanzen hinterlassen. Und durch diese Drüse scheint er jetzt feine Calcit zu Tröpfchen Kalk, Tröpfchen ab in den Magen und neutralisiert die organische Substanz. Es ist unglaublich. Er schafft damit das Milieu für die Mikroben, die hier jetzt en masse, hier den ganzen Darm erfüllen, bis hinten hin. Da lebt der Regenwurm mit, wiederum mit den Mikroben, speziellen Mikroben in Symbiose. Das heißt, der Regenwurm der Seelen Leib, der seelische Organismus dieses Tieres ist darauf gerichtet, jetzt im Verdauungsprozess den fruchtbaren Boden schlechthin zu erzeugen, den es überhaupt gibt durch Neutralisation dessen, was er an saurer Nahrung aufgenommen hat. Es wandert hier durch mikrobiellen Abbau. Aber die Mikroben können nicht tun, was sie wollen, was sie gerne täten, sondern weil der Seele viel von ihrem Leibe ungeheure Kräfte, die seelisch wirksam werden, die ordnen diesen Prozess, dass er nicht aus dem Ruder läuft, und dann tun sie dann irgendwo ein Häufchen da absetzen und dann haben sie, dann setzt sich dieser Prozess, der Verdrängungsprozess noch im Haufen fort, und da bauen die noch weiter ab, und dann entsteht der fruchtbarste Boden, den es überhaupt gibt, den können wir gar nicht selber erzeugen. Das macht eigentlich die boden tierwelt durch die kraft ihres spezifisch seelischen hochspezialisiert, je nach boden, auch noch tierart. So und das diesen prozess müssen wir einleiten im Sommer, dass er stattfindet, dass jetzt die Reste, dass das ernte jahres verkommt verkonsumiert werden hier von den Boden Tieren. So, und das geht vom Sommer bis in den Herbst so, dass da quasi die Erde sich erneuert im Jahreslauf. Was im Frühjahr abgebaut worden ist, muss jetzt hier wieder aufgebaut werden. Wir haben hier ein Humus Aufbau während des Sommers. Und diese und diese Prozesse müssen wir eben einleiten, stärker durch diese Mulchen der Bodenbearbeitung und hoffen, dass dann wirklich die Boden Tierwelt aktiviert wird. Und ohne den Regenwurm, insbesondere den Wurm kann man eigentlich keine optimale optimale Humus Qualität optimal dasjenige erzeugen, was die Alchemisten eben die eigentliche Muttererde bezeichnet haben. So, und jetzt muss ich schleunigst kaufen und ich kann dir auch schon auf der anderen Seite auch nicht so viel wie beschrieben werden. Und jetzt erst kommen wir in Richtung Herbst. Und das ist ja auch eine ganz eigenartige Jahreszeit, die eine völlig eigene Signatur hat. Und die findet jeder, der ein bisschen darauf aufmerksam ist, der Augustin auch durch die Lande, der Spätsommer Salz und dann geht es über den September. Da merken wir ja, dass da die Stimmung in der Natur, durch die immer tiefer wird, langsam, tiefer sich, wenn in der Sonne von ihrem Höchststand die Tage schon, na ja, sie bleiben auch dann halt noch lange viel länger. Aber dann schon wird es also kürzer. Der Tage und Nächte werden ein bisschen länger und man merkt die Stimmung in der Natur, obwohl sie selben Sonnenstand gibt, im Frühjahr nur aufsteigen, so ist derselbe Zustand erreicht, absteigend von der Sonne und. Vollkommen andere Stimmung. Und das sieht man daran, dass dann plötzlich so die ersten Nebel streifen, sich über die Lage legen. Im Nebel Ruhe noch die Welt, noch träumen Wald und wie so Dichter Mörike und und dann der blaue Himmel unverstellter drüber. Das ist so die Stimmung Anfang September. Und da merkt man auch in der Natur reift noch alles, alles. Die Früchte, die alles, was nur ein Gemüsegarten sind, was alles reift, fühlen sich die Äpfel an den Bäumen werden dicker und nehmen Farbe an? Also das ist auch eine noch Vorbildwirkung, die da vom Sommer in den Herbst hineinreicht, bei den anderen doppelt und bei den Pflanzen. Denn solch ein Wettrennen, das zieht sich noch länger bis in den Herbst rein und dann geht es durch den September durch. Dieses Jahr haben wir es nicht so deutlich erlebt um die Michaeli Zeit. Da kommen diese goldenen Septembertag, die in die goldenen Oktobertag einmünden. Und dann sehen wir dieses wunderbare Phänomen, das Sie bestimmt auch schon erlebt haben den Altweibersommer. Ich bin letztes Jahr laufe ich da den Feldrand entlang und sage Ich traue, kann ich meinen Augen trauen? Der Acker war frisch bearbeitet und ein Symbol für Glanz liegt über dem ganzen Feld und guckt so nach der Sonne und die Sonne spielt es mir zu. Ich gucke dann immer von verschiedenen Seiten. Dann gehe ich hin und guck genau. Alle Spinnennetze, der ganze Acker wie über überspannen von einer bestimmten Spinnennetze, die das machen, glänzt silbrig glänzend. Das ist ein Phänomen des Herbstes, und der Herbst setzt sich fort darin, dass das die gesamte Insektenwelt erst noch mal so was macht. Legt man die Eier ab unter die Boden Krume oder in die Rinde der Bäume oder sonst irgendwo an einen versteckten Ort legt sich die Eier ab. Die Vögel ziehen nach Süden, die Schwalben sind verschwunden, man guckt nach draußen und plötzlich sind sie weg. Das heißt, die ganze Natur fängt an in einen Ruhezustand. Ich weiß nicht, wie die wurden geboren wurden. Mikroben bilden jetzt Dauer formen auf. Also nicht. Man sieht äußerlich kaum noch, will keine Insekten wirken. Ein Schmetterling kann nichts. Alles geht in eine Art Ruhezustand oder besser gesagt in einen Todes zustand über. Die Natur stirbt, die Blätter fallen von dem Baum, alle sind sie verfärbt. Nochmal die letzte Blüte im Blatt und das alles liegt plötzlich am Boden. Der Schwere folgend, nicht mehr der leichte, wo es da oben sich gebildet hat in der Luft, sondern jetzt fällt alles schwer physisch. Die herbstes. Zeit ist der Übergang in den Winter tot. Die Natur stirbt, die mikrobiellen Prozesse im Boden kommen zu Ende. Und jetzt muss man natürlich aufpassen, dass man da nicht mit stirbt als Mensch, sondern dass man der Nachwelt wirklich dann genau beobachtet, was sich da eigentlich abspielt, dass wir jetzt sozusagen den Herbst Prozess begleiten. Einerseits ist es noch mal die Ernte und andererseits ist es schon mal wieder die Herbst Bestellungen für die Winter Getreide. Aber dann kann es eine sehr späte Ernte sein oder überhaupt. Wir haben die Absicht, im nächsten Jahr Sommer eine Sommer, um oft auszusehen Hafer oder eine Sommerreifen oder eine Sommergäste. Oder wir wollen da Früchte anbauen und wir haben jetzt mal gerade eine Kündigung noch vorher ausgebracht und die müssen wir jetzt rechtzeitig umbrechen in den Winter. Wir wollen sie vielleicht nicht stehen lassen. Und dann kommt es jetzt auf einen Prozess an, den man wieder sehr genau reflektieren muss warum, wo? Worum geht es jetzt eigentlich im ausgehenden Jahr, wenn dieser äußere Todes Prozess einsetzt und da ist man heute sehr früh, auch glaubt sehr sicher geworden zu sein. Die ökonomie, die die öko betriebe, die meinen, also der fluges vom Teufel, den dürfen wir schon gar nicht mehr einsetzen. Und da gibt es also alle möglichen Ansichten, die da tun, weil man, wenn man nicht konventionell denkt. Konventionelle Landwirtschaft, dann möchte man wenigstens ökologisch denken. Biologisch und biologisch heißt, dass man sein Augenmerk auf die Mikroben Welt und was da lebt und kreucht und fleucht, darauf lenkt und dem versucht, Rechnung zu tragen. Es kommt aber eine Zeit im Herbst, wo man wirklich mal davon absehen kann. Das muss man heute ganz bewusst tun, denn man möchte ja der Natur immer irgendwie gemäß handeln, ihrem Leben gemäß. Aber es gibt eben einen Zeitpunkt im Jahreslauf, wo die Natur stirbt, wo sie tot wird, wo die Mikroben in die Dauer form übergehen. Alles andere in Eisstadion. Und da gibt es einen Moment, wo wir eigentlich die Aufgabe haben und jeder muss ich mir diesen Prozess ganz neu auseinandersetzen, wo wir die wo den Boden kartieren müssen, wo wir alles zerstören, was so wunderbar im Jahreslauf sich aufgebaut hat. Einzigartig. Die Schichtungen im Boden, alles organisch sind genauestens austariert. Und jetzt kommen wir, da hören wir ein Instrument und dann schmeißen wir das Ganze völlig koordinieren. Und dieses Instrument nennen wir den Pflug. Und man hat heute ein sehr starke Tendenz, berechtigterweise solchen Unsinn, der sonst gemacht wird, dass man sagt ohne Pflügen, pflügen ist so eine Sache. Und wenn man aber da mal ein Gesichtspunkt einnimmt im Herbst, im Spätherbst, ist die Natur zu Ende. Da ist, was zu Ende gekommen, ist, ganz physisch geworden. Und dann tritt ein in den Winter. Und da sollen die Prozesse stattfinden, die jetzt im Winter stattfinden sollen Kristallisation. Da muss ich sozusagen erst mal das ganze Jahr besiedeln, indem ich es korrigiere. Und wenn dann es in den Winter geht, dann kann sich aus diesem Chaos sozusagen eine neue Ordnung im nächsten Jahr aufbauen. Ich kann das nicht einfach nur so von Jahr zu Jahr immer so weiterwurschteln, sondern da ist, da ist wirklich ein Unterbruch im Winter und den muss ich einleiten, nicht jedes Jahr im Rahmen der Fruchtfolge oder wie es meine Intuition mir ergibt, zu einer Zeit der Jahre, dass ich einmal doch intensiv versuche, mal diese Kolonisierung des Bodens einzuleiten, einzuleiten, dass ich durch die Kräfte des Winters wieder ein neuer Boden aufbauen kann. Und der klassische Pflug? Was macht er denn alles eigentlich anders? Wenn hier der Boden ist, das Erdreich, dann pflügt er ja in dieser Weise den Boden in eine solche Furche. Er legt den Hunger um und das große Problem heutzutage ist, dass unsere Flügel nichts mehr taugen. Die Flügel, Füße breit. Und natürlich auch viel zu tief. Aber das Verhältnis von Tiefe und Breite stimmt auch nicht mehr. Ich versetze den Acker dann schon mit einem Fluch voran um 40 50 Zentimeter von rechts nach links. Im Ganzen. Was das für eine Energie ist, die ich da brauche. Sondern es kommt darauf an, dass man möglichst schmal fühlt. Es hat es viel Pferdefleisch gegeben, ideal gemacht, schmal fühlt und nicht zu tief. 16 17 Zentimeter, 15 bis 18 Zentimeter optimale Tiefe, würde ich sagen. Und dann kann jetzt sozusagen der Frost Angriff während des Winters hier eingreifen. Und dann? Es geht nicht mehr um biologische Prozesse, sondern es geht darum, dass man die Erde kultiviert und das heißt fruchtbare Böden. Der Meister Frost muss hier eingreifen und muss einfach mal den Boden vorerst rot machen. Er muss, da wird in der Realität durchgearbeitet werden, dass das nicht die Organe des Bodens. Das muss man nur mal versuchen zu denken. Ich weiß, dass ich in ein Fettnäpfchen tritt. In vieler Hinsicht ja. Aber es wird heute. Es werden so maßlose Fehler in der Bodenbearbeitung gemacht und man muss nur mal bedenken, der ganzen Prozess durch das Jahr hindurch und werden das erste geht es um die Aktivierung der organischen Prozesse im Frühjahr, Herbst, Sommer, Abbau, Aufbau und dann kommt es zu Ende. Und jetzt kann ich auch mal nicht mehr den Humus bearbeiten oder die organischen Prozesse, sondern die mineralischen Prozesse, nämlich die toten Prozesse. Also es geht. Und beim Pflügen geht es nicht um das Ich Rücksicht nehmen auf den Humus, sondern ich nehme Rücksicht auf den Ton. Es ist ein Ton pflügen. So haben wir das auch früher genannt. Wir pflügen den Ton, um ihn zu exponieren, den kosmischen Kräften des Umkreises, den Kristall bildenden Kräften an also Sie sehen ja, wir müssen zu Ende kommen. Sie sehen Bodenfruchtbarkeit. Wenn ich das ernst nehme, diesen Begriff, dann muss ich erst mal beobachten lernen, und dann muss ich meine Beobachtungen selber selbstständig denkerische arbeiten. Ich kann nicht irgendeiner Richtlinie folgen, die von außen vorgegeben ist. Ich kann nicht Ideologien folgen. Ich kann nicht irgendwelchen wissenschaftlichen Ergebnissen folgen, die einmal an einem Punkt irgendwo mal gemacht worden sind. Statistisch verrechnet, das ist irreführend ist alle irreführen, sondern es ist die Aufgabe des Menschen, sich hinein zu stellen in den ganzen Jahreslauf, den von Anfang bis Ende arbeitend. Wohlgemerkt nicht denken, sondern tätig sein, durchlebt und durchleben, sich Gedanken machen, was jetzt eigentlich das Adäquate ist. Welche Maßnahmen will ich steuern, in diesen unendlich subtilen Prozess eingreifen? Und dann kommt der Herbst und dann kann ich mal wirklich massiv tiefer greifen. Also in diesem Sinne, wie ich es gesagt habe. Und dann kann sich aus dieser Kolonisierung ein neuer Boden Aufbau im nächsten Jahr aufbauen. Kein Jahr ist gleich dem anderen. Jedes Jahr ist neu und jedes Jahr muss ich sozusagen die Initialzündung geben, dass es auch neu werden kann. Und nicht ein immer gleichmäßig fortlaufender, ablaufender Prozess. Sondern dass wir die Aufgabe haben, als Landwirt sozusagen den Boden im Hinblick auf die Bodenfruchtbarkeit zu erziehen. Wie man ein Kind erzieht, das in die Schule geht und lesen und schreiben lernt. So müssen wir einen Keim haften Zustand, der im Boden entsteht, in der Hand um müssen wir schrittweise durch das Jahr hindurch erzieherisch so begleiten, dass dadurch dann das Phänomen der Bodenfruchtbarkeit sich realisiert. Bodenfruchtbarkeit kann ich nie im Jahr herstellen, vielleicht auch nur schwarze Erde bis zum nächsten Jahr in der Ukraine oder so, wo die Natur einfach so begabt ist, dass sie ohne großes Zutun einfach tolle Erträge bringt. Sondern wir müssen die Natur Begabungen. Das ist ein Begriff, den muss man sich mal versuchen in die Ohren zu schreiben, dass der Boden selber begabt ist. Jeder Standort ist in bestimmtem Sinne begabt. Und meine Aufgabe als Landwirt ist es, diese Begabungen zu fördern, so zu erziehen, dass der Boden sozusagen lesen und schreiben lernt. Also das heißt, er liest am Kosmos ab, was eigentlich ihm zuträglich ist, und er schreibt sich das dann selber ein in dem, was man dann die Bodenfruchtbarkeit nennen kann. Also in diesem Sinne müssen wir versuchen, als Landwirte immer mehr zu lernen. Wir sind in einem Lernprozess, wir sind nie zu Ende. Wir glauben, wenn er gute Ernte eingebracht hat, wird sie der Klasse erreicht. Die haben wir nicht erreicht, sondern es geht auch gar nicht nur darum, um gesunde Nahrungsmittel zu erzeugen. Es ist auch ein Irrtum, das ist ein Nebeneffekt unserer Arbeit, sondern ein ebenso großer Effekt muss sein, die Boden entwicklung über die Jahre hinweg erzieherisch so auf die Bühne und auf die Erde zu wirken, dass Generationen in alle Zukunft weiterhin an dieser Bodenfruchtbarkeit anknüpfen können. Es geht darum, dass man. Es geht darum, dass so wie wir als Menschen dadurch Menschen sind, dass wir ein Bewusstsein haben, dass wir uns entwickeln können. Dass wir nicht derselbe sein müssen, der wir gestern waren, sondern dass wir heute durch eigene innere Willens, Aktivität, durch eigenes Denken und Fühlen uns entwickeln können. Immer weiter. Der Mensch ist ein sich entwickelndes Wesen. Er trägt den Entwicklungs gedanken als die größte voraus. Ich möchte sagen. Die größten chancen. In sich. Er will ja immer. Weiter. Und das kann die natur nicht. Die natur hat den entwicklungs gedanke nicht in sich mehr, sondern eher die. Sie hat auch, dass der mensch durch sein tun oder seine tätigkeit den entwicklungs gedanken in der natur veranlagt hineinträgt, sich selber durch seine arbeit erweitert, sein ganzes menschsein erweitert, will in das äußere Natur und dadurch die Natur erzieht, darauf wartet Mensch, Boden, Tier und Pflanze, die ganze Schöpfung. Insofern haben wir wirklich eine ungeheure Vision. Das hat ja Novalis in die Worte mal ausgedrückt Der Mensch, die Menschheit ist auf einer Mission. Zur Bildung der Erde sind wir berufen zur Bildung, so wir uns bilden wollen als Mensch, so müssen wir die Erde bilden. Und das ist die eigentliche, zentrale Aufgabe des biologischen Anbau. Darauf müssen wir hin streben. Und wir wissen ganz genau Das ist keine Methode, die man einfach anwendet, sondern es ist eine Methode. Bestenfalls, dass wir uns selber in unser Denken, Fühlen und Wollen so erziehen und so schulen, dass wir in der Lage sind, der Natur etwas zu geben, was sie selber nicht hat. Was wir hier erst durch unser Menschsein einpflanzen können, das ist nun ein Streben des biologischen Landbau, dem wir noch lange nicht nachkommen können, weil wir noch nicht fähig genug sind. Aber das ist eine Perspektive in die Zukunft. Und das wunderschöne Landbaus ist, dass man, wenn man sich ein Bewusstsein dieser Tatsache verschafft, dann fragt man sich, warum nicht jeder Mensch Landwirt wird. Vielen Dank. &lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Themenbezogene Leseanregungen ==&lt;br /&gt;
Novalis&#039; Werk &amp;quot;Die Lehrlinge zu Sais&amp;quot; (1802). Novalis, eigentlich Georg Philipp Friedrich Freiherr von Hardenberg, war ein deutscher Dichter, Schriftsteller und Philosoph der Frühromantik. In diesem Zitat betont Novalis die Verantwortung des Menschen für die Erde und für sich selbst. Die &amp;quot;Mission&amp;quot; der Menschheit ist es, sich selbst zu bilden und im gleichen Zuge die Erde zu formen. Das bedeutet, dass der Mensch nicht nur für seine eigene Entwicklung verantwortlich ist, sondern auch für die Gestaltung der Umwelt. Dies impliziert eine untrennbare Verbindung zwischen Mensch und Natur, die für die Frühromantik typisch ist. Novalis fordert hier, dass die Menschheit sich ihrer Rolle als Gestalter bewusst sein und entsprechend handeln sollte. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Manfred Klett|zurück zu Manfred Klett ◁]] &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Betriebsgemeinschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Betriebsorganismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:biologisch-dynamische Landwirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:biologisch-dynamische Präparate]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:biodynamische Landwirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dottenfelderhof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Düngung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Film]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 327]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jahreslauf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landbauschule Dottenfelderhof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landwirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landwirtschaftlicher Kurs]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neue Keime]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rudolf Steiner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 25%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Video]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortrag]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Chrifri</name></author>
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		<id>https://biodyn.wiki/index.php?title=Bodenfruchtbarkeit_und_Ern%C3%A4hrungsdynamik_-_Vortrag_von_Manfred_Klett_am_12._November_2017&amp;diff=4063</id>
		<title>Bodenfruchtbarkeit und Ernährungsdynamik - Vortrag von Manfred Klett am 12. November 2017</title>
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		<updated>2024-02-05T20:55:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Chrifri: /* Übergangsprozess zum Frühjahr */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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====Filmdoku====&lt;br /&gt;
[[Datei:Dr. Manfred Klett biodynamische Landwirtschaft Vortrag Bodenfruchtbarkeit 12. November 2017.jpg|450px|center|link=https://www.youtube.com/watch?v=v6WLKhCfABA]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- Manfred Klett -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Dieser Vortrag befindet sich in der Bearbeitung und er ist noch nicht &amp;quot;reif&amp;quot;. Gerne kannst du hier [[MitTun bei biodyn.wiki|mitTun]]: Korrektur, Überschriften und Absätze. Stand 05. Februar 2024&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begrüßung und Einführung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einführung Uwe Neukamm ===&lt;br /&gt;
Ich freue mich sehr, dass ich euch heute alle hier so begrüßen darf. Seid gegrüßt! Es ist schön. Wir sind heute viele. Auch neue Gesichter, Junge. Freut mich sehr!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Thema heut, ich soll in das Thema einführen, das Thema ist etwas sperrig, das muss man ablesen: Bodenfruchtbarkeit und Ernährungsdynamik. Das ist genau das Spannungsfeld, in dem ich jetzt als Landwirt eingebunden bin. Auf der einen Seite muss ich dafür Sorge tragen, dass der Boden fruchtbarer wird und auf der anderen Seite will ich dafür Sorge tragen, dass die Produkte, die ich produziere, zum Wohle aller sind und zu einer gesunden Ernährung beitragen. Deswegen ist es genau das Spannungsfeld, das ich so empfinde und ich stehe da als Bauer genau dazwischen. Und früher war das ganz einfach. Da hatte ich die Formel oder auch andere, wenn man einen gesunden Boden hat, dann erzeugt man gesunde Nahrungsmittel. Und wenn man genauer hinguckt und wir befinden uns in einer Zeit, wo man immer ein bisschen genauer hinguckt und sagt auch wir wollen eine Bewusstseinsseele entwickeln. Wenn man da genauer hinguckt und das verstehen will, dann merkt man, dass sowohl Gesundheit und Ernährung als auch Bodenfruchtbarkeit nichts Festes ist, sondern dass das dynamische Systeme, vielleicht was Lebendiges ist und daraus stellen sich dann viele Fragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es ist nicht mehr so, dass man sagt: Ich mach das und dann kommt ein guter Boden raus und eine Bodenfruchtbarkeit und die Bodenfruchtbarkeit äußert sich in möglichst viel Gesundheit beim Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da stellen sich für mich zum Beispiel schon die Frage, dass das, was vor 20 Jahren oder vor zehn Jahren für mich gesund war, mich zu ernähren, heute vielleicht gar nicht mehr so ist. Das, was wir vor 20 Jahren, was mich genährt hat, macht mich heute nur fett. Das, was ich vor 20 Jahren auf dem Acker gemacht habe, funktioniert heute nimmer. Und ist denn überhaupt die Bodenfruchtbarkeit, die ich anstrebe, vielleicht eine ganz andere, als ich eigentlich produziere, oder umgekehrt, was ist zum Beispiel eine spezielle biologisch dynamische Bodenfruchtbarkeit? Ist das eine Fruchtbarkeit, die sich auch äußert in Qualität, oder heißt für mich Bodenfruchtbarkeit, dass einfach möglichst viel wachsen soll? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese beiden Dinge werden wir heute zusammenbringen und ich freue mich sehr, dass die Meike Ehrlichmann da ist und uns da einen ganzen interessanten Ansatz vorstellen wird, ich glaube, der wird uns alle weiterbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazwischen, nach dem Mittagessen und vor dem Kaffeetrinken, das wird relativ eng zusammenliegen, wird uns der Wolfgang Krämer seinen interessanten Hof vorstellen. Wenn die uns ihren Hof vorstellen, das wird bestimmt auch ganz spannend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ganz besonders freue ich mich, dass heute zu uns gekommen ist, jemand, den man vielleicht wie keinen anderen mit dem Thema Bodenfruchtbarkeit und biologisch dynamische Bodenfruchtbarkeit zusammenbringt, den, ich denk, die meisten von uns auch durch seine Lieder ein bisserl kennen, als auch als Gründer vom Dottenfelderhof. Und ich freue mich sehr, dass es uns heute gelungen ist, ihn noch einmal einzuladen. Er hat eigentlich gesagt, er macht so was nicht mehr und ich freue mich sehr, dass er es dann doch gemacht hat. Manfred Klett!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vortrag Manfred Klett ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Begrüßung Manfred Klett ===&lt;br /&gt;
Verehrte liebe Gäste, liebe Freunde aus der hiesigen bayerischen Vereinigung für biologische dynamische Wirtschaftsweise und auch diejenigen, die hier in Nürnberg ja auch aktiv sind auf diesem Felde.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich frage zunächst einmal, ob ich frei hier so sprechen kann, ob sie mich hören, ganz hinten. Ich bin nicht so erfreut über ein Mikrofon, und so versuche ich so deutlich und laut zu sprechen, dass jeder von ihnen mich vielleicht doch verstehen kann. Und wenn nicht, dann bitte ich einfach mal die Hand zu heben, denn ab und zu, wenn man dann im Sprechen ist, kann die Stimme mal ein bisschen absinken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bedanke mich vielmals für die Einladung hier zu dieser Tagung in Nürnberg zu diesem Thema. Und diese beiden Themata hängen ja sehr eng zusammen Bodenfruchtbarkeit und Ernährungsdynamik, ist ja evident, das wurde ja auch gerade angesprochen. Und meine Aufgabe wird es nun sein, zur Frage der Bodenfruchtbarkeit etwas beizutragen. Und das ist ein so unerschöpfliches Thema, dass man Schwierigkeiten hat, es überhaupt irgendwie zu umgreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einführung Bodenfruchbarkeit ===&lt;br /&gt;
Und es ist ja auch dieser Begriff heute, Bodenfruchtbarkeit, im allgemeinen Bewusstsein, ich spreche jetzt vom wissenschaftlichen Bewusstsein an den Hochschulen, an den Universitäten oder wo auch immer, so in den akademischen Kreisen, dieser Begriff nicht mehr aktuell. Man hat ihn ad acta gelegt, mehr oder weniger, weil er nicht definierbar ist. Der ist so umfassend, dass man ihn einfach in dem Sinne nicht in eng begrenzten quantitativen Begriffen erfassen kann. Und deshalb hat man ihn ersetzt mehr durch den Begriff der Ertragsleistung der Böden. Was bringen die Böden, was ist deren Hervorbringungskraft? Und die kann man messen! Die kann man messen und zählen und wägen. Man kann es quantitativ erfassen in Erträgen. Aber ist das noch Bodenfruchtbarkeit? Denn ich kann ja diese Erträge auf andere Weise erzielen, indem ich da auf dem Boden ständig von außen was drauf schmeiße, was man dann Dünger nennt und dadurch und sonstige Fremdmittel, die man einsetzt, Betriebsmittel, damit kann man ja auch hohe Erträge erzielen. Man hat den Begriff der Bodenfruchtbarkeit langsam hinter sich gelassen, um einen Begriff zu wählen, dem man eben tatsächlich wiegen und messen und zählen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und damit hat man eigentlich den Boden aus den Augen verloren, in gewissem Sinne. Und gerade in biologisch-dynamischen Zusammenhängen müssen wir ja jetzt versuchen, diesen zentralen Begriff, also die Belebung der Erde selber, das ist ein Prozess, der sozusagen so umfassend ist, wie das menschliche Leben selbst, das Leben der Erde! Wie man den sozusagen so in Worte bringen kann oder jedenfalls mal in Bildern umschreiben kann, dass man einen neuen Zugriff zu diesem zentralen Begriff des lebendigen Bodens finden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun ist es so, dass man heute ja in den Wissenschaften, ich spreche jetzt von den Landwirtschaftswissenschaften, da gibt es ja das Gebiet der Bodenkunde, also die eigentlich die Aufgabe hätte, gerade mit diesen Fragen so umzugehen, dass es auch umsetzbar wäre in der Praxis. Und das ist aber keineswegs der Fall, oder nicht generell der Fall, weil man eben nur durch Quantifizieren, nur durch diese, nur das, was wirklich messbar ist, irgendwie zu Aussagen kommt. Die qualitative, die Wesenseite, die bleibt völlig außer Betracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun hat man in der Bodenkunde doch ein Gebiet, wo man einigermaßen an den Phänomenen sich entlang gehangelt hat durch die Jahrzehnte und das ist das Gebiet der Bodentypologie. Das heißt, dass jeder Standort, wenn man auf einen Betrieb irgendwo hinkommt, dann findet man eben ganz bestimmte Böden, die durch, lange, lange, lange Zeiten hindurch, 10.000 Jahre rechnet man heute, also seit den letzten Eiszeiten, sich allmählich entwickelt haben. Und das kann man phänomenal ganz, ganz gut begleiten, kann man beobachten, kann man anschauen, auf jedem Betrieb gräbt man ein tiefes Loch und dann ist da ein bestimmtes Profil und daraus kann man schon sehr viel ablesen. Das ist eine Langzeitentwicklung. Und die finden wir vor. Das ist Ergebnis von ewigen Zeiten, kann man sagen. Und in diesem Zusammenhang greifen wir jetzt als Landwirte und Gärtner ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da kann man mit solchen Begriffen wie, also ich spreche jetzt mal zu Praktikern: Da gibt es also den Begriff der Rendzina, hier im Jura, sehr verbreitet. Oder es gibt die Parabraunerde oder die Braunerde oder Podzol. Das sind alles wunderschöne Worte, hinter denen aber doch bestimmte Phänomene stehen, die für den Praktiker durchaus aussagekräftig sind. Und aber am Ende kann man dann doch recht herzlich wenig damit anfangen. Es ist immer gut zu wissen, man soll Kenntnis davon haben. Sondern für den praktizierenden Landwirt, den Gärtner, ist es auch notwendig, sozusagen die Bodenfruchtbarkeit oder das, was die Böden fruchtbar macht, mal zu verfolgen im Jahreslauf. Denn in den greift man ja immer ein, in den Jahreslauf, also die vier Jahreszeiten und greift ein durch die Bodenbearbeitung, durch die Fruchtfolge, durch die Düngung. Das sind die &#039;&#039;&#039;drei Säulen des Ackerbaus&#039;&#039;&#039; seit eh und je gewesen. Und greift ein verschieden, ob man jetzt im Winter sich befindet oder im Frühjahr oder im Sommer oder im Herbst. Und steuert dadurch, durch den menschlichen Geist, durch die Einsichten, die man als Mensch hat, die man sich erarbeiten muss. Und man kommt da nie an ein Ende. Nie. Man ist immer auf dem Wege, dass man versucht, das so gut wie möglich zu machen, dass man diese von Natur veranlagten Prozesse im Jahreslauf sachgemäß steuert. So, dass ich dadurch das Ergebnis dann nennen kann, die Bodenfruchtbarkeit, wenn sie sich auch nicht immer nach außen, direkt, immer darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss es geistig erstmal in sich produzieren. Man muss den Begriff geistig in sich überhaupt erst etablieren, um dann sein Beobachtungsvermögen so zu erweitern, dass man die Dinge dann auch in einem höheren Sinne erkennt. Nicht nur an der Ertragsbildung. Nicht nur das da ein schöner Humusgehalt ist oder irgend sowas. Das sind alles äußerliche Dinge. Sondern dass man innerlich als Mensch erkenntnismäßig in sein Denken fühlen und dann schließlich auch in seinem Wollen so in der Sache drin steht, dass man die Sicherheit nicht nur durch die äußere Erscheinung des Bodens, sondern innerlich in sich aufbaut. Eine innere Sicherheit gewinnen für sein Tun. Die Bodenfruchtbarkeit lebt in allererster Linie erst in unserem Erkenntnisleben und dann können wir draußen anschauen, ob es auch wirklich sich spiegelt in der Welt da draußen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun, daran können Sie vielleicht erkennen, dass es ein lebenslanges Ringen und Bemühen ist, wenn man sich dieser diesem Geheimnis der Bodenfruchtbarkeit, man könnte es parallelisieren mit der menschlichen Einsichtsfähigkeit. Auf der Menschenstufe ist es die menschliche Erkenntnis, die sich spiegelt dann in irgendwelchen Produktionen des Geistes, in der Literatur und den Künsten, in der Musik. So ist da unten auf der Erde ist die Bodenfruchtbarkeit ebenso ein Ausdruck eines umfassenden Geschehens, die man eben vergleichen kann mit dem menschlichen, künstlerischen, wissenschaftlichen Erfassen der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun möchte ich also versuchen, einmal einen Gang durch das Jahr zu machen, einen landwirtschaftlich gärtnerischen Gang durch das Jahr und zu sehen, wie da die Bodenfruchtbarkeit ständige Metamorphosen durchläuft. Es geht immer um die Bodenfruchtbarkeit. Und dennoch stellt sie sich jedes Mal ganz anders dar, im Verlaufe eines Jahres. Und bevor ich nun da mal den Gang durch das Jahr mache, wollte ich noch einmal eine grundsätzliche Bemerkung machen zum Boden selbst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Boden als Organ ===&lt;br /&gt;
Der Boden ist ja auch ein Organ, wo man gar nicht so recht weiß, wo fängt das an, wo hört es auf, oder wo ist er überhaupt? Es ist eine hauchdünne Haut über die Erde. Endlose Tiefen setzen sich nach unten fort. Endliche Höhen erweitern den Boden nach oben die Atmosphäre und bis in den Sternenhimmel. Wo ist eigentlich der Boden? Das ist die Begegnung von Kosmos und Erde. Da durchdringt sich etwas. Da durchdringen sich die Wirkungen der Planeten, die Wirkungen der Sonne, das Zentralgestirn des planetarischen Kosmos. Der ganze umfassende Fixsternhimmel ist an dem ganzen Geschehen beteiligt. Das durchdringt sich jetzt mit den Kräften der Erde von unten. Und nicht nur, was gerade im Boden da einem vor die Augen fällt, sondern aus den Tiefen der Erde strahlt es herauf und das begegnet sich. Und diese Durchdringungszone ist hauchdünn, eine dünne Haut, und diese dünne Haut hat aber einen ganz bestimmten Aufbau. Und wenigstens möchte ich das nur kurz charakterisieren. Man, es bedürfte einer viel umfänglicheren Ausführung, aber mal sozusagen auf den Punkt zu bringen, auf eine Art Formel zu bringen. Es ist so, wenn Sie ein Loch in die Erde graben, auf Ihrem Betrieb oder im Garten, also sagen wir mal einen Meter tief, zwei Meter tief oder so, je nachdem, wie der Boden beschaffen ist. Dann werden Sie feststellen, dass eine ganz bestimmte anschaubare Gliederung ihnen vor Augen tritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie haben einen schwärzlich gefärbten oder sagen wir mal dunkel gefärbten Oberboden. Das nennt man den humosen Horizont, wo also verstärkt also Humusprozesse stattfinden. Die können auch tiefer reichen, dann bis 30 bis 40 Zentimeter vielleicht, wenn man Glück hat. Und darunter kommt dann eine andere Zone, auf die komme ich gleich. Und dann noch tiefer, stößt man plötzlich auf, sagen wir mal Stein oder jedenfalls auf unverwitterte Erde und das eigentlich Kristalline oder kristallin unverwitterten Boden. Und zwischen dem Humushorizont und dem unverwitterten Boden. Da ist nochmal eben diese mittlere Schicht, und das ist die Schicht der Vertonungen. Nicht dass das Musik ist, das ist auch Musik, nur ein Stockwerk tiefer. Die Tonbildung, dass das durch die Verwitterung entsteht der Bodenton. Tonmineralien entstehen da. Und die haben auch wieder einen ganz wunderbaren Aufbau, da könnte man lange drüber reden. Jedenfalls ist diese mittlere Schicht diejenige, die eigentlich neben dem Humus der wirkliche Fruchtbarkeitsträger des Bodens ist. Es ist eigentlich das Herz des Bodens, das schlagende Herz, das ist nicht der Humus, sondern der Ton. Das ließe sich länger ausführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mensch und Boden ===&lt;br /&gt;
Das lässt sich vergleichen mit dem Menschen. Denn auch der Mensch, der hat ja sozusagen eine Zone in seinem ganzen Körperaufbau, wo man sagen kann, ja da ist eigentlich alles noch gerade in Verwitterung, da ist ein Fortlaufen in einem Verwitterungsprozess, in dem wir nämlich gedanken bilden, da stirbt etwas lebendiges in uns ab, im Nerven-Sinnes-System und dadurch können wir sozusagen überhaupt miteinander kommunizieren, über die Sprache und über unsere Gedanken. Und diese Zone, die dem Haupt des Menschen, dem Kopf des Menschen entspricht, im Nerven-Sinnes-System, das ist eigentlich das Gestein im Untergrund. Das ist genauso tot, wie unser Gehirn tot ist, wie unsere Nerven tot sind. Genau so tot ist es da unten, anorganisch, vollkommen, physisch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Gegenpol ist dann im Vergleich zum Menschen, wenn man es heruntergeht, von dem Haupt unter das Zwerchfell. Da dehnt sich ein ganz anderer Mensch aus, der ganz Unbewusste, wo organische Prozesse stattfinden, Auf- und Umbau und ein ständiges Hin und Her, ein Stoffwechsel eben, der in Verbindung steht auch mit dem Blut, wo ständiger Aufbau stattfindet aus den Verdauungsvorgängen heraus, wo auch die Blutbildung hauptsächlich in den Röhrenknochen stattfindet. Alles das. Und diese Prozesse, Stoffwechselprozesse, die finden sich im Boden oben in der obersten Schicht, eben in jener Humuszone. Da findet ständig durch die organischen Rückstände, die jedes Jahr herunter sinken, jetzt im Herbst, und die dann allmählich verdaut werden im Boden und dann sich Umformen in Humus. Alles das, das findet im Oberboden statt. Und dazwischen ist diese Tonszone. Und die entspricht dem, was beim Menschen Herz und Lunge waren. Das ist die rhythmische Zone, wo wir ständig im Rhythmus uns erleben als Mensch, ja, wo wir uns eigentlich als Mensch erleben in diesem mittleren Menschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist im Boden nicht der obere Boden, wo wir immer sagen, die Fruchtbarkeit, das ist der Stoffwechselpol, sondern es ist diese mittlere Zone, die da ständig, ich möchte sagen, quillt und schrumpft. Der Ton quillt und schrumpft, der atmet förmlich und im Jahreslauf. Also wir haben es eigentlich, wenn wir mit dem Boden umgehen, haben wir es eigentlich mit einem auf dem Kopfe stehenden Menschen zu tun, en miniature. Das kann man fortgesetzt denken in die Tiefen der Erde, das kann man fortgesetzt denken bis in die Höhen des Kosmos. Aber diese hauchdünne Haut, die zeigt eben eine Gliederung, eine Dreigliederung von Kopf und Stoffwechsel und einer rhythmischen Mitte. Mit der haben wir es zu tun. Und die gilt es immer im Blick zu haben, wenn man von Bodenfruchtbarkeit spricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Boden im Jahreslauf ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bodenprozesse im Winter ====&lt;br /&gt;
So, und wenn wir jetzt von da ausgehend mal jetzt den Blick lenken auf unseren Jahreslauf und jetzt auf diese Zeit im Jahre wir stehen jetzt am Anfang des Winters, im November, da fängt es so richtig an, wenn wir da rausgehen aufs Feld und gucken mal unseren Boden oben an, da merken wir, dass der dunkler ist, als er vorher war, als er noch im Oktober oder im September war, dass er plötzlich dunkel geworden ist. Man muss das mal einfach beobachten, man muss mal seinen Blick darauf lenken, damit wird man bemerken, der Boden wird dunkler, während der Winterzeit, wie die Atmosphäre, wie alles um uns herum dunkel wird, so auch der Boden. Das hängt damit zusammen, dass der Boden sich im Winter mit Wasser sättigt und die Luft aus dem Bodenporen verdrängt wird und ebenso die Wärme verdrängt wird. Und das wir da vor einem Urphänomen des Winters stehen, dass nämlich der Boden wirklich anorganisch-physisch groß wird. Er ist wirklich dann im Winter so tot, wie das Gehirn im Menschen eben dem Tod näher ist als dem Leben. Und immer dann, wenn etwas stirbt, ist der Keim zu etwas Höherem geboren. Und so ist es auch im Boden während der Winterzeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also zunächst einmal merken wir, der Boden ist dunkel. Durch die Wassersättigung. Und das weist darauf hin, dass die vier Elemente von Erde, Wasser, Luft und Wärme, die immer zusammenspielen, uns dann richtig einen fruchtbaren Boden erzeugen, wenn sie sich alle schön durchdringen, im Jahreslauf. Aber im Winter sondern sie sich voneinander. Dann ist das Erdige erdiger als es ist, das Wasser relativ isoliert im Boden, füllt alle Poren auf, die Luft hat sich aus der Erde herausgezogen, es wird wird bitterkalt, die Wärme zieht sich aus der Luft heraus und auch die Wärme ist dann sozusagen sonstwo. Also alle vier Elemente beginnen sich während der Winterzeit voneinander zu lösen und zu separieren und das ist die Ursache dafür, dass etwas stirbt, dass etwas tot wird. Denn im lebendigen Organismus ist alles wunderbar durchdrungen. Diese drei Sphären durchdringen sich ständig, und das ist zunächst einmal die Situation in der Erde. Die Erde wird äußerlich ganz tot. Innerlich aber nicht. Da kommen wir gleich noch mal drauf zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun können wir, beschreibe ich mal zwei Bilder der Bodenprozesse, wie sie sich im Winter in der Erde abspielen. Da ist der eine Prozess der, dass die, dass es ja äußerlich kalt wird. Nehmen Sie mal so einen Januar, wo dann so eine frostige Luft um einen herum ist, man steht draußen auf dem Acker, möglichst auch mal eine Nacht, sieht den gesternten Himmel über einen und dann unter einem ist der Boden gefroren. Man stelle sich mal raus auf den Acker und stehe dann einfach mal in vollkommener Ruhe und lässt das mal auf sich wirken. Dann merkt man, dass da etwas wirksam ist, was man gar nicht fassen kann. Aber was doch real ist, was wirksam ist, was in die Erde eingreift und was da wirksam ist, das kann man beschreiben mit dem &#039;&#039;&#039;Prozess der Kristallbildung&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Kristallbildungsprozess =====&lt;br /&gt;
Nicht nur, dass der Schnee vom Himmel fällt, in wunderschöne Kriställchen, alle &#039;&#039;&#039;hexagonal&#039;&#039;&#039;, auch so blättchenartig wie der Glimmer, wie die Tonmineralien, alle hexagonal kristallisiert, fallen da vom Himmel, sondern der ganze Boden beginnt eben durchforstet zu werden. &#039;&#039;&#039;Der Meister Frost besucht uns während der Winterzei&#039;&#039;&#039;t. Den brauchen wir. Jeder Landwirt weiß, das ist von Alters her so, dass man gesagt hat je intensiver der Winter eingreift mit seiner &#039;&#039;&#039;Kältewirksamkeit&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Frostbildung&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Kristallbildung&#039;&#039;&#039;, desto sicherer ist die Ernte im Sommer, desto qualitativ hochwertiger ist die Ernte im Sommer. Denn was da wirksam ist, dass da plötzlich die ganze Natur eigentlich ein Kristall werden will, es ist ja nicht nur das Wasser, was kristallisiert, sondern die ganze Gesteinswelt will noch mehr Kristall werden, als sie schon ist. Sie will noch mehr Ordnung, denn &#039;&#039;&#039;Kristallbildung heißt geometrische Ordnung par excellence&#039;&#039;&#039;. Also so was von Ordnung, wie die kristallisierte Gesteinswelt kann man sich in der Welt überhaupt nicht vorstellen. Und diese Ordnung verschwindet gegen den Sommer, aber während des Winters muss sie sich regenerieren. Das heißt, es sind Kräfte wirksam in der Kristallbildung während der Winterzeit, die ihren Ursprung haben nicht auf der Erde, sondern die ihren Ursprung haben in dem fernsten Kosmos. Im gestirnten Himmel. Fixsternhimmel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Griechen haben- die Griechen, die ja ein bisschen anders gedacht haben als wir Heutigen, die haben den &#039;&#039;&#039;Kristallhimmel&#039;&#039;&#039; genannt. Dass weist darauf hin! Die hatten doch eine Ahnung davon, dass der eigentliche Ursprung im Tierkreis insbesondere aber nicht nur rund um die &#039;&#039;&#039;Sphäre des Fixsternhimmels&#039;&#039;&#039;, strahlt außerhalb von Raum und Zeit, strahlt herein in die Erde und &#039;&#039;&#039;strahlt Formkräfte, kristallbildende Kräfte in die Erde&#039;&#039;&#039;. Formbildungskräfte. Und die brauchen wir so dringend in der Landwirtschaft für die gesamte Entwicklung der Bodenfruchtbarkeit. Formkräfte!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles was sich im folgenden Jahr, im Frühjahr bis in den Sommer hinein, dann an Pflanzenwachstum und so weiter da entwickeln, dass muss sich Durchformen&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039;&#039; Und der &#039;&#039;&#039;Winter sammelt die Formkräfte der Erde&#039;&#039;&#039;. Und die wirken dann fort, wirken dann durch das ganze Jahr hindurch. Und die werden insbesondere von den &#039;&#039;&#039;Tonmineralien&#039;&#039;&#039; aufgenommen. Die Tonmineralien im Boden, diese mittlere Zone, dieser &#039;&#039;&#039;Herzenszone im Boden, das ist diejenige, die diese Formkräfte bewahrt, konserviert für das ganze Jahr&#039;&#039;&#039;. Es ist ein unendlich geheimnisvoller Prozess, aber dazu braucht man Frost, dazu braucht man Kälte, dazu braucht man dieses trennende Elemente voneinander. Dazu braucht man diese Todesprozesse im Boden. Und dann wirken da Formkräfte herein, die dann für das ganze Jahr von größter Bedeutung sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun wird es einem ja vor Augen geführt, wenn wir auf das &#039;&#039;&#039;kristallisierende Wasser&#039;&#039;&#039; hinschauen. Das ist ja auch ein unendliches Geheimnis. Also zunächst einmal das, dass da aus der Luft herunterfällt, Kristallformen. Wenn Sie nun mal einen einzigen Schneekristall angucken, wenn es sehr kalt ist, dann sind es nicht verschiedene Kristalle zusammen gebacken, sondern ein einzelnes Kristall, dann ist es ein wunderbarer &#039;&#039;&#039;Sechsstern&#039;&#039;&#039;. Es ist &#039;&#039;&#039;Hexagonal&#039;&#039;&#039;, wie die Tonmineralien. Genauso kristallisiert das. Und &#039;&#039;&#039;jeder Kristall ist anders&#039;&#039;&#039;. Seit Urzeiten ist kein Kristall gleich dem anderen, aber folgt demselben Kristallisationsprinzip. Und diese kristallbildenden Kräfte, die das Wasser gefrieren lassen wird, die das Flüssige fest machen, also zum Kristall werden lassen, die wirken nun auch im Boden, so dass man das mit Augen verfolgen kann, indem nämlich, jetzt nehmen Sie an, Sie haben so einen ganz nassen Herbst, und wir haben da Rüben draußen stehen, Möhren oder sonst wie Feldgemüse. Und die kriegen Sie nicht raus weil es so nass ist. Es wird furchtbar spät im Jahr, der Boden ist voll mit Wasser gesättigt, zerfahren, kaputt und Sie fahren dann noch gerade noch rechtzeitig im November, vielleicht pflügen sie das ganze Ding rum, haben also einen knatschigen Standort, Pflugbalken die glänzen in der Luft, so kompakt ist das, dass man verzweifelt, wie soll das je wieder ein vernünftiger Boden werden im nächsten Jahr?  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Na ja, und dann geht der Winter drüber hin und dann merkt man plötzlich, dass von dieser knatschigen tonverbackenen Pflugfurchen, dass da ein wunderbar krümelnder Boden zurückbleibt. Aufgrund dessen, dass die Feuchtigkeit, der Regen eindringt in ganz feinen Haarrissen, die kann man gar nicht mit den Augen sehen, dringt das ein, sodass da überall in feinen Haarrissen diese jetzt mit Wasserkapillaren sättigen, und dann kommt der Frost und dann entwickelt der Frost dieses eigenartige Phänomen, einzigartig in der Natur, dass er, indem er fest wird, sich ausdehnt. Haben Sie das mal bedacht? Das gibt es sonst nirgends als beim kristallisierenden Wasser. Normalerweise, wenn etwas fest wird, dann zieht es sich zusammen in der Kristallisation, dann räumlich zieht es sich zusammen. Und nur, wenn es warm wird, dehnt es sich aus. Und beim Wasser ist es umgekehrt. &#039;&#039;&#039;Bei vier Grad Celsius hat es seine größte Dichte und dann, wenn es kristallisiert, dehnt es sich wieder aus&#039;&#039;&#039;. Das ist eines der bedeutendsten Ereignisse, die man überhaupt beobachten kann, im Haushalt der Natur. Denn wenn es nicht so wäre, würden unsere Flüsse in null Komma nichts zufrieren bis auf den Boden und die Fische würden alle, alle krepieren. Kein Leben würde das überleben, sondern das Eis ist leichter als Wasser, schwimmt oben auf, weil es sich als Wasser ausgedehnt hat, indem es sich kristallisiert hat. Und das findet im Boden statt. Und das ist unser bester Bearbeiter, während der Winterzeit, im Winter bearbeitet sich die Natur selber. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich muss es mal nur mal kurz andeuten. Also wenn wir hier den Winterprozess haben, dann ist der eigentliche Prozess der, dass hier die &#039;&#039;&#039;Kristallisation&#039;&#039;&#039;, die Kristallisation, die Bodenprozesse beherrschen soll. Formkräfte sind das. &#039;&#039;&#039;Formkräfte aus dem fernsten Kosmos&#039;&#039;&#039;. Und die brauchen wir! Die haben nicht nur Bedeutung, dass eine schöne &#039;&#039;&#039;Frostgare&#039;&#039;&#039; entsteht, oder der Boden wieder zerfällt/ zerkrümelt. Diese Krümel sind sehr instabil. Wenn es dann nämlich wieder einen schweren Regen darauf gibt, dann verschlämmen die alle, weil die rein mechanisch auseinander separiert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also dieser Vorgang findet da statt. Und das Ergebnis ist ein doppeltes, dass einerseits die Formkräfte absorbiert werden von den Tonmineralien in dem Boden und auch sonst von Gestein und durch die &#039;&#039;&#039;Frostsprengung&#039;&#039;&#039; beim kristallisierenden Wasser im Boden mechanisch eine &#039;&#039;&#039;Krümelstruktur&#039;&#039;&#039; entsteht, man nennt das die Frostgare, die dann möglichst erhalten werden muss, die kann man gar nicht erhalten, sondern da muss man Glück haben. Das ist einfach eine Glückssache, ob die so lange sich erhält, bis es draußen warm wird, eh es einen Starkregen gibt. Dann kommt ein neuer Prozess in Gange, den ich gleich schildern werde. Also wir haben im Winter wirklich es zu tun damit, dass die Erde sich selber bearbeitet, dass die Erde durch diese Prozesse, die ich jetzt nur kurz angedeutet habe, &#039;&#039;&#039;selber sich vorbereitet für das nächste Jahr&#039;&#039;&#039;. Und diese ganzen Prozesse, die ich jetzt hier mit wenigen Strichen gezeichnet habe, die sind im Grunde genommen &#039;&#039;&#039;Chaotisierungsprozesse&#039;&#039;&#039;. Ich chaotisiere den Boden, ich mache ihn noch toter, als er tot ist. Und da komme ich ganz zuletzt nochmal drauf zurück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Übergangsprozesse zum Frühjahr ====&lt;br /&gt;
Nun ist die Frage, wie sieht es jetzt aus im Übergang zum Frühjahr? Im Winter hat der Landwirt eigentlich nichts auf seinem Acker verloren und das soll er zu Hause bleiben, die Natur soll sich selber bearbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber da gibt es eine Zwischenzeit im Februar/März, insbesondere im Februar, wo jetzt plötzlich so die ersten warmen Sonnentage gibt. Nach &#039;&#039;&#039;Lichtmess&#039;&#039;&#039;! Ja, so die ersten warmen Sonnentage, die ersten warmen Sonnentage nach Lichtmess. Und da merkt man plötzlich drei Tage Sonne, man geht raus aufs Feld, da sieht man plötzlich, dass oben der Boden hell wird. Das heißt, das Wasser verdunstet, Luft zieht ein in den Boden, auch damit auch Wärme und wenn man draußen dann auf den Acker geht und kniet so auf dem Acker und streicht mit der Hand den Boden ein bisschen zur Seite, vielleicht so zwei, drei Zentimeter tief. Da sieht man plötzlich, da wuseltst, da wuselt es von Käfern und Würmchen und weiß nicht was alles. Ein reges Leben binnen kürzester Frist ist da plötzlich wieder durch die Wärme, die in den Boden eingezogen ist, die Feuchtigkeit ist da, Luft ist da, es durchdringt sich, die Elemente fangen an sich wieder zu durchdringen und kaum findet das statt, ist das Leden wieder rege. Das äußere Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da findet nun ein Prozess statt, der auch eben eine Glückssache ist, wenn er wirklich stattfindet. Und das ist eben das, was ich jetzt kurz schildern will, im Februar, März, dass diese &#039;&#039;&#039;Frostkrümel&#039;&#039;&#039;, wenn sie denn bewahrt worden sind, wenn sie nicht zerflossen sind durch einen Starkregen, dass wenn jetzt die Wärme eindringt in den Boden, in die Bodenporen, das Wasser verdunstet und die Luft dringt ein, dann tauchen da nicht nur die Käferchen auf und Würmchen und alles mögliche, sondern dann, wenn man da genauer hinguckt, sehr genau, man merkt nämlich, dass plötzlich diese Krümel, wirklich krümeln. Vorher sind sie irgendwo so wie Sand konnte man sie hin und her bewegen. Aber jetzt sind es ganz große Krümel geworden. Und da ist eben, dass passiert, dass diese &#039;&#039;&#039;polygonalen Krümel&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;der Erde&#039;&#039;&#039;, die also zum Teil ganz spitz sind, Tonkrümel, wenn da ein zweiter daneben ist, auch irgendwie polygonal geformt und ein dritter, dass hier plötzlich jetzt etwas auftritt, dass sich hier so Brücken bilden. Das sind &#039;&#039;&#039;Bakterienkolonien&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mikroben des Bodens fangen an, sich unglaublich zu entfalten, und zwar also an einem Tag, zwei Tagen und verbinden jetzt diese Frostkrümel der Frostgare und schon sind sie stablisiert. Und dazwischen ist dann ein Hohlraum hier, der dann Luft enthält oder wenn es stark regnet, dann Wasser enthält, aber jedenfalls eine Bodenpore. Und darauf kommt es an – hier beginnt die Bodenstruktur sich zu entwickeln im Laufe des Jahres. Und wenn das früh genug geschieht, im Februar, dann haben wir schon die ganze Ernte halb gewonnen. Wenn das in vernünftiger Weise von Natur aus geschieht, wir können da nicht viel machen, ein bisschen können wir was machen. Da kann ich jetzt nicht näher darauf eingehen, das würde zu weit führen. Wir können ein bisschen durch Abschleppen, rechtzeitiges oder durch eine ganz zarte Bearbeitung können wir die Frostgare ein bisschen einebnen. Und dann entwickelt sich diese sogenannte &#039;&#039;&#039;Lebendverbauung&#039;&#039;&#039;. Und diese Lebendverbauung, wenn sie früh genug eintritt, dann hält sich die Bodenstruktur das ganze Jahr hindurch. Die ist nicht mehr zerstörbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist ein Lebensprozess, also &#039;&#039;&#039;einem Todesprozess im Winter folgt jetzt ein erster Lebensprozess&#039;&#039;&#039;, in dem diese Krümel des Winters, die rein mechanisch sich entwickelt haben, jetzt organisch oder biologisch oder eben unter mikrobielle Tätigkeit miteinander verbunden werden. &#039;&#039;&#039;Es entsteht ein Bodengerüst&#039;&#039;&#039;. So, und diese Entwicklung setzt sich jetzt fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir kommen jetzt, wenn wir das fortsetzen, diese Betrachtung, kommen wir jetzt so aus dem Februar in den März hinein. Die Tage werden länger, die Wärmeeinstrahlung nimmt enorm zu, hängt natürlich immer von der Witterung selbstverständlich, Feuchtigkeit verdunstet, man muss dann aufpassen, dass nicht zu viel verdunstet, man muss die Winterfeuchtigkeit immer halten, so lange wie nur möglich. Aber jedenfalls muss der Oberboden abtrocknen. &#039;&#039;&#039;Da muss diese Durchdringung von Wärme, Luft und Wasser und Erde&#039;&#039;&#039; sich vollziehen. Und das bildet dann das &#039;&#039;&#039;ideale Saatgutbett,&#039;&#039;&#039; wo ich dann meine Saat ablege.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Sie wissen ja, dass man sät, normalerweise nicht sehr tief, also vielleicht zwei drei Zentimeter tief und deckt es wieder mit Erde zu. Und in dieser Zone finden nun diese wunderschönen Prozesse statt, die sich dann offenbaren, schließlich in der Keimung des Samens, wenn man den Samen hier in die Erde legt, ein Sämchen in die Erde legt, sagen wir mal Sommerweizen und dann wird der so abgelegt, dass hier drunter es relativ eine feste Sohle ist, nicht ganz, ein klein bisschen angedrückt. Und da steigt jetzt das Wasser auf und hier oben ist Luft und Wärme. Hier ist Wasser und Erde und da steigt jetzt die Feuchtigkeit auf und der Same quillt. Der nimmt die Feuchtigkeit auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und mit dem Aufnehmen der Feuchtigkeit quillt jetzt der Mehlkörper, das sogenannte Endosperm des Samens quillt, und bestimmte enzymatische vermentative Prozesse werden jetzt angeregt durch die Wasseraufnahme. Und dadurch kommt es zu allen möglichen Umbildungen der Reservesubstanz- Stärke ist es meistens aber auch Eiweiße, die hier in dem Samen, im Samenkörper angereichert sind vom Vorjahr. Und jetzt keimt der also aus, unser Same, und was macht der? Der keimt hier aus, und das erste, was er macht hier, ist, dass er ein ganz feines Würzelchen bildet in die Tiefe. Die &#039;&#039;&#039;Keimwurzel.&#039;&#039;&#039; Und dann erst, sekundär, kommt dann hier der Spross, der dann die Erde durchbricht. Und das ist ein Keimvorgang&#039;&#039;&#039;. Und dieser Keimvorgang ist zunächst einmal ziemlich unabhängig von der Erde, das ist ein Vorgang, der im wesentlichen nur das Wasser der Erde braucht&#039;&#039;&#039;. Aber damit hat sich die Pflanze noch nicht mit der Erde verbunden. Sie wächst zunächst nur mit ihren Keimwürzelchen in die Erde herein. [00:44:09] Das können Sie sehen, wenn Sie im Roggen und dann im Herbst aus dem noch drei, vier Tagen saß in der ersten Roggen, keimt das erste kein Blatt oder das erste Blatt. Erscheint das hin Sie mal so ein Pflänzchen raus, dann sehen Sie das in den Wurzeln. Oft sind es schon drei Wurzeln, dass da Erde dranhängt, da haftet Erde an der Wurzel, fragt nicht. Irgendwie kommt es zuerst, wenn man ganz früh raus soll. Keine, keine Erde da. Jetzt plötzlich hängt viel dran. Das hängt damit zusammen, dass jetzt nachträglich hier ganz feine Härchen entstehen, wo sich die Pflanze wirklich mit der Erde verbindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst, wenn sie nicht mit der Erde verbunden ist, wächst sie rein aus dem Reservoir der Samen. Und wenn er leer ist, was dann? Wie wirkt sie eigentlich weiter? Woher kommt jetzt eigentlich die Substanz, die sie weiter wachsen lässt? Die Kraft? Wo holt sie die her?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Frage. Wenn man dieser Frage weitergeht, dann müsste sich die ganze Wissenschaft von heute auf den Kopf stellen. Eigentlich. Wenn man das wirklich ernst nehmen würde, was man eigentlich auch beobachten kann. Denn sie wächst nicht mehr aus dem Samen wachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber jetzt ist die Frage: Was macht die Pflanze da mit dem Boden? Und dazu dienen diese ganz feinen Härchen. Das sind Ausstellungen, ganz feine Ausstellungen, aus der Epidermis herausgeholt, und zwar aus einer Zelle. Immer so ein kleines Sofa. Und damit verbindet sie sich. Sie wachsen jetzt zusammen mit den hohen Mineralien des Bodens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deswegen ist es so wichtig, Ton im Boden zu haben. Die wachsen mit den Mineralien so zusammen, dass man da keine Grenze mehr findet zwischen dem anorganischen Toten und dem Lebendigen der Phase. Es ist eine unbeschreibliche Tatsache, dass das Leben, das die Pflanze hat, die Fähigkeit hat, mit dem anorganischen Toten in eins zu verwachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, dass die Erde dann quasi nicht mehr nur ein organisch totes Gebilde ist, sondern durch das Pflanzenwachstum sich allein schon dadurch belebt, dass die Wurzelhärchen mit den hohen Mineralien in eins zusammenwachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was, was machen diese Härchen da eigentlich, diese Härchen, die die haben? Sondern jetzt etwas ins Erdreich ab, was die Pflanze hier oben plötzlich im Sonnenlicht, wenn sie da jetzt ihre ihre Blätter entwickelt, so die erste, 2. 03. Blatt, und dann sagen wir, Weizen, der synthetisch, der synthetisiert, der ist ein schreckliches Wort, der trinkt das Sonnenlicht, der trinkt das Sonnenlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt kosmische Wirkungen. Leben entsteht aus dem Kosmos heraus. Nicht von der Erde, sondern durch die Einstrahlung des planetarischen Umkreises bildet sich jetzt hier lebendige Substanz in den Blättern die sogenannte Assimilation des Sonnenlichtes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da finden jetzt alle möglichen physiologischen Vorgänge statt, die die sogenannte Assimilation erzeugen, assimiliert in das Wasser teilweise. Das ist Stärke, das ist gewaltige Kohlenstoff artige, fett artige Substanzen, durch die dann die Pflanze dann so langsam wächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das Eigenartige ist, dass und ich frage mich immer, ob der liebe Gott auch so richtig bei Sinnen war in der Schöpfung, dass nämlich jetzt von Wasser hier oben gebildet wird. Das nicht dazu dient, dass die Pflanze weiter nur wachsen soll, sondern das geht herunter wie Wasser. Und das wird dann plötzlich über diese Wurzel ausgeschieden ins Erdreich. Die Pflanze ist ein Eimer ohne Boden in ihren Wurzeln. Die Scheide, das, was da oben unter der Sonne gebildet ist, das rinnt herunter außerhalb des Kambrium. Und kann ich jetzt nicht im Einzelnen schildern, was es bedeutet herunter in einem Strom in diese Wurzel her, und wird jetzt von diesen Wurzeln mal hier ins Erdreich abgesondert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pflanze verliert das, was sie da gebildet hat, in der Atmosphäre hinein in die Erde. Das zeigt schon schon dieser Prozess halt, dass nicht der Boden die Pflanze ernährt. Die Pflanze den Boden. Das ist der eigentliche Prozess. Das ist sie. Sie ernährt durch das, was sie synthetisiert. Und an der und an der Sonne. Das mit dem ernährt sie jetzt. Die Erde. Das strömt aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was daraus strömt, sind Eiweiße, Eiweiße, Substanzen, die Molekular, Zucker und Enzyme, Fermente und Säuren, organische Säuren noch und noch und der ganze Stoffwechsel auf lange Sicht ohne innewohnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dadurch jetzt wird das Bakterien leben, das Mikroben leben im Umkreis der Wurzel ungemein angeregt. Die vermehren sich wie Verrückte das Tun bilden sich erst um die Wurzel herum so ein schmaler Saum von vielleicht zwei Zentimeter drei Zentimeter Dicke, die sogenannte Lithosphäre, wo sich das ganze Bodenleben konzentriert um die herum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieses Bodenleben geht eine Symbiose mit der Pflanze ein. Und diese geht die Umbildung. Das ist sozusagen. Ein Stoffwechselprozess. Der Ausscheidung. Da Pflanzen Wurzeln ins Erdreich, in diese Richtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Antwort ist, dass jetzt die Mikroben wieder, denn diese vorhandenen organischen Rückstände im Umkreis der Wurzel, zum Beispiel der Humus oder noch andere, noch mehr Humus Bestandteile aus dem Vorjahr, die werden jetzt abgebaut im Umkreis der Wurzeln. Und das Ergebnis Essenzen. Dann Mineralstoffe, Mineral, Salze. Abbau Abbau Ergebnisse hier durch den Stoffwechsel und diese Mineral Salze nimmt jetzt dem die Wurzel Haare gleichzeitig, indem sie etwas ausscheiden, indem sie es gleichzeitig sie Mineral als auch es ist unbeschreiblich. Es ist ein gleichzeitiger Prozess einerseits Ausscheidung organischer Substanzen und eine Antwort in Anregung des Mikroben Lebens und Abbau Prozesse dieser ab sich abspielen Abbau Humus Abbau entstehen. Yasmin analysierte Salze und die nimmt die Pflanze ebenso mit den Haaren auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pflanze im Frühjahr steuert die gesamten Bodenprozesse. Sie steuert die Ausscheidung dieser Art Wahrnehmung. Was braucht sie für ihr Wachstum und auch entsprechend Steuern? Scheidet sie also Pflanzen aus, die bauen, würgen, abbauen oder fördern, auf dass Mikroben leben? Die bauen den Humus ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir verlieren im Frühjahr enorm an Bodenfruchtbarkeit. Wir fördern das sogar. Boden werden die früher werden die Böden einfach ärmer an bestehender Bodenfruchtbarkeit durch diese Abbauprodukte. Aber die führen zu einer Art Generalisierung der entstehen von Mineralien, die mir den Boden Wasser von den Wurzel Haaren aufgenommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der primäre Prozess, das der sekundäre Prozess. Das ist ein ein Stoffwechsel aktiver Prozess und das ist ein Wahrnehmungsprozess. Die Wurzeln sind Wahrnehmungsorgane für die Mineralsalze der Erde. Augen. Schlechte Augen. Aber immerhin veranlagte Sinnesorgane. Das ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehen sie. Das ist der Frühjahrsprozess. Warum die Pflanzen im Frühjahr so schön wachsen können. Aber sie. Sie wachsen dadurch, dass sie, ich möchte mal sagen, die. Die vergangenen Lebensprozesse, die sich bewahrt haben im Boden, im Humus, das ja, dass sie die abbaut und nutzt, um jetzt neue und ein neues lebendiges Gebilde zu erzeugen, ihre eigene Gestalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die frühen Alchemisten des 13 14. Jahrhunderts, das waren die klassischen, alles andere spätere. Es waren keine Alchemisten mehr, die hatten noch wirklich ein Naturverständnis ganz anderer Art als die folgenden Naturwissenschaften. Und die haben den Humus bezeichnet als. Als. Einerseits das Gedächtnis der Erde, das heißt das vor vergangene Jahre sich homogenisiert haben, gleichsam bewahrt haben im Humus und jetzt sozusagen den Anschluss finden an das, was jetzt in Zukunft sich da an Pflanzenwachstum entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die haben eben den, den den Humus bezeichnet als den universalen Samen der Erde. Es ist so ein wunderschöner Ausdruck. Das ist der hier. Was ich zuerst hier hingeschrieben hat, ist der wirksame, und der ernährt sich, so lange er noch eben aus dem aus seinen Samen Körper heraus noch irgendwie organische Substanz zur Verfügung hat. Und Schluss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt wächst herunter die Pflanze in den Boden hinein und findet dort einen Universal Samen. Und das haben die Alchemisten als den Humus bezeichnet. Humus gleich universal Samen gegenüber dem Samen hier oben und sodass der eine Wasser muss auf die Erde fallen und dann antwortet der universale Samen, das heißt die Mutter Erde. Das ist eigentlich dasselbe Begriff, dass man gesagt, dass man die, dass man von der Mutter Erde spricht, das ist der universale Samen, aus dem jetzt im Verlaufe des Jahres die Pflanze wächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diesen Prozess müssen wir steuern. Jetzt müssen wir wach werden als Landwirt. Wenn Sie also mal zu Hause bleiben, hinterm Ofen, aber hier jetzt im Frühjahr müssen wir sehen, dass wir diesen Prozess fördern. Wir müssen den Humus Abbau fördern, und das machen wir dadurch, dass wir oben ganz dünn immerfort hier oben den Boden offen halten, die Kruste brechen, zwei, drei Zentimeter nicht mehr. Es ist eine, ich nenne es eine Haut. Bearbeitung, schräge Hacke, ganz flach gerade, die nach jedem Regen im Frühjahr sofort raus auf den Acker und die Kruste gebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann fängt nämlich der Boden an zu atmen, denn er bildet immer den Boden und bildet verkürzt CO2. Kohlendioxyd, das ist Kohlensäure, das ist ein Gift für die Wurzeln. Und das muss raus. Und es muss Sauerstoff rein für die Mikroben, dass sie leben können. Sauerstoff. Es stehen sie. Der Boden atmet wie der Mensch. Der atmet Kohlendioxyd aus und Sauerstoff ein. Und das fördern wir durch diese Haut bearbeiten. Früher, da fängt da der Acker draußen an zu atmen, und die Kohlensäure ist eben schwerer als die Luft. Das heißt, die möchte immer da unten bleiben, und dann öffnen wir den Boden hier oben und dann streicht hier ein Wind über den Acker, und der reißt die schwere Kohlensäure aus den Boden, Öffnungen aus dem Boden, Poren heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Natur, die verhält sich nach außen gestülpt. Wenn man jetzt immer eine genau betrachtet, verhält sich immer so wie ein menschlicher Organismus ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Bodenbearbeitung mit Striegel und Hacke. Die ist sozusagen im Frühjahr die Hilfe, um diesen Prozess der Ernährung des Bodens durch das Lebendige der Pflanze selbst zu befördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt geht es weiter im Jahreslauf. Jetzt kommt eine Zeit, so im Mai, beim Getreide. Bei den anderen Feldfrüchten ist das anders. Bei den Früchten, beim Gemüse, bei den Kartoffeln. Da bleibt der Boden noch lange offen, bis sich die Reihen schließen. Das war&#039;s, Juni.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, man muss dann immer noch diese Art von Bearbeitung fortsetzen. Deswegen heißen die ja auch Hackfrüchte. Also man hackt nicht nur das Getreide kann man nur hacken bis es anfängt zu schocken. Aber dann muss man sagen Ruhe tut jeder. Jeder Eingriff durch den Menschen. Aber bei den Hackfrüchten dauert es noch bis mitte Juni. Unter Umständen, dass man da die Feldfrüchte noch in dem diesem gesagten sinne, die immer die Kruste offen hält, damit der Boden atmen kann und dass diese mikrobiellen Abbauprozesse gefördert werden. Deswegen sind die Kartoffeln, wie man früher gesagt hat, Mistfresser. Die verbrauchen Bodenfruchtbarkeit nur noch durch die häufige Bearbeitung. Aber sie setzen es um eine gute Ernte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt gibt es aber beim Getreide einen Prozess, den muss ich doch hören, der ist einfach. Ich möchte sagen Ja, ich weiß, es ist ein Wunder, einfach schlicht ein Wunder. Und das Getreide kommt ja dann Mitte Juni zur Blüte. Vorher schoss es von Knoten zu stoßen. Immer verlängern sich die Knoten und man kann zugucken, wie dann Roggen dann plötzlich da über Nacht in die Länge strebt, die höher strebt bis zu 2 Meter und darüber hinaus dieser dünne Halm. Und dann fängt das Getreide zu blühen an, sehr unscheinbar. Man merkt es nur den Sporen. Wolken, die dann vielleicht mal bei Wind durch die Landschaft fliegen. Sehr verborgene Blüten in diesen Ähren oben, die das Äußerste, das Höchste da sind. Und jetzt findet um die Blütezeit, beginnt das verstärkt und bis in die Reifezeit hinein ein Prozess, der eben wirklich, also in gewissem Sinne, das Ende des Pflanzenwachstum bedeutet, nämlich während der Zeit. Schon von der Blüte an sterben die Wurzeln ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die, die, die jüngsten Wurzeln, die zuletzt gebildeten Wurzeln, die halten sich dann und da noch, aber dann die Älteren, die sterben schon ab, und auch die Getreide stirbt von unten nach oben ab. Und das werden am Ende die untersten Blätter zuerst. Zuletzt bleiben noch das Blatt, das oberste bleibt noch grün und dann stirbt das auch ab. Da bleibt noch der letzte Halm. Der Halm bis zur Ehre bleibt noch grün und dann sind auch noch die Speichen ein bisschen grün. Oder es werden auch die Speichen schließlich braun und fest und verwelken. Und so, so geht der Prozess vor sich von unten nach oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und parallel zu diesem, zu diesem Vorgang findet nun folgendes statt. Die ganze Pflanze hat das ganze Frühjahr hindurch alles auf dem Boden aufgenommen, insbesondere den Stickstoff, der dafür durch die Abbau der Humus Substanz Phosphorsäure aufgenommen, durch die Humus Substanz Kalium aufgenommen Durchsetzung der der Boden Mineralien und sogenannten Ionen Austausch aufgenommen, also sehr intensive Vorgänge, die da im Wurzelbereich sich abgespielt haben. Und jetzt kommen die Veränderten und als letzter Neuer kommt ein Boden, wo es nötig ist, dass die Pflanze über die Wurzeln die sogenannte Kieselsäure aufnimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Philosophie ist eine kolossale Substanz, die die Boden Hohlräume aus welcher Pudding ist das amorph gestaltlos, die durch Verwitterung entsteht der Ton Mineralien. Und diese Säure steigt auch im Halm und durchdringt die ganze Pflanze. Und zwar steigt sie so auf, dass sie sich die Tendenz hat, nach immer sich in der Peripherie dann ab zu lagern. Also das am äußersten des Holzes sich dadurch eine Säure ablagert oder in den Blättern steigt sie auf auch in die Farn Blätter oben ausreichend sich ausbreitenden Blätter immer am Rand, am äußersten Rand und der äußersten Spitze ist der größte Kieselsäure Gehalt und du gehst von Blatt für Blatt hoch. Und immer mehr kühlere, immer mehr kühlere. Und dann gehst schließlich in das letzte Odium bis in die Erde. Das ist schon ganz dünn. Der Halm ist da schon ganz dünn im letzten Winter. Aber so beweglich, elastisch, wunderbar wie ein Roggen. Fällt wie in Silber hoch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie der, würde das mal ausdrückt im Faust, wo? Klar, das fällt der Ernte entgegen. Und diese, diese Kieselsäure erfährt nun die höchste Konzentration oben in der Erde und da in den Schmelzen. Das sind die wegschmelzen, die das Korn umhüllen. Und noch einmal gesteigert. In den Grund gegangen sind praktisch 90 % Kieselsäure in der Asche. Wenn man die also fasst, dann ungefähr 90 %. Was ist das für ein Prozess? Die ganze Pflanze umgibt sich gleichsam mit einem Kiesel Mantel. Und der trocknet dann aus. Diese Kieselsäure ist jedoch Wahlvolk, trocknet in der Reife aus. Und dann? Was sieht man dann? Dann glänzt das Getreide. Dann fängt das an, bekommt es einen Glanz. Schauen Sie mal, ein harter Stoff an, dieser goldene Glanz, der rührt von dieser Fürsorge her. Und was ist das? Das ist Opal. Es ist 1/2 Edelstein. Die ganze Pflanze umhüllt sich sozusagen mit einem halben Edelstein, nämlich Eintrocknen, da Kieselsäure amorph nicht kristallisiert. Aber das ist sozusagen die Form, Kräfte, die es aus dem Verwittern, den Mineral des Winters, sozusagen diese Form Kräfte hinausschicken in die Pflanze und ihr die letzte Gestalt geben. Dann ist Schluss. Dann setze Reifeprozess ein. Dann kommen die Teile Reife, dann die gelb reife, dann die Tod. Reife, reift das Korn und dann setzt die Ernte ein. Aber dieser Prozess geht ihm voraus. Und wenn Sie mal auf einem Pflanzen, in der Pflanzenzüchtung, auf dem Hof oder andernorts mal mal hingucken, was, wie variantenreich die Farben sind von Getreide und dass das betont wird, insbesondere durch die Säure Ausscheidung der ganzen grünen Pflanze in die Peripherie, dann kann man einfach schauen, das ist wirklich ein Geheimnis, wo man erschüttert jedes Jahr davor schnell davor steht. Und wenn Sie das mal vergleichen mit konventionellem Stroh, Stickstoffdünger im Stroh wohlgemerkt, da werden Sie merken, dass er Stroh im konventionellen Anbau immer relativ grau bleibt, stumpf in der Farbe abgelaufen und dass das konventionelle Stroh draußen, wenn man das von der Ernte mal betrachtet, dass es relativ stumpf ist, in der Farbe nicht glänzt. Und wenn Sie das in die Hand nehmen und versuchen es zu brechen, dann bricht es nicht, dann es knickt. Ich kann nur kurze Geschichte schreiben. Wir hatten vor. Das war. Hatte ich auch in den 60er Jahren abgespielt. 50 Jahren während meiner Lehrzeit war auch mal ich hab auch mal auf einem biologischen Betrieb auf dem Hof meine Lehre damals gemacht. Und da haben wir noch ein Viehhändler, und er hat seinen Ackerbau aufgegeben und hat gesagt, er will von uns Stroh haben, da kriegen wir den nicht zurück. Und da hat er von uns das Stroh geholt und kommt dann morgens an den Stall und suchte Stroh. Da liegt es sein heute noch in der Krippe, und das Stroh war gefressen für die Kühe das Stroh, dem Heu sein Heu bevorzugt. Weil es ein glänzendes Stroh war. Die Kühe sind die besten Analytiker und überhaupt gibt es auf der Welt. Und der Stand, der kam auf dem Hof extra aus dem Grund, um uns zu sagen, er versteht die Welt nicht mehr, dass sein Heulen, was normalerweise das Futter wäre, in der Krippe liegen geblieben ist. Und die haben so lange rumgemacht, dass sie die Einstreu aufgefressen haben. Nicht das hängt mit diesem Reifeprozess zusammen und kein Getreide taugt was. Das kann ich Ihnen jetzt schon sagen. Was nicht diesen Prozess durchlaufen hat. Diese letzte Durchführung des Getreides. Das ist eine Frage der Ernährung und Physiologie. Diese letzte durch Formung, dass nicht nur Ochsen die Kieselsäure aus Mangel sich bildet, sondern das alles in sogenannte Inhaltsstoffe ist auch ein schreckliches Wort, eigentlich alles, was nur irgendwie physiologisch, Substanz bildend wirkt in der Pflanze als Eiweiß, oder ob die die Kohlenstoff Gerüst oder was es einmal, dass das durch geformt ist, dass wenn plötzlich in Getreide eher oben im Korn sich Nitrat findet. Sie haben ja ja wohl das Wort Nitrat No. Drei. Das ist auch das, was heute überall in der Diskussion ist. Wenn sich da was so was findet, dann ist eine Katastrophe. Da ist Ernährung physiologisch eine einzige Katastrophe. Sondern dieses Nitrat, das führt unten in die Wurzel. Da hat sie so einen Ort in roten Rüben, da ist sehr viel drin. Und da hat man immer gemeint, wenn man da auch die roten Rüben nicht mehr essen, weil der ganze Roggen sein wegen der Hohen Tatra. Das war Anfang der 80er Jahre, hat einen ungeheuren Einbruch in biologischen Landbau damals gegeben, weil die Konsumenten haben keine roten Rüben mehr gegessen. Aufgrund dieser Aussage völliger Unsinn. In die Wurzel gehört Nitrat. Das ist ein Salz. Die Wurzel ist Salz artig, das Korn da oben. Was da drauf ist, da muss dieses Salz art hier total verwandelt werden. Stroh strukturierten werden in wirklich reifes Eiweiß reife Kohlenhydrate, reife Fette der aus Heilungsprozess, das heißt eine Begleitung des Absterbens der Pflanze, diese aus Reifung Demos bis zum letzten geführt werden. Und da darf da oben in dem Getreide Korn nichts mehr von molekularen Eiweißen sein, Aminosäuren in Aminosäuren oder Nitrat ein oder abmelden oder irgend so was, sondern durch und durch gestaltetes Eiweiß. Und das ernährt. Das braucht der Mensch. Also das ist jetzt dieser Übergangszone, der Übergangs geschehen vom Früher zum zum Sommer hin. Und dieses, diesen Jahreslauf macht übrigens das Getreide ganz ideal durch. Also ist fast ein Repräsentant für die gesamte Frucht bildenden Pflanzen steht eigentlich das Getreide da, übrigens die erste Kulturpflanze, die der Mensch überhaupt gezüchtet hat. Die ältesten Kulturpflanzen ist die Wintergerste und der Winterweizen im achten vorchristlichen Jahrtausend. Da gab es noch keine Gemüsen. Ganz normal ist das nicht. Das kam erst in der folgenden Zeit. Und die ersten waren die Getreide. Und weil die Getreide sozusagen am deutlichsten den Jahreslauf in das Sonnenjahr abbilden, in allen Prozessen des Wachstums, in allen Prozessen der inneren Physiologie bis hin zum Nährwert. So, und jetzt kommen wir den Sommer. Im Sommer. Im Juli reift das Getreide von der Teig reife über die Reife zu Tod Reife und früher hat man das Getreide gemäht in der gelb reife. Da konnte man, da konnte man das noch nicht brechen über den Daumennagel. Das war das Zeichen, sondern es hat sich noch ein bisschen drüber gebogen, zwar noch plastisch, ein bisschen aber schon gelb. Und man hat was gemalt, noch früher, erst mit der Sense und dann später dann mit dem Leben da und hat es wie hocken aufgestellt. Die ältere Generation kennt das ja noch, die Felder, die Felder draußen, überall diese Garben gestellt waren in solchen hocken und da hat man das dann eine Woche oder 14 Tage, je nachdem wie das Wetter war, nach trocknen lassen und dann hat man die Garben eingefahren und eingepflanzt. In den großen Fälschungen, die es ja heute gar nicht gibt. Und dann hat man sie im Winter dann gedroschen, das war sogar weg, noch in den 50er Jahren, 60er Jahren. Und heute muss man das Getreide in der Total für dreschen, das heißt für das Zeichnen. Wenn man das über den Daumen brechen kann, wenn das Korn über den Baum bricht, dann ist es eigentlich unterhalb ungefähr 16 % Feuchtigkeit und dann kann man austauschen und dann kann man das, dann kann man es einfahren, vielleicht noch ein bisschen nachtragen, wenn es notwendig ist. Ansonsten ist die Ernte gelaufen und man merkt eigentlich gar nicht mehr auf den Höfen heute, dass ich überhaupt Ernte ist. Früher waren alle Laufen, alle Menschen ganzer Hof, da blieb niemand zu Hause, nur noch die Katzen und die Mäuse. Alles war auf dem Feld draußen. Und das war die schönste Arbeit im ganzen Jahr, möchte man sagen, diese Ernte Arbeit und heute läuft das einfach irgendwie ab zu leben, weil dann ohne Unternehmer kommt es runter auf den Wagen und schon ist man verschwunden. Diese Ernte nun was? Welcher Boden Prozess oder welche Fruchtbarkeit Stufe müssen wir jetzt ins Auge fassen? In der Sommerzeit im Winter bearbeite ich die Erde selber, im Frühjahr muss ich nachhelfen mit einer Haut Bearbeitung und muss den Humus Aufbau Prozess fördern. Und jetzt ernte ich das Getreide und zurück bleibt die Stoppel und da hat sich auch ein bisschen Unkraut entwickelt. Das soll ja auch so sein auf dem Acker. Man soll nicht Unkraut freie Äcker haben, das verträgt die Natur nicht, muss immer ein bisschen Unkraut da sein, das gehört einfach. Nur das richtige Maß muss man eben finden. Und dann ist, dann liegt da Spreu offen auf dem Feld vom Dreschen und irgendwelche sonstigen Rückstände. Und so weiter. Und um welche Maßnahme geht es jetzt? Um die Bodenfruchtbarkeit immer wieder einen neuen Impuls zu geben. Ja. Also sehen. Schauen wir uns einmal an Was sind das? Stehen die Stoppeln hier draußen auf dem Acker? Da drunter ist die Wurzel im Wasser, hier unten und hier liegt noch alles mögliche organische Reste obenauf. Und jetzt kommt es darauf an, dass wir stärker aktiv werden als Landwirte. Früher haben wir nur da oben oben gekratzt, auf dem Boden, und jetzt müssen wir eingreifen in den Boden, und zwar bis zu ungefähr einer Tiefe und acht Zentimeter. Müssen wir jetzt. Den sogenannten. Stoppel sturz. Den. Ich weiß nicht wie Hand heben, wenn es dann wieder so an der Stoppel stoßen. Und das heißt, dass man jetzt die die Stoppeln wendet oder eingruppiert. Oder es gibt da verschiedene Möglichkeiten, sodass jetzt hier sozusagen eine Mulch Schicht entsteht, wo die organische Substanz sich mit dem Erdreich vermengt. Darauf kommt es vielleicht an, warum ist das so wichtig? Nicht so tief? Um Gottes Willen nicht! Denn das ist eigentlich diese Schicht, so ungefähr bis acht Zentimeter. Das ist bei den einzelnen Böden verschieden. Aber das ist die Geschichte vom Frühjahr März, als diese durch die Verbauung sich im Verlaufe des Jahres entwickelt hat. Zu einer wunderbaren Boden gar ungeheuer stabil. Große Hohlräume, die den starken Niederschlägen, wenn es dann mal gewittert und also wirklich mal so 30 Millimeter auf einmal runter haut, dass sie nicht oberflächlich ablaufen, sondern dass sie einfach vom Boden aufgesogen werden. Dazu braucht man eine solche homogene, das heißt also sehr, sehr Poren reiche Oberschicht, die im Wesentlichen durch Leben, Verbauung und dann in der Folge durch tierische Organismen, Regenwürmer vor allen Dingen gebildet werden. So, und jetzt haben wir uns eine solche Verarbeitungsmaßnahme vorgenommen. Es gibt doch viele verschiedene Instrumente. Kann ich auch nicht im Einzelnen aufzählen. Also es ist ganz wurscht, was man hat, man soll nur damit richtig umgehen. Also man glaubt immer als Landwirt, das ist ein Glaube, der mir so in den 50 seit den 50er Jahren entgegengetreten ist. Es gebe ein Gerät, was alles macht, ohne dass man denken muss. Was macht die Fräse, wie die Fräse aufkam? Da hat man nur endlich das Gerät, was wirklich dieser Durchmischung und dem Mulch Effekt erzeugt. Und alles. Ein paar Jahre später stand die Scheisse schon wieder in der Ecke. Und es sind die Brennnesseln und wieder drüber drüber gewachsen. Also daran kann man erkennen, alles was der Landwirt macht ist keine Wissenschaft, sondern ist eine Kunst, die er muss die Wissenschaft haben, gell, bis er muss. Es muss etwas wissen. Aber indem er, sobald er etwas tut, muss es Kunst werden. Und dann gibt es keine Definition mehr. Man kann nicht mehr so homo oder nur so, keine Ideologie, gar nix beobachten und denken, dann klappt das mit jedem Instrument irgendwie. Also diese Stoffe Bearbeitung, die steht jetzt im Sommer an und warum ist die so wichtig? Ich durchmischte organische Substanz mit mineralische Substanz während des Sommers. Und jetzt kommt es darauf an, einen Prozess in die Wege zu leiten, der nicht mehr ein lebendiger ist wie im Frühjahr durch die Pflanzen, durch die Wurzel, Ausscheidungen. Alles das. Sondern ich muss die Boden Tier Welt in ihrer Tätigkeit anregen, die Boden Tierwelt. Denn die Tiere sind etwas anderes als die Pflanzen. Die Pflanzen sind bloß lebendig. Die Tiere sind beseelt. Und dadurch ist ein Tier Tier, weil es beseelt ist und das Seelische, was die Tiere bewegen lässt, frei bewegen lässt über die Erde, was sie Laute abgeben, was, das sie durch die Sinne in die Welt kommen? Die Tiere, auch die spinnen und haben selbstverständlich Sinnesorgane. Auch die Regenwürmer haben Sinnesorgane, keine Augen, aber Tast, Organe, also alles das sind Instrumente, leibliche Instrumente, das ein seelisches sich in der Welt betätigen kann. Und ich sage immer, man kann ein Tier erst dann wirklich verstehen. Anhänglich. Sagen. Verstehen. Wenn man darauf hin schaut. Was macht es? Was tut es? Was ist eigentlich seine Lebensäußerungen oder Seelen äußerung in der Tätigkeit? Wenn ich die Tätigkeit einer Spinne anschaue oder eines Marienkäfer oder einer Schlupfwespen oder was es auch für eine unscheinbares Wesen sein Mag, dann merke ich Was sie tun, ist so unendlich Weisheit. Hol es die blanke Offenbarung der Weisheit in der Welt. Alles was die Tiere machen sehr eingeschränkt jeweils die Spinne, wenn die ihre Netze spinnen, über die über die Äcker oder in dem Gebüsch. Dieses Wunder, das Spinnennetz ist, was es auch sein möge. Es ist so durch und durch Weisheit, dass keine menschliche Technik das überhaupt nur annähernd wiederholen kann. Es ist eine, die die Tierwelt in ihrem Tun offenbart, ihr eigenes Seelisches in dem, was sie tut. Deswegen muss man auf die Tätigkeit achten, wo die Kuh immer in allen ihren Tätigkeiten im Stall, auf der Weide, wo auch immer, in allen ihren Lebensäußerungen muss man beobachten, muss man mitempfinden. Und da merkt man plötzlich, was für ein himmlisches Wesen ist zu haben. Sie erhebt da empfunden, die oben zwischen die Hörner der Göttin Hathor wurde dargestellt wie eine Kuh. Haben die Hörner die Sonnenscheibe rein gemacht, so haben sie die Göttin Hathor abgebildet als Kuh. Bei den Hindus ist sie heute noch heilig, und sie war das heilige Opfertier durch alle Zeiten. Was ist das? Was macht das Tier? Was? Was lebt da drin seelisch? Und was bringt es nach außen zur Offenbarung? Also also die Seelen Äußerungen in der Tätigkeit. Ja, das ist eigentlich nichts anderes als ein ein Beobachtungsfeld um an das Wesen dieses Tieres heran zu kommen. Und gerade im Sommer haben wir es nun zu tun, eigentlich mit der Tätigkeit der hohen Tierwelt. Die müssen wir aktivieren. Und das geschieht dadurch, dass wir jetzt in den Tisch bereiten, durch diese Mischung der organischen Rückstände und unter den vielen, vielen, vielen Tieren, Tierarten, die da tätig sind, unscheinbar und dann deutlicher in Erscheinung treten. Da steht nun das Regenwurm im Vordergrund, und zwar der Ton der klassische Form. Es gibt ja verschiedene Regenwurm Arten. Und der Ton ist derjenige, der sein sein Leben darin besteht, dass er senkrechte Röhren macht. So kerzengerade in die Tiefe, bis zu 7 Meter tief in den Böden hat man solche Regenwürmer Regenwurm Würmer gefunden. Und in diesen Röhren bewegen die sich rauf und runter. Das ist ein Boom. Und der Wurm, sobald er aus den Röhren rauskommen. Dann schlängelt er sich so auf dem Boden. Kaum ist er in Röhren drin, dann ist es ein Leib, der sich Senkrechte. Das ist der Regenwurm. Ich sah durch als Zeichen, als die Sonnenflecken stammen. Solch eine hat eine Besonderheit, weil er sich durch die Risse durch, dann durch das Erdreich innen ein Rückgrat schafft, in das er sich senkrecht hinein stellt. Und es ist immer dieser Übergang von der Horizontalen in die Senkt. Die Senkrechte bedeutet sehr viel. Im Tierreich kann ich es nicht näher ausführen, aber das nur mal vergleichen. Das Schaf mit der Kuh oder die Kuh mit dem Pferd, alles was den Kopf hebt übers Rückgrat. Da merken Sie, dass da eine viel nach außen gerichtete Intelligenz entsteht. Und sobald der Kopf ohne das Rückgrat, da merkt man, dass der Stoffwechsel Prozess viel stärker den Kopf ergreift. Und so weiter. Also wir brauchen jetzt diese Tier, diese Boden Tiere und müssen deren Tätigkeit fördern. Und jetzt ist es heiß im Sommer Juli draußen und die Regenwürmer mögen das überhaupt nicht. Sie mögen nämlich nur dreierlei Die wollen Sauerstoff atmen, die wollen Feuchtigkeit. Und die wollen Dunkelheit. Dunkelheit. Das sind die drei Kriterien für den Regenbogen und dafür repräsentativ für andere Tiere auch. Und diese Bedingungen schaffen wir mit der Schicht. Das Dunkle, das viel Sauerstoff und die Feuchtigkeit kommt, steigt hier herauf und schlägt sich auf der Unterseite dieser Schicht nieder. Nun diese Regenwürmer. Wenn es heiß ist hier unten. Und wenn dann aber da oben so eine Schicht entsteht und so, dann wandern die hoch hier hinauf und wandern jetzt horizontal hier rein und fangen an, diese organischen Rückstände aufzuarbeiten. Also sie fressen, fressen, keine frische Substanz, keine lebendige Substanz. Ich habe mir auch mal angeguckt, da beobachtet ein Regenwurm, wie er ein grünes Pflanzen platt abgeknallt, gekniffen hat, gesagt Das ist ja pervers, was du da machst. Und dann habe ich es weiter beobachtet, habe ich gesehen, so hat er gar nicht gefressen, sondern hat es eingespeichert mit seinem Schleim. Die ganze Oberfläche hast eingerollt und seine Röhre reingezogen. Und in seiner Röhre haben dann die Mikroben aus dem auf dem Schleim haben dann angefangen, dass die Pflanzen Substanz aufzuschließen. Und dann war es allerdings ein reines Menü geworden. Also der Regenwurm frisst andere Organe, also abgestorbene pflanzliche Substanz. Der wandert also hier rein und arbeitet jetzt dieses Erdreich durch. Und was macht er dabei? Ständig, was unser Regenwurm vor so ein langes Gebilde segmentiert hat. Hier vorne so eine kleine Mundöffnung und ich habe hier so einen na? Hat er so einen kleinen Magen. Eigentlich nur ein erweiterter Darm, zielsicher und durch durch die ganzen Segmente bis hinten hin. Und er hat selbstverständlich einen Blutkreislauf. Das ist also ein Warmblüter gewesen und er hat jetzt hier über und über dem Magen hat er eine kleine Drüse, und diese Drüse sondert, indem er da frisst. Also organische Rückstände, die sind immer ein bisschen sauer, alles ist sauer, was die Pflanzen hinterlassen. Und durch diese Drüse scheint er jetzt feine Calcit zu Tröpfchen Kalk, Tröpfchen ab in den Magen und neutralisiert die organische Substanz. Es ist unglaublich. Er schafft damit das Milieu für die Mikroben, die hier jetzt en masse, hier den ganzen Darm erfüllen, bis hinten hin. Da lebt der Regenwurm mit, wiederum mit den Mikroben, speziellen Mikroben in Symbiose. Das heißt, der Regenwurm der Seelen Leib, der seelische Organismus dieses Tieres ist darauf gerichtet, jetzt im Verdauungsprozess den fruchtbaren Boden schlechthin zu erzeugen, den es überhaupt gibt durch Neutralisation dessen, was er an saurer Nahrung aufgenommen hat. Es wandert hier durch mikrobiellen Abbau. Aber die Mikroben können nicht tun, was sie wollen, was sie gerne täten, sondern weil der Seele viel von ihrem Leibe ungeheure Kräfte, die seelisch wirksam werden, die ordnen diesen Prozess, dass er nicht aus dem Ruder läuft, und dann tun sie dann irgendwo ein Häufchen da absetzen und dann haben sie, dann setzt sich dieser Prozess, der Verdrängungsprozess noch im Haufen fort, und da bauen die noch weiter ab, und dann entsteht der fruchtbarste Boden, den es überhaupt gibt, den können wir gar nicht selber erzeugen. Das macht eigentlich die boden tierwelt durch die kraft ihres spezifisch seelischen hochspezialisiert, je nach boden, auch noch tierart. So und das diesen prozess müssen wir einleiten im Sommer, dass er stattfindet, dass jetzt die Reste, dass das ernte jahres verkommt verkonsumiert werden hier von den Boden Tieren. So, und das geht vom Sommer bis in den Herbst so, dass da quasi die Erde sich erneuert im Jahreslauf. Was im Frühjahr abgebaut worden ist, muss jetzt hier wieder aufgebaut werden. Wir haben hier ein Humus Aufbau während des Sommers. Und diese und diese Prozesse müssen wir eben einleiten, stärker durch diese Mulchen der Bodenbearbeitung und hoffen, dass dann wirklich die Boden Tierwelt aktiviert wird. Und ohne den Regenwurm, insbesondere den Wurm kann man eigentlich keine optimale optimale Humus Qualität optimal dasjenige erzeugen, was die Alchemisten eben die eigentliche Muttererde bezeichnet haben. So, und jetzt muss ich schleunigst kaufen und ich kann dir auch schon auf der anderen Seite auch nicht so viel wie beschrieben werden. Und jetzt erst kommen wir in Richtung Herbst. Und das ist ja auch eine ganz eigenartige Jahreszeit, die eine völlig eigene Signatur hat. Und die findet jeder, der ein bisschen darauf aufmerksam ist, der Augustin auch durch die Lande, der Spätsommer Salz und dann geht es über den September. Da merken wir ja, dass da die Stimmung in der Natur, durch die immer tiefer wird, langsam, tiefer sich, wenn in der Sonne von ihrem Höchststand die Tage schon, na ja, sie bleiben auch dann halt noch lange viel länger. Aber dann schon wird es also kürzer. Der Tage und Nächte werden ein bisschen länger und man merkt die Stimmung in der Natur, obwohl sie selben Sonnenstand gibt, im Frühjahr nur aufsteigen, so ist derselbe Zustand erreicht, absteigend von der Sonne und. Vollkommen andere Stimmung. Und das sieht man daran, dass dann plötzlich so die ersten Nebel streifen, sich über die Lage legen. Im Nebel Ruhe noch die Welt, noch träumen Wald und wie so Dichter Mörike und und dann der blaue Himmel unverstellter drüber. Das ist so die Stimmung Anfang September. Und da merkt man auch in der Natur reift noch alles, alles. Die Früchte, die alles, was nur ein Gemüsegarten sind, was alles reift, fühlen sich die Äpfel an den Bäumen werden dicker und nehmen Farbe an? Also das ist auch eine noch Vorbildwirkung, die da vom Sommer in den Herbst hineinreicht, bei den anderen doppelt und bei den Pflanzen. Denn solch ein Wettrennen, das zieht sich noch länger bis in den Herbst rein und dann geht es durch den September durch. Dieses Jahr haben wir es nicht so deutlich erlebt um die Michaeli Zeit. Da kommen diese goldenen Septembertag, die in die goldenen Oktobertag einmünden. Und dann sehen wir dieses wunderbare Phänomen, das Sie bestimmt auch schon erlebt haben den Altweibersommer. Ich bin letztes Jahr laufe ich da den Feldrand entlang und sage Ich traue, kann ich meinen Augen trauen? Der Acker war frisch bearbeitet und ein Symbol für Glanz liegt über dem ganzen Feld und guckt so nach der Sonne und die Sonne spielt es mir zu. Ich gucke dann immer von verschiedenen Seiten. Dann gehe ich hin und guck genau. Alle Spinnennetze, der ganze Acker wie über überspannen von einer bestimmten Spinnennetze, die das machen, glänzt silbrig glänzend. Das ist ein Phänomen des Herbstes, und der Herbst setzt sich fort darin, dass das die gesamte Insektenwelt erst noch mal so was macht. Legt man die Eier ab unter die Boden Krume oder in die Rinde der Bäume oder sonst irgendwo an einen versteckten Ort legt sich die Eier ab. Die Vögel ziehen nach Süden, die Schwalben sind verschwunden, man guckt nach draußen und plötzlich sind sie weg. Das heißt, die ganze Natur fängt an in einen Ruhezustand. Ich weiß nicht, wie die wurden geboren wurden. Mikroben bilden jetzt Dauer formen auf. Also nicht. Man sieht äußerlich kaum noch, will keine Insekten wirken. Ein Schmetterling kann nichts. Alles geht in eine Art Ruhezustand oder besser gesagt in einen Todes zustand über. Die Natur stirbt, die Blätter fallen von dem Baum, alle sind sie verfärbt. Nochmal die letzte Blüte im Blatt und das alles liegt plötzlich am Boden. Der Schwere folgend, nicht mehr der leichte, wo es da oben sich gebildet hat in der Luft, sondern jetzt fällt alles schwer physisch. Die herbstes. Zeit ist der Übergang in den Winter tot. Die Natur stirbt, die mikrobiellen Prozesse im Boden kommen zu Ende. Und jetzt muss man natürlich aufpassen, dass man da nicht mit stirbt als Mensch, sondern dass man der Nachwelt wirklich dann genau beobachtet, was sich da eigentlich abspielt, dass wir jetzt sozusagen den Herbst Prozess begleiten. Einerseits ist es noch mal die Ernte und andererseits ist es schon mal wieder die Herbst Bestellungen für die Winter Getreide. Aber dann kann es eine sehr späte Ernte sein oder überhaupt. Wir haben die Absicht, im nächsten Jahr Sommer eine Sommer, um oft auszusehen Hafer oder eine Sommerreifen oder eine Sommergäste. Oder wir wollen da Früchte anbauen und wir haben jetzt mal gerade eine Kündigung noch vorher ausgebracht und die müssen wir jetzt rechtzeitig umbrechen in den Winter. Wir wollen sie vielleicht nicht stehen lassen. Und dann kommt es jetzt auf einen Prozess an, den man wieder sehr genau reflektieren muss warum, wo? Worum geht es jetzt eigentlich im ausgehenden Jahr, wenn dieser äußere Todes Prozess einsetzt und da ist man heute sehr früh, auch glaubt sehr sicher geworden zu sein. Die ökonomie, die die öko betriebe, die meinen, also der fluges vom Teufel, den dürfen wir schon gar nicht mehr einsetzen. Und da gibt es also alle möglichen Ansichten, die da tun, weil man, wenn man nicht konventionell denkt. Konventionelle Landwirtschaft, dann möchte man wenigstens ökologisch denken. Biologisch und biologisch heißt, dass man sein Augenmerk auf die Mikroben Welt und was da lebt und kreucht und fleucht, darauf lenkt und dem versucht, Rechnung zu tragen. Es kommt aber eine Zeit im Herbst, wo man wirklich mal davon absehen kann. Das muss man heute ganz bewusst tun, denn man möchte ja der Natur immer irgendwie gemäß handeln, ihrem Leben gemäß. Aber es gibt eben einen Zeitpunkt im Jahreslauf, wo die Natur stirbt, wo sie tot wird, wo die Mikroben in die Dauer form übergehen. Alles andere in Eisstadion. Und da gibt es einen Moment, wo wir eigentlich die Aufgabe haben und jeder muss ich mir diesen Prozess ganz neu auseinandersetzen, wo wir die wo den Boden kartieren müssen, wo wir alles zerstören, was so wunderbar im Jahreslauf sich aufgebaut hat. Einzigartig. Die Schichtungen im Boden, alles organisch sind genauestens austariert. Und jetzt kommen wir, da hören wir ein Instrument und dann schmeißen wir das Ganze völlig koordinieren. Und dieses Instrument nennen wir den Pflug. Und man hat heute ein sehr starke Tendenz, berechtigterweise solchen Unsinn, der sonst gemacht wird, dass man sagt ohne Pflügen, pflügen ist so eine Sache. Und wenn man aber da mal ein Gesichtspunkt einnimmt im Herbst, im Spätherbst, ist die Natur zu Ende. Da ist, was zu Ende gekommen, ist, ganz physisch geworden. Und dann tritt ein in den Winter. Und da sollen die Prozesse stattfinden, die jetzt im Winter stattfinden sollen Kristallisation. Da muss ich sozusagen erst mal das ganze Jahr besiedeln, indem ich es korrigiere. Und wenn dann es in den Winter geht, dann kann sich aus diesem Chaos sozusagen eine neue Ordnung im nächsten Jahr aufbauen. Ich kann das nicht einfach nur so von Jahr zu Jahr immer so weiterwurschteln, sondern da ist, da ist wirklich ein Unterbruch im Winter und den muss ich einleiten, nicht jedes Jahr im Rahmen der Fruchtfolge oder wie es meine Intuition mir ergibt, zu einer Zeit der Jahre, dass ich einmal doch intensiv versuche, mal diese Kolonisierung des Bodens einzuleiten, einzuleiten, dass ich durch die Kräfte des Winters wieder ein neuer Boden aufbauen kann. Und der klassische Pflug? Was macht er denn alles eigentlich anders? Wenn hier der Boden ist, das Erdreich, dann pflügt er ja in dieser Weise den Boden in eine solche Furche. Er legt den Hunger um und das große Problem heutzutage ist, dass unsere Flügel nichts mehr taugen. Die Flügel, Füße breit. Und natürlich auch viel zu tief. Aber das Verhältnis von Tiefe und Breite stimmt auch nicht mehr. Ich versetze den Acker dann schon mit einem Fluch voran um 40 50 Zentimeter von rechts nach links. Im Ganzen. Was das für eine Energie ist, die ich da brauche. Sondern es kommt darauf an, dass man möglichst schmal fühlt. Es hat es viel Pferdefleisch gegeben, ideal gemacht, schmal fühlt und nicht zu tief. 16 17 Zentimeter, 15 bis 18 Zentimeter optimale Tiefe, würde ich sagen. Und dann kann jetzt sozusagen der Frost Angriff während des Winters hier eingreifen. Und dann? Es geht nicht mehr um biologische Prozesse, sondern es geht darum, dass man die Erde kultiviert und das heißt fruchtbare Böden. Der Meister Frost muss hier eingreifen und muss einfach mal den Boden vorerst rot machen. Er muss, da wird in der Realität durchgearbeitet werden, dass das nicht die Organe des Bodens. Das muss man nur mal versuchen zu denken. Ich weiß, dass ich in ein Fettnäpfchen tritt. In vieler Hinsicht ja. Aber es wird heute. Es werden so maßlose Fehler in der Bodenbearbeitung gemacht und man muss nur mal bedenken, der ganzen Prozess durch das Jahr hindurch und werden das erste geht es um die Aktivierung der organischen Prozesse im Frühjahr, Herbst, Sommer, Abbau, Aufbau und dann kommt es zu Ende. Und jetzt kann ich auch mal nicht mehr den Humus bearbeiten oder die organischen Prozesse, sondern die mineralischen Prozesse, nämlich die toten Prozesse. Also es geht. Und beim Pflügen geht es nicht um das Ich Rücksicht nehmen auf den Humus, sondern ich nehme Rücksicht auf den Ton. Es ist ein Ton pflügen. So haben wir das auch früher genannt. Wir pflügen den Ton, um ihn zu exponieren, den kosmischen Kräften des Umkreises, den Kristall bildenden Kräften an also Sie sehen ja, wir müssen zu Ende kommen. Sie sehen Bodenfruchtbarkeit. Wenn ich das ernst nehme, diesen Begriff, dann muss ich erst mal beobachten lernen, und dann muss ich meine Beobachtungen selber selbstständig denkerische arbeiten. Ich kann nicht irgendeiner Richtlinie folgen, die von außen vorgegeben ist. Ich kann nicht Ideologien folgen. Ich kann nicht irgendwelchen wissenschaftlichen Ergebnissen folgen, die einmal an einem Punkt irgendwo mal gemacht worden sind. Statistisch verrechnet, das ist irreführend ist alle irreführen, sondern es ist die Aufgabe des Menschen, sich hinein zu stellen in den ganzen Jahreslauf, den von Anfang bis Ende arbeitend. Wohlgemerkt nicht denken, sondern tätig sein, durchlebt und durchleben, sich Gedanken machen, was jetzt eigentlich das Adäquate ist. Welche Maßnahmen will ich steuern, in diesen unendlich subtilen Prozess eingreifen? Und dann kommt der Herbst und dann kann ich mal wirklich massiv tiefer greifen. Also in diesem Sinne, wie ich es gesagt habe. Und dann kann sich aus dieser Kolonisierung ein neuer Boden Aufbau im nächsten Jahr aufbauen. Kein Jahr ist gleich dem anderen. Jedes Jahr ist neu und jedes Jahr muss ich sozusagen die Initialzündung geben, dass es auch neu werden kann. Und nicht ein immer gleichmäßig fortlaufender, ablaufender Prozess. Sondern dass wir die Aufgabe haben, als Landwirt sozusagen den Boden im Hinblick auf die Bodenfruchtbarkeit zu erziehen. Wie man ein Kind erzieht, das in die Schule geht und lesen und schreiben lernt. So müssen wir einen Keim haften Zustand, der im Boden entsteht, in der Hand um müssen wir schrittweise durch das Jahr hindurch erzieherisch so begleiten, dass dadurch dann das Phänomen der Bodenfruchtbarkeit sich realisiert. Bodenfruchtbarkeit kann ich nie im Jahr herstellen, vielleicht auch nur schwarze Erde bis zum nächsten Jahr in der Ukraine oder so, wo die Natur einfach so begabt ist, dass sie ohne großes Zutun einfach tolle Erträge bringt. Sondern wir müssen die Natur Begabungen. Das ist ein Begriff, den muss man sich mal versuchen in die Ohren zu schreiben, dass der Boden selber begabt ist. Jeder Standort ist in bestimmtem Sinne begabt. Und meine Aufgabe als Landwirt ist es, diese Begabungen zu fördern, so zu erziehen, dass der Boden sozusagen lesen und schreiben lernt. Also das heißt, er liest am Kosmos ab, was eigentlich ihm zuträglich ist, und er schreibt sich das dann selber ein in dem, was man dann die Bodenfruchtbarkeit nennen kann. Also in diesem Sinne müssen wir versuchen, als Landwirte immer mehr zu lernen. Wir sind in einem Lernprozess, wir sind nie zu Ende. Wir glauben, wenn er gute Ernte eingebracht hat, wird sie der Klasse erreicht. Die haben wir nicht erreicht, sondern es geht auch gar nicht nur darum, um gesunde Nahrungsmittel zu erzeugen. Es ist auch ein Irrtum, das ist ein Nebeneffekt unserer Arbeit, sondern ein ebenso großer Effekt muss sein, die Boden entwicklung über die Jahre hinweg erzieherisch so auf die Bühne und auf die Erde zu wirken, dass Generationen in alle Zukunft weiterhin an dieser Bodenfruchtbarkeit anknüpfen können. Es geht darum, dass man. Es geht darum, dass so wie wir als Menschen dadurch Menschen sind, dass wir ein Bewusstsein haben, dass wir uns entwickeln können. Dass wir nicht derselbe sein müssen, der wir gestern waren, sondern dass wir heute durch eigene innere Willens, Aktivität, durch eigenes Denken und Fühlen uns entwickeln können. Immer weiter. Der Mensch ist ein sich entwickelndes Wesen. Er trägt den Entwicklungs gedanken als die größte voraus. Ich möchte sagen. Die größten chancen. In sich. Er will ja immer. Weiter. Und das kann die natur nicht. Die natur hat den entwicklungs gedanke nicht in sich mehr, sondern eher die. Sie hat auch, dass der mensch durch sein tun oder seine tätigkeit den entwicklungs gedanken in der natur veranlagt hineinträgt, sich selber durch seine arbeit erweitert, sein ganzes menschsein erweitert, will in das äußere Natur und dadurch die Natur erzieht, darauf wartet Mensch, Boden, Tier und Pflanze, die ganze Schöpfung. Insofern haben wir wirklich eine ungeheure Vision. Das hat ja Novalis in die Worte mal ausgedrückt Der Mensch, die Menschheit ist auf einer Mission. Zur Bildung der Erde sind wir berufen zur Bildung, so wir uns bilden wollen als Mensch, so müssen wir die Erde bilden. Und das ist die eigentliche, zentrale Aufgabe des biologischen Anbau. Darauf müssen wir hin streben. Und wir wissen ganz genau Das ist keine Methode, die man einfach anwendet, sondern es ist eine Methode. Bestenfalls, dass wir uns selber in unser Denken, Fühlen und Wollen so erziehen und so schulen, dass wir in der Lage sind, der Natur etwas zu geben, was sie selber nicht hat. Was wir hier erst durch unser Menschsein einpflanzen können, das ist nun ein Streben des biologischen Landbau, dem wir noch lange nicht nachkommen können, weil wir noch nicht fähig genug sind. Aber das ist eine Perspektive in die Zukunft. Und das wunderschöne Landbaus ist, dass man, wenn man sich ein Bewusstsein dieser Tatsache verschafft, dann fragt man sich, warum nicht jeder Mensch Landwirt wird. Vielen Dank. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Themenbezogene Leseanregungen ==&lt;br /&gt;
Novalis&#039; Werk &amp;quot;Die Lehrlinge zu Sais&amp;quot; (1802). Novalis, eigentlich Georg Philipp Friedrich Freiherr von Hardenberg, war ein deutscher Dichter, Schriftsteller und Philosoph der Frühromantik. In diesem Zitat betont Novalis die Verantwortung des Menschen für die Erde und für sich selbst. Die &amp;quot;Mission&amp;quot; der Menschheit ist es, sich selbst zu bilden und im gleichen Zuge die Erde zu formen. Das bedeutet, dass der Mensch nicht nur für seine eigene Entwicklung verantwortlich ist, sondern auch für die Gestaltung der Umwelt. Dies impliziert eine untrennbare Verbindung zwischen Mensch und Natur, die für die Frühromantik typisch ist. Novalis fordert hier, dass die Menschheit sich ihrer Rolle als Gestalter bewusst sein und entsprechend handeln sollte. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
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		<author><name>Chrifri</name></author>
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		<title>Bodenfruchtbarkeit und Ernährungsdynamik - Vortrag von Manfred Klett am 12. November 2017</title>
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		<updated>2024-02-05T16:51:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Chrifri: /* Tafelzeichnung zu Winterprozessen im Boden */&lt;/p&gt;
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[[Datei:Dr. Manfred Klett biodynamische Landwirtschaft Vortrag Bodenfruchtbarkeit 12. November 2017.jpg|450px|center|link=https://www.youtube.com/watch?v=v6WLKhCfABA]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- Manfred Klett -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Dieser Vortrag befindet sich in der Bearbeitung und er ist noch nicht &amp;quot;reif&amp;quot;. Gerne kannst du hier [[MitTun bei biodyn.wiki|mitTun]]: Korrektur, Überschriften und Absätze. Stand 05. Februar 2024&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begrüßung und Einführung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einführung Uwe Neukamm ===&lt;br /&gt;
Ich freue mich sehr, dass ich euch heute alle hier so begrüßen darf. Seid gegrüßt! Es ist schön. Wir sind heute viele. Auch neue Gesichter, Junge. Freut mich sehr!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Thema heut, ich soll in das Thema einführen, das Thema ist etwas sperrig, das muss man ablesen: Bodenfruchtbarkeit und Ernährungsdynamik. Das ist genau das Spannungsfeld, in dem ich jetzt als Landwirt eingebunden bin. Auf der einen Seite muss ich dafür Sorge tragen, dass der Boden fruchtbarer wird und auf der anderen Seite will ich dafür Sorge tragen, dass die Produkte, die ich produziere, zum Wohle aller sind und zu einer gesunden Ernährung beitragen. Deswegen ist es genau das Spannungsfeld, das ich so empfinde und ich stehe da als Bauer genau dazwischen. Und früher war das ganz einfach. Da hatte ich die Formel oder auch andere, wenn man einen gesunden Boden hat, dann erzeugt man gesunde Nahrungsmittel. Und wenn man genauer hinguckt und wir befinden uns in einer Zeit, wo man immer ein bisschen genauer hinguckt und sagt auch wir wollen eine Bewusstseinsseele entwickeln. Wenn man da genauer hinguckt und das verstehen will, dann merkt man, dass sowohl Gesundheit und Ernährung als auch Bodenfruchtbarkeit nichts Festes ist, sondern dass das dynamische Systeme, vielleicht was Lebendiges ist und daraus stellen sich dann viele Fragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es ist nicht mehr so, dass man sagt: Ich mach das und dann kommt ein guter Boden raus und eine Bodenfruchtbarkeit und die Bodenfruchtbarkeit äußert sich in möglichst viel Gesundheit beim Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da stellen sich für mich zum Beispiel schon die Frage, dass das, was vor 20 Jahren oder vor zehn Jahren für mich gesund war, mich zu ernähren, heute vielleicht gar nicht mehr so ist. Das, was wir vor 20 Jahren, was mich genährt hat, macht mich heute nur fett. Das, was ich vor 20 Jahren auf dem Acker gemacht habe, funktioniert heute nimmer. Und ist denn überhaupt die Bodenfruchtbarkeit, die ich anstrebe, vielleicht eine ganz andere, als ich eigentlich produziere, oder umgekehrt, was ist zum Beispiel eine spezielle biologisch dynamische Bodenfruchtbarkeit? Ist das eine Fruchtbarkeit, die sich auch äußert in Qualität, oder heißt für mich Bodenfruchtbarkeit, dass einfach möglichst viel wachsen soll? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese beiden Dinge werden wir heute zusammenbringen und ich freue mich sehr, dass die Meike Ehrlichmann da ist und uns da einen ganzen interessanten Ansatz vorstellen wird, ich glaube, der wird uns alle weiterbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazwischen, nach dem Mittagessen und vor dem Kaffeetrinken, das wird relativ eng zusammenliegen, wird uns der Wolfgang Krämer seinen interessanten Hof vorstellen. Wenn die uns ihren Hof vorstellen, das wird bestimmt auch ganz spannend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ganz besonders freue ich mich, dass heute zu uns gekommen ist, jemand, den man vielleicht wie keinen anderen mit dem Thema Bodenfruchtbarkeit und biologisch dynamische Bodenfruchtbarkeit zusammenbringt, den, ich denk, die meisten von uns auch durch seine Lieder ein bisserl kennen, als auch als Gründer vom Dottenfelderhof. Und ich freue mich sehr, dass es uns heute gelungen ist, ihn noch einmal einzuladen. Er hat eigentlich gesagt, er macht so was nicht mehr und ich freue mich sehr, dass er es dann doch gemacht hat. Manfred Klett!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vortrag Manfred Klett ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Begrüßung Manfred Klett ===&lt;br /&gt;
Verehrte liebe Gäste, liebe Freunde aus der hiesigen bayerischen Vereinigung für biologische dynamische Wirtschaftsweise und auch diejenigen, die hier in Nürnberg ja auch aktiv sind auf diesem Felde.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich frage zunächst einmal, ob ich frei hier so sprechen kann, ob sie mich hören, ganz hinten. Ich bin nicht so erfreut über ein Mikrofon, und so versuche ich so deutlich und laut zu sprechen, dass jeder von ihnen mich vielleicht doch verstehen kann. Und wenn nicht, dann bitte ich einfach mal die Hand zu heben, denn ab und zu, wenn man dann im Sprechen ist, kann die Stimme mal ein bisschen absinken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bedanke mich vielmals für die Einladung hier zu dieser Tagung in Nürnberg zu diesem Thema. Und diese beiden Themata hängen ja sehr eng zusammen Bodenfruchtbarkeit und Ernährungsdynamik, ist ja evident, das wurde ja auch gerade angesprochen. Und meine Aufgabe wird es nun sein, zur Frage der Bodenfruchtbarkeit etwas beizutragen. Und das ist ein so unerschöpfliches Thema, dass man Schwierigkeiten hat, es überhaupt irgendwie zu umgreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einführung Bodenfruchbarkeit ===&lt;br /&gt;
Und es ist ja auch dieser Begriff heute, Bodenfruchtbarkeit, im allgemeinen Bewusstsein, ich spreche jetzt vom wissenschaftlichen Bewusstsein an den Hochschulen, an den Universitäten oder wo auch immer, so in den akademischen Kreisen, dieser Begriff nicht mehr aktuell. Man hat ihn ad acta gelegt, mehr oder weniger, weil er nicht definierbar ist. Der ist so umfassend, dass man ihn einfach in dem Sinne nicht in eng begrenzten quantitativen Begriffen erfassen kann. Und deshalb hat man ihn ersetzt mehr durch den Begriff der Ertragsleistung der Böden. Was bringen die Böden, was ist deren Hervorbringungskraft? Und die kann man messen! Die kann man messen und zählen und wägen. Man kann es quantitativ erfassen in Erträgen. Aber ist das noch Bodenfruchtbarkeit? Denn ich kann ja diese Erträge auf andere Weise erzielen, indem ich da auf dem Boden ständig von außen was drauf schmeiße, was man dann Dünger nennt und dadurch und sonstige Fremdmittel, die man einsetzt, Betriebsmittel, damit kann man ja auch hohe Erträge erzielen. Man hat den Begriff der Bodenfruchtbarkeit langsam hinter sich gelassen, um einen Begriff zu wählen, dem man eben tatsächlich wiegen und messen und zählen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und damit hat man eigentlich den Boden aus den Augen verloren, in gewissem Sinne. Und gerade in biologisch-dynamischen Zusammenhängen müssen wir ja jetzt versuchen, diesen zentralen Begriff, also die Belebung der Erde selber, das ist ein Prozess, der sozusagen so umfassend ist, wie das menschliche Leben selbst, das Leben der Erde! Wie man den sozusagen so in Worte bringen kann oder jedenfalls mal in Bildern umschreiben kann, dass man einen neuen Zugriff zu diesem zentralen Begriff des lebendigen Bodens finden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun ist es so, dass man heute ja in den Wissenschaften, ich spreche jetzt von den Landwirtschaftswissenschaften, da gibt es ja das Gebiet der Bodenkunde, also die eigentlich die Aufgabe hätte, gerade mit diesen Fragen so umzugehen, dass es auch umsetzbar wäre in der Praxis. Und das ist aber keineswegs der Fall, oder nicht generell der Fall, weil man eben nur durch Quantifizieren, nur durch diese, nur das, was wirklich messbar ist, irgendwie zu Aussagen kommt. Die qualitative, die Wesenseite, die bleibt völlig außer Betracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun hat man in der Bodenkunde doch ein Gebiet, wo man einigermaßen an den Phänomenen sich entlang gehangelt hat durch die Jahrzehnte und das ist das Gebiet der Bodentypologie. Das heißt, dass jeder Standort, wenn man auf einen Betrieb irgendwo hinkommt, dann findet man eben ganz bestimmte Böden, die durch, lange, lange, lange Zeiten hindurch, 10.000 Jahre rechnet man heute, also seit den letzten Eiszeiten, sich allmählich entwickelt haben. Und das kann man phänomenal ganz, ganz gut begleiten, kann man beobachten, kann man anschauen, auf jedem Betrieb gräbt man ein tiefes Loch und dann ist da ein bestimmtes Profil und daraus kann man schon sehr viel ablesen. Das ist eine Langzeitentwicklung. Und die finden wir vor. Das ist Ergebnis von ewigen Zeiten, kann man sagen. Und in diesem Zusammenhang greifen wir jetzt als Landwirte und Gärtner ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da kann man mit solchen Begriffen wie, also ich spreche jetzt mal zu Praktikern: Da gibt es also den Begriff der Rendzina, hier im Jura, sehr verbreitet. Oder es gibt die Parabraunerde oder die Braunerde oder Podzol. Das sind alles wunderschöne Worte, hinter denen aber doch bestimmte Phänomene stehen, die für den Praktiker durchaus aussagekräftig sind. Und aber am Ende kann man dann doch recht herzlich wenig damit anfangen. Es ist immer gut zu wissen, man soll Kenntnis davon haben. Sondern für den praktizierenden Landwirt, den Gärtner, ist es auch notwendig, sozusagen die Bodenfruchtbarkeit oder das, was die Böden fruchtbar macht, mal zu verfolgen im Jahreslauf. Denn in den greift man ja immer ein, in den Jahreslauf, also die vier Jahreszeiten und greift ein durch die Bodenbearbeitung, durch die Fruchtfolge, durch die Düngung. Das sind die &#039;&#039;&#039;drei Säulen des Ackerbaus&#039;&#039;&#039; seit eh und je gewesen. Und greift ein verschieden, ob man jetzt im Winter sich befindet oder im Frühjahr oder im Sommer oder im Herbst. Und steuert dadurch, durch den menschlichen Geist, durch die Einsichten, die man als Mensch hat, die man sich erarbeiten muss. Und man kommt da nie an ein Ende. Nie. Man ist immer auf dem Wege, dass man versucht, das so gut wie möglich zu machen, dass man diese von Natur veranlagten Prozesse im Jahreslauf sachgemäß steuert. So, dass ich dadurch das Ergebnis dann nennen kann, die Bodenfruchtbarkeit, wenn sie sich auch nicht immer nach außen, direkt, immer darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss es geistig erstmal in sich produzieren. Man muss den Begriff geistig in sich überhaupt erst etablieren, um dann sein Beobachtungsvermögen so zu erweitern, dass man die Dinge dann auch in einem höheren Sinne erkennt. Nicht nur an der Ertragsbildung. Nicht nur das da ein schöner Humusgehalt ist oder irgend sowas. Das sind alles äußerliche Dinge. Sondern dass man innerlich als Mensch erkenntnismäßig in sein Denken fühlen und dann schließlich auch in seinem Wollen so in der Sache drin steht, dass man die Sicherheit nicht nur durch die äußere Erscheinung des Bodens, sondern innerlich in sich aufbaut. Eine innere Sicherheit gewinnen für sein Tun. Die Bodenfruchtbarkeit lebt in allererster Linie erst in unserem Erkenntnisleben und dann können wir draußen anschauen, ob es auch wirklich sich spiegelt in der Welt da draußen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun, daran können Sie vielleicht erkennen, dass es ein lebenslanges Ringen und Bemühen ist, wenn man sich dieser diesem Geheimnis der Bodenfruchtbarkeit, man könnte es parallelisieren mit der menschlichen Einsichtsfähigkeit. Auf der Menschenstufe ist es die menschliche Erkenntnis, die sich spiegelt dann in irgendwelchen Produktionen des Geistes, in der Literatur und den Künsten, in der Musik. So ist da unten auf der Erde ist die Bodenfruchtbarkeit ebenso ein Ausdruck eines umfassenden Geschehens, die man eben vergleichen kann mit dem menschlichen, künstlerischen, wissenschaftlichen Erfassen der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun möchte ich also versuchen, einmal einen Gang durch das Jahr zu machen, einen landwirtschaftlich gärtnerischen Gang durch das Jahr und zu sehen, wie da die Bodenfruchtbarkeit ständige Metamorphosen durchläuft. Es geht immer um die Bodenfruchtbarkeit. Und dennoch stellt sie sich jedes Mal ganz anders dar, im Verlaufe eines Jahres. Und bevor ich nun da mal den Gang durch das Jahr mache, wollte ich noch einmal eine grundsätzliche Bemerkung machen zum Boden selbst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Boden als Organ ===&lt;br /&gt;
Der Boden ist ja auch ein Organ, wo man gar nicht so recht weiß, wo fängt das an, wo hört es auf, oder wo ist er überhaupt? Es ist eine hauchdünne Haut über die Erde. Endlose Tiefen setzen sich nach unten fort. Endliche Höhen erweitern den Boden nach oben die Atmosphäre und bis in den Sternenhimmel. Wo ist eigentlich der Boden? Das ist die Begegnung von Kosmos und Erde. Da durchdringt sich etwas. Da durchdringen sich die Wirkungen der Planeten, die Wirkungen der Sonne, das Zentralgestirn des planetarischen Kosmos. Der ganze umfassende Fixsternhimmel ist an dem ganzen Geschehen beteiligt. Das durchdringt sich jetzt mit den Kräften der Erde von unten. Und nicht nur, was gerade im Boden da einem vor die Augen fällt, sondern aus den Tiefen der Erde strahlt es herauf und das begegnet sich. Und diese Durchdringungszone ist hauchdünn, eine dünne Haut, und diese dünne Haut hat aber einen ganz bestimmten Aufbau. Und wenigstens möchte ich das nur kurz charakterisieren. Man, es bedürfte einer viel umfänglicheren Ausführung, aber mal sozusagen auf den Punkt zu bringen, auf eine Art Formel zu bringen. Es ist so, wenn Sie ein Loch in die Erde graben, auf Ihrem Betrieb oder im Garten, also sagen wir mal einen Meter tief, zwei Meter tief oder so, je nachdem, wie der Boden beschaffen ist. Dann werden Sie feststellen, dass eine ganz bestimmte anschaubare Gliederung ihnen vor Augen tritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie haben einen schwärzlich gefärbten oder sagen wir mal dunkel gefärbten Oberboden. Das nennt man den humosen Horizont, wo also verstärkt also Humusprozesse stattfinden. Die können auch tiefer reichen, dann bis 30 bis 40 Zentimeter vielleicht, wenn man Glück hat. Und darunter kommt dann eine andere Zone, auf die komme ich gleich. Und dann noch tiefer, stößt man plötzlich auf, sagen wir mal Stein oder jedenfalls auf unverwitterte Erde und das eigentlich Kristalline oder kristallin unverwitterten Boden. Und zwischen dem Humushorizont und dem unverwitterten Boden. Da ist nochmal eben diese mittlere Schicht, und das ist die Schicht der Vertonungen. Nicht dass das Musik ist, das ist auch Musik, nur ein Stockwerk tiefer. Die Tonbildung, dass das durch die Verwitterung entsteht der Bodenton. Tonmineralien entstehen da. Und die haben auch wieder einen ganz wunderbaren Aufbau, da könnte man lange drüber reden. Jedenfalls ist diese mittlere Schicht diejenige, die eigentlich neben dem Humus der wirkliche Fruchtbarkeitsträger des Bodens ist. Es ist eigentlich das Herz des Bodens, das schlagende Herz, das ist nicht der Humus, sondern der Ton. Das ließe sich länger ausführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mensch und Boden ===&lt;br /&gt;
Das lässt sich vergleichen mit dem Menschen. Denn auch der Mensch, der hat ja sozusagen eine Zone in seinem ganzen Körperaufbau, wo man sagen kann, ja da ist eigentlich alles noch gerade in Verwitterung, da ist ein Fortlaufen in einem Verwitterungsprozess, in dem wir nämlich gedanken bilden, da stirbt etwas lebendiges in uns ab, im Nerven-Sinnes-System und dadurch können wir sozusagen überhaupt miteinander kommunizieren, über die Sprache und über unsere Gedanken. Und diese Zone, die dem Haupt des Menschen, dem Kopf des Menschen entspricht, im Nerven-Sinnes-System, das ist eigentlich das Gestein im Untergrund. Das ist genauso tot, wie unser Gehirn tot ist, wie unsere Nerven tot sind. Genau so tot ist es da unten, anorganisch, vollkommen, physisch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Gegenpol ist dann im Vergleich zum Menschen, wenn man es heruntergeht, von dem Haupt unter das Zwerchfell. Da dehnt sich ein ganz anderer Mensch aus, der ganz Unbewusste, wo organische Prozesse stattfinden, Auf- und Umbau und ein ständiges Hin und Her, ein Stoffwechsel eben, der in Verbindung steht auch mit dem Blut, wo ständiger Aufbau stattfindet aus den Verdauungsvorgängen heraus, wo auch die Blutbildung hauptsächlich in den Röhrenknochen stattfindet. Alles das. Und diese Prozesse, Stoffwechselprozesse, die finden sich im Boden oben in der obersten Schicht, eben in jener Humuszone. Da findet ständig durch die organischen Rückstände, die jedes Jahr herunter sinken, jetzt im Herbst, und die dann allmählich verdaut werden im Boden und dann sich Umformen in Humus. Alles das, das findet im Oberboden statt. Und dazwischen ist diese Tonszone. Und die entspricht dem, was beim Menschen Herz und Lunge waren. Das ist die rhythmische Zone, wo wir ständig im Rhythmus uns erleben als Mensch, ja, wo wir uns eigentlich als Mensch erleben in diesem mittleren Menschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist im Boden nicht der obere Boden, wo wir immer sagen, die Fruchtbarkeit, das ist der Stoffwechselpol, sondern es ist diese mittlere Zone, die da ständig, ich möchte sagen, quillt und schrumpft. Der Ton quillt und schrumpft, der atmet förmlich und im Jahreslauf. Also wir haben es eigentlich, wenn wir mit dem Boden umgehen, haben wir es eigentlich mit einem auf dem Kopfe stehenden Menschen zu tun, en miniature. Das kann man fortgesetzt denken in die Tiefen der Erde, das kann man fortgesetzt denken bis in die Höhen des Kosmos. Aber diese hauchdünne Haut, die zeigt eben eine Gliederung, eine Dreigliederung von Kopf und Stoffwechsel und einer rhythmischen Mitte. Mit der haben wir es zu tun. Und die gilt es immer im Blick zu haben, wenn man von Bodenfruchtbarkeit spricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Boden im Jahreslauf ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bodenprozesse im Winter ====&lt;br /&gt;
So, und wenn wir jetzt von da ausgehend mal jetzt den Blick lenken auf unseren Jahreslauf und jetzt auf diese Zeit im Jahre wir stehen jetzt am Anfang des Winters, im November, da fängt es so richtig an, wenn wir da rausgehen aufs Feld und gucken mal unseren Boden oben an, da merken wir, dass der dunkler ist, als er vorher war, als er noch im Oktober oder im September war, dass er plötzlich dunkel geworden ist. Man muss das mal einfach beobachten, man muss mal seinen Blick darauf lenken, damit wird man bemerken, der Boden wird dunkler, während der Winterzeit, wie die Atmosphäre, wie alles um uns herum dunkel wird, so auch der Boden. Das hängt damit zusammen, dass der Boden sich im Winter mit Wasser sättigt und die Luft aus dem Bodenporen verdrängt wird und ebenso die Wärme verdrängt wird. Und das wir da vor einem Urphänomen des Winters stehen, dass nämlich der Boden wirklich anorganisch-physisch groß wird. Er ist wirklich dann im Winter so tot, wie das Gehirn im Menschen eben dem Tod näher ist als dem Leben. Und immer dann, wenn etwas stirbt, ist der Keim zu etwas Höherem geboren. Und so ist es auch im Boden während der Winterzeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also zunächst einmal merken wir, der Boden ist dunkel. Durch die Wassersättigung. Und das weist darauf hin, dass die vier Elemente von Erde, Wasser, Luft und Wärme, die immer zusammenspielen, uns dann richtig einen fruchtbaren Boden erzeugen, wenn sie sich alle schön durchdringen, im Jahreslauf. Aber im Winter sondern sie sich voneinander. Dann ist das Erdige erdiger als es ist, das Wasser relativ isoliert im Boden, füllt alle Poren auf, die Luft hat sich aus der Erde herausgezogen, es wird wird bitterkalt, die Wärme zieht sich aus der Luft heraus und auch die Wärme ist dann sozusagen sonstwo. Also alle vier Elemente beginnen sich während der Winterzeit voneinander zu lösen und zu separieren und das ist die Ursache dafür, dass etwas stirbt, dass etwas tot wird. Denn im lebendigen Organismus ist alles wunderbar durchdrungen. Diese drei Sphären durchdringen sich ständig, und das ist zunächst einmal die Situation in der Erde. Die Erde wird äußerlich ganz tot. Innerlich aber nicht. Da kommen wir gleich noch mal drauf zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun können wir, beschreibe ich mal zwei Bilder der Bodenprozesse, wie sie sich im Winter in der Erde abspielen. Da ist der eine Prozess der, dass die, dass es ja äußerlich kalt wird. Nehmen Sie mal so einen Januar, wo dann so eine frostige Luft um einen herum ist, man steht draußen auf dem Acker, möglichst auch mal eine Nacht, sieht den gesternten Himmel über einen und dann unter einem ist der Boden gefroren. Man stelle sich mal raus auf den Acker und stehe dann einfach mal in vollkommener Ruhe und lässt das mal auf sich wirken. Dann merkt man, dass da etwas wirksam ist, was man gar nicht fassen kann. Aber was doch real ist, was wirksam ist, was in die Erde eingreift und was da wirksam ist, das kann man beschreiben mit dem &#039;&#039;&#039;Prozess der Kristallbildung&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Kristallbildungsprozess =====&lt;br /&gt;
Nicht nur, dass der Schnee vom Himmel fällt, in wunderschöne Kriställchen, alle &#039;&#039;&#039;hexagonal&#039;&#039;&#039;, auch so blättchenartig wie der Glimmer, wie die Tonmineralien, alle hexagonal kristallisiert, fallen da vom Himmel, sondern der ganze Boden beginnt eben durchforstet zu werden. &#039;&#039;&#039;Der Meister Frost besucht uns während der Winterzei&#039;&#039;&#039;t. Den brauchen wir. Jeder Landwirt weiß, das ist von Alters her so, dass man gesagt hat je intensiver der Winter eingreift mit seiner &#039;&#039;&#039;Kältewirksamkeit&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Frostbildung&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Kristallbildung&#039;&#039;&#039;, desto sicherer ist die Ernte im Sommer, desto qualitativ hochwertiger ist die Ernte im Sommer. Denn was da wirksam ist, dass da plötzlich die ganze Natur eigentlich ein Kristall werden will, es ist ja nicht nur das Wasser, was kristallisiert, sondern die ganze Gesteinswelt will noch mehr Kristall werden, als sie schon ist. Sie will noch mehr Ordnung, denn &#039;&#039;&#039;Kristallbildung heißt geometrische Ordnung par excellence&#039;&#039;&#039;. Also so was von Ordnung, wie die kristallisierte Gesteinswelt kann man sich in der Welt überhaupt nicht vorstellen. Und diese Ordnung verschwindet gegen den Sommer, aber während des Winters muss sie sich regenerieren. Das heißt, es sind Kräfte wirksam in der Kristallbildung während der Winterzeit, die ihren Ursprung haben nicht auf der Erde, sondern die ihren Ursprung haben in dem fernsten Kosmos. Im gestirnten Himmel. Fixsternhimmel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Griechen haben- die Griechen, die ja ein bisschen anders gedacht haben als wir Heutigen, die haben den &#039;&#039;&#039;Kristallhimmel&#039;&#039;&#039; genannt. Dass weist darauf hin! Die hatten doch eine Ahnung davon, dass der eigentliche Ursprung im Tierkreis insbesondere aber nicht nur rund um die &#039;&#039;&#039;Sphäre des Fixsternhimmels&#039;&#039;&#039;, strahlt außerhalb von Raum und Zeit, strahlt herein in die Erde und &#039;&#039;&#039;strahlt Formkräfte, kristallbildende Kräfte in die Erde&#039;&#039;&#039;. Formbildungskräfte. Und die brauchen wir so dringend in der Landwirtschaft für die gesamte Entwicklung der Bodenfruchtbarkeit. Formkräfte!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles was sich im folgenden Jahr, im Frühjahr bis in den Sommer hinein, dann an Pflanzenwachstum und so weiter da entwickeln, dass muss sich Durchformen&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039;&#039; Und der &#039;&#039;&#039;Winter sammelt die Formkräfte der Erde&#039;&#039;&#039;. Und die wirken dann fort, wirken dann durch das ganze Jahr hindurch. Und die werden insbesondere von den &#039;&#039;&#039;Tonmineralien&#039;&#039;&#039; aufgenommen. Die Tonmineralien im Boden, diese mittlere Zone, dieser &#039;&#039;&#039;Herzenszone im Boden, das ist diejenige, die diese Formkräfte bewahrt, konserviert für das ganze Jahr&#039;&#039;&#039;. Es ist ein unendlich geheimnisvoller Prozess, aber dazu braucht man Frost, dazu braucht man Kälte, dazu braucht man dieses trennende Elemente voneinander. Dazu braucht man diese Todesprozesse im Boden. Und dann wirken da Formkräfte herein, die dann für das ganze Jahr von größter Bedeutung sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun wird es einem ja vor Augen geführt, wenn wir auf das &#039;&#039;&#039;kristallisierende Wasser&#039;&#039;&#039; hinschauen. Das ist ja auch ein unendliches Geheimnis. Also zunächst einmal das, dass da aus der Luft herunterfällt, Kristallformen. Wenn Sie nun mal einen einzigen Schneekristall angucken, wenn es sehr kalt ist, dann sind es nicht verschiedene Kristalle zusammen gebacken, sondern ein einzelnes Kristall, dann ist es ein wunderbarer &#039;&#039;&#039;Sechsstern&#039;&#039;&#039;. Es ist &#039;&#039;&#039;Hexagonal&#039;&#039;&#039;, wie die Tonmineralien. Genauso kristallisiert das. Und &#039;&#039;&#039;jeder Kristall ist anders&#039;&#039;&#039;. Seit Urzeiten ist kein Kristall gleich dem anderen, aber folgt demselben Kristallisationsprinzip. Und diese kristallbildenden Kräfte, die das Wasser gefrieren lassen wird, die das Flüssige fest machen, also zum Kristall werden lassen, die wirken nun auch im Boden, so dass man das mit Augen verfolgen kann, indem nämlich, jetzt nehmen Sie an, Sie haben so einen ganz nassen Herbst, und wir haben da Rüben draußen stehen, Möhren oder sonst wie Feldgemüse. Und die kriegen Sie nicht raus weil es so nass ist. Es wird furchtbar spät im Jahr, der Boden ist voll mit Wasser gesättigt, zerfahren, kaputt und Sie fahren dann noch gerade noch rechtzeitig im November, vielleicht pflügen sie das ganze Ding rum, haben also einen knatschigen Standort, Pflugbalken die glänzen in der Luft, so kompakt ist das, dass man verzweifelt, wie soll das je wieder ein vernünftiger Boden werden im nächsten Jahr?  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Na ja, und dann geht der Winter drüber hin und dann merkt man plötzlich, dass von dieser knatschigen tonverbackenen Pflugfurchen, dass da ein wunderbar krümelnder Boden zurückbleibt. Aufgrund dessen, dass die Feuchtigkeit, der Regen eindringt in ganz feinen Haarrissen, die kann man gar nicht mit den Augen sehen, dringt das ein, sodass da überall in feinen Haarrissen diese jetzt mit Wasserkapillaren sättigen, und dann kommt der Frost und dann entwickelt der Frost dieses eigenartige Phänomen, einzigartig in der Natur, dass er, indem er fest wird, sich ausdehnt. Haben Sie das mal bedacht? Das gibt es sonst nirgends als beim kristallisierenden Wasser. Normalerweise, wenn etwas fest wird, dann zieht es sich zusammen in der Kristallisation, dann räumlich zieht es sich zusammen. Und nur, wenn es warm wird, dehnt es sich aus. Und beim Wasser ist es umgekehrt. &#039;&#039;&#039;Bei vier Grad Celsius hat es seine größte Dichte und dann, wenn es kristallisiert, dehnt es sich wieder aus&#039;&#039;&#039;. Das ist eines der bedeutendsten Ereignisse, die man überhaupt beobachten kann, im Haushalt der Natur. Denn wenn es nicht so wäre, würden unsere Flüsse in null Komma nichts zufrieren bis auf den Boden und die Fische würden alle, alle krepieren. Kein Leben würde das überleben, sondern das Eis ist leichter als Wasser, schwimmt oben auf, weil es sich als Wasser ausgedehnt hat, indem es sich kristallisiert hat. Und das findet im Boden statt. Und das ist unser bester Bearbeiter, während der Winterzeit, im Winter bearbeitet sich die Natur selber. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich muss es mal nur mal kurz andeuten. Also wenn wir hier den Winterprozess haben, dann ist der eigentliche Prozess der, dass hier die &#039;&#039;&#039;Kristallisation&#039;&#039;&#039;, die Kristallisation, die Bodenprozesse beherrschen soll. Formkräfte sind das. &#039;&#039;&#039;Formkräfte aus dem fernsten Kosmos&#039;&#039;&#039;. Und die brauchen wir! Die haben nicht nur Bedeutung, dass eine schöne &#039;&#039;&#039;Frostgare&#039;&#039;&#039; entsteht, oder der Boden wieder zerfällt/ zerkrümelt. Diese Krümel sind sehr instabil. Wenn es dann nämlich wieder einen schweren Regen darauf gibt, dann verschlämmen die alle, weil die rein mechanisch auseinander separiert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also dieser Vorgang findet da statt. Und das Ergebnis ist ein doppeltes, dass einerseits die Formkräfte absorbiert werden von den Tonmineralien in dem Boden und auch sonst von Gestein und durch die &#039;&#039;&#039;Frostsprengung&#039;&#039;&#039; beim kristallisierenden Wasser im Boden mechanisch eine &#039;&#039;&#039;Krümelstruktur&#039;&#039;&#039; entsteht, man nennt das die Frostgare, die dann möglichst erhalten werden muss, die kann man gar nicht erhalten, sondern da muss man Glück haben. Das ist einfach eine Glückssache, ob die so lange sich erhält, bis es draußen warm wird, eh es einen Starkregen gibt. Dann kommt ein neuer Prozess in Gange, den ich gleich schildern werde. Also wir haben im Winter wirklich es zu tun damit, dass die Erde sich selber bearbeitet, dass die Erde durch diese Prozesse, die ich jetzt nur kurz angedeutet habe, &#039;&#039;&#039;selber sich vorbereitet für das nächste Jahr&#039;&#039;&#039;. Und diese ganzen Prozesse, die ich jetzt hier mit wenigen Strichen gezeichnet habe, die sind im Grunde genommen &#039;&#039;&#039;Chaotisierungsprozesse&#039;&#039;&#039;. Ich chaotisiere den Boden, ich mache ihn noch toter, als er tot ist. Und da komme ich ganz zuletzt nochmal drauf zurück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Übergangsprozess zum Frühjahr ====&lt;br /&gt;
Nun ist die Frage, wie sieht es jetzt aus im Übergang zum Frühjahr? Im Winter hat der Landwirt eigentlich nichts auf seinem Acker verloren und das soll er zu Hause bleiben, die Natur soll sich selber bearbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber da gibt es eine Zwischenzeit im Februar/März, insbesondere im Februar, wo jetzt plötzlich so die ersten warmen Sonnentage gibt. Nach &#039;&#039;&#039;Lichtmess&#039;&#039;&#039;! Ja, so die ersten warmen Sonnentage, die ersten warmen Sonnentage nach Lichtmess. Und da merkt man plötzlich drei Tage Sonne, man geht raus aufs Feld, da sieht man plötzlich, dass oben der Boden hell wird. Das heißt, das Wasser verdunstet, Luft zieht ein in den Boden, auch damit auch Wärme und wenn man draußen dann auf den Acker geht und kniet so auf dem Acker und streicht mit der Hand den Boden ein bisschen zur Seite, vielleicht so zwei, drei Zentimeter tief. Da sieht man plötzlich, da wuseltst, da wuselt es von Käfern und Würmchen und weiß nicht was alles. Ein reges Leben binnen kürzester Frist ist da plötzlich wieder durch die Wärme, die in den Boden eingezogen ist, die Feuchtigkeit ist da, Luft ist da, es durchdringt sich, die Elemente fangen an sich wieder zu durchdringen und kaum findet das statt, ist das Leden wieder rege. Das äußere Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da findet nun ein Prozess statt, der auch eben eine Glückssache ist, wenn er wirklich stattfindet. Und das ist eben das, was ich jetzt kurz schildern will, im Februar, März, dass diese &#039;&#039;&#039;Frostkrümel&#039;&#039;&#039;, wenn sie denn bewahrt worden sind, wenn sie nicht zerflossen sind durch einen Starkregen, dass wenn jetzt die Wärme eindringt in den Boden, in die Bodenporen, das Wasser verdunstet und die Luft dringt ein, dann tauchen da nicht nur die Käferchen auf und Würmchen und alles mögliche, sondern dann, wenn man da genauer hinguckt, sehr genau, man merkt nämlich, dass plötzlich diese Krümel, wirklich krümeln. Vorher sind sie irgendwo so wie Sand konnte man sie hin und her bewegen. Aber jetzt sind es ganz große Krümel geworden. Und da ist eben, dass passiert, dass diese &#039;&#039;&#039;polygonalen Krümel&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;der Erde&#039;&#039;&#039;, die also zum Teil ganz spitz sind, Tonkrümel, wenn da ein zweiter daneben ist, auch irgendwie polygonal geformt und ein dritter, dass hier plötzlich jetzt etwas auftritt, dass sich hier so Brücken bilden. Das sind &#039;&#039;&#039;Bakterienkolonien&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mikroben des Bodens fangen an, sich unglaublich zu entfalten, und zwar also an einem Tag, zwei Tagen und verbinden jetzt diese Frostkrümel der Frostgare [00:38:39] und schauen sie in die Stabilisierung. Und dazwischen ist dann ein Hohlraum hier, der dann Luft enthält oder wenn es stark regnet, an Wasser enthält, aber jedenfalls eine Pore im Boden Pore. Und darauf kommt es an – hier beginnt die Bodenstruktur sich zu entwickeln im Laufe des Jahres. Und wenn das früh genug geschieht, im Februar, dann haben wir schon die ganze Ernte halb gewonnen. Wenn das in vernünftiger Weise von Natur aus geschieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können da nicht viel machen. Ein bisschen können wir was machen. Ja, und da kann ich jetzt nicht näher darauf eingehen. Das würde zu weit führen. Wir können ein bisschen durch Abschleppen, rechtzeitiges oder durch eine ganz zarte Bearbeitung können wir die Frost gar ein bisschen einebnen. Und dann entwickelt sich diese lebt diese sogenannte Lebensverbindung neben Verbindung und diese Lebensverbindung. Wenn sie früh genug eintritt, dann hält sich die Bodenstruktur das ganze Jahr hindurch. Die ist nicht mehr zerstörbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist ein Lebensprozess, also ein Todesprozess im Winter. Volk ist ein erster Lebensprozess, in dem diese Krümel des Winters, die rein mechanisch sich entwickelt haben, jetzt organisch oder biologisch oder mikrobielle Tätigkeit miteinander verbunden wird werden. Es entsteht ein Bodengerüst. So, und diese Entwicklung setzt sich jetzt fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch klappen. Er kann sich auf der anderen Seite duschen. Kann wir machen. Oder auch nicht. Und so fällt alles. Ätzend. Also das war keine Lebenserfahrung. Also wir kommen jetzt, wenn wir das fortsetzen. Dieser Betrachtung kommen wir jetzt so aus dem Februar in den März hinein. Die Tage werden länger, die Wärme Einstrahlung nimmt enorm zu. Hängt natürlich immer von der Witterung auf. Selbstverständlich. Feuchtigkeit verdunstet. Man muss dann aufpassen, dass nicht zu viel verdunstet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss die Winterfeuchtigkeit immer halten, so lange wie nur möglich. Aber jedenfalls muss der Oberboden abtrocknen. Da muss diese Durchdringung von Wärme, Luft und Wasser und Erde sich vollziehen. Und das bildet dann das ideale Saatgutbeet, wo ich dann meine Saat ablege.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Sie wissen ja, dass man sät. Normalerweise nicht sehr tief, also vielleicht zwei drei Zentimeter tief und es wieder mit Erde zu. Und in dieser Zone finden nun diese wunderschönen Prozesse statt, die sich dann offenbaren, schließlich in der Keimung sagen, wenn man den Samen hier in die Erde legt, na sagen wir manchmal hier ein sehr interessanter Sommer Weizen und dann wird er so abgelegt, dass hier drunter es relativ eine feste Sohle ist, nicht ganz und ganz tief gedrückt. Und da steigt der Kapillare, das Wasser auf. Und hier oben ist Luft und Wärme. Hier ist Wasser und Erde unter starker Feuchtigkeit, auf der Same quillt, der nimmt die Feuchtigkeit auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und beim Aufnehmen der Feuchtigkeit quillt jetzt der Körper. Der sogenannte Nußbaum des Samens quillt, und bestimmte enzymatische Prozesse werden jetzt angeregt durch das durch die Wasseraufnahme, und dadurch kommt es zu allem möglichen Umbildung. Der Reserve Substanz Stärke ist es meistens aber auch Eiweiße, die hier in dem Samen im Samen Körper angereichert sind. Vom Vorher und Jetzt keimt er also aus unser, unser Same.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was macht er? Denn sein Kind hier auch? Das erste, was er macht, ist, dass er ein ganz feines Wahrzeichen bildet in die Tiefe, die kein Muskel und dann erst sekundär kommt. Dann hier der Spross, der dann die Erde durchbricht. Und das ist ein Keimvorgang. Und dieser Keimvorgang ist zunächst einmal ziemlich unabhängig von der Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein Vorgang, der im Wesentlichen nur das Wasser der Erde braucht. Aber damit hat sich die Pflanze noch nicht mit der Erde verbunden. Sie wächst zunächst nur mit ihren Keimen Wurzeln in der Erde herein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das können Sie sehen, wenn Sie im Roggen und dann im Herbst aus dem noch drei, vier Tagen saß in der ersten Roggen, keimt das erste kein Blatt oder das erste Blatt. Erscheint das hin Sie mal so ein Pflänzchen raus, dann sehen Sie das in den Wurzeln. Oft sind es schon drei Wurzeln, dass da Erde dranhängt, da haftet Erde an der Wurzel, fragt nicht. Irgendwie kommt es zuerst, wenn man ganz früh raus soll. Keine, keine Erde da. Jetzt plötzlich hängt viel dran. Das hängt damit zusammen, dass jetzt nachträglich hier ganz feine Härchen entstehen, wo sich die Pflanze wirklich mit der Erde verbindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst, wenn sie nicht mit der Erde verbunden ist, wächst sie rein aus dem Reservoir der Samen. Und wenn er leer ist, was dann? Wie wirkt sie eigentlich weiter? Woher kommt jetzt eigentlich die Substanz, die sie weiter wachsen lässt? Die Kraft? Wo holt sie die her?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Frage. Wenn man dieser Frage weitergeht, dann müsste sich die ganze Wissenschaft von heute auf den Kopf stellen. Eigentlich. Wenn man das wirklich ernst nehmen würde, was man eigentlich auch beobachten kann. Denn sie wächst nicht mehr aus dem Samen wachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber jetzt ist die Frage: Was macht die Pflanze da mit dem Boden? Und dazu dienen diese ganz feinen Härchen. Das sind Ausstellungen, ganz feine Ausstellungen, aus der Epidermis herausgeholt, und zwar aus einer Zelle. Immer so ein kleines Sofa. Und damit verbindet sie sich. Sie wachsen jetzt zusammen mit den hohen Mineralien des Bodens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deswegen ist es so wichtig, Ton im Boden zu haben. Die wachsen mit den Mineralien so zusammen, dass man da keine Grenze mehr findet zwischen dem anorganischen Toten und dem Lebendigen der Phase. Es ist eine unbeschreibliche Tatsache, dass das Leben, das die Pflanze hat, die Fähigkeit hat, mit dem anorganischen Toten in eins zu verwachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, dass die Erde dann quasi nicht mehr nur ein organisch totes Gebilde ist, sondern durch das Pflanzenwachstum sich allein schon dadurch belebt, dass die Wurzelhärchen mit den hohen Mineralien in eins zusammenwachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was, was machen diese Härchen da eigentlich, diese Härchen, die die haben? Sondern jetzt etwas ins Erdreich ab, was die Pflanze hier oben plötzlich im Sonnenlicht, wenn sie da jetzt ihre ihre Blätter entwickelt, so die erste, 2. 03. Blatt, und dann sagen wir, Weizen, der synthetisch, der synthetisiert, der ist ein schreckliches Wort, der trinkt das Sonnenlicht, der trinkt das Sonnenlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt kosmische Wirkungen. Leben entsteht aus dem Kosmos heraus. Nicht von der Erde, sondern durch die Einstrahlung des planetarischen Umkreises bildet sich jetzt hier lebendige Substanz in den Blättern die sogenannte Assimilation des Sonnenlichtes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da finden jetzt alle möglichen physiologischen Vorgänge statt, die die sogenannte Assimilation erzeugen, assimiliert in das Wasser teilweise. Das ist Stärke, das ist gewaltige Kohlenstoff artige, fett artige Substanzen, durch die dann die Pflanze dann so langsam wächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das Eigenartige ist, dass und ich frage mich immer, ob der liebe Gott auch so richtig bei Sinnen war in der Schöpfung, dass nämlich jetzt von Wasser hier oben gebildet wird. Das nicht dazu dient, dass die Pflanze weiter nur wachsen soll, sondern das geht herunter wie Wasser. Und das wird dann plötzlich über diese Wurzel ausgeschieden ins Erdreich. Die Pflanze ist ein Eimer ohne Boden in ihren Wurzeln. Die Scheide, das, was da oben unter der Sonne gebildet ist, das rinnt herunter außerhalb des Kambrium. Und kann ich jetzt nicht im Einzelnen schildern, was es bedeutet herunter in einem Strom in diese Wurzel her, und wird jetzt von diesen Wurzeln mal hier ins Erdreich abgesondert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pflanze verliert das, was sie da gebildet hat, in der Atmosphäre hinein in die Erde. Das zeigt schon schon dieser Prozess halt, dass nicht der Boden die Pflanze ernährt. Die Pflanze den Boden. Das ist der eigentliche Prozess. Das ist sie. Sie ernährt durch das, was sie synthetisiert. Und an der und an der Sonne. Das mit dem ernährt sie jetzt. Die Erde. Das strömt aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was daraus strömt, sind Eiweiße, Eiweiße, Substanzen, die Molekular, Zucker und Enzyme, Fermente und Säuren, organische Säuren noch und noch und der ganze Stoffwechsel auf lange Sicht ohne innewohnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dadurch jetzt wird das Bakterien leben, das Mikroben leben im Umkreis der Wurzel ungemein angeregt. Die vermehren sich wie Verrückte das Tun bilden sich erst um die Wurzel herum so ein schmaler Saum von vielleicht zwei Zentimeter drei Zentimeter Dicke, die sogenannte Lithosphäre, wo sich das ganze Bodenleben konzentriert um die herum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieses Bodenleben geht eine Symbiose mit der Pflanze ein. Und diese geht die Umbildung. Das ist sozusagen. Ein Stoffwechselprozess. Der Ausscheidung. Da Pflanzen Wurzeln ins Erdreich, in diese Richtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Antwort ist, dass jetzt die Mikroben wieder, denn diese vorhandenen organischen Rückstände im Umkreis der Wurzel, zum Beispiel der Humus oder noch andere, noch mehr Humus Bestandteile aus dem Vorjahr, die werden jetzt abgebaut im Umkreis der Wurzeln. Und das Ergebnis Essenzen. Dann Mineralstoffe, Mineral, Salze. Abbau Abbau Ergebnisse hier durch den Stoffwechsel und diese Mineral Salze nimmt jetzt dem die Wurzel Haare gleichzeitig, indem sie etwas ausscheiden, indem sie es gleichzeitig sie Mineral als auch es ist unbeschreiblich. Es ist ein gleichzeitiger Prozess einerseits Ausscheidung organischer Substanzen und eine Antwort in Anregung des Mikroben Lebens und Abbau Prozesse dieser ab sich abspielen Abbau Humus Abbau entstehen. Yasmin analysierte Salze und die nimmt die Pflanze ebenso mit den Haaren auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pflanze im Frühjahr steuert die gesamten Bodenprozesse. Sie steuert die Ausscheidung dieser Art Wahrnehmung. Was braucht sie für ihr Wachstum und auch entsprechend Steuern? Scheidet sie also Pflanzen aus, die bauen, würgen, abbauen oder fördern, auf dass Mikroben leben? Die bauen den Humus ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir verlieren im Frühjahr enorm an Bodenfruchtbarkeit. Wir fördern das sogar. Boden werden die früher werden die Böden einfach ärmer an bestehender Bodenfruchtbarkeit durch diese Abbauprodukte. Aber die führen zu einer Art Generalisierung der entstehen von Mineralien, die mir den Boden Wasser von den Wurzel Haaren aufgenommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der primäre Prozess, das der sekundäre Prozess. Das ist ein ein Stoffwechsel aktiver Prozess und das ist ein Wahrnehmungsprozess. Die Wurzeln sind Wahrnehmungsorgane für die Mineralsalze der Erde. Augen. Schlechte Augen. Aber immerhin veranlagte Sinnesorgane. Das ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehen sie. Das ist der Frühjahrsprozess. Warum die Pflanzen im Frühjahr so schön wachsen können. Aber sie. Sie wachsen dadurch, dass sie, ich möchte mal sagen, die. Die vergangenen Lebensprozesse, die sich bewahrt haben im Boden, im Humus, das ja, dass sie die abbaut und nutzt, um jetzt neue und ein neues lebendiges Gebilde zu erzeugen, ihre eigene Gestalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die frühen Alchemisten des 13 14. Jahrhunderts, das waren die klassischen, alles andere spätere. Es waren keine Alchemisten mehr, die hatten noch wirklich ein Naturverständnis ganz anderer Art als die folgenden Naturwissenschaften. Und die haben den Humus bezeichnet als. Als. Einerseits das Gedächtnis der Erde, das heißt das vor vergangene Jahre sich homogenisiert haben, gleichsam bewahrt haben im Humus und jetzt sozusagen den Anschluss finden an das, was jetzt in Zukunft sich da an Pflanzenwachstum entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die haben eben den, den den Humus bezeichnet als den universalen Samen der Erde. Es ist so ein wunderschöner Ausdruck. Das ist der hier. Was ich zuerst hier hingeschrieben hat, ist der wirksame, und der ernährt sich, so lange er noch eben aus dem aus seinen Samen Körper heraus noch irgendwie organische Substanz zur Verfügung hat. Und Schluss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt wächst herunter die Pflanze in den Boden hinein und findet dort einen Universal Samen. Und das haben die Alchemisten als den Humus bezeichnet. Humus gleich universal Samen gegenüber dem Samen hier oben und sodass der eine Wasser muss auf die Erde fallen und dann antwortet der universale Samen, das heißt die Mutter Erde. Das ist eigentlich dasselbe Begriff, dass man gesagt, dass man die, dass man von der Mutter Erde spricht, das ist der universale Samen, aus dem jetzt im Verlaufe des Jahres die Pflanze wächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diesen Prozess müssen wir steuern. Jetzt müssen wir wach werden als Landwirt. Wenn Sie also mal zu Hause bleiben, hinterm Ofen, aber hier jetzt im Frühjahr müssen wir sehen, dass wir diesen Prozess fördern. Wir müssen den Humus Abbau fördern, und das machen wir dadurch, dass wir oben ganz dünn immerfort hier oben den Boden offen halten, die Kruste brechen, zwei, drei Zentimeter nicht mehr. Es ist eine, ich nenne es eine Haut. Bearbeitung, schräge Hacke, ganz flach gerade, die nach jedem Regen im Frühjahr sofort raus auf den Acker und die Kruste gebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann fängt nämlich der Boden an zu atmen, denn er bildet immer den Boden und bildet verkürzt CO2. Kohlendioxyd, das ist Kohlensäure, das ist ein Gift für die Wurzeln. Und das muss raus. Und es muss Sauerstoff rein für die Mikroben, dass sie leben können. Sauerstoff. Es stehen sie. Der Boden atmet wie der Mensch. Der atmet Kohlendioxyd aus und Sauerstoff ein. Und das fördern wir durch diese Haut bearbeiten. Früher, da fängt da der Acker draußen an zu atmen, und die Kohlensäure ist eben schwerer als die Luft. Das heißt, die möchte immer da unten bleiben, und dann öffnen wir den Boden hier oben und dann streicht hier ein Wind über den Acker, und der reißt die schwere Kohlensäure aus den Boden, Öffnungen aus dem Boden, Poren heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Natur, die verhält sich nach außen gestülpt. Wenn man jetzt immer eine genau betrachtet, verhält sich immer so wie ein menschlicher Organismus ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Bodenbearbeitung mit Striegel und Hacke. Die ist sozusagen im Frühjahr die Hilfe, um diesen Prozess der Ernährung des Bodens durch das Lebendige der Pflanze selbst zu befördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt geht es weiter im Jahreslauf. Jetzt kommt eine Zeit, so im Mai, beim Getreide. Bei den anderen Feldfrüchten ist das anders. Bei den Früchten, beim Gemüse, bei den Kartoffeln. Da bleibt der Boden noch lange offen, bis sich die Reihen schließen. Das war&#039;s, Juni.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, man muss dann immer noch diese Art von Bearbeitung fortsetzen. Deswegen heißen die ja auch Hackfrüchte. Also man hackt nicht nur das Getreide kann man nur hacken bis es anfängt zu schocken. Aber dann muss man sagen Ruhe tut jeder. Jeder Eingriff durch den Menschen. Aber bei den Hackfrüchten dauert es noch bis mitte Juni. Unter Umständen, dass man da die Feldfrüchte noch in dem diesem gesagten sinne, die immer die Kruste offen hält, damit der Boden atmen kann und dass diese mikrobiellen Abbauprozesse gefördert werden. Deswegen sind die Kartoffeln, wie man früher gesagt hat, Mistfresser. Die verbrauchen Bodenfruchtbarkeit nur noch durch die häufige Bearbeitung. Aber sie setzen es um eine gute Ernte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt gibt es aber beim Getreide einen Prozess, den muss ich doch hören, der ist einfach. Ich möchte sagen Ja, ich weiß, es ist ein Wunder, einfach schlicht ein Wunder. Und das Getreide kommt ja dann Mitte Juni zur Blüte. Vorher schoss es von Knoten zu stoßen. Immer verlängern sich die Knoten und man kann zugucken, wie dann Roggen dann plötzlich da über Nacht in die Länge strebt, die höher strebt bis zu 2 Meter und darüber hinaus dieser dünne Halm. Und dann fängt das Getreide zu blühen an, sehr unscheinbar. Man merkt es nur den Sporen. Wolken, die dann vielleicht mal bei Wind durch die Landschaft fliegen. Sehr verborgene Blüten in diesen Ähren oben, die das Äußerste, das Höchste da sind. Und jetzt findet um die Blütezeit, beginnt das verstärkt und bis in die Reifezeit hinein ein Prozess, der eben wirklich, also in gewissem Sinne, das Ende des Pflanzenwachstum bedeutet, nämlich während der Zeit. Schon von der Blüte an sterben die Wurzeln ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die, die, die jüngsten Wurzeln, die zuletzt gebildeten Wurzeln, die halten sich dann und da noch, aber dann die Älteren, die sterben schon ab, und auch die Getreide stirbt von unten nach oben ab. Und das werden am Ende die untersten Blätter zuerst. Zuletzt bleiben noch das Blatt, das oberste bleibt noch grün und dann stirbt das auch ab. Da bleibt noch der letzte Halm. Der Halm bis zur Ehre bleibt noch grün und dann sind auch noch die Speichen ein bisschen grün. Oder es werden auch die Speichen schließlich braun und fest und verwelken. Und so, so geht der Prozess vor sich von unten nach oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und parallel zu diesem, zu diesem Vorgang findet nun folgendes statt. Die ganze Pflanze hat das ganze Frühjahr hindurch alles auf dem Boden aufgenommen, insbesondere den Stickstoff, der dafür durch die Abbau der Humus Substanz Phosphorsäure aufgenommen, durch die Humus Substanz Kalium aufgenommen Durchsetzung der der Boden Mineralien und sogenannten Ionen Austausch aufgenommen, also sehr intensive Vorgänge, die da im Wurzelbereich sich abgespielt haben. Und jetzt kommen die Veränderten und als letzter Neuer kommt ein Boden, wo es nötig ist, dass die Pflanze über die Wurzeln die sogenannte Kieselsäure aufnimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Philosophie ist eine kolossale Substanz, die die Boden Hohlräume aus welcher Pudding ist das amorph gestaltlos, die durch Verwitterung entsteht der Ton Mineralien. Und diese Säure steigt auch im Halm und durchdringt die ganze Pflanze. Und zwar steigt sie so auf, dass sie sich die Tendenz hat, nach immer sich in der Peripherie dann ab zu lagern. Also das am äußersten des Holzes sich dadurch eine Säure ablagert oder in den Blättern steigt sie auf auch in die Farn Blätter oben ausreichend sich ausbreitenden Blätter immer am Rand, am äußersten Rand und der äußersten Spitze ist der größte Kieselsäure Gehalt und du gehst von Blatt für Blatt hoch. Und immer mehr kühlere, immer mehr kühlere. Und dann gehst schließlich in das letzte Odium bis in die Erde. Das ist schon ganz dünn. Der Halm ist da schon ganz dünn im letzten Winter. Aber so beweglich, elastisch, wunderbar wie ein Roggen. Fällt wie in Silber hoch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie der, würde das mal ausdrückt im Faust, wo? Klar, das fällt der Ernte entgegen. Und diese, diese Kieselsäure erfährt nun die höchste Konzentration oben in der Erde und da in den Schmelzen. Das sind die wegschmelzen, die das Korn umhüllen. Und noch einmal gesteigert. In den Grund gegangen sind praktisch 90 % Kieselsäure in der Asche. Wenn man die also fasst, dann ungefähr 90 %. Was ist das für ein Prozess? Die ganze Pflanze umgibt sich gleichsam mit einem Kiesel Mantel. Und der trocknet dann aus. Diese Kieselsäure ist jedoch Wahlvolk, trocknet in der Reife aus. Und dann? Was sieht man dann? Dann glänzt das Getreide. Dann fängt das an, bekommt es einen Glanz. Schauen Sie mal, ein harter Stoff an, dieser goldene Glanz, der rührt von dieser Fürsorge her. Und was ist das? Das ist Opal. Es ist 1/2 Edelstein. Die ganze Pflanze umhüllt sich sozusagen mit einem halben Edelstein, nämlich Eintrocknen, da Kieselsäure amorph nicht kristallisiert. Aber das ist sozusagen die Form, Kräfte, die es aus dem Verwittern, den Mineral des Winters, sozusagen diese Form Kräfte hinausschicken in die Pflanze und ihr die letzte Gestalt geben. Dann ist Schluss. Dann setze Reifeprozess ein. Dann kommen die Teile Reife, dann die gelb reife, dann die Tod. Reife, reift das Korn und dann setzt die Ernte ein. Aber dieser Prozess geht ihm voraus. Und wenn Sie mal auf einem Pflanzen, in der Pflanzenzüchtung, auf dem Hof oder andernorts mal mal hingucken, was, wie variantenreich die Farben sind von Getreide und dass das betont wird, insbesondere durch die Säure Ausscheidung der ganzen grünen Pflanze in die Peripherie, dann kann man einfach schauen, das ist wirklich ein Geheimnis, wo man erschüttert jedes Jahr davor schnell davor steht. Und wenn Sie das mal vergleichen mit konventionellem Stroh, Stickstoffdünger im Stroh wohlgemerkt, da werden Sie merken, dass er Stroh im konventionellen Anbau immer relativ grau bleibt, stumpf in der Farbe abgelaufen und dass das konventionelle Stroh draußen, wenn man das von der Ernte mal betrachtet, dass es relativ stumpf ist, in der Farbe nicht glänzt. Und wenn Sie das in die Hand nehmen und versuchen es zu brechen, dann bricht es nicht, dann es knickt. Ich kann nur kurze Geschichte schreiben. Wir hatten vor. Das war. Hatte ich auch in den 60er Jahren abgespielt. 50 Jahren während meiner Lehrzeit war auch mal ich hab auch mal auf einem biologischen Betrieb auf dem Hof meine Lehre damals gemacht. Und da haben wir noch ein Viehhändler, und er hat seinen Ackerbau aufgegeben und hat gesagt, er will von uns Stroh haben, da kriegen wir den nicht zurück. Und da hat er von uns das Stroh geholt und kommt dann morgens an den Stall und suchte Stroh. Da liegt es sein heute noch in der Krippe, und das Stroh war gefressen für die Kühe das Stroh, dem Heu sein Heu bevorzugt. Weil es ein glänzendes Stroh war. Die Kühe sind die besten Analytiker und überhaupt gibt es auf der Welt. Und der Stand, der kam auf dem Hof extra aus dem Grund, um uns zu sagen, er versteht die Welt nicht mehr, dass sein Heulen, was normalerweise das Futter wäre, in der Krippe liegen geblieben ist. Und die haben so lange rumgemacht, dass sie die Einstreu aufgefressen haben. Nicht das hängt mit diesem Reifeprozess zusammen und kein Getreide taugt was. Das kann ich Ihnen jetzt schon sagen. Was nicht diesen Prozess durchlaufen hat. Diese letzte Durchführung des Getreides. Das ist eine Frage der Ernährung und Physiologie. Diese letzte durch Formung, dass nicht nur Ochsen die Kieselsäure aus Mangel sich bildet, sondern das alles in sogenannte Inhaltsstoffe ist auch ein schreckliches Wort, eigentlich alles, was nur irgendwie physiologisch, Substanz bildend wirkt in der Pflanze als Eiweiß, oder ob die die Kohlenstoff Gerüst oder was es einmal, dass das durch geformt ist, dass wenn plötzlich in Getreide eher oben im Korn sich Nitrat findet. Sie haben ja ja wohl das Wort Nitrat No. Drei. Das ist auch das, was heute überall in der Diskussion ist. Wenn sich da was so was findet, dann ist eine Katastrophe. Da ist Ernährung physiologisch eine einzige Katastrophe. Sondern dieses Nitrat, das führt unten in die Wurzel. Da hat sie so einen Ort in roten Rüben, da ist sehr viel drin. Und da hat man immer gemeint, wenn man da auch die roten Rüben nicht mehr essen, weil der ganze Roggen sein wegen der Hohen Tatra. Das war Anfang der 80er Jahre, hat einen ungeheuren Einbruch in biologischen Landbau damals gegeben, weil die Konsumenten haben keine roten Rüben mehr gegessen. Aufgrund dieser Aussage völliger Unsinn. In die Wurzel gehört Nitrat. Das ist ein Salz. Die Wurzel ist Salz artig, das Korn da oben. Was da drauf ist, da muss dieses Salz art hier total verwandelt werden. Stroh strukturierten werden in wirklich reifes Eiweiß reife Kohlenhydrate, reife Fette der aus Heilungsprozess, das heißt eine Begleitung des Absterbens der Pflanze, diese aus Reifung Demos bis zum letzten geführt werden. Und da darf da oben in dem Getreide Korn nichts mehr von molekularen Eiweißen sein, Aminosäuren in Aminosäuren oder Nitrat ein oder abmelden oder irgend so was, sondern durch und durch gestaltetes Eiweiß. Und das ernährt. Das braucht der Mensch. Also das ist jetzt dieser Übergangszone, der Übergangs geschehen vom Früher zum zum Sommer hin. Und dieses, diesen Jahreslauf macht übrigens das Getreide ganz ideal durch. Also ist fast ein Repräsentant für die gesamte Frucht bildenden Pflanzen steht eigentlich das Getreide da, übrigens die erste Kulturpflanze, die der Mensch überhaupt gezüchtet hat. Die ältesten Kulturpflanzen ist die Wintergerste und der Winterweizen im achten vorchristlichen Jahrtausend. Da gab es noch keine Gemüsen. Ganz normal ist das nicht. Das kam erst in der folgenden Zeit. Und die ersten waren die Getreide. Und weil die Getreide sozusagen am deutlichsten den Jahreslauf in das Sonnenjahr abbilden, in allen Prozessen des Wachstums, in allen Prozessen der inneren Physiologie bis hin zum Nährwert. So, und jetzt kommen wir den Sommer. Im Sommer. Im Juli reift das Getreide von der Teig reife über die Reife zu Tod Reife und früher hat man das Getreide gemäht in der gelb reife. Da konnte man, da konnte man das noch nicht brechen über den Daumennagel. Das war das Zeichen, sondern es hat sich noch ein bisschen drüber gebogen, zwar noch plastisch, ein bisschen aber schon gelb. Und man hat was gemalt, noch früher, erst mit der Sense und dann später dann mit dem Leben da und hat es wie hocken aufgestellt. Die ältere Generation kennt das ja noch, die Felder, die Felder draußen, überall diese Garben gestellt waren in solchen hocken und da hat man das dann eine Woche oder 14 Tage, je nachdem wie das Wetter war, nach trocknen lassen und dann hat man die Garben eingefahren und eingepflanzt. In den großen Fälschungen, die es ja heute gar nicht gibt. Und dann hat man sie im Winter dann gedroschen, das war sogar weg, noch in den 50er Jahren, 60er Jahren. Und heute muss man das Getreide in der Total für dreschen, das heißt für das Zeichnen. Wenn man das über den Daumen brechen kann, wenn das Korn über den Baum bricht, dann ist es eigentlich unterhalb ungefähr 16 % Feuchtigkeit und dann kann man austauschen und dann kann man das, dann kann man es einfahren, vielleicht noch ein bisschen nachtragen, wenn es notwendig ist. Ansonsten ist die Ernte gelaufen und man merkt eigentlich gar nicht mehr auf den Höfen heute, dass ich überhaupt Ernte ist. Früher waren alle Laufen, alle Menschen ganzer Hof, da blieb niemand zu Hause, nur noch die Katzen und die Mäuse. Alles war auf dem Feld draußen. Und das war die schönste Arbeit im ganzen Jahr, möchte man sagen, diese Ernte Arbeit und heute läuft das einfach irgendwie ab zu leben, weil dann ohne Unternehmer kommt es runter auf den Wagen und schon ist man verschwunden. Diese Ernte nun was? Welcher Boden Prozess oder welche Fruchtbarkeit Stufe müssen wir jetzt ins Auge fassen? In der Sommerzeit im Winter bearbeite ich die Erde selber, im Frühjahr muss ich nachhelfen mit einer Haut Bearbeitung und muss den Humus Aufbau Prozess fördern. Und jetzt ernte ich das Getreide und zurück bleibt die Stoppel und da hat sich auch ein bisschen Unkraut entwickelt. Das soll ja auch so sein auf dem Acker. Man soll nicht Unkraut freie Äcker haben, das verträgt die Natur nicht, muss immer ein bisschen Unkraut da sein, das gehört einfach. Nur das richtige Maß muss man eben finden. Und dann ist, dann liegt da Spreu offen auf dem Feld vom Dreschen und irgendwelche sonstigen Rückstände. Und so weiter. Und um welche Maßnahme geht es jetzt? Um die Bodenfruchtbarkeit immer wieder einen neuen Impuls zu geben. Ja. Also sehen. Schauen wir uns einmal an Was sind das? Stehen die Stoppeln hier draußen auf dem Acker? Da drunter ist die Wurzel im Wasser, hier unten und hier liegt noch alles mögliche organische Reste obenauf. Und jetzt kommt es darauf an, dass wir stärker aktiv werden als Landwirte. Früher haben wir nur da oben oben gekratzt, auf dem Boden, und jetzt müssen wir eingreifen in den Boden, und zwar bis zu ungefähr einer Tiefe und acht Zentimeter. Müssen wir jetzt. Den sogenannten. Stoppel sturz. Den. Ich weiß nicht wie Hand heben, wenn es dann wieder so an der Stoppel stoßen. Und das heißt, dass man jetzt die die Stoppeln wendet oder eingruppiert. Oder es gibt da verschiedene Möglichkeiten, sodass jetzt hier sozusagen eine Mulch Schicht entsteht, wo die organische Substanz sich mit dem Erdreich vermengt. Darauf kommt es vielleicht an, warum ist das so wichtig? Nicht so tief? Um Gottes Willen nicht! Denn das ist eigentlich diese Schicht, so ungefähr bis acht Zentimeter. Das ist bei den einzelnen Böden verschieden. Aber das ist die Geschichte vom Frühjahr März, als diese durch die Verbauung sich im Verlaufe des Jahres entwickelt hat. Zu einer wunderbaren Boden gar ungeheuer stabil. Große Hohlräume, die den starken Niederschlägen, wenn es dann mal gewittert und also wirklich mal so 30 Millimeter auf einmal runter haut, dass sie nicht oberflächlich ablaufen, sondern dass sie einfach vom Boden aufgesogen werden. Dazu braucht man eine solche homogene, das heißt also sehr, sehr Poren reiche Oberschicht, die im Wesentlichen durch Leben, Verbauung und dann in der Folge durch tierische Organismen, Regenwürmer vor allen Dingen gebildet werden. So, und jetzt haben wir uns eine solche Verarbeitungsmaßnahme vorgenommen. Es gibt doch viele verschiedene Instrumente. Kann ich auch nicht im Einzelnen aufzählen. Also es ist ganz wurscht, was man hat, man soll nur damit richtig umgehen. Also man glaubt immer als Landwirt, das ist ein Glaube, der mir so in den 50 seit den 50er Jahren entgegengetreten ist. Es gebe ein Gerät, was alles macht, ohne dass man denken muss. Was macht die Fräse, wie die Fräse aufkam? Da hat man nur endlich das Gerät, was wirklich dieser Durchmischung und dem Mulch Effekt erzeugt. Und alles. Ein paar Jahre später stand die Scheisse schon wieder in der Ecke. Und es sind die Brennnesseln und wieder drüber drüber gewachsen. Also daran kann man erkennen, alles was der Landwirt macht ist keine Wissenschaft, sondern ist eine Kunst, die er muss die Wissenschaft haben, gell, bis er muss. Es muss etwas wissen. Aber indem er, sobald er etwas tut, muss es Kunst werden. Und dann gibt es keine Definition mehr. Man kann nicht mehr so homo oder nur so, keine Ideologie, gar nix beobachten und denken, dann klappt das mit jedem Instrument irgendwie. Also diese Stoffe Bearbeitung, die steht jetzt im Sommer an und warum ist die so wichtig? Ich durchmischte organische Substanz mit mineralische Substanz während des Sommers. Und jetzt kommt es darauf an, einen Prozess in die Wege zu leiten, der nicht mehr ein lebendiger ist wie im Frühjahr durch die Pflanzen, durch die Wurzel, Ausscheidungen. Alles das. Sondern ich muss die Boden Tier Welt in ihrer Tätigkeit anregen, die Boden Tierwelt. Denn die Tiere sind etwas anderes als die Pflanzen. Die Pflanzen sind bloß lebendig. Die Tiere sind beseelt. Und dadurch ist ein Tier Tier, weil es beseelt ist und das Seelische, was die Tiere bewegen lässt, frei bewegen lässt über die Erde, was sie Laute abgeben, was, das sie durch die Sinne in die Welt kommen? Die Tiere, auch die spinnen und haben selbstverständlich Sinnesorgane. Auch die Regenwürmer haben Sinnesorgane, keine Augen, aber Tast, Organe, also alles das sind Instrumente, leibliche Instrumente, das ein seelisches sich in der Welt betätigen kann. Und ich sage immer, man kann ein Tier erst dann wirklich verstehen. Anhänglich. Sagen. Verstehen. Wenn man darauf hin schaut. Was macht es? Was tut es? Was ist eigentlich seine Lebensäußerungen oder Seelen äußerung in der Tätigkeit? Wenn ich die Tätigkeit einer Spinne anschaue oder eines Marienkäfer oder einer Schlupfwespen oder was es auch für eine unscheinbares Wesen sein Mag, dann merke ich Was sie tun, ist so unendlich Weisheit. Hol es die blanke Offenbarung der Weisheit in der Welt. Alles was die Tiere machen sehr eingeschränkt jeweils die Spinne, wenn die ihre Netze spinnen, über die über die Äcker oder in dem Gebüsch. Dieses Wunder, das Spinnennetz ist, was es auch sein möge. Es ist so durch und durch Weisheit, dass keine menschliche Technik das überhaupt nur annähernd wiederholen kann. Es ist eine, die die Tierwelt in ihrem Tun offenbart, ihr eigenes Seelisches in dem, was sie tut. Deswegen muss man auf die Tätigkeit achten, wo die Kuh immer in allen ihren Tätigkeiten im Stall, auf der Weide, wo auch immer, in allen ihren Lebensäußerungen muss man beobachten, muss man mitempfinden. Und da merkt man plötzlich, was für ein himmlisches Wesen ist zu haben. Sie erhebt da empfunden, die oben zwischen die Hörner der Göttin Hathor wurde dargestellt wie eine Kuh. Haben die Hörner die Sonnenscheibe rein gemacht, so haben sie die Göttin Hathor abgebildet als Kuh. Bei den Hindus ist sie heute noch heilig, und sie war das heilige Opfertier durch alle Zeiten. Was ist das? Was macht das Tier? Was? Was lebt da drin seelisch? Und was bringt es nach außen zur Offenbarung? Also also die Seelen Äußerungen in der Tätigkeit. Ja, das ist eigentlich nichts anderes als ein ein Beobachtungsfeld um an das Wesen dieses Tieres heran zu kommen. Und gerade im Sommer haben wir es nun zu tun, eigentlich mit der Tätigkeit der hohen Tierwelt. Die müssen wir aktivieren. Und das geschieht dadurch, dass wir jetzt in den Tisch bereiten, durch diese Mischung der organischen Rückstände und unter den vielen, vielen, vielen Tieren, Tierarten, die da tätig sind, unscheinbar und dann deutlicher in Erscheinung treten. Da steht nun das Regenwurm im Vordergrund, und zwar der Ton der klassische Form. Es gibt ja verschiedene Regenwurm Arten. Und der Ton ist derjenige, der sein sein Leben darin besteht, dass er senkrechte Röhren macht. So kerzengerade in die Tiefe, bis zu 7 Meter tief in den Böden hat man solche Regenwürmer Regenwurm Würmer gefunden. Und in diesen Röhren bewegen die sich rauf und runter. Das ist ein Boom. Und der Wurm, sobald er aus den Röhren rauskommen. Dann schlängelt er sich so auf dem Boden. Kaum ist er in Röhren drin, dann ist es ein Leib, der sich Senkrechte. Das ist der Regenwurm. Ich sah durch als Zeichen, als die Sonnenflecken stammen. Solch eine hat eine Besonderheit, weil er sich durch die Risse durch, dann durch das Erdreich innen ein Rückgrat schafft, in das er sich senkrecht hinein stellt. Und es ist immer dieser Übergang von der Horizontalen in die Senkt. Die Senkrechte bedeutet sehr viel. Im Tierreich kann ich es nicht näher ausführen, aber das nur mal vergleichen. Das Schaf mit der Kuh oder die Kuh mit dem Pferd, alles was den Kopf hebt übers Rückgrat. Da merken Sie, dass da eine viel nach außen gerichtete Intelligenz entsteht. Und sobald der Kopf ohne das Rückgrat, da merkt man, dass der Stoffwechsel Prozess viel stärker den Kopf ergreift. Und so weiter. Also wir brauchen jetzt diese Tier, diese Boden Tiere und müssen deren Tätigkeit fördern. Und jetzt ist es heiß im Sommer Juli draußen und die Regenwürmer mögen das überhaupt nicht. Sie mögen nämlich nur dreierlei Die wollen Sauerstoff atmen, die wollen Feuchtigkeit. Und die wollen Dunkelheit. Dunkelheit. Das sind die drei Kriterien für den Regenbogen und dafür repräsentativ für andere Tiere auch. Und diese Bedingungen schaffen wir mit der Schicht. Das Dunkle, das viel Sauerstoff und die Feuchtigkeit kommt, steigt hier herauf und schlägt sich auf der Unterseite dieser Schicht nieder. Nun diese Regenwürmer. Wenn es heiß ist hier unten. Und wenn dann aber da oben so eine Schicht entsteht und so, dann wandern die hoch hier hinauf und wandern jetzt horizontal hier rein und fangen an, diese organischen Rückstände aufzuarbeiten. Also sie fressen, fressen, keine frische Substanz, keine lebendige Substanz. Ich habe mir auch mal angeguckt, da beobachtet ein Regenwurm, wie er ein grünes Pflanzen platt abgeknallt, gekniffen hat, gesagt Das ist ja pervers, was du da machst. Und dann habe ich es weiter beobachtet, habe ich gesehen, so hat er gar nicht gefressen, sondern hat es eingespeichert mit seinem Schleim. Die ganze Oberfläche hast eingerollt und seine Röhre reingezogen. Und in seiner Röhre haben dann die Mikroben aus dem auf dem Schleim haben dann angefangen, dass die Pflanzen Substanz aufzuschließen. Und dann war es allerdings ein reines Menü geworden. Also der Regenwurm frisst andere Organe, also abgestorbene pflanzliche Substanz. Der wandert also hier rein und arbeitet jetzt dieses Erdreich durch. Und was macht er dabei? Ständig, was unser Regenwurm vor so ein langes Gebilde segmentiert hat. Hier vorne so eine kleine Mundöffnung und ich habe hier so einen na? Hat er so einen kleinen Magen. Eigentlich nur ein erweiterter Darm, zielsicher und durch durch die ganzen Segmente bis hinten hin. Und er hat selbstverständlich einen Blutkreislauf. Das ist also ein Warmblüter gewesen und er hat jetzt hier über und über dem Magen hat er eine kleine Drüse, und diese Drüse sondert, indem er da frisst. Also organische Rückstände, die sind immer ein bisschen sauer, alles ist sauer, was die Pflanzen hinterlassen. Und durch diese Drüse scheint er jetzt feine Calcit zu Tröpfchen Kalk, Tröpfchen ab in den Magen und neutralisiert die organische Substanz. Es ist unglaublich. Er schafft damit das Milieu für die Mikroben, die hier jetzt en masse, hier den ganzen Darm erfüllen, bis hinten hin. Da lebt der Regenwurm mit, wiederum mit den Mikroben, speziellen Mikroben in Symbiose. Das heißt, der Regenwurm der Seelen Leib, der seelische Organismus dieses Tieres ist darauf gerichtet, jetzt im Verdauungsprozess den fruchtbaren Boden schlechthin zu erzeugen, den es überhaupt gibt durch Neutralisation dessen, was er an saurer Nahrung aufgenommen hat. Es wandert hier durch mikrobiellen Abbau. Aber die Mikroben können nicht tun, was sie wollen, was sie gerne täten, sondern weil der Seele viel von ihrem Leibe ungeheure Kräfte, die seelisch wirksam werden, die ordnen diesen Prozess, dass er nicht aus dem Ruder läuft, und dann tun sie dann irgendwo ein Häufchen da absetzen und dann haben sie, dann setzt sich dieser Prozess, der Verdrängungsprozess noch im Haufen fort, und da bauen die noch weiter ab, und dann entsteht der fruchtbarste Boden, den es überhaupt gibt, den können wir gar nicht selber erzeugen. Das macht eigentlich die boden tierwelt durch die kraft ihres spezifisch seelischen hochspezialisiert, je nach boden, auch noch tierart. So und das diesen prozess müssen wir einleiten im Sommer, dass er stattfindet, dass jetzt die Reste, dass das ernte jahres verkommt verkonsumiert werden hier von den Boden Tieren. So, und das geht vom Sommer bis in den Herbst so, dass da quasi die Erde sich erneuert im Jahreslauf. Was im Frühjahr abgebaut worden ist, muss jetzt hier wieder aufgebaut werden. Wir haben hier ein Humus Aufbau während des Sommers. Und diese und diese Prozesse müssen wir eben einleiten, stärker durch diese Mulchen der Bodenbearbeitung und hoffen, dass dann wirklich die Boden Tierwelt aktiviert wird. Und ohne den Regenwurm, insbesondere den Wurm kann man eigentlich keine optimale optimale Humus Qualität optimal dasjenige erzeugen, was die Alchemisten eben die eigentliche Muttererde bezeichnet haben. So, und jetzt muss ich schleunigst kaufen und ich kann dir auch schon auf der anderen Seite auch nicht so viel wie beschrieben werden. Und jetzt erst kommen wir in Richtung Herbst. Und das ist ja auch eine ganz eigenartige Jahreszeit, die eine völlig eigene Signatur hat. Und die findet jeder, der ein bisschen darauf aufmerksam ist, der Augustin auch durch die Lande, der Spätsommer Salz und dann geht es über den September. Da merken wir ja, dass da die Stimmung in der Natur, durch die immer tiefer wird, langsam, tiefer sich, wenn in der Sonne von ihrem Höchststand die Tage schon, na ja, sie bleiben auch dann halt noch lange viel länger. Aber dann schon wird es also kürzer. Der Tage und Nächte werden ein bisschen länger und man merkt die Stimmung in der Natur, obwohl sie selben Sonnenstand gibt, im Frühjahr nur aufsteigen, so ist derselbe Zustand erreicht, absteigend von der Sonne und. Vollkommen andere Stimmung. Und das sieht man daran, dass dann plötzlich so die ersten Nebel streifen, sich über die Lage legen. Im Nebel Ruhe noch die Welt, noch träumen Wald und wie so Dichter Mörike und und dann der blaue Himmel unverstellter drüber. Das ist so die Stimmung Anfang September. Und da merkt man auch in der Natur reift noch alles, alles. Die Früchte, die alles, was nur ein Gemüsegarten sind, was alles reift, fühlen sich die Äpfel an den Bäumen werden dicker und nehmen Farbe an? Also das ist auch eine noch Vorbildwirkung, die da vom Sommer in den Herbst hineinreicht, bei den anderen doppelt und bei den Pflanzen. Denn solch ein Wettrennen, das zieht sich noch länger bis in den Herbst rein und dann geht es durch den September durch. Dieses Jahr haben wir es nicht so deutlich erlebt um die Michaeli Zeit. Da kommen diese goldenen Septembertag, die in die goldenen Oktobertag einmünden. Und dann sehen wir dieses wunderbare Phänomen, das Sie bestimmt auch schon erlebt haben den Altweibersommer. Ich bin letztes Jahr laufe ich da den Feldrand entlang und sage Ich traue, kann ich meinen Augen trauen? Der Acker war frisch bearbeitet und ein Symbol für Glanz liegt über dem ganzen Feld und guckt so nach der Sonne und die Sonne spielt es mir zu. Ich gucke dann immer von verschiedenen Seiten. Dann gehe ich hin und guck genau. Alle Spinnennetze, der ganze Acker wie über überspannen von einer bestimmten Spinnennetze, die das machen, glänzt silbrig glänzend. Das ist ein Phänomen des Herbstes, und der Herbst setzt sich fort darin, dass das die gesamte Insektenwelt erst noch mal so was macht. Legt man die Eier ab unter die Boden Krume oder in die Rinde der Bäume oder sonst irgendwo an einen versteckten Ort legt sich die Eier ab. Die Vögel ziehen nach Süden, die Schwalben sind verschwunden, man guckt nach draußen und plötzlich sind sie weg. Das heißt, die ganze Natur fängt an in einen Ruhezustand. Ich weiß nicht, wie die wurden geboren wurden. Mikroben bilden jetzt Dauer formen auf. Also nicht. Man sieht äußerlich kaum noch, will keine Insekten wirken. Ein Schmetterling kann nichts. Alles geht in eine Art Ruhezustand oder besser gesagt in einen Todes zustand über. Die Natur stirbt, die Blätter fallen von dem Baum, alle sind sie verfärbt. Nochmal die letzte Blüte im Blatt und das alles liegt plötzlich am Boden. Der Schwere folgend, nicht mehr der leichte, wo es da oben sich gebildet hat in der Luft, sondern jetzt fällt alles schwer physisch. Die herbstes. Zeit ist der Übergang in den Winter tot. Die Natur stirbt, die mikrobiellen Prozesse im Boden kommen zu Ende. Und jetzt muss man natürlich aufpassen, dass man da nicht mit stirbt als Mensch, sondern dass man der Nachwelt wirklich dann genau beobachtet, was sich da eigentlich abspielt, dass wir jetzt sozusagen den Herbst Prozess begleiten. Einerseits ist es noch mal die Ernte und andererseits ist es schon mal wieder die Herbst Bestellungen für die Winter Getreide. Aber dann kann es eine sehr späte Ernte sein oder überhaupt. Wir haben die Absicht, im nächsten Jahr Sommer eine Sommer, um oft auszusehen Hafer oder eine Sommerreifen oder eine Sommergäste. Oder wir wollen da Früchte anbauen und wir haben jetzt mal gerade eine Kündigung noch vorher ausgebracht und die müssen wir jetzt rechtzeitig umbrechen in den Winter. Wir wollen sie vielleicht nicht stehen lassen. Und dann kommt es jetzt auf einen Prozess an, den man wieder sehr genau reflektieren muss warum, wo? Worum geht es jetzt eigentlich im ausgehenden Jahr, wenn dieser äußere Todes Prozess einsetzt und da ist man heute sehr früh, auch glaubt sehr sicher geworden zu sein. Die ökonomie, die die öko betriebe, die meinen, also der fluges vom Teufel, den dürfen wir schon gar nicht mehr einsetzen. Und da gibt es also alle möglichen Ansichten, die da tun, weil man, wenn man nicht konventionell denkt. Konventionelle Landwirtschaft, dann möchte man wenigstens ökologisch denken. Biologisch und biologisch heißt, dass man sein Augenmerk auf die Mikroben Welt und was da lebt und kreucht und fleucht, darauf lenkt und dem versucht, Rechnung zu tragen. Es kommt aber eine Zeit im Herbst, wo man wirklich mal davon absehen kann. Das muss man heute ganz bewusst tun, denn man möchte ja der Natur immer irgendwie gemäß handeln, ihrem Leben gemäß. Aber es gibt eben einen Zeitpunkt im Jahreslauf, wo die Natur stirbt, wo sie tot wird, wo die Mikroben in die Dauer form übergehen. Alles andere in Eisstadion. Und da gibt es einen Moment, wo wir eigentlich die Aufgabe haben und jeder muss ich mir diesen Prozess ganz neu auseinandersetzen, wo wir die wo den Boden kartieren müssen, wo wir alles zerstören, was so wunderbar im Jahreslauf sich aufgebaut hat. Einzigartig. Die Schichtungen im Boden, alles organisch sind genauestens austariert. Und jetzt kommen wir, da hören wir ein Instrument und dann schmeißen wir das Ganze völlig koordinieren. Und dieses Instrument nennen wir den Pflug. Und man hat heute ein sehr starke Tendenz, berechtigterweise solchen Unsinn, der sonst gemacht wird, dass man sagt ohne Pflügen, pflügen ist so eine Sache. Und wenn man aber da mal ein Gesichtspunkt einnimmt im Herbst, im Spätherbst, ist die Natur zu Ende. Da ist, was zu Ende gekommen, ist, ganz physisch geworden. Und dann tritt ein in den Winter. Und da sollen die Prozesse stattfinden, die jetzt im Winter stattfinden sollen Kristallisation. Da muss ich sozusagen erst mal das ganze Jahr besiedeln, indem ich es korrigiere. Und wenn dann es in den Winter geht, dann kann sich aus diesem Chaos sozusagen eine neue Ordnung im nächsten Jahr aufbauen. Ich kann das nicht einfach nur so von Jahr zu Jahr immer so weiterwurschteln, sondern da ist, da ist wirklich ein Unterbruch im Winter und den muss ich einleiten, nicht jedes Jahr im Rahmen der Fruchtfolge oder wie es meine Intuition mir ergibt, zu einer Zeit der Jahre, dass ich einmal doch intensiv versuche, mal diese Kolonisierung des Bodens einzuleiten, einzuleiten, dass ich durch die Kräfte des Winters wieder ein neuer Boden aufbauen kann. Und der klassische Pflug? Was macht er denn alles eigentlich anders? Wenn hier der Boden ist, das Erdreich, dann pflügt er ja in dieser Weise den Boden in eine solche Furche. Er legt den Hunger um und das große Problem heutzutage ist, dass unsere Flügel nichts mehr taugen. Die Flügel, Füße breit. Und natürlich auch viel zu tief. Aber das Verhältnis von Tiefe und Breite stimmt auch nicht mehr. Ich versetze den Acker dann schon mit einem Fluch voran um 40 50 Zentimeter von rechts nach links. Im Ganzen. Was das für eine Energie ist, die ich da brauche. Sondern es kommt darauf an, dass man möglichst schmal fühlt. Es hat es viel Pferdefleisch gegeben, ideal gemacht, schmal fühlt und nicht zu tief. 16 17 Zentimeter, 15 bis 18 Zentimeter optimale Tiefe, würde ich sagen. Und dann kann jetzt sozusagen der Frost Angriff während des Winters hier eingreifen. Und dann? Es geht nicht mehr um biologische Prozesse, sondern es geht darum, dass man die Erde kultiviert und das heißt fruchtbare Böden. Der Meister Frost muss hier eingreifen und muss einfach mal den Boden vorerst rot machen. Er muss, da wird in der Realität durchgearbeitet werden, dass das nicht die Organe des Bodens. Das muss man nur mal versuchen zu denken. Ich weiß, dass ich in ein Fettnäpfchen tritt. In vieler Hinsicht ja. Aber es wird heute. Es werden so maßlose Fehler in der Bodenbearbeitung gemacht und man muss nur mal bedenken, der ganzen Prozess durch das Jahr hindurch und werden das erste geht es um die Aktivierung der organischen Prozesse im Frühjahr, Herbst, Sommer, Abbau, Aufbau und dann kommt es zu Ende. Und jetzt kann ich auch mal nicht mehr den Humus bearbeiten oder die organischen Prozesse, sondern die mineralischen Prozesse, nämlich die toten Prozesse. Also es geht. Und beim Pflügen geht es nicht um das Ich Rücksicht nehmen auf den Humus, sondern ich nehme Rücksicht auf den Ton. Es ist ein Ton pflügen. So haben wir das auch früher genannt. Wir pflügen den Ton, um ihn zu exponieren, den kosmischen Kräften des Umkreises, den Kristall bildenden Kräften an also Sie sehen ja, wir müssen zu Ende kommen. Sie sehen Bodenfruchtbarkeit. Wenn ich das ernst nehme, diesen Begriff, dann muss ich erst mal beobachten lernen, und dann muss ich meine Beobachtungen selber selbstständig denkerische arbeiten. Ich kann nicht irgendeiner Richtlinie folgen, die von außen vorgegeben ist. Ich kann nicht Ideologien folgen. Ich kann nicht irgendwelchen wissenschaftlichen Ergebnissen folgen, die einmal an einem Punkt irgendwo mal gemacht worden sind. Statistisch verrechnet, das ist irreführend ist alle irreführen, sondern es ist die Aufgabe des Menschen, sich hinein zu stellen in den ganzen Jahreslauf, den von Anfang bis Ende arbeitend. Wohlgemerkt nicht denken, sondern tätig sein, durchlebt und durchleben, sich Gedanken machen, was jetzt eigentlich das Adäquate ist. Welche Maßnahmen will ich steuern, in diesen unendlich subtilen Prozess eingreifen? Und dann kommt der Herbst und dann kann ich mal wirklich massiv tiefer greifen. Also in diesem Sinne, wie ich es gesagt habe. Und dann kann sich aus dieser Kolonisierung ein neuer Boden Aufbau im nächsten Jahr aufbauen. Kein Jahr ist gleich dem anderen. Jedes Jahr ist neu und jedes Jahr muss ich sozusagen die Initialzündung geben, dass es auch neu werden kann. Und nicht ein immer gleichmäßig fortlaufender, ablaufender Prozess. Sondern dass wir die Aufgabe haben, als Landwirt sozusagen den Boden im Hinblick auf die Bodenfruchtbarkeit zu erziehen. Wie man ein Kind erzieht, das in die Schule geht und lesen und schreiben lernt. So müssen wir einen Keim haften Zustand, der im Boden entsteht, in der Hand um müssen wir schrittweise durch das Jahr hindurch erzieherisch so begleiten, dass dadurch dann das Phänomen der Bodenfruchtbarkeit sich realisiert. Bodenfruchtbarkeit kann ich nie im Jahr herstellen, vielleicht auch nur schwarze Erde bis zum nächsten Jahr in der Ukraine oder so, wo die Natur einfach so begabt ist, dass sie ohne großes Zutun einfach tolle Erträge bringt. Sondern wir müssen die Natur Begabungen. Das ist ein Begriff, den muss man sich mal versuchen in die Ohren zu schreiben, dass der Boden selber begabt ist. Jeder Standort ist in bestimmtem Sinne begabt. Und meine Aufgabe als Landwirt ist es, diese Begabungen zu fördern, so zu erziehen, dass der Boden sozusagen lesen und schreiben lernt. Also das heißt, er liest am Kosmos ab, was eigentlich ihm zuträglich ist, und er schreibt sich das dann selber ein in dem, was man dann die Bodenfruchtbarkeit nennen kann. Also in diesem Sinne müssen wir versuchen, als Landwirte immer mehr zu lernen. Wir sind in einem Lernprozess, wir sind nie zu Ende. Wir glauben, wenn er gute Ernte eingebracht hat, wird sie der Klasse erreicht. Die haben wir nicht erreicht, sondern es geht auch gar nicht nur darum, um gesunde Nahrungsmittel zu erzeugen. Es ist auch ein Irrtum, das ist ein Nebeneffekt unserer Arbeit, sondern ein ebenso großer Effekt muss sein, die Boden entwicklung über die Jahre hinweg erzieherisch so auf die Bühne und auf die Erde zu wirken, dass Generationen in alle Zukunft weiterhin an dieser Bodenfruchtbarkeit anknüpfen können. Es geht darum, dass man. Es geht darum, dass so wie wir als Menschen dadurch Menschen sind, dass wir ein Bewusstsein haben, dass wir uns entwickeln können. Dass wir nicht derselbe sein müssen, der wir gestern waren, sondern dass wir heute durch eigene innere Willens, Aktivität, durch eigenes Denken und Fühlen uns entwickeln können. Immer weiter. Der Mensch ist ein sich entwickelndes Wesen. Er trägt den Entwicklungs gedanken als die größte voraus. Ich möchte sagen. Die größten chancen. In sich. Er will ja immer. Weiter. Und das kann die natur nicht. Die natur hat den entwicklungs gedanke nicht in sich mehr, sondern eher die. Sie hat auch, dass der mensch durch sein tun oder seine tätigkeit den entwicklungs gedanken in der natur veranlagt hineinträgt, sich selber durch seine arbeit erweitert, sein ganzes menschsein erweitert, will in das äußere Natur und dadurch die Natur erzieht, darauf wartet Mensch, Boden, Tier und Pflanze, die ganze Schöpfung. Insofern haben wir wirklich eine ungeheure Vision. Das hat ja Novalis in die Worte mal ausgedrückt Der Mensch, die Menschheit ist auf einer Mission. Zur Bildung der Erde sind wir berufen zur Bildung, so wir uns bilden wollen als Mensch, so müssen wir die Erde bilden. Und das ist die eigentliche, zentrale Aufgabe des biologischen Anbau. Darauf müssen wir hin streben. Und wir wissen ganz genau Das ist keine Methode, die man einfach anwendet, sondern es ist eine Methode. Bestenfalls, dass wir uns selber in unser Denken, Fühlen und Wollen so erziehen und so schulen, dass wir in der Lage sind, der Natur etwas zu geben, was sie selber nicht hat. Was wir hier erst durch unser Menschsein einpflanzen können, das ist nun ein Streben des biologischen Landbau, dem wir noch lange nicht nachkommen können, weil wir noch nicht fähig genug sind. Aber das ist eine Perspektive in die Zukunft. Und das wunderschöne Landbaus ist, dass man, wenn man sich ein Bewusstsein dieser Tatsache verschafft, dann fragt man sich, warum nicht jeder Mensch Landwirt wird. Vielen Dank. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Themenbezogene Leseanregungen ==&lt;br /&gt;
Novalis&#039; Werk &amp;quot;Die Lehrlinge zu Sais&amp;quot; (1802). Novalis, eigentlich Georg Philipp Friedrich Freiherr von Hardenberg, war ein deutscher Dichter, Schriftsteller und Philosoph der Frühromantik. In diesem Zitat betont Novalis die Verantwortung des Menschen für die Erde und für sich selbst. Die &amp;quot;Mission&amp;quot; der Menschheit ist es, sich selbst zu bilden und im gleichen Zuge die Erde zu formen. Das bedeutet, dass der Mensch nicht nur für seine eigene Entwicklung verantwortlich ist, sondern auch für die Gestaltung der Umwelt. Dies impliziert eine untrennbare Verbindung zwischen Mensch und Natur, die für die Frühromantik typisch ist. Novalis fordert hier, dass die Menschheit sich ihrer Rolle als Gestalter bewusst sein und entsprechend handeln sollte. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Vortrag]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Chrifri</name></author>
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		<id>https://biodyn.wiki/index.php?title=Bodenfruchtbarkeit_und_Ern%C3%A4hrungsdynamik_-_Vortrag_von_Manfred_Klett_am_12._November_2017&amp;diff=4056</id>
		<title>Bodenfruchtbarkeit und Ernährungsdynamik - Vortrag von Manfred Klett am 12. November 2017</title>
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		<updated>2024-02-04T17:53:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Chrifri: /* Kristallbildungsprozess */&lt;/p&gt;
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[[Datei:Dr. Manfred Klett biodynamische Landwirtschaft Vortrag Bodenfruchtbarkeit 12. November 2017.jpg|450px|center|link=https://www.youtube.com/watch?v=v6WLKhCfABA]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- Manfred Klett -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Dieser Vortrag befindet sich in der Bearbeitung und er ist noch nicht &amp;quot;reif&amp;quot;. Gerne kannst du hier [[MitTun bei biodyn.wiki|mitTun]]: Korrektur, Überschriften und Absätze. Stand 29. Januar 2024&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begrüßung und Einführung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einführung Uwe Neukamm ===&lt;br /&gt;
Ich freue mich sehr, dass ich euch heute alle hier so begrüßen darf. Seid gegrüßt! Es ist schön. Wir sind heute viele. Auch neue Gesichter, Junge. Freut mich sehr!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Thema heut, ich soll in das Thema einführen, das Thema ist etwas sperrig, das muss man ablesen: Bodenfruchtbarkeit und Ernährungsdynamik. Das ist genau das Spannungsfeld, in dem ich jetzt als Landwirt eingebunden bin. Auf der einen Seite muss ich dafür Sorge tragen, dass der Boden fruchtbarer wird und auf der anderen Seite will ich dafür Sorge tragen, dass die Produkte, die ich produziere, zum Wohle aller sind und zu einer gesunden Ernährung beitragen. Deswegen ist es genau das Spannungsfeld, das ich so empfinde und ich stehe da als Bauer genau dazwischen. Und früher war das ganz einfach. Da hatte ich die Formel oder auch andere, wenn man einen gesunden Boden hat, dann erzeugt man gesunde Nahrungsmittel. Und wenn man genauer hinguckt und wir befinden uns in einer Zeit, wo man immer ein bisschen genauer hinguckt und sagt auch wir wollen eine Bewusstseinsseele entwickeln. Wenn man da genauer hinguckt und das verstehen will, dann merkt man, dass sowohl Gesundheit und Ernährung als auch Bodenfruchtbarkeit nichts Festes ist, sondern dass das dynamische Systeme, vielleicht was Lebendiges ist und daraus stellen sich dann viele Fragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es ist nicht mehr so, dass man sagt: Ich mach das und dann kommt ein guter Boden raus und eine Bodenfruchtbarkeit und die Bodenfruchtbarkeit äußert sich in möglichst viel Gesundheit beim Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da stellen sich für mich zum Beispiel schon die Frage, dass das, was vor 20 Jahren oder vor zehn Jahren für mich gesund war, mich zu ernähren, heute vielleicht gar nicht mehr so ist. Das, was wir vor 20 Jahren, was mich genährt hat, macht mich heute nur fett. Das, was ich vor 20 Jahren auf dem Acker gemacht habe, funktioniert heute nimmer. Und ist denn überhaupt die Bodenfruchtbarkeit, die ich anstrebe, vielleicht eine ganz andere, als ich eigentlich produziere, oder umgekehrt, was ist zum Beispiel eine spezielle biologisch dynamische Bodenfruchtbarkeit? Ist das eine Fruchtbarkeit, die sich auch äußert in Qualität, oder heißt für mich Bodenfruchtbarkeit, dass einfach möglichst viel wachsen soll? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese beiden Dinge werden wir heute zusammenbringen und ich freue mich sehr, dass die Meike Ehrlichmann da ist und uns da einen ganzen interessanten Ansatz vorstellen wird, ich glaube, der wird uns alle weiterbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazwischen, nach dem Mittagessen und vor dem Kaffeetrinken, das wird relativ eng zusammenliegen, wird uns der Wolfgang Krämer seinen interessanten Hof vorstellen. Wenn die uns ihren Hof vorstellen, das wird bestimmt auch ganz spannend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ganz besonders freue ich mich, dass heute zu uns gekommen ist, jemand, den man vielleicht wie keinen anderen mit dem Thema Bodenfruchtbarkeit und biologisch dynamische Bodenfruchtbarkeit zusammenbringt, den, ich denk, die meisten von uns auch durch seine Lieder ein bisserl kennen, als auch als Gründer vom Dottenfelderhof. Und ich freue mich sehr, dass es uns heute gelungen ist, ihn noch einmal einzuladen. Er hat eigentlich gesagt, er macht so was nicht mehr und ich freue mich sehr, dass er es dann doch gemacht hat. Manfred Klett!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vortrag Manfred Klett ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Begrüßung Manfred Klett ===&lt;br /&gt;
Verehrte liebe Gäste, liebe Freunde aus der hiesigen bayerischen Vereinigung für biologische dynamische Wirtschaftsweise und auch diejenigen, die hier in Nürnberg ja auch aktiv sind auf diesem Felde.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich frage zunächst einmal, ob ich frei hier so sprechen kann, ob sie mich hören, ganz hinten. Ich bin nicht so erfreut über ein Mikrofon, und so versuche ich so deutlich und laut zu sprechen, dass jeder von ihnen mich vielleicht doch verstehen kann. Und wenn nicht, dann bitte ich einfach mal die Hand zu heben, denn ab und zu, wenn man dann im Sprechen ist, kann die Stimme mal ein bisschen absinken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bedanke mich vielmals für die Einladung hier zu dieser Tagung in Nürnberg zu diesem Thema. Und diese beiden Themata hängen ja sehr eng zusammen Bodenfruchtbarkeit und Ernährungsdynamik, ist ja evident, das wurde ja auch gerade angesprochen. Und meine Aufgabe wird es nun sein, zur Frage der Bodenfruchtbarkeit etwas beizutragen. Und das ist ein so unerschöpfliches Thema, dass man Schwierigkeiten hat, es überhaupt irgendwie zu umgreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einführung Bodenfruchbarkeit ===&lt;br /&gt;
Und es ist ja auch dieser Begriff heute, Bodenfruchtbarkeit, im allgemeinen Bewusstsein, ich spreche jetzt vom wissenschaftlichen Bewusstsein an den Hochschulen, an den Universitäten oder wo auch immer, so in den akademischen Kreisen, dieser Begriff nicht mehr aktuell. Man hat ihn ad acta gelegt, mehr oder weniger, weil er nicht definierbar ist. Der ist so umfassend, dass man ihn einfach in dem Sinne nicht in eng begrenzten quantitativen Begriffen erfassen kann. Und deshalb hat man ihn ersetzt mehr durch den Begriff der Ertragsleistung der Böden. Was bringen die Böden, was ist deren Hervorbringungskraft? Und die kann man messen! Die kann man messen und zählen und wägen. Man kann es quantitativ erfassen in Erträgen. Aber ist das noch Bodenfruchtbarkeit? Denn ich kann ja diese Erträge auf andere Weise erzielen, indem ich da auf dem Boden ständig von außen was drauf schmeiße, was man dann Dünger nennt und dadurch und sonstige Fremdmittel, die man einsetzt, Betriebsmittel, damit kann man ja auch hohe Erträge erzielen. Man hat den Begriff der Bodenfruchtbarkeit langsam hinter sich gelassen, um einen Begriff zu wählen, dem man eben tatsächlich wiegen und messen und zählen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und damit hat man eigentlich den Boden aus den Augen verloren, in gewissem Sinne. Und gerade in biologisch-dynamischen Zusammenhängen müssen wir ja jetzt versuchen, diesen zentralen Begriff, also die Belebung der Erde selber, das ist ein Prozess, der sozusagen so umfassend ist, wie das menschliche Leben selbst, das Leben der Erde! Wie man den sozusagen so in Worte bringen kann oder jedenfalls mal in Bildern umschreiben kann, dass man einen neuen Zugriff zu diesem zentralen Begriff des lebendigen Bodens finden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun ist es so, dass man heute ja in den Wissenschaften, ich spreche jetzt von den Landwirtschaftswissenschaften, da gibt es ja das Gebiet der Bodenkunde, also die eigentlich die Aufgabe hätte, gerade mit diesen Fragen so umzugehen, dass es auch umsetzbar wäre in der Praxis. Und das ist aber keineswegs der Fall, oder nicht generell der Fall, weil man eben nur durch Quantifizieren, nur durch diese, nur das, was wirklich messbar ist, irgendwie zu Aussagen kommt. Die qualitative, die Wesenseite, die bleibt völlig außer Betracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun hat man in der Bodenkunde doch ein Gebiet, wo man einigermaßen an den Phänomenen sich entlang gehangelt hat durch die Jahrzehnte und das ist das Gebiet der Bodentypologie. Das heißt, dass jeder Standort, wenn man auf einen Betrieb irgendwo hinkommt, dann findet man eben ganz bestimmte Böden, die durch, lange, lange, lange Zeiten hindurch, 10.000 Jahre rechnet man heute, also seit den letzten Eiszeiten, sich allmählich entwickelt haben. Und das kann man phänomenal ganz, ganz gut begleiten, kann man beobachten, kann man anschauen, auf jedem Betrieb gräbt man ein tiefes Loch und dann ist da ein bestimmtes Profil und daraus kann man schon sehr viel ablesen. Das ist eine Langzeitentwicklung. Und die finden wir vor. Das ist Ergebnis von ewigen Zeiten, kann man sagen. Und in diesem Zusammenhang greifen wir jetzt als Landwirte und Gärtner ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da kann man mit solchen Begriffen wie, also ich spreche jetzt mal zu Praktikern: Da gibt es also den Begriff der Rendzina, hier im Jura, sehr verbreitet. Oder es gibt die Parabraunerde oder die Braunerde oder Podzol. Das sind alles wunderschöne Worte, hinter denen aber doch bestimmte Phänomene stehen, die für den Praktiker durchaus aussagekräftig sind. Und aber am Ende kann man dann doch recht herzlich wenig damit anfangen. Es ist immer gut zu wissen, man soll Kenntnis davon haben. Sondern für den praktizierenden Landwirt, den Gärtner, ist es auch notwendig, sozusagen die Bodenfruchtbarkeit oder das, was die Böden fruchtbar macht, mal zu verfolgen im Jahreslauf. Denn in den greift man ja immer ein, in den Jahreslauf, also die vier Jahreszeiten und greift ein durch die Bodenbearbeitung, durch die Fruchtfolge, durch die Düngung. Das sind die &#039;&#039;&#039;drei Säulen des Ackerbaus&#039;&#039;&#039; seit eh und je gewesen. Und greift ein verschieden, ob man jetzt im Winter sich befindet oder im Frühjahr oder im Sommer oder im Herbst. Und steuert dadurch, durch den menschlichen Geist, durch die Einsichten, die man als Mensch hat, die man sich erarbeiten muss. Und man kommt da nie an ein Ende. Nie. Man ist immer auf dem Wege, dass man versucht, das so gut wie möglich zu machen, dass man diese von Natur veranlagten Prozesse im Jahreslauf sachgemäß steuert. So, dass ich dadurch das Ergebnis dann nennen kann, die Bodenfruchtbarkeit, wenn sie sich auch nicht immer nach außen, direkt, immer darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss es geistig erstmal in sich produzieren. Man muss den Begriff geistig in sich überhaupt erst etablieren, um dann sein Beobachtungsvermögen so zu erweitern, dass man die Dinge dann auch in einem höheren Sinne erkennt. Nicht nur an der Ertragsbildung. Nicht nur das da ein schöner Humusgehalt ist oder irgend sowas. Das sind alles äußerliche Dinge. Sondern dass man innerlich als Mensch erkenntnismäßig in sein Denken fühlen und dann schließlich auch in seinem Wollen so in der Sache drin steht, dass man die Sicherheit nicht nur durch die äußere Erscheinung des Bodens, sondern innerlich in sich aufbaut. Eine innere Sicherheit gewinnen für sein Tun. Die Bodenfruchtbarkeit lebt in allererster Linie erst in unserem Erkenntnisleben und dann können wir draußen anschauen, ob es auch wirklich sich spiegelt in der Welt da draußen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun, daran können Sie vielleicht erkennen, dass es ein lebenslanges Ringen und Bemühen ist, wenn man sich dieser diesem Geheimnis der Bodenfruchtbarkeit, man könnte es parallelisieren mit der menschlichen Einsichtsfähigkeit. Auf der Menschenstufe ist es die menschliche Erkenntnis, die sich spiegelt dann in irgendwelchen Produktionen des Geistes, in der Literatur und den Künsten, in der Musik. So ist da unten auf der Erde ist die Bodenfruchtbarkeit ebenso ein Ausdruck eines umfassenden Geschehens, die man eben vergleichen kann mit dem menschlichen, künstlerischen, wissenschaftlichen Erfassen der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun möchte ich also versuchen, einmal einen Gang durch das Jahr zu machen, einen landwirtschaftlich gärtnerischen Gang durch das Jahr und zu sehen, wie da die Bodenfruchtbarkeit ständige Metamorphosen durchläuft. Es geht immer um die Bodenfruchtbarkeit. Und dennoch stellt sie sich jedes Mal ganz anders dar, im Verlaufe eines Jahres. Und bevor ich nun da mal den Gang durch das Jahr mache, wollte ich noch einmal eine grundsätzliche Bemerkung machen zum Boden selbst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Boden als Organ ===&lt;br /&gt;
Der Boden ist ja auch ein Organ, wo man gar nicht so recht weiß, wo fängt das an, wo hört es auf, oder wo ist er überhaupt? Es ist eine hauchdünne Haut über die Erde. Endlose Tiefen setzen sich nach unten fort. Endliche Höhen erweitern den Boden nach oben die Atmosphäre und bis in den Sternenhimmel. Wo ist eigentlich der Boden? Das ist die Begegnung von Kosmos und Erde. Da durchdringt sich etwas. Da durchdringen sich die Wirkungen der Planeten, die Wirkungen der Sonne, das Zentralgestirn des planetarischen Kosmos. Der ganze umfassende Fixsternhimmel ist an dem ganzen Geschehen beteiligt. Das durchdringt sich jetzt mit den Kräften der Erde von unten. Und nicht nur, was gerade im Boden da einem vor die Augen fällt, sondern aus den Tiefen der Erde strahlt es herauf und das begegnet sich. Und diese Durchdringungszone ist hauchdünn, eine dünne Haut, und diese dünne Haut hat aber einen ganz bestimmten Aufbau. Und wenigstens möchte ich das nur kurz charakterisieren. Man, es bedürfte einer viel umfänglicheren Ausführung, aber mal sozusagen auf den Punkt zu bringen, auf eine Art Formel zu bringen. Es ist so, wenn Sie ein Loch in die Erde graben, auf Ihrem Betrieb oder im Garten, also sagen wir mal einen Meter tief, zwei Meter tief oder so, je nachdem, wie der Boden beschaffen ist. Dann werden Sie feststellen, dass eine ganz bestimmte anschaubare Gliederung ihnen vor Augen tritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie haben einen schwärzlich gefärbten oder sagen wir mal dunkel gefärbten Oberboden. Das nennt man den humosen Horizont, wo also verstärkt also Humusprozesse stattfinden. Die können auch tiefer reichen, dann bis 30 bis 40 Zentimeter vielleicht, wenn man Glück hat. Und darunter kommt dann eine andere Zone, auf die komme ich gleich. Und dann noch tiefer, stößt man plötzlich auf, sagen wir mal Stein oder jedenfalls auf unverwitterte Erde und das eigentlich Kristalline oder kristallin unverwitterten Boden. Und zwischen dem Humushorizont und dem unverwitterten Boden. Da ist nochmal eben diese mittlere Schicht, und das ist die Schicht der Vertonungen. Nicht dass das Musik ist, das ist auch Musik, nur ein Stockwerk tiefer. Die Tonbildung, dass das durch die Verwitterung entsteht der Bodenton. Tonmineralien entstehen da. Und die haben auch wieder einen ganz wunderbaren Aufbau, da könnte man lange drüber reden. Jedenfalls ist diese mittlere Schicht diejenige, die eigentlich neben dem Humus der wirkliche Fruchtbarkeitsträger des Bodens ist. Es ist eigentlich das Herz des Bodens, das schlagende Herz, das ist nicht der Humus, sondern der Ton. Das ließe sich länger ausführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mensch und Boden ===&lt;br /&gt;
Das lässt sich vergleichen mit dem Menschen. Denn auch der Mensch, der hat ja sozusagen eine Zone in seinem ganzen Körperaufbau, wo man sagen kann, ja da ist eigentlich alles noch gerade in Verwitterung, da ist ein Fortlaufen in einem Verwitterungsprozess, in dem wir nämlich gedanken bilden, da stirbt etwas lebendiges in uns ab, im Nerven-Sinnes-System und dadurch können wir sozusagen überhaupt miteinander kommunizieren, über die Sprache und über unsere Gedanken. Und diese Zone, die dem Haupt des Menschen, dem Kopf des Menschen entspricht, im Nerven-Sinnes-System, das ist eigentlich das Gestein im Untergrund. Das ist genauso tot, wie unser Gehirn tot ist, wie unsere Nerven tot sind. Genau so tot ist es da unten, anorganisch, vollkommen, physisch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Gegenpol ist dann im Vergleich zum Menschen, wenn man es heruntergeht, von dem Haupt unter das Zwerchfell. Da dehnt sich ein ganz anderer Mensch aus, der ganz Unbewusste, wo organische Prozesse stattfinden, Auf- und Umbau und ein ständiges Hin und Her, ein Stoffwechsel eben, der in Verbindung steht auch mit dem Blut, wo ständiger Aufbau stattfindet aus den Verdauungsvorgängen heraus, wo auch die Blutbildung hauptsächlich in den Röhrenknochen stattfindet. Alles das. Und diese Prozesse, Stoffwechselprozesse, die finden sich im Boden oben in der obersten Schicht, eben in jener Humuszone. Da findet ständig durch die organischen Rückstände, die jedes Jahr herunter sinken, jetzt im Herbst, und die dann allmählich verdaut werden im Boden und dann sich Umformen in Humus. Alles das, das findet im Oberboden statt. Und dazwischen ist diese Tonszone. Und die entspricht dem, was beim Menschen Herz und Lunge waren. Das ist die rhythmische Zone, wo wir ständig im Rhythmus uns erleben als Mensch, ja, wo wir uns eigentlich als Mensch erleben in diesem mittleren Menschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist im Boden nicht der obere Boden, wo wir immer sagen, die Fruchtbarkeit, das ist der Stoffwechselpol, sondern es ist diese mittlere Zone, die da ständig, ich möchte sagen, quillt und schrumpft. Der Ton quillt und schrumpft, der atmet förmlich und im Jahreslauf. Also wir haben es eigentlich, wenn wir mit dem Boden umgehen, haben wir es eigentlich mit einem auf dem Kopfe stehenden Menschen zu tun, en miniature. Das kann man fortgesetzt denken in die Tiefen der Erde, das kann man fortgesetzt denken bis in die Höhen des Kosmos. Aber diese hauchdünne Haut, die zeigt eben eine Gliederung, eine Dreigliederung von Kopf und Stoffwechsel und einer rhythmischen Mitte. Mit der haben wir es zu tun. Und die gilt es immer im Blick zu haben, wenn man von Bodenfruchtbarkeit spricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Boden im Jahreslauf ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bodenprozesse im Winter ====&lt;br /&gt;
So, und wenn wir jetzt von da ausgehend mal jetzt den Blick lenken auf unseren Jahreslauf und jetzt auf diese Zeit im Jahre wir stehen jetzt am Anfang des Winters, im November, da fängt es so richtig an, wenn wir da rausgehen aufs Feld und gucken mal unseren Boden oben an, da merken wir, dass der dunkler ist, als er vorher war, als er noch im Oktober oder im September war, dass er plötzlich dunkel geworden ist. Man muss das mal einfach beobachten, man muss mal seinen Blick darauf lenken, damit wird man bemerken, der Boden wird dunkler, während der Winterzeit, wie die Atmosphäre, wie alles um uns herum dunkel wird, so auch der Boden. Das hängt damit zusammen, dass der Boden sich im Winter mit Wasser sättigt und die Luft aus dem Bodenporen verdrängt wird und ebenso die Wärme verdrängt wird. Und das wir da vor einem Urphänomen des Winters stehen, dass nämlich der Boden wirklich anorganisch-physisch groß wird. Er ist wirklich dann im Winter so tot, wie das Gehirn im Menschen eben dem Tod näher ist als dem Leben. Und immer dann, wenn etwas stirbt, ist der Keim zu etwas Höherem geboren. Und so ist es auch im Boden während der Winterzeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also zunächst einmal merken wir, der Boden ist dunkel. Durch die Wassersättigung. Und das weist darauf hin, dass die vier Elemente von Erde, Wasser, Luft und Wärme, die immer zusammenspielen, uns dann richtig einen fruchtbaren Boden erzeugen, wenn sie sich alle schön durchdringen, im Jahreslauf. Aber im Winter sondern sie sich voneinander. Dann ist das Erdige erdiger als es ist, das Wasser relativ isoliert im Boden, füllt alle Poren auf, die Luft hat sich aus der Erde herausgezogen, es wird wird bitterkalt, die Wärme zieht sich aus der Luft heraus und auch die Wärme ist dann sozusagen sonstwo. Also alle vier Elemente beginnen sich während der Winterzeit voneinander zu lösen und zu separieren und das ist die Ursache dafür, dass etwas stirbt, dass etwas tot wird. Denn im lebendigen Organismus ist alles wunderbar durchdrungen. Diese drei Sphären durchdringen sich ständig, und das ist zunächst einmal die Situation in der Erde. Die Erde wird äußerlich ganz tot. Innerlich aber nicht. Da kommen wir gleich noch mal drauf zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun können wir, beschreibe ich mal zwei Bilder der Bodenprozesse, wie sie sich im Winter in der Erde abspielen. Da ist der eine Prozess der, dass die, dass es ja äußerlich kalt wird. Nehmen Sie mal so einen Januar, wo dann so eine frostige Luft um einen herum ist, man steht draußen auf dem Acker, möglichst auch mal eine Nacht, sieht den gesternten Himmel über einen und dann unter einem ist der Boden gefroren. Man stelle sich mal raus auf den Acker und stehe dann einfach mal in vollkommener Ruhe und lässt das mal auf sich wirken. Dann merkt man, dass da etwas wirksam ist, was man gar nicht fassen kann. Aber was doch real ist, was wirksam ist, was in die Erde eingreift und was da wirksam ist, das kann man beschreiben mit dem Prozess der Kristallbildung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kristallbildungsprozess ====&lt;br /&gt;
Nicht nur, dass der Schnee vom Himmel fällt, in wunderschöne Kriställchen, alle hexagonal, auch so blättchenartig wie der Glimmer, wie die Tonmineralien, alle hexagonal kristallisiert, fallen da vom Himmel, sondern der ganze Boden beginnt eben durchforstet zu werden. Der Meister Frost besucht uns während der Winterzeit. Den brauchen wir. Jeder Landwirt weiß, das ist von Alters her so, dass man gesagt hat je intensiver der Winter eingreift mit seiner Kältewirksamkeit, Frostbildung, Kristallbildung, desto sicherer ist die Ernte im Sommer, desto qualitativ hochwertiger ist die Ernte im Sommer. Denn was da wirksam ist, dass da plötzlich die ganze Natur eigentlich ein Kristall werden will, es ist ja nicht nur das Wasser, was kristallisiert, sondern die ganze Gesteinswelt will noch mehr Kristall werden, als sie schon ist. Sie will noch mehr Ordnung, denn Kristallbildung heißt geometrische Ordnung par excellence. Also so was von Ordnung, wie die kristallisierte Gesteinswelt kann man sich in der Welt überhaupt nicht vorstellen. Und diese Ordnung verschwindet gegen den Sommer, aber während des Winters muss sie sich regenerieren. Das heißt, es sind Kräfte wirksam in der Kristallbildung während der Winterzeit, die ihren Ursprung haben nicht auf der Erde, sondern die ihren Ursprung haben in dem fernsten Kosmos. Im gestirnten Himmel. Fixsternhimmel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Griechen haben- die Griechen, die ja ein bisschen anders gedacht haben als wir Heutigen, die haben den Kristallhimmel genannt. Dass weist darauf hin! Die hatten doch eine Ahnung davon, dass der eigentliche Ursprung im Tierkreis insbesondere aber nicht nur rund um die Sphäre des Fixsternhimmels, strahlt außerhalb von Raum und Zeit, strahlt herein in die Erde und strahlt Formkräfte, kristallbildende Kräfte in die Erde. Formbildungskräfte. Und die brauchen wir so dringend in der Landwirtschaft für die gesamte Entwicklung der Bodenfruchtbarkeit. Formkräfte!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles was sich im folgenden Jahr, im Frühjahr bis in den Sommer hinein, dann an Pflanzenwachstum und so weiter da entwickeln, dass muss sich Durchformen. Und der Winter sammelt die Formkräfte der Erde. Und die wirken dann fort, wirken dann durch das ganze Jahr hindurch. Und die werden insbesondere von den Tonmineralien aufgenommen. Die Tonmineralien im Boden, diese mittlere Zone, dieser Herzenszone im Boden, das ist diejenige, die diese Formkräfte bewahrt, konserviert für das ganze Jahr. Es ist ein unendlich geheimnisvoller Prozess, aber dazu braucht man Frost, dazu braucht man Kälte, dazu braucht man dieses trennende Elemente voneinander. Dazu braucht man diese Todesprozesse im Boden. Und dann wirken da Formkräfte herein, die dann für das ganze Jahr von größter Bedeutung sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun wird es einem ja vor Augen geführt, wenn wir auf das kristallisierende Wasser hinschauen. Das ist ja auch ein unendliches Geheimnis. Also zunächst einmal das, dass da aus der Luft herunterfällt, Kristallformen. Wenn Sie nun mal einen einzigen Schneekristall angucken, wenn es sehr kalt ist, dann sind es nicht verschiedene Kristalle zusammen gebacken, sondern ein einzelnes Kristall, dann ist es ein wunderbarer Sechsstern. Es ist Hexagonal, wie die Tonmineralien. Genauso kristallisiert das. Und jeder Kristall ist anders. Seit Urzeiten ist kein Kristall gleich dem anderen, aber folgt demselben Kristallisationsprinzip. Und diese kristallbildenden Kräfte, die das Wasser gefrieren lassen wird, die das Flüssige fest machen, also zum Kristall werden lassen, die wirken nun auch im Boden, so dass man das mit Augen verfolgen kann, indem nämlich jetzt- nehmen Sie an, Sie haben so einen ganz nassen Herbst, und wir haben da Rüben draußen stehen, Möhren oder sonst wie Feldgemüse. Und die kriegen Sie nicht raus weil es so nass ist. Es wird furchtbar spät im Jahr, der Boden ist voll mit Wasser gesättigt, zerfahren, kaputt und Sie fahren dann noch gerade noch rechtzeitig im November, vielleicht pflügen sie das ganze Ding rum, haben also einen knatschigen Standort, Pflugbalken die glänzen in der Luft, so kompakt ist das, dass man verzweifelt, wie soll das je wieder ein vernünftiger Boden werden im nächsten Jahr?  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Na ja, und dann geht der Winter drüber hin und dann merkt man plötzlich, dass von dieser knatschigen tonverbackenen Pflugfurchen, dass da ein wunderbar krümelnder Boden zurückbleibt. Aufgrund dessen, dass die Feuchtigkeit, der Regen eindringt in ganz feinen Haarrissen, die kann man gar nicht mit den Augen sehen, dringt das ein, sodass da überall in feinen Haarrissen diese jetzt mit Wasser kapillaren sättigen, und dann kommt der Frost und dann entwickelt der Frost dieses eigenartige Phänomen, einzigartig in der Natur, dass er, indem er fest wird, sich ausdehnt. Haben Sie das mal bedacht? Das gibt es sonst nirgends als beim kristallisierenden Wasser. Normalerweise, wenn etwas fest wird, dann zieht es sich zusammen in der Kristallisation, dann räumlich zieht es sich zusammen. Und nur, wenn es warm wird, dehnt es sich aus. Und beim Wasser ist es umgekehrt. Bei vier Grad Celsius hat es seine größte Dichte und dann, wenn es kristallisiert, dehnt es sich wieder aus. Das ist eines der bedeutendsten Ereignisse, die man überhaupt beobachten kann, im Haushalt der Natur. Denn wenn es nicht so wäre, würden unsere Flüsse in null Komma nichts zufrieren bis auf den Boden und die Fische würden alle, alle krepieren. Kein Leben würde das überleben, sondern das Eis ist leichter als Wasser, schwimmt oben auf, weil es sich als Wasser ausgedehnt hat, indem es sich kristallisiert hat. Und das findet im Boden statt. Und das ist unser bester Bearbeiter, während der Winterzeit, im Winter bearbeitet sich die Natur selber. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Tafelzeichnung zu Winterprozessen im Boden ====&lt;br /&gt;
Ich muss es mal nur mal kurz andeuten. Also wenn wir hier den Winterprozess haben, dann ist der eigentliche Prozess der, dass hier die Kristallisation, die Kristallisation, die Bodenprozesse beherrschen soll. &#039;&#039;&#039;Formkräfte&#039;&#039;&#039; sind das. Formkräfte aus dem fernsten Kosmos. Und die brauchen wir! Die haben nicht nur Bedeutung, dass eine schöne &#039;&#039;&#039;Frostgare&#039;&#039;&#039; entsteht, oder der Boden wieder zerfällt/ zerkrümelt. Diese Krümel sind sehr instabil. Wenn es dann nämlich wieder einen schweren Regen darauf gibt, dann verschlämmen die alle, weil die rein mechanisch auseinander separiert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also dieser Vorgang findet da statt. Und das Ergebnis ist ein doppeltes, dass einerseits die Formkräfte absorbiert werden von den Tonmineralien in dem Boden und auch sonst von Gestein und durch die &#039;&#039;&#039;Frostsprengung&#039;&#039;&#039; beim kristallisierenden Wasser im Boden mechanisch eine Krümelstruktur  entsteht, man nennt das die Frostgare, die dann möglichst erhalten werden muss, die kann man gar nicht erhalten, sondern da muss man Glück haben. Das ist einfach eine Glückssache, ob die so lange sich erhält, bis es draußen warm wird, eh es einen Starkregen gibt. Dann kommt ein neuer Prozess im Gange, den ich gleich schildern werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:34:44]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir haben im Winter wirklich es zu tun damit, dass die Erde sich selber bearbeitet, dass die Erde durch diese Prozesse, die ich jetzt nur kurz angedeutet habe, selber sich vorbereitet für das nächste Jahr. Und diese ganzen Prozesse, die ich jetzt hier nur so an wenigen Strichen gezeichnet habe, die sind im Grunde genommen Kolonisierung, prozesse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich schaue sie auf den Boden, ich mache noch toter, also der tot ist. Und da komme ich auf ein ganz tolles noch mal drauf zurück. Nun ist die Frage ja da zeigt wie sieht es jetzt aus im Übergang zum Frühjahr? Im Winter hat der Landwirt eigentlich nichts auf seinem Acker verloren und das soll er zu Hause bleiben. Die Natur soll sich selber bearbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber da gibt es eine Zwischenzeit im Februar, März, insbesondere im Februar, wo jetzt plötzlich die ersten warmen Sonnentage sechs Jahre nach Lichtmess, ja, so die ersten warmen Sonnentage, die ersten warmen Sonnen nach Lichtmess. Und da merkt man plötzlich drei Tage Sonne. Man geht raus aus Felder, sieht aber plötzlich, dass oben der Boden hell wird, das heißt, das Wasser verdunstet, Luft zieht ein in den Boden, auch damit auch Wärme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn man draußen dann auf den Acker geht und kniet auf dem Acker und streicht mit der Hand den Boden ein bisschen zur Seite, vielleicht so zwei, drei Zentimeter tief. Plötzlich da, wuselt da, wuselt von Käfern und Würmchen und weiß nicht, was alles. Ein reges Leben binnen kürzester Frist ist da plötzlich wieder durch die Wärme, die in den Boden eingezogen ist. Die Luft ist da, ist durchdringend, sie fängt sich, die Elemente fangen an, sie wieder zu durchdringen und kommen. Kaum findet das statt, ist das Reden, Leben wieder rege. Das äußere Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da findet nun ein Prozess statt, der auch eben eine Glückssache, eine Glückssache ist, wenn er wirklich stattfindet. Und das ist eben das, was ich jetzt schildern will, im Februar, März. Dass diese Ströme, wenn sie denn bewahrt worden sind, wenn sie nicht zerflossen sind durch den Starkregen, dass wenn jetzt die Wärme eindringt in den Boden, in die Boden poren, das Wasser verdunstet und die Luft dringt ein, dann ist tauchen da nicht nur der Käfer hinauf und und Würmchen und alles mögliche, sondern dann, wenn man da genauer hinguckt, sehr genau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und man merkt nämlich, dass plötzlich diese Krümel wirklich krümeln. Vorher sind sie irgendwo so wie wie sonst kann man sie hin und her bewegen. Aber jetzt sind es ganz große Krümel geworden. Und da ist eben, dass das passiert, dass diese Polygone allem Krümel der Erde, die ganz, ganz spitzen Ton Krümel. Wenn da ein zweiter daneben ist, auch irgendwie Polygone geformt und ein dritter, dass die plötzlich hier, dass hier plötzlich jetzt etwas auftritt, dass hier sich so Brücken bilden. Das sind Bakterien, Kolonien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mikroben des Bodens fangen an, sich unglaublich zu entfalten, und zwar also an einem Tag, zwei Tagen und verbinden jetzt diese Frost Krümel, der Frost gar. Und schauen sie in die Stabilisierung. Und dazwischen ist dann ein Hohlraum hier, der dann Luft enthält oder wenn es stark regnet, an Wasser enthält, aber jedenfalls eine Pore im Boden Pore. Und darauf kommt es an – hier beginnt die Bodenstruktur sich zu entwickeln im Laufe des Jahres. Und wenn das früh genug geschieht, im Februar, dann haben wir schon die ganze Ernte halb gewonnen. Wenn das in vernünftiger Weise von Natur aus geschieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können da nicht viel machen. Ein bisschen können wir was machen. Ja, und da kann ich jetzt nicht näher darauf eingehen. Das würde zu weit führen. Wir können ein bisschen durch Abschleppen, rechtzeitiges oder durch eine ganz zarte Bearbeitung können wir die Frost gar ein bisschen einebnen. Und dann entwickelt sich diese lebt diese sogenannte Lebensverbindung neben Verbindung und diese Lebensverbindung. Wenn sie früh genug eintritt, dann hält sich die Bodenstruktur das ganze Jahr hindurch. Die ist nicht mehr zerstörbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist ein Lebensprozess, also ein Todesprozess im Winter. Volk ist ein erster Lebensprozess, in dem diese Krümel des Winters, die rein mechanisch sich entwickelt haben, jetzt organisch oder biologisch oder mikrobielle Tätigkeit miteinander verbunden wird werden. Es entsteht ein Bodengerüst. So, und diese Entwicklung setzt sich jetzt fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch klappen. Er kann sich auf der anderen Seite duschen. Kann wir machen. Oder auch nicht. Und so fällt alles. Ätzend. Also das war keine Lebenserfahrung. Also wir kommen jetzt, wenn wir das fortsetzen. Dieser Betrachtung kommen wir jetzt so aus dem Februar in den März hinein. Die Tage werden länger, die Wärme Einstrahlung nimmt enorm zu. Hängt natürlich immer von der Witterung auf. Selbstverständlich. Feuchtigkeit verdunstet. Man muss dann aufpassen, dass nicht zu viel verdunstet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss die Winterfeuchtigkeit immer halten, so lange wie nur möglich. Aber jedenfalls muss der Oberboden abtrocknen. Da muss diese Durchdringung von Wärme, Luft und Wasser und Erde sich vollziehen. Und das bildet dann das ideale Saatgutbeet, wo ich dann meine Saat ablege.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Sie wissen ja, dass man sät. Normalerweise nicht sehr tief, also vielleicht zwei drei Zentimeter tief und es wieder mit Erde zu. Und in dieser Zone finden nun diese wunderschönen Prozesse statt, die sich dann offenbaren, schließlich in der Keimung sagen, wenn man den Samen hier in die Erde legt, na sagen wir manchmal hier ein sehr interessanter Sommer Weizen und dann wird er so abgelegt, dass hier drunter es relativ eine feste Sohle ist, nicht ganz und ganz tief gedrückt. Und da steigt der Kapillare, das Wasser auf. Und hier oben ist Luft und Wärme. Hier ist Wasser und Erde unter starker Feuchtigkeit, auf der Same quillt, der nimmt die Feuchtigkeit auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und beim Aufnehmen der Feuchtigkeit quillt jetzt der Körper. Der sogenannte Nußbaum des Samens quillt, und bestimmte enzymatische Prozesse werden jetzt angeregt durch das durch die Wasseraufnahme, und dadurch kommt es zu allem möglichen Umbildung. Der Reserve Substanz Stärke ist es meistens aber auch Eiweiße, die hier in dem Samen im Samen Körper angereichert sind. Vom Vorher und Jetzt keimt er also aus unser, unser Same.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was macht er? Denn sein Kind hier auch? Das erste, was er macht, ist, dass er ein ganz feines Wahrzeichen bildet in die Tiefe, die kein Muskel und dann erst sekundär kommt. Dann hier der Spross, der dann die Erde durchbricht. Und das ist ein Keimvorgang. Und dieser Keimvorgang ist zunächst einmal ziemlich unabhängig von der Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein Vorgang, der im Wesentlichen nur das Wasser der Erde braucht. Aber damit hat sich die Pflanze noch nicht mit der Erde verbunden. Sie wächst zunächst nur mit ihren Keimen Wurzeln in der Erde herein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das können Sie sehen, wenn Sie im Roggen und dann im Herbst aus dem noch drei, vier Tagen saß in der ersten Roggen, keimt das erste kein Blatt oder das erste Blatt. Erscheint das hin Sie mal so ein Pflänzchen raus, dann sehen Sie das in den Wurzeln. Oft sind es schon drei Wurzeln, dass da Erde dranhängt, da haftet Erde an der Wurzel, fragt nicht. Irgendwie kommt es zuerst, wenn man ganz früh raus soll. Keine, keine Erde da. Jetzt plötzlich hängt viel dran. Das hängt damit zusammen, dass jetzt nachträglich hier ganz feine Härchen entstehen, wo sich die Pflanze wirklich mit der Erde verbindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst, wenn sie nicht mit der Erde verbunden ist, wächst sie rein aus dem Reservoir der Samen. Und wenn er leer ist, was dann? Wie wirkt sie eigentlich weiter? Woher kommt jetzt eigentlich die Substanz, die sie weiter wachsen lässt? Die Kraft? Wo holt sie die her?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Frage. Wenn man dieser Frage weitergeht, dann müsste sich die ganze Wissenschaft von heute auf den Kopf stellen. Eigentlich. Wenn man das wirklich ernst nehmen würde, was man eigentlich auch beobachten kann. Denn sie wächst nicht mehr aus dem Samen wachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber jetzt ist die Frage: Was macht die Pflanze da mit dem Boden? Und dazu dienen diese ganz feinen Härchen. Das sind Ausstellungen, ganz feine Ausstellungen, aus der Epidermis herausgeholt, und zwar aus einer Zelle. Immer so ein kleines Sofa. Und damit verbindet sie sich. Sie wachsen jetzt zusammen mit den hohen Mineralien des Bodens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deswegen ist es so wichtig, Ton im Boden zu haben. Die wachsen mit den Mineralien so zusammen, dass man da keine Grenze mehr findet zwischen dem anorganischen Toten und dem Lebendigen der Phase. Es ist eine unbeschreibliche Tatsache, dass das Leben, das die Pflanze hat, die Fähigkeit hat, mit dem anorganischen Toten in eins zu verwachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, dass die Erde dann quasi nicht mehr nur ein organisch totes Gebilde ist, sondern durch das Pflanzenwachstum sich allein schon dadurch belebt, dass die Wurzelhärchen mit den hohen Mineralien in eins zusammenwachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was, was machen diese Härchen da eigentlich, diese Härchen, die die haben? Sondern jetzt etwas ins Erdreich ab, was die Pflanze hier oben plötzlich im Sonnenlicht, wenn sie da jetzt ihre ihre Blätter entwickelt, so die erste, 2. 03. Blatt, und dann sagen wir, Weizen, der synthetisch, der synthetisiert, der ist ein schreckliches Wort, der trinkt das Sonnenlicht, der trinkt das Sonnenlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt kosmische Wirkungen. Leben entsteht aus dem Kosmos heraus. Nicht von der Erde, sondern durch die Einstrahlung des planetarischen Umkreises bildet sich jetzt hier lebendige Substanz in den Blättern die sogenannte Assimilation des Sonnenlichtes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da finden jetzt alle möglichen physiologischen Vorgänge statt, die die sogenannte Assimilation erzeugen, assimiliert in das Wasser teilweise. Das ist Stärke, das ist gewaltige Kohlenstoff artige, fett artige Substanzen, durch die dann die Pflanze dann so langsam wächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das Eigenartige ist, dass und ich frage mich immer, ob der liebe Gott auch so richtig bei Sinnen war in der Schöpfung, dass nämlich jetzt von Wasser hier oben gebildet wird. Das nicht dazu dient, dass die Pflanze weiter nur wachsen soll, sondern das geht herunter wie Wasser. Und das wird dann plötzlich über diese Wurzel ausgeschieden ins Erdreich. Die Pflanze ist ein Eimer ohne Boden in ihren Wurzeln. Die Scheide, das, was da oben unter der Sonne gebildet ist, das rinnt herunter außerhalb des Kambrium. Und kann ich jetzt nicht im Einzelnen schildern, was es bedeutet herunter in einem Strom in diese Wurzel her, und wird jetzt von diesen Wurzeln mal hier ins Erdreich abgesondert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pflanze verliert das, was sie da gebildet hat, in der Atmosphäre hinein in die Erde. Das zeigt schon schon dieser Prozess halt, dass nicht der Boden die Pflanze ernährt. Die Pflanze den Boden. Das ist der eigentliche Prozess. Das ist sie. Sie ernährt durch das, was sie synthetisiert. Und an der und an der Sonne. Das mit dem ernährt sie jetzt. Die Erde. Das strömt aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was daraus strömt, sind Eiweiße, Eiweiße, Substanzen, die Molekular, Zucker und Enzyme, Fermente und Säuren, organische Säuren noch und noch und der ganze Stoffwechsel auf lange Sicht ohne innewohnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dadurch jetzt wird das Bakterien leben, das Mikroben leben im Umkreis der Wurzel ungemein angeregt. Die vermehren sich wie Verrückte das Tun bilden sich erst um die Wurzel herum so ein schmaler Saum von vielleicht zwei Zentimeter drei Zentimeter Dicke, die sogenannte Lithosphäre, wo sich das ganze Bodenleben konzentriert um die herum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieses Bodenleben geht eine Symbiose mit der Pflanze ein. Und diese geht die Umbildung. Das ist sozusagen. Ein Stoffwechselprozess. Der Ausscheidung. Da Pflanzen Wurzeln ins Erdreich, in diese Richtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Antwort ist, dass jetzt die Mikroben wieder, denn diese vorhandenen organischen Rückstände im Umkreis der Wurzel, zum Beispiel der Humus oder noch andere, noch mehr Humus Bestandteile aus dem Vorjahr, die werden jetzt abgebaut im Umkreis der Wurzeln. Und das Ergebnis Essenzen. Dann Mineralstoffe, Mineral, Salze. Abbau Abbau Ergebnisse hier durch den Stoffwechsel und diese Mineral Salze nimmt jetzt dem die Wurzel Haare gleichzeitig, indem sie etwas ausscheiden, indem sie es gleichzeitig sie Mineral als auch es ist unbeschreiblich. Es ist ein gleichzeitiger Prozess einerseits Ausscheidung organischer Substanzen und eine Antwort in Anregung des Mikroben Lebens und Abbau Prozesse dieser ab sich abspielen Abbau Humus Abbau entstehen. Yasmin analysierte Salze und die nimmt die Pflanze ebenso mit den Haaren auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pflanze im Frühjahr steuert die gesamten Bodenprozesse. Sie steuert die Ausscheidung dieser Art Wahrnehmung. Was braucht sie für ihr Wachstum und auch entsprechend Steuern? Scheidet sie also Pflanzen aus, die bauen, würgen, abbauen oder fördern, auf dass Mikroben leben? Die bauen den Humus ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir verlieren im Frühjahr enorm an Bodenfruchtbarkeit. Wir fördern das sogar. Boden werden die früher werden die Böden einfach ärmer an bestehender Bodenfruchtbarkeit durch diese Abbauprodukte. Aber die führen zu einer Art Generalisierung der entstehen von Mineralien, die mir den Boden Wasser von den Wurzel Haaren aufgenommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der primäre Prozess, das der sekundäre Prozess. Das ist ein ein Stoffwechsel aktiver Prozess und das ist ein Wahrnehmungsprozess. Die Wurzeln sind Wahrnehmungsorgane für die Mineralsalze der Erde. Augen. Schlechte Augen. Aber immerhin veranlagte Sinnesorgane. Das ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehen sie. Das ist der Frühjahrsprozess. Warum die Pflanzen im Frühjahr so schön wachsen können. Aber sie. Sie wachsen dadurch, dass sie, ich möchte mal sagen, die. Die vergangenen Lebensprozesse, die sich bewahrt haben im Boden, im Humus, das ja, dass sie die abbaut und nutzt, um jetzt neue und ein neues lebendiges Gebilde zu erzeugen, ihre eigene Gestalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die frühen Alchemisten des 13 14. Jahrhunderts, das waren die klassischen, alles andere spätere. Es waren keine Alchemisten mehr, die hatten noch wirklich ein Naturverständnis ganz anderer Art als die folgenden Naturwissenschaften. Und die haben den Humus bezeichnet als. Als. Einerseits das Gedächtnis der Erde, das heißt das vor vergangene Jahre sich homogenisiert haben, gleichsam bewahrt haben im Humus und jetzt sozusagen den Anschluss finden an das, was jetzt in Zukunft sich da an Pflanzenwachstum entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die haben eben den, den den Humus bezeichnet als den universalen Samen der Erde. Es ist so ein wunderschöner Ausdruck. Das ist der hier. Was ich zuerst hier hingeschrieben hat, ist der wirksame, und der ernährt sich, so lange er noch eben aus dem aus seinen Samen Körper heraus noch irgendwie organische Substanz zur Verfügung hat. Und Schluss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt wächst herunter die Pflanze in den Boden hinein und findet dort einen Universal Samen. Und das haben die Alchemisten als den Humus bezeichnet. Humus gleich universal Samen gegenüber dem Samen hier oben und sodass der eine Wasser muss auf die Erde fallen und dann antwortet der universale Samen, das heißt die Mutter Erde. Das ist eigentlich dasselbe Begriff, dass man gesagt, dass man die, dass man von der Mutter Erde spricht, das ist der universale Samen, aus dem jetzt im Verlaufe des Jahres die Pflanze wächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diesen Prozess müssen wir steuern. Jetzt müssen wir wach werden als Landwirt. Wenn Sie also mal zu Hause bleiben, hinterm Ofen, aber hier jetzt im Frühjahr müssen wir sehen, dass wir diesen Prozess fördern. Wir müssen den Humus Abbau fördern, und das machen wir dadurch, dass wir oben ganz dünn immerfort hier oben den Boden offen halten, die Kruste brechen, zwei, drei Zentimeter nicht mehr. Es ist eine, ich nenne es eine Haut. Bearbeitung, schräge Hacke, ganz flach gerade, die nach jedem Regen im Frühjahr sofort raus auf den Acker und die Kruste gebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann fängt nämlich der Boden an zu atmen, denn er bildet immer den Boden und bildet verkürzt CO2. Kohlendioxyd, das ist Kohlensäure, das ist ein Gift für die Wurzeln. Und das muss raus. Und es muss Sauerstoff rein für die Mikroben, dass sie leben können. Sauerstoff. Es stehen sie. Der Boden atmet wie der Mensch. Der atmet Kohlendioxyd aus und Sauerstoff ein. Und das fördern wir durch diese Haut bearbeiten. Früher, da fängt da der Acker draußen an zu atmen, und die Kohlensäure ist eben schwerer als die Luft. Das heißt, die möchte immer da unten bleiben, und dann öffnen wir den Boden hier oben und dann streicht hier ein Wind über den Acker, und der reißt die schwere Kohlensäure aus den Boden, Öffnungen aus dem Boden, Poren heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Natur, die verhält sich nach außen gestülpt. Wenn man jetzt immer eine genau betrachtet, verhält sich immer so wie ein menschlicher Organismus ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Bodenbearbeitung mit Striegel und Hacke. Die ist sozusagen im Frühjahr die Hilfe, um diesen Prozess der Ernährung des Bodens durch das Lebendige der Pflanze selbst zu befördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt geht es weiter im Jahreslauf. Jetzt kommt eine Zeit, so im Mai, beim Getreide. Bei den anderen Feldfrüchten ist das anders. Bei den Früchten, beim Gemüse, bei den Kartoffeln. Da bleibt der Boden noch lange offen, bis sich die Reihen schließen. Das war&#039;s, Juni.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, man muss dann immer noch diese Art von Bearbeitung fortsetzen. Deswegen heißen die ja auch Hackfrüchte. Also man hackt nicht nur das Getreide kann man nur hacken bis es anfängt zu schocken. Aber dann muss man sagen Ruhe tut jeder. Jeder Eingriff durch den Menschen. Aber bei den Hackfrüchten dauert es noch bis mitte Juni. Unter Umständen, dass man da die Feldfrüchte noch in dem diesem gesagten sinne, die immer die Kruste offen hält, damit der Boden atmen kann und dass diese mikrobiellen Abbauprozesse gefördert werden. Deswegen sind die Kartoffeln, wie man früher gesagt hat, Mistfresser. Die verbrauchen Bodenfruchtbarkeit nur noch durch die häufige Bearbeitung. Aber sie setzen es um eine gute Ernte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt gibt es aber beim Getreide einen Prozess, den muss ich doch hören, der ist einfach. Ich möchte sagen Ja, ich weiß, es ist ein Wunder, einfach schlicht ein Wunder. Und das Getreide kommt ja dann Mitte Juni zur Blüte. Vorher schoss es von Knoten zu stoßen. Immer verlängern sich die Knoten und man kann zugucken, wie dann Roggen dann plötzlich da über Nacht in die Länge strebt, die höher strebt bis zu 2 Meter und darüber hinaus dieser dünne Halm. Und dann fängt das Getreide zu blühen an, sehr unscheinbar. Man merkt es nur den Sporen. Wolken, die dann vielleicht mal bei Wind durch die Landschaft fliegen. Sehr verborgene Blüten in diesen Ähren oben, die das Äußerste, das Höchste da sind. Und jetzt findet um die Blütezeit, beginnt das verstärkt und bis in die Reifezeit hinein ein Prozess, der eben wirklich, also in gewissem Sinne, das Ende des Pflanzenwachstum bedeutet, nämlich während der Zeit. Schon von der Blüte an sterben die Wurzeln ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die, die, die jüngsten Wurzeln, die zuletzt gebildeten Wurzeln, die halten sich dann und da noch, aber dann die Älteren, die sterben schon ab, und auch die Getreide stirbt von unten nach oben ab. Und das werden am Ende die untersten Blätter zuerst. Zuletzt bleiben noch das Blatt, das oberste bleibt noch grün und dann stirbt das auch ab. Da bleibt noch der letzte Halm. Der Halm bis zur Ehre bleibt noch grün und dann sind auch noch die Speichen ein bisschen grün. Oder es werden auch die Speichen schließlich braun und fest und verwelken. Und so, so geht der Prozess vor sich von unten nach oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und parallel zu diesem, zu diesem Vorgang findet nun folgendes statt. Die ganze Pflanze hat das ganze Frühjahr hindurch alles auf dem Boden aufgenommen, insbesondere den Stickstoff, der dafür durch die Abbau der Humus Substanz Phosphorsäure aufgenommen, durch die Humus Substanz Kalium aufgenommen Durchsetzung der der Boden Mineralien und sogenannten Ionen Austausch aufgenommen, also sehr intensive Vorgänge, die da im Wurzelbereich sich abgespielt haben. Und jetzt kommen die Veränderten und als letzter Neuer kommt ein Boden, wo es nötig ist, dass die Pflanze über die Wurzeln die sogenannte Kieselsäure aufnimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Philosophie ist eine kolossale Substanz, die die Boden Hohlräume aus welcher Pudding ist das amorph gestaltlos, die durch Verwitterung entsteht der Ton Mineralien. Und diese Säure steigt auch im Halm und durchdringt die ganze Pflanze. Und zwar steigt sie so auf, dass sie sich die Tendenz hat, nach immer sich in der Peripherie dann ab zu lagern. Also das am äußersten des Holzes sich dadurch eine Säure ablagert oder in den Blättern steigt sie auf auch in die Farn Blätter oben ausreichend sich ausbreitenden Blätter immer am Rand, am äußersten Rand und der äußersten Spitze ist der größte Kieselsäure Gehalt und du gehst von Blatt für Blatt hoch. Und immer mehr kühlere, immer mehr kühlere. Und dann gehst schließlich in das letzte Odium bis in die Erde. Das ist schon ganz dünn. Der Halm ist da schon ganz dünn im letzten Winter. Aber so beweglich, elastisch, wunderbar wie ein Roggen. Fällt wie in Silber hoch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie der, würde das mal ausdrückt im Faust, wo? Klar, das fällt der Ernte entgegen. Und diese, diese Kieselsäure erfährt nun die höchste Konzentration oben in der Erde und da in den Schmelzen. Das sind die wegschmelzen, die das Korn umhüllen. Und noch einmal gesteigert. In den Grund gegangen sind praktisch 90 % Kieselsäure in der Asche. Wenn man die also fasst, dann ungefähr 90 %. Was ist das für ein Prozess? Die ganze Pflanze umgibt sich gleichsam mit einem Kiesel Mantel. Und der trocknet dann aus. Diese Kieselsäure ist jedoch Wahlvolk, trocknet in der Reife aus. Und dann? Was sieht man dann? Dann glänzt das Getreide. Dann fängt das an, bekommt es einen Glanz. Schauen Sie mal, ein harter Stoff an, dieser goldene Glanz, der rührt von dieser Fürsorge her. Und was ist das? Das ist Opal. Es ist 1/2 Edelstein. Die ganze Pflanze umhüllt sich sozusagen mit einem halben Edelstein, nämlich Eintrocknen, da Kieselsäure amorph nicht kristallisiert. Aber das ist sozusagen die Form, Kräfte, die es aus dem Verwittern, den Mineral des Winters, sozusagen diese Form Kräfte hinausschicken in die Pflanze und ihr die letzte Gestalt geben. Dann ist Schluss. Dann setze Reifeprozess ein. Dann kommen die Teile Reife, dann die gelb reife, dann die Tod. Reife, reift das Korn und dann setzt die Ernte ein. Aber dieser Prozess geht ihm voraus. Und wenn Sie mal auf einem Pflanzen, in der Pflanzenzüchtung, auf dem Hof oder andernorts mal mal hingucken, was, wie variantenreich die Farben sind von Getreide und dass das betont wird, insbesondere durch die Säure Ausscheidung der ganzen grünen Pflanze in die Peripherie, dann kann man einfach schauen, das ist wirklich ein Geheimnis, wo man erschüttert jedes Jahr davor schnell davor steht. Und wenn Sie das mal vergleichen mit konventionellem Stroh, Stickstoffdünger im Stroh wohlgemerkt, da werden Sie merken, dass er Stroh im konventionellen Anbau immer relativ grau bleibt, stumpf in der Farbe abgelaufen und dass das konventionelle Stroh draußen, wenn man das von der Ernte mal betrachtet, dass es relativ stumpf ist, in der Farbe nicht glänzt. Und wenn Sie das in die Hand nehmen und versuchen es zu brechen, dann bricht es nicht, dann es knickt. Ich kann nur kurze Geschichte schreiben. Wir hatten vor. Das war. Hatte ich auch in den 60er Jahren abgespielt. 50 Jahren während meiner Lehrzeit war auch mal ich hab auch mal auf einem biologischen Betrieb auf dem Hof meine Lehre damals gemacht. Und da haben wir noch ein Viehhändler, und er hat seinen Ackerbau aufgegeben und hat gesagt, er will von uns Stroh haben, da kriegen wir den nicht zurück. Und da hat er von uns das Stroh geholt und kommt dann morgens an den Stall und suchte Stroh. Da liegt es sein heute noch in der Krippe, und das Stroh war gefressen für die Kühe das Stroh, dem Heu sein Heu bevorzugt. Weil es ein glänzendes Stroh war. Die Kühe sind die besten Analytiker und überhaupt gibt es auf der Welt. Und der Stand, der kam auf dem Hof extra aus dem Grund, um uns zu sagen, er versteht die Welt nicht mehr, dass sein Heulen, was normalerweise das Futter wäre, in der Krippe liegen geblieben ist. Und die haben so lange rumgemacht, dass sie die Einstreu aufgefressen haben. Nicht das hängt mit diesem Reifeprozess zusammen und kein Getreide taugt was. Das kann ich Ihnen jetzt schon sagen. Was nicht diesen Prozess durchlaufen hat. Diese letzte Durchführung des Getreides. Das ist eine Frage der Ernährung und Physiologie. Diese letzte durch Formung, dass nicht nur Ochsen die Kieselsäure aus Mangel sich bildet, sondern das alles in sogenannte Inhaltsstoffe ist auch ein schreckliches Wort, eigentlich alles, was nur irgendwie physiologisch, Substanz bildend wirkt in der Pflanze als Eiweiß, oder ob die die Kohlenstoff Gerüst oder was es einmal, dass das durch geformt ist, dass wenn plötzlich in Getreide eher oben im Korn sich Nitrat findet. Sie haben ja ja wohl das Wort Nitrat No. Drei. Das ist auch das, was heute überall in der Diskussion ist. Wenn sich da was so was findet, dann ist eine Katastrophe. Da ist Ernährung physiologisch eine einzige Katastrophe. Sondern dieses Nitrat, das führt unten in die Wurzel. Da hat sie so einen Ort in roten Rüben, da ist sehr viel drin. Und da hat man immer gemeint, wenn man da auch die roten Rüben nicht mehr essen, weil der ganze Roggen sein wegen der Hohen Tatra. Das war Anfang der 80er Jahre, hat einen ungeheuren Einbruch in biologischen Landbau damals gegeben, weil die Konsumenten haben keine roten Rüben mehr gegessen. Aufgrund dieser Aussage völliger Unsinn. In die Wurzel gehört Nitrat. Das ist ein Salz. Die Wurzel ist Salz artig, das Korn da oben. Was da drauf ist, da muss dieses Salz art hier total verwandelt werden. Stroh strukturierten werden in wirklich reifes Eiweiß reife Kohlenhydrate, reife Fette der aus Heilungsprozess, das heißt eine Begleitung des Absterbens der Pflanze, diese aus Reifung Demos bis zum letzten geführt werden. Und da darf da oben in dem Getreide Korn nichts mehr von molekularen Eiweißen sein, Aminosäuren in Aminosäuren oder Nitrat ein oder abmelden oder irgend so was, sondern durch und durch gestaltetes Eiweiß. Und das ernährt. Das braucht der Mensch. Also das ist jetzt dieser Übergangszone, der Übergangs geschehen vom Früher zum zum Sommer hin. Und dieses, diesen Jahreslauf macht übrigens das Getreide ganz ideal durch. Also ist fast ein Repräsentant für die gesamte Frucht bildenden Pflanzen steht eigentlich das Getreide da, übrigens die erste Kulturpflanze, die der Mensch überhaupt gezüchtet hat. Die ältesten Kulturpflanzen ist die Wintergerste und der Winterweizen im achten vorchristlichen Jahrtausend. Da gab es noch keine Gemüsen. Ganz normal ist das nicht. Das kam erst in der folgenden Zeit. Und die ersten waren die Getreide. Und weil die Getreide sozusagen am deutlichsten den Jahreslauf in das Sonnenjahr abbilden, in allen Prozessen des Wachstums, in allen Prozessen der inneren Physiologie bis hin zum Nährwert. So, und jetzt kommen wir den Sommer. Im Sommer. Im Juli reift das Getreide von der Teig reife über die Reife zu Tod Reife und früher hat man das Getreide gemäht in der gelb reife. Da konnte man, da konnte man das noch nicht brechen über den Daumennagel. Das war das Zeichen, sondern es hat sich noch ein bisschen drüber gebogen, zwar noch plastisch, ein bisschen aber schon gelb. Und man hat was gemalt, noch früher, erst mit der Sense und dann später dann mit dem Leben da und hat es wie hocken aufgestellt. Die ältere Generation kennt das ja noch, die Felder, die Felder draußen, überall diese Garben gestellt waren in solchen hocken und da hat man das dann eine Woche oder 14 Tage, je nachdem wie das Wetter war, nach trocknen lassen und dann hat man die Garben eingefahren und eingepflanzt. In den großen Fälschungen, die es ja heute gar nicht gibt. Und dann hat man sie im Winter dann gedroschen, das war sogar weg, noch in den 50er Jahren, 60er Jahren. Und heute muss man das Getreide in der Total für dreschen, das heißt für das Zeichnen. Wenn man das über den Daumen brechen kann, wenn das Korn über den Baum bricht, dann ist es eigentlich unterhalb ungefähr 16 % Feuchtigkeit und dann kann man austauschen und dann kann man das, dann kann man es einfahren, vielleicht noch ein bisschen nachtragen, wenn es notwendig ist. Ansonsten ist die Ernte gelaufen und man merkt eigentlich gar nicht mehr auf den Höfen heute, dass ich überhaupt Ernte ist. Früher waren alle Laufen, alle Menschen ganzer Hof, da blieb niemand zu Hause, nur noch die Katzen und die Mäuse. Alles war auf dem Feld draußen. Und das war die schönste Arbeit im ganzen Jahr, möchte man sagen, diese Ernte Arbeit und heute läuft das einfach irgendwie ab zu leben, weil dann ohne Unternehmer kommt es runter auf den Wagen und schon ist man verschwunden. Diese Ernte nun was? Welcher Boden Prozess oder welche Fruchtbarkeit Stufe müssen wir jetzt ins Auge fassen? In der Sommerzeit im Winter bearbeite ich die Erde selber, im Frühjahr muss ich nachhelfen mit einer Haut Bearbeitung und muss den Humus Aufbau Prozess fördern. Und jetzt ernte ich das Getreide und zurück bleibt die Stoppel und da hat sich auch ein bisschen Unkraut entwickelt. Das soll ja auch so sein auf dem Acker. Man soll nicht Unkraut freie Äcker haben, das verträgt die Natur nicht, muss immer ein bisschen Unkraut da sein, das gehört einfach. Nur das richtige Maß muss man eben finden. Und dann ist, dann liegt da Spreu offen auf dem Feld vom Dreschen und irgendwelche sonstigen Rückstände. Und so weiter. Und um welche Maßnahme geht es jetzt? Um die Bodenfruchtbarkeit immer wieder einen neuen Impuls zu geben. Ja. Also sehen. Schauen wir uns einmal an Was sind das? Stehen die Stoppeln hier draußen auf dem Acker? Da drunter ist die Wurzel im Wasser, hier unten und hier liegt noch alles mögliche organische Reste obenauf. Und jetzt kommt es darauf an, dass wir stärker aktiv werden als Landwirte. Früher haben wir nur da oben oben gekratzt, auf dem Boden, und jetzt müssen wir eingreifen in den Boden, und zwar bis zu ungefähr einer Tiefe und acht Zentimeter. Müssen wir jetzt. Den sogenannten. Stoppel sturz. Den. Ich weiß nicht wie Hand heben, wenn es dann wieder so an der Stoppel stoßen. Und das heißt, dass man jetzt die die Stoppeln wendet oder eingruppiert. Oder es gibt da verschiedene Möglichkeiten, sodass jetzt hier sozusagen eine Mulch Schicht entsteht, wo die organische Substanz sich mit dem Erdreich vermengt. Darauf kommt es vielleicht an, warum ist das so wichtig? Nicht so tief? Um Gottes Willen nicht! Denn das ist eigentlich diese Schicht, so ungefähr bis acht Zentimeter. Das ist bei den einzelnen Böden verschieden. Aber das ist die Geschichte vom Frühjahr März, als diese durch die Verbauung sich im Verlaufe des Jahres entwickelt hat. Zu einer wunderbaren Boden gar ungeheuer stabil. Große Hohlräume, die den starken Niederschlägen, wenn es dann mal gewittert und also wirklich mal so 30 Millimeter auf einmal runter haut, dass sie nicht oberflächlich ablaufen, sondern dass sie einfach vom Boden aufgesogen werden. Dazu braucht man eine solche homogene, das heißt also sehr, sehr Poren reiche Oberschicht, die im Wesentlichen durch Leben, Verbauung und dann in der Folge durch tierische Organismen, Regenwürmer vor allen Dingen gebildet werden. So, und jetzt haben wir uns eine solche Verarbeitungsmaßnahme vorgenommen. Es gibt doch viele verschiedene Instrumente. Kann ich auch nicht im Einzelnen aufzählen. Also es ist ganz wurscht, was man hat, man soll nur damit richtig umgehen. Also man glaubt immer als Landwirt, das ist ein Glaube, der mir so in den 50 seit den 50er Jahren entgegengetreten ist. Es gebe ein Gerät, was alles macht, ohne dass man denken muss. Was macht die Fräse, wie die Fräse aufkam? Da hat man nur endlich das Gerät, was wirklich dieser Durchmischung und dem Mulch Effekt erzeugt. Und alles. Ein paar Jahre später stand die Scheisse schon wieder in der Ecke. Und es sind die Brennnesseln und wieder drüber drüber gewachsen. Also daran kann man erkennen, alles was der Landwirt macht ist keine Wissenschaft, sondern ist eine Kunst, die er muss die Wissenschaft haben, gell, bis er muss. Es muss etwas wissen. Aber indem er, sobald er etwas tut, muss es Kunst werden. Und dann gibt es keine Definition mehr. Man kann nicht mehr so homo oder nur so, keine Ideologie, gar nix beobachten und denken, dann klappt das mit jedem Instrument irgendwie. Also diese Stoffe Bearbeitung, die steht jetzt im Sommer an und warum ist die so wichtig? Ich durchmischte organische Substanz mit mineralische Substanz während des Sommers. Und jetzt kommt es darauf an, einen Prozess in die Wege zu leiten, der nicht mehr ein lebendiger ist wie im Frühjahr durch die Pflanzen, durch die Wurzel, Ausscheidungen. Alles das. Sondern ich muss die Boden Tier Welt in ihrer Tätigkeit anregen, die Boden Tierwelt. Denn die Tiere sind etwas anderes als die Pflanzen. Die Pflanzen sind bloß lebendig. Die Tiere sind beseelt. Und dadurch ist ein Tier Tier, weil es beseelt ist und das Seelische, was die Tiere bewegen lässt, frei bewegen lässt über die Erde, was sie Laute abgeben, was, das sie durch die Sinne in die Welt kommen? Die Tiere, auch die spinnen und haben selbstverständlich Sinnesorgane. Auch die Regenwürmer haben Sinnesorgane, keine Augen, aber Tast, Organe, also alles das sind Instrumente, leibliche Instrumente, das ein seelisches sich in der Welt betätigen kann. Und ich sage immer, man kann ein Tier erst dann wirklich verstehen. Anhänglich. Sagen. Verstehen. Wenn man darauf hin schaut. Was macht es? Was tut es? Was ist eigentlich seine Lebensäußerungen oder Seelen äußerung in der Tätigkeit? Wenn ich die Tätigkeit einer Spinne anschaue oder eines Marienkäfer oder einer Schlupfwespen oder was es auch für eine unscheinbares Wesen sein Mag, dann merke ich Was sie tun, ist so unendlich Weisheit. Hol es die blanke Offenbarung der Weisheit in der Welt. Alles was die Tiere machen sehr eingeschränkt jeweils die Spinne, wenn die ihre Netze spinnen, über die über die Äcker oder in dem Gebüsch. Dieses Wunder, das Spinnennetz ist, was es auch sein möge. Es ist so durch und durch Weisheit, dass keine menschliche Technik das überhaupt nur annähernd wiederholen kann. Es ist eine, die die Tierwelt in ihrem Tun offenbart, ihr eigenes Seelisches in dem, was sie tut. Deswegen muss man auf die Tätigkeit achten, wo die Kuh immer in allen ihren Tätigkeiten im Stall, auf der Weide, wo auch immer, in allen ihren Lebensäußerungen muss man beobachten, muss man mitempfinden. Und da merkt man plötzlich, was für ein himmlisches Wesen ist zu haben. Sie erhebt da empfunden, die oben zwischen die Hörner der Göttin Hathor wurde dargestellt wie eine Kuh. Haben die Hörner die Sonnenscheibe rein gemacht, so haben sie die Göttin Hathor abgebildet als Kuh. Bei den Hindus ist sie heute noch heilig, und sie war das heilige Opfertier durch alle Zeiten. Was ist das? Was macht das Tier? Was? Was lebt da drin seelisch? Und was bringt es nach außen zur Offenbarung? Also also die Seelen Äußerungen in der Tätigkeit. Ja, das ist eigentlich nichts anderes als ein ein Beobachtungsfeld um an das Wesen dieses Tieres heran zu kommen. Und gerade im Sommer haben wir es nun zu tun, eigentlich mit der Tätigkeit der hohen Tierwelt. Die müssen wir aktivieren. Und das geschieht dadurch, dass wir jetzt in den Tisch bereiten, durch diese Mischung der organischen Rückstände und unter den vielen, vielen, vielen Tieren, Tierarten, die da tätig sind, unscheinbar und dann deutlicher in Erscheinung treten. Da steht nun das Regenwurm im Vordergrund, und zwar der Ton der klassische Form. Es gibt ja verschiedene Regenwurm Arten. Und der Ton ist derjenige, der sein sein Leben darin besteht, dass er senkrechte Röhren macht. So kerzengerade in die Tiefe, bis zu 7 Meter tief in den Böden hat man solche Regenwürmer Regenwurm Würmer gefunden. Und in diesen Röhren bewegen die sich rauf und runter. Das ist ein Boom. Und der Wurm, sobald er aus den Röhren rauskommen. Dann schlängelt er sich so auf dem Boden. Kaum ist er in Röhren drin, dann ist es ein Leib, der sich Senkrechte. Das ist der Regenwurm. Ich sah durch als Zeichen, als die Sonnenflecken stammen. Solch eine hat eine Besonderheit, weil er sich durch die Risse durch, dann durch das Erdreich innen ein Rückgrat schafft, in das er sich senkrecht hinein stellt. Und es ist immer dieser Übergang von der Horizontalen in die Senkt. Die Senkrechte bedeutet sehr viel. Im Tierreich kann ich es nicht näher ausführen, aber das nur mal vergleichen. Das Schaf mit der Kuh oder die Kuh mit dem Pferd, alles was den Kopf hebt übers Rückgrat. Da merken Sie, dass da eine viel nach außen gerichtete Intelligenz entsteht. Und sobald der Kopf ohne das Rückgrat, da merkt man, dass der Stoffwechsel Prozess viel stärker den Kopf ergreift. Und so weiter. Also wir brauchen jetzt diese Tier, diese Boden Tiere und müssen deren Tätigkeit fördern. Und jetzt ist es heiß im Sommer Juli draußen und die Regenwürmer mögen das überhaupt nicht. Sie mögen nämlich nur dreierlei Die wollen Sauerstoff atmen, die wollen Feuchtigkeit. Und die wollen Dunkelheit. Dunkelheit. Das sind die drei Kriterien für den Regenbogen und dafür repräsentativ für andere Tiere auch. Und diese Bedingungen schaffen wir mit der Schicht. Das Dunkle, das viel Sauerstoff und die Feuchtigkeit kommt, steigt hier herauf und schlägt sich auf der Unterseite dieser Schicht nieder. Nun diese Regenwürmer. Wenn es heiß ist hier unten. Und wenn dann aber da oben so eine Schicht entsteht und so, dann wandern die hoch hier hinauf und wandern jetzt horizontal hier rein und fangen an, diese organischen Rückstände aufzuarbeiten. Also sie fressen, fressen, keine frische Substanz, keine lebendige Substanz. Ich habe mir auch mal angeguckt, da beobachtet ein Regenwurm, wie er ein grünes Pflanzen platt abgeknallt, gekniffen hat, gesagt Das ist ja pervers, was du da machst. Und dann habe ich es weiter beobachtet, habe ich gesehen, so hat er gar nicht gefressen, sondern hat es eingespeichert mit seinem Schleim. Die ganze Oberfläche hast eingerollt und seine Röhre reingezogen. Und in seiner Röhre haben dann die Mikroben aus dem auf dem Schleim haben dann angefangen, dass die Pflanzen Substanz aufzuschließen. Und dann war es allerdings ein reines Menü geworden. Also der Regenwurm frisst andere Organe, also abgestorbene pflanzliche Substanz. Der wandert also hier rein und arbeitet jetzt dieses Erdreich durch. Und was macht er dabei? Ständig, was unser Regenwurm vor so ein langes Gebilde segmentiert hat. Hier vorne so eine kleine Mundöffnung und ich habe hier so einen na? Hat er so einen kleinen Magen. Eigentlich nur ein erweiterter Darm, zielsicher und durch durch die ganzen Segmente bis hinten hin. Und er hat selbstverständlich einen Blutkreislauf. Das ist also ein Warmblüter gewesen und er hat jetzt hier über und über dem Magen hat er eine kleine Drüse, und diese Drüse sondert, indem er da frisst. Also organische Rückstände, die sind immer ein bisschen sauer, alles ist sauer, was die Pflanzen hinterlassen. Und durch diese Drüse scheint er jetzt feine Calcit zu Tröpfchen Kalk, Tröpfchen ab in den Magen und neutralisiert die organische Substanz. Es ist unglaublich. Er schafft damit das Milieu für die Mikroben, die hier jetzt en masse, hier den ganzen Darm erfüllen, bis hinten hin. Da lebt der Regenwurm mit, wiederum mit den Mikroben, speziellen Mikroben in Symbiose. Das heißt, der Regenwurm der Seelen Leib, der seelische Organismus dieses Tieres ist darauf gerichtet, jetzt im Verdauungsprozess den fruchtbaren Boden schlechthin zu erzeugen, den es überhaupt gibt durch Neutralisation dessen, was er an saurer Nahrung aufgenommen hat. Es wandert hier durch mikrobiellen Abbau. Aber die Mikroben können nicht tun, was sie wollen, was sie gerne täten, sondern weil der Seele viel von ihrem Leibe ungeheure Kräfte, die seelisch wirksam werden, die ordnen diesen Prozess, dass er nicht aus dem Ruder läuft, und dann tun sie dann irgendwo ein Häufchen da absetzen und dann haben sie, dann setzt sich dieser Prozess, der Verdrängungsprozess noch im Haufen fort, und da bauen die noch weiter ab, und dann entsteht der fruchtbarste Boden, den es überhaupt gibt, den können wir gar nicht selber erzeugen. Das macht eigentlich die boden tierwelt durch die kraft ihres spezifisch seelischen hochspezialisiert, je nach boden, auch noch tierart. So und das diesen prozess müssen wir einleiten im Sommer, dass er stattfindet, dass jetzt die Reste, dass das ernte jahres verkommt verkonsumiert werden hier von den Boden Tieren. So, und das geht vom Sommer bis in den Herbst so, dass da quasi die Erde sich erneuert im Jahreslauf. Was im Frühjahr abgebaut worden ist, muss jetzt hier wieder aufgebaut werden. Wir haben hier ein Humus Aufbau während des Sommers. Und diese und diese Prozesse müssen wir eben einleiten, stärker durch diese Mulchen der Bodenbearbeitung und hoffen, dass dann wirklich die Boden Tierwelt aktiviert wird. Und ohne den Regenwurm, insbesondere den Wurm kann man eigentlich keine optimale optimale Humus Qualität optimal dasjenige erzeugen, was die Alchemisten eben die eigentliche Muttererde bezeichnet haben. So, und jetzt muss ich schleunigst kaufen und ich kann dir auch schon auf der anderen Seite auch nicht so viel wie beschrieben werden. Und jetzt erst kommen wir in Richtung Herbst. Und das ist ja auch eine ganz eigenartige Jahreszeit, die eine völlig eigene Signatur hat. Und die findet jeder, der ein bisschen darauf aufmerksam ist, der Augustin auch durch die Lande, der Spätsommer Salz und dann geht es über den September. Da merken wir ja, dass da die Stimmung in der Natur, durch die immer tiefer wird, langsam, tiefer sich, wenn in der Sonne von ihrem Höchststand die Tage schon, na ja, sie bleiben auch dann halt noch lange viel länger. Aber dann schon wird es also kürzer. Der Tage und Nächte werden ein bisschen länger und man merkt die Stimmung in der Natur, obwohl sie selben Sonnenstand gibt, im Frühjahr nur aufsteigen, so ist derselbe Zustand erreicht, absteigend von der Sonne und. Vollkommen andere Stimmung. Und das sieht man daran, dass dann plötzlich so die ersten Nebel streifen, sich über die Lage legen. Im Nebel Ruhe noch die Welt, noch träumen Wald und wie so Dichter Mörike und und dann der blaue Himmel unverstellter drüber. Das ist so die Stimmung Anfang September. Und da merkt man auch in der Natur reift noch alles, alles. Die Früchte, die alles, was nur ein Gemüsegarten sind, was alles reift, fühlen sich die Äpfel an den Bäumen werden dicker und nehmen Farbe an? Also das ist auch eine noch Vorbildwirkung, die da vom Sommer in den Herbst hineinreicht, bei den anderen doppelt und bei den Pflanzen. Denn solch ein Wettrennen, das zieht sich noch länger bis in den Herbst rein und dann geht es durch den September durch. Dieses Jahr haben wir es nicht so deutlich erlebt um die Michaeli Zeit. Da kommen diese goldenen Septembertag, die in die goldenen Oktobertag einmünden. Und dann sehen wir dieses wunderbare Phänomen, das Sie bestimmt auch schon erlebt haben den Altweibersommer. Ich bin letztes Jahr laufe ich da den Feldrand entlang und sage Ich traue, kann ich meinen Augen trauen? Der Acker war frisch bearbeitet und ein Symbol für Glanz liegt über dem ganzen Feld und guckt so nach der Sonne und die Sonne spielt es mir zu. Ich gucke dann immer von verschiedenen Seiten. Dann gehe ich hin und guck genau. Alle Spinnennetze, der ganze Acker wie über überspannen von einer bestimmten Spinnennetze, die das machen, glänzt silbrig glänzend. Das ist ein Phänomen des Herbstes, und der Herbst setzt sich fort darin, dass das die gesamte Insektenwelt erst noch mal so was macht. Legt man die Eier ab unter die Boden Krume oder in die Rinde der Bäume oder sonst irgendwo an einen versteckten Ort legt sich die Eier ab. Die Vögel ziehen nach Süden, die Schwalben sind verschwunden, man guckt nach draußen und plötzlich sind sie weg. Das heißt, die ganze Natur fängt an in einen Ruhezustand. Ich weiß nicht, wie die wurden geboren wurden. Mikroben bilden jetzt Dauer formen auf. Also nicht. Man sieht äußerlich kaum noch, will keine Insekten wirken. Ein Schmetterling kann nichts. Alles geht in eine Art Ruhezustand oder besser gesagt in einen Todes zustand über. Die Natur stirbt, die Blätter fallen von dem Baum, alle sind sie verfärbt. Nochmal die letzte Blüte im Blatt und das alles liegt plötzlich am Boden. Der Schwere folgend, nicht mehr der leichte, wo es da oben sich gebildet hat in der Luft, sondern jetzt fällt alles schwer physisch. Die herbstes. Zeit ist der Übergang in den Winter tot. Die Natur stirbt, die mikrobiellen Prozesse im Boden kommen zu Ende. Und jetzt muss man natürlich aufpassen, dass man da nicht mit stirbt als Mensch, sondern dass man der Nachwelt wirklich dann genau beobachtet, was sich da eigentlich abspielt, dass wir jetzt sozusagen den Herbst Prozess begleiten. Einerseits ist es noch mal die Ernte und andererseits ist es schon mal wieder die Herbst Bestellungen für die Winter Getreide. Aber dann kann es eine sehr späte Ernte sein oder überhaupt. Wir haben die Absicht, im nächsten Jahr Sommer eine Sommer, um oft auszusehen Hafer oder eine Sommerreifen oder eine Sommergäste. Oder wir wollen da Früchte anbauen und wir haben jetzt mal gerade eine Kündigung noch vorher ausgebracht und die müssen wir jetzt rechtzeitig umbrechen in den Winter. Wir wollen sie vielleicht nicht stehen lassen. Und dann kommt es jetzt auf einen Prozess an, den man wieder sehr genau reflektieren muss warum, wo? Worum geht es jetzt eigentlich im ausgehenden Jahr, wenn dieser äußere Todes Prozess einsetzt und da ist man heute sehr früh, auch glaubt sehr sicher geworden zu sein. Die ökonomie, die die öko betriebe, die meinen, also der fluges vom Teufel, den dürfen wir schon gar nicht mehr einsetzen. Und da gibt es also alle möglichen Ansichten, die da tun, weil man, wenn man nicht konventionell denkt. Konventionelle Landwirtschaft, dann möchte man wenigstens ökologisch denken. Biologisch und biologisch heißt, dass man sein Augenmerk auf die Mikroben Welt und was da lebt und kreucht und fleucht, darauf lenkt und dem versucht, Rechnung zu tragen. Es kommt aber eine Zeit im Herbst, wo man wirklich mal davon absehen kann. Das muss man heute ganz bewusst tun, denn man möchte ja der Natur immer irgendwie gemäß handeln, ihrem Leben gemäß. Aber es gibt eben einen Zeitpunkt im Jahreslauf, wo die Natur stirbt, wo sie tot wird, wo die Mikroben in die Dauer form übergehen. Alles andere in Eisstadion. Und da gibt es einen Moment, wo wir eigentlich die Aufgabe haben und jeder muss ich mir diesen Prozess ganz neu auseinandersetzen, wo wir die wo den Boden kartieren müssen, wo wir alles zerstören, was so wunderbar im Jahreslauf sich aufgebaut hat. Einzigartig. Die Schichtungen im Boden, alles organisch sind genauestens austariert. Und jetzt kommen wir, da hören wir ein Instrument und dann schmeißen wir das Ganze völlig koordinieren. Und dieses Instrument nennen wir den Pflug. Und man hat heute ein sehr starke Tendenz, berechtigterweise solchen Unsinn, der sonst gemacht wird, dass man sagt ohne Pflügen, pflügen ist so eine Sache. Und wenn man aber da mal ein Gesichtspunkt einnimmt im Herbst, im Spätherbst, ist die Natur zu Ende. Da ist, was zu Ende gekommen, ist, ganz physisch geworden. Und dann tritt ein in den Winter. Und da sollen die Prozesse stattfinden, die jetzt im Winter stattfinden sollen Kristallisation. Da muss ich sozusagen erst mal das ganze Jahr besiedeln, indem ich es korrigiere. Und wenn dann es in den Winter geht, dann kann sich aus diesem Chaos sozusagen eine neue Ordnung im nächsten Jahr aufbauen. Ich kann das nicht einfach nur so von Jahr zu Jahr immer so weiterwurschteln, sondern da ist, da ist wirklich ein Unterbruch im Winter und den muss ich einleiten, nicht jedes Jahr im Rahmen der Fruchtfolge oder wie es meine Intuition mir ergibt, zu einer Zeit der Jahre, dass ich einmal doch intensiv versuche, mal diese Kolonisierung des Bodens einzuleiten, einzuleiten, dass ich durch die Kräfte des Winters wieder ein neuer Boden aufbauen kann. Und der klassische Pflug? Was macht er denn alles eigentlich anders? Wenn hier der Boden ist, das Erdreich, dann pflügt er ja in dieser Weise den Boden in eine solche Furche. Er legt den Hunger um und das große Problem heutzutage ist, dass unsere Flügel nichts mehr taugen. Die Flügel, Füße breit. Und natürlich auch viel zu tief. Aber das Verhältnis von Tiefe und Breite stimmt auch nicht mehr. Ich versetze den Acker dann schon mit einem Fluch voran um 40 50 Zentimeter von rechts nach links. Im Ganzen. Was das für eine Energie ist, die ich da brauche. Sondern es kommt darauf an, dass man möglichst schmal fühlt. Es hat es viel Pferdefleisch gegeben, ideal gemacht, schmal fühlt und nicht zu tief. 16 17 Zentimeter, 15 bis 18 Zentimeter optimale Tiefe, würde ich sagen. Und dann kann jetzt sozusagen der Frost Angriff während des Winters hier eingreifen. Und dann? Es geht nicht mehr um biologische Prozesse, sondern es geht darum, dass man die Erde kultiviert und das heißt fruchtbare Böden. Der Meister Frost muss hier eingreifen und muss einfach mal den Boden vorerst rot machen. Er muss, da wird in der Realität durchgearbeitet werden, dass das nicht die Organe des Bodens. Das muss man nur mal versuchen zu denken. Ich weiß, dass ich in ein Fettnäpfchen tritt. In vieler Hinsicht ja. Aber es wird heute. Es werden so maßlose Fehler in der Bodenbearbeitung gemacht und man muss nur mal bedenken, der ganzen Prozess durch das Jahr hindurch und werden das erste geht es um die Aktivierung der organischen Prozesse im Frühjahr, Herbst, Sommer, Abbau, Aufbau und dann kommt es zu Ende. Und jetzt kann ich auch mal nicht mehr den Humus bearbeiten oder die organischen Prozesse, sondern die mineralischen Prozesse, nämlich die toten Prozesse. Also es geht. Und beim Pflügen geht es nicht um das Ich Rücksicht nehmen auf den Humus, sondern ich nehme Rücksicht auf den Ton. Es ist ein Ton pflügen. So haben wir das auch früher genannt. Wir pflügen den Ton, um ihn zu exponieren, den kosmischen Kräften des Umkreises, den Kristall bildenden Kräften an also Sie sehen ja, wir müssen zu Ende kommen. Sie sehen Bodenfruchtbarkeit. Wenn ich das ernst nehme, diesen Begriff, dann muss ich erst mal beobachten lernen, und dann muss ich meine Beobachtungen selber selbstständig denkerische arbeiten. Ich kann nicht irgendeiner Richtlinie folgen, die von außen vorgegeben ist. Ich kann nicht Ideologien folgen. Ich kann nicht irgendwelchen wissenschaftlichen Ergebnissen folgen, die einmal an einem Punkt irgendwo mal gemacht worden sind. Statistisch verrechnet, das ist irreführend ist alle irreführen, sondern es ist die Aufgabe des Menschen, sich hinein zu stellen in den ganzen Jahreslauf, den von Anfang bis Ende arbeitend. Wohlgemerkt nicht denken, sondern tätig sein, durchlebt und durchleben, sich Gedanken machen, was jetzt eigentlich das Adäquate ist. Welche Maßnahmen will ich steuern, in diesen unendlich subtilen Prozess eingreifen? Und dann kommt der Herbst und dann kann ich mal wirklich massiv tiefer greifen. Also in diesem Sinne, wie ich es gesagt habe. Und dann kann sich aus dieser Kolonisierung ein neuer Boden Aufbau im nächsten Jahr aufbauen. Kein Jahr ist gleich dem anderen. Jedes Jahr ist neu und jedes Jahr muss ich sozusagen die Initialzündung geben, dass es auch neu werden kann. Und nicht ein immer gleichmäßig fortlaufender, ablaufender Prozess. Sondern dass wir die Aufgabe haben, als Landwirt sozusagen den Boden im Hinblick auf die Bodenfruchtbarkeit zu erziehen. Wie man ein Kind erzieht, das in die Schule geht und lesen und schreiben lernt. So müssen wir einen Keim haften Zustand, der im Boden entsteht, in der Hand um müssen wir schrittweise durch das Jahr hindurch erzieherisch so begleiten, dass dadurch dann das Phänomen der Bodenfruchtbarkeit sich realisiert. Bodenfruchtbarkeit kann ich nie im Jahr herstellen, vielleicht auch nur schwarze Erde bis zum nächsten Jahr in der Ukraine oder so, wo die Natur einfach so begabt ist, dass sie ohne großes Zutun einfach tolle Erträge bringt. Sondern wir müssen die Natur Begabungen. Das ist ein Begriff, den muss man sich mal versuchen in die Ohren zu schreiben, dass der Boden selber begabt ist. Jeder Standort ist in bestimmtem Sinne begabt. Und meine Aufgabe als Landwirt ist es, diese Begabungen zu fördern, so zu erziehen, dass der Boden sozusagen lesen und schreiben lernt. Also das heißt, er liest am Kosmos ab, was eigentlich ihm zuträglich ist, und er schreibt sich das dann selber ein in dem, was man dann die Bodenfruchtbarkeit nennen kann. Also in diesem Sinne müssen wir versuchen, als Landwirte immer mehr zu lernen. Wir sind in einem Lernprozess, wir sind nie zu Ende. Wir glauben, wenn er gute Ernte eingebracht hat, wird sie der Klasse erreicht. Die haben wir nicht erreicht, sondern es geht auch gar nicht nur darum, um gesunde Nahrungsmittel zu erzeugen. Es ist auch ein Irrtum, das ist ein Nebeneffekt unserer Arbeit, sondern ein ebenso großer Effekt muss sein, die Boden entwicklung über die Jahre hinweg erzieherisch so auf die Bühne und auf die Erde zu wirken, dass Generationen in alle Zukunft weiterhin an dieser Bodenfruchtbarkeit anknüpfen können. Es geht darum, dass man. Es geht darum, dass so wie wir als Menschen dadurch Menschen sind, dass wir ein Bewusstsein haben, dass wir uns entwickeln können. Dass wir nicht derselbe sein müssen, der wir gestern waren, sondern dass wir heute durch eigene innere Willens, Aktivität, durch eigenes Denken und Fühlen uns entwickeln können. Immer weiter. Der Mensch ist ein sich entwickelndes Wesen. Er trägt den Entwicklungs gedanken als die größte voraus. Ich möchte sagen. Die größten chancen. In sich. Er will ja immer. Weiter. Und das kann die natur nicht. Die natur hat den entwicklungs gedanke nicht in sich mehr, sondern eher die. Sie hat auch, dass der mensch durch sein tun oder seine tätigkeit den entwicklungs gedanken in der natur veranlagt hineinträgt, sich selber durch seine arbeit erweitert, sein ganzes menschsein erweitert, will in das äußere Natur und dadurch die Natur erzieht, darauf wartet Mensch, Boden, Tier und Pflanze, die ganze Schöpfung. Insofern haben wir wirklich eine ungeheure Vision. Das hat ja Novalis in die Worte mal ausgedrückt Der Mensch, die Menschheit ist auf einer Mission. Zur Bildung der Erde sind wir berufen zur Bildung, so wir uns bilden wollen als Mensch, so müssen wir die Erde bilden. Und das ist die eigentliche, zentrale Aufgabe des biologischen Anbau. Darauf müssen wir hin streben. Und wir wissen ganz genau Das ist keine Methode, die man einfach anwendet, sondern es ist eine Methode. Bestenfalls, dass wir uns selber in unser Denken, Fühlen und Wollen so erziehen und so schulen, dass wir in der Lage sind, der Natur etwas zu geben, was sie selber nicht hat. Was wir hier erst durch unser Menschsein einpflanzen können, das ist nun ein Streben des biologischen Landbau, dem wir noch lange nicht nachkommen können, weil wir noch nicht fähig genug sind. Aber das ist eine Perspektive in die Zukunft. Und das wunderschöne Landbaus ist, dass man, wenn man sich ein Bewusstsein dieser Tatsache verschafft, dann fragt man sich, warum nicht jeder Mensch Landwirt wird. Vielen Dank. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Themenbezogene Leseanregungen ==&lt;br /&gt;
Novalis&#039; Werk &amp;quot;Die Lehrlinge zu Sais&amp;quot; (1802). Novalis, eigentlich Georg Philipp Friedrich Freiherr von Hardenberg, war ein deutscher Dichter, Schriftsteller und Philosoph der Frühromantik. In diesem Zitat betont Novalis die Verantwortung des Menschen für die Erde und für sich selbst. Die &amp;quot;Mission&amp;quot; der Menschheit ist es, sich selbst zu bilden und im gleichen Zuge die Erde zu formen. Das bedeutet, dass der Mensch nicht nur für seine eigene Entwicklung verantwortlich ist, sondern auch für die Gestaltung der Umwelt. Dies impliziert eine untrennbare Verbindung zwischen Mensch und Natur, die für die Frühromantik typisch ist. Novalis fordert hier, dass die Menschheit sich ihrer Rolle als Gestalter bewusst sein und entsprechend handeln sollte. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
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		<author><name>Chrifri</name></author>
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		<id>https://biodyn.wiki/index.php?title=Bodenfruchtbarkeit_und_Ern%C3%A4hrungsdynamik_-_Vortrag_von_Manfred_Klett_am_12._November_2017&amp;diff=3996</id>
		<title>Bodenfruchtbarkeit und Ernährungsdynamik - Vortrag von Manfred Klett am 12. November 2017</title>
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		<updated>2024-01-29T19:42:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Chrifri: /* Tafelzeichnung zu Winterpozessen im Boden */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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====Filmdoku====&lt;br /&gt;
[[Datei:Dr. Manfred Klett biodynamische Landwirtschaft Vortrag Bodenfruchtbarkeit 12. November 2017.jpg|450px|center|link=https://www.youtube.com/watch?v=v6WLKhCfABA]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- Manfred Klett -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
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__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Dieser Vortrag befindet sich in der Bearbeitung und er ist noch nicht &amp;quot;reif&amp;quot;. Gerne kannst du hier [[MitTun bei biodyn.wiki|mitTun]]: Korrektur, Überschriften und Absätze. Stand 29. Januar 2024&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begrüßung und Einführung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einführung Uwe Neukamm ===&lt;br /&gt;
Ich freue mich sehr, dass ich euch heute alle hier so begrüßen darf. Seid gegrüßt! Es ist schön. Wir sind heute viele. Auch neue Gesichter, Junge. Freut mich sehr!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Thema heut, ich soll in das Thema einführen, das Thema ist etwas sperrig, das muss man ablesen: Bodenfruchtbarkeit und Ernährungsdynamik. Das ist genau das Spannungsfeld, in dem ich jetzt als Landwirt eingebunden bin. Auf der einen Seite muss ich dafür Sorge tragen, dass der Boden fruchtbarer wird und auf der anderen Seite will ich dafür Sorge tragen, dass die Produkte, die ich produziere, zum Wohle aller sind und zu einer gesunden Ernährung beitragen. Deswegen ist es genau das Spannungsfeld, das ich so empfinde und ich stehe da als Bauer genau dazwischen. Und früher war das ganz einfach. Da hatte ich die Formel oder auch andere, wenn man einen gesunden Boden hat, dann erzeugt man gesunde Nahrungsmittel. Und wenn man genauer hinguckt und wir befinden uns in einer Zeit, wo man immer ein bisschen genauer hinguckt und sagt auch wir wollen eine Bewusstseinsseele entwickeln. Wenn man da genauer hinguckt und das verstehen will, dann merkt man, dass sowohl Gesundheit und Ernährung als auch Bodenfruchtbarkeit nichts Festes ist, sondern dass das dynamische Systeme, vielleicht was Lebendiges ist und daraus stellen sich dann viele Fragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es ist nicht mehr so, dass man sagt: Ich mach das und dann kommt ein guter Boden raus und eine Bodenfruchtbarkeit und die Bodenfruchtbarkeit äußert sich in möglichst viel Gesundheit beim Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da stellen sich für mich zum Beispiel schon die Frage, dass das, was vor 20 Jahren oder vor zehn Jahren für mich gesund war, mich zu ernähren, heute vielleicht gar nicht mehr so ist. Das, was wir vor 20 Jahren, was mich genährt hat, macht mich heute nur fett. Das, was ich vor 20 Jahren auf dem Acker gemacht habe, funktioniert heute nimmer. Und ist denn überhaupt die Bodenfruchtbarkeit, die ich anstrebe, vielleicht eine ganz andere, als ich eigentlich produziere, oder umgekehrt, was ist zum Beispiel eine spezielle biologisch dynamische Bodenfruchtbarkeit? Ist das eine Fruchtbarkeit, die sich auch äußert in Qualität, oder heißt für mich Bodenfruchtbarkeit, dass einfach möglichst viel wachsen soll? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese beiden Dinge werden wir heute zusammenbringen und ich freue mich sehr, dass die Meike Ehrlichmann da ist und uns da einen ganzen interessanten Ansatz vorstellen wird, ich glaube, der wird uns alle weiterbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazwischen, nach dem Mittagessen und vor dem Kaffeetrinken, das wird relativ eng zusammenliegen, wird uns der Wolfgang Krämer seinen interessanten Hof vorstellen. Wenn die uns ihren Hof vorstellen, das wird bestimmt auch ganz spannend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ganz besonders freue ich mich, dass heute zu uns gekommen ist, jemand, den man vielleicht wie keinen anderen mit dem Thema Bodenfruchtbarkeit und biologisch dynamische Bodenfruchtbarkeit zusammenbringt, den, ich denk, die meisten von uns auch durch seine Lieder ein bisserl kennen, als auch als Gründer vom Dottenfelderhof. Und ich freue mich sehr, dass es uns heute gelungen ist, ihn noch einmal einzuladen. Er hat eigentlich gesagt, er macht so was nicht mehr und ich freue mich sehr, dass er es dann doch gemacht hat. Manfred Klett!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vortrag Manfred Klett ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Begrüßung Manfred Klett ===&lt;br /&gt;
Verehrte liebe Gäste, liebe Freunde aus der hiesigen bayerischen Vereinigung für biologische dynamische Wirtschaftsweise und auch diejenigen, die hier in Nürnberg ja auch aktiv sind auf diesem Felde.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich frage zunächst einmal, ob ich frei hier so sprechen kann, ob sie mich hören, ganz hinten. Ich bin nicht so erfreut über ein Mikrofon, und so versuche ich so deutlich und laut zu sprechen, dass jeder von ihnen mich vielleicht doch verstehen kann. Und wenn nicht, dann bitte ich einfach mal die Hand zu heben, denn ab und zu, wenn man dann im Sprechen ist, kann die Stimme mal ein bisschen absinken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bedanke mich vielmals für die Einladung hier zu dieser Tagung in Nürnberg zu diesem Thema. Und diese beiden Themata hängen ja sehr eng zusammen Bodenfruchtbarkeit und Ernährungsdynamik, ist ja evident, das wurde ja auch gerade angesprochen. Und meine Aufgabe wird es nun sein, zur Frage der Bodenfruchtbarkeit etwas beizutragen. Und das ist ein so unerschöpfliches Thema, dass man Schwierigkeiten hat, es überhaupt irgendwie zu umgreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einführung Bodenfruchbarkeit ===&lt;br /&gt;
Und es ist ja auch dieser Begriff heute, Bodenfruchtbarkeit, im allgemeinen Bewusstsein, ich spreche jetzt vom wissenschaftlichen Bewusstsein an den Hochschulen, an den Universitäten oder wo auch immer, so in den akademischen Kreisen, dieser Begriff nicht mehr aktuell. Man hat ihn ad acta gelegt, mehr oder weniger, weil er nicht definierbar ist. Der ist so umfassend, dass man ihn einfach in dem Sinne nicht in eng begrenzten quantitativen Begriffen erfassen kann. Und deshalb hat man ihn ersetzt mehr durch den Begriff der Ertragsleistung der Böden. Was bringen die Böden, was ist deren Hervorbringungskraft? Und die kann man messen! Die kann man messen und zählen und wägen. Man kann es quantitativ erfassen in Erträgen. Aber ist das noch Bodenfruchtbarkeit? Denn ich kann ja diese Erträge auf andere Weise erzielen, indem ich da auf dem Boden ständig von außen was drauf schmeiße, was man dann Dünger nennt und dadurch und sonstige Fremdmittel, die man einsetzt, Betriebsmittel, damit kann man ja auch hohe Erträge erzielen. Man hat den Begriff der Bodenfruchtbarkeit langsam hinter sich gelassen, um einen Begriff zu wählen, dem man eben tatsächlich wiegen und messen und zählen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und damit hat man eigentlich den Boden aus den Augen verloren, in gewissem Sinne. Und gerade in biologisch-dynamischen Zusammenhängen müssen wir ja jetzt versuchen, diesen zentralen Begriff, also die Belebung der Erde selber, das ist ein Prozess, der sozusagen so umfassend ist, wie das menschliche Leben selbst, das Leben der Erde! Wie man den sozusagen so in Worte bringen kann oder jedenfalls mal in Bildern umschreiben kann, dass man einen neuen Zugriff zu diesem zentralen Begriff des lebendigen Bodens finden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun ist es so, dass man heute ja in den Wissenschaften, ich spreche jetzt von den Landwirtschaftswissenschaften, da gibt es ja das Gebiet der Bodenkunde, also die eigentlich die Aufgabe hätte, gerade mit diesen Fragen so umzugehen, dass es auch umsetzbar wäre in der Praxis. Und das ist aber keineswegs der Fall, oder nicht generell der Fall, weil man eben nur durch Quantifizieren, nur durch diese, nur das, was wirklich messbar ist, irgendwie zu Aussagen kommt. Die qualitative, die Wesenseite, die bleibt völlig außer Betracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun hat man in der Bodenkunde doch ein Gebiet, wo man einigermaßen an den Phänomenen sich entlang gehangelt hat durch die Jahrzehnte und das ist das Gebiet der Bodentypologie. Das heißt, dass jeder Standort, wenn man auf einen Betrieb irgendwo hinkommt, dann findet man eben ganz bestimmte Böden, die durch, lange, lange, lange Zeiten hindurch, 10.000 Jahre rechnet man heute, also seit den letzten Eiszeiten, sich allmählich entwickelt haben. Und das kann man phänomenal ganz, ganz gut begleiten, kann man beobachten, kann man anschauen, auf jedem Betrieb gräbt man ein tiefes Loch und dann ist da ein bestimmtes Profil und daraus kann man schon sehr viel ablesen. Das ist eine Langzeitentwicklung. Und die finden wir vor. Das ist Ergebnis von ewigen Zeiten, kann man sagen. Und in diesem Zusammenhang greifen wir jetzt als Landwirte und Gärtner ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da kann man mit solchen Begriffen wie, also ich spreche jetzt mal zu Praktikern: Da gibt es also den Begriff der Rendzina, hier im Jura, sehr verbreitet. Oder es gibt die Parabraunerde oder die Braunerde oder Podzol. Das sind alles wunderschöne Worte, hinter denen aber doch bestimmte Phänomene stehen, die für den Praktiker durchaus aussagekräftig sind. Und aber am Ende kann man dann doch recht herzlich wenig damit anfangen. Es ist immer gut zu wissen, man soll Kenntnis davon haben. Sondern für den praktizierenden Landwirt, den Gärtner, ist es auch notwendig, sozusagen die Bodenfruchtbarkeit oder das, was die Böden fruchtbar macht, mal zu verfolgen im Jahreslauf. Denn in den greift man ja immer ein, in den Jahreslauf, also die vier Jahreszeiten und greift ein durch die Bodenbearbeitung, durch die Fruchtfolge, durch die Düngung. Das sind die &#039;&#039;&#039;drei Säulen des Ackerbaus&#039;&#039;&#039; seit eh und je gewesen. Und greift ein verschieden, ob man jetzt im Winter sich befindet oder im Frühjahr oder im Sommer oder im Herbst. Und steuert dadurch, durch den menschlichen Geist, durch die Einsichten, die man als Mensch hat, die man sich erarbeiten muss. Und man kommt da nie an ein Ende. Nie. Man ist immer auf dem Wege, dass man versucht, das so gut wie möglich zu machen, dass man diese von Natur veranlagten Prozesse im Jahreslauf sachgemäß steuert. So, dass ich dadurch das Ergebnis dann nennen kann, die Bodenfruchtbarkeit, wenn sie sich auch nicht immer nach außen, direkt, immer darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss es geistig erstmal in sich produzieren. Man muss den Begriff geistig in sich überhaupt erst etablieren, um dann sein Beobachtungsvermögen so zu erweitern, dass man die Dinge dann auch in einem höheren Sinne erkennt. Nicht nur an der Ertragsbildung. Nicht nur das da ein schöner Humusgehalt ist oder irgend sowas. Das sind alles äußerliche Dinge. Sondern dass man innerlich als Mensch erkenntnismäßig in sein Denken fühlen und dann schließlich auch in seinem Wollen so in der Sache drin steht, dass man die Sicherheit nicht nur durch die äußere Erscheinung des Bodens, sondern innerlich in sich aufbaut. Eine innere Sicherheit gewinnen für sein Tun. Die Bodenfruchtbarkeit lebt in allererster Linie erst in unserem Erkenntnisleben und dann können wir draußen anschauen, ob es auch wirklich sich spiegelt in der Welt da draußen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun, daran können Sie vielleicht erkennen, dass es ein lebenslanges Ringen und Bemühen ist, wenn man sich dieser diesem Geheimnis der Bodenfruchtbarkeit, man könnte es parallelisieren mit der menschlichen Einsichtsfähigkeit. Auf der Menschenstufe ist es die menschliche Erkenntnis, die sich spiegelt dann in irgendwelchen Produktionen des Geistes, in der Literatur und den Künsten, in der Musik. So ist da unten auf der Erde ist die Bodenfruchtbarkeit ebenso ein Ausdruck eines umfassenden Geschehens, die man eben vergleichen kann mit dem menschlichen, künstlerischen, wissenschaftlichen Erfassen der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun möchte ich also versuchen, einmal einen Gang durch das Jahr zu machen, einen landwirtschaftlich gärtnerischen Gang durch das Jahr und zu sehen, wie da die Bodenfruchtbarkeit ständige Metamorphosen durchläuft. Es geht immer um die Bodenfruchtbarkeit. Und dennoch stellt sie sich jedes Mal ganz anders dar, im Verlaufe eines Jahres. Und bevor ich nun da mal den Gang durch das Jahr mache, wollte ich noch einmal eine grundsätzliche Bemerkung machen zum Boden selbst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Boden als Organ ===&lt;br /&gt;
Der Boden ist ja auch ein Organ, wo man gar nicht so recht weiß, wo fängt das an, wo hört es auf, oder wo ist er überhaupt? Es ist eine hauchdünne Haut über die Erde. Endlose Tiefen setzen sich nach unten fort. Endliche Höhen erweitern den Boden nach oben die Atmosphäre und bis in den Sternenhimmel. Wo ist eigentlich der Boden? Das ist die Begegnung von Kosmos und Erde. Da durchdringt sich etwas. Da durchdringen sich die Wirkungen der Planeten, die Wirkungen der Sonne, das Zentralgestirn des planetarischen Kosmos. Der ganze umfassende Fixsternhimmel ist an dem ganzen Geschehen beteiligt. Das durchdringt sich jetzt mit den Kräften der Erde von unten. Und nicht nur, was gerade im Boden da einem vor die Augen fällt, sondern aus den Tiefen der Erde strahlt es herauf und das begegnet sich. Und diese Durchdringungszone ist hauchdünn, eine dünne Haut, und diese dünne Haut hat aber einen ganz bestimmten Aufbau. Und wenigstens möchte ich das nur kurz charakterisieren. Man, es bedürfte einer viel umfänglicheren Ausführung, aber mal sozusagen auf den Punkt zu bringen, auf eine Art Formel zu bringen. Es ist so, wenn Sie ein Loch in die Erde graben, auf Ihrem Betrieb oder im Garten, also sagen wir mal einen Meter tief, zwei Meter tief oder so, je nachdem, wie der Boden beschaffen ist. Dann werden Sie feststellen, dass eine ganz bestimmte anschaubare Gliederung ihnen vor Augen tritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie haben einen schwärzlich gefärbten oder sagen wir mal dunkel gefärbten Oberboden. Das nennt man den humosen Horizont, wo also verstärkt also Humusprozesse stattfinden. Die können auch tiefer reichen, dann bis 30 bis 40 Zentimeter vielleicht, wenn man Glück hat. Und darunter kommt dann eine andere Zone, auf die komme ich gleich. Und dann noch tiefer, stößt man plötzlich auf, sagen wir mal Stein oder jedenfalls auf unverwitterte Erde und das eigentlich Kristalline oder kristallin unverwitterten Boden. Und zwischen dem Humushorizont und dem unverwitterten Boden. Da ist nochmal eben diese mittlere Schicht, und das ist die Schicht der Vertonungen. Nicht dass das Musik ist, das ist auch Musik, nur ein Stockwerk tiefer. Die Tonbildung, dass das durch die Verwitterung entsteht der Bodenton. Tonmineralien entstehen da. Und die haben auch wieder einen ganz wunderbaren Aufbau, da könnte man lange drüber reden. Jedenfalls ist diese mittlere Schicht diejenige, die eigentlich neben dem Humus der wirkliche Fruchtbarkeitsträger des Bodens ist. Es ist eigentlich das Herz des Bodens, das schlagende Herz, das ist nicht der Humus, sondern der Ton. Das ließe sich länger ausführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mensch und Boden ===&lt;br /&gt;
Das lässt sich vergleichen mit dem Menschen. Denn auch der Mensch, der hat ja sozusagen eine Zone in seinem ganzen Körperaufbau, wo man sagen kann, ja da ist eigentlich alles noch gerade in Verwitterung, da ist ein Fortlaufen in einem Verwitterungsprozess, in dem wir nämlich gedanken bilden, da stirbt etwas lebendiges in uns ab, im Nerven-Sinnes-System und dadurch können wir sozusagen überhaupt miteinander kommunizieren, über die Sprache und über unsere Gedanken. Und diese Zone, die dem Haupt des Menschen, dem Kopf des Menschen entspricht, im Nerven-Sinnes-System, das ist eigentlich das Gestein im Untergrund. Das ist genauso tot, wie unser Gehirn tot ist, wie unsere Nerven tot sind. Genau so tot ist es da unten, anorganisch, vollkommen, physisch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Gegenpol ist dann im Vergleich zum Menschen, wenn man es heruntergeht, von dem Haupt unter das Zwerchfell. Da dehnt sich ein ganz anderer Mensch aus, der ganz Unbewusste, wo organische Prozesse stattfinden, Auf- und Umbau und ein ständiges Hin und Her, ein Stoffwechsel eben, der in Verbindung steht auch mit dem Blut, wo ständiger Aufbau stattfindet aus den Verdauungsvorgängen heraus, wo auch die Blutbildung hauptsächlich in den Röhrenknochen stattfindet. Alles das. Und diese Prozesse, Stoffwechselprozesse, die finden sich im Boden oben in der obersten Schicht, eben in jener Humuszone. Da findet ständig durch die organischen Rückstände, die jedes Jahr herunter sinken, jetzt im Herbst, und die dann allmählich verdaut werden im Boden und dann sich Umformen in Humus. Alles das, das findet im Oberboden statt. Und dazwischen ist diese Tonszone. Und die entspricht dem, was beim Menschen Herz und Lunge waren. Das ist die rhythmische Zone, wo wir ständig im Rhythmus uns erleben als Mensch, ja, wo wir uns eigentlich als Mensch erleben in diesem mittleren Menschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist im Boden nicht der obere Boden, wo wir immer sagen, die Fruchtbarkeit, das ist der Stoffwechselpol, sondern es ist diese mittlere Zone, die da ständig, ich möchte sagen, quillt und schrumpft. Der Ton quillt und schrumpft, der atmet förmlich und im Jahreslauf. Also wir haben es eigentlich, wenn wir mit dem Boden umgehen, haben wir es eigentlich mit einem auf dem Kopfe stehenden Menschen zu tun, en miniature. Das kann man fortgesetzt denken in die Tiefen der Erde, das kann man fortgesetzt denken bis in die Höhen des Kosmos. Aber diese hauchdünne Haut, die zeigt eben eine Gliederung, eine Dreigliederung von Kopf und Stoffwechsel und einer rhythmischen Mitte. Mit der haben wir es zu tun. Und die gilt es immer im Blick zu haben, wenn man von Bodenfruchtbarkeit spricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Boden im Jahreslauf ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bodenprozesse im Winter ====&lt;br /&gt;
So, und wenn wir jetzt von da ausgehend mal jetzt den Blick lenken auf unseren Jahreslauf und jetzt auf diese Zeit im Jahre wir stehen jetzt am Anfang des Winters, im November, da fängt es so richtig an, wenn wir da rausgehen aufs Feld und gucken mal unseren Boden oben an, da merken wir, dass der dunkler ist, als er vorher war, als er noch im Oktober oder im September war, dass er plötzlich dunkel geworden ist. Man muss das mal einfach beobachten, man muss mal seinen Blick darauf lenken, damit wird man bemerken, der Boden wird dunkler, während der Winterzeit, wie die Atmosphäre, wie alles um uns herum dunkel wird, so auch der Boden. Das hängt damit zusammen, dass der Boden sich im Winter mit Wasser sättigt und die Luft aus dem Bodenporen verdrängt wird und ebenso die Wärme verdrängt wird. Und das wir da vor einem Urphänomen des Winters stehen, dass nämlich der Boden wirklich anorganisch-physisch groß wird. Er ist wirklich dann im Winter so tot, wie das Gehirn im Menschen eben dem Tod näher ist als dem Leben. Und immer dann, wenn etwas stirbt, ist der Keim zu etwas Höherem geboren. Und so ist es auch im Boden während der Winterzeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also zunächst einmal merken wir, der Boden ist dunkel. Durch die Wassersättigung. Und das weist darauf hin, dass die vier Elemente von Erde, Wasser, Luft und Wärme, die immer zusammenspielen, uns dann richtig einen fruchtbaren Boden erzeugen, wenn sie sich alle schön durchdringen, im Jahreslauf. Aber im Winter sondern sie sich voneinander. Dann ist das Erdige erdiger als es ist, das Wasser relativ isoliert im Boden, füllt alle Poren auf, die Luft hat sich aus der Erde herausgezogen, es wird wird bitterkalt, die Wärme zieht sich aus der Luft heraus und auch die Wärme ist dann sozusagen sonstwo. Also alle vier Elemente beginnen sich während der Winterzeit voneinander zu lösen und zu separieren und das ist die Ursache dafür, dass etwas stirbt, dass etwas tot wird. Denn im lebendigen Organismus ist alles wunderbar durchdrungen. Diese drei Sphären durchdringen sich ständig, und das ist zunächst einmal die Situation in der Erde. Die Erde wird äußerlich ganz tot. Innerlich aber nicht. Da kommen wir gleich noch mal drauf zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun können wir, beschreibe ich mal zwei Bilder der Bodenprozesse, wie sie sich im Winter in der Erde abspielen. Da ist der eine Prozess der, dass die, dass es ja äußerlich kalt wird. Nehmen Sie mal so einen Januar, wo dann so eine frostige Luft um einen herum ist, man steht draußen auf dem Acker, möglichst auch mal eine Nacht, sieht den gesternten Himmel über einen und dann unter einem ist der Boden gefroren. Man stelle sich mal raus auf den Acker und stehe dann einfach mal in vollkommener Ruhe und lässt das mal auf sich wirken. Dann merkt man, dass da etwas wirksam ist, was man gar nicht fassen kann. Aber was doch real ist, was wirksam ist, was in die Erde eingreift und was da wirksam ist, das kann man beschreiben mit dem Prozess der Kristallbildung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kristallbildungsprozess ====&lt;br /&gt;
Nicht nur, dass der Schnee vom Himmel fällt, in wunderschöne Kriställchen, alle hexagonal, auch so blättchenartig wie der Glimmer, wie die Tonmineralien, alle hexagonal kristallisiert, fallen da vom Himmel, sondern der ganze Boden beginnt eben durchforstet zu werden. Der Meister Frost besucht uns während der Winterzeit. Den brauchen wir. Jeder Landwirt weiß, das ist von Alters her so, dass man gesagt hat je intensiver der Winter eingreift mit seiner Kältewirksamkeit, Frostbildung, Kristallbildung, desto sicherer ist die Ernte im Sommer, desto qualitativ hochwertiger ist die Ernte im Sommer. Denn was da wirksam ist, dass da plötzlich die ganze Natur eigentlich ein Kristall werden will, es ist ja nicht nur das Wasser, was kristallisiert, sondern die ganze Gesteinswelt will noch mehr Kristall werden, als sie schon ist. Sie will noch mehr Ordnung, denn Kristallbildung heißt geometrische Ordnung par excellence. Also so was von Ordnung, wie die kristallisierte Gesteinswelt kann man sich in der Welt überhaupt nicht vorstellen. Und diese Ordnung verschwindet gegen den Sommer, aber während des Winters muss sie sich regenerieren. Das heißt, es sind Kräfte wirksam in der Kristallbildung während der Winterzeit, die ihren Ursprung haben nicht auf der Erde, sondern die ihren Ursprung haben in dem fernsten Kosmos. Im gestirnten Himmel. Fixsternhimmel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Griechen haben- die Griechen, die ja ein bisschen anders gedacht haben als wir Heutigen, die haben den Kristallhimmel genannt. Dass weist darauf hin! Die hatten doch eine Ahnung davon, dass der eigentliche Ursprung im Tierkreis insbesondere aber nicht nur rund um die Sphäre des Fixsternhimmels, strahlt außerhalb von Raum und Zeit, strahlt herein in die Erde und strahlt Formkräfte, kristallbildende Kräfte in die Erde. Formbildungskräfte. Und die brauchen wir so dringend in der Landwirtschaft für die gesamte Entwicklung der Bodenfruchtbarkeit. Formkräfte!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles was sich im folgenden Jahr, im Frühjahr bis in den Sommer hinein, dann an Pflanzenwachstum und soweiter da entwickeln, dass muß sich durchformen. Und der Winter sammelt die Formkräfte der Erde. Und die wirken dann fort, wirken dann durch das ganze Jahr hindurch. Und die werden insbesondere von den Tonmineralien aufgenommen. Die Tonmineralien im Boden, diese mittlere Zone, dieser Herzenszone im Boden, das ist diejenige, die diese Formkräfte bewahrt, konserviert für das ganze Jahr. Es ist ein unendlich geheimnisvoller Prozess, aber dazu braucht man Frost, dazu braucht man Kälte, dazu braucht man dieses trennende Elemente voneinander. Dazu braucht man diese Todesprozesse im Boden. Und dann wirken da Formkräfte herein, die dann für das ganze Jahr von größter Bedeutung sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun wird es einem ja vor Augen geführt, wenn wir auf das kristallisierende Wasser hinschauen. Das ist ja auch ein unendliches Geheimnis. Also zunächst einmal das, dass da aus der Luft herunterfällt, Kristallformen. Wenn Sie nun mal einen einzigen Schneekristall angucken, wenn es sehr kalt ist, dann sind es nicht verschiedene Kristalle zusammen gebacken, sondern ein einzelnes Kristall, dann ist es ein wunderbarer Sechstern. Es ist Hexagonal, wie die Tonmineralien. Genauso kristallisiert das. Und jeder Kirstall ist anders. Seit Urzeiten ist kein Kristall gleich dem anderen, aber folgt demselben Kristallisationsprinzip. Und diese kristallbildenden Kräfte, die das Wasser gefrieren lassen wird, die das Flüssige fest machen, also zum Kristall werden lassen, die wirken nun auch im Boden, so dass man das mit Augen verfolgen kann, indem nämlich jetzt- nehmen Sie an, Sie haben so einen ganz nassen Herbst, und wir haben da Rüben draußen stehen, Möhren oder sonst wie Felsdgemüse. Und die kriegen Sie nicht raus weil es so nass ist. Es wird furchtbar spät im Jahr, der Boden ist voll mit Wasser gesättigt, zerfahren, kaputt und Sie fahren dann noch gerade noch rechtzeitig im November, vielleicht pflügen sie das ganze Ding rum, haben also einen knatschigen Standort, Pflugbalken die glänzen in der Luft, so kompakt ist das, dass man verzweifelt, wie soll das je wieder ein vernünftiger Boden werden im nächsten Jahr?  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Na ja, und dann geht der Winter drüber hin und dann merkt ma plötzlich, dass von dieser knatschigen Ton verbacken Pflugfurchen, dass da ein wunderbar krümelnder Boden zurückbleibt. Aufgrund dessen, dass die Feuchtigkeit, der Regen eindringt in ganz feinen Haarrissen, die kann man gar nicht mit den Augen sehen, dringt das ein, sodass da überall in feinen Haarrissen die jetzt mit Wasserkapillaren sättigen, und dann kommt der Frost und dann entwickelt der Frost diese eigenartige Phänomen, einzigartig in der Natur, dass er, indem er fest wird, sich ausdehnt. Haben Sie das mal bedacht? Das gibt es sonst nirgends als beim kristallisierenden Wasser. Normalerweise, wenn etwas fest wird, dann zieht es sich zusammen in der Kristallisation, dann räumlich zieht es sich zusammen. Und nur, wenn es warm wird, dehnt es sich aus. Und beim Wasser ist es umgekehrt. Bei vier Grad Celsius hat es eine große Dichte. Und dann, wenn es kristallisiert, dehnt es sich wieder aus. Das ist eines der bedeutendsten Ereignisse, die man überhaupt beobachten kann, im Haushalt der Natur. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn wenn es nicht so wäre, würden unsere Flüsse in null Komma nichts zufrieren bis auf den Boden und die Fische würden alle, alle krepieren. Kein Leben würde das überleben, sondern das Eis ist leichter als Wasser, schwimmt oben auf, weil es sich als Wasser ausgedehnt hat, indem es sich kristalliesiert hat. Und das findet im Boden statt. Und das ist unser bester Bearbeiter, während der Winterzeit, im Winter bearbeitet sich die Natur selber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Tafelzeichnung zu Winterprozessen im Boden ====&lt;br /&gt;
Ich muss es mal nur mal kurz andeuten. Also wenn wir hier den Winterprozess haben, dann ist der eigentliche Prozess der, dass hier die Kristallisation, die Kristallisation, die Bodenprozesse beherrschen soll. Formkräfte sind das. Formkräfte aus dem fernsten Kosmos. Und die brauchen wir! Die haben nicht nur Bedeutung, dass eine schöne Frostgare entsteht, oder der Boden wieder zerfällt/ zerkrümelt. Diese Krümel sind sehr instabil. Wenn es dann nämlich wieder einen schweren Regen darauf gibt, dann verschlämmen die alle, weil die rein mechanisch auseinander separiert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also dieser Vorgang findet da statt. Und das Ergebnis ist ein doppeltes, dass einerseits die Formkräfte absorbiert werden von den Tonmineralien, dem Boden und auch sonst von Gestein und durch die Frostsprengung beim kristallisierenden Wasser im Boden mechanisch eine Krümelstruktur  entsteht. Man nennt das die Frostgare, die dann möglichst erhalten werden muss. Und die kann man gar nicht erhalten, sondern da muss man Glück haben. Das ist einfach eine Glückssache, ob die so lange sich erhält, bis es draußen warm wird, eh es einen Starkregen gibt. Dann kommt ein neuer Prozess im Gange, den ich gleich schildern werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:34:44]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir haben im Winter wirklich es zu tun damit, dass die Erde sich selber bearbeitet, dass die Erde durch diese Prozesse, die ich jetzt nur kurz angedeutet habe, selber sich vorbereitet für das nächste Jahr. Und diese ganzen Prozesse, die ich jetzt hier nur so an wenigen Strichen gezeichnet habe, die sind im Grunde genommen Kolonisierung, prozesse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich schaue sie auf den Boden, ich mache noch toter, also der tot ist. Und da komme ich auf ein ganz tolles noch mal drauf zurück. Nun ist die Frage ja da zeigt wie sieht es jetzt aus im Übergang zum Frühjahr? Im Winter hat der Landwirt eigentlich nichts auf seinem Acker verloren und das soll er zu Hause bleiben. Die Natur soll sich selber bearbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber da gibt es eine Zwischenzeit im Februar, März, insbesondere im Februar, wo jetzt plötzlich die ersten warmen Sonnentage sechs Jahre nach Lichtmess, ja, so die ersten warmen Sonnentage, die ersten warmen Sonnen nach Lichtmess. Und da merkt man plötzlich drei Tage Sonne. Man geht raus aus Felder, sieht aber plötzlich, dass oben der Boden hell wird, das heißt, das Wasser verdunstet, Luft zieht ein in den Boden, auch damit auch Wärme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn man draußen dann auf den Acker geht und kniet auf dem Acker und streicht mit der Hand den Boden ein bisschen zur Seite, vielleicht so zwei, drei Zentimeter tief. Plötzlich da, wuselt da, wuselt von Käfern und Würmchen und weiß nicht, was alles. Ein reges Leben binnen kürzester Frist ist da plötzlich wieder durch die Wärme, die in den Boden eingezogen ist. Die Luft ist da, ist durchdringend, sie fängt sich, die Elemente fangen an, sie wieder zu durchdringen und kommen. Kaum findet das statt, ist das Reden, Leben wieder rege. Das äußere Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da findet nun ein Prozess statt, der auch eben eine Glückssache, eine Glückssache ist, wenn er wirklich stattfindet. Und das ist eben das, was ich jetzt schildern will, im Februar, März. Dass diese Ströme, wenn sie denn bewahrt worden sind, wenn sie nicht zerflossen sind durch den Starkregen, dass wenn jetzt die Wärme eindringt in den Boden, in die Boden poren, das Wasser verdunstet und die Luft dringt ein, dann ist tauchen da nicht nur der Käfer hinauf und und Würmchen und alles mögliche, sondern dann, wenn man da genauer hinguckt, sehr genau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und man merkt nämlich, dass plötzlich diese Krümel wirklich krümeln. Vorher sind sie irgendwo so wie wie sonst kann man sie hin und her bewegen. Aber jetzt sind es ganz große Krümel geworden. Und da ist eben, dass das passiert, dass diese Polygone allem Krümel der Erde, die ganz, ganz spitzen Ton Krümel. Wenn da ein zweiter daneben ist, auch irgendwie Polygone geformt und ein dritter, dass die plötzlich hier, dass hier plötzlich jetzt etwas auftritt, dass hier sich so Brücken bilden. Das sind Bakterien, Kolonien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mikroben des Bodens fangen an, sich unglaublich zu entfalten, und zwar also an einem Tag, zwei Tagen und verbinden jetzt diese Frost Krümel, der Frost gar. Und schauen sie in die Stabilisierung. Und dazwischen ist dann ein Hohlraum hier, der dann Luft enthält oder wenn es stark regnet, an Wasser enthält, aber jedenfalls eine Pore im Boden Pore. Und darauf kommt es an – hier beginnt die Bodenstruktur sich zu entwickeln im Laufe des Jahres. Und wenn das früh genug geschieht, im Februar, dann haben wir schon die ganze Ernte halb gewonnen. Wenn das in vernünftiger Weise von Natur aus geschieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können da nicht viel machen. Ein bisschen können wir was machen. Ja, und da kann ich jetzt nicht näher darauf eingehen. Das würde zu weit führen. Wir können ein bisschen durch Abschleppen, rechtzeitiges oder durch eine ganz zarte Bearbeitung können wir die Frost gar ein bisschen einebnen. Und dann entwickelt sich diese lebt diese sogenannte Lebensverbindung neben Verbindung und diese Lebensverbindung. Wenn sie früh genug eintritt, dann hält sich die Bodenstruktur das ganze Jahr hindurch. Die ist nicht mehr zerstörbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist ein Lebensprozess, also ein Todesprozess im Winter. Volk ist ein erster Lebensprozess, in dem diese Krümel des Winters, die rein mechanisch sich entwickelt haben, jetzt organisch oder biologisch oder mikrobielle Tätigkeit miteinander verbunden wird werden. Es entsteht ein Bodengerüst. So, und diese Entwicklung setzt sich jetzt fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch klappen. Er kann sich auf der anderen Seite duschen. Kann wir machen. Oder auch nicht. Und so fällt alles. Ätzend. Also das war keine Lebenserfahrung. Also wir kommen jetzt, wenn wir das fortsetzen. Dieser Betrachtung kommen wir jetzt so aus dem Februar in den März hinein. Die Tage werden länger, die Wärme Einstrahlung nimmt enorm zu. Hängt natürlich immer von der Witterung auf. Selbstverständlich. Feuchtigkeit verdunstet. Man muss dann aufpassen, dass nicht zu viel verdunstet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss die Winterfeuchtigkeit immer halten, so lange wie nur möglich. Aber jedenfalls muss der Oberboden abtrocknen. Da muss diese Durchdringung von Wärme, Luft und Wasser und Erde sich vollziehen. Und das bildet dann das ideale Saatgutbeet, wo ich dann meine Saat ablege.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Sie wissen ja, dass man sät. Normalerweise nicht sehr tief, also vielleicht zwei drei Zentimeter tief und es wieder mit Erde zu. Und in dieser Zone finden nun diese wunderschönen Prozesse statt, die sich dann offenbaren, schließlich in der Keimung sagen, wenn man den Samen hier in die Erde legt, na sagen wir manchmal hier ein sehr interessanter Sommer Weizen und dann wird er so abgelegt, dass hier drunter es relativ eine feste Sohle ist, nicht ganz und ganz tief gedrückt. Und da steigt der Kapillare, das Wasser auf. Und hier oben ist Luft und Wärme. Hier ist Wasser und Erde unter starker Feuchtigkeit, auf der Same quillt, der nimmt die Feuchtigkeit auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und beim Aufnehmen der Feuchtigkeit quillt jetzt der Körper. Der sogenannte Nußbaum des Samens quillt, und bestimmte enzymatische Prozesse werden jetzt angeregt durch das durch die Wasseraufnahme, und dadurch kommt es zu allem möglichen Umbildung. Der Reserve Substanz Stärke ist es meistens aber auch Eiweiße, die hier in dem Samen im Samen Körper angereichert sind. Vom Vorher und Jetzt keimt er also aus unser, unser Same.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was macht er? Denn sein Kind hier auch? Das erste, was er macht, ist, dass er ein ganz feines Wahrzeichen bildet in die Tiefe, die kein Muskel und dann erst sekundär kommt. Dann hier der Spross, der dann die Erde durchbricht. Und das ist ein Keimvorgang. Und dieser Keimvorgang ist zunächst einmal ziemlich unabhängig von der Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein Vorgang, der im Wesentlichen nur das Wasser der Erde braucht. Aber damit hat sich die Pflanze noch nicht mit der Erde verbunden. Sie wächst zunächst nur mit ihren Keimen Wurzeln in der Erde herein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das können Sie sehen, wenn Sie im Roggen und dann im Herbst aus dem noch drei, vier Tagen saß in der ersten Roggen, keimt das erste kein Blatt oder das erste Blatt. Erscheint das hin Sie mal so ein Pflänzchen raus, dann sehen Sie das in den Wurzeln. Oft sind es schon drei Wurzeln, dass da Erde dranhängt, da haftet Erde an der Wurzel, fragt nicht. Irgendwie kommt es zuerst, wenn man ganz früh raus soll. Keine, keine Erde da. Jetzt plötzlich hängt viel dran. Das hängt damit zusammen, dass jetzt nachträglich hier ganz feine Härchen entstehen, wo sich die Pflanze wirklich mit der Erde verbindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst, wenn sie nicht mit der Erde verbunden ist, wächst sie rein aus dem Reservoir der Samen. Und wenn er leer ist, was dann? Wie wirkt sie eigentlich weiter? Woher kommt jetzt eigentlich die Substanz, die sie weiter wachsen lässt? Die Kraft? Wo holt sie die her?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Frage. Wenn man dieser Frage weitergeht, dann müsste sich die ganze Wissenschaft von heute auf den Kopf stellen. Eigentlich. Wenn man das wirklich ernst nehmen würde, was man eigentlich auch beobachten kann. Denn sie wächst nicht mehr aus dem Samen wachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber jetzt ist die Frage: Was macht die Pflanze da mit dem Boden? Und dazu dienen diese ganz feinen Härchen. Das sind Ausstellungen, ganz feine Ausstellungen, aus der Epidermis herausgeholt, und zwar aus einer Zelle. Immer so ein kleines Sofa. Und damit verbindet sie sich. Sie wachsen jetzt zusammen mit den hohen Mineralien des Bodens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deswegen ist es so wichtig, Ton im Boden zu haben. Die wachsen mit den Mineralien so zusammen, dass man da keine Grenze mehr findet zwischen dem anorganischen Toten und dem Lebendigen der Phase. Es ist eine unbeschreibliche Tatsache, dass das Leben, das die Pflanze hat, die Fähigkeit hat, mit dem anorganischen Toten in eins zu verwachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, dass die Erde dann quasi nicht mehr nur ein organisch totes Gebilde ist, sondern durch das Pflanzenwachstum sich allein schon dadurch belebt, dass die Wurzelhärchen mit den hohen Mineralien in eins zusammenwachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was, was machen diese Härchen da eigentlich, diese Härchen, die die haben? Sondern jetzt etwas ins Erdreich ab, was die Pflanze hier oben plötzlich im Sonnenlicht, wenn sie da jetzt ihre ihre Blätter entwickelt, so die erste, 2. 03. Blatt, und dann sagen wir, Weizen, der synthetisch, der synthetisiert, der ist ein schreckliches Wort, der trinkt das Sonnenlicht, der trinkt das Sonnenlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt kosmische Wirkungen. Leben entsteht aus dem Kosmos heraus. Nicht von der Erde, sondern durch die Einstrahlung des planetarischen Umkreises bildet sich jetzt hier lebendige Substanz in den Blättern die sogenannte Assimilation des Sonnenlichtes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da finden jetzt alle möglichen physiologischen Vorgänge statt, die die sogenannte Assimilation erzeugen, assimiliert in das Wasser teilweise. Das ist Stärke, das ist gewaltige Kohlenstoff artige, fett artige Substanzen, durch die dann die Pflanze dann so langsam wächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das Eigenartige ist, dass und ich frage mich immer, ob der liebe Gott auch so richtig bei Sinnen war in der Schöpfung, dass nämlich jetzt von Wasser hier oben gebildet wird. Das nicht dazu dient, dass die Pflanze weiter nur wachsen soll, sondern das geht herunter wie Wasser. Und das wird dann plötzlich über diese Wurzel ausgeschieden ins Erdreich. Die Pflanze ist ein Eimer ohne Boden in ihren Wurzeln. Die Scheide, das, was da oben unter der Sonne gebildet ist, das rinnt herunter außerhalb des Kambrium. Und kann ich jetzt nicht im Einzelnen schildern, was es bedeutet herunter in einem Strom in diese Wurzel her, und wird jetzt von diesen Wurzeln mal hier ins Erdreich abgesondert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pflanze verliert das, was sie da gebildet hat, in der Atmosphäre hinein in die Erde. Das zeigt schon schon dieser Prozess halt, dass nicht der Boden die Pflanze ernährt. Die Pflanze den Boden. Das ist der eigentliche Prozess. Das ist sie. Sie ernährt durch das, was sie synthetisiert. Und an der und an der Sonne. Das mit dem ernährt sie jetzt. Die Erde. Das strömt aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was daraus strömt, sind Eiweiße, Eiweiße, Substanzen, die Molekular, Zucker und Enzyme, Fermente und Säuren, organische Säuren noch und noch und der ganze Stoffwechsel auf lange Sicht ohne innewohnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dadurch jetzt wird das Bakterien leben, das Mikroben leben im Umkreis der Wurzel ungemein angeregt. Die vermehren sich wie Verrückte das Tun bilden sich erst um die Wurzel herum so ein schmaler Saum von vielleicht zwei Zentimeter drei Zentimeter Dicke, die sogenannte Lithosphäre, wo sich das ganze Bodenleben konzentriert um die herum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieses Bodenleben geht eine Symbiose mit der Pflanze ein. Und diese geht die Umbildung. Das ist sozusagen. Ein Stoffwechselprozess. Der Ausscheidung. Da Pflanzen Wurzeln ins Erdreich, in diese Richtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Antwort ist, dass jetzt die Mikroben wieder, denn diese vorhandenen organischen Rückstände im Umkreis der Wurzel, zum Beispiel der Humus oder noch andere, noch mehr Humus Bestandteile aus dem Vorjahr, die werden jetzt abgebaut im Umkreis der Wurzeln. Und das Ergebnis Essenzen. Dann Mineralstoffe, Mineral, Salze. Abbau Abbau Ergebnisse hier durch den Stoffwechsel und diese Mineral Salze nimmt jetzt dem die Wurzel Haare gleichzeitig, indem sie etwas ausscheiden, indem sie es gleichzeitig sie Mineral als auch es ist unbeschreiblich. Es ist ein gleichzeitiger Prozess einerseits Ausscheidung organischer Substanzen und eine Antwort in Anregung des Mikroben Lebens und Abbau Prozesse dieser ab sich abspielen Abbau Humus Abbau entstehen. Yasmin analysierte Salze und die nimmt die Pflanze ebenso mit den Haaren auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pflanze im Frühjahr steuert die gesamten Bodenprozesse. Sie steuert die Ausscheidung dieser Art Wahrnehmung. Was braucht sie für ihr Wachstum und auch entsprechend Steuern? Scheidet sie also Pflanzen aus, die bauen, würgen, abbauen oder fördern, auf dass Mikroben leben? Die bauen den Humus ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir verlieren im Frühjahr enorm an Bodenfruchtbarkeit. Wir fördern das sogar. Boden werden die früher werden die Böden einfach ärmer an bestehender Bodenfruchtbarkeit durch diese Abbauprodukte. Aber die führen zu einer Art Generalisierung der entstehen von Mineralien, die mir den Boden Wasser von den Wurzel Haaren aufgenommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der primäre Prozess, das der sekundäre Prozess. Das ist ein ein Stoffwechsel aktiver Prozess und das ist ein Wahrnehmungsprozess. Die Wurzeln sind Wahrnehmungsorgane für die Mineralsalze der Erde. Augen. Schlechte Augen. Aber immerhin veranlagte Sinnesorgane. Das ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehen sie. Das ist der Frühjahrsprozess. Warum die Pflanzen im Frühjahr so schön wachsen können. Aber sie. Sie wachsen dadurch, dass sie, ich möchte mal sagen, die. Die vergangenen Lebensprozesse, die sich bewahrt haben im Boden, im Humus, das ja, dass sie die abbaut und nutzt, um jetzt neue und ein neues lebendiges Gebilde zu erzeugen, ihre eigene Gestalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die frühen Alchemisten des 13 14. Jahrhunderts, das waren die klassischen, alles andere spätere. Es waren keine Alchemisten mehr, die hatten noch wirklich ein Naturverständnis ganz anderer Art als die folgenden Naturwissenschaften. Und die haben den Humus bezeichnet als. Als. Einerseits das Gedächtnis der Erde, das heißt das vor vergangene Jahre sich homogenisiert haben, gleichsam bewahrt haben im Humus und jetzt sozusagen den Anschluss finden an das, was jetzt in Zukunft sich da an Pflanzenwachstum entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die haben eben den, den den Humus bezeichnet als den universalen Samen der Erde. Es ist so ein wunderschöner Ausdruck. Das ist der hier. Was ich zuerst hier hingeschrieben hat, ist der wirksame, und der ernährt sich, so lange er noch eben aus dem aus seinen Samen Körper heraus noch irgendwie organische Substanz zur Verfügung hat. Und Schluss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt wächst herunter die Pflanze in den Boden hinein und findet dort einen Universal Samen. Und das haben die Alchemisten als den Humus bezeichnet. Humus gleich universal Samen gegenüber dem Samen hier oben und sodass der eine Wasser muss auf die Erde fallen und dann antwortet der universale Samen, das heißt die Mutter Erde. Das ist eigentlich dasselbe Begriff, dass man gesagt, dass man die, dass man von der Mutter Erde spricht, das ist der universale Samen, aus dem jetzt im Verlaufe des Jahres die Pflanze wächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diesen Prozess müssen wir steuern. Jetzt müssen wir wach werden als Landwirt. Wenn Sie also mal zu Hause bleiben, hinterm Ofen, aber hier jetzt im Frühjahr müssen wir sehen, dass wir diesen Prozess fördern. Wir müssen den Humus Abbau fördern, und das machen wir dadurch, dass wir oben ganz dünn immerfort hier oben den Boden offen halten, die Kruste brechen, zwei, drei Zentimeter nicht mehr. Es ist eine, ich nenne es eine Haut. Bearbeitung, schräge Hacke, ganz flach gerade, die nach jedem Regen im Frühjahr sofort raus auf den Acker und die Kruste gebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann fängt nämlich der Boden an zu atmen, denn er bildet immer den Boden und bildet verkürzt CO2. Kohlendioxyd, das ist Kohlensäure, das ist ein Gift für die Wurzeln. Und das muss raus. Und es muss Sauerstoff rein für die Mikroben, dass sie leben können. Sauerstoff. Es stehen sie. Der Boden atmet wie der Mensch. Der atmet Kohlendioxyd aus und Sauerstoff ein. Und das fördern wir durch diese Haut bearbeiten. Früher, da fängt da der Acker draußen an zu atmen, und die Kohlensäure ist eben schwerer als die Luft. Das heißt, die möchte immer da unten bleiben, und dann öffnen wir den Boden hier oben und dann streicht hier ein Wind über den Acker, und der reißt die schwere Kohlensäure aus den Boden, Öffnungen aus dem Boden, Poren heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Natur, die verhält sich nach außen gestülpt. Wenn man jetzt immer eine genau betrachtet, verhält sich immer so wie ein menschlicher Organismus ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Bodenbearbeitung mit Striegel und Hacke. Die ist sozusagen im Frühjahr die Hilfe, um diesen Prozess der Ernährung des Bodens durch das Lebendige der Pflanze selbst zu befördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt geht es weiter im Jahreslauf. Jetzt kommt eine Zeit, so im Mai, beim Getreide. Bei den anderen Feldfrüchten ist das anders. Bei den Früchten, beim Gemüse, bei den Kartoffeln. Da bleibt der Boden noch lange offen, bis sich die Reihen schließen. Das war&#039;s, Juni.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, man muss dann immer noch diese Art von Bearbeitung fortsetzen. Deswegen heißen die ja auch Hackfrüchte. Also man hackt nicht nur das Getreide kann man nur hacken bis es anfängt zu schocken. Aber dann muss man sagen Ruhe tut jeder. Jeder Eingriff durch den Menschen. Aber bei den Hackfrüchten dauert es noch bis mitte Juni. Unter Umständen, dass man da die Feldfrüchte noch in dem diesem gesagten sinne, die immer die Kruste offen hält, damit der Boden atmen kann und dass diese mikrobiellen Abbauprozesse gefördert werden. Deswegen sind die Kartoffeln, wie man früher gesagt hat, Mistfresser. Die verbrauchen Bodenfruchtbarkeit nur noch durch die häufige Bearbeitung. Aber sie setzen es um eine gute Ernte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt gibt es aber beim Getreide einen Prozess, den muss ich doch hören, der ist einfach. Ich möchte sagen Ja, ich weiß, es ist ein Wunder, einfach schlicht ein Wunder. Und das Getreide kommt ja dann Mitte Juni zur Blüte. Vorher schoss es von Knoten zu stoßen. Immer verlängern sich die Knoten und man kann zugucken, wie dann Roggen dann plötzlich da über Nacht in die Länge strebt, die höher strebt bis zu 2 Meter und darüber hinaus dieser dünne Halm. Und dann fängt das Getreide zu blühen an, sehr unscheinbar. Man merkt es nur den Sporen. Wolken, die dann vielleicht mal bei Wind durch die Landschaft fliegen. Sehr verborgene Blüten in diesen Ähren oben, die das Äußerste, das Höchste da sind. Und jetzt findet um die Blütezeit, beginnt das verstärkt und bis in die Reifezeit hinein ein Prozess, der eben wirklich, also in gewissem Sinne, das Ende des Pflanzenwachstum bedeutet, nämlich während der Zeit. Schon von der Blüte an sterben die Wurzeln ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die, die, die jüngsten Wurzeln, die zuletzt gebildeten Wurzeln, die halten sich dann und da noch, aber dann die Älteren, die sterben schon ab, und auch die Getreide stirbt von unten nach oben ab. Und das werden am Ende die untersten Blätter zuerst. Zuletzt bleiben noch das Blatt, das oberste bleibt noch grün und dann stirbt das auch ab. Da bleibt noch der letzte Halm. Der Halm bis zur Ehre bleibt noch grün und dann sind auch noch die Speichen ein bisschen grün. Oder es werden auch die Speichen schließlich braun und fest und verwelken. Und so, so geht der Prozess vor sich von unten nach oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und parallel zu diesem, zu diesem Vorgang findet nun folgendes statt. Die ganze Pflanze hat das ganze Frühjahr hindurch alles auf dem Boden aufgenommen, insbesondere den Stickstoff, der dafür durch die Abbau der Humus Substanz Phosphorsäure aufgenommen, durch die Humus Substanz Kalium aufgenommen Durchsetzung der der Boden Mineralien und sogenannten Ionen Austausch aufgenommen, also sehr intensive Vorgänge, die da im Wurzelbereich sich abgespielt haben. Und jetzt kommen die Veränderten und als letzter Neuer kommt ein Boden, wo es nötig ist, dass die Pflanze über die Wurzeln die sogenannte Kieselsäure aufnimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Philosophie ist eine kolossale Substanz, die die Boden Hohlräume aus welcher Pudding ist das amorph gestaltlos, die durch Verwitterung entsteht der Ton Mineralien. Und diese Säure steigt auch im Halm und durchdringt die ganze Pflanze. Und zwar steigt sie so auf, dass sie sich die Tendenz hat, nach immer sich in der Peripherie dann ab zu lagern. Also das am äußersten des Holzes sich dadurch eine Säure ablagert oder in den Blättern steigt sie auf auch in die Farn Blätter oben ausreichend sich ausbreitenden Blätter immer am Rand, am äußersten Rand und der äußersten Spitze ist der größte Kieselsäure Gehalt und du gehst von Blatt für Blatt hoch. Und immer mehr kühlere, immer mehr kühlere. Und dann gehst schließlich in das letzte Odium bis in die Erde. Das ist schon ganz dünn. Der Halm ist da schon ganz dünn im letzten Winter. Aber so beweglich, elastisch, wunderbar wie ein Roggen. Fällt wie in Silber hoch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie der, würde das mal ausdrückt im Faust, wo? Klar, das fällt der Ernte entgegen. Und diese, diese Kieselsäure erfährt nun die höchste Konzentration oben in der Erde und da in den Schmelzen. Das sind die wegschmelzen, die das Korn umhüllen. Und noch einmal gesteigert. In den Grund gegangen sind praktisch 90 % Kieselsäure in der Asche. Wenn man die also fasst, dann ungefähr 90 %. Was ist das für ein Prozess? Die ganze Pflanze umgibt sich gleichsam mit einem Kiesel Mantel. Und der trocknet dann aus. Diese Kieselsäure ist jedoch Wahlvolk, trocknet in der Reife aus. Und dann? Was sieht man dann? Dann glänzt das Getreide. Dann fängt das an, bekommt es einen Glanz. Schauen Sie mal, ein harter Stoff an, dieser goldene Glanz, der rührt von dieser Fürsorge her. Und was ist das? Das ist Opal. Es ist 1/2 Edelstein. Die ganze Pflanze umhüllt sich sozusagen mit einem halben Edelstein, nämlich Eintrocknen, da Kieselsäure amorph nicht kristallisiert. Aber das ist sozusagen die Form, Kräfte, die es aus dem Verwittern, den Mineral des Winters, sozusagen diese Form Kräfte hinausschicken in die Pflanze und ihr die letzte Gestalt geben. Dann ist Schluss. Dann setze Reifeprozess ein. Dann kommen die Teile Reife, dann die gelb reife, dann die Tod. Reife, reift das Korn und dann setzt die Ernte ein. Aber dieser Prozess geht ihm voraus. Und wenn Sie mal auf einem Pflanzen, in der Pflanzenzüchtung, auf dem Hof oder andernorts mal mal hingucken, was, wie variantenreich die Farben sind von Getreide und dass das betont wird, insbesondere durch die Säure Ausscheidung der ganzen grünen Pflanze in die Peripherie, dann kann man einfach schauen, das ist wirklich ein Geheimnis, wo man erschüttert jedes Jahr davor schnell davor steht. Und wenn Sie das mal vergleichen mit konventionellem Stroh, Stickstoffdünger im Stroh wohlgemerkt, da werden Sie merken, dass er Stroh im konventionellen Anbau immer relativ grau bleibt, stumpf in der Farbe abgelaufen und dass das konventionelle Stroh draußen, wenn man das von der Ernte mal betrachtet, dass es relativ stumpf ist, in der Farbe nicht glänzt. Und wenn Sie das in die Hand nehmen und versuchen es zu brechen, dann bricht es nicht, dann es knickt. Ich kann nur kurze Geschichte schreiben. Wir hatten vor. Das war. Hatte ich auch in den 60er Jahren abgespielt. 50 Jahren während meiner Lehrzeit war auch mal ich hab auch mal auf einem biologischen Betrieb auf dem Hof meine Lehre damals gemacht. Und da haben wir noch ein Viehhändler, und er hat seinen Ackerbau aufgegeben und hat gesagt, er will von uns Stroh haben, da kriegen wir den nicht zurück. Und da hat er von uns das Stroh geholt und kommt dann morgens an den Stall und suchte Stroh. Da liegt es sein heute noch in der Krippe, und das Stroh war gefressen für die Kühe das Stroh, dem Heu sein Heu bevorzugt. Weil es ein glänzendes Stroh war. Die Kühe sind die besten Analytiker und überhaupt gibt es auf der Welt. Und der Stand, der kam auf dem Hof extra aus dem Grund, um uns zu sagen, er versteht die Welt nicht mehr, dass sein Heulen, was normalerweise das Futter wäre, in der Krippe liegen geblieben ist. Und die haben so lange rumgemacht, dass sie die Einstreu aufgefressen haben. Nicht das hängt mit diesem Reifeprozess zusammen und kein Getreide taugt was. Das kann ich Ihnen jetzt schon sagen. Was nicht diesen Prozess durchlaufen hat. Diese letzte Durchführung des Getreides. Das ist eine Frage der Ernährung und Physiologie. Diese letzte durch Formung, dass nicht nur Ochsen die Kieselsäure aus Mangel sich bildet, sondern das alles in sogenannte Inhaltsstoffe ist auch ein schreckliches Wort, eigentlich alles, was nur irgendwie physiologisch, Substanz bildend wirkt in der Pflanze als Eiweiß, oder ob die die Kohlenstoff Gerüst oder was es einmal, dass das durch geformt ist, dass wenn plötzlich in Getreide eher oben im Korn sich Nitrat findet. Sie haben ja ja wohl das Wort Nitrat No. Drei. Das ist auch das, was heute überall in der Diskussion ist. Wenn sich da was so was findet, dann ist eine Katastrophe. Da ist Ernährung physiologisch eine einzige Katastrophe. Sondern dieses Nitrat, das führt unten in die Wurzel. Da hat sie so einen Ort in roten Rüben, da ist sehr viel drin. Und da hat man immer gemeint, wenn man da auch die roten Rüben nicht mehr essen, weil der ganze Roggen sein wegen der Hohen Tatra. Das war Anfang der 80er Jahre, hat einen ungeheuren Einbruch in biologischen Landbau damals gegeben, weil die Konsumenten haben keine roten Rüben mehr gegessen. Aufgrund dieser Aussage völliger Unsinn. In die Wurzel gehört Nitrat. Das ist ein Salz. Die Wurzel ist Salz artig, das Korn da oben. Was da drauf ist, da muss dieses Salz art hier total verwandelt werden. Stroh strukturierten werden in wirklich reifes Eiweiß reife Kohlenhydrate, reife Fette der aus Heilungsprozess, das heißt eine Begleitung des Absterbens der Pflanze, diese aus Reifung Demos bis zum letzten geführt werden. Und da darf da oben in dem Getreide Korn nichts mehr von molekularen Eiweißen sein, Aminosäuren in Aminosäuren oder Nitrat ein oder abmelden oder irgend so was, sondern durch und durch gestaltetes Eiweiß. Und das ernährt. Das braucht der Mensch. Also das ist jetzt dieser Übergangszone, der Übergangs geschehen vom Früher zum zum Sommer hin. Und dieses, diesen Jahreslauf macht übrigens das Getreide ganz ideal durch. Also ist fast ein Repräsentant für die gesamte Frucht bildenden Pflanzen steht eigentlich das Getreide da, übrigens die erste Kulturpflanze, die der Mensch überhaupt gezüchtet hat. Die ältesten Kulturpflanzen ist die Wintergerste und der Winterweizen im achten vorchristlichen Jahrtausend. Da gab es noch keine Gemüsen. Ganz normal ist das nicht. Das kam erst in der folgenden Zeit. Und die ersten waren die Getreide. Und weil die Getreide sozusagen am deutlichsten den Jahreslauf in das Sonnenjahr abbilden, in allen Prozessen des Wachstums, in allen Prozessen der inneren Physiologie bis hin zum Nährwert. So, und jetzt kommen wir den Sommer. Im Sommer. Im Juli reift das Getreide von der Teig reife über die Reife zu Tod Reife und früher hat man das Getreide gemäht in der gelb reife. Da konnte man, da konnte man das noch nicht brechen über den Daumennagel. Das war das Zeichen, sondern es hat sich noch ein bisschen drüber gebogen, zwar noch plastisch, ein bisschen aber schon gelb. Und man hat was gemalt, noch früher, erst mit der Sense und dann später dann mit dem Leben da und hat es wie hocken aufgestellt. Die ältere Generation kennt das ja noch, die Felder, die Felder draußen, überall diese Garben gestellt waren in solchen hocken und da hat man das dann eine Woche oder 14 Tage, je nachdem wie das Wetter war, nach trocknen lassen und dann hat man die Garben eingefahren und eingepflanzt. In den großen Fälschungen, die es ja heute gar nicht gibt. Und dann hat man sie im Winter dann gedroschen, das war sogar weg, noch in den 50er Jahren, 60er Jahren. Und heute muss man das Getreide in der Total für dreschen, das heißt für das Zeichnen. Wenn man das über den Daumen brechen kann, wenn das Korn über den Baum bricht, dann ist es eigentlich unterhalb ungefähr 16 % Feuchtigkeit und dann kann man austauschen und dann kann man das, dann kann man es einfahren, vielleicht noch ein bisschen nachtragen, wenn es notwendig ist. Ansonsten ist die Ernte gelaufen und man merkt eigentlich gar nicht mehr auf den Höfen heute, dass ich überhaupt Ernte ist. Früher waren alle Laufen, alle Menschen ganzer Hof, da blieb niemand zu Hause, nur noch die Katzen und die Mäuse. Alles war auf dem Feld draußen. Und das war die schönste Arbeit im ganzen Jahr, möchte man sagen, diese Ernte Arbeit und heute läuft das einfach irgendwie ab zu leben, weil dann ohne Unternehmer kommt es runter auf den Wagen und schon ist man verschwunden. Diese Ernte nun was? Welcher Boden Prozess oder welche Fruchtbarkeit Stufe müssen wir jetzt ins Auge fassen? In der Sommerzeit im Winter bearbeite ich die Erde selber, im Frühjahr muss ich nachhelfen mit einer Haut Bearbeitung und muss den Humus Aufbau Prozess fördern. Und jetzt ernte ich das Getreide und zurück bleibt die Stoppel und da hat sich auch ein bisschen Unkraut entwickelt. Das soll ja auch so sein auf dem Acker. Man soll nicht Unkraut freie Äcker haben, das verträgt die Natur nicht, muss immer ein bisschen Unkraut da sein, das gehört einfach. Nur das richtige Maß muss man eben finden. Und dann ist, dann liegt da Spreu offen auf dem Feld vom Dreschen und irgendwelche sonstigen Rückstände. Und so weiter. Und um welche Maßnahme geht es jetzt? Um die Bodenfruchtbarkeit immer wieder einen neuen Impuls zu geben. Ja. Also sehen. Schauen wir uns einmal an Was sind das? Stehen die Stoppeln hier draußen auf dem Acker? Da drunter ist die Wurzel im Wasser, hier unten und hier liegt noch alles mögliche organische Reste obenauf. Und jetzt kommt es darauf an, dass wir stärker aktiv werden als Landwirte. Früher haben wir nur da oben oben gekratzt, auf dem Boden, und jetzt müssen wir eingreifen in den Boden, und zwar bis zu ungefähr einer Tiefe und acht Zentimeter. Müssen wir jetzt. Den sogenannten. Stoppel sturz. Den. Ich weiß nicht wie Hand heben, wenn es dann wieder so an der Stoppel stoßen. Und das heißt, dass man jetzt die die Stoppeln wendet oder eingruppiert. Oder es gibt da verschiedene Möglichkeiten, sodass jetzt hier sozusagen eine Mulch Schicht entsteht, wo die organische Substanz sich mit dem Erdreich vermengt. Darauf kommt es vielleicht an, warum ist das so wichtig? Nicht so tief? Um Gottes Willen nicht! Denn das ist eigentlich diese Schicht, so ungefähr bis acht Zentimeter. Das ist bei den einzelnen Böden verschieden. Aber das ist die Geschichte vom Frühjahr März, als diese durch die Verbauung sich im Verlaufe des Jahres entwickelt hat. Zu einer wunderbaren Boden gar ungeheuer stabil. Große Hohlräume, die den starken Niederschlägen, wenn es dann mal gewittert und also wirklich mal so 30 Millimeter auf einmal runter haut, dass sie nicht oberflächlich ablaufen, sondern dass sie einfach vom Boden aufgesogen werden. Dazu braucht man eine solche homogene, das heißt also sehr, sehr Poren reiche Oberschicht, die im Wesentlichen durch Leben, Verbauung und dann in der Folge durch tierische Organismen, Regenwürmer vor allen Dingen gebildet werden. So, und jetzt haben wir uns eine solche Verarbeitungsmaßnahme vorgenommen. Es gibt doch viele verschiedene Instrumente. Kann ich auch nicht im Einzelnen aufzählen. Also es ist ganz wurscht, was man hat, man soll nur damit richtig umgehen. Also man glaubt immer als Landwirt, das ist ein Glaube, der mir so in den 50 seit den 50er Jahren entgegengetreten ist. Es gebe ein Gerät, was alles macht, ohne dass man denken muss. Was macht die Fräse, wie die Fräse aufkam? Da hat man nur endlich das Gerät, was wirklich dieser Durchmischung und dem Mulch Effekt erzeugt. Und alles. Ein paar Jahre später stand die Scheisse schon wieder in der Ecke. Und es sind die Brennnesseln und wieder drüber drüber gewachsen. Also daran kann man erkennen, alles was der Landwirt macht ist keine Wissenschaft, sondern ist eine Kunst, die er muss die Wissenschaft haben, gell, bis er muss. Es muss etwas wissen. Aber indem er, sobald er etwas tut, muss es Kunst werden. Und dann gibt es keine Definition mehr. Man kann nicht mehr so homo oder nur so, keine Ideologie, gar nix beobachten und denken, dann klappt das mit jedem Instrument irgendwie. Also diese Stoffe Bearbeitung, die steht jetzt im Sommer an und warum ist die so wichtig? Ich durchmischte organische Substanz mit mineralische Substanz während des Sommers. Und jetzt kommt es darauf an, einen Prozess in die Wege zu leiten, der nicht mehr ein lebendiger ist wie im Frühjahr durch die Pflanzen, durch die Wurzel, Ausscheidungen. Alles das. Sondern ich muss die Boden Tier Welt in ihrer Tätigkeit anregen, die Boden Tierwelt. Denn die Tiere sind etwas anderes als die Pflanzen. Die Pflanzen sind bloß lebendig. Die Tiere sind beseelt. Und dadurch ist ein Tier Tier, weil es beseelt ist und das Seelische, was die Tiere bewegen lässt, frei bewegen lässt über die Erde, was sie Laute abgeben, was, das sie durch die Sinne in die Welt kommen? Die Tiere, auch die spinnen und haben selbstverständlich Sinnesorgane. Auch die Regenwürmer haben Sinnesorgane, keine Augen, aber Tast, Organe, also alles das sind Instrumente, leibliche Instrumente, das ein seelisches sich in der Welt betätigen kann. Und ich sage immer, man kann ein Tier erst dann wirklich verstehen. Anhänglich. Sagen. Verstehen. Wenn man darauf hin schaut. Was macht es? Was tut es? Was ist eigentlich seine Lebensäußerungen oder Seelen äußerung in der Tätigkeit? Wenn ich die Tätigkeit einer Spinne anschaue oder eines Marienkäfer oder einer Schlupfwespen oder was es auch für eine unscheinbares Wesen sein Mag, dann merke ich Was sie tun, ist so unendlich Weisheit. Hol es die blanke Offenbarung der Weisheit in der Welt. Alles was die Tiere machen sehr eingeschränkt jeweils die Spinne, wenn die ihre Netze spinnen, über die über die Äcker oder in dem Gebüsch. Dieses Wunder, das Spinnennetz ist, was es auch sein möge. Es ist so durch und durch Weisheit, dass keine menschliche Technik das überhaupt nur annähernd wiederholen kann. Es ist eine, die die Tierwelt in ihrem Tun offenbart, ihr eigenes Seelisches in dem, was sie tut. Deswegen muss man auf die Tätigkeit achten, wo die Kuh immer in allen ihren Tätigkeiten im Stall, auf der Weide, wo auch immer, in allen ihren Lebensäußerungen muss man beobachten, muss man mitempfinden. Und da merkt man plötzlich, was für ein himmlisches Wesen ist zu haben. Sie erhebt da empfunden, die oben zwischen die Hörner der Göttin Hathor wurde dargestellt wie eine Kuh. Haben die Hörner die Sonnenscheibe rein gemacht, so haben sie die Göttin Hathor abgebildet als Kuh. Bei den Hindus ist sie heute noch heilig, und sie war das heilige Opfertier durch alle Zeiten. Was ist das? Was macht das Tier? Was? Was lebt da drin seelisch? Und was bringt es nach außen zur Offenbarung? Also also die Seelen Äußerungen in der Tätigkeit. Ja, das ist eigentlich nichts anderes als ein ein Beobachtungsfeld um an das Wesen dieses Tieres heran zu kommen. Und gerade im Sommer haben wir es nun zu tun, eigentlich mit der Tätigkeit der hohen Tierwelt. Die müssen wir aktivieren. Und das geschieht dadurch, dass wir jetzt in den Tisch bereiten, durch diese Mischung der organischen Rückstände und unter den vielen, vielen, vielen Tieren, Tierarten, die da tätig sind, unscheinbar und dann deutlicher in Erscheinung treten. Da steht nun das Regenwurm im Vordergrund, und zwar der Ton der klassische Form. Es gibt ja verschiedene Regenwurm Arten. Und der Ton ist derjenige, der sein sein Leben darin besteht, dass er senkrechte Röhren macht. So kerzengerade in die Tiefe, bis zu 7 Meter tief in den Böden hat man solche Regenwürmer Regenwurm Würmer gefunden. Und in diesen Röhren bewegen die sich rauf und runter. Das ist ein Boom. Und der Wurm, sobald er aus den Röhren rauskommen. Dann schlängelt er sich so auf dem Boden. Kaum ist er in Röhren drin, dann ist es ein Leib, der sich Senkrechte. Das ist der Regenwurm. Ich sah durch als Zeichen, als die Sonnenflecken stammen. Solch eine hat eine Besonderheit, weil er sich durch die Risse durch, dann durch das Erdreich innen ein Rückgrat schafft, in das er sich senkrecht hinein stellt. Und es ist immer dieser Übergang von der Horizontalen in die Senkt. Die Senkrechte bedeutet sehr viel. Im Tierreich kann ich es nicht näher ausführen, aber das nur mal vergleichen. Das Schaf mit der Kuh oder die Kuh mit dem Pferd, alles was den Kopf hebt übers Rückgrat. Da merken Sie, dass da eine viel nach außen gerichtete Intelligenz entsteht. Und sobald der Kopf ohne das Rückgrat, da merkt man, dass der Stoffwechsel Prozess viel stärker den Kopf ergreift. Und so weiter. Also wir brauchen jetzt diese Tier, diese Boden Tiere und müssen deren Tätigkeit fördern. Und jetzt ist es heiß im Sommer Juli draußen und die Regenwürmer mögen das überhaupt nicht. Sie mögen nämlich nur dreierlei Die wollen Sauerstoff atmen, die wollen Feuchtigkeit. Und die wollen Dunkelheit. Dunkelheit. Das sind die drei Kriterien für den Regenbogen und dafür repräsentativ für andere Tiere auch. Und diese Bedingungen schaffen wir mit der Schicht. Das Dunkle, das viel Sauerstoff und die Feuchtigkeit kommt, steigt hier herauf und schlägt sich auf der Unterseite dieser Schicht nieder. Nun diese Regenwürmer. Wenn es heiß ist hier unten. Und wenn dann aber da oben so eine Schicht entsteht und so, dann wandern die hoch hier hinauf und wandern jetzt horizontal hier rein und fangen an, diese organischen Rückstände aufzuarbeiten. Also sie fressen, fressen, keine frische Substanz, keine lebendige Substanz. Ich habe mir auch mal angeguckt, da beobachtet ein Regenwurm, wie er ein grünes Pflanzen platt abgeknallt, gekniffen hat, gesagt Das ist ja pervers, was du da machst. Und dann habe ich es weiter beobachtet, habe ich gesehen, so hat er gar nicht gefressen, sondern hat es eingespeichert mit seinem Schleim. Die ganze Oberfläche hast eingerollt und seine Röhre reingezogen. Und in seiner Röhre haben dann die Mikroben aus dem auf dem Schleim haben dann angefangen, dass die Pflanzen Substanz aufzuschließen. Und dann war es allerdings ein reines Menü geworden. Also der Regenwurm frisst andere Organe, also abgestorbene pflanzliche Substanz. Der wandert also hier rein und arbeitet jetzt dieses Erdreich durch. Und was macht er dabei? Ständig, was unser Regenwurm vor so ein langes Gebilde segmentiert hat. Hier vorne so eine kleine Mundöffnung und ich habe hier so einen na? Hat er so einen kleinen Magen. Eigentlich nur ein erweiterter Darm, zielsicher und durch durch die ganzen Segmente bis hinten hin. Und er hat selbstverständlich einen Blutkreislauf. Das ist also ein Warmblüter gewesen und er hat jetzt hier über und über dem Magen hat er eine kleine Drüse, und diese Drüse sondert, indem er da frisst. Also organische Rückstände, die sind immer ein bisschen sauer, alles ist sauer, was die Pflanzen hinterlassen. Und durch diese Drüse scheint er jetzt feine Calcit zu Tröpfchen Kalk, Tröpfchen ab in den Magen und neutralisiert die organische Substanz. Es ist unglaublich. Er schafft damit das Milieu für die Mikroben, die hier jetzt en masse, hier den ganzen Darm erfüllen, bis hinten hin. Da lebt der Regenwurm mit, wiederum mit den Mikroben, speziellen Mikroben in Symbiose. Das heißt, der Regenwurm der Seelen Leib, der seelische Organismus dieses Tieres ist darauf gerichtet, jetzt im Verdauungsprozess den fruchtbaren Boden schlechthin zu erzeugen, den es überhaupt gibt durch Neutralisation dessen, was er an saurer Nahrung aufgenommen hat. Es wandert hier durch mikrobiellen Abbau. Aber die Mikroben können nicht tun, was sie wollen, was sie gerne täten, sondern weil der Seele viel von ihrem Leibe ungeheure Kräfte, die seelisch wirksam werden, die ordnen diesen Prozess, dass er nicht aus dem Ruder läuft, und dann tun sie dann irgendwo ein Häufchen da absetzen und dann haben sie, dann setzt sich dieser Prozess, der Verdrängungsprozess noch im Haufen fort, und da bauen die noch weiter ab, und dann entsteht der fruchtbarste Boden, den es überhaupt gibt, den können wir gar nicht selber erzeugen. Das macht eigentlich die boden tierwelt durch die kraft ihres spezifisch seelischen hochspezialisiert, je nach boden, auch noch tierart. So und das diesen prozess müssen wir einleiten im Sommer, dass er stattfindet, dass jetzt die Reste, dass das ernte jahres verkommt verkonsumiert werden hier von den Boden Tieren. So, und das geht vom Sommer bis in den Herbst so, dass da quasi die Erde sich erneuert im Jahreslauf. Was im Frühjahr abgebaut worden ist, muss jetzt hier wieder aufgebaut werden. Wir haben hier ein Humus Aufbau während des Sommers. Und diese und diese Prozesse müssen wir eben einleiten, stärker durch diese Mulchen der Bodenbearbeitung und hoffen, dass dann wirklich die Boden Tierwelt aktiviert wird. Und ohne den Regenwurm, insbesondere den Wurm kann man eigentlich keine optimale optimale Humus Qualität optimal dasjenige erzeugen, was die Alchemisten eben die eigentliche Muttererde bezeichnet haben. So, und jetzt muss ich schleunigst kaufen und ich kann dir auch schon auf der anderen Seite auch nicht so viel wie beschrieben werden. Und jetzt erst kommen wir in Richtung Herbst. Und das ist ja auch eine ganz eigenartige Jahreszeit, die eine völlig eigene Signatur hat. Und die findet jeder, der ein bisschen darauf aufmerksam ist, der Augustin auch durch die Lande, der Spätsommer Salz und dann geht es über den September. Da merken wir ja, dass da die Stimmung in der Natur, durch die immer tiefer wird, langsam, tiefer sich, wenn in der Sonne von ihrem Höchststand die Tage schon, na ja, sie bleiben auch dann halt noch lange viel länger. Aber dann schon wird es also kürzer. Der Tage und Nächte werden ein bisschen länger und man merkt die Stimmung in der Natur, obwohl sie selben Sonnenstand gibt, im Frühjahr nur aufsteigen, so ist derselbe Zustand erreicht, absteigend von der Sonne und. Vollkommen andere Stimmung. Und das sieht man daran, dass dann plötzlich so die ersten Nebel streifen, sich über die Lage legen. Im Nebel Ruhe noch die Welt, noch träumen Wald und wie so Dichter Mörike und und dann der blaue Himmel unverstellter drüber. Das ist so die Stimmung Anfang September. Und da merkt man auch in der Natur reift noch alles, alles. Die Früchte, die alles, was nur ein Gemüsegarten sind, was alles reift, fühlen sich die Äpfel an den Bäumen werden dicker und nehmen Farbe an? Also das ist auch eine noch Vorbildwirkung, die da vom Sommer in den Herbst hineinreicht, bei den anderen doppelt und bei den Pflanzen. Denn solch ein Wettrennen, das zieht sich noch länger bis in den Herbst rein und dann geht es durch den September durch. Dieses Jahr haben wir es nicht so deutlich erlebt um die Michaeli Zeit. Da kommen diese goldenen Septembertag, die in die goldenen Oktobertag einmünden. Und dann sehen wir dieses wunderbare Phänomen, das Sie bestimmt auch schon erlebt haben den Altweibersommer. Ich bin letztes Jahr laufe ich da den Feldrand entlang und sage Ich traue, kann ich meinen Augen trauen? Der Acker war frisch bearbeitet und ein Symbol für Glanz liegt über dem ganzen Feld und guckt so nach der Sonne und die Sonne spielt es mir zu. Ich gucke dann immer von verschiedenen Seiten. Dann gehe ich hin und guck genau. Alle Spinnennetze, der ganze Acker wie über überspannen von einer bestimmten Spinnennetze, die das machen, glänzt silbrig glänzend. Das ist ein Phänomen des Herbstes, und der Herbst setzt sich fort darin, dass das die gesamte Insektenwelt erst noch mal so was macht. Legt man die Eier ab unter die Boden Krume oder in die Rinde der Bäume oder sonst irgendwo an einen versteckten Ort legt sich die Eier ab. Die Vögel ziehen nach Süden, die Schwalben sind verschwunden, man guckt nach draußen und plötzlich sind sie weg. Das heißt, die ganze Natur fängt an in einen Ruhezustand. Ich weiß nicht, wie die wurden geboren wurden. Mikroben bilden jetzt Dauer formen auf. Also nicht. Man sieht äußerlich kaum noch, will keine Insekten wirken. Ein Schmetterling kann nichts. Alles geht in eine Art Ruhezustand oder besser gesagt in einen Todes zustand über. Die Natur stirbt, die Blätter fallen von dem Baum, alle sind sie verfärbt. Nochmal die letzte Blüte im Blatt und das alles liegt plötzlich am Boden. Der Schwere folgend, nicht mehr der leichte, wo es da oben sich gebildet hat in der Luft, sondern jetzt fällt alles schwer physisch. Die herbstes. Zeit ist der Übergang in den Winter tot. Die Natur stirbt, die mikrobiellen Prozesse im Boden kommen zu Ende. Und jetzt muss man natürlich aufpassen, dass man da nicht mit stirbt als Mensch, sondern dass man der Nachwelt wirklich dann genau beobachtet, was sich da eigentlich abspielt, dass wir jetzt sozusagen den Herbst Prozess begleiten. Einerseits ist es noch mal die Ernte und andererseits ist es schon mal wieder die Herbst Bestellungen für die Winter Getreide. Aber dann kann es eine sehr späte Ernte sein oder überhaupt. Wir haben die Absicht, im nächsten Jahr Sommer eine Sommer, um oft auszusehen Hafer oder eine Sommerreifen oder eine Sommergäste. Oder wir wollen da Früchte anbauen und wir haben jetzt mal gerade eine Kündigung noch vorher ausgebracht und die müssen wir jetzt rechtzeitig umbrechen in den Winter. Wir wollen sie vielleicht nicht stehen lassen. Und dann kommt es jetzt auf einen Prozess an, den man wieder sehr genau reflektieren muss warum, wo? Worum geht es jetzt eigentlich im ausgehenden Jahr, wenn dieser äußere Todes Prozess einsetzt und da ist man heute sehr früh, auch glaubt sehr sicher geworden zu sein. Die ökonomie, die die öko betriebe, die meinen, also der fluges vom Teufel, den dürfen wir schon gar nicht mehr einsetzen. Und da gibt es also alle möglichen Ansichten, die da tun, weil man, wenn man nicht konventionell denkt. Konventionelle Landwirtschaft, dann möchte man wenigstens ökologisch denken. Biologisch und biologisch heißt, dass man sein Augenmerk auf die Mikroben Welt und was da lebt und kreucht und fleucht, darauf lenkt und dem versucht, Rechnung zu tragen. Es kommt aber eine Zeit im Herbst, wo man wirklich mal davon absehen kann. Das muss man heute ganz bewusst tun, denn man möchte ja der Natur immer irgendwie gemäß handeln, ihrem Leben gemäß. Aber es gibt eben einen Zeitpunkt im Jahreslauf, wo die Natur stirbt, wo sie tot wird, wo die Mikroben in die Dauer form übergehen. Alles andere in Eisstadion. Und da gibt es einen Moment, wo wir eigentlich die Aufgabe haben und jeder muss ich mir diesen Prozess ganz neu auseinandersetzen, wo wir die wo den Boden kartieren müssen, wo wir alles zerstören, was so wunderbar im Jahreslauf sich aufgebaut hat. Einzigartig. Die Schichtungen im Boden, alles organisch sind genauestens austariert. Und jetzt kommen wir, da hören wir ein Instrument und dann schmeißen wir das Ganze völlig koordinieren. Und dieses Instrument nennen wir den Pflug. Und man hat heute ein sehr starke Tendenz, berechtigterweise solchen Unsinn, der sonst gemacht wird, dass man sagt ohne Pflügen, pflügen ist so eine Sache. Und wenn man aber da mal ein Gesichtspunkt einnimmt im Herbst, im Spätherbst, ist die Natur zu Ende. Da ist, was zu Ende gekommen, ist, ganz physisch geworden. Und dann tritt ein in den Winter. Und da sollen die Prozesse stattfinden, die jetzt im Winter stattfinden sollen Kristallisation. Da muss ich sozusagen erst mal das ganze Jahr besiedeln, indem ich es korrigiere. Und wenn dann es in den Winter geht, dann kann sich aus diesem Chaos sozusagen eine neue Ordnung im nächsten Jahr aufbauen. Ich kann das nicht einfach nur so von Jahr zu Jahr immer so weiterwurschteln, sondern da ist, da ist wirklich ein Unterbruch im Winter und den muss ich einleiten, nicht jedes Jahr im Rahmen der Fruchtfolge oder wie es meine Intuition mir ergibt, zu einer Zeit der Jahre, dass ich einmal doch intensiv versuche, mal diese Kolonisierung des Bodens einzuleiten, einzuleiten, dass ich durch die Kräfte des Winters wieder ein neuer Boden aufbauen kann. Und der klassische Pflug? Was macht er denn alles eigentlich anders? Wenn hier der Boden ist, das Erdreich, dann pflügt er ja in dieser Weise den Boden in eine solche Furche. Er legt den Hunger um und das große Problem heutzutage ist, dass unsere Flügel nichts mehr taugen. Die Flügel, Füße breit. Und natürlich auch viel zu tief. Aber das Verhältnis von Tiefe und Breite stimmt auch nicht mehr. Ich versetze den Acker dann schon mit einem Fluch voran um 40 50 Zentimeter von rechts nach links. Im Ganzen. Was das für eine Energie ist, die ich da brauche. Sondern es kommt darauf an, dass man möglichst schmal fühlt. Es hat es viel Pferdefleisch gegeben, ideal gemacht, schmal fühlt und nicht zu tief. 16 17 Zentimeter, 15 bis 18 Zentimeter optimale Tiefe, würde ich sagen. Und dann kann jetzt sozusagen der Frost Angriff während des Winters hier eingreifen. Und dann? Es geht nicht mehr um biologische Prozesse, sondern es geht darum, dass man die Erde kultiviert und das heißt fruchtbare Böden. Der Meister Frost muss hier eingreifen und muss einfach mal den Boden vorerst rot machen. Er muss, da wird in der Realität durchgearbeitet werden, dass das nicht die Organe des Bodens. Das muss man nur mal versuchen zu denken. Ich weiß, dass ich in ein Fettnäpfchen tritt. In vieler Hinsicht ja. Aber es wird heute. Es werden so maßlose Fehler in der Bodenbearbeitung gemacht und man muss nur mal bedenken, der ganzen Prozess durch das Jahr hindurch und werden das erste geht es um die Aktivierung der organischen Prozesse im Frühjahr, Herbst, Sommer, Abbau, Aufbau und dann kommt es zu Ende. Und jetzt kann ich auch mal nicht mehr den Humus bearbeiten oder die organischen Prozesse, sondern die mineralischen Prozesse, nämlich die toten Prozesse. Also es geht. Und beim Pflügen geht es nicht um das Ich Rücksicht nehmen auf den Humus, sondern ich nehme Rücksicht auf den Ton. Es ist ein Ton pflügen. So haben wir das auch früher genannt. Wir pflügen den Ton, um ihn zu exponieren, den kosmischen Kräften des Umkreises, den Kristall bildenden Kräften an also Sie sehen ja, wir müssen zu Ende kommen. Sie sehen Bodenfruchtbarkeit. Wenn ich das ernst nehme, diesen Begriff, dann muss ich erst mal beobachten lernen, und dann muss ich meine Beobachtungen selber selbstständig denkerische arbeiten. Ich kann nicht irgendeiner Richtlinie folgen, die von außen vorgegeben ist. Ich kann nicht Ideologien folgen. Ich kann nicht irgendwelchen wissenschaftlichen Ergebnissen folgen, die einmal an einem Punkt irgendwo mal gemacht worden sind. Statistisch verrechnet, das ist irreführend ist alle irreführen, sondern es ist die Aufgabe des Menschen, sich hinein zu stellen in den ganzen Jahreslauf, den von Anfang bis Ende arbeitend. Wohlgemerkt nicht denken, sondern tätig sein, durchlebt und durchleben, sich Gedanken machen, was jetzt eigentlich das Adäquate ist. Welche Maßnahmen will ich steuern, in diesen unendlich subtilen Prozess eingreifen? Und dann kommt der Herbst und dann kann ich mal wirklich massiv tiefer greifen. Also in diesem Sinne, wie ich es gesagt habe. Und dann kann sich aus dieser Kolonisierung ein neuer Boden Aufbau im nächsten Jahr aufbauen. Kein Jahr ist gleich dem anderen. Jedes Jahr ist neu und jedes Jahr muss ich sozusagen die Initialzündung geben, dass es auch neu werden kann. Und nicht ein immer gleichmäßig fortlaufender, ablaufender Prozess. Sondern dass wir die Aufgabe haben, als Landwirt sozusagen den Boden im Hinblick auf die Bodenfruchtbarkeit zu erziehen. Wie man ein Kind erzieht, das in die Schule geht und lesen und schreiben lernt. So müssen wir einen Keim haften Zustand, der im Boden entsteht, in der Hand um müssen wir schrittweise durch das Jahr hindurch erzieherisch so begleiten, dass dadurch dann das Phänomen der Bodenfruchtbarkeit sich realisiert. Bodenfruchtbarkeit kann ich nie im Jahr herstellen, vielleicht auch nur schwarze Erde bis zum nächsten Jahr in der Ukraine oder so, wo die Natur einfach so begabt ist, dass sie ohne großes Zutun einfach tolle Erträge bringt. Sondern wir müssen die Natur Begabungen. Das ist ein Begriff, den muss man sich mal versuchen in die Ohren zu schreiben, dass der Boden selber begabt ist. Jeder Standort ist in bestimmtem Sinne begabt. Und meine Aufgabe als Landwirt ist es, diese Begabungen zu fördern, so zu erziehen, dass der Boden sozusagen lesen und schreiben lernt. Also das heißt, er liest am Kosmos ab, was eigentlich ihm zuträglich ist, und er schreibt sich das dann selber ein in dem, was man dann die Bodenfruchtbarkeit nennen kann. Also in diesem Sinne müssen wir versuchen, als Landwirte immer mehr zu lernen. Wir sind in einem Lernprozess, wir sind nie zu Ende. Wir glauben, wenn er gute Ernte eingebracht hat, wird sie der Klasse erreicht. Die haben wir nicht erreicht, sondern es geht auch gar nicht nur darum, um gesunde Nahrungsmittel zu erzeugen. Es ist auch ein Irrtum, das ist ein Nebeneffekt unserer Arbeit, sondern ein ebenso großer Effekt muss sein, die Boden entwicklung über die Jahre hinweg erzieherisch so auf die Bühne und auf die Erde zu wirken, dass Generationen in alle Zukunft weiterhin an dieser Bodenfruchtbarkeit anknüpfen können. Es geht darum, dass man. Es geht darum, dass so wie wir als Menschen dadurch Menschen sind, dass wir ein Bewusstsein haben, dass wir uns entwickeln können. Dass wir nicht derselbe sein müssen, der wir gestern waren, sondern dass wir heute durch eigene innere Willens, Aktivität, durch eigenes Denken und Fühlen uns entwickeln können. Immer weiter. Der Mensch ist ein sich entwickelndes Wesen. Er trägt den Entwicklungs gedanken als die größte voraus. Ich möchte sagen. Die größten chancen. In sich. Er will ja immer. Weiter. Und das kann die natur nicht. Die natur hat den entwicklungs gedanke nicht in sich mehr, sondern eher die. Sie hat auch, dass der mensch durch sein tun oder seine tätigkeit den entwicklungs gedanken in der natur veranlagt hineinträgt, sich selber durch seine arbeit erweitert, sein ganzes menschsein erweitert, will in das äußere Natur und dadurch die Natur erzieht, darauf wartet Mensch, Boden, Tier und Pflanze, die ganze Schöpfung. Insofern haben wir wirklich eine ungeheure Vision. Das hat ja Novalis in die Worte mal ausgedrückt Der Mensch, die Menschheit ist auf einer Mission. Zur Bildung der Erde sind wir berufen zur Bildung, so wir uns bilden wollen als Mensch, so müssen wir die Erde bilden. Und das ist die eigentliche, zentrale Aufgabe des biologischen Anbau. Darauf müssen wir hin streben. Und wir wissen ganz genau Das ist keine Methode, die man einfach anwendet, sondern es ist eine Methode. Bestenfalls, dass wir uns selber in unser Denken, Fühlen und Wollen so erziehen und so schulen, dass wir in der Lage sind, der Natur etwas zu geben, was sie selber nicht hat. Was wir hier erst durch unser Menschsein einpflanzen können, das ist nun ein Streben des biologischen Landbau, dem wir noch lange nicht nachkommen können, weil wir noch nicht fähig genug sind. Aber das ist eine Perspektive in die Zukunft. Und das wunderschöne Landbaus ist, dass man, wenn man sich ein Bewusstsein dieser Tatsache verschafft, dann fragt man sich, warum nicht jeder Mensch Landwirt wird. Vielen Dank. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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Novalis&#039; Werk &amp;quot;Die Lehrlinge zu Sais&amp;quot; (1802). Novalis, eigentlich Georg Philipp Friedrich Freiherr von Hardenberg, war ein deutscher Dichter, Schriftsteller und Philosoph der Frühromantik. In diesem Zitat betont Novalis die Verantwortung des Menschen für die Erde und für sich selbst. Die &amp;quot;Mission&amp;quot; der Menschheit ist es, sich selbst zu bilden und im gleichen Zuge die Erde zu formen. Das bedeutet, dass der Mensch nicht nur für seine eigene Entwicklung verantwortlich ist, sondern auch für die Gestaltung der Umwelt. Dies impliziert eine untrennbare Verbindung zwischen Mensch und Natur, die für die Frühromantik typisch ist. Novalis fordert hier, dass die Menschheit sich ihrer Rolle als Gestalter bewusst sein und entsprechend handeln sollte. &lt;br /&gt;
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		<id>https://biodyn.wiki/index.php?title=Bodenfruchtbarkeit_und_Ern%C3%A4hrungsdynamik_-_Vortrag_von_Manfred_Klett_am_12._November_2017&amp;diff=3995</id>
		<title>Bodenfruchtbarkeit und Ernährungsdynamik - Vortrag von Manfred Klett am 12. November 2017</title>
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		<updated>2024-01-29T19:41:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Chrifri: /* Boden im Jareslauf */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz&amp;quot;&lt;br /&gt;
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====Filmdoku====&lt;br /&gt;
[[Datei:Dr. Manfred Klett biodynamische Landwirtschaft Vortrag Bodenfruchtbarkeit 12. November 2017.jpg|450px|center|link=https://www.youtube.com/watch?v=v6WLKhCfABA]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- Manfred Klett -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Dieser Vortrag befindet sich in der Bearbeitung und er ist noch nicht &amp;quot;reif&amp;quot;. Gerne kannst du hier [[MitTun bei biodyn.wiki|mitTun]]: Korrektur, Überschriften und Absätze. Stand 29. Januar 2024&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begrüßung und Einführung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einführung Uwe Neukamm ===&lt;br /&gt;
Ich freue mich sehr, dass ich euch heute alle hier so begrüßen darf. Seid gegrüßt! Es ist schön. Wir sind heute viele. Auch neue Gesichter, Junge. Freut mich sehr!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Thema heut, ich soll in das Thema einführen, das Thema ist etwas sperrig, das muss man ablesen: Bodenfruchtbarkeit und Ernährungsdynamik. Das ist genau das Spannungsfeld, in dem ich jetzt als Landwirt eingebunden bin. Auf der einen Seite muss ich dafür Sorge tragen, dass der Boden fruchtbarer wird und auf der anderen Seite will ich dafür Sorge tragen, dass die Produkte, die ich produziere, zum Wohle aller sind und zu einer gesunden Ernährung beitragen. Deswegen ist es genau das Spannungsfeld, das ich so empfinde und ich stehe da als Bauer genau dazwischen. Und früher war das ganz einfach. Da hatte ich die Formel oder auch andere, wenn man einen gesunden Boden hat, dann erzeugt man gesunde Nahrungsmittel. Und wenn man genauer hinguckt und wir befinden uns in einer Zeit, wo man immer ein bisschen genauer hinguckt und sagt auch wir wollen eine Bewusstseinsseele entwickeln. Wenn man da genauer hinguckt und das verstehen will, dann merkt man, dass sowohl Gesundheit und Ernährung als auch Bodenfruchtbarkeit nichts Festes ist, sondern dass das dynamische Systeme, vielleicht was Lebendiges ist und daraus stellen sich dann viele Fragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es ist nicht mehr so, dass man sagt: Ich mach das und dann kommt ein guter Boden raus und eine Bodenfruchtbarkeit und die Bodenfruchtbarkeit äußert sich in möglichst viel Gesundheit beim Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da stellen sich für mich zum Beispiel schon die Frage, dass das, was vor 20 Jahren oder vor zehn Jahren für mich gesund war, mich zu ernähren, heute vielleicht gar nicht mehr so ist. Das, was wir vor 20 Jahren, was mich genährt hat, macht mich heute nur fett. Das, was ich vor 20 Jahren auf dem Acker gemacht habe, funktioniert heute nimmer. Und ist denn überhaupt die Bodenfruchtbarkeit, die ich anstrebe, vielleicht eine ganz andere, als ich eigentlich produziere, oder umgekehrt, was ist zum Beispiel eine spezielle biologisch dynamische Bodenfruchtbarkeit? Ist das eine Fruchtbarkeit, die sich auch äußert in Qualität, oder heißt für mich Bodenfruchtbarkeit, dass einfach möglichst viel wachsen soll? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese beiden Dinge werden wir heute zusammenbringen und ich freue mich sehr, dass die Meike Ehrlichmann da ist und uns da einen ganzen interessanten Ansatz vorstellen wird, ich glaube, der wird uns alle weiterbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazwischen, nach dem Mittagessen und vor dem Kaffeetrinken, das wird relativ eng zusammenliegen, wird uns der Wolfgang Krämer seinen interessanten Hof vorstellen. Wenn die uns ihren Hof vorstellen, das wird bestimmt auch ganz spannend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ganz besonders freue ich mich, dass heute zu uns gekommen ist, jemand, den man vielleicht wie keinen anderen mit dem Thema Bodenfruchtbarkeit und biologisch dynamische Bodenfruchtbarkeit zusammenbringt, den, ich denk, die meisten von uns auch durch seine Lieder ein bisserl kennen, als auch als Gründer vom Dottenfelderhof. Und ich freue mich sehr, dass es uns heute gelungen ist, ihn noch einmal einzuladen. Er hat eigentlich gesagt, er macht so was nicht mehr und ich freue mich sehr, dass er es dann doch gemacht hat. Manfred Klett!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vortrag Manfred Klett ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Begrüßung Manfred Klett ===&lt;br /&gt;
Verehrte liebe Gäste, liebe Freunde aus der hiesigen bayerischen Vereinigung für biologische dynamische Wirtschaftsweise und auch diejenigen, die hier in Nürnberg ja auch aktiv sind auf diesem Felde.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich frage zunächst einmal, ob ich frei hier so sprechen kann, ob sie mich hören, ganz hinten. Ich bin nicht so erfreut über ein Mikrofon, und so versuche ich so deutlich und laut zu sprechen, dass jeder von ihnen mich vielleicht doch verstehen kann. Und wenn nicht, dann bitte ich einfach mal die Hand zu heben, denn ab und zu, wenn man dann im Sprechen ist, kann die Stimme mal ein bisschen absinken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bedanke mich vielmals für die Einladung hier zu dieser Tagung in Nürnberg zu diesem Thema. Und diese beiden Themata hängen ja sehr eng zusammen Bodenfruchtbarkeit und Ernährungsdynamik, ist ja evident, das wurde ja auch gerade angesprochen. Und meine Aufgabe wird es nun sein, zur Frage der Bodenfruchtbarkeit etwas beizutragen. Und das ist ein so unerschöpfliches Thema, dass man Schwierigkeiten hat, es überhaupt irgendwie zu umgreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einführung Bodenfruchbarkeit ===&lt;br /&gt;
Und es ist ja auch dieser Begriff heute, Bodenfruchtbarkeit, im allgemeinen Bewusstsein, ich spreche jetzt vom wissenschaftlichen Bewusstsein an den Hochschulen, an den Universitäten oder wo auch immer, so in den akademischen Kreisen, dieser Begriff nicht mehr aktuell. Man hat ihn ad acta gelegt, mehr oder weniger, weil er nicht definierbar ist. Der ist so umfassend, dass man ihn einfach in dem Sinne nicht in eng begrenzten quantitativen Begriffen erfassen kann. Und deshalb hat man ihn ersetzt mehr durch den Begriff der Ertragsleistung der Böden. Was bringen die Böden, was ist deren Hervorbringungskraft? Und die kann man messen! Die kann man messen und zählen und wägen. Man kann es quantitativ erfassen in Erträgen. Aber ist das noch Bodenfruchtbarkeit? Denn ich kann ja diese Erträge auf andere Weise erzielen, indem ich da auf dem Boden ständig von außen was drauf schmeiße, was man dann Dünger nennt und dadurch und sonstige Fremdmittel, die man einsetzt, Betriebsmittel, damit kann man ja auch hohe Erträge erzielen. Man hat den Begriff der Bodenfruchtbarkeit langsam hinter sich gelassen, um einen Begriff zu wählen, dem man eben tatsächlich wiegen und messen und zählen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und damit hat man eigentlich den Boden aus den Augen verloren, in gewissem Sinne. Und gerade in biologisch-dynamischen Zusammenhängen müssen wir ja jetzt versuchen, diesen zentralen Begriff, also die Belebung der Erde selber, das ist ein Prozess, der sozusagen so umfassend ist, wie das menschliche Leben selbst, das Leben der Erde! Wie man den sozusagen so in Worte bringen kann oder jedenfalls mal in Bildern umschreiben kann, dass man einen neuen Zugriff zu diesem zentralen Begriff des lebendigen Bodens finden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun ist es so, dass man heute ja in den Wissenschaften, ich spreche jetzt von den Landwirtschaftswissenschaften, da gibt es ja das Gebiet der Bodenkunde, also die eigentlich die Aufgabe hätte, gerade mit diesen Fragen so umzugehen, dass es auch umsetzbar wäre in der Praxis. Und das ist aber keineswegs der Fall, oder nicht generell der Fall, weil man eben nur durch Quantifizieren, nur durch diese, nur das, was wirklich messbar ist, irgendwie zu Aussagen kommt. Die qualitative, die Wesenseite, die bleibt völlig außer Betracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun hat man in der Bodenkunde doch ein Gebiet, wo man einigermaßen an den Phänomenen sich entlang gehangelt hat durch die Jahrzehnte und das ist das Gebiet der Bodentypologie. Das heißt, dass jeder Standort, wenn man auf einen Betrieb irgendwo hinkommt, dann findet man eben ganz bestimmte Böden, die durch, lange, lange, lange Zeiten hindurch, 10.000 Jahre rechnet man heute, also seit den letzten Eiszeiten, sich allmählich entwickelt haben. Und das kann man phänomenal ganz, ganz gut begleiten, kann man beobachten, kann man anschauen, auf jedem Betrieb gräbt man ein tiefes Loch und dann ist da ein bestimmtes Profil und daraus kann man schon sehr viel ablesen. Das ist eine Langzeitentwicklung. Und die finden wir vor. Das ist Ergebnis von ewigen Zeiten, kann man sagen. Und in diesem Zusammenhang greifen wir jetzt als Landwirte und Gärtner ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da kann man mit solchen Begriffen wie, also ich spreche jetzt mal zu Praktikern: Da gibt es also den Begriff der Rendzina, hier im Jura, sehr verbreitet. Oder es gibt die Parabraunerde oder die Braunerde oder Podzol. Das sind alles wunderschöne Worte, hinter denen aber doch bestimmte Phänomene stehen, die für den Praktiker durchaus aussagekräftig sind. Und aber am Ende kann man dann doch recht herzlich wenig damit anfangen. Es ist immer gut zu wissen, man soll Kenntnis davon haben. Sondern für den praktizierenden Landwirt, den Gärtner, ist es auch notwendig, sozusagen die Bodenfruchtbarkeit oder das, was die Böden fruchtbar macht, mal zu verfolgen im Jahreslauf. Denn in den greift man ja immer ein, in den Jahreslauf, also die vier Jahreszeiten und greift ein durch die Bodenbearbeitung, durch die Fruchtfolge, durch die Düngung. Das sind die &#039;&#039;&#039;drei Säulen des Ackerbaus&#039;&#039;&#039; seit eh und je gewesen. Und greift ein verschieden, ob man jetzt im Winter sich befindet oder im Frühjahr oder im Sommer oder im Herbst. Und steuert dadurch, durch den menschlichen Geist, durch die Einsichten, die man als Mensch hat, die man sich erarbeiten muss. Und man kommt da nie an ein Ende. Nie. Man ist immer auf dem Wege, dass man versucht, das so gut wie möglich zu machen, dass man diese von Natur veranlagten Prozesse im Jahreslauf sachgemäß steuert. So, dass ich dadurch das Ergebnis dann nennen kann, die Bodenfruchtbarkeit, wenn sie sich auch nicht immer nach außen, direkt, immer darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss es geistig erstmal in sich produzieren. Man muss den Begriff geistig in sich überhaupt erst etablieren, um dann sein Beobachtungsvermögen so zu erweitern, dass man die Dinge dann auch in einem höheren Sinne erkennt. Nicht nur an der Ertragsbildung. Nicht nur das da ein schöner Humusgehalt ist oder irgend sowas. Das sind alles äußerliche Dinge. Sondern dass man innerlich als Mensch erkenntnismäßig in sein Denken fühlen und dann schließlich auch in seinem Wollen so in der Sache drin steht, dass man die Sicherheit nicht nur durch die äußere Erscheinung des Bodens, sondern innerlich in sich aufbaut. Eine innere Sicherheit gewinnen für sein Tun. Die Bodenfruchtbarkeit lebt in allererster Linie erst in unserem Erkenntnisleben und dann können wir draußen anschauen, ob es auch wirklich sich spiegelt in der Welt da draußen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun, daran können Sie vielleicht erkennen, dass es ein lebenslanges Ringen und Bemühen ist, wenn man sich dieser diesem Geheimnis der Bodenfruchtbarkeit, man könnte es parallelisieren mit der menschlichen Einsichtsfähigkeit. Auf der Menschenstufe ist es die menschliche Erkenntnis, die sich spiegelt dann in irgendwelchen Produktionen des Geistes, in der Literatur und den Künsten, in der Musik. So ist da unten auf der Erde ist die Bodenfruchtbarkeit ebenso ein Ausdruck eines umfassenden Geschehens, die man eben vergleichen kann mit dem menschlichen, künstlerischen, wissenschaftlichen Erfassen der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun möchte ich also versuchen, einmal einen Gang durch das Jahr zu machen, einen landwirtschaftlich gärtnerischen Gang durch das Jahr und zu sehen, wie da die Bodenfruchtbarkeit ständige Metamorphosen durchläuft. Es geht immer um die Bodenfruchtbarkeit. Und dennoch stellt sie sich jedes Mal ganz anders dar, im Verlaufe eines Jahres. Und bevor ich nun da mal den Gang durch das Jahr mache, wollte ich noch einmal eine grundsätzliche Bemerkung machen zum Boden selbst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Boden als Organ ===&lt;br /&gt;
Der Boden ist ja auch ein Organ, wo man gar nicht so recht weiß, wo fängt das an, wo hört es auf, oder wo ist er überhaupt? Es ist eine hauchdünne Haut über die Erde. Endlose Tiefen setzen sich nach unten fort. Endliche Höhen erweitern den Boden nach oben die Atmosphäre und bis in den Sternenhimmel. Wo ist eigentlich der Boden? Das ist die Begegnung von Kosmos und Erde. Da durchdringt sich etwas. Da durchdringen sich die Wirkungen der Planeten, die Wirkungen der Sonne, das Zentralgestirn des planetarischen Kosmos. Der ganze umfassende Fixsternhimmel ist an dem ganzen Geschehen beteiligt. Das durchdringt sich jetzt mit den Kräften der Erde von unten. Und nicht nur, was gerade im Boden da einem vor die Augen fällt, sondern aus den Tiefen der Erde strahlt es herauf und das begegnet sich. Und diese Durchdringungszone ist hauchdünn, eine dünne Haut, und diese dünne Haut hat aber einen ganz bestimmten Aufbau. Und wenigstens möchte ich das nur kurz charakterisieren. Man, es bedürfte einer viel umfänglicheren Ausführung, aber mal sozusagen auf den Punkt zu bringen, auf eine Art Formel zu bringen. Es ist so, wenn Sie ein Loch in die Erde graben, auf Ihrem Betrieb oder im Garten, also sagen wir mal einen Meter tief, zwei Meter tief oder so, je nachdem, wie der Boden beschaffen ist. Dann werden Sie feststellen, dass eine ganz bestimmte anschaubare Gliederung ihnen vor Augen tritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie haben einen schwärzlich gefärbten oder sagen wir mal dunkel gefärbten Oberboden. Das nennt man den humosen Horizont, wo also verstärkt also Humusprozesse stattfinden. Die können auch tiefer reichen, dann bis 30 bis 40 Zentimeter vielleicht, wenn man Glück hat. Und darunter kommt dann eine andere Zone, auf die komme ich gleich. Und dann noch tiefer, stößt man plötzlich auf, sagen wir mal Stein oder jedenfalls auf unverwitterte Erde und das eigentlich Kristalline oder kristallin unverwitterten Boden. Und zwischen dem Humushorizont und dem unverwitterten Boden. Da ist nochmal eben diese mittlere Schicht, und das ist die Schicht der Vertonungen. Nicht dass das Musik ist, das ist auch Musik, nur ein Stockwerk tiefer. Die Tonbildung, dass das durch die Verwitterung entsteht der Bodenton. Tonmineralien entstehen da. Und die haben auch wieder einen ganz wunderbaren Aufbau, da könnte man lange drüber reden. Jedenfalls ist diese mittlere Schicht diejenige, die eigentlich neben dem Humus der wirkliche Fruchtbarkeitsträger des Bodens ist. Es ist eigentlich das Herz des Bodens, das schlagende Herz, das ist nicht der Humus, sondern der Ton. Das ließe sich länger ausführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mensch und Boden ===&lt;br /&gt;
Das lässt sich vergleichen mit dem Menschen. Denn auch der Mensch, der hat ja sozusagen eine Zone in seinem ganzen Körperaufbau, wo man sagen kann, ja da ist eigentlich alles noch gerade in Verwitterung, da ist ein Fortlaufen in einem Verwitterungsprozess, in dem wir nämlich gedanken bilden, da stirbt etwas lebendiges in uns ab, im Nerven-Sinnes-System und dadurch können wir sozusagen überhaupt miteinander kommunizieren, über die Sprache und über unsere Gedanken. Und diese Zone, die dem Haupt des Menschen, dem Kopf des Menschen entspricht, im Nerven-Sinnes-System, das ist eigentlich das Gestein im Untergrund. Das ist genauso tot, wie unser Gehirn tot ist, wie unsere Nerven tot sind. Genau so tot ist es da unten, anorganisch, vollkommen, physisch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Gegenpol ist dann im Vergleich zum Menschen, wenn man es heruntergeht, von dem Haupt unter das Zwerchfell. Da dehnt sich ein ganz anderer Mensch aus, der ganz Unbewusste, wo organische Prozesse stattfinden, Auf- und Umbau und ein ständiges Hin und Her, ein Stoffwechsel eben, der in Verbindung steht auch mit dem Blut, wo ständiger Aufbau stattfindet aus den Verdauungsvorgängen heraus, wo auch die Blutbildung hauptsächlich in den Röhrenknochen stattfindet. Alles das. Und diese Prozesse, Stoffwechselprozesse, die finden sich im Boden oben in der obersten Schicht, eben in jener Humuszone. Da findet ständig durch die organischen Rückstände, die jedes Jahr herunter sinken, jetzt im Herbst, und die dann allmählich verdaut werden im Boden und dann sich Umformen in Humus. Alles das, das findet im Oberboden statt. Und dazwischen ist diese Tonszone. Und die entspricht dem, was beim Menschen Herz und Lunge waren. Das ist die rhythmische Zone, wo wir ständig im Rhythmus uns erleben als Mensch, ja, wo wir uns eigentlich als Mensch erleben in diesem mittleren Menschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist im Boden nicht der obere Boden, wo wir immer sagen, die Fruchtbarkeit, das ist der Stoffwechselpol, sondern es ist diese mittlere Zone, die da ständig, ich möchte sagen, quillt und schrumpft. Der Ton quillt und schrumpft, der atmet förmlich und im Jahreslauf. Also wir haben es eigentlich, wenn wir mit dem Boden umgehen, haben wir es eigentlich mit einem auf dem Kopfe stehenden Menschen zu tun, en miniature. Das kann man fortgesetzt denken in die Tiefen der Erde, das kann man fortgesetzt denken bis in die Höhen des Kosmos. Aber diese hauchdünne Haut, die zeigt eben eine Gliederung, eine Dreigliederung von Kopf und Stoffwechsel und einer rhythmischen Mitte. Mit der haben wir es zu tun. Und die gilt es immer im Blick zu haben, wenn man von Bodenfruchtbarkeit spricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Boden im Jahreslauf ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bodenprozesse im Winter ====&lt;br /&gt;
So, und wenn wir jetzt von da ausgehend mal jetzt den Blick lenken auf unseren Jahreslauf und jetzt auf diese Zeit im Jahre wir stehen jetzt am Anfang des Winters, im November, da fängt es so richtig an, wenn wir da rausgehen aufs Feld und gucken mal unseren Boden oben an, da merken wir, dass der dunkler ist, als er vorher war, als er noch im Oktober oder im September war, dass er plötzlich dunkel geworden ist. Man muss das mal einfach beobachten, man muss mal seinen Blick darauf lenken, damit wird man bemerken, der Boden wird dunkler, während der Winterzeit, wie die Atmosphäre, wie alles um uns herum dunkel wird, so auch der Boden. Das hängt damit zusammen, dass der Boden sich im Winter mit Wasser sättigt und die Luft aus dem Bodenporen verdrängt wird und ebenso die Wärme verdrängt wird. Und das wir da vor einem Urphänomen des Winters stehen, dass nämlich der Boden wirklich anorganisch-physisch groß wird. Er ist wirklich dann im Winter so tot, wie das Gehirn im Menschen eben dem Tod näher ist als dem Leben. Und immer dann, wenn etwas stirbt, ist der Keim zu etwas Höherem geboren. Und so ist es auch im Boden während der Winterzeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also zunächst einmal merken wir, der Boden ist dunkel. Durch die Wassersättigung. Und das weist darauf hin, dass die vier Elemente von Erde, Wasser, Luft und Wärme, die immer zusammenspielen, uns dann richtig einen fruchtbaren Boden erzeugen, wenn sie sich alle schön durchdringen, im Jahreslauf. Aber im Winter sondern sie sich voneinander. Dann ist das Erdige erdiger als es ist, das Wasser relativ isoliert im Boden, füllt alle Poren auf, die Luft hat sich aus der Erde herausgezogen, es wird wird bitterkalt, die Wärme zieht sich aus der Luft heraus und auch die Wärme ist dann sozusagen sonstwo. Also alle vier Elemente beginnen sich während der Winterzeit voneinander zu lösen und zu separieren und das ist die Ursache dafür, dass etwas stirbt, dass etwas tot wird. Denn im lebendigen Organismus ist alles wunderbar durchdrungen. Diese drei Sphären durchdringen sich ständig, und das ist zunächst einmal die Situation in der Erde. Die Erde wird äußerlich ganz tot. Innerlich aber nicht. Da kommen wir gleich noch mal drauf zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun können wir, beschreibe ich mal zwei Bilder der Bodenprozesse, wie sie sich im Winter in der Erde abspielen. Da ist der eine Prozess der, dass die, dass es ja äußerlich kalt wird. Nehmen Sie mal so einen Januar, wo dann so eine frostige Luft um einen herum ist, man steht draußen auf dem Acker, möglichst auch mal eine Nacht, sieht den gesternten Himmel über einen und dann unter einem ist der Boden gefroren. Man stelle sich mal raus auf den Acker und stehe dann einfach mal in vollkommener Ruhe und lässt das mal auf sich wirken. Dann merkt man, dass da etwas wirksam ist, was man gar nicht fassen kann. Aber was doch real ist, was wirksam ist, was in die Erde eingreift und was da wirksam ist, das kann man beschreiben mit dem Prozess der Kristallbildung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kristallbildungsprozess ====&lt;br /&gt;
Nicht nur, dass der Schnee vom Himmel fällt, in wunderschöne Kriställchen, alle hexagonal, auch so blättchenartig wie der Glimmer, wie die Tonmineralien, alle hexagonal kristallisiert, fallen da vom Himmel, sondern der ganze Boden beginnt eben durchforstet zu werden. Der Meister Frost besucht uns während der Winterzeit. Den brauchen wir. Jeder Landwirt weiß, das ist von Alters her so, dass man gesagt hat je intensiver der Winter eingreift mit seiner Kältewirksamkeit, Frostbildung, Kristallbildung, desto sicherer ist die Ernte im Sommer, desto qualitativ hochwertiger ist die Ernte im Sommer. Denn was da wirksam ist, dass da plötzlich die ganze Natur eigentlich ein Kristall werden will, es ist ja nicht nur das Wasser, was kristallisiert, sondern die ganze Gesteinswelt will noch mehr Kristall werden, als sie schon ist. Sie will noch mehr Ordnung, denn Kristallbildung heißt geometrische Ordnung par excellence. Also so was von Ordnung, wie die kristallisierte Gesteinswelt kann man sich in der Welt überhaupt nicht vorstellen. Und diese Ordnung verschwindet gegen den Sommer, aber während des Winters muss sie sich regenerieren. Das heißt, es sind Kräfte wirksam in der Kristallbildung während der Winterzeit, die ihren Ursprung haben nicht auf der Erde, sondern die ihren Ursprung haben in dem fernsten Kosmos. Im gestirnten Himmel. Fixsternhimmel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Griechen haben- die Griechen, die ja ein bisschen anders gedacht haben als wir Heutigen, die haben den Kristallhimmel genannt. Dass weist darauf hin! Die hatten doch eine Ahnung davon, dass der eigentliche Ursprung im Tierkreis insbesondere aber nicht nur rund um die Sphäre des Fixsternhimmels, strahlt außerhalb von Raum und Zeit, strahlt herein in die Erde und strahlt Formkräfte, kristallbildende Kräfte in die Erde. Formbildungskräfte. Und die brauchen wir so dringend in der Landwirtschaft für die gesamte Entwicklung der Bodenfruchtbarkeit. Formkräfte!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles was sich im folgenden Jahr, im Frühjahr bis in den Sommer hinein, dann an Pflanzenwachstum und soweiter da entwickeln, dass muß sich durchformen. Und der Winter sammelt die Formkräfte der Erde. Und die wirken dann fort, wirken dann durch das ganze Jahr hindurch. Und die werden insbesondere von den Tonmineralien aufgenommen. Die Tonmineralien im Boden, diese mittlere Zone, dieser Herzenszone im Boden, das ist diejenige, die diese Formkräfte bewahrt, konserviert für das ganze Jahr. Es ist ein unendlich geheimnisvoller Prozess, aber dazu braucht man Frost, dazu braucht man Kälte, dazu braucht man dieses trennende Elemente voneinander. Dazu braucht man diese Todesprozesse im Boden. Und dann wirken da Formkräfte herein, die dann für das ganze Jahr von größter Bedeutung sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun wird es einem ja vor Augen geführt, wenn wir auf das kristallisierende Wasser hinschauen. Das ist ja auch ein unendliches Geheimnis. Also zunächst einmal das, dass da aus der Luft herunterfällt, Kristallformen. Wenn Sie nun mal einen einzigen Schneekristall angucken, wenn es sehr kalt ist, dann sind es nicht verschiedene Kristalle zusammen gebacken, sondern ein einzelnes Kristall, dann ist es ein wunderbarer Sechstern. Es ist Hexagonal, wie die Tonmineralien. Genauso kristallisiert das. Und jeder Kirstall ist anders. Seit Urzeiten ist kein Kristall gleich dem anderen, aber folgt demselben Kristallisationsprinzip. Und diese kristallbildenden Kräfte, die das Wasser gefrieren lassen wird, die das Flüssige fest machen, also zum Kristall werden lassen, die wirken nun auch im Boden, so dass man das mit Augen verfolgen kann, indem nämlich jetzt- nehmen Sie an, Sie haben so einen ganz nassen Herbst, und wir haben da Rüben draußen stehen, Möhren oder sonst wie Felsdgemüse. Und die kriegen Sie nicht raus weil es so nass ist. Es wird furchtbar spät im Jahr, der Boden ist voll mit Wasser gesättigt, zerfahren, kaputt und Sie fahren dann noch gerade noch rechtzeitig im November, vielleicht pflügen sie das ganze Ding rum, haben also einen knatschigen Standort, Pflugbalken die glänzen in der Luft, so kompakt ist das, dass man verzweifelt, wie soll das je wieder ein vernünftiger Boden werden im nächsten Jahr?  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Na ja, und dann geht der Winter drüber hin und dann merkt ma plötzlich, dass von dieser knatschigen Ton verbacken Pflugfurchen, dass da ein wunderbar krümelnder Boden zurückbleibt. Aufgrund dessen, dass die Feuchtigkeit, der Regen eindringt in ganz feinen Haarrissen, die kann man gar nicht mit den Augen sehen, dringt das ein, sodass da überall in feinen Haarrissen die jetzt mit Wasserkapillaren sättigen, und dann kommt der Frost und dann entwickelt der Frost diese eigenartige Phänomen, einzigartig in der Natur, dass er, indem er fest wird, sich ausdehnt. Haben Sie das mal bedacht? Das gibt es sonst nirgends als beim kristallisierenden Wasser. Normalerweise, wenn etwas fest wird, dann zieht es sich zusammen in der Kristallisation, dann räumlich zieht es sich zusammen. Und nur, wenn es warm wird, dehnt es sich aus. Und beim Wasser ist es umgekehrt. Bei vier Grad Celsius hat es eine große Dichte. Und dann, wenn es kristallisiert, dehnt es sich wieder aus. Das ist eines der bedeutendsten Ereignisse, die man überhaupt beobachten kann, im Haushalt der Natur. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn wenn es nicht so wäre, würden unsere Flüsse in null Komma nichts zufrieren bis auf den Boden und die Fische würden alle, alle krepieren. Kein Leben würde das überleben, sondern das Eis ist leichter als Wasser, schwimmt oben auf, weil es sich als Wasser ausgedehnt hat, indem es sich kristalliesiert hat. Und das findet im Boden statt. Und das ist unser bester Bearbeiter, während der Winterzeit, im Winter bearbeitet sich die Natur selber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Tafelzeichnung zu Winterpozessen im Boden ====&lt;br /&gt;
Ich muss es mal nur mal kurz andeuten. Also wenn wir hier den Winterprozess haben, dann ist der eigentliche Prozess der, dass hier die Kristallisation, die Kristallisation, die Bodenprozesse beherrschen soll. Formkräfte sind das. Formkräfte aus dem fernsten Kosmos. Und die brauchen wir! Die haben nicht nur Bedeutung, dass eine schöne Frostgare entsteht, oder der Boden wieder zerfällt/ zerkrümelt. Diese Krümel sind sehr instabil. Wenn es dann nämlich wieder einen schweren Regen darauf gibt, dann verschlämmen die alle, weil die rein mechanisch auseinander separiert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also dieser Vorgang findet da statt. Und das Ergebnis ist ein doppeltes, dass einerseits die Formkräfte absorbiert werden von den Tonmineralien, dem Boden und auch sonst von Gestein und durch die Frostsprengung beim kristallisierenden Wasser im Boden mechanisch eine Krümelstruktur  entsteht. Man nennt das die Frostgare, die dann möglichst erhalten werden muss. Und die kann man gar nicht erhalten, sondern da muss man Glück haben. Das ist einfach eine Glückssache, ob die so lange sich erhält, bis es draußen warm wird, eh es einen Starkregen gibt. Dann kommt ein neuer Prozess im Gange, den ich gleich schildern werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:34:44]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir haben im Winter wirklich es zu tun damit, dass die Erde sich selber bearbeitet, dass die Erde durch diese Prozesse, die ich jetzt nur kurz angedeutet habe, selber sich vorbereitet für das nächste Jahr. Und diese ganzen Prozesse, die ich jetzt hier nur so an wenigen Strichen gezeichnet habe, die sind im Grunde genommen Kolonisierung, prozesse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich schaue sie auf den Boden, ich mache noch toter, also der tot ist. Und da komme ich auf ein ganz tolles noch mal drauf zurück. Nun ist die Frage ja da zeigt wie sieht es jetzt aus im Übergang zum Frühjahr? Im Winter hat der Landwirt eigentlich nichts auf seinem Acker verloren und das soll er zu Hause bleiben. Die Natur soll sich selber bearbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber da gibt es eine Zwischenzeit im Februar, März, insbesondere im Februar, wo jetzt plötzlich die ersten warmen Sonnentage sechs Jahre nach Lichtmess, ja, so die ersten warmen Sonnentage, die ersten warmen Sonnen nach Lichtmess. Und da merkt man plötzlich drei Tage Sonne. Man geht raus aus Felder, sieht aber plötzlich, dass oben der Boden hell wird, das heißt, das Wasser verdunstet, Luft zieht ein in den Boden, auch damit auch Wärme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn man draußen dann auf den Acker geht und kniet auf dem Acker und streicht mit der Hand den Boden ein bisschen zur Seite, vielleicht so zwei, drei Zentimeter tief. Plötzlich da, wuselt da, wuselt von Käfern und Würmchen und weiß nicht, was alles. Ein reges Leben binnen kürzester Frist ist da plötzlich wieder durch die Wärme, die in den Boden eingezogen ist. Die Luft ist da, ist durchdringend, sie fängt sich, die Elemente fangen an, sie wieder zu durchdringen und kommen. Kaum findet das statt, ist das Reden, Leben wieder rege. Das äußere Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da findet nun ein Prozess statt, der auch eben eine Glückssache, eine Glückssache ist, wenn er wirklich stattfindet. Und das ist eben das, was ich jetzt schildern will, im Februar, März. Dass diese Ströme, wenn sie denn bewahrt worden sind, wenn sie nicht zerflossen sind durch den Starkregen, dass wenn jetzt die Wärme eindringt in den Boden, in die Boden poren, das Wasser verdunstet und die Luft dringt ein, dann ist tauchen da nicht nur der Käfer hinauf und und Würmchen und alles mögliche, sondern dann, wenn man da genauer hinguckt, sehr genau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und man merkt nämlich, dass plötzlich diese Krümel wirklich krümeln. Vorher sind sie irgendwo so wie wie sonst kann man sie hin und her bewegen. Aber jetzt sind es ganz große Krümel geworden. Und da ist eben, dass das passiert, dass diese Polygone allem Krümel der Erde, die ganz, ganz spitzen Ton Krümel. Wenn da ein zweiter daneben ist, auch irgendwie Polygone geformt und ein dritter, dass die plötzlich hier, dass hier plötzlich jetzt etwas auftritt, dass hier sich so Brücken bilden. Das sind Bakterien, Kolonien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mikroben des Bodens fangen an, sich unglaublich zu entfalten, und zwar also an einem Tag, zwei Tagen und verbinden jetzt diese Frost Krümel, der Frost gar. Und schauen sie in die Stabilisierung. Und dazwischen ist dann ein Hohlraum hier, der dann Luft enthält oder wenn es stark regnet, an Wasser enthält, aber jedenfalls eine Pore im Boden Pore. Und darauf kommt es an – hier beginnt die Bodenstruktur sich zu entwickeln im Laufe des Jahres. Und wenn das früh genug geschieht, im Februar, dann haben wir schon die ganze Ernte halb gewonnen. Wenn das in vernünftiger Weise von Natur aus geschieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können da nicht viel machen. Ein bisschen können wir was machen. Ja, und da kann ich jetzt nicht näher darauf eingehen. Das würde zu weit führen. Wir können ein bisschen durch Abschleppen, rechtzeitiges oder durch eine ganz zarte Bearbeitung können wir die Frost gar ein bisschen einebnen. Und dann entwickelt sich diese lebt diese sogenannte Lebensverbindung neben Verbindung und diese Lebensverbindung. Wenn sie früh genug eintritt, dann hält sich die Bodenstruktur das ganze Jahr hindurch. Die ist nicht mehr zerstörbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist ein Lebensprozess, also ein Todesprozess im Winter. Volk ist ein erster Lebensprozess, in dem diese Krümel des Winters, die rein mechanisch sich entwickelt haben, jetzt organisch oder biologisch oder mikrobielle Tätigkeit miteinander verbunden wird werden. Es entsteht ein Bodengerüst. So, und diese Entwicklung setzt sich jetzt fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch klappen. Er kann sich auf der anderen Seite duschen. Kann wir machen. Oder auch nicht. Und so fällt alles. Ätzend. Also das war keine Lebenserfahrung. Also wir kommen jetzt, wenn wir das fortsetzen. Dieser Betrachtung kommen wir jetzt so aus dem Februar in den März hinein. Die Tage werden länger, die Wärme Einstrahlung nimmt enorm zu. Hängt natürlich immer von der Witterung auf. Selbstverständlich. Feuchtigkeit verdunstet. Man muss dann aufpassen, dass nicht zu viel verdunstet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss die Winterfeuchtigkeit immer halten, so lange wie nur möglich. Aber jedenfalls muss der Oberboden abtrocknen. Da muss diese Durchdringung von Wärme, Luft und Wasser und Erde sich vollziehen. Und das bildet dann das ideale Saatgutbeet, wo ich dann meine Saat ablege.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Sie wissen ja, dass man sät. Normalerweise nicht sehr tief, also vielleicht zwei drei Zentimeter tief und es wieder mit Erde zu. Und in dieser Zone finden nun diese wunderschönen Prozesse statt, die sich dann offenbaren, schließlich in der Keimung sagen, wenn man den Samen hier in die Erde legt, na sagen wir manchmal hier ein sehr interessanter Sommer Weizen und dann wird er so abgelegt, dass hier drunter es relativ eine feste Sohle ist, nicht ganz und ganz tief gedrückt. Und da steigt der Kapillare, das Wasser auf. Und hier oben ist Luft und Wärme. Hier ist Wasser und Erde unter starker Feuchtigkeit, auf der Same quillt, der nimmt die Feuchtigkeit auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und beim Aufnehmen der Feuchtigkeit quillt jetzt der Körper. Der sogenannte Nußbaum des Samens quillt, und bestimmte enzymatische Prozesse werden jetzt angeregt durch das durch die Wasseraufnahme, und dadurch kommt es zu allem möglichen Umbildung. Der Reserve Substanz Stärke ist es meistens aber auch Eiweiße, die hier in dem Samen im Samen Körper angereichert sind. Vom Vorher und Jetzt keimt er also aus unser, unser Same.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was macht er? Denn sein Kind hier auch? Das erste, was er macht, ist, dass er ein ganz feines Wahrzeichen bildet in die Tiefe, die kein Muskel und dann erst sekundär kommt. Dann hier der Spross, der dann die Erde durchbricht. Und das ist ein Keimvorgang. Und dieser Keimvorgang ist zunächst einmal ziemlich unabhängig von der Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein Vorgang, der im Wesentlichen nur das Wasser der Erde braucht. Aber damit hat sich die Pflanze noch nicht mit der Erde verbunden. Sie wächst zunächst nur mit ihren Keimen Wurzeln in der Erde herein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das können Sie sehen, wenn Sie im Roggen und dann im Herbst aus dem noch drei, vier Tagen saß in der ersten Roggen, keimt das erste kein Blatt oder das erste Blatt. Erscheint das hin Sie mal so ein Pflänzchen raus, dann sehen Sie das in den Wurzeln. Oft sind es schon drei Wurzeln, dass da Erde dranhängt, da haftet Erde an der Wurzel, fragt nicht. Irgendwie kommt es zuerst, wenn man ganz früh raus soll. Keine, keine Erde da. Jetzt plötzlich hängt viel dran. Das hängt damit zusammen, dass jetzt nachträglich hier ganz feine Härchen entstehen, wo sich die Pflanze wirklich mit der Erde verbindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst, wenn sie nicht mit der Erde verbunden ist, wächst sie rein aus dem Reservoir der Samen. Und wenn er leer ist, was dann? Wie wirkt sie eigentlich weiter? Woher kommt jetzt eigentlich die Substanz, die sie weiter wachsen lässt? Die Kraft? Wo holt sie die her?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Frage. Wenn man dieser Frage weitergeht, dann müsste sich die ganze Wissenschaft von heute auf den Kopf stellen. Eigentlich. Wenn man das wirklich ernst nehmen würde, was man eigentlich auch beobachten kann. Denn sie wächst nicht mehr aus dem Samen wachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber jetzt ist die Frage: Was macht die Pflanze da mit dem Boden? Und dazu dienen diese ganz feinen Härchen. Das sind Ausstellungen, ganz feine Ausstellungen, aus der Epidermis herausgeholt, und zwar aus einer Zelle. Immer so ein kleines Sofa. Und damit verbindet sie sich. Sie wachsen jetzt zusammen mit den hohen Mineralien des Bodens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deswegen ist es so wichtig, Ton im Boden zu haben. Die wachsen mit den Mineralien so zusammen, dass man da keine Grenze mehr findet zwischen dem anorganischen Toten und dem Lebendigen der Phase. Es ist eine unbeschreibliche Tatsache, dass das Leben, das die Pflanze hat, die Fähigkeit hat, mit dem anorganischen Toten in eins zu verwachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, dass die Erde dann quasi nicht mehr nur ein organisch totes Gebilde ist, sondern durch das Pflanzenwachstum sich allein schon dadurch belebt, dass die Wurzelhärchen mit den hohen Mineralien in eins zusammenwachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was, was machen diese Härchen da eigentlich, diese Härchen, die die haben? Sondern jetzt etwas ins Erdreich ab, was die Pflanze hier oben plötzlich im Sonnenlicht, wenn sie da jetzt ihre ihre Blätter entwickelt, so die erste, 2. 03. Blatt, und dann sagen wir, Weizen, der synthetisch, der synthetisiert, der ist ein schreckliches Wort, der trinkt das Sonnenlicht, der trinkt das Sonnenlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt kosmische Wirkungen. Leben entsteht aus dem Kosmos heraus. Nicht von der Erde, sondern durch die Einstrahlung des planetarischen Umkreises bildet sich jetzt hier lebendige Substanz in den Blättern die sogenannte Assimilation des Sonnenlichtes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da finden jetzt alle möglichen physiologischen Vorgänge statt, die die sogenannte Assimilation erzeugen, assimiliert in das Wasser teilweise. Das ist Stärke, das ist gewaltige Kohlenstoff artige, fett artige Substanzen, durch die dann die Pflanze dann so langsam wächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das Eigenartige ist, dass und ich frage mich immer, ob der liebe Gott auch so richtig bei Sinnen war in der Schöpfung, dass nämlich jetzt von Wasser hier oben gebildet wird. Das nicht dazu dient, dass die Pflanze weiter nur wachsen soll, sondern das geht herunter wie Wasser. Und das wird dann plötzlich über diese Wurzel ausgeschieden ins Erdreich. Die Pflanze ist ein Eimer ohne Boden in ihren Wurzeln. Die Scheide, das, was da oben unter der Sonne gebildet ist, das rinnt herunter außerhalb des Kambrium. Und kann ich jetzt nicht im Einzelnen schildern, was es bedeutet herunter in einem Strom in diese Wurzel her, und wird jetzt von diesen Wurzeln mal hier ins Erdreich abgesondert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pflanze verliert das, was sie da gebildet hat, in der Atmosphäre hinein in die Erde. Das zeigt schon schon dieser Prozess halt, dass nicht der Boden die Pflanze ernährt. Die Pflanze den Boden. Das ist der eigentliche Prozess. Das ist sie. Sie ernährt durch das, was sie synthetisiert. Und an der und an der Sonne. Das mit dem ernährt sie jetzt. Die Erde. Das strömt aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was daraus strömt, sind Eiweiße, Eiweiße, Substanzen, die Molekular, Zucker und Enzyme, Fermente und Säuren, organische Säuren noch und noch und der ganze Stoffwechsel auf lange Sicht ohne innewohnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dadurch jetzt wird das Bakterien leben, das Mikroben leben im Umkreis der Wurzel ungemein angeregt. Die vermehren sich wie Verrückte das Tun bilden sich erst um die Wurzel herum so ein schmaler Saum von vielleicht zwei Zentimeter drei Zentimeter Dicke, die sogenannte Lithosphäre, wo sich das ganze Bodenleben konzentriert um die herum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieses Bodenleben geht eine Symbiose mit der Pflanze ein. Und diese geht die Umbildung. Das ist sozusagen. Ein Stoffwechselprozess. Der Ausscheidung. Da Pflanzen Wurzeln ins Erdreich, in diese Richtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Antwort ist, dass jetzt die Mikroben wieder, denn diese vorhandenen organischen Rückstände im Umkreis der Wurzel, zum Beispiel der Humus oder noch andere, noch mehr Humus Bestandteile aus dem Vorjahr, die werden jetzt abgebaut im Umkreis der Wurzeln. Und das Ergebnis Essenzen. Dann Mineralstoffe, Mineral, Salze. Abbau Abbau Ergebnisse hier durch den Stoffwechsel und diese Mineral Salze nimmt jetzt dem die Wurzel Haare gleichzeitig, indem sie etwas ausscheiden, indem sie es gleichzeitig sie Mineral als auch es ist unbeschreiblich. Es ist ein gleichzeitiger Prozess einerseits Ausscheidung organischer Substanzen und eine Antwort in Anregung des Mikroben Lebens und Abbau Prozesse dieser ab sich abspielen Abbau Humus Abbau entstehen. Yasmin analysierte Salze und die nimmt die Pflanze ebenso mit den Haaren auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pflanze im Frühjahr steuert die gesamten Bodenprozesse. Sie steuert die Ausscheidung dieser Art Wahrnehmung. Was braucht sie für ihr Wachstum und auch entsprechend Steuern? Scheidet sie also Pflanzen aus, die bauen, würgen, abbauen oder fördern, auf dass Mikroben leben? Die bauen den Humus ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir verlieren im Frühjahr enorm an Bodenfruchtbarkeit. Wir fördern das sogar. Boden werden die früher werden die Böden einfach ärmer an bestehender Bodenfruchtbarkeit durch diese Abbauprodukte. Aber die führen zu einer Art Generalisierung der entstehen von Mineralien, die mir den Boden Wasser von den Wurzel Haaren aufgenommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der primäre Prozess, das der sekundäre Prozess. Das ist ein ein Stoffwechsel aktiver Prozess und das ist ein Wahrnehmungsprozess. Die Wurzeln sind Wahrnehmungsorgane für die Mineralsalze der Erde. Augen. Schlechte Augen. Aber immerhin veranlagte Sinnesorgane. Das ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehen sie. Das ist der Frühjahrsprozess. Warum die Pflanzen im Frühjahr so schön wachsen können. Aber sie. Sie wachsen dadurch, dass sie, ich möchte mal sagen, die. Die vergangenen Lebensprozesse, die sich bewahrt haben im Boden, im Humus, das ja, dass sie die abbaut und nutzt, um jetzt neue und ein neues lebendiges Gebilde zu erzeugen, ihre eigene Gestalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die frühen Alchemisten des 13 14. Jahrhunderts, das waren die klassischen, alles andere spätere. Es waren keine Alchemisten mehr, die hatten noch wirklich ein Naturverständnis ganz anderer Art als die folgenden Naturwissenschaften. Und die haben den Humus bezeichnet als. Als. Einerseits das Gedächtnis der Erde, das heißt das vor vergangene Jahre sich homogenisiert haben, gleichsam bewahrt haben im Humus und jetzt sozusagen den Anschluss finden an das, was jetzt in Zukunft sich da an Pflanzenwachstum entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die haben eben den, den den Humus bezeichnet als den universalen Samen der Erde. Es ist so ein wunderschöner Ausdruck. Das ist der hier. Was ich zuerst hier hingeschrieben hat, ist der wirksame, und der ernährt sich, so lange er noch eben aus dem aus seinen Samen Körper heraus noch irgendwie organische Substanz zur Verfügung hat. Und Schluss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt wächst herunter die Pflanze in den Boden hinein und findet dort einen Universal Samen. Und das haben die Alchemisten als den Humus bezeichnet. Humus gleich universal Samen gegenüber dem Samen hier oben und sodass der eine Wasser muss auf die Erde fallen und dann antwortet der universale Samen, das heißt die Mutter Erde. Das ist eigentlich dasselbe Begriff, dass man gesagt, dass man die, dass man von der Mutter Erde spricht, das ist der universale Samen, aus dem jetzt im Verlaufe des Jahres die Pflanze wächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diesen Prozess müssen wir steuern. Jetzt müssen wir wach werden als Landwirt. Wenn Sie also mal zu Hause bleiben, hinterm Ofen, aber hier jetzt im Frühjahr müssen wir sehen, dass wir diesen Prozess fördern. Wir müssen den Humus Abbau fördern, und das machen wir dadurch, dass wir oben ganz dünn immerfort hier oben den Boden offen halten, die Kruste brechen, zwei, drei Zentimeter nicht mehr. Es ist eine, ich nenne es eine Haut. Bearbeitung, schräge Hacke, ganz flach gerade, die nach jedem Regen im Frühjahr sofort raus auf den Acker und die Kruste gebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann fängt nämlich der Boden an zu atmen, denn er bildet immer den Boden und bildet verkürzt CO2. Kohlendioxyd, das ist Kohlensäure, das ist ein Gift für die Wurzeln. Und das muss raus. Und es muss Sauerstoff rein für die Mikroben, dass sie leben können. Sauerstoff. Es stehen sie. Der Boden atmet wie der Mensch. Der atmet Kohlendioxyd aus und Sauerstoff ein. Und das fördern wir durch diese Haut bearbeiten. Früher, da fängt da der Acker draußen an zu atmen, und die Kohlensäure ist eben schwerer als die Luft. Das heißt, die möchte immer da unten bleiben, und dann öffnen wir den Boden hier oben und dann streicht hier ein Wind über den Acker, und der reißt die schwere Kohlensäure aus den Boden, Öffnungen aus dem Boden, Poren heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Natur, die verhält sich nach außen gestülpt. Wenn man jetzt immer eine genau betrachtet, verhält sich immer so wie ein menschlicher Organismus ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Bodenbearbeitung mit Striegel und Hacke. Die ist sozusagen im Frühjahr die Hilfe, um diesen Prozess der Ernährung des Bodens durch das Lebendige der Pflanze selbst zu befördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt geht es weiter im Jahreslauf. Jetzt kommt eine Zeit, so im Mai, beim Getreide. Bei den anderen Feldfrüchten ist das anders. Bei den Früchten, beim Gemüse, bei den Kartoffeln. Da bleibt der Boden noch lange offen, bis sich die Reihen schließen. Das war&#039;s, Juni.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, man muss dann immer noch diese Art von Bearbeitung fortsetzen. Deswegen heißen die ja auch Hackfrüchte. Also man hackt nicht nur das Getreide kann man nur hacken bis es anfängt zu schocken. Aber dann muss man sagen Ruhe tut jeder. Jeder Eingriff durch den Menschen. Aber bei den Hackfrüchten dauert es noch bis mitte Juni. Unter Umständen, dass man da die Feldfrüchte noch in dem diesem gesagten sinne, die immer die Kruste offen hält, damit der Boden atmen kann und dass diese mikrobiellen Abbauprozesse gefördert werden. Deswegen sind die Kartoffeln, wie man früher gesagt hat, Mistfresser. Die verbrauchen Bodenfruchtbarkeit nur noch durch die häufige Bearbeitung. Aber sie setzen es um eine gute Ernte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt gibt es aber beim Getreide einen Prozess, den muss ich doch hören, der ist einfach. Ich möchte sagen Ja, ich weiß, es ist ein Wunder, einfach schlicht ein Wunder. Und das Getreide kommt ja dann Mitte Juni zur Blüte. Vorher schoss es von Knoten zu stoßen. Immer verlängern sich die Knoten und man kann zugucken, wie dann Roggen dann plötzlich da über Nacht in die Länge strebt, die höher strebt bis zu 2 Meter und darüber hinaus dieser dünne Halm. Und dann fängt das Getreide zu blühen an, sehr unscheinbar. Man merkt es nur den Sporen. Wolken, die dann vielleicht mal bei Wind durch die Landschaft fliegen. Sehr verborgene Blüten in diesen Ähren oben, die das Äußerste, das Höchste da sind. Und jetzt findet um die Blütezeit, beginnt das verstärkt und bis in die Reifezeit hinein ein Prozess, der eben wirklich, also in gewissem Sinne, das Ende des Pflanzenwachstum bedeutet, nämlich während der Zeit. Schon von der Blüte an sterben die Wurzeln ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die, die, die jüngsten Wurzeln, die zuletzt gebildeten Wurzeln, die halten sich dann und da noch, aber dann die Älteren, die sterben schon ab, und auch die Getreide stirbt von unten nach oben ab. Und das werden am Ende die untersten Blätter zuerst. Zuletzt bleiben noch das Blatt, das oberste bleibt noch grün und dann stirbt das auch ab. Da bleibt noch der letzte Halm. Der Halm bis zur Ehre bleibt noch grün und dann sind auch noch die Speichen ein bisschen grün. Oder es werden auch die Speichen schließlich braun und fest und verwelken. Und so, so geht der Prozess vor sich von unten nach oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und parallel zu diesem, zu diesem Vorgang findet nun folgendes statt. Die ganze Pflanze hat das ganze Frühjahr hindurch alles auf dem Boden aufgenommen, insbesondere den Stickstoff, der dafür durch die Abbau der Humus Substanz Phosphorsäure aufgenommen, durch die Humus Substanz Kalium aufgenommen Durchsetzung der der Boden Mineralien und sogenannten Ionen Austausch aufgenommen, also sehr intensive Vorgänge, die da im Wurzelbereich sich abgespielt haben. Und jetzt kommen die Veränderten und als letzter Neuer kommt ein Boden, wo es nötig ist, dass die Pflanze über die Wurzeln die sogenannte Kieselsäure aufnimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Philosophie ist eine kolossale Substanz, die die Boden Hohlräume aus welcher Pudding ist das amorph gestaltlos, die durch Verwitterung entsteht der Ton Mineralien. Und diese Säure steigt auch im Halm und durchdringt die ganze Pflanze. Und zwar steigt sie so auf, dass sie sich die Tendenz hat, nach immer sich in der Peripherie dann ab zu lagern. Also das am äußersten des Holzes sich dadurch eine Säure ablagert oder in den Blättern steigt sie auf auch in die Farn Blätter oben ausreichend sich ausbreitenden Blätter immer am Rand, am äußersten Rand und der äußersten Spitze ist der größte Kieselsäure Gehalt und du gehst von Blatt für Blatt hoch. Und immer mehr kühlere, immer mehr kühlere. Und dann gehst schließlich in das letzte Odium bis in die Erde. Das ist schon ganz dünn. Der Halm ist da schon ganz dünn im letzten Winter. Aber so beweglich, elastisch, wunderbar wie ein Roggen. Fällt wie in Silber hoch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie der, würde das mal ausdrückt im Faust, wo? Klar, das fällt der Ernte entgegen. Und diese, diese Kieselsäure erfährt nun die höchste Konzentration oben in der Erde und da in den Schmelzen. Das sind die wegschmelzen, die das Korn umhüllen. Und noch einmal gesteigert. In den Grund gegangen sind praktisch 90 % Kieselsäure in der Asche. Wenn man die also fasst, dann ungefähr 90 %. Was ist das für ein Prozess? Die ganze Pflanze umgibt sich gleichsam mit einem Kiesel Mantel. Und der trocknet dann aus. Diese Kieselsäure ist jedoch Wahlvolk, trocknet in der Reife aus. Und dann? Was sieht man dann? Dann glänzt das Getreide. Dann fängt das an, bekommt es einen Glanz. Schauen Sie mal, ein harter Stoff an, dieser goldene Glanz, der rührt von dieser Fürsorge her. Und was ist das? Das ist Opal. Es ist 1/2 Edelstein. Die ganze Pflanze umhüllt sich sozusagen mit einem halben Edelstein, nämlich Eintrocknen, da Kieselsäure amorph nicht kristallisiert. Aber das ist sozusagen die Form, Kräfte, die es aus dem Verwittern, den Mineral des Winters, sozusagen diese Form Kräfte hinausschicken in die Pflanze und ihr die letzte Gestalt geben. Dann ist Schluss. Dann setze Reifeprozess ein. Dann kommen die Teile Reife, dann die gelb reife, dann die Tod. Reife, reift das Korn und dann setzt die Ernte ein. Aber dieser Prozess geht ihm voraus. Und wenn Sie mal auf einem Pflanzen, in der Pflanzenzüchtung, auf dem Hof oder andernorts mal mal hingucken, was, wie variantenreich die Farben sind von Getreide und dass das betont wird, insbesondere durch die Säure Ausscheidung der ganzen grünen Pflanze in die Peripherie, dann kann man einfach schauen, das ist wirklich ein Geheimnis, wo man erschüttert jedes Jahr davor schnell davor steht. Und wenn Sie das mal vergleichen mit konventionellem Stroh, Stickstoffdünger im Stroh wohlgemerkt, da werden Sie merken, dass er Stroh im konventionellen Anbau immer relativ grau bleibt, stumpf in der Farbe abgelaufen und dass das konventionelle Stroh draußen, wenn man das von der Ernte mal betrachtet, dass es relativ stumpf ist, in der Farbe nicht glänzt. Und wenn Sie das in die Hand nehmen und versuchen es zu brechen, dann bricht es nicht, dann es knickt. Ich kann nur kurze Geschichte schreiben. Wir hatten vor. Das war. Hatte ich auch in den 60er Jahren abgespielt. 50 Jahren während meiner Lehrzeit war auch mal ich hab auch mal auf einem biologischen Betrieb auf dem Hof meine Lehre damals gemacht. Und da haben wir noch ein Viehhändler, und er hat seinen Ackerbau aufgegeben und hat gesagt, er will von uns Stroh haben, da kriegen wir den nicht zurück. Und da hat er von uns das Stroh geholt und kommt dann morgens an den Stall und suchte Stroh. Da liegt es sein heute noch in der Krippe, und das Stroh war gefressen für die Kühe das Stroh, dem Heu sein Heu bevorzugt. Weil es ein glänzendes Stroh war. Die Kühe sind die besten Analytiker und überhaupt gibt es auf der Welt. Und der Stand, der kam auf dem Hof extra aus dem Grund, um uns zu sagen, er versteht die Welt nicht mehr, dass sein Heulen, was normalerweise das Futter wäre, in der Krippe liegen geblieben ist. Und die haben so lange rumgemacht, dass sie die Einstreu aufgefressen haben. Nicht das hängt mit diesem Reifeprozess zusammen und kein Getreide taugt was. Das kann ich Ihnen jetzt schon sagen. Was nicht diesen Prozess durchlaufen hat. Diese letzte Durchführung des Getreides. Das ist eine Frage der Ernährung und Physiologie. Diese letzte durch Formung, dass nicht nur Ochsen die Kieselsäure aus Mangel sich bildet, sondern das alles in sogenannte Inhaltsstoffe ist auch ein schreckliches Wort, eigentlich alles, was nur irgendwie physiologisch, Substanz bildend wirkt in der Pflanze als Eiweiß, oder ob die die Kohlenstoff Gerüst oder was es einmal, dass das durch geformt ist, dass wenn plötzlich in Getreide eher oben im Korn sich Nitrat findet. Sie haben ja ja wohl das Wort Nitrat No. Drei. Das ist auch das, was heute überall in der Diskussion ist. Wenn sich da was so was findet, dann ist eine Katastrophe. Da ist Ernährung physiologisch eine einzige Katastrophe. Sondern dieses Nitrat, das führt unten in die Wurzel. Da hat sie so einen Ort in roten Rüben, da ist sehr viel drin. Und da hat man immer gemeint, wenn man da auch die roten Rüben nicht mehr essen, weil der ganze Roggen sein wegen der Hohen Tatra. Das war Anfang der 80er Jahre, hat einen ungeheuren Einbruch in biologischen Landbau damals gegeben, weil die Konsumenten haben keine roten Rüben mehr gegessen. Aufgrund dieser Aussage völliger Unsinn. In die Wurzel gehört Nitrat. Das ist ein Salz. Die Wurzel ist Salz artig, das Korn da oben. Was da drauf ist, da muss dieses Salz art hier total verwandelt werden. Stroh strukturierten werden in wirklich reifes Eiweiß reife Kohlenhydrate, reife Fette der aus Heilungsprozess, das heißt eine Begleitung des Absterbens der Pflanze, diese aus Reifung Demos bis zum letzten geführt werden. Und da darf da oben in dem Getreide Korn nichts mehr von molekularen Eiweißen sein, Aminosäuren in Aminosäuren oder Nitrat ein oder abmelden oder irgend so was, sondern durch und durch gestaltetes Eiweiß. Und das ernährt. Das braucht der Mensch. Also das ist jetzt dieser Übergangszone, der Übergangs geschehen vom Früher zum zum Sommer hin. Und dieses, diesen Jahreslauf macht übrigens das Getreide ganz ideal durch. Also ist fast ein Repräsentant für die gesamte Frucht bildenden Pflanzen steht eigentlich das Getreide da, übrigens die erste Kulturpflanze, die der Mensch überhaupt gezüchtet hat. Die ältesten Kulturpflanzen ist die Wintergerste und der Winterweizen im achten vorchristlichen Jahrtausend. Da gab es noch keine Gemüsen. Ganz normal ist das nicht. Das kam erst in der folgenden Zeit. Und die ersten waren die Getreide. Und weil die Getreide sozusagen am deutlichsten den Jahreslauf in das Sonnenjahr abbilden, in allen Prozessen des Wachstums, in allen Prozessen der inneren Physiologie bis hin zum Nährwert. So, und jetzt kommen wir den Sommer. Im Sommer. Im Juli reift das Getreide von der Teig reife über die Reife zu Tod Reife und früher hat man das Getreide gemäht in der gelb reife. Da konnte man, da konnte man das noch nicht brechen über den Daumennagel. Das war das Zeichen, sondern es hat sich noch ein bisschen drüber gebogen, zwar noch plastisch, ein bisschen aber schon gelb. Und man hat was gemalt, noch früher, erst mit der Sense und dann später dann mit dem Leben da und hat es wie hocken aufgestellt. Die ältere Generation kennt das ja noch, die Felder, die Felder draußen, überall diese Garben gestellt waren in solchen hocken und da hat man das dann eine Woche oder 14 Tage, je nachdem wie das Wetter war, nach trocknen lassen und dann hat man die Garben eingefahren und eingepflanzt. In den großen Fälschungen, die es ja heute gar nicht gibt. Und dann hat man sie im Winter dann gedroschen, das war sogar weg, noch in den 50er Jahren, 60er Jahren. Und heute muss man das Getreide in der Total für dreschen, das heißt für das Zeichnen. Wenn man das über den Daumen brechen kann, wenn das Korn über den Baum bricht, dann ist es eigentlich unterhalb ungefähr 16 % Feuchtigkeit und dann kann man austauschen und dann kann man das, dann kann man es einfahren, vielleicht noch ein bisschen nachtragen, wenn es notwendig ist. Ansonsten ist die Ernte gelaufen und man merkt eigentlich gar nicht mehr auf den Höfen heute, dass ich überhaupt Ernte ist. Früher waren alle Laufen, alle Menschen ganzer Hof, da blieb niemand zu Hause, nur noch die Katzen und die Mäuse. Alles war auf dem Feld draußen. Und das war die schönste Arbeit im ganzen Jahr, möchte man sagen, diese Ernte Arbeit und heute läuft das einfach irgendwie ab zu leben, weil dann ohne Unternehmer kommt es runter auf den Wagen und schon ist man verschwunden. Diese Ernte nun was? Welcher Boden Prozess oder welche Fruchtbarkeit Stufe müssen wir jetzt ins Auge fassen? In der Sommerzeit im Winter bearbeite ich die Erde selber, im Frühjahr muss ich nachhelfen mit einer Haut Bearbeitung und muss den Humus Aufbau Prozess fördern. Und jetzt ernte ich das Getreide und zurück bleibt die Stoppel und da hat sich auch ein bisschen Unkraut entwickelt. Das soll ja auch so sein auf dem Acker. Man soll nicht Unkraut freie Äcker haben, das verträgt die Natur nicht, muss immer ein bisschen Unkraut da sein, das gehört einfach. Nur das richtige Maß muss man eben finden. Und dann ist, dann liegt da Spreu offen auf dem Feld vom Dreschen und irgendwelche sonstigen Rückstände. Und so weiter. Und um welche Maßnahme geht es jetzt? Um die Bodenfruchtbarkeit immer wieder einen neuen Impuls zu geben. Ja. Also sehen. Schauen wir uns einmal an Was sind das? Stehen die Stoppeln hier draußen auf dem Acker? Da drunter ist die Wurzel im Wasser, hier unten und hier liegt noch alles mögliche organische Reste obenauf. Und jetzt kommt es darauf an, dass wir stärker aktiv werden als Landwirte. Früher haben wir nur da oben oben gekratzt, auf dem Boden, und jetzt müssen wir eingreifen in den Boden, und zwar bis zu ungefähr einer Tiefe und acht Zentimeter. Müssen wir jetzt. Den sogenannten. Stoppel sturz. Den. Ich weiß nicht wie Hand heben, wenn es dann wieder so an der Stoppel stoßen. Und das heißt, dass man jetzt die die Stoppeln wendet oder eingruppiert. Oder es gibt da verschiedene Möglichkeiten, sodass jetzt hier sozusagen eine Mulch Schicht entsteht, wo die organische Substanz sich mit dem Erdreich vermengt. Darauf kommt es vielleicht an, warum ist das so wichtig? Nicht so tief? Um Gottes Willen nicht! Denn das ist eigentlich diese Schicht, so ungefähr bis acht Zentimeter. Das ist bei den einzelnen Böden verschieden. Aber das ist die Geschichte vom Frühjahr März, als diese durch die Verbauung sich im Verlaufe des Jahres entwickelt hat. Zu einer wunderbaren Boden gar ungeheuer stabil. Große Hohlräume, die den starken Niederschlägen, wenn es dann mal gewittert und also wirklich mal so 30 Millimeter auf einmal runter haut, dass sie nicht oberflächlich ablaufen, sondern dass sie einfach vom Boden aufgesogen werden. Dazu braucht man eine solche homogene, das heißt also sehr, sehr Poren reiche Oberschicht, die im Wesentlichen durch Leben, Verbauung und dann in der Folge durch tierische Organismen, Regenwürmer vor allen Dingen gebildet werden. So, und jetzt haben wir uns eine solche Verarbeitungsmaßnahme vorgenommen. Es gibt doch viele verschiedene Instrumente. Kann ich auch nicht im Einzelnen aufzählen. Also es ist ganz wurscht, was man hat, man soll nur damit richtig umgehen. Also man glaubt immer als Landwirt, das ist ein Glaube, der mir so in den 50 seit den 50er Jahren entgegengetreten ist. Es gebe ein Gerät, was alles macht, ohne dass man denken muss. Was macht die Fräse, wie die Fräse aufkam? Da hat man nur endlich das Gerät, was wirklich dieser Durchmischung und dem Mulch Effekt erzeugt. Und alles. Ein paar Jahre später stand die Scheisse schon wieder in der Ecke. Und es sind die Brennnesseln und wieder drüber drüber gewachsen. Also daran kann man erkennen, alles was der Landwirt macht ist keine Wissenschaft, sondern ist eine Kunst, die er muss die Wissenschaft haben, gell, bis er muss. Es muss etwas wissen. Aber indem er, sobald er etwas tut, muss es Kunst werden. Und dann gibt es keine Definition mehr. Man kann nicht mehr so homo oder nur so, keine Ideologie, gar nix beobachten und denken, dann klappt das mit jedem Instrument irgendwie. Also diese Stoffe Bearbeitung, die steht jetzt im Sommer an und warum ist die so wichtig? Ich durchmischte organische Substanz mit mineralische Substanz während des Sommers. Und jetzt kommt es darauf an, einen Prozess in die Wege zu leiten, der nicht mehr ein lebendiger ist wie im Frühjahr durch die Pflanzen, durch die Wurzel, Ausscheidungen. Alles das. Sondern ich muss die Boden Tier Welt in ihrer Tätigkeit anregen, die Boden Tierwelt. Denn die Tiere sind etwas anderes als die Pflanzen. Die Pflanzen sind bloß lebendig. Die Tiere sind beseelt. Und dadurch ist ein Tier Tier, weil es beseelt ist und das Seelische, was die Tiere bewegen lässt, frei bewegen lässt über die Erde, was sie Laute abgeben, was, das sie durch die Sinne in die Welt kommen? Die Tiere, auch die spinnen und haben selbstverständlich Sinnesorgane. Auch die Regenwürmer haben Sinnesorgane, keine Augen, aber Tast, Organe, also alles das sind Instrumente, leibliche Instrumente, das ein seelisches sich in der Welt betätigen kann. Und ich sage immer, man kann ein Tier erst dann wirklich verstehen. Anhänglich. Sagen. Verstehen. Wenn man darauf hin schaut. Was macht es? Was tut es? Was ist eigentlich seine Lebensäußerungen oder Seelen äußerung in der Tätigkeit? Wenn ich die Tätigkeit einer Spinne anschaue oder eines Marienkäfer oder einer Schlupfwespen oder was es auch für eine unscheinbares Wesen sein Mag, dann merke ich Was sie tun, ist so unendlich Weisheit. Hol es die blanke Offenbarung der Weisheit in der Welt. Alles was die Tiere machen sehr eingeschränkt jeweils die Spinne, wenn die ihre Netze spinnen, über die über die Äcker oder in dem Gebüsch. Dieses Wunder, das Spinnennetz ist, was es auch sein möge. Es ist so durch und durch Weisheit, dass keine menschliche Technik das überhaupt nur annähernd wiederholen kann. Es ist eine, die die Tierwelt in ihrem Tun offenbart, ihr eigenes Seelisches in dem, was sie tut. Deswegen muss man auf die Tätigkeit achten, wo die Kuh immer in allen ihren Tätigkeiten im Stall, auf der Weide, wo auch immer, in allen ihren Lebensäußerungen muss man beobachten, muss man mitempfinden. Und da merkt man plötzlich, was für ein himmlisches Wesen ist zu haben. Sie erhebt da empfunden, die oben zwischen die Hörner der Göttin Hathor wurde dargestellt wie eine Kuh. Haben die Hörner die Sonnenscheibe rein gemacht, so haben sie die Göttin Hathor abgebildet als Kuh. Bei den Hindus ist sie heute noch heilig, und sie war das heilige Opfertier durch alle Zeiten. Was ist das? Was macht das Tier? Was? Was lebt da drin seelisch? Und was bringt es nach außen zur Offenbarung? Also also die Seelen Äußerungen in der Tätigkeit. Ja, das ist eigentlich nichts anderes als ein ein Beobachtungsfeld um an das Wesen dieses Tieres heran zu kommen. Und gerade im Sommer haben wir es nun zu tun, eigentlich mit der Tätigkeit der hohen Tierwelt. Die müssen wir aktivieren. Und das geschieht dadurch, dass wir jetzt in den Tisch bereiten, durch diese Mischung der organischen Rückstände und unter den vielen, vielen, vielen Tieren, Tierarten, die da tätig sind, unscheinbar und dann deutlicher in Erscheinung treten. Da steht nun das Regenwurm im Vordergrund, und zwar der Ton der klassische Form. Es gibt ja verschiedene Regenwurm Arten. Und der Ton ist derjenige, der sein sein Leben darin besteht, dass er senkrechte Röhren macht. So kerzengerade in die Tiefe, bis zu 7 Meter tief in den Böden hat man solche Regenwürmer Regenwurm Würmer gefunden. Und in diesen Röhren bewegen die sich rauf und runter. Das ist ein Boom. Und der Wurm, sobald er aus den Röhren rauskommen. Dann schlängelt er sich so auf dem Boden. Kaum ist er in Röhren drin, dann ist es ein Leib, der sich Senkrechte. Das ist der Regenwurm. Ich sah durch als Zeichen, als die Sonnenflecken stammen. Solch eine hat eine Besonderheit, weil er sich durch die Risse durch, dann durch das Erdreich innen ein Rückgrat schafft, in das er sich senkrecht hinein stellt. Und es ist immer dieser Übergang von der Horizontalen in die Senkt. Die Senkrechte bedeutet sehr viel. Im Tierreich kann ich es nicht näher ausführen, aber das nur mal vergleichen. Das Schaf mit der Kuh oder die Kuh mit dem Pferd, alles was den Kopf hebt übers Rückgrat. Da merken Sie, dass da eine viel nach außen gerichtete Intelligenz entsteht. Und sobald der Kopf ohne das Rückgrat, da merkt man, dass der Stoffwechsel Prozess viel stärker den Kopf ergreift. Und so weiter. Also wir brauchen jetzt diese Tier, diese Boden Tiere und müssen deren Tätigkeit fördern. Und jetzt ist es heiß im Sommer Juli draußen und die Regenwürmer mögen das überhaupt nicht. Sie mögen nämlich nur dreierlei Die wollen Sauerstoff atmen, die wollen Feuchtigkeit. Und die wollen Dunkelheit. Dunkelheit. Das sind die drei Kriterien für den Regenbogen und dafür repräsentativ für andere Tiere auch. Und diese Bedingungen schaffen wir mit der Schicht. Das Dunkle, das viel Sauerstoff und die Feuchtigkeit kommt, steigt hier herauf und schlägt sich auf der Unterseite dieser Schicht nieder. Nun diese Regenwürmer. Wenn es heiß ist hier unten. Und wenn dann aber da oben so eine Schicht entsteht und so, dann wandern die hoch hier hinauf und wandern jetzt horizontal hier rein und fangen an, diese organischen Rückstände aufzuarbeiten. Also sie fressen, fressen, keine frische Substanz, keine lebendige Substanz. Ich habe mir auch mal angeguckt, da beobachtet ein Regenwurm, wie er ein grünes Pflanzen platt abgeknallt, gekniffen hat, gesagt Das ist ja pervers, was du da machst. Und dann habe ich es weiter beobachtet, habe ich gesehen, so hat er gar nicht gefressen, sondern hat es eingespeichert mit seinem Schleim. Die ganze Oberfläche hast eingerollt und seine Röhre reingezogen. Und in seiner Röhre haben dann die Mikroben aus dem auf dem Schleim haben dann angefangen, dass die Pflanzen Substanz aufzuschließen. Und dann war es allerdings ein reines Menü geworden. Also der Regenwurm frisst andere Organe, also abgestorbene pflanzliche Substanz. Der wandert also hier rein und arbeitet jetzt dieses Erdreich durch. Und was macht er dabei? Ständig, was unser Regenwurm vor so ein langes Gebilde segmentiert hat. Hier vorne so eine kleine Mundöffnung und ich habe hier so einen na? Hat er so einen kleinen Magen. Eigentlich nur ein erweiterter Darm, zielsicher und durch durch die ganzen Segmente bis hinten hin. Und er hat selbstverständlich einen Blutkreislauf. Das ist also ein Warmblüter gewesen und er hat jetzt hier über und über dem Magen hat er eine kleine Drüse, und diese Drüse sondert, indem er da frisst. Also organische Rückstände, die sind immer ein bisschen sauer, alles ist sauer, was die Pflanzen hinterlassen. Und durch diese Drüse scheint er jetzt feine Calcit zu Tröpfchen Kalk, Tröpfchen ab in den Magen und neutralisiert die organische Substanz. Es ist unglaublich. Er schafft damit das Milieu für die Mikroben, die hier jetzt en masse, hier den ganzen Darm erfüllen, bis hinten hin. Da lebt der Regenwurm mit, wiederum mit den Mikroben, speziellen Mikroben in Symbiose. Das heißt, der Regenwurm der Seelen Leib, der seelische Organismus dieses Tieres ist darauf gerichtet, jetzt im Verdauungsprozess den fruchtbaren Boden schlechthin zu erzeugen, den es überhaupt gibt durch Neutralisation dessen, was er an saurer Nahrung aufgenommen hat. Es wandert hier durch mikrobiellen Abbau. Aber die Mikroben können nicht tun, was sie wollen, was sie gerne täten, sondern weil der Seele viel von ihrem Leibe ungeheure Kräfte, die seelisch wirksam werden, die ordnen diesen Prozess, dass er nicht aus dem Ruder läuft, und dann tun sie dann irgendwo ein Häufchen da absetzen und dann haben sie, dann setzt sich dieser Prozess, der Verdrängungsprozess noch im Haufen fort, und da bauen die noch weiter ab, und dann entsteht der fruchtbarste Boden, den es überhaupt gibt, den können wir gar nicht selber erzeugen. Das macht eigentlich die boden tierwelt durch die kraft ihres spezifisch seelischen hochspezialisiert, je nach boden, auch noch tierart. So und das diesen prozess müssen wir einleiten im Sommer, dass er stattfindet, dass jetzt die Reste, dass das ernte jahres verkommt verkonsumiert werden hier von den Boden Tieren. So, und das geht vom Sommer bis in den Herbst so, dass da quasi die Erde sich erneuert im Jahreslauf. Was im Frühjahr abgebaut worden ist, muss jetzt hier wieder aufgebaut werden. Wir haben hier ein Humus Aufbau während des Sommers. Und diese und diese Prozesse müssen wir eben einleiten, stärker durch diese Mulchen der Bodenbearbeitung und hoffen, dass dann wirklich die Boden Tierwelt aktiviert wird. Und ohne den Regenwurm, insbesondere den Wurm kann man eigentlich keine optimale optimale Humus Qualität optimal dasjenige erzeugen, was die Alchemisten eben die eigentliche Muttererde bezeichnet haben. So, und jetzt muss ich schleunigst kaufen und ich kann dir auch schon auf der anderen Seite auch nicht so viel wie beschrieben werden. Und jetzt erst kommen wir in Richtung Herbst. Und das ist ja auch eine ganz eigenartige Jahreszeit, die eine völlig eigene Signatur hat. Und die findet jeder, der ein bisschen darauf aufmerksam ist, der Augustin auch durch die Lande, der Spätsommer Salz und dann geht es über den September. Da merken wir ja, dass da die Stimmung in der Natur, durch die immer tiefer wird, langsam, tiefer sich, wenn in der Sonne von ihrem Höchststand die Tage schon, na ja, sie bleiben auch dann halt noch lange viel länger. Aber dann schon wird es also kürzer. Der Tage und Nächte werden ein bisschen länger und man merkt die Stimmung in der Natur, obwohl sie selben Sonnenstand gibt, im Frühjahr nur aufsteigen, so ist derselbe Zustand erreicht, absteigend von der Sonne und. Vollkommen andere Stimmung. Und das sieht man daran, dass dann plötzlich so die ersten Nebel streifen, sich über die Lage legen. Im Nebel Ruhe noch die Welt, noch träumen Wald und wie so Dichter Mörike und und dann der blaue Himmel unverstellter drüber. Das ist so die Stimmung Anfang September. Und da merkt man auch in der Natur reift noch alles, alles. Die Früchte, die alles, was nur ein Gemüsegarten sind, was alles reift, fühlen sich die Äpfel an den Bäumen werden dicker und nehmen Farbe an? Also das ist auch eine noch Vorbildwirkung, die da vom Sommer in den Herbst hineinreicht, bei den anderen doppelt und bei den Pflanzen. Denn solch ein Wettrennen, das zieht sich noch länger bis in den Herbst rein und dann geht es durch den September durch. Dieses Jahr haben wir es nicht so deutlich erlebt um die Michaeli Zeit. Da kommen diese goldenen Septembertag, die in die goldenen Oktobertag einmünden. Und dann sehen wir dieses wunderbare Phänomen, das Sie bestimmt auch schon erlebt haben den Altweibersommer. Ich bin letztes Jahr laufe ich da den Feldrand entlang und sage Ich traue, kann ich meinen Augen trauen? Der Acker war frisch bearbeitet und ein Symbol für Glanz liegt über dem ganzen Feld und guckt so nach der Sonne und die Sonne spielt es mir zu. Ich gucke dann immer von verschiedenen Seiten. Dann gehe ich hin und guck genau. Alle Spinnennetze, der ganze Acker wie über überspannen von einer bestimmten Spinnennetze, die das machen, glänzt silbrig glänzend. Das ist ein Phänomen des Herbstes, und der Herbst setzt sich fort darin, dass das die gesamte Insektenwelt erst noch mal so was macht. Legt man die Eier ab unter die Boden Krume oder in die Rinde der Bäume oder sonst irgendwo an einen versteckten Ort legt sich die Eier ab. Die Vögel ziehen nach Süden, die Schwalben sind verschwunden, man guckt nach draußen und plötzlich sind sie weg. Das heißt, die ganze Natur fängt an in einen Ruhezustand. Ich weiß nicht, wie die wurden geboren wurden. Mikroben bilden jetzt Dauer formen auf. Also nicht. Man sieht äußerlich kaum noch, will keine Insekten wirken. Ein Schmetterling kann nichts. Alles geht in eine Art Ruhezustand oder besser gesagt in einen Todes zustand über. Die Natur stirbt, die Blätter fallen von dem Baum, alle sind sie verfärbt. Nochmal die letzte Blüte im Blatt und das alles liegt plötzlich am Boden. Der Schwere folgend, nicht mehr der leichte, wo es da oben sich gebildet hat in der Luft, sondern jetzt fällt alles schwer physisch. Die herbstes. Zeit ist der Übergang in den Winter tot. Die Natur stirbt, die mikrobiellen Prozesse im Boden kommen zu Ende. Und jetzt muss man natürlich aufpassen, dass man da nicht mit stirbt als Mensch, sondern dass man der Nachwelt wirklich dann genau beobachtet, was sich da eigentlich abspielt, dass wir jetzt sozusagen den Herbst Prozess begleiten. Einerseits ist es noch mal die Ernte und andererseits ist es schon mal wieder die Herbst Bestellungen für die Winter Getreide. Aber dann kann es eine sehr späte Ernte sein oder überhaupt. Wir haben die Absicht, im nächsten Jahr Sommer eine Sommer, um oft auszusehen Hafer oder eine Sommerreifen oder eine Sommergäste. Oder wir wollen da Früchte anbauen und wir haben jetzt mal gerade eine Kündigung noch vorher ausgebracht und die müssen wir jetzt rechtzeitig umbrechen in den Winter. Wir wollen sie vielleicht nicht stehen lassen. Und dann kommt es jetzt auf einen Prozess an, den man wieder sehr genau reflektieren muss warum, wo? Worum geht es jetzt eigentlich im ausgehenden Jahr, wenn dieser äußere Todes Prozess einsetzt und da ist man heute sehr früh, auch glaubt sehr sicher geworden zu sein. Die ökonomie, die die öko betriebe, die meinen, also der fluges vom Teufel, den dürfen wir schon gar nicht mehr einsetzen. Und da gibt es also alle möglichen Ansichten, die da tun, weil man, wenn man nicht konventionell denkt. Konventionelle Landwirtschaft, dann möchte man wenigstens ökologisch denken. Biologisch und biologisch heißt, dass man sein Augenmerk auf die Mikroben Welt und was da lebt und kreucht und fleucht, darauf lenkt und dem versucht, Rechnung zu tragen. Es kommt aber eine Zeit im Herbst, wo man wirklich mal davon absehen kann. Das muss man heute ganz bewusst tun, denn man möchte ja der Natur immer irgendwie gemäß handeln, ihrem Leben gemäß. Aber es gibt eben einen Zeitpunkt im Jahreslauf, wo die Natur stirbt, wo sie tot wird, wo die Mikroben in die Dauer form übergehen. Alles andere in Eisstadion. Und da gibt es einen Moment, wo wir eigentlich die Aufgabe haben und jeder muss ich mir diesen Prozess ganz neu auseinandersetzen, wo wir die wo den Boden kartieren müssen, wo wir alles zerstören, was so wunderbar im Jahreslauf sich aufgebaut hat. Einzigartig. Die Schichtungen im Boden, alles organisch sind genauestens austariert. Und jetzt kommen wir, da hören wir ein Instrument und dann schmeißen wir das Ganze völlig koordinieren. Und dieses Instrument nennen wir den Pflug. Und man hat heute ein sehr starke Tendenz, berechtigterweise solchen Unsinn, der sonst gemacht wird, dass man sagt ohne Pflügen, pflügen ist so eine Sache. Und wenn man aber da mal ein Gesichtspunkt einnimmt im Herbst, im Spätherbst, ist die Natur zu Ende. Da ist, was zu Ende gekommen, ist, ganz physisch geworden. Und dann tritt ein in den Winter. Und da sollen die Prozesse stattfinden, die jetzt im Winter stattfinden sollen Kristallisation. Da muss ich sozusagen erst mal das ganze Jahr besiedeln, indem ich es korrigiere. Und wenn dann es in den Winter geht, dann kann sich aus diesem Chaos sozusagen eine neue Ordnung im nächsten Jahr aufbauen. Ich kann das nicht einfach nur so von Jahr zu Jahr immer so weiterwurschteln, sondern da ist, da ist wirklich ein Unterbruch im Winter und den muss ich einleiten, nicht jedes Jahr im Rahmen der Fruchtfolge oder wie es meine Intuition mir ergibt, zu einer Zeit der Jahre, dass ich einmal doch intensiv versuche, mal diese Kolonisierung des Bodens einzuleiten, einzuleiten, dass ich durch die Kräfte des Winters wieder ein neuer Boden aufbauen kann. Und der klassische Pflug? Was macht er denn alles eigentlich anders? Wenn hier der Boden ist, das Erdreich, dann pflügt er ja in dieser Weise den Boden in eine solche Furche. Er legt den Hunger um und das große Problem heutzutage ist, dass unsere Flügel nichts mehr taugen. Die Flügel, Füße breit. Und natürlich auch viel zu tief. Aber das Verhältnis von Tiefe und Breite stimmt auch nicht mehr. Ich versetze den Acker dann schon mit einem Fluch voran um 40 50 Zentimeter von rechts nach links. Im Ganzen. Was das für eine Energie ist, die ich da brauche. Sondern es kommt darauf an, dass man möglichst schmal fühlt. Es hat es viel Pferdefleisch gegeben, ideal gemacht, schmal fühlt und nicht zu tief. 16 17 Zentimeter, 15 bis 18 Zentimeter optimale Tiefe, würde ich sagen. Und dann kann jetzt sozusagen der Frost Angriff während des Winters hier eingreifen. Und dann? Es geht nicht mehr um biologische Prozesse, sondern es geht darum, dass man die Erde kultiviert und das heißt fruchtbare Böden. Der Meister Frost muss hier eingreifen und muss einfach mal den Boden vorerst rot machen. Er muss, da wird in der Realität durchgearbeitet werden, dass das nicht die Organe des Bodens. Das muss man nur mal versuchen zu denken. Ich weiß, dass ich in ein Fettnäpfchen tritt. In vieler Hinsicht ja. Aber es wird heute. Es werden so maßlose Fehler in der Bodenbearbeitung gemacht und man muss nur mal bedenken, der ganzen Prozess durch das Jahr hindurch und werden das erste geht es um die Aktivierung der organischen Prozesse im Frühjahr, Herbst, Sommer, Abbau, Aufbau und dann kommt es zu Ende. Und jetzt kann ich auch mal nicht mehr den Humus bearbeiten oder die organischen Prozesse, sondern die mineralischen Prozesse, nämlich die toten Prozesse. Also es geht. Und beim Pflügen geht es nicht um das Ich Rücksicht nehmen auf den Humus, sondern ich nehme Rücksicht auf den Ton. Es ist ein Ton pflügen. So haben wir das auch früher genannt. Wir pflügen den Ton, um ihn zu exponieren, den kosmischen Kräften des Umkreises, den Kristall bildenden Kräften an also Sie sehen ja, wir müssen zu Ende kommen. Sie sehen Bodenfruchtbarkeit. Wenn ich das ernst nehme, diesen Begriff, dann muss ich erst mal beobachten lernen, und dann muss ich meine Beobachtungen selber selbstständig denkerische arbeiten. Ich kann nicht irgendeiner Richtlinie folgen, die von außen vorgegeben ist. Ich kann nicht Ideologien folgen. Ich kann nicht irgendwelchen wissenschaftlichen Ergebnissen folgen, die einmal an einem Punkt irgendwo mal gemacht worden sind. Statistisch verrechnet, das ist irreführend ist alle irreführen, sondern es ist die Aufgabe des Menschen, sich hinein zu stellen in den ganzen Jahreslauf, den von Anfang bis Ende arbeitend. Wohlgemerkt nicht denken, sondern tätig sein, durchlebt und durchleben, sich Gedanken machen, was jetzt eigentlich das Adäquate ist. Welche Maßnahmen will ich steuern, in diesen unendlich subtilen Prozess eingreifen? Und dann kommt der Herbst und dann kann ich mal wirklich massiv tiefer greifen. Also in diesem Sinne, wie ich es gesagt habe. Und dann kann sich aus dieser Kolonisierung ein neuer Boden Aufbau im nächsten Jahr aufbauen. Kein Jahr ist gleich dem anderen. Jedes Jahr ist neu und jedes Jahr muss ich sozusagen die Initialzündung geben, dass es auch neu werden kann. Und nicht ein immer gleichmäßig fortlaufender, ablaufender Prozess. Sondern dass wir die Aufgabe haben, als Landwirt sozusagen den Boden im Hinblick auf die Bodenfruchtbarkeit zu erziehen. Wie man ein Kind erzieht, das in die Schule geht und lesen und schreiben lernt. So müssen wir einen Keim haften Zustand, der im Boden entsteht, in der Hand um müssen wir schrittweise durch das Jahr hindurch erzieherisch so begleiten, dass dadurch dann das Phänomen der Bodenfruchtbarkeit sich realisiert. Bodenfruchtbarkeit kann ich nie im Jahr herstellen, vielleicht auch nur schwarze Erde bis zum nächsten Jahr in der Ukraine oder so, wo die Natur einfach so begabt ist, dass sie ohne großes Zutun einfach tolle Erträge bringt. Sondern wir müssen die Natur Begabungen. Das ist ein Begriff, den muss man sich mal versuchen in die Ohren zu schreiben, dass der Boden selber begabt ist. Jeder Standort ist in bestimmtem Sinne begabt. Und meine Aufgabe als Landwirt ist es, diese Begabungen zu fördern, so zu erziehen, dass der Boden sozusagen lesen und schreiben lernt. Also das heißt, er liest am Kosmos ab, was eigentlich ihm zuträglich ist, und er schreibt sich das dann selber ein in dem, was man dann die Bodenfruchtbarkeit nennen kann. Also in diesem Sinne müssen wir versuchen, als Landwirte immer mehr zu lernen. Wir sind in einem Lernprozess, wir sind nie zu Ende. Wir glauben, wenn er gute Ernte eingebracht hat, wird sie der Klasse erreicht. Die haben wir nicht erreicht, sondern es geht auch gar nicht nur darum, um gesunde Nahrungsmittel zu erzeugen. Es ist auch ein Irrtum, das ist ein Nebeneffekt unserer Arbeit, sondern ein ebenso großer Effekt muss sein, die Boden entwicklung über die Jahre hinweg erzieherisch so auf die Bühne und auf die Erde zu wirken, dass Generationen in alle Zukunft weiterhin an dieser Bodenfruchtbarkeit anknüpfen können. Es geht darum, dass man. Es geht darum, dass so wie wir als Menschen dadurch Menschen sind, dass wir ein Bewusstsein haben, dass wir uns entwickeln können. Dass wir nicht derselbe sein müssen, der wir gestern waren, sondern dass wir heute durch eigene innere Willens, Aktivität, durch eigenes Denken und Fühlen uns entwickeln können. Immer weiter. Der Mensch ist ein sich entwickelndes Wesen. Er trägt den Entwicklungs gedanken als die größte voraus. Ich möchte sagen. Die größten chancen. In sich. Er will ja immer. Weiter. Und das kann die natur nicht. Die natur hat den entwicklungs gedanke nicht in sich mehr, sondern eher die. Sie hat auch, dass der mensch durch sein tun oder seine tätigkeit den entwicklungs gedanken in der natur veranlagt hineinträgt, sich selber durch seine arbeit erweitert, sein ganzes menschsein erweitert, will in das äußere Natur und dadurch die Natur erzieht, darauf wartet Mensch, Boden, Tier und Pflanze, die ganze Schöpfung. Insofern haben wir wirklich eine ungeheure Vision. Das hat ja Novalis in die Worte mal ausgedrückt Der Mensch, die Menschheit ist auf einer Mission. Zur Bildung der Erde sind wir berufen zur Bildung, so wir uns bilden wollen als Mensch, so müssen wir die Erde bilden. Und das ist die eigentliche, zentrale Aufgabe des biologischen Anbau. Darauf müssen wir hin streben. Und wir wissen ganz genau Das ist keine Methode, die man einfach anwendet, sondern es ist eine Methode. Bestenfalls, dass wir uns selber in unser Denken, Fühlen und Wollen so erziehen und so schulen, dass wir in der Lage sind, der Natur etwas zu geben, was sie selber nicht hat. Was wir hier erst durch unser Menschsein einpflanzen können, das ist nun ein Streben des biologischen Landbau, dem wir noch lange nicht nachkommen können, weil wir noch nicht fähig genug sind. Aber das ist eine Perspektive in die Zukunft. Und das wunderschöne Landbaus ist, dass man, wenn man sich ein Bewusstsein dieser Tatsache verschafft, dann fragt man sich, warum nicht jeder Mensch Landwirt wird. Vielen Dank. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Themenbezogene Leseanregungen ==&lt;br /&gt;
Novalis&#039; Werk &amp;quot;Die Lehrlinge zu Sais&amp;quot; (1802). Novalis, eigentlich Georg Philipp Friedrich Freiherr von Hardenberg, war ein deutscher Dichter, Schriftsteller und Philosoph der Frühromantik. In diesem Zitat betont Novalis die Verantwortung des Menschen für die Erde und für sich selbst. Die &amp;quot;Mission&amp;quot; der Menschheit ist es, sich selbst zu bilden und im gleichen Zuge die Erde zu formen. Das bedeutet, dass der Mensch nicht nur für seine eigene Entwicklung verantwortlich ist, sondern auch für die Gestaltung der Umwelt. Dies impliziert eine untrennbare Verbindung zwischen Mensch und Natur, die für die Frühromantik typisch ist. Novalis fordert hier, dass die Menschheit sich ihrer Rolle als Gestalter bewusst sein und entsprechend handeln sollte. &lt;br /&gt;
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		<author><name>Chrifri</name></author>
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		<title>Bodenfruchtbarkeit und Ernährungsdynamik - Vortrag von Manfred Klett am 12. November 2017</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Chrifri: /* Kristallbildungsprozess */&lt;/p&gt;
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[[Datei:Dr. Manfred Klett biodynamische Landwirtschaft Vortrag Bodenfruchtbarkeit 12. November 2017.jpg|450px|center|link=https://www.youtube.com/watch?v=v6WLKhCfABA]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- Manfred Klett -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Dieser Vortrag befindet sich in der Bearbeitung und er ist noch nicht &amp;quot;reif&amp;quot;. Gerne kannst du hier [[MitTun bei biodyn.wiki|mitTun]]: Korrektur, Überschriften und Absätze. Stand 29. Januar 2024&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begrüßung und Einführung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einführung Uwe Neukamm ===&lt;br /&gt;
Ich freue mich sehr, dass ich euch heute alle hier so begrüßen darf. Seid gegrüßt! Es ist schön. Wir sind heute viele. Auch neue Gesichter, Junge. Freut mich sehr!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Thema heut, ich soll in das Thema einführen, das Thema ist etwas sperrig, das muss man ablesen: Bodenfruchtbarkeit und Ernährungsdynamik. Das ist genau das Spannungsfeld, in dem ich jetzt als Landwirt eingebunden bin. Auf der einen Seite muss ich dafür Sorge tragen, dass der Boden fruchtbarer wird und auf der anderen Seite will ich dafür Sorge tragen, dass die Produkte, die ich produziere, zum Wohle aller sind und zu einer gesunden Ernährung beitragen. Deswegen ist es genau das Spannungsfeld, das ich so empfinde und ich stehe da als Bauer genau dazwischen. Und früher war das ganz einfach. Da hatte ich die Formel oder auch andere, wenn man einen gesunden Boden hat, dann erzeugt man gesunde Nahrungsmittel. Und wenn man genauer hinguckt und wir befinden uns in einer Zeit, wo man immer ein bisschen genauer hinguckt und sagt auch wir wollen eine Bewusstseinsseele entwickeln. Wenn man da genauer hinguckt und das verstehen will, dann merkt man, dass sowohl Gesundheit und Ernährung als auch Bodenfruchtbarkeit nichts Festes ist, sondern dass das dynamische Systeme, vielleicht was Lebendiges ist und daraus stellen sich dann viele Fragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es ist nicht mehr so, dass man sagt: Ich mach das und dann kommt ein guter Boden raus und eine Bodenfruchtbarkeit und die Bodenfruchtbarkeit äußert sich in möglichst viel Gesundheit beim Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da stellen sich für mich zum Beispiel schon die Frage, dass das, was vor 20 Jahren oder vor zehn Jahren für mich gesund war, mich zu ernähren, heute vielleicht gar nicht mehr so ist. Das, was wir vor 20 Jahren, was mich genährt hat, macht mich heute nur fett. Das, was ich vor 20 Jahren auf dem Acker gemacht habe, funktioniert heute nimmer. Und ist denn überhaupt die Bodenfruchtbarkeit, die ich anstrebe, vielleicht eine ganz andere, als ich eigentlich produziere, oder umgekehrt, was ist zum Beispiel eine spezielle biologisch dynamische Bodenfruchtbarkeit? Ist das eine Fruchtbarkeit, die sich auch äußert in Qualität, oder heißt für mich Bodenfruchtbarkeit, dass einfach möglichst viel wachsen soll? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese beiden Dinge werden wir heute zusammenbringen und ich freue mich sehr, dass die Meike Ehrlichmann da ist und uns da einen ganzen interessanten Ansatz vorstellen wird, ich glaube, der wird uns alle weiterbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazwischen, nach dem Mittagessen und vor dem Kaffeetrinken, das wird relativ eng zusammenliegen, wird uns der Wolfgang Krämer seinen interessanten Hof vorstellen. Wenn die uns ihren Hof vorstellen, das wird bestimmt auch ganz spannend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ganz besonders freue ich mich, dass heute zu uns gekommen ist, jemand, den man vielleicht wie keinen anderen mit dem Thema Bodenfruchtbarkeit und biologisch dynamische Bodenfruchtbarkeit zusammenbringt, den, ich denk, die meisten von uns auch durch seine Lieder ein bisserl kennen, als auch als Gründer vom Dottenfelderhof. Und ich freue mich sehr, dass es uns heute gelungen ist, ihn noch einmal einzuladen. Er hat eigentlich gesagt, er macht so was nicht mehr und ich freue mich sehr, dass er es dann doch gemacht hat. Manfred Klett!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vortrag Manfred Klett ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Begrüßung Manfred Klett ===&lt;br /&gt;
Verehrte liebe Gäste, liebe Freunde aus der hiesigen bayerischen Vereinigung für biologische dynamische Wirtschaftsweise und auch diejenigen, die hier in Nürnberg ja auch aktiv sind auf diesem Felde.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich frage zunächst einmal, ob ich frei hier so sprechen kann, ob sie mich hören, ganz hinten. Ich bin nicht so erfreut über ein Mikrofon, und so versuche ich so deutlich und laut zu sprechen, dass jeder von ihnen mich vielleicht doch verstehen kann. Und wenn nicht, dann bitte ich einfach mal die Hand zu heben, denn ab und zu, wenn man dann im Sprechen ist, kann die Stimme mal ein bisschen absinken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bedanke mich vielmals für die Einladung hier zu dieser Tagung in Nürnberg zu diesem Thema. Und diese beiden Themata hängen ja sehr eng zusammen Bodenfruchtbarkeit und Ernährungsdynamik, ist ja evident, das wurde ja auch gerade angesprochen. Und meine Aufgabe wird es nun sein, zur Frage der Bodenfruchtbarkeit etwas beizutragen. Und das ist ein so unerschöpfliches Thema, dass man Schwierigkeiten hat, es überhaupt irgendwie zu umgreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einführung Bodenfruchbarkeit ===&lt;br /&gt;
Und es ist ja auch dieser Begriff heute, Bodenfruchtbarkeit, im allgemeinen Bewusstsein, ich spreche jetzt vom wissenschaftlichen Bewusstsein an den Hochschulen, an den Universitäten oder wo auch immer, so in den akademischen Kreisen, dieser Begriff nicht mehr aktuell. Man hat ihn ad acta gelegt, mehr oder weniger, weil er nicht definierbar ist. Der ist so umfassend, dass man ihn einfach in dem Sinne nicht in eng begrenzten quantitativen Begriffen erfassen kann. Und deshalb hat man ihn ersetzt mehr durch den Begriff der Ertragsleistung der Böden. Was bringen die Böden, was ist deren Hervorbringungskraft? Und die kann man messen! Die kann man messen und zählen und wägen. Man kann es quantitativ erfassen in Erträgen. Aber ist das noch Bodenfruchtbarkeit? Denn ich kann ja diese Erträge auf andere Weise erzielen, indem ich da auf dem Boden ständig von außen was drauf schmeiße, was man dann Dünger nennt und dadurch und sonstige Fremdmittel, die man einsetzt, Betriebsmittel, damit kann man ja auch hohe Erträge erzielen. Man hat den Begriff der Bodenfruchtbarkeit langsam hinter sich gelassen, um einen Begriff zu wählen, dem man eben tatsächlich wiegen und messen und zählen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und damit hat man eigentlich den Boden aus den Augen verloren, in gewissem Sinne. Und gerade in biologisch-dynamischen Zusammenhängen müssen wir ja jetzt versuchen, diesen zentralen Begriff, also die Belebung der Erde selber, das ist ein Prozess, der sozusagen so umfassend ist, wie das menschliche Leben selbst, das Leben der Erde! Wie man den sozusagen so in Worte bringen kann oder jedenfalls mal in Bildern umschreiben kann, dass man einen neuen Zugriff zu diesem zentralen Begriff des lebendigen Bodens finden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun ist es so, dass man heute ja in den Wissenschaften, ich spreche jetzt von den Landwirtschaftswissenschaften, da gibt es ja das Gebiet der Bodenkunde, also die eigentlich die Aufgabe hätte, gerade mit diesen Fragen so umzugehen, dass es auch umsetzbar wäre in der Praxis. Und das ist aber keineswegs der Fall, oder nicht generell der Fall, weil man eben nur durch Quantifizieren, nur durch diese, nur das, was wirklich messbar ist, irgendwie zu Aussagen kommt. Die qualitative, die Wesenseite, die bleibt völlig außer Betracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun hat man in der Bodenkunde doch ein Gebiet, wo man einigermaßen an den Phänomenen sich entlang gehangelt hat durch die Jahrzehnte und das ist das Gebiet der Bodentypologie. Das heißt, dass jeder Standort, wenn man auf einen Betrieb irgendwo hinkommt, dann findet man eben ganz bestimmte Böden, die durch, lange, lange, lange Zeiten hindurch, 10.000 Jahre rechnet man heute, also seit den letzten Eiszeiten, sich allmählich entwickelt haben. Und das kann man phänomenal ganz, ganz gut begleiten, kann man beobachten, kann man anschauen, auf jedem Betrieb gräbt man ein tiefes Loch und dann ist da ein bestimmtes Profil und daraus kann man schon sehr viel ablesen. Das ist eine Langzeitentwicklung. Und die finden wir vor. Das ist Ergebnis von ewigen Zeiten, kann man sagen. Und in diesem Zusammenhang greifen wir jetzt als Landwirte und Gärtner ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da kann man mit solchen Begriffen wie, also ich spreche jetzt mal zu Praktikern: Da gibt es also den Begriff der Rendzina, hier im Jura, sehr verbreitet. Oder es gibt die Parabraunerde oder die Braunerde oder Podzol. Das sind alles wunderschöne Worte, hinter denen aber doch bestimmte Phänomene stehen, die für den Praktiker durchaus aussagekräftig sind. Und aber am Ende kann man dann doch recht herzlich wenig damit anfangen. Es ist immer gut zu wissen, man soll Kenntnis davon haben. Sondern für den praktizierenden Landwirt, den Gärtner, ist es auch notwendig, sozusagen die Bodenfruchtbarkeit oder das, was die Böden fruchtbar macht, mal zu verfolgen im Jahreslauf. Denn in den greift man ja immer ein, in den Jahreslauf, also die vier Jahreszeiten und greift ein durch die Bodenbearbeitung, durch die Fruchtfolge, durch die Düngung. Das sind die &#039;&#039;&#039;drei Säulen des Ackerbaus&#039;&#039;&#039; seit eh und je gewesen. Und greift ein verschieden, ob man jetzt im Winter sich befindet oder im Frühjahr oder im Sommer oder im Herbst. Und steuert dadurch, durch den menschlichen Geist, durch die Einsichten, die man als Mensch hat, die man sich erarbeiten muss. Und man kommt da nie an ein Ende. Nie. Man ist immer auf dem Wege, dass man versucht, das so gut wie möglich zu machen, dass man diese von Natur veranlagten Prozesse im Jahreslauf sachgemäß steuert. So, dass ich dadurch das Ergebnis dann nennen kann, die Bodenfruchtbarkeit, wenn sie sich auch nicht immer nach außen, direkt, immer darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss es geistig erstmal in sich produzieren. Man muss den Begriff geistig in sich überhaupt erst etablieren, um dann sein Beobachtungsvermögen so zu erweitern, dass man die Dinge dann auch in einem höheren Sinne erkennt. Nicht nur an der Ertragsbildung. Nicht nur das da ein schöner Humusgehalt ist oder irgend sowas. Das sind alles äußerliche Dinge. Sondern dass man innerlich als Mensch erkenntnismäßig in sein Denken fühlen und dann schließlich auch in seinem Wollen so in der Sache drin steht, dass man die Sicherheit nicht nur durch die äußere Erscheinung des Bodens, sondern innerlich in sich aufbaut. Eine innere Sicherheit gewinnen für sein Tun. Die Bodenfruchtbarkeit lebt in allererster Linie erst in unserem Erkenntnisleben und dann können wir draußen anschauen, ob es auch wirklich sich spiegelt in der Welt da draußen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun, daran können Sie vielleicht erkennen, dass es ein lebenslanges Ringen und Bemühen ist, wenn man sich dieser diesem Geheimnis der Bodenfruchtbarkeit, man könnte es parallelisieren mit der menschlichen Einsichtsfähigkeit. Auf der Menschenstufe ist es die menschliche Erkenntnis, die sich spiegelt dann in irgendwelchen Produktionen des Geistes, in der Literatur und den Künsten, in der Musik. So ist da unten auf der Erde ist die Bodenfruchtbarkeit ebenso ein Ausdruck eines umfassenden Geschehens, die man eben vergleichen kann mit dem menschlichen, künstlerischen, wissenschaftlichen Erfassen der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun möchte ich also versuchen, einmal einen Gang durch das Jahr zu machen, einen landwirtschaftlich gärtnerischen Gang durch das Jahr und zu sehen, wie da die Bodenfruchtbarkeit ständige Metamorphosen durchläuft. Es geht immer um die Bodenfruchtbarkeit. Und dennoch stellt sie sich jedes Mal ganz anders dar, im Verlaufe eines Jahres. Und bevor ich nun da mal den Gang durch das Jahr mache, wollte ich noch einmal eine grundsätzliche Bemerkung machen zum Boden selbst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Boden als Organ ===&lt;br /&gt;
Der Boden ist ja auch ein Organ, wo man gar nicht so recht weiß, wo fängt das an, wo hört es auf, oder wo ist er überhaupt? Es ist eine hauchdünne Haut über die Erde. Endlose Tiefen setzen sich nach unten fort. Endliche Höhen erweitern den Boden nach oben die Atmosphäre und bis in den Sternenhimmel. Wo ist eigentlich der Boden? Das ist die Begegnung von Kosmos und Erde. Da durchdringt sich etwas. Da durchdringen sich die Wirkungen der Planeten, die Wirkungen der Sonne, das Zentralgestirn des planetarischen Kosmos. Der ganze umfassende Fixsternhimmel ist an dem ganzen Geschehen beteiligt. Das durchdringt sich jetzt mit den Kräften der Erde von unten. Und nicht nur, was gerade im Boden da einem vor die Augen fällt, sondern aus den Tiefen der Erde strahlt es herauf und das begegnet sich. Und diese Durchdringungszone ist hauchdünn, eine dünne Haut, und diese dünne Haut hat aber einen ganz bestimmten Aufbau. Und wenigstens möchte ich das nur kurz charakterisieren. Man, es bedürfte einer viel umfänglicheren Ausführung, aber mal sozusagen auf den Punkt zu bringen, auf eine Art Formel zu bringen. Es ist so, wenn Sie ein Loch in die Erde graben, auf Ihrem Betrieb oder im Garten, also sagen wir mal einen Meter tief, zwei Meter tief oder so, je nachdem, wie der Boden beschaffen ist. Dann werden Sie feststellen, dass eine ganz bestimmte anschaubare Gliederung ihnen vor Augen tritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie haben einen schwärzlich gefärbten oder sagen wir mal dunkel gefärbten Oberboden. Das nennt man den humosen Horizont, wo also verstärkt also Humusprozesse stattfinden. Die können auch tiefer reichen, dann bis 30 bis 40 Zentimeter vielleicht, wenn man Glück hat. Und darunter kommt dann eine andere Zone, auf die komme ich gleich. Und dann noch tiefer, stößt man plötzlich auf, sagen wir mal Stein oder jedenfalls auf unverwitterte Erde und das eigentlich Kristalline oder kristallin unverwitterten Boden. Und zwischen dem Humushorizont und dem unverwitterten Boden. Da ist nochmal eben diese mittlere Schicht, und das ist die Schicht der Vertonungen. Nicht dass das Musik ist, das ist auch Musik, nur ein Stockwerk tiefer. Die Tonbildung, dass das durch die Verwitterung entsteht der Bodenton. Tonmineralien entstehen da. Und die haben auch wieder einen ganz wunderbaren Aufbau, da könnte man lange drüber reden. Jedenfalls ist diese mittlere Schicht diejenige, die eigentlich neben dem Humus der wirkliche Fruchtbarkeitsträger des Bodens ist. Es ist eigentlich das Herz des Bodens, das schlagende Herz, das ist nicht der Humus, sondern der Ton. Das ließe sich länger ausführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mensch und Boden ===&lt;br /&gt;
Das lässt sich vergleichen mit dem Menschen. Denn auch der Mensch, der hat ja sozusagen eine Zone in seinem ganzen Körperaufbau, wo man sagen kann, ja da ist eigentlich alles noch gerade in Verwitterung, da ist ein Fortlaufen in einem Verwitterungsprozess, in dem wir nämlich gedanken bilden, da stirbt etwas lebendiges in uns ab, im Nerven-Sinnes-System und dadurch können wir sozusagen überhaupt miteinander kommunizieren, über die Sprache und über unsere Gedanken. Und diese Zone, die dem Haupt des Menschen, dem Kopf des Menschen entspricht, im Nerven-Sinnes-System, das ist eigentlich das Gestein im Untergrund. Das ist genauso tot, wie unser Gehirn tot ist, wie unsere Nerven tot sind. Genau so tot ist es da unten, anorganisch, vollkommen, physisch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Gegenpol ist dann im Vergleich zum Menschen, wenn man es heruntergeht, von dem Haupt unter das Zwerchfell. Da dehnt sich ein ganz anderer Mensch aus, der ganz Unbewusste, wo organische Prozesse stattfinden, Auf- und Umbau und ein ständiges Hin und Her, ein Stoffwechsel eben, der in Verbindung steht auch mit dem Blut, wo ständiger Aufbau stattfindet aus den Verdauungsvorgängen heraus, wo auch die Blutbildung hauptsächlich in den Röhrenknochen stattfindet. Alles das. Und diese Prozesse, Stoffwechselprozesse, die finden sich im Boden oben in der obersten Schicht, eben in jener Humuszone. Da findet ständig durch die organischen Rückstände, die jedes Jahr herunter sinken, jetzt im Herbst, und die dann allmählich verdaut werden im Boden und dann sich Umformen in Humus. Alles das, das findet im Oberboden statt. Und dazwischen ist diese Tonszone. Und die entspricht dem, was beim Menschen Herz und Lunge waren. Das ist die rhythmische Zone, wo wir ständig im Rhythmus uns erleben als Mensch, ja, wo wir uns eigentlich als Mensch erleben in diesem mittleren Menschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist im Boden nicht der obere Boden, wo wir immer sagen, die Fruchtbarkeit, das ist der Stoffwechselpol, sondern es ist diese mittlere Zone, die da ständig, ich möchte sagen, quillt und schrumpft. Der Ton quillt und schrumpft, der atmet förmlich und im Jahreslauf. Also wir haben es eigentlich, wenn wir mit dem Boden umgehen, haben wir es eigentlich mit einem auf dem Kopfe stehenden Menschen zu tun, en miniature. Das kann man fortgesetzt denken in die Tiefen der Erde, das kann man fortgesetzt denken bis in die Höhen des Kosmos. Aber diese hauchdünne Haut, die zeigt eben eine Gliederung, eine Dreigliederung von Kopf und Stoffwechsel und einer rhythmischen Mitte. Mit der haben wir es zu tun. Und die gilt es immer im Blick zu haben, wenn man von Bodenfruchtbarkeit spricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Boden im Jareslauf ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bodenprozesse im Winter ====&lt;br /&gt;
So, und wenn wir jetzt von da ausgehend mal jetzt den Blick lenken auf unseren Jahreslauf und jetzt auf diese Zeit im Jahre wir stehen jetzt am Anfang des Winters, im November, da fängt es so richtig an, wenn wir da rausgehen aufs Feld und gucken mal unseren Boden oben an, da merken wir, dass der dunkler ist, als er vorher war, als er noch im Oktober oder im September war, dass er plötzlich dunkel geworden ist. Man muss das mal einfach beobachten, man muss mal seinen Blick darauf lenken, damit wird man bemerken, der Boden wird dunkler, während der Winterzeit, wie die Atmosphäre, wie alles um uns herum dunkel wird, so auch der Boden. Das hängt damit zusammen, dass der Boden sich im Winter mit Wasser sättigt und die Luft aus dem Bodenporen verdrängt wird und ebenso die Wärme verdrängt wird. Und das wir da vor einem Urphänomen des Winters stehen, dass nämlich der Boden wirklich anorganisch-physisch groß wird. Er ist wirklich dann im Winter so tot, wie das Gehirn im Menschen eben dem Tod näher ist als dem Leben. Und immer dann, wenn etwas stirbt, ist der Keim zu etwas Höherem geboren. Und so ist es auch im Boden während der Winterzeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also zunächst einmal merken wir, der Boden ist dunkel. Durch die Wassersättigung. Und das weist darauf hin, dass die vier Elemente von Erde, Wasser, Luft und Wärme, die immer zusammenspielen, uns dann richtig einen fruchtbaren Boden erzeugen, wenn sie sich alle schön durchdringen, im Jahreslauf. Aber im Winter sondern sie sich voneinander. Dann ist das Erdige erdiger als es ist, das Wasser relativ isoliert im Boden, füllt alle Poren auf, die Luft hat sich aus der Erde herausgezogen, es wird wird bitterkalt, die Wärme zieht sich aus der Luft heraus und auch die Wärme ist dann sozusagen sonstwo. Also alle vier Elemente beginnen sich während der Winterzeit voneinander zu lösen und zu separieren und das ist die Ursache dafür, dass etwas stirbt, dass etwas tot wird. Denn im lebendigen Organismus ist alles wunderbar durchdrungen. Diese drei Sphären durchdringen sich ständig, und das ist zunächst einmal die Situation in der Erde. Die Erde wird äußerlich ganz tot. Innerlich aber nicht. Da kommen wir gleich noch mal drauf zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun können wir, beschreibe ich mal zwei Bilder der Bodenprozesse, wie sie sich im Winter in der Erde abspielen. Da ist der eine Prozess der, dass die, dass es ja äußerlich kalt wird. Nehmen Sie mal so einen Januar, wo dann so eine frostige Luft um einen herum ist, man steht draußen auf dem Acker, möglichst auch mal eine Nacht, sieht den gesternten Himmel über einen und dann unter einem ist der Boden gefroren. Man stelle sich mal raus auf den Acker und stehe dann einfach mal in vollkommener Ruhe und lässt das mal auf sich wirken. Dann merkt man, dass da etwas wirksam ist, was man gar nicht fassen kann. Aber was doch real ist, was wirksam ist, was in die Erde eingreift und was da wirksam ist, das kann man beschreiben mit dem Prozess der Kristallbildung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kristallbildungsprozess ====&lt;br /&gt;
Nicht nur, dass der Schnee vom Himmel fällt, in wunderschöne Kriställchen, alle hexagonal, auch so blättchenartig wie der Glimmer, wie die Tonmineralien, alle hexagonal kristallisiert, fallen da vom Himmel, sondern der ganze Boden beginnt eben durchforstet zu werden. Der Meister Frost besucht uns während der Winterzeit. Den brauchen wir. Jeder Landwirt weiß, das ist von Alters her so, dass man gesagt hat je intensiver der Winter eingreift mit seiner Kältewirksamkeit, Frostbildung, Kristallbildung, desto sicherer ist die Ernte im Sommer, desto qualitativ hochwertiger ist die Ernte im Sommer. Denn was da wirksam ist, dass da plötzlich die ganze Natur eigentlich ein Kristall werden will, es ist ja nicht nur das Wasser, was kristallisiert, sondern die ganze Gesteinswelt will noch mehr Kristall werden, als sie schon ist. Sie will noch mehr Ordnung, denn Kristallbildung heißt geometrische Ordnung par excellence. Also so was von Ordnung, wie die kristallisierte Gesteinswelt kann man sich in der Welt überhaupt nicht vorstellen. Und diese Ordnung verschwindet gegen den Sommer, aber während des Winters muss sie sich regenerieren. Das heißt, es sind Kräfte wirksam in der Kristallbildung während der Winterzeit, die ihren Ursprung haben nicht auf der Erde, sondern die ihren Ursprung haben in dem fernsten Kosmos. Im gestirnten Himmel. Fixsternhimmel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Griechen haben- die Griechen, die ja ein bisschen anders gedacht haben als wir Heutigen, die haben den Kristallhimmel genannt. Dass weist darauf hin! Die hatten doch eine Ahnung davon, dass der eigentliche Ursprung im Tierkreis insbesondere aber nicht nur rund um die Sphäre des Fixsternhimmels, strahlt außerhalb von Raum und Zeit, strahlt herein in die Erde und strahlt Formkräfte, kristallbildende Kräfte in die Erde. Formbildungskräfte. Und die brauchen wir so dringend in der Landwirtschaft für die gesamte Entwicklung der Bodenfruchtbarkeit. Formkräfte!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles was sich im folgenden Jahr, im Frühjahr bis in den Sommer hinein, dann an Pflanzenwachstum und soweiter da entwickeln, dass muß sich durchformen. Und der Winter sammelt die Formkräfte der Erde. Und die wirken dann fort, wirken dann durch das ganze Jahr hindurch. Und die werden insbesondere von den Tonmineralien aufgenommen. Die Tonmineralien im Boden, diese mittlere Zone, dieser Herzenszone im Boden, das ist diejenige, die diese Formkräfte bewahrt, konserviert für das ganze Jahr. Es ist ein unendlich geheimnisvoller Prozess, aber dazu braucht man Frost, dazu braucht man Kälte, dazu braucht man dieses trennende Elemente voneinander. Dazu braucht man diese Todesprozesse im Boden. Und dann wirken da Formkräfte herein, die dann für das ganze Jahr von größter Bedeutung sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun wird es einem ja vor Augen geführt, wenn wir auf das kristallisierende Wasser hinschauen. Das ist ja auch ein unendliches Geheimnis. Also zunächst einmal das, dass da aus der Luft herunterfällt, Kristallformen. Wenn Sie nun mal einen einzigen Schneekristall angucken, wenn es sehr kalt ist, dann sind es nicht verschiedene Kristalle zusammen gebacken, sondern ein einzelnes Kristall, dann ist es ein wunderbarer Sechstern. Es ist Hexagonal, wie die Tonmineralien. Genauso kristallisiert das. Und jeder Kirstall ist anders. Seit Urzeiten ist kein Kristall gleich dem anderen, aber folgt demselben Kristallisationsprinzip. Und diese kristallbildenden Kräfte, die das Wasser gefrieren lassen wird, die das Flüssige fest machen, also zum Kristall werden lassen, die wirken nun auch im Boden, so dass man das mit Augen verfolgen kann, indem nämlich jetzt- nehmen Sie an, Sie haben so einen ganz nassen Herbst, und wir haben da Rüben draußen stehen, Möhren oder sonst wie Felsdgemüse. Und die kriegen Sie nicht raus weil es so nass ist. Es wird furchtbar spät im Jahr, der Boden ist voll mit Wasser gesättigt, zerfahren, kaputt und Sie fahren dann noch gerade noch rechtzeitig im November, vielleicht pflügen sie das ganze Ding rum, haben also einen knatschigen Standort, Pflugbalken die glänzen in der Luft, so kompakt ist das, dass man verzweifelt, wie soll das je wieder ein vernünftiger Boden werden im nächsten Jahr?  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Na ja, und dann geht der Winter drüber hin und dann merkt ma plötzlich, dass von dieser knatschigen Ton verbacken Pflugfurchen, dass da ein wunderbar krümelnder Boden zurückbleibt. Aufgrund dessen, dass die Feuchtigkeit, der Regen eindringt in ganz feinen Haarrissen, die kann man gar nicht mit den Augen sehen, dringt das ein, sodass da überall in feinen Haarrissen die jetzt mit Wasserkapillaren sättigen, und dann kommt der Frost und dann entwickelt der Frost diese eigenartige Phänomen, einzigartig in der Natur, dass er, indem er fest wird, sich ausdehnt. Haben Sie das mal bedacht? Das gibt es sonst nirgends als beim kristallisierenden Wasser. Normalerweise, wenn etwas fest wird, dann zieht es sich zusammen in der Kristallisation, dann räumlich zieht es sich zusammen. Und nur, wenn es warm wird, dehnt es sich aus. Und beim Wasser ist es umgekehrt. Bei vier Grad Celsius hat es eine große Dichte. Und dann, wenn es kristallisiert, dehnt es sich wieder aus. Das ist eines der bedeutendsten Ereignisse, die man überhaupt beobachten kann, im Haushalt der Natur. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn wenn es nicht so wäre, würden unsere Flüsse in null Komma nichts zufrieren bis auf den Boden und die Fische würden alle, alle krepieren. Kein Leben würde das überleben, sondern das Eis ist leichter als Wasser, schwimmt oben auf, weil es sich als Wasser ausgedehnt hat, indem es sich kristalliesiert hat. Und das findet im Boden statt. Und das ist unser bester Bearbeiter, während der Winterzeit, im Winter bearbeitet sich die Natur selber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Tafelzeichnung zu Winterpozessen im Boden ====&lt;br /&gt;
Ich muss es mal nur mal kurz andeuten. Also wenn wir hier den Winterprozess haben, dann ist der eigentliche Prozess der, dass hier die Kristallisation, die Kristallisation, die Bodenprozesse beherrschen soll. Formkräfte sind das. Formkräfte aus dem fernsten Kosmos. Und die brauchen wir! Die haben nicht nur Bedeutung, dass eine schöne Frostgare entsteht, oder der Boden wieder zerfällt/ zerkrümelt. Diese Krümel sind sehr instabil. Wenn es dann nämlich wieder einen schweren Regen darauf gibt, dann verschlämmen die alle, weil die rein mechanisch auseinander separiert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also dieser Vorgang findet da statt. Und das Ergebnis ist ein doppeltes, dass einerseits die Formkräfte absorbiert werden von den Tonmineralien, dem Boden und auch sonst von Gestein und durch die Frostsprengung beim kristallisierenden Wasser im Boden mechanisch eine Krümelstruktur  entsteht. Man nennt das die Frostgare, die dann möglichst erhalten werden muss. Und die kann man gar nicht erhalten, sondern da muss man Glück haben. Das ist einfach eine Glückssache, ob die so lange sich erhält, bis es draußen warm wird, eh es einen Starkregen gibt. Dann kommt ein neuer Prozess im Gange, den ich gleich schildern werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:34:44]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir haben im Winter wirklich es zu tun damit, dass die Erde sich selber bearbeitet, dass die Erde durch diese Prozesse, die ich jetzt nur kurz angedeutet habe, selber sich vorbereitet für das nächste Jahr. Und diese ganzen Prozesse, die ich jetzt hier nur so an wenigen Strichen gezeichnet habe, die sind im Grunde genommen Kolonisierung, prozesse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich schaue sie auf den Boden, ich mache noch toter, also der tot ist. Und da komme ich auf ein ganz tolles noch mal drauf zurück. Nun ist die Frage ja da zeigt wie sieht es jetzt aus im Übergang zum Frühjahr? Im Winter hat der Landwirt eigentlich nichts auf seinem Acker verloren und das soll er zu Hause bleiben. Die Natur soll sich selber bearbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber da gibt es eine Zwischenzeit im Februar, März, insbesondere im Februar, wo jetzt plötzlich die ersten warmen Sonnentage sechs Jahre nach Lichtmess, ja, so die ersten warmen Sonnentage, die ersten warmen Sonnen nach Lichtmess. Und da merkt man plötzlich drei Tage Sonne. Man geht raus aus Felder, sieht aber plötzlich, dass oben der Boden hell wird, das heißt, das Wasser verdunstet, Luft zieht ein in den Boden, auch damit auch Wärme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn man draußen dann auf den Acker geht und kniet auf dem Acker und streicht mit der Hand den Boden ein bisschen zur Seite, vielleicht so zwei, drei Zentimeter tief. Plötzlich da, wuselt da, wuselt von Käfern und Würmchen und weiß nicht, was alles. Ein reges Leben binnen kürzester Frist ist da plötzlich wieder durch die Wärme, die in den Boden eingezogen ist. Die Luft ist da, ist durchdringend, sie fängt sich, die Elemente fangen an, sie wieder zu durchdringen und kommen. Kaum findet das statt, ist das Reden, Leben wieder rege. Das äußere Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da findet nun ein Prozess statt, der auch eben eine Glückssache, eine Glückssache ist, wenn er wirklich stattfindet. Und das ist eben das, was ich jetzt schildern will, im Februar, März. Dass diese Ströme, wenn sie denn bewahrt worden sind, wenn sie nicht zerflossen sind durch den Starkregen, dass wenn jetzt die Wärme eindringt in den Boden, in die Boden poren, das Wasser verdunstet und die Luft dringt ein, dann ist tauchen da nicht nur der Käfer hinauf und und Würmchen und alles mögliche, sondern dann, wenn man da genauer hinguckt, sehr genau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und man merkt nämlich, dass plötzlich diese Krümel wirklich krümeln. Vorher sind sie irgendwo so wie wie sonst kann man sie hin und her bewegen. Aber jetzt sind es ganz große Krümel geworden. Und da ist eben, dass das passiert, dass diese Polygone allem Krümel der Erde, die ganz, ganz spitzen Ton Krümel. Wenn da ein zweiter daneben ist, auch irgendwie Polygone geformt und ein dritter, dass die plötzlich hier, dass hier plötzlich jetzt etwas auftritt, dass hier sich so Brücken bilden. Das sind Bakterien, Kolonien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mikroben des Bodens fangen an, sich unglaublich zu entfalten, und zwar also an einem Tag, zwei Tagen und verbinden jetzt diese Frost Krümel, der Frost gar. Und schauen sie in die Stabilisierung. Und dazwischen ist dann ein Hohlraum hier, der dann Luft enthält oder wenn es stark regnet, an Wasser enthält, aber jedenfalls eine Pore im Boden Pore. Und darauf kommt es an – hier beginnt die Bodenstruktur sich zu entwickeln im Laufe des Jahres. Und wenn das früh genug geschieht, im Februar, dann haben wir schon die ganze Ernte halb gewonnen. Wenn das in vernünftiger Weise von Natur aus geschieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können da nicht viel machen. Ein bisschen können wir was machen. Ja, und da kann ich jetzt nicht näher darauf eingehen. Das würde zu weit führen. Wir können ein bisschen durch Abschleppen, rechtzeitiges oder durch eine ganz zarte Bearbeitung können wir die Frost gar ein bisschen einebnen. Und dann entwickelt sich diese lebt diese sogenannte Lebensverbindung neben Verbindung und diese Lebensverbindung. Wenn sie früh genug eintritt, dann hält sich die Bodenstruktur das ganze Jahr hindurch. Die ist nicht mehr zerstörbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist ein Lebensprozess, also ein Todesprozess im Winter. Volk ist ein erster Lebensprozess, in dem diese Krümel des Winters, die rein mechanisch sich entwickelt haben, jetzt organisch oder biologisch oder mikrobielle Tätigkeit miteinander verbunden wird werden. Es entsteht ein Bodengerüst. So, und diese Entwicklung setzt sich jetzt fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch klappen. Er kann sich auf der anderen Seite duschen. Kann wir machen. Oder auch nicht. Und so fällt alles. Ätzend. Also das war keine Lebenserfahrung. Also wir kommen jetzt, wenn wir das fortsetzen. Dieser Betrachtung kommen wir jetzt so aus dem Februar in den März hinein. Die Tage werden länger, die Wärme Einstrahlung nimmt enorm zu. Hängt natürlich immer von der Witterung auf. Selbstverständlich. Feuchtigkeit verdunstet. Man muss dann aufpassen, dass nicht zu viel verdunstet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss die Winterfeuchtigkeit immer halten, so lange wie nur möglich. Aber jedenfalls muss der Oberboden abtrocknen. Da muss diese Durchdringung von Wärme, Luft und Wasser und Erde sich vollziehen. Und das bildet dann das ideale Saatgutbeet, wo ich dann meine Saat ablege.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Sie wissen ja, dass man sät. Normalerweise nicht sehr tief, also vielleicht zwei drei Zentimeter tief und es wieder mit Erde zu. Und in dieser Zone finden nun diese wunderschönen Prozesse statt, die sich dann offenbaren, schließlich in der Keimung sagen, wenn man den Samen hier in die Erde legt, na sagen wir manchmal hier ein sehr interessanter Sommer Weizen und dann wird er so abgelegt, dass hier drunter es relativ eine feste Sohle ist, nicht ganz und ganz tief gedrückt. Und da steigt der Kapillare, das Wasser auf. Und hier oben ist Luft und Wärme. Hier ist Wasser und Erde unter starker Feuchtigkeit, auf der Same quillt, der nimmt die Feuchtigkeit auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und beim Aufnehmen der Feuchtigkeit quillt jetzt der Körper. Der sogenannte Nußbaum des Samens quillt, und bestimmte enzymatische Prozesse werden jetzt angeregt durch das durch die Wasseraufnahme, und dadurch kommt es zu allem möglichen Umbildung. Der Reserve Substanz Stärke ist es meistens aber auch Eiweiße, die hier in dem Samen im Samen Körper angereichert sind. Vom Vorher und Jetzt keimt er also aus unser, unser Same.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was macht er? Denn sein Kind hier auch? Das erste, was er macht, ist, dass er ein ganz feines Wahrzeichen bildet in die Tiefe, die kein Muskel und dann erst sekundär kommt. Dann hier der Spross, der dann die Erde durchbricht. Und das ist ein Keimvorgang. Und dieser Keimvorgang ist zunächst einmal ziemlich unabhängig von der Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein Vorgang, der im Wesentlichen nur das Wasser der Erde braucht. Aber damit hat sich die Pflanze noch nicht mit der Erde verbunden. Sie wächst zunächst nur mit ihren Keimen Wurzeln in der Erde herein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das können Sie sehen, wenn Sie im Roggen und dann im Herbst aus dem noch drei, vier Tagen saß in der ersten Roggen, keimt das erste kein Blatt oder das erste Blatt. Erscheint das hin Sie mal so ein Pflänzchen raus, dann sehen Sie das in den Wurzeln. Oft sind es schon drei Wurzeln, dass da Erde dranhängt, da haftet Erde an der Wurzel, fragt nicht. Irgendwie kommt es zuerst, wenn man ganz früh raus soll. Keine, keine Erde da. Jetzt plötzlich hängt viel dran. Das hängt damit zusammen, dass jetzt nachträglich hier ganz feine Härchen entstehen, wo sich die Pflanze wirklich mit der Erde verbindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst, wenn sie nicht mit der Erde verbunden ist, wächst sie rein aus dem Reservoir der Samen. Und wenn er leer ist, was dann? Wie wirkt sie eigentlich weiter? Woher kommt jetzt eigentlich die Substanz, die sie weiter wachsen lässt? Die Kraft? Wo holt sie die her?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Frage. Wenn man dieser Frage weitergeht, dann müsste sich die ganze Wissenschaft von heute auf den Kopf stellen. Eigentlich. Wenn man das wirklich ernst nehmen würde, was man eigentlich auch beobachten kann. Denn sie wächst nicht mehr aus dem Samen wachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber jetzt ist die Frage: Was macht die Pflanze da mit dem Boden? Und dazu dienen diese ganz feinen Härchen. Das sind Ausstellungen, ganz feine Ausstellungen, aus der Epidermis herausgeholt, und zwar aus einer Zelle. Immer so ein kleines Sofa. Und damit verbindet sie sich. Sie wachsen jetzt zusammen mit den hohen Mineralien des Bodens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deswegen ist es so wichtig, Ton im Boden zu haben. Die wachsen mit den Mineralien so zusammen, dass man da keine Grenze mehr findet zwischen dem anorganischen Toten und dem Lebendigen der Phase. Es ist eine unbeschreibliche Tatsache, dass das Leben, das die Pflanze hat, die Fähigkeit hat, mit dem anorganischen Toten in eins zu verwachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, dass die Erde dann quasi nicht mehr nur ein organisch totes Gebilde ist, sondern durch das Pflanzenwachstum sich allein schon dadurch belebt, dass die Wurzelhärchen mit den hohen Mineralien in eins zusammenwachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was, was machen diese Härchen da eigentlich, diese Härchen, die die haben? Sondern jetzt etwas ins Erdreich ab, was die Pflanze hier oben plötzlich im Sonnenlicht, wenn sie da jetzt ihre ihre Blätter entwickelt, so die erste, 2. 03. Blatt, und dann sagen wir, Weizen, der synthetisch, der synthetisiert, der ist ein schreckliches Wort, der trinkt das Sonnenlicht, der trinkt das Sonnenlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt kosmische Wirkungen. Leben entsteht aus dem Kosmos heraus. Nicht von der Erde, sondern durch die Einstrahlung des planetarischen Umkreises bildet sich jetzt hier lebendige Substanz in den Blättern die sogenannte Assimilation des Sonnenlichtes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da finden jetzt alle möglichen physiologischen Vorgänge statt, die die sogenannte Assimilation erzeugen, assimiliert in das Wasser teilweise. Das ist Stärke, das ist gewaltige Kohlenstoff artige, fett artige Substanzen, durch die dann die Pflanze dann so langsam wächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das Eigenartige ist, dass und ich frage mich immer, ob der liebe Gott auch so richtig bei Sinnen war in der Schöpfung, dass nämlich jetzt von Wasser hier oben gebildet wird. Das nicht dazu dient, dass die Pflanze weiter nur wachsen soll, sondern das geht herunter wie Wasser. Und das wird dann plötzlich über diese Wurzel ausgeschieden ins Erdreich. Die Pflanze ist ein Eimer ohne Boden in ihren Wurzeln. Die Scheide, das, was da oben unter der Sonne gebildet ist, das rinnt herunter außerhalb des Kambrium. Und kann ich jetzt nicht im Einzelnen schildern, was es bedeutet herunter in einem Strom in diese Wurzel her, und wird jetzt von diesen Wurzeln mal hier ins Erdreich abgesondert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pflanze verliert das, was sie da gebildet hat, in der Atmosphäre hinein in die Erde. Das zeigt schon schon dieser Prozess halt, dass nicht der Boden die Pflanze ernährt. Die Pflanze den Boden. Das ist der eigentliche Prozess. Das ist sie. Sie ernährt durch das, was sie synthetisiert. Und an der und an der Sonne. Das mit dem ernährt sie jetzt. Die Erde. Das strömt aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was daraus strömt, sind Eiweiße, Eiweiße, Substanzen, die Molekular, Zucker und Enzyme, Fermente und Säuren, organische Säuren noch und noch und der ganze Stoffwechsel auf lange Sicht ohne innewohnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dadurch jetzt wird das Bakterien leben, das Mikroben leben im Umkreis der Wurzel ungemein angeregt. Die vermehren sich wie Verrückte das Tun bilden sich erst um die Wurzel herum so ein schmaler Saum von vielleicht zwei Zentimeter drei Zentimeter Dicke, die sogenannte Lithosphäre, wo sich das ganze Bodenleben konzentriert um die herum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieses Bodenleben geht eine Symbiose mit der Pflanze ein. Und diese geht die Umbildung. Das ist sozusagen. Ein Stoffwechselprozess. Der Ausscheidung. Da Pflanzen Wurzeln ins Erdreich, in diese Richtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Antwort ist, dass jetzt die Mikroben wieder, denn diese vorhandenen organischen Rückstände im Umkreis der Wurzel, zum Beispiel der Humus oder noch andere, noch mehr Humus Bestandteile aus dem Vorjahr, die werden jetzt abgebaut im Umkreis der Wurzeln. Und das Ergebnis Essenzen. Dann Mineralstoffe, Mineral, Salze. Abbau Abbau Ergebnisse hier durch den Stoffwechsel und diese Mineral Salze nimmt jetzt dem die Wurzel Haare gleichzeitig, indem sie etwas ausscheiden, indem sie es gleichzeitig sie Mineral als auch es ist unbeschreiblich. Es ist ein gleichzeitiger Prozess einerseits Ausscheidung organischer Substanzen und eine Antwort in Anregung des Mikroben Lebens und Abbau Prozesse dieser ab sich abspielen Abbau Humus Abbau entstehen. Yasmin analysierte Salze und die nimmt die Pflanze ebenso mit den Haaren auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pflanze im Frühjahr steuert die gesamten Bodenprozesse. Sie steuert die Ausscheidung dieser Art Wahrnehmung. Was braucht sie für ihr Wachstum und auch entsprechend Steuern? Scheidet sie also Pflanzen aus, die bauen, würgen, abbauen oder fördern, auf dass Mikroben leben? Die bauen den Humus ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir verlieren im Frühjahr enorm an Bodenfruchtbarkeit. Wir fördern das sogar. Boden werden die früher werden die Böden einfach ärmer an bestehender Bodenfruchtbarkeit durch diese Abbauprodukte. Aber die führen zu einer Art Generalisierung der entstehen von Mineralien, die mir den Boden Wasser von den Wurzel Haaren aufgenommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der primäre Prozess, das der sekundäre Prozess. Das ist ein ein Stoffwechsel aktiver Prozess und das ist ein Wahrnehmungsprozess. Die Wurzeln sind Wahrnehmungsorgane für die Mineralsalze der Erde. Augen. Schlechte Augen. Aber immerhin veranlagte Sinnesorgane. Das ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehen sie. Das ist der Frühjahrsprozess. Warum die Pflanzen im Frühjahr so schön wachsen können. Aber sie. Sie wachsen dadurch, dass sie, ich möchte mal sagen, die. Die vergangenen Lebensprozesse, die sich bewahrt haben im Boden, im Humus, das ja, dass sie die abbaut und nutzt, um jetzt neue und ein neues lebendiges Gebilde zu erzeugen, ihre eigene Gestalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die frühen Alchemisten des 13 14. Jahrhunderts, das waren die klassischen, alles andere spätere. Es waren keine Alchemisten mehr, die hatten noch wirklich ein Naturverständnis ganz anderer Art als die folgenden Naturwissenschaften. Und die haben den Humus bezeichnet als. Als. Einerseits das Gedächtnis der Erde, das heißt das vor vergangene Jahre sich homogenisiert haben, gleichsam bewahrt haben im Humus und jetzt sozusagen den Anschluss finden an das, was jetzt in Zukunft sich da an Pflanzenwachstum entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die haben eben den, den den Humus bezeichnet als den universalen Samen der Erde. Es ist so ein wunderschöner Ausdruck. Das ist der hier. Was ich zuerst hier hingeschrieben hat, ist der wirksame, und der ernährt sich, so lange er noch eben aus dem aus seinen Samen Körper heraus noch irgendwie organische Substanz zur Verfügung hat. Und Schluss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt wächst herunter die Pflanze in den Boden hinein und findet dort einen Universal Samen. Und das haben die Alchemisten als den Humus bezeichnet. Humus gleich universal Samen gegenüber dem Samen hier oben und sodass der eine Wasser muss auf die Erde fallen und dann antwortet der universale Samen, das heißt die Mutter Erde. Das ist eigentlich dasselbe Begriff, dass man gesagt, dass man die, dass man von der Mutter Erde spricht, das ist der universale Samen, aus dem jetzt im Verlaufe des Jahres die Pflanze wächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diesen Prozess müssen wir steuern. Jetzt müssen wir wach werden als Landwirt. Wenn Sie also mal zu Hause bleiben, hinterm Ofen, aber hier jetzt im Frühjahr müssen wir sehen, dass wir diesen Prozess fördern. Wir müssen den Humus Abbau fördern, und das machen wir dadurch, dass wir oben ganz dünn immerfort hier oben den Boden offen halten, die Kruste brechen, zwei, drei Zentimeter nicht mehr. Es ist eine, ich nenne es eine Haut. Bearbeitung, schräge Hacke, ganz flach gerade, die nach jedem Regen im Frühjahr sofort raus auf den Acker und die Kruste gebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann fängt nämlich der Boden an zu atmen, denn er bildet immer den Boden und bildet verkürzt CO2. Kohlendioxyd, das ist Kohlensäure, das ist ein Gift für die Wurzeln. Und das muss raus. Und es muss Sauerstoff rein für die Mikroben, dass sie leben können. Sauerstoff. Es stehen sie. Der Boden atmet wie der Mensch. Der atmet Kohlendioxyd aus und Sauerstoff ein. Und das fördern wir durch diese Haut bearbeiten. Früher, da fängt da der Acker draußen an zu atmen, und die Kohlensäure ist eben schwerer als die Luft. Das heißt, die möchte immer da unten bleiben, und dann öffnen wir den Boden hier oben und dann streicht hier ein Wind über den Acker, und der reißt die schwere Kohlensäure aus den Boden, Öffnungen aus dem Boden, Poren heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Natur, die verhält sich nach außen gestülpt. Wenn man jetzt immer eine genau betrachtet, verhält sich immer so wie ein menschlicher Organismus ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Bodenbearbeitung mit Striegel und Hacke. Die ist sozusagen im Frühjahr die Hilfe, um diesen Prozess der Ernährung des Bodens durch das Lebendige der Pflanze selbst zu befördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt geht es weiter im Jahreslauf. Jetzt kommt eine Zeit, so im Mai, beim Getreide. Bei den anderen Feldfrüchten ist das anders. Bei den Früchten, beim Gemüse, bei den Kartoffeln. Da bleibt der Boden noch lange offen, bis sich die Reihen schließen. Das war&#039;s, Juni.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, man muss dann immer noch diese Art von Bearbeitung fortsetzen. Deswegen heißen die ja auch Hackfrüchte. Also man hackt nicht nur das Getreide kann man nur hacken bis es anfängt zu schocken. Aber dann muss man sagen Ruhe tut jeder. Jeder Eingriff durch den Menschen. Aber bei den Hackfrüchten dauert es noch bis mitte Juni. Unter Umständen, dass man da die Feldfrüchte noch in dem diesem gesagten sinne, die immer die Kruste offen hält, damit der Boden atmen kann und dass diese mikrobiellen Abbauprozesse gefördert werden. Deswegen sind die Kartoffeln, wie man früher gesagt hat, Mistfresser. Die verbrauchen Bodenfruchtbarkeit nur noch durch die häufige Bearbeitung. Aber sie setzen es um eine gute Ernte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt gibt es aber beim Getreide einen Prozess, den muss ich doch hören, der ist einfach. Ich möchte sagen Ja, ich weiß, es ist ein Wunder, einfach schlicht ein Wunder. Und das Getreide kommt ja dann Mitte Juni zur Blüte. Vorher schoss es von Knoten zu stoßen. Immer verlängern sich die Knoten und man kann zugucken, wie dann Roggen dann plötzlich da über Nacht in die Länge strebt, die höher strebt bis zu 2 Meter und darüber hinaus dieser dünne Halm. Und dann fängt das Getreide zu blühen an, sehr unscheinbar. Man merkt es nur den Sporen. Wolken, die dann vielleicht mal bei Wind durch die Landschaft fliegen. Sehr verborgene Blüten in diesen Ähren oben, die das Äußerste, das Höchste da sind. Und jetzt findet um die Blütezeit, beginnt das verstärkt und bis in die Reifezeit hinein ein Prozess, der eben wirklich, also in gewissem Sinne, das Ende des Pflanzenwachstum bedeutet, nämlich während der Zeit. Schon von der Blüte an sterben die Wurzeln ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die, die, die jüngsten Wurzeln, die zuletzt gebildeten Wurzeln, die halten sich dann und da noch, aber dann die Älteren, die sterben schon ab, und auch die Getreide stirbt von unten nach oben ab. Und das werden am Ende die untersten Blätter zuerst. Zuletzt bleiben noch das Blatt, das oberste bleibt noch grün und dann stirbt das auch ab. Da bleibt noch der letzte Halm. Der Halm bis zur Ehre bleibt noch grün und dann sind auch noch die Speichen ein bisschen grün. Oder es werden auch die Speichen schließlich braun und fest und verwelken. Und so, so geht der Prozess vor sich von unten nach oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und parallel zu diesem, zu diesem Vorgang findet nun folgendes statt. Die ganze Pflanze hat das ganze Frühjahr hindurch alles auf dem Boden aufgenommen, insbesondere den Stickstoff, der dafür durch die Abbau der Humus Substanz Phosphorsäure aufgenommen, durch die Humus Substanz Kalium aufgenommen Durchsetzung der der Boden Mineralien und sogenannten Ionen Austausch aufgenommen, also sehr intensive Vorgänge, die da im Wurzelbereich sich abgespielt haben. Und jetzt kommen die Veränderten und als letzter Neuer kommt ein Boden, wo es nötig ist, dass die Pflanze über die Wurzeln die sogenannte Kieselsäure aufnimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Philosophie ist eine kolossale Substanz, die die Boden Hohlräume aus welcher Pudding ist das amorph gestaltlos, die durch Verwitterung entsteht der Ton Mineralien. Und diese Säure steigt auch im Halm und durchdringt die ganze Pflanze. Und zwar steigt sie so auf, dass sie sich die Tendenz hat, nach immer sich in der Peripherie dann ab zu lagern. Also das am äußersten des Holzes sich dadurch eine Säure ablagert oder in den Blättern steigt sie auf auch in die Farn Blätter oben ausreichend sich ausbreitenden Blätter immer am Rand, am äußersten Rand und der äußersten Spitze ist der größte Kieselsäure Gehalt und du gehst von Blatt für Blatt hoch. Und immer mehr kühlere, immer mehr kühlere. Und dann gehst schließlich in das letzte Odium bis in die Erde. Das ist schon ganz dünn. Der Halm ist da schon ganz dünn im letzten Winter. Aber so beweglich, elastisch, wunderbar wie ein Roggen. Fällt wie in Silber hoch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie der, würde das mal ausdrückt im Faust, wo? Klar, das fällt der Ernte entgegen. Und diese, diese Kieselsäure erfährt nun die höchste Konzentration oben in der Erde und da in den Schmelzen. Das sind die wegschmelzen, die das Korn umhüllen. Und noch einmal gesteigert. In den Grund gegangen sind praktisch 90 % Kieselsäure in der Asche. Wenn man die also fasst, dann ungefähr 90 %. Was ist das für ein Prozess? Die ganze Pflanze umgibt sich gleichsam mit einem Kiesel Mantel. Und der trocknet dann aus. Diese Kieselsäure ist jedoch Wahlvolk, trocknet in der Reife aus. Und dann? Was sieht man dann? Dann glänzt das Getreide. Dann fängt das an, bekommt es einen Glanz. Schauen Sie mal, ein harter Stoff an, dieser goldene Glanz, der rührt von dieser Fürsorge her. Und was ist das? Das ist Opal. Es ist 1/2 Edelstein. Die ganze Pflanze umhüllt sich sozusagen mit einem halben Edelstein, nämlich Eintrocknen, da Kieselsäure amorph nicht kristallisiert. Aber das ist sozusagen die Form, Kräfte, die es aus dem Verwittern, den Mineral des Winters, sozusagen diese Form Kräfte hinausschicken in die Pflanze und ihr die letzte Gestalt geben. Dann ist Schluss. Dann setze Reifeprozess ein. Dann kommen die Teile Reife, dann die gelb reife, dann die Tod. Reife, reift das Korn und dann setzt die Ernte ein. Aber dieser Prozess geht ihm voraus. Und wenn Sie mal auf einem Pflanzen, in der Pflanzenzüchtung, auf dem Hof oder andernorts mal mal hingucken, was, wie variantenreich die Farben sind von Getreide und dass das betont wird, insbesondere durch die Säure Ausscheidung der ganzen grünen Pflanze in die Peripherie, dann kann man einfach schauen, das ist wirklich ein Geheimnis, wo man erschüttert jedes Jahr davor schnell davor steht. Und wenn Sie das mal vergleichen mit konventionellem Stroh, Stickstoffdünger im Stroh wohlgemerkt, da werden Sie merken, dass er Stroh im konventionellen Anbau immer relativ grau bleibt, stumpf in der Farbe abgelaufen und dass das konventionelle Stroh draußen, wenn man das von der Ernte mal betrachtet, dass es relativ stumpf ist, in der Farbe nicht glänzt. Und wenn Sie das in die Hand nehmen und versuchen es zu brechen, dann bricht es nicht, dann es knickt. Ich kann nur kurze Geschichte schreiben. Wir hatten vor. Das war. Hatte ich auch in den 60er Jahren abgespielt. 50 Jahren während meiner Lehrzeit war auch mal ich hab auch mal auf einem biologischen Betrieb auf dem Hof meine Lehre damals gemacht. Und da haben wir noch ein Viehhändler, und er hat seinen Ackerbau aufgegeben und hat gesagt, er will von uns Stroh haben, da kriegen wir den nicht zurück. Und da hat er von uns das Stroh geholt und kommt dann morgens an den Stall und suchte Stroh. Da liegt es sein heute noch in der Krippe, und das Stroh war gefressen für die Kühe das Stroh, dem Heu sein Heu bevorzugt. Weil es ein glänzendes Stroh war. Die Kühe sind die besten Analytiker und überhaupt gibt es auf der Welt. Und der Stand, der kam auf dem Hof extra aus dem Grund, um uns zu sagen, er versteht die Welt nicht mehr, dass sein Heulen, was normalerweise das Futter wäre, in der Krippe liegen geblieben ist. Und die haben so lange rumgemacht, dass sie die Einstreu aufgefressen haben. Nicht das hängt mit diesem Reifeprozess zusammen und kein Getreide taugt was. Das kann ich Ihnen jetzt schon sagen. Was nicht diesen Prozess durchlaufen hat. Diese letzte Durchführung des Getreides. Das ist eine Frage der Ernährung und Physiologie. Diese letzte durch Formung, dass nicht nur Ochsen die Kieselsäure aus Mangel sich bildet, sondern das alles in sogenannte Inhaltsstoffe ist auch ein schreckliches Wort, eigentlich alles, was nur irgendwie physiologisch, Substanz bildend wirkt in der Pflanze als Eiweiß, oder ob die die Kohlenstoff Gerüst oder was es einmal, dass das durch geformt ist, dass wenn plötzlich in Getreide eher oben im Korn sich Nitrat findet. Sie haben ja ja wohl das Wort Nitrat No. Drei. Das ist auch das, was heute überall in der Diskussion ist. Wenn sich da was so was findet, dann ist eine Katastrophe. Da ist Ernährung physiologisch eine einzige Katastrophe. Sondern dieses Nitrat, das führt unten in die Wurzel. Da hat sie so einen Ort in roten Rüben, da ist sehr viel drin. Und da hat man immer gemeint, wenn man da auch die roten Rüben nicht mehr essen, weil der ganze Roggen sein wegen der Hohen Tatra. Das war Anfang der 80er Jahre, hat einen ungeheuren Einbruch in biologischen Landbau damals gegeben, weil die Konsumenten haben keine roten Rüben mehr gegessen. Aufgrund dieser Aussage völliger Unsinn. In die Wurzel gehört Nitrat. Das ist ein Salz. Die Wurzel ist Salz artig, das Korn da oben. Was da drauf ist, da muss dieses Salz art hier total verwandelt werden. Stroh strukturierten werden in wirklich reifes Eiweiß reife Kohlenhydrate, reife Fette der aus Heilungsprozess, das heißt eine Begleitung des Absterbens der Pflanze, diese aus Reifung Demos bis zum letzten geführt werden. Und da darf da oben in dem Getreide Korn nichts mehr von molekularen Eiweißen sein, Aminosäuren in Aminosäuren oder Nitrat ein oder abmelden oder irgend so was, sondern durch und durch gestaltetes Eiweiß. Und das ernährt. Das braucht der Mensch. Also das ist jetzt dieser Übergangszone, der Übergangs geschehen vom Früher zum zum Sommer hin. Und dieses, diesen Jahreslauf macht übrigens das Getreide ganz ideal durch. Also ist fast ein Repräsentant für die gesamte Frucht bildenden Pflanzen steht eigentlich das Getreide da, übrigens die erste Kulturpflanze, die der Mensch überhaupt gezüchtet hat. Die ältesten Kulturpflanzen ist die Wintergerste und der Winterweizen im achten vorchristlichen Jahrtausend. Da gab es noch keine Gemüsen. Ganz normal ist das nicht. Das kam erst in der folgenden Zeit. Und die ersten waren die Getreide. Und weil die Getreide sozusagen am deutlichsten den Jahreslauf in das Sonnenjahr abbilden, in allen Prozessen des Wachstums, in allen Prozessen der inneren Physiologie bis hin zum Nährwert. So, und jetzt kommen wir den Sommer. Im Sommer. Im Juli reift das Getreide von der Teig reife über die Reife zu Tod Reife und früher hat man das Getreide gemäht in der gelb reife. Da konnte man, da konnte man das noch nicht brechen über den Daumennagel. Das war das Zeichen, sondern es hat sich noch ein bisschen drüber gebogen, zwar noch plastisch, ein bisschen aber schon gelb. Und man hat was gemalt, noch früher, erst mit der Sense und dann später dann mit dem Leben da und hat es wie hocken aufgestellt. Die ältere Generation kennt das ja noch, die Felder, die Felder draußen, überall diese Garben gestellt waren in solchen hocken und da hat man das dann eine Woche oder 14 Tage, je nachdem wie das Wetter war, nach trocknen lassen und dann hat man die Garben eingefahren und eingepflanzt. In den großen Fälschungen, die es ja heute gar nicht gibt. Und dann hat man sie im Winter dann gedroschen, das war sogar weg, noch in den 50er Jahren, 60er Jahren. Und heute muss man das Getreide in der Total für dreschen, das heißt für das Zeichnen. Wenn man das über den Daumen brechen kann, wenn das Korn über den Baum bricht, dann ist es eigentlich unterhalb ungefähr 16 % Feuchtigkeit und dann kann man austauschen und dann kann man das, dann kann man es einfahren, vielleicht noch ein bisschen nachtragen, wenn es notwendig ist. Ansonsten ist die Ernte gelaufen und man merkt eigentlich gar nicht mehr auf den Höfen heute, dass ich überhaupt Ernte ist. Früher waren alle Laufen, alle Menschen ganzer Hof, da blieb niemand zu Hause, nur noch die Katzen und die Mäuse. Alles war auf dem Feld draußen. Und das war die schönste Arbeit im ganzen Jahr, möchte man sagen, diese Ernte Arbeit und heute läuft das einfach irgendwie ab zu leben, weil dann ohne Unternehmer kommt es runter auf den Wagen und schon ist man verschwunden. Diese Ernte nun was? Welcher Boden Prozess oder welche Fruchtbarkeit Stufe müssen wir jetzt ins Auge fassen? In der Sommerzeit im Winter bearbeite ich die Erde selber, im Frühjahr muss ich nachhelfen mit einer Haut Bearbeitung und muss den Humus Aufbau Prozess fördern. Und jetzt ernte ich das Getreide und zurück bleibt die Stoppel und da hat sich auch ein bisschen Unkraut entwickelt. Das soll ja auch so sein auf dem Acker. Man soll nicht Unkraut freie Äcker haben, das verträgt die Natur nicht, muss immer ein bisschen Unkraut da sein, das gehört einfach. Nur das richtige Maß muss man eben finden. Und dann ist, dann liegt da Spreu offen auf dem Feld vom Dreschen und irgendwelche sonstigen Rückstände. Und so weiter. Und um welche Maßnahme geht es jetzt? Um die Bodenfruchtbarkeit immer wieder einen neuen Impuls zu geben. Ja. Also sehen. Schauen wir uns einmal an Was sind das? Stehen die Stoppeln hier draußen auf dem Acker? Da drunter ist die Wurzel im Wasser, hier unten und hier liegt noch alles mögliche organische Reste obenauf. Und jetzt kommt es darauf an, dass wir stärker aktiv werden als Landwirte. Früher haben wir nur da oben oben gekratzt, auf dem Boden, und jetzt müssen wir eingreifen in den Boden, und zwar bis zu ungefähr einer Tiefe und acht Zentimeter. Müssen wir jetzt. Den sogenannten. Stoppel sturz. Den. Ich weiß nicht wie Hand heben, wenn es dann wieder so an der Stoppel stoßen. Und das heißt, dass man jetzt die die Stoppeln wendet oder eingruppiert. Oder es gibt da verschiedene Möglichkeiten, sodass jetzt hier sozusagen eine Mulch Schicht entsteht, wo die organische Substanz sich mit dem Erdreich vermengt. Darauf kommt es vielleicht an, warum ist das so wichtig? Nicht so tief? Um Gottes Willen nicht! Denn das ist eigentlich diese Schicht, so ungefähr bis acht Zentimeter. Das ist bei den einzelnen Böden verschieden. Aber das ist die Geschichte vom Frühjahr März, als diese durch die Verbauung sich im Verlaufe des Jahres entwickelt hat. Zu einer wunderbaren Boden gar ungeheuer stabil. Große Hohlräume, die den starken Niederschlägen, wenn es dann mal gewittert und also wirklich mal so 30 Millimeter auf einmal runter haut, dass sie nicht oberflächlich ablaufen, sondern dass sie einfach vom Boden aufgesogen werden. Dazu braucht man eine solche homogene, das heißt also sehr, sehr Poren reiche Oberschicht, die im Wesentlichen durch Leben, Verbauung und dann in der Folge durch tierische Organismen, Regenwürmer vor allen Dingen gebildet werden. So, und jetzt haben wir uns eine solche Verarbeitungsmaßnahme vorgenommen. Es gibt doch viele verschiedene Instrumente. Kann ich auch nicht im Einzelnen aufzählen. Also es ist ganz wurscht, was man hat, man soll nur damit richtig umgehen. Also man glaubt immer als Landwirt, das ist ein Glaube, der mir so in den 50 seit den 50er Jahren entgegengetreten ist. Es gebe ein Gerät, was alles macht, ohne dass man denken muss. Was macht die Fräse, wie die Fräse aufkam? Da hat man nur endlich das Gerät, was wirklich dieser Durchmischung und dem Mulch Effekt erzeugt. Und alles. Ein paar Jahre später stand die Scheisse schon wieder in der Ecke. Und es sind die Brennnesseln und wieder drüber drüber gewachsen. Also daran kann man erkennen, alles was der Landwirt macht ist keine Wissenschaft, sondern ist eine Kunst, die er muss die Wissenschaft haben, gell, bis er muss. Es muss etwas wissen. Aber indem er, sobald er etwas tut, muss es Kunst werden. Und dann gibt es keine Definition mehr. Man kann nicht mehr so homo oder nur so, keine Ideologie, gar nix beobachten und denken, dann klappt das mit jedem Instrument irgendwie. Also diese Stoffe Bearbeitung, die steht jetzt im Sommer an und warum ist die so wichtig? Ich durchmischte organische Substanz mit mineralische Substanz während des Sommers. Und jetzt kommt es darauf an, einen Prozess in die Wege zu leiten, der nicht mehr ein lebendiger ist wie im Frühjahr durch die Pflanzen, durch die Wurzel, Ausscheidungen. Alles das. Sondern ich muss die Boden Tier Welt in ihrer Tätigkeit anregen, die Boden Tierwelt. Denn die Tiere sind etwas anderes als die Pflanzen. Die Pflanzen sind bloß lebendig. Die Tiere sind beseelt. Und dadurch ist ein Tier Tier, weil es beseelt ist und das Seelische, was die Tiere bewegen lässt, frei bewegen lässt über die Erde, was sie Laute abgeben, was, das sie durch die Sinne in die Welt kommen? Die Tiere, auch die spinnen und haben selbstverständlich Sinnesorgane. Auch die Regenwürmer haben Sinnesorgane, keine Augen, aber Tast, Organe, also alles das sind Instrumente, leibliche Instrumente, das ein seelisches sich in der Welt betätigen kann. Und ich sage immer, man kann ein Tier erst dann wirklich verstehen. Anhänglich. Sagen. Verstehen. Wenn man darauf hin schaut. Was macht es? Was tut es? Was ist eigentlich seine Lebensäußerungen oder Seelen äußerung in der Tätigkeit? Wenn ich die Tätigkeit einer Spinne anschaue oder eines Marienkäfer oder einer Schlupfwespen oder was es auch für eine unscheinbares Wesen sein Mag, dann merke ich Was sie tun, ist so unendlich Weisheit. Hol es die blanke Offenbarung der Weisheit in der Welt. Alles was die Tiere machen sehr eingeschränkt jeweils die Spinne, wenn die ihre Netze spinnen, über die über die Äcker oder in dem Gebüsch. Dieses Wunder, das Spinnennetz ist, was es auch sein möge. Es ist so durch und durch Weisheit, dass keine menschliche Technik das überhaupt nur annähernd wiederholen kann. Es ist eine, die die Tierwelt in ihrem Tun offenbart, ihr eigenes Seelisches in dem, was sie tut. Deswegen muss man auf die Tätigkeit achten, wo die Kuh immer in allen ihren Tätigkeiten im Stall, auf der Weide, wo auch immer, in allen ihren Lebensäußerungen muss man beobachten, muss man mitempfinden. Und da merkt man plötzlich, was für ein himmlisches Wesen ist zu haben. Sie erhebt da empfunden, die oben zwischen die Hörner der Göttin Hathor wurde dargestellt wie eine Kuh. Haben die Hörner die Sonnenscheibe rein gemacht, so haben sie die Göttin Hathor abgebildet als Kuh. Bei den Hindus ist sie heute noch heilig, und sie war das heilige Opfertier durch alle Zeiten. Was ist das? Was macht das Tier? Was? Was lebt da drin seelisch? Und was bringt es nach außen zur Offenbarung? Also also die Seelen Äußerungen in der Tätigkeit. Ja, das ist eigentlich nichts anderes als ein ein Beobachtungsfeld um an das Wesen dieses Tieres heran zu kommen. Und gerade im Sommer haben wir es nun zu tun, eigentlich mit der Tätigkeit der hohen Tierwelt. Die müssen wir aktivieren. Und das geschieht dadurch, dass wir jetzt in den Tisch bereiten, durch diese Mischung der organischen Rückstände und unter den vielen, vielen, vielen Tieren, Tierarten, die da tätig sind, unscheinbar und dann deutlicher in Erscheinung treten. Da steht nun das Regenwurm im Vordergrund, und zwar der Ton der klassische Form. Es gibt ja verschiedene Regenwurm Arten. Und der Ton ist derjenige, der sein sein Leben darin besteht, dass er senkrechte Röhren macht. So kerzengerade in die Tiefe, bis zu 7 Meter tief in den Böden hat man solche Regenwürmer Regenwurm Würmer gefunden. Und in diesen Röhren bewegen die sich rauf und runter. Das ist ein Boom. Und der Wurm, sobald er aus den Röhren rauskommen. Dann schlängelt er sich so auf dem Boden. Kaum ist er in Röhren drin, dann ist es ein Leib, der sich Senkrechte. Das ist der Regenwurm. Ich sah durch als Zeichen, als die Sonnenflecken stammen. Solch eine hat eine Besonderheit, weil er sich durch die Risse durch, dann durch das Erdreich innen ein Rückgrat schafft, in das er sich senkrecht hinein stellt. Und es ist immer dieser Übergang von der Horizontalen in die Senkt. Die Senkrechte bedeutet sehr viel. Im Tierreich kann ich es nicht näher ausführen, aber das nur mal vergleichen. Das Schaf mit der Kuh oder die Kuh mit dem Pferd, alles was den Kopf hebt übers Rückgrat. Da merken Sie, dass da eine viel nach außen gerichtete Intelligenz entsteht. Und sobald der Kopf ohne das Rückgrat, da merkt man, dass der Stoffwechsel Prozess viel stärker den Kopf ergreift. Und so weiter. Also wir brauchen jetzt diese Tier, diese Boden Tiere und müssen deren Tätigkeit fördern. Und jetzt ist es heiß im Sommer Juli draußen und die Regenwürmer mögen das überhaupt nicht. Sie mögen nämlich nur dreierlei Die wollen Sauerstoff atmen, die wollen Feuchtigkeit. Und die wollen Dunkelheit. Dunkelheit. Das sind die drei Kriterien für den Regenbogen und dafür repräsentativ für andere Tiere auch. Und diese Bedingungen schaffen wir mit der Schicht. Das Dunkle, das viel Sauerstoff und die Feuchtigkeit kommt, steigt hier herauf und schlägt sich auf der Unterseite dieser Schicht nieder. Nun diese Regenwürmer. Wenn es heiß ist hier unten. Und wenn dann aber da oben so eine Schicht entsteht und so, dann wandern die hoch hier hinauf und wandern jetzt horizontal hier rein und fangen an, diese organischen Rückstände aufzuarbeiten. Also sie fressen, fressen, keine frische Substanz, keine lebendige Substanz. Ich habe mir auch mal angeguckt, da beobachtet ein Regenwurm, wie er ein grünes Pflanzen platt abgeknallt, gekniffen hat, gesagt Das ist ja pervers, was du da machst. Und dann habe ich es weiter beobachtet, habe ich gesehen, so hat er gar nicht gefressen, sondern hat es eingespeichert mit seinem Schleim. Die ganze Oberfläche hast eingerollt und seine Röhre reingezogen. Und in seiner Röhre haben dann die Mikroben aus dem auf dem Schleim haben dann angefangen, dass die Pflanzen Substanz aufzuschließen. Und dann war es allerdings ein reines Menü geworden. Also der Regenwurm frisst andere Organe, also abgestorbene pflanzliche Substanz. Der wandert also hier rein und arbeitet jetzt dieses Erdreich durch. Und was macht er dabei? Ständig, was unser Regenwurm vor so ein langes Gebilde segmentiert hat. Hier vorne so eine kleine Mundöffnung und ich habe hier so einen na? Hat er so einen kleinen Magen. Eigentlich nur ein erweiterter Darm, zielsicher und durch durch die ganzen Segmente bis hinten hin. Und er hat selbstverständlich einen Blutkreislauf. Das ist also ein Warmblüter gewesen und er hat jetzt hier über und über dem Magen hat er eine kleine Drüse, und diese Drüse sondert, indem er da frisst. Also organische Rückstände, die sind immer ein bisschen sauer, alles ist sauer, was die Pflanzen hinterlassen. Und durch diese Drüse scheint er jetzt feine Calcit zu Tröpfchen Kalk, Tröpfchen ab in den Magen und neutralisiert die organische Substanz. Es ist unglaublich. Er schafft damit das Milieu für die Mikroben, die hier jetzt en masse, hier den ganzen Darm erfüllen, bis hinten hin. Da lebt der Regenwurm mit, wiederum mit den Mikroben, speziellen Mikroben in Symbiose. Das heißt, der Regenwurm der Seelen Leib, der seelische Organismus dieses Tieres ist darauf gerichtet, jetzt im Verdauungsprozess den fruchtbaren Boden schlechthin zu erzeugen, den es überhaupt gibt durch Neutralisation dessen, was er an saurer Nahrung aufgenommen hat. Es wandert hier durch mikrobiellen Abbau. Aber die Mikroben können nicht tun, was sie wollen, was sie gerne täten, sondern weil der Seele viel von ihrem Leibe ungeheure Kräfte, die seelisch wirksam werden, die ordnen diesen Prozess, dass er nicht aus dem Ruder läuft, und dann tun sie dann irgendwo ein Häufchen da absetzen und dann haben sie, dann setzt sich dieser Prozess, der Verdrängungsprozess noch im Haufen fort, und da bauen die noch weiter ab, und dann entsteht der fruchtbarste Boden, den es überhaupt gibt, den können wir gar nicht selber erzeugen. Das macht eigentlich die boden tierwelt durch die kraft ihres spezifisch seelischen hochspezialisiert, je nach boden, auch noch tierart. So und das diesen prozess müssen wir einleiten im Sommer, dass er stattfindet, dass jetzt die Reste, dass das ernte jahres verkommt verkonsumiert werden hier von den Boden Tieren. So, und das geht vom Sommer bis in den Herbst so, dass da quasi die Erde sich erneuert im Jahreslauf. Was im Frühjahr abgebaut worden ist, muss jetzt hier wieder aufgebaut werden. Wir haben hier ein Humus Aufbau während des Sommers. Und diese und diese Prozesse müssen wir eben einleiten, stärker durch diese Mulchen der Bodenbearbeitung und hoffen, dass dann wirklich die Boden Tierwelt aktiviert wird. Und ohne den Regenwurm, insbesondere den Wurm kann man eigentlich keine optimale optimale Humus Qualität optimal dasjenige erzeugen, was die Alchemisten eben die eigentliche Muttererde bezeichnet haben. So, und jetzt muss ich schleunigst kaufen und ich kann dir auch schon auf der anderen Seite auch nicht so viel wie beschrieben werden. Und jetzt erst kommen wir in Richtung Herbst. Und das ist ja auch eine ganz eigenartige Jahreszeit, die eine völlig eigene Signatur hat. Und die findet jeder, der ein bisschen darauf aufmerksam ist, der Augustin auch durch die Lande, der Spätsommer Salz und dann geht es über den September. Da merken wir ja, dass da die Stimmung in der Natur, durch die immer tiefer wird, langsam, tiefer sich, wenn in der Sonne von ihrem Höchststand die Tage schon, na ja, sie bleiben auch dann halt noch lange viel länger. Aber dann schon wird es also kürzer. Der Tage und Nächte werden ein bisschen länger und man merkt die Stimmung in der Natur, obwohl sie selben Sonnenstand gibt, im Frühjahr nur aufsteigen, so ist derselbe Zustand erreicht, absteigend von der Sonne und. Vollkommen andere Stimmung. Und das sieht man daran, dass dann plötzlich so die ersten Nebel streifen, sich über die Lage legen. Im Nebel Ruhe noch die Welt, noch träumen Wald und wie so Dichter Mörike und und dann der blaue Himmel unverstellter drüber. Das ist so die Stimmung Anfang September. Und da merkt man auch in der Natur reift noch alles, alles. Die Früchte, die alles, was nur ein Gemüsegarten sind, was alles reift, fühlen sich die Äpfel an den Bäumen werden dicker und nehmen Farbe an? Also das ist auch eine noch Vorbildwirkung, die da vom Sommer in den Herbst hineinreicht, bei den anderen doppelt und bei den Pflanzen. Denn solch ein Wettrennen, das zieht sich noch länger bis in den Herbst rein und dann geht es durch den September durch. Dieses Jahr haben wir es nicht so deutlich erlebt um die Michaeli Zeit. Da kommen diese goldenen Septembertag, die in die goldenen Oktobertag einmünden. Und dann sehen wir dieses wunderbare Phänomen, das Sie bestimmt auch schon erlebt haben den Altweibersommer. Ich bin letztes Jahr laufe ich da den Feldrand entlang und sage Ich traue, kann ich meinen Augen trauen? Der Acker war frisch bearbeitet und ein Symbol für Glanz liegt über dem ganzen Feld und guckt so nach der Sonne und die Sonne spielt es mir zu. Ich gucke dann immer von verschiedenen Seiten. Dann gehe ich hin und guck genau. Alle Spinnennetze, der ganze Acker wie über überspannen von einer bestimmten Spinnennetze, die das machen, glänzt silbrig glänzend. Das ist ein Phänomen des Herbstes, und der Herbst setzt sich fort darin, dass das die gesamte Insektenwelt erst noch mal so was macht. Legt man die Eier ab unter die Boden Krume oder in die Rinde der Bäume oder sonst irgendwo an einen versteckten Ort legt sich die Eier ab. Die Vögel ziehen nach Süden, die Schwalben sind verschwunden, man guckt nach draußen und plötzlich sind sie weg. Das heißt, die ganze Natur fängt an in einen Ruhezustand. Ich weiß nicht, wie die wurden geboren wurden. Mikroben bilden jetzt Dauer formen auf. Also nicht. Man sieht äußerlich kaum noch, will keine Insekten wirken. Ein Schmetterling kann nichts. Alles geht in eine Art Ruhezustand oder besser gesagt in einen Todes zustand über. Die Natur stirbt, die Blätter fallen von dem Baum, alle sind sie verfärbt. Nochmal die letzte Blüte im Blatt und das alles liegt plötzlich am Boden. Der Schwere folgend, nicht mehr der leichte, wo es da oben sich gebildet hat in der Luft, sondern jetzt fällt alles schwer physisch. Die herbstes. Zeit ist der Übergang in den Winter tot. Die Natur stirbt, die mikrobiellen Prozesse im Boden kommen zu Ende. Und jetzt muss man natürlich aufpassen, dass man da nicht mit stirbt als Mensch, sondern dass man der Nachwelt wirklich dann genau beobachtet, was sich da eigentlich abspielt, dass wir jetzt sozusagen den Herbst Prozess begleiten. Einerseits ist es noch mal die Ernte und andererseits ist es schon mal wieder die Herbst Bestellungen für die Winter Getreide. Aber dann kann es eine sehr späte Ernte sein oder überhaupt. Wir haben die Absicht, im nächsten Jahr Sommer eine Sommer, um oft auszusehen Hafer oder eine Sommerreifen oder eine Sommergäste. Oder wir wollen da Früchte anbauen und wir haben jetzt mal gerade eine Kündigung noch vorher ausgebracht und die müssen wir jetzt rechtzeitig umbrechen in den Winter. Wir wollen sie vielleicht nicht stehen lassen. Und dann kommt es jetzt auf einen Prozess an, den man wieder sehr genau reflektieren muss warum, wo? Worum geht es jetzt eigentlich im ausgehenden Jahr, wenn dieser äußere Todes Prozess einsetzt und da ist man heute sehr früh, auch glaubt sehr sicher geworden zu sein. Die ökonomie, die die öko betriebe, die meinen, also der fluges vom Teufel, den dürfen wir schon gar nicht mehr einsetzen. Und da gibt es also alle möglichen Ansichten, die da tun, weil man, wenn man nicht konventionell denkt. Konventionelle Landwirtschaft, dann möchte man wenigstens ökologisch denken. Biologisch und biologisch heißt, dass man sein Augenmerk auf die Mikroben Welt und was da lebt und kreucht und fleucht, darauf lenkt und dem versucht, Rechnung zu tragen. Es kommt aber eine Zeit im Herbst, wo man wirklich mal davon absehen kann. Das muss man heute ganz bewusst tun, denn man möchte ja der Natur immer irgendwie gemäß handeln, ihrem Leben gemäß. Aber es gibt eben einen Zeitpunkt im Jahreslauf, wo die Natur stirbt, wo sie tot wird, wo die Mikroben in die Dauer form übergehen. Alles andere in Eisstadion. Und da gibt es einen Moment, wo wir eigentlich die Aufgabe haben und jeder muss ich mir diesen Prozess ganz neu auseinandersetzen, wo wir die wo den Boden kartieren müssen, wo wir alles zerstören, was so wunderbar im Jahreslauf sich aufgebaut hat. Einzigartig. Die Schichtungen im Boden, alles organisch sind genauestens austariert. Und jetzt kommen wir, da hören wir ein Instrument und dann schmeißen wir das Ganze völlig koordinieren. Und dieses Instrument nennen wir den Pflug. Und man hat heute ein sehr starke Tendenz, berechtigterweise solchen Unsinn, der sonst gemacht wird, dass man sagt ohne Pflügen, pflügen ist so eine Sache. Und wenn man aber da mal ein Gesichtspunkt einnimmt im Herbst, im Spätherbst, ist die Natur zu Ende. Da ist, was zu Ende gekommen, ist, ganz physisch geworden. Und dann tritt ein in den Winter. Und da sollen die Prozesse stattfinden, die jetzt im Winter stattfinden sollen Kristallisation. Da muss ich sozusagen erst mal das ganze Jahr besiedeln, indem ich es korrigiere. Und wenn dann es in den Winter geht, dann kann sich aus diesem Chaos sozusagen eine neue Ordnung im nächsten Jahr aufbauen. Ich kann das nicht einfach nur so von Jahr zu Jahr immer so weiterwurschteln, sondern da ist, da ist wirklich ein Unterbruch im Winter und den muss ich einleiten, nicht jedes Jahr im Rahmen der Fruchtfolge oder wie es meine Intuition mir ergibt, zu einer Zeit der Jahre, dass ich einmal doch intensiv versuche, mal diese Kolonisierung des Bodens einzuleiten, einzuleiten, dass ich durch die Kräfte des Winters wieder ein neuer Boden aufbauen kann. Und der klassische Pflug? Was macht er denn alles eigentlich anders? Wenn hier der Boden ist, das Erdreich, dann pflügt er ja in dieser Weise den Boden in eine solche Furche. Er legt den Hunger um und das große Problem heutzutage ist, dass unsere Flügel nichts mehr taugen. Die Flügel, Füße breit. Und natürlich auch viel zu tief. Aber das Verhältnis von Tiefe und Breite stimmt auch nicht mehr. Ich versetze den Acker dann schon mit einem Fluch voran um 40 50 Zentimeter von rechts nach links. Im Ganzen. Was das für eine Energie ist, die ich da brauche. Sondern es kommt darauf an, dass man möglichst schmal fühlt. Es hat es viel Pferdefleisch gegeben, ideal gemacht, schmal fühlt und nicht zu tief. 16 17 Zentimeter, 15 bis 18 Zentimeter optimale Tiefe, würde ich sagen. Und dann kann jetzt sozusagen der Frost Angriff während des Winters hier eingreifen. Und dann? Es geht nicht mehr um biologische Prozesse, sondern es geht darum, dass man die Erde kultiviert und das heißt fruchtbare Böden. Der Meister Frost muss hier eingreifen und muss einfach mal den Boden vorerst rot machen. Er muss, da wird in der Realität durchgearbeitet werden, dass das nicht die Organe des Bodens. Das muss man nur mal versuchen zu denken. Ich weiß, dass ich in ein Fettnäpfchen tritt. In vieler Hinsicht ja. Aber es wird heute. Es werden so maßlose Fehler in der Bodenbearbeitung gemacht und man muss nur mal bedenken, der ganzen Prozess durch das Jahr hindurch und werden das erste geht es um die Aktivierung der organischen Prozesse im Frühjahr, Herbst, Sommer, Abbau, Aufbau und dann kommt es zu Ende. Und jetzt kann ich auch mal nicht mehr den Humus bearbeiten oder die organischen Prozesse, sondern die mineralischen Prozesse, nämlich die toten Prozesse. Also es geht. Und beim Pflügen geht es nicht um das Ich Rücksicht nehmen auf den Humus, sondern ich nehme Rücksicht auf den Ton. Es ist ein Ton pflügen. So haben wir das auch früher genannt. Wir pflügen den Ton, um ihn zu exponieren, den kosmischen Kräften des Umkreises, den Kristall bildenden Kräften an also Sie sehen ja, wir müssen zu Ende kommen. Sie sehen Bodenfruchtbarkeit. Wenn ich das ernst nehme, diesen Begriff, dann muss ich erst mal beobachten lernen, und dann muss ich meine Beobachtungen selber selbstständig denkerische arbeiten. Ich kann nicht irgendeiner Richtlinie folgen, die von außen vorgegeben ist. Ich kann nicht Ideologien folgen. Ich kann nicht irgendwelchen wissenschaftlichen Ergebnissen folgen, die einmal an einem Punkt irgendwo mal gemacht worden sind. Statistisch verrechnet, das ist irreführend ist alle irreführen, sondern es ist die Aufgabe des Menschen, sich hinein zu stellen in den ganzen Jahreslauf, den von Anfang bis Ende arbeitend. Wohlgemerkt nicht denken, sondern tätig sein, durchlebt und durchleben, sich Gedanken machen, was jetzt eigentlich das Adäquate ist. Welche Maßnahmen will ich steuern, in diesen unendlich subtilen Prozess eingreifen? Und dann kommt der Herbst und dann kann ich mal wirklich massiv tiefer greifen. Also in diesem Sinne, wie ich es gesagt habe. Und dann kann sich aus dieser Kolonisierung ein neuer Boden Aufbau im nächsten Jahr aufbauen. Kein Jahr ist gleich dem anderen. Jedes Jahr ist neu und jedes Jahr muss ich sozusagen die Initialzündung geben, dass es auch neu werden kann. Und nicht ein immer gleichmäßig fortlaufender, ablaufender Prozess. Sondern dass wir die Aufgabe haben, als Landwirt sozusagen den Boden im Hinblick auf die Bodenfruchtbarkeit zu erziehen. Wie man ein Kind erzieht, das in die Schule geht und lesen und schreiben lernt. So müssen wir einen Keim haften Zustand, der im Boden entsteht, in der Hand um müssen wir schrittweise durch das Jahr hindurch erzieherisch so begleiten, dass dadurch dann das Phänomen der Bodenfruchtbarkeit sich realisiert. Bodenfruchtbarkeit kann ich nie im Jahr herstellen, vielleicht auch nur schwarze Erde bis zum nächsten Jahr in der Ukraine oder so, wo die Natur einfach so begabt ist, dass sie ohne großes Zutun einfach tolle Erträge bringt. Sondern wir müssen die Natur Begabungen. Das ist ein Begriff, den muss man sich mal versuchen in die Ohren zu schreiben, dass der Boden selber begabt ist. Jeder Standort ist in bestimmtem Sinne begabt. Und meine Aufgabe als Landwirt ist es, diese Begabungen zu fördern, so zu erziehen, dass der Boden sozusagen lesen und schreiben lernt. Also das heißt, er liest am Kosmos ab, was eigentlich ihm zuträglich ist, und er schreibt sich das dann selber ein in dem, was man dann die Bodenfruchtbarkeit nennen kann. Also in diesem Sinne müssen wir versuchen, als Landwirte immer mehr zu lernen. Wir sind in einem Lernprozess, wir sind nie zu Ende. Wir glauben, wenn er gute Ernte eingebracht hat, wird sie der Klasse erreicht. Die haben wir nicht erreicht, sondern es geht auch gar nicht nur darum, um gesunde Nahrungsmittel zu erzeugen. Es ist auch ein Irrtum, das ist ein Nebeneffekt unserer Arbeit, sondern ein ebenso großer Effekt muss sein, die Boden entwicklung über die Jahre hinweg erzieherisch so auf die Bühne und auf die Erde zu wirken, dass Generationen in alle Zukunft weiterhin an dieser Bodenfruchtbarkeit anknüpfen können. Es geht darum, dass man. Es geht darum, dass so wie wir als Menschen dadurch Menschen sind, dass wir ein Bewusstsein haben, dass wir uns entwickeln können. Dass wir nicht derselbe sein müssen, der wir gestern waren, sondern dass wir heute durch eigene innere Willens, Aktivität, durch eigenes Denken und Fühlen uns entwickeln können. Immer weiter. Der Mensch ist ein sich entwickelndes Wesen. Er trägt den Entwicklungs gedanken als die größte voraus. Ich möchte sagen. Die größten chancen. In sich. Er will ja immer. Weiter. Und das kann die natur nicht. Die natur hat den entwicklungs gedanke nicht in sich mehr, sondern eher die. Sie hat auch, dass der mensch durch sein tun oder seine tätigkeit den entwicklungs gedanken in der natur veranlagt hineinträgt, sich selber durch seine arbeit erweitert, sein ganzes menschsein erweitert, will in das äußere Natur und dadurch die Natur erzieht, darauf wartet Mensch, Boden, Tier und Pflanze, die ganze Schöpfung. Insofern haben wir wirklich eine ungeheure Vision. Das hat ja Novalis in die Worte mal ausgedrückt Der Mensch, die Menschheit ist auf einer Mission. Zur Bildung der Erde sind wir berufen zur Bildung, so wir uns bilden wollen als Mensch, so müssen wir die Erde bilden. Und das ist die eigentliche, zentrale Aufgabe des biologischen Anbau. Darauf müssen wir hin streben. Und wir wissen ganz genau Das ist keine Methode, die man einfach anwendet, sondern es ist eine Methode. Bestenfalls, dass wir uns selber in unser Denken, Fühlen und Wollen so erziehen und so schulen, dass wir in der Lage sind, der Natur etwas zu geben, was sie selber nicht hat. Was wir hier erst durch unser Menschsein einpflanzen können, das ist nun ein Streben des biologischen Landbau, dem wir noch lange nicht nachkommen können, weil wir noch nicht fähig genug sind. Aber das ist eine Perspektive in die Zukunft. Und das wunderschöne Landbaus ist, dass man, wenn man sich ein Bewusstsein dieser Tatsache verschafft, dann fragt man sich, warum nicht jeder Mensch Landwirt wird. Vielen Dank. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Themenbezogene Leseanregungen ==&lt;br /&gt;
Novalis&#039; Werk &amp;quot;Die Lehrlinge zu Sais&amp;quot; (1802). Novalis, eigentlich Georg Philipp Friedrich Freiherr von Hardenberg, war ein deutscher Dichter, Schriftsteller und Philosoph der Frühromantik. In diesem Zitat betont Novalis die Verantwortung des Menschen für die Erde und für sich selbst. Die &amp;quot;Mission&amp;quot; der Menschheit ist es, sich selbst zu bilden und im gleichen Zuge die Erde zu formen. Das bedeutet, dass der Mensch nicht nur für seine eigene Entwicklung verantwortlich ist, sondern auch für die Gestaltung der Umwelt. Dies impliziert eine untrennbare Verbindung zwischen Mensch und Natur, die für die Frühromantik typisch ist. Novalis fordert hier, dass die Menschheit sich ihrer Rolle als Gestalter bewusst sein und entsprechend handeln sollte. &lt;br /&gt;
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		<author><name>Chrifri</name></author>
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		<id>https://biodyn.wiki/index.php?title=Bodenfruchtbarkeit_und_Ern%C3%A4hrungsdynamik_-_Vortrag_von_Manfred_Klett_am_12._November_2017&amp;diff=3992</id>
		<title>Bodenfruchtbarkeit und Ernährungsdynamik - Vortrag von Manfred Klett am 12. November 2017</title>
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		<updated>2024-01-22T20:26:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Chrifri: Formatierung/ Textkorrektur&lt;/p&gt;
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__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Dieser Vortrag befindet sich in der Bearbeitung und er ist noch nicht &amp;quot;reif&amp;quot;. Gerne kannst du hier [[MitTun bei biodyn.wiki|mitTun]]: Korrektur, Überschriften und Absätze. Stand 21. Januar 2024&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begrüßung und Einführung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einführung Uwe Neukamm ===&lt;br /&gt;
Ich freue mich sehr, dass ich euch heute alle hier so begrüßen darf. Seid gegrüßt! Es ist schön. Wir sind heute viele. Auch neue Gesichter, Junge. Freut mich sehr!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Thema heut, ich soll in das Thema einführen, das Thema ist etwas sperrig, das muss man ablesen: Bodenfruchtbarkeit und Ernährungsdynamik. Das ist genau das Spannungsfeld, in dem ich jetzt als Landwirt eingebunden bin. Auf der einen Seite muss ich dafür Sorge tragen, dass der Boden fruchtbarer wird und auf der anderen Seite will ich dafür Sorge tragen, dass die Produkte, die ich produziere, zum Wohle aller sind und zu einer gesunden Ernährung beitragen. Deswegen ist es genau das Spannungsfeld, das ich so empfinde und ich stehe da als Bauer genau dazwischen. Und früher war das ganz einfach. Da hatte ich die Formel oder auch andere, wenn man einen gesunden Boden hat, dann erzeugt man gesunde Nahrungsmittel. Und wenn man genauer hinguckt und wir befinden uns in einer Zeit, wo man immer ein bisschen genauer hinguckt und sagt auch wir wollen eine Bewusstseinsseele entwickeln. Wenn man da genauer hinguckt und das verstehen will, dann merkt man, dass sowohl Gesundheit und Ernährung als auch Bodenfruchtbarkeit nichts Festes ist, sondern dass das dynamische Systeme, vielleicht was Lebendiges ist und daraus stellen sich dann viele Fragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es ist nicht mehr so, dass man sagt: Ich mach das und dann kommt ein guter Boden raus und eine Bodenfruchtbarkeit und die Bodenfruchtbarkeit äußert sich in möglichst viel Gesundheit beim Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da stellen sich für mich zum Beispiel schon die Frage, dass das, was vor 20 Jahren oder vor zehn Jahren für mich gesund war, mich zu ernähren, heute vielleicht gar nicht mehr so ist. Das, was wir vor 20 Jahren, was mich genährt hat, macht mich heute nur fett. Das, was ich vor 20 Jahren auf dem Acker gemacht habe, funktioniert heute nimmer. Und ist denn überhaupt die Bodenfruchtbarkeit, die ich anstrebe, vielleicht eine ganz andere, als ich eigentlich produziere, oder umgekehrt, was ist zum Beispiel eine spezielle biologisch dynamische Bodenfruchtbarkeit? Ist das eine Fruchtbarkeit, die sich auch äußert in Qualität, oder heißt für mich Bodenfruchtbarkeit, dass einfach möglichst viel wachsen soll? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese beiden Dinge werden wir heute zusammenbringen und ich freue mich sehr, dass die Meike Ehrlichmann da ist und uns da einen ganzen interessanten Ansatz vorstellen wird, ich glaube, der wird uns alle weiterbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazwischen, nach dem Mittagessen und vor dem Kaffeetrinken, das wird relativ eng zusammenliegen, wird uns der Wolfgang Krämer seinen interessanten Hof vorstellen. Wenn die uns ihren Hof vorstellen, das wird bestimmt auch ganz spannend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ganz besonders freue ich mich, dass heute zu uns gekommen ist, jemand, den man vielleicht wie keinen anderen mit dem Thema Bodenfruchtbarkeit und biologisch dynamische Bodenfruchtbarkeit zusammenbringt, den, ich denk, die meisten von uns auch durch seine Lieder ein bisserl kennen, als auch als Gründer vom Dottenfelderhof. Und ich freue mich sehr, dass es uns heute gelungen ist, ihn noch einmal einzuladen. Er hat eigentlich gesagt, er macht so was nicht mehr und ich freue mich sehr, dass er es dann doch gemacht hat. Manfred Klett!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vortrag Manfred Klett ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Begrüßung Manfred Klett ===&lt;br /&gt;
Verehrte liebe Gäste, liebe Freunde aus der hiesigen bayerischen Vereinigung für biologische dynamische Wirtschaftsweise und auch diejenigen, die hier in Nürnberg ja auch aktiv sind auf diesem Felde.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich frage zunächst einmal, ob ich frei hier so sprechen kann, ob sie mich hören, ganz hinten. Ich bin nicht so erfreut über ein Mikrofon, und so versuche ich so deutlich und laut zu sprechen, dass jeder von ihnen mich vielleicht doch verstehen kann. Und wenn nicht, dann bitte ich einfach mal die Hand zu heben, denn ab und zu, wenn man dann im Sprechen ist, kann die Stimme mal ein bisschen absinken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bedanke mich vielmals für die Einladung hier zu dieser Tagung in Nürnberg zu diesem Thema. Und diese beiden Themata hängen ja sehr eng zusammen Bodenfruchtbarkeit und Ernährungsdynamik, ist ja evident, das wurde ja auch gerade angesprochen. Und meine Aufgabe wird es nun sein, zur Frage der Bodenfruchtbarkeit etwas beizutragen. Und das ist ein so unerschöpfliches Thema, dass man Schwierigkeiten hat, es überhaupt irgendwie zu umgreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einführung Bodenfruchbarkeit ===&lt;br /&gt;
Und es ist ja auch dieser Begriff heute, Bodenfruchtbarkeit, im allgemeinen Bewusstsein, ich spreche jetzt vom wissenschaftlichen Bewusstsein an den Hochschulen, an den Universitäten oder wo auch immer, so in den akademischen Kreisen, dieser Begriff nicht mehr aktuell. Man hat ihn ad acta gelegt, mehr oder weniger, weil er nicht definierbar ist. Der ist so umfassend, dass man ihn einfach in dem Sinne nicht in eng begrenzten quantitativen Begriffen erfassen kann. Und deshalb hat man ihn ersetzt mehr durch den Begriff der Ertragsleistung der Böden. Was bringen die Böden, was ist deren Hervorbringungskraft? Und die kann man messen! Die kann man messen und zählen und wägen. Man kann es quantitativ erfassen in Erträgen. Aber ist das noch Bodenfruchtbarkeit? Denn ich kann ja diese Erträge auf andere Weise erzielen, indem ich da auf dem Boden ständig von außen was drauf schmeiße, was man dann Dünger nennt und dadurch und sonstige Fremdmittel, die man einsetzt, Betriebsmittel, damit kann man ja auch hohe Erträge erzielen. Man hat den Begriff der Bodenfruchtbarkeit langsam hinter sich gelassen, um einen Begriff zu wählen, dem man eben tatsächlich wiegen und messen und zählen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und damit hat man eigentlich den Boden aus den Augen verloren, in gewissem Sinne. Und gerade in biologisch-dynamischen Zusammenhängen müssen wir ja jetzt versuchen, diesen zentralen Begriff, also die Belebung der Erde selber, das ist ein Prozess, der sozusagen so umfassend ist, wie das menschliche Leben selbst, das Leben der Erde! Wie man den sozusagen so in Worte bringen kann oder jedenfalls mal in Bildern umschreiben kann, dass man einen neuen Zugriff zu diesem zentralen Begriff des lebendigen Bodens finden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun ist es so, dass man heute ja in den Wissenschaften, ich spreche jetzt von den Landwirtschaftswissenschaften, da gibt es ja das Gebiet der Bodenkunde, also die eigentlich die Aufgabe hätte, gerade mit diesen Fragen so umzugehen, dass es auch umsetzbar wäre in der Praxis. Und das ist aber keineswegs der Fall, oder nicht generell der Fall, weil man eben nur durch Quantifizieren, nur durch diese, nur das, was wirklich messbar ist, irgendwie zu Aussagen kommt. Die qualitative, die Wesenseite, die bleibt völlig außer Betracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun hat man in der Bodenkunde doch ein Gebiet, wo man einigermaßen an den Phänomenen sich entlang gehangelt hat durch die Jahrzehnte und das ist das Gebiet der Bodentypologie. Das heißt, dass jeder Standort, wenn man auf einen Betrieb irgendwo hinkommt, dann findet man eben ganz bestimmte Böden, die durch, lange, lange, lange Zeiten hindurch, 10.000 Jahre rechnet man heute, also seit den letzten Eiszeiten, sich allmählich entwickelt haben. Und das kann man phänomenal ganz, ganz gut begleiten, kann man beobachten, kann man anschauen, auf jedem Betrieb gräbt man ein tiefes Loch und dann ist da ein bestimmtes Profil und daraus kann man schon sehr viel ablesen. Das ist eine Langzeitentwicklung. Und die finden wir vor. Das ist Ergebnis von ewigen Zeiten, kann man sagen. Und in diesem Zusammenhang greifen wir jetzt als Landwirte und Gärtner ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da kann man mit solchen Begriffen wie, also ich spreche jetzt mal zu Praktikern: Da gibt es also den Begriff der Rendzina, hier im Jura, sehr verbreitet. Oder es gibt die Parabraunerde oder die Braunerde oder Podzol. Das sind alles wunderschöne Worte, hinter denen aber doch bestimmte Phänomene stehen, die für den Praktiker durchaus aussagekräftig sind. Und aber am Ende kann man dann doch recht herzlich wenig damit anfangen. Es ist immer gut zu wissen, man soll Kenntnis davon haben. Sondern für den praktizierenden Landwirt, den Gärtner, ist es auch notwendig, sozusagen die Bodenfruchtbarkeit oder das, was die Böden fruchtbar macht, mal zu verfolgen im Jahreslauf. Denn in den greift man ja immer ein, in den Jahreslauf, also die vier Jahreszeiten und greift ein durch die Bodenbearbeitung, durch die Fruchtfolge, durch die Düngung. Das sind die &#039;&#039;&#039;drei Säulen des Ackerbaus&#039;&#039;&#039; seit eh und je gewesen. Und greift ein verschieden, ob man jetzt im Winter sich befindet oder im Frühjahr oder im Sommer oder im Herbst. Und steuert dadurch, durch den menschlichen Geist, durch die Einsichten, die man als Mensch hat, die man sich erarbeiten muss. Und man kommt da nie an ein Ende. Nie. Man ist immer auf dem Wege, dass man versucht, das so gut wie möglich zu machen, dass man diese von Natur veranlagten Prozesse im Jahreslauf sachgemäß steuert. So, dass ich dadurch das Ergebnis dann nennen kann, die Bodenfruchtbarkeit, wenn sie sich auch nicht immer nach außen, direkt, immer darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss es geistig erstmal in sich produzieren. Man muss den Begriff geistig in sich überhaupt erst etablieren, um dann sein Beobachtungsvermögen so zu erweitern, dass man die Dinge dann auch in einem höheren Sinne erkennt. Nicht nur an der Ertragsbildung. Nicht nur das da ein schöner Humusgehalt ist oder irgend sowas. Das sind alles äußerliche Dinge. Sondern dass man innerlich als Mensch erkenntnismäßig in sein Denken fühlen und dann schließlich auch in seinem Wollen so in der Sache drin steht, dass man die Sicherheit nicht nur durch die äußere Erscheinung des Bodens, sondern innerlich in sich aufbaut. Eine innere Sicherheit gewinnen für sein Tun. Die Bodenfruchtbarkeit lebt in allererster Linie erst in unserem Erkenntnisleben und dann können wir draußen anschauen, ob es auch wirklich sich spiegelt in der Welt da draußen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun, daran können Sie vielleicht erkennen, dass es ein lebenslanges Ringen und Bemühen ist, wenn man sich dieser diesem Geheimnis der Bodenfruchtbarkeit, man könnte es parallelisieren mit der menschlichen Einsichtsfähigkeit. Auf der Menschenstufe ist es die menschliche Erkenntnis, die sich spiegelt dann in irgendwelchen Produktionen des Geistes, in der Literatur und den Künsten, in der Musik. So ist da unten auf der Erde ist die Bodenfruchtbarkeit ebenso ein Ausdruck eines umfassenden Geschehens, die man eben vergleichen kann mit dem menschlichen, künstlerischen, wissenschaftlichen Erfassen der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun möchte ich also versuchen, einmal einen Gang durch das Jahr zu machen, einen landwirtschaftlich gärtnerischen Gang durch das Jahr und zu sehen, wie da die Bodenfruchtbarkeit ständige Metamorphosen durchläuft. Es geht immer um die Bodenfruchtbarkeit. Und dennoch stellt sie sich jedes Mal ganz anders dar, im Verlaufe eines Jahres. Und bevor ich nun da mal den Gang durch das Jahr mache, wollte ich noch einmal eine grundsätzliche Bemerkung machen zum Boden selbst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Boden als Organ ===&lt;br /&gt;
Der Boden ist ja auch ein Organ, wo man gar nicht so recht weiß, wo fängt das an, wo hört es auf, oder wo ist er überhaupt? Es ist eine hauchdünne Haut über die Erde. Endlose Tiefen setzen sich nach unten fort. Endliche Höhen erweitern den Boden nach oben die Atmosphäre und bis in den Sternenhimmel. Wo ist eigentlich der Boden? Das ist die Begegnung von Kosmos und Erde. Da durchdringt sich etwas. Da durchdringen sich die Wirkungen der Planeten, die Wirkungen der Sonne, das Zentralgestirn des planetarischen Kosmos. Der ganze umfassende Fixsternhimmel ist an dem ganzen Geschehen beteiligt. Das durchdringt sich jetzt mit den Kräften der Erde von unten. Und nicht nur, was gerade im Boden da einem vor die Augen fällt, sondern aus den Tiefen der Erde strahlt es herauf und das begegnet sich. Und diese Durchdringungszone ist hauchdünn, eine dünne Haut, und diese dünne Haut hat aber einen ganz bestimmten Aufbau. Und wenigstens möchte ich das nur kurz charakterisieren. Man, es bedürfte einer viel umfänglicheren Ausführung, aber mal sozusagen auf den Punkt zu bringen, auf eine Art Formel zu bringen. Es ist so, wenn Sie ein Loch in die Erde graben, auf Ihrem Betrieb oder im Garten, also sagen wir mal einen Meter tief, zwei Meter tief oder so, je nachdem, wie der Boden beschaffen ist. Dann werden Sie feststellen, dass eine ganz bestimmte anschaubare Gliederung ihnen vor Augen tritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie haben einen schwärzlich gefärbten oder sagen wir mal dunkel gefärbten Oberboden. Das nennt man den humosen Horizont, wo also verstärkt also Humusprozesse stattfinden. Die können auch tiefer reichen, dann bis 30 bis 40 Zentimeter vielleicht, wenn man Glück hat. Und darunter kommt dann eine andere Zone, auf die komme ich gleich. Und dann noch tiefer, stößt man plötzlich auf, sagen wir mal Stein oder jedenfalls auf unverwitterte Erde und das eigentlich Kristalline oder kristallin unverwitterten Boden. Und zwischen dem Humushorizont und dem unverwitterten Boden. Da ist nochmal eben diese mittlere Schicht, und das ist die Schicht der Vertonungen. Nicht dass das Musik ist, das ist auch Musik, nur ein Stockwerk tiefer. Die Tonbildung, dass das durch die Verwitterung entsteht der Bodenton. Tonmineralien entstehen da. Und die haben auch wieder einen ganz wunderbaren Aufbau, da könnte man lange drüber reden. Jedenfalls ist diese mittlere Schicht diejenige, die eigentlich neben dem Humus der wirkliche Fruchtbarkeitsträger des Bodens ist. Es ist eigentlich das Herz des Bodens, das schlagende Herz, das ist nicht der Humus, sondern der Ton. Das ließe sich länger ausführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mensch und Boden ===&lt;br /&gt;
Das lässt sich vergleichen mit dem Menschen. Denn auch der Mensch, der hat ja sozusagen eine Zone in seinem ganzen Körperaufbau, wo man sagen kann, ja da ist eigentlich alles noch gerade in Verwitterung, da ist ein Fortlaufen in einem Verwitterungsprozess, in dem wir nämlich gedanken bilden, da stirbt etwas lebendiges in uns ab, im Nerven-Sinnes-System und dadurch können wir sozusagen überhaupt miteinander kommunizieren, über die Sprache und über unsere Gedanken. Und diese Zone, die dem Haupt des Menschen, dem Kopf des Menschen entspricht, im Nerven-Sinnes-System, das ist eigentlich das Gestein im Untergrund. Das ist genauso tot, wie unser Gehirn tot ist, wie unsere Nerven tot sind. Genau so tot ist es da unten, anorganisch, vollkommen, physisch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Gegenpol ist dann im Vergleich zum Menschen, wenn man es heruntergeht, von dem Haupt unter das Zwerchfell. Da dehnt sich ein ganz anderer Mensch aus, der ganz Unbewusste, wo organische Prozesse stattfinden, Auf- und Umbau und ein ständiges Hin und Her, ein Stoffwechsel eben, der in Verbindung steht auch mit dem Blut, wo ständiger Aufbau stattfindet aus den Verdauungsvorgängen heraus, wo auch die Blutbildung hauptsächlich in den Röhrenknochen stattfindet. Alles das. Und diese Prozesse, Stoffwechselprozesse, die finden sich im Boden oben in der obersten Schicht, eben in jener Humuszone. Da findet ständig durch die organischen Rückstände, die jedes Jahr herunter sinken, jetzt im Herbst, und die dann allmählich verdaut werden im Boden und dann sich Umformen in Humus. Alles das, das findet im Oberboden statt. Und dazwischen ist diese Tonszone. Und die entspricht dem, was beim Menschen Herz und Lunge waren. Das ist die rhythmische Zone, wo wir ständig im Rhythmus uns erleben als Mensch, ja, wo wir uns eigentlich als Mensch erleben in diesem mittleren Menschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist im Boden nicht der obere Boden, wo wir immer sagen, die Fruchtbarkeit, das ist der Stoffwechselpol, sondern es ist diese mittlere Zone, die da ständig, ich möchte sagen, quillt und schrumpft. Der Ton quillt und schrumpft, der atmet förmlich und im Jahreslauf. Also wir haben es eigentlich, wenn wir mit dem Boden umgehen, haben wir es eigentlich mit einem auf dem Kopfe stehenden Menschen zu tun, en miniature. Das kann man fortgesetzt denken in die Tiefen der Erde, das kann man fortgesetzt denken bis in die Höhen des Kosmos. Aber diese hauchdünne Haut, die zeigt eben eine Gliederung, eine Dreigliederung von Kopf und Stoffwechsel und einer rhythmischen Mitte. Mit der haben wir es zu tun. Und die gilt es immer im Blick zu haben, wenn man von Bodenfruchtbarkeit spricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Boden im Jareslauf ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bodenprozesse im Winter ====&lt;br /&gt;
So, und wenn wir jetzt von da ausgehend mal jetzt den Blick lenken auf unseren Jahreslauf und jetzt auf diese Zeit im Jahre wir stehen jetzt am Anfang des Winters, im November, da fängt es so richtig an, wenn wir da rausgehen aufs Feld und gucken mal unseren Boden oben an, da merken wir, dass der dunkler ist, als er vorher war, als er noch im Oktober oder im September war, dass er plötzlich dunkel geworden ist. Man muss das mal einfach beobachten, man muss mal seinen Blick darauf lenken, damit wird man bemerken, der Boden wird dunkler, während der Winterzeit, wie die Atmosphäre, wie alles um uns herum dunkel wird, so auch der Boden. Das hängt damit zusammen, dass der Boden sich im Winter mit Wasser sättigt und die Luft aus dem Bodenporen verdrängt wird und ebenso die Wärme verdrängt wird. Und das wir da vor einem Urphänomen des Winters stehen, dass nämlich der Boden wirklich anorganisch-physisch groß wird. Er ist wirklich dann im Winter so tot, wie das Gehirn im Menschen eben dem Tod näher ist als dem Leben. Und immer dann, wenn etwas stirbt, ist der Keim zu etwas Höherem geboren. Und so ist es auch im Boden während der Winterzeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also zunächst einmal merken wir, der Boden ist dunkel. Durch die Wassersättigung. Und das weist darauf hin, dass die vier Elemente von Erde, Wasser, Luft und Wärme, die immer zusammenspielen, uns dann richtig einen fruchtbaren Boden erzeugen, wenn sie sich alle schön durchdringen, im Jahreslauf. Aber im Winter sondern sie sich voneinander. Dann ist das Erdige erdiger als es ist, das Wasser relativ isoliert im Boden, füllt alle Poren auf, die Luft hat sich aus der Erde herausgezogen, es wird wird bitterkalt, die Wärme zieht sich aus der Luft heraus und auch die Wärme ist dann sozusagen sonstwo. Also alle vier Elemente beginnen sich während der Winterzeit voneinander zu lösen und zu separieren und das ist die Ursache dafür, dass etwas stirbt, dass etwas tot wird. Denn im lebendigen Organismus ist alles wunderbar durchdrungen. Diese drei Sphären durchdringen sich ständig, und das ist zunächst einmal die Situation in der Erde. Die Erde wird äußerlich ganz tot. Innerlich aber nicht. Da kommen wir gleich noch mal drauf zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun können wir, beschreibe ich mal zwei Bilder der Bodenprozesse, wie sie sich im Winter in der Erde abspielen. Da ist der eine Prozess der, dass die, dass es ja äußerlich kalt wird. Nehmen Sie mal so einen Januar, wo dann so eine frostige Luft um einen herum ist, man steht draußen auf dem Acker, möglichst auch mal eine Nacht, sieht den gesternten Himmel über einen und dann unter einem ist der Boden gefroren. Man stelle sich mal raus auf den Acker und stehe dann einfach mal in vollkommener Ruhe und lässt das mal auf sich wirken. Dann merkt man, dass da etwas wirksam ist, was man gar nicht fassen kann. Aber was doch real ist, was wirksam ist, was in die Erde eingreift und was da wirksam ist, das kann man beschreiben mit dem Prozess der Kristallbildung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kristallbildungsprozess ====&lt;br /&gt;
Nicht nur, dass der Schnee vom Himmel fällt, in wunderschöne Kriställchen, alle hexagonal, auch so blättchenartig wie der Glimmer, wie die Tonmineralien, alle hexagonal kristallisiert, fallen da vom Himmel, sondern der ganze Boden beginnt eben durchforstet zu werden. Der Meister Frost besucht uns während der Winterzeit. Den brauchen wir. Jeder Landwirt weiß, das ist von Alters her so, dass man gesagt hat je intensiver der Winter eingreift mit seiner Kältewirksamkeit, Frostbildung, Kristallbildung, desto sicherer ist die Ernte im Sommer, desto qualitativ hochwertiger ist die Ernte im Sommer. Denn was da wirksam ist, dass da plötzlich die ganze Natur eigentlich ein Kristall werden will, es ist ja nicht nur das Wasser, was kristallisiert, sondern die ganze Gesteinswelt will noch mehr Kristall werden, als sie schon ist. Sie will noch mehr Ordnung, denn Kristallbildung heißt geometrische Ordnung par excellence. Also so was von Ordnung, wie die kristallisierte Gesteinswelt kann man sich in der Welt überhaupt nicht vorstellen. Und diese Ordnung verschwindet gegen den Sommer, aber während des Winters muss sie sich regenerieren. Das heißt, es sind Kräfte wirksam in der Kristallbildung während der Winterzeit, die ihren Ursprung haben nicht auf der Erde, sondern die ihren Ursprung haben in dem fernsten Kosmos. Im gestirnten Himmel. Fixsternhimmel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Griechen haben- die Griechen, die ja ein bisschen anders gedacht haben als wir Heutigen, die haben den Kristallhimmel genannt. Dass weist darauf hin! Die hatten doch eine Ahnung davon, dass der eigentliche Ursprung im Tierkreis insbesondere aber nicht nur rund um die Sphäre des Fixsternhimmels, strahlt außerhalb von Raum und Zeit, strahlt herein in die Erde und strahlt Formkräfte, kristallbildende Kräfte in die Erde. Formbildungskräfte. Und die brauchen wir so dringend in der Landwirtschaft für die gesamte Entwicklung der Bodenfruchtbarkeit. Formkräfte!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles was sich im folgenden Jahr, im Frühjahr bis in den Sommer hinein, dann an Pflanzenwachstum und soweiter da entwickeln, dass muß sich durchformen. Und der Winter sammelt die Formkräfte der Erde. Und die wirken dann fort, wirken dann durch das ganze Jahr hindurch. Und die werden insbesondere von den Tonmineralien aufgenommen. Die Tonmineralien im Boden, diese mittlere Zone, dieser Herzenszone im Boden, das ist diejenige, die diese Formkräfte bewahrt, konserviert für das ganze Jahr. Es ist ein unendlich geheimnisvoller Prozess, aber dazu braucht man Frost, dazu braucht man Kälte, dazu braucht man dieses trennende Elemente voneinander. Dazu braucht man diese Todesprozesse im Boden. Und dann wirken da Formkräfte herein, die dann für das ganze Jahr von größter Bedeutung sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun wird es einem ja vor Augen geführt, wenn wir auf das kristallisierende Wasser hinschauen. Das ist ja auch ein unendliches Geheimnis. Also zunächst einmal das, dass da aus der Luft herunterfällt, Kristallformen. Wenn Sie nun mal einen einzigen Schneekristall angucken, wenn es sehr kalt ist, dann sind es nicht verschiedene Kristalle zusammen gebacken, sondern ein einzelnes Kristall, dann ist es ein wunderbarer Sechstern. Es ist Hexagonal, wie die Tonmineralien. Genauso kristallisiert das. Und jeder Kirstall ist anders. Seit Urzeiten ist kein Kristall gleich dem anderen, aber folgt demselben Kristallisationsprinzip. Und diese kristallbildenden Kräfte, die das Wasser gefrieren lassen wird, die das Flüssige fest machen, also zum Kristall werden lassen, die wirken nun auch im Boden, so dass man das mit Augen verfolgen kann, indem nämlich jetzt- nehmen Sie an, Sie haben so einen ganz nassen Herbst, und wir haben da Rüben draußen stehen, Möhren oder sonst wie Felsdgemüse. Und die kriegen Sie nicht raus weil es so nass ist. Es wird furchtbar spät im Jahr, der Boden ist voll mit Wasser gesättigt, zerfahren, kaputt und Sie fahren dann noch gerade noch rechtzeitig im November, vielleicht pflügen sie das ganze Ding um, haben also einen knatschigen Standort, Pflugbalken die glänzen in der Luft,, so kompakt ist das, dass man verzweifelt, wie soll das je wieder ein vernünftiger Boden werden im nächsten Jahr? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;[00:32:12]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Na ja, und dann geht der Winter drüber hin und dann merken Sie das von dieser klassischen Tonnen verpacken, den Flug erforschen, dass da ein wunderbarer Krümel der Boden zurückbleibt, aufgrund dessen, dass das die Feuchtigkeit, der Regen eindringt in ganz feinen Haarriss und die kann man gar nicht mit den Augen sehen, dringt das ein, sodass da überall den feinen Haarriss und die jetzt mit Wasser Kapillaren sättigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kommt der Frost und dann entwickelt der Frost diese eigenartige Phänomen einzigartig in der Natur, dass er, indem er fest wird, sich ausdehnt. Haben Sie das mal bedacht? Das gibt es sonst nirgends als beim Kristallisieren von Wasser. Normalerweise, wenn etwas fest wird, dann zieht es sich zusammen in der Kristallisation, dann räumlich zieht es sich zusammen. Und nur, wenn es warm wird, dehnt sich aus. Und beim Wasser ist es umgekehrt. Bei vier Grad Celsius hat es eine große Dichte. Und dann, wenn es kristallisiert, dehnt sich wieder aus. Das ist eines der bedeutendsten Ereignisse, die wir beobachten können im Haushalt der Natur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn wenn es nicht so wäre, würden unsere Flüsse in NullKommanichts zufrieren bis auf den Boden und die Fische würden alle, alle krepieren. Kein Leben würde das überleben, sondern das Leid. Das Eis ist leichter als Wasser, schwimmt oben auf, weil es sich als Wasser ausgedehnt hat, indem es sich visualisiert hat. Und das findet im Boden statt. Und das ist unser bester Bearbeiter. Während der Winter sage, im Winter bearbeite sich die Natur selber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich muss es mal nur mal kurz andeuten. Also wenn wir hier den Winter Prozess haben, dann ist der eigentliche Prozess der, dass hier die Kristallisation, die Kristallisation, die Boden prozesse beherrschen soll. Form Kräfte sind das Form Kräfte aus dem fernsten Kosmos. Und die brauchen wir. Die sind, die haben nicht nur Bedeutung, dass eine schöne Frost entsteht oder der Boden wieder zerfällt, der Krümel. Die Krümel sind sehr instabil. Wenn es dann nämlich wieder einen schweren Regen darauf gibt, dann verschwinden die alle, weil die rein mechanisch aufeinander abgestimmt separiert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also dieser Vorgang findet da statt. Und das Ergebnis ist ein doppeltes dass einerseits die Führungskräfte absorbiert werden von den tollen Mineralien, dem Boden und auch sonst von Gestein. Und durch die Frost Sprengungen beim Kristallisieren in Wasser im Boden mechanisch Krümel. Eine trübe Struktur entsteht. Man nennt das die Frost gase um, die dann möglichst erhalten werden muss. Und die kann man gar nicht erhalten, sondern da muss man Glück haben. Das ist einfach eine Glückssache, ob man, ob die so lange sicher hält, bis es draußen warm wird, es ein Starkregen gibt, nicht dann, dann kommt ein neuer Prozess im Gange, den ich gleich schildern werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir haben im Winter wirklich es zu tun damit, dass die Erde sich selber bearbeitet, dass die Erde durch diese Prozesse, die ich jetzt nur kurz angedeutet habe, selber sich vorbereitet für das nächste Jahr. Und diese ganzen Prozesse, die ich jetzt hier nur so an wenigen Strichen gezeichnet habe, die sind im Grunde genommen Kolonisierung, prozesse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich schaue sie auf den Boden, ich mache noch toter, also der tot ist. Und da komme ich auf ein ganz tolles noch mal drauf zurück. Nun ist die Frage ja da zeigt wie sieht es jetzt aus im Übergang zum Frühjahr? Im Winter hat der Landwirt eigentlich nichts auf seinem Acker verloren und das soll er zu Hause bleiben. Die Natur soll sich selber bearbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber da gibt es eine Zwischenzeit im Februar, März, insbesondere im Februar, wo jetzt plötzlich die ersten warmen Sonnentage sechs Jahre nach Lichtmess, ja, so die ersten warmen Sonnentage, die ersten warmen Sonnen nach Lichtmess. Und da merkt man plötzlich drei Tage Sonne. Man geht raus aus Felder, sieht aber plötzlich, dass oben der Boden hell wird, das heißt, das Wasser verdunstet, Luft zieht ein in den Boden, auch damit auch Wärme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn man draußen dann auf den Acker geht und kniet auf dem Acker und streicht mit der Hand den Boden ein bisschen zur Seite, vielleicht so zwei, drei Zentimeter tief. Plötzlich da, wuselt da, wuselt von Käfern und Würmchen und weiß nicht, was alles. Ein reges Leben binnen kürzester Frist ist da plötzlich wieder durch die Wärme, die in den Boden eingezogen ist. Die Luft ist da, ist durchdringend, sie fängt sich, die Elemente fangen an, sie wieder zu durchdringen und kommen. Kaum findet das statt, ist das Reden, Leben wieder rege. Das äußere Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da findet nun ein Prozess statt, der auch eben eine Glückssache, eine Glückssache ist, wenn er wirklich stattfindet. Und das ist eben das, was ich jetzt schildern will, im Februar, März. Dass diese Ströme, wenn sie denn bewahrt worden sind, wenn sie nicht zerflossen sind durch den Starkregen, dass wenn jetzt die Wärme eindringt in den Boden, in die Boden poren, das Wasser verdunstet und die Luft dringt ein, dann ist tauchen da nicht nur der Käfer hinauf und und Würmchen und alles mögliche, sondern dann, wenn man da genauer hinguckt, sehr genau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und man merkt nämlich, dass plötzlich diese Krümel wirklich krümeln. Vorher sind sie irgendwo so wie wie sonst kann man sie hin und her bewegen. Aber jetzt sind es ganz große Krümel geworden. Und da ist eben, dass das passiert, dass diese Polygone allem Krümel der Erde, die ganz, ganz spitzen Ton Krümel. Wenn da ein zweiter daneben ist, auch irgendwie Polygone geformt und ein dritter, dass die plötzlich hier, dass hier plötzlich jetzt etwas auftritt, dass hier sich so Brücken bilden. Das sind Bakterien, Kolonien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mikroben des Bodens fangen an, sich unglaublich zu entfalten, und zwar also an einem Tag, zwei Tagen und verbinden jetzt diese Frost Krümel, der Frost gar. Und schauen sie in die Stabilisierung. Und dazwischen ist dann ein Hohlraum hier, der dann Luft enthält oder wenn es stark regnet, an Wasser enthält, aber jedenfalls eine Pore im Boden Pore. Und darauf kommt es an – hier beginnt die Bodenstruktur sich zu entwickeln im Laufe des Jahres. Und wenn das früh genug geschieht, im Februar, dann haben wir schon die ganze Ernte halb gewonnen. Wenn das in vernünftiger Weise von Natur aus geschieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können da nicht viel machen. Ein bisschen können wir was machen. Ja, und da kann ich jetzt nicht näher darauf eingehen. Das würde zu weit führen. Wir können ein bisschen durch Abschleppen, rechtzeitiges oder durch eine ganz zarte Bearbeitung können wir die Frost gar ein bisschen einebnen. Und dann entwickelt sich diese lebt diese sogenannte Lebensverbindung neben Verbindung und diese Lebensverbindung. Wenn sie früh genug eintritt, dann hält sich die Bodenstruktur das ganze Jahr hindurch. Die ist nicht mehr zerstörbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist ein Lebensprozess, also ein Todesprozess im Winter. Volk ist ein erster Lebensprozess, in dem diese Krümel des Winters, die rein mechanisch sich entwickelt haben, jetzt organisch oder biologisch oder mikrobielle Tätigkeit miteinander verbunden wird werden. Es entsteht ein Bodengerüst. So, und diese Entwicklung setzt sich jetzt fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch klappen. Er kann sich auf der anderen Seite duschen. Kann wir machen. Oder auch nicht. Und so fällt alles. Ätzend. Also das war keine Lebenserfahrung. Also wir kommen jetzt, wenn wir das fortsetzen. Dieser Betrachtung kommen wir jetzt so aus dem Februar in den März hinein. Die Tage werden länger, die Wärme Einstrahlung nimmt enorm zu. Hängt natürlich immer von der Witterung auf. Selbstverständlich. Feuchtigkeit verdunstet. Man muss dann aufpassen, dass nicht zu viel verdunstet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss die Winterfeuchtigkeit immer halten, so lange wie nur möglich. Aber jedenfalls muss der Oberboden abtrocknen. Da muss diese Durchdringung von Wärme, Luft und Wasser und Erde sich vollziehen. Und das bildet dann das ideale Saatgutbeet, wo ich dann meine Saat ablege.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Sie wissen ja, dass man sät. Normalerweise nicht sehr tief, also vielleicht zwei drei Zentimeter tief und es wieder mit Erde zu. Und in dieser Zone finden nun diese wunderschönen Prozesse statt, die sich dann offenbaren, schließlich in der Keimung sagen, wenn man den Samen hier in die Erde legt, na sagen wir manchmal hier ein sehr interessanter Sommer Weizen und dann wird er so abgelegt, dass hier drunter es relativ eine feste Sohle ist, nicht ganz und ganz tief gedrückt. Und da steigt der Kapillare, das Wasser auf. Und hier oben ist Luft und Wärme. Hier ist Wasser und Erde unter starker Feuchtigkeit, auf der Same quillt, der nimmt die Feuchtigkeit auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und beim Aufnehmen der Feuchtigkeit quillt jetzt der Körper. Der sogenannte Nußbaum des Samens quillt, und bestimmte enzymatische Prozesse werden jetzt angeregt durch das durch die Wasseraufnahme, und dadurch kommt es zu allem möglichen Umbildung. Der Reserve Substanz Stärke ist es meistens aber auch Eiweiße, die hier in dem Samen im Samen Körper angereichert sind. Vom Vorher und Jetzt keimt er also aus unser, unser Same.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was macht er? Denn sein Kind hier auch? Das erste, was er macht, ist, dass er ein ganz feines Wahrzeichen bildet in die Tiefe, die kein Muskel und dann erst sekundär kommt. Dann hier der Spross, der dann die Erde durchbricht. Und das ist ein Keimvorgang. Und dieser Keimvorgang ist zunächst einmal ziemlich unabhängig von der Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein Vorgang, der im Wesentlichen nur das Wasser der Erde braucht. Aber damit hat sich die Pflanze noch nicht mit der Erde verbunden. Sie wächst zunächst nur mit ihren Keimen Wurzeln in der Erde herein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das können Sie sehen, wenn Sie im Roggen und dann im Herbst aus dem noch drei, vier Tagen saß in der ersten Roggen, keimt das erste kein Blatt oder das erste Blatt. Erscheint das hin Sie mal so ein Pflänzchen raus, dann sehen Sie das in den Wurzeln. Oft sind es schon drei Wurzeln, dass da Erde dranhängt, da haftet Erde an der Wurzel, fragt nicht. Irgendwie kommt es zuerst, wenn man ganz früh raus soll. Keine, keine Erde da. Jetzt plötzlich hängt viel dran. Das hängt damit zusammen, dass jetzt nachträglich hier ganz feine Härchen entstehen, wo sich die Pflanze wirklich mit der Erde verbindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst, wenn sie nicht mit der Erde verbunden ist, wächst sie rein aus dem Reservoir der Samen. Und wenn er leer ist, was dann? Wie wirkt sie eigentlich weiter? Woher kommt jetzt eigentlich die Substanz, die sie weiter wachsen lässt? Die Kraft? Wo holt sie die her?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Frage. Wenn man dieser Frage weitergeht, dann müsste sich die ganze Wissenschaft von heute auf den Kopf stellen. Eigentlich. Wenn man das wirklich ernst nehmen würde, was man eigentlich auch beobachten kann. Denn sie wächst nicht mehr aus dem Samen wachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber jetzt ist die Frage: Was macht die Pflanze da mit dem Boden? Und dazu dienen diese ganz feinen Härchen. Das sind Ausstellungen, ganz feine Ausstellungen, aus der Epidermis herausgeholt, und zwar aus einer Zelle. Immer so ein kleines Sofa. Und damit verbindet sie sich. Sie wachsen jetzt zusammen mit den hohen Mineralien des Bodens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deswegen ist es so wichtig, Ton im Boden zu haben. Die wachsen mit den Mineralien so zusammen, dass man da keine Grenze mehr findet zwischen dem anorganischen Toten und dem Lebendigen der Phase. Es ist eine unbeschreibliche Tatsache, dass das Leben, das die Pflanze hat, die Fähigkeit hat, mit dem anorganischen Toten in eins zu verwachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, dass die Erde dann quasi nicht mehr nur ein organisch totes Gebilde ist, sondern durch das Pflanzenwachstum sich allein schon dadurch belebt, dass die Wurzelhärchen mit den hohen Mineralien in eins zusammenwachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was, was machen diese Härchen da eigentlich, diese Härchen, die die haben? Sondern jetzt etwas ins Erdreich ab, was die Pflanze hier oben plötzlich im Sonnenlicht, wenn sie da jetzt ihre ihre Blätter entwickelt, so die erste, 2. 03. Blatt, und dann sagen wir, Weizen, der synthetisch, der synthetisiert, der ist ein schreckliches Wort, der trinkt das Sonnenlicht, der trinkt das Sonnenlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt kosmische Wirkungen. Leben entsteht aus dem Kosmos heraus. Nicht von der Erde, sondern durch die Einstrahlung des planetarischen Umkreises bildet sich jetzt hier lebendige Substanz in den Blättern die sogenannte Assimilation des Sonnenlichtes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da finden jetzt alle möglichen physiologischen Vorgänge statt, die die sogenannte Assimilation erzeugen, assimiliert in das Wasser teilweise. Das ist Stärke, das ist gewaltige Kohlenstoff artige, fett artige Substanzen, durch die dann die Pflanze dann so langsam wächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das Eigenartige ist, dass und ich frage mich immer, ob der liebe Gott auch so richtig bei Sinnen war in der Schöpfung, dass nämlich jetzt von Wasser hier oben gebildet wird. Das nicht dazu dient, dass die Pflanze weiter nur wachsen soll, sondern das geht herunter wie Wasser. Und das wird dann plötzlich über diese Wurzel ausgeschieden ins Erdreich. Die Pflanze ist ein Eimer ohne Boden in ihren Wurzeln. Die Scheide, das, was da oben unter der Sonne gebildet ist, das rinnt herunter außerhalb des Kambrium. Und kann ich jetzt nicht im Einzelnen schildern, was es bedeutet herunter in einem Strom in diese Wurzel her, und wird jetzt von diesen Wurzeln mal hier ins Erdreich abgesondert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pflanze verliert das, was sie da gebildet hat, in der Atmosphäre hinein in die Erde. Das zeigt schon schon dieser Prozess halt, dass nicht der Boden die Pflanze ernährt. Die Pflanze den Boden. Das ist der eigentliche Prozess. Das ist sie. Sie ernährt durch das, was sie synthetisiert. Und an der und an der Sonne. Das mit dem ernährt sie jetzt. Die Erde. Das strömt aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was daraus strömt, sind Eiweiße, Eiweiße, Substanzen, die Molekular, Zucker und Enzyme, Fermente und Säuren, organische Säuren noch und noch und der ganze Stoffwechsel auf lange Sicht ohne innewohnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dadurch jetzt wird das Bakterien leben, das Mikroben leben im Umkreis der Wurzel ungemein angeregt. Die vermehren sich wie Verrückte das Tun bilden sich erst um die Wurzel herum so ein schmaler Saum von vielleicht zwei Zentimeter drei Zentimeter Dicke, die sogenannte Lithosphäre, wo sich das ganze Bodenleben konzentriert um die herum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieses Bodenleben geht eine Symbiose mit der Pflanze ein. Und diese geht die Umbildung. Das ist sozusagen. Ein Stoffwechselprozess. Der Ausscheidung. Da Pflanzen Wurzeln ins Erdreich, in diese Richtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Antwort ist, dass jetzt die Mikroben wieder, denn diese vorhandenen organischen Rückstände im Umkreis der Wurzel, zum Beispiel der Humus oder noch andere, noch mehr Humus Bestandteile aus dem Vorjahr, die werden jetzt abgebaut im Umkreis der Wurzeln. Und das Ergebnis Essenzen. Dann Mineralstoffe, Mineral, Salze. Abbau Abbau Ergebnisse hier durch den Stoffwechsel und diese Mineral Salze nimmt jetzt dem die Wurzel Haare gleichzeitig, indem sie etwas ausscheiden, indem sie es gleichzeitig sie Mineral als auch es ist unbeschreiblich. Es ist ein gleichzeitiger Prozess einerseits Ausscheidung organischer Substanzen und eine Antwort in Anregung des Mikroben Lebens und Abbau Prozesse dieser ab sich abspielen Abbau Humus Abbau entstehen. Yasmin analysierte Salze und die nimmt die Pflanze ebenso mit den Haaren auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pflanze im Frühjahr steuert die gesamten Bodenprozesse. Sie steuert die Ausscheidung dieser Art Wahrnehmung. Was braucht sie für ihr Wachstum und auch entsprechend Steuern? Scheidet sie also Pflanzen aus, die bauen, würgen, abbauen oder fördern, auf dass Mikroben leben? Die bauen den Humus ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir verlieren im Frühjahr enorm an Bodenfruchtbarkeit. Wir fördern das sogar. Boden werden die früher werden die Böden einfach ärmer an bestehender Bodenfruchtbarkeit durch diese Abbauprodukte. Aber die führen zu einer Art Generalisierung der entstehen von Mineralien, die mir den Boden Wasser von den Wurzel Haaren aufgenommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der primäre Prozess, das der sekundäre Prozess. Das ist ein ein Stoffwechsel aktiver Prozess und das ist ein Wahrnehmungsprozess. Die Wurzeln sind Wahrnehmungsorgane für die Mineralsalze der Erde. Augen. Schlechte Augen. Aber immerhin veranlagte Sinnesorgane. Das ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehen sie. Das ist der Frühjahrsprozess. Warum die Pflanzen im Frühjahr so schön wachsen können. Aber sie. Sie wachsen dadurch, dass sie, ich möchte mal sagen, die. Die vergangenen Lebensprozesse, die sich bewahrt haben im Boden, im Humus, das ja, dass sie die abbaut und nutzt, um jetzt neue und ein neues lebendiges Gebilde zu erzeugen, ihre eigene Gestalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die frühen Alchemisten des 13 14. Jahrhunderts, das waren die klassischen, alles andere spätere. Es waren keine Alchemisten mehr, die hatten noch wirklich ein Naturverständnis ganz anderer Art als die folgenden Naturwissenschaften. Und die haben den Humus bezeichnet als. Als. Einerseits das Gedächtnis der Erde, das heißt das vor vergangene Jahre sich homogenisiert haben, gleichsam bewahrt haben im Humus und jetzt sozusagen den Anschluss finden an das, was jetzt in Zukunft sich da an Pflanzenwachstum entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die haben eben den, den den Humus bezeichnet als den universalen Samen der Erde. Es ist so ein wunderschöner Ausdruck. Das ist der hier. Was ich zuerst hier hingeschrieben hat, ist der wirksame, und der ernährt sich, so lange er noch eben aus dem aus seinen Samen Körper heraus noch irgendwie organische Substanz zur Verfügung hat. Und Schluss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt wächst herunter die Pflanze in den Boden hinein und findet dort einen Universal Samen. Und das haben die Alchemisten als den Humus bezeichnet. Humus gleich universal Samen gegenüber dem Samen hier oben und sodass der eine Wasser muss auf die Erde fallen und dann antwortet der universale Samen, das heißt die Mutter Erde. Das ist eigentlich dasselbe Begriff, dass man gesagt, dass man die, dass man von der Mutter Erde spricht, das ist der universale Samen, aus dem jetzt im Verlaufe des Jahres die Pflanze wächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diesen Prozess müssen wir steuern. Jetzt müssen wir wach werden als Landwirt. Wenn Sie also mal zu Hause bleiben, hinterm Ofen, aber hier jetzt im Frühjahr müssen wir sehen, dass wir diesen Prozess fördern. Wir müssen den Humus Abbau fördern, und das machen wir dadurch, dass wir oben ganz dünn immerfort hier oben den Boden offen halten, die Kruste brechen, zwei, drei Zentimeter nicht mehr. Es ist eine, ich nenne es eine Haut. Bearbeitung, schräge Hacke, ganz flach gerade, die nach jedem Regen im Frühjahr sofort raus auf den Acker und die Kruste gebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann fängt nämlich der Boden an zu atmen, denn er bildet immer den Boden und bildet verkürzt CO2. Kohlendioxyd, das ist Kohlensäure, das ist ein Gift für die Wurzeln. Und das muss raus. Und es muss Sauerstoff rein für die Mikroben, dass sie leben können. Sauerstoff. Es stehen sie. Der Boden atmet wie der Mensch. Der atmet Kohlendioxyd aus und Sauerstoff ein. Und das fördern wir durch diese Haut bearbeiten. Früher, da fängt da der Acker draußen an zu atmen, und die Kohlensäure ist eben schwerer als die Luft. Das heißt, die möchte immer da unten bleiben, und dann öffnen wir den Boden hier oben und dann streicht hier ein Wind über den Acker, und der reißt die schwere Kohlensäure aus den Boden, Öffnungen aus dem Boden, Poren heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Natur, die verhält sich nach außen gestülpt. Wenn man jetzt immer eine genau betrachtet, verhält sich immer so wie ein menschlicher Organismus ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Bodenbearbeitung mit Striegel und Hacke. Die ist sozusagen im Frühjahr die Hilfe, um diesen Prozess der Ernährung des Bodens durch das Lebendige der Pflanze selbst zu befördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt geht es weiter im Jahreslauf. Jetzt kommt eine Zeit, so im Mai, beim Getreide. Bei den anderen Feldfrüchten ist das anders. Bei den Früchten, beim Gemüse, bei den Kartoffeln. Da bleibt der Boden noch lange offen, bis sich die Reihen schließen. Das war&#039;s, Juni.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, man muss dann immer noch diese Art von Bearbeitung fortsetzen. Deswegen heißen die ja auch Hackfrüchte. Also man hackt nicht nur das Getreide kann man nur hacken bis es anfängt zu schocken. Aber dann muss man sagen Ruhe tut jeder. Jeder Eingriff durch den Menschen. Aber bei den Hackfrüchten dauert es noch bis mitte Juni. Unter Umständen, dass man da die Feldfrüchte noch in dem diesem gesagten sinne, die immer die Kruste offen hält, damit der Boden atmen kann und dass diese mikrobiellen Abbauprozesse gefördert werden. Deswegen sind die Kartoffeln, wie man früher gesagt hat, Mistfresser. Die verbrauchen Bodenfruchtbarkeit nur noch durch die häufige Bearbeitung. Aber sie setzen es um eine gute Ernte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt gibt es aber beim Getreide einen Prozess, den muss ich doch hören, der ist einfach. Ich möchte sagen Ja, ich weiß, es ist ein Wunder, einfach schlicht ein Wunder. Und das Getreide kommt ja dann Mitte Juni zur Blüte. Vorher schoss es von Knoten zu stoßen. Immer verlängern sich die Knoten und man kann zugucken, wie dann Roggen dann plötzlich da über Nacht in die Länge strebt, die höher strebt bis zu 2 Meter und darüber hinaus dieser dünne Halm. Und dann fängt das Getreide zu blühen an, sehr unscheinbar. Man merkt es nur den Sporen. Wolken, die dann vielleicht mal bei Wind durch die Landschaft fliegen. Sehr verborgene Blüten in diesen Ähren oben, die das Äußerste, das Höchste da sind. Und jetzt findet um die Blütezeit, beginnt das verstärkt und bis in die Reifezeit hinein ein Prozess, der eben wirklich, also in gewissem Sinne, das Ende des Pflanzenwachstum bedeutet, nämlich während der Zeit. Schon von der Blüte an sterben die Wurzeln ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die, die, die jüngsten Wurzeln, die zuletzt gebildeten Wurzeln, die halten sich dann und da noch, aber dann die Älteren, die sterben schon ab, und auch die Getreide stirbt von unten nach oben ab. Und das werden am Ende die untersten Blätter zuerst. Zuletzt bleiben noch das Blatt, das oberste bleibt noch grün und dann stirbt das auch ab. Da bleibt noch der letzte Halm. Der Halm bis zur Ehre bleibt noch grün und dann sind auch noch die Speichen ein bisschen grün. Oder es werden auch die Speichen schließlich braun und fest und verwelken. Und so, so geht der Prozess vor sich von unten nach oben.&lt;br /&gt;
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Und parallel zu diesem, zu diesem Vorgang findet nun folgendes statt. Die ganze Pflanze hat das ganze Frühjahr hindurch alles auf dem Boden aufgenommen, insbesondere den Stickstoff, der dafür durch die Abbau der Humus Substanz Phosphorsäure aufgenommen, durch die Humus Substanz Kalium aufgenommen Durchsetzung der der Boden Mineralien und sogenannten Ionen Austausch aufgenommen, also sehr intensive Vorgänge, die da im Wurzelbereich sich abgespielt haben. Und jetzt kommen die Veränderten und als letzter Neuer kommt ein Boden, wo es nötig ist, dass die Pflanze über die Wurzeln die sogenannte Kieselsäure aufnimmt.&lt;br /&gt;
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Die Philosophie ist eine kolossale Substanz, die die Boden Hohlräume aus welcher Pudding ist das amorph gestaltlos, die durch Verwitterung entsteht der Ton Mineralien. Und diese Säure steigt auch im Halm und durchdringt die ganze Pflanze. Und zwar steigt sie so auf, dass sie sich die Tendenz hat, nach immer sich in der Peripherie dann ab zu lagern. Also das am äußersten des Holzes sich dadurch eine Säure ablagert oder in den Blättern steigt sie auf auch in die Farn Blätter oben ausreichend sich ausbreitenden Blätter immer am Rand, am äußersten Rand und der äußersten Spitze ist der größte Kieselsäure Gehalt und du gehst von Blatt für Blatt hoch. Und immer mehr kühlere, immer mehr kühlere. Und dann gehst schließlich in das letzte Odium bis in die Erde. Das ist schon ganz dünn. Der Halm ist da schon ganz dünn im letzten Winter. Aber so beweglich, elastisch, wunderbar wie ein Roggen. Fällt wie in Silber hoch.&lt;br /&gt;
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Wie der, würde das mal ausdrückt im Faust, wo? Klar, das fällt der Ernte entgegen. Und diese, diese Kieselsäure erfährt nun die höchste Konzentration oben in der Erde und da in den Schmelzen. Das sind die wegschmelzen, die das Korn umhüllen. Und noch einmal gesteigert. In den Grund gegangen sind praktisch 90 % Kieselsäure in der Asche. Wenn man die also fasst, dann ungefähr 90 %. Was ist das für ein Prozess? Die ganze Pflanze umgibt sich gleichsam mit einem Kiesel Mantel. Und der trocknet dann aus. Diese Kieselsäure ist jedoch Wahlvolk, trocknet in der Reife aus. Und dann? Was sieht man dann? Dann glänzt das Getreide. Dann fängt das an, bekommt es einen Glanz. Schauen Sie mal, ein harter Stoff an, dieser goldene Glanz, der rührt von dieser Fürsorge her. Und was ist das? Das ist Opal. Es ist 1/2 Edelstein. Die ganze Pflanze umhüllt sich sozusagen mit einem halben Edelstein, nämlich Eintrocknen, da Kieselsäure amorph nicht kristallisiert. Aber das ist sozusagen die Form, Kräfte, die es aus dem Verwittern, den Mineral des Winters, sozusagen diese Form Kräfte hinausschicken in die Pflanze und ihr die letzte Gestalt geben. Dann ist Schluss. Dann setze Reifeprozess ein. Dann kommen die Teile Reife, dann die gelb reife, dann die Tod. Reife, reift das Korn und dann setzt die Ernte ein. Aber dieser Prozess geht ihm voraus. Und wenn Sie mal auf einem Pflanzen, in der Pflanzenzüchtung, auf dem Hof oder andernorts mal mal hingucken, was, wie variantenreich die Farben sind von Getreide und dass das betont wird, insbesondere durch die Säure Ausscheidung der ganzen grünen Pflanze in die Peripherie, dann kann man einfach schauen, das ist wirklich ein Geheimnis, wo man erschüttert jedes Jahr davor schnell davor steht. Und wenn Sie das mal vergleichen mit konventionellem Stroh, Stickstoffdünger im Stroh wohlgemerkt, da werden Sie merken, dass er Stroh im konventionellen Anbau immer relativ grau bleibt, stumpf in der Farbe abgelaufen und dass das konventionelle Stroh draußen, wenn man das von der Ernte mal betrachtet, dass es relativ stumpf ist, in der Farbe nicht glänzt. Und wenn Sie das in die Hand nehmen und versuchen es zu brechen, dann bricht es nicht, dann es knickt. Ich kann nur kurze Geschichte schreiben. Wir hatten vor. Das war. Hatte ich auch in den 60er Jahren abgespielt. 50 Jahren während meiner Lehrzeit war auch mal ich hab auch mal auf einem biologischen Betrieb auf dem Hof meine Lehre damals gemacht. Und da haben wir noch ein Viehhändler, und er hat seinen Ackerbau aufgegeben und hat gesagt, er will von uns Stroh haben, da kriegen wir den nicht zurück. Und da hat er von uns das Stroh geholt und kommt dann morgens an den Stall und suchte Stroh. Da liegt es sein heute noch in der Krippe, und das Stroh war gefressen für die Kühe das Stroh, dem Heu sein Heu bevorzugt. Weil es ein glänzendes Stroh war. Die Kühe sind die besten Analytiker und überhaupt gibt es auf der Welt. Und der Stand, der kam auf dem Hof extra aus dem Grund, um uns zu sagen, er versteht die Welt nicht mehr, dass sein Heulen, was normalerweise das Futter wäre, in der Krippe liegen geblieben ist. Und die haben so lange rumgemacht, dass sie die Einstreu aufgefressen haben. Nicht das hängt mit diesem Reifeprozess zusammen und kein Getreide taugt was. Das kann ich Ihnen jetzt schon sagen. Was nicht diesen Prozess durchlaufen hat. Diese letzte Durchführung des Getreides. Das ist eine Frage der Ernährung und Physiologie. Diese letzte durch Formung, dass nicht nur Ochsen die Kieselsäure aus Mangel sich bildet, sondern das alles in sogenannte Inhaltsstoffe ist auch ein schreckliches Wort, eigentlich alles, was nur irgendwie physiologisch, Substanz bildend wirkt in der Pflanze als Eiweiß, oder ob die die Kohlenstoff Gerüst oder was es einmal, dass das durch geformt ist, dass wenn plötzlich in Getreide eher oben im Korn sich Nitrat findet. Sie haben ja ja wohl das Wort Nitrat No. Drei. Das ist auch das, was heute überall in der Diskussion ist. Wenn sich da was so was findet, dann ist eine Katastrophe. Da ist Ernährung physiologisch eine einzige Katastrophe. Sondern dieses Nitrat, das führt unten in die Wurzel. Da hat sie so einen Ort in roten Rüben, da ist sehr viel drin. Und da hat man immer gemeint, wenn man da auch die roten Rüben nicht mehr essen, weil der ganze Roggen sein wegen der Hohen Tatra. Das war Anfang der 80er Jahre, hat einen ungeheuren Einbruch in biologischen Landbau damals gegeben, weil die Konsumenten haben keine roten Rüben mehr gegessen. Aufgrund dieser Aussage völliger Unsinn. In die Wurzel gehört Nitrat. Das ist ein Salz. Die Wurzel ist Salz artig, das Korn da oben. Was da drauf ist, da muss dieses Salz art hier total verwandelt werden. Stroh strukturierten werden in wirklich reifes Eiweiß reife Kohlenhydrate, reife Fette der aus Heilungsprozess, das heißt eine Begleitung des Absterbens der Pflanze, diese aus Reifung Demos bis zum letzten geführt werden. Und da darf da oben in dem Getreide Korn nichts mehr von molekularen Eiweißen sein, Aminosäuren in Aminosäuren oder Nitrat ein oder abmelden oder irgend so was, sondern durch und durch gestaltetes Eiweiß. Und das ernährt. Das braucht der Mensch. Also das ist jetzt dieser Übergangszone, der Übergangs geschehen vom Früher zum zum Sommer hin. Und dieses, diesen Jahreslauf macht übrigens das Getreide ganz ideal durch. Also ist fast ein Repräsentant für die gesamte Frucht bildenden Pflanzen steht eigentlich das Getreide da, übrigens die erste Kulturpflanze, die der Mensch überhaupt gezüchtet hat. Die ältesten Kulturpflanzen ist die Wintergerste und der Winterweizen im achten vorchristlichen Jahrtausend. Da gab es noch keine Gemüsen. Ganz normal ist das nicht. Das kam erst in der folgenden Zeit. Und die ersten waren die Getreide. Und weil die Getreide sozusagen am deutlichsten den Jahreslauf in das Sonnenjahr abbilden, in allen Prozessen des Wachstums, in allen Prozessen der inneren Physiologie bis hin zum Nährwert. So, und jetzt kommen wir den Sommer. Im Sommer. Im Juli reift das Getreide von der Teig reife über die Reife zu Tod Reife und früher hat man das Getreide gemäht in der gelb reife. Da konnte man, da konnte man das noch nicht brechen über den Daumennagel. Das war das Zeichen, sondern es hat sich noch ein bisschen drüber gebogen, zwar noch plastisch, ein bisschen aber schon gelb. Und man hat was gemalt, noch früher, erst mit der Sense und dann später dann mit dem Leben da und hat es wie hocken aufgestellt. Die ältere Generation kennt das ja noch, die Felder, die Felder draußen, überall diese Garben gestellt waren in solchen hocken und da hat man das dann eine Woche oder 14 Tage, je nachdem wie das Wetter war, nach trocknen lassen und dann hat man die Garben eingefahren und eingepflanzt. In den großen Fälschungen, die es ja heute gar nicht gibt. Und dann hat man sie im Winter dann gedroschen, das war sogar weg, noch in den 50er Jahren, 60er Jahren. Und heute muss man das Getreide in der Total für dreschen, das heißt für das Zeichnen. Wenn man das über den Daumen brechen kann, wenn das Korn über den Baum bricht, dann ist es eigentlich unterhalb ungefähr 16 % Feuchtigkeit und dann kann man austauschen und dann kann man das, dann kann man es einfahren, vielleicht noch ein bisschen nachtragen, wenn es notwendig ist. Ansonsten ist die Ernte gelaufen und man merkt eigentlich gar nicht mehr auf den Höfen heute, dass ich überhaupt Ernte ist. Früher waren alle Laufen, alle Menschen ganzer Hof, da blieb niemand zu Hause, nur noch die Katzen und die Mäuse. Alles war auf dem Feld draußen. Und das war die schönste Arbeit im ganzen Jahr, möchte man sagen, diese Ernte Arbeit und heute läuft das einfach irgendwie ab zu leben, weil dann ohne Unternehmer kommt es runter auf den Wagen und schon ist man verschwunden. Diese Ernte nun was? Welcher Boden Prozess oder welche Fruchtbarkeit Stufe müssen wir jetzt ins Auge fassen? In der Sommerzeit im Winter bearbeite ich die Erde selber, im Frühjahr muss ich nachhelfen mit einer Haut Bearbeitung und muss den Humus Aufbau Prozess fördern. Und jetzt ernte ich das Getreide und zurück bleibt die Stoppel und da hat sich auch ein bisschen Unkraut entwickelt. Das soll ja auch so sein auf dem Acker. Man soll nicht Unkraut freie Äcker haben, das verträgt die Natur nicht, muss immer ein bisschen Unkraut da sein, das gehört einfach. Nur das richtige Maß muss man eben finden. Und dann ist, dann liegt da Spreu offen auf dem Feld vom Dreschen und irgendwelche sonstigen Rückstände. Und so weiter. Und um welche Maßnahme geht es jetzt? Um die Bodenfruchtbarkeit immer wieder einen neuen Impuls zu geben. Ja. Also sehen. Schauen wir uns einmal an Was sind das? Stehen die Stoppeln hier draußen auf dem Acker? Da drunter ist die Wurzel im Wasser, hier unten und hier liegt noch alles mögliche organische Reste obenauf. Und jetzt kommt es darauf an, dass wir stärker aktiv werden als Landwirte. Früher haben wir nur da oben oben gekratzt, auf dem Boden, und jetzt müssen wir eingreifen in den Boden, und zwar bis zu ungefähr einer Tiefe und acht Zentimeter. Müssen wir jetzt. Den sogenannten. Stoppel sturz. Den. Ich weiß nicht wie Hand heben, wenn es dann wieder so an der Stoppel stoßen. Und das heißt, dass man jetzt die die Stoppeln wendet oder eingruppiert. Oder es gibt da verschiedene Möglichkeiten, sodass jetzt hier sozusagen eine Mulch Schicht entsteht, wo die organische Substanz sich mit dem Erdreich vermengt. Darauf kommt es vielleicht an, warum ist das so wichtig? Nicht so tief? Um Gottes Willen nicht! Denn das ist eigentlich diese Schicht, so ungefähr bis acht Zentimeter. Das ist bei den einzelnen Böden verschieden. Aber das ist die Geschichte vom Frühjahr März, als diese durch die Verbauung sich im Verlaufe des Jahres entwickelt hat. Zu einer wunderbaren Boden gar ungeheuer stabil. Große Hohlräume, die den starken Niederschlägen, wenn es dann mal gewittert und also wirklich mal so 30 Millimeter auf einmal runter haut, dass sie nicht oberflächlich ablaufen, sondern dass sie einfach vom Boden aufgesogen werden. Dazu braucht man eine solche homogene, das heißt also sehr, sehr Poren reiche Oberschicht, die im Wesentlichen durch Leben, Verbauung und dann in der Folge durch tierische Organismen, Regenwürmer vor allen Dingen gebildet werden. So, und jetzt haben wir uns eine solche Verarbeitungsmaßnahme vorgenommen. Es gibt doch viele verschiedene Instrumente. Kann ich auch nicht im Einzelnen aufzählen. Also es ist ganz wurscht, was man hat, man soll nur damit richtig umgehen. Also man glaubt immer als Landwirt, das ist ein Glaube, der mir so in den 50 seit den 50er Jahren entgegengetreten ist. Es gebe ein Gerät, was alles macht, ohne dass man denken muss. Was macht die Fräse, wie die Fräse aufkam? Da hat man nur endlich das Gerät, was wirklich dieser Durchmischung und dem Mulch Effekt erzeugt. Und alles. Ein paar Jahre später stand die Scheisse schon wieder in der Ecke. Und es sind die Brennnesseln und wieder drüber drüber gewachsen. Also daran kann man erkennen, alles was der Landwirt macht ist keine Wissenschaft, sondern ist eine Kunst, die er muss die Wissenschaft haben, gell, bis er muss. Es muss etwas wissen. Aber indem er, sobald er etwas tut, muss es Kunst werden. Und dann gibt es keine Definition mehr. Man kann nicht mehr so homo oder nur so, keine Ideologie, gar nix beobachten und denken, dann klappt das mit jedem Instrument irgendwie. Also diese Stoffe Bearbeitung, die steht jetzt im Sommer an und warum ist die so wichtig? Ich durchmischte organische Substanz mit mineralische Substanz während des Sommers. Und jetzt kommt es darauf an, einen Prozess in die Wege zu leiten, der nicht mehr ein lebendiger ist wie im Frühjahr durch die Pflanzen, durch die Wurzel, Ausscheidungen. Alles das. Sondern ich muss die Boden Tier Welt in ihrer Tätigkeit anregen, die Boden Tierwelt. Denn die Tiere sind etwas anderes als die Pflanzen. Die Pflanzen sind bloß lebendig. Die Tiere sind beseelt. Und dadurch ist ein Tier Tier, weil es beseelt ist und das Seelische, was die Tiere bewegen lässt, frei bewegen lässt über die Erde, was sie Laute abgeben, was, das sie durch die Sinne in die Welt kommen? Die Tiere, auch die spinnen und haben selbstverständlich Sinnesorgane. Auch die Regenwürmer haben Sinnesorgane, keine Augen, aber Tast, Organe, also alles das sind Instrumente, leibliche Instrumente, das ein seelisches sich in der Welt betätigen kann. Und ich sage immer, man kann ein Tier erst dann wirklich verstehen. Anhänglich. Sagen. Verstehen. Wenn man darauf hin schaut. Was macht es? Was tut es? Was ist eigentlich seine Lebensäußerungen oder Seelen äußerung in der Tätigkeit? Wenn ich die Tätigkeit einer Spinne anschaue oder eines Marienkäfer oder einer Schlupfwespen oder was es auch für eine unscheinbares Wesen sein Mag, dann merke ich Was sie tun, ist so unendlich Weisheit. Hol es die blanke Offenbarung der Weisheit in der Welt. Alles was die Tiere machen sehr eingeschränkt jeweils die Spinne, wenn die ihre Netze spinnen, über die über die Äcker oder in dem Gebüsch. Dieses Wunder, das Spinnennetz ist, was es auch sein möge. Es ist so durch und durch Weisheit, dass keine menschliche Technik das überhaupt nur annähernd wiederholen kann. Es ist eine, die die Tierwelt in ihrem Tun offenbart, ihr eigenes Seelisches in dem, was sie tut. Deswegen muss man auf die Tätigkeit achten, wo die Kuh immer in allen ihren Tätigkeiten im Stall, auf der Weide, wo auch immer, in allen ihren Lebensäußerungen muss man beobachten, muss man mitempfinden. Und da merkt man plötzlich, was für ein himmlisches Wesen ist zu haben. Sie erhebt da empfunden, die oben zwischen die Hörner der Göttin Hathor wurde dargestellt wie eine Kuh. Haben die Hörner die Sonnenscheibe rein gemacht, so haben sie die Göttin Hathor abgebildet als Kuh. Bei den Hindus ist sie heute noch heilig, und sie war das heilige Opfertier durch alle Zeiten. Was ist das? Was macht das Tier? Was? Was lebt da drin seelisch? Und was bringt es nach außen zur Offenbarung? Also also die Seelen Äußerungen in der Tätigkeit. Ja, das ist eigentlich nichts anderes als ein ein Beobachtungsfeld um an das Wesen dieses Tieres heran zu kommen. Und gerade im Sommer haben wir es nun zu tun, eigentlich mit der Tätigkeit der hohen Tierwelt. Die müssen wir aktivieren. Und das geschieht dadurch, dass wir jetzt in den Tisch bereiten, durch diese Mischung der organischen Rückstände und unter den vielen, vielen, vielen Tieren, Tierarten, die da tätig sind, unscheinbar und dann deutlicher in Erscheinung treten. Da steht nun das Regenwurm im Vordergrund, und zwar der Ton der klassische Form. Es gibt ja verschiedene Regenwurm Arten. Und der Ton ist derjenige, der sein sein Leben darin besteht, dass er senkrechte Röhren macht. So kerzengerade in die Tiefe, bis zu 7 Meter tief in den Böden hat man solche Regenwürmer Regenwurm Würmer gefunden. Und in diesen Röhren bewegen die sich rauf und runter. Das ist ein Boom. Und der Wurm, sobald er aus den Röhren rauskommen. Dann schlängelt er sich so auf dem Boden. Kaum ist er in Röhren drin, dann ist es ein Leib, der sich Senkrechte. Das ist der Regenwurm. Ich sah durch als Zeichen, als die Sonnenflecken stammen. Solch eine hat eine Besonderheit, weil er sich durch die Risse durch, dann durch das Erdreich innen ein Rückgrat schafft, in das er sich senkrecht hinein stellt. Und es ist immer dieser Übergang von der Horizontalen in die Senkt. Die Senkrechte bedeutet sehr viel. Im Tierreich kann ich es nicht näher ausführen, aber das nur mal vergleichen. Das Schaf mit der Kuh oder die Kuh mit dem Pferd, alles was den Kopf hebt übers Rückgrat. Da merken Sie, dass da eine viel nach außen gerichtete Intelligenz entsteht. Und sobald der Kopf ohne das Rückgrat, da merkt man, dass der Stoffwechsel Prozess viel stärker den Kopf ergreift. Und so weiter. Also wir brauchen jetzt diese Tier, diese Boden Tiere und müssen deren Tätigkeit fördern. Und jetzt ist es heiß im Sommer Juli draußen und die Regenwürmer mögen das überhaupt nicht. Sie mögen nämlich nur dreierlei Die wollen Sauerstoff atmen, die wollen Feuchtigkeit. Und die wollen Dunkelheit. Dunkelheit. Das sind die drei Kriterien für den Regenbogen und dafür repräsentativ für andere Tiere auch. Und diese Bedingungen schaffen wir mit der Schicht. Das Dunkle, das viel Sauerstoff und die Feuchtigkeit kommt, steigt hier herauf und schlägt sich auf der Unterseite dieser Schicht nieder. Nun diese Regenwürmer. Wenn es heiß ist hier unten. Und wenn dann aber da oben so eine Schicht entsteht und so, dann wandern die hoch hier hinauf und wandern jetzt horizontal hier rein und fangen an, diese organischen Rückstände aufzuarbeiten. Also sie fressen, fressen, keine frische Substanz, keine lebendige Substanz. Ich habe mir auch mal angeguckt, da beobachtet ein Regenwurm, wie er ein grünes Pflanzen platt abgeknallt, gekniffen hat, gesagt Das ist ja pervers, was du da machst. Und dann habe ich es weiter beobachtet, habe ich gesehen, so hat er gar nicht gefressen, sondern hat es eingespeichert mit seinem Schleim. Die ganze Oberfläche hast eingerollt und seine Röhre reingezogen. Und in seiner Röhre haben dann die Mikroben aus dem auf dem Schleim haben dann angefangen, dass die Pflanzen Substanz aufzuschließen. Und dann war es allerdings ein reines Menü geworden. Also der Regenwurm frisst andere Organe, also abgestorbene pflanzliche Substanz. Der wandert also hier rein und arbeitet jetzt dieses Erdreich durch. Und was macht er dabei? Ständig, was unser Regenwurm vor so ein langes Gebilde segmentiert hat. Hier vorne so eine kleine Mundöffnung und ich habe hier so einen na? Hat er so einen kleinen Magen. Eigentlich nur ein erweiterter Darm, zielsicher und durch durch die ganzen Segmente bis hinten hin. Und er hat selbstverständlich einen Blutkreislauf. Das ist also ein Warmblüter gewesen und er hat jetzt hier über und über dem Magen hat er eine kleine Drüse, und diese Drüse sondert, indem er da frisst. Also organische Rückstände, die sind immer ein bisschen sauer, alles ist sauer, was die Pflanzen hinterlassen. Und durch diese Drüse scheint er jetzt feine Calcit zu Tröpfchen Kalk, Tröpfchen ab in den Magen und neutralisiert die organische Substanz. Es ist unglaublich. Er schafft damit das Milieu für die Mikroben, die hier jetzt en masse, hier den ganzen Darm erfüllen, bis hinten hin. Da lebt der Regenwurm mit, wiederum mit den Mikroben, speziellen Mikroben in Symbiose. Das heißt, der Regenwurm der Seelen Leib, der seelische Organismus dieses Tieres ist darauf gerichtet, jetzt im Verdauungsprozess den fruchtbaren Boden schlechthin zu erzeugen, den es überhaupt gibt durch Neutralisation dessen, was er an saurer Nahrung aufgenommen hat. Es wandert hier durch mikrobiellen Abbau. Aber die Mikroben können nicht tun, was sie wollen, was sie gerne täten, sondern weil der Seele viel von ihrem Leibe ungeheure Kräfte, die seelisch wirksam werden, die ordnen diesen Prozess, dass er nicht aus dem Ruder läuft, und dann tun sie dann irgendwo ein Häufchen da absetzen und dann haben sie, dann setzt sich dieser Prozess, der Verdrängungsprozess noch im Haufen fort, und da bauen die noch weiter ab, und dann entsteht der fruchtbarste Boden, den es überhaupt gibt, den können wir gar nicht selber erzeugen. Das macht eigentlich die boden tierwelt durch die kraft ihres spezifisch seelischen hochspezialisiert, je nach boden, auch noch tierart. So und das diesen prozess müssen wir einleiten im Sommer, dass er stattfindet, dass jetzt die Reste, dass das ernte jahres verkommt verkonsumiert werden hier von den Boden Tieren. So, und das geht vom Sommer bis in den Herbst so, dass da quasi die Erde sich erneuert im Jahreslauf. Was im Frühjahr abgebaut worden ist, muss jetzt hier wieder aufgebaut werden. Wir haben hier ein Humus Aufbau während des Sommers. Und diese und diese Prozesse müssen wir eben einleiten, stärker durch diese Mulchen der Bodenbearbeitung und hoffen, dass dann wirklich die Boden Tierwelt aktiviert wird. Und ohne den Regenwurm, insbesondere den Wurm kann man eigentlich keine optimale optimale Humus Qualität optimal dasjenige erzeugen, was die Alchemisten eben die eigentliche Muttererde bezeichnet haben. So, und jetzt muss ich schleunigst kaufen und ich kann dir auch schon auf der anderen Seite auch nicht so viel wie beschrieben werden. Und jetzt erst kommen wir in Richtung Herbst. Und das ist ja auch eine ganz eigenartige Jahreszeit, die eine völlig eigene Signatur hat. Und die findet jeder, der ein bisschen darauf aufmerksam ist, der Augustin auch durch die Lande, der Spätsommer Salz und dann geht es über den September. Da merken wir ja, dass da die Stimmung in der Natur, durch die immer tiefer wird, langsam, tiefer sich, wenn in der Sonne von ihrem Höchststand die Tage schon, na ja, sie bleiben auch dann halt noch lange viel länger. Aber dann schon wird es also kürzer. Der Tage und Nächte werden ein bisschen länger und man merkt die Stimmung in der Natur, obwohl sie selben Sonnenstand gibt, im Frühjahr nur aufsteigen, so ist derselbe Zustand erreicht, absteigend von der Sonne und. Vollkommen andere Stimmung. Und das sieht man daran, dass dann plötzlich so die ersten Nebel streifen, sich über die Lage legen. Im Nebel Ruhe noch die Welt, noch träumen Wald und wie so Dichter Mörike und und dann der blaue Himmel unverstellter drüber. Das ist so die Stimmung Anfang September. Und da merkt man auch in der Natur reift noch alles, alles. Die Früchte, die alles, was nur ein Gemüsegarten sind, was alles reift, fühlen sich die Äpfel an den Bäumen werden dicker und nehmen Farbe an? Also das ist auch eine noch Vorbildwirkung, die da vom Sommer in den Herbst hineinreicht, bei den anderen doppelt und bei den Pflanzen. Denn solch ein Wettrennen, das zieht sich noch länger bis in den Herbst rein und dann geht es durch den September durch. Dieses Jahr haben wir es nicht so deutlich erlebt um die Michaeli Zeit. Da kommen diese goldenen Septembertag, die in die goldenen Oktobertag einmünden. Und dann sehen wir dieses wunderbare Phänomen, das Sie bestimmt auch schon erlebt haben den Altweibersommer. Ich bin letztes Jahr laufe ich da den Feldrand entlang und sage Ich traue, kann ich meinen Augen trauen? Der Acker war frisch bearbeitet und ein Symbol für Glanz liegt über dem ganzen Feld und guckt so nach der Sonne und die Sonne spielt es mir zu. Ich gucke dann immer von verschiedenen Seiten. Dann gehe ich hin und guck genau. Alle Spinnennetze, der ganze Acker wie über überspannen von einer bestimmten Spinnennetze, die das machen, glänzt silbrig glänzend. Das ist ein Phänomen des Herbstes, und der Herbst setzt sich fort darin, dass das die gesamte Insektenwelt erst noch mal so was macht. Legt man die Eier ab unter die Boden Krume oder in die Rinde der Bäume oder sonst irgendwo an einen versteckten Ort legt sich die Eier ab. Die Vögel ziehen nach Süden, die Schwalben sind verschwunden, man guckt nach draußen und plötzlich sind sie weg. Das heißt, die ganze Natur fängt an in einen Ruhezustand. Ich weiß nicht, wie die wurden geboren wurden. Mikroben bilden jetzt Dauer formen auf. Also nicht. Man sieht äußerlich kaum noch, will keine Insekten wirken. Ein Schmetterling kann nichts. Alles geht in eine Art Ruhezustand oder besser gesagt in einen Todes zustand über. Die Natur stirbt, die Blätter fallen von dem Baum, alle sind sie verfärbt. Nochmal die letzte Blüte im Blatt und das alles liegt plötzlich am Boden. Der Schwere folgend, nicht mehr der leichte, wo es da oben sich gebildet hat in der Luft, sondern jetzt fällt alles schwer physisch. Die herbstes. Zeit ist der Übergang in den Winter tot. Die Natur stirbt, die mikrobiellen Prozesse im Boden kommen zu Ende. Und jetzt muss man natürlich aufpassen, dass man da nicht mit stirbt als Mensch, sondern dass man der Nachwelt wirklich dann genau beobachtet, was sich da eigentlich abspielt, dass wir jetzt sozusagen den Herbst Prozess begleiten. Einerseits ist es noch mal die Ernte und andererseits ist es schon mal wieder die Herbst Bestellungen für die Winter Getreide. Aber dann kann es eine sehr späte Ernte sein oder überhaupt. Wir haben die Absicht, im nächsten Jahr Sommer eine Sommer, um oft auszusehen Hafer oder eine Sommerreifen oder eine Sommergäste. Oder wir wollen da Früchte anbauen und wir haben jetzt mal gerade eine Kündigung noch vorher ausgebracht und die müssen wir jetzt rechtzeitig umbrechen in den Winter. Wir wollen sie vielleicht nicht stehen lassen. Und dann kommt es jetzt auf einen Prozess an, den man wieder sehr genau reflektieren muss warum, wo? Worum geht es jetzt eigentlich im ausgehenden Jahr, wenn dieser äußere Todes Prozess einsetzt und da ist man heute sehr früh, auch glaubt sehr sicher geworden zu sein. Die ökonomie, die die öko betriebe, die meinen, also der fluges vom Teufel, den dürfen wir schon gar nicht mehr einsetzen. Und da gibt es also alle möglichen Ansichten, die da tun, weil man, wenn man nicht konventionell denkt. Konventionelle Landwirtschaft, dann möchte man wenigstens ökologisch denken. Biologisch und biologisch heißt, dass man sein Augenmerk auf die Mikroben Welt und was da lebt und kreucht und fleucht, darauf lenkt und dem versucht, Rechnung zu tragen. Es kommt aber eine Zeit im Herbst, wo man wirklich mal davon absehen kann. Das muss man heute ganz bewusst tun, denn man möchte ja der Natur immer irgendwie gemäß handeln, ihrem Leben gemäß. Aber es gibt eben einen Zeitpunkt im Jahreslauf, wo die Natur stirbt, wo sie tot wird, wo die Mikroben in die Dauer form übergehen. Alles andere in Eisstadion. Und da gibt es einen Moment, wo wir eigentlich die Aufgabe haben und jeder muss ich mir diesen Prozess ganz neu auseinandersetzen, wo wir die wo den Boden kartieren müssen, wo wir alles zerstören, was so wunderbar im Jahreslauf sich aufgebaut hat. Einzigartig. Die Schichtungen im Boden, alles organisch sind genauestens austariert. Und jetzt kommen wir, da hören wir ein Instrument und dann schmeißen wir das Ganze völlig koordinieren. Und dieses Instrument nennen wir den Pflug. Und man hat heute ein sehr starke Tendenz, berechtigterweise solchen Unsinn, der sonst gemacht wird, dass man sagt ohne Pflügen, pflügen ist so eine Sache. Und wenn man aber da mal ein Gesichtspunkt einnimmt im Herbst, im Spätherbst, ist die Natur zu Ende. Da ist, was zu Ende gekommen, ist, ganz physisch geworden. Und dann tritt ein in den Winter. Und da sollen die Prozesse stattfinden, die jetzt im Winter stattfinden sollen Kristallisation. Da muss ich sozusagen erst mal das ganze Jahr besiedeln, indem ich es korrigiere. Und wenn dann es in den Winter geht, dann kann sich aus diesem Chaos sozusagen eine neue Ordnung im nächsten Jahr aufbauen. Ich kann das nicht einfach nur so von Jahr zu Jahr immer so weiterwurschteln, sondern da ist, da ist wirklich ein Unterbruch im Winter und den muss ich einleiten, nicht jedes Jahr im Rahmen der Fruchtfolge oder wie es meine Intuition mir ergibt, zu einer Zeit der Jahre, dass ich einmal doch intensiv versuche, mal diese Kolonisierung des Bodens einzuleiten, einzuleiten, dass ich durch die Kräfte des Winters wieder ein neuer Boden aufbauen kann. Und der klassische Pflug? Was macht er denn alles eigentlich anders? Wenn hier der Boden ist, das Erdreich, dann pflügt er ja in dieser Weise den Boden in eine solche Furche. Er legt den Hunger um und das große Problem heutzutage ist, dass unsere Flügel nichts mehr taugen. Die Flügel, Füße breit. Und natürlich auch viel zu tief. Aber das Verhältnis von Tiefe und Breite stimmt auch nicht mehr. Ich versetze den Acker dann schon mit einem Fluch voran um 40 50 Zentimeter von rechts nach links. Im Ganzen. Was das für eine Energie ist, die ich da brauche. Sondern es kommt darauf an, dass man möglichst schmal fühlt. Es hat es viel Pferdefleisch gegeben, ideal gemacht, schmal fühlt und nicht zu tief. 16 17 Zentimeter, 15 bis 18 Zentimeter optimale Tiefe, würde ich sagen. Und dann kann jetzt sozusagen der Frost Angriff während des Winters hier eingreifen. Und dann? Es geht nicht mehr um biologische Prozesse, sondern es geht darum, dass man die Erde kultiviert und das heißt fruchtbare Böden. Der Meister Frost muss hier eingreifen und muss einfach mal den Boden vorerst rot machen. Er muss, da wird in der Realität durchgearbeitet werden, dass das nicht die Organe des Bodens. Das muss man nur mal versuchen zu denken. Ich weiß, dass ich in ein Fettnäpfchen tritt. In vieler Hinsicht ja. Aber es wird heute. Es werden so maßlose Fehler in der Bodenbearbeitung gemacht und man muss nur mal bedenken, der ganzen Prozess durch das Jahr hindurch und werden das erste geht es um die Aktivierung der organischen Prozesse im Frühjahr, Herbst, Sommer, Abbau, Aufbau und dann kommt es zu Ende. Und jetzt kann ich auch mal nicht mehr den Humus bearbeiten oder die organischen Prozesse, sondern die mineralischen Prozesse, nämlich die toten Prozesse. Also es geht. Und beim Pflügen geht es nicht um das Ich Rücksicht nehmen auf den Humus, sondern ich nehme Rücksicht auf den Ton. Es ist ein Ton pflügen. So haben wir das auch früher genannt. Wir pflügen den Ton, um ihn zu exponieren, den kosmischen Kräften des Umkreises, den Kristall bildenden Kräften an also Sie sehen ja, wir müssen zu Ende kommen. Sie sehen Bodenfruchtbarkeit. Wenn ich das ernst nehme, diesen Begriff, dann muss ich erst mal beobachten lernen, und dann muss ich meine Beobachtungen selber selbstständig denkerische arbeiten. Ich kann nicht irgendeiner Richtlinie folgen, die von außen vorgegeben ist. Ich kann nicht Ideologien folgen. Ich kann nicht irgendwelchen wissenschaftlichen Ergebnissen folgen, die einmal an einem Punkt irgendwo mal gemacht worden sind. Statistisch verrechnet, das ist irreführend ist alle irreführen, sondern es ist die Aufgabe des Menschen, sich hinein zu stellen in den ganzen Jahreslauf, den von Anfang bis Ende arbeitend. Wohlgemerkt nicht denken, sondern tätig sein, durchlebt und durchleben, sich Gedanken machen, was jetzt eigentlich das Adäquate ist. Welche Maßnahmen will ich steuern, in diesen unendlich subtilen Prozess eingreifen? Und dann kommt der Herbst und dann kann ich mal wirklich massiv tiefer greifen. Also in diesem Sinne, wie ich es gesagt habe. Und dann kann sich aus dieser Kolonisierung ein neuer Boden Aufbau im nächsten Jahr aufbauen. Kein Jahr ist gleich dem anderen. Jedes Jahr ist neu und jedes Jahr muss ich sozusagen die Initialzündung geben, dass es auch neu werden kann. Und nicht ein immer gleichmäßig fortlaufender, ablaufender Prozess. Sondern dass wir die Aufgabe haben, als Landwirt sozusagen den Boden im Hinblick auf die Bodenfruchtbarkeit zu erziehen. Wie man ein Kind erzieht, das in die Schule geht und lesen und schreiben lernt. So müssen wir einen Keim haften Zustand, der im Boden entsteht, in der Hand um müssen wir schrittweise durch das Jahr hindurch erzieherisch so begleiten, dass dadurch dann das Phänomen der Bodenfruchtbarkeit sich realisiert. Bodenfruchtbarkeit kann ich nie im Jahr herstellen, vielleicht auch nur schwarze Erde bis zum nächsten Jahr in der Ukraine oder so, wo die Natur einfach so begabt ist, dass sie ohne großes Zutun einfach tolle Erträge bringt. Sondern wir müssen die Natur Begabungen. Das ist ein Begriff, den muss man sich mal versuchen in die Ohren zu schreiben, dass der Boden selber begabt ist. Jeder Standort ist in bestimmtem Sinne begabt. Und meine Aufgabe als Landwirt ist es, diese Begabungen zu fördern, so zu erziehen, dass der Boden sozusagen lesen und schreiben lernt. Also das heißt, er liest am Kosmos ab, was eigentlich ihm zuträglich ist, und er schreibt sich das dann selber ein in dem, was man dann die Bodenfruchtbarkeit nennen kann. Also in diesem Sinne müssen wir versuchen, als Landwirte immer mehr zu lernen. Wir sind in einem Lernprozess, wir sind nie zu Ende. Wir glauben, wenn er gute Ernte eingebracht hat, wird sie der Klasse erreicht. Die haben wir nicht erreicht, sondern es geht auch gar nicht nur darum, um gesunde Nahrungsmittel zu erzeugen. Es ist auch ein Irrtum, das ist ein Nebeneffekt unserer Arbeit, sondern ein ebenso großer Effekt muss sein, die Boden entwicklung über die Jahre hinweg erzieherisch so auf die Bühne und auf die Erde zu wirken, dass Generationen in alle Zukunft weiterhin an dieser Bodenfruchtbarkeit anknüpfen können. Es geht darum, dass man. Es geht darum, dass so wie wir als Menschen dadurch Menschen sind, dass wir ein Bewusstsein haben, dass wir uns entwickeln können. Dass wir nicht derselbe sein müssen, der wir gestern waren, sondern dass wir heute durch eigene innere Willens, Aktivität, durch eigenes Denken und Fühlen uns entwickeln können. Immer weiter. Der Mensch ist ein sich entwickelndes Wesen. Er trägt den Entwicklungs gedanken als die größte voraus. Ich möchte sagen. Die größten chancen. In sich. Er will ja immer. Weiter. Und das kann die natur nicht. Die natur hat den entwicklungs gedanke nicht in sich mehr, sondern eher die. Sie hat auch, dass der mensch durch sein tun oder seine tätigkeit den entwicklungs gedanken in der natur veranlagt hineinträgt, sich selber durch seine arbeit erweitert, sein ganzes menschsein erweitert, will in das äußere Natur und dadurch die Natur erzieht, darauf wartet Mensch, Boden, Tier und Pflanze, die ganze Schöpfung. Insofern haben wir wirklich eine ungeheure Vision. Das hat ja Novalis in die Worte mal ausgedrückt Der Mensch, die Menschheit ist auf einer Mission. Zur Bildung der Erde sind wir berufen zur Bildung, so wir uns bilden wollen als Mensch, so müssen wir die Erde bilden. Und das ist die eigentliche, zentrale Aufgabe des biologischen Anbau. Darauf müssen wir hin streben. Und wir wissen ganz genau Das ist keine Methode, die man einfach anwendet, sondern es ist eine Methode. Bestenfalls, dass wir uns selber in unser Denken, Fühlen und Wollen so erziehen und so schulen, dass wir in der Lage sind, der Natur etwas zu geben, was sie selber nicht hat. Was wir hier erst durch unser Menschsein einpflanzen können, das ist nun ein Streben des biologischen Landbau, dem wir noch lange nicht nachkommen können, weil wir noch nicht fähig genug sind. Aber das ist eine Perspektive in die Zukunft. Und das wunderschöne Landbaus ist, dass man, wenn man sich ein Bewusstsein dieser Tatsache verschafft, dann fragt man sich, warum nicht jeder Mensch Landwirt wird. Vielen Dank. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Themenbezogene Leseanregungen ==&lt;br /&gt;
Novalis&#039; Werk &amp;quot;Die Lehrlinge zu Sais&amp;quot; (1802). Novalis, eigentlich Georg Philipp Friedrich Freiherr von Hardenberg, war ein deutscher Dichter, Schriftsteller und Philosoph der Frühromantik. In diesem Zitat betont Novalis die Verantwortung des Menschen für die Erde und für sich selbst. Die &amp;quot;Mission&amp;quot; der Menschheit ist es, sich selbst zu bilden und im gleichen Zuge die Erde zu formen. Das bedeutet, dass der Mensch nicht nur für seine eigene Entwicklung verantwortlich ist, sondern auch für die Gestaltung der Umwelt. Dies impliziert eine untrennbare Verbindung zwischen Mensch und Natur, die für die Frühromantik typisch ist. Novalis fordert hier, dass die Menschheit sich ihrer Rolle als Gestalter bewusst sein und entsprechend handeln sollte. &lt;br /&gt;
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		<author><name>Chrifri</name></author>
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		<title>Bodenfruchtbarkeit und Ernährungsdynamik - Vortrag von Manfred Klett am 12. November 2017</title>
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		<updated>2024-01-21T20:31:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Chrifri: /* Begrüßung und Einführung */&lt;/p&gt;
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====Filmdoku====&lt;br /&gt;
[[Datei:Dr. Manfred Klett biodynamische Landwirtschaft Vortrag Bodenfruchtbarkeit 12. November 2017.jpg|450px|center|link=https://www.youtube.com/watch?v=v6WLKhCfABA]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- Manfred Klett -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
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__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Dieser Vortrag befindet sich in der Bearbeitung und er ist noch nicht &amp;quot;reif&amp;quot;. Gerne kannst du hier [[MitTun bei biodyn.wiki|mitTun]]: Korrektur, Überschriften und Absätze. Stand 21. Januar 2024&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begrüßung und Einführung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einführung Uwe Neukamm ===&lt;br /&gt;
Ich freue mich sehr, dass ich euch heute alle hier so begrüßen darf. Seid gegrüßt! Es ist schön. Wir sind heute viele. Auch neue Gesichter, Junge. Freut mich sehr!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Thema heut, ich soll in das Thema einführen, das Thema ist etwas sperrig, das muss man ablesen: Bodenfruchtbarkeit und Ernährungsdynamik. Das ist genau das Spannungsfeld, in dem ich jetzt als Landwirt eingebunden bin. Auf der einen Seite muss ich dafür Sorge tragen, dass der Boden fruchtbarer wird und auf der anderen Seite will ich dafür Sorge tragen, dass die Produkte, die ich produziere, zum Wohle aller sind und zu einer gesunden Ernährung beitragen. Deswegen ist es genau das Spannungsfeld, das ich so empfinde und ich stehe da als Bauer genau dazwischen. Und früher war das ganz einfach. Da hatte ich die Formel oder auch andere, wenn man einen gesunden Boden hat, dann erzeugt man gesunde Nahrungsmittel. Und wenn man genauer hinguckt und wir befinden uns in einer Zeit, wo man immer ein bisschen genauer hinguckt und sagt auch wir wollen eine Bewusstseinsseele entwickeln. Wenn man da genauer hinguckt und das verstehen will, dann merkt man, dass sowohl Gesundheit und Ernährung als auch Bodenfruchtbarkeit nichts Festes ist, sondern dass das dynamische Systeme, vielleicht was Lebendiges ist und daraus stellen sich dann viele Fragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es ist nicht mehr so, dass man sagt: Ich mach das und dann kommt ein guter Boden raus und eine Bodenfruchtbarkeit und die Bodenfruchtbarkeit äußert sich in möglichst viel Gesundheit beim Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da stellen sich für mich zum Beispiel schon die Frage, dass das, was vor 20 Jahren oder vor zehn Jahren für mich gesund war, mich zu ernähren, heute vielleicht gar nicht mehr so ist. Das, was wir vor 20 Jahren, was mich genährt hat, macht mich heute nur fett. Das, was ich vor 20 Jahren auf dem Acker gemacht habe, funktioniert heute nimmer. Und ist denn überhaupt die Bodenfruchtbarkeit, die ich anstrebe, vielleicht eine ganz andere, als ich eigentlich produziere, oder umgekehrt, was ist zum Beispiel eine spezielle biologisch dynamische Bodenfruchtbarkeit? Ist das eine Fruchtbarkeit, die sich auch äußert in Qualität, oder heißt für mich Bodenfruchtbarkeit, dass einfach möglichst viel wachsen soll? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese beiden Dinge werden wir heute zusammenbringen und ich freue mich sehr, dass die Meike Ehrlichmann da ist und uns da einen ganzen interessanten Ansatz vorstellen wird, ich glaube, der wird uns alle weiterbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazwischen, nach dem Mittagessen und vor dem Kaffeetrinken, das wird relativ eng zusammenliegen, wird uns der Wolfgang Krämer seinen interessanten Hof vorstellen. Wenn die uns ihren Hof vorstellen, das wird bestimmt auch ganz spannend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ganz besonders freue ich mich, dass heute zu uns gekommen ist, jemand, den man vielleicht wie keinen anderen mit dem Thema Bodenfruchtbarkeit und biologisch dynamische Bodenfruchtbarkeit zusammenbringt, den, ich denk, die meisten von uns auch durch seine Lieder ein bisserl kennen, als auch als Gründer vom Dottenfelderhof. Und ich freue mich sehr, dass es uns heute gelungen ist, ihn noch einmal einzuladen. Er hat eigentlich gesagt, er macht so was nicht mehr und ich freue mich sehr, dass er es dann doch gemacht hat. Manfred Klett!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vortrag Manfred Klett ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Begrüßung Manfred Klett ===&lt;br /&gt;
Verehrte liebe Gäste, liebe Freunde aus der hiesigen bayerischen Vereinigung für biologische dynamische Wirtschaftsweise und auch diejenigen, die hier in Nürnberg ja auch aktiv sind auf diesem Felde.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich frage zunächst einmal, ob ich frei hier so sprechen kann, ob sie mich hören, ganz hinten. Ich bin nicht so erfreut über ein Mikrofon, und so versuche ich so deutlich und laut zu sprechen, dass jeder von ihnen mich vielleicht doch verstehen kann. Und wenn nicht, dann bitte ich einfach mal die Hand zu heben, denn ab und zu, wenn man dann im Sprechen ist, kann die Stimme mal ein bisschen absinken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bedanke mich vielmals für die Einladung hier zu dieser Tagung in Nürnberg zu diesem Thema. Und diese beiden Themata hängen ja sehr eng zusammen Bodenfruchtbarkeit und Ernährungsdynamik, ist ja evident, das wurde ja auch gerade angesprochen. Und meine Aufgabe wird es nun sein, zur Frage der Bodenfruchtbarkeit etwas beizutragen. Und das ist ein so unerschöpfliches Thema, dass man Schwierigkeiten hat, es überhaupt irgendwie zu umgreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einführung Bodenfruchbarkeit ===&lt;br /&gt;
Und es ist ja auch dieser Begriff heute, Bodenfruchtbarkeit, im allgemeinen Bewusstsein, ich spreche jetzt vom wissenschaftlichen Bewusstsein an den Hochschulen, an den Universitäten oder wo auch immer, so in den akademischen Kreisen, dieser Begriff nicht mehr aktuell. Man hat ihn ad acta gelegt, mehr oder weniger, weil er nicht definierbar ist. Der ist so umfassend, dass man ihn einfach in dem Sinne nicht in eng begrenzten quantitativen Begriffen erfassen kann. Und deshalb hat man ihn ersetzt mehr durch den Begriff der Ertragsleistung der Böden. Was bringen die Böden, was ist deren Hervorbringungskraft? Und die kann man messen! Die kann man messen und zählen und wägen. Man kann es quantitativ erfassen in Erträgen. Aber ist das noch Bodenfruchtbarkeit? Denn ich kann ja diese Erträge auf andere Weise erzielen, indem ich da auf dem Boden ständig von außen was drauf schmeiße, was man dann Dünger nennt und dadurch und sonstige Fremdmittel, die man einsetzt, Betriebsmittel, damit kann man ja auch hohe Erträge erzielen. Man hat den Begriff der Bodenfruchtbarkeit langsam hinter sich gelassen, um einen Begriff zu wählen, dem man eben tatsächlich wiegen und messen und zählen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und damit hat man eigentlich den Boden aus den Augen verloren, in gewissem Sinne. Und gerade in biologisch-dynamischen Zusammenhängen müssen wir ja jetzt versuchen, diesen zentralen Begriff, also die Belebung der Erde selber, das ist ein Prozess, der sozusagen so umfassend ist, wie das menschliche Leben selbst, das Leben der Erde! Wie man den sozusagen so in Worte bringen kann oder jedenfalls mal in Bildern umschreiben kann, dass man einen neuen Zugriff zu diesem zentralen Begriff des lebendigen Bodens finden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun ist es so, dass man heute ja in den Wissenschaften, ich spreche jetzt von den Landwirtschaftswissenschaften, da gibt es ja das Gebiet der Bodenkunde, also die eigentlich die Aufgabe hätte, gerade mit diesen Fragen so umzugehen, dass es auch umsetzbar wäre in der Praxis. Und das ist aber keineswegs der Fall, oder nicht generell der Fall, weil man eben nur durch Quantifizieren, nur durch diese, nur das, was wirklich messbar ist, irgendwie zu Aussagen kommt. Die qualitative, die Wesenseite, die bleibt völlig außer Betracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun hat man in der Bodenkunde doch ein Gebiet, wo man einigermaßen an den Phänomenen sich entlang gehangelt hat durch die Jahrzehnte und das ist das Gebiet der Bodentypologie. Das heißt, dass jeder Standort, wenn man auf einen Betrieb irgendwo hinkommt, dann findet man eben ganz bestimmte Böden, die durch, lange, lange, lange Zeiten hindurch, 10.000 Jahre rechnet man heute, also seit den letzten Eiszeiten, sich allmählich entwickelt haben. Und das kann man phänomenal ganz, ganz gut begleiten, kann man beobachten, kann man anschauen, auf jedem Betrieb gräbt man ein tiefes Loch und dann ist da ein bestimmtes Profil und daraus kann man schon sehr viel ablesen. Das ist eine Langzeitentwicklung. Und die finden wir vor. Das ist Ergebnis von ewigen Zeiten, kann man sagen. Und in diesem Zusammenhang greifen wir jetzt als Landwirte und Gärtner ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da kann man mit solchen Begriffen wie, also ich spreche jetzt mal zu Praktikern: Da gibt es also den Begriff der Rendzina, hier im Jura, sehr verbreitet. Oder es gibt die Parabraunerde oder die Braunerde oder Podzol. Das sind alles wunderschöne Worte, hinter denen aber doch bestimmte Phänomene stehen, die für den Praktiker durchaus aussagekräftig sind. Und aber am Ende kann man dann doch recht herzlich wenig damit anfangen. Es ist immer gut zu wissen, man soll Kenntnis davon haben. Sondern für den praktizierenden Landwirt, den Gärtner, ist es auch notwendig, sozusagen die Bodenfruchtbarkeit oder das, was die Böden fruchtbar macht, mal zu verfolgen im Jahreslauf. Denn in den greift man ja immer ein, in den Jahreslauf, also die vier Jahreszeiten und greift ein durch die Bodenbearbeitung, durch die Fruchtfolge, durch die Düngung. Das sind die &#039;&#039;&#039;drei Säulen des Ackerbaus&#039;&#039;&#039; seit eh und je gewesen. Und greift ein verschieden, ob man jetzt im Winter sich befindet oder im Frühjahr oder im Sommer oder im Herbst. Und steuert dadurch, durch den menschlichen Geist, durch die Einsichten, die man als Mensch hat, die man sich erarbeiten muss. Und man kommt da nie an ein Ende. Nie. Man ist immer auf dem Wege, dass man versucht, das so gut wie möglich zu machen, dass man diese von Natur veranlagten Prozesse im Jahreslauf sachgemäß steuert. So, dass ich dadurch das Ergebnis dann nennen kann, die Bodenfruchtbarkeit, wenn sie sich auch nicht immer nach außen, direkt, immer darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss es geistig erstmal in sich produzieren. Man muss den Begriff geistig in sich überhaupt erst etablieren, um dann sein Beobachtungsvermögen so zu erweitern, dass man die Dinge dann auch in einem höheren Sinne erkennt. Nicht nur an der Ertragsbildung. Nicht nur das da ein schöner Humusgehalt ist oder irgend sowas. Das sind alles äußerliche Dinge. Sondern dass man innerlich als Mensch erkenntnismäßig in sein Denken fühlen und dann schließlich auch in seinem Wollen so in der Sache drin steht, dass man die Sicherheit nicht nur durch die äußere Erscheinung des Bodens, sondern innerlich in sich aufbaut. Eine innere Sicherheit gewinnen für sein Tun. Die Bodenfruchtbarkeit lebt in allererster Linie erst in unserem Erkenntnisleben und dann können wir draußen anschauen, ob es auch wirklich sich spiegelt in der Welt da draußen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun, daran können Sie vielleicht erkennen, dass es ein lebenslanges Ringen und Bemühen ist, wenn man sich dieser diesem Geheimnis der Bodenfruchtbarkeit, man könnte es parallelisieren mit der menschlichen Einsichtsfähigkeit. Auf der Menschenstufe ist es die menschliche Erkenntnis, die sich spiegelt dann in irgendwelchen Produktionen des Geistes, in der Literatur und den Künsten, in der Musik. So ist da unten auf der Erde ist die Bodenfruchtbarkeit ebenso ein Ausdruck eines umfassenden Geschehens, die man eben vergleichen kann mit dem menschlichen, künstlerischen, wissenschaftlichen Erfassen der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun möchte ich also versuchen, einmal einen Gang durch das Jahr zu machen, einen landwirtschaftlich gärtnerischen Gang durch das Jahr und zu sehen, wie da die Bodenfruchtbarkeit ständige Metamorphosen durchläuft. Es geht immer um die Bodenfruchtbarkeit. Und dennoch stellt sie sich jedes Mal ganz anders dar, im Verlaufe eines Jahres. Und bevor ich nun da mal den Gang durch das Jahr mache, wollte ich noch einmal eine grundsätzliche Bemerkung machen zum Boden selbst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Boden als Organ ===&lt;br /&gt;
Der Boden ist ja auch ein Organ, wo man gar nicht so recht weiß, wo fängt das an, wo hört es auf, oder wo ist er überhaupt? Es ist eine hauchdünne Haut über die Erde. Endlose Tiefen setzen sich nach unten fort. Endliche Höhen erweitern den Boden nach oben die Atmosphäre und bis in den Sternenhimmel. Wo ist eigentlich der Boden? Das ist die Begegnung von Kosmos und Erde. Da durchdringt sich etwas. Da durchdringen sich die Wirkungen der Planeten, die Wirkungen der Sonne, das Zentralgestirn des planetarischen Kosmos. Der ganze umfassende Fixsternhimmel ist an dem ganzen Geschehen beteiligt. Das durchdringt sich jetzt mit den Kräften der Erde von unten. Und nicht nur, was gerade im Boden da einem vor die Augen fällt, sondern aus den Tiefen der Erde strahlt es herauf und das begegnet sich. Und diese Durchdringungszone ist hauchdünn, eine dünne Haut, und diese dünne Haut hat aber einen ganz bestimmten Aufbau. Und wenigstens möchte ich das nur kurz charakterisieren. Man, es bedürfte einer viel umfänglicheren Ausführung, aber mal sozusagen auf den Punkt zu bringen, auf eine Art Formel zu bringen. Es ist so, wenn Sie ein Loch in die Erde graben, auf Ihrem Betrieb oder im Garten, also sagen wir mal einen Meter tief, zwei Meter tief oder so, je nachdem, wie der Boden beschaffen ist. Dann werden Sie feststellen, dass eine ganz bestimmte anschaubare Gliederung ihnen vor Augen tritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie haben einen schwärzlich gefärbten oder sagen wir mal dunkel gefärbten Oberboden. Das nennt man den humosen Horizont, wo also verstärkt also Humusprozesse stattfinden. Die können auch tiefer reichen, dann bis 30 bis 40 Zentimeter vielleicht, wenn man Glück hat. Und darunter kommt dann eine andere Zone, auf die komme ich gleich. Und dann noch tiefer, stößt man plötzlich auf, sagen wir mal Stein oder jedenfalls auf unverwitterte Erde und das eigentlich Kristalline oder kristallin unverwitterten Boden. Und zwischen dem Humushorizont und dem unverwitterten Boden. Da ist nochmal eben diese mittlere Schicht, und das ist die Schicht der Vertonungen. Nicht dass das Musik ist, das ist auch Musik, nur ein Stockwerk tiefer. Die Tonbildung, dass das durch die Verwitterung entsteht der Bodenton. Tonmineralien entstehen da. Und die haben auch wieder einen ganz wunderbaren Aufbau, da könnte man lange drüber reden. Jedenfalls ist diese mittlere Schicht diejenige, die eigentlich neben dem Humus der wirkliche Fruchtbarkeitsträger des Bodens ist. Es ist eigentlich das Herz des Bodens, das schlagende Herz, das ist nicht der Humus, sondern der Ton. Das ließe sich länger ausführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mensch und Boden ===&lt;br /&gt;
Das lässt sich vergleichen mit dem Menschen. Denn auch der Mensch, der hat ja sozusagen eine Zone in seinem ganzen Körperaufbau, wo man sagen kann, ja da ist eigentlich alles noch gerade in Verwitterung, da ist ein Fortlaufen in einem Verwitterungsprozess, in dem wir nämlich gedanken bilden, da stirbt etwas lebendiges in uns ab, im Nerven-Sinnes-System und dadurch können wir sozusagen überhaupt miteinander kommunizieren, über die Sprache und über unsere Gedanken. Und diese Zone, die dem Haupt des Menschen, dem Kopf des Menschen entspricht, im Nerven-Sinnes-System, das ist eigentlich das Gestein im Untergrund. Das ist genauso tot, wie unser Gehirn tot ist, wie unsere Nerven tot sind. Genau so tot ist es da unten, anorganisch, vollkommen, physisch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Gegenpol ist dann im Vergleich zum Menschen, wenn man es heruntergeht, von dem Haupt unter das Zwerchfell. Da dehnt sich ein ganz anderer Mensch aus, der ganz Unbewusste, wo organische Prozesse stattfinden, Auf- und Umbau und ein ständiges Hin und Her, ein Stoffwechsel eben, der in Verbindung steht auch mit dem Blut, wo ständiger Aufbau stattfindet aus den Verdauungsvorgängen heraus, wo auch die Blutbildung hauptsächlich in den Röhrenknochen stattfindet. Alles das. Und diese Prozesse, Stoffwechselprozesse, die finden sich im Boden oben in der obersten Schicht, eben in jener Humuszone. Da findet ständig durch die organischen Rückstände, die jedes Jahr herunter sinken, jetzt im Herbst, und die dann allmählich verdaut werden im Boden und dann sich Umformen in Humus. Alles das, das findet im Oberboden statt. Und dazwischen ist diese Tonszone. Und die entspricht dem, was beim Menschen Herz und Lunge waren. Das ist die rhythmische Zone, wo wir ständig im Rhythmus uns erleben als Mensch, ja, wo wir uns eigentlich als Mensch erleben in diesem mittleren Menschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist im Boden nicht der obere Boden, wo wir immer sagen, die Fruchtbarkeit, das ist der Stoffwechselpol, sondern es ist diese mittlere Zone, die da ständig, ich möchte sagen, quillt und schrumpft. Der Ton quillt und schrumpft, der atmet förmlich und im Jahreslauf. Also wir haben es eigentlich, wenn wir mit dem Boden umgehen, haben wir es eigentlich mit einem auf dem Kopfe stehenden Menschen zu tun, en miniature. Das kann man fortgesetzt denken in die Tiefen der Erde, das kann man fortgesetzt denken bis in die Höhen des Kosmos. Aber diese hauchdünne Haut, die zeigt eben eine Gliederung, eine Dreigliederung von Kopf und Stoffwechsel und einer rhythmischen Mitte. Mit der haben wir es zu tun. Und die gilt es immer im Blick zu haben, wenn man von Bodenfruchtbarkeit spricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Boden im Jareslauf ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bodenprozesse im Winter ====&lt;br /&gt;
So, und wenn wir jetzt von da ausgehend mal jetzt den Blick lenken auf unseren Jahreslauf und jetzt auf diese Zeit im Jahre wir stehen jetzt am Anfang des Winters, im November, da fängt es so richtig an, wenn wir da rausgehen aufs Feld und gucken mal unseren Boden oben an, da merken wir, dass der dunkler ist, als er vorher war, als er noch im Oktober oder im September war, dass er plötzlich dunkel geworden ist. Man muss das mal einfach beobachten, man muss mal seinen Blick darauf lenken, damit wird man bemerken, der Boden wird dunkler, während der Winterzeit, wie die Atmosphäre, wie alles um uns herum dunkel wird, so auch der Boden. Das hängt damit zusammen, dass der Boden sich im Winter mit Wasser sättigt und die Luft aus dem Bodenporen verdrängt wird und ebenso die Wärme verdrängt wird. Und das wir da vor einem Urphänomen des Winters stehen, dass nämlich der Boden wirklich anorganisch-physisch groß wird. Er ist wirklich dann im Winter so tot, wie das Gehirn im Menschen eben dem Tod näher ist als dem Leben. Und immer dann, wenn etwas stirbt, ist der Keim zu etwas Höherem geboren. Und so ist es auch im Boden während der Winterzeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also zunächst einmal merken wir, der Boden ist dunkel. Durch die Wassersättigung. Und das weist darauf hin, dass die vier Elemente von Erde, Wasser, Luft und Wärme, die immer zusammenspielen, uns dann richtig einen fruchtbaren Boden erzeugen, wenn sie sich alle schön durchdringen, im Jahreslauf. Aber im Winter sondern sie sich voneinander. Dann ist das Erdige erdiger als es ist, das Wasser relativ isoliert im Boden, füllt alle Poren auf, die Luft hat sich aus der Erde herausgezogen, es wird wird bitterkalt, die Wärme zieht sich aus der Luft heraus und auch die Wärme ist dann sozusagen sonstwo. Also alle vier Elemente beginnen sich während der Winterzeit voneinander zu lösen und zu separieren und das ist die Ursache dafür, dass etwas stirbt, dass etwas tot wird. Denn im lebendigen Organismus ist alles wunderbar durchdrungen. Diese drei Sphären durchdringen sich ständig, und das ist zunächst einmal die Situation in der Erde. Die Erde wird äußerlich ganz tot. Innerlich aber nicht. Da kommen wir gleich noch mal drauf zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun können wir, beschreibe ich mal zwei Bilder der Bodenprozesse, wie sie sich im Winter in der Erde abspielen. Da ist der eine Prozess der, dass die, dass es ja äußerlich kalt wird. Nehmen Sie mal so einen Januar, wo dann so eine frostige Luft um einen herum ist, man steht draußen auf dem Acker, möglichst auch mal eine Nacht, sieht den gesternten Himmel über einen und dann unter einem ist der Boden gefroren. Man stelle sich mal raus auf den Acker und stehe dann einfach mal in vollkommener Ruhe und lass das mal auf sich wirken. Dann merkt man, dass da etwas wirksam ist, was man gar nicht fassen kann. Aber was doch real ist, was wirksam ist, was in die Erde eingreift und was da wirksam ist, das kann man beschreiben mit dem Prozess der Kristallbildung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht nur, dass der Schnee vom Himmel fällt, in wunderschöne Kriställchen, alle hexagonal, auch so blättchenartig wie der Glimmer, wie die die Tonmineralien, alle hexagonal kristallisiert, fallen da vom Himmel, sondern der ganze Boden beginnt eben durchforstet zu werden. &#039;&#039;[00:26:22]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Meister Frost besucht uns während der Winterzeit. Dann brauchen wir. Jeder Landwirt weiß, dass es ein von alters her, so dass man gesagt hat jetzt intensiver der Winter eingreifen, jetzt an Kälte Wirksamkeit, eine Fortbildung Kapitalbildung, desto sicherer ist die Ernte im Sommer, desto qualitativ hochwertiger ist die Ernte im Sommer. Denn was da wirksam ist, dass da plötzlich die ganze Natur eigentlich ein Kristall werden will, ist ja nicht nur das Wasser, was kristallisiert, sondern der ganze Gesteins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wild will noch mehr Kristall werden, als sie schon ist. Sie will noch mehr Ordnung, denn Kristall Bildung heißt geometrische Ordnung par excellence. Also so was von Ordnung wie die kristallisierte Gesteins welt kann man sich in der welt überhaupt nicht vorstellen. Und die und diese Ordnung verschwindet gegen den Sommer. Aber während der Winter muss sie sich regenerieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt es sind Kräfte wirksam in der Kristall Bewegung während der Winterzeit, die ihren Ursprung haben nicht auf der Erde, sondern die ihren Ursprung haben in dem fernsten Kosmos, im gestirnten Himmel, Fixstern Himmel. Die Griechen haben die Griechen, die ja ein bisschen anders gedacht haben als wir Heutigen, die haben den Kristall Himmel genannt. Nicht dass, das weist darauf hin. Die hatten doch eine Ahnung davon, dass da das der eigentliche Ursprung im Tierkreis insbesondere aber nicht nur rund um die Sphäre des des Fixstern Himmels Strahls außerhalb von Raum und Zeit strahlt herein in die Erde und strahlt Form Kräfte, Kristall bildende Kräfte Idee von Kräfte. Und die brauchen wir so dringend in der Landwirtschaft für die gesamte Entwicklung der Bodenfruchtbarkeit von Kräften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn was soll sich denn wann alles was folgen? Ja, im Frühjahr bis im Sommer hinein, dann an Pflanzenwachstum undsoweiter da entwickeln, das muß ich durch formen. Und im Winter sammelt die Form Kräfte der Erde, und die irgendwann fort wirken dann durch das ganze Jahr hindurch. Und die werden insbesondere von den Ton Mineralien aufgenommen, die Ton Mineralien im Boden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese mittlere Zone dieser Herzens Zone im Boden, das ist diejenige, die diese Kräfte bewahrt, konserviert für das ganze Jahr. Es ist ein unendlich geheimnisvoller Prozess, aber dazu braucht man Frost und dazu braucht man Kälte. Dazu braucht man dieses trennen. Der Elemente voneinander. Braucht. Dazu braucht man diese Todesprozesse im boden und dann fort wirkender Formkräfte herein, die dann für das ganze Jahr von größerer Bedeutung sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun kann man das ja, nun wird es einem ja vor Augen geführt, wenn wir auf das kristallisierte Wasser hinschauen. Und das ist ja auch ein unendliches Geheimnis. Also zunächst einmal, dass das da aus der Luft herunterfällt, vom Kristall formen. Wenn Sie, wenn Sie nur mal einen einzelnen Spiegelsaal angucken, der sehr kalt ist, dann sind es nicht verschiedene Kristalle zusammen gebacken, sondern einst ein einzelnes Kristall. Dann ist es ein wunderbarer sechs Stern. Es ist Hexagon A wie die toten Mineralien. Genauso kristallisiert das. Und jeder kriegt alles anders sein. Seit Urzeiten ist kein Kristall gleich, dem anderen aber folgt demselben Kristallisationspunkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Kristall bildenden Kräfte, die das Wasser gefrieren lassen wir, die das flüssige Fest machen, also zum Kristall werden lassen, die wirken nun auch im Boden, so dass man das mit Augen verfolgen kann. Indem nämlich jetzt nehmen Sie an, Sie haben so einen ganz nassen Herbst, und wir haben da drüben draußen stehen Möhren oder sonst wie fällt Gemüse, und die kriegen sich raus. Und es wird so furchtbar spät im Jahr. Der Boden ist voll mit Wasser, gesättigt, zerfahren, kaputt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir fahren dann auch gerade noch rechtzeitig im November. Vielleicht pflügen sie das ganze Ding um, haben also einen matschigen Standort plus Balken. Die glänzen in der Luft. So kompakt ist das, dass man einfach zweifelt Wie soll das je wieder ein vernünftiger Boden werden im nächsten Jahr? Na ja, und dann geht der Winter drüber hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann merken Sie das von dieser klassischen Tonnen verpacken, den Flug erforschen, dass da ein wunderbarer Krümel der Boden zurückbleibt, aufgrund dessen, dass das die Feuchtigkeit, der Regen eindringt in ganz feinen Haarriss und die kann man gar nicht mit den Augen sehen, dringt das ein, sodass da überall den feinen Haarriss und die jetzt mit Wasser Kapillaren sättigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kommt der Frost und dann entwickelt der Frost diese eigenartige Phänomen einzigartig in der Natur, dass er, indem er fest wird, sich ausdehnt. Haben Sie das mal bedacht? Das gibt es sonst nirgends als beim Kristallisieren von Wasser. Normalerweise, wenn etwas fest wird, dann zieht es sich zusammen in der Kristallisation, dann räumlich zieht es sich zusammen. Und nur, wenn es warm wird, dehnt sich aus. Und beim Wasser ist es umgekehrt. Bei vier Grad Celsius hat es eine große Dichte. Und dann, wenn es kristallisiert, dehnt sich wieder aus. Das ist eines der bedeutendsten Ereignisse, die wir beobachten können im Haushalt der Natur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn wenn es nicht so wäre, würden unsere Flüsse in NullKommanichts zufrieren bis auf den Boden und die Fische würden alle, alle krepieren. Kein Leben würde das überleben, sondern das Leid. Das Eis ist leichter als Wasser, schwimmt oben auf, weil es sich als Wasser ausgedehnt hat, indem es sich visualisiert hat. Und das findet im Boden statt. Und das ist unser bester Bearbeiter. Während der Winter sage, im Winter bearbeite sich die Natur selber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich muss es mal nur mal kurz andeuten. Also wenn wir hier den Winter Prozess haben, dann ist der eigentliche Prozess der, dass hier die Kristallisation, die Kristallisation, die Boden prozesse beherrschen soll. Form Kräfte sind das Form Kräfte aus dem fernsten Kosmos. Und die brauchen wir. Die sind, die haben nicht nur Bedeutung, dass eine schöne Frost entsteht oder der Boden wieder zerfällt, der Krümel. Die Krümel sind sehr instabil. Wenn es dann nämlich wieder einen schweren Regen darauf gibt, dann verschwinden die alle, weil die rein mechanisch aufeinander abgestimmt separiert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also dieser Vorgang findet da statt. Und das Ergebnis ist ein doppeltes dass einerseits die Führungskräfte absorbiert werden von den tollen Mineralien, dem Boden und auch sonst von Gestein. Und durch die Frost Sprengungen beim Kristallisieren in Wasser im Boden mechanisch Krümel. Eine trübe Struktur entsteht. Man nennt das die Frost gase um, die dann möglichst erhalten werden muss. Und die kann man gar nicht erhalten, sondern da muss man Glück haben. Das ist einfach eine Glückssache, ob man, ob die so lange sicher hält, bis es draußen warm wird, es ein Starkregen gibt, nicht dann, dann kommt ein neuer Prozess im Gange, den ich gleich schildern werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir haben im Winter wirklich es zu tun damit, dass die Erde sich selber bearbeitet, dass die Erde durch diese Prozesse, die ich jetzt nur kurz angedeutet habe, selber sich vorbereitet für das nächste Jahr. Und diese ganzen Prozesse, die ich jetzt hier nur so an wenigen Strichen gezeichnet habe, die sind im Grunde genommen Kolonisierung, prozesse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich schaue sie auf den Boden, ich mache noch toter, also der tot ist. Und da komme ich auf ein ganz tolles noch mal drauf zurück. Nun ist die Frage ja da zeigt wie sieht es jetzt aus im Übergang zum Frühjahr? Im Winter hat der Landwirt eigentlich nichts auf seinem Acker verloren und das soll er zu Hause bleiben. Die Natur soll sich selber bearbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber da gibt es eine Zwischenzeit im Februar, März, insbesondere im Februar, wo jetzt plötzlich die ersten warmen Sonnentage sechs Jahre nach Lichtmess, ja, so die ersten warmen Sonnentage, die ersten warmen Sonnen nach Lichtmess. Und da merkt man plötzlich drei Tage Sonne. Man geht raus aus Felder, sieht aber plötzlich, dass oben der Boden hell wird, das heißt, das Wasser verdunstet, Luft zieht ein in den Boden, auch damit auch Wärme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn man draußen dann auf den Acker geht und kniet auf dem Acker und streicht mit der Hand den Boden ein bisschen zur Seite, vielleicht so zwei, drei Zentimeter tief. Plötzlich da, wuselt da, wuselt von Käfern und Würmchen und weiß nicht, was alles. Ein reges Leben binnen kürzester Frist ist da plötzlich wieder durch die Wärme, die in den Boden eingezogen ist. Die Luft ist da, ist durchdringend, sie fängt sich, die Elemente fangen an, sie wieder zu durchdringen und kommen. Kaum findet das statt, ist das Reden, Leben wieder rege. Das äußere Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da findet nun ein Prozess statt, der auch eben eine Glückssache, eine Glückssache ist, wenn er wirklich stattfindet. Und das ist eben das, was ich jetzt schildern will, im Februar, März. Dass diese Ströme, wenn sie denn bewahrt worden sind, wenn sie nicht zerflossen sind durch den Starkregen, dass wenn jetzt die Wärme eindringt in den Boden, in die Boden poren, das Wasser verdunstet und die Luft dringt ein, dann ist tauchen da nicht nur der Käfer hinauf und und Würmchen und alles mögliche, sondern dann, wenn man da genauer hinguckt, sehr genau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und man merkt nämlich, dass plötzlich diese Krümel wirklich krümeln. Vorher sind sie irgendwo so wie wie sonst kann man sie hin und her bewegen. Aber jetzt sind es ganz große Krümel geworden. Und da ist eben, dass das passiert, dass diese Polygone allem Krümel der Erde, die ganz, ganz spitzen Ton Krümel. Wenn da ein zweiter daneben ist, auch irgendwie Polygone geformt und ein dritter, dass die plötzlich hier, dass hier plötzlich jetzt etwas auftritt, dass hier sich so Brücken bilden. Das sind Bakterien, Kolonien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mikroben des Bodens fangen an, sich unglaublich zu entfalten, und zwar also an einem Tag, zwei Tagen und verbinden jetzt diese Frost Krümel, der Frost gar. Und schauen sie in die Stabilisierung. Und dazwischen ist dann ein Hohlraum hier, der dann Luft enthält oder wenn es stark regnet, an Wasser enthält, aber jedenfalls eine Pore im Boden Pore. Und darauf kommt es an – hier beginnt die Bodenstruktur sich zu entwickeln im Laufe des Jahres. Und wenn das früh genug geschieht, im Februar, dann haben wir schon die ganze Ernte halb gewonnen. Wenn das in vernünftiger Weise von Natur aus geschieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können da nicht viel machen. Ein bisschen können wir was machen. Ja, und da kann ich jetzt nicht näher darauf eingehen. Das würde zu weit führen. Wir können ein bisschen durch Abschleppen, rechtzeitiges oder durch eine ganz zarte Bearbeitung können wir die Frost gar ein bisschen einebnen. Und dann entwickelt sich diese lebt diese sogenannte Lebensverbindung neben Verbindung und diese Lebensverbindung. Wenn sie früh genug eintritt, dann hält sich die Bodenstruktur das ganze Jahr hindurch. Die ist nicht mehr zerstörbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist ein Lebensprozess, also ein Todesprozess im Winter. Volk ist ein erster Lebensprozess, in dem diese Krümel des Winters, die rein mechanisch sich entwickelt haben, jetzt organisch oder biologisch oder mikrobielle Tätigkeit miteinander verbunden wird werden. Es entsteht ein Bodengerüst. So, und diese Entwicklung setzt sich jetzt fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch klappen. Er kann sich auf der anderen Seite duschen. Kann wir machen. Oder auch nicht. Und so fällt alles. Ätzend. Also das war keine Lebenserfahrung. Also wir kommen jetzt, wenn wir das fortsetzen. Dieser Betrachtung kommen wir jetzt so aus dem Februar in den März hinein. Die Tage werden länger, die Wärme Einstrahlung nimmt enorm zu. Hängt natürlich immer von der Witterung auf. Selbstverständlich. Feuchtigkeit verdunstet. Man muss dann aufpassen, dass nicht zu viel verdunstet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss die Winterfeuchtigkeit immer halten, so lange wie nur möglich. Aber jedenfalls muss der Oberboden abtrocknen. Da muss diese Durchdringung von Wärme, Luft und Wasser und Erde sich vollziehen. Und das bildet dann das ideale Saatgutbeet, wo ich dann meine Saat ablege.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Sie wissen ja, dass man sät. Normalerweise nicht sehr tief, also vielleicht zwei drei Zentimeter tief und es wieder mit Erde zu. Und in dieser Zone finden nun diese wunderschönen Prozesse statt, die sich dann offenbaren, schließlich in der Keimung sagen, wenn man den Samen hier in die Erde legt, na sagen wir manchmal hier ein sehr interessanter Sommer Weizen und dann wird er so abgelegt, dass hier drunter es relativ eine feste Sohle ist, nicht ganz und ganz tief gedrückt. Und da steigt der Kapillare, das Wasser auf. Und hier oben ist Luft und Wärme. Hier ist Wasser und Erde unter starker Feuchtigkeit, auf der Same quillt, der nimmt die Feuchtigkeit auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und beim Aufnehmen der Feuchtigkeit quillt jetzt der Körper. Der sogenannte Nußbaum des Samens quillt, und bestimmte enzymatische Prozesse werden jetzt angeregt durch das durch die Wasseraufnahme, und dadurch kommt es zu allem möglichen Umbildung. Der Reserve Substanz Stärke ist es meistens aber auch Eiweiße, die hier in dem Samen im Samen Körper angereichert sind. Vom Vorher und Jetzt keimt er also aus unser, unser Same.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was macht er? Denn sein Kind hier auch? Das erste, was er macht, ist, dass er ein ganz feines Wahrzeichen bildet in die Tiefe, die kein Muskel und dann erst sekundär kommt. Dann hier der Spross, der dann die Erde durchbricht. Und das ist ein Keimvorgang. Und dieser Keimvorgang ist zunächst einmal ziemlich unabhängig von der Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein Vorgang, der im Wesentlichen nur das Wasser der Erde braucht. Aber damit hat sich die Pflanze noch nicht mit der Erde verbunden. Sie wächst zunächst nur mit ihren Keimen Wurzeln in der Erde herein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das können Sie sehen, wenn Sie im Roggen und dann im Herbst aus dem noch drei, vier Tagen saß in der ersten Roggen, keimt das erste kein Blatt oder das erste Blatt. Erscheint das hin Sie mal so ein Pflänzchen raus, dann sehen Sie das in den Wurzeln. Oft sind es schon drei Wurzeln, dass da Erde dranhängt, da haftet Erde an der Wurzel, fragt nicht. Irgendwie kommt es zuerst, wenn man ganz früh raus soll. Keine, keine Erde da. Jetzt plötzlich hängt viel dran. Das hängt damit zusammen, dass jetzt nachträglich hier ganz feine Härchen entstehen, wo sich die Pflanze wirklich mit der Erde verbindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst, wenn sie nicht mit der Erde verbunden ist, wächst sie rein aus dem Reservoir der Samen. Und wenn er leer ist, was dann? Wie wirkt sie eigentlich weiter? Woher kommt jetzt eigentlich die Substanz, die sie weiter wachsen lässt? Die Kraft? Wo holt sie die her?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Frage. Wenn man dieser Frage weitergeht, dann müsste sich die ganze Wissenschaft von heute auf den Kopf stellen. Eigentlich. Wenn man das wirklich ernst nehmen würde, was man eigentlich auch beobachten kann. Denn sie wächst nicht mehr aus dem Samen wachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber jetzt ist die Frage: Was macht die Pflanze da mit dem Boden? Und dazu dienen diese ganz feinen Härchen. Das sind Ausstellungen, ganz feine Ausstellungen, aus der Epidermis herausgeholt, und zwar aus einer Zelle. Immer so ein kleines Sofa. Und damit verbindet sie sich. Sie wachsen jetzt zusammen mit den hohen Mineralien des Bodens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deswegen ist es so wichtig, Ton im Boden zu haben. Die wachsen mit den Mineralien so zusammen, dass man da keine Grenze mehr findet zwischen dem anorganischen Toten und dem Lebendigen der Phase. Es ist eine unbeschreibliche Tatsache, dass das Leben, das die Pflanze hat, die Fähigkeit hat, mit dem anorganischen Toten in eins zu verwachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, dass die Erde dann quasi nicht mehr nur ein organisch totes Gebilde ist, sondern durch das Pflanzenwachstum sich allein schon dadurch belebt, dass die Wurzelhärchen mit den hohen Mineralien in eins zusammenwachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was, was machen diese Härchen da eigentlich, diese Härchen, die die haben? Sondern jetzt etwas ins Erdreich ab, was die Pflanze hier oben plötzlich im Sonnenlicht, wenn sie da jetzt ihre ihre Blätter entwickelt, so die erste, 2. 03. Blatt, und dann sagen wir, Weizen, der synthetisch, der synthetisiert, der ist ein schreckliches Wort, der trinkt das Sonnenlicht, der trinkt das Sonnenlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt kosmische Wirkungen. Leben entsteht aus dem Kosmos heraus. Nicht von der Erde, sondern durch die Einstrahlung des planetarischen Umkreises bildet sich jetzt hier lebendige Substanz in den Blättern die sogenannte Assimilation des Sonnenlichtes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da finden jetzt alle möglichen physiologischen Vorgänge statt, die die sogenannte Assimilation erzeugen, assimiliert in das Wasser teilweise. Das ist Stärke, das ist gewaltige Kohlenstoff artige, fett artige Substanzen, durch die dann die Pflanze dann so langsam wächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das Eigenartige ist, dass und ich frage mich immer, ob der liebe Gott auch so richtig bei Sinnen war in der Schöpfung, dass nämlich jetzt von Wasser hier oben gebildet wird. Das nicht dazu dient, dass die Pflanze weiter nur wachsen soll, sondern das geht herunter wie Wasser. Und das wird dann plötzlich über diese Wurzel ausgeschieden ins Erdreich. Die Pflanze ist ein Eimer ohne Boden in ihren Wurzeln. Die Scheide, das, was da oben unter der Sonne gebildet ist, das rinnt herunter außerhalb des Kambrium. Und kann ich jetzt nicht im Einzelnen schildern, was es bedeutet herunter in einem Strom in diese Wurzel her, und wird jetzt von diesen Wurzeln mal hier ins Erdreich abgesondert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pflanze verliert das, was sie da gebildet hat, in der Atmosphäre hinein in die Erde. Das zeigt schon schon dieser Prozess halt, dass nicht der Boden die Pflanze ernährt. Die Pflanze den Boden. Das ist der eigentliche Prozess. Das ist sie. Sie ernährt durch das, was sie synthetisiert. Und an der und an der Sonne. Das mit dem ernährt sie jetzt. Die Erde. Das strömt aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was daraus strömt, sind Eiweiße, Eiweiße, Substanzen, die Molekular, Zucker und Enzyme, Fermente und Säuren, organische Säuren noch und noch und der ganze Stoffwechsel auf lange Sicht ohne innewohnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dadurch jetzt wird das Bakterien leben, das Mikroben leben im Umkreis der Wurzel ungemein angeregt. Die vermehren sich wie Verrückte das Tun bilden sich erst um die Wurzel herum so ein schmaler Saum von vielleicht zwei Zentimeter drei Zentimeter Dicke, die sogenannte Lithosphäre, wo sich das ganze Bodenleben konzentriert um die herum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieses Bodenleben geht eine Symbiose mit der Pflanze ein. Und diese geht die Umbildung. Das ist sozusagen. Ein Stoffwechselprozess. Der Ausscheidung. Da Pflanzen Wurzeln ins Erdreich, in diese Richtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Antwort ist, dass jetzt die Mikroben wieder, denn diese vorhandenen organischen Rückstände im Umkreis der Wurzel, zum Beispiel der Humus oder noch andere, noch mehr Humus Bestandteile aus dem Vorjahr, die werden jetzt abgebaut im Umkreis der Wurzeln. Und das Ergebnis Essenzen. Dann Mineralstoffe, Mineral, Salze. Abbau Abbau Ergebnisse hier durch den Stoffwechsel und diese Mineral Salze nimmt jetzt dem die Wurzel Haare gleichzeitig, indem sie etwas ausscheiden, indem sie es gleichzeitig sie Mineral als auch es ist unbeschreiblich. Es ist ein gleichzeitiger Prozess einerseits Ausscheidung organischer Substanzen und eine Antwort in Anregung des Mikroben Lebens und Abbau Prozesse dieser ab sich abspielen Abbau Humus Abbau entstehen. Yasmin analysierte Salze und die nimmt die Pflanze ebenso mit den Haaren auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pflanze im Frühjahr steuert die gesamten Bodenprozesse. Sie steuert die Ausscheidung dieser Art Wahrnehmung. Was braucht sie für ihr Wachstum und auch entsprechend Steuern? Scheidet sie also Pflanzen aus, die bauen, würgen, abbauen oder fördern, auf dass Mikroben leben? Die bauen den Humus ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir verlieren im Frühjahr enorm an Bodenfruchtbarkeit. Wir fördern das sogar. Boden werden die früher werden die Böden einfach ärmer an bestehender Bodenfruchtbarkeit durch diese Abbauprodukte. Aber die führen zu einer Art Generalisierung der entstehen von Mineralien, die mir den Boden Wasser von den Wurzel Haaren aufgenommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der primäre Prozess, das der sekundäre Prozess. Das ist ein ein Stoffwechsel aktiver Prozess und das ist ein Wahrnehmungsprozess. Die Wurzeln sind Wahrnehmungsorgane für die Mineralsalze der Erde. Augen. Schlechte Augen. Aber immerhin veranlagte Sinnesorgane. Das ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehen sie. Das ist der Frühjahrsprozess. Warum die Pflanzen im Frühjahr so schön wachsen können. Aber sie. Sie wachsen dadurch, dass sie, ich möchte mal sagen, die. Die vergangenen Lebensprozesse, die sich bewahrt haben im Boden, im Humus, das ja, dass sie die abbaut und nutzt, um jetzt neue und ein neues lebendiges Gebilde zu erzeugen, ihre eigene Gestalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die frühen Alchemisten des 13 14. Jahrhunderts, das waren die klassischen, alles andere spätere. Es waren keine Alchemisten mehr, die hatten noch wirklich ein Naturverständnis ganz anderer Art als die folgenden Naturwissenschaften. Und die haben den Humus bezeichnet als. Als. Einerseits das Gedächtnis der Erde, das heißt das vor vergangene Jahre sich homogenisiert haben, gleichsam bewahrt haben im Humus und jetzt sozusagen den Anschluss finden an das, was jetzt in Zukunft sich da an Pflanzenwachstum entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die haben eben den, den den Humus bezeichnet als den universalen Samen der Erde. Es ist so ein wunderschöner Ausdruck. Das ist der hier. Was ich zuerst hier hingeschrieben hat, ist der wirksame, und der ernährt sich, so lange er noch eben aus dem aus seinen Samen Körper heraus noch irgendwie organische Substanz zur Verfügung hat. Und Schluss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt wächst herunter die Pflanze in den Boden hinein und findet dort einen Universal Samen. Und das haben die Alchemisten als den Humus bezeichnet. Humus gleich universal Samen gegenüber dem Samen hier oben und sodass der eine Wasser muss auf die Erde fallen und dann antwortet der universale Samen, das heißt die Mutter Erde. Das ist eigentlich dasselbe Begriff, dass man gesagt, dass man die, dass man von der Mutter Erde spricht, das ist der universale Samen, aus dem jetzt im Verlaufe des Jahres die Pflanze wächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diesen Prozess müssen wir steuern. Jetzt müssen wir wach werden als Landwirt. Wenn Sie also mal zu Hause bleiben, hinterm Ofen, aber hier jetzt im Frühjahr müssen wir sehen, dass wir diesen Prozess fördern. Wir müssen den Humus Abbau fördern, und das machen wir dadurch, dass wir oben ganz dünn immerfort hier oben den Boden offen halten, die Kruste brechen, zwei, drei Zentimeter nicht mehr. Es ist eine, ich nenne es eine Haut. Bearbeitung, schräge Hacke, ganz flach gerade, die nach jedem Regen im Frühjahr sofort raus auf den Acker und die Kruste gebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann fängt nämlich der Boden an zu atmen, denn er bildet immer den Boden und bildet verkürzt CO2. Kohlendioxyd, das ist Kohlensäure, das ist ein Gift für die Wurzeln. Und das muss raus. Und es muss Sauerstoff rein für die Mikroben, dass sie leben können. Sauerstoff. Es stehen sie. Der Boden atmet wie der Mensch. Der atmet Kohlendioxyd aus und Sauerstoff ein. Und das fördern wir durch diese Haut bearbeiten. Früher, da fängt da der Acker draußen an zu atmen, und die Kohlensäure ist eben schwerer als die Luft. Das heißt, die möchte immer da unten bleiben, und dann öffnen wir den Boden hier oben und dann streicht hier ein Wind über den Acker, und der reißt die schwere Kohlensäure aus den Boden, Öffnungen aus dem Boden, Poren heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Natur, die verhält sich nach außen gestülpt. Wenn man jetzt immer eine genau betrachtet, verhält sich immer so wie ein menschlicher Organismus ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Bodenbearbeitung mit Striegel und Hacke. Die ist sozusagen im Frühjahr die Hilfe, um diesen Prozess der Ernährung des Bodens durch das Lebendige der Pflanze selbst zu befördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt geht es weiter im Jahreslauf. Jetzt kommt eine Zeit, so im Mai, beim Getreide. Bei den anderen Feldfrüchten ist das anders. Bei den Früchten, beim Gemüse, bei den Kartoffeln. Da bleibt der Boden noch lange offen, bis sich die Reihen schließen. Das war&#039;s, Juni.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, man muss dann immer noch diese Art von Bearbeitung fortsetzen. Deswegen heißen die ja auch Hackfrüchte. Also man hackt nicht nur das Getreide kann man nur hacken bis es anfängt zu schocken. Aber dann muss man sagen Ruhe tut jeder. Jeder Eingriff durch den Menschen. Aber bei den Hackfrüchten dauert es noch bis mitte Juni. Unter Umständen, dass man da die Feldfrüchte noch in dem diesem gesagten sinne, die immer die Kruste offen hält, damit der Boden atmen kann und dass diese mikrobiellen Abbauprozesse gefördert werden. Deswegen sind die Kartoffeln, wie man früher gesagt hat, Mistfresser. Die verbrauchen Bodenfruchtbarkeit nur noch durch die häufige Bearbeitung. Aber sie setzen es um eine gute Ernte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt gibt es aber beim Getreide einen Prozess, den muss ich doch hören, der ist einfach. Ich möchte sagen Ja, ich weiß, es ist ein Wunder, einfach schlicht ein Wunder. Und das Getreide kommt ja dann Mitte Juni zur Blüte. Vorher schoss es von Knoten zu stoßen. Immer verlängern sich die Knoten und man kann zugucken, wie dann Roggen dann plötzlich da über Nacht in die Länge strebt, die höher strebt bis zu 2 Meter und darüber hinaus dieser dünne Halm. Und dann fängt das Getreide zu blühen an, sehr unscheinbar. Man merkt es nur den Sporen. Wolken, die dann vielleicht mal bei Wind durch die Landschaft fliegen. Sehr verborgene Blüten in diesen Ähren oben, die das Äußerste, das Höchste da sind. Und jetzt findet um die Blütezeit, beginnt das verstärkt und bis in die Reifezeit hinein ein Prozess, der eben wirklich, also in gewissem Sinne, das Ende des Pflanzenwachstum bedeutet, nämlich während der Zeit. Schon von der Blüte an sterben die Wurzeln ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die, die, die jüngsten Wurzeln, die zuletzt gebildeten Wurzeln, die halten sich dann und da noch, aber dann die Älteren, die sterben schon ab, und auch die Getreide stirbt von unten nach oben ab. Und das werden am Ende die untersten Blätter zuerst. Zuletzt bleiben noch das Blatt, das oberste bleibt noch grün und dann stirbt das auch ab. Da bleibt noch der letzte Halm. Der Halm bis zur Ehre bleibt noch grün und dann sind auch noch die Speichen ein bisschen grün. Oder es werden auch die Speichen schließlich braun und fest und verwelken. Und so, so geht der Prozess vor sich von unten nach oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und parallel zu diesem, zu diesem Vorgang findet nun folgendes statt. Die ganze Pflanze hat das ganze Frühjahr hindurch alles auf dem Boden aufgenommen, insbesondere den Stickstoff, der dafür durch die Abbau der Humus Substanz Phosphorsäure aufgenommen, durch die Humus Substanz Kalium aufgenommen Durchsetzung der der Boden Mineralien und sogenannten Ionen Austausch aufgenommen, also sehr intensive Vorgänge, die da im Wurzelbereich sich abgespielt haben. Und jetzt kommen die Veränderten und als letzter Neuer kommt ein Boden, wo es nötig ist, dass die Pflanze über die Wurzeln die sogenannte Kieselsäure aufnimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Philosophie ist eine kolossale Substanz, die die Boden Hohlräume aus welcher Pudding ist das amorph gestaltlos, die durch Verwitterung entsteht der Ton Mineralien. Und diese Säure steigt auch im Halm und durchdringt die ganze Pflanze. Und zwar steigt sie so auf, dass sie sich die Tendenz hat, nach immer sich in der Peripherie dann ab zu lagern. Also das am äußersten des Holzes sich dadurch eine Säure ablagert oder in den Blättern steigt sie auf auch in die Farn Blätter oben ausreichend sich ausbreitenden Blätter immer am Rand, am äußersten Rand und der äußersten Spitze ist der größte Kieselsäure Gehalt und du gehst von Blatt für Blatt hoch. Und immer mehr kühlere, immer mehr kühlere. Und dann gehst schließlich in das letzte Odium bis in die Erde. Das ist schon ganz dünn. Der Halm ist da schon ganz dünn im letzten Winter. Aber so beweglich, elastisch, wunderbar wie ein Roggen. Fällt wie in Silber hoch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie der, würde das mal ausdrückt im Faust, wo? Klar, das fällt der Ernte entgegen. Und diese, diese Kieselsäure erfährt nun die höchste Konzentration oben in der Erde und da in den Schmelzen. Das sind die wegschmelzen, die das Korn umhüllen. Und noch einmal gesteigert. In den Grund gegangen sind praktisch 90 % Kieselsäure in der Asche. Wenn man die also fasst, dann ungefähr 90 %. Was ist das für ein Prozess? Die ganze Pflanze umgibt sich gleichsam mit einem Kiesel Mantel. Und der trocknet dann aus. Diese Kieselsäure ist jedoch Wahlvolk, trocknet in der Reife aus. Und dann? Was sieht man dann? Dann glänzt das Getreide. Dann fängt das an, bekommt es einen Glanz. Schauen Sie mal, ein harter Stoff an, dieser goldene Glanz, der rührt von dieser Fürsorge her. Und was ist das? Das ist Opal. Es ist 1/2 Edelstein. Die ganze Pflanze umhüllt sich sozusagen mit einem halben Edelstein, nämlich Eintrocknen, da Kieselsäure amorph nicht kristallisiert. Aber das ist sozusagen die Form, Kräfte, die es aus dem Verwittern, den Mineral des Winters, sozusagen diese Form Kräfte hinausschicken in die Pflanze und ihr die letzte Gestalt geben. Dann ist Schluss. Dann setze Reifeprozess ein. Dann kommen die Teile Reife, dann die gelb reife, dann die Tod. Reife, reift das Korn und dann setzt die Ernte ein. Aber dieser Prozess geht ihm voraus. Und wenn Sie mal auf einem Pflanzen, in der Pflanzenzüchtung, auf dem Hof oder andernorts mal mal hingucken, was, wie variantenreich die Farben sind von Getreide und dass das betont wird, insbesondere durch die Säure Ausscheidung der ganzen grünen Pflanze in die Peripherie, dann kann man einfach schauen, das ist wirklich ein Geheimnis, wo man erschüttert jedes Jahr davor schnell davor steht. Und wenn Sie das mal vergleichen mit konventionellem Stroh, Stickstoffdünger im Stroh wohlgemerkt, da werden Sie merken, dass er Stroh im konventionellen Anbau immer relativ grau bleibt, stumpf in der Farbe abgelaufen und dass das konventionelle Stroh draußen, wenn man das von der Ernte mal betrachtet, dass es relativ stumpf ist, in der Farbe nicht glänzt. Und wenn Sie das in die Hand nehmen und versuchen es zu brechen, dann bricht es nicht, dann es knickt. Ich kann nur kurze Geschichte schreiben. Wir hatten vor. Das war. Hatte ich auch in den 60er Jahren abgespielt. 50 Jahren während meiner Lehrzeit war auch mal ich hab auch mal auf einem biologischen Betrieb auf dem Hof meine Lehre damals gemacht. Und da haben wir noch ein Viehhändler, und er hat seinen Ackerbau aufgegeben und hat gesagt, er will von uns Stroh haben, da kriegen wir den nicht zurück. Und da hat er von uns das Stroh geholt und kommt dann morgens an den Stall und suchte Stroh. Da liegt es sein heute noch in der Krippe, und das Stroh war gefressen für die Kühe das Stroh, dem Heu sein Heu bevorzugt. Weil es ein glänzendes Stroh war. Die Kühe sind die besten Analytiker und überhaupt gibt es auf der Welt. Und der Stand, der kam auf dem Hof extra aus dem Grund, um uns zu sagen, er versteht die Welt nicht mehr, dass sein Heulen, was normalerweise das Futter wäre, in der Krippe liegen geblieben ist. Und die haben so lange rumgemacht, dass sie die Einstreu aufgefressen haben. Nicht das hängt mit diesem Reifeprozess zusammen und kein Getreide taugt was. Das kann ich Ihnen jetzt schon sagen. Was nicht diesen Prozess durchlaufen hat. Diese letzte Durchführung des Getreides. Das ist eine Frage der Ernährung und Physiologie. Diese letzte durch Formung, dass nicht nur Ochsen die Kieselsäure aus Mangel sich bildet, sondern das alles in sogenannte Inhaltsstoffe ist auch ein schreckliches Wort, eigentlich alles, was nur irgendwie physiologisch, Substanz bildend wirkt in der Pflanze als Eiweiß, oder ob die die Kohlenstoff Gerüst oder was es einmal, dass das durch geformt ist, dass wenn plötzlich in Getreide eher oben im Korn sich Nitrat findet. Sie haben ja ja wohl das Wort Nitrat No. Drei. Das ist auch das, was heute überall in der Diskussion ist. Wenn sich da was so was findet, dann ist eine Katastrophe. Da ist Ernährung physiologisch eine einzige Katastrophe. Sondern dieses Nitrat, das führt unten in die Wurzel. Da hat sie so einen Ort in roten Rüben, da ist sehr viel drin. Und da hat man immer gemeint, wenn man da auch die roten Rüben nicht mehr essen, weil der ganze Roggen sein wegen der Hohen Tatra. Das war Anfang der 80er Jahre, hat einen ungeheuren Einbruch in biologischen Landbau damals gegeben, weil die Konsumenten haben keine roten Rüben mehr gegessen. Aufgrund dieser Aussage völliger Unsinn. In die Wurzel gehört Nitrat. Das ist ein Salz. Die Wurzel ist Salz artig, das Korn da oben. Was da drauf ist, da muss dieses Salz art hier total verwandelt werden. Stroh strukturierten werden in wirklich reifes Eiweiß reife Kohlenhydrate, reife Fette der aus Heilungsprozess, das heißt eine Begleitung des Absterbens der Pflanze, diese aus Reifung Demos bis zum letzten geführt werden. Und da darf da oben in dem Getreide Korn nichts mehr von molekularen Eiweißen sein, Aminosäuren in Aminosäuren oder Nitrat ein oder abmelden oder irgend so was, sondern durch und durch gestaltetes Eiweiß. Und das ernährt. Das braucht der Mensch. Also das ist jetzt dieser Übergangszone, der Übergangs geschehen vom Früher zum zum Sommer hin. Und dieses, diesen Jahreslauf macht übrigens das Getreide ganz ideal durch. Also ist fast ein Repräsentant für die gesamte Frucht bildenden Pflanzen steht eigentlich das Getreide da, übrigens die erste Kulturpflanze, die der Mensch überhaupt gezüchtet hat. Die ältesten Kulturpflanzen ist die Wintergerste und der Winterweizen im achten vorchristlichen Jahrtausend. Da gab es noch keine Gemüsen. Ganz normal ist das nicht. Das kam erst in der folgenden Zeit. Und die ersten waren die Getreide. Und weil die Getreide sozusagen am deutlichsten den Jahreslauf in das Sonnenjahr abbilden, in allen Prozessen des Wachstums, in allen Prozessen der inneren Physiologie bis hin zum Nährwert. So, und jetzt kommen wir den Sommer. Im Sommer. Im Juli reift das Getreide von der Teig reife über die Reife zu Tod Reife und früher hat man das Getreide gemäht in der gelb reife. Da konnte man, da konnte man das noch nicht brechen über den Daumennagel. Das war das Zeichen, sondern es hat sich noch ein bisschen drüber gebogen, zwar noch plastisch, ein bisschen aber schon gelb. Und man hat was gemalt, noch früher, erst mit der Sense und dann später dann mit dem Leben da und hat es wie hocken aufgestellt. Die ältere Generation kennt das ja noch, die Felder, die Felder draußen, überall diese Garben gestellt waren in solchen hocken und da hat man das dann eine Woche oder 14 Tage, je nachdem wie das Wetter war, nach trocknen lassen und dann hat man die Garben eingefahren und eingepflanzt. In den großen Fälschungen, die es ja heute gar nicht gibt. Und dann hat man sie im Winter dann gedroschen, das war sogar weg, noch in den 50er Jahren, 60er Jahren. Und heute muss man das Getreide in der Total für dreschen, das heißt für das Zeichnen. Wenn man das über den Daumen brechen kann, wenn das Korn über den Baum bricht, dann ist es eigentlich unterhalb ungefähr 16 % Feuchtigkeit und dann kann man austauschen und dann kann man das, dann kann man es einfahren, vielleicht noch ein bisschen nachtragen, wenn es notwendig ist. Ansonsten ist die Ernte gelaufen und man merkt eigentlich gar nicht mehr auf den Höfen heute, dass ich überhaupt Ernte ist. Früher waren alle Laufen, alle Menschen ganzer Hof, da blieb niemand zu Hause, nur noch die Katzen und die Mäuse. Alles war auf dem Feld draußen. Und das war die schönste Arbeit im ganzen Jahr, möchte man sagen, diese Ernte Arbeit und heute läuft das einfach irgendwie ab zu leben, weil dann ohne Unternehmer kommt es runter auf den Wagen und schon ist man verschwunden. Diese Ernte nun was? Welcher Boden Prozess oder welche Fruchtbarkeit Stufe müssen wir jetzt ins Auge fassen? In der Sommerzeit im Winter bearbeite ich die Erde selber, im Frühjahr muss ich nachhelfen mit einer Haut Bearbeitung und muss den Humus Aufbau Prozess fördern. Und jetzt ernte ich das Getreide und zurück bleibt die Stoppel und da hat sich auch ein bisschen Unkraut entwickelt. Das soll ja auch so sein auf dem Acker. Man soll nicht Unkraut freie Äcker haben, das verträgt die Natur nicht, muss immer ein bisschen Unkraut da sein, das gehört einfach. Nur das richtige Maß muss man eben finden. Und dann ist, dann liegt da Spreu offen auf dem Feld vom Dreschen und irgendwelche sonstigen Rückstände. Und so weiter. Und um welche Maßnahme geht es jetzt? Um die Bodenfruchtbarkeit immer wieder einen neuen Impuls zu geben. Ja. Also sehen. Schauen wir uns einmal an Was sind das? Stehen die Stoppeln hier draußen auf dem Acker? Da drunter ist die Wurzel im Wasser, hier unten und hier liegt noch alles mögliche organische Reste obenauf. Und jetzt kommt es darauf an, dass wir stärker aktiv werden als Landwirte. Früher haben wir nur da oben oben gekratzt, auf dem Boden, und jetzt müssen wir eingreifen in den Boden, und zwar bis zu ungefähr einer Tiefe und acht Zentimeter. Müssen wir jetzt. Den sogenannten. Stoppel sturz. Den. Ich weiß nicht wie Hand heben, wenn es dann wieder so an der Stoppel stoßen. Und das heißt, dass man jetzt die die Stoppeln wendet oder eingruppiert. Oder es gibt da verschiedene Möglichkeiten, sodass jetzt hier sozusagen eine Mulch Schicht entsteht, wo die organische Substanz sich mit dem Erdreich vermengt. Darauf kommt es vielleicht an, warum ist das so wichtig? Nicht so tief? Um Gottes Willen nicht! Denn das ist eigentlich diese Schicht, so ungefähr bis acht Zentimeter. Das ist bei den einzelnen Böden verschieden. Aber das ist die Geschichte vom Frühjahr März, als diese durch die Verbauung sich im Verlaufe des Jahres entwickelt hat. Zu einer wunderbaren Boden gar ungeheuer stabil. Große Hohlräume, die den starken Niederschlägen, wenn es dann mal gewittert und also wirklich mal so 30 Millimeter auf einmal runter haut, dass sie nicht oberflächlich ablaufen, sondern dass sie einfach vom Boden aufgesogen werden. Dazu braucht man eine solche homogene, das heißt also sehr, sehr Poren reiche Oberschicht, die im Wesentlichen durch Leben, Verbauung und dann in der Folge durch tierische Organismen, Regenwürmer vor allen Dingen gebildet werden. So, und jetzt haben wir uns eine solche Verarbeitungsmaßnahme vorgenommen. Es gibt doch viele verschiedene Instrumente. Kann ich auch nicht im Einzelnen aufzählen. Also es ist ganz wurscht, was man hat, man soll nur damit richtig umgehen. Also man glaubt immer als Landwirt, das ist ein Glaube, der mir so in den 50 seit den 50er Jahren entgegengetreten ist. Es gebe ein Gerät, was alles macht, ohne dass man denken muss. Was macht die Fräse, wie die Fräse aufkam? Da hat man nur endlich das Gerät, was wirklich dieser Durchmischung und dem Mulch Effekt erzeugt. Und alles. Ein paar Jahre später stand die Scheisse schon wieder in der Ecke. Und es sind die Brennnesseln und wieder drüber drüber gewachsen. Also daran kann man erkennen, alles was der Landwirt macht ist keine Wissenschaft, sondern ist eine Kunst, die er muss die Wissenschaft haben, gell, bis er muss. Es muss etwas wissen. Aber indem er, sobald er etwas tut, muss es Kunst werden. Und dann gibt es keine Definition mehr. Man kann nicht mehr so homo oder nur so, keine Ideologie, gar nix beobachten und denken, dann klappt das mit jedem Instrument irgendwie. Also diese Stoffe Bearbeitung, die steht jetzt im Sommer an und warum ist die so wichtig? Ich durchmischte organische Substanz mit mineralische Substanz während des Sommers. Und jetzt kommt es darauf an, einen Prozess in die Wege zu leiten, der nicht mehr ein lebendiger ist wie im Frühjahr durch die Pflanzen, durch die Wurzel, Ausscheidungen. Alles das. Sondern ich muss die Boden Tier Welt in ihrer Tätigkeit anregen, die Boden Tierwelt. Denn die Tiere sind etwas anderes als die Pflanzen. Die Pflanzen sind bloß lebendig. Die Tiere sind beseelt. Und dadurch ist ein Tier Tier, weil es beseelt ist und das Seelische, was die Tiere bewegen lässt, frei bewegen lässt über die Erde, was sie Laute abgeben, was, das sie durch die Sinne in die Welt kommen? Die Tiere, auch die spinnen und haben selbstverständlich Sinnesorgane. Auch die Regenwürmer haben Sinnesorgane, keine Augen, aber Tast, Organe, also alles das sind Instrumente, leibliche Instrumente, das ein seelisches sich in der Welt betätigen kann. Und ich sage immer, man kann ein Tier erst dann wirklich verstehen. Anhänglich. Sagen. Verstehen. Wenn man darauf hin schaut. Was macht es? Was tut es? Was ist eigentlich seine Lebensäußerungen oder Seelen äußerung in der Tätigkeit? Wenn ich die Tätigkeit einer Spinne anschaue oder eines Marienkäfer oder einer Schlupfwespen oder was es auch für eine unscheinbares Wesen sein Mag, dann merke ich Was sie tun, ist so unendlich Weisheit. Hol es die blanke Offenbarung der Weisheit in der Welt. Alles was die Tiere machen sehr eingeschränkt jeweils die Spinne, wenn die ihre Netze spinnen, über die über die Äcker oder in dem Gebüsch. Dieses Wunder, das Spinnennetz ist, was es auch sein möge. Es ist so durch und durch Weisheit, dass keine menschliche Technik das überhaupt nur annähernd wiederholen kann. Es ist eine, die die Tierwelt in ihrem Tun offenbart, ihr eigenes Seelisches in dem, was sie tut. Deswegen muss man auf die Tätigkeit achten, wo die Kuh immer in allen ihren Tätigkeiten im Stall, auf der Weide, wo auch immer, in allen ihren Lebensäußerungen muss man beobachten, muss man mitempfinden. Und da merkt man plötzlich, was für ein himmlisches Wesen ist zu haben. Sie erhebt da empfunden, die oben zwischen die Hörner der Göttin Hathor wurde dargestellt wie eine Kuh. Haben die Hörner die Sonnenscheibe rein gemacht, so haben sie die Göttin Hathor abgebildet als Kuh. Bei den Hindus ist sie heute noch heilig, und sie war das heilige Opfertier durch alle Zeiten. Was ist das? Was macht das Tier? Was? Was lebt da drin seelisch? Und was bringt es nach außen zur Offenbarung? Also also die Seelen Äußerungen in der Tätigkeit. Ja, das ist eigentlich nichts anderes als ein ein Beobachtungsfeld um an das Wesen dieses Tieres heran zu kommen. Und gerade im Sommer haben wir es nun zu tun, eigentlich mit der Tätigkeit der hohen Tierwelt. Die müssen wir aktivieren. Und das geschieht dadurch, dass wir jetzt in den Tisch bereiten, durch diese Mischung der organischen Rückstände und unter den vielen, vielen, vielen Tieren, Tierarten, die da tätig sind, unscheinbar und dann deutlicher in Erscheinung treten. Da steht nun das Regenwurm im Vordergrund, und zwar der Ton der klassische Form. Es gibt ja verschiedene Regenwurm Arten. Und der Ton ist derjenige, der sein sein Leben darin besteht, dass er senkrechte Röhren macht. So kerzengerade in die Tiefe, bis zu 7 Meter tief in den Böden hat man solche Regenwürmer Regenwurm Würmer gefunden. Und in diesen Röhren bewegen die sich rauf und runter. Das ist ein Boom. Und der Wurm, sobald er aus den Röhren rauskommen. Dann schlängelt er sich so auf dem Boden. Kaum ist er in Röhren drin, dann ist es ein Leib, der sich Senkrechte. Das ist der Regenwurm. Ich sah durch als Zeichen, als die Sonnenflecken stammen. Solch eine hat eine Besonderheit, weil er sich durch die Risse durch, dann durch das Erdreich innen ein Rückgrat schafft, in das er sich senkrecht hinein stellt. Und es ist immer dieser Übergang von der Horizontalen in die Senkt. Die Senkrechte bedeutet sehr viel. Im Tierreich kann ich es nicht näher ausführen, aber das nur mal vergleichen. Das Schaf mit der Kuh oder die Kuh mit dem Pferd, alles was den Kopf hebt übers Rückgrat. Da merken Sie, dass da eine viel nach außen gerichtete Intelligenz entsteht. Und sobald der Kopf ohne das Rückgrat, da merkt man, dass der Stoffwechsel Prozess viel stärker den Kopf ergreift. Und so weiter. Also wir brauchen jetzt diese Tier, diese Boden Tiere und müssen deren Tätigkeit fördern. Und jetzt ist es heiß im Sommer Juli draußen und die Regenwürmer mögen das überhaupt nicht. Sie mögen nämlich nur dreierlei Die wollen Sauerstoff atmen, die wollen Feuchtigkeit. Und die wollen Dunkelheit. Dunkelheit. Das sind die drei Kriterien für den Regenbogen und dafür repräsentativ für andere Tiere auch. Und diese Bedingungen schaffen wir mit der Schicht. Das Dunkle, das viel Sauerstoff und die Feuchtigkeit kommt, steigt hier herauf und schlägt sich auf der Unterseite dieser Schicht nieder. Nun diese Regenwürmer. Wenn es heiß ist hier unten. Und wenn dann aber da oben so eine Schicht entsteht und so, dann wandern die hoch hier hinauf und wandern jetzt horizontal hier rein und fangen an, diese organischen Rückstände aufzuarbeiten. Also sie fressen, fressen, keine frische Substanz, keine lebendige Substanz. Ich habe mir auch mal angeguckt, da beobachtet ein Regenwurm, wie er ein grünes Pflanzen platt abgeknallt, gekniffen hat, gesagt Das ist ja pervers, was du da machst. Und dann habe ich es weiter beobachtet, habe ich gesehen, so hat er gar nicht gefressen, sondern hat es eingespeichert mit seinem Schleim. Die ganze Oberfläche hast eingerollt und seine Röhre reingezogen. Und in seiner Röhre haben dann die Mikroben aus dem auf dem Schleim haben dann angefangen, dass die Pflanzen Substanz aufzuschließen. Und dann war es allerdings ein reines Menü geworden. Also der Regenwurm frisst andere Organe, also abgestorbene pflanzliche Substanz. Der wandert also hier rein und arbeitet jetzt dieses Erdreich durch. Und was macht er dabei? Ständig, was unser Regenwurm vor so ein langes Gebilde segmentiert hat. Hier vorne so eine kleine Mundöffnung und ich habe hier so einen na? Hat er so einen kleinen Magen. Eigentlich nur ein erweiterter Darm, zielsicher und durch durch die ganzen Segmente bis hinten hin. Und er hat selbstverständlich einen Blutkreislauf. Das ist also ein Warmblüter gewesen und er hat jetzt hier über und über dem Magen hat er eine kleine Drüse, und diese Drüse sondert, indem er da frisst. Also organische Rückstände, die sind immer ein bisschen sauer, alles ist sauer, was die Pflanzen hinterlassen. Und durch diese Drüse scheint er jetzt feine Calcit zu Tröpfchen Kalk, Tröpfchen ab in den Magen und neutralisiert die organische Substanz. Es ist unglaublich. Er schafft damit das Milieu für die Mikroben, die hier jetzt en masse, hier den ganzen Darm erfüllen, bis hinten hin. Da lebt der Regenwurm mit, wiederum mit den Mikroben, speziellen Mikroben in Symbiose. Das heißt, der Regenwurm der Seelen Leib, der seelische Organismus dieses Tieres ist darauf gerichtet, jetzt im Verdauungsprozess den fruchtbaren Boden schlechthin zu erzeugen, den es überhaupt gibt durch Neutralisation dessen, was er an saurer Nahrung aufgenommen hat. Es wandert hier durch mikrobiellen Abbau. Aber die Mikroben können nicht tun, was sie wollen, was sie gerne täten, sondern weil der Seele viel von ihrem Leibe ungeheure Kräfte, die seelisch wirksam werden, die ordnen diesen Prozess, dass er nicht aus dem Ruder läuft, und dann tun sie dann irgendwo ein Häufchen da absetzen und dann haben sie, dann setzt sich dieser Prozess, der Verdrängungsprozess noch im Haufen fort, und da bauen die noch weiter ab, und dann entsteht der fruchtbarste Boden, den es überhaupt gibt, den können wir gar nicht selber erzeugen. Das macht eigentlich die boden tierwelt durch die kraft ihres spezifisch seelischen hochspezialisiert, je nach boden, auch noch tierart. So und das diesen prozess müssen wir einleiten im Sommer, dass er stattfindet, dass jetzt die Reste, dass das ernte jahres verkommt verkonsumiert werden hier von den Boden Tieren. So, und das geht vom Sommer bis in den Herbst so, dass da quasi die Erde sich erneuert im Jahreslauf. Was im Frühjahr abgebaut worden ist, muss jetzt hier wieder aufgebaut werden. Wir haben hier ein Humus Aufbau während des Sommers. Und diese und diese Prozesse müssen wir eben einleiten, stärker durch diese Mulchen der Bodenbearbeitung und hoffen, dass dann wirklich die Boden Tierwelt aktiviert wird. Und ohne den Regenwurm, insbesondere den Wurm kann man eigentlich keine optimale optimale Humus Qualität optimal dasjenige erzeugen, was die Alchemisten eben die eigentliche Muttererde bezeichnet haben. So, und jetzt muss ich schleunigst kaufen und ich kann dir auch schon auf der anderen Seite auch nicht so viel wie beschrieben werden. Und jetzt erst kommen wir in Richtung Herbst. Und das ist ja auch eine ganz eigenartige Jahreszeit, die eine völlig eigene Signatur hat. Und die findet jeder, der ein bisschen darauf aufmerksam ist, der Augustin auch durch die Lande, der Spätsommer Salz und dann geht es über den September. Da merken wir ja, dass da die Stimmung in der Natur, durch die immer tiefer wird, langsam, tiefer sich, wenn in der Sonne von ihrem Höchststand die Tage schon, na ja, sie bleiben auch dann halt noch lange viel länger. Aber dann schon wird es also kürzer. Der Tage und Nächte werden ein bisschen länger und man merkt die Stimmung in der Natur, obwohl sie selben Sonnenstand gibt, im Frühjahr nur aufsteigen, so ist derselbe Zustand erreicht, absteigend von der Sonne und. Vollkommen andere Stimmung. Und das sieht man daran, dass dann plötzlich so die ersten Nebel streifen, sich über die Lage legen. Im Nebel Ruhe noch die Welt, noch träumen Wald und wie so Dichter Mörike und und dann der blaue Himmel unverstellter drüber. Das ist so die Stimmung Anfang September. Und da merkt man auch in der Natur reift noch alles, alles. Die Früchte, die alles, was nur ein Gemüsegarten sind, was alles reift, fühlen sich die Äpfel an den Bäumen werden dicker und nehmen Farbe an? Also das ist auch eine noch Vorbildwirkung, die da vom Sommer in den Herbst hineinreicht, bei den anderen doppelt und bei den Pflanzen. Denn solch ein Wettrennen, das zieht sich noch länger bis in den Herbst rein und dann geht es durch den September durch. Dieses Jahr haben wir es nicht so deutlich erlebt um die Michaeli Zeit. Da kommen diese goldenen Septembertag, die in die goldenen Oktobertag einmünden. Und dann sehen wir dieses wunderbare Phänomen, das Sie bestimmt auch schon erlebt haben den Altweibersommer. Ich bin letztes Jahr laufe ich da den Feldrand entlang und sage Ich traue, kann ich meinen Augen trauen? Der Acker war frisch bearbeitet und ein Symbol für Glanz liegt über dem ganzen Feld und guckt so nach der Sonne und die Sonne spielt es mir zu. Ich gucke dann immer von verschiedenen Seiten. Dann gehe ich hin und guck genau. Alle Spinnennetze, der ganze Acker wie über überspannen von einer bestimmten Spinnennetze, die das machen, glänzt silbrig glänzend. Das ist ein Phänomen des Herbstes, und der Herbst setzt sich fort darin, dass das die gesamte Insektenwelt erst noch mal so was macht. Legt man die Eier ab unter die Boden Krume oder in die Rinde der Bäume oder sonst irgendwo an einen versteckten Ort legt sich die Eier ab. Die Vögel ziehen nach Süden, die Schwalben sind verschwunden, man guckt nach draußen und plötzlich sind sie weg. Das heißt, die ganze Natur fängt an in einen Ruhezustand. Ich weiß nicht, wie die wurden geboren wurden. Mikroben bilden jetzt Dauer formen auf. Also nicht. Man sieht äußerlich kaum noch, will keine Insekten wirken. Ein Schmetterling kann nichts. Alles geht in eine Art Ruhezustand oder besser gesagt in einen Todes zustand über. Die Natur stirbt, die Blätter fallen von dem Baum, alle sind sie verfärbt. Nochmal die letzte Blüte im Blatt und das alles liegt plötzlich am Boden. Der Schwere folgend, nicht mehr der leichte, wo es da oben sich gebildet hat in der Luft, sondern jetzt fällt alles schwer physisch. Die herbstes. Zeit ist der Übergang in den Winter tot. Die Natur stirbt, die mikrobiellen Prozesse im Boden kommen zu Ende. Und jetzt muss man natürlich aufpassen, dass man da nicht mit stirbt als Mensch, sondern dass man der Nachwelt wirklich dann genau beobachtet, was sich da eigentlich abspielt, dass wir jetzt sozusagen den Herbst Prozess begleiten. Einerseits ist es noch mal die Ernte und andererseits ist es schon mal wieder die Herbst Bestellungen für die Winter Getreide. Aber dann kann es eine sehr späte Ernte sein oder überhaupt. Wir haben die Absicht, im nächsten Jahr Sommer eine Sommer, um oft auszusehen Hafer oder eine Sommerreifen oder eine Sommergäste. Oder wir wollen da Früchte anbauen und wir haben jetzt mal gerade eine Kündigung noch vorher ausgebracht und die müssen wir jetzt rechtzeitig umbrechen in den Winter. Wir wollen sie vielleicht nicht stehen lassen. Und dann kommt es jetzt auf einen Prozess an, den man wieder sehr genau reflektieren muss warum, wo? Worum geht es jetzt eigentlich im ausgehenden Jahr, wenn dieser äußere Todes Prozess einsetzt und da ist man heute sehr früh, auch glaubt sehr sicher geworden zu sein. Die ökonomie, die die öko betriebe, die meinen, also der fluges vom Teufel, den dürfen wir schon gar nicht mehr einsetzen. Und da gibt es also alle möglichen Ansichten, die da tun, weil man, wenn man nicht konventionell denkt. Konventionelle Landwirtschaft, dann möchte man wenigstens ökologisch denken. Biologisch und biologisch heißt, dass man sein Augenmerk auf die Mikroben Welt und was da lebt und kreucht und fleucht, darauf lenkt und dem versucht, Rechnung zu tragen. Es kommt aber eine Zeit im Herbst, wo man wirklich mal davon absehen kann. Das muss man heute ganz bewusst tun, denn man möchte ja der Natur immer irgendwie gemäß handeln, ihrem Leben gemäß. Aber es gibt eben einen Zeitpunkt im Jahreslauf, wo die Natur stirbt, wo sie tot wird, wo die Mikroben in die Dauer form übergehen. Alles andere in Eisstadion. Und da gibt es einen Moment, wo wir eigentlich die Aufgabe haben und jeder muss ich mir diesen Prozess ganz neu auseinandersetzen, wo wir die wo den Boden kartieren müssen, wo wir alles zerstören, was so wunderbar im Jahreslauf sich aufgebaut hat. Einzigartig. Die Schichtungen im Boden, alles organisch sind genauestens austariert. Und jetzt kommen wir, da hören wir ein Instrument und dann schmeißen wir das Ganze völlig koordinieren. Und dieses Instrument nennen wir den Pflug. Und man hat heute ein sehr starke Tendenz, berechtigterweise solchen Unsinn, der sonst gemacht wird, dass man sagt ohne Pflügen, pflügen ist so eine Sache. Und wenn man aber da mal ein Gesichtspunkt einnimmt im Herbst, im Spätherbst, ist die Natur zu Ende. Da ist, was zu Ende gekommen, ist, ganz physisch geworden. Und dann tritt ein in den Winter. Und da sollen die Prozesse stattfinden, die jetzt im Winter stattfinden sollen Kristallisation. Da muss ich sozusagen erst mal das ganze Jahr besiedeln, indem ich es korrigiere. Und wenn dann es in den Winter geht, dann kann sich aus diesem Chaos sozusagen eine neue Ordnung im nächsten Jahr aufbauen. Ich kann das nicht einfach nur so von Jahr zu Jahr immer so weiterwurschteln, sondern da ist, da ist wirklich ein Unterbruch im Winter und den muss ich einleiten, nicht jedes Jahr im Rahmen der Fruchtfolge oder wie es meine Intuition mir ergibt, zu einer Zeit der Jahre, dass ich einmal doch intensiv versuche, mal diese Kolonisierung des Bodens einzuleiten, einzuleiten, dass ich durch die Kräfte des Winters wieder ein neuer Boden aufbauen kann. Und der klassische Pflug? Was macht er denn alles eigentlich anders? Wenn hier der Boden ist, das Erdreich, dann pflügt er ja in dieser Weise den Boden in eine solche Furche. Er legt den Hunger um und das große Problem heutzutage ist, dass unsere Flügel nichts mehr taugen. Die Flügel, Füße breit. Und natürlich auch viel zu tief. Aber das Verhältnis von Tiefe und Breite stimmt auch nicht mehr. Ich versetze den Acker dann schon mit einem Fluch voran um 40 50 Zentimeter von rechts nach links. Im Ganzen. Was das für eine Energie ist, die ich da brauche. Sondern es kommt darauf an, dass man möglichst schmal fühlt. Es hat es viel Pferdefleisch gegeben, ideal gemacht, schmal fühlt und nicht zu tief. 16 17 Zentimeter, 15 bis 18 Zentimeter optimale Tiefe, würde ich sagen. Und dann kann jetzt sozusagen der Frost Angriff während des Winters hier eingreifen. Und dann? Es geht nicht mehr um biologische Prozesse, sondern es geht darum, dass man die Erde kultiviert und das heißt fruchtbare Böden. Der Meister Frost muss hier eingreifen und muss einfach mal den Boden vorerst rot machen. Er muss, da wird in der Realität durchgearbeitet werden, dass das nicht die Organe des Bodens. Das muss man nur mal versuchen zu denken. Ich weiß, dass ich in ein Fettnäpfchen tritt. In vieler Hinsicht ja. Aber es wird heute. Es werden so maßlose Fehler in der Bodenbearbeitung gemacht und man muss nur mal bedenken, der ganzen Prozess durch das Jahr hindurch und werden das erste geht es um die Aktivierung der organischen Prozesse im Frühjahr, Herbst, Sommer, Abbau, Aufbau und dann kommt es zu Ende. Und jetzt kann ich auch mal nicht mehr den Humus bearbeiten oder die organischen Prozesse, sondern die mineralischen Prozesse, nämlich die toten Prozesse. Also es geht. Und beim Pflügen geht es nicht um das Ich Rücksicht nehmen auf den Humus, sondern ich nehme Rücksicht auf den Ton. Es ist ein Ton pflügen. So haben wir das auch früher genannt. Wir pflügen den Ton, um ihn zu exponieren, den kosmischen Kräften des Umkreises, den Kristall bildenden Kräften an also Sie sehen ja, wir müssen zu Ende kommen. Sie sehen Bodenfruchtbarkeit. Wenn ich das ernst nehme, diesen Begriff, dann muss ich erst mal beobachten lernen, und dann muss ich meine Beobachtungen selber selbstständig denkerische arbeiten. Ich kann nicht irgendeiner Richtlinie folgen, die von außen vorgegeben ist. Ich kann nicht Ideologien folgen. Ich kann nicht irgendwelchen wissenschaftlichen Ergebnissen folgen, die einmal an einem Punkt irgendwo mal gemacht worden sind. Statistisch verrechnet, das ist irreführend ist alle irreführen, sondern es ist die Aufgabe des Menschen, sich hinein zu stellen in den ganzen Jahreslauf, den von Anfang bis Ende arbeitend. Wohlgemerkt nicht denken, sondern tätig sein, durchlebt und durchleben, sich Gedanken machen, was jetzt eigentlich das Adäquate ist. Welche Maßnahmen will ich steuern, in diesen unendlich subtilen Prozess eingreifen? Und dann kommt der Herbst und dann kann ich mal wirklich massiv tiefer greifen. Also in diesem Sinne, wie ich es gesagt habe. Und dann kann sich aus dieser Kolonisierung ein neuer Boden Aufbau im nächsten Jahr aufbauen. Kein Jahr ist gleich dem anderen. Jedes Jahr ist neu und jedes Jahr muss ich sozusagen die Initialzündung geben, dass es auch neu werden kann. Und nicht ein immer gleichmäßig fortlaufender, ablaufender Prozess. Sondern dass wir die Aufgabe haben, als Landwirt sozusagen den Boden im Hinblick auf die Bodenfruchtbarkeit zu erziehen. Wie man ein Kind erzieht, das in die Schule geht und lesen und schreiben lernt. So müssen wir einen Keim haften Zustand, der im Boden entsteht, in der Hand um müssen wir schrittweise durch das Jahr hindurch erzieherisch so begleiten, dass dadurch dann das Phänomen der Bodenfruchtbarkeit sich realisiert. Bodenfruchtbarkeit kann ich nie im Jahr herstellen, vielleicht auch nur schwarze Erde bis zum nächsten Jahr in der Ukraine oder so, wo die Natur einfach so begabt ist, dass sie ohne großes Zutun einfach tolle Erträge bringt. Sondern wir müssen die Natur Begabungen. Das ist ein Begriff, den muss man sich mal versuchen in die Ohren zu schreiben, dass der Boden selber begabt ist. Jeder Standort ist in bestimmtem Sinne begabt. Und meine Aufgabe als Landwirt ist es, diese Begabungen zu fördern, so zu erziehen, dass der Boden sozusagen lesen und schreiben lernt. Also das heißt, er liest am Kosmos ab, was eigentlich ihm zuträglich ist, und er schreibt sich das dann selber ein in dem, was man dann die Bodenfruchtbarkeit nennen kann. Also in diesem Sinne müssen wir versuchen, als Landwirte immer mehr zu lernen. Wir sind in einem Lernprozess, wir sind nie zu Ende. Wir glauben, wenn er gute Ernte eingebracht hat, wird sie der Klasse erreicht. Die haben wir nicht erreicht, sondern es geht auch gar nicht nur darum, um gesunde Nahrungsmittel zu erzeugen. Es ist auch ein Irrtum, das ist ein Nebeneffekt unserer Arbeit, sondern ein ebenso großer Effekt muss sein, die Boden entwicklung über die Jahre hinweg erzieherisch so auf die Bühne und auf die Erde zu wirken, dass Generationen in alle Zukunft weiterhin an dieser Bodenfruchtbarkeit anknüpfen können. Es geht darum, dass man. Es geht darum, dass so wie wir als Menschen dadurch Menschen sind, dass wir ein Bewusstsein haben, dass wir uns entwickeln können. Dass wir nicht derselbe sein müssen, der wir gestern waren, sondern dass wir heute durch eigene innere Willens, Aktivität, durch eigenes Denken und Fühlen uns entwickeln können. Immer weiter. Der Mensch ist ein sich entwickelndes Wesen. Er trägt den Entwicklungs gedanken als die größte voraus. Ich möchte sagen. Die größten chancen. In sich. Er will ja immer. Weiter. Und das kann die natur nicht. Die natur hat den entwicklungs gedanke nicht in sich mehr, sondern eher die. Sie hat auch, dass der mensch durch sein tun oder seine tätigkeit den entwicklungs gedanken in der natur veranlagt hineinträgt, sich selber durch seine arbeit erweitert, sein ganzes menschsein erweitert, will in das äußere Natur und dadurch die Natur erzieht, darauf wartet Mensch, Boden, Tier und Pflanze, die ganze Schöpfung. Insofern haben wir wirklich eine ungeheure Vision. Das hat ja Novalis in die Worte mal ausgedrückt Der Mensch, die Menschheit ist auf einer Mission. Zur Bildung der Erde sind wir berufen zur Bildung, so wir uns bilden wollen als Mensch, so müssen wir die Erde bilden. Und das ist die eigentliche, zentrale Aufgabe des biologischen Anbau. Darauf müssen wir hin streben. Und wir wissen ganz genau Das ist keine Methode, die man einfach anwendet, sondern es ist eine Methode. Bestenfalls, dass wir uns selber in unser Denken, Fühlen und Wollen so erziehen und so schulen, dass wir in der Lage sind, der Natur etwas zu geben, was sie selber nicht hat. Was wir hier erst durch unser Menschsein einpflanzen können, das ist nun ein Streben des biologischen Landbau, dem wir noch lange nicht nachkommen können, weil wir noch nicht fähig genug sind. Aber das ist eine Perspektive in die Zukunft. Und das wunderschöne Landbaus ist, dass man, wenn man sich ein Bewusstsein dieser Tatsache verschafft, dann fragt man sich, warum nicht jeder Mensch Landwirt wird. Vielen Dank. &lt;br /&gt;
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Novalis&#039; Werk &amp;quot;Die Lehrlinge zu Sais&amp;quot; (1802). Novalis, eigentlich Georg Philipp Friedrich Freiherr von Hardenberg, war ein deutscher Dichter, Schriftsteller und Philosoph der Frühromantik. In diesem Zitat betont Novalis die Verantwortung des Menschen für die Erde und für sich selbst. Die &amp;quot;Mission&amp;quot; der Menschheit ist es, sich selbst zu bilden und im gleichen Zuge die Erde zu formen. Das bedeutet, dass der Mensch nicht nur für seine eigene Entwicklung verantwortlich ist, sondern auch für die Gestaltung der Umwelt. Dies impliziert eine untrennbare Verbindung zwischen Mensch und Natur, die für die Frühromantik typisch ist. Novalis fordert hier, dass die Menschheit sich ihrer Rolle als Gestalter bewusst sein und entsprechend handeln sollte. &lt;br /&gt;
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		<title>Bodenfruchtbarkeit und Ernährungsdynamik - Vortrag von Manfred Klett am 12. November 2017</title>
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&amp;lt;big&amp;gt;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Dieser Vortrag befindet sich in der Bearbeitung und er ist noch nicht &amp;quot;reif&amp;quot;. Gerne kannst du hier [[MitTun bei biodyn.wiki|mitTun]]: Korrektur, Überschriften und Absätze. Stand 19. Januar 2024&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begrüßung und Einführung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einführung Uwe Neukamm ===&lt;br /&gt;
Ich freue mich sehr, dass ich euch heute alle hier so begrüßen darf. Seid gegrüßt! Es ist schön. Wir sind heute viele. Auch neue Gesichter, Junge. Freut mich sehr!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Thema heut, ich soll in das Thema einführen, das Thema ist etwas sperrig, das muss man ablesen: Bodenfruchtbarkeit und Ernährungsdynamik. Das ist genau das Spannungsfeld, in dem ich jetzt als Landwirt eingebunden bin. Auf der einen Seite muss ich dafür Sorge tragen, dass der Boden fruchtbarer wird und auf der anderen Seite will ich dafür Sorge tragen, dass die Produkte, die ich produziere, zum Wohle aller sind und zu einer gesunden Ernährung beitragen. Deswegen ist es genau das Spannungsfeld, das ich so empfinde und ich stehe da als Bauer genau dazwischen. Und früher war das ganz einfach. Da hatte ich die Formel oder auch andere, wenn man einen gesunden Boden hat, dann erzeugt man gesunde Nahrungsmittel. Und wenn man genauer hinguckt und wir befinden uns in einer Zeit, wo man immer ein bisschen genauer hinguckt und sagt auch wir wollen eine Bewusstseinsseele entwickeln. Wenn man da genauer hinguckt und das verstehen will, dann merkt man, dass sowohl Gesundheit und Ernährung als auch Bodenfruchtbarkeit nichts Festes ist, sondern dass das dynamische Systeme, vielleicht was Lebendiges ist und daraus stellen sich dann viele Fragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es ist nicht mehr so, dass man sagt: Ich mach das und dann kommt ein guter Boden raus und eine Bodenfruchtbarkeit und die Bodenfruchtbarkeit äußert sich in möglichst viel Gesundheit beim Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da stellen sich für mich zum Beispiel schon die Frage, dass das, was vor 20 Jahren oder vor zehn Jahren für mich gesund war, mich zu ernähren, heute vielleicht gar nicht mehr so ist. Das, was wir vor 20 Jahren, was mich genährt hat, macht mich heute nur fett. Das, was ich vor 20 Jahren auf dem Acker gemacht habe, funktioniert heute nimmer. Und ist denn überhaupt die Bodenfruchtbarkeit, die ich anstrebe, vielleicht eine ganz andere, als ich eigentlich produziere, oder umgekehrt, was ist zum Beispiel eine spezielle biologisch dynamische Bodenfruchtbarkeit? Ist das eine Fruchtbarkeit, die sich auch äußert in Qualität, oder heißt für mich Bodenfruchtbarkeit, dass einfach möglichst viel wachsen soll? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese beiden Dinge werden wir heute zusammenbringen und ich freue mich sehr, dass die Meike Ehrlichmann da ist und uns da einen ganzen interessanten Ansatz vorstellen wird, ich glaube, der wird uns alle weiterbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazwischen, nach dem Mittagessen und vor dem Kaffeetrinken, das wird relativ eng zusammenliegen, wird uns der Wolfgang Krämer seinen interessanten Hof vorstellen. Wenn die uns ihren Hof vorstellen, das wird bestimmt auch ganz spannend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ganz besonders freue ich mich, dass heute zu uns gekommen ist, jemand, den man vielleicht wie keinen anderen mit dem Thema Bodenfruchtbarkeit und biologisch dynamische Bodenfruchtbarkeit zusammenbringt, den, ich denk, die meisten von uns auch durch seine Lieder ein bisserl kennen, als auch als Gründer vom Dottenfelderhof. Und ich freue mich sehr, dass es uns heute gelungen ist, ihn noch einmal einzuladen. Er hat eigentlich gesagt, er macht so was nicht mehr und ich freue mich sehr, dass er es dann doch gemacht hat. Manfred Klett!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vortrag Manfred Klett ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Begrüßung Manfred Klett ===&lt;br /&gt;
Verehrte liebe Gäste, liebe Freunde aus der hiesigen bayerischen Vereinigung für biologische dynamische Wirtschaftsweise und auch diejenigen, die hier in Nürnberg ja auch aktiv sind auf diesem Felde.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich frage zunächst einmal, ob ich frei hier so sprechen kann, ob sie mich hören, ganz hinten. Ich bin nicht so erfreut über ein Mikrofon, und so versuche ich so deutlich und laut zu sprechen, dass jeder von ihnen mich vielleicht doch verstehen kann. Und wenn nicht, dann bitte ich einfach mal die Hand zu heben, denn ab und zu, wenn man dann im Sprechen ist, kann die Stimme mal ein bisschen absinken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bedanke mich vielmals für die Einladung hier zu dieser Tagung in Nürnberg zu diesem Thema. Und diese beiden Themata hängen ja sehr eng zusammen Bodenfruchtbarkeit und Ernährungsdynamik, ist ja evident, das wurde ja auch gerade angesprochen. Und meine Aufgabe wird es nun sein, zur Frage der Bodenfruchtbarkeit etwas beizutragen. Und das ist ein so unerschöpfliches Thema, dass man Schwierigkeiten hat, es überhaupt irgendwie zu umgreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einführung Bodenfruchbarkeit ===&lt;br /&gt;
Und es ist ja auch dieser Begriff heute, Bodenfruchtbarkeit, im allgemeinen Bewusstsein, ich spreche jetzt vom wissenschaftlichen Bewusstsein an den Hochschulen, an den Universitäten oder wo auch immer, so in den akademischen Kreisen, dieser Begriff nicht mehr aktuell. Man hat ihn ad acta gelegt, mehr oder weniger, weil er nicht definierbar ist. Der ist so umfassend, dass man ihn einfach in dem Sinne nicht in eng begrenzten quantitativen Begriffen erfassen kann. Und deshalb hat man ihn ersetzt mehr durch den Begriff der Ertragsleistung der Böden. Was bringen die Böden, was ist deren Hervorbringungskraft? Und die kann man messen! Die kann man messen und zählen und wägen. Man kann es quantitativ erfassen in Erträgen. Aber ist das noch Bodenfruchtbarkeit? Denn ich kann ja diese Erträge auf andere Weise erzielen, indem ich da auf dem Boden ständig von außen was drauf schmeiße, was man dann Dünger nennt und dadurch und sonstige Fremdmittel, die man einsetzt, Betriebsmittel, damit kann man ja auch hohe Erträge erzielen. Man hat den Begriff der Bodenfruchtbarkeit langsam hinter sich gelassen, um einen Begriff zu wählen, dem man eben tatsächlich wiegen und messen und zählen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und damit hat man eigentlich den Boden aus den Augen verloren, in gewissem Sinne. Und gerade in biologisch-dynamischen Zusammenhängen müssen wir ja jetzt versuchen, diesen zentralen Begriff, also die Belebung der Erde selber, das ist ein Prozess, der sozusagen so umfassend ist, wie das menschliche Leben selbst, das Leben der Erde! Wie man den sozusagen so in Worte bringen kann oder jedenfalls mal in Bildern umschreiben kann, dass man einen neuen Zugriff zu diesem zentralen Begriff des lebendigen Bodens finden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun ist es so, dass man heute ja in den Wissenschaften, ich spreche jetzt von den Landwirtschaftswissenschaften, da gibt es ja das Gebiet der Bodenkunde, also die eigentlich die Aufgabe hätte, gerade mit diesen Fragen so umzugehen, dass es auch umsetzbar wäre in der Praxis. Und das ist aber keineswegs der Fall, oder nicht generell der Fall, weil man eben nur durch Quantifizieren, nur durch diese, nur das, was wirklich messbar ist, irgendwie zu Aussagen kommt. Die qualitative, die Wesenseite, die bleibt völlig außer Betracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun hat man in der Bodenkunde doch ein Gebiet, wo man einigermaßen an den Phänomenen sich entlang gehangelt hat durch die Jahrzehnte und das ist das Gebiet der Bodentypologie. Das heißt, dass jeder Standort, wenn man auf einen Betrieb irgendwo hinkommt, dann findet man eben ganz bestimmte Böden, die durch, lange, lange, lange Zeiten hindurch, 10.000 Jahre rechnet man heute, also seit den letzten Eiszeiten, sich allmählich entwickelt haben. Und das kann man phänomenal ganz, ganz gut begleiten, kann man beobachten, kann man anschauen, auf jedem Betrieb gräbt man ein tiefes Loch und dann ist da ein bestimmtes Profil und daraus kann man schon sehr viel ablesen. Das ist eine Langzeitentwicklung. Und die finden wir vor. Das ist Ergebnis von ewigen Zeiten, kann man sagen. Und in diesem Zusammenhang greifen wir jetzt als Landwirte und Gärtner ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da kann man mit solchen Begriffen wie, also ich spreche jetzt mal zu Praktikern: Da gibt es also den Begriff der Rendzina, hier im Jura, sehr verbreitet. Oder es gibt die Parabraunerde oder die Braunerde oder Podzol. Das sind alles wunderschöne Worte, hinter denen aber doch bestimmte Phänomene stehen, die für den Praktiker durchaus aussagekräftig sind. Und aber am Ende kann man dann doch recht herzlich wenig damit anfangen. Es ist immer gut zu wissen, man soll Kenntnis davon haben. Sondern für den praktizierenden Landwirt, den Gärtner, ist es auch notwendig, sozusagen die Bodenfruchtbarkeit oder das, was die Böden fruchtbar macht, mal zu verfolgen im Jahreslauf. Denn in den greift man ja immer ein, in den Jahreslauf, also die vier Jahreszeiten und greift ein durch die Bodenbearbeitung, durch die Fruchtfolge, durch die Düngung. Das sind die &#039;&#039;&#039;drei Säulen des Ackerbaus&#039;&#039;&#039; seit eh und je gewesen. Und greift ein verschieden, ob man jetzt im Winter sich befindet oder im Frühjahr oder im Sommer oder im Herbst. Und steuert dadurch, durch den menschlichen Geist, durch die Einsichten, die man als Mensch hat, die man sich erarbeiten muss. Und man kommt da nie an ein Ende. Nie. Man ist immer auf dem Wege, dass man versucht, das so gut wie möglich zu machen, dass man diese von Natur veranlagten Prozesse im Jahreslauf sachgemäß steuert. So, dass ich dadurch das Ergebnis dann nennen kann, die Bodenfruchtbarkeit, wenn sie sich auch nicht immer nach außen, direkt, immer darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss es geistig erstmal in sich produzieren. Man muss den Begriff geistig in sich überhaupt erst etablieren, um dann sein Beobachtungsvermögen so zu erweitern, dass man die Dinge dann auch in einem höheren Sinne erkennt. Nicht nur an der Ertragsbildung. Nicht nur das da ein schöner Humusgehalt ist oder irgend sowas. Das sind alles äußerliche Dinge. Sondern dass man innerlich als Mensch erkenntnismäßig in sein Denken fühlen und dann schließlich auch in seinem Wollen so in der Sache drin steht, dass man die Sicherheit nicht nur durch die äußere Erscheinung des Bodens, sondern innerlich in sich aufbaut. Eine innere Sicherheit gewinnen für sein Tun. Die Bodenfruchtbarkeit lebt in allererster Linie erst in unserem Erkenntnisleben und dann können wir draußen anschauen, ob es auch wirklich sich spiegelt in der Welt da draußen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun, daran können Sie vielleicht erkennen, dass es ein lebenslanges Ringen und Bemühen ist, wenn man sich dieser diesem Geheimnis der Bodenfruchtbarkeit, man könnte es parallelisieren mit der menschlichen Einsichtsfähigkeit. Auf der Menschenstufe ist es die menschliche Erkenntnis, die sich spiegelt dann in irgendwelchen Produktionen des Geistes, in der Literatur und den Künsten, in der Musik. So ist da unten auf der Erde ist die Bodenfruchtbarkeit ebenso ein Ausdruck eines umfassenden Geschehens, die man eben vergleichen kann mit dem menschlichen, künstlerischen, wissenschaftlichen Erfassen der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun möchte ich also versuchen, einmal einen Gang durch das Jahr zu machen, einen landwirtschaftlich gärtnerischen Gang durch das Jahr und zu sehen, wie da die Bodenfruchtbarkeit ständige Metamorphosen durchläuft. Es geht immer um die Bodenfruchtbarkeit. Und dennoch stellt sie sich jedes Mal ganz anders dar, im Verlaufe eines Jahres. Und bevor ich nun da mal den Gang durch das Jahr mache, wollte ich noch einmal eine grundsätzliche Bemerkung machen zum Boden selbst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Boden als Organ ===&lt;br /&gt;
Der Boden ist ja auch ein Organ, wo man gar nicht so recht weiß, wo fängt das an, wo hört es auf, oder wo ist er überhaupt? Es ist eine hauchdünne Haut über die Erde. Endlose Tiefen setzen sich nach unten fort. Endliche Höhen erweitern den Boden nach oben die Atmosphäre und bis in den Sternenhimmel. Wo ist eigentlich der Boden? Das ist die Begegnung von Kosmos und Erde. Da durchdringt sich etwas. Da durchdringen sich die Wirkungen der Planeten, die Wirkungen der Sonne, das Zentralgestirn des planetarischen Kosmos. Der ganze umfassende Fixsternhimmel ist an dem ganzen Geschehen beteiligt. Das durchdringt sich jetzt mit den Kräften der Erde von unten. Und nicht nur, was gerade im Boden da einem vor die Augen fällt, sondern aus den Tiefen der Erde strahlt es herauf und das begegnet sich. Und diese Durchdringungszone ist hauchdünn, eine dünne Haut, und diese dünne Haut hat aber einen ganz bestimmten Aufbau. Und wenigstens möchte ich das nur kurz charakterisieren. Man, es bedürfte einer viel umfänglicheren Ausführung, aber mal sozusagen auf den Punkt zu bringen, auf eine Art Formel zu bringen. Es ist so, wenn Sie ein Loch in die Erde graben, auf Ihrem Betrieb oder im Garten, also sagen wir mal einen Meter tief, zwei Meter tief oder so, je nachdem, wie der Boden beschaffen ist. Dann werden Sie feststellen, dass eine ganz bestimmte anschaubare Gliederung ihnen vor Augen tritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie haben einen schwärzlich gefärbten oder sagen wir mal dunkel gefärbten Oberboden. Das nennt man den humosen Horizont, wo also verstärkt also Humusprozesse stattfinden. Die können auch tiefer reichen, dann bis 30 bis 40 Zentimeter vielleicht, wenn man Glück hat. Und darunter kommt dann eine andere Zone, auf die komme ich gleich. Und dann noch tiefer, stößt man plötzlich auf, sagen wir mal Stein oder jedenfalls auf unverwitterte Erde und das eigentlich Kristalline oder kristallin unverwitterten Boden. Und zwischen dem Humushorizont und dem unverwitterten Boden. Da ist nochmal eben diese mittlere Schicht, und das ist die Schicht der Vertonungen. Nicht dass das Musik ist, das ist auch Musik, nur ein Stockwerk tiefer. Die Tonbildung, dass das durch die Verwitterung entsteht der Bodenton. Tonmineralien entstehen da. Und die haben auch wieder einen ganz wunderbaren Aufbau, da könnte man lange drüber reden. Jedenfalls ist diese mittlere Schicht diejenige, die eigentlich neben dem Humus der wirkliche Fruchtbarkeitsträger des Bodens ist. Es ist eigentlich das Herz des Bodens, das schlagende Herz, das ist nicht der Humus, sondern der Ton. Das ließe sich länger ausführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mensch und Boden ===&lt;br /&gt;
Das lässt sich vergleichen mit dem Menschen. Denn auch der Mensch, der hat ja sozusagen eine Zone in seinem ganzen Körperaufbau, wo man sagen kann, ja da ist eigentlich alles noch gerade in Verwitterung, da ist ein Fortlaufen in einem Verwitterungsprozess, in dem wir nämlich gedanken bilden, da stirbt etwas lebendiges in uns ab, im Nerven-Sinnes-System und dadurch können wir sozusagen überhaupt miteinander kommunizieren, über die Sprache und über unsere Gedanken. Und diese Zone, die dem Haupt des Menschen, dem Kopf des Menschen entspricht, im Nerven-Sinnes-System, das ist eigentlich das Gestein im Untergrund. Das ist genauso tot, wie unser Gehirn tot ist, wie unsere Nerven tot sind. Genau so tot ist es da unten, anorganisch, vollkommen, physisch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Gegenpol ist dann im Vergleich zum Menschen, wenn man es heruntergeht, von dem Haupt unter das Zwerchfell. Da dehnt sich ein ganz anderer Mensch aus, der ganz Unbewusste, wo organische Prozesse stattfinden, Auf- und Umbau und ein ständiges Hin und Her, ein Stoffwechsel eben, der in Verbindung steht auch mit dem Blut, wo ständiger Aufbau stattfindet aus den Verdauungsvorgängen heraus, wo auch die Blutbildung hauptsächlich in den Röhrenknochen stattfindet. Alles das. Und diese Prozesse, Stoffwechselprozesse, die finden sich im Boden oben in der obersten Schicht, eben in jener Humuszone. Da findet ständig durch die organischen Rückstände, die jedes Jahr herunter sinken, jetzt im Herbst, und die dann allmählich verdaut werden im Boden und dann sich Umformen in Humus. Alles das, das findet im Oberboden statt. Und dazwischen ist diese Tonszone. Und die entspricht dem, was beim Menschen Herz und Lunge waren. Das ist die rhythmische Zone, wo wir ständig im Rhythmus uns erleben als Mensch, ja, wo wir uns eigentlich als Mensch erleben in diesem mittleren Menschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist im Boden nicht der obere Boden, wo wir immer sagen, die Fruchtbarkeit, das ist der Stoffwechselpol, sondern es ist diese mittlere Zone, die da ständig, ich möchte sagen, quillt und schrumpft. Der Ton quillt und schrumpft, der atmet förmlich und im Jahreslauf. Also wir haben es eigentlich, wenn wir mit dem Boden umgehen, haben wir es eigentlich mit einem auf dem Kopfe stehenden Menschen zu tun, en miniature. Das kann man fortgesetzt denken in die Tiefen der Erde, das kann man fortgesetzt denken bis in die Höhen des Kosmos. Aber diese hauchdünne Haut, die zeigt eben eine Gliederung, eine Dreigliederung von Kopf und Stoffwechsel und einer rhythmischen Mitte. Mit der haben wir es zu tun. Und die gilt es immer im Blick zu haben, wenn man von Bodenfruchtbarkeit spricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Boden im Jareslauf ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bodenprozesse im Winter ====&lt;br /&gt;
So, und wenn wir jetzt von da ausgehend mal jetzt den Blick lenken auf unseren Jahreslauf und jetzt auf diese Zeit im Jahre wir stehen jetzt am Anfang des Winters, im November, da fängt es so richtig an, wenn wir da rausgehen aufs Feld und gucken mal unseren Boden oben an, da merken wir, dass der dunkler ist, als er vorher war, als er noch im Oktober oder im September war, dass er plötzlich dunkel geworden ist. Man muss das mal einfach beobachten, man muss mal seinen Blick darauf lenken, damit wird man bemerken, der Boden wird dunkler, während der Winterzeit, wie die Atmosphäre, wie alles um uns herum dunkel wird, so auch der Boden. Das hängt damit zusammen, dass der Boden sich im Winter mit Wasser sättigt und die Luft aus dem Bodenporen verdrängt wird und ebenso die Wärme verdrängt wird. Und das wir da vor einem Urphänomen des Winters stehen, dass nämlich der Boden wirklich anorganisch-physisch groß wird. Er ist wirklich dann im Winter so tot, wie das Gehirn im Menschen eben dem Tod näher ist als dem Leben. Und immer dann, wenn etwas stirbt, ist der Keim zu etwas Höherem geboren. Und so ist es auch im Boden während der Winterzeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also zunächst einmal merken wir, der Boden ist dunkel. Durch die Wassersättigung. Und das weist darauf hin, dass die vier Elemente von Erde, Wasser, Luft und Wärme, die immer zusammenspielen, uns dann richtig einen fruchtbaren Boden erzeugen, wenn sie sich alle schön durchdringen, im Jahreslauf. Aber im Winter sondern sie sich voneinander. Dann ist das Erdige erdiger als es ist, das Wasser relativ isoliert im Boden, füllt alle Poren auf, die Luft hat sich aus der Erde herausgezogen, es wird wird bitterkalt, die Wärme zieht sich aus der Luft heraus und auch die Wärme ist dann sozusagen sonstwo. Also alle vier Elemente beginnen sich während der Winterzeit voneinander zu lösen und zu separieren und das ist die Ursache dafür, dass etwas stirbt, dass etwas tot wird. Denn im lebendigen Organismus ist alles wunderbar durchdrungen. Diese drei Sphären durchdringen sich ständig, und das ist zunächst einmal die Situation in der Erde. Die Erde wird äußerlich ganz tot. Innerlich aber nicht. Da kommen wir gleich noch mal drauf zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun können wir, beschreibe ich mal zwei Bilder der Bodenprozesse, wie sie sich im Winter in der Erde abspielen. Da ist der eine Prozess der, dass die, dass es ja äußerlich kalt wird. Nehmen Sie mal so einen Januar, wo dann so eine frostige Luft um einen herum ist, man steht draußen auf dem Acker, möglichst auch mal eine Nacht, sieht den gesternten Himmel über einen und dann unter einem ist der Boden gefroren. Man stelle sich mal raus auf den Acker und stehe dann einfach mal in vollkommener Ruhe und lass das mal auf sich wirken. Dann merkt man, dass da etwas wirksam ist, was man gar nicht fassen kann. Aber was doch real ist, was wirksam ist, was in die Erde eingreift und was da wirksam ist, das kann man beschreiben mit dem Prozess der Kristallbildung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht nur, dass der Schnee vom Himmel fällt, in wunderschöne Kriställchen, alle hexagonal, auch so blättchenartig wie der Glimmer, wie die die Tonmineralien, alle hexagonal kristallisiert, fallen da vom Himmel, sondern der ganze Boden beginnt eben durchforstet zu werden. &#039;&#039;[00:26:22]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Meister Frost besucht uns während der Winterzeit. Dann brauchen wir. Jeder Landwirt weiß, dass es ein von alters her, so dass man gesagt hat jetzt intensiver der Winter eingreifen, jetzt an Kälte Wirksamkeit, eine Fortbildung Kapitalbildung, desto sicherer ist die Ernte im Sommer, desto qualitativ hochwertiger ist die Ernte im Sommer. Denn was da wirksam ist, dass da plötzlich die ganze Natur eigentlich ein Kristall werden will, ist ja nicht nur das Wasser, was kristallisiert, sondern der ganze Gesteins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wild will noch mehr Kristall werden, als sie schon ist. Sie will noch mehr Ordnung, denn Kristall Bildung heißt geometrische Ordnung par excellence. Also so was von Ordnung wie die kristallisierte Gesteins welt kann man sich in der welt überhaupt nicht vorstellen. Und die und diese Ordnung verschwindet gegen den Sommer. Aber während der Winter muss sie sich regenerieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt es sind Kräfte wirksam in der Kristall Bewegung während der Winterzeit, die ihren Ursprung haben nicht auf der Erde, sondern die ihren Ursprung haben in dem fernsten Kosmos, im gestirnten Himmel, Fixstern Himmel. Die Griechen haben die Griechen, die ja ein bisschen anders gedacht haben als wir Heutigen, die haben den Kristall Himmel genannt. Nicht dass, das weist darauf hin. Die hatten doch eine Ahnung davon, dass da das der eigentliche Ursprung im Tierkreis insbesondere aber nicht nur rund um die Sphäre des des Fixstern Himmels Strahls außerhalb von Raum und Zeit strahlt herein in die Erde und strahlt Form Kräfte, Kristall bildende Kräfte Idee von Kräfte. Und die brauchen wir so dringend in der Landwirtschaft für die gesamte Entwicklung der Bodenfruchtbarkeit von Kräften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn was soll sich denn wann alles was folgen? Ja, im Frühjahr bis im Sommer hinein, dann an Pflanzenwachstum undsoweiter da entwickeln, das muß ich durch formen. Und im Winter sammelt die Form Kräfte der Erde, und die irgendwann fort wirken dann durch das ganze Jahr hindurch. Und die werden insbesondere von den Ton Mineralien aufgenommen, die Ton Mineralien im Boden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese mittlere Zone dieser Herzens Zone im Boden, das ist diejenige, die diese Kräfte bewahrt, konserviert für das ganze Jahr. Es ist ein unendlich geheimnisvoller Prozess, aber dazu braucht man Frost und dazu braucht man Kälte. Dazu braucht man dieses trennen. Der Elemente voneinander. Braucht. Dazu braucht man diese Todesprozesse im boden und dann fort wirkender Formkräfte herein, die dann für das ganze Jahr von größerer Bedeutung sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun kann man das ja, nun wird es einem ja vor Augen geführt, wenn wir auf das kristallisierte Wasser hinschauen. Und das ist ja auch ein unendliches Geheimnis. Also zunächst einmal, dass das da aus der Luft herunterfällt, vom Kristall formen. Wenn Sie, wenn Sie nur mal einen einzelnen Spiegelsaal angucken, der sehr kalt ist, dann sind es nicht verschiedene Kristalle zusammen gebacken, sondern einst ein einzelnes Kristall. Dann ist es ein wunderbarer sechs Stern. Es ist Hexagon A wie die toten Mineralien. Genauso kristallisiert das. Und jeder kriegt alles anders sein. Seit Urzeiten ist kein Kristall gleich, dem anderen aber folgt demselben Kristallisationspunkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Kristall bildenden Kräfte, die das Wasser gefrieren lassen wir, die das flüssige Fest machen, also zum Kristall werden lassen, die wirken nun auch im Boden, so dass man das mit Augen verfolgen kann. Indem nämlich jetzt nehmen Sie an, Sie haben so einen ganz nassen Herbst, und wir haben da drüben draußen stehen Möhren oder sonst wie fällt Gemüse, und die kriegen sich raus. Und es wird so furchtbar spät im Jahr. Der Boden ist voll mit Wasser, gesättigt, zerfahren, kaputt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir fahren dann auch gerade noch rechtzeitig im November. Vielleicht pflügen sie das ganze Ding um, haben also einen matschigen Standort plus Balken. Die glänzen in der Luft. So kompakt ist das, dass man einfach zweifelt Wie soll das je wieder ein vernünftiger Boden werden im nächsten Jahr? Na ja, und dann geht der Winter drüber hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann merken Sie das von dieser klassischen Tonnen verpacken, den Flug erforschen, dass da ein wunderbarer Krümel der Boden zurückbleibt, aufgrund dessen, dass das die Feuchtigkeit, der Regen eindringt in ganz feinen Haarriss und die kann man gar nicht mit den Augen sehen, dringt das ein, sodass da überall den feinen Haarriss und die jetzt mit Wasser Kapillaren sättigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kommt der Frost und dann entwickelt der Frost diese eigenartige Phänomen einzigartig in der Natur, dass er, indem er fest wird, sich ausdehnt. Haben Sie das mal bedacht? Das gibt es sonst nirgends als beim Kristallisieren von Wasser. Normalerweise, wenn etwas fest wird, dann zieht es sich zusammen in der Kristallisation, dann räumlich zieht es sich zusammen. Und nur, wenn es warm wird, dehnt sich aus. Und beim Wasser ist es umgekehrt. Bei vier Grad Celsius hat es eine große Dichte. Und dann, wenn es kristallisiert, dehnt sich wieder aus. Das ist eines der bedeutendsten Ereignisse, die wir beobachten können im Haushalt der Natur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn wenn es nicht so wäre, würden unsere Flüsse in NullKommanichts zufrieren bis auf den Boden und die Fische würden alle, alle krepieren. Kein Leben würde das überleben, sondern das Leid. Das Eis ist leichter als Wasser, schwimmt oben auf, weil es sich als Wasser ausgedehnt hat, indem es sich visualisiert hat. Und das findet im Boden statt. Und das ist unser bester Bearbeiter. Während der Winter sage, im Winter bearbeite sich die Natur selber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich muss es mal nur mal kurz andeuten. Also wenn wir hier den Winter Prozess haben, dann ist der eigentliche Prozess der, dass hier die Kristallisation, die Kristallisation, die Boden prozesse beherrschen soll. Form Kräfte sind das Form Kräfte aus dem fernsten Kosmos. Und die brauchen wir. Die sind, die haben nicht nur Bedeutung, dass eine schöne Frost entsteht oder der Boden wieder zerfällt, der Krümel. Die Krümel sind sehr instabil. Wenn es dann nämlich wieder einen schweren Regen darauf gibt, dann verschwinden die alle, weil die rein mechanisch aufeinander abgestimmt separiert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also dieser Vorgang findet da statt. Und das Ergebnis ist ein doppeltes dass einerseits die Führungskräfte absorbiert werden von den tollen Mineralien, dem Boden und auch sonst von Gestein. Und durch die Frost Sprengungen beim Kristallisieren in Wasser im Boden mechanisch Krümel. Eine trübe Struktur entsteht. Man nennt das die Frost gase um, die dann möglichst erhalten werden muss. Und die kann man gar nicht erhalten, sondern da muss man Glück haben. Das ist einfach eine Glückssache, ob man, ob die so lange sicher hält, bis es draußen warm wird, es ein Starkregen gibt, nicht dann, dann kommt ein neuer Prozess im Gange, den ich gleich schildern werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir haben im Winter wirklich es zu tun damit, dass die Erde sich selber bearbeitet, dass die Erde durch diese Prozesse, die ich jetzt nur kurz angedeutet habe, selber sich vorbereitet für das nächste Jahr. Und diese ganzen Prozesse, die ich jetzt hier nur so an wenigen Strichen gezeichnet habe, die sind im Grunde genommen Kolonisierung, prozesse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich schaue sie auf den Boden, ich mache noch toter, also der tot ist. Und da komme ich auf ein ganz tolles noch mal drauf zurück. Nun ist die Frage ja da zeigt wie sieht es jetzt aus im Übergang zum Frühjahr? Im Winter hat der Landwirt eigentlich nichts auf seinem Acker verloren und das soll er zu Hause bleiben. Die Natur soll sich selber bearbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber da gibt es eine Zwischenzeit im Februar, März, insbesondere im Februar, wo jetzt plötzlich die ersten warmen Sonnentage sechs Jahre nach Lichtmess, ja, so die ersten warmen Sonnentage, die ersten warmen Sonnen nach Lichtmess. Und da merkt man plötzlich drei Tage Sonne. Man geht raus aus Felder, sieht aber plötzlich, dass oben der Boden hell wird, das heißt, das Wasser verdunstet, Luft zieht ein in den Boden, auch damit auch Wärme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn man draußen dann auf den Acker geht und kniet auf dem Acker und streicht mit der Hand den Boden ein bisschen zur Seite, vielleicht so zwei, drei Zentimeter tief. Plötzlich da, wuselt da, wuselt von Käfern und Würmchen und weiß nicht, was alles. Ein reges Leben binnen kürzester Frist ist da plötzlich wieder durch die Wärme, die in den Boden eingezogen ist. Die Luft ist da, ist durchdringend, sie fängt sich, die Elemente fangen an, sie wieder zu durchdringen und kommen. Kaum findet das statt, ist das Reden, Leben wieder rege. Das äußere Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da findet nun ein Prozess statt, der auch eben eine Glückssache, eine Glückssache ist, wenn er wirklich stattfindet. Und das ist eben das, was ich jetzt schildern will, im Februar, März. Dass diese Ströme, wenn sie denn bewahrt worden sind, wenn sie nicht zerflossen sind durch den Starkregen, dass wenn jetzt die Wärme eindringt in den Boden, in die Boden poren, das Wasser verdunstet und die Luft dringt ein, dann ist tauchen da nicht nur der Käfer hinauf und und Würmchen und alles mögliche, sondern dann, wenn man da genauer hinguckt, sehr genau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und man merkt nämlich, dass plötzlich diese Krümel wirklich krümeln. Vorher sind sie irgendwo so wie wie sonst kann man sie hin und her bewegen. Aber jetzt sind es ganz große Krümel geworden. Und da ist eben, dass das passiert, dass diese Polygone allem Krümel der Erde, die ganz, ganz spitzen Ton Krümel. Wenn da ein zweiter daneben ist, auch irgendwie Polygone geformt und ein dritter, dass die plötzlich hier, dass hier plötzlich jetzt etwas auftritt, dass hier sich so Brücken bilden. Das sind Bakterien, Kolonien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mikroben des Bodens fangen an, sich unglaublich zu entfalten, und zwar also an einem Tag, zwei Tagen und verbinden jetzt diese Frost Krümel, der Frost gar. Und schauen sie in die Stabilisierung. Und dazwischen ist dann ein Hohlraum hier, der dann Luft enthält oder wenn es stark regnet, an Wasser enthält, aber jedenfalls eine Pore im Boden Pore. Und darauf kommt es an – hier beginnt die Bodenstruktur sich zu entwickeln im Laufe des Jahres. Und wenn das früh genug geschieht, im Februar, dann haben wir schon die ganze Ernte halb gewonnen. Wenn das in vernünftiger Weise von Natur aus geschieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können da nicht viel machen. Ein bisschen können wir was machen. Ja, und da kann ich jetzt nicht näher darauf eingehen. Das würde zu weit führen. Wir können ein bisschen durch Abschleppen, rechtzeitiges oder durch eine ganz zarte Bearbeitung können wir die Frost gar ein bisschen einebnen. Und dann entwickelt sich diese lebt diese sogenannte Lebensverbindung neben Verbindung und diese Lebensverbindung. Wenn sie früh genug eintritt, dann hält sich die Bodenstruktur das ganze Jahr hindurch. Die ist nicht mehr zerstörbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist ein Lebensprozess, also ein Todesprozess im Winter. Volk ist ein erster Lebensprozess, in dem diese Krümel des Winters, die rein mechanisch sich entwickelt haben, jetzt organisch oder biologisch oder mikrobielle Tätigkeit miteinander verbunden wird werden. Es entsteht ein Bodengerüst. So, und diese Entwicklung setzt sich jetzt fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch klappen. Er kann sich auf der anderen Seite duschen. Kann wir machen. Oder auch nicht. Und so fällt alles. Ätzend. Also das war keine Lebenserfahrung. Also wir kommen jetzt, wenn wir das fortsetzen. Dieser Betrachtung kommen wir jetzt so aus dem Februar in den März hinein. Die Tage werden länger, die Wärme Einstrahlung nimmt enorm zu. Hängt natürlich immer von der Witterung auf. Selbstverständlich. Feuchtigkeit verdunstet. Man muss dann aufpassen, dass nicht zu viel verdunstet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss die Winterfeuchtigkeit immer halten, so lange wie nur möglich. Aber jedenfalls muss der Oberboden abtrocknen. Da muss diese Durchdringung von Wärme, Luft und Wasser und Erde sich vollziehen. Und das bildet dann das ideale Saatgutbeet, wo ich dann meine Saat ablege.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Sie wissen ja, dass man sät. Normalerweise nicht sehr tief, also vielleicht zwei drei Zentimeter tief und es wieder mit Erde zu. Und in dieser Zone finden nun diese wunderschönen Prozesse statt, die sich dann offenbaren, schließlich in der Keimung sagen, wenn man den Samen hier in die Erde legt, na sagen wir manchmal hier ein sehr interessanter Sommer Weizen und dann wird er so abgelegt, dass hier drunter es relativ eine feste Sohle ist, nicht ganz und ganz tief gedrückt. Und da steigt der Kapillare, das Wasser auf. Und hier oben ist Luft und Wärme. Hier ist Wasser und Erde unter starker Feuchtigkeit, auf der Same quillt, der nimmt die Feuchtigkeit auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und beim Aufnehmen der Feuchtigkeit quillt jetzt der Körper. Der sogenannte Nußbaum des Samens quillt, und bestimmte enzymatische Prozesse werden jetzt angeregt durch das durch die Wasseraufnahme, und dadurch kommt es zu allem möglichen Umbildung. Der Reserve Substanz Stärke ist es meistens aber auch Eiweiße, die hier in dem Samen im Samen Körper angereichert sind. Vom Vorher und Jetzt keimt er also aus unser, unser Same.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was macht er? Denn sein Kind hier auch? Das erste, was er macht, ist, dass er ein ganz feines Wahrzeichen bildet in die Tiefe, die kein Muskel und dann erst sekundär kommt. Dann hier der Spross, der dann die Erde durchbricht. Und das ist ein Keimvorgang. Und dieser Keimvorgang ist zunächst einmal ziemlich unabhängig von der Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein Vorgang, der im Wesentlichen nur das Wasser der Erde braucht. Aber damit hat sich die Pflanze noch nicht mit der Erde verbunden. Sie wächst zunächst nur mit ihren Keimen Wurzeln in der Erde herein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das können Sie sehen, wenn Sie im Roggen und dann im Herbst aus dem noch drei, vier Tagen saß in der ersten Roggen, keimt das erste kein Blatt oder das erste Blatt. Erscheint das hin Sie mal so ein Pflänzchen raus, dann sehen Sie das in den Wurzeln. Oft sind es schon drei Wurzeln, dass da Erde dranhängt, da haftet Erde an der Wurzel, fragt nicht. Irgendwie kommt es zuerst, wenn man ganz früh raus soll. Keine, keine Erde da. Jetzt plötzlich hängt viel dran. Das hängt damit zusammen, dass jetzt nachträglich hier ganz feine Härchen entstehen, wo sich die Pflanze wirklich mit der Erde verbindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst, wenn sie nicht mit der Erde verbunden ist, wächst sie rein aus dem Reservoir der Samen. Und wenn er leer ist, was dann? Wie wirkt sie eigentlich weiter? Woher kommt jetzt eigentlich die Substanz, die sie weiter wachsen lässt? Die Kraft? Wo holt sie die her?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Frage. Wenn man dieser Frage weitergeht, dann müsste sich die ganze Wissenschaft von heute auf den Kopf stellen. Eigentlich. Wenn man das wirklich ernst nehmen würde, was man eigentlich auch beobachten kann. Denn sie wächst nicht mehr aus dem Samen wachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber jetzt ist die Frage: Was macht die Pflanze da mit dem Boden? Und dazu dienen diese ganz feinen Härchen. Das sind Ausstellungen, ganz feine Ausstellungen, aus der Epidermis herausgeholt, und zwar aus einer Zelle. Immer so ein kleines Sofa. Und damit verbindet sie sich. Sie wachsen jetzt zusammen mit den hohen Mineralien des Bodens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deswegen ist es so wichtig, Ton im Boden zu haben. Die wachsen mit den Mineralien so zusammen, dass man da keine Grenze mehr findet zwischen dem anorganischen Toten und dem Lebendigen der Phase. Es ist eine unbeschreibliche Tatsache, dass das Leben, das die Pflanze hat, die Fähigkeit hat, mit dem anorganischen Toten in eins zu verwachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, dass die Erde dann quasi nicht mehr nur ein organisch totes Gebilde ist, sondern durch das Pflanzenwachstum sich allein schon dadurch belebt, dass die Wurzelhärchen mit den hohen Mineralien in eins zusammenwachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was, was machen diese Härchen da eigentlich, diese Härchen, die die haben? Sondern jetzt etwas ins Erdreich ab, was die Pflanze hier oben plötzlich im Sonnenlicht, wenn sie da jetzt ihre ihre Blätter entwickelt, so die erste, 2. 03. Blatt, und dann sagen wir, Weizen, der synthetisch, der synthetisiert, der ist ein schreckliches Wort, der trinkt das Sonnenlicht, der trinkt das Sonnenlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt kosmische Wirkungen. Leben entsteht aus dem Kosmos heraus. Nicht von der Erde, sondern durch die Einstrahlung des planetarischen Umkreises bildet sich jetzt hier lebendige Substanz in den Blättern die sogenannte Assimilation des Sonnenlichtes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da finden jetzt alle möglichen physiologischen Vorgänge statt, die die sogenannte Assimilation erzeugen, assimiliert in das Wasser teilweise. Das ist Stärke, das ist gewaltige Kohlenstoff artige, fett artige Substanzen, durch die dann die Pflanze dann so langsam wächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das Eigenartige ist, dass und ich frage mich immer, ob der liebe Gott auch so richtig bei Sinnen war in der Schöpfung, dass nämlich jetzt von Wasser hier oben gebildet wird. Das nicht dazu dient, dass die Pflanze weiter nur wachsen soll, sondern das geht herunter wie Wasser. Und das wird dann plötzlich über diese Wurzel ausgeschieden ins Erdreich. Die Pflanze ist ein Eimer ohne Boden in ihren Wurzeln. Die Scheide, das, was da oben unter der Sonne gebildet ist, das rinnt herunter außerhalb des Kambrium. Und kann ich jetzt nicht im Einzelnen schildern, was es bedeutet herunter in einem Strom in diese Wurzel her, und wird jetzt von diesen Wurzeln mal hier ins Erdreich abgesondert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pflanze verliert das, was sie da gebildet hat, in der Atmosphäre hinein in die Erde. Das zeigt schon schon dieser Prozess halt, dass nicht der Boden die Pflanze ernährt. Die Pflanze den Boden. Das ist der eigentliche Prozess. Das ist sie. Sie ernährt durch das, was sie synthetisiert. Und an der und an der Sonne. Das mit dem ernährt sie jetzt. Die Erde. Das strömt aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was daraus strömt, sind Eiweiße, Eiweiße, Substanzen, die Molekular, Zucker und Enzyme, Fermente und Säuren, organische Säuren noch und noch und der ganze Stoffwechsel auf lange Sicht ohne innewohnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dadurch jetzt wird das Bakterien leben, das Mikroben leben im Umkreis der Wurzel ungemein angeregt. Die vermehren sich wie Verrückte das Tun bilden sich erst um die Wurzel herum so ein schmaler Saum von vielleicht zwei Zentimeter drei Zentimeter Dicke, die sogenannte Lithosphäre, wo sich das ganze Bodenleben konzentriert um die herum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieses Bodenleben geht eine Symbiose mit der Pflanze ein. Und diese geht die Umbildung. Das ist sozusagen. Ein Stoffwechselprozess. Der Ausscheidung. Da Pflanzen Wurzeln ins Erdreich, in diese Richtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Antwort ist, dass jetzt die Mikroben wieder, denn diese vorhandenen organischen Rückstände im Umkreis der Wurzel, zum Beispiel der Humus oder noch andere, noch mehr Humus Bestandteile aus dem Vorjahr, die werden jetzt abgebaut im Umkreis der Wurzeln. Und das Ergebnis Essenzen. Dann Mineralstoffe, Mineral, Salze. Abbau Abbau Ergebnisse hier durch den Stoffwechsel und diese Mineral Salze nimmt jetzt dem die Wurzel Haare gleichzeitig, indem sie etwas ausscheiden, indem sie es gleichzeitig sie Mineral als auch es ist unbeschreiblich. Es ist ein gleichzeitiger Prozess einerseits Ausscheidung organischer Substanzen und eine Antwort in Anregung des Mikroben Lebens und Abbau Prozesse dieser ab sich abspielen Abbau Humus Abbau entstehen. Yasmin analysierte Salze und die nimmt die Pflanze ebenso mit den Haaren auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pflanze im Frühjahr steuert die gesamten Bodenprozesse. Sie steuert die Ausscheidung dieser Art Wahrnehmung. Was braucht sie für ihr Wachstum und auch entsprechend Steuern? Scheidet sie also Pflanzen aus, die bauen, würgen, abbauen oder fördern, auf dass Mikroben leben? Die bauen den Humus ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir verlieren im Frühjahr enorm an Bodenfruchtbarkeit. Wir fördern das sogar. Boden werden die früher werden die Böden einfach ärmer an bestehender Bodenfruchtbarkeit durch diese Abbauprodukte. Aber die führen zu einer Art Generalisierung der entstehen von Mineralien, die mir den Boden Wasser von den Wurzel Haaren aufgenommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der primäre Prozess, das der sekundäre Prozess. Das ist ein ein Stoffwechsel aktiver Prozess und das ist ein Wahrnehmungsprozess. Die Wurzeln sind Wahrnehmungsorgane für die Mineralsalze der Erde. Augen. Schlechte Augen. Aber immerhin veranlagte Sinnesorgane. Das ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehen sie. Das ist der Frühjahrsprozess. Warum die Pflanzen im Frühjahr so schön wachsen können. Aber sie. Sie wachsen dadurch, dass sie, ich möchte mal sagen, die. Die vergangenen Lebensprozesse, die sich bewahrt haben im Boden, im Humus, das ja, dass sie die abbaut und nutzt, um jetzt neue und ein neues lebendiges Gebilde zu erzeugen, ihre eigene Gestalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die frühen Alchemisten des 13 14. Jahrhunderts, das waren die klassischen, alles andere spätere. Es waren keine Alchemisten mehr, die hatten noch wirklich ein Naturverständnis ganz anderer Art als die folgenden Naturwissenschaften. Und die haben den Humus bezeichnet als. Als. Einerseits das Gedächtnis der Erde, das heißt das vor vergangene Jahre sich homogenisiert haben, gleichsam bewahrt haben im Humus und jetzt sozusagen den Anschluss finden an das, was jetzt in Zukunft sich da an Pflanzenwachstum entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die haben eben den, den den Humus bezeichnet als den universalen Samen der Erde. Es ist so ein wunderschöner Ausdruck. Das ist der hier. Was ich zuerst hier hingeschrieben hat, ist der wirksame, und der ernährt sich, so lange er noch eben aus dem aus seinen Samen Körper heraus noch irgendwie organische Substanz zur Verfügung hat. Und Schluss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt wächst herunter die Pflanze in den Boden hinein und findet dort einen Universal Samen. Und das haben die Alchemisten als den Humus bezeichnet. Humus gleich universal Samen gegenüber dem Samen hier oben und sodass der eine Wasser muss auf die Erde fallen und dann antwortet der universale Samen, das heißt die Mutter Erde. Das ist eigentlich dasselbe Begriff, dass man gesagt, dass man die, dass man von der Mutter Erde spricht, das ist der universale Samen, aus dem jetzt im Verlaufe des Jahres die Pflanze wächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diesen Prozess müssen wir steuern. Jetzt müssen wir wach werden als Landwirt. Wenn Sie also mal zu Hause bleiben, hinterm Ofen, aber hier jetzt im Frühjahr müssen wir sehen, dass wir diesen Prozess fördern. Wir müssen den Humus Abbau fördern, und das machen wir dadurch, dass wir oben ganz dünn immerfort hier oben den Boden offen halten, die Kruste brechen, zwei, drei Zentimeter nicht mehr. Es ist eine, ich nenne es eine Haut. Bearbeitung, schräge Hacke, ganz flach gerade, die nach jedem Regen im Frühjahr sofort raus auf den Acker und die Kruste gebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann fängt nämlich der Boden an zu atmen, denn er bildet immer den Boden und bildet verkürzt CO2. Kohlendioxyd, das ist Kohlensäure, das ist ein Gift für die Wurzeln. Und das muss raus. Und es muss Sauerstoff rein für die Mikroben, dass sie leben können. Sauerstoff. Es stehen sie. Der Boden atmet wie der Mensch. Der atmet Kohlendioxyd aus und Sauerstoff ein. Und das fördern wir durch diese Haut bearbeiten. Früher, da fängt da der Acker draußen an zu atmen, und die Kohlensäure ist eben schwerer als die Luft. Das heißt, die möchte immer da unten bleiben, und dann öffnen wir den Boden hier oben und dann streicht hier ein Wind über den Acker, und der reißt die schwere Kohlensäure aus den Boden, Öffnungen aus dem Boden, Poren heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Natur, die verhält sich nach außen gestülpt. Wenn man jetzt immer eine genau betrachtet, verhält sich immer so wie ein menschlicher Organismus ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Bodenbearbeitung mit Striegel und Hacke. Die ist sozusagen im Frühjahr die Hilfe, um diesen Prozess der Ernährung des Bodens durch das Lebendige der Pflanze selbst zu befördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt geht es weiter im Jahreslauf. Jetzt kommt eine Zeit, so im Mai, beim Getreide. Bei den anderen Feldfrüchten ist das anders. Bei den Früchten, beim Gemüse, bei den Kartoffeln. Da bleibt der Boden noch lange offen, bis sich die Reihen schließen. Das war&#039;s, Juni.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, man muss dann immer noch diese Art von Bearbeitung fortsetzen. Deswegen heißen die ja auch Hackfrüchte. Also man hackt nicht nur das Getreide kann man nur hacken bis es anfängt zu schocken. Aber dann muss man sagen Ruhe tut jeder. Jeder Eingriff durch den Menschen. Aber bei den Hackfrüchten dauert es noch bis mitte Juni. Unter Umständen, dass man da die Feldfrüchte noch in dem diesem gesagten sinne, die immer die Kruste offen hält, damit der Boden atmen kann und dass diese mikrobiellen Abbauprozesse gefördert werden. Deswegen sind die Kartoffeln, wie man früher gesagt hat, Mistfresser. Die verbrauchen Bodenfruchtbarkeit nur noch durch die häufige Bearbeitung. Aber sie setzen es um eine gute Ernte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt gibt es aber beim Getreide einen Prozess, den muss ich doch hören, der ist einfach. Ich möchte sagen Ja, ich weiß, es ist ein Wunder, einfach schlicht ein Wunder. Und das Getreide kommt ja dann Mitte Juni zur Blüte. Vorher schoss es von Knoten zu stoßen. Immer verlängern sich die Knoten und man kann zugucken, wie dann Roggen dann plötzlich da über Nacht in die Länge strebt, die höher strebt bis zu 2 Meter und darüber hinaus dieser dünne Halm. Und dann fängt das Getreide zu blühen an, sehr unscheinbar. Man merkt es nur den Sporen. Wolken, die dann vielleicht mal bei Wind durch die Landschaft fliegen. Sehr verborgene Blüten in diesen Ähren oben, die das Äußerste, das Höchste da sind. Und jetzt findet um die Blütezeit, beginnt das verstärkt und bis in die Reifezeit hinein ein Prozess, der eben wirklich, also in gewissem Sinne, das Ende des Pflanzenwachstum bedeutet, nämlich während der Zeit. Schon von der Blüte an sterben die Wurzeln ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die, die, die jüngsten Wurzeln, die zuletzt gebildeten Wurzeln, die halten sich dann und da noch, aber dann die Älteren, die sterben schon ab, und auch die Getreide stirbt von unten nach oben ab. Und das werden am Ende die untersten Blätter zuerst. Zuletzt bleiben noch das Blatt, das oberste bleibt noch grün und dann stirbt das auch ab. Da bleibt noch der letzte Halm. Der Halm bis zur Ehre bleibt noch grün und dann sind auch noch die Speichen ein bisschen grün. Oder es werden auch die Speichen schließlich braun und fest und verwelken. Und so, so geht der Prozess vor sich von unten nach oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und parallel zu diesem, zu diesem Vorgang findet nun folgendes statt. Die ganze Pflanze hat das ganze Frühjahr hindurch alles auf dem Boden aufgenommen, insbesondere den Stickstoff, der dafür durch die Abbau der Humus Substanz Phosphorsäure aufgenommen, durch die Humus Substanz Kalium aufgenommen Durchsetzung der der Boden Mineralien und sogenannten Ionen Austausch aufgenommen, also sehr intensive Vorgänge, die da im Wurzelbereich sich abgespielt haben. Und jetzt kommen die Veränderten und als letzter Neuer kommt ein Boden, wo es nötig ist, dass die Pflanze über die Wurzeln die sogenannte Kieselsäure aufnimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Philosophie ist eine kolossale Substanz, die die Boden Hohlräume aus welcher Pudding ist das amorph gestaltlos, die durch Verwitterung entsteht der Ton Mineralien. Und diese Säure steigt auch im Halm und durchdringt die ganze Pflanze. Und zwar steigt sie so auf, dass sie sich die Tendenz hat, nach immer sich in der Peripherie dann ab zu lagern. Also das am äußersten des Holzes sich dadurch eine Säure ablagert oder in den Blättern steigt sie auf auch in die Farn Blätter oben ausreichend sich ausbreitenden Blätter immer am Rand, am äußersten Rand und der äußersten Spitze ist der größte Kieselsäure Gehalt und du gehst von Blatt für Blatt hoch. Und immer mehr kühlere, immer mehr kühlere. Und dann gehst schließlich in das letzte Odium bis in die Erde. Das ist schon ganz dünn. Der Halm ist da schon ganz dünn im letzten Winter. Aber so beweglich, elastisch, wunderbar wie ein Roggen. Fällt wie in Silber hoch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie der, würde das mal ausdrückt im Faust, wo? Klar, das fällt der Ernte entgegen. Und diese, diese Kieselsäure erfährt nun die höchste Konzentration oben in der Erde und da in den Schmelzen. Das sind die wegschmelzen, die das Korn umhüllen. Und noch einmal gesteigert. In den Grund gegangen sind praktisch 90 % Kieselsäure in der Asche. Wenn man die also fasst, dann ungefähr 90 %. Was ist das für ein Prozess? Die ganze Pflanze umgibt sich gleichsam mit einem Kiesel Mantel. Und der trocknet dann aus. Diese Kieselsäure ist jedoch Wahlvolk, trocknet in der Reife aus. Und dann? Was sieht man dann? Dann glänzt das Getreide. Dann fängt das an, bekommt es einen Glanz. Schauen Sie mal, ein harter Stoff an, dieser goldene Glanz, der rührt von dieser Fürsorge her. Und was ist das? Das ist Opal. Es ist 1/2 Edelstein. Die ganze Pflanze umhüllt sich sozusagen mit einem halben Edelstein, nämlich Eintrocknen, da Kieselsäure amorph nicht kristallisiert. Aber das ist sozusagen die Form, Kräfte, die es aus dem Verwittern, den Mineral des Winters, sozusagen diese Form Kräfte hinausschicken in die Pflanze und ihr die letzte Gestalt geben. Dann ist Schluss. Dann setze Reifeprozess ein. Dann kommen die Teile Reife, dann die gelb reife, dann die Tod. Reife, reift das Korn und dann setzt die Ernte ein. Aber dieser Prozess geht ihm voraus. Und wenn Sie mal auf einem Pflanzen, in der Pflanzenzüchtung, auf dem Hof oder andernorts mal mal hingucken, was, wie variantenreich die Farben sind von Getreide und dass das betont wird, insbesondere durch die Säure Ausscheidung der ganzen grünen Pflanze in die Peripherie, dann kann man einfach schauen, das ist wirklich ein Geheimnis, wo man erschüttert jedes Jahr davor schnell davor steht. Und wenn Sie das mal vergleichen mit konventionellem Stroh, Stickstoffdünger im Stroh wohlgemerkt, da werden Sie merken, dass er Stroh im konventionellen Anbau immer relativ grau bleibt, stumpf in der Farbe abgelaufen und dass das konventionelle Stroh draußen, wenn man das von der Ernte mal betrachtet, dass es relativ stumpf ist, in der Farbe nicht glänzt. Und wenn Sie das in die Hand nehmen und versuchen es zu brechen, dann bricht es nicht, dann es knickt. Ich kann nur kurze Geschichte schreiben. Wir hatten vor. Das war. Hatte ich auch in den 60er Jahren abgespielt. 50 Jahren während meiner Lehrzeit war auch mal ich hab auch mal auf einem biologischen Betrieb auf dem Hof meine Lehre damals gemacht. Und da haben wir noch ein Viehhändler, und er hat seinen Ackerbau aufgegeben und hat gesagt, er will von uns Stroh haben, da kriegen wir den nicht zurück. Und da hat er von uns das Stroh geholt und kommt dann morgens an den Stall und suchte Stroh. Da liegt es sein heute noch in der Krippe, und das Stroh war gefressen für die Kühe das Stroh, dem Heu sein Heu bevorzugt. Weil es ein glänzendes Stroh war. Die Kühe sind die besten Analytiker und überhaupt gibt es auf der Welt. Und der Stand, der kam auf dem Hof extra aus dem Grund, um uns zu sagen, er versteht die Welt nicht mehr, dass sein Heulen, was normalerweise das Futter wäre, in der Krippe liegen geblieben ist. Und die haben so lange rumgemacht, dass sie die Einstreu aufgefressen haben. Nicht das hängt mit diesem Reifeprozess zusammen und kein Getreide taugt was. Das kann ich Ihnen jetzt schon sagen. Was nicht diesen Prozess durchlaufen hat. Diese letzte Durchführung des Getreides. Das ist eine Frage der Ernährung und Physiologie. Diese letzte durch Formung, dass nicht nur Ochsen die Kieselsäure aus Mangel sich bildet, sondern das alles in sogenannte Inhaltsstoffe ist auch ein schreckliches Wort, eigentlich alles, was nur irgendwie physiologisch, Substanz bildend wirkt in der Pflanze als Eiweiß, oder ob die die Kohlenstoff Gerüst oder was es einmal, dass das durch geformt ist, dass wenn plötzlich in Getreide eher oben im Korn sich Nitrat findet. Sie haben ja ja wohl das Wort Nitrat No. Drei. Das ist auch das, was heute überall in der Diskussion ist. Wenn sich da was so was findet, dann ist eine Katastrophe. Da ist Ernährung physiologisch eine einzige Katastrophe. Sondern dieses Nitrat, das führt unten in die Wurzel. Da hat sie so einen Ort in roten Rüben, da ist sehr viel drin. Und da hat man immer gemeint, wenn man da auch die roten Rüben nicht mehr essen, weil der ganze Roggen sein wegen der Hohen Tatra. Das war Anfang der 80er Jahre, hat einen ungeheuren Einbruch in biologischen Landbau damals gegeben, weil die Konsumenten haben keine roten Rüben mehr gegessen. Aufgrund dieser Aussage völliger Unsinn. In die Wurzel gehört Nitrat. Das ist ein Salz. Die Wurzel ist Salz artig, das Korn da oben. Was da drauf ist, da muss dieses Salz art hier total verwandelt werden. Stroh strukturierten werden in wirklich reifes Eiweiß reife Kohlenhydrate, reife Fette der aus Heilungsprozess, das heißt eine Begleitung des Absterbens der Pflanze, diese aus Reifung Demos bis zum letzten geführt werden. Und da darf da oben in dem Getreide Korn nichts mehr von molekularen Eiweißen sein, Aminosäuren in Aminosäuren oder Nitrat ein oder abmelden oder irgend so was, sondern durch und durch gestaltetes Eiweiß. Und das ernährt. Das braucht der Mensch. Also das ist jetzt dieser Übergangszone, der Übergangs geschehen vom Früher zum zum Sommer hin. Und dieses, diesen Jahreslauf macht übrigens das Getreide ganz ideal durch. Also ist fast ein Repräsentant für die gesamte Frucht bildenden Pflanzen steht eigentlich das Getreide da, übrigens die erste Kulturpflanze, die der Mensch überhaupt gezüchtet hat. Die ältesten Kulturpflanzen ist die Wintergerste und der Winterweizen im achten vorchristlichen Jahrtausend. Da gab es noch keine Gemüsen. Ganz normal ist das nicht. Das kam erst in der folgenden Zeit. Und die ersten waren die Getreide. Und weil die Getreide sozusagen am deutlichsten den Jahreslauf in das Sonnenjahr abbilden, in allen Prozessen des Wachstums, in allen Prozessen der inneren Physiologie bis hin zum Nährwert. So, und jetzt kommen wir den Sommer. Im Sommer. Im Juli reift das Getreide von der Teig reife über die Reife zu Tod Reife und früher hat man das Getreide gemäht in der gelb reife. Da konnte man, da konnte man das noch nicht brechen über den Daumennagel. Das war das Zeichen, sondern es hat sich noch ein bisschen drüber gebogen, zwar noch plastisch, ein bisschen aber schon gelb. Und man hat was gemalt, noch früher, erst mit der Sense und dann später dann mit dem Leben da und hat es wie hocken aufgestellt. Die ältere Generation kennt das ja noch, die Felder, die Felder draußen, überall diese Garben gestellt waren in solchen hocken und da hat man das dann eine Woche oder 14 Tage, je nachdem wie das Wetter war, nach trocknen lassen und dann hat man die Garben eingefahren und eingepflanzt. In den großen Fälschungen, die es ja heute gar nicht gibt. Und dann hat man sie im Winter dann gedroschen, das war sogar weg, noch in den 50er Jahren, 60er Jahren. Und heute muss man das Getreide in der Total für dreschen, das heißt für das Zeichnen. Wenn man das über den Daumen brechen kann, wenn das Korn über den Baum bricht, dann ist es eigentlich unterhalb ungefähr 16 % Feuchtigkeit und dann kann man austauschen und dann kann man das, dann kann man es einfahren, vielleicht noch ein bisschen nachtragen, wenn es notwendig ist. Ansonsten ist die Ernte gelaufen und man merkt eigentlich gar nicht mehr auf den Höfen heute, dass ich überhaupt Ernte ist. Früher waren alle Laufen, alle Menschen ganzer Hof, da blieb niemand zu Hause, nur noch die Katzen und die Mäuse. Alles war auf dem Feld draußen. Und das war die schönste Arbeit im ganzen Jahr, möchte man sagen, diese Ernte Arbeit und heute läuft das einfach irgendwie ab zu leben, weil dann ohne Unternehmer kommt es runter auf den Wagen und schon ist man verschwunden. Diese Ernte nun was? Welcher Boden Prozess oder welche Fruchtbarkeit Stufe müssen wir jetzt ins Auge fassen? In der Sommerzeit im Winter bearbeite ich die Erde selber, im Frühjahr muss ich nachhelfen mit einer Haut Bearbeitung und muss den Humus Aufbau Prozess fördern. Und jetzt ernte ich das Getreide und zurück bleibt die Stoppel und da hat sich auch ein bisschen Unkraut entwickelt. Das soll ja auch so sein auf dem Acker. Man soll nicht Unkraut freie Äcker haben, das verträgt die Natur nicht, muss immer ein bisschen Unkraut da sein, das gehört einfach. Nur das richtige Maß muss man eben finden. Und dann ist, dann liegt da Spreu offen auf dem Feld vom Dreschen und irgendwelche sonstigen Rückstände. Und so weiter. Und um welche Maßnahme geht es jetzt? Um die Bodenfruchtbarkeit immer wieder einen neuen Impuls zu geben. Ja. Also sehen. Schauen wir uns einmal an Was sind das? Stehen die Stoppeln hier draußen auf dem Acker? Da drunter ist die Wurzel im Wasser, hier unten und hier liegt noch alles mögliche organische Reste obenauf. Und jetzt kommt es darauf an, dass wir stärker aktiv werden als Landwirte. Früher haben wir nur da oben oben gekratzt, auf dem Boden, und jetzt müssen wir eingreifen in den Boden, und zwar bis zu ungefähr einer Tiefe und acht Zentimeter. Müssen wir jetzt. Den sogenannten. Stoppel sturz. Den. Ich weiß nicht wie Hand heben, wenn es dann wieder so an der Stoppel stoßen. Und das heißt, dass man jetzt die die Stoppeln wendet oder eingruppiert. Oder es gibt da verschiedene Möglichkeiten, sodass jetzt hier sozusagen eine Mulch Schicht entsteht, wo die organische Substanz sich mit dem Erdreich vermengt. Darauf kommt es vielleicht an, warum ist das so wichtig? Nicht so tief? Um Gottes Willen nicht! Denn das ist eigentlich diese Schicht, so ungefähr bis acht Zentimeter. Das ist bei den einzelnen Böden verschieden. Aber das ist die Geschichte vom Frühjahr März, als diese durch die Verbauung sich im Verlaufe des Jahres entwickelt hat. Zu einer wunderbaren Boden gar ungeheuer stabil. Große Hohlräume, die den starken Niederschlägen, wenn es dann mal gewittert und also wirklich mal so 30 Millimeter auf einmal runter haut, dass sie nicht oberflächlich ablaufen, sondern dass sie einfach vom Boden aufgesogen werden. Dazu braucht man eine solche homogene, das heißt also sehr, sehr Poren reiche Oberschicht, die im Wesentlichen durch Leben, Verbauung und dann in der Folge durch tierische Organismen, Regenwürmer vor allen Dingen gebildet werden. So, und jetzt haben wir uns eine solche Verarbeitungsmaßnahme vorgenommen. Es gibt doch viele verschiedene Instrumente. Kann ich auch nicht im Einzelnen aufzählen. Also es ist ganz wurscht, was man hat, man soll nur damit richtig umgehen. Also man glaubt immer als Landwirt, das ist ein Glaube, der mir so in den 50 seit den 50er Jahren entgegengetreten ist. Es gebe ein Gerät, was alles macht, ohne dass man denken muss. Was macht die Fräse, wie die Fräse aufkam? Da hat man nur endlich das Gerät, was wirklich dieser Durchmischung und dem Mulch Effekt erzeugt. Und alles. Ein paar Jahre später stand die Scheisse schon wieder in der Ecke. Und es sind die Brennnesseln und wieder drüber drüber gewachsen. Also daran kann man erkennen, alles was der Landwirt macht ist keine Wissenschaft, sondern ist eine Kunst, die er muss die Wissenschaft haben, gell, bis er muss. Es muss etwas wissen. Aber indem er, sobald er etwas tut, muss es Kunst werden. Und dann gibt es keine Definition mehr. Man kann nicht mehr so homo oder nur so, keine Ideologie, gar nix beobachten und denken, dann klappt das mit jedem Instrument irgendwie. Also diese Stoffe Bearbeitung, die steht jetzt im Sommer an und warum ist die so wichtig? Ich durchmischte organische Substanz mit mineralische Substanz während des Sommers. Und jetzt kommt es darauf an, einen Prozess in die Wege zu leiten, der nicht mehr ein lebendiger ist wie im Frühjahr durch die Pflanzen, durch die Wurzel, Ausscheidungen. Alles das. Sondern ich muss die Boden Tier Welt in ihrer Tätigkeit anregen, die Boden Tierwelt. Denn die Tiere sind etwas anderes als die Pflanzen. Die Pflanzen sind bloß lebendig. Die Tiere sind beseelt. Und dadurch ist ein Tier Tier, weil es beseelt ist und das Seelische, was die Tiere bewegen lässt, frei bewegen lässt über die Erde, was sie Laute abgeben, was, das sie durch die Sinne in die Welt kommen? Die Tiere, auch die spinnen und haben selbstverständlich Sinnesorgane. Auch die Regenwürmer haben Sinnesorgane, keine Augen, aber Tast, Organe, also alles das sind Instrumente, leibliche Instrumente, das ein seelisches sich in der Welt betätigen kann. Und ich sage immer, man kann ein Tier erst dann wirklich verstehen. Anhänglich. Sagen. Verstehen. Wenn man darauf hin schaut. Was macht es? Was tut es? Was ist eigentlich seine Lebensäußerungen oder Seelen äußerung in der Tätigkeit? Wenn ich die Tätigkeit einer Spinne anschaue oder eines Marienkäfer oder einer Schlupfwespen oder was es auch für eine unscheinbares Wesen sein Mag, dann merke ich Was sie tun, ist so unendlich Weisheit. Hol es die blanke Offenbarung der Weisheit in der Welt. Alles was die Tiere machen sehr eingeschränkt jeweils die Spinne, wenn die ihre Netze spinnen, über die über die Äcker oder in dem Gebüsch. Dieses Wunder, das Spinnennetz ist, was es auch sein möge. Es ist so durch und durch Weisheit, dass keine menschliche Technik das überhaupt nur annähernd wiederholen kann. Es ist eine, die die Tierwelt in ihrem Tun offenbart, ihr eigenes Seelisches in dem, was sie tut. Deswegen muss man auf die Tätigkeit achten, wo die Kuh immer in allen ihren Tätigkeiten im Stall, auf der Weide, wo auch immer, in allen ihren Lebensäußerungen muss man beobachten, muss man mitempfinden. Und da merkt man plötzlich, was für ein himmlisches Wesen ist zu haben. Sie erhebt da empfunden, die oben zwischen die Hörner der Göttin Hathor wurde dargestellt wie eine Kuh. Haben die Hörner die Sonnenscheibe rein gemacht, so haben sie die Göttin Hathor abgebildet als Kuh. Bei den Hindus ist sie heute noch heilig, und sie war das heilige Opfertier durch alle Zeiten. Was ist das? Was macht das Tier? Was? Was lebt da drin seelisch? Und was bringt es nach außen zur Offenbarung? Also also die Seelen Äußerungen in der Tätigkeit. Ja, das ist eigentlich nichts anderes als ein ein Beobachtungsfeld um an das Wesen dieses Tieres heran zu kommen. Und gerade im Sommer haben wir es nun zu tun, eigentlich mit der Tätigkeit der hohen Tierwelt. Die müssen wir aktivieren. Und das geschieht dadurch, dass wir jetzt in den Tisch bereiten, durch diese Mischung der organischen Rückstände und unter den vielen, vielen, vielen Tieren, Tierarten, die da tätig sind, unscheinbar und dann deutlicher in Erscheinung treten. Da steht nun das Regenwurm im Vordergrund, und zwar der Ton der klassische Form. Es gibt ja verschiedene Regenwurm Arten. Und der Ton ist derjenige, der sein sein Leben darin besteht, dass er senkrechte Röhren macht. So kerzengerade in die Tiefe, bis zu 7 Meter tief in den Böden hat man solche Regenwürmer Regenwurm Würmer gefunden. Und in diesen Röhren bewegen die sich rauf und runter. Das ist ein Boom. Und der Wurm, sobald er aus den Röhren rauskommen. Dann schlängelt er sich so auf dem Boden. Kaum ist er in Röhren drin, dann ist es ein Leib, der sich Senkrechte. Das ist der Regenwurm. Ich sah durch als Zeichen, als die Sonnenflecken stammen. Solch eine hat eine Besonderheit, weil er sich durch die Risse durch, dann durch das Erdreich innen ein Rückgrat schafft, in das er sich senkrecht hinein stellt. Und es ist immer dieser Übergang von der Horizontalen in die Senkt. Die Senkrechte bedeutet sehr viel. Im Tierreich kann ich es nicht näher ausführen, aber das nur mal vergleichen. Das Schaf mit der Kuh oder die Kuh mit dem Pferd, alles was den Kopf hebt übers Rückgrat. Da merken Sie, dass da eine viel nach außen gerichtete Intelligenz entsteht. Und sobald der Kopf ohne das Rückgrat, da merkt man, dass der Stoffwechsel Prozess viel stärker den Kopf ergreift. Und so weiter. Also wir brauchen jetzt diese Tier, diese Boden Tiere und müssen deren Tätigkeit fördern. Und jetzt ist es heiß im Sommer Juli draußen und die Regenwürmer mögen das überhaupt nicht. Sie mögen nämlich nur dreierlei Die wollen Sauerstoff atmen, die wollen Feuchtigkeit. Und die wollen Dunkelheit. Dunkelheit. Das sind die drei Kriterien für den Regenbogen und dafür repräsentativ für andere Tiere auch. Und diese Bedingungen schaffen wir mit der Schicht. Das Dunkle, das viel Sauerstoff und die Feuchtigkeit kommt, steigt hier herauf und schlägt sich auf der Unterseite dieser Schicht nieder. Nun diese Regenwürmer. Wenn es heiß ist hier unten. Und wenn dann aber da oben so eine Schicht entsteht und so, dann wandern die hoch hier hinauf und wandern jetzt horizontal hier rein und fangen an, diese organischen Rückstände aufzuarbeiten. Also sie fressen, fressen, keine frische Substanz, keine lebendige Substanz. Ich habe mir auch mal angeguckt, da beobachtet ein Regenwurm, wie er ein grünes Pflanzen platt abgeknallt, gekniffen hat, gesagt Das ist ja pervers, was du da machst. Und dann habe ich es weiter beobachtet, habe ich gesehen, so hat er gar nicht gefressen, sondern hat es eingespeichert mit seinem Schleim. Die ganze Oberfläche hast eingerollt und seine Röhre reingezogen. Und in seiner Röhre haben dann die Mikroben aus dem auf dem Schleim haben dann angefangen, dass die Pflanzen Substanz aufzuschließen. Und dann war es allerdings ein reines Menü geworden. Also der Regenwurm frisst andere Organe, also abgestorbene pflanzliche Substanz. Der wandert also hier rein und arbeitet jetzt dieses Erdreich durch. Und was macht er dabei? Ständig, was unser Regenwurm vor so ein langes Gebilde segmentiert hat. Hier vorne so eine kleine Mundöffnung und ich habe hier so einen na? Hat er so einen kleinen Magen. Eigentlich nur ein erweiterter Darm, zielsicher und durch durch die ganzen Segmente bis hinten hin. Und er hat selbstverständlich einen Blutkreislauf. Das ist also ein Warmblüter gewesen und er hat jetzt hier über und über dem Magen hat er eine kleine Drüse, und diese Drüse sondert, indem er da frisst. Also organische Rückstände, die sind immer ein bisschen sauer, alles ist sauer, was die Pflanzen hinterlassen. Und durch diese Drüse scheint er jetzt feine Calcit zu Tröpfchen Kalk, Tröpfchen ab in den Magen und neutralisiert die organische Substanz. Es ist unglaublich. Er schafft damit das Milieu für die Mikroben, die hier jetzt en masse, hier den ganzen Darm erfüllen, bis hinten hin. Da lebt der Regenwurm mit, wiederum mit den Mikroben, speziellen Mikroben in Symbiose. Das heißt, der Regenwurm der Seelen Leib, der seelische Organismus dieses Tieres ist darauf gerichtet, jetzt im Verdauungsprozess den fruchtbaren Boden schlechthin zu erzeugen, den es überhaupt gibt durch Neutralisation dessen, was er an saurer Nahrung aufgenommen hat. Es wandert hier durch mikrobiellen Abbau. Aber die Mikroben können nicht tun, was sie wollen, was sie gerne täten, sondern weil der Seele viel von ihrem Leibe ungeheure Kräfte, die seelisch wirksam werden, die ordnen diesen Prozess, dass er nicht aus dem Ruder läuft, und dann tun sie dann irgendwo ein Häufchen da absetzen und dann haben sie, dann setzt sich dieser Prozess, der Verdrängungsprozess noch im Haufen fort, und da bauen die noch weiter ab, und dann entsteht der fruchtbarste Boden, den es überhaupt gibt, den können wir gar nicht selber erzeugen. Das macht eigentlich die boden tierwelt durch die kraft ihres spezifisch seelischen hochspezialisiert, je nach boden, auch noch tierart. So und das diesen prozess müssen wir einleiten im Sommer, dass er stattfindet, dass jetzt die Reste, dass das ernte jahres verkommt verkonsumiert werden hier von den Boden Tieren. So, und das geht vom Sommer bis in den Herbst so, dass da quasi die Erde sich erneuert im Jahreslauf. Was im Frühjahr abgebaut worden ist, muss jetzt hier wieder aufgebaut werden. Wir haben hier ein Humus Aufbau während des Sommers. Und diese und diese Prozesse müssen wir eben einleiten, stärker durch diese Mulchen der Bodenbearbeitung und hoffen, dass dann wirklich die Boden Tierwelt aktiviert wird. Und ohne den Regenwurm, insbesondere den Wurm kann man eigentlich keine optimale optimale Humus Qualität optimal dasjenige erzeugen, was die Alchemisten eben die eigentliche Muttererde bezeichnet haben. So, und jetzt muss ich schleunigst kaufen und ich kann dir auch schon auf der anderen Seite auch nicht so viel wie beschrieben werden. Und jetzt erst kommen wir in Richtung Herbst. Und das ist ja auch eine ganz eigenartige Jahreszeit, die eine völlig eigene Signatur hat. Und die findet jeder, der ein bisschen darauf aufmerksam ist, der Augustin auch durch die Lande, der Spätsommer Salz und dann geht es über den September. Da merken wir ja, dass da die Stimmung in der Natur, durch die immer tiefer wird, langsam, tiefer sich, wenn in der Sonne von ihrem Höchststand die Tage schon, na ja, sie bleiben auch dann halt noch lange viel länger. Aber dann schon wird es also kürzer. Der Tage und Nächte werden ein bisschen länger und man merkt die Stimmung in der Natur, obwohl sie selben Sonnenstand gibt, im Frühjahr nur aufsteigen, so ist derselbe Zustand erreicht, absteigend von der Sonne und. Vollkommen andere Stimmung. Und das sieht man daran, dass dann plötzlich so die ersten Nebel streifen, sich über die Lage legen. Im Nebel Ruhe noch die Welt, noch träumen Wald und wie so Dichter Mörike und und dann der blaue Himmel unverstellter drüber. Das ist so die Stimmung Anfang September. Und da merkt man auch in der Natur reift noch alles, alles. Die Früchte, die alles, was nur ein Gemüsegarten sind, was alles reift, fühlen sich die Äpfel an den Bäumen werden dicker und nehmen Farbe an? Also das ist auch eine noch Vorbildwirkung, die da vom Sommer in den Herbst hineinreicht, bei den anderen doppelt und bei den Pflanzen. Denn solch ein Wettrennen, das zieht sich noch länger bis in den Herbst rein und dann geht es durch den September durch. Dieses Jahr haben wir es nicht so deutlich erlebt um die Michaeli Zeit. Da kommen diese goldenen Septembertag, die in die goldenen Oktobertag einmünden. Und dann sehen wir dieses wunderbare Phänomen, das Sie bestimmt auch schon erlebt haben den Altweibersommer. Ich bin letztes Jahr laufe ich da den Feldrand entlang und sage Ich traue, kann ich meinen Augen trauen? Der Acker war frisch bearbeitet und ein Symbol für Glanz liegt über dem ganzen Feld und guckt so nach der Sonne und die Sonne spielt es mir zu. Ich gucke dann immer von verschiedenen Seiten. Dann gehe ich hin und guck genau. Alle Spinnennetze, der ganze Acker wie über überspannen von einer bestimmten Spinnennetze, die das machen, glänzt silbrig glänzend. Das ist ein Phänomen des Herbstes, und der Herbst setzt sich fort darin, dass das die gesamte Insektenwelt erst noch mal so was macht. Legt man die Eier ab unter die Boden Krume oder in die Rinde der Bäume oder sonst irgendwo an einen versteckten Ort legt sich die Eier ab. Die Vögel ziehen nach Süden, die Schwalben sind verschwunden, man guckt nach draußen und plötzlich sind sie weg. Das heißt, die ganze Natur fängt an in einen Ruhezustand. Ich weiß nicht, wie die wurden geboren wurden. Mikroben bilden jetzt Dauer formen auf. Also nicht. Man sieht äußerlich kaum noch, will keine Insekten wirken. Ein Schmetterling kann nichts. Alles geht in eine Art Ruhezustand oder besser gesagt in einen Todes zustand über. Die Natur stirbt, die Blätter fallen von dem Baum, alle sind sie verfärbt. Nochmal die letzte Blüte im Blatt und das alles liegt plötzlich am Boden. Der Schwere folgend, nicht mehr der leichte, wo es da oben sich gebildet hat in der Luft, sondern jetzt fällt alles schwer physisch. Die herbstes. Zeit ist der Übergang in den Winter tot. Die Natur stirbt, die mikrobiellen Prozesse im Boden kommen zu Ende. Und jetzt muss man natürlich aufpassen, dass man da nicht mit stirbt als Mensch, sondern dass man der Nachwelt wirklich dann genau beobachtet, was sich da eigentlich abspielt, dass wir jetzt sozusagen den Herbst Prozess begleiten. Einerseits ist es noch mal die Ernte und andererseits ist es schon mal wieder die Herbst Bestellungen für die Winter Getreide. Aber dann kann es eine sehr späte Ernte sein oder überhaupt. Wir haben die Absicht, im nächsten Jahr Sommer eine Sommer, um oft auszusehen Hafer oder eine Sommerreifen oder eine Sommergäste. Oder wir wollen da Früchte anbauen und wir haben jetzt mal gerade eine Kündigung noch vorher ausgebracht und die müssen wir jetzt rechtzeitig umbrechen in den Winter. Wir wollen sie vielleicht nicht stehen lassen. Und dann kommt es jetzt auf einen Prozess an, den man wieder sehr genau reflektieren muss warum, wo? Worum geht es jetzt eigentlich im ausgehenden Jahr, wenn dieser äußere Todes Prozess einsetzt und da ist man heute sehr früh, auch glaubt sehr sicher geworden zu sein. Die ökonomie, die die öko betriebe, die meinen, also der fluges vom Teufel, den dürfen wir schon gar nicht mehr einsetzen. Und da gibt es also alle möglichen Ansichten, die da tun, weil man, wenn man nicht konventionell denkt. Konventionelle Landwirtschaft, dann möchte man wenigstens ökologisch denken. Biologisch und biologisch heißt, dass man sein Augenmerk auf die Mikroben Welt und was da lebt und kreucht und fleucht, darauf lenkt und dem versucht, Rechnung zu tragen. Es kommt aber eine Zeit im Herbst, wo man wirklich mal davon absehen kann. Das muss man heute ganz bewusst tun, denn man möchte ja der Natur immer irgendwie gemäß handeln, ihrem Leben gemäß. Aber es gibt eben einen Zeitpunkt im Jahreslauf, wo die Natur stirbt, wo sie tot wird, wo die Mikroben in die Dauer form übergehen. Alles andere in Eisstadion. Und da gibt es einen Moment, wo wir eigentlich die Aufgabe haben und jeder muss ich mir diesen Prozess ganz neu auseinandersetzen, wo wir die wo den Boden kartieren müssen, wo wir alles zerstören, was so wunderbar im Jahreslauf sich aufgebaut hat. Einzigartig. Die Schichtungen im Boden, alles organisch sind genauestens austariert. Und jetzt kommen wir, da hören wir ein Instrument und dann schmeißen wir das Ganze völlig koordinieren. Und dieses Instrument nennen wir den Pflug. Und man hat heute ein sehr starke Tendenz, berechtigterweise solchen Unsinn, der sonst gemacht wird, dass man sagt ohne Pflügen, pflügen ist so eine Sache. Und wenn man aber da mal ein Gesichtspunkt einnimmt im Herbst, im Spätherbst, ist die Natur zu Ende. Da ist, was zu Ende gekommen, ist, ganz physisch geworden. Und dann tritt ein in den Winter. Und da sollen die Prozesse stattfinden, die jetzt im Winter stattfinden sollen Kristallisation. Da muss ich sozusagen erst mal das ganze Jahr besiedeln, indem ich es korrigiere. Und wenn dann es in den Winter geht, dann kann sich aus diesem Chaos sozusagen eine neue Ordnung im nächsten Jahr aufbauen. Ich kann das nicht einfach nur so von Jahr zu Jahr immer so weiterwurschteln, sondern da ist, da ist wirklich ein Unterbruch im Winter und den muss ich einleiten, nicht jedes Jahr im Rahmen der Fruchtfolge oder wie es meine Intuition mir ergibt, zu einer Zeit der Jahre, dass ich einmal doch intensiv versuche, mal diese Kolonisierung des Bodens einzuleiten, einzuleiten, dass ich durch die Kräfte des Winters wieder ein neuer Boden aufbauen kann. Und der klassische Pflug? Was macht er denn alles eigentlich anders? Wenn hier der Boden ist, das Erdreich, dann pflügt er ja in dieser Weise den Boden in eine solche Furche. Er legt den Hunger um und das große Problem heutzutage ist, dass unsere Flügel nichts mehr taugen. Die Flügel, Füße breit. Und natürlich auch viel zu tief. Aber das Verhältnis von Tiefe und Breite stimmt auch nicht mehr. Ich versetze den Acker dann schon mit einem Fluch voran um 40 50 Zentimeter von rechts nach links. Im Ganzen. Was das für eine Energie ist, die ich da brauche. Sondern es kommt darauf an, dass man möglichst schmal fühlt. Es hat es viel Pferdefleisch gegeben, ideal gemacht, schmal fühlt und nicht zu tief. 16 17 Zentimeter, 15 bis 18 Zentimeter optimale Tiefe, würde ich sagen. Und dann kann jetzt sozusagen der Frost Angriff während des Winters hier eingreifen. Und dann? Es geht nicht mehr um biologische Prozesse, sondern es geht darum, dass man die Erde kultiviert und das heißt fruchtbare Böden. Der Meister Frost muss hier eingreifen und muss einfach mal den Boden vorerst rot machen. Er muss, da wird in der Realität durchgearbeitet werden, dass das nicht die Organe des Bodens. Das muss man nur mal versuchen zu denken. Ich weiß, dass ich in ein Fettnäpfchen tritt. In vieler Hinsicht ja. Aber es wird heute. Es werden so maßlose Fehler in der Bodenbearbeitung gemacht und man muss nur mal bedenken, der ganzen Prozess durch das Jahr hindurch und werden das erste geht es um die Aktivierung der organischen Prozesse im Frühjahr, Herbst, Sommer, Abbau, Aufbau und dann kommt es zu Ende. Und jetzt kann ich auch mal nicht mehr den Humus bearbeiten oder die organischen Prozesse, sondern die mineralischen Prozesse, nämlich die toten Prozesse. Also es geht. Und beim Pflügen geht es nicht um das Ich Rücksicht nehmen auf den Humus, sondern ich nehme Rücksicht auf den Ton. Es ist ein Ton pflügen. So haben wir das auch früher genannt. Wir pflügen den Ton, um ihn zu exponieren, den kosmischen Kräften des Umkreises, den Kristall bildenden Kräften an also Sie sehen ja, wir müssen zu Ende kommen. Sie sehen Bodenfruchtbarkeit. Wenn ich das ernst nehme, diesen Begriff, dann muss ich erst mal beobachten lernen, und dann muss ich meine Beobachtungen selber selbstständig denkerische arbeiten. Ich kann nicht irgendeiner Richtlinie folgen, die von außen vorgegeben ist. Ich kann nicht Ideologien folgen. Ich kann nicht irgendwelchen wissenschaftlichen Ergebnissen folgen, die einmal an einem Punkt irgendwo mal gemacht worden sind. Statistisch verrechnet, das ist irreführend ist alle irreführen, sondern es ist die Aufgabe des Menschen, sich hinein zu stellen in den ganzen Jahreslauf, den von Anfang bis Ende arbeitend. Wohlgemerkt nicht denken, sondern tätig sein, durchlebt und durchleben, sich Gedanken machen, was jetzt eigentlich das Adäquate ist. Welche Maßnahmen will ich steuern, in diesen unendlich subtilen Prozess eingreifen? Und dann kommt der Herbst und dann kann ich mal wirklich massiv tiefer greifen. Also in diesem Sinne, wie ich es gesagt habe. Und dann kann sich aus dieser Kolonisierung ein neuer Boden Aufbau im nächsten Jahr aufbauen. Kein Jahr ist gleich dem anderen. Jedes Jahr ist neu und jedes Jahr muss ich sozusagen die Initialzündung geben, dass es auch neu werden kann. Und nicht ein immer gleichmäßig fortlaufender, ablaufender Prozess. Sondern dass wir die Aufgabe haben, als Landwirt sozusagen den Boden im Hinblick auf die Bodenfruchtbarkeit zu erziehen. Wie man ein Kind erzieht, das in die Schule geht und lesen und schreiben lernt. So müssen wir einen Keim haften Zustand, der im Boden entsteht, in der Hand um müssen wir schrittweise durch das Jahr hindurch erzieherisch so begleiten, dass dadurch dann das Phänomen der Bodenfruchtbarkeit sich realisiert. Bodenfruchtbarkeit kann ich nie im Jahr herstellen, vielleicht auch nur schwarze Erde bis zum nächsten Jahr in der Ukraine oder so, wo die Natur einfach so begabt ist, dass sie ohne großes Zutun einfach tolle Erträge bringt. Sondern wir müssen die Natur Begabungen. Das ist ein Begriff, den muss man sich mal versuchen in die Ohren zu schreiben, dass der Boden selber begabt ist. Jeder Standort ist in bestimmtem Sinne begabt. Und meine Aufgabe als Landwirt ist es, diese Begabungen zu fördern, so zu erziehen, dass der Boden sozusagen lesen und schreiben lernt. Also das heißt, er liest am Kosmos ab, was eigentlich ihm zuträglich ist, und er schreibt sich das dann selber ein in dem, was man dann die Bodenfruchtbarkeit nennen kann. Also in diesem Sinne müssen wir versuchen, als Landwirte immer mehr zu lernen. Wir sind in einem Lernprozess, wir sind nie zu Ende. Wir glauben, wenn er gute Ernte eingebracht hat, wird sie der Klasse erreicht. Die haben wir nicht erreicht, sondern es geht auch gar nicht nur darum, um gesunde Nahrungsmittel zu erzeugen. Es ist auch ein Irrtum, das ist ein Nebeneffekt unserer Arbeit, sondern ein ebenso großer Effekt muss sein, die Boden entwicklung über die Jahre hinweg erzieherisch so auf die Bühne und auf die Erde zu wirken, dass Generationen in alle Zukunft weiterhin an dieser Bodenfruchtbarkeit anknüpfen können. Es geht darum, dass man. Es geht darum, dass so wie wir als Menschen dadurch Menschen sind, dass wir ein Bewusstsein haben, dass wir uns entwickeln können. Dass wir nicht derselbe sein müssen, der wir gestern waren, sondern dass wir heute durch eigene innere Willens, Aktivität, durch eigenes Denken und Fühlen uns entwickeln können. Immer weiter. Der Mensch ist ein sich entwickelndes Wesen. Er trägt den Entwicklungs gedanken als die größte voraus. Ich möchte sagen. Die größten chancen. In sich. Er will ja immer. Weiter. Und das kann die natur nicht. Die natur hat den entwicklungs gedanke nicht in sich mehr, sondern eher die. Sie hat auch, dass der mensch durch sein tun oder seine tätigkeit den entwicklungs gedanken in der natur veranlagt hineinträgt, sich selber durch seine arbeit erweitert, sein ganzes menschsein erweitert, will in das äußere Natur und dadurch die Natur erzieht, darauf wartet Mensch, Boden, Tier und Pflanze, die ganze Schöpfung. Insofern haben wir wirklich eine ungeheure Vision. Das hat ja Novalis in die Worte mal ausgedrückt Der Mensch, die Menschheit ist auf einer Mission. Zur Bildung der Erde sind wir berufen zur Bildung, so wir uns bilden wollen als Mensch, so müssen wir die Erde bilden. Und das ist die eigentliche, zentrale Aufgabe des biologischen Anbau. Darauf müssen wir hin streben. Und wir wissen ganz genau Das ist keine Methode, die man einfach anwendet, sondern es ist eine Methode. Bestenfalls, dass wir uns selber in unser Denken, Fühlen und Wollen so erziehen und so schulen, dass wir in der Lage sind, der Natur etwas zu geben, was sie selber nicht hat. Was wir hier erst durch unser Menschsein einpflanzen können, das ist nun ein Streben des biologischen Landbau, dem wir noch lange nicht nachkommen können, weil wir noch nicht fähig genug sind. Aber das ist eine Perspektive in die Zukunft. Und das wunderschöne Landbaus ist, dass man, wenn man sich ein Bewusstsein dieser Tatsache verschafft, dann fragt man sich, warum nicht jeder Mensch Landwirt wird. Vielen Dank. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Themenbezogene Leseanregungen ==&lt;br /&gt;
Novalis&#039; Werk &amp;quot;Die Lehrlinge zu Sais&amp;quot; (1802). Novalis, eigentlich Georg Philipp Friedrich Freiherr von Hardenberg, war ein deutscher Dichter, Schriftsteller und Philosoph der Frühromantik. In diesem Zitat betont Novalis die Verantwortung des Menschen für die Erde und für sich selbst. Die &amp;quot;Mission&amp;quot; der Menschheit ist es, sich selbst zu bilden und im gleichen Zuge die Erde zu formen. Das bedeutet, dass der Mensch nicht nur für seine eigene Entwicklung verantwortlich ist, sondern auch für die Gestaltung der Umwelt. Dies impliziert eine untrennbare Verbindung zwischen Mensch und Natur, die für die Frühromantik typisch ist. Novalis fordert hier, dass die Menschheit sich ihrer Rolle als Gestalter bewusst sein und entsprechend handeln sollte. &lt;br /&gt;
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		<author><name>Chrifri</name></author>
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		<id>https://biodyn.wiki/index.php?title=Bodenfruchtbarkeit_und_Ern%C3%A4hrungsdynamik_-_Vortrag_von_Manfred_Klett_am_12._November_2017&amp;diff=3987</id>
		<title>Bodenfruchtbarkeit und Ernährungsdynamik - Vortrag von Manfred Klett am 12. November 2017</title>
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		<updated>2024-01-19T10:32:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Chrifri: /* Begrüßung Manfred Klett */&lt;/p&gt;
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[[Datei:Dr. Manfred Klett biodynamische Landwirtschaft Vortrag Bodenfruchtbarkeit 12. November 2017.jpg|450px|center|link=https://www.youtube.com/watch?v=v6WLKhCfABA]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- Manfred Klett -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Dieser Vortrag befindet sich in der Bearbeitung und er ist noch nicht &amp;quot;reif&amp;quot;. Gerne kannst du hier [[MitTun bei biodyn.wiki|mitTun]]: Korrektur, Überschriften und Absätze. Stand 19. Januar 2024&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begrüßung und Einführung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einführung Uwe Neukamm ===&lt;br /&gt;
Ich freue mich sehr, dass ich euch heute alle hier so begrüßen darf. Seid gegrüßt! Es ist schön. Wir sind heute viele. Auch neue Gesichter, Junge. Freut mich sehr!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Thema heut, ich soll in das Thema einführen, das Thema ist etwas sperrig, das muss man ablesen: Bodenfruchtbarkeit und Ernährungsdynamik. Das ist genau das Spannungsfeld, in dem ich jetzt als Landwirt eingebunden bin. Auf der einen Seite muss ich dafür Sorge tragen, dass der Boden fruchtbarer wird und auf der anderen Seite will ich dafür Sorge tragen, dass die Produkte, die ich produziere, zum Wohle aller sind und zu einer gesunden Ernährung beitragen. Deswegen ist es genau das Spannungsfeld, das ich so empfinde und ich stehe da als Bauer genau dazwischen. Und früher war das ganz einfach. Da hatte ich die Formel oder auch andere, wenn man einen gesunden Boden hat, dann erzeugt man gesunde Nahrungsmittel. Und wenn man genauer hinguckt und wir befinden uns in einer Zeit, wo man immer ein bisschen genauer hinguckt und sagt auch wir wollen eine Bewusstseinsseele entwickeln. Wenn man da genauer hinguckt und das verstehen will, dann merkt man, dass sowohl Gesundheit und Ernährung als auch Bodenfruchtbarkeit nichts Festes ist, sondern dass das dynamische Systeme, vielleicht was Lebendiges ist und daraus stellen sich dann viele Fragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es ist nicht mehr so, dass man sagt: Ich mach das und dann kommt ein guter Boden raus und eine Bodenfruchtbarkeit und die Bodenfruchtbarkeit äußert sich in möglichst viel Gesundheit beim Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da stellen sich für mich zum Beispiel schon die Frage, dass das, was vor 20 Jahren oder vor zehn Jahren für mich gesund war, mich zu ernähren, heute vielleicht gar nicht mehr so ist. Das, was wir vor 20 Jahren, was mich genährt hat, macht mich heute nur fett. Das, was ich vor 20 Jahren auf dem Acker gemacht habe, funktioniert heute nimmer. Und ist denn überhaupt die Bodenfruchtbarkeit, die ich anstrebe, vielleicht eine ganz andere, als ich eigentlich produziere, oder umgekehrt, was ist zum Beispiel eine spezielle biologisch dynamische Bodenfruchtbarkeit? Ist das eine Fruchtbarkeit, die sich auch äußert in Qualität, oder heißt für mich Bodenfruchtbarkeit, dass einfach möglichst viel wachsen soll? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese beiden Dinge werden wir heute zusammenbringen und ich freue mich sehr, dass die Meike Ehrlichmann da ist und uns da einen ganzen interessanten Ansatz vorstellen wird, ich glaube, der wird uns alle weiterbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazwischen, nach dem Mittagessen und vor dem Kaffeetrinken, das wird relativ eng zusammenliegen, wird uns der Wolfgang Krämer seinen interessanten Hof vorstellen. Wenn die uns ihren Hof vorstellen, das wird bestimmt auch ganz spannend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ganz besonders freue ich mich, dass heute zu uns gekommen ist, jemand, den man vielleicht wie keinen anderen mit dem Thema Bodenfruchtbarkeit und biologisch dynamische Bodenfruchtbarkeit zusammenbringt, den, ich denk, die meisten von uns auch durch seine Lieder ein bisserl kennen, als auch als Gründer vom Dottenfelderhof. Und ich freue mich sehr, dass es uns heute gelungen ist, ihn noch einmal einzuladen. Er hat eigentlich gesagt, er macht so was nicht mehr und ich freue mich sehr, dass er es dann doch gemacht hat. Manfred Klett!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vortrag Manfred Klett ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Begrüßung Manfred Klett ===&lt;br /&gt;
Verehrte liebe Gäste, liebe Freunde aus der hiesigen bayerischen Vereinigung für biologische dynamische Wirtschaftsweise und auch diejenigen, die hier in Nürnberg ja auch aktiv sind auf diesem Felde.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich frage zunächst einmal, ob ich frei hier so sprechen kann, ob sie mich hören, ganz hinten. Ich bin nicht so erfreut über ein Mikrofon, und so versuche ich so deutlich und laut zu sprechen, dass jeder von ihnen mich vielleicht doch verstehen kann. Und wenn nicht, dann bitte ich einfach mal die Hand zu heben, denn ab und zu, wenn man dann im Sprechen ist, kann die Stimme mal ein bisschen absinken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bedanke mich vielmals für die Einladung hier zu dieser Tagung in Nürnberg zu diesem Thema. Und diese beiden Themata hängen ja sehr eng zusammen Bodenfruchtbarkeit und Ernährungsdynamik, ist ja evident, das wurde ja auch gerade angesprochen. Und meine Aufgabe wird es nun sein, zur Frage der Bodenfruchtbarkeit etwas beizutragen. Und das ist ein so unerschöpfliches Thema, dass man Schwierigkeiten hat, es überhaupt irgendwie zu umgreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einführung Bodenfruchbarkeit ===&lt;br /&gt;
Und es ist ja auch dieser Begriff heute, Bodenfruchtbarkeit, im allgemeinen Bewusstsein, ich spreche jetzt vom wissenschaftlichen Bewusstsein an den Hochschulen, an den Universitäten oder wo auch immer, so in den akademischen Kreisen, dieser Begriff nicht mehr aktuell. Man hat ihn ad acta gelegt, mehr oder weniger, weil er nicht definierbar ist. Der ist so umfassend, dass man ihn einfach in dem Sinne nicht in eng begrenzten quantitativen Begriffen erfassen kann. Und deshalb hat man ihn ersetzt mehr durch den Begriff der Ertragsleistung der Böden. Was bringen die Böden, was ist deren Hervorbringungskraft? Und die kann man messen! Die kann man messen und zählen und wägen. Man kann es quantitativ erfassen in Erträgen. Aber ist das noch Bodenfruchtbarkeit? Denn ich kann ja diese Erträge auf andere Weise erzielen, indem ich da auf dem Boden ständig von außen was drauf schmeiße, was man dann Dünger nennt und dadurch und sonstige Fremdmittel, die man einsetzt, Betriebsmittel, damit kann man ja auch hohe Erträge erzielen. Man hat den Begriff der Bodenfruchtbarkeit langsam hinter sich gelassen, um einen Begriff zu wählen, dem man eben tatsächlich wiegen und messen und zählen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und damit hat man eigentlich den Boden aus den Augen verloren, in gewissem Sinne. Und gerade in biologisch-dynamischen Zusammenhängen müssen wir ja jetzt versuchen, diesen zentralen Begriff, also die Belebung der Erde selber, das ist ein Prozess, der sozusagen so umfassend ist, wie das menschliche Leben selbst, das Leben der Erde! Wie man den sozusagen so in Worte bringen kann oder jedenfalls mal in Bildern umschreiben kann, dass man einen neuen Zugriff zu diesem zentralen Begriff des lebendigen Bodens finden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun ist es so, dass man heute ja in den Wissenschaften, ich spreche jetzt von den Landwirtschaftswissenschaften, da gibt es ja das Gebiet der Bodenkunde, also die eigentlich die Aufgabe hätte, gerade mit diesen Fragen so umzugehen, dass es auch umsetzbar wäre in der Praxis. Und das ist aber keineswegs der Fall, oder nicht generell der Fall, weil man eben nur durch Quantifizieren, nur durch diese, nur das, was wirklich messbar ist, irgendwie zu Aussagen kommt. Die qualitative, die Wesenseite, die bleibt völlig außer Betracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun hat man in der Bodenkunde doch ein Gebiet, wo man einigermaßen an den Phänomenen sich entlang gehangelt hat durch die Jahrzehnte und das ist das Gebiet der Bodentypologie. Das heißt, dass jeder Standort, wenn man auf einen Betrieb irgendwo hinkommt, dann findet man eben ganz bestimmte Böden, die durch, lange, lange, lange Zeiten hindurch, 10.000 Jahre rechnet man heute, also seit den letzten Eiszeiten, sich allmählich entwickelt haben. Und das kann man phänomenal ganz, ganz gut begleiten, kann man beobachten, kann man anschauen, auf jedem Betrieb gräbt man ein tiefes Loch und dann ist da ein bestimmtes Profil und daraus kann man schon sehr viel ablesen. Das ist eine Langzeitentwicklung. Und die finden wir vor. Das ist Ergebnis von ewigen Zeiten, kann man sagen. Und in diesem Zusammenhang greifen wir jetzt als Landwirte und Gärtner ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da kann man mit solchen Begriffen wie, also ich spreche jetzt mal zu Praktikern: Da gibt es also den Begriff der Rendzina, hier im Jura, sehr verbreitet. Oder es gibt die Parabraunerde oder die Braunerde oder Podzol. Das sind alles wunderschöne Worte, hinter denen aber doch bestimmte Phänomene stehen, die für den Praktiker durchaus aussagekräftig sind. Und aber am Ende kann man dann doch recht herzlich wenig damit anfangen. Es ist immer gut zu wissen, man soll Kenntnis davon haben. Sondern für den praktizierenden Landwirt, den Gärtner, ist es auch notwendig, sozusagen die Bodenfruchtbarkeit oder das, was die Böden fruchtbar macht, mal zu verfolgen im Jahreslauf. Denn in den greift man ja immer ein, in den Jahreslauf, also die vier Jahreszeiten. Und greift ein durch die Bodenbearbeitung, durch die Fruchtfolge, durch die Düngung. Das sind die &#039;&#039;&#039;drei Säulen des Ackerbaus&#039;&#039;&#039; seit eh und je gewesen. Und greift ein verschieden, ob man jetzt im Winter sich befindet oder im Frühjahr oder im Sommer oder im Herbst.  Und steuert dadurch, durch den menschlichen Geist, durch die Einsichten, die man als Mensch hat, die man sich erarbeiten muss. Und man kommt da nie an ein Ende. Nie. Man ist immer auf dem Wege, dass man versucht, das so gut wie möglich zu machen, dass man diese von Natur veranlagten Prozesse im Jahreslauf sachgemäß steuert. So, dass ich dadurch das Ergebnis dann nennen kann, die Bodenfruchtbarkeit, wenn sie sich auch nicht immer nach außen, direkt, immer darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss es geistig erstmal in sich produzieren. Man muss den Begriff geistig in sich überhaupt erst etablieren, um dann sein Beobachtungsvermögen so zu erweitern, dass man die Dinge dann auch in einem höheren Sinne erkennt. Nicht nur an der Ertragsbildung. Nicht nur das da ein schöner Humusgehalt ist oder irgend sowas. Das sind alles äußerliche Dinge. Sondern dass man innerlich als Mensch erkenntnismäßig in sein Denken fühlen und dann schließlich auch in seinem Wollen so in der Sache drin steht, dass man die Sicherheit nicht nur durch die äußere Erscheinung des Bodens, sondern innerlich in sich aufbaut. Eine innere Sicherheit gewinnen für sein Tun. Die Bodenfruchtbarkeit lebt in allererster Linie erst in unserem Erkenntnisleben und dann können wir draußen anschauen, ob es auch wirklich sich spiegelt in der Welt da draußen. Nun, daran können Sie vielleicht erkennen, dass es ein lebenslanges Ringen und Bemühen ist, wenn man sich dieser diesem Geheimnis der Bodenfruchtbarkeit, man könnte es parallelisieren mit der menschlichen Einsichtsfähigkeit. Auf der Menschenstufe ist es die menschliche Erkenntnis, die sich spiegelt dann in irgendwelchen Produktionen des Geistes, in der Literatur und den Künsten, in der Musik. So ist da unten auf der Erde ist die Bodenfruchtbarkeit ebenso ein Ausdruck eines umfassenden Geschehens, die eben niemand vergleichen kann mit dem menschlichen, künstlerischen, wissenschaftlichen Erfassen der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bodenfruchtbarkeit im Jahreslauf ====&lt;br /&gt;
Nun möchte ich also versuchen, einmal einen Gang durch das Jahr zu machen, einen landwirtschaftlich gärtnerischen Gang durch das Jahr und zu sehen, wie da die Bodenfruchtbarkeit ständige Metamorphosen durchläuft. Es geht immer um die Bodenfruchtbarkeit. Und dennoch stellt sie sich jedes Mal ganz anders dar, im Verlaufe eines Jahres. Und bevor ich nun da mal den Gang durch das Jahr mache, wollte ich noch einmal eine grundsätzliche Bemerkung machen zum Boden selbst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Boden als Organ ===&lt;br /&gt;
Der Boden ist ja auch ein Organ, wo man gar nicht so recht weiß, wo fängt das an, wo hört es auf? Oder wo ist er überhaupt? Es ist eine hauchdünne Haut über die Erde. Endlose Tiefen setzen sich nach unten fort. Endlose Höhen erweitern den Boden nach oben die Atmosphäre und bis in den Sternenhimmel. Wo ist eigentlich der Boden? Das ist die Begegnung von Kosmos und Erde. Da durchdringt sich etwas. Da durchdringen sich die Wirkungen der Planeten, die Wirkungen der Sonne, das Zentralgestirn des planetarischen Kosmos. Der ganze umfassende Fixsternhimmel ist an dem ganzen Geschehen beteiligt. Das durchdringt sich jetzt mit den Kräften der Erde von unten. Und nicht nur, was gerade im Boden da einem vor die Augen fällt, sondern aus den Tiefen der Erde strahlt es herauf und das begegnet sich. Und diese Durchdringungszone ist hauchdünn, eine dünne Haut, und diese dünne Haut hat aber einen ganz bestimmten Aufbau. Und wenigstens möchte ich das nur kurz charakterisieren. Man, es bedürfte einer viel umfänglicheren Ausführung, aber mal sozusagen auf den Punkt zu bringen, auf eine Art Formel zu bringen. Es ist so, wenn Sie ein Loch in die Erde graben, auf Ihrem Betrieb im Garten, also sagen wir mal einen Meter tief, zwei Meter tief oder so, je nachdem, wie der Boden beschaffen ist. Dann werden Sie feststellen, dass eine ganz bestimmte anschaubare Gliederung ihnen vor Augen tritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie haben einen schwärzlich gefärbten oder sagen wir mal dunkel gefärbten Oberboden. Das nennt man den humosen Horizont, wo also verstärkt also Humusprozesse stattfinden. Die können auch tiefer reichen, dann bis 30 bis 40 Zentimeter vielleicht, wenn man Glück hat. Und darunter kommt dann eine andere Zone, auf die komme ich gleich. Und dann noch tiefer, stößt man plötzlich auf, sage mal Stein oder jedenfalls auf unverwitterte Erde und das eigentlich Kristalline oder kristallin unverwitterten Boden. Und zwischen dem Humushorizont und dem unverwitterten Boden. Da ist nochmal eben diese mittlere Schicht, und das ist die Schicht der Vertonungen. Nicht dass das Musik ist, das ist auch. Musik, Nur ein Stockwerk tiefer. Die Tonbildung, dass das durch die Verwitterung entsteht der Bodenton, Tonmineralien entstehen da und die haben auch wieder einen ganz wunderbaren Aufbau, da könnte man lange drüber reden. Jedenfalls ist diese mittlere Schicht diejenige, die eigentlich neben dem Humus der wirkliche Fruchtbarkeitsträger des Bodens ist. [00:18:52] Es ist eigentlich das Herz des Bodens, das schlagende Herz, das ist nicht der Humus, sondern der Ton. Das ließe sich länger ausführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das lässt sich vergleichen mit dem Menschen. Denn auch der Mensch, der hat ja sozusagen eine Zone in seinem ganzen Körperaufbau, wo man sagen kann, ja da ist eigentlich alles noch gerade in Verwitterung, da ist ein Fortlaufen in einem Verwitterungsprozess, in dem wir nämlich gedanken bilden, da stirbt etwas lebendiges in uns ab, im Nerven-Sinnes-System und dadurch können wir sozusagen überhaupt miteinander kommunizieren, über die Sprache und über unsere Gedanken. Und diese Zone, die dem Haupt des Menschen, dem Kopf des Menschen entspricht, im Nerven-Sinnes-System, das ist eigentlich das Gestein im Untergrund. Das ist genauso tot, wie unser Gehirn tot ist, wie unsere Nerven tot sind. Genau so tot ist es da unten, anorganisch, vollkommen, physisch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Gegenpol ist dann im Vergleich zum Menschen, wenn man es heruntergeht, von dem Haupt unter das Zwerchfell. Da dehnt sich ein ganz anderer Mensch aus, der ganz Unbewusste, wo organische Prozesse stattfinden, Auf- und Umbau und ein ständiges Hin und Her, ein Stoffwechsel eben, der in Verbindung steht auch mit dem Blut, wo ständiger Aufbau stattfindet aus den Verdauungsvorgängen heraus, wo auch die Blutbildung hauptsächlich in den Röhrenknochen stattfindet. Alles das. Und diese Prozesse, Stoffwechselprozesse, die finden sich im Boden oben in der obersten Schicht, eben in jener Humuszone. Da findet ständig durch die organischen Rückstände, die jedes Jahr herunter sinken, jetzt im Herbst, und die dann allmählich verdaut werden im Boden und dann sich Umformen in Humus. Alles das, das findet im Oberboden statt. Und dazwischen ist diese Tonszone. Und die entspricht dem, was beim Menschen Herz und Lunge waren. Das ist die rhythmische Zone, wo wir ständig im Rhythmus uns erleben als Mensch, ja, wo wir uns eigentlich als Mensch erleben in diesem mittleren Menschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist im Boden nicht der obere Boden, wo wir immer sagen, die Fruchtbarkeit, das ist der Stoffwechselpol, sondern es ist diese mittlere Zone, die da ständig, ich möchte sagen, quillt und schrumpft. Der Ton quillt und schrumpft, der atmet förmlich und im Jahreslauf. Also wir haben es eigentlich, wenn wir mit dem Boden umgehen, haben wir es eigentlich mit einem auf dem Kopfe stehenden Menschen zu tun, en miniature. Das kann man fortgesetzt denken in die Tiefen der Erde, das kann man fortgesetzt denken bis in die Höhen des Kosmos. Aber diese hauchdünne Haut, die zeigt eben eine Gliederung, eine Dreigliederung von Kopf und Stoffwechsel und einer rhythmischen Mitte. Mit der haben wir es zu tun. Und die gilt es immer im Blick zu haben, wenn man von Bodenfruchtbarkeit spricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So, und wenn wir jetzt von da ausgehend mal jetzt den Blick lenken auf unseren Jahreslauf und jetzt auf diese Zeit im Jahre wir stehen jetzt am Anfang des Winters, im November, da fängt es so richtig an, wenn wir da rausgehen aufs Feld und gucken mal unseren Boden oben an, da merken wir, dass der dunkler ist, als er vorher war, als er noch im Oktober oder im September war, dass er plötzlich dunkel geworden ist. Man muss das mal einfach beobachten, man muss mal seinen Blick darauf lenken, damit wird man bemerken, der Boden wird dunkler, während der Winterzeit, wie die Atmosphäre, wie alles um uns herum dunkel wird, so auch der Boden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hängt damit zusammen, dass der Boden sich im Winter mit Wasser sättigt und die Luft aus dem Bodenporen verdrängt wird und ebenso die Wärme verdrängt wird. Und das wir da vor einem Urphänomen des Winters stehen, dass nämlich der Boden wirklich anorganisch-physisch groß wird. Er ist wirklich dann im Winter so tot, wie das Gehirn im Menschen eben dem Tod näher ist als dem Leben. Und immer dann, wenn etwas stirbt, ist der Keim zu etwas Höherem geboren. Und so ist es auch im Boden während der Winterzeit. Also zunächst einmal merken wir, der Boden ist dunkel. Durch die Wassersättigung. Und das weist darauf hin, dass die vier Elemente von Erde, Wasser, Luft und Wärme, die immer zusammenspielen, uns dann richtig einen fruchtbaren Boden erzeugen, wenn sie sich alle schön durchdringen, im Jahreslauf. Aber im Winter sondern sie sich voneinander. Dann ist das Erdige erdiger als es ist, das Wasser relativ isoliert im Boden, füllt alle Poren auf, die Luft hat sich aus der Erde herausgezogen, es wird wird bitterkalt, die Wärme zieht sich aus der Luft heraus und auch die Wärme ist dann sozusagen sonstwo. Also alle vier Elemente beginnen sich während der Winterzeit voneinander zu lösen und separiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist die Ursache dafür, dass etwas stirbt, dass etwas tot wird. Denn im lebendigen Organismus ist alles wunderbar durchdrungen. Diese drei Sphären durchdringen sich ständig, und das ist zunächst einmal die Situation in der Erde. Die Erde wird äußerlich ganz tot. Innerlich aber nicht. Da kommen wir gleich noch mal drauf zurück. &#039;&#039;[00:24:51]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun können wir, beschreibe ich mal zwei Bilder der Boden Prozesse, wie sie sich im Winter in der Erde abspielen. Da ist der eine Prozess der, dass die, dass es ja äußerlich kalt wird. Nehmen Sie mal so und Januar und Januar, wo du so eine positive Luft um einen herum ist, man steht draußen auf dem Acker, möchtest mal nach 00:00 sie den Sternenhimmel über, über und dann unter einem Boden gefroren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man stelle sich mal raus auf den Acker und stehe dann einfach mal in vollkommener Ruhe und lass das mal auf sich wirken. Dann merkt man, dass da etwas wirksam ist, was man gar nicht fassen kann. Aber was doch real ist, was wirksam ist, was in die Erde eingreift und was da wirksam ist. Das kann man beschreiben mit dem Prozess der Kristall Bildung nicht. Nicht nur, dass der Schnee vom Himmel fällt, eine wunderschöne Konstellation. Alle Hexagon also auch so Plättchen artig wie der Kleber, wie die wie die tollen Mineralien alle Hexagon all kristallisiert fallen da vom Himmel, sondern der ganze Boden beginnt eben durchforstet zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Meister Frost besucht uns während der Winterzeit. Dann brauchen wir. Jeder Landwirt weiß, dass es ein von alters her, so dass man gesagt hat jetzt intensiver der Winter eingreifen, jetzt an Kälte Wirksamkeit, eine Fortbildung Kapitalbildung, desto sicherer ist die Ernte im Sommer, desto qualitativ hochwertiger ist die Ernte im Sommer. Denn was da wirksam ist, dass da plötzlich die ganze Natur eigentlich ein Kristall werden will, ist ja nicht nur das Wasser, was kristallisiert, sondern der ganze Gesteins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wild will noch mehr Kristall werden, als sie schon ist. Sie will noch mehr Ordnung, denn Kristall Bildung heißt geometrische Ordnung par excellence. Also so was von Ordnung wie die kristallisierte Gesteins welt kann man sich in der welt überhaupt nicht vorstellen. Und die und diese Ordnung verschwindet gegen den Sommer. Aber während der Winter muss sie sich regenerieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt es sind Kräfte wirksam in der Kristall Bewegung während der Winterzeit, die ihren Ursprung haben nicht auf der Erde, sondern die ihren Ursprung haben in dem fernsten Kosmos, im gestirnten Himmel, Fixstern Himmel. Die Griechen haben die Griechen, die ja ein bisschen anders gedacht haben als wir Heutigen, die haben den Kristall Himmel genannt. Nicht dass, das weist darauf hin. Die hatten doch eine Ahnung davon, dass da das der eigentliche Ursprung im Tierkreis insbesondere aber nicht nur rund um die Sphäre des des Fixstern Himmels Strahls außerhalb von Raum und Zeit strahlt herein in die Erde und strahlt Form Kräfte, Kristall bildende Kräfte Idee von Kräfte. Und die brauchen wir so dringend in der Landwirtschaft für die gesamte Entwicklung der Bodenfruchtbarkeit von Kräften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn was soll sich denn wann alles was folgen? Ja, im Frühjahr bis im Sommer hinein, dann an Pflanzenwachstum undsoweiter da entwickeln, das muß ich durch formen. Und im Winter sammelt die Form Kräfte der Erde, und die irgendwann fort wirken dann durch das ganze Jahr hindurch. Und die werden insbesondere von den Ton Mineralien aufgenommen, die Ton Mineralien im Boden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese mittlere Zone dieser Herzens Zone im Boden, das ist diejenige, die diese Kräfte bewahrt, konserviert für das ganze Jahr. Es ist ein unendlich geheimnisvoller Prozess, aber dazu braucht man Frost und dazu braucht man Kälte. Dazu braucht man dieses trennen. Der Elemente voneinander. Braucht. Dazu braucht man diese Todesprozesse im boden und dann fort wirkender Formkräfte herein, die dann für das ganze Jahr von größerer Bedeutung sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun kann man das ja, nun wird es einem ja vor Augen geführt, wenn wir auf das kristallisierte Wasser hinschauen. Und das ist ja auch ein unendliches Geheimnis. Also zunächst einmal, dass das da aus der Luft herunterfällt, vom Kristall formen. Wenn Sie, wenn Sie nur mal einen einzelnen Spiegelsaal angucken, der sehr kalt ist, dann sind es nicht verschiedene Kristalle zusammen gebacken, sondern einst ein einzelnes Kristall. Dann ist es ein wunderbarer sechs Stern. Es ist Hexagon A wie die toten Mineralien. Genauso kristallisiert das. Und jeder kriegt alles anders sein. Seit Urzeiten ist kein Kristall gleich, dem anderen aber folgt demselben Kristallisationspunkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Kristall bildenden Kräfte, die das Wasser gefrieren lassen wir, die das flüssige Fest machen, also zum Kristall werden lassen, die wirken nun auch im Boden, so dass man das mit Augen verfolgen kann. Indem nämlich jetzt nehmen Sie an, Sie haben so einen ganz nassen Herbst, und wir haben da drüben draußen stehen Möhren oder sonst wie fällt Gemüse, und die kriegen sich raus. Und es wird so furchtbar spät im Jahr. Der Boden ist voll mit Wasser, gesättigt, zerfahren, kaputt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir fahren dann auch gerade noch rechtzeitig im November. Vielleicht pflügen sie das ganze Ding um, haben also einen matschigen Standort plus Balken. Die glänzen in der Luft. So kompakt ist das, dass man einfach zweifelt Wie soll das je wieder ein vernünftiger Boden werden im nächsten Jahr? Na ja, und dann geht der Winter drüber hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann merken Sie das von dieser klassischen Tonnen verpacken, den Flug erforschen, dass da ein wunderbarer Krümel der Boden zurückbleibt, aufgrund dessen, dass das die Feuchtigkeit, der Regen eindringt in ganz feinen Haarriss und die kann man gar nicht mit den Augen sehen, dringt das ein, sodass da überall den feinen Haarriss und die jetzt mit Wasser Kapillaren sättigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kommt der Frost und dann entwickelt der Frost diese eigenartige Phänomen einzigartig in der Natur, dass er, indem er fest wird, sich ausdehnt. Haben Sie das mal bedacht? Das gibt es sonst nirgends als beim Kristallisieren von Wasser. Normalerweise, wenn etwas fest wird, dann zieht es sich zusammen in der Kristallisation, dann räumlich zieht es sich zusammen. Und nur, wenn es warm wird, dehnt sich aus. Und beim Wasser ist es umgekehrt. Bei vier Grad Celsius hat es eine große Dichte. Und dann, wenn es kristallisiert, dehnt sich wieder aus. Das ist eines der bedeutendsten Ereignisse, die wir beobachten können im Haushalt der Natur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn wenn es nicht so wäre, würden unsere Flüsse in NullKommanichts zufrieren bis auf den Boden und die Fische würden alle, alle krepieren. Kein Leben würde das überleben, sondern das Leid. Das Eis ist leichter als Wasser, schwimmt oben auf, weil es sich als Wasser ausgedehnt hat, indem es sich visualisiert hat. Und das findet im Boden statt. Und das ist unser bester Bearbeiter. Während der Winter sage, im Winter bearbeite sich die Natur selber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich muss es mal nur mal kurz andeuten. Also wenn wir hier den Winter Prozess haben, dann ist der eigentliche Prozess der, dass hier die Kristallisation, die Kristallisation, die Boden prozesse beherrschen soll. Form Kräfte sind das Form Kräfte aus dem fernsten Kosmos. Und die brauchen wir. Die sind, die haben nicht nur Bedeutung, dass eine schöne Frost entsteht oder der Boden wieder zerfällt, der Krümel. Die Krümel sind sehr instabil. Wenn es dann nämlich wieder einen schweren Regen darauf gibt, dann verschwinden die alle, weil die rein mechanisch aufeinander abgestimmt separiert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also dieser Vorgang findet da statt. Und das Ergebnis ist ein doppeltes dass einerseits die Führungskräfte absorbiert werden von den tollen Mineralien, dem Boden und auch sonst von Gestein. Und durch die Frost Sprengungen beim Kristallisieren in Wasser im Boden mechanisch Krümel. Eine trübe Struktur entsteht. Man nennt das die Frost gase um, die dann möglichst erhalten werden muss. Und die kann man gar nicht erhalten, sondern da muss man Glück haben. Das ist einfach eine Glückssache, ob man, ob die so lange sicher hält, bis es draußen warm wird, es ein Starkregen gibt, nicht dann, dann kommt ein neuer Prozess im Gange, den ich gleich schildern werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir haben im Winter wirklich es zu tun damit, dass die Erde sich selber bearbeitet, dass die Erde durch diese Prozesse, die ich jetzt nur kurz angedeutet habe, selber sich vorbereitet für das nächste Jahr. Und diese ganzen Prozesse, die ich jetzt hier nur so an wenigen Strichen gezeichnet habe, die sind im Grunde genommen Kolonisierung, prozesse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich schaue sie auf den Boden, ich mache noch toter, also der tot ist. Und da komme ich auf ein ganz tolles noch mal drauf zurück. Nun ist die Frage ja da zeigt wie sieht es jetzt aus im Übergang zum Frühjahr? Im Winter hat der Landwirt eigentlich nichts auf seinem Acker verloren und das soll er zu Hause bleiben. Die Natur soll sich selber bearbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber da gibt es eine Zwischenzeit im Februar, März, insbesondere im Februar, wo jetzt plötzlich die ersten warmen Sonnentage sechs Jahre nach Lichtmess, ja, so die ersten warmen Sonnentage, die ersten warmen Sonnen nach Lichtmess. Und da merkt man plötzlich drei Tage Sonne. Man geht raus aus Felder, sieht aber plötzlich, dass oben der Boden hell wird, das heißt, das Wasser verdunstet, Luft zieht ein in den Boden, auch damit auch Wärme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn man draußen dann auf den Acker geht und kniet auf dem Acker und streicht mit der Hand den Boden ein bisschen zur Seite, vielleicht so zwei, drei Zentimeter tief. Plötzlich da, wuselt da, wuselt von Käfern und Würmchen und weiß nicht, was alles. Ein reges Leben binnen kürzester Frist ist da plötzlich wieder durch die Wärme, die in den Boden eingezogen ist. Die Luft ist da, ist durchdringend, sie fängt sich, die Elemente fangen an, sie wieder zu durchdringen und kommen. Kaum findet das statt, ist das Reden, Leben wieder rege. Das äußere Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da findet nun ein Prozess statt, der auch eben eine Glückssache, eine Glückssache ist, wenn er wirklich stattfindet. Und das ist eben das, was ich jetzt schildern will, im Februar, März. Dass diese Ströme, wenn sie denn bewahrt worden sind, wenn sie nicht zerflossen sind durch den Starkregen, dass wenn jetzt die Wärme eindringt in den Boden, in die Boden poren, das Wasser verdunstet und die Luft dringt ein, dann ist tauchen da nicht nur der Käfer hinauf und und Würmchen und alles mögliche, sondern dann, wenn man da genauer hinguckt, sehr genau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und man merkt nämlich, dass plötzlich diese Krümel wirklich krümeln. Vorher sind sie irgendwo so wie wie sonst kann man sie hin und her bewegen. Aber jetzt sind es ganz große Krümel geworden. Und da ist eben, dass das passiert, dass diese Polygone allem Krümel der Erde, die ganz, ganz spitzen Ton Krümel. Wenn da ein zweiter daneben ist, auch irgendwie Polygone geformt und ein dritter, dass die plötzlich hier, dass hier plötzlich jetzt etwas auftritt, dass hier sich so Brücken bilden. Das sind Bakterien, Kolonien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mikroben des Bodens fangen an, sich unglaublich zu entfalten, und zwar also an einem Tag, zwei Tagen und verbinden jetzt diese Frost Krümel, der Frost gar. Und schauen sie in die Stabilisierung. Und dazwischen ist dann ein Hohlraum hier, der dann Luft enthält oder wenn es stark regnet, an Wasser enthält, aber jedenfalls eine Pore im Boden Pore. Und darauf kommt es an – hier beginnt die Bodenstruktur sich zu entwickeln im Laufe des Jahres. Und wenn das früh genug geschieht, im Februar, dann haben wir schon die ganze Ernte halb gewonnen. Wenn das in vernünftiger Weise von Natur aus geschieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können da nicht viel machen. Ein bisschen können wir was machen. Ja, und da kann ich jetzt nicht näher darauf eingehen. Das würde zu weit führen. Wir können ein bisschen durch Abschleppen, rechtzeitiges oder durch eine ganz zarte Bearbeitung können wir die Frost gar ein bisschen einebnen. Und dann entwickelt sich diese lebt diese sogenannte Lebensverbindung neben Verbindung und diese Lebensverbindung. Wenn sie früh genug eintritt, dann hält sich die Bodenstruktur das ganze Jahr hindurch. Die ist nicht mehr zerstörbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist ein Lebensprozess, also ein Todesprozess im Winter. Volk ist ein erster Lebensprozess, in dem diese Krümel des Winters, die rein mechanisch sich entwickelt haben, jetzt organisch oder biologisch oder mikrobielle Tätigkeit miteinander verbunden wird werden. Es entsteht ein Bodengerüst. So, und diese Entwicklung setzt sich jetzt fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch klappen. Er kann sich auf der anderen Seite duschen. Kann wir machen. Oder auch nicht. Und so fällt alles. Ätzend. Also das war keine Lebenserfahrung. Also wir kommen jetzt, wenn wir das fortsetzen. Dieser Betrachtung kommen wir jetzt so aus dem Februar in den März hinein. Die Tage werden länger, die Wärme Einstrahlung nimmt enorm zu. Hängt natürlich immer von der Witterung auf. Selbstverständlich. Feuchtigkeit verdunstet. Man muss dann aufpassen, dass nicht zu viel verdunstet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss die Winterfeuchtigkeit immer halten, so lange wie nur möglich. Aber jedenfalls muss der Oberboden abtrocknen. Da muss diese Durchdringung von Wärme, Luft und Wasser und Erde sich vollziehen. Und das bildet dann das ideale Saatgutbeet, wo ich dann meine Saat ablege.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Sie wissen ja, dass man sät. Normalerweise nicht sehr tief, also vielleicht zwei drei Zentimeter tief und es wieder mit Erde zu. Und in dieser Zone finden nun diese wunderschönen Prozesse statt, die sich dann offenbaren, schließlich in der Keimung sagen, wenn man den Samen hier in die Erde legt, na sagen wir manchmal hier ein sehr interessanter Sommer Weizen und dann wird er so abgelegt, dass hier drunter es relativ eine feste Sohle ist, nicht ganz und ganz tief gedrückt. Und da steigt der Kapillare, das Wasser auf. Und hier oben ist Luft und Wärme. Hier ist Wasser und Erde unter starker Feuchtigkeit, auf der Same quillt, der nimmt die Feuchtigkeit auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und beim Aufnehmen der Feuchtigkeit quillt jetzt der Körper. Der sogenannte Nußbaum des Samens quillt, und bestimmte enzymatische Prozesse werden jetzt angeregt durch das durch die Wasseraufnahme, und dadurch kommt es zu allem möglichen Umbildung. Der Reserve Substanz Stärke ist es meistens aber auch Eiweiße, die hier in dem Samen im Samen Körper angereichert sind. Vom Vorher und Jetzt keimt er also aus unser, unser Same.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was macht er? Denn sein Kind hier auch? Das erste, was er macht, ist, dass er ein ganz feines Wahrzeichen bildet in die Tiefe, die kein Muskel und dann erst sekundär kommt. Dann hier der Spross, der dann die Erde durchbricht. Und das ist ein Keimvorgang. Und dieser Keimvorgang ist zunächst einmal ziemlich unabhängig von der Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein Vorgang, der im Wesentlichen nur das Wasser der Erde braucht. Aber damit hat sich die Pflanze noch nicht mit der Erde verbunden. Sie wächst zunächst nur mit ihren Keimen Wurzeln in der Erde herein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das können Sie sehen, wenn Sie im Roggen und dann im Herbst aus dem noch drei, vier Tagen saß in der ersten Roggen, keimt das erste kein Blatt oder das erste Blatt. Erscheint das hin Sie mal so ein Pflänzchen raus, dann sehen Sie das in den Wurzeln. Oft sind es schon drei Wurzeln, dass da Erde dranhängt, da haftet Erde an der Wurzel, fragt nicht. Irgendwie kommt es zuerst, wenn man ganz früh raus soll. Keine, keine Erde da. Jetzt plötzlich hängt viel dran. Das hängt damit zusammen, dass jetzt nachträglich hier ganz feine Härchen entstehen, wo sich die Pflanze wirklich mit der Erde verbindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst, wenn sie nicht mit der Erde verbunden ist, wächst sie rein aus dem Reservoir der Samen. Und wenn er leer ist, was dann? Wie wirkt sie eigentlich weiter? Woher kommt jetzt eigentlich die Substanz, die sie weiter wachsen lässt? Die Kraft? Wo holt sie die her?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Frage. Wenn man dieser Frage weitergeht, dann müsste sich die ganze Wissenschaft von heute auf den Kopf stellen. Eigentlich. Wenn man das wirklich ernst nehmen würde, was man eigentlich auch beobachten kann. Denn sie wächst nicht mehr aus dem Samen wachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber jetzt ist die Frage: Was macht die Pflanze da mit dem Boden? Und dazu dienen diese ganz feinen Härchen. Das sind Ausstellungen, ganz feine Ausstellungen, aus der Epidermis herausgeholt, und zwar aus einer Zelle. Immer so ein kleines Sofa. Und damit verbindet sie sich. Sie wachsen jetzt zusammen mit den hohen Mineralien des Bodens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deswegen ist es so wichtig, Ton im Boden zu haben. Die wachsen mit den Mineralien so zusammen, dass man da keine Grenze mehr findet zwischen dem anorganischen Toten und dem Lebendigen der Phase. Es ist eine unbeschreibliche Tatsache, dass das Leben, das die Pflanze hat, die Fähigkeit hat, mit dem anorganischen Toten in eins zu verwachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, dass die Erde dann quasi nicht mehr nur ein organisch totes Gebilde ist, sondern durch das Pflanzenwachstum sich allein schon dadurch belebt, dass die Wurzelhärchen mit den hohen Mineralien in eins zusammenwachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was, was machen diese Härchen da eigentlich, diese Härchen, die die haben? Sondern jetzt etwas ins Erdreich ab, was die Pflanze hier oben plötzlich im Sonnenlicht, wenn sie da jetzt ihre ihre Blätter entwickelt, so die erste, 2. 03. Blatt, und dann sagen wir, Weizen, der synthetisch, der synthetisiert, der ist ein schreckliches Wort, der trinkt das Sonnenlicht, der trinkt das Sonnenlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt kosmische Wirkungen. Leben entsteht aus dem Kosmos heraus. Nicht von der Erde, sondern durch die Einstrahlung des planetarischen Umkreises bildet sich jetzt hier lebendige Substanz in den Blättern die sogenannte Assimilation des Sonnenlichtes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da finden jetzt alle möglichen physiologischen Vorgänge statt, die die sogenannte Assimilation erzeugen, assimiliert in das Wasser teilweise. Das ist Stärke, das ist gewaltige Kohlenstoff artige, fett artige Substanzen, durch die dann die Pflanze dann so langsam wächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das Eigenartige ist, dass und ich frage mich immer, ob der liebe Gott auch so richtig bei Sinnen war in der Schöpfung, dass nämlich jetzt von Wasser hier oben gebildet wird. Das nicht dazu dient, dass die Pflanze weiter nur wachsen soll, sondern das geht herunter wie Wasser. Und das wird dann plötzlich über diese Wurzel ausgeschieden ins Erdreich. Die Pflanze ist ein Eimer ohne Boden in ihren Wurzeln. Die Scheide, das, was da oben unter der Sonne gebildet ist, das rinnt herunter außerhalb des Kambrium. Und kann ich jetzt nicht im Einzelnen schildern, was es bedeutet herunter in einem Strom in diese Wurzel her, und wird jetzt von diesen Wurzeln mal hier ins Erdreich abgesondert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pflanze verliert das, was sie da gebildet hat, in der Atmosphäre hinein in die Erde. Das zeigt schon schon dieser Prozess halt, dass nicht der Boden die Pflanze ernährt. Die Pflanze den Boden. Das ist der eigentliche Prozess. Das ist sie. Sie ernährt durch das, was sie synthetisiert. Und an der und an der Sonne. Das mit dem ernährt sie jetzt. Die Erde. Das strömt aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was daraus strömt, sind Eiweiße, Eiweiße, Substanzen, die Molekular, Zucker und Enzyme, Fermente und Säuren, organische Säuren noch und noch und der ganze Stoffwechsel auf lange Sicht ohne innewohnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dadurch jetzt wird das Bakterien leben, das Mikroben leben im Umkreis der Wurzel ungemein angeregt. Die vermehren sich wie Verrückte das Tun bilden sich erst um die Wurzel herum so ein schmaler Saum von vielleicht zwei Zentimeter drei Zentimeter Dicke, die sogenannte Lithosphäre, wo sich das ganze Bodenleben konzentriert um die herum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieses Bodenleben geht eine Symbiose mit der Pflanze ein. Und diese geht die Umbildung. Das ist sozusagen. Ein Stoffwechselprozess. Der Ausscheidung. Da Pflanzen Wurzeln ins Erdreich, in diese Richtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Antwort ist, dass jetzt die Mikroben wieder, denn diese vorhandenen organischen Rückstände im Umkreis der Wurzel, zum Beispiel der Humus oder noch andere, noch mehr Humus Bestandteile aus dem Vorjahr, die werden jetzt abgebaut im Umkreis der Wurzeln. Und das Ergebnis Essenzen. Dann Mineralstoffe, Mineral, Salze. Abbau Abbau Ergebnisse hier durch den Stoffwechsel und diese Mineral Salze nimmt jetzt dem die Wurzel Haare gleichzeitig, indem sie etwas ausscheiden, indem sie es gleichzeitig sie Mineral als auch es ist unbeschreiblich. Es ist ein gleichzeitiger Prozess einerseits Ausscheidung organischer Substanzen und eine Antwort in Anregung des Mikroben Lebens und Abbau Prozesse dieser ab sich abspielen Abbau Humus Abbau entstehen. Yasmin analysierte Salze und die nimmt die Pflanze ebenso mit den Haaren auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pflanze im Frühjahr steuert die gesamten Bodenprozesse. Sie steuert die Ausscheidung dieser Art Wahrnehmung. Was braucht sie für ihr Wachstum und auch entsprechend Steuern? Scheidet sie also Pflanzen aus, die bauen, würgen, abbauen oder fördern, auf dass Mikroben leben? Die bauen den Humus ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir verlieren im Frühjahr enorm an Bodenfruchtbarkeit. Wir fördern das sogar. Boden werden die früher werden die Böden einfach ärmer an bestehender Bodenfruchtbarkeit durch diese Abbauprodukte. Aber die führen zu einer Art Generalisierung der entstehen von Mineralien, die mir den Boden Wasser von den Wurzel Haaren aufgenommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der primäre Prozess, das der sekundäre Prozess. Das ist ein ein Stoffwechsel aktiver Prozess und das ist ein Wahrnehmungsprozess. Die Wurzeln sind Wahrnehmungsorgane für die Mineralsalze der Erde. Augen. Schlechte Augen. Aber immerhin veranlagte Sinnesorgane. Das ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehen sie. Das ist der Frühjahrsprozess. Warum die Pflanzen im Frühjahr so schön wachsen können. Aber sie. Sie wachsen dadurch, dass sie, ich möchte mal sagen, die. Die vergangenen Lebensprozesse, die sich bewahrt haben im Boden, im Humus, das ja, dass sie die abbaut und nutzt, um jetzt neue und ein neues lebendiges Gebilde zu erzeugen, ihre eigene Gestalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die frühen Alchemisten des 13 14. Jahrhunderts, das waren die klassischen, alles andere spätere. Es waren keine Alchemisten mehr, die hatten noch wirklich ein Naturverständnis ganz anderer Art als die folgenden Naturwissenschaften. Und die haben den Humus bezeichnet als. Als. Einerseits das Gedächtnis der Erde, das heißt das vor vergangene Jahre sich homogenisiert haben, gleichsam bewahrt haben im Humus und jetzt sozusagen den Anschluss finden an das, was jetzt in Zukunft sich da an Pflanzenwachstum entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die haben eben den, den den Humus bezeichnet als den universalen Samen der Erde. Es ist so ein wunderschöner Ausdruck. Das ist der hier. Was ich zuerst hier hingeschrieben hat, ist der wirksame, und der ernährt sich, so lange er noch eben aus dem aus seinen Samen Körper heraus noch irgendwie organische Substanz zur Verfügung hat. Und Schluss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt wächst herunter die Pflanze in den Boden hinein und findet dort einen Universal Samen. Und das haben die Alchemisten als den Humus bezeichnet. Humus gleich universal Samen gegenüber dem Samen hier oben und sodass der eine Wasser muss auf die Erde fallen und dann antwortet der universale Samen, das heißt die Mutter Erde. Das ist eigentlich dasselbe Begriff, dass man gesagt, dass man die, dass man von der Mutter Erde spricht, das ist der universale Samen, aus dem jetzt im Verlaufe des Jahres die Pflanze wächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diesen Prozess müssen wir steuern. Jetzt müssen wir wach werden als Landwirt. Wenn Sie also mal zu Hause bleiben, hinterm Ofen, aber hier jetzt im Frühjahr müssen wir sehen, dass wir diesen Prozess fördern. Wir müssen den Humus Abbau fördern, und das machen wir dadurch, dass wir oben ganz dünn immerfort hier oben den Boden offen halten, die Kruste brechen, zwei, drei Zentimeter nicht mehr. Es ist eine, ich nenne es eine Haut. Bearbeitung, schräge Hacke, ganz flach gerade, die nach jedem Regen im Frühjahr sofort raus auf den Acker und die Kruste gebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann fängt nämlich der Boden an zu atmen, denn er bildet immer den Boden und bildet verkürzt CO2. Kohlendioxyd, das ist Kohlensäure, das ist ein Gift für die Wurzeln. Und das muss raus. Und es muss Sauerstoff rein für die Mikroben, dass sie leben können. Sauerstoff. Es stehen sie. Der Boden atmet wie der Mensch. Der atmet Kohlendioxyd aus und Sauerstoff ein. Und das fördern wir durch diese Haut bearbeiten. Früher, da fängt da der Acker draußen an zu atmen, und die Kohlensäure ist eben schwerer als die Luft. Das heißt, die möchte immer da unten bleiben, und dann öffnen wir den Boden hier oben und dann streicht hier ein Wind über den Acker, und der reißt die schwere Kohlensäure aus den Boden, Öffnungen aus dem Boden, Poren heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Natur, die verhält sich nach außen gestülpt. Wenn man jetzt immer eine genau betrachtet, verhält sich immer so wie ein menschlicher Organismus ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Bodenbearbeitung mit Striegel und Hacke. Die ist sozusagen im Frühjahr die Hilfe, um diesen Prozess der Ernährung des Bodens durch das Lebendige der Pflanze selbst zu befördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt geht es weiter im Jahreslauf. Jetzt kommt eine Zeit, so im Mai, beim Getreide. Bei den anderen Feldfrüchten ist das anders. Bei den Früchten, beim Gemüse, bei den Kartoffeln. Da bleibt der Boden noch lange offen, bis sich die Reihen schließen. Das war&#039;s, Juni.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, man muss dann immer noch diese Art von Bearbeitung fortsetzen. Deswegen heißen die ja auch Hackfrüchte. Also man hackt nicht nur das Getreide kann man nur hacken bis es anfängt zu schocken. Aber dann muss man sagen Ruhe tut jeder. Jeder Eingriff durch den Menschen. Aber bei den Hackfrüchten dauert es noch bis mitte Juni. Unter Umständen, dass man da die Feldfrüchte noch in dem diesem gesagten sinne, die immer die Kruste offen hält, damit der Boden atmen kann und dass diese mikrobiellen Abbauprozesse gefördert werden. Deswegen sind die Kartoffeln, wie man früher gesagt hat, Mistfresser. Die verbrauchen Bodenfruchtbarkeit nur noch durch die häufige Bearbeitung. Aber sie setzen es um eine gute Ernte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt gibt es aber beim Getreide einen Prozess, den muss ich doch hören, der ist einfach. Ich möchte sagen Ja, ich weiß, es ist ein Wunder, einfach schlicht ein Wunder. Und das Getreide kommt ja dann Mitte Juni zur Blüte. Vorher schoss es von Knoten zu stoßen. Immer verlängern sich die Knoten und man kann zugucken, wie dann Roggen dann plötzlich da über Nacht in die Länge strebt, die höher strebt bis zu 2 Meter und darüber hinaus dieser dünne Halm. Und dann fängt das Getreide zu blühen an, sehr unscheinbar. Man merkt es nur den Sporen. Wolken, die dann vielleicht mal bei Wind durch die Landschaft fliegen. Sehr verborgene Blüten in diesen Ähren oben, die das Äußerste, das Höchste da sind. Und jetzt findet um die Blütezeit, beginnt das verstärkt und bis in die Reifezeit hinein ein Prozess, der eben wirklich, also in gewissem Sinne, das Ende des Pflanzenwachstum bedeutet, nämlich während der Zeit. Schon von der Blüte an sterben die Wurzeln ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die, die, die jüngsten Wurzeln, die zuletzt gebildeten Wurzeln, die halten sich dann und da noch, aber dann die Älteren, die sterben schon ab, und auch die Getreide stirbt von unten nach oben ab. Und das werden am Ende die untersten Blätter zuerst. Zuletzt bleiben noch das Blatt, das oberste bleibt noch grün und dann stirbt das auch ab. Da bleibt noch der letzte Halm. Der Halm bis zur Ehre bleibt noch grün und dann sind auch noch die Speichen ein bisschen grün. Oder es werden auch die Speichen schließlich braun und fest und verwelken. Und so, so geht der Prozess vor sich von unten nach oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und parallel zu diesem, zu diesem Vorgang findet nun folgendes statt. Die ganze Pflanze hat das ganze Frühjahr hindurch alles auf dem Boden aufgenommen, insbesondere den Stickstoff, der dafür durch die Abbau der Humus Substanz Phosphorsäure aufgenommen, durch die Humus Substanz Kalium aufgenommen Durchsetzung der der Boden Mineralien und sogenannten Ionen Austausch aufgenommen, also sehr intensive Vorgänge, die da im Wurzelbereich sich abgespielt haben. Und jetzt kommen die Veränderten und als letzter Neuer kommt ein Boden, wo es nötig ist, dass die Pflanze über die Wurzeln die sogenannte Kieselsäure aufnimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Philosophie ist eine kolossale Substanz, die die Boden Hohlräume aus welcher Pudding ist das amorph gestaltlos, die durch Verwitterung entsteht der Ton Mineralien. Und diese Säure steigt auch im Halm und durchdringt die ganze Pflanze. Und zwar steigt sie so auf, dass sie sich die Tendenz hat, nach immer sich in der Peripherie dann ab zu lagern. Also das am äußersten des Holzes sich dadurch eine Säure ablagert oder in den Blättern steigt sie auf auch in die Farn Blätter oben ausreichend sich ausbreitenden Blätter immer am Rand, am äußersten Rand und der äußersten Spitze ist der größte Kieselsäure Gehalt und du gehst von Blatt für Blatt hoch. Und immer mehr kühlere, immer mehr kühlere. Und dann gehst schließlich in das letzte Odium bis in die Erde. Das ist schon ganz dünn. Der Halm ist da schon ganz dünn im letzten Winter. Aber so beweglich, elastisch, wunderbar wie ein Roggen. Fällt wie in Silber hoch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie der, würde das mal ausdrückt im Faust, wo? Klar, das fällt der Ernte entgegen. Und diese, diese Kieselsäure erfährt nun die höchste Konzentration oben in der Erde und da in den Schmelzen. Das sind die wegschmelzen, die das Korn umhüllen. Und noch einmal gesteigert. In den Grund gegangen sind praktisch 90 % Kieselsäure in der Asche. Wenn man die also fasst, dann ungefähr 90 %. Was ist das für ein Prozess? Die ganze Pflanze umgibt sich gleichsam mit einem Kiesel Mantel. Und der trocknet dann aus. Diese Kieselsäure ist jedoch Wahlvolk, trocknet in der Reife aus. Und dann? Was sieht man dann? Dann glänzt das Getreide. Dann fängt das an, bekommt es einen Glanz. Schauen Sie mal, ein harter Stoff an, dieser goldene Glanz, der rührt von dieser Fürsorge her. Und was ist das? Das ist Opal. Es ist 1/2 Edelstein. Die ganze Pflanze umhüllt sich sozusagen mit einem halben Edelstein, nämlich Eintrocknen, da Kieselsäure amorph nicht kristallisiert. Aber das ist sozusagen die Form, Kräfte, die es aus dem Verwittern, den Mineral des Winters, sozusagen diese Form Kräfte hinausschicken in die Pflanze und ihr die letzte Gestalt geben. Dann ist Schluss. Dann setze Reifeprozess ein. Dann kommen die Teile Reife, dann die gelb reife, dann die Tod. Reife, reift das Korn und dann setzt die Ernte ein. Aber dieser Prozess geht ihm voraus. Und wenn Sie mal auf einem Pflanzen, in der Pflanzenzüchtung, auf dem Hof oder andernorts mal mal hingucken, was, wie variantenreich die Farben sind von Getreide und dass das betont wird, insbesondere durch die Säure Ausscheidung der ganzen grünen Pflanze in die Peripherie, dann kann man einfach schauen, das ist wirklich ein Geheimnis, wo man erschüttert jedes Jahr davor schnell davor steht. Und wenn Sie das mal vergleichen mit konventionellem Stroh, Stickstoffdünger im Stroh wohlgemerkt, da werden Sie merken, dass er Stroh im konventionellen Anbau immer relativ grau bleibt, stumpf in der Farbe abgelaufen und dass das konventionelle Stroh draußen, wenn man das von der Ernte mal betrachtet, dass es relativ stumpf ist, in der Farbe nicht glänzt. Und wenn Sie das in die Hand nehmen und versuchen es zu brechen, dann bricht es nicht, dann es knickt. Ich kann nur kurze Geschichte schreiben. Wir hatten vor. Das war. Hatte ich auch in den 60er Jahren abgespielt. 50 Jahren während meiner Lehrzeit war auch mal ich hab auch mal auf einem biologischen Betrieb auf dem Hof meine Lehre damals gemacht. Und da haben wir noch ein Viehhändler, und er hat seinen Ackerbau aufgegeben und hat gesagt, er will von uns Stroh haben, da kriegen wir den nicht zurück. Und da hat er von uns das Stroh geholt und kommt dann morgens an den Stall und suchte Stroh. Da liegt es sein heute noch in der Krippe, und das Stroh war gefressen für die Kühe das Stroh, dem Heu sein Heu bevorzugt. Weil es ein glänzendes Stroh war. Die Kühe sind die besten Analytiker und überhaupt gibt es auf der Welt. Und der Stand, der kam auf dem Hof extra aus dem Grund, um uns zu sagen, er versteht die Welt nicht mehr, dass sein Heulen, was normalerweise das Futter wäre, in der Krippe liegen geblieben ist. Und die haben so lange rumgemacht, dass sie die Einstreu aufgefressen haben. Nicht das hängt mit diesem Reifeprozess zusammen und kein Getreide taugt was. Das kann ich Ihnen jetzt schon sagen. Was nicht diesen Prozess durchlaufen hat. Diese letzte Durchführung des Getreides. Das ist eine Frage der Ernährung und Physiologie. Diese letzte durch Formung, dass nicht nur Ochsen die Kieselsäure aus Mangel sich bildet, sondern das alles in sogenannte Inhaltsstoffe ist auch ein schreckliches Wort, eigentlich alles, was nur irgendwie physiologisch, Substanz bildend wirkt in der Pflanze als Eiweiß, oder ob die die Kohlenstoff Gerüst oder was es einmal, dass das durch geformt ist, dass wenn plötzlich in Getreide eher oben im Korn sich Nitrat findet. Sie haben ja ja wohl das Wort Nitrat No. Drei. Das ist auch das, was heute überall in der Diskussion ist. Wenn sich da was so was findet, dann ist eine Katastrophe. Da ist Ernährung physiologisch eine einzige Katastrophe. Sondern dieses Nitrat, das führt unten in die Wurzel. Da hat sie so einen Ort in roten Rüben, da ist sehr viel drin. Und da hat man immer gemeint, wenn man da auch die roten Rüben nicht mehr essen, weil der ganze Roggen sein wegen der Hohen Tatra. Das war Anfang der 80er Jahre, hat einen ungeheuren Einbruch in biologischen Landbau damals gegeben, weil die Konsumenten haben keine roten Rüben mehr gegessen. Aufgrund dieser Aussage völliger Unsinn. In die Wurzel gehört Nitrat. Das ist ein Salz. Die Wurzel ist Salz artig, das Korn da oben. Was da drauf ist, da muss dieses Salz art hier total verwandelt werden. Stroh strukturierten werden in wirklich reifes Eiweiß reife Kohlenhydrate, reife Fette der aus Heilungsprozess, das heißt eine Begleitung des Absterbens der Pflanze, diese aus Reifung Demos bis zum letzten geführt werden. Und da darf da oben in dem Getreide Korn nichts mehr von molekularen Eiweißen sein, Aminosäuren in Aminosäuren oder Nitrat ein oder abmelden oder irgend so was, sondern durch und durch gestaltetes Eiweiß. Und das ernährt. Das braucht der Mensch. Also das ist jetzt dieser Übergangszone, der Übergangs geschehen vom Früher zum zum Sommer hin. Und dieses, diesen Jahreslauf macht übrigens das Getreide ganz ideal durch. Also ist fast ein Repräsentant für die gesamte Frucht bildenden Pflanzen steht eigentlich das Getreide da, übrigens die erste Kulturpflanze, die der Mensch überhaupt gezüchtet hat. Die ältesten Kulturpflanzen ist die Wintergerste und der Winterweizen im achten vorchristlichen Jahrtausend. Da gab es noch keine Gemüsen. Ganz normal ist das nicht. Das kam erst in der folgenden Zeit. Und die ersten waren die Getreide. Und weil die Getreide sozusagen am deutlichsten den Jahreslauf in das Sonnenjahr abbilden, in allen Prozessen des Wachstums, in allen Prozessen der inneren Physiologie bis hin zum Nährwert. So, und jetzt kommen wir den Sommer. Im Sommer. Im Juli reift das Getreide von der Teig reife über die Reife zu Tod Reife und früher hat man das Getreide gemäht in der gelb reife. Da konnte man, da konnte man das noch nicht brechen über den Daumennagel. Das war das Zeichen, sondern es hat sich noch ein bisschen drüber gebogen, zwar noch plastisch, ein bisschen aber schon gelb. Und man hat was gemalt, noch früher, erst mit der Sense und dann später dann mit dem Leben da und hat es wie hocken aufgestellt. Die ältere Generation kennt das ja noch, die Felder, die Felder draußen, überall diese Garben gestellt waren in solchen hocken und da hat man das dann eine Woche oder 14 Tage, je nachdem wie das Wetter war, nach trocknen lassen und dann hat man die Garben eingefahren und eingepflanzt. In den großen Fälschungen, die es ja heute gar nicht gibt. Und dann hat man sie im Winter dann gedroschen, das war sogar weg, noch in den 50er Jahren, 60er Jahren. Und heute muss man das Getreide in der Total für dreschen, das heißt für das Zeichnen. Wenn man das über den Daumen brechen kann, wenn das Korn über den Baum bricht, dann ist es eigentlich unterhalb ungefähr 16 % Feuchtigkeit und dann kann man austauschen und dann kann man das, dann kann man es einfahren, vielleicht noch ein bisschen nachtragen, wenn es notwendig ist. Ansonsten ist die Ernte gelaufen und man merkt eigentlich gar nicht mehr auf den Höfen heute, dass ich überhaupt Ernte ist. Früher waren alle Laufen, alle Menschen ganzer Hof, da blieb niemand zu Hause, nur noch die Katzen und die Mäuse. Alles war auf dem Feld draußen. Und das war die schönste Arbeit im ganzen Jahr, möchte man sagen, diese Ernte Arbeit und heute läuft das einfach irgendwie ab zu leben, weil dann ohne Unternehmer kommt es runter auf den Wagen und schon ist man verschwunden. Diese Ernte nun was? Welcher Boden Prozess oder welche Fruchtbarkeit Stufe müssen wir jetzt ins Auge fassen? In der Sommerzeit im Winter bearbeite ich die Erde selber, im Frühjahr muss ich nachhelfen mit einer Haut Bearbeitung und muss den Humus Aufbau Prozess fördern. Und jetzt ernte ich das Getreide und zurück bleibt die Stoppel und da hat sich auch ein bisschen Unkraut entwickelt. Das soll ja auch so sein auf dem Acker. Man soll nicht Unkraut freie Äcker haben, das verträgt die Natur nicht, muss immer ein bisschen Unkraut da sein, das gehört einfach. Nur das richtige Maß muss man eben finden. Und dann ist, dann liegt da Spreu offen auf dem Feld vom Dreschen und irgendwelche sonstigen Rückstände. Und so weiter. Und um welche Maßnahme geht es jetzt? Um die Bodenfruchtbarkeit immer wieder einen neuen Impuls zu geben. Ja. Also sehen. Schauen wir uns einmal an Was sind das? Stehen die Stoppeln hier draußen auf dem Acker? Da drunter ist die Wurzel im Wasser, hier unten und hier liegt noch alles mögliche organische Reste obenauf. Und jetzt kommt es darauf an, dass wir stärker aktiv werden als Landwirte. Früher haben wir nur da oben oben gekratzt, auf dem Boden, und jetzt müssen wir eingreifen in den Boden, und zwar bis zu ungefähr einer Tiefe und acht Zentimeter. Müssen wir jetzt. Den sogenannten. Stoppel sturz. Den. Ich weiß nicht wie Hand heben, wenn es dann wieder so an der Stoppel stoßen. Und das heißt, dass man jetzt die die Stoppeln wendet oder eingruppiert. Oder es gibt da verschiedene Möglichkeiten, sodass jetzt hier sozusagen eine Mulch Schicht entsteht, wo die organische Substanz sich mit dem Erdreich vermengt. Darauf kommt es vielleicht an, warum ist das so wichtig? Nicht so tief? Um Gottes Willen nicht! Denn das ist eigentlich diese Schicht, so ungefähr bis acht Zentimeter. Das ist bei den einzelnen Böden verschieden. Aber das ist die Geschichte vom Frühjahr März, als diese durch die Verbauung sich im Verlaufe des Jahres entwickelt hat. Zu einer wunderbaren Boden gar ungeheuer stabil. Große Hohlräume, die den starken Niederschlägen, wenn es dann mal gewittert und also wirklich mal so 30 Millimeter auf einmal runter haut, dass sie nicht oberflächlich ablaufen, sondern dass sie einfach vom Boden aufgesogen werden. Dazu braucht man eine solche homogene, das heißt also sehr, sehr Poren reiche Oberschicht, die im Wesentlichen durch Leben, Verbauung und dann in der Folge durch tierische Organismen, Regenwürmer vor allen Dingen gebildet werden. So, und jetzt haben wir uns eine solche Verarbeitungsmaßnahme vorgenommen. Es gibt doch viele verschiedene Instrumente. Kann ich auch nicht im Einzelnen aufzählen. Also es ist ganz wurscht, was man hat, man soll nur damit richtig umgehen. Also man glaubt immer als Landwirt, das ist ein Glaube, der mir so in den 50 seit den 50er Jahren entgegengetreten ist. Es gebe ein Gerät, was alles macht, ohne dass man denken muss. Was macht die Fräse, wie die Fräse aufkam? Da hat man nur endlich das Gerät, was wirklich dieser Durchmischung und dem Mulch Effekt erzeugt. Und alles. Ein paar Jahre später stand die Scheisse schon wieder in der Ecke. Und es sind die Brennnesseln und wieder drüber drüber gewachsen. Also daran kann man erkennen, alles was der Landwirt macht ist keine Wissenschaft, sondern ist eine Kunst, die er muss die Wissenschaft haben, gell, bis er muss. Es muss etwas wissen. Aber indem er, sobald er etwas tut, muss es Kunst werden. Und dann gibt es keine Definition mehr. Man kann nicht mehr so homo oder nur so, keine Ideologie, gar nix beobachten und denken, dann klappt das mit jedem Instrument irgendwie. Also diese Stoffe Bearbeitung, die steht jetzt im Sommer an und warum ist die so wichtig? Ich durchmischte organische Substanz mit mineralische Substanz während des Sommers. Und jetzt kommt es darauf an, einen Prozess in die Wege zu leiten, der nicht mehr ein lebendiger ist wie im Frühjahr durch die Pflanzen, durch die Wurzel, Ausscheidungen. Alles das. Sondern ich muss die Boden Tier Welt in ihrer Tätigkeit anregen, die Boden Tierwelt. Denn die Tiere sind etwas anderes als die Pflanzen. Die Pflanzen sind bloß lebendig. Die Tiere sind beseelt. Und dadurch ist ein Tier Tier, weil es beseelt ist und das Seelische, was die Tiere bewegen lässt, frei bewegen lässt über die Erde, was sie Laute abgeben, was, das sie durch die Sinne in die Welt kommen? Die Tiere, auch die spinnen und haben selbstverständlich Sinnesorgane. Auch die Regenwürmer haben Sinnesorgane, keine Augen, aber Tast, Organe, also alles das sind Instrumente, leibliche Instrumente, das ein seelisches sich in der Welt betätigen kann. Und ich sage immer, man kann ein Tier erst dann wirklich verstehen. Anhänglich. Sagen. Verstehen. Wenn man darauf hin schaut. Was macht es? Was tut es? Was ist eigentlich seine Lebensäußerungen oder Seelen äußerung in der Tätigkeit? Wenn ich die Tätigkeit einer Spinne anschaue oder eines Marienkäfer oder einer Schlupfwespen oder was es auch für eine unscheinbares Wesen sein Mag, dann merke ich Was sie tun, ist so unendlich Weisheit. Hol es die blanke Offenbarung der Weisheit in der Welt. Alles was die Tiere machen sehr eingeschränkt jeweils die Spinne, wenn die ihre Netze spinnen, über die über die Äcker oder in dem Gebüsch. Dieses Wunder, das Spinnennetz ist, was es auch sein möge. Es ist so durch und durch Weisheit, dass keine menschliche Technik das überhaupt nur annähernd wiederholen kann. Es ist eine, die die Tierwelt in ihrem Tun offenbart, ihr eigenes Seelisches in dem, was sie tut. Deswegen muss man auf die Tätigkeit achten, wo die Kuh immer in allen ihren Tätigkeiten im Stall, auf der Weide, wo auch immer, in allen ihren Lebensäußerungen muss man beobachten, muss man mitempfinden. Und da merkt man plötzlich, was für ein himmlisches Wesen ist zu haben. Sie erhebt da empfunden, die oben zwischen die Hörner der Göttin Hathor wurde dargestellt wie eine Kuh. Haben die Hörner die Sonnenscheibe rein gemacht, so haben sie die Göttin Hathor abgebildet als Kuh. Bei den Hindus ist sie heute noch heilig, und sie war das heilige Opfertier durch alle Zeiten. Was ist das? Was macht das Tier? Was? Was lebt da drin seelisch? Und was bringt es nach außen zur Offenbarung? Also also die Seelen Äußerungen in der Tätigkeit. Ja, das ist eigentlich nichts anderes als ein ein Beobachtungsfeld um an das Wesen dieses Tieres heran zu kommen. Und gerade im Sommer haben wir es nun zu tun, eigentlich mit der Tätigkeit der hohen Tierwelt. Die müssen wir aktivieren. Und das geschieht dadurch, dass wir jetzt in den Tisch bereiten, durch diese Mischung der organischen Rückstände und unter den vielen, vielen, vielen Tieren, Tierarten, die da tätig sind, unscheinbar und dann deutlicher in Erscheinung treten. Da steht nun das Regenwurm im Vordergrund, und zwar der Ton der klassische Form. Es gibt ja verschiedene Regenwurm Arten. Und der Ton ist derjenige, der sein sein Leben darin besteht, dass er senkrechte Röhren macht. So kerzengerade in die Tiefe, bis zu 7 Meter tief in den Böden hat man solche Regenwürmer Regenwurm Würmer gefunden. Und in diesen Röhren bewegen die sich rauf und runter. Das ist ein Boom. Und der Wurm, sobald er aus den Röhren rauskommen. Dann schlängelt er sich so auf dem Boden. Kaum ist er in Röhren drin, dann ist es ein Leib, der sich Senkrechte. Das ist der Regenwurm. Ich sah durch als Zeichen, als die Sonnenflecken stammen. Solch eine hat eine Besonderheit, weil er sich durch die Risse durch, dann durch das Erdreich innen ein Rückgrat schafft, in das er sich senkrecht hinein stellt. Und es ist immer dieser Übergang von der Horizontalen in die Senkt. Die Senkrechte bedeutet sehr viel. Im Tierreich kann ich es nicht näher ausführen, aber das nur mal vergleichen. Das Schaf mit der Kuh oder die Kuh mit dem Pferd, alles was den Kopf hebt übers Rückgrat. Da merken Sie, dass da eine viel nach außen gerichtete Intelligenz entsteht. Und sobald der Kopf ohne das Rückgrat, da merkt man, dass der Stoffwechsel Prozess viel stärker den Kopf ergreift. Und so weiter. Also wir brauchen jetzt diese Tier, diese Boden Tiere und müssen deren Tätigkeit fördern. Und jetzt ist es heiß im Sommer Juli draußen und die Regenwürmer mögen das überhaupt nicht. Sie mögen nämlich nur dreierlei Die wollen Sauerstoff atmen, die wollen Feuchtigkeit. Und die wollen Dunkelheit. Dunkelheit. Das sind die drei Kriterien für den Regenbogen und dafür repräsentativ für andere Tiere auch. Und diese Bedingungen schaffen wir mit der Schicht. Das Dunkle, das viel Sauerstoff und die Feuchtigkeit kommt, steigt hier herauf und schlägt sich auf der Unterseite dieser Schicht nieder. Nun diese Regenwürmer. Wenn es heiß ist hier unten. Und wenn dann aber da oben so eine Schicht entsteht und so, dann wandern die hoch hier hinauf und wandern jetzt horizontal hier rein und fangen an, diese organischen Rückstände aufzuarbeiten. Also sie fressen, fressen, keine frische Substanz, keine lebendige Substanz. Ich habe mir auch mal angeguckt, da beobachtet ein Regenwurm, wie er ein grünes Pflanzen platt abgeknallt, gekniffen hat, gesagt Das ist ja pervers, was du da machst. Und dann habe ich es weiter beobachtet, habe ich gesehen, so hat er gar nicht gefressen, sondern hat es eingespeichert mit seinem Schleim. Die ganze Oberfläche hast eingerollt und seine Röhre reingezogen. Und in seiner Röhre haben dann die Mikroben aus dem auf dem Schleim haben dann angefangen, dass die Pflanzen Substanz aufzuschließen. Und dann war es allerdings ein reines Menü geworden. Also der Regenwurm frisst andere Organe, also abgestorbene pflanzliche Substanz. Der wandert also hier rein und arbeitet jetzt dieses Erdreich durch. Und was macht er dabei? Ständig, was unser Regenwurm vor so ein langes Gebilde segmentiert hat. Hier vorne so eine kleine Mundöffnung und ich habe hier so einen na? Hat er so einen kleinen Magen. Eigentlich nur ein erweiterter Darm, zielsicher und durch durch die ganzen Segmente bis hinten hin. Und er hat selbstverständlich einen Blutkreislauf. Das ist also ein Warmblüter gewesen und er hat jetzt hier über und über dem Magen hat er eine kleine Drüse, und diese Drüse sondert, indem er da frisst. Also organische Rückstände, die sind immer ein bisschen sauer, alles ist sauer, was die Pflanzen hinterlassen. Und durch diese Drüse scheint er jetzt feine Calcit zu Tröpfchen Kalk, Tröpfchen ab in den Magen und neutralisiert die organische Substanz. Es ist unglaublich. Er schafft damit das Milieu für die Mikroben, die hier jetzt en masse, hier den ganzen Darm erfüllen, bis hinten hin. Da lebt der Regenwurm mit, wiederum mit den Mikroben, speziellen Mikroben in Symbiose. Das heißt, der Regenwurm der Seelen Leib, der seelische Organismus dieses Tieres ist darauf gerichtet, jetzt im Verdauungsprozess den fruchtbaren Boden schlechthin zu erzeugen, den es überhaupt gibt durch Neutralisation dessen, was er an saurer Nahrung aufgenommen hat. Es wandert hier durch mikrobiellen Abbau. Aber die Mikroben können nicht tun, was sie wollen, was sie gerne täten, sondern weil der Seele viel von ihrem Leibe ungeheure Kräfte, die seelisch wirksam werden, die ordnen diesen Prozess, dass er nicht aus dem Ruder läuft, und dann tun sie dann irgendwo ein Häufchen da absetzen und dann haben sie, dann setzt sich dieser Prozess, der Verdrängungsprozess noch im Haufen fort, und da bauen die noch weiter ab, und dann entsteht der fruchtbarste Boden, den es überhaupt gibt, den können wir gar nicht selber erzeugen. Das macht eigentlich die boden tierwelt durch die kraft ihres spezifisch seelischen hochspezialisiert, je nach boden, auch noch tierart. So und das diesen prozess müssen wir einleiten im Sommer, dass er stattfindet, dass jetzt die Reste, dass das ernte jahres verkommt verkonsumiert werden hier von den Boden Tieren. So, und das geht vom Sommer bis in den Herbst so, dass da quasi die Erde sich erneuert im Jahreslauf. Was im Frühjahr abgebaut worden ist, muss jetzt hier wieder aufgebaut werden. Wir haben hier ein Humus Aufbau während des Sommers. Und diese und diese Prozesse müssen wir eben einleiten, stärker durch diese Mulchen der Bodenbearbeitung und hoffen, dass dann wirklich die Boden Tierwelt aktiviert wird. Und ohne den Regenwurm, insbesondere den Wurm kann man eigentlich keine optimale optimale Humus Qualität optimal dasjenige erzeugen, was die Alchemisten eben die eigentliche Muttererde bezeichnet haben. So, und jetzt muss ich schleunigst kaufen und ich kann dir auch schon auf der anderen Seite auch nicht so viel wie beschrieben werden. Und jetzt erst kommen wir in Richtung Herbst. Und das ist ja auch eine ganz eigenartige Jahreszeit, die eine völlig eigene Signatur hat. Und die findet jeder, der ein bisschen darauf aufmerksam ist, der Augustin auch durch die Lande, der Spätsommer Salz und dann geht es über den September. Da merken wir ja, dass da die Stimmung in der Natur, durch die immer tiefer wird, langsam, tiefer sich, wenn in der Sonne von ihrem Höchststand die Tage schon, na ja, sie bleiben auch dann halt noch lange viel länger. Aber dann schon wird es also kürzer. Der Tage und Nächte werden ein bisschen länger und man merkt die Stimmung in der Natur, obwohl sie selben Sonnenstand gibt, im Frühjahr nur aufsteigen, so ist derselbe Zustand erreicht, absteigend von der Sonne und. Vollkommen andere Stimmung. Und das sieht man daran, dass dann plötzlich so die ersten Nebel streifen, sich über die Lage legen. Im Nebel Ruhe noch die Welt, noch träumen Wald und wie so Dichter Mörike und und dann der blaue Himmel unverstellter drüber. Das ist so die Stimmung Anfang September. Und da merkt man auch in der Natur reift noch alles, alles. Die Früchte, die alles, was nur ein Gemüsegarten sind, was alles reift, fühlen sich die Äpfel an den Bäumen werden dicker und nehmen Farbe an? Also das ist auch eine noch Vorbildwirkung, die da vom Sommer in den Herbst hineinreicht, bei den anderen doppelt und bei den Pflanzen. Denn solch ein Wettrennen, das zieht sich noch länger bis in den Herbst rein und dann geht es durch den September durch. Dieses Jahr haben wir es nicht so deutlich erlebt um die Michaeli Zeit. Da kommen diese goldenen Septembertag, die in die goldenen Oktobertag einmünden. Und dann sehen wir dieses wunderbare Phänomen, das Sie bestimmt auch schon erlebt haben den Altweibersommer. Ich bin letztes Jahr laufe ich da den Feldrand entlang und sage Ich traue, kann ich meinen Augen trauen? Der Acker war frisch bearbeitet und ein Symbol für Glanz liegt über dem ganzen Feld und guckt so nach der Sonne und die Sonne spielt es mir zu. Ich gucke dann immer von verschiedenen Seiten. Dann gehe ich hin und guck genau. Alle Spinnennetze, der ganze Acker wie über überspannen von einer bestimmten Spinnennetze, die das machen, glänzt silbrig glänzend. Das ist ein Phänomen des Herbstes, und der Herbst setzt sich fort darin, dass das die gesamte Insektenwelt erst noch mal so was macht. Legt man die Eier ab unter die Boden Krume oder in die Rinde der Bäume oder sonst irgendwo an einen versteckten Ort legt sich die Eier ab. Die Vögel ziehen nach Süden, die Schwalben sind verschwunden, man guckt nach draußen und plötzlich sind sie weg. Das heißt, die ganze Natur fängt an in einen Ruhezustand. Ich weiß nicht, wie die wurden geboren wurden. Mikroben bilden jetzt Dauer formen auf. Also nicht. Man sieht äußerlich kaum noch, will keine Insekten wirken. Ein Schmetterling kann nichts. Alles geht in eine Art Ruhezustand oder besser gesagt in einen Todes zustand über. Die Natur stirbt, die Blätter fallen von dem Baum, alle sind sie verfärbt. Nochmal die letzte Blüte im Blatt und das alles liegt plötzlich am Boden. Der Schwere folgend, nicht mehr der leichte, wo es da oben sich gebildet hat in der Luft, sondern jetzt fällt alles schwer physisch. Die herbstes. Zeit ist der Übergang in den Winter tot. Die Natur stirbt, die mikrobiellen Prozesse im Boden kommen zu Ende. Und jetzt muss man natürlich aufpassen, dass man da nicht mit stirbt als Mensch, sondern dass man der Nachwelt wirklich dann genau beobachtet, was sich da eigentlich abspielt, dass wir jetzt sozusagen den Herbst Prozess begleiten. Einerseits ist es noch mal die Ernte und andererseits ist es schon mal wieder die Herbst Bestellungen für die Winter Getreide. Aber dann kann es eine sehr späte Ernte sein oder überhaupt. Wir haben die Absicht, im nächsten Jahr Sommer eine Sommer, um oft auszusehen Hafer oder eine Sommerreifen oder eine Sommergäste. Oder wir wollen da Früchte anbauen und wir haben jetzt mal gerade eine Kündigung noch vorher ausgebracht und die müssen wir jetzt rechtzeitig umbrechen in den Winter. Wir wollen sie vielleicht nicht stehen lassen. Und dann kommt es jetzt auf einen Prozess an, den man wieder sehr genau reflektieren muss warum, wo? Worum geht es jetzt eigentlich im ausgehenden Jahr, wenn dieser äußere Todes Prozess einsetzt und da ist man heute sehr früh, auch glaubt sehr sicher geworden zu sein. Die ökonomie, die die öko betriebe, die meinen, also der fluges vom Teufel, den dürfen wir schon gar nicht mehr einsetzen. Und da gibt es also alle möglichen Ansichten, die da tun, weil man, wenn man nicht konventionell denkt. Konventionelle Landwirtschaft, dann möchte man wenigstens ökologisch denken. Biologisch und biologisch heißt, dass man sein Augenmerk auf die Mikroben Welt und was da lebt und kreucht und fleucht, darauf lenkt und dem versucht, Rechnung zu tragen. Es kommt aber eine Zeit im Herbst, wo man wirklich mal davon absehen kann. Das muss man heute ganz bewusst tun, denn man möchte ja der Natur immer irgendwie gemäß handeln, ihrem Leben gemäß. Aber es gibt eben einen Zeitpunkt im Jahreslauf, wo die Natur stirbt, wo sie tot wird, wo die Mikroben in die Dauer form übergehen. Alles andere in Eisstadion. Und da gibt es einen Moment, wo wir eigentlich die Aufgabe haben und jeder muss ich mir diesen Prozess ganz neu auseinandersetzen, wo wir die wo den Boden kartieren müssen, wo wir alles zerstören, was so wunderbar im Jahreslauf sich aufgebaut hat. Einzigartig. Die Schichtungen im Boden, alles organisch sind genauestens austariert. Und jetzt kommen wir, da hören wir ein Instrument und dann schmeißen wir das Ganze völlig koordinieren. Und dieses Instrument nennen wir den Pflug. Und man hat heute ein sehr starke Tendenz, berechtigterweise solchen Unsinn, der sonst gemacht wird, dass man sagt ohne Pflügen, pflügen ist so eine Sache. Und wenn man aber da mal ein Gesichtspunkt einnimmt im Herbst, im Spätherbst, ist die Natur zu Ende. Da ist, was zu Ende gekommen, ist, ganz physisch geworden. Und dann tritt ein in den Winter. Und da sollen die Prozesse stattfinden, die jetzt im Winter stattfinden sollen Kristallisation. Da muss ich sozusagen erst mal das ganze Jahr besiedeln, indem ich es korrigiere. Und wenn dann es in den Winter geht, dann kann sich aus diesem Chaos sozusagen eine neue Ordnung im nächsten Jahr aufbauen. Ich kann das nicht einfach nur so von Jahr zu Jahr immer so weiterwurschteln, sondern da ist, da ist wirklich ein Unterbruch im Winter und den muss ich einleiten, nicht jedes Jahr im Rahmen der Fruchtfolge oder wie es meine Intuition mir ergibt, zu einer Zeit der Jahre, dass ich einmal doch intensiv versuche, mal diese Kolonisierung des Bodens einzuleiten, einzuleiten, dass ich durch die Kräfte des Winters wieder ein neuer Boden aufbauen kann. Und der klassische Pflug? Was macht er denn alles eigentlich anders? Wenn hier der Boden ist, das Erdreich, dann pflügt er ja in dieser Weise den Boden in eine solche Furche. Er legt den Hunger um und das große Problem heutzutage ist, dass unsere Flügel nichts mehr taugen. Die Flügel, Füße breit. Und natürlich auch viel zu tief. Aber das Verhältnis von Tiefe und Breite stimmt auch nicht mehr. Ich versetze den Acker dann schon mit einem Fluch voran um 40 50 Zentimeter von rechts nach links. Im Ganzen. Was das für eine Energie ist, die ich da brauche. Sondern es kommt darauf an, dass man möglichst schmal fühlt. Es hat es viel Pferdefleisch gegeben, ideal gemacht, schmal fühlt und nicht zu tief. 16 17 Zentimeter, 15 bis 18 Zentimeter optimale Tiefe, würde ich sagen. Und dann kann jetzt sozusagen der Frost Angriff während des Winters hier eingreifen. Und dann? Es geht nicht mehr um biologische Prozesse, sondern es geht darum, dass man die Erde kultiviert und das heißt fruchtbare Böden. Der Meister Frost muss hier eingreifen und muss einfach mal den Boden vorerst rot machen. Er muss, da wird in der Realität durchgearbeitet werden, dass das nicht die Organe des Bodens. Das muss man nur mal versuchen zu denken. Ich weiß, dass ich in ein Fettnäpfchen tritt. In vieler Hinsicht ja. Aber es wird heute. Es werden so maßlose Fehler in der Bodenbearbeitung gemacht und man muss nur mal bedenken, der ganzen Prozess durch das Jahr hindurch und werden das erste geht es um die Aktivierung der organischen Prozesse im Frühjahr, Herbst, Sommer, Abbau, Aufbau und dann kommt es zu Ende. Und jetzt kann ich auch mal nicht mehr den Humus bearbeiten oder die organischen Prozesse, sondern die mineralischen Prozesse, nämlich die toten Prozesse. Also es geht. Und beim Pflügen geht es nicht um das Ich Rücksicht nehmen auf den Humus, sondern ich nehme Rücksicht auf den Ton. Es ist ein Ton pflügen. So haben wir das auch früher genannt. Wir pflügen den Ton, um ihn zu exponieren, den kosmischen Kräften des Umkreises, den Kristall bildenden Kräften an also Sie sehen ja, wir müssen zu Ende kommen. Sie sehen Bodenfruchtbarkeit. Wenn ich das ernst nehme, diesen Begriff, dann muss ich erst mal beobachten lernen, und dann muss ich meine Beobachtungen selber selbstständig denkerische arbeiten. Ich kann nicht irgendeiner Richtlinie folgen, die von außen vorgegeben ist. Ich kann nicht Ideologien folgen. Ich kann nicht irgendwelchen wissenschaftlichen Ergebnissen folgen, die einmal an einem Punkt irgendwo mal gemacht worden sind. Statistisch verrechnet, das ist irreführend ist alle irreführen, sondern es ist die Aufgabe des Menschen, sich hinein zu stellen in den ganzen Jahreslauf, den von Anfang bis Ende arbeitend. Wohlgemerkt nicht denken, sondern tätig sein, durchlebt und durchleben, sich Gedanken machen, was jetzt eigentlich das Adäquate ist. Welche Maßnahmen will ich steuern, in diesen unendlich subtilen Prozess eingreifen? Und dann kommt der Herbst und dann kann ich mal wirklich massiv tiefer greifen. Also in diesem Sinne, wie ich es gesagt habe. Und dann kann sich aus dieser Kolonisierung ein neuer Boden Aufbau im nächsten Jahr aufbauen. Kein Jahr ist gleich dem anderen. Jedes Jahr ist neu und jedes Jahr muss ich sozusagen die Initialzündung geben, dass es auch neu werden kann. Und nicht ein immer gleichmäßig fortlaufender, ablaufender Prozess. Sondern dass wir die Aufgabe haben, als Landwirt sozusagen den Boden im Hinblick auf die Bodenfruchtbarkeit zu erziehen. Wie man ein Kind erzieht, das in die Schule geht und lesen und schreiben lernt. So müssen wir einen Keim haften Zustand, der im Boden entsteht, in der Hand um müssen wir schrittweise durch das Jahr hindurch erzieherisch so begleiten, dass dadurch dann das Phänomen der Bodenfruchtbarkeit sich realisiert. Bodenfruchtbarkeit kann ich nie im Jahr herstellen, vielleicht auch nur schwarze Erde bis zum nächsten Jahr in der Ukraine oder so, wo die Natur einfach so begabt ist, dass sie ohne großes Zutun einfach tolle Erträge bringt. Sondern wir müssen die Natur Begabungen. Das ist ein Begriff, den muss man sich mal versuchen in die Ohren zu schreiben, dass der Boden selber begabt ist. Jeder Standort ist in bestimmtem Sinne begabt. Und meine Aufgabe als Landwirt ist es, diese Begabungen zu fördern, so zu erziehen, dass der Boden sozusagen lesen und schreiben lernt. Also das heißt, er liest am Kosmos ab, was eigentlich ihm zuträglich ist, und er schreibt sich das dann selber ein in dem, was man dann die Bodenfruchtbarkeit nennen kann. Also in diesem Sinne müssen wir versuchen, als Landwirte immer mehr zu lernen. Wir sind in einem Lernprozess, wir sind nie zu Ende. Wir glauben, wenn er gute Ernte eingebracht hat, wird sie der Klasse erreicht. Die haben wir nicht erreicht, sondern es geht auch gar nicht nur darum, um gesunde Nahrungsmittel zu erzeugen. Es ist auch ein Irrtum, das ist ein Nebeneffekt unserer Arbeit, sondern ein ebenso großer Effekt muss sein, die Boden entwicklung über die Jahre hinweg erzieherisch so auf die Bühne und auf die Erde zu wirken, dass Generationen in alle Zukunft weiterhin an dieser Bodenfruchtbarkeit anknüpfen können. Es geht darum, dass man. Es geht darum, dass so wie wir als Menschen dadurch Menschen sind, dass wir ein Bewusstsein haben, dass wir uns entwickeln können. Dass wir nicht derselbe sein müssen, der wir gestern waren, sondern dass wir heute durch eigene innere Willens, Aktivität, durch eigenes Denken und Fühlen uns entwickeln können. Immer weiter. Der Mensch ist ein sich entwickelndes Wesen. Er trägt den Entwicklungs gedanken als die größte voraus. Ich möchte sagen. Die größten chancen. In sich. Er will ja immer. Weiter. Und das kann die natur nicht. Die natur hat den entwicklungs gedanke nicht in sich mehr, sondern eher die. Sie hat auch, dass der mensch durch sein tun oder seine tätigkeit den entwicklungs gedanken in der natur veranlagt hineinträgt, sich selber durch seine arbeit erweitert, sein ganzes menschsein erweitert, will in das äußere Natur und dadurch die Natur erzieht, darauf wartet Mensch, Boden, Tier und Pflanze, die ganze Schöpfung. Insofern haben wir wirklich eine ungeheure Vision. Das hat ja Novalis in die Worte mal ausgedrückt Der Mensch, die Menschheit ist auf einer Mission. Zur Bildung der Erde sind wir berufen zur Bildung, so wir uns bilden wollen als Mensch, so müssen wir die Erde bilden. Und das ist die eigentliche, zentrale Aufgabe des biologischen Anbau. Darauf müssen wir hin streben. Und wir wissen ganz genau Das ist keine Methode, die man einfach anwendet, sondern es ist eine Methode. Bestenfalls, dass wir uns selber in unser Denken, Fühlen und Wollen so erziehen und so schulen, dass wir in der Lage sind, der Natur etwas zu geben, was sie selber nicht hat. Was wir hier erst durch unser Menschsein einpflanzen können, das ist nun ein Streben des biologischen Landbau, dem wir noch lange nicht nachkommen können, weil wir noch nicht fähig genug sind. Aber das ist eine Perspektive in die Zukunft. Und das wunderschöne Landbaus ist, dass man, wenn man sich ein Bewusstsein dieser Tatsache verschafft, dann fragt man sich, warum nicht jeder Mensch Landwirt wird. Vielen Dank. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Themenbezogene Leseanregungen ==&lt;br /&gt;
Novalis&#039; Werk &amp;quot;Die Lehrlinge zu Sais&amp;quot; (1802). Novalis, eigentlich Georg Philipp Friedrich Freiherr von Hardenberg, war ein deutscher Dichter, Schriftsteller und Philosoph der Frühromantik. In diesem Zitat betont Novalis die Verantwortung des Menschen für die Erde und für sich selbst. Die &amp;quot;Mission&amp;quot; der Menschheit ist es, sich selbst zu bilden und im gleichen Zuge die Erde zu formen. Das bedeutet, dass der Mensch nicht nur für seine eigene Entwicklung verantwortlich ist, sondern auch für die Gestaltung der Umwelt. Dies impliziert eine untrennbare Verbindung zwischen Mensch und Natur, die für die Frühromantik typisch ist. Novalis fordert hier, dass die Menschheit sich ihrer Rolle als Gestalter bewusst sein und entsprechend handeln sollte. &lt;br /&gt;
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		<author><name>Chrifri</name></author>
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		<title>Bodenfruchtbarkeit und Ernährungsdynamik - Vortrag von Manfred Klett am 12. November 2017</title>
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		<updated>2024-01-19T10:05:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Chrifri: /* Boden als Organ */&lt;/p&gt;
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__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Dieser Vortrag befindet sich in der Bearbeitung und er ist noch nicht &amp;quot;reif&amp;quot;. Gerne kannst du hier [[MitTun bei biodyn.wiki|mitTun]]: Korrektur, Überschriften und Absätze. Stand 19. Januar 2024&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begrüßung und Einführung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einführung Uwe Neukamm ===&lt;br /&gt;
Ich freue mich sehr, dass ich euch heute alle hier so begrüßen darf. Seid gegrüßt! Es ist schön. Wir sind heute viele. Auch neue Gesichter, Junge. Freut mich sehr!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Thema heut, ich soll in das Thema einführen, das Thema ist etwas sperrig, das muss man ablesen: Bodenfruchtbarkeit und Ernährungsdynamik. Das ist genau das Spannungsfeld, in dem ich jetzt als Landwirt eingebunden bin. Auf der einen Seite muss ich dafür Sorge tragen, dass der Boden fruchtbarer wird und auf der anderen Seite will ich dafür Sorge tragen, dass die Produkte, die ich produziere, zum Wohle aller sind und zu einer gesunden Ernährung beitragen. Deswegen ist es genau das Spannungsfeld, das ich so empfinde und ich stehe da als Bauer genau dazwischen. Und früher war das ganz einfach. Da hatte ich die Formel oder auch andere, wenn man einen gesunden Boden hat, dann erzeugt man gesunde Nahrungsmittel. Und wenn man genauer hinguckt und wir befinden uns in einer Zeit, wo man immer ein bisschen genauer hinguckt und sagt auch wir wollen eine Bewusstseinsseele entwickeln. Wenn man da genauer hinguckt und das verstehen will, dann merkt man, dass sowohl Gesundheit und Ernährung als auch Bodenfruchtbarkeit nichts Festes ist, sondern dass das dynamische Systeme, vielleicht was Lebendiges ist und daraus stellen sich dann viele Fragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es ist nicht mehr so, dass man sagt: Ich mach das und dann kommt ein guter Boden raus und eine Bodenfruchtbarkeit und die Bodenfruchtbarkeit äußert sich in möglichst viel Gesundheit beim Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da stellen sich für mich zum Beispiel schon die Frage, dass das, was vor 20 Jahren oder vor zehn Jahren für mich gesund war, mich zu ernähren, heute vielleicht gar nicht mehr so ist. Das, was wir vor 20 Jahren, was mich genährt hat, macht mich heute nur fett. Das, was ich vor 20 Jahren auf dem Acker gemacht habe, funktioniert heute nimmer. Und ist denn überhaupt die Bodenfruchtbarkeit, die ich anstrebe, vielleicht eine ganz andere, als ich eigentlich produziere, oder umgekehrt, was ist zum Beispiel eine spezielle biologisch dynamische Bodenfruchtbarkeit? Ist das eine Fruchtbarkeit, die sich auch äußert in Qualität, oder heißt für mich Bodenfruchtbarkeit, dass einfach möglichst viel wachsen soll? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese beiden Dinge werden wir heute zusammenbringen und ich freue mich sehr, dass die Meike Ehrlichmann da ist und uns da einen ganzen interessanten Ansatz vorstellen wird, ich glaube, der wird uns alle weiterbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazwischen, nach dem Mittagessen und vor dem Kaffeetrinken, das wird relativ eng zusammenliegen, wird uns der Wolfgang Krämer seinen interessanten Hof vorstellen. Wenn die uns ihren Hof vorstellen, das wird bestimmt auch ganz spannend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ganz besonders freue ich mich, dass heute zu uns gekommen ist, jemand, den man vielleicht wie keinen anderen mit dem Thema Bodenfruchtbarkeit und biologisch dynamische Bodenfruchtbarkeit zusammenbringt, den, ich denk, die meisten von uns auch durch seine Lieder ein bisserl kennen, als auch als Gründer vom Dottenfelderhof. Und ich freue mich sehr, dass es uns heute gelungen ist, ihn noch einmal einzuladen. Er hat eigentlich gesagt, er macht so was nicht mehr und ich freue mich sehr, dass er es dann doch gemacht hat. Manfred Klett!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vortrag Manfred Klett ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Begrüßung Manfred Klett ===&lt;br /&gt;
Verehrte liebe Gäste, liebe Freunde aus der hiesigen bayerischen Vereinigung für biologische dynamische Wirtschaftsweise und auch diejenigen, die hier in Nürnberg ja auch aktiv sind, sind auf diesem Felde. Ich frage zunächst einmal, ob ich frei hier so sprechen kann, ob sie mich hören, ganz hinten. Ich bin nicht so erfreut über ein Mikrofon, und so versuche ich so deutlich und laut zu sprechen, dass jeder von ihnen mich vielleicht doch verstehen kann. [00:06:34] Und wenn nicht, dann bitte ich einfach mal die Hand zu heben, denn ab und zu, wenn man dann im Sprechen ist, kann die Stimme mal ein bisschen absinken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bedanke mich vielmals für die Einladung hier zu dieser Tagung in Nürnberg zu diesem Thema. Und diese beiden Themata hängen ja sehr eng zusammen Bodenfruchtbarkeit und Ernährungsdynamik. Ist ja evident. Das wurde ja auch gerade angesprochen. Und meine Aufgabe wird das nun sein, zur Frage der Bodenfruchtbarkeit etwas beizutragen. Und das ist ein so unerschöpfliches Thema, dass man Schwierigkeiten hat, es überhaupt irgendwie zu umgreifen. Und es ist ja auch dieser Begriff heute, Bodenfruchtbarkeit, im allgemeinen Bewusstsein, ich spreche jetzt vom wissenschaftlichen Bewusstsein an den Hochschulen, an den Universitäten oder wo auch immer, so in den akademischen Kreisen, dieser Begriff nicht mehr aktuell.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man hat ihn ad acta gelegt, mehr oder weniger, weil er nicht definierbar ist. Der ist so umfassend, dass man ihn einfach in dem Sinne nicht in eng begrenzten quantitativen Begriffen erfassen kann. Und deshalb hat man ihn ersetzt immer mehr durch den Begriff der Ertragsleistung der Böden. Was bringen die Böden? Was ist deren Hervorbringungskraft? Und die kann man messen, die kann man aus messen und zählen und wägen. Man kann das quantitativ erfassen in Erträgen. Aber ist das noch Bodenfruchtbarkeit? Denn ich kann ja diese Erträge auf andere Weise erzielen, indem ich da auf dem Boden ständig von außen was drauf schmeiße, was man dann Dünger nennt und dadurch und sonstige Fremdmittel, die man einsetzt, Betriebsmittel. Damit kann man ja auch hohe Erträge erzielen. Also was ... man hat den Begriff der Bodenfruchtbarkeit langsam hinter sich gelassen, um einen Begriff zu wählen, dem man eben tatsächlich wiegen und messen und zählen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und damit hat man eigentlich den Boden aus den Augen verloren, in gewissem Sinne. Und gerade in biologisch-dynamischen Zusammenhängen müssen wir ja jetzt versuchen, diesen zentralen Begriff, also die Belebung der Erde selber, das ist ein Prozess, der sozusagen so umfassend ist, wie das menschliche Leben selbst, das Leben der Erde! Wie, wie man den sozusagen so in Worte bringen kann oder jedenfalls mal in Bildern umschreiben kann, dass man einen neuen Zugriff zu diesem zentralen Begriff des lebendigen Bodens finden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun ist es so, dass man heute ja in den Wissenschaften, ich spreche jetzt von den Landwirtschaftswissenschaften. Da gibt es ja das Gebiet der Bodenkunde, also die eigentlich die Aufgabe hätte, gerade mit diesen Fragen so umzugehen, dass es auch umsetzbar wäre in der Praxis. Und das ist aber keineswegs der Fall, oder nicht generell der Fall, weil man eben nur durch Quantifizieren, nur durch diese, nur das, was wirklich messbar ist, irgendwie zu Aussagen kommt. Die qualitative, die Wesenseite, die bleibt völlig außer Betracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun hat man in der Bodenkunde doch ein Gebiet, wo man einigermaßen an den Phänomenen sich entlang gehangelt hat durch die Jahrzehnte. Und das ist das Gebiet der Bodentypologie. Das heißt, dass jeder Standort, wenn man auf einen Betrieb irgendwo hinkommt, dann findet man eben ganz bestimmte Böden, die durch, ja lange, lange, lange Zeiten hindurch, 10.000 Jahre rechnet man heute, also seit den letzten Eiszeiten, sich allmählich entwickelt haben. Und das kann man phänomenal ganz, ganz gut begleiten. Kann man beobachten, kann man anschauen, auf jedem Betrieb gräbt man ein tiefes Loch und dann ist da ein bestimmtes Profil und daraus kann man schon sehr viel ablesen. Das ist eine Langzeitentwicklung. Und die finden wir vor. Das ist Ergebnis von ewigen Zeiten, kann man sagen. Und in diesem Zusammenhang greifen wir jetzt als Landwirte und Gärtner ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da kann man mit solchen Begriffen wie, also ich spreche jetzt mal zu Praktikern: Da gibt es also den Begriff der Renzina, hier im Jura, sehr verbreitet. Oder es gibt die Parabraunerde oder die Braunerde oder Podzol. Das sind alles wunderschöne Worte, hinter denen aber doch bestimmte Phänomene stehen, die für den Praktiker durchaus aussagekräftig sind. Und aber am Ende kann man dann doch recht herzlich wenig damit anfangen. Es ist immer gut zu wissen, man soll Kenntnis davon haben. Sondern für den praktizierenden Landwirt, den Gärtner, ist es auch notwendig, sozusagen die Bodenfruchtbarkeit oder das, was die Böden fruchtbar macht, mal zu verfolgen im Jahreslauf. Denn in den greift man ja immer ein, in den Jahreslauf, also die vier Jahreszeiten. Und greift ein durch die Bodenbearbeitung, durch die Fruchtfolge, durch die Düngung. Das sind die drei Säulen des Ackerbaus seit eh und je gewesen. Und greift ein verschieden, ob man jetzt im Winter sich befindet oder im Frühjahr oder im Sommer oder im Herbst.  Und steuert dadurch, durch den menschlichen Geist, durch die Einsichten, die man als Mensch hat, die man sich erarbeiten muss. Und man kommt da nie an ein Ende. Nie. Man ist immer auf dem Wege, dass man versucht, das so gut wie möglich zu machen, dass man diese von Natur veranlagten Prozesse im Jahreslauf sachgemäß steuert. So, dass ich dadurch das Ergebnis dann nennen kann, die Bodenfruchtbarkeit, wenn sie sich auch nicht immer nach außen, direkt, immer darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss es geistig erstmal in sich produzieren. Man muss den Begriff geistig in sich überhaupt erst etablieren, um dann sein Beobachtungsvermögen so zu erweitern, dass man die Dinge dann auch in einem höheren Sinne erkennt. Nicht nur an der Ertragsbildung. Nicht nur das da ein schöner Humusgehalt ist oder irgend sowas. Das sind alles äußerliche Dinge. Sondern dass man innerlich als Mensch erkenntnismäßig in sein Denken fühlen und dann schließlich auch in seinem Wollen so in der Sache drin steht, dass man die Sicherheit nicht nur durch die äußere Erscheinung des Bodens, sondern innerlich in sich aufbaut. Eine innere Sicherheit gewinnen für sein Tun. Die Bodenfruchtbarkeit lebt in allererster Linie erst in unserem Erkenntnisleben und dann können wir draußen anschauen, ob es auch wirklich sich spiegelt in der Welt da draußen. Nun, daran können Sie vielleicht erkennen, dass es ein lebenslanges Ringen und Bemühen ist, wenn man sich dieser diesem Geheimnis der Bodenfruchtbarkeit, man könnte es parallelisieren mit der menschlichen Einsichtsfähigkeit. Auf der Menschenstufe ist es die menschliche Erkenntnis, die sich spiegelt dann in irgendwelchen Produktionen des Geistes, in der Literatur und den Künsten, in der Musik. So ist da unten auf der Erde ist die Bodenfruchtbarkeit ebenso ein Ausdruck eines umfassenden Geschehens, die eben niemand vergleichen kann mit dem menschlichen, künstlerischen, wissenschaftlichen Erfassen der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bodenfruchtbarkeit im Jahreslauf ===&lt;br /&gt;
Nun möchte ich also versuchen, einmal einen Gang durch das Jahr zu machen, einen landwirtschaftlich gärtnerischen Gang durch das Jahr und zu sehen, wie da die Bodenfruchtbarkeit ständige Metamorphosen durchläuft. Es geht immer um die Bodenfruchtbarkeit. Und dennoch stellt sie sich jedes Mal ganz anders dar, im Verlaufe eines Jahres. Und bevor ich nun da mal den Gang durch das Jahr mache, wollte ich noch einmal eine grundsätzliche Bemerkung machen zum Boden selbst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Boden als Organ ===&lt;br /&gt;
Der Boden ist ja auch ein Organ, wo man gar nicht so recht weiß, wo fängt das an, wo hört es auf? Oder wo ist er überhaupt? Es ist eine hauchdünne Haut über die Erde. Endlose Tiefen setzen sich nach unten fort. Endlose Höhen erweitern den Boden nach oben die Atmosphäre und bis in den Sternenhimmel. Wo ist eigentlich der Boden? Das ist die Begegnung von Kosmos und Erde. Da durchdringt sich etwas. Da durchdringen sich die Wirkungen der Planeten, die Wirkungen der Sonne, das Zentralgestirn des planetarischen Kosmos. Der ganze umfassende Fixsternhimmel ist an dem ganzen Geschehen beteiligt. Das durchdringt sich jetzt mit den Kräften der Erde von unten. Und nicht nur, was gerade im Boden da einem vor die Augen fällt, sondern aus den Tiefen der Erde strahlt es herauf und das begegnet sich. Und diese Durchdringungszone ist hauchdünn, eine dünne Haut, und diese dünne Haut hat aber einen ganz bestimmten Aufbau. Und wenigstens möchte ich das nur kurz charakterisieren. Man, es bedürfte einer viel umfänglicheren Ausführung, aber mal sozusagen auf den Punkt zu bringen, auf eine Art Formel zu bringen. Es ist so, wenn Sie ein Loch in die Erde graben, auf Ihrem Betrieb im Garten, also sagen wir mal einen Meter tief, zwei Meter tief oder so, je nachdem, wie der Boden beschaffen ist. Dann werden Sie feststellen, dass eine ganz bestimmte anschaubare Gliederung ihnen vor Augen tritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie haben einen schwärzlich gefärbten oder sagen wir mal dunkel gefärbten Oberboden. Das nennt man den humosen Horizont, wo also verstärkt also Humusprozesse stattfinden. Die können auch tiefer reichen, dann bis 30 bis 40 Zentimeter vielleicht, wenn man Glück hat. Und darunter kommt dann eine andere Zone, auf die komme ich gleich. Und dann noch tiefer, stößt man plötzlich auf, sage mal Stein oder jedenfalls auf unverwitterte Erde und das eigentlich Kristalline oder kristallin unverwitterten Boden. Und zwischen dem Humushorizont und dem unverwitterten Boden. Da ist nochmal eben diese mittlere Schicht, und das ist die Schicht der Vertonungen. Nicht dass das Musik ist, das ist auch. Musik, Nur ein Stockwerk tiefer. Die Tonbildung, dass das durch die Verwitterung entsteht der Bodenton, Tonmineralien entstehen da und die haben auch wieder einen ganz wunderbaren Aufbau, da könnte man lange drüber reden. Jedenfalls ist diese mittlere Schicht diejenige, die eigentlich neben dem Humus der wirkliche Fruchtbarkeitsträger des Bodens ist. [00:18:52] Es ist eigentlich das Herz des Bodens, das schlagende Herz, das ist nicht der Humus, sondern der Ton. Das ließe sich länger ausführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das lässt sich vergleichen mit dem Menschen. Denn auch der Mensch, der hat ja sozusagen eine Zone in seinem ganzen Körperaufbau, wo man sagen kann, ja da ist eigentlich alles noch gerade in Verwitterung, da ist ein Fortlaufen in einem Verwitterungsprozess, in dem wir nämlich gedanken bilden, da stirbt etwas lebendiges in uns ab, im Nerven-Sinnes-System und dadurch können wir sozusagen überhaupt miteinander kommunizieren, über die Sprache und über unsere Gedanken. Und diese Zone, die dem Haupt des Menschen, dem Kopf des Menschen entspricht, im Nerven-Sinnes-System, das ist eigentlich das Gestein im Untergrund. Das ist genauso tot, wie unser Gehirn tot ist, wie unsere Nerven tot sind. Genau so tot ist es da unten, anorganisch, vollkommen, physisch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Gegenpol ist dann im Vergleich zum Menschen, wenn man es heruntergeht, von dem Haupt unter das Zwerchfell. Da dehnt sich ein ganz anderer Mensch aus, der ganz Unbewusste, wo organische Prozesse stattfinden, Auf- und Umbau und ein ständiges Hin und Her, ein Stoffwechsel eben, der in Verbindung steht auch mit dem Blut, wo ständiger Aufbau stattfindet aus den Verdauungsvorgängen heraus, wo auch die Blutbildung hauptsächlich in den Röhrenknochen stattfindet. Alles das. Und diese Prozesse, Stoffwechselprozesse, die finden sich im Boden oben in der obersten Schicht, eben in jener Humuszone. Da findet ständig durch die organischen Rückstände, die jedes Jahr herunter sinken, jetzt im Herbst, und die dann allmählich verdaut werden im Boden und dann sich Umformen in Humus. Alles das, das findet im Oberboden statt. Und dazwischen ist diese Tonszone. Und die entspricht dem, was beim Menschen Herz und Lunge waren. Das ist die rhythmische Zone, wo wir ständig im Rhythmus uns erleben als Mensch, ja, wo wir uns eigentlich als Mensch erleben in diesem mittleren Menschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist im Boden nicht der obere Boden, wo wir immer sagen, die Fruchtbarkeit, das ist der Stoffwechselpol, sondern es ist diese mittlere Zone, die da ständig, ich möchte sagen, quillt und schrumpft. Der Ton quillt und schrumpft, der atmet förmlich und im Jahreslauf. Also wir haben es eigentlich, wenn wir mit dem Boden umgehen, haben wir es eigentlich mit einem auf dem Kopfe stehenden Menschen zu tun, en miniature. Das kann man fortgesetzt denken in die Tiefen der Erde, das kann man fortgesetzt denken bis in die Höhen des Kosmos. Aber diese hauchdünne Haut, die zeigt eben eine Gliederung, eine Dreigliederung von Kopf und Stoffwechsel und einer rhythmischen Mitte. Mit der haben wir es zu tun. Und die gilt es immer im Blick zu haben, wenn man von Bodenfruchtbarkeit spricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So, und wenn wir jetzt von da ausgehend mal jetzt den Blick lenken auf unseren Jahreslauf und jetzt auf diese Zeit im Jahre wir stehen jetzt am Anfang des Winters, im November, da fängt es so richtig an, wenn wir da rausgehen aufs Feld und gucken mal unseren Boden oben an, da merken wir, dass der dunkler ist, als er vorher war, als er noch im Oktober oder im September war, dass er plötzlich dunkel geworden ist. Man muss das mal einfach beobachten, man muss mal seinen Blick darauf lenken, damit wird man bemerken, der Boden wird dunkler, während der Winterzeit, wie die Atmosphäre, wie alles um uns herum dunkel wird, so auch der Boden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hängt damit zusammen, dass der Boden sich im Winter mit Wasser sättigt und die Luft aus dem Bodenporen verdrängt wird und ebenso die Wärme verdrängt wird. Und das wir da vor einem Urphänomen des Winters stehen, dass nämlich der Boden wirklich anorganisch-physisch groß wird. Er ist wirklich dann im Winter so tot, wie das Gehirn im Menschen eben dem Tod näher ist als dem Leben. Und immer dann, wenn etwas stirbt, ist der Keim zu etwas Höherem geboren. Und so ist es auch im Boden während der Winterzeit. Also zunächst einmal merken wir, der Boden ist dunkel. Durch die Wassersättigung. Und das weist darauf hin, dass die vier Elemente von Erde, Wasser, Luft und Wärme, die immer zusammenspielen, uns dann richtig einen fruchtbaren Boden erzeugen, wenn sie sich alle schön durchdringen, im Jahreslauf. Aber im Winter sondern sie sich voneinander. Dann ist das Erdige erdiger als es ist, das Wasser relativ isoliert im Boden, füllt alle Poren auf, die Luft hat sich aus der Erde herausgezogen, es wird wird bitterkalt, die Wärme zieht sich aus der Luft heraus und auch die Wärme ist dann sozusagen sonstwo. Also alle vier Elemente beginnen sich während der Winterzeit voneinander zu lösen und separiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist die Ursache dafür, dass etwas stirbt, dass etwas tot wird. Denn im lebendigen Organismus ist alles wunderbar durchdrungen. Diese drei Sphären durchdringen sich ständig, und das ist zunächst einmal die Situation in der Erde. Die Erde wird äußerlich ganz tot. Innerlich aber nicht. Da kommen wir gleich noch mal drauf zurück. &#039;&#039;[00:24:51]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun können wir, beschreibe ich mal zwei Bilder der Boden Prozesse, wie sie sich im Winter in der Erde abspielen. Da ist der eine Prozess der, dass die, dass es ja äußerlich kalt wird. Nehmen Sie mal so und Januar und Januar, wo du so eine positive Luft um einen herum ist, man steht draußen auf dem Acker, möchtest mal nach 00:00 sie den Sternenhimmel über, über und dann unter einem Boden gefroren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man stelle sich mal raus auf den Acker und stehe dann einfach mal in vollkommener Ruhe und lass das mal auf sich wirken. Dann merkt man, dass da etwas wirksam ist, was man gar nicht fassen kann. Aber was doch real ist, was wirksam ist, was in die Erde eingreift und was da wirksam ist. Das kann man beschreiben mit dem Prozess der Kristall Bildung nicht. Nicht nur, dass der Schnee vom Himmel fällt, eine wunderschöne Konstellation. Alle Hexagon also auch so Plättchen artig wie der Kleber, wie die wie die tollen Mineralien alle Hexagon all kristallisiert fallen da vom Himmel, sondern der ganze Boden beginnt eben durchforstet zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Meister Frost besucht uns während der Winterzeit. Dann brauchen wir. Jeder Landwirt weiß, dass es ein von alters her, so dass man gesagt hat jetzt intensiver der Winter eingreifen, jetzt an Kälte Wirksamkeit, eine Fortbildung Kapitalbildung, desto sicherer ist die Ernte im Sommer, desto qualitativ hochwertiger ist die Ernte im Sommer. Denn was da wirksam ist, dass da plötzlich die ganze Natur eigentlich ein Kristall werden will, ist ja nicht nur das Wasser, was kristallisiert, sondern der ganze Gesteins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wild will noch mehr Kristall werden, als sie schon ist. Sie will noch mehr Ordnung, denn Kristall Bildung heißt geometrische Ordnung par excellence. Also so was von Ordnung wie die kristallisierte Gesteins welt kann man sich in der welt überhaupt nicht vorstellen. Und die und diese Ordnung verschwindet gegen den Sommer. Aber während der Winter muss sie sich regenerieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt es sind Kräfte wirksam in der Kristall Bewegung während der Winterzeit, die ihren Ursprung haben nicht auf der Erde, sondern die ihren Ursprung haben in dem fernsten Kosmos, im gestirnten Himmel, Fixstern Himmel. Die Griechen haben die Griechen, die ja ein bisschen anders gedacht haben als wir Heutigen, die haben den Kristall Himmel genannt. Nicht dass, das weist darauf hin. Die hatten doch eine Ahnung davon, dass da das der eigentliche Ursprung im Tierkreis insbesondere aber nicht nur rund um die Sphäre des des Fixstern Himmels Strahls außerhalb von Raum und Zeit strahlt herein in die Erde und strahlt Form Kräfte, Kristall bildende Kräfte Idee von Kräfte. Und die brauchen wir so dringend in der Landwirtschaft für die gesamte Entwicklung der Bodenfruchtbarkeit von Kräften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn was soll sich denn wann alles was folgen? Ja, im Frühjahr bis im Sommer hinein, dann an Pflanzenwachstum undsoweiter da entwickeln, das muß ich durch formen. Und im Winter sammelt die Form Kräfte der Erde, und die irgendwann fort wirken dann durch das ganze Jahr hindurch. Und die werden insbesondere von den Ton Mineralien aufgenommen, die Ton Mineralien im Boden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese mittlere Zone dieser Herzens Zone im Boden, das ist diejenige, die diese Kräfte bewahrt, konserviert für das ganze Jahr. Es ist ein unendlich geheimnisvoller Prozess, aber dazu braucht man Frost und dazu braucht man Kälte. Dazu braucht man dieses trennen. Der Elemente voneinander. Braucht. Dazu braucht man diese Todesprozesse im boden und dann fort wirkender Formkräfte herein, die dann für das ganze Jahr von größerer Bedeutung sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun kann man das ja, nun wird es einem ja vor Augen geführt, wenn wir auf das kristallisierte Wasser hinschauen. Und das ist ja auch ein unendliches Geheimnis. Also zunächst einmal, dass das da aus der Luft herunterfällt, vom Kristall formen. Wenn Sie, wenn Sie nur mal einen einzelnen Spiegelsaal angucken, der sehr kalt ist, dann sind es nicht verschiedene Kristalle zusammen gebacken, sondern einst ein einzelnes Kristall. Dann ist es ein wunderbarer sechs Stern. Es ist Hexagon A wie die toten Mineralien. Genauso kristallisiert das. Und jeder kriegt alles anders sein. Seit Urzeiten ist kein Kristall gleich, dem anderen aber folgt demselben Kristallisationspunkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Kristall bildenden Kräfte, die das Wasser gefrieren lassen wir, die das flüssige Fest machen, also zum Kristall werden lassen, die wirken nun auch im Boden, so dass man das mit Augen verfolgen kann. Indem nämlich jetzt nehmen Sie an, Sie haben so einen ganz nassen Herbst, und wir haben da drüben draußen stehen Möhren oder sonst wie fällt Gemüse, und die kriegen sich raus. Und es wird so furchtbar spät im Jahr. Der Boden ist voll mit Wasser, gesättigt, zerfahren, kaputt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir fahren dann auch gerade noch rechtzeitig im November. Vielleicht pflügen sie das ganze Ding um, haben also einen matschigen Standort plus Balken. Die glänzen in der Luft. So kompakt ist das, dass man einfach zweifelt Wie soll das je wieder ein vernünftiger Boden werden im nächsten Jahr? Na ja, und dann geht der Winter drüber hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann merken Sie das von dieser klassischen Tonnen verpacken, den Flug erforschen, dass da ein wunderbarer Krümel der Boden zurückbleibt, aufgrund dessen, dass das die Feuchtigkeit, der Regen eindringt in ganz feinen Haarriss und die kann man gar nicht mit den Augen sehen, dringt das ein, sodass da überall den feinen Haarriss und die jetzt mit Wasser Kapillaren sättigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kommt der Frost und dann entwickelt der Frost diese eigenartige Phänomen einzigartig in der Natur, dass er, indem er fest wird, sich ausdehnt. Haben Sie das mal bedacht? Das gibt es sonst nirgends als beim Kristallisieren von Wasser. Normalerweise, wenn etwas fest wird, dann zieht es sich zusammen in der Kristallisation, dann räumlich zieht es sich zusammen. Und nur, wenn es warm wird, dehnt sich aus. Und beim Wasser ist es umgekehrt. Bei vier Grad Celsius hat es eine große Dichte. Und dann, wenn es kristallisiert, dehnt sich wieder aus. Das ist eines der bedeutendsten Ereignisse, die wir beobachten können im Haushalt der Natur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn wenn es nicht so wäre, würden unsere Flüsse in NullKommanichts zufrieren bis auf den Boden und die Fische würden alle, alle krepieren. Kein Leben würde das überleben, sondern das Leid. Das Eis ist leichter als Wasser, schwimmt oben auf, weil es sich als Wasser ausgedehnt hat, indem es sich visualisiert hat. Und das findet im Boden statt. Und das ist unser bester Bearbeiter. Während der Winter sage, im Winter bearbeite sich die Natur selber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich muss es mal nur mal kurz andeuten. Also wenn wir hier den Winter Prozess haben, dann ist der eigentliche Prozess der, dass hier die Kristallisation, die Kristallisation, die Boden prozesse beherrschen soll. Form Kräfte sind das Form Kräfte aus dem fernsten Kosmos. Und die brauchen wir. Die sind, die haben nicht nur Bedeutung, dass eine schöne Frost entsteht oder der Boden wieder zerfällt, der Krümel. Die Krümel sind sehr instabil. Wenn es dann nämlich wieder einen schweren Regen darauf gibt, dann verschwinden die alle, weil die rein mechanisch aufeinander abgestimmt separiert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also dieser Vorgang findet da statt. Und das Ergebnis ist ein doppeltes dass einerseits die Führungskräfte absorbiert werden von den tollen Mineralien, dem Boden und auch sonst von Gestein. Und durch die Frost Sprengungen beim Kristallisieren in Wasser im Boden mechanisch Krümel. Eine trübe Struktur entsteht. Man nennt das die Frost gase um, die dann möglichst erhalten werden muss. Und die kann man gar nicht erhalten, sondern da muss man Glück haben. Das ist einfach eine Glückssache, ob man, ob die so lange sicher hält, bis es draußen warm wird, es ein Starkregen gibt, nicht dann, dann kommt ein neuer Prozess im Gange, den ich gleich schildern werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir haben im Winter wirklich es zu tun damit, dass die Erde sich selber bearbeitet, dass die Erde durch diese Prozesse, die ich jetzt nur kurz angedeutet habe, selber sich vorbereitet für das nächste Jahr. Und diese ganzen Prozesse, die ich jetzt hier nur so an wenigen Strichen gezeichnet habe, die sind im Grunde genommen Kolonisierung, prozesse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich schaue sie auf den Boden, ich mache noch toter, also der tot ist. Und da komme ich auf ein ganz tolles noch mal drauf zurück. Nun ist die Frage ja da zeigt wie sieht es jetzt aus im Übergang zum Frühjahr? Im Winter hat der Landwirt eigentlich nichts auf seinem Acker verloren und das soll er zu Hause bleiben. Die Natur soll sich selber bearbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber da gibt es eine Zwischenzeit im Februar, März, insbesondere im Februar, wo jetzt plötzlich die ersten warmen Sonnentage sechs Jahre nach Lichtmess, ja, so die ersten warmen Sonnentage, die ersten warmen Sonnen nach Lichtmess. Und da merkt man plötzlich drei Tage Sonne. Man geht raus aus Felder, sieht aber plötzlich, dass oben der Boden hell wird, das heißt, das Wasser verdunstet, Luft zieht ein in den Boden, auch damit auch Wärme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn man draußen dann auf den Acker geht und kniet auf dem Acker und streicht mit der Hand den Boden ein bisschen zur Seite, vielleicht so zwei, drei Zentimeter tief. Plötzlich da, wuselt da, wuselt von Käfern und Würmchen und weiß nicht, was alles. Ein reges Leben binnen kürzester Frist ist da plötzlich wieder durch die Wärme, die in den Boden eingezogen ist. Die Luft ist da, ist durchdringend, sie fängt sich, die Elemente fangen an, sie wieder zu durchdringen und kommen. Kaum findet das statt, ist das Reden, Leben wieder rege. Das äußere Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da findet nun ein Prozess statt, der auch eben eine Glückssache, eine Glückssache ist, wenn er wirklich stattfindet. Und das ist eben das, was ich jetzt schildern will, im Februar, März. Dass diese Ströme, wenn sie denn bewahrt worden sind, wenn sie nicht zerflossen sind durch den Starkregen, dass wenn jetzt die Wärme eindringt in den Boden, in die Boden poren, das Wasser verdunstet und die Luft dringt ein, dann ist tauchen da nicht nur der Käfer hinauf und und Würmchen und alles mögliche, sondern dann, wenn man da genauer hinguckt, sehr genau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und man merkt nämlich, dass plötzlich diese Krümel wirklich krümeln. Vorher sind sie irgendwo so wie wie sonst kann man sie hin und her bewegen. Aber jetzt sind es ganz große Krümel geworden. Und da ist eben, dass das passiert, dass diese Polygone allem Krümel der Erde, die ganz, ganz spitzen Ton Krümel. Wenn da ein zweiter daneben ist, auch irgendwie Polygone geformt und ein dritter, dass die plötzlich hier, dass hier plötzlich jetzt etwas auftritt, dass hier sich so Brücken bilden. Das sind Bakterien, Kolonien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mikroben des Bodens fangen an, sich unglaublich zu entfalten, und zwar also an einem Tag, zwei Tagen und verbinden jetzt diese Frost Krümel, der Frost gar. Und schauen sie in die Stabilisierung. Und dazwischen ist dann ein Hohlraum hier, der dann Luft enthält oder wenn es stark regnet, an Wasser enthält, aber jedenfalls eine Pore im Boden Pore. Und darauf kommt es an – hier beginnt die Bodenstruktur sich zu entwickeln im Laufe des Jahres. Und wenn das früh genug geschieht, im Februar, dann haben wir schon die ganze Ernte halb gewonnen. Wenn das in vernünftiger Weise von Natur aus geschieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können da nicht viel machen. Ein bisschen können wir was machen. Ja, und da kann ich jetzt nicht näher darauf eingehen. Das würde zu weit führen. Wir können ein bisschen durch Abschleppen, rechtzeitiges oder durch eine ganz zarte Bearbeitung können wir die Frost gar ein bisschen einebnen. Und dann entwickelt sich diese lebt diese sogenannte Lebensverbindung neben Verbindung und diese Lebensverbindung. Wenn sie früh genug eintritt, dann hält sich die Bodenstruktur das ganze Jahr hindurch. Die ist nicht mehr zerstörbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist ein Lebensprozess, also ein Todesprozess im Winter. Volk ist ein erster Lebensprozess, in dem diese Krümel des Winters, die rein mechanisch sich entwickelt haben, jetzt organisch oder biologisch oder mikrobielle Tätigkeit miteinander verbunden wird werden. Es entsteht ein Bodengerüst. So, und diese Entwicklung setzt sich jetzt fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch klappen. Er kann sich auf der anderen Seite duschen. Kann wir machen. Oder auch nicht. Und so fällt alles. Ätzend. Also das war keine Lebenserfahrung. Also wir kommen jetzt, wenn wir das fortsetzen. Dieser Betrachtung kommen wir jetzt so aus dem Februar in den März hinein. Die Tage werden länger, die Wärme Einstrahlung nimmt enorm zu. Hängt natürlich immer von der Witterung auf. Selbstverständlich. Feuchtigkeit verdunstet. Man muss dann aufpassen, dass nicht zu viel verdunstet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss die Winterfeuchtigkeit immer halten, so lange wie nur möglich. Aber jedenfalls muss der Oberboden abtrocknen. Da muss diese Durchdringung von Wärme, Luft und Wasser und Erde sich vollziehen. Und das bildet dann das ideale Saatgutbeet, wo ich dann meine Saat ablege.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Sie wissen ja, dass man sät. Normalerweise nicht sehr tief, also vielleicht zwei drei Zentimeter tief und es wieder mit Erde zu. Und in dieser Zone finden nun diese wunderschönen Prozesse statt, die sich dann offenbaren, schließlich in der Keimung sagen, wenn man den Samen hier in die Erde legt, na sagen wir manchmal hier ein sehr interessanter Sommer Weizen und dann wird er so abgelegt, dass hier drunter es relativ eine feste Sohle ist, nicht ganz und ganz tief gedrückt. Und da steigt der Kapillare, das Wasser auf. Und hier oben ist Luft und Wärme. Hier ist Wasser und Erde unter starker Feuchtigkeit, auf der Same quillt, der nimmt die Feuchtigkeit auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und beim Aufnehmen der Feuchtigkeit quillt jetzt der Körper. Der sogenannte Nußbaum des Samens quillt, und bestimmte enzymatische Prozesse werden jetzt angeregt durch das durch die Wasseraufnahme, und dadurch kommt es zu allem möglichen Umbildung. Der Reserve Substanz Stärke ist es meistens aber auch Eiweiße, die hier in dem Samen im Samen Körper angereichert sind. Vom Vorher und Jetzt keimt er also aus unser, unser Same.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was macht er? Denn sein Kind hier auch? Das erste, was er macht, ist, dass er ein ganz feines Wahrzeichen bildet in die Tiefe, die kein Muskel und dann erst sekundär kommt. Dann hier der Spross, der dann die Erde durchbricht. Und das ist ein Keimvorgang. Und dieser Keimvorgang ist zunächst einmal ziemlich unabhängig von der Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein Vorgang, der im Wesentlichen nur das Wasser der Erde braucht. Aber damit hat sich die Pflanze noch nicht mit der Erde verbunden. Sie wächst zunächst nur mit ihren Keimen Wurzeln in der Erde herein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das können Sie sehen, wenn Sie im Roggen und dann im Herbst aus dem noch drei, vier Tagen saß in der ersten Roggen, keimt das erste kein Blatt oder das erste Blatt. Erscheint das hin Sie mal so ein Pflänzchen raus, dann sehen Sie das in den Wurzeln. Oft sind es schon drei Wurzeln, dass da Erde dranhängt, da haftet Erde an der Wurzel, fragt nicht. Irgendwie kommt es zuerst, wenn man ganz früh raus soll. Keine, keine Erde da. Jetzt plötzlich hängt viel dran. Das hängt damit zusammen, dass jetzt nachträglich hier ganz feine Härchen entstehen, wo sich die Pflanze wirklich mit der Erde verbindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst, wenn sie nicht mit der Erde verbunden ist, wächst sie rein aus dem Reservoir der Samen. Und wenn er leer ist, was dann? Wie wirkt sie eigentlich weiter? Woher kommt jetzt eigentlich die Substanz, die sie weiter wachsen lässt? Die Kraft? Wo holt sie die her?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Frage. Wenn man dieser Frage weitergeht, dann müsste sich die ganze Wissenschaft von heute auf den Kopf stellen. Eigentlich. Wenn man das wirklich ernst nehmen würde, was man eigentlich auch beobachten kann. Denn sie wächst nicht mehr aus dem Samen wachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber jetzt ist die Frage: Was macht die Pflanze da mit dem Boden? Und dazu dienen diese ganz feinen Härchen. Das sind Ausstellungen, ganz feine Ausstellungen, aus der Epidermis herausgeholt, und zwar aus einer Zelle. Immer so ein kleines Sofa. Und damit verbindet sie sich. Sie wachsen jetzt zusammen mit den hohen Mineralien des Bodens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deswegen ist es so wichtig, Ton im Boden zu haben. Die wachsen mit den Mineralien so zusammen, dass man da keine Grenze mehr findet zwischen dem anorganischen Toten und dem Lebendigen der Phase. Es ist eine unbeschreibliche Tatsache, dass das Leben, das die Pflanze hat, die Fähigkeit hat, mit dem anorganischen Toten in eins zu verwachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, dass die Erde dann quasi nicht mehr nur ein organisch totes Gebilde ist, sondern durch das Pflanzenwachstum sich allein schon dadurch belebt, dass die Wurzelhärchen mit den hohen Mineralien in eins zusammenwachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was, was machen diese Härchen da eigentlich, diese Härchen, die die haben? Sondern jetzt etwas ins Erdreich ab, was die Pflanze hier oben plötzlich im Sonnenlicht, wenn sie da jetzt ihre ihre Blätter entwickelt, so die erste, 2. 03. Blatt, und dann sagen wir, Weizen, der synthetisch, der synthetisiert, der ist ein schreckliches Wort, der trinkt das Sonnenlicht, der trinkt das Sonnenlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt kosmische Wirkungen. Leben entsteht aus dem Kosmos heraus. Nicht von der Erde, sondern durch die Einstrahlung des planetarischen Umkreises bildet sich jetzt hier lebendige Substanz in den Blättern die sogenannte Assimilation des Sonnenlichtes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da finden jetzt alle möglichen physiologischen Vorgänge statt, die die sogenannte Assimilation erzeugen, assimiliert in das Wasser teilweise. Das ist Stärke, das ist gewaltige Kohlenstoff artige, fett artige Substanzen, durch die dann die Pflanze dann so langsam wächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das Eigenartige ist, dass und ich frage mich immer, ob der liebe Gott auch so richtig bei Sinnen war in der Schöpfung, dass nämlich jetzt von Wasser hier oben gebildet wird. Das nicht dazu dient, dass die Pflanze weiter nur wachsen soll, sondern das geht herunter wie Wasser. Und das wird dann plötzlich über diese Wurzel ausgeschieden ins Erdreich. Die Pflanze ist ein Eimer ohne Boden in ihren Wurzeln. Die Scheide, das, was da oben unter der Sonne gebildet ist, das rinnt herunter außerhalb des Kambrium. Und kann ich jetzt nicht im Einzelnen schildern, was es bedeutet herunter in einem Strom in diese Wurzel her, und wird jetzt von diesen Wurzeln mal hier ins Erdreich abgesondert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pflanze verliert das, was sie da gebildet hat, in der Atmosphäre hinein in die Erde. Das zeigt schon schon dieser Prozess halt, dass nicht der Boden die Pflanze ernährt. Die Pflanze den Boden. Das ist der eigentliche Prozess. Das ist sie. Sie ernährt durch das, was sie synthetisiert. Und an der und an der Sonne. Das mit dem ernährt sie jetzt. Die Erde. Das strömt aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was daraus strömt, sind Eiweiße, Eiweiße, Substanzen, die Molekular, Zucker und Enzyme, Fermente und Säuren, organische Säuren noch und noch und der ganze Stoffwechsel auf lange Sicht ohne innewohnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dadurch jetzt wird das Bakterien leben, das Mikroben leben im Umkreis der Wurzel ungemein angeregt. Die vermehren sich wie Verrückte das Tun bilden sich erst um die Wurzel herum so ein schmaler Saum von vielleicht zwei Zentimeter drei Zentimeter Dicke, die sogenannte Lithosphäre, wo sich das ganze Bodenleben konzentriert um die herum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieses Bodenleben geht eine Symbiose mit der Pflanze ein. Und diese geht die Umbildung. Das ist sozusagen. Ein Stoffwechselprozess. Der Ausscheidung. Da Pflanzen Wurzeln ins Erdreich, in diese Richtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Antwort ist, dass jetzt die Mikroben wieder, denn diese vorhandenen organischen Rückstände im Umkreis der Wurzel, zum Beispiel der Humus oder noch andere, noch mehr Humus Bestandteile aus dem Vorjahr, die werden jetzt abgebaut im Umkreis der Wurzeln. Und das Ergebnis Essenzen. Dann Mineralstoffe, Mineral, Salze. Abbau Abbau Ergebnisse hier durch den Stoffwechsel und diese Mineral Salze nimmt jetzt dem die Wurzel Haare gleichzeitig, indem sie etwas ausscheiden, indem sie es gleichzeitig sie Mineral als auch es ist unbeschreiblich. Es ist ein gleichzeitiger Prozess einerseits Ausscheidung organischer Substanzen und eine Antwort in Anregung des Mikroben Lebens und Abbau Prozesse dieser ab sich abspielen Abbau Humus Abbau entstehen. Yasmin analysierte Salze und die nimmt die Pflanze ebenso mit den Haaren auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pflanze im Frühjahr steuert die gesamten Bodenprozesse. Sie steuert die Ausscheidung dieser Art Wahrnehmung. Was braucht sie für ihr Wachstum und auch entsprechend Steuern? Scheidet sie also Pflanzen aus, die bauen, würgen, abbauen oder fördern, auf dass Mikroben leben? Die bauen den Humus ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir verlieren im Frühjahr enorm an Bodenfruchtbarkeit. Wir fördern das sogar. Boden werden die früher werden die Böden einfach ärmer an bestehender Bodenfruchtbarkeit durch diese Abbauprodukte. Aber die führen zu einer Art Generalisierung der entstehen von Mineralien, die mir den Boden Wasser von den Wurzel Haaren aufgenommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der primäre Prozess, das der sekundäre Prozess. Das ist ein ein Stoffwechsel aktiver Prozess und das ist ein Wahrnehmungsprozess. Die Wurzeln sind Wahrnehmungsorgane für die Mineralsalze der Erde. Augen. Schlechte Augen. Aber immerhin veranlagte Sinnesorgane. Das ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehen sie. Das ist der Frühjahrsprozess. Warum die Pflanzen im Frühjahr so schön wachsen können. Aber sie. Sie wachsen dadurch, dass sie, ich möchte mal sagen, die. Die vergangenen Lebensprozesse, die sich bewahrt haben im Boden, im Humus, das ja, dass sie die abbaut und nutzt, um jetzt neue und ein neues lebendiges Gebilde zu erzeugen, ihre eigene Gestalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die frühen Alchemisten des 13 14. Jahrhunderts, das waren die klassischen, alles andere spätere. Es waren keine Alchemisten mehr, die hatten noch wirklich ein Naturverständnis ganz anderer Art als die folgenden Naturwissenschaften. Und die haben den Humus bezeichnet als. Als. Einerseits das Gedächtnis der Erde, das heißt das vor vergangene Jahre sich homogenisiert haben, gleichsam bewahrt haben im Humus und jetzt sozusagen den Anschluss finden an das, was jetzt in Zukunft sich da an Pflanzenwachstum entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die haben eben den, den den Humus bezeichnet als den universalen Samen der Erde. Es ist so ein wunderschöner Ausdruck. Das ist der hier. Was ich zuerst hier hingeschrieben hat, ist der wirksame, und der ernährt sich, so lange er noch eben aus dem aus seinen Samen Körper heraus noch irgendwie organische Substanz zur Verfügung hat. Und Schluss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt wächst herunter die Pflanze in den Boden hinein und findet dort einen Universal Samen. Und das haben die Alchemisten als den Humus bezeichnet. Humus gleich universal Samen gegenüber dem Samen hier oben und sodass der eine Wasser muss auf die Erde fallen und dann antwortet der universale Samen, das heißt die Mutter Erde. Das ist eigentlich dasselbe Begriff, dass man gesagt, dass man die, dass man von der Mutter Erde spricht, das ist der universale Samen, aus dem jetzt im Verlaufe des Jahres die Pflanze wächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diesen Prozess müssen wir steuern. Jetzt müssen wir wach werden als Landwirt. Wenn Sie also mal zu Hause bleiben, hinterm Ofen, aber hier jetzt im Frühjahr müssen wir sehen, dass wir diesen Prozess fördern. Wir müssen den Humus Abbau fördern, und das machen wir dadurch, dass wir oben ganz dünn immerfort hier oben den Boden offen halten, die Kruste brechen, zwei, drei Zentimeter nicht mehr. Es ist eine, ich nenne es eine Haut. Bearbeitung, schräge Hacke, ganz flach gerade, die nach jedem Regen im Frühjahr sofort raus auf den Acker und die Kruste gebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann fängt nämlich der Boden an zu atmen, denn er bildet immer den Boden und bildet verkürzt CO2. Kohlendioxyd, das ist Kohlensäure, das ist ein Gift für die Wurzeln. Und das muss raus. Und es muss Sauerstoff rein für die Mikroben, dass sie leben können. Sauerstoff. Es stehen sie. Der Boden atmet wie der Mensch. Der atmet Kohlendioxyd aus und Sauerstoff ein. Und das fördern wir durch diese Haut bearbeiten. Früher, da fängt da der Acker draußen an zu atmen, und die Kohlensäure ist eben schwerer als die Luft. Das heißt, die möchte immer da unten bleiben, und dann öffnen wir den Boden hier oben und dann streicht hier ein Wind über den Acker, und der reißt die schwere Kohlensäure aus den Boden, Öffnungen aus dem Boden, Poren heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Natur, die verhält sich nach außen gestülpt. Wenn man jetzt immer eine genau betrachtet, verhält sich immer so wie ein menschlicher Organismus ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Bodenbearbeitung mit Striegel und Hacke. Die ist sozusagen im Frühjahr die Hilfe, um diesen Prozess der Ernährung des Bodens durch das Lebendige der Pflanze selbst zu befördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt geht es weiter im Jahreslauf. Jetzt kommt eine Zeit, so im Mai, beim Getreide. Bei den anderen Feldfrüchten ist das anders. Bei den Früchten, beim Gemüse, bei den Kartoffeln. Da bleibt der Boden noch lange offen, bis sich die Reihen schließen. Das war&#039;s, Juni.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, man muss dann immer noch diese Art von Bearbeitung fortsetzen. Deswegen heißen die ja auch Hackfrüchte. Also man hackt nicht nur das Getreide kann man nur hacken bis es anfängt zu schocken. Aber dann muss man sagen Ruhe tut jeder. Jeder Eingriff durch den Menschen. Aber bei den Hackfrüchten dauert es noch bis mitte Juni. Unter Umständen, dass man da die Feldfrüchte noch in dem diesem gesagten sinne, die immer die Kruste offen hält, damit der Boden atmen kann und dass diese mikrobiellen Abbauprozesse gefördert werden. Deswegen sind die Kartoffeln, wie man früher gesagt hat, Mistfresser. Die verbrauchen Bodenfruchtbarkeit nur noch durch die häufige Bearbeitung. Aber sie setzen es um eine gute Ernte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt gibt es aber beim Getreide einen Prozess, den muss ich doch hören, der ist einfach. Ich möchte sagen Ja, ich weiß, es ist ein Wunder, einfach schlicht ein Wunder. Und das Getreide kommt ja dann Mitte Juni zur Blüte. Vorher schoss es von Knoten zu stoßen. Immer verlängern sich die Knoten und man kann zugucken, wie dann Roggen dann plötzlich da über Nacht in die Länge strebt, die höher strebt bis zu 2 Meter und darüber hinaus dieser dünne Halm. Und dann fängt das Getreide zu blühen an, sehr unscheinbar. Man merkt es nur den Sporen. Wolken, die dann vielleicht mal bei Wind durch die Landschaft fliegen. Sehr verborgene Blüten in diesen Ähren oben, die das Äußerste, das Höchste da sind. Und jetzt findet um die Blütezeit, beginnt das verstärkt und bis in die Reifezeit hinein ein Prozess, der eben wirklich, also in gewissem Sinne, das Ende des Pflanzenwachstum bedeutet, nämlich während der Zeit. Schon von der Blüte an sterben die Wurzeln ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die, die, die jüngsten Wurzeln, die zuletzt gebildeten Wurzeln, die halten sich dann und da noch, aber dann die Älteren, die sterben schon ab, und auch die Getreide stirbt von unten nach oben ab. Und das werden am Ende die untersten Blätter zuerst. Zuletzt bleiben noch das Blatt, das oberste bleibt noch grün und dann stirbt das auch ab. Da bleibt noch der letzte Halm. Der Halm bis zur Ehre bleibt noch grün und dann sind auch noch die Speichen ein bisschen grün. Oder es werden auch die Speichen schließlich braun und fest und verwelken. Und so, so geht der Prozess vor sich von unten nach oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und parallel zu diesem, zu diesem Vorgang findet nun folgendes statt. Die ganze Pflanze hat das ganze Frühjahr hindurch alles auf dem Boden aufgenommen, insbesondere den Stickstoff, der dafür durch die Abbau der Humus Substanz Phosphorsäure aufgenommen, durch die Humus Substanz Kalium aufgenommen Durchsetzung der der Boden Mineralien und sogenannten Ionen Austausch aufgenommen, also sehr intensive Vorgänge, die da im Wurzelbereich sich abgespielt haben. Und jetzt kommen die Veränderten und als letzter Neuer kommt ein Boden, wo es nötig ist, dass die Pflanze über die Wurzeln die sogenannte Kieselsäure aufnimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Philosophie ist eine kolossale Substanz, die die Boden Hohlräume aus welcher Pudding ist das amorph gestaltlos, die durch Verwitterung entsteht der Ton Mineralien. Und diese Säure steigt auch im Halm und durchdringt die ganze Pflanze. Und zwar steigt sie so auf, dass sie sich die Tendenz hat, nach immer sich in der Peripherie dann ab zu lagern. Also das am äußersten des Holzes sich dadurch eine Säure ablagert oder in den Blättern steigt sie auf auch in die Farn Blätter oben ausreichend sich ausbreitenden Blätter immer am Rand, am äußersten Rand und der äußersten Spitze ist der größte Kieselsäure Gehalt und du gehst von Blatt für Blatt hoch. Und immer mehr kühlere, immer mehr kühlere. Und dann gehst schließlich in das letzte Odium bis in die Erde. Das ist schon ganz dünn. Der Halm ist da schon ganz dünn im letzten Winter. Aber so beweglich, elastisch, wunderbar wie ein Roggen. Fällt wie in Silber hoch.&lt;br /&gt;
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Wie der, würde das mal ausdrückt im Faust, wo? Klar, das fällt der Ernte entgegen. Und diese, diese Kieselsäure erfährt nun die höchste Konzentration oben in der Erde und da in den Schmelzen. Das sind die wegschmelzen, die das Korn umhüllen. Und noch einmal gesteigert. In den Grund gegangen sind praktisch 90 % Kieselsäure in der Asche. Wenn man die also fasst, dann ungefähr 90 %. Was ist das für ein Prozess? Die ganze Pflanze umgibt sich gleichsam mit einem Kiesel Mantel. Und der trocknet dann aus. Diese Kieselsäure ist jedoch Wahlvolk, trocknet in der Reife aus. Und dann? Was sieht man dann? Dann glänzt das Getreide. Dann fängt das an, bekommt es einen Glanz. Schauen Sie mal, ein harter Stoff an, dieser goldene Glanz, der rührt von dieser Fürsorge her. Und was ist das? Das ist Opal. Es ist 1/2 Edelstein. Die ganze Pflanze umhüllt sich sozusagen mit einem halben Edelstein, nämlich Eintrocknen, da Kieselsäure amorph nicht kristallisiert. Aber das ist sozusagen die Form, Kräfte, die es aus dem Verwittern, den Mineral des Winters, sozusagen diese Form Kräfte hinausschicken in die Pflanze und ihr die letzte Gestalt geben. Dann ist Schluss. Dann setze Reifeprozess ein. Dann kommen die Teile Reife, dann die gelb reife, dann die Tod. Reife, reift das Korn und dann setzt die Ernte ein. Aber dieser Prozess geht ihm voraus. Und wenn Sie mal auf einem Pflanzen, in der Pflanzenzüchtung, auf dem Hof oder andernorts mal mal hingucken, was, wie variantenreich die Farben sind von Getreide und dass das betont wird, insbesondere durch die Säure Ausscheidung der ganzen grünen Pflanze in die Peripherie, dann kann man einfach schauen, das ist wirklich ein Geheimnis, wo man erschüttert jedes Jahr davor schnell davor steht. Und wenn Sie das mal vergleichen mit konventionellem Stroh, Stickstoffdünger im Stroh wohlgemerkt, da werden Sie merken, dass er Stroh im konventionellen Anbau immer relativ grau bleibt, stumpf in der Farbe abgelaufen und dass das konventionelle Stroh draußen, wenn man das von der Ernte mal betrachtet, dass es relativ stumpf ist, in der Farbe nicht glänzt. Und wenn Sie das in die Hand nehmen und versuchen es zu brechen, dann bricht es nicht, dann es knickt. Ich kann nur kurze Geschichte schreiben. Wir hatten vor. Das war. Hatte ich auch in den 60er Jahren abgespielt. 50 Jahren während meiner Lehrzeit war auch mal ich hab auch mal auf einem biologischen Betrieb auf dem Hof meine Lehre damals gemacht. Und da haben wir noch ein Viehhändler, und er hat seinen Ackerbau aufgegeben und hat gesagt, er will von uns Stroh haben, da kriegen wir den nicht zurück. Und da hat er von uns das Stroh geholt und kommt dann morgens an den Stall und suchte Stroh. Da liegt es sein heute noch in der Krippe, und das Stroh war gefressen für die Kühe das Stroh, dem Heu sein Heu bevorzugt. Weil es ein glänzendes Stroh war. Die Kühe sind die besten Analytiker und überhaupt gibt es auf der Welt. Und der Stand, der kam auf dem Hof extra aus dem Grund, um uns zu sagen, er versteht die Welt nicht mehr, dass sein Heulen, was normalerweise das Futter wäre, in der Krippe liegen geblieben ist. Und die haben so lange rumgemacht, dass sie die Einstreu aufgefressen haben. Nicht das hängt mit diesem Reifeprozess zusammen und kein Getreide taugt was. Das kann ich Ihnen jetzt schon sagen. Was nicht diesen Prozess durchlaufen hat. Diese letzte Durchführung des Getreides. Das ist eine Frage der Ernährung und Physiologie. Diese letzte durch Formung, dass nicht nur Ochsen die Kieselsäure aus Mangel sich bildet, sondern das alles in sogenannte Inhaltsstoffe ist auch ein schreckliches Wort, eigentlich alles, was nur irgendwie physiologisch, Substanz bildend wirkt in der Pflanze als Eiweiß, oder ob die die Kohlenstoff Gerüst oder was es einmal, dass das durch geformt ist, dass wenn plötzlich in Getreide eher oben im Korn sich Nitrat findet. Sie haben ja ja wohl das Wort Nitrat No. Drei. Das ist auch das, was heute überall in der Diskussion ist. Wenn sich da was so was findet, dann ist eine Katastrophe. Da ist Ernährung physiologisch eine einzige Katastrophe. Sondern dieses Nitrat, das führt unten in die Wurzel. Da hat sie so einen Ort in roten Rüben, da ist sehr viel drin. Und da hat man immer gemeint, wenn man da auch die roten Rüben nicht mehr essen, weil der ganze Roggen sein wegen der Hohen Tatra. Das war Anfang der 80er Jahre, hat einen ungeheuren Einbruch in biologischen Landbau damals gegeben, weil die Konsumenten haben keine roten Rüben mehr gegessen. Aufgrund dieser Aussage völliger Unsinn. In die Wurzel gehört Nitrat. Das ist ein Salz. Die Wurzel ist Salz artig, das Korn da oben. Was da drauf ist, da muss dieses Salz art hier total verwandelt werden. Stroh strukturierten werden in wirklich reifes Eiweiß reife Kohlenhydrate, reife Fette der aus Heilungsprozess, das heißt eine Begleitung des Absterbens der Pflanze, diese aus Reifung Demos bis zum letzten geführt werden. Und da darf da oben in dem Getreide Korn nichts mehr von molekularen Eiweißen sein, Aminosäuren in Aminosäuren oder Nitrat ein oder abmelden oder irgend so was, sondern durch und durch gestaltetes Eiweiß. Und das ernährt. Das braucht der Mensch. Also das ist jetzt dieser Übergangszone, der Übergangs geschehen vom Früher zum zum Sommer hin. Und dieses, diesen Jahreslauf macht übrigens das Getreide ganz ideal durch. Also ist fast ein Repräsentant für die gesamte Frucht bildenden Pflanzen steht eigentlich das Getreide da, übrigens die erste Kulturpflanze, die der Mensch überhaupt gezüchtet hat. Die ältesten Kulturpflanzen ist die Wintergerste und der Winterweizen im achten vorchristlichen Jahrtausend. Da gab es noch keine Gemüsen. Ganz normal ist das nicht. Das kam erst in der folgenden Zeit. Und die ersten waren die Getreide. Und weil die Getreide sozusagen am deutlichsten den Jahreslauf in das Sonnenjahr abbilden, in allen Prozessen des Wachstums, in allen Prozessen der inneren Physiologie bis hin zum Nährwert. So, und jetzt kommen wir den Sommer. Im Sommer. Im Juli reift das Getreide von der Teig reife über die Reife zu Tod Reife und früher hat man das Getreide gemäht in der gelb reife. Da konnte man, da konnte man das noch nicht brechen über den Daumennagel. Das war das Zeichen, sondern es hat sich noch ein bisschen drüber gebogen, zwar noch plastisch, ein bisschen aber schon gelb. Und man hat was gemalt, noch früher, erst mit der Sense und dann später dann mit dem Leben da und hat es wie hocken aufgestellt. Die ältere Generation kennt das ja noch, die Felder, die Felder draußen, überall diese Garben gestellt waren in solchen hocken und da hat man das dann eine Woche oder 14 Tage, je nachdem wie das Wetter war, nach trocknen lassen und dann hat man die Garben eingefahren und eingepflanzt. In den großen Fälschungen, die es ja heute gar nicht gibt. Und dann hat man sie im Winter dann gedroschen, das war sogar weg, noch in den 50er Jahren, 60er Jahren. Und heute muss man das Getreide in der Total für dreschen, das heißt für das Zeichnen. Wenn man das über den Daumen brechen kann, wenn das Korn über den Baum bricht, dann ist es eigentlich unterhalb ungefähr 16 % Feuchtigkeit und dann kann man austauschen und dann kann man das, dann kann man es einfahren, vielleicht noch ein bisschen nachtragen, wenn es notwendig ist. Ansonsten ist die Ernte gelaufen und man merkt eigentlich gar nicht mehr auf den Höfen heute, dass ich überhaupt Ernte ist. Früher waren alle Laufen, alle Menschen ganzer Hof, da blieb niemand zu Hause, nur noch die Katzen und die Mäuse. Alles war auf dem Feld draußen. Und das war die schönste Arbeit im ganzen Jahr, möchte man sagen, diese Ernte Arbeit und heute läuft das einfach irgendwie ab zu leben, weil dann ohne Unternehmer kommt es runter auf den Wagen und schon ist man verschwunden. Diese Ernte nun was? Welcher Boden Prozess oder welche Fruchtbarkeit Stufe müssen wir jetzt ins Auge fassen? In der Sommerzeit im Winter bearbeite ich die Erde selber, im Frühjahr muss ich nachhelfen mit einer Haut Bearbeitung und muss den Humus Aufbau Prozess fördern. Und jetzt ernte ich das Getreide und zurück bleibt die Stoppel und da hat sich auch ein bisschen Unkraut entwickelt. Das soll ja auch so sein auf dem Acker. Man soll nicht Unkraut freie Äcker haben, das verträgt die Natur nicht, muss immer ein bisschen Unkraut da sein, das gehört einfach. Nur das richtige Maß muss man eben finden. Und dann ist, dann liegt da Spreu offen auf dem Feld vom Dreschen und irgendwelche sonstigen Rückstände. Und so weiter. Und um welche Maßnahme geht es jetzt? Um die Bodenfruchtbarkeit immer wieder einen neuen Impuls zu geben. Ja. Also sehen. Schauen wir uns einmal an Was sind das? Stehen die Stoppeln hier draußen auf dem Acker? Da drunter ist die Wurzel im Wasser, hier unten und hier liegt noch alles mögliche organische Reste obenauf. Und jetzt kommt es darauf an, dass wir stärker aktiv werden als Landwirte. Früher haben wir nur da oben oben gekratzt, auf dem Boden, und jetzt müssen wir eingreifen in den Boden, und zwar bis zu ungefähr einer Tiefe und acht Zentimeter. Müssen wir jetzt. Den sogenannten. Stoppel sturz. Den. Ich weiß nicht wie Hand heben, wenn es dann wieder so an der Stoppel stoßen. Und das heißt, dass man jetzt die die Stoppeln wendet oder eingruppiert. Oder es gibt da verschiedene Möglichkeiten, sodass jetzt hier sozusagen eine Mulch Schicht entsteht, wo die organische Substanz sich mit dem Erdreich vermengt. Darauf kommt es vielleicht an, warum ist das so wichtig? Nicht so tief? Um Gottes Willen nicht! Denn das ist eigentlich diese Schicht, so ungefähr bis acht Zentimeter. Das ist bei den einzelnen Böden verschieden. Aber das ist die Geschichte vom Frühjahr März, als diese durch die Verbauung sich im Verlaufe des Jahres entwickelt hat. Zu einer wunderbaren Boden gar ungeheuer stabil. Große Hohlräume, die den starken Niederschlägen, wenn es dann mal gewittert und also wirklich mal so 30 Millimeter auf einmal runter haut, dass sie nicht oberflächlich ablaufen, sondern dass sie einfach vom Boden aufgesogen werden. Dazu braucht man eine solche homogene, das heißt also sehr, sehr Poren reiche Oberschicht, die im Wesentlichen durch Leben, Verbauung und dann in der Folge durch tierische Organismen, Regenwürmer vor allen Dingen gebildet werden. So, und jetzt haben wir uns eine solche Verarbeitungsmaßnahme vorgenommen. Es gibt doch viele verschiedene Instrumente. Kann ich auch nicht im Einzelnen aufzählen. Also es ist ganz wurscht, was man hat, man soll nur damit richtig umgehen. Also man glaubt immer als Landwirt, das ist ein Glaube, der mir so in den 50 seit den 50er Jahren entgegengetreten ist. Es gebe ein Gerät, was alles macht, ohne dass man denken muss. Was macht die Fräse, wie die Fräse aufkam? Da hat man nur endlich das Gerät, was wirklich dieser Durchmischung und dem Mulch Effekt erzeugt. Und alles. Ein paar Jahre später stand die Scheisse schon wieder in der Ecke. Und es sind die Brennnesseln und wieder drüber drüber gewachsen. Also daran kann man erkennen, alles was der Landwirt macht ist keine Wissenschaft, sondern ist eine Kunst, die er muss die Wissenschaft haben, gell, bis er muss. Es muss etwas wissen. Aber indem er, sobald er etwas tut, muss es Kunst werden. Und dann gibt es keine Definition mehr. Man kann nicht mehr so homo oder nur so, keine Ideologie, gar nix beobachten und denken, dann klappt das mit jedem Instrument irgendwie. Also diese Stoffe Bearbeitung, die steht jetzt im Sommer an und warum ist die so wichtig? Ich durchmischte organische Substanz mit mineralische Substanz während des Sommers. Und jetzt kommt es darauf an, einen Prozess in die Wege zu leiten, der nicht mehr ein lebendiger ist wie im Frühjahr durch die Pflanzen, durch die Wurzel, Ausscheidungen. Alles das. Sondern ich muss die Boden Tier Welt in ihrer Tätigkeit anregen, die Boden Tierwelt. Denn die Tiere sind etwas anderes als die Pflanzen. Die Pflanzen sind bloß lebendig. Die Tiere sind beseelt. Und dadurch ist ein Tier Tier, weil es beseelt ist und das Seelische, was die Tiere bewegen lässt, frei bewegen lässt über die Erde, was sie Laute abgeben, was, das sie durch die Sinne in die Welt kommen? Die Tiere, auch die spinnen und haben selbstverständlich Sinnesorgane. Auch die Regenwürmer haben Sinnesorgane, keine Augen, aber Tast, Organe, also alles das sind Instrumente, leibliche Instrumente, das ein seelisches sich in der Welt betätigen kann. Und ich sage immer, man kann ein Tier erst dann wirklich verstehen. Anhänglich. Sagen. Verstehen. Wenn man darauf hin schaut. Was macht es? Was tut es? Was ist eigentlich seine Lebensäußerungen oder Seelen äußerung in der Tätigkeit? Wenn ich die Tätigkeit einer Spinne anschaue oder eines Marienkäfer oder einer Schlupfwespen oder was es auch für eine unscheinbares Wesen sein Mag, dann merke ich Was sie tun, ist so unendlich Weisheit. Hol es die blanke Offenbarung der Weisheit in der Welt. Alles was die Tiere machen sehr eingeschränkt jeweils die Spinne, wenn die ihre Netze spinnen, über die über die Äcker oder in dem Gebüsch. Dieses Wunder, das Spinnennetz ist, was es auch sein möge. Es ist so durch und durch Weisheit, dass keine menschliche Technik das überhaupt nur annähernd wiederholen kann. Es ist eine, die die Tierwelt in ihrem Tun offenbart, ihr eigenes Seelisches in dem, was sie tut. Deswegen muss man auf die Tätigkeit achten, wo die Kuh immer in allen ihren Tätigkeiten im Stall, auf der Weide, wo auch immer, in allen ihren Lebensäußerungen muss man beobachten, muss man mitempfinden. Und da merkt man plötzlich, was für ein himmlisches Wesen ist zu haben. Sie erhebt da empfunden, die oben zwischen die Hörner der Göttin Hathor wurde dargestellt wie eine Kuh. Haben die Hörner die Sonnenscheibe rein gemacht, so haben sie die Göttin Hathor abgebildet als Kuh. Bei den Hindus ist sie heute noch heilig, und sie war das heilige Opfertier durch alle Zeiten. Was ist das? Was macht das Tier? Was? Was lebt da drin seelisch? Und was bringt es nach außen zur Offenbarung? Also also die Seelen Äußerungen in der Tätigkeit. Ja, das ist eigentlich nichts anderes als ein ein Beobachtungsfeld um an das Wesen dieses Tieres heran zu kommen. Und gerade im Sommer haben wir es nun zu tun, eigentlich mit der Tätigkeit der hohen Tierwelt. Die müssen wir aktivieren. Und das geschieht dadurch, dass wir jetzt in den Tisch bereiten, durch diese Mischung der organischen Rückstände und unter den vielen, vielen, vielen Tieren, Tierarten, die da tätig sind, unscheinbar und dann deutlicher in Erscheinung treten. Da steht nun das Regenwurm im Vordergrund, und zwar der Ton der klassische Form. Es gibt ja verschiedene Regenwurm Arten. Und der Ton ist derjenige, der sein sein Leben darin besteht, dass er senkrechte Röhren macht. So kerzengerade in die Tiefe, bis zu 7 Meter tief in den Böden hat man solche Regenwürmer Regenwurm Würmer gefunden. Und in diesen Röhren bewegen die sich rauf und runter. Das ist ein Boom. Und der Wurm, sobald er aus den Röhren rauskommen. Dann schlängelt er sich so auf dem Boden. Kaum ist er in Röhren drin, dann ist es ein Leib, der sich Senkrechte. Das ist der Regenwurm. Ich sah durch als Zeichen, als die Sonnenflecken stammen. Solch eine hat eine Besonderheit, weil er sich durch die Risse durch, dann durch das Erdreich innen ein Rückgrat schafft, in das er sich senkrecht hinein stellt. Und es ist immer dieser Übergang von der Horizontalen in die Senkt. Die Senkrechte bedeutet sehr viel. Im Tierreich kann ich es nicht näher ausführen, aber das nur mal vergleichen. Das Schaf mit der Kuh oder die Kuh mit dem Pferd, alles was den Kopf hebt übers Rückgrat. Da merken Sie, dass da eine viel nach außen gerichtete Intelligenz entsteht. Und sobald der Kopf ohne das Rückgrat, da merkt man, dass der Stoffwechsel Prozess viel stärker den Kopf ergreift. Und so weiter. Also wir brauchen jetzt diese Tier, diese Boden Tiere und müssen deren Tätigkeit fördern. Und jetzt ist es heiß im Sommer Juli draußen und die Regenwürmer mögen das überhaupt nicht. Sie mögen nämlich nur dreierlei Die wollen Sauerstoff atmen, die wollen Feuchtigkeit. Und die wollen Dunkelheit. Dunkelheit. Das sind die drei Kriterien für den Regenbogen und dafür repräsentativ für andere Tiere auch. Und diese Bedingungen schaffen wir mit der Schicht. Das Dunkle, das viel Sauerstoff und die Feuchtigkeit kommt, steigt hier herauf und schlägt sich auf der Unterseite dieser Schicht nieder. Nun diese Regenwürmer. Wenn es heiß ist hier unten. Und wenn dann aber da oben so eine Schicht entsteht und so, dann wandern die hoch hier hinauf und wandern jetzt horizontal hier rein und fangen an, diese organischen Rückstände aufzuarbeiten. Also sie fressen, fressen, keine frische Substanz, keine lebendige Substanz. Ich habe mir auch mal angeguckt, da beobachtet ein Regenwurm, wie er ein grünes Pflanzen platt abgeknallt, gekniffen hat, gesagt Das ist ja pervers, was du da machst. Und dann habe ich es weiter beobachtet, habe ich gesehen, so hat er gar nicht gefressen, sondern hat es eingespeichert mit seinem Schleim. Die ganze Oberfläche hast eingerollt und seine Röhre reingezogen. Und in seiner Röhre haben dann die Mikroben aus dem auf dem Schleim haben dann angefangen, dass die Pflanzen Substanz aufzuschließen. Und dann war es allerdings ein reines Menü geworden. Also der Regenwurm frisst andere Organe, also abgestorbene pflanzliche Substanz. Der wandert also hier rein und arbeitet jetzt dieses Erdreich durch. Und was macht er dabei? Ständig, was unser Regenwurm vor so ein langes Gebilde segmentiert hat. Hier vorne so eine kleine Mundöffnung und ich habe hier so einen na? Hat er so einen kleinen Magen. Eigentlich nur ein erweiterter Darm, zielsicher und durch durch die ganzen Segmente bis hinten hin. Und er hat selbstverständlich einen Blutkreislauf. Das ist also ein Warmblüter gewesen und er hat jetzt hier über und über dem Magen hat er eine kleine Drüse, und diese Drüse sondert, indem er da frisst. Also organische Rückstände, die sind immer ein bisschen sauer, alles ist sauer, was die Pflanzen hinterlassen. Und durch diese Drüse scheint er jetzt feine Calcit zu Tröpfchen Kalk, Tröpfchen ab in den Magen und neutralisiert die organische Substanz. Es ist unglaublich. Er schafft damit das Milieu für die Mikroben, die hier jetzt en masse, hier den ganzen Darm erfüllen, bis hinten hin. Da lebt der Regenwurm mit, wiederum mit den Mikroben, speziellen Mikroben in Symbiose. Das heißt, der Regenwurm der Seelen Leib, der seelische Organismus dieses Tieres ist darauf gerichtet, jetzt im Verdauungsprozess den fruchtbaren Boden schlechthin zu erzeugen, den es überhaupt gibt durch Neutralisation dessen, was er an saurer Nahrung aufgenommen hat. Es wandert hier durch mikrobiellen Abbau. Aber die Mikroben können nicht tun, was sie wollen, was sie gerne täten, sondern weil der Seele viel von ihrem Leibe ungeheure Kräfte, die seelisch wirksam werden, die ordnen diesen Prozess, dass er nicht aus dem Ruder läuft, und dann tun sie dann irgendwo ein Häufchen da absetzen und dann haben sie, dann setzt sich dieser Prozess, der Verdrängungsprozess noch im Haufen fort, und da bauen die noch weiter ab, und dann entsteht der fruchtbarste Boden, den es überhaupt gibt, den können wir gar nicht selber erzeugen. Das macht eigentlich die boden tierwelt durch die kraft ihres spezifisch seelischen hochspezialisiert, je nach boden, auch noch tierart. So und das diesen prozess müssen wir einleiten im Sommer, dass er stattfindet, dass jetzt die Reste, dass das ernte jahres verkommt verkonsumiert werden hier von den Boden Tieren. So, und das geht vom Sommer bis in den Herbst so, dass da quasi die Erde sich erneuert im Jahreslauf. Was im Frühjahr abgebaut worden ist, muss jetzt hier wieder aufgebaut werden. Wir haben hier ein Humus Aufbau während des Sommers. Und diese und diese Prozesse müssen wir eben einleiten, stärker durch diese Mulchen der Bodenbearbeitung und hoffen, dass dann wirklich die Boden Tierwelt aktiviert wird. Und ohne den Regenwurm, insbesondere den Wurm kann man eigentlich keine optimale optimale Humus Qualität optimal dasjenige erzeugen, was die Alchemisten eben die eigentliche Muttererde bezeichnet haben. So, und jetzt muss ich schleunigst kaufen und ich kann dir auch schon auf der anderen Seite auch nicht so viel wie beschrieben werden. Und jetzt erst kommen wir in Richtung Herbst. Und das ist ja auch eine ganz eigenartige Jahreszeit, die eine völlig eigene Signatur hat. Und die findet jeder, der ein bisschen darauf aufmerksam ist, der Augustin auch durch die Lande, der Spätsommer Salz und dann geht es über den September. Da merken wir ja, dass da die Stimmung in der Natur, durch die immer tiefer wird, langsam, tiefer sich, wenn in der Sonne von ihrem Höchststand die Tage schon, na ja, sie bleiben auch dann halt noch lange viel länger. Aber dann schon wird es also kürzer. Der Tage und Nächte werden ein bisschen länger und man merkt die Stimmung in der Natur, obwohl sie selben Sonnenstand gibt, im Frühjahr nur aufsteigen, so ist derselbe Zustand erreicht, absteigend von der Sonne und. Vollkommen andere Stimmung. Und das sieht man daran, dass dann plötzlich so die ersten Nebel streifen, sich über die Lage legen. Im Nebel Ruhe noch die Welt, noch träumen Wald und wie so Dichter Mörike und und dann der blaue Himmel unverstellter drüber. Das ist so die Stimmung Anfang September. Und da merkt man auch in der Natur reift noch alles, alles. Die Früchte, die alles, was nur ein Gemüsegarten sind, was alles reift, fühlen sich die Äpfel an den Bäumen werden dicker und nehmen Farbe an? Also das ist auch eine noch Vorbildwirkung, die da vom Sommer in den Herbst hineinreicht, bei den anderen doppelt und bei den Pflanzen. Denn solch ein Wettrennen, das zieht sich noch länger bis in den Herbst rein und dann geht es durch den September durch. Dieses Jahr haben wir es nicht so deutlich erlebt um die Michaeli Zeit. Da kommen diese goldenen Septembertag, die in die goldenen Oktobertag einmünden. Und dann sehen wir dieses wunderbare Phänomen, das Sie bestimmt auch schon erlebt haben den Altweibersommer. Ich bin letztes Jahr laufe ich da den Feldrand entlang und sage Ich traue, kann ich meinen Augen trauen? Der Acker war frisch bearbeitet und ein Symbol für Glanz liegt über dem ganzen Feld und guckt so nach der Sonne und die Sonne spielt es mir zu. Ich gucke dann immer von verschiedenen Seiten. Dann gehe ich hin und guck genau. Alle Spinnennetze, der ganze Acker wie über überspannen von einer bestimmten Spinnennetze, die das machen, glänzt silbrig glänzend. Das ist ein Phänomen des Herbstes, und der Herbst setzt sich fort darin, dass das die gesamte Insektenwelt erst noch mal so was macht. Legt man die Eier ab unter die Boden Krume oder in die Rinde der Bäume oder sonst irgendwo an einen versteckten Ort legt sich die Eier ab. Die Vögel ziehen nach Süden, die Schwalben sind verschwunden, man guckt nach draußen und plötzlich sind sie weg. Das heißt, die ganze Natur fängt an in einen Ruhezustand. Ich weiß nicht, wie die wurden geboren wurden. Mikroben bilden jetzt Dauer formen auf. Also nicht. Man sieht äußerlich kaum noch, will keine Insekten wirken. Ein Schmetterling kann nichts. Alles geht in eine Art Ruhezustand oder besser gesagt in einen Todes zustand über. Die Natur stirbt, die Blätter fallen von dem Baum, alle sind sie verfärbt. Nochmal die letzte Blüte im Blatt und das alles liegt plötzlich am Boden. Der Schwere folgend, nicht mehr der leichte, wo es da oben sich gebildet hat in der Luft, sondern jetzt fällt alles schwer physisch. Die herbstes. Zeit ist der Übergang in den Winter tot. Die Natur stirbt, die mikrobiellen Prozesse im Boden kommen zu Ende. Und jetzt muss man natürlich aufpassen, dass man da nicht mit stirbt als Mensch, sondern dass man der Nachwelt wirklich dann genau beobachtet, was sich da eigentlich abspielt, dass wir jetzt sozusagen den Herbst Prozess begleiten. Einerseits ist es noch mal die Ernte und andererseits ist es schon mal wieder die Herbst Bestellungen für die Winter Getreide. Aber dann kann es eine sehr späte Ernte sein oder überhaupt. Wir haben die Absicht, im nächsten Jahr Sommer eine Sommer, um oft auszusehen Hafer oder eine Sommerreifen oder eine Sommergäste. Oder wir wollen da Früchte anbauen und wir haben jetzt mal gerade eine Kündigung noch vorher ausgebracht und die müssen wir jetzt rechtzeitig umbrechen in den Winter. Wir wollen sie vielleicht nicht stehen lassen. Und dann kommt es jetzt auf einen Prozess an, den man wieder sehr genau reflektieren muss warum, wo? Worum geht es jetzt eigentlich im ausgehenden Jahr, wenn dieser äußere Todes Prozess einsetzt und da ist man heute sehr früh, auch glaubt sehr sicher geworden zu sein. Die ökonomie, die die öko betriebe, die meinen, also der fluges vom Teufel, den dürfen wir schon gar nicht mehr einsetzen. Und da gibt es also alle möglichen Ansichten, die da tun, weil man, wenn man nicht konventionell denkt. Konventionelle Landwirtschaft, dann möchte man wenigstens ökologisch denken. Biologisch und biologisch heißt, dass man sein Augenmerk auf die Mikroben Welt und was da lebt und kreucht und fleucht, darauf lenkt und dem versucht, Rechnung zu tragen. Es kommt aber eine Zeit im Herbst, wo man wirklich mal davon absehen kann. Das muss man heute ganz bewusst tun, denn man möchte ja der Natur immer irgendwie gemäß handeln, ihrem Leben gemäß. Aber es gibt eben einen Zeitpunkt im Jahreslauf, wo die Natur stirbt, wo sie tot wird, wo die Mikroben in die Dauer form übergehen. Alles andere in Eisstadion. Und da gibt es einen Moment, wo wir eigentlich die Aufgabe haben und jeder muss ich mir diesen Prozess ganz neu auseinandersetzen, wo wir die wo den Boden kartieren müssen, wo wir alles zerstören, was so wunderbar im Jahreslauf sich aufgebaut hat. Einzigartig. Die Schichtungen im Boden, alles organisch sind genauestens austariert. Und jetzt kommen wir, da hören wir ein Instrument und dann schmeißen wir das Ganze völlig koordinieren. Und dieses Instrument nennen wir den Pflug. Und man hat heute ein sehr starke Tendenz, berechtigterweise solchen Unsinn, der sonst gemacht wird, dass man sagt ohne Pflügen, pflügen ist so eine Sache. Und wenn man aber da mal ein Gesichtspunkt einnimmt im Herbst, im Spätherbst, ist die Natur zu Ende. Da ist, was zu Ende gekommen, ist, ganz physisch geworden. Und dann tritt ein in den Winter. Und da sollen die Prozesse stattfinden, die jetzt im Winter stattfinden sollen Kristallisation. Da muss ich sozusagen erst mal das ganze Jahr besiedeln, indem ich es korrigiere. Und wenn dann es in den Winter geht, dann kann sich aus diesem Chaos sozusagen eine neue Ordnung im nächsten Jahr aufbauen. Ich kann das nicht einfach nur so von Jahr zu Jahr immer so weiterwurschteln, sondern da ist, da ist wirklich ein Unterbruch im Winter und den muss ich einleiten, nicht jedes Jahr im Rahmen der Fruchtfolge oder wie es meine Intuition mir ergibt, zu einer Zeit der Jahre, dass ich einmal doch intensiv versuche, mal diese Kolonisierung des Bodens einzuleiten, einzuleiten, dass ich durch die Kräfte des Winters wieder ein neuer Boden aufbauen kann. Und der klassische Pflug? Was macht er denn alles eigentlich anders? Wenn hier der Boden ist, das Erdreich, dann pflügt er ja in dieser Weise den Boden in eine solche Furche. Er legt den Hunger um und das große Problem heutzutage ist, dass unsere Flügel nichts mehr taugen. Die Flügel, Füße breit. Und natürlich auch viel zu tief. Aber das Verhältnis von Tiefe und Breite stimmt auch nicht mehr. Ich versetze den Acker dann schon mit einem Fluch voran um 40 50 Zentimeter von rechts nach links. Im Ganzen. Was das für eine Energie ist, die ich da brauche. Sondern es kommt darauf an, dass man möglichst schmal fühlt. Es hat es viel Pferdefleisch gegeben, ideal gemacht, schmal fühlt und nicht zu tief. 16 17 Zentimeter, 15 bis 18 Zentimeter optimale Tiefe, würde ich sagen. Und dann kann jetzt sozusagen der Frost Angriff während des Winters hier eingreifen. Und dann? Es geht nicht mehr um biologische Prozesse, sondern es geht darum, dass man die Erde kultiviert und das heißt fruchtbare Böden. Der Meister Frost muss hier eingreifen und muss einfach mal den Boden vorerst rot machen. Er muss, da wird in der Realität durchgearbeitet werden, dass das nicht die Organe des Bodens. Das muss man nur mal versuchen zu denken. Ich weiß, dass ich in ein Fettnäpfchen tritt. In vieler Hinsicht ja. Aber es wird heute. Es werden so maßlose Fehler in der Bodenbearbeitung gemacht und man muss nur mal bedenken, der ganzen Prozess durch das Jahr hindurch und werden das erste geht es um die Aktivierung der organischen Prozesse im Frühjahr, Herbst, Sommer, Abbau, Aufbau und dann kommt es zu Ende. Und jetzt kann ich auch mal nicht mehr den Humus bearbeiten oder die organischen Prozesse, sondern die mineralischen Prozesse, nämlich die toten Prozesse. Also es geht. Und beim Pflügen geht es nicht um das Ich Rücksicht nehmen auf den Humus, sondern ich nehme Rücksicht auf den Ton. Es ist ein Ton pflügen. So haben wir das auch früher genannt. Wir pflügen den Ton, um ihn zu exponieren, den kosmischen Kräften des Umkreises, den Kristall bildenden Kräften an also Sie sehen ja, wir müssen zu Ende kommen. Sie sehen Bodenfruchtbarkeit. Wenn ich das ernst nehme, diesen Begriff, dann muss ich erst mal beobachten lernen, und dann muss ich meine Beobachtungen selber selbstständig denkerische arbeiten. Ich kann nicht irgendeiner Richtlinie folgen, die von außen vorgegeben ist. Ich kann nicht Ideologien folgen. Ich kann nicht irgendwelchen wissenschaftlichen Ergebnissen folgen, die einmal an einem Punkt irgendwo mal gemacht worden sind. Statistisch verrechnet, das ist irreführend ist alle irreführen, sondern es ist die Aufgabe des Menschen, sich hinein zu stellen in den ganzen Jahreslauf, den von Anfang bis Ende arbeitend. Wohlgemerkt nicht denken, sondern tätig sein, durchlebt und durchleben, sich Gedanken machen, was jetzt eigentlich das Adäquate ist. Welche Maßnahmen will ich steuern, in diesen unendlich subtilen Prozess eingreifen? Und dann kommt der Herbst und dann kann ich mal wirklich massiv tiefer greifen. Also in diesem Sinne, wie ich es gesagt habe. Und dann kann sich aus dieser Kolonisierung ein neuer Boden Aufbau im nächsten Jahr aufbauen. Kein Jahr ist gleich dem anderen. Jedes Jahr ist neu und jedes Jahr muss ich sozusagen die Initialzündung geben, dass es auch neu werden kann. Und nicht ein immer gleichmäßig fortlaufender, ablaufender Prozess. Sondern dass wir die Aufgabe haben, als Landwirt sozusagen den Boden im Hinblick auf die Bodenfruchtbarkeit zu erziehen. Wie man ein Kind erzieht, das in die Schule geht und lesen und schreiben lernt. So müssen wir einen Keim haften Zustand, der im Boden entsteht, in der Hand um müssen wir schrittweise durch das Jahr hindurch erzieherisch so begleiten, dass dadurch dann das Phänomen der Bodenfruchtbarkeit sich realisiert. Bodenfruchtbarkeit kann ich nie im Jahr herstellen, vielleicht auch nur schwarze Erde bis zum nächsten Jahr in der Ukraine oder so, wo die Natur einfach so begabt ist, dass sie ohne großes Zutun einfach tolle Erträge bringt. Sondern wir müssen die Natur Begabungen. Das ist ein Begriff, den muss man sich mal versuchen in die Ohren zu schreiben, dass der Boden selber begabt ist. Jeder Standort ist in bestimmtem Sinne begabt. Und meine Aufgabe als Landwirt ist es, diese Begabungen zu fördern, so zu erziehen, dass der Boden sozusagen lesen und schreiben lernt. Also das heißt, er liest am Kosmos ab, was eigentlich ihm zuträglich ist, und er schreibt sich das dann selber ein in dem, was man dann die Bodenfruchtbarkeit nennen kann. Also in diesem Sinne müssen wir versuchen, als Landwirte immer mehr zu lernen. Wir sind in einem Lernprozess, wir sind nie zu Ende. Wir glauben, wenn er gute Ernte eingebracht hat, wird sie der Klasse erreicht. Die haben wir nicht erreicht, sondern es geht auch gar nicht nur darum, um gesunde Nahrungsmittel zu erzeugen. Es ist auch ein Irrtum, das ist ein Nebeneffekt unserer Arbeit, sondern ein ebenso großer Effekt muss sein, die Boden entwicklung über die Jahre hinweg erzieherisch so auf die Bühne und auf die Erde zu wirken, dass Generationen in alle Zukunft weiterhin an dieser Bodenfruchtbarkeit anknüpfen können. Es geht darum, dass man. Es geht darum, dass so wie wir als Menschen dadurch Menschen sind, dass wir ein Bewusstsein haben, dass wir uns entwickeln können. Dass wir nicht derselbe sein müssen, der wir gestern waren, sondern dass wir heute durch eigene innere Willens, Aktivität, durch eigenes Denken und Fühlen uns entwickeln können. Immer weiter. Der Mensch ist ein sich entwickelndes Wesen. Er trägt den Entwicklungs gedanken als die größte voraus. Ich möchte sagen. Die größten chancen. In sich. Er will ja immer. Weiter. Und das kann die natur nicht. Die natur hat den entwicklungs gedanke nicht in sich mehr, sondern eher die. Sie hat auch, dass der mensch durch sein tun oder seine tätigkeit den entwicklungs gedanken in der natur veranlagt hineinträgt, sich selber durch seine arbeit erweitert, sein ganzes menschsein erweitert, will in das äußere Natur und dadurch die Natur erzieht, darauf wartet Mensch, Boden, Tier und Pflanze, die ganze Schöpfung. Insofern haben wir wirklich eine ungeheure Vision. Das hat ja Novalis in die Worte mal ausgedrückt Der Mensch, die Menschheit ist auf einer Mission. Zur Bildung der Erde sind wir berufen zur Bildung, so wir uns bilden wollen als Mensch, so müssen wir die Erde bilden. Und das ist die eigentliche, zentrale Aufgabe des biologischen Anbau. Darauf müssen wir hin streben. Und wir wissen ganz genau Das ist keine Methode, die man einfach anwendet, sondern es ist eine Methode. Bestenfalls, dass wir uns selber in unser Denken, Fühlen und Wollen so erziehen und so schulen, dass wir in der Lage sind, der Natur etwas zu geben, was sie selber nicht hat. Was wir hier erst durch unser Menschsein einpflanzen können, das ist nun ein Streben des biologischen Landbau, dem wir noch lange nicht nachkommen können, weil wir noch nicht fähig genug sind. Aber das ist eine Perspektive in die Zukunft. Und das wunderschöne Landbaus ist, dass man, wenn man sich ein Bewusstsein dieser Tatsache verschafft, dann fragt man sich, warum nicht jeder Mensch Landwirt wird. Vielen Dank. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Themenbezogene Leseanregungen ==&lt;br /&gt;
Novalis&#039; Werk &amp;quot;Die Lehrlinge zu Sais&amp;quot; (1802). Novalis, eigentlich Georg Philipp Friedrich Freiherr von Hardenberg, war ein deutscher Dichter, Schriftsteller und Philosoph der Frühromantik. In diesem Zitat betont Novalis die Verantwortung des Menschen für die Erde und für sich selbst. Die &amp;quot;Mission&amp;quot; der Menschheit ist es, sich selbst zu bilden und im gleichen Zuge die Erde zu formen. Das bedeutet, dass der Mensch nicht nur für seine eigene Entwicklung verantwortlich ist, sondern auch für die Gestaltung der Umwelt. Dies impliziert eine untrennbare Verbindung zwischen Mensch und Natur, die für die Frühromantik typisch ist. Novalis fordert hier, dass die Menschheit sich ihrer Rolle als Gestalter bewusst sein und entsprechend handeln sollte. &lt;br /&gt;
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		<author><name>Chrifri</name></author>
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		<id>https://biodyn.wiki/index.php?title=Bodenfruchtbarkeit_und_Ern%C3%A4hrungsdynamik_-_Vortrag_von_Manfred_Klett_am_12._November_2017&amp;diff=3985</id>
		<title>Bodenfruchtbarkeit und Ernährungsdynamik - Vortrag von Manfred Klett am 12. November 2017</title>
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		<updated>2024-01-18T14:44:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Chrifri: /* Begrüßung und Einführung */&lt;/p&gt;
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====Filmdoku====&lt;br /&gt;
[[Datei:Dr. Manfred Klett biodynamische Landwirtschaft Vortrag Bodenfruchtbarkeit 12. November 2017.jpg|450px|center|link=https://www.youtube.com/watch?v=v6WLKhCfABA]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- Manfred Klett -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
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__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Dieser Vortrag befindet sich in der Bearbeitung und er ist noch nicht &amp;quot;reif&amp;quot;. Gerne kannst du hier [[MitTun bei biodyn.wiki|mitTun]]: Korrektur, Überschriften und Absätze. Stand 15. Oktober 2023&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begrüßung und Einführung ==&lt;br /&gt;
Ich freue mich sehr, dass ich euch heute alle hier so begrüßen darf. Seid gegrüßt! Es ist schön, dass heute viele, auch neue Gesichter, Junge. Freut mich sehr!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Thema heut, ich solle das Thema einführen, das Thema ist etwas sperrig, das muss man ablesen: Bodenfruchtbarkeit und Ernährungsdynamik. Das ist genau das Spannungsfeld, in dem ich jetzt als Landwirt eingebunden bin. Auf der einen Seite muss ich dafür Sorge tragen, dass die Bodenfruchtbarkeit bewahrt, und auf der anderen Seite will ich dafür Sorge tragen, dass die Produkte, die ich produziere, zum Wohle aller sind und für eine gesunde Ernährung, zu einer gesunden Ernährung beitragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deswegen ist es genau das Spannungsfeld, das ich so empfinde und ich stehe da als Bauer genau dazwischen. Und früher war das ganz einfach. Da hatte ich die Formel oder auch andere, wenn man einen gesunden Boden hat, dann erzeugt man gesunde Nahrungsmittel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn man genauer hinguckt und wir befinden uns in einer Zeit, wo man immer ein bisschen genauer hinguckt und sagt auch wir wollen eine Bewusstseinsseele entwickeln. Wenn man da genauer hinguckt und das verstehen will, dann merkt man, dass sowohl Gesundheit und Ernährung als auch Bodenfruchtbarkeit nichts Festes ist, sondern dass das dynamische Systeme, vielleicht was Lebendiges ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daraus stellen sich dann viele Fragen. Also es ist nicht so, dass man sagt: Ich mach das und dann kommt ein gesunder, dann kommt ein guter Boden raus und das Bodenfruchtbarkeit und die Bodenfruchtbarkeit äußert sich in möglichst viel Gesundheit beim Menschen. Da stellen sich für mich zum Beispiel schon die Frage, dass das, was vor 20 Jahren oder vor zehn Jahren für mich gesund war, mich zu ernähren, heute vielleicht gar nicht mehr so ist. Das, was wir vor 20 Jahren, was mich genährt hat, macht mich heute nur fett.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das, was ich vor 20 Jahren auf dem Acker gemacht habe, funktioniert heute nimmer. Und ist denn überhaupt die Bodenfruchtbarkeit, die ich anstrebe, vielleicht eine ganz andere, als ich eigentlich produziere, oder umgekehrt?  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist zum Beispiel eine spezielle biologisch dynamische Bodenfruchtbarkeit? Ist das auch Fruchtbarkeit, die sich auch äußert in Qualität? Oder heißt für mich Bodenfruchtbarkeit, dass einfach möglichst viel wachsen soll? Nein! Diese beiden Dinge werden wir heute zusammenbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich freue mich sehr, dass die Meike Ehrlichmann da ist es. Ist sie schon da? Die kommt gleich, die kommt. Und uns da einen ganzen interessanten Ansatz vorstellen wird und ich glaube, der wird uns alle weiterbringen. Dazwischen, nach dem Mittagessen und vor dem Kaffeetrinken, das wird relativ eng zusammenliegen, wird uns der Wolfgang Krämer seinen interessanten Hof vorstellen. Ich weiß nicht, ist die Frau auch. Die sind beide noch nicht da. Wenn wir uns ihren Hof vorstellen, das wird bestimmt auch ganz spannend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ganz besonders freue ich mich, dass heute zu uns gekommen ist. Jemand, den man vielleicht wie keinen anderen mit dem Thema Bodenfruchtbarkeit und biologisch dynamische Bodenfruchtbarkeit zusammenbringt. Den, ich denke, die meisten von uns auch durch seine Lieder ein bisserl kennen, als auch als Gründer vom Dottenfelder Hof. Und ich freue mich sehr, dass es uns heut gelungen ist, ihn noch einmal einzuladen. Ja, er hat eigentlich gesagt, er macht so was nimmer und ich freue mich sehr, dass er es dann doch gemacht hat. Manfred Klett!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vortrag Manfred Klett ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Begrüßung ===&lt;br /&gt;
Verehrte liebe Gäste, liebe Freunde aus der hiesigen bayerischen Vereinigung für biologische dynamische Wirtschaftsweise und auch diejenigen, die hier in Nürnberg ja auch aktiv sind, sind auf diesem Felde. Ich frage zunächst einmal, ob ich frei hier so sprechen kann, ob sie mich hören, ganz hinten. Ich bin nicht so erfreut über ein Mikrofon, und so versuche ich so deutlich und laut zu sprechen, dass jeder von ihnen mich vielleicht doch verstehen kann. [00:06:34] Und wenn nicht, dann bitte ich einfach mal die Hand zu heben, denn ab und zu, wenn man dann im Sprechen ist, kann die Stimme mal ein bisschen absinken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bedanke mich vielmals für die Einladung hier zu dieser Tagung in Nürnberg zu diesem Thema. Und diese beiden Themata hängen ja sehr eng zusammen Bodenfruchtbarkeit und Ernährungsdynamik. Ist ja evident. Das wurde ja auch gerade angesprochen. Und meine Aufgabe wird das nun sein, zur Frage der Bodenfruchtbarkeit etwas beizutragen. Und das ist ein so unerschöpfliches Thema, dass man Schwierigkeiten hat, es überhaupt irgendwie zu umgreifen. Und es ist ja auch dieser Begriff heute, Bodenfruchtbarkeit, im allgemeinen Bewusstsein, ich spreche jetzt vom wissenschaftlichen Bewusstsein an den Hochschulen, an den Universitäten oder wo auch immer, so in den akademischen Kreisen, dieser Begriff nicht mehr aktuell.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man hat ihn ad acta gelegt, mehr oder weniger, weil er nicht definierbar ist. Der ist so umfassend, dass man ihn einfach in dem Sinne nicht in eng begrenzten quantitativen Begriffen erfassen kann. Und deshalb hat man ihn ersetzt immer mehr durch den Begriff der Ertragsleistung der Böden. Was bringen die Böden? Was ist deren Hervorbringungskraft? Und die kann man messen, die kann man aus messen und zählen und wägen. Man kann das quantitativ erfassen in Erträgen. Aber ist das noch Bodenfruchtbarkeit? Denn ich kann ja diese Erträge auf andere Weise erzielen, indem ich da auf dem Boden ständig von außen was drauf schmeiße, was man dann Dünger nennt und dadurch und sonstige Fremdmittel, die man einsetzt, Betriebsmittel. Damit kann man ja auch hohe Erträge erzielen. Also was ... man hat den Begriff der Bodenfruchtbarkeit langsam hinter sich gelassen, um einen Begriff zu wählen, dem man eben tatsächlich wiegen und messen und zählen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und damit hat man eigentlich den Boden aus den Augen verloren, in gewissem Sinne. Und gerade in biologisch-dynamischen Zusammenhängen müssen wir ja jetzt versuchen, diesen zentralen Begriff, also die Belebung der Erde selber, das ist ein Prozess, der sozusagen so umfassend ist, wie das menschliche Leben selbst, das Leben der Erde! Wie, wie man den sozusagen so in Worte bringen kann oder jedenfalls mal in Bildern umschreiben kann, dass man einen neuen Zugriff zu diesem zentralen Begriff des lebendigen Bodens finden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun ist es so, dass man heute ja in den Wissenschaften, ich spreche jetzt von den Landwirtschaftswissenschaften. Da gibt es ja das Gebiet der Bodenkunde, also die eigentlich die Aufgabe hätte, gerade mit diesen Fragen so umzugehen, dass es auch umsetzbar wäre in der Praxis. Und das ist aber keineswegs der Fall, oder nicht generell der Fall, weil man eben nur durch Quantifizieren, nur durch diese, nur das, was wirklich messbar ist, irgendwie zu Aussagen kommt. Die qualitative, die Wesenseite, die bleibt völlig außer Betracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun hat man in der Bodenkunde doch ein Gebiet, wo man einigermaßen an den Phänomenen sich entlang gehangelt hat durch die Jahrzehnte. Und das ist das Gebiet der Bodentypologie. Das heißt, dass jeder Standort, wenn man auf einen Betrieb irgendwo hinkommt, dann findet man eben ganz bestimmte Böden, die durch, ja lange, lange, lange Zeiten hindurch, 10.000 Jahre rechnet man heute, also seit den letzten Eiszeiten, sich allmählich entwickelt haben. Und das kann man phänomenal ganz, ganz gut begleiten. Kann man beobachten, kann man anschauen, auf jedem Betrieb gräbt man ein tiefes Loch und dann ist da ein bestimmtes Profil und daraus kann man schon sehr viel ablesen. Das ist eine Langzeitentwicklung. Und die finden wir vor. Das ist Ergebnis von ewigen Zeiten, kann man sagen. Und in diesem Zusammenhang greifen wir jetzt als Landwirte und Gärtner ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da kann man mit solchen Begriffen wie, also ich spreche jetzt mal zu Praktikern: Da gibt es also den Begriff der Renzina, hier im Jura, sehr verbreitet. Oder es gibt die Parabraunerde oder die Braunerde oder Podzol. Das sind alles wunderschöne Worte, hinter denen aber doch bestimmte Phänomene stehen, die für den Praktiker durchaus aussagekräftig sind. Und aber am Ende kann man dann doch recht herzlich wenig damit anfangen. Es ist immer gut zu wissen, man soll Kenntnis davon haben. Sondern für den praktizierenden Landwirt, den Gärtner, ist es auch notwendig, sozusagen die Bodenfruchtbarkeit oder das, was die Böden fruchtbar macht, mal zu verfolgen im Jahreslauf. Denn in den greift man ja immer ein, in den Jahreslauf, also die vier Jahreszeiten. Und greift ein durch die Bodenbearbeitung, durch die Fruchtfolge, durch die Düngung. Das sind die drei Säulen des Ackerbaus seit eh und je gewesen. Und greift ein verschieden, ob man jetzt im Winter sich befindet oder im Frühjahr oder im Sommer oder im Herbst.  Und steuert dadurch, durch den menschlichen Geist, durch die Einsichten, die man als Mensch hat, die man sich erarbeiten muss. Und man kommt da nie an ein Ende. Nie. Man ist immer auf dem Wege, dass man versucht, das so gut wie möglich zu machen, dass man diese von Natur veranlagten Prozesse im Jahreslauf sachgemäß steuert. So, dass ich dadurch das Ergebnis dann nennen kann, die Bodenfruchtbarkeit, wenn sie sich auch nicht immer nach außen, direkt, immer darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss es geistig erstmal in sich produzieren. Man muss den Begriff geistig in sich überhaupt erst etablieren, um dann sein Beobachtungsvermögen so zu erweitern, dass man die Dinge dann auch in einem höheren Sinne erkennt. Nicht nur an der Ertragsbildung. Nicht nur das da ein schöner Humusgehalt ist oder irgend sowas. Das sind alles äußerliche Dinge. Sondern dass man innerlich als Mensch erkenntnismäßig in sein Denken fühlen und dann schließlich auch in seinem Wollen so in der Sache drin steht, dass man die Sicherheit nicht nur durch die äußere Erscheinung des Bodens, sondern innerlich in sich aufbaut. Eine innere Sicherheit gewinnen für sein Tun. Die Bodenfruchtbarkeit lebt in allererster Linie erst in unserem Erkenntnisleben und dann können wir draußen anschauen, ob es auch wirklich sich spiegelt in der Welt da draußen. Nun, daran können Sie vielleicht erkennen, dass es ein lebenslanges Ringen und Bemühen ist, wenn man sich dieser diesem Geheimnis der Bodenfruchtbarkeit, man könnte es parallelisieren mit der menschlichen Einsichtsfähigkeit. Auf der Menschenstufe ist es die menschliche Erkenntnis, die sich spiegelt dann in irgendwelchen Produktionen des Geistes, in der Literatur und den Künsten, in der Musik. So ist da unten auf der Erde ist die Bodenfruchtbarkeit ebenso ein Ausdruck eines umfassenden Geschehens, die eben niemand vergleichen kann mit dem menschlichen, künstlerischen, wissenschaftlichen Erfassen der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bodenfruchtbarkeit im Jahreslauf ===&lt;br /&gt;
Nun möchte ich also versuchen, einmal einen Gang durch das Jahr zu machen, einen landwirtschaftlich gärtnerischen Gang durch das Jahr und zu sehen, wie da die Bodenfruchtbarkeit ständige Metamorphosen durchläuft. Es geht immer um die Bodenfruchtbarkeit. Und dennoch stellt sie sich jedes Mal ganz anders dar, im Verlaufe eines Jahres. Und bevor ich nun da mal den Gang durch das Jahr mache, wollte ich noch einmal eine grundsätzliche Bemerkung machen zum Boden selbst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Boden als Organ ===&lt;br /&gt;
Der Boden ist ja auch ein Organ, wo man gar nicht so recht weiß, wo fängt das an, wo hört es auf? Oder wo ist er überhaupt? Es ist eine hauchdünne Haut über die Erde. Endlose Tiefen setzen sich nach unten fort. Endlose Höhen erweitern den Boden nach oben die Atmosphäre und bis in den Sternenhimmel. Wo ist eigentlich der Boden? Das ist die Begegnung von Kosmos und Erde. Da durchdringt sich etwas. Da durchdringen sich die Wirkungen der Planeten, die Wirkungen der Sonne, das Zentralgestirn des planetarischen Kosmos. Der ganze umfassende Fixsternhimmel ist an dem ganzen Geschehen beteiligt. Das durchdringt sich jetzt mit den Kräften der Erde von unten. Und nicht nur, was gerade im Boden da einem vor die Augen fällt, sondern aus den Tiefen der Erde strahlt es herauf und das begegnet sich. Und diese Durchdringungszone ist hauchdünn, eine dünne Haut, und diese dünne Haut hat aber einen ganz bestimmten Aufbau. Und wenigstens möchte ich das nur kurz charakterisieren. Man, es bedürfte einer viel umfänglicheren Ausführung, aber mal sozusagen auf den Punkt zu bringen, auf eine Art Formel zu bringen. Es ist so, wenn Sie ein Loch in die Erde graben, auf Ihrem Betrieb im Garten, also sagen wir mal einen Meter tief, zwei Meter tief oder so, je nachdem, wie der Boden beschaffen ist. Dann werden Sie feststellen, dass eine ganz bestimmte anschaubare Gliederung ihnen vor Augen tritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie haben einen schwärzlich gefärbten oder sagen wir mal dunkel gefärbten Oberboden. Das nennt man den humosen Horizont, wo also verstärkt also Humusprozesse stattfinden. Die können auch tiefer reichen, dann bis 30 bis 40 Zentimeter vielleicht, wenn man Glück hat. Und darunter kommt dann eine andere Zone, auf die komme ich gleich. Und dann noch tiefer, stößt man plötzlich auf, sage mal Stein oder jedenfalls auf unverwitterte Erde und das eigentlich Kristalline oder kristallin unverwitterten Boden. Und zwischen dem Humushorizont und dem unverwitterten Boden. Da ist nochmal eben diese mittlere Schicht, und das ist die Schicht der Vertonungen. Nicht dass das Musik ist, das ist auch. Musik, Nur ein Stockwerk tiefer. Die Tonbildung, dass das durch die Verwitterung entsteht der Bodenton, Tonmineralien entstehen da und die haben auch wieder einen ganz wunderbaren Aufbau, da könnte man lange drüber reden. Jedenfalls ist diese mittlere Schicht diejenige, die eigentlich neben dem Humus der wirkliche Fruchtbarkeitsträger des Bodens ist. [00:18:52] Es ist eigentlich das Herz des Bodens, das schlagende Herz, das ist nicht der Humus, sondern der Ton. Das ließe sich länger ausführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das lässt sich vergleichen mit dem Menschen. Denn auch der Mensch, der hat ja sozusagen eine Zone in seinem ganzen Körperaufbau, wo man sagen kann, ja da ist eigentlich alles noch gerade in Verwitterung, da ist ein Fortlaufen in einem Verwitterungsprozess, in dem wir nämlich gedanken bilden, da stirbt etwas lebendiges in uns ab, im Nerven-Sinnes-System und dadurch können wir sozusagen überhaupt miteinander kommunizieren, über die Sprache und über unsere Gedanken. Und diese Zone, die dem Haupt des Menschen, dem Kopf des Menschen entspricht, im Nerven-Sinnes-System, das ist eigentlich das Gestein im Untergrund. Das ist genauso tot, wie unser Gehirn tot ist, wie unsere Nerven tot sind. Genau so tot ist es da unten, anorganisch, vollkommen, physisch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Gegenpol ist dann im Vergleich zum Menschen, wenn man es heruntergeht, von dem Haupt unter das Zwerchfell. Da dehnt sich ein ganz anderer Mensch aus, der ganz Unbewusste, wo organische Prozesse stattfinden, Auf- und Umbau und ein ständiges Hin und Her, ein Stoffwechsel eben, der in Verbindung steht auch mit dem Blut, wo ständiger Aufbau stattfindet aus den Verdauungsvorgängen heraus, wo auch die Blutbildung hauptsächlich in den Röhrenknochen stattfindet. Alles das. Und diese Prozesse, Stoffwechselprozesse, die finden sich im Boden oben in der obersten Schicht, eben in jener Humuszone. Da findet ständig durch die organischen Rückstände, die jedes Jahr herunter sinken, jetzt im Herbst, und die dann allmählich verdaut werden im Boden und dann sich Umformen in Humus. Alles das, das findet im Oberboden statt. Und dazwischen ist diese Tonszone. Und die entspricht dem, was beim Menschen Herz und Lunge waren. Das ist die rhythmische Zone, wo wir ständig im Rhythmus uns erleben als Mensch, ja, wo wir uns eigentlich als Mensch erleben in diesem mittleren Menschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist im Boden nicht der obere Boden, wo wir immer sagen, die Fruchtbarkeit, das ist der Stoffwechselpol, sondern es ist diese mittlere Zone, die da ständig, ich möchte sagen, quillt und schrumpft. Der Ton quillt und schrumpft, der atmet förmlich und im Jahreslauf. Also wir haben es eigentlich, wenn wir mit dem Boden umgehen, haben wir es eigentlich mit einem auf dem Kopfe stehenden Menschen zu tun, en miniature. Das kann man fortgesetzt denken in die Tiefen der Erde, das kann man fortgesetzt denken bis in die Höhen des Kosmos. Aber diese hauchdünne Haut, die zeigt eben eine Gliederung, eine Dreigliederung von Kopf und Stoffwechsel und einer rhythmischen Mitte. Mit der haben wir es zu tun. Und die gilt es immer im Blick zu haben, wenn man von Bodenfruchtbarkeit spricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So, und wenn wir jetzt von da ausgehend mal jetzt den Blick lenken auf unseren Jahreslauf und jetzt auf diese Zeit im Jahre wir stehen jetzt am Anfang des Winters, im November, da fängt es so richtig an, wenn wir da rausgehen aufs Feld und gucken mal unseren Boden oben an, da merken wir, dass der dunkler ist, als er vorher war, als er noch im Oktober oder im September war, dass er plötzlich dunkel geworden ist. Man muss das mal einfach beobachten, man muss mal seinen Blick darauf lenken, damit wird man bemerken, der Boden wird dunkler, während der Winterzeit, wie die Atmosphäre, wie alles um uns herum dunkel wird, so auch der Boden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hängt damit zusammen, dass der Boden sich im Winter mit Wasser sättigt und die Luft aus dem Bodenporen verdrängt wird und ebenso die Wärme verdrängt wird. Und das wir da vor einem Urphänomen des Winters stehen, dass nämlich der Boden wirklich anorganisch-physisch groß wird. Er ist wirklich dann im Winter so tot, wie das Gehirn im Menschen eben dem Tod näher ist als dem Leben. Und immer dann, wenn etwas stirbt, ist der Keim zu etwas Höherem geboren. Und so ist es auch im Boden während der Winterzeit. Also zunächst einmal merken wir, der Boden ist dunkel. Durch die Wassersättigung. Und das weist darauf hin, dass die vier Elemente von Erde, Wasser, Luft und Wärme, die immer zusammenspielen, uns dann richtig einen fruchtbaren Boden erzeugen, wenn sie sich alle schön durchdringen, im Jahreslauf. Aber im Winter sondern sie sich voneinander. Dann ist das Erdige erdiger als es ist, das Wasser relativ isoliert im Boden, füllt alle Poren auf, die Luft hat sich aus der Erde herausgezogen, es wird wird bitterkalt, die Wärme zieht sich aus der Luft heraus und auch die Wärme ist dann sozusagen sonstwo. Also alle vier Elemente beginnen sich während der Winterzeit voneinander zu lösen und separiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist die Ursache dafür, dass etwas stirbt, dass etwas tot wird. Denn im lebendigen Organismus ist alles wunderbar durchdrungen. Diese drei Sphären durchdringen sich ständig, und das ist zunächst einmal die Situation in der Erde. Die Erde wird äußerlich ganz tot. Innerlich aber nicht. Da kommen wir gleich noch mal drauf zurück. [00:24:51]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun können wir, beschreibe ich mal zwei Bilder der Boden Prozesse, wie sie sich im Winter in der Erde abspielen. Da ist der eine Prozess der, dass die, dass es ja äußerlich kalt wird. Nehmen Sie mal so und Januar und Januar, wo du so eine positive Luft um einen herum ist, man steht draußen auf dem Acker, möchtest mal nach 00:00 sie den Sternenhimmel über, über und dann unter einem Boden gefroren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man stelle sich mal raus auf den Acker und stehe dann einfach mal in vollkommener Ruhe und lass das mal auf sich wirken. Dann merkt man, dass da etwas wirksam ist, was man gar nicht fassen kann. Aber was doch real ist, was wirksam ist, was in die Erde eingreift und was da wirksam ist. Das kann man beschreiben mit dem Prozess der Kristall Bildung nicht. Nicht nur, dass der Schnee vom Himmel fällt, eine wunderschöne Konstellation. Alle Hexagon also auch so Plättchen artig wie der Kleber, wie die wie die tollen Mineralien alle Hexagon all kristallisiert fallen da vom Himmel, sondern der ganze Boden beginnt eben durchforstet zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Meister Frost besucht uns während der Winterzeit. Dann brauchen wir. Jeder Landwirt weiß, dass es ein von alters her, so dass man gesagt hat jetzt intensiver der Winter eingreifen, jetzt an Kälte Wirksamkeit, eine Fortbildung Kapitalbildung, desto sicherer ist die Ernte im Sommer, desto qualitativ hochwertiger ist die Ernte im Sommer. Denn was da wirksam ist, dass da plötzlich die ganze Natur eigentlich ein Kristall werden will, ist ja nicht nur das Wasser, was kristallisiert, sondern der ganze Gesteins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wild will noch mehr Kristall werden, als sie schon ist. Sie will noch mehr Ordnung, denn Kristall Bildung heißt geometrische Ordnung par excellence. Also so was von Ordnung wie die kristallisierte Gesteins welt kann man sich in der welt überhaupt nicht vorstellen. Und die und diese Ordnung verschwindet gegen den Sommer. Aber während der Winter muss sie sich regenerieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt es sind Kräfte wirksam in der Kristall Bewegung während der Winterzeit, die ihren Ursprung haben nicht auf der Erde, sondern die ihren Ursprung haben in dem fernsten Kosmos, im gestirnten Himmel, Fixstern Himmel. Die Griechen haben die Griechen, die ja ein bisschen anders gedacht haben als wir Heutigen, die haben den Kristall Himmel genannt. Nicht dass, das weist darauf hin. Die hatten doch eine Ahnung davon, dass da das der eigentliche Ursprung im Tierkreis insbesondere aber nicht nur rund um die Sphäre des des Fixstern Himmels Strahls außerhalb von Raum und Zeit strahlt herein in die Erde und strahlt Form Kräfte, Kristall bildende Kräfte Idee von Kräfte. Und die brauchen wir so dringend in der Landwirtschaft für die gesamte Entwicklung der Bodenfruchtbarkeit von Kräften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn was soll sich denn wann alles was folgen? Ja, im Frühjahr bis im Sommer hinein, dann an Pflanzenwachstum undsoweiter da entwickeln, das muß ich durch formen. Und im Winter sammelt die Form Kräfte der Erde, und die irgendwann fort wirken dann durch das ganze Jahr hindurch. Und die werden insbesondere von den Ton Mineralien aufgenommen, die Ton Mineralien im Boden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese mittlere Zone dieser Herzens Zone im Boden, das ist diejenige, die diese Kräfte bewahrt, konserviert für das ganze Jahr. Es ist ein unendlich geheimnisvoller Prozess, aber dazu braucht man Frost und dazu braucht man Kälte. Dazu braucht man dieses trennen. Der Elemente voneinander. Braucht. Dazu braucht man diese Todesprozesse im boden und dann fort wirkender Formkräfte herein, die dann für das ganze Jahr von größerer Bedeutung sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun kann man das ja, nun wird es einem ja vor Augen geführt, wenn wir auf das kristallisierte Wasser hinschauen. Und das ist ja auch ein unendliches Geheimnis. Also zunächst einmal, dass das da aus der Luft herunterfällt, vom Kristall formen. Wenn Sie, wenn Sie nur mal einen einzelnen Spiegelsaal angucken, der sehr kalt ist, dann sind es nicht verschiedene Kristalle zusammen gebacken, sondern einst ein einzelnes Kristall. Dann ist es ein wunderbarer sechs Stern. Es ist Hexagon A wie die toten Mineralien. Genauso kristallisiert das. Und jeder kriegt alles anders sein. Seit Urzeiten ist kein Kristall gleich, dem anderen aber folgt demselben Kristallisationspunkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Kristall bildenden Kräfte, die das Wasser gefrieren lassen wir, die das flüssige Fest machen, also zum Kristall werden lassen, die wirken nun auch im Boden, so dass man das mit Augen verfolgen kann. Indem nämlich jetzt nehmen Sie an, Sie haben so einen ganz nassen Herbst, und wir haben da drüben draußen stehen Möhren oder sonst wie fällt Gemüse, und die kriegen sich raus. Und es wird so furchtbar spät im Jahr. Der Boden ist voll mit Wasser, gesättigt, zerfahren, kaputt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir fahren dann auch gerade noch rechtzeitig im November. Vielleicht pflügen sie das ganze Ding um, haben also einen matschigen Standort plus Balken. Die glänzen in der Luft. So kompakt ist das, dass man einfach zweifelt Wie soll das je wieder ein vernünftiger Boden werden im nächsten Jahr? Na ja, und dann geht der Winter drüber hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann merken Sie das von dieser klassischen Tonnen verpacken, den Flug erforschen, dass da ein wunderbarer Krümel der Boden zurückbleibt, aufgrund dessen, dass das die Feuchtigkeit, der Regen eindringt in ganz feinen Haarriss und die kann man gar nicht mit den Augen sehen, dringt das ein, sodass da überall den feinen Haarriss und die jetzt mit Wasser Kapillaren sättigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kommt der Frost und dann entwickelt der Frost diese eigenartige Phänomen einzigartig in der Natur, dass er, indem er fest wird, sich ausdehnt. Haben Sie das mal bedacht? Das gibt es sonst nirgends als beim Kristallisieren von Wasser. Normalerweise, wenn etwas fest wird, dann zieht es sich zusammen in der Kristallisation, dann räumlich zieht es sich zusammen. Und nur, wenn es warm wird, dehnt sich aus. Und beim Wasser ist es umgekehrt. Bei vier Grad Celsius hat es eine große Dichte. Und dann, wenn es kristallisiert, dehnt sich wieder aus. Das ist eines der bedeutendsten Ereignisse, die wir beobachten können im Haushalt der Natur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn wenn es nicht so wäre, würden unsere Flüsse in NullKommanichts zufrieren bis auf den Boden und die Fische würden alle, alle krepieren. Kein Leben würde das überleben, sondern das Leid. Das Eis ist leichter als Wasser, schwimmt oben auf, weil es sich als Wasser ausgedehnt hat, indem es sich visualisiert hat. Und das findet im Boden statt. Und das ist unser bester Bearbeiter. Während der Winter sage, im Winter bearbeite sich die Natur selber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich muss es mal nur mal kurz andeuten. Also wenn wir hier den Winter Prozess haben, dann ist der eigentliche Prozess der, dass hier die Kristallisation, die Kristallisation, die Boden prozesse beherrschen soll. Form Kräfte sind das Form Kräfte aus dem fernsten Kosmos. Und die brauchen wir. Die sind, die haben nicht nur Bedeutung, dass eine schöne Frost entsteht oder der Boden wieder zerfällt, der Krümel. Die Krümel sind sehr instabil. Wenn es dann nämlich wieder einen schweren Regen darauf gibt, dann verschwinden die alle, weil die rein mechanisch aufeinander abgestimmt separiert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also dieser Vorgang findet da statt. Und das Ergebnis ist ein doppeltes dass einerseits die Führungskräfte absorbiert werden von den tollen Mineralien, dem Boden und auch sonst von Gestein. Und durch die Frost Sprengungen beim Kristallisieren in Wasser im Boden mechanisch Krümel. Eine trübe Struktur entsteht. Man nennt das die Frost gase um, die dann möglichst erhalten werden muss. Und die kann man gar nicht erhalten, sondern da muss man Glück haben. Das ist einfach eine Glückssache, ob man, ob die so lange sicher hält, bis es draußen warm wird, es ein Starkregen gibt, nicht dann, dann kommt ein neuer Prozess im Gange, den ich gleich schildern werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir haben im Winter wirklich es zu tun damit, dass die Erde sich selber bearbeitet, dass die Erde durch diese Prozesse, die ich jetzt nur kurz angedeutet habe, selber sich vorbereitet für das nächste Jahr. Und diese ganzen Prozesse, die ich jetzt hier nur so an wenigen Strichen gezeichnet habe, die sind im Grunde genommen Kolonisierung, prozesse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich schaue sie auf den Boden, ich mache noch toter, also der tot ist. Und da komme ich auf ein ganz tolles noch mal drauf zurück. Nun ist die Frage ja da zeigt wie sieht es jetzt aus im Übergang zum Frühjahr? Im Winter hat der Landwirt eigentlich nichts auf seinem Acker verloren und das soll er zu Hause bleiben. Die Natur soll sich selber bearbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber da gibt es eine Zwischenzeit im Februar, März, insbesondere im Februar, wo jetzt plötzlich die ersten warmen Sonnentage sechs Jahre nach Lichtmess, ja, so die ersten warmen Sonnentage, die ersten warmen Sonnen nach Lichtmess. Und da merkt man plötzlich drei Tage Sonne. Man geht raus aus Felder, sieht aber plötzlich, dass oben der Boden hell wird, das heißt, das Wasser verdunstet, Luft zieht ein in den Boden, auch damit auch Wärme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn man draußen dann auf den Acker geht und kniet auf dem Acker und streicht mit der Hand den Boden ein bisschen zur Seite, vielleicht so zwei, drei Zentimeter tief. Plötzlich da, wuselt da, wuselt von Käfern und Würmchen und weiß nicht, was alles. Ein reges Leben binnen kürzester Frist ist da plötzlich wieder durch die Wärme, die in den Boden eingezogen ist. Die Luft ist da, ist durchdringend, sie fängt sich, die Elemente fangen an, sie wieder zu durchdringen und kommen. Kaum findet das statt, ist das Reden, Leben wieder rege. Das äußere Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da findet nun ein Prozess statt, der auch eben eine Glückssache, eine Glückssache ist, wenn er wirklich stattfindet. Und das ist eben das, was ich jetzt schildern will, im Februar, März. Dass diese Ströme, wenn sie denn bewahrt worden sind, wenn sie nicht zerflossen sind durch den Starkregen, dass wenn jetzt die Wärme eindringt in den Boden, in die Boden poren, das Wasser verdunstet und die Luft dringt ein, dann ist tauchen da nicht nur der Käfer hinauf und und Würmchen und alles mögliche, sondern dann, wenn man da genauer hinguckt, sehr genau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und man merkt nämlich, dass plötzlich diese Krümel wirklich krümeln. Vorher sind sie irgendwo so wie wie sonst kann man sie hin und her bewegen. Aber jetzt sind es ganz große Krümel geworden. Und da ist eben, dass das passiert, dass diese Polygone allem Krümel der Erde, die ganz, ganz spitzen Ton Krümel. Wenn da ein zweiter daneben ist, auch irgendwie Polygone geformt und ein dritter, dass die plötzlich hier, dass hier plötzlich jetzt etwas auftritt, dass hier sich so Brücken bilden. Das sind Bakterien, Kolonien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mikroben des Bodens fangen an, sich unglaublich zu entfalten, und zwar also an einem Tag, zwei Tagen und verbinden jetzt diese Frost Krümel, der Frost gar. Und schauen sie in die Stabilisierung. Und dazwischen ist dann ein Hohlraum hier, der dann Luft enthält oder wenn es stark regnet, an Wasser enthält, aber jedenfalls eine Pore im Boden Pore. Und darauf kommt es an – hier beginnt die Bodenstruktur sich zu entwickeln im Laufe des Jahres. Und wenn das früh genug geschieht, im Februar, dann haben wir schon die ganze Ernte halb gewonnen. Wenn das in vernünftiger Weise von Natur aus geschieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können da nicht viel machen. Ein bisschen können wir was machen. Ja, und da kann ich jetzt nicht näher darauf eingehen. Das würde zu weit führen. Wir können ein bisschen durch Abschleppen, rechtzeitiges oder durch eine ganz zarte Bearbeitung können wir die Frost gar ein bisschen einebnen. Und dann entwickelt sich diese lebt diese sogenannte Lebensverbindung neben Verbindung und diese Lebensverbindung. Wenn sie früh genug eintritt, dann hält sich die Bodenstruktur das ganze Jahr hindurch. Die ist nicht mehr zerstörbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist ein Lebensprozess, also ein Todesprozess im Winter. Volk ist ein erster Lebensprozess, in dem diese Krümel des Winters, die rein mechanisch sich entwickelt haben, jetzt organisch oder biologisch oder mikrobielle Tätigkeit miteinander verbunden wird werden. Es entsteht ein Bodengerüst. So, und diese Entwicklung setzt sich jetzt fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch klappen. Er kann sich auf der anderen Seite duschen. Kann wir machen. Oder auch nicht. Und so fällt alles. Ätzend. Also das war keine Lebenserfahrung. Also wir kommen jetzt, wenn wir das fortsetzen. Dieser Betrachtung kommen wir jetzt so aus dem Februar in den März hinein. Die Tage werden länger, die Wärme Einstrahlung nimmt enorm zu. Hängt natürlich immer von der Witterung auf. Selbstverständlich. Feuchtigkeit verdunstet. Man muss dann aufpassen, dass nicht zu viel verdunstet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss die Winterfeuchtigkeit immer halten, so lange wie nur möglich. Aber jedenfalls muss der Oberboden abtrocknen. Da muss diese Durchdringung von Wärme, Luft und Wasser und Erde sich vollziehen. Und das bildet dann das ideale Saatgutbeet, wo ich dann meine Saat ablege.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Sie wissen ja, dass man sät. Normalerweise nicht sehr tief, also vielleicht zwei drei Zentimeter tief und es wieder mit Erde zu. Und in dieser Zone finden nun diese wunderschönen Prozesse statt, die sich dann offenbaren, schließlich in der Keimung sagen, wenn man den Samen hier in die Erde legt, na sagen wir manchmal hier ein sehr interessanter Sommer Weizen und dann wird er so abgelegt, dass hier drunter es relativ eine feste Sohle ist, nicht ganz und ganz tief gedrückt. Und da steigt der Kapillare, das Wasser auf. Und hier oben ist Luft und Wärme. Hier ist Wasser und Erde unter starker Feuchtigkeit, auf der Same quillt, der nimmt die Feuchtigkeit auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und beim Aufnehmen der Feuchtigkeit quillt jetzt der Körper. Der sogenannte Nußbaum des Samens quillt, und bestimmte enzymatische Prozesse werden jetzt angeregt durch das durch die Wasseraufnahme, und dadurch kommt es zu allem möglichen Umbildung. Der Reserve Substanz Stärke ist es meistens aber auch Eiweiße, die hier in dem Samen im Samen Körper angereichert sind. Vom Vorher und Jetzt keimt er also aus unser, unser Same.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was macht er? Denn sein Kind hier auch? Das erste, was er macht, ist, dass er ein ganz feines Wahrzeichen bildet in die Tiefe, die kein Muskel und dann erst sekundär kommt. Dann hier der Spross, der dann die Erde durchbricht. Und das ist ein Keimvorgang. Und dieser Keimvorgang ist zunächst einmal ziemlich unabhängig von der Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein Vorgang, der im Wesentlichen nur das Wasser der Erde braucht. Aber damit hat sich die Pflanze noch nicht mit der Erde verbunden. Sie wächst zunächst nur mit ihren Keimen Wurzeln in der Erde herein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das können Sie sehen, wenn Sie im Roggen und dann im Herbst aus dem noch drei, vier Tagen saß in der ersten Roggen, keimt das erste kein Blatt oder das erste Blatt. Erscheint das hin Sie mal so ein Pflänzchen raus, dann sehen Sie das in den Wurzeln. Oft sind es schon drei Wurzeln, dass da Erde dranhängt, da haftet Erde an der Wurzel, fragt nicht. Irgendwie kommt es zuerst, wenn man ganz früh raus soll. Keine, keine Erde da. Jetzt plötzlich hängt viel dran. Das hängt damit zusammen, dass jetzt nachträglich hier ganz feine Härchen entstehen, wo sich die Pflanze wirklich mit der Erde verbindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst, wenn sie nicht mit der Erde verbunden ist, wächst sie rein aus dem Reservoir der Samen. Und wenn er leer ist, was dann? Wie wirkt sie eigentlich weiter? Woher kommt jetzt eigentlich die Substanz, die sie weiter wachsen lässt? Die Kraft? Wo holt sie die her?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Frage. Wenn man dieser Frage weitergeht, dann müsste sich die ganze Wissenschaft von heute auf den Kopf stellen. Eigentlich. Wenn man das wirklich ernst nehmen würde, was man eigentlich auch beobachten kann. Denn sie wächst nicht mehr aus dem Samen wachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber jetzt ist die Frage: Was macht die Pflanze da mit dem Boden? Und dazu dienen diese ganz feinen Härchen. Das sind Ausstellungen, ganz feine Ausstellungen, aus der Epidermis herausgeholt, und zwar aus einer Zelle. Immer so ein kleines Sofa. Und damit verbindet sie sich. Sie wachsen jetzt zusammen mit den hohen Mineralien des Bodens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deswegen ist es so wichtig, Ton im Boden zu haben. Die wachsen mit den Mineralien so zusammen, dass man da keine Grenze mehr findet zwischen dem anorganischen Toten und dem Lebendigen der Phase. Es ist eine unbeschreibliche Tatsache, dass das Leben, das die Pflanze hat, die Fähigkeit hat, mit dem anorganischen Toten in eins zu verwachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, dass die Erde dann quasi nicht mehr nur ein organisch totes Gebilde ist, sondern durch das Pflanzenwachstum sich allein schon dadurch belebt, dass die Wurzelhärchen mit den hohen Mineralien in eins zusammenwachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was, was machen diese Härchen da eigentlich, diese Härchen, die die haben? Sondern jetzt etwas ins Erdreich ab, was die Pflanze hier oben plötzlich im Sonnenlicht, wenn sie da jetzt ihre ihre Blätter entwickelt, so die erste, 2. 03. Blatt, und dann sagen wir, Weizen, der synthetisch, der synthetisiert, der ist ein schreckliches Wort, der trinkt das Sonnenlicht, der trinkt das Sonnenlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt kosmische Wirkungen. Leben entsteht aus dem Kosmos heraus. Nicht von der Erde, sondern durch die Einstrahlung des planetarischen Umkreises bildet sich jetzt hier lebendige Substanz in den Blättern die sogenannte Assimilation des Sonnenlichtes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da finden jetzt alle möglichen physiologischen Vorgänge statt, die die sogenannte Assimilation erzeugen, assimiliert in das Wasser teilweise. Das ist Stärke, das ist gewaltige Kohlenstoff artige, fett artige Substanzen, durch die dann die Pflanze dann so langsam wächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das Eigenartige ist, dass und ich frage mich immer, ob der liebe Gott auch so richtig bei Sinnen war in der Schöpfung, dass nämlich jetzt von Wasser hier oben gebildet wird. Das nicht dazu dient, dass die Pflanze weiter nur wachsen soll, sondern das geht herunter wie Wasser. Und das wird dann plötzlich über diese Wurzel ausgeschieden ins Erdreich. Die Pflanze ist ein Eimer ohne Boden in ihren Wurzeln. Die Scheide, das, was da oben unter der Sonne gebildet ist, das rinnt herunter außerhalb des Kambrium. Und kann ich jetzt nicht im Einzelnen schildern, was es bedeutet herunter in einem Strom in diese Wurzel her, und wird jetzt von diesen Wurzeln mal hier ins Erdreich abgesondert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pflanze verliert das, was sie da gebildet hat, in der Atmosphäre hinein in die Erde. Das zeigt schon schon dieser Prozess halt, dass nicht der Boden die Pflanze ernährt. Die Pflanze den Boden. Das ist der eigentliche Prozess. Das ist sie. Sie ernährt durch das, was sie synthetisiert. Und an der und an der Sonne. Das mit dem ernährt sie jetzt. Die Erde. Das strömt aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was daraus strömt, sind Eiweiße, Eiweiße, Substanzen, die Molekular, Zucker und Enzyme, Fermente und Säuren, organische Säuren noch und noch und der ganze Stoffwechsel auf lange Sicht ohne innewohnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dadurch jetzt wird das Bakterien leben, das Mikroben leben im Umkreis der Wurzel ungemein angeregt. Die vermehren sich wie Verrückte das Tun bilden sich erst um die Wurzel herum so ein schmaler Saum von vielleicht zwei Zentimeter drei Zentimeter Dicke, die sogenannte Lithosphäre, wo sich das ganze Bodenleben konzentriert um die herum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieses Bodenleben geht eine Symbiose mit der Pflanze ein. Und diese geht die Umbildung. Das ist sozusagen. Ein Stoffwechselprozess. Der Ausscheidung. Da Pflanzen Wurzeln ins Erdreich, in diese Richtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Antwort ist, dass jetzt die Mikroben wieder, denn diese vorhandenen organischen Rückstände im Umkreis der Wurzel, zum Beispiel der Humus oder noch andere, noch mehr Humus Bestandteile aus dem Vorjahr, die werden jetzt abgebaut im Umkreis der Wurzeln. Und das Ergebnis Essenzen. Dann Mineralstoffe, Mineral, Salze. Abbau Abbau Ergebnisse hier durch den Stoffwechsel und diese Mineral Salze nimmt jetzt dem die Wurzel Haare gleichzeitig, indem sie etwas ausscheiden, indem sie es gleichzeitig sie Mineral als auch es ist unbeschreiblich. Es ist ein gleichzeitiger Prozess einerseits Ausscheidung organischer Substanzen und eine Antwort in Anregung des Mikroben Lebens und Abbau Prozesse dieser ab sich abspielen Abbau Humus Abbau entstehen. Yasmin analysierte Salze und die nimmt die Pflanze ebenso mit den Haaren auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pflanze im Frühjahr steuert die gesamten Bodenprozesse. Sie steuert die Ausscheidung dieser Art Wahrnehmung. Was braucht sie für ihr Wachstum und auch entsprechend Steuern? Scheidet sie also Pflanzen aus, die bauen, würgen, abbauen oder fördern, auf dass Mikroben leben? Die bauen den Humus ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir verlieren im Frühjahr enorm an Bodenfruchtbarkeit. Wir fördern das sogar. Boden werden die früher werden die Böden einfach ärmer an bestehender Bodenfruchtbarkeit durch diese Abbauprodukte. Aber die führen zu einer Art Generalisierung der entstehen von Mineralien, die mir den Boden Wasser von den Wurzel Haaren aufgenommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der primäre Prozess, das der sekundäre Prozess. Das ist ein ein Stoffwechsel aktiver Prozess und das ist ein Wahrnehmungsprozess. Die Wurzeln sind Wahrnehmungsorgane für die Mineralsalze der Erde. Augen. Schlechte Augen. Aber immerhin veranlagte Sinnesorgane. Das ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehen sie. Das ist der Frühjahrsprozess. Warum die Pflanzen im Frühjahr so schön wachsen können. Aber sie. Sie wachsen dadurch, dass sie, ich möchte mal sagen, die. Die vergangenen Lebensprozesse, die sich bewahrt haben im Boden, im Humus, das ja, dass sie die abbaut und nutzt, um jetzt neue und ein neues lebendiges Gebilde zu erzeugen, ihre eigene Gestalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die frühen Alchemisten des 13 14. Jahrhunderts, das waren die klassischen, alles andere spätere. Es waren keine Alchemisten mehr, die hatten noch wirklich ein Naturverständnis ganz anderer Art als die folgenden Naturwissenschaften. Und die haben den Humus bezeichnet als. Als. Einerseits das Gedächtnis der Erde, das heißt das vor vergangene Jahre sich homogenisiert haben, gleichsam bewahrt haben im Humus und jetzt sozusagen den Anschluss finden an das, was jetzt in Zukunft sich da an Pflanzenwachstum entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die haben eben den, den den Humus bezeichnet als den universalen Samen der Erde. Es ist so ein wunderschöner Ausdruck. Das ist der hier. Was ich zuerst hier hingeschrieben hat, ist der wirksame, und der ernährt sich, so lange er noch eben aus dem aus seinen Samen Körper heraus noch irgendwie organische Substanz zur Verfügung hat. Und Schluss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt wächst herunter die Pflanze in den Boden hinein und findet dort einen Universal Samen. Und das haben die Alchemisten als den Humus bezeichnet. Humus gleich universal Samen gegenüber dem Samen hier oben und sodass der eine Wasser muss auf die Erde fallen und dann antwortet der universale Samen, das heißt die Mutter Erde. Das ist eigentlich dasselbe Begriff, dass man gesagt, dass man die, dass man von der Mutter Erde spricht, das ist der universale Samen, aus dem jetzt im Verlaufe des Jahres die Pflanze wächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diesen Prozess müssen wir steuern. Jetzt müssen wir wach werden als Landwirt. Wenn Sie also mal zu Hause bleiben, hinterm Ofen, aber hier jetzt im Frühjahr müssen wir sehen, dass wir diesen Prozess fördern. Wir müssen den Humus Abbau fördern, und das machen wir dadurch, dass wir oben ganz dünn immerfort hier oben den Boden offen halten, die Kruste brechen, zwei, drei Zentimeter nicht mehr. Es ist eine, ich nenne es eine Haut. Bearbeitung, schräge Hacke, ganz flach gerade, die nach jedem Regen im Frühjahr sofort raus auf den Acker und die Kruste gebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann fängt nämlich der Boden an zu atmen, denn er bildet immer den Boden und bildet verkürzt CO2. Kohlendioxyd, das ist Kohlensäure, das ist ein Gift für die Wurzeln. Und das muss raus. Und es muss Sauerstoff rein für die Mikroben, dass sie leben können. Sauerstoff. Es stehen sie. Der Boden atmet wie der Mensch. Der atmet Kohlendioxyd aus und Sauerstoff ein. Und das fördern wir durch diese Haut bearbeiten. Früher, da fängt da der Acker draußen an zu atmen, und die Kohlensäure ist eben schwerer als die Luft. Das heißt, die möchte immer da unten bleiben, und dann öffnen wir den Boden hier oben und dann streicht hier ein Wind über den Acker, und der reißt die schwere Kohlensäure aus den Boden, Öffnungen aus dem Boden, Poren heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Natur, die verhält sich nach außen gestülpt. Wenn man jetzt immer eine genau betrachtet, verhält sich immer so wie ein menschlicher Organismus ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Bodenbearbeitung mit Striegel und Hacke. Die ist sozusagen im Frühjahr die Hilfe, um diesen Prozess der Ernährung des Bodens durch das Lebendige der Pflanze selbst zu befördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt geht es weiter im Jahreslauf. Jetzt kommt eine Zeit, so im Mai, beim Getreide. Bei den anderen Feldfrüchten ist das anders. Bei den Früchten, beim Gemüse, bei den Kartoffeln. Da bleibt der Boden noch lange offen, bis sich die Reihen schließen. Das war&#039;s, Juni.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, man muss dann immer noch diese Art von Bearbeitung fortsetzen. Deswegen heißen die ja auch Hackfrüchte. Also man hackt nicht nur das Getreide kann man nur hacken bis es anfängt zu schocken. Aber dann muss man sagen Ruhe tut jeder. Jeder Eingriff durch den Menschen. Aber bei den Hackfrüchten dauert es noch bis mitte Juni. Unter Umständen, dass man da die Feldfrüchte noch in dem diesem gesagten sinne, die immer die Kruste offen hält, damit der Boden atmen kann und dass diese mikrobiellen Abbauprozesse gefördert werden. Deswegen sind die Kartoffeln, wie man früher gesagt hat, Mistfresser. Die verbrauchen Bodenfruchtbarkeit nur noch durch die häufige Bearbeitung. Aber sie setzen es um eine gute Ernte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt gibt es aber beim Getreide einen Prozess, den muss ich doch hören, der ist einfach. Ich möchte sagen Ja, ich weiß, es ist ein Wunder, einfach schlicht ein Wunder. Und das Getreide kommt ja dann Mitte Juni zur Blüte. Vorher schoss es von Knoten zu stoßen. Immer verlängern sich die Knoten und man kann zugucken, wie dann Roggen dann plötzlich da über Nacht in die Länge strebt, die höher strebt bis zu 2 Meter und darüber hinaus dieser dünne Halm. Und dann fängt das Getreide zu blühen an, sehr unscheinbar. Man merkt es nur den Sporen. Wolken, die dann vielleicht mal bei Wind durch die Landschaft fliegen. Sehr verborgene Blüten in diesen Ähren oben, die das Äußerste, das Höchste da sind. Und jetzt findet um die Blütezeit, beginnt das verstärkt und bis in die Reifezeit hinein ein Prozess, der eben wirklich, also in gewissem Sinne, das Ende des Pflanzenwachstum bedeutet, nämlich während der Zeit. Schon von der Blüte an sterben die Wurzeln ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die, die, die jüngsten Wurzeln, die zuletzt gebildeten Wurzeln, die halten sich dann und da noch, aber dann die Älteren, die sterben schon ab, und auch die Getreide stirbt von unten nach oben ab. Und das werden am Ende die untersten Blätter zuerst. Zuletzt bleiben noch das Blatt, das oberste bleibt noch grün und dann stirbt das auch ab. Da bleibt noch der letzte Halm. Der Halm bis zur Ehre bleibt noch grün und dann sind auch noch die Speichen ein bisschen grün. Oder es werden auch die Speichen schließlich braun und fest und verwelken. Und so, so geht der Prozess vor sich von unten nach oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und parallel zu diesem, zu diesem Vorgang findet nun folgendes statt. Die ganze Pflanze hat das ganze Frühjahr hindurch alles auf dem Boden aufgenommen, insbesondere den Stickstoff, der dafür durch die Abbau der Humus Substanz Phosphorsäure aufgenommen, durch die Humus Substanz Kalium aufgenommen Durchsetzung der der Boden Mineralien und sogenannten Ionen Austausch aufgenommen, also sehr intensive Vorgänge, die da im Wurzelbereich sich abgespielt haben. Und jetzt kommen die Veränderten und als letzter Neuer kommt ein Boden, wo es nötig ist, dass die Pflanze über die Wurzeln die sogenannte Kieselsäure aufnimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Philosophie ist eine kolossale Substanz, die die Boden Hohlräume aus welcher Pudding ist das amorph gestaltlos, die durch Verwitterung entsteht der Ton Mineralien. Und diese Säure steigt auch im Halm und durchdringt die ganze Pflanze. Und zwar steigt sie so auf, dass sie sich die Tendenz hat, nach immer sich in der Peripherie dann ab zu lagern. Also das am äußersten des Holzes sich dadurch eine Säure ablagert oder in den Blättern steigt sie auf auch in die Farn Blätter oben ausreichend sich ausbreitenden Blätter immer am Rand, am äußersten Rand und der äußersten Spitze ist der größte Kieselsäure Gehalt und du gehst von Blatt für Blatt hoch. Und immer mehr kühlere, immer mehr kühlere. Und dann gehst schließlich in das letzte Odium bis in die Erde. Das ist schon ganz dünn. Der Halm ist da schon ganz dünn im letzten Winter. Aber so beweglich, elastisch, wunderbar wie ein Roggen. Fällt wie in Silber hoch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie der, würde das mal ausdrückt im Faust, wo? Klar, das fällt der Ernte entgegen. Und diese, diese Kieselsäure erfährt nun die höchste Konzentration oben in der Erde und da in den Schmelzen. Das sind die wegschmelzen, die das Korn umhüllen. Und noch einmal gesteigert. In den Grund gegangen sind praktisch 90 % Kieselsäure in der Asche. Wenn man die also fasst, dann ungefähr 90 %. Was ist das für ein Prozess? Die ganze Pflanze umgibt sich gleichsam mit einem Kiesel Mantel. Und der trocknet dann aus. Diese Kieselsäure ist jedoch Wahlvolk, trocknet in der Reife aus. Und dann? Was sieht man dann? Dann glänzt das Getreide. Dann fängt das an, bekommt es einen Glanz. Schauen Sie mal, ein harter Stoff an, dieser goldene Glanz, der rührt von dieser Fürsorge her. Und was ist das? Das ist Opal. Es ist 1/2 Edelstein. Die ganze Pflanze umhüllt sich sozusagen mit einem halben Edelstein, nämlich Eintrocknen, da Kieselsäure amorph nicht kristallisiert. Aber das ist sozusagen die Form, Kräfte, die es aus dem Verwittern, den Mineral des Winters, sozusagen diese Form Kräfte hinausschicken in die Pflanze und ihr die letzte Gestalt geben. Dann ist Schluss. Dann setze Reifeprozess ein. Dann kommen die Teile Reife, dann die gelb reife, dann die Tod. Reife, reift das Korn und dann setzt die Ernte ein. Aber dieser Prozess geht ihm voraus. Und wenn Sie mal auf einem Pflanzen, in der Pflanzenzüchtung, auf dem Hof oder andernorts mal mal hingucken, was, wie variantenreich die Farben sind von Getreide und dass das betont wird, insbesondere durch die Säure Ausscheidung der ganzen grünen Pflanze in die Peripherie, dann kann man einfach schauen, das ist wirklich ein Geheimnis, wo man erschüttert jedes Jahr davor schnell davor steht. Und wenn Sie das mal vergleichen mit konventionellem Stroh, Stickstoffdünger im Stroh wohlgemerkt, da werden Sie merken, dass er Stroh im konventionellen Anbau immer relativ grau bleibt, stumpf in der Farbe abgelaufen und dass das konventionelle Stroh draußen, wenn man das von der Ernte mal betrachtet, dass es relativ stumpf ist, in der Farbe nicht glänzt. Und wenn Sie das in die Hand nehmen und versuchen es zu brechen, dann bricht es nicht, dann es knickt. Ich kann nur kurze Geschichte schreiben. Wir hatten vor. Das war. Hatte ich auch in den 60er Jahren abgespielt. 50 Jahren während meiner Lehrzeit war auch mal ich hab auch mal auf einem biologischen Betrieb auf dem Hof meine Lehre damals gemacht. Und da haben wir noch ein Viehhändler, und er hat seinen Ackerbau aufgegeben und hat gesagt, er will von uns Stroh haben, da kriegen wir den nicht zurück. Und da hat er von uns das Stroh geholt und kommt dann morgens an den Stall und suchte Stroh. Da liegt es sein heute noch in der Krippe, und das Stroh war gefressen für die Kühe das Stroh, dem Heu sein Heu bevorzugt. Weil es ein glänzendes Stroh war. Die Kühe sind die besten Analytiker und überhaupt gibt es auf der Welt. Und der Stand, der kam auf dem Hof extra aus dem Grund, um uns zu sagen, er versteht die Welt nicht mehr, dass sein Heulen, was normalerweise das Futter wäre, in der Krippe liegen geblieben ist. Und die haben so lange rumgemacht, dass sie die Einstreu aufgefressen haben. Nicht das hängt mit diesem Reifeprozess zusammen und kein Getreide taugt was. Das kann ich Ihnen jetzt schon sagen. Was nicht diesen Prozess durchlaufen hat. Diese letzte Durchführung des Getreides. Das ist eine Frage der Ernährung und Physiologie. Diese letzte durch Formung, dass nicht nur Ochsen die Kieselsäure aus Mangel sich bildet, sondern das alles in sogenannte Inhaltsstoffe ist auch ein schreckliches Wort, eigentlich alles, was nur irgendwie physiologisch, Substanz bildend wirkt in der Pflanze als Eiweiß, oder ob die die Kohlenstoff Gerüst oder was es einmal, dass das durch geformt ist, dass wenn plötzlich in Getreide eher oben im Korn sich Nitrat findet. Sie haben ja ja wohl das Wort Nitrat No. Drei. Das ist auch das, was heute überall in der Diskussion ist. Wenn sich da was so was findet, dann ist eine Katastrophe. Da ist Ernährung physiologisch eine einzige Katastrophe. Sondern dieses Nitrat, das führt unten in die Wurzel. Da hat sie so einen Ort in roten Rüben, da ist sehr viel drin. Und da hat man immer gemeint, wenn man da auch die roten Rüben nicht mehr essen, weil der ganze Roggen sein wegen der Hohen Tatra. Das war Anfang der 80er Jahre, hat einen ungeheuren Einbruch in biologischen Landbau damals gegeben, weil die Konsumenten haben keine roten Rüben mehr gegessen. Aufgrund dieser Aussage völliger Unsinn. In die Wurzel gehört Nitrat. Das ist ein Salz. Die Wurzel ist Salz artig, das Korn da oben. Was da drauf ist, da muss dieses Salz art hier total verwandelt werden. Stroh strukturierten werden in wirklich reifes Eiweiß reife Kohlenhydrate, reife Fette der aus Heilungsprozess, das heißt eine Begleitung des Absterbens der Pflanze, diese aus Reifung Demos bis zum letzten geführt werden. Und da darf da oben in dem Getreide Korn nichts mehr von molekularen Eiweißen sein, Aminosäuren in Aminosäuren oder Nitrat ein oder abmelden oder irgend so was, sondern durch und durch gestaltetes Eiweiß. Und das ernährt. Das braucht der Mensch. Also das ist jetzt dieser Übergangszone, der Übergangs geschehen vom Früher zum zum Sommer hin. Und dieses, diesen Jahreslauf macht übrigens das Getreide ganz ideal durch. Also ist fast ein Repräsentant für die gesamte Frucht bildenden Pflanzen steht eigentlich das Getreide da, übrigens die erste Kulturpflanze, die der Mensch überhaupt gezüchtet hat. Die ältesten Kulturpflanzen ist die Wintergerste und der Winterweizen im achten vorchristlichen Jahrtausend. Da gab es noch keine Gemüsen. Ganz normal ist das nicht. Das kam erst in der folgenden Zeit. Und die ersten waren die Getreide. Und weil die Getreide sozusagen am deutlichsten den Jahreslauf in das Sonnenjahr abbilden, in allen Prozessen des Wachstums, in allen Prozessen der inneren Physiologie bis hin zum Nährwert. So, und jetzt kommen wir den Sommer. Im Sommer. Im Juli reift das Getreide von der Teig reife über die Reife zu Tod Reife und früher hat man das Getreide gemäht in der gelb reife. Da konnte man, da konnte man das noch nicht brechen über den Daumennagel. Das war das Zeichen, sondern es hat sich noch ein bisschen drüber gebogen, zwar noch plastisch, ein bisschen aber schon gelb. Und man hat was gemalt, noch früher, erst mit der Sense und dann später dann mit dem Leben da und hat es wie hocken aufgestellt. Die ältere Generation kennt das ja noch, die Felder, die Felder draußen, überall diese Garben gestellt waren in solchen hocken und da hat man das dann eine Woche oder 14 Tage, je nachdem wie das Wetter war, nach trocknen lassen und dann hat man die Garben eingefahren und eingepflanzt. In den großen Fälschungen, die es ja heute gar nicht gibt. Und dann hat man sie im Winter dann gedroschen, das war sogar weg, noch in den 50er Jahren, 60er Jahren. Und heute muss man das Getreide in der Total für dreschen, das heißt für das Zeichnen. Wenn man das über den Daumen brechen kann, wenn das Korn über den Baum bricht, dann ist es eigentlich unterhalb ungefähr 16 % Feuchtigkeit und dann kann man austauschen und dann kann man das, dann kann man es einfahren, vielleicht noch ein bisschen nachtragen, wenn es notwendig ist. Ansonsten ist die Ernte gelaufen und man merkt eigentlich gar nicht mehr auf den Höfen heute, dass ich überhaupt Ernte ist. Früher waren alle Laufen, alle Menschen ganzer Hof, da blieb niemand zu Hause, nur noch die Katzen und die Mäuse. Alles war auf dem Feld draußen. Und das war die schönste Arbeit im ganzen Jahr, möchte man sagen, diese Ernte Arbeit und heute läuft das einfach irgendwie ab zu leben, weil dann ohne Unternehmer kommt es runter auf den Wagen und schon ist man verschwunden. Diese Ernte nun was? Welcher Boden Prozess oder welche Fruchtbarkeit Stufe müssen wir jetzt ins Auge fassen? In der Sommerzeit im Winter bearbeite ich die Erde selber, im Frühjahr muss ich nachhelfen mit einer Haut Bearbeitung und muss den Humus Aufbau Prozess fördern. Und jetzt ernte ich das Getreide und zurück bleibt die Stoppel und da hat sich auch ein bisschen Unkraut entwickelt. Das soll ja auch so sein auf dem Acker. Man soll nicht Unkraut freie Äcker haben, das verträgt die Natur nicht, muss immer ein bisschen Unkraut da sein, das gehört einfach. Nur das richtige Maß muss man eben finden. Und dann ist, dann liegt da Spreu offen auf dem Feld vom Dreschen und irgendwelche sonstigen Rückstände. Und so weiter. Und um welche Maßnahme geht es jetzt? Um die Bodenfruchtbarkeit immer wieder einen neuen Impuls zu geben. Ja. Also sehen. Schauen wir uns einmal an Was sind das? Stehen die Stoppeln hier draußen auf dem Acker? Da drunter ist die Wurzel im Wasser, hier unten und hier liegt noch alles mögliche organische Reste obenauf. Und jetzt kommt es darauf an, dass wir stärker aktiv werden als Landwirte. Früher haben wir nur da oben oben gekratzt, auf dem Boden, und jetzt müssen wir eingreifen in den Boden, und zwar bis zu ungefähr einer Tiefe und acht Zentimeter. Müssen wir jetzt. Den sogenannten. Stoppel sturz. Den. Ich weiß nicht wie Hand heben, wenn es dann wieder so an der Stoppel stoßen. Und das heißt, dass man jetzt die die Stoppeln wendet oder eingruppiert. Oder es gibt da verschiedene Möglichkeiten, sodass jetzt hier sozusagen eine Mulch Schicht entsteht, wo die organische Substanz sich mit dem Erdreich vermengt. Darauf kommt es vielleicht an, warum ist das so wichtig? Nicht so tief? Um Gottes Willen nicht! Denn das ist eigentlich diese Schicht, so ungefähr bis acht Zentimeter. Das ist bei den einzelnen Böden verschieden. Aber das ist die Geschichte vom Frühjahr März, als diese durch die Verbauung sich im Verlaufe des Jahres entwickelt hat. Zu einer wunderbaren Boden gar ungeheuer stabil. Große Hohlräume, die den starken Niederschlägen, wenn es dann mal gewittert und also wirklich mal so 30 Millimeter auf einmal runter haut, dass sie nicht oberflächlich ablaufen, sondern dass sie einfach vom Boden aufgesogen werden. Dazu braucht man eine solche homogene, das heißt also sehr, sehr Poren reiche Oberschicht, die im Wesentlichen durch Leben, Verbauung und dann in der Folge durch tierische Organismen, Regenwürmer vor allen Dingen gebildet werden. So, und jetzt haben wir uns eine solche Verarbeitungsmaßnahme vorgenommen. Es gibt doch viele verschiedene Instrumente. Kann ich auch nicht im Einzelnen aufzählen. Also es ist ganz wurscht, was man hat, man soll nur damit richtig umgehen. Also man glaubt immer als Landwirt, das ist ein Glaube, der mir so in den 50 seit den 50er Jahren entgegengetreten ist. Es gebe ein Gerät, was alles macht, ohne dass man denken muss. Was macht die Fräse, wie die Fräse aufkam? Da hat man nur endlich das Gerät, was wirklich dieser Durchmischung und dem Mulch Effekt erzeugt. Und alles. Ein paar Jahre später stand die Scheisse schon wieder in der Ecke. Und es sind die Brennnesseln und wieder drüber drüber gewachsen. Also daran kann man erkennen, alles was der Landwirt macht ist keine Wissenschaft, sondern ist eine Kunst, die er muss die Wissenschaft haben, gell, bis er muss. Es muss etwas wissen. Aber indem er, sobald er etwas tut, muss es Kunst werden. Und dann gibt es keine Definition mehr. Man kann nicht mehr so homo oder nur so, keine Ideologie, gar nix beobachten und denken, dann klappt das mit jedem Instrument irgendwie. Also diese Stoffe Bearbeitung, die steht jetzt im Sommer an und warum ist die so wichtig? Ich durchmischte organische Substanz mit mineralische Substanz während des Sommers. Und jetzt kommt es darauf an, einen Prozess in die Wege zu leiten, der nicht mehr ein lebendiger ist wie im Frühjahr durch die Pflanzen, durch die Wurzel, Ausscheidungen. Alles das. Sondern ich muss die Boden Tier Welt in ihrer Tätigkeit anregen, die Boden Tierwelt. Denn die Tiere sind etwas anderes als die Pflanzen. Die Pflanzen sind bloß lebendig. Die Tiere sind beseelt. Und dadurch ist ein Tier Tier, weil es beseelt ist und das Seelische, was die Tiere bewegen lässt, frei bewegen lässt über die Erde, was sie Laute abgeben, was, das sie durch die Sinne in die Welt kommen? Die Tiere, auch die spinnen und haben selbstverständlich Sinnesorgane. Auch die Regenwürmer haben Sinnesorgane, keine Augen, aber Tast, Organe, also alles das sind Instrumente, leibliche Instrumente, das ein seelisches sich in der Welt betätigen kann. Und ich sage immer, man kann ein Tier erst dann wirklich verstehen. Anhänglich. Sagen. Verstehen. Wenn man darauf hin schaut. Was macht es? Was tut es? Was ist eigentlich seine Lebensäußerungen oder Seelen äußerung in der Tätigkeit? Wenn ich die Tätigkeit einer Spinne anschaue oder eines Marienkäfer oder einer Schlupfwespen oder was es auch für eine unscheinbares Wesen sein Mag, dann merke ich Was sie tun, ist so unendlich Weisheit. Hol es die blanke Offenbarung der Weisheit in der Welt. Alles was die Tiere machen sehr eingeschränkt jeweils die Spinne, wenn die ihre Netze spinnen, über die über die Äcker oder in dem Gebüsch. Dieses Wunder, das Spinnennetz ist, was es auch sein möge. Es ist so durch und durch Weisheit, dass keine menschliche Technik das überhaupt nur annähernd wiederholen kann. Es ist eine, die die Tierwelt in ihrem Tun offenbart, ihr eigenes Seelisches in dem, was sie tut. Deswegen muss man auf die Tätigkeit achten, wo die Kuh immer in allen ihren Tätigkeiten im Stall, auf der Weide, wo auch immer, in allen ihren Lebensäußerungen muss man beobachten, muss man mitempfinden. Und da merkt man plötzlich, was für ein himmlisches Wesen ist zu haben. Sie erhebt da empfunden, die oben zwischen die Hörner der Göttin Hathor wurde dargestellt wie eine Kuh. Haben die Hörner die Sonnenscheibe rein gemacht, so haben sie die Göttin Hathor abgebildet als Kuh. Bei den Hindus ist sie heute noch heilig, und sie war das heilige Opfertier durch alle Zeiten. Was ist das? Was macht das Tier? Was? Was lebt da drin seelisch? Und was bringt es nach außen zur Offenbarung? Also also die Seelen Äußerungen in der Tätigkeit. Ja, das ist eigentlich nichts anderes als ein ein Beobachtungsfeld um an das Wesen dieses Tieres heran zu kommen. Und gerade im Sommer haben wir es nun zu tun, eigentlich mit der Tätigkeit der hohen Tierwelt. Die müssen wir aktivieren. Und das geschieht dadurch, dass wir jetzt in den Tisch bereiten, durch diese Mischung der organischen Rückstände und unter den vielen, vielen, vielen Tieren, Tierarten, die da tätig sind, unscheinbar und dann deutlicher in Erscheinung treten. Da steht nun das Regenwurm im Vordergrund, und zwar der Ton der klassische Form. Es gibt ja verschiedene Regenwurm Arten. Und der Ton ist derjenige, der sein sein Leben darin besteht, dass er senkrechte Röhren macht. So kerzengerade in die Tiefe, bis zu 7 Meter tief in den Böden hat man solche Regenwürmer Regenwurm Würmer gefunden. Und in diesen Röhren bewegen die sich rauf und runter. Das ist ein Boom. Und der Wurm, sobald er aus den Röhren rauskommen. Dann schlängelt er sich so auf dem Boden. Kaum ist er in Röhren drin, dann ist es ein Leib, der sich Senkrechte. Das ist der Regenwurm. Ich sah durch als Zeichen, als die Sonnenflecken stammen. Solch eine hat eine Besonderheit, weil er sich durch die Risse durch, dann durch das Erdreich innen ein Rückgrat schafft, in das er sich senkrecht hinein stellt. Und es ist immer dieser Übergang von der Horizontalen in die Senkt. Die Senkrechte bedeutet sehr viel. Im Tierreich kann ich es nicht näher ausführen, aber das nur mal vergleichen. Das Schaf mit der Kuh oder die Kuh mit dem Pferd, alles was den Kopf hebt übers Rückgrat. Da merken Sie, dass da eine viel nach außen gerichtete Intelligenz entsteht. Und sobald der Kopf ohne das Rückgrat, da merkt man, dass der Stoffwechsel Prozess viel stärker den Kopf ergreift. Und so weiter. Also wir brauchen jetzt diese Tier, diese Boden Tiere und müssen deren Tätigkeit fördern. Und jetzt ist es heiß im Sommer Juli draußen und die Regenwürmer mögen das überhaupt nicht. Sie mögen nämlich nur dreierlei Die wollen Sauerstoff atmen, die wollen Feuchtigkeit. Und die wollen Dunkelheit. Dunkelheit. Das sind die drei Kriterien für den Regenbogen und dafür repräsentativ für andere Tiere auch. Und diese Bedingungen schaffen wir mit der Schicht. Das Dunkle, das viel Sauerstoff und die Feuchtigkeit kommt, steigt hier herauf und schlägt sich auf der Unterseite dieser Schicht nieder. Nun diese Regenwürmer. Wenn es heiß ist hier unten. Und wenn dann aber da oben so eine Schicht entsteht und so, dann wandern die hoch hier hinauf und wandern jetzt horizontal hier rein und fangen an, diese organischen Rückstände aufzuarbeiten. Also sie fressen, fressen, keine frische Substanz, keine lebendige Substanz. Ich habe mir auch mal angeguckt, da beobachtet ein Regenwurm, wie er ein grünes Pflanzen platt abgeknallt, gekniffen hat, gesagt Das ist ja pervers, was du da machst. Und dann habe ich es weiter beobachtet, habe ich gesehen, so hat er gar nicht gefressen, sondern hat es eingespeichert mit seinem Schleim. Die ganze Oberfläche hast eingerollt und seine Röhre reingezogen. Und in seiner Röhre haben dann die Mikroben aus dem auf dem Schleim haben dann angefangen, dass die Pflanzen Substanz aufzuschließen. Und dann war es allerdings ein reines Menü geworden. Also der Regenwurm frisst andere Organe, also abgestorbene pflanzliche Substanz. Der wandert also hier rein und arbeitet jetzt dieses Erdreich durch. Und was macht er dabei? Ständig, was unser Regenwurm vor so ein langes Gebilde segmentiert hat. Hier vorne so eine kleine Mundöffnung und ich habe hier so einen na? Hat er so einen kleinen Magen. Eigentlich nur ein erweiterter Darm, zielsicher und durch durch die ganzen Segmente bis hinten hin. Und er hat selbstverständlich einen Blutkreislauf. Das ist also ein Warmblüter gewesen und er hat jetzt hier über und über dem Magen hat er eine kleine Drüse, und diese Drüse sondert, indem er da frisst. Also organische Rückstände, die sind immer ein bisschen sauer, alles ist sauer, was die Pflanzen hinterlassen. Und durch diese Drüse scheint er jetzt feine Calcit zu Tröpfchen Kalk, Tröpfchen ab in den Magen und neutralisiert die organische Substanz. Es ist unglaublich. Er schafft damit das Milieu für die Mikroben, die hier jetzt en masse, hier den ganzen Darm erfüllen, bis hinten hin. Da lebt der Regenwurm mit, wiederum mit den Mikroben, speziellen Mikroben in Symbiose. Das heißt, der Regenwurm der Seelen Leib, der seelische Organismus dieses Tieres ist darauf gerichtet, jetzt im Verdauungsprozess den fruchtbaren Boden schlechthin zu erzeugen, den es überhaupt gibt durch Neutralisation dessen, was er an saurer Nahrung aufgenommen hat. Es wandert hier durch mikrobiellen Abbau. Aber die Mikroben können nicht tun, was sie wollen, was sie gerne täten, sondern weil der Seele viel von ihrem Leibe ungeheure Kräfte, die seelisch wirksam werden, die ordnen diesen Prozess, dass er nicht aus dem Ruder läuft, und dann tun sie dann irgendwo ein Häufchen da absetzen und dann haben sie, dann setzt sich dieser Prozess, der Verdrängungsprozess noch im Haufen fort, und da bauen die noch weiter ab, und dann entsteht der fruchtbarste Boden, den es überhaupt gibt, den können wir gar nicht selber erzeugen. Das macht eigentlich die boden tierwelt durch die kraft ihres spezifisch seelischen hochspezialisiert, je nach boden, auch noch tierart. So und das diesen prozess müssen wir einleiten im Sommer, dass er stattfindet, dass jetzt die Reste, dass das ernte jahres verkommt verkonsumiert werden hier von den Boden Tieren. So, und das geht vom Sommer bis in den Herbst so, dass da quasi die Erde sich erneuert im Jahreslauf. Was im Frühjahr abgebaut worden ist, muss jetzt hier wieder aufgebaut werden. Wir haben hier ein Humus Aufbau während des Sommers. Und diese und diese Prozesse müssen wir eben einleiten, stärker durch diese Mulchen der Bodenbearbeitung und hoffen, dass dann wirklich die Boden Tierwelt aktiviert wird. Und ohne den Regenwurm, insbesondere den Wurm kann man eigentlich keine optimale optimale Humus Qualität optimal dasjenige erzeugen, was die Alchemisten eben die eigentliche Muttererde bezeichnet haben. So, und jetzt muss ich schleunigst kaufen und ich kann dir auch schon auf der anderen Seite auch nicht so viel wie beschrieben werden. Und jetzt erst kommen wir in Richtung Herbst. Und das ist ja auch eine ganz eigenartige Jahreszeit, die eine völlig eigene Signatur hat. Und die findet jeder, der ein bisschen darauf aufmerksam ist, der Augustin auch durch die Lande, der Spätsommer Salz und dann geht es über den September. Da merken wir ja, dass da die Stimmung in der Natur, durch die immer tiefer wird, langsam, tiefer sich, wenn in der Sonne von ihrem Höchststand die Tage schon, na ja, sie bleiben auch dann halt noch lange viel länger. Aber dann schon wird es also kürzer. Der Tage und Nächte werden ein bisschen länger und man merkt die Stimmung in der Natur, obwohl sie selben Sonnenstand gibt, im Frühjahr nur aufsteigen, so ist derselbe Zustand erreicht, absteigend von der Sonne und. Vollkommen andere Stimmung. Und das sieht man daran, dass dann plötzlich so die ersten Nebel streifen, sich über die Lage legen. Im Nebel Ruhe noch die Welt, noch träumen Wald und wie so Dichter Mörike und und dann der blaue Himmel unverstellter drüber. Das ist so die Stimmung Anfang September. Und da merkt man auch in der Natur reift noch alles, alles. Die Früchte, die alles, was nur ein Gemüsegarten sind, was alles reift, fühlen sich die Äpfel an den Bäumen werden dicker und nehmen Farbe an? Also das ist auch eine noch Vorbildwirkung, die da vom Sommer in den Herbst hineinreicht, bei den anderen doppelt und bei den Pflanzen. Denn solch ein Wettrennen, das zieht sich noch länger bis in den Herbst rein und dann geht es durch den September durch. Dieses Jahr haben wir es nicht so deutlich erlebt um die Michaeli Zeit. Da kommen diese goldenen Septembertag, die in die goldenen Oktobertag einmünden. Und dann sehen wir dieses wunderbare Phänomen, das Sie bestimmt auch schon erlebt haben den Altweibersommer. Ich bin letztes Jahr laufe ich da den Feldrand entlang und sage Ich traue, kann ich meinen Augen trauen? Der Acker war frisch bearbeitet und ein Symbol für Glanz liegt über dem ganzen Feld und guckt so nach der Sonne und die Sonne spielt es mir zu. Ich gucke dann immer von verschiedenen Seiten. Dann gehe ich hin und guck genau. Alle Spinnennetze, der ganze Acker wie über überspannen von einer bestimmten Spinnennetze, die das machen, glänzt silbrig glänzend. Das ist ein Phänomen des Herbstes, und der Herbst setzt sich fort darin, dass das die gesamte Insektenwelt erst noch mal so was macht. Legt man die Eier ab unter die Boden Krume oder in die Rinde der Bäume oder sonst irgendwo an einen versteckten Ort legt sich die Eier ab. Die Vögel ziehen nach Süden, die Schwalben sind verschwunden, man guckt nach draußen und plötzlich sind sie weg. Das heißt, die ganze Natur fängt an in einen Ruhezustand. Ich weiß nicht, wie die wurden geboren wurden. Mikroben bilden jetzt Dauer formen auf. Also nicht. Man sieht äußerlich kaum noch, will keine Insekten wirken. Ein Schmetterling kann nichts. Alles geht in eine Art Ruhezustand oder besser gesagt in einen Todes zustand über. Die Natur stirbt, die Blätter fallen von dem Baum, alle sind sie verfärbt. Nochmal die letzte Blüte im Blatt und das alles liegt plötzlich am Boden. Der Schwere folgend, nicht mehr der leichte, wo es da oben sich gebildet hat in der Luft, sondern jetzt fällt alles schwer physisch. Die herbstes. Zeit ist der Übergang in den Winter tot. Die Natur stirbt, die mikrobiellen Prozesse im Boden kommen zu Ende. Und jetzt muss man natürlich aufpassen, dass man da nicht mit stirbt als Mensch, sondern dass man der Nachwelt wirklich dann genau beobachtet, was sich da eigentlich abspielt, dass wir jetzt sozusagen den Herbst Prozess begleiten. Einerseits ist es noch mal die Ernte und andererseits ist es schon mal wieder die Herbst Bestellungen für die Winter Getreide. Aber dann kann es eine sehr späte Ernte sein oder überhaupt. Wir haben die Absicht, im nächsten Jahr Sommer eine Sommer, um oft auszusehen Hafer oder eine Sommerreifen oder eine Sommergäste. Oder wir wollen da Früchte anbauen und wir haben jetzt mal gerade eine Kündigung noch vorher ausgebracht und die müssen wir jetzt rechtzeitig umbrechen in den Winter. Wir wollen sie vielleicht nicht stehen lassen. Und dann kommt es jetzt auf einen Prozess an, den man wieder sehr genau reflektieren muss warum, wo? Worum geht es jetzt eigentlich im ausgehenden Jahr, wenn dieser äußere Todes Prozess einsetzt und da ist man heute sehr früh, auch glaubt sehr sicher geworden zu sein. Die ökonomie, die die öko betriebe, die meinen, also der fluges vom Teufel, den dürfen wir schon gar nicht mehr einsetzen. Und da gibt es also alle möglichen Ansichten, die da tun, weil man, wenn man nicht konventionell denkt. Konventionelle Landwirtschaft, dann möchte man wenigstens ökologisch denken. Biologisch und biologisch heißt, dass man sein Augenmerk auf die Mikroben Welt und was da lebt und kreucht und fleucht, darauf lenkt und dem versucht, Rechnung zu tragen. Es kommt aber eine Zeit im Herbst, wo man wirklich mal davon absehen kann. Das muss man heute ganz bewusst tun, denn man möchte ja der Natur immer irgendwie gemäß handeln, ihrem Leben gemäß. Aber es gibt eben einen Zeitpunkt im Jahreslauf, wo die Natur stirbt, wo sie tot wird, wo die Mikroben in die Dauer form übergehen. Alles andere in Eisstadion. Und da gibt es einen Moment, wo wir eigentlich die Aufgabe haben und jeder muss ich mir diesen Prozess ganz neu auseinandersetzen, wo wir die wo den Boden kartieren müssen, wo wir alles zerstören, was so wunderbar im Jahreslauf sich aufgebaut hat. Einzigartig. Die Schichtungen im Boden, alles organisch sind genauestens austariert. Und jetzt kommen wir, da hören wir ein Instrument und dann schmeißen wir das Ganze völlig koordinieren. Und dieses Instrument nennen wir den Pflug. Und man hat heute ein sehr starke Tendenz, berechtigterweise solchen Unsinn, der sonst gemacht wird, dass man sagt ohne Pflügen, pflügen ist so eine Sache. Und wenn man aber da mal ein Gesichtspunkt einnimmt im Herbst, im Spätherbst, ist die Natur zu Ende. Da ist, was zu Ende gekommen, ist, ganz physisch geworden. Und dann tritt ein in den Winter. Und da sollen die Prozesse stattfinden, die jetzt im Winter stattfinden sollen Kristallisation. Da muss ich sozusagen erst mal das ganze Jahr besiedeln, indem ich es korrigiere. Und wenn dann es in den Winter geht, dann kann sich aus diesem Chaos sozusagen eine neue Ordnung im nächsten Jahr aufbauen. Ich kann das nicht einfach nur so von Jahr zu Jahr immer so weiterwurschteln, sondern da ist, da ist wirklich ein Unterbruch im Winter und den muss ich einleiten, nicht jedes Jahr im Rahmen der Fruchtfolge oder wie es meine Intuition mir ergibt, zu einer Zeit der Jahre, dass ich einmal doch intensiv versuche, mal diese Kolonisierung des Bodens einzuleiten, einzuleiten, dass ich durch die Kräfte des Winters wieder ein neuer Boden aufbauen kann. Und der klassische Pflug? Was macht er denn alles eigentlich anders? Wenn hier der Boden ist, das Erdreich, dann pflügt er ja in dieser Weise den Boden in eine solche Furche. Er legt den Hunger um und das große Problem heutzutage ist, dass unsere Flügel nichts mehr taugen. Die Flügel, Füße breit. Und natürlich auch viel zu tief. Aber das Verhältnis von Tiefe und Breite stimmt auch nicht mehr. Ich versetze den Acker dann schon mit einem Fluch voran um 40 50 Zentimeter von rechts nach links. Im Ganzen. Was das für eine Energie ist, die ich da brauche. Sondern es kommt darauf an, dass man möglichst schmal fühlt. Es hat es viel Pferdefleisch gegeben, ideal gemacht, schmal fühlt und nicht zu tief. 16 17 Zentimeter, 15 bis 18 Zentimeter optimale Tiefe, würde ich sagen. Und dann kann jetzt sozusagen der Frost Angriff während des Winters hier eingreifen. Und dann? Es geht nicht mehr um biologische Prozesse, sondern es geht darum, dass man die Erde kultiviert und das heißt fruchtbare Böden. Der Meister Frost muss hier eingreifen und muss einfach mal den Boden vorerst rot machen. Er muss, da wird in der Realität durchgearbeitet werden, dass das nicht die Organe des Bodens. Das muss man nur mal versuchen zu denken. Ich weiß, dass ich in ein Fettnäpfchen tritt. In vieler Hinsicht ja. Aber es wird heute. Es werden so maßlose Fehler in der Bodenbearbeitung gemacht und man muss nur mal bedenken, der ganzen Prozess durch das Jahr hindurch und werden das erste geht es um die Aktivierung der organischen Prozesse im Frühjahr, Herbst, Sommer, Abbau, Aufbau und dann kommt es zu Ende. Und jetzt kann ich auch mal nicht mehr den Humus bearbeiten oder die organischen Prozesse, sondern die mineralischen Prozesse, nämlich die toten Prozesse. Also es geht. Und beim Pflügen geht es nicht um das Ich Rücksicht nehmen auf den Humus, sondern ich nehme Rücksicht auf den Ton. Es ist ein Ton pflügen. So haben wir das auch früher genannt. Wir pflügen den Ton, um ihn zu exponieren, den kosmischen Kräften des Umkreises, den Kristall bildenden Kräften an also Sie sehen ja, wir müssen zu Ende kommen. Sie sehen Bodenfruchtbarkeit. Wenn ich das ernst nehme, diesen Begriff, dann muss ich erst mal beobachten lernen, und dann muss ich meine Beobachtungen selber selbstständig denkerische arbeiten. Ich kann nicht irgendeiner Richtlinie folgen, die von außen vorgegeben ist. Ich kann nicht Ideologien folgen. Ich kann nicht irgendwelchen wissenschaftlichen Ergebnissen folgen, die einmal an einem Punkt irgendwo mal gemacht worden sind. Statistisch verrechnet, das ist irreführend ist alle irreführen, sondern es ist die Aufgabe des Menschen, sich hinein zu stellen in den ganzen Jahreslauf, den von Anfang bis Ende arbeitend. Wohlgemerkt nicht denken, sondern tätig sein, durchlebt und durchleben, sich Gedanken machen, was jetzt eigentlich das Adäquate ist. Welche Maßnahmen will ich steuern, in diesen unendlich subtilen Prozess eingreifen? Und dann kommt der Herbst und dann kann ich mal wirklich massiv tiefer greifen. Also in diesem Sinne, wie ich es gesagt habe. Und dann kann sich aus dieser Kolonisierung ein neuer Boden Aufbau im nächsten Jahr aufbauen. Kein Jahr ist gleich dem anderen. Jedes Jahr ist neu und jedes Jahr muss ich sozusagen die Initialzündung geben, dass es auch neu werden kann. Und nicht ein immer gleichmäßig fortlaufender, ablaufender Prozess. Sondern dass wir die Aufgabe haben, als Landwirt sozusagen den Boden im Hinblick auf die Bodenfruchtbarkeit zu erziehen. Wie man ein Kind erzieht, das in die Schule geht und lesen und schreiben lernt. So müssen wir einen Keim haften Zustand, der im Boden entsteht, in der Hand um müssen wir schrittweise durch das Jahr hindurch erzieherisch so begleiten, dass dadurch dann das Phänomen der Bodenfruchtbarkeit sich realisiert. Bodenfruchtbarkeit kann ich nie im Jahr herstellen, vielleicht auch nur schwarze Erde bis zum nächsten Jahr in der Ukraine oder so, wo die Natur einfach so begabt ist, dass sie ohne großes Zutun einfach tolle Erträge bringt. Sondern wir müssen die Natur Begabungen. Das ist ein Begriff, den muss man sich mal versuchen in die Ohren zu schreiben, dass der Boden selber begabt ist. Jeder Standort ist in bestimmtem Sinne begabt. Und meine Aufgabe als Landwirt ist es, diese Begabungen zu fördern, so zu erziehen, dass der Boden sozusagen lesen und schreiben lernt. Also das heißt, er liest am Kosmos ab, was eigentlich ihm zuträglich ist, und er schreibt sich das dann selber ein in dem, was man dann die Bodenfruchtbarkeit nennen kann. Also in diesem Sinne müssen wir versuchen, als Landwirte immer mehr zu lernen. Wir sind in einem Lernprozess, wir sind nie zu Ende. Wir glauben, wenn er gute Ernte eingebracht hat, wird sie der Klasse erreicht. Die haben wir nicht erreicht, sondern es geht auch gar nicht nur darum, um gesunde Nahrungsmittel zu erzeugen. Es ist auch ein Irrtum, das ist ein Nebeneffekt unserer Arbeit, sondern ein ebenso großer Effekt muss sein, die Boden entwicklung über die Jahre hinweg erzieherisch so auf die Bühne und auf die Erde zu wirken, dass Generationen in alle Zukunft weiterhin an dieser Bodenfruchtbarkeit anknüpfen können. Es geht darum, dass man. Es geht darum, dass so wie wir als Menschen dadurch Menschen sind, dass wir ein Bewusstsein haben, dass wir uns entwickeln können. Dass wir nicht derselbe sein müssen, der wir gestern waren, sondern dass wir heute durch eigene innere Willens, Aktivität, durch eigenes Denken und Fühlen uns entwickeln können. Immer weiter. Der Mensch ist ein sich entwickelndes Wesen. Er trägt den Entwicklungs gedanken als die größte voraus. Ich möchte sagen. Die größten chancen. In sich. Er will ja immer. Weiter. Und das kann die natur nicht. Die natur hat den entwicklungs gedanke nicht in sich mehr, sondern eher die. Sie hat auch, dass der mensch durch sein tun oder seine tätigkeit den entwicklungs gedanken in der natur veranlagt hineinträgt, sich selber durch seine arbeit erweitert, sein ganzes menschsein erweitert, will in das äußere Natur und dadurch die Natur erzieht, darauf wartet Mensch, Boden, Tier und Pflanze, die ganze Schöpfung. Insofern haben wir wirklich eine ungeheure Vision. Das hat ja Novalis in die Worte mal ausgedrückt Der Mensch, die Menschheit ist auf einer Mission. Zur Bildung der Erde sind wir berufen zur Bildung, so wir uns bilden wollen als Mensch, so müssen wir die Erde bilden. Und das ist die eigentliche, zentrale Aufgabe des biologischen Anbau. Darauf müssen wir hin streben. Und wir wissen ganz genau Das ist keine Methode, die man einfach anwendet, sondern es ist eine Methode. Bestenfalls, dass wir uns selber in unser Denken, Fühlen und Wollen so erziehen und so schulen, dass wir in der Lage sind, der Natur etwas zu geben, was sie selber nicht hat. Was wir hier erst durch unser Menschsein einpflanzen können, das ist nun ein Streben des biologischen Landbau, dem wir noch lange nicht nachkommen können, weil wir noch nicht fähig genug sind. Aber das ist eine Perspektive in die Zukunft. Und das wunderschöne Landbaus ist, dass man, wenn man sich ein Bewusstsein dieser Tatsache verschafft, dann fragt man sich, warum nicht jeder Mensch Landwirt wird. Vielen Dank. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Themenbezogene Leseanregungen ==&lt;br /&gt;
Novalis&#039; Werk &amp;quot;Die Lehrlinge zu Sais&amp;quot; (1802). Novalis, eigentlich Georg Philipp Friedrich Freiherr von Hardenberg, war ein deutscher Dichter, Schriftsteller und Philosoph der Frühromantik. In diesem Zitat betont Novalis die Verantwortung des Menschen für die Erde und für sich selbst. Die &amp;quot;Mission&amp;quot; der Menschheit ist es, sich selbst zu bilden und im gleichen Zuge die Erde zu formen. Das bedeutet, dass der Mensch nicht nur für seine eigene Entwicklung verantwortlich ist, sondern auch für die Gestaltung der Umwelt. Dies impliziert eine untrennbare Verbindung zwischen Mensch und Natur, die für die Frühromantik typisch ist. Novalis fordert hier, dass die Menschheit sich ihrer Rolle als Gestalter bewusst sein und entsprechend handeln sollte. &lt;br /&gt;
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		<author><name>Chrifri</name></author>
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		<title>Bodenfruchtbarkeit und Ernährungsdynamik - Vortrag von Manfred Klett am 12. November 2017</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Chrifri: /* Jahreszeiten und Ackerbau */&lt;/p&gt;
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&amp;lt;big&amp;gt;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Dieser Vortrag befindet sich in der Bearbeitung und er ist noch nicht &amp;quot;reif&amp;quot;. Gerne kannst du hier [[MitTun bei biodyn.wiki|mitTun]]: Korrektur, Überschriften und Absätze. Stand 15. Oktober 2023&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Begrüßung und Einführung ===&lt;br /&gt;
Ich freue mich sehr, dass ich euch heute alle hier so begrüßen darf. Seid gegrüßt! Es ist schön, dass heute viele, auch neue Gesichter, Junge. Freut mich sehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bodenfruchtbarkeit und Ernährungsdynamik ===&lt;br /&gt;
Das Thema heut, ich solle das Thema einführen, das Thema ist etwas sperrig, das muss man ablesen: Bodenfruchtbarkeit und Ernährungsdynamik. Das ist genau das Spannungsfeld, in dem ich jetzt als Landwirt eingebunden bin. Auf der einen Seite muss ich dafür Sorge tragen, dass die Bodenfruchtbarkeit bewahrt, und auf der anderen Seite will ich dafür Sorge tragen, dass die Produkte, die ich produziere, zum Wohle aller sind und für eine gesunde Ernährung, zu einer gesunden Ernährung beitragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deswegen ist es genau das Spannungsfeld, das ich so empfinde und ich stehe da als Bauer genau dazwischen. Und früher war das ganz einfach. Da hatte ich die Formel oder auch andere, wenn man einen gesunden Boden hat, dann erzeugt man gesunde Nahrungsmittel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn man genauer hinguckt und wir befinden uns in einer Zeit, wo man immer ein bisschen genauer hinguckt und sagt auch wir wollen eine Bewusstseinsseele entwickeln. Wenn man da genauer hinguckt und das verstehen will, dann merkt man, dass sowohl Gesundheit und Ernährung als auch Bodenfruchtbarkeit nichts Festes ist, sondern dass das dynamische Systeme, vielleicht was Lebendiges ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daraus stellen sich dann viele Fragen. Also es ist nicht so, dass man sagt: Ich mach das und dann kommt ein gesunder, dann kommt ein guter Boden raus und das Bodenfruchtbarkeit und die Bodenfruchtbarkeit äußert sich in möglichst viel Gesundheit beim Menschen. Da stellen sich für mich zum Beispiel schon die Frage, dass das, was vor 20 Jahren oder vor zehn Jahren für mich gesund war, mich zu ernähren, heute vielleicht gar nicht mehr so ist. Das, was wir vor 20 Jahren, was mich genährt hat, macht mich heute nur fett.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das, was ich vor 20 Jahren auf dem Acker gemacht habe, funktioniert heute nimmer. Und ist denn überhaupt die Bodenfruchtbarkeit, die ich anstrebe, vielleicht eine ganz andere, als ich eigentlich produziere, oder umgekehrt?  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist zum Beispiel eine spezielle biologisch dynamische Bodenfruchtbarkeit? Ist das auch Fruchtbarkeit, die sich auch äußert in Qualität? Oder heißt für mich Bodenfruchtbarkeit, dass einfach möglichst viel wachsen soll? Nein! Diese beiden Dinge werden wir heute zusammenbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich freue mich sehr, dass die Meike Ehrlichmann da ist es. Ist sie schon da? Die kommt gleich, die kommt. Und uns da einen ganzen interessanten Ansatz vorstellen wird und ich glaube, der wird uns alle weiterbringen. Dazwischen, nach dem Mittagessen und vor dem Kaffeetrinken, das wird relativ eng zusammenliegen, wird uns der Wolfgang Krämer seinen interessanten Hof vorstellen. Ich weiß nicht, ist die Frau auch. Die sind beide noch nicht da. Wenn wir uns ihren Hof vorstellen, das wird bestimmt auch ganz spannend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einführung von Manfred Klett ===&lt;br /&gt;
Aber ganz besonders freue ich mich, dass heute zu uns gekommen ist. Jemand, den man vielleicht wie keinen anderen mit dem Thema Bodenfruchtbarkeit und biologisch dynamische Bodenfruchtbarkeit zusammenbringt. Den, ich denke, die meisten von uns auch durch seine Lieder ein bisserl kennen, als auch als Gründer vom Dottenfelder Hof. Und ich freue mich sehr, dass es uns heut gelungen ist, ihn noch einmal einzuladen. Ja, er hat eigentlich gesagt, er macht so was nimmer und ich freue mich sehr, dass er es dann doch gemacht hat. Manfred Klett!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vortrag Manfred Klett ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Begrüßung und Bedenken zur Verwendung von Mikrofonen ===&lt;br /&gt;
Verehrte liebe Gäste, liebe Freunde aus der hiesigen bayerischen Vereinigung für biologische dynamische Wirtschaftsweise und auch diejenigen, die hier in Nürnberg ja auch aktiv sind, sind auf diesem Felde. Ich frage zunächst einmal, ob ich frei hier so sprechen kann, ob sie mich hören, ganz hinten. Ich bin nicht so erfreut über ein Mikrofon, und so versuche ich so deutlich und laut zu sprechen, dass jeder von ihnen mich vielleicht doch verstehen kann. [00:06:34] Und wenn nicht, dann bitte ich einfach mal die Hand zu heben, denn ab und zu, wenn man dann im Sprechen ist, kann die Stimme mal ein bisschen absinken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bedanke mich vielmals für die Einladung hier zu dieser Tagung in Nürnberg zu diesem Thema. Und diese beiden Themata hängen ja sehr eng zusammen Bodenfruchtbarkeit und Ernährungsdynamik. Ist ja evident. Das wurde ja auch gerade angesprochen. Und meine Aufgabe wird das nun sein, zur Frage der Bodenfruchtbarkeit etwas beizutragen. Und das ist ein so unerschöpfliches Thema, dass man Schwierigkeiten hat, es überhaupt irgendwie zu umgreifen. Und es ist ja auch dieser Begriff heute, Bodenfruchtbarkeit, im allgemeinen Bewusstsein, ich spreche jetzt vom wissenschaftlichen Bewusstsein an den Hochschulen, an den Universitäten oder wo auch immer, so in den akademischen Kreisen, dieser Begriff nicht mehr aktuell.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ertragsleistung der Böden ersetzt Bodenfruchtbarkeit ===&lt;br /&gt;
Man hat ihn ad acta gelegt, mehr oder weniger, weil er nicht definierbar ist. Der ist so umfassend, dass man ihn einfach in dem Sinne nicht in eng begrenzten quantitativen Begriffen erfassen kann. Und deshalb hat man ihn ersetzt immer mehr durch den Begriff der Ertragsleistung der Böden. Was bringen die Böden? Was ist deren Hervorbringungskraft? Und die kann man messen, die kann man aus messen und zählen und wägen. Man kann das quantitativ erfassen in Erträgen. Aber ist das noch Bodenfruchtbarkeit? Denn ich kann ja diese Erträge auf andere Weise erzielen, indem ich da auf dem Boden ständig von außen was drauf schmeiße, was man dann Dünger nennt und dadurch und sonstige Fremdmittel, die man einsetzt, Betriebsmittel. Damit kann man ja auch hohe Erträge erzielen. Also was ... man hat den Begriff der Bodenfruchtbarkeit langsam hinter sich gelassen, um einen Begriff zu wählen, dem man eben tatsächlich wiegen und messen und zählen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verlust des Bodenbewusstseins ===&lt;br /&gt;
Und damit hat man eigentlich den Boden aus den Augen verloren, in gewissem Sinne. Und gerade in biologisch-dynamischen Zusammenhängen müssen wir ja jetzt versuchen, diesen zentralen Begriff, also die Belebung der Erde selber, das ist ein Prozess, der sozusagen so umfassend ist, wie das menschliche Leben selbst, das Leben der Erde! Wie, wie man den sozusagen so in Worte bringen kann oder jedenfalls mal in Bildern umschreiben kann, dass man einen neuen Zugriff zu diesem zentralen Begriff des lebendigen Bodens finden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bodenkunde und Quantifizierung ===&lt;br /&gt;
Nun ist es so, dass man heute ja in den Wissenschaften, ich spreche jetzt von den Landwirtschaftswissenschaften. Da gibt es ja das Gebiet der Bodenkunde, also die eigentlich die Aufgabe hätte, gerade mit diesen Fragen so umzugehen, dass es auch umsetzbar wäre in der Praxis. Und das ist aber keineswegs der Fall, oder nicht generell der Fall, weil man eben nur durch Quantifizieren, nur durch diese, nur das, was wirklich messbar ist, irgendwie zu Aussagen kommt. Die qualitative, die Wesenseite, die bleibt völlig außer Betracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun hat man in der Bodenkunde doch ein Gebiet, wo man einigermaßen an den Phänomenen sich entlang gehangelt hat durch die Jahrzehnte. Und das ist das Gebiet der Bodentypologie. Das heißt, dass jeder Standort, wenn man auf einen Betrieb irgendwo hinkommt, dann findet man eben ganz bestimmte Böden, die durch, ja lange, lange, lange Zeiten hindurch, 10.000 Jahre rechnet man heute, also seit den letzten Eiszeiten, sich allmählich entwickelt haben. Und das kann man phänomenal ganz, ganz gut begleiten. Kann man beobachten, kann man anschauen, auf jedem Betrieb gräbt man ein tiefes Loch und dann ist da ein bestimmtes Profil und daraus kann man schon sehr viel ablesen. Das ist eine Langzeitentwicklung. Und die finden wir vor. Das ist Ergebnis von ewigen Zeiten, kann man sagen. Und in diesem Zusammenhang greifen wir jetzt als Landwirte und Gärtner ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wichtige Bodentypen für Praktiker ===&lt;br /&gt;
Und da kann man mit solchen Begriffen wie, also ich spreche jetzt mal zu Praktikern: Da gibt es also den Begriff der Renzina, hier im Jura, sehr verbreitet. Oder es gibt die Parabraunerde oder die Braunerde oder Podzol. Das sind alles wunderschöne Worte, hinter denen aber doch bestimmte Phänomene stehen, die für den Praktiker durchaus aussagekräftig sind. Und aber am Ende kann man dann doch recht herzlich wenig damit anfangen. Es ist immer gut zu wissen, man soll Kenntnis davon haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Jahreszeiten und Ackerbau ==&lt;br /&gt;
Sondern für den praktizierenden Landwirt, den Gärtner, ist es auch notwendig, sozusagen die Bodenfruchtbarkeit oder das, was die Böden fruchtbar macht, mal zu verfolgen im Jahreslauf. Denn in den greift man ja immer ein, in den Jahreslauf, also die vier Jahreszeiten. Und greift ein durch die Bodenbearbeitung, durch die Fruchtfolge, durch die Düngung. Das sind die drei Säulen des Ackerbaus seit eh und je gewesen. Und greift ein verschieden, ob man jetzt im Winter sich befindet oder im Frühjahr oder im Sommer oder im Herbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Rolle des menschlichen Geistes ==&lt;br /&gt;
Und steuert dadurch, durch den menschlichen Geist, durch die Einsichten, die man als Mensch hat, die man sich erarbeiten muss. Und man kommt da nie an ein Ende. Nie. Man ist immer auf dem Wege, dass man versucht, das so gut wie möglich zu machen, dass man diese von Natur veranlagten Prozesse im Jahreslauf sachgemäß steuert. So, dass ich dadurch das Ergebnis dann nennen kann, die Bodenfruchtbarkeit, wenn sie sich auch nicht immer nach außen, direkt, immer darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bodenfruchtbarkeit durch menschlichen Geist ==&lt;br /&gt;
Man muss es geistig erstmal in sich produzieren. Man muss den Begriff geistig in sich überhaupt erst etablieren, um dann sein Beobachtungsvermögen so zu erweitern, dass man die Dinge dann auch in einem höheren Sinne erkennt. Nicht nur an der Ertragsbildung. Nicht nur das da ein schöner Humusgehalt ist oder irgend sowas. Das sind alles äußerliche Dinge. Sondern dass man innerlich als Mensch erkenntnismäßig in sein Denken fühlen und dann schließlich auch in seinem Wollen so in der Sache drin steht, dass man die Sicherheit nicht nur durch die äußere Erscheinung des Bodens, sondern innerlich in sich aufbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Innere Sicherheit und Bodenfruchtbarkeit ==&lt;br /&gt;
Eine innere Sicherheit gewinnen für sein Tun. Die Bodenfruchtbarkeit lebt in allererster Linie erst in unserem Erkenntnisleben und dann können wir draußen anschauen, ob es auch wirklich sich spiegelt in der Welt da draußen. Nun, daran können Sie vielleicht erkennen, dass es ein lebenslanges Ringen und Bemühen ist, wenn man sich dieser diesem Geheimnis der Bodenfruchtbarkeit, man könnte es parallelisieren mit der menschlichen Einsichtsfähigkeit. Auf der Menschenstufe ist es die menschliche Erkenntnis, die sich spiegelt dann in irgendwelchen Produktionen des Geistes, in der Literatur und den Künsten, in der Musik. So ist da unten auf der Erde ist die Bodenfruchtbarkeit ebenso ein Ausdruck eines umfassenden Geschehens, die eben niemand vergleichen kann mit dem menschlichen, künstlerischen, wissenschaftlichen Erfassen der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Landwirtschaftlicher Gang durch das Jahr ==&lt;br /&gt;
Nun möchte ich also versuchen, einmal einen Gang durch das Jahr zu machen, einen landwirtschaftlich gärtnerischen Gang durch das Jahr und zu sehen, wie da die Bodenfruchtbarkeit ständige Metamorphosen durchläuft. Es geht immer um die Bodenfruchtbarkeit. Und dennoch stellt sie sich jedes Mal ganz anders dar, im Verlaufe eines Jahres.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grundsätzliche Bemerkung zum Boden ==&lt;br /&gt;
Und bevor ich nun da mal den Gang durch das Jahr mache, wollte ich noch einmal eine grundsätzliche Bemerkung machen zum Boden selbst. Der Boden ist ja auch ein Organ, wo man gar nicht so recht weiß, wo fängt das an, wo hört es auf? Oder wo ist er überhaupt? Es ist eine hauchdünne Haut über die Erde. Endlose Tiefen setzen sich nach unten fort. Endlose Höhen erweitern den Boden nach oben die Atmosphäre und bis in den Sternenhimmel. Wo ist eigentlich der Boden? Das ist die Begegnung von Kosmos und Erde. Da durchdringt sich etwas. Da durchdringen sich die Wirkungen der Planeten, die Wirkungen der Sonne, das Zentralgestirn des planetarischen Kosmos. Der ganze umfassende Fixsternhimmel ist an dem ganzen Geschehen beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Durchdringung von Kosmischen und Erdkräften ==&lt;br /&gt;
Das durchdringt sich jetzt mit den Kräften der Erde von unten. Und nicht nur, was gerade im Boden da einem vor die Augen fällt, sondern aus den Tiefen der Erde strahlt es herauf und das begegnet sich. Und diese Durchdringungszone ist hauchdünn, eine dünne Haut, und diese dünne Haut hat aber einen ganz bestimmten Aufbau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Charakterisierung des Bodenaufbaus ==&lt;br /&gt;
Und wenigstens möchte ich das nur kurz charakterisieren. Man, es bedürfte einer viel umfänglicheren Ausführung, aber mal sozusagen auf den Punkt zu bringen, auf eine Art Formel zu bringen. Es ist so, wenn Sie ein Loch in die Erde graben, auf Ihrem Betrieb im Garten, also sagen wir mal einen Meter tief, zwei Meter tief oder so, je nachdem, wie der Boden beschaffen ist. Dann werden Sie feststellen, dass eine ganz bestimmte anschaubare Gliederung ihnen vor Augen tritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Oberboden: Homogener Horizont ===&lt;br /&gt;
Sie haben einen schwärzlich gefärbten oder sagen wir mal dunkel gefärbten Oberboden. Das nennt man den homosen Horizont, wo also verstärkt also Humusprozesse stattfinden. Die können auch tiefer reichen, dann bis 30 bis 40 Zentimeter vielleicht, wenn man Glück hat. Und darunter kommt dann eine andere Zone, auf die komme ich gleich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tieferer Boden: Verwitterte Erde und Kristallines ===&lt;br /&gt;
Und dann noch tiefer, stößt man plötzlich auf, sage mal Stein oder jedenfalls auf unverwitterte Erde und das eigentlich Kristalline oder kristallin unverwitterten Boden. Und zwischen dem Humushorizont und dem unverwitterten Boden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittlere Schicht: Schicht der Vertonungen ===&lt;br /&gt;
Da ist nochmal eben diese mittlere Schicht, und das ist die Schicht der Vertonungen. Nicht dass das Musik ist, das ist auch. Musik, Nur ein Stockwerk tiefer. Die Tonbildung, dass das durch die Verwitterung entsteht der Bodenton, Tonmineralien entstehen da und die haben auch wieder einen ganz wunderbaren Aufbau, da könnte man lange drüber reden. Jedenfalls ist diese mittlere Schicht diejenige, die eigentlich neben dem Humus der wirkliche Fruchtbarkeitsträger des Bodens ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Herz des Bodens ==&lt;br /&gt;
[00:18:52] Es ist eigentlich das Herz des Bodens, das schlagende Herz, das ist nicht der Humus, sondern der Ton. Das ließe sich länger ausführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vergleich Boden und Mensch ==&lt;br /&gt;
Das lässt sich vergleichen mit dem Menschen. Denn auch der Mensch, der hat ja sozusagen eine Zone in seinem ganzen Körperaufbau, wo man sagen kann, ja da ist eigentlich alles noch gerade im Verwitterung, da ist ein Fortlaufen in einem Verwitterungsprozess, in dem wir nämlich gedanken bilden, da stirbt etwas lebendiges in uns ab, im Nerven-Sinnes-System und dadurch können wir sozusagen überhaupt miteinander kommunizieren, über die Sprache und über unsere Gedanken. Und diese Zone, die dem Haupt des Menschen, dem Kopf des Menschen entspricht, im Nerven-Sinnes-System, das ist eigentlich das Gestein im Untergrund. Das ist genauso tot, wie unser Gehirn tot ist, wie unsere Nerven tot sind. Genau so tot ist es da unten, anorganisch, vollkommen, physisch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Gegenpol ist dann im Vergleich zum Menschen, wenn man es heruntergeht, von dem Haupt unter das Zwerchfell. Da dehnt sich ein ganz anderer Mensch aus, der ganz Unbewusste, wo organische Prozesse stattfinden, Auf- und Umbau und ein ständiges Hin und Her, ein Stoffwechsel eben, der in Verbindung steht auch mit dem Blut, wo ständiger Aufbau stattfindet aus den Verdauungsvorgängen heraus, wo auch die Blutbildung hauptsächlich in den Röhrenknochen stattfindet. Alles das. Und diese Prozesse, Stoffwechselprozesse, die finden sich im Boden oben in der obersten Schicht, eben in jener Humuszone. Da findet ständig durch die organischen Rückstände, die jedes Jahr herunter sinken, jetzt im Herbst, und die dann allmählich verdaut werden im Boden und dann sich Umformen in Humus. Alles das, das findet im Oberboden statt. Und dazwischen ist diese Tonszone. Und die entspricht dem, was beim Menschen Herz und Lunge waren. Das ist die rhythmische Zone, wo wir ständig im Rhythmus uns erleben als Mensch, ja, wo wir uns eigentlich als Mensch erleben in diesem mittleren Menschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Atmen des Bodens und seine Dreigliederung ===&lt;br /&gt;
Und das ist im Boden nicht der obere Boden, wo wir immer sagen, die Fruchtbarkeit, das ist der Stoffwechselpol, sondern es ist diese mittlere Zone, die da ständig, ich möchte sagen, quillt und schrumpft. Der Ton quillt und schrumpft, der atmet förmlich und im Jahreslauf. Also wir haben es eigentlich, wenn wir mit dem Boden umgehen, haben wir es eigentlich mit einem auf dem Kopfe stehenden Menschen zu tun, en miniature. Das kann man fortgesetzt denken in die Tiefen der Erde, das kann man fortgesetzt denken bis in die Höhen des Kosmos. Aber diese hauchdünne Haut, die zeigt eben eine Gliederung, eine Dreigliederung von Kopf und Stoffwechsel und einer rhythmischen Mitte. Mit der haben wir es zu tun. Und die gilt es immer im Blick zu haben, wenn man von Bodenfruchtbarkeit spricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Jahreslauf und der Boden im Winter ===&lt;br /&gt;
So, und wenn wir jetzt von da ausgehend mal jetzt den Blick lenken auf unseren Jahreslauf und jetzt auf diese Zeit im Jahre wir stehen jetzt am Anfang des Winters, im November, da fängt es so richtig an, wenn wir da rausgehen aufs Feld und gucken mal unseren Boden oben an, da merken wir, dass der dunkler ist, als er vorher war, als er noch im Oktober oder im September war, dass er plötzlich dunkel geworden ist. Man muss das mal einfach beobachten, man muss mal seinen Blick darauf lenken, damit wird man bemerken, der Boden wird dunkler, während der Winterzeit, wie die Atmosphäre, wie alles um uns herum dunkel wird, so auch der Boden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wasser und die vier Elemente im Winter ===&lt;br /&gt;
Das hängt damit zusammen, dass der Boden sich im Winter mit Wasser sättigt und die Luft aus dem Bodenporen verdrängt wird und ebenso die Wärme verdrängt wird. Und das wir da vor einem Urphänomen des Winters stehen, dass nämlich der Boden wirklich anorganisch-physisch groß wird. Er ist wirklich dann im Winter so tot, wie das Gehirn im Menschen eben dem Tod näher ist als dem Leben. Und immer dann, wenn etwas stirbt, ist der Keim zu etwas Höherem geboren. Und so ist es auch im Boden während der Winterzeit. Also zunächst einmal merken wir, der Boden ist dunkel. Durch die Wassersättigung. Und das weist darauf hin, dass die vier Elemente von Erde, Wasser, Luft und Wärme, die immer zusammenspielen, uns dann richtig einen fruchtbaren Boden erzeugen, wenn sie sich alle schön durchdringen, im Jahreslauf. Aber im Winter sondern sie sich voneinander. Dann ist das Erdige erdiger als es ist, das Wasser relativ isoliert im Boden, füllt alle Poren auf, die Luft hat sich aus der Erde herausgezogen, es wird wird bitterkalt, die Wärme zieht sich aus der Luft heraus und auch die Wärme ist dann sozusagen sonstwo. Also alle vier Elemente beginnen sich während der Winterzeit voneinander zu lösen und separiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ursache für das Sterben im Winter ===&lt;br /&gt;
Und das ist die Ursache dafür, dass etwas stirbt, dass etwas tot wird. Denn im lebendigen Organismus ist alles wunderbar durchdrungen. Diese drei Sphären durchdringen sich ständig, und das ist zunächst einmal die Situation in der Erde. Die Erde wird äußerlich ganz tot. Innerlich aber nicht. Da kommen wir gleich noch mal drauf zurück. [00:24:51]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bodenprozesse im Winter ===&lt;br /&gt;
Nun können wir, beschreibe ich mal zwei Bilder der Boden Prozesse, wie sie sich im Winter in der Erde abspielen. Da ist der eine Prozess der, dass die, dass es ja äußerlich kalt wird. Nehmen Sie mal so und Januar und Januar, wo du so eine positive Luft um einen herum ist, man steht draußen auf dem Acker, möchtest mal nach 00:00 sie den Sternenhimmel über, über und dann unter einem Boden gefroren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Wirkung der Kälte und Kristallbildung ===&lt;br /&gt;
Man stelle sich mal raus auf den Acker und stehe dann einfach mal in vollkommener Ruhe und lass das mal auf sich wirken. Dann merkt man, dass da etwas wirksam ist, was man gar nicht fassen kann. Aber was doch real ist, was wirksam ist, was in die Erde eingreift und was da wirksam ist. Das kann man beschreiben mit dem Prozess der Kristall Bildung nicht. Nicht nur, dass der Schnee vom Himmel fällt, eine wunderschöne Konstellation. Alle Hexagon also auch so Plättchen artig wie der Kleber, wie die wie die tollen Mineralien alle Hexagon all kristallisiert fallen da vom Himmel, sondern der ganze Boden beginnt eben durchforstet zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Meister Frost und die Ernte im Sommer ===&lt;br /&gt;
Der Meister Frost besucht uns während der Winterzeit. Dann brauchen wir. Jeder Landwirt weiß, dass es ein von alters her, so dass man gesagt hat jetzt intensiver der Winter eingreifen, jetzt an Kälte Wirksamkeit, eine Fortbildung Kapitalbildung, desto sicherer ist die Ernte im Sommer, desto qualitativ hochwertiger ist die Ernte im Sommer. Denn was da wirksam ist, dass da plötzlich die ganze Natur eigentlich ein Kristall werden will, ist ja nicht nur das Wasser, was kristallisiert, sondern der ganze Gesteins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kristallbildung und Ordnung im Winter ===&lt;br /&gt;
Wild will noch mehr Kristall werden, als sie schon ist. Sie will noch mehr Ordnung, denn Kristall Bildung heißt geometrische Ordnung par excellence. Also so was von Ordnung wie die kristallisierte Gesteins welt kann man sich in der welt überhaupt nicht vorstellen. Und die und diese Ordnung verschwindet gegen den Sommer. Aber während der Winter muss sie sich regenerieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kosmische Kräfte und die Bedeutung für die Landwirtschaft ===&lt;br /&gt;
Das heißt es sind Kräfte wirksam in der Kristall Bewegung während der Winterzeit, die ihren Ursprung haben nicht auf der Erde, sondern die ihren Ursprung haben in dem fernsten Kosmos, im gestirnten Himmel, Fixstern Himmel. Die Griechen haben die Griechen, die ja ein bisschen anders gedacht haben als wir Heutigen, die haben den Kristall Himmel genannt. Nicht dass, das weist darauf hin. Die hatten doch eine Ahnung davon, dass da das der eigentliche Ursprung im Tierkreis insbesondere aber nicht nur rund um die Sphäre des des Fixstern Himmels Strahls außerhalb von Raum und Zeit strahlt herein in die Erde und strahlt Form Kräfte, Kristall bildende Kräfte Idee von Kräfte. Und die brauchen wir so dringend in der Landwirtschaft für die gesamte Entwicklung der Bodenfruchtbarkeit von Kräften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Rolle der Formkräfte im Pflanzenwachstum ===&lt;br /&gt;
Denn was soll sich denn wann alles was folgen? Ja, im Frühjahr bis im Sommer hinein, dann an Pflanzenwachstum undsoweiter da entwickeln, das muß ich durch formen. Und im Winter sammelt die Form Kräfte der Erde, und die irgendwann fort wirken dann durch das ganze Jahr hindurch. Und die werden insbesondere von den Ton Mineralien aufgenommen, die Ton Mineralien im Boden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Bedeutung der Herzenszone im Boden ===&lt;br /&gt;
Diese mittlere Zone dieser Herzens Zone im Boden, das ist diejenige, die diese Kräfte bewahrt, konserviert für das ganze Jahr. Es ist ein unendlich geheimnisvoller Prozess, aber dazu braucht man Frost und dazu braucht man Kälte. Dazu braucht man dieses trennen. Der Elemente voneinander. Braucht. Dazu braucht man diese Todesprozesse im boden und dann fort wirkender Formkräfte herein, die dann für das ganze Jahr von größerer Bedeutung sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Geheimnis des kristallisierten Wassers ===&lt;br /&gt;
Nun kann man das ja, nun wird es einem ja vor Augen geführt, wenn wir auf das kristallisierte Wasser hinschauen. Und das ist ja auch ein unendliches Geheimnis. Also zunächst einmal, dass das da aus der Luft herunterfällt, vom Kristall formen. Wenn Sie, wenn Sie nur mal einen einzelnen Spiegelsaal angucken, der sehr kalt ist, dann sind es nicht verschiedene Kristalle zusammen gebacken, sondern einst ein einzelnes Kristall. Dann ist es ein wunderbarer sechs Stern. Es ist Hexagon A wie die toten Mineralien. Genauso kristallisiert das. Und jeder kriegt alles anders sein. Seit Urzeiten ist kein Kristall gleich, dem anderen aber folgt demselben Kristallisationspunkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kristallbildende Kräfte im Boden ===&lt;br /&gt;
Und diese Kristall bildenden Kräfte, die das Wasser gefrieren lassen wir, die das flüssige Fest machen, also zum Kristall werden lassen, die wirken nun auch im Boden, so dass man das mit Augen verfolgen kann. Indem nämlich jetzt nehmen Sie an, Sie haben so einen ganz nassen Herbst, und wir haben da drüben draußen stehen Möhren oder sonst wie fällt Gemüse, und die kriegen sich raus. Und es wird so furchtbar spät im Jahr. Der Boden ist voll mit Wasser, gesättigt, zerfahren, kaputt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Winterliche Veränderungen im Boden ===&lt;br /&gt;
Und wir fahren dann auch gerade noch rechtzeitig im November. Vielleicht pflügen sie das ganze Ding um, haben also einen matschigen Standort plus Balken. Die glänzen in der Luft. So kompakt ist das, dass man einfach zweifelt Wie soll das je wieder ein vernünftiger Boden werden im nächsten Jahr? Na ja, und dann geht der Winter drüber hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Regeneration des Bodens ===&lt;br /&gt;
Und dann merken Sie das von dieser klassischen Tonnen verpacken, den Flug erforschen, dass da ein wunderbarer Krümel der Boden zurückbleibt, aufgrund dessen, dass das die Feuchtigkeit, der Regen eindringt in ganz feinen Haarriss und die kann man gar nicht mit den Augen sehen, dringt das ein, sodass da überall den feinen Haarriss und die jetzt mit Wasser Kapillaren sättigen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Das Phänomen der Frostausdehnung ===&lt;br /&gt;
Und dann kommt der Frost und dann entwickelt der Frost diese eigenartige Phänomen einzigartig in der Natur, dass er, indem er fest wird, sich ausdehnt. Haben Sie das mal bedacht? Das gibt es sonst nirgends als beim Kristallisieren von Wasser. Normalerweise, wenn etwas fest wird, dann zieht es sich zusammen in der Kristallisation, dann räumlich zieht es sich zusammen. Und nur, wenn es warm wird, dehnt sich aus. Und beim Wasser ist es umgekehrt. Bei vier Grad Celsius hat es eine große Dichte. Und dann, wenn es kristallisiert, dehnt sich wieder aus. Das ist eines der bedeutendsten Ereignisse, die wir beobachten können im Haushalt der Natur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Bedeutung von Frost und Kristallisation im Boden ===&lt;br /&gt;
Denn wenn es nicht so wäre, würden unsere Flüsse in NullKommanichts zufrieren bis auf den Boden und die Fische würden alle, alle krepieren. Kein Leben würde das überleben, sondern das Leid. Das Eis ist leichter als Wasser, schwimmt oben auf, weil es sich als Wasser ausgedehnt hat, indem es sich visualisiert hat. Und das findet im Boden statt. Und das ist unser bester Bearbeiter. Während der Winter sage, im Winter bearbeite sich die Natur selber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Winterprozesse und ihre Bedeutung ===&lt;br /&gt;
Ich muss es mal nur mal kurz andeuten. Also wenn wir hier den Winter Prozess haben, dann ist der eigentliche Prozess der, dass hier die Kristallisation, die Kristallisation, die Boden prozesse beherrschen soll. Form Kräfte sind das Form Kräfte aus dem fernsten Kosmos. Und die brauchen wir. Die sind, die haben nicht nur Bedeutung, dass eine schöne Frost entsteht oder der Boden wieder zerfällt, der Krümel. Die Krümel sind sehr instabil. Wenn es dann nämlich wieder einen schweren Regen darauf gibt, dann verschwinden die alle, weil die rein mechanisch aufeinander abgestimmt separiert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Erde bereitet sich selbst vor ===&lt;br /&gt;
Also dieser Vorgang findet da statt. Und das Ergebnis ist ein doppeltes dass einerseits die Führungskräfte absorbiert werden von den tollen Mineralien, dem Boden und auch sonst von Gestein. Und durch die Frost Sprengungen beim Kristallisieren in Wasser im Boden mechanisch Krümel. Eine trübe Struktur entsteht. Man nennt das die Frost gase um, die dann möglichst erhalten werden muss. Und die kann man gar nicht erhalten, sondern da muss man Glück haben. Das ist einfach eine Glückssache, ob man, ob die so lange sicher hält, bis es draußen warm wird, es ein Starkregen gibt, nicht dann, dann kommt ein neuer Prozess im Gange, den ich gleich schildern werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir haben im Winter wirklich es zu tun damit, dass die Erde sich selber bearbeitet, dass die Erde durch diese Prozesse, die ich jetzt nur kurz angedeutet habe, selber sich vorbereitet für das nächste Jahr. Und diese ganzen Prozesse, die ich jetzt hier nur so an wenigen Strichen gezeichnet habe, die sind im Grunde genommen Kolonisierung, prozesse.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Der Übergang zum Frühjahr ===&lt;br /&gt;
Ich schaue sie auf den Boden, ich mache noch toter, also der tot ist. Und da komme ich auf ein ganz tolles noch mal drauf zurück. Nun ist die Frage ja da zeigt wie sieht es jetzt aus im Übergang zum Frühjahr? Im Winter hat der Landwirt eigentlich nichts auf seinem Acker verloren und das soll er zu Hause bleiben. Die Natur soll sich selber bearbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wärmere Tage im Februar und März ===&lt;br /&gt;
Aber da gibt es eine Zwischenzeit im Februar, März, insbesondere im Februar, wo jetzt plötzlich die ersten warmen Sonnentage sechs Jahre nach Lichtmess, ja, so die ersten warmen Sonnentage, die ersten warmen Sonnen nach Lichtmess. Und da merkt man plötzlich drei Tage Sonne. Man geht raus aus Felder, sieht aber plötzlich, dass oben der Boden hell wird, das heißt, das Wasser verdunstet, Luft zieht ein in den Boden, auch damit auch Wärme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reges Leben im Boden ===&lt;br /&gt;
Und wenn man draußen dann auf den Acker geht und kniet auf dem Acker und streicht mit der Hand den Boden ein bisschen zur Seite, vielleicht so zwei, drei Zentimeter tief. Plötzlich da, wuselt da, wuselt von Käfern und Würmchen und weiß nicht, was alles. Ein reges Leben binnen kürzester Frist ist da plötzlich wieder durch die Wärme, die in den Boden eingezogen ist. Die Luft ist da, ist durchdringend, sie fängt sich, die Elemente fangen an, sie wieder zu durchdringen und kommen. Kaum findet das statt, ist das Reden, Leben wieder rege. Das äußere Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Glückssache und Bodenstabilisierung ===&lt;br /&gt;
Und da findet nun ein Prozess statt, der auch eben eine Glückssache, eine Glückssache ist, wenn er wirklich stattfindet. Und das ist eben das, was ich jetzt schildern will, im Februar, März. Dass diese Ströme, wenn sie denn bewahrt worden sind, wenn sie nicht zerflossen sind durch den Starkregen, dass wenn jetzt die Wärme eindringt in den Boden, in die Boden poren, das Wasser verdunstet und die Luft dringt ein, dann ist tauchen da nicht nur der Käfer hinauf und und Würmchen und alles mögliche, sondern dann, wenn man da genauer hinguckt, sehr genau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Krümelbildung und Bakterien ===&lt;br /&gt;
Und man merkt nämlich, dass plötzlich diese Krümel wirklich krümeln. Vorher sind sie irgendwo so wie wie sonst kann man sie hin und her bewegen. Aber jetzt sind es ganz große Krümel geworden. Und da ist eben, dass das passiert, dass diese Polygone allem Krümel der Erde, die ganz, ganz spitzen Ton Krümel. Wenn da ein zweiter daneben ist, auch irgendwie Polygone geformt und ein dritter, dass die plötzlich hier, dass hier plötzlich jetzt etwas auftritt, dass hier sich so Brücken bilden. Das sind Bakterien, Kolonien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mikroben, Bodenstrukturen und die Ernte ===&lt;br /&gt;
Die Mikroben des Bodens fangen an, sich unglaublich zu entfalten, und zwar also an einem Tag, zwei Tagen und verbinden jetzt diese Frost Krümel, der Frost gar. Und schauen sie in die Stabilisierung. Und dazwischen ist dann ein Hohlraum hier, der dann Luft enthält oder wenn es stark regnet, an Wasser enthält, aber jedenfalls eine Pore im Boden Pore. Und darauf kommt es an – hier beginnt die Bodenstruktur sich zu entwickeln im Laufe des Jahres. Und wenn das früh genug geschieht, im Februar, dann haben wir schon die ganze Ernte halb gewonnen. Wenn das in vernünftiger Weise von Natur aus geschieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landwirtschaftliche Eingriffe ===&lt;br /&gt;
Wir können da nicht viel machen. Ein bisschen können wir was machen. Ja, und da kann ich jetzt nicht näher darauf eingehen. Das würde zu weit führen. Wir können ein bisschen durch Abschleppen, rechtzeitiges oder durch eine ganz zarte Bearbeitung können wir die Frost gar ein bisschen einebnen. Und dann entwickelt sich diese lebt diese sogenannte Lebensverbindung neben Verbindung und diese Lebensverbindung. Wenn sie früh genug eintritt, dann hält sich die Bodenstruktur das ganze Jahr hindurch. Die ist nicht mehr zerstörbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lebensprozess im Boden ===&lt;br /&gt;
Und das ist ein Lebensprozess, also ein Todesprozess im Winter. Volk ist ein erster Lebensprozess, in dem diese Krümel des Winters, die rein mechanisch sich entwickelt haben, jetzt organisch oder biologisch oder mikrobielle Tätigkeit miteinander verbunden wird werden. Es entsteht ein Bodengerüst. So, und diese Entwicklung setzt sich jetzt fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klimaeinflüsse und Feuchtigkeitsmanagement ===&lt;br /&gt;
Auch klappen. Er kann sich auf der anderen Seite duschen. Kann wir machen. Oder auch nicht. Und so fällt alles. Ätzend. Also das war keine Lebenserfahrung. Also wir kommen jetzt, wenn wir das fortsetzen. Dieser Betrachtung kommen wir jetzt so aus dem Februar in den März hinein. Die Tage werden länger, die Wärme Einstrahlung nimmt enorm zu. Hängt natürlich immer von der Witterung auf. Selbstverständlich. Feuchtigkeit verdunstet. Man muss dann aufpassen, dass nicht zu viel verdunstet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Winterfeuchtigkeit und ideales Saatgutbeet ===&lt;br /&gt;
Man muss die Winterfeuchtigkeit immer halten, so lange wie nur möglich. Aber jedenfalls muss der Oberboden abtrocknen. Da muss diese Durchdringung von Wärme, Luft und Wasser und Erde sich vollziehen. Und das bildet dann das ideale Saatgutbeet, wo ich dann meine Saat ablege.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Saatgut und Keimung ===&lt;br /&gt;
Und Sie wissen ja, dass man sät. Normalerweise nicht sehr tief, also vielleicht zwei drei Zentimeter tief und es wieder mit Erde zu. Und in dieser Zone finden nun diese wunderschönen Prozesse statt, die sich dann offenbaren, schließlich in der Keimung sagen, wenn man den Samen hier in die Erde legt, na sagen wir manchmal hier ein sehr interessanter Sommer Weizen und dann wird er so abgelegt, dass hier drunter es relativ eine feste Sohle ist, nicht ganz und ganz tief gedrückt. Und da steigt der Kapillare, das Wasser auf. Und hier oben ist Luft und Wärme. Hier ist Wasser und Erde unter starker Feuchtigkeit, auf der Same quillt, der nimmt die Feuchtigkeit auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Enzymatische Prozesse und Keimvorgang ===&lt;br /&gt;
Und beim Aufnehmen der Feuchtigkeit quillt jetzt der Körper. Der sogenannte Nußbaum des Samens quillt, und bestimmte enzymatische Prozesse werden jetzt angeregt durch das durch die Wasseraufnahme, und dadurch kommt es zu allem möglichen Umbildung. Der Reserve Substanz Stärke ist es meistens aber auch Eiweiße, die hier in dem Samen im Samen Körper angereichert sind. Vom Vorher und Jetzt keimt er also aus unser, unser Same.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was macht er? Denn sein Kind hier auch? Das erste, was er macht, ist, dass er ein ganz feines Wahrzeichen bildet in die Tiefe, die kein Muskel und dann erst sekundär kommt. Dann hier der Spross, der dann die Erde durchbricht. Und das ist ein Keimvorgang. Und dieser Keimvorgang ist zunächst einmal ziemlich unabhängig von der Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wachstum und Verbindung zur Erde ===&lt;br /&gt;
Das ist ein Vorgang, der im Wesentlichen nur das Wasser der Erde braucht. Aber damit hat sich die Pflanze noch nicht mit der Erde verbunden. Sie wächst zunächst nur mit ihren Keimen Wurzeln in der Erde herein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beobachtung von Wurzeln und Erde ===&lt;br /&gt;
Das können Sie sehen, wenn Sie im Roggen und dann im Herbst aus dem noch drei, vier Tagen saß in der ersten Roggen, keimt das erste kein Blatt oder das erste Blatt. Erscheint das hin Sie mal so ein Pflänzchen raus, dann sehen Sie das in den Wurzeln. Oft sind es schon drei Wurzeln, dass da Erde dranhängt, da haftet Erde an der Wurzel, fragt nicht. Irgendwie kommt es zuerst, wenn man ganz früh raus soll. Keine, keine Erde da. Jetzt plötzlich hängt viel dran. Das hängt damit zusammen, dass jetzt nachträglich hier ganz feine Härchen entstehen, wo sich die Pflanze wirklich mit der Erde verbindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wachstum aus dem Samenreservoir ===&lt;br /&gt;
Zunächst, wenn sie nicht mit der Erde verbunden ist, wächst sie rein aus dem Reservoir der Samen. Und wenn er leer ist, was dann? Wie wirkt sie eigentlich weiter? Woher kommt jetzt eigentlich die Substanz, die sie weiter wachsen lässt? Die Kraft? Wo holt sie die her?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fragen zur Wissenschaft ===&lt;br /&gt;
Und diese Frage. Wenn man dieser Frage weitergeht, dann müsste sich die ganze Wissenschaft von heute auf den Kopf stellen. Eigentlich. Wenn man das wirklich ernst nehmen würde, was man eigentlich auch beobachten kann. Denn sie wächst nicht mehr aus dem Samen wachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pflanze, Boden und Wurzelhärchen ===&lt;br /&gt;
Aber jetzt ist die Frage: Was macht die Pflanze da mit dem Boden? Und dazu dienen diese ganz feinen Härchen. Das sind Ausstellungen, ganz feine Ausstellungen, aus der Epidermis herausgeholt, und zwar aus einer Zelle. Immer so ein kleines Sofa. Und damit verbindet sie sich. Sie wachsen jetzt zusammen mit den hohen Mineralien des Bodens.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Bedeutung von Ton im Boden ===&lt;br /&gt;
Deswegen ist es so wichtig, Ton im Boden zu haben. Die wachsen mit den Mineralien so zusammen, dass man da keine Grenze mehr findet zwischen dem anorganischen Toten und dem Lebendigen der Phase. Es ist eine unbeschreibliche Tatsache, dass das Leben, das die Pflanze hat, die Fähigkeit hat, mit dem anorganischen Toten in eins zu verwachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lebendige Erde durch Pflanzenwachstum ===&lt;br /&gt;
Das heißt, dass die Erde dann quasi nicht mehr nur ein organisch totes Gebilde ist, sondern durch das Pflanzenwachstum sich allein schon dadurch belebt, dass die Wurzelhärchen mit den hohen Mineralien in eins zusammenwachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Funktion der Wurzelhärchen ===&lt;br /&gt;
Und was, was machen diese Härchen da eigentlich, diese Härchen, die die haben? Sondern jetzt etwas ins Erdreich ab, was die Pflanze hier oben plötzlich im Sonnenlicht, wenn sie da jetzt ihre ihre Blätter entwickelt, so die erste, 2. 03. Blatt, und dann sagen wir, Weizen, der synthetisch, der synthetisiert, der ist ein schreckliches Wort, der trinkt das Sonnenlicht, der trinkt das Sonnenlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Leben entsteht aus dem Kosmos ===&lt;br /&gt;
Das heißt kosmische Wirkungen. Leben entsteht aus dem Kosmos heraus. Nicht von der Erde, sondern durch die Einstrahlung des planetarischen Umkreises bildet sich jetzt hier lebendige Substanz in den Blättern die sogenannte Assimilation des Sonnenlichtes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Assimilation und Pflanzenwachstum ===&lt;br /&gt;
Und da finden jetzt alle möglichen physiologischen Vorgänge statt, die die sogenannte Assimilation erzeugen, assimiliert in das Wasser teilweise. Das ist Stärke, das ist gewaltige Kohlenstoff artige, fett artige Substanzen, durch die dann die Pflanze dann so langsam wächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pflanze als &amp;quot;Eimer ohne Boden&amp;quot; ===&lt;br /&gt;
Aber das Eigenartige ist, dass und ich frage mich immer, ob der liebe Gott auch so richtig bei Sinnen war in der Schöpfung, dass nämlich jetzt von Wasser hier oben gebildet wird. Das nicht dazu dient, dass die Pflanze weiter nur wachsen soll, sondern das geht herunter wie Wasser. Und das wird dann plötzlich über diese Wurzel ausgeschieden ins Erdreich. Die Pflanze ist ein Eimer ohne Boden in ihren Wurzeln. Die Scheide, das, was da oben unter der Sonne gebildet ist, das rinnt herunter außerhalb des Kambrium. Und kann ich jetzt nicht im Einzelnen schildern, was es bedeutet herunter in einem Strom in diese Wurzel her, und wird jetzt von diesen Wurzeln mal hier ins Erdreich abgesondert.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Pflanze ernährt den Boden ===&lt;br /&gt;
Die Pflanze verliert das, was sie da gebildet hat, in der Atmosphäre hinein in die Erde. Das zeigt schon schon dieser Prozess halt, dass nicht der Boden die Pflanze ernährt. Die Pflanze den Boden. Das ist der eigentliche Prozess. Das ist sie. Sie ernährt durch das, was sie synthetisiert. Und an der und an der Sonne. Das mit dem ernährt sie jetzt. Die Erde. Das strömt aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausscheidung organischer Substanzen ===&lt;br /&gt;
Und was daraus strömt, sind Eiweiße, Eiweiße, Substanzen, die Molekular, Zucker und Enzyme, Fermente und Säuren, organische Säuren noch und noch und der ganze Stoffwechsel auf lange Sicht ohne innewohnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anregung des Mikrobenlebens ===&lt;br /&gt;
Und dadurch jetzt wird das Bakterien leben, das Mikroben leben im Umkreis der Wurzel ungemein angeregt. Die vermehren sich wie Verrückte das Tun bilden sich erst um die Wurzel herum so ein schmaler Saum von vielleicht zwei Zentimeter drei Zentimeter Dicke, die sogenannte Lithosphäre, wo sich das ganze Bodenleben konzentriert um die herum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Symbiose zwischen Pflanze und Bodenleben ===&lt;br /&gt;
Und dieses Bodenleben geht eine Symbiose mit der Pflanze ein. Und diese geht die Umbildung. Das ist sozusagen. Ein Stoffwechselprozess. Der Ausscheidung. Da Pflanzen Wurzeln ins Erdreich, in diese Richtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wechselseitiger Prozess: Ausscheidung und Nährstoffaufnahme ===&lt;br /&gt;
Und die Antwort ist, dass jetzt die Mikroben wieder, denn diese vorhandenen organischen Rückstände im Umkreis der Wurzel, zum Beispiel der Humus oder noch andere, noch mehr Humus Bestandteile aus dem Vorjahr, die werden jetzt abgebaut im Umkreis der Wurzeln. Und das Ergebnis Essenzen. Dann Mineralstoffe, Mineral, Salze. Abbau Abbau Ergebnisse hier durch den Stoffwechsel und diese Mineral Salze nimmt jetzt dem die Wurzel Haare gleichzeitig, indem sie etwas ausscheiden, indem sie es gleichzeitig sie Mineral als auch es ist unbeschreiblich. Es ist ein gleichzeitiger Prozess einerseits Ausscheidung organischer Substanzen und eine Antwort in Anregung des Mikroben Lebens und Abbau Prozesse dieser ab sich abspielen Abbau Humus Abbau entstehen. Yasmin analysierte Salze und die nimmt die Pflanze ebenso mit den Haaren auf.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Pflanze steuert Bodenprozesse im Frühjahr ===&lt;br /&gt;
Die Pflanze im Frühjahr steuert die gesamten Bodenprozesse. Sie steuert die Ausscheidung dieser Art Wahrnehmung. Was braucht sie für ihr Wachstum und auch entsprechend Steuern? Scheidet sie also Pflanzen aus, die bauen, würgen, abbauen oder fördern, auf dass Mikroben leben? Die bauen den Humus ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verlust an Bodenfruchtbarkeit im Frühjahr ===&lt;br /&gt;
Wir verlieren im Frühjahr enorm an Bodenfruchtbarkeit. Wir fördern das sogar. Boden werden die früher werden die Böden einfach ärmer an bestehender Bodenfruchtbarkeit durch diese Abbauprodukte. Aber die führen zu einer Art Generalisierung der entstehen von Mineralien, die mir den Boden Wasser von den Wurzel Haaren aufgenommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Primärer und sekundärer Prozess ===&lt;br /&gt;
Das ist der primäre Prozess, das der sekundäre Prozess. Das ist ein ein Stoffwechsel aktiver Prozess und das ist ein Wahrnehmungsprozess. Die Wurzeln sind Wahrnehmungsorgane für die Mineralsalze der Erde. Augen. Schlechte Augen. Aber immerhin veranlagte Sinnesorgane. Das ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühjahrsprozess und Pflanzenwachstum ===&lt;br /&gt;
Sehen sie. Das ist der Frühjahrsprozess. Warum die Pflanzen im Frühjahr so schön wachsen können. Aber sie. Sie wachsen dadurch, dass sie, ich möchte mal sagen, die. Die vergangenen Lebensprozesse, die sich bewahrt haben im Boden, im Humus, das ja, dass sie die abbaut und nutzt, um jetzt neue und ein neues lebendiges Gebilde zu erzeugen, ihre eigene Gestalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Humus als Gedächtnis der Erde ===&lt;br /&gt;
Die frühen Alchemisten des 13 14. Jahrhunderts, das waren die klassischen, alles andere spätere. Es waren keine Alchemisten mehr, die hatten noch wirklich ein Naturverständnis ganz anderer Art als die folgenden Naturwissenschaften. Und die haben den Humus bezeichnet als. Als. Einerseits das Gedächtnis der Erde, das heißt das vor vergangene Jahre sich homogenisiert haben, gleichsam bewahrt haben im Humus und jetzt sozusagen den Anschluss finden an das, was jetzt in Zukunft sich da an Pflanzenwachstum entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Humus als universaler Samen der Erde ===&lt;br /&gt;
Und die haben eben den, den den Humus bezeichnet als den universalen Samen der Erde. Es ist so ein wunderschöner Ausdruck. Das ist der hier. Was ich zuerst hier hingeschrieben hat, ist der wirksame, und der ernährt sich, so lange er noch eben aus dem aus seinen Samen Körper heraus noch irgendwie organische Substanz zur Verfügung hat. Und Schluss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der universale Samen und Mutter Erde ===&lt;br /&gt;
Und jetzt wächst herunter die Pflanze in den Boden hinein und findet dort einen Universal Samen. Und das haben die Alchemisten als den Humus bezeichnet. Humus gleich universal Samen gegenüber dem Samen hier oben und sodass der eine Wasser muss auf die Erde fallen und dann antwortet der universale Samen, das heißt die Mutter Erde. Das ist eigentlich dasselbe Begriff, dass man gesagt, dass man die, dass man von der Mutter Erde spricht, das ist der universale Samen, aus dem jetzt im Verlaufe des Jahres die Pflanze wächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landwirtschaftliche Prozesse im Frühjahr ===&lt;br /&gt;
Und diesen Prozess müssen wir steuern. Jetzt müssen wir wach werden als Landwirt. Wenn Sie also mal zu Hause bleiben, hinterm Ofen, aber hier jetzt im Frühjahr müssen wir sehen, dass wir diesen Prozess fördern. Wir müssen den Humus Abbau fördern, und das machen wir dadurch, dass wir oben ganz dünn immerfort hier oben den Boden offen halten, die Kruste brechen, zwei, drei Zentimeter nicht mehr. Es ist eine, ich nenne es eine Haut. Bearbeitung, schräge Hacke, ganz flach gerade, die nach jedem Regen im Frühjahr sofort raus auf den Acker und die Kruste gebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bodenatmung und Sauerstoffzufuhr ===&lt;br /&gt;
Dann fängt nämlich der Boden an zu atmen, denn er bildet immer den Boden und bildet verkürzt CO2. Kohlendioxyd, das ist Kohlensäure, das ist ein Gift für die Wurzeln. Und das muss raus. Und es muss Sauerstoff rein für die Mikroben, dass sie leben können. Sauerstoff. Es stehen sie. Der Boden atmet wie der Mensch. Der atmet Kohlendioxyd aus und Sauerstoff ein. Und das fördern wir durch diese Haut bearbeiten. Früher, da fängt da der Acker draußen an zu atmen, und die Kohlensäure ist eben schwerer als die Luft. Das heißt, die möchte immer da unten bleiben, und dann öffnen wir den Boden hier oben und dann streicht hier ein Wind über den Acker, und der reißt die schwere Kohlensäure aus den Boden, Öffnungen aus dem Boden, Poren heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Natur und der menschliche Organismus ===&lt;br /&gt;
Die Natur, die verhält sich nach außen gestülpt. Wenn man jetzt immer eine genau betrachtet, verhält sich immer so wie ein menschlicher Organismus ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bodenbearbeitung im Frühjahr ===&lt;br /&gt;
Also die Bodenbearbeitung mit Striegel und Hacke. Die ist sozusagen im Frühjahr die Hilfe, um diesen Prozess der Ernährung des Bodens durch das Lebendige der Pflanze selbst zu befördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unterschiede im Jahresverlauf ===&lt;br /&gt;
Und jetzt geht es weiter im Jahreslauf. Jetzt kommt eine Zeit, so im Mai, beim Getreide. Bei den anderen Feldfrüchten ist das anders. Bei den Früchten, beim Gemüse, bei den Kartoffeln. Da bleibt der Boden noch lange offen, bis sich die Reihen schließen. Das war&#039;s, Juni.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bearbeitung von Hackfrüchten ===&lt;br /&gt;
Das heißt, man muss dann immer noch diese Art von Bearbeitung fortsetzen. Deswegen heißen die ja auch Hackfrüchte. Also man hackt nicht nur das Getreide kann man nur hacken bis es anfängt zu schocken. Aber dann muss man sagen Ruhe tut jeder. Jeder Eingriff durch den Menschen. Aber bei den Hackfrüchten dauert es noch bis mitte Juni. Unter Umständen, dass man da die Feldfrüchte noch in dem diesem gesagten sinne, die immer die Kruste offen hält, damit der Boden atmen kann und dass diese mikrobiellen Abbauprozesse gefördert werden. Deswegen sind die Kartoffeln, wie man früher gesagt hat, Mistfresser. Die verbrauchen Bodenfruchtbarkeit nur noch durch die häufige Bearbeitung. Aber sie setzen es um eine gute Ernte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Blüte und Wachstumsende beim Getreide ===&lt;br /&gt;
Jetzt gibt es aber beim Getreide einen Prozess, den muss ich doch hören, der ist einfach. Ich möchte sagen Ja, ich weiß, es ist ein Wunder, einfach schlicht ein Wunder. Und das Getreide kommt ja dann Mitte Juni zur Blüte. Vorher schoss es von Knoten zu stoßen. Immer verlängern sich die Knoten und man kann zugucken, wie dann Roggen dann plötzlich da über Nacht in die Länge strebt, die höher strebt bis zu 2 Meter und darüber hinaus dieser dünne Halm. Und dann fängt das Getreide zu blühen an, sehr unscheinbar. Man merkt es nur den Sporen. Wolken, die dann vielleicht mal bei Wind durch die Landschaft fliegen. Sehr verborgene Blüten in diesen Ähren oben, die das Äußerste, das Höchste da sind. Und jetzt findet um die Blütezeit, beginnt das verstärkt und bis in die Reifezeit hinein ein Prozess, der eben wirklich, also in gewissem Sinne, das Ende des Pflanzenwachstum bedeutet, nämlich während der Zeit. Schon von der Blüte an sterben die Wurzeln ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Absterben älterer Wurzeln und Getreide von unten nach oben ===&lt;br /&gt;
Die, die, die jüngsten Wurzeln, die zuletzt gebildeten Wurzeln, die halten sich dann und da noch, aber dann die Älteren, die sterben schon ab, und auch die Getreide stirbt von unten nach oben ab. Und das werden am Ende die untersten Blätter zuerst. Zuletzt bleiben noch das Blatt, das oberste bleibt noch grün und dann stirbt das auch ab. Da bleibt noch der letzte Halm. Der Halm bis zur Ehre bleibt noch grün und dann sind auch noch die Speichen ein bisschen grün. Oder es werden auch die Speichen schließlich braun und fest und verwelken. Und so, so geht der Prozess vor sich von unten nach oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufnahme von Nährstoffen und Kieselsäure ===&lt;br /&gt;
Und parallel zu diesem, zu diesem Vorgang findet nun folgendes statt. Die ganze Pflanze hat das ganze Frühjahr hindurch alles auf dem Boden aufgenommen, insbesondere den Stickstoff, der dafür durch die Abbau der Humus Substanz Phosphorsäure aufgenommen, durch die Humus Substanz Kalium aufgenommen Durchsetzung der der Boden Mineralien und sogenannten Ionen Austausch aufgenommen, also sehr intensive Vorgänge, die da im Wurzelbereich sich abgespielt haben. Und jetzt kommen die Veränderten und als letzter Neuer kommt ein Boden, wo es nötig ist, dass die Pflanze über die Wurzeln die sogenannte Kieselsäure aufnimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Philosophie ist eine kolossale Substanz, die die Boden Hohlräume aus welcher Pudding ist das amorph gestaltlos, die durch Verwitterung entsteht der Ton Mineralien. Und diese Säure steigt auch im Halm und durchdringt die ganze Pflanze. Und zwar steigt sie so auf, dass sie sich die Tendenz hat, nach immer sich in der Peripherie dann ab zu lagern. Also das am äußersten des Holzes sich dadurch eine Säure ablagert oder in den Blättern steigt sie auf auch in die Farn Blätter oben ausreichend sich ausbreitenden Blätter immer am Rand, am äußersten Rand und der äußersten Spitze ist der größte Kieselsäure Gehalt und du gehst von Blatt für Blatt hoch. Und immer mehr kühlere, immer mehr kühlere. Und dann gehst schließlich in das letzte Odium bis in die Erde. Das ist schon ganz dünn. Der Halm ist da schon ganz dünn im letzten Winter. Aber so beweglich, elastisch, wunderbar wie ein Roggen. Fällt wie in Silber hoch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie der, würde das mal ausdrückt im Faust, wo? Klar, das fällt der Ernte entgegen. Und diese, diese Kieselsäure erfährt nun die höchste Konzentration oben in der Erde und da in den Schmelzen. Das sind die wegschmelzen, die das Korn umhüllen. Und noch einmal gesteigert. In den Grund gegangen sind praktisch 90 % Kieselsäure in der Asche. Wenn man die also fasst, dann ungefähr 90 %. Was ist das für ein Prozess? Die ganze Pflanze umgibt sich gleichsam mit einem Kiesel Mantel. Und der trocknet dann aus. Diese Kieselsäure ist jedoch Wahlvolk, trocknet in der Reife aus. Und dann? Was sieht man dann? Dann glänzt das Getreide. Dann fängt das an, bekommt es einen Glanz. Schauen Sie mal, ein harter Stoff an, dieser goldene Glanz, der rührt von dieser Fürsorge her. Und was ist das? Das ist Opal. Es ist 1/2 Edelstein. Die ganze Pflanze umhüllt sich sozusagen mit einem halben Edelstein, nämlich Eintrocknen, da Kieselsäure amorph nicht kristallisiert. Aber das ist sozusagen die Form, Kräfte, die es aus dem Verwittern, den Mineral des Winters, sozusagen diese Form Kräfte hinausschicken in die Pflanze und ihr die letzte Gestalt geben. Dann ist Schluss. Dann setze Reifeprozess ein. Dann kommen die Teile Reife, dann die gelb reife, dann die Tod. Reife, reift das Korn und dann setzt die Ernte ein. Aber dieser Prozess geht ihm voraus. Und wenn Sie mal auf einem Pflanzen, in der Pflanzenzüchtung, auf dem Hof oder andernorts mal mal hingucken, was, wie variantenreich die Farben sind von Getreide und dass das betont wird, insbesondere durch die Säure Ausscheidung der ganzen grünen Pflanze in die Peripherie, dann kann man einfach schauen, das ist wirklich ein Geheimnis, wo man erschüttert jedes Jahr davor schnell davor steht. Und wenn Sie das mal vergleichen mit konventionellem Stroh, Stickstoffdünger im Stroh wohlgemerkt, da werden Sie merken, dass er Stroh im konventionellen Anbau immer relativ grau bleibt, stumpf in der Farbe abgelaufen und dass das konventionelle Stroh draußen, wenn man das von der Ernte mal betrachtet, dass es relativ stumpf ist, in der Farbe nicht glänzt. Und wenn Sie das in die Hand nehmen und versuchen es zu brechen, dann bricht es nicht, dann es knickt. Ich kann nur kurze Geschichte schreiben. Wir hatten vor. Das war. Hatte ich auch in den 60er Jahren abgespielt. 50 Jahren während meiner Lehrzeit war auch mal ich hab auch mal auf einem biologischen Betrieb auf dem Hof meine Lehre damals gemacht. Und da haben wir noch ein Viehhändler, und er hat seinen Ackerbau aufgegeben und hat gesagt, er will von uns Stroh haben, da kriegen wir den nicht zurück. Und da hat er von uns das Stroh geholt und kommt dann morgens an den Stall und suchte Stroh. Da liegt es sein heute noch in der Krippe, und das Stroh war gefressen für die Kühe das Stroh, dem Heu sein Heu bevorzugt. Weil es ein glänzendes Stroh war. Die Kühe sind die besten Analytiker und überhaupt gibt es auf der Welt. Und der Stand, der kam auf dem Hof extra aus dem Grund, um uns zu sagen, er versteht die Welt nicht mehr, dass sein Heulen, was normalerweise das Futter wäre, in der Krippe liegen geblieben ist. Und die haben so lange rumgemacht, dass sie die Einstreu aufgefressen haben. Nicht das hängt mit diesem Reifeprozess zusammen und kein Getreide taugt was. Das kann ich Ihnen jetzt schon sagen. Was nicht diesen Prozess durchlaufen hat. Diese letzte Durchführung des Getreides. Das ist eine Frage der Ernährung und Physiologie. Diese letzte durch Formung, dass nicht nur Ochsen die Kieselsäure aus Mangel sich bildet, sondern das alles in sogenannte Inhaltsstoffe ist auch ein schreckliches Wort, eigentlich alles, was nur irgendwie physiologisch, Substanz bildend wirkt in der Pflanze als Eiweiß, oder ob die die Kohlenstoff Gerüst oder was es einmal, dass das durch geformt ist, dass wenn plötzlich in Getreide eher oben im Korn sich Nitrat findet. Sie haben ja ja wohl das Wort Nitrat No. Drei. Das ist auch das, was heute überall in der Diskussion ist. Wenn sich da was so was findet, dann ist eine Katastrophe. Da ist Ernährung physiologisch eine einzige Katastrophe. Sondern dieses Nitrat, das führt unten in die Wurzel. Da hat sie so einen Ort in roten Rüben, da ist sehr viel drin. Und da hat man immer gemeint, wenn man da auch die roten Rüben nicht mehr essen, weil der ganze Roggen sein wegen der Hohen Tatra. Das war Anfang der 80er Jahre, hat einen ungeheuren Einbruch in biologischen Landbau damals gegeben, weil die Konsumenten haben keine roten Rüben mehr gegessen. Aufgrund dieser Aussage völliger Unsinn. In die Wurzel gehört Nitrat. Das ist ein Salz. Die Wurzel ist Salz artig, das Korn da oben. Was da drauf ist, da muss dieses Salz art hier total verwandelt werden. Stroh strukturierten werden in wirklich reifes Eiweiß reife Kohlenhydrate, reife Fette der aus Heilungsprozess, das heißt eine Begleitung des Absterbens der Pflanze, diese aus Reifung Demos bis zum letzten geführt werden. Und da darf da oben in dem Getreide Korn nichts mehr von molekularen Eiweißen sein, Aminosäuren in Aminosäuren oder Nitrat ein oder abmelden oder irgend so was, sondern durch und durch gestaltetes Eiweiß. Und das ernährt. Das braucht der Mensch. Also das ist jetzt dieser Übergangszone, der Übergangs geschehen vom Früher zum zum Sommer hin. Und dieses, diesen Jahreslauf macht übrigens das Getreide ganz ideal durch. Also ist fast ein Repräsentant für die gesamte Frucht bildenden Pflanzen steht eigentlich das Getreide da, übrigens die erste Kulturpflanze, die der Mensch überhaupt gezüchtet hat. Die ältesten Kulturpflanzen ist die Wintergerste und der Winterweizen im achten vorchristlichen Jahrtausend. Da gab es noch keine Gemüsen. Ganz normal ist das nicht. Das kam erst in der folgenden Zeit. Und die ersten waren die Getreide. Und weil die Getreide sozusagen am deutlichsten den Jahreslauf in das Sonnenjahr abbilden, in allen Prozessen des Wachstums, in allen Prozessen der inneren Physiologie bis hin zum Nährwert. So, und jetzt kommen wir den Sommer. Im Sommer. Im Juli reift das Getreide von der Teig reife über die Reife zu Tod Reife und früher hat man das Getreide gemäht in der gelb reife. Da konnte man, da konnte man das noch nicht brechen über den Daumennagel. Das war das Zeichen, sondern es hat sich noch ein bisschen drüber gebogen, zwar noch plastisch, ein bisschen aber schon gelb. Und man hat was gemalt, noch früher, erst mit der Sense und dann später dann mit dem Leben da und hat es wie hocken aufgestellt. Die ältere Generation kennt das ja noch, die Felder, die Felder draußen, überall diese Garben gestellt waren in solchen hocken und da hat man das dann eine Woche oder 14 Tage, je nachdem wie das Wetter war, nach trocknen lassen und dann hat man die Garben eingefahren und eingepflanzt. In den großen Fälschungen, die es ja heute gar nicht gibt. Und dann hat man sie im Winter dann gedroschen, das war sogar weg, noch in den 50er Jahren, 60er Jahren. Und heute muss man das Getreide in der Total für dreschen, das heißt für das Zeichnen. Wenn man das über den Daumen brechen kann, wenn das Korn über den Baum bricht, dann ist es eigentlich unterhalb ungefähr 16 % Feuchtigkeit und dann kann man austauschen und dann kann man das, dann kann man es einfahren, vielleicht noch ein bisschen nachtragen, wenn es notwendig ist. Ansonsten ist die Ernte gelaufen und man merkt eigentlich gar nicht mehr auf den Höfen heute, dass ich überhaupt Ernte ist. Früher waren alle Laufen, alle Menschen ganzer Hof, da blieb niemand zu Hause, nur noch die Katzen und die Mäuse. Alles war auf dem Feld draußen. Und das war die schönste Arbeit im ganzen Jahr, möchte man sagen, diese Ernte Arbeit und heute läuft das einfach irgendwie ab zu leben, weil dann ohne Unternehmer kommt es runter auf den Wagen und schon ist man verschwunden. Diese Ernte nun was? Welcher Boden Prozess oder welche Fruchtbarkeit Stufe müssen wir jetzt ins Auge fassen? In der Sommerzeit im Winter bearbeite ich die Erde selber, im Frühjahr muss ich nachhelfen mit einer Haut Bearbeitung und muss den Humus Aufbau Prozess fördern. Und jetzt ernte ich das Getreide und zurück bleibt die Stoppel und da hat sich auch ein bisschen Unkraut entwickelt. Das soll ja auch so sein auf dem Acker. Man soll nicht Unkraut freie Äcker haben, das verträgt die Natur nicht, muss immer ein bisschen Unkraut da sein, das gehört einfach. Nur das richtige Maß muss man eben finden. Und dann ist, dann liegt da Spreu offen auf dem Feld vom Dreschen und irgendwelche sonstigen Rückstände. Und so weiter. Und um welche Maßnahme geht es jetzt? Um die Bodenfruchtbarkeit immer wieder einen neuen Impuls zu geben. Ja. Also sehen. Schauen wir uns einmal an Was sind das? Stehen die Stoppeln hier draußen auf dem Acker? Da drunter ist die Wurzel im Wasser, hier unten und hier liegt noch alles mögliche organische Reste obenauf. Und jetzt kommt es darauf an, dass wir stärker aktiv werden als Landwirte. Früher haben wir nur da oben oben gekratzt, auf dem Boden, und jetzt müssen wir eingreifen in den Boden, und zwar bis zu ungefähr einer Tiefe und acht Zentimeter. Müssen wir jetzt. Den sogenannten. Stoppel sturz. Den. Ich weiß nicht wie Hand heben, wenn es dann wieder so an der Stoppel stoßen. Und das heißt, dass man jetzt die die Stoppeln wendet oder eingruppiert. Oder es gibt da verschiedene Möglichkeiten, sodass jetzt hier sozusagen eine Mulch Schicht entsteht, wo die organische Substanz sich mit dem Erdreich vermengt. Darauf kommt es vielleicht an, warum ist das so wichtig? Nicht so tief? Um Gottes Willen nicht! Denn das ist eigentlich diese Schicht, so ungefähr bis acht Zentimeter. Das ist bei den einzelnen Böden verschieden. Aber das ist die Geschichte vom Frühjahr März, als diese durch die Verbauung sich im Verlaufe des Jahres entwickelt hat. Zu einer wunderbaren Boden gar ungeheuer stabil. Große Hohlräume, die den starken Niederschlägen, wenn es dann mal gewittert und also wirklich mal so 30 Millimeter auf einmal runter haut, dass sie nicht oberflächlich ablaufen, sondern dass sie einfach vom Boden aufgesogen werden. Dazu braucht man eine solche homogene, das heißt also sehr, sehr Poren reiche Oberschicht, die im Wesentlichen durch Leben, Verbauung und dann in der Folge durch tierische Organismen, Regenwürmer vor allen Dingen gebildet werden. So, und jetzt haben wir uns eine solche Verarbeitungsmaßnahme vorgenommen. Es gibt doch viele verschiedene Instrumente. Kann ich auch nicht im Einzelnen aufzählen. Also es ist ganz wurscht, was man hat, man soll nur damit richtig umgehen. Also man glaubt immer als Landwirt, das ist ein Glaube, der mir so in den 50 seit den 50er Jahren entgegengetreten ist. Es gebe ein Gerät, was alles macht, ohne dass man denken muss. Was macht die Fräse, wie die Fräse aufkam? Da hat man nur endlich das Gerät, was wirklich dieser Durchmischung und dem Mulch Effekt erzeugt. Und alles. Ein paar Jahre später stand die Scheisse schon wieder in der Ecke. Und es sind die Brennnesseln und wieder drüber drüber gewachsen. Also daran kann man erkennen, alles was der Landwirt macht ist keine Wissenschaft, sondern ist eine Kunst, die er muss die Wissenschaft haben, gell, bis er muss. Es muss etwas wissen. Aber indem er, sobald er etwas tut, muss es Kunst werden. Und dann gibt es keine Definition mehr. Man kann nicht mehr so homo oder nur so, keine Ideologie, gar nix beobachten und denken, dann klappt das mit jedem Instrument irgendwie. Also diese Stoffe Bearbeitung, die steht jetzt im Sommer an und warum ist die so wichtig? Ich durchmischte organische Substanz mit mineralische Substanz während des Sommers. Und jetzt kommt es darauf an, einen Prozess in die Wege zu leiten, der nicht mehr ein lebendiger ist wie im Frühjahr durch die Pflanzen, durch die Wurzel, Ausscheidungen. Alles das. Sondern ich muss die Boden Tier Welt in ihrer Tätigkeit anregen, die Boden Tierwelt. Denn die Tiere sind etwas anderes als die Pflanzen. Die Pflanzen sind bloß lebendig. Die Tiere sind beseelt. Und dadurch ist ein Tier Tier, weil es beseelt ist und das Seelische, was die Tiere bewegen lässt, frei bewegen lässt über die Erde, was sie Laute abgeben, was, das sie durch die Sinne in die Welt kommen? Die Tiere, auch die spinnen und haben selbstverständlich Sinnesorgane. Auch die Regenwürmer haben Sinnesorgane, keine Augen, aber Tast, Organe, also alles das sind Instrumente, leibliche Instrumente, das ein seelisches sich in der Welt betätigen kann. Und ich sage immer, man kann ein Tier erst dann wirklich verstehen. Anhänglich. Sagen. Verstehen. Wenn man darauf hin schaut. Was macht es? Was tut es? Was ist eigentlich seine Lebensäußerungen oder Seelen äußerung in der Tätigkeit? Wenn ich die Tätigkeit einer Spinne anschaue oder eines Marienkäfer oder einer Schlupfwespen oder was es auch für eine unscheinbares Wesen sein Mag, dann merke ich Was sie tun, ist so unendlich Weisheit. Hol es die blanke Offenbarung der Weisheit in der Welt. Alles was die Tiere machen sehr eingeschränkt jeweils die Spinne, wenn die ihre Netze spinnen, über die über die Äcker oder in dem Gebüsch. Dieses Wunder, das Spinnennetz ist, was es auch sein möge. Es ist so durch und durch Weisheit, dass keine menschliche Technik das überhaupt nur annähernd wiederholen kann. Es ist eine, die die Tierwelt in ihrem Tun offenbart, ihr eigenes Seelisches in dem, was sie tut. Deswegen muss man auf die Tätigkeit achten, wo die Kuh immer in allen ihren Tätigkeiten im Stall, auf der Weide, wo auch immer, in allen ihren Lebensäußerungen muss man beobachten, muss man mitempfinden. Und da merkt man plötzlich, was für ein himmlisches Wesen ist zu haben. Sie erhebt da empfunden, die oben zwischen die Hörner der Göttin Hathor wurde dargestellt wie eine Kuh. Haben die Hörner die Sonnenscheibe rein gemacht, so haben sie die Göttin Hathor abgebildet als Kuh. Bei den Hindus ist sie heute noch heilig, und sie war das heilige Opfertier durch alle Zeiten. Was ist das? Was macht das Tier? Was? Was lebt da drin seelisch? Und was bringt es nach außen zur Offenbarung? Also also die Seelen Äußerungen in der Tätigkeit. Ja, das ist eigentlich nichts anderes als ein ein Beobachtungsfeld um an das Wesen dieses Tieres heran zu kommen. Und gerade im Sommer haben wir es nun zu tun, eigentlich mit der Tätigkeit der hohen Tierwelt. Die müssen wir aktivieren. Und das geschieht dadurch, dass wir jetzt in den Tisch bereiten, durch diese Mischung der organischen Rückstände und unter den vielen, vielen, vielen Tieren, Tierarten, die da tätig sind, unscheinbar und dann deutlicher in Erscheinung treten. Da steht nun das Regenwurm im Vordergrund, und zwar der Ton der klassische Form. Es gibt ja verschiedene Regenwurm Arten. Und der Ton ist derjenige, der sein sein Leben darin besteht, dass er senkrechte Röhren macht. So kerzengerade in die Tiefe, bis zu 7 Meter tief in den Böden hat man solche Regenwürmer Regenwurm Würmer gefunden. Und in diesen Röhren bewegen die sich rauf und runter. Das ist ein Boom. Und der Wurm, sobald er aus den Röhren rauskommen. Dann schlängelt er sich so auf dem Boden. Kaum ist er in Röhren drin, dann ist es ein Leib, der sich Senkrechte. Das ist der Regenwurm. Ich sah durch als Zeichen, als die Sonnenflecken stammen. Solch eine hat eine Besonderheit, weil er sich durch die Risse durch, dann durch das Erdreich innen ein Rückgrat schafft, in das er sich senkrecht hinein stellt. Und es ist immer dieser Übergang von der Horizontalen in die Senkt. Die Senkrechte bedeutet sehr viel. Im Tierreich kann ich es nicht näher ausführen, aber das nur mal vergleichen. Das Schaf mit der Kuh oder die Kuh mit dem Pferd, alles was den Kopf hebt übers Rückgrat. Da merken Sie, dass da eine viel nach außen gerichtete Intelligenz entsteht. Und sobald der Kopf ohne das Rückgrat, da merkt man, dass der Stoffwechsel Prozess viel stärker den Kopf ergreift. Und so weiter. Also wir brauchen jetzt diese Tier, diese Boden Tiere und müssen deren Tätigkeit fördern. Und jetzt ist es heiß im Sommer Juli draußen und die Regenwürmer mögen das überhaupt nicht. Sie mögen nämlich nur dreierlei Die wollen Sauerstoff atmen, die wollen Feuchtigkeit. Und die wollen Dunkelheit. Dunkelheit. Das sind die drei Kriterien für den Regenbogen und dafür repräsentativ für andere Tiere auch. Und diese Bedingungen schaffen wir mit der Schicht. Das Dunkle, das viel Sauerstoff und die Feuchtigkeit kommt, steigt hier herauf und schlägt sich auf der Unterseite dieser Schicht nieder. Nun diese Regenwürmer. Wenn es heiß ist hier unten. Und wenn dann aber da oben so eine Schicht entsteht und so, dann wandern die hoch hier hinauf und wandern jetzt horizontal hier rein und fangen an, diese organischen Rückstände aufzuarbeiten. Also sie fressen, fressen, keine frische Substanz, keine lebendige Substanz. Ich habe mir auch mal angeguckt, da beobachtet ein Regenwurm, wie er ein grünes Pflanzen platt abgeknallt, gekniffen hat, gesagt Das ist ja pervers, was du da machst. Und dann habe ich es weiter beobachtet, habe ich gesehen, so hat er gar nicht gefressen, sondern hat es eingespeichert mit seinem Schleim. Die ganze Oberfläche hast eingerollt und seine Röhre reingezogen. Und in seiner Röhre haben dann die Mikroben aus dem auf dem Schleim haben dann angefangen, dass die Pflanzen Substanz aufzuschließen. Und dann war es allerdings ein reines Menü geworden. Also der Regenwurm frisst andere Organe, also abgestorbene pflanzliche Substanz. Der wandert also hier rein und arbeitet jetzt dieses Erdreich durch. Und was macht er dabei? Ständig, was unser Regenwurm vor so ein langes Gebilde segmentiert hat. Hier vorne so eine kleine Mundöffnung und ich habe hier so einen na? Hat er so einen kleinen Magen. Eigentlich nur ein erweiterter Darm, zielsicher und durch durch die ganzen Segmente bis hinten hin. Und er hat selbstverständlich einen Blutkreislauf. Das ist also ein Warmblüter gewesen und er hat jetzt hier über und über dem Magen hat er eine kleine Drüse, und diese Drüse sondert, indem er da frisst. Also organische Rückstände, die sind immer ein bisschen sauer, alles ist sauer, was die Pflanzen hinterlassen. Und durch diese Drüse scheint er jetzt feine Calcit zu Tröpfchen Kalk, Tröpfchen ab in den Magen und neutralisiert die organische Substanz. Es ist unglaublich. Er schafft damit das Milieu für die Mikroben, die hier jetzt en masse, hier den ganzen Darm erfüllen, bis hinten hin. Da lebt der Regenwurm mit, wiederum mit den Mikroben, speziellen Mikroben in Symbiose. Das heißt, der Regenwurm der Seelen Leib, der seelische Organismus dieses Tieres ist darauf gerichtet, jetzt im Verdauungsprozess den fruchtbaren Boden schlechthin zu erzeugen, den es überhaupt gibt durch Neutralisation dessen, was er an saurer Nahrung aufgenommen hat. Es wandert hier durch mikrobiellen Abbau. Aber die Mikroben können nicht tun, was sie wollen, was sie gerne täten, sondern weil der Seele viel von ihrem Leibe ungeheure Kräfte, die seelisch wirksam werden, die ordnen diesen Prozess, dass er nicht aus dem Ruder läuft, und dann tun sie dann irgendwo ein Häufchen da absetzen und dann haben sie, dann setzt sich dieser Prozess, der Verdrängungsprozess noch im Haufen fort, und da bauen die noch weiter ab, und dann entsteht der fruchtbarste Boden, den es überhaupt gibt, den können wir gar nicht selber erzeugen. Das macht eigentlich die boden tierwelt durch die kraft ihres spezifisch seelischen hochspezialisiert, je nach boden, auch noch tierart. So und das diesen prozess müssen wir einleiten im Sommer, dass er stattfindet, dass jetzt die Reste, dass das ernte jahres verkommt verkonsumiert werden hier von den Boden Tieren. So, und das geht vom Sommer bis in den Herbst so, dass da quasi die Erde sich erneuert im Jahreslauf. Was im Frühjahr abgebaut worden ist, muss jetzt hier wieder aufgebaut werden. Wir haben hier ein Humus Aufbau während des Sommers. Und diese und diese Prozesse müssen wir eben einleiten, stärker durch diese Mulchen der Bodenbearbeitung und hoffen, dass dann wirklich die Boden Tierwelt aktiviert wird. Und ohne den Regenwurm, insbesondere den Wurm kann man eigentlich keine optimale optimale Humus Qualität optimal dasjenige erzeugen, was die Alchemisten eben die eigentliche Muttererde bezeichnet haben. So, und jetzt muss ich schleunigst kaufen und ich kann dir auch schon auf der anderen Seite auch nicht so viel wie beschrieben werden. Und jetzt erst kommen wir in Richtung Herbst. Und das ist ja auch eine ganz eigenartige Jahreszeit, die eine völlig eigene Signatur hat. Und die findet jeder, der ein bisschen darauf aufmerksam ist, der Augustin auch durch die Lande, der Spätsommer Salz und dann geht es über den September. Da merken wir ja, dass da die Stimmung in der Natur, durch die immer tiefer wird, langsam, tiefer sich, wenn in der Sonne von ihrem Höchststand die Tage schon, na ja, sie bleiben auch dann halt noch lange viel länger. Aber dann schon wird es also kürzer. Der Tage und Nächte werden ein bisschen länger und man merkt die Stimmung in der Natur, obwohl sie selben Sonnenstand gibt, im Frühjahr nur aufsteigen, so ist derselbe Zustand erreicht, absteigend von der Sonne und. Vollkommen andere Stimmung. Und das sieht man daran, dass dann plötzlich so die ersten Nebel streifen, sich über die Lage legen. Im Nebel Ruhe noch die Welt, noch träumen Wald und wie so Dichter Mörike und und dann der blaue Himmel unverstellter drüber. Das ist so die Stimmung Anfang September. Und da merkt man auch in der Natur reift noch alles, alles. Die Früchte, die alles, was nur ein Gemüsegarten sind, was alles reift, fühlen sich die Äpfel an den Bäumen werden dicker und nehmen Farbe an? Also das ist auch eine noch Vorbildwirkung, die da vom Sommer in den Herbst hineinreicht, bei den anderen doppelt und bei den Pflanzen. Denn solch ein Wettrennen, das zieht sich noch länger bis in den Herbst rein und dann geht es durch den September durch. Dieses Jahr haben wir es nicht so deutlich erlebt um die Michaeli Zeit. Da kommen diese goldenen Septembertag, die in die goldenen Oktobertag einmünden. Und dann sehen wir dieses wunderbare Phänomen, das Sie bestimmt auch schon erlebt haben den Altweibersommer. Ich bin letztes Jahr laufe ich da den Feldrand entlang und sage Ich traue, kann ich meinen Augen trauen? Der Acker war frisch bearbeitet und ein Symbol für Glanz liegt über dem ganzen Feld und guckt so nach der Sonne und die Sonne spielt es mir zu. Ich gucke dann immer von verschiedenen Seiten. Dann gehe ich hin und guck genau. Alle Spinnennetze, der ganze Acker wie über überspannen von einer bestimmten Spinnennetze, die das machen, glänzt silbrig glänzend. Das ist ein Phänomen des Herbstes, und der Herbst setzt sich fort darin, dass das die gesamte Insektenwelt erst noch mal so was macht. Legt man die Eier ab unter die Boden Krume oder in die Rinde der Bäume oder sonst irgendwo an einen versteckten Ort legt sich die Eier ab. Die Vögel ziehen nach Süden, die Schwalben sind verschwunden, man guckt nach draußen und plötzlich sind sie weg. Das heißt, die ganze Natur fängt an in einen Ruhezustand. Ich weiß nicht, wie die wurden geboren wurden. Mikroben bilden jetzt Dauer formen auf. Also nicht. Man sieht äußerlich kaum noch, will keine Insekten wirken. Ein Schmetterling kann nichts. Alles geht in eine Art Ruhezustand oder besser gesagt in einen Todes zustand über. Die Natur stirbt, die Blätter fallen von dem Baum, alle sind sie verfärbt. Nochmal die letzte Blüte im Blatt und das alles liegt plötzlich am Boden. Der Schwere folgend, nicht mehr der leichte, wo es da oben sich gebildet hat in der Luft, sondern jetzt fällt alles schwer physisch. Die herbstes. Zeit ist der Übergang in den Winter tot. Die Natur stirbt, die mikrobiellen Prozesse im Boden kommen zu Ende. Und jetzt muss man natürlich aufpassen, dass man da nicht mit stirbt als Mensch, sondern dass man der Nachwelt wirklich dann genau beobachtet, was sich da eigentlich abspielt, dass wir jetzt sozusagen den Herbst Prozess begleiten. Einerseits ist es noch mal die Ernte und andererseits ist es schon mal wieder die Herbst Bestellungen für die Winter Getreide. Aber dann kann es eine sehr späte Ernte sein oder überhaupt. Wir haben die Absicht, im nächsten Jahr Sommer eine Sommer, um oft auszusehen Hafer oder eine Sommerreifen oder eine Sommergäste. Oder wir wollen da Früchte anbauen und wir haben jetzt mal gerade eine Kündigung noch vorher ausgebracht und die müssen wir jetzt rechtzeitig umbrechen in den Winter. Wir wollen sie vielleicht nicht stehen lassen. Und dann kommt es jetzt auf einen Prozess an, den man wieder sehr genau reflektieren muss warum, wo? Worum geht es jetzt eigentlich im ausgehenden Jahr, wenn dieser äußere Todes Prozess einsetzt und da ist man heute sehr früh, auch glaubt sehr sicher geworden zu sein. Die ökonomie, die die öko betriebe, die meinen, also der fluges vom Teufel, den dürfen wir schon gar nicht mehr einsetzen. Und da gibt es also alle möglichen Ansichten, die da tun, weil man, wenn man nicht konventionell denkt. Konventionelle Landwirtschaft, dann möchte man wenigstens ökologisch denken. Biologisch und biologisch heißt, dass man sein Augenmerk auf die Mikroben Welt und was da lebt und kreucht und fleucht, darauf lenkt und dem versucht, Rechnung zu tragen. Es kommt aber eine Zeit im Herbst, wo man wirklich mal davon absehen kann. Das muss man heute ganz bewusst tun, denn man möchte ja der Natur immer irgendwie gemäß handeln, ihrem Leben gemäß. Aber es gibt eben einen Zeitpunkt im Jahreslauf, wo die Natur stirbt, wo sie tot wird, wo die Mikroben in die Dauer form übergehen. Alles andere in Eisstadion. Und da gibt es einen Moment, wo wir eigentlich die Aufgabe haben und jeder muss ich mir diesen Prozess ganz neu auseinandersetzen, wo wir die wo den Boden kartieren müssen, wo wir alles zerstören, was so wunderbar im Jahreslauf sich aufgebaut hat. Einzigartig. Die Schichtungen im Boden, alles organisch sind genauestens austariert. Und jetzt kommen wir, da hören wir ein Instrument und dann schmeißen wir das Ganze völlig koordinieren. Und dieses Instrument nennen wir den Pflug. Und man hat heute ein sehr starke Tendenz, berechtigterweise solchen Unsinn, der sonst gemacht wird, dass man sagt ohne Pflügen, pflügen ist so eine Sache. Und wenn man aber da mal ein Gesichtspunkt einnimmt im Herbst, im Spätherbst, ist die Natur zu Ende. Da ist, was zu Ende gekommen, ist, ganz physisch geworden. Und dann tritt ein in den Winter. Und da sollen die Prozesse stattfinden, die jetzt im Winter stattfinden sollen Kristallisation. Da muss ich sozusagen erst mal das ganze Jahr besiedeln, indem ich es korrigiere. Und wenn dann es in den Winter geht, dann kann sich aus diesem Chaos sozusagen eine neue Ordnung im nächsten Jahr aufbauen. Ich kann das nicht einfach nur so von Jahr zu Jahr immer so weiterwurschteln, sondern da ist, da ist wirklich ein Unterbruch im Winter und den muss ich einleiten, nicht jedes Jahr im Rahmen der Fruchtfolge oder wie es meine Intuition mir ergibt, zu einer Zeit der Jahre, dass ich einmal doch intensiv versuche, mal diese Kolonisierung des Bodens einzuleiten, einzuleiten, dass ich durch die Kräfte des Winters wieder ein neuer Boden aufbauen kann. Und der klassische Pflug? Was macht er denn alles eigentlich anders? Wenn hier der Boden ist, das Erdreich, dann pflügt er ja in dieser Weise den Boden in eine solche Furche. Er legt den Hunger um und das große Problem heutzutage ist, dass unsere Flügel nichts mehr taugen. Die Flügel, Füße breit. Und natürlich auch viel zu tief. Aber das Verhältnis von Tiefe und Breite stimmt auch nicht mehr. Ich versetze den Acker dann schon mit einem Fluch voran um 40 50 Zentimeter von rechts nach links. Im Ganzen. Was das für eine Energie ist, die ich da brauche. Sondern es kommt darauf an, dass man möglichst schmal fühlt. Es hat es viel Pferdefleisch gegeben, ideal gemacht, schmal fühlt und nicht zu tief. 16 17 Zentimeter, 15 bis 18 Zentimeter optimale Tiefe, würde ich sagen. Und dann kann jetzt sozusagen der Frost Angriff während des Winters hier eingreifen. Und dann? Es geht nicht mehr um biologische Prozesse, sondern es geht darum, dass man die Erde kultiviert und das heißt fruchtbare Böden. Der Meister Frost muss hier eingreifen und muss einfach mal den Boden vorerst rot machen. Er muss, da wird in der Realität durchgearbeitet werden, dass das nicht die Organe des Bodens. Das muss man nur mal versuchen zu denken. Ich weiß, dass ich in ein Fettnäpfchen tritt. In vieler Hinsicht ja. Aber es wird heute. Es werden so maßlose Fehler in der Bodenbearbeitung gemacht und man muss nur mal bedenken, der ganzen Prozess durch das Jahr hindurch und werden das erste geht es um die Aktivierung der organischen Prozesse im Frühjahr, Herbst, Sommer, Abbau, Aufbau und dann kommt es zu Ende. Und jetzt kann ich auch mal nicht mehr den Humus bearbeiten oder die organischen Prozesse, sondern die mineralischen Prozesse, nämlich die toten Prozesse. Also es geht. Und beim Pflügen geht es nicht um das Ich Rücksicht nehmen auf den Humus, sondern ich nehme Rücksicht auf den Ton. Es ist ein Ton pflügen. So haben wir das auch früher genannt. Wir pflügen den Ton, um ihn zu exponieren, den kosmischen Kräften des Umkreises, den Kristall bildenden Kräften an also Sie sehen ja, wir müssen zu Ende kommen. Sie sehen Bodenfruchtbarkeit. Wenn ich das ernst nehme, diesen Begriff, dann muss ich erst mal beobachten lernen, und dann muss ich meine Beobachtungen selber selbstständig denkerische arbeiten. Ich kann nicht irgendeiner Richtlinie folgen, die von außen vorgegeben ist. Ich kann nicht Ideologien folgen. Ich kann nicht irgendwelchen wissenschaftlichen Ergebnissen folgen, die einmal an einem Punkt irgendwo mal gemacht worden sind. Statistisch verrechnet, das ist irreführend ist alle irreführen, sondern es ist die Aufgabe des Menschen, sich hinein zu stellen in den ganzen Jahreslauf, den von Anfang bis Ende arbeitend. Wohlgemerkt nicht denken, sondern tätig sein, durchlebt und durchleben, sich Gedanken machen, was jetzt eigentlich das Adäquate ist. Welche Maßnahmen will ich steuern, in diesen unendlich subtilen Prozess eingreifen? Und dann kommt der Herbst und dann kann ich mal wirklich massiv tiefer greifen. Also in diesem Sinne, wie ich es gesagt habe. Und dann kann sich aus dieser Kolonisierung ein neuer Boden Aufbau im nächsten Jahr aufbauen. Kein Jahr ist gleich dem anderen. Jedes Jahr ist neu und jedes Jahr muss ich sozusagen die Initialzündung geben, dass es auch neu werden kann. Und nicht ein immer gleichmäßig fortlaufender, ablaufender Prozess. Sondern dass wir die Aufgabe haben, als Landwirt sozusagen den Boden im Hinblick auf die Bodenfruchtbarkeit zu erziehen. Wie man ein Kind erzieht, das in die Schule geht und lesen und schreiben lernt. So müssen wir einen Keim haften Zustand, der im Boden entsteht, in der Hand um müssen wir schrittweise durch das Jahr hindurch erzieherisch so begleiten, dass dadurch dann das Phänomen der Bodenfruchtbarkeit sich realisiert. Bodenfruchtbarkeit kann ich nie im Jahr herstellen, vielleicht auch nur schwarze Erde bis zum nächsten Jahr in der Ukraine oder so, wo die Natur einfach so begabt ist, dass sie ohne großes Zutun einfach tolle Erträge bringt. Sondern wir müssen die Natur Begabungen. Das ist ein Begriff, den muss man sich mal versuchen in die Ohren zu schreiben, dass der Boden selber begabt ist. Jeder Standort ist in bestimmtem Sinne begabt. Und meine Aufgabe als Landwirt ist es, diese Begabungen zu fördern, so zu erziehen, dass der Boden sozusagen lesen und schreiben lernt. Also das heißt, er liest am Kosmos ab, was eigentlich ihm zuträglich ist, und er schreibt sich das dann selber ein in dem, was man dann die Bodenfruchtbarkeit nennen kann. Also in diesem Sinne müssen wir versuchen, als Landwirte immer mehr zu lernen. Wir sind in einem Lernprozess, wir sind nie zu Ende. Wir glauben, wenn er gute Ernte eingebracht hat, wird sie der Klasse erreicht. Die haben wir nicht erreicht, sondern es geht auch gar nicht nur darum, um gesunde Nahrungsmittel zu erzeugen. Es ist auch ein Irrtum, das ist ein Nebeneffekt unserer Arbeit, sondern ein ebenso großer Effekt muss sein, die Boden entwicklung über die Jahre hinweg erzieherisch so auf die Bühne und auf die Erde zu wirken, dass Generationen in alle Zukunft weiterhin an dieser Bodenfruchtbarkeit anknüpfen können. Es geht darum, dass man. Es geht darum, dass so wie wir als Menschen dadurch Menschen sind, dass wir ein Bewusstsein haben, dass wir uns entwickeln können. Dass wir nicht derselbe sein müssen, der wir gestern waren, sondern dass wir heute durch eigene innere Willens, Aktivität, durch eigenes Denken und Fühlen uns entwickeln können. Immer weiter. Der Mensch ist ein sich entwickelndes Wesen. Er trägt den Entwicklungs gedanken als die größte voraus. Ich möchte sagen. Die größten chancen. In sich. Er will ja immer. Weiter. Und das kann die natur nicht. Die natur hat den entwicklungs gedanke nicht in sich mehr, sondern eher die. Sie hat auch, dass der mensch durch sein tun oder seine tätigkeit den entwicklungs gedanken in der natur veranlagt hineinträgt, sich selber durch seine arbeit erweitert, sein ganzes menschsein erweitert, will in das äußere Natur und dadurch die Natur erzieht, darauf wartet Mensch, Boden, Tier und Pflanze, die ganze Schöpfung. Insofern haben wir wirklich eine ungeheure Vision. Das hat ja Novalis in die Worte mal ausgedrückt Der Mensch, die Menschheit ist auf einer Mission. Zur Bildung der Erde sind wir berufen zur Bildung, so wir uns bilden wollen als Mensch, so müssen wir die Erde bilden. Und das ist die eigentliche, zentrale Aufgabe des biologischen Anbau. Darauf müssen wir hin streben. Und wir wissen ganz genau Das ist keine Methode, die man einfach anwendet, sondern es ist eine Methode. Bestenfalls, dass wir uns selber in unser Denken, Fühlen und Wollen so erziehen und so schulen, dass wir in der Lage sind, der Natur etwas zu geben, was sie selber nicht hat. Was wir hier erst durch unser Menschsein einpflanzen können, das ist nun ein Streben des biologischen Landbau, dem wir noch lange nicht nachkommen können, weil wir noch nicht fähig genug sind. Aber das ist eine Perspektive in die Zukunft. Und das wunderschöne Landbaus ist, dass man, wenn man sich ein Bewusstsein dieser Tatsache verschafft, dann fragt man sich, warum nicht jeder Mensch Landwirt wird. Vielen Dank. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Themenbezogene Leseanregungen ==&lt;br /&gt;
Novalis&#039; Werk &amp;quot;Die Lehrlinge zu Sais&amp;quot; (1802). Novalis, eigentlich Georg Philipp Friedrich Freiherr von Hardenberg, war ein deutscher Dichter, Schriftsteller und Philosoph der Frühromantik. In diesem Zitat betont Novalis die Verantwortung des Menschen für die Erde und für sich selbst. Die &amp;quot;Mission&amp;quot; der Menschheit ist es, sich selbst zu bilden und im gleichen Zuge die Erde zu formen. Das bedeutet, dass der Mensch nicht nur für seine eigene Entwicklung verantwortlich ist, sondern auch für die Gestaltung der Umwelt. Dies impliziert eine untrennbare Verbindung zwischen Mensch und Natur, die für die Frühromantik typisch ist. Novalis fordert hier, dass die Menschheit sich ihrer Rolle als Gestalter bewusst sein und entsprechend handeln sollte. &lt;br /&gt;
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		<author><name>Chrifri</name></author>
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		<title>Bodenfruchtbarkeit und Ernährungsdynamik - Vortrag von Manfred Klett am 12. November 2017</title>
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		<updated>2024-01-17T10:06:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Chrifri: /* Begrüßung und Bedenken zur Verwendung von Mikrofonen */&lt;/p&gt;
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__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Dieser Vortrag befindet sich in der Bearbeitung und er ist noch nicht &amp;quot;reif&amp;quot;. Gerne kannst du hier [[MitTun bei biodyn.wiki|mitTun]]: Korrektur, Überschriften und Absätze. Stand 15. Oktober 2023&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Begrüßung und Einführung ===&lt;br /&gt;
Ich freue mich sehr, dass ich euch heute alle hier so begrüßen darf. Seid gegrüßt! Es ist schön, dass heute viele, auch neue Gesichter, Junge. Freut mich sehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bodenfruchtbarkeit und Ernährungsdynamik ===&lt;br /&gt;
Das Thema heut, ich solle das Thema einführen, das Thema ist etwas sperrig, das muss man ablesen: Bodenfruchtbarkeit und Ernährungsdynamik. Das ist genau das Spannungsfeld, in dem ich jetzt als Landwirt eingebunden bin. Auf der einen Seite muss ich dafür Sorge tragen, dass die Bodenfruchtbarkeit bewahrt, und auf der anderen Seite will ich dafür Sorge tragen, dass die Produkte, die ich produziere, zum Wohle aller sind und für eine gesunde Ernährung, zu einer gesunden Ernährung beitragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deswegen ist es genau das Spannungsfeld, das ich so empfinde und ich stehe da als Bauer genau dazwischen. Und früher war das ganz einfach. Da hatte ich die Formel oder auch andere, wenn man einen gesunden Boden hat, dann erzeugt man gesunde Nahrungsmittel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn man genauer hinguckt und wir befinden uns in einer Zeit, wo man immer ein bisschen genauer hinguckt und sagt auch wir wollen eine Bewusstseinsseele entwickeln. Wenn man da genauer hinguckt und das verstehen will, dann merkt man, dass sowohl Gesundheit und Ernährung als auch Bodenfruchtbarkeit nichts Festes ist, sondern dass das dynamische Systeme, vielleicht was Lebendiges ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daraus stellen sich dann viele Fragen. Also es ist nicht so, dass man sagt: Ich mach das und dann kommt ein gesunder, dann kommt ein guter Boden raus und das Bodenfruchtbarkeit und die Bodenfruchtbarkeit äußert sich in möglichst viel Gesundheit beim Menschen. Da stellen sich für mich zum Beispiel schon die Frage, dass das, was vor 20 Jahren oder vor zehn Jahren für mich gesund war, mich zu ernähren, heute vielleicht gar nicht mehr so ist. Das, was wir vor 20 Jahren, was mich genährt hat, macht mich heute nur fett.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das, was ich vor 20 Jahren auf dem Acker gemacht habe, funktioniert heute nimmer. Und ist denn überhaupt die Bodenfruchtbarkeit, die ich anstrebe, vielleicht eine ganz andere, als ich eigentlich produziere, oder umgekehrt?  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist zum Beispiel eine spezielle biologisch dynamische Bodenfruchtbarkeit? Ist das auch Fruchtbarkeit, die sich auch äußert in Qualität? Oder heißt für mich Bodenfruchtbarkeit, dass einfach möglichst viel wachsen soll? Nein! Diese beiden Dinge werden wir heute zusammenbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich freue mich sehr, dass die Meike Ehrlichmann da ist es. Ist sie schon da? Die kommt gleich, die kommt. Und uns da einen ganzen interessanten Ansatz vorstellen wird und ich glaube, der wird uns alle weiterbringen. Dazwischen, nach dem Mittagessen und vor dem Kaffeetrinken, das wird relativ eng zusammenliegen, wird uns der Wolfgang Krämer seinen interessanten Hof vorstellen. Ich weiß nicht, ist die Frau auch. Die sind beide noch nicht da. Wenn wir uns ihren Hof vorstellen, das wird bestimmt auch ganz spannend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einführung von Manfred Klett ===&lt;br /&gt;
Aber ganz besonders freue ich mich, dass heute zu uns gekommen ist. Jemand, den man vielleicht wie keinen anderen mit dem Thema Bodenfruchtbarkeit und biologisch dynamische Bodenfruchtbarkeit zusammenbringt. Den, ich denke, die meisten von uns auch durch seine Lieder ein bisserl kennen, als auch als Gründer vom Dottenfelder Hof. Und ich freue mich sehr, dass es uns heut gelungen ist, ihn noch einmal einzuladen. Ja, er hat eigentlich gesagt, er macht so was nimmer und ich freue mich sehr, dass er es dann doch gemacht hat. Manfred Klett!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vortrag Manfred Klett ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Begrüßung und Bedenken zur Verwendung von Mikrofonen ===&lt;br /&gt;
Verehrte liebe Gäste, liebe Freunde aus der hiesigen bayerischen Vereinigung für biologische dynamische Wirtschaftsweise und auch diejenigen, die hier in Nürnberg ja auch aktiv sind, sind auf diesem Felde. Ich frage zunächst einmal, ob ich frei hier so sprechen kann, ob sie mich hören, ganz hinten. Ich bin nicht so erfreut über ein Mikrofon, und so versuche ich so deutlich und laut zu sprechen, dass jeder von ihnen mich vielleicht doch verstehen kann. [00:06:34] Und wenn nicht, dann bitte ich einfach mal die Hand zu heben, denn ab und zu, wenn man dann im Sprechen ist, kann die Stimme mal ein bisschen absinken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bedanke mich vielmals für die Einladung hier zu dieser Tagung in Nürnberg zu diesem Thema. Und diese beiden Themata hängen ja sehr eng zusammen Bodenfruchtbarkeit und Ernährungsdynamik. Ist ja evident. Das wurde ja auch gerade angesprochen. Und meine Aufgabe wird das nun sein, zur Frage der Bodenfruchtbarkeit etwas beizutragen. Und das ist ein so unerschöpfliches Thema, dass man Schwierigkeiten hat, es überhaupt irgendwie zu umgreifen. Und es ist ja auch dieser Begriff heute, Bodenfruchtbarkeit, im allgemeinen Bewusstsein, ich spreche jetzt vom wissenschaftlichen Bewusstsein an den Hochschulen, an den Universitäten oder wo auch immer, so in den akademischen Kreisen, dieser Begriff nicht mehr aktuell.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ertragsleistung der Böden ersetzt Bodenfruchtbarkeit ===&lt;br /&gt;
Man hat ihn ad acta gelegt, mehr oder weniger, weil er nicht definierbar ist. Der ist so umfassend, dass man ihn einfach in dem Sinne nicht in eng begrenzten quantitativen Begriffen erfassen kann. Und deshalb hat man ihn ersetzt immer mehr durch den Begriff der Ertragsleistung der Böden. Was bringen die Böden? Was ist deren Hervorbringungskraft? Und die kann man messen, die kann man aus messen und zählen und wägen. Man kann das quantitativ erfassen in Erträgen. Aber ist das noch Bodenfruchtbarkeit? Denn ich kann ja diese Erträge auf andere Weise erzielen, indem ich da auf dem Boden ständig von außen was drauf schmeiße, was man dann Dünger nennt und dadurch und sonstige Fremdmittel, die man einsetzt, Betriebsmittel. Damit kann man ja auch hohe Erträge erzielen. Also was ... man hat den Begriff der Bodenfruchtbarkeit langsam hinter sich gelassen, um einen Begriff zu wählen, dem man eben tatsächlich wiegen und messen und zählen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verlust des Bodenbewusstseins ===&lt;br /&gt;
Und damit hat man eigentlich den Boden aus den Augen verloren, in gewissem Sinne. Und gerade in biologisch-dynamischen Zusammenhängen müssen wir ja jetzt versuchen, diesen zentralen Begriff, also die Belebung der Erde selber, das ist ein Prozess, der sozusagen so umfassend ist, wie das menschliche Leben selbst, das Leben der Erde! Wie, wie man den sozusagen so in Worte bringen kann oder jedenfalls mal in Bildern umschreiben kann, dass man einen neuen Zugriff zu diesem zentralen Begriff des lebendigen Bodens finden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bodenkunde und Quantifizierung ===&lt;br /&gt;
Nun ist es so, dass man heute ja in den Wissenschaften, ich spreche jetzt von den Landwirtschaftswissenschaften. Da gibt es ja das Gebiet der Bodenkunde, also die eigentlich die Aufgabe hätte, gerade mit diesen Fragen so umzugehen, dass es auch umsetzbar wäre in der Praxis. Und das ist aber keineswegs der Fall, oder nicht generell der Fall, weil man eben nur durch Quantifizieren, nur durch diese, nur das, was wirklich messbar ist, irgendwie zu Aussagen kommt. Die qualitative, die Wesenseite, die bleibt völlig außer Betracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun hat man in der Bodenkunde doch ein Gebiet, wo man einigermaßen an den Phänomenen sich entlang gehangelt hat durch die Jahrzehnte. Und das ist das Gebiet der Bodentypologie. Das heißt, dass jeder Standort, wenn man auf einen Betrieb irgendwo hinkommt, dann findet man eben ganz bestimmte Böden, die durch, ja lange, lange, lange Zeiten hindurch, 10.000 Jahre rechnet man heute, also seit den letzten Eiszeiten, sich allmählich entwickelt haben. Und das kann man phänomenal ganz, ganz gut begleiten. Kann man beobachten, kann man anschauen, auf jedem Betrieb gräbt man ein tiefes Loch und dann ist da ein bestimmtes Profil und daraus kann man schon sehr viel ablesen. Das ist eine Langzeitentwicklung. Und die finden wir vor. Das ist Ergebnis von ewigen Zeiten, kann man sagen. Und in diesem Zusammenhang greifen wir jetzt als Landwirte und Gärtner ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wichtige Bodentypen für Praktiker ===&lt;br /&gt;
Und da kann man mit solchen Begriffen wie, also ich spreche jetzt mal zu Praktikern: Da gibt es also den Begriff der Renzina, hier im Jura, sehr verbreitet. Oder es gibt die Parabraunerde oder die Braunerde oder Podzol. Das sind alles wunderschöne Worte, hinter denen aber doch bestimmte Phänomene stehen, die für den Praktiker durchaus aussagekräftig sind. Und aber am Ende kann man dann doch recht herzlich wenig damit anfangen. Es ist immer gut zu wissen, man soll Kenntnis davon haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Jahreszeiten und Ackerbau ==&lt;br /&gt;
Sondern für den praktizierenden Landwirt, den Gärtner, ist es auch notwendig, sozusagen die Bodenfruchtbarkeit oder das, was die Böden fruchtbar macht, mal zu verfolgen im Jahreslauf. Denn in den greift man ja immer ein, in den Jahreslauf, also die vier Jahreszeiten. Und greift ein durch die Bodenbearbeitung, durch die Fruchtfolge, durch die Düngung. Das sind die drei Säulen des Ackerbaus seit eh und je gewesen. Und greift ein verschieden, ob man jetzt im Winter sich befindet oder im Frühjahr oder im Sommer oder im Herbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Rolle des menschlichen Geistes ==&lt;br /&gt;
Und steuert dadurch, durch den menschlichen Geist, durch die Einsichten, die man als Mensch hat, die man sich erarbeiten muss. Und man kommt da nie an ein Ende. Nie. Man ist immer auf dem Wege, dass man versucht, das so gut wie möglich zu machen, dass man diese von Natur veranlagten Prozesse im Jahreslauf sachgemäß steuert. So, dass ich dadurch das Ergebnis dann nennen kann, die Bodenfruchtbarkeit, wenn sie sich auch nicht immer nach außen, direkt, immer darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bodenfruchtbarkeit durch menschlichen Geist ==&lt;br /&gt;
Man muss es geistig erstmal in sich produzieren. Man muss den Begriff geistig in sich überhaupt erst etablieren, um dann sein Beobachtungsvermögen so zu erweitern, dass man die Dinge dann auch in einem höheren Sinne erkennt. Nicht nur an der Ertragsbildung. Nicht nur das da ein schöner Humusgehalt ist oder irgend sowas. Das sind alles äußerliche Dinge. Sondern dass man innerlich als Mensch erkenntnismäßig in sein Denken fühlen und dann schließlich auch in seinem Wollen so in der Sache drin steht, dass man die Sicherheit nicht nur durch die äußere Erscheinung des Bodens, sondern innerlich in sich aufbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Innere Sicherheit und Bodenfruchtbarkeit ==&lt;br /&gt;
Eine innere Sicherheit gewinnen für sein Tun. Die Bodenfruchtbarkeit lebt in allererster Linie erst in unserem Erkenntnisleben und dann können wir draußen anschauen, ob es auch wirklich sich spiegelt in der Welt da draußen. Nun, daran können Sie vielleicht erkennen, dass es ein lebenslanges Ringen und Bemühen ist, wenn man sich dieser diesem Geheimnis der Bodenfruchtbarkeit, man könnte es parallelisieren mit der menschlichen Einsichtsfähigkeit. Auf der Menschenstufe ist es die menschliche Erkenntnis, die sich spiegelt dann in irgendwelchen Produktionen des Geistes, in der Literatur und den Künsten, in der Musik. So ist da unten auf der Erde ist die Bodenfruchtbarkeit ebenso ein Ausdruck eines umfassenden Geschehens, die eben niemand vergleichen kann mit dem menschlichen, künstlerischen, wissenschaftlichen Erfassen der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Landwirtschaftlicher Gang durch das Jahr ==&lt;br /&gt;
Nun möchte ich also versuchen, einmal einen Gang durch das Jahr zu machen, einen landwirtschaftlich gärtnerischen Gang durch das Jahr und zu sehen, wie da die Bodenfruchtbarkeit ständige Metamorphosen durchläuft. Es geht immer um die Bodenfruchtbarkeit. Und dennoch stellt sie sich jedes Mal ganz anders dar, im Verlaufe eines Jahres.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grundsätzliche Bemerkung zum Boden ==&lt;br /&gt;
Und bevor ich nun da mal den Gang durch das Jahr mache, wollte ich noch einmal eine grundsätzliche Bemerkung machen zum Boden selbst. Der Boden ist ja auch ein Organ, wo man gar nicht so recht weiß, wo fängt das an, wo hört es auf? Oder wo ist er überhaupt? Es ist eine hauchdünne Haut über die Erde. Endlose Tiefen setzen sich nach unten fort. Endlose Höhen erweitern den Boden nach oben die Atmosphäre und bis in den Sternenhimmel. Wo ist eigentlich der Boden? Das ist die Begegnung von Kosmos und Erde. Da durchdringt sich etwas. Da durchdringen sich die Wirkungen der Planeten, die Wirkungen der Sonne, das Zentralgestirn des planetarischen Kosmos. Der ganze umfassende Fixsternhimmel ist an dem ganzen Geschehen beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Durchdringung von Kosmischen und Erdkräften ==&lt;br /&gt;
Das durchdringt sich jetzt mit den Kräften der Erde von unten. Und nicht nur, was gerade im Boden da einem vor die Augen fällt, sondern aus den Tiefen der Erde strahlt es herauf und das begegnet sich. Und diese Durchdringungszone ist hauchdünn, eine dünne Haut, und diese dünne Haut hat aber einen ganz bestimmten Aufbau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Charakterisierung des Bodenaufbaus ==&lt;br /&gt;
Und wenigstens möchte ich das nur kurz charakterisieren. Man, es bedürfte einer viel umfänglicheren Ausführung, aber mal sozusagen auf den Punkt zu bringen, auf eine Art Formel zu bringen. Es ist so, wenn Sie ein Loch in die Erde graben, auf Ihrem Betrieb im Garten, also sagen wir mal einen Meter tief, zwei Meter tief oder so, je nachdem, wie der Boden beschaffen ist. Dann werden Sie feststellen, dass eine ganz bestimmte anschaubare Gliederung ihnen vor Augen tritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Oberboden: Homogener Horizont ===&lt;br /&gt;
Sie haben einen schwärzlich gefärbten oder sagen wir mal dunkel gefärbten Oberboden. Das nennt man den homosen Horizont, wo also verstärkt also Humusprozesse stattfinden. Die können auch tiefer reichen, dann bis 30 bis 40 Zentimeter vielleicht, wenn man Glück hat. Und darunter kommt dann eine andere Zone, auf die komme ich gleich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tieferer Boden: Verwitterte Erde und Kristallines ===&lt;br /&gt;
Und dann noch tiefer, stößt man plötzlich auf, sage mal Stein oder jedenfalls auf unverwitterte Erde und das eigentlich Kristalline oder kristallin unverwitterten Boden. Und zwischen dem Humushorizont und dem unverwitterten Boden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittlere Schicht: Schicht der Vertonungen ===&lt;br /&gt;
Da ist nochmal eben diese mittlere Schicht, und das ist die Schicht der Vertonungen. Nicht dass das Musik ist, das ist auch. Musik, Nur ein Stockwerk tiefer. Die Tonbildung, dass das durch die Verwitterung entsteht der Bodenton, Tonmineralien entstehen da und die haben auch wieder einen ganz wunderbaren Aufbau, da könnte man lange drüber reden. Jedenfalls ist diese mittlere Schicht diejenige, die eigentlich neben dem Humus der wirkliche Fruchtbarkeitsträger des Bodens ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Herz des Bodens ==&lt;br /&gt;
[00:18:52] Es ist eigentlich das Herz des Bodens, das schlagende Herz, das ist nicht der Humus, sondern der Ton. Das ließe sich länger ausführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vergleich Boden und Mensch ==&lt;br /&gt;
Das lässt sich vergleichen mit dem Menschen. Denn auch der Mensch, der hat ja sozusagen eine Zone in seinem ganzen Körper Aufbau, wo man sagen kann, ja, da ist eigentlich alles noch gerade im Verwitterung, da ist ein Fortlaufen in einem verwitterung prozess, in dem wir nämlich gedanken bilden, da stirbt etwas lebendiges in uns ab, im Nerven Sinnes System. Und dadurch können wir sozusagen überhaupt miteinander kommunizieren, über die Sprache und über unsere Gedanken. Und diese Zone, die dem Haupt des Menschen, dem Kopf des Menschen entspricht, im Nerven Sinnes System, das ist eigentlich das Gestein im Untergrund. Das ist genauso tot, wie unser Gehirn tot ist, wie unsere Nerven tot sind. So genau, so tot ist es da unten, organisch, vollkommen, physisch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Gegenpol ist dann im Vergleich zum Menschen, wenn man es heruntergeht, von dem Haupt unter das Zwerchfell. Dort werden wir auch ganz anderer Mensch, auch da ganz unbewusst, wo organische Prozesse stattfinden, Auf und Umbau und ein ständiges Hin und Her, ein stoffwechsel eben, der in Verbindung steht auch mit dem blut, wo ständige aufbau stattfindet, aus den verdauungs vorgängen heraus, wo auch die blut bildung hauptsächlich in den knochen stattfindet. Alles das und diese prozesse, stoffwechsel prozesse, die finden sich im boden oben in der obersten schicht, eben in jener humus zone da vorne, ständig durch und durch die organischen rückstände, die jedes jahr herunter sinken, jetzt im Herbst, und die dann allmählich verdaut werden im Boden und dann durch Umformen in Humus. Alles das, das findet im Oberboden statt und dazwischen ist diese Todeszone, und die entspricht dem, was beim Menschen Herz und Lunge waren. Das ist die rhythmische Zone, wo wir ständig im Rhythmus uns erleben als Mensch, ja, wo wir uns eigentlich als Mensch erleben in diesem mittleren Menschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Atmen des Bodens und seine Dreigliederung ===&lt;br /&gt;
Und das ist im Boden nicht der obere Boden, wo wir immer sagen, die Fruchtbarkeit ist der Stoffwechsel wohl, sondern es ist diese mittlere Zone, die da ständig quillt und schrumpft. Der Ton quillt und Strom, der atmet förmlich und im Jahreslauf. Also wir haben es eigentlich, wenn wir mit dem Boden umgehen, haben wir es eigentlich mit einem auf dem Kopfe stehenden Menschen zu tun, en miniature. Das läßt kaum auf eine fortgesetzt denken. In die Tiefen der Erde kann man fortgesetzt denken bis in die Höhen des Kosmos. Aber diese hauchdünne Holt, die zeigt eben eine Gliederung, eine Dreigliederung von Kopf und Stoffwechsel und einer rhythmischen Mitte. Mit der haben wir es zu tun, und die gilt es immer im Blick zu haben, wenn man von Bodenfruchtbarkeit spricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Jahreslauf und der Boden im Winter ===&lt;br /&gt;
So, und wenn wir jetzt von da ausgehend mal erst den Blick lenken auf unseren Jahreslauf und jetzt und auf diese Zeit im Jahr. Wir sind ja stehen jetzt am Anfang des Winters, im November, da fängt es so richtig an, wenn wir da rausgehen aufs Feld und gucken mal unseren Boden oben an, da merken wir, dass er dunkler ist, als er vorher war. Also alle noch vor einem Oktober oder im September, war daher plötzlich dunkel geworden. Man muss das mal einfach beobachten. Man muss mal einen Blick darauf lenken, dann wird man bemerken, der Boden wird dunkler, während der Winter so heiß wie die Atmosphäre. Wie alles um herum dunkel wird, so auch der Boden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wasser und die vier Elemente im Winter ===&lt;br /&gt;
Das hängt damit zusammen, dass der Boden sich im Winter mit Wasser sättigt und die Luft aus dem Boden Poren verdrängt wird und ebenso die Wärme verdrängt wird. Und dass wir da vor einem Urphänomen des Winters stehen, dass nämlich der Boden wirklich organisch physisch groß wird. Es wird sich dann im Winter so tot, wie das Gehirn der Menschen eben dem Tode näher ist als dem Leben. Und immer dann, wenn etwas stirbt, ist der Keim zu etwas Höherem geboren. Und so ist es auch im Boden während des Winters heiß. Also zunächst einmal merken wir, der Boden ist dunkel durch die Wasser Sättigung der ist. Und das weist darauf hin, dass die vier Elemente von Erde, Wasser, Luft und Wärme, die immer zusammenspielen, uns dann richtig an seinen fruchtbaren Boden erzeugen, wenn sie sich alle schön durchdringen im Jahreslauf. Aber im Winter. Sondern sie sich voneinander. Dann ist es eher weniger als es ist. Das Wasser ist. Steht es relativ isoliert im Boden. Füllt alle Poren auf. Die Luft hat sich aus der Erde herausgezogen, wird wieder. Es wird bitterkalt. Die Wärme zieht sich aus der Luft heraus und auch die Wärme ist dann sozusagen sonstwo. Also alle vier Elemente beginnen sich während der Winterzeit voneinander zu lösen und separiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ursache für das Sterben im Winter ===&lt;br /&gt;
Und das ist die Ursache dafür, dass etwas stirbt, dass etwas tot wird. Denn im lebendigen Organismus ist alles wunderbar durchdrungen. Diese drei Sphären durchdringen sich ständig, und das ist zunächst einmal die Situation in der Erde. Die Erde wird äußerlich ganz tot. Innerlich aber nicht. Da kommen wir gleich noch mal drauf zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bodenprozesse im Winter ===&lt;br /&gt;
Nun können wir, beschreibe ich mal zwei Bilder der Boden Prozesse, wie sie sich im Winter in der Erde abspielen. Da ist der eine Prozess der, dass die, dass es ja äußerlich kalt wird. Nehmen Sie mal so und Januar und Januar, wo du so eine positive Luft um einen herum ist, man steht draußen auf dem Acker, möchtest mal nach 00:00 sie den Sternenhimmel über, über und dann unter einem Boden gefroren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Wirkung der Kälte und Kristallbildung ===&lt;br /&gt;
Man stelle sich mal raus auf den Acker und stehe dann einfach mal in vollkommener Ruhe und lass das mal auf sich wirken. Dann merkt man, dass da etwas wirksam ist, was man gar nicht fassen kann. Aber was doch real ist, was wirksam ist, was in die Erde eingreift und was da wirksam ist. Das kann man beschreiben mit dem Prozess der Kristall Bildung nicht. Nicht nur, dass der Schnee vom Himmel fällt, eine wunderschöne Konstellation. Alle Hexagon also auch so Plättchen artig wie der Kleber, wie die wie die tollen Mineralien alle Hexagon all kristallisiert fallen da vom Himmel, sondern der ganze Boden beginnt eben durchforstet zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Meister Frost und die Ernte im Sommer ===&lt;br /&gt;
Der Meister Frost besucht uns während der Winterzeit. Dann brauchen wir. Jeder Landwirt weiß, dass es ein von alters her, so dass man gesagt hat jetzt intensiver der Winter eingreifen, jetzt an Kälte Wirksamkeit, eine Fortbildung Kapitalbildung, desto sicherer ist die Ernte im Sommer, desto qualitativ hochwertiger ist die Ernte im Sommer. Denn was da wirksam ist, dass da plötzlich die ganze Natur eigentlich ein Kristall werden will, ist ja nicht nur das Wasser, was kristallisiert, sondern der ganze Gesteins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kristallbildung und Ordnung im Winter ===&lt;br /&gt;
Wild will noch mehr Kristall werden, als sie schon ist. Sie will noch mehr Ordnung, denn Kristall Bildung heißt geometrische Ordnung par excellence. Also so was von Ordnung wie die kristallisierte Gesteins welt kann man sich in der welt überhaupt nicht vorstellen. Und die und diese Ordnung verschwindet gegen den Sommer. Aber während der Winter muss sie sich regenerieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kosmische Kräfte und die Bedeutung für die Landwirtschaft ===&lt;br /&gt;
Das heißt es sind Kräfte wirksam in der Kristall Bewegung während der Winterzeit, die ihren Ursprung haben nicht auf der Erde, sondern die ihren Ursprung haben in dem fernsten Kosmos, im gestirnten Himmel, Fixstern Himmel. Die Griechen haben die Griechen, die ja ein bisschen anders gedacht haben als wir Heutigen, die haben den Kristall Himmel genannt. Nicht dass, das weist darauf hin. Die hatten doch eine Ahnung davon, dass da das der eigentliche Ursprung im Tierkreis insbesondere aber nicht nur rund um die Sphäre des des Fixstern Himmels Strahls außerhalb von Raum und Zeit strahlt herein in die Erde und strahlt Form Kräfte, Kristall bildende Kräfte Idee von Kräfte. Und die brauchen wir so dringend in der Landwirtschaft für die gesamte Entwicklung der Bodenfruchtbarkeit von Kräften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Rolle der Formkräfte im Pflanzenwachstum ===&lt;br /&gt;
Denn was soll sich denn wann alles was folgen? Ja, im Frühjahr bis im Sommer hinein, dann an Pflanzenwachstum undsoweiter da entwickeln, das muß ich durch formen. Und im Winter sammelt die Form Kräfte der Erde, und die irgendwann fort wirken dann durch das ganze Jahr hindurch. Und die werden insbesondere von den Ton Mineralien aufgenommen, die Ton Mineralien im Boden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Bedeutung der Herzenszone im Boden ===&lt;br /&gt;
Diese mittlere Zone dieser Herzens Zone im Boden, das ist diejenige, die diese Kräfte bewahrt, konserviert für das ganze Jahr. Es ist ein unendlich geheimnisvoller Prozess, aber dazu braucht man Frost und dazu braucht man Kälte. Dazu braucht man dieses trennen. Der Elemente voneinander. Braucht. Dazu braucht man diese Todesprozesse im boden und dann fort wirkender Formkräfte herein, die dann für das ganze Jahr von größerer Bedeutung sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Geheimnis des kristallisierten Wassers ===&lt;br /&gt;
Nun kann man das ja, nun wird es einem ja vor Augen geführt, wenn wir auf das kristallisierte Wasser hinschauen. Und das ist ja auch ein unendliches Geheimnis. Also zunächst einmal, dass das da aus der Luft herunterfällt, vom Kristall formen. Wenn Sie, wenn Sie nur mal einen einzelnen Spiegelsaal angucken, der sehr kalt ist, dann sind es nicht verschiedene Kristalle zusammen gebacken, sondern einst ein einzelnes Kristall. Dann ist es ein wunderbarer sechs Stern. Es ist Hexagon A wie die toten Mineralien. Genauso kristallisiert das. Und jeder kriegt alles anders sein. Seit Urzeiten ist kein Kristall gleich, dem anderen aber folgt demselben Kristallisationspunkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kristallbildende Kräfte im Boden ===&lt;br /&gt;
Und diese Kristall bildenden Kräfte, die das Wasser gefrieren lassen wir, die das flüssige Fest machen, also zum Kristall werden lassen, die wirken nun auch im Boden, so dass man das mit Augen verfolgen kann. Indem nämlich jetzt nehmen Sie an, Sie haben so einen ganz nassen Herbst, und wir haben da drüben draußen stehen Möhren oder sonst wie fällt Gemüse, und die kriegen sich raus. Und es wird so furchtbar spät im Jahr. Der Boden ist voll mit Wasser, gesättigt, zerfahren, kaputt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Winterliche Veränderungen im Boden ===&lt;br /&gt;
Und wir fahren dann auch gerade noch rechtzeitig im November. Vielleicht pflügen sie das ganze Ding um, haben also einen matschigen Standort plus Balken. Die glänzen in der Luft. So kompakt ist das, dass man einfach zweifelt Wie soll das je wieder ein vernünftiger Boden werden im nächsten Jahr? Na ja, und dann geht der Winter drüber hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Regeneration des Bodens ===&lt;br /&gt;
Und dann merken Sie das von dieser klassischen Tonnen verpacken, den Flug erforschen, dass da ein wunderbarer Krümel der Boden zurückbleibt, aufgrund dessen, dass das die Feuchtigkeit, der Regen eindringt in ganz feinen Haarriss und die kann man gar nicht mit den Augen sehen, dringt das ein, sodass da überall den feinen Haarriss und die jetzt mit Wasser Kapillaren sättigen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Das Phänomen der Frostausdehnung ===&lt;br /&gt;
Und dann kommt der Frost und dann entwickelt der Frost diese eigenartige Phänomen einzigartig in der Natur, dass er, indem er fest wird, sich ausdehnt. Haben Sie das mal bedacht? Das gibt es sonst nirgends als beim Kristallisieren von Wasser. Normalerweise, wenn etwas fest wird, dann zieht es sich zusammen in der Kristallisation, dann räumlich zieht es sich zusammen. Und nur, wenn es warm wird, dehnt sich aus. Und beim Wasser ist es umgekehrt. Bei vier Grad Celsius hat es eine große Dichte. Und dann, wenn es kristallisiert, dehnt sich wieder aus. Das ist eines der bedeutendsten Ereignisse, die wir beobachten können im Haushalt der Natur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Bedeutung von Frost und Kristallisation im Boden ===&lt;br /&gt;
Denn wenn es nicht so wäre, würden unsere Flüsse in NullKommanichts zufrieren bis auf den Boden und die Fische würden alle, alle krepieren. Kein Leben würde das überleben, sondern das Leid. Das Eis ist leichter als Wasser, schwimmt oben auf, weil es sich als Wasser ausgedehnt hat, indem es sich visualisiert hat. Und das findet im Boden statt. Und das ist unser bester Bearbeiter. Während der Winter sage, im Winter bearbeite sich die Natur selber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Winterprozesse und ihre Bedeutung ===&lt;br /&gt;
Ich muss es mal nur mal kurz andeuten. Also wenn wir hier den Winter Prozess haben, dann ist der eigentliche Prozess der, dass hier die Kristallisation, die Kristallisation, die Boden prozesse beherrschen soll. Form Kräfte sind das Form Kräfte aus dem fernsten Kosmos. Und die brauchen wir. Die sind, die haben nicht nur Bedeutung, dass eine schöne Frost entsteht oder der Boden wieder zerfällt, der Krümel. Die Krümel sind sehr instabil. Wenn es dann nämlich wieder einen schweren Regen darauf gibt, dann verschwinden die alle, weil die rein mechanisch aufeinander abgestimmt separiert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Erde bereitet sich selbst vor ===&lt;br /&gt;
Also dieser Vorgang findet da statt. Und das Ergebnis ist ein doppeltes dass einerseits die Führungskräfte absorbiert werden von den tollen Mineralien, dem Boden und auch sonst von Gestein. Und durch die Frost Sprengungen beim Kristallisieren in Wasser im Boden mechanisch Krümel. Eine trübe Struktur entsteht. Man nennt das die Frost gase um, die dann möglichst erhalten werden muss. Und die kann man gar nicht erhalten, sondern da muss man Glück haben. Das ist einfach eine Glückssache, ob man, ob die so lange sicher hält, bis es draußen warm wird, es ein Starkregen gibt, nicht dann, dann kommt ein neuer Prozess im Gange, den ich gleich schildern werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir haben im Winter wirklich es zu tun damit, dass die Erde sich selber bearbeitet, dass die Erde durch diese Prozesse, die ich jetzt nur kurz angedeutet habe, selber sich vorbereitet für das nächste Jahr. Und diese ganzen Prozesse, die ich jetzt hier nur so an wenigen Strichen gezeichnet habe, die sind im Grunde genommen Kolonisierung, prozesse.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Der Übergang zum Frühjahr ===&lt;br /&gt;
Ich schaue sie auf den Boden, ich mache noch toter, also der tot ist. Und da komme ich auf ein ganz tolles noch mal drauf zurück. Nun ist die Frage ja da zeigt wie sieht es jetzt aus im Übergang zum Frühjahr? Im Winter hat der Landwirt eigentlich nichts auf seinem Acker verloren und das soll er zu Hause bleiben. Die Natur soll sich selber bearbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wärmere Tage im Februar und März ===&lt;br /&gt;
Aber da gibt es eine Zwischenzeit im Februar, März, insbesondere im Februar, wo jetzt plötzlich die ersten warmen Sonnentage sechs Jahre nach Lichtmess, ja, so die ersten warmen Sonnentage, die ersten warmen Sonnen nach Lichtmess. Und da merkt man plötzlich drei Tage Sonne. Man geht raus aus Felder, sieht aber plötzlich, dass oben der Boden hell wird, das heißt, das Wasser verdunstet, Luft zieht ein in den Boden, auch damit auch Wärme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reges Leben im Boden ===&lt;br /&gt;
Und wenn man draußen dann auf den Acker geht und kniet auf dem Acker und streicht mit der Hand den Boden ein bisschen zur Seite, vielleicht so zwei, drei Zentimeter tief. Plötzlich da, wuselt da, wuselt von Käfern und Würmchen und weiß nicht, was alles. Ein reges Leben binnen kürzester Frist ist da plötzlich wieder durch die Wärme, die in den Boden eingezogen ist. Die Luft ist da, ist durchdringend, sie fängt sich, die Elemente fangen an, sie wieder zu durchdringen und kommen. Kaum findet das statt, ist das Reden, Leben wieder rege. Das äußere Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Glückssache und Bodenstabilisierung ===&lt;br /&gt;
Und da findet nun ein Prozess statt, der auch eben eine Glückssache, eine Glückssache ist, wenn er wirklich stattfindet. Und das ist eben das, was ich jetzt schildern will, im Februar, März. Dass diese Ströme, wenn sie denn bewahrt worden sind, wenn sie nicht zerflossen sind durch den Starkregen, dass wenn jetzt die Wärme eindringt in den Boden, in die Boden poren, das Wasser verdunstet und die Luft dringt ein, dann ist tauchen da nicht nur der Käfer hinauf und und Würmchen und alles mögliche, sondern dann, wenn man da genauer hinguckt, sehr genau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Krümelbildung und Bakterien ===&lt;br /&gt;
Und man merkt nämlich, dass plötzlich diese Krümel wirklich krümeln. Vorher sind sie irgendwo so wie wie sonst kann man sie hin und her bewegen. Aber jetzt sind es ganz große Krümel geworden. Und da ist eben, dass das passiert, dass diese Polygone allem Krümel der Erde, die ganz, ganz spitzen Ton Krümel. Wenn da ein zweiter daneben ist, auch irgendwie Polygone geformt und ein dritter, dass die plötzlich hier, dass hier plötzlich jetzt etwas auftritt, dass hier sich so Brücken bilden. Das sind Bakterien, Kolonien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mikroben, Bodenstrukturen und die Ernte ===&lt;br /&gt;
Die Mikroben des Bodens fangen an, sich unglaublich zu entfalten, und zwar also an einem Tag, zwei Tagen und verbinden jetzt diese Frost Krümel, der Frost gar. Und schauen sie in die Stabilisierung. Und dazwischen ist dann ein Hohlraum hier, der dann Luft enthält oder wenn es stark regnet, an Wasser enthält, aber jedenfalls eine Pore im Boden Pore. Und darauf kommt es an – hier beginnt die Bodenstruktur sich zu entwickeln im Laufe des Jahres. Und wenn das früh genug geschieht, im Februar, dann haben wir schon die ganze Ernte halb gewonnen. Wenn das in vernünftiger Weise von Natur aus geschieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landwirtschaftliche Eingriffe ===&lt;br /&gt;
Wir können da nicht viel machen. Ein bisschen können wir was machen. Ja, und da kann ich jetzt nicht näher darauf eingehen. Das würde zu weit führen. Wir können ein bisschen durch Abschleppen, rechtzeitiges oder durch eine ganz zarte Bearbeitung können wir die Frost gar ein bisschen einebnen. Und dann entwickelt sich diese lebt diese sogenannte Lebensverbindung neben Verbindung und diese Lebensverbindung. Wenn sie früh genug eintritt, dann hält sich die Bodenstruktur das ganze Jahr hindurch. Die ist nicht mehr zerstörbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lebensprozess im Boden ===&lt;br /&gt;
Und das ist ein Lebensprozess, also ein Todesprozess im Winter. Volk ist ein erster Lebensprozess, in dem diese Krümel des Winters, die rein mechanisch sich entwickelt haben, jetzt organisch oder biologisch oder mikrobielle Tätigkeit miteinander verbunden wird werden. Es entsteht ein Bodengerüst. So, und diese Entwicklung setzt sich jetzt fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klimaeinflüsse und Feuchtigkeitsmanagement ===&lt;br /&gt;
Auch klappen. Er kann sich auf der anderen Seite duschen. Kann wir machen. Oder auch nicht. Und so fällt alles. Ätzend. Also das war keine Lebenserfahrung. Also wir kommen jetzt, wenn wir das fortsetzen. Dieser Betrachtung kommen wir jetzt so aus dem Februar in den März hinein. Die Tage werden länger, die Wärme Einstrahlung nimmt enorm zu. Hängt natürlich immer von der Witterung auf. Selbstverständlich. Feuchtigkeit verdunstet. Man muss dann aufpassen, dass nicht zu viel verdunstet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Winterfeuchtigkeit und ideales Saatgutbeet ===&lt;br /&gt;
Man muss die Winterfeuchtigkeit immer halten, so lange wie nur möglich. Aber jedenfalls muss der Oberboden abtrocknen. Da muss diese Durchdringung von Wärme, Luft und Wasser und Erde sich vollziehen. Und das bildet dann das ideale Saatgutbeet, wo ich dann meine Saat ablege.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Saatgut und Keimung ===&lt;br /&gt;
Und Sie wissen ja, dass man sät. Normalerweise nicht sehr tief, also vielleicht zwei drei Zentimeter tief und es wieder mit Erde zu. Und in dieser Zone finden nun diese wunderschönen Prozesse statt, die sich dann offenbaren, schließlich in der Keimung sagen, wenn man den Samen hier in die Erde legt, na sagen wir manchmal hier ein sehr interessanter Sommer Weizen und dann wird er so abgelegt, dass hier drunter es relativ eine feste Sohle ist, nicht ganz und ganz tief gedrückt. Und da steigt der Kapillare, das Wasser auf. Und hier oben ist Luft und Wärme. Hier ist Wasser und Erde unter starker Feuchtigkeit, auf der Same quillt, der nimmt die Feuchtigkeit auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Enzymatische Prozesse und Keimvorgang ===&lt;br /&gt;
Und beim Aufnehmen der Feuchtigkeit quillt jetzt der Körper. Der sogenannte Nußbaum des Samens quillt, und bestimmte enzymatische Prozesse werden jetzt angeregt durch das durch die Wasseraufnahme, und dadurch kommt es zu allem möglichen Umbildung. Der Reserve Substanz Stärke ist es meistens aber auch Eiweiße, die hier in dem Samen im Samen Körper angereichert sind. Vom Vorher und Jetzt keimt er also aus unser, unser Same.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was macht er? Denn sein Kind hier auch? Das erste, was er macht, ist, dass er ein ganz feines Wahrzeichen bildet in die Tiefe, die kein Muskel und dann erst sekundär kommt. Dann hier der Spross, der dann die Erde durchbricht. Und das ist ein Keimvorgang. Und dieser Keimvorgang ist zunächst einmal ziemlich unabhängig von der Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wachstum und Verbindung zur Erde ===&lt;br /&gt;
Das ist ein Vorgang, der im Wesentlichen nur das Wasser der Erde braucht. Aber damit hat sich die Pflanze noch nicht mit der Erde verbunden. Sie wächst zunächst nur mit ihren Keimen Wurzeln in der Erde herein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beobachtung von Wurzeln und Erde ===&lt;br /&gt;
Das können Sie sehen, wenn Sie im Roggen und dann im Herbst aus dem noch drei, vier Tagen saß in der ersten Roggen, keimt das erste kein Blatt oder das erste Blatt. Erscheint das hin Sie mal so ein Pflänzchen raus, dann sehen Sie das in den Wurzeln. Oft sind es schon drei Wurzeln, dass da Erde dranhängt, da haftet Erde an der Wurzel, fragt nicht. Irgendwie kommt es zuerst, wenn man ganz früh raus soll. Keine, keine Erde da. Jetzt plötzlich hängt viel dran. Das hängt damit zusammen, dass jetzt nachträglich hier ganz feine Härchen entstehen, wo sich die Pflanze wirklich mit der Erde verbindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wachstum aus dem Samenreservoir ===&lt;br /&gt;
Zunächst, wenn sie nicht mit der Erde verbunden ist, wächst sie rein aus dem Reservoir der Samen. Und wenn er leer ist, was dann? Wie wirkt sie eigentlich weiter? Woher kommt jetzt eigentlich die Substanz, die sie weiter wachsen lässt? Die Kraft? Wo holt sie die her?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fragen zur Wissenschaft ===&lt;br /&gt;
Und diese Frage. Wenn man dieser Frage weitergeht, dann müsste sich die ganze Wissenschaft von heute auf den Kopf stellen. Eigentlich. Wenn man das wirklich ernst nehmen würde, was man eigentlich auch beobachten kann. Denn sie wächst nicht mehr aus dem Samen wachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pflanze, Boden und Wurzelhärchen ===&lt;br /&gt;
Aber jetzt ist die Frage: Was macht die Pflanze da mit dem Boden? Und dazu dienen diese ganz feinen Härchen. Das sind Ausstellungen, ganz feine Ausstellungen, aus der Epidermis herausgeholt, und zwar aus einer Zelle. Immer so ein kleines Sofa. Und damit verbindet sie sich. Sie wachsen jetzt zusammen mit den hohen Mineralien des Bodens.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Bedeutung von Ton im Boden ===&lt;br /&gt;
Deswegen ist es so wichtig, Ton im Boden zu haben. Die wachsen mit den Mineralien so zusammen, dass man da keine Grenze mehr findet zwischen dem anorganischen Toten und dem Lebendigen der Phase. Es ist eine unbeschreibliche Tatsache, dass das Leben, das die Pflanze hat, die Fähigkeit hat, mit dem anorganischen Toten in eins zu verwachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lebendige Erde durch Pflanzenwachstum ===&lt;br /&gt;
Das heißt, dass die Erde dann quasi nicht mehr nur ein organisch totes Gebilde ist, sondern durch das Pflanzenwachstum sich allein schon dadurch belebt, dass die Wurzelhärchen mit den hohen Mineralien in eins zusammenwachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Funktion der Wurzelhärchen ===&lt;br /&gt;
Und was, was machen diese Härchen da eigentlich, diese Härchen, die die haben? Sondern jetzt etwas ins Erdreich ab, was die Pflanze hier oben plötzlich im Sonnenlicht, wenn sie da jetzt ihre ihre Blätter entwickelt, so die erste, 2. 03. Blatt, und dann sagen wir, Weizen, der synthetisch, der synthetisiert, der ist ein schreckliches Wort, der trinkt das Sonnenlicht, der trinkt das Sonnenlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Leben entsteht aus dem Kosmos ===&lt;br /&gt;
Das heißt kosmische Wirkungen. Leben entsteht aus dem Kosmos heraus. Nicht von der Erde, sondern durch die Einstrahlung des planetarischen Umkreises bildet sich jetzt hier lebendige Substanz in den Blättern die sogenannte Assimilation des Sonnenlichtes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Assimilation und Pflanzenwachstum ===&lt;br /&gt;
Und da finden jetzt alle möglichen physiologischen Vorgänge statt, die die sogenannte Assimilation erzeugen, assimiliert in das Wasser teilweise. Das ist Stärke, das ist gewaltige Kohlenstoff artige, fett artige Substanzen, durch die dann die Pflanze dann so langsam wächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pflanze als &amp;quot;Eimer ohne Boden&amp;quot; ===&lt;br /&gt;
Aber das Eigenartige ist, dass und ich frage mich immer, ob der liebe Gott auch so richtig bei Sinnen war in der Schöpfung, dass nämlich jetzt von Wasser hier oben gebildet wird. Das nicht dazu dient, dass die Pflanze weiter nur wachsen soll, sondern das geht herunter wie Wasser. Und das wird dann plötzlich über diese Wurzel ausgeschieden ins Erdreich. Die Pflanze ist ein Eimer ohne Boden in ihren Wurzeln. Die Scheide, das, was da oben unter der Sonne gebildet ist, das rinnt herunter außerhalb des Kambrium. Und kann ich jetzt nicht im Einzelnen schildern, was es bedeutet herunter in einem Strom in diese Wurzel her, und wird jetzt von diesen Wurzeln mal hier ins Erdreich abgesondert.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Pflanze ernährt den Boden ===&lt;br /&gt;
Die Pflanze verliert das, was sie da gebildet hat, in der Atmosphäre hinein in die Erde. Das zeigt schon schon dieser Prozess halt, dass nicht der Boden die Pflanze ernährt. Die Pflanze den Boden. Das ist der eigentliche Prozess. Das ist sie. Sie ernährt durch das, was sie synthetisiert. Und an der und an der Sonne. Das mit dem ernährt sie jetzt. Die Erde. Das strömt aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausscheidung organischer Substanzen ===&lt;br /&gt;
Und was daraus strömt, sind Eiweiße, Eiweiße, Substanzen, die Molekular, Zucker und Enzyme, Fermente und Säuren, organische Säuren noch und noch und der ganze Stoffwechsel auf lange Sicht ohne innewohnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anregung des Mikrobenlebens ===&lt;br /&gt;
Und dadurch jetzt wird das Bakterien leben, das Mikroben leben im Umkreis der Wurzel ungemein angeregt. Die vermehren sich wie Verrückte das Tun bilden sich erst um die Wurzel herum so ein schmaler Saum von vielleicht zwei Zentimeter drei Zentimeter Dicke, die sogenannte Lithosphäre, wo sich das ganze Bodenleben konzentriert um die herum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Symbiose zwischen Pflanze und Bodenleben ===&lt;br /&gt;
Und dieses Bodenleben geht eine Symbiose mit der Pflanze ein. Und diese geht die Umbildung. Das ist sozusagen. Ein Stoffwechselprozess. Der Ausscheidung. Da Pflanzen Wurzeln ins Erdreich, in diese Richtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wechselseitiger Prozess: Ausscheidung und Nährstoffaufnahme ===&lt;br /&gt;
Und die Antwort ist, dass jetzt die Mikroben wieder, denn diese vorhandenen organischen Rückstände im Umkreis der Wurzel, zum Beispiel der Humus oder noch andere, noch mehr Humus Bestandteile aus dem Vorjahr, die werden jetzt abgebaut im Umkreis der Wurzeln. Und das Ergebnis Essenzen. Dann Mineralstoffe, Mineral, Salze. Abbau Abbau Ergebnisse hier durch den Stoffwechsel und diese Mineral Salze nimmt jetzt dem die Wurzel Haare gleichzeitig, indem sie etwas ausscheiden, indem sie es gleichzeitig sie Mineral als auch es ist unbeschreiblich. Es ist ein gleichzeitiger Prozess einerseits Ausscheidung organischer Substanzen und eine Antwort in Anregung des Mikroben Lebens und Abbau Prozesse dieser ab sich abspielen Abbau Humus Abbau entstehen. Yasmin analysierte Salze und die nimmt die Pflanze ebenso mit den Haaren auf.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Pflanze steuert Bodenprozesse im Frühjahr ===&lt;br /&gt;
Die Pflanze im Frühjahr steuert die gesamten Bodenprozesse. Sie steuert die Ausscheidung dieser Art Wahrnehmung. Was braucht sie für ihr Wachstum und auch entsprechend Steuern? Scheidet sie also Pflanzen aus, die bauen, würgen, abbauen oder fördern, auf dass Mikroben leben? Die bauen den Humus ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verlust an Bodenfruchtbarkeit im Frühjahr ===&lt;br /&gt;
Wir verlieren im Frühjahr enorm an Bodenfruchtbarkeit. Wir fördern das sogar. Boden werden die früher werden die Böden einfach ärmer an bestehender Bodenfruchtbarkeit durch diese Abbauprodukte. Aber die führen zu einer Art Generalisierung der entstehen von Mineralien, die mir den Boden Wasser von den Wurzel Haaren aufgenommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Primärer und sekundärer Prozess ===&lt;br /&gt;
Das ist der primäre Prozess, das der sekundäre Prozess. Das ist ein ein Stoffwechsel aktiver Prozess und das ist ein Wahrnehmungsprozess. Die Wurzeln sind Wahrnehmungsorgane für die Mineralsalze der Erde. Augen. Schlechte Augen. Aber immerhin veranlagte Sinnesorgane. Das ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühjahrsprozess und Pflanzenwachstum ===&lt;br /&gt;
Sehen sie. Das ist der Frühjahrsprozess. Warum die Pflanzen im Frühjahr so schön wachsen können. Aber sie. Sie wachsen dadurch, dass sie, ich möchte mal sagen, die. Die vergangenen Lebensprozesse, die sich bewahrt haben im Boden, im Humus, das ja, dass sie die abbaut und nutzt, um jetzt neue und ein neues lebendiges Gebilde zu erzeugen, ihre eigene Gestalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Humus als Gedächtnis der Erde ===&lt;br /&gt;
Die frühen Alchemisten des 13 14. Jahrhunderts, das waren die klassischen, alles andere spätere. Es waren keine Alchemisten mehr, die hatten noch wirklich ein Naturverständnis ganz anderer Art als die folgenden Naturwissenschaften. Und die haben den Humus bezeichnet als. Als. Einerseits das Gedächtnis der Erde, das heißt das vor vergangene Jahre sich homogenisiert haben, gleichsam bewahrt haben im Humus und jetzt sozusagen den Anschluss finden an das, was jetzt in Zukunft sich da an Pflanzenwachstum entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Humus als universaler Samen der Erde ===&lt;br /&gt;
Und die haben eben den, den den Humus bezeichnet als den universalen Samen der Erde. Es ist so ein wunderschöner Ausdruck. Das ist der hier. Was ich zuerst hier hingeschrieben hat, ist der wirksame, und der ernährt sich, so lange er noch eben aus dem aus seinen Samen Körper heraus noch irgendwie organische Substanz zur Verfügung hat. Und Schluss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der universale Samen und Mutter Erde ===&lt;br /&gt;
Und jetzt wächst herunter die Pflanze in den Boden hinein und findet dort einen Universal Samen. Und das haben die Alchemisten als den Humus bezeichnet. Humus gleich universal Samen gegenüber dem Samen hier oben und sodass der eine Wasser muss auf die Erde fallen und dann antwortet der universale Samen, das heißt die Mutter Erde. Das ist eigentlich dasselbe Begriff, dass man gesagt, dass man die, dass man von der Mutter Erde spricht, das ist der universale Samen, aus dem jetzt im Verlaufe des Jahres die Pflanze wächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landwirtschaftliche Prozesse im Frühjahr ===&lt;br /&gt;
Und diesen Prozess müssen wir steuern. Jetzt müssen wir wach werden als Landwirt. Wenn Sie also mal zu Hause bleiben, hinterm Ofen, aber hier jetzt im Frühjahr müssen wir sehen, dass wir diesen Prozess fördern. Wir müssen den Humus Abbau fördern, und das machen wir dadurch, dass wir oben ganz dünn immerfort hier oben den Boden offen halten, die Kruste brechen, zwei, drei Zentimeter nicht mehr. Es ist eine, ich nenne es eine Haut. Bearbeitung, schräge Hacke, ganz flach gerade, die nach jedem Regen im Frühjahr sofort raus auf den Acker und die Kruste gebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bodenatmung und Sauerstoffzufuhr ===&lt;br /&gt;
Dann fängt nämlich der Boden an zu atmen, denn er bildet immer den Boden und bildet verkürzt CO2. Kohlendioxyd, das ist Kohlensäure, das ist ein Gift für die Wurzeln. Und das muss raus. Und es muss Sauerstoff rein für die Mikroben, dass sie leben können. Sauerstoff. Es stehen sie. Der Boden atmet wie der Mensch. Der atmet Kohlendioxyd aus und Sauerstoff ein. Und das fördern wir durch diese Haut bearbeiten. Früher, da fängt da der Acker draußen an zu atmen, und die Kohlensäure ist eben schwerer als die Luft. Das heißt, die möchte immer da unten bleiben, und dann öffnen wir den Boden hier oben und dann streicht hier ein Wind über den Acker, und der reißt die schwere Kohlensäure aus den Boden, Öffnungen aus dem Boden, Poren heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Natur und der menschliche Organismus ===&lt;br /&gt;
Die Natur, die verhält sich nach außen gestülpt. Wenn man jetzt immer eine genau betrachtet, verhält sich immer so wie ein menschlicher Organismus ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bodenbearbeitung im Frühjahr ===&lt;br /&gt;
Also die Bodenbearbeitung mit Striegel und Hacke. Die ist sozusagen im Frühjahr die Hilfe, um diesen Prozess der Ernährung des Bodens durch das Lebendige der Pflanze selbst zu befördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unterschiede im Jahresverlauf ===&lt;br /&gt;
Und jetzt geht es weiter im Jahreslauf. Jetzt kommt eine Zeit, so im Mai, beim Getreide. Bei den anderen Feldfrüchten ist das anders. Bei den Früchten, beim Gemüse, bei den Kartoffeln. Da bleibt der Boden noch lange offen, bis sich die Reihen schließen. Das war&#039;s, Juni.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bearbeitung von Hackfrüchten ===&lt;br /&gt;
Das heißt, man muss dann immer noch diese Art von Bearbeitung fortsetzen. Deswegen heißen die ja auch Hackfrüchte. Also man hackt nicht nur das Getreide kann man nur hacken bis es anfängt zu schocken. Aber dann muss man sagen Ruhe tut jeder. Jeder Eingriff durch den Menschen. Aber bei den Hackfrüchten dauert es noch bis mitte Juni. Unter Umständen, dass man da die Feldfrüchte noch in dem diesem gesagten sinne, die immer die Kruste offen hält, damit der Boden atmen kann und dass diese mikrobiellen Abbauprozesse gefördert werden. Deswegen sind die Kartoffeln, wie man früher gesagt hat, Mistfresser. Die verbrauchen Bodenfruchtbarkeit nur noch durch die häufige Bearbeitung. Aber sie setzen es um eine gute Ernte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Blüte und Wachstumsende beim Getreide ===&lt;br /&gt;
Jetzt gibt es aber beim Getreide einen Prozess, den muss ich doch hören, der ist einfach. Ich möchte sagen Ja, ich weiß, es ist ein Wunder, einfach schlicht ein Wunder. Und das Getreide kommt ja dann Mitte Juni zur Blüte. Vorher schoss es von Knoten zu stoßen. Immer verlängern sich die Knoten und man kann zugucken, wie dann Roggen dann plötzlich da über Nacht in die Länge strebt, die höher strebt bis zu 2 Meter und darüber hinaus dieser dünne Halm. Und dann fängt das Getreide zu blühen an, sehr unscheinbar. Man merkt es nur den Sporen. Wolken, die dann vielleicht mal bei Wind durch die Landschaft fliegen. Sehr verborgene Blüten in diesen Ähren oben, die das Äußerste, das Höchste da sind. Und jetzt findet um die Blütezeit, beginnt das verstärkt und bis in die Reifezeit hinein ein Prozess, der eben wirklich, also in gewissem Sinne, das Ende des Pflanzenwachstum bedeutet, nämlich während der Zeit. Schon von der Blüte an sterben die Wurzeln ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Absterben älterer Wurzeln und Getreide von unten nach oben ===&lt;br /&gt;
Die, die, die jüngsten Wurzeln, die zuletzt gebildeten Wurzeln, die halten sich dann und da noch, aber dann die Älteren, die sterben schon ab, und auch die Getreide stirbt von unten nach oben ab. Und das werden am Ende die untersten Blätter zuerst. Zuletzt bleiben noch das Blatt, das oberste bleibt noch grün und dann stirbt das auch ab. Da bleibt noch der letzte Halm. Der Halm bis zur Ehre bleibt noch grün und dann sind auch noch die Speichen ein bisschen grün. Oder es werden auch die Speichen schließlich braun und fest und verwelken. Und so, so geht der Prozess vor sich von unten nach oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufnahme von Nährstoffen und Kieselsäure ===&lt;br /&gt;
Und parallel zu diesem, zu diesem Vorgang findet nun folgendes statt. Die ganze Pflanze hat das ganze Frühjahr hindurch alles auf dem Boden aufgenommen, insbesondere den Stickstoff, der dafür durch die Abbau der Humus Substanz Phosphorsäure aufgenommen, durch die Humus Substanz Kalium aufgenommen Durchsetzung der der Boden Mineralien und sogenannten Ionen Austausch aufgenommen, also sehr intensive Vorgänge, die da im Wurzelbereich sich abgespielt haben. Und jetzt kommen die Veränderten und als letzter Neuer kommt ein Boden, wo es nötig ist, dass die Pflanze über die Wurzeln die sogenannte Kieselsäure aufnimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Philosophie ist eine kolossale Substanz, die die Boden Hohlräume aus welcher Pudding ist das amorph gestaltlos, die durch Verwitterung entsteht der Ton Mineralien. Und diese Säure steigt auch im Halm und durchdringt die ganze Pflanze. Und zwar steigt sie so auf, dass sie sich die Tendenz hat, nach immer sich in der Peripherie dann ab zu lagern. Also das am äußersten des Holzes sich dadurch eine Säure ablagert oder in den Blättern steigt sie auf auch in die Farn Blätter oben ausreichend sich ausbreitenden Blätter immer am Rand, am äußersten Rand und der äußersten Spitze ist der größte Kieselsäure Gehalt und du gehst von Blatt für Blatt hoch. Und immer mehr kühlere, immer mehr kühlere. Und dann gehst schließlich in das letzte Odium bis in die Erde. Das ist schon ganz dünn. Der Halm ist da schon ganz dünn im letzten Winter. Aber so beweglich, elastisch, wunderbar wie ein Roggen. Fällt wie in Silber hoch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie der, würde das mal ausdrückt im Faust, wo? Klar, das fällt der Ernte entgegen. Und diese, diese Kieselsäure erfährt nun die höchste Konzentration oben in der Erde und da in den Schmelzen. Das sind die wegschmelzen, die das Korn umhüllen. Und noch einmal gesteigert. In den Grund gegangen sind praktisch 90 % Kieselsäure in der Asche. Wenn man die also fasst, dann ungefähr 90 %. Was ist das für ein Prozess? Die ganze Pflanze umgibt sich gleichsam mit einem Kiesel Mantel. Und der trocknet dann aus. Diese Kieselsäure ist jedoch Wahlvolk, trocknet in der Reife aus. Und dann? Was sieht man dann? Dann glänzt das Getreide. Dann fängt das an, bekommt es einen Glanz. Schauen Sie mal, ein harter Stoff an, dieser goldene Glanz, der rührt von dieser Fürsorge her. Und was ist das? Das ist Opal. Es ist 1/2 Edelstein. Die ganze Pflanze umhüllt sich sozusagen mit einem halben Edelstein, nämlich Eintrocknen, da Kieselsäure amorph nicht kristallisiert. Aber das ist sozusagen die Form, Kräfte, die es aus dem Verwittern, den Mineral des Winters, sozusagen diese Form Kräfte hinausschicken in die Pflanze und ihr die letzte Gestalt geben. Dann ist Schluss. Dann setze Reifeprozess ein. Dann kommen die Teile Reife, dann die gelb reife, dann die Tod. Reife, reift das Korn und dann setzt die Ernte ein. Aber dieser Prozess geht ihm voraus. Und wenn Sie mal auf einem Pflanzen, in der Pflanzenzüchtung, auf dem Hof oder andernorts mal mal hingucken, was, wie variantenreich die Farben sind von Getreide und dass das betont wird, insbesondere durch die Säure Ausscheidung der ganzen grünen Pflanze in die Peripherie, dann kann man einfach schauen, das ist wirklich ein Geheimnis, wo man erschüttert jedes Jahr davor schnell davor steht. Und wenn Sie das mal vergleichen mit konventionellem Stroh, Stickstoffdünger im Stroh wohlgemerkt, da werden Sie merken, dass er Stroh im konventionellen Anbau immer relativ grau bleibt, stumpf in der Farbe abgelaufen und dass das konventionelle Stroh draußen, wenn man das von der Ernte mal betrachtet, dass es relativ stumpf ist, in der Farbe nicht glänzt. Und wenn Sie das in die Hand nehmen und versuchen es zu brechen, dann bricht es nicht, dann es knickt. Ich kann nur kurze Geschichte schreiben. Wir hatten vor. Das war. Hatte ich auch in den 60er Jahren abgespielt. 50 Jahren während meiner Lehrzeit war auch mal ich hab auch mal auf einem biologischen Betrieb auf dem Hof meine Lehre damals gemacht. Und da haben wir noch ein Viehhändler, und er hat seinen Ackerbau aufgegeben und hat gesagt, er will von uns Stroh haben, da kriegen wir den nicht zurück. Und da hat er von uns das Stroh geholt und kommt dann morgens an den Stall und suchte Stroh. Da liegt es sein heute noch in der Krippe, und das Stroh war gefressen für die Kühe das Stroh, dem Heu sein Heu bevorzugt. Weil es ein glänzendes Stroh war. Die Kühe sind die besten Analytiker und überhaupt gibt es auf der Welt. Und der Stand, der kam auf dem Hof extra aus dem Grund, um uns zu sagen, er versteht die Welt nicht mehr, dass sein Heulen, was normalerweise das Futter wäre, in der Krippe liegen geblieben ist. Und die haben so lange rumgemacht, dass sie die Einstreu aufgefressen haben. Nicht das hängt mit diesem Reifeprozess zusammen und kein Getreide taugt was. Das kann ich Ihnen jetzt schon sagen. Was nicht diesen Prozess durchlaufen hat. Diese letzte Durchführung des Getreides. Das ist eine Frage der Ernährung und Physiologie. Diese letzte durch Formung, dass nicht nur Ochsen die Kieselsäure aus Mangel sich bildet, sondern das alles in sogenannte Inhaltsstoffe ist auch ein schreckliches Wort, eigentlich alles, was nur irgendwie physiologisch, Substanz bildend wirkt in der Pflanze als Eiweiß, oder ob die die Kohlenstoff Gerüst oder was es einmal, dass das durch geformt ist, dass wenn plötzlich in Getreide eher oben im Korn sich Nitrat findet. Sie haben ja ja wohl das Wort Nitrat No. Drei. Das ist auch das, was heute überall in der Diskussion ist. Wenn sich da was so was findet, dann ist eine Katastrophe. Da ist Ernährung physiologisch eine einzige Katastrophe. Sondern dieses Nitrat, das führt unten in die Wurzel. Da hat sie so einen Ort in roten Rüben, da ist sehr viel drin. Und da hat man immer gemeint, wenn man da auch die roten Rüben nicht mehr essen, weil der ganze Roggen sein wegen der Hohen Tatra. Das war Anfang der 80er Jahre, hat einen ungeheuren Einbruch in biologischen Landbau damals gegeben, weil die Konsumenten haben keine roten Rüben mehr gegessen. Aufgrund dieser Aussage völliger Unsinn. In die Wurzel gehört Nitrat. Das ist ein Salz. Die Wurzel ist Salz artig, das Korn da oben. Was da drauf ist, da muss dieses Salz art hier total verwandelt werden. Stroh strukturierten werden in wirklich reifes Eiweiß reife Kohlenhydrate, reife Fette der aus Heilungsprozess, das heißt eine Begleitung des Absterbens der Pflanze, diese aus Reifung Demos bis zum letzten geführt werden. Und da darf da oben in dem Getreide Korn nichts mehr von molekularen Eiweißen sein, Aminosäuren in Aminosäuren oder Nitrat ein oder abmelden oder irgend so was, sondern durch und durch gestaltetes Eiweiß. Und das ernährt. Das braucht der Mensch. Also das ist jetzt dieser Übergangszone, der Übergangs geschehen vom Früher zum zum Sommer hin. Und dieses, diesen Jahreslauf macht übrigens das Getreide ganz ideal durch. Also ist fast ein Repräsentant für die gesamte Frucht bildenden Pflanzen steht eigentlich das Getreide da, übrigens die erste Kulturpflanze, die der Mensch überhaupt gezüchtet hat. Die ältesten Kulturpflanzen ist die Wintergerste und der Winterweizen im achten vorchristlichen Jahrtausend. Da gab es noch keine Gemüsen. Ganz normal ist das nicht. Das kam erst in der folgenden Zeit. Und die ersten waren die Getreide. Und weil die Getreide sozusagen am deutlichsten den Jahreslauf in das Sonnenjahr abbilden, in allen Prozessen des Wachstums, in allen Prozessen der inneren Physiologie bis hin zum Nährwert. So, und jetzt kommen wir den Sommer. Im Sommer. Im Juli reift das Getreide von der Teig reife über die Reife zu Tod Reife und früher hat man das Getreide gemäht in der gelb reife. Da konnte man, da konnte man das noch nicht brechen über den Daumennagel. Das war das Zeichen, sondern es hat sich noch ein bisschen drüber gebogen, zwar noch plastisch, ein bisschen aber schon gelb. Und man hat was gemalt, noch früher, erst mit der Sense und dann später dann mit dem Leben da und hat es wie hocken aufgestellt. Die ältere Generation kennt das ja noch, die Felder, die Felder draußen, überall diese Garben gestellt waren in solchen hocken und da hat man das dann eine Woche oder 14 Tage, je nachdem wie das Wetter war, nach trocknen lassen und dann hat man die Garben eingefahren und eingepflanzt. In den großen Fälschungen, die es ja heute gar nicht gibt. Und dann hat man sie im Winter dann gedroschen, das war sogar weg, noch in den 50er Jahren, 60er Jahren. Und heute muss man das Getreide in der Total für dreschen, das heißt für das Zeichnen. Wenn man das über den Daumen brechen kann, wenn das Korn über den Baum bricht, dann ist es eigentlich unterhalb ungefähr 16 % Feuchtigkeit und dann kann man austauschen und dann kann man das, dann kann man es einfahren, vielleicht noch ein bisschen nachtragen, wenn es notwendig ist. Ansonsten ist die Ernte gelaufen und man merkt eigentlich gar nicht mehr auf den Höfen heute, dass ich überhaupt Ernte ist. Früher waren alle Laufen, alle Menschen ganzer Hof, da blieb niemand zu Hause, nur noch die Katzen und die Mäuse. Alles war auf dem Feld draußen. Und das war die schönste Arbeit im ganzen Jahr, möchte man sagen, diese Ernte Arbeit und heute läuft das einfach irgendwie ab zu leben, weil dann ohne Unternehmer kommt es runter auf den Wagen und schon ist man verschwunden. Diese Ernte nun was? Welcher Boden Prozess oder welche Fruchtbarkeit Stufe müssen wir jetzt ins Auge fassen? In der Sommerzeit im Winter bearbeite ich die Erde selber, im Frühjahr muss ich nachhelfen mit einer Haut Bearbeitung und muss den Humus Aufbau Prozess fördern. Und jetzt ernte ich das Getreide und zurück bleibt die Stoppel und da hat sich auch ein bisschen Unkraut entwickelt. Das soll ja auch so sein auf dem Acker. Man soll nicht Unkraut freie Äcker haben, das verträgt die Natur nicht, muss immer ein bisschen Unkraut da sein, das gehört einfach. Nur das richtige Maß muss man eben finden. Und dann ist, dann liegt da Spreu offen auf dem Feld vom Dreschen und irgendwelche sonstigen Rückstände. Und so weiter. Und um welche Maßnahme geht es jetzt? Um die Bodenfruchtbarkeit immer wieder einen neuen Impuls zu geben. Ja. Also sehen. Schauen wir uns einmal an Was sind das? Stehen die Stoppeln hier draußen auf dem Acker? Da drunter ist die Wurzel im Wasser, hier unten und hier liegt noch alles mögliche organische Reste obenauf. Und jetzt kommt es darauf an, dass wir stärker aktiv werden als Landwirte. Früher haben wir nur da oben oben gekratzt, auf dem Boden, und jetzt müssen wir eingreifen in den Boden, und zwar bis zu ungefähr einer Tiefe und acht Zentimeter. Müssen wir jetzt. Den sogenannten. Stoppel sturz. Den. Ich weiß nicht wie Hand heben, wenn es dann wieder so an der Stoppel stoßen. Und das heißt, dass man jetzt die die Stoppeln wendet oder eingruppiert. Oder es gibt da verschiedene Möglichkeiten, sodass jetzt hier sozusagen eine Mulch Schicht entsteht, wo die organische Substanz sich mit dem Erdreich vermengt. Darauf kommt es vielleicht an, warum ist das so wichtig? Nicht so tief? Um Gottes Willen nicht! Denn das ist eigentlich diese Schicht, so ungefähr bis acht Zentimeter. Das ist bei den einzelnen Böden verschieden. Aber das ist die Geschichte vom Frühjahr März, als diese durch die Verbauung sich im Verlaufe des Jahres entwickelt hat. Zu einer wunderbaren Boden gar ungeheuer stabil. Große Hohlräume, die den starken Niederschlägen, wenn es dann mal gewittert und also wirklich mal so 30 Millimeter auf einmal runter haut, dass sie nicht oberflächlich ablaufen, sondern dass sie einfach vom Boden aufgesogen werden. Dazu braucht man eine solche homogene, das heißt also sehr, sehr Poren reiche Oberschicht, die im Wesentlichen durch Leben, Verbauung und dann in der Folge durch tierische Organismen, Regenwürmer vor allen Dingen gebildet werden. So, und jetzt haben wir uns eine solche Verarbeitungsmaßnahme vorgenommen. Es gibt doch viele verschiedene Instrumente. Kann ich auch nicht im Einzelnen aufzählen. Also es ist ganz wurscht, was man hat, man soll nur damit richtig umgehen. Also man glaubt immer als Landwirt, das ist ein Glaube, der mir so in den 50 seit den 50er Jahren entgegengetreten ist. Es gebe ein Gerät, was alles macht, ohne dass man denken muss. Was macht die Fräse, wie die Fräse aufkam? Da hat man nur endlich das Gerät, was wirklich dieser Durchmischung und dem Mulch Effekt erzeugt. Und alles. Ein paar Jahre später stand die Scheisse schon wieder in der Ecke. Und es sind die Brennnesseln und wieder drüber drüber gewachsen. Also daran kann man erkennen, alles was der Landwirt macht ist keine Wissenschaft, sondern ist eine Kunst, die er muss die Wissenschaft haben, gell, bis er muss. Es muss etwas wissen. Aber indem er, sobald er etwas tut, muss es Kunst werden. Und dann gibt es keine Definition mehr. Man kann nicht mehr so homo oder nur so, keine Ideologie, gar nix beobachten und denken, dann klappt das mit jedem Instrument irgendwie. Also diese Stoffe Bearbeitung, die steht jetzt im Sommer an und warum ist die so wichtig? Ich durchmischte organische Substanz mit mineralische Substanz während des Sommers. Und jetzt kommt es darauf an, einen Prozess in die Wege zu leiten, der nicht mehr ein lebendiger ist wie im Frühjahr durch die Pflanzen, durch die Wurzel, Ausscheidungen. Alles das. Sondern ich muss die Boden Tier Welt in ihrer Tätigkeit anregen, die Boden Tierwelt. Denn die Tiere sind etwas anderes als die Pflanzen. Die Pflanzen sind bloß lebendig. Die Tiere sind beseelt. Und dadurch ist ein Tier Tier, weil es beseelt ist und das Seelische, was die Tiere bewegen lässt, frei bewegen lässt über die Erde, was sie Laute abgeben, was, das sie durch die Sinne in die Welt kommen? Die Tiere, auch die spinnen und haben selbstverständlich Sinnesorgane. Auch die Regenwürmer haben Sinnesorgane, keine Augen, aber Tast, Organe, also alles das sind Instrumente, leibliche Instrumente, das ein seelisches sich in der Welt betätigen kann. Und ich sage immer, man kann ein Tier erst dann wirklich verstehen. Anhänglich. Sagen. Verstehen. Wenn man darauf hin schaut. Was macht es? Was tut es? Was ist eigentlich seine Lebensäußerungen oder Seelen äußerung in der Tätigkeit? Wenn ich die Tätigkeit einer Spinne anschaue oder eines Marienkäfer oder einer Schlupfwespen oder was es auch für eine unscheinbares Wesen sein Mag, dann merke ich Was sie tun, ist so unendlich Weisheit. Hol es die blanke Offenbarung der Weisheit in der Welt. Alles was die Tiere machen sehr eingeschränkt jeweils die Spinne, wenn die ihre Netze spinnen, über die über die Äcker oder in dem Gebüsch. Dieses Wunder, das Spinnennetz ist, was es auch sein möge. Es ist so durch und durch Weisheit, dass keine menschliche Technik das überhaupt nur annähernd wiederholen kann. Es ist eine, die die Tierwelt in ihrem Tun offenbart, ihr eigenes Seelisches in dem, was sie tut. Deswegen muss man auf die Tätigkeit achten, wo die Kuh immer in allen ihren Tätigkeiten im Stall, auf der Weide, wo auch immer, in allen ihren Lebensäußerungen muss man beobachten, muss man mitempfinden. Und da merkt man plötzlich, was für ein himmlisches Wesen ist zu haben. Sie erhebt da empfunden, die oben zwischen die Hörner der Göttin Hathor wurde dargestellt wie eine Kuh. Haben die Hörner die Sonnenscheibe rein gemacht, so haben sie die Göttin Hathor abgebildet als Kuh. Bei den Hindus ist sie heute noch heilig, und sie war das heilige Opfertier durch alle Zeiten. Was ist das? Was macht das Tier? Was? Was lebt da drin seelisch? Und was bringt es nach außen zur Offenbarung? Also also die Seelen Äußerungen in der Tätigkeit. Ja, das ist eigentlich nichts anderes als ein ein Beobachtungsfeld um an das Wesen dieses Tieres heran zu kommen. Und gerade im Sommer haben wir es nun zu tun, eigentlich mit der Tätigkeit der hohen Tierwelt. Die müssen wir aktivieren. Und das geschieht dadurch, dass wir jetzt in den Tisch bereiten, durch diese Mischung der organischen Rückstände und unter den vielen, vielen, vielen Tieren, Tierarten, die da tätig sind, unscheinbar und dann deutlicher in Erscheinung treten. Da steht nun das Regenwurm im Vordergrund, und zwar der Ton der klassische Form. Es gibt ja verschiedene Regenwurm Arten. Und der Ton ist derjenige, der sein sein Leben darin besteht, dass er senkrechte Röhren macht. So kerzengerade in die Tiefe, bis zu 7 Meter tief in den Böden hat man solche Regenwürmer Regenwurm Würmer gefunden. Und in diesen Röhren bewegen die sich rauf und runter. Das ist ein Boom. Und der Wurm, sobald er aus den Röhren rauskommen. Dann schlängelt er sich so auf dem Boden. Kaum ist er in Röhren drin, dann ist es ein Leib, der sich Senkrechte. Das ist der Regenwurm. Ich sah durch als Zeichen, als die Sonnenflecken stammen. Solch eine hat eine Besonderheit, weil er sich durch die Risse durch, dann durch das Erdreich innen ein Rückgrat schafft, in das er sich senkrecht hinein stellt. Und es ist immer dieser Übergang von der Horizontalen in die Senkt. Die Senkrechte bedeutet sehr viel. Im Tierreich kann ich es nicht näher ausführen, aber das nur mal vergleichen. Das Schaf mit der Kuh oder die Kuh mit dem Pferd, alles was den Kopf hebt übers Rückgrat. Da merken Sie, dass da eine viel nach außen gerichtete Intelligenz entsteht. Und sobald der Kopf ohne das Rückgrat, da merkt man, dass der Stoffwechsel Prozess viel stärker den Kopf ergreift. Und so weiter. Also wir brauchen jetzt diese Tier, diese Boden Tiere und müssen deren Tätigkeit fördern. Und jetzt ist es heiß im Sommer Juli draußen und die Regenwürmer mögen das überhaupt nicht. Sie mögen nämlich nur dreierlei Die wollen Sauerstoff atmen, die wollen Feuchtigkeit. Und die wollen Dunkelheit. Dunkelheit. Das sind die drei Kriterien für den Regenbogen und dafür repräsentativ für andere Tiere auch. Und diese Bedingungen schaffen wir mit der Schicht. Das Dunkle, das viel Sauerstoff und die Feuchtigkeit kommt, steigt hier herauf und schlägt sich auf der Unterseite dieser Schicht nieder. Nun diese Regenwürmer. Wenn es heiß ist hier unten. Und wenn dann aber da oben so eine Schicht entsteht und so, dann wandern die hoch hier hinauf und wandern jetzt horizontal hier rein und fangen an, diese organischen Rückstände aufzuarbeiten. Also sie fressen, fressen, keine frische Substanz, keine lebendige Substanz. Ich habe mir auch mal angeguckt, da beobachtet ein Regenwurm, wie er ein grünes Pflanzen platt abgeknallt, gekniffen hat, gesagt Das ist ja pervers, was du da machst. Und dann habe ich es weiter beobachtet, habe ich gesehen, so hat er gar nicht gefressen, sondern hat es eingespeichert mit seinem Schleim. Die ganze Oberfläche hast eingerollt und seine Röhre reingezogen. Und in seiner Röhre haben dann die Mikroben aus dem auf dem Schleim haben dann angefangen, dass die Pflanzen Substanz aufzuschließen. Und dann war es allerdings ein reines Menü geworden. Also der Regenwurm frisst andere Organe, also abgestorbene pflanzliche Substanz. Der wandert also hier rein und arbeitet jetzt dieses Erdreich durch. Und was macht er dabei? Ständig, was unser Regenwurm vor so ein langes Gebilde segmentiert hat. Hier vorne so eine kleine Mundöffnung und ich habe hier so einen na? Hat er so einen kleinen Magen. Eigentlich nur ein erweiterter Darm, zielsicher und durch durch die ganzen Segmente bis hinten hin. Und er hat selbstverständlich einen Blutkreislauf. Das ist also ein Warmblüter gewesen und er hat jetzt hier über und über dem Magen hat er eine kleine Drüse, und diese Drüse sondert, indem er da frisst. Also organische Rückstände, die sind immer ein bisschen sauer, alles ist sauer, was die Pflanzen hinterlassen. Und durch diese Drüse scheint er jetzt feine Calcit zu Tröpfchen Kalk, Tröpfchen ab in den Magen und neutralisiert die organische Substanz. Es ist unglaublich. Er schafft damit das Milieu für die Mikroben, die hier jetzt en masse, hier den ganzen Darm erfüllen, bis hinten hin. Da lebt der Regenwurm mit, wiederum mit den Mikroben, speziellen Mikroben in Symbiose. Das heißt, der Regenwurm der Seelen Leib, der seelische Organismus dieses Tieres ist darauf gerichtet, jetzt im Verdauungsprozess den fruchtbaren Boden schlechthin zu erzeugen, den es überhaupt gibt durch Neutralisation dessen, was er an saurer Nahrung aufgenommen hat. Es wandert hier durch mikrobiellen Abbau. Aber die Mikroben können nicht tun, was sie wollen, was sie gerne täten, sondern weil der Seele viel von ihrem Leibe ungeheure Kräfte, die seelisch wirksam werden, die ordnen diesen Prozess, dass er nicht aus dem Ruder läuft, und dann tun sie dann irgendwo ein Häufchen da absetzen und dann haben sie, dann setzt sich dieser Prozess, der Verdrängungsprozess noch im Haufen fort, und da bauen die noch weiter ab, und dann entsteht der fruchtbarste Boden, den es überhaupt gibt, den können wir gar nicht selber erzeugen. Das macht eigentlich die boden tierwelt durch die kraft ihres spezifisch seelischen hochspezialisiert, je nach boden, auch noch tierart. So und das diesen prozess müssen wir einleiten im Sommer, dass er stattfindet, dass jetzt die Reste, dass das ernte jahres verkommt verkonsumiert werden hier von den Boden Tieren. So, und das geht vom Sommer bis in den Herbst so, dass da quasi die Erde sich erneuert im Jahreslauf. Was im Frühjahr abgebaut worden ist, muss jetzt hier wieder aufgebaut werden. Wir haben hier ein Humus Aufbau während des Sommers. Und diese und diese Prozesse müssen wir eben einleiten, stärker durch diese Mulchen der Bodenbearbeitung und hoffen, dass dann wirklich die Boden Tierwelt aktiviert wird. Und ohne den Regenwurm, insbesondere den Wurm kann man eigentlich keine optimale optimale Humus Qualität optimal dasjenige erzeugen, was die Alchemisten eben die eigentliche Muttererde bezeichnet haben. So, und jetzt muss ich schleunigst kaufen und ich kann dir auch schon auf der anderen Seite auch nicht so viel wie beschrieben werden. Und jetzt erst kommen wir in Richtung Herbst. Und das ist ja auch eine ganz eigenartige Jahreszeit, die eine völlig eigene Signatur hat. Und die findet jeder, der ein bisschen darauf aufmerksam ist, der Augustin auch durch die Lande, der Spätsommer Salz und dann geht es über den September. Da merken wir ja, dass da die Stimmung in der Natur, durch die immer tiefer wird, langsam, tiefer sich, wenn in der Sonne von ihrem Höchststand die Tage schon, na ja, sie bleiben auch dann halt noch lange viel länger. Aber dann schon wird es also kürzer. Der Tage und Nächte werden ein bisschen länger und man merkt die Stimmung in der Natur, obwohl sie selben Sonnenstand gibt, im Frühjahr nur aufsteigen, so ist derselbe Zustand erreicht, absteigend von der Sonne und. Vollkommen andere Stimmung. Und das sieht man daran, dass dann plötzlich so die ersten Nebel streifen, sich über die Lage legen. Im Nebel Ruhe noch die Welt, noch träumen Wald und wie so Dichter Mörike und und dann der blaue Himmel unverstellter drüber. Das ist so die Stimmung Anfang September. Und da merkt man auch in der Natur reift noch alles, alles. Die Früchte, die alles, was nur ein Gemüsegarten sind, was alles reift, fühlen sich die Äpfel an den Bäumen werden dicker und nehmen Farbe an? Also das ist auch eine noch Vorbildwirkung, die da vom Sommer in den Herbst hineinreicht, bei den anderen doppelt und bei den Pflanzen. Denn solch ein Wettrennen, das zieht sich noch länger bis in den Herbst rein und dann geht es durch den September durch. Dieses Jahr haben wir es nicht so deutlich erlebt um die Michaeli Zeit. Da kommen diese goldenen Septembertag, die in die goldenen Oktobertag einmünden. Und dann sehen wir dieses wunderbare Phänomen, das Sie bestimmt auch schon erlebt haben den Altweibersommer. Ich bin letztes Jahr laufe ich da den Feldrand entlang und sage Ich traue, kann ich meinen Augen trauen? Der Acker war frisch bearbeitet und ein Symbol für Glanz liegt über dem ganzen Feld und guckt so nach der Sonne und die Sonne spielt es mir zu. Ich gucke dann immer von verschiedenen Seiten. Dann gehe ich hin und guck genau. Alle Spinnennetze, der ganze Acker wie über überspannen von einer bestimmten Spinnennetze, die das machen, glänzt silbrig glänzend. Das ist ein Phänomen des Herbstes, und der Herbst setzt sich fort darin, dass das die gesamte Insektenwelt erst noch mal so was macht. Legt man die Eier ab unter die Boden Krume oder in die Rinde der Bäume oder sonst irgendwo an einen versteckten Ort legt sich die Eier ab. Die Vögel ziehen nach Süden, die Schwalben sind verschwunden, man guckt nach draußen und plötzlich sind sie weg. Das heißt, die ganze Natur fängt an in einen Ruhezustand. Ich weiß nicht, wie die wurden geboren wurden. Mikroben bilden jetzt Dauer formen auf. Also nicht. Man sieht äußerlich kaum noch, will keine Insekten wirken. Ein Schmetterling kann nichts. Alles geht in eine Art Ruhezustand oder besser gesagt in einen Todes zustand über. Die Natur stirbt, die Blätter fallen von dem Baum, alle sind sie verfärbt. Nochmal die letzte Blüte im Blatt und das alles liegt plötzlich am Boden. Der Schwere folgend, nicht mehr der leichte, wo es da oben sich gebildet hat in der Luft, sondern jetzt fällt alles schwer physisch. Die herbstes. Zeit ist der Übergang in den Winter tot. Die Natur stirbt, die mikrobiellen Prozesse im Boden kommen zu Ende. Und jetzt muss man natürlich aufpassen, dass man da nicht mit stirbt als Mensch, sondern dass man der Nachwelt wirklich dann genau beobachtet, was sich da eigentlich abspielt, dass wir jetzt sozusagen den Herbst Prozess begleiten. Einerseits ist es noch mal die Ernte und andererseits ist es schon mal wieder die Herbst Bestellungen für die Winter Getreide. Aber dann kann es eine sehr späte Ernte sein oder überhaupt. Wir haben die Absicht, im nächsten Jahr Sommer eine Sommer, um oft auszusehen Hafer oder eine Sommerreifen oder eine Sommergäste. Oder wir wollen da Früchte anbauen und wir haben jetzt mal gerade eine Kündigung noch vorher ausgebracht und die müssen wir jetzt rechtzeitig umbrechen in den Winter. Wir wollen sie vielleicht nicht stehen lassen. Und dann kommt es jetzt auf einen Prozess an, den man wieder sehr genau reflektieren muss warum, wo? Worum geht es jetzt eigentlich im ausgehenden Jahr, wenn dieser äußere Todes Prozess einsetzt und da ist man heute sehr früh, auch glaubt sehr sicher geworden zu sein. Die ökonomie, die die öko betriebe, die meinen, also der fluges vom Teufel, den dürfen wir schon gar nicht mehr einsetzen. Und da gibt es also alle möglichen Ansichten, die da tun, weil man, wenn man nicht konventionell denkt. Konventionelle Landwirtschaft, dann möchte man wenigstens ökologisch denken. Biologisch und biologisch heißt, dass man sein Augenmerk auf die Mikroben Welt und was da lebt und kreucht und fleucht, darauf lenkt und dem versucht, Rechnung zu tragen. Es kommt aber eine Zeit im Herbst, wo man wirklich mal davon absehen kann. Das muss man heute ganz bewusst tun, denn man möchte ja der Natur immer irgendwie gemäß handeln, ihrem Leben gemäß. Aber es gibt eben einen Zeitpunkt im Jahreslauf, wo die Natur stirbt, wo sie tot wird, wo die Mikroben in die Dauer form übergehen. Alles andere in Eisstadion. Und da gibt es einen Moment, wo wir eigentlich die Aufgabe haben und jeder muss ich mir diesen Prozess ganz neu auseinandersetzen, wo wir die wo den Boden kartieren müssen, wo wir alles zerstören, was so wunderbar im Jahreslauf sich aufgebaut hat. Einzigartig. Die Schichtungen im Boden, alles organisch sind genauestens austariert. Und jetzt kommen wir, da hören wir ein Instrument und dann schmeißen wir das Ganze völlig koordinieren. Und dieses Instrument nennen wir den Pflug. Und man hat heute ein sehr starke Tendenz, berechtigterweise solchen Unsinn, der sonst gemacht wird, dass man sagt ohne Pflügen, pflügen ist so eine Sache. Und wenn man aber da mal ein Gesichtspunkt einnimmt im Herbst, im Spätherbst, ist die Natur zu Ende. Da ist, was zu Ende gekommen, ist, ganz physisch geworden. Und dann tritt ein in den Winter. Und da sollen die Prozesse stattfinden, die jetzt im Winter stattfinden sollen Kristallisation. Da muss ich sozusagen erst mal das ganze Jahr besiedeln, indem ich es korrigiere. Und wenn dann es in den Winter geht, dann kann sich aus diesem Chaos sozusagen eine neue Ordnung im nächsten Jahr aufbauen. Ich kann das nicht einfach nur so von Jahr zu Jahr immer so weiterwurschteln, sondern da ist, da ist wirklich ein Unterbruch im Winter und den muss ich einleiten, nicht jedes Jahr im Rahmen der Fruchtfolge oder wie es meine Intuition mir ergibt, zu einer Zeit der Jahre, dass ich einmal doch intensiv versuche, mal diese Kolonisierung des Bodens einzuleiten, einzuleiten, dass ich durch die Kräfte des Winters wieder ein neuer Boden aufbauen kann. Und der klassische Pflug? Was macht er denn alles eigentlich anders? Wenn hier der Boden ist, das Erdreich, dann pflügt er ja in dieser Weise den Boden in eine solche Furche. Er legt den Hunger um und das große Problem heutzutage ist, dass unsere Flügel nichts mehr taugen. Die Flügel, Füße breit. Und natürlich auch viel zu tief. Aber das Verhältnis von Tiefe und Breite stimmt auch nicht mehr. Ich versetze den Acker dann schon mit einem Fluch voran um 40 50 Zentimeter von rechts nach links. Im Ganzen. Was das für eine Energie ist, die ich da brauche. Sondern es kommt darauf an, dass man möglichst schmal fühlt. Es hat es viel Pferdefleisch gegeben, ideal gemacht, schmal fühlt und nicht zu tief. 16 17 Zentimeter, 15 bis 18 Zentimeter optimale Tiefe, würde ich sagen. Und dann kann jetzt sozusagen der Frost Angriff während des Winters hier eingreifen. Und dann? Es geht nicht mehr um biologische Prozesse, sondern es geht darum, dass man die Erde kultiviert und das heißt fruchtbare Böden. Der Meister Frost muss hier eingreifen und muss einfach mal den Boden vorerst rot machen. Er muss, da wird in der Realität durchgearbeitet werden, dass das nicht die Organe des Bodens. Das muss man nur mal versuchen zu denken. Ich weiß, dass ich in ein Fettnäpfchen tritt. In vieler Hinsicht ja. Aber es wird heute. Es werden so maßlose Fehler in der Bodenbearbeitung gemacht und man muss nur mal bedenken, der ganzen Prozess durch das Jahr hindurch und werden das erste geht es um die Aktivierung der organischen Prozesse im Frühjahr, Herbst, Sommer, Abbau, Aufbau und dann kommt es zu Ende. Und jetzt kann ich auch mal nicht mehr den Humus bearbeiten oder die organischen Prozesse, sondern die mineralischen Prozesse, nämlich die toten Prozesse. Also es geht. Und beim Pflügen geht es nicht um das Ich Rücksicht nehmen auf den Humus, sondern ich nehme Rücksicht auf den Ton. Es ist ein Ton pflügen. So haben wir das auch früher genannt. Wir pflügen den Ton, um ihn zu exponieren, den kosmischen Kräften des Umkreises, den Kristall bildenden Kräften an also Sie sehen ja, wir müssen zu Ende kommen. Sie sehen Bodenfruchtbarkeit. Wenn ich das ernst nehme, diesen Begriff, dann muss ich erst mal beobachten lernen, und dann muss ich meine Beobachtungen selber selbstständig denkerische arbeiten. Ich kann nicht irgendeiner Richtlinie folgen, die von außen vorgegeben ist. Ich kann nicht Ideologien folgen. Ich kann nicht irgendwelchen wissenschaftlichen Ergebnissen folgen, die einmal an einem Punkt irgendwo mal gemacht worden sind. Statistisch verrechnet, das ist irreführend ist alle irreführen, sondern es ist die Aufgabe des Menschen, sich hinein zu stellen in den ganzen Jahreslauf, den von Anfang bis Ende arbeitend. Wohlgemerkt nicht denken, sondern tätig sein, durchlebt und durchleben, sich Gedanken machen, was jetzt eigentlich das Adäquate ist. Welche Maßnahmen will ich steuern, in diesen unendlich subtilen Prozess eingreifen? Und dann kommt der Herbst und dann kann ich mal wirklich massiv tiefer greifen. Also in diesem Sinne, wie ich es gesagt habe. Und dann kann sich aus dieser Kolonisierung ein neuer Boden Aufbau im nächsten Jahr aufbauen. Kein Jahr ist gleich dem anderen. Jedes Jahr ist neu und jedes Jahr muss ich sozusagen die Initialzündung geben, dass es auch neu werden kann. Und nicht ein immer gleichmäßig fortlaufender, ablaufender Prozess. Sondern dass wir die Aufgabe haben, als Landwirt sozusagen den Boden im Hinblick auf die Bodenfruchtbarkeit zu erziehen. Wie man ein Kind erzieht, das in die Schule geht und lesen und schreiben lernt. So müssen wir einen Keim haften Zustand, der im Boden entsteht, in der Hand um müssen wir schrittweise durch das Jahr hindurch erzieherisch so begleiten, dass dadurch dann das Phänomen der Bodenfruchtbarkeit sich realisiert. Bodenfruchtbarkeit kann ich nie im Jahr herstellen, vielleicht auch nur schwarze Erde bis zum nächsten Jahr in der Ukraine oder so, wo die Natur einfach so begabt ist, dass sie ohne großes Zutun einfach tolle Erträge bringt. Sondern wir müssen die Natur Begabungen. Das ist ein Begriff, den muss man sich mal versuchen in die Ohren zu schreiben, dass der Boden selber begabt ist. Jeder Standort ist in bestimmtem Sinne begabt. Und meine Aufgabe als Landwirt ist es, diese Begabungen zu fördern, so zu erziehen, dass der Boden sozusagen lesen und schreiben lernt. Also das heißt, er liest am Kosmos ab, was eigentlich ihm zuträglich ist, und er schreibt sich das dann selber ein in dem, was man dann die Bodenfruchtbarkeit nennen kann. Also in diesem Sinne müssen wir versuchen, als Landwirte immer mehr zu lernen. Wir sind in einem Lernprozess, wir sind nie zu Ende. Wir glauben, wenn er gute Ernte eingebracht hat, wird sie der Klasse erreicht. Die haben wir nicht erreicht, sondern es geht auch gar nicht nur darum, um gesunde Nahrungsmittel zu erzeugen. Es ist auch ein Irrtum, das ist ein Nebeneffekt unserer Arbeit, sondern ein ebenso großer Effekt muss sein, die Boden entwicklung über die Jahre hinweg erzieherisch so auf die Bühne und auf die Erde zu wirken, dass Generationen in alle Zukunft weiterhin an dieser Bodenfruchtbarkeit anknüpfen können. Es geht darum, dass man. Es geht darum, dass so wie wir als Menschen dadurch Menschen sind, dass wir ein Bewusstsein haben, dass wir uns entwickeln können. Dass wir nicht derselbe sein müssen, der wir gestern waren, sondern dass wir heute durch eigene innere Willens, Aktivität, durch eigenes Denken und Fühlen uns entwickeln können. Immer weiter. Der Mensch ist ein sich entwickelndes Wesen. Er trägt den Entwicklungs gedanken als die größte voraus. Ich möchte sagen. Die größten chancen. In sich. Er will ja immer. Weiter. Und das kann die natur nicht. Die natur hat den entwicklungs gedanke nicht in sich mehr, sondern eher die. Sie hat auch, dass der mensch durch sein tun oder seine tätigkeit den entwicklungs gedanken in der natur veranlagt hineinträgt, sich selber durch seine arbeit erweitert, sein ganzes menschsein erweitert, will in das äußere Natur und dadurch die Natur erzieht, darauf wartet Mensch, Boden, Tier und Pflanze, die ganze Schöpfung. Insofern haben wir wirklich eine ungeheure Vision. Das hat ja Novalis in die Worte mal ausgedrückt Der Mensch, die Menschheit ist auf einer Mission. Zur Bildung der Erde sind wir berufen zur Bildung, so wir uns bilden wollen als Mensch, so müssen wir die Erde bilden. Und das ist die eigentliche, zentrale Aufgabe des biologischen Anbau. Darauf müssen wir hin streben. Und wir wissen ganz genau Das ist keine Methode, die man einfach anwendet, sondern es ist eine Methode. Bestenfalls, dass wir uns selber in unser Denken, Fühlen und Wollen so erziehen und so schulen, dass wir in der Lage sind, der Natur etwas zu geben, was sie selber nicht hat. Was wir hier erst durch unser Menschsein einpflanzen können, das ist nun ein Streben des biologischen Landbau, dem wir noch lange nicht nachkommen können, weil wir noch nicht fähig genug sind. Aber das ist eine Perspektive in die Zukunft. Und das wunderschöne Landbaus ist, dass man, wenn man sich ein Bewusstsein dieser Tatsache verschafft, dann fragt man sich, warum nicht jeder Mensch Landwirt wird. Vielen Dank. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Themenbezogene Leseanregungen ==&lt;br /&gt;
Novalis&#039; Werk &amp;quot;Die Lehrlinge zu Sais&amp;quot; (1802). Novalis, eigentlich Georg Philipp Friedrich Freiherr von Hardenberg, war ein deutscher Dichter, Schriftsteller und Philosoph der Frühromantik. In diesem Zitat betont Novalis die Verantwortung des Menschen für die Erde und für sich selbst. Die &amp;quot;Mission&amp;quot; der Menschheit ist es, sich selbst zu bilden und im gleichen Zuge die Erde zu formen. Das bedeutet, dass der Mensch nicht nur für seine eigene Entwicklung verantwortlich ist, sondern auch für die Gestaltung der Umwelt. Dies impliziert eine untrennbare Verbindung zwischen Mensch und Natur, die für die Frühromantik typisch ist. Novalis fordert hier, dass die Menschheit sich ihrer Rolle als Gestalter bewusst sein und entsprechend handeln sollte. &lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Vortrag]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Chrifri</name></author>
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		<id>https://biodyn.wiki/index.php?title=Bodenfruchtbarkeit_und_Ern%C3%A4hrungsdynamik_-_Vortrag_von_Manfred_Klett_am_12._November_2017&amp;diff=3970</id>
		<title>Bodenfruchtbarkeit und Ernährungsdynamik - Vortrag von Manfred Klett am 12. November 2017</title>
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		<updated>2024-01-15T20:12:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Chrifri: &lt;/p&gt;
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====Filmdoku====&lt;br /&gt;
[[Datei:Dr. Manfred Klett biodynamische Landwirtschaft Vortrag Bodenfruchtbarkeit 12. November 2017.jpg|450px|center|link=https://www.youtube.com/watch?v=v6WLKhCfABA]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- Manfred Klett -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
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__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Dieser Vortrag befindet sich in der Bearbeitung und er ist noch nicht &amp;quot;reif&amp;quot;. Gerne kannst du hier [[MitTun bei biodyn.wiki|mitTun]]: Korrektur, Überschriften und Absätze. Stand 15. Oktober 2023&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Begrüßung und Einführung ===&lt;br /&gt;
Ich freue mich sehr, dass ich euch heute alle hier so begrüßen darf. Seid gegrüßt! Es ist schön, dass heute viele, auch neue Gesichter, Junge. Freut mich sehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bodenfruchtbarkeit und Ernährungsdynamik ===&lt;br /&gt;
Das Thema heut, ich solle das Thema einführen, das Thema ist etwas sperrig, das muss man ablesen: Bodenfruchtbarkeit und Ernährungsdynamik. Das ist genau das Spannungsfeld, in dem ich jetzt als Landwirt eingebunden bin. Auf der einen Seite muss ich dafür Sorge tragen, dass die Bodenfruchtbarkeit bewahrt, und auf der anderen Seite will ich dafür Sorge tragen, dass die Produkte, die ich produziere, zum Wohle aller sind und für eine gesunde Ernährung, zu einer gesunden Ernährung beitragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deswegen ist es genau das Spannungsfeld, das ich so empfinde und ich stehe da als Bauer genau dazwischen. Und früher war das ganz einfach. Da hatte ich die Formel oder auch andere, wenn man einen gesunden Boden hat, dann erzeugt man gesunde Nahrungsmittel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn man genauer hinguckt und wir befinden uns in einer Zeit, wo man immer ein bisschen genauer hinguckt und sagt auch wir wollen eine Bewusstseinsseele entwickeln. Wenn man da genauer hinguckt und das verstehen will, dann merkt man, dass sowohl Gesundheit und Ernährung als auch Bodenfruchtbarkeit nichts Festes ist, sondern dass das dynamische Systeme, vielleicht was Lebendiges ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daraus stellen sich dann viele Fragen. Also es ist nicht so, dass man sagt: Ich mach das und dann kommt ein gesunder, dann kommt ein guter Boden raus und das Bodenfruchtbarkeit und die Bodenfruchtbarkeit äußert sich in möglichst viel Gesundheit beim Menschen. Da stellen sich für mich zum Beispiel schon die Frage, dass das, was vor 20 Jahren oder vor zehn Jahren für mich gesund war, mich zu ernähren, heute vielleicht gar nicht mehr so ist. Das, was wir vor 20 Jahren, was mich genährt hat, macht mich heute nur fett.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das, was ich vor 20 Jahren auf dem Acker gemacht habe, funktioniert heute nimmer. Und ist denn überhaupt die Bodenfruchtbarkeit, die ich anstrebe, vielleicht eine ganz andere, als ich eigentlich produziere, oder umgekehrt?  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist zum Beispiel eine spezielle biologisch dynamische Bodenfruchtbarkeit? Ist das auch Fruchtbarkeit, die sich auch äußert in Qualität? Oder heißt für mich Bodenfruchtbarkeit, dass einfach möglichst viel wachsen soll? Nein! Diese beiden Dinge werden wir heute zusammenbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich freue mich sehr, dass die Meike Ehrlichmann da ist es. Ist sie schon da? Die kommt gleich, die kommt. Und uns da einen ganzen interessanten Ansatz vorstellen wird und ich glaube, der wird uns alle weiterbringen. Dazwischen, nach dem Mittagessen und vor dem Kaffeetrinken, das wird relativ eng zusammenliegen, wird uns der Wolfgang Krämer seinen interessanten Hof vorstellen. Ich weiß nicht, ist die Frau auch. Die sind beide noch nicht da. Wenn wir uns ihren Hof vorstellen, das wird bestimmt auch ganz spannend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einführung von Manfred Klett ===&lt;br /&gt;
Aber ganz besonders freue ich mich, dass heute zu uns gekommen ist. Jemand, den man vielleicht wie keinen anderen mit dem Thema Bodenfruchtbarkeit und biologisch dynamische Bodenfruchtbarkeit zusammenbringt. Den, ich denke, die meisten von uns auch durch seine Lieder ein bisserl kennen, als auch als Gründer vom Dottenfelder Hof. Und ich freue mich sehr, dass es uns heut gelungen ist, ihn noch einmal einzuladen. Ja, er hat eigentlich gesagt, er macht so was nimmer und ich freue mich sehr, dass er es dann doch gemacht hat. Manfred Klett!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vortrag Manfred Klett ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Begrüßung und Bedenken zur Verwendung von Mikrofonen ===&lt;br /&gt;
Verehrte liebe Gäste, liebe Freunde aus der hiesigen Bayerischen Vereinigung für biologische dynamische Wirtschaftsweise und auch diejenigen, die hier in Nürnberg ja auch aktiv sind, sind auf diesem Felde. Ich frage zunächst einmal, ob ich frei hier so sprechen kann, ob sie mich hören, ganz hinten. Ich bin nicht so erfreut über ein Mikrofon, und so versuche ich so deutlich und laut zu sprechen, dass jeder von ihnen mich vielleicht doch verstehen kann. [00:06:34] Und wenn nicht, dann bitte ich einfach mal die Hand zu heben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bodenfruchtbarkeit und Ernährungsdynamik ===&lt;br /&gt;
Und diese beiden thematischen Themata hängen ja sehr eng zusammen Bodenfruchtbarkeit und Ernährungs Dynamik. Ist ja evident. Das wurde ja auch gerade angesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und meine Aufgabe wird das nun sein, zur Frage der Bodenfruchtbarkeit etwas beizutragen. Und das ist ein so unerschöpfliches Thema, dass man Schwierigkeiten hat, es überhaupt irgendwie zu umgreifen. Und es ist ja auch dieser Begriff heute, Bodenfruchtbarkeit, im allgemeinen Bewusstsein, ich spreche jetzt vom wissenschaftlichen Bewusstsein an den Hochschulen, an den Universitäten oder wo auch immer, so in den akademischen Kreisen, dieser Begriff nicht mehr aktuell.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ertragsleistung der Böden ersetzt Bodenfruchtbarkeit ===&lt;br /&gt;
Man hat ihn ad acta gelegt, mehr oder weniger, weil er nicht definierbar ist. Der ist so umfassend, dass man ihn einfach in dem Sinne nicht in eng begrenzten quantitativen Begriffen erfassen kann. Und deshalb hat man ihn ersetzt immer mehr durch den Begriff der Ertragsleistung der Böden. Was bringen die Böden? Was ist deren Hervorbringungskraft? Und die kann man messen, die kann man aus messen und zählen und wägen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann das quantitativ erfassen in Erträgen. Aber ist das noch Bodenfruchtbarkeit? Denn ich kann ja diese Erträge auf andere Weise erzielen, indem ich auf dem Boden ständig von außen was drauf schmeiße, was man dann Dünger nennt und dadurch und sonstige Fremdmittel, die man einsetzt, Betriebsmittel. Damit kann man ja auch hohe Erträge erzielen. Also was? Man hat den Begriff der Bodenfruchtbarkeit langsam hinter sich gelassen, um einen Begriff zu wählen, dem man eben tatsächlich wiegen und messen und zählen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verlust des Bodenbewusstseins ===&lt;br /&gt;
Und damit hat man eigentlich den Boden aus den Augen verloren, in gewissem Sinne. Und gerade in biologisch-dynamischen Zusammenhängen müssen wir ja jetzt versuchen, diesen zentralen Begriff, also die Belebung der Erde selber, das ist ein Prozess, der sozusagen so umfassend ist wie das menschliche Leben selbst, das Leben der Erde!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie will man den sozusagen so in Worte bringen, kann oder jedenfalls mal in Bildern umschreiben kann? Dass man einen neuen Zugriff zu diesem zentralen Begriff des lebendigen Bodens finden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bodenkunde und Quantifizierung ===&lt;br /&gt;
Nun ist es so, dass man heute ja in den Wissenschaften, ich spreche jetzt von den Landwirtschaftswissenschaften, da gibt es ja das Gebiet, der Bodenkunde, also das eigentlich die Aufgabe hätte, gerade mit diesen Fragen so umzugehen, dass es auch umsetzbar wäre in der Praxis. Und das ist aber keineswegs der Fall oder nicht generell der Fall, weil man eben nur durch Quantifizieren, nur durch diese, nur das, was wirklich messbar ist, irgendwie zu Aussagen kommt. Die qualitative, die Wesenseite, die bleibt völlig außer Betracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun hat man in der Bodenkunde doch ein Gebiet, wo man einigermaßen an den Phänomenen sich entlang gehangelt hat durch die Jahrzehnte. Und das ist das Gebiet der Bodentypologie. Das heißt, dass jeder Standort, wenn man auf einen Betrieb irgendwo hinkommt, dann findet man eben ganz bestimmte Böden, die durch, ja lange, lange, lange Zeiten hindurch, 10.000 Jahre rechnet man heute, also seit den letzten Eiszeiten, sich allmählich entwickelt haben. Und das kann man phänomenal ganz, ganz gut begleiten. Kann man beobachten, kann man anschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf jedem Betrieb gräbt man ein tiefes Loch und dann ist da ein bestimmtes Profil. Daraus kann man schon sehr viel ablesen. Das ist eine Langzeitentwicklung. Und die finden wir vor. Das ist Ergebnis von ewigen Zeiten, kann man sagen. Und in diesem Zusammenhang greifen wir jetzt als Landwirte und Gärtner ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da kann man mit solchen Begriffen wie, wie Böden betrachtet werden, wie man sie jedoch betrachten sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wichtige Bodentypen für Praktiker ===&lt;br /&gt;
Also ich spreche jetzt mal so zu Praktikern: Da gibt es also den Begriff der Renzina, genau hier im Jura sehr verbreitet. Oder es gibt die Parabraunerde oder Braunerde oder Podzol. Das sind alles wunderschöne Worte, hinter denen aber doch bestimmte Phänomene stehen, die für den Praktiker durchaus aussagekräftig sind. Und aber am Ende kann man dann doch recht herzlich wenig damit anfangen. Es ist immer gut zu wissen, man soll Kenntnis davon haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Jahreszeiten und Ackerbau ==&lt;br /&gt;
Sondern für den praktizierenden Landwirt, den Gärtner, ist es auch notwendig, sozusagen die Bodenfruchtbarkeit oder das, was die Böden fruchtbar macht, mal zu verfolgen im Jahreslauf. Denn in denen greift man ja immer ein, in den Jahreslauf, also die vier Jahreszeiten. Und greift ein durch die Bodenbearbeitung, die Fruchtfolge, durch die Düngung. Das sind die drei Säulen des Ackerbaus seit eh und je gewesen. Und greift ein verschiedenen, ob man jetzt im Winter sich befindet oder im Frühjahr oder im Sommer oder im Herbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Rolle des menschlichen Geistes ==&lt;br /&gt;
Und steuert dadurch, durch den menschlichen Geist, durch die Einsichten, die man als Mensch hat, die man sich erarbeiten muss. Und man kommt da nie an ein Ende. Nie. Man ist immer auf dem Wege, dass man versucht, das so gut wie möglich zu machen, dass man diese von Natur veranlagten Prozesse im Jahreslauf sachgemäß steuert. So, dass ich dadurch das Ergebnis dann nennen kann, die Bodenfruchtbarkeit, wenn sie sich auch nicht immer nach außen, direkt, immer darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geistige Auseinandersetzung mit Bodenfruchtbarkeit ==&lt;br /&gt;
Man muss es geistig erst mal in sich produzieren. Man muss den Begriff geistig in sich überhaupt erst etablieren, um dann sein Beobachtungsvermögen so zu erweitern, dass man die Dinge dann auch in einem höheren Sinne erkennen. Nicht nur an der Ertragsbildung. Nicht nur das auch ein schöner Humusgehalt ist oder irgend sowas. Das sind alles äußerliche Dinge. Sondern dass man innerlich als Mensch erkenntnismäßig in sein Denken fühlen und dann schließlich auch in seinem Wollen so in der Sache drin steht, dass man die Sicherheit nicht nur durch die äußere Erscheinung des Bodens, sondern innerlich in sich aufbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Innere Sicherheit und Bodenfruchtbarkeit ==&lt;br /&gt;
Eine innere Sicherheit gewinnen für sein Tun. Die Bodenfruchtbarkeit lebt in allererster Linie erst in unserem Erkenntnisleben und dann können wir draußen anschauen, ob es auch wirklich sich spiegelt in der Welt da draußen. Nun, daran können Sie vielleicht erkennen, dass es ein lebenslanges Ringen und Bemühen ist, wenn man sich dieser diesem Geheimnis der Bodenfruchtbarkeit, man könnte es parallelisieren mit der menschlichen Einsichtsfähigkeit. Auf der Menschenstufe ist es die menschliche Erkenntnis, die sich spiegelt dann in irgendwelchen Produktionen des Geistes, in der Literatur und den Künsten, in der Musik. So ist da unten auf der Erde ist die Bodenfruchtbarkeit ebenso ein Ausdruck eines umfassenden Geschehens, die eben niemand vergleichen kann mit dem menschlichen, künstlerischen, wissenschaftlichen Erfassen der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Landwirtschaftlicher Gang durch das Jahr ==&lt;br /&gt;
Nun möchte ich also versuchen, einmal einen Gang durch das Jahr zu machen, einen landwirtschaftlich gärtnerischen Gang durch das Jahr und zu sehen, wie da die Bodenfruchtbarkeit ständig hier Metamorphosen durchläuft. Dass das nicht immer, dass immer, es geht immer um die Bodenfruchtbarkeit. Und dennoch stellen sie sich jedes Mal ganz anders dar, im Verlaufe eines Jahres.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grundsätzliche Bemerkung zum Boden ==&lt;br /&gt;
Und bevor ich nun da mal den Gang durch das Jahr mache, wollte ich noch einmal eine grundsätzliche Bemerkung machen zum Boden selbst. Der Boden ist ja auch ein Organ, wo man gar nicht so recht weiß, wo fängt das an, wo hört es auf? Oder wo ist er überhaupt? Es ist eine hauchdünne Haut über die Erde. Endlose Tiefen setzen sich nach unten fort. Endlose Höhen erweitern den Boden nach oben die Atmosphäre und bis in den Sternenhimmel. Wo ist eigentlich der Boden? Das ist die Begegnung von Kosmos und Erde. Da durchdringt sich etwas. Da durchdringen sich die Wirkungen der Planeten, die Wirkungen der Sonne, das Zentralgestirn des planetarischen Kosmos. Der ganze umfassende Fixsternhimmel ist an dem ganzen und dem ganzen Geschehen beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Durchdringung von Kosmischen und Erdkräften ==&lt;br /&gt;
Das durchdringt sich jetzt mit den Kräften der Erde von unten. Und nicht nur, was gerade im Boden da einem vor die Augen fällt, sondern aus den Tiefen der Erde strahlt, das begegnet sich. Und diese Durchdringung Zone ist hauchdünn, eine dünne Haut, und diese dünne Haut hat aber einen ganz bestimmten Aufbau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Charakterisierung des Bodenaufbaus ==&lt;br /&gt;
Und wenigstens möchte ich das nur kurz charakterisieren. Man, es bedürfte einer viel umfangreicheren Ausführung, aber mal sozusagen auf den Punkt zu bringen, auf eine Formel zu bringen. Es ist so, wenn Sie ein Loch in die Erde graben, auf Ihrem Betrieb im Garten, also sagen wir 1 Meter, die 2 Meter tief oder sogar auf dem Boden, je nachdem, wie der Boden beschaffen ist. Dann werden Sie feststellen, dass eine ganz bestimmte anschaubar Gliederung in die vor Augen tritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Oberboden: Homogener Horizont ===&lt;br /&gt;
Sie haben einen schwärzlich gefärbten oder dunkel gefärbten Oberboden. Das nennt man den homogenen Horizont, wo also verstärkt also Humus Prozesse stattfinden. Die können auch tiefer reichen, dann bis 30 bis 40 Zentimeter vielleicht, wenn man Glück hat. Und darunter kommt dann eine andere Zone, auf die komme ich gleich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tieferer Boden: Verwitterte Erde und Kristallines ===&lt;br /&gt;
Und dann noch tiefer, stößt man plötzlich auf, sage mal Stein oder jedenfalls auf verwitterte Erde und das eigentlich Kristalline oder kristallin und verweht auf dem Boden und zwischen dem Humus Horizont und dem verwitterten Boden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittlere Schicht: Schicht der Vertonungen ===&lt;br /&gt;
Da ist noch mal eben diese mittlere Schicht, und das ist die Schicht der Vertonungen. Nicht dass das Musik ist, ist auch. Muss ich nur ein Stockwerk tiefer mit hohen Bildung. Die Tatsache, dass das durch die Verwitterung entsteht, der Boden, Ton und Ton Mineralien entstehen da und die haben auch wieder einen ganz wunderbaren Aufbau. Da könnte man lange drüber reden. Jedenfalls ist diese mittlere Schicht diejenige, die eigentlich neben dem Humus den wirkt, der für die Fruchtbarkeit als Träger des Bodens ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Herz des Bodens ==&lt;br /&gt;
[00:18:52] Es ist eigentlich das Herz des Bodens, das schlagende Herz, also nicht der Humus, sondern der Boden. Das ließe sich länger ausführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vergleich Boden und Mensch ==&lt;br /&gt;
Das lässt sich vergleichen mit dem Menschen. Denn auch der Mensch, der hat ja sozusagen eine Zone in seinem ganzen Körper Aufbau, wo man sagen kann, ja, da ist eigentlich alles noch gerade im Verwitterung, da ist ein Fortlaufen in einem verwitterung prozess, in dem wir nämlich gedanken bilden, da stirbt etwas lebendiges in uns ab, im Nerven Sinnes System. Und dadurch können wir sozusagen überhaupt miteinander kommunizieren, über die Sprache und über unsere Gedanken. Und diese Zone, die dem Haupt des Menschen, dem Kopf des Menschen entspricht, im Nerven Sinnes System, das ist eigentlich das Gestein im Untergrund. Das ist genauso tot, wie unser Gehirn tot ist, wie unsere Nerven tot sind. So genau, so tot ist es da unten, organisch, vollkommen, physisch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Gegenpol ist dann im Vergleich zum Menschen, wenn man es heruntergeht, von dem Haupt unter das Zwerchfell. Dort werden wir auch ganz anderer Mensch, auch da ganz unbewusst, wo organische Prozesse stattfinden, Auf und Umbau und ein ständiges Hin und Her, ein stoffwechsel eben, der in Verbindung steht auch mit dem blut, wo ständige aufbau stattfindet, aus den verdauungs vorgängen heraus, wo auch die blut bildung hauptsächlich in den knochen stattfindet. Alles das und diese prozesse, stoffwechsel prozesse, die finden sich im boden oben in der obersten schicht, eben in jener humus zone da vorne, ständig durch und durch die organischen rückstände, die jedes jahr herunter sinken, jetzt im Herbst, und die dann allmählich verdaut werden im Boden und dann durch Umformen in Humus. Alles das, das findet im Oberboden statt und dazwischen ist diese Todeszone, und die entspricht dem, was beim Menschen Herz und Lunge waren. Das ist die rhythmische Zone, wo wir ständig im Rhythmus uns erleben als Mensch, ja, wo wir uns eigentlich als Mensch erleben in diesem mittleren Menschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Atmen des Bodens und seine Dreigliederung ===&lt;br /&gt;
Und das ist im Boden nicht der obere Boden, wo wir immer sagen, die Fruchtbarkeit ist der Stoffwechsel wohl, sondern es ist diese mittlere Zone, die da ständig quillt und schrumpft. Der Ton quillt und Strom, der atmet förmlich und im Jahreslauf. Also wir haben es eigentlich, wenn wir mit dem Boden umgehen, haben wir es eigentlich mit einem auf dem Kopfe stehenden Menschen zu tun, en miniature. Das läßt kaum auf eine fortgesetzt denken. In die Tiefen der Erde kann man fortgesetzt denken bis in die Höhen des Kosmos. Aber diese hauchdünne Holt, die zeigt eben eine Gliederung, eine Dreigliederung von Kopf und Stoffwechsel und einer rhythmischen Mitte. Mit der haben wir es zu tun, und die gilt es immer im Blick zu haben, wenn man von Bodenfruchtbarkeit spricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Jahreslauf und der Boden im Winter ===&lt;br /&gt;
So, und wenn wir jetzt von da ausgehend mal erst den Blick lenken auf unseren Jahreslauf und jetzt und auf diese Zeit im Jahr. Wir sind ja stehen jetzt am Anfang des Winters, im November, da fängt es so richtig an, wenn wir da rausgehen aufs Feld und gucken mal unseren Boden oben an, da merken wir, dass er dunkler ist, als er vorher war. Also alle noch vor einem Oktober oder im September, war daher plötzlich dunkel geworden. Man muss das mal einfach beobachten. Man muss mal einen Blick darauf lenken, dann wird man bemerken, der Boden wird dunkler, während der Winter so heiß wie die Atmosphäre. Wie alles um herum dunkel wird, so auch der Boden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wasser und die vier Elemente im Winter ===&lt;br /&gt;
Das hängt damit zusammen, dass der Boden sich im Winter mit Wasser sättigt und die Luft aus dem Boden Poren verdrängt wird und ebenso die Wärme verdrängt wird. Und dass wir da vor einem Urphänomen des Winters stehen, dass nämlich der Boden wirklich organisch physisch groß wird. Es wird sich dann im Winter so tot, wie das Gehirn der Menschen eben dem Tode näher ist als dem Leben. Und immer dann, wenn etwas stirbt, ist der Keim zu etwas Höherem geboren. Und so ist es auch im Boden während des Winters heiß. Also zunächst einmal merken wir, der Boden ist dunkel durch die Wasser Sättigung der ist. Und das weist darauf hin, dass die vier Elemente von Erde, Wasser, Luft und Wärme, die immer zusammenspielen, uns dann richtig an seinen fruchtbaren Boden erzeugen, wenn sie sich alle schön durchdringen im Jahreslauf. Aber im Winter. Sondern sie sich voneinander. Dann ist es eher weniger als es ist. Das Wasser ist. Steht es relativ isoliert im Boden. Füllt alle Poren auf. Die Luft hat sich aus der Erde herausgezogen, wird wieder. Es wird bitterkalt. Die Wärme zieht sich aus der Luft heraus und auch die Wärme ist dann sozusagen sonstwo. Also alle vier Elemente beginnen sich während der Winterzeit voneinander zu lösen und separiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ursache für das Sterben im Winter ===&lt;br /&gt;
Und das ist die Ursache dafür, dass etwas stirbt, dass etwas tot wird. Denn im lebendigen Organismus ist alles wunderbar durchdrungen. Diese drei Sphären durchdringen sich ständig, und das ist zunächst einmal die Situation in der Erde. Die Erde wird äußerlich ganz tot. Innerlich aber nicht. Da kommen wir gleich noch mal drauf zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bodenprozesse im Winter ===&lt;br /&gt;
Nun können wir, beschreibe ich mal zwei Bilder der Boden Prozesse, wie sie sich im Winter in der Erde abspielen. Da ist der eine Prozess der, dass die, dass es ja äußerlich kalt wird. Nehmen Sie mal so und Januar und Januar, wo du so eine positive Luft um einen herum ist, man steht draußen auf dem Acker, möchtest mal nach 00:00 sie den Sternenhimmel über, über und dann unter einem Boden gefroren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Wirkung der Kälte und Kristallbildung ===&lt;br /&gt;
Man stelle sich mal raus auf den Acker und stehe dann einfach mal in vollkommener Ruhe und lass das mal auf sich wirken. Dann merkt man, dass da etwas wirksam ist, was man gar nicht fassen kann. Aber was doch real ist, was wirksam ist, was in die Erde eingreift und was da wirksam ist. Das kann man beschreiben mit dem Prozess der Kristall Bildung nicht. Nicht nur, dass der Schnee vom Himmel fällt, eine wunderschöne Konstellation. Alle Hexagon also auch so Plättchen artig wie der Kleber, wie die wie die tollen Mineralien alle Hexagon all kristallisiert fallen da vom Himmel, sondern der ganze Boden beginnt eben durchforstet zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Meister Frost und die Ernte im Sommer ===&lt;br /&gt;
Der Meister Frost besucht uns während der Winterzeit. Dann brauchen wir. Jeder Landwirt weiß, dass es ein von alters her, so dass man gesagt hat jetzt intensiver der Winter eingreifen, jetzt an Kälte Wirksamkeit, eine Fortbildung Kapitalbildung, desto sicherer ist die Ernte im Sommer, desto qualitativ hochwertiger ist die Ernte im Sommer. Denn was da wirksam ist, dass da plötzlich die ganze Natur eigentlich ein Kristall werden will, ist ja nicht nur das Wasser, was kristallisiert, sondern der ganze Gesteins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kristallbildung und Ordnung im Winter ===&lt;br /&gt;
Wild will noch mehr Kristall werden, als sie schon ist. Sie will noch mehr Ordnung, denn Kristall Bildung heißt geometrische Ordnung par excellence. Also so was von Ordnung wie die kristallisierte Gesteins welt kann man sich in der welt überhaupt nicht vorstellen. Und die und diese Ordnung verschwindet gegen den Sommer. Aber während der Winter muss sie sich regenerieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kosmische Kräfte und die Bedeutung für die Landwirtschaft ===&lt;br /&gt;
Das heißt es sind Kräfte wirksam in der Kristall Bewegung während der Winterzeit, die ihren Ursprung haben nicht auf der Erde, sondern die ihren Ursprung haben in dem fernsten Kosmos, im gestirnten Himmel, Fixstern Himmel. Die Griechen haben die Griechen, die ja ein bisschen anders gedacht haben als wir Heutigen, die haben den Kristall Himmel genannt. Nicht dass, das weist darauf hin. Die hatten doch eine Ahnung davon, dass da das der eigentliche Ursprung im Tierkreis insbesondere aber nicht nur rund um die Sphäre des des Fixstern Himmels Strahls außerhalb von Raum und Zeit strahlt herein in die Erde und strahlt Form Kräfte, Kristall bildende Kräfte Idee von Kräfte. Und die brauchen wir so dringend in der Landwirtschaft für die gesamte Entwicklung der Bodenfruchtbarkeit von Kräften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Rolle der Formkräfte im Pflanzenwachstum ===&lt;br /&gt;
Denn was soll sich denn wann alles was folgen? Ja, im Frühjahr bis im Sommer hinein, dann an Pflanzenwachstum undsoweiter da entwickeln, das muß ich durch formen. Und im Winter sammelt die Form Kräfte der Erde, und die irgendwann fort wirken dann durch das ganze Jahr hindurch. Und die werden insbesondere von den Ton Mineralien aufgenommen, die Ton Mineralien im Boden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Bedeutung der Herzenszone im Boden ===&lt;br /&gt;
Diese mittlere Zone dieser Herzens Zone im Boden, das ist diejenige, die diese Kräfte bewahrt, konserviert für das ganze Jahr. Es ist ein unendlich geheimnisvoller Prozess, aber dazu braucht man Frost und dazu braucht man Kälte. Dazu braucht man dieses trennen. Der Elemente voneinander. Braucht. Dazu braucht man diese Todesprozesse im boden und dann fort wirkender Formkräfte herein, die dann für das ganze Jahr von größerer Bedeutung sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Geheimnis des kristallisierten Wassers ===&lt;br /&gt;
Nun kann man das ja, nun wird es einem ja vor Augen geführt, wenn wir auf das kristallisierte Wasser hinschauen. Und das ist ja auch ein unendliches Geheimnis. Also zunächst einmal, dass das da aus der Luft herunterfällt, vom Kristall formen. Wenn Sie, wenn Sie nur mal einen einzelnen Spiegelsaal angucken, der sehr kalt ist, dann sind es nicht verschiedene Kristalle zusammen gebacken, sondern einst ein einzelnes Kristall. Dann ist es ein wunderbarer sechs Stern. Es ist Hexagon A wie die toten Mineralien. Genauso kristallisiert das. Und jeder kriegt alles anders sein. Seit Urzeiten ist kein Kristall gleich, dem anderen aber folgt demselben Kristallisationspunkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kristallbildende Kräfte im Boden ===&lt;br /&gt;
Und diese Kristall bildenden Kräfte, die das Wasser gefrieren lassen wir, die das flüssige Fest machen, also zum Kristall werden lassen, die wirken nun auch im Boden, so dass man das mit Augen verfolgen kann. Indem nämlich jetzt nehmen Sie an, Sie haben so einen ganz nassen Herbst, und wir haben da drüben draußen stehen Möhren oder sonst wie fällt Gemüse, und die kriegen sich raus. Und es wird so furchtbar spät im Jahr. Der Boden ist voll mit Wasser, gesättigt, zerfahren, kaputt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Winterliche Veränderungen im Boden ===&lt;br /&gt;
Und wir fahren dann auch gerade noch rechtzeitig im November. Vielleicht pflügen sie das ganze Ding um, haben also einen matschigen Standort plus Balken. Die glänzen in der Luft. So kompakt ist das, dass man einfach zweifelt Wie soll das je wieder ein vernünftiger Boden werden im nächsten Jahr? Na ja, und dann geht der Winter drüber hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Regeneration des Bodens ===&lt;br /&gt;
Und dann merken Sie das von dieser klassischen Tonnen verpacken, den Flug erforschen, dass da ein wunderbarer Krümel der Boden zurückbleibt, aufgrund dessen, dass das die Feuchtigkeit, der Regen eindringt in ganz feinen Haarriss und die kann man gar nicht mit den Augen sehen, dringt das ein, sodass da überall den feinen Haarriss und die jetzt mit Wasser Kapillaren sättigen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Das Phänomen der Frostausdehnung ===&lt;br /&gt;
Und dann kommt der Frost und dann entwickelt der Frost diese eigenartige Phänomen einzigartig in der Natur, dass er, indem er fest wird, sich ausdehnt. Haben Sie das mal bedacht? Das gibt es sonst nirgends als beim Kristallisieren von Wasser. Normalerweise, wenn etwas fest wird, dann zieht es sich zusammen in der Kristallisation, dann räumlich zieht es sich zusammen. Und nur, wenn es warm wird, dehnt sich aus. Und beim Wasser ist es umgekehrt. Bei vier Grad Celsius hat es eine große Dichte. Und dann, wenn es kristallisiert, dehnt sich wieder aus. Das ist eines der bedeutendsten Ereignisse, die wir beobachten können im Haushalt der Natur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Bedeutung von Frost und Kristallisation im Boden ===&lt;br /&gt;
Denn wenn es nicht so wäre, würden unsere Flüsse in NullKommanichts zufrieren bis auf den Boden und die Fische würden alle, alle krepieren. Kein Leben würde das überleben, sondern das Leid. Das Eis ist leichter als Wasser, schwimmt oben auf, weil es sich als Wasser ausgedehnt hat, indem es sich visualisiert hat. Und das findet im Boden statt. Und das ist unser bester Bearbeiter. Während der Winter sage, im Winter bearbeite sich die Natur selber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Winterprozesse und ihre Bedeutung ===&lt;br /&gt;
Ich muss es mal nur mal kurz andeuten. Also wenn wir hier den Winter Prozess haben, dann ist der eigentliche Prozess der, dass hier die Kristallisation, die Kristallisation, die Boden prozesse beherrschen soll. Form Kräfte sind das Form Kräfte aus dem fernsten Kosmos. Und die brauchen wir. Die sind, die haben nicht nur Bedeutung, dass eine schöne Frost entsteht oder der Boden wieder zerfällt, der Krümel. Die Krümel sind sehr instabil. Wenn es dann nämlich wieder einen schweren Regen darauf gibt, dann verschwinden die alle, weil die rein mechanisch aufeinander abgestimmt separiert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Erde bereitet sich selbst vor ===&lt;br /&gt;
Also dieser Vorgang findet da statt. Und das Ergebnis ist ein doppeltes dass einerseits die Führungskräfte absorbiert werden von den tollen Mineralien, dem Boden und auch sonst von Gestein. Und durch die Frost Sprengungen beim Kristallisieren in Wasser im Boden mechanisch Krümel. Eine trübe Struktur entsteht. Man nennt das die Frost gase um, die dann möglichst erhalten werden muss. Und die kann man gar nicht erhalten, sondern da muss man Glück haben. Das ist einfach eine Glückssache, ob man, ob die so lange sicher hält, bis es draußen warm wird, es ein Starkregen gibt, nicht dann, dann kommt ein neuer Prozess im Gange, den ich gleich schildern werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir haben im Winter wirklich es zu tun damit, dass die Erde sich selber bearbeitet, dass die Erde durch diese Prozesse, die ich jetzt nur kurz angedeutet habe, selber sich vorbereitet für das nächste Jahr. Und diese ganzen Prozesse, die ich jetzt hier nur so an wenigen Strichen gezeichnet habe, die sind im Grunde genommen Kolonisierung, prozesse.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Der Übergang zum Frühjahr ===&lt;br /&gt;
Ich schaue sie auf den Boden, ich mache noch toter, also der tot ist. Und da komme ich auf ein ganz tolles noch mal drauf zurück. Nun ist die Frage ja da zeigt wie sieht es jetzt aus im Übergang zum Frühjahr? Im Winter hat der Landwirt eigentlich nichts auf seinem Acker verloren und das soll er zu Hause bleiben. Die Natur soll sich selber bearbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wärmere Tage im Februar und März ===&lt;br /&gt;
Aber da gibt es eine Zwischenzeit im Februar, März, insbesondere im Februar, wo jetzt plötzlich die ersten warmen Sonnentage sechs Jahre nach Lichtmess, ja, so die ersten warmen Sonnentage, die ersten warmen Sonnen nach Lichtmess. Und da merkt man plötzlich drei Tage Sonne. Man geht raus aus Felder, sieht aber plötzlich, dass oben der Boden hell wird, das heißt, das Wasser verdunstet, Luft zieht ein in den Boden, auch damit auch Wärme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reges Leben im Boden ===&lt;br /&gt;
Und wenn man draußen dann auf den Acker geht und kniet auf dem Acker und streicht mit der Hand den Boden ein bisschen zur Seite, vielleicht so zwei, drei Zentimeter tief. Plötzlich da, wuselt da, wuselt von Käfern und Würmchen und weiß nicht, was alles. Ein reges Leben binnen kürzester Frist ist da plötzlich wieder durch die Wärme, die in den Boden eingezogen ist. Die Luft ist da, ist durchdringend, sie fängt sich, die Elemente fangen an, sie wieder zu durchdringen und kommen. Kaum findet das statt, ist das Reden, Leben wieder rege. Das äußere Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Glückssache und Bodenstabilisierung ===&lt;br /&gt;
Und da findet nun ein Prozess statt, der auch eben eine Glückssache, eine Glückssache ist, wenn er wirklich stattfindet. Und das ist eben das, was ich jetzt schildern will, im Februar, März. Dass diese Ströme, wenn sie denn bewahrt worden sind, wenn sie nicht zerflossen sind durch den Starkregen, dass wenn jetzt die Wärme eindringt in den Boden, in die Boden poren, das Wasser verdunstet und die Luft dringt ein, dann ist tauchen da nicht nur der Käfer hinauf und und Würmchen und alles mögliche, sondern dann, wenn man da genauer hinguckt, sehr genau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Krümelbildung und Bakterien ===&lt;br /&gt;
Und man merkt nämlich, dass plötzlich diese Krümel wirklich krümeln. Vorher sind sie irgendwo so wie wie sonst kann man sie hin und her bewegen. Aber jetzt sind es ganz große Krümel geworden. Und da ist eben, dass das passiert, dass diese Polygone allem Krümel der Erde, die ganz, ganz spitzen Ton Krümel. Wenn da ein zweiter daneben ist, auch irgendwie Polygone geformt und ein dritter, dass die plötzlich hier, dass hier plötzlich jetzt etwas auftritt, dass hier sich so Brücken bilden. Das sind Bakterien, Kolonien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mikroben, Bodenstrukturen und die Ernte ===&lt;br /&gt;
Die Mikroben des Bodens fangen an, sich unglaublich zu entfalten, und zwar also an einem Tag, zwei Tagen und verbinden jetzt diese Frost Krümel, der Frost gar. Und schauen sie in die Stabilisierung. Und dazwischen ist dann ein Hohlraum hier, der dann Luft enthält oder wenn es stark regnet, an Wasser enthält, aber jedenfalls eine Pore im Boden Pore. Und darauf kommt es an – hier beginnt die Bodenstruktur sich zu entwickeln im Laufe des Jahres. Und wenn das früh genug geschieht, im Februar, dann haben wir schon die ganze Ernte halb gewonnen. Wenn das in vernünftiger Weise von Natur aus geschieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landwirtschaftliche Eingriffe ===&lt;br /&gt;
Wir können da nicht viel machen. Ein bisschen können wir was machen. Ja, und da kann ich jetzt nicht näher darauf eingehen. Das würde zu weit führen. Wir können ein bisschen durch Abschleppen, rechtzeitiges oder durch eine ganz zarte Bearbeitung können wir die Frost gar ein bisschen einebnen. Und dann entwickelt sich diese lebt diese sogenannte Lebensverbindung neben Verbindung und diese Lebensverbindung. Wenn sie früh genug eintritt, dann hält sich die Bodenstruktur das ganze Jahr hindurch. Die ist nicht mehr zerstörbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lebensprozess im Boden ===&lt;br /&gt;
Und das ist ein Lebensprozess, also ein Todesprozess im Winter. Volk ist ein erster Lebensprozess, in dem diese Krümel des Winters, die rein mechanisch sich entwickelt haben, jetzt organisch oder biologisch oder mikrobielle Tätigkeit miteinander verbunden wird werden. Es entsteht ein Bodengerüst. So, und diese Entwicklung setzt sich jetzt fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klimaeinflüsse und Feuchtigkeitsmanagement ===&lt;br /&gt;
Auch klappen. Er kann sich auf der anderen Seite duschen. Kann wir machen. Oder auch nicht. Und so fällt alles. Ätzend. Also das war keine Lebenserfahrung. Also wir kommen jetzt, wenn wir das fortsetzen. Dieser Betrachtung kommen wir jetzt so aus dem Februar in den März hinein. Die Tage werden länger, die Wärme Einstrahlung nimmt enorm zu. Hängt natürlich immer von der Witterung auf. Selbstverständlich. Feuchtigkeit verdunstet. Man muss dann aufpassen, dass nicht zu viel verdunstet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Winterfeuchtigkeit und ideales Saatgutbeet ===&lt;br /&gt;
Man muss die Winterfeuchtigkeit immer halten, so lange wie nur möglich. Aber jedenfalls muss der Oberboden abtrocknen. Da muss diese Durchdringung von Wärme, Luft und Wasser und Erde sich vollziehen. Und das bildet dann das ideale Saatgutbeet, wo ich dann meine Saat ablege.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Saatgut und Keimung ===&lt;br /&gt;
Und Sie wissen ja, dass man sät. Normalerweise nicht sehr tief, also vielleicht zwei drei Zentimeter tief und es wieder mit Erde zu. Und in dieser Zone finden nun diese wunderschönen Prozesse statt, die sich dann offenbaren, schließlich in der Keimung sagen, wenn man den Samen hier in die Erde legt, na sagen wir manchmal hier ein sehr interessanter Sommer Weizen und dann wird er so abgelegt, dass hier drunter es relativ eine feste Sohle ist, nicht ganz und ganz tief gedrückt. Und da steigt der Kapillare, das Wasser auf. Und hier oben ist Luft und Wärme. Hier ist Wasser und Erde unter starker Feuchtigkeit, auf der Same quillt, der nimmt die Feuchtigkeit auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Enzymatische Prozesse und Keimvorgang ===&lt;br /&gt;
Und beim Aufnehmen der Feuchtigkeit quillt jetzt der Körper. Der sogenannte Nußbaum des Samens quillt, und bestimmte enzymatische Prozesse werden jetzt angeregt durch das durch die Wasseraufnahme, und dadurch kommt es zu allem möglichen Umbildung. Der Reserve Substanz Stärke ist es meistens aber auch Eiweiße, die hier in dem Samen im Samen Körper angereichert sind. Vom Vorher und Jetzt keimt er also aus unser, unser Same.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was macht er? Denn sein Kind hier auch? Das erste, was er macht, ist, dass er ein ganz feines Wahrzeichen bildet in die Tiefe, die kein Muskel und dann erst sekundär kommt. Dann hier der Spross, der dann die Erde durchbricht. Und das ist ein Keimvorgang. Und dieser Keimvorgang ist zunächst einmal ziemlich unabhängig von der Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wachstum und Verbindung zur Erde ===&lt;br /&gt;
Das ist ein Vorgang, der im Wesentlichen nur das Wasser der Erde braucht. Aber damit hat sich die Pflanze noch nicht mit der Erde verbunden. Sie wächst zunächst nur mit ihren Keimen Wurzeln in der Erde herein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beobachtung von Wurzeln und Erde ===&lt;br /&gt;
Das können Sie sehen, wenn Sie im Roggen und dann im Herbst aus dem noch drei, vier Tagen saß in der ersten Roggen, keimt das erste kein Blatt oder das erste Blatt. Erscheint das hin Sie mal so ein Pflänzchen raus, dann sehen Sie das in den Wurzeln. Oft sind es schon drei Wurzeln, dass da Erde dranhängt, da haftet Erde an der Wurzel, fragt nicht. Irgendwie kommt es zuerst, wenn man ganz früh raus soll. Keine, keine Erde da. Jetzt plötzlich hängt viel dran. Das hängt damit zusammen, dass jetzt nachträglich hier ganz feine Härchen entstehen, wo sich die Pflanze wirklich mit der Erde verbindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wachstum aus dem Samenreservoir ===&lt;br /&gt;
Zunächst, wenn sie nicht mit der Erde verbunden ist, wächst sie rein aus dem Reservoir der Samen. Und wenn er leer ist, was dann? Wie wirkt sie eigentlich weiter? Woher kommt jetzt eigentlich die Substanz, die sie weiter wachsen lässt? Die Kraft? Wo holt sie die her?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fragen zur Wissenschaft ===&lt;br /&gt;
Und diese Frage. Wenn man dieser Frage weitergeht, dann müsste sich die ganze Wissenschaft von heute auf den Kopf stellen. Eigentlich. Wenn man das wirklich ernst nehmen würde, was man eigentlich auch beobachten kann. Denn sie wächst nicht mehr aus dem Samen wachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pflanze, Boden und Wurzelhärchen ===&lt;br /&gt;
Aber jetzt ist die Frage: Was macht die Pflanze da mit dem Boden? Und dazu dienen diese ganz feinen Härchen. Das sind Ausstellungen, ganz feine Ausstellungen, aus der Epidermis herausgeholt, und zwar aus einer Zelle. Immer so ein kleines Sofa. Und damit verbindet sie sich. Sie wachsen jetzt zusammen mit den hohen Mineralien des Bodens.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Bedeutung von Ton im Boden ===&lt;br /&gt;
Deswegen ist es so wichtig, Ton im Boden zu haben. Die wachsen mit den Mineralien so zusammen, dass man da keine Grenze mehr findet zwischen dem anorganischen Toten und dem Lebendigen der Phase. Es ist eine unbeschreibliche Tatsache, dass das Leben, das die Pflanze hat, die Fähigkeit hat, mit dem anorganischen Toten in eins zu verwachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lebendige Erde durch Pflanzenwachstum ===&lt;br /&gt;
Das heißt, dass die Erde dann quasi nicht mehr nur ein organisch totes Gebilde ist, sondern durch das Pflanzenwachstum sich allein schon dadurch belebt, dass die Wurzelhärchen mit den hohen Mineralien in eins zusammenwachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Funktion der Wurzelhärchen ===&lt;br /&gt;
Und was, was machen diese Härchen da eigentlich, diese Härchen, die die haben? Sondern jetzt etwas ins Erdreich ab, was die Pflanze hier oben plötzlich im Sonnenlicht, wenn sie da jetzt ihre ihre Blätter entwickelt, so die erste, 2. 03. Blatt, und dann sagen wir, Weizen, der synthetisch, der synthetisiert, der ist ein schreckliches Wort, der trinkt das Sonnenlicht, der trinkt das Sonnenlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Leben entsteht aus dem Kosmos ===&lt;br /&gt;
Das heißt kosmische Wirkungen. Leben entsteht aus dem Kosmos heraus. Nicht von der Erde, sondern durch die Einstrahlung des planetarischen Umkreises bildet sich jetzt hier lebendige Substanz in den Blättern die sogenannte Assimilation des Sonnenlichtes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Assimilation und Pflanzenwachstum ===&lt;br /&gt;
Und da finden jetzt alle möglichen physiologischen Vorgänge statt, die die sogenannte Assimilation erzeugen, assimiliert in das Wasser teilweise. Das ist Stärke, das ist gewaltige Kohlenstoff artige, fett artige Substanzen, durch die dann die Pflanze dann so langsam wächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pflanze als &amp;quot;Eimer ohne Boden&amp;quot; ===&lt;br /&gt;
Aber das Eigenartige ist, dass und ich frage mich immer, ob der liebe Gott auch so richtig bei Sinnen war in der Schöpfung, dass nämlich jetzt von Wasser hier oben gebildet wird. Das nicht dazu dient, dass die Pflanze weiter nur wachsen soll, sondern das geht herunter wie Wasser. Und das wird dann plötzlich über diese Wurzel ausgeschieden ins Erdreich. Die Pflanze ist ein Eimer ohne Boden in ihren Wurzeln. Die Scheide, das, was da oben unter der Sonne gebildet ist, das rinnt herunter außerhalb des Kambrium. Und kann ich jetzt nicht im Einzelnen schildern, was es bedeutet herunter in einem Strom in diese Wurzel her, und wird jetzt von diesen Wurzeln mal hier ins Erdreich abgesondert.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Pflanze ernährt den Boden ===&lt;br /&gt;
Die Pflanze verliert das, was sie da gebildet hat, in der Atmosphäre hinein in die Erde. Das zeigt schon schon dieser Prozess halt, dass nicht der Boden die Pflanze ernährt. Die Pflanze den Boden. Das ist der eigentliche Prozess. Das ist sie. Sie ernährt durch das, was sie synthetisiert. Und an der und an der Sonne. Das mit dem ernährt sie jetzt. Die Erde. Das strömt aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausscheidung organischer Substanzen ===&lt;br /&gt;
Und was daraus strömt, sind Eiweiße, Eiweiße, Substanzen, die Molekular, Zucker und Enzyme, Fermente und Säuren, organische Säuren noch und noch und der ganze Stoffwechsel auf lange Sicht ohne innewohnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anregung des Mikrobenlebens ===&lt;br /&gt;
Und dadurch jetzt wird das Bakterien leben, das Mikroben leben im Umkreis der Wurzel ungemein angeregt. Die vermehren sich wie Verrückte das Tun bilden sich erst um die Wurzel herum so ein schmaler Saum von vielleicht zwei Zentimeter drei Zentimeter Dicke, die sogenannte Lithosphäre, wo sich das ganze Bodenleben konzentriert um die herum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Symbiose zwischen Pflanze und Bodenleben ===&lt;br /&gt;
Und dieses Bodenleben geht eine Symbiose mit der Pflanze ein. Und diese geht die Umbildung. Das ist sozusagen. Ein Stoffwechselprozess. Der Ausscheidung. Da Pflanzen Wurzeln ins Erdreich, in diese Richtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wechselseitiger Prozess: Ausscheidung und Nährstoffaufnahme ===&lt;br /&gt;
Und die Antwort ist, dass jetzt die Mikroben wieder, denn diese vorhandenen organischen Rückstände im Umkreis der Wurzel, zum Beispiel der Humus oder noch andere, noch mehr Humus Bestandteile aus dem Vorjahr, die werden jetzt abgebaut im Umkreis der Wurzeln. Und das Ergebnis Essenzen. Dann Mineralstoffe, Mineral, Salze. Abbau Abbau Ergebnisse hier durch den Stoffwechsel und diese Mineral Salze nimmt jetzt dem die Wurzel Haare gleichzeitig, indem sie etwas ausscheiden, indem sie es gleichzeitig sie Mineral als auch es ist unbeschreiblich. Es ist ein gleichzeitiger Prozess einerseits Ausscheidung organischer Substanzen und eine Antwort in Anregung des Mikroben Lebens und Abbau Prozesse dieser ab sich abspielen Abbau Humus Abbau entstehen. Yasmin analysierte Salze und die nimmt die Pflanze ebenso mit den Haaren auf.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Pflanze steuert Bodenprozesse im Frühjahr ===&lt;br /&gt;
Die Pflanze im Frühjahr steuert die gesamten Bodenprozesse. Sie steuert die Ausscheidung dieser Art Wahrnehmung. Was braucht sie für ihr Wachstum und auch entsprechend Steuern? Scheidet sie also Pflanzen aus, die bauen, würgen, abbauen oder fördern, auf dass Mikroben leben? Die bauen den Humus ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verlust an Bodenfruchtbarkeit im Frühjahr ===&lt;br /&gt;
Wir verlieren im Frühjahr enorm an Bodenfruchtbarkeit. Wir fördern das sogar. Boden werden die früher werden die Böden einfach ärmer an bestehender Bodenfruchtbarkeit durch diese Abbauprodukte. Aber die führen zu einer Art Generalisierung der entstehen von Mineralien, die mir den Boden Wasser von den Wurzel Haaren aufgenommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Primärer und sekundärer Prozess ===&lt;br /&gt;
Das ist der primäre Prozess, das der sekundäre Prozess. Das ist ein ein Stoffwechsel aktiver Prozess und das ist ein Wahrnehmungsprozess. Die Wurzeln sind Wahrnehmungsorgane für die Mineralsalze der Erde. Augen. Schlechte Augen. Aber immerhin veranlagte Sinnesorgane. Das ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühjahrsprozess und Pflanzenwachstum ===&lt;br /&gt;
Sehen sie. Das ist der Frühjahrsprozess. Warum die Pflanzen im Frühjahr so schön wachsen können. Aber sie. Sie wachsen dadurch, dass sie, ich möchte mal sagen, die. Die vergangenen Lebensprozesse, die sich bewahrt haben im Boden, im Humus, das ja, dass sie die abbaut und nutzt, um jetzt neue und ein neues lebendiges Gebilde zu erzeugen, ihre eigene Gestalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Humus als Gedächtnis der Erde ===&lt;br /&gt;
Die frühen Alchemisten des 13 14. Jahrhunderts, das waren die klassischen, alles andere spätere. Es waren keine Alchemisten mehr, die hatten noch wirklich ein Naturverständnis ganz anderer Art als die folgenden Naturwissenschaften. Und die haben den Humus bezeichnet als. Als. Einerseits das Gedächtnis der Erde, das heißt das vor vergangene Jahre sich homogenisiert haben, gleichsam bewahrt haben im Humus und jetzt sozusagen den Anschluss finden an das, was jetzt in Zukunft sich da an Pflanzenwachstum entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Humus als universaler Samen der Erde ===&lt;br /&gt;
Und die haben eben den, den den Humus bezeichnet als den universalen Samen der Erde. Es ist so ein wunderschöner Ausdruck. Das ist der hier. Was ich zuerst hier hingeschrieben hat, ist der wirksame, und der ernährt sich, so lange er noch eben aus dem aus seinen Samen Körper heraus noch irgendwie organische Substanz zur Verfügung hat. Und Schluss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der universale Samen und Mutter Erde ===&lt;br /&gt;
Und jetzt wächst herunter die Pflanze in den Boden hinein und findet dort einen Universal Samen. Und das haben die Alchemisten als den Humus bezeichnet. Humus gleich universal Samen gegenüber dem Samen hier oben und sodass der eine Wasser muss auf die Erde fallen und dann antwortet der universale Samen, das heißt die Mutter Erde. Das ist eigentlich dasselbe Begriff, dass man gesagt, dass man die, dass man von der Mutter Erde spricht, das ist der universale Samen, aus dem jetzt im Verlaufe des Jahres die Pflanze wächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landwirtschaftliche Prozesse im Frühjahr ===&lt;br /&gt;
Und diesen Prozess müssen wir steuern. Jetzt müssen wir wach werden als Landwirt. Wenn Sie also mal zu Hause bleiben, hinterm Ofen, aber hier jetzt im Frühjahr müssen wir sehen, dass wir diesen Prozess fördern. Wir müssen den Humus Abbau fördern, und das machen wir dadurch, dass wir oben ganz dünn immerfort hier oben den Boden offen halten, die Kruste brechen, zwei, drei Zentimeter nicht mehr. Es ist eine, ich nenne es eine Haut. Bearbeitung, schräge Hacke, ganz flach gerade, die nach jedem Regen im Frühjahr sofort raus auf den Acker und die Kruste gebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bodenatmung und Sauerstoffzufuhr ===&lt;br /&gt;
Dann fängt nämlich der Boden an zu atmen, denn er bildet immer den Boden und bildet verkürzt CO2. Kohlendioxyd, das ist Kohlensäure, das ist ein Gift für die Wurzeln. Und das muss raus. Und es muss Sauerstoff rein für die Mikroben, dass sie leben können. Sauerstoff. Es stehen sie. Der Boden atmet wie der Mensch. Der atmet Kohlendioxyd aus und Sauerstoff ein. Und das fördern wir durch diese Haut bearbeiten. Früher, da fängt da der Acker draußen an zu atmen, und die Kohlensäure ist eben schwerer als die Luft. Das heißt, die möchte immer da unten bleiben, und dann öffnen wir den Boden hier oben und dann streicht hier ein Wind über den Acker, und der reißt die schwere Kohlensäure aus den Boden, Öffnungen aus dem Boden, Poren heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Natur und der menschliche Organismus ===&lt;br /&gt;
Die Natur, die verhält sich nach außen gestülpt. Wenn man jetzt immer eine genau betrachtet, verhält sich immer so wie ein menschlicher Organismus ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bodenbearbeitung im Frühjahr ===&lt;br /&gt;
Also die Bodenbearbeitung mit Striegel und Hacke. Die ist sozusagen im Frühjahr die Hilfe, um diesen Prozess der Ernährung des Bodens durch das Lebendige der Pflanze selbst zu befördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unterschiede im Jahresverlauf ===&lt;br /&gt;
Und jetzt geht es weiter im Jahreslauf. Jetzt kommt eine Zeit, so im Mai, beim Getreide. Bei den anderen Feldfrüchten ist das anders. Bei den Früchten, beim Gemüse, bei den Kartoffeln. Da bleibt der Boden noch lange offen, bis sich die Reihen schließen. Das war&#039;s, Juni.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bearbeitung von Hackfrüchten ===&lt;br /&gt;
Das heißt, man muss dann immer noch diese Art von Bearbeitung fortsetzen. Deswegen heißen die ja auch Hackfrüchte. Also man hackt nicht nur das Getreide kann man nur hacken bis es anfängt zu schocken. Aber dann muss man sagen Ruhe tut jeder. Jeder Eingriff durch den Menschen. Aber bei den Hackfrüchten dauert es noch bis mitte Juni. Unter Umständen, dass man da die Feldfrüchte noch in dem diesem gesagten sinne, die immer die Kruste offen hält, damit der Boden atmen kann und dass diese mikrobiellen Abbauprozesse gefördert werden. Deswegen sind die Kartoffeln, wie man früher gesagt hat, Mistfresser. Die verbrauchen Bodenfruchtbarkeit nur noch durch die häufige Bearbeitung. Aber sie setzen es um eine gute Ernte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Blüte und Wachstumsende beim Getreide ===&lt;br /&gt;
Jetzt gibt es aber beim Getreide einen Prozess, den muss ich doch hören, der ist einfach. Ich möchte sagen Ja, ich weiß, es ist ein Wunder, einfach schlicht ein Wunder. Und das Getreide kommt ja dann Mitte Juni zur Blüte. Vorher schoss es von Knoten zu stoßen. Immer verlängern sich die Knoten und man kann zugucken, wie dann Roggen dann plötzlich da über Nacht in die Länge strebt, die höher strebt bis zu 2 Meter und darüber hinaus dieser dünne Halm. Und dann fängt das Getreide zu blühen an, sehr unscheinbar. Man merkt es nur den Sporen. Wolken, die dann vielleicht mal bei Wind durch die Landschaft fliegen. Sehr verborgene Blüten in diesen Ähren oben, die das Äußerste, das Höchste da sind. Und jetzt findet um die Blütezeit, beginnt das verstärkt und bis in die Reifezeit hinein ein Prozess, der eben wirklich, also in gewissem Sinne, das Ende des Pflanzenwachstum bedeutet, nämlich während der Zeit. Schon von der Blüte an sterben die Wurzeln ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Absterben älterer Wurzeln und Getreide von unten nach oben ===&lt;br /&gt;
Die, die, die jüngsten Wurzeln, die zuletzt gebildeten Wurzeln, die halten sich dann und da noch, aber dann die Älteren, die sterben schon ab, und auch die Getreide stirbt von unten nach oben ab. Und das werden am Ende die untersten Blätter zuerst. Zuletzt bleiben noch das Blatt, das oberste bleibt noch grün und dann stirbt das auch ab. Da bleibt noch der letzte Halm. Der Halm bis zur Ehre bleibt noch grün und dann sind auch noch die Speichen ein bisschen grün. Oder es werden auch die Speichen schließlich braun und fest und verwelken. Und so, so geht der Prozess vor sich von unten nach oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufnahme von Nährstoffen und Kieselsäure ===&lt;br /&gt;
Und parallel zu diesem, zu diesem Vorgang findet nun folgendes statt. Die ganze Pflanze hat das ganze Frühjahr hindurch alles auf dem Boden aufgenommen, insbesondere den Stickstoff, der dafür durch die Abbau der Humus Substanz Phosphorsäure aufgenommen, durch die Humus Substanz Kalium aufgenommen Durchsetzung der der Boden Mineralien und sogenannten Ionen Austausch aufgenommen, also sehr intensive Vorgänge, die da im Wurzelbereich sich abgespielt haben. Und jetzt kommen die Veränderten und als letzter Neuer kommt ein Boden, wo es nötig ist, dass die Pflanze über die Wurzeln die sogenannte Kieselsäure aufnimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Philosophie ist eine kolossale Substanz, die die Boden Hohlräume aus welcher Pudding ist das amorph gestaltlos, die durch Verwitterung entsteht der Ton Mineralien. Und diese Säure steigt auch im Halm und durchdringt die ganze Pflanze. Und zwar steigt sie so auf, dass sie sich die Tendenz hat, nach immer sich in der Peripherie dann ab zu lagern. Also das am äußersten des Holzes sich dadurch eine Säure ablagert oder in den Blättern steigt sie auf auch in die Farn Blätter oben ausreichend sich ausbreitenden Blätter immer am Rand, am äußersten Rand und der äußersten Spitze ist der größte Kieselsäure Gehalt und du gehst von Blatt für Blatt hoch. Und immer mehr kühlere, immer mehr kühlere. Und dann gehst schließlich in das letzte Odium bis in die Erde. Das ist schon ganz dünn. Der Halm ist da schon ganz dünn im letzten Winter. Aber so beweglich, elastisch, wunderbar wie ein Roggen. Fällt wie in Silber hoch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie der, würde das mal ausdrückt im Faust, wo? Klar, das fällt der Ernte entgegen. Und diese, diese Kieselsäure erfährt nun die höchste Konzentration oben in der Erde und da in den Schmelzen. Das sind die wegschmelzen, die das Korn umhüllen. Und noch einmal gesteigert. In den Grund gegangen sind praktisch 90 % Kieselsäure in der Asche. Wenn man die also fasst, dann ungefähr 90 %. Was ist das für ein Prozess? Die ganze Pflanze umgibt sich gleichsam mit einem Kiesel Mantel. Und der trocknet dann aus. Diese Kieselsäure ist jedoch Wahlvolk, trocknet in der Reife aus. Und dann? Was sieht man dann? Dann glänzt das Getreide. Dann fängt das an, bekommt es einen Glanz. Schauen Sie mal, ein harter Stoff an, dieser goldene Glanz, der rührt von dieser Fürsorge her. Und was ist das? Das ist Opal. Es ist 1/2 Edelstein. Die ganze Pflanze umhüllt sich sozusagen mit einem halben Edelstein, nämlich Eintrocknen, da Kieselsäure amorph nicht kristallisiert. Aber das ist sozusagen die Form, Kräfte, die es aus dem Verwittern, den Mineral des Winters, sozusagen diese Form Kräfte hinausschicken in die Pflanze und ihr die letzte Gestalt geben. Dann ist Schluss. Dann setze Reifeprozess ein. Dann kommen die Teile Reife, dann die gelb reife, dann die Tod. Reife, reift das Korn und dann setzt die Ernte ein. Aber dieser Prozess geht ihm voraus. Und wenn Sie mal auf einem Pflanzen, in der Pflanzenzüchtung, auf dem Hof oder andernorts mal mal hingucken, was, wie variantenreich die Farben sind von Getreide und dass das betont wird, insbesondere durch die Säure Ausscheidung der ganzen grünen Pflanze in die Peripherie, dann kann man einfach schauen, das ist wirklich ein Geheimnis, wo man erschüttert jedes Jahr davor schnell davor steht. Und wenn Sie das mal vergleichen mit konventionellem Stroh, Stickstoffdünger im Stroh wohlgemerkt, da werden Sie merken, dass er Stroh im konventionellen Anbau immer relativ grau bleibt, stumpf in der Farbe abgelaufen und dass das konventionelle Stroh draußen, wenn man das von der Ernte mal betrachtet, dass es relativ stumpf ist, in der Farbe nicht glänzt. Und wenn Sie das in die Hand nehmen und versuchen es zu brechen, dann bricht es nicht, dann es knickt. Ich kann nur kurze Geschichte schreiben. Wir hatten vor. Das war. Hatte ich auch in den 60er Jahren abgespielt. 50 Jahren während meiner Lehrzeit war auch mal ich hab auch mal auf einem biologischen Betrieb auf dem Hof meine Lehre damals gemacht. Und da haben wir noch ein Viehhändler, und er hat seinen Ackerbau aufgegeben und hat gesagt, er will von uns Stroh haben, da kriegen wir den nicht zurück. Und da hat er von uns das Stroh geholt und kommt dann morgens an den Stall und suchte Stroh. Da liegt es sein heute noch in der Krippe, und das Stroh war gefressen für die Kühe das Stroh, dem Heu sein Heu bevorzugt. Weil es ein glänzendes Stroh war. Die Kühe sind die besten Analytiker und überhaupt gibt es auf der Welt. Und der Stand, der kam auf dem Hof extra aus dem Grund, um uns zu sagen, er versteht die Welt nicht mehr, dass sein Heulen, was normalerweise das Futter wäre, in der Krippe liegen geblieben ist. Und die haben so lange rumgemacht, dass sie die Einstreu aufgefressen haben. Nicht das hängt mit diesem Reifeprozess zusammen und kein Getreide taugt was. Das kann ich Ihnen jetzt schon sagen. Was nicht diesen Prozess durchlaufen hat. Diese letzte Durchführung des Getreides. Das ist eine Frage der Ernährung und Physiologie. Diese letzte durch Formung, dass nicht nur Ochsen die Kieselsäure aus Mangel sich bildet, sondern das alles in sogenannte Inhaltsstoffe ist auch ein schreckliches Wort, eigentlich alles, was nur irgendwie physiologisch, Substanz bildend wirkt in der Pflanze als Eiweiß, oder ob die die Kohlenstoff Gerüst oder was es einmal, dass das durch geformt ist, dass wenn plötzlich in Getreide eher oben im Korn sich Nitrat findet. Sie haben ja ja wohl das Wort Nitrat No. Drei. Das ist auch das, was heute überall in der Diskussion ist. Wenn sich da was so was findet, dann ist eine Katastrophe. Da ist Ernährung physiologisch eine einzige Katastrophe. Sondern dieses Nitrat, das führt unten in die Wurzel. Da hat sie so einen Ort in roten Rüben, da ist sehr viel drin. Und da hat man immer gemeint, wenn man da auch die roten Rüben nicht mehr essen, weil der ganze Roggen sein wegen der Hohen Tatra. Das war Anfang der 80er Jahre, hat einen ungeheuren Einbruch in biologischen Landbau damals gegeben, weil die Konsumenten haben keine roten Rüben mehr gegessen. Aufgrund dieser Aussage völliger Unsinn. In die Wurzel gehört Nitrat. Das ist ein Salz. Die Wurzel ist Salz artig, das Korn da oben. Was da drauf ist, da muss dieses Salz art hier total verwandelt werden. Stroh strukturierten werden in wirklich reifes Eiweiß reife Kohlenhydrate, reife Fette der aus Heilungsprozess, das heißt eine Begleitung des Absterbens der Pflanze, diese aus Reifung Demos bis zum letzten geführt werden. Und da darf da oben in dem Getreide Korn nichts mehr von molekularen Eiweißen sein, Aminosäuren in Aminosäuren oder Nitrat ein oder abmelden oder irgend so was, sondern durch und durch gestaltetes Eiweiß. Und das ernährt. Das braucht der Mensch. Also das ist jetzt dieser Übergangszone, der Übergangs geschehen vom Früher zum zum Sommer hin. Und dieses, diesen Jahreslauf macht übrigens das Getreide ganz ideal durch. Also ist fast ein Repräsentant für die gesamte Frucht bildenden Pflanzen steht eigentlich das Getreide da, übrigens die erste Kulturpflanze, die der Mensch überhaupt gezüchtet hat. Die ältesten Kulturpflanzen ist die Wintergerste und der Winterweizen im achten vorchristlichen Jahrtausend. Da gab es noch keine Gemüsen. Ganz normal ist das nicht. Das kam erst in der folgenden Zeit. Und die ersten waren die Getreide. Und weil die Getreide sozusagen am deutlichsten den Jahreslauf in das Sonnenjahr abbilden, in allen Prozessen des Wachstums, in allen Prozessen der inneren Physiologie bis hin zum Nährwert. So, und jetzt kommen wir den Sommer. Im Sommer. Im Juli reift das Getreide von der Teig reife über die Reife zu Tod Reife und früher hat man das Getreide gemäht in der gelb reife. Da konnte man, da konnte man das noch nicht brechen über den Daumennagel. Das war das Zeichen, sondern es hat sich noch ein bisschen drüber gebogen, zwar noch plastisch, ein bisschen aber schon gelb. Und man hat was gemalt, noch früher, erst mit der Sense und dann später dann mit dem Leben da und hat es wie hocken aufgestellt. Die ältere Generation kennt das ja noch, die Felder, die Felder draußen, überall diese Garben gestellt waren in solchen hocken und da hat man das dann eine Woche oder 14 Tage, je nachdem wie das Wetter war, nach trocknen lassen und dann hat man die Garben eingefahren und eingepflanzt. In den großen Fälschungen, die es ja heute gar nicht gibt. Und dann hat man sie im Winter dann gedroschen, das war sogar weg, noch in den 50er Jahren, 60er Jahren. Und heute muss man das Getreide in der Total für dreschen, das heißt für das Zeichnen. Wenn man das über den Daumen brechen kann, wenn das Korn über den Baum bricht, dann ist es eigentlich unterhalb ungefähr 16 % Feuchtigkeit und dann kann man austauschen und dann kann man das, dann kann man es einfahren, vielleicht noch ein bisschen nachtragen, wenn es notwendig ist. Ansonsten ist die Ernte gelaufen und man merkt eigentlich gar nicht mehr auf den Höfen heute, dass ich überhaupt Ernte ist. Früher waren alle Laufen, alle Menschen ganzer Hof, da blieb niemand zu Hause, nur noch die Katzen und die Mäuse. Alles war auf dem Feld draußen. Und das war die schönste Arbeit im ganzen Jahr, möchte man sagen, diese Ernte Arbeit und heute läuft das einfach irgendwie ab zu leben, weil dann ohne Unternehmer kommt es runter auf den Wagen und schon ist man verschwunden. Diese Ernte nun was? Welcher Boden Prozess oder welche Fruchtbarkeit Stufe müssen wir jetzt ins Auge fassen? In der Sommerzeit im Winter bearbeite ich die Erde selber, im Frühjahr muss ich nachhelfen mit einer Haut Bearbeitung und muss den Humus Aufbau Prozess fördern. Und jetzt ernte ich das Getreide und zurück bleibt die Stoppel und da hat sich auch ein bisschen Unkraut entwickelt. Das soll ja auch so sein auf dem Acker. Man soll nicht Unkraut freie Äcker haben, das verträgt die Natur nicht, muss immer ein bisschen Unkraut da sein, das gehört einfach. Nur das richtige Maß muss man eben finden. Und dann ist, dann liegt da Spreu offen auf dem Feld vom Dreschen und irgendwelche sonstigen Rückstände. Und so weiter. Und um welche Maßnahme geht es jetzt? Um die Bodenfruchtbarkeit immer wieder einen neuen Impuls zu geben. Ja. Also sehen. Schauen wir uns einmal an Was sind das? Stehen die Stoppeln hier draußen auf dem Acker? Da drunter ist die Wurzel im Wasser, hier unten und hier liegt noch alles mögliche organische Reste obenauf. Und jetzt kommt es darauf an, dass wir stärker aktiv werden als Landwirte. Früher haben wir nur da oben oben gekratzt, auf dem Boden, und jetzt müssen wir eingreifen in den Boden, und zwar bis zu ungefähr einer Tiefe und acht Zentimeter. Müssen wir jetzt. Den sogenannten. Stoppel sturz. Den. Ich weiß nicht wie Hand heben, wenn es dann wieder so an der Stoppel stoßen. Und das heißt, dass man jetzt die die Stoppeln wendet oder eingruppiert. Oder es gibt da verschiedene Möglichkeiten, sodass jetzt hier sozusagen eine Mulch Schicht entsteht, wo die organische Substanz sich mit dem Erdreich vermengt. Darauf kommt es vielleicht an, warum ist das so wichtig? Nicht so tief? Um Gottes Willen nicht! Denn das ist eigentlich diese Schicht, so ungefähr bis acht Zentimeter. Das ist bei den einzelnen Böden verschieden. Aber das ist die Geschichte vom Frühjahr März, als diese durch die Verbauung sich im Verlaufe des Jahres entwickelt hat. Zu einer wunderbaren Boden gar ungeheuer stabil. Große Hohlräume, die den starken Niederschlägen, wenn es dann mal gewittert und also wirklich mal so 30 Millimeter auf einmal runter haut, dass sie nicht oberflächlich ablaufen, sondern dass sie einfach vom Boden aufgesogen werden. Dazu braucht man eine solche homogene, das heißt also sehr, sehr Poren reiche Oberschicht, die im Wesentlichen durch Leben, Verbauung und dann in der Folge durch tierische Organismen, Regenwürmer vor allen Dingen gebildet werden. So, und jetzt haben wir uns eine solche Verarbeitungsmaßnahme vorgenommen. Es gibt doch viele verschiedene Instrumente. Kann ich auch nicht im Einzelnen aufzählen. Also es ist ganz wurscht, was man hat, man soll nur damit richtig umgehen. Also man glaubt immer als Landwirt, das ist ein Glaube, der mir so in den 50 seit den 50er Jahren entgegengetreten ist. Es gebe ein Gerät, was alles macht, ohne dass man denken muss. Was macht die Fräse, wie die Fräse aufkam? Da hat man nur endlich das Gerät, was wirklich dieser Durchmischung und dem Mulch Effekt erzeugt. Und alles. Ein paar Jahre später stand die Scheisse schon wieder in der Ecke. Und es sind die Brennnesseln und wieder drüber drüber gewachsen. Also daran kann man erkennen, alles was der Landwirt macht ist keine Wissenschaft, sondern ist eine Kunst, die er muss die Wissenschaft haben, gell, bis er muss. Es muss etwas wissen. Aber indem er, sobald er etwas tut, muss es Kunst werden. Und dann gibt es keine Definition mehr. Man kann nicht mehr so homo oder nur so, keine Ideologie, gar nix beobachten und denken, dann klappt das mit jedem Instrument irgendwie. Also diese Stoffe Bearbeitung, die steht jetzt im Sommer an und warum ist die so wichtig? Ich durchmischte organische Substanz mit mineralische Substanz während des Sommers. Und jetzt kommt es darauf an, einen Prozess in die Wege zu leiten, der nicht mehr ein lebendiger ist wie im Frühjahr durch die Pflanzen, durch die Wurzel, Ausscheidungen. Alles das. Sondern ich muss die Boden Tier Welt in ihrer Tätigkeit anregen, die Boden Tierwelt. Denn die Tiere sind etwas anderes als die Pflanzen. Die Pflanzen sind bloß lebendig. Die Tiere sind beseelt. Und dadurch ist ein Tier Tier, weil es beseelt ist und das Seelische, was die Tiere bewegen lässt, frei bewegen lässt über die Erde, was sie Laute abgeben, was, das sie durch die Sinne in die Welt kommen? Die Tiere, auch die spinnen und haben selbstverständlich Sinnesorgane. Auch die Regenwürmer haben Sinnesorgane, keine Augen, aber Tast, Organe, also alles das sind Instrumente, leibliche Instrumente, das ein seelisches sich in der Welt betätigen kann. Und ich sage immer, man kann ein Tier erst dann wirklich verstehen. Anhänglich. Sagen. Verstehen. Wenn man darauf hin schaut. Was macht es? Was tut es? Was ist eigentlich seine Lebensäußerungen oder Seelen äußerung in der Tätigkeit? Wenn ich die Tätigkeit einer Spinne anschaue oder eines Marienkäfer oder einer Schlupfwespen oder was es auch für eine unscheinbares Wesen sein Mag, dann merke ich Was sie tun, ist so unendlich Weisheit. Hol es die blanke Offenbarung der Weisheit in der Welt. Alles was die Tiere machen sehr eingeschränkt jeweils die Spinne, wenn die ihre Netze spinnen, über die über die Äcker oder in dem Gebüsch. Dieses Wunder, das Spinnennetz ist, was es auch sein möge. Es ist so durch und durch Weisheit, dass keine menschliche Technik das überhaupt nur annähernd wiederholen kann. Es ist eine, die die Tierwelt in ihrem Tun offenbart, ihr eigenes Seelisches in dem, was sie tut. Deswegen muss man auf die Tätigkeit achten, wo die Kuh immer in allen ihren Tätigkeiten im Stall, auf der Weide, wo auch immer, in allen ihren Lebensäußerungen muss man beobachten, muss man mitempfinden. Und da merkt man plötzlich, was für ein himmlisches Wesen ist zu haben. Sie erhebt da empfunden, die oben zwischen die Hörner der Göttin Hathor wurde dargestellt wie eine Kuh. Haben die Hörner die Sonnenscheibe rein gemacht, so haben sie die Göttin Hathor abgebildet als Kuh. Bei den Hindus ist sie heute noch heilig, und sie war das heilige Opfertier durch alle Zeiten. Was ist das? Was macht das Tier? Was? Was lebt da drin seelisch? Und was bringt es nach außen zur Offenbarung? Also also die Seelen Äußerungen in der Tätigkeit. Ja, das ist eigentlich nichts anderes als ein ein Beobachtungsfeld um an das Wesen dieses Tieres heran zu kommen. Und gerade im Sommer haben wir es nun zu tun, eigentlich mit der Tätigkeit der hohen Tierwelt. Die müssen wir aktivieren. Und das geschieht dadurch, dass wir jetzt in den Tisch bereiten, durch diese Mischung der organischen Rückstände und unter den vielen, vielen, vielen Tieren, Tierarten, die da tätig sind, unscheinbar und dann deutlicher in Erscheinung treten. Da steht nun das Regenwurm im Vordergrund, und zwar der Ton der klassische Form. Es gibt ja verschiedene Regenwurm Arten. Und der Ton ist derjenige, der sein sein Leben darin besteht, dass er senkrechte Röhren macht. So kerzengerade in die Tiefe, bis zu 7 Meter tief in den Böden hat man solche Regenwürmer Regenwurm Würmer gefunden. Und in diesen Röhren bewegen die sich rauf und runter. Das ist ein Boom. Und der Wurm, sobald er aus den Röhren rauskommen. Dann schlängelt er sich so auf dem Boden. Kaum ist er in Röhren drin, dann ist es ein Leib, der sich Senkrechte. Das ist der Regenwurm. Ich sah durch als Zeichen, als die Sonnenflecken stammen. Solch eine hat eine Besonderheit, weil er sich durch die Risse durch, dann durch das Erdreich innen ein Rückgrat schafft, in das er sich senkrecht hinein stellt. Und es ist immer dieser Übergang von der Horizontalen in die Senkt. Die Senkrechte bedeutet sehr viel. Im Tierreich kann ich es nicht näher ausführen, aber das nur mal vergleichen. Das Schaf mit der Kuh oder die Kuh mit dem Pferd, alles was den Kopf hebt übers Rückgrat. Da merken Sie, dass da eine viel nach außen gerichtete Intelligenz entsteht. Und sobald der Kopf ohne das Rückgrat, da merkt man, dass der Stoffwechsel Prozess viel stärker den Kopf ergreift. Und so weiter. Also wir brauchen jetzt diese Tier, diese Boden Tiere und müssen deren Tätigkeit fördern. Und jetzt ist es heiß im Sommer Juli draußen und die Regenwürmer mögen das überhaupt nicht. Sie mögen nämlich nur dreierlei Die wollen Sauerstoff atmen, die wollen Feuchtigkeit. Und die wollen Dunkelheit. Dunkelheit. Das sind die drei Kriterien für den Regenbogen und dafür repräsentativ für andere Tiere auch. Und diese Bedingungen schaffen wir mit der Schicht. Das Dunkle, das viel Sauerstoff und die Feuchtigkeit kommt, steigt hier herauf und schlägt sich auf der Unterseite dieser Schicht nieder. Nun diese Regenwürmer. Wenn es heiß ist hier unten. Und wenn dann aber da oben so eine Schicht entsteht und so, dann wandern die hoch hier hinauf und wandern jetzt horizontal hier rein und fangen an, diese organischen Rückstände aufzuarbeiten. Also sie fressen, fressen, keine frische Substanz, keine lebendige Substanz. Ich habe mir auch mal angeguckt, da beobachtet ein Regenwurm, wie er ein grünes Pflanzen platt abgeknallt, gekniffen hat, gesagt Das ist ja pervers, was du da machst. Und dann habe ich es weiter beobachtet, habe ich gesehen, so hat er gar nicht gefressen, sondern hat es eingespeichert mit seinem Schleim. Die ganze Oberfläche hast eingerollt und seine Röhre reingezogen. Und in seiner Röhre haben dann die Mikroben aus dem auf dem Schleim haben dann angefangen, dass die Pflanzen Substanz aufzuschließen. Und dann war es allerdings ein reines Menü geworden. Also der Regenwurm frisst andere Organe, also abgestorbene pflanzliche Substanz. Der wandert also hier rein und arbeitet jetzt dieses Erdreich durch. Und was macht er dabei? Ständig, was unser Regenwurm vor so ein langes Gebilde segmentiert hat. Hier vorne so eine kleine Mundöffnung und ich habe hier so einen na? Hat er so einen kleinen Magen. Eigentlich nur ein erweiterter Darm, zielsicher und durch durch die ganzen Segmente bis hinten hin. Und er hat selbstverständlich einen Blutkreislauf. Das ist also ein Warmblüter gewesen und er hat jetzt hier über und über dem Magen hat er eine kleine Drüse, und diese Drüse sondert, indem er da frisst. Also organische Rückstände, die sind immer ein bisschen sauer, alles ist sauer, was die Pflanzen hinterlassen. Und durch diese Drüse scheint er jetzt feine Calcit zu Tröpfchen Kalk, Tröpfchen ab in den Magen und neutralisiert die organische Substanz. Es ist unglaublich. Er schafft damit das Milieu für die Mikroben, die hier jetzt en masse, hier den ganzen Darm erfüllen, bis hinten hin. Da lebt der Regenwurm mit, wiederum mit den Mikroben, speziellen Mikroben in Symbiose. Das heißt, der Regenwurm der Seelen Leib, der seelische Organismus dieses Tieres ist darauf gerichtet, jetzt im Verdauungsprozess den fruchtbaren Boden schlechthin zu erzeugen, den es überhaupt gibt durch Neutralisation dessen, was er an saurer Nahrung aufgenommen hat. Es wandert hier durch mikrobiellen Abbau. Aber die Mikroben können nicht tun, was sie wollen, was sie gerne täten, sondern weil der Seele viel von ihrem Leibe ungeheure Kräfte, die seelisch wirksam werden, die ordnen diesen Prozess, dass er nicht aus dem Ruder läuft, und dann tun sie dann irgendwo ein Häufchen da absetzen und dann haben sie, dann setzt sich dieser Prozess, der Verdrängungsprozess noch im Haufen fort, und da bauen die noch weiter ab, und dann entsteht der fruchtbarste Boden, den es überhaupt gibt, den können wir gar nicht selber erzeugen. Das macht eigentlich die boden tierwelt durch die kraft ihres spezifisch seelischen hochspezialisiert, je nach boden, auch noch tierart. So und das diesen prozess müssen wir einleiten im Sommer, dass er stattfindet, dass jetzt die Reste, dass das ernte jahres verkommt verkonsumiert werden hier von den Boden Tieren. So, und das geht vom Sommer bis in den Herbst so, dass da quasi die Erde sich erneuert im Jahreslauf. Was im Frühjahr abgebaut worden ist, muss jetzt hier wieder aufgebaut werden. Wir haben hier ein Humus Aufbau während des Sommers. Und diese und diese Prozesse müssen wir eben einleiten, stärker durch diese Mulchen der Bodenbearbeitung und hoffen, dass dann wirklich die Boden Tierwelt aktiviert wird. Und ohne den Regenwurm, insbesondere den Wurm kann man eigentlich keine optimale optimale Humus Qualität optimal dasjenige erzeugen, was die Alchemisten eben die eigentliche Muttererde bezeichnet haben. So, und jetzt muss ich schleunigst kaufen und ich kann dir auch schon auf der anderen Seite auch nicht so viel wie beschrieben werden. Und jetzt erst kommen wir in Richtung Herbst. Und das ist ja auch eine ganz eigenartige Jahreszeit, die eine völlig eigene Signatur hat. Und die findet jeder, der ein bisschen darauf aufmerksam ist, der Augustin auch durch die Lande, der Spätsommer Salz und dann geht es über den September. Da merken wir ja, dass da die Stimmung in der Natur, durch die immer tiefer wird, langsam, tiefer sich, wenn in der Sonne von ihrem Höchststand die Tage schon, na ja, sie bleiben auch dann halt noch lange viel länger. Aber dann schon wird es also kürzer. Der Tage und Nächte werden ein bisschen länger und man merkt die Stimmung in der Natur, obwohl sie selben Sonnenstand gibt, im Frühjahr nur aufsteigen, so ist derselbe Zustand erreicht, absteigend von der Sonne und. Vollkommen andere Stimmung. Und das sieht man daran, dass dann plötzlich so die ersten Nebel streifen, sich über die Lage legen. Im Nebel Ruhe noch die Welt, noch träumen Wald und wie so Dichter Mörike und und dann der blaue Himmel unverstellter drüber. Das ist so die Stimmung Anfang September. Und da merkt man auch in der Natur reift noch alles, alles. Die Früchte, die alles, was nur ein Gemüsegarten sind, was alles reift, fühlen sich die Äpfel an den Bäumen werden dicker und nehmen Farbe an? Also das ist auch eine noch Vorbildwirkung, die da vom Sommer in den Herbst hineinreicht, bei den anderen doppelt und bei den Pflanzen. Denn solch ein Wettrennen, das zieht sich noch länger bis in den Herbst rein und dann geht es durch den September durch. Dieses Jahr haben wir es nicht so deutlich erlebt um die Michaeli Zeit. Da kommen diese goldenen Septembertag, die in die goldenen Oktobertag einmünden. Und dann sehen wir dieses wunderbare Phänomen, das Sie bestimmt auch schon erlebt haben den Altweibersommer. Ich bin letztes Jahr laufe ich da den Feldrand entlang und sage Ich traue, kann ich meinen Augen trauen? Der Acker war frisch bearbeitet und ein Symbol für Glanz liegt über dem ganzen Feld und guckt so nach der Sonne und die Sonne spielt es mir zu. Ich gucke dann immer von verschiedenen Seiten. Dann gehe ich hin und guck genau. Alle Spinnennetze, der ganze Acker wie über überspannen von einer bestimmten Spinnennetze, die das machen, glänzt silbrig glänzend. Das ist ein Phänomen des Herbstes, und der Herbst setzt sich fort darin, dass das die gesamte Insektenwelt erst noch mal so was macht. Legt man die Eier ab unter die Boden Krume oder in die Rinde der Bäume oder sonst irgendwo an einen versteckten Ort legt sich die Eier ab. Die Vögel ziehen nach Süden, die Schwalben sind verschwunden, man guckt nach draußen und plötzlich sind sie weg. Das heißt, die ganze Natur fängt an in einen Ruhezustand. Ich weiß nicht, wie die wurden geboren wurden. Mikroben bilden jetzt Dauer formen auf. Also nicht. Man sieht äußerlich kaum noch, will keine Insekten wirken. Ein Schmetterling kann nichts. Alles geht in eine Art Ruhezustand oder besser gesagt in einen Todes zustand über. Die Natur stirbt, die Blätter fallen von dem Baum, alle sind sie verfärbt. Nochmal die letzte Blüte im Blatt und das alles liegt plötzlich am Boden. Der Schwere folgend, nicht mehr der leichte, wo es da oben sich gebildet hat in der Luft, sondern jetzt fällt alles schwer physisch. Die herbstes. Zeit ist der Übergang in den Winter tot. Die Natur stirbt, die mikrobiellen Prozesse im Boden kommen zu Ende. Und jetzt muss man natürlich aufpassen, dass man da nicht mit stirbt als Mensch, sondern dass man der Nachwelt wirklich dann genau beobachtet, was sich da eigentlich abspielt, dass wir jetzt sozusagen den Herbst Prozess begleiten. Einerseits ist es noch mal die Ernte und andererseits ist es schon mal wieder die Herbst Bestellungen für die Winter Getreide. Aber dann kann es eine sehr späte Ernte sein oder überhaupt. Wir haben die Absicht, im nächsten Jahr Sommer eine Sommer, um oft auszusehen Hafer oder eine Sommerreifen oder eine Sommergäste. Oder wir wollen da Früchte anbauen und wir haben jetzt mal gerade eine Kündigung noch vorher ausgebracht und die müssen wir jetzt rechtzeitig umbrechen in den Winter. Wir wollen sie vielleicht nicht stehen lassen. Und dann kommt es jetzt auf einen Prozess an, den man wieder sehr genau reflektieren muss warum, wo? Worum geht es jetzt eigentlich im ausgehenden Jahr, wenn dieser äußere Todes Prozess einsetzt und da ist man heute sehr früh, auch glaubt sehr sicher geworden zu sein. Die ökonomie, die die öko betriebe, die meinen, also der fluges vom Teufel, den dürfen wir schon gar nicht mehr einsetzen. Und da gibt es also alle möglichen Ansichten, die da tun, weil man, wenn man nicht konventionell denkt. Konventionelle Landwirtschaft, dann möchte man wenigstens ökologisch denken. Biologisch und biologisch heißt, dass man sein Augenmerk auf die Mikroben Welt und was da lebt und kreucht und fleucht, darauf lenkt und dem versucht, Rechnung zu tragen. Es kommt aber eine Zeit im Herbst, wo man wirklich mal davon absehen kann. Das muss man heute ganz bewusst tun, denn man möchte ja der Natur immer irgendwie gemäß handeln, ihrem Leben gemäß. Aber es gibt eben einen Zeitpunkt im Jahreslauf, wo die Natur stirbt, wo sie tot wird, wo die Mikroben in die Dauer form übergehen. Alles andere in Eisstadion. Und da gibt es einen Moment, wo wir eigentlich die Aufgabe haben und jeder muss ich mir diesen Prozess ganz neu auseinandersetzen, wo wir die wo den Boden kartieren müssen, wo wir alles zerstören, was so wunderbar im Jahreslauf sich aufgebaut hat. Einzigartig. Die Schichtungen im Boden, alles organisch sind genauestens austariert. Und jetzt kommen wir, da hören wir ein Instrument und dann schmeißen wir das Ganze völlig koordinieren. Und dieses Instrument nennen wir den Pflug. Und man hat heute ein sehr starke Tendenz, berechtigterweise solchen Unsinn, der sonst gemacht wird, dass man sagt ohne Pflügen, pflügen ist so eine Sache. Und wenn man aber da mal ein Gesichtspunkt einnimmt im Herbst, im Spätherbst, ist die Natur zu Ende. Da ist, was zu Ende gekommen, ist, ganz physisch geworden. Und dann tritt ein in den Winter. Und da sollen die Prozesse stattfinden, die jetzt im Winter stattfinden sollen Kristallisation. Da muss ich sozusagen erst mal das ganze Jahr besiedeln, indem ich es korrigiere. Und wenn dann es in den Winter geht, dann kann sich aus diesem Chaos sozusagen eine neue Ordnung im nächsten Jahr aufbauen. Ich kann das nicht einfach nur so von Jahr zu Jahr immer so weiterwurschteln, sondern da ist, da ist wirklich ein Unterbruch im Winter und den muss ich einleiten, nicht jedes Jahr im Rahmen der Fruchtfolge oder wie es meine Intuition mir ergibt, zu einer Zeit der Jahre, dass ich einmal doch intensiv versuche, mal diese Kolonisierung des Bodens einzuleiten, einzuleiten, dass ich durch die Kräfte des Winters wieder ein neuer Boden aufbauen kann. Und der klassische Pflug? Was macht er denn alles eigentlich anders? Wenn hier der Boden ist, das Erdreich, dann pflügt er ja in dieser Weise den Boden in eine solche Furche. Er legt den Hunger um und das große Problem heutzutage ist, dass unsere Flügel nichts mehr taugen. Die Flügel, Füße breit. Und natürlich auch viel zu tief. Aber das Verhältnis von Tiefe und Breite stimmt auch nicht mehr. Ich versetze den Acker dann schon mit einem Fluch voran um 40 50 Zentimeter von rechts nach links. Im Ganzen. Was das für eine Energie ist, die ich da brauche. Sondern es kommt darauf an, dass man möglichst schmal fühlt. Es hat es viel Pferdefleisch gegeben, ideal gemacht, schmal fühlt und nicht zu tief. 16 17 Zentimeter, 15 bis 18 Zentimeter optimale Tiefe, würde ich sagen. Und dann kann jetzt sozusagen der Frost Angriff während des Winters hier eingreifen. Und dann? Es geht nicht mehr um biologische Prozesse, sondern es geht darum, dass man die Erde kultiviert und das heißt fruchtbare Böden. Der Meister Frost muss hier eingreifen und muss einfach mal den Boden vorerst rot machen. Er muss, da wird in der Realität durchgearbeitet werden, dass das nicht die Organe des Bodens. Das muss man nur mal versuchen zu denken. Ich weiß, dass ich in ein Fettnäpfchen tritt. In vieler Hinsicht ja. Aber es wird heute. Es werden so maßlose Fehler in der Bodenbearbeitung gemacht und man muss nur mal bedenken, der ganzen Prozess durch das Jahr hindurch und werden das erste geht es um die Aktivierung der organischen Prozesse im Frühjahr, Herbst, Sommer, Abbau, Aufbau und dann kommt es zu Ende. Und jetzt kann ich auch mal nicht mehr den Humus bearbeiten oder die organischen Prozesse, sondern die mineralischen Prozesse, nämlich die toten Prozesse. Also es geht. Und beim Pflügen geht es nicht um das Ich Rücksicht nehmen auf den Humus, sondern ich nehme Rücksicht auf den Ton. Es ist ein Ton pflügen. So haben wir das auch früher genannt. Wir pflügen den Ton, um ihn zu exponieren, den kosmischen Kräften des Umkreises, den Kristall bildenden Kräften an also Sie sehen ja, wir müssen zu Ende kommen. Sie sehen Bodenfruchtbarkeit. Wenn ich das ernst nehme, diesen Begriff, dann muss ich erst mal beobachten lernen, und dann muss ich meine Beobachtungen selber selbstständig denkerische arbeiten. Ich kann nicht irgendeiner Richtlinie folgen, die von außen vorgegeben ist. Ich kann nicht Ideologien folgen. Ich kann nicht irgendwelchen wissenschaftlichen Ergebnissen folgen, die einmal an einem Punkt irgendwo mal gemacht worden sind. Statistisch verrechnet, das ist irreführend ist alle irreführen, sondern es ist die Aufgabe des Menschen, sich hinein zu stellen in den ganzen Jahreslauf, den von Anfang bis Ende arbeitend. Wohlgemerkt nicht denken, sondern tätig sein, durchlebt und durchleben, sich Gedanken machen, was jetzt eigentlich das Adäquate ist. Welche Maßnahmen will ich steuern, in diesen unendlich subtilen Prozess eingreifen? Und dann kommt der Herbst und dann kann ich mal wirklich massiv tiefer greifen. Also in diesem Sinne, wie ich es gesagt habe. Und dann kann sich aus dieser Kolonisierung ein neuer Boden Aufbau im nächsten Jahr aufbauen. Kein Jahr ist gleich dem anderen. Jedes Jahr ist neu und jedes Jahr muss ich sozusagen die Initialzündung geben, dass es auch neu werden kann. Und nicht ein immer gleichmäßig fortlaufender, ablaufender Prozess. Sondern dass wir die Aufgabe haben, als Landwirt sozusagen den Boden im Hinblick auf die Bodenfruchtbarkeit zu erziehen. Wie man ein Kind erzieht, das in die Schule geht und lesen und schreiben lernt. So müssen wir einen Keim haften Zustand, der im Boden entsteht, in der Hand um müssen wir schrittweise durch das Jahr hindurch erzieherisch so begleiten, dass dadurch dann das Phänomen der Bodenfruchtbarkeit sich realisiert. Bodenfruchtbarkeit kann ich nie im Jahr herstellen, vielleicht auch nur schwarze Erde bis zum nächsten Jahr in der Ukraine oder so, wo die Natur einfach so begabt ist, dass sie ohne großes Zutun einfach tolle Erträge bringt. Sondern wir müssen die Natur Begabungen. Das ist ein Begriff, den muss man sich mal versuchen in die Ohren zu schreiben, dass der Boden selber begabt ist. Jeder Standort ist in bestimmtem Sinne begabt. Und meine Aufgabe als Landwirt ist es, diese Begabungen zu fördern, so zu erziehen, dass der Boden sozusagen lesen und schreiben lernt. Also das heißt, er liest am Kosmos ab, was eigentlich ihm zuträglich ist, und er schreibt sich das dann selber ein in dem, was man dann die Bodenfruchtbarkeit nennen kann. Also in diesem Sinne müssen wir versuchen, als Landwirte immer mehr zu lernen. Wir sind in einem Lernprozess, wir sind nie zu Ende. Wir glauben, wenn er gute Ernte eingebracht hat, wird sie der Klasse erreicht. Die haben wir nicht erreicht, sondern es geht auch gar nicht nur darum, um gesunde Nahrungsmittel zu erzeugen. Es ist auch ein Irrtum, das ist ein Nebeneffekt unserer Arbeit, sondern ein ebenso großer Effekt muss sein, die Boden entwicklung über die Jahre hinweg erzieherisch so auf die Bühne und auf die Erde zu wirken, dass Generationen in alle Zukunft weiterhin an dieser Bodenfruchtbarkeit anknüpfen können. Es geht darum, dass man. Es geht darum, dass so wie wir als Menschen dadurch Menschen sind, dass wir ein Bewusstsein haben, dass wir uns entwickeln können. Dass wir nicht derselbe sein müssen, der wir gestern waren, sondern dass wir heute durch eigene innere Willens, Aktivität, durch eigenes Denken und Fühlen uns entwickeln können. Immer weiter. Der Mensch ist ein sich entwickelndes Wesen. Er trägt den Entwicklungs gedanken als die größte voraus. Ich möchte sagen. Die größten chancen. In sich. Er will ja immer. Weiter. Und das kann die natur nicht. Die natur hat den entwicklungs gedanke nicht in sich mehr, sondern eher die. Sie hat auch, dass der mensch durch sein tun oder seine tätigkeit den entwicklungs gedanken in der natur veranlagt hineinträgt, sich selber durch seine arbeit erweitert, sein ganzes menschsein erweitert, will in das äußere Natur und dadurch die Natur erzieht, darauf wartet Mensch, Boden, Tier und Pflanze, die ganze Schöpfung. Insofern haben wir wirklich eine ungeheure Vision. Das hat ja Novalis in die Worte mal ausgedrückt Der Mensch, die Menschheit ist auf einer Mission. Zur Bildung der Erde sind wir berufen zur Bildung, so wir uns bilden wollen als Mensch, so müssen wir die Erde bilden. Und das ist die eigentliche, zentrale Aufgabe des biologischen Anbau. Darauf müssen wir hin streben. Und wir wissen ganz genau Das ist keine Methode, die man einfach anwendet, sondern es ist eine Methode. Bestenfalls, dass wir uns selber in unser Denken, Fühlen und Wollen so erziehen und so schulen, dass wir in der Lage sind, der Natur etwas zu geben, was sie selber nicht hat. Was wir hier erst durch unser Menschsein einpflanzen können, das ist nun ein Streben des biologischen Landbau, dem wir noch lange nicht nachkommen können, weil wir noch nicht fähig genug sind. Aber das ist eine Perspektive in die Zukunft. Und das wunderschöne Landbaus ist, dass man, wenn man sich ein Bewusstsein dieser Tatsache verschafft, dann fragt man sich, warum nicht jeder Mensch Landwirt wird. Vielen Dank. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Themenbezogene Leseanregungen ==&lt;br /&gt;
Novalis&#039; Werk &amp;quot;Die Lehrlinge zu Sais&amp;quot; (1802). Novalis, eigentlich Georg Philipp Friedrich Freiherr von Hardenberg, war ein deutscher Dichter, Schriftsteller und Philosoph der Frühromantik. In diesem Zitat betont Novalis die Verantwortung des Menschen für die Erde und für sich selbst. Die &amp;quot;Mission&amp;quot; der Menschheit ist es, sich selbst zu bilden und im gleichen Zuge die Erde zu formen. Das bedeutet, dass der Mensch nicht nur für seine eigene Entwicklung verantwortlich ist, sondern auch für die Gestaltung der Umwelt. Dies impliziert eine untrennbare Verbindung zwischen Mensch und Natur, die für die Frühromantik typisch ist. Novalis fordert hier, dass die Menschheit sich ihrer Rolle als Gestalter bewusst sein und entsprechend handeln sollte. &lt;br /&gt;
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		<author><name>Chrifri</name></author>
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		<title>Betriebe für die biodynamische Ausbildung</title>
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		<updated>2023-12-11T17:58:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Chrifri: /* Ausbildungsbetriebe in Baden-Württemberg */&lt;/p&gt;
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&lt;div&gt;[[Datei:Ausbildungsbetriebe finden.jpg|thumb|350px|&#039;&#039;Ausbildungsbetriebe finden&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
Mit Stand 5. November 2023: Diese Seite ist im Werden ....&lt;br /&gt;
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==Ausbildungsbetriebe im Norden&amp;lt;ref&amp;gt;https://biodynamische-ausbildung.de/region-norden/ausbildungsbetriebe/&amp;lt;/ref&amp;gt;==&lt;br /&gt;
[[Datei:Biodynamischer Landwirt Moritz.jpg|thumb|link=https://www.youtube.com/watch?v=THLNYHF3KIU|Azubi Moritz - Filmtipp aus der Reihe &amp;quot;Menschen in der Landwirtschaft&amp;quot;. [https://www.youtube.com/watch?v=THLNYHF3KIU Link zu youtube] ]]&lt;br /&gt;
Die Auflistung ist noch nicht vollständig und noch nicht plausibilisiert ...&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Bauckhof Amelinghausen&#039;&#039;&#039;, Triangel 1, 21385 Amelinghausen. [https://www.bauckhof.de/muehle-hoefe/bauckhof-amelinghausen www.bauckhof.de/muehle-hoefe/bauckhof-amelinghausen]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Bauckhof Klein Süstedt GbR&#039;&#039;&#039;, Eichenring 18, 29525 Uelzen-Klein Süstedt. [https://www.bauckhof.de/de/bauckhof.suestedt www.bauckhof.de/de/bauckhof.suestedt]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Bauckhof Stütensen&#039;&#039;&#039;, Stütensen 1, 29571 Rosche. [https://www.bauckhof.de/de/bauckhof.stuetensen www.bauckhof.de/de/bauckhof.stuetensen]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Domäne Fredeburg&#039;&#039;&#039;, Domänenweg 1, 23909 Fredeburg. [https://www.domaene-fredeburg.de www.domaene-fredeburg.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Eekenhof&#039;&#039;&#039;, Flachsweg 40, 26316 Varel OT Büppel. [https://www.eekenhof.de www.eekenhof.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Eickedorfer Hof&#039;&#039;&#039;, Eickedorfer Straße 31, 28879 Grasberg. [https://www.eickedorfer-hof.de www.eickedorfer-hof.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Elbershof&#039;&#039;&#039;, An der Kirche 5, 29559 Wrestedt, 29596 Uelzen, Niedersachsen. [https://www.elbers-hof.de www.elbers-hof.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Frisches Für Freunde&#039;&#039;&#039;, Theodor Storm Straße 6, 17489 Greifswald. [https://www.frisches-fuer-freun.de www.frisches-fuer-freun.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Gut Adolphshof GbR&#039;&#039;&#039;, Gut Adolphshof 1, 31275 Lehrte Hämelerwald. [https://www.adolphshof.de www.adolphshof.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Gut Rothenhausen&#039;&#039;&#039;, Gut Rothenhausen 4, 23860 Groß Schenkenberg. [https://www.gutrothenhausen.de www.gutrothenhausen.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Gut Wulfsdorf&#039;&#039;&#039;, Bornkampsweg 39, 22926 Ahrensburg. [https://www.gutwulfsdorf.de www.gutwulfsdorf.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Gärtnerei Arpshof&#039;&#039;&#039;, Am Schulenberg 6, 21279 Dierstorf. [https://www.arpshof.de www.arpshof.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Gärtnerei Gut Bliestorf,&#039;&#039;&#039; Tulpenweg 3, 23847 Bliestorf. [https://www.gaertnerei-gut-bliestorf.de www.gaertnerei-gut-bliestorf.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Gärtnerei Kronacker,&#039;&#039;&#039; Bremer Berg 17, 27729 Vollersode-Wallhöfen. [https://www.gaertnerei-kronacker.de www.gaertnerei-kronacker.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Gärtnerei Sampohof,&#039;&#039;&#039; Hauptstraße 30- 32, 23847 Bliestorf. [https://www.stecknitz-werkgemeinschaft.de/unsere-werkbereiche/gaertnerei www.stecknitz-werkgemeinschaft.de/unsere-werkbereiche/gaertnerei]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Gärtnerei Sannmann,&#039;&#039;&#039; Ochsenwerder Norddeich 50, 21037 Hamburg. [https://www.sannmann.com www.sannmann.com]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Gärtnerhof Oldendorf,&#039;&#039;&#039; Oldendorfer Landstraße 24, 27729 Holste-Oldendorf. [https://www.gaertnerhof-oldendorf.de www.gaertnerhof-oldendorf.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Gärtnerhof Wanderup,&#039;&#039;&#039; Westerkjer 1, 24997 Wanderup. [https://www.gaertnerhof-wanderup.de www.gaertnerhof-wanderup.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Gärtnerhof Wendengarten GbR&#039;&#039;&#039;, Am Dorfbrunnen 4, 29378 Wittingen-Zasenbeck. [https://www.gaertnerhof-wendengarten.de www.gaertnerhof-wendengarten.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Gärtnerhof “Himmel und Erde”&#039;&#039;&#039;, Dorfstraße 17, 23992 Kahlenberg. [https://www.gemuesegruppe.de/biobauernhof-kahlenberg www.gemuesegruppe.de/biobauernhof-kahlenberg]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Hermannshof&#039;&#039;&#039;, Wümme 5b, 21255 Wistedt. [https://www.hermannshoftheater.de/landwirtschaft www.hermannshoftheater.de/landwirtschaft]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Hof am Dollart&#039;&#039;&#039;, Kloster-Langen-Straße 19, 26721 Emden. [https://www.hof-am-dollart.de www.hof-am-dollart.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Hof Ankersolt&#039;&#039;&#039;, Hauptstraße 17, 24986 Rüde. [https://www.ankersolt.de www.ankersolt.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Hof Bielenberg&#039;&#039;&#039;, Upp´n Barg 6, 28870 Ottersberg. [https://www.hofbielenberg.de www.hofbielenberg.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Hof Bünte&#039;&#039;&#039;, Schlingheide 11, 49179 Venne. [https://www.hof-buente.de www.hof-buente.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Hof Dannwisch&#039;&#039;&#039;, Dannwisch 1, 25358 Horst. [https://www.dannwisch.de www.dannwisch.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Hof Klostersee&#039;&#039;&#039;, Klostersee 1, 23743 Cismar. [https://www.klostersee.org www.klostersee.org]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Hof Lachapfel&#039;&#039;&#039;, Kriwitz 26, 29485 Lemgow. [https://www.lachapfel.de www.lachapfel.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Hof Luna&#039;&#039;&#039;, Im Siek 10, 31085 Everode. [https://www.hof-luna.de www.hof-luna.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Hof Lütjen&#039;&#039;&#039;, Verlüßmoor 15, 27729 Vollersode. [https://www.hofladen-luetjen.de www.hofladen-luetjen.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Hof Lütjen&#039;&#039;&#039;, Verlüßmoorer Straße 24, 27729 Vollersode. [https://www.hof-luetjen.de www.hof-luetjen.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Hof Medewege Obstbau&#039;&#039;&#039;, Hauptstraße 15, 19055 Schwerin. [https://www.hof-medewege.de www.hof-medewege.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Hof Meyer-Sahling&#039;&#039;&#039;, Bahnhofsstraße 60, 21218 Seevetal. [https://www.meyer-sahling.de www.meyer-sahling.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Hof Michael&#039;&#039;&#039;, Dorfsfeld 1, 29348 Endeholz. [https://www.hofmichael.de www.hofmichael.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Hof Pente&#039;&#039;&#039;, Osnabrücker Straße 73, 49565 Bramsche. [https://www.hofpente.de www.hofpente.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Hof Schwarze Schafe&#039;&#039;&#039;, Wangelkow, Buggenhagen, 17440 Landkreis Vorpommern-Greifswald, Mecklenburg-Vorpommern. [https://www.schwarze-schafe.de www.schwarze-schafe.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Hof Sommersdorf&#039;&#039;&#039;, Meesiger Damm 29, 17111 Sommersdorf.&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Hof Tangsehl&#039;&#039;&#039;, angsehl Nr. 2, 21369 Nahrendorf. [https://www.tangsehl.de www.tangsehl.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Hof Villa Wittschap&#039;&#039;&#039;, Rendsburger Landstraße 510, 24111 Kiel-Russee. [https://www.wittschap.de www.wittschap.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Hof Walletal&#039;&#039;&#039;, Kambrucher Weg 5, 28870 Ottersberg / Quelkhorn. [https://www.bauernhofkindergarten-walletal.de www.bauernhofkindergarten-walletal.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Hof Wörme&#039;&#039;&#039;, m Dorf 2, 21256 Wörme. [https://www.hofgemeinschaftwoerme.de www.hofgemeinschaftwoerme.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Hof Zandershagen&#039;&#039;&#039;, Dorfstraße 19, 18461 Zandershagen. [https://www.hofzandershagen.de www.hofzandershagen.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Hofgemeinschaft Aschhorn&#039;&#039;&#039;, Aschhorn 9, 21706 Drochtersen. [https://www.hofgemeinschaft-aschhorn.de www.hofgemeinschaft-aschhorn.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Hofgemeinschaft Grummersort&#039;&#039;&#039;, Hauptmoorweg 3, 27798 Hude. [https://www.hofgemeinschaft-grummersort.de www.hofgemeinschaft-grummersort.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Hofgemeinschaft Löstrup&#039;&#039;&#039;: Löstrup 4, 24966 Sörup. [https://www.hofgemeinschaft-loestrup.de www.hofgemeinschaft-loestrup.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Hofgemeinschaft Weide-Hardebek&#039;&#039;&#039;, Weide 7, 24576 Bimöhlen. [https://www.weide-hardebeck.de www.weide-hardebeck.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Höllnhof&#039;&#039;&#039;, Bönebüttler Damm 166, 24620 Bönebüttel.&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Jugendhof Godewin&#039;&#039;&#039;, Lüneburger Landstraße 12, 29456 Hitzacker. [https://www.godewin.de www.godewin.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Kattendorfer Hof&#039;&#039;&#039;, Dorfstraße 1a, 24568 Kattendorf. [https://www.kattendorf.de www.kattendorf.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Kirchengut Strellin&#039;&#039;&#039;, Kurzer Weg 9, 17495 Groß Kiesow. [https://www.kirchengut-strellin.de www.kirchengut-strellin.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Klostergut Heiningen&#039;&#039;&#039;, Gutshof, 38312 Heiningen. [https://www.klostergut-heiningen.de www.klostergut-heiningen.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Landbau KG Krumbecker Hof&#039;&#039;&#039;: Krumbecker Hof 8, 23617 Ostholstein, Schleswig-Holstein. [https://www.krumbecker-hof.de www.krumbecker-hof.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Landwirtschaftliche Arbeitsgemeinschaft Buschberghof&#039;&#039;&#039;: Dorfstraße 7, 21493 Fuhlenhagen. [https://www.buschberghof.de www.buschberghof.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Lämmerhof&#039;&#039;&#039;, Dorfstraße 10, 23896 Panten. [https://www.lämmerhof.de www.lämmerhof.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Medewege GbR&#039;&#039;&#039;, Hauptstraße 11-15, 19055 Schwerin. [https://www.medewege.de www.medewege.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Michaelshof e.V.&#039;&#039;&#039;, Im Dorfe 11, 29490 Sammatz. [https://www.michaelshof-sammatz.de www.michaelshof-sammatz.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Mirandahof&#039;&#039;&#039;, Stuckenborstelerstraße 76, 27367 Stuckenborstel. [https://www.mirandahof.de www.mirandahof.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Obsthof Scharmer&#039;&#039;&#039;, Sommerland Nr. 54, 25358 Sommerland.&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Oldendorfer Saatzucht&#039;&#039;&#039;, Oldendorfer Landstraße 14, 27729 Oldendorf-Holste.&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Ries-Hof&#039;&#039;&#039;, Schaperstraße 11, 38272 Burgdorf-Berel.&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Schümannhof&#039;&#039;&#039;, Kreuzweg 1, 25364 Brande. [https://www.schuemannhof.de www.schuemannhof.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Siebengiebelhof&#039;&#039;&#039;, Dorfstraße 10, 19376 Drenkow. [https://www.siebengiebelhof.de www.siebengiebelhof.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Solawi Hollergraben GbR&#039;&#039;&#039;, Hollergraben 4, 23744 Schönwalde. [https://www.hof-hollergraben.de www.hof-hollergraben.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Solidarische Gemüsegärtnerei Krumbecker Hof GbR&#039;&#039;&#039;, Krumbecker Hof 5, 23617 Ostholstein, Schleswig-Holstein. [https://www.krumbecker-hof.de www.krumbecker-hof.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Sophienhof&#039;&#039;&#039;, Stedener Straße 60, 27729 Holste. [https://www.sophienhof-oldendorf.de www.sophienhof-oldendorf.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Stecknitz-Werkgemeinschaft gGmbH&#039;&#039;&#039;, Hauptstraße 30-32, 23847 Bliestorf. [https://www.stecknitz-werkgemeinschaft.de www.stecknitz-werkgemeinschaft.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Stiftung Leben und Arbeit Johanneshag&#039;&#039;&#039;, Meinershagenerstraße 19a, 27726 Worpswede, [https://www.leben-arbeiten.de www.leben-arbeiten.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Stiftung Leben und Arbeiten Parzivalhof&#039;&#039;&#039;, Am Mühlenberg 24, 28870 Ottersberg-Quelkhorn, [https://www.leben-arbeiten.de www.leben-arbeiten.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Wuchsformen GbR SoLaWi Dahlum&#039;&#039;&#039;, Südstraße 34, 38170 Groß Dahlum, [https://www.solawi-dahlum.de www.solawi-dahlum.de]&lt;br /&gt;
=== Ansprechpartner für die biodynamische Ausbildung im Norden ===&lt;br /&gt;
Bäuerliche Bildung und Kultur gGmbH, Viskulenhof 7, 21335 Lüneburg, +49 (0) 4131/ 8308 8-0, ausbildung@demeter-im-norden.de, https://biodynamische-ausbildung.de/region-norden/kontakt-norden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausbildungsbetriebe im Westen&amp;lt;ref&amp;gt;https://biodynamische-ausbildung.de/wp-content/uploads/2021/10/2023-05-Ausbildungsbetriebe-biodynamische-Ausbildung-im-Westen.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Menschen in der Landwirtschaft Jan Peter.jpg|thumb|link=https://www.youtube.com/watch?v=Rs-rXfxz4Nc|Azubi Jan Peter - Filmtipp aus der Reihe &amp;quot;Menschen in der Landwirtschaft&amp;quot;. [https://www.youtube.com/watch?v=Rs-rXfxz4Nc Link zu youtube] ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Auflistung ist noch nicht vollständig und noch nicht plausibilisiert ...&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Alleenhof&#039;&#039;&#039;, Fürstenallee 2, 33189 Schlangen, [https://www.alleenhof-schlangen.de www.alleenhof-schlangen.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Berghof&#039;&#039;&#039;, Hackemackweg 31, 32699 Extertal&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Betriebsgemeinschaft Birkenhof&#039;&#039;&#039;, Birkenhof 1, 57234 Wilnsdorf, [https://www.birkenhof-siegerland.de www.birkenhof-siegerland.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Betriebsgemeinschaft Hof Sackern GbR&#039;&#039;&#039;: Albringhauser Str. 22, 58300 Wetter-Esborn, [https://www.hof-sackern.de www.hof-sackern.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Betriebsgemeinschaft Hof zur Hellen&#039;&#039;&#039;, Windrather Str. 197, 42553 Velbert, [https://www.hofzurhellen.de www.hofzurhellen.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Betriebsgemeinschaft Örkhof&#039;&#039;&#039;, Hohlstr. 139, 42555 Velbert, [https://www.oerkhof.de www.oerkhof.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Betriebsgemeinschaft Schepershof&#039;&#039;&#039;, Windrather Str. 134, 42553 Velbert, [https://www.schepershof.de www.schepershof.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Biohof Büsch GmbH &amp;amp; Co. KG&#039;&#039;&#039;, Niederhelsum 1a, 447652 Weeze, [https://www.buesch-naturkost.de www.buesch-naturkost.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Bioland-Betrieb Laakenhof&#039;&#039;&#039;, Pölling 5, 59320 Ennigerloh-Enniger, [https://www.laakenhof.de www.laakenhof.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Breuner-Hof&#039;&#039;&#039;, Berghäuschenweg 9, 51789 Lindlar, [https://www.breuner-hof.de www.breuner-hof.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Edel-Käserei Kalteiche GbR&#039;&#039;&#039;, Schönebachsweg 12, 57234 Wilnsdorf, [https://www.edel-kaeserei.de www.edel-kaeserei.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Gärtnerei Schloß Hamborn&#039;&#039;&#039;, Schloß Hamborn 43, 33178 Borchen, [https://www.kompetenzfoerderung.org www.kompetenzfoerderung.org]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Gärtnerhof Entrup e. G.&#039;&#039;&#039;, Entrup 119, 48341 Altenberge, [https://www.entrup119.de www.entrup119.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;[[Gärtnerhof Röllingsen]]&#039;&#039;&#039;, Am Eichkamp 3, 59494 Soest-Röllingsen, [https://www.gaertnerhof-roellingsen.de www.gaertnerhof-roellingsen.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Gartengemüse Hevener Feld GbR&#039;&#039;&#039;, Kleff 151a, 58455 Witten, [https://www.hevenerfeld.de www.hevenerfeld.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Gemüsekoop Köln&#039;&#039;&#039;, Widdersdorfer Landstraße 103, 50859 Köln, [https://www.gemuesekoop.de www.gemuesekoop.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Gut Holzhausen&#039;&#039;&#039;, Gutshof 1, 33039 Nieheim-Holzhausen, [https://www.gut-holzhausen.de www.gut-holzhausen.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Gut Körtlinghausen&#039;&#039;&#039;, Körtlinghausen 7, 59602 Rüthen, [https://www.koertlinghausen.de www.koertlinghausen.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Haus Bollheim KG&#039;&#039;&#039;, Bollheimer Str., 53909 Zülpich-Oberelvenich, [https://www.bollheim.de www.bollheim.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Hof Vorberg GmbH &amp;amp; Co. KG&#039;&#039;&#039;, Nordrather Str. 281, 42553 Velbert-Neviges, [https://www.hofvorberg.de www.hofvorberg.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Hofgut Schloß Hamborn&#039;&#039;&#039;, Schloß Hamborn 52, 33178 Borchen, [https://www.schlosshamborn.de www.schlosshamborn.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Jakobsberger Milchhandwerker&#039;&#039;&#039;, Brunnenweg 35, 37688 Beverungen, [https://www.milchhandwerker.de www.milchhandwerker.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Josef Hagen &amp;amp; Familie GbR&#039;&#039;&#039;, Am Berger Weg 1, 52538 Selfkant, [https://www.biohofladen-selfkant.de www.biohofladen-selfkant.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Neuer Hof&#039;&#039;&#039;, Stockheimer Landstr. 171, 52351 Düren, https://www.bio-bochroeder.de&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Obstplantagen Krämer&#039;&#039;&#039;, Bonner Str. 1, 53340 Meckenheim, [https://www.biokraemer.de www.biokraemer.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Rouenhof&#039;&#039;&#039;, Sonsbecker St. 40, 47627 Kevelaer, [https://www.rouenhof.de www.rouenhof.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Schanzenhof&#039;&#039;&#039;, Winnenthaler Str. 41, 46519 Alpen-Veen, [https://www.schanzenhof-niederrhein.de www.schanzenhof-niederrhein.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Schultenhof&#039;&#039;&#039;, Schultenhof 119, 58256 Ennepetal, [https://www.bioladen-schultenhof.de/unser-hof.html www.bioladen-schultenhof.de/unser-hof.html]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Stadt Land Gemüse&#039;&#039;&#039;, Am Trappenbruch 22, 50259 Pulheim, [https://www.stadtlandgemuese.de www.stadtlandgemuese.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Tinthof&#039;&#039;&#039;, Weseler Str. 7, 46562 Voerde-Spellen, [https://www.tinthof.de www.tinthof.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Trantenrother Hof GbR&#039;&#039;&#039;, Trantenrother Weg 25, 58455 Witten, [https://www.trantenrother-hof.de www.trantenrother-hof.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Vier Jahreszeiten Gartenbau&#039;&#039;&#039;, Immelstr. 158, 33335 Gütersloh-Avenwedde, [https://www.biohof-gt.de www.biohof-gt.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Waldorf Institut Witten Annen - Gärtnerhof&#039;&#039;&#039;, Annener Berg 15, 58454 Witten, [https://www.waldorfinstitut.de www.waldorfinstitut.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Wüntkenhof&#039;&#039;&#039;, Brüninghorstedter Str. 5, 32469 Petershagen, [https://www.wuentkenhof.de www.wuentkenhof.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Wünnerhof - Gut Marienhof&#039;&#039;&#039;, Felderbachstr. 60, 45529 Hattingen, [https://www.wuennerhof-marienhof.de www.wuennerhof-marienhof.de]&lt;br /&gt;
==== Ausbildungsbetriebe in der Region Hessen ====&lt;br /&gt;
Die Auflistung ist noch nicht vollständig und noch nicht plausibilisiert ...&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Bingenheimer Saatgut AG&#039;&#039;&#039;, Kronstr. 24, 61209 Echzell, [https://www.bingenheimersaatgut.de www.bingenheimersaatgut.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Bio-Betrieb Solawi Hof Hauser e.V.&#039;&#039;&#039;, Langelmühle 1, 34466 Wolfhagen, [https://www.soziale-landwirtschaft.de/petrarca_media/lehre/Hauser/HofHauser.pdf www.soziale-landwirtschaft.de/petrarca_media/lehre/Hauser/HofHauser.pdf]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Bioland-Betrieb Caspersch-Hof&#039;&#039;&#039;, Fronhäuser Str. 12, 35102 Lohra, [https://www.Caspersch-hof.de www.Caspersch-hof.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Biolandhof Werragut&#039;&#039;&#039;, Auer Str. 38, 37269 Eschwege, [https://www.werragut.de www.werragut.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Bioland-Betrieb Gärtnerei Wurzelwerk&#039;&#039;&#039;, Forstamtstr. 6, 34355 Escherode, [https://www.wurzelwerk.abo-kiste.com/Gaertnerei-Wurzelwerk_19358.html www.wurzelwerk.abo-kiste.com/Gaertnerei-Wurzelwerk_19358.html]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Bioland-Betrieb Till Döring Gemüsebau GbR&#039;&#039;&#039;, Gippes 6, 34590 Wabern-Zennern, [https://www.till-doering.de www.till-doering.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Betriebsgemeinschaft Schanzenhof&#039;&#039;&#039;, Schanzenhof 1, 34454 Bad Arolsen-Helsen, [https://www.schanzenhof-online.de www.schanzenhof-online.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Demeter-Hof Schwalmtal&#039;&#039;&#039;, Im Schwalmgrund 34, 36318 Schwalmtal, [https://www.demeterhof-schwalmtal.de www.demeterhof-schwalmtal.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Der Feldgarten&#039;&#039;&#039;, Bergstraße 12, 61209 Echzell, [https://www.feldgarten.com www.feldgarten.com]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;[[Dottenfelderhof]]&#039;&#039;&#039;, 61118 Bad Vilbel, [https://www.dottenfelderhof.de www.dottenfelderhof.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Eschenhof GbR&#039;&#039;&#039;, Bärenbergstr. 1, 34366 Wolfhagen-Altenhasungen, [https://www.eschenhof-online.de www.eschenhof-online.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Gärtnerei Sassen&#039;&#039;&#039;, Sassen 1, 36110 Schlitz, [https://www.lebensgemeinschaft.de www.lebensgemeinschaft.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Gemeinschaft Altenschlirf&#039;&#039;&#039;, Müser Str. 1, 36358 Herbstein-Stockhausen, [https://www.gemeinschaft-altenschlirf.de www.gemeinschaft-altenschlirf.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Gut Kappel&#039;&#039;&#039;, Gut Kappel 1, 34454 Bad Arolsen, Bernd Hübner, [https://www.gutkappel.de www.gutkappel.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Gut Mönchhof KG&#039;&#039;&#039;, Gut Mönchhof 2, 37290 Meißner, [https://www.gut-moenchhof.eu www.gut-moenchhof.eu]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Hof Stedebach&#039;&#039;&#039;, Stedebach 2, 35096 Weimar/Lahn, [https://www.hofladen-bauernladen.info www.hofladen-bauernladen.info]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Hofgut Oberfeld&#039;&#039;&#039;, Erbacherstraße 125, 64287 Darmstadt, [https://www.landwirtschaft-oberfeld.de www.landwirtschaft-oberfeld.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Hofgut Sassen&#039;&#039;&#039;, 36110 Schlitz, [https://www.lebensgemeinschaft.de www.lebensgemeinschaft.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Kirchhof Agrar &amp;amp; Co. KG&#039;&#039;&#039;, An der Kirche 6, 36211 Alheim-Oberellenbach, [https://www.kirchhof-oberellenbach.de www.kirchhof-oberellenbach.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Knofi &amp;amp; So&#039;&#039;&#039;, Ludwigstr. 32, 37214 Witzenhausen, [https://www.knofiundso.de www.knofiundso.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Krebsbachhof&#039;&#039;&#039;, Rodenhäuser Str.12, 35102 Lohra-Seelbach, [https://www.krebsbachhof.de www.krebsbachhof.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Lebensgemeinschaft Bingenheim&#039;&#039;&#039;, Schloßstr. 9, 61209 Echzell, [https://www.lg-bingenheim.de www.lg-bingenheim.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Lebensgemeinschaft Richthof e.V.&#039;&#039;&#039;, Richthof 1, 36110 Schlitz, [https://www.lebensgemeinschaft.de www.lebensgemeinschaft.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Luise &amp;amp; Daniel Henze GbR&#039;&#039;&#039;, Luisenhof 1, 61138 Nierdorfelden, [https://www.solawi-luisenhof.com www.solawi-luisenhof.com]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Melchiorsgrund&#039;&#039;&#039;, Melchiorsgrund 1, 36318 Schwalmtal, [https://www.melchiorsgrund.de www.melchiorsgrund.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Oberhof&#039;&#039;&#039;, Am Oberhof 8, 36304 Alsfeld, Robert Kasper&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Rathsbacherhof&#039;&#039;&#039;, Aulenhäuserweg 1, 35789 Weilmünster, [https://www.rathsbacher-Hof.de www.rathsbacher-Hof.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;[[Solawi Oberellenbach]]&#039;&#039;&#039;, Oberer Erlenbach 23, 36211 Alheim-Oberellenbach, [https://www.solawi-oberellenbach.de www.solawi-oberellenbach.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Waldhof / Rudolf-Steiner-Institut&#039;&#039;&#039;, Nussallee 3 (Betrieb), Wilhelmshöher Allee 261 (Post), 34131 Kassel, [https://www.steiner-institut.eu/der-waldhof www.steiner-institut.eu/der-waldhof]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Walsegarten&#039;&#039;&#039;, Dorfstr. 5, 37318 Dietzerode/Vatterode&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====  Region Rheinland-Pfalz ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Menschen in der Landwirtschaft_Mia und Florian.jpg|thumb|link=https://www.youtube.com/watch?v=G80VVFh0OjU|Azubi Mia und Florian - Filmtipp aus der Reihe &amp;quot;Menschen in der Landwirtschaft&amp;quot;. [https://www.youtube.com/watch?v=G80VVFh0OjU Link zu youtube] ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Auflistung ist noch nicht vollständig und noch nicht plausibilisiert ...&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Amelie Krafft, Thorben Becher GbR&#039;&#039;&#039;, Haus am Berg 1, 56479 Neunkirchen, [https://www.gemueslich.de www.gemueslich.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Bioland-Betrieb Bannmühle&#039;&#039;&#039;, Staudernheimerstr. 1, 55571 Odernheim, [https://www.bannmuehle.de www.bannmuehle.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Bornwiesenhof Agrar GbR&#039;&#039;&#039;, Hußweilerstr. 38 - 40, 55767 Wilzenberg-Hußweiler, [https://www.kaesefinessen.de www.kaesefinessen.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Hof Breit&#039;&#039;&#039;, Hinter der Breit, 54516 Wittlich, [https://www.demeterhofbreit.de www.demeterhofbreit.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Hof Farrenau&#039;&#039;&#039;, Farrenau 1, 57514 Mudenbach, [https://www.mudenbach.de/Hof_Farrenau.html www.mudenbach.de/Hof_Farrenau.html]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Hof Steinich&#039;&#039;&#039;, Auf´m Steinich 3, 54570 Mürlenbach, [https://www.hm-weissenseifen.de www.hm-weissenseifen.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Neue Haus Sonne gGmbH&#039;&#039;&#039;, Oben am Dorf 60, 66453 Walsheim, [https://www.haussonne.de www.haussonne.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Neuhof&#039;&#039;&#039;, Neuhof 1, 67317 Altleiningen, [https://www.neuhof-goyert.de www.neuhof-goyert.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Schwalbenhof&#039;&#039;&#039;, Rathausstr. 27, 55608 Berschweiler, [https://www.schwalbenhof.de www.schwalbenhof.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Solawi PermaGlück&#039;&#039;&#039;, Bahnhofstr. 8, 55571 Odernheim am Glan, [https://www.permaglueck.de www.permaglueck.de]&lt;br /&gt;
==== Region außerhalb Westen ====&lt;br /&gt;
Die Auflistung ist noch nicht vollständig und noch nicht plausibilisiert ...&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Hof Pente&#039;&#039;&#039;, Osnabrücker Str. 73, 49565 Bramsche, [https://www.hofpente.de www.hofpente.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Münzinghof&#039;&#039;&#039;, Münzinghof 7, 91235 Velden, [https://www.muenzinghof.de www.muenzinghof.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ansprechpartner für die biodynamische Ausbildung im Westen ===&lt;br /&gt;
Arbeitsgemeinschaft für Biologisch- Dynamische Wirtschaftsweise Nordrhein-Westfalen e.V., Alfred-Herrhausen-Str. 44, D-58455 Witten, Gabriele Heringhaus (Sekretariat),  +49 (0) 2302-915218, gabriele.heringhaus@biodynamische-ausbildung.de, Ute Rönnebeck (Geschäftsführung), +49 (0) 2302-915218, ute.roennebeck@biodynamische-ausbildung.de, https://biodynamische-ausbildung.de/region-westen/kontakt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausbildungsbetriebe im Osten&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;https://biodynamische-ausbildung.de/wp-content/uploads/2020/07/Ausbildungsbetriebe_Osten.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ausbildungsbetriebe Region Berlin-Brandenburg 2020 ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Interview Pico und Florian.jpg|thumb|link=https://www.youtube.com/watch?v=uZzEmDZPzu8|Azubi Pico und Florian - Filmtipp aus der Reihe &amp;quot;Menschen in der Landwirtschaft&amp;quot;. [https://www.youtube.com/watch?v=uZzEmDZPzu8 Link zu youtube] ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Auflistung ist noch nicht vollständig und noch nicht plausibilisiert ...&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;[[Almas Garten]],&#039;&#039;&#039; Hermersdorfer Str. 19, 15374 Müncheberg / Obersdorf&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Bio-Alpakaland&#039;&#039;&#039;, Prenzlauer Chaussee 1, 17291 Nordwestuckermark OT Wilhelmshayn, ?[https://www.bio-alpakaland.de www.bio-alpakaland.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Biokräuterei Oberhavel&#039;&#039;&#039;, Hans Loch Straße 14, 16515 Oranienburg&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Erdhof und Gärtnerei Seewalde&#039;&#039;&#039;, Seewalde 2, 17255 Wustrow, [https://www.seewalde.de www.seewalde.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Gärtnerei am Bauerngut&#039;&#039;&#039;, Lindenstraße 1, 15306 Seelow&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Gärtnerei Apfeltraum&#039;&#039;&#039;, Hauptstr. 43, 15347 Müncheberg OT Eggersdorf, [https://www.hof-apfeltraum.de www.hof-apfeltraum.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Gärtnerei Staudenmüller&#039;&#039;&#039;, Askanische Str. 1, 17268 Templin-Vietmannsdorf, [https://www.gaertnerhof-staudenmueller.de www.gaertnerhof-staudenmueller.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Gut Ogrosen&#039;&#039;&#039;, Dorfstr.35, 03205 Vetschau/Ogrosen, [https://www.gut-ogrosen.de www.gut-ogrosen.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Hof im Winkel&#039;&#039;&#039;, Thomsdorf 17, 17268 Boitzenburger Land&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Hof Marienhöhe&#039;&#039;&#039;, Marienhöhe 3, 15526 Bad Saarow, [https://www.hofmarienhoehe.de www.hofmarienhoehe.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Hof Schwalbennest&#039;&#039;&#039;, Pehlitz 3, 16230 Brodowin,&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Hofgemeinschaft Basta&#039;&#039;&#039;, Bastaer Straße 10, 15324 Letschin&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Hofkollektiv Bienenwerder&#039;&#039;&#039;, Bienenwerder 2b, 15374 Müncheberg, [https://www.hofbienenwerder.org www.hofbienenwerder.org]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Melchhof&#039;&#039;&#039;, Alte Dorfstr. 20, 16230 Melchow, Peter Sprenker, [https://www.melchhof.de www.melchhof.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Ökohof Kuhhorst&#039;&#039;&#039;, Dorfstr.9, 16818 Fehrbellin OT Kuhhorst, [https://diekuhhorster.de diekuhhorster.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Ökohof Waldgarten&#039;&#039;&#039;, Schönemarker Weg 23, 16866 Barenthin https://www.solawi-waldgarten.de/hof/&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Wulkower Hof&#039;&#039;&#039;, Wulkower Dorfstr. 12, 15326 Wulkow / Booßen, ?[https://www.wulkower-hof.de www.wulkower-hof.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ausbildungsbetriebe in Sachsen (Stand 2020) ====&lt;br /&gt;
Die Auflistung ist noch nicht vollständig und noch nicht plausibilisiert ...&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Bauernhof Steinert&#039;&#039;&#039;: Bockmühlenstr. 69, 01848 Hohenstein-Cunnersdorf&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Biobauernhof Bohne&#039;&#039;&#039;: Hauptstraße 29, 09306 Stollsdorf, [https://www.biohof-bohne.org www.biohof-bohne.org]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Biohof Vogel&#039;&#039;&#039;: Dorfstr. 163, 09385 Erlbach-Kirchberg, [https://www.bio-hof-vogel.de www.bio-hof-vogel.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Guidohof&#039;&#039;&#039;: Am Ullersberg 31, 09212 Limbach Oberfrohna, [https://www.guidohof.com www.guidohof.com]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Hofgut Kreuma&#039;&#039;&#039;: Kreumaer Dorfstr. 29, 04519 Rackwitz, [https://www.hofgut-kreuma.de www.hofgut-kreuma.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Hofgut Pulsitz&#039;&#039;&#039;: Pulsitzer Hauptstr. 14, 04749 Ostrau, [https://hofgut-pulsitz.de hofgut-pulsitz.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Hof Mahlitzsch&#039;&#039;&#039;: Mahlitzsch 1, 01683 Nossen, [https://www.hof-mahlitzsch.de www.hof-mahlitzsch.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Hof zur Bunten Kuh&#039;&#039;&#039;: Lichtenwalder Str. 1, 09669 Frankenberg, [https://www.diebuntekuh.de www.diebuntekuh.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Linke-Hof&#039;&#039;&#039;: Brandiser Str. 79, 04316 Leipzig Baalsdorf&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Luisenhof&#039;&#039;&#039;: Waldenburger Straße 33, 09337 Callenberg OT/Langenchursdorf, [https://www.luisenhof-gemeinschaft.de www.luisenhof-gemeinschaft.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Solidarische Feldwirtschaft&#039;&#039;&#039;: Ecksteinstr. 29, 04277 Leipzig, Marian Schwarz, [https://www.stadt-gaertner.de www.stadt-gaertner.de]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
==== Ausbildungsbetriebe in Thüringen Stand 2020 ====&lt;br /&gt;
Die Auflistung ist noch nicht vollständig und noch nicht plausibilisiert ...&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Gut Sambach&#039;&#039;&#039;: Gutsstr. 1, 99974 Mühlhausen, [https://www.gut-sambach.de www.gut-sambach.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Hofkäserei Burgmühle&#039;&#039;&#039;: Auf der Burg 11, 99869 Haina, [https://www.hofkaeserei-haina.de www.hofkaeserei-haina.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ausbildungsbetriebe in Sachsen/Anhalt Stand 2020 ====&lt;br /&gt;
Die Auflistung ist noch nicht vollständig und noch nicht plausibilisiert ...&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Sonnengut Gerster&#039;&#039;&#039;: Dietrichsroda 16, 06632 Balgstädt, [https://www.sonnengut-gerster.de www.sonnengut-gerster.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ansprechpartner für die biodynamische Ausbildung im Osten ===&lt;br /&gt;
ARVENSE Lebendiges Lernen gGmbH, Wulkower Dorfstr. 7, D-15326 Lebus OT Wulkow, Birke Soukup, +49 (0) 30-62729775, ausbildung@demeter-im-osten.de, https://biodynamische-ausbildung.de/region-osten/kontakt/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ausbildung im Süden&amp;lt;ref&amp;gt;https://biodynamische-ausbildung.de/wp-content/uploads/2021/08/Liste-Ausbildungsbetriebe_SUeD_Apr23-1.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ausbildungsbetriebe in Baden-Württemberg ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Alberto biologisch-dynamischer Gärtner.jpg|thumb|link=https://www.youtube.com/watch?v=Uqh58U_P4iI|ehemaliger [https://dottenfelderhof.de/Landbauschule Landbauschüler] Alberto - Filmtipp aus der Reihe &amp;quot;Menschen in der Landwirtschaft&amp;quot;. [https://www.youtube.com/watch?v=Uqh58U_P4iI Link zu youtube] ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Auflistung ist noch nicht vollständig und noch nicht plausibilisiert ...&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Berghof&#039;&#039;&#039;, Ob dem Himmelreich 5, 72074 Tübingen, [https://www.berghof-tuebingen.de www.berghof-tuebingen.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Biogärtnerei Hamann&#039;&#039;&#039;, Breitestraße 19, 89542 Bolheim-Herbrechtingen, [https://www.biogaertnerei-hamann.de www.biogaertnerei-hamann.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Boxriker&#039;&#039;&#039;, Maitiser Straße 3, 73529 Schwäbisch Gmünd https://www.milchküche.de/&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Camphill Dorfgemeinschaft Hausenhof&#039;&#039;&#039;, Hausenhof 7, 91463 Dietersheim, [https://www.hausenhof.de www.hausenhof.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Deckers Biohof&#039;&#039;&#039;, Ottenhofener Str. 27, 77815 Bühl-Weitenung, [https://www.deckersbiohof.de www.deckersbiohof.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Demeter Gärtnerei Großhöchberg&#039;&#039;&#039;, Hauptstr. 12/1, 71579 Spiegelberg-Großhöchberg, [https://www.grosshoechberg.de www.grosshoechberg.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Demeterhof Mäck&#039;&#039;&#039;, Schloßhof 8, 89567 Sontheim an der Brenz&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Demeterhof Schlossgut Butgberg&#039;&#039;&#039;, Schloss 1, 89537 Giengen &lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Demeterhof Steigmiller&#039;&#039;&#039;, Biberacher Str. 32, 88444 Ummendorf, [https://www.steigmiller.bio www.steigmiller.bio]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Eichenhof GbR&#039;&#039;&#039;, Hörlebacher Str. 18, 74549 Wolpertshausen&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Gärtnerei Berg&#039;&#039;&#039;, Niederfeld 1, 79589 Binzen, [https://www.bergbinzen.de www.bergbinzen.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Gärtnerei Glabbich&#039;&#039;&#039;, Oberriexingerweg 90, 716654 Vaihingen Enz&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Gärtnerei von Woedtke&#039;&#039;&#039;, Burgweg 5, 71711 Murr&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Gärtnerei Willmann&#039;&#039;&#039;, In den Beeten 65, 74379 Ingersheim, [https://www.gaertnerei-willmann.de www.gaertnerei-willmann.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Heinrichhof GbR&#039;&#039;&#039;, Kirstetter Str. 23, 74847 Obrigheim, [https://www.heinrichhof.de www.heinrichhof.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Hofbauernhof GbR&#039;&#039;&#039;, Reinerzauer Str. 13, 72290 Loßburg, [https://www.hof-bauern-hof.de www.hof-bauern-hof.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Hof Dinkelberg&#039;&#039;&#039;, Rebacker 2, 79650 Schopfheim, [https://www.hof-dinkelberg.de www.hof-dinkelberg.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Hofgut Hochburg&#039;&#039;&#039;, Hochburg 10, 79312 Emmendingen, [https://www.hofgut-hochburg.de www.hofgut-hochburg.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Hof Ibele GbR&#039;&#039;&#039;, Wippenreute 1/1, 88213 Ravensburg, [https://www.bioexpress.de www.bioexpress.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Hof Sonnenwald&#039;&#039;&#039;, Haldenweg 19, 72297 Seewald, [https://www.gemeinschaft-sonnenwald.de www.gemeinschaft-sonnenwald.de], [https://www.gutes-leben-akademie.de www.gutes-leben-akademie.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Hof Till&#039;&#039;&#039;, Äule 9, 79859 Schluchsee, [https://www.hof-till.de www.hof-till.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Hof Ziegelhütte GbR&#039;&#039;&#039;, Am Randecker Maar, Ziegelhütte 1, 73266 Ochsenwang, [https://www.bauernhof-ziegelhuette.de www.bauernhof-ziegelhuette.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Honhardter Demeterhöfe GbR&#039;&#039;&#039;, Ostweg 15, 74586 Frankenhardt-Honhardt, [https://www.honhardter-demeterhoefe.de www.honhardter-demeterhoefe.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Klosterhof Sitzenkirch&#039;&#039;&#039;, Mühlenstraße 4, 79400 Kandern, [https://www.klosterhofsitzenkirch.de www.klosterhofsitzenkirch.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Langenburger Schafkäserei GbR&#039;&#039;&#039;, Breberweg 2, 74595 Langenburg, [https://www.schafkaese.com www.schafkaese.com]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;LWG Luzernenhof GbR&#039;&#039;&#039;, Weinhartenstr. 18, 79426 Buggingen, [https://www.luzernenhof.de www.luzernenhof.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Michels-Kleinsthof&#039;&#039;&#039;, Neusätze 4, 79189 Tunsel, [https://www.michels-kleinsthof.de www.michels-kleinsthof.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Naturschutzhof Krautfürnix&#039;&#039;&#039;, Esselbrunnerstraße 4, 97953 Königheim&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Schoderhof&#039;&#039;&#039;, Edensbach 191, 88289 Waldburg, https://www.schoderhof.de/&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Solawi Baldenhofen&#039;&#039;&#039;, Baldenhofen 4, 88260 Argenbühl, 07566686, [https://www.solawibaldenhofen.de www.solawibaldenhofen.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Solawi Zabergäu&#039;&#039;&#039;, Schulgasse 9, 74336 Brackenheim, 0176-72138181, [https://www.solawizabergaeu.com www.solawizabergaeu.com]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Sonnenhof GmbH&#039;&#039;&#039;, Astwiesen 2, 73087 Bad Boll, [https://www.sonnenhof-bad-boll.de www.sonnenhof-bad-boll.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Landwirtschaft Schloss Tempelhof&#039;&#039;&#039;, Tempelhof 3, 74594 Kreßberg, [https://www.schloss-tempelhof.de/th-landwirtschaft www.schloss-tempelhof.de/th-landwirtschaft]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Tennentaler Gemeinschaften e.V. Gärtnerei/Landwirtschaft&#039;&#039;&#039;, Ita-Wegman-Str. 7, 75392 Deckenpfronn, [https://www.tennental.de www.tennental.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Untermühlbachhof&#039;&#039;&#039;, Mühlbach 1, 78112 St. Georgen, [https://www.waelder-gbr.de www.waelder-gbr.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Unterer Berghof&#039;&#039;&#039;, Unterer Berghof, 72218 Wildberg, [https://www.unterer-berghof.de www.unterer-berghof.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Xaver Hailer&#039;&#039;&#039;, Alte Straße 5, 73453 Abtsgmünd-Wilfingen&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Ziegenhof Ensmad GbR&#039;&#039;&#039;, Ensmad 2, 88515 Langenenslingen, [https://www.ziegenhof-ensmad.de www.ziegenhof-ensmad.de]&lt;br /&gt;
==== Ausbildungsbetriebe in Bayern ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Flavio vom Demeter Hof.jpg|thumb|link=https://www.youtube.com/watch?v=mAEKx3ZxIg0|ehemaliger (staatl.) Azubi Flavio - Filmtipp aus der Reihe &amp;quot;Menschen in der Landwirtschaft&amp;quot;. [https://www.youtube.com/watch?v=mAEKx3ZxIg0 Link zu youtube] ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Auflistung ist noch nicht vollständig und noch nicht plausibilisiert ...&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;[[Artemisia]]&#039;&#039;&#039;, Im Hopfen 29, 88167 Stiefenhofen im Allgäu, [https://www.artemisia.de www.artemisia.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Asenhof&#039;&#039;&#039;, Wilperting 4, 83139 Söchtenau, [https://www.asen-hof.de www.asen-hof.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Assenhauser Hof&#039;&#039;&#039;, Kirchplatz 1, 82335 Farchach, [https://www.demeter.de/users/10016 www.demeter.de/users/10016]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Biohof Hafner GbR&#039;&#039;&#039;, Hauptstraße 41, 86694 Niederschönenfeld, [https://www.biohof-hafner.de www.biohof-hafner.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Bio-Gemüsebau Marcus Kratzer&#039;&#039;&#039;, Wetzendorferstr. 269, 90427 Nürnberg&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Biohof Kettler&#039;&#039;&#039;, Dalbergstr. 1, 97491 Friesenhausen, [https://www.biohof-kettler.de www.biohof-kettler.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Büachele Hof&#039;&#039;&#039;, Weilheim 2, 89434 Blindheim, [https://www.bueachelehof.de www.bueachelehof.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Chiemgaukorn&#039;&#039;&#039;, Weiding 2, 83308 Trostberg, [https://www.chiemgaukorn.de www.chiemgaukorn.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Gärtnerei Callenberg&#039;&#039;&#039;, Gärtnerhof Callenberg 12, A 96450 Coburg, [https://www.gaertnerhof-callenberg.de www.gaertnerhof-callenberg.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Gärtnerei Jolling KG&#039;&#039;&#039;, Jolling 14, 83093 Bad Endorf&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Gärtnerei Obergrashof&#039;&#039;&#039;, Obergrashof 1, 85221 Dachau, [https://www.obergrashof.de www.obergrashof.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Grasserhof GbR&#039;&#039;&#039;, Wenglinger Str. 2, 87648 Aitrang, [https://www.grasserhof.de www.grasserhof.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Huberhof&#039;&#039;&#039;, Moosstr. 5, 83365 Nußdorf&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Hofgemeinschaft Vorderhaslach GbR&#039;&#039;&#039;, Vorderherhaslach 1, 91230 Happurg, [https://www.vorderhaslach.de www.vorderhaslach.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Hof Morgenstern&#039;&#039;&#039;, Schwärzdorf 19, 96268 Mitwitz&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Kainzlhof&#039;&#039;&#039;, Jolling 3, 83093 Bad Endorf&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Kirchbichler&#039;&#039;&#039;, Hausen 3, 86971 Peiting&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Michlbauer Hof &amp;amp; Manufaktur&#039;&#039;&#039;, Stockau 3, 92289 Ursensollen, [https://www.michlbauerbio.de www.michlbauerbio.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Mayerhof Neukirchen&#039;&#039;&#039;, Neukirchen/Alz 2, 84558 Kirchweidach&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Münzinghof Gärtnerei&#039;&#039;&#039;, Münzinghof 21, 91235 Velden, [https://www.muenzinghof.de www.muenzinghof.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Münzinghof Landwirtschaft&#039;&#039;&#039;, Münzinghof 21, 91235 Velden, [https://www.muenzinghof.de www.muenzinghof.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Patersberg Hofgärtnerei&#039;&#039;&#039;, Patersberg 7, 95336 Mainleus, [https://www.patersberghof.de www.patersberghof.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Patersberghof&#039;&#039;&#039;, Patersberg 7, 95336 Mainleus, [https://www.patersberghof.de www.patersberghof.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Raphael und Lena Kraft GbR&#039;&#039;&#039;, Veitlahm 4, 95336 Mainleus&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Seibertsweilerhof / Familie Kleinle&#039;&#039;&#039;, Seibertsweilerhof 1, 86609 Donauwörth&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Stockner GmbH &amp;amp; CO. KG&#039;&#039;&#039;, Enzerweis 23, 94428 Eichendorf, [https://www.demeterhof-stockner.de www.demeterhof-stockner.de]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Ulrich und Ute Gärttling GbR&#039;&#039;&#039;, Dorfstraße 67, 97258 Hemmersheim&lt;br /&gt;
==== Ansprechpartner für die biodynamische Ausbildung im Osten ====&lt;br /&gt;
Biodynamische Ausbildung im Süden, Laura Fetzer (Ausbildungskoordination), Hauptstraße 82, 70771 Leinfelden-Echterdingen, biodynamisch@ausbildung-im-sueden.de, + 49 (0) 711-90254-14, https://biodynamische-ausbildung.de/region-sueden/kontakt/&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* https://biodynamische-ausbildung.de/&lt;br /&gt;
* Fachausbildung biodynamische Landwirtschaft: Schülerportrait: https://www.youtube.com/watch?v=XlKLpONCIkM&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Adressen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausbildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausbildungsbetrieb]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausbildungsplatz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Betrieb]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Betriebsorganismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauernhof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bio]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:biodynamisch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:biodynamische Ausbildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:biologisch-dynamisch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Demeter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:freie Ausbildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gärtnerei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gärtner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landwirt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landwirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landwirtschaftlicher Betrieb]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landwirtschaftlicher Kurs]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nachhaltigkeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Präparate]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Produktion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rudolf Steiner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tierwohl]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verzeichnis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vorzeigebetrieb]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:bio Bauernhof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Öko]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Chrifri</name></author>
	</entry>
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		<id>https://biodyn.wiki/index.php?title=Artemisia&amp;diff=3726</id>
		<title>Artemisia</title>
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		<updated>2023-12-11T15:35:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Chrifri: Kleinigkeiten&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
== Überblick Artemisia ==&lt;br /&gt;
Die Ländereien von Artemisia befinden sich im Westallgäu und umfassen eine Größe von insgesamt 26,5 ha Land, welches nach ökologischen Kriterien bewirtschaftet wird. Das Land verteilt sich auf zwei Hofstellen. Den Artemisia Kräutergarten in Hopfen 29 in der Gemeinde Stiefenhofen, sowie den Schutzhof in Oberheimen in der Gemeinde Opfenbach. Der Kräutergarten liegt gut erreichbar direkt an der B308, drei Höhenzüge vom Hochgrat entfernt.&amp;lt;ref&amp;gt;https://artemisia.de/artemisia/betriebsspiegel/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Artemisia Kräutergarten lassen sich folgende Bereiche zählen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gärtnerei: Heil-, Tee- und Gewürzkräuter, Gemüsepflanzen, Schmuck- und Wildstauden aus eigener Vermehrung mit samenfestem Saatgut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Landwirtschaft: Ökologischer Anbau, schonende Ernte, Trocknung und Verarbeitung in Handarbeit &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hofladen und Hofversand: Selbstgemachte Kräutertees, Gewürze und Räucherwerk. Weltenwissen-Bibliothek, Lebensmittel und Besonderheiten von regionalen Erzeugern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Landschaftspflege: Naturschutzfläche, auf der wir Wiesen wachsen lassen, Bäume pflanzen und Raum für Spiritualität und Kultur schaffen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teestube: Liebevoll hausgemachter Mittagstisch, ein Ort für Austausch und für das Verkosten unserer Erzeugnisse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seminare und Events: Wissen, Erfahrungen und Beziehungen erweitern, Leben im Rhythmus der Natur&amp;lt;ref&amp;gt;https://artemisia.de/haus-hof/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kontaktdaten&#039;&#039;&#039;: Allgäuer Kräutergarten, Hopfen 29, 88167 Stiefenhofen im Allgäu, Büro: 08386-960510, Teestube: 08386-961530, info@artemisia.de, https://artemisia.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Steckbrief ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Lage: Westallgäu&lt;br /&gt;
* Umgebung: Wald- und Weidelandschaft&lt;br /&gt;
* Boden: Gleye mit weitem Bodenartenspektrum, Vorherrschend Braunerde, gering verbreitet Parabraunerde aus kiesführendem Lehm&lt;br /&gt;
* Nutzflächen: Flächen für Heil- und Gewürzkräuter, Gemüse, Gewächshäuser &lt;br /&gt;
* Tiere: Schafe (ostfriesische Milchschafe), Mutterkuhherde (Allgäuer Braunvieh)&lt;br /&gt;
* Vermarktung: Direkt, per Versand und regionale Kräuter-und Pflanzenmärkte &lt;br /&gt;
* [[Ausbildungsbetriebe für die biodynamische Ausbildung|Ausbildungsbetrieb]]&lt;br /&gt;
* Zertifizierung: Bioland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Im Jahre 1997 fing alles an, als Tilman Schlosser an der Arbeit mit dem Land rund um die Linde begann und den ersten wegweisenden Impuls setzte. Dieser Ort sollte sich ganz den drei Eckpfeilern der Menschen verschreiben, der Natur, der Kunst und der Spiritualität.&amp;lt;ref&amp;gt;https://artemisia.de/garten-landschaft/vergangenheit/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod von Tilmann Schlosser im Jahre 2016, übernahme der Geschäftsführung und Weiterführung des Gartens durch die Söhne Kaspar und Jakob Schlosser. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
Rundgang durch den Laden https://www.youtube.com/watch?v=eXk6KTkQbFs&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SWR Dokumentation  https://www.youtube.com/watch?v=ITkIC3YFL_A&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausbildung: Staatliche?]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausbildungsbetrieb?]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Betriebskreislauf weitgehend geschlossen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Böden: ?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hofladen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jacob Schlosser]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kaspar Schlosser]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturveranstaltungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturveranstaltungen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunst]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gärtnerei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Niederschlag: xx mm p.a.]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nutzfläche bis xx Hektar]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tiere?]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Saatgut: Züchtung?]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seminare]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tilman Schlosser]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vermarktung: Direkt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vermarktung: Eigene Verarbeitung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vermarktung: Großhandel?]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vermarktung: Hofladen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Chrifri</name></author>
	</entry>
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		<id>https://biodyn.wiki/index.php?title=Artemisia&amp;diff=3725</id>
		<title>Artemisia</title>
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		<updated>2023-12-11T15:11:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Chrifri: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
== Überblick Artemisia ==&lt;br /&gt;
Die Ländereien von Artemisia befinden sich im Westallgäu und umfassen eine Größe von insgesamt 26,5 ha Land, welches nach ökologischen Kriterien bewirtschaftet wird. Das Land verteilt sich auf zwei Hofstellen. Den Artemisia Kräutergarten in Hopfen 29 in der Gemeinde Stiefenhofen, sowie den Schutzhof in Oberheimen in der Gemeinde Opfenbach. Der Kräutergarten liegt gut erreichbar direkt an der B308, drei Höhenzüge vom Hochgrat entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Artemisia Kräutergarten lassen sich folgende Bereiche zählen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gärtnerei: Heil-, Tee- und Gewürzkräuter, Gemüsepflanzen, Schmuck- und Wildstauden aus eigener Vermehrung mit samenfestem Saatgut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Landwirtschaft: Ökologischer Anbau, schonende Ernte, Trocknung und Verarbeitung in Handarbeit &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hofladen und Hofversand: Selbstgemachte Kräutertees, Gewürze und Räucherwerk. Weltenwissen-Bibliothek, Lebensmittel und Besonderheiten von regionalen Erzeugern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Landschaftspflege: Naturschutzfläche, auf der wir Wiesen wachsen lassen, Bäume pflanzen und Raum für Spiritualität und Kultur schaffen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teestube: Liebevoll hausgemachter Mittagstisch, ein Ort für Austausch und für das Verkosten unserer Erzeugnisse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seminare und Events: Wissen, Erfahrungen und Beziehungen erweitern, Leben im Rhythmus der Natur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kontaktdaten&#039;&#039;&#039;: Allgäuer Kräutergarten, Hopfen 29, 88167 Stiefenhofen im Allgäu, Büro: 08386-960510, Teestube: 08386-961530, info@artemisia.de, https://artemisia.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Steckbrief ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Lage: Westallgäu&lt;br /&gt;
* Umgebung: Wald- und Weidelandschaft&lt;br /&gt;
* Boden: Gleye mit weitem Bodenartenspektrum, Vorherrschend Braunerde, gering verbreitet Parabraunerde aus kiesführendem Lehm&lt;br /&gt;
* Nutzflächen: Flächen für Heil- und Gewürzkräuter, Gemüse, Gewächshäuser &lt;br /&gt;
* Tiere: Schafe&lt;br /&gt;
* Vermarktung: Direkt per Versand, Märkte&lt;br /&gt;
* [[Ausbildungsbetriebe für die biodynamische Ausbildung|Ausbildungsbetrieb]]&lt;br /&gt;
* Zertifizierung: Bioland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Im Jahre 1997 fing alles an, als Tilman Schlosser an der Arbeit mit dem Land rund um die Linde begann und den ersten wegweisenden Impuls setzte. Dieser Ort sollte sich ganz den drei Eckpfeilern der Menschen verschreiben, der Natur, der Kunst und der Spiritualität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod von Tilmann Schlosser im Jahre 2016, übernahme der Geschäftsführung und Weiterführung des Gartens durch die Söhne Kaspar und Jakob Schlosser. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
Rundgang durch den Laden https://www.youtube.com/watch?v=eXk6KTkQbFs&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SWR Dokumentation  https://www.youtube.com/watch?v=ITkIC3YFL_A&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausbildung: Staatliche?]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausbildungsbetrieb?]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Betriebskreislauf weitgehend geschlossen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Böden: ?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hofladen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jacob Schlosser]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kaspar Schlosser]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturveranstaltungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturveranstaltungen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunst]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gärtnerei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Niederschlag: xx mm p.a.]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nutzfläche bis xx Hektar]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tiere?]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Saatgut: Züchtung?]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seminare]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tilman Schlosser]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vermarktung: Direkt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vermarktung: Eigene Verarbeitung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vermarktung: Großhandel?]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vermarktung: Hofladen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Chrifri</name></author>
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		<id>https://biodyn.wiki/index.php?title=Artemisia&amp;diff=3717</id>
		<title>Artemisia</title>
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		<updated>2023-12-10T16:03:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Chrifri: Formatierung bearbeitet&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
== Überblick Artemisia ==&lt;br /&gt;
Die Ländereien von Artemisia befinden sich im Westallgäu und umfassen eine Größe von insgesamt 26,5 ha Land, welches nach ökologischen Kriterien bewirtschaftet wird. Das Land verteilt sich auf zwei Hofstellen. Den Artemisia Kräutergarten in Hopfen 29 in der Gemeinde Stiefenhofen, sowie den Schutzhof in Oberheimen in der Gemeinde Opfenbach. Der Kräutergarten liegt gut erreichbar direkt an der B308, drei Höhenzüge vom Hochgrat entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Artemisia Kräutergarten lassen sich folgende Bereiche zählen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gärtnerei: Heil-, Tee- und Gewürzkräuter, Gemüsepflanzen, Schmuck- und Wildstauden aus eigener Vermehrung mit samenfestem Saatgut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Landwirtschaft: Ökologischer Anbau, schonende Ernte, Trocknung und Verarbeitung in Handarbeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hofladen und Hofversand: Selbstgemachte Kräutertees, Gewürze und Räucherwerk. Weltenwissen-Bibliothek, Lebensmittel und Besonderheiten von regionalen Erzeugern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Landschaftspflege: Naturschutzfläche, auf der wir Wiesen wachsen lassen, Bäume pflanzen und Raum für Spiritualität und Kultur schaffen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teestube: Liebevoll hausgemachter Mittagstisch, ein Ort für Austausch und für das Verkosten unserer Erzeugnisse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seminare und Events: Wissen, Erfahrungen und Beziehungen erweitern, Leben im Rhythmus der Natur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kontaktdaten&#039;&#039;&#039;: Allgäuer Kräutergarten, Hopfen 29, 88167 Stiefenhofen im Allgäu, Büro: 08386-960510, Teestube: 08386-961530, info@artemisia.de, https://artemisia.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Steckbrief ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Lage: Westallgäu&lt;br /&gt;
* Umgebung: Wald- und Weidelandschaft&lt;br /&gt;
* Boden: Gleye mit weitem Bodenartenspektrum, Vorherrschend Braunerde, gering verbreitet Parabraunerde aus kiesführendem Lehm&lt;br /&gt;
* Nutzflächen: Flächen für Heil- und Gewürzkräuter, Gemüse, Gewächshäuser &lt;br /&gt;
* Tiere: Schafe&lt;br /&gt;
* Vermarktung: Direkt per Versand, Märkte&lt;br /&gt;
* [[Ausbildungsbetriebe für die biodynamische Ausbildung|Ausbildungsbetrieb]]&lt;br /&gt;
* Zertifizierung: Bioland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Im Jahre 1997 fing alles an, als Tilman Schlosser an der Arbeit mit dem Land rund um die Linde begann und den ersten wegweisenden Impuls setzte. Dieser Ort sollte sich ganz den drei Eckpfeilern der Menschen verschreiben, der Natur, der Kunst und der Spiritualität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod von Tilmann Schlosser im Jahre 2016, übernahme der Geschäftsführung und Weiterführung des Gartens durch die Söhne Kaspar und Jakob Schlosser. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
Rundgang durch den Laden https://www.youtube.com/watch?v=eXk6KTkQbFs&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SWR Dokumentation  https://www.youtube.com/watch?v=ITkIC3YFL_A&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Chrifri</name></author>
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		<title>Artemisia</title>
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		<updated>2023-12-10T14:59:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Chrifri: Text eingefügt für Artemisia&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Überblick Artemisia&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ländereien von Artemisia befinden sich im Westallgäu und umfassen eine Größe von insgesamt 26,5 ha Land, welches nach ökologischen Kriterien bewirtschaftet wird. Das Land verteilt sich auf zwei Hofstellen. Den Artemisia Kräutergarten in Hopfen 29 in der Gemeinde Stiefenhofen, sowie den Schutzhof in Oberheimen in der Gemeinde Opfenbach. Der Kräutergarten liegt gut erreichbar direkt an der B308, drei Höhenzüge vom Hochgrat entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Artemisia Kräutergarten lassen sich folgende Bereiche zählen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gärtnerei: Heil-, Tee- und Gewürzkräuter, Gemüsepflanzen, Schmuck- und Wildstauden aus eigener Vermehrung mit samenfestem Saatgut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Landwirtschaft: Ökologischer Anbau, schonende Ernte, Trocknung und Verarbeitung in Handarbeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hofladen und Hofversand: Selbstgemachte Kräutertees, Gewürze und Räucherwerk. Weltenwissen-Bibliothek, Lebensmittel und Besonderheiten von regionalen Erzeugern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Landschaftspflege: Naturschutzfläche, auf der wir Wiesen wachsen lassen, Bäume pflanzen und Raum für Spiritualität und Kultur schaffen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teestube: Liebevoll hausgemachter Mittagstisch, ein Ort für Austausch und für das Verkosten unserer Erzeugnisse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seminare und Events: Wissen, Erfahrungen und Beziehungen erweitern, Leben im Rhythmus der Natur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kontaktdaten&#039;&#039;&#039;: Allgäuer Kräutergarten, Hopfen 29, 88167 Stiefenhofen im Allgäu, Büro: 08386-960510, Teestube: 08386-961530, info@artemisia.de, https://artemisia.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Steckbrief&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Lage: Westallgäu&lt;br /&gt;
* Umgebung: Wald- und Weidelandschaft&lt;br /&gt;
* Boden: Gleye mit weitem Bodenartenspektrum, Vorherrschend Braunerde,     gering verbreitet Parabraunerde aus kiesführendem Lehm&lt;br /&gt;
* Tiere: Schafe zur Landschaftspflege&lt;br /&gt;
* Vermarktung: Direkt oder per Versand, Märkte&lt;br /&gt;
* [[Ausbildungsbetriebe für die biodynamische Ausbildung|Ausbildungsbetrieb]]&lt;br /&gt;
* Zertifizierung: Bioland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Geschichte&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1997 fing alles an, als Tilman Schlosser an der Arbeit mit dem Land rund um die Linde begann und den ersten wegweisenden Impuls setzte. Dieser Ort sollte sich ganz den drei Eckpfeilern der Menschen verschreiben, der Natur, der Kunst und der Spiritualität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Weblinks&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.youtube.com/watch?v=eXk6KTkQbFs&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SWR Dokumentation  https://www.youtube.com/watch?v=ITkIC3YFL_A&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Chrifri</name></author>
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		<updated>2023-11-10T11:21:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Chrifri: Die Seite wurde geleert.&lt;/p&gt;
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		<author><name>Chrifri</name></author>
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		<updated>2023-11-10T10:54:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Chrifri: Die Seite wurde neu angelegt: „dfghgklhgkhhuouüj“&lt;/p&gt;
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&lt;div&gt;dfghgklhgkhhuouüj&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Chrifri</name></author>
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		<title>Betriebsorganismus und Düngung - 1. Folge von Manfred Klett, 2018</title>
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		<updated>2023-02-21T10:32:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Chrifri: /* Transkription der Folge 1 von 4 */&lt;/p&gt;
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{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
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|&amp;lt;small&amp;gt;[[Manfred_Klett#Betriebsorganismus_und_D%C3%BCngung_in_4_Folgen|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Betriebsorganismus und Düngung - Folge 2. von 4. - Manfred Klett|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
== Videodoku Betriebsorganismus und Düngung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Betriebsorganismus u Düngung Folge 1 bis 4 Vortrag von Manfred Klett.jpg|450px|center|link=https://www.youtube.com/watch?v=YAzXJ7UzdCs]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- Folge 1. von 4. -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Vorträge von Manfred Klett findest du [[Manfred Klett|hier]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Transkription der Folge 1 von 4 ==&lt;br /&gt;
Ja, ich wünsche einen schönen guten Morgen. Und ich wünsche Ihnen auch, dass hier eine interessante Woche vor Ihnen steht und neue Einblicke in die biologisch-dynamische Landwirtschaft. Nun möchte ich mich kurz vorstellen. Ich bin hier Mitbegründer der Betriebsgemeinschaft [https://www.Dottenfelderhof.de Dottenfelderhof] gewesen, 1968, als wir hier angefangen haben auf dem Dottenfelderhof, aber war schon hier auf dem Hof 1956/57 als Lehrling tätig. Ich habe hier meine landwirtschaftliche Lehre schon durchlaufen, in einer ersten Phase der biologisch-dynamischen Bewirtschaftung von 1946 bis 1957. Und dann kam das an ein Ende. Die Bewirtschaftung wurde wieder konventionell auf zehn Jahre, ein Interregnum, weil eben dieser Hof im Zuge der Bodenreform - die gab es nach dem Zweiten Weltkrieg in allen Besatzungszonen, auch in der russischen. Die Bodenreform, dass jeder Landbesitzer, der über 100 Hektar Land besaß so und so viel Land abgeben musste, zur Ansiedlung [[wikipedia:Flucht_und_Vertreibung_Deutscher_aus_Mittel-_und_Osteuropa_1945–1950|ostvertriebener Bauern]]. Und der Landgraf von Hessen, dem dieser Betrieb gehört hat, hat den Betrieb dann komplett abtreten müssen an eine Siedlungsgesellschaft. Die wurden ja damals neu belebt nach dem zweiten Weltkrieg, um diese ganzen Vorgänge dann zu steuern. Sodass wir dann uns damit abfinden mussten, dass jetzt der Eigentümer eine Siedlungsgesellschaft war, die nur die eine Absicht hatte, diesen Hof zunächst einmal für ostvertriebene Landwirte freizumachen, andererseits später, nachdem das nicht so gelungen war, diesen Hof scheibchenweise nach der Salamitaktik zu verscherbeln. Stadtnah gelegen und sehr hohe Bodenpreise, Baupreise hier in der Gegend, sodass der Dottenfelderhof also in seinem ganzen geschichtlichen Verlauf seinen Nullpunkt erreicht hat, in den 60er, 70er, 80er Jahren, nein, sagen wir einmal, 60er Jahren, 50er, 60er Jahren. Der Hof selber hat eine Geschichte, die weit über 1000 Jahre hinausgeht. Er ist einer der ältesten Siedlungsorte überhaupt, weit und breit, weil er wird urkundlich schon erwähnt, 843, als ein freies Königsgut, unter Karl dem Großen. Also in der Zeit war Karl der Große schon gestorben, aber es waren dann seine Söhne und Enkel. Und ein freies Königsgut, ein karolingisches Königsgut. Und dann kamen ja dann die Sachsen Kaiser, und es war dann Otto der Zweite, der Kaiser also, der jetzt diesen Hof seinerzeit dem Kloster Worms zur Lehen gegeben hat, 976. Das ist alles urkundlich erwähnt. 976 wurde es ein Klostergut von Worms. Ja, die Klöster konnten ja nur existieren, wenn sie Pfründe hatten, das heißt, wenn ihnen entsprechender Landbesitz zugeteilt und zur Lehen gegeben worden ist, damit sie in der Lage sind, nicht nur auch täglich in der Landwirtschaft für ihren eigenen Lebensunterhalt zu arbeiten, sondern dass ein paar Mönche freigestellt worden sind, werden konnten, um die Bibel abzuschreiben. So war das damals. Um die Bibel abzuschreiben, brauchte Pfründe, man brauchte also den Zehnten, der dann abgeliefert worden ist an das Kloster, damit das Kloster überhaupt existieren kann. So war der Dottenfelderhof also ein solches Lehensgut geworden. Und dann 1121, 1122, 1123 wurde das erneut zur Lehen gegeben, an das gerade eben gegründete oder den gerade eben gegründeten Orden der Prämonstratenser. Die Prämonstratenser waren ein relativ kleiner Orden in der Aufsplitterung der Zisterzienser gewesen. Also auch wiederum seit dieser Zeit war der Dottenfelderhof ein Klostergut. Von Kloster Ilbenstadt hier ganz in der Nähe. Und blieb es über 800 Jahre, also bis zur Säkularisation 1803 bis 1806. Unter Napoleon wurde ja dann der ganze Klosterbesitz hier aufgeteilt in Mitteleuropa. Und so kam eben der Hof in die Hände schließlich der Landgrafen von Hessen-Kassel. Und er wurde dann eben sozusagen eine Art Beispielbetrieb im 19. Jahrhundert schon für moderne Verfahren in der Landwirtschaft, Zuckerrübenanbau und dergleichen mehr. Und weitere Details möchte ich jetzt darüber nicht sagen, sonst verlieren wir zu viel Zeit. Aber es war ja so, dass 1946 dann hier ein Landwirt eingeheiratet hat, der eigentlich aus einer Goldschmiede stammte. Ein hochintelligenter, befähigter Mann, der diesen Hof hier dann auf die biologisch-dynamische Wirtschaftsweise umgestellt hat. Der Dottenfelderhof sollte ja eigentlich in den 50er Jahren das Zentrum der biologisch-dynamischen Bewegung in Deutschland werden. Und dann zerbrach das 1954, weil eben der Druck auf das Land hier so groß war. Die wollten hier formal noch ostvertriebene Landwirte ansiedeln. Aber das Ganze zerbrach dann. Also wie ein Kartenhaus fiel das in sich zusammen, 1957. Das war eine unglaubliche Tragik, weil die Möglichkeit, hier jetzt so eine ganz neue Entwicklung zu inaugurieren, erstmal aussichtslos wurde. [00:07:35]Nachher habe ich [0.2s] eben versucht, noch in der Folgezeit immer mit meinem ehemaligen Lehrchef hier zu prüfen, ob wir doch diesen Hof wiedergewinnen können. Und das war uns dann nach vierjährigen Verhandlungen mit dem Land Hessen von 1964 bis 1968 schließlich gelungen. Allerdings in Form von Kriegszuständen, kann man fast sagen, in den Verhandlungen mit dem Land Hessen. Also man hat sich sozusagen mit schärfsten Waffen da bekämpft. Also wir mit den Waffen der Idee, wir hatten ja keine anderen. Aber es war ja noch eine Zeit, wo der konventionelle Landbau sozusagen sein Aufstiegserlebnis hatte: &amp;quot;Jetzt endlich können wir also technologisch alles so machen, dass der Mensch als Arbeitender überflüssig wird in der Landwirtschaft.&amp;quot; Diese Entwicklung fing ja damals an. Na ja, und da haben wir vier Jahre mit dem Land Hessen verhandelt und dann schließlich einen Pachtvertrag über fünf Jahre bekommen, einen Knebelvertrag, wo jeder Sachverständige auf diesem Feld gesagt hat: &amp;quot;Damit habt ihr die Schlinge um den Hals mitgeliefert bekommen&amp;quot;. Das war ein furchtbarer Knebelvertrag. Kann ich jetzt nicht im Einzelnen darauf eingehen. Aber jedenfalls war der so, die haben gesagt: &amp;quot;So stehen die das nie durch&amp;quot;. Sie versuchten eben, uns irgendwie hier von vornherein wegzukriegen. Nur der Minister selber und ein paar wenige Menschen, die haben ein bisschen eine Hand über uns gehalten. Na ja, und dann waren das also außerordentliche schwierige Jahre, der Dottenfelderhof war heruntergewirtschaftet bis zum geht nicht mehr. Das war eine Räuberburg, so wurde sie damals bezeichnet, das war also völlig am Boden alles. Sowohl der Zustand der Böden als auch der Gebäude. Also da war jahrzehntelang nichts mehr gemacht worden. Und wir haben uns damals gesagt, einmal den Fuß zwischen Tür und Angel, kriegt uns niemand mehr von dem Hof runter. Und so war es dann auch. Obwohl es manchmal aussah, wie wenn wir morgen hier weg müssten. Und dann, Ende der 70er Jahre, haben wir dann schließlich endlich es erreicht, hier einen 18-jährigen Pachtvertrag neu zu bekommen für den Hof und haben dann es auch durchgesetzt, dass das Land Hessen den Hof gekauft hat, von der Siedlungsgesellschaft. Und wir sind in den Kauf eingestiegen und haben die Hofgebäude mit 20 Hektar drum herum gekauft, als gemeinnütziger Verein. Sodass jetzt/ Die Gebäude und diese 20 Hektar sind also Eigentum des gemeinnützigen Trägers Landbauschule Dottenfelderhof und alles übrige Land/ Wir haben natürlich noch Zupachtungen von außerhalb, aber jetzt sind es direkt um den Hof arrondiert ungefähr 165 Hektar. Na ja, also insofern war jetzt zunächst mal eine Entwicklung gesichert. Dadurch konnten wir überhaupt investieren, auch in den folgenden Jahren. Das war ja vorher völlig unmöglich. Und wir haben dann die Landbauschule Dottenfelderhof gegründet, schon in den 70er Jahren, und haben dann hier auch eine Forschung eingerichtet, da drüben, das werden Sie vielleicht auch sehen, oder das haben Sie schon gesehen. Unsere ganze Züchtung, die wir hier jetzt auf dem Hof betreiben, die Forschung, die wir hier auf dem Hof betreiben und alle möglichen sonstigen Initiativen, die hier eben dann statt haben. So hat sich also das entwickelt und ich möchte nur noch ein Wort sagen zur Betriebsgemeinschaft. Weil ich meine, dass das der springende Punkt ist für die gesamte Zukunft der biologisch-dynamischen Landwirtschaft in Europa, in Mitteleuropa ganz besonders. Wir müssen da Pioniere sein auf diesem Felde, und dass nicht mehr der bäuerliche Familienbetrieb das eigentliche Ideal sein kann in die Zukunft. Na ja, also das ist vielleicht zu viel gesagt. Aber jedenfalls, da liegen ja auch Probleme vor. Denn wie soll eine einzelne Familie in der Lage sein, einen biologisch-dynamischen Betrieb, Viehhaltung, Ackerbau, Gartenbau, Obstbau, Heckenbau, Wiesen- und Weidewirtschaft und dann auch noch Weiterverarbeitung und Vermarktung unter einem Dach möglich zu machen? Ganz aussichtslos. Man ist dann burned out nach nicht allzu langer Zeit, sondern man muss sehen: Wie können wir sozial, nicht nur biologisch-dynamisch... Das Biologisch-Dynamische ist eine ungeheuere Zukunftsaufgabe. Und so ist auch in Verbindung mit dem Biologisch-Dynamischen die soziale Frage ungeheuer aktuell. Und die Landwirtschaft hat in Zukunft dafür eine ungeheure Aufgabe, eine Mission förmlich, neue soziale Entwicklungen zu iaugurieren. Und das war auch von Anfang an unser Anliegen hier auf dem Dottenfelderhof. Und die Betriebsgemeinschaft ergab sich nun nicht aus diesem Anliegen primär. Wir hatten kein, wie soll man sagen, soziales Impetus, hier und da etwas zu schaffen, sondern es ergab sich rein und ausschließlich aus den Bedingungen des biologisch-dynamischen Landbaus. Wir haben gesagt, ein Einzelner kann niemals mit angestellten Mitarbeitern auf die Dauer einen biologisch-dynamischen Betrieb umtreiben, sondern die Mitarbeiter müssen selbst motiviert sein. Die müssen selber aus sich heraus das Motiv haben, biologisch-dynamisch wirtschaften zu wollen, und zwar auf Augenhöhe. Also nicht mehr die hierarchische Struktur von einst: Da ist der Betriebsleiter und dann kommen die verschiedenen Stufen bis herunter über die Lehrlinge und Mägde und dann die Ratten und Mäuse, so war das ja früher. Sondern dass diejenigen, die hier wirtschaften... Das war ja unser großes Ideal gewesen. Das hat sich ein bisschen hier gewandelt. Unser großes Ideal gewesen. Und das ist es für mich auch in alle Zukunft, dass wir eine Form, eine soziale Form entwickeln müssen, wo jeder Einzelne voll motiviert ist und Arbeitgeber und Arbeitnehmer in einer Person ist. Also wir wollten eigentlich jede Lohnarbeit abschaffen. Das ist auch noch heute mein Ideal, dass wir keine Lohnarbeitskräfte mehr haben, sondern dass jeder, der daran mitarbeitet, Mitunternehmer ist. Geistig Mitunternehmer. Voll motiviert und dann auf Augenhöhe zusammengearbeitet. Das war der Grund, warum wir überhaupt die Betriebsgemeinschaft gegründet haben. Das war damals ein derartiges Novum, 1968. Obwohl es gab schon Bemühungen vor dem zweiten Weltkrieg. Es gab ja schon Bemühungen nach dem zweiten Weltkrieg in der biologisch-dynamischen Bewegung. Die sind alle zerbrochen, alle zerbrochen. Und wie wir dann 68&#039; anfingen, unter den unmöglichen Bedingungen hier: kein Geld, kein nichts, kein gar nichts, sondern nur die Idee. Da leuchtete plötzlich sozusagen historisch ein Moment auf und man sagte: &amp;quot;Jetzt. Jetzt ist der Moment da, jetzt ist er reif. Jetzt können wir diesen Versuch wagen&amp;quot;. Und wir hatten so gut wie keine Rückendeckung von irgendwo. Also es kann man an fünf Fingern abzählen, die Menschen, die uns sozusagen gesagt haben, dass wir nicht total verrückt sind. Und, na ja, so sind es jetzt 50 Jahre, dass der Hof in dieser Form existiert. Es hat sich vieles gewandelt, nicht mehr so ganz, wie ich mir das wünsche. Aber das muss immer durch/ Sowieso. Alle Entwicklung ist immer ein Stirb und Werde, immer ein Stirb und Werde. Und das hört man nicht gern, wenn man jung ist. Man möchte ja immer, dass etwas wird, oder dass man jedenfalls Teil hat, dass da irgendwas wird. Aber dass auch etwas sterben muss, das möchte man so gar nicht so wahrhaben wollen. Aber es ist ein Entwicklunsgesetz, dass alles erst mal... Wenn etwas wird, dann muss auch wieder etwas sterben, um neu zu werden und immer auf neue Stufen der Entwicklung zu erklimmen. Und so ist es auch so heute, dass durch die Erweiterung der Entwicklung des Dottenfelderhofes, durch die Weiterverarbeitung durch den Laden hier unten, durch die Bäckerei, die Konditorei, die Käserei und dann die Forschung und also alles, was hier sich angesiedelt hat... Dass natürlich dadurch viele Menschen von außen hinzukamen. Und die konnten nur als Lohnarbeitskräfte zunächst mal oder als Angestellte hier am Rande, sozusagen um den Kernbetrieb herum... Konnten die hier ihre Arbeit aufnehmen. Und das hat sich dann auch irgendwo ausgewirkt auf den Hof selbst. Und ich möchte mal sagen, das Ideal steht. Und auch die ersten Erfahrungen auf diesem Felde sind gemacht. Und ich weiß, wie schwer es ist, eine Betriebsgemeinschaft wirklich am Leben zu erhalten. Ich weiß das. Bis in den letzten Winkel weiß ich das, welche Gefährdungen und welche Probleme auftreten können. Einfach damit, dass man lernt, als Individuum, als individueller Mensch wirklich dieses Maß von Selbstlosigkeit, objektiver Selbstlosigkeit, nicht emotionaler... Objektive Selbstlosigkeit zu entwickeln, dass man wirklich mit dem anderen zusammen eine wirkliche Gemeinschaft zielstrebig in eine Zukunft hinein arbeitet, [00:18:07]um der Sache willen, [0.8s] nicht um seiner selbst willen! Aber das ist die Perspektive in die Zukunft, das möchte ich Ihnen ans Herz legen! Jedes Schicksal läuft anders. Da gibt es keine Norm. Aber man muss einmal klar sein: Die biologisch-dynamische Wirtschaftsweise ist nicht nur biologisch-dynamischer Pionier. Auch im sozialen Felde muss sie Pionieraufgaben... Muss sie etwas vorleben, anderen Menschen der Gesellschaft vorleben, dass ganz andere Entwicklungsgänge in die Zukunft möglich sind, die heilsam sind, im Sozialen heilsam sind. So, aber das ist eigentlich gar nicht mein Thema, über das ich hier heute spreche, sondern ich habe jetzt noch mal ein bisschen historisch zurückgegriffen. Sondern ich bin ja gefragt worden, noch etwas zu sagen über die Düngung im biologisch-dynamischen Landbau und das im Kontext mit dem Betriebsorganismus. Und da möchte ich jetzt... Wir haben viermal... Also in aller Kürze möchte ich erst mal eingehen auf den Betriebsorganismus. Was das eigentlich ist, wie ich den überhaupt verstehen kann. Welchen Zugang es da überhaupt gibt. Es wird ja immer drüber geredet, aber es ist irgendwie ein Wort, das ist ein Nomen. Und was verbindet man damit jetzt ganz konkret? Und von da ausgehend dann morgen... Sich also mit der Frage der tierischen Düngung, gerade im Kontext des Organismus-Gedanken mich zu beschäftigen. Und dann am Freitag und Samstag wollen wir dann auf dieser Grundlage dann auch uns noch mal wenigstens symptomatisch mit einzelnen Aspekten der biologisch-dynamischen Präparate befassen. So, aber jetzt diese Frage nach dem Betriebsorganismus. Sie stehen ja alle irgendwo in der Landschaft drinnen, sind auf irgendwelchen Höfen, haben da ihre Erfahrungen gemacht und da gibt es vielleicht Kühe, da gibt es auch das und jenes und die Felder und Gartenbau da oder dort. Aber das hat sich alles so entwickelt, wie sich eben die Zeitverhältnisse ergeben haben, wie es die Marktverhältnisse ergeben haben in den letzten Jahren. Und die Frage ist immer: &amp;quot;Hat man wirklich eine Idee dessen, was landwirtschaftlicher Organismus sein kann?&amp;quot; Was eigentlich die Grundlagen, die ideellen Grundlagen sind zum Verständnis dieses Begriffs Organismus? Ja, und da möchte ich erst auf drei Hinweise Rudolf Steiners, den Begründer des biologisch-dynamischen Landbaus... Aus seinem Landwirtschaftlichen Kurs zitieren. Und von dort meinen Ausgangspunkt nehmen. Also der erste, ich möchte sagen Initialsatz förmlich im Landwirtschaftlichen Kurs, im Hinblick auf die Aufgabe eines zukünftigen Landbaus, ist einer, den man eigentlich hier nicht verstehen kann. Und dennoch enthält er alles! Und den möchte ich einfach mal zitieren. Da heißt es am Beginn des zweiten Vortrags, also letzten Endes den Kurs eröffnend, also stellen Sie sich mal irgendeinen Hof vor: &amp;quot;Eine Landwirtschaft erfüllt ihr Wesen.&amp;quot; Man setzt hier nach: &amp;quot;Im besten Sinne des Wortes erfüllt sie ihr Wesen, wenn sie aufgefasst werden kann...&amp;quot;, völlig freilassend, &amp;quot;aufgefasst werden kann als eine Art Individualität für sich, eine wirklich in sich geschlossene Individualität.&amp;quot; Und jede Landwirtschaft müsste sich dann annähern, diesem Ideal, eine solche Individualität zu sein. Jetzt muss man sich fragen: &amp;quot;Was soll das eigentlich? Was ist damit ausgedrückt?&amp;quot; Das ist zunächst mal dieses gesagt: &amp;quot;Eine Landwirtschaft erfüllt nur dann ihr Wesen.&amp;quot; Sie hat es gar nicht. Sie hat noch nicht ihr Wesen. Es sei denn, ich fasse sie auf als eine Art Individualität. [00:22:35]Ich, [0.0s] also ich als Landwirt! Das ist nicht gegeben da draußen, sondern ich muss es auffassen, ich muss es mit Gedanken... Das ist eine Anstrengung, Erkenntnisanstrengung. Ich muss erfassen, diesen Gedanken fassen, dass eine Landwirtschaft eine Art Individualität ist, ja, eine wirklich in sich geschlossene Individualität! Da hat man natürlich lauter Begriffe, mit denen man auch noch gar nicht so richtig zurecht kommt. Was ist überhaupt eine Individualität? Was ist denn da überhaupt die Geschlossenheit? Und so weiter. Und was ist das Wesen überhaupt? Und ein zweiter Satz im Landwirtschaftlichen Kurs, der nimmt noch mal Bezug auf diese ganze Sache und sagt: &amp;quot;Im Grunde ist die volle Geschlossenheit in einem landschaftlichen Betrieb nicht zu erreichen&amp;quot;. So. Verständlich, ich meine, der Wind weht hier über unseren Betrieb, der kommt von England rüber, ein Sturm oder so, da kommt alles von außen rein. Oder es regnet von Wolken, die voll beladen sind mit dem Dreck von Frankfurt hier auf den Dottenfelderhof. Oder wir kaufen Maschinen von außen dazu oder auch hin und wieder mal Vieh, oder was es auch sein mag. Also wir können nicht autark, total autark sein, als landwirtschaftlicher Betrieb nicht in voller Geschlossenheit. Aber, sagt er, man müsse doch den Begriff der notwendigen Geschlossenheit haben. Wenn man den nicht hat, dann kann man auch keine Geschlossenheit eines landwirtschaftlichen Organismus schaffen, sondern ich muss den Begriff haben. Das heißt, in diesen beiden Äußerungen, die ich zitiert habe, ist schon klar: Der Mensch ist gefordert, sich mal ordentlich Gedanken zu machen, mein Gott! Und nicht nur so vor sich hin zu friemeln und nur seinen Egoismus auszuleben, sondern sich klare Gedanken machen: Was heißt das eigentlich? Individualität? Kann denn hier jemals ein landwirtschaftlicher Betrieb Individualität sein? Es gebührt doch eigentlich nur dieser Begriff dem Menschen im strengen Sinne? Und ebenso: Wie steht es mit dem Begriff der Geschlossenheit? Das Dritte, was ich noch kurz zitieren will, ist: Am Ende des vierten Vortrages, wo gesagt wird: &amp;quot;In allem wird vom Menschen ausgegangen. Der Mensch wird zur Grundlage gemacht.&amp;quot; Also in allem, was eigentlich in der Landwirtschaft gestaltungsmäßig sich vollziehen kann und vollziehen muss, da muss man die Kriterien von der Erkenntnis des Menschen her nehmen und kann sie nicht draußen in der Natur ohne Weiteres finden. Sondern ich muss da einen Begriff bilden, der abgeleitet ist von dem Verständnis des Menschen selbst. Und das möchte ich jetzt tun. Das möchte ich jetzt tun, und zwar in aller Kürze. Es tut mir leid, solche Dinge müssen sehr viel ausführlicher dargestellt werden. Aber nur, um das Prinzipielle mal sichtbar zu machen. Gehen wir mal vom Menschen aus, und zwar unter dem Gesichtspunkt, das jetzt als Grundlage zu nehmen für den Begriff der landwirtschaftlichen Individualität bzw. des landwirtschaftlichen Organismus. Also wir sind jetzt genötigt, ganz abzusehen von der Landwirtschaft und den Blick wirklich auf den Menschen zu lenken und zu sehen: Wie ist eigentlich der Mensch organismusmäßig konstituiert? Wir können auch vom Tier ausgehen, aber da fehlt dann was. Wir könnten auch von der Pflanze ausgehen, da fehlt noch mehr, um den Organismusbegriff wirklich zu fassen. Und wir können auch vom Mineral ausgehen. Und da fehlt am allermeisten. Aber der Mensch erfüllt sozusagen das, worum es hier geht, als Persönlichkeit, erfüllt das voll und ganz. Also wenn Sie sich mal den Menschen... Das ist schrecklich. Aber so einen Strichmenschen vorstellen. Der steht sogar noch ein bisschen krumm. Aber eigentlich ist er natürlich... Swn müssen Sie sich in der Achse Erde Sonne vorstellen. Und dieses eigenartige Gebilde Mensch zeigt nun eine ganz bestimmte physiologische und morphologische Gliederung als Grundlage für seine eigene geistig-seelische Entwicklung und Sein. Und wenn wir zunächst mal den Blick... Man sieht es ja schon irgendwo hier an dieser Gestalt, das da oben ist völlig anders als irgendwie, was da unten so ist. Wenn wir mal hier oben jetzt nur mal diesen Bereich anschauen, das menschliche Haupt. Das ist wie so eine Kugel da oben auf den Halswirbeln. Und wäre für sich auch nicht die Spur lebensfähig. Sondern eigentlich das wäre die Tendenz, dass das Haupt das vollendet, was es ständig erlebt, nämlich abzusterben. Im Haupte haben wir lauter physiologische Vorgänge, die nur und allesamt enden in einem Abbau-Prozess. Also wenn Sie zunächst mal darauf hinschauen, dass das Haupt umgeben ist von einer harten Knochen-Substanz, die ist nicht kristallin, sie ist so knorpelartig, aber knorpelartig verknöchert, und dies ist ziemlich tot. Es wird ein bisschen durchblutet, aber fast also vernachlässigbar. Und das Haupt ist dann umgeben. Nun gut, das muss man ihm zugestehen. Hier von einer dünnen Haut, und die ist stark durchblutet. Das ist das einzige, was so richtig lebendig ist da oben. Und da wachsen dann die Haare raus. Aber die Haare sind auch schon wieder ziemlich tot. Die kann man abschneiden, ohne dass man merkt. Und jetzt ist dieses Haupt erfüllt. Zunächst mal mit einer Flüssigkeit. Dem Gehirn-Wasser, das ist eine lympheartige Substanz. Und dann ist es eben erfüllt hier von dem Gehirn. Also ich sehe jetzt mal ab von allem Übrigen. Erfüllt von dem Gehirn. Und das Gehirn setzt sich nach außen fort, in die Sehnerven, in die Hörnerven, in die Sinnesorgane, die wachen Sinnesorgane, mit denen wir uns am intensivsten mit der Welt in Beziehung setzen. Und alles, was sich hier abspielt... Das Gehirn, weiß ja selber... Ist eigentlich tot. Das ist das reinste Wasser, was man sich überhaupt vorstellen kann. Aber es ist eben ganz mineralisch tot. Da bilden sich sogar ganz feine Kriställchen drin in dem Gehirn. Wenn wir denken. Dann die Epiphyse. Die sitzt hier oben auf dem Gehirn auf. Da bilden sich lauter feine organische Kriställchen. Die schwimmen dann zum Teil in dem Gehirnwasser herum. Und wenn wir einen Gedanken vergessen, lösen die sich wieder auf. Das kann man heute medizinisch nachweisen. Jeder Gedanke bildet einen Kristall, bildet etwas. Und diese Form, die sich da bildet, also jetzt ganz im Physischen, die löst sich wiederum auf, wenn etwas in Vergessenheit gerät. Das heißt, das Gehirn ist eine Bildung, wo ständig Materie abgebaut wird. Organische Materie. Das Blut strömt hier vom Herzen hoch, hier in das Haupt und unterhält sozusagen gerade eben das Haupt noch lebendig, den Kopf, das Gehirn lebendig. Aber eigentlich ist es also fast an der Schwelle des Todes, des Absterbens. Und aufgrund dieser Tatsache, dass hier ständig Abbau-Vorgänge sind... Das Gehirn hat die intensivste Atmung im ganzen Körper. Also Atmung geschieht immer dadurch, dass Kohlendioxyd entsteht, durch Abbau Prozesse und dann durch den Atem wieder ausgeatmet wird. Und die intensivste Art findet hier statt. Abbau, das heißt eigentlich Todesprozesse. Und wir sehen auch, dass das Haupt eigentlich dasjenige ist am Menschen, obwohl man den Kopf drehen kann... Und man kann nicken. Glücklicherweise kann man das noch. Ist es eigentlich der Ruhepol des Menschen. Da ist der Mensch eigentlich am meisten... Befindet sich in Ruhe. Und aufgrund dieser Prozesse, die da im Kopf sich abspielen... Natürlich muss man dann unter diesem Gesichtspunkt auch die Sinnesorgane mit einbeziehen, das Auge, das Ohr. Wenn Sie die anatomisch studieren, dann werden Sie bemerken, dass das eigentlich fast physikalische Apparate sind, zunächst einmal. Das Auge. Es ist wie eine Kamera auf Tour. Und auch die Gehörknöchelchen, die die ganzen Schallwellen übertragen auf das Innenohr, das sind alles mechanische Vorgänge. Plus, minus. Also dieses Haupt muss ständig von unten ernährt werden, damit es überhaupt existieren kann in dieser Form. Jetzt haben wir gegenläufig zum Haupt eine Organisation, die wirklich das vollständige Gegenteil darstellt. Wo wir im Grunde genommen überhaupt kein Erlebnis mehr... Sich einen Einblick nehmen können, direkt. Das ist das zu dem, was hier jetzt geschildert worden ist. Polar dazu man sagen kann, dass es der Lebenspol des Menschen ist. Wo alle Lebensvorgänge lokalisiert sind, wo alles in einem ständigen Wechsel und Wandel begriffen ist, wo Aufbau-Prozesse stattfinden und wo Regenerationsprozesse stattfinden. Also der Lebenspol, kann man sagen, der Lebenspol des Menschen. Und hier ist auch alles in Bewegung. Denken Sie mal an die Gliedmaßen, die Arme, die Hände, Bewegung. Man sieht von daher schon, dass der Mensch eigentlich ungeheuer polarisiert ist, in zwei Pole. Einen Todespol und einen Lebenspol. Und aufgrund dieser Todesprozesse hier oben entwickelt der Mensch sein [[A:Denken|Denken]]. Oder werden ihm die Gedanken bewusst, so muss man es genauer sagen. Während hier unten wir uns im Willen erleben als wollende Wesen. Und so ist der ganze untere Mensch eigentlich organisiert, in Bezug auf die Verdauungsprozesse. Die ganzen Drüsenprozesse und was da sich abspielt. Dass die alle dem Leben dienen. Und wir können hier oben vielleicht noch die Nerven- Sinnesprozesse, das Sinnessystem hinschreiben. Und hier ist das Stoffwechsel-Gliedmaßen-System. Von daher gesehen ist der Mensch ein zweigliedriges Wesen. &lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;B1&#039;&#039;&#039; [00:36:04] Ich verstehe nicht ganz. Die stillende Brust von einer Mutter. Gehört die jetzt zu den Lebensprozessen? &lt;br /&gt;
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[00:36:16] Was meinen Sie? &lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;B2&#039;&#039;&#039; [00:36:18] Hier oben auf dieser Seite haben Sie einen Strich gemalt. Deshalb, oder? &lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;B1&#039;&#039;&#039; [00:36:23] Ja, genau. &lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039; [00:36:25] Was meinen Sie? Also, ich habe Sie nicht verstanden. Sprechen Sie einmal lauter. &lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;B1&#039;&#039;&#039; [00:36:28] Die stillende Brust einer Mutter, wo die jetzt hingehört. Auch zu den Lebensprozessen? &lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039; [00:36:35] Wenn Sie ein Kind bekommen, oder wie? &lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;B1&#039;&#039;&#039; [00:36:39] Ja, genau. &lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039; [00:36:39] Ja, sicher. Das ist ja alles unterhalb des Zwerchfells. Das hier ist das Zwerchfell. Also, ich tue jetzt keine Unterscheidung zwischen Mann und Frau hier treffen. Sondern das gilt einfach für den Menschen. Der Mensch ist Mensch, ob so oder so, Mensch ist er in erster Linie. Und da haben wir hier eben diese Trennung zwischen diesem Oben und Unten und das ist das Zwerchfell. Und da spielen sich eben diese Lebensvorgänge insbesondere ab. Und jetzt haben wir hier dazwischen eben noch eine andere Wirklichkeit. Mal sehen, was ich da für eine Farbe nehme. Eine andere Wirklichkeit. Das ist da, wo nun Lunge und Herz beheimatet sind, wo der Mensch ein rhythmisches Wesen ist. Rhythmus. Und dieser mittlere Mensch, wo wir uns am allermeisten als Mensch erleben... Wir erleben uns ja nicht im Kopf als Mensch so sehr. Auch nicht im Bauch, sondern gerade in dieser mittleren Zone. Da erleben wir uns als am allermeisten, als Mensch. Und diese Organe, die hier als Zentralorgane in der Mitte angesiedelt sind, offenbaren sich in rhythmischer Tätigkeit. Und diese rhythmische Tätigkeit verbindet den Kopfpol mit dem Stoffwechselpol. Denken Sie an den Blutkreislauf. Der Blutkreislauf, der vom Herzen ausströmt, im arteriellen Blut und dann in den Kopf strömt. In den Kopf, Schlagader und im übrigen Kreislauf durch den ganzen Körper hindurch. Also diese mittlere Zone bringt diese beiden Gegensätze, das Oben und Unten, in einen Ausgleich. Und darin, in diesem Ausgleich, erleben wir uns als Menschen am allermeisten. Wenn wir uns einmal selbst beobachten, prüfen. Und das setzt sich natürlich fort, hier in die Gliedmaßen. In den Bewegungsmenschen. Und wenn man zum Beispiel an die Blutentstehung denkt, dann muss man sich vorstellen, dass in den Röhrenknochen der Gliedmaßen hauptsächlich das Blut sich bildet. Das ist auch unmittelbar mit einbezogen in die ganzen Stoffwechselvorgänge. Hier nun, das habe ich noch vergessen zu sagen, im Zusammenhang mit dem rhythmischen System entwickeln wir unser Fühlen oder werden wir unseres Fühlens bewusst. Wenn man so auf den Menschen einmal schaut... Man kann es anatomisch bis in die letzten Details verfolgen. Man kann es also morphologisch, physiologisch in jede Richtung hin verfolgen. Man wird sehen, dass dieses Prinzip dieser Welt des Drei-GliederSeins des Menschen einem überall entgegenspringt förmlich. Und dass darauf eigentlich überhaupt letzten Endes eine Verständnisgrundlage geschaffen werden kann, für die Pädagogik, für die Medizin, also eine entsprechende Medizin oder aber eben auch für die Landwirtschaft und für alles Übrige ebenso. Also man spricht hier von der Dreigliederung des Menschen. Auf diese Sache werde ich erst am Freitag noch mal zurückkommen. Und möchte jetzt... Wollen Sie was sagen? &lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;B3&#039;&#039;&#039; [00:40:50] Ich hätte eine Frage. Und zwar: ich verstehe das nicht so ganz, dass der Kopf quasi... Den Tod da drin und den Abbau. Das verstehe ich halt nicht so ganz, weil im Gehirn ja auch ganz viele Aufbauprozesse ja auch wieder vonstatten gehen. Also jeden Moment, wenn Synapsenverbindungen sich trennen, entstehen auch wieder neue. Und da kann halt auch im Laufe eines Zeitraums ein Aufbau entstehen, so Erinnerungen, die bleiben und neue, die dazukommen. Dann hat man ja im Endeffekt auch einen Aufbauprozess. Und genau das verstehe ich nicht so ganz, warum man vom Kopf als Abbauprodukt redet. &lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039; [00:41:30] Also der Abbau ist notwendig, damit wir überhaupt ein denkendes Bewusstsein haben. Und das erleben wir ja gerade hier in unserem Nervensystem. Aber es muss natürlich auch erhalten werden, es muss sozusagen in einem Zustand erhalten werden. Man kann es nicht mehr steigern, man kann es gerade noch erhalten. Und das sind natürlich schon Regenerationsvorgänge auch im Gehirn, das ist keine Frage. Aber letzten Endes funktionell physiologisch ist es ein ständiges Abbauen, muss natürlich wieder aufgebaut werden. Selbstverständlich. Aber dieser Abbauprozess als solcher ist ein Todesprozess. Und durch den Tod entsteht überhaupt erst ein denkendes Bewusstsein. Ohne Tod gäbe es kein Bewusstsein. Das muss man sich mal versuchen klar zu machen. Oder anders gesagt: Wenn man eine Verletzung hat, am Kopf oder so... Nicht wahr? Dann sind möglicherweise so und so viele seelische Möglichkeiten ausgeschaltet. Und jetzt muss er sich natürlich wieder regenerieren in diese Richtung, dass es wieder möglich wird, dass diese Abläufe stattfinden. Es ist immer sozusagen gerade am Leben gehalten, so möchte ich mal sagen. Also es steht im Vordergrund der Abbau. Und der Aufbau dient gerade, dass immer wieder abgebaut werden kann. Während hier im Stoffwechsel wohl genau das Gegenteil der Fall ist. Hier kommt alles sozusagen, steigt herauf bis in die Nerven-Sinnes-Bereiche, um diesen Pol am Leben zu erhalten. Diese Dreigliederung, die ich versucht/ Also wirklich. Also das ist zu aphoristisch fast, möchte ich sagen. Aber nur mal dieses Bild hinstellen und wir werden daran nochmal anknüpfen am nächsten Freitag. Jetzt möchte ich aber noch eine andere... Einen Aspekt kurz schildern, und das ist die Viergliederung des Menschen. Schauen Sie, man kann nämlich jetzt nicht nur unter diesem Aspekt des Aufbaus des menschlichen Leibes mal den Menschen betrachten, sondern auch: Welche Verwandtschaft trägt er zu den ganzen Naturreichen? Wie steht er eigentlich im Verhältnis? Wie steht er im Verhältnis zu der ganzen ihn umgebenden Natur? Ist er ein ganz fremdes Wesen oder ist er eben auch zugleich ein Naturwesen? Und da kann man zunächst einmal feststellen, dass, wenn man den Menschen vergleicht mit all dem, was in der mineralischen Welt sich abspielt, die rein anorganisch ist, physikalisch tot... Das Mineral ist ja sozusagen nur... Unterliegt nur den physischen Gesetzen. Alles, was ich da stofflich, kräftemäßig im Zusammenhang des toten mineralischen Reiches abspielt, spielt sich auch im Menschen ab. Im Menschen sind alle die Stoffe, die Kräfte, die Gesetze wirksam, die auch im Mineralreich wirksam sind. Das kann man heute bis ins Detail förmlich verfolgen. Ja, das verführt einen geradezu, den Mediziner, den Naturwissenschaftler, zu glauben, das wären die einzigen Gesetze, die wirklich Geltung haben. Das ist eine Verführung, weil die so schlüssig sind. Alles, was sozusagen mineralisch, stofflich, kräftemäßig im Menschen wirkt, ist in sich so schlüssig, dass man darauf regelrecht eine medizinische Weltanschauung begründen kann. Oder generell eine Weltanschauung begründet hat, die nennt man heute den Materialismus. Der Materialismus hat eine große Bedeutung, aber nur auf dieser Ebene hier. Eine Verwandtschaft der mineralisch-anorganischen Natur mit dem Menschen. Man findet alles, was da draußen ist, auch im Menschen irgendwie. Und ein äußerer Ausdruck dessen sind einmal die Sinnesorgane und, sagen wir mal, das Skelett oder alle Stützgewebe. Da wirken dieselben Kräfte. Und auch stoffliche Kompositionen wirken, wie man sie auch in der Außenwelt findet. Das ist nach denselben Prinzipien aufgebaut. Kann ich jetzt nicht in die Details gehen. Das würde zu weit führen. Die Sinnesorgane sind wirklich... Habe ich schon gesagt, die Knöchelchen zum Beispiel. Oder die Tatsache, dass das Licht durch die Linse hindurch gleichsam fixiert wird, durch den Glaskörper hindurch, hinten auf die gelben Körper, auf die eigentlichen Lichtzellen, auf dem Hintergrund des Auges. Das sind alles physikalische Vorgänge, wie man sie in der Kamera auch hat. Also insofern besteht hier eine tiefe Verwandtschaft, aber die bezieht sich eben nur auf das, was man den physischen Leib oder die physische Organisation des Menschen nennen kann. Also wenn das nur Geltung hätte, dann wäre der Mensch ein Stein. Ein Stein. Also er hätte keine eigene Regsamkeit, gar nichts. Und wenn man jetzt aber sieht, dass der Mensch tatsächlich in der Lage ist, eine Eigenbewegung zu entwickeln, ja in sich Lebensvorgänge sich abspielen zu lassen, zeigt er eine Verwandtschaft mit den Pflanzen. Die Pflanze ist ja ein ein Gebilde, die vereint das Mineralische, die nimmt das Mineralische auch auf, verwandelt es auf eine höhere Stufe. Und da entwickeln sich nun in der Pflanze Kraft von Substanzen und Kräften, die nicht mehr rein irdischer Natur sind, sondern wo der ganze Planetenumkreis mitwirken muss, dass die Pflanze überhaupt Leben erzeugt. Keine Pflanze kann leben, ohne dass die Sonne scheint. Das muss man sich mal klarmachen. Es gibt kein Leben auf der Erde ohne den ganzen planetarischen Umkreis. Und insofern hebt sich die Pflanze gleichsam aus der toten, mineralisch-irdischen Sphäre heraus und wird zur Offenbarerin von Lebensvorgängen. Und auch dieses weiß ich jetzt. Auch im Menschen eine Verwandtschaft. Und diese drückt sich ja aus im Drüsensystem. Das Drüsensystem. Ist natürlich überall im Menschen zu finden, aber hauptsächlich im unteren Menschen. Und das macht, dass der Mensch eben einen Lebenslauf hat wie die Pflanze oder eine Lebensorganisation. Und man weiß ja nun: Die Pflanzen, die sind ja von Natur aus eigentlich nur gesund. Also es gibt eigentlich keine kranke Pflanze. Streng genommen. Wenn man nicht selbst dafür sorgt, dass die Pflanze quasi äußerlich krank wird, also etwa abstirbt oder so, durch Infektionen. Die kommen alle von außen. Die Pflanze ist eigentlich ein gesundmachendes, durch und durch gesundes Wesen innerhalb der Naturreiche. Und ein solcher Mensch wie Paracelsus, der einer der größten Ärzte in der ganzen Menschheitsgeschichte war, hat die Bemerkung gemacht, dass es kein Kräutlein gibt auf der Welt, das nicht irgendeine Krankheit beim Menschen heilen könnte. Und so benutzen wir ja die Heilpflanzen. Die Heilpflanzen in der verschiedensten Art benutzen wir, um irgendetwas, was hier derangiert ist, innerhalb der menschlichen, komplizierten Organisation, gerade auf der Ebene des Lebendigen... Dass das wiederum in ein ausgewogenes Verhältnis zu allem Übrigen kommen kann. Gesunden also. Dann zeigt der Mensch eben eine Verwandtschaft zum Tier. Und diese Verwandtschaft zum Tier ist ja auch ganz evident, denn das Tier hat eine Seele. Das ist ein beseeltes Wesen. Hier ist nur Leben. Hier ist nur Tod. Das Tier ist ein beseeltes Wesen. Und das ist etwas, was dem modernen Bewusstsein so maßlos schwerfällt, das zu verstehen. Dass wir einem Tier ein Seelisches zusprechen können. Uns, uns Menschen, können wir ein Seelisches zusprechen. Wenngleich in den Wissenschaften man manchmal den Eindruck hat, da gäbe es auch keine Seele mehr. Aber im eigenen Empfinden, in der eigenen Erfahrung merken wir, dass wir ein beseeltes Wesen sind. Wir können denken, wir können fühlen, wir können wollen, eben jene Tätigkeiten. Also wir haben ein Bewusstsein, dass wir neben dem... Dass wir ein lebendiges, auch ein beseeltes Wesen sind. Dieses Bewusstsein kann man sich wirklich erwerben. Es ist gar nicht so selbstverständlich, dass es einen immer im Bewusstsein gibt. Und beim Tier ist es nun so, dass es auch eine Seele hat. Stellen Sie sich mal vor, irgendso eine Mücke fliegt da durch die Luft. Dann sollen wir da sagen, da ist eine Seele drin? Oder Käfer da im Boden, ein Regenwurm im Boden, da soll eine Seele drin sein? Es wird ja heute auch... Man merkt ja, dass die Art, wie die Menschen mit den Tieren umgehen, in der Massentierhaltung und so... Dann fühlt man sich irritiert. Da stimmt was nicht. Aber man dringt nicht wirklich durch, zu sagen: Das Tier hat eine Seele und diese Seele hat ihre eigene, geistig-wesenhafte Existenz in Welten, die gar nicht hier auf Erden nur ist, sondern eben die jetzt in diesem einzelnen Tier so inkarniert ist. Man ist dringt nicht bis zum Phänomen selber durch, sondern man bleibt immer davor stehen und merkt: Die Art, wie wir heute mit den Tieren umgeht, das kann man eigentlich verantworten. Ja, warum eigentlich nicht? Also die Begriffe, die Gedanken in der Richtung zu verdichten. Da macht man immer... Dann scheut man wieder zurück. Und weil man zurückscheut, wird man dann sehr leicht zum Fundamentalisten. Und die größten Fundamentalisten, die heute herumlaufen, sind vielfach die Tierschützer. Leider Gottes ist das so, auch die Naturschützer. Dann entsteht sehr schnell ein Fundamentalismus, weil man sagt: &amp;quot;Nein, ich habe das Gefühl, da stimmt was nicht.&amp;quot; Und dann nagelt man das fest: &amp;quot;Du darfst nicht, du darfst nicht.&amp;quot; So. Dann kommen moralische Forderungen ohne eine klare Erkenntnis der Zusammenhänge. Und so ist es gerade für den biologisch-dynamischen Landwirt so wichtig, dass er sich auch mal versucht hinein zu leben in das, was da eigentlich seelisch wirksam ist in dem Tier. Und da werden Sie bemerken, dass dieses Seelische im Tier deswegen so schwer zu fassen ist, weil es sich ohne Rest aufgeht in die Leibesbildung. Ohne Rest. Das Tier kann ich denken. Das kann nicht denken, Gedanken haben über die Welt. Sondern bestenfalls die Gedanken sind in ihm wirksam. Also das, was sonst das Denken des Menschen ist, ist in ihm als Weisheitsvolles Instrument des Tier-Seins in den Leib hinein gebunden. Und so das Fühlen und so das Wollen. Das Tier hat gar keine Möglichkeit, irgendwelche Freiheitsgrade zu entwickeln, sondern es ist notwendigerweise ein Pferd, eine Kuh, ein Elefant, ein Löwe oder was auch immer. Oder eben auch eine Mücke. Und darin liegt eine gewisse Tragik der Tiere. Ich weiß nicht, ob Sie das mal... Man muss sich mal auf so eine Empfindung einlassen und mal den Blick ruhen lassen auf irgendeinem Tier und seinem ganzen Verhalten. Und dann muss man einfach sagen: &amp;quot;Mein Gott, mein Gott, bist du festgelegt in deinem Sein, so festgelegt, so definiert. Du kannst gar nicht ausbrechen. Du bist nur zu diesen Handlungen fähig. Allerdings, wenn man auf die Handlung schaut, unendlich weise.&amp;quot; Die Weisheit ist ausgebreitet im ganzen Tierreich. Also es gab ja mal einen Zeitgenossen Goethes, Oken hieß der. Der hat gesagt: &amp;quot;Würde man alle Tiere, Tierarten mal, Tierseelen, zusammenschmeißen in einen Topf und würde da ganz groß drin herumrühren, dann würde die menschliche Seele rauskommen. Und würde man die menschliche Seele zerstückeln in lauter ihre einzelnen Facetten und würde jeder einzelnen Facette einen Leib zusprechen, dann käme das Tierreich heraus.&amp;quot; Das ist ein Bild. Aber ein Bild, was sehr viel sagt. Es zeigt sich eine Verwandtschaft des Menschen mit dem Tier, die ist da. Aber beim Tier ist das Seelische vollständig leibgebunden und das macht seine Tragik aus. Und gleichzeitig aber auch die Offenbarung einer unendlichen Weisheit. Also wenn man Weisheit... Der Begriff ist ja heute auch schon nicht mehr sehr akut aktuell. Also dass das Zusammenstimmen von verschiedenen Verhältnissen zu einem Ganzen... Wenn man das wirklich studieren will, dann muss man das Tier studieren in dem, was es tut, in seinen Aktionen. Denn alles, was das Tier tut, ist nichts anderes. Eine Offenbarung dessen, was seelisch, weisheitsvoll in diesem Leib gebunden ist. Es ist keine Freiheit da. Es ist ein Muss. Es ist eine Notwendigkeit, dass das Tier so handelt, wie es handelt. Und wenn ich das Tierseelische wirklich tiefer verstehen will, mit meinem ganz normalen Bewusstsein, Vernunftsbewusstsein allerdings, dann muss ich darauf hingucken: Was macht das Tier? Was tut das Tier, nicht? Was macht der Elefant in freier Wildbahn? Oder der Löwe? Oder wie verhält sich die Kuh? Ja, die Verhaltensforschung ist eine sehr, sehr junge Wissenschaft, also ganz erstaunlich eigentlich. Und hat sich zuerst der wilden Natur angenommen. In Bezug auf das Erforschen der Verhaltensweisen der Tierarten, zuletzt dem Haustier komischerweise. Das Haustier ist lange Zeit hinten runtergefallen und das entdeckt man jetzt erst. Und ist da auch noch sehr, sehr unsicher, wie das überhaupt mit dem Haustier beschaffen ist. Deswegen hält man es ja als Nutztier. Dann stellen Sie sich mal vor, was der Begriff Nutztier eigentlich heißt. Da verneine ich jede seelische, besondere Eigenschaft im Tier. Ich verneine sie plötzlich. Indem ich das Tier zum Nutztier degradiere, das nur noch mir nutzt. Wem nutzt es dann? Nicht, sich selbst. Indem, wie ich es so mäste und zu Maximalleistungen zwinge. Sondern es nutzt mir. Das ist der glatte menschliche Egoismus, der eigentlich dem Tier den Namen Nutztier verleiht. Aber das Tier hat ein objektiv Seelisches in sich wirksam. Und das drückt sich in seinem gesamten Verhalten aus. Und wenn wir es verstehen wollen, müssen wir auf dieses Verhalten unser Augenmerk lenken. Und da können wir sehr weit kommen. Es gab natürlich schon in den Naturwissenschaften immer Ansätze in diese Richtung. Die hat man dann weitgehend verloren. Und heute kommt es langsam wieder auf, in der Ökologie, dass man plötzlich studiert, sich für die Beziehungsverhältnisse innerhalb der Insektenreiches, innerhalb der Vögel und innerhalb des Edaphons, unserer Tiere im Boden. Und so weiter und so weiter. Man fängt jetzt an, nicht mehr nur das einzelne Tier zu definieren, wie viele Beine hat und wie viel Knie oder wo eigentlich das Herz ist beim Tier oder wo... Weiß ich nicht, was. Die Sinnesorgane, wie die beschaffen sind, die Facettenaugen. Das hat man alles anatomisch genauestens natürlich längst rausgekriegt. Aber wie sich das Tier einfügt in die gesamten seelischen, seelisch-lebendigen Zusammenhang des Tierreiches und welche Funktionen es in aller Spezialität hier und dort und dort und dort erfüllt. Diese Zusammenhänge tauchen erst heute in der modernen Ökologie mehr und mehr auf. Und vielfach immer noch unter dem Nutzaspekt. Also wie kann ich Nützlinge einsetzen im Glashaus, dass ich mir dort die Läuse auffressen? Das wird ja heute auch schon zu einer Technologie entwickelt, wie wir verfahren. Aber dennoch ist es so, dass man merkt: Eigentlich bedarf das nur noch eines kleinen Ruckes in der Erkenntnis und man würde erkennen: Das Tier hat eine Seele. Und diese Seele ist dominant. Die ist so, wie das Leben in der Pflanze dominant ist über das Physische, so ist die Seele des Tieres dominant über das Lebendige und Physische des Tieres. So eben hat auch der Mensch eine Seele, hat einen Seelenleib. In der anthroposophischen Ausdrucksweise sagt man auch Astralleib. Und der hat nun seine physische Repräsentanz in all dem, was sich ausdrückt im Nerven-Sinnes-System. Wenn wir jetzt unter diesem Aspekt mal auf den Menschen, die menschliche Seele schauen, dann ist es so, dass die menschliche Seele ja unendlich viele Rätsel aufgibt. Der alte Heraklit, das war ein griechischer Philosoph, der noch vor Sokrates gelebt hat... So um das fünfte Jahrhundert vor Christus. Der hat die Bemerkung gemacht, er habe die Seele durchwandert, alle Straßen und Wege der Seele, (so weit?) (unv). Und er ist an kein Ende gekommen. Das war ein ganz, ganz, ganz bedeutender Geist. Er hat die Seele erforscht und hat kein Ende gefunden. Man geht Wege und Straßen. Überall verzweigt es sich in die ganze Welt. Aber er hat kein Ende gefunden. Die menschliche Seele. Sie hat kein Ende. Die tiefe Seele ist weit gebunden. Und die menschliche Seele ist auch leibgebunden bis zu einem gewissen Grad, weiß Gott, ja. Wir haben Hunger. Das ist ein Gefühl, Hunger zu haben. Wir haben Durst. Ein Gefühl, also Durst zu haben. Das heißt, der Leib fordert da etwas. Und das drückt sich seelisch aus. Und so sind alle Emotionen, die man so hat, Zornesausbrüche oder weiß nicht was... Da merkt man ganz deutlich: Es hängt mit meiner Leiblichkeit zusammen. Da bin ich eigentlich... In dem Falle ist mein Seelisches noch in den Leib gebunden, wie beim Tier. Und eigentlich hat man immer den Eindruck beim Menschen, bei sich selbst... Ein bisschen Selbsterkenntnis muss man da üben. Wird man bemerken: Man befinde sich eigentlich immer zwischen Himmel und Hölle. Also das heißt, zwischen Himmel. Das heißt, dass man befreit ist vom Leib in dem Seelischen. Und Hölle. Das heißt, dass man plötzlich untertaucht in eine Welt des Leiblichen, wo man sich nicht mehr ohne Weiteres unter Kontrolle hat. Das ist dieses Spannungsfeld, in dem sich der Mensch erlebt und das Böse in der Welt, was man heute so hat. Es wirkt durch den Menschen, als eine objektive Kraft durch den Menschen. Immer dann, wenn er heruntersinkt in seine Leiblichkeit und keine Freiheitsgrade mehr zulässt. Dann entsteht eben das Böse in der Welt. Aber andererseits hat der Mensch sich zu befreien aus seiner Leiblichkeit. Und das macht den Menschen zum Menschen. Und das ist das Wunderbare. Dass, wenn ich versuche, mit einem anderen Menschen ins Gespräch zu kommen, in Korrespondenz zu kommen, dann merke ich ganz deutlich: Da spricht nicht mehr nur der Leib, sondern da löse ich mich heraus. Und dann entwickle ich lauter Tugenden. Also Tugend ist ja heute auch schon kein Begriff mehr. Ehrfurcht zu haben, Liebe, Kraft zu haben. Für das Andere, das Wesenhafte, was mir da begegnet. Oder aber in Hingabe etwas zu tun. Das sind alles Qualitäten, wo der Mensch sozusagen merkt: Das ist nicht mein Leib, der da arbeitet, sondern das bin ich als losgelöst von meinem Leibe. Da ist ein Höheres in mir wirksam. Goethe hat dieses herrliche Gedicht, wo er bemerkt: &amp;quot;Zwei Seelen wohnen, ach, in meiner Brust.&amp;quot; Das heißt eine Seele, die leibgebunden ist, die andere Seele, die leibbefreit ist. Und die ganze menschliche Entwicklung in alle Zukunft besteht darin, dass wir uns immer mehr üben darin, frei zu werden von unseren Emotionen. Frei zu werden von diesen Zwängen, die in uns walten, von diesen unkontrollierten Instinkten und so weiter. Sondern davon frei zu kommen, das zu verwandeln. Nicht die wegzuschieben, kein Asket zu werden. Sondern die zu erkennen, in sich zu erkennen, als wirksame Kraft. Und die zu verwandeln in etwas, was man dann als leibfrei, als Seelisches erkennen kann oder handhaben kann. Sodass wir hier jetzt eine neue Trennungslinie ziehen müssen. Das leibgebundene Seelische und die leibfreie Seele. Die steht über dieser Strichellinie. Wenn man diese drei Naturreiche und deren Repräsentanz im Menschen verfolgt, wird man sagen: Ja, der Mensch ist auch ein Naturwesen. Er ist völlig abhängig auch von allem dem, was ich da geschildert habe. Und er hat entsprechende Organe überall, hier oben im Kopf, wie im Bauch, wie Herz und Lunge, auch wie die Säugetiere auch haben. Und dennoch ist es so, dass sich dadurch, dass der Mensch mehr ist nur als eine Seele... Nämlich dass er ein Ich hat, dass er einen Wesenskern hat, dass er etwas hat, wo er sagt: &amp;quot;Ich.&amp;quot; Zu sich selbst. Und nicht: &amp;quot;Du.&amp;quot; Zu sich selbst. Sondern du zu dem anderen Menschen, der wiederum zu sich Ich sagt. Nicht? Das macht man sich alles heute gar nicht so bewusst. Man handhabt das irgendwo. Aber das wirklich mal tiefer zu hinterfragen: Was drückt sich eigentlich darin aus, dass hier in mir etwas waltet, was dann die Kraft hat, irgendwo im Seelischen Ordnung zu schaffen? Und nicht nur im Seelischen. Sondern was im Grunde genommen hereinstrahlt in diese Sphäre hier. Und versucht, das leibgebundene Seelische zu verwandeln, in leibungebundenes Seelisches. In höhere Tugenden. Und dass dieses Ich auch Kraft hat, hier jetzt tiefer noch in die Lebenszusammenhänge des Menschen... Und auch diese versucht zu verwandeln. Und da geschieht vieles in tiefer, tiefer Unbewusstheit. Aber wir können uns darum bemühen, die Voraussetzungen, die Bedingungen zu schaffen, dass das Ich wirklich einwirken kann, noch unter das Seelische herunter oder über das Seelische, in das Lebendige hinein, das Lebendige zu verwandeln. Dass wir auch da die Kontrolle über uns selbst gewinnen und dass das Ich schließlich hereinwirkt, bis in den physischen Leib herunter. Es durchstrahlt den ganzen Menschen. Und das kann man heute ja... Wenn wir jetzt sagen, mit den Methoden der modernen Naturwissenschaft kann man so was ja förmlich nachweisen, dass die sogenannte DNA... Das ist eine bestimmte... Desoxyribonukleinsäure nennt sich das. Das ist also eine Erbsubstanz. Dass die einen Prägestempel hat, wodurch man den Menschen durch Analyse der DNA den Menschen definieren kann. Jeder einzelne Mensch hat seine Komposition des Stofflichen. Der ganze Stoff ist Leib ist natürlich aufgebaut. Da sind Eiweiße. Da sind Kohlehydrate. Da sind Fette. Da sind alle möglichen Hormone und, was weiß ich, Fermente wirksam. Der ganze Organismus. Es ist alles da, muss da sein. Aber wie es da ist und wie es komponiert, ist stofflich. Und wie es ineinander wirkt, da kraftet etwas herein, was den Menschen zu diesem bestimmten Menschen macht. Und darauf muss man mal sein Augenmerk legen. Da ist ein ein Höheres in uns. Das: &amp;quot;Ich bin.&amp;quot; Dass ich sage: &amp;quot; Ich bin. Und ich bin nicht jemand anders. Ich bin nur der, der ich bin.&amp;quot; Ja? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;B4&#039;&#039;&#039; [01:11:00] Aber, also jedes einzelne Tier und jede einzelne Pflanze hat ja auch ihre eigene DNA. Also ich verstehe nicht so richtig den Zusammenhang zum Ich, zum individuellen Ich des Menschen. Im Gegensatz zur Pflanze und Tier, in dem Fall. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039; [01:11:15] Also es ist so, dass man... Beim Tier sind diese ganzen physiologischen Prozesse sehr viel einheitlicher. In den Arten. Und von den Arten natürlich unterschiedlich. Sondern man kann sich eigentlich dieses Bild noch mal vor Augen stellen, dass, wenn man verstehen will, was das Tier eigentlich ist... Dann stellen Sie sich mal vor, Sie hätten hier vor sich eine große Leinwand und die ist ziemlich undurchsichtig. Und dann machen sie mal Löcher, fünf Löcher rein und stecken durch die Löcher in ihre Finger. Und da stehen sie auf der anderen Seite. Und dann sehen sie plötzlich diese Finger. Und die bewegen sich sogar. Und jetzt müssen Sie sich klar machen: Ja, offensichtlich, dass sie sich bewegen. Da muss hinter der Leinwand was sein, was diese Bewegungen hervorruft. Und bei Menschen ist es evident. Da steht der Mensch direkt hinter der Leinwand und streckt seine Hände, Finger dadurch. Und dieses Bild kann man übertragen aufs Tierreich und sagen: Das, was da als Finger erscheint, sind die einzelnen Individuen. Löwen in der Serengeti, alle Löwen der Welt oder alle Rinder oder Kühe der Welt oder jede Art steht sozusagen verborgen hinter einer solchen Leinwand. Und was erscheint, sind die einzelnen Individuen, losgelöst von ihrem eigentlichen wesenhaften ichhaften Urgrund. Auch das Tier hat ein Ich, aber es ist nicht inkarniert. Das ist das Problem des Tieres. Auch das Tier hat ein Ich, aber es ist nicht inkarniert. Und des Menschen Ich hat sich mit dem Leib verbunden, aber nicht vollständig. Da ist sozusagen ein geistiger Überschuss im Menschen, der im Denken, Fühlen und Wollen ist. Und ähnlich ist es mit den Pflanzen. Also die Pflanzen, da sind ja die Eiweiß-Strukturen zum Beispiel bei den Getreidekörner oder bei der roten Rübe. Oder wenn sie die untersuchen, sind die Eiweiß-Strukturen sehr verwandt, sehr ähnlich. Im Prinzip eigentlich nicht unterschieden, innerhalb der Art. So, also das macht den Menschen eigentlich zum Menschen. Dass da ein übersinnliches Wesen in uns kraftet. Das ist nicht irgendwo nur in der Welt, sondern es ist zugleich in uns. Und das macht es, dass wir Seelen leibfrei denken lernen können. Dass wir auch mit unserem Fühlen uns mehr dem Denken zuwenden können oder mehr den leiblichen Vorgängen. Und wir können mithilfe des Denkens und Fühlens so in den Willen eingreifen, dass wir tatsächlich möglich die Fähigkeit haben können zum freien Wollen. Stellen Sie sich so was mal vor. Wenn der Mensch von sich sagen kann, er ist ein frei wollender Mensch. Was gibt es eigentlich Erstrebenswerteres als das? Dass wir nicht nur immer nur durch unsere Triebe, Begierden und Leidenschaften sozusagen befeuert werden von unten. Sondern dass wir in aller Ruhe aus unserem Denken, einem Bewusstsein heraus so hereinkraften können in unsere ganze Leiblichkeit, dass wir dadurch zum vernünftigen Handeln, zum sozialen Handeln, zu solchen Sphären uns fähig machen. Wenn wir jetzt diese drei Bereiche hier zusammen schauen: Das Mineralische, Pflanzliche und das Seelische des Tieres, dann ist hiermit der Organismusbegriff erfüllt. Das macht den Organismus zum Organismus. Hier herrscht eine Abgeschlossenheit. Das Tier tut es förmlich uns vor Augen führen, was eigentlich gemeint ist mit dem Begriff der Abgeschlossenheit. Da ist eine Haut, eine leibliche Abgrenzung. Der Elefant hat eine Haut, der ist begrenzt. Der ist  riesig groß, natürlich. Ein riesiges Tier. Aber dann ist es doch irgendwo begrenzt, mit Elefantenhaut. Und dann ist das Tier dadurch charakterisiert, dass es sich nach innen in eine bestimmte Organwelt gliedert. Und das ist Ausdruck eines Seelischen. Also das Seelische steht über dem Leben, steht über dem rein Physischen, obwohl es noch evolutiv noch sehr jung ist. Aber es steht darüber und steuert gewissermaßen oder prägt sich rein in das Lebendige, prägt sich rein ins Physische und lässt ein abgegrenztes Gebilde entstehen, mit einer Haut umgeben. Und innerhalb der Haut sind bestimmte Organe, die auch in sich wiederum abgegrenzt sind, die dann überhaupt dem Seelischen die Möglichkeit bieten, anwesend zu sein, inkarniert zu sein. Sodass man sagen kann: Der Organismusbegriff erfüllt sich. Also die relative Abgeschlossenheit erfüllt sich. Wenn ich sage, da ist ein Seelisches, das ist übersinnlich. Das kann ich nur in seinem Verhalten irgendwo und in seinen Phänomenen erfassen. Da ist ein Seelisches, das grenzt sich nach außen ab in einer Gestalt und gliedert sich nach innen in Organe. Da haben Sie so ein bisschen so eine Art, ich möchte sagen, Definition. Es ist ein Begriff, eine Idee, die aber sich mit Inhalt erfüllt, wenn man darauf hinschaut. Das hier grenzt sich ab nach außen, in eine bestimmte Gestalt. Und die ist so spezifisch. Die schon so Ausdruck des Wesenhaft-Seelischen, was sich da repräsentiert. Wenn das Reh aus dem Waldrand heraustritt und dann plötzlich den Kopf hebt und das Gehirn. Oder der Hirsch sozusagen sein Geweih abtastet oder den ganzen atmosphärischen Umkreis... Wenn das da heraustritt aus dem Wald und steht da und äugt. Das Bild muss man sich mal vor Augen führen. Da merken Sie: Das ist ein Atmosphärisches. Und alles Atmosphärische ist eigentlich nichts anderes wie eine Erscheinungsweise des Seelischen, was man in der Anschauung unmittelbar hat. Und so kann das Tier unendlich viel über sich selbst sagen, wenn man auf die Formen hinschaut, auf die Gestalt hinschaut. Wie ist die Gestalt beschaffen? Und eben dann auch seine eigene Innenwelt, wie die organisiert ist und wie es sich dann nach außen hin gibt in seinem Verhalten. Es ist gleich zu Ende. Also das macht den Organismus aus. Dass da Mineralisches, Pflanzliches und Tierisches zusammenklingt zu einem höheren Ganzen. Und alles, was da zusammenklingt, ist in sich weisheitsvoll. Da kann ich gar nicht dran rütteln. Das macht man natürlich heute. Ich versuche ja, mit der Gentechnik an allem zu rütteln oder mit der Art der modernen Düngung oder den ganzen Insektiziden. Und was weiß ich, an Pestiziden, die ich einsetze in der Landwirtschaft rüttle ich ständig an der Weisheit der Natur. Wo aber genau hingeschaut wird: Diese Welt ist durch und durch weise. Da reicht keine menschliche Vernunft dahin. Und das greift auch, wenn das in ein richtiges Verhältnis zueinander gebracht wird, im Sinne eines Organismus. Dann wirkt diese Weisheit durch sich selbst. Und nun aber, wenn wir jetzt aufsteigen im Menschen, bis in diese Sphäre, dann erfassen wir das, was man Individualität nennt. Wenn wir von Individualität sprechen, dann reicht es nicht, nur vom Mineralischen, Pflanzlichen und Tierischen zu sprechen, sondern von dem zu sprechen, was eigentlich das Ich seiner tiefsten Natur nach ist. Also Geist. Realer, in sich ruhender Geist, der sich selbst in Bezug auf sein eigenes Wesen ausspricht. Und er spricht sich aus im Ich des Menschen. Und jetzt stehen wir vor der Forderung der Aufgabe, im biologisch-dynamischen Landbau, unseren landwirtschaftlichen Betrieb in dem Sinne zu entwickeln, dass wir ihm eine Geschlossenheit verschaffen. Eine relative Geschlossenheit im Sinne des Organismusbegriffs. Uns in den Begriff der Individualität fassen, den wir nur durch uns selbst in Selbsterkenntnis fassen können und diesen mit diesem Begriff nun versuchen, so reinzukraften in diese Sphären hier, dass... Wenn ich es so auffasse, heißt es da in dem Satz. Dann kann ich so arbeiten, so gestalten, so hineinwirken in die äußere Natur, dass etwas entsteht, was auch im Geiste dem Menschen verwandt ist. Was nicht nur auf dieser Stufe dem Menschen verwandt ist oder dieser oder dieser. Sondern hier in Freiheit. Das heißt, dass es losgelöst von der Natur... Kann ich einen Begriff versuchen, so zu erfassen, aufgrund der Erkenntnis meiner selbst, dass diese jetzt für mich zum Instrument werden kann, meinen landwirtschaftlichen Hof nicht nur zu einem Organismus in diesem Sinne hier durch Zusammenschluss der Naturreiche herstellen kann. Sondern dass das Ganze durchstrahlt wird von meinen Intentionen, die nicht mehr leibgebunden sind. Meinen Ideen, meinen höchsten Gedanken, die ich denken kann. Die kann ich jetzt investieren. Aber eben nur auf der Basis der Selbstlosigkeit. Denn sobald das Selbst nur so leibgebunden mitspricht, dann ist es eigentlich schon Egoismus. Sondern das erfordert eigentlich eine Seelenverfassung vom Menschen, die er sich erübt, dass er sich erst in den Zustand, in den geistigen Zustand versetzt, in vollkommener Reinheit es so zu versuchen, hereinzuwirken in den Haushalt der Natur... Es ist nicht zu seinem Nutzen, nur seinem Nutzen dient, sondern dass er da eine Art Evolution, eine Entwicklung veranlagt, die mit ihm innigst verknüpft ist. Ja. Also, wir sind am Ende. Sie hat noch eine Frage. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;B5&#039;&#039;&#039; [01:23:35] Die bezieht sich eigentlich nur auf diese Trennung zwischen der körperlich gebundenen Seele und der geistigen Seele. Und da bin ich jetzt gerade wieder dieses Geistig-Individuelle drauf gekommen. Also glauben Sie, oder glaubst du, dass Tiere... Also du hattest das beschrieben quasi mit diesem: Wenn wir eine andere Seele erleben und diese Kommunikation. Dass das diese geistige Seele ausmacht. Und glaubst du, dass Tiere das nicht können? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039; [01:24:12] Wie? &lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;B5&#039;&#039;&#039; [01:24:15] Na ja, so wie wir. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039; [01:24:20] Durch sie selbst? Kann der Elefant mehr werden, als er ist? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;B5&#039;&#039;&#039; [01:24:26] Können wir mehr werden als wir sind? Können wir mehr werden als ein Mensch? Können wir vielleicht auch einfach ein Adler sein? Und wenn wir ein Adler sind, haben wir dann ein Ich? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039; [01:24:38] Der Mensch ist in gewissem Sinne sogar ein Adler, wenn er denkt. Das haben früher die Menschen so erlebt. Da ist man Adler, wenn man die Gedanken in ihrer Höhe, der Höhe des Geistes, die Gedanken so denkt, dann haben sie sich als Adler empfunden. Wenn sie sich empfunden haben, als kraftvoll tätiger Mensch, dann haben sie sich als Stier empfunden. Und wenn sie sich empfunden haben, als jemand, der ganz aus der Mitte heraus wirkt und daraus tätig ist in der Welt haben sie sich als Löwe empfunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;B5&#039;&#039;&#039; [01:25:11] Aber was wir ja eben nicht können, ist, dem Tier in seinen Kopf zu gucken und zu wissen, als was sich dieses Tier empfindet. Ich denke mal nämlich, wenn eine andere Spezies sich uns als Mensch angucken würde, würde diese Spezies auch ganz klar uns sehen, so wie wir sind. Und die würde uns nicht als Adler sehen und nicht als Löwe sehen und nicht als Bär sehen, sondern die würde uns als Menschen sehen und könnte vielleicht auch nicht nachvollziehen, wie wir uns vielleicht als Adler fühlen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[01:25:41] Also wissen Sie, eines muss man sich eingestehen als Mensch. Wir können so denken, wie ich es jetzt mal so versucht habe, so hier vorzustellen. Aber wir haben bei weitem nicht die Weisheit, die im Tierreich liegt. Das Tier ist weit, weit höher Weisheitsvoll. In seinen ganzen Tätigkeiten steht es weit, weit über dem Menschen. Aber eines hat der Mensch: Er kann das, was er kann, steigern durch die Kraft seines Ich. Er kann lernen. Er kann lernen. Er kann sozusagen sich immer mehr zum Menschen machen. Das ist, wenn ich sage: Kann der Elefant mehr Elefant werden? Er kann nur Elefant sein, auch innerlich, als dieses Wesen, das er geworden ist, evolutiv. Und der Mensch hat die Möglichkeit, obwohl er eigentlich viel weniger weisheitsvoll ist... Viel zu stark emotionell, auch wie er sich gibt. So ist doch der Mensch einer, der lernen kann. Lernen, lernen, lernen, mehr zu werden als er ist. Diese Fähigkeit ist noch so zart, aber sie ist da. Kraft dessen, was in mir als Mensch... Oder mich zum Menschen macht. Also wir können uns nicht einfach nur so leichtfertig über die Tiere erheben und meinen, wie herrlich weit haben wir es gebracht. Aber wir haben eine Fähigkeit in uns, die uns die Möglichkeit gibt, das Tier in seinem wahren Wesen, den Adler in seinem Wesen, den Löwen in seinem Wesen, den Stier in seinem Wesen, so zu erkennen, dass wir erkennen, die sind alle in uns. Und trotzdem ist da noch etwas, was die zusammenfasst zu einem höheren Ganzen. Fragen über Fragen. Aber es soll nur auch mal eine Eröffnung sein, was wir heute besprochen haben, für das Düngungsthema, was wir dann morgen anschlagen. Und ich bin eigentlich leider Gottes noch nicht sehr weit gekommen. Also wir müssen dann morgen noch mehr Tempo anlegen. Ja, also dann wünsche ich dir noch einen schönen Tag heute. Und morgen sehen wir uns wieder. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Themenbezogene Leseanregungen ==&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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		<author><name>Chrifri</name></author>
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		<title>Betriebsorganismus und Düngung - 1. Folge von Manfred Klett, 2018</title>
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		<updated>2023-02-21T10:30:58Z</updated>

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==Transkription der Folge 1 von 4 ==&lt;br /&gt;
Ja, ich wünsche einen schönen guten Morgen. Und ich wünsche Ihnen auch, dass hier eine interessante Woche vor Ihnen steht und neue Einblicke in die biologisch-dynamische Landwirtschaft. Nun möchte ich mich kurz vorstellen. Ich bin hier Mitbegründer der Betriebsgemeinschaft [https://www.Dottenfelderhof.de Dottenfelderhof] gewesen, 1968, als wir hier angefangen haben auf dem Dottenfelderhof, aber war schon hier auf dem Hof 1956/57 als Lehrling tätig. Ich habe hier meine landwirtschaftliche Lehre schon durchlaufen, in einer ersten Phase der biologisch-dynamischen Bewirtschaftung von 1946 bis 1957. Und dann kam das an ein Ende. Die Bewirtschaftung wurde wieder konventionell auf zehn Jahre, ein Interregnum, weil eben dieser Hof im Zuge der Bodenreform - die gab es nach dem Zweiten Weltkrieg in allen Besatzungszonen, auch in der russischen. Die Bodenreform, dass jeder Landbesitzer, der über 100 Hektar Land besaß so und so viel Land abgeben musste, zur Ansiedlung [[wikipedia:Flucht_und_Vertreibung_Deutscher_aus_Mittel-_und_Osteuropa_1945–1950|ostvertriebener Bauern]]. Und der Landgraf von Hessen, dem dieser Betrieb gehört hat, hat den Betrieb dann komplett abtreten müssen an eine Siedlungsgesellschaft. Die wurden ja damals neu belebt nach dem zweiten Weltkrieg, um diese ganzen Vorgänge dann zu steuern. Sodass wir dann uns damit abfinden mussten, dass jetzt der Eigentümer eine Siedlungsgesellschaft war, die nur die eine Absicht hatte, diesen Hof zunächst einmal für ostvertriebene Landwirte freizumachen, andererseits später, nachdem das nicht so gelungen war, diesen Hof scheibchenweise nach der Salamitaktik zu verscherbeln. Stadtnah gelegen und sehr hohe Bodenpreise, Baupreise hier in der Gegend, sodass der Dottenfelderhof also in seinem ganzen geschichtlichen Verlauf seinen Nullpunkt erreicht hat, in den 60er, 70er, 80er Jahren, nein, sagen wir einmal, 60er Jahren, 50er, 60er Jahren. Der Hof selber hat eine Geschichte, die weit über 1000 Jahre hinausgeht. Er ist einer der ältesten Siedlungsorte überhaupt, weit und breit, weil er wird urkundlich schon erwähnt, 843, als ein freies Königsgut, unter Karl dem Großen. Also in der Zeit war Karl der Große schon gestorben, aber es waren dann seine Söhne und Enkel. Und ein freies Königsgut, ein karolingisches Königsgut. Und dann kamen ja dann die Sachsen Kaiser, und es war dann Otto der Zweite, der Kaiser also, der jetzt diesen Hof seinerzeit dem Kloster Worms zur Lehen gegeben hat, 976. Das ist alles urkundlich erwähnt. 976 wurde es ein Klostergut von Worms. Ja, die Klöster konnten ja nur existieren, wenn sie Pfründe hatten, das heißt, wenn ihnen entsprechender Landbesitz zugeteilt und zur Lehen gegeben worden ist, damit sie in der Lage sind, nicht nur auch täglich in der Landwirtschaft für ihren eigenen Lebensunterhalt zu arbeiten, sondern dass ein paar Mönche freigestellt worden sind, werden konnten, um die Bibel abzuschreiben. So war das damals. Um die Bibel abzuschreiben, brauchte Pfründe, man brauchte also den Zehnten, der dann abgeliefert worden ist an das Kloster, damit das Kloster überhaupt existieren kann. So war der Dottenfelderhof also ein solches Lehensgut geworden. Und dann 1121, 1122, 1123 wurde das erneut zur Lehen gegeben, an das gerade eben gegründete oder den gerade eben gegründeten Orden der Prämonstratenser. Die Prämonstratenser waren ein relativ kleiner Orden in der Aufsplitterung der Zisterzienser gewesen. Also auch wiederum seit dieser Zeit war der Dottenfelderhof ein Klostergut. Von [[W:Kloster Ilbenstadt|Kloster Ilbenstadt]] hier ganz in der Nähe. Und blieb es über 800 Jahre, also bis zur Säkularisation 1803 bis 1806. Unter Napoleon wurde ja dann der ganze Klosterbesitz hier aufgeteilt in Mitteleuropa. Und so kam eben der Hof in die Hände schließlich der Landgrafen von Hessen-Kassel. Und er wurde dann eben sozusagen eine Art Beispielbetrieb im 19. Jahrhundert schon für moderne Verfahren in der Landwirtschaft, Zuckerrübenanbau und dergleichen mehr. Und weitere Details möchte ich jetzt darüber nicht sagen, sonst verlieren wir zu viel Zeit. Aber es war ja so, dass 1946 dann hier ein Landwirt eingeheiratet hat, der eigentlich aus einer Goldschmiede stammte. Ein hochintelligenter, befähigter Mann, der diesen Hof hier dann auf die biologisch-dynamische Wirtschaftsweise umgestellt hat. Der Dottenfelderhof sollte ja eigentlich in den 50er Jahren das Zentrum der biologisch-dynamischen Bewegung in Deutschland werden. Und dann zerbrach das 1954, weil eben der Druck auf das Land hier so groß war. Die wollten hier formal noch ostvertriebene Landwirte ansiedeln. Aber das Ganze zerbrach dann. Also wie ein Kartenhaus fiel das in sich zusammen, 1957. Das war eine unglaubliche Tragik, weil die Möglichkeit, hier jetzt so eine ganz neue Entwicklung zu inaugurieren, erstmal aussichtslos wurde. [00:07:35]Nachher habe ich [0.2s] eben versucht, noch in der Folgezeit immer mit meinem ehemaligen Lehrchef hier zu prüfen, ob wir doch diesen Hof wiedergewinnen können. Und das war uns dann nach vierjährigen Verhandlungen mit dem Land Hessen von 1964 bis 1968 schließlich gelungen. Allerdings in Form von Kriegszuständen, kann man fast sagen, in den Verhandlungen mit dem Land Hessen. Also man hat sich sozusagen mit schärfsten Waffen da bekämpft. Also wir mit den Waffen der Idee, wir hatten ja keine anderen. Aber es war ja noch eine Zeit, wo der konventionelle Landbau sozusagen sein Aufstiegserlebnis hatte: &amp;quot;Jetzt endlich können wir also technologisch alles so machen, dass der Mensch als Arbeitender überflüssig wird in der Landwirtschaft.&amp;quot; Diese Entwicklung fing ja damals an. Na ja, und da haben wir vier Jahre mit dem Land Hessen verhandelt und dann schließlich einen Pachtvertrag über fünf Jahre bekommen, einen Knebelvertrag, wo jeder Sachverständige auf diesem Feld gesagt hat: &amp;quot;Damit habt ihr die Schlinge um den Hals mitgeliefert bekommen&amp;quot;. Das war ein furchtbarer Knebelvertrag. Kann ich jetzt nicht im Einzelnen darauf eingehen. Aber jedenfalls war der so, die haben gesagt: &amp;quot;So stehen die das nie durch&amp;quot;. Sie versuchten eben, uns irgendwie hier von vornherein wegzukriegen. Nur der Minister selber und ein paar wenige Menschen, die haben ein bisschen eine Hand über uns gehalten. Na ja, und dann waren das also außerordentliche schwierige Jahre, der Dottenfelderhof war heruntergewirtschaftet bis zum geht nicht mehr. Das war eine Räuberburg, so wurde sie damals bezeichnet, das war also völlig am Boden alles. Sowohl der Zustand der Böden als auch der Gebäude. Also da war jahrzehntelang nichts mehr gemacht worden. Und wir haben uns damals gesagt, einmal den Fuß zwischen Tür und Angel, kriegt uns niemand mehr von dem Hof runter. Und so war es dann auch. Obwohl es manchmal aussah, wie wenn wir morgen hier weg müssten. Und dann, Ende der 70er Jahre, haben wir dann schließlich endlich es erreicht, hier einen 18-jährigen Pachtvertrag neu zu bekommen für den Hof und haben dann es auch durchgesetzt, dass das Land Hessen den Hof gekauft hat, von der Siedlungsgesellschaft. Und wir sind in den Kauf eingestiegen und haben die Hofgebäude mit 20 Hektar drum herum gekauft, als gemeinnütziger Verein. Sodass jetzt/ Die Gebäude und diese 20 Hektar sind also Eigentum des gemeinnützigen Trägers Landbauschule Dottenfelderhof und alles übrige Land/ Wir haben natürlich noch Zupachtungen von außerhalb, aber jetzt sind es direkt um den Hof arrondiert ungefähr 165 Hektar. Na ja, also insofern war jetzt zunächst mal eine Entwicklung gesichert. Dadurch konnten wir überhaupt investieren, auch in den folgenden Jahren. Das war ja vorher völlig unmöglich. Und wir haben dann die Landbauschule Dottenfelderhof gegründet, schon in den 70er Jahren, und haben dann hier auch eine Forschung eingerichtet, da drüben, das werden Sie vielleicht auch sehen, oder das haben Sie schon gesehen. Unsere ganze Züchtung, die wir hier jetzt auf dem Hof betreiben, die Forschung, die wir hier auf dem Hof betreiben und alle möglichen sonstigen Initiativen, die hier eben dann statt haben. So hat sich also das entwickelt und ich möchte nur noch ein Wort sagen zur Betriebsgemeinschaft. Weil ich meine, dass das der springende Punkt ist für die gesamte Zukunft der biologisch-dynamischen Landwirtschaft in Europa, in Mitteleuropa ganz besonders. Wir müssen da Pioniere sein auf diesem Felde, und dass nicht mehr der bäuerliche Familienbetrieb das eigentliche Ideal sein kann in die Zukunft. Na ja, also das ist vielleicht zu viel gesagt. Aber jedenfalls, da liegen ja auch Probleme vor. Denn wie soll eine einzelne Familie in der Lage sein, einen biologisch-dynamischen Betrieb, Viehhaltung, Ackerbau, Gartenbau, Obstbau, Heckenbau, Wiesen- und Weidewirtschaft und dann auch noch Weiterverarbeitung und Vermarktung unter einem Dach möglich zu machen? Ganz aussichtslos. Man ist dann burned out nach nicht allzu langer Zeit, sondern man muss sehen: Wie können wir sozial, nicht nur biologisch-dynamisch... Das Biologisch-Dynamische ist eine ungeheuere Zukunftsaufgabe. Und so ist auch in Verbindung mit dem Biologisch-Dynamischen die soziale Frage ungeheuer aktuell. Und die Landwirtschaft hat in Zukunft dafür eine ungeheure Aufgabe, eine Mission förmlich, neue soziale Entwicklungen zu iaugurieren. Und das war auch von Anfang an unser Anliegen hier auf dem Dottenfelderhof. Und die Betriebsgemeinschaft ergab sich nun nicht aus diesem Anliegen primär. Wir hatten kein, wie soll man sagen, soziales Impetus, hier und da etwas zu schaffen, sondern es ergab sich rein und ausschließlich aus den Bedingungen des biologisch-dynamischen Landbaus. Wir haben gesagt, ein Einzelner kann niemals mit angestellten Mitarbeitern auf die Dauer einen biologisch-dynamischen Betrieb umtreiben, sondern die Mitarbeiter müssen selbst motiviert sein. Die müssen selber aus sich heraus das Motiv haben, biologisch-dynamisch wirtschaften zu wollen, und zwar auf Augenhöhe. Also nicht mehr die hierarchische Struktur von einst: Da ist der Betriebsleiter und dann kommen die verschiedenen Stufen bis herunter über die Lehrlinge und Mägde und dann die Ratten und Mäuse, so war das ja früher. Sondern dass diejenigen, die hier wirtschaften... Das war ja unser großes Ideal gewesen. Das hat sich ein bisschen hier gewandelt. Unser großes Ideal gewesen. Und das ist es für mich auch in alle Zukunft, dass wir eine Form, eine soziale Form entwickeln müssen, wo jeder Einzelne voll motiviert ist und Arbeitgeber und Arbeitnehmer in einer Person ist. Also wir wollten eigentlich jede Lohnarbeit abschaffen. Das ist auch noch heute mein Ideal, dass wir keine Lohnarbeitskräfte mehr haben, sondern dass jeder, der daran mitarbeitet, Mitunternehmer ist. Geistig Mitunternehmer. Voll motiviert und dann auf Augenhöhe zusammengearbeitet. Das war der Grund, warum wir überhaupt die Betriebsgemeinschaft gegründet haben. Das war damals ein derartiges Novum, 1968. Obwohl es gab schon Bemühungen vor dem zweiten Weltkrieg. Es gab ja schon Bemühungen nach dem zweiten Weltkrieg in der biologisch-dynamischen Bewegung. Die sind alle zerbrochen, alle zerbrochen. Und wie wir dann 68&#039; anfingen, unter den unmöglichen Bedingungen hier: kein Geld, kein nichts, kein gar nichts, sondern nur die Idee. Da leuchtete plötzlich sozusagen historisch ein Moment auf und man sagte: &amp;quot;Jetzt. Jetzt ist der Moment da, jetzt ist er reif. Jetzt können wir diesen Versuch wagen&amp;quot;. Und wir hatten so gut wie keine Rückendeckung von irgendwo. Also es kann man an fünf Fingern abzählen, die Menschen, die uns sozusagen gesagt haben, dass wir nicht total verrückt sind. Und, na ja, so sind es jetzt 50 Jahre, dass der Hof in dieser Form existiert. Es hat sich vieles gewandelt, nicht mehr so ganz, wie ich mir das wünsche. Aber das muss immer durch/ Sowieso. Alle Entwicklung ist immer ein Stirb und Werde, immer ein Stirb und Werde. Und das hört man nicht gern, wenn man jung ist. Man möchte ja immer, dass etwas wird, oder dass man jedenfalls Teil hat, dass da irgendwas wird. Aber dass auch etwas sterben muss, das möchte man so gar nicht so wahrhaben wollen. Aber es ist ein Entwicklunsgesetz, dass alles erst mal... Wenn etwas wird, dann muss auch wieder etwas sterben, um neu zu werden und immer auf neue Stufen der Entwicklung zu erklimmen. Und so ist es auch so heute, dass durch die Erweiterung der Entwicklung des Dottenfelderhofes, durch die Weiterverarbeitung durch den Laden hier unten, durch die Bäckerei, die Konditorei, die Käserei und dann die Forschung und also alles, was hier sich angesiedelt hat... Dass natürlich dadurch viele Menschen von außen hinzukamen. Und die konnten nur als Lohnarbeitskräfte zunächst mal oder als Angestellte hier am Rande, sozusagen um den Kernbetrieb herum... Konnten die hier ihre Arbeit aufnehmen. Und das hat sich dann auch irgendwo ausgewirkt auf den Hof selbst. Und ich möchte mal sagen, das Ideal steht. Und auch die ersten Erfahrungen auf diesem Felde sind gemacht. Und ich weiß, wie schwer es ist, eine Betriebsgemeinschaft wirklich am Leben zu erhalten. Ich weiß das. Bis in den letzten Winkel weiß ich das, welche Gefährdungen und welche Probleme auftreten können. Einfach damit, dass man lernt, als Individuum, als individueller Mensch wirklich dieses Maß von Selbstlosigkeit, objektiver Selbstlosigkeit, nicht emotionaler... Objektive Selbstlosigkeit zu entwickeln, dass man wirklich mit dem anderen zusammen eine wirkliche Gemeinschaft zielstrebig in eine Zukunft hinein arbeitet, [00:18:07]um der Sache willen, [0.8s] nicht um seiner selbst willen! Aber das ist die Perspektive in die Zukunft, das möchte ich Ihnen ans Herz legen! Jedes Schicksal läuft anders. Da gibt es keine Norm. Aber man muss einmal klar sein: Die biologisch-dynamische Wirtschaftsweise ist nicht nur biologisch-dynamischer Pionier. Auch im sozialen Felde muss sie Pionieraufgaben... Muss sie etwas vorleben, anderen Menschen der Gesellschaft vorleben, dass ganz andere Entwicklungsgänge in die Zukunft möglich sind, die heilsam sind, im Sozialen heilsam sind. So, aber das ist eigentlich gar nicht mein Thema, über das ich hier heute spreche, sondern ich habe jetzt noch mal ein bisschen historisch zurückgegriffen. Sondern ich bin ja gefragt worden, noch etwas zu sagen über die Düngung im biologisch-dynamischen Landbau und das im Kontext mit dem Betriebsorganismus. Und da möchte ich jetzt... Wir haben viermal... Also in aller Kürze möchte ich erst mal eingehen auf den Betriebsorganismus. Was das eigentlich ist, wie ich den überhaupt verstehen kann. Welchen Zugang es da überhaupt gibt. Es wird ja immer drüber geredet, aber es ist irgendwie ein Wort, das ist ein Nomen. Und was verbindet man damit jetzt ganz konkret? Und von da ausgehend dann morgen... Sich also mit der Frage der tierischen Düngung, gerade im Kontext des Organismus-Gedanken mich zu beschäftigen. Und dann am Freitag und Samstag wollen wir dann auf dieser Grundlage dann auch uns noch mal wenigstens symptomatisch mit einzelnen Aspekten der biologisch-dynamischen Präparate befassen. So, aber jetzt diese Frage nach dem Betriebsorganismus. Sie stehen ja alle irgendwo in der Landschaft drinnen, sind auf irgendwelchen Höfen, haben da ihre Erfahrungen gemacht und da gibt es vielleicht Kühe, da gibt es auch das und jenes und die Felder und Gartenbau da oder dort. Aber das hat sich alles so entwickelt, wie sich eben die Zeitverhältnisse ergeben haben, wie es die Marktverhältnisse ergeben haben in den letzten Jahren. Und die Frage ist immer: &amp;quot;Hat man wirklich eine Idee dessen, was landwirtschaftlicher Organismus sein kann?&amp;quot; Was eigentlich die Grundlagen, die ideellen Grundlagen sind zum Verständnis dieses Begriffs Organismus? Ja, und da möchte ich erst auf drei Hinweise Rudolf Steiners, den Begründer des biologisch-dynamischen Landbaus... Aus seinem Landwirtschaftlichen Kurs zitieren. Und von dort meinen Ausgangspunkt nehmen. Also der erste, ich möchte sagen Initialsatz förmlich im Landwirtschaftlichen Kurs, im Hinblick auf die Aufgabe eines zukünftigen Landbaus, ist einer, den man eigentlich hier nicht verstehen kann. Und dennoch enthält er alles! Und den möchte ich einfach mal zitieren. Da heißt es am Beginn des zweiten Vortrags, also letzten Endes den Kurs eröffnend, also stellen Sie sich mal irgendeinen Hof vor: &amp;quot;Eine Landwirtschaft erfüllt ihr Wesen.&amp;quot; Man setzt hier nach: &amp;quot;Im besten Sinne des Wortes erfüllt sie ihr Wesen, wenn sie aufgefasst werden kann...&amp;quot;, völlig freilassend, &amp;quot;aufgefasst werden kann als eine Art Individualität für sich, eine wirklich in sich geschlossene Individualität.&amp;quot; Und jede Landwirtschaft müsste sich dann annähern, diesem Ideal, eine solche Individualität zu sein. Jetzt muss man sich fragen: &amp;quot;Was soll das eigentlich? Was ist damit ausgedrückt?&amp;quot; Das ist zunächst mal dieses gesagt: &amp;quot;Eine Landwirtschaft erfüllt nur dann ihr Wesen.&amp;quot; Sie hat es gar nicht. Sie hat noch nicht ihr Wesen. Es sei denn, ich fasse sie auf als eine Art Individualität. [00:22:35]Ich, [0.0s] also ich als Landwirt! Das ist nicht gegeben da draußen, sondern ich muss es auffassen, ich muss es mit Gedanken... Das ist eine Anstrengung, Erkenntnisanstrengung. Ich muss erfassen, diesen Gedanken fassen, dass eine Landwirtschaft eine Art Individualität ist, ja, eine wirklich in sich geschlossene Individualität! Da hat man natürlich lauter Begriffe, mit denen man auch noch gar nicht so richtig zurecht kommt. Was ist überhaupt eine Individualität? Was ist denn da überhaupt die Geschlossenheit? Und so weiter. Und was ist das Wesen überhaupt? Und ein zweiter Satz im Landwirtschaftlichen Kurs, der nimmt noch mal Bezug auf diese ganze Sache und sagt: &amp;quot;Im Grunde ist die volle Geschlossenheit in einem landschaftlichen Betrieb nicht zu erreichen&amp;quot;. So. Verständlich, ich meine, der Wind weht hier über unseren Betrieb, der kommt von England rüber, ein Sturm oder so, da kommt alles von außen rein. Oder es regnet von Wolken, die voll beladen sind mit dem Dreck von Frankfurt hier auf den Dottenfelderhof. Oder wir kaufen Maschinen von außen dazu oder auch hin und wieder mal Vieh, oder was es auch sein mag. Also wir können nicht autark, total autark sein, als landwirtschaftlicher Betrieb nicht in voller Geschlossenheit. Aber, sagt er, man müsse doch den Begriff der notwendigen Geschlossenheit haben. Wenn man den nicht hat, dann kann man auch keine Geschlossenheit eines landwirtschaftlichen Organismus schaffen, sondern ich muss den Begriff haben. Das heißt, in diesen beiden Äußerungen, die ich zitiert habe, ist schon klar: Der Mensch ist gefordert, sich mal ordentlich Gedanken zu machen, mein Gott! Und nicht nur so vor sich hin zu friemeln und nur seinen Egoismus auszuleben, sondern sich klare Gedanken machen: Was heißt das eigentlich? Individualität? Kann denn hier jemals ein landwirtschaftlicher Betrieb Individualität sein? Es gebührt doch eigentlich nur dieser Begriff dem Menschen im strengen Sinne? Und ebenso: Wie steht es mit dem Begriff der Geschlossenheit? Das Dritte, was ich noch kurz zitieren will, ist: Am Ende des vierten Vortrages, wo gesagt wird: &amp;quot;In allem wird vom Menschen ausgegangen. Der Mensch wird zur Grundlage gemacht.&amp;quot; Also in allem, was eigentlich in der Landwirtschaft gestaltungsmäßig sich vollziehen kann und vollziehen muss, da muss man die Kriterien von der Erkenntnis des Menschen her nehmen und kann sie nicht draußen in der Natur ohne Weiteres finden. Sondern ich muss da einen Begriff bilden, der abgeleitet ist von dem Verständnis des Menschen selbst. Und das möchte ich jetzt tun. Das möchte ich jetzt tun, und zwar in aller Kürze. Es tut mir leid, solche Dinge müssen sehr viel ausführlicher dargestellt werden. Aber nur, um das Prinzipielle mal sichtbar zu machen. Gehen wir mal vom Menschen aus, und zwar unter dem Gesichtspunkt, das jetzt als Grundlage zu nehmen für den Begriff der landwirtschaftlichen Individualität bzw. des landwirtschaftlichen Organismus. Also wir sind jetzt genötigt, ganz abzusehen von der Landwirtschaft und den Blick wirklich auf den Menschen zu lenken und zu sehen: Wie ist eigentlich der Mensch organismusmäßig konstituiert? Wir können auch vom Tier ausgehen, aber da fehlt dann was. Wir könnten auch von der Pflanze ausgehen, da fehlt noch mehr, um den Organismusbegriff wirklich zu fassen. Und wir können auch vom Mineral ausgehen. Und da fehlt am allermeisten. Aber der Mensch erfüllt sozusagen das, worum es hier geht, als Persönlichkeit, erfüllt das voll und ganz. Also wenn Sie sich mal den Menschen... Das ist schrecklich. Aber so einen Strichmenschen vorstellen. Der steht sogar noch ein bisschen krumm. Aber eigentlich ist er natürlich... Swn müssen Sie sich in der Achse Erde Sonne vorstellen. Und dieses eigenartige Gebilde Mensch zeigt nun eine ganz bestimmte physiologische und morphologische Gliederung als Grundlage für seine eigene geistig-seelische Entwicklung und Sein. Und wenn wir zunächst mal den Blick... Man sieht es ja schon irgendwo hier an dieser Gestalt, das da oben ist völlig anders als irgendwie, was da unten so ist. Wenn wir mal hier oben jetzt nur mal diesen Bereich anschauen, das menschliche Haupt. Das ist wie so eine Kugel da oben auf den Halswirbeln. Und wäre für sich auch nicht die Spur lebensfähig. Sondern eigentlich das wäre die Tendenz, dass das Haupt das vollendet, was es ständig erlebt, nämlich abzusterben. Im Haupte haben wir lauter physiologische Vorgänge, die nur und allesamt enden in einem Abbau-Prozess. Also wenn Sie zunächst mal darauf hinschauen, dass das Haupt umgeben ist von einer harten Knochen-Substanz, die ist nicht kristallin, sie ist so knorpelartig, aber knorpelartig verknöchert, und dies ist ziemlich tot. Es wird ein bisschen durchblutet, aber fast also vernachlässigbar. Und das Haupt ist dann umgeben. Nun gut, das muss man ihm zugestehen. Hier von einer dünnen Haut, und die ist stark durchblutet. Das ist das einzige, was so richtig lebendig ist da oben. Und da wachsen dann die Haare raus. Aber die Haare sind auch schon wieder ziemlich tot. Die kann man abschneiden, ohne dass man merkt. Und jetzt ist dieses Haupt erfüllt. Zunächst mal mit einer Flüssigkeit. Dem Gehirn-Wasser, das ist eine lympheartige Substanz. Und dann ist es eben erfüllt hier von dem Gehirn. Also ich sehe jetzt mal ab von allem Übrigen. Erfüllt von dem Gehirn. Und das Gehirn setzt sich nach außen fort, in die Sehnerven, in die Hörnerven, in die Sinnesorgane, die wachen Sinnesorgane, mit denen wir uns am intensivsten mit der Welt in Beziehung setzen. Und alles, was sich hier abspielt... Das Gehirn, weiß ja selber... Ist eigentlich tot. Das ist das reinste Wasser, was man sich überhaupt vorstellen kann. Aber es ist eben ganz mineralisch tot. Da bilden sich sogar ganz feine Kriställchen drin in dem Gehirn. Wenn wir denken. Dann die Epiphyse. Die sitzt hier oben auf dem Gehirn auf. Da bilden sich lauter feine organische Kriställchen. Die schwimmen dann zum Teil in dem Gehirnwasser herum. Und wenn wir einen Gedanken vergessen, lösen die sich wieder auf. Das kann man heute medizinisch nachweisen. Jeder Gedanke bildet einen Kristall, bildet etwas. Und diese Form, die sich da bildet, also jetzt ganz im Physischen, die löst sich wiederum auf, wenn etwas in Vergessenheit gerät. Das heißt, das Gehirn ist eine Bildung, wo ständig Materie abgebaut wird. Organische Materie. Das Blut strömt hier vom Herzen hoch, hier in das Haupt und unterhält sozusagen gerade eben das Haupt noch lebendig, den Kopf, das Gehirn lebendig. Aber eigentlich ist es also fast an der Schwelle des Todes, des Absterbens. Und aufgrund dieser Tatsache, dass hier ständig Abbau-Vorgänge sind... Das Gehirn hat die intensivste Atmung im ganzen Körper. Also Atmung geschieht immer dadurch, dass Kohlendioxyd entsteht, durch Abbau Prozesse und dann durch den Atem wieder ausgeatmet wird. Und die intensivste Art findet hier statt. Abbau, das heißt eigentlich Todesprozesse. Und wir sehen auch, dass das Haupt eigentlich dasjenige ist am Menschen, obwohl man den Kopf drehen kann... Und man kann nicken. Glücklicherweise kann man das noch. Ist es eigentlich der Ruhepol des Menschen. Da ist der Mensch eigentlich am meisten... Befindet sich in Ruhe. Und aufgrund dieser Prozesse, die da im Kopf sich abspielen... Natürlich muss man dann unter diesem Gesichtspunkt auch die Sinnesorgane mit einbeziehen, das Auge, das Ohr. Wenn Sie die anatomisch studieren, dann werden Sie bemerken, dass das eigentlich fast physikalische Apparate sind, zunächst einmal. Das Auge. Es ist wie eine Kamera auf Tour. Und auch die Gehörknöchelchen, die die ganzen Schallwellen übertragen auf das Innenohr, das sind alles mechanische Vorgänge. Plus, minus. Also dieses Haupt muss ständig von unten ernährt werden, damit es überhaupt existieren kann in dieser Form. Jetzt haben wir gegenläufig zum Haupt eine Organisation, die wirklich das vollständige Gegenteil darstellt. Wo wir im Grunde genommen überhaupt kein Erlebnis mehr... Sich einen Einblick nehmen können, direkt. Das ist das zu dem, was hier jetzt geschildert worden ist. Polar dazu man sagen kann, dass es derLebenspol des Menschen ist. Wo alle Lebensvorgänge lokalisiert sind, wo alles in einem ständigen Wechsel und Wandel begriffen ist, wo Aufbau-Prozesse stattfinden und wo Regenerationsprozesse stattfinden. Also der Lebenspol, kann man sagen, der Lebenspol des Menschen. Und hier ist auch alles in Bewegung. Denken Sie mal an die Gliedmaßen, die Arme, die Hände, Bewegung. Man sieht von daher schon, dass der Mensch eigentlich ungeheuer polarisiert ist, in zwei Pole. Einen Todespol und einen Lebenspol. Und aufgrund dieser Todesprozesse hier oben entwickelt der Mensch sein Denken. Oder werden ihm die Gedanken bewusst, so muss man es genauer sagen. Während hier unten wir uns im Willen erleben als wollende Wesen. Und so ist der ganze untere Mensch eigentlich organisiert, in Bezug auf die Verdauungsprozesse. Die ganzen Drüsenprozesse und was da sich abspielt. Dass die alle dem Leben dienen. Und wir können hier oben vielleicht noch die Nerven- Sinnesprozesse, das Sinnessystem hinschreiben. Und hier ist das Stoffwechsel-Gliedmaßen-System. Von daher gesehen ist der Mensch ein zweigliedriges Wesen. &lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;B1&#039;&#039;&#039; [00:36:04] Ich verstehe nicht ganz. Die stillende Brust von einer Mutter. Gehört die jetzt zu den Lebensprozessen? &lt;br /&gt;
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[00:36:16] Was meinen Sie? &lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;B2&#039;&#039;&#039; [00:36:18] Hier oben auf dieser Seite haben Sie einen Strich gemalt. Deshalb, oder? &lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;B1&#039;&#039;&#039; [00:36:23] Ja, genau. &lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039; [00:36:25] Was meinen Sie? Also, ich habe Sie nicht verstanden. Sprechen Sie einmal lauter. &lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;B1&#039;&#039;&#039; [00:36:28] Die stillende Brust einer Mutter, wo die jetzt hingehört. Auch zu den Lebensprozessen? &lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039; [00:36:35] Wenn Sie ein Kind bekommen, oder wie? &lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;B1&#039;&#039;&#039; [00:36:39] Ja, genau. &lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039; [00:36:39] Ja, sicher. Das ist ja alles unterhalb des Zwerchfells. Das hier ist das Zwerchfell. Also, ich tue jetzt keine Unterscheidung zwischen Mann und Frau hier treffen. Sondern das gilt einfach für den Menschen. Der Mensch ist Mensch, ob so oder so, Mensch ist er in erster Linie. Und da haben wir hier eben diese Trennung zwischen diesem Oben und Unten und das ist das Zwerchfell. Und da spielen sich eben diese Lebensvorgänge insbesondere ab. Und jetzt haben wir hier dazwischen eben noch eine andere Wirklichkeit. Mal sehen, was ich da für eine Farbe nehme. Eine andere Wirklichkeit. Das ist da, wo nun Lunge und Herz beheimatet sind, wo der Mensch ein rhythmisches Wesen ist. Rhythmus. Und dieser mittlere Mensch, wo wir uns am allermeisten als Mensch erleben... Wir erleben uns ja nicht im Kopf als Mensch so sehr. Auch nicht im Bauch, sondern gerade in dieser mittleren Zone. Da erleben wir uns als am allermeisten, als Mensch. Und diese Organe, die hier als Zentralorgane in der Mitte angesiedelt sind, offenbaren sich in rhythmischer Tätigkeit. Und diese rhythmische Tätigkeit verbindet den Kopfpol mit dem Stoffwechselpol. Denken Sie an den Blutkreislauf. Der Blutkreislauf, der vom Herzen ausströmt, im arteriellen Blut und dann in den Kopf strömt. In den Kopf, Schlagader und im übrigen Kreislauf durch den ganzen Körper hindurch. Also diese mittlere Zone bringt diese beiden Gegensätze, das Oben und Unten, in einen Ausgleich. Und darin, in diesem Ausgleich, erleben wir uns als Menschen am allermeisten. Wenn wir uns einmal selbst beobachten, prüfen. Und das setzt sich natürlich fort, hier in die Gliedmaßen. In den Bewegungsmenschen. Und wenn man zum Beispiel an die Blutentstehung denkt, dann muss man sich vorstellen, dass in den Röhrenknochen der Gliedmaßen hauptsächlich das Blut sich bildet. Das ist auch unmittelbar mit einbezogen in die ganzen Stoffwechselvorgänge. Hier nun, das habe ich noch vergessen zu sagen, im Zusammenhang mit dem rhythmischen System entwickeln wir unser Fühlen oder werden wir unseres Fühlens bewusst. Wenn man so auf den Menschen einmal schaut... Man kann es anatomisch bis in die letzten Details verfolgen. Man kann es also morphologisch, physiologisch in jede Richtung hin verfolgen. Man wird sehen, dass dieses Prinzip dieser Welt des Drei-GliederSeins des Menschen einem überall entgegenspringt förmlich. Und dass darauf eigentlich überhaupt letzten Endes eine Verständnisgrundlage geschaffen werden kann, für die Pädagogik, für die Medizin, also eine entsprechende Medizin oder aber eben auch für die Landwirtschaft und für alles Übrige ebenso. Also man spricht hier von der Dreigliederung des Menschen. Auf diese Sache werde ich erst am Freitag noch mal zurückkommen. Und möchte jetzt... Wollen Sie was sagen? &lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;B3&#039;&#039;&#039; [00:40:50] Ich hätte eine Frage. Und zwar: ich verstehe das nicht so ganz, dass der Kopf quasi... Den Tod da drin und den Abbau. Das verstehe ich halt nicht so ganz, weil im Gehirn ja auch ganz viele Aufbauprozesse ja auch wieder vonstatten gehen. Also jeden Moment, wenn Synapsenverbindungen sich trennen, entstehen auch wieder neue. Und da kann halt auch im Laufe eines Zeitraums ein Aufbau entstehen, so Erinnerungen, die bleiben und neue, die dazukommen. Dann hat man ja im Endeffekt auch einen Aufbauprozess. Und genau das verstehe ich nicht so ganz, warum man vom Kopf als Abbauprodukt redet. &lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039; [00:41:30] Also der Abbau ist notwendig, damit wir überhaupt ein denkendes Bewusstsein haben. Und das erleben wir ja gerade hier in unserem Nervensystem. Aber es muss natürlich auch erhalten werden, es muss sozusagen in einem Zustand erhalten werden. Man kann es nicht mehr steigern, man kann es gerade noch erhalten. Und das sind natürlich schon Regenerationsvorgänge auch im Gehirn, das ist keine Frage. Aber letzten Endes funktionell physiologisch ist es ein ständiges Abbauen, muss natürlich wieder aufgebaut werden. Selbstverständlich. Aber dieser Abbauprozess als solcher ist ein Todesprozess. Und durch den Tod entsteht überhaupt erst ein denkendes Bewusstsein. Ohne Tod gäbe es kein Bewusstsein. Das muss man sich mal versuchen klar zu machen. Oder anders gesagt: Wenn man eine Verletzung hat, am Kopf oder so... Nicht wahr? Dann sind möglicherweise so und so viele seelische Möglichkeiten ausgeschaltet. Und jetzt muss er sich natürlich wieder regenerieren in diese Richtung, dass es wieder möglich wird, dass diese Abläufe stattfinden. Es ist immer sozusagen gerade am Leben gehalten, so möchte ich mal sagen. Also es steht im Vordergrund der Abbau. Und der Aufbau dient gerade, dass immer wieder abgebaut werden kann. Während hier im Stoffwechsel wohl genau das Gegenteil der Fall ist. Hier kommt alles sozusagen, steigt herauf bis in die Nerven-Sinnes-Bereiche, um diesen Pol am Leben zu erhalten. Diese Dreigliederung, die ich versucht/ Also wirklich. Also das ist zu aphoristisch fast, möchte ich sagen. Aber nur mal dieses Bild hinstellen und wir werden daran nochmal anknüpfen am nächsten Freitag. Jetzt möchte ich aber noch eine andere... Einen Aspekt kurz schildern, und das ist die Viergliederung des Menschen. Schauen Sie, man kann nämlich jetzt nicht nur unter diesem Aspekt des Aufbaus des menschlichen Leibes mal den Menschen betrachten, sondern auch: Welche Verwandtschaft trägt er zu den ganzen Naturreichen? Wie steht er eigentlich im Verhältnis? Wie steht er im Verhältnis zu der ganzen ihn umgebenden Natur? Ist er ein ganz fremdes Wesen oder ist er eben auch zugleich ein Naturwesen? Und da kann man zunächst einmal feststellen, dass, wenn man den Menschen vergleicht mit all dem, was in der mineralischen Welt sich abspielt, die rein anorganisch ist, physikalisch tot... Das Mineral ist ja sozusagen nur... Unterliegt nur den physischen Gesetzen. Alles, was ich da stofflich, kräftemäßig im Zusammenhang des toten mineralischen Reiches abspielt, spielt sich auch im Menschen ab. Im Menschen sind alle die Stoffe, die Kräfte, die Gesetze wirksam, die auch im Mineralreich wirksam sind. Das kann man heute bis ins Detail förmlich verfolgen. Ja, das verführt einen geradezu, den Mediziner, den Naturwissenschaftler, zu glauben, das wären die einzigen Gesetze, die wirklich Geltung haben. Das ist eine Verführung, weil die so schlüssig sind. Alles, was sozusagen mineralisch, stofflich, kräftemäßig im Menschen wirkt, ist in sich so schlüssig, dass man darauf regelrecht eine medizinische Weltanschauung begründen kann. Oder generell eine Weltanschauung begründet hat, die nennt man heute den Materialismus. Der Materialismus hat eine große Bedeutung, aber nur auf dieser Ebene hier. Eine Verwandtschaft der mineralisch-anorganischen Natur mit dem Menschen. Man findet alles, was da draußen ist, auch im Menschen irgendwie. Und ein äußerer Ausdruck dessen sind einmal die Sinnesorgane und, sagen wir mal, das Skelett oder alle Stützgewebe. Da wirken dieselben Kräfte. Und auch stoffliche Kompositionen wirken, wie man sie auch in der Außenwelt findet. Das ist nach denselben Prinzipien aufgebaut. Kann ich jetzt nicht in die Details gehen. Das würde zu weit führen. Die Sinnesorgane sind wirklich... Habe ich schon gesagt, die Knöchelchen zum Beispiel. Oder die Tatsache, dass das Licht durch die Linse hindurch gleichsam fixiert wird, durch den Glaskörper hindurch, hinten auf die gelben Körper, auf die eigentlichen Lichtzellen, auf dem Hintergrund des Auges. Das sind alles physikalische Vorgänge, wie man sie in der Kamera auch hat. Also insofern besteht hier eine tiefe Verwandtschaft, aber die bezieht sich eben nur auf das, was man den physischen Leib oder die physische Organisation des Menschen nennen kann. Also wenn das nur Geltung hätte, dann wäre der Mensch ein Stein. Ein Stein. Also er hätte keine eigene Regsamkeit, gar nichts. Und wenn man jetzt aber sieht, dass der Mensch tatsächlich in der Lage ist, eine Eigenbewegung zu entwickeln, ja in sich Lebensvorgänge sich abspielen zu lassen, zeigt er eine Verwandtschaft mit den Pflanzen. Die Pflanze ist ja ein ein Gebilde, die vereint das Mineralische, die nimmt das Mineralische auch auf, verwandelt es auf eine höhere Stufe. Und da entwickeln sich nun in der Pflanze Kraft von Substanzen und Kräften, die nicht mehr rein irdischer Natur sind, sondern wo der ganze Planetenumkreis mitwirken muss, dass die Pflanze überhaupt Leben erzeugt. Keine Pflanze kann leben, ohne dass die Sonne scheint. Das muss man sich mal klarmachen. Es gibt kein Leben auf der Erde ohne den ganzen planetarischen Umkreis. Und insofern hebt sich die Pflanze gleichsam aus der toten, mineralisch-irdischen Sphäre heraus und wird zur Offenbarerin von Lebensvorgängen. Und auch dieses weiß ich jetzt. Auch im Menschen eine Verwandtschaft. Und diese drückt sich ja aus im Drüsensystem. Das Drüsensystem. Ist natürlich überall im Menschen zu finden, aber hauptsächlich im unteren Menschen. Und das macht, dass der Mensch eben einen Lebenslauf hat wie die Pflanze oder eine Lebensorganisation. Und man weiß ja nun: Die Pflanzen, die sind ja von Natur aus eigentlich nur gesund. Also es gibt eigentlich keine kranke Pflanze. Streng genommen. Wenn man nicht selbst dafür sorgt, dass die Pflanze quasi äußerlich krank wird, also etwa abstirbt oder so, durch Infektionen. Die kommen alle von außen. Die Pflanze ist eigentlich ein gesundmachendes, durch und durch gesundes Wesen innerhalb der Naturreiche. Und ein solcher Mensch wie Paracelsus, der einer der größten Ärzte in der ganzen Menschheitsgeschichte war, hat die Bemerkung gemacht, dass es kein Kräutlein gibt auf der Welt, das nicht irgendeine Krankheit beim Menschen heilen könnte. Und so benutzen wir ja die Heilpflanzen. Die Heilpflanzen in der verschiedensten Art benutzen wir, um irgendetwas, was hier derangiert ist, innerhalb der menschlichen, komplizierten Organisation, gerade auf der Ebene des Lebendigen... Dass das wiederum in ein ausgewogenes Verhältnis zu allem Übrigen kommen kann. Gesunden also. Dann zeigt der Mensch eben eine Verwandtschaft zum Tier. Und diese Verwandtschaft zum Tier ist ja auch ganz evident, denn das Tier hat eine Seele. Das ist ein beseeltes Wesen. Hier ist nur Leben. Hier ist nur Tod. Das Tier ist ein beseeltes Wesen. Und das ist etwas, was dem modernen Bewusstsein so maßlos schwerfällt, das zu verstehen. Dass wir einem Tier ein Seelisches zusprechen können. Uns, uns Menschen, können wir ein Seelisches zusprechen. Wenngleich in den Wissenschaften man manchmal den Eindruck hat, da gäbe es auch keine Seele mehr. Aber im eigenen Empfinden, in der eigenen Erfahrung merken wir, dass wir ein beseeltes Wesen sind. Wir können denken, wir können fühlen, wir können wollen, eben jene Tätigkeiten. Also wir haben ein Bewusstsein, dass wir neben dem... Dass wir ein lebendiges, auch ein beseeltes Wesen sind. Dieses Bewusstsein kann man sich wirklich erwerben. Es ist gar nicht so selbstverständlich, dass es einen immer im Bewusstsein gibt. Und beim Tier ist es nun so, dass es auch eine Seele hat. Stellen Sie sich mal vor, irgendso eine Mücke fliegt da durch die Luft. Dann sollen wir da sagen, da ist eine Seele drin? Oder Käfer da im Boden, ein Regenwurm im Boden, da soll eine Seele drin sein? Es wird ja heute auch... Man merkt ja, dass die Art, wie die Menschen mit den Tieren umgehen, in der Massentierhaltung und so... Dann fühlt man sich irritiert. Da stimmt was nicht. Aber man dringt nicht wirklich durch, zu sagen: Das Tier hat eine Seele und diese Seele hat ihre eigene, geistig-wesenhafte Existenz in Welten, die gar nicht hier auf Erden nur ist, sondern eben die jetzt in diesem einzelnen Tier so inkarniert ist. Man ist dringt nicht bis zum Phänomen selber durch, sondern man bleibt immer davor stehen und merkt: Die Art, wie wir heute mit den Tieren umgeht, das kann man eigentlich verantworten. Ja, warum eigentlich nicht? Also die Begriffe, die Gedanken in der Richtung zu verdichten. Da macht man immer... Dann scheut man wieder zurück. Und weil man zurückscheut, wird man dann sehr leicht zum Fundamentalisten. Und die größten Fundamentalisten, die heute herumlaufen, sind vielfach die Tierschützer. Leider Gottes ist das so, auch die Naturschützer. Dann entsteht sehr schnell ein Fundamentalismus, weil man sagt: &amp;quot;Nein, ich habe das Gefühl, da stimmt was nicht.&amp;quot; Und dann nagelt man das fest: &amp;quot;Du darfst nicht, du darfst nicht.&amp;quot; So. Dann kommen moralische Forderungen ohne eine klare Erkenntnis der Zusammenhänge. Und so ist es gerade für den biologisch-dynamischen Landwirt so wichtig, dass er sich auch mal versucht hinein zu leben in das, was da eigentlich seelisch wirksam ist in dem Tier. Und da werden Sie bemerken, dass dieses Seelische im Tier deswegen so schwer zu fassen ist, weil es sich ohne Rest aufgeht in die Leibesbildung. Ohne Rest. Das Tier kann ich denken. Das kann nicht denken, Gedanken haben über die Welt. Sondern bestenfalls die Gedanken sind in ihm wirksam. Also das, was sonst das Denken des Menschen ist, ist in ihm als Weisheitsvolles Instrument des Tier-Seins in den Leib hinein gebunden. Und so das Fühlen und so das Wollen. Das Tier hat gar keine Möglichkeit, irgendwelche Freiheitsgrade zu entwickeln, sondern es ist notwendigerweise ein Pferd, eine Kuh, ein Elefant, ein Löwe oder was auch immer. Oder eben auch eine Mücke. Und darin liegt eine gewisse Tragik der Tiere. Ich weiß nicht, ob Sie das mal... Man muss sich mal auf so eine Empfindung einlassen und mal den Blick ruhen lassen auf irgendeinem Tier und seinem ganzen Verhalten. Und dann muss man einfach sagen: &amp;quot;Mein Gott, mein Gott, bist du festgelegt in deinem Sein, so festgelegt, so definiert. Du kannst gar nicht ausbrechen. Du bist nur zu diesen Handlungen fähig. Allerdings, wenn man auf die Handlung schaut, unendlich weise.&amp;quot; Die Weisheit ist ausgebreitet im ganzen Tierreich. Also es gab ja mal einen Zeitgenossen Goethes, Oken hieß der. Der hat gesagt: &amp;quot;Würde man alle Tiere, Tierarten mal, Tierseelen, zusammenschmeißen in einen Topf und würde da ganz groß drin herumrühren, dann würde die menschliche Seele rauskommen. Und würde man die menschliche Seele zerstückeln in lauter ihre einzelnen Facetten und würde jeder einzelnen Facette einen Leib zusprechen, dann käme das Tierreich heraus.&amp;quot; Das ist ein Bild. Aber ein Bild, was sehr viel sagt. Es zeigt sich eine Verwandtschaft des Menschen mit dem Tier, die ist da. Aber beim Tier ist das Seelische vollständig leibgebunden und das macht seine Tragik aus. Und gleichzeitig aber auch die Offenbarung einer unendlichen Weisheit. Also wenn man Weisheit... Der Begriff ist ja heute auch schon nicht mehr sehr akut aktuell. Also dass das Zusammenstimmen von verschiedenen Verhältnissen zu einem Ganzen... Wenn man das wirklich studieren will, dann muss man das Tier studieren in dem, was es tut, in seinen Aktionen. Denn alles, was das Tier tut, ist nichts anderes. Eine Offenbarung dessen, was seelisch, weisheitsvoll in diesem Leib gebunden ist. Es ist keine Freiheit da. Es ist ein Muss. Es ist eine Notwendigkeit, dass das Tier so handelt, wie es handelt. Und wenn ich das Tierseelische wirklich tiefer verstehen will, mit meinem ganz normalen Bewusstsein, Vernunftsbewusstsein allerdings, dann muss ich darauf hingucken: Was macht das Tier? Was tut das Tier, nicht? Was macht der Elefant in freier Wildbahn? Oder der Löwe? Oder wie verhält sich die Kuh? Ja, die Verhaltensforschung ist eine sehr, sehr junge Wissenschaft, also ganz erstaunlich eigentlich. Und hat sich zuerst der wilden Natur angenommen. In Bezug auf das Erforschen der Verhaltensweisen der Tierarten, zuletzt dem Haustier komischerweise. Das Haustier ist lange Zeit hinten runtergefallen und das entdeckt man jetzt erst. Und ist da auch noch sehr, sehr unsicher, wie das überhaupt mit dem Haustier beschaffen ist. Deswegen hält man es ja als Nutztier. Dann stellen Sie sich mal vor, was der Begriff Nutztier eigentlich heißt. Da verneine ich jede seelische, besondere Eigenschaft im Tier. Ich verneine sie plötzlich. Indem ich das Tier zum Nutztier degradiere, das nur noch mir nutzt. Wem nutzt es dann? Nicht, sich selbst. Indem, wie ich es so mäste und zu Maximalleistungen zwinge. Sondern es nutzt mir. Das ist der glatte menschliche Egoismus, der eigentlich dem Tier den Namen Nutztier verleiht. Aber das Tier hat ein objektiv Seelisches in sich wirksam. Und das drückt sich in seinem gesamten Verhalten aus. Und wenn wir es verstehen wollen, müssen wir auf dieses Verhalten unser Augenmerk lenken. Und da können wir sehr weit kommen. Es gab natürlich schon in den Naturwissenschaften immer Ansätze in diese Richtung. Die hat man dann weitgehend verloren. Und heute kommt es langsam wieder auf, in der Ökologie, dass man plötzlich studiert, sich für die Beziehungsverhältnisse innerhalb der Insektenreiches, innerhalb der Vögel und innerhalb des Edaphons, unserer Tiere im Boden. Und so weiter und so weiter. Man fängt jetzt an, nicht mehr nur das einzelne Tier zu definieren, wie viele Beine hat und wie viel Knie oder wo eigentlich das Herz ist beim Tier oder wo... Weiß ich nicht, was. Die Sinnesorgane, wie die beschaffen sind, die Facettenaugen. Das hat man alles anatomisch genauestens natürlich längst rausgekriegt. Aber wie sich das Tier einfügt in die gesamten seelischen, seelisch-lebendigen Zusammenhang des Tierreiches und welche Funktionen es in aller Spezialität hier und dort und dort und dort erfüllt. Diese Zusammenhänge tauchen erst heute in der modernen Ökologie mehr und mehr auf. Und vielfach immer noch unter dem Nutzaspekt. Also wie kann ich Nützlinge einsetzen im Glashaus, dass ich mir dort die Läuse auffressen? Das wird ja heute auch schon zu einer Technologie entwickelt, wie wir verfahren. Aber dennoch ist es so, dass man merkt: Eigentlich bedarf das nur noch eines kleinen Ruckes in der Erkenntnis und man würde erkennen: Das Tier hat eine Seele. Und diese Seele ist dominant. Die ist so, wie das Leben in der Pflanze dominant ist über das Physische, so ist die Seele des Tieres dominant über das Lebendige und Physische des Tieres. So eben hat auch der Mensch eine Seele, hat einen Seelenleib. In der anthroposophischen Ausdrucksweise sagt man auch Astralleib. Und der hat nun seine physische Repräsentanz in all dem, was sich ausdrückt im Nerven-Sinnes-System. Wenn wir jetzt unter diesem Aspekt mal auf den Menschen, die menschliche Seele schauen, dann ist es so, dass die menschliche Seele ja unendlich viele Rätsel aufgibt. Der alte Heraklit, das war ein griechischer Philosoph, der noch vor Sokrates gelebt hat... So um das fünfte Jahrhundert vor Christus. Der hat die Bemerkung gemacht, er habe die Seele durchwandert, alle Straßen und Wege der Seele, (so weit?) (unv). Und er ist an kein Ende gekommen. Das war ein ganz, ganz, ganz bedeutender Geist. Er hat die Seele erforscht und hat kein Ende gefunden. Man geht Wege und Straßen. Überall verzweigt es sich in die ganze Welt. Aber er hat kein Ende gefunden. Die menschliche Seele. Sie hat kein Ende. Die tiefe Seele ist weit gebunden. Und die menschliche Seele ist auch leibgebunden bis zu einem gewissen Grad, weiß Gott, ja. Wir haben Hunger. Das ist ein Gefühl, Hunger zu haben. Wir haben Durst. Ein Gefühl, also Durst zu haben. Das heißt, der Leib fordert da etwas. Und das drückt sich seelisch aus. Und so sind alle Emotionen, die man so hat, Zornesausbrüche oder weiß nicht was... Da merkt man ganz deutlich: Es hängt mit meiner Leiblichkeit zusammen. Da bin ich eigentlich... In dem Falle ist mein Seelisches noch in den Leib gebunden, wie beim Tier. Und eigentlich hat man immer den Eindruck beim Menschen, bei sich selbst... Ein bisschen Selbsterkenntnis muss man da üben. Wird man bemerken: Man befinde sich eigentlich immer zwischen Himmel und Hölle. Also das heißt, zwischen Himmel. Das heißt, dass man befreit ist vom Leib in dem Seelischen. Und Hölle. Das heißt, dass man plötzlich untertaucht in eine Welt des Leiblichen, wo man sich nicht mehr ohne Weiteres unter Kontrolle hat. Das ist dieses Spannungsfeld, in dem sich der Mensch erlebt und das Böse in der Welt, was man heute so hat. Es wirkt durch den Menschen, als eine objektive Kraft durch den Menschen. Immer dann, wenn er heruntersinkt in seine Leiblichkeit und keine Freiheitsgrade mehr zulässt. Dann entsteht eben das Böse in der Welt. Aber andererseits hat der Mensch sich zu befreien aus seiner Leiblichkeit. Und das macht den Menschen zum Menschen. Und das ist das Wunderbare. Dass, wenn ich versuche, mit einem anderen Menschen ins Gespräch zu kommen, in Korrespondenz zu kommen, dann merke ich ganz deutlich: Da spricht nicht mehr nur der Leib, sondern da löse ich mich heraus. Und dann entwickle ich lauter Tugenden. Also Tugend ist ja heute auch schon kein Begriff mehr. Ehrfurcht zu haben, Liebe, Kraft zu haben. Für das Andere, das Wesenhafte, was mir da begegnet. Oder aber in Hingabe etwas zu tun. Das sind alles Qualitäten, wo der Mensch sozusagen merkt: Das ist nicht mein Leib, der da arbeitet, sondern das bin ich als losgelöst von meinem Leibe. Da ist ein Höheres in mir wirksam. Goethe hat dieses herrliche Gedicht, wo er bemerkt: &amp;quot;Zwei Seelen wohnen, ach, in meiner Brust.&amp;quot; Das heißt eine Seele, die leibgebunden ist, die andere Seele, die leibbefreit ist. Und die ganze menschliche Entwicklung in alle Zukunft besteht darin, dass wir uns immer mehr üben darin, frei zu werden von unseren Emotionen. Frei zu werden von diesen Zwängen, die in uns walten, von diesen unkontrollierten Instinkten und so weiter. Sondern davon frei zu kommen, das zu verwandeln. Nicht die wegzuschieben, kein Asket zu werden. Sondern die zu erkennen, in sich zu erkennen, als wirksame Kraft. Und die zu verwandeln in etwas, was man dann als leibfrei, als Seelisches erkennen kann oder handhaben kann. Sodass wir hier jetzt eine neue Trennungslinie ziehen müssen. Das leibgebundene Seelische und die leibfreie Seele. Die steht über dieser Strichellinie. Wenn man diese drei Naturreiche und deren Repräsentanz im Menschen verfolgt, wird man sagen: Ja, der Mensch ist auch ein Naturwesen. Er ist völlig abhängig auch von allem dem, was ich da geschildert habe. Und er hat entsprechende Organe überall, hier oben im Kopf, wie im Bauch, wie Herz und Lunge, auch wie die Säugetiere auch haben. Und dennoch ist es so, dass sich dadurch, dass der Mensch mehr ist nur als eine Seele... Nämlich dass er ein Ich hat, dass er einen Wesenskern hat, dass er etwas hat, wo er sagt: &amp;quot;Ich.&amp;quot; Zu sich selbst. Und nicht: &amp;quot;Du.&amp;quot; Zu sich selbst. Sondern du zu dem anderen Menschen, der wiederum zu sich Ich sagt. Nicht? Das macht man sich alles heute gar nicht so bewusst. Man handhabt das irgendwo. Aber das wirklich mal tiefer zu hinterfragen: Was drückt sich eigentlich darin aus, dass hier in mir etwas waltet, was dann die Kraft hat, irgendwo im Seelischen Ordnung zu schaffen? Und nicht nur im Seelischen. Sondern was im Grunde genommen hereinstrahlt in diese Sphäre hier. Und versucht, das leibgebundene Seelische zu verwandeln, in leibungebundenes Seelisches. In höhere Tugenden. Und dass dieses Ich auch Kraft hat, hier jetzt tiefer noch in die Lebenszusammenhänge des Menschen... Und auch diese versucht zu verwandeln. Und da geschieht vieles in tiefer, tiefer Unbewusstheit. Aber wir können uns darum bemühen, die Voraussetzungen, die Bedingungen zu schaffen, dass das Ich wirklich einwirken kann, noch unter das Seelische herunter oder über das Seelische, in das Lebendige hinein, das Lebendige zu verwandeln. Dass wir auch da die Kontrolle über uns selbst gewinnen und dass das Ich schließlich hereinwirkt, bis in den physischen Leib herunter. Es durchstrahlt den ganzen Menschen. Und das kann man heute ja... Wenn wir jetzt sagen, mit den Methoden der modernen Naturwissenschaft kann man so was ja förmlich nachweisen, dass die sogenannte DNA... Das ist eine bestimmte... Desoxyribonukleinsäure nennt sich das. Das ist also eine Erbsubstanz. Dass die einen Prägestempel hat, wodurch man den Menschen durch Analyse der DNA den Menschen definieren kann. Jeder einzelne Mensch hat seine Komposition des Stofflichen. Der ganze Stoff ist Leib ist natürlich aufgebaut. Da sind Eiweiße. Da sind Kohlehydrate. Da sind Fette. Da sind alle möglichen Hormone und, was weiß ich, Fermente wirksam. Der ganze Organismus. Es ist alles da, muss da sein. Aber wie es da ist und wie es komponiert, ist stofflich. Und wie es ineinander wirkt, da kraftet etwas herein, was den Menschen zu diesem bestimmten Menschen macht. Und darauf muss man mal sein Augenmerk legen. Da ist ein ein Höheres in uns. Das: &amp;quot;Ich bin.&amp;quot; Dass ich sage: &amp;quot; Ich bin. Und ich bin nicht jemand anders. Ich bin nur der, der ich bin.&amp;quot; Ja? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;B4&#039;&#039;&#039; [01:11:00] Aber, also jedes einzelne Tier und jede einzelne Pflanze hat ja auch ihre eigene DNA. Also ich verstehe nicht so richtig den Zusammenhang zum Ich, zum individuellen Ich des Menschen. Im Gegensatz zur Pflanze und Tier, in dem Fall. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039; [01:11:15] Also es ist so, dass man... Beim Tier sind diese ganzen physiologischen Prozesse sehr viel einheitlicher. In den Arten. Und von den Arten natürlich unterschiedlich. Sondern man kann sich eigentlich dieses Bild noch mal vor Augen stellen, dass, wenn man verstehen will, was das Tier eigentlich ist... Dann stellen Sie sich mal vor, Sie hätten hier vor sich eine große Leinwand und die ist ziemlich undurchsichtig. Und dann machen sie mal Löcher, fünf Löcher rein und stecken durch die Löcher in ihre Finger. Und da stehen sie auf der anderen Seite. Und dann sehen sie plötzlich diese Finger. Und die bewegen sich sogar. Und jetzt müssen Sie sich klar machen: Ja, offensichtlich, dass sie sich bewegen. Da muss hinter der Leinwand was sein, was diese Bewegungen hervorruft. Und bei Menschen ist es evident. Da steht der Mensch direkt hinter der Leinwand und streckt seine Hände, Finger dadurch. Und dieses Bild kann man übertragen aufs Tierreich und sagen: Das, was da als Finger erscheint, sind die einzelnen Individuen. Löwen in der Serengeti, alle Löwen der Welt oder alle Rinder oder Kühe der Welt oder jede Art steht sozusagen verborgen hinter einer solchen Leinwand. Und was erscheint, sind die einzelnen Individuen, losgelöst von ihrem eigentlichen wesenhaften ichhaften Urgrund. Auch das Tier hat ein Ich, aber es ist nicht inkarniert. Das ist das Problem des Tieres. Auch das Tier hat ein Ich, aber es ist nicht inkarniert. Und des Menschen Ich hat sich mit dem Leib verbunden, aber nicht vollständig. Da ist sozusagen ein geistiger Überschuss im Menschen, der im Denken, Fühlen und Wollen ist. Und ähnlich ist es mit den Pflanzen. Also die Pflanzen, da sind ja die Eiweiß-Strukturen zum Beispiel bei den Getreidekörner oder bei der roten Rübe. Oder wenn sie die untersuchen, sind die Eiweiß-Strukturen sehr verwandt, sehr ähnlich. Im Prinzip eigentlich nicht unterschieden, innerhalb der Art. So, also das macht den Menschen eigentlich zum Menschen. Dass da ein übersinnliches Wesen in uns kraftet. Das ist nicht irgendwo nur in der Welt, sondern es ist zugleich in uns. Und das macht es, dass wir Seelen leibfrei denken lernen können. Dass wir auch mit unserem Fühlen uns mehr dem Denken zuwenden können oder mehr den leiblichen Vorgängen. Und wir können mithilfe des Denkens und Fühlens so in den Willen eingreifen, dass wir tatsächlich möglich die Fähigkeit haben können zum freien Wollen. Stellen Sie sich so was mal vor. Wenn der Mensch von sich sagen kann, er ist ein frei wollender Mensch. Was gibt es eigentlich Erstrebenswerteres als das? Dass wir nicht nur immer nur durch unsere Triebe, Begierden und Leidenschaften sozusagen befeuert werden von unten. Sondern dass wir in aller Ruhe aus unserem Denken, einem Bewusstsein heraus so hereinkraften können in unsere ganze Leiblichkeit, dass wir dadurch zum vernünftigen Handeln, zum sozialen Handeln, zu solchen Sphären uns fähig machen. Wenn wir jetzt diese drei Bereiche hier zusammen schauen: Das Mineralische, Pflanzliche und das Seelische des Tieres, dann ist hiermit der Organismusbegriff erfüllt. Das macht den Organismus zum Organismus. Hier herrscht eine Abgeschlossenheit. Das Tier tut es förmlich uns vor Augen führen, was eigentlich gemeint ist mit dem Begriff der Abgeschlossenheit. Da ist eine Haut, eine leibliche Abgrenzung. Der Elefant hat eine Haut, der ist begrenzt. Der ist  riesig groß, natürlich. Ein riesiges Tier. Aber dann ist es doch irgendwo begrenzt, mit Elefantenhaut. Und dann ist das Tier dadurch charakterisiert, dass es sich nach innen in eine bestimmte Organwelt gliedert. Und das ist Ausdruck eines Seelischen. Also das Seelische steht über dem Leben, steht über dem rein Physischen, obwohl es noch evolutiv noch sehr jung ist. Aber es steht darüber und steuert gewissermaßen oder prägt sich rein in das Lebendige, prägt sich rein ins Physische und lässt ein abgegrenztes Gebilde entstehen, mit einer Haut umgeben. Und innerhalb der Haut sind bestimmte Organe, die auch in sich wiederum abgegrenzt sind, die dann überhaupt dem Seelischen die Möglichkeit bieten, anwesend zu sein, inkarniert zu sein. Sodass man sagen kann: Der Organismusbegriff erfüllt sich. Also die relative Abgeschlossenheit erfüllt sich. Wenn ich sage, da ist ein Seelisches, das ist übersinnlich. Das kann ich nur in seinem Verhalten irgendwo und in seinen Phänomenen erfassen. Da ist ein Seelisches, das grenzt sich nach außen ab in einer Gestalt und gliedert sich nach innen in Organe. Da haben Sie so ein bisschen so eine Art, ich möchte sagen, Definition. Es ist ein Begriff, eine Idee, die aber sich mit Inhalt erfüllt, wenn man darauf hinschaut. Das hier grenzt sich ab nach außen, in eine bestimmte Gestalt. Und die ist so spezifisch. Die schon so Ausdruck des Wesenhaft-Seelischen, was sich da repräsentiert. Wenn das Reh aus dem Waldrand heraustritt und dann plötzlich den Kopf hebt und das Gehirn. Oder der Hirsch sozusagen sein Geweih abtastet oder den ganzen atmosphärischen Umkreis... Wenn das da heraustritt aus dem Wald und steht da und äugt. Das Bild muss man sich mal vor Augen führen. Da merken Sie: Das ist ein Atmosphärisches. Und alles Atmosphärische ist eigentlich nichts anderes wie eine Erscheinungsweise des Seelischen, was man in der Anschauung unmittelbar hat. Und so kann das Tier unendlich viel über sich selbst sagen, wenn man auf die Formen hinschaut, auf die Gestalt hinschaut. Wie ist die Gestalt beschaffen? Und eben dann auch seine eigene Innenwelt, wie die organisiert ist und wie es sich dann nach außen hin gibt in seinem Verhalten. Es ist gleich zu Ende. Also das macht den Organismus aus. Dass da Mineralisches, Pflanzliches und Tierisches zusammenklingt zu einem höheren Ganzen. Und alles, was da zusammenklingt, ist in sich weisheitsvoll. Da kann ich gar nicht dran rütteln. Das macht man natürlich heute. Ich versuche ja, mit der Gentechnik an allem zu rütteln oder mit der Art der modernen Düngung oder den ganzen Insektiziden. Und was weiß ich, an Pestiziden, die ich einsetze in der Landwirtschaft rüttle ich ständig an der Weisheit der Natur. Wo aber genau hingeschaut wird: Diese Welt ist durch und durch weise. Da reicht keine menschliche Vernunft dahin. Und das greift auch, wenn das in ein richtiges Verhältnis zueinander gebracht wird, im Sinne eines Organismus. Dann wirkt diese Weisheit durch sich selbst. Und nun aber, wenn wir jetzt aufsteigen im Menschen, bis in diese Sphäre, dann erfassen wir das, was man Individualität nennt. Wenn wir von Individualität sprechen, dann reicht es nicht, nur vom Mineralischen, Pflanzlichen und Tierischen zu sprechen, sondern von dem zu sprechen, was eigentlich das Ich seiner tiefsten Natur nach ist. Also Geist. Realer, in sich ruhender Geist, der sich selbst in Bezug auf sein eigenes Wesen ausspricht. Und er spricht sich aus im Ich des Menschen. Und jetzt stehen wir vor der Forderung der Aufgabe, im biologisch-dynamischen Landbau, unseren landwirtschaftlichen Betrieb in dem Sinne zu entwickeln, dass wir ihm eine Geschlossenheit verschaffen. Eine relative Geschlossenheit im Sinne des Organismusbegriffs. Uns in den Begriff der Individualität fassen, den wir nur durch uns selbst in Selbsterkenntnis fassen können und diesen mit diesem Begriff nun versuchen, so reinzukraften in diese Sphären hier, dass... Wenn ich es so auffasse, heißt es da in dem Satz. Dann kann ich so arbeiten, so gestalten, so hineinwirken in die äußere Natur, dass etwas entsteht, was auch im Geiste dem Menschen verwandt ist. Was nicht nur auf dieser Stufe dem Menschen verwandt ist oder dieser oder dieser. Sondern hier in Freiheit. Das heißt, dass es losgelöst von der Natur... Kann ich einen Begriff versuchen, so zu erfassen, aufgrund der Erkenntnis meiner selbst, dass diese jetzt für mich zum Instrument werden kann, meinen landwirtschaftlichen Hof nicht nur zu einem Organismus in diesem Sinne hier durch Zusammenschluss der Naturreiche herstellen kann. Sondern dass das Ganze durchstrahlt wird von meinen Intentionen, die nicht mehr leibgebunden sind. Meinen Ideen, meinen höchsten Gedanken, die ich denken kann. Die kann ich jetzt investieren. Aber eben nur auf der Basis der Selbstlosigkeit. Denn sobald das Selbst nur so leibgebunden mitspricht, dann ist es eigentlich schon Egoismus. Sondern das erfordert eigentlich eine Seelenverfassung vom Menschen, die er sich erübt, dass er sich erst in den Zustand, in den geistigen Zustand versetzt, in vollkommener Reinheit es so zu versuchen, hereinzuwirken in den Haushalt der Natur... Es ist nicht zu seinem Nutzen, nur seinem Nutzen dient, sondern dass er da eine Art Evolution, eine Entwicklung veranlagt, die mit ihm innigst verknüpft ist. Ja. Also, wir sind am Ende. Sie hat noch eine Frage. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;B5&#039;&#039;&#039; [01:23:35] Die bezieht sich eigentlich nur auf diese Trennung zwischen der körperlich gebundenen Seele und der geistigen Seele. Und da bin ich jetzt gerade wieder dieses Geistig-Individuelle drauf gekommen. Also glauben Sie, oder glaubst du, dass Tiere... Also du hattest das beschrieben quasi mit diesem: Wenn wir eine andere Seele erleben und diese Kommunikation. Dass das diese geistige Seele ausmacht. Und glaubst du, dass Tiere das nicht können? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039; [01:24:12] Wie? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;B5&#039;&#039;&#039; [01:24:15] Na ja, so wie wir. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039; [01:24:20] Durch sie selbst? Kann der Elefant mehr werden, als er ist? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;B5&#039;&#039;&#039; [01:24:26] Können wir mehr werden als wir sind? Können wir mehr werden als ein Mensch? Können wir vielleicht auch einfach ein Adler sein? Und wenn wir ein Adler sind, haben wir dann ein Ich? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039; [01:24:38] Der Mensch ist in gewissem Sinne sogar ein Adler, wenn er denkt. Das haben früher die Menschen so erlebt. Da ist man Adler, wenn man die Gedanken in ihrer Höhe, der Höhe des Geistes, die Gedanken so denkt, dann haben sie sich als Adler empfunden. Wenn sie sich empfunden haben, als kraftvoll tätiger Mensch, dann haben sie sich als Stier empfunden. Und wenn sie sich empfunden haben, als jemand, der ganz aus der Mitte heraus wirkt und daraus tätig ist in der Welt haben sie sich als Löwe empfunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;B5&#039;&#039;&#039; [01:25:11] Aber was wir ja eben nicht können, ist, dem Tier in seinen Kopf zu gucken und zu wissen, als was sich dieses Tier empfindet. Ich denke mal nämlich, wenn eine andere Spezies sich uns als Mensch angucken würde, würde diese Spezies auch ganz klar uns sehen, so wie wir sind. Und die würde uns nicht als Adler sehen und nicht als Löwe sehen und nicht als Bär sehen, sondern die würde uns als Menschen sehen und könnte vielleicht auch nicht nachvollziehen, wie wir uns vielleicht als Adler fühlen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[01:25:41] Also wissen Sie, eines muss man sich eingestehen als Mensch. Wir können so denken, wie ich es jetzt mal so versucht habe, so hier vorzustellen. Aber wir haben bei weitem nicht die Weisheit, die im Tierreich liegt. Das Tier ist weit, weit höher Weisheitsvoll. In seinen ganzen Tätigkeiten steht es weit, weit über dem Menschen. Aber eines hat der Mensch: Er kann das, was er kann, steigern durch die Kraft seines Ich. Er kann lernen. Er kann lernen. Er kann sozusagen sich immer mehr zum Menschen machen. Das ist, wenn ich sage: Kann der Elefant mehr Elefant werden? Er kann nur Elefant sein, auch innerlich, als dieses Wesen, das er geworden ist, evolutiv. Und der Mensch hat die Möglichkeit, obwohl er eigentlich viel weniger weisheitsvoll ist... Viel zu stark emotionell, auch wie er sich gibt. So ist doch der Mensch einer, der lernen kann. Lernen, lernen, lernen, mehr zu werden als er ist. Diese Fähigkeit ist noch so zart, aber sie ist da. Kraft dessen, was in mir als Mensch... Oder mich zum Menschen macht. Also wir können uns nicht einfach nur so leichtfertig über die Tiere erheben und meinen, wie herrlich weit haben wir es gebracht. Aber wir haben eine Fähigkeit in uns, die uns die Möglichkeit gibt, das Tier in seinem wahren Wesen, den Adler in seinem Wesen, den Löwen in seinem Wesen, den Stier in seinem Wesen, so zu erkennen, dass wir erkennen, die sind alle in uns. Und trotzdem ist da noch etwas, was die zusammenfasst zu einem höheren Ganzen. Fragen über Fragen. Aber es soll nur auch mal eine Eröffnung sein, was wir heute besprochen haben, für das Düngungsthema, was wir dann morgen anschlagen. Und ich bin eigentlich leider Gottes noch nicht sehr weit gekommen. Also wir müssen dann morgen noch mehr Tempo anlegen. Ja, also dann wünsche ich dir noch einen schönen Tag heute. Und morgen sehen wir uns wieder. &lt;br /&gt;
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== Themenbezogene Leseanregungen ==&lt;br /&gt;
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		<author><name>Chrifri</name></author>
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		<title>Betriebsorganismus und Düngung - 1. Folge von Manfred Klett, 2018</title>
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		<updated>2023-02-21T10:08:38Z</updated>

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Weitere Vorträge von Manfred Klett findest du [[Manfred Klett|hier]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Transkription der Folge 1 von 4 ==&lt;br /&gt;
Ja, ich wünsche einen schönen guten Morgen. Und ich wünsche Ihnen auch, dass hier eine interessante Woche vor Ihnen steht und neue Einblicke in die biologisch-dynamische Landwirtschaft. Nun möchte ich mich kurz vorstellen. Ich bin hier Mitbegründer der Betriebsgemeinschaft [https://www.Dottenfelderhof.de Dottenfelderhof] gewesen, 1968, als wir hier angefangen haben auf dem Dottenfelderhof, aber war schon hier auf dem Hof 1956/57 als Lehrling tätig. Ich habe hier meine landwirtschaftliche Lehre schon durchlaufen, in einer ersten Phase der biologisch-dynamischen Bewirtschaftung von 1946 bis 1957. Und dann kam das an ein Ende. Die Bewirtschaftung wurde wieder konventionell auf zehn Jahre, ein Interregnum, weil eben dieser Hof im Zuge der Bodenreform - die gab es nach dem Zweiten Weltkrieg in allen Besatzungszonen, auch in der russischen. Die Bodenreform, dass jeder Landbesitzer, der über 100 Hektar Land besaß so und so viel Land abgeben musste, zur Ansiedlung [[wikipedia:Flucht_und_Vertreibung_Deutscher_aus_Mittel-_und_Osteuropa_1945–1950|ostvertriebener Bauern]]. Und der Landgraf von Hessen, dem dieser Betrieb gehört hat, hat den Betrieb dann komplett abtreten müssen an eine Siedlungsgesellschaft. Die wurden ja damals neu belebt nach dem zweiten Weltkrieg, um diese ganzen Vorgänge dann zu steuern. Sodass wir dann uns damit abfinden mussten, dass jetzt der Eigentümer eine Siedlungsgesellschaft war, die nur die eine Absicht hatte, diesen Hof zunächst einmal für ostvertriebene Landwirte freizumachen, andererseits später, nachdem das nicht so gelungen war, diesen Hof scheibchenweise nach der Salamitaktik zu verscherbeln. Stadtnah gelegen und sehr hohe Bodenpreise, Baupreise hier in der Gegend, sodass der Dottenfelderhof also in seinem ganzen geschichtlichen Verlauf seinen Nullpunkt erreicht hat, in den 60er, 70er, 80er Jahren, nein, sagen wir einmal, 60er Jahren, 50er, 60er Jahren. Der Hof selber hat eine Geschichte, die weit über 1000 Jahre hinausgeht. Er ist einer der ältesten Siedlungsorte überhaupt, weit und breit, weil er wird urkundlich schon erwähnt, 843, als ein freies Königsgut, unter Karl dem Großen. Also in der Zeit war Karl der Große schon gestorben, aber es waren dann seine Söhne und Enkel. Und ein freies Königsgut, ein karolingisches Königsgut. Und dann kamen ja dann die Sachsen Kaiser, und es war dann Otto der Zweite, der Kaiser also, der jetzt diesen Hof seinerzeit dem Kloster Worms zur Lehen gegeben hat, 976. Das ist alles urkundlich erwähnt. 976 wurde es ein Klostergut von Worms. Ja, die Klöster konnten ja nur existieren, wenn sie Pfründe hatten, das heißt, wenn ihnen entsprechender Landbesitz zugeteilt und zur Lehen gegeben worden ist, damit sie in der Lage sind, nicht nur auch täglich in der Landwirtschaft für ihren eigenen Lebensunterhalt zu arbeiten, sondern dass ein paar Mönche freigestellt worden sind, werden konnten, um die Bibel abzuschreiben. So war das damals. Um die Bibel abzuschreiben, brauchte Pfründe, man brauchte also den Zehnten, der dann abgeliefert worden ist an das Kloster, damit das Kloster überhaupt existieren kann. So war der Dottenfelderhof also ein solches Lehensgut geworden. Und dann 1121, 1122, 1123 wurde das erneut zur Lehen gegeben, an das gerade eben gegründete oder den gerade eben gegründeten Orden der Prämonstratenser. Die Prämonstratenser waren ein relativ kleiner Orden in der Aufsplitterung der Zisterzienser gewesen. Also auch wiederum seit dieser Zeit war der Dottenfelderhof ein Klostergut. Von Kloster Ilbenstadt hier ganz in der Nähe. Und blieb es über 800 Jahre, also bis zur Säkularisation 1803 bis 1806. Unter Napoleon wurde ja dann der ganze Klosterbesitz hier aufgeteilt in Mitteleuropa. Und so kam eben der Hof in die Hände schließlich der Landgrafen von Hessen-Kassel. Und er wurde dann eben sozusagen eine Art Beispielbetrieb im 19. Jahrhundert schon für moderne Verfahren in der Landwirtschaft, Zuckerrübenanbau und dergleichen mehr. Und weitere Details möchte ich jetzt darüber nicht sagen, sonst verlieren wir zu viel Zeit. Aber es war ja so, dass 1946 dann hier ein Landwirt eingeheiratet hat, der eigentlich aus einer Goldschmiede stammte. Ein hochintelligenter, befähigter Mann, der diesen Hof hier dann auf die biologisch-dynamische Wirtschaftsweise umgestellt hat. Der Dottenfelderhof sollte ja eigentlich in den 50er Jahren das Zentrum der biologisch-dynamischen Bewegung in Deutschland werden. Und dann zerbrach das 1954, weil eben der Druck auf das Land hier so groß war. Die wollten hier formal noch ostvertriebene Landwirte ansiedeln. Aber das Ganze zerbrach dann. Also wie ein Kartenhaus fiel das in sich zusammen, 1957. Das war eine unglaubliche Tragik, weil die Möglichkeit, hier jetzt so eine ganz neue Entwicklung zu inaugurieren, erstmal aussichtslos wurde. [00:07:35]Nachher habe ich [0.2s] eben versucht, noch in der Folgezeit immer mit meinem ehemaligen Lehrchef hier zu prüfen, ob wir doch diesen Hof wiedergewinnen können. Und das war uns dann nach vierjährigen Verhandlungen mit dem Land Hessen von 1964 bis 1968 schließlich gelungen. Allerdings in Form von Kriegszuständen, kann man fast sagen, in den Verhandlungen mit dem Land Hessen. Also man hat sich sozusagen mit schärfsten Waffen da bekämpft. Also wir mit den Waffen der Idee, wir hatten ja keine anderen. Aber es war ja noch eine Zeit, wo der konventionelle Landbau sozusagen sein Aufstiegserlebnis hatte: &amp;quot;Jetzt endlich können wir also technologisch alles so machen, dass der Mensch als Arbeitender überflüssig wird in der Landwirtschaft.&amp;quot; Diese Entwicklung fing ja damals an. Na ja, und da haben wir vier Jahre mit dem Land Hessen verhandelt und dann schließlich einen Pachtvertrag über fünf Jahre bekommen, einen Knebelvertrag, wo jeder Sachverständige auf diesem Feld gesagt hat: &amp;quot;Damit habt ihr die Schlinge um den Hals mitgeliefert bekommen&amp;quot;. Das war ein furchtbarer Knebelvertrag. Kann ich jetzt nicht im Einzelnen darauf eingehen. Aber jedenfalls war der so, die haben gesagt: &amp;quot;So stehen die das nie durch&amp;quot;. Sie versuchten eben, uns irgendwie hier von vornherein wegzukriegen. Nur der Minister selber und ein paar wenige Menschen, die haben ein bisschen eine Hand über uns gehalten. Na ja, und dann waren das also außerordentliche schwierige Jahre, der Dottenfelderhof war heruntergewirtschaftet bis zum geht nicht mehr. Das war eine Räuberburg, so wurde sie damals bezeichnet, das war also völlig am Boden alles. Sowohl der Zustand der Böden als auch der Gebäude. Also da war jahrzehntelang nichts mehr gemacht worden. Und wir haben uns damals gesagt, einmal den Fuß zwischen Tür und Angel, kriegt uns niemand mehr von dem Hof runter. Und so war es dann auch. Obwohl es manchmal aussah, wie wenn wir morgen hier weg müssten. Und dann, Ende der 70er Jahre, haben wir dann schließlich endlich es erreicht, hier einen 18-jährigen Pachtvertrag neu zu bekommen für den Hof und haben dann es auch durchgesetzt, dass das Land Hessen den Hof gekauft hat, von der Siedlungsgesellschaft. Und wir sind in den Kauf eingestiegen und haben die Hofgebäude mit 20 Hektar drum herum gekauft, als gemeinnütziger Verein. Sodass jetzt/ Die Gebäude und diese 20 Hektar sind also Eigentum des gemeinnützigen Trägers Landbauschule Dottenfelderhof und alles übrige Land/ Wir haben natürlich noch Zupachtungen von außerhalb, aber jetzt sind es direkt um den Hof arrondiert ungefähr 165 Hektar. Na ja, also insofern war jetzt zunächst mal eine Entwicklung gesichert. Dadurch konnten wir überhaupt investieren, auch in den folgenden Jahren. Das war ja vorher völlig unmöglich. Und wir haben dann die Landbauschule Dottenfelderhof gegründet, schon in den 70er Jahren, und haben dann hier auch eine Forschung eingerichtet, da drüben, das werden Sie vielleicht auch sehen, oder das haben Sie schon gesehen. Unsere ganze Züchtung, die wir hier jetzt auf dem Hof betreiben, die Forschung, die wir hier auf dem Hof betreiben und alle möglichen sonstigen Initiativen, die hier eben dann statt haben. So hat sich also das entwickelt und ich möchte nur noch ein Wort sagen zur Betriebsgemeinschaft. Weil ich meine, dass das der springende Punkt ist für die gesamte Zukunft der biologisch-dynamischen Landwirtschaft in Europa, in Mitteleuropa ganz besonders. Wir müssen da Pioniere sein auf diesem Felde, und dass nicht mehr der bäuerliche Familienbetrieb das eigentliche Ideal sein kann in die Zukunft. Na ja, also das ist vielleicht zu viel gesagt. Aber jedenfalls, da liegen ja auch Probleme vor. Denn wie soll eine einzelne Familie in der Lage sein, einen biologisch-dynamischen Betrieb, Viehhaltung, Ackerbau, Gartenbau, Obstbau, Heckenbau, Wiesen- und Weidewirtschaft und dann auch noch Weiterverarbeitung und Vermarktung unter einem Dach möglich zu machen? Ganz aussichtslos. Man ist dann burned out nach nicht allzu langer Zeit, sondern man muss sehen: Wie können wir sozial, nicht nur biologisch-dynamisch... Das Biologisch-Dynamische ist eine ungeheuere Zukunftsaufgabe. Und so ist auch in Verbindung mit dem Biologisch-Dynamischen die soziale Frage ungeheuer aktuell. Und die Landwirtschaft hat in Zukunft dafür eine ungeheure Aufgabe, eine Mission förmlich, neue soziale Entwicklungen zu iaugurieren. Und das war auch von Anfang an unser Anliegen hier auf dem Dottenfelderhof. Und die Betriebsgemeinschaft ergab sich nun nicht aus diesem Anliegen primär. Wir hatten kein, wie soll man sagen, soziales Impetus, hier und da etwas zu schaffen, sondern es ergab sich rein und ausschließlich aus den Bedingungen des biologisch-dynamischen Landbaus. Wir haben gesagt, ein Einzelner kann niemals mit angestellten Mitarbeitern auf die Dauer einen biologisch-dynamischen Betrieb umtreiben, sondern die Mitarbeiter müssen selbst motiviert sein. Die müssen selber aus sich heraus das Motiv haben, biologisch-dynamisch wirtschaften zu wollen, und zwar auf Augenhöhe. Also nicht mehr die hierarchische Struktur von einst: Da ist der Betriebsleiter und dann kommen die verschiedenen Stufen bis herunter über die Lehrlinge und Mägde und dann die Ratten und Mäuse, so war das ja früher. Sondern dass diejenigen, die hier wirtschaften... Das war ja unser großes Ideal gewesen. Das hat sich ein bisschen hier gewandelt. Unser großes Ideal gewesen. Und das ist es für mich auch in alle Zukunft, dass wir eine Form, eine soziale Form entwickeln müssen, wo jeder Einzelne voll motiviert ist und Arbeitgeber und Arbeitnehmer in einer Person ist. Also wir wollten eigentlich jede Lohnarbeit abschaffen. Das ist auch noch heute mein Ideal, dass wir keine Lohnarbeitskräfte mehr haben, sondern dass jeder, der daran mitarbeitet, Mitunternehmer ist. Geistig Mitunternehmer. Voll motiviert und dann auf Augenhöhe zusammengearbeitet. Das war der Grund, warum wir überhaupt die Betriebsgemeinschaft gegründet haben. Das war damals ein derartiges Novum, 1968. Obwohl es gab schon Bemühungen vor dem zweiten Weltkrieg. Es gab ja schon Bemühungen nach dem zweiten Weltkrieg in der biologisch-dynamischen Bewegung. Die sind alle zerbrochen, alle zerbrochen. Und wie wir dann 68&#039; anfingen, unter den unmöglichen Bedingungen hier: kein Geld, kein nichts, kein gar nichts, sondern nur die Idee. Da leuchtete plötzlich sozusagen historisch ein Moment auf und man sagte: &amp;quot;Jetzt. Jetzt ist der Moment da, jetzt ist er reif. Jetzt können wir diesen Versuch wagen&amp;quot;. Und wir hatten so gut wie keine Rückendeckung von irgendwo. Also es kann man an fünf Fingern abzählen, die Menschen, die uns sozusagen gesagt haben, dass wir nicht total verrückt sind. Und, na ja, so sind es jetzt 50 Jahre, dass der Hof in dieser Form existiert. Es hat sich vieles gewandelt, nicht mehr so ganz, wie ich mir das wünsche. Aber das muss immer durch/ Sowieso. Alle Entwicklung ist immer ein Stirb und Werde, immer ein Stirb und Werde. Und das hört man nicht gern, wenn man jung ist. Man möchte ja immer, dass etwas wird, oder dass man jedenfalls Teil hat, dass da irgendwas wird. Aber dass auch etwas sterben muss, das möchte man so gar nicht so wahrhaben wollen. Aber es ist ein Entwicklunsgesetz, dass alles erst mal... Wenn etwas wird, dann muss auch wieder etwas sterben, um neu zu werden und immer auf neue Stufen der Entwicklung zu erklimmen. Und so ist es auch so heute, dass durch die Erweiterung der Entwicklung des Dottenfelderhofes, durch die Weiterverarbeitung durch den Laden hier unten, durch die Bäckerei, die Konditorei, die Käserei und dann die Forschung und also alles, was hier sich angesiedelt hat... Dass natürlich dadurch viele Menschen von außen hinzukamen. Und die konnten nur als Lohnarbeitskräfte zunächst mal oder als Angestellte hier am Rande, sozusagen um den Kernbetrieb herum... Konnten die hier ihre Arbeit aufnehmen. Und das hat sich dann auch irgendwo ausgewirkt auf den Hof selbst. Und ich möchte mal sagen, das Ideal steht. Und auch die ersten Erfahrungen auf diesem Felde sind gemacht. Und ich weiß, wie schwer es ist, eine Betriebsgemeinschaft wirklich am Leben zu erhalten. Ich weiß das. Bis in den letzten Winkel weiß ich das, welche Gefährdungen und welche Probleme auftreten können. Einfach damit, dass man lernt, als Individuum, als individueller Mensch wirklich dieses Maß von Selbstlosigkeit, objektiver Selbstlosigkeit, nicht emotionaler... Objektive Selbstlosigkeit zu entwickeln, dass man wirklich mit dem anderen zusammen eine wirkliche Gemeinschaft zielstrebig in eine Zukunft hinein arbeitet, [00:18:07]um der Sache willen, [0.8s] nicht um seiner selbst willen! Aber das ist die Perspektive in die Zukunft, das möchte ich Ihnen ans Herz legen! Jedes Schicksal läuft anders. Da gibt es keine Norm. Aber man muss einmal klar sein: Die biologisch-dynamische Wirtschaftsweise ist nicht nur biologisch-dynamischer Pionier. Auch im sozialen Felde muss sie Pionieraufgaben... Muss sie etwas vorleben, anderen Menschen der Gesellschaft vorleben, dass ganz andere Entwicklungsgänge in die Zukunft möglich sind, die heilsam sind, im Sozialen heilsam sind. So, aber das ist eigentlich gar nicht mein Thema, über das ich hier heute spreche, sondern ich habe jetzt noch mal ein bisschen historisch zurückgegriffen. Sondern ich bin ja gefragt worden, noch etwas zu sagen über die Düngung im biologisch-dynamischen Landbau und das im Kontext mit dem Betriebsorganismus. Und da möchte ich jetzt... Wir haben viermal... Also in aller Kürze möchte ich erst mal eingehen auf den Betriebsorganismus. Was das eigentlich ist, wie ich den überhaupt verstehen kann. Welchen Zugang es da überhaupt gibt. Es wird ja immer drüber geredet, aber es ist irgendwie ein Wort, das ist ein Nomen. Und was verbindet man damit jetzt ganz konkret? Und von da ausgehend dann morgen... Sich also mit der Frage der tierischen Düngung, gerade im Kontext des Organismus-Gedanken mich zu beschäftigen. Und dann am Freitag und Samstag wollen wir dann auf dieser Grundlage dann auch uns noch mal wenigstens symptomatisch mit einzelnen Aspekten der biologisch-dynamischen Präparate befassen. So, aber jetzt diese Frage nach dem Betriebsorganismus. Sie stehen ja alle irgendwo in der Landschaft drinnen, sind auf irgendwelchen Höfen, haben da ihre Erfahrungen gemacht und da gibt es vielleicht Kühe, da gibt es auch das und jenes und die Felder und Gartenbau da oder dort. Aber das hat sich alles so entwickelt, wie sich eben die Zeitverhältnisse ergeben haben, wie es die Marktverhältnisse ergeben haben in den letzten Jahren. Und die Frage ist immer: &amp;quot;Hat man wirklich eine Idee dessen, was landwirtschaftlicher Organismus sein kann?&amp;quot; Was eigentlich die Grundlagen, die ideellen Grundlagen sind zum Verständnis dieses Begriffs Organismus? Ja, und da möchte ich erst auf drei Hinweise Rudolf Steiners, den Begründer des biologisch-dynamischen Landbaus... Aus seinem Landwirtschaftlichen Kurs zitieren. Und von dort meinen Ausgangspunkt nehmen. Also der erste, ich möchte sagen Initialsatz förmlich im Landwirtschaftlichen Kurs, im Hinblick auf die Aufgabe eines zukünftigen Landbaus, ist einer, den man eigentlich hier nicht verstehen kann. Und dennoch enthält er alles! Und den möchte ich einfach mal zitieren. Da heißt es am Beginn des zweiten Vortrags, also letzten Endes den Kurs eröffnend, also stellen Sie sich mal irgendeinen Hof vor: &amp;quot;Eine Landwirtschaft erfüllt ihr Wesen.&amp;quot; Man setzt hier nach: &amp;quot;Im besten Sinne des Wortes erfüllt sie ihr Wesen, wenn sie aufgefasst werden kann...&amp;quot;, völlig freilassend, &amp;quot;aufgefasst werden kann als eine Art Individualität für sich, eine wirklich in sich geschlossene Individualität.&amp;quot; Und jede Landwirtschaft müsste sich dann annähern, diesem Ideal, eine solche Individualität zu sein. Jetzt muss man sich fragen: &amp;quot;Was soll das eigentlich? Was ist damit ausgedrückt?&amp;quot; Das ist zunächst mal dieses gesagt: &amp;quot;Eine Landwirtschaft erfüllt nur dann ihr Wesen.&amp;quot; Sie hat es gar nicht. Sie hat noch nicht ihr Wesen. Es sei denn, ich fasse sie auf als eine Art Individualität. [00:22:35]Ich, [0.0s] also ich als Landwirt! Das ist nicht gegeben da draußen, sondern ich muss es auffassen, ich muss es mit Gedanken... Das ist eine Anstrengung, Erkenntnisanstrengung. Ich muss erfassen, diesen Gedanken fassen, dass eine Landwirtschaft eine Art Individualität ist, ja, eine wirklich in sich geschlossene Individualität! Da hat man natürlich lauter Begriffe, mit denen man auch noch gar nicht so richtig zurecht kommt. Was ist überhaupt eine Individualität? Was ist denn da überhaupt die Geschlossenheit? Und so weiter. Und was ist das Wesen überhaupt? Und ein zweiter Satz im Landwirtschaftlichen Kurs, der nimmt noch mal Bezug auf diese ganze Sache und sagt: &amp;quot;Im Grunde ist die volle Geschlossenheit in einem landschaftlichen Betrieb nicht zu erreichen&amp;quot;. So. Verständlich, ich meine, der Wind weht hier über unseren Betrieb, der kommt von England rüber, ein Sturm oder so, da kommt alles von außen rein. Oder es regnet von Wolken, die voll beladen sind mit dem Dreck von Frankfurt hier auf den Dottenfelderhof. Oder wir kaufen Maschinen von außen dazu oder auch hin und wieder mal Vieh, oder was es auch sein mag. Also wir können nicht autark, total autark sein, als landwirtschaftlicher Betrieb nicht in voller Geschlossenheit. Aber, sagt er, man müsse doch den Begriff der notwendigen Geschlossenheit haben. Wenn man den nicht hat, dann kann man auch keine Geschlossenheit eines landwirtschaftlichen Organismus schaffen, sondern ich muss den Begriff haben. Das heißt, in diesen beiden Äußerungen, die ich zitiert habe, ist schon klar: Der Mensch ist gefordert, sich mal ordentlich Gedanken zu machen, mein Gott! Und nicht nur so vor sich hin zu friemeln und nur seinen Egoismus auszuleben, sondern sich klare Gedanken machen: Was heißt das eigentlich? Individualität? Kann denn hier jemals ein landwirtschaftlicher Betrieb Individualität sein? Es gebührt doch eigentlich nur dieser Begriff dem Menschen im strengen Sinne? Und ebenso: Wie steht es mit dem Begriff der Geschlossenheit? Das Dritte, was ich noch kurz zitieren will, ist: Am Ende des vierten Vortrages, wo gesagt wird: &amp;quot;In allem wird vom Menschen ausgegangen. Der Mensch wird zur Grundlage gemacht.&amp;quot; Also in allem, was eigentlich in der Landwirtschaft gestaltungsmäßig sich vollziehen kann und vollziehen muss, da muss man die Kriterien von der Erkenntnis des Menschen her nehmen und kann sie nicht draußen in der Natur ohne Weiteres finden. Sondern ich muss da einen Begriff bilden, der abgeleitet ist von dem Verständnis des Menschen selbst. Und das möchte ich jetzt tun. Das möchte ich jetzt tun, und zwar in aller Kürze. Es tut mir leid, solche Dinge müssen sehr viel ausführlicher dargestellt werden. Aber nur, um das Prinzipielle mal sichtbar zu machen. Gehen wir mal vom Menschen aus, und zwar unter dem Gesichtspunkt, das jetzt als Grundlage zu nehmen für den Begriff der landwirtschaftlichen Individualität bzw. des landwirtschaftlichen Organismus. Also wir sind jetzt genötigt, ganz abzusehen von der Landwirtschaft und den Blick wirklich auf den Menschen zu lenken und zu sehen: Wie ist eigentlich der Mensch organismusmäßig konstituiert? Wir können auch vom Tier ausgehen, aber da fehlt dann was. Wir könnten auch von der Pflanze ausgehen, da fehlt noch mehr, um den Organismusbegriff wirklich zu fassen. Und wir können auch vom Mineral ausgehen. Und da fehlt am allermeisten. Aber der Mensch erfüllt sozusagen das, worum es hier geht, als Persönlichkeit, erfüllt das voll und ganz. Also wenn Sie sich mal den Menschen... Das ist schrecklich. Aber so einen Strichmenschen vorstellen. Der steht sogar noch ein bisschen krumm. Aber eigentlich ist er natürlich... Swn müssen Sie sich in der Achse Erde Sonne vorstellen. Und dieses eigenartige Gebilde Mensch zeigt nun eine ganz bestimmte physiologische und morphologische Gliederung als Grundlage für seine eigene geistig-seelische Entwicklung und Sein. Und wenn wir zunächst mal den Blick... Man sieht es ja schon irgendwo hier an dieser Gestalt, das da oben ist völlig anders als irgendwie, was da unten so ist. Wenn wir mal hier oben jetzt nur mal diesen Bereich anschauen, das menschliche Haupt. Das ist wie so eine Kugel da oben auf den Halswirbeln. Und wäre für sich auch nicht die Spur lebensfähig. Sondern eigentlich das wäre die Tendenz, dass das Haupt das vollendet, was es ständig erlebt, nämlich abzusterben. Im Haupte haben wir lauter physiologische Vorgänge, die nur und allesamt enden in einem Abbau-Prozess. Also wenn Sie zunächst mal darauf hinschauen, dass das Haupt umgeben ist von einer harten Knochen-Substanz, die ist nicht kristallin, sie ist so knorpelartig, aber knorpelartig verknöchert, und dies ist ziemlich tot. Es wird ein bisschen durchblutet, aber fast also vernachlässigbar. Und das Haupt ist dann umgeben. Nun gut, das muss man ihm zugestehen. Hier von einer dünnen Haut, und die ist stark durchblutet. Das ist das einzige, was so richtig lebendig ist da oben. Und da wachsen dann die Haare raus. Aber die Haare sind auch schon wieder ziemlich tot. Die kann man abschneiden, ohne dass man merkt. Und jetzt ist dieses Haupt erfüllt. Zunächst mal mit einer Flüssigkeit. Dem Gehirn-Wasser, das ist eine lympheartige Substanz. Und dann ist es eben erfüllt hier von dem Gehirn. Also ich sehe jetzt mal ab von allem Übrigen. Erfüllt von dem Gehirn. Und das Gehirn setzt sich nach außen fort, in die Sehnerven, in die Hörnerven, in die Sinnesorgane, die wachen Sinnesorgane, mit denen wir uns am intensivsten mit der Welt in Beziehung setzen. Und alles, was sich hier abspielt... Das Gehirn, weiß ja selber... Ist eigentlich tot. Das ist das reinste Wasser, was man sich überhaupt vorstellen kann. Aber es ist eben ganz mineralisch tot. Da bilden sich sogar ganz feine Kriställchen drin in dem Gehirn. Wenn wir denken. Dann die Epiphyse. Die sitzt hier oben auf dem Gehirn auf. Da bilden sich lauter feine organische Kriställchen. Die schwimmen dann zum Teil in dem Gehirnwasser herum. Und wenn wir einen Gedanken vergessen, lösen die sich wieder auf. Das kann man heute medizinisch nachweisen. Jeder Gedanke bildet einen Kristall, bildet etwas. Und diese Form, die sich da bildet, also jetzt ganz im Physischen, die löst sich wiederum auf, wenn etwas in Vergessenheit gerät. Das heißt, das Gehirn ist eine Bildung, wo ständig Materie abgebaut wird. Organische Materie. Das Blut strömt hier vom Herzen hoch, hier in das Haupt und unterhält sozusagen gerade eben das Haupt noch lebendig, den Kopf, das Gehirn lebendig. Aber eigentlich ist es also fast an der Schwelle des Todes, des Absterbens. Und aufgrund dieser Tatsache, dass hier ständig Abbau-Vorgänge sind... Das Gehirn hat die intensivste Atmung im ganzen Körper. Also Atmung geschieht immer dadurch, dass Kohlendioxyd entsteht, durch Abbau Prozesse und dann durch den Atem wieder ausgeatmet wird. Und die intensivste Art findet hier statt. Abbau, das heißt eigentlich Todesprozesse. Und wir sehen auch, dass das Haupt eigentlich dasjenige ist am Menschen, obwohl man den Kopf drehen kann... Und man kann nicken. Glücklicherweise kann man das noch. Ist es eigentlich der Ruhepol des Menschen. Da ist der Mensch eigentlich am meisten... Befindet sich in Ruhe. Und aufgrund dieser Prozesse, die da im Kopf sich abspielen... Natürlich muss man dann unter diesem Gesichtspunkt auch die Sinnesorgane mit einbeziehen, das Auge, das Ohr. Wenn Sie die anatomisch studieren, dann werden Sie bemerken, dass das eigentlich fast physikalische Apparate sind, zunächst einmal. Das Auge. Es ist wie eine Kamera auf Tour. Und auch die Gehörknöchelchen, die die ganzen Schallwellen übertragen auf das Innenohr, das sind alles mechanische Vorgänge. Plus, minus. Also dieses Haupt muss ständig von unten ernährt werden, damit es überhaupt existieren kann in dieser Form. Jetzt haben wir gegenläufig zum Haupt eine Organisation, die wirklich das vollständige Gegenteil darstellt. Wo wir im Grunde genommen überhaupt kein Erlebnis mehr... Sich einen Einblick nehmen können, direkt. Das ist das zu dem, was hier jetzt geschildert worden ist. Polar dazu man sagen kann, dass es derLebenspol des Menschen ist. Wo alle Lebensvorgänge lokalisiert sind, wo alles in einem ständigen Wechsel und Wandel begriffen ist, wo Aufbau-Prozesse stattfinden und wo Regenerationsprozesse stattfinden. Also der Lebenspol, kann man sagen, der Lebenspol des Menschen. Und hier ist auch alles in Bewegung. Denken Sie mal an die Gliedmaßen, die Arme, die Hände, Bewegung. Man sieht von daher schon, dass der Mensch eigentlich ungeheuer polarisiert ist, in zwei Pole. Einen Todespol und einen Lebenspol. Und aufgrund dieser Todesprozesse hier oben entwickelt der Mensch sein Denken. Oder werden ihm die Gedanken bewusst, so muss man es genauer sagen. Während hier unten wir uns im Willen erleben als wollende Wesen. Und so ist der ganze untere Mensch eigentlich organisiert, in Bezug auf die Verdauungsprozesse. Die ganzen Drüsenprozesse und was da sich abspielt. Dass die alle dem Leben dienen. Und wir können hier oben vielleicht noch die Nerven- Sinnesprozesse, das Sinnessystem hinschreiben. Und hier ist das Stoffwechsel-Gliedmaßen-System. Von daher gesehen ist der Mensch ein zweigliedriges Wesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;B1&#039;&#039;&#039; [00:36:04] Ich verstehe nicht ganz. Die stillende Brust von einer Mutter. Gehört die jetzt zu den Lebensprozessen? &lt;br /&gt;
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[00:36:16] Was meinen Sie? &lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;B2&#039;&#039;&#039; [00:36:18] Hier oben auf dieser Seite haben Sie einen Strich gemalt. Deshalb, oder? &lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;B1&#039;&#039;&#039; [00:36:23] Ja, genau. &lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039; [00:36:25] Was meinen Sie? Also, ich habe Sie nicht verstanden. Sprechen Sie einmal lauter. &lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;B1&#039;&#039;&#039; [00:36:28] Die stillende Brust einer Mutter, wo die jetzt hingehört. Auch zu den Lebensprozessen? &lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039; [00:36:35] Wenn Sie ein Kind bekommen, oder wie? &lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;B1&#039;&#039;&#039; [00:36:39] Ja, genau. &lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039; [00:36:39] Ja, sicher. Das ist ja alles unterhalb des Zwerchfells. Das hier ist das Zwerchfell. Also, ich tue jetzt keine Unterscheidung zwischen Mann und Frau hier treffen. Sondern das gilt einfach für den Menschen. Der Mensch ist Mensch, ob so oder so, Mensch ist er in erster Linie. Und da haben wir hier eben diese Trennung zwischen diesem Oben und Unten und das ist das Zwerchfell. Und da spielen sich eben diese Lebensvorgänge insbesondere ab. Und jetzt haben wir hier dazwischen eben noch eine andere Wirklichkeit. Mal sehen, was ich da für eine Farbe nehme. Eine andere Wirklichkeit. Das ist da, wo nun Lunge und Herz beheimatet sind, wo der Mensch ein rhythmisches Wesen ist. Rhythmus. Und dieser mittlere Mensch, wo wir uns am allermeisten als Mensch erleben... Wir erleben uns ja nicht im Kopf als Mensch so sehr. Auch nicht im Bauch, sondern gerade in dieser mittleren Zone. Da erleben wir uns als am allermeisten, als Mensch. Und diese Organe, die hier als Zentralorgane in der Mitte angesiedelt sind, offenbaren sich in rhythmischer Tätigkeit. Und diese rhythmische Tätigkeit verbindet den Kopfpol mit dem Stoffwechselpol. Denken Sie an den Blutkreislauf. Der Blutkreislauf, der vom Herzen ausströmt, im arteriellen Blut und dann in den Kopf strömt. In den Kopf, Schlagader und im übrigen Kreislauf durch den ganzen Körper hindurch. Also diese mittlere Zone bringt diese beiden Gegensätze, das Oben und Unten, in einen Ausgleich. Und darin, in diesem Ausgleich, erleben wir uns als Menschen am allermeisten. Wenn wir uns einmal selbst beobachten, prüfen. Und das setzt sich natürlich fort, hier in die Gliedmaßen. In den Bewegungsmenschen. Und wenn man zum Beispiel an die Blutentstehung denkt, dann muss man sich vorstellen, dass in den Röhrenknochen der Gliedmaßen hauptsächlich das Blut sich bildet. Das ist auch unmittelbar mit einbezogen in die ganzen Stoffwechselvorgänge. Hier nun, das habe ich noch vergessen zu sagen, im Zusammenhang mit dem rhythmischen System entwickeln wir unser Fühlen oder werden wir unseres Fühlens bewusst. Wenn man so auf den Menschen einmal schaut... Man kann es anatomisch bis in die letzten Details verfolgen. Man kann es also morphologisch, physiologisch in jede Richtung hin verfolgen. Man wird sehen, dass dieses Prinzip dieser Welt des Drei-GliederSeins des Menschen einem überall entgegenspringt förmlich. Und dass darauf eigentlich überhaupt letzten Endes eine Verständnisgrundlage geschaffen werden kann, für die Pädagogik, für die Medizin, also eine entsprechende Medizin oder aber eben auch für die Landwirtschaft und für alles Übrige ebenso. Also man spricht hier von der Dreigliederung des Menschen. Auf diese Sache werde ich erst am Freitag noch mal zurückkommen. Und möchte jetzt... Wollen Sie was sagen? &lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;B3&#039;&#039;&#039; [00:40:50] Ich hätte eine Frage. Und zwar: ich verstehe das nicht so ganz, dass der Kopf quasi... Den Tod da drin und den Abbau. Das verstehe ich halt nicht so ganz, weil im Gehirn ja auch ganz viele Aufbauprozesse ja auch wieder vonstatten gehen. Also jeden Moment, wenn Synapsenverbindungen sich trennen, entstehen auch wieder neue. Und da kann halt auch im Laufe eines Zeitraums ein Aufbau entstehen, so Erinnerungen, die bleiben und neue, die dazukommen. Dann hat man ja im Endeffekt auch einen Aufbauprozess. Und genau das verstehe ich nicht so ganz, warum man vom Kopf als Abbauprodukt redet. &lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039; [00:41:30] Also der Abbau ist notwendig, damit wir überhaupt ein denkendes Bewusstsein haben. Und das erleben wir ja gerade hier in unserem Nervensystem. Aber es muss natürlich auch erhalten werden, es muss sozusagen in einem Zustand erhalten werden. Man kann es nicht mehr steigern, man kann es gerade noch erhalten. Und das sind natürlich schon Regenerationsvorgänge auch im Gehirn, das ist keine Frage. Aber letzten Endes funktionell physiologisch ist es ein ständiges Abbauen, muss natürlich wieder aufgebaut werden. Selbstverständlich. Aber dieser Abbauprozess als solcher ist ein Todesprozess. Und durch den Tod entsteht überhaupt erst ein denkendes Bewusstsein. Ohne Tod gäbe es kein Bewusstsein. Das muss man sich mal versuchen klar zu machen. Oder anders gesagt: Wenn man eine Verletzung hat, am Kopf oder so... Nicht wahr? Dann sind möglicherweise so und so viele seelische Möglichkeiten ausgeschaltet. Und jetzt muss er sich natürlich wieder regenerieren in diese Richtung, dass es wieder möglich wird, dass diese Abläufe stattfinden. Es ist immer sozusagen gerade am Leben gehalten, so möchte ich mal sagen. Also es steht im Vordergrund der Abbau. Und der Aufbau dient gerade, dass immer wieder abgebaut werden kann. Während hier im Stoffwechsel wohl genau das Gegenteil der Fall ist. Hier kommt alles sozusagen, steigt herauf bis in die Nerven-Sinnes-Bereiche, um diesen Pol am Leben zu erhalten. Diese Dreigliederung, die ich versucht/ Also wirklich. Also das ist zu aphoristisch fast, möchte ich sagen. Aber nur mal dieses Bild hinstellen und wir werden daran nochmal anknüpfen am nächsten Freitag. Jetzt möchte ich aber noch eine andere... Einen Aspekt kurz schildern, und das ist die Viergliederung des Menschen. Schauen Sie, man kann nämlich jetzt nicht nur unter diesem Aspekt des Aufbaus des menschlichen Leibes mal den Menschen betrachten, sondern auch: Welche Verwandtschaft trägt er zu den ganzen Naturreichen? Wie steht er eigentlich im Verhältnis? Wie steht er im Verhältnis zu der ganzen ihn umgebenden Natur? Ist er ein ganz fremdes Wesen oder ist er eben auch zugleich ein Naturwesen? Und da kann man zunächst einmal feststellen, dass, wenn man den Menschen vergleicht mit all dem, was in der mineralischen Welt sich abspielt, die rein anorganisch ist, physikalisch tot... Das Mineral ist ja sozusagen nur... Unterliegt nur den physischen Gesetzen. Alles, was ich da stofflich, kräftemäßig im Zusammenhang des toten mineralischen Reiches abspielt, spielt sich auch im Menschen ab. Im Menschen sind alle die Stoffe, die Kräfte, die Gesetze wirksam, die auch im Mineralreich wirksam sind. Das kann man heute bis ins Detail förmlich verfolgen. Ja, das verführt einen geradezu, den Mediziner, den Naturwissenschaftler, zu glauben, das wären die einzigen Gesetze, die wirklich Geltung haben. Das ist eine Verführung, weil die so schlüssig sind. Alles, was sozusagen mineralisch, stofflich, kräftemäßig im Menschen wirkt, ist in sich so schlüssig, dass man darauf regelrecht eine medizinische Weltanschauung begründen kann. Oder generell eine Weltanschauung begründet hat, die nennt man heute den Materialismus. Der Materialismus hat eine große Bedeutung, aber nur auf dieser Ebene hier. Eine Verwandtschaft der mineralisch-anorganischen Natur mit dem Menschen. Man findet alles, was da draußen ist, auch im Menschen irgendwie. Und ein äußerer Ausdruck dessen sind einmal die Sinnesorgane und, sagen wir mal, das Skelett oder alle Stützgewebe. Da wirken dieselben Kräfte. Und auch stoffliche Kompositionen wirken, wie man sie auch in der Außenwelt findet. Das ist nach denselben Prinzipien aufgebaut. Kann ich jetzt nicht in die Details gehen. Das würde zu weit führen. Die Sinnesorgane sind wirklich... Habe ich schon gesagt, die Knöchelchen zum Beispiel. Oder die Tatsache, dass das Licht durch die Linse hindurch gleichsam fixiert wird, durch den Glaskörper hindurch, hinten auf die gelben Körper, auf die eigentlichen Lichtzellen, auf dem Hintergrund des Auges. Das sind alles physikalische Vorgänge, wie man sie in der Kamera auch hat. Also insofern besteht hier eine tiefe Verwandtschaft, aber die bezieht sich eben nur auf das, was man den physischen Leib oder die physische Organisation des Menschen nennen kann. Also wenn das nur Geltung hätte, dann wäre der Mensch ein Stein. Ein Stein. Also er hätte keine eigene Regsamkeit, gar nichts. Und wenn man jetzt aber sieht, dass der Mensch tatsächlich in der Lage ist, eine Eigenbewegung zu entwickeln, ja in sich Lebensvorgänge sich abspielen zu lassen, zeigt er eine Verwandtschaft mit den Pflanzen. Die Pflanze ist ja ein ein Gebilde, die vereint das Mineralische, die nimmt das Mineralische auch auf, verwandelt es auf eine höhere Stufe. Und da entwickeln sich nun in der Pflanze Kraft von Substanzen und Kräften, die nicht mehr rein irdischer Natur sind, sondern wo der ganze Planetenumkreis mitwirken muss, dass die Pflanze überhaupt Leben erzeugt. Keine Pflanze kann leben, ohne dass die Sonne scheint. Das muss man sich mal klarmachen. Es gibt kein Leben auf der Erde ohne den ganzen planetarischen Umkreis. Und insofern hebt sich die Pflanze gleichsam aus der toten, mineralisch-irdischen Sphäre heraus und wird zur Offenbarerin von Lebensvorgängen. Und auch dieses weiß ich jetzt. Auch im Menschen eine Verwandtschaft. Und diese drückt sich ja aus im Drüsensystem. Das Drüsensystem. Ist natürlich überall im Menschen zu finden, aber hauptsächlich im unteren Menschen. Und das macht, dass der Mensch eben einen Lebenslauf hat wie die Pflanze oder eine Lebensorganisation. Und man weiß ja nun: Die Pflanzen, die sind ja von Natur aus eigentlich nur gesund. Also es gibt eigentlich keine kranke Pflanze. Streng genommen. Wenn man nicht selbst dafür sorgt, dass die Pflanze quasi äußerlich krank wird, also etwa abstirbt oder so, durch Infektionen. Die kommen alle von außen. Die Pflanze ist eigentlich ein gesundmachendes, durch und durch gesundes Wesen innerhalb der Naturreiche. Und ein solcher Mensch wie Paracelsus, der einer der größten Ärzte in der ganzen Menschheitsgeschichte war, hat die Bemerkung gemacht, dass es kein Kräutlein gibt auf der Welt, das nicht irgendeine Krankheit beim Menschen heilen könnte. Und so benutzen wir ja die Heilpflanzen. Die Heilpflanzen in der verschiedensten Art benutzen wir, um irgendetwas, was hier derangiert ist, innerhalb der menschlichen, komplizierten Organisation, gerade auf der Ebene des Lebendigen... Dass das wiederum in ein ausgewogenes Verhältnis zu allem Übrigen kommen kann. Gesunden also. Dann zeigt der Mensch eben eine Verwandtschaft zum Tier. Und diese Verwandtschaft zum Tier ist ja auch ganz evident, denn das Tier hat eine Seele. Das ist ein beseeltes Wesen. Hier ist nur Leben. Hier ist nur Tod. Das Tier ist ein beseeltes Wesen. Und das ist etwas, was dem modernen Bewusstsein so maßlos schwerfällt, das zu verstehen. Dass wir einem Tier ein Seelisches zusprechen können. Uns, uns Menschen, können wir ein Seelisches zusprechen. Wenngleich in den Wissenschaften man manchmal den Eindruck hat, da gäbe es auch keine Seele mehr. Aber im eigenen Empfinden, in der eigenen Erfahrung merken wir, dass wir ein beseeltes Wesen sind. Wir können denken, wir können fühlen, wir können wollen, eben jene Tätigkeiten. Also wir haben ein Bewusstsein, dass wir neben dem... Dass wir ein lebendiges, auch ein beseeltes Wesen sind. Dieses Bewusstsein kann man sich wirklich erwerben. Es ist gar nicht so selbstverständlich, dass es einen immer im Bewusstsein gibt. Und beim Tier ist es nun so, dass es auch eine Seele hat. Stellen Sie sich mal vor, irgendso eine Mücke fliegt da durch die Luft. Dann sollen wir da sagen, da ist eine Seele drin? Oder Käfer da im Boden, ein Regenwurm im Boden, da soll eine Seele drin sein? Es wird ja heute auch... Man merkt ja, dass die Art, wie die Menschen mit den Tieren umgehen, in der Massentierhaltung und so... Dann fühlt man sich irritiert. Da stimmt was nicht. Aber man dringt nicht wirklich durch, zu sagen: Das Tier hat eine Seele und diese Seele hat ihre eigene, geistig-wesenhafte Existenz in Welten, die gar nicht hier auf Erden nur ist, sondern eben die jetzt in diesem einzelnen Tier so inkarniert ist. Man ist dringt nicht bis zum Phänomen selber durch, sondern man bleibt immer davor stehen und merkt: Die Art, wie wir heute mit den Tieren umgeht, das kann man eigentlich verantworten. Ja, warum eigentlich nicht? Also die Begriffe, die Gedanken in der Richtung zu verdichten. Da macht man immer... Dann scheut man wieder zurück. Und weil man zurückscheut, wird man dann sehr leicht zum Fundamentalisten. Und die größten Fundamentalisten, die heute herumlaufen, sind vielfach die Tierschützer. Leider Gottes ist das so, auch die Naturschützer. Dann entsteht sehr schnell ein Fundamentalismus, weil man sagt: &amp;quot;Nein, ich habe das Gefühl, da stimmt was nicht.&amp;quot; Und dann nagelt man das fest: &amp;quot;Du darfst nicht, du darfst nicht.&amp;quot; So. Dann kommen moralische Forderungen ohne eine klare Erkenntnis der Zusammenhänge. Und so ist es gerade für den biologisch-dynamischen Landwirt so wichtig, dass er sich auch mal versucht hinein zu leben in das, was da eigentlich seelisch wirksam ist in dem Tier. Und da werden Sie bemerken, dass dieses Seelische im Tier deswegen so schwer zu fassen ist, weil es sich ohne Rest aufgeht in die Leibesbildung. Ohne Rest. Das Tier kann ich denken. Das kann nicht denken, Gedanken haben über die Welt. Sondern bestenfalls die Gedanken sind in ihm wirksam. Also das, was sonst das Denken des Menschen ist, ist in ihm als Weisheitsvolles Instrument des Tier-Seins in den Leib hinein gebunden. Und so das Fühlen und so das Wollen. Das Tier hat gar keine Möglichkeit, irgendwelche Freiheitsgrade zu entwickeln, sondern es ist notwendigerweise ein Pferd, eine Kuh, ein Elefant, ein Löwe oder was auch immer. Oder eben auch eine Mücke. Und darin liegt eine gewisse Tragik der Tiere. Ich weiß nicht, ob Sie das mal... Man muss sich mal auf so eine Empfindung einlassen und mal den Blick ruhen lassen auf irgendeinem Tier und seinem ganzen Verhalten. Und dann muss man einfach sagen: &amp;quot;Mein Gott, mein Gott, bist du festgelegt in deinem Sein, so festgelegt, so definiert. Du kannst gar nicht ausbrechen. Du bist nur zu diesen Handlungen fähig. Allerdings, wenn man auf die Handlung schaut, unendlich weise.&amp;quot; Die Weisheit ist ausgebreitet im ganzen Tierreich. Also es gab ja mal einen Zeitgenossen Goethes, Oken hieß der. Der hat gesagt: &amp;quot;Würde man alle Tiere, Tierarten mal, Tierseelen, zusammenschmeißen in einen Topf und würde da ganz groß drin herumrühren, dann würde die menschliche Seele rauskommen. Und würde man die menschliche Seele zerstückeln in lauter ihre einzelnen Facetten und würde jeder einzelnen Facette einen Leib zusprechen, dann käme das Tierreich heraus.&amp;quot; Das ist ein Bild. Aber ein Bild, was sehr viel sagt. Es zeigt sich eine Verwandtschaft des Menschen mit dem Tier, die ist da. Aber beim Tier ist das Seelische vollständig leibgebunden und das macht seine Tragik aus. Und gleichzeitig aber auch die Offenbarung einer unendlichen Weisheit. Also wenn man Weisheit... Der Begriff ist ja heute auch schon nicht mehr sehr akut aktuell. Also dass das Zusammenstimmen von verschiedenen Verhältnissen zu einem Ganzen... Wenn man das wirklich studieren will, dann muss man das Tier studieren in dem, was es tut, in seinen Aktionen. Denn alles, was das Tier tut, ist nichts anderes. Eine Offenbarung dessen, was seelisch, weisheitsvoll in diesem Leib gebunden ist. Es ist keine Freiheit da. Es ist ein Muss. Es ist eine Notwendigkeit, dass das Tier so handelt, wie es handelt. Und wenn ich das Tierseelische wirklich tiefer verstehen will, mit meinem ganz normalen Bewusstsein, Vernunftsbewusstsein allerdings, dann muss ich darauf hingucken: Was macht das Tier? Was tut das Tier, nicht? Was macht der Elefant in freier Wildbahn? Oder der Löwe? Oder wie verhält sich die Kuh? Ja, die Verhaltensforschung ist eine sehr, sehr junge Wissenschaft, also ganz erstaunlich eigentlich. Und hat sich zuerst der wilden Natur angenommen. In Bezug auf das Erforschen der Verhaltensweisen der Tierarten, zuletzt dem Haustier komischerweise. Das Haustier ist lange Zeit hinten runtergefallen und das entdeckt man jetzt erst. Und ist da auch noch sehr, sehr unsicher, wie das überhaupt mit dem Haustier beschaffen ist. Deswegen hält man es ja als Nutztier. Dann stellen Sie sich mal vor, was der Begriff Nutztier eigentlich heißt. Da verneine ich jede seelische, besondere Eigenschaft im Tier. Ich verneine sie plötzlich. Indem ich das Tier zum Nutztier degradiere, das nur noch mir nutzt. Wem nutzt es dann? Nicht, sich selbst. Indem, wie ich es so mäste und zu Maximalleistungen zwinge. Sondern es nutzt mir. Das ist der glatte menschliche Egoismus, der eigentlich dem Tier den Namen Nutztier verleiht. Aber das Tier hat ein objektiv Seelisches in sich wirksam. Und das drückt sich in seinem gesamten Verhalten aus. Und wenn wir es verstehen wollen, müssen wir auf dieses Verhalten unser Augenmerk lenken. Und da können wir sehr weit kommen. Es gab natürlich schon in den Naturwissenschaften immer Ansätze in diese Richtung. Die hat man dann weitgehend verloren. Und heute kommt es langsam wieder auf, in der Ökologie, dass man plötzlich studiert, sich für die Beziehungsverhältnisse innerhalb der Insektenreiches, innerhalb der Vögel und innerhalb des Edaphons, unserer Tiere im Boden. Und so weiter und so weiter. Man fängt jetzt an, nicht mehr nur das einzelne Tier zu definieren, wie viele Beine hat und wie viel Knie oder wo eigentlich das Herz ist beim Tier oder wo... Weiß ich nicht, was. Die Sinnesorgane, wie die beschaffen sind, die Facettenaugen. Das hat man alles anatomisch genauestens natürlich längst rausgekriegt. Aber wie sich das Tier einfügt in die gesamten seelischen, seelisch-lebendigen Zusammenhang des Tierreiches und welche Funktionen es in aller Spezialität hier und dort und dort und dort erfüllt. Diese Zusammenhänge tauchen erst heute in der modernen Ökologie mehr und mehr auf. Und vielfach immer noch unter dem Nutzaspekt. Also wie kann ich Nützlinge einsetzen im Glashaus, dass ich mir dort die Läuse auffressen? Das wird ja heute auch schon zu einer Technologie entwickelt, wie wir verfahren. Aber dennoch ist es so, dass man merkt: Eigentlich bedarf das nur noch eines kleinen Ruckes in der Erkenntnis und man würde erkennen: Das Tier hat eine Seele. Und diese Seele ist dominant. Die ist so, wie das Leben in der Pflanze dominant ist über das Physische, so ist die Seele des Tieres dominant über das Lebendige und Physische des Tieres. So eben hat auch der Mensch eine Seele, hat einen Seelenleib. In der anthroposophischen Ausdrucksweise sagt man auch Astralleib. Und der hat nun seine physische Repräsentanz in all dem, was sich ausdrückt im Nerven-Sinnes-System. Wenn wir jetzt unter diesem Aspekt mal auf den Menschen, die menschliche Seele schauen, dann ist es so, dass die menschliche Seele ja unendlich viele Rätsel aufgibt. Der alte Heraklit, das war ein griechischer Philosoph, der noch vor Sokrates gelebt hat... So um das fünfte Jahrhundert vor Christus. Der hat die Bemerkung gemacht, er habe die Seele durchwandert, alle Straßen und Wege der Seele, (so weit?) (unv). Und er ist an kein Ende gekommen. Das war ein ganz, ganz, ganz bedeutender Geist. Er hat die Seele erforscht und hat kein Ende gefunden. Man geht Wege und Straßen. Überall verzweigt es sich in die ganze Welt. Aber er hat kein Ende gefunden. Die menschliche Seele. Sie hat kein Ende. Die tiefe Seele ist weit gebunden. Und die menschliche Seele ist auch leibgebunden bis zu einem gewissen Grad, weiß Gott, ja. Wir haben Hunger. Das ist ein Gefühl, Hunger zu haben. Wir haben Durst. Ein Gefühl, also Durst zu haben. Das heißt, der Leib fordert da etwas. Und das drückt sich seelisch aus. Und so sind alle Emotionen, die man so hat, Zornesausbrüche oder weiß nicht was... Da merkt man ganz deutlich: Es hängt mit meiner Leiblichkeit zusammen. Da bin ich eigentlich... In dem Falle ist mein Seelisches noch in den Leib gebunden, wie beim Tier. Und eigentlich hat man immer den Eindruck beim Menschen, bei sich selbst... Ein bisschen Selbsterkenntnis muss man da üben. Wird man bemerken: Man befinde sich eigentlich immer zwischen Himmel und Hölle. Also das heißt, zwischen Himmel. Das heißt, dass man befreit ist vom Leib in dem Seelischen. Und Hölle. Das heißt, dass man plötzlich untertaucht in eine Welt des Leiblichen, wo man sich nicht mehr ohne Weiteres unter Kontrolle hat. Das ist dieses Spannungsfeld, in dem sich der Mensch erlebt und das Böse in der Welt, was man heute so hat. Es wirkt durch den Menschen, als eine objektive Kraft durch den Menschen. Immer dann, wenn er heruntersinkt in seine Leiblichkeit und keine Freiheitsgrade mehr zulässt. Dann entsteht eben das Böse in der Welt. Aber andererseits hat der Mensch sich zu befreien aus seiner Leiblichkeit. Und das macht den Menschen zum Menschen. Und das ist das Wunderbare. Dass, wenn ich versuche, mit einem anderen Menschen ins Gespräch zu kommen, in Korrespondenz zu kommen, dann merke ich ganz deutlich: Da spricht nicht mehr nur der Leib, sondern da löse ich mich heraus. Und dann entwickle ich lauter Tugenden. Also Tugend ist ja heute auch schon kein Begriff mehr. Ehrfurcht zu haben, Liebe, Kraft zu haben. Für das Andere, das Wesenhafte, was mir da begegnet. Oder aber in Hingabe etwas zu tun. Das sind alles Qualitäten, wo der Mensch sozusagen merkt: Das ist nicht mein Leib, der da arbeitet, sondern das bin ich als losgelöst von meinem Leibe. Da ist ein Höheres in mir wirksam. Goethe hat dieses herrliche Gedicht, wo er bemerkt: &amp;quot;Zwei Seelen wohnen, ach, in meiner Brust.&amp;quot; Das heißt eine Seele, die leibgebunden ist, die andere Seele, die leibbefreit ist. Und die ganze menschliche Entwicklung in alle Zukunft besteht darin, dass wir uns immer mehr üben darin, frei zu werden von unseren Emotionen. Frei zu werden von diesen Zwängen, die in uns walten, von diesen unkontrollierten Instinkten und so weiter. Sondern davon frei zu kommen, das zu verwandeln. Nicht die wegzuschieben, kein Asket zu werden. Sondern die zu erkennen, in sich zu erkennen, als wirksame Kraft. Und die zu verwandeln in etwas, was man dann als leibfrei, als Seelisches erkennen kann oder handhaben kann. Sodass wir hier jetzt eine neue Trennungslinie ziehen müssen. Das leibgebundene Seelische und die leibfreie Seele. Die steht über dieser Strichellinie. Wenn man diese drei Naturreiche und deren Repräsentanz im Menschen verfolgt, wird man sagen: Ja, der Mensch ist auch ein Naturwesen. Er ist völlig abhängig auch von allem dem, was ich da geschildert habe. Und er hat entsprechende Organe überall, hier oben im Kopf, wie im Bauch, wie Herz und Lunge, auch wie die Säugetiere auch haben. Und dennoch ist es so, dass sich dadurch, dass der Mensch mehr ist nur als eine Seele... Nämlich dass er ein Ich hat, dass er einen Wesenskern hat, dass er etwas hat, wo er sagt: &amp;quot;Ich.&amp;quot; Zu sich selbst. Und nicht: &amp;quot;Du.&amp;quot; Zu sich selbst. Sondern du zu dem anderen Menschen, der wiederum zu sich Ich sagt. Nicht? Das macht man sich alles heute gar nicht so bewusst. Man handhabt das irgendwo. Aber das wirklich mal tiefer zu hinterfragen: Was drückt sich eigentlich darin aus, dass hier in mir etwas waltet, was dann die Kraft hat, irgendwo im Seelischen Ordnung zu schaffen? Und nicht nur im Seelischen. Sondern was im Grunde genommen hereinstrahlt in diese Sphäre hier. Und versucht, das leibgebundene Seelische zu verwandeln, in leibungebundenes Seelisches. In höhere Tugenden. Und dass dieses Ich auch Kraft hat, hier jetzt tiefer noch in die Lebenszusammenhänge des Menschen... Und auch diese versucht zu verwandeln. Und da geschieht vieles in tiefer, tiefer Unbewusstheit. Aber wir können uns darum bemühen, die Voraussetzungen, die Bedingungen zu schaffen, dass das Ich wirklich einwirken kann, noch unter das Seelische herunter oder über das Seelische, in das Lebendige hinein, das Lebendige zu verwandeln. Dass wir auch da die Kontrolle über uns selbst gewinnen und dass das Ich schließlich hereinwirkt, bis in den physischen Leib herunter. Es durchstrahlt den ganzen Menschen. Und das kann man heute ja... Wenn wir jetzt sagen, mit den Methoden der modernen Naturwissenschaft kann man so was ja förmlich nachweisen, dass die sogenannte DNA... Das ist eine bestimmte... Desoxyribonukleinsäure nennt sich das. Das ist also eine Erbsubstanz. Dass die einen Prägestempel hat, wodurch man den Menschen durch Analyse der DNA den Menschen definieren kann. Jeder einzelne Mensch hat seine Komposition des Stofflichen. Der ganze Stoff ist Leib ist natürlich aufgebaut. Da sind Eiweiße. Da sind Kohlehydrate. Da sind Fette. Da sind alle möglichen Hormone und, was weiß ich, Fermente wirksam. Der ganze Organismus. Es ist alles da, muss da sein. Aber wie es da ist und wie es komponiert, ist stofflich. Und wie es ineinander wirkt, da kraftet etwas herein, was den Menschen zu diesem bestimmten Menschen macht. Und darauf muss man mal sein Augenmerk legen. Da ist ein ein Höheres in uns. Das: &amp;quot;Ich bin.&amp;quot; Dass ich sage: &amp;quot; Ich bin. Und ich bin nicht jemand anders. Ich bin nur der, der ich bin.&amp;quot; Ja? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;B4&#039;&#039;&#039; [01:11:00] Aber, also jedes einzelne Tier und jede einzelne Pflanze hat ja auch ihre eigene DNA. Also ich verstehe nicht so richtig den Zusammenhang zum Ich, zum individuellen Ich des Menschen. Im Gegensatz zur Pflanze und Tier, in dem Fall. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039; [01:11:15] Also es ist so, dass man... Beim Tier sind diese ganzen physiologischen Prozesse sehr viel einheitlicher. In den Arten. Und von den Arten natürlich unterschiedlich. Sondern man kann sich eigentlich dieses Bild noch mal vor Augen stellen, dass, wenn man verstehen will, was das Tier eigentlich ist... Dann stellen Sie sich mal vor, Sie hätten hier vor sich eine große Leinwand und die ist ziemlich undurchsichtig. Und dann machen sie mal Löcher, fünf Löcher rein und stecken durch die Löcher in ihre Finger. Und da stehen sie auf der anderen Seite. Und dann sehen sie plötzlich diese Finger. Und die bewegen sich sogar. Und jetzt müssen Sie sich klar machen: Ja, offensichtlich, dass sie sich bewegen. Da muss hinter der Leinwand was sein, was diese Bewegungen hervorruft. Und bei Menschen ist es evident. Da steht der Mensch direkt hinter der Leinwand und streckt seine Hände, Finger dadurch. Und dieses Bild kann man übertragen aufs Tierreich und sagen: Das, was da als Finger erscheint, sind die einzelnen Individuen. Löwen in der Serengeti, alle Löwen der Welt oder alle Rinder oder Kühe der Welt oder jede Art steht sozusagen verborgen hinter einer solchen Leinwand. Und was erscheint, sind die einzelnen Individuen, losgelöst von ihrem eigentlichen wesenhaften ichhaften Urgrund. Auch das Tier hat ein Ich, aber es ist nicht inkarniert. Das ist das Problem des Tieres. Auch das Tier hat ein Ich, aber es ist nicht inkarniert. Und des Menschen Ich hat sich mit dem Leib verbunden, aber nicht vollständig. Da ist sozusagen ein geistiger Überschuss im Menschen, der im Denken, Fühlen und Wollen ist. Und ähnlich ist es mit den Pflanzen. Also die Pflanzen, da sind ja die Eiweiß-Strukturen zum Beispiel bei den Getreidekörner oder bei der roten Rübe. Oder wenn sie die untersuchen, sind die Eiweiß-Strukturen sehr verwandt, sehr ähnlich. Im Prinzip eigentlich nicht unterschieden, innerhalb der Art. So, also das macht den Menschen eigentlich zum Menschen. Dass da ein übersinnliches Wesen in uns kraftet. Das ist nicht irgendwo nur in der Welt, sondern es ist zugleich in uns. Und das macht es, dass wir Seelen leibfrei denken lernen können. Dass wir auch mit unserem Fühlen uns mehr dem Denken zuwenden können oder mehr den leiblichen Vorgängen. Und wir können mithilfe des Denkens und Fühlens so in den Willen eingreifen, dass wir tatsächlich möglich die Fähigkeit haben können zum freien Wollen. Stellen Sie sich so was mal vor. Wenn der Mensch von sich sagen kann, er ist ein frei wollender Mensch. Was gibt es eigentlich Erstrebenswerteres als das? Dass wir nicht nur immer nur durch unsere Triebe, Begierden und Leidenschaften sozusagen befeuert werden von unten. Sondern dass wir in aller Ruhe aus unserem Denken, einem Bewusstsein heraus so hereinkraften können in unsere ganze Leiblichkeit, dass wir dadurch zum vernünftigen Handeln, zum sozialen Handeln, zu solchen Sphären uns fähig machen. Wenn wir jetzt diese drei Bereiche hier zusammen schauen: Das Mineralische, Pflanzliche und das Seelische des Tieres, dann ist hiermit der Organismusbegriff erfüllt. Das macht den Organismus zum Organismus. Hier herrscht eine Abgeschlossenheit. Das Tier tut es förmlich uns vor Augen führen, was eigentlich gemeint ist mit dem Begriff der Abgeschlossenheit. Da ist eine Haut, eine leibliche Abgrenzung. Der Elefant hat eine Haut, der ist begrenzt. Der ist  riesig groß, natürlich. Ein riesiges Tier. Aber dann ist es doch irgendwo begrenzt, mit Elefantenhaut. Und dann ist das Tier dadurch charakterisiert, dass es sich nach innen in eine bestimmte Organwelt gliedert. Und das ist Ausdruck eines Seelischen. Also das Seelische steht über dem Leben, steht über dem rein Physischen, obwohl es noch evolutiv noch sehr jung ist. Aber es steht darüber und steuert gewissermaßen oder prägt sich rein in das Lebendige, prägt sich rein ins Physische und lässt ein abgegrenztes Gebilde entstehen, mit einer Haut umgeben. Und innerhalb der Haut sind bestimmte Organe, die auch in sich wiederum abgegrenzt sind, die dann überhaupt dem Seelischen die Möglichkeit bieten, anwesend zu sein, inkarniert zu sein. Sodass man sagen kann: Der Organismusbegriff erfüllt sich. Also die relative Abgeschlossenheit erfüllt sich. Wenn ich sage, da ist ein Seelisches, das ist übersinnlich. Das kann ich nur in seinem Verhalten irgendwo und in seinen Phänomenen erfassen. Da ist ein Seelisches, das grenzt sich nach außen ab in einer Gestalt und gliedert sich nach innen in Organe. Da haben Sie so ein bisschen so eine Art, ich möchte sagen, Definition. Es ist ein Begriff, eine Idee, die aber sich mit Inhalt erfüllt, wenn man darauf hinschaut. Das hier grenzt sich ab nach außen, in eine bestimmte Gestalt. Und die ist so spezifisch. Die schon so Ausdruck des Wesenhaft-Seelischen, was sich da repräsentiert. Wenn das Reh aus dem Waldrand heraustritt und dann plötzlich den Kopf hebt und das Gehirn. Oder der Hirsch sozusagen sein Geweih abtastet oder den ganzen atmosphärischen Umkreis... Wenn das da heraustritt aus dem Wald und steht da und äugt. Das Bild muss man sich mal vor Augen führen. Da merken Sie: Das ist ein Atmosphärisches. Und alles Atmosphärische ist eigentlich nichts anderes wie eine Erscheinungsweise des Seelischen, was man in der Anschauung unmittelbar hat. Und so kann das Tier unendlich viel über sich selbst sagen, wenn man auf die Formen hinschaut, auf die Gestalt hinschaut. Wie ist die Gestalt beschaffen? Und eben dann auch seine eigene Innenwelt, wie die organisiert ist und wie es sich dann nach außen hin gibt in seinem Verhalten. Es ist gleich zu Ende. Also das macht den Organismus aus. Dass da Mineralisches, Pflanzliches und Tierisches zusammenklingt zu einem höheren Ganzen. Und alles, was da zusammenklingt, ist in sich weisheitsvoll. Da kann ich gar nicht dran rütteln. Das macht man natürlich heute. Ich versuche ja, mit der Gentechnik an allem zu rütteln oder mit der Art der modernen Düngung oder den ganzen Insektiziden. Und was weiß ich, an Pestiziden, die ich einsetze in der Landwirtschaft rüttle ich ständig an der Weisheit der Natur. Wo aber genau hingeschaut wird: Diese Welt ist durch und durch weise. Da reicht keine menschliche Vernunft dahin. Und das greift auch, wenn das in ein richtiges Verhältnis zueinander gebracht wird, im Sinne eines Organismus. Dann wirkt diese Weisheit durch sich selbst. Und nun aber, wenn wir jetzt aufsteigen im Menschen, bis in diese Sphäre, dann erfassen wir das, was man Individualität nennt. Wenn wir von Individualität sprechen, dann reicht es nicht, nur vom Mineralischen, Pflanzlichen und Tierischen zu sprechen, sondern von dem zu sprechen, was eigentlich das Ich seiner tiefsten Natur nach ist. Also Geist. Realer, in sich ruhender Geist, der sich selbst in Bezug auf sein eigenes Wesen ausspricht. Und er spricht sich aus im Ich des Menschen. Und jetzt stehen wir vor der Forderung der Aufgabe, im biologisch-dynamischen Landbau, unseren landwirtschaftlichen Betrieb in dem Sinne zu entwickeln, dass wir ihm eine Geschlossenheit verschaffen. Eine relative Geschlossenheit im Sinne des Organismusbegriffs. Uns in den Begriff der Individualität fassen, den wir nur durch uns selbst in Selbsterkenntnis fassen können und diesen mit diesem Begriff nun versuchen, so reinzukraften in diese Sphären hier, dass... Wenn ich es so auffasse, heißt es da in dem Satz. Dann kann ich so arbeiten, so gestalten, so hineinwirken in die äußere Natur, dass etwas entsteht, was auch im Geiste dem Menschen verwandt ist. Was nicht nur auf dieser Stufe dem Menschen verwandt ist oder dieser oder dieser. Sondern hier in Freiheit. Das heißt, dass es losgelöst von der Natur... Kann ich einen Begriff versuchen, so zu erfassen, aufgrund der Erkenntnis meiner selbst, dass diese jetzt für mich zum Instrument werden kann, meinen landwirtschaftlichen Hof nicht nur zu einem Organismus in diesem Sinne hier durch Zusammenschluss der Naturreiche herstellen kann. Sondern dass das Ganze durchstrahlt wird von meinen Intentionen, die nicht mehr leibgebunden sind. Meinen Ideen, meinen höchsten Gedanken, die ich denken kann. Die kann ich jetzt investieren. Aber eben nur auf der Basis der Selbstlosigkeit. Denn sobald das Selbst nur so leibgebunden mitspricht, dann ist es eigentlich schon Egoismus. Sondern das erfordert eigentlich eine Seelenverfassung vom Menschen, die er sich erübt, dass er sich erst in den Zustand, in den geistigen Zustand versetzt, in vollkommener Reinheit es so zu versuchen, hereinzuwirken in den Haushalt der Natur... Es ist nicht zu seinem Nutzen, nur seinem Nutzen dient, sondern dass er da eine Art Evolution, eine Entwicklung veranlagt, die mit ihm innigst verknüpft ist. Ja. Also, wir sind am Ende. Sie hat noch eine Frage. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;B5&#039;&#039;&#039; [01:23:35] Die bezieht sich eigentlich nur auf diese Trennung zwischen der körperlich gebundenen Seele und der geistigen Seele. Und da bin ich jetzt gerade wieder dieses Geistig-Individuelle drauf gekommen. Also glauben Sie, oder glaubst du, dass Tiere... Also du hattest das beschrieben quasi mit diesem: Wenn wir eine andere Seele erleben und diese Kommunikation. Dass das diese geistige Seele ausmacht. Und glaubst du, dass Tiere das nicht können? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039; [01:24:12] Wie? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;B5&#039;&#039;&#039; [01:24:15] Na ja, so wie wir. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039; [01:24:20] Durch sie selbst? Kann der Elefant mehr werden, als er ist? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;B5&#039;&#039;&#039; [01:24:26] Können wir mehr werden als wir sind? Können wir mehr werden als ein Mensch? Können wir vielleicht auch einfach ein Adler sein? Und wenn wir ein Adler sind, haben wir dann ein Ich? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039; [01:24:38] Der Mensch ist in gewissem Sinne sogar ein Adler, wenn er denkt. Das haben früher die Menschen so erlebt. Da ist man Adler, wenn man die Gedanken in ihrer Höhe, der Höhe des Geistes, die Gedanken so denkt, dann haben sie sich als Adler empfunden. Wenn sie sich empfunden haben, als kraftvoll tätiger Mensch, dann haben sie sich als Stier empfunden. Und wenn sie sich empfunden haben, als jemand, der ganz aus der Mitte heraus wirkt und daraus tätig ist in der Welt haben sie sich als Löwe empfunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;B5&#039;&#039;&#039; [01:25:11] Aber was wir ja eben nicht können, ist, dem Tier in seinen Kopf zu gucken und zu wissen, als was sich dieses Tier empfindet. Ich denke mal nämlich, wenn eine andere Spezies sich uns als Mensch angucken würde, würde diese Spezies auch ganz klar uns sehen, so wie wir sind. Und die würde uns nicht als Adler sehen und nicht als Löwe sehen und nicht als Bär sehen, sondern die würde uns als Menschen sehen und könnte vielleicht auch nicht nachvollziehen, wie wir uns vielleicht als Adler fühlen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[01:25:41] Also wissen Sie, eines muss man sich eingestehen als Mensch. Wir können so denken, wie ich es jetzt mal so versucht habe, so hier vorzustellen. Aber wir haben bei weitem nicht die Weisheit, die im Tierreich liegt. Das Tier ist weit, weit höher Weisheitsvoll. In seinen ganzen Tätigkeiten steht es weit, weit über dem Menschen. Aber eines hat der Mensch: Er kann das, was er kann, steigern durch die Kraft seines Ich. Er kann lernen. Er kann lernen. Er kann sozusagen sich immer mehr zum Menschen machen. Das ist, wenn ich sage: Kann der Elefant mehr Elefant werden? Er kann nur Elefant sein, auch innerlich, als dieses Wesen, das er geworden ist, evolutiv. Und der Mensch hat die Möglichkeit, obwohl er eigentlich viel weniger weisheitsvoll ist... Viel zu stark emotionell, auch wie er sich gibt. So ist doch der Mensch einer, der lernen kann. Lernen, lernen, lernen, mehr zu werden als er ist. Diese Fähigkeit ist noch so zart, aber sie ist da. Kraft dessen, was in mir als Mensch... Oder mich zum Menschen macht. Also wir können uns nicht einfach nur so leichtfertig über die Tiere erheben und meinen, wie herrlich weit haben wir es gebracht. Aber wir haben eine Fähigkeit in uns, die uns die Möglichkeit gibt, das Tier in seinem wahren Wesen, den Adler in seinem Wesen, den Löwen in seinem Wesen, den Stier in seinem Wesen, so zu erkennen, dass wir erkennen, die sind alle in uns. Und trotzdem ist da noch etwas, was die zusammenfasst zu einem höheren Ganzen. Fragen über Fragen. Aber es soll nur auch mal eine Eröffnung sein, was wir heute besprochen haben, für das Düngungsthema, was wir dann morgen anschlagen. Und ich bin eigentlich leider Gottes noch nicht sehr weit gekommen. Also wir müssen dann morgen noch mehr Tempo anlegen. Ja, also dann wünsche ich dir noch einen schönen Tag heute. Und morgen sehen wir uns wieder. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Themenbezogene Leseanregungen ==&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:GA 327]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landwirtschaftlicher Kurs]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Düngung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Betriebsorganismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
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		<author><name>Chrifri</name></author>
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		<title>Betriebsorganismus und Düngung - 1. Folge von Manfred Klett, 2018</title>
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		<updated>2023-02-21T10:05:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Chrifri: /* Transkription der Folge 1 von 4 */ Link ostvertriebene ... gesetzt&lt;/p&gt;
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== Videodoku Betriebsorganismus und Düngung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Betriebsorganismus u Düngung Folge 1 bis 4 Vortrag von Manfred Klett.jpg|450px|center|link=https://www.youtube.com/watch?v=YAzXJ7UzdCs]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- Folge 1. von 4. -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
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Weitere Vorträge von Manfred Klett findest du [[Manfred Klett|hier]].&lt;br /&gt;
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==Transkription der Folge 1 von 4 ==&lt;br /&gt;
Ja, ich wünsche einen schönen guten Morgen. Und ich wünsche Ihnen auch, dass hier eine interessante Woche vor Ihnen steht und neue Einblicke in die biologisch-dynamische Landwirtschaft. Nun möchte ich mich kurz vorstellen. Ich bin hier Mitbegründer der Betriebsgemeinschaft Dottenfelderhof gewesen, 1968, als wir hier angefangen haben auf dem Dottenfelderhof, aber war schon hier auf dem Hof 1956/57 als Lehrling tätig. Ich habe hier meine landwirtschaftliche Lehre schon durchlaufen, in einer ersten Phase der biologisch-dynamischen Bewirtschaftung von 1946 bis 1957. Und dann kam das an ein Ende. Die Bewirtschaftung wurde wieder konventionell auf zehn Jahre, ein Interregnum, weil eben dieser Hof im Zuge der Bodenreform - die gab es nach dem Zweiten Weltkrieg in allen Besatzungszonen, auch in der russischen. Die Bodenreform, dass jeder Landbesitzer, der über 100 Hektar Land besaß so und so viel Land abgeben musste, zur Ansiedlung ostvertriebener Bauern. Und der Landgraf von Hessen, dem dieser Betrieb gehört hat, hat den Betrieb dann komplett abtreten müssen an eine Siedlungsgesellschaft. Die wurden ja damals neu belebt nach dem zweiten Weltkrieg, um diese ganzen Vorgänge dann zu steuern. Sodass wir dann uns damit abfinden mussten, dass jetzt der Eigentümer eine Siedlungsgesellschaft war, die nur die eine Absicht hatte, diesen Hof zunächst einmal für [[wikipedia:Flucht_und_Vertreibung_Deutscher_aus_Mittel-_und_Osteuropa_1945–1950|ostvertriebene Landwirte]] freizumachen, andererseits später, nachdem das nicht so gelungen war, diesen Hof scheibchenweise nach der Salamitaktik zu verscherbeln. Stadtnah gelegen und sehr hohe Bodenpreise, Baupreise hier in der Gegend, sodass der Dottenfelderhof also in seinem ganzen geschichtlichen Verlauf seinen Nullpunkt erreicht hat, in den 60er, 70er, 80er Jahren, nein, sagen wir einmal, 60er Jahren, 50er, 60er Jahren. Der Hof selber hat eine Geschichte, die weit über 1000 Jahre hinausgeht. Er ist einer der ältesten Siedlungsorte überhaupt, weit und breit, weil er wird urkundlich schon erwähnt, 843, als ein freies Königsgut, unter Karl dem Großen. Also in der Zeit war Karl der Große schon gestorben, aber es waren dann seine Söhne und Enkel. Und ein freies Königsgut, ein karolingisches Königsgut. Und dann kamen ja dann die Sachsen Kaiser, und es war dann Otto der Zweite, der Kaiser also, der jetzt diesen Hof seinerzeit dem Kloster Worms zur Lehen gegeben hat, 976. Das ist alles urkundlich erwähnt. 976 wurde es ein Klostergut von Worms. Ja, die Klöster konnten ja nur existieren, wenn sie Pfründe hatten, das heißt, wenn ihnen entsprechender Landbesitz zugeteilt und zur Lehen gegeben worden ist, damit sie in der Lage sind, nicht nur auch täglich in der Landwirtschaft für ihren eigenen Lebensunterhalt zu arbeiten, sondern dass ein paar Mönche freigestellt worden sind, werden konnten, um die Bibel abzuschreiben. So war das damals. Um die Bibel abzuschreiben, brauchte Pfründe, man brauchte also den Zehnten, der dann abgeliefert worden ist an das Kloster, damit das Kloster überhaupt existieren kann. So war der Dottenfelderhof also ein solches Lehensgut geworden. Und dann 1121, 1122, 1123 wurde das erneut zur Lehen gegeben, an das gerade eben gegründete oder den gerade eben gegründeten Orden der Prämonstratenser. Die Prämonstratenser waren ein relativ kleiner Orden in der Aufsplitterung der Zisterzienser gewesen. Also auch wiederum seit dieser Zeit war der Dottenfelderhof ein Klostergut. Von Kloster Ilbenstadt hier ganz in der Nähe. Und blieb es über 800 Jahre, also bis zur Säkularisation 1803 bis 1806. Unter Napoleon wurde ja dann der ganze Klosterbesitz hier aufgeteilt in Mitteleuropa. Und so kam eben der Hof in die Hände schließlich der Landgrafen von Hessen-Kassel. Und er wurde dann eben sozusagen eine Art Beispielbetrieb im 19. Jahrhundert schon für moderne Verfahren in der Landwirtschaft, Zuckerrübenanbau und dergleichen mehr. Und weitere Details möchte ich jetzt darüber nicht sagen, sonst verlieren wir zu viel Zeit. Aber es war ja so, dass 1946 dann hier ein Landwirt eingeheiratet hat, der eigentlich aus einer Goldschmiede stammte. Ein hochintelligenter, befähigter Mann, der diesen Hof hier dann auf die biologisch-dynamische Wirtschaftsweise umgestellt hat. Der Dottenfelderhof sollte ja eigentlich in den 50er Jahren das Zentrum der biologisch-dynamischen Bewegung in Deutschland werden. Und dann zerbrach das 1954, weil eben der Druck auf das Land hier so groß war. Die wollten hier formal noch ostvertriebene Landwirte ansiedeln. Aber das Ganze zerbrach dann. Also wie ein Kartenhaus fiel das in sich zusammen, 1957. Das war eine unglaubliche Tragik, weil die Möglichkeit, hier jetzt so eine ganz neue Entwicklung zu inaugurieren, erstmal aussichtslos wurde. [00:07:35]Nachher habe ich [0.2s] eben versucht, noch in der Folgezeit immer mit meinem ehemaligen Lehrchef hier zu prüfen, ob wir doch diesen Hof wiedergewinnen können. Und das war uns dann nach vierjährigen Verhandlungen mit dem Land Hessen von 1964 bis 1968 schließlich gelungen. Allerdings in Form von Kriegszuständen, kann man fast sagen, in den Verhandlungen mit dem Land Hessen. Also man hat sich sozusagen mit schärfsten Waffen da bekämpft. Also wir mit den Waffen der Idee, wir hatten ja keine anderen. Aber es war ja noch eine Zeit, wo der konventionelle Landbau sozusagen sein Aufstiegserlebnis hatte: &amp;quot;Jetzt endlich können wir also technologisch alles so machen, dass der Mensch als Arbeitender überflüssig wird in der Landwirtschaft.&amp;quot; Diese Entwicklung fing ja damals an. Na ja, und da haben wir vier Jahre mit dem Land Hessen verhandelt und dann schließlich einen Pachtvertrag über fünf Jahre bekommen, einen Knebelvertrag, wo jeder Sachverständige auf diesem Feld gesagt hat: &amp;quot;Damit habt ihr die Schlinge um den Hals mitgeliefert bekommen&amp;quot;. Das war ein furchtbarer Knebelvertrag. Kann ich jetzt nicht im Einzelnen darauf eingehen. Aber jedenfalls war der so, die haben gesagt: &amp;quot;So stehen die das nie durch&amp;quot;. Sie versuchten eben, uns irgendwie hier von vornherein wegzukriegen. Nur der Minister selber und ein paar wenige Menschen, die haben ein bisschen eine Hand über uns gehalten. Na ja, und dann waren das also außerordentliche schwierige Jahre, der Dottenfelderhof war heruntergewirtschaftet bis zum geht nicht mehr. Das war eine Räuberburg, so wurde sie damals bezeichnet, das war also völlig am Boden alles. Sowohl der Zustand der Böden als auch der Gebäude. Also da war jahrzehntelang nichts mehr gemacht worden. Und wir haben uns damals gesagt, einmal den Fuß zwischen Tür und Angel, kriegt uns niemand mehr von dem Hof runter. Und so war es dann auch. Obwohl es manchmal aussah, wie wenn wir morgen hier weg müssten. Und dann, Ende der 70er Jahre, haben wir dann schließlich endlich es erreicht, hier einen 18-jährigen Pachtvertrag neu zu bekommen für den Hof und haben dann es auch durchgesetzt, dass das Land Hessen den Hof gekauft hat, von der Siedlungsgesellschaft. Und wir sind in den Kauf eingestiegen und haben die Hofgebäude mit 20 Hektar drum herum gekauft, als gemeinnütziger Verein. Sodass jetzt/ Die Gebäude und diese 20 Hektar sind also Eigentum des gemeinnützigen Trägers Landbauschule Dottenfelderhof und alles übrige Land/ Wir haben natürlich noch Zupachtungen von außerhalb, aber jetzt sind es direkt um den Hof arrondiert ungefähr 165 Hektar. Na ja, also insofern war jetzt zunächst mal eine Entwicklung gesichert. Dadurch konnten wir überhaupt investieren, auch in den folgenden Jahren. Das war ja vorher völlig unmöglich. Und wir haben dann die Landbauschule Dottenfelderhof gegründet, schon in den 70er Jahren, und haben dann hier auch eine Forschung eingerichtet, da drüben, das werden Sie vielleicht auch sehen, oder das haben Sie schon gesehen. Unsere ganze Züchtung, die wir hier jetzt auf dem Hof betreiben, die Forschung, die wir hier auf dem Hof betreiben und alle möglichen sonstigen Initiativen, die hier eben dann statt haben. So hat sich also das entwickelt und ich möchte nur noch ein Wort sagen zur Betriebsgemeinschaft. Weil ich meine, dass das der springende Punkt ist für die gesamte Zukunft der biologisch-dynamischen Landwirtschaft in Europa, in Mitteleuropa ganz besonders. Wir müssen da Pioniere sein auf diesem Felde, und dass nicht mehr der bäuerliche Familienbetrieb das eigentliche Ideal sein kann in die Zukunft. Na ja, also das ist vielleicht zu viel gesagt. Aber jedenfalls, da liegen ja auch Probleme vor. Denn wie soll eine einzelne Familie in der Lage sein, einen biologisch-dynamischen Betrieb, Viehhaltung, Ackerbau, Gartenbau, Obstbau, Heckenbau, Wiesen- und Weidewirtschaft und dann auch noch Weiterverarbeitung und Vermarktung unter einem Dach möglich zu machen? Ganz aussichtslos. Man ist dann burned out nach nicht allzu langer Zeit, sondern man muss sehen: Wie können wir sozial, nicht nur biologisch-dynamisch... Das Biologisch-Dynamische ist eine ungeheuere Zukunftsaufgabe. Und so ist auch in Verbindung mit dem Biologisch-Dynamischen die soziale Frage ungeheuer aktuell. Und die Landwirtschaft hat in Zukunft dafür eine ungeheure Aufgabe, eine Mission förmlich, neue soziale Entwicklungen zu iaugurieren. Und das war auch von Anfang an unser Anliegen hier auf dem Dottenfelderhof. Und die Betriebsgemeinschaft ergab sich nun nicht aus diesem Anliegen primär. Wir hatten kein, wie soll man sagen, soziales Impetus, hier und da etwas zu schaffen, sondern es ergab sich rein und ausschließlich aus den Bedingungen des biologisch-dynamischen Landbaus. Wir haben gesagt, ein Einzelner kann niemals mit angestellten Mitarbeitern auf die Dauer einen biologisch-dynamischen Betrieb umtreiben, sondern die Mitarbeiter müssen selbst motiviert sein. Die müssen selber aus sich heraus das Motiv haben, biologisch-dynamisch wirtschaften zu wollen, und zwar auf Augenhöhe. Also nicht mehr die hierarchische Struktur von einst: Da ist der Betriebsleiter und dann kommen die verschiedenen Stufen bis herunter über die Lehrlinge und Mägde und dann die Ratten und Mäuse, so war das ja früher. Sondern dass diejenigen, die hier wirtschaften... Das war ja unser großes Ideal gewesen. Das hat sich ein bisschen hier gewandelt. Unser großes Ideal gewesen. Und das ist es für mich auch in alle Zukunft, dass wir eine Form, eine soziale Form entwickeln müssen, wo jeder Einzelne voll motiviert ist und Arbeitgeber und Arbeitnehmer in einer Person ist. Also wir wollten eigentlich jede Lohnarbeit abschaffen. Das ist auch noch heute mein Ideal, dass wir keine Lohnarbeitskräfte mehr haben, sondern dass jeder, der daran mitarbeitet, Mitunternehmer ist. Geistig Mitunternehmer. Voll motiviert und dann auf Augenhöhe zusammengearbeitet. Das war der Grund, warum wir überhaupt die Betriebsgemeinschaft gegründet haben. Das war damals ein derartiges Novum, 1968. Obwohl es gab schon Bemühungen vor dem zweiten Weltkrieg. Es gab ja schon Bemühungen nach dem zweiten Weltkrieg in der biologisch-dynamischen Bewegung. Die sind alle zerbrochen, alle zerbrochen. Und wie wir dann 68&#039; anfingen, unter den unmöglichen Bedingungen hier: kein Geld, kein nichts, kein gar nichts, sondern nur die Idee. Da leuchtete plötzlich sozusagen historisch ein Moment auf und man sagte: &amp;quot;Jetzt. Jetzt ist der Moment da, jetzt ist er reif. Jetzt können wir diesen Versuch wagen&amp;quot;. Und wir hatten so gut wie keine Rückendeckung von irgendwo. Also es kann man an fünf Fingern abzählen, die Menschen, die uns sozusagen gesagt haben, dass wir nicht total verrückt sind. Und, na ja, so sind es jetzt 50 Jahre, dass der Hof in dieser Form existiert. Es hat sich vieles gewandelt, nicht mehr so ganz, wie ich mir das wünsche. Aber das muss immer durch/ Sowieso. Alle Entwicklung ist immer ein Stirb und Werde, immer ein Stirb und Werde. Und das hört man nicht gern, wenn man jung ist. Man möchte ja immer, dass etwas wird, oder dass man jedenfalls Teil hat, dass da irgendwas wird. Aber dass auch etwas sterben muss, das möchte man so gar nicht so wahrhaben wollen. Aber es ist ein Entwicklunsgesetz, dass alles erst mal... Wenn etwas wird, dann muss auch wieder etwas sterben, um neu zu werden und immer auf neue Stufen der Entwicklung zu erklimmen. Und so ist es auch so heute, dass durch die Erweiterung der Entwicklung des Dottenfelderhofes, durch die Weiterverarbeitung durch den Laden hier unten, durch die Bäckerei, die Konditorei, die Käserei und dann die Forschung und also alles, was hier sich angesiedelt hat... Dass natürlich dadurch viele Menschen von außen hinzukamen. Und die konnten nur als Lohnarbeitskräfte zunächst mal oder als Angestellte hier am Rande, sozusagen um den Kernbetrieb herum... Konnten die hier ihre Arbeit aufnehmen. Und das hat sich dann auch irgendwo ausgewirkt auf den Hof selbst. Und ich möchte mal sagen, das Ideal steht. Und auch die ersten Erfahrungen auf diesem Felde sind gemacht. Und ich weiß, wie schwer es ist, eine Betriebsgemeinschaft wirklich am Leben zu erhalten. Ich weiß das. Bis in den letzten Winkel weiß ich das, welche Gefährdungen und welche Probleme auftreten können. Einfach damit, dass man lernt, als Individuum, als individueller Mensch wirklich dieses Maß von Selbstlosigkeit, objektiver Selbstlosigkeit, nicht emotionaler... Objektive Selbstlosigkeit zu entwickeln, dass man wirklich mit dem anderen zusammen eine wirkliche Gemeinschaft zielstrebig in eine Zukunft hinein arbeitet, [00:18:07]um der Sache willen, [0.8s] nicht um seiner selbst willen! Aber das ist die Perspektive in die Zukunft, das möchte ich Ihnen ans Herz legen! Jedes Schicksal läuft anders. Da gibt es keine Norm. Aber man muss einmal klar sein: Die biologisch-dynamische Wirtschaftsweise ist nicht nur biologisch-dynamischer Pionier. Auch im sozialen Felde muss sie Pionieraufgaben... Muss sie etwas vorleben, anderen Menschen der Gesellschaft vorleben, dass ganz andere Entwicklungsgänge in die Zukunft möglich sind, die heilsam sind, im Sozialen heilsam sind. So, aber das ist eigentlich gar nicht mein Thema, über das ich hier heute spreche, sondern ich habe jetzt noch mal ein bisschen historisch zurückgegriffen. Sondern ich bin ja gefragt worden, noch etwas zu sagen über die Düngung im biologisch-dynamischen Landbau und das im Kontext mit dem Betriebsorganismus. Und da möchte ich jetzt... Wir haben viermal... Also in aller Kürze möchte ich erst mal eingehen auf den Betriebsorganismus. Was das eigentlich ist, wie ich den überhaupt verstehen kann. Welchen Zugang es da überhaupt gibt. Es wird ja immer drüber geredet, aber es ist irgendwie ein Wort, das ist ein Nomen. Und was verbindet man damit jetzt ganz konkret? Und von da ausgehend dann morgen... Sich also mit der Frage der tierischen Düngung, gerade im Kontext des Organismus-Gedanken mich zu beschäftigen. Und dann am Freitag und Samstag wollen wir dann auf dieser Grundlage dann auch uns noch mal wenigstens symptomatisch mit einzelnen Aspekten der biologisch-dynamischen Präparate befassen. So, aber jetzt diese Frage nach dem Betriebsorganismus. Sie stehen ja alle irgendwo in der Landschaft drinnen, sind auf irgendwelchen Höfen, haben da ihre Erfahrungen gemacht und da gibt es vielleicht Kühe, da gibt es auch das und jenes und die Felder und Gartenbau da oder dort. Aber das hat sich alles so entwickelt, wie sich eben die Zeitverhältnisse ergeben haben, wie es die Marktverhältnisse ergeben haben in den letzten Jahren. Und die Frage ist immer: &amp;quot;Hat man wirklich eine Idee dessen, was landwirtschaftlicher Organismus sein kann?&amp;quot; Was eigentlich die Grundlagen, die ideellen Grundlagen sind zum Verständnis dieses Begriffs Organismus? Ja, und da möchte ich erst auf drei Hinweise Rudolf Steiners, den Begründer des biologisch-dynamischen Landbaus... Aus seinem Landwirtschaftlichen Kurs zitieren. Und von dort meinen Ausgangspunkt nehmen. Also der erste, ich möchte sagen Initialsatz förmlich im Landwirtschaftlichen Kurs, im Hinblick auf die Aufgabe eines zukünftigen Landbaus, ist einer, den man eigentlich hier nicht verstehen kann. Und dennoch enthält er alles! Und den möchte ich einfach mal zitieren. Da heißt es am Beginn des zweiten Vortrags, also letzten Endes den Kurs eröffnend, also stellen Sie sich mal irgendeinen Hof vor: &amp;quot;Eine Landwirtschaft erfüllt ihr Wesen.&amp;quot; Man setzt hier nach: &amp;quot;Im besten Sinne des Wortes erfüllt sie ihr Wesen, wenn sie aufgefasst werden kann...&amp;quot;, völlig freilassend, &amp;quot;aufgefasst werden kann als eine Art Individualität für sich, eine wirklich in sich geschlossene Individualität.&amp;quot; Und jede Landwirtschaft müsste sich dann annähern, diesem Ideal, eine solche Individualität zu sein. Jetzt muss man sich fragen: &amp;quot;Was soll das eigentlich? Was ist damit ausgedrückt?&amp;quot; Das ist zunächst mal dieses gesagt: &amp;quot;Eine Landwirtschaft erfüllt nur dann ihr Wesen.&amp;quot; Sie hat es gar nicht. Sie hat noch nicht ihr Wesen. Es sei denn, ich fasse sie auf als eine Art Individualität. [00:22:35]Ich, [0.0s] also ich als Landwirt! Das ist nicht gegeben da draußen, sondern ich muss es auffassen, ich muss es mit Gedanken... Das ist eine Anstrengung, Erkenntnisanstrengung. Ich muss erfassen, diesen Gedanken fassen, dass eine Landwirtschaft eine Art Individualität ist, ja, eine wirklich in sich geschlossene Individualität! Da hat man natürlich lauter Begriffe, mit denen man auch noch gar nicht so richtig zurecht kommt. Was ist überhaupt eine Individualität? Was ist denn da überhaupt die Geschlossenheit? Und so weiter. Und was ist das Wesen überhaupt? Und ein zweiter Satz im Landwirtschaftlichen Kurs, der nimmt noch mal Bezug auf diese ganze Sache und sagt: &amp;quot;Im Grunde ist die volle Geschlossenheit in einem landschaftlichen Betrieb nicht zu erreichen&amp;quot;. So. Verständlich, ich meine, der Wind weht hier über unseren Betrieb, der kommt von England rüber, ein Sturm oder so, da kommt alles von außen rein. Oder es regnet von Wolken, die voll beladen sind mit dem Dreck von Frankfurt hier auf den Dottenfelderhof. Oder wir kaufen Maschinen von außen dazu oder auch hin und wieder mal Vieh, oder was es auch sein mag. Also wir können nicht autark, total autark sein, als landwirtschaftlicher Betrieb nicht in voller Geschlossenheit. Aber, sagt er, man müsse doch den Begriff der notwendigen Geschlossenheit haben. Wenn man den nicht hat, dann kann man auch keine Geschlossenheit eines landwirtschaftlichen Organismus schaffen, sondern ich muss den Begriff haben. Das heißt, in diesen beiden Äußerungen, die ich zitiert habe, ist schon klar: Der Mensch ist gefordert, sich mal ordentlich Gedanken zu machen, mein Gott! Und nicht nur so vor sich hin zu friemeln und nur seinen Egoismus auszuleben, sondern sich klare Gedanken machen: Was heißt das eigentlich? Individualität? Kann denn hier jemals ein landwirtschaftlicher Betrieb Individualität sein? Es gebührt doch eigentlich nur dieser Begriff dem Menschen im strengen Sinne? Und ebenso: Wie steht es mit dem Begriff der Geschlossenheit? Das Dritte, was ich noch kurz zitieren will, ist: Am Ende des vierten Vortrages, wo gesagt wird: &amp;quot;In allem wird vom Menschen ausgegangen. Der Mensch wird zur Grundlage gemacht.&amp;quot; Also in allem, was eigentlich in der Landwirtschaft gestaltungsmäßig sich vollziehen kann und vollziehen muss, da muss man die Kriterien von der Erkenntnis des Menschen her nehmen und kann sie nicht draußen in der Natur ohne Weiteres finden. Sondern ich muss da einen Begriff bilden, der abgeleitet ist von dem Verständnis des Menschen selbst. Und das möchte ich jetzt tun. Das möchte ich jetzt tun, und zwar in aller Kürze. Es tut mir leid, solche Dinge müssen sehr viel ausführlicher dargestellt werden. Aber nur, um das Prinzipielle mal sichtbar zu machen. Gehen wir mal vom Menschen aus, und zwar unter dem Gesichtspunkt, das jetzt als Grundlage zu nehmen für den Begriff der landwirtschaftlichen Individualität bzw. des landwirtschaftlichen Organismus. Also wir sind jetzt genötigt, ganz abzusehen von der Landwirtschaft und den Blick wirklich auf den Menschen zu lenken und zu sehen: Wie ist eigentlich der Mensch organismusmäßig konstituiert? Wir können auch vom Tier ausgehen, aber da fehlt dann was. Wir könnten auch von der Pflanze ausgehen, da fehlt noch mehr, um den Organismusbegriff wirklich zu fassen. Und wir können auch vom Mineral ausgehen. Und da fehlt am allermeisten. Aber der Mensch erfüllt sozusagen das, worum es hier geht, als Persönlichkeit, erfüllt das voll und ganz. Also wenn Sie sich mal den Menschen... Das ist schrecklich. Aber so einen Strichmenschen vorstellen. Der steht sogar noch ein bisschen krumm. Aber eigentlich ist er natürlich... Swn müssen Sie sich in der Achse Erde Sonne vorstellen. Und dieses eigenartige Gebilde Mensch zeigt nun eine ganz bestimmte physiologische und morphologische Gliederung als Grundlage für seine eigene geistig-seelische Entwicklung und Sein. Und wenn wir zunächst mal den Blick... Man sieht es ja schon irgendwo hier an dieser Gestalt, das da oben ist völlig anders als irgendwie, was da unten so ist. Wenn wir mal hier oben jetzt nur mal diesen Bereich anschauen, das menschliche Haupt. Das ist wie so eine Kugel da oben auf den Halswirbeln. Und wäre für sich auch nicht die Spur lebensfähig. Sondern eigentlich das wäre die Tendenz, dass das Haupt das vollendet, was es ständig erlebt, nämlich abzusterben. Im Haupte haben wir lauter physiologische Vorgänge, die nur und allesamt enden in einem Abbau-Prozess. Also wenn Sie zunächst mal darauf hinschauen, dass das Haupt umgeben ist von einer harten Knochen-Substanz, die ist nicht kristallin, sie ist so knorpelartig, aber knorpelartig verknöchert, und dies ist ziemlich tot. Es wird ein bisschen durchblutet, aber fast also vernachlässigbar. Und das Haupt ist dann umgeben. Nun gut, das muss man ihm zugestehen. Hier von einer dünnen Haut, und die ist stark durchblutet. Das ist das einzige, was so richtig lebendig ist da oben. Und da wachsen dann die Haare raus. Aber die Haare sind auch schon wieder ziemlich tot. Die kann man abschneiden, ohne dass man merkt. Und jetzt ist dieses Haupt erfüllt. Zunächst mal mit einer Flüssigkeit. Dem Gehirn-Wasser, das ist eine lympheartige Substanz. Und dann ist es eben erfüllt hier von dem Gehirn. Also ich sehe jetzt mal ab von allem Übrigen. Erfüllt von dem Gehirn. Und das Gehirn setzt sich nach außen fort, in die Sehnerven, in die Hörnerven, in die Sinnesorgane, die wachen Sinnesorgane, mit denen wir uns am intensivsten mit der Welt in Beziehung setzen. Und alles, was sich hier abspielt... Das Gehirn, weiß ja selber... Ist eigentlich tot. Das ist das reinste Wasser, was man sich überhaupt vorstellen kann. Aber es ist eben ganz mineralisch tot. Da bilden sich sogar ganz feine Kriställchen drin in dem Gehirn. Wenn wir denken. Dann die Epiphyse. Die sitzt hier oben auf dem Gehirn auf. Da bilden sich lauter feine organische Kriställchen. Die schwimmen dann zum Teil in dem Gehirnwasser herum. Und wenn wir einen Gedanken vergessen, lösen die sich wieder auf. Das kann man heute medizinisch nachweisen. Jeder Gedanke bildet einen Kristall, bildet etwas. Und diese Form, die sich da bildet, also jetzt ganz im Physischen, die löst sich wiederum auf, wenn etwas in Vergessenheit gerät. Das heißt, das Gehirn ist eine Bildung, wo ständig Materie abgebaut wird. Organische Materie. Das Blut strömt hier vom Herzen hoch, hier in das Haupt und unterhält sozusagen gerade eben das Haupt noch lebendig, den Kopf, das Gehirn lebendig. Aber eigentlich ist es also fast an der Schwelle des Todes, des Absterbens. Und aufgrund dieser Tatsache, dass hier ständig Abbau-Vorgänge sind... Das Gehirn hat die intensivste Atmung im ganzen Körper. Also Atmung geschieht immer dadurch, dass Kohlendioxyd entsteht, durch Abbau Prozesse und dann durch den Atem wieder ausgeatmet wird. Und die intensivste Art findet hier statt. Abbau, das heißt eigentlich Todesprozesse. Und wir sehen auch, dass das Haupt eigentlich dasjenige ist am Menschen, obwohl man den Kopf drehen kann... Und man kann nicken. Glücklicherweise kann man das noch. Ist es eigentlich der Ruhepol des Menschen. Da ist der Mensch eigentlich am meisten... Befindet sich in Ruhe. Und aufgrund dieser Prozesse, die da im Kopf sich abspielen... Natürlich muss man dann unter diesem Gesichtspunkt auch die Sinnesorgane mit einbeziehen, das Auge, das Ohr. Wenn Sie die anatomisch studieren, dann werden Sie bemerken, dass das eigentlich fast physikalische Apparate sind, zunächst einmal. Das Auge. Es ist wie eine Kamera auf Tour. Und auch die Gehörknöchelchen, die die ganzen Schallwellen übertragen auf das Innenohr, das sind alles mechanische Vorgänge. Plus, minus. Also dieses Haupt muss ständig von unten ernährt werden, damit es überhaupt existieren kann in dieser Form. Jetzt haben wir gegenläufig zum Haupt eine Organisation, die wirklich das vollständige Gegenteil darstellt. Wo wir im Grunde genommen überhaupt kein Erlebnis mehr... Sich einen Einblick nehmen können, direkt. Das ist das zu dem, was hier jetzt geschildert worden ist. Polar dazu man sagen kann, dass es derLebenspol des Menschen ist. Wo alle Lebensvorgänge lokalisiert sind, wo alles in einem ständigen Wechsel und Wandel begriffen ist, wo Aufbau-Prozesse stattfinden und wo Regenerationsprozesse stattfinden. Also der Lebenspol, kann man sagen, der Lebenspol des Menschen. Und hier ist auch alles in Bewegung. Denken Sie mal an die Gliedmaßen, die Arme, die Hände, Bewegung. Man sieht von daher schon, dass der Mensch eigentlich ungeheuer polarisiert ist, in zwei Pole. Einen Todespol und einen Lebenspol. Und aufgrund dieser Todesprozesse hier oben entwickelt der Mensch sein Denken. Oder werden ihm die Gedanken bewusst, so muss man es genauer sagen. Während hier unten wir uns im Willen erleben als wollende Wesen. Und so ist der ganze untere Mensch eigentlich organisiert, in Bezug auf die Verdauungsprozesse. Die ganzen Drüsenprozesse und was da sich abspielt. Dass die alle dem Leben dienen. Und wir können hier oben vielleicht noch die Nerven- Sinnesprozesse, das Sinnessystem hinschreiben. Und hier ist das Stoffwechsel-Gliedmaßen-System. Von daher gesehen ist der Mensch ein zweigliedriges Wesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;B1&#039;&#039;&#039; [00:36:04] Ich verstehe nicht ganz. Die stillende Brust von einer Mutter. Gehört die jetzt zu den Lebensprozessen? &lt;br /&gt;
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[00:36:16] Was meinen Sie? &lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;B2&#039;&#039;&#039; [00:36:18] Hier oben auf dieser Seite haben Sie einen Strich gemalt. Deshalb, oder? &lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;B1&#039;&#039;&#039; [00:36:23] Ja, genau. &lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039; [00:36:25] Was meinen Sie? Also, ich habe Sie nicht verstanden. Sprechen Sie einmal lauter. &lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;B1&#039;&#039;&#039; [00:36:28] Die stillende Brust einer Mutter, wo die jetzt hingehört. Auch zu den Lebensprozessen? &lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039; [00:36:35] Wenn Sie ein Kind bekommen, oder wie? &lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;B1&#039;&#039;&#039; [00:36:39] Ja, genau. &lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039; [00:36:39] Ja, sicher. Das ist ja alles unterhalb des Zwerchfells. Das hier ist das Zwerchfell. Also, ich tue jetzt keine Unterscheidung zwischen Mann und Frau hier treffen. Sondern das gilt einfach für den Menschen. Der Mensch ist Mensch, ob so oder so, Mensch ist er in erster Linie. Und da haben wir hier eben diese Trennung zwischen diesem Oben und Unten und das ist das Zwerchfell. Und da spielen sich eben diese Lebensvorgänge insbesondere ab. Und jetzt haben wir hier dazwischen eben noch eine andere Wirklichkeit. Mal sehen, was ich da für eine Farbe nehme. Eine andere Wirklichkeit. Das ist da, wo nun Lunge und Herz beheimatet sind, wo der Mensch ein rhythmisches Wesen ist. Rhythmus. Und dieser mittlere Mensch, wo wir uns am allermeisten als Mensch erleben... Wir erleben uns ja nicht im Kopf als Mensch so sehr. Auch nicht im Bauch, sondern gerade in dieser mittleren Zone. Da erleben wir uns als am allermeisten, als Mensch. Und diese Organe, die hier als Zentralorgane in der Mitte angesiedelt sind, offenbaren sich in rhythmischer Tätigkeit. Und diese rhythmische Tätigkeit verbindet den Kopfpol mit dem Stoffwechselpol. Denken Sie an den Blutkreislauf. Der Blutkreislauf, der vom Herzen ausströmt, im arteriellen Blut und dann in den Kopf strömt. In den Kopf, Schlagader und im übrigen Kreislauf durch den ganzen Körper hindurch. Also diese mittlere Zone bringt diese beiden Gegensätze, das Oben und Unten, in einen Ausgleich. Und darin, in diesem Ausgleich, erleben wir uns als Menschen am allermeisten. Wenn wir uns einmal selbst beobachten, prüfen. Und das setzt sich natürlich fort, hier in die Gliedmaßen. In den Bewegungsmenschen. Und wenn man zum Beispiel an die Blutentstehung denkt, dann muss man sich vorstellen, dass in den Röhrenknochen der Gliedmaßen hauptsächlich das Blut sich bildet. Das ist auch unmittelbar mit einbezogen in die ganzen Stoffwechselvorgänge. Hier nun, das habe ich noch vergessen zu sagen, im Zusammenhang mit dem rhythmischen System entwickeln wir unser Fühlen oder werden wir unseres Fühlens bewusst. Wenn man so auf den Menschen einmal schaut... Man kann es anatomisch bis in die letzten Details verfolgen. Man kann es also morphologisch, physiologisch in jede Richtung hin verfolgen. Man wird sehen, dass dieses Prinzip dieser Welt des Drei-GliederSeins des Menschen einem überall entgegenspringt förmlich. Und dass darauf eigentlich überhaupt letzten Endes eine Verständnisgrundlage geschaffen werden kann, für die Pädagogik, für die Medizin, also eine entsprechende Medizin oder aber eben auch für die Landwirtschaft und für alles Übrige ebenso. Also man spricht hier von der Dreigliederung des Menschen. Auf diese Sache werde ich erst am Freitag noch mal zurückkommen. Und möchte jetzt... Wollen Sie was sagen? &lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;B3&#039;&#039;&#039; [00:40:50] Ich hätte eine Frage. Und zwar: ich verstehe das nicht so ganz, dass der Kopf quasi... Den Tod da drin und den Abbau. Das verstehe ich halt nicht so ganz, weil im Gehirn ja auch ganz viele Aufbauprozesse ja auch wieder vonstatten gehen. Also jeden Moment, wenn Synapsenverbindungen sich trennen, entstehen auch wieder neue. Und da kann halt auch im Laufe eines Zeitraums ein Aufbau entstehen, so Erinnerungen, die bleiben und neue, die dazukommen. Dann hat man ja im Endeffekt auch einen Aufbauprozess. Und genau das verstehe ich nicht so ganz, warum man vom Kopf als Abbauprodukt redet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039; [00:41:30] Also der Abbau ist notwendig, damit wir überhaupt ein denkendes Bewusstsein haben. Und das erleben wir ja gerade hier in unserem Nervensystem. Aber es muss natürlich auch erhalten werden, es muss sozusagen in einem Zustand erhalten werden. Man kann es nicht mehr steigern, man kann es gerade noch erhalten. Und das sind natürlich schon Regenerationsvorgänge auch im Gehirn, das ist keine Frage. Aber letzten Endes funktionell physiologisch ist es ein ständiges Abbauen, muss natürlich wieder aufgebaut werden. Selbstverständlich. Aber dieser Abbauprozess als solcher ist ein Todesprozess. Und durch den Tod entsteht überhaupt erst ein denkendes Bewusstsein. Ohne Tod gäbe es kein Bewusstsein. Das muss man sich mal versuchen klar zu machen. Oder anders gesagt: Wenn man eine Verletzung hat, am Kopf oder so... Nicht wahr? Dann sind möglicherweise so und so viele seelische Möglichkeiten ausgeschaltet. Und jetzt muss er sich natürlich wieder regenerieren in diese Richtung, dass es wieder möglich wird, dass diese Abläufe stattfinden. Es ist immer sozusagen gerade am Leben gehalten, so möchte ich mal sagen. Also es steht im Vordergrund der Abbau. Und der Aufbau dient gerade, dass immer wieder abgebaut werden kann. Während hier im Stoffwechsel wohl genau das Gegenteil der Fall ist. Hier kommt alles sozusagen, steigt herauf bis in die Nerven-Sinnes-Bereiche, um diesen Pol am Leben zu erhalten. Diese Dreigliederung, die ich versucht/ Also wirklich. Also das ist zu aphoristisch fast, möchte ich sagen. Aber nur mal dieses Bild hinstellen und wir werden daran nochmal anknüpfen am nächsten Freitag. Jetzt möchte ich aber noch eine andere... Einen Aspekt kurz schildern, und das ist die Viergliederung des Menschen. Schauen Sie, man kann nämlich jetzt nicht nur unter diesem Aspekt des Aufbaus des menschlichen Leibes mal den Menschen betrachten, sondern auch: Welche Verwandtschaft trägt er zu den ganzen Naturreichen? Wie steht er eigentlich im Verhältnis? Wie steht er im Verhältnis zu der ganzen ihn umgebenden Natur? Ist er ein ganz fremdes Wesen oder ist er eben auch zugleich ein Naturwesen? Und da kann man zunächst einmal feststellen, dass, wenn man den Menschen vergleicht mit all dem, was in der mineralischen Welt sich abspielt, die rein anorganisch ist, physikalisch tot... Das Mineral ist ja sozusagen nur... Unterliegt nur den physischen Gesetzen. Alles, was ich da stofflich, kräftemäßig im Zusammenhang des toten mineralischen Reiches abspielt, spielt sich auch im Menschen ab. Im Menschen sind alle die Stoffe, die Kräfte, die Gesetze wirksam, die auch im Mineralreich wirksam sind. Das kann man heute bis ins Detail förmlich verfolgen. Ja, das verführt einen geradezu, den Mediziner, den Naturwissenschaftler, zu glauben, das wären die einzigen Gesetze, die wirklich Geltung haben. Das ist eine Verführung, weil die so schlüssig sind. Alles, was sozusagen mineralisch, stofflich, kräftemäßig im Menschen wirkt, ist in sich so schlüssig, dass man darauf regelrecht eine medizinische Weltanschauung begründen kann. Oder generell eine Weltanschauung begründet hat, die nennt man heute den Materialismus. Der Materialismus hat eine große Bedeutung, aber nur auf dieser Ebene hier. Eine Verwandtschaft der mineralisch-anorganischen Natur mit dem Menschen. Man findet alles, was da draußen ist, auch im Menschen irgendwie. Und ein äußerer Ausdruck dessen sind einmal die Sinnesorgane und, sagen wir mal, das Skelett oder alle Stützgewebe. Da wirken dieselben Kräfte. Und auch stoffliche Kompositionen wirken, wie man sie auch in der Außenwelt findet. Das ist nach denselben Prinzipien aufgebaut. Kann ich jetzt nicht in die Details gehen. Das würde zu weit führen. Die Sinnesorgane sind wirklich... Habe ich schon gesagt, die Knöchelchen zum Beispiel. Oder die Tatsache, dass das Licht durch die Linse hindurch gleichsam fixiert wird, durch den Glaskörper hindurch, hinten auf die gelben Körper, auf die eigentlichen Lichtzellen, auf dem Hintergrund des Auges. Das sind alles physikalische Vorgänge, wie man sie in der Kamera auch hat. Also insofern besteht hier eine tiefe Verwandtschaft, aber die bezieht sich eben nur auf das, was man den physischen Leib oder die physische Organisation des Menschen nennen kann. Also wenn das nur Geltung hätte, dann wäre der Mensch ein Stein. Ein Stein. Also er hätte keine eigene Regsamkeit, gar nichts. Und wenn man jetzt aber sieht, dass der Mensch tatsächlich in der Lage ist, eine Eigenbewegung zu entwickeln, ja in sich Lebensvorgänge sich abspielen zu lassen, zeigt er eine Verwandtschaft mit den Pflanzen. Die Pflanze ist ja ein ein Gebilde, die vereint das Mineralische, die nimmt das Mineralische auch auf, verwandelt es auf eine höhere Stufe. Und da entwickeln sich nun in der Pflanze Kraft von Substanzen und Kräften, die nicht mehr rein irdischer Natur sind, sondern wo der ganze Planetenumkreis mitwirken muss, dass die Pflanze überhaupt Leben erzeugt. Keine Pflanze kann leben, ohne dass die Sonne scheint. Das muss man sich mal klarmachen. Es gibt kein Leben auf der Erde ohne den ganzen planetarischen Umkreis. Und insofern hebt sich die Pflanze gleichsam aus der toten, mineralisch-irdischen Sphäre heraus und wird zur Offenbarerin von Lebensvorgängen. Und auch dieses weiß ich jetzt. Auch im Menschen eine Verwandtschaft. Und diese drückt sich ja aus im Drüsensystem. Das Drüsensystem. Ist natürlich überall im Menschen zu finden, aber hauptsächlich im unteren Menschen. Und das macht, dass der Mensch eben einen Lebenslauf hat wie die Pflanze oder eine Lebensorganisation. Und man weiß ja nun: Die Pflanzen, die sind ja von Natur aus eigentlich nur gesund. Also es gibt eigentlich keine kranke Pflanze. Streng genommen. Wenn man nicht selbst dafür sorgt, dass die Pflanze quasi äußerlich krank wird, also etwa abstirbt oder so, durch Infektionen. Die kommen alle von außen. Die Pflanze ist eigentlich ein gesundmachendes, durch und durch gesundes Wesen innerhalb der Naturreiche. Und ein solcher Mensch wie Paracelsus, der einer der größten Ärzte in der ganzen Menschheitsgeschichte war, hat die Bemerkung gemacht, dass es kein Kräutlein gibt auf der Welt, das nicht irgendeine Krankheit beim Menschen heilen könnte. Und so benutzen wir ja die Heilpflanzen. Die Heilpflanzen in der verschiedensten Art benutzen wir, um irgendetwas, was hier derangiert ist, innerhalb der menschlichen, komplizierten Organisation, gerade auf der Ebene des Lebendigen... Dass das wiederum in ein ausgewogenes Verhältnis zu allem Übrigen kommen kann. Gesunden also. Dann zeigt der Mensch eben eine Verwandtschaft zum Tier. Und diese Verwandtschaft zum Tier ist ja auch ganz evident, denn das Tier hat eine Seele. Das ist ein beseeltes Wesen. Hier ist nur Leben. Hier ist nur Tod. Das Tier ist ein beseeltes Wesen. Und das ist etwas, was dem modernen Bewusstsein so maßlos schwerfällt, das zu verstehen. Dass wir einem Tier ein Seelisches zusprechen können. Uns, uns Menschen, können wir ein Seelisches zusprechen. Wenngleich in den Wissenschaften man manchmal den Eindruck hat, da gäbe es auch keine Seele mehr. Aber im eigenen Empfinden, in der eigenen Erfahrung merken wir, dass wir ein beseeltes Wesen sind. Wir können denken, wir können fühlen, wir können wollen, eben jene Tätigkeiten. Also wir haben ein Bewusstsein, dass wir neben dem... Dass wir ein lebendiges, auch ein beseeltes Wesen sind. Dieses Bewusstsein kann man sich wirklich erwerben. Es ist gar nicht so selbstverständlich, dass es einen immer im Bewusstsein gibt. Und beim Tier ist es nun so, dass es auch eine Seele hat. Stellen Sie sich mal vor, irgendso eine Mücke fliegt da durch die Luft. Dann sollen wir da sagen, da ist eine Seele drin? Oder Käfer da im Boden, ein Regenwurm im Boden, da soll eine Seele drin sein? Es wird ja heute auch... Man merkt ja, dass die Art, wie die Menschen mit den Tieren umgehen, in der Massentierhaltung und so... Dann fühlt man sich irritiert. Da stimmt was nicht. Aber man dringt nicht wirklich durch, zu sagen: Das Tier hat eine Seele und diese Seele hat ihre eigene, geistig-wesenhafte Existenz in Welten, die gar nicht hier auf Erden nur ist, sondern eben die jetzt in diesem einzelnen Tier so inkarniert ist. Man ist dringt nicht bis zum Phänomen selber durch, sondern man bleibt immer davor stehen und merkt: Die Art, wie wir heute mit den Tieren umgeht, das kann man eigentlich verantworten. Ja, warum eigentlich nicht? Also die Begriffe, die Gedanken in der Richtung zu verdichten. Da macht man immer... Dann scheut man wieder zurück. Und weil man zurückscheut, wird man dann sehr leicht zum Fundamentalisten. Und die größten Fundamentalisten, die heute herumlaufen, sind vielfach die Tierschützer. Leider Gottes ist das so, auch die Naturschützer. Dann entsteht sehr schnell ein Fundamentalismus, weil man sagt: &amp;quot;Nein, ich habe das Gefühl, da stimmt was nicht.&amp;quot; Und dann nagelt man das fest: &amp;quot;Du darfst nicht, du darfst nicht.&amp;quot; So. Dann kommen moralische Forderungen ohne eine klare Erkenntnis der Zusammenhänge. Und so ist es gerade für den biologisch-dynamischen Landwirt so wichtig, dass er sich auch mal versucht hinein zu leben in das, was da eigentlich seelisch wirksam ist in dem Tier. Und da werden Sie bemerken, dass dieses Seelische im Tier deswegen so schwer zu fassen ist, weil es sich ohne Rest aufgeht in die Leibesbildung. Ohne Rest. Das Tier kann ich denken. Das kann nicht denken, Gedanken haben über die Welt. Sondern bestenfalls die Gedanken sind in ihm wirksam. Also das, was sonst das Denken des Menschen ist, ist in ihm als Weisheitsvolles Instrument des Tier-Seins in den Leib hinein gebunden. Und so das Fühlen und so das Wollen. Das Tier hat gar keine Möglichkeit, irgendwelche Freiheitsgrade zu entwickeln, sondern es ist notwendigerweise ein Pferd, eine Kuh, ein Elefant, ein Löwe oder was auch immer. Oder eben auch eine Mücke. Und darin liegt eine gewisse Tragik der Tiere. Ich weiß nicht, ob Sie das mal... Man muss sich mal auf so eine Empfindung einlassen und mal den Blick ruhen lassen auf irgendeinem Tier und seinem ganzen Verhalten. Und dann muss man einfach sagen: &amp;quot;Mein Gott, mein Gott, bist du festgelegt in deinem Sein, so festgelegt, so definiert. Du kannst gar nicht ausbrechen. Du bist nur zu diesen Handlungen fähig. Allerdings, wenn man auf die Handlung schaut, unendlich weise.&amp;quot; Die Weisheit ist ausgebreitet im ganzen Tierreich. Also es gab ja mal einen Zeitgenossen Goethes, Oken hieß der. Der hat gesagt: &amp;quot;Würde man alle Tiere, Tierarten mal, Tierseelen, zusammenschmeißen in einen Topf und würde da ganz groß drin herumrühren, dann würde die menschliche Seele rauskommen. Und würde man die menschliche Seele zerstückeln in lauter ihre einzelnen Facetten und würde jeder einzelnen Facette einen Leib zusprechen, dann käme das Tierreich heraus.&amp;quot; Das ist ein Bild. Aber ein Bild, was sehr viel sagt. Es zeigt sich eine Verwandtschaft des Menschen mit dem Tier, die ist da. Aber beim Tier ist das Seelische vollständig leibgebunden und das macht seine Tragik aus. Und gleichzeitig aber auch die Offenbarung einer unendlichen Weisheit. Also wenn man Weisheit... Der Begriff ist ja heute auch schon nicht mehr sehr akut aktuell. Also dass das Zusammenstimmen von verschiedenen Verhältnissen zu einem Ganzen... Wenn man das wirklich studieren will, dann muss man das Tier studieren in dem, was es tut, in seinen Aktionen. Denn alles, was das Tier tut, ist nichts anderes. Eine Offenbarung dessen, was seelisch, weisheitsvoll in diesem Leib gebunden ist. Es ist keine Freiheit da. Es ist ein Muss. Es ist eine Notwendigkeit, dass das Tier so handelt, wie es handelt. Und wenn ich das Tierseelische wirklich tiefer verstehen will, mit meinem ganz normalen Bewusstsein, Vernunftsbewusstsein allerdings, dann muss ich darauf hingucken: Was macht das Tier? Was tut das Tier, nicht? Was macht der Elefant in freier Wildbahn? Oder der Löwe? Oder wie verhält sich die Kuh? Ja, die Verhaltensforschung ist eine sehr, sehr junge Wissenschaft, also ganz erstaunlich eigentlich. Und hat sich zuerst der wilden Natur angenommen. In Bezug auf das Erforschen der Verhaltensweisen der Tierarten, zuletzt dem Haustier komischerweise. Das Haustier ist lange Zeit hinten runtergefallen und das entdeckt man jetzt erst. Und ist da auch noch sehr, sehr unsicher, wie das überhaupt mit dem Haustier beschaffen ist. Deswegen hält man es ja als Nutztier. Dann stellen Sie sich mal vor, was der Begriff Nutztier eigentlich heißt. Da verneine ich jede seelische, besondere Eigenschaft im Tier. Ich verneine sie plötzlich. Indem ich das Tier zum Nutztier degradiere, das nur noch mir nutzt. Wem nutzt es dann? Nicht, sich selbst. Indem, wie ich es so mäste und zu Maximalleistungen zwinge. Sondern es nutzt mir. Das ist der glatte menschliche Egoismus, der eigentlich dem Tier den Namen Nutztier verleiht. Aber das Tier hat ein objektiv Seelisches in sich wirksam. Und das drückt sich in seinem gesamten Verhalten aus. Und wenn wir es verstehen wollen, müssen wir auf dieses Verhalten unser Augenmerk lenken. Und da können wir sehr weit kommen. Es gab natürlich schon in den Naturwissenschaften immer Ansätze in diese Richtung. Die hat man dann weitgehend verloren. Und heute kommt es langsam wieder auf, in der Ökologie, dass man plötzlich studiert, sich für die Beziehungsverhältnisse innerhalb der Insektenreiches, innerhalb der Vögel und innerhalb des Edaphons, unserer Tiere im Boden. Und so weiter und so weiter. Man fängt jetzt an, nicht mehr nur das einzelne Tier zu definieren, wie viele Beine hat und wie viel Knie oder wo eigentlich das Herz ist beim Tier oder wo... Weiß ich nicht, was. Die Sinnesorgane, wie die beschaffen sind, die Facettenaugen. Das hat man alles anatomisch genauestens natürlich längst rausgekriegt. Aber wie sich das Tier einfügt in die gesamten seelischen, seelisch-lebendigen Zusammenhang des Tierreiches und welche Funktionen es in aller Spezialität hier und dort und dort und dort erfüllt. Diese Zusammenhänge tauchen erst heute in der modernen Ökologie mehr und mehr auf. Und vielfach immer noch unter dem Nutzaspekt. Also wie kann ich Nützlinge einsetzen im Glashaus, dass ich mir dort die Läuse auffressen? Das wird ja heute auch schon zu einer Technologie entwickelt, wie wir verfahren. Aber dennoch ist es so, dass man merkt: Eigentlich bedarf das nur noch eines kleinen Ruckes in der Erkenntnis und man würde erkennen: Das Tier hat eine Seele. Und diese Seele ist dominant. Die ist so, wie das Leben in der Pflanze dominant ist über das Physische, so ist die Seele des Tieres dominant über das Lebendige und Physische des Tieres. So eben hat auch der Mensch eine Seele, hat einen Seelenleib. In der anthroposophischen Ausdrucksweise sagt man auch Astralleib. Und der hat nun seine physische Repräsentanz in all dem, was sich ausdrückt im Nerven-Sinnes-System. Wenn wir jetzt unter diesem Aspekt mal auf den Menschen, die menschliche Seele schauen, dann ist es so, dass die menschliche Seele ja unendlich viele Rätsel aufgibt. Der alte Heraklit, das war ein griechischer Philosoph, der noch vor Sokrates gelebt hat... So um das fünfte Jahrhundert vor Christus. Der hat die Bemerkung gemacht, er habe die Seele durchwandert, alle Straßen und Wege der Seele, (so weit?) (unv). Und er ist an kein Ende gekommen. Das war ein ganz, ganz, ganz bedeutender Geist. Er hat die Seele erforscht und hat kein Ende gefunden. Man geht Wege und Straßen. Überall verzweigt es sich in die ganze Welt. Aber er hat kein Ende gefunden. Die menschliche Seele. Sie hat kein Ende. Die tiefe Seele ist weit gebunden. Und die menschliche Seele ist auch leibgebunden bis zu einem gewissen Grad, weiß Gott, ja. Wir haben Hunger. Das ist ein Gefühl, Hunger zu haben. Wir haben Durst. Ein Gefühl, also Durst zu haben. Das heißt, der Leib fordert da etwas. Und das drückt sich seelisch aus. Und so sind alle Emotionen, die man so hat, Zornesausbrüche oder weiß nicht was... Da merkt man ganz deutlich: Es hängt mit meiner Leiblichkeit zusammen. Da bin ich eigentlich... In dem Falle ist mein Seelisches noch in den Leib gebunden, wie beim Tier. Und eigentlich hat man immer den Eindruck beim Menschen, bei sich selbst... Ein bisschen Selbsterkenntnis muss man da üben. Wird man bemerken: Man befinde sich eigentlich immer zwischen Himmel und Hölle. Also das heißt, zwischen Himmel. Das heißt, dass man befreit ist vom Leib in dem Seelischen. Und Hölle. Das heißt, dass man plötzlich untertaucht in eine Welt des Leiblichen, wo man sich nicht mehr ohne Weiteres unter Kontrolle hat. Das ist dieses Spannungsfeld, in dem sich der Mensch erlebt und das Böse in der Welt, was man heute so hat. Es wirkt durch den Menschen, als eine objektive Kraft durch den Menschen. Immer dann, wenn er heruntersinkt in seine Leiblichkeit und keine Freiheitsgrade mehr zulässt. Dann entsteht eben das Böse in der Welt. Aber andererseits hat der Mensch sich zu befreien aus seiner Leiblichkeit. Und das macht den Menschen zum Menschen. Und das ist das Wunderbare. Dass, wenn ich versuche, mit einem anderen Menschen ins Gespräch zu kommen, in Korrespondenz zu kommen, dann merke ich ganz deutlich: Da spricht nicht mehr nur der Leib, sondern da löse ich mich heraus. Und dann entwickle ich lauter Tugenden. Also Tugend ist ja heute auch schon kein Begriff mehr. Ehrfurcht zu haben, Liebe, Kraft zu haben. Für das Andere, das Wesenhafte, was mir da begegnet. Oder aber in Hingabe etwas zu tun. Das sind alles Qualitäten, wo der Mensch sozusagen merkt: Das ist nicht mein Leib, der da arbeitet, sondern das bin ich als losgelöst von meinem Leibe. Da ist ein Höheres in mir wirksam. Goethe hat dieses herrliche Gedicht, wo er bemerkt: &amp;quot;Zwei Seelen wohnen, ach, in meiner Brust.&amp;quot; Das heißt eine Seele, die leibgebunden ist, die andere Seele, die leibbefreit ist. Und die ganze menschliche Entwicklung in alle Zukunft besteht darin, dass wir uns immer mehr üben darin, frei zu werden von unseren Emotionen. Frei zu werden von diesen Zwängen, die in uns walten, von diesen unkontrollierten Instinkten und so weiter. Sondern davon frei zu kommen, das zu verwandeln. Nicht die wegzuschieben, kein Asket zu werden. Sondern die zu erkennen, in sich zu erkennen, als wirksame Kraft. Und die zu verwandeln in etwas, was man dann als leibfrei, als Seelisches erkennen kann oder handhaben kann. Sodass wir hier jetzt eine neue Trennungslinie ziehen müssen. Das leibgebundene Seelische und die leibfreie Seele. Die steht über dieser Strichellinie. Wenn man diese drei Naturreiche und deren Repräsentanz im Menschen verfolgt, wird man sagen: Ja, der Mensch ist auch ein Naturwesen. Er ist völlig abhängig auch von allem dem, was ich da geschildert habe. Und er hat entsprechende Organe überall, hier oben im Kopf, wie im Bauch, wie Herz und Lunge, auch wie die Säugetiere auch haben. Und dennoch ist es so, dass sich dadurch, dass der Mensch mehr ist nur als eine Seele... Nämlich dass er ein Ich hat, dass er einen Wesenskern hat, dass er etwas hat, wo er sagt: &amp;quot;Ich.&amp;quot; Zu sich selbst. Und nicht: &amp;quot;Du.&amp;quot; Zu sich selbst. Sondern du zu dem anderen Menschen, der wiederum zu sich Ich sagt. Nicht? Das macht man sich alles heute gar nicht so bewusst. Man handhabt das irgendwo. Aber das wirklich mal tiefer zu hinterfragen: Was drückt sich eigentlich darin aus, dass hier in mir etwas waltet, was dann die Kraft hat, irgendwo im Seelischen Ordnung zu schaffen? Und nicht nur im Seelischen. Sondern was im Grunde genommen hereinstrahlt in diese Sphäre hier. Und versucht, das leibgebundene Seelische zu verwandeln, in leibungebundenes Seelisches. In höhere Tugenden. Und dass dieses Ich auch Kraft hat, hier jetzt tiefer noch in die Lebenszusammenhänge des Menschen... Und auch diese versucht zu verwandeln. Und da geschieht vieles in tiefer, tiefer Unbewusstheit. Aber wir können uns darum bemühen, die Voraussetzungen, die Bedingungen zu schaffen, dass das Ich wirklich einwirken kann, noch unter das Seelische herunter oder über das Seelische, in das Lebendige hinein, das Lebendige zu verwandeln. Dass wir auch da die Kontrolle über uns selbst gewinnen und dass das Ich schließlich hereinwirkt, bis in den physischen Leib herunter. Es durchstrahlt den ganzen Menschen. Und das kann man heute ja... Wenn wir jetzt sagen, mit den Methoden der modernen Naturwissenschaft kann man so was ja förmlich nachweisen, dass die sogenannte DNA... Das ist eine bestimmte... Desoxyribonukleinsäure nennt sich das. Das ist also eine Erbsubstanz. Dass die einen Prägestempel hat, wodurch man den Menschen durch Analyse der DNA den Menschen definieren kann. Jeder einzelne Mensch hat seine Komposition des Stofflichen. Der ganze Stoff ist Leib ist natürlich aufgebaut. Da sind Eiweiße. Da sind Kohlehydrate. Da sind Fette. Da sind alle möglichen Hormone und, was weiß ich, Fermente wirksam. Der ganze Organismus. Es ist alles da, muss da sein. Aber wie es da ist und wie es komponiert, ist stofflich. Und wie es ineinander wirkt, da kraftet etwas herein, was den Menschen zu diesem bestimmten Menschen macht. Und darauf muss man mal sein Augenmerk legen. Da ist ein ein Höheres in uns. Das: &amp;quot;Ich bin.&amp;quot; Dass ich sage: &amp;quot; Ich bin. Und ich bin nicht jemand anders. Ich bin nur der, der ich bin.&amp;quot; Ja? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;B4&#039;&#039;&#039; [01:11:00] Aber, also jedes einzelne Tier und jede einzelne Pflanze hat ja auch ihre eigene DNA. Also ich verstehe nicht so richtig den Zusammenhang zum Ich, zum individuellen Ich des Menschen. Im Gegensatz zur Pflanze und Tier, in dem Fall. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039; [01:11:15] Also es ist so, dass man... Beim Tier sind diese ganzen physiologischen Prozesse sehr viel einheitlicher. In den Arten. Und von den Arten natürlich unterschiedlich. Sondern man kann sich eigentlich dieses Bild noch mal vor Augen stellen, dass, wenn man verstehen will, was das Tier eigentlich ist... Dann stellen Sie sich mal vor, Sie hätten hier vor sich eine große Leinwand und die ist ziemlich undurchsichtig. Und dann machen sie mal Löcher, fünf Löcher rein und stecken durch die Löcher in ihre Finger. Und da stehen sie auf der anderen Seite. Und dann sehen sie plötzlich diese Finger. Und die bewegen sich sogar. Und jetzt müssen Sie sich klar machen: Ja, offensichtlich, dass sie sich bewegen. Da muss hinter der Leinwand was sein, was diese Bewegungen hervorruft. Und bei Menschen ist es evident. Da steht der Mensch direkt hinter der Leinwand und streckt seine Hände, Finger dadurch. Und dieses Bild kann man übertragen aufs Tierreich und sagen: Das, was da als Finger erscheint, sind die einzelnen Individuen. Löwen in der Serengeti, alle Löwen der Welt oder alle Rinder oder Kühe der Welt oder jede Art steht sozusagen verborgen hinter einer solchen Leinwand. Und was erscheint, sind die einzelnen Individuen, losgelöst von ihrem eigentlichen wesenhaften ichhaften Urgrund. Auch das Tier hat ein Ich, aber es ist nicht inkarniert. Das ist das Problem des Tieres. Auch das Tier hat ein Ich, aber es ist nicht inkarniert. Und des Menschen Ich hat sich mit dem Leib verbunden, aber nicht vollständig. Da ist sozusagen ein geistiger Überschuss im Menschen, der im Denken, Fühlen und Wollen ist. Und ähnlich ist es mit den Pflanzen. Also die Pflanzen, da sind ja die Eiweiß-Strukturen zum Beispiel bei den Getreidekörner oder bei der roten Rübe. Oder wenn sie die untersuchen, sind die Eiweiß-Strukturen sehr verwandt, sehr ähnlich. Im Prinzip eigentlich nicht unterschieden, innerhalb der Art. So, also das macht den Menschen eigentlich zum Menschen. Dass da ein übersinnliches Wesen in uns kraftet. Das ist nicht irgendwo nur in der Welt, sondern es ist zugleich in uns. Und das macht es, dass wir Seelen leibfrei denken lernen können. Dass wir auch mit unserem Fühlen uns mehr dem Denken zuwenden können oder mehr den leiblichen Vorgängen. Und wir können mithilfe des Denkens und Fühlens so in den Willen eingreifen, dass wir tatsächlich möglich die Fähigkeit haben können zum freien Wollen. Stellen Sie sich so was mal vor. Wenn der Mensch von sich sagen kann, er ist ein frei wollender Mensch. Was gibt es eigentlich Erstrebenswerteres als das? Dass wir nicht nur immer nur durch unsere Triebe, Begierden und Leidenschaften sozusagen befeuert werden von unten. Sondern dass wir in aller Ruhe aus unserem Denken, einem Bewusstsein heraus so hereinkraften können in unsere ganze Leiblichkeit, dass wir dadurch zum vernünftigen Handeln, zum sozialen Handeln, zu solchen Sphären uns fähig machen. Wenn wir jetzt diese drei Bereiche hier zusammen schauen: Das Mineralische, Pflanzliche und das Seelische des Tieres, dann ist hiermit der Organismusbegriff erfüllt. Das macht den Organismus zum Organismus. Hier herrscht eine Abgeschlossenheit. Das Tier tut es förmlich uns vor Augen führen, was eigentlich gemeint ist mit dem Begriff der Abgeschlossenheit. Da ist eine Haut, eine leibliche Abgrenzung. Der Elefant hat eine Haut, der ist begrenzt. Der ist  riesig groß, natürlich. Ein riesiges Tier. Aber dann ist es doch irgendwo begrenzt, mit Elefantenhaut. Und dann ist das Tier dadurch charakterisiert, dass es sich nach innen in eine bestimmte Organwelt gliedert. Und das ist Ausdruck eines Seelischen. Also das Seelische steht über dem Leben, steht über dem rein Physischen, obwohl es noch evolutiv noch sehr jung ist. Aber es steht darüber und steuert gewissermaßen oder prägt sich rein in das Lebendige, prägt sich rein ins Physische und lässt ein abgegrenztes Gebilde entstehen, mit einer Haut umgeben. Und innerhalb der Haut sind bestimmte Organe, die auch in sich wiederum abgegrenzt sind, die dann überhaupt dem Seelischen die Möglichkeit bieten, anwesend zu sein, inkarniert zu sein. Sodass man sagen kann: Der Organismusbegriff erfüllt sich. Also die relative Abgeschlossenheit erfüllt sich. Wenn ich sage, da ist ein Seelisches, das ist übersinnlich. Das kann ich nur in seinem Verhalten irgendwo und in seinen Phänomenen erfassen. Da ist ein Seelisches, das grenzt sich nach außen ab in einer Gestalt und gliedert sich nach innen in Organe. Da haben Sie so ein bisschen so eine Art, ich möchte sagen, Definition. Es ist ein Begriff, eine Idee, die aber sich mit Inhalt erfüllt, wenn man darauf hinschaut. Das hier grenzt sich ab nach außen, in eine bestimmte Gestalt. Und die ist so spezifisch. Die schon so Ausdruck des Wesenhaft-Seelischen, was sich da repräsentiert. Wenn das Reh aus dem Waldrand heraustritt und dann plötzlich den Kopf hebt und das Gehirn. Oder der Hirsch sozusagen sein Geweih abtastet oder den ganzen atmosphärischen Umkreis... Wenn das da heraustritt aus dem Wald und steht da und äugt. Das Bild muss man sich mal vor Augen führen. Da merken Sie: Das ist ein Atmosphärisches. Und alles Atmosphärische ist eigentlich nichts anderes wie eine Erscheinungsweise des Seelischen, was man in der Anschauung unmittelbar hat. Und so kann das Tier unendlich viel über sich selbst sagen, wenn man auf die Formen hinschaut, auf die Gestalt hinschaut. Wie ist die Gestalt beschaffen? Und eben dann auch seine eigene Innenwelt, wie die organisiert ist und wie es sich dann nach außen hin gibt in seinem Verhalten. Es ist gleich zu Ende. Also das macht den Organismus aus. Dass da Mineralisches, Pflanzliches und Tierisches zusammenklingt zu einem höheren Ganzen. Und alles, was da zusammenklingt, ist in sich weisheitsvoll. Da kann ich gar nicht dran rütteln. Das macht man natürlich heute. Ich versuche ja, mit der Gentechnik an allem zu rütteln oder mit der Art der modernen Düngung oder den ganzen Insektiziden. Und was weiß ich, an Pestiziden, die ich einsetze in der Landwirtschaft rüttle ich ständig an der Weisheit der Natur. Wo aber genau hingeschaut wird: Diese Welt ist durch und durch weise. Da reicht keine menschliche Vernunft dahin. Und das greift auch, wenn das in ein richtiges Verhältnis zueinander gebracht wird, im Sinne eines Organismus. Dann wirkt diese Weisheit durch sich selbst. Und nun aber, wenn wir jetzt aufsteigen im Menschen, bis in diese Sphäre, dann erfassen wir das, was man Individualität nennt. Wenn wir von Individualität sprechen, dann reicht es nicht, nur vom Mineralischen, Pflanzlichen und Tierischen zu sprechen, sondern von dem zu sprechen, was eigentlich das Ich seiner tiefsten Natur nach ist. Also Geist. Realer, in sich ruhender Geist, der sich selbst in Bezug auf sein eigenes Wesen ausspricht. Und er spricht sich aus im Ich des Menschen. Und jetzt stehen wir vor der Forderung der Aufgabe, im biologisch-dynamischen Landbau, unseren landwirtschaftlichen Betrieb in dem Sinne zu entwickeln, dass wir ihm eine Geschlossenheit verschaffen. Eine relative Geschlossenheit im Sinne des Organismusbegriffs. Uns in den Begriff der Individualität fassen, den wir nur durch uns selbst in Selbsterkenntnis fassen können und diesen mit diesem Begriff nun versuchen, so reinzukraften in diese Sphären hier, dass... Wenn ich es so auffasse, heißt es da in dem Satz. Dann kann ich so arbeiten, so gestalten, so hineinwirken in die äußere Natur, dass etwas entsteht, was auch im Geiste dem Menschen verwandt ist. Was nicht nur auf dieser Stufe dem Menschen verwandt ist oder dieser oder dieser. Sondern hier in Freiheit. Das heißt, dass es losgelöst von der Natur... Kann ich einen Begriff versuchen, so zu erfassen, aufgrund der Erkenntnis meiner selbst, dass diese jetzt für mich zum Instrument werden kann, meinen landwirtschaftlichen Hof nicht nur zu einem Organismus in diesem Sinne hier durch Zusammenschluss der Naturreiche herstellen kann. Sondern dass das Ganze durchstrahlt wird von meinen Intentionen, die nicht mehr leibgebunden sind. Meinen Ideen, meinen höchsten Gedanken, die ich denken kann. Die kann ich jetzt investieren. Aber eben nur auf der Basis der Selbstlosigkeit. Denn sobald das Selbst nur so leibgebunden mitspricht, dann ist es eigentlich schon Egoismus. Sondern das erfordert eigentlich eine Seelenverfassung vom Menschen, die er sich erübt, dass er sich erst in den Zustand, in den geistigen Zustand versetzt, in vollkommener Reinheit es so zu versuchen, hereinzuwirken in den Haushalt der Natur... Es ist nicht zu seinem Nutzen, nur seinem Nutzen dient, sondern dass er da eine Art Evolution, eine Entwicklung veranlagt, die mit ihm innigst verknüpft ist. Ja. Also, wir sind am Ende. Sie hat noch eine Frage. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;B5&#039;&#039;&#039; [01:23:35] Die bezieht sich eigentlich nur auf diese Trennung zwischen der körperlich gebundenen Seele und der geistigen Seele. Und da bin ich jetzt gerade wieder dieses Geistig-Individuelle drauf gekommen. Also glauben Sie, oder glaubst du, dass Tiere... Also du hattest das beschrieben quasi mit diesem: Wenn wir eine andere Seele erleben und diese Kommunikation. Dass das diese geistige Seele ausmacht. Und glaubst du, dass Tiere das nicht können? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039; [01:24:12] Wie? &lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;B5&#039;&#039;&#039; [01:24:15] Na ja, so wie wir. &lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039; [01:24:20] Durch sie selbst? Kann der Elefant mehr werden, als er ist? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;B5&#039;&#039;&#039; [01:24:26] Können wir mehr werden als wir sind? Können wir mehr werden als ein Mensch? Können wir vielleicht auch einfach ein Adler sein? Und wenn wir ein Adler sind, haben wir dann ein Ich? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039; [01:24:38] Der Mensch ist in gewissem Sinne sogar ein Adler, wenn er denkt. Das haben früher die Menschen so erlebt. Da ist man Adler, wenn man die Gedanken in ihrer Höhe, der Höhe des Geistes, die Gedanken so denkt, dann haben sie sich als Adler empfunden. Wenn sie sich empfunden haben, als kraftvoll tätiger Mensch, dann haben sie sich als Stier empfunden. Und wenn sie sich empfunden haben, als jemand, der ganz aus der Mitte heraus wirkt und daraus tätig ist in der Welt haben sie sich als Löwe empfunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;B5&#039;&#039;&#039; [01:25:11] Aber was wir ja eben nicht können, ist, dem Tier in seinen Kopf zu gucken und zu wissen, als was sich dieses Tier empfindet. Ich denke mal nämlich, wenn eine andere Spezies sich uns als Mensch angucken würde, würde diese Spezies auch ganz klar uns sehen, so wie wir sind. Und die würde uns nicht als Adler sehen und nicht als Löwe sehen und nicht als Bär sehen, sondern die würde uns als Menschen sehen und könnte vielleicht auch nicht nachvollziehen, wie wir uns vielleicht als Adler fühlen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[01:25:41] Also wissen Sie, eines muss man sich eingestehen als Mensch. Wir können so denken, wie ich es jetzt mal so versucht habe, so hier vorzustellen. Aber wir haben bei weitem nicht die Weisheit, die im Tierreich liegt. Das Tier ist weit, weit höher Weisheitsvoll. In seinen ganzen Tätigkeiten steht es weit, weit über dem Menschen. Aber eines hat der Mensch: Er kann das, was er kann, steigern durch die Kraft seines Ich. Er kann lernen. Er kann lernen. Er kann sozusagen sich immer mehr zum Menschen machen. Das ist, wenn ich sage: Kann der Elefant mehr Elefant werden? Er kann nur Elefant sein, auch innerlich, als dieses Wesen, das er geworden ist, evolutiv. Und der Mensch hat die Möglichkeit, obwohl er eigentlich viel weniger weisheitsvoll ist... Viel zu stark emotionell, auch wie er sich gibt. So ist doch der Mensch einer, der lernen kann. Lernen, lernen, lernen, mehr zu werden als er ist. Diese Fähigkeit ist noch so zart, aber sie ist da. Kraft dessen, was in mir als Mensch... Oder mich zum Menschen macht. Also wir können uns nicht einfach nur so leichtfertig über die Tiere erheben und meinen, wie herrlich weit haben wir es gebracht. Aber wir haben eine Fähigkeit in uns, die uns die Möglichkeit gibt, das Tier in seinem wahren Wesen, den Adler in seinem Wesen, den Löwen in seinem Wesen, den Stier in seinem Wesen, so zu erkennen, dass wir erkennen, die sind alle in uns. Und trotzdem ist da noch etwas, was die zusammenfasst zu einem höheren Ganzen. Fragen über Fragen. Aber es soll nur auch mal eine Eröffnung sein, was wir heute besprochen haben, für das Düngungsthema, was wir dann morgen anschlagen. Und ich bin eigentlich leider Gottes noch nicht sehr weit gekommen. Also wir müssen dann morgen noch mehr Tempo anlegen. Ja, also dann wünsche ich dir noch einen schönen Tag heute. Und morgen sehen wir uns wieder. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Themenbezogene Leseanregungen ==&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 327]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landwirtschaftlicher Kurs]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Düngung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Betriebsorganismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
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		<author><name>Chrifri</name></author>
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