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	<title>BiodynWiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-10-30T09:17:24Z</updated>
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		<id>https://biodyn.wiki/index.php?title=Geologie_-_3._Folge_mit_Manfred_Klett_und_Gunter_Gebhard,_2017&amp;diff=28754</id>
		<title>Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017</title>
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		<updated>2026-10-29T08:16:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dambe: Glossarbearbeitung 00:55:00&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Geologie - 3. Folge Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI|thumb|[https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI hier klicken um zum Video zu gelangen]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Manfred Klett|| zurück zu Manfred Klett |]]&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;Folge  [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|1]] - [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|2]] - [[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|3]] - [[Geologie - 4. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|4]] - [[Geologie - 5. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|5]] - [[Geologie - 6. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|6]] - [[Geologie - 7. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|7]] - [[Geologie - 8. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|8]] - [[Geologie - 9. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|9]] - [[Geologie - 10. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|10]] - [[Geologie - 11. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|11]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription von Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=35s Einleitung 00:00:35] ===&lt;br /&gt;
Ich wünsche einen schönen guten Morgen zur Erntezeit. Normalerweise müssten wir jetzt auf dem Feld sein und mit der Sense das Getreide mähen statt mit dem Mähdrescher. Und dann die Garben binden, schön. Und dann die aufstellen, den Hocken. Das war Ernte, da saß niemand hier in der Zeit, waren alle draußen. Und heute merkt man das gar nicht. Da fährt so ein toller Apparat da über den Acker, rauscht ein bisschen. Und ab und zu schimpft man auch, weil es nicht funktioniert. Aber irgendwo ist dann die Ernte eingebracht und man merkt es gar nicht. So verändern sich die Zeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, also, es freut mich, dass Sie [Dr. Gunter Gebhard] wieder hier sind im Kreise. Und wir müssen mal sehen, wie wir das dann machen. Was ich sage, würden Sie  wahrscheinlich etwas anders sagen. Und das muss ich dann irgendwie ergänzen. Es ist ja so, dass Gunther Gebhard übernommen hat in Zukunft diese Geologie-Epoche hier und auch die Exkursion. Ich ziehe mich nämlich ab diesem Jahr zurück aus dieser Angelegenheit. Da bin ich sehr dankbar, dass es so gelungen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir hatten ja gestern schon angefangen, zunächst haben wir noch mal darauf hingeschaut, warum wir Geologie in diesem Zusammenhang eigentlich machen. Weil das ja nicht so unmittelbar, wenn man die Wissenschaft der Geologie heute anguckt, mit der Landwirtschaft im Zusammenhang zu stehen scheint. Aber wenn man dann doch, weil wir gehen ja nicht mit den Untergründen der Erde um, sondern wir gehen gerade mit der Erdenhaut oben um, indem wir sie bearbeiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es ist jetzt eben doch so, dass ein landwirtschaftlicher Betrieb ja ein Teil der Erde ist, haben wir ja da gesagt. Also ein Glied der Erde, ein Glied auch der umgebenden Landschaft. Und dass wir es in der Wirksamkeit all dessen, was aus der Erde herauswächst, zu tun haben mit den Erdentiefen und den kosmischen Höhen. Also die Vertikale spielt da eine ganz große Rolle: Erdmittelpunkt, Sonnenmittelpunkt. In dieser Achse vollzieht sich eigentlich die ganze Schöpfung. In gewissem Sinne natürlich auch in der Horizontalen, also in der Horizontalen, da wächst es ja. Aber letztlich, die Pflanze offenbart es ja in ihrem Wachstum selbst, in ihrem ständigen Wachstum, dass sie gleichsam diese Achse materialisiert: Erde, Sonne, Erdmittelpunkt, Sonnenmittelpunkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann haben wir uns darüber eine Weile hin und her unterhalten, wie Landschaften eben bestimmte Charaktere haben. Und wie diese Charaktere gewoben sind durch die vier Elemente des Erdig-Festen, des Wässrigen-Flüssigen und der Wärme. Und insbesondere eben durch Wasser und Erde einen besonderen Charakter bekommen. Ein Landschaftscharakter, der sich ergibt aus dem biologischen Aufbau des Untergrundes und dann aus der Geomorphologie der Landschaftsgestalt und auch aus der Hydrogeologie, also den hydrogeologischen Verhältnissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=282s Wiederholung zur Geschichte der Geologie (s. 1. Folge) 00:04:42] ===&lt;br /&gt;
Und dann sind wir übergegangen zur Geschichte der Geologie. Und ich halte das immer für ungemein wichtig, dass man in allen Betrachtungen sich immer hineinstellt in die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Also dass man nicht irgendwo stehen bleibt, nur in äußeren Betrachtungen, das ist der Ausgangspunkt, man muss sich ja an dem orientieren, was einen unmittelbar in der Sinneswelt umgibt. Aber dieses, was da erscheint, hat immer eine Vergangenheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das gilt für alles. Das gilt für die Pflanze, wenn sie aus dem Samen wächst und schließlich bis zur Blüte kommt, dann stirbt sie schon unten wieder ab. Also es ist immer ein Sterben und Werden, Werden und Sterben. Und daraus ergibt sich auch der Entwicklungsgedanke, den man eben in allen Naturerscheinungen immer berücksichtigen muss, wenn man überhaupt das Gegenwärtige verstehen will, lernen will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Entwicklungsgedanke, sagte ich, ist der vornehmste, der unschätzbarste und, wie ich meinte, der christlichste Gedanke, den wir überhaupt heute haben, denken können, nämlich ein Entwicklungsweg aus dem Vergangenen über das Gegenwärtige zum Zukünftigen. Und dass das Zukünftige immer eine Verwandlung des Vergangenen ist und man deswegen auch überhaupt nicht Zukunft denken kann, wenn man die Vergangenheit nicht versteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und unter diesem Gesichtspunkt haben wir ja auch die Geschichte der Geologie betrachtet und haben gesehen, dass eigentlich das Menschheitsbewusstsein erst in dem Augenblick geologisch wurde, das heißt, aufmerksam auf die Phänomene des festen Erdigen selber, seit dem Beginn der Neuzeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorher hat man zwar Steine geklopft und alles Mögliche gemacht, die tollsten Sachen, die Pyramiden gebaut, aber eine Erkenntnisfrage in dem, was man da bearbeitet als Stein, war gar nicht vorhanden. Sondern da war noch uraltes Mysterienwissen, was die Menschen noch instinktiv geleitet hat, sodass eine solche Erkenntnisfrage am Irdischen in dem Sinne gar nicht entstehen konnte. Und das zog sich bis ins Mittelalter hinein. Dieses erstaunliche Phänomen, dass man da aus Kalken oder aus Sandsteinen Kirchen gebaut hat und die auch alle geklopft hat und auch überall mal Versteinerungen drin waren, war keine Veranlassung, irgendwie da jetzt besondere Fragen zu stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=462s An der Schwelle zur Neuzeit 00:07:42] ====&lt;br /&gt;
Und das fängt eben erst an mit Leonardo da Vinci. Unmittelbar, indem wir über die Schwelle der Neuzeit treten, taucht diese Gestalt auf. Dieser Universalist, dieses Universalgenie, der die Steine aufgehoben hat von der Erde, nimmt Leonardo Steine in die Hand und guckt sie an und sieht, da sind Abdrücke von Pflanzen, da sind Abdrücke von tierischen Organismen, Versteinerungen also, und schaut sie an. Also dieser Blick fixiert sich plötzlich auf diesen Punkt. Das erweckte in ihm ein Interesse. Und er hat auch schon Vergleiche angestellt zwischen diesen Erscheinungen, aber er hat noch keine Frage gestellt: Ja, wie ist das? Das sind ja pflanzliche, das sind tierische Organismen. Wie sind denn deren Umstände, aus denen diese jetzt entstanden sind, dass sie heute als Petrifakte uns vor Augen treten, also Versteinerungen? Also da war der Entwicklungsgedanke bei Leonardo, würde ich mal sagen, in dem Sinne, im modernen Sinne, als das zeitliche Nacheinander von Erscheinungen, für ihn noch nicht zur wirklichen Frage geworden. Und dann sind wir dann durch die Jahrhunderte hindurch gegangen und haben dann, das war ja so 15. bis 16. Jahrhundert, Leonardo, und man könnte da auch andere noch nennen in diesem Zusammenhang. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=570s 16.-17. Jahrhundert 00:09:30] ====&lt;br /&gt;
Und dann sind wir ins 16. Jahrhundert gegangen, haben darauf hingeguckt, dass Francesco Redi, dieser Arzt in Italien, der zum ersten Mal entdeckt hat, dass eine Imago, der Leberegel in diesem Falle, aus einer Larve hervorgeht und diese Larve aus einem Ei geschlüpft ist. Das war vorher unbekannt, es war auch gar keine Frage in dem Sinne, sondern man hat sich an Aristoteles gehalten, der gesagt hat, alles ist aus dem Schlamm entstanden. Und jetzt hat der Aristoteles widerlegt, es ist fast so ähnlich wie Kopernikus, der gesagt hat, die Erde dreht sich um die Sonne und nicht die Sonne um die Erde, wie das ptolemäische System noch Geltung hatte bis zu Kopernikus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also man sieht, das sind richtige Erkenntnisrevolutionen, die sich da vollziehen, dass man durch genaues Beobachten der Einzelheiten jetzt erkennt, Zusammenhänge im Irdischen. Vorher hatte man die Zusammenhänge im Kosmischen, mehr sozusagen im instinktiven Erfassen des Geistigen in der Welt. Aber jetzt schaut man auf die Phänomene genau hin, und dann entdeckt der so etwas, Francesco Redi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kommt da der Steno, der misst dann plötzlich irgendwelche Winkel bei Kristallen und stellt fest, dass es eine Winkelkonstanz gibt. Also das ist ein Phänomen, wo jetzt auch wieder punktuell das Bewusstsein sich auf ein solches Objekt richtet und sagt: Wie ist das jetzt gesetzlich aufgebaut? Ist das nur äußerlich so eine Form, oder ist diese Form auch innerlich? Das kann man ja gerade bei diesen Kalkspaten oder Feldspaten wunderbar sehen, dass wenn man mit dem Hammer draufhaut, dann gibt es immer wieder dieselbe Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=687s Das 18. Jahrhundert 00:11:27] ====&lt;br /&gt;
Dann haben wir ins 18. Jahrhundert geschaut, und da überstürzten sich ja förmlich die Phänomene, indem diese Sammlerleidenschaft die Menschheit in der Aufklärungszeit erfasst hat, und man sammelte und sammelte und sammelte. Was nur irgendwo als Phänomen auffallend war in einer Dorfgemarkung, also kam der Pfarrer oder der Lehrer, der Dorflehrer, und hat angefangen, das zu sammeln: die Herbarien, die Pflanzen und so weiter und so weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in dieser Zeit, mitten in dieser Zeit, oder sagen wir, am Anfang des 18. Jahrhunderts, kommt diese Gestalt von [[w:Carl_von_Linné|Carl von Linné]] herauf, der jetzt diese ungeheure Fülle von Einzelheiten systematisiert hat. Also ein System daraus gemacht hat, die ganzen Pflanzen nach den Blüten geordnet und die Tiere nach anderen Merkmalen, und hat dadurch sozusagen eine Ordnung in diese Fülle von Erscheinungen gebracht. Rein irdisch, also nicht mehr irgendwo aus großen kosmischen Zusammenhängen heraus gedacht, wie in den alten Mysterien, sondern jetzt ganz nach der äußeren Sinneserfahrung. Und der prägt nun das ganze 18. Jahrhundert, dieser Carl von Linné.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in der Mitte dieses Jahrhunderts tauchen dann die Gestalten auf, die den Entwicklungsgedanken umfassend zu denken anfangen. Umfassend. Ich sprach von [[w:Gotthold_Ephraim_Lessing|Lessing]], der den Reinkarnationsgedanken am Ende seines Lebens formuliert. Und zur selben Zeit [[w:Abraham_Gottlob_Werner|Gottlieb Werner]], der Professor war in Freiberg im Harz, an der Berghochschule dort, der maßgebliche empirische Geologe jener Zeit war, im 18. Jahrhundert, und der ja befreundet war mit Goethe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=823s Goethes Erkenntnishaltung 00:13:43] =====&lt;br /&gt;
Und wir haben uns dann länger auch mit [[w:Johann_Wolfgang_von_Goethe|Goethe]] befasst und wie sein Interesse sich auf alle Naturreiche gerichtet hat, aber eben auch auf die Gesteinswelt und zu einer derart umfassenden Weise. Es ging ihm nie darum, nie, in keinem seiner Bemühungen, jetzt irgendwas Neues zu entdecken, zu wollen, zu den Erscheinungen, die sowieso schon entdeckt sind. Sondern das, was er sieht, das zu befragen: Welche Idee hat dich gestaltet? Welche Idee ist eigentlich das treibende Element gewesen, das diese Erscheinung als solche einem vor Augen tritt? Und an der Erscheinung jetzt gleichsam das bewusstseinsmäßig zurückzubilden, in seinem eigenen Erleben, in seinem eigenen Denken. Und dieses Erleben und Denken so innerlich zu objektivieren, dass das wirkende Prinzip in ihm aufleuchtete, was von außen hin diese Gestalt hervorgebracht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eine Erkenntnisleistung, ich muss sagen, unübertroffen. Dass ein Mensch erkannt hat, wie Goethe, dass man die Natur nicht einfach nur anschauen kann und irgendwie klassifizieren kann und sagen: Das ist es, da draußen. Sondern ich muss sie notwendigerweise in mich hereinnehmen, um in mir das Instrument, das Organ zu schaffen, durch das ich jetzt das wirkende Prinzip, das diese Erscheinung hervorruft, in mir wachrufe. Deswegen konnte Goethe gar nicht anders denken, als dass er sich als Mensch in den Erkenntnisprozess mit einbeschlossen hat und nicht nur als Zuschauer sich der Welt gegenübergestellt hat. Da haben wir uns länger darüber auseinandergesetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich wollte auch nur noch mal den Brief kurz erwähnen, in dem Goethe an [[w:Charlotte_von_Stein|Frau von Stein]] geschrieben hat, mit den abschließenden Worten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wir sind auf die Höhen gestiegen und in die Tiefen der Erde eingekrochen&amp;quot; – im Harz war das – &amp;quot;in den Tiefen der Erde, in der großen, formenden Hand nächste Spuren zu entdecken. Es wird gewiss einer kommen, der da klar sieht; wir wollen ihm vorarbeiten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die goethesche Erkenntnishaltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=987s Übergang ins 19. Jahrhundert 00:16:27] ====&lt;br /&gt;
Und dann sind wir weitergeschritten durch das 18. Jahrhundert hindurch ins 19. Jahrhundert. Und da treten nun Persönlichkeiten auf, die nun noch ganz idealistisch gestimmt sind in ihren jungen Jahren und nachher immer mehr dem heraufkommenden Materialismus seit den 40er Jahren des 19. Jahrhunderts verfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=1011s Charles Lyell und die Stratigraphie 00:16:51] =====&lt;br /&gt;
Das erste ist [[w:Charles_Lyell|Lyell]], der Begründer der eigentlichen Geologie als Wissenschaft. Also der große [[w:Stratigraphie_(Geologie)|Stratigraph]], der die ganzen Schichtungen der Erde erkannt hat aus dem Studium der Landschaften in England, in Wales vor allen Dingen, aber auch andernorts. Und erkannt hat, dass es eben Sedimentgesteine gibt, die in diesen mehr horizontal gelagert sind, durch Gebirgsbildungen vielfach verfaltet, und dass es eben andere Gesteine gibt, die anderer Herkunft sind, also die Urgesteine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also man hat angefangen, auch hier systematisch zu denken, sozusagen eine gewisse Systematik der Erdkruste zu entdecken. Und da war Lyell der ganz große Mann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=1068s Charles Darwin und die Evolutionstheorie 00:17:48] =====&lt;br /&gt;
Und er war befreundet mit [[w:Charles_Darwin|Darwin]], und er hat es selber ja in Bezug auf die Pflanzen und Tiere dann gemacht, indem er versucht hat, eben den Entwicklungsgedanken aufzugreifen und den jetzt mit den Erscheinungen in Verbindung zu bringen, die er da studiert hat auf seiner Südamerika-Reise und aus der Fülle der Erscheinungen sein ganzes Leben zugebracht hat, um seine [[w:Abstammungstheorie|Deszendenztheorie]] zu entwickeln. Darwin. Und das war auch eine große Erschütterung, konnte man sagen. Hat ja unglaubliche Erkenntniskrisen verursacht, Auseinandersetzungen pro und contra. Und heute ist die Sache eingeschlafen. Jeder hält es für selbstverständlich, dass es so ist, wie Darwin das sah, plus minus sich gedacht hat, dass es eine gewisse Linearität in der Entwicklung, eine Linearität gäbe von Primitiven zu den mehr komplexen, komplizierten Organismen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=1135s Ernst Haeckel und das biogenetische Grundgesetz 00:18:55] =====&lt;br /&gt;
Wir haben dann noch den weiteren Schritt gemacht zu [[w:Ernst_Haeckel|Haeckel]], der das [[w:Biogenetische_Grundregel|biogenetische Grundgesetz]] formuliert hat, dass die Individualentwicklung die Wiederholung der Stammesentwicklung ist. Ein ganz kühner Wurf, den er aus der Embryologie heraus entwickelt hat. Er, der eigentlich ein Materialist &#039;&#039;comme il faut&#039;&#039; war, Haeckel, ein seltsamer, idealistischer Materialist. Ein Mensch, den Rudolf Steiner deswegen so hoch geschätzt hat, weil er ein konsequenter Monist war. Er hat sozusagen für sich die Folgerungen gezogen für sein ganzes Leben, dass er sich in diesen Bahnen von Darwin weiterbewegt hat und das zu seiner zentralen Weltanschauung erhoben hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=1195s Der Entwicklungsgedanke und seine Bedeutung 00:19:55] ====&lt;br /&gt;
Dann haben wir gesehen, wie der Entwicklungsgedanke, der durch das ganze Bewusstseinsseelenzeitalter langsam gedämmert ist, aufgedämmert ist, von Leonardo an bis zum Höhepunkt in Darwin gefunden hat und unglaublich die Gemüter bewegt hat, dass man so denken kann, dass da ein Vergangenes ist, das mit mir im Zusammenhang steht. Also, dass die ganze vergangene Evolution irgendwo sich in jedem Organismus noch einmal abbildet im Sinne des biogenetischen Grundgesetzes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naja, und dann ist der Entwicklungsgedanke ja, wie man ihn heute betrachtet, wirklich in einen jämmerlichen Zustand geraten. Er ist eigentlich so verblasst und so zementiert, durch die heutige Theorie des [[w:Urknall|Urknalls]], die wir kurz auch angeschaut haben, dass man darin überhaupt keinen Sinn mehr entdecken kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vorgänger, die haben überall noch nach einem Sinn gesucht, da sprach noch irgendwo eine Religiosität herein, bei Darwin ganz besonders. Der wollte ja Pfarrer werden und zuletzt hat er fast seine eigene Theorie wieder sich davon verabschieden wollen. Also, schon ein Erkenntnisinneres Ringen lebte bei den Menschen. Heute lebt ja kein Erkenntnisringen mehr in diesen Zusammenhängen. Der Entwicklungsgedanke ist total verflacht, sinnlos irgendwo geworden, wenn man die Konsequenzen aus dieser Urknalltheorie herausnimmt. Da spielt der Mensch und die Pflanze und das Tier eigentlich gar keine Rolle mehr, außer dass es ein materielles Gebilde ist, das diese Form angenommen hat und dann eines Tages auch wieder verschwindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dass umgekehrt, eben für uns, das wollte ich nur nochmal wiederholen, dieses Wort des Novalis Geltung hat, dass die Menschheit zur Bildung der Erde berufen ist. Angesichts dieses Zerstörungswerkes, das wir uns da leisten, aus diesen materialistischen Anschauungen heraus, dass wir dadurch in dem Augenblick, wo wir uns selbst erkennen als Mensch, in uns Quellen entdecken, aus denen heraus wir uns erkenntnismäßig als nicht aus der Natur bloß geboren, sondern die Natur aus uns geboren erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=1376s Rudolf Steiners Beitrag zum Entwicklungsgedanken 00:22:56] =====&lt;br /&gt;
Und das ist der Ansatz in der &amp;quot;[[a:GA_13|Geheimwissenschaft]]&amp;quot; Rudolf Steiners. Dass wir uns selbst so erkennen, dass wir vor aller Natur sind, dass wir eine Entwicklung hinter uns haben, die weit, weit vorausschreitet dessen, was wir heute als Schöpfung um uns herum sehen. Und dass alles, was da draußen ist, letztlich in uns auch zu finden ist, aber in verwandelter Gestalt auf der Ebene des geistig-seelischen, was draußen in der Natur auf der Ebene des leiblich-physischen ausgebreitet ist. Und solche Dinge hat Goethe geahnt. Und sie offenbaren sich ja eigentlich erst so richtig durch die anthroposophische [[a:Geisteswissenschaft|Geisteswissenschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie geht vom Menschen aus und nicht von der Materie. Das ist einfach ein vollkommen anderer Ansatz. Und indem sie vom Menschen ausgeht, kann sie auch ein Verständnis für die Materie entwickeln. Aber man kann von der Materie aus kein Verständnis für den Menschen entwickeln. Das ist das Problem. Also, so ist eigentlich die größte Herausforderung für den modernen Menschen, das möchte ich nochmal ganz besonders betonen, dass man sich bekannt macht mit dem Entwicklungsgedanken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=1471s Bezug zum biologisch-dynamischen Landbau 00:24:31] =====&lt;br /&gt;
Und den geistig-seelisch in sich belebt. Und das ist eigentlich die Grundlage des [[Biologisch-dynamische Landwirtschaft|biologisch-dynamischen Landbaus]]. Da geht es nicht darum, dass wir irgendwie die äußeren Erscheinungen wieder zu erfassen lernen, die universelle Weisheit, die man in der Natur entdecken kann, und der wieder auf die Beine hilft in Form von einem nachhaltigen Wirtschaften oder einem biologischen Wirtschaften oder einem ökologischen Wirtschaften. Das heißt alles nichts mehr. Da tun wir nur wieder Vergangenheit wiederholen. Sondern es geht darum, dass man im Begreifen des Menschen, seines geistig-seelischen Wesens, die Kriterien überhaupt erst findet, wie man sozusagen jetzt das Wort des Novalis erfüllen kann, dass man eine Mission hat gegenüber der Entwicklung der Erde der Zukunft als Menschheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die ganze Geologie als Wissenschaft beschreibt eben Dinge, die geworden sind. Man blickt auf die gewordene Welt, nicht auf die werdende. Und die werdende kann man nur verstehen, wenn man sich selbst versteht als Mensch. Und das ist eigentlich unsere Herausforderung, vor der wir stehen. Naja, gut, darum haben wir uns unterhalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=1561s Wiederholung zur Erforschung des Erdinneren (s. 2. Folge) 00:26:01] ===&lt;br /&gt;
Und der nächste Schritt war, dass wir auf die Kugelschalen der Erde geschaut haben, so wie das Bild der heutigen Geologie ist, auf Grundlage der Kriterien, auf Grundlage der Frage, was ist der Bau der Erde. Denn ich kann ja nicht in die Erde reingucken, ich kann in den Sternenhimmel raufgucken und kann Sterne sehen, Monde und Sonnen, aber ich kann nicht in die Erde reingucken. Da ist finster, da oben ist hell, Licht und da unten ist Finsternis. Wie soll ich einen Begriff mir verschaffen in Bezug auf das Erdinnere?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da haben wir verschiedene Kriterien angeschaut. Also, dass man mal guckt, was da in Steinbrüchen sich dann für den Sinnen darbietet, oder durch Bohrungen oder durch Gebirgsbildungen, die offenbaren, was aus den Tiefen der Erde möglicherweise an die Oberfläche herkommt, an tiefen Gesteinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder wir haben darauf hingeguckt, auf die Tektonik, die Grabenbrüche und in die großen Erosionsschluchten der Erde, wie der Colorado River und so. Da sieht man dann, wie tatsächlich doch immerhin auf ziemliche Tiefen, im Vergleich zum Erdendurchmesser natürlich, also das ist keine wirklich ernstzunehmende Dimension, aber doch sieht, wie da die Ablagerungen der Erde sich vor den Augen darstellen. Außerdem gibt es eben diese Methodik der Messung der seismischen Wellen, die Seismik, die einem erlaubt, ein Urteil zu fällen in Bezug auf den Aufbau der Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=1678s Das Modell der Kugelschalen der Erde 00:27:58] ====&lt;br /&gt;
Das haben wir dann versucht auszuloten. Und da ist die moderne Geologie heute als Wissenschaft dazu gekommen, den Bau der Erde im Sinne von ineinandergesteckten [[w:Innerer_Aufbau_der_Erde|Kugelschalen]] aufzufassen, mit der Kruste außen und dann der [[w:Lithosphäre|Lithosphäre]], die sich da noch anschließt, noch krustenartigen Charakter hat. Und dann eben die [[w:Asthenosphäre|Asthenosphäre]], wo man sagt, dass die Erde zwar auch noch fest ist, aber doch plastisch sich offensichtlich darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auch im äußeren [[w:Erdmantel|Erdmantel]] ist das noch der Fall, im Wesentlichen fest, aber doch plastisch und immer plastischer werdend. Und dann gibt es einen Bereich des äußeren [[w:Erdkern|Erdkerns]], wo sie flüssig ist, aus Gründen solcher seismischen Forschungen, und der Erdkern selber ist wieder fest. Also das ist sozusagen die Auffassung, die heute landauf, landab sich herausgebildet hat, auf Grundlage dieser seismischen Messungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die waren enorm verfeinert in dieser Hinsicht und so weiter. Und das kann man ja so stehen lassen. Es stützt sich auf Phänomene, das muss man auch deutlich sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist nicht nur eine reine Theorie, es ist eine Theorie, die sich an Phänomene anknüpft. Aber diese Phänomene sind durch sich selbst eigentlich zunächst mal ziemlich abstrakt. Also eine Messung von irgendwelchen Wellen, die man nicht sieht und die durch Explosionen oder durch Erdbeben ausgelöst werden und die irgendwo reflektiert werden, dann in Aufnahmegeräten erfasst werden, und jetzt daraus, daran knüpft man Schlussfolgerungen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=1796s Wiederholung zur Frage der Kontinentalverschiebung (s. 2. Folge) 00:29:56] ===&lt;br /&gt;
Naja, und dann haben wir dann als nächstes die Frage gestellt, also ich wiederhole das nochmal, damit Sie sehen, wo wir stehen, die Frage gestellt, wie ist es eigentlich jetzt mit dem, die Tatsache zu verstehen, dass knapp 71% der Erdoberfläche Wasser ist. Es ist gar nicht Land. Also man kann sich nicht aus Wasser inkarnieren, als Mensch. Man kann ja nicht plötzlich ins Wasser fallen und dann irgendwie Mensch sein, sondern man muss auf die Erde fallen, auf das Feste, die Kontinente. Und die sind nur rund so ein Viertel der gesamten Erdoberfläche. Das Feste der Erde ist schon ein verwunderlicher Tatbestand. Und wenn man dann genauer hinschaut, dann merkt man auch, dass es Gegenden auf der Erde gibt, wo sich kein Mensch richtig inkarnieren kann. Also wenn man auf die Antarktis oder so guckt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann haben wir die Frage gestellt, wie kommt es dazu, dass diese Kontinente diese Anordnung haben, wie sie heute auf Erden vorhanden sind. Ist das schon seit ewigen Zeiten so, im Sinne des Aktualitätsprinzips auch von Lyell, also dass die selben Gesetze, die heute wirksam sind, zu allen Zeiten wirksam waren? Oder haben sie sich verändert und so weiter. Das haben wir dann ein bisschen verfolgt und kamen dazu, zu sagen, dass es aufgrund von Beobachtungen, wirklichen Beobachtungen, Veranlassungen gab, zu sagen, dass es mal anders gewesen sein muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=1921s Erste Hinweise auf Kontinentalverschiebung 00:32:01] ====&lt;br /&gt;
Die Auslöser waren vor allem die Tatsache, dass man in Südamerika, in Brasilien und bis hinunter nach Feuerland und dann auch an der Westküste Afrikas und dann wieder in Indien und auch in Australien eiszeitliche Geschiebe gefunden hat. Also Geröll, Ablagerungen aus irgendeiner Eiszeit, die weit vor der jüngsten Eiszeit lag. Gerölle, Granite, deren Herkunft man dann festgestellt hat, die tausende von Kilometern woanders waren. Und man fand auch gekritztes Geschiebe, in diesen uralten eiszeitlichen Ablagerungen und auch Kritzen auf der geologischen Unterlage. Also ganz deutliche Kennzeichen, die man auch heute noch wahrnehmen kann in Bezug auf die letzten Eiszeiten. Man stellte die Bewegungsrichtung des Eises aufgrund dieser Ablagerungen sowohl in Afrika wie in Südamerika fest. Und es ist erstaunlich, dass dieser indische Kontinent auch diese Phänomene zeigt, und sogar Australien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus ergab sich schon zu Beginn des letzten Jahrhunderts, dass man gesagt hat, irgendwie muss das im Zusammenhang gedacht werden, irgendwie müssen diese Kontinente in einem anderen Verhältnis zueinander gestanden haben. Das weitere Phänomen war, dass man in Ostafrika Versteinerungen pflanzlicher Art gefunden hat, die man dann auch wiederum oben mit Recife, in der Nähe des Knickpunkts von Südamerika nach Westen, gefunden hat. Je weiter man in dieser empirischen Forschung fortgeschritten ist, desto klarer wurde, dass einmal ein ganz anderes Verhältnis geherrscht haben muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=2066s Wegeners Pionierarbeit 00:34:26] ====&lt;br /&gt;
Und das war dann auch Veranlassung für denjenigen, der dann die Kontinentalverschiebungs-Theorie entwickelt hat, nämlich Alfred Wegener.  Und Alfred Wegener, der ja 1880 geboren wurde und 1936 im Inlandeis von Grönland ums Leben kam, als Forscher, er hat all diese Tatsachen zusammengetragen und hat dann, sehr exakt, er war ja Geophysiker und Klimatologe, sehr exakt, quasi fast imaginativ, diese ganzen Phänomene zusammengeschaut und daraus seine Kontinentalverschiebungs-Theorie entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=2116s Die Erforschung der Meere und unterseeischer Gebirgszüge 00:35:16] ====&lt;br /&gt;
Er wurde verlacht und verspottet, ohne Ende, und wurde dann vergessen durch die Ereignisse des Zweiten Weltkrieges, erst danach kam dann die Forschung, die von Amerika ausging mit dem Forschungsschiff Glomar Challenger, wo sie dann auch Tiefsee-Bohrungen gemacht haben, und haben dann tatsächlich zum ersten Mal in den geologischen Betrachtungen gründlich die Meeresgeologie erforscht. Wie ist der Boden der Weltmeere beschaffen? Welche Geographie hat dieser Boden? Ist er überall eben irgendwie, da unten, oder, wie ist da die Landschaft eigentlich gestaltet?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ja, das ist von Deutschland ausgegangen, während zwischen den beiden Weltkriegen mit dem Forschungsschiff Meteor, dass sie den mittelatlantischen Rücken auf diese Weise entdeckt haben durch Echolot. Das war schon ein erstaunliches Phänomen für die damaligen Forscher. Da gibt es also Gebirgszüge untermeerisch, die 3.000 bis 4.000 Meter hoch sind, die über dem Meeresboden der Tiefseebecken mehr messen. Und dem ist man dann immer mehr nachgegangen und heute hat man ein ziemlich genaues Bild, nicht nur der kontinentalen Landschaftsgestaltung, sondern auch der untermeerischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war bis dahin, so weit waren wir ungefähr gekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[G. Gebhard]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich glaube vielleicht zu dem Alfred Wegener... Es ist spannend, es war 1912 bis 1916, glaube ich, die wesentlichen Publikationen. Und 1919 entstand dann die Waldorfschule, und in der Waldorfschule wurde Plattentektonik unterrichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[M. Klett]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in der Waldorfschule...? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[G. Gebhard]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
… Plattentektonik unterrichtet, seit Beginn. Also Rudolf Steiner hat den Wegener gekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[M. Klett]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wusste ich nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[G. Gebhard]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in den Lehrplanangaben für die Geografie greift es Steiner auf, ohne den Wegener selber zu nennen, sagt, die Kontinente sind vom Kosmos gehalten und schwimmen auf der Erde und bewegen sich. Da erwähnt er auch von Afrika und Südamerika. Also in der Waldorfschule war diese horizontale Geologie erst in den 60er, 70er Jahren, dass Kontinente sich so bewegen. Das war da und ist die ganze Zeit in der Waldorfpädagogik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[M. Klett]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, und diese Tatsache hat sich eben in den folgenden Jahrzehnten, jetzt im ganzen 20. Jahrhundert, vollauf bestätigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=2299s Grundbegriffe der Plattentektonik 00:38:19] ===&lt;br /&gt;
So, und jetzt möchte ich daran anknüpfen, nochmal auf diese Kontinentalverschiebungslehre-Theorie eingehen, und wie sie sich darstellt für den heutigen Weltgeologen, sozusagen Meeres- und Kontinentalgeologen. Ich stütze mich hier jetzt einfach auf das, was sich in der Literatur findet. Wenn man da einen Schritt macht, von West nach Ost, also durch Südamerika durch und durch den Atlantik durch, durch Afrika, dann mag das vielleicht etwa stümperhaft - wo sind die ganzen Kreiden hingegangen - mag das also so aussehen… [schreibt an der Tafel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=2391s Die ozeanische Kruste 00:39:51] ====&lt;br /&gt;
Also wenn wir hier jetzt, sagen wir mal, den Pazifik hätten, der anbrandet an die Westküste von Südamerika, das wäre hier jetzt die Meeresoberfläche […] Dann hat sich ja gezeigt, dass die Erdkruste unter den Weltmeeren außerordentlich dünn ist. Also wir sprachen von einer Mächtigkeit... […] Also, dass die Tiefseeböden sehr viel weniger mächtig sind als die Kontinentale, die Kontinente. Also man rechnet nur zwischen 7 und 13 Kilometer Mächtigkeit der Tiefseeböden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt schließt sich also hier, an das Meer, schließt sich der Meeresboden an. Und dieser Meeresboden ist im Wesentlichen basaltisch. Wir kommen auf die einzelnen Gesteine noch zu sprechen. Basalt ist ein sehr schweres, relativ spezifisch schweres Gestein. Dunkel, immer dunkel gefärbt. Die Pflaster hier auf dem Hof, wo man unten auf dem Hof läuft, ist Basalt. Also wir laufen hier auf einem Gestein rum, was die Meeresböden, im Wesentlichen Tiefseeböden bildet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nun erhebt sich hier ziemlich steil aus dem Meere aufragend, die Anden, die dann abfallen wiederum in eine Verebnung und zum Teil im mittleren und nördlichen Südamerika dann wieder ansteigen in ein Randgebirge. Und dann setzt sich das noch in einem Kontinentalschelf fort und das fällt dann auch wiederum ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=2569s Kontinente und ihre Verankerung im Erdmantel 00:42:49] ====&lt;br /&gt;
Und dann bildet sich ungefähr so ein Gebilde aus [zeichnet an der Tafel]. Das ist jetzt meine Zeichnung. Jedenfalls bildet das in etwa ab die Tatsache, dass ein solcher Kontinent, wie Südamerika, Afrika oder jeder Kontinent, je höher er heraufragt über die Erde, je tiefer [ragt] er herunter [...] in den Erdmantel. Die Kontinente sitzen sozusagen wie die Zähne mit ihren Wurzeln im Kiefer drin. Also der Kiefer wäre in diesem Fall der Erdmantel, zähflüssig. Und da sitzen die drin und wenn da Erhebungen nach oben sind, sind auch entsprechende Vertiefungen nach unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=2621s Schelfe und Tiefseegräben 00:43:41] ====&lt;br /&gt;
Und jetzt stößt hier der Pazifik an, an diesen südamerikanischen Kontinent. Und jetzt zeigt sich, dass hier das Meer bis an den Steilabfall dieses Kontinentes, also er hat hier kein Kontinentalschelf... Schelfe nennt man Kontinente, die unter Wasser sind. Also wo sich die Kontinente unter Wasser fortsetzen. Das ist nur an der Ostküste Südamerikas der Fall, aber nicht an der Westküste. Da fällt es also steil ab. Und jetzt setzt sich hier diese verfestigte Erdkruste fort und offensichtlich ist es so, dass sie hier jetzt plötzlich abtaucht. Unter dem südamerikanischen Kontinent abtaucht und zwar in erhebliche Tiefen offensichtlich. Und dadurch entsteht hier ein Tiefseegraben. Also eine Untiefe am Westrand von Südamerika. Eine Kaltströmung, die von der Arktis heraufkommt, eine Meerströmung voller Fische, ein ungeheurer Fischreichtum. Aber eben hier, das ist alles wassergefüllt. Hier ist also eine Untiefe direkt vor dem südamerikanischen Kontinent. Und dieser Tiefseeboden senkt sich jetzt unter dem südamerikanischen Kontinent hier ab. Und hier [unter dem südamerikanischen Kontinent] muss man annehmen, dass auch noch ein solcher Tiefseeboden besteht, der in dieser Weise sich nach dem Atlantik zubewegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=2752s Der mittelozeanische Rücken 00:45:52] ====&lt;br /&gt;
Und hier [östlich von Südamerika] hätten wir jetzt also den Atlantik. Und hier kann man noch reinzeichnen gewisse Sedimente. Tiefsee-Sedimente, das sind hier Sedimente tertiärer Art, die hier als Sedimente sich allmählich mit der Zeit gebildet haben.  So, und jetzt wenn man das fortsetzt, dann haben wir hier also den Pazifik und hier den Atlantik. Und da ist es jetzt ein seltsames Phänomen, nachdem man nämlich den [[w:Mittelatlantischer_Rücken|mittelatlantischen Rücken]] entdeckt hat, schon zwischen den beiden Weltkriegen, hat man festgestellt, dass hier jetzt, also untermeerisch, sich aufwölbt, der Tiefseeboden. Sich aufwölbt und auf dieser Seite, auf der anderen Seite auch sich aufwölbt und dann wieder abfällt gegen den afrikanischen Kontinent, der dann hier sich aufbaut, auch mit einer kontinentalen Wurzel und sich irgendwie so fortsetzt. Meistens in Afrika hat man es mit Randgebirgen zu tun, die aber nicht sehr hoch sind und dann große Tafeln dazwischen. Und hier [ostafrikanischer Teil des Kontinents] ist die Gebirgsbildung weniger [?]. Der afrikanische Kontinent hat eine viel einfachere Geomorphologie als, sagen wir mal, der südamerikanische.  Und dann setzt sich hier [östlich von Afrika] der Indik fort, der Indische Ozean. Und auch dieser hat dann einen solchen Tiefseeboden, der sich unter dem afrikanischen [Kontinent] fortsetzt und hier sich anschließt an den atlantischen [Tiefseeboden].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=2912s Sima und Sial 00:48:32] ====&lt;br /&gt;
Die Kontinente also schwimmen, wie das da gesagt ist, auf dieser quasi plastischen Unterlage, fest und doch plastisch. Und betrachten wir zunächst nochmal die Kontinente selber, dann handelt es sich da um Gesteine ganz anderer Art. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also hier ist die Gegend [deutet auf den ozeanischen Bereich], wie gesagt, das ist alles basaltisch, hier der Tiefseeboden. [...] Und nach unten geht dann dieser Basalt über in noch dunklere, noch schwerere Gesteine. Das ist der sogenannte [[w:Peridotit|Peridotit]], der [...] in die Lithosphäre übergeht. Peridotit. Und dieser Peridotit ist ein sehr, sehr dunkles Gestein, sehr schwer, sehr eisenhaltig, magnesiumhaltig, also schon so ein bisschen wie der [[w:Basalt|Basalt]], aber eben noch intensiver, hat ein spezifisches Gewicht von 3,2. Also es ist wesentlich schwerer als alles, was sich darüber aufbaut, und besteht im Wesentlichen eben aus Silizium, aber eben ständig abnehmend im Gehalt und Magnesium. Man nennt es die [[w:Ozeanische_Erdkruste|Sima-Schicht]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die Kontinente einen anderen Aufbau zeigen, in dem, ja, man kann fast sagen, das Fundament aller Kontinente ist der [[w:Granit|Granit]]. Wenngleich auch heute da die Ansichten ein bisschen auseinander gehen, man spricht da nicht mehr vom Granit, es ist nur eine Sonderform der kristallinen Gesteine, der [[w:Metamorphes_Gestein|Metamorphite]] und so weiter. Man tut dem Granit nicht mehr das zusprechen, was der Goethe dem noch zugesprochen hat, aber trotzdem muss man sagen, im Wesentlichen ist das hier alles granitisch, im Untergrund. Also ich schreibe mal hin, Granit, also mehr im Untergrund dieser Kontinente und der Gesteinsaufbau ist eben so, dass da im Vordergrund steht das Silizium und das Aluminium. Deswegen spricht man hier von der [[w:Kontinentale_Erdkruste|Sial]], weil es im Wesentlichen Gesteine sind, die sehr siliziumreich und sehr aluminiumreich sind und beides sind Elemente, die spezifisch leicht sind. Also wenn Sie das reine, das elementare Silizium in die Hand nehmen, das ist federleicht, man hält es nicht für möglich. Und SiO2 dann als Quarz hier, da hat es natürlich schon merklich ein Gewicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das [[w:Silicium|reine Silizium]] ist federleicht und auch das Aluminium, das kennen wir ja von den Aluminiumtöpfen in der Küche früher, heute ja nicht mehr, sind auch ziemlich leicht. Also es sind sehr, sehr leichte Minerale. Hier haben wir ein spezifisches Gewicht von 2,4 bis 2,7. Also die Kontinente sind leichter als alles, was da drunter ist. Insofern schwimmen die wie ein Schiff sozusagen auf der Erde herum. Und dasselbe gilt natürlich auch für Afrika. Und da tritt eigentlich das granitische Element bis an die Oberfläche viel, viel umfangreicher zu Tage. Der ganze afrikanische Kontinent ist so richtig ein in sich ruhender Granitbrocken. Das muss man einfach mal erlebt haben, wie dieser Granit da geschaffen ist, das ist unglaublich. Weil da nämlich so gut wie nichts mehr oben drüber liegt. Da tritt der Granit wirklich bis an die Oberfläche in Erscheinung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=3189s Die besondere Stellung des Siliziums 00:53:09] ====&lt;br /&gt;
Und nun gibt es aber ein Phänomen, was auch die Geologie als Wissenschaft heute konstatiert und erklärt auf ihre Weise, weil das Silizium so leicht ist, ist es auch da oben an der Oberfläche. Aber das ist eine Anschauung, die man natürlich in dem Augenblick nicht mehr teilen kann, als alleinige Ursache. Weil, wenn man aufsucht, wo das Silizium in der Natur normalerweise vorkommt, bei Menschen oder bei den Pflanzen oder wo, immer an der Oberfläche, immer peripher. Die Augenschleimhaut und alle Schleimhäute, auch im Innern des Körpers, sind immer siliziumreich. Immer wo Wahrnehmungsverhältnisse herrschen, sei es über die Sinnesorgane da intensiv oder auch die inneren Organe, die ja auch wahrnehmen, nur nach innen, da ist das Silizium zu Hause. Und im [[GA 327|Landwirtschaftlichen Kurs]] findet sich dieser wunderbare Ausdruck der Kiesel, also Silizium, als der äußere Sinn im Irdischen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das findet man hier bei den Kontinenten. Überall hier [deutet auf die Kontinente] ist der größte Siliziumreichtum, an der Oberfläche. Natürlich auch die Kalkablagerungen [...], die finden sich hier auch überall. Aber der Granit selber ist das kieselsäurereichste Gestein überhaupt auf der Erde. Rund 80% ist Kieselsäure, sodass man sagen kann, die Kontinente als ganze, aber auch gegen ihre Oberfläche hin, sind wirkliche Sinnesorgane der Erde gegenüber dem Kosmos im weitesten Sinne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=3322s Erdbeben und Vulkane 00:55:22] ====&lt;br /&gt;
Und nun nur noch ein Wort jetzt zu dem, was da drunter ist. Auf die Einzelheiten kommen wir dann später noch zu sprechen. Es ist so, dass diese Tiefseeböden, jetzt hier im Falle von Südamerika, unter dem südamerikanischen Kontinent drunter wandern und offensichtlich diese Unterwanderung hier Veranlassung gibt zu sowohl Erdbeben als auch zu vulkanischen Erscheinungen. Also überall da, wo ein untermeerischer Boden heruntersinkt unter den Kontinenten, hat man es mit intensiven Erdbebenerscheinungen zu tun. Und überall da, wo Kontinente an Meere anstoßen, also insbesondere Pazifik, Atlantik, Indik, da finden sich solche Erdbebenzonen, wo es also ständig rammelt, rüttelt und macht. Und das führt man darauf zurück, durch [[w:Seismik|seismische Messungen]], dass offensichtlich hier der untermeerische Boden herabsinkt in den äußeren [[w:Erdmantel|Erdmantel]]. Also zumindest in die [[w:Asthenosphäre|Asthenosphäre]]. Und dass das hier ein eben hartes, verhärtetes, mineralisiertes Gestein ist [Bereich der ozeanischen Kruste, der sich an der Erdoberfläche befindet], während hier ringsrum, hier unten [unter den Kontinent &amp;quot;abgetauchte&amp;quot; ozeanische Kruste], die Tendenz besteht, dass der äußere Erdmantel wenigstens, wie man es nennt, säkular-plastisch ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, über Jahrhunderte bewegt er sich so ganz zäh, flüssig, nicht flüssig, sondern er bewegt sich zäh in eine bestimmte Richtung. Und jetzt taucht dieses basaltische, harte Unterboden langsam, sinkt er herunter und führt dazu, dass es da eben ab und zu auch mal zu irgendwelchen Störungen kommt. Und die lösen dann eben Erdbeben aus. Und je tiefer dann ein solcher Tiefseeboden heruntersinkt in den äußeren Erdmantel, desto tiefer können die Erdbebenorte sein, wo ein solches Erdbeben ausgelöst wird und führen dann eben zu Erschütterungen, die den ganzen Kontinent, oder jedenfalls Teile des Kontinents, erfassen. Also es gibt Erdbeben bis zu 60 Kilometer Tiefe etwa. Und es gibt auch andere Erdbeben, die sehr viel flacher ihren Auslöser haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=3500s Beispiel Anden 00:58:20] ====&lt;br /&gt;
Und außerdem zeigt es sich, dass immer, wo der Meeresboden absinkt über die Kontinente, auch es dazu führt, dass hier jetzt Vulkanschlote entstehen, die durch den ganzen Kontinent hervorreiten und diese Berge hier oben aufbauen. Die höchste Erhebung in Südamerika - gestern haben wir darüber gesprochen, in Argentinien, die ist ungefähr 6000 Meter hoch - ist ein Vulkan [Anmerkung: der höchste Berg Südamerikas, der [[w:Aconcagua|Aconcagua]] (6961m) ist nicht vulkanischen Ursprungs; wahrscheinlich ist hier der 68m niedrigere [[w:Nevado_Ojos_del_Salado|Nevado Ojos del Salado]] (6893m) gemeint, der zweithöchste Gipfel Südamerikas, der bis heute vulkanisch aktiv ist]. Also die ganzen Anden sind vom Feuerland bis oben nach Mittelamerika, sehr stark vulkanisch geprägt. Es sind nicht nur vulkanische Gesteine, aber doch in ganz erheblichem Umfange. Und es setzt sich fort durch Mittelamerika bis rauf in die [[w:Rocky_Mountains|Rocky Mountains]], die auch so von Vulkanen begleitet sind. An sich andere Gesteine sind, aber vulkanische Schlote bauen da oben dann vulkanische Kegel auf. Das hängt mit diesen Störungen hier unten [unter den Kontinent absinkende ozeanische Kruste] zusammen, die durch den Fortschritt der Kontinentalverdriftung entstanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Phänomen, was man dabei sehen kann, ist, dass hier ein Steilabfall der Anden bis in die [[w:Tiefseerinne|tiefsten Tiefen]], also ungefähr noch mal so tief runter, wie sie sich da oben raushacken, ohne Kontinentalschelf ausgebildet ist. Und dass man davon ausgeht, dass durch das Driften der Kontinente in diese Richtung allmählich eben diese Gebirge aufgestaut worden sind, erhoben worden sind, hochgehoben worden sind, dadurch, dass sie kollidieren hier mit der [[w:Pazifische_Platte|Pazifischen Platte]]. Wir haben ja über die Platten gestern schon gesprochen. Und diese Platte, die hier anstößt, an den Südamerikanischen, die [[w:Nazca-Platte|Nasca-Platte]], die relativ klein ist im Verhältnis zur Pazifischen, aber offenbar mit einem ungeheuren Bewegungsdruck in diese Richtung gegen den Kontinent anbrandet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=3660s Frage: Aufstauung oder Vulkanismus? 01:01:00] =====&lt;br /&gt;
[Student 1]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Stauung der amerikanischen Platte, dieses Aufwölben der Anden, mit dem Material, mit dem Granit, das sehr hart ist. Und die erste Frage, ist das durch diese Stauung tatsächlich passiert, dass sich diese Aufwölbung ergibt, oder ist es, wie gesagt, dass diese Schlote sich dort durchziehen und die Vulkane den Aufschluss machen, oder ist es dadurch geprägt? Stauung oder durch Vulkane, die Anden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[M. Klett]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, es ist so, es gibt natürlich hier in den Anden auch Faltungen. Aber im Wesentlichen ist das Ganze gehoben. Es ist ein gehobener Meeresboden. Ich habe ja schon das Beispiel Titicaca-See genannt. Der Titicaca-See liegt in Bolivien oben, auf ungefähr 5000 Meter Höhe. So weit ist ein ehemaliger Meeresboden, der da heraufgehoben worden ist. Dieser See enthält Organismen, die noch ihren Ursprung herleiten von Meeresorganismen. Also, man findet dort eine Fauna vor im Titicaca-See, die noch darauf schließen lässt, dass die ursprünglich eigentlich mehr in den Weltmeeren beheimatet waren. Also, es ist im Wesentlichen hier eine Hebung in den Anden. Die Schubkräfte sind auch wirksam. Also, ich war selber noch nicht in den Anden. Ich weiß nicht, wie stark die Faltungen dort sind. Aber ich weiß nur, dass gebirgsbildend hier mehr die Hebungen vorherrschen, ähnlich bei den Rocky Mountains. Also, zum Beispiel die ganze Platte, durch die der Colorado River durchgeht, uralte Ablagerungen, die sich da auftürmen, das ist alles gehoben. Das sind auch ehemalige Tiefseeböden, also mal überflutet gewesene Böden, die jetzt da hochgehoben worden sind auf ungefähr 2.000 oder so was Meter Höhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[G. Gebhard]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, Alexander von Humboldt beschreibt, die haben, als sie dann mit den Vermessungen ins Land fuhren, mit dem Vermessungsschiff, ein Seebeben erlebt, kommt zwei Tage später an die peruanische Küste, und etwa drei bis vier Meter über dem Meeresspiegel sind noch stinkende Niesmuscheln an den Felsen. Das heißt, dieses Seebeben, das sie erlebt haben, das haben sie nachher gesehen, hatte eine Hebung von mehreren Metern innerhalb von ganz kurzer Zeit. Über vier Meter über dem Meeresspiegel sind noch stinkende Niesmuscheln fest am Felsen klebend. Das heißt, das sind wirklich ganz gewaltige Bewegungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[M. Klett]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also durch Hebungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[G. Gebhard]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Meterbereich, durch den Stauch verursacht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=3849s Frage: Warum dringt die Magma nach oben? 01:04:09] =====&lt;br /&gt;
[Student 1]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe das, ... ein Verständnis-Ding, warum sich dieses flüssige, dieses zähflüssige Magma durch den ewig langen Weg, durch dieses harte Material sucht, um irgendwo da oben rauszukommen, anstatt sich [...?] einfach den Weg des geringsten Widerstandes zu suchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[M. Klett]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese ganzen vulkanischen Erscheinungen sind mit der Entwicklung dieser Hebungen mitgegangen. Sie sind ja nicht nur nachträglich entstanden, sondern sie sind ja mitgegangen. Es gibt ja zum Beispiel in Südamerika gewaltige Basaltergüsse, also gewaltigster Art, also insbesondere dann hier in diesem Bereich, die selbstverständlich mit diesen ganzen Vorgängen im Zusammenhang stehen. Also mehrere Schübe von Sedimentationen, zum Beispiel Rio Grande do Sul, das sind Basaldecken von einer Ausdehnung, das ist unglaublich. Und das ist natürlich, die ganze Kontinentalverschiebung hängt zusammen mit ungeheuer starken vulkanischen und sonstigen Erscheinungen. Also es ist nicht, nachträglich irgendwann mal hat sich da ein Schlot durchgebohrt, sondern das sind Spalten, das sind Spaltöffnungen, die seit Urzeiten bestehen, schätzungsweise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Studentin 1]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vulkanische Aktivität gibt es heute fast gar nicht mehr, in dieser argentinischen Region.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Studentin 2]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo meinst du?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Studentin 1]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Vulkan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Studentin 2]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wo?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Studentin 1]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vergleich zur Urzeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Studentin 2]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das stimmt. Dass es heutzutage nicht so viele Aktivitäten in den Vulkanen gibt, als vorher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[M. Klett]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, das ist klar. Also die vulkanischen Aktivitäten waren natürlich in relativ frühen Zeiten, denn die Basaltvorkommen hier im östlichen Tiefland von Brasilien, die stammen ja nicht aus diesen Basaltvorkommen, die wir hier haben, aus dem Tertiär, sondern die stammen aus dem Spätpaläozoikum, da kommen wir noch drauf zu sprechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=3997s Konvektionsströmungen als Antrieb der Plattenbewegungen 01:06:37] ====&lt;br /&gt;
Jetzt wollte ich nur noch auf eins hinweisen, dass hier diese unglaubliche Erhebung ist, des Tiefseebodens, und dass hier offensichtlich von unten jetzt Lava aufsteigt, also richtig vulkanisch könnte man sagen, und ständig hier rechts und links Material ansetzt, was dann in diese Richtung hier abdriftet. Das ist ein Phänomen, und dieses Phänomen tritt wunderbar in Erscheinung in Island. Island liegt als Insel mitten auf dem mittelatlantischen Rücken obendrauf, das heißt, das was sonst untermeerisch ist, erscheint in Island an der Oberfläche, einschließlich aller vulkanischen. Island ist ein reines Basaltgewirr, könnte man sagen. Also man muss mal in Island gewesen sein, das ist eines der tollsten Erlebnisse, die man da haben kann, wie da Feuer und Wasser ständig im Wechselspiel stehen. Da kocht der Boden förmlich, die Erde kocht da, und hier hat man das mit wunderschönen Absonderungen basaltischer Säulen zu tun, erhärtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also hier bildet sich ständig sozusagen ein Jungbrunnen in der Erdenentwicklung, die dazu führt, dass diese untermeerischen Basaltböden jetzt in Richtung nach Westen und offensichtlich auch in Richtung nach Osten strömen. Und da habe ich ganz große Fragen in diesem Zusammenhang, weil nämlich der afrikanische Grundkontinent ein ruhender ist, weitgehend ruhender, zumindest was in seiner ostwestlichen Richtung angeht. Nord-südlich ist es ein bisschen anders. Aber jedenfalls findet man nicht hier [Westküste Afrikas] dasselbe Phänomen wie hier [Westküste (Süd-)Amerikas], unter der Basis Afrikas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So und jetzt macht man sich natürlich heute Vorstellungen, was sind die treibenden Kräfte, dass hier Erdmantelmassen aufsteigen, zu Lava werden, also erst in Kontakt gegen die Erdoberfläche sich verflüssigen, durch Sauerstoffzufuhr sich verflüssigen, während hier unten die eigentlich zäh, flüssig ist schon noch zu viel gesagt, man stellt sich das vor eben plastisch, plus minus, plastisch, wie auch immer, also die Begriffsbildung ist da schwierig. Und dann stellt man sich jetzt vor, dass unter den Kontinenten dieser äußere Erdmantel in seiner Plastizität ständig in Bewegung ist, und zwar in [[w:Mantelkonvektion|Konvektionsströmungen]], in der Art, dass hier jetzt in dieser Richtung eine Konvektionsströmung nach Westen geht und in dieser Richtung hier eine Konvektionsströmung in Richtung Afrika. Und die setzt sich dann hier fort und taucht hier unter und kehrt hier zurück und taucht hier wieder auf. So etwa denkt man sich das. Das ist also hier, strömt hier weg, kehrt um und strömt dann hier wiederum in Richtung des [[w:Mittelatlantischer_Rücken|mittelatlantischen Rückens]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Studentin 2]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie heißt das nochmal?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[M. Klett]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konvektion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=4246s Globale Verteilung der tektonischen Platten 01:10:46] ====&lt;br /&gt;
Und so ähnlich stellt man sich das hier vor [östlich des S-Amerikanische Kontinentes], dass hier auch so eine Strömung hier abtaucht und dann hier irgendwo wieder auftaucht. Es gibt hier auch diese pazifische, die [[w:Nazca-Platte|Nasca-Platte]], grenzt an die [[w:Pazifische_Platte|pazifische Platte]] an und auch da ist eine starke Störungszone, wo vulkanische Tätigkeit ist. Also das ist die Vorstellung heute und da kann man..., da gibt es auch Theorien über Theorien. Und kein Mensch kann das natürlich sehen, sondern man kann nur schließen. Ja, das kann eigentlich nur ein Wärmephänomen sein, dass die Kontinente hier nach Westen driften, Afrika nicht, auf Grundlage dieses ständig neu bildenden Meeresbodens, die dann auseinander drängen und dadurch die Kontinentaldrift verursachen. So denkt man sich das. Kein Mensch hat das gesehen, und insofern sind es also Schlussfolgerungen und damit abstrakt. Aber gut, manche Phänomene deuten darauf hin, dass man das so annehmen muss, aber das löst sich dann auch bald wieder auf, weil andere Phänomene dagegen sprechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt wollte ich nur noch auf eines hindeuten in diesem Zusammenhang. Das ist, dass diese Meeresböden bzw. diese mittelatlantische Schwelle hier, dass da plötzlich auch so Erdmantelmaterial heraufsteigt und die Tiefseeböden bildet und offensichtlich die Kontinente auseinander drängt, dass solche Tiefseeschwellen sich rund um den ganzen Erdball finden. Und das wollte ich doch noch einmal Ihnen zeigen. Da ist mal eine Karte angefertigt worden, die hatten wir hier auch, die ist jetzt aber verschwunden. Irgendwann verschwindet auch alles wieder. Also hier ist jetzt nicht die Gesamtkarte, leider Gottes, drin, sondern nur die Karte des Atlantischen Ozeanes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Können Sie das einigermaßen erkennen? Hier oben ist Island, Spitzbergen. Von dort über Island hinweg geht hier wie eine große Schlange dieser mittelatlantische Rücken herunter bis an die Antarktis, nicht ganz bis hin. Und dann kommt südlich von Südamerika auch ein solcher Rückenzug, begegnet diesem und setzt sich fort, südlich von der Antarktis und Afrika, und in der Höhe des südlichen Indik, also jenseits von Mosambik, kommt der plötzlich wieder hoch, wendet sich bis in den Golf von Aden. Also ich zeige es mal hier auf der Tafel. Das ist hier der mittelatlantische Rücken, der geht hier so herunter. Und hier kommt vom Pazifik hier auch einer, die treffen sich hier, dann zieht er sich fort und hat hier wieder einen Ableger, der geht herauf bis in den Golf von Aden hier. Und dann setzt sich das Ganze fort, südlich von Australien, Neuseeland und taucht dann hier wieder hoch und zieht sich herauf, hier jetzt in diese Richtung bis an den St. Andreasgraben hier bei San Francisco. Also eigentlich noch südlicher, das ist der Golf von Mexiko hier, dieses Meer. Da verschwindet er unter dem Kontinent, und hier gibt es noch kleine Abzweigungen hier nach Südamerika und Mittelamerika. Und das ist hier die Nasca-Platte, die stößt an diesem Höhenrücken auch an. Und das ist die pazifische Platte hier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir haben ja von sieben Platten gesprochen, südamerikanische, nordamerikanische, pazifische Platte und dann die afrikanische Platte, dann die Antarktis, Australien verbunden mit Indien, das wird als eine Platte gerechnet, und dann Eurasien. Und kleinere Platten gibt es noch hier in dieser Störungszone, die sogenannte arabische Platte, die türkische Platte hier, die ägäische Platte und dann gibt es hier noch in der Karibik auch noch eine kleinere Platte als Störungszone und dann die Nasca-Platte hier. Interessant ist, dass es sieben Großplatten gibt und fünf Kleinplatten. Und zusammen sind es zwölf. Dann stimmt die Sache wieder. Also so in etwa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=4588s Klimatische Auswirkungen 01:16:28] =====&lt;br /&gt;
Und jede dieser Platten wandert gleichzeitig oder reibt sich an anderen und dadurch entstehen dann eben auch diese großen Erdbebenzonen. Und das wollte ich auch nochmal erwähnen, dass wenn man so auf die Erde hinschaut und dann die Gebirgszüge aufsucht, dann wird man finden, dass von den Pyrenäen über die Alpen, die Karpaten, dann über die iranischen Gebirge bis in den Himalaya sich fortsetzen, eine horizontale Gebirgsbildung zu konstatieren ist. So. Und dem steht hier gegenüber die vertikale Gebirgsbildung hier, vor allen Dingen an den westlichen Küstenzonen von Süd- und Nordamerika. Man spricht deswegen von dem Gebirgskreuz der Erde. Gebirgskreuz, eine horizontale.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deswegen sind die klimatischen Verhältnisse hier auch völlig anders, weil dieser Gebirgszug eben Ost-West geht, während er hier in Nord-Süd geht. Sodass in Amerika einmal die Eiszeiten viel weiter nach Süden vorgedrungen sind. Und andererseits die klimatischen Verhältnisse im mittleren Westen Amerikas also manchmal unerträglich sind. Einerseits unglaubliche Hitzewellen vom Süden, andererseits wieder unglaubliche Kältewellen vom Norden. Das haben wir hier in Europa nicht, wegen dieser Ost-West-Orientierung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedenfalls diese Gebirgszüge hier sind eben sehr stark vulkanisch aktiv und ziehen sich hier oben rüber und kommen hier wieder zurück. Hier über die Philippinen und die ganzen indonesische Archipel setzt sich fort hier runter bis nach Neuseeland und hier die verschiedenen Atolle, die da sind. Es ist der sogenannte [[w:Pazifischer_Feuerring|zirkumpazifische Vulkanismus]] oder die zirkumpazifische Gebirgsbildung rings um diesen Raum her. Und das ist mal wichtig in Erinnerung zu behalten, weil wir da vielleicht nochmal drauf zurückkommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt habe ich leider auf diesem Bild hier nur den Atlantik abgebildet, aber es gibt auch ein Gesamtbild dieser Tatsache, dass diese untermeerischen Gebirgsschwellen ein ganzes System bilden, rund um den Erdball.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oh Gott, die Zeit vergeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=4767s Goethes Aufsatz über den Granit 01:19:27] ===&lt;br /&gt;
Ob wir das noch hinkriegen, weiß ich nicht zeitlich. Ich wollte Ihnen zum Abschluss nochmal wenigstens ein paar Sätze von Goethe vorlesen über den Granit. Er hat ja diesen Aufsatz geschrieben, wo er so mal richtig ein Verhältnis schildert, wo der Mensch immer mit dabei ist. Also nichts außerhalb, sondern... über den Granit. Das weiß ich nicht, das muss ich glaube ich abkürzen... Die Zeit ist schon so weit hergekommen. Ich lasse mal den ersten Teil weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da hat er später nochmal von Ägypten, von den Spitzsäulen, das heißt den großen Obelisken, die ja alle aus Granit sind, aus [[w:Syenit|Syenit]] eigentlich, und da sagt er noch Folgendes: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Aber diese Meinung verwehte geschwind und die Würde dieses Gesteins wurde von vielen trefflich beobachtenden Reisenden endlich befestigt. Jeder Weg in unbekannte Gebirge bestätigte die alte Erfahrung, dass das Höchste und das Tiefste Granit sei. Dass diese Steinart, die man nun näher kennen und von anderen unterscheiden lernte, die Grundfeste unserer Erde sei. Worauf sich alle übrigen, mannigfaltigen Gebirge hinauf gebildet. In den innersten Eingeweiden der Erde ruht sie unerschüttert. Ihre hohen Rücken steigen empor, deren Gipfel nie das alles umgebende Wasser erreichte. So viel wissen wir von diesem Gestein und wenig mehr. Aus bekannten Bestandteilen, auf eine geheimnisvolle Weise zusammengesetzt, erlaubt es ebenso wenig, seinen Ursprung aus Feuer wie aus Wasser herzuleiten.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Goethe, der zwischen den Neptunisten und den Plutonisten dazwischen stand, weder Feuer noch Wasser herzuleiten. &amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Höchst mannigfaltig in der Größeneinfalt wechselt seine Mischung ins Unzählige ab. Die Lage und das Verhältnis seiner Teile, seine Dauer, seine Farbe, ändert sich mit jedem Gebirge. Und die Massen eines jeden Gebirges sind oft von Schritt zu Schritt wieder in sich unterschieden und im Ganzen durch doch wieder immer einander gleich. Und so wird jeder, der den Reiz kennt, den natürlichen Geheimnissen für den Menschen haben, sich nicht wundern, dass ich den Kreis der Beobachtungen, den ich sonst betreten, verlassen und mich mit einer recht leidenschaftlichen Neigung in diesen gewandt habe. Ich fürchte den Vorwurf nicht, dass es ein Geist des Widerspruches sein müsse, der mich von der Betrachtung und Schilderung des menschlichen Herzens, des jüngsten, mannigfaltigsten, beweglichsten, veränderlichsten, erschütterlichsten Teiles der Schöpfung, zu der Beobachtung des ältesten, festesten, tiefsten, unerschütterlichsten Sohnes der Natur geführt hat. Denn man wird mir gerne zugeben, dass alle natürlichen Dinge in einem genauen Zusammenhange stehen, dass der forschende Geist sich nicht gerne von etwas Erreichbarem ausschließen lässt. Ja, man gönne mir, der ich durch die Abwechslungen der menschlichen Gesinnungen, durch die schnelle Bewegung derselben in mir selbst und in anderen manches gelitten habe und leide, die erhabene Ruhe, die jene einsame, stumme Nähe der großen, leise sprechende Natur gewährt. Und wer davon eine Ahnung hat, folge mir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesen Gesinnungen nähere ich mich euch, ihr ältesten, würdigsten Denkmäler der Zeit. Auf einem hohen, nackten Gipfel sitzend, ...&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;... er sitzt oben auf dem Harz, alles Granit, &amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;... Gipfel sitzend und seine weite Gegend überschauend, kann ich mir sagen, hier ruhst du unmittelbar auf einem Grunde, der bis zu den tiefsten Orten der Erde hinreicht. Keine neuere Schicht, keine aufgehäufte, zusammengeschwemmte Trümmer haben sich zwischen dich und den festen Boden der Urwelt gelegt. Du gehst nicht wie in jenen fruchtbaren, schönen Tälern über ein anhaltend Grab, diese Gipfel haben nichts Lebendiges erzeugt und nichts Lebendiges verschlungen. Sie sind vor allem Leben und über alles Leben. In diesem Augenblicke, da die innen anziehenden und bewegenden Kräfte der Erde gleichsam unmittelbar auf mich wirken, da die Einflüsse des Himmels mich näher umschweben, werde ich zu höheren Betrachtungen der Natur hinaufgestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie der Menschengeist alles belebt, so wird auch ein Gleichnis in mir rege, dessen Erhabenheit ich nicht widerstehen kann. So einsam sage ich zu mir selber, indem ich diesen ganz nackten Gipfel hinabsehe und kaum in der Ferne am Fuße ein gering wachsendes Moos erblicke. So einsam, sage ich, wird es dem Menschen zumute, der nur den ältesten, ersten, tiefsten Gefühlen der Wahrheit seine Seele eröffnen will. Ja, er kann zu sich sagen, hier auf dem ältesten, ewigen Altare, der unmittelbar auf die Tiefe der Schöpfung gebaut ist, bringe ich dem Wesen aller Wesen ein Opfer. Ich fühle die ersten, festesten Anfänge unseres Daseins. Ich überschaue die Welt, ihr schroffen und gelinderen Täler und ihre fernen, fruchtbaren Weiden. Meine Seele wird über sich selbst und über alles erhaben und sehnt sich nach dem näheren Himmel. Aber bald ruft die brennende Sonne, Durst und Hunger, seine menschlichen Bedürfnisse zurück. Er sieht sich nach jenen Tälern um, über die sich sein Geist schon hinausschwang. Er beneidet die Bewohner jener fruchtbaren, quellreichen Ebenen ...&amp;quot; &amp;lt;/blockquote&amp;gt;... und so weiter. Das ist so eine Stimmung, wie ein Mensch sich in ein Verhältnis setzt zu dem, was die Grundlage unserer Kontinente abgibt, der Granit. Und da wollen wir dann morgen fortsetzen an dem Punkt. Also das kann man jederzeit mal den ganzen Aufsatz lesen über den Granit. Da verbindet sich wirkliche Erkenntnis, Menschenerkenntnis mit Naturerkenntnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So gut, also bis morgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=5365s Schlussbemerkung 01:29:25] ===&lt;br /&gt;
[G. Gebhard]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu noch ein Satz... Diese Zeichnung ist natürlich extrem überhöht. Also das, was da als Vulkanschlot durchgeht, das sieht hier so aus, wie wenn wer die Höhe hätte, die der Kontinent in seiner Ost-West Ausdehnung hat. Das ist immer wichtig, gerade wenn man das mit der ganzen Plattentektonik sich so klar macht, wenn wir uns unsere Erde mit ihren 12.000 km Durchmesser vorstellen, und die Erdkruste mit ihren 60 km Dicke, das wäre bei einer Erdkugel von einem Meter Durchmesser, zwei Millimeter Oberfläche. Nur, dass man sich das größenordnungsmäßig vorstellt. Das heißt, all dieses Geschehen, das dazwischen Mantel und Erdoberfläche geschieht, in diesen oberen 60, 70, 80 Kilometern, das kann man sich, wenn man einen Baum quer schneidet, vorstellen als das Geschehen am Kambium. Und alles, was nach innen und nach außen ist, das Bild kann man weiter verfolgen, aber das, was da an Dynamik geschieht, das ist eigentlich dieser Mikrozellfluss im Kambium. Das, was da an Lebensbewegung stattfindet, das ist von der Oberfläche dieses hauchdünne geschieht. Und das Rätsel, dass beim Baum innen drin das Holz tot und doch lebendig ist, also diese ganzen Fragen, die kann man auch da wieder, wenn die Erde als Organismus ange[?], nochmal anschauen. Nur, dass man so ein klein wenig innerlich dieses Maßstäbliche sich klar macht. Sie hätten das Maßstäblich überhaupt nicht zeichnen können. So dünne Kreide gibt es nicht und so eine glatte Tafel auch nicht, dass man so dünne Linien zeichnen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[M. Klett]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie die Erhebungen einer Orangenschale.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[G. Gebhard]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur, dass man innerlich das Bild so ein klein wenig flach macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[M. Klett]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut, also dann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[G. Gebhard]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittag ist nicht, das ist Morgen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[M. Klett]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich lass die hier mal liegen, das ist sehr wertvoll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[G. Gebhard]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Calcit, da muss man aufpassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Sprecher 1]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut, also dann. Schönen Tag noch.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;Folge  [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|1]] - [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|2]] - [[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|3]] - [[Geologie - 4. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|4]] - [[Geologie - 5. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|5]] - [[Geologie - 6. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|6]] - [[Geologie - 7. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|7]] - [[Geologie - 8. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|8]] - [[Geologie - 9. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|9]] - [[Geologie - 10. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|10]] - [[Geologie - 11. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|11]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
== Glossar ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|A}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|A}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Afrika, Kontinent (siehe [[Kontinent]])&lt;br /&gt;
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{{GlossarNavigationArtikel|B}}&lt;br /&gt;
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{{BS|B}}[[Basalt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[[Boden|Meeresboden]] ist im Wesentlichen basaltisch […] &#039;&#039;&#039;Basalt&#039;&#039;&#039; ist ein sehr schweres, relativ spezifisch schweres Gestein. Dunkel, immer dunkel gefärbt […] was die Meeresböden, im Wesentlichen Tiefseeböden bildet.&amp;quot; [[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die ozeanische Kruste 00:39:51|| Klett, M. Geologie, 3. Folge, 2017, 00:39:51]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bewusstseinsseelenzeitalter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Dann haben wir gesehen, wie der [[Entwicklungsgedanke]], der durch das ganze &#039;&#039;&#039;Bewusstseinsseelenzeitalter&#039;&#039;&#039; langsam gedämmert ist, aufgedämmert ist, von [[Leonardo da Vinci|Leonardo]] an bis zum Höhepunkt in [[Darwin, Charles|Darwin]] gefunden hat und unglaublich die Gemüter bewegt hat …&amp;quot; [[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Entwicklungsgedanke und seine Bedeutung 00:19:55|| Klett, M. Geologie, 3. Folge, 2017, 00:19:55]]&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
* „Dann haben wir gesehen, wie der &#039;&#039;&#039;Entwicklungsgedanke&#039;&#039;&#039;, der durch das ganze [[Bewusstseinsseelenzeitalter]] langsam gedämmert ist, aufgedämmert ist, von [[Leonardo da Vinci|Leonardo]] an bis zum Höhepunkt in [[Darwin, Charles|Darwin]] gefunden hat und unglaublich die Gemüter bewegt hat …&amp;quot; [[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Entwicklungsgedanke und seine Bedeutung 00:19:55|| Klett, M. Geologie, 3. Folge, 2017, 00:19:55]]&lt;br /&gt;
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{{BS|G}}[[Die Geheimwissenschaft im Umriss|Geheimwissenschaft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und das ist der Ansatz in der &amp;quot;[[a:GA_13|Geheimwissenschaft]]&amp;quot; Rudolf Steiners. Dass wir uns selbst so erkennen, dass wir vor aller Natur sind, dass wir eine Entwicklung hinter uns haben, die weit, weit vorausschreitet dessen, was wir heute als Schöpfung um uns herum sehen. Und dass alles, was da draußen ist, letztlich in uns auch zu finden ist …&amp;quot; [[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Rudolf Steiners Beitrag zum Entwicklungsgedanken 00:22:56|| Klett, M. Geologie, 3. Folge, 2017, 00:22:56]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Goethe]], Johann Wolfgang von&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „… &#039;&#039;&#039;Goethe&#039;&#039;&#039; […] Es ging ihm nie darum […] jetzt irgendwas Neues zu entdecken, zu wollen, zu den Erscheinungen, die sowieso schon entdeckt sind. Sondern das, was er sieht, das zu befragen: Welche [[Idee]] hat dich gestaltet? Welche Idee ist eigentlich das treibende Element gewesen, das diese Erscheinung als solche einem vor Augen tritt?&amp;quot; [[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Goethes Erkenntnishaltung 00:13:43|| Klett, M. Geologie, 3. Folge, 2017, 00:13:43]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Deswegen konnte &#039;&#039;&#039;Goethe&#039;&#039;&#039; gar nicht anders denken, als dass er sich als Mensch in den [[Höhere Erkenntnis|Erkenntnis]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;prozess mit einbeschlossen hat und nicht nur als Zuschauer sich der Welt gegenübergestellt hat.&amp;quot; [[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Goethes Erkenntnishaltung 00:13:43|| Klett, M. Geologie, 3. Folge, 2017, 00:13:43]] &lt;br /&gt;
[[Granit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Aber der &#039;&#039;&#039;Granit&#039;&#039;&#039; selber ist das kieselsäurereichste Gestein überhaupt auf der Erde. Rund 80% ist [[Kiesel|Kieselsäure]], sodass man sagen kann, die [[Kontinent|Kontinente]] als ganze, aber auch gegen ihre Oberfläche hin, sind wirkliche [[Sinnesorgane]] der Erde gegenüber dem Kosmos …&amp;quot; [[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die besondere Stellung des Siliziums 00:53:09|| Klett, M. Geologie, 3. Folge, 2017, 00:53:09]]&lt;br /&gt;
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{{BS|I}}[[Idee]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „… [[Goethe]] […] Es ging ihm nie darum […] jetzt irgendwas Neues zu entdecken, zu wollen, zu den Erscheinungen, die sowieso schon entdeckt sind. Sondern das, was er sieht, das zu befragen: Welche &#039;&#039;&#039;Idee&#039;&#039;&#039; hat dich gestaltet? Welche Idee ist eigentlich das treibende Element gewesen, das diese Erscheinung als solche einem vor Augen tritt?&amp;quot; [[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Goethes Erkenntnishaltung 00:13:43|| Klett, M. Geologie, 3. Folge, 2017, 00:13:43]]&lt;br /&gt;
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[[Kontinent]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Die &#039;&#039;&#039;Kontinente&#039;&#039;&#039; also schwimmen, wie das da gesagt ist, auf dieser quasi plastischen Unterlage, fest und doch plastisch.&amp;quot; [[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Sima und Sial 00:48:32|| Klett, M. Geologie, 3. Folge, 2017, 00:48:32]]&lt;br /&gt;
* „Also die &#039;&#039;&#039;Kontinente&#039;&#039;&#039; sind leichter als alles, was da drunter ist. Insofern schwimmen die wie ein Schiff sozusagen auf der Erde herum.&amp;quot; [[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Sima und Sial 00:48:32|| Klett, M. Geologie, 3. Folge, 2017, 00:48:32]]&lt;br /&gt;
* „… Afrika. Und da tritt eigentlich das granitische Element bis an die Oberfläche viel, viel umfangreicher zu Tage. Der ganze afrikanische &#039;&#039;&#039;Kontinent&#039;&#039;&#039; ist so richtig ein in sich ruhender [[Granit|Granitbrocken]].&amp;quot; [[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Sima und Sial 00:48:32|| Klett, M. Geologie, 3. Folge, 2017, 00:48:32]]&lt;br /&gt;
* „Aber der [[Granit]] selber ist das kieselsäurereichste Gestein überhaupt auf der Erde. Rund 80% ist [[Kiesel|Kieselsäure]], sodass man sagen kann, die &#039;&#039;&#039;Kontinente&#039;&#039;&#039; als ganze, aber auch gegen ihre Oberfläche hin, sind wirkliche [[Sinnesorgane]] der Erde gegenüber dem Kosmos …&amp;quot; [[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die besondere Stellung des Siliziums 00:53:09|| Klett, M. Geologie, 3. Folge, 2017, 00:53:09]]&lt;br /&gt;
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{{BS|M}}Meeresboden (siehe [[Boden]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „&#039;&#039;&#039;Meeresboden&#039;&#039;&#039; ist im Wesentlichen basaltisch […] [[Basalt]] ist ein sehr schweres, relativ spezifisch schweres Gestein. Dunkel, immer dunkel gefärbt […] was die Meeresböden, im Wesentlichen Tiefseeböden bildet.&amp;quot; [[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die ozeanische Kruste 00:39:51|| Klett, M. Geologie, 3. Folge, 2017, 00:39:51]]&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{BS|P}}[[Peridotit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und nach unten geht dann dieser [[Basalt]] über in noch dunklere, noch schwerere Gesteine. Das ist der sogenannte &#039;&#039;&#039;Peridotit&#039;&#039;&#039;, der [...] in die [[Lithosphäre]] übergeht […] hat ein spezifisches Gewicht von 3,2. Also es ist wesentlich schwerer als alles, was sich darüber aufbaut …&amp;quot; [[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Sima und Sial 00:48:32|| Klett, M. Geologie, 3. Folge, 2017, 00:48:32]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Pflanze]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „… die &#039;&#039;&#039;Pflanze&#039;&#039;&#039; offenbart es ja in ihrem [[Wachstum]] selbst […] Wachstum, dass sie gleichsam diese Achse materialisiert: [[Erde (Planet)|Erde]], Sonne, Erdmittelpunkt, Sonnenmittelpunkt.&amp;quot; [[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Einleitung 00:00:35|| Klett, M. Geologie, 3. Folge, 2017, 00:00:35]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|Q}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|Q}}&lt;br /&gt;
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{{GlossarNavigationArtikel|R}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|R}}&lt;br /&gt;
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{{BS|S}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Schelfe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „&#039;&#039;&#039;Schelfe&#039;&#039;&#039; nennt man [[Kontinent|Kontinente]], die unter Wasser sind. Also wo sich die Kontinente unter Wasser fortsetzen.&amp;quot; [[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Schelfe und Tiefseegräben 00:43:41|| Klett, M. Geologie, 3. Folge, 2017, 00:43:41]]&lt;br /&gt;
[[Silizium]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Immer wo [[Wahrnehmung|Wahrnehmungsverhältnisse]] herrschen, sei es über die [[Sinnesorgane]] da intensiv oder auch die inneren Organe, die ja auch wahrnehmen, nur nach innen, da ist das &#039;&#039;&#039;Silizium&#039;&#039;&#039; zu Hause.&amp;quot; [[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die besondere Stellung des Siliziums 00:53:09|| Klett, M. Geologie, 3. Folge, 2017, 00:53:09]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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{{GlossarNavigationArtikel|T}}&lt;br /&gt;
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{{BS|T}}Tiefseeboden (siehe [[Boden]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Dann hat sich ja gezeigt, dass die Erdkruste unter den Weltmeeren außerordentlich dünn ist […] man rechnet nur zwischen 7 und 13 Kilometer Mächtigkeit der &#039;&#039;&#039;Tiefseeböden&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die ozeanische Kruste 00:39:51|| Klett, M. Geologie, 3. Folge, 2017, 00:39:51]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[[Boden|Meeresboden]] ist im Wesentlichen basaltisch […] [[Basalt]] ist ein sehr schweres, relativ spezifisch schweres Gestein. Dunkel, immer dunkel gefärbt […] was die Meeresböden, im Wesentlichen &#039;&#039;&#039;Tiefseeböden&#039;&#039;&#039; bildet.&amp;quot; [[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die ozeanische Kruste 00:39:51|| Klett, M. Geologie, 3. Folge, 2017, 00:39:51]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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{{GlossarNavigationArtikel|U}}&lt;br /&gt;
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{{BS|W}}[[Wachstum]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „… die [[Pflanze]] offenbart es ja in ihrem &#039;&#039;&#039;Wachstum&#039;&#039;&#039; selbst […] Wachstum, dass sie gleichsam diese Achse materialisiert: [[Erde (Planet)|Erde]], Sonne, Erdmittelpunkt, Sonnenmittelpunkt.&amp;quot; [[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Einleitung 00:00:35|| Klett, M. Geologie, 3. Folge, 2017, 00:00:35]]&lt;br /&gt;
[[Wahrnehmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Immer wo &#039;&#039;&#039;Wahrnehmungsverhältnisse&#039;&#039;&#039; herrschen, sei es über die [[Sinnesorgane]] da intensiv oder auch die inneren Organe, die ja auch wahrnehmen, nur nach innen, da ist das [[Silizium]] zu Hause.&amp;quot; [[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die besondere Stellung des Siliziums 00:53:09|| Klett, M. Geologie, 3. Folge, 2017, 00:53:09]]&lt;br /&gt;
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{{BS|0-9}}[[18. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Dann haben wir ins &#039;&#039;&#039;18. Jahrhundert&#039;&#039;&#039; geschaut, und da überstürzten sich ja förmlich die Phänomene, indem diese Sammlerleidenschaft die Menschheit in der Aufklärungszeit erfasst hat, und man sammelte und sammelte …&amp;quot; [[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Das 18. Jahrhundert 00:11:27|| Klett, M. Geologie, 3. Folge, 2017, 00:11:27]]&lt;br /&gt;
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		<author><name>Dambe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://biodyn.wiki/index.php?title=Geologie_-_3._Folge_mit_Manfred_Klett_und_Gunter_Gebhard,_2017&amp;diff=28753</id>
		<title>Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://biodyn.wiki/index.php?title=Geologie_-_3._Folge_mit_Manfred_Klett_und_Gunter_Gebhard,_2017&amp;diff=28753"/>
		<updated>2026-10-28T20:08:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dambe: Glossarbearbeitung 00:45:00&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Geologie - 3. Folge Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI|thumb|[https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI hier klicken um zum Video zu gelangen]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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|}__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription von Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=35s Einleitung 00:00:35] ===&lt;br /&gt;
Ich wünsche einen schönen guten Morgen zur Erntezeit. Normalerweise müssten wir jetzt auf dem Feld sein und mit der Sense das Getreide mähen statt mit dem Mähdrescher. Und dann die Garben binden, schön. Und dann die aufstellen, den Hocken. Das war Ernte, da saß niemand hier in der Zeit, waren alle draußen. Und heute merkt man das gar nicht. Da fährt so ein toller Apparat da über den Acker, rauscht ein bisschen. Und ab und zu schimpft man auch, weil es nicht funktioniert. Aber irgendwo ist dann die Ernte eingebracht und man merkt es gar nicht. So verändern sich die Zeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, also, es freut mich, dass Sie [Dr. Gunter Gebhard] wieder hier sind im Kreise. Und wir müssen mal sehen, wie wir das dann machen. Was ich sage, würden Sie  wahrscheinlich etwas anders sagen. Und das muss ich dann irgendwie ergänzen. Es ist ja so, dass Gunther Gebhard übernommen hat in Zukunft diese Geologie-Epoche hier und auch die Exkursion. Ich ziehe mich nämlich ab diesem Jahr zurück aus dieser Angelegenheit. Da bin ich sehr dankbar, dass es so gelungen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir hatten ja gestern schon angefangen, zunächst haben wir noch mal darauf hingeschaut, warum wir Geologie in diesem Zusammenhang eigentlich machen. Weil das ja nicht so unmittelbar, wenn man die Wissenschaft der Geologie heute anguckt, mit der Landwirtschaft im Zusammenhang zu stehen scheint. Aber wenn man dann doch, weil wir gehen ja nicht mit den Untergründen der Erde um, sondern wir gehen gerade mit der Erdenhaut oben um, indem wir sie bearbeiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es ist jetzt eben doch so, dass ein landwirtschaftlicher Betrieb ja ein Teil der Erde ist, haben wir ja da gesagt. Also ein Glied der Erde, ein Glied auch der umgebenden Landschaft. Und dass wir es in der Wirksamkeit all dessen, was aus der Erde herauswächst, zu tun haben mit den Erdentiefen und den kosmischen Höhen. Also die Vertikale spielt da eine ganz große Rolle: Erdmittelpunkt, Sonnenmittelpunkt. In dieser Achse vollzieht sich eigentlich die ganze Schöpfung. In gewissem Sinne natürlich auch in der Horizontalen, also in der Horizontalen, da wächst es ja. Aber letztlich, die Pflanze offenbart es ja in ihrem Wachstum selbst, in ihrem ständigen Wachstum, dass sie gleichsam diese Achse materialisiert: Erde, Sonne, Erdmittelpunkt, Sonnenmittelpunkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann haben wir uns darüber eine Weile hin und her unterhalten, wie Landschaften eben bestimmte Charaktere haben. Und wie diese Charaktere gewoben sind durch die vier Elemente des Erdig-Festen, des Wässrigen-Flüssigen und der Wärme. Und insbesondere eben durch Wasser und Erde einen besonderen Charakter bekommen. Ein Landschaftscharakter, der sich ergibt aus dem biologischen Aufbau des Untergrundes und dann aus der Geomorphologie der Landschaftsgestalt und auch aus der Hydrogeologie, also den hydrogeologischen Verhältnissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=282s Wiederholung zur Geschichte der Geologie (s. 1. Folge) 00:04:42] ===&lt;br /&gt;
Und dann sind wir übergegangen zur Geschichte der Geologie. Und ich halte das immer für ungemein wichtig, dass man in allen Betrachtungen sich immer hineinstellt in die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Also dass man nicht irgendwo stehen bleibt, nur in äußeren Betrachtungen, das ist der Ausgangspunkt, man muss sich ja an dem orientieren, was einen unmittelbar in der Sinneswelt umgibt. Aber dieses, was da erscheint, hat immer eine Vergangenheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das gilt für alles. Das gilt für die Pflanze, wenn sie aus dem Samen wächst und schließlich bis zur Blüte kommt, dann stirbt sie schon unten wieder ab. Also es ist immer ein Sterben und Werden, Werden und Sterben. Und daraus ergibt sich auch der Entwicklungsgedanke, den man eben in allen Naturerscheinungen immer berücksichtigen muss, wenn man überhaupt das Gegenwärtige verstehen will, lernen will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Entwicklungsgedanke, sagte ich, ist der vornehmste, der unschätzbarste und, wie ich meinte, der christlichste Gedanke, den wir überhaupt heute haben, denken können, nämlich ein Entwicklungsweg aus dem Vergangenen über das Gegenwärtige zum Zukünftigen. Und dass das Zukünftige immer eine Verwandlung des Vergangenen ist und man deswegen auch überhaupt nicht Zukunft denken kann, wenn man die Vergangenheit nicht versteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und unter diesem Gesichtspunkt haben wir ja auch die Geschichte der Geologie betrachtet und haben gesehen, dass eigentlich das Menschheitsbewusstsein erst in dem Augenblick geologisch wurde, das heißt, aufmerksam auf die Phänomene des festen Erdigen selber, seit dem Beginn der Neuzeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorher hat man zwar Steine geklopft und alles Mögliche gemacht, die tollsten Sachen, die Pyramiden gebaut, aber eine Erkenntnisfrage in dem, was man da bearbeitet als Stein, war gar nicht vorhanden. Sondern da war noch uraltes Mysterienwissen, was die Menschen noch instinktiv geleitet hat, sodass eine solche Erkenntnisfrage am Irdischen in dem Sinne gar nicht entstehen konnte. Und das zog sich bis ins Mittelalter hinein. Dieses erstaunliche Phänomen, dass man da aus Kalken oder aus Sandsteinen Kirchen gebaut hat und die auch alle geklopft hat und auch überall mal Versteinerungen drin waren, war keine Veranlassung, irgendwie da jetzt besondere Fragen zu stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=462s An der Schwelle zur Neuzeit 00:07:42] ====&lt;br /&gt;
Und das fängt eben erst an mit Leonardo da Vinci. Unmittelbar, indem wir über die Schwelle der Neuzeit treten, taucht diese Gestalt auf. Dieser Universalist, dieses Universalgenie, der die Steine aufgehoben hat von der Erde, nimmt Leonardo Steine in die Hand und guckt sie an und sieht, da sind Abdrücke von Pflanzen, da sind Abdrücke von tierischen Organismen, Versteinerungen also, und schaut sie an. Also dieser Blick fixiert sich plötzlich auf diesen Punkt. Das erweckte in ihm ein Interesse. Und er hat auch schon Vergleiche angestellt zwischen diesen Erscheinungen, aber er hat noch keine Frage gestellt: Ja, wie ist das? Das sind ja pflanzliche, das sind tierische Organismen. Wie sind denn deren Umstände, aus denen diese jetzt entstanden sind, dass sie heute als Petrifakte uns vor Augen treten, also Versteinerungen? Also da war der Entwicklungsgedanke bei Leonardo, würde ich mal sagen, in dem Sinne, im modernen Sinne, als das zeitliche Nacheinander von Erscheinungen, für ihn noch nicht zur wirklichen Frage geworden. Und dann sind wir dann durch die Jahrhunderte hindurch gegangen und haben dann, das war ja so 15. bis 16. Jahrhundert, Leonardo, und man könnte da auch andere noch nennen in diesem Zusammenhang. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=570s 16.-17. Jahrhundert 00:09:30] ====&lt;br /&gt;
Und dann sind wir ins 16. Jahrhundert gegangen, haben darauf hingeguckt, dass Francesco Redi, dieser Arzt in Italien, der zum ersten Mal entdeckt hat, dass eine Imago, der Leberegel in diesem Falle, aus einer Larve hervorgeht und diese Larve aus einem Ei geschlüpft ist. Das war vorher unbekannt, es war auch gar keine Frage in dem Sinne, sondern man hat sich an Aristoteles gehalten, der gesagt hat, alles ist aus dem Schlamm entstanden. Und jetzt hat der Aristoteles widerlegt, es ist fast so ähnlich wie Kopernikus, der gesagt hat, die Erde dreht sich um die Sonne und nicht die Sonne um die Erde, wie das ptolemäische System noch Geltung hatte bis zu Kopernikus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also man sieht, das sind richtige Erkenntnisrevolutionen, die sich da vollziehen, dass man durch genaues Beobachten der Einzelheiten jetzt erkennt, Zusammenhänge im Irdischen. Vorher hatte man die Zusammenhänge im Kosmischen, mehr sozusagen im instinktiven Erfassen des Geistigen in der Welt. Aber jetzt schaut man auf die Phänomene genau hin, und dann entdeckt der so etwas, Francesco Redi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kommt da der Steno, der misst dann plötzlich irgendwelche Winkel bei Kristallen und stellt fest, dass es eine Winkelkonstanz gibt. Also das ist ein Phänomen, wo jetzt auch wieder punktuell das Bewusstsein sich auf ein solches Objekt richtet und sagt: Wie ist das jetzt gesetzlich aufgebaut? Ist das nur äußerlich so eine Form, oder ist diese Form auch innerlich? Das kann man ja gerade bei diesen Kalkspaten oder Feldspaten wunderbar sehen, dass wenn man mit dem Hammer draufhaut, dann gibt es immer wieder dieselbe Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=687s Das 18. Jahrhundert 00:11:27] ====&lt;br /&gt;
Dann haben wir ins 18. Jahrhundert geschaut, und da überstürzten sich ja förmlich die Phänomene, indem diese Sammlerleidenschaft die Menschheit in der Aufklärungszeit erfasst hat, und man sammelte und sammelte und sammelte. Was nur irgendwo als Phänomen auffallend war in einer Dorfgemarkung, also kam der Pfarrer oder der Lehrer, der Dorflehrer, und hat angefangen, das zu sammeln: die Herbarien, die Pflanzen und so weiter und so weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in dieser Zeit, mitten in dieser Zeit, oder sagen wir, am Anfang des 18. Jahrhunderts, kommt diese Gestalt von [[w:Carl_von_Linné|Carl von Linné]] herauf, der jetzt diese ungeheure Fülle von Einzelheiten systematisiert hat. Also ein System daraus gemacht hat, die ganzen Pflanzen nach den Blüten geordnet und die Tiere nach anderen Merkmalen, und hat dadurch sozusagen eine Ordnung in diese Fülle von Erscheinungen gebracht. Rein irdisch, also nicht mehr irgendwo aus großen kosmischen Zusammenhängen heraus gedacht, wie in den alten Mysterien, sondern jetzt ganz nach der äußeren Sinneserfahrung. Und der prägt nun das ganze 18. Jahrhundert, dieser Carl von Linné.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in der Mitte dieses Jahrhunderts tauchen dann die Gestalten auf, die den Entwicklungsgedanken umfassend zu denken anfangen. Umfassend. Ich sprach von [[w:Gotthold_Ephraim_Lessing|Lessing]], der den Reinkarnationsgedanken am Ende seines Lebens formuliert. Und zur selben Zeit [[w:Abraham_Gottlob_Werner|Gottlieb Werner]], der Professor war in Freiberg im Harz, an der Berghochschule dort, der maßgebliche empirische Geologe jener Zeit war, im 18. Jahrhundert, und der ja befreundet war mit Goethe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=823s Goethes Erkenntnishaltung 00:13:43] =====&lt;br /&gt;
Und wir haben uns dann länger auch mit [[w:Johann_Wolfgang_von_Goethe|Goethe]] befasst und wie sein Interesse sich auf alle Naturreiche gerichtet hat, aber eben auch auf die Gesteinswelt und zu einer derart umfassenden Weise. Es ging ihm nie darum, nie, in keinem seiner Bemühungen, jetzt irgendwas Neues zu entdecken, zu wollen, zu den Erscheinungen, die sowieso schon entdeckt sind. Sondern das, was er sieht, das zu befragen: Welche Idee hat dich gestaltet? Welche Idee ist eigentlich das treibende Element gewesen, das diese Erscheinung als solche einem vor Augen tritt? Und an der Erscheinung jetzt gleichsam das bewusstseinsmäßig zurückzubilden, in seinem eigenen Erleben, in seinem eigenen Denken. Und dieses Erleben und Denken so innerlich zu objektivieren, dass das wirkende Prinzip in ihm aufleuchtete, was von außen hin diese Gestalt hervorgebracht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eine Erkenntnisleistung, ich muss sagen, unübertroffen. Dass ein Mensch erkannt hat, wie Goethe, dass man die Natur nicht einfach nur anschauen kann und irgendwie klassifizieren kann und sagen: Das ist es, da draußen. Sondern ich muss sie notwendigerweise in mich hereinnehmen, um in mir das Instrument, das Organ zu schaffen, durch das ich jetzt das wirkende Prinzip, das diese Erscheinung hervorruft, in mir wachrufe. Deswegen konnte Goethe gar nicht anders denken, als dass er sich als Mensch in den Erkenntnisprozess mit einbeschlossen hat und nicht nur als Zuschauer sich der Welt gegenübergestellt hat. Da haben wir uns länger darüber auseinandergesetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich wollte auch nur noch mal den Brief kurz erwähnen, in dem Goethe an [[w:Charlotte_von_Stein|Frau von Stein]] geschrieben hat, mit den abschließenden Worten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wir sind auf die Höhen gestiegen und in die Tiefen der Erde eingekrochen&amp;quot; – im Harz war das – &amp;quot;in den Tiefen der Erde, in der großen, formenden Hand nächste Spuren zu entdecken. Es wird gewiss einer kommen, der da klar sieht; wir wollen ihm vorarbeiten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die goethesche Erkenntnishaltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=987s Übergang ins 19. Jahrhundert 00:16:27] ====&lt;br /&gt;
Und dann sind wir weitergeschritten durch das 18. Jahrhundert hindurch ins 19. Jahrhundert. Und da treten nun Persönlichkeiten auf, die nun noch ganz idealistisch gestimmt sind in ihren jungen Jahren und nachher immer mehr dem heraufkommenden Materialismus seit den 40er Jahren des 19. Jahrhunderts verfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=1011s Charles Lyell und die Stratigraphie 00:16:51] =====&lt;br /&gt;
Das erste ist [[w:Charles_Lyell|Lyell]], der Begründer der eigentlichen Geologie als Wissenschaft. Also der große [[w:Stratigraphie_(Geologie)|Stratigraph]], der die ganzen Schichtungen der Erde erkannt hat aus dem Studium der Landschaften in England, in Wales vor allen Dingen, aber auch andernorts. Und erkannt hat, dass es eben Sedimentgesteine gibt, die in diesen mehr horizontal gelagert sind, durch Gebirgsbildungen vielfach verfaltet, und dass es eben andere Gesteine gibt, die anderer Herkunft sind, also die Urgesteine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also man hat angefangen, auch hier systematisch zu denken, sozusagen eine gewisse Systematik der Erdkruste zu entdecken. Und da war Lyell der ganz große Mann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=1068s Charles Darwin und die Evolutionstheorie 00:17:48] =====&lt;br /&gt;
Und er war befreundet mit [[w:Charles_Darwin|Darwin]], und er hat es selber ja in Bezug auf die Pflanzen und Tiere dann gemacht, indem er versucht hat, eben den Entwicklungsgedanken aufzugreifen und den jetzt mit den Erscheinungen in Verbindung zu bringen, die er da studiert hat auf seiner Südamerika-Reise und aus der Fülle der Erscheinungen sein ganzes Leben zugebracht hat, um seine [[w:Abstammungstheorie|Deszendenztheorie]] zu entwickeln. Darwin. Und das war auch eine große Erschütterung, konnte man sagen. Hat ja unglaubliche Erkenntniskrisen verursacht, Auseinandersetzungen pro und contra. Und heute ist die Sache eingeschlafen. Jeder hält es für selbstverständlich, dass es so ist, wie Darwin das sah, plus minus sich gedacht hat, dass es eine gewisse Linearität in der Entwicklung, eine Linearität gäbe von Primitiven zu den mehr komplexen, komplizierten Organismen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=1135s Ernst Haeckel und das biogenetische Grundgesetz 00:18:55] =====&lt;br /&gt;
Wir haben dann noch den weiteren Schritt gemacht zu [[w:Ernst_Haeckel|Haeckel]], der das [[w:Biogenetische_Grundregel|biogenetische Grundgesetz]] formuliert hat, dass die Individualentwicklung die Wiederholung der Stammesentwicklung ist. Ein ganz kühner Wurf, den er aus der Embryologie heraus entwickelt hat. Er, der eigentlich ein Materialist &#039;&#039;comme il faut&#039;&#039; war, Haeckel, ein seltsamer, idealistischer Materialist. Ein Mensch, den Rudolf Steiner deswegen so hoch geschätzt hat, weil er ein konsequenter Monist war. Er hat sozusagen für sich die Folgerungen gezogen für sein ganzes Leben, dass er sich in diesen Bahnen von Darwin weiterbewegt hat und das zu seiner zentralen Weltanschauung erhoben hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=1195s Der Entwicklungsgedanke und seine Bedeutung 00:19:55] ====&lt;br /&gt;
Dann haben wir gesehen, wie der Entwicklungsgedanke, der durch das ganze Bewusstseinsseelenzeitalter langsam gedämmert ist, aufgedämmert ist, von Leonardo an bis zum Höhepunkt in Darwin gefunden hat und unglaublich die Gemüter bewegt hat, dass man so denken kann, dass da ein Vergangenes ist, das mit mir im Zusammenhang steht. Also, dass die ganze vergangene Evolution irgendwo sich in jedem Organismus noch einmal abbildet im Sinne des biogenetischen Grundgesetzes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naja, und dann ist der Entwicklungsgedanke ja, wie man ihn heute betrachtet, wirklich in einen jämmerlichen Zustand geraten. Er ist eigentlich so verblasst und so zementiert, durch die heutige Theorie des [[w:Urknall|Urknalls]], die wir kurz auch angeschaut haben, dass man darin überhaupt keinen Sinn mehr entdecken kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vorgänger, die haben überall noch nach einem Sinn gesucht, da sprach noch irgendwo eine Religiosität herein, bei Darwin ganz besonders. Der wollte ja Pfarrer werden und zuletzt hat er fast seine eigene Theorie wieder sich davon verabschieden wollen. Also, schon ein Erkenntnisinneres Ringen lebte bei den Menschen. Heute lebt ja kein Erkenntnisringen mehr in diesen Zusammenhängen. Der Entwicklungsgedanke ist total verflacht, sinnlos irgendwo geworden, wenn man die Konsequenzen aus dieser Urknalltheorie herausnimmt. Da spielt der Mensch und die Pflanze und das Tier eigentlich gar keine Rolle mehr, außer dass es ein materielles Gebilde ist, das diese Form angenommen hat und dann eines Tages auch wieder verschwindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dass umgekehrt, eben für uns, das wollte ich nur nochmal wiederholen, dieses Wort des Novalis Geltung hat, dass die Menschheit zur Bildung der Erde berufen ist. Angesichts dieses Zerstörungswerkes, das wir uns da leisten, aus diesen materialistischen Anschauungen heraus, dass wir dadurch in dem Augenblick, wo wir uns selbst erkennen als Mensch, in uns Quellen entdecken, aus denen heraus wir uns erkenntnismäßig als nicht aus der Natur bloß geboren, sondern die Natur aus uns geboren erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=1376s Rudolf Steiners Beitrag zum Entwicklungsgedanken 00:22:56] =====&lt;br /&gt;
Und das ist der Ansatz in der &amp;quot;[[a:GA_13|Geheimwissenschaft]]&amp;quot; Rudolf Steiners. Dass wir uns selbst so erkennen, dass wir vor aller Natur sind, dass wir eine Entwicklung hinter uns haben, die weit, weit vorausschreitet dessen, was wir heute als Schöpfung um uns herum sehen. Und dass alles, was da draußen ist, letztlich in uns auch zu finden ist, aber in verwandelter Gestalt auf der Ebene des geistig-seelischen, was draußen in der Natur auf der Ebene des leiblich-physischen ausgebreitet ist. Und solche Dinge hat Goethe geahnt. Und sie offenbaren sich ja eigentlich erst so richtig durch die anthroposophische [[a:Geisteswissenschaft|Geisteswissenschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie geht vom Menschen aus und nicht von der Materie. Das ist einfach ein vollkommen anderer Ansatz. Und indem sie vom Menschen ausgeht, kann sie auch ein Verständnis für die Materie entwickeln. Aber man kann von der Materie aus kein Verständnis für den Menschen entwickeln. Das ist das Problem. Also, so ist eigentlich die größte Herausforderung für den modernen Menschen, das möchte ich nochmal ganz besonders betonen, dass man sich bekannt macht mit dem Entwicklungsgedanken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=1471s Bezug zum biologisch-dynamischen Landbau 00:24:31] =====&lt;br /&gt;
Und den geistig-seelisch in sich belebt. Und das ist eigentlich die Grundlage des [[Biologisch-dynamische Landwirtschaft|biologisch-dynamischen Landbaus]]. Da geht es nicht darum, dass wir irgendwie die äußeren Erscheinungen wieder zu erfassen lernen, die universelle Weisheit, die man in der Natur entdecken kann, und der wieder auf die Beine hilft in Form von einem nachhaltigen Wirtschaften oder einem biologischen Wirtschaften oder einem ökologischen Wirtschaften. Das heißt alles nichts mehr. Da tun wir nur wieder Vergangenheit wiederholen. Sondern es geht darum, dass man im Begreifen des Menschen, seines geistig-seelischen Wesens, die Kriterien überhaupt erst findet, wie man sozusagen jetzt das Wort des Novalis erfüllen kann, dass man eine Mission hat gegenüber der Entwicklung der Erde der Zukunft als Menschheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die ganze Geologie als Wissenschaft beschreibt eben Dinge, die geworden sind. Man blickt auf die gewordene Welt, nicht auf die werdende. Und die werdende kann man nur verstehen, wenn man sich selbst versteht als Mensch. Und das ist eigentlich unsere Herausforderung, vor der wir stehen. Naja, gut, darum haben wir uns unterhalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=1561s Wiederholung zur Erforschung des Erdinneren (s. 2. Folge) 00:26:01] ===&lt;br /&gt;
Und der nächste Schritt war, dass wir auf die Kugelschalen der Erde geschaut haben, so wie das Bild der heutigen Geologie ist, auf Grundlage der Kriterien, auf Grundlage der Frage, was ist der Bau der Erde. Denn ich kann ja nicht in die Erde reingucken, ich kann in den Sternenhimmel raufgucken und kann Sterne sehen, Monde und Sonnen, aber ich kann nicht in die Erde reingucken. Da ist finster, da oben ist hell, Licht und da unten ist Finsternis. Wie soll ich einen Begriff mir verschaffen in Bezug auf das Erdinnere?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da haben wir verschiedene Kriterien angeschaut. Also, dass man mal guckt, was da in Steinbrüchen sich dann für den Sinnen darbietet, oder durch Bohrungen oder durch Gebirgsbildungen, die offenbaren, was aus den Tiefen der Erde möglicherweise an die Oberfläche herkommt, an tiefen Gesteinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder wir haben darauf hingeguckt, auf die Tektonik, die Grabenbrüche und in die großen Erosionsschluchten der Erde, wie der Colorado River und so. Da sieht man dann, wie tatsächlich doch immerhin auf ziemliche Tiefen, im Vergleich zum Erdendurchmesser natürlich, also das ist keine wirklich ernstzunehmende Dimension, aber doch sieht, wie da die Ablagerungen der Erde sich vor den Augen darstellen. Außerdem gibt es eben diese Methodik der Messung der seismischen Wellen, die Seismik, die einem erlaubt, ein Urteil zu fällen in Bezug auf den Aufbau der Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=1678s Das Modell der Kugelschalen der Erde 00:27:58] ====&lt;br /&gt;
Das haben wir dann versucht auszuloten. Und da ist die moderne Geologie heute als Wissenschaft dazu gekommen, den Bau der Erde im Sinne von ineinandergesteckten [[w:Innerer_Aufbau_der_Erde|Kugelschalen]] aufzufassen, mit der Kruste außen und dann der [[w:Lithosphäre|Lithosphäre]], die sich da noch anschließt, noch krustenartigen Charakter hat. Und dann eben die [[w:Asthenosphäre|Asthenosphäre]], wo man sagt, dass die Erde zwar auch noch fest ist, aber doch plastisch sich offensichtlich darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auch im äußeren [[w:Erdmantel|Erdmantel]] ist das noch der Fall, im Wesentlichen fest, aber doch plastisch und immer plastischer werdend. Und dann gibt es einen Bereich des äußeren [[w:Erdkern|Erdkerns]], wo sie flüssig ist, aus Gründen solcher seismischen Forschungen, und der Erdkern selber ist wieder fest. Also das ist sozusagen die Auffassung, die heute landauf, landab sich herausgebildet hat, auf Grundlage dieser seismischen Messungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die waren enorm verfeinert in dieser Hinsicht und so weiter. Und das kann man ja so stehen lassen. Es stützt sich auf Phänomene, das muss man auch deutlich sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist nicht nur eine reine Theorie, es ist eine Theorie, die sich an Phänomene anknüpft. Aber diese Phänomene sind durch sich selbst eigentlich zunächst mal ziemlich abstrakt. Also eine Messung von irgendwelchen Wellen, die man nicht sieht und die durch Explosionen oder durch Erdbeben ausgelöst werden und die irgendwo reflektiert werden, dann in Aufnahmegeräten erfasst werden, und jetzt daraus, daran knüpft man Schlussfolgerungen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=1796s Wiederholung zur Frage der Kontinentalverschiebung (s. 2. Folge) 00:29:56] ===&lt;br /&gt;
Naja, und dann haben wir dann als nächstes die Frage gestellt, also ich wiederhole das nochmal, damit Sie sehen, wo wir stehen, die Frage gestellt, wie ist es eigentlich jetzt mit dem, die Tatsache zu verstehen, dass knapp 71% der Erdoberfläche Wasser ist. Es ist gar nicht Land. Also man kann sich nicht aus Wasser inkarnieren, als Mensch. Man kann ja nicht plötzlich ins Wasser fallen und dann irgendwie Mensch sein, sondern man muss auf die Erde fallen, auf das Feste, die Kontinente. Und die sind nur rund so ein Viertel der gesamten Erdoberfläche. Das Feste der Erde ist schon ein verwunderlicher Tatbestand. Und wenn man dann genauer hinschaut, dann merkt man auch, dass es Gegenden auf der Erde gibt, wo sich kein Mensch richtig inkarnieren kann. Also wenn man auf die Antarktis oder so guckt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann haben wir die Frage gestellt, wie kommt es dazu, dass diese Kontinente diese Anordnung haben, wie sie heute auf Erden vorhanden sind. Ist das schon seit ewigen Zeiten so, im Sinne des Aktualitätsprinzips auch von Lyell, also dass die selben Gesetze, die heute wirksam sind, zu allen Zeiten wirksam waren? Oder haben sie sich verändert und so weiter. Das haben wir dann ein bisschen verfolgt und kamen dazu, zu sagen, dass es aufgrund von Beobachtungen, wirklichen Beobachtungen, Veranlassungen gab, zu sagen, dass es mal anders gewesen sein muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=1921s Erste Hinweise auf Kontinentalverschiebung 00:32:01] ====&lt;br /&gt;
Die Auslöser waren vor allem die Tatsache, dass man in Südamerika, in Brasilien und bis hinunter nach Feuerland und dann auch an der Westküste Afrikas und dann wieder in Indien und auch in Australien eiszeitliche Geschiebe gefunden hat. Also Geröll, Ablagerungen aus irgendeiner Eiszeit, die weit vor der jüngsten Eiszeit lag. Gerölle, Granite, deren Herkunft man dann festgestellt hat, die tausende von Kilometern woanders waren. Und man fand auch gekritztes Geschiebe, in diesen uralten eiszeitlichen Ablagerungen und auch Kritzen auf der geologischen Unterlage. Also ganz deutliche Kennzeichen, die man auch heute noch wahrnehmen kann in Bezug auf die letzten Eiszeiten. Man stellte die Bewegungsrichtung des Eises aufgrund dieser Ablagerungen sowohl in Afrika wie in Südamerika fest. Und es ist erstaunlich, dass dieser indische Kontinent auch diese Phänomene zeigt, und sogar Australien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus ergab sich schon zu Beginn des letzten Jahrhunderts, dass man gesagt hat, irgendwie muss das im Zusammenhang gedacht werden, irgendwie müssen diese Kontinente in einem anderen Verhältnis zueinander gestanden haben. Das weitere Phänomen war, dass man in Ostafrika Versteinerungen pflanzlicher Art gefunden hat, die man dann auch wiederum oben mit Recife, in der Nähe des Knickpunkts von Südamerika nach Westen, gefunden hat. Je weiter man in dieser empirischen Forschung fortgeschritten ist, desto klarer wurde, dass einmal ein ganz anderes Verhältnis geherrscht haben muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=2066s Wegeners Pionierarbeit 00:34:26] ====&lt;br /&gt;
Und das war dann auch Veranlassung für denjenigen, der dann die Kontinentalverschiebungs-Theorie entwickelt hat, nämlich Alfred Wegener.  Und Alfred Wegener, der ja 1880 geboren wurde und 1936 im Inlandeis von Grönland ums Leben kam, als Forscher, er hat all diese Tatsachen zusammengetragen und hat dann, sehr exakt, er war ja Geophysiker und Klimatologe, sehr exakt, quasi fast imaginativ, diese ganzen Phänomene zusammengeschaut und daraus seine Kontinentalverschiebungs-Theorie entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=2116s Die Erforschung der Meere und unterseeischer Gebirgszüge 00:35:16] ====&lt;br /&gt;
Er wurde verlacht und verspottet, ohne Ende, und wurde dann vergessen durch die Ereignisse des Zweiten Weltkrieges, erst danach kam dann die Forschung, die von Amerika ausging mit dem Forschungsschiff Glomar Challenger, wo sie dann auch Tiefsee-Bohrungen gemacht haben, und haben dann tatsächlich zum ersten Mal in den geologischen Betrachtungen gründlich die Meeresgeologie erforscht. Wie ist der Boden der Weltmeere beschaffen? Welche Geographie hat dieser Boden? Ist er überall eben irgendwie, da unten, oder, wie ist da die Landschaft eigentlich gestaltet?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ja, das ist von Deutschland ausgegangen, während zwischen den beiden Weltkriegen mit dem Forschungsschiff Meteor, dass sie den mittelatlantischen Rücken auf diese Weise entdeckt haben durch Echolot. Das war schon ein erstaunliches Phänomen für die damaligen Forscher. Da gibt es also Gebirgszüge untermeerisch, die 3.000 bis 4.000 Meter hoch sind, die über dem Meeresboden der Tiefseebecken mehr messen. Und dem ist man dann immer mehr nachgegangen und heute hat man ein ziemlich genaues Bild, nicht nur der kontinentalen Landschaftsgestaltung, sondern auch der untermeerischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war bis dahin, so weit waren wir ungefähr gekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[G. Gebhard]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich glaube vielleicht zu dem Alfred Wegener... Es ist spannend, es war 1912 bis 1916, glaube ich, die wesentlichen Publikationen. Und 1919 entstand dann die Waldorfschule, und in der Waldorfschule wurde Plattentektonik unterrichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[M. Klett]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in der Waldorfschule...? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[G. Gebhard]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
… Plattentektonik unterrichtet, seit Beginn. Also Rudolf Steiner hat den Wegener gekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[M. Klett]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wusste ich nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[G. Gebhard]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in den Lehrplanangaben für die Geografie greift es Steiner auf, ohne den Wegener selber zu nennen, sagt, die Kontinente sind vom Kosmos gehalten und schwimmen auf der Erde und bewegen sich. Da erwähnt er auch von Afrika und Südamerika. Also in der Waldorfschule war diese horizontale Geologie erst in den 60er, 70er Jahren, dass Kontinente sich so bewegen. Das war da und ist die ganze Zeit in der Waldorfpädagogik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[M. Klett]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, und diese Tatsache hat sich eben in den folgenden Jahrzehnten, jetzt im ganzen 20. Jahrhundert, vollauf bestätigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=2299s Grundbegriffe der Plattentektonik 00:38:19] ===&lt;br /&gt;
So, und jetzt möchte ich daran anknüpfen, nochmal auf diese Kontinentalverschiebungslehre-Theorie eingehen, und wie sie sich darstellt für den heutigen Weltgeologen, sozusagen Meeres- und Kontinentalgeologen. Ich stütze mich hier jetzt einfach auf das, was sich in der Literatur findet. Wenn man da einen Schritt macht, von West nach Ost, also durch Südamerika durch und durch den Atlantik durch, durch Afrika, dann mag das vielleicht etwa stümperhaft - wo sind die ganzen Kreiden hingegangen - mag das also so aussehen… [schreibt an der Tafel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=2391s Die ozeanische Kruste 00:39:51] ====&lt;br /&gt;
Also wenn wir hier jetzt, sagen wir mal, den Pazifik hätten, der anbrandet an die Westküste von Südamerika, das wäre hier jetzt die Meeresoberfläche […] Dann hat sich ja gezeigt, dass die Erdkruste unter den Weltmeeren außerordentlich dünn ist. Also wir sprachen von einer Mächtigkeit... […] Also, dass die Tiefseeböden sehr viel weniger mächtig sind als die Kontinentale, die Kontinente. Also man rechnet nur zwischen 7 und 13 Kilometer Mächtigkeit der Tiefseeböden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt schließt sich also hier, an das Meer, schließt sich der Meeresboden an. Und dieser Meeresboden ist im Wesentlichen basaltisch. Wir kommen auf die einzelnen Gesteine noch zu sprechen. Basalt ist ein sehr schweres, relativ spezifisch schweres Gestein. Dunkel, immer dunkel gefärbt. Die Pflaster hier auf dem Hof, wo man unten auf dem Hof läuft, ist Basalt. Also wir laufen hier auf einem Gestein rum, was die Meeresböden, im Wesentlichen Tiefseeböden bildet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nun erhebt sich hier ziemlich steil aus dem Meere aufragend, die Anden, die dann abfallen wiederum in eine Verebnung und zum Teil im mittleren und nördlichen Südamerika dann wieder ansteigen in ein Randgebirge. Und dann setzt sich das noch in einem Kontinentalschelf fort und das fällt dann auch wiederum ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=2569s Kontinente und ihre Verankerung im Erdmantel 00:42:49] ====&lt;br /&gt;
Und dann bildet sich ungefähr so ein Gebilde aus [zeichnet an der Tafel]. Das ist jetzt meine Zeichnung. Jedenfalls bildet das in etwa ab die Tatsache, dass ein solcher Kontinent, wie Südamerika, Afrika oder jeder Kontinent, je höher er heraufragt über die Erde, je tiefer [ragt] er herunter [...] in den Erdmantel. Die Kontinente sitzen sozusagen wie die Zähne mit ihren Wurzeln im Kiefer drin. Also der Kiefer wäre in diesem Fall der Erdmantel, zähflüssig. Und da sitzen die drin und wenn da Erhebungen nach oben sind, sind auch entsprechende Vertiefungen nach unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=2621s Schelfe und Tiefseegräben 00:43:41] ====&lt;br /&gt;
Und jetzt stößt hier der Pazifik an, an diesen südamerikanischen Kontinent. Und jetzt zeigt sich, dass hier das Meer bis an den Steilabfall dieses Kontinentes, also er hat hier kein Kontinentalschelf... Schelfe nennt man Kontinente, die unter Wasser sind. Also wo sich die Kontinente unter Wasser fortsetzen. Das ist nur an der Ostküste Südamerikas der Fall, aber nicht an der Westküste. Da fällt es also steil ab. Und jetzt setzt sich hier diese verfestigte Erdkruste fort und offensichtlich ist es so, dass sie hier jetzt plötzlich abtaucht. Unter dem südamerikanischen Kontinent abtaucht und zwar in erhebliche Tiefen offensichtlich. Und dadurch entsteht hier ein Tiefseegraben. Also eine Untiefe am Westrand von Südamerika. Eine Kaltströmung, die von der Arktis heraufkommt, eine Meerströmung voller Fische, ein ungeheurer Fischreichtum. Aber eben hier, das ist alles wassergefüllt. Hier ist also eine Untiefe direkt vor dem südamerikanischen Kontinent. Und dieser Tiefseeboden senkt sich jetzt unter dem südamerikanischen Kontinent hier ab. Und hier [unter dem südamerikanischen Kontinent] muss man annehmen, dass auch noch ein solcher Tiefseeboden besteht, der in dieser Weise sich nach dem Atlantik zubewegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=2752s Der mittelozeanische Rücken 00:45:52] ====&lt;br /&gt;
Und hier [östlich von Südamerika] hätten wir jetzt also den Atlantik. Und hier kann man noch reinzeichnen gewisse Sedimente. Tiefsee-Sedimente, das sind hier Sedimente tertiärer Art, die hier als Sedimente sich allmählich mit der Zeit gebildet haben.  So, und jetzt wenn man das fortsetzt, dann haben wir hier also den Pazifik und hier den Atlantik. Und da ist es jetzt ein seltsames Phänomen, nachdem man nämlich den [[w:Mittelatlantischer_Rücken|mittelatlantischen Rücken]] entdeckt hat, schon zwischen den beiden Weltkriegen, hat man festgestellt, dass hier jetzt, also untermeerisch, sich aufwölbt, der Tiefseeboden. Sich aufwölbt und auf dieser Seite, auf der anderen Seite auch sich aufwölbt und dann wieder abfällt gegen den afrikanischen Kontinent, der dann hier sich aufbaut, auch mit einer kontinentalen Wurzel und sich irgendwie so fortsetzt. Meistens in Afrika hat man es mit Randgebirgen zu tun, die aber nicht sehr hoch sind und dann große Tafeln dazwischen. Und hier [ostafrikanischer Teil des Kontinents] ist die Gebirgsbildung weniger [?]. Der afrikanische Kontinent hat eine viel einfachere Geomorphologie als, sagen wir mal, der südamerikanische.  Und dann setzt sich hier [östlich von Afrika] der Indik fort, der Indische Ozean. Und auch dieser hat dann einen solchen Tiefseeboden, der sich unter dem afrikanischen [Kontinent] fortsetzt und hier sich anschließt an den atlantischen [Tiefseeboden].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=2912s Sima und Sial 00:48:32] ====&lt;br /&gt;
Die Kontinente also schwimmen, wie das da gesagt ist, auf dieser quasi plastischen Unterlage, fest und doch plastisch. Und betrachten wir zunächst nochmal die Kontinente selber, dann handelt es sich da um Gesteine ganz anderer Art. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also hier ist die Gegend [deutet auf den ozeanischen Bereich], wie gesagt, das ist alles basaltisch, hier der Tiefseeboden. [...] Und nach unten geht dann dieser Basalt über in noch dunklere, noch schwerere Gesteine. Das ist der sogenannte [[w:Peridotit|Peridotit]], der [...] in die Lithosphäre übergeht. Peridotit. Und dieser Peridotit ist ein sehr, sehr dunkles Gestein, sehr schwer, sehr eisenhaltig, magnesiumhaltig, also schon so ein bisschen wie der [[w:Basalt|Basalt]], aber eben noch intensiver, hat ein spezifisches Gewicht von 3,2. Also es ist wesentlich schwerer als alles, was sich darüber aufbaut, und besteht im Wesentlichen eben aus Silizium, aber eben ständig abnehmend im Gehalt und Magnesium. Man nennt es die [[w:Ozeanische_Erdkruste|Sima-Schicht]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die Kontinente einen anderen Aufbau zeigen, in dem, ja, man kann fast sagen, das Fundament aller Kontinente ist der [[w:Granit|Granit]]. Wenngleich auch heute da die Ansichten ein bisschen auseinander gehen, man spricht da nicht mehr vom Granit, es ist nur eine Sonderform der kristallinen Gesteine, der [[w:Metamorphes_Gestein|Metamorphite]] und so weiter. Man tut dem Granit nicht mehr das zusprechen, was der Goethe dem noch zugesprochen hat, aber trotzdem muss man sagen, im Wesentlichen ist das hier alles granitisch, im Untergrund. Also ich schreibe mal hin, Granit, also mehr im Untergrund dieser Kontinente und der Gesteinsaufbau ist eben so, dass da im Vordergrund steht das Silizium und das Aluminium. Deswegen spricht man hier von der [[w:Kontinentale_Erdkruste|Sial]], weil es im Wesentlichen Gesteine sind, die sehr siliziumreich und sehr aluminiumreich sind und beides sind Elemente, die spezifisch leicht sind. Also wenn Sie das reine, das elementare Silizium in die Hand nehmen, das ist federleicht, man hält es nicht für möglich. Und SiO2 dann als Quarz hier, da hat es natürlich schon merklich ein Gewicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das [[w:Silicium|reine Silizium]] ist federleicht und auch das Aluminium, das kennen wir ja von den Aluminiumtöpfen in der Küche früher, heute ja nicht mehr, sind auch ziemlich leicht. Also es sind sehr, sehr leichte Minerale. Hier haben wir ein spezifisches Gewicht von 2,4 bis 2,7. Also die Kontinente sind leichter als alles, was da drunter ist. Insofern schwimmen die wie ein Schiff sozusagen auf der Erde herum. Und dasselbe gilt natürlich auch für Afrika. Und da tritt eigentlich das granitische Element bis an die Oberfläche viel, viel umfangreicher zu Tage. Der ganze afrikanische Kontinent ist so richtig ein in sich ruhender Granitbrocken. Das muss man einfach mal erlebt haben, wie dieser Granit da geschaffen ist, das ist unglaublich. Weil da nämlich so gut wie nichts mehr oben drüber liegt. Da tritt der Granit wirklich bis an die Oberfläche in Erscheinung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=3189s Die besondere Stellung des Siliziums 00:53:09] ====&lt;br /&gt;
Und nun gibt es aber ein Phänomen, was auch die Geologie als Wissenschaft heute konstatiert und erklärt auf ihre Weise, weil das Silizium so leicht ist, ist es auch da oben an der Oberfläche. Aber das ist eine Anschauung, die man natürlich in dem Augenblick nicht mehr teilen kann, als alleinige Ursache. Weil, wenn man aufsucht, wo das Silizium in der Natur normalerweise vorkommt, bei Menschen oder bei den Pflanzen oder wo, immer an der Oberfläche, immer peripher. Die Augenschleimhaut und alle Schleimhäute, auch im Innern des Körpers, sind immer siliziumreich. Immer wo Wahrnehmungsverhältnisse herrschen, sei es über die Sinnesorgane da intensiv oder auch die inneren Organe, die ja auch wahrnehmen, nur nach innen, da ist das Silizium zu Hause. Und im [[GA 327|Landwirtschaftlichen Kurs]] findet sich dieser wunderbare Ausdruck der Kiesel, also Silizium, als der äußere Sinn im Irdischen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das findet man hier bei den Kontinenten. Überall hier [deutet auf die Kontinente] ist der größte Siliziumreichtum, an der Oberfläche. Natürlich auch die Kalkablagerungen [...], die finden sich hier auch überall. Aber der Granit selber ist das kieselsäurereichste Gestein überhaupt auf der Erde. Rund 80% ist Kieselsäure, sodass man sagen kann, die Kontinente als ganze, aber auch gegen ihre Oberfläche hin, sind wirkliche Sinnesorgane der Erde gegenüber dem Kosmos im weitesten Sinne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=3322s Erdbeben und Vulkane 00:55:22] ====&lt;br /&gt;
Und nun nur noch ein Wort jetzt zu dem, was da drunter ist. Auf die Einzelheiten kommen wir dann später noch zu sprechen. Es ist so, dass diese Tiefseeböden, jetzt hier im Falle von Südamerika, unter dem südamerikanischen Kontinent drunter wandern und offensichtlich diese Unterwanderung hier Veranlassung gibt zu sowohl Erdbeben als auch zu vulkanischen Erscheinungen. Also überall da, wo ein untermeerischer Boden heruntersinkt unter den Kontinenten, hat man es mit intensiven Erdbebenerscheinungen zu tun. Und überall da, wo Kontinente an Meere anstoßen, also insbesondere Pazifik, Atlantik, Indik, da finden sich solche Erdbebenzonen, wo es also ständig rammelt, rüttelt und macht. Und das führt man darauf zurück, durch [[w:Seismik|seismische Messungen]], dass offensichtlich hier der untermeerische Boden herabsinkt in den äußeren [[w:Erdmantel|Erdmantel]]. Also zumindest in die [[w:Asthenosphäre|Asthenosphäre]]. Und dass das hier ein eben hartes, verhärtetes, mineralisiertes Gestein ist [Bereich der ozeanischen Kruste, der sich an der Erdoberfläche befindet], während hier ringsrum, hier unten [unter den Kontinent &amp;quot;abgetauchte&amp;quot; ozeanische Kruste], die Tendenz besteht, dass der äußere Erdmantel wenigstens, wie man es nennt, säkular-plastisch ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, über Jahrhunderte bewegt er sich so ganz zäh, flüssig, nicht flüssig, sondern er bewegt sich zäh in eine bestimmte Richtung. Und jetzt taucht dieses basaltische, harte Unterboden langsam, sinkt er herunter und führt dazu, dass es da eben ab und zu auch mal zu irgendwelchen Störungen kommt. Und die lösen dann eben Erdbeben aus. Und je tiefer dann ein solcher Tiefseeboden heruntersinkt in den äußeren Erdmantel, desto tiefer können die Erdbebenorte sein, wo ein solches Erdbeben ausgelöst wird und führen dann eben zu Erschütterungen, die den ganzen Kontinent, oder jedenfalls Teile des Kontinents, erfassen. Also es gibt Erdbeben bis zu 60 Kilometer Tiefe etwa. Und es gibt auch andere Erdbeben, die sehr viel flacher ihren Auslöser haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=3500s Beispiel Anden 00:58:20] ====&lt;br /&gt;
Und außerdem zeigt es sich, dass immer, wo der Meeresboden absinkt über die Kontinente, auch es dazu führt, dass hier jetzt Vulkanschlote entstehen, die durch den ganzen Kontinent hervorreiten und diese Berge hier oben aufbauen. Die höchste Erhebung in Südamerika - gestern haben wir darüber gesprochen, in Argentinien, die ist ungefähr 6000 Meter hoch - ist ein Vulkan [Anmerkung: der höchste Berg Südamerikas, der [[w:Aconcagua|Aconcagua]] (6961m) ist nicht vulkanischen Ursprungs; wahrscheinlich ist hier der 68m niedrigere [[w:Nevado_Ojos_del_Salado|Nevado Ojos del Salado]] (6893m) gemeint, der zweithöchste Gipfel Südamerikas, der bis heute vulkanisch aktiv ist]. Also die ganzen Anden sind vom Feuerland bis oben nach Mittelamerika, sehr stark vulkanisch geprägt. Es sind nicht nur vulkanische Gesteine, aber doch in ganz erheblichem Umfange. Und es setzt sich fort durch Mittelamerika bis rauf in die [[w:Rocky_Mountains|Rocky Mountains]], die auch so von Vulkanen begleitet sind. An sich andere Gesteine sind, aber vulkanische Schlote bauen da oben dann vulkanische Kegel auf. Das hängt mit diesen Störungen hier unten [unter den Kontinent absinkende ozeanische Kruste] zusammen, die durch den Fortschritt der Kontinentalverdriftung entstanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Phänomen, was man dabei sehen kann, ist, dass hier ein Steilabfall der Anden bis in die [[w:Tiefseerinne|tiefsten Tiefen]], also ungefähr noch mal so tief runter, wie sie sich da oben raushacken, ohne Kontinentalschelf ausgebildet ist. Und dass man davon ausgeht, dass durch das Driften der Kontinente in diese Richtung allmählich eben diese Gebirge aufgestaut worden sind, erhoben worden sind, hochgehoben worden sind, dadurch, dass sie kollidieren hier mit der [[w:Pazifische_Platte|Pazifischen Platte]]. Wir haben ja über die Platten gestern schon gesprochen. Und diese Platte, die hier anstößt, an den Südamerikanischen, die [[w:Nazca-Platte|Nasca-Platte]], die relativ klein ist im Verhältnis zur Pazifischen, aber offenbar mit einem ungeheuren Bewegungsdruck in diese Richtung gegen den Kontinent anbrandet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=3660s Frage: Aufstauung oder Vulkanismus? 01:01:00] =====&lt;br /&gt;
[Student 1]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Stauung der amerikanischen Platte, dieses Aufwölben der Anden, mit dem Material, mit dem Granit, das sehr hart ist. Und die erste Frage, ist das durch diese Stauung tatsächlich passiert, dass sich diese Aufwölbung ergibt, oder ist es, wie gesagt, dass diese Schlote sich dort durchziehen und die Vulkane den Aufschluss machen, oder ist es dadurch geprägt? Stauung oder durch Vulkane, die Anden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[M. Klett]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, es ist so, es gibt natürlich hier in den Anden auch Faltungen. Aber im Wesentlichen ist das Ganze gehoben. Es ist ein gehobener Meeresboden. Ich habe ja schon das Beispiel Titicaca-See genannt. Der Titicaca-See liegt in Bolivien oben, auf ungefähr 5000 Meter Höhe. So weit ist ein ehemaliger Meeresboden, der da heraufgehoben worden ist. Dieser See enthält Organismen, die noch ihren Ursprung herleiten von Meeresorganismen. Also, man findet dort eine Fauna vor im Titicaca-See, die noch darauf schließen lässt, dass die ursprünglich eigentlich mehr in den Weltmeeren beheimatet waren. Also, es ist im Wesentlichen hier eine Hebung in den Anden. Die Schubkräfte sind auch wirksam. Also, ich war selber noch nicht in den Anden. Ich weiß nicht, wie stark die Faltungen dort sind. Aber ich weiß nur, dass gebirgsbildend hier mehr die Hebungen vorherrschen, ähnlich bei den Rocky Mountains. Also, zum Beispiel die ganze Platte, durch die der Colorado River durchgeht, uralte Ablagerungen, die sich da auftürmen, das ist alles gehoben. Das sind auch ehemalige Tiefseeböden, also mal überflutet gewesene Böden, die jetzt da hochgehoben worden sind auf ungefähr 2.000 oder so was Meter Höhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[G. Gebhard]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, Alexander von Humboldt beschreibt, die haben, als sie dann mit den Vermessungen ins Land fuhren, mit dem Vermessungsschiff, ein Seebeben erlebt, kommt zwei Tage später an die peruanische Küste, und etwa drei bis vier Meter über dem Meeresspiegel sind noch stinkende Niesmuscheln an den Felsen. Das heißt, dieses Seebeben, das sie erlebt haben, das haben sie nachher gesehen, hatte eine Hebung von mehreren Metern innerhalb von ganz kurzer Zeit. Über vier Meter über dem Meeresspiegel sind noch stinkende Niesmuscheln fest am Felsen klebend. Das heißt, das sind wirklich ganz gewaltige Bewegungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[M. Klett]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also durch Hebungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[G. Gebhard]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Meterbereich, durch den Stauch verursacht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=3849s Frage: Warum dringt die Magma nach oben? 01:04:09] =====&lt;br /&gt;
[Student 1]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe das, ... ein Verständnis-Ding, warum sich dieses flüssige, dieses zähflüssige Magma durch den ewig langen Weg, durch dieses harte Material sucht, um irgendwo da oben rauszukommen, anstatt sich [...?] einfach den Weg des geringsten Widerstandes zu suchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[M. Klett]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese ganzen vulkanischen Erscheinungen sind mit der Entwicklung dieser Hebungen mitgegangen. Sie sind ja nicht nur nachträglich entstanden, sondern sie sind ja mitgegangen. Es gibt ja zum Beispiel in Südamerika gewaltige Basaltergüsse, also gewaltigster Art, also insbesondere dann hier in diesem Bereich, die selbstverständlich mit diesen ganzen Vorgängen im Zusammenhang stehen. Also mehrere Schübe von Sedimentationen, zum Beispiel Rio Grande do Sul, das sind Basaldecken von einer Ausdehnung, das ist unglaublich. Und das ist natürlich, die ganze Kontinentalverschiebung hängt zusammen mit ungeheuer starken vulkanischen und sonstigen Erscheinungen. Also es ist nicht, nachträglich irgendwann mal hat sich da ein Schlot durchgebohrt, sondern das sind Spalten, das sind Spaltöffnungen, die seit Urzeiten bestehen, schätzungsweise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Studentin 1]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vulkanische Aktivität gibt es heute fast gar nicht mehr, in dieser argentinischen Region.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Studentin 2]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo meinst du?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Studentin 1]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Vulkan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Studentin 2]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wo?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Studentin 1]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vergleich zur Urzeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Studentin 2]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das stimmt. Dass es heutzutage nicht so viele Aktivitäten in den Vulkanen gibt, als vorher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[M. Klett]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, das ist klar. Also die vulkanischen Aktivitäten waren natürlich in relativ frühen Zeiten, denn die Basaltvorkommen hier im östlichen Tiefland von Brasilien, die stammen ja nicht aus diesen Basaltvorkommen, die wir hier haben, aus dem Tertiär, sondern die stammen aus dem Spätpaläozoikum, da kommen wir noch drauf zu sprechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=3997s Konvektionsströmungen als Antrieb der Plattenbewegungen 01:06:37] ====&lt;br /&gt;
Jetzt wollte ich nur noch auf eins hinweisen, dass hier diese unglaubliche Erhebung ist, des Tiefseebodens, und dass hier offensichtlich von unten jetzt Lava aufsteigt, also richtig vulkanisch könnte man sagen, und ständig hier rechts und links Material ansetzt, was dann in diese Richtung hier abdriftet. Das ist ein Phänomen, und dieses Phänomen tritt wunderbar in Erscheinung in Island. Island liegt als Insel mitten auf dem mittelatlantischen Rücken obendrauf, das heißt, das was sonst untermeerisch ist, erscheint in Island an der Oberfläche, einschließlich aller vulkanischen. Island ist ein reines Basaltgewirr, könnte man sagen. Also man muss mal in Island gewesen sein, das ist eines der tollsten Erlebnisse, die man da haben kann, wie da Feuer und Wasser ständig im Wechselspiel stehen. Da kocht der Boden förmlich, die Erde kocht da, und hier hat man das mit wunderschönen Absonderungen basaltischer Säulen zu tun, erhärtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also hier bildet sich ständig sozusagen ein Jungbrunnen in der Erdenentwicklung, die dazu führt, dass diese untermeerischen Basaltböden jetzt in Richtung nach Westen und offensichtlich auch in Richtung nach Osten strömen. Und da habe ich ganz große Fragen in diesem Zusammenhang, weil nämlich der afrikanische Grundkontinent ein ruhender ist, weitgehend ruhender, zumindest was in seiner ostwestlichen Richtung angeht. Nord-südlich ist es ein bisschen anders. Aber jedenfalls findet man nicht hier [Westküste Afrikas] dasselbe Phänomen wie hier [Westküste (Süd-)Amerikas], unter der Basis Afrikas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So und jetzt macht man sich natürlich heute Vorstellungen, was sind die treibenden Kräfte, dass hier Erdmantelmassen aufsteigen, zu Lava werden, also erst in Kontakt gegen die Erdoberfläche sich verflüssigen, durch Sauerstoffzufuhr sich verflüssigen, während hier unten die eigentlich zäh, flüssig ist schon noch zu viel gesagt, man stellt sich das vor eben plastisch, plus minus, plastisch, wie auch immer, also die Begriffsbildung ist da schwierig. Und dann stellt man sich jetzt vor, dass unter den Kontinenten dieser äußere Erdmantel in seiner Plastizität ständig in Bewegung ist, und zwar in [[w:Mantelkonvektion|Konvektionsströmungen]], in der Art, dass hier jetzt in dieser Richtung eine Konvektionsströmung nach Westen geht und in dieser Richtung hier eine Konvektionsströmung in Richtung Afrika. Und die setzt sich dann hier fort und taucht hier unter und kehrt hier zurück und taucht hier wieder auf. So etwa denkt man sich das. Das ist also hier, strömt hier weg, kehrt um und strömt dann hier wiederum in Richtung des [[w:Mittelatlantischer_Rücken|mittelatlantischen Rückens]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Studentin 2]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie heißt das nochmal?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[M. Klett]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konvektion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=4246s Globale Verteilung der tektonischen Platten 01:10:46] ====&lt;br /&gt;
Und so ähnlich stellt man sich das hier vor [östlich des S-Amerikanische Kontinentes], dass hier auch so eine Strömung hier abtaucht und dann hier irgendwo wieder auftaucht. Es gibt hier auch diese pazifische, die [[w:Nazca-Platte|Nasca-Platte]], grenzt an die [[w:Pazifische_Platte|pazifische Platte]] an und auch da ist eine starke Störungszone, wo vulkanische Tätigkeit ist. Also das ist die Vorstellung heute und da kann man..., da gibt es auch Theorien über Theorien. Und kein Mensch kann das natürlich sehen, sondern man kann nur schließen. Ja, das kann eigentlich nur ein Wärmephänomen sein, dass die Kontinente hier nach Westen driften, Afrika nicht, auf Grundlage dieses ständig neu bildenden Meeresbodens, die dann auseinander drängen und dadurch die Kontinentaldrift verursachen. So denkt man sich das. Kein Mensch hat das gesehen, und insofern sind es also Schlussfolgerungen und damit abstrakt. Aber gut, manche Phänomene deuten darauf hin, dass man das so annehmen muss, aber das löst sich dann auch bald wieder auf, weil andere Phänomene dagegen sprechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt wollte ich nur noch auf eines hindeuten in diesem Zusammenhang. Das ist, dass diese Meeresböden bzw. diese mittelatlantische Schwelle hier, dass da plötzlich auch so Erdmantelmaterial heraufsteigt und die Tiefseeböden bildet und offensichtlich die Kontinente auseinander drängt, dass solche Tiefseeschwellen sich rund um den ganzen Erdball finden. Und das wollte ich doch noch einmal Ihnen zeigen. Da ist mal eine Karte angefertigt worden, die hatten wir hier auch, die ist jetzt aber verschwunden. Irgendwann verschwindet auch alles wieder. Also hier ist jetzt nicht die Gesamtkarte, leider Gottes, drin, sondern nur die Karte des Atlantischen Ozeanes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Können Sie das einigermaßen erkennen? Hier oben ist Island, Spitzbergen. Von dort über Island hinweg geht hier wie eine große Schlange dieser mittelatlantische Rücken herunter bis an die Antarktis, nicht ganz bis hin. Und dann kommt südlich von Südamerika auch ein solcher Rückenzug, begegnet diesem und setzt sich fort, südlich von der Antarktis und Afrika, und in der Höhe des südlichen Indik, also jenseits von Mosambik, kommt der plötzlich wieder hoch, wendet sich bis in den Golf von Aden. Also ich zeige es mal hier auf der Tafel. Das ist hier der mittelatlantische Rücken, der geht hier so herunter. Und hier kommt vom Pazifik hier auch einer, die treffen sich hier, dann zieht er sich fort und hat hier wieder einen Ableger, der geht herauf bis in den Golf von Aden hier. Und dann setzt sich das Ganze fort, südlich von Australien, Neuseeland und taucht dann hier wieder hoch und zieht sich herauf, hier jetzt in diese Richtung bis an den St. Andreasgraben hier bei San Francisco. Also eigentlich noch südlicher, das ist der Golf von Mexiko hier, dieses Meer. Da verschwindet er unter dem Kontinent, und hier gibt es noch kleine Abzweigungen hier nach Südamerika und Mittelamerika. Und das ist hier die Nasca-Platte, die stößt an diesem Höhenrücken auch an. Und das ist die pazifische Platte hier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir haben ja von sieben Platten gesprochen, südamerikanische, nordamerikanische, pazifische Platte und dann die afrikanische Platte, dann die Antarktis, Australien verbunden mit Indien, das wird als eine Platte gerechnet, und dann Eurasien. Und kleinere Platten gibt es noch hier in dieser Störungszone, die sogenannte arabische Platte, die türkische Platte hier, die ägäische Platte und dann gibt es hier noch in der Karibik auch noch eine kleinere Platte als Störungszone und dann die Nasca-Platte hier. Interessant ist, dass es sieben Großplatten gibt und fünf Kleinplatten. Und zusammen sind es zwölf. Dann stimmt die Sache wieder. Also so in etwa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=4588s Klimatische Auswirkungen 01:16:28] =====&lt;br /&gt;
Und jede dieser Platten wandert gleichzeitig oder reibt sich an anderen und dadurch entstehen dann eben auch diese großen Erdbebenzonen. Und das wollte ich auch nochmal erwähnen, dass wenn man so auf die Erde hinschaut und dann die Gebirgszüge aufsucht, dann wird man finden, dass von den Pyrenäen über die Alpen, die Karpaten, dann über die iranischen Gebirge bis in den Himalaya sich fortsetzen, eine horizontale Gebirgsbildung zu konstatieren ist. So. Und dem steht hier gegenüber die vertikale Gebirgsbildung hier, vor allen Dingen an den westlichen Küstenzonen von Süd- und Nordamerika. Man spricht deswegen von dem Gebirgskreuz der Erde. Gebirgskreuz, eine horizontale.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deswegen sind die klimatischen Verhältnisse hier auch völlig anders, weil dieser Gebirgszug eben Ost-West geht, während er hier in Nord-Süd geht. Sodass in Amerika einmal die Eiszeiten viel weiter nach Süden vorgedrungen sind. Und andererseits die klimatischen Verhältnisse im mittleren Westen Amerikas also manchmal unerträglich sind. Einerseits unglaubliche Hitzewellen vom Süden, andererseits wieder unglaubliche Kältewellen vom Norden. Das haben wir hier in Europa nicht, wegen dieser Ost-West-Orientierung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedenfalls diese Gebirgszüge hier sind eben sehr stark vulkanisch aktiv und ziehen sich hier oben rüber und kommen hier wieder zurück. Hier über die Philippinen und die ganzen indonesische Archipel setzt sich fort hier runter bis nach Neuseeland und hier die verschiedenen Atolle, die da sind. Es ist der sogenannte [[w:Pazifischer_Feuerring|zirkumpazifische Vulkanismus]] oder die zirkumpazifische Gebirgsbildung rings um diesen Raum her. Und das ist mal wichtig in Erinnerung zu behalten, weil wir da vielleicht nochmal drauf zurückkommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt habe ich leider auf diesem Bild hier nur den Atlantik abgebildet, aber es gibt auch ein Gesamtbild dieser Tatsache, dass diese untermeerischen Gebirgsschwellen ein ganzes System bilden, rund um den Erdball.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oh Gott, die Zeit vergeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=4767s Goethes Aufsatz über den Granit 01:19:27] ===&lt;br /&gt;
Ob wir das noch hinkriegen, weiß ich nicht zeitlich. Ich wollte Ihnen zum Abschluss nochmal wenigstens ein paar Sätze von Goethe vorlesen über den Granit. Er hat ja diesen Aufsatz geschrieben, wo er so mal richtig ein Verhältnis schildert, wo der Mensch immer mit dabei ist. Also nichts außerhalb, sondern... über den Granit. Das weiß ich nicht, das muss ich glaube ich abkürzen... Die Zeit ist schon so weit hergekommen. Ich lasse mal den ersten Teil weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da hat er später nochmal von Ägypten, von den Spitzsäulen, das heißt den großen Obelisken, die ja alle aus Granit sind, aus [[w:Syenit|Syenit]] eigentlich, und da sagt er noch Folgendes: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Aber diese Meinung verwehte geschwind und die Würde dieses Gesteins wurde von vielen trefflich beobachtenden Reisenden endlich befestigt. Jeder Weg in unbekannte Gebirge bestätigte die alte Erfahrung, dass das Höchste und das Tiefste Granit sei. Dass diese Steinart, die man nun näher kennen und von anderen unterscheiden lernte, die Grundfeste unserer Erde sei. Worauf sich alle übrigen, mannigfaltigen Gebirge hinauf gebildet. In den innersten Eingeweiden der Erde ruht sie unerschüttert. Ihre hohen Rücken steigen empor, deren Gipfel nie das alles umgebende Wasser erreichte. So viel wissen wir von diesem Gestein und wenig mehr. Aus bekannten Bestandteilen, auf eine geheimnisvolle Weise zusammengesetzt, erlaubt es ebenso wenig, seinen Ursprung aus Feuer wie aus Wasser herzuleiten.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Goethe, der zwischen den Neptunisten und den Plutonisten dazwischen stand, weder Feuer noch Wasser herzuleiten. &amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Höchst mannigfaltig in der Größeneinfalt wechselt seine Mischung ins Unzählige ab. Die Lage und das Verhältnis seiner Teile, seine Dauer, seine Farbe, ändert sich mit jedem Gebirge. Und die Massen eines jeden Gebirges sind oft von Schritt zu Schritt wieder in sich unterschieden und im Ganzen durch doch wieder immer einander gleich. Und so wird jeder, der den Reiz kennt, den natürlichen Geheimnissen für den Menschen haben, sich nicht wundern, dass ich den Kreis der Beobachtungen, den ich sonst betreten, verlassen und mich mit einer recht leidenschaftlichen Neigung in diesen gewandt habe. Ich fürchte den Vorwurf nicht, dass es ein Geist des Widerspruches sein müsse, der mich von der Betrachtung und Schilderung des menschlichen Herzens, des jüngsten, mannigfaltigsten, beweglichsten, veränderlichsten, erschütterlichsten Teiles der Schöpfung, zu der Beobachtung des ältesten, festesten, tiefsten, unerschütterlichsten Sohnes der Natur geführt hat. Denn man wird mir gerne zugeben, dass alle natürlichen Dinge in einem genauen Zusammenhange stehen, dass der forschende Geist sich nicht gerne von etwas Erreichbarem ausschließen lässt. Ja, man gönne mir, der ich durch die Abwechslungen der menschlichen Gesinnungen, durch die schnelle Bewegung derselben in mir selbst und in anderen manches gelitten habe und leide, die erhabene Ruhe, die jene einsame, stumme Nähe der großen, leise sprechende Natur gewährt. Und wer davon eine Ahnung hat, folge mir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesen Gesinnungen nähere ich mich euch, ihr ältesten, würdigsten Denkmäler der Zeit. Auf einem hohen, nackten Gipfel sitzend, ...&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;... er sitzt oben auf dem Harz, alles Granit, &amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;... Gipfel sitzend und seine weite Gegend überschauend, kann ich mir sagen, hier ruhst du unmittelbar auf einem Grunde, der bis zu den tiefsten Orten der Erde hinreicht. Keine neuere Schicht, keine aufgehäufte, zusammengeschwemmte Trümmer haben sich zwischen dich und den festen Boden der Urwelt gelegt. Du gehst nicht wie in jenen fruchtbaren, schönen Tälern über ein anhaltend Grab, diese Gipfel haben nichts Lebendiges erzeugt und nichts Lebendiges verschlungen. Sie sind vor allem Leben und über alles Leben. In diesem Augenblicke, da die innen anziehenden und bewegenden Kräfte der Erde gleichsam unmittelbar auf mich wirken, da die Einflüsse des Himmels mich näher umschweben, werde ich zu höheren Betrachtungen der Natur hinaufgestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie der Menschengeist alles belebt, so wird auch ein Gleichnis in mir rege, dessen Erhabenheit ich nicht widerstehen kann. So einsam sage ich zu mir selber, indem ich diesen ganz nackten Gipfel hinabsehe und kaum in der Ferne am Fuße ein gering wachsendes Moos erblicke. So einsam, sage ich, wird es dem Menschen zumute, der nur den ältesten, ersten, tiefsten Gefühlen der Wahrheit seine Seele eröffnen will. Ja, er kann zu sich sagen, hier auf dem ältesten, ewigen Altare, der unmittelbar auf die Tiefe der Schöpfung gebaut ist, bringe ich dem Wesen aller Wesen ein Opfer. Ich fühle die ersten, festesten Anfänge unseres Daseins. Ich überschaue die Welt, ihr schroffen und gelinderen Täler und ihre fernen, fruchtbaren Weiden. Meine Seele wird über sich selbst und über alles erhaben und sehnt sich nach dem näheren Himmel. Aber bald ruft die brennende Sonne, Durst und Hunger, seine menschlichen Bedürfnisse zurück. Er sieht sich nach jenen Tälern um, über die sich sein Geist schon hinausschwang. Er beneidet die Bewohner jener fruchtbaren, quellreichen Ebenen ...&amp;quot; &amp;lt;/blockquote&amp;gt;... und so weiter. Das ist so eine Stimmung, wie ein Mensch sich in ein Verhältnis setzt zu dem, was die Grundlage unserer Kontinente abgibt, der Granit. Und da wollen wir dann morgen fortsetzen an dem Punkt. Also das kann man jederzeit mal den ganzen Aufsatz lesen über den Granit. Da verbindet sich wirkliche Erkenntnis, Menschenerkenntnis mit Naturerkenntnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So gut, also bis morgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=5365s Schlussbemerkung 01:29:25] ===&lt;br /&gt;
[G. Gebhard]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu noch ein Satz... Diese Zeichnung ist natürlich extrem überhöht. Also das, was da als Vulkanschlot durchgeht, das sieht hier so aus, wie wenn wer die Höhe hätte, die der Kontinent in seiner Ost-West Ausdehnung hat. Das ist immer wichtig, gerade wenn man das mit der ganzen Plattentektonik sich so klar macht, wenn wir uns unsere Erde mit ihren 12.000 km Durchmesser vorstellen, und die Erdkruste mit ihren 60 km Dicke, das wäre bei einer Erdkugel von einem Meter Durchmesser, zwei Millimeter Oberfläche. Nur, dass man sich das größenordnungsmäßig vorstellt. Das heißt, all dieses Geschehen, das dazwischen Mantel und Erdoberfläche geschieht, in diesen oberen 60, 70, 80 Kilometern, das kann man sich, wenn man einen Baum quer schneidet, vorstellen als das Geschehen am Kambium. Und alles, was nach innen und nach außen ist, das Bild kann man weiter verfolgen, aber das, was da an Dynamik geschieht, das ist eigentlich dieser Mikrozellfluss im Kambium. Das, was da an Lebensbewegung stattfindet, das ist von der Oberfläche dieses hauchdünne geschieht. Und das Rätsel, dass beim Baum innen drin das Holz tot und doch lebendig ist, also diese ganzen Fragen, die kann man auch da wieder, wenn die Erde als Organismus ange[?], nochmal anschauen. Nur, dass man so ein klein wenig innerlich dieses Maßstäbliche sich klar macht. Sie hätten das Maßstäblich überhaupt nicht zeichnen können. So dünne Kreide gibt es nicht und so eine glatte Tafel auch nicht, dass man so dünne Linien zeichnen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[M. Klett]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie die Erhebungen einer Orangenschale.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[G. Gebhard]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur, dass man innerlich das Bild so ein klein wenig flach macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[M. Klett]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut, also dann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[G. Gebhard]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittag ist nicht, das ist Morgen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[M. Klett]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich lass die hier mal liegen, das ist sehr wertvoll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[G. Gebhard]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Calcit, da muss man aufpassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Sprecher 1]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut, also dann. Schönen Tag noch.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;Folge  [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|1]] - [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|2]] - [[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|3]] - [[Geologie - 4. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|4]] - [[Geologie - 5. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|5]] - [[Geologie - 6. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|6]] - [[Geologie - 7. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|7]] - [[Geologie - 8. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|8]] - [[Geologie - 9. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|9]] - [[Geologie - 10. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|10]] - [[Geologie - 11. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|11]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
== Glossar ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|A}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|A}}&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|B}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|B}}[[Basalt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[[Boden|Meeresboden]] ist im Wesentlichen basaltisch […] &#039;&#039;&#039;Basalt&#039;&#039;&#039; ist ein sehr schweres, relativ spezifisch schweres Gestein. Dunkel, immer dunkel gefärbt […] was die Meeresböden, im Wesentlichen Tiefseeböden bildet.&amp;quot; [[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die ozeanische Kruste 00:39:51|| Klett, M. Geologie, 3. Folge, 2017, 00:39:51]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bewusstseinsseelenzeitalter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Dann haben wir gesehen, wie der [[Entwicklungsgedanke]], der durch das ganze &#039;&#039;&#039;Bewusstseinsseelenzeitalter&#039;&#039;&#039; langsam gedämmert ist, aufgedämmert ist, von [[Leonardo da Vinci|Leonardo]] an bis zum Höhepunkt in [[Darwin, Charles|Darwin]] gefunden hat und unglaublich die Gemüter bewegt hat …&amp;quot; [[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Entwicklungsgedanke und seine Bedeutung 00:19:55|| Klett, M. Geologie, 3. Folge, 2017, 00:19:55]]&lt;br /&gt;
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{{GlossarNavigationArtikel|C}}&lt;br /&gt;
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{{BS|E}}[[Entwicklungsgedanke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Dann haben wir gesehen, wie der &#039;&#039;&#039;Entwicklungsgedanke&#039;&#039;&#039;, der durch das ganze [[Bewusstseinsseelenzeitalter]] langsam gedämmert ist, aufgedämmert ist, von [[Leonardo da Vinci|Leonardo]] an bis zum Höhepunkt in [[Darwin, Charles|Darwin]] gefunden hat und unglaublich die Gemüter bewegt hat …&amp;quot; [[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Entwicklungsgedanke und seine Bedeutung 00:19:55|| Klett, M. Geologie, 3. Folge, 2017, 00:19:55]]&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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{{BS|G}}[[Die Geheimwissenschaft im Umriss|Geheimwissenschaft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und das ist der Ansatz in der &amp;quot;[[a:GA_13|Geheimwissenschaft]]&amp;quot; Rudolf Steiners. Dass wir uns selbst so erkennen, dass wir vor aller Natur sind, dass wir eine Entwicklung hinter uns haben, die weit, weit vorausschreitet dessen, was wir heute als Schöpfung um uns herum sehen. Und dass alles, was da draußen ist, letztlich in uns auch zu finden ist …&amp;quot; [[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Rudolf Steiners Beitrag zum Entwicklungsgedanken 00:22:56|| Klett, M. Geologie, 3. Folge, 2017, 00:22:56]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Goethe]], Johann Wolfgang von&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „… &#039;&#039;&#039;Goethe&#039;&#039;&#039; […] Es ging ihm nie darum […] jetzt irgendwas Neues zu entdecken, zu wollen, zu den Erscheinungen, die sowieso schon entdeckt sind. Sondern das, was er sieht, das zu befragen: Welche [[Idee]] hat dich gestaltet? Welche Idee ist eigentlich das treibende Element gewesen, das diese Erscheinung als solche einem vor Augen tritt?&amp;quot; [[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Goethes Erkenntnishaltung 00:13:43|| Klett, M. Geologie, 3. Folge, 2017, 00:13:43]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Deswegen konnte &#039;&#039;&#039;Goethe&#039;&#039;&#039; gar nicht anders denken, als dass er sich als Mensch in den [[Höhere Erkenntnis|Erkenntnis]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;prozess mit einbeschlossen hat und nicht nur als Zuschauer sich der Welt gegenübergestellt hat.&amp;quot; [[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Goethes Erkenntnishaltung 00:13:43|| Klett, M. Geologie, 3. Folge, 2017, 00:13:43]]&lt;br /&gt;
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{{BS|I}}[[Idee]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „… [[Goethe]] […] Es ging ihm nie darum […] jetzt irgendwas Neues zu entdecken, zu wollen, zu den Erscheinungen, die sowieso schon entdeckt sind. Sondern das, was er sieht, das zu befragen: Welche &#039;&#039;&#039;Idee&#039;&#039;&#039; hat dich gestaltet? Welche Idee ist eigentlich das treibende Element gewesen, das diese Erscheinung als solche einem vor Augen tritt?&amp;quot; [[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Goethes Erkenntnishaltung 00:13:43|| Klett, M. Geologie, 3. Folge, 2017, 00:13:43]]&lt;br /&gt;
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{{BS|M}}Meeresboden (siehe [[Boden]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „&#039;&#039;&#039;Meeresboden&#039;&#039;&#039; ist im Wesentlichen basaltisch […] [[Basalt]] ist ein sehr schweres, relativ spezifisch schweres Gestein. Dunkel, immer dunkel gefärbt […] was die Meeresböden, im Wesentlichen Tiefseeböden bildet.&amp;quot; [[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die ozeanische Kruste 00:39:51|| Klett, M. Geologie, 3. Folge, 2017, 00:39:51]]&lt;br /&gt;
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[[Pflanze]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „… die &#039;&#039;&#039;Pflanze&#039;&#039;&#039; offenbart es ja in ihrem [[Wachstum]] selbst […] Wachstum, dass sie gleichsam diese Achse materialisiert: [[Erde (Planet)|Erde]], Sonne, Erdmittelpunkt, Sonnenmittelpunkt.&amp;quot; [[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Einleitung 00:00:35|| Klett, M. Geologie, 3. Folge, 2017, 00:00:35]]&lt;br /&gt;
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[[Schelfe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „&#039;&#039;&#039;Schelfe&#039;&#039;&#039; nennt man [[Kontinent|Kontinente]], die unter Wasser sind. Also wo sich die Kontinente unter Wasser fortsetzen.&amp;quot; [[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Schelfe und Tiefseegräben 00:43:41|| Klett, M. Geologie, 3. Folge, 2017, 00:43:41]]&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{BS|T}}Tiefseeboden (siehe [[Boden]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Dann hat sich ja gezeigt, dass die Erdkruste unter den Weltmeeren außerordentlich dünn ist […] man rechnet nur zwischen 7 und 13 Kilometer Mächtigkeit der &#039;&#039;&#039;Tiefseeböden&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die ozeanische Kruste 00:39:51|| Klett, M. Geologie, 3. Folge, 2017, 00:39:51]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[[Boden|Meeresboden]] ist im Wesentlichen basaltisch […] [[Basalt]] ist ein sehr schweres, relativ spezifisch schweres Gestein. Dunkel, immer dunkel gefärbt […] was die Meeresböden, im Wesentlichen &#039;&#039;&#039;Tiefseeböden&#039;&#039;&#039; bildet.&amp;quot; [[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die ozeanische Kruste 00:39:51|| Klett, M. Geologie, 3. Folge, 2017, 00:39:51]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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{{BS|U}}&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{BS|V}}&lt;br /&gt;
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{{GlossarNavigationArtikel|W}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|W}}[[Wachstum]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „… die [[Pflanze]] offenbart es ja in ihrem &#039;&#039;&#039;Wachstum&#039;&#039;&#039; selbst […] Wachstum, dass sie gleichsam diese Achse materialisiert: [[Erde (Planet)|Erde]], Sonne, Erdmittelpunkt, Sonnenmittelpunkt.&amp;quot; [[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Einleitung 00:00:35|| Klett, M. Geologie, 3. Folge, 2017, 00:00:35]]&lt;br /&gt;
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{{GlossarNavigationArtikel|0-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|0-9}}[[18. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Dann haben wir ins &#039;&#039;&#039;18. Jahrhundert&#039;&#039;&#039; geschaut, und da überstürzten sich ja förmlich die Phänomene, indem diese Sammlerleidenschaft die Menschheit in der Aufklärungszeit erfasst hat, und man sammelte und sammelte …&amp;quot; [[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Das 18. Jahrhundert 00:11:27|| Klett, M. Geologie, 3. Folge, 2017, 00:11:27]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
[[Manfred Klett|| zurück zu Manfred Klett |]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Artikel oben}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausbildungsbetrieb]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Transkribiert von Stefan Sylla]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Vortragszyklus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dambe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://biodyn.wiki/index.php?title=Geologie_-_3._Folge_mit_Manfred_Klett_und_Gunter_Gebhard,_2017&amp;diff=28752</id>
		<title>Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017</title>
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		<updated>2026-10-28T19:51:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dambe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Geologie - 3. Folge Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI|thumb|[https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI hier klicken um zum Video zu gelangen]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Manfred Klett|| zurück zu Manfred Klett |]]&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
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|}__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription von Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=35s Einleitung 00:00:35] ===&lt;br /&gt;
Ich wünsche einen schönen guten Morgen zur Erntezeit. Normalerweise müssten wir jetzt auf dem Feld sein und mit der Sense das Getreide mähen statt mit dem Mähdrescher. Und dann die Garben binden, schön. Und dann die aufstellen, den Hocken. Das war Ernte, da saß niemand hier in der Zeit, waren alle draußen. Und heute merkt man das gar nicht. Da fährt so ein toller Apparat da über den Acker, rauscht ein bisschen. Und ab und zu schimpft man auch, weil es nicht funktioniert. Aber irgendwo ist dann die Ernte eingebracht und man merkt es gar nicht. So verändern sich die Zeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, also, es freut mich, dass Sie [Dr. Gunter Gebhard] wieder hier sind im Kreise. Und wir müssen mal sehen, wie wir das dann machen. Was ich sage, würden Sie  wahrscheinlich etwas anders sagen. Und das muss ich dann irgendwie ergänzen. Es ist ja so, dass Gunther Gebhard übernommen hat in Zukunft diese Geologie-Epoche hier und auch die Exkursion. Ich ziehe mich nämlich ab diesem Jahr zurück aus dieser Angelegenheit. Da bin ich sehr dankbar, dass es so gelungen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir hatten ja gestern schon angefangen, zunächst haben wir noch mal darauf hingeschaut, warum wir Geologie in diesem Zusammenhang eigentlich machen. Weil das ja nicht so unmittelbar, wenn man die Wissenschaft der Geologie heute anguckt, mit der Landwirtschaft im Zusammenhang zu stehen scheint. Aber wenn man dann doch, weil wir gehen ja nicht mit den Untergründen der Erde um, sondern wir gehen gerade mit der Erdenhaut oben um, indem wir sie bearbeiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es ist jetzt eben doch so, dass ein landwirtschaftlicher Betrieb ja ein Teil der Erde ist, haben wir ja da gesagt. Also ein Glied der Erde, ein Glied auch der umgebenden Landschaft. Und dass wir es in der Wirksamkeit all dessen, was aus der Erde herauswächst, zu tun haben mit den Erdentiefen und den kosmischen Höhen. Also die Vertikale spielt da eine ganz große Rolle: Erdmittelpunkt, Sonnenmittelpunkt. In dieser Achse vollzieht sich eigentlich die ganze Schöpfung. In gewissem Sinne natürlich auch in der Horizontalen, also in der Horizontalen, da wächst es ja. Aber letztlich, die Pflanze offenbart es ja in ihrem Wachstum selbst, in ihrem ständigen Wachstum, dass sie gleichsam diese Achse materialisiert: Erde, Sonne, Erdmittelpunkt, Sonnenmittelpunkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann haben wir uns darüber eine Weile hin und her unterhalten, wie Landschaften eben bestimmte Charaktere haben. Und wie diese Charaktere gewoben sind durch die vier Elemente des Erdig-Festen, des Wässrigen-Flüssigen und der Wärme. Und insbesondere eben durch Wasser und Erde einen besonderen Charakter bekommen. Ein Landschaftscharakter, der sich ergibt aus dem biologischen Aufbau des Untergrundes und dann aus der Geomorphologie der Landschaftsgestalt und auch aus der Hydrogeologie, also den hydrogeologischen Verhältnissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=282s Wiederholung zur Geschichte der Geologie (s. 1. Folge) 00:04:42] ===&lt;br /&gt;
Und dann sind wir übergegangen zur Geschichte der Geologie. Und ich halte das immer für ungemein wichtig, dass man in allen Betrachtungen sich immer hineinstellt in die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Also dass man nicht irgendwo stehen bleibt, nur in äußeren Betrachtungen, das ist der Ausgangspunkt, man muss sich ja an dem orientieren, was einen unmittelbar in der Sinneswelt umgibt. Aber dieses, was da erscheint, hat immer eine Vergangenheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das gilt für alles. Das gilt für die Pflanze, wenn sie aus dem Samen wächst und schließlich bis zur Blüte kommt, dann stirbt sie schon unten wieder ab. Also es ist immer ein Sterben und Werden, Werden und Sterben. Und daraus ergibt sich auch der Entwicklungsgedanke, den man eben in allen Naturerscheinungen immer berücksichtigen muss, wenn man überhaupt das Gegenwärtige verstehen will, lernen will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Entwicklungsgedanke, sagte ich, ist der vornehmste, der unschätzbarste und, wie ich meinte, der christlichste Gedanke, den wir überhaupt heute haben, denken können, nämlich ein Entwicklungsweg aus dem Vergangenen über das Gegenwärtige zum Zukünftigen. Und dass das Zukünftige immer eine Verwandlung des Vergangenen ist und man deswegen auch überhaupt nicht Zukunft denken kann, wenn man die Vergangenheit nicht versteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und unter diesem Gesichtspunkt haben wir ja auch die Geschichte der Geologie betrachtet und haben gesehen, dass eigentlich das Menschheitsbewusstsein erst in dem Augenblick geologisch wurde, das heißt, aufmerksam auf die Phänomene des festen Erdigen selber, seit dem Beginn der Neuzeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorher hat man zwar Steine geklopft und alles Mögliche gemacht, die tollsten Sachen, die Pyramiden gebaut, aber eine Erkenntnisfrage in dem, was man da bearbeitet als Stein, war gar nicht vorhanden. Sondern da war noch uraltes Mysterienwissen, was die Menschen noch instinktiv geleitet hat, sodass eine solche Erkenntnisfrage am Irdischen in dem Sinne gar nicht entstehen konnte. Und das zog sich bis ins Mittelalter hinein. Dieses erstaunliche Phänomen, dass man da aus Kalken oder aus Sandsteinen Kirchen gebaut hat und die auch alle geklopft hat und auch überall mal Versteinerungen drin waren, war keine Veranlassung, irgendwie da jetzt besondere Fragen zu stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=462s An der Schwelle zur Neuzeit 00:07:42] ====&lt;br /&gt;
Und das fängt eben erst an mit Leonardo da Vinci. Unmittelbar, indem wir über die Schwelle der Neuzeit treten, taucht diese Gestalt auf. Dieser Universalist, dieses Universalgenie, der die Steine aufgehoben hat von der Erde, nimmt Leonardo Steine in die Hand und guckt sie an und sieht, da sind Abdrücke von Pflanzen, da sind Abdrücke von tierischen Organismen, Versteinerungen also, und schaut sie an. Also dieser Blick fixiert sich plötzlich auf diesen Punkt. Das erweckte in ihm ein Interesse. Und er hat auch schon Vergleiche angestellt zwischen diesen Erscheinungen, aber er hat noch keine Frage gestellt: Ja, wie ist das? Das sind ja pflanzliche, das sind tierische Organismen. Wie sind denn deren Umstände, aus denen diese jetzt entstanden sind, dass sie heute als Petrifakte uns vor Augen treten, also Versteinerungen? Also da war der Entwicklungsgedanke bei Leonardo, würde ich mal sagen, in dem Sinne, im modernen Sinne, als das zeitliche Nacheinander von Erscheinungen, für ihn noch nicht zur wirklichen Frage geworden. Und dann sind wir dann durch die Jahrhunderte hindurch gegangen und haben dann, das war ja so 15. bis 16. Jahrhundert, Leonardo, und man könnte da auch andere noch nennen in diesem Zusammenhang. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=570s 16.-17. Jahrhundert 00:09:30] ====&lt;br /&gt;
Und dann sind wir ins 16. Jahrhundert gegangen, haben darauf hingeguckt, dass Francesco Redi, dieser Arzt in Italien, der zum ersten Mal entdeckt hat, dass eine Imago, der Leberegel in diesem Falle, aus einer Larve hervorgeht und diese Larve aus einem Ei geschlüpft ist. Das war vorher unbekannt, es war auch gar keine Frage in dem Sinne, sondern man hat sich an Aristoteles gehalten, der gesagt hat, alles ist aus dem Schlamm entstanden. Und jetzt hat der Aristoteles widerlegt, es ist fast so ähnlich wie Kopernikus, der gesagt hat, die Erde dreht sich um die Sonne und nicht die Sonne um die Erde, wie das ptolemäische System noch Geltung hatte bis zu Kopernikus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also man sieht, das sind richtige Erkenntnisrevolutionen, die sich da vollziehen, dass man durch genaues Beobachten der Einzelheiten jetzt erkennt, Zusammenhänge im Irdischen. Vorher hatte man die Zusammenhänge im Kosmischen, mehr sozusagen im instinktiven Erfassen des Geistigen in der Welt. Aber jetzt schaut man auf die Phänomene genau hin, und dann entdeckt der so etwas, Francesco Redi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kommt da der Steno, der misst dann plötzlich irgendwelche Winkel bei Kristallen und stellt fest, dass es eine Winkelkonstanz gibt. Also das ist ein Phänomen, wo jetzt auch wieder punktuell das Bewusstsein sich auf ein solches Objekt richtet und sagt: Wie ist das jetzt gesetzlich aufgebaut? Ist das nur äußerlich so eine Form, oder ist diese Form auch innerlich? Das kann man ja gerade bei diesen Kalkspaten oder Feldspaten wunderbar sehen, dass wenn man mit dem Hammer draufhaut, dann gibt es immer wieder dieselbe Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=687s Das 18. Jahrhundert 00:11:27] ====&lt;br /&gt;
Dann haben wir ins 18. Jahrhundert geschaut, und da überstürzten sich ja förmlich die Phänomene, indem diese Sammlerleidenschaft die Menschheit in der Aufklärungszeit erfasst hat, und man sammelte und sammelte und sammelte. Was nur irgendwo als Phänomen auffallend war in einer Dorfgemarkung, also kam der Pfarrer oder der Lehrer, der Dorflehrer, und hat angefangen, das zu sammeln: die Herbarien, die Pflanzen und so weiter und so weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in dieser Zeit, mitten in dieser Zeit, oder sagen wir, am Anfang des 18. Jahrhunderts, kommt diese Gestalt von [[w:Carl_von_Linné|Carl von Linné]] herauf, der jetzt diese ungeheure Fülle von Einzelheiten systematisiert hat. Also ein System daraus gemacht hat, die ganzen Pflanzen nach den Blüten geordnet und die Tiere nach anderen Merkmalen, und hat dadurch sozusagen eine Ordnung in diese Fülle von Erscheinungen gebracht. Rein irdisch, also nicht mehr irgendwo aus großen kosmischen Zusammenhängen heraus gedacht, wie in den alten Mysterien, sondern jetzt ganz nach der äußeren Sinneserfahrung. Und der prägt nun das ganze 18. Jahrhundert, dieser Carl von Linné.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in der Mitte dieses Jahrhunderts tauchen dann die Gestalten auf, die den Entwicklungsgedanken umfassend zu denken anfangen. Umfassend. Ich sprach von [[w:Gotthold_Ephraim_Lessing|Lessing]], der den Reinkarnationsgedanken am Ende seines Lebens formuliert. Und zur selben Zeit [[w:Abraham_Gottlob_Werner|Gottlieb Werner]], der Professor war in Freiberg im Harz, an der Berghochschule dort, der maßgebliche empirische Geologe jener Zeit war, im 18. Jahrhundert, und der ja befreundet war mit Goethe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=823s Goethes Erkenntnishaltung 00:13:43] =====&lt;br /&gt;
Und wir haben uns dann länger auch mit [[w:Johann_Wolfgang_von_Goethe|Goethe]] befasst und wie sein Interesse sich auf alle Naturreiche gerichtet hat, aber eben auch auf die Gesteinswelt und zu einer derart umfassenden Weise. Es ging ihm nie darum, nie, in keinem seiner Bemühungen, jetzt irgendwas Neues zu entdecken, zu wollen, zu den Erscheinungen, die sowieso schon entdeckt sind. Sondern das, was er sieht, das zu befragen: Welche Idee hat dich gestaltet? Welche Idee ist eigentlich das treibende Element gewesen, das diese Erscheinung als solche einem vor Augen tritt? Und an der Erscheinung jetzt gleichsam das bewusstseinsmäßig zurückzubilden, in seinem eigenen Erleben, in seinem eigenen Denken. Und dieses Erleben und Denken so innerlich zu objektivieren, dass das wirkende Prinzip in ihm aufleuchtete, was von außen hin diese Gestalt hervorgebracht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eine Erkenntnisleistung, ich muss sagen, unübertroffen. Dass ein Mensch erkannt hat, wie Goethe, dass man die Natur nicht einfach nur anschauen kann und irgendwie klassifizieren kann und sagen: Das ist es, da draußen. Sondern ich muss sie notwendigerweise in mich hereinnehmen, um in mir das Instrument, das Organ zu schaffen, durch das ich jetzt das wirkende Prinzip, das diese Erscheinung hervorruft, in mir wachrufe. Deswegen konnte Goethe gar nicht anders denken, als dass er sich als Mensch in den Erkenntnisprozess mit einbeschlossen hat und nicht nur als Zuschauer sich der Welt gegenübergestellt hat. Da haben wir uns länger darüber auseinandergesetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich wollte auch nur noch mal den Brief kurz erwähnen, in dem Goethe an [[w:Charlotte_von_Stein|Frau von Stein]] geschrieben hat, mit den abschließenden Worten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wir sind auf die Höhen gestiegen und in die Tiefen der Erde eingekrochen&amp;quot; – im Harz war das – &amp;quot;in den Tiefen der Erde, in der großen, formenden Hand nächste Spuren zu entdecken. Es wird gewiss einer kommen, der da klar sieht; wir wollen ihm vorarbeiten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die goethesche Erkenntnishaltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=987s Übergang ins 19. Jahrhundert 00:16:27] ====&lt;br /&gt;
Und dann sind wir weitergeschritten durch das 18. Jahrhundert hindurch ins 19. Jahrhundert. Und da treten nun Persönlichkeiten auf, die nun noch ganz idealistisch gestimmt sind in ihren jungen Jahren und nachher immer mehr dem heraufkommenden Materialismus seit den 40er Jahren des 19. Jahrhunderts verfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=1011s Charles Lyell und die Stratigraphie 00:16:51] =====&lt;br /&gt;
Das erste ist [[w:Charles_Lyell|Lyell]], der Begründer der eigentlichen Geologie als Wissenschaft. Also der große [[w:Stratigraphie_(Geologie)|Stratigraph]], der die ganzen Schichtungen der Erde erkannt hat aus dem Studium der Landschaften in England, in Wales vor allen Dingen, aber auch andernorts. Und erkannt hat, dass es eben Sedimentgesteine gibt, die in diesen mehr horizontal gelagert sind, durch Gebirgsbildungen vielfach verfaltet, und dass es eben andere Gesteine gibt, die anderer Herkunft sind, also die Urgesteine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also man hat angefangen, auch hier systematisch zu denken, sozusagen eine gewisse Systematik der Erdkruste zu entdecken. Und da war Lyell der ganz große Mann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=1068s Charles Darwin und die Evolutionstheorie 00:17:48] =====&lt;br /&gt;
Und er war befreundet mit [[w:Charles_Darwin|Darwin]], und er hat es selber ja in Bezug auf die Pflanzen und Tiere dann gemacht, indem er versucht hat, eben den Entwicklungsgedanken aufzugreifen und den jetzt mit den Erscheinungen in Verbindung zu bringen, die er da studiert hat auf seiner Südamerika-Reise und aus der Fülle der Erscheinungen sein ganzes Leben zugebracht hat, um seine [[w:Abstammungstheorie|Deszendenztheorie]] zu entwickeln. Darwin. Und das war auch eine große Erschütterung, konnte man sagen. Hat ja unglaubliche Erkenntniskrisen verursacht, Auseinandersetzungen pro und contra. Und heute ist die Sache eingeschlafen. Jeder hält es für selbstverständlich, dass es so ist, wie Darwin das sah, plus minus sich gedacht hat, dass es eine gewisse Linearität in der Entwicklung, eine Linearität gäbe von Primitiven zu den mehr komplexen, komplizierten Organismen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=1135s Ernst Haeckel und das biogenetische Grundgesetz 00:18:55] =====&lt;br /&gt;
Wir haben dann noch den weiteren Schritt gemacht zu [[w:Ernst_Haeckel|Haeckel]], der das [[w:Biogenetische_Grundregel|biogenetische Grundgesetz]] formuliert hat, dass die Individualentwicklung die Wiederholung der Stammesentwicklung ist. Ein ganz kühner Wurf, den er aus der Embryologie heraus entwickelt hat. Er, der eigentlich ein Materialist &#039;&#039;comme il faut&#039;&#039; war, Haeckel, ein seltsamer, idealistischer Materialist. Ein Mensch, den Rudolf Steiner deswegen so hoch geschätzt hat, weil er ein konsequenter Monist war. Er hat sozusagen für sich die Folgerungen gezogen für sein ganzes Leben, dass er sich in diesen Bahnen von Darwin weiterbewegt hat und das zu seiner zentralen Weltanschauung erhoben hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=1195s Der Entwicklungsgedanke und seine Bedeutung 00:19:55] ====&lt;br /&gt;
Dann haben wir gesehen, wie der Entwicklungsgedanke, der durch das ganze Bewusstseinsseelenzeitalter langsam gedämmert ist, aufgedämmert ist, von Leonardo an bis zum Höhepunkt in Darwin gefunden hat und unglaublich die Gemüter bewegt hat, dass man so denken kann, dass da ein Vergangenes ist, das mit mir im Zusammenhang steht. Also, dass die ganze vergangene Evolution irgendwo sich in jedem Organismus noch einmal abbildet im Sinne des biogenetischen Grundgesetzes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naja, und dann ist der Entwicklungsgedanke ja, wie man ihn heute betrachtet, wirklich in einen jämmerlichen Zustand geraten. Er ist eigentlich so verblasst und so zementiert, durch die heutige Theorie des [[w:Urknall|Urknalls]], die wir kurz auch angeschaut haben, dass man darin überhaupt keinen Sinn mehr entdecken kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vorgänger, die haben überall noch nach einem Sinn gesucht, da sprach noch irgendwo eine Religiosität herein, bei Darwin ganz besonders. Der wollte ja Pfarrer werden und zuletzt hat er fast seine eigene Theorie wieder sich davon verabschieden wollen. Also, schon ein Erkenntnisinneres Ringen lebte bei den Menschen. Heute lebt ja kein Erkenntnisringen mehr in diesen Zusammenhängen. Der Entwicklungsgedanke ist total verflacht, sinnlos irgendwo geworden, wenn man die Konsequenzen aus dieser Urknalltheorie herausnimmt. Da spielt der Mensch und die Pflanze und das Tier eigentlich gar keine Rolle mehr, außer dass es ein materielles Gebilde ist, das diese Form angenommen hat und dann eines Tages auch wieder verschwindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dass umgekehrt, eben für uns, das wollte ich nur nochmal wiederholen, dieses Wort des Novalis Geltung hat, dass die Menschheit zur Bildung der Erde berufen ist. Angesichts dieses Zerstörungswerkes, das wir uns da leisten, aus diesen materialistischen Anschauungen heraus, dass wir dadurch in dem Augenblick, wo wir uns selbst erkennen als Mensch, in uns Quellen entdecken, aus denen heraus wir uns erkenntnismäßig als nicht aus der Natur bloß geboren, sondern die Natur aus uns geboren erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=1376s Rudolf Steiners Beitrag zum Entwicklungsgedanken 00:22:56] =====&lt;br /&gt;
Und das ist der Ansatz in der &amp;quot;[[a:GA_13|Geheimwissenschaft]]&amp;quot; Rudolf Steiners. Dass wir uns selbst so erkennen, dass wir vor aller Natur sind, dass wir eine Entwicklung hinter uns haben, die weit, weit vorausschreitet dessen, was wir heute als Schöpfung um uns herum sehen. Und dass alles, was da draußen ist, letztlich in uns auch zu finden ist, aber in verwandelter Gestalt auf der Ebene des geistig-seelischen, was draußen in der Natur auf der Ebene des leiblich-physischen ausgebreitet ist. Und solche Dinge hat Goethe geahnt. Und sie offenbaren sich ja eigentlich erst so richtig durch die anthroposophische [[a:Geisteswissenschaft|Geisteswissenschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie geht vom Menschen aus und nicht von der Materie. Das ist einfach ein vollkommen anderer Ansatz. Und indem sie vom Menschen ausgeht, kann sie auch ein Verständnis für die Materie entwickeln. Aber man kann von der Materie aus kein Verständnis für den Menschen entwickeln. Das ist das Problem. Also, so ist eigentlich die größte Herausforderung für den modernen Menschen, das möchte ich nochmal ganz besonders betonen, dass man sich bekannt macht mit dem Entwicklungsgedanken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=1471s Bezug zum biologisch-dynamischen Landbau 00:24:31] =====&lt;br /&gt;
Und den geistig-seelisch in sich belebt. Und das ist eigentlich die Grundlage des [[Biologisch-dynamische Landwirtschaft|biologisch-dynamischen Landbaus]]. Da geht es nicht darum, dass wir irgendwie die äußeren Erscheinungen wieder zu erfassen lernen, die universelle Weisheit, die man in der Natur entdecken kann, und der wieder auf die Beine hilft in Form von einem nachhaltigen Wirtschaften oder einem biologischen Wirtschaften oder einem ökologischen Wirtschaften. Das heißt alles nichts mehr. Da tun wir nur wieder Vergangenheit wiederholen. Sondern es geht darum, dass man im Begreifen des Menschen, seines geistig-seelischen Wesens, die Kriterien überhaupt erst findet, wie man sozusagen jetzt das Wort des Novalis erfüllen kann, dass man eine Mission hat gegenüber der Entwicklung der Erde der Zukunft als Menschheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die ganze Geologie als Wissenschaft beschreibt eben Dinge, die geworden sind. Man blickt auf die gewordene Welt, nicht auf die werdende. Und die werdende kann man nur verstehen, wenn man sich selbst versteht als Mensch. Und das ist eigentlich unsere Herausforderung, vor der wir stehen. Naja, gut, darum haben wir uns unterhalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=1561s Wiederholung zur Erforschung des Erdinneren (s. 2. Folge) 00:26:01] ===&lt;br /&gt;
Und der nächste Schritt war, dass wir auf die Kugelschalen der Erde geschaut haben, so wie das Bild der heutigen Geologie ist, auf Grundlage der Kriterien, auf Grundlage der Frage, was ist der Bau der Erde. Denn ich kann ja nicht in die Erde reingucken, ich kann in den Sternenhimmel raufgucken und kann Sterne sehen, Monde und Sonnen, aber ich kann nicht in die Erde reingucken. Da ist finster, da oben ist hell, Licht und da unten ist Finsternis. Wie soll ich einen Begriff mir verschaffen in Bezug auf das Erdinnere?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da haben wir verschiedene Kriterien angeschaut. Also, dass man mal guckt, was da in Steinbrüchen sich dann für den Sinnen darbietet, oder durch Bohrungen oder durch Gebirgsbildungen, die offenbaren, was aus den Tiefen der Erde möglicherweise an die Oberfläche herkommt, an tiefen Gesteinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder wir haben darauf hingeguckt, auf die Tektonik, die Grabenbrüche und in die großen Erosionsschluchten der Erde, wie der Colorado River und so. Da sieht man dann, wie tatsächlich doch immerhin auf ziemliche Tiefen, im Vergleich zum Erdendurchmesser natürlich, also das ist keine wirklich ernstzunehmende Dimension, aber doch sieht, wie da die Ablagerungen der Erde sich vor den Augen darstellen. Außerdem gibt es eben diese Methodik der Messung der seismischen Wellen, die Seismik, die einem erlaubt, ein Urteil zu fällen in Bezug auf den Aufbau der Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=1678s Das Modell der Kugelschalen der Erde 00:27:58] ====&lt;br /&gt;
Das haben wir dann versucht auszuloten. Und da ist die moderne Geologie heute als Wissenschaft dazu gekommen, den Bau der Erde im Sinne von ineinandergesteckten [[w:Innerer_Aufbau_der_Erde|Kugelschalen]] aufzufassen, mit der Kruste außen und dann der [[w:Lithosphäre|Lithosphäre]], die sich da noch anschließt, noch krustenartigen Charakter hat. Und dann eben die [[w:Asthenosphäre|Asthenosphäre]], wo man sagt, dass die Erde zwar auch noch fest ist, aber doch plastisch sich offensichtlich darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auch im äußeren [[w:Erdmantel|Erdmantel]] ist das noch der Fall, im Wesentlichen fest, aber doch plastisch und immer plastischer werdend. Und dann gibt es einen Bereich des äußeren [[w:Erdkern|Erdkerns]], wo sie flüssig ist, aus Gründen solcher seismischen Forschungen, und der Erdkern selber ist wieder fest. Also das ist sozusagen die Auffassung, die heute landauf, landab sich herausgebildet hat, auf Grundlage dieser seismischen Messungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die waren enorm verfeinert in dieser Hinsicht und so weiter. Und das kann man ja so stehen lassen. Es stützt sich auf Phänomene, das muss man auch deutlich sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist nicht nur eine reine Theorie, es ist eine Theorie, die sich an Phänomene anknüpft. Aber diese Phänomene sind durch sich selbst eigentlich zunächst mal ziemlich abstrakt. Also eine Messung von irgendwelchen Wellen, die man nicht sieht und die durch Explosionen oder durch Erdbeben ausgelöst werden und die irgendwo reflektiert werden, dann in Aufnahmegeräten erfasst werden, und jetzt daraus, daran knüpft man Schlussfolgerungen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=1796s Wiederholung zur Frage der Kontinentalverschiebung (s. 2. Folge) 00:29:56] ===&lt;br /&gt;
Naja, und dann haben wir dann als nächstes die Frage gestellt, also ich wiederhole das nochmal, damit Sie sehen, wo wir stehen, die Frage gestellt, wie ist es eigentlich jetzt mit dem, die Tatsache zu verstehen, dass knapp 71% der Erdoberfläche Wasser ist. Es ist gar nicht Land. Also man kann sich nicht aus Wasser inkarnieren, als Mensch. Man kann ja nicht plötzlich ins Wasser fallen und dann irgendwie Mensch sein, sondern man muss auf die Erde fallen, auf das Feste, die Kontinente. Und die sind nur rund so ein Viertel der gesamten Erdoberfläche. Das Feste der Erde ist schon ein verwunderlicher Tatbestand. Und wenn man dann genauer hinschaut, dann merkt man auch, dass es Gegenden auf der Erde gibt, wo sich kein Mensch richtig inkarnieren kann. Also wenn man auf die Antarktis oder so guckt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann haben wir die Frage gestellt, wie kommt es dazu, dass diese Kontinente diese Anordnung haben, wie sie heute auf Erden vorhanden sind. Ist das schon seit ewigen Zeiten so, im Sinne des Aktualitätsprinzips auch von Lyell, also dass die selben Gesetze, die heute wirksam sind, zu allen Zeiten wirksam waren? Oder haben sie sich verändert und so weiter. Das haben wir dann ein bisschen verfolgt und kamen dazu, zu sagen, dass es aufgrund von Beobachtungen, wirklichen Beobachtungen, Veranlassungen gab, zu sagen, dass es mal anders gewesen sein muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=1921s Erste Hinweise auf Kontinentalverschiebung 00:32:01] ====&lt;br /&gt;
Die Auslöser waren vor allem die Tatsache, dass man in Südamerika, in Brasilien und bis hinunter nach Feuerland und dann auch an der Westküste Afrikas und dann wieder in Indien und auch in Australien eiszeitliche Geschiebe gefunden hat. Also Geröll, Ablagerungen aus irgendeiner Eiszeit, die weit vor der jüngsten Eiszeit lag. Gerölle, Granite, deren Herkunft man dann festgestellt hat, die tausende von Kilometern woanders waren. Und man fand auch gekritztes Geschiebe, in diesen uralten eiszeitlichen Ablagerungen und auch Kritzen auf der geologischen Unterlage. Also ganz deutliche Kennzeichen, die man auch heute noch wahrnehmen kann in Bezug auf die letzten Eiszeiten. Man stellte die Bewegungsrichtung des Eises aufgrund dieser Ablagerungen sowohl in Afrika wie in Südamerika fest. Und es ist erstaunlich, dass dieser indische Kontinent auch diese Phänomene zeigt, und sogar Australien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus ergab sich schon zu Beginn des letzten Jahrhunderts, dass man gesagt hat, irgendwie muss das im Zusammenhang gedacht werden, irgendwie müssen diese Kontinente in einem anderen Verhältnis zueinander gestanden haben. Das weitere Phänomen war, dass man in Ostafrika Versteinerungen pflanzlicher Art gefunden hat, die man dann auch wiederum oben mit Recife, in der Nähe des Knickpunkts von Südamerika nach Westen, gefunden hat. Je weiter man in dieser empirischen Forschung fortgeschritten ist, desto klarer wurde, dass einmal ein ganz anderes Verhältnis geherrscht haben muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=2066s Wegeners Pionierarbeit 00:34:26] ====&lt;br /&gt;
Und das war dann auch Veranlassung für denjenigen, der dann die Kontinentalverschiebungs-Theorie entwickelt hat, nämlich Alfred Wegener.  Und Alfred Wegener, der ja 1880 geboren wurde und 1936 im Inlandeis von Grönland ums Leben kam, als Forscher, er hat all diese Tatsachen zusammengetragen und hat dann, sehr exakt, er war ja Geophysiker und Klimatologe, sehr exakt, quasi fast imaginativ, diese ganzen Phänomene zusammengeschaut und daraus seine Kontinentalverschiebungs-Theorie entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=2116s Die Erforschung der Meere und unterseeischer Gebirgszüge 00:35:16] ====&lt;br /&gt;
Er wurde verlacht und verspottet, ohne Ende, und wurde dann vergessen durch die Ereignisse des Zweiten Weltkrieges, erst danach kam dann die Forschung, die von Amerika ausging mit dem Forschungsschiff Glomar Challenger, wo sie dann auch Tiefsee-Bohrungen gemacht haben, und haben dann tatsächlich zum ersten Mal in den geologischen Betrachtungen gründlich die Meeresgeologie erforscht. Wie ist der Boden der Weltmeere beschaffen? Welche Geographie hat dieser Boden? Ist er überall eben irgendwie, da unten, oder, wie ist da die Landschaft eigentlich gestaltet?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ja, das ist von Deutschland ausgegangen, während zwischen den beiden Weltkriegen mit dem Forschungsschiff Meteor, dass sie den mittelatlantischen Rücken auf diese Weise entdeckt haben durch Echolot. Das war schon ein erstaunliches Phänomen für die damaligen Forscher. Da gibt es also Gebirgszüge untermeerisch, die 3.000 bis 4.000 Meter hoch sind, die über dem Meeresboden der Tiefseebecken mehr messen. Und dem ist man dann immer mehr nachgegangen und heute hat man ein ziemlich genaues Bild, nicht nur der kontinentalen Landschaftsgestaltung, sondern auch der untermeerischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war bis dahin, so weit waren wir ungefähr gekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[G. Gebhard]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich glaube vielleicht zu dem Alfred Wegener... Es ist spannend, es war 1912 bis 1916, glaube ich, die wesentlichen Publikationen. Und 1919 entstand dann die Waldorfschule, und in der Waldorfschule wurde Plattentektonik unterrichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[M. Klett]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in der Waldorfschule...? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[G. Gebhard]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
… Plattentektonik unterrichtet, seit Beginn. Also Rudolf Steiner hat den Wegener gekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[M. Klett]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wusste ich nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[G. Gebhard]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in den Lehrplanangaben für die Geografie greift es Steiner auf, ohne den Wegener selber zu nennen, sagt, die Kontinente sind vom Kosmos gehalten und schwimmen auf der Erde und bewegen sich. Da erwähnt er auch von Afrika und Südamerika. Also in der Waldorfschule war diese horizontale Geologie erst in den 60er, 70er Jahren, dass Kontinente sich so bewegen. Das war da und ist die ganze Zeit in der Waldorfpädagogik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[M. Klett]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, und diese Tatsache hat sich eben in den folgenden Jahrzehnten, jetzt im ganzen 20. Jahrhundert, vollauf bestätigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=2299s Grundbegriffe der Plattentektonik 00:38:19] ===&lt;br /&gt;
So, und jetzt möchte ich daran anknüpfen, nochmal auf diese Kontinentalverschiebungslehre-Theorie eingehen, und wie sie sich darstellt für den heutigen Weltgeologen, sozusagen Meeres- und Kontinentalgeologen. Ich stütze mich hier jetzt einfach auf das, was sich in der Literatur findet. Wenn man da einen Schritt macht, von West nach Ost, also durch Südamerika durch und durch den Atlantik durch, durch Afrika, dann mag das vielleicht etwa stümperhaft - wo sind die ganzen Kreiden hingegangen - mag das also so aussehen… [schreibt an der Tafel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=2391s Die ozeanische Kruste 00:39:51] ====&lt;br /&gt;
Also wenn wir hier jetzt, sagen wir mal, den Pazifik hätten, der anbrandet an die Westküste von Südamerika, das wäre hier jetzt die Meeresoberfläche […] Dann hat sich ja gezeigt, dass die Erdkruste unter den Weltmeeren außerordentlich dünn ist. Also wir sprachen von einer Mächtigkeit... […] Also, dass die Tiefseeböden sehr viel weniger mächtig sind als die Kontinentale, die Kontinente. Also man rechnet nur zwischen 7 und 13 Kilometer Mächtigkeit der Tiefseeböden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt schließt sich also hier, an das Meer, schließt sich der Meeresboden an. Und dieser Meeresboden ist im Wesentlichen basaltisch. Wir kommen auf die einzelnen Gesteine noch zu sprechen. Basalt ist ein sehr schweres, relativ spezifisch schweres Gestein. Dunkel, immer dunkel gefärbt. Die Pflaster hier auf dem Hof, wo man unten auf dem Hof läuft, ist Basalt. Also wir laufen hier auf einem Gestein rum, was die Meeresböden, im Wesentlichen Tiefseeböden bildet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nun erhebt sich hier ziemlich steil aus dem Meere aufragend, die Anden, die dann abfallen wiederum in eine Verebnung und zum Teil im mittleren und nördlichen Südamerika dann wieder ansteigen in ein Randgebirge. Und dann setzt sich das noch in einem Kontinentalschelf fort und das fällt dann auch wiederum ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=2569s Kontinente und ihre Verankerung im Erdmantel 00:42:49] ====&lt;br /&gt;
Und dann bildet sich ungefähr so ein Gebilde aus [zeichnet an der Tafel]. Das ist jetzt meine Zeichnung. Jedenfalls bildet das in etwa ab die Tatsache, dass ein solcher Kontinent, wie Südamerika, Afrika oder jeder Kontinent, je höher er heraufragt über die Erde, je tiefer [ragt] er herunter [...] in den Erdmantel. Die Kontinente sitzen sozusagen wie die Zähne mit ihren Wurzeln im Kiefer drin. Also der Kiefer wäre in diesem Fall der Erdmantel, zähflüssig. Und da sitzen die drin und wenn da Erhebungen nach oben sind, sind auch entsprechende Vertiefungen nach unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=2621s Schelfe und Tiefseegräben 00:43:41] ====&lt;br /&gt;
Und jetzt stößt hier der Pazifik an, an diesen südamerikanischen Kontinent. Und jetzt zeigt sich, dass hier das Meer bis an den Steilabfall dieses Kontinentes, also er hat hier kein Kontinentalschelf... Schelfe nennt man Kontinente, die unter Wasser sind. Also wo sich die Kontinente unter Wasser fortsetzen. Das ist nur an der Ostküste Südamerikas der Fall, aber nicht an der Westküste. Da fällt es also steil ab. Und jetzt setzt sich hier diese verfestigte Erdkruste fort und offensichtlich ist es so, dass sie hier jetzt plötzlich abtaucht. Unter dem südamerikanischen Kontinent abtaucht und zwar in erhebliche Tiefen offensichtlich. Und dadurch entsteht hier ein Tiefseegraben. Also eine Untiefe am Westrand von Südamerika. Eine Kaltströmung, die von der Arktis heraufkommt, eine Meerströmung voller Fische, ein ungeheurer Fischreichtum. Aber eben hier, das ist alles wassergefüllt. Hier ist also eine Untiefe direkt vor dem südamerikanischen Kontinent. Und dieser Tiefseeboden senkt sich jetzt unter dem südamerikanischen Kontinent hier ab. Und hier [unter dem südamerikanischen Kontinent] muss man annehmen, dass auch noch ein solcher Tiefseeboden besteht, der in dieser Weise sich nach dem Atlantik zubewegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=2752s Der mittelozeanische Rücken 00:45:52] ====&lt;br /&gt;
Und hier [östlich von Südamerika] hätten wir jetzt also den Atlantik. Und hier kann man noch reinzeichnen gewisse Sedimente. Tiefsee-Sedimente, das sind hier Sedimente tertiärer Art, die hier als Sedimente sich allmählich mit der Zeit gebildet haben.  So, und jetzt wenn man das fortsetzt, dann haben wir hier also den Pazifik und hier den Atlantik. Und da ist es jetzt ein seltsames Phänomen, nachdem man nämlich den [[w:Mittelatlantischer_Rücken|mittelatlantischen Rücken]] entdeckt hat, schon zwischen den beiden Weltkriegen, hat man festgestellt, dass hier jetzt, also untermeerisch, sich aufwölbt, der Tiefseeboden. Sich aufwölbt und auf dieser Seite, auf der anderen Seite auch sich aufwölbt und dann wieder abfällt gegen den afrikanischen Kontinent, der dann hier sich aufbaut, auch mit einer kontinentalen Wurzel und sich irgendwie so fortsetzt. Meistens in Afrika hat man es mit Randgebirgen zu tun, die aber nicht sehr hoch sind und dann große Tafeln dazwischen. Und hier [ostafrikanischer Teil des Kontinents] ist die Gebirgsbildung weniger [?]. Der afrikanische Kontinent hat eine viel einfachere Geomorphologie als, sagen wir mal, der südamerikanische.  Und dann setzt sich hier [östlich von Afrika] der Indik fort, der Indische Ozean. Und auch dieser hat dann einen solchen Tiefseeboden, der sich unter dem afrikanischen [Kontinent] fortsetzt und hier sich anschließt an den atlantischen [Tiefseeboden].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=2912s Sima und Sial 00:48:32] ====&lt;br /&gt;
Die Kontinente also schwimmen, wie das da gesagt ist, auf dieser quasi plastischen Unterlage, fest und doch plastisch. Und betrachten wir zunächst nochmal die Kontinente selber, dann handelt es sich da um Gesteine ganz anderer Art. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also hier ist die Gegend [deutet auf den ozeanischen Bereich], wie gesagt, das ist alles basaltisch, hier der Tiefseeboden. [...] Und nach unten geht dann dieser Basalt über in noch dunklere, noch schwerere Gesteine. Das ist der sogenannte [[w:Peridotit|Peridotit]], der [...] in die Lithosphäre übergeht. Peridotit. Und dieser Peridotit ist ein sehr, sehr dunkles Gestein, sehr schwer, sehr eisenhaltig, magnesiumhaltig, also schon so ein bisschen wie der [[w:Basalt|Basalt]], aber eben noch intensiver, hat ein spezifisches Gewicht von 3,2. Also es ist wesentlich schwerer als alles, was sich darüber aufbaut, und besteht im Wesentlichen eben aus Silizium, aber eben ständig abnehmend im Gehalt und Magnesium. Man nennt es die [[w:Ozeanische_Erdkruste|Sima-Schicht]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die Kontinente einen anderen Aufbau zeigen, in dem, ja, man kann fast sagen, das Fundament aller Kontinente ist der [[w:Granit|Granit]]. Wenngleich auch heute da die Ansichten ein bisschen auseinander gehen, man spricht da nicht mehr vom Granit, es ist nur eine Sonderform der kristallinen Gesteine, der [[w:Metamorphes_Gestein|Metamorphite]] und so weiter. Man tut dem Granit nicht mehr das zusprechen, was der Goethe dem noch zugesprochen hat, aber trotzdem muss man sagen, im Wesentlichen ist das hier alles granitisch, im Untergrund. Also ich schreibe mal hin, Granit, also mehr im Untergrund dieser Kontinente und der Gesteinsaufbau ist eben so, dass da im Vordergrund steht das Silizium und das Aluminium. Deswegen spricht man hier von der [[w:Kontinentale_Erdkruste|Sial]], weil es im Wesentlichen Gesteine sind, die sehr siliziumreich und sehr aluminiumreich sind und beides sind Elemente, die spezifisch leicht sind. Also wenn Sie das reine, das elementare Silizium in die Hand nehmen, das ist federleicht, man hält es nicht für möglich. Und SiO2 dann als Quarz hier, da hat es natürlich schon merklich ein Gewicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das [[w:Silicium|reine Silizium]] ist federleicht und auch das Aluminium, das kennen wir ja von den Aluminiumtöpfen in der Küche früher, heute ja nicht mehr, sind auch ziemlich leicht. Also es sind sehr, sehr leichte Minerale. Hier haben wir ein spezifisches Gewicht von 2,4 bis 2,7. Also die Kontinente sind leichter als alles, was da drunter ist. Insofern schwimmen die wie ein Schiff sozusagen auf der Erde herum. Und dasselbe gilt natürlich auch für Afrika. Und da tritt eigentlich das granitische Element bis an die Oberfläche viel, viel umfangreicher zu Tage. Der ganze afrikanische Kontinent ist so richtig ein in sich ruhender Granitbrocken. Das muss man einfach mal erlebt haben, wie dieser Granit da geschaffen ist, das ist unglaublich. Weil da nämlich so gut wie nichts mehr oben drüber liegt. Da tritt der Granit wirklich bis an die Oberfläche in Erscheinung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=3189s Die besondere Stellung des Siliziums 00:53:09] ====&lt;br /&gt;
Und nun gibt es aber ein Phänomen, was auch die Geologie als Wissenschaft heute konstatiert und erklärt auf ihre Weise, weil das Silizium so leicht ist, ist es auch da oben an der Oberfläche. Aber das ist eine Anschauung, die man natürlich in dem Augenblick nicht mehr teilen kann, als alleinige Ursache. Weil, wenn man aufsucht, wo das Silizium in der Natur normalerweise vorkommt, bei Menschen oder bei den Pflanzen oder wo, immer an der Oberfläche, immer peripher. Die Augenschleimhaut und alle Schleimhäute, auch im Innern des Körpers, sind immer siliziumreich. Immer wo Wahrnehmungsverhältnisse herrschen, sei es über die Sinnesorgane da intensiv oder auch die inneren Organe, die ja auch wahrnehmen, nur nach innen, da ist das Silizium zu Hause. Und im [[GA 327|Landwirtschaftlichen Kurs]] findet sich dieser wunderbare Ausdruck der Kiesel, also Silizium, als der äußere Sinn im Irdischen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das findet man hier bei den Kontinenten. Überall hier [deutet auf die Kontinente] ist der größte Siliziumreichtum, an der Oberfläche. Natürlich auch die Kalkablagerungen [...], die finden sich hier auch überall. Aber der Granit selber ist das kieselsäurereichste Gestein überhaupt auf der Erde. Rund 80% ist Kieselsäure, sodass man sagen kann, die Kontinente als ganze, aber auch gegen ihre Oberfläche hin, sind wirkliche Sinnesorgane der Erde gegenüber dem Kosmos im weitesten Sinne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=3322s Erdbeben und Vulkane 00:55:22] ====&lt;br /&gt;
Und nun nur noch ein Wort jetzt zu dem, was da drunter ist. Auf die Einzelheiten kommen wir dann später noch zu sprechen. Es ist so, dass diese Tiefseeböden, jetzt hier im Falle von Südamerika, unter dem südamerikanischen Kontinent drunter wandern und offensichtlich diese Unterwanderung hier Veranlassung gibt zu sowohl Erdbeben als auch zu vulkanischen Erscheinungen. Also überall da, wo ein untermeerischer Boden heruntersinkt unter den Kontinenten, hat man es mit intensiven Erdbebenerscheinungen zu tun. Und überall da, wo Kontinente an Meere anstoßen, also insbesondere Pazifik, Atlantik, Indik, da finden sich solche Erdbebenzonen, wo es also ständig rammelt, rüttelt und macht. Und das führt man darauf zurück, durch [[w:Seismik|seismische Messungen]], dass offensichtlich hier der untermeerische Boden herabsinkt in den äußeren [[w:Erdmantel|Erdmantel]]. Also zumindest in die [[w:Asthenosphäre|Asthenosphäre]]. Und dass das hier ein eben hartes, verhärtetes, mineralisiertes Gestein ist [Bereich der ozeanischen Kruste, der sich an der Erdoberfläche befindet], während hier ringsrum, hier unten [unter den Kontinent &amp;quot;abgetauchte&amp;quot; ozeanische Kruste], die Tendenz besteht, dass der äußere Erdmantel wenigstens, wie man es nennt, säkular-plastisch ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, über Jahrhunderte bewegt er sich so ganz zäh, flüssig, nicht flüssig, sondern er bewegt sich zäh in eine bestimmte Richtung. Und jetzt taucht dieses basaltische, harte Unterboden langsam, sinkt er herunter und führt dazu, dass es da eben ab und zu auch mal zu irgendwelchen Störungen kommt. Und die lösen dann eben Erdbeben aus. Und je tiefer dann ein solcher Tiefseeboden heruntersinkt in den äußeren Erdmantel, desto tiefer können die Erdbebenorte sein, wo ein solches Erdbeben ausgelöst wird und führen dann eben zu Erschütterungen, die den ganzen Kontinent, oder jedenfalls Teile des Kontinents, erfassen. Also es gibt Erdbeben bis zu 60 Kilometer Tiefe etwa. Und es gibt auch andere Erdbeben, die sehr viel flacher ihren Auslöser haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=3500s Beispiel Anden 00:58:20] ====&lt;br /&gt;
Und außerdem zeigt es sich, dass immer, wo der Meeresboden absinkt über die Kontinente, auch es dazu führt, dass hier jetzt Vulkanschlote entstehen, die durch den ganzen Kontinent hervorreiten und diese Berge hier oben aufbauen. Die höchste Erhebung in Südamerika - gestern haben wir darüber gesprochen, in Argentinien, die ist ungefähr 6000 Meter hoch - ist ein Vulkan [Anmerkung: der höchste Berg Südamerikas, der [[w:Aconcagua|Aconcagua]] (6961m) ist nicht vulkanischen Ursprungs; wahrscheinlich ist hier der 68m niedrigere [[w:Nevado_Ojos_del_Salado|Nevado Ojos del Salado]] (6893m) gemeint, der zweithöchste Gipfel Südamerikas, der bis heute vulkanisch aktiv ist]. Also die ganzen Anden sind vom Feuerland bis oben nach Mittelamerika, sehr stark vulkanisch geprägt. Es sind nicht nur vulkanische Gesteine, aber doch in ganz erheblichem Umfange. Und es setzt sich fort durch Mittelamerika bis rauf in die [[w:Rocky_Mountains|Rocky Mountains]], die auch so von Vulkanen begleitet sind. An sich andere Gesteine sind, aber vulkanische Schlote bauen da oben dann vulkanische Kegel auf. Das hängt mit diesen Störungen hier unten [unter den Kontinent absinkende ozeanische Kruste] zusammen, die durch den Fortschritt der Kontinentalverdriftung entstanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Phänomen, was man dabei sehen kann, ist, dass hier ein Steilabfall der Anden bis in die [[w:Tiefseerinne|tiefsten Tiefen]], also ungefähr noch mal so tief runter, wie sie sich da oben raushacken, ohne Kontinentalschelf ausgebildet ist. Und dass man davon ausgeht, dass durch das Driften der Kontinente in diese Richtung allmählich eben diese Gebirge aufgestaut worden sind, erhoben worden sind, hochgehoben worden sind, dadurch, dass sie kollidieren hier mit der [[w:Pazifische_Platte|Pazifischen Platte]]. Wir haben ja über die Platten gestern schon gesprochen. Und diese Platte, die hier anstößt, an den Südamerikanischen, die [[w:Nazca-Platte|Nasca-Platte]], die relativ klein ist im Verhältnis zur Pazifischen, aber offenbar mit einem ungeheuren Bewegungsdruck in diese Richtung gegen den Kontinent anbrandet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=3660s Frage: Aufstauung oder Vulkanismus? 01:01:00] =====&lt;br /&gt;
[Student 1]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Stauung der amerikanischen Platte, dieses Aufwölben der Anden, mit dem Material, mit dem Granit, das sehr hart ist. Und die erste Frage, ist das durch diese Stauung tatsächlich passiert, dass sich diese Aufwölbung ergibt, oder ist es, wie gesagt, dass diese Schlote sich dort durchziehen und die Vulkane den Aufschluss machen, oder ist es dadurch geprägt? Stauung oder durch Vulkane, die Anden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[M. Klett]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, es ist so, es gibt natürlich hier in den Anden auch Faltungen. Aber im Wesentlichen ist das Ganze gehoben. Es ist ein gehobener Meeresboden. Ich habe ja schon das Beispiel Titicaca-See genannt. Der Titicaca-See liegt in Bolivien oben, auf ungefähr 5000 Meter Höhe. So weit ist ein ehemaliger Meeresboden, der da heraufgehoben worden ist. Dieser See enthält Organismen, die noch ihren Ursprung herleiten von Meeresorganismen. Also, man findet dort eine Fauna vor im Titicaca-See, die noch darauf schließen lässt, dass die ursprünglich eigentlich mehr in den Weltmeeren beheimatet waren. Also, es ist im Wesentlichen hier eine Hebung in den Anden. Die Schubkräfte sind auch wirksam. Also, ich war selber noch nicht in den Anden. Ich weiß nicht, wie stark die Faltungen dort sind. Aber ich weiß nur, dass gebirgsbildend hier mehr die Hebungen vorherrschen, ähnlich bei den Rocky Mountains. Also, zum Beispiel die ganze Platte, durch die der Colorado River durchgeht, uralte Ablagerungen, die sich da auftürmen, das ist alles gehoben. Das sind auch ehemalige Tiefseeböden, also mal überflutet gewesene Böden, die jetzt da hochgehoben worden sind auf ungefähr 2.000 oder so was Meter Höhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[G. Gebhard]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, Alexander von Humboldt beschreibt, die haben, als sie dann mit den Vermessungen ins Land fuhren, mit dem Vermessungsschiff, ein Seebeben erlebt, kommt zwei Tage später an die peruanische Küste, und etwa drei bis vier Meter über dem Meeresspiegel sind noch stinkende Niesmuscheln an den Felsen. Das heißt, dieses Seebeben, das sie erlebt haben, das haben sie nachher gesehen, hatte eine Hebung von mehreren Metern innerhalb von ganz kurzer Zeit. Über vier Meter über dem Meeresspiegel sind noch stinkende Niesmuscheln fest am Felsen klebend. Das heißt, das sind wirklich ganz gewaltige Bewegungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[M. Klett]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also durch Hebungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[G. Gebhard]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Meterbereich, durch den Stauch verursacht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=3849s Frage: Warum dringt die Magma nach oben? 01:04:09] =====&lt;br /&gt;
[Student 1]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe das, ... ein Verständnis-Ding, warum sich dieses flüssige, dieses zähflüssige Magma durch den ewig langen Weg, durch dieses harte Material sucht, um irgendwo da oben rauszukommen, anstatt sich [...?] einfach den Weg des geringsten Widerstandes zu suchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[M. Klett]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese ganzen vulkanischen Erscheinungen sind mit der Entwicklung dieser Hebungen mitgegangen. Sie sind ja nicht nur nachträglich entstanden, sondern sie sind ja mitgegangen. Es gibt ja zum Beispiel in Südamerika gewaltige Basaltergüsse, also gewaltigster Art, also insbesondere dann hier in diesem Bereich, die selbstverständlich mit diesen ganzen Vorgängen im Zusammenhang stehen. Also mehrere Schübe von Sedimentationen, zum Beispiel Rio Grande do Sul, das sind Basaldecken von einer Ausdehnung, das ist unglaublich. Und das ist natürlich, die ganze Kontinentalverschiebung hängt zusammen mit ungeheuer starken vulkanischen und sonstigen Erscheinungen. Also es ist nicht, nachträglich irgendwann mal hat sich da ein Schlot durchgebohrt, sondern das sind Spalten, das sind Spaltöffnungen, die seit Urzeiten bestehen, schätzungsweise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Studentin 1]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vulkanische Aktivität gibt es heute fast gar nicht mehr, in dieser argentinischen Region.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Studentin 2]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo meinst du?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Studentin 1]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Vulkan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Studentin 2]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wo?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Studentin 1]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vergleich zur Urzeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Studentin 2]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das stimmt. Dass es heutzutage nicht so viele Aktivitäten in den Vulkanen gibt, als vorher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[M. Klett]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, das ist klar. Also die vulkanischen Aktivitäten waren natürlich in relativ frühen Zeiten, denn die Basaltvorkommen hier im östlichen Tiefland von Brasilien, die stammen ja nicht aus diesen Basaltvorkommen, die wir hier haben, aus dem Tertiär, sondern die stammen aus dem Spätpaläozoikum, da kommen wir noch drauf zu sprechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=3997s Konvektionsströmungen als Antrieb der Plattenbewegungen 01:06:37] ====&lt;br /&gt;
Jetzt wollte ich nur noch auf eins hinweisen, dass hier diese unglaubliche Erhebung ist, des Tiefseebodens, und dass hier offensichtlich von unten jetzt Lava aufsteigt, also richtig vulkanisch könnte man sagen, und ständig hier rechts und links Material ansetzt, was dann in diese Richtung hier abdriftet. Das ist ein Phänomen, und dieses Phänomen tritt wunderbar in Erscheinung in Island. Island liegt als Insel mitten auf dem mittelatlantischen Rücken obendrauf, das heißt, das was sonst untermeerisch ist, erscheint in Island an der Oberfläche, einschließlich aller vulkanischen. Island ist ein reines Basaltgewirr, könnte man sagen. Also man muss mal in Island gewesen sein, das ist eines der tollsten Erlebnisse, die man da haben kann, wie da Feuer und Wasser ständig im Wechselspiel stehen. Da kocht der Boden förmlich, die Erde kocht da, und hier hat man das mit wunderschönen Absonderungen basaltischer Säulen zu tun, erhärtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also hier bildet sich ständig sozusagen ein Jungbrunnen in der Erdenentwicklung, die dazu führt, dass diese untermeerischen Basaltböden jetzt in Richtung nach Westen und offensichtlich auch in Richtung nach Osten strömen. Und da habe ich ganz große Fragen in diesem Zusammenhang, weil nämlich der afrikanische Grundkontinent ein ruhender ist, weitgehend ruhender, zumindest was in seiner ostwestlichen Richtung angeht. Nord-südlich ist es ein bisschen anders. Aber jedenfalls findet man nicht hier [Westküste Afrikas] dasselbe Phänomen wie hier [Westküste (Süd-)Amerikas], unter der Basis Afrikas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So und jetzt macht man sich natürlich heute Vorstellungen, was sind die treibenden Kräfte, dass hier Erdmantelmassen aufsteigen, zu Lava werden, also erst in Kontakt gegen die Erdoberfläche sich verflüssigen, durch Sauerstoffzufuhr sich verflüssigen, während hier unten die eigentlich zäh, flüssig ist schon noch zu viel gesagt, man stellt sich das vor eben plastisch, plus minus, plastisch, wie auch immer, also die Begriffsbildung ist da schwierig. Und dann stellt man sich jetzt vor, dass unter den Kontinenten dieser äußere Erdmantel in seiner Plastizität ständig in Bewegung ist, und zwar in [[w:Mantelkonvektion|Konvektionsströmungen]], in der Art, dass hier jetzt in dieser Richtung eine Konvektionsströmung nach Westen geht und in dieser Richtung hier eine Konvektionsströmung in Richtung Afrika. Und die setzt sich dann hier fort und taucht hier unter und kehrt hier zurück und taucht hier wieder auf. So etwa denkt man sich das. Das ist also hier, strömt hier weg, kehrt um und strömt dann hier wiederum in Richtung des [[w:Mittelatlantischer_Rücken|mittelatlantischen Rückens]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Studentin 2]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie heißt das nochmal?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[M. Klett]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konvektion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=4246s Globale Verteilung der tektonischen Platten 01:10:46] ====&lt;br /&gt;
Und so ähnlich stellt man sich das hier vor [östlich des S-Amerikanische Kontinentes], dass hier auch so eine Strömung hier abtaucht und dann hier irgendwo wieder auftaucht. Es gibt hier auch diese pazifische, die [[w:Nazca-Platte|Nasca-Platte]], grenzt an die [[w:Pazifische_Platte|pazifische Platte]] an und auch da ist eine starke Störungszone, wo vulkanische Tätigkeit ist. Also das ist die Vorstellung heute und da kann man..., da gibt es auch Theorien über Theorien. Und kein Mensch kann das natürlich sehen, sondern man kann nur schließen. Ja, das kann eigentlich nur ein Wärmephänomen sein, dass die Kontinente hier nach Westen driften, Afrika nicht, auf Grundlage dieses ständig neu bildenden Meeresbodens, die dann auseinander drängen und dadurch die Kontinentaldrift verursachen. So denkt man sich das. Kein Mensch hat das gesehen, und insofern sind es also Schlussfolgerungen und damit abstrakt. Aber gut, manche Phänomene deuten darauf hin, dass man das so annehmen muss, aber das löst sich dann auch bald wieder auf, weil andere Phänomene dagegen sprechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt wollte ich nur noch auf eines hindeuten in diesem Zusammenhang. Das ist, dass diese Meeresböden bzw. diese mittelatlantische Schwelle hier, dass da plötzlich auch so Erdmantelmaterial heraufsteigt und die Tiefseeböden bildet und offensichtlich die Kontinente auseinander drängt, dass solche Tiefseeschwellen sich rund um den ganzen Erdball finden. Und das wollte ich doch noch einmal Ihnen zeigen. Da ist mal eine Karte angefertigt worden, die hatten wir hier auch, die ist jetzt aber verschwunden. Irgendwann verschwindet auch alles wieder. Also hier ist jetzt nicht die Gesamtkarte, leider Gottes, drin, sondern nur die Karte des Atlantischen Ozeanes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Können Sie das einigermaßen erkennen? Hier oben ist Island, Spitzbergen. Von dort über Island hinweg geht hier wie eine große Schlange dieser mittelatlantische Rücken herunter bis an die Antarktis, nicht ganz bis hin. Und dann kommt südlich von Südamerika auch ein solcher Rückenzug, begegnet diesem und setzt sich fort, südlich von der Antarktis und Afrika, und in der Höhe des südlichen Indik, also jenseits von Mosambik, kommt der plötzlich wieder hoch, wendet sich bis in den Golf von Aden. Also ich zeige es mal hier auf der Tafel. Das ist hier der mittelatlantische Rücken, der geht hier so herunter. Und hier kommt vom Pazifik hier auch einer, die treffen sich hier, dann zieht er sich fort und hat hier wieder einen Ableger, der geht herauf bis in den Golf von Aden hier. Und dann setzt sich das Ganze fort, südlich von Australien, Neuseeland und taucht dann hier wieder hoch und zieht sich herauf, hier jetzt in diese Richtung bis an den St. Andreasgraben hier bei San Francisco. Also eigentlich noch südlicher, das ist der Golf von Mexiko hier, dieses Meer. Da verschwindet er unter dem Kontinent, und hier gibt es noch kleine Abzweigungen hier nach Südamerika und Mittelamerika. Und das ist hier die Nasca-Platte, die stößt an diesem Höhenrücken auch an. Und das ist die pazifische Platte hier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir haben ja von sieben Platten gesprochen, südamerikanische, nordamerikanische, pazifische Platte und dann die afrikanische Platte, dann die Antarktis, Australien verbunden mit Indien, das wird als eine Platte gerechnet, und dann Eurasien. Und kleinere Platten gibt es noch hier in dieser Störungszone, die sogenannte arabische Platte, die türkische Platte hier, die ägäische Platte und dann gibt es hier noch in der Karibik auch noch eine kleinere Platte als Störungszone und dann die Nasca-Platte hier. Interessant ist, dass es sieben Großplatten gibt und fünf Kleinplatten. Und zusammen sind es zwölf. Dann stimmt die Sache wieder. Also so in etwa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=4588s Klimatische Auswirkungen 01:16:28] =====&lt;br /&gt;
Und jede dieser Platten wandert gleichzeitig oder reibt sich an anderen und dadurch entstehen dann eben auch diese großen Erdbebenzonen. Und das wollte ich auch nochmal erwähnen, dass wenn man so auf die Erde hinschaut und dann die Gebirgszüge aufsucht, dann wird man finden, dass von den Pyrenäen über die Alpen, die Karpaten, dann über die iranischen Gebirge bis in den Himalaya sich fortsetzen, eine horizontale Gebirgsbildung zu konstatieren ist. So. Und dem steht hier gegenüber die vertikale Gebirgsbildung hier, vor allen Dingen an den westlichen Küstenzonen von Süd- und Nordamerika. Man spricht deswegen von dem Gebirgskreuz der Erde. Gebirgskreuz, eine horizontale.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deswegen sind die klimatischen Verhältnisse hier auch völlig anders, weil dieser Gebirgszug eben Ost-West geht, während er hier in Nord-Süd geht. Sodass in Amerika einmal die Eiszeiten viel weiter nach Süden vorgedrungen sind. Und andererseits die klimatischen Verhältnisse im mittleren Westen Amerikas also manchmal unerträglich sind. Einerseits unglaubliche Hitzewellen vom Süden, andererseits wieder unglaubliche Kältewellen vom Norden. Das haben wir hier in Europa nicht, wegen dieser Ost-West-Orientierung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedenfalls diese Gebirgszüge hier sind eben sehr stark vulkanisch aktiv und ziehen sich hier oben rüber und kommen hier wieder zurück. Hier über die Philippinen und die ganzen indonesische Archipel setzt sich fort hier runter bis nach Neuseeland und hier die verschiedenen Atolle, die da sind. Es ist der sogenannte [[w:Pazifischer_Feuerring|zirkumpazifische Vulkanismus]] oder die zirkumpazifische Gebirgsbildung rings um diesen Raum her. Und das ist mal wichtig in Erinnerung zu behalten, weil wir da vielleicht nochmal drauf zurückkommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt habe ich leider auf diesem Bild hier nur den Atlantik abgebildet, aber es gibt auch ein Gesamtbild dieser Tatsache, dass diese untermeerischen Gebirgsschwellen ein ganzes System bilden, rund um den Erdball.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oh Gott, die Zeit vergeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=4767s Goethes Aufsatz über den Granit 01:19:27] ===&lt;br /&gt;
Ob wir das noch hinkriegen, weiß ich nicht zeitlich. Ich wollte Ihnen zum Abschluss nochmal wenigstens ein paar Sätze von Goethe vorlesen über den Granit. Er hat ja diesen Aufsatz geschrieben, wo er so mal richtig ein Verhältnis schildert, wo der Mensch immer mit dabei ist. Also nichts außerhalb, sondern... über den Granit. Das weiß ich nicht, das muss ich glaube ich abkürzen... Die Zeit ist schon so weit hergekommen. Ich lasse mal den ersten Teil weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da hat er später nochmal von Ägypten, von den Spitzsäulen, das heißt den großen Obelisken, die ja alle aus Granit sind, aus [[w:Syenit|Syenit]] eigentlich, und da sagt er noch Folgendes: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Aber diese Meinung verwehte geschwind und die Würde dieses Gesteins wurde von vielen trefflich beobachtenden Reisenden endlich befestigt. Jeder Weg in unbekannte Gebirge bestätigte die alte Erfahrung, dass das Höchste und das Tiefste Granit sei. Dass diese Steinart, die man nun näher kennen und von anderen unterscheiden lernte, die Grundfeste unserer Erde sei. Worauf sich alle übrigen, mannigfaltigen Gebirge hinauf gebildet. In den innersten Eingeweiden der Erde ruht sie unerschüttert. Ihre hohen Rücken steigen empor, deren Gipfel nie das alles umgebende Wasser erreichte. So viel wissen wir von diesem Gestein und wenig mehr. Aus bekannten Bestandteilen, auf eine geheimnisvolle Weise zusammengesetzt, erlaubt es ebenso wenig, seinen Ursprung aus Feuer wie aus Wasser herzuleiten.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Goethe, der zwischen den Neptunisten und den Plutonisten dazwischen stand, weder Feuer noch Wasser herzuleiten. &amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Höchst mannigfaltig in der Größeneinfalt wechselt seine Mischung ins Unzählige ab. Die Lage und das Verhältnis seiner Teile, seine Dauer, seine Farbe, ändert sich mit jedem Gebirge. Und die Massen eines jeden Gebirges sind oft von Schritt zu Schritt wieder in sich unterschieden und im Ganzen durch doch wieder immer einander gleich. Und so wird jeder, der den Reiz kennt, den natürlichen Geheimnissen für den Menschen haben, sich nicht wundern, dass ich den Kreis der Beobachtungen, den ich sonst betreten, verlassen und mich mit einer recht leidenschaftlichen Neigung in diesen gewandt habe. Ich fürchte den Vorwurf nicht, dass es ein Geist des Widerspruches sein müsse, der mich von der Betrachtung und Schilderung des menschlichen Herzens, des jüngsten, mannigfaltigsten, beweglichsten, veränderlichsten, erschütterlichsten Teiles der Schöpfung, zu der Beobachtung des ältesten, festesten, tiefsten, unerschütterlichsten Sohnes der Natur geführt hat. Denn man wird mir gerne zugeben, dass alle natürlichen Dinge in einem genauen Zusammenhange stehen, dass der forschende Geist sich nicht gerne von etwas Erreichbarem ausschließen lässt. Ja, man gönne mir, der ich durch die Abwechslungen der menschlichen Gesinnungen, durch die schnelle Bewegung derselben in mir selbst und in anderen manches gelitten habe und leide, die erhabene Ruhe, die jene einsame, stumme Nähe der großen, leise sprechende Natur gewährt. Und wer davon eine Ahnung hat, folge mir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesen Gesinnungen nähere ich mich euch, ihr ältesten, würdigsten Denkmäler der Zeit. Auf einem hohen, nackten Gipfel sitzend, ...&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;... er sitzt oben auf dem Harz, alles Granit, &amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;... Gipfel sitzend und seine weite Gegend überschauend, kann ich mir sagen, hier ruhst du unmittelbar auf einem Grunde, der bis zu den tiefsten Orten der Erde hinreicht. Keine neuere Schicht, keine aufgehäufte, zusammengeschwemmte Trümmer haben sich zwischen dich und den festen Boden der Urwelt gelegt. Du gehst nicht wie in jenen fruchtbaren, schönen Tälern über ein anhaltend Grab, diese Gipfel haben nichts Lebendiges erzeugt und nichts Lebendiges verschlungen. Sie sind vor allem Leben und über alles Leben. In diesem Augenblicke, da die innen anziehenden und bewegenden Kräfte der Erde gleichsam unmittelbar auf mich wirken, da die Einflüsse des Himmels mich näher umschweben, werde ich zu höheren Betrachtungen der Natur hinaufgestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie der Menschengeist alles belebt, so wird auch ein Gleichnis in mir rege, dessen Erhabenheit ich nicht widerstehen kann. So einsam sage ich zu mir selber, indem ich diesen ganz nackten Gipfel hinabsehe und kaum in der Ferne am Fuße ein gering wachsendes Moos erblicke. So einsam, sage ich, wird es dem Menschen zumute, der nur den ältesten, ersten, tiefsten Gefühlen der Wahrheit seine Seele eröffnen will. Ja, er kann zu sich sagen, hier auf dem ältesten, ewigen Altare, der unmittelbar auf die Tiefe der Schöpfung gebaut ist, bringe ich dem Wesen aller Wesen ein Opfer. Ich fühle die ersten, festesten Anfänge unseres Daseins. Ich überschaue die Welt, ihr schroffen und gelinderen Täler und ihre fernen, fruchtbaren Weiden. Meine Seele wird über sich selbst und über alles erhaben und sehnt sich nach dem näheren Himmel. Aber bald ruft die brennende Sonne, Durst und Hunger, seine menschlichen Bedürfnisse zurück. Er sieht sich nach jenen Tälern um, über die sich sein Geist schon hinausschwang. Er beneidet die Bewohner jener fruchtbaren, quellreichen Ebenen ...&amp;quot; &amp;lt;/blockquote&amp;gt;... und so weiter. Das ist so eine Stimmung, wie ein Mensch sich in ein Verhältnis setzt zu dem, was die Grundlage unserer Kontinente abgibt, der Granit. Und da wollen wir dann morgen fortsetzen an dem Punkt. Also das kann man jederzeit mal den ganzen Aufsatz lesen über den Granit. Da verbindet sich wirkliche Erkenntnis, Menschenerkenntnis mit Naturerkenntnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So gut, also bis morgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=5365s Schlussbemerkung 01:29:25] ===&lt;br /&gt;
[G. Gebhard]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu noch ein Satz... Diese Zeichnung ist natürlich extrem überhöht. Also das, was da als Vulkanschlot durchgeht, das sieht hier so aus, wie wenn wer die Höhe hätte, die der Kontinent in seiner Ost-West Ausdehnung hat. Das ist immer wichtig, gerade wenn man das mit der ganzen Plattentektonik sich so klar macht, wenn wir uns unsere Erde mit ihren 12.000 km Durchmesser vorstellen, und die Erdkruste mit ihren 60 km Dicke, das wäre bei einer Erdkugel von einem Meter Durchmesser, zwei Millimeter Oberfläche. Nur, dass man sich das größenordnungsmäßig vorstellt. Das heißt, all dieses Geschehen, das dazwischen Mantel und Erdoberfläche geschieht, in diesen oberen 60, 70, 80 Kilometern, das kann man sich, wenn man einen Baum quer schneidet, vorstellen als das Geschehen am Kambium. Und alles, was nach innen und nach außen ist, das Bild kann man weiter verfolgen, aber das, was da an Dynamik geschieht, das ist eigentlich dieser Mikrozellfluss im Kambium. Das, was da an Lebensbewegung stattfindet, das ist von der Oberfläche dieses hauchdünne geschieht. Und das Rätsel, dass beim Baum innen drin das Holz tot und doch lebendig ist, also diese ganzen Fragen, die kann man auch da wieder, wenn die Erde als Organismus ange[?], nochmal anschauen. Nur, dass man so ein klein wenig innerlich dieses Maßstäbliche sich klar macht. Sie hätten das Maßstäblich überhaupt nicht zeichnen können. So dünne Kreide gibt es nicht und so eine glatte Tafel auch nicht, dass man so dünne Linien zeichnen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[M. Klett]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie die Erhebungen einer Orangenschale.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[G. Gebhard]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur, dass man innerlich das Bild so ein klein wenig flach macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[M. Klett]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut, also dann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[G. Gebhard]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittag ist nicht, das ist Morgen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[M. Klett]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich lass die hier mal liegen, das ist sehr wertvoll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[G. Gebhard]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Calcit, da muss man aufpassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Sprecher 1]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut, also dann. Schönen Tag noch.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;Folge  [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|1]] - [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|2]] - [[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|3]] - [[Geologie - 4. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|4]] - [[Geologie - 5. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|5]] - [[Geologie - 6. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|6]] - [[Geologie - 7. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|7]] - [[Geologie - 8. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|8]] - [[Geologie - 9. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|9]] - [[Geologie - 10. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|10]] - [[Geologie - 11. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|11]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
== Glossar ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|A}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|A}}&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|B}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|B}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bewusstseinsseelenzeitalter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Dann haben wir gesehen, wie der [[Entwicklungsgedanke]], der durch das ganze &#039;&#039;&#039;Bewusstseinsseelenzeitalter&#039;&#039;&#039; langsam gedämmert ist, aufgedämmert ist, von [[Leonardo da Vinci|Leonardo]] an bis zum Höhepunkt in [[Darwin, Charles|Darwin]] gefunden hat und unglaublich die Gemüter bewegt hat …&amp;quot; [[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Entwicklungsgedanke und seine Bedeutung 00:19:55|| Klett, M. Geologie, 3. Folge, 2017, 00:19:55]]&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
* „Dann haben wir gesehen, wie der &#039;&#039;&#039;Entwicklungsgedanke&#039;&#039;&#039;, der durch das ganze [[Bewusstseinsseelenzeitalter]] langsam gedämmert ist, aufgedämmert ist, von [[Leonardo da Vinci|Leonardo]] an bis zum Höhepunkt in [[Darwin, Charles|Darwin]] gefunden hat und unglaublich die Gemüter bewegt hat …&amp;quot; [[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Entwicklungsgedanke und seine Bedeutung 00:19:55|| Klett, M. Geologie, 3. Folge, 2017, 00:19:55]]&lt;br /&gt;
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{{BS|G}}[[Die Geheimwissenschaft im Umriss|Geheimwissenschaft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und das ist der Ansatz in der &amp;quot;[[a:GA_13|Geheimwissenschaft]]&amp;quot; Rudolf Steiners. Dass wir uns selbst so erkennen, dass wir vor aller Natur sind, dass wir eine Entwicklung hinter uns haben, die weit, weit vorausschreitet dessen, was wir heute als Schöpfung um uns herum sehen. Und dass alles, was da draußen ist, letztlich in uns auch zu finden ist …&amp;quot; [[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Rudolf Steiners Beitrag zum Entwicklungsgedanken 00:22:56|| Klett, M. Geologie, 3. Folge, 2017, 00:22:56]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Goethe]], Johann Wolfgang von&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „… &#039;&#039;&#039;Goethe&#039;&#039;&#039; […] Es ging ihm nie darum […] jetzt irgendwas Neues zu entdecken, zu wollen, zu den Erscheinungen, die sowieso schon entdeckt sind. Sondern das, was er sieht, das zu befragen: Welche [[Idee]] hat dich gestaltet? Welche Idee ist eigentlich das treibende Element gewesen, das diese Erscheinung als solche einem vor Augen tritt?&amp;quot; [[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Goethes Erkenntnishaltung 00:13:43|| Klett, M. Geologie, 3. Folge, 2017, 00:13:43]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Deswegen konnte &#039;&#039;&#039;Goethe&#039;&#039;&#039; gar nicht anders denken, als dass er sich als Mensch in den [[Höhere Erkenntnis|Erkenntnis]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;prozess mit einbeschlossen hat und nicht nur als Zuschauer sich der Welt gegenübergestellt hat.&amp;quot; [[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Goethes Erkenntnishaltung 00:13:43|| Klett, M. Geologie, 3. Folge, 2017, 00:13:43]]&lt;br /&gt;
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* „… [[Goethe]] […] Es ging ihm nie darum […] jetzt irgendwas Neues zu entdecken, zu wollen, zu den Erscheinungen, die sowieso schon entdeckt sind. Sondern das, was er sieht, das zu befragen: Welche &#039;&#039;&#039;Idee&#039;&#039;&#039; hat dich gestaltet? Welche Idee ist eigentlich das treibende Element gewesen, das diese Erscheinung als solche einem vor Augen tritt?&amp;quot; [[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Goethes Erkenntnishaltung 00:13:43|| Klett, M. Geologie, 3. Folge, 2017, 00:13:43]]&lt;br /&gt;
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[[Pflanze]]&lt;br /&gt;
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* „… die &#039;&#039;&#039;Pflanze&#039;&#039;&#039; offenbart es ja in ihrem [[Wachstum]] selbst […] Wachstum, dass sie gleichsam diese Achse materialisiert: [[Erde (Planet)|Erde]], Sonne, Erdmittelpunkt, Sonnenmittelpunkt.&amp;quot; [[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Einleitung 00:00:35|| Klett, M. Geologie, 3. Folge, 2017, 00:00:35]]&lt;br /&gt;
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{{BS|T}}Tiefseeboden (siehe [[Boden]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann hat sich ja gezeigt, dass die Erdkruste unter den Weltmeeren außerordentlich dünn ist  man rechnet nur zwischen 7 und 13 Kilometer Mächtigkeit der Tiefseeböden.&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{BS|V}}&lt;br /&gt;
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{{GlossarNavigationArtikel|W}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|W}}[[Wachstum]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „… die [[Pflanze]] offenbart es ja in ihrem &#039;&#039;&#039;Wachstum&#039;&#039;&#039; selbst […] Wachstum, dass sie gleichsam diese Achse materialisiert: [[Erde (Planet)|Erde]], Sonne, Erdmittelpunkt, Sonnenmittelpunkt.&amp;quot; [[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Einleitung 00:00:35|| Klett, M. Geologie, 3. Folge, 2017, 00:00:35]]&lt;br /&gt;
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{{BS|0-9}}[[18. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Dann haben wir ins &#039;&#039;&#039;18. Jahrhundert&#039;&#039;&#039; geschaut, und da überstürzten sich ja förmlich die Phänomene, indem diese Sammlerleidenschaft die Menschheit in der Aufklärungszeit erfasst hat, und man sammelte und sammelte …&amp;quot; [[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Das 18. Jahrhundert 00:11:27|| Klett, M. Geologie, 3. Folge, 2017, 00:11:27]]&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{Artikel oben}}&lt;br /&gt;
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		<author><name>Dambe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://biodyn.wiki/index.php?title=Geologie_-_3._Folge_mit_Manfred_Klett_und_Gunter_Gebhard,_2017&amp;diff=28748</id>
		<title>Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017</title>
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		<updated>2026-10-22T07:17:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dambe: Glossarbearbeitung 00:24&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Geologie - 3. Folge Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI|thumb|[https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI hier klicken um zum Video zu gelangen]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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|}__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription von Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=35s Einleitung 00:00:35] ===&lt;br /&gt;
Ich wünsche einen schönen guten Morgen zur Erntezeit. Normalerweise müssten wir jetzt auf dem Feld sein und mit der Sense das Getreide mähen statt mit dem Mähdrescher. Und dann die Garben binden, schön. Und dann die aufstellen, den Hocken. Das war Ernte, da saß niemand hier in der Zeit, waren alle draußen. Und heute merkt man das gar nicht. Da fährt so ein toller Apparat da über den Acker, rauscht ein bisschen. Und ab und zu schimpft man auch, weil es nicht funktioniert. Aber irgendwo ist dann die Ernte eingebracht und man merkt es gar nicht. So verändern sich die Zeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, also, es freut mich, dass Sie [Dr. Gunter Gebhard] wieder hier sind im Kreise. Und wir müssen mal sehen, wie wir das dann machen. Was ich sage, würden Sie  wahrscheinlich etwas anders sagen. Und das muss ich dann irgendwie ergänzen. Es ist ja so, dass Gunther Gebhard übernommen hat in Zukunft diese Geologie-Epoche hier und auch die Exkursion. Ich ziehe mich nämlich ab diesem Jahr zurück aus dieser Angelegenheit. Da bin ich sehr dankbar, dass es so gelungen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir hatten ja gestern schon angefangen, zunächst haben wir noch mal darauf hingeschaut, warum wir Geologie in diesem Zusammenhang eigentlich machen. Weil das ja nicht so unmittelbar, wenn man die Wissenschaft der Geologie heute anguckt, mit der Landwirtschaft im Zusammenhang zu stehen scheint. Aber wenn man dann doch, weil wir gehen ja nicht mit den Untergründen der Erde um, sondern wir gehen gerade mit der Erdenhaut oben um, indem wir sie bearbeiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es ist jetzt eben doch so, dass ein landwirtschaftlicher Betrieb ja ein Teil der Erde ist, haben wir ja da gesagt. Also ein Glied der Erde, ein Glied auch der umgebenden Landschaft. Und dass wir es in der Wirksamkeit all dessen, was aus der Erde herauswächst, zu tun haben mit den Erdentiefen und den kosmischen Höhen. Also die Vertikale spielt da eine ganz große Rolle: Erdmittelpunkt, Sonnenmittelpunkt. In dieser Achse vollzieht sich eigentlich die ganze Schöpfung. In gewissem Sinne natürlich auch in der Horizontalen, also in der Horizontalen, da wächst es ja. Aber letztlich, die Pflanze offenbart es ja in ihrem Wachstum selbst, in ihrem ständigen Wachstum, dass sie gleichsam diese Achse materialisiert: Erde, Sonne, Erdmittelpunkt, Sonnenmittelpunkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann haben wir uns darüber eine Weile hin und her unterhalten, wie Landschaften eben bestimmte Charaktere haben. Und wie diese Charaktere gewoben sind durch die vier Elemente des Erdig-Festen, des Wässrigen-Flüssigen und der Wärme. Und insbesondere eben durch Wasser und Erde einen besonderen Charakter bekommen. Ein Landschaftscharakter, der sich ergibt aus dem biologischen Aufbau des Untergrundes und dann aus der Geomorphologie der Landschaftsgestalt und auch aus der Hydrogeologie, also den hydrogeologischen Verhältnissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=282s Wiederholung zur Geschichte der Geologie (s. 1. Folge) 00:04:42] ===&lt;br /&gt;
Und dann sind wir übergegangen zur Geschichte der Geologie. Und ich halte das immer für ungemein wichtig, dass man in allen Betrachtungen sich immer hineinstellt in die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Also dass man nicht irgendwo stehen bleibt, nur in äußeren Betrachtungen, das ist der Ausgangspunkt, man muss sich ja an dem orientieren, was einen unmittelbar in der Sinneswelt umgibt. Aber dieses, was da erscheint, hat immer eine Vergangenheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das gilt für alles. Das gilt für die Pflanze, wenn sie aus dem Samen wächst und schließlich bis zur Blüte kommt, dann stirbt sie schon unten wieder ab. Also es ist immer ein Sterben und Werden, Werden und Sterben. Und daraus ergibt sich auch der Entwicklungsgedanke, den man eben in allen Naturerscheinungen immer berücksichtigen muss, wenn man überhaupt das Gegenwärtige verstehen will, lernen will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Entwicklungsgedanke, sagte ich, ist der vornehmste, der unschätzbarste und, wie ich meinte, der christlichste Gedanke, den wir überhaupt heute haben, denken können, nämlich ein Entwicklungsweg aus dem Vergangenen über das Gegenwärtige zum Zukünftigen. Und dass das Zukünftige immer eine Verwandlung des Vergangenen ist und man deswegen auch überhaupt nicht Zukunft denken kann, wenn man die Vergangenheit nicht versteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und unter diesem Gesichtspunkt haben wir ja auch die Geschichte der Geologie betrachtet und haben gesehen, dass eigentlich das Menschheitsbewusstsein erst in dem Augenblick geologisch wurde, das heißt, aufmerksam auf die Phänomene des festen Erdigen selber, seit dem Beginn der Neuzeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorher hat man zwar Steine geklopft und alles Mögliche gemacht, die tollsten Sachen, die Pyramiden gebaut, aber eine Erkenntnisfrage in dem, was man da bearbeitet als Stein, war gar nicht vorhanden. Sondern da war noch uraltes Mysterienwissen, was die Menschen noch instinktiv geleitet hat, sodass eine solche Erkenntnisfrage am Irdischen in dem Sinne gar nicht entstehen konnte. Und das zog sich bis ins Mittelalter hinein. Dieses erstaunliche Phänomen, dass man da aus Kalken oder aus Sandsteinen Kirchen gebaut hat und die auch alle geklopft hat und auch überall mal Versteinerungen drin waren, war keine Veranlassung, irgendwie da jetzt besondere Fragen zu stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=462s An der Schwelle zur Neuzeit 00:07:42] ====&lt;br /&gt;
Und das fängt eben erst an mit Leonardo da Vinci. Unmittelbar, indem wir über die Schwelle der Neuzeit treten, taucht diese Gestalt auf. Dieser Universalist, dieses Universalgenie, der die Steine aufgehoben hat von der Erde, nimmt Leonardo Steine in die Hand und guckt sie an und sieht, da sind Abdrücke von Pflanzen, da sind Abdrücke von tierischen Organismen, Versteinerungen also, und schaut sie an. Also dieser Blick fixiert sich plötzlich auf diesen Punkt. Das erweckte in ihm ein Interesse. Und er hat auch schon Vergleiche angestellt zwischen diesen Erscheinungen, aber er hat noch keine Frage gestellt: Ja, wie ist das? Das sind ja pflanzliche, das sind tierische Organismen. Wie sind denn deren Umstände, aus denen diese jetzt entstanden sind, dass sie heute als Petrifakte uns vor Augen treten, also Versteinerungen? Also da war der Entwicklungsgedanke bei Leonardo, würde ich mal sagen, in dem Sinne, im modernen Sinne, als das zeitliche Nacheinander von Erscheinungen, für ihn noch nicht zur wirklichen Frage geworden. Und dann sind wir dann durch die Jahrhunderte hindurch gegangen und haben dann, das war ja so 15. bis 16. Jahrhundert, Leonardo, und man könnte da auch andere noch nennen in diesem Zusammenhang. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=570s 16.-17. Jahrhundert 00:09:30] ====&lt;br /&gt;
Und dann sind wir ins 16. Jahrhundert gegangen, haben darauf hingeguckt, dass Francesco Redi, dieser Arzt in Italien, der zum ersten Mal entdeckt hat, dass eine Imago, der Leberegel in diesem Falle, aus einer Larve hervorgeht und diese Larve aus einem Ei geschlüpft ist. Das war vorher unbekannt, es war auch gar keine Frage in dem Sinne, sondern man hat sich an Aristoteles gehalten, der gesagt hat, alles ist aus dem Schlamm entstanden. Und jetzt hat der Aristoteles widerlegt, es ist fast so ähnlich wie Kopernikus, der gesagt hat, die Erde dreht sich um die Sonne und nicht die Sonne um die Erde, wie das ptolemäische System noch Geltung hatte bis zu Kopernikus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also man sieht, das sind richtige Erkenntnisrevolutionen, die sich da vollziehen, dass man durch genaues Beobachten der Einzelheiten jetzt erkennt, Zusammenhänge im Irdischen. Vorher hatte man die Zusammenhänge im Kosmischen, mehr sozusagen im instinktiven Erfassen des Geistigen in der Welt. Aber jetzt schaut man auf die Phänomene genau hin, und dann entdeckt der so etwas, Francesco Redi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kommt da der Steno, der misst dann plötzlich irgendwelche Winkel bei Kristallen und stellt fest, dass es eine Winkelkonstanz gibt. Also das ist ein Phänomen, wo jetzt auch wieder punktuell das Bewusstsein sich auf ein solches Objekt richtet und sagt: Wie ist das jetzt gesetzlich aufgebaut? Ist das nur äußerlich so eine Form, oder ist diese Form auch innerlich? Das kann man ja gerade bei diesen Kalkspaten oder Feldspaten wunderbar sehen, dass wenn man mit dem Hammer draufhaut, dann gibt es immer wieder dieselbe Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=687s Das 18. Jahrhundert 00:11:27] ====&lt;br /&gt;
Dann haben wir ins 18. Jahrhundert geschaut, und da überstürzten sich ja förmlich die Phänomene, indem diese Sammlerleidenschaft die Menschheit in der Aufklärungszeit erfasst hat, und man sammelte und sammelte und sammelte. Was nur irgendwo als Phänomen auffallend war in einer Dorfgemarkung, also kam der Pfarrer oder der Lehrer, der Dorflehrer, und hat angefangen, das zu sammeln: die Herbarien, die Pflanzen und so weiter und so weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in dieser Zeit, mitten in dieser Zeit, oder sagen wir, am Anfang des 18. Jahrhunderts, kommt diese Gestalt von [[w:Carl_von_Linné|Carl von Linné]] herauf, der jetzt diese ungeheure Fülle von Einzelheiten systematisiert hat. Also ein System daraus gemacht hat, die ganzen Pflanzen nach den Blüten geordnet und die Tiere nach anderen Merkmalen, und hat dadurch sozusagen eine Ordnung in diese Fülle von Erscheinungen gebracht. Rein irdisch, also nicht mehr irgendwo aus großen kosmischen Zusammenhängen heraus gedacht, wie in den alten Mysterien, sondern jetzt ganz nach der äußeren Sinneserfahrung. Und der prägt nun das ganze 18. Jahrhundert, dieser Carl von Linné.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in der Mitte dieses Jahrhunderts tauchen dann die Gestalten auf, die den Entwicklungsgedanken umfassend zu denken anfangen. Umfassend. Ich sprach von [[w:Gotthold_Ephraim_Lessing|Lessing]], der den Reinkarnationsgedanken am Ende seines Lebens formuliert. Und zur selben Zeit [[w:Abraham_Gottlob_Werner|Gottlieb Werner]], der Professor war in Freiberg im Harz, an der Berghochschule dort, der maßgebliche empirische Geologe jener Zeit war, im 18. Jahrhundert, und der ja befreundet war mit Goethe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=823s Goethes Erkenntnishaltung 00:13:43] =====&lt;br /&gt;
Und wir haben uns dann länger auch mit [[w:Johann_Wolfgang_von_Goethe|Goethe]] befasst und wie sein Interesse sich auf alle Naturreiche gerichtet hat, aber eben auch auf die Gesteinswelt und zu einer derart umfassenden Weise. Es ging ihm nie darum, nie, in keinem seiner Bemühungen, jetzt irgendwas Neues zu entdecken, zu wollen, zu den Erscheinungen, die sowieso schon entdeckt sind. Sondern das, was er sieht, das zu befragen: Welche Idee hat dich gestaltet? Welche Idee ist eigentlich das treibende Element gewesen, das diese Erscheinung als solche einem vor Augen tritt? Und an der Erscheinung jetzt gleichsam das bewusstseinsmäßig zurückzubilden, in seinem eigenen Erleben, in seinem eigenen Denken. Und dieses Erleben und Denken so innerlich zu objektivieren, dass das wirkende Prinzip in ihm aufleuchtete, was von außen hin diese Gestalt hervorgebracht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eine Erkenntnisleistung, ich muss sagen, unübertroffen. Dass ein Mensch erkannt hat, wie Goethe, dass man die Natur nicht einfach nur anschauen kann und irgendwie klassifizieren kann und sagen: Das ist es, da draußen. Sondern ich muss sie notwendigerweise in mich hereinnehmen, um in mir das Instrument, das Organ zu schaffen, durch das ich jetzt das wirkende Prinzip, das diese Erscheinung hervorruft, in mir wachrufe. Deswegen konnte Goethe gar nicht anders denken, als dass er sich als Mensch in den Erkenntnisprozess mit einbeschlossen hat und nicht nur als Zuschauer sich der Welt gegenübergestellt hat. Da haben wir uns länger darüber auseinandergesetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich wollte auch nur noch mal den Brief kurz erwähnen, in dem Goethe an [[w:Charlotte_von_Stein|Frau von Stein]] geschrieben hat, mit den abschließenden Worten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wir sind auf die Höhen gestiegen und in die Tiefen der Erde eingekrochen&amp;quot; – im Harz war das – &amp;quot;in den Tiefen der Erde, in der großen, formenden Hand nächste Spuren zu entdecken. Es wird gewiss einer kommen, der da klar sieht; wir wollen ihm vorarbeiten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die goethesche Erkenntnishaltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=987s Übergang ins 19. Jahrhundert 00:16:27] ====&lt;br /&gt;
Und dann sind wir weitergeschritten durch das 18. Jahrhundert hindurch ins 19. Jahrhundert. Und da treten nun Persönlichkeiten auf, die nun noch ganz idealistisch gestimmt sind in ihren jungen Jahren und nachher immer mehr dem heraufkommenden Materialismus seit den 40er Jahren des 19. Jahrhunderts verfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=1011s Charles Lyell und die Stratigraphie 00:16:51] =====&lt;br /&gt;
Das erste ist [[w:Charles_Lyell|Lyell]], der Begründer der eigentlichen Geologie als Wissenschaft. Also der große [[w:Stratigraphie_(Geologie)|Stratigraph]], der die ganzen Schichtungen der Erde erkannt hat aus dem Studium der Landschaften in England, in Wales vor allen Dingen, aber auch andernorts. Und erkannt hat, dass es eben Sedimentgesteine gibt, die in diesen mehr horizontal gelagert sind, durch Gebirgsbildungen vielfach verfaltet, und dass es eben andere Gesteine gibt, die anderer Herkunft sind, also die Urgesteine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also man hat angefangen, auch hier systematisch zu denken, sozusagen eine gewisse Systematik der Erdkruste zu entdecken. Und da war Lyell der ganz große Mann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=1068s Charles Darwin und die Evolutionstheorie 00:17:48] =====&lt;br /&gt;
Und er war befreundet mit [[w:Charles_Darwin|Darwin]], und er hat es selber ja in Bezug auf die Pflanzen und Tiere dann gemacht, indem er versucht hat, eben den Entwicklungsgedanken aufzugreifen und den jetzt mit den Erscheinungen in Verbindung zu bringen, die er da studiert hat auf seiner Südamerika-Reise und aus der Fülle der Erscheinungen sein ganzes Leben zugebracht hat, um seine [[w:Abstammungstheorie|Deszendenztheorie]] zu entwickeln. Darwin. Und das war auch eine große Erschütterung, konnte man sagen. Hat ja unglaubliche Erkenntniskrisen verursacht, Auseinandersetzungen pro und contra. Und heute ist die Sache eingeschlafen. Jeder hält es für selbstverständlich, dass es so ist, wie Darwin das sah, plus minus sich gedacht hat, dass es eine gewisse Linearität in der Entwicklung, eine Linearität gäbe von Primitiven zu den mehr komplexen, komplizierten Organismen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=1135s Ernst Haeckel und das biogenetische Grundgesetz 00:18:55] =====&lt;br /&gt;
Wir haben dann noch den weiteren Schritt gemacht zu [[w:Ernst_Haeckel|Haeckel]], der das [[w:Biogenetische_Grundregel|biogenetische Grundgesetz]] formuliert hat, dass die Individualentwicklung die Wiederholung der Stammesentwicklung ist. Ein ganz kühner Wurf, den er aus der Embryologie heraus entwickelt hat. Er, der eigentlich ein Materialist &#039;&#039;comme il faut&#039;&#039; war, Haeckel, ein seltsamer, idealistischer Materialist. Ein Mensch, den Rudolf Steiner deswegen so hoch geschätzt hat, weil er ein konsequenter Monist war. Er hat sozusagen für sich die Folgerungen gezogen für sein ganzes Leben, dass er sich in diesen Bahnen von Darwin weiterbewegt hat und das zu seiner zentralen Weltanschauung erhoben hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=1195s Der Entwicklungsgedanke und seine Bedeutung 00:19:55] ====&lt;br /&gt;
Dann haben wir gesehen, wie der Entwicklungsgedanke, der durch das ganze Bewusstseinsseelenzeitalter langsam gedämmert ist, aufgedämmert ist, von Leonardo an bis zum Höhepunkt in Darwin gefunden hat und unglaublich die Gemüter bewegt hat, dass man so denken kann, dass da ein Vergangenes ist, das mit mir im Zusammenhang steht. Also, dass die ganze vergangene Evolution irgendwo sich in jedem Organismus noch einmal abbildet im Sinne des biogenetischen Grundgesetzes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naja, und dann ist der Entwicklungsgedanke ja, wie man ihn heute betrachtet, wirklich in einen jämmerlichen Zustand geraten. Er ist eigentlich so verblasst und so zementiert, durch die heutige Theorie des [[w:Urknall|Urknalls]], die wir kurz auch angeschaut haben, dass man darin überhaupt keinen Sinn mehr entdecken kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vorgänger, die haben überall noch nach einem Sinn gesucht, da sprach noch irgendwo eine Religiosität herein, bei Darwin ganz besonders. Der wollte ja Pfarrer werden und zuletzt hat er fast seine eigene Theorie wieder sich davon verabschieden wollen. Also, schon ein Erkenntnisinneres Ringen lebte bei den Menschen. Heute lebt ja kein Erkenntnisringen mehr in diesen Zusammenhängen. Der Entwicklungsgedanke ist total verflacht, sinnlos irgendwo geworden, wenn man die Konsequenzen aus dieser Urknalltheorie herausnimmt. Da spielt der Mensch und die Pflanze und das Tier eigentlich gar keine Rolle mehr, außer dass es ein materielles Gebilde ist, das diese Form angenommen hat und dann eines Tages auch wieder verschwindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dass umgekehrt, eben für uns, das wollte ich nur nochmal wiederholen, dieses Wort des Novalis Geltung hat, dass die Menschheit zur Bildung der Erde berufen ist. Angesichts dieses Zerstörungswerkes, das wir uns da leisten, aus diesen materialistischen Anschauungen heraus, dass wir dadurch in dem Augenblick, wo wir uns selbst erkennen als Mensch, in uns Quellen entdecken, aus denen heraus wir uns erkenntnismäßig als nicht aus der Natur bloß geboren, sondern die Natur aus uns geboren erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=1376s Rudolf Steiners Beitrag zum Entwicklungsgedanken 00:22:56] =====&lt;br /&gt;
Und das ist der Ansatz in der &amp;quot;[[a:GA_13|Geheimwissenschaft]]&amp;quot; Rudolf Steiners. Dass wir uns selbst so erkennen, dass wir vor aller Natur sind, dass wir eine Entwicklung hinter uns haben, die weit, weit vorausschreitet dessen, was wir heute als Schöpfung um uns herum sehen. Und dass alles, was da draußen ist, letztlich in uns auch zu finden ist, aber in verwandelter Gestalt auf der Ebene des geistig-seelischen, was draußen in der Natur auf der Ebene des leiblich-physischen ausgebreitet ist. Und solche Dinge hat Goethe geahnt. Und sie offenbaren sich ja eigentlich erst so richtig durch die anthroposophische [[a:Geisteswissenschaft|Geisteswissenschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie geht vom Menschen aus und nicht von der Materie. Das ist einfach ein vollkommen anderer Ansatz. Und indem sie vom Menschen ausgeht, kann sie auch ein Verständnis für die Materie entwickeln. Aber man kann von der Materie aus kein Verständnis für den Menschen entwickeln. Das ist das Problem. Also, so ist eigentlich die größte Herausforderung für den modernen Menschen, das möchte ich nochmal ganz besonders betonen, dass man sich bekannt macht mit dem Entwicklungsgedanken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=1471s Bezug zum biologisch-dynamischen Landbau 00:24:31] =====&lt;br /&gt;
Und den geistig-seelisch in sich belebt. Und das ist eigentlich die Grundlage des [[Biologisch-dynamische Landwirtschaft|biologisch-dynamischen Landbaus]]. Da geht es nicht darum, dass wir irgendwie die äußeren Erscheinungen wieder zu erfassen lernen, die universelle Weisheit, die man in der Natur entdecken kann, und der wieder auf die Beine hilft in Form von einem nachhaltigen Wirtschaften oder einem biologischen Wirtschaften oder einem ökologischen Wirtschaften. Das heißt alles nichts mehr. Da tun wir nur wieder Vergangenheit wiederholen. Sondern es geht darum, dass man im Begreifen des Menschen, seines geistig-seelischen Wesens, die Kriterien überhaupt erst findet, wie man sozusagen jetzt das Wort des Novalis erfüllen kann, dass man eine Mission hat gegenüber der Entwicklung der Erde der Zukunft als Menschheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die ganze Geologie als Wissenschaft beschreibt eben Dinge, die geworden sind. Man blickt auf die gewordene Welt, nicht auf die werdende. Und die werdende kann man nur verstehen, wenn man sich selbst versteht als Mensch. Und das ist eigentlich unsere Herausforderung, vor der wir stehen. Naja, gut, darum haben wir uns unterhalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=1561s Wiederholung zur Erforschung des Erdinneren (s. 2. Folge) 00:26:01] ===&lt;br /&gt;
Und der nächste Schritt war, dass wir auf die Kugelschalen der Erde geschaut haben, so wie das Bild der heutigen Geologie ist, auf Grundlage der Kriterien, auf Grundlage der Frage, was ist der Bau der Erde. Denn ich kann ja nicht in die Erde reingucken, ich kann in den Sternenhimmel raufgucken und kann Sterne sehen, Monde und Sonnen, aber ich kann nicht in die Erde reingucken. Da ist finster, da oben ist hell, Licht und da unten ist Finsternis. Wie soll ich einen Begriff mir verschaffen in Bezug auf das Erdinnere?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da haben wir verschiedene Kriterien angeschaut. Also, dass man mal guckt, was da in Steinbrüchen sich dann für den Sinnen darbietet, oder durch Bohrungen oder durch Gebirgsbildungen, die offenbaren, was aus den Tiefen der Erde möglicherweise an die Oberfläche herkommt, an tiefen Gesteinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder wir haben darauf hingeguckt, auf die Tektonik, die Grabenbrüche und in die großen Erosionsschluchten der Erde, wie der Colorado River und so. Da sieht man dann, wie tatsächlich doch immerhin auf ziemliche Tiefen, im Vergleich zum Erdendurchmesser natürlich, also das ist keine wirklich ernstzunehmende Dimension, aber doch sieht, wie da die Ablagerungen der Erde sich vor den Augen darstellen. Außerdem gibt es eben diese Methodik der Messung der seismischen Wellen, die Seismik, die einem erlaubt, ein Urteil zu fällen in Bezug auf den Aufbau der Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=1678s Das Modell der Kugelschalen der Erde 00:27:58] ====&lt;br /&gt;
Das haben wir dann versucht auszuloten. Und da ist die moderne Geologie heute als Wissenschaft dazu gekommen, den Bau der Erde im Sinne von ineinandergesteckten [[w:Innerer_Aufbau_der_Erde|Kugelschalen]] aufzufassen, mit der Kruste außen und dann der [[w:Lithosphäre|Lithosphäre]], die sich da noch anschließt, noch krustenartigen Charakter hat. Und dann eben die [[w:Asthenosphäre|Asthenosphäre]], wo man sagt, dass die Erde zwar auch noch fest ist, aber doch plastisch sich offensichtlich darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auch im äußeren [[w:Erdmantel|Erdmantel]] ist das noch der Fall, im Wesentlichen fest, aber doch plastisch und immer plastischer werdend. Und dann gibt es einen Bereich des äußeren [[w:Erdkern|Erdkerns]], wo sie flüssig ist, aus Gründen solcher seismischen Forschungen, und der Erdkern selber ist wieder fest. Also das ist sozusagen die Auffassung, die heute landauf, landab sich herausgebildet hat, auf Grundlage dieser seismischen Messungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die waren enorm verfeinert in dieser Hinsicht und so weiter. Und das kann man ja so stehen lassen. Es stützt sich auf Phänomene, das muss man auch deutlich sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist nicht nur eine reine Theorie, es ist eine Theorie, die sich an Phänomene anknüpft. Aber diese Phänomene sind durch sich selbst eigentlich zunächst mal ziemlich abstrakt. Also eine Messung von irgendwelchen Wellen, die man nicht sieht und die durch Explosionen oder durch Erdbeben ausgelöst werden und die irgendwo reflektiert werden, dann in Aufnahmegeräten erfasst werden, und jetzt daraus, daran knüpft man Schlussfolgerungen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=1796s Wiederholung zur Frage der Kontinentalverschiebung (s. 2. Folge) 00:29:56] ===&lt;br /&gt;
Naja, und dann haben wir dann als nächstes die Frage gestellt, also ich wiederhole das nochmal, damit Sie sehen, wo wir stehen, die Frage gestellt, wie ist es eigentlich jetzt mit dem, die Tatsache zu verstehen, dass knapp 71% der Erdoberfläche Wasser ist. Es ist gar nicht Land. Also man kann sich nicht aus Wasser inkarnieren, als Mensch. Man kann ja nicht plötzlich ins Wasser fallen und dann irgendwie Mensch sein, sondern man muss auf die Erde fallen, auf das Feste, die Kontinente. Und die sind nur rund so ein Viertel der gesamten Erdoberfläche. Das Feste der Erde ist schon ein verwunderlicher Tatbestand. Und wenn man dann genauer hinschaut, dann merkt man auch, dass es Gegenden auf der Erde gibt, wo sich kein Mensch richtig inkarnieren kann. Also wenn man auf die Antarktis oder so guckt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann haben wir die Frage gestellt, wie kommt es dazu, dass diese Kontinente diese Anordnung haben, wie sie heute auf Erden vorhanden sind. Ist das schon seit ewigen Zeiten so, im Sinne des Aktualitätsprinzips auch von Lyell, also dass die selben Gesetze, die heute wirksam sind, zu allen Zeiten wirksam waren? Oder haben sie sich verändert und so weiter. Das haben wir dann ein bisschen verfolgt und kamen dazu, zu sagen, dass es aufgrund von Beobachtungen, wirklichen Beobachtungen, Veranlassungen gab, zu sagen, dass es mal anders gewesen sein muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=1921s Erste Hinweise auf Kontinentalverschiebung 00:32:01] ====&lt;br /&gt;
Die Auslöser waren vor allem die Tatsache, dass man in Südamerika, in Brasilien und bis hinunter nach Feuerland und dann auch an der Westküste Afrikas und dann wieder in Indien und auch in Australien eiszeitliche Geschiebe gefunden hat. Also Geröll, Ablagerungen aus irgendeiner Eiszeit, die weit vor der jüngsten Eiszeit lag. Gerölle, Granite, deren Herkunft man dann festgestellt hat, die tausende von Kilometern woanders waren. Und man fand auch gekritztes Geschiebe, in diesen uralten eiszeitlichen Ablagerungen und auch Kritzen auf der geologischen Unterlage. Also ganz deutliche Kennzeichen, die man auch heute noch wahrnehmen kann in Bezug auf die letzten Eiszeiten. Man stellte die Bewegungsrichtung des Eises aufgrund dieser Ablagerungen sowohl in Afrika wie in Südamerika fest. Und es ist erstaunlich, dass dieser indische Kontinent auch diese Phänomene zeigt, und sogar Australien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus ergab sich schon zu Beginn des letzten Jahrhunderts, dass man gesagt hat, irgendwie muss das im Zusammenhang gedacht werden, irgendwie müssen diese Kontinente in einem anderen Verhältnis zueinander gestanden haben. Das weitere Phänomen war, dass man in Ostafrika Versteinerungen pflanzlicher Art gefunden hat, die man dann auch wiederum oben mit Recife, in der Nähe des Knickpunkts von Südamerika nach Westen, gefunden hat. Je weiter man in dieser empirischen Forschung fortgeschritten ist, desto klarer wurde, dass einmal ein ganz anderes Verhältnis geherrscht haben muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=2066s Wegeners Pionierarbeit 00:34:26] ====&lt;br /&gt;
Und das war dann auch Veranlassung für denjenigen, der dann die Kontinentalverschiebungs-Theorie entwickelt hat, nämlich Alfred Wegener.  Und Alfred Wegener, der ja 1880 geboren wurde und 1936 im Inlandeis von Grönland ums Leben kam, als Forscher, er hat all diese Tatsachen zusammengetragen und hat dann, sehr exakt, er war ja Geophysiker und Klimatologe, sehr exakt, quasi fast imaginativ, diese ganzen Phänomene zusammengeschaut und daraus seine Kontinentalverschiebungs-Theorie entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=2116s Die Erforschung der Meere und unterseeischer Gebirgszüge 00:35:16] ====&lt;br /&gt;
Er wurde verlacht und verspottet, ohne Ende, und wurde dann vergessen durch die Ereignisse des Zweiten Weltkrieges, erst danach kam dann die Forschung, die von Amerika ausging mit dem Forschungsschiff Glomar Challenger, wo sie dann auch Tiefsee-Bohrungen gemacht haben, und haben dann tatsächlich zum ersten Mal in den geologischen Betrachtungen gründlich die Meeresgeologie erforscht. Wie ist der Boden der Weltmeere beschaffen? Welche Geographie hat dieser Boden? Ist er überall eben irgendwie, da unten, oder, wie ist da die Landschaft eigentlich gestaltet?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ja, das ist von Deutschland ausgegangen, während zwischen den beiden Weltkriegen mit dem Forschungsschiff Meteor, dass sie den mittelatlantischen Rücken auf diese Weise entdeckt haben durch Echolot. Das war schon ein erstaunliches Phänomen für die damaligen Forscher. Da gibt es also Gebirgszüge untermeerisch, die 3.000 bis 4.000 Meter hoch sind, die über dem Meeresboden der Tiefseebecken mehr messen. Und dem ist man dann immer mehr nachgegangen und heute hat man ein ziemlich genaues Bild, nicht nur der kontinentalen Landschaftsgestaltung, sondern auch der untermeerischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war bis dahin, so weit waren wir ungefähr gekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[G. Gebhard]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich glaube vielleicht zu dem Alfred Wegener... Es ist spannend, es war 1912 bis 1916, glaube ich, die wesentlichen Publikationen. Und 1919 entstand dann die Waldorfschule, und in der Waldorfschule wurde Plattentektonik unterrichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[M. Klett]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in der Waldorfschule...? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[G. Gebhard]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
… Plattentektonik unterrichtet, seit Beginn. Also Rudolf Steiner hat den Wegener gekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[M. Klett]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wusste ich nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[G. Gebhard]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in den Lehrplanangaben für die Geografie greift es Steiner auf, ohne den Wegener selber zu nennen, sagt, die Kontinente sind vom Kosmos gehalten und schwimmen auf der Erde und bewegen sich. Da erwähnt er auch von Afrika und Südamerika. Also in der Waldorfschule war diese horizontale Geologie erst in den 60er, 70er Jahren, dass Kontinente sich so bewegen. Das war da und ist die ganze Zeit in der Waldorfpädagogik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[M. Klett]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, und diese Tatsache hat sich eben in den folgenden Jahrzehnten, jetzt im ganzen 20. Jahrhundert, vollauf bestätigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=2299s Grundbegriffe der Plattentektonik 00:38:19] ===&lt;br /&gt;
So, und jetzt möchte ich daran anknüpfen, nochmal auf diese Kontinentalverschiebungslehre-Theorie eingehen, und wie sie sich darstellt für den heutigen Weltgeologen, sozusagen Meeres- und Kontinentalgeologen. Ich stütze mich hier jetzt einfach auf das, was sich in der Literatur findet. Wenn man da einen Schritt macht, von West nach Ost, also durch Südamerika durch und durch den Atlantik durch, durch Afrika, dann mag das vielleicht etwa stümperhaft - wo sind die ganzen Kreiden hingegangen - mag das also so aussehen… [schreibt an der Tafel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=2391s Die ozeanische Kruste 00:39:51] ====&lt;br /&gt;
Also wenn wir hier jetzt, sagen wir mal, den Pazifik hätten, der anbrandet an die Westküste von Südamerika, das wäre hier jetzt die Meeresoberfläche […] Dann hat sich ja gezeigt, dass die Erdkruste unter den Weltmeeren außerordentlich dünn ist. Also wir sprachen von einer Mächtigkeit... […] Also, dass die Tiefseeböden sehr viel weniger mächtig sind als die Kontinentale, die Kontinente. Also man rechnet nur zwischen 7 und 13 Kilometer Mächtigkeit der Tiefseeböden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt schließt sich also hier, an das Meer, schließt sich der Meeresboden an. Und dieser Meeresboden ist im Wesentlichen basaltisch. Wir kommen auf die einzelnen Gesteine noch zu sprechen. Basalt ist ein sehr schweres, relativ spezifisch schweres Gestein. Dunkel, immer dunkel gefärbt. Die Pflaster hier auf dem Hof, wo man unten auf dem Hof läuft, ist Basalt. Also wir laufen hier auf einem Gestein rum, was die Meeresböden, im Wesentlichen Tiefseeböden bildet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nun erhebt sich hier ziemlich steil aus dem Meere aufragend, die Anden, die dann abfallen wiederum in eine Verebnung und zum Teil im mittleren und nördlichen Südamerika dann wieder ansteigen in ein Randgebirge. Und dann setzt sich das noch in einem Kontinentalschelf fort und das fällt dann auch wiederum ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=2569s Kontinente und ihre Verankerung im Erdmantel 00:42:49] ====&lt;br /&gt;
Und dann bildet sich ungefähr so ein Gebilde aus [zeichnet an der Tafel]. Das ist jetzt meine Zeichnung. Jedenfalls bildet das in etwa ab die Tatsache, dass ein solcher Kontinent, wie Südamerika, Afrika oder jeder Kontinent, je höher er heraufragt über die Erde, je tiefer [ragt] er herunter [...] in den Erdmantel. Die Kontinente sitzen sozusagen wie die Zähne mit ihren Wurzeln im Kiefer drin. Also der Kiefer wäre in diesem Fall der Erdmantel, zähflüssig. Und da sitzen die drin und wenn da Erhebungen nach oben sind, sind auch entsprechende Vertiefungen nach unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=2621s Schelfe und Tiefseegräben 00:43:41] ====&lt;br /&gt;
Und jetzt stößt hier der Pazifik an, an diesen südamerikanischen Kontinent. Und jetzt zeigt sich, dass hier das Meer bis an den Steilabfall dieses Kontinentes, also er hat hier kein Kontinentalschelf... Schelfe nennt man Kontinente, die unter Wasser sind. Also wo sich die Kontinente unter Wasser fortsetzen. Das ist nur an der Ostküste Südamerikas der Fall, aber nicht an der Westküste. Da fällt es also steil ab. Und jetzt setzt sich hier diese verfestigte Erdkruste fort und offensichtlich ist es so, dass sie hier jetzt plötzlich abtaucht. Unter dem südamerikanischen Kontinent abtaucht und zwar in erhebliche Tiefen offensichtlich. Und dadurch entsteht hier ein Tiefseegraben. Also eine Untiefe am Westrand von Südamerika. Eine Kaltströmung, die von der Arktis heraufkommt, eine Meerströmung voller Fische, ein ungeheurer Fischreichtum. Aber eben hier, das ist alles wassergefüllt. Hier ist also eine Untiefe direkt vor dem südamerikanischen Kontinent. Und dieser Tiefseeboden senkt sich jetzt unter dem südamerikanischen Kontinent hier ab. Und hier [unter dem südamerikanischen Kontinent] muss man annehmen, dass auch noch ein solcher Tiefseeboden besteht, der in dieser Weise sich nach dem Atlantik zubewegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=2752s Der mittelozeanische Rücken 00:45:52] ====&lt;br /&gt;
Und hier [östlich von Südamerika] hätten wir jetzt also den Atlantik. Und hier kann man noch reinzeichnen gewisse Sedimente. Tiefsee-Sedimente, das sind hier Sedimente tertiärer Art, die hier als Sedimente sich allmählich mit der Zeit gebildet haben.  So, und jetzt wenn man das fortsetzt, dann haben wir hier also den Pazifik und hier den Atlantik. Und da ist es jetzt ein seltsames Phänomen, nachdem man nämlich den [[w:Mittelatlantischer_Rücken|mittelatlantischen Rücken]] entdeckt hat, schon zwischen den beiden Weltkriegen, hat man festgestellt, dass hier jetzt, also untermeerisch, sich aufwölbt, der Tiefseeboden. Sich aufwölbt und auf dieser Seite, auf der anderen Seite auch sich aufwölbt und dann wieder abfällt gegen den afrikanischen Kontinent, der dann hier sich aufbaut, auch mit einer kontinentalen Wurzel und sich irgendwie so fortsetzt. Meistens in Afrika hat man es mit Randgebirgen zu tun, die aber nicht sehr hoch sind und dann große Tafeln dazwischen. Und hier [ostafrikanischer Teil des Kontinents] ist die Gebirgsbildung weniger [?]. Der afrikanische Kontinent hat eine viel einfachere Geomorphologie als, sagen wir mal, der südamerikanische.  Und dann setzt sich hier [östlich von Afrika] der Indik fort, der Indische Ozean. Und auch dieser hat dann einen solchen Tiefseeboden, der sich unter dem afrikanischen [Kontinent] fortsetzt und hier sich anschließt an den atlantischen [Tiefseeboden].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=2912s Sima und Sial 00:48:32] ====&lt;br /&gt;
Die Kontinente also schwimmen, wie das da gesagt ist, auf dieser quasi plastischen Unterlage, fest und doch plastisch. Und betrachten wir zunächst nochmal die Kontinente selber, dann handelt es sich da um Gesteine ganz anderer Art. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also hier ist die Gegend [deutet auf den ozeanischen Bereich], wie gesagt, das ist alles basaltisch, hier der Tiefseeboden. [...] Und nach unten geht dann dieser Basalt über in noch dunklere, noch schwerere Gesteine. Das ist der sogenannte [[w:Peridotit|Peridotit]], der [...] in die Lithosphäre übergeht. Peridotit. Und dieser Peridotit ist ein sehr, sehr dunkles Gestein, sehr schwer, sehr eisenhaltig, magnesiumhaltig, also schon so ein bisschen wie der [[w:Basalt|Basalt]], aber eben noch intensiver, hat ein spezifisches Gewicht von 3,2. Also es ist wesentlich schwerer als alles, was sich darüber aufbaut, und besteht im Wesentlichen eben aus Silizium, aber eben ständig abnehmend im Gehalt und Magnesium. Man nennt es die [[w:Ozeanische_Erdkruste|Sima-Schicht]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die Kontinente einen anderen Aufbau zeigen, in dem, ja, man kann fast sagen, das Fundament aller Kontinente ist der [[w:Granit|Granit]]. Wenngleich auch heute da die Ansichten ein bisschen auseinander gehen, man spricht da nicht mehr vom Granit, es ist nur eine Sonderform der kristallinen Gesteine, der [[w:Metamorphes_Gestein|Metamorphite]] und so weiter. Man tut dem Granit nicht mehr das zusprechen, was der Goethe dem noch zugesprochen hat, aber trotzdem muss man sagen, im Wesentlichen ist das hier alles granitisch, im Untergrund. Also ich schreibe mal hin, Granit, also mehr im Untergrund dieser Kontinente und der Gesteinsaufbau ist eben so, dass da im Vordergrund steht das Silizium und das Aluminium. Deswegen spricht man hier von der [[w:Kontinentale_Erdkruste|Sial]], weil es im Wesentlichen Gesteine sind, die sehr siliziumreich und sehr aluminiumreich sind und beides sind Elemente, die spezifisch leicht sind. Also wenn Sie das reine, das elementare Silizium in die Hand nehmen, das ist federleicht, man hält es nicht für möglich. Und SiO2 dann als Quarz hier, da hat es natürlich schon merklich ein Gewicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das [[w:Silicium|reine Silizium]] ist federleicht und auch das Aluminium, das kennen wir ja von den Aluminiumtöpfen in der Küche früher, heute ja nicht mehr, sind auch ziemlich leicht. Also es sind sehr, sehr leichte Minerale. Hier haben wir ein spezifisches Gewicht von 2,4 bis 2,7. Also die Kontinente sind leichter als alles, was da drunter ist. Insofern schwimmen die wie ein Schiff sozusagen auf der Erde herum. Und dasselbe gilt natürlich auch für Afrika. Und da tritt eigentlich das granitische Element bis an die Oberfläche viel, viel umfangreicher zu Tage. Der ganze afrikanische Kontinent ist so richtig ein in sich ruhender Granitbrocken. Das muss man einfach mal erlebt haben, wie dieser Granit da geschaffen ist, das ist unglaublich. Weil da nämlich so gut wie nichts mehr oben drüber liegt. Da tritt der Granit wirklich bis an die Oberfläche in Erscheinung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=3189s Die besondere Stellung des Siliziums 00:53:09] ====&lt;br /&gt;
Und nun gibt es aber ein Phänomen, was auch die Geologie als Wissenschaft heute konstatiert und erklärt auf ihre Weise, weil das Silizium so leicht ist, ist es auch da oben an der Oberfläche. Aber das ist eine Anschauung, die man natürlich in dem Augenblick nicht mehr teilen kann, als alleinige Ursache. Weil, wenn man aufsucht, wo das Silizium in der Natur normalerweise vorkommt, bei Menschen oder bei den Pflanzen oder wo, immer an der Oberfläche, immer peripher. Die Augenschleimhaut und alle Schleimhäute, auch im Innern des Körpers, sind immer siliziumreich. Immer wo Wahrnehmungsverhältnisse herrschen, sei es über die Sinnesorgane da intensiv oder auch die inneren Organe, die ja auch wahrnehmen, nur nach innen, da ist das Silizium zu Hause. Und im [[GA 327|Landwirtschaftlichen Kurs]] findet sich dieser wunderbare Ausdruck der Kiesel, also Silizium, als der äußere Sinn im Irdischen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das findet man hier bei den Kontinenten. Überall hier [deutet auf die Kontinente] ist der größte Siliziumreichtum, an der Oberfläche. Natürlich auch die Kalkablagerungen [...], die finden sich hier auch überall. Aber der Granit selber ist das kieselsäurereichste Gestein überhaupt auf der Erde. Rund 80% ist Kieselsäure, sodass man sagen kann, die Kontinente als ganze, aber auch gegen ihre Oberfläche hin, sind wirkliche Sinnesorgane der Erde gegenüber dem Kosmos im weitesten Sinne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=3322s Erdbeben und Vulkane 00:55:22] ====&lt;br /&gt;
Und nun nur noch ein Wort jetzt zu dem, was da drunter ist. Auf die Einzelheiten kommen wir dann später noch zu sprechen. Es ist so, dass diese Tiefseeböden, jetzt hier im Falle von Südamerika, unter dem südamerikanischen Kontinent drunter wandern und offensichtlich diese Unterwanderung hier Veranlassung gibt zu sowohl Erdbeben als auch zu vulkanischen Erscheinungen. Also überall da, wo ein untermeerischer Boden heruntersinkt unter den Kontinenten, hat man es mit intensiven Erdbebenerscheinungen zu tun. Und überall da, wo Kontinente an Meere anstoßen, also insbesondere Pazifik, Atlantik, Indik, da finden sich solche Erdbebenzonen, wo es also ständig rammelt, rüttelt und macht. Und das führt man darauf zurück, durch [[w:Seismik|seismische Messungen]], dass offensichtlich hier der untermeerische Boden herabsinkt in den äußeren [[w:Erdmantel|Erdmantel]]. Also zumindest in die [[w:Asthenosphäre|Asthenosphäre]]. Und dass das hier ein eben hartes, verhärtetes, mineralisiertes Gestein ist [Bereich der ozeanischen Kruste, der sich an der Erdoberfläche befindet], während hier ringsrum, hier unten [unter den Kontinent &amp;quot;abgetauchte&amp;quot; ozeanische Kruste], die Tendenz besteht, dass der äußere Erdmantel wenigstens, wie man es nennt, säkular-plastisch ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, über Jahrhunderte bewegt er sich so ganz zäh, flüssig, nicht flüssig, sondern er bewegt sich zäh in eine bestimmte Richtung. Und jetzt taucht dieses basaltische, harte Unterboden langsam, sinkt er herunter und führt dazu, dass es da eben ab und zu auch mal zu irgendwelchen Störungen kommt. Und die lösen dann eben Erdbeben aus. Und je tiefer dann ein solcher Tiefseeboden heruntersinkt in den äußeren Erdmantel, desto tiefer können die Erdbebenorte sein, wo ein solches Erdbeben ausgelöst wird und führen dann eben zu Erschütterungen, die den ganzen Kontinent, oder jedenfalls Teile des Kontinents, erfassen. Also es gibt Erdbeben bis zu 60 Kilometer Tiefe etwa. Und es gibt auch andere Erdbeben, die sehr viel flacher ihren Auslöser haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=3500s Beispiel Anden 00:58:20] ====&lt;br /&gt;
Und außerdem zeigt es sich, dass immer, wo der Meeresboden absinkt über die Kontinente, auch es dazu führt, dass hier jetzt Vulkanschlote entstehen, die durch den ganzen Kontinent hervorreiten und diese Berge hier oben aufbauen. Die höchste Erhebung in Südamerika - gestern haben wir darüber gesprochen, in Argentinien, die ist ungefähr 6000 Meter hoch - ist ein Vulkan [Anmerkung: der höchste Berg Südamerikas, der [[w:Aconcagua|Aconcagua]] (6961m) ist nicht vulkanischen Ursprungs; wahrscheinlich ist hier der 68m niedrigere [[w:Nevado_Ojos_del_Salado|Nevado Ojos del Salado]] (6893m) gemeint, der zweithöchste Gipfel Südamerikas, der bis heute vulkanisch aktiv ist]. Also die ganzen Anden sind vom Feuerland bis oben nach Mittelamerika, sehr stark vulkanisch geprägt. Es sind nicht nur vulkanische Gesteine, aber doch in ganz erheblichem Umfange. Und es setzt sich fort durch Mittelamerika bis rauf in die [[w:Rocky_Mountains|Rocky Mountains]], die auch so von Vulkanen begleitet sind. An sich andere Gesteine sind, aber vulkanische Schlote bauen da oben dann vulkanische Kegel auf. Das hängt mit diesen Störungen hier unten [unter den Kontinent absinkende ozeanische Kruste] zusammen, die durch den Fortschritt der Kontinentalverdriftung entstanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Phänomen, was man dabei sehen kann, ist, dass hier ein Steilabfall der Anden bis in die [[w:Tiefseerinne|tiefsten Tiefen]], also ungefähr noch mal so tief runter, wie sie sich da oben raushacken, ohne Kontinentalschelf ausgebildet ist. Und dass man davon ausgeht, dass durch das Driften der Kontinente in diese Richtung allmählich eben diese Gebirge aufgestaut worden sind, erhoben worden sind, hochgehoben worden sind, dadurch, dass sie kollidieren hier mit der [[w:Pazifische_Platte|Pazifischen Platte]]. Wir haben ja über die Platten gestern schon gesprochen. Und diese Platte, die hier anstößt, an den Südamerikanischen, die [[w:Nazca-Platte|Nasca-Platte]], die relativ klein ist im Verhältnis zur Pazifischen, aber offenbar mit einem ungeheuren Bewegungsdruck in diese Richtung gegen den Kontinent anbrandet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=3660s Frage: Aufstauung oder Vulkanismus? 01:01:00] =====&lt;br /&gt;
[Student 1]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Stauung der amerikanischen Platte, dieses Aufwölben der Anden, mit dem Material, mit dem Granit, das sehr hart ist. Und die erste Frage, ist das durch diese Stauung tatsächlich passiert, dass sich diese Aufwölbung ergibt, oder ist es, wie gesagt, dass diese Schlote sich dort durchziehen und die Vulkane den Aufschluss machen, oder ist es dadurch geprägt? Stauung oder durch Vulkane, die Anden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[M. Klett]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, es ist so, es gibt natürlich hier in den Anden auch Faltungen. Aber im Wesentlichen ist das Ganze gehoben. Es ist ein gehobener Meeresboden. Ich habe ja schon das Beispiel Titicaca-See genannt. Der Titicaca-See liegt in Bolivien oben, auf ungefähr 5000 Meter Höhe. So weit ist ein ehemaliger Meeresboden, der da heraufgehoben worden ist. Dieser See enthält Organismen, die noch ihren Ursprung herleiten von Meeresorganismen. Also, man findet dort eine Fauna vor im Titicaca-See, die noch darauf schließen lässt, dass die ursprünglich eigentlich mehr in den Weltmeeren beheimatet waren. Also, es ist im Wesentlichen hier eine Hebung in den Anden. Die Schubkräfte sind auch wirksam. Also, ich war selber noch nicht in den Anden. Ich weiß nicht, wie stark die Faltungen dort sind. Aber ich weiß nur, dass gebirgsbildend hier mehr die Hebungen vorherrschen, ähnlich bei den Rocky Mountains. Also, zum Beispiel die ganze Platte, durch die der Colorado River durchgeht, uralte Ablagerungen, die sich da auftürmen, das ist alles gehoben. Das sind auch ehemalige Tiefseeböden, also mal überflutet gewesene Böden, die jetzt da hochgehoben worden sind auf ungefähr 2.000 oder so was Meter Höhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[G. Gebhard]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, Alexander von Humboldt beschreibt, die haben, als sie dann mit den Vermessungen ins Land fuhren, mit dem Vermessungsschiff, ein Seebeben erlebt, kommt zwei Tage später an die peruanische Küste, und etwa drei bis vier Meter über dem Meeresspiegel sind noch stinkende Niesmuscheln an den Felsen. Das heißt, dieses Seebeben, das sie erlebt haben, das haben sie nachher gesehen, hatte eine Hebung von mehreren Metern innerhalb von ganz kurzer Zeit. Über vier Meter über dem Meeresspiegel sind noch stinkende Niesmuscheln fest am Felsen klebend. Das heißt, das sind wirklich ganz gewaltige Bewegungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[M. Klett]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also durch Hebungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[G. Gebhard]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Meterbereich, durch den Stauch verursacht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=3849s Frage: Warum dringt die Magma nach oben? 01:04:09] =====&lt;br /&gt;
[Student 1]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe das, ... ein Verständnis-Ding, warum sich dieses flüssige, dieses zähflüssige Magma durch den ewig langen Weg, durch dieses harte Material sucht, um irgendwo da oben rauszukommen, anstatt sich [...?] einfach den Weg des geringsten Widerstandes zu suchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[M. Klett]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese ganzen vulkanischen Erscheinungen sind mit der Entwicklung dieser Hebungen mitgegangen. Sie sind ja nicht nur nachträglich entstanden, sondern sie sind ja mitgegangen. Es gibt ja zum Beispiel in Südamerika gewaltige Basaltergüsse, also gewaltigster Art, also insbesondere dann hier in diesem Bereich, die selbstverständlich mit diesen ganzen Vorgängen im Zusammenhang stehen. Also mehrere Schübe von Sedimentationen, zum Beispiel Rio Grande do Sul, das sind Basaldecken von einer Ausdehnung, das ist unglaublich. Und das ist natürlich, die ganze Kontinentalverschiebung hängt zusammen mit ungeheuer starken vulkanischen und sonstigen Erscheinungen. Also es ist nicht, nachträglich irgendwann mal hat sich da ein Schlot durchgebohrt, sondern das sind Spalten, das sind Spaltöffnungen, die seit Urzeiten bestehen, schätzungsweise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Studentin 1]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vulkanische Aktivität gibt es heute fast gar nicht mehr, in dieser argentinischen Region.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Studentin 2]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo meinst du?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Studentin 1]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Vulkan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Studentin 2]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wo?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Studentin 1]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vergleich zur Urzeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Studentin 2]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das stimmt. Dass es heutzutage nicht so viele Aktivitäten in den Vulkanen gibt, als vorher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[M. Klett]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, das ist klar. Also die vulkanischen Aktivitäten waren natürlich in relativ frühen Zeiten, denn die Basaltvorkommen hier im östlichen Tiefland von Brasilien, die stammen ja nicht aus diesen Basaltvorkommen, die wir hier haben, aus dem Tertiär, sondern die stammen aus dem Spätpaläozoikum, da kommen wir noch drauf zu sprechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=3997s Konvektionsströmungen als Antrieb der Plattenbewegungen 01:06:37] ====&lt;br /&gt;
Jetzt wollte ich nur noch auf eins hinweisen, dass hier diese unglaubliche Erhebung ist, des Tiefseebodens, und dass hier offensichtlich von unten jetzt Lava aufsteigt, also richtig vulkanisch könnte man sagen, und ständig hier rechts und links Material ansetzt, was dann in diese Richtung hier abdriftet. Das ist ein Phänomen, und dieses Phänomen tritt wunderbar in Erscheinung in Island. Island liegt als Insel mitten auf dem mittelatlantischen Rücken obendrauf, das heißt, das was sonst untermeerisch ist, erscheint in Island an der Oberfläche, einschließlich aller vulkanischen. Island ist ein reines Basaltgewirr, könnte man sagen. Also man muss mal in Island gewesen sein, das ist eines der tollsten Erlebnisse, die man da haben kann, wie da Feuer und Wasser ständig im Wechselspiel stehen. Da kocht der Boden förmlich, die Erde kocht da, und hier hat man das mit wunderschönen Absonderungen basaltischer Säulen zu tun, erhärtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also hier bildet sich ständig sozusagen ein Jungbrunnen in der Erdenentwicklung, die dazu führt, dass diese untermeerischen Basaltböden jetzt in Richtung nach Westen und offensichtlich auch in Richtung nach Osten strömen. Und da habe ich ganz große Fragen in diesem Zusammenhang, weil nämlich der afrikanische Grundkontinent ein ruhender ist, weitgehend ruhender, zumindest was in seiner ostwestlichen Richtung angeht. Nord-südlich ist es ein bisschen anders. Aber jedenfalls findet man nicht hier [Westküste Afrikas] dasselbe Phänomen wie hier [Westküste (Süd-)Amerikas], unter der Basis Afrikas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So und jetzt macht man sich natürlich heute Vorstellungen, was sind die treibenden Kräfte, dass hier Erdmantelmassen aufsteigen, zu Lava werden, also erst in Kontakt gegen die Erdoberfläche sich verflüssigen, durch Sauerstoffzufuhr sich verflüssigen, während hier unten die eigentlich zäh, flüssig ist schon noch zu viel gesagt, man stellt sich das vor eben plastisch, plus minus, plastisch, wie auch immer, also die Begriffsbildung ist da schwierig. Und dann stellt man sich jetzt vor, dass unter den Kontinenten dieser äußere Erdmantel in seiner Plastizität ständig in Bewegung ist, und zwar in [[w:Mantelkonvektion|Konvektionsströmungen]], in der Art, dass hier jetzt in dieser Richtung eine Konvektionsströmung nach Westen geht und in dieser Richtung hier eine Konvektionsströmung in Richtung Afrika. Und die setzt sich dann hier fort und taucht hier unter und kehrt hier zurück und taucht hier wieder auf. So etwa denkt man sich das. Das ist also hier, strömt hier weg, kehrt um und strömt dann hier wiederum in Richtung des [[w:Mittelatlantischer_Rücken|mittelatlantischen Rückens]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Studentin 2]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie heißt das nochmal?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[M. Klett]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konvektion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=4246s Globale Verteilung der tektonischen Platten 01:10:46] ====&lt;br /&gt;
Und so ähnlich stellt man sich das hier vor [östlich des S-Amerikanische Kontinentes], dass hier auch so eine Strömung hier abtaucht und dann hier irgendwo wieder auftaucht. Es gibt hier auch diese pazifische, die [[w:Nazca-Platte|Nasca-Platte]], grenzt an die [[w:Pazifische_Platte|pazifische Platte]] an und auch da ist eine starke Störungszone, wo vulkanische Tätigkeit ist. Also das ist die Vorstellung heute und da kann man..., da gibt es auch Theorien über Theorien. Und kein Mensch kann das natürlich sehen, sondern man kann nur schließen. Ja, das kann eigentlich nur ein Wärmephänomen sein, dass die Kontinente hier nach Westen driften, Afrika nicht, auf Grundlage dieses ständig neu bildenden Meeresbodens, die dann auseinander drängen und dadurch die Kontinentaldrift verursachen. So denkt man sich das. Kein Mensch hat das gesehen, und insofern sind es also Schlussfolgerungen und damit abstrakt. Aber gut, manche Phänomene deuten darauf hin, dass man das so annehmen muss, aber das löst sich dann auch bald wieder auf, weil andere Phänomene dagegen sprechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt wollte ich nur noch auf eines hindeuten in diesem Zusammenhang. Das ist, dass diese Meeresböden bzw. diese mittelatlantische Schwelle hier, dass da plötzlich auch so Erdmantelmaterial heraufsteigt und die Tiefseeböden bildet und offensichtlich die Kontinente auseinander drängt, dass solche Tiefseeschwellen sich rund um den ganzen Erdball finden. Und das wollte ich doch noch einmal Ihnen zeigen. Da ist mal eine Karte angefertigt worden, die hatten wir hier auch, die ist jetzt aber verschwunden. Irgendwann verschwindet auch alles wieder. Also hier ist jetzt nicht die Gesamtkarte, leider Gottes, drin, sondern nur die Karte des Atlantischen Ozeanes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Können Sie das einigermaßen erkennen? Hier oben ist Island, Spitzbergen. Von dort über Island hinweg geht hier wie eine große Schlange dieser mittelatlantische Rücken herunter bis an die Antarktis, nicht ganz bis hin. Und dann kommt südlich von Südamerika auch ein solcher Rückenzug, begegnet diesem und setzt sich fort, südlich von der Antarktis und Afrika, und in der Höhe des südlichen Indik, also jenseits von Mosambik, kommt der plötzlich wieder hoch, wendet sich bis in den Golf von Aden. Also ich zeige es mal hier auf der Tafel. Das ist hier der mittelatlantische Rücken, der geht hier so herunter. Und hier kommt vom Pazifik hier auch einer, die treffen sich hier, dann zieht er sich fort und hat hier wieder einen Ableger, der geht herauf bis in den Golf von Aden hier. Und dann setzt sich das Ganze fort, südlich von Australien, Neuseeland und taucht dann hier wieder hoch und zieht sich herauf, hier jetzt in diese Richtung bis an den St. Andreasgraben hier bei San Francisco. Also eigentlich noch südlicher, das ist der Golf von Mexiko hier, dieses Meer. Da verschwindet er unter dem Kontinent, und hier gibt es noch kleine Abzweigungen hier nach Südamerika und Mittelamerika. Und das ist hier die Nasca-Platte, die stößt an diesem Höhenrücken auch an. Und das ist die pazifische Platte hier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir haben ja von sieben Platten gesprochen, südamerikanische, nordamerikanische, pazifische Platte und dann die afrikanische Platte, dann die Antarktis, Australien verbunden mit Indien, das wird als eine Platte gerechnet, und dann Eurasien. Und kleinere Platten gibt es noch hier in dieser Störungszone, die sogenannte arabische Platte, die türkische Platte hier, die ägäische Platte und dann gibt es hier noch in der Karibik auch noch eine kleinere Platte als Störungszone und dann die Nasca-Platte hier. Interessant ist, dass es sieben Großplatten gibt und fünf Kleinplatten. Und zusammen sind es zwölf. Dann stimmt die Sache wieder. Also so in etwa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=4588s Klimatische Auswirkungen 01:16:28] =====&lt;br /&gt;
Und jede dieser Platten wandert gleichzeitig oder reibt sich an anderen und dadurch entstehen dann eben auch diese großen Erdbebenzonen. Und das wollte ich auch nochmal erwähnen, dass wenn man so auf die Erde hinschaut und dann die Gebirgszüge aufsucht, dann wird man finden, dass von den Pyrenäen über die Alpen, die Karpaten, dann über die iranischen Gebirge bis in den Himalaya sich fortsetzen, eine horizontale Gebirgsbildung zu konstatieren ist. So. Und dem steht hier gegenüber die vertikale Gebirgsbildung hier, vor allen Dingen an den westlichen Küstenzonen von Süd- und Nordamerika. Man spricht deswegen von dem Gebirgskreuz der Erde. Gebirgskreuz, eine horizontale.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deswegen sind die klimatischen Verhältnisse hier auch völlig anders, weil dieser Gebirgszug eben Ost-West geht, während er hier in Nord-Süd geht. Sodass in Amerika einmal die Eiszeiten viel weiter nach Süden vorgedrungen sind. Und andererseits die klimatischen Verhältnisse im mittleren Westen Amerikas also manchmal unerträglich sind. Einerseits unglaubliche Hitzewellen vom Süden, andererseits wieder unglaubliche Kältewellen vom Norden. Das haben wir hier in Europa nicht, wegen dieser Ost-West-Orientierung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedenfalls diese Gebirgszüge hier sind eben sehr stark vulkanisch aktiv und ziehen sich hier oben rüber und kommen hier wieder zurück. Hier über die Philippinen und die ganzen indonesische Archipel setzt sich fort hier runter bis nach Neuseeland und hier die verschiedenen Atolle, die da sind. Es ist der sogenannte [[w:Pazifischer_Feuerring|zirkumpazifische Vulkanismus]] oder die zirkumpazifische Gebirgsbildung rings um diesen Raum her. Und das ist mal wichtig in Erinnerung zu behalten, weil wir da vielleicht nochmal drauf zurückkommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt habe ich leider auf diesem Bild hier nur den Atlantik abgebildet, aber es gibt auch ein Gesamtbild dieser Tatsache, dass diese untermeerischen Gebirgsschwellen ein ganzes System bilden, rund um den Erdball.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oh Gott, die Zeit vergeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=4767s Goethes Aufsatz über den Granit 01:19:27] ===&lt;br /&gt;
Ob wir das noch hinkriegen, weiß ich nicht zeitlich. Ich wollte Ihnen zum Abschluss nochmal wenigstens ein paar Sätze von Goethe vorlesen über den Granit. Er hat ja diesen Aufsatz geschrieben, wo er so mal richtig ein Verhältnis schildert, wo der Mensch immer mit dabei ist. Also nichts außerhalb, sondern... über den Granit. Das weiß ich nicht, das muss ich glaube ich abkürzen... Die Zeit ist schon so weit hergekommen. Ich lasse mal den ersten Teil weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da hat er später nochmal von Ägypten, von den Spitzsäulen, das heißt den großen Obelisken, die ja alle aus Granit sind, aus [[w:Syenit|Syenit]] eigentlich, und da sagt er noch Folgendes: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Aber diese Meinung verwehte geschwind und die Würde dieses Gesteins wurde von vielen trefflich beobachtenden Reisenden endlich befestigt. Jeder Weg in unbekannte Gebirge bestätigte die alte Erfahrung, dass das Höchste und das Tiefste Granit sei. Dass diese Steinart, die man nun näher kennen und von anderen unterscheiden lernte, die Grundfeste unserer Erde sei. Worauf sich alle übrigen, mannigfaltigen Gebirge hinauf gebildet. In den innersten Eingeweiden der Erde ruht sie unerschüttert. Ihre hohen Rücken steigen empor, deren Gipfel nie das alles umgebende Wasser erreichte. So viel wissen wir von diesem Gestein und wenig mehr. Aus bekannten Bestandteilen, auf eine geheimnisvolle Weise zusammengesetzt, erlaubt es ebenso wenig, seinen Ursprung aus Feuer wie aus Wasser herzuleiten.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Goethe, der zwischen den Neptunisten und den Plutonisten dazwischen stand, weder Feuer noch Wasser herzuleiten. &amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Höchst mannigfaltig in der Größeneinfalt wechselt seine Mischung ins Unzählige ab. Die Lage und das Verhältnis seiner Teile, seine Dauer, seine Farbe, ändert sich mit jedem Gebirge. Und die Massen eines jeden Gebirges sind oft von Schritt zu Schritt wieder in sich unterschieden und im Ganzen durch doch wieder immer einander gleich. Und so wird jeder, der den Reiz kennt, den natürlichen Geheimnissen für den Menschen haben, sich nicht wundern, dass ich den Kreis der Beobachtungen, den ich sonst betreten, verlassen und mich mit einer recht leidenschaftlichen Neigung in diesen gewandt habe. Ich fürchte den Vorwurf nicht, dass es ein Geist des Widerspruches sein müsse, der mich von der Betrachtung und Schilderung des menschlichen Herzens, des jüngsten, mannigfaltigsten, beweglichsten, veränderlichsten, erschütterlichsten Teiles der Schöpfung, zu der Beobachtung des ältesten, festesten, tiefsten, unerschütterlichsten Sohnes der Natur geführt hat. Denn man wird mir gerne zugeben, dass alle natürlichen Dinge in einem genauen Zusammenhange stehen, dass der forschende Geist sich nicht gerne von etwas Erreichbarem ausschließen lässt. Ja, man gönne mir, der ich durch die Abwechslungen der menschlichen Gesinnungen, durch die schnelle Bewegung derselben in mir selbst und in anderen manches gelitten habe und leide, die erhabene Ruhe, die jene einsame, stumme Nähe der großen, leise sprechende Natur gewährt. Und wer davon eine Ahnung hat, folge mir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesen Gesinnungen nähere ich mich euch, ihr ältesten, würdigsten Denkmäler der Zeit. Auf einem hohen, nackten Gipfel sitzend, ...&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;... er sitzt oben auf dem Harz, alles Granit, &amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;... Gipfel sitzend und seine weite Gegend überschauend, kann ich mir sagen, hier ruhst du unmittelbar auf einem Grunde, der bis zu den tiefsten Orten der Erde hinreicht. Keine neuere Schicht, keine aufgehäufte, zusammengeschwemmte Trümmer haben sich zwischen dich und den festen Boden der Urwelt gelegt. Du gehst nicht wie in jenen fruchtbaren, schönen Tälern über ein anhaltend Grab, diese Gipfel haben nichts Lebendiges erzeugt und nichts Lebendiges verschlungen. Sie sind vor allem Leben und über alles Leben. In diesem Augenblicke, da die innen anziehenden und bewegenden Kräfte der Erde gleichsam unmittelbar auf mich wirken, da die Einflüsse des Himmels mich näher umschweben, werde ich zu höheren Betrachtungen der Natur hinaufgestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie der Menschengeist alles belebt, so wird auch ein Gleichnis in mir rege, dessen Erhabenheit ich nicht widerstehen kann. So einsam sage ich zu mir selber, indem ich diesen ganz nackten Gipfel hinabsehe und kaum in der Ferne am Fuße ein gering wachsendes Moos erblicke. So einsam, sage ich, wird es dem Menschen zumute, der nur den ältesten, ersten, tiefsten Gefühlen der Wahrheit seine Seele eröffnen will. Ja, er kann zu sich sagen, hier auf dem ältesten, ewigen Altare, der unmittelbar auf die Tiefe der Schöpfung gebaut ist, bringe ich dem Wesen aller Wesen ein Opfer. Ich fühle die ersten, festesten Anfänge unseres Daseins. Ich überschaue die Welt, ihr schroffen und gelinderen Täler und ihre fernen, fruchtbaren Weiden. Meine Seele wird über sich selbst und über alles erhaben und sehnt sich nach dem näheren Himmel. Aber bald ruft die brennende Sonne, Durst und Hunger, seine menschlichen Bedürfnisse zurück. Er sieht sich nach jenen Tälern um, über die sich sein Geist schon hinausschwang. Er beneidet die Bewohner jener fruchtbaren, quellreichen Ebenen ...&amp;quot; &amp;lt;/blockquote&amp;gt;... und so weiter. Das ist so eine Stimmung, wie ein Mensch sich in ein Verhältnis setzt zu dem, was die Grundlage unserer Kontinente abgibt, der Granit. Und da wollen wir dann morgen fortsetzen an dem Punkt. Also das kann man jederzeit mal den ganzen Aufsatz lesen über den Granit. Da verbindet sich wirkliche Erkenntnis, Menschenerkenntnis mit Naturerkenntnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So gut, also bis morgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=5365s Schlussbemerkung 01:29:25] ===&lt;br /&gt;
[G. Gebhard]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu noch ein Satz... Diese Zeichnung ist natürlich extrem überhöht. Also das, was da als Vulkanschlot durchgeht, das sieht hier so aus, wie wenn wer die Höhe hätte, die der Kontinent in seiner Ost-West Ausdehnung hat. Das ist immer wichtig, gerade wenn man das mit der ganzen Plattentektonik sich so klar macht, wenn wir uns unsere Erde mit ihren 12.000 km Durchmesser vorstellen, und die Erdkruste mit ihren 60 km Dicke, das wäre bei einer Erdkugel von einem Meter Durchmesser, zwei Millimeter Oberfläche. Nur, dass man sich das größenordnungsmäßig vorstellt. Das heißt, all dieses Geschehen, das dazwischen Mantel und Erdoberfläche geschieht, in diesen oberen 60, 70, 80 Kilometern, das kann man sich, wenn man einen Baum quer schneidet, vorstellen als das Geschehen am Kambium. Und alles, was nach innen und nach außen ist, das Bild kann man weiter verfolgen, aber das, was da an Dynamik geschieht, das ist eigentlich dieser Mikrozellfluss im Kambium. Das, was da an Lebensbewegung stattfindet, das ist von der Oberfläche dieses hauchdünne geschieht. Und das Rätsel, dass beim Baum innen drin das Holz tot und doch lebendig ist, also diese ganzen Fragen, die kann man auch da wieder, wenn die Erde als Organismus ange[?], nochmal anschauen. Nur, dass man so ein klein wenig innerlich dieses Maßstäbliche sich klar macht. Sie hätten das Maßstäblich überhaupt nicht zeichnen können. So dünne Kreide gibt es nicht und so eine glatte Tafel auch nicht, dass man so dünne Linien zeichnen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[M. Klett]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie die Erhebungen einer Orangenschale.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[G. Gebhard]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur, dass man innerlich das Bild so ein klein wenig flach macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[M. Klett]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut, also dann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[G. Gebhard]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittag ist nicht, das ist Morgen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[M. Klett]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich lass die hier mal liegen, das ist sehr wertvoll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[G. Gebhard]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Calcit, da muss man aufpassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Sprecher 1]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut, also dann. Schönen Tag noch.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;Folge  [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|1]] - [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|2]] - [[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|3]] - [[Geologie - 4. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|4]] - [[Geologie - 5. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|5]] - [[Geologie - 6. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|6]] - [[Geologie - 7. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|7]] - [[Geologie - 8. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|8]] - [[Geologie - 9. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|9]] - [[Geologie - 10. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|10]] - [[Geologie - 11. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|11]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
== Glossar ==&lt;br /&gt;
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[[Bewusstseinsseelenzeitalter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Dann haben wir gesehen, wie der [[Entwicklungsgedanke]], der durch das ganze &#039;&#039;&#039;Bewusstseinsseelenzeitalter&#039;&#039;&#039; langsam gedämmert ist, aufgedämmert ist, von [[Leonardo da Vinci|Leonardo]] an bis zum Höhepunkt in [[Darwin, Charles|Darwin]] gefunden hat und unglaublich die Gemüter bewegt hat …&amp;quot; [[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Entwicklungsgedanke und seine Bedeutung 00:19:55|| Klett, M. Geologie, 3. Folge, 2017, 00:19:55]]&lt;br /&gt;
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{{BS|E}}[[Entwicklungsgedanke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Dann haben wir gesehen, wie der &#039;&#039;&#039;Entwicklungsgedanke&#039;&#039;&#039;, der durch das ganze [[Bewusstseinsseelenzeitalter]] langsam gedämmert ist, aufgedämmert ist, von [[Leonardo da Vinci|Leonardo]] an bis zum Höhepunkt in [[Darwin, Charles|Darwin]] gefunden hat und unglaublich die Gemüter bewegt hat …&amp;quot; [[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Entwicklungsgedanke und seine Bedeutung 00:19:55|| Klett, M. Geologie, 3. Folge, 2017, 00:19:55]]&lt;br /&gt;
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{{BS|G}}[[Die Geheimwissenschaft im Umriss|Geheimwissenschaft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und das ist der Ansatz in der &amp;quot;[[a:GA_13|Geheimwissenschaft]]&amp;quot; Rudolf Steiners. Dass wir uns selbst so erkennen, dass wir vor aller Natur sind, dass wir eine Entwicklung hinter uns haben, die weit, weit vorausschreitet dessen, was wir heute als Schöpfung um uns herum sehen. Und dass alles, was da draußen ist, letztlich in uns auch zu finden ist …&amp;quot; [[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Rudolf Steiners Beitrag zum Entwicklungsgedanken 00:22:56|| Klett, M. Geologie, 3. Folge, 2017, 00:22:56]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Goethe]], Johann Wolfgang von&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „… &#039;&#039;&#039;Goethe&#039;&#039;&#039; […] Es ging ihm nie darum […] jetzt irgendwas Neues zu entdecken, zu wollen, zu den Erscheinungen, die sowieso schon entdeckt sind. Sondern das, was er sieht, das zu befragen: Welche [[Idee]] hat dich gestaltet? Welche Idee ist eigentlich das treibende Element gewesen, das diese Erscheinung als solche einem vor Augen tritt?&amp;quot; [[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Goethes Erkenntnishaltung 00:13:43|| Klett, M. Geologie, 3. Folge, 2017, 00:13:43]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Deswegen konnte &#039;&#039;&#039;Goethe&#039;&#039;&#039; gar nicht anders denken, als dass er sich als Mensch in den [[Höhere Erkenntnis|Erkenntnis]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;prozess mit einbeschlossen hat und nicht nur als Zuschauer sich der Welt gegenübergestellt hat.&amp;quot; [[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Goethes Erkenntnishaltung 00:13:43|| Klett, M. Geologie, 3. Folge, 2017, 00:13:43]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{BS|H}}&lt;br /&gt;
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{{GlossarNavigationArtikel|I}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|I}}[[Idee]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „… [[Goethe]] […] Es ging ihm nie darum […] jetzt irgendwas Neues zu entdecken, zu wollen, zu den Erscheinungen, die sowieso schon entdeckt sind. Sondern das, was er sieht, das zu befragen: Welche &#039;&#039;&#039;Idee&#039;&#039;&#039; hat dich gestaltet? Welche Idee ist eigentlich das treibende Element gewesen, das diese Erscheinung als solche einem vor Augen tritt?&amp;quot; [[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Goethes Erkenntnishaltung 00:13:43|| Klett, M. Geologie, 3. Folge, 2017, 00:13:43]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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[[Pflanze]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „… die &#039;&#039;&#039;Pflanze&#039;&#039;&#039; offenbart es ja in ihrem [[Wachstum]] selbst […] Wachstum, dass sie gleichsam diese Achse materialisiert: [[Erde (Planet)|Erde]], Sonne, Erdmittelpunkt, Sonnenmittelpunkt.&amp;quot; [[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Einleitung 00:00:35|| Klett, M. Geologie, 3. Folge, 2017, 00:00:35]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{BS|T}}&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|U}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|U}}&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|V}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|V}}&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|W}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|W}}[[Wachstum]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „… die [[Pflanze]] offenbart es ja in ihrem &#039;&#039;&#039;Wachstum&#039;&#039;&#039; selbst […] Wachstum, dass sie gleichsam diese Achse materialisiert: [[Erde (Planet)|Erde]], Sonne, Erdmittelpunkt, Sonnenmittelpunkt.&amp;quot; [[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Einleitung 00:00:35|| Klett, M. Geologie, 3. Folge, 2017, 00:00:35]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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{{GlossarNavigationArtikel|0-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|0-9}}[[18. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Dann haben wir ins &#039;&#039;&#039;18. Jahrhundert&#039;&#039;&#039; geschaut, und da überstürzten sich ja förmlich die Phänomene, indem diese Sammlerleidenschaft die Menschheit in der Aufklärungszeit erfasst hat, und man sammelte und sammelte …&amp;quot; [[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Das 18. Jahrhundert 00:11:27|| Klett, M. Geologie, 3. Folge, 2017, 00:11:27]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;Folge  [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|1]] - [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|2]] - [[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|3]] - [[Geologie - 4. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|4]] - [[Geologie - 5. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|5]] - [[Geologie - 6. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|6]] - [[Geologie - 7. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|7]] - [[Geologie - 8. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|8]] - [[Geologie - 9. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|9]] - [[Geologie - 10. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|10]] - [[Geologie - 11. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|11]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
[[Manfred Klett|| zurück zu Manfred Klett |]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Artikel oben}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausbildungsbetrieb]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Transkribiert von Stefan Sylla]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 100%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortragszyklus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dambe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://biodyn.wiki/index.php?title=Gesamtglossar_G&amp;diff=28747</id>
		<title>Gesamtglossar G</title>
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		<updated>2026-10-22T07:10:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dambe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;column-count: 2;&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|G}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Gärung]]&lt;br /&gt;
* [[Garten- und Landschaftsbau]]&lt;br /&gt;
* [[Gebet]]&lt;br /&gt;
* [[Gebirge]]&lt;br /&gt;
* Gebirgsbildung (siehe [[Gebirge]])&lt;br /&gt;
* [[Gedanke]]&lt;br /&gt;
* [[Geduld]]&lt;br /&gt;
* [[Gefühl]]&lt;br /&gt;
* [[Gegenstrom-Prinzip]]&lt;br /&gt;
* Geheimwissenschaft im Umriss (siehe [[Die Geheimwissenschaft im Umriss]])&lt;br /&gt;
* [[Gehirn]]&lt;br /&gt;
** (Kräfte und Stofflichkeit) ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#198|GA 327, S. 198ff]])&lt;br /&gt;
** Gehirntätigkeit und Stoffwechseltätigkeit ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#197|GA 327, S. 197ff]])&lt;br /&gt;
* [[Geist]]&lt;br /&gt;
** Geistiger Aufbruch&lt;br /&gt;
** Geistiges Arbeiten&lt;br /&gt;
** Geistige Waffen&lt;br /&gt;
** und Stoff ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#67|GA 327, S. 67]], [[GA 327#68| S. 68]])&lt;br /&gt;
* Geistesforscher&lt;br /&gt;
* Geistesschüler&lt;br /&gt;
* Geistseele des Menschen&lt;br /&gt;
* [[Geisteswissenschaft]]&lt;br /&gt;
* Gekröse vom Rind ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#137|GA 327, S. 137]], [[GA 327#175| S. 175]])&lt;br /&gt;
* Geldsegen (siehe [[Geld]])&lt;br /&gt;
* Gemeinsames Erd- und Pflanzenwachstum (siehe [[Erde]])&lt;br /&gt;
* [[Gemeinschaft]], neue&lt;br /&gt;
* [[Gemüse]]&lt;br /&gt;
* Gemütsseele&lt;br /&gt;
* [[Generation]]&lt;br /&gt;
** Generation Dialog&lt;br /&gt;
** Generation übergreifend&lt;br /&gt;
* Genetik&lt;br /&gt;
* [[Genom]]&lt;br /&gt;
* [[Gentechnik]]&lt;br /&gt;
** Definition&lt;br /&gt;
** Kritik&lt;br /&gt;
** Politik&lt;br /&gt;
** Rückverfolgbarkeit&lt;br /&gt;
* [[Geografie]]&lt;br /&gt;
* [[Geologie]]&lt;br /&gt;
* Geologische Grundlage des Bodens ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#46|GA 327, S. 46]])&lt;br /&gt;
* [[Geomorphologie]]&lt;br /&gt;
* Georg Philipp Friedrich von Hardenberg (siehe [[Novalis]])&lt;br /&gt;
* [[Georg Glöckler]]&lt;br /&gt;
* [[Germanisches Recht]]&lt;br /&gt;
* [[Gesang]]&lt;br /&gt;
* [[Geschenk]]&lt;br /&gt;
** G. annehmen &lt;br /&gt;
** seinen Ort finden&lt;br /&gt;
* [[Gestaltung]]&lt;br /&gt;
* [[Gestein]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Gesteinsbildung (siehe [[Gestein]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Gesteinssphäre (siehe [[Gestein]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Gestirnkonstellationen ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#159|GA 327, S. 159ff]], [[GA 327#218| S. 218]], [[GA 327#219| S. 219]])&lt;br /&gt;
* Gesundheit der Pflanze&lt;br /&gt;
* [[Getreide]]&lt;br /&gt;
* Geweihbildung und Hornbildung ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#96|GA 327, S. 96]], [[GA 327#97| S. 97]])&lt;br /&gt;
* [[Gewissheit]], innere G.&lt;br /&gt;
* [[Glimmer]]&lt;br /&gt;
* [[Gnome]]&lt;br /&gt;
* [[Goethe]], Johann Wolfgang von&lt;br /&gt;
* [[Goetheanum]]&lt;br /&gt;
* [[Gondwana]]&lt;br /&gt;
* [[Gotik]]&lt;br /&gt;
* [[Grabenbruch]]&lt;br /&gt;
* [[Granit]]&lt;br /&gt;
* [[Granne]]n&lt;br /&gt;
* Gräser&lt;br /&gt;
* Griechen&lt;br /&gt;
* Griechenland&lt;br /&gt;
* [[Grossvieh-Einheit]]&lt;br /&gt;
* [[Gründüngung]] ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#228|GA 327, S. 228]])&lt;br /&gt;
* [[Gülle]]&lt;br /&gt;
* [[Gunter Gebhard]]&lt;br /&gt;
* [[Gute und Schöne]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Artikel unten}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dambe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://biodyn.wiki/index.php?title=Geologie_-_3._Folge_mit_Manfred_Klett_und_Gunter_Gebhard,_2017&amp;diff=28746</id>
		<title>Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://biodyn.wiki/index.php?title=Geologie_-_3._Folge_mit_Manfred_Klett_und_Gunter_Gebhard,_2017&amp;diff=28746"/>
		<updated>2026-10-22T07:02:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dambe: glossar&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Geologie - 3. Folge Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI|thumb|[https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI hier klicken um zum Video zu gelangen]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Manfred Klett|| zurück zu Manfred Klett |]]&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;Folge  [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|1]] - [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|2]] - [[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|3]] - [[Geologie - 4. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|4]] - [[Geologie - 5. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|5]] - [[Geologie - 6. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|6]] - [[Geologie - 7. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|7]] - [[Geologie - 8. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|8]] - [[Geologie - 9. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|9]] - [[Geologie - 10. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|10]] - [[Geologie - 11. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|11]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription von Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=35s Einleitung 00:00:35] ===&lt;br /&gt;
Ich wünsche einen schönen guten Morgen zur Erntezeit. Normalerweise müssten wir jetzt auf dem Feld sein und mit der Sense das Getreide mähen statt mit dem Mähdrescher. Und dann die Garben binden, schön. Und dann die aufstellen, den Hocken. Das war Ernte, da saß niemand hier in der Zeit, waren alle draußen. Und heute merkt man das gar nicht. Da fährt so ein toller Apparat da über den Acker, rauscht ein bisschen. Und ab und zu schimpft man auch, weil es nicht funktioniert. Aber irgendwo ist dann die Ernte eingebracht und man merkt es gar nicht. So verändern sich die Zeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, also, es freut mich, dass Sie [Dr. Gunter Gebhard] wieder hier sind im Kreise. Und wir müssen mal sehen, wie wir das dann machen. Was ich sage, würden Sie  wahrscheinlich etwas anders sagen. Und das muss ich dann irgendwie ergänzen. Es ist ja so, dass Gunther Gebhard übernommen hat in Zukunft diese Geologie-Epoche hier und auch die Exkursion. Ich ziehe mich nämlich ab diesem Jahr zurück aus dieser Angelegenheit. Da bin ich sehr dankbar, dass es so gelungen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir hatten ja gestern schon angefangen, zunächst haben wir noch mal darauf hingeschaut, warum wir Geologie in diesem Zusammenhang eigentlich machen. Weil das ja nicht so unmittelbar, wenn man die Wissenschaft der Geologie heute anguckt, mit der Landwirtschaft im Zusammenhang zu stehen scheint. Aber wenn man dann doch, weil wir gehen ja nicht mit den Untergründen der Erde um, sondern wir gehen gerade mit der Erdenhaut oben um, indem wir sie bearbeiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es ist jetzt eben doch so, dass ein landwirtschaftlicher Betrieb ja ein Teil der Erde ist, haben wir ja da gesagt. Also ein Glied der Erde, ein Glied auch der umgebenden Landschaft. Und dass wir es in der Wirksamkeit all dessen, was aus der Erde herauswächst, zu tun haben mit den Erdentiefen und den kosmischen Höhen. Also die Vertikale spielt da eine ganz große Rolle: Erdmittelpunkt, Sonnenmittelpunkt. In dieser Achse vollzieht sich eigentlich die ganze Schöpfung. In gewissem Sinne natürlich auch in der Horizontalen, also in der Horizontalen, da wächst es ja. Aber letztlich, die Pflanze offenbart es ja in ihrem Wachstum selbst, in ihrem ständigen Wachstum, dass sie gleichsam diese Achse materialisiert: Erde, Sonne, Erdmittelpunkt, Sonnenmittelpunkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann haben wir uns darüber eine Weile hin und her unterhalten, wie Landschaften eben bestimmte Charaktere haben. Und wie diese Charaktere gewoben sind durch die vier Elemente des Erdig-Festen, des Wässrigen-Flüssigen und der Wärme. Und insbesondere eben durch Wasser und Erde einen besonderen Charakter bekommen. Ein Landschaftscharakter, der sich ergibt aus dem biologischen Aufbau des Untergrundes und dann aus der Geomorphologie der Landschaftsgestalt und auch aus der Hydrogeologie, also den hydrogeologischen Verhältnissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=282s Wiederholung zur Geschichte der Geologie (s. 1. Folge) 00:04:42] ===&lt;br /&gt;
Und dann sind wir übergegangen zur Geschichte der Geologie. Und ich halte das immer für ungemein wichtig, dass man in allen Betrachtungen sich immer hineinstellt in die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Also dass man nicht irgendwo stehen bleibt, nur in äußeren Betrachtungen, das ist der Ausgangspunkt, man muss sich ja an dem orientieren, was einen unmittelbar in der Sinneswelt umgibt. Aber dieses, was da erscheint, hat immer eine Vergangenheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das gilt für alles. Das gilt für die Pflanze, wenn sie aus dem Samen wächst und schließlich bis zur Blüte kommt, dann stirbt sie schon unten wieder ab. Also es ist immer ein Sterben und Werden, Werden und Sterben. Und daraus ergibt sich auch der Entwicklungsgedanke, den man eben in allen Naturerscheinungen immer berücksichtigen muss, wenn man überhaupt das Gegenwärtige verstehen will, lernen will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Entwicklungsgedanke, sagte ich, ist der vornehmste, der unschätzbarste und, wie ich meinte, der christlichste Gedanke, den wir überhaupt heute haben, denken können, nämlich ein Entwicklungsweg aus dem Vergangenen über das Gegenwärtige zum Zukünftigen. Und dass das Zukünftige immer eine Verwandlung des Vergangenen ist und man deswegen auch überhaupt nicht Zukunft denken kann, wenn man die Vergangenheit nicht versteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und unter diesem Gesichtspunkt haben wir ja auch die Geschichte der Geologie betrachtet und haben gesehen, dass eigentlich das Menschheitsbewusstsein erst in dem Augenblick geologisch wurde, das heißt, aufmerksam auf die Phänomene des festen Erdigen selber, seit dem Beginn der Neuzeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorher hat man zwar Steine geklopft und alles Mögliche gemacht, die tollsten Sachen, die Pyramiden gebaut, aber eine Erkenntnisfrage in dem, was man da bearbeitet als Stein, war gar nicht vorhanden. Sondern da war noch uraltes Mysterienwissen, was die Menschen noch instinktiv geleitet hat, sodass eine solche Erkenntnisfrage am Irdischen in dem Sinne gar nicht entstehen konnte. Und das zog sich bis ins Mittelalter hinein. Dieses erstaunliche Phänomen, dass man da aus Kalken oder aus Sandsteinen Kirchen gebaut hat und die auch alle geklopft hat und auch überall mal Versteinerungen drin waren, war keine Veranlassung, irgendwie da jetzt besondere Fragen zu stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=462s An der Schwelle zur Neuzeit 00:07:42] ====&lt;br /&gt;
Und das fängt eben erst an mit Leonardo da Vinci. Unmittelbar, indem wir über die Schwelle der Neuzeit treten, taucht diese Gestalt auf. Dieser Universalist, dieses Universalgenie, der die Steine aufgehoben hat von der Erde, nimmt Leonardo Steine in die Hand und guckt sie an und sieht, da sind Abdrücke von Pflanzen, da sind Abdrücke von tierischen Organismen, Versteinerungen also, und schaut sie an. Also dieser Blick fixiert sich plötzlich auf diesen Punkt. Das erweckte in ihm ein Interesse. Und er hat auch schon Vergleiche angestellt zwischen diesen Erscheinungen, aber er hat noch keine Frage gestellt: Ja, wie ist das? Das sind ja pflanzliche, das sind tierische Organismen. Wie sind denn deren Umstände, aus denen diese jetzt entstanden sind, dass sie heute als Petrifakte uns vor Augen treten, also Versteinerungen? Also da war der Entwicklungsgedanke bei Leonardo, würde ich mal sagen, in dem Sinne, im modernen Sinne, als das zeitliche Nacheinander von Erscheinungen, für ihn noch nicht zur wirklichen Frage geworden. Und dann sind wir dann durch die Jahrhunderte hindurch gegangen und haben dann, das war ja so 15. bis 16. Jahrhundert, Leonardo, und man könnte da auch andere noch nennen in diesem Zusammenhang. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=570s 16.-17. Jahrhundert 00:09:30] ====&lt;br /&gt;
Und dann sind wir ins 16. Jahrhundert gegangen, haben darauf hingeguckt, dass Francesco Redi, dieser Arzt in Italien, der zum ersten Mal entdeckt hat, dass eine Imago, der Leberegel in diesem Falle, aus einer Larve hervorgeht und diese Larve aus einem Ei geschlüpft ist. Das war vorher unbekannt, es war auch gar keine Frage in dem Sinne, sondern man hat sich an Aristoteles gehalten, der gesagt hat, alles ist aus dem Schlamm entstanden. Und jetzt hat der Aristoteles widerlegt, es ist fast so ähnlich wie Kopernikus, der gesagt hat, die Erde dreht sich um die Sonne und nicht die Sonne um die Erde, wie das ptolemäische System noch Geltung hatte bis zu Kopernikus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also man sieht, das sind richtige Erkenntnisrevolutionen, die sich da vollziehen, dass man durch genaues Beobachten der Einzelheiten jetzt erkennt, Zusammenhänge im Irdischen. Vorher hatte man die Zusammenhänge im Kosmischen, mehr sozusagen im instinktiven Erfassen des Geistigen in der Welt. Aber jetzt schaut man auf die Phänomene genau hin, und dann entdeckt der so etwas, Francesco Redi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kommt da der Steno, der misst dann plötzlich irgendwelche Winkel bei Kristallen und stellt fest, dass es eine Winkelkonstanz gibt. Also das ist ein Phänomen, wo jetzt auch wieder punktuell das Bewusstsein sich auf ein solches Objekt richtet und sagt: Wie ist das jetzt gesetzlich aufgebaut? Ist das nur äußerlich so eine Form, oder ist diese Form auch innerlich? Das kann man ja gerade bei diesen Kalkspaten oder Feldspaten wunderbar sehen, dass wenn man mit dem Hammer draufhaut, dann gibt es immer wieder dieselbe Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=687s Das 18. Jahrhundert 00:11:27] ====&lt;br /&gt;
Dann haben wir ins 18. Jahrhundert geschaut, und da überstürzten sich ja förmlich die Phänomene, indem diese Sammlerleidenschaft die Menschheit in der Aufklärungszeit erfasst hat, und man sammelte und sammelte und sammelte. Was nur irgendwo als Phänomen auffallend war in einer Dorfgemarkung, also kam der Pfarrer oder der Lehrer, der Dorflehrer, und hat angefangen, das zu sammeln: die Herbarien, die Pflanzen und so weiter und so weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in dieser Zeit, mitten in dieser Zeit, oder sagen wir, am Anfang des 18. Jahrhunderts, kommt diese Gestalt von [[w:Carl_von_Linné|Carl von Linné]] herauf, der jetzt diese ungeheure Fülle von Einzelheiten systematisiert hat. Also ein System daraus gemacht hat, die ganzen Pflanzen nach den Blüten geordnet und die Tiere nach anderen Merkmalen, und hat dadurch sozusagen eine Ordnung in diese Fülle von Erscheinungen gebracht. Rein irdisch, also nicht mehr irgendwo aus großen kosmischen Zusammenhängen heraus gedacht, wie in den alten Mysterien, sondern jetzt ganz nach der äußeren Sinneserfahrung. Und der prägt nun das ganze 18. Jahrhundert, dieser Carl von Linné.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in der Mitte dieses Jahrhunderts tauchen dann die Gestalten auf, die den Entwicklungsgedanken umfassend zu denken anfangen. Umfassend. Ich sprach von [[w:Gotthold_Ephraim_Lessing|Lessing]], der den Reinkarnationsgedanken am Ende seines Lebens formuliert. Und zur selben Zeit [[w:Abraham_Gottlob_Werner|Gottlieb Werner]], der Professor war in Freiberg im Harz, an der Berghochschule dort, der maßgebliche empirische Geologe jener Zeit war, im 18. Jahrhundert, und der ja befreundet war mit Goethe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=823s Goethes Erkenntnishaltung 00:13:43] =====&lt;br /&gt;
Und wir haben uns dann länger auch mit [[w:Johann_Wolfgang_von_Goethe|Goethe]] befasst und wie sein Interesse sich auf alle Naturreiche gerichtet hat, aber eben auch auf die Gesteinswelt und zu einer derart umfassenden Weise. Es ging ihm nie darum, nie, in keinem seiner Bemühungen, jetzt irgendwas Neues zu entdecken, zu wollen, zu den Erscheinungen, die sowieso schon entdeckt sind. Sondern das, was er sieht, das zu befragen: Welche Idee hat dich gestaltet? Welche Idee ist eigentlich das treibende Element gewesen, das diese Erscheinung als solche einem vor Augen tritt? Und an der Erscheinung jetzt gleichsam das bewusstseinsmäßig zurückzubilden, in seinem eigenen Erleben, in seinem eigenen Denken. Und dieses Erleben und Denken so innerlich zu objektivieren, dass das wirkende Prinzip in ihm aufleuchtete, was von außen hin diese Gestalt hervorgebracht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eine Erkenntnisleistung, ich muss sagen, unübertroffen. Dass ein Mensch erkannt hat, wie Goethe, dass man die Natur nicht einfach nur anschauen kann und irgendwie klassifizieren kann und sagen: Das ist es, da draußen. Sondern ich muss sie notwendigerweise in mich hereinnehmen, um in mir das Instrument, das Organ zu schaffen, durch das ich jetzt das wirkende Prinzip, das diese Erscheinung hervorruft, in mir wachrufe. Deswegen konnte Goethe gar nicht anders denken, als dass er sich als Mensch in den Erkenntnisprozess mit einbeschlossen hat und nicht nur als Zuschauer sich der Welt gegenübergestellt hat. Da haben wir uns länger darüber auseinandergesetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich wollte auch nur noch mal den Brief kurz erwähnen, in dem Goethe an [[w:Charlotte_von_Stein|Frau von Stein]] geschrieben hat, mit den abschließenden Worten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wir sind auf die Höhen gestiegen und in die Tiefen der Erde eingekrochen&amp;quot; – im Harz war das – &amp;quot;in den Tiefen der Erde, in der großen, formenden Hand nächste Spuren zu entdecken. Es wird gewiss einer kommen, der da klar sieht; wir wollen ihm vorarbeiten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die goethesche Erkenntnishaltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=987s Übergang ins 19. Jahrhundert 00:16:27] ====&lt;br /&gt;
Und dann sind wir weitergeschritten durch das 18. Jahrhundert hindurch ins 19. Jahrhundert. Und da treten nun Persönlichkeiten auf, die nun noch ganz idealistisch gestimmt sind in ihren jungen Jahren und nachher immer mehr dem heraufkommenden Materialismus seit den 40er Jahren des 19. Jahrhunderts verfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=1011s Charles Lyell und die Stratigraphie 00:16:51] =====&lt;br /&gt;
Das erste ist [[w:Charles_Lyell|Lyell]], der Begründer der eigentlichen Geologie als Wissenschaft. Also der große [[w:Stratigraphie_(Geologie)|Stratigraph]], der die ganzen Schichtungen der Erde erkannt hat aus dem Studium der Landschaften in England, in Wales vor allen Dingen, aber auch andernorts. Und erkannt hat, dass es eben Sedimentgesteine gibt, die in diesen mehr horizontal gelagert sind, durch Gebirgsbildungen vielfach verfaltet, und dass es eben andere Gesteine gibt, die anderer Herkunft sind, also die Urgesteine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also man hat angefangen, auch hier systematisch zu denken, sozusagen eine gewisse Systematik der Erdkruste zu entdecken. Und da war Lyell der ganz große Mann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=1068s Charles Darwin und die Evolutionstheorie 00:17:48] =====&lt;br /&gt;
Und er war befreundet mit [[w:Charles_Darwin|Darwin]], und er hat es selber ja in Bezug auf die Pflanzen und Tiere dann gemacht, indem er versucht hat, eben den Entwicklungsgedanken aufzugreifen und den jetzt mit den Erscheinungen in Verbindung zu bringen, die er da studiert hat auf seiner Südamerika-Reise und aus der Fülle der Erscheinungen sein ganzes Leben zugebracht hat, um seine [[w:Abstammungstheorie|Deszendenztheorie]] zu entwickeln. Darwin. Und das war auch eine große Erschütterung, konnte man sagen. Hat ja unglaubliche Erkenntniskrisen verursacht, Auseinandersetzungen pro und contra. Und heute ist die Sache eingeschlafen. Jeder hält es für selbstverständlich, dass es so ist, wie Darwin das sah, plus minus sich gedacht hat, dass es eine gewisse Linearität in der Entwicklung, eine Linearität gäbe von Primitiven zu den mehr komplexen, komplizierten Organismen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=1135s Ernst Haeckel und das biogenetische Grundgesetz 00:18:55] =====&lt;br /&gt;
Wir haben dann noch den weiteren Schritt gemacht zu [[w:Ernst_Haeckel|Haeckel]], der das [[w:Biogenetische_Grundregel|biogenetische Grundgesetz]] formuliert hat, dass die Individualentwicklung die Wiederholung der Stammesentwicklung ist. Ein ganz kühner Wurf, den er aus der Embryologie heraus entwickelt hat. Er, der eigentlich ein Materialist &#039;&#039;comme il faut&#039;&#039; war, Haeckel, ein seltsamer, idealistischer Materialist. Ein Mensch, den Rudolf Steiner deswegen so hoch geschätzt hat, weil er ein konsequenter Monist war. Er hat sozusagen für sich die Folgerungen gezogen für sein ganzes Leben, dass er sich in diesen Bahnen von Darwin weiterbewegt hat und das zu seiner zentralen Weltanschauung erhoben hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=1195s Der Entwicklungsgedanke und seine Bedeutung 00:19:55] ====&lt;br /&gt;
Dann haben wir gesehen, wie der Entwicklungsgedanke, der durch das ganze Bewusstseinsseelenzeitalter langsam gedämmert ist, aufgedämmert ist, von Leonardo an bis zum Höhepunkt in Darwin gefunden hat und unglaublich die Gemüter bewegt hat, dass man so denken kann, dass da ein Vergangenes ist, das mit mir im Zusammenhang steht. Also, dass die ganze vergangene Evolution irgendwo sich in jedem Organismus noch einmal abbildet im Sinne des biogenetischen Grundgesetzes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naja, und dann ist der Entwicklungsgedanke ja, wie man ihn heute betrachtet, wirklich in einen jämmerlichen Zustand geraten. Er ist eigentlich so verblasst und so zementiert, durch die heutige Theorie des [[w:Urknall|Urknalls]], die wir kurz auch angeschaut haben, dass man darin überhaupt keinen Sinn mehr entdecken kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vorgänger, die haben überall noch nach einem Sinn gesucht, da sprach noch irgendwo eine Religiosität herein, bei Darwin ganz besonders. Der wollte ja Pfarrer werden und zuletzt hat er fast seine eigene Theorie wieder sich davon verabschieden wollen. Also, schon ein Erkenntnisinneres Ringen lebte bei den Menschen. Heute lebt ja kein Erkenntnisringen mehr in diesen Zusammenhängen. Der Entwicklungsgedanke ist total verflacht, sinnlos irgendwo geworden, wenn man die Konsequenzen aus dieser Urknalltheorie herausnimmt. Da spielt der Mensch und die Pflanze und das Tier eigentlich gar keine Rolle mehr, außer dass es ein materielles Gebilde ist, das diese Form angenommen hat und dann eines Tages auch wieder verschwindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dass umgekehrt, eben für uns, das wollte ich nur nochmal wiederholen, dieses Wort des Novalis Geltung hat, dass die Menschheit zur Bildung der Erde berufen ist. Angesichts dieses Zerstörungswerkes, das wir uns da leisten, aus diesen materialistischen Anschauungen heraus, dass wir dadurch in dem Augenblick, wo wir uns selbst erkennen als Mensch, in uns Quellen entdecken, aus denen heraus wir uns erkenntnismäßig als nicht aus der Natur bloß geboren, sondern die Natur aus uns geboren erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=1376s Rudolf Steiners Beitrag zum Entwicklungsgedanken 00:22:56] =====&lt;br /&gt;
Und das ist der Ansatz in der &amp;quot;[[a:GA_13|Geheimwissenschaft]]&amp;quot; Rudolf Steiners. Dass wir uns selbst so erkennen, dass wir vor aller Natur sind, dass wir eine Entwicklung hinter uns haben, die weit, weit vorausschreitet dessen, was wir heute als Schöpfung um uns herum sehen. Und dass alles, was da draußen ist, letztlich in uns auch zu finden ist, aber in verwandelter Gestalt auf der Ebene des geistig-seelischen, was draußen in der Natur auf der Ebene des leiblich-physischen ausgebreitet ist. Und solche Dinge hat Goethe geahnt. Und sie offenbaren sich ja eigentlich erst so richtig durch die anthroposophische [[a:Geisteswissenschaft|Geisteswissenschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie geht vom Menschen aus und nicht von der Materie. Das ist einfach ein vollkommen anderer Ansatz. Und indem sie vom Menschen ausgeht, kann sie auch ein Verständnis für die Materie entwickeln. Aber man kann von der Materie aus kein Verständnis für den Menschen entwickeln. Das ist das Problem. Also, so ist eigentlich die größte Herausforderung für den modernen Menschen, das möchte ich nochmal ganz besonders betonen, dass man sich bekannt macht mit dem Entwicklungsgedanken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=1471s Bezug zum biologisch-dynamischen Landbau 00:24:31] =====&lt;br /&gt;
Und den geistig-seelisch in sich belebt. Und das ist eigentlich die Grundlage des [[Biologisch-dynamische Landwirtschaft|biologisch-dynamischen Landbaus]]. Da geht es nicht darum, dass wir irgendwie die äußeren Erscheinungen wieder zu erfassen lernen, die universelle Weisheit, die man in der Natur entdecken kann, und der wieder auf die Beine hilft in Form von einem nachhaltigen Wirtschaften oder einem biologischen Wirtschaften oder einem ökologischen Wirtschaften. Das heißt alles nichts mehr. Da tun wir nur wieder Vergangenheit wiederholen. Sondern es geht darum, dass man im Begreifen des Menschen, seines geistig-seelischen Wesens, die Kriterien überhaupt erst findet, wie man sozusagen jetzt das Wort des Novalis erfüllen kann, dass man eine Mission hat gegenüber der Entwicklung der Erde der Zukunft als Menschheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die ganze Geologie als Wissenschaft beschreibt eben Dinge, die geworden sind. Man blickt auf die gewordene Welt, nicht auf die werdende. Und die werdende kann man nur verstehen, wenn man sich selbst versteht als Mensch. Und das ist eigentlich unsere Herausforderung, vor der wir stehen. Naja, gut, darum haben wir uns unterhalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=1561s Wiederholung zur Erforschung des Erdinneren (s. 2. Folge) 00:26:01] ===&lt;br /&gt;
Und der nächste Schritt war, dass wir auf die Kugelschalen der Erde geschaut haben, so wie das Bild der heutigen Geologie ist, auf Grundlage der Kriterien, auf Grundlage der Frage, was ist der Bau der Erde. Denn ich kann ja nicht in die Erde reingucken, ich kann in den Sternenhimmel raufgucken und kann Sterne sehen, Monde und Sonnen, aber ich kann nicht in die Erde reingucken. Da ist finster, da oben ist hell, Licht und da unten ist Finsternis. Wie soll ich einen Begriff mir verschaffen in Bezug auf das Erdinnere?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da haben wir verschiedene Kriterien angeschaut. Also, dass man mal guckt, was da in Steinbrüchen sich dann für den Sinnen darbietet, oder durch Bohrungen oder durch Gebirgsbildungen, die offenbaren, was aus den Tiefen der Erde möglicherweise an die Oberfläche herkommt, an tiefen Gesteinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder wir haben darauf hingeguckt, auf die Tektonik, die Grabenbrüche und in die großen Erosionsschluchten der Erde, wie der Colorado River und so. Da sieht man dann, wie tatsächlich doch immerhin auf ziemliche Tiefen, im Vergleich zum Erdendurchmesser natürlich, also das ist keine wirklich ernstzunehmende Dimension, aber doch sieht, wie da die Ablagerungen der Erde sich vor den Augen darstellen. Außerdem gibt es eben diese Methodik der Messung der seismischen Wellen, die Seismik, die einem erlaubt, ein Urteil zu fällen in Bezug auf den Aufbau der Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=1678s Das Modell der Kugelschalen der Erde 00:27:58] ====&lt;br /&gt;
Das haben wir dann versucht auszuloten. Und da ist die moderne Geologie heute als Wissenschaft dazu gekommen, den Bau der Erde im Sinne von ineinandergesteckten [[w:Innerer_Aufbau_der_Erde|Kugelschalen]] aufzufassen, mit der Kruste außen und dann der [[w:Lithosphäre|Lithosphäre]], die sich da noch anschließt, noch krustenartigen Charakter hat. Und dann eben die [[w:Asthenosphäre|Asthenosphäre]], wo man sagt, dass die Erde zwar auch noch fest ist, aber doch plastisch sich offensichtlich darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auch im äußeren [[w:Erdmantel|Erdmantel]] ist das noch der Fall, im Wesentlichen fest, aber doch plastisch und immer plastischer werdend. Und dann gibt es einen Bereich des äußeren [[w:Erdkern|Erdkerns]], wo sie flüssig ist, aus Gründen solcher seismischen Forschungen, und der Erdkern selber ist wieder fest. Also das ist sozusagen die Auffassung, die heute landauf, landab sich herausgebildet hat, auf Grundlage dieser seismischen Messungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die waren enorm verfeinert in dieser Hinsicht und so weiter. Und das kann man ja so stehen lassen. Es stützt sich auf Phänomene, das muss man auch deutlich sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist nicht nur eine reine Theorie, es ist eine Theorie, die sich an Phänomene anknüpft. Aber diese Phänomene sind durch sich selbst eigentlich zunächst mal ziemlich abstrakt. Also eine Messung von irgendwelchen Wellen, die man nicht sieht und die durch Explosionen oder durch Erdbeben ausgelöst werden und die irgendwo reflektiert werden, dann in Aufnahmegeräten erfasst werden, und jetzt daraus, daran knüpft man Schlussfolgerungen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=1796s Wiederholung zur Frage der Kontinentalverschiebung (s. 2. Folge) 00:29:56] ===&lt;br /&gt;
Naja, und dann haben wir dann als nächstes die Frage gestellt, also ich wiederhole das nochmal, damit Sie sehen, wo wir stehen, die Frage gestellt, wie ist es eigentlich jetzt mit dem, die Tatsache zu verstehen, dass knapp 71% der Erdoberfläche Wasser ist. Es ist gar nicht Land. Also man kann sich nicht aus Wasser inkarnieren, als Mensch. Man kann ja nicht plötzlich ins Wasser fallen und dann irgendwie Mensch sein, sondern man muss auf die Erde fallen, auf das Feste, die Kontinente. Und die sind nur rund so ein Viertel der gesamten Erdoberfläche. Das Feste der Erde ist schon ein verwunderlicher Tatbestand. Und wenn man dann genauer hinschaut, dann merkt man auch, dass es Gegenden auf der Erde gibt, wo sich kein Mensch richtig inkarnieren kann. Also wenn man auf die Antarktis oder so guckt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann haben wir die Frage gestellt, wie kommt es dazu, dass diese Kontinente diese Anordnung haben, wie sie heute auf Erden vorhanden sind. Ist das schon seit ewigen Zeiten so, im Sinne des Aktualitätsprinzips auch von Lyell, also dass die selben Gesetze, die heute wirksam sind, zu allen Zeiten wirksam waren? Oder haben sie sich verändert und so weiter. Das haben wir dann ein bisschen verfolgt und kamen dazu, zu sagen, dass es aufgrund von Beobachtungen, wirklichen Beobachtungen, Veranlassungen gab, zu sagen, dass es mal anders gewesen sein muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=1921s Erste Hinweise auf Kontinentalverschiebung 00:32:01] ====&lt;br /&gt;
Die Auslöser waren vor allem die Tatsache, dass man in Südamerika, in Brasilien und bis hinunter nach Feuerland und dann auch an der Westküste Afrikas und dann wieder in Indien und auch in Australien eiszeitliche Geschiebe gefunden hat. Also Geröll, Ablagerungen aus irgendeiner Eiszeit, die weit vor der jüngsten Eiszeit lag. Gerölle, Granite, deren Herkunft man dann festgestellt hat, die tausende von Kilometern woanders waren. Und man fand auch gekritztes Geschiebe, in diesen uralten eiszeitlichen Ablagerungen und auch Kritzen auf der geologischen Unterlage. Also ganz deutliche Kennzeichen, die man auch heute noch wahrnehmen kann in Bezug auf die letzten Eiszeiten. Man stellte die Bewegungsrichtung des Eises aufgrund dieser Ablagerungen sowohl in Afrika wie in Südamerika fest. Und es ist erstaunlich, dass dieser indische Kontinent auch diese Phänomene zeigt, und sogar Australien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus ergab sich schon zu Beginn des letzten Jahrhunderts, dass man gesagt hat, irgendwie muss das im Zusammenhang gedacht werden, irgendwie müssen diese Kontinente in einem anderen Verhältnis zueinander gestanden haben. Das weitere Phänomen war, dass man in Ostafrika Versteinerungen pflanzlicher Art gefunden hat, die man dann auch wiederum oben mit Recife, in der Nähe des Knickpunkts von Südamerika nach Westen, gefunden hat. Je weiter man in dieser empirischen Forschung fortgeschritten ist, desto klarer wurde, dass einmal ein ganz anderes Verhältnis geherrscht haben muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=2066s Wegeners Pionierarbeit 00:34:26] ====&lt;br /&gt;
Und das war dann auch Veranlassung für denjenigen, der dann die Kontinentalverschiebungs-Theorie entwickelt hat, nämlich Alfred Wegener.  Und Alfred Wegener, der ja 1880 geboren wurde und 1936 im Inlandeis von Grönland ums Leben kam, als Forscher, er hat all diese Tatsachen zusammengetragen und hat dann, sehr exakt, er war ja Geophysiker und Klimatologe, sehr exakt, quasi fast imaginativ, diese ganzen Phänomene zusammengeschaut und daraus seine Kontinentalverschiebungs-Theorie entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=2116s Die Erforschung der Meere und unterseeischer Gebirgszüge 00:35:16] ====&lt;br /&gt;
Er wurde verlacht und verspottet, ohne Ende, und wurde dann vergessen durch die Ereignisse des Zweiten Weltkrieges, erst danach kam dann die Forschung, die von Amerika ausging mit dem Forschungsschiff Glomar Challenger, wo sie dann auch Tiefsee-Bohrungen gemacht haben, und haben dann tatsächlich zum ersten Mal in den geologischen Betrachtungen gründlich die Meeresgeologie erforscht. Wie ist der Boden der Weltmeere beschaffen? Welche Geographie hat dieser Boden? Ist er überall eben irgendwie, da unten, oder, wie ist da die Landschaft eigentlich gestaltet?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ja, das ist von Deutschland ausgegangen, während zwischen den beiden Weltkriegen mit dem Forschungsschiff Meteor, dass sie den mittelatlantischen Rücken auf diese Weise entdeckt haben durch Echolot. Das war schon ein erstaunliches Phänomen für die damaligen Forscher. Da gibt es also Gebirgszüge untermeerisch, die 3.000 bis 4.000 Meter hoch sind, die über dem Meeresboden der Tiefseebecken mehr messen. Und dem ist man dann immer mehr nachgegangen und heute hat man ein ziemlich genaues Bild, nicht nur der kontinentalen Landschaftsgestaltung, sondern auch der untermeerischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war bis dahin, so weit waren wir ungefähr gekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[G. Gebhard]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich glaube vielleicht zu dem Alfred Wegener... Es ist spannend, es war 1912 bis 1916, glaube ich, die wesentlichen Publikationen. Und 1919 entstand dann die Waldorfschule, und in der Waldorfschule wurde Plattentektonik unterrichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[M. Klett]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in der Waldorfschule...? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[G. Gebhard]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
… Plattentektonik unterrichtet, seit Beginn. Also Rudolf Steiner hat den Wegener gekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[M. Klett]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wusste ich nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[G. Gebhard]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in den Lehrplanangaben für die Geografie greift es Steiner auf, ohne den Wegener selber zu nennen, sagt, die Kontinente sind vom Kosmos gehalten und schwimmen auf der Erde und bewegen sich. Da erwähnt er auch von Afrika und Südamerika. Also in der Waldorfschule war diese horizontale Geologie erst in den 60er, 70er Jahren, dass Kontinente sich so bewegen. Das war da und ist die ganze Zeit in der Waldorfpädagogik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[M. Klett]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, und diese Tatsache hat sich eben in den folgenden Jahrzehnten, jetzt im ganzen 20. Jahrhundert, vollauf bestätigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=2299s Grundbegriffe der Plattentektonik 00:38:19] ===&lt;br /&gt;
So, und jetzt möchte ich daran anknüpfen, nochmal auf diese Kontinentalverschiebungslehre-Theorie eingehen, und wie sie sich darstellt für den heutigen Weltgeologen, sozusagen Meeres- und Kontinentalgeologen. Ich stütze mich hier jetzt einfach auf das, was sich in der Literatur findet. Wenn man da einen Schritt macht, von West nach Ost, also durch Südamerika durch und durch den Atlantik durch, durch Afrika, dann mag das vielleicht etwa stümperhaft - wo sind die ganzen Kreiden hingegangen - mag das also so aussehen… [schreibt an der Tafel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=2391s Die ozeanische Kruste 00:39:51] ====&lt;br /&gt;
Also wenn wir hier jetzt, sagen wir mal, den Pazifik hätten, der anbrandet an die Westküste von Südamerika, das wäre hier jetzt die Meeresoberfläche […] Dann hat sich ja gezeigt, dass die Erdkruste unter den Weltmeeren außerordentlich dünn ist. Also wir sprachen von einer Mächtigkeit... […] Also, dass die Tiefseeböden sehr viel weniger mächtig sind als die Kontinentale, die Kontinente. Also man rechnet nur zwischen 7 und 13 Kilometer Mächtigkeit der Tiefseeböden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt schließt sich also hier, an das Meer, schließt sich der Meeresboden an. Und dieser Meeresboden ist im Wesentlichen basaltisch. Wir kommen auf die einzelnen Gesteine noch zu sprechen. Basalt ist ein sehr schweres, relativ spezifisch schweres Gestein. Dunkel, immer dunkel gefärbt. Die Pflaster hier auf dem Hof, wo man unten auf dem Hof läuft, ist Basalt. Also wir laufen hier auf einem Gestein rum, was die Meeresböden, im Wesentlichen Tiefseeböden bildet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nun erhebt sich hier ziemlich steil aus dem Meere aufragend, die Anden, die dann abfallen wiederum in eine Verebnung und zum Teil im mittleren und nördlichen Südamerika dann wieder ansteigen in ein Randgebirge. Und dann setzt sich das noch in einem Kontinentalschelf fort und das fällt dann auch wiederum ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=2569s Kontinente und ihre Verankerung im Erdmantel 00:42:49] ====&lt;br /&gt;
Und dann bildet sich ungefähr so ein Gebilde aus [zeichnet an der Tafel]. Das ist jetzt meine Zeichnung. Jedenfalls bildet das in etwa ab die Tatsache, dass ein solcher Kontinent, wie Südamerika, Afrika oder jeder Kontinent, je höher er heraufragt über die Erde, je tiefer [ragt] er herunter [...] in den Erdmantel. Die Kontinente sitzen sozusagen wie die Zähne mit ihren Wurzeln im Kiefer drin. Also der Kiefer wäre in diesem Fall der Erdmantel, zähflüssig. Und da sitzen die drin und wenn da Erhebungen nach oben sind, sind auch entsprechende Vertiefungen nach unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=2621s Schelfe und Tiefseegräben 00:43:41] ====&lt;br /&gt;
Und jetzt stößt hier der Pazifik an, an diesen südamerikanischen Kontinent. Und jetzt zeigt sich, dass hier das Meer bis an den Steilabfall dieses Kontinentes, also er hat hier kein Kontinentalschelf... Schelfe nennt man Kontinente, die unter Wasser sind. Also wo sich die Kontinente unter Wasser fortsetzen. Das ist nur an der Ostküste Südamerikas der Fall, aber nicht an der Westküste. Da fällt es also steil ab. Und jetzt setzt sich hier diese verfestigte Erdkruste fort und offensichtlich ist es so, dass sie hier jetzt plötzlich abtaucht. Unter dem südamerikanischen Kontinent abtaucht und zwar in erhebliche Tiefen offensichtlich. Und dadurch entsteht hier ein Tiefseegraben. Also eine Untiefe am Westrand von Südamerika. Eine Kaltströmung, die von der Arktis heraufkommt, eine Meerströmung voller Fische, ein ungeheurer Fischreichtum. Aber eben hier, das ist alles wassergefüllt. Hier ist also eine Untiefe direkt vor dem südamerikanischen Kontinent. Und dieser Tiefseeboden senkt sich jetzt unter dem südamerikanischen Kontinent hier ab. Und hier [unter dem südamerikanischen Kontinent] muss man annehmen, dass auch noch ein solcher Tiefseeboden besteht, der in dieser Weise sich nach dem Atlantik zubewegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=2752s Der mittelozeanische Rücken 00:45:52] ====&lt;br /&gt;
Und hier [östlich von Südamerika] hätten wir jetzt also den Atlantik. Und hier kann man noch reinzeichnen gewisse Sedimente. Tiefsee-Sedimente, das sind hier Sedimente tertiärer Art, die hier als Sedimente sich allmählich mit der Zeit gebildet haben.  So, und jetzt wenn man das fortsetzt, dann haben wir hier also den Pazifik und hier den Atlantik. Und da ist es jetzt ein seltsames Phänomen, nachdem man nämlich den [[w:Mittelatlantischer_Rücken|mittelatlantischen Rücken]] entdeckt hat, schon zwischen den beiden Weltkriegen, hat man festgestellt, dass hier jetzt, also untermeerisch, sich aufwölbt, der Tiefseeboden. Sich aufwölbt und auf dieser Seite, auf der anderen Seite auch sich aufwölbt und dann wieder abfällt gegen den afrikanischen Kontinent, der dann hier sich aufbaut, auch mit einer kontinentalen Wurzel und sich irgendwie so fortsetzt. Meistens in Afrika hat man es mit Randgebirgen zu tun, die aber nicht sehr hoch sind und dann große Tafeln dazwischen. Und hier [ostafrikanischer Teil des Kontinents] ist die Gebirgsbildung weniger [?]. Der afrikanische Kontinent hat eine viel einfachere Geomorphologie als, sagen wir mal, der südamerikanische.  Und dann setzt sich hier [östlich von Afrika] der Indik fort, der Indische Ozean. Und auch dieser hat dann einen solchen Tiefseeboden, der sich unter dem afrikanischen [Kontinent] fortsetzt und hier sich anschließt an den atlantischen [Tiefseeboden].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=2912s Sima und Sial 00:48:32] ====&lt;br /&gt;
Die Kontinente also schwimmen, wie das da gesagt ist, auf dieser quasi plastischen Unterlage, fest und doch plastisch. Und betrachten wir zunächst nochmal die Kontinente selber, dann handelt es sich da um Gesteine ganz anderer Art. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also hier ist die Gegend [deutet auf den ozeanischen Bereich], wie gesagt, das ist alles basaltisch, hier der Tiefseeboden. [...] Und nach unten geht dann dieser Basalt über in noch dunklere, noch schwerere Gesteine. Das ist der sogenannte [[w:Peridotit|Peridotit]], der [...] in die Lithosphäre übergeht. Peridotit. Und dieser Peridotit ist ein sehr, sehr dunkles Gestein, sehr schwer, sehr eisenhaltig, magnesiumhaltig, also schon so ein bisschen wie der [[w:Basalt|Basalt]], aber eben noch intensiver, hat ein spezifisches Gewicht von 3,2. Also es ist wesentlich schwerer als alles, was sich darüber aufbaut, und besteht im Wesentlichen eben aus Silizium, aber eben ständig abnehmend im Gehalt und Magnesium. Man nennt es die [[w:Ozeanische_Erdkruste|Sima-Schicht]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die Kontinente einen anderen Aufbau zeigen, in dem, ja, man kann fast sagen, das Fundament aller Kontinente ist der [[w:Granit|Granit]]. Wenngleich auch heute da die Ansichten ein bisschen auseinander gehen, man spricht da nicht mehr vom Granit, es ist nur eine Sonderform der kristallinen Gesteine, der [[w:Metamorphes_Gestein|Metamorphite]] und so weiter. Man tut dem Granit nicht mehr das zusprechen, was der Goethe dem noch zugesprochen hat, aber trotzdem muss man sagen, im Wesentlichen ist das hier alles granitisch, im Untergrund. Also ich schreibe mal hin, Granit, also mehr im Untergrund dieser Kontinente und der Gesteinsaufbau ist eben so, dass da im Vordergrund steht das Silizium und das Aluminium. Deswegen spricht man hier von der [[w:Kontinentale_Erdkruste|Sial]], weil es im Wesentlichen Gesteine sind, die sehr siliziumreich und sehr aluminiumreich sind und beides sind Elemente, die spezifisch leicht sind. Also wenn Sie das reine, das elementare Silizium in die Hand nehmen, das ist federleicht, man hält es nicht für möglich. Und SiO2 dann als Quarz hier, da hat es natürlich schon merklich ein Gewicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das [[w:Silicium|reine Silizium]] ist federleicht und auch das Aluminium, das kennen wir ja von den Aluminiumtöpfen in der Küche früher, heute ja nicht mehr, sind auch ziemlich leicht. Also es sind sehr, sehr leichte Minerale. Hier haben wir ein spezifisches Gewicht von 2,4 bis 2,7. Also die Kontinente sind leichter als alles, was da drunter ist. Insofern schwimmen die wie ein Schiff sozusagen auf der Erde herum. Und dasselbe gilt natürlich auch für Afrika. Und da tritt eigentlich das granitische Element bis an die Oberfläche viel, viel umfangreicher zu Tage. Der ganze afrikanische Kontinent ist so richtig ein in sich ruhender Granitbrocken. Das muss man einfach mal erlebt haben, wie dieser Granit da geschaffen ist, das ist unglaublich. Weil da nämlich so gut wie nichts mehr oben drüber liegt. Da tritt der Granit wirklich bis an die Oberfläche in Erscheinung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=3189s Die besondere Stellung des Siliziums 00:53:09] ====&lt;br /&gt;
Und nun gibt es aber ein Phänomen, was auch die Geologie als Wissenschaft heute konstatiert und erklärt auf ihre Weise, weil das Silizium so leicht ist, ist es auch da oben an der Oberfläche. Aber das ist eine Anschauung, die man natürlich in dem Augenblick nicht mehr teilen kann, als alleinige Ursache. Weil, wenn man aufsucht, wo das Silizium in der Natur normalerweise vorkommt, bei Menschen oder bei den Pflanzen oder wo, immer an der Oberfläche, immer peripher. Die Augenschleimhaut und alle Schleimhäute, auch im Innern des Körpers, sind immer siliziumreich. Immer wo Wahrnehmungsverhältnisse herrschen, sei es über die Sinnesorgane da intensiv oder auch die inneren Organe, die ja auch wahrnehmen, nur nach innen, da ist das Silizium zu Hause. Und im [[GA 327|Landwirtschaftlichen Kurs]] findet sich dieser wunderbare Ausdruck der Kiesel, also Silizium, als der äußere Sinn im Irdischen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das findet man hier bei den Kontinenten. Überall hier [deutet auf die Kontinente] ist der größte Siliziumreichtum, an der Oberfläche. Natürlich auch die Kalkablagerungen [...], die finden sich hier auch überall. Aber der Granit selber ist das kieselsäurereichste Gestein überhaupt auf der Erde. Rund 80% ist Kieselsäure, sodass man sagen kann, die Kontinente als ganze, aber auch gegen ihre Oberfläche hin, sind wirkliche Sinnesorgane der Erde gegenüber dem Kosmos im weitesten Sinne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=3322s Erdbeben und Vulkane 00:55:22] ====&lt;br /&gt;
Und nun nur noch ein Wort jetzt zu dem, was da drunter ist. Auf die Einzelheiten kommen wir dann später noch zu sprechen. Es ist so, dass diese Tiefseeböden, jetzt hier im Falle von Südamerika, unter dem südamerikanischen Kontinent drunter wandern und offensichtlich diese Unterwanderung hier Veranlassung gibt zu sowohl Erdbeben als auch zu vulkanischen Erscheinungen. Also überall da, wo ein untermeerischer Boden heruntersinkt unter den Kontinenten, hat man es mit intensiven Erdbebenerscheinungen zu tun. Und überall da, wo Kontinente an Meere anstoßen, also insbesondere Pazifik, Atlantik, Indik, da finden sich solche Erdbebenzonen, wo es also ständig rammelt, rüttelt und macht. Und das führt man darauf zurück, durch [[w:Seismik|seismische Messungen]], dass offensichtlich hier der untermeerische Boden herabsinkt in den äußeren [[w:Erdmantel|Erdmantel]]. Also zumindest in die [[w:Asthenosphäre|Asthenosphäre]]. Und dass das hier ein eben hartes, verhärtetes, mineralisiertes Gestein ist [Bereich der ozeanischen Kruste, der sich an der Erdoberfläche befindet], während hier ringsrum, hier unten [unter den Kontinent &amp;quot;abgetauchte&amp;quot; ozeanische Kruste], die Tendenz besteht, dass der äußere Erdmantel wenigstens, wie man es nennt, säkular-plastisch ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, über Jahrhunderte bewegt er sich so ganz zäh, flüssig, nicht flüssig, sondern er bewegt sich zäh in eine bestimmte Richtung. Und jetzt taucht dieses basaltische, harte Unterboden langsam, sinkt er herunter und führt dazu, dass es da eben ab und zu auch mal zu irgendwelchen Störungen kommt. Und die lösen dann eben Erdbeben aus. Und je tiefer dann ein solcher Tiefseeboden heruntersinkt in den äußeren Erdmantel, desto tiefer können die Erdbebenorte sein, wo ein solches Erdbeben ausgelöst wird und führen dann eben zu Erschütterungen, die den ganzen Kontinent, oder jedenfalls Teile des Kontinents, erfassen. Also es gibt Erdbeben bis zu 60 Kilometer Tiefe etwa. Und es gibt auch andere Erdbeben, die sehr viel flacher ihren Auslöser haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=3500s Beispiel Anden 00:58:20] ====&lt;br /&gt;
Und außerdem zeigt es sich, dass immer, wo der Meeresboden absinkt über die Kontinente, auch es dazu führt, dass hier jetzt Vulkanschlote entstehen, die durch den ganzen Kontinent hervorreiten und diese Berge hier oben aufbauen. Die höchste Erhebung in Südamerika - gestern haben wir darüber gesprochen, in Argentinien, die ist ungefähr 6000 Meter hoch - ist ein Vulkan [Anmerkung: der höchste Berg Südamerikas, der [[w:Aconcagua|Aconcagua]] (6961m) ist nicht vulkanischen Ursprungs; wahrscheinlich ist hier der 68m niedrigere [[w:Nevado_Ojos_del_Salado|Nevado Ojos del Salado]] (6893m) gemeint, der zweithöchste Gipfel Südamerikas, der bis heute vulkanisch aktiv ist]. Also die ganzen Anden sind vom Feuerland bis oben nach Mittelamerika, sehr stark vulkanisch geprägt. Es sind nicht nur vulkanische Gesteine, aber doch in ganz erheblichem Umfange. Und es setzt sich fort durch Mittelamerika bis rauf in die [[w:Rocky_Mountains|Rocky Mountains]], die auch so von Vulkanen begleitet sind. An sich andere Gesteine sind, aber vulkanische Schlote bauen da oben dann vulkanische Kegel auf. Das hängt mit diesen Störungen hier unten [unter den Kontinent absinkende ozeanische Kruste] zusammen, die durch den Fortschritt der Kontinentalverdriftung entstanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Phänomen, was man dabei sehen kann, ist, dass hier ein Steilabfall der Anden bis in die [[w:Tiefseerinne|tiefsten Tiefen]], also ungefähr noch mal so tief runter, wie sie sich da oben raushacken, ohne Kontinentalschelf ausgebildet ist. Und dass man davon ausgeht, dass durch das Driften der Kontinente in diese Richtung allmählich eben diese Gebirge aufgestaut worden sind, erhoben worden sind, hochgehoben worden sind, dadurch, dass sie kollidieren hier mit der [[w:Pazifische_Platte|Pazifischen Platte]]. Wir haben ja über die Platten gestern schon gesprochen. Und diese Platte, die hier anstößt, an den Südamerikanischen, die [[w:Nazca-Platte|Nasca-Platte]], die relativ klein ist im Verhältnis zur Pazifischen, aber offenbar mit einem ungeheuren Bewegungsdruck in diese Richtung gegen den Kontinent anbrandet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=3660s Frage: Aufstauung oder Vulkanismus? 01:01:00] =====&lt;br /&gt;
[Student 1]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Stauung der amerikanischen Platte, dieses Aufwölben der Anden, mit dem Material, mit dem Granit, das sehr hart ist. Und die erste Frage, ist das durch diese Stauung tatsächlich passiert, dass sich diese Aufwölbung ergibt, oder ist es, wie gesagt, dass diese Schlote sich dort durchziehen und die Vulkane den Aufschluss machen, oder ist es dadurch geprägt? Stauung oder durch Vulkane, die Anden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[M. Klett]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, es ist so, es gibt natürlich hier in den Anden auch Faltungen. Aber im Wesentlichen ist das Ganze gehoben. Es ist ein gehobener Meeresboden. Ich habe ja schon das Beispiel Titicaca-See genannt. Der Titicaca-See liegt in Bolivien oben, auf ungefähr 5000 Meter Höhe. So weit ist ein ehemaliger Meeresboden, der da heraufgehoben worden ist. Dieser See enthält Organismen, die noch ihren Ursprung herleiten von Meeresorganismen. Also, man findet dort eine Fauna vor im Titicaca-See, die noch darauf schließen lässt, dass die ursprünglich eigentlich mehr in den Weltmeeren beheimatet waren. Also, es ist im Wesentlichen hier eine Hebung in den Anden. Die Schubkräfte sind auch wirksam. Also, ich war selber noch nicht in den Anden. Ich weiß nicht, wie stark die Faltungen dort sind. Aber ich weiß nur, dass gebirgsbildend hier mehr die Hebungen vorherrschen, ähnlich bei den Rocky Mountains. Also, zum Beispiel die ganze Platte, durch die der Colorado River durchgeht, uralte Ablagerungen, die sich da auftürmen, das ist alles gehoben. Das sind auch ehemalige Tiefseeböden, also mal überflutet gewesene Böden, die jetzt da hochgehoben worden sind auf ungefähr 2.000 oder so was Meter Höhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[G. Gebhard]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, Alexander von Humboldt beschreibt, die haben, als sie dann mit den Vermessungen ins Land fuhren, mit dem Vermessungsschiff, ein Seebeben erlebt, kommt zwei Tage später an die peruanische Küste, und etwa drei bis vier Meter über dem Meeresspiegel sind noch stinkende Niesmuscheln an den Felsen. Das heißt, dieses Seebeben, das sie erlebt haben, das haben sie nachher gesehen, hatte eine Hebung von mehreren Metern innerhalb von ganz kurzer Zeit. Über vier Meter über dem Meeresspiegel sind noch stinkende Niesmuscheln fest am Felsen klebend. Das heißt, das sind wirklich ganz gewaltige Bewegungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[M. Klett]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also durch Hebungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[G. Gebhard]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Meterbereich, durch den Stauch verursacht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=3849s Frage: Warum dringt die Magma nach oben? 01:04:09] =====&lt;br /&gt;
[Student 1]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe das, ... ein Verständnis-Ding, warum sich dieses flüssige, dieses zähflüssige Magma durch den ewig langen Weg, durch dieses harte Material sucht, um irgendwo da oben rauszukommen, anstatt sich [...?] einfach den Weg des geringsten Widerstandes zu suchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[M. Klett]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese ganzen vulkanischen Erscheinungen sind mit der Entwicklung dieser Hebungen mitgegangen. Sie sind ja nicht nur nachträglich entstanden, sondern sie sind ja mitgegangen. Es gibt ja zum Beispiel in Südamerika gewaltige Basaltergüsse, also gewaltigster Art, also insbesondere dann hier in diesem Bereich, die selbstverständlich mit diesen ganzen Vorgängen im Zusammenhang stehen. Also mehrere Schübe von Sedimentationen, zum Beispiel Rio Grande do Sul, das sind Basaldecken von einer Ausdehnung, das ist unglaublich. Und das ist natürlich, die ganze Kontinentalverschiebung hängt zusammen mit ungeheuer starken vulkanischen und sonstigen Erscheinungen. Also es ist nicht, nachträglich irgendwann mal hat sich da ein Schlot durchgebohrt, sondern das sind Spalten, das sind Spaltöffnungen, die seit Urzeiten bestehen, schätzungsweise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Studentin 1]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vulkanische Aktivität gibt es heute fast gar nicht mehr, in dieser argentinischen Region.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Studentin 2]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo meinst du?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Studentin 1]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Vulkan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Studentin 2]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wo?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Studentin 1]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vergleich zur Urzeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Studentin 2]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das stimmt. Dass es heutzutage nicht so viele Aktivitäten in den Vulkanen gibt, als vorher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[M. Klett]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, das ist klar. Also die vulkanischen Aktivitäten waren natürlich in relativ frühen Zeiten, denn die Basaltvorkommen hier im östlichen Tiefland von Brasilien, die stammen ja nicht aus diesen Basaltvorkommen, die wir hier haben, aus dem Tertiär, sondern die stammen aus dem Spätpaläozoikum, da kommen wir noch drauf zu sprechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=3997s Konvektionsströmungen als Antrieb der Plattenbewegungen 01:06:37] ====&lt;br /&gt;
Jetzt wollte ich nur noch auf eins hinweisen, dass hier diese unglaubliche Erhebung ist, des Tiefseebodens, und dass hier offensichtlich von unten jetzt Lava aufsteigt, also richtig vulkanisch könnte man sagen, und ständig hier rechts und links Material ansetzt, was dann in diese Richtung hier abdriftet. Das ist ein Phänomen, und dieses Phänomen tritt wunderbar in Erscheinung in Island. Island liegt als Insel mitten auf dem mittelatlantischen Rücken obendrauf, das heißt, das was sonst untermeerisch ist, erscheint in Island an der Oberfläche, einschließlich aller vulkanischen. Island ist ein reines Basaltgewirr, könnte man sagen. Also man muss mal in Island gewesen sein, das ist eines der tollsten Erlebnisse, die man da haben kann, wie da Feuer und Wasser ständig im Wechselspiel stehen. Da kocht der Boden förmlich, die Erde kocht da, und hier hat man das mit wunderschönen Absonderungen basaltischer Säulen zu tun, erhärtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also hier bildet sich ständig sozusagen ein Jungbrunnen in der Erdenentwicklung, die dazu führt, dass diese untermeerischen Basaltböden jetzt in Richtung nach Westen und offensichtlich auch in Richtung nach Osten strömen. Und da habe ich ganz große Fragen in diesem Zusammenhang, weil nämlich der afrikanische Grundkontinent ein ruhender ist, weitgehend ruhender, zumindest was in seiner ostwestlichen Richtung angeht. Nord-südlich ist es ein bisschen anders. Aber jedenfalls findet man nicht hier [Westküste Afrikas] dasselbe Phänomen wie hier [Westküste (Süd-)Amerikas], unter der Basis Afrikas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So und jetzt macht man sich natürlich heute Vorstellungen, was sind die treibenden Kräfte, dass hier Erdmantelmassen aufsteigen, zu Lava werden, also erst in Kontakt gegen die Erdoberfläche sich verflüssigen, durch Sauerstoffzufuhr sich verflüssigen, während hier unten die eigentlich zäh, flüssig ist schon noch zu viel gesagt, man stellt sich das vor eben plastisch, plus minus, plastisch, wie auch immer, also die Begriffsbildung ist da schwierig. Und dann stellt man sich jetzt vor, dass unter den Kontinenten dieser äußere Erdmantel in seiner Plastizität ständig in Bewegung ist, und zwar in [[w:Mantelkonvektion|Konvektionsströmungen]], in der Art, dass hier jetzt in dieser Richtung eine Konvektionsströmung nach Westen geht und in dieser Richtung hier eine Konvektionsströmung in Richtung Afrika. Und die setzt sich dann hier fort und taucht hier unter und kehrt hier zurück und taucht hier wieder auf. So etwa denkt man sich das. Das ist also hier, strömt hier weg, kehrt um und strömt dann hier wiederum in Richtung des [[w:Mittelatlantischer_Rücken|mittelatlantischen Rückens]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Studentin 2]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie heißt das nochmal?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[M. Klett]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konvektion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=4246s Globale Verteilung der tektonischen Platten 01:10:46] ====&lt;br /&gt;
Und so ähnlich stellt man sich das hier vor [östlich des S-Amerikanische Kontinentes], dass hier auch so eine Strömung hier abtaucht und dann hier irgendwo wieder auftaucht. Es gibt hier auch diese pazifische, die [[w:Nazca-Platte|Nasca-Platte]], grenzt an die [[w:Pazifische_Platte|pazifische Platte]] an und auch da ist eine starke Störungszone, wo vulkanische Tätigkeit ist. Also das ist die Vorstellung heute und da kann man..., da gibt es auch Theorien über Theorien. Und kein Mensch kann das natürlich sehen, sondern man kann nur schließen. Ja, das kann eigentlich nur ein Wärmephänomen sein, dass die Kontinente hier nach Westen driften, Afrika nicht, auf Grundlage dieses ständig neu bildenden Meeresbodens, die dann auseinander drängen und dadurch die Kontinentaldrift verursachen. So denkt man sich das. Kein Mensch hat das gesehen, und insofern sind es also Schlussfolgerungen und damit abstrakt. Aber gut, manche Phänomene deuten darauf hin, dass man das so annehmen muss, aber das löst sich dann auch bald wieder auf, weil andere Phänomene dagegen sprechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt wollte ich nur noch auf eines hindeuten in diesem Zusammenhang. Das ist, dass diese Meeresböden bzw. diese mittelatlantische Schwelle hier, dass da plötzlich auch so Erdmantelmaterial heraufsteigt und die Tiefseeböden bildet und offensichtlich die Kontinente auseinander drängt, dass solche Tiefseeschwellen sich rund um den ganzen Erdball finden. Und das wollte ich doch noch einmal Ihnen zeigen. Da ist mal eine Karte angefertigt worden, die hatten wir hier auch, die ist jetzt aber verschwunden. Irgendwann verschwindet auch alles wieder. Also hier ist jetzt nicht die Gesamtkarte, leider Gottes, drin, sondern nur die Karte des Atlantischen Ozeanes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Können Sie das einigermaßen erkennen? Hier oben ist Island, Spitzbergen. Von dort über Island hinweg geht hier wie eine große Schlange dieser mittelatlantische Rücken herunter bis an die Antarktis, nicht ganz bis hin. Und dann kommt südlich von Südamerika auch ein solcher Rückenzug, begegnet diesem und setzt sich fort, südlich von der Antarktis und Afrika, und in der Höhe des südlichen Indik, also jenseits von Mosambik, kommt der plötzlich wieder hoch, wendet sich bis in den Golf von Aden. Also ich zeige es mal hier auf der Tafel. Das ist hier der mittelatlantische Rücken, der geht hier so herunter. Und hier kommt vom Pazifik hier auch einer, die treffen sich hier, dann zieht er sich fort und hat hier wieder einen Ableger, der geht herauf bis in den Golf von Aden hier. Und dann setzt sich das Ganze fort, südlich von Australien, Neuseeland und taucht dann hier wieder hoch und zieht sich herauf, hier jetzt in diese Richtung bis an den St. Andreasgraben hier bei San Francisco. Also eigentlich noch südlicher, das ist der Golf von Mexiko hier, dieses Meer. Da verschwindet er unter dem Kontinent, und hier gibt es noch kleine Abzweigungen hier nach Südamerika und Mittelamerika. Und das ist hier die Nasca-Platte, die stößt an diesem Höhenrücken auch an. Und das ist die pazifische Platte hier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir haben ja von sieben Platten gesprochen, südamerikanische, nordamerikanische, pazifische Platte und dann die afrikanische Platte, dann die Antarktis, Australien verbunden mit Indien, das wird als eine Platte gerechnet, und dann Eurasien. Und kleinere Platten gibt es noch hier in dieser Störungszone, die sogenannte arabische Platte, die türkische Platte hier, die ägäische Platte und dann gibt es hier noch in der Karibik auch noch eine kleinere Platte als Störungszone und dann die Nasca-Platte hier. Interessant ist, dass es sieben Großplatten gibt und fünf Kleinplatten. Und zusammen sind es zwölf. Dann stimmt die Sache wieder. Also so in etwa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=4588s Klimatische Auswirkungen 01:16:28] =====&lt;br /&gt;
Und jede dieser Platten wandert gleichzeitig oder reibt sich an anderen und dadurch entstehen dann eben auch diese großen Erdbebenzonen. Und das wollte ich auch nochmal erwähnen, dass wenn man so auf die Erde hinschaut und dann die Gebirgszüge aufsucht, dann wird man finden, dass von den Pyrenäen über die Alpen, die Karpaten, dann über die iranischen Gebirge bis in den Himalaya sich fortsetzen, eine horizontale Gebirgsbildung zu konstatieren ist. So. Und dem steht hier gegenüber die vertikale Gebirgsbildung hier, vor allen Dingen an den westlichen Küstenzonen von Süd- und Nordamerika. Man spricht deswegen von dem Gebirgskreuz der Erde. Gebirgskreuz, eine horizontale.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deswegen sind die klimatischen Verhältnisse hier auch völlig anders, weil dieser Gebirgszug eben Ost-West geht, während er hier in Nord-Süd geht. Sodass in Amerika einmal die Eiszeiten viel weiter nach Süden vorgedrungen sind. Und andererseits die klimatischen Verhältnisse im mittleren Westen Amerikas also manchmal unerträglich sind. Einerseits unglaubliche Hitzewellen vom Süden, andererseits wieder unglaubliche Kältewellen vom Norden. Das haben wir hier in Europa nicht, wegen dieser Ost-West-Orientierung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedenfalls diese Gebirgszüge hier sind eben sehr stark vulkanisch aktiv und ziehen sich hier oben rüber und kommen hier wieder zurück. Hier über die Philippinen und die ganzen indonesische Archipel setzt sich fort hier runter bis nach Neuseeland und hier die verschiedenen Atolle, die da sind. Es ist der sogenannte [[w:Pazifischer_Feuerring|zirkumpazifische Vulkanismus]] oder die zirkumpazifische Gebirgsbildung rings um diesen Raum her. Und das ist mal wichtig in Erinnerung zu behalten, weil wir da vielleicht nochmal drauf zurückkommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt habe ich leider auf diesem Bild hier nur den Atlantik abgebildet, aber es gibt auch ein Gesamtbild dieser Tatsache, dass diese untermeerischen Gebirgsschwellen ein ganzes System bilden, rund um den Erdball.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oh Gott, die Zeit vergeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=4767s Goethes Aufsatz über den Granit 01:19:27] ===&lt;br /&gt;
Ob wir das noch hinkriegen, weiß ich nicht zeitlich. Ich wollte Ihnen zum Abschluss nochmal wenigstens ein paar Sätze von Goethe vorlesen über den Granit. Er hat ja diesen Aufsatz geschrieben, wo er so mal richtig ein Verhältnis schildert, wo der Mensch immer mit dabei ist. Also nichts außerhalb, sondern... über den Granit. Das weiß ich nicht, das muss ich glaube ich abkürzen... Die Zeit ist schon so weit hergekommen. Ich lasse mal den ersten Teil weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da hat er später nochmal von Ägypten, von den Spitzsäulen, das heißt den großen Obelisken, die ja alle aus Granit sind, aus [[w:Syenit|Syenit]] eigentlich, und da sagt er noch Folgendes: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Aber diese Meinung verwehte geschwind und die Würde dieses Gesteins wurde von vielen trefflich beobachtenden Reisenden endlich befestigt. Jeder Weg in unbekannte Gebirge bestätigte die alte Erfahrung, dass das Höchste und das Tiefste Granit sei. Dass diese Steinart, die man nun näher kennen und von anderen unterscheiden lernte, die Grundfeste unserer Erde sei. Worauf sich alle übrigen, mannigfaltigen Gebirge hinauf gebildet. In den innersten Eingeweiden der Erde ruht sie unerschüttert. Ihre hohen Rücken steigen empor, deren Gipfel nie das alles umgebende Wasser erreichte. So viel wissen wir von diesem Gestein und wenig mehr. Aus bekannten Bestandteilen, auf eine geheimnisvolle Weise zusammengesetzt, erlaubt es ebenso wenig, seinen Ursprung aus Feuer wie aus Wasser herzuleiten.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Goethe, der zwischen den Neptunisten und den Plutonisten dazwischen stand, weder Feuer noch Wasser herzuleiten. &amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Höchst mannigfaltig in der Größeneinfalt wechselt seine Mischung ins Unzählige ab. Die Lage und das Verhältnis seiner Teile, seine Dauer, seine Farbe, ändert sich mit jedem Gebirge. Und die Massen eines jeden Gebirges sind oft von Schritt zu Schritt wieder in sich unterschieden und im Ganzen durch doch wieder immer einander gleich. Und so wird jeder, der den Reiz kennt, den natürlichen Geheimnissen für den Menschen haben, sich nicht wundern, dass ich den Kreis der Beobachtungen, den ich sonst betreten, verlassen und mich mit einer recht leidenschaftlichen Neigung in diesen gewandt habe. Ich fürchte den Vorwurf nicht, dass es ein Geist des Widerspruches sein müsse, der mich von der Betrachtung und Schilderung des menschlichen Herzens, des jüngsten, mannigfaltigsten, beweglichsten, veränderlichsten, erschütterlichsten Teiles der Schöpfung, zu der Beobachtung des ältesten, festesten, tiefsten, unerschütterlichsten Sohnes der Natur geführt hat. Denn man wird mir gerne zugeben, dass alle natürlichen Dinge in einem genauen Zusammenhange stehen, dass der forschende Geist sich nicht gerne von etwas Erreichbarem ausschließen lässt. Ja, man gönne mir, der ich durch die Abwechslungen der menschlichen Gesinnungen, durch die schnelle Bewegung derselben in mir selbst und in anderen manches gelitten habe und leide, die erhabene Ruhe, die jene einsame, stumme Nähe der großen, leise sprechende Natur gewährt. Und wer davon eine Ahnung hat, folge mir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesen Gesinnungen nähere ich mich euch, ihr ältesten, würdigsten Denkmäler der Zeit. Auf einem hohen, nackten Gipfel sitzend, ...&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;... er sitzt oben auf dem Harz, alles Granit, &amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;... Gipfel sitzend und seine weite Gegend überschauend, kann ich mir sagen, hier ruhst du unmittelbar auf einem Grunde, der bis zu den tiefsten Orten der Erde hinreicht. Keine neuere Schicht, keine aufgehäufte, zusammengeschwemmte Trümmer haben sich zwischen dich und den festen Boden der Urwelt gelegt. Du gehst nicht wie in jenen fruchtbaren, schönen Tälern über ein anhaltend Grab, diese Gipfel haben nichts Lebendiges erzeugt und nichts Lebendiges verschlungen. Sie sind vor allem Leben und über alles Leben. In diesem Augenblicke, da die innen anziehenden und bewegenden Kräfte der Erde gleichsam unmittelbar auf mich wirken, da die Einflüsse des Himmels mich näher umschweben, werde ich zu höheren Betrachtungen der Natur hinaufgestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie der Menschengeist alles belebt, so wird auch ein Gleichnis in mir rege, dessen Erhabenheit ich nicht widerstehen kann. So einsam sage ich zu mir selber, indem ich diesen ganz nackten Gipfel hinabsehe und kaum in der Ferne am Fuße ein gering wachsendes Moos erblicke. So einsam, sage ich, wird es dem Menschen zumute, der nur den ältesten, ersten, tiefsten Gefühlen der Wahrheit seine Seele eröffnen will. Ja, er kann zu sich sagen, hier auf dem ältesten, ewigen Altare, der unmittelbar auf die Tiefe der Schöpfung gebaut ist, bringe ich dem Wesen aller Wesen ein Opfer. Ich fühle die ersten, festesten Anfänge unseres Daseins. Ich überschaue die Welt, ihr schroffen und gelinderen Täler und ihre fernen, fruchtbaren Weiden. Meine Seele wird über sich selbst und über alles erhaben und sehnt sich nach dem näheren Himmel. Aber bald ruft die brennende Sonne, Durst und Hunger, seine menschlichen Bedürfnisse zurück. Er sieht sich nach jenen Tälern um, über die sich sein Geist schon hinausschwang. Er beneidet die Bewohner jener fruchtbaren, quellreichen Ebenen ...&amp;quot; &amp;lt;/blockquote&amp;gt;... und so weiter. Das ist so eine Stimmung, wie ein Mensch sich in ein Verhältnis setzt zu dem, was die Grundlage unserer Kontinente abgibt, der Granit. Und da wollen wir dann morgen fortsetzen an dem Punkt. Also das kann man jederzeit mal den ganzen Aufsatz lesen über den Granit. Da verbindet sich wirkliche Erkenntnis, Menschenerkenntnis mit Naturerkenntnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So gut, also bis morgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=5365s Schlussbemerkung 01:29:25] ===&lt;br /&gt;
[G. Gebhard]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu noch ein Satz... Diese Zeichnung ist natürlich extrem überhöht. Also das, was da als Vulkanschlot durchgeht, das sieht hier so aus, wie wenn wer die Höhe hätte, die der Kontinent in seiner Ost-West Ausdehnung hat. Das ist immer wichtig, gerade wenn man das mit der ganzen Plattentektonik sich so klar macht, wenn wir uns unsere Erde mit ihren 12.000 km Durchmesser vorstellen, und die Erdkruste mit ihren 60 km Dicke, das wäre bei einer Erdkugel von einem Meter Durchmesser, zwei Millimeter Oberfläche. Nur, dass man sich das größenordnungsmäßig vorstellt. Das heißt, all dieses Geschehen, das dazwischen Mantel und Erdoberfläche geschieht, in diesen oberen 60, 70, 80 Kilometern, das kann man sich, wenn man einen Baum quer schneidet, vorstellen als das Geschehen am Kambium. Und alles, was nach innen und nach außen ist, das Bild kann man weiter verfolgen, aber das, was da an Dynamik geschieht, das ist eigentlich dieser Mikrozellfluss im Kambium. Das, was da an Lebensbewegung stattfindet, das ist von der Oberfläche dieses hauchdünne geschieht. Und das Rätsel, dass beim Baum innen drin das Holz tot und doch lebendig ist, also diese ganzen Fragen, die kann man auch da wieder, wenn die Erde als Organismus ange[?], nochmal anschauen. Nur, dass man so ein klein wenig innerlich dieses Maßstäbliche sich klar macht. Sie hätten das Maßstäblich überhaupt nicht zeichnen können. So dünne Kreide gibt es nicht und so eine glatte Tafel auch nicht, dass man so dünne Linien zeichnen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[M. Klett]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie die Erhebungen einer Orangenschale.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[G. Gebhard]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur, dass man innerlich das Bild so ein klein wenig flach macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[M. Klett]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut, also dann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[G. Gebhard]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittag ist nicht, das ist Morgen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[M. Klett]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich lass die hier mal liegen, das ist sehr wertvoll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[G. Gebhard]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Calcit, da muss man aufpassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Sprecher 1]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut, also dann. Schönen Tag noch.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;Folge  [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|1]] - [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|2]] - [[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|3]] - [[Geologie - 4. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|4]] - [[Geologie - 5. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|5]] - [[Geologie - 6. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|6]] - [[Geologie - 7. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|7]] - [[Geologie - 8. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|8]] - [[Geologie - 9. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|9]] - [[Geologie - 10. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|10]] - [[Geologie - 11. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|11]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
== Glossar ==&lt;br /&gt;
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[[Bewusstseinsseelenzeitalter]]&lt;br /&gt;
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* „Dann haben wir gesehen, wie der [[Entwicklungsgedanke]], der durch das ganze &#039;&#039;&#039;Bewusstseinsseelenzeitalter&#039;&#039;&#039; langsam gedämmert ist, aufgedämmert ist, von [[Leonardo da Vinci|Leonardo]] an bis zum Höhepunkt in [[Darwin, Charles|Darwin]] gefunden hat und unglaublich die Gemüter bewegt hat …&amp;quot; [[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Entwicklungsgedanke und seine Bedeutung 00:19:55|| Klett, M. Geologie, 3. Folge, 2017, 00:13:43]]&lt;br /&gt;
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* „Dann haben wir gesehen, wie der &#039;&#039;&#039;Entwicklungsgedanke&#039;&#039;&#039;, der durch das ganze [[Bewusstseinsseelenzeitalter]] langsam gedämmert ist, aufgedämmert ist, von [[Leonardo da Vinci|Leonardo]] an bis zum Höhepunkt in [[Darwin, Charles|Darwin]] gefunden hat und unglaublich die Gemüter bewegt hat …&amp;quot; [[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Entwicklungsgedanke und seine Bedeutung 00:19:55|| Klett, M. Geologie, 3. Folge, 2017, 00:13:43]]&lt;br /&gt;
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[[Goethe]], Johann Wolfgang von&lt;br /&gt;
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* „… &#039;&#039;&#039;Goethe&#039;&#039;&#039; […] Es ging ihm nie darum […] jetzt irgendwas Neues zu entdecken, zu wollen, zu den Erscheinungen, die sowieso schon entdeckt sind. Sondern das, was er sieht, das zu befragen: Welche [[Idee]] hat dich gestaltet? Welche Idee ist eigentlich das treibende Element gewesen, das diese Erscheinung als solche einem vor Augen tritt?&amp;quot; [[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Goethes Erkenntnishaltung 00:13:43|| Klett, M. Geologie, 3. Folge, 2017, 00:13:43]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Deswegen konnte &#039;&#039;&#039;Goethe&#039;&#039;&#039; gar nicht anders denken, als dass er sich als Mensch in den [[Höhere Erkenntnis|Erkenntnis]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;prozess mit einbeschlossen hat und nicht nur als Zuschauer sich der Welt gegenübergestellt hat.&amp;quot; [[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Goethes Erkenntnishaltung 00:13:43|| Klett, M. Geologie, 3. Folge, 2017, 00:13:43]]&lt;br /&gt;
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* „… [[Goethe]] […] Es ging ihm nie darum […] jetzt irgendwas Neues zu entdecken, zu wollen, zu den Erscheinungen, die sowieso schon entdeckt sind. Sondern das, was er sieht, das zu befragen: Welche &#039;&#039;&#039;Idee&#039;&#039;&#039; hat dich gestaltet? Welche Idee ist eigentlich das treibende Element gewesen, das diese Erscheinung als solche einem vor Augen tritt?&amp;quot; [[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Goethes Erkenntnishaltung 00:13:43|| Klett, M. Geologie, 3. Folge, 2017, 00:13:43]]&lt;br /&gt;
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* „… die &#039;&#039;&#039;Pflanze&#039;&#039;&#039; offenbart es ja in ihrem [[Wachstum]] selbst […] Wachstum, dass sie gleichsam diese Achse materialisiert: [[Erde (Planet)|Erde]], Sonne, Erdmittelpunkt, Sonnenmittelpunkt.&amp;quot; [[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Einleitung 00:00:35|| Klett, M. Geologie, 3. Folge, 2017, 00:00:35]]&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
* „… die [[Pflanze]] offenbart es ja in ihrem &#039;&#039;&#039;Wachstum&#039;&#039;&#039; selbst […] Wachstum, dass sie gleichsam diese Achse materialisiert: [[Erde (Planet)|Erde]], Sonne, Erdmittelpunkt, Sonnenmittelpunkt.&amp;quot; [[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Einleitung 00:00:35|| Klett, M. Geologie, 3. Folge, 2017, 00:00:35]]&lt;br /&gt;
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{{BS|0-9}}[[18. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Dann haben wir ins &#039;&#039;&#039;18. Jahrhundert&#039;&#039;&#039; geschaut, und da überstürzten sich ja förmlich die Phänomene, indem diese Sammlerleidenschaft die Menschheit in der Aufklärungszeit erfasst hat, und man sammelte und sammelte …&amp;quot; [[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Das 18. Jahrhundert 00:11:27|| Klett, M. Geologie, 3. Folge, 2017, 00:11:27]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
[[Manfred Klett|| zurück zu Manfred Klett |]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Artikel oben}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausbildungsbetrieb]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausbildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:biologisch-dynamisch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bodenentwicklung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dottenfelderhof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 327]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rudolf Steiner]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Landbauschule Dottenfelderhof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landwirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landwirtschaftlicher Kurs]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gunter Gebhard]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seminare]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkribiert von Stefan Sylla]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 100%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortragszyklus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dambe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://biodyn.wiki/index.php?title=Geologie_-_3._Folge_mit_Manfred_Klett_und_Gunter_Gebhard,_2017&amp;diff=28744</id>
		<title>Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017</title>
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		<updated>2026-10-20T09:56:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dambe: Glossarbearbeitung 00:16:00&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Geologie - 3. Folge Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI|thumb|[https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI hier klicken um zum Video zu gelangen]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Manfred Klett|| zurück zu Manfred Klett |]]&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
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|}__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription von Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=35s Einleitung 00:00:35] ===&lt;br /&gt;
Ich wünsche einen schönen guten Morgen zur Erntezeit. Normalerweise müssten wir jetzt auf dem Feld sein und mit der Sense das Getreide mähen statt mit dem Mähdrescher. Und dann die Garben binden, schön. Und dann die aufstellen, den Hocken. Das war Ernte, da saß niemand hier in der Zeit, waren alle draußen. Und heute merkt man das gar nicht. Da fährt so ein toller Apparat da über den Acker, rauscht ein bisschen. Und ab und zu schimpft man auch, weil es nicht funktioniert. Aber irgendwo ist dann die Ernte eingebracht und man merkt es gar nicht. So verändern sich die Zeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, also, es freut mich, dass Sie [Dr. Gunter Gebhard] wieder hier sind im Kreise. Und wir müssen mal sehen, wie wir das dann machen. Was ich sage, würden Sie  wahrscheinlich etwas anders sagen. Und das muss ich dann irgendwie ergänzen. Es ist ja so, dass Gunther Gebhard übernommen hat in Zukunft diese Geologie-Epoche hier und auch die Exkursion. Ich ziehe mich nämlich ab diesem Jahr zurück aus dieser Angelegenheit. Da bin ich sehr dankbar, dass es so gelungen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir hatten ja gestern schon angefangen, zunächst haben wir noch mal darauf hingeschaut, warum wir Geologie in diesem Zusammenhang eigentlich machen. Weil das ja nicht so unmittelbar, wenn man die Wissenschaft der Geologie heute anguckt, mit der Landwirtschaft im Zusammenhang zu stehen scheint. Aber wenn man dann doch, weil wir gehen ja nicht mit den Untergründen der Erde um, sondern wir gehen gerade mit der Erdenhaut oben um, indem wir sie bearbeiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es ist jetzt eben doch so, dass ein landwirtschaftlicher Betrieb ja ein Teil der Erde ist, haben wir ja da gesagt. Also ein Glied der Erde, ein Glied auch der umgebenden Landschaft. Und dass wir es in der Wirksamkeit all dessen, was aus der Erde herauswächst, zu tun haben mit den Erdentiefen und den kosmischen Höhen. Also die Vertikale spielt da eine ganz große Rolle: Erdmittelpunkt, Sonnenmittelpunkt. In dieser Achse vollzieht sich eigentlich die ganze Schöpfung. In gewissem Sinne natürlich auch in der Horizontalen, also in der Horizontalen, da wächst es ja. Aber letztlich, die Pflanze offenbart es ja in ihrem Wachstum selbst, in ihrem ständigen Wachstum, dass sie gleichsam diese Achse materialisiert: Erde, Sonne, Erdmittelpunkt, Sonnenmittelpunkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann haben wir uns darüber eine Weile hin und her unterhalten, wie Landschaften eben bestimmte Charaktere haben. Und wie diese Charaktere gewoben sind durch die vier Elemente des Erdig-Festen, des Wässrigen-Flüssigen und der Wärme. Und insbesondere eben durch Wasser und Erde einen besonderen Charakter bekommen. Ein Landschaftscharakter, der sich ergibt aus dem biologischen Aufbau des Untergrundes und dann aus der Geomorphologie der Landschaftsgestalt und auch aus der Hydrogeologie, also den hydrogeologischen Verhältnissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=282s Wiederholung zur Geschichte der Geologie (s. 1. Folge) 00:04:42] ===&lt;br /&gt;
Und dann sind wir übergegangen zur Geschichte der Geologie. Und ich halte das immer für ungemein wichtig, dass man in allen Betrachtungen sich immer hineinstellt in die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Also dass man nicht irgendwo stehen bleibt, nur in äußeren Betrachtungen, das ist der Ausgangspunkt, man muss sich ja an dem orientieren, was einen unmittelbar in der Sinneswelt umgibt. Aber dieses, was da erscheint, hat immer eine Vergangenheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das gilt für alles. Das gilt für die Pflanze, wenn sie aus dem Samen wächst und schließlich bis zur Blüte kommt, dann stirbt sie schon unten wieder ab. Also es ist immer ein Sterben und Werden, Werden und Sterben. Und daraus ergibt sich auch der Entwicklungsgedanke, den man eben in allen Naturerscheinungen immer berücksichtigen muss, wenn man überhaupt das Gegenwärtige verstehen will, lernen will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Entwicklungsgedanke, sagte ich, ist der vornehmste, der unschätzbarste und, wie ich meinte, der christlichste Gedanke, den wir überhaupt heute haben, denken können, nämlich ein Entwicklungsweg aus dem Vergangenen über das Gegenwärtige zum Zukünftigen. Und dass das Zukünftige immer eine Verwandlung des Vergangenen ist und man deswegen auch überhaupt nicht Zukunft denken kann, wenn man die Vergangenheit nicht versteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und unter diesem Gesichtspunkt haben wir ja auch die Geschichte der Geologie betrachtet und haben gesehen, dass eigentlich das Menschheitsbewusstsein erst in dem Augenblick geologisch wurde, das heißt, aufmerksam auf die Phänomene des festen Erdigen selber, seit dem Beginn der Neuzeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorher hat man zwar Steine geklopft und alles Mögliche gemacht, die tollsten Sachen, die Pyramiden gebaut, aber eine Erkenntnisfrage in dem, was man da bearbeitet als Stein, war gar nicht vorhanden. Sondern da war noch uraltes Mysterienwissen, was die Menschen noch instinktiv geleitet hat, sodass eine solche Erkenntnisfrage am Irdischen in dem Sinne gar nicht entstehen konnte. Und das zog sich bis ins Mittelalter hinein. Dieses erstaunliche Phänomen, dass man da aus Kalken oder aus Sandsteinen Kirchen gebaut hat und die auch alle geklopft hat und auch überall mal Versteinerungen drin waren, war keine Veranlassung, irgendwie da jetzt besondere Fragen zu stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=462s An der Schwelle zur Neuzeit 00:07:42] ====&lt;br /&gt;
Und das fängt eben erst an mit Leonardo da Vinci. Unmittelbar, indem wir über die Schwelle der Neuzeit treten, taucht diese Gestalt auf. Dieser Universalist, dieses Universalgenie, der die Steine aufgehoben hat von der Erde, nimmt Leonardo Steine in die Hand und guckt sie an und sieht, da sind Abdrücke von Pflanzen, da sind Abdrücke von tierischen Organismen, Versteinerungen also, und schaut sie an. Also dieser Blick fixiert sich plötzlich auf diesen Punkt. Das erweckte in ihm ein Interesse. Und er hat auch schon Vergleiche angestellt zwischen diesen Erscheinungen, aber er hat noch keine Frage gestellt: Ja, wie ist das? Das sind ja pflanzliche, das sind tierische Organismen. Wie sind denn deren Umstände, aus denen diese jetzt entstanden sind, dass sie heute als Petrifakte uns vor Augen treten, also Versteinerungen? Also da war der Entwicklungsgedanke bei Leonardo, würde ich mal sagen, in dem Sinne, im modernen Sinne, als das zeitliche Nacheinander von Erscheinungen, für ihn noch nicht zur wirklichen Frage geworden. Und dann sind wir dann durch die Jahrhunderte hindurch gegangen und haben dann, das war ja so 15. bis 16. Jahrhundert, Leonardo, und man könnte da auch andere noch nennen in diesem Zusammenhang. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=570s 16.-17. Jahrhundert 00:09:30] ====&lt;br /&gt;
Und dann sind wir ins 16. Jahrhundert gegangen, haben darauf hingeguckt, dass Francesco Redi, dieser Arzt in Italien, der zum ersten Mal entdeckt hat, dass eine Imago, der Leberegel in diesem Falle, aus einer Larve hervorgeht und diese Larve aus einem Ei geschlüpft ist. Das war vorher unbekannt, es war auch gar keine Frage in dem Sinne, sondern man hat sich an Aristoteles gehalten, der gesagt hat, alles ist aus dem Schlamm entstanden. Und jetzt hat der Aristoteles widerlegt, es ist fast so ähnlich wie Kopernikus, der gesagt hat, die Erde dreht sich um die Sonne und nicht die Sonne um die Erde, wie das ptolemäische System noch Geltung hatte bis zu Kopernikus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also man sieht, das sind richtige Erkenntnisrevolutionen, die sich da vollziehen, dass man durch genaues Beobachten der Einzelheiten jetzt erkennt, Zusammenhänge im Irdischen. Vorher hatte man die Zusammenhänge im Kosmischen, mehr sozusagen im instinktiven Erfassen des Geistigen in der Welt. Aber jetzt schaut man auf die Phänomene genau hin, und dann entdeckt der so etwas, Francesco Redi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kommt da der Steno, der misst dann plötzlich irgendwelche Winkel bei Kristallen und stellt fest, dass es eine Winkelkonstanz gibt. Also das ist ein Phänomen, wo jetzt auch wieder punktuell das Bewusstsein sich auf ein solches Objekt richtet und sagt: Wie ist das jetzt gesetzlich aufgebaut? Ist das nur äußerlich so eine Form, oder ist diese Form auch innerlich? Das kann man ja gerade bei diesen Kalkspaten oder Feldspaten wunderbar sehen, dass wenn man mit dem Hammer draufhaut, dann gibt es immer wieder dieselbe Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=687s Das 18. Jahrhundert 00:11:27] ====&lt;br /&gt;
Dann haben wir ins 18. Jahrhundert geschaut, und da überstürzten sich ja förmlich die Phänomene, indem diese Sammlerleidenschaft die Menschheit in der Aufklärungszeit erfasst hat, und man sammelte und sammelte und sammelte. Was nur irgendwo als Phänomen auffallend war in einer Dorfgemarkung, also kam der Pfarrer oder der Lehrer, der Dorflehrer, und hat angefangen, das zu sammeln: die Herbarien, die Pflanzen und so weiter und so weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in dieser Zeit, mitten in dieser Zeit, oder sagen wir, am Anfang des 18. Jahrhunderts, kommt diese Gestalt von [[w:Carl_von_Linné|Carl von Linné]] herauf, der jetzt diese ungeheure Fülle von Einzelheiten systematisiert hat. Also ein System daraus gemacht hat, die ganzen Pflanzen nach den Blüten geordnet und die Tiere nach anderen Merkmalen, und hat dadurch sozusagen eine Ordnung in diese Fülle von Erscheinungen gebracht. Rein irdisch, also nicht mehr irgendwo aus großen kosmischen Zusammenhängen heraus gedacht, wie in den alten Mysterien, sondern jetzt ganz nach der äußeren Sinneserfahrung. Und der prägt nun das ganze 18. Jahrhundert, dieser Carl von Linné.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in der Mitte dieses Jahrhunderts tauchen dann die Gestalten auf, die den Entwicklungsgedanken umfassend zu denken anfangen. Umfassend. Ich sprach von [[w:Gotthold_Ephraim_Lessing|Lessing]], der den Reinkarnationsgedanken am Ende seines Lebens formuliert. Und zur selben Zeit [[w:Abraham_Gottlob_Werner|Gottlieb Werner]], der Professor war in Freiberg im Harz, an der Berghochschule dort, der maßgebliche empirische Geologe jener Zeit war, im 18. Jahrhundert, und der ja befreundet war mit Goethe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=823s Goethes Erkenntnishaltung 00:13:43] =====&lt;br /&gt;
Und wir haben uns dann länger auch mit [[w:Johann_Wolfgang_von_Goethe|Goethe]] befasst und wie sein Interesse sich auf alle Naturreiche gerichtet hat, aber eben auch auf die Gesteinswelt und zu einer derart umfassenden Weise. Es ging ihm nie darum, nie, in keinem seiner Bemühungen, jetzt irgendwas Neues zu entdecken, zu wollen, zu den Erscheinungen, die sowieso schon entdeckt sind. Sondern das, was er sieht, das zu befragen: Welche Idee hat dich gestaltet? Welche Idee ist eigentlich das treibende Element gewesen, das diese Erscheinung als solche einem vor Augen tritt? Und an der Erscheinung jetzt gleichsam das bewusstseinsmäßig zurückzubilden, in seinem eigenen Erleben, in seinem eigenen Denken. Und dieses Erleben und Denken so innerlich zu objektivieren, dass das wirkende Prinzip in ihm aufleuchtete, was von außen hin diese Gestalt hervorgebracht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eine Erkenntnisleistung, ich muss sagen, unübertroffen. Dass ein Mensch erkannt hat, wie Goethe, dass man die Natur nicht einfach nur anschauen kann und irgendwie klassifizieren kann und sagen: Das ist es, da draußen. Sondern ich muss sie notwendigerweise in mich hereinnehmen, um in mir das Instrument, das Organ zu schaffen, durch das ich jetzt das wirkende Prinzip, das diese Erscheinung hervorruft, in mir wachrufe. Deswegen konnte Goethe gar nicht anders denken, als dass er sich als Mensch in den Erkenntnisprozess mit einbeschlossen hat und nicht nur als Zuschauer sich der Welt gegenübergestellt hat. Da haben wir uns länger darüber auseinandergesetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich wollte auch nur noch mal den Brief kurz erwähnen, in dem Goethe an [[w:Charlotte_von_Stein|Frau von Stein]] geschrieben hat, mit den abschließenden Worten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wir sind auf die Höhen gestiegen und in die Tiefen der Erde eingekrochen&amp;quot; – im Harz war das – &amp;quot;in den Tiefen der Erde, in der großen, formenden Hand nächste Spuren zu entdecken. Es wird gewiss einer kommen, der da klar sieht; wir wollen ihm vorarbeiten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die goethesche Erkenntnishaltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=987s Übergang ins 19. Jahrhundert 00:16:27] ====&lt;br /&gt;
Und dann sind wir weitergeschritten durch das 18. Jahrhundert hindurch ins 19. Jahrhundert. Und da treten nun Persönlichkeiten auf, die nun noch ganz idealistisch gestimmt sind in ihren jungen Jahren und nachher immer mehr dem heraufkommenden Materialismus seit den 40er Jahren des 19. Jahrhunderts verfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=1011s Charles Lyell und die Stratigraphie 00:16:51] =====&lt;br /&gt;
Das erste ist [[w:Charles_Lyell|Lyell]], der Begründer der eigentlichen Geologie als Wissenschaft. Also der große [[w:Stratigraphie_(Geologie)|Stratigraph]], der die ganzen Schichtungen der Erde erkannt hat aus dem Studium der Landschaften in England, in Wales vor allen Dingen, aber auch andernorts. Und erkannt hat, dass es eben Sedimentgesteine gibt, die in diesen mehr horizontal gelagert sind, durch Gebirgsbildungen vielfach verfaltet, und dass es eben andere Gesteine gibt, die anderer Herkunft sind, also die Urgesteine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also man hat angefangen, auch hier systematisch zu denken, sozusagen eine gewisse Systematik der Erdkruste zu entdecken. Und da war Lyell der ganz große Mann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=1068s Charles Darwin und die Evolutionstheorie 00:17:48] =====&lt;br /&gt;
Und er war befreundet mit [[w:Charles_Darwin|Darwin]], und er hat es selber ja in Bezug auf die Pflanzen und Tiere dann gemacht, indem er versucht hat, eben den Entwicklungsgedanken aufzugreifen und den jetzt mit den Erscheinungen in Verbindung zu bringen, die er da studiert hat auf seiner Südamerika-Reise und aus der Fülle der Erscheinungen sein ganzes Leben zugebracht hat, um seine [[w:Abstammungstheorie|Deszendenztheorie]] zu entwickeln. Darwin. Und das war auch eine große Erschütterung, konnte man sagen. Hat ja unglaubliche Erkenntniskrisen verursacht, Auseinandersetzungen pro und contra. Und heute ist die Sache eingeschlafen. Jeder hält es für selbstverständlich, dass es so ist, wie Darwin das sah, plus minus sich gedacht hat, dass es eine gewisse Linearität in der Entwicklung, eine Linearität gäbe von Primitiven zu den mehr komplexen, komplizierten Organismen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=1135s Ernst Haeckel und das biogenetische Grundgesetz 00:18:55] =====&lt;br /&gt;
Wir haben dann noch den weiteren Schritt gemacht zu [[w:Ernst_Haeckel|Haeckel]], der das [[w:Biogenetische_Grundregel|biogenetische Grundgesetz]] formuliert hat, dass die Individualentwicklung die Wiederholung der Stammesentwicklung ist. Ein ganz kühner Wurf, den er aus der Embryologie heraus entwickelt hat. Er, der eigentlich ein Materialist &#039;&#039;comme il faut&#039;&#039; war, Haeckel, ein seltsamer, idealistischer Materialist. Ein Mensch, den Rudolf Steiner deswegen so hoch geschätzt hat, weil er ein konsequenter Monist war. Er hat sozusagen für sich die Folgerungen gezogen für sein ganzes Leben, dass er sich in diesen Bahnen von Darwin weiterbewegt hat und das zu seiner zentralen Weltanschauung erhoben hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=1195s Der Entwicklungsgedanke und seine Bedeutung 00:19:55] ====&lt;br /&gt;
Dann haben wir gesehen, wie der Entwicklungsgedanke, der durch das ganze Bewusstseinsseelenzeitalter langsam gedämmert ist, aufgedämmert ist, von Leonardo an bis zum Höhepunkt in Darwin gefunden hat und unglaublich die Gemüter bewegt hat, dass man so denken kann, dass da ein Vergangenes ist, das mit mir im Zusammenhang steht. Also, dass die ganze vergangene Evolution irgendwo sich in jedem Organismus noch einmal abbildet im Sinne des biogenetischen Grundgesetzes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naja, und dann ist der Entwicklungsgedanke ja, wie man ihn heute betrachtet, wirklich in einen jämmerlichen Zustand geraten. Er ist eigentlich so verblasst und so zementiert, durch die heutige Theorie des [[w:Urknall|Urknalls]], die wir kurz auch angeschaut haben, dass man darin überhaupt keinen Sinn mehr entdecken kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vorgänger, die haben überall noch nach einem Sinn gesucht, da sprach noch irgendwo eine Religiosität herein, bei Darwin ganz besonders. Der wollte ja Pfarrer werden und zuletzt hat er fast seine eigene Theorie wieder sich davon verabschieden wollen. Also, schon ein Erkenntnisinneres Ringen lebte bei den Menschen. Heute lebt ja kein Erkenntnisringen mehr in diesen Zusammenhängen. Der Entwicklungsgedanke ist total verflacht, sinnlos irgendwo geworden, wenn man die Konsequenzen aus dieser Urknalltheorie herausnimmt. Da spielt der Mensch und die Pflanze und das Tier eigentlich gar keine Rolle mehr, außer dass es ein materielles Gebilde ist, das diese Form angenommen hat und dann eines Tages auch wieder verschwindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dass umgekehrt, eben für uns, das wollte ich nur nochmal wiederholen, dieses Wort des Novalis Geltung hat, dass die Menschheit zur Bildung der Erde berufen ist. Angesichts dieses Zerstörungswerkes, das wir uns da leisten, aus diesen materialistischen Anschauungen heraus, dass wir dadurch in dem Augenblick, wo wir uns selbst erkennen als Mensch, in uns Quellen entdecken, aus denen heraus wir uns erkenntnismäßig als nicht aus der Natur bloß geboren, sondern die Natur aus uns geboren erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=1376s Rudolf Steiners Beitrag zum Entwicklungsgedanken 00:22:56] =====&lt;br /&gt;
Und das ist der Ansatz in der &amp;quot;[[a:GA_13|Geheimwissenschaft]]&amp;quot; Rudolf Steiners. Dass wir uns selbst so erkennen, dass wir vor aller Natur sind, dass wir eine Entwicklung hinter uns haben, die weit, weit vorausschreitet dessen, was wir heute als Schöpfung um uns herum sehen. Und dass alles, was da draußen ist, letztlich in uns auch zu finden ist, aber in verwandelter Gestalt auf der Ebene des geistig-seelischen, was draußen in der Natur auf der Ebene des leiblich-physischen ausgebreitet ist. Und solche Dinge hat Goethe geahnt. Und sie offenbaren sich ja eigentlich erst so richtig durch die anthroposophische [[a:Geisteswissenschaft|Geisteswissenschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie geht vom Menschen aus und nicht von der Materie. Das ist einfach ein vollkommen anderer Ansatz. Und indem sie vom Menschen ausgeht, kann sie auch ein Verständnis für die Materie entwickeln. Aber man kann von der Materie aus kein Verständnis für den Menschen entwickeln. Das ist das Problem. Also, so ist eigentlich die größte Herausforderung für den modernen Menschen, das möchte ich nochmal ganz besonders betonen, dass man sich bekannt macht mit dem Entwicklungsgedanken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=1471s Bezug zum biologisch-dynamischen Landbau 00:24:31] =====&lt;br /&gt;
Und den geistig-seelisch in sich belebt. Und das ist eigentlich die Grundlage des [[Biologisch-dynamische Landwirtschaft|biologisch-dynamischen Landbaus]]. Da geht es nicht darum, dass wir irgendwie die äußeren Erscheinungen wieder zu erfassen lernen, die universelle Weisheit, die man in der Natur entdecken kann, und der wieder auf die Beine hilft in Form von einem nachhaltigen Wirtschaften oder einem biologischen Wirtschaften oder einem ökologischen Wirtschaften. Das heißt alles nichts mehr. Da tun wir nur wieder Vergangenheit wiederholen. Sondern es geht darum, dass man im Begreifen des Menschen, seines geistig-seelischen Wesens, die Kriterien überhaupt erst findet, wie man sozusagen jetzt das Wort des Novalis erfüllen kann, dass man eine Mission hat gegenüber der Entwicklung der Erde der Zukunft als Menschheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die ganze Geologie als Wissenschaft beschreibt eben Dinge, die geworden sind. Man blickt auf die gewordene Welt, nicht auf die werdende. Und die werdende kann man nur verstehen, wenn man sich selbst versteht als Mensch. Und das ist eigentlich unsere Herausforderung, vor der wir stehen. Naja, gut, darum haben wir uns unterhalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=1561s Wiederholung zur Erforschung des Erdinneren (s. 2. Folge) 00:26:01] ===&lt;br /&gt;
Und der nächste Schritt war, dass wir auf die Kugelschalen der Erde geschaut haben, so wie das Bild der heutigen Geologie ist, auf Grundlage der Kriterien, auf Grundlage der Frage, was ist der Bau der Erde. Denn ich kann ja nicht in die Erde reingucken, ich kann in den Sternenhimmel raufgucken und kann Sterne sehen, Monde und Sonnen, aber ich kann nicht in die Erde reingucken. Da ist finster, da oben ist hell, Licht und da unten ist Finsternis. Wie soll ich einen Begriff mir verschaffen in Bezug auf das Erdinnere?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da haben wir verschiedene Kriterien angeschaut. Also, dass man mal guckt, was da in Steinbrüchen sich dann für den Sinnen darbietet, oder durch Bohrungen oder durch Gebirgsbildungen, die offenbaren, was aus den Tiefen der Erde möglicherweise an die Oberfläche herkommt, an tiefen Gesteinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder wir haben darauf hingeguckt, auf die Tektonik, die Grabenbrüche und in die großen Erosionsschluchten der Erde, wie der Colorado River und so. Da sieht man dann, wie tatsächlich doch immerhin auf ziemliche Tiefen, im Vergleich zum Erdendurchmesser natürlich, also das ist keine wirklich ernstzunehmende Dimension, aber doch sieht, wie da die Ablagerungen der Erde sich vor den Augen darstellen. Außerdem gibt es eben diese Methodik der Messung der seismischen Wellen, die Seismik, die einem erlaubt, ein Urteil zu fällen in Bezug auf den Aufbau der Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=1678s Das Modell der Kugelschalen der Erde 00:27:58] ====&lt;br /&gt;
Das haben wir dann versucht auszuloten. Und da ist die moderne Geologie heute als Wissenschaft dazu gekommen, den Bau der Erde im Sinne von ineinandergesteckten [[w:Innerer_Aufbau_der_Erde|Kugelschalen]] aufzufassen, mit der Kruste außen und dann der [[w:Lithosphäre|Lithosphäre]], die sich da noch anschließt, noch krustenartigen Charakter hat. Und dann eben die [[w:Asthenosphäre|Asthenosphäre]], wo man sagt, dass die Erde zwar auch noch fest ist, aber doch plastisch sich offensichtlich darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auch im äußeren [[w:Erdmantel|Erdmantel]] ist das noch der Fall, im Wesentlichen fest, aber doch plastisch und immer plastischer werdend. Und dann gibt es einen Bereich des äußeren [[w:Erdkern|Erdkerns]], wo sie flüssig ist, aus Gründen solcher seismischen Forschungen, und der Erdkern selber ist wieder fest. Also das ist sozusagen die Auffassung, die heute landauf, landab sich herausgebildet hat, auf Grundlage dieser seismischen Messungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die waren enorm verfeinert in dieser Hinsicht und so weiter. Und das kann man ja so stehen lassen. Es stützt sich auf Phänomene, das muss man auch deutlich sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist nicht nur eine reine Theorie, es ist eine Theorie, die sich an Phänomene anknüpft. Aber diese Phänomene sind durch sich selbst eigentlich zunächst mal ziemlich abstrakt. Also eine Messung von irgendwelchen Wellen, die man nicht sieht und die durch Explosionen oder durch Erdbeben ausgelöst werden und die irgendwo reflektiert werden, dann in Aufnahmegeräten erfasst werden, und jetzt daraus, daran knüpft man Schlussfolgerungen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=1796s Wiederholung zur Frage der Kontinentalverschiebung (s. 2. Folge) 00:29:56] ===&lt;br /&gt;
Naja, und dann haben wir dann als nächstes die Frage gestellt, also ich wiederhole das nochmal, damit Sie sehen, wo wir stehen, die Frage gestellt, wie ist es eigentlich jetzt mit dem, die Tatsache zu verstehen, dass knapp 71% der Erdoberfläche Wasser ist. Es ist gar nicht Land. Also man kann sich nicht aus Wasser inkarnieren, als Mensch. Man kann ja nicht plötzlich ins Wasser fallen und dann irgendwie Mensch sein, sondern man muss auf die Erde fallen, auf das Feste, die Kontinente. Und die sind nur rund so ein Viertel der gesamten Erdoberfläche. Das Feste der Erde ist schon ein verwunderlicher Tatbestand. Und wenn man dann genauer hinschaut, dann merkt man auch, dass es Gegenden auf der Erde gibt, wo sich kein Mensch richtig inkarnieren kann. Also wenn man auf die Antarktis oder so guckt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann haben wir die Frage gestellt, wie kommt es dazu, dass diese Kontinente diese Anordnung haben, wie sie heute auf Erden vorhanden sind. Ist das schon seit ewigen Zeiten so, im Sinne des Aktualitätsprinzips auch von Lyell, also dass die selben Gesetze, die heute wirksam sind, zu allen Zeiten wirksam waren? Oder haben sie sich verändert und so weiter. Das haben wir dann ein bisschen verfolgt und kamen dazu, zu sagen, dass es aufgrund von Beobachtungen, wirklichen Beobachtungen, Veranlassungen gab, zu sagen, dass es mal anders gewesen sein muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=1921s Erste Hinweise auf Kontinentalverschiebung 00:32:01] ====&lt;br /&gt;
Die Auslöser waren vor allem die Tatsache, dass man in Südamerika, in Brasilien und bis hinunter nach Feuerland und dann auch an der Westküste Afrikas und dann wieder in Indien und auch in Australien eiszeitliche Geschiebe gefunden hat. Also Geröll, Ablagerungen aus irgendeiner Eiszeit, die weit vor der jüngsten Eiszeit lag. Gerölle, Granite, deren Herkunft man dann festgestellt hat, die tausende von Kilometern woanders waren. Und man fand auch gekritztes Geschiebe, in diesen uralten eiszeitlichen Ablagerungen und auch Kritzen auf der geologischen Unterlage. Also ganz deutliche Kennzeichen, die man auch heute noch wahrnehmen kann in Bezug auf die letzten Eiszeiten. Man stellte die Bewegungsrichtung des Eises aufgrund dieser Ablagerungen sowohl in Afrika wie in Südamerika fest. Und es ist erstaunlich, dass dieser indische Kontinent auch diese Phänomene zeigt, und sogar Australien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus ergab sich schon zu Beginn des letzten Jahrhunderts, dass man gesagt hat, irgendwie muss das im Zusammenhang gedacht werden, irgendwie müssen diese Kontinente in einem anderen Verhältnis zueinander gestanden haben. Das weitere Phänomen war, dass man in Ostafrika Versteinerungen pflanzlicher Art gefunden hat, die man dann auch wiederum oben mit Recife, in der Nähe des Knickpunkts von Südamerika nach Westen, gefunden hat. Je weiter man in dieser empirischen Forschung fortgeschritten ist, desto klarer wurde, dass einmal ein ganz anderes Verhältnis geherrscht haben muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=2066s Wegeners Pionierarbeit 00:34:26] ====&lt;br /&gt;
Und das war dann auch Veranlassung für denjenigen, der dann die Kontinentalverschiebungs-Theorie entwickelt hat, nämlich Alfred Wegener.  Und Alfred Wegener, der ja 1880 geboren wurde und 1936 im Inlandeis von Grönland ums Leben kam, als Forscher, er hat all diese Tatsachen zusammengetragen und hat dann, sehr exakt, er war ja Geophysiker und Klimatologe, sehr exakt, quasi fast imaginativ, diese ganzen Phänomene zusammengeschaut und daraus seine Kontinentalverschiebungs-Theorie entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=2116s Die Erforschung der Meere und unterseeischer Gebirgszüge 00:35:16] ====&lt;br /&gt;
Er wurde verlacht und verspottet, ohne Ende, und wurde dann vergessen durch die Ereignisse des Zweiten Weltkrieges, erst danach kam dann die Forschung, die von Amerika ausging mit dem Forschungsschiff Glomar Challenger, wo sie dann auch Tiefsee-Bohrungen gemacht haben, und haben dann tatsächlich zum ersten Mal in den geologischen Betrachtungen gründlich die Meeresgeologie erforscht. Wie ist der Boden der Weltmeere beschaffen? Welche Geographie hat dieser Boden? Ist er überall eben irgendwie, da unten, oder, wie ist da die Landschaft eigentlich gestaltet?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ja, das ist von Deutschland ausgegangen, während zwischen den beiden Weltkriegen mit dem Forschungsschiff Meteor, dass sie den mittelatlantischen Rücken auf diese Weise entdeckt haben durch Echolot. Das war schon ein erstaunliches Phänomen für die damaligen Forscher. Da gibt es also Gebirgszüge untermeerisch, die 3.000 bis 4.000 Meter hoch sind, die über dem Meeresboden der Tiefseebecken mehr messen. Und dem ist man dann immer mehr nachgegangen und heute hat man ein ziemlich genaues Bild, nicht nur der kontinentalen Landschaftsgestaltung, sondern auch der untermeerischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war bis dahin, so weit waren wir ungefähr gekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[G. Gebhard]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich glaube vielleicht zu dem Alfred Wegener... Es ist spannend, es war 1912 bis 1916, glaube ich, die wesentlichen Publikationen. Und 1919 entstand dann die Waldorfschule, und in der Waldorfschule wurde Plattentektonik unterrichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[M. Klett]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in der Waldorfschule...? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[G. Gebhard]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
… Plattentektonik unterrichtet, seit Beginn. Also Rudolf Steiner hat den Wegener gekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[M. Klett]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wusste ich nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[G. Gebhard]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in den Lehrplanangaben für die Geografie greift es Steiner auf, ohne den Wegener selber zu nennen, sagt, die Kontinente sind vom Kosmos gehalten und schwimmen auf der Erde und bewegen sich. Da erwähnt er auch von Afrika und Südamerika. Also in der Waldorfschule war diese horizontale Geologie erst in den 60er, 70er Jahren, dass Kontinente sich so bewegen. Das war da und ist die ganze Zeit in der Waldorfpädagogik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[M. Klett]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, und diese Tatsache hat sich eben in den folgenden Jahrzehnten, jetzt im ganzen 20. Jahrhundert, vollauf bestätigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=2299s Grundbegriffe der Plattentektonik 00:38:19] ===&lt;br /&gt;
So, und jetzt möchte ich daran anknüpfen, nochmal auf diese Kontinentalverschiebungslehre-Theorie eingehen, und wie sie sich darstellt für den heutigen Weltgeologen, sozusagen Meeres- und Kontinentalgeologen. Ich stütze mich hier jetzt einfach auf das, was sich in der Literatur findet. Wenn man da einen Schritt macht, von West nach Ost, also durch Südamerika durch und durch den Atlantik durch, durch Afrika, dann mag das vielleicht etwa stümperhaft - wo sind die ganzen Kreiden hingegangen - mag das also so aussehen… [schreibt an der Tafel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=2391s Die ozeanische Kruste 00:39:51] ====&lt;br /&gt;
Also wenn wir hier jetzt, sagen wir mal, den Pazifik hätten, der anbrandet an die Westküste von Südamerika, das wäre hier jetzt die Meeresoberfläche […] Dann hat sich ja gezeigt, dass die Erdkruste unter den Weltmeeren außerordentlich dünn ist. Also wir sprachen von einer Mächtigkeit... […] Also, dass die Tiefseeböden sehr viel weniger mächtig sind als die Kontinentale, die Kontinente. Also man rechnet nur zwischen 7 und 13 Kilometer Mächtigkeit der Tiefseeböden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt schließt sich also hier, an das Meer, schließt sich der Meeresboden an. Und dieser Meeresboden ist im Wesentlichen basaltisch. Wir kommen auf die einzelnen Gesteine noch zu sprechen. Basalt ist ein sehr schweres, relativ spezifisch schweres Gestein. Dunkel, immer dunkel gefärbt. Die Pflaster hier auf dem Hof, wo man unten auf dem Hof läuft, ist Basalt. Also wir laufen hier auf einem Gestein rum, was die Meeresböden, im Wesentlichen Tiefseeböden bildet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nun erhebt sich hier ziemlich steil aus dem Meere aufragend, die Anden, die dann abfallen wiederum in eine Verebnung und zum Teil im mittleren und nördlichen Südamerika dann wieder ansteigen in ein Randgebirge. Und dann setzt sich das noch in einem Kontinentalschelf fort und das fällt dann auch wiederum ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=2569s Kontinente und ihre Verankerung im Erdmantel 00:42:49] ====&lt;br /&gt;
Und dann bildet sich ungefähr so ein Gebilde aus [zeichnet an der Tafel]. Das ist jetzt meine Zeichnung. Jedenfalls bildet das in etwa ab die Tatsache, dass ein solcher Kontinent, wie Südamerika, Afrika oder jeder Kontinent, je höher er heraufragt über die Erde, je tiefer [ragt] er herunter [...] in den Erdmantel. Die Kontinente sitzen sozusagen wie die Zähne mit ihren Wurzeln im Kiefer drin. Also der Kiefer wäre in diesem Fall der Erdmantel, zähflüssig. Und da sitzen die drin und wenn da Erhebungen nach oben sind, sind auch entsprechende Vertiefungen nach unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=2621s Schelfe und Tiefseegräben 00:43:41] ====&lt;br /&gt;
Und jetzt stößt hier der Pazifik an, an diesen südamerikanischen Kontinent. Und jetzt zeigt sich, dass hier das Meer bis an den Steilabfall dieses Kontinentes, also er hat hier kein Kontinentalschelf... Schelfe nennt man Kontinente, die unter Wasser sind. Also wo sich die Kontinente unter Wasser fortsetzen. Das ist nur an der Ostküste Südamerikas der Fall, aber nicht an der Westküste. Da fällt es also steil ab. Und jetzt setzt sich hier diese verfestigte Erdkruste fort und offensichtlich ist es so, dass sie hier jetzt plötzlich abtaucht. Unter dem südamerikanischen Kontinent abtaucht und zwar in erhebliche Tiefen offensichtlich. Und dadurch entsteht hier ein Tiefseegraben. Also eine Untiefe am Westrand von Südamerika. Eine Kaltströmung, die von der Arktis heraufkommt, eine Meerströmung voller Fische, ein ungeheurer Fischreichtum. Aber eben hier, das ist alles wassergefüllt. Hier ist also eine Untiefe direkt vor dem südamerikanischen Kontinent. Und dieser Tiefseeboden senkt sich jetzt unter dem südamerikanischen Kontinent hier ab. Und hier [unter dem südamerikanischen Kontinent] muss man annehmen, dass auch noch ein solcher Tiefseeboden besteht, der in dieser Weise sich nach dem Atlantik zubewegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=2752s Der mittelozeanische Rücken 00:45:52] ====&lt;br /&gt;
Und hier [östlich von Südamerika] hätten wir jetzt also den Atlantik. Und hier kann man noch reinzeichnen gewisse Sedimente. Tiefsee-Sedimente, das sind hier Sedimente tertiärer Art, die hier als Sedimente sich allmählich mit der Zeit gebildet haben.  So, und jetzt wenn man das fortsetzt, dann haben wir hier also den Pazifik und hier den Atlantik. Und da ist es jetzt ein seltsames Phänomen, nachdem man nämlich den [[w:Mittelatlantischer_Rücken|mittelatlantischen Rücken]] entdeckt hat, schon zwischen den beiden Weltkriegen, hat man festgestellt, dass hier jetzt, also untermeerisch, sich aufwölbt, der Tiefseeboden. Sich aufwölbt und auf dieser Seite, auf der anderen Seite auch sich aufwölbt und dann wieder abfällt gegen den afrikanischen Kontinent, der dann hier sich aufbaut, auch mit einer kontinentalen Wurzel und sich irgendwie so fortsetzt. Meistens in Afrika hat man es mit Randgebirgen zu tun, die aber nicht sehr hoch sind und dann große Tafeln dazwischen. Und hier [ostafrikanischer Teil des Kontinents] ist die Gebirgsbildung weniger [?]. Der afrikanische Kontinent hat eine viel einfachere Geomorphologie als, sagen wir mal, der südamerikanische.  Und dann setzt sich hier [östlich von Afrika] der Indik fort, der Indische Ozean. Und auch dieser hat dann einen solchen Tiefseeboden, der sich unter dem afrikanischen [Kontinent] fortsetzt und hier sich anschließt an den atlantischen [Tiefseeboden].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=2912s Sima und Sial 00:48:32] ====&lt;br /&gt;
Die Kontinente also schwimmen, wie das da gesagt ist, auf dieser quasi plastischen Unterlage, fest und doch plastisch. Und betrachten wir zunächst nochmal die Kontinente selber, dann handelt es sich da um Gesteine ganz anderer Art. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also hier ist die Gegend [deutet auf den ozeanischen Bereich], wie gesagt, das ist alles basaltisch, hier der Tiefseeboden. [...] Und nach unten geht dann dieser Basalt über in noch dunklere, noch schwerere Gesteine. Das ist der sogenannte [[w:Peridotit|Peridotit]], der [...] in die Lithosphäre übergeht. Peridotit. Und dieser Peridotit ist ein sehr, sehr dunkles Gestein, sehr schwer, sehr eisenhaltig, magnesiumhaltig, also schon so ein bisschen wie der [[w:Basalt|Basalt]], aber eben noch intensiver, hat ein spezifisches Gewicht von 3,2. Also es ist wesentlich schwerer als alles, was sich darüber aufbaut, und besteht im Wesentlichen eben aus Silizium, aber eben ständig abnehmend im Gehalt und Magnesium. Man nennt es die [[w:Ozeanische_Erdkruste|Sima-Schicht]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die Kontinente einen anderen Aufbau zeigen, in dem, ja, man kann fast sagen, das Fundament aller Kontinente ist der [[w:Granit|Granit]]. Wenngleich auch heute da die Ansichten ein bisschen auseinander gehen, man spricht da nicht mehr vom Granit, es ist nur eine Sonderform der kristallinen Gesteine, der [[w:Metamorphes_Gestein|Metamorphite]] und so weiter. Man tut dem Granit nicht mehr das zusprechen, was der Goethe dem noch zugesprochen hat, aber trotzdem muss man sagen, im Wesentlichen ist das hier alles granitisch, im Untergrund. Also ich schreibe mal hin, Granit, also mehr im Untergrund dieser Kontinente und der Gesteinsaufbau ist eben so, dass da im Vordergrund steht das Silizium und das Aluminium. Deswegen spricht man hier von der [[w:Kontinentale_Erdkruste|Sial]], weil es im Wesentlichen Gesteine sind, die sehr siliziumreich und sehr aluminiumreich sind und beides sind Elemente, die spezifisch leicht sind. Also wenn Sie das reine, das elementare Silizium in die Hand nehmen, das ist federleicht, man hält es nicht für möglich. Und SiO2 dann als Quarz hier, da hat es natürlich schon merklich ein Gewicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das [[w:Silicium|reine Silizium]] ist federleicht und auch das Aluminium, das kennen wir ja von den Aluminiumtöpfen in der Küche früher, heute ja nicht mehr, sind auch ziemlich leicht. Also es sind sehr, sehr leichte Minerale. Hier haben wir ein spezifisches Gewicht von 2,4 bis 2,7. Also die Kontinente sind leichter als alles, was da drunter ist. Insofern schwimmen die wie ein Schiff sozusagen auf der Erde herum. Und dasselbe gilt natürlich auch für Afrika. Und da tritt eigentlich das granitische Element bis an die Oberfläche viel, viel umfangreicher zu Tage. Der ganze afrikanische Kontinent ist so richtig ein in sich ruhender Granitbrocken. Das muss man einfach mal erlebt haben, wie dieser Granit da geschaffen ist, das ist unglaublich. Weil da nämlich so gut wie nichts mehr oben drüber liegt. Da tritt der Granit wirklich bis an die Oberfläche in Erscheinung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=3189s Die besondere Stellung des Siliziums 00:53:09] ====&lt;br /&gt;
Und nun gibt es aber ein Phänomen, was auch die Geologie als Wissenschaft heute konstatiert und erklärt auf ihre Weise, weil das Silizium so leicht ist, ist es auch da oben an der Oberfläche. Aber das ist eine Anschauung, die man natürlich in dem Augenblick nicht mehr teilen kann, als alleinige Ursache. Weil, wenn man aufsucht, wo das Silizium in der Natur normalerweise vorkommt, bei Menschen oder bei den Pflanzen oder wo, immer an der Oberfläche, immer peripher. Die Augenschleimhaut und alle Schleimhäute, auch im Innern des Körpers, sind immer siliziumreich. Immer wo Wahrnehmungsverhältnisse herrschen, sei es über die Sinnesorgane da intensiv oder auch die inneren Organe, die ja auch wahrnehmen, nur nach innen, da ist das Silizium zu Hause. Und im [[GA 327|Landwirtschaftlichen Kurs]] findet sich dieser wunderbare Ausdruck der Kiesel, also Silizium, als der äußere Sinn im Irdischen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das findet man hier bei den Kontinenten. Überall hier [deutet auf die Kontinente] ist der größte Siliziumreichtum, an der Oberfläche. Natürlich auch die Kalkablagerungen [...], die finden sich hier auch überall. Aber der Granit selber ist das kieselsäurereichste Gestein überhaupt auf der Erde. Rund 80% ist Kieselsäure, sodass man sagen kann, die Kontinente als ganze, aber auch gegen ihre Oberfläche hin, sind wirkliche Sinnesorgane der Erde gegenüber dem Kosmos im weitesten Sinne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=3322s Erdbeben und Vulkane 00:55:22] ====&lt;br /&gt;
Und nun nur noch ein Wort jetzt zu dem, was da drunter ist. Auf die Einzelheiten kommen wir dann später noch zu sprechen. Es ist so, dass diese Tiefseeböden, jetzt hier im Falle von Südamerika, unter dem südamerikanischen Kontinent drunter wandern und offensichtlich diese Unterwanderung hier Veranlassung gibt zu sowohl Erdbeben als auch zu vulkanischen Erscheinungen. Also überall da, wo ein untermeerischer Boden heruntersinkt unter den Kontinenten, hat man es mit intensiven Erdbebenerscheinungen zu tun. Und überall da, wo Kontinente an Meere anstoßen, also insbesondere Pazifik, Atlantik, Indik, da finden sich solche Erdbebenzonen, wo es also ständig rammelt, rüttelt und macht. Und das führt man darauf zurück, durch [[w:Seismik|seismische Messungen]], dass offensichtlich hier der untermeerische Boden herabsinkt in den äußeren [[w:Erdmantel|Erdmantel]]. Also zumindest in die [[w:Asthenosphäre|Asthenosphäre]]. Und dass das hier ein eben hartes, verhärtetes, mineralisiertes Gestein ist [Bereich der ozeanischen Kruste, der sich an der Erdoberfläche befindet], während hier ringsrum, hier unten [unter den Kontinent &amp;quot;abgetauchte&amp;quot; ozeanische Kruste], die Tendenz besteht, dass der äußere Erdmantel wenigstens, wie man es nennt, säkular-plastisch ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, über Jahrhunderte bewegt er sich so ganz zäh, flüssig, nicht flüssig, sondern er bewegt sich zäh in eine bestimmte Richtung. Und jetzt taucht dieses basaltische, harte Unterboden langsam, sinkt er herunter und führt dazu, dass es da eben ab und zu auch mal zu irgendwelchen Störungen kommt. Und die lösen dann eben Erdbeben aus. Und je tiefer dann ein solcher Tiefseeboden heruntersinkt in den äußeren Erdmantel, desto tiefer können die Erdbebenorte sein, wo ein solches Erdbeben ausgelöst wird und führen dann eben zu Erschütterungen, die den ganzen Kontinent, oder jedenfalls Teile des Kontinents, erfassen. Also es gibt Erdbeben bis zu 60 Kilometer Tiefe etwa. Und es gibt auch andere Erdbeben, die sehr viel flacher ihren Auslöser haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=3500s Beispiel Anden 00:58:20] ====&lt;br /&gt;
Und außerdem zeigt es sich, dass immer, wo der Meeresboden absinkt über die Kontinente, auch es dazu führt, dass hier jetzt Vulkanschlote entstehen, die durch den ganzen Kontinent hervorreiten und diese Berge hier oben aufbauen. Die höchste Erhebung in Südamerika - gestern haben wir darüber gesprochen, in Argentinien, die ist ungefähr 6000 Meter hoch - ist ein Vulkan [Anmerkung: der höchste Berg Südamerikas, der [[w:Aconcagua|Aconcagua]] (6961m) ist nicht vulkanischen Ursprungs; wahrscheinlich ist hier der 68m niedrigere [[w:Nevado_Ojos_del_Salado|Nevado Ojos del Salado]] (6893m) gemeint, der zweithöchste Gipfel Südamerikas, der bis heute vulkanisch aktiv ist]. Also die ganzen Anden sind vom Feuerland bis oben nach Mittelamerika, sehr stark vulkanisch geprägt. Es sind nicht nur vulkanische Gesteine, aber doch in ganz erheblichem Umfange. Und es setzt sich fort durch Mittelamerika bis rauf in die [[w:Rocky_Mountains|Rocky Mountains]], die auch so von Vulkanen begleitet sind. An sich andere Gesteine sind, aber vulkanische Schlote bauen da oben dann vulkanische Kegel auf. Das hängt mit diesen Störungen hier unten [unter den Kontinent absinkende ozeanische Kruste] zusammen, die durch den Fortschritt der Kontinentalverdriftung entstanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Phänomen, was man dabei sehen kann, ist, dass hier ein Steilabfall der Anden bis in die [[w:Tiefseerinne|tiefsten Tiefen]], also ungefähr noch mal so tief runter, wie sie sich da oben raushacken, ohne Kontinentalschelf ausgebildet ist. Und dass man davon ausgeht, dass durch das Driften der Kontinente in diese Richtung allmählich eben diese Gebirge aufgestaut worden sind, erhoben worden sind, hochgehoben worden sind, dadurch, dass sie kollidieren hier mit der [[w:Pazifische_Platte|Pazifischen Platte]]. Wir haben ja über die Platten gestern schon gesprochen. Und diese Platte, die hier anstößt, an den Südamerikanischen, die [[w:Nazca-Platte|Nasca-Platte]], die relativ klein ist im Verhältnis zur Pazifischen, aber offenbar mit einem ungeheuren Bewegungsdruck in diese Richtung gegen den Kontinent anbrandet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=3660s Frage: Aufstauung oder Vulkanismus? 01:01:00] =====&lt;br /&gt;
[Student 1]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Stauung der amerikanischen Platte, dieses Aufwölben der Anden, mit dem Material, mit dem Granit, das sehr hart ist. Und die erste Frage, ist das durch diese Stauung tatsächlich passiert, dass sich diese Aufwölbung ergibt, oder ist es, wie gesagt, dass diese Schlote sich dort durchziehen und die Vulkane den Aufschluss machen, oder ist es dadurch geprägt? Stauung oder durch Vulkane, die Anden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[M. Klett]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, es ist so, es gibt natürlich hier in den Anden auch Faltungen. Aber im Wesentlichen ist das Ganze gehoben. Es ist ein gehobener Meeresboden. Ich habe ja schon das Beispiel Titicaca-See genannt. Der Titicaca-See liegt in Bolivien oben, auf ungefähr 5000 Meter Höhe. So weit ist ein ehemaliger Meeresboden, der da heraufgehoben worden ist. Dieser See enthält Organismen, die noch ihren Ursprung herleiten von Meeresorganismen. Also, man findet dort eine Fauna vor im Titicaca-See, die noch darauf schließen lässt, dass die ursprünglich eigentlich mehr in den Weltmeeren beheimatet waren. Also, es ist im Wesentlichen hier eine Hebung in den Anden. Die Schubkräfte sind auch wirksam. Also, ich war selber noch nicht in den Anden. Ich weiß nicht, wie stark die Faltungen dort sind. Aber ich weiß nur, dass gebirgsbildend hier mehr die Hebungen vorherrschen, ähnlich bei den Rocky Mountains. Also, zum Beispiel die ganze Platte, durch die der Colorado River durchgeht, uralte Ablagerungen, die sich da auftürmen, das ist alles gehoben. Das sind auch ehemalige Tiefseeböden, also mal überflutet gewesene Böden, die jetzt da hochgehoben worden sind auf ungefähr 2.000 oder so was Meter Höhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[G. Gebhard]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, Alexander von Humboldt beschreibt, die haben, als sie dann mit den Vermessungen ins Land fuhren, mit dem Vermessungsschiff, ein Seebeben erlebt, kommt zwei Tage später an die peruanische Küste, und etwa drei bis vier Meter über dem Meeresspiegel sind noch stinkende Niesmuscheln an den Felsen. Das heißt, dieses Seebeben, das sie erlebt haben, das haben sie nachher gesehen, hatte eine Hebung von mehreren Metern innerhalb von ganz kurzer Zeit. Über vier Meter über dem Meeresspiegel sind noch stinkende Niesmuscheln fest am Felsen klebend. Das heißt, das sind wirklich ganz gewaltige Bewegungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[M. Klett]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also durch Hebungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[G. Gebhard]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Meterbereich, durch den Stauch verursacht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=3849s Frage: Warum dringt die Magma nach oben? 01:04:09] =====&lt;br /&gt;
[Student 1]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe das, ... ein Verständnis-Ding, warum sich dieses flüssige, dieses zähflüssige Magma durch den ewig langen Weg, durch dieses harte Material sucht, um irgendwo da oben rauszukommen, anstatt sich [...?] einfach den Weg des geringsten Widerstandes zu suchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[M. Klett]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese ganzen vulkanischen Erscheinungen sind mit der Entwicklung dieser Hebungen mitgegangen. Sie sind ja nicht nur nachträglich entstanden, sondern sie sind ja mitgegangen. Es gibt ja zum Beispiel in Südamerika gewaltige Basaltergüsse, also gewaltigster Art, also insbesondere dann hier in diesem Bereich, die selbstverständlich mit diesen ganzen Vorgängen im Zusammenhang stehen. Also mehrere Schübe von Sedimentationen, zum Beispiel Rio Grande do Sul, das sind Basaldecken von einer Ausdehnung, das ist unglaublich. Und das ist natürlich, die ganze Kontinentalverschiebung hängt zusammen mit ungeheuer starken vulkanischen und sonstigen Erscheinungen. Also es ist nicht, nachträglich irgendwann mal hat sich da ein Schlot durchgebohrt, sondern das sind Spalten, das sind Spaltöffnungen, die seit Urzeiten bestehen, schätzungsweise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Studentin 1]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vulkanische Aktivität gibt es heute fast gar nicht mehr, in dieser argentinischen Region.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Studentin 2]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo meinst du?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Studentin 1]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Vulkan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Studentin 2]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wo?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Studentin 1]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vergleich zur Urzeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Studentin 2]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das stimmt. Dass es heutzutage nicht so viele Aktivitäten in den Vulkanen gibt, als vorher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[M. Klett]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, das ist klar. Also die vulkanischen Aktivitäten waren natürlich in relativ frühen Zeiten, denn die Basaltvorkommen hier im östlichen Tiefland von Brasilien, die stammen ja nicht aus diesen Basaltvorkommen, die wir hier haben, aus dem Tertiär, sondern die stammen aus dem Spätpaläozoikum, da kommen wir noch drauf zu sprechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=3997s Konvektionsströmungen als Antrieb der Plattenbewegungen 01:06:37] ====&lt;br /&gt;
Jetzt wollte ich nur noch auf eins hinweisen, dass hier diese unglaubliche Erhebung ist, des Tiefseebodens, und dass hier offensichtlich von unten jetzt Lava aufsteigt, also richtig vulkanisch könnte man sagen, und ständig hier rechts und links Material ansetzt, was dann in diese Richtung hier abdriftet. Das ist ein Phänomen, und dieses Phänomen tritt wunderbar in Erscheinung in Island. Island liegt als Insel mitten auf dem mittelatlantischen Rücken obendrauf, das heißt, das was sonst untermeerisch ist, erscheint in Island an der Oberfläche, einschließlich aller vulkanischen. Island ist ein reines Basaltgewirr, könnte man sagen. Also man muss mal in Island gewesen sein, das ist eines der tollsten Erlebnisse, die man da haben kann, wie da Feuer und Wasser ständig im Wechselspiel stehen. Da kocht der Boden förmlich, die Erde kocht da, und hier hat man das mit wunderschönen Absonderungen basaltischer Säulen zu tun, erhärtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also hier bildet sich ständig sozusagen ein Jungbrunnen in der Erdenentwicklung, die dazu führt, dass diese untermeerischen Basaltböden jetzt in Richtung nach Westen und offensichtlich auch in Richtung nach Osten strömen. Und da habe ich ganz große Fragen in diesem Zusammenhang, weil nämlich der afrikanische Grundkontinent ein ruhender ist, weitgehend ruhender, zumindest was in seiner ostwestlichen Richtung angeht. Nord-südlich ist es ein bisschen anders. Aber jedenfalls findet man nicht hier [Westküste Afrikas] dasselbe Phänomen wie hier [Westküste (Süd-)Amerikas], unter der Basis Afrikas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So und jetzt macht man sich natürlich heute Vorstellungen, was sind die treibenden Kräfte, dass hier Erdmantelmassen aufsteigen, zu Lava werden, also erst in Kontakt gegen die Erdoberfläche sich verflüssigen, durch Sauerstoffzufuhr sich verflüssigen, während hier unten die eigentlich zäh, flüssig ist schon noch zu viel gesagt, man stellt sich das vor eben plastisch, plus minus, plastisch, wie auch immer, also die Begriffsbildung ist da schwierig. Und dann stellt man sich jetzt vor, dass unter den Kontinenten dieser äußere Erdmantel in seiner Plastizität ständig in Bewegung ist, und zwar in [[w:Mantelkonvektion|Konvektionsströmungen]], in der Art, dass hier jetzt in dieser Richtung eine Konvektionsströmung nach Westen geht und in dieser Richtung hier eine Konvektionsströmung in Richtung Afrika. Und die setzt sich dann hier fort und taucht hier unter und kehrt hier zurück und taucht hier wieder auf. So etwa denkt man sich das. Das ist also hier, strömt hier weg, kehrt um und strömt dann hier wiederum in Richtung des [[w:Mittelatlantischer_Rücken|mittelatlantischen Rückens]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Studentin 2]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie heißt das nochmal?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[M. Klett]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konvektion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=4246s Globale Verteilung der tektonischen Platten 01:10:46] ====&lt;br /&gt;
Und so ähnlich stellt man sich das hier vor [östlich des S-Amerikanische Kontinentes], dass hier auch so eine Strömung hier abtaucht und dann hier irgendwo wieder auftaucht. Es gibt hier auch diese pazifische, die [[w:Nazca-Platte|Nasca-Platte]], grenzt an die [[w:Pazifische_Platte|pazifische Platte]] an und auch da ist eine starke Störungszone, wo vulkanische Tätigkeit ist. Also das ist die Vorstellung heute und da kann man..., da gibt es auch Theorien über Theorien. Und kein Mensch kann das natürlich sehen, sondern man kann nur schließen. Ja, das kann eigentlich nur ein Wärmephänomen sein, dass die Kontinente hier nach Westen driften, Afrika nicht, auf Grundlage dieses ständig neu bildenden Meeresbodens, die dann auseinander drängen und dadurch die Kontinentaldrift verursachen. So denkt man sich das. Kein Mensch hat das gesehen, und insofern sind es also Schlussfolgerungen und damit abstrakt. Aber gut, manche Phänomene deuten darauf hin, dass man das so annehmen muss, aber das löst sich dann auch bald wieder auf, weil andere Phänomene dagegen sprechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt wollte ich nur noch auf eines hindeuten in diesem Zusammenhang. Das ist, dass diese Meeresböden bzw. diese mittelatlantische Schwelle hier, dass da plötzlich auch so Erdmantelmaterial heraufsteigt und die Tiefseeböden bildet und offensichtlich die Kontinente auseinander drängt, dass solche Tiefseeschwellen sich rund um den ganzen Erdball finden. Und das wollte ich doch noch einmal Ihnen zeigen. Da ist mal eine Karte angefertigt worden, die hatten wir hier auch, die ist jetzt aber verschwunden. Irgendwann verschwindet auch alles wieder. Also hier ist jetzt nicht die Gesamtkarte, leider Gottes, drin, sondern nur die Karte des Atlantischen Ozeanes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Können Sie das einigermaßen erkennen? Hier oben ist Island, Spitzbergen. Von dort über Island hinweg geht hier wie eine große Schlange dieser mittelatlantische Rücken herunter bis an die Antarktis, nicht ganz bis hin. Und dann kommt südlich von Südamerika auch ein solcher Rückenzug, begegnet diesem und setzt sich fort, südlich von der Antarktis und Afrika, und in der Höhe des südlichen Indik, also jenseits von Mosambik, kommt der plötzlich wieder hoch, wendet sich bis in den Golf von Aden. Also ich zeige es mal hier auf der Tafel. Das ist hier der mittelatlantische Rücken, der geht hier so herunter. Und hier kommt vom Pazifik hier auch einer, die treffen sich hier, dann zieht er sich fort und hat hier wieder einen Ableger, der geht herauf bis in den Golf von Aden hier. Und dann setzt sich das Ganze fort, südlich von Australien, Neuseeland und taucht dann hier wieder hoch und zieht sich herauf, hier jetzt in diese Richtung bis an den St. Andreasgraben hier bei San Francisco. Also eigentlich noch südlicher, das ist der Golf von Mexiko hier, dieses Meer. Da verschwindet er unter dem Kontinent, und hier gibt es noch kleine Abzweigungen hier nach Südamerika und Mittelamerika. Und das ist hier die Nasca-Platte, die stößt an diesem Höhenrücken auch an. Und das ist die pazifische Platte hier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir haben ja von sieben Platten gesprochen, südamerikanische, nordamerikanische, pazifische Platte und dann die afrikanische Platte, dann die Antarktis, Australien verbunden mit Indien, das wird als eine Platte gerechnet, und dann Eurasien. Und kleinere Platten gibt es noch hier in dieser Störungszone, die sogenannte arabische Platte, die türkische Platte hier, die ägäische Platte und dann gibt es hier noch in der Karibik auch noch eine kleinere Platte als Störungszone und dann die Nasca-Platte hier. Interessant ist, dass es sieben Großplatten gibt und fünf Kleinplatten. Und zusammen sind es zwölf. Dann stimmt die Sache wieder. Also so in etwa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=4588s Klimatische Auswirkungen 01:16:28] =====&lt;br /&gt;
Und jede dieser Platten wandert gleichzeitig oder reibt sich an anderen und dadurch entstehen dann eben auch diese großen Erdbebenzonen. Und das wollte ich auch nochmal erwähnen, dass wenn man so auf die Erde hinschaut und dann die Gebirgszüge aufsucht, dann wird man finden, dass von den Pyrenäen über die Alpen, die Karpaten, dann über die iranischen Gebirge bis in den Himalaya sich fortsetzen, eine horizontale Gebirgsbildung zu konstatieren ist. So. Und dem steht hier gegenüber die vertikale Gebirgsbildung hier, vor allen Dingen an den westlichen Küstenzonen von Süd- und Nordamerika. Man spricht deswegen von dem Gebirgskreuz der Erde. Gebirgskreuz, eine horizontale.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deswegen sind die klimatischen Verhältnisse hier auch völlig anders, weil dieser Gebirgszug eben Ost-West geht, während er hier in Nord-Süd geht. Sodass in Amerika einmal die Eiszeiten viel weiter nach Süden vorgedrungen sind. Und andererseits die klimatischen Verhältnisse im mittleren Westen Amerikas also manchmal unerträglich sind. Einerseits unglaubliche Hitzewellen vom Süden, andererseits wieder unglaubliche Kältewellen vom Norden. Das haben wir hier in Europa nicht, wegen dieser Ost-West-Orientierung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedenfalls diese Gebirgszüge hier sind eben sehr stark vulkanisch aktiv und ziehen sich hier oben rüber und kommen hier wieder zurück. Hier über die Philippinen und die ganzen indonesische Archipel setzt sich fort hier runter bis nach Neuseeland und hier die verschiedenen Atolle, die da sind. Es ist der sogenannte [[w:Pazifischer_Feuerring|zirkumpazifische Vulkanismus]] oder die zirkumpazifische Gebirgsbildung rings um diesen Raum her. Und das ist mal wichtig in Erinnerung zu behalten, weil wir da vielleicht nochmal drauf zurückkommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt habe ich leider auf diesem Bild hier nur den Atlantik abgebildet, aber es gibt auch ein Gesamtbild dieser Tatsache, dass diese untermeerischen Gebirgsschwellen ein ganzes System bilden, rund um den Erdball.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oh Gott, die Zeit vergeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=4767s Goethes Aufsatz über den Granit 01:19:27] ===&lt;br /&gt;
Ob wir das noch hinkriegen, weiß ich nicht zeitlich. Ich wollte Ihnen zum Abschluss nochmal wenigstens ein paar Sätze von Goethe vorlesen über den Granit. Er hat ja diesen Aufsatz geschrieben, wo er so mal richtig ein Verhältnis schildert, wo der Mensch immer mit dabei ist. Also nichts außerhalb, sondern... über den Granit. Das weiß ich nicht, das muss ich glaube ich abkürzen... Die Zeit ist schon so weit hergekommen. Ich lasse mal den ersten Teil weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da hat er später nochmal von Ägypten, von den Spitzsäulen, das heißt den großen Obelisken, die ja alle aus Granit sind, aus [[w:Syenit|Syenit]] eigentlich, und da sagt er noch Folgendes: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Aber diese Meinung verwehte geschwind und die Würde dieses Gesteins wurde von vielen trefflich beobachtenden Reisenden endlich befestigt. Jeder Weg in unbekannte Gebirge bestätigte die alte Erfahrung, dass das Höchste und das Tiefste Granit sei. Dass diese Steinart, die man nun näher kennen und von anderen unterscheiden lernte, die Grundfeste unserer Erde sei. Worauf sich alle übrigen, mannigfaltigen Gebirge hinauf gebildet. In den innersten Eingeweiden der Erde ruht sie unerschüttert. Ihre hohen Rücken steigen empor, deren Gipfel nie das alles umgebende Wasser erreichte. So viel wissen wir von diesem Gestein und wenig mehr. Aus bekannten Bestandteilen, auf eine geheimnisvolle Weise zusammengesetzt, erlaubt es ebenso wenig, seinen Ursprung aus Feuer wie aus Wasser herzuleiten.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Goethe, der zwischen den Neptunisten und den Plutonisten dazwischen stand, weder Feuer noch Wasser herzuleiten. &amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Höchst mannigfaltig in der Größeneinfalt wechselt seine Mischung ins Unzählige ab. Die Lage und das Verhältnis seiner Teile, seine Dauer, seine Farbe, ändert sich mit jedem Gebirge. Und die Massen eines jeden Gebirges sind oft von Schritt zu Schritt wieder in sich unterschieden und im Ganzen durch doch wieder immer einander gleich. Und so wird jeder, der den Reiz kennt, den natürlichen Geheimnissen für den Menschen haben, sich nicht wundern, dass ich den Kreis der Beobachtungen, den ich sonst betreten, verlassen und mich mit einer recht leidenschaftlichen Neigung in diesen gewandt habe. Ich fürchte den Vorwurf nicht, dass es ein Geist des Widerspruches sein müsse, der mich von der Betrachtung und Schilderung des menschlichen Herzens, des jüngsten, mannigfaltigsten, beweglichsten, veränderlichsten, erschütterlichsten Teiles der Schöpfung, zu der Beobachtung des ältesten, festesten, tiefsten, unerschütterlichsten Sohnes der Natur geführt hat. Denn man wird mir gerne zugeben, dass alle natürlichen Dinge in einem genauen Zusammenhange stehen, dass der forschende Geist sich nicht gerne von etwas Erreichbarem ausschließen lässt. Ja, man gönne mir, der ich durch die Abwechslungen der menschlichen Gesinnungen, durch die schnelle Bewegung derselben in mir selbst und in anderen manches gelitten habe und leide, die erhabene Ruhe, die jene einsame, stumme Nähe der großen, leise sprechende Natur gewährt. Und wer davon eine Ahnung hat, folge mir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesen Gesinnungen nähere ich mich euch, ihr ältesten, würdigsten Denkmäler der Zeit. Auf einem hohen, nackten Gipfel sitzend, ...&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;... er sitzt oben auf dem Harz, alles Granit, &amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;... Gipfel sitzend und seine weite Gegend überschauend, kann ich mir sagen, hier ruhst du unmittelbar auf einem Grunde, der bis zu den tiefsten Orten der Erde hinreicht. Keine neuere Schicht, keine aufgehäufte, zusammengeschwemmte Trümmer haben sich zwischen dich und den festen Boden der Urwelt gelegt. Du gehst nicht wie in jenen fruchtbaren, schönen Tälern über ein anhaltend Grab, diese Gipfel haben nichts Lebendiges erzeugt und nichts Lebendiges verschlungen. Sie sind vor allem Leben und über alles Leben. In diesem Augenblicke, da die innen anziehenden und bewegenden Kräfte der Erde gleichsam unmittelbar auf mich wirken, da die Einflüsse des Himmels mich näher umschweben, werde ich zu höheren Betrachtungen der Natur hinaufgestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie der Menschengeist alles belebt, so wird auch ein Gleichnis in mir rege, dessen Erhabenheit ich nicht widerstehen kann. So einsam sage ich zu mir selber, indem ich diesen ganz nackten Gipfel hinabsehe und kaum in der Ferne am Fuße ein gering wachsendes Moos erblicke. So einsam, sage ich, wird es dem Menschen zumute, der nur den ältesten, ersten, tiefsten Gefühlen der Wahrheit seine Seele eröffnen will. Ja, er kann zu sich sagen, hier auf dem ältesten, ewigen Altare, der unmittelbar auf die Tiefe der Schöpfung gebaut ist, bringe ich dem Wesen aller Wesen ein Opfer. Ich fühle die ersten, festesten Anfänge unseres Daseins. Ich überschaue die Welt, ihr schroffen und gelinderen Täler und ihre fernen, fruchtbaren Weiden. Meine Seele wird über sich selbst und über alles erhaben und sehnt sich nach dem näheren Himmel. Aber bald ruft die brennende Sonne, Durst und Hunger, seine menschlichen Bedürfnisse zurück. Er sieht sich nach jenen Tälern um, über die sich sein Geist schon hinausschwang. Er beneidet die Bewohner jener fruchtbaren, quellreichen Ebenen ...&amp;quot; &amp;lt;/blockquote&amp;gt;... und so weiter. Das ist so eine Stimmung, wie ein Mensch sich in ein Verhältnis setzt zu dem, was die Grundlage unserer Kontinente abgibt, der Granit. Und da wollen wir dann morgen fortsetzen an dem Punkt. Also das kann man jederzeit mal den ganzen Aufsatz lesen über den Granit. Da verbindet sich wirkliche Erkenntnis, Menschenerkenntnis mit Naturerkenntnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So gut, also bis morgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=5365s Schlussbemerkung 01:29:25] ===&lt;br /&gt;
[G. Gebhard]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu noch ein Satz... Diese Zeichnung ist natürlich extrem überhöht. Also das, was da als Vulkanschlot durchgeht, das sieht hier so aus, wie wenn wer die Höhe hätte, die der Kontinent in seiner Ost-West Ausdehnung hat. Das ist immer wichtig, gerade wenn man das mit der ganzen Plattentektonik sich so klar macht, wenn wir uns unsere Erde mit ihren 12.000 km Durchmesser vorstellen, und die Erdkruste mit ihren 60 km Dicke, das wäre bei einer Erdkugel von einem Meter Durchmesser, zwei Millimeter Oberfläche. Nur, dass man sich das größenordnungsmäßig vorstellt. Das heißt, all dieses Geschehen, das dazwischen Mantel und Erdoberfläche geschieht, in diesen oberen 60, 70, 80 Kilometern, das kann man sich, wenn man einen Baum quer schneidet, vorstellen als das Geschehen am Kambium. Und alles, was nach innen und nach außen ist, das Bild kann man weiter verfolgen, aber das, was da an Dynamik geschieht, das ist eigentlich dieser Mikrozellfluss im Kambium. Das, was da an Lebensbewegung stattfindet, das ist von der Oberfläche dieses hauchdünne geschieht. Und das Rätsel, dass beim Baum innen drin das Holz tot und doch lebendig ist, also diese ganzen Fragen, die kann man auch da wieder, wenn die Erde als Organismus ange[?], nochmal anschauen. Nur, dass man so ein klein wenig innerlich dieses Maßstäbliche sich klar macht. Sie hätten das Maßstäblich überhaupt nicht zeichnen können. So dünne Kreide gibt es nicht und so eine glatte Tafel auch nicht, dass man so dünne Linien zeichnen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[M. Klett]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie die Erhebungen einer Orangenschale.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[G. Gebhard]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur, dass man innerlich das Bild so ein klein wenig flach macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[M. Klett]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut, also dann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[G. Gebhard]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittag ist nicht, das ist Morgen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[M. Klett]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich lass die hier mal liegen, das ist sehr wertvoll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[G. Gebhard]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Calcit, da muss man aufpassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Sprecher 1]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut, also dann. Schönen Tag noch.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;Folge  [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|1]] - [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|2]] - [[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|3]] - [[Geologie - 4. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|4]] - [[Geologie - 5. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|5]] - [[Geologie - 6. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|6]] - [[Geologie - 7. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|7]] - [[Geologie - 8. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|8]] - [[Geologie - 9. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|9]] - [[Geologie - 10. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|10]] - [[Geologie - 11. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|11]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
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== Glossar ==&lt;br /&gt;
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[[Goethe]], Johann Wolfgang von&lt;br /&gt;
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* „… &#039;&#039;&#039;Goethe&#039;&#039;&#039; […] Es ging ihm nie darum […] jetzt irgendwas Neues zu entdecken, zu wollen, zu den Erscheinungen, die sowieso schon entdeckt sind. Sondern das, was er sieht, das zu befragen: Welche [[Idee]] hat dich gestaltet? Welche Idee ist eigentlich das treibende Element gewesen, das diese Erscheinung als solche einem vor Augen tritt?&amp;quot; [[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Goethes Erkenntnishaltung 00:13:43|| Klett, M. Geologie, 3. Folge, 2017, 00:13:43]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Deswegen konnte &#039;&#039;&#039;Goethe&#039;&#039;&#039; gar nicht anders denken, als dass er sich als Mensch in den [[Höhere Erkenntnis|Erkenntnis]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;prozess mit einbeschlossen hat und nicht nur als Zuschauer sich der Welt gegenübergestellt hat.&amp;quot; [[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Goethes Erkenntnishaltung 00:13:43|| Klett, M. Geologie, 3. Folge, 2017, 00:13:43]]&lt;br /&gt;
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* „… [[Goethe]] […] Es ging ihm nie darum […] jetzt irgendwas Neues zu entdecken, zu wollen, zu den Erscheinungen, die sowieso schon entdeckt sind. Sondern das, was er sieht, das zu befragen: Welche &#039;&#039;&#039;Idee&#039;&#039;&#039; hat dich gestaltet? Welche Idee ist eigentlich das treibende Element gewesen, das diese Erscheinung als solche einem vor Augen tritt?&amp;quot; [[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Goethes Erkenntnishaltung 00:13:43|| Klett, M. Geologie, 3. Folge, 2017, 00:13:43]]&lt;br /&gt;
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* „… die &#039;&#039;&#039;Pflanze&#039;&#039;&#039; offenbart es ja in ihrem [[Wachstum]] selbst […] Wachstum, dass sie gleichsam diese Achse materialisiert: [[Erde (Planet)|Erde]], Sonne, Erdmittelpunkt, Sonnenmittelpunkt.&amp;quot; [[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Einleitung 00:00:35|| Klett, M. Geologie, 3. Folge, 2017, 00:00:35]]&lt;br /&gt;
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* „… die [[Pflanze]] offenbart es ja in ihrem &#039;&#039;&#039;Wachstum&#039;&#039;&#039; selbst […] Wachstum, dass sie gleichsam diese Achse materialisiert: [[Erde (Planet)|Erde]], Sonne, Erdmittelpunkt, Sonnenmittelpunkt.&amp;quot; [[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Einleitung 00:00:35|| Klett, M. Geologie, 3. Folge, 2017, 00:00:35]]&lt;br /&gt;
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* „Dann haben wir ins &#039;&#039;&#039;18. Jahrhundert&#039;&#039;&#039; geschaut, und da überstürzten sich ja förmlich die Phänomene, indem diese Sammlerleidenschaft die Menschheit in der Aufklärungszeit erfasst hat, und man sammelte und sammelte …&amp;quot; [[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Das 18. Jahrhundert 00:11:27|| Klett, M. Geologie, 3. Folge, 2017, 00:11:27]]&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
[[Manfred Klett|| zurück zu Manfred Klett |]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Artikel oben}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausbildungsbetrieb]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausbildung]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Transkribiert von Stefan Sylla]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 100%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortragszyklus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dambe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://biodyn.wiki/index.php?title=Geologie_-_3._Folge_mit_Manfred_Klett_und_Gunter_Gebhard,_2017&amp;diff=28743</id>
		<title>Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017</title>
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		<updated>2026-10-20T09:33:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dambe: Glossarbearbeitung&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Geologie - 3. Folge Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI|thumb|[https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI hier klicken um zum Video zu gelangen]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Manfred Klett|| zurück zu Manfred Klett |]]&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
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|}__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription von Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=35s Einleitung 00:00:35] ===&lt;br /&gt;
Ich wünsche einen schönen guten Morgen zur Erntezeit. Normalerweise müssten wir jetzt auf dem Feld sein und mit der Sense das Getreide mähen statt mit dem Mähdrescher. Und dann die Garben binden, schön. Und dann die aufstellen, den Hocken. Das war Ernte, da saß niemand hier in der Zeit, waren alle draußen. Und heute merkt man das gar nicht. Da fährt so ein toller Apparat da über den Acker, rauscht ein bisschen. Und ab und zu schimpft man auch, weil es nicht funktioniert. Aber irgendwo ist dann die Ernte eingebracht und man merkt es gar nicht. So verändern sich die Zeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, also, es freut mich, dass Sie [Dr. Gunter Gebhard] wieder hier sind im Kreise. Und wir müssen mal sehen, wie wir das dann machen. Was ich sage, würden Sie  wahrscheinlich etwas anders sagen. Und das muss ich dann irgendwie ergänzen. Es ist ja so, dass Gunther Gebhard übernommen hat in Zukunft diese Geologie-Epoche hier und auch die Exkursion. Ich ziehe mich nämlich ab diesem Jahr zurück aus dieser Angelegenheit. Da bin ich sehr dankbar, dass es so gelungen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir hatten ja gestern schon angefangen, zunächst haben wir noch mal darauf hingeschaut, warum wir Geologie in diesem Zusammenhang eigentlich machen. Weil das ja nicht so unmittelbar, wenn man die Wissenschaft der Geologie heute anguckt, mit der Landwirtschaft im Zusammenhang zu stehen scheint. Aber wenn man dann doch, weil wir gehen ja nicht mit den Untergründen der Erde um, sondern wir gehen gerade mit der Erdenhaut oben um, indem wir sie bearbeiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es ist jetzt eben doch so, dass ein landwirtschaftlicher Betrieb ja ein Teil der Erde ist, haben wir ja da gesagt. Also ein Glied der Erde, ein Glied auch der umgebenden Landschaft. Und dass wir es in der Wirksamkeit all dessen, was aus der Erde herauswächst, zu tun haben mit den Erdentiefen und den kosmischen Höhen. Also die Vertikale spielt da eine ganz große Rolle: Erdmittelpunkt, Sonnenmittelpunkt. In dieser Achse vollzieht sich eigentlich die ganze Schöpfung. In gewissem Sinne natürlich auch in der Horizontalen, also in der Horizontalen, da wächst es ja. Aber letztlich, die Pflanze offenbart es ja in ihrem Wachstum selbst, in ihrem ständigen Wachstum, dass sie gleichsam diese Achse materialisiert: Erde, Sonne, Erdmittelpunkt, Sonnenmittelpunkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann haben wir uns darüber eine Weile hin und her unterhalten, wie Landschaften eben bestimmte Charaktere haben. Und wie diese Charaktere gewoben sind durch die vier Elemente des Erdig-Festen, des Wässrigen-Flüssigen und der Wärme. Und insbesondere eben durch Wasser und Erde einen besonderen Charakter bekommen. Ein Landschaftscharakter, der sich ergibt aus dem biologischen Aufbau des Untergrundes und dann aus der Geomorphologie der Landschaftsgestalt und auch aus der Hydrogeologie, also den hydrogeologischen Verhältnissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=282s Wiederholung zur Geschichte der Geologie (s. 1. Folge) 00:04:42] ===&lt;br /&gt;
Und dann sind wir übergegangen zur Geschichte der Geologie. Und ich halte das immer für ungemein wichtig, dass man in allen Betrachtungen sich immer hineinstellt in die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Also dass man nicht irgendwo stehen bleibt, nur in äußeren Betrachtungen, das ist der Ausgangspunkt, man muss sich ja an dem orientieren, was einen unmittelbar in der Sinneswelt umgibt. Aber dieses, was da erscheint, hat immer eine Vergangenheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das gilt für alles. Das gilt für die Pflanze, wenn sie aus dem Samen wächst und schließlich bis zur Blüte kommt, dann stirbt sie schon unten wieder ab. Also es ist immer ein Sterben und Werden, Werden und Sterben. Und daraus ergibt sich auch der Entwicklungsgedanke, den man eben in allen Naturerscheinungen immer berücksichtigen muss, wenn man überhaupt das Gegenwärtige verstehen will, lernen will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Entwicklungsgedanke, sagte ich, ist der vornehmste, der unschätzbarste und, wie ich meinte, der christlichste Gedanke, den wir überhaupt heute haben, denken können, nämlich ein Entwicklungsweg aus dem Vergangenen über das Gegenwärtige zum Zukünftigen. Und dass das Zukünftige immer eine Verwandlung des Vergangenen ist und man deswegen auch überhaupt nicht Zukunft denken kann, wenn man die Vergangenheit nicht versteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und unter diesem Gesichtspunkt haben wir ja auch die Geschichte der Geologie betrachtet und haben gesehen, dass eigentlich das Menschheitsbewusstsein erst in dem Augenblick geologisch wurde, das heißt, aufmerksam auf die Phänomene des festen Erdigen selber, seit dem Beginn der Neuzeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorher hat man zwar Steine geklopft und alles Mögliche gemacht, die tollsten Sachen, die Pyramiden gebaut, aber eine Erkenntnisfrage in dem, was man da bearbeitet als Stein, war gar nicht vorhanden. Sondern da war noch uraltes Mysterienwissen, was die Menschen noch instinktiv geleitet hat, sodass eine solche Erkenntnisfrage am Irdischen in dem Sinne gar nicht entstehen konnte. Und das zog sich bis ins Mittelalter hinein. Dieses erstaunliche Phänomen, dass man da aus Kalken oder aus Sandsteinen Kirchen gebaut hat und die auch alle geklopft hat und auch überall mal Versteinerungen drin waren, war keine Veranlassung, irgendwie da jetzt besondere Fragen zu stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=462s An der Schwelle zur Neuzeit 00:07:42] ====&lt;br /&gt;
Und das fängt eben erst an mit Leonardo da Vinci. Unmittelbar, indem wir über die Schwelle der Neuzeit treten, taucht diese Gestalt auf. Dieser Universalist, dieses Universalgenie, der die Steine aufgehoben hat von der Erde, nimmt Leonardo Steine in die Hand und guckt sie an und sieht, da sind Abdrücke von Pflanzen, da sind Abdrücke von tierischen Organismen, Versteinerungen also, und schaut sie an. Also dieser Blick fixiert sich plötzlich auf diesen Punkt. Das erweckte in ihm ein Interesse. Und er hat auch schon Vergleiche angestellt zwischen diesen Erscheinungen, aber er hat noch keine Frage gestellt: Ja, wie ist das? Das sind ja pflanzliche, das sind tierische Organismen. Wie sind denn deren Umstände, aus denen diese jetzt entstanden sind, dass sie heute als Petrifakte uns vor Augen treten, also Versteinerungen? Also da war der Entwicklungsgedanke bei Leonardo, würde ich mal sagen, in dem Sinne, im modernen Sinne, als das zeitliche Nacheinander von Erscheinungen, für ihn noch nicht zur wirklichen Frage geworden. Und dann sind wir dann durch die Jahrhunderte hindurch gegangen und haben dann, das war ja so 15. bis 16. Jahrhundert, Leonardo, und man könnte da auch andere noch nennen in diesem Zusammenhang. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=570s 16.-17. Jahrhundert 00:09:30] ====&lt;br /&gt;
Und dann sind wir ins 16. Jahrhundert gegangen, haben darauf hingeguckt, dass Francesco Redi, dieser Arzt in Italien, der zum ersten Mal entdeckt hat, dass eine Imago, der Leberegel in diesem Falle, aus einer Larve hervorgeht und diese Larve aus einem Ei geschlüpft ist. Das war vorher unbekannt, es war auch gar keine Frage in dem Sinne, sondern man hat sich an Aristoteles gehalten, der gesagt hat, alles ist aus dem Schlamm entstanden. Und jetzt hat der Aristoteles widerlegt, es ist fast so ähnlich wie Kopernikus, der gesagt hat, die Erde dreht sich um die Sonne und nicht die Sonne um die Erde, wie das ptolemäische System noch Geltung hatte bis zu Kopernikus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also man sieht, das sind richtige Erkenntnisrevolutionen, die sich da vollziehen, dass man durch genaues Beobachten der Einzelheiten jetzt erkennt, Zusammenhänge im Irdischen. Vorher hatte man die Zusammenhänge im Kosmischen, mehr sozusagen im instinktiven Erfassen des Geistigen in der Welt. Aber jetzt schaut man auf die Phänomene genau hin, und dann entdeckt der so etwas, Francesco Redi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kommt da der Steno, der misst dann plötzlich irgendwelche Winkel bei Kristallen und stellt fest, dass es eine Winkelkonstanz gibt. Also das ist ein Phänomen, wo jetzt auch wieder punktuell das Bewusstsein sich auf ein solches Objekt richtet und sagt: Wie ist das jetzt gesetzlich aufgebaut? Ist das nur äußerlich so eine Form, oder ist diese Form auch innerlich? Das kann man ja gerade bei diesen Kalkspaten oder Feldspaten wunderbar sehen, dass wenn man mit dem Hammer draufhaut, dann gibt es immer wieder dieselbe Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=687s Das 18. Jahrhundert 00:11:27] ====&lt;br /&gt;
Dann haben wir ins 18. Jahrhundert geschaut, und da überstürzten sich ja förmlich die Phänomene, indem diese Sammlerleidenschaft die Menschheit in der Aufklärungszeit erfasst hat, und man sammelte und sammelte und sammelte. Was nur irgendwo als Phänomen auffallend war in einer Dorfgemarkung, also kam der Pfarrer oder der Lehrer, der Dorflehrer, und hat angefangen, das zu sammeln: die Herbarien, die Pflanzen und so weiter und so weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in dieser Zeit, mitten in dieser Zeit, oder sagen wir, am Anfang des 18. Jahrhunderts, kommt diese Gestalt von [[w:Carl_von_Linné|Carl von Linné]] herauf, der jetzt diese ungeheure Fülle von Einzelheiten systematisiert hat. Also ein System daraus gemacht hat, die ganzen Pflanzen nach den Blüten geordnet und die Tiere nach anderen Merkmalen, und hat dadurch sozusagen eine Ordnung in diese Fülle von Erscheinungen gebracht. Rein irdisch, also nicht mehr irgendwo aus großen kosmischen Zusammenhängen heraus gedacht, wie in den alten Mysterien, sondern jetzt ganz nach der äußeren Sinneserfahrung. Und der prägt nun das ganze 18. Jahrhundert, dieser Carl von Linné.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in der Mitte dieses Jahrhunderts tauchen dann die Gestalten auf, die den Entwicklungsgedanken umfassend zu denken anfangen. Umfassend. Ich sprach von [[w:Gotthold_Ephraim_Lessing|Lessing]], der den Reinkarnationsgedanken am Ende seines Lebens formuliert. Und zur selben Zeit [[w:Abraham_Gottlob_Werner|Gottlieb Werner]], der Professor war in Freiberg im Harz, an der Berghochschule dort, der maßgebliche empirische Geologe jener Zeit war, im 18. Jahrhundert, und der ja befreundet war mit Goethe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=823s Goethes Erkenntnishaltung 00:13:43] =====&lt;br /&gt;
Und wir haben uns dann länger auch mit [[w:Johann_Wolfgang_von_Goethe|Goethe]] befasst und wie sein Interesse sich auf alle Naturreiche gerichtet hat, aber eben auch auf die Gesteinswelt und zu einer derart umfassenden Weise. Es ging ihm nie darum, nie, in keinem seiner Bemühungen, jetzt irgendwas Neues zu entdecken, zu wollen, zu den Erscheinungen, die sowieso schon entdeckt sind. Sondern das, was er sieht, das zu befragen: Welche Idee hat dich gestaltet? Welche Idee ist eigentlich das treibende Element gewesen, das diese Erscheinung als solche einem vor Augen tritt? Und an der Erscheinung jetzt gleichsam das bewusstseinsmäßig zurückzubilden, in seinem eigenen Erleben, in seinem eigenen Denken. Und dieses Erleben und Denken so innerlich zu objektivieren, dass das wirkende Prinzip in ihm aufleuchtete, was von außen hin diese Gestalt hervorgebracht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eine Erkenntnisleistung, ich muss sagen, unübertroffen. Dass ein Mensch erkannt hat, wie Goethe, dass man die Natur nicht einfach nur anschauen kann und irgendwie klassifizieren kann und sagen: Das ist es, da draußen. Sondern ich muss sie notwendigerweise in mich hereinnehmen, um in mir das Instrument, das Organ zu schaffen, durch das ich jetzt das wirkende Prinzip, das diese Erscheinung hervorruft, in mir wachrufe. Deswegen konnte Goethe gar nicht anders denken, als dass er sich als Mensch in den Erkenntnisprozess mit einbeschlossen hat und nicht nur als Zuschauer sich der Welt gegenübergestellt hat. Da haben wir uns länger darüber auseinandergesetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich wollte auch nur noch mal den Brief kurz erwähnen, in dem Goethe an [[w:Charlotte_von_Stein|Frau von Stein]] geschrieben hat, mit den abschließenden Worten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wir sind auf die Höhen gestiegen und in die Tiefen der Erde eingekrochen&amp;quot; – im Harz war das – &amp;quot;in den Tiefen der Erde, in der großen, formenden Hand nächste Spuren zu entdecken. Es wird gewiss einer kommen, der da klar sieht; wir wollen ihm vorarbeiten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die goethesche Erkenntnishaltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=987s Übergang ins 19. Jahrhundert 00:16:27] ====&lt;br /&gt;
Und dann sind wir weitergeschritten durch das 18. Jahrhundert hindurch ins 19. Jahrhundert. Und da treten nun Persönlichkeiten auf, die nun noch ganz idealistisch gestimmt sind in ihren jungen Jahren und nachher immer mehr dem heraufkommenden Materialismus seit den 40er Jahren des 19. Jahrhunderts verfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=1011s Charles Lyell und die Stratigraphie 00:16:51] =====&lt;br /&gt;
Das erste ist [[w:Charles_Lyell|Lyell]], der Begründer der eigentlichen Geologie als Wissenschaft. Also der große [[w:Stratigraphie_(Geologie)|Stratigraph]], der die ganzen Schichtungen der Erde erkannt hat aus dem Studium der Landschaften in England, in Wales vor allen Dingen, aber auch andernorts. Und erkannt hat, dass es eben Sedimentgesteine gibt, die in diesen mehr horizontal gelagert sind, durch Gebirgsbildungen vielfach verfaltet, und dass es eben andere Gesteine gibt, die anderer Herkunft sind, also die Urgesteine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also man hat angefangen, auch hier systematisch zu denken, sozusagen eine gewisse Systematik der Erdkruste zu entdecken. Und da war Lyell der ganz große Mann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=1068s Charles Darwin und die Evolutionstheorie 00:17:48] =====&lt;br /&gt;
Und er war befreundet mit [[w:Charles_Darwin|Darwin]], und er hat es selber ja in Bezug auf die Pflanzen und Tiere dann gemacht, indem er versucht hat, eben den Entwicklungsgedanken aufzugreifen und den jetzt mit den Erscheinungen in Verbindung zu bringen, die er da studiert hat auf seiner Südamerika-Reise und aus der Fülle der Erscheinungen sein ganzes Leben zugebracht hat, um seine [[w:Abstammungstheorie|Deszendenztheorie]] zu entwickeln. Darwin. Und das war auch eine große Erschütterung, konnte man sagen. Hat ja unglaubliche Erkenntniskrisen verursacht, Auseinandersetzungen pro und contra. Und heute ist die Sache eingeschlafen. Jeder hält es für selbstverständlich, dass es so ist, wie Darwin das sah, plus minus sich gedacht hat, dass es eine gewisse Linearität in der Entwicklung, eine Linearität gäbe von Primitiven zu den mehr komplexen, komplizierten Organismen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=1135s Ernst Haeckel und das biogenetische Grundgesetz 00:18:55] =====&lt;br /&gt;
Wir haben dann noch den weiteren Schritt gemacht zu [[w:Ernst_Haeckel|Haeckel]], der das [[w:Biogenetische_Grundregel|biogenetische Grundgesetz]] formuliert hat, dass die Individualentwicklung die Wiederholung der Stammesentwicklung ist. Ein ganz kühner Wurf, den er aus der Embryologie heraus entwickelt hat. Er, der eigentlich ein Materialist &#039;&#039;comme il faut&#039;&#039; war, Haeckel, ein seltsamer, idealistischer Materialist. Ein Mensch, den Rudolf Steiner deswegen so hoch geschätzt hat, weil er ein konsequenter Monist war. Er hat sozusagen für sich die Folgerungen gezogen für sein ganzes Leben, dass er sich in diesen Bahnen von Darwin weiterbewegt hat und das zu seiner zentralen Weltanschauung erhoben hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=1195s Der Entwicklungsgedanke und seine Bedeutung 00:19:55] ====&lt;br /&gt;
Dann haben wir gesehen, wie der Entwicklungsgedanke, der durch das ganze Bewusstseinsseelenzeitalter langsam gedämmert ist, aufgedämmert ist, von Leonardo an bis zum Höhepunkt in Darwin gefunden hat und unglaublich die Gemüter bewegt hat, dass man so denken kann, dass da ein Vergangenes ist, das mit mir im Zusammenhang steht. Also, dass die ganze vergangene Evolution irgendwo sich in jedem Organismus noch einmal abbildet im Sinne des biogenetischen Grundgesetzes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naja, und dann ist der Entwicklungsgedanke ja, wie man ihn heute betrachtet, wirklich in einen jämmerlichen Zustand geraten. Er ist eigentlich so verblasst und so zementiert, durch die heutige Theorie des [[w:Urknall|Urknalls]], die wir kurz auch angeschaut haben, dass man darin überhaupt keinen Sinn mehr entdecken kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vorgänger, die haben überall noch nach einem Sinn gesucht, da sprach noch irgendwo eine Religiosität herein, bei Darwin ganz besonders. Der wollte ja Pfarrer werden und zuletzt hat er fast seine eigene Theorie wieder sich davon verabschieden wollen. Also, schon ein Erkenntnisinneres Ringen lebte bei den Menschen. Heute lebt ja kein Erkenntnisringen mehr in diesen Zusammenhängen. Der Entwicklungsgedanke ist total verflacht, sinnlos irgendwo geworden, wenn man die Konsequenzen aus dieser Urknalltheorie herausnimmt. Da spielt der Mensch und die Pflanze und das Tier eigentlich gar keine Rolle mehr, außer dass es ein materielles Gebilde ist, das diese Form angenommen hat und dann eines Tages auch wieder verschwindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dass umgekehrt, eben für uns, das wollte ich nur nochmal wiederholen, dieses Wort des Novalis Geltung hat, dass die Menschheit zur Bildung der Erde berufen ist. Angesichts dieses Zerstörungswerkes, das wir uns da leisten, aus diesen materialistischen Anschauungen heraus, dass wir dadurch in dem Augenblick, wo wir uns selbst erkennen als Mensch, in uns Quellen entdecken, aus denen heraus wir uns erkenntnismäßig als nicht aus der Natur bloß geboren, sondern die Natur aus uns geboren erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=1376s Rudolf Steiners Beitrag zum Entwicklungsgedanken 00:22:56] =====&lt;br /&gt;
Und das ist der Ansatz in der &amp;quot;[[a:GA_13|Geheimwissenschaft]]&amp;quot; Rudolf Steiners. Dass wir uns selbst so erkennen, dass wir vor aller Natur sind, dass wir eine Entwicklung hinter uns haben, die weit, weit vorausschreitet dessen, was wir heute als Schöpfung um uns herum sehen. Und dass alles, was da draußen ist, letztlich in uns auch zu finden ist, aber in verwandelter Gestalt auf der Ebene des geistig-seelischen, was draußen in der Natur auf der Ebene des leiblich-physischen ausgebreitet ist. Und solche Dinge hat Goethe geahnt. Und sie offenbaren sich ja eigentlich erst so richtig durch die anthroposophische [[a:Geisteswissenschaft|Geisteswissenschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie geht vom Menschen aus und nicht von der Materie. Das ist einfach ein vollkommen anderer Ansatz. Und indem sie vom Menschen ausgeht, kann sie auch ein Verständnis für die Materie entwickeln. Aber man kann von der Materie aus kein Verständnis für den Menschen entwickeln. Das ist das Problem. Also, so ist eigentlich die größte Herausforderung für den modernen Menschen, das möchte ich nochmal ganz besonders betonen, dass man sich bekannt macht mit dem Entwicklungsgedanken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=1471s Bezug zum biologisch-dynamischen Landbau 00:24:31] =====&lt;br /&gt;
Und den geistig-seelisch in sich belebt. Und das ist eigentlich die Grundlage des [[Biologisch-dynamische Landwirtschaft|biologisch-dynamischen Landbaus]]. Da geht es nicht darum, dass wir irgendwie die äußeren Erscheinungen wieder zu erfassen lernen, die universelle Weisheit, die man in der Natur entdecken kann, und der wieder auf die Beine hilft in Form von einem nachhaltigen Wirtschaften oder einem biologischen Wirtschaften oder einem ökologischen Wirtschaften. Das heißt alles nichts mehr. Da tun wir nur wieder Vergangenheit wiederholen. Sondern es geht darum, dass man im Begreifen des Menschen, seines geistig-seelischen Wesens, die Kriterien überhaupt erst findet, wie man sozusagen jetzt das Wort des Novalis erfüllen kann, dass man eine Mission hat gegenüber der Entwicklung der Erde der Zukunft als Menschheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die ganze Geologie als Wissenschaft beschreibt eben Dinge, die geworden sind. Man blickt auf die gewordene Welt, nicht auf die werdende. Und die werdende kann man nur verstehen, wenn man sich selbst versteht als Mensch. Und das ist eigentlich unsere Herausforderung, vor der wir stehen. Naja, gut, darum haben wir uns unterhalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=1561s Wiederholung zur Erforschung des Erdinneren (s. 2. Folge) 00:26:01] ===&lt;br /&gt;
Und der nächste Schritt war, dass wir auf die Kugelschalen der Erde geschaut haben, so wie das Bild der heutigen Geologie ist, auf Grundlage der Kriterien, auf Grundlage der Frage, was ist der Bau der Erde. Denn ich kann ja nicht in die Erde reingucken, ich kann in den Sternenhimmel raufgucken und kann Sterne sehen, Monde und Sonnen, aber ich kann nicht in die Erde reingucken. Da ist finster, da oben ist hell, Licht und da unten ist Finsternis. Wie soll ich einen Begriff mir verschaffen in Bezug auf das Erdinnere?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da haben wir verschiedene Kriterien angeschaut. Also, dass man mal guckt, was da in Steinbrüchen sich dann für den Sinnen darbietet, oder durch Bohrungen oder durch Gebirgsbildungen, die offenbaren, was aus den Tiefen der Erde möglicherweise an die Oberfläche herkommt, an tiefen Gesteinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder wir haben darauf hingeguckt, auf die Tektonik, die Grabenbrüche und in die großen Erosionsschluchten der Erde, wie der Colorado River und so. Da sieht man dann, wie tatsächlich doch immerhin auf ziemliche Tiefen, im Vergleich zum Erdendurchmesser natürlich, also das ist keine wirklich ernstzunehmende Dimension, aber doch sieht, wie da die Ablagerungen der Erde sich vor den Augen darstellen. Außerdem gibt es eben diese Methodik der Messung der seismischen Wellen, die Seismik, die einem erlaubt, ein Urteil zu fällen in Bezug auf den Aufbau der Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=1678s Das Modell der Kugelschalen der Erde 00:27:58] ====&lt;br /&gt;
Das haben wir dann versucht auszuloten. Und da ist die moderne Geologie heute als Wissenschaft dazu gekommen, den Bau der Erde im Sinne von ineinandergesteckten [[w:Innerer_Aufbau_der_Erde|Kugelschalen]] aufzufassen, mit der Kruste außen und dann der [[w:Lithosphäre|Lithosphäre]], die sich da noch anschließt, noch krustenartigen Charakter hat. Und dann eben die [[w:Asthenosphäre|Asthenosphäre]], wo man sagt, dass die Erde zwar auch noch fest ist, aber doch plastisch sich offensichtlich darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auch im äußeren [[w:Erdmantel|Erdmantel]] ist das noch der Fall, im Wesentlichen fest, aber doch plastisch und immer plastischer werdend. Und dann gibt es einen Bereich des äußeren [[w:Erdkern|Erdkerns]], wo sie flüssig ist, aus Gründen solcher seismischen Forschungen, und der Erdkern selber ist wieder fest. Also das ist sozusagen die Auffassung, die heute landauf, landab sich herausgebildet hat, auf Grundlage dieser seismischen Messungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die waren enorm verfeinert in dieser Hinsicht und so weiter. Und das kann man ja so stehen lassen. Es stützt sich auf Phänomene, das muss man auch deutlich sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist nicht nur eine reine Theorie, es ist eine Theorie, die sich an Phänomene anknüpft. Aber diese Phänomene sind durch sich selbst eigentlich zunächst mal ziemlich abstrakt. Also eine Messung von irgendwelchen Wellen, die man nicht sieht und die durch Explosionen oder durch Erdbeben ausgelöst werden und die irgendwo reflektiert werden, dann in Aufnahmegeräten erfasst werden, und jetzt daraus, daran knüpft man Schlussfolgerungen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=1796s Wiederholung zur Frage der Kontinentalverschiebung (s. 2. Folge) 00:29:56] ===&lt;br /&gt;
Naja, und dann haben wir dann als nächstes die Frage gestellt, also ich wiederhole das nochmal, damit Sie sehen, wo wir stehen, die Frage gestellt, wie ist es eigentlich jetzt mit dem, die Tatsache zu verstehen, dass knapp 71% der Erdoberfläche Wasser ist. Es ist gar nicht Land. Also man kann sich nicht aus Wasser inkarnieren, als Mensch. Man kann ja nicht plötzlich ins Wasser fallen und dann irgendwie Mensch sein, sondern man muss auf die Erde fallen, auf das Feste, die Kontinente. Und die sind nur rund so ein Viertel der gesamten Erdoberfläche. Das Feste der Erde ist schon ein verwunderlicher Tatbestand. Und wenn man dann genauer hinschaut, dann merkt man auch, dass es Gegenden auf der Erde gibt, wo sich kein Mensch richtig inkarnieren kann. Also wenn man auf die Antarktis oder so guckt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann haben wir die Frage gestellt, wie kommt es dazu, dass diese Kontinente diese Anordnung haben, wie sie heute auf Erden vorhanden sind. Ist das schon seit ewigen Zeiten so, im Sinne des Aktualitätsprinzips auch von Lyell, also dass die selben Gesetze, die heute wirksam sind, zu allen Zeiten wirksam waren? Oder haben sie sich verändert und so weiter. Das haben wir dann ein bisschen verfolgt und kamen dazu, zu sagen, dass es aufgrund von Beobachtungen, wirklichen Beobachtungen, Veranlassungen gab, zu sagen, dass es mal anders gewesen sein muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=1921s Erste Hinweise auf Kontinentalverschiebung 00:32:01] ====&lt;br /&gt;
Die Auslöser waren vor allem die Tatsache, dass man in Südamerika, in Brasilien und bis hinunter nach Feuerland und dann auch an der Westküste Afrikas und dann wieder in Indien und auch in Australien eiszeitliche Geschiebe gefunden hat. Also Geröll, Ablagerungen aus irgendeiner Eiszeit, die weit vor der jüngsten Eiszeit lag. Gerölle, Granite, deren Herkunft man dann festgestellt hat, die tausende von Kilometern woanders waren. Und man fand auch gekritztes Geschiebe, in diesen uralten eiszeitlichen Ablagerungen und auch Kritzen auf der geologischen Unterlage. Also ganz deutliche Kennzeichen, die man auch heute noch wahrnehmen kann in Bezug auf die letzten Eiszeiten. Man stellte die Bewegungsrichtung des Eises aufgrund dieser Ablagerungen sowohl in Afrika wie in Südamerika fest. Und es ist erstaunlich, dass dieser indische Kontinent auch diese Phänomene zeigt, und sogar Australien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus ergab sich schon zu Beginn des letzten Jahrhunderts, dass man gesagt hat, irgendwie muss das im Zusammenhang gedacht werden, irgendwie müssen diese Kontinente in einem anderen Verhältnis zueinander gestanden haben. Das weitere Phänomen war, dass man in Ostafrika Versteinerungen pflanzlicher Art gefunden hat, die man dann auch wiederum oben mit Recife, in der Nähe des Knickpunkts von Südamerika nach Westen, gefunden hat. Je weiter man in dieser empirischen Forschung fortgeschritten ist, desto klarer wurde, dass einmal ein ganz anderes Verhältnis geherrscht haben muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=2066s Wegeners Pionierarbeit 00:34:26] ====&lt;br /&gt;
Und das war dann auch Veranlassung für denjenigen, der dann die Kontinentalverschiebungs-Theorie entwickelt hat, nämlich Alfred Wegener.  Und Alfred Wegener, der ja 1880 geboren wurde und 1936 im Inlandeis von Grönland ums Leben kam, als Forscher, er hat all diese Tatsachen zusammengetragen und hat dann, sehr exakt, er war ja Geophysiker und Klimatologe, sehr exakt, quasi fast imaginativ, diese ganzen Phänomene zusammengeschaut und daraus seine Kontinentalverschiebungs-Theorie entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=2116s Die Erforschung der Meere und unterseeischer Gebirgszüge 00:35:16] ====&lt;br /&gt;
Er wurde verlacht und verspottet, ohne Ende, und wurde dann vergessen durch die Ereignisse des Zweiten Weltkrieges, erst danach kam dann die Forschung, die von Amerika ausging mit dem Forschungsschiff Glomar Challenger, wo sie dann auch Tiefsee-Bohrungen gemacht haben, und haben dann tatsächlich zum ersten Mal in den geologischen Betrachtungen gründlich die Meeresgeologie erforscht. Wie ist der Boden der Weltmeere beschaffen? Welche Geographie hat dieser Boden? Ist er überall eben irgendwie, da unten, oder, wie ist da die Landschaft eigentlich gestaltet?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ja, das ist von Deutschland ausgegangen, während zwischen den beiden Weltkriegen mit dem Forschungsschiff Meteor, dass sie den mittelatlantischen Rücken auf diese Weise entdeckt haben durch Echolot. Das war schon ein erstaunliches Phänomen für die damaligen Forscher. Da gibt es also Gebirgszüge untermeerisch, die 3.000 bis 4.000 Meter hoch sind, die über dem Meeresboden der Tiefseebecken mehr messen. Und dem ist man dann immer mehr nachgegangen und heute hat man ein ziemlich genaues Bild, nicht nur der kontinentalen Landschaftsgestaltung, sondern auch der untermeerischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war bis dahin, so weit waren wir ungefähr gekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[G. Gebhard]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich glaube vielleicht zu dem Alfred Wegener... Es ist spannend, es war 1912 bis 1916, glaube ich, die wesentlichen Publikationen. Und 1919 entstand dann die Waldorfschule, und in der Waldorfschule wurde Plattentektonik unterrichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[M. Klett]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in der Waldorfschule...? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[G. Gebhard]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
… Plattentektonik unterrichtet, seit Beginn. Also Rudolf Steiner hat den Wegener gekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[M. Klett]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wusste ich nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[G. Gebhard]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in den Lehrplanangaben für die Geografie greift es Steiner auf, ohne den Wegener selber zu nennen, sagt, die Kontinente sind vom Kosmos gehalten und schwimmen auf der Erde und bewegen sich. Da erwähnt er auch von Afrika und Südamerika. Also in der Waldorfschule war diese horizontale Geologie erst in den 60er, 70er Jahren, dass Kontinente sich so bewegen. Das war da und ist die ganze Zeit in der Waldorfpädagogik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[M. Klett]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, und diese Tatsache hat sich eben in den folgenden Jahrzehnten, jetzt im ganzen 20. Jahrhundert, vollauf bestätigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=2299s Grundbegriffe der Plattentektonik 00:38:19] ===&lt;br /&gt;
So, und jetzt möchte ich daran anknüpfen, nochmal auf diese Kontinentalverschiebungslehre-Theorie eingehen, und wie sie sich darstellt für den heutigen Weltgeologen, sozusagen Meeres- und Kontinentalgeologen. Ich stütze mich hier jetzt einfach auf das, was sich in der Literatur findet. Wenn man da einen Schritt macht, von West nach Ost, also durch Südamerika durch und durch den Atlantik durch, durch Afrika, dann mag das vielleicht etwa stümperhaft - wo sind die ganzen Kreiden hingegangen - mag das also so aussehen… [schreibt an der Tafel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=2391s Die ozeanische Kruste 00:39:51] ====&lt;br /&gt;
Also wenn wir hier jetzt, sagen wir mal, den Pazifik hätten, der anbrandet an die Westküste von Südamerika, das wäre hier jetzt die Meeresoberfläche […] Dann hat sich ja gezeigt, dass die Erdkruste unter den Weltmeeren außerordentlich dünn ist. Also wir sprachen von einer Mächtigkeit... […] Also, dass die Tiefseeböden sehr viel weniger mächtig sind als die Kontinentale, die Kontinente. Also man rechnet nur zwischen 7 und 13 Kilometer Mächtigkeit der Tiefseeböden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt schließt sich also hier, an das Meer, schließt sich der Meeresboden an. Und dieser Meeresboden ist im Wesentlichen basaltisch. Wir kommen auf die einzelnen Gesteine noch zu sprechen. Basalt ist ein sehr schweres, relativ spezifisch schweres Gestein. Dunkel, immer dunkel gefärbt. Die Pflaster hier auf dem Hof, wo man unten auf dem Hof läuft, ist Basalt. Also wir laufen hier auf einem Gestein rum, was die Meeresböden, im Wesentlichen Tiefseeböden bildet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nun erhebt sich hier ziemlich steil aus dem Meere aufragend, die Anden, die dann abfallen wiederum in eine Verebnung und zum Teil im mittleren und nördlichen Südamerika dann wieder ansteigen in ein Randgebirge. Und dann setzt sich das noch in einem Kontinentalschelf fort und das fällt dann auch wiederum ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=2569s Kontinente und ihre Verankerung im Erdmantel 00:42:49] ====&lt;br /&gt;
Und dann bildet sich ungefähr so ein Gebilde aus [zeichnet an der Tafel]. Das ist jetzt meine Zeichnung. Jedenfalls bildet das in etwa ab die Tatsache, dass ein solcher Kontinent, wie Südamerika, Afrika oder jeder Kontinent, je höher er heraufragt über die Erde, je tiefer [ragt] er herunter [...] in den Erdmantel. Die Kontinente sitzen sozusagen wie die Zähne mit ihren Wurzeln im Kiefer drin. Also der Kiefer wäre in diesem Fall der Erdmantel, zähflüssig. Und da sitzen die drin und wenn da Erhebungen nach oben sind, sind auch entsprechende Vertiefungen nach unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=2621s Schelfe und Tiefseegräben 00:43:41] ====&lt;br /&gt;
Und jetzt stößt hier der Pazifik an, an diesen südamerikanischen Kontinent. Und jetzt zeigt sich, dass hier das Meer bis an den Steilabfall dieses Kontinentes, also er hat hier kein Kontinentalschelf... Schelfe nennt man Kontinente, die unter Wasser sind. Also wo sich die Kontinente unter Wasser fortsetzen. Das ist nur an der Ostküste Südamerikas der Fall, aber nicht an der Westküste. Da fällt es also steil ab. Und jetzt setzt sich hier diese verfestigte Erdkruste fort und offensichtlich ist es so, dass sie hier jetzt plötzlich abtaucht. Unter dem südamerikanischen Kontinent abtaucht und zwar in erhebliche Tiefen offensichtlich. Und dadurch entsteht hier ein Tiefseegraben. Also eine Untiefe am Westrand von Südamerika. Eine Kaltströmung, die von der Arktis heraufkommt, eine Meerströmung voller Fische, ein ungeheurer Fischreichtum. Aber eben hier, das ist alles wassergefüllt. Hier ist also eine Untiefe direkt vor dem südamerikanischen Kontinent. Und dieser Tiefseeboden senkt sich jetzt unter dem südamerikanischen Kontinent hier ab. Und hier [unter dem südamerikanischen Kontinent] muss man annehmen, dass auch noch ein solcher Tiefseeboden besteht, der in dieser Weise sich nach dem Atlantik zubewegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=2752s Der mittelozeanische Rücken 00:45:52] ====&lt;br /&gt;
Und hier [östlich von Südamerika] hätten wir jetzt also den Atlantik. Und hier kann man noch reinzeichnen gewisse Sedimente. Tiefsee-Sedimente, das sind hier Sedimente tertiärer Art, die hier als Sedimente sich allmählich mit der Zeit gebildet haben.  So, und jetzt wenn man das fortsetzt, dann haben wir hier also den Pazifik und hier den Atlantik. Und da ist es jetzt ein seltsames Phänomen, nachdem man nämlich den [[w:Mittelatlantischer_Rücken|mittelatlantischen Rücken]] entdeckt hat, schon zwischen den beiden Weltkriegen, hat man festgestellt, dass hier jetzt, also untermeerisch, sich aufwölbt, der Tiefseeboden. Sich aufwölbt und auf dieser Seite, auf der anderen Seite auch sich aufwölbt und dann wieder abfällt gegen den afrikanischen Kontinent, der dann hier sich aufbaut, auch mit einer kontinentalen Wurzel und sich irgendwie so fortsetzt. Meistens in Afrika hat man es mit Randgebirgen zu tun, die aber nicht sehr hoch sind und dann große Tafeln dazwischen. Und hier [ostafrikanischer Teil des Kontinents] ist die Gebirgsbildung weniger [?]. Der afrikanische Kontinent hat eine viel einfachere Geomorphologie als, sagen wir mal, der südamerikanische.  Und dann setzt sich hier [östlich von Afrika] der Indik fort, der Indische Ozean. Und auch dieser hat dann einen solchen Tiefseeboden, der sich unter dem afrikanischen [Kontinent] fortsetzt und hier sich anschließt an den atlantischen [Tiefseeboden].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=2912s Sima und Sial 00:48:32] ====&lt;br /&gt;
Die Kontinente also schwimmen, wie das da gesagt ist, auf dieser quasi plastischen Unterlage, fest und doch plastisch. Und betrachten wir zunächst nochmal die Kontinente selber, dann handelt es sich da um Gesteine ganz anderer Art. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also hier ist die Gegend [deutet auf den ozeanischen Bereich], wie gesagt, das ist alles basaltisch, hier der Tiefseeboden. [...] Und nach unten geht dann dieser Basalt über in noch dunklere, noch schwerere Gesteine. Das ist der sogenannte [[w:Peridotit|Peridotit]], der [...] in die Lithosphäre übergeht. Peridotit. Und dieser Peridotit ist ein sehr, sehr dunkles Gestein, sehr schwer, sehr eisenhaltig, magnesiumhaltig, also schon so ein bisschen wie der [[w:Basalt|Basalt]], aber eben noch intensiver, hat ein spezifisches Gewicht von 3,2. Also es ist wesentlich schwerer als alles, was sich darüber aufbaut, und besteht im Wesentlichen eben aus Silizium, aber eben ständig abnehmend im Gehalt und Magnesium. Man nennt es die [[w:Ozeanische_Erdkruste|Sima-Schicht]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die Kontinente einen anderen Aufbau zeigen, in dem, ja, man kann fast sagen, das Fundament aller Kontinente ist der [[w:Granit|Granit]]. Wenngleich auch heute da die Ansichten ein bisschen auseinander gehen, man spricht da nicht mehr vom Granit, es ist nur eine Sonderform der kristallinen Gesteine, der [[w:Metamorphes_Gestein|Metamorphite]] und so weiter. Man tut dem Granit nicht mehr das zusprechen, was der Goethe dem noch zugesprochen hat, aber trotzdem muss man sagen, im Wesentlichen ist das hier alles granitisch, im Untergrund. Also ich schreibe mal hin, Granit, also mehr im Untergrund dieser Kontinente und der Gesteinsaufbau ist eben so, dass da im Vordergrund steht das Silizium und das Aluminium. Deswegen spricht man hier von der [[w:Kontinentale_Erdkruste|Sial]], weil es im Wesentlichen Gesteine sind, die sehr siliziumreich und sehr aluminiumreich sind und beides sind Elemente, die spezifisch leicht sind. Also wenn Sie das reine, das elementare Silizium in die Hand nehmen, das ist federleicht, man hält es nicht für möglich. Und SiO2 dann als Quarz hier, da hat es natürlich schon merklich ein Gewicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das [[w:Silicium|reine Silizium]] ist federleicht und auch das Aluminium, das kennen wir ja von den Aluminiumtöpfen in der Küche früher, heute ja nicht mehr, sind auch ziemlich leicht. Also es sind sehr, sehr leichte Minerale. Hier haben wir ein spezifisches Gewicht von 2,4 bis 2,7. Also die Kontinente sind leichter als alles, was da drunter ist. Insofern schwimmen die wie ein Schiff sozusagen auf der Erde herum. Und dasselbe gilt natürlich auch für Afrika. Und da tritt eigentlich das granitische Element bis an die Oberfläche viel, viel umfangreicher zu Tage. Der ganze afrikanische Kontinent ist so richtig ein in sich ruhender Granitbrocken. Das muss man einfach mal erlebt haben, wie dieser Granit da geschaffen ist, das ist unglaublich. Weil da nämlich so gut wie nichts mehr oben drüber liegt. Da tritt der Granit wirklich bis an die Oberfläche in Erscheinung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=3189s Die besondere Stellung des Siliziums 00:53:09] ====&lt;br /&gt;
Und nun gibt es aber ein Phänomen, was auch die Geologie als Wissenschaft heute konstatiert und erklärt auf ihre Weise, weil das Silizium so leicht ist, ist es auch da oben an der Oberfläche. Aber das ist eine Anschauung, die man natürlich in dem Augenblick nicht mehr teilen kann, als alleinige Ursache. Weil, wenn man aufsucht, wo das Silizium in der Natur normalerweise vorkommt, bei Menschen oder bei den Pflanzen oder wo, immer an der Oberfläche, immer peripher. Die Augenschleimhaut und alle Schleimhäute, auch im Innern des Körpers, sind immer siliziumreich. Immer wo Wahrnehmungsverhältnisse herrschen, sei es über die Sinnesorgane da intensiv oder auch die inneren Organe, die ja auch wahrnehmen, nur nach innen, da ist das Silizium zu Hause. Und im [[GA 327|Landwirtschaftlichen Kurs]] findet sich dieser wunderbare Ausdruck der Kiesel, also Silizium, als der äußere Sinn im Irdischen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das findet man hier bei den Kontinenten. Überall hier [deutet auf die Kontinente] ist der größte Siliziumreichtum, an der Oberfläche. Natürlich auch die Kalkablagerungen [...], die finden sich hier auch überall. Aber der Granit selber ist das kieselsäurereichste Gestein überhaupt auf der Erde. Rund 80% ist Kieselsäure, sodass man sagen kann, die Kontinente als ganze, aber auch gegen ihre Oberfläche hin, sind wirkliche Sinnesorgane der Erde gegenüber dem Kosmos im weitesten Sinne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=3322s Erdbeben und Vulkane 00:55:22] ====&lt;br /&gt;
Und nun nur noch ein Wort jetzt zu dem, was da drunter ist. Auf die Einzelheiten kommen wir dann später noch zu sprechen. Es ist so, dass diese Tiefseeböden, jetzt hier im Falle von Südamerika, unter dem südamerikanischen Kontinent drunter wandern und offensichtlich diese Unterwanderung hier Veranlassung gibt zu sowohl Erdbeben als auch zu vulkanischen Erscheinungen. Also überall da, wo ein untermeerischer Boden heruntersinkt unter den Kontinenten, hat man es mit intensiven Erdbebenerscheinungen zu tun. Und überall da, wo Kontinente an Meere anstoßen, also insbesondere Pazifik, Atlantik, Indik, da finden sich solche Erdbebenzonen, wo es also ständig rammelt, rüttelt und macht. Und das führt man darauf zurück, durch [[w:Seismik|seismische Messungen]], dass offensichtlich hier der untermeerische Boden herabsinkt in den äußeren [[w:Erdmantel|Erdmantel]]. Also zumindest in die [[w:Asthenosphäre|Asthenosphäre]]. Und dass das hier ein eben hartes, verhärtetes, mineralisiertes Gestein ist [Bereich der ozeanischen Kruste, der sich an der Erdoberfläche befindet], während hier ringsrum, hier unten [unter den Kontinent &amp;quot;abgetauchte&amp;quot; ozeanische Kruste], die Tendenz besteht, dass der äußere Erdmantel wenigstens, wie man es nennt, säkular-plastisch ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, über Jahrhunderte bewegt er sich so ganz zäh, flüssig, nicht flüssig, sondern er bewegt sich zäh in eine bestimmte Richtung. Und jetzt taucht dieses basaltische, harte Unterboden langsam, sinkt er herunter und führt dazu, dass es da eben ab und zu auch mal zu irgendwelchen Störungen kommt. Und die lösen dann eben Erdbeben aus. Und je tiefer dann ein solcher Tiefseeboden heruntersinkt in den äußeren Erdmantel, desto tiefer können die Erdbebenorte sein, wo ein solches Erdbeben ausgelöst wird und führen dann eben zu Erschütterungen, die den ganzen Kontinent, oder jedenfalls Teile des Kontinents, erfassen. Also es gibt Erdbeben bis zu 60 Kilometer Tiefe etwa. Und es gibt auch andere Erdbeben, die sehr viel flacher ihren Auslöser haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=3500s Beispiel Anden 00:58:20] ====&lt;br /&gt;
Und außerdem zeigt es sich, dass immer, wo der Meeresboden absinkt über die Kontinente, auch es dazu führt, dass hier jetzt Vulkanschlote entstehen, die durch den ganzen Kontinent hervorreiten und diese Berge hier oben aufbauen. Die höchste Erhebung in Südamerika - gestern haben wir darüber gesprochen, in Argentinien, die ist ungefähr 6000 Meter hoch - ist ein Vulkan [Anmerkung: der höchste Berg Südamerikas, der [[w:Aconcagua|Aconcagua]] (6961m) ist nicht vulkanischen Ursprungs; wahrscheinlich ist hier der 68m niedrigere [[w:Nevado_Ojos_del_Salado|Nevado Ojos del Salado]] (6893m) gemeint, der zweithöchste Gipfel Südamerikas, der bis heute vulkanisch aktiv ist]. Also die ganzen Anden sind vom Feuerland bis oben nach Mittelamerika, sehr stark vulkanisch geprägt. Es sind nicht nur vulkanische Gesteine, aber doch in ganz erheblichem Umfange. Und es setzt sich fort durch Mittelamerika bis rauf in die [[w:Rocky_Mountains|Rocky Mountains]], die auch so von Vulkanen begleitet sind. An sich andere Gesteine sind, aber vulkanische Schlote bauen da oben dann vulkanische Kegel auf. Das hängt mit diesen Störungen hier unten [unter den Kontinent absinkende ozeanische Kruste] zusammen, die durch den Fortschritt der Kontinentalverdriftung entstanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Phänomen, was man dabei sehen kann, ist, dass hier ein Steilabfall der Anden bis in die [[w:Tiefseerinne|tiefsten Tiefen]], also ungefähr noch mal so tief runter, wie sie sich da oben raushacken, ohne Kontinentalschelf ausgebildet ist. Und dass man davon ausgeht, dass durch das Driften der Kontinente in diese Richtung allmählich eben diese Gebirge aufgestaut worden sind, erhoben worden sind, hochgehoben worden sind, dadurch, dass sie kollidieren hier mit der [[w:Pazifische_Platte|Pazifischen Platte]]. Wir haben ja über die Platten gestern schon gesprochen. Und diese Platte, die hier anstößt, an den Südamerikanischen, die [[w:Nazca-Platte|Nasca-Platte]], die relativ klein ist im Verhältnis zur Pazifischen, aber offenbar mit einem ungeheuren Bewegungsdruck in diese Richtung gegen den Kontinent anbrandet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=3660s Frage: Aufstauung oder Vulkanismus? 01:01:00] =====&lt;br /&gt;
[Student 1]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Stauung der amerikanischen Platte, dieses Aufwölben der Anden, mit dem Material, mit dem Granit, das sehr hart ist. Und die erste Frage, ist das durch diese Stauung tatsächlich passiert, dass sich diese Aufwölbung ergibt, oder ist es, wie gesagt, dass diese Schlote sich dort durchziehen und die Vulkane den Aufschluss machen, oder ist es dadurch geprägt? Stauung oder durch Vulkane, die Anden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[M. Klett]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, es ist so, es gibt natürlich hier in den Anden auch Faltungen. Aber im Wesentlichen ist das Ganze gehoben. Es ist ein gehobener Meeresboden. Ich habe ja schon das Beispiel Titicaca-See genannt. Der Titicaca-See liegt in Bolivien oben, auf ungefähr 5000 Meter Höhe. So weit ist ein ehemaliger Meeresboden, der da heraufgehoben worden ist. Dieser See enthält Organismen, die noch ihren Ursprung herleiten von Meeresorganismen. Also, man findet dort eine Fauna vor im Titicaca-See, die noch darauf schließen lässt, dass die ursprünglich eigentlich mehr in den Weltmeeren beheimatet waren. Also, es ist im Wesentlichen hier eine Hebung in den Anden. Die Schubkräfte sind auch wirksam. Also, ich war selber noch nicht in den Anden. Ich weiß nicht, wie stark die Faltungen dort sind. Aber ich weiß nur, dass gebirgsbildend hier mehr die Hebungen vorherrschen, ähnlich bei den Rocky Mountains. Also, zum Beispiel die ganze Platte, durch die der Colorado River durchgeht, uralte Ablagerungen, die sich da auftürmen, das ist alles gehoben. Das sind auch ehemalige Tiefseeböden, also mal überflutet gewesene Böden, die jetzt da hochgehoben worden sind auf ungefähr 2.000 oder so was Meter Höhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[G. Gebhard]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, Alexander von Humboldt beschreibt, die haben, als sie dann mit den Vermessungen ins Land fuhren, mit dem Vermessungsschiff, ein Seebeben erlebt, kommt zwei Tage später an die peruanische Küste, und etwa drei bis vier Meter über dem Meeresspiegel sind noch stinkende Niesmuscheln an den Felsen. Das heißt, dieses Seebeben, das sie erlebt haben, das haben sie nachher gesehen, hatte eine Hebung von mehreren Metern innerhalb von ganz kurzer Zeit. Über vier Meter über dem Meeresspiegel sind noch stinkende Niesmuscheln fest am Felsen klebend. Das heißt, das sind wirklich ganz gewaltige Bewegungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[M. Klett]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also durch Hebungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[G. Gebhard]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Meterbereich, durch den Stauch verursacht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=3849s Frage: Warum dringt die Magma nach oben? 01:04:09] =====&lt;br /&gt;
[Student 1]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe das, ... ein Verständnis-Ding, warum sich dieses flüssige, dieses zähflüssige Magma durch den ewig langen Weg, durch dieses harte Material sucht, um irgendwo da oben rauszukommen, anstatt sich [...?] einfach den Weg des geringsten Widerstandes zu suchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[M. Klett]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese ganzen vulkanischen Erscheinungen sind mit der Entwicklung dieser Hebungen mitgegangen. Sie sind ja nicht nur nachträglich entstanden, sondern sie sind ja mitgegangen. Es gibt ja zum Beispiel in Südamerika gewaltige Basaltergüsse, also gewaltigster Art, also insbesondere dann hier in diesem Bereich, die selbstverständlich mit diesen ganzen Vorgängen im Zusammenhang stehen. Also mehrere Schübe von Sedimentationen, zum Beispiel Rio Grande do Sul, das sind Basaldecken von einer Ausdehnung, das ist unglaublich. Und das ist natürlich, die ganze Kontinentalverschiebung hängt zusammen mit ungeheuer starken vulkanischen und sonstigen Erscheinungen. Also es ist nicht, nachträglich irgendwann mal hat sich da ein Schlot durchgebohrt, sondern das sind Spalten, das sind Spaltöffnungen, die seit Urzeiten bestehen, schätzungsweise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Studentin 1]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vulkanische Aktivität gibt es heute fast gar nicht mehr, in dieser argentinischen Region.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Studentin 2]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo meinst du?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Studentin 1]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Vulkan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Studentin 2]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wo?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Studentin 1]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vergleich zur Urzeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Studentin 2]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das stimmt. Dass es heutzutage nicht so viele Aktivitäten in den Vulkanen gibt, als vorher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[M. Klett]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, das ist klar. Also die vulkanischen Aktivitäten waren natürlich in relativ frühen Zeiten, denn die Basaltvorkommen hier im östlichen Tiefland von Brasilien, die stammen ja nicht aus diesen Basaltvorkommen, die wir hier haben, aus dem Tertiär, sondern die stammen aus dem Spätpaläozoikum, da kommen wir noch drauf zu sprechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=3997s Konvektionsströmungen als Antrieb der Plattenbewegungen 01:06:37] ====&lt;br /&gt;
Jetzt wollte ich nur noch auf eins hinweisen, dass hier diese unglaubliche Erhebung ist, des Tiefseebodens, und dass hier offensichtlich von unten jetzt Lava aufsteigt, also richtig vulkanisch könnte man sagen, und ständig hier rechts und links Material ansetzt, was dann in diese Richtung hier abdriftet. Das ist ein Phänomen, und dieses Phänomen tritt wunderbar in Erscheinung in Island. Island liegt als Insel mitten auf dem mittelatlantischen Rücken obendrauf, das heißt, das was sonst untermeerisch ist, erscheint in Island an der Oberfläche, einschließlich aller vulkanischen. Island ist ein reines Basaltgewirr, könnte man sagen. Also man muss mal in Island gewesen sein, das ist eines der tollsten Erlebnisse, die man da haben kann, wie da Feuer und Wasser ständig im Wechselspiel stehen. Da kocht der Boden förmlich, die Erde kocht da, und hier hat man das mit wunderschönen Absonderungen basaltischer Säulen zu tun, erhärtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also hier bildet sich ständig sozusagen ein Jungbrunnen in der Erdenentwicklung, die dazu führt, dass diese untermeerischen Basaltböden jetzt in Richtung nach Westen und offensichtlich auch in Richtung nach Osten strömen. Und da habe ich ganz große Fragen in diesem Zusammenhang, weil nämlich der afrikanische Grundkontinent ein ruhender ist, weitgehend ruhender, zumindest was in seiner ostwestlichen Richtung angeht. Nord-südlich ist es ein bisschen anders. Aber jedenfalls findet man nicht hier [Westküste Afrikas] dasselbe Phänomen wie hier [Westküste (Süd-)Amerikas], unter der Basis Afrikas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So und jetzt macht man sich natürlich heute Vorstellungen, was sind die treibenden Kräfte, dass hier Erdmantelmassen aufsteigen, zu Lava werden, also erst in Kontakt gegen die Erdoberfläche sich verflüssigen, durch Sauerstoffzufuhr sich verflüssigen, während hier unten die eigentlich zäh, flüssig ist schon noch zu viel gesagt, man stellt sich das vor eben plastisch, plus minus, plastisch, wie auch immer, also die Begriffsbildung ist da schwierig. Und dann stellt man sich jetzt vor, dass unter den Kontinenten dieser äußere Erdmantel in seiner Plastizität ständig in Bewegung ist, und zwar in [[w:Mantelkonvektion|Konvektionsströmungen]], in der Art, dass hier jetzt in dieser Richtung eine Konvektionsströmung nach Westen geht und in dieser Richtung hier eine Konvektionsströmung in Richtung Afrika. Und die setzt sich dann hier fort und taucht hier unter und kehrt hier zurück und taucht hier wieder auf. So etwa denkt man sich das. Das ist also hier, strömt hier weg, kehrt um und strömt dann hier wiederum in Richtung des [[w:Mittelatlantischer_Rücken|mittelatlantischen Rückens]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Studentin 2]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie heißt das nochmal?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[M. Klett]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konvektion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=4246s Globale Verteilung der tektonischen Platten 01:10:46] ====&lt;br /&gt;
Und so ähnlich stellt man sich das hier vor [östlich des S-Amerikanische Kontinentes], dass hier auch so eine Strömung hier abtaucht und dann hier irgendwo wieder auftaucht. Es gibt hier auch diese pazifische, die [[w:Nazca-Platte|Nasca-Platte]], grenzt an die [[w:Pazifische_Platte|pazifische Platte]] an und auch da ist eine starke Störungszone, wo vulkanische Tätigkeit ist. Also das ist die Vorstellung heute und da kann man..., da gibt es auch Theorien über Theorien. Und kein Mensch kann das natürlich sehen, sondern man kann nur schließen. Ja, das kann eigentlich nur ein Wärmephänomen sein, dass die Kontinente hier nach Westen driften, Afrika nicht, auf Grundlage dieses ständig neu bildenden Meeresbodens, die dann auseinander drängen und dadurch die Kontinentaldrift verursachen. So denkt man sich das. Kein Mensch hat das gesehen, und insofern sind es also Schlussfolgerungen und damit abstrakt. Aber gut, manche Phänomene deuten darauf hin, dass man das so annehmen muss, aber das löst sich dann auch bald wieder auf, weil andere Phänomene dagegen sprechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt wollte ich nur noch auf eines hindeuten in diesem Zusammenhang. Das ist, dass diese Meeresböden bzw. diese mittelatlantische Schwelle hier, dass da plötzlich auch so Erdmantelmaterial heraufsteigt und die Tiefseeböden bildet und offensichtlich die Kontinente auseinander drängt, dass solche Tiefseeschwellen sich rund um den ganzen Erdball finden. Und das wollte ich doch noch einmal Ihnen zeigen. Da ist mal eine Karte angefertigt worden, die hatten wir hier auch, die ist jetzt aber verschwunden. Irgendwann verschwindet auch alles wieder. Also hier ist jetzt nicht die Gesamtkarte, leider Gottes, drin, sondern nur die Karte des Atlantischen Ozeanes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Können Sie das einigermaßen erkennen? Hier oben ist Island, Spitzbergen. Von dort über Island hinweg geht hier wie eine große Schlange dieser mittelatlantische Rücken herunter bis an die Antarktis, nicht ganz bis hin. Und dann kommt südlich von Südamerika auch ein solcher Rückenzug, begegnet diesem und setzt sich fort, südlich von der Antarktis und Afrika, und in der Höhe des südlichen Indik, also jenseits von Mosambik, kommt der plötzlich wieder hoch, wendet sich bis in den Golf von Aden. Also ich zeige es mal hier auf der Tafel. Das ist hier der mittelatlantische Rücken, der geht hier so herunter. Und hier kommt vom Pazifik hier auch einer, die treffen sich hier, dann zieht er sich fort und hat hier wieder einen Ableger, der geht herauf bis in den Golf von Aden hier. Und dann setzt sich das Ganze fort, südlich von Australien, Neuseeland und taucht dann hier wieder hoch und zieht sich herauf, hier jetzt in diese Richtung bis an den St. Andreasgraben hier bei San Francisco. Also eigentlich noch südlicher, das ist der Golf von Mexiko hier, dieses Meer. Da verschwindet er unter dem Kontinent, und hier gibt es noch kleine Abzweigungen hier nach Südamerika und Mittelamerika. Und das ist hier die Nasca-Platte, die stößt an diesem Höhenrücken auch an. Und das ist die pazifische Platte hier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir haben ja von sieben Platten gesprochen, südamerikanische, nordamerikanische, pazifische Platte und dann die afrikanische Platte, dann die Antarktis, Australien verbunden mit Indien, das wird als eine Platte gerechnet, und dann Eurasien. Und kleinere Platten gibt es noch hier in dieser Störungszone, die sogenannte arabische Platte, die türkische Platte hier, die ägäische Platte und dann gibt es hier noch in der Karibik auch noch eine kleinere Platte als Störungszone und dann die Nasca-Platte hier. Interessant ist, dass es sieben Großplatten gibt und fünf Kleinplatten. Und zusammen sind es zwölf. Dann stimmt die Sache wieder. Also so in etwa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=4588s Klimatische Auswirkungen 01:16:28] =====&lt;br /&gt;
Und jede dieser Platten wandert gleichzeitig oder reibt sich an anderen und dadurch entstehen dann eben auch diese großen Erdbebenzonen. Und das wollte ich auch nochmal erwähnen, dass wenn man so auf die Erde hinschaut und dann die Gebirgszüge aufsucht, dann wird man finden, dass von den Pyrenäen über die Alpen, die Karpaten, dann über die iranischen Gebirge bis in den Himalaya sich fortsetzen, eine horizontale Gebirgsbildung zu konstatieren ist. So. Und dem steht hier gegenüber die vertikale Gebirgsbildung hier, vor allen Dingen an den westlichen Küstenzonen von Süd- und Nordamerika. Man spricht deswegen von dem Gebirgskreuz der Erde. Gebirgskreuz, eine horizontale.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deswegen sind die klimatischen Verhältnisse hier auch völlig anders, weil dieser Gebirgszug eben Ost-West geht, während er hier in Nord-Süd geht. Sodass in Amerika einmal die Eiszeiten viel weiter nach Süden vorgedrungen sind. Und andererseits die klimatischen Verhältnisse im mittleren Westen Amerikas also manchmal unerträglich sind. Einerseits unglaubliche Hitzewellen vom Süden, andererseits wieder unglaubliche Kältewellen vom Norden. Das haben wir hier in Europa nicht, wegen dieser Ost-West-Orientierung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedenfalls diese Gebirgszüge hier sind eben sehr stark vulkanisch aktiv und ziehen sich hier oben rüber und kommen hier wieder zurück. Hier über die Philippinen und die ganzen indonesische Archipel setzt sich fort hier runter bis nach Neuseeland und hier die verschiedenen Atolle, die da sind. Es ist der sogenannte [[w:Pazifischer_Feuerring|zirkumpazifische Vulkanismus]] oder die zirkumpazifische Gebirgsbildung rings um diesen Raum her. Und das ist mal wichtig in Erinnerung zu behalten, weil wir da vielleicht nochmal drauf zurückkommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt habe ich leider auf diesem Bild hier nur den Atlantik abgebildet, aber es gibt auch ein Gesamtbild dieser Tatsache, dass diese untermeerischen Gebirgsschwellen ein ganzes System bilden, rund um den Erdball.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oh Gott, die Zeit vergeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=4767s Goethes Aufsatz über den Granit 01:19:27] ===&lt;br /&gt;
Ob wir das noch hinkriegen, weiß ich nicht zeitlich. Ich wollte Ihnen zum Abschluss nochmal wenigstens ein paar Sätze von Goethe vorlesen über den Granit. Er hat ja diesen Aufsatz geschrieben, wo er so mal richtig ein Verhältnis schildert, wo der Mensch immer mit dabei ist. Also nichts außerhalb, sondern... über den Granit. Das weiß ich nicht, das muss ich glaube ich abkürzen... Die Zeit ist schon so weit hergekommen. Ich lasse mal den ersten Teil weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da hat er später nochmal von Ägypten, von den Spitzsäulen, das heißt den großen Obelisken, die ja alle aus Granit sind, aus [[w:Syenit|Syenit]] eigentlich, und da sagt er noch Folgendes: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Aber diese Meinung verwehte geschwind und die Würde dieses Gesteins wurde von vielen trefflich beobachtenden Reisenden endlich befestigt. Jeder Weg in unbekannte Gebirge bestätigte die alte Erfahrung, dass das Höchste und das Tiefste Granit sei. Dass diese Steinart, die man nun näher kennen und von anderen unterscheiden lernte, die Grundfeste unserer Erde sei. Worauf sich alle übrigen, mannigfaltigen Gebirge hinauf gebildet. In den innersten Eingeweiden der Erde ruht sie unerschüttert. Ihre hohen Rücken steigen empor, deren Gipfel nie das alles umgebende Wasser erreichte. So viel wissen wir von diesem Gestein und wenig mehr. Aus bekannten Bestandteilen, auf eine geheimnisvolle Weise zusammengesetzt, erlaubt es ebenso wenig, seinen Ursprung aus Feuer wie aus Wasser herzuleiten.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Goethe, der zwischen den Neptunisten und den Plutonisten dazwischen stand, weder Feuer noch Wasser herzuleiten. &amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Höchst mannigfaltig in der Größeneinfalt wechselt seine Mischung ins Unzählige ab. Die Lage und das Verhältnis seiner Teile, seine Dauer, seine Farbe, ändert sich mit jedem Gebirge. Und die Massen eines jeden Gebirges sind oft von Schritt zu Schritt wieder in sich unterschieden und im Ganzen durch doch wieder immer einander gleich. Und so wird jeder, der den Reiz kennt, den natürlichen Geheimnissen für den Menschen haben, sich nicht wundern, dass ich den Kreis der Beobachtungen, den ich sonst betreten, verlassen und mich mit einer recht leidenschaftlichen Neigung in diesen gewandt habe. Ich fürchte den Vorwurf nicht, dass es ein Geist des Widerspruches sein müsse, der mich von der Betrachtung und Schilderung des menschlichen Herzens, des jüngsten, mannigfaltigsten, beweglichsten, veränderlichsten, erschütterlichsten Teiles der Schöpfung, zu der Beobachtung des ältesten, festesten, tiefsten, unerschütterlichsten Sohnes der Natur geführt hat. Denn man wird mir gerne zugeben, dass alle natürlichen Dinge in einem genauen Zusammenhange stehen, dass der forschende Geist sich nicht gerne von etwas Erreichbarem ausschließen lässt. Ja, man gönne mir, der ich durch die Abwechslungen der menschlichen Gesinnungen, durch die schnelle Bewegung derselben in mir selbst und in anderen manches gelitten habe und leide, die erhabene Ruhe, die jene einsame, stumme Nähe der großen, leise sprechende Natur gewährt. Und wer davon eine Ahnung hat, folge mir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesen Gesinnungen nähere ich mich euch, ihr ältesten, würdigsten Denkmäler der Zeit. Auf einem hohen, nackten Gipfel sitzend, ...&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;... er sitzt oben auf dem Harz, alles Granit, &amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;... Gipfel sitzend und seine weite Gegend überschauend, kann ich mir sagen, hier ruhst du unmittelbar auf einem Grunde, der bis zu den tiefsten Orten der Erde hinreicht. Keine neuere Schicht, keine aufgehäufte, zusammengeschwemmte Trümmer haben sich zwischen dich und den festen Boden der Urwelt gelegt. Du gehst nicht wie in jenen fruchtbaren, schönen Tälern über ein anhaltend Grab, diese Gipfel haben nichts Lebendiges erzeugt und nichts Lebendiges verschlungen. Sie sind vor allem Leben und über alles Leben. In diesem Augenblicke, da die innen anziehenden und bewegenden Kräfte der Erde gleichsam unmittelbar auf mich wirken, da die Einflüsse des Himmels mich näher umschweben, werde ich zu höheren Betrachtungen der Natur hinaufgestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie der Menschengeist alles belebt, so wird auch ein Gleichnis in mir rege, dessen Erhabenheit ich nicht widerstehen kann. So einsam sage ich zu mir selber, indem ich diesen ganz nackten Gipfel hinabsehe und kaum in der Ferne am Fuße ein gering wachsendes Moos erblicke. So einsam, sage ich, wird es dem Menschen zumute, der nur den ältesten, ersten, tiefsten Gefühlen der Wahrheit seine Seele eröffnen will. Ja, er kann zu sich sagen, hier auf dem ältesten, ewigen Altare, der unmittelbar auf die Tiefe der Schöpfung gebaut ist, bringe ich dem Wesen aller Wesen ein Opfer. Ich fühle die ersten, festesten Anfänge unseres Daseins. Ich überschaue die Welt, ihr schroffen und gelinderen Täler und ihre fernen, fruchtbaren Weiden. Meine Seele wird über sich selbst und über alles erhaben und sehnt sich nach dem näheren Himmel. Aber bald ruft die brennende Sonne, Durst und Hunger, seine menschlichen Bedürfnisse zurück. Er sieht sich nach jenen Tälern um, über die sich sein Geist schon hinausschwang. Er beneidet die Bewohner jener fruchtbaren, quellreichen Ebenen ...&amp;quot; &amp;lt;/blockquote&amp;gt;... und so weiter. Das ist so eine Stimmung, wie ein Mensch sich in ein Verhältnis setzt zu dem, was die Grundlage unserer Kontinente abgibt, der Granit. Und da wollen wir dann morgen fortsetzen an dem Punkt. Also das kann man jederzeit mal den ganzen Aufsatz lesen über den Granit. Da verbindet sich wirkliche Erkenntnis, Menschenerkenntnis mit Naturerkenntnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So gut, also bis morgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Qwue-u7Z_mI&amp;amp;t=5365s Schlussbemerkung 01:29:25] ===&lt;br /&gt;
[G. Gebhard]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu noch ein Satz... Diese Zeichnung ist natürlich extrem überhöht. Also das, was da als Vulkanschlot durchgeht, das sieht hier so aus, wie wenn wer die Höhe hätte, die der Kontinent in seiner Ost-West Ausdehnung hat. Das ist immer wichtig, gerade wenn man das mit der ganzen Plattentektonik sich so klar macht, wenn wir uns unsere Erde mit ihren 12.000 km Durchmesser vorstellen, und die Erdkruste mit ihren 60 km Dicke, das wäre bei einer Erdkugel von einem Meter Durchmesser, zwei Millimeter Oberfläche. Nur, dass man sich das größenordnungsmäßig vorstellt. Das heißt, all dieses Geschehen, das dazwischen Mantel und Erdoberfläche geschieht, in diesen oberen 60, 70, 80 Kilometern, das kann man sich, wenn man einen Baum quer schneidet, vorstellen als das Geschehen am Kambium. Und alles, was nach innen und nach außen ist, das Bild kann man weiter verfolgen, aber das, was da an Dynamik geschieht, das ist eigentlich dieser Mikrozellfluss im Kambium. Das, was da an Lebensbewegung stattfindet, das ist von der Oberfläche dieses hauchdünne geschieht. Und das Rätsel, dass beim Baum innen drin das Holz tot und doch lebendig ist, also diese ganzen Fragen, die kann man auch da wieder, wenn die Erde als Organismus ange[?], nochmal anschauen. Nur, dass man so ein klein wenig innerlich dieses Maßstäbliche sich klar macht. Sie hätten das Maßstäblich überhaupt nicht zeichnen können. So dünne Kreide gibt es nicht und so eine glatte Tafel auch nicht, dass man so dünne Linien zeichnen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[M. Klett]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie die Erhebungen einer Orangenschale.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[G. Gebhard]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur, dass man innerlich das Bild so ein klein wenig flach macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[M. Klett]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut, also dann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[G. Gebhard]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittag ist nicht, das ist Morgen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[M. Klett]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich lass die hier mal liegen, das ist sehr wertvoll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[G. Gebhard]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Calcit, da muss man aufpassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Sprecher 1]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut, also dann. Schönen Tag noch.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;Folge  [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|1]] - [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|2]] - [[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|3]] - [[Geologie - 4. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|4]] - [[Geologie - 5. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|5]] - [[Geologie - 6. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|6]] - [[Geologie - 7. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|7]] - [[Geologie - 8. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|8]] - [[Geologie - 9. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|9]] - [[Geologie - 10. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|10]] - [[Geologie - 11. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|11]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
== Glossar ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|A}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|A}}&lt;br /&gt;
Muster, [[Mineralerde]]&lt;br /&gt;
* „[…] er [R.S.] spricht da als [[Erdinneres|erste Schicht]], ich möchte das jetzt nicht an die Tafel malen, als erste Schicht von der &#039;&#039;&#039;Mineralerde&#039;&#039;&#039;, also das, was man die [[Erdkruste]] auch nennen könnte […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die 9 Schichten der Erde nach Rudolf Steiner 01:09:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:09:43]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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* „… die &#039;&#039;&#039;Pflanze&#039;&#039;&#039; offenbart es ja in ihrem [[Wachstum]] selbst […] Wachstum, dass sie gleichsam diese Achse materialisiert: Erde, Sonne, Erdmittelpunkt, Sonnenmittelpunkt.&amp;quot; [[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Einleitung 00:00:35|| Klett, M. Geologie, 3. Folge, 2017, 00:00:35]]&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gunter Gebhard]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seminare]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkribiert von Stefan Sylla]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 100%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortragszyklus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dambe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://biodyn.wiki/index.php?title=MitTun_bei_biodyn.wiki&amp;diff=28629</id>
		<title>MitTun bei biodyn.wiki</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://biodyn.wiki/index.php?title=MitTun_bei_biodyn.wiki&amp;diff=28629"/>
		<updated>2026-09-30T16:00:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dambe: /* Manfred Klett */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}}[[Datei:MitTun bei biodyn.wiki.jpg|thumb|400px|Bei Interesse bitte kontaktiere François [https://blog.anthro.world/impressum/kontakt-formular/ per diesem Kontaktformular].]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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* Relevante Artikel&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
Siehe bei &amp;quot;Aktivitäten&amp;quot; weiter unten exakt welcher Vortrag welchen Bearbeitungsstand hat. Bei Interesse am MitTun bitte François [https://blog.anthro.world/impressum/kontakt-formular/ per diesem Kontaktformular] kontaktieren.&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktivitäten ==&lt;br /&gt;
+++ Stand 27. Feb 2025 +++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolgend bekommst du einen Überblick welche Vorträge gemacht sind, und welche noch offen/ unbearbeitet sind. Diese Liste ist in Entstehung. Wenn etwas für dich &amp;quot;dabei&amp;quot; sein sollte- bitte melden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Manfred Klett ===&lt;br /&gt;
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|[[:Kategorie:Transkribiert von Christian Frings|Christian Frings]]&lt;br /&gt;
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|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|10&lt;br /&gt;
|[[Düngung - 10. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|Vortragszyklus Düngung]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2017&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|[[Düngung - 11. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|Vortragszyklus Düngung]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2017&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|[[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|Vortragszyklus Düngung]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2017&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]] &lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|[[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|Geologie]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Stefan Sylla|Stefan Sylla]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Damian Bellè|Damian Bellè]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2017&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|[[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|Geologie]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Stefan Sylla|Stefan Sylla]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|Damian Bellè]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 75%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2017&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|[[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|Geologie]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Stefan Sylla|Stefan Sylla]]&lt;br /&gt;
|i.B.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 50%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2017&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|[[Geologie - 4. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|Geologie]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Stefan Sylla|Stefan Sylla]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|i.B.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2017&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|[[Geologie - 5. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|Geologie]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Stefan Sylla|Stefan Sylla]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|i.B.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2017&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|[[Geologie - 6. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|Geologie]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Stefan Sylla|Stefan Sylla]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|i.B.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2017&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|[[Geologie - 7. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|Geologie]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Stefan Sylla|Stefan Sylla]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|i.B.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2017&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|8&lt;br /&gt;
|[[Geologie - 8. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|Geologie]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Stefan Sylla|Stefan Sylla]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|i.B.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2017&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|9&lt;br /&gt;
|[[Geologie - 9. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|Geologie]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Stefan Sylla|Stefan Sylla]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|i.B.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2017&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|10&lt;br /&gt;
|[[Geologie - 10. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|Geologie]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Stefan Sylla|Stefan Sylla]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|i.B.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2017&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|[[Geologie - 11. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|Geologie]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Stefan Sylla|Stefan Sylla]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|i.B.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|[[Bodenentwicklung im Jahreslauf - 1. Folge von Manfred Klett, 2018|Bodenentwicklung im Jahresl.]] &lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Margherita Ehart|Margherita Ehart]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|[[Bodenentwicklung im Jahreslauf - 2. Folge von Manfred Klett, 2018|Bodenentwicklung im Jahresl.]] &lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Margherita Ehart|Margherita Ehart]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|[[Bodenentwicklung im Jahreslauf - 3. Folge von Manfred Klett, 2018|Bodenentwicklung im Jahresl.]] &lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Margherita Ehart|Margherita Ehart]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|[[Bodenentwicklung im Jahreslauf - 4. Folge von Manfred Klett, 2018|Bodenentwicklung im Jahresl.]] &lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Margherita Ehart|Margherita Ehart]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|[[Betriebsorganismus und Düngung - 1. Folge von Manfred Klett, 2018|Betriebsorganismus u. Düngung]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 75%|75%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|[[Betriebsorganismus und Düngung - 2. Folge von Manfred Klett, 2018|Betriebsorganismus u. Düngung]]&lt;br /&gt;
|Eva Lang&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|[[Betriebsorganismus und Düngung - 3. Folge von Manfred Klett, 2018|Betriebsorganismus u. Düngung]]&lt;br /&gt;
|Eva Lang&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|[[Betriebsorganismus und Düngung - 4. Folge von Manfred Klett, 2018|Betriebsorganismus u. Düngung]]&lt;br /&gt;
|Eva Lang&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|[[Hof als Organismus - 1. Folge von Manfred Klett, 2018|Hof als Organismus]] &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|[[Hof als Organismus - 2. Folge von Manfred Klett, 2018|Hof als Organismus]] &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|[[Hof als Organismus - 3. Folge von Manfred Klett, 2018|Hof als Organismus]] &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|[[Hof als Organismus - 4. Folge von Manfred Klett, 2018|Hof als Organismus]] &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|[[Hof als Organismus - 5. Folge von Manfred Klett, 2018|Hof als Organismus]] &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|[[Hof als Organismus - 6. Folge von Manfred Klett, 2018|Hof als Organismus]] &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|[[Hof als Organismus - 7. Folge von Manfred Klett, 2018|Hof als Organismus]] &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|8&lt;br /&gt;
|[[Hof als Organismus - 8. Folge von Manfred Klett, 2018|Hof als Organismus]] &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|9&lt;br /&gt;
|[[Hof als Organismus - 9. Folge von Manfred Klett, 2018|Hof als Organismus]] &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|10&lt;br /&gt;
|[[Hof als Organismus - 10. Folge von Manfred Klett, 2018|Hof als Organismus]] &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|[[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|Vortragszyklus Düngung]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Damian Bellè|Damian Bellè]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|[[Düngung - 2. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|Vortragszyklus Düngung]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Damian Bellè|Damian Bellè]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Damian Bellè|Damian Bellè]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|[[Düngung - 3. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|Vortragszyklus Düngung]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Damian Bellè|Damian Bellè]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Damian Bellè|Damian Bellè]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|[[Düngung - 4. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|Vortragszyklus Düngung]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Damian Bellè|Damian Bellè]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Damian Bellè|Damian Bellè]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|[[Düngung - 5. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|Vortragszyklus Düngung]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Damian Bellè|Damian Bellè]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Damian Bellè|Damian Bellè]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|[[Düngung - 6. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|Vortragszyklus Düngung]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Damian Bellè|Damian Bellè]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Damian Bellè|Damian Bellè]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|[[Düngung - 7. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|Vortragszyklus Düngung]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Damian Bellè|Damian Bellè]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Damian Bellè|Damian Bellè]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|8&lt;br /&gt;
|[[Düngung - 8. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|Vortragszyklus Düngung]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Damian Bellè|Damian Bellè]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Damian Bellè|Damian Bellè]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|9&lt;br /&gt;
|[[Düngung - 9. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|Vortragszyklus Düngung]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Damian Bellè|Damian Bellè]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Damian Bellè|Damian Bellè]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|10&lt;br /&gt;
|[[Düngung - 10. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|Vortragszyklus Düngung]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Damian Bellè|Damian Bellè]] &lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Damian Bellè|Damian Bellè]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|[[Düngung - 11. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|Vortragszyklus Düngung]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Damian Bellè|Damian Bellè]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Damian Bellè|Damian Bellè]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|[[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|Vortragszyklus Düngung]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Damian Bellè|Damian Bellè]] &lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Damian Bellè|Damian Bellè]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2021&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett - Feier zur Buchveröffentlichung: Von der Agrartechnologie zur Landbaukunst, 2021|Feier zur Buchveröffentlichung ...]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2023&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Die Dreigliederung des Menschen - ein Vortrag von Manfred Klett, 2023|Die Dreigliederung d. Menschen]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2024&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett - Videobotschaft anlässlich der Buchübersetzung auf Niederländisch, 2024|Videobotschaft anlässlich der ...]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|100%]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Martin von Mackensen ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Jahr&lt;br /&gt;
!Autor&lt;br /&gt;
!Folge&lt;br /&gt;
!Artikel&lt;br /&gt;
!Bearbeiter&lt;br /&gt;
!Glossar&lt;br /&gt;
!Transkript&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Entstehung des Bodens - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2018|Entstehung des Boden]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
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|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|2019&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[aw:Biografie_Rudolf_Steiner_-_Ein_Vortrag_von_Martin_von_Mackensen_am_17._Januar_2019|Biografie Rudolf Steiner]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovic|Elke Jurasszovic]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovic|Elke Jurasszovic]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2019&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=hVtUZClMBoY Der Landwirtschaftlicher Kurs ...]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2019&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|[[Grundkurs biodynamische Landwirtschaft - 1. Folge von Martin von Mackensen, 2021|Grundkurs biodynamische ...]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2019&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|[[Grundkurs biodynamische Landwirtschaft - 2. Folge von Martin von Mackensen, 2021|Grundkurs biodynamische ...]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2019&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|[[Grundkurs biodynamische Landwirtschaft - 3. Folge von Martin von Mackensen, 2021|Grundkurs biodynamische ...]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
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|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|[[Grundkurs biodynamische Landwirtschaft - 4. Folge von Martin von Mackensen, 2021|Grundkurs biodynamische ...]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|[[Grundkurs biodynamische Landwirtschaft - 5. Folge von Martin von Mackensen, 2021|Grundkurs biodynamische ...]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
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|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
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|15&lt;br /&gt;
|[[Grundkurs biodynamische Landwirtschaft - 15. Folge von Martin von Mackensen, 2021|Grundkurs biodynamische ...]]&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|16&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|2019&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
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|[[Grundkurs biodynamische Landwirtschaft - 17. Folge von Martin von Mackensen, 2021|Grundkurs biodynamische ...]]&lt;br /&gt;
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|2019&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
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|[[Grundkurs biodynamische Landwirtschaft - 18. Folge von Martin von Mackensen, 2021|Grundkurs biodynamische ...]]&lt;br /&gt;
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|2019&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|19&lt;br /&gt;
|[[Grundkurs biodynamische Landwirtschaft - 19. Folge von Martin von Mackensen, 2021|Grundkurs biodynamische ...]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
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|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2020&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=i3Wae44MG7A Hof als Organismus]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2021&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=D12OU4Ybg6M Biodynamische Pflanzenzüchtung]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2021&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=5Ux-_aFbiMM Biodynamische Pflanzenzüchtung]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2021&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=8mefXi91V-k Biodynamische Pflanzenzüchtung]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2021&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|[[Landwirtschaft im geschichtlichen Werden - 1. Vortrag von Martin von Mackensen, 2021|Landwirtschaft im geschichtl.]] &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2021&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|[[Landwirtschaft im geschichtlichen Werden - 2. Vortrag von Martin von Mackensen, 2021|Landwirtschaft im geschichtl.]] &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
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|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2022&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|[[Gesichtspunkte aus dem Landwirtschaftlichen Kurs - 1. Vortrag von Martin von Mackensen, 2022|Gesichtspunkte aus dem ...]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2022&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|[[Gesichtspunkte aus dem Landwirtschaftlichen Kurs - 2. Vortrag von Martin von Mackensen, 2022|Gesichtspunkte aus dem ...]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2022&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|[[Gesichtspunkte aus dem Landwirtschaftlichen Kurs - 3. Vortrag von Martin von Mackensen, 2022|Gesichtspunkte aus dem ...]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2022&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|[[Gesichtspunkte aus dem Landwirtschaftlichen Kurs - 4. Vortrag von Martin von Mackensen, 2022|Gesichtspunkte aus dem ...]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|2022&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|[[Gesichtspunkte aus dem Landwirtschaftlichen Kurs - 6. Vortrag von Martin von Mackensen, 2022|Gesichtspunkte aus dem ...]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
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|2022&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|[[Gesichtspunkte aus dem Landwirtschaftlichen Kurs - 7. Vortrag von Martin von Mackensen, 2022|Gesichtspunkte aus dem ...]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
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|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2022&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|8&lt;br /&gt;
|[[Gesichtspunkte aus dem Landwirtschaftlichen Kurs - 8. Vortrag von Martin von Mackensen, 2022|Gesichtspunkte aus dem ...]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
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|2022&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|9&lt;br /&gt;
|[[Gesichtspunkte aus dem Landwirtschaftlichen Kurs - 9. Vortrag von Martin von Mackensen, 2022|Gesichtspunkte aus dem ...]]&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|2022&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|10&lt;br /&gt;
|[[Gesichtspunkte aus dem Landwirtschaftlichen Kurs - 10. Vortrag von Martin von Mackensen, 2022|Gesichtspunkte aus dem ...]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2022&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|[[Gesichtspunkte aus dem Landwirtschaftlichen Kurs - 11. Vortrag von Martin von Mackensen, 2022|Gesichtspunkte aus dem ...]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2022&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|[[Gesichtspunkte aus dem Landwirtschaftlichen Kurs - 12. Vortrag von Martin von Mackensen, 2022|Gesichtspunkte aus dem ...]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
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|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|2023&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Das Prinzip Mitte ...&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2023&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Was ist ... Neue Gentechnik&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2023&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Göbekli Tepe&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2024&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Einblicke in den Dottenfelderhof&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2024&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Wintertagung Demeter ...&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2024&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Öko Weinbau ...&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2024&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Der Landwirtschaftliche Kurs ...&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2024&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|LIEBE ZUR ERDE&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2024&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Der Landwirtschaftlicher Kurs ...&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2024&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Rinder als Klimaproblem - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2024|Rinder als Klimaproblem]] &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2024&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Die Verwirklichung des Willens in Landwirtschaft, Pädagogik und Medizin - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2024|Die Verwirklichung des Willens ...]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovic|Elke Jurasszovic]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovic|Elke Jurasszovic]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 75%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2024&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Biografie Rudolf Steiner - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2024|Biografie Rudolf Steiner]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovic|Elke Jurasszovic]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovic|Elke Jurasszovic]]&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Menschen in der Landwirtschaft ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Jahr&lt;br /&gt;
!Artikel&lt;br /&gt;
!Bearbeiter&lt;br /&gt;
!Glossar&lt;br /&gt;
!Transkript&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Flavio - Menschen in der Landwirtschaft, 2018|Flavio - Menschen in ...]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 75%|75%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Alberto - Menschen in der Landwirtschaft, 2018|Alberto - Menschen in ...]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Pico und Florian - Menschen in der Landwirtschaft, 2018|Pico und Florian - Menschen in ...]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 75%|75%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Moritz - Menschen in der Landwirtschaft, 2018|Moritz - Menschen in ...]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2021&lt;br /&gt;
|[[Stefan - Menschen in der Landwirtschaft, 2021|Stefan - Menschen in ...]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 25%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2021&lt;br /&gt;
|[[Therese - Menschen in der Landwirtschaft, 2021|Therese - Menschen in ...]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2021&lt;br /&gt;
|[[Geert Iserbyt - Les gens dans l&#039;agriculture, 2021|Geert Iserbyt - Les gens ...]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 75%|75%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2021&lt;br /&gt;
|[[Maeve - Menschen in der Landwirtschaft, 2021|Maeve - Menschen in ...]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 25%|25%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2022&lt;br /&gt;
|[[Aaron - Menschen in der Landwirtschaft, 2022|Aaron]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2023&lt;br /&gt;
|[[Mia und Florian - Menschen in der Landwirtschaft, 2023|Mia und Florian - Menschen ...]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 25%|25%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2023&lt;br /&gt;
|[[Jan Peter - Menschen in der Landwirtschaft, 2023|Jan Peter]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2025&lt;br /&gt;
|[[Luca - Menschen in der Landwirtschaft, 2025|Luca]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wer hat was transkribiert? ==&lt;br /&gt;
+++ Stand 27. Februar 2025 +++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz herzlichen Dank an die Menschen, die hier Video- und Audio-Vorträge verschriftlicht haben. Hier bekommst du einen Einblick, wer welche Transkription gemacht hat. Noch sind die Namen nicht mit allen transkribierten Werken verknüpft, das nachgeholt wir in Kürze nach. Wenn du dich ebenfalls mit engagieren möchtest, auf der Seite [[MitTun bei biodyn.wiki|«MitTun» bei biodyn.wiki]] bekommst du einen Einblick in laufende und künftige Projekte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Annamarie Laske|Transkribiert von Annamarie Laske]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Christian Frings|Transkribiert von Christian Frings]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Damian Bellè]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovic]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Eva Lang|Transkribiert von Eva Lang]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|Transkribiert von François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Hans-Martin Aurich|Transkribiert von Hans-Martin Aurich]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Margherita Ehart|Transkribiert von Margherita Ehart]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Stefan Sylla]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Sibylle Roland|Transkribiert von Sibylle Roland]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Unbekannt|Transkribiert von Unbekannt]]&lt;br /&gt;
* Bitte melden, falls wir euch übersehen haben ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Richtlinien für die einheitliche Textbearbeitung ==&lt;br /&gt;
bitte siehe nach bei [https://anthro.world/MitTun_bei_Anthro.World#Richtlinien_f%C3%BCr_die_einheitliche_Textbearbeitung MitTun im Anthro.World]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Referenzbeispiele nach dem heutigen Stand der Dinge, 6. Jan 2025 ==&lt;br /&gt;
Beispiele für vollständige Transkriptionen mitsamt Glossaren auf biodny.wiki&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# [[Manfred Klett - Videobotschaft anlässlich der Buchübersetzung auf Niederländisch, 2024|Manfred Klett - Videobotschaft anlässlich der Buchübersetzung auf Niederländisch]]&lt;br /&gt;
# [[Gesichtspunkte aus dem Landwirtschaftlichen Kurs - 1. Vortrag von Martin von Mackensen, 2022]]&lt;br /&gt;
# [[Manfred Klett - Biografie als Film, 2017|Manfred Klett - Biografie als Film]]&lt;br /&gt;
# [[Die Lichtwurzel - ein Vortrag von Ralf Rößner, 2018|Die Lichtwurzel - ein Vortrag von Ralf Rößner]]&lt;br /&gt;
# [[Entstehung des Bodens - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2018]]&lt;br /&gt;
# [[Bodenentwicklung im Jahreslauf - 1. Folge von Manfred Klett, 2018]]&lt;br /&gt;
# [[Bodenentwicklung im Jahreslauf - 2. Folge von Manfred Klett, 2018]]&lt;br /&gt;
# [[Moritz - Menschen in der Landwirtschaft, 2018]]&lt;br /&gt;
# [[Jan Peter - Menschen in der Landwirtschaft, 2023]]&lt;br /&gt;
# [[Stefan - Menschen in der Landwirtschaft, 2021]]&lt;br /&gt;
# [[Therese - Menschen in der Landwirtschaft, 2021]]&lt;br /&gt;
# [[Alberto - Menschen in der Landwirtschaft, 2018]]&lt;br /&gt;
# [[Die Verwirklichung des Willens in Landwirtschaft, Pädagogik und Medizin - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2024]]&lt;br /&gt;
# [[Biografie Rudolf Steiner - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2024]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vorgenannten Transkriptionen und Glossare fließen in das [[Gesamtglossar des biodyn.wiki|Gesamtglossar mit ein]] (im Aufbau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Artikel unten}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 100%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 75%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 50%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 25%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 0%]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dambe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://biodyn.wiki/index.php?title=Geologie_-_2._Folge_mit_Manfred_Klett_und_Gunter_Gebhard,_2017&amp;diff=28628</id>
		<title>Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://biodyn.wiki/index.php?title=Geologie_-_2._Folge_mit_Manfred_Klett_und_Gunter_Gebhard,_2017&amp;diff=28628"/>
		<updated>2026-09-30T15:59:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dambe: /* Glossar */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Geologie - 2. Folge Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A|thumb|Vortrag vom 17. Juli 2017[https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A hier klicken um zum Video zu gelangen]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Manfred Klett|| zurück zu Manfred Klett |]]&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;Folge  [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|1]] - [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|2]] - [[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|3]] - [[Geologie - 4. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|4]] - [[Geologie - 5. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|5]] - [[Geologie - 6. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|6]] - [[Geologie - 7. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|7]] - [[Geologie - 8. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|8]] - [[Geologie - 9. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|9]] - [[Geologie - 10. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|10]] - [[Geologie - 11. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|11]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription von Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=27s Einleitung und Rückblick 00:00:27] ===&lt;br /&gt;
Ja, also, können wir fortfahren. Die letzten fünf Minuten, habe ich gehört, die sind nicht mehr so ganz aufs Band gekommen. Ich will nochmal kurz wiederholen, was da am Ende unserer Vortragsbetrachtung ich noch versucht habe anzudeuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hatte zuletzt gesagt, dass [[A:Rudolf Steiner|Rudolf Steiner]] die gesamte [[A:Anthroposophie|anthroposophische Geisteswissenschaft]] gegründet hat, auf die Tatsache, dass drei maßgebliche Persönlichkeiten im 19. Jahrhundert als Hauptvertreter des Materialismus in Erscheinung getreten sind. Und das war erstens [[w:Matthias_Jacob_Schleiden|Schleiden]], der Begründer der [[w:Zelltheorie|Zellentheorie]], dass der Organismus aufgebaut ist aus Zellen. Das konnte man vorher gar nicht denken, der Mensch war Mensch, und jetzt ist der Mensch gar nicht mehr so richtig von Bedeutung, sondern es ist nur eine Anhäufung von Zellen. Also, Begründer der Zellentheorie, Schleiden, übrigens erwähnt er den Schleiden auch im Landwirtschaftlichen Kurs, im ersten Vortrag, im Zusammenhang mit dieser Regengeschichte, der Regentonnen, ob das Regenwasser eine andere Qualität hat als das Brunnenwasser beim Waschen. Erinnert ihr euch, [[Landwirtschaftlicher Kurs]], der erste Vortrag, wo der Andere gesagt hat: &amp;quot;Nee, nee, lass mal die Frauen entscheiden.&amp;quot; Und da haben sie alle, wenn Vollmond war und Regenschauer zu erwarten war, haben sie ihre Wäsche gewaschen und nicht bei Neumond. Das ist diese Geschichte, wo der Schleiden auch eine Rolle spielte. Also der Schleiden als Begründer der Zellentheorie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann das Zweite: [[w:Charles_Darwin|Darwin]] mit der Begründung der Deszendenztheorie, also [[w:Abstammungstheorie|Abstammungslehre]], 1859. Und dann 1869 [[w:Gregor_Mendel|Gregor Mendel]] mit der Begründung der [[w:Genetik#Geschichte|Vererbungstheorie]]. Er hat die Vererbungsgesetze quasi entdeckt, experimentell, Gregor Mendel. Die habe ich genannt als diejenigen, die jetzt, wo Rudolf Steiner gesagt hat, die waren Voraussetzungen, dass er überhaupt mit der Anthroposophie, ... die auf die Erde bringen konnte, weil die sozusagen die rein vom sinnlichen Wahrnehmen ausgehenden Phänomene, weil die sozusagen die in die Theorie erhoben haben und damit Generalaussagen gemacht haben über die Entstehung des Lebens. Zellentheorie, Deszendenztheorie und Vererbungslehre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=223s Die Urknalltheorie und ihre Implikationen 00:03:43] ====&lt;br /&gt;
Und heute ist es so, dass diese Polterkammer, von der schon Goethe gesprochen hat, das heißt, dass das eigentlich alles nur durch Zufall irgendwie zusammengewürfelt, dann das evolutive Produkt der Pflanzenwelt, der Tierwelt, den Menschen hervorgebracht hat, dass es alles Zufallserscheinungen sind, dass das Primat die Materie hat. Das ist das Erste und Letzte. Die Materie. Und alles andere, was an Pflanze, an Tierwelt, an Menschheit da ist, ist nur abgeleitet, entsteht mit der Materie und vergeht mit der Materie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die heutige Auffassung. Und daraus ist dann eben auch entstanden, aus allerlei mathematischen Überlegungen und sonstigen Phänomenen, dass der ganze Kosmos eigentlich nichts anderes ist als ein Ergebnis eines [[w:Urknall|Urknalls]], wo aus materiellen Zusammenballungen diese - das ist alles mathematisch gründlich bearbeitet, so ist das nicht, das ist nicht einfach nur ein Fantasieprodukt, aber das ist eine maßlos abstrakte Theorie - dass es da plötzlich einen Urknall gegeben hat, und damit ist der ganze Kosmos auseinandergeflogen. Sämtliche Galaxien, die da den Himmel bevölkern, zu Tausenden und Hunderttausenden Millionen Galaxien, also Sonnensystemen, dass die immer mehr expandieren und dass natürlich in diesem Weltbild die Erde so gut wie keine Bedeutung mehr hat. Sie ist ein Staubkorn im Weltall, eigentlich mehr nicht. Da hat sich eben als Zufallsprodukt die ganze Evolution ergeben, wo wir sozusagen diejenigen sind, die diese Evolution heute denken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man diese [[Urknall|Urknalltheorie]] nimmt, die geht letzten Endes in den Anfängen auf [[w:Immanuel_Kant|Kant]] und [[w:Pierre-Simon_Laplace|Laplace]] zurück. Also schon im 18. Jahrhundert, Emanuel Kant, der große Philosoph, und Laplace, das war ein französische Naturforscher, die haben schon die Grundlagen zu dieser Theorie geschaffen. Und Goethe hat sich natürlich mit Händen und Füßen dagegen gewehrt. Und wenn man diese Urknalltheorie nimmt, dann wird man einfach sagen müssen: Evolution oder der Entwicklungsgedanke ist sinnlos geworden. Einfach sinnentleert. Was kann ich da noch für einen evolutiven Sinn in der Tatsache sehen, dass da irgendwie ein gedachter Energieklotz hoch verdichtet, aus irgendeinem Grund platzt und dann das ganze Weltall entsteht? Was kann man dem noch für einen Sinn abgewinnen? Der Entwicklungsgedanke, der die ganzen letzten 300 Jahre der naturwissenschaftlichen Entwicklung so maßgeblich bestimmt hat, der endet damit, dass er eigentlich sinnlos ist. Das sind nur noch reaktive Folgen dieses Urknalls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=443s Der Entwicklungsgedanke im ökologischen Bewusstsein 00:07:23] ====&lt;br /&gt;
Naja, und wenn man jetzt nochmal auf die heutige Anschauung hinschaut, dann lebt ja der [[Entwicklungsgedanke]] irgendwo noch zart fort im &#039;&#039;ökologischen Bewusstsein&#039;&#039;. Also in der modernen [[w:Ökologie|Ökologie]] ist man ja durchaus anknüpfend, durchaus auch an [[b:Geologie_-_1._Folge_mit_Manfred_Klett_und_Gunter_Gebhard,_2017#Ernst_Haeckel_01:18:37|Haeckel]], an das [[b:Geologie_-_1._Folge_mit_Manfred_Klett_und_Gunter_Gebhard,_2017#Das_biogenetische_Grundgesetz_01:22:11|biogenetische Grundgesetz]], ist man doch noch geneigt zu sagen: Ja, man muss ja doch sehen, dass wir die Schöpfung erhalten. Das beherrscht heute das Bewusstsein aller Menschen. Jeder vernünftige Mensch würde sagen, wir müssen die Schöpfung erhalten. Wir dürfen die alle nicht vor die Hunde gehen lassen, nicht auf die Müllkippe bringen, sondern wir müssen irgendwo sehen, dass wir jetzt diese Plastikreste aus dem Pazifik da fischen und die Fische wieder ein bisschen retten und ein paar Insekten noch retten, die noch übrig geblieben sind, und überhaupt etwas verantwortlicher mit der Schöpfung umgehen. Das ist so der ökologische Gesichtspunkt als Weltanschauungsgesichtspunkt heutzutage. Übrigens geht der Begriff der Ökologie auf Haeckel zurück. Ernst Haeckel, den ich hier an die Tafel gemalt habe, der hat diesen Begriff überhaupt erst gebildet. Und aus diesem Bewusstsein heraus ist der [[w:Ökologische_Landwirtschaft|ökologische Landbau]] entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=548s Kritik am ökologischen Landbau und der Nachhaltigkeit 00:09:08] =====&lt;br /&gt;
Und der ökologische Landbau, der denkt auch [[b:Geologie_-_1._Folge_mit_Manfred_Klett_und_Gunter_Gebhard,_2017#Darwins_Evolutionstheorie_01:12:00|Evolution]]. Er hat auch in gewissem Sinne eine Beziehung zum [[Entwicklungsgedanke|Entwicklungsgedanken]], insoweit, als er sagt eben: wir müssen erhalten, was da ist. Und müssen es so erhalten, dass es nachhaltig auch weiter da ist. Der Begriff der [[w:Nachhaltigkeit|Nachhaltigkeit]] ist ja ganz aus dem ökologischen Bewusstsein heraus entstanden, nicht aus dem biologischen. Im Grunde genommen ist der Begriff der Nachhaltigkeit sehr zu hinterfragen, weil es im Grunde genommen nur ein Fortsetzungsbegriff ist dessen, was schon ist, was man zu erhalten hat. Die Natur, die Schöpfung ist vor unseren Augen ausgebreitet. Und jetzt müssen wir sehen, dass wir sie erhalten anstatt kaputt machen. Und Nachhaltigkeit bedeutet, so zu arbeiten, dass wir möglichst so wenig schädigen wie nur möglich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ökologen sind förmlich - ich möchte nicht sagen besessen - aber sie sind irgendwo blockiert von dem Gedanken, dass der Mensch eigentlich der große Verbrecher ist. Der Mensch ist es, der im Grunde genommen die Schöpfung kaputt macht. Was er auch macht, egal wie, er schädigt. Und das Beste wäre, es gäbe überhaupt keine Menschheit auf der Erde. Dann könnte die Natur sich aus ihren eigenen Gesetzen wunderschön entwickeln. Und dieser Gesichtspunkt, dass die Zukunft nichts anderes ist, als dass wir das Vergangene erhalten in dem Zustand - mindestens in dem Zustand, oder noch nicht mal in dem Zustand, wie es mal war, aber doch immerhin - dass es unsere Bemühung sein soll, das ist auch, ich möchte sagen, eine Sackgasse. Da ist eine Sackgasse, da hört es dann irgendwie auf. Dann ist die Zukunft nichts anderes als die Fortsetzung der Vergangenheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und insofern ist tatsächlich der ökologische Landbau in gewissem Sinne - das wollte ich doch nochmal in diesem Zusammenhang betonen - in einer zwiespältigen Situation. Weil er treu studiert - das muss man ja wirklich sagen - dasjenige, was in der Natur an Gesetzen waltet, dass man dem versucht Rechnung zu tragen, man aber davon ausgeht, dass die Schöpfung um uns herum, die Mutter Natur, das [[w:Oikos|Oikos]], das große Haus der Natur - Oikos heißt auf Griechisch Haus - dass wir das erhalten müssen. Daraus ergibt sich aber kein Zukunftsgesichtspunkt, sondern Nachhaltigkeit heißt dann nur Fortsetzen dessen, was schon da ist. Und insofern hat sich eigentlich der Ökologe irgendwo selber Grenzen gesetzt, weil er gesagt hat, dass der Mensch eigentlich nur Zerstörer ist, und nicht Entwickler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=768s Die Mission des Menschen in Bezug auf die Natur 00:12:48] =====&lt;br /&gt;
Und das ist eigentlich eine Prämisse, die man nicht diskursiv, also nicht durch Argumentation hin und her beantworten kann, die muss jeder für sich selbst beantworten. Inwiefern es wirklich eine Möglichkeit gibt, dass der Mensch nicht nur die Natur zu retten hat, sondern dass er die Natur zu entwickeln hat. Dass das eigentlich die Aufgabe und die Mission des Menschen ist, der Natur vorauszuschauen, vorauszudenken, ihre Entwicklung in die Zukunft zu führen. Und nicht nur zu meinen: Ich kann nichts anderes tun, als den Schaden, den ich verursache, zu minimieren. Ich habe das, glaube ich, schon mal im Januar gesagt, das lässt sich vergleichen mit diesem Rätsel, was die Griechen sich selber aufgegeben haben.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe das Beispiel genommen, [[w:Achilles_und_die_Schildkröte|Achilles und die Schildkröte]], erinnern Sie sich? Und das ist genau das Problem des ökologischen Landbaus. Achilles mit der Schildkröte, die haben eine Wette abgeschlossen, die beiden. Und die Schildkröte hat sich dann bereit erklärt zu dieser Wette mit Achilles und hat gesagt: &amp;quot;Ja, lieber Achilles, ich weiß ja, dass du ein Schnellläufer, der größte Schnellläufer bist der Welt, aber ich lasse mich mal auf die Wette ein, wer schneller von uns beiden ist.&amp;quot; Und er sagt: &amp;quot;Lieber Achilles, du kannst mir ja einen kleinen Vorsprung geben.&amp;quot; Und er sagt: &amp;quot;Ja, selbstverständlich, kein Problem.&amp;quot; Und dann hat er schon verloren gehabt. Denn jetzt kommt das Rätsel. Das Rätsel besteht darin, und das ist unauflösbar, wenn man so denkt. Das Rätsel besteht darin, dass die Schildkröte jetzt einen kleinen Vorsprung hat. Und jetzt starten die zu gleicher Zeit, die Schildkröte und Achilles. Und indem Achilles jetzt zu dem Punkt kommt, wo die Schildkröte gestartet ist, war sie schon ein Stück weiter. Und wie er zu dem Punkt gekommen ist, wo sie jetzt war, war sie schon wieder ein Stückchen weiter. Und wie Achilles an den Punkt gekommen war, war sie schon wieder ein kleines Stückchen weiter. Und so weiter und so weiter. Er kann sie nie erreichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er kann sie nie erreichen. Es ist mathematisch nicht möglich, dass, wenn man so denkt, die Schildkröte je erreichbar ist, weil Achilles sich nur [[w:Asymptote|asymptotisch]] der Schildkröte annähern kann. Verstehen Sie das? Der Gedanke, dass der reine Raumaspekt, Abstand - wenn man nur den Raumaspekt nimmt, dann kann Achilles, der größte Schnellläufer der Welt, er kann die Schildkröte nie erreichen. Er kann sich ihr nur asymptotisch nähern. Und das ist die Situation des ökologischen Landbaus, des Entwicklungsgedankens heute. Man kann der Natur nie gerecht werden. Man kann sie nie erreichen. Die Ganzheit, die Schöpfung, die ist vom Menschen nie erreichbar, sondern man kann nur den Schaden, den man verursacht dadurch, dass man menschlich handelnd in die Natur eingreift, minimieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieses Gesetz ist eben nur möglich zu durchbrechen, wenn man zum Raum eine weitere Dimension hinzunimmt, und das ist die Zeit. Und wenn ich jetzt dasselbe - das Rätsel löst sich eigentlich nur dadurch, dass ich die Dimension der Zeit hinzunehmen muss, denn Weg x Zeit = Geschwindigkeit. Das ist ein physikalisches Gesetz. Weg mal Zeit gleich Geschwindigkeit, und selbstverständlich nach kurzer Zeit überholt der Achilles-Läufer die Schildkröte. Wenn man die Dimension der Zeit hinzunimmt. Und so müssen wir sehen, der ökologische Landbau handhabt nur diese beiden Dimensionen in gewissem Sinne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt müssen wir sehen, wie können wir eine weitere Dimension hinzunehmen, dass wir als Menschen in der Lage sind, über die Natur selber hinauszuwachsen. Die Natur über sich selber hinauszuführen. Dass wir im Sinne des Spruches von [[A:Novalis|Novalis]] sagen können: Wir stehen in einer Mission, [[w:Novalis#Triadenstruktur|zur Bildung der Erde sind wir berufen]]. Das ist diese Mission. Und jetzt ist die Frage: Welcher Art kann diese Dimension nur sein? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=1078s Der Landwirtschaftliche Kurs und der Entwicklungsgedanke 00:17:58] =====&lt;br /&gt;
Und die Antwort auf diese Frage ist im Grunde genommen - Entschuldigung, wenn ich das nochmal so plakativ sagen soll - der [[Landwirtschaftlicher Kurs|Landwirtschaftliche Kurs]]. Als kleiner Ausschnitt, selbstverständlich an einem viel umfassenderen Gesichtskreis, in den der eingebettet ist.  Aber der Begriff der landwirtschaftlichen Individualität, den [[A:Rudolf Steiner|Rudolf Steiner]] zu Beginn des zweiten Vortrages entwickelt, ist nichts anderes wie der verkörperte Entwicklungsgedanke. Also dass der Entwicklungsgedanke, der bisher quasi ohne den Menschen - der Mensch ist sozusagen oft dem Entwicklungsgedanken mitgeschwommen, bis zum Erwachen seines Selbstbewusstseins. Da waren sozusagen die Götter noch Entwicklungstragende, und die Menschheit schlief ihren Menschheitstraum. Und das ging so bis in die vergangenen Kulturepochen, und immer mehr erwachte der Mensch zu seinem Selbstbewusstsein. Und heute ist er so weit erwacht, dass er willentlich das ganz Böse tun kann, die ganze Erde zerstören. Der atomare [[w:Overkill|Overkill]] ist ja heute möglich, und zwar hundertfach, tausendfach kann man die Erde zerstören, wenn man das Atombombenarsenal mal explodieren lassen würde. Also wir haben alle Mittel in der Hand, alles kaputt zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haben wir nicht auch alle Mittel an der Hand, eine zukünftige Entwicklung zu inaugurieren?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ist das nicht sozusagen der Ansatzpunkt des Novalis gewesen, zu sagen: Zur Bildung der Erde sind wir berufen? Und was heißt das? Was heißt das wirklich? Dass wir nicht bei der Natur stehenbleiben, sondern die Natur mitnehmen, mit unserer eigenen Entwicklung mit in die Zukunft nehmen. Das ist unsere Aufgabe heute. Wir müssen die Natur quasi überholen, wir sind quasi ihr eigenes Produkt, leiblich, physisch gesprochen, sind wir das Produkt des Wesens, und jetzt sind wir geistig-seelisch so erwacht zu unserem eigenen Selbst, dass wir jetzt uns selber in Freiheit auffordern müssen, dieses Produkt zu verwenden, um die Natur durch unsere Arbeit in die Zukunft in eine neue Entwicklung zu führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insofern ist wirklich der Entwicklungsgedanke dem landwirtschaftlichen Kurs und der Anthroposophie von vorne bis hinten immanent. Deswegen sage ich, der Entwicklungsgedanke, wenn man den wirklich denkt, das ist der modernste, der schönste, der zukunftsträchtigste Gedanke, den man auch denken kann und - wenn ich das mal einfach so sagen soll - der christlichste. Wenn man das Christentum verstehen will, ist es nichts anderes als die Verwirklichung des Entwicklungsgedankens, dass ich nicht bei mir stehen bleibe in dem Selbst, wie ich nun mal gerade bin, sondern dass ich fortdauernd mich in Entwicklung begreife, fortdauernd einen Schritt in die Zukunft tue und - wie das [[w:Franz_Marc|Franz Marc]] mal gesagt hat - kennen Sie Franz Marc, den Maler? Einer der bedeutendsten Maler, oder [[w:Wassily_Kandinsky|Kandinsky]], die um die Jahrhundertwende, sozusagen Impressionisten und Expressionisten, gemalt haben. Franz Marc, der große Tiermaler, der hat mal gesagt, noch vor dem 1. Weltkrieg - er ist im 1. Weltkrieg gefallen vor Verdun - , der hat diesen Ausspruch getan: &amp;quot;Auf jedem Gegenstand der Welt ruht ein Pfand der menschlichen Erkenntnis.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir - da meinte er diesen Malerkreis, die [[w:Der_Blaue_Reiter|Blauen Reiter]] nannten die sich - wir schreiten ins Ungewisse. Wir schreiten ins Ungewisse, wo eben kein Pfand der menschlichen Erkenntnis auf den Dingen ruht. Und unsere Schritte zittern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Franz Marc. Wir schreiten in eine Welt, die noch vollkommen unbelfleckt ist sozusagen. Und unsere Schritte zittern. Ein wunderbarer Ausspruch. Und so müsste unsere Haltung sein - im biologisch-dynamischen - dass wir eigentlich immerfort mit unserem Bewusstsein ein Stück voraus sind dem, was wir gerade in der Lage sind zu tun. Immer voraus sein. Immer ein Stück weiter. Nie was zur Routine gerinnen lassen. Das ist das Fürchterlichste, was einem passieren kann, wenn man nur einen Routine-Menschen [... Rest des Satzes nicht verständlich]. Sondern immer mit einem Bewusstsein voraus sein und versuchen, alles dran zu setzen, dass ich mitkomme, dass ich mit mir selbst mitkomme. Verstehen Sie, was ich damit meine? Man muss sich selbst voraus sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt Entwicklung. Und das heißt Selbstverwandlung. Und in dem Maße, als ich mich selbst verwandle, nicht derselbe bleibe, wie ich gestern war, dann kann auch Entwicklung nach außen sich mehr und mehr zur Geltung bringen, im Sozialen zum Beispiel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=1428s Einführung in den Aufbau der Erde 00:23:48] ===&lt;br /&gt;
So, und jetzt aber müssen wir ein weiteres Thema anschlagen. Also, wir wollen jetzt die Frage stellen, was ist eigentlich der Aufbau der Erde? Wie stellt man sich das heute überhaupt vor? Wie kann man da überhaupt eine Anschauung gewinnen? Denn wir schauen ja immer nur auf die Oberfläche der Erde. Eigentlich sehen wir nur Formen, außer in unserem ganzen Gesichtskreis, sehen wir nur Formen der Pflanzen, Formen der Tiere, Formen des Erdbodens. Aber was ist denn unter unseren Füßen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können auch bis zu den Sternen hochgucken. Dann sehen wir so Leuchtpunkte am gestirnten Himmel. Wir sehen die Sonne, wir sehen den Mond, wir sehen die Planeten in ihren ganzen Bewegungen. Aber was ist unter unseren Füßen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der Gegenstand der Geologie. Und wie kann ich da überhaupt Phänomene finden, dass ich mir die Frage beantworten kann, was baut eigentlich die Erdrinde, die [[w:Erdkruste|Erdkruste]] auf? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr könntet mir ja die Frage beantworten. Also wie kann man überhaupt ein Bild gewinnen von etwas, was nicht mehr nur die äußere Oberfläche der Erde ist, sondern wo ich einen Eindruck gewinne von dem, was eigentlich in den Tiefen der Erde sich aufbaut. Also nicht, dass man dann meint, man müsse übersinnlich an die Dinge rangehen, sondern rein aus der Anschauung heraus. Zunächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war eigentlich so naheliegend. Zunächst mal. Also Spaten nehmen. Ich könnte den Spaten nehmen, Loch graben, aber da kommt man nicht sehr weit. Das macht ihr ja hin und wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=1589s Methoden zur Erforschung der Erdkruste 00:26:29] ====&lt;br /&gt;
Also dasjenige, was eigentlich als Allererstes auffallend ist in Bezug auf größere Mächtigkeiten der Erdrinde, das ist die [[w:Stratigraphie_(Geologie)|Stratigraphie]] der Erdschichtungen. Und die findet man meistens irgendwo erschlossen in den Gebirgen. Aber da ist es sehr schwierig, da sich zurechtzufinden. Man findet sie erschlossen in jedem Steinbruch. Jeder Steinbruch lässt einen im Buch der Natur lesen. Wirklich. Deswegen, wenn ich durch die Lande fahre und sehe irgendeinen Steinbruch, dann breche ich sofort die Reise ab und fahre da hin und gucke, was das ist. Das ist mir in Brasilien mal so gegangen. Da fuhren wir von [[w:Florianópolis|Florianopolis]] da irgendwo zu einem heilpädagogischen Heim. Da sah ich so einen Höhenrücken da drüben und so einen weißen Streifen. Das war ziemlich weit entfernt. Das war abends. Und da hab ich gesagt, stopp! Jetzt suchen wir den nächsten Weg. Das war so ein ganz holperiger Weg, da fuhren wir querbeet in die Landschaft auf diesen weißen Streifen zu, ich wollte wissen, was das ist. Da war das ein sogenannter [[w:Pegmatit|Pegmatit]] - ich komm da nochmal drauf zu sprechen. Dann war da so ein Tor, und da habe ich das Tor mit Gewalt aufgemacht. Da lag unten so ein großer Stein, keilförmig unter dem Tor. Da habe ich den mit den Füßen weggestoßen und den aufgehoben. Da war das ein [[w:Quarz#Variet%C3%A4ten|Bergkristall]], ein mächtiger, gewaltiger Bergkristall. Da dachte ich, hier bin ich gerade richtig. Dann sind wir da rein. Wir haben uns da rumgeguckt, die Arbeiten waren im Hintergrund. Die dachten, was sind das für Diebe, die hier des Weges kommen. Die haben Kristalle abgebaut für die optischen Gläser, so wie hier im Taunus auch. Aber das waren alles wunderbare Kristalle, die haben die zerkloppt mit dem Hammer. Die Glimmer-Pakete waren so groß - wir kommen auf den [[w:Glimmergruppe|Glimmer]] noch zu sprechen - , die [[w:Feldspat|Feldspäte]] waren alle verwittert zu [[w:Kaolin|Kaolin]]. Das ist ein weißes Tonmineral. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo ich hinkomme, und ich sehe nur irgendwas in der Richtung, dann weiß ich, wo ich bin. Dann weiß ich, wo ich bin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So ist die Stratigraphie, das heißt, das, was der Laie entdeckt hat, die Schichtungen der äußersten Erdkruste, die kann man sich dann nach und nach erschließen, wenn man in verschiedenen Gegenden die Steinbrüche aufsucht. Oder aber [[w:Bohrkern|Bohrkerne]] studiert: heute werden ja Tiefbohrungen niedergelassen in die Erde. Und wenn man diese Bohrungen dann näher betrachtet, merkt man auch, dass man hier verschiedene Schichtungen der Erde durchstößt. Also die Stratigraphie, das ist das, die kann man eigentlich nur vernünftigerweise studieren, wo das Land, die Geografie sich verebnet. Also in großen [[w:Ebene_(Geographie)|Ebenen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber leider Gottes gibt es in den großen Ebenen keine so tiefgehenden Steinbrüche. Also die Erdablagerungen in Verebnungen der [[w:Norddeutsches_Tiefland|norddeutschen Tiefebene]] zum Beispiel, oder weit nach Russland rein, die liegen sozusagen noch in ursprünglicher Lagerung. Die obersten Schichten sind die jüngsten, die ältesten gehen nach unten. Also da kann man sich einen Aufschluss drüber verschaffen. Auch über Bergwerke, wenn man 1000 Meter abtäuft, dann weiß man auch, dass man da eine Schichtenfolge antrifft. Steinbrüche, Tiefbohrungen usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=1849s Studium der Gebirgsbildungen 00:30:49] =====&lt;br /&gt;
Das Zweite ist, dass man die Gebirgsbildungen studiert. Also wenn man in die [[w:Alpen|Alpen]] kommt, oder in die [[w:Amerikanische_Kordilleren|Kordilleren]], oder in die [[w:Rocky_Mountains|Rocky Mountains]], oder wo auch immer auf der Welt, und studiert jetzt wirklich solche Gebirgsbildungen, Gesteinsbildungen im Gebirge, dann kann man auch allmählich ein Bild gewinnen für das, was unter den eigenen Füßen ansteht, aber unsichtbar ist. Im Gebirge wird es sichtbar, es ist emporgehoben. Aber sich im Gebirge zurechtzufinden in Bezug auf die entsprechenden stratigraphischen Schichten ist sehr, sehr schwer. Das hängt damit zusammen, dass durch die Gebirgsbildung nicht nur eine [[w:Hebung_(Geologie)|Hebung]] stattfindet, sondern in aller Regel auch eine Horizontalbewegung, dass ganze Schichtkörper [[w:Überschiebung|übereinander geschoben]] werden und dann möglicherweise sich falten und dann liegt plötzlich das Junge unten und das Alte oben. Also sich in den Gebirgsgegenden wirklich ein klares Bild des Krustenaufbaus der Erde zu verschaffen, das erfordert schon sehr viel Erkenntnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=1940s Leitfossilien als Orientierungshilfe 00:32:20] =====&lt;br /&gt;
Nun ein Weiteres in Bezug auf die Stratigraphie: Da kann man sich orientieren an den sogenannten Leitfossilien. Das ist überhaupt die Methode, über weite, weite Gebiete, auch von Kontinent zu Kontinent, zu sagen, das gehört dann demselben Zeitalter an wie die Ablagerungen hier. In Russland, in Australien oder in Amerika, da haben sich ja zeitgleich bestimmte Prozesse vollzogen, und diese Zeitgleichheit zu entdecken, dazu dienen die Leitfossilien. Also man weiß dann, ganz bestimmte Ablagerungen haben ein ganz bestimmtes Fossil in der Evolution erhalten, sei es ein Fisch, sei es eine Pflanze, die nur in diesem Zeitalter, in dieser Form entstanden ist. Und wenn man das in Amerika findet und hier findet, dann weiß man, man ist da in einem synchronen Prozess drin. Also das können Fossilien sein von Tieren, das können Fossilien sein von Pflanzen, also Petrifakte, Versteinerungen, oder es können [[w:Mineral|Minerale]] selbst sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt also in den Ablagerungen bestimmte Minerale, die nur unter Meeresbedingungen entstehen. Also zum Beispiel ist das sehr maßgeblich in der Bodenseelandschaft, im voralpinen Raum, in den [[w:Molassebecken|Molassegebieten]], da um den Bodensee herum. Wenn man Klarheit gewinnen will über die Schichten, dann ist der sicherste Hinweis, dass hier eine Süßwasserablagerung gefolgt wird von einer Meeresablagerung, weil da ein Mineral erscheint, das heißt [[w:Glaukonit|Glaukonit]]. Glaukonit bildet sich nur als Mineralkonkretion unter Meeresbedingungen. Und es ist sehr kalireich, Glaukonit. Und es ist grün. Und das sieht man dann schon an der Farbe: Das müsste eigentlich eine Meeresmolasse sein, das ist mehr eine Süßwassermolasse. Also solche Kriterien sind maßgebend, um sich Klarheit zu verschaffen über Ablagerungen verschiedener Zeitalter. Es ist heute so entwickelt, die Stratigraphie, dass man mehrere Leitfossilien für eine Schicht kennt, an der man sich orientieren kann, wenn man in Amerika ist, ob das dieselbe Schicht ist, die auch hier in Europa abgelagert ist. Das ist ein hochinteressantes Phänomen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=2133s Erscheinung der Plutonite und Urgesteine 00:35:33] =====&lt;br /&gt;
Ein Weiteres, neben der Stratigraphie und der Gebirgsbildung, ist, dass da Gesteine in Erscheinung treten, die unter den stratigraphischen Ablagerungen liegen. Also man hat oben die [[w:Erdkruste|Erdkruste]], da hat man jetzt Ablagerungen, wir kommen auf die Zeitalter im Einzelnen zu sprechen. Eine ganze Fülle von Schichten, Schichten, Schichten. Und da drunter ist was. Und das ist das Urgestein. Das sind die [[w:Plutonit|Plutonite]], die wir schon mal angesprochen haben. Wir haben oben die [[w:Sedimente_und_Sedimentgesteine|Sedimentgesteine]], die bilden die Ablagerungen, und darunter ist dann das eigentliche Urgestein, das man eben auch als Plutonite bezeichnet. Und ein solches Urgestein ist der [[w:Granit|Granit]]. Ich werde Ihnen noch von Goethe hier noch was vorlesen über den Granit, wenn wir irgendwann mal Zeit haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Urgestein taucht nur in den Gebirgen auf. Überall, wo Gebirgsbildungen sind, taucht etwas, was ganz, ganz tief, tief, tief unten in der Erde ist, taucht plötzlich als Gesteinsbildung in den Gebirgen auf. In verschiedensten Modifikationen. Sowohl als Granit, als auch [[w:Gneis|Gneise]] und auch andere, also eine ganze Variation, wir kommen dann auch darauf zu sprechen. Und das ist eben der gebirgsbildende Prozess. Wenn Sie zum Beispiel in die Alpen kommen, dann finden Sie an den Nordalpen, auf der Bodenseeseite sozusagen, und auf den Südalpen, auf der italienischen Seite, finden Sie hauptsächlich Sedimentgesteine, aufgetürmt in gewaltigen Mengen, Massen. Und wenn Sie in die Zentralalpen kommen, also zum Beispiel über den [[w:Grimselpass|Grimselpass]] oder den [[w:Gotthardpass|Gotthardpass]] rüber oder alle Pässe da oben, die gehen über Granit. Da ist ein Zentralstock, der jetzt da heraufgequollen ist in der Bildung der Alpen, wo das Urgestein, was unter allem die Grundfeste der Erde, der Kontinente darstellt, taucht da plötzlich auf. Also insofern hat man auch in der Gebirgsbildung die Möglichkeit, sich wirklich über die Erdkruste ein Bild zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=2300s Die Tektonik und ihre Phänomene 00:38:20] =====&lt;br /&gt;
Ein Weiteres ist die [[w:Tektonik|Tektonik]]. Tektonik heißt eigentlich auch so viel wie der Bau der Erdkruste. Aber im engeren Sinne heißt es eigentlich, dass diese Erdkruste nirgends, in den seltensten Fällen, jedenfalls nicht in der Nähe von Gebirgen, irgendwie durchgängig in Erscheinung tritt, sondern vielfach einzelne große [[w:Scholle_(Geologie)|Schollen]] der Erdkruste gegeneinander versetzt sind. Das sind [[w:Spalte_(Geologie)|Spalten]]. Wir werden sehen, auch durch Exkursionen in Steinbrüchen, wie da solche Spalten tatsächlich auf engstem Raum die ganze Erdkruste wie in einzelne Puzzles zerstückelt hat. Senkrecht meistens. Wenn man da genau hinguckt, dann kann es sein, dass von einem Gesteinskörper hier der Spalt, dann der Gesteinskörper daneben, dass der ein ganz bisschen versetzt ist. Vielleicht Zentimeter nur. Die ganze Erdkruste ist sozusagen in sich durch Erdbeben, durch alles Mögliche in dieser Weise zerstückelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine besondere Form der Tektonik sind dann die [[w:Grabenbruch|Grabenbrüche]]. Grabenbrüche oder Riftvalleys, wie man es im Englischen sagt. Riftvalleys gibt es in Amerika, in Brasilien wahrscheinlich auch. Ich habe noch keines gesehen dort. Die gibt es also hier. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=2406s Grabenbrüche: Das Rheintal als Beispiel 00:40:06] =====&lt;br /&gt;
Der berühmteste Grabenbruch in Europa ist hier nebenan. Das ist das [[w:Oberrheinische_Tiefebene|Rheintal]]. Das Rheintal von Basel bis nach Frankfurt und dann noch bis Bingen, ist ein riesenhafter Grabenbruch. Da ist einfach die Erdscholle, die früher mal über die [[w:Vogesen|Vogesen]] und über dem [[w:Schwarzwald|Schwarzwald]] oben drüber lag und die heute nicht mehr da ist, die ist abgetragen, die ist erodiert, die ist einfach - wumms - abgesunken und hat die Vogesen und den Schwarzwald in zwei Teile geteilt. Ursprünglich war das ein Gebirge, die Vogesen und der Schwarzwald. Dann ist plötzlich diese Erdscholle eingebrochen, und zwar 4000 Meter tief, mindestens 4000 Meter tief, sodass man in dem Grabenbruch des Rheins heute Gesteine findet, die rechts und links auch einstmals bestanden haben, die aber erodiert sind, die weg sind, abgetragen sind, aber durch das Einbrechen in den Grabenbruch heute noch nachzuweisen sind. So weiß man zum Beispiel, dass der Schwarzwald mal von [[w:Sandstein|Sandsteinen]] und [[w:Kalkstein|Kalken]] überdeckt war, die heute nicht mehr da sind. Durch den Grabenbruch findet man sie am Rand, stufenweise findet man gerade diese Gesteine wieder vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wer nach Basel fährt, heute fährt man leider durch einen Tunnel durch, aber noch vor wenigen Jahren fuhr man so am [[w:Isteiner_Klotz|Isteiner Klotz]], da sah man hier den Rhein fließen, und dann fuhr man da so eine Schlängelbahn an diesen Felsen entlang, [[w:Weißer_Jura|Weißjura]], und dieser Weißjura hat da gar nichts zu suchen. Der Weißjura hat sich mal ganz oben gebildet, wie beim Schwarzwald, wo Vogesen und Schwarzwald noch zusammenhingen. Da haben sich diese [[w:Süddeutscher_Jura|Juraablagerungen]] da oben gebildet, und durch den Grabenbruch ist dann der Jura eingebrochen und findet sich jetzt vor allem in den Randzonen -  da ist er erschlossen, da sind große Steinbrüche drin - in einer Gegend, wo es sonst überhaupt keinen Jura gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=2551s Grabenbrüche weltweit und ihre Bedeutung 00:42:31] =====&lt;br /&gt;
Also die Grabenbrüche in der Welt, die sind von großer Bedeutung, und die Grabenbrüche sind meistens auch mit die fruchtbarsten Gegenden für den Ackerbau. Zum Beispiel in Amerika ist es das [[w:Kalifornisches_Längstal|Central Valley]] in Kalifornien, das ist ungefähr 1000 Kilometer lang und ungefähr 150, manchmal 200 Kilometer breit. Und da ist eine Produktivität - das war früher eine Halbwüste im Central Valley, das wird bewässert von den ganzen Flüssen, die aus der [[w:Sierra_Nevada_(Vereinigte_Staaten)|Sierra Nevada]] herunterkommen - und da ist eine solche Produktionsintensität, damit da der halbe Gemüsemarkt ganz Amerikas gedeckt wird, nur aus diesem Tal. Das ist absolut irre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also diese Grabenbrüche, die findet man, kleinere und größere, es gibt in Deutschland viele Grabenbrüche, aber diesen einen großen hier, der ist so landschaftsbestimmend, und der setzt sich übrigens fort hier über das [[w:Nidda_(Fluss)|Nidda-Tal]], deswegen fließt hier die Nidda in einen solchen Grabenbruch, und der Main fließt noch ein ganzes Stück in einen solchen Grabenbruch in den Rhein. Das setzt sich dann fort durch die deutschen Mittelgebirge durch nach Norddeutschland, taucht da unter - die [alte] Oberfläche wurde später zusedimentiert - setzt sich fort bis in den [[w:Oslograben|Oslograben]] in Norwegen, und im Jöschersee, der Jöschersee ist der letzte Ausläufer dieses gewaltigen Grabenbruches. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gibt es nochmal einen riesen Grabenbruch auf Erden, das ist der [[w:Ostafrikanischer_Graben|ostafrikanische Graben]], der zieht sich von Mosambik unten, zieht er sich rauf bis ans Rote Meer, und das [[w:Rotes_Meer|Rote Meer]] selber ist auch ein Grabenbruch. Der [[w:Jordangraben|Jordangraben]] ist ein Grabenbruch. Also das sind so abgesunkene Schollen, die immer im Zusammenhang, in aller Regel im Zusammenhang mit starken Vulkantätigkeiten und vor allem mit Gebirgsbildungen im Zusammenhang stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Anmerkung einer Zuhörerin über eine mögliche Grabenbildung in Brasilien]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf allen Kontinenten findet man das, aber es gibt besonders herausragende Beispiele, die stehen immer im Zusammenhang mit Gebirgsbildung. Wir werden auf das Problem nochmal zurückkommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=2736s Erosionsschluchten 00:45:36] =====&lt;br /&gt;
Jetzt habe ich die tektonische Varianten nochmal erwähnt, also einmal Spalten und einmal Grabenbrüche. Und jetzt kommen noch die Erosionsschluchten, wo man wunderbar die Erdkruste in ihrem Aufbau erkennen kann, und die gibt es nirgends so toll entwickelt wie in den Rocky Mountains in Amerika. Da zieht der [[w:Colorado_River|Colorado]], der Fluss von Ost nach West, und fließt bei San Diego, etwa in Südkalifornien, in den Pazifik. Und dieser Fluss hat sich über die Zeiten in die großen Tafeln der Rockies, denn die Rocky Mountains sind im größten Teil gehoben, da hat sich einfach die Erdkruste durch untermeerische Einflüsse angehoben. Ähnliches gilt in Bolivien für den [[w:Titicacasee|Titicaca-See]], das ist auch einfach hochgehoben, da findet man oben noch eine Meeresfauna im Titicaca-See, obwohl der 4000, 5000 Meter hoch liegt. Das ist alles, einstmals, aus dem Meer emporgehoben worden, und so eben auch in den Rocky Mountains. Und dann schneidet der Colorado sich in einer Erosionsschlucht 1000 Meter tief durch diese wüstenhaften Landschaften, und da kann man nun wunderbar sehen, wie eine Schicht über der anderen lagert, nahezu ungestört, in ursprünglicher Horizontale, eine Schicht über der anderen, uralt im Übrigen. Also das sind die Erosionsschluchten, die einem auch noch da Aufschluss geben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=2867s Die Seismik als Schlüssel zum Erdinneren 00:47:47] ====&lt;br /&gt;
Und jetzt als Letztes möchte ich erwähnen das Bedeutendste von allem, mit dem man heute überhaupt über die Erdkruste bis hin zum Zentrum der Erde vorstößt, aber auf höchst abstrakte Weise, und das ist die [[w:Seismik|Seismik]]. Die Seismik, das heißt die Messung von Erdbebenwellen oder künstlich erzeugten Wellen. Und die Seismik, die hat sich natürlich schon so nach und nach vor dem Zweiten Weltkrieg entwickelt. Man kannte natürlich schon lange [[w:Seismische_Wellen|Erdbebenwellen]], aber dass man überhaupt die Seismik in dem Sinne nutzen kann, um ein Bild des Aufbaus der Erde zu gewinnen, das ist noch relativ jung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist so, jedes Erdbeben oder jede künstlich erzeugte Explosion auf Erden erzeugt Wellen. Und diese Wellen verlieren sich natürlich im Luftumkreis, aber man hat Atombomben explodieren lassen in Amerika, die man abgesenkt hat auf tausend Meter Tiefe. Und da sind natürlich ungeheure Explosionswellen ausgelöst worden, und da hat man überall Messapparate hingestellt, seismische Geräte, um die Ankunft der Wellen und deren Geschwindigkeit und Stärke zu messen, um auf diesem Wege auch festzustellen, wie ist der Aufbau der Erdkruste. Und da ist man heute so weit, auch durch die [[w:Tsunami|Tsunami]], die es damals in Indonesien gegeben hat, hat man heute überall über die ganze Erde seismische Stationen, wo fortdauernd die Erdbebenwellen, die fortdauern, immerfort, nur vielleicht ganz kleine, dann plötzlich gewaltige Ausschläge. Und aufgrund dieser Messungen kann man heute Erdbeben sogar voraussagen, weil bestimmte Spannungen der Erdkruste entstehen, und die lösen dann solche Wellen aus, ehe es dann wirklich zum eigentlichen Ereignis kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=3019s Interpretation der seismischen Daten 00:50:19] =====&lt;br /&gt;
Diese [[w:Seismische_Wellen|Wellen]], die dringen nun ein in die Erdkruste, und je nachdem, wie jetzt die Struktur der Erdkruste beschaffen ist, werden die reflektiert. Wenn zum Beispiel [Zonen in der Erdkruste] von einem mehr festen Zustand in einen mehr plastischen oder flüssigen Zustand übergehen, dann werden sie an dieser Grenzzone entweder absorbiert oder reflektiert, diese Wellen. Und diese Wellen misst man dann vom Explosionsort entfernt gestaffelt, wann diese Reflexionswellen zurückkommen. Und dann kann man daraus berechnen, aus diesen Reflexionsereignissen berechnen, wo der Explosionsherd war, wo das Erdbeben war, in welcher Tiefe es war: man kann es heute ziemlich genau lokalisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und aufgrund dieser seismischen Messungen, Untersuchungen, hat man heute einen bestimmten Aufbau der Erde, ich möchte sagen, &amp;quot;theoretisiert&amp;quot;, im höchsten Grade theoretisiert, also mit das Abstrakteste, was man sich vorstellen kann. Und trotzdem ist da was dran, weil diese Wellen ja an verschiedenen Tiefen der Erde plötzlich reflektiert werden und dann da gemessen werden und hier gemessen werden. Und man kann messen, [mittels der] Geschwindigkeit, mit der sie an der Erdoberfläche wieder erscheinen, ob es besonders heftig ist oder weniger heftig. Und darauf hat man heute ein bestimmtes Bild in Bezug auf den Gesamtaufbau der Erde. Wie gesagt, das ist das höchste Maß an Abstraktion, wie man es sich vorstellen kann, aufgrund von bestimmten Phänomenen, die nur durch einen Messvorgang auf der Erdoberfläche erfahrbar sind und erfassbar sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=3154s Der Aufbau der Erde nach seismischen Erkenntnissen 00:52:34] =====&lt;br /&gt;
Also, was ich jetzt an die Tafel male, das beruht auf solchen Messergebnissen, aber es ist natürlich maßlos theoretisiert. Also wenn wir hier jetzt die Erde haben, dann haben wir hier oben, als Alleroberstes, die [[w:Erdkruste|Erdkruste]]. Und diese Erdkruste ist nicht dicker als bei der Orangenschale, die Orangenschale ist schon ziemlich dick, die Apfelschale vielleicht. Also diese Erdkruste, die kann man heute in Bezug auf ihre Tiefe einigermaßen genau einmessen, und die liegt auf den Kontinenten, die [[w:Kontinentale_Erdkruste|kontinentale Kruste]], also wenn das hier ein bisschen aufgebaut ist auf dem Kontinent, die liegt bei maximal 60 Kilometern. 60 Kilometer mächtig ist also die kontinentale Kruste, so sagt man heute. Und unter Gebirgstöcken ist sie noch tiefer, da geht sie vielleicht bis 70 Kilometer, 60 ist auch schon unter Gebirgstöcken gemessen, sonst ist sie zwischen 30 und 60.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da ist jetzt plötzlich hier eine Grenze, und unter dieser Grenze kommt dann eine weitere Schicht, man nennt es die [[w:Mohorovičić-Diskontinuität|Moho-Schicht]], die Moho-Grenze von [[w:Andrija_Mohorovičić|Mohorovičić]]. Das war ein serbischer Geodäter oder Naturwissenschaftler, der hat im Wesentlichen diese Grenzzone als Erster erfasst. Und hier werden also so und so viele Erdbebenwellen reflektiert an dieser Grenze, nach allen Richtungen. Wenn hier Messstationen stehen, dann merkt man, hier werden, an dieser Grenze, diese Erdbebenwellen zurückgeworfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=3313s Lithosphäre und Asthenosphäre 00:55:13] =====&lt;br /&gt;
Dann kommt hier eine weitere Schicht, also das nennen wir mal die Kruste einschließlich aller Gebirge. Und dann kommt hier eine Schicht, die nennt man dann die [[w:Lithosphäre|Lithosphäre]]. Lithosphäre, die Gesteinssphäre, Lithos heißt auf Griechisch der Gestein. Das heißt, obwohl hier eine Grenzschicht ist zwischen Kruste und Lithosphäre, also auch noch, aber offenbar befindet sich dort schon das Gestein in einem etwas anderen Zustand an dieser 60-Kilometer-Grenze, dass hier die Erdbebenwellen überhaupt zurückgeworfen werden. Aber es ist wohl so, dass in dieser Lithosphäre noch grundsätzlich dieselbe Zusammensetzung der Gesteine, deren Mineralien und so weiter besteht wie in der Erdkruste selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann gibt es eine weitere Schicht, das ist, wenn man hier so andeutet, das ist etwas mächtiger, das ist die sogenannte [[w:Asthenosphäre|Asthenosphäre]]. Und diese beiden Schichten zusammen, wenn man sie jetzt mal zusammensetzt, also die Lithosphäre, das habe ich vergessen zu sagen, die ist ungefähr 100 bis 120 Kilometer. Die Asthenosphäre ist 600 Kilometer. Und diese Asthenosphäre - ich habe nirgends irgendwo deutlichere Beschreibungen gefunden, die mir beweisen, dass die so wesentlich anders beschaffen ist als die Lithosphäre - aber es scheint so zu sein, dass hier ein Zustand besteht, eines, wie man es heute nennt, säkular-plastischen Zustandes. Das heißt, eine leichte Plastizität der Erde, die aber sich auswirkt nur in Jahrhunderten, in Bewegungsprozessen, sehr zähflüssig ist diese Schicht in Bewegung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=3495s Der obere und untere Erdmantel 00:58:15] =====&lt;br /&gt;
Und diese beiden zusammen [Lithospäre und Asthenosphäre] nennt man den äußeren [oberen] [[w:Erdmantel|Erdmantel]]. Und darunter nun eine weitere Schicht, noch viel mächtiger, und die bezeichnet man jetzt als den inneren [unteren] Erdmantel. Und die geht bis zu einer Tiefe von 2900 Kilometern. Da werden wieder Wellen reflektiert hier an dieser Grenze. Also es ist unglaublich eigentlich, durch Erschütterungen an der Erdkruste setzen sich Wellen durch den ganzen Erdkörper fort, die dann irgendwo gemessen werden, [was dann] ein Hinweis darauf ist, dass da eine Grenze ist zwischen dem inneren Erdmantel und einer nachfolgenden Schicht, nach innen. Und man nimmt an, dass dieser ganze Bereich des äußeren [oberen] und inneren [unteren] Erdmantels, dass sie eben nicht flüssig sind, wie man immer meint, weil das Magma da oben aus den Vulkanen rauskommt, sondern zähplastisch. Also es sind keine kristallisierten Mineralien mehr zu finden, nur noch in der Lithosphäre. Aber in der Asthenosphäre und dem inneren Erdmantel, da handelt es sich um eine zähplastische Masse. Man sagt immer noch fest, aber zähplastisch. Komisch, aber so ist es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=3633s Der Erdkern und seine Schichten 01:00:33] =====&lt;br /&gt;
Und jetzt gibt es darunter wiederum einen Schichtkörper, das sind sogenannte Kugelschalen, die man sich da so vorstellt, einen Schichtkörper. Und den nennt man den inneren Erdmantel - Entschuldigung, den oberen Erdmantel und den unteren Erdmantel [bereits oben besprochen, ist hier eigentlich eine Wiederholung] und dann den inneren Erdmantel [wahrscheinlich ist hier der &amp;quot;[[w:Erdkern#%C3%84u%C3%9Ferer_Kern|äußere Erdkern]]&amp;quot; gemeint, der sich unter dem &amp;quot;Erdmantel&amp;quot; anschließt]. Und der hat eine Tiefe, reicht bis auf 5000 Kilometer. So, solche Sachen misst man, also folgert aus den Messungen, dass das so ist. Aber immerhin etwas. Und von dem behauptet man, der sei flüssig. Also hier ist effektiv eine Zone, die aufgrund der Messungen und der Interpretation der Messungen hindeutet, dass hier der äußere Erdkern [...] [ist]. [...]. Und der, behauptet man, der ist flüssig, und zwar bestünde der im Wesentlichen aus Schwefeleisen. Das sind alles Folgerungen. Aus Schwefeleisen, also aus Pyriten, aber eben flüssig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kommt - jetzt müssen wir noch eine Farbe finden - und dann kommt der innere [...] [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[w:Erdkern#Innerer_Kern|Erdkern]]], mit dem Erdmittelpunkt und einer Tiefe von 6371 Kilometern. Das ist der Erdhalbmeter. So, also so ein Aufbau, von dem geht man heute aus, dass die Erde so aufgebaut wäre, aufgrund nur seismischer Messungen. Also man hat keine unmittelbare Anschauung von dieser Sache, sondern man geht davon aus, dass die Vulkane auf der Erde gespeist werden aus dieser Sphäre, aus der Asthenosphäre, dass da plötzlich durch Sauerstoffzufuhr gegen die Erdkruste hin mit genügend Sauerstoff, dann erhitzt sich das Material so maßlos, dass es dann flüssige Lava wird, die da oben rausquillt aus dem Vulkan. Aber hier ist der Druck so groß und die Verhältnisse sind so, dass es nur bis zum Zustand des Zähplastischen kommt und erst flüssig in diesem äußeren Erdmantel wird, und dann erst in den äußeren Erdkern und schließlich im Erdkern. Der ist wieder fest, stellt man vor als fest, und zwar in Form von Eisennickel. Da sind unglaubliche Theorien damit verbunden, aber so ist es nun mal. Also auch rein mechanisch, rein materialistisch, rein materiell, da ist kein anderer Gesang drin als dieser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also so ist das Bild, was man heute hat, grob gesprochen. Da steckt viel Intelligenz drin, aber es ist eben das meiste sind Schlussfolgerungen. Also man schließt eben aus nur diesen wenigen Messungen, schließt man auf solchen Aufbau der Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=3965s Das Innere der Erde aus Sicht der Geisteswissenschaft 01:06:05] ===&lt;br /&gt;
Jetzt möchte ich wenigstens erwähnt haben, mehr möchte ich damit gar nicht, was nun Rudolf Steiner eigentlich dazu sagt. Und das Interessante ist, dass Rudolf Steiner 1906 Vorträge gehalten hat im Anschluss an das große [[w:Erdbeben_von_San_Francisco_1906|Erdbeben von San Francisco]]. Das war 1906, glaube ich. Und da [schwer verständlich] [sind] viele Menschen an Rudolf Steiner herangetreten: Ja, wie ist es möglich, dass so etwas passiert, dass eine ganze Stadt in einem fürchterlichen Ereignis und anschließenden Brand einfach untergeht mit unendlich vielen Opfern? Wie ist es denkbar, dass so ein Ereignis stattfinden kann? Was liegt davor? Und wahrscheinlich, ich gehe davon aus, dass Rudolf Steiner daraufhin dann [[a:GA_96|diese Vorträge]] gehalten hat, nur 1906 und nie wieder, und zwar an verschiedenen Orten in verschiedenen Variationen. Und da schildert er den Aufbau der Erde vom geisteswissenschaftlichen Standpunkt aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der ist nun so, dass er dort eine Achtgliederung des Erdinhalts schildert und noch eine neunte, über die man eigentlich nicht sprechen kann: das Zentrum des Bösen, des objektiv Bösen, evil. Und also, für mich ist es einfach ein Phänomen, es kann eigentlich nur der Auslöser [für die Vorträge(?)] dieses Erdbeben von San Francisco gewesen sein, und die Fragen [der] Menschen. Und Rudolf Steiner hat grundsätzlich nur Stellung genommen zu Sachen, die er gefragt worden ist. Und ich habe diese Vorträge alle gelesen, und da ist es sehr schwer, damit zurechtzukommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wer kommt schon so ohne weiteres damit zurecht, wenn Rudolf Steiner in der &amp;quot;Geheimwissenschaft&amp;quot; von den [[a:Hierarchien#Gliederung_der_Hierarchien|neun Hierarchien]] spricht, das habt ihr ja wohl gelesen, oder? In der &amp;quot;Geheimwissenschaft&amp;quot; habt ihr wohl gelesen von den Seraphim und den Cherubim und den Thronen und von den Geistern der Weisheit, den Kyriotetes, von den Geistern der Dynamis, der Geister der Bewegung, und dann den Exusiai, den Geistern der Form und dann die Geister der Persönlichkeit, und dann die Erzengel und die Engel, neun Hierarchien. Und jetzt erscheint als geisteswissenschaftliches Forschungsergebnis, dass die Erde in ihrem inneren Aufbau [[a:Erdinneres#Die_neun_Schichten_des_Erdinneren|neun-gliedrig]] ist. Quasi, also das sind jetzt meine Worte, das habe ich nicht so bei Rudolf Steiner gelesen, also ich meine, dass es eigentlich eine Art Gegenspiegel ist zu den neun Hierarchien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=4183s Die 9 Schichten der Erde nach Rudolf Steiner 01:09:43] ====&lt;br /&gt;
Und er spricht da als erste Schicht, ich möchte das jetzt nicht an die Tafel malen, als erste Schicht von der Mineralerde, also das, was man die Erdkruste auch nennen könnte, die Mineralerde. Und dann spricht er von einer zweiten Schicht, das ist die Weicherde. Das kann man auch noch nachvollziehen, also in etwa mit der Asthenosphäre, also klassisch die Weicherde, also durchaus noch mit der Erdkruste verwandt, aber eben weich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kommt eine dritte, und da ist es sehr schwer, damit zurechtzukommen. Er nennt es Dampferde, aber er meint da nicht irgendwie so einen äußeren Dampf um Wasser unter hohem Druck, sondern es ist eine ganz andere Terminologie, aber doch ein Zustand, der eigentlich gar nicht mehr materiell zu denken ist, also ein Zustand, wo sozusagen das Materielle immer weniger noch als solches stoffbildend auftritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann als viertes die Wassererde. Auch da nicht nur das äußere Wasser gemeint, das ist nur ein Ausdruck dafür, dass da ein etwas anderer Zustand des Geistigen, eines aber gegenbildlich Geistigen, auftritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fünfte Schicht wird bezeichnet als die Fruchterde. Die Fruchterde. Und wenn er die schildert, diese einzelnen Schichten, dann merkt man, es ist immer das Gegenbild zu den höheren Hierarchien, in etwa. Immer das Gegenbildliche, also das Untersinnliche, nicht das Übersinnliche, sondern das Untersinnliche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann die sechste Schicht wird die Feuererde genannt. Und die siebte Schicht der Erdenspiegel, wo sich sozusagen alle diese Ereignisse, die über der Erde in ihrem Gegenbild erscheinen, alles, was sonst in der Natur oder überhaupt in Gedankenformen, Ideenformen auftreten kann, was wir denken können, erscheint gegenbildlich, genau das Gegenteil in dem Erdenspiegel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die achte Schicht wird dann eben der große Zersplitterer genannt, also Ahrimans Reich im eigentlichen Sinne. Und die neunte Schicht, die bezeichnet er dann als nichts, eigentlich nichts irgendwie beschreibbar, als das Zentrum des Bösen schlechthin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=4377s Die untersinnliche Welt 01:12:57] ====&lt;br /&gt;
Also wir sprechen ja von der Übersinnlichkeit. Das heißt, dass der Mensch ist heute in seinen Gedanken zwar übersinnlich, aber die knüpfen immer noch an die sinnliche Welt an. Wir praktizieren ständig Übersinnlichkeit in unserem Gedankenleben, in unserem Gefühlsleben, in unserem Willensleben. Das ist alles übersinnlich, aber es braucht sozusagen die sinnliche Wahrnehmung, um aktiviert zu werden. Und das kann man den Schritt tun zur höheren Erkenntnis über die Imagination, zur Inspiration, zur Intuition, also die Schritte der übersinnlichen Erkenntnis. Und alle diese Schritte zur übersinnlichen Erkenntnis muss der Mensch, kann er nur erreichen, wenn er eben auch ein Bewusstsein für die [[a:Untersinnliche_Welt|untersinnliche Welt]] entwickelt. Das heißt, die Auseinandersetzung mit dem Bösen. Man kann nur zu einer übersinnlichen Erkenntnis fortschreiten, wenn man gleichzeitig sich selber ausliefert, konfrontiert mit dem Bösen. Das ist die untersinnliche Welt, also wo Magnetismus, Elektrizität und Kernenergie wirksam sind. Das sind die drei untersinnlichen Kräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=4463s Untersinnliche Kräfte 01:14:23] =====&lt;br /&gt;
Also die Kernenergie ist nicht nur ein elektromagnetisches Phänomen, sondern das ist ein Phänomen, die Kernspaltungen, also dass die Protonen gespalten werden, da werden Kräfte frei, die noch anders sind, andere sind als die elektromagnetischen. Das ist die dritte Kraft, auf die Rudolf Steiner hingewiesen hat, schon lange bevor die erste Kernspaltung stattgefunden hat, die sogenannte dritte Kraft. Und man möge wünschen, dass die Menschheit in ihrer Moralität so weit fortgeschritten sein wird, dass sie die Folgen der Entdeckung dieser dritten Kraft überhaupt besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann 1938, im Januar, im Kaiser-Wilhelm-Institut in Berlin, hat Hahn, Strassmann und Lise Meitner [[w:Entdeckung_der_Kernspaltung|die erste Kernspaltung]] im Versuch vollzogen. Also wir haben es hier mit der Schilderung aus der Geisteswissenschaft mit etwas zu tun, was ganz in die Untersinnlichkeit führt, also in das Reich der Antikräfte, zu dem, was Evolutionskräfte sind, die Antikräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und mit denen gehen wir ja heute mit unseren Technologien, die wir heute so handhaben, mit der digitalen Welt, gehen wir ja ständig damit um. Also die ganze digitale Welt, ich halte sie für die größte Gefahr der Menschheit überhaupt, der wir uns heute, seit 20, 30 Jahren gestellt sehen. Es ist nicht die Atomenergie, sondern die digitale Welt, wo diese untersinnlichen Kräfte nicht nur jetzt explosiv irgendwo wirksam sind, sondern sie ergreifen die [[A:Seele|Seele]] des Menschen und verformen, verändern die Seele des Menschen, dass er eines Tages überhaupt nicht mehr weiß, wer er selber eigentlich ist, sondern nur noch Roboter und nur noch ausführendes Organ von Wesen, die über ihn herrschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist das Bild aus der [[Geisteswissenschaft]]. Ich wollte es nur erwähnt haben, es hat keinen Sinn, darüber zu spintisieren. Man muss es als Tatsache einfach mal hinnehmen, dass die Geisteswissenschaft dazu diese Ergebnisse gibt. Das ist 1906. 1909 schreibt [[A:Rudolf Steiner|Rudolf Steiner]] die &amp;quot;Geheimwissenschaft&amp;quot; ([[a:Geheimwissenschaft im Umriß|GA13]]), da ist nichts davon enthalten, interessanterweise. Da spricht er dann über den [[A:Christus|Christus]] und alles das, was damit im Zusammenhang steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=4635s Das Gesicht der Erde 01:17:15] ===&lt;br /&gt;
So, aber jetzt, die Zeit ist leider schon so weit fortgeschritten. Ich möchte jetzt wenigstens noch erwähnen, wie man verstehen lernen kann das Gesicht der Erde. Die Erde, die ganze Erde hat ja ein bestimmtes Gesicht, und dieses Gesicht ist gekennzeichnet dadurch, dass da die Kontinente, sie finden die da im Wasser, irgendwo im Meereswasser auftauchen als ganz eigenständige Gebilde. Und der größte Teil ist eigentlich Meerwasser, knapp 71% der gesamten [[w:Erdoberfläche#Daten|Erdoberfläche]] ist Meerwasser. Stellen Sie sich das mal vor, fast drei Viertel der Erdoberfläche sind Meerwasser, zusammenhängende Meere, und nur ein Viertel, in etwa ein bisschen mehr wie ein Viertel, sind kontinentale Gebilde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt sind ja diese Kontinente so eigenartig verstreut in der nördlichen Hemisphäre hauptsächlich. Der größte Anteil an kontinentalen Gebilden finden Sie in der nördlichen Hemisphäre und die größte Meeresfläche in der südlichen Hemisphäre und natürlich im Pazifik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=4743s Rätsel der Verteilung der Kontinente 01:19:03] ====&lt;br /&gt;
Wie kommt es dazu, dass wir dieses Gesicht der Erde haben? Welche Kräfte waren da im Spiel, dass dieses Verhältnis von Meer und Wasser in dieser Form entstanden ist? War das immer so? Gilt hier absolutes Prinzip der Aktualität und so weiter? Und das ist alles außerordentlich rätselvoll. Und doch ist man heute durch die verschiedensten Untersuchungen sehr weit gediehen, das erklärlich zu machen, wenn es auch nach wie vor in Bezug auf die treibenden Faktoren unerklärlich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie auf die Landkarte gucken, wir müssen die morgen da mal aufhängen, dann sehen Sie ja, dass wir eine Reihe von Kontinenten haben. Das ist einmal Nordamerika, Südamerika und dann Europa, zusammenhängend mit Asien, und dann der ganze afrikanische Kontinent, mächtig, gewaltig, und dann eben noch Australien und die Antarktis. Das sind die Kontinente. Also Antarktis, Australien, Eurasien, Südamerika, Nordamerika. Was habe ich noch vergessen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[Zuhörerin]&#039;&#039;&#039; Afrika.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie kommt es zu dieser seltsamen Verteilung über die Erdoberfläche? Und nun hat man schon immer gerätselt, wenn man auf die Landkarten geguckt hat, seit es Landkarten gibt, dass da so eine eigenartige Formgestalt sich findet zwischen Afrika und Südamerika, dass die irgendwie, wenn man die ein bisschen verschiebt, dass die da so zusammenpassen. Und man hat natürlich gerätselt, alles Mögliche, bis man eines Tages etwas entdeckt hat, was umwerfend ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man hat nämlich entdeckt in Brasilien, also mehr an der Ostküste, aber mehr nach Süden, nach Argentinien auch hin bis runter nach Feuerland, hat man entdeckt, dass da so kugelrunde Gesteine sich finden. Und dann hat man diese Steine untersucht - das sind im wesentlichen [[w:Granit|Granite]] - und dann hat man plötzlich in Südafrika dasselbe entdeckt, die sogenannten [[w:Tillit|Tillite]]. Und dann hat man in Südindien und an der indischen Westküste auch solche Tillite entdeckt. Da war man sprachlos, erst einmal diese rundlichen Formen, große und kleine Gebilde. Und dann hat man sogar Gekritze – Gekritze heißt Ritze, also so kleine Schleifspuren drauf entdeckt, Gekritze nennt man das. Und dann sagten die, das können ja nur Eiszeitablagerungen sein, Ergebnisse von Eiszeiten, Findlinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Ergebnis war, dass man gesagt hat, die sind ja alle unterschiedlicher granitischer Herkunft, aber immerhin müsste das mal zusammengehängt haben, das Ganze. Und dann hat man sogar noch gesehen, dass die Tillite in Ostafrika, also in Afrika, aber an der Westküste, da in Nigeria – nicht in Nigeria, sondern Angola, und dann kommt ja der Kongo, der einen ganz schmalen Streifen zum Atlantik hat, und dann kommt Nigeria – dass in dieser Gegend die [[w:Streichen_(Geologie)|Ausrichtung]] dieser Tillite dieselbe ist, wie man sie in Brasilien gefunden hat, die Strömungsrichtung, wie die abgelagert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann gab es andere Forscher, die haben dann in Ostafrika, in diesem Winkel da unten, wo Afrika sich ausbuchtet nach Westen – das ist also Nigeria im Wesentlichen – da haben die die Pflanzen studiert und haben festgestellt, dass da oben in Brasilien sich dieselben Pflanzen finden, vor allen Dingen Versteinerungen von Pflanzen. Die Pflanzen haben sich ein bisschen verändert in der Zwischenzeit, die jetzt rezenten Pflanzen. Aber die Versteinerungen, die man in Ostafrika gefunden hat, finden sich auch in Südamerika, da oben im Nordosten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=4845s Alfred Wegeners Theorie 01:20:45] ====&lt;br /&gt;
Und aufgrund all dieser Beobachtungen kam dann ein Mann, der hieß [[w:Alfred_Wegener|Alfred Wegener]]. Also das ist eine echte Berühmtheit, der Alfred Wegener. Der war Klimatologe, kein Geologe, aber ein Geophysiker und Klimatologe, 1880 geboren und 1936 im Inlandeis von Grönland ums Leben gekommen, auf einer Expedition.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Mann hat in der Zeit kurz vor dem Ersten Weltkrieg und dann im Ersten Weltkrieg eine Theorie aufgestellt, die besagt, dass es mal einen Kontinent gegeben habe, [[w:Pangaea|Pangea]] genannt. Pangea, das ist Griechisch. &amp;quot;Pan&amp;quot; heißt überall, also zusammenhängend ein Ding, und &amp;quot;Gea&amp;quot; eben die Erde. Und dass dieser Kontinent einmal Australien, Indien, die Antarktis, Afrika und Südamerika vereint hat. Ein großer Südkontinent, genannt Gondwana, der [[w:Gondwana|Gondwana-Kontinent]]. Das ist ein indischer Stammteil in Südindien, der so ähnlich heißt, Gondar. [Anmerkung: Gondwana war ursprünglich ein eigener Kontinent, der später einen Teil Pangeas bildete].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war natürlich so kühn, sowas zu sagen damals, dass dieser Alfred Wegener mit allen Mitteln, die die Wissenschaft nur irgend zur Verfügung hatte, verspottet worden ist und quasi an die Wand gestellt worden ist und als der größte Fantast hingestellt worden ist, wie man sich denken kann. Und der hat das alles begründet mit diesen Phänomenen, was die Flora, die [[Versteinerung|Versteinerungen]] angeht, hier und dort und eben diese eiszeitlichen Ablagerungen und so weiter. Er hat gesagt, die beiden Kontinente fügen sich so wunderbar. Er wurde völlig verlacht, und er hat sein ganzes Leben darauf verwendet, nachzuweisen, dass es einen eurasischen und anhängend einen nordamerikanischen Nordkontinent gab, dazwischen ein Meeresgürtel, und einen großen Südkontinent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man mal bei den Griechen nachforscht, dann sprechen die immer vom [[w:Okeanos|Okeanos]]. Und dann meinten die einen Wassergürtel um die Erde herum, also wofür heute noch das Mittelmeer ein letzter Rest ist, das Schwarze Meer, das Kaspische Meer, noch ein letzter Rest ist von diesem einzigen erdumspannenden Mittelmeer. Die Griechen haben ja die Erde noch wie einen Diskus angesehen, eine Flachscheibe, wie einen Diskus, und außenrum diesen Okeanos. Das sind noch so letzte Reste von urältesten, nennen wir es, Erinnerungen in der Menschheit, dass offenbar dieser Okeanos, dieser erdumspannende Wassergürtel, bestanden hat und ein Südkontinent im Süden, ein Nordkontinent in der nördlichen Halbkugel. Er wurde verlacht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=5291s Die Entdeckung des mittelatlantischen Rückens 01:28:11] ====&lt;br /&gt;
Nun kam jetzt noch folgendes Phänomen hinzu, dass die Deutschen Ende der 20er Jahre, Anfang der 30er Jahre ein Forschungsschiff ausgerüstet haben, die &amp;quot;[[w:Meteor_(Schiff,_1924)|Meteor]]&amp;quot; hieß die. Und die waren ausgestattet mit allen Messinstrumenten, die man damals zur Verfügung hatte, ausgefeilteste [[w:Echolot|Echolote]], die aus dem U-Boot-Krieg des Ersten Weltkrieges heraus entstanden sind und insbesondere nach der Katastrophe, die mit dem Eisberg gesunken ist, das Schiff südlich von Neufundland, die Titanic.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit der Zeit hat man angefangen, Echolote zu entwickeln, weil die hatte keine Echolote, deswegen ist sie zusammengestoßen mit dem Eisberg. Und die &amp;quot;Meteor&amp;quot; war ausgestattet mit allen Messinstrumenten, und die haben den ganzen Atlantik abgefahren in den 20er, 30er Jahren und haben festgestellt, dass es im Atlantik ein Hochgebirge gibt, der sogenannte [[w:Mittelatlantischer_Rücken|mittelatlantische Rücken]]. Und natürlich hatten die keine Kenntnisse von der Gesteinsart da unten, sondern die hatten nur die Tatsache, dass der da besteht, und zwar 3000 bis 4000 Meter hoch vom Meeresboden unten an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann blieb die ganze Entwicklung stehen durch den Zweiten Weltkrieg, da passierte nichts mehr. Und nach dem Zweiten Weltkrieg haben die Amerikaner die Meeresforschung so richtig in Gang gesetzt und haben den ganzen Pazifik abgefahren mit dem Echolot, und haben da auch so seltsame Meeresrücken gefunden im pazifischen Raum, untermeerisch. Dann haben sie angefangen, den &amp;quot;[[w:Glomar_Challenger|Glomar Challenger]]&amp;quot; zu bauen, auch ein Forschungsschiff, die Amerikaner, und die haben Tiefseebohrungen gemacht. Da hatten sie zum ersten Mal den Beweis über die Beschaffenheit des Tiefseebodens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=5423s Die Erkenntnis der basaltischen Tiefseeböden 01:30:23] ====&lt;br /&gt;
Und was kam raus? Das sind alles keine [[w:Kontinentale_Erdkruste|kontinentalen]] Strukturen, sondern das ist alles [[w:Basalt|Basalt]]. Dass die eigentlichen Tiefseeböden und der mittelatlantische Rücken, das ist alles Basalt. Das hat mit Granit und all dem, was die Kontinente ausmacht, überhaupt nichts zu tun. Das war schon mal ein unglaubliches Ereignis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann haben die Amerikaner und die anderen Länder auch angefangen, mit Forschungsschiffen den ganzen Meeresboden weltweit zu kartieren, am wenigsten der Indik [indischer Ozean]. Das hat man ja gemerkt bei dem Absturz [[w:Malaysia-Airlines-Flug_370|dieser Maschine]], wo sie noch immer suchen, wo sie geblieben ist, diese Maschine, die in Indonesien [Korrektur: Malaysia] gestartet war, nach Peking fliegen sollte und dann irgendwo verschwunden ist im Indik. Das sucht man ja noch heute. Dieses Gebiet war noch nie wirklich kartiert, das fangen sie jetzt erst an aufgrund dieses Ereignisses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedenfalls entdecken die plötzlich, dass die Tiefseeböden alle Basalt sind, durchgehend. Keine granitische Struktur, keine kontinentale Struktur, nichts, gar nichts, sondern alles Basalt. Und zwar hat man dann festgestellt, durch alle möglichen Messungen, dass die Mächtigkeit dieser [[Boden|Tiefseeböden]] sehr gering ist, keineswegs 60 Kilometer, sondern nur 10 Kilometer mächtig, maximal 10 Kilometer. Also ganz hauchdünne Schichten zu den unterliegenden, zur Asthenosphäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=5536s Die Plattentektonik und die Bewegung der Kontinente 01:32:16] ====&lt;br /&gt;
Darauf hat man nun gemerkt, eigentlich hat ja Alfred Wegener gar nicht so Unrecht. Dann hat man den genau studiert und hat gemerkt, in allem stimmt das, was er gesagt hat. Und hat dann gemerkt, dass die ganze Erde sich auflöst in bestimmte Platten. Man nennt es Platten, die Plattentektonik, und zwar in [[w:Plattentektonik#Die_Lithosph%C3%A4renplatten|sieben Riesenplatten]]. Die größte dieser Platten ist die eurasische Platte, also Europa plus Asien, einschließlich dem Indien. Und eine zweite Platte ist dann Australien mit dem indonesischen Archipel. Und eine dritte Platte ist die Antarktis, eine vierte ist Südamerika, eine fünfte ist Nordamerika, und eine sechste ist der Atlantik, und eine siebte ist der Pazifik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also plötzlich löst sich die ganze Erde in Plattenstrukturen auf. Und die [[w:Plattentektonik#Gebirgsbildung_und_Vulkanismus_im_Licht_der_Plattentektonik|Plattengrenzen]] sind dadurch charakterisiert, dass da der größte Vulkanismus ist und dass diese Platten offensichtlich in Bewegung sind und dass man heute noch durch genaueste Messungen nachweisen kann, dass Südamerika und Nordamerika im Jahr ungefähr ein bis zwei Zentimeter voneinander sich entfernen in einem Jahr. Etwas ist es schon, aber in 100 Jahren ist es ein bisschen was.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, wie ist das jetzt zu verstehen, diese Problematik, dass die Kontinente einmal eine Einheit gebildet haben, der Südkontinent und der Nordkontinent? Die sind eben so einschließlich Nordamerika, einschließlich Grönland, die hingen alle zusammen, und dann plötzlich sind die auseinander gedriftet und bilden heute das Gesicht der Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der einzige Kontinent, der einen Ruhepol bildet, weitgehend jedenfalls, ist der afrikanische Kontinent. Der ist &amp;quot;in situ&amp;quot;, an dem Ort schon immer gewesen, hat sich ein bisschen gedreht, ist auch ein bisschen nach Norden gewandert, aber jedenfalls ruht der noch so urtümlich wie in den Urzeiten, und alle anderen Kontinente sind davon geschwommen. Australien hing früher an Afrika dran, Indien hing früher an Afrika dran, und ebenso die Antarktis und ebenso Südamerika, und bildeten diesen Gondwana-Kontinent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=5734s Ausblick 01:35:34] ===&lt;br /&gt;
Jetzt wollen wir uns dann morgen – wie lang machen wir? Die Zeit ist längst um, oh Herrgott, wie sollen wir jetzt aufhören? Also, dann wollen wir dann morgen nochmal die treibenden Kräfte versuchen aufzusuchen, die dieses Kontinentaldrift, wie man sie auch bezeichnet, oder Kontinentalverschiebung, wie sie Alfred Wegener bezeichnet hat, wie das – ob es da einen Erklärungsgrund dafür geben kann für diese Tatsache. Das wollen wir dann morgen betrachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ich möchte jetzt schon sagen, das wird auch genauso mechanisch gesagt wie alles andere auch, und kein Mensch kann sagen, was eigentlich die Idee hinter dem Ganzen ist. Goethe hat grundsätzlich gefragt, wenn er irgendein Phänomen aufgesucht hat, nicht das Phänomen jetzt stehen zu lassen und daran eine Theorie zu knüpfen, sondern immer gefragt: Was sind die treibenden Kräfte, die dieses Phänomen hervorgebracht haben? Und das muss man sich auch heute fragen: Was sind die treibenden Kräfte eigentlich, die dieses Gesicht der Erde geschaffen haben?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da wollen wir uns dann morgen nochmal kurz damit befassen, und dann müssen wir übergehen zur Gesteinskunde, wo wir uns mal die verschiedenen Gesteine anschauen. Und dann wollen wir uns noch kurz mit einer Zeitbetrachtung befassen: Wie kann man überhaupt ein Verständnis entwickeln für Zeitepochen? Ob man von Millionen Jahren eigentlich überhaupt sprechen kann, ist es überhaupt zulässig, Milliarden Jahren? Und dann wollen wir uns mit den verschiedenen Schichten des Krustenaufbaus der Erde genauer im Einzelnen befassen, bis hin zu den Gebirgsbildungen, bis hin zu den Landschaftsstrukturen, die wir heute vorfinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgen früh machen wir weiter. Ich lasse das Buch hier nochmal liegen, da will ich eigentlich gerne morgen noch was vorlesen, wenn wir irgendwie Zeit hätten, von Goethe über den Granit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=5901s Fragen 01:38:21] ===&lt;br /&gt;
[Frage von Zuhörer]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie ist denn das mit dieser Bewegung der Kontinente oder dieser Platten? Das ist ja eine Masse, eine definierte Masse, die sich frei bewegen kann, und ein rotierender Körper in Bewegung im Raum und in sich selbst. Bei Verschiebung der Masse auf einen Punkt haben wir ja in der Physik das Problem des Ungleichgewichts, der Unwucht. Was würde denn passieren, wenn man diese ganze Masse theoretisch berechnet, konzentrieren würde an einem Punkt? Was würde mit der Achse der Erde passieren, mit der Position der Erde im All im Verhältnis zu den anderen Planeten? Mir kommt dann dieser Gedanke, dass diese Bewegung eine Ausgleichsbewegung ist in Bezug auf die Bewegung der Erde im gesamten Raum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Manfred Klett]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber stell dir mal vor, dass die Nordhalbkugel die größte Masse der Kontinente enthält, und die Südhalbkugel die größte Wassermasse, in Verbindung mit dem Pazifik. Das sind so – Wasser hat das spezifische Gewicht von 1, und die Gesteine, die leichtesten Gesteine, haben das spezifische Gewicht von 2,4 bis 2,6. Das heißt also, wie kommt es dazu, dass viel schwerere Gesteine als das Wasser sich an der Nordhalbkugel konzentrieren und sich nicht gleichmäßig irgendwo durch die entsprechenden Kräfte von Nord- und Südpol und allem, was dazwischen an magnetischen Strömungen läuft, dass die sich nicht gleichmäßig verteilt haben? Das müsste doch eigentlich so sein, aber es ist eben nicht so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist viel widersprüchlicher, auch in dem heutigen Weltbild, was man hat, in dieser Hinsicht, so viel Widersprüchliches. Und dennoch muss man sagen, die Tatsache, dass sie mal zusammenhängend waren und dann auseinander gedriftet sind, die kann man nicht mehr widerlegen. Da sprechen alle sinnlich wahrnehmbaren Erscheinungen, also was vor allem die Flora und Fauna angeht, die Versteinerungen und auch die Mineralkörper, gerade die eiszeitlichen Ablagerungen, eine Eiszeit, die vor unserer Eiszeit war, die sogenannte [[w:Permokarbonische_Vereisung|permokarbonische Eiszeit]], da kommen wir nochmal drauf zurück, die damals abgelagert wurden. Es sind so viele Phänomene, die dafür sprechen, dass da Kräfte wirksam waren, ganz spezifischer Art, die sich nicht einfach nur berechnen lassen aus der Achsenstellung der Erde oder Fliehkräften oder sonst wie. Theorien gibt es noch und noch, und jede greift irgendein Phänomen auf, aber dann merkt man, es steht im totalen Widerspruch zu anderen Phänomenen, und man ist da noch an kein Ende gekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Plattentheorie gilt heute. Es gibt sieben große Platten und fünf kleine Platten. Die gilt für so schlüssig, man meint, da ist man heute der Überzeugung, die sei so absolut erklärbar aus allen Zusammenhängen, dass es so ist. Und da kommt dann plötzlich wieder so einer, Wunderlich [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[w:Hans_Georg_Wunderlich|H. G. Wunderlich]](?)] hieß der, der ist leider Gottes in jungen Jahren gestorben, aber das war ein genialer Geologe, so ein Kerl, was hätte der noch in seinem Leben zurechtrücken können. Der fängt dann an, sogar die Plattentheorie zu kritisieren, was auch keiner gewagt hat, sondern sie meinen alle, das sei jetzt klar, die sogenannten Plattentheorien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Phänomene sind auch da, da gibt es Plattengrenzen, die schieben sich aneinander vorbei und erzeugen Erdbeben und alles Mögliche. Das werden wir morgen nochmal sehen. Aber dieser hat sich erkühnt, der Wunderlich, Professor für Geologie in Stuttgart, auch selbst diese Theorie anfängt und hoch, hoch intelligent infrage zu stellen. Also man merkt, das Ganze ist immer noch im Prozess, es geht immer weiter, immer weiter. Aber jeder Schritt ist eben ein Erkenntnisschritt auf dem Wege, und eines Tages, wie der Goethe gesagt hat, wird gewiss einer kommen, der da quasi – wir wollen ihm vorarbeiten. Gut, also dann, bis morgen.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;Folge  [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|1]] - [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|2]] - [[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|3]] - [[Geologie - 4. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|4]] - [[Geologie - 5. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|5]] - [[Geologie - 6. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|6]] - [[Geologie - 7. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|7]] - [[Geologie - 8. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|8]] - [[Geologie - 9. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|9]] - [[Geologie - 10. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|10]] - [[Geologie - 11. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|11]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
== Glossar==&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|A}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|A}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ablagerung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Es gibt also in den &#039;&#039;&#039;Ablagerungen&#039;&#039;&#039; bestimmte Minerale, die nur unter Meeresbedingungen entstehen.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Leitfossilien als Orientierungshilfe 00:32:20|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:32:20]]&lt;br /&gt;
[[Ackerbau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Also die [[Grabenbruch|Grabenbrüche]] in der Welt, die sind von großer Bedeutung und […] meistens auch mit die fruchtbarsten Gegenden für den &#039;&#039;&#039;Ackerbau&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Grabenbrüche weltweit und ihre Bedeutung 00:42:31|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:42:31]]&lt;br /&gt;
[[Ahriman]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Die [[Erdinneres|achte Schicht]] wird dann eben der [[große Zersplitterer]] genannt, also &#039;&#039;&#039;Ahrimans&#039;&#039;&#039; Reich im eigentlichen Sinne.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die 9 Schichten der Erde nach Rudolf Steiner 01:09:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:09:43]]&lt;br /&gt;
Antikräfte (siehe [[Kraft]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Asthenosphäre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Die &#039;&#039;&#039;Asthenosphäre&#039;&#039;&#039; ist 600 Kilometer. Und diese Asthenosphäre […] scheint so zu sein, dass hier ein Zustand besteht, eines, wie man es heute nennt, säkular-plastischen Zustandes […} sehr zähflüssig ist diese [[Erdschichtung, äussere Wissenschaft|Schicht]] in Bewegung.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Lithosphäre und Asthenosphäre 00:55:13|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:55:13]]&lt;br /&gt;
* „[…] man nimmt an, dass dieser ganze Bereich des äußeren [oberen] und inneren [unteren] [[Erdmantel|Erdmantels]], dass sie eben nicht flüssig sind, wie man immer meint, weil das Magma da oben aus den Vulkanen rauskommt, sondern zähplastisch […] in der &#039;&#039;&#039;Asthenosphäre&#039;&#039;&#039; und dem inneren Erdmantel […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der obere und untere Erdmantel 00:58:15|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:58:15]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|B}}&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Basalt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] die eigentlichen [[Boden|Tiefseeböden]] und der mittelatlantische Rücken, das ist alles &#039;&#039;&#039;Basalt&#039;&#039;&#039;. Das hat mit Granit und all dem, was die Kontinente ausmacht, überhaupt nichts zu tun.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Erkenntnis der basaltischen Tiefseeböden 01:30:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:30:23]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Boden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] nach dem Zweiten Weltkrieg haben die Amerikaner die Meeresforschung so richtig in Gang gesetzt und haben den ganzen Pazifik abgefahren mit dem Echolot, und haben da auch so seltsame Meeresrücken gefunden im pazifischen Raum, untermeerisch […] und die haben Tiefseebohrungen gemacht. Da hatten sie zum ersten Mal den Beweis über die Beschaffenheit des &#039;&#039;&#039;Tiefseebodens&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Entdeckung des mittelatlantischen Rückens 01:28:11|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:28:11]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] die eigentlichen &#039;&#039;&#039;Tiefseeböden&#039;&#039;&#039; und der mittelatlantische Rücken, das ist alles [[Basalt]]. Das hat mit Granit und all dem, was die Kontinente ausmacht, überhaupt nichts zu tun.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Erkenntnis der basaltischen Tiefseeböden 01:30:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:30:23]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Böse (siehe [[Das Böse]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Christentum]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Wenn man das &#039;&#039;&#039;Christentum&#039;&#039;&#039; verstehen will, ist es nichts anderes als die Verwirklichung des [[Entwicklungsgedanke|Entwicklungsgedankens]], dass ich nicht bei mir stehen bleibe in dem Selbst […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Landwirtschaftliche Kurs und der Entwicklungsgedanke 00:17:58|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:17:58]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Das Böse]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und alle diese Schritte zur übersinnlichen Erkenntnis […] kann er nur erreichen, wenn er eben auch ein [[Bewusstsein]] für die [[Untersinnlich|untersinnliche Welt]] entwickelt. Das heißt, die Auseinandersetzung mit dem &#039;&#039;&#039;Bösen&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die untersinnliche Welt 01:12:57|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:12:57]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und die [[Erdinneres|neunte Schicht]], die bezeichnet er (R. Steiner) dann als nichts, eigentlich nichts irgendwie beschreibbar, als das Zentrum &#039;&#039;&#039;des Bösen&#039;&#039;&#039; schlechthin.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die 9 Schichten der Erde nach Rudolf Steiner 01:09:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:09:43]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Digitale Welt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Es ist nicht die Atomenergie, sondern die &#039;&#039;&#039;digitale Welt&#039;&#039;&#039;, wo diese [[Kraft|untersinnlichen Kräfte]] nicht nur jetzt explosiv irgendwo wirksam sind, sondern sie ergreifen die [[A:Seele|Seele]] des Menschen und verformen, verändern die Seele des Menschen […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Untersinnliche Kräfte 01:14:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:14:23]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|E}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|E}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Entwicklungsgedanke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] das ist eigentlich eine Prämisse […] die muss jeder für sich selbst beantworten. Inwiefern es wirklich eine Möglichkeit gibt, dass der Mensch nicht nur die &#039;&#039;&#039;Natur&#039;&#039;&#039; zu retten hat, sondern dass er die Natur zu &#039;&#039;&#039;entwickeln&#039;&#039;&#039; hat.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Mission des Menschen in Bezug auf die Natur 00:12:48|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:12:48]]&lt;br /&gt;
* „[…] das ist die Situation des [[Ökologischer Landbau|ökologischen Landbaus]], des &#039;&#039;&#039;Entwicklungsgedankens&#039;&#039;&#039; heute. Man kann der [[Natur]] nie gerecht werden. Man kann sie nie erreichen […] man kann nur den Schaden […] minimieren. Und dieses Gesetz ist eben nur möglich zu durchbrechen, wenn man zum [[Raum und Zeit|Raum […] hinzunimmt […] die Zeit]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Mission des Menschen in Bezug auf die Natur 00:12:48|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:12:48]]&lt;br /&gt;
* „[…] der Begriff der [[Landwirtschaft|landwirtschaftlichen Individualität]], den [[Rudolf Steiner]] zu Beginn des zweiten Vortrages entwickelt, ist nichts anderes wie der verkörperte &#039;&#039;&#039;Entwicklungsgedanke&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Landwirtschaftliche Kurs und der Entwicklungsgedanke 00:17:58|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:17:58]]&lt;br /&gt;
* „Wenn man das [[Christentum]] verstehen will, ist es nichts anderes als die Verwirklichung des &#039;&#039;&#039;Entwicklungsgedankens&#039;&#039;&#039;, dass ich nicht bei mir stehen bleibe in dem Selbst […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Landwirtschaftliche Kurs und der Entwicklungsgedanke 00:17:58|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:17:58]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Erde (Planet)|Erde]] (Planet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] knapp 71% der gesamten &#039;&#039;&#039;Erdoberfläche&#039;&#039;&#039; ist Meerwasser. Stellen Sie sich das mal vor, fast drei Viertel der Erdoberfläche sind Meerwasser […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Das Gesicht der Erde 01:17:15|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:17:15]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erdkern (siehe [[Erdinneres]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Erdinneres]] [9 Erdschichten nach Geisteswissenschaft Rudolf Steiners]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Aber wer kommt schon so ohne weiteres damit zurecht, wenn [[Rudolf Steiner]] in der &amp;quot;Geheimwissenschaft&amp;quot; von den [[a:Hierarchien#Gliederung_der_Hierarchien|neun Hierarchien]] spricht […] Und jetzt erscheint als geisteswissenschaftliches Forschungsergebnis, dass die &#039;&#039;&#039;Erde in ihrem inneren&#039;&#039;&#039; Aufbau neun-gliedrig ist […] dass es eigentlich eine Art Gegenspiegel ist zu den neun Hierarchien.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Das Innere der Erde aus Sicht der Geisteswissenschaft 01:06:05|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:06:05]]&lt;br /&gt;
* „[…] er [R.S.] spricht da als erste Schicht, ich möchte das jetzt nicht an die Tafel malen, als erste Schicht von der [[Mineralerde]], also das, was man die [[Erdkruste]] auch nennen könnte […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die 9 Schichten der Erde nach Rudolf Steiner 01:09:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:09:43]]&lt;br /&gt;
* „[…] dann spricht er von einer &#039;&#039;&#039;zweiten Schicht&#039;&#039;&#039;, das ist die Weicherde.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die 9 Schichten der Erde nach Rudolf Steiner 01:09:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:09:43]]&lt;br /&gt;
* „Die &#039;&#039;&#039;achte Schicht&#039;&#039;&#039; wird dann eben der [[große Zersplitterer]] genannt, also [[Ahriman|Ahrimans]] Reich im eigentlichen Sinne.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die 9 Schichten der Erde nach Rudolf Steiner 01:09:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:09:43]]&lt;br /&gt;
* „Und die &#039;&#039;&#039;neunte Schicht&#039;&#039;&#039;, die bezeichnet er dann als nichts, eigentlich nichts irgendwie beschreibbar, als das Zentrum [[Das Böse|des Bösen]] schlechthin.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die 9 Schichten der Erde nach Rudolf Steiner 01:09:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:09:43]]&lt;br /&gt;
* „[…] &#039;&#039;&#039;Erdkern&#039;&#039;&#039;. Der ist wieder fest, stellt man vor als fest, und zwar in Form von Eisennickel. Da sind unglaubliche Theorien damit verbunden […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Erdkern und seine Schichten 01:00:33|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:00:33]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Erdkruste]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] wenn wir hier jetzt die Erde haben, dann haben wir hier oben, als Alleroberstes, die &#039;&#039;&#039;Erdkruste&#039;&#039;&#039;. Und diese Erdkruste ist nicht dicker als bei der Orangenschale, die Orangenschale ist schon ziemlich dick, die Apfelschale vielleicht.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Aufbau der Erde nach seismischen Erkenntnissen 00:52:34|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:52:34]]&lt;br /&gt;
* „60 Kilometer mächtig ist also die kontinentale &#039;&#039;&#039;Kruste&#039;&#039;&#039;, so sagt man heute.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Aufbau der Erde nach seismischen Erkenntnissen 00:52:34|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:52:34]]&lt;br /&gt;
[[Erdmantel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und diese beiden zusammen [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[Lithosphäre]] und [[Asthenosphäre]]] nennt man den äußeren [oberen] &#039;&#039;&#039;Erdmantel&#039;&#039;&#039;. Und darunter nun eine weitere [[Erdschichtung, äussere Wissenschaft|Schicht]], noch viel mächtiger, und die bezeichnet man jetzt als den inneren [unteren] Erdmantel.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der obere und untere Erdmantel 00:58:15|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:58:15]]&lt;br /&gt;
* „[…] man nimmt an, dass dieser ganze Bereich des äußeren [oberen] und inneren [unteren] &#039;&#039;&#039;Erdmantels&#039;&#039;&#039;, dass sie eben nicht flüssig sind, wie man immer meint, weil das Magma da oben aus den Vulkanen rauskommt, sondern zähplastisch […] in der [[Asthenosphäre]] und dem inneren Erdmantel […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der obere und untere Erdmantel 00:58:15|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:58:15]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Erdschichtung, äussere Wissenschaft]] (9 Erdschichten nach Geisteswissenschaft Rudolf Steiners siehe [[Erdinneres]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „So ist die [[Stratigraphie]], das heißt, das, was der Laie entdeckt hat, die &#039;&#039;&#039;Schichtungen&#039;&#039;&#039; der äußersten [[Erdkruste]], die kann man sich dann nach und nach erschließen, wenn man in verschiedenen Gegenden die Steinbrüche aufsucht.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Methoden zur Erforschung der Erdkruste 00:26:29|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:26:29]]&lt;br /&gt;
* „Die [[Asthenosphäre]] ist 600 Kilometer. Und diese Asthenosphäre […] scheint so zu sein, dass hier ein Zustand besteht, eines, wie man es heute nennt, säkular-plastischen Zustandes […} sehr zähflüssig ist diese &#039;&#039;&#039;Schicht&#039;&#039;&#039; in Bewegung.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Lithosphäre und Asthenosphäre 00:55:13|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:55:13]]&lt;br /&gt;
* „Und diese beiden zusammen [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[Lithosphäre]] und [[Asthenosphäre]]] nennt man den äußeren [oberen] [[Erdmantel]]. Und darunter nun eine weitere &#039;&#039;&#039;Schicht&#039;&#039;&#039;, noch viel mächtiger, und die bezeichnet man jetzt als den inneren [unteren] Erdmantel.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der obere und untere Erdmantel 00:58:15|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:58:15]]&lt;br /&gt;
* „[…] das große [[w:Erdbeben_von_San_Francisco_1906|Erdbeben von San Francisco]]. Das war 1906, glaube ich […] ich gehe davon aus, dass Rudolf Steiner daraufhin dann [[a:GA_96|diese Vorträge [GA96]]] gehalten hat […] Und da schildert er den &#039;&#039;&#039;Aufbau der Erde&#039;&#039;&#039; vom geisteswissenschaftlichen Standpunkt aus. Und der ist nun so, dass er dort eine Achtgliederung des Erdinhalts schildert und noch eine neunte […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Das Innere der Erde aus Sicht der Geisteswissenschaft 01:06:05|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:06:05]]&lt;br /&gt;
[[Höhere Erkenntnis|Erkenntnis (höhere)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und das kann man den Schritt tun zur &#039;&#039;&#039;höheren Erkenntnis&#039;&#039;&#039; über die [[Imagination]], zur [[Inspiration]], zur [[Intuition]], also die Schritte der [[Übersinnlich|übersinnlichen]] Erkenntnis.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die untersinnliche Welt 01:12:57|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:12:57]]&lt;br /&gt;
* „Und alle diese Schritte zur &#039;&#039;&#039;übersinnlichen Erkenntnis&#039;&#039;&#039; […] kann er nur erreichen, wenn er eben auch ein [[Bewusstsein]] für die [[Untersinnlich|untersinnliche Welt]] entwickelt. Das heißt, die Auseinandersetzung mit dem [[Das Böse|Bösen]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die untersinnliche Welt 01:12:57|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:12:57]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Erosionsschlucht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] die &#039;&#039;&#039;Erosionsschluchten&#039;&#039;&#039;, wo man wunderbar die [[Erdkruste]] in ihrem Aufbau erkennen kann, und die gibt es nirgends so toll entwickelt wie in den Rocky Mountains in Amerika&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Erosionsschluchten 00:45:36|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:45:36]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|F}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|F}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|G}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|G}}Gebirgsbildung (siehe [[Gebirge]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Das Zweite ist, dass man die &#039;&#039;&#039;Gebirgsbildungen&#039;&#039;&#039; studiert […], [[Gestein|Gesteinsbildungen]] im Gebirge, dann kann man auch allmählich ein Bild gewinnen für das, was unter den eigenen Füßen ansteht, aber unsichtbar ist. Im Gebirge wird es sichtbar […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Studium der Gebirgsbildungen 00:30:49|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:30:49]]&lt;br /&gt;
[[Gedanke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Wir praktizieren ständig [[Übersinnlich|Übersinnlichkeit]] in unserem &#039;&#039;&#039;Gedankenleben&#039;&#039;&#039;, in unserem [[Gefühl|Gefühlsleben]], in unserem [[Wille|Willensleben]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die untersinnliche Welt 01:12:57|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:12:57]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Gefühl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Wir praktizieren ständig [[Übersinnlich|Übersinnlichkeit]] in unserem [[Gedanke|Gedankenleben]], in unserem &#039;&#039;&#039;Gefühlsleben&#039;&#039;&#039;, in unserem [[Wille|Willensleben]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die untersinnliche Welt 01:12:57|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:12:57]]&lt;br /&gt;
[[Gestein]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Das Zweite ist, dass man die [[Gebirge|Gebirgsbildungen]] studiert […] wo auch immer auf der Welt, und studiert jetzt wirklich solche Gebirgsbildungen, &#039;&#039;&#039;Gesteinsbildungen&#039;&#039;&#039; im Gebirge, dann kann man auch allmählich ein Bild gewinnen für das, was unter den eigenen Füßen ansteht, aber unsichtbar ist. Im Gebirge wird es sichtbar […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Studium der Gebirgsbildungen 00:30:49|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:30:49]]&lt;br /&gt;
* „[[Lithosphäre]], die Gesteinssphäre, Lithos heißt auf Griechisch der &#039;&#039;&#039;Gestein&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Lithosphäre und Asthenosphäre 00:55:13|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:55:13]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gesteinsbildung (siehe [[Gestein]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gesteinssphäre (siehe [[Gestein]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Goethe]], Johann Wolfgang von&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „&#039;&#039;&#039;Goethe&#039;&#039;&#039; hat grundsätzlich gefragt, wenn er irgendein [[Phänomen]] aufgesucht hat, nicht das Phänomen jetzt stehen zu lassen und daran eine Theorie zu knüpfen, sondern immer gefragt: Was sind die treibenden [[Kraft|Kräfte]], die dieses Phänomen hervorgebracht haben?&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Ausblick 01:35:34|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:35:34]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Gondwana]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] das ist eine echte Berühmtheit, der [[Wegener, Alfred|Alfred Wegener]]. Der war […] ein Geophysiker und Klimatologe, 1880 geboren und 1936 im Inlandeis von Grönland ums Leben gekommen, auf einer Expedition. Dieser Mann hat […] eine Theorie aufgestellt, die besagt, dass es mal einen Kontinent gegeben habe, [[Pangäa|Pangea]] […] Und dass dieser Kontinent einmal Australien, Indien, die Antarktis, Afrika und Südamerika vereint hat. Ein großer Südkontinent, genannt &#039;&#039;&#039;Gondwana&#039;&#039;&#039; […}&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Alfred Wegeners Theorie 01:20:45|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:20:45]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Australien hing früher an Afrika dran, Indien hing früher an Afrika dran, und ebenso die Antarktis und ebenso Südamerika, und bildeten diesen &#039;&#039;&#039;Gondwana&#039;&#039;&#039;-[[Kontinent]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Plattentektonik und die Bewegung der Kontinente 01:32:16|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:32:16]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Grabenbruch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Eine besondere Form der [[Tektonik]] sind dann die &#039;&#039;&#039;Grabenbrüche&#039;&#039;&#039;. […] Der berühmteste Grabenbruch in Europa […] ist das [[w:Oberrheinische_Tiefebene|Rheintal]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Studium der Gebirgsbildungen 00:30:49|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:38:20]]&lt;br /&gt;
* „Das Rheintal von Basel bis nach Frankfurt und dann noch bis Bingen, ist ein riesenhafter &#039;&#039;&#039;Grabenbruch&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Grabenbrüche: Das Rheintal als Beispiel 00:40:06|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:40:06]]&lt;br /&gt;
* „Also die &#039;&#039;&#039;Grabenbrüche&#039;&#039;&#039; in der Welt, die sind von großer Bedeutung und […] meistens auch mit die fruchtbarsten Gegenden für den [[Ackerbau]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Grabenbrüche weltweit und ihre Bedeutung 00:42:31|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:42:31]]&lt;br /&gt;
* „Da gibt es nochmal einen riesen &#039;&#039;&#039;Grabenbruch&#039;&#039;&#039; auf Erden, das ist der [[w:Ostafrikanischer_Graben|ostafrikanische Graben]], der zieht sich von Mosambik unten, zieht er sich rauf bis ans Rote Meer, und das [[w:Rotes_Meer|Rote Meer]] selber ist auch ein Grabenbruch.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Grabenbrüche weltweit und ihre Bedeutung 00:42:31|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:42:31]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|H}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|H}}[[Haeckel, Ernst]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Übrigens geht der Begriff der [[Ökologie]] auf &#039;&#039;&#039;Haeckel&#039;&#039;&#039; zurück […] der hat diesen Begriff überhaupt erst gebildet. Und aus diesem Bewusstsein heraus ist der [[w:Ökologische_Landwirtschaft|ökologische Landbau]] entstanden.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Entwicklungsgedanke im ökologischen Bewusstsein 00:07:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:07:23]]&lt;br /&gt;
Höhere Erkenntnis (siehe [[Höhere Erkenntnis|Erkenntnis, höhere]])&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|I}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|I}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Imagination]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und das kann man den Schritt tun zur [[Höhere Erkenntnis|höheren Erkenntnis]] über die &#039;&#039;&#039;Imagination&#039;&#039;&#039;, zur [[Inspiration]], zur [[Intuition]], also die Schritte der [[Übersinnlich|übersinnlichen]] Erkenntnis.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die untersinnliche Welt 01:12:57|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:12:57]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Inspiration]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und das kann man den Schritt tun zur [[Höhere Erkenntnis|höheren Erkenntnis]] über die [[Imagination]], zur &#039;&#039;&#039;Inspiration&#039;&#039;&#039;, zur [[Intuition]], also die Schritte der [[Übersinnlich|übersinnlichen]] Erkenntnis.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Urknalltheorie und ihre Implikationen 00:03:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:12:57]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Intuition]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und das kann man den Schritt tun zur [[Höhere Erkenntnis|höheren Erkenntnis]] über die [[Imagination]], zur [[Inspiration]], zur &#039;&#039;&#039;Intuition&#039;&#039;&#039;, also die Schritte der [[Übersinnlich|übersinnlichen]] Erkenntnis.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Urknalltheorie und ihre Implikationen 00:03:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:12:57]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|J}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|J}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|K}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|K}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kernspaltung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und dann 1938, im Januar, im Kaiser-Wilhelm-Institut in Berlin, hat Hahn, Strassmann und Lise Meitner die erste &#039;&#039;&#039;Kernspaltung&#039;&#039;&#039; im Versuch vollzogen. Also wir haben es hier mit der Schilderung aus der [[Geisteswissenschaft]] mit etwas zu tun, was ganz in die [[Untersinnlich|Untersinnlichkeit]] führt, also in das Reich der Antikräfte […] Evolutionskräfte sind, die [[Kraft|Antikräfte]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Untersinnliche Kräfte 01:14:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:14:23]]&lt;br /&gt;
[[Kontinent]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] der &#039;&#039;&#039;Südkontinent&#039;&#039;&#039; und der Nordkontinent? Die sind eben so einschließlich Nordamerika, einschließlich Grönland, die hingen alle zusammen, und dann plötzlich sind die auseinander gedriftet und bilden heute das Gesicht der [[Erde (Planet)|Erde]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Plattentektonik und die Bewegung der Kontinente 01:32:16|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:32:16]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Der einzige &#039;&#039;&#039;Kontinent&#039;&#039;&#039;, der einen Ruhepol bildet, weitgehend jedenfalls, ist der afrikanische Kontinent. Der ist &amp;quot;in situ&amp;quot;, an dem Ort schon immer gewesen […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Plattentektonik und die Bewegung der Kontinente 01:32:16|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:32:16]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Australien hing früher an Afrika dran, Indien hing früher an Afrika dran, und ebenso die Antarktis und ebenso Südamerika, und bildeten diesen Gondwana-&#039;&#039;&#039;Kontinent&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Plattentektonik und die Bewegung der Kontinente 01:32:16|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:32:16]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] dennoch muss man sagen, die Tatsache, dass sie [&#039;&#039;&#039;Kontinente&#039;&#039;&#039;] mal zusammenhängend waren und dann auseinander gedriftet sind, die kann man nicht mehr widerlegen.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Fragen 01:38:21|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:38:21]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kontinentalverschiebung (siehe [[Kontinent]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kraft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und dann 1938, im Januar, im Kaiser-Wilhelm-Institut in Berlin, hat Hahn, Strassmann und Lise Meitner die erste [[Kernspaltung]] im Versuch vollzogen. Also wir haben es hier mit der Schilderung aus der [[Geisteswissenschaft]] mit etwas zu tun, was ganz in die [[Untersinnlich|Untersinnlichkeit]] führt, also in das Reich der Antikräfte […] Evolutionskräfte sind, die &#039;&#039;&#039;Antikräfte&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Untersinnliche Kräfte 01:14:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:14:23]]&lt;br /&gt;
* „Es ist nicht die Atomenergie, sondern die [[digitale Welt]], wo diese &#039;&#039;&#039;untersinnlichen Kräfte&#039;&#039;&#039; nicht nur jetzt explosiv irgendwo wirksam sind, sondern sie ergreifen die [[A:Seele|Seele]] des Menschen und verformen, verändern die Seele des Menschen […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Untersinnliche Kräfte 01:14:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:14:23]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|L}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|L}}Landwirtschaftliche Individualität (siehe [[Landwirtschaft]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] der Begriff der &#039;&#039;&#039;landwirtschaftlichen Individualität&#039;&#039;&#039;, den [[Rudolf Steiner]] zu Beginn des zweiten Vortrages entwickelt, ist nichts anderes wie der verkörperte [[Entwicklungsgedanke]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Landwirtschaftliche Kurs und der Entwicklungsgedanke 00:17:58|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:17:58]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Landwirtschaftlicher Kurs als Zusammenfassung|Landwirtschaftlicher Kurs]] (Begriff)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Insofern ist wirklich der [[Entwicklungsgedanke]] dem &#039;&#039;&#039;landwirtschaftlichen Kurs&#039;&#039;&#039; und der Anthroposophie von vorne bis hinten immanent.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Landwirtschaftliche Kurs und der Entwicklungsgedanke 00:17:58|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:17:58]]&lt;br /&gt;
Leitfossilien (siehe [[Fossilien]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] ein Weiteres in Bezug auf die [[Stratigraphie]]: Da kann man sich orientieren an den sogenannten &#039;&#039;&#039;Leitfossilien&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Leitfossilien als Orientierungshilfe 00:32:20|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:32:20]]&lt;br /&gt;
[[Lithosphäre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „&#039;&#039;&#039;Lithosphäre&#039;&#039;&#039;, die Gesteinssphäre, Lithos heißt auf Griechisch der [[Gestein]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Lithosphäre und Asthenosphäre 00:55:13|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:55:13]]&lt;br /&gt;
* „[…] die &#039;&#039;&#039;Lithosphäre&#039;&#039;&#039; […] die ist ungefähr 100 bis 120 Kilometer.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Lithosphäre und Asthenosphäre 00:55:13|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:55:13]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|M}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|M}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Mineralerde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] er [R.S.] spricht da als [[Erdinneres|erste Schicht]], ich möchte das jetzt nicht an die Tafel malen, als erste Schicht von der &#039;&#039;&#039;Mineralerde&#039;&#039;&#039;, also das, was man die [[Erdkruste]] auch nennen könnte […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die 9 Schichten der Erde nach Rudolf Steiner 01:09:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:09:43]]&lt;br /&gt;
[[Mittelatlantischer Rücken]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und die &amp;quot;Meteor&amp;quot; war ausgestattet mit allen Messinstrumenten, und die haben den ganzen Atlantik abgefahren in den 20er, 30er Jahren und haben festgestellt, dass es im Atlantik ein Hochgebirge gibt, der sogenannte &#039;&#039;&#039;mittelatlantische Rücken&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Entdeckung des mittelatlantischen Rückens 01:28:11|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:28:11]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|N}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|N}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Nachhaltigkeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[[Ökologischer Landbau|ökologische Landbau]] […] in einer zwiespältigen Situation. Weil er treu studiert […] was in der Natur an Gesetzen waltet, dass man dem versucht Rechnung zu tragen […] dass wir das erhalten müssen. Daraus ergibt sich aber kein Zukunftsgesichtspunkt, sondern &#039;&#039;&#039;Nachhaltigkeit&#039;&#039;&#039; heißt dann nur Fortsetzen dessen, was schon da ist […] der Mensch eigentlich nur Zerstörer ist, und nicht Entwickler.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Kritik am ökologischen Landbau und der Nachhaltigkeit 00:09:08|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:09:08]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Natur]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] das ist eigentlich eine Prämisse […] die muss jeder für sich selbst beantworten. Inwiefern es wirklich eine Möglichkeit gibt, dass der Mensch nicht nur die &#039;&#039;&#039;Natur&#039;&#039;&#039; zu retten hat, sondern dass er die [[Entwicklungsgedanke|Natur zu entwickeln]] hat.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Mission des Menschen in Bezug auf die Natur 00:12:48|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:12:48]]&lt;br /&gt;
* „Jeder [[Gestein|Steinbruch]] lässt einen im Buch der &#039;&#039;&#039;Natur&#039;&#039;&#039; lesen.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Methoden zur Erforschung der Erdkruste 00:26:29|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:26:29]]&lt;br /&gt;
[[Novalis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] im Sinne des Spruches von [[A:Novalis|Novalis]] […] Wir stehen in einer Mission, zur Bildung der Erde sind wir berufen.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Mission des Menschen in Bezug auf die Natur 00:12:48|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:12:48]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|O}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|O}}[[Okeanos]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Wenn man mal bei den Griechen nachforscht, dann sprechen die immer vom &#039;&#039;&#039;Okeanos&#039;&#039;&#039;. Und dann meinten die einen Wassergürtel um die Erde herum […] Das sind noch so letzte Reste von urältesten, nennen wir es, Erinnerungen in der Menschheit […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Alfred Wegeners Theorie 01:20:45|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:20:45]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ökologie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Übrigens geht der Begriff der &#039;&#039;&#039;Ökologie&#039;&#039;&#039; auf [[Haeckel, Ernst|Haeckel]] zurück […] der hat diesen Begriff überhaupt erst gebildet. Und aus diesem Bewusstsein heraus ist der [[Ökologischer Landbau|ökologische Landbau]] entstanden.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Entwicklungsgedanke im ökologischen Bewusstsein 00:07:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:07:23]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ökologischer Landbau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „&#039;&#039;&#039;ökologische Landbau&#039;&#039;&#039; […] in einer zwiespältigen Situation. Weil er treu studiert […] was in der Natur an Gesetzen waltet, dass man dem versucht Rechnung zu tragen […] dass wir das erhalten müssen. Daraus ergibt sich aber kein Zukunftsgesichtspunkt, sondern [[Nachhaltigkeit]] heißt dann nur Fortsetzen dessen, was schon da ist […] der Mensch eigentlich nur Zerstörer ist, und nicht Entwickler.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Kritik am ökologischen Landbau und der Nachhaltigkeit 00:09:08|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:09:08]]&lt;br /&gt;
* „… das ist die Situation des &#039;&#039;&#039;ökologischen Landbaus&#039;&#039;&#039;, des [[Entwicklungsgedanke|Entwicklungsgedankens]] heute. Man kann der [[Natur]] nie gerecht werden. Man kann sie nie erreichen […] man kann nur den Schaden […] minimieren. Und dieses Gesetz ist eben nur möglich zu durchbrechen, wenn man zum [[Raum und Zeit|Raum […] hinzunimmt […] die Zeit]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Mission des Menschen in Bezug auf die Natur 00:12:48|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:12:48]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|P}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|P}}[[Pangäa]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] das ist eine echte Berühmtheit, der [[Wegener, Alfred|Alfred Wegener]]. Der war […] ein Geophysiker und Klimatologe, 1880 geboren und 1936 im Inlandeis von Grönland ums Leben gekommen, auf einer Expedition. Dieser Mann hat […] eine Theorie aufgestellt, die besagt, dass es mal einen Kontinent gegeben habe, &#039;&#039;&#039;Pangäa&#039;&#039;&#039; […] Und dass dieser Kontinent einmal Australien, Indien, die Antarktis, Afrika und Südamerika vereint hat. Ein großer Südkontinent, genannt [[Gondwana]] […}&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Alfred Wegeners Theorie 01:20:45|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:20:45]]&lt;br /&gt;
[[Phänomen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[[Goethe]] hat grundsätzlich gefragt, wenn er irgendein &#039;&#039;&#039;Phänomen&#039;&#039;&#039; aufgesucht hat, nicht das Phänomen jetzt stehen zu lassen und daran eine Theorie zu knüpfen, sondern immer gefragt: Was sind die treibenden [[Kraft|Kräfte]], die dieses Phänomen hervorgebracht haben?&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Ausblick 01:35:34|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:35:34]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Platten und Plattentektonik (siehe [[Tektonik]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Plutonite]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] man hat oben die [[w:Erdkruste|Erdkruste]], da hat man jetzt Ablagerungen […] Eine ganze Fülle von Schichten, Schichten, Schichten. Und da drunter ist was. Und das ist das Urgestein. Das sind die &#039;&#039;&#039;Plutonite&#039;&#039;&#039; …&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Erscheinung der Plutonite und Urgesteine 00:35:33|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:35:33]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|Q}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|Q}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|R}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|R}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Raum und Zeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „… das ist die Situation des [[Ökologischer Landbau|ökologischen Landbaus]], des [[Entwicklungsgedanke|Entwicklungsgedankens]] heute. Man kann der [[Natur]] nie gerecht werden. Man kann sie nie erreichen […] man kann nur den Schaden […] minimieren. Und dieses Gesetz ist eben nur möglich zu durchbrechen, wenn man zum &#039;&#039;&#039;Raum […] hinzunimmt […] die Zeit&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Mission des Menschen in Bezug auf die Natur 00:12:48|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:12:48]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|S}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|S}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schichtung (siehe [[Erdschichtung, äussere Wissenschaft|Erdschichtung]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seele]] (Menschenseele)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Es ist nicht die Atomenergie, sondern die [[digitale Welt]], wo diese [[Kraft|untersinnlichen Kräfte]] nicht nur jetzt explosiv irgendwo wirksam sind, sondern sie ergreifen die &#039;&#039;&#039;Seele&#039;&#039;&#039; des Menschen und verformen, verändern die Seele des Menschen […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Untersinnliche Kräfte 01:14:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:14:23]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seismik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] das Bedeutendste von allem, mit dem man heute überhaupt über die [[Erdkruste]] bis hin zum Zentrum der Erde vorstößt […] ist die &#039;&#039;&#039;Seismik&#039;&#039;&#039;. Die Seismik, das heißt die Messung von Erdbebenwellen oder künstlich erzeugten Wellen.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Seismik als Schlüssel zum Erdinneren 00:47:47|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:47:47]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und die &#039;&#039;&#039;Seismik&#039;&#039;&#039;, die hat sich natürlich schon so nach und nach vor dem Zweiten Weltkrieg entwickelt.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Seismik als Schlüssel zum Erdinneren 00:47:47|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:47:47]]&lt;br /&gt;
* „[…] jedes [[Erdbeben]] oder jede künstlich erzeugte Explosion auf Erden erzeugt Wellen. […] da sind natürlich ungeheure Explosionswellen ausgelöst worden, und da hat man überall Messapparate hingestellt, &#039;&#039;&#039;seismische Geräte&#039;&#039;&#039;, um die Ankunft der Wellen und deren Geschwindigkeit und Stärke zu messen.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Seismik als Schlüssel zum Erdinneren 00:47:47|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:47:47]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steinbruch (siehe [[Gestein]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Jeder &#039;&#039;&#039;Steinbruch&#039;&#039;&#039; lässt einen im Buch der [[Natur]] lesen.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Methoden zur Erforschung der Erdkruste 00:26:29|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:26:29]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Stratigraphie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „So ist die &#039;&#039;&#039;Stratigraphie&#039;&#039;&#039;, das heißt, das, was der Laie entdeckt hat, die [[Erdschichtung, äussere Wissenschaft|Schichtungen]] der äußersten Erdkruste, die kann man sich dann nach und nach erschließen, wenn man in verschiedenen Gegenden die Steinbrüche aufsucht.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Methoden zur Erforschung der Erdkruste 00:26:29|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:26:29]]&lt;br /&gt;
* „[…] ein Weiteres in Bezug auf die &#039;&#039;&#039;Stratigraphie&#039;&#039;&#039;: Da kann man sich orientieren an den sogenannten [[Fossilien|Leitfossilien]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Leitfossilien als Orientierungshilfe 00:32:20|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:32:20]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|T}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|T}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Tektonik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Ein Weiteres ist die &#039;&#039;&#039;Tektonik&#039;&#039;&#039;. Tektonik heißt eigentlich auch so viel wie der Bau der [[Erdkruste]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Tektonik und ihre Phänomene 00:38:20|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:38:20]]&lt;br /&gt;
* „Eine besondere Form der &#039;&#039;&#039;Tektonik&#039;&#039;&#039; sind dann die [[Grabenbruch|Grabenbrüche]]. […] Der berühmteste Grabenbruch in Europa […] ist das [[w:Oberrheinische_Tiefebene|Rheintal]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Tektonik und ihre Phänomene 00:38:20|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:38:20]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] hat dann gemerkt, dass die ganze [[Erde (Planet)|Erde]] sich auflöst in bestimmte Platten. Man nennt es Platten, die [[Tektonik|Plattentektonik]], und zwar in [[w:Plattentektonik#Die_Lithosph%C3%A4renplatten|sieben Riesenplatten]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Plattentektonik und die Bewegung der Kontinente 01:32:16|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:32:16]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] plötzlich löst sich die ganze Erde in Plattenstrukturen auf. Und die [[w:Plattentektonik#Gebirgsbildung_und_Vulkanismus_im_Licht_der_Plattentektonik|Plattengrenzen]] sind dadurch charakterisiert, dass da der größte Vulkanismus ist und dass diese Platten offensichtlich in Bewegung sind […] ungefähr ein bis zwei Zentimeter […] in einem Jahr.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Plattentektonik und die Bewegung der Kontinente 01:32:16|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:32:16]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tiefseeboden (siehe [[Boden]])&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|U}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|U}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Übersinnlich]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Wir praktizieren ständig &#039;&#039;&#039;Übersinnlichkeit&#039;&#039;&#039; in unserem [[Gedanke|Gedankenleben]], in unserem [[Gefühl|Gefühlsleben]], in unserem [[Wille|Willensleben]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die untersinnliche Welt 01:12:57|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:12:57]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übersinnlichen Erkenntnis (siehe [[höhere Erkenntnis]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Untersinnlich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und alle diese Schritte zur [[Höhere Erkenntnis|übersinnlichen Erkenntnis]] […] kann er nur erreichen, wenn er eben auch ein [[Bewusstsein]] für die &#039;&#039;&#039;untersinnliche Welt&#039;&#039;&#039; entwickelt. Das heißt, die Auseinandersetzung mit dem [[Das Böse|Bösen]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die untersinnliche Welt 01:12:57|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:12:57]]&lt;br /&gt;
* „Das ist die &#039;&#039;&#039;untersinnliche&#039;&#039;&#039; Welt, also wo Magnetismus, Elektrizität und Kernenergie wirksam sind.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die untersinnliche Welt 01:12:57|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:12:57]]&lt;br /&gt;
* „Und dann 1938, im Januar, im Kaiser-Wilhelm-Institut in Berlin, hat Hahn, Strassmann und Lise Meitner die erste [[Kernspaltung]] im Versuch vollzogen. Also wir haben es hier mit der Schilderung aus der [[Geisteswissenschaft]] mit etwas zu tun, was ganz in die &#039;&#039;&#039;Untersinnlichkeit&#039;&#039;&#039; führt, also in das Reich der Antikräfte […] Evolutionskräfte sind, die [[Kraft|Antikräfte]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Untersinnliche Kräfte 01:14:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:14:23]]&lt;br /&gt;
Untersinnliche Kräfte (siehe [[Kraft]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Urknall]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Wenn man diese &#039;&#039;&#039;Urknalltheorie&#039;&#039;&#039; nimmt, die geht letzten Endes in den Anfängen auf [[w:Immanuel_Kant|Kant]] und [[w:Pierre-Simon_Laplace|Laplace]] zurück.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Urknalltheorie und ihre Implikationen 00:03:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:03:43]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|V}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|V}}[[Vererbungstheorie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und dann 1869 [[Gregor Mendel]] mit der Begründung der &#039;&#039;&#039;Vererbungstheorie&#039;&#039;&#039;. Er hat die Vererbungsgesetze experimentell entdeckt …“ [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Einleitung und Rückblick 00:00:27|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:00:27]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|W}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|W}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wegener, Alfred]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] das ist eine echte Berühmtheit, der &#039;&#039;&#039;Alfred Wegener&#039;&#039;&#039;. Der war […] ein Geophysiker und Klimatologe, 1880 geboren und 1936 im Inlandeis von Grönland ums Leben gekommen, auf einer Expedition. Dieser Mann hat […] eine Theorie aufgestellt, die besagt, dass es mal einen Kontinent gegeben habe, [[Pangäa|Pangea]] […] Und dass dieser [[Kontinent]] einmal Australien, Indien, die Antarktis, Afrika und Südamerika vereint hat. Ein großer Südkontinent, genannt [[Gondwana]] […}&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Alfred Wegeners Theorie 01:20:45|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:20:45]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wille]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Wir praktizieren ständig [[Übersinnlich|Übersinnlichkeit]] in unserem [[Gedanke|Gedankenleben]], in unserem [[Gefühl|Gefühlsleben]], in unserem &#039;&#039;&#039;Willensleben&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die untersinnliche Welt 01:12:57|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:12:57]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|X}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|X}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|Y}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|Y}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|Z}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|Z}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|0-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|0-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9 Erdschichten nach Geisteswissenschaft Rudolf Steiners (siehe [[Erdinneres]])&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;Folge  [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|1]] - [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|2]] - [[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|3]] - [[Geologie - 4. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|4]] - [[Geologie - 5. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|5]] - [[Geologie - 6. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|6]] - [[Geologie - 7. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|7]] - [[Geologie - 8. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|8]] - [[Geologie - 9. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|9]] - [[Geologie - 10. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|10]] - [[Geologie - 11. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|11]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
[[Manfred Klett|| zurück zu Manfred Klett |]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Artikel unten}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausbildungsbetrieb]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausbildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:biologisch-dynamisch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bodenentwicklung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dottenfelderhof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 327]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rudolf Steiner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lehrer]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Landwirtschaft]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Seminare]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkribiert von Stefan Sylla]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 100%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortragszyklus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dambe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://biodyn.wiki/index.php?title=Geologie_-_2._Folge_mit_Manfred_Klett_und_Gunter_Gebhard,_2017&amp;diff=28627</id>
		<title>Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://biodyn.wiki/index.php?title=Geologie_-_2._Folge_mit_Manfred_Klett_und_Gunter_Gebhard,_2017&amp;diff=28627"/>
		<updated>2026-09-30T15:52:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dambe: Übertrag Ende&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Geologie - 2. Folge Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A|thumb|Vortrag vom 17. Juli 2017[https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A hier klicken um zum Video zu gelangen]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
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|}__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription von Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=27s Einleitung und Rückblick 00:00:27] ===&lt;br /&gt;
Ja, also, können wir fortfahren. Die letzten fünf Minuten, habe ich gehört, die sind nicht mehr so ganz aufs Band gekommen. Ich will nochmal kurz wiederholen, was da am Ende unserer Vortragsbetrachtung ich noch versucht habe anzudeuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hatte zuletzt gesagt, dass [[A:Rudolf Steiner|Rudolf Steiner]] die gesamte [[A:Anthroposophie|anthroposophische Geisteswissenschaft]] gegründet hat, auf die Tatsache, dass drei maßgebliche Persönlichkeiten im 19. Jahrhundert als Hauptvertreter des Materialismus in Erscheinung getreten sind. Und das war erstens [[w:Matthias_Jacob_Schleiden|Schleiden]], der Begründer der [[w:Zelltheorie|Zellentheorie]], dass der Organismus aufgebaut ist aus Zellen. Das konnte man vorher gar nicht denken, der Mensch war Mensch, und jetzt ist der Mensch gar nicht mehr so richtig von Bedeutung, sondern es ist nur eine Anhäufung von Zellen. Also, Begründer der Zellentheorie, Schleiden, übrigens erwähnt er den Schleiden auch im Landwirtschaftlichen Kurs, im ersten Vortrag, im Zusammenhang mit dieser Regengeschichte, der Regentonnen, ob das Regenwasser eine andere Qualität hat als das Brunnenwasser beim Waschen. Erinnert ihr euch, [[Landwirtschaftlicher Kurs]], der erste Vortrag, wo der Andere gesagt hat: &amp;quot;Nee, nee, lass mal die Frauen entscheiden.&amp;quot; Und da haben sie alle, wenn Vollmond war und Regenschauer zu erwarten war, haben sie ihre Wäsche gewaschen und nicht bei Neumond. Das ist diese Geschichte, wo der Schleiden auch eine Rolle spielte. Also der Schleiden als Begründer der Zellentheorie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann das Zweite: [[w:Charles_Darwin|Darwin]] mit der Begründung der Deszendenztheorie, also [[w:Abstammungstheorie|Abstammungslehre]], 1859. Und dann 1869 [[w:Gregor_Mendel|Gregor Mendel]] mit der Begründung der [[w:Genetik#Geschichte|Vererbungstheorie]]. Er hat die Vererbungsgesetze quasi entdeckt, experimentell, Gregor Mendel. Die habe ich genannt als diejenigen, die jetzt, wo Rudolf Steiner gesagt hat, die waren Voraussetzungen, dass er überhaupt mit der Anthroposophie, ... die auf die Erde bringen konnte, weil die sozusagen die rein vom sinnlichen Wahrnehmen ausgehenden Phänomene, weil die sozusagen die in die Theorie erhoben haben und damit Generalaussagen gemacht haben über die Entstehung des Lebens. Zellentheorie, Deszendenztheorie und Vererbungslehre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=223s Die Urknalltheorie und ihre Implikationen 00:03:43] ====&lt;br /&gt;
Und heute ist es so, dass diese Polterkammer, von der schon Goethe gesprochen hat, das heißt, dass das eigentlich alles nur durch Zufall irgendwie zusammengewürfelt, dann das evolutive Produkt der Pflanzenwelt, der Tierwelt, den Menschen hervorgebracht hat, dass es alles Zufallserscheinungen sind, dass das Primat die Materie hat. Das ist das Erste und Letzte. Die Materie. Und alles andere, was an Pflanze, an Tierwelt, an Menschheit da ist, ist nur abgeleitet, entsteht mit der Materie und vergeht mit der Materie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die heutige Auffassung. Und daraus ist dann eben auch entstanden, aus allerlei mathematischen Überlegungen und sonstigen Phänomenen, dass der ganze Kosmos eigentlich nichts anderes ist als ein Ergebnis eines [[w:Urknall|Urknalls]], wo aus materiellen Zusammenballungen diese - das ist alles mathematisch gründlich bearbeitet, so ist das nicht, das ist nicht einfach nur ein Fantasieprodukt, aber das ist eine maßlos abstrakte Theorie - dass es da plötzlich einen Urknall gegeben hat, und damit ist der ganze Kosmos auseinandergeflogen. Sämtliche Galaxien, die da den Himmel bevölkern, zu Tausenden und Hunderttausenden Millionen Galaxien, also Sonnensystemen, dass die immer mehr expandieren und dass natürlich in diesem Weltbild die Erde so gut wie keine Bedeutung mehr hat. Sie ist ein Staubkorn im Weltall, eigentlich mehr nicht. Da hat sich eben als Zufallsprodukt die ganze Evolution ergeben, wo wir sozusagen diejenigen sind, die diese Evolution heute denken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man diese [[Urknalltheorie]] nimmt, die geht letzten Endes in den Anfängen auf [[w:Immanuel_Kant|Kant]] und [[w:Pierre-Simon_Laplace|Laplace]] zurück. Also schon im 18. Jahrhundert, Emanuel Kant, der große Philosoph, und Laplace, das war ein französische Naturforscher, die haben schon die Grundlagen zu dieser Theorie geschaffen. Und Goethe hat sich natürlich mit Händen und Füßen dagegen gewehrt. Und wenn man diese Urknalltheorie nimmt, dann wird man einfach sagen müssen: Evolution oder der Entwicklungsgedanke ist sinnlos geworden. Einfach sinnentleert. Was kann ich da noch für einen evolutiven Sinn in der Tatsache sehen, dass da irgendwie ein gedachter Energieklotz hoch verdichtet, aus irgendeinem Grund platzt und dann das ganze Weltall entsteht? Was kann man dem noch für einen Sinn abgewinnen? Der Entwicklungsgedanke, der die ganzen letzten 300 Jahre der naturwissenschaftlichen Entwicklung so maßgeblich bestimmt hat, der endet damit, dass er eigentlich sinnlos ist. Das sind nur noch reaktive Folgen dieses Urknalls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=443s Der Entwicklungsgedanke im ökologischen Bewusstsein 00:07:23] ====&lt;br /&gt;
Naja, und wenn man jetzt nochmal auf die heutige Anschauung hinschaut, dann lebt ja der [[Entwicklungsgedanke]] irgendwo noch zart fort im &#039;&#039;ökologischen Bewusstsein&#039;&#039;. Also in der modernen [[w:Ökologie|Ökologie]] ist man ja durchaus anknüpfend, durchaus auch an [[b:Geologie_-_1._Folge_mit_Manfred_Klett_und_Gunter_Gebhard,_2017#Ernst_Haeckel_01:18:37|Haeckel]], an das [[b:Geologie_-_1._Folge_mit_Manfred_Klett_und_Gunter_Gebhard,_2017#Das_biogenetische_Grundgesetz_01:22:11|biogenetische Grundgesetz]], ist man doch noch geneigt zu sagen: Ja, man muss ja doch sehen, dass wir die Schöpfung erhalten. Das beherrscht heute das Bewusstsein aller Menschen. Jeder vernünftige Mensch würde sagen, wir müssen die Schöpfung erhalten. Wir dürfen die alle nicht vor die Hunde gehen lassen, nicht auf die Müllkippe bringen, sondern wir müssen irgendwo sehen, dass wir jetzt diese Plastikreste aus dem Pazifik da fischen und die Fische wieder ein bisschen retten und ein paar Insekten noch retten, die noch übrig geblieben sind, und überhaupt etwas verantwortlicher mit der Schöpfung umgehen. Das ist so der ökologische Gesichtspunkt als Weltanschauungsgesichtspunkt heutzutage. Übrigens geht der Begriff der Ökologie auf Haeckel zurück. Ernst Haeckel, den ich hier an die Tafel gemalt habe, der hat diesen Begriff überhaupt erst gebildet. Und aus diesem Bewusstsein heraus ist der [[w:Ökologische_Landwirtschaft|ökologische Landbau]] entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=548s Kritik am ökologischen Landbau und der Nachhaltigkeit 00:09:08] =====&lt;br /&gt;
Und der ökologische Landbau, der denkt auch [[b:Geologie_-_1._Folge_mit_Manfred_Klett_und_Gunter_Gebhard,_2017#Darwins_Evolutionstheorie_01:12:00|Evolution]]. Er hat auch in gewissem Sinne eine Beziehung zum [[Entwicklungsgedanke|Entwicklungsgedanken]], insoweit, als er sagt eben: wir müssen erhalten, was da ist. Und müssen es so erhalten, dass es nachhaltig auch weiter da ist. Der Begriff der [[w:Nachhaltigkeit|Nachhaltigkeit]] ist ja ganz aus dem ökologischen Bewusstsein heraus entstanden, nicht aus dem biologischen. Im Grunde genommen ist der Begriff der Nachhaltigkeit sehr zu hinterfragen, weil es im Grunde genommen nur ein Fortsetzungsbegriff ist dessen, was schon ist, was man zu erhalten hat. Die Natur, die Schöpfung ist vor unseren Augen ausgebreitet. Und jetzt müssen wir sehen, dass wir sie erhalten anstatt kaputt machen. Und Nachhaltigkeit bedeutet, so zu arbeiten, dass wir möglichst so wenig schädigen wie nur möglich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ökologen sind förmlich - ich möchte nicht sagen besessen - aber sie sind irgendwo blockiert von dem Gedanken, dass der Mensch eigentlich der große Verbrecher ist. Der Mensch ist es, der im Grunde genommen die Schöpfung kaputt macht. Was er auch macht, egal wie, er schädigt. Und das Beste wäre, es gäbe überhaupt keine Menschheit auf der Erde. Dann könnte die Natur sich aus ihren eigenen Gesetzen wunderschön entwickeln. Und dieser Gesichtspunkt, dass die Zukunft nichts anderes ist, als dass wir das Vergangene erhalten in dem Zustand - mindestens in dem Zustand, oder noch nicht mal in dem Zustand, wie es mal war, aber doch immerhin - dass es unsere Bemühung sein soll, das ist auch, ich möchte sagen, eine Sackgasse. Da ist eine Sackgasse, da hört es dann irgendwie auf. Dann ist die Zukunft nichts anderes als die Fortsetzung der Vergangenheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und insofern ist tatsächlich der ökologische Landbau in gewissem Sinne - das wollte ich doch nochmal in diesem Zusammenhang betonen - in einer zwiespältigen Situation. Weil er treu studiert - das muss man ja wirklich sagen - dasjenige, was in der Natur an Gesetzen waltet, dass man dem versucht Rechnung zu tragen, man aber davon ausgeht, dass die Schöpfung um uns herum, die Mutter Natur, das [[w:Oikos|Oikos]], das große Haus der Natur - Oikos heißt auf Griechisch Haus - dass wir das erhalten müssen. Daraus ergibt sich aber kein Zukunftsgesichtspunkt, sondern Nachhaltigkeit heißt dann nur Fortsetzen dessen, was schon da ist. Und insofern hat sich eigentlich der Ökologe irgendwo selber Grenzen gesetzt, weil er gesagt hat, dass der Mensch eigentlich nur Zerstörer ist, und nicht Entwickler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=768s Die Mission des Menschen in Bezug auf die Natur 00:12:48] =====&lt;br /&gt;
Und das ist eigentlich eine Prämisse, die man nicht diskursiv, also nicht durch Argumentation hin und her beantworten kann, die muss jeder für sich selbst beantworten. Inwiefern es wirklich eine Möglichkeit gibt, dass der Mensch nicht nur die Natur zu retten hat, sondern dass er die Natur zu entwickeln hat. Dass das eigentlich die Aufgabe und die Mission des Menschen ist, der Natur vorauszuschauen, vorauszudenken, ihre Entwicklung in die Zukunft zu führen. Und nicht nur zu meinen: Ich kann nichts anderes tun, als den Schaden, den ich verursache, zu minimieren. Ich habe das, glaube ich, schon mal im Januar gesagt, das lässt sich vergleichen mit diesem Rätsel, was die Griechen sich selber aufgegeben haben.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe das Beispiel genommen, [[w:Achilles_und_die_Schildkröte|Achilles und die Schildkröte]], erinnern Sie sich? Und das ist genau das Problem des ökologischen Landbaus. Achilles mit der Schildkröte, die haben eine Wette abgeschlossen, die beiden. Und die Schildkröte hat sich dann bereit erklärt zu dieser Wette mit Achilles und hat gesagt: &amp;quot;Ja, lieber Achilles, ich weiß ja, dass du ein Schnellläufer, der größte Schnellläufer bist der Welt, aber ich lasse mich mal auf die Wette ein, wer schneller von uns beiden ist.&amp;quot; Und er sagt: &amp;quot;Lieber Achilles, du kannst mir ja einen kleinen Vorsprung geben.&amp;quot; Und er sagt: &amp;quot;Ja, selbstverständlich, kein Problem.&amp;quot; Und dann hat er schon verloren gehabt. Denn jetzt kommt das Rätsel. Das Rätsel besteht darin, und das ist unauflösbar, wenn man so denkt. Das Rätsel besteht darin, dass die Schildkröte jetzt einen kleinen Vorsprung hat. Und jetzt starten die zu gleicher Zeit, die Schildkröte und Achilles. Und indem Achilles jetzt zu dem Punkt kommt, wo die Schildkröte gestartet ist, war sie schon ein Stück weiter. Und wie er zu dem Punkt gekommen ist, wo sie jetzt war, war sie schon wieder ein Stückchen weiter. Und wie Achilles an den Punkt gekommen war, war sie schon wieder ein kleines Stückchen weiter. Und so weiter und so weiter. Er kann sie nie erreichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er kann sie nie erreichen. Es ist mathematisch nicht möglich, dass, wenn man so denkt, die Schildkröte je erreichbar ist, weil Achilles sich nur [[w:Asymptote|asymptotisch]] der Schildkröte annähern kann. Verstehen Sie das? Der Gedanke, dass der reine Raumaspekt, Abstand - wenn man nur den Raumaspekt nimmt, dann kann Achilles, der größte Schnellläufer der Welt, er kann die Schildkröte nie erreichen. Er kann sich ihr nur asymptotisch nähern. Und das ist die Situation des ökologischen Landbaus, des Entwicklungsgedankens heute. Man kann der Natur nie gerecht werden. Man kann sie nie erreichen. Die Ganzheit, die Schöpfung, die ist vom Menschen nie erreichbar, sondern man kann nur den Schaden, den man verursacht dadurch, dass man menschlich handelnd in die Natur eingreift, minimieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieses Gesetz ist eben nur möglich zu durchbrechen, wenn man zum Raum eine weitere Dimension hinzunimmt, und das ist die Zeit. Und wenn ich jetzt dasselbe - das Rätsel löst sich eigentlich nur dadurch, dass ich die Dimension der Zeit hinzunehmen muss, denn Weg x Zeit = Geschwindigkeit. Das ist ein physikalisches Gesetz. Weg mal Zeit gleich Geschwindigkeit, und selbstverständlich nach kurzer Zeit überholt der Achilles-Läufer die Schildkröte. Wenn man die Dimension der Zeit hinzunimmt. Und so müssen wir sehen, der ökologische Landbau handhabt nur diese beiden Dimensionen in gewissem Sinne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt müssen wir sehen, wie können wir eine weitere Dimension hinzunehmen, dass wir als Menschen in der Lage sind, über die Natur selber hinauszuwachsen. Die Natur über sich selber hinauszuführen. Dass wir im Sinne des Spruches von [[A:Novalis|Novalis]] sagen können: Wir stehen in einer Mission, [[w:Novalis#Triadenstruktur|zur Bildung der Erde sind wir berufen]]. Das ist diese Mission. Und jetzt ist die Frage: Welcher Art kann diese Dimension nur sein? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=1078s Der Landwirtschaftliche Kurs und der Entwicklungsgedanke 00:17:58] =====&lt;br /&gt;
Und die Antwort auf diese Frage ist im Grunde genommen - Entschuldigung, wenn ich das nochmal so plakativ sagen soll - der [[Landwirtschaftlicher Kurs|Landwirtschaftliche Kurs]]. Als kleiner Ausschnitt, selbstverständlich an einem viel umfassenderen Gesichtskreis, in den der eingebettet ist.  Aber der Begriff der landwirtschaftlichen Individualität, den [[A:Rudolf Steiner|Rudolf Steiner]] zu Beginn des zweiten Vortrages entwickelt, ist nichts anderes wie der verkörperte Entwicklungsgedanke. Also dass der Entwicklungsgedanke, der bisher quasi ohne den Menschen - der Mensch ist sozusagen oft dem Entwicklungsgedanken mitgeschwommen, bis zum Erwachen seines Selbstbewusstseins. Da waren sozusagen die Götter noch Entwicklungstragende, und die Menschheit schlief ihren Menschheitstraum. Und das ging so bis in die vergangenen Kulturepochen, und immer mehr erwachte der Mensch zu seinem Selbstbewusstsein. Und heute ist er so weit erwacht, dass er willentlich das ganz Böse tun kann, die ganze Erde zerstören. Der atomare [[w:Overkill|Overkill]] ist ja heute möglich, und zwar hundertfach, tausendfach kann man die Erde zerstören, wenn man das Atombombenarsenal mal explodieren lassen würde. Also wir haben alle Mittel in der Hand, alles kaputt zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haben wir nicht auch alle Mittel an der Hand, eine zukünftige Entwicklung zu inaugurieren?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ist das nicht sozusagen der Ansatzpunkt des Novalis gewesen, zu sagen: Zur Bildung der Erde sind wir berufen? Und was heißt das? Was heißt das wirklich? Dass wir nicht bei der Natur stehenbleiben, sondern die Natur mitnehmen, mit unserer eigenen Entwicklung mit in die Zukunft nehmen. Das ist unsere Aufgabe heute. Wir müssen die Natur quasi überholen, wir sind quasi ihr eigenes Produkt, leiblich, physisch gesprochen, sind wir das Produkt des Wesens, und jetzt sind wir geistig-seelisch so erwacht zu unserem eigenen Selbst, dass wir jetzt uns selber in Freiheit auffordern müssen, dieses Produkt zu verwenden, um die Natur durch unsere Arbeit in die Zukunft in eine neue Entwicklung zu führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insofern ist wirklich der Entwicklungsgedanke dem landwirtschaftlichen Kurs und der Anthroposophie von vorne bis hinten immanent. Deswegen sage ich, der Entwicklungsgedanke, wenn man den wirklich denkt, das ist der modernste, der schönste, der zukunftsträchtigste Gedanke, den man auch denken kann und - wenn ich das mal einfach so sagen soll - der christlichste. Wenn man das Christentum verstehen will, ist es nichts anderes als die Verwirklichung des Entwicklungsgedankens, dass ich nicht bei mir stehen bleibe in dem Selbst, wie ich nun mal gerade bin, sondern dass ich fortdauernd mich in Entwicklung begreife, fortdauernd einen Schritt in die Zukunft tue und - wie das [[w:Franz_Marc|Franz Marc]] mal gesagt hat - kennen Sie Franz Marc, den Maler? Einer der bedeutendsten Maler, oder [[w:Wassily_Kandinsky|Kandinsky]], die um die Jahrhundertwende, sozusagen Impressionisten und Expressionisten, gemalt haben. Franz Marc, der große Tiermaler, der hat mal gesagt, noch vor dem 1. Weltkrieg - er ist im 1. Weltkrieg gefallen vor Verdun - , der hat diesen Ausspruch getan: &amp;quot;Auf jedem Gegenstand der Welt ruht ein Pfand der menschlichen Erkenntnis.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir - da meinte er diesen Malerkreis, die [[w:Der_Blaue_Reiter|Blauen Reiter]] nannten die sich - wir schreiten ins Ungewisse. Wir schreiten ins Ungewisse, wo eben kein Pfand der menschlichen Erkenntnis auf den Dingen ruht. Und unsere Schritte zittern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Franz Marc. Wir schreiten in eine Welt, die noch vollkommen unbelfleckt ist sozusagen. Und unsere Schritte zittern. Ein wunderbarer Ausspruch. Und so müsste unsere Haltung sein - im biologisch-dynamischen - dass wir eigentlich immerfort mit unserem Bewusstsein ein Stück voraus sind dem, was wir gerade in der Lage sind zu tun. Immer voraus sein. Immer ein Stück weiter. Nie was zur Routine gerinnen lassen. Das ist das Fürchterlichste, was einem passieren kann, wenn man nur einen Routine-Menschen [... Rest des Satzes nicht verständlich]. Sondern immer mit einem Bewusstsein voraus sein und versuchen, alles dran zu setzen, dass ich mitkomme, dass ich mit mir selbst mitkomme. Verstehen Sie, was ich damit meine? Man muss sich selbst voraus sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt Entwicklung. Und das heißt Selbstverwandlung. Und in dem Maße, als ich mich selbst verwandle, nicht derselbe bleibe, wie ich gestern war, dann kann auch Entwicklung nach außen sich mehr und mehr zur Geltung bringen, im Sozialen zum Beispiel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=1428s Einführung in den Aufbau der Erde 00:23:48] ===&lt;br /&gt;
So, und jetzt aber müssen wir ein weiteres Thema anschlagen. Also, wir wollen jetzt die Frage stellen, was ist eigentlich der Aufbau der Erde? Wie stellt man sich das heute überhaupt vor? Wie kann man da überhaupt eine Anschauung gewinnen? Denn wir schauen ja immer nur auf die Oberfläche der Erde. Eigentlich sehen wir nur Formen, außer in unserem ganzen Gesichtskreis, sehen wir nur Formen der Pflanzen, Formen der Tiere, Formen des Erdbodens. Aber was ist denn unter unseren Füßen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können auch bis zu den Sternen hochgucken. Dann sehen wir so Leuchtpunkte am gestirnten Himmel. Wir sehen die Sonne, wir sehen den Mond, wir sehen die Planeten in ihren ganzen Bewegungen. Aber was ist unter unseren Füßen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der Gegenstand der Geologie. Und wie kann ich da überhaupt Phänomene finden, dass ich mir die Frage beantworten kann, was baut eigentlich die Erdrinde, die [[w:Erdkruste|Erdkruste]] auf? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr könntet mir ja die Frage beantworten. Also wie kann man überhaupt ein Bild gewinnen von etwas, was nicht mehr nur die äußere Oberfläche der Erde ist, sondern wo ich einen Eindruck gewinne von dem, was eigentlich in den Tiefen der Erde sich aufbaut. Also nicht, dass man dann meint, man müsse übersinnlich an die Dinge rangehen, sondern rein aus der Anschauung heraus. Zunächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war eigentlich so naheliegend. Zunächst mal. Also Spaten nehmen. Ich könnte den Spaten nehmen, Loch graben, aber da kommt man nicht sehr weit. Das macht ihr ja hin und wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=1589s Methoden zur Erforschung der Erdkruste 00:26:29] ====&lt;br /&gt;
Also dasjenige, was eigentlich als Allererstes auffallend ist in Bezug auf größere Mächtigkeiten der Erdrinde, das ist die [[w:Stratigraphie_(Geologie)|Stratigraphie]] der Erdschichtungen. Und die findet man meistens irgendwo erschlossen in den Gebirgen. Aber da ist es sehr schwierig, da sich zurechtzufinden. Man findet sie erschlossen in jedem Steinbruch. Jeder Steinbruch lässt einen im Buch der Natur lesen. Wirklich. Deswegen, wenn ich durch die Lande fahre und sehe irgendeinen Steinbruch, dann breche ich sofort die Reise ab und fahre da hin und gucke, was das ist. Das ist mir in Brasilien mal so gegangen. Da fuhren wir von [[w:Florianópolis|Florianopolis]] da irgendwo zu einem heilpädagogischen Heim. Da sah ich so einen Höhenrücken da drüben und so einen weißen Streifen. Das war ziemlich weit entfernt. Das war abends. Und da hab ich gesagt, stopp! Jetzt suchen wir den nächsten Weg. Das war so ein ganz holperiger Weg, da fuhren wir querbeet in die Landschaft auf diesen weißen Streifen zu, ich wollte wissen, was das ist. Da war das ein sogenannter [[w:Pegmatit|Pegmatit]] - ich komm da nochmal drauf zu sprechen. Dann war da so ein Tor, und da habe ich das Tor mit Gewalt aufgemacht. Da lag unten so ein großer Stein, keilförmig unter dem Tor. Da habe ich den mit den Füßen weggestoßen und den aufgehoben. Da war das ein [[w:Quarz#Variet%C3%A4ten|Bergkristall]], ein mächtiger, gewaltiger Bergkristall. Da dachte ich, hier bin ich gerade richtig. Dann sind wir da rein. Wir haben uns da rumgeguckt, die Arbeiten waren im Hintergrund. Die dachten, was sind das für Diebe, die hier des Weges kommen. Die haben Kristalle abgebaut für die optischen Gläser, so wie hier im Taunus auch. Aber das waren alles wunderbare Kristalle, die haben die zerkloppt mit dem Hammer. Die Glimmer-Pakete waren so groß - wir kommen auf den [[w:Glimmergruppe|Glimmer]] noch zu sprechen - , die [[w:Feldspat|Feldspäte]] waren alle verwittert zu [[w:Kaolin|Kaolin]]. Das ist ein weißes Tonmineral. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo ich hinkomme, und ich sehe nur irgendwas in der Richtung, dann weiß ich, wo ich bin. Dann weiß ich, wo ich bin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So ist die Stratigraphie, das heißt, das, was der Laie entdeckt hat, die Schichtungen der äußersten Erdkruste, die kann man sich dann nach und nach erschließen, wenn man in verschiedenen Gegenden die Steinbrüche aufsucht. Oder aber [[w:Bohrkern|Bohrkerne]] studiert: heute werden ja Tiefbohrungen niedergelassen in die Erde. Und wenn man diese Bohrungen dann näher betrachtet, merkt man auch, dass man hier verschiedene Schichtungen der Erde durchstößt. Also die Stratigraphie, das ist das, die kann man eigentlich nur vernünftigerweise studieren, wo das Land, die Geografie sich verebnet. Also in großen [[w:Ebene_(Geographie)|Ebenen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber leider Gottes gibt es in den großen Ebenen keine so tiefgehenden Steinbrüche. Also die Erdablagerungen in Verebnungen der [[w:Norddeutsches_Tiefland|norddeutschen Tiefebene]] zum Beispiel, oder weit nach Russland rein, die liegen sozusagen noch in ursprünglicher Lagerung. Die obersten Schichten sind die jüngsten, die ältesten gehen nach unten. Also da kann man sich einen Aufschluss drüber verschaffen. Auch über Bergwerke, wenn man 1000 Meter abtäuft, dann weiß man auch, dass man da eine Schichtenfolge antrifft. Steinbrüche, Tiefbohrungen usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=1849s Studium der Gebirgsbildungen 00:30:49] =====&lt;br /&gt;
Das Zweite ist, dass man die Gebirgsbildungen studiert. Also wenn man in die [[w:Alpen|Alpen]] kommt, oder in die [[w:Amerikanische_Kordilleren|Kordilleren]], oder in die [[w:Rocky_Mountains|Rocky Mountains]], oder wo auch immer auf der Welt, und studiert jetzt wirklich solche Gebirgsbildungen, Gesteinsbildungen im Gebirge, dann kann man auch allmählich ein Bild gewinnen für das, was unter den eigenen Füßen ansteht, aber unsichtbar ist. Im Gebirge wird es sichtbar, es ist emporgehoben. Aber sich im Gebirge zurechtzufinden in Bezug auf die entsprechenden stratigraphischen Schichten ist sehr, sehr schwer. Das hängt damit zusammen, dass durch die Gebirgsbildung nicht nur eine [[w:Hebung_(Geologie)|Hebung]] stattfindet, sondern in aller Regel auch eine Horizontalbewegung, dass ganze Schichtkörper [[w:Überschiebung|übereinander geschoben]] werden und dann möglicherweise sich falten und dann liegt plötzlich das Junge unten und das Alte oben. Also sich in den Gebirgsgegenden wirklich ein klares Bild des Krustenaufbaus der Erde zu verschaffen, das erfordert schon sehr viel Erkenntnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=1940s Leitfossilien als Orientierungshilfe 00:32:20] =====&lt;br /&gt;
Nun ein Weiteres in Bezug auf die Stratigraphie: Da kann man sich orientieren an den sogenannten Leitfossilien. Das ist überhaupt die Methode, über weite, weite Gebiete, auch von Kontinent zu Kontinent, zu sagen, das gehört dann demselben Zeitalter an wie die Ablagerungen hier. In Russland, in Australien oder in Amerika, da haben sich ja zeitgleich bestimmte Prozesse vollzogen, und diese Zeitgleichheit zu entdecken, dazu dienen die Leitfossilien. Also man weiß dann, ganz bestimmte Ablagerungen haben ein ganz bestimmtes Fossil in der Evolution erhalten, sei es ein Fisch, sei es eine Pflanze, die nur in diesem Zeitalter, in dieser Form entstanden ist. Und wenn man das in Amerika findet und hier findet, dann weiß man, man ist da in einem synchronen Prozess drin. Also das können Fossilien sein von Tieren, das können Fossilien sein von Pflanzen, also Petrifakte, Versteinerungen, oder es können [[w:Mineral|Minerale]] selbst sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt also in den Ablagerungen bestimmte Minerale, die nur unter Meeresbedingungen entstehen. Also zum Beispiel ist das sehr maßgeblich in der Bodenseelandschaft, im voralpinen Raum, in den [[w:Molassebecken|Molassegebieten]], da um den Bodensee herum. Wenn man Klarheit gewinnen will über die Schichten, dann ist der sicherste Hinweis, dass hier eine Süßwasserablagerung gefolgt wird von einer Meeresablagerung, weil da ein Mineral erscheint, das heißt [[w:Glaukonit|Glaukonit]]. Glaukonit bildet sich nur als Mineralkonkretion unter Meeresbedingungen. Und es ist sehr kalireich, Glaukonit. Und es ist grün. Und das sieht man dann schon an der Farbe: Das müsste eigentlich eine Meeresmolasse sein, das ist mehr eine Süßwassermolasse. Also solche Kriterien sind maßgebend, um sich Klarheit zu verschaffen über Ablagerungen verschiedener Zeitalter. Es ist heute so entwickelt, die Stratigraphie, dass man mehrere Leitfossilien für eine Schicht kennt, an der man sich orientieren kann, wenn man in Amerika ist, ob das dieselbe Schicht ist, die auch hier in Europa abgelagert ist. Das ist ein hochinteressantes Phänomen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=2133s Erscheinung der Plutonite und Urgesteine 00:35:33] =====&lt;br /&gt;
Ein Weiteres, neben der Stratigraphie und der Gebirgsbildung, ist, dass da Gesteine in Erscheinung treten, die unter den stratigraphischen Ablagerungen liegen. Also man hat oben die [[w:Erdkruste|Erdkruste]], da hat man jetzt Ablagerungen, wir kommen auf die Zeitalter im Einzelnen zu sprechen. Eine ganze Fülle von Schichten, Schichten, Schichten. Und da drunter ist was. Und das ist das Urgestein. Das sind die [[w:Plutonit|Plutonite]], die wir schon mal angesprochen haben. Wir haben oben die [[w:Sedimente_und_Sedimentgesteine|Sedimentgesteine]], die bilden die Ablagerungen, und darunter ist dann das eigentliche Urgestein, das man eben auch als Plutonite bezeichnet. Und ein solches Urgestein ist der [[w:Granit|Granit]]. Ich werde Ihnen noch von Goethe hier noch was vorlesen über den Granit, wenn wir irgendwann mal Zeit haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Urgestein taucht nur in den Gebirgen auf. Überall, wo Gebirgsbildungen sind, taucht etwas, was ganz, ganz tief, tief, tief unten in der Erde ist, taucht plötzlich als Gesteinsbildung in den Gebirgen auf. In verschiedensten Modifikationen. Sowohl als Granit, als auch [[w:Gneis|Gneise]] und auch andere, also eine ganze Variation, wir kommen dann auch darauf zu sprechen. Und das ist eben der gebirgsbildende Prozess. Wenn Sie zum Beispiel in die Alpen kommen, dann finden Sie an den Nordalpen, auf der Bodenseeseite sozusagen, und auf den Südalpen, auf der italienischen Seite, finden Sie hauptsächlich Sedimentgesteine, aufgetürmt in gewaltigen Mengen, Massen. Und wenn Sie in die Zentralalpen kommen, also zum Beispiel über den [[w:Grimselpass|Grimselpass]] oder den [[w:Gotthardpass|Gotthardpass]] rüber oder alle Pässe da oben, die gehen über Granit. Da ist ein Zentralstock, der jetzt da heraufgequollen ist in der Bildung der Alpen, wo das Urgestein, was unter allem die Grundfeste der Erde, der Kontinente darstellt, taucht da plötzlich auf. Also insofern hat man auch in der Gebirgsbildung die Möglichkeit, sich wirklich über die Erdkruste ein Bild zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=2300s Die Tektonik und ihre Phänomene 00:38:20] =====&lt;br /&gt;
Ein Weiteres ist die [[w:Tektonik|Tektonik]]. Tektonik heißt eigentlich auch so viel wie der Bau der Erdkruste. Aber im engeren Sinne heißt es eigentlich, dass diese Erdkruste nirgends, in den seltensten Fällen, jedenfalls nicht in der Nähe von Gebirgen, irgendwie durchgängig in Erscheinung tritt, sondern vielfach einzelne große [[w:Scholle_(Geologie)|Schollen]] der Erdkruste gegeneinander versetzt sind. Das sind [[w:Spalte_(Geologie)|Spalten]]. Wir werden sehen, auch durch Exkursionen in Steinbrüchen, wie da solche Spalten tatsächlich auf engstem Raum die ganze Erdkruste wie in einzelne Puzzles zerstückelt hat. Senkrecht meistens. Wenn man da genau hinguckt, dann kann es sein, dass von einem Gesteinskörper hier der Spalt, dann der Gesteinskörper daneben, dass der ein ganz bisschen versetzt ist. Vielleicht Zentimeter nur. Die ganze Erdkruste ist sozusagen in sich durch Erdbeben, durch alles Mögliche in dieser Weise zerstückelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine besondere Form der Tektonik sind dann die [[w:Grabenbruch|Grabenbrüche]]. Grabenbrüche oder Riftvalleys, wie man es im Englischen sagt. Riftvalleys gibt es in Amerika, in Brasilien wahrscheinlich auch. Ich habe noch keines gesehen dort. Die gibt es also hier. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=2406s Grabenbrüche: Das Rheintal als Beispiel 00:40:06] =====&lt;br /&gt;
Der berühmteste Grabenbruch in Europa ist hier nebenan. Das ist das [[w:Oberrheinische_Tiefebene|Rheintal]]. Das Rheintal von Basel bis nach Frankfurt und dann noch bis Bingen, ist ein riesenhafter Grabenbruch. Da ist einfach die Erdscholle, die früher mal über die [[w:Vogesen|Vogesen]] und über dem [[w:Schwarzwald|Schwarzwald]] oben drüber lag und die heute nicht mehr da ist, die ist abgetragen, die ist erodiert, die ist einfach - wumms - abgesunken und hat die Vogesen und den Schwarzwald in zwei Teile geteilt. Ursprünglich war das ein Gebirge, die Vogesen und der Schwarzwald. Dann ist plötzlich diese Erdscholle eingebrochen, und zwar 4000 Meter tief, mindestens 4000 Meter tief, sodass man in dem Grabenbruch des Rheins heute Gesteine findet, die rechts und links auch einstmals bestanden haben, die aber erodiert sind, die weg sind, abgetragen sind, aber durch das Einbrechen in den Grabenbruch heute noch nachzuweisen sind. So weiß man zum Beispiel, dass der Schwarzwald mal von [[w:Sandstein|Sandsteinen]] und [[w:Kalkstein|Kalken]] überdeckt war, die heute nicht mehr da sind. Durch den Grabenbruch findet man sie am Rand, stufenweise findet man gerade diese Gesteine wieder vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wer nach Basel fährt, heute fährt man leider durch einen Tunnel durch, aber noch vor wenigen Jahren fuhr man so am [[w:Isteiner_Klotz|Isteiner Klotz]], da sah man hier den Rhein fließen, und dann fuhr man da so eine Schlängelbahn an diesen Felsen entlang, [[w:Weißer_Jura|Weißjura]], und dieser Weißjura hat da gar nichts zu suchen. Der Weißjura hat sich mal ganz oben gebildet, wie beim Schwarzwald, wo Vogesen und Schwarzwald noch zusammenhingen. Da haben sich diese [[w:Süddeutscher_Jura|Juraablagerungen]] da oben gebildet, und durch den Grabenbruch ist dann der Jura eingebrochen und findet sich jetzt vor allem in den Randzonen -  da ist er erschlossen, da sind große Steinbrüche drin - in einer Gegend, wo es sonst überhaupt keinen Jura gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=2551s Grabenbrüche weltweit und ihre Bedeutung 00:42:31] =====&lt;br /&gt;
Also die Grabenbrüche in der Welt, die sind von großer Bedeutung, und die Grabenbrüche sind meistens auch mit die fruchtbarsten Gegenden für den Ackerbau. Zum Beispiel in Amerika ist es das [[w:Kalifornisches_Längstal|Central Valley]] in Kalifornien, das ist ungefähr 1000 Kilometer lang und ungefähr 150, manchmal 200 Kilometer breit. Und da ist eine Produktivität - das war früher eine Halbwüste im Central Valley, das wird bewässert von den ganzen Flüssen, die aus der [[w:Sierra_Nevada_(Vereinigte_Staaten)|Sierra Nevada]] herunterkommen - und da ist eine solche Produktionsintensität, damit da der halbe Gemüsemarkt ganz Amerikas gedeckt wird, nur aus diesem Tal. Das ist absolut irre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also diese Grabenbrüche, die findet man, kleinere und größere, es gibt in Deutschland viele Grabenbrüche, aber diesen einen großen hier, der ist so landschaftsbestimmend, und der setzt sich übrigens fort hier über das [[w:Nidda_(Fluss)|Nidda-Tal]], deswegen fließt hier die Nidda in einen solchen Grabenbruch, und der Main fließt noch ein ganzes Stück in einen solchen Grabenbruch in den Rhein. Das setzt sich dann fort durch die deutschen Mittelgebirge durch nach Norddeutschland, taucht da unter - die [alte] Oberfläche wurde später zusedimentiert - setzt sich fort bis in den [[w:Oslograben|Oslograben]] in Norwegen, und im Jöschersee, der Jöschersee ist der letzte Ausläufer dieses gewaltigen Grabenbruches. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gibt es nochmal einen riesen Grabenbruch auf Erden, das ist der [[w:Ostafrikanischer_Graben|ostafrikanische Graben]], der zieht sich von Mosambik unten, zieht er sich rauf bis ans Rote Meer, und das [[w:Rotes_Meer|Rote Meer]] selber ist auch ein Grabenbruch. Der [[w:Jordangraben|Jordangraben]] ist ein Grabenbruch. Also das sind so abgesunkene Schollen, die immer im Zusammenhang, in aller Regel im Zusammenhang mit starken Vulkantätigkeiten und vor allem mit Gebirgsbildungen im Zusammenhang stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Anmerkung einer Zuhörerin über eine mögliche Grabenbildung in Brasilien]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf allen Kontinenten findet man das, aber es gibt besonders herausragende Beispiele, die stehen immer im Zusammenhang mit Gebirgsbildung. Wir werden auf das Problem nochmal zurückkommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=2736s Erosionsschluchten 00:45:36] =====&lt;br /&gt;
Jetzt habe ich die tektonische Varianten nochmal erwähnt, also einmal Spalten und einmal Grabenbrüche. Und jetzt kommen noch die Erosionsschluchten, wo man wunderbar die Erdkruste in ihrem Aufbau erkennen kann, und die gibt es nirgends so toll entwickelt wie in den Rocky Mountains in Amerika. Da zieht der [[w:Colorado_River|Colorado]], der Fluss von Ost nach West, und fließt bei San Diego, etwa in Südkalifornien, in den Pazifik. Und dieser Fluss hat sich über die Zeiten in die großen Tafeln der Rockies, denn die Rocky Mountains sind im größten Teil gehoben, da hat sich einfach die Erdkruste durch untermeerische Einflüsse angehoben. Ähnliches gilt in Bolivien für den [[w:Titicacasee|Titicaca-See]], das ist auch einfach hochgehoben, da findet man oben noch eine Meeresfauna im Titicaca-See, obwohl der 4000, 5000 Meter hoch liegt. Das ist alles, einstmals, aus dem Meer emporgehoben worden, und so eben auch in den Rocky Mountains. Und dann schneidet der Colorado sich in einer Erosionsschlucht 1000 Meter tief durch diese wüstenhaften Landschaften, und da kann man nun wunderbar sehen, wie eine Schicht über der anderen lagert, nahezu ungestört, in ursprünglicher Horizontale, eine Schicht über der anderen, uralt im Übrigen. Also das sind die Erosionsschluchten, die einem auch noch da Aufschluss geben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=2867s Die Seismik als Schlüssel zum Erdinneren 00:47:47] ====&lt;br /&gt;
Und jetzt als Letztes möchte ich erwähnen das Bedeutendste von allem, mit dem man heute überhaupt über die Erdkruste bis hin zum Zentrum der Erde vorstößt, aber auf höchst abstrakte Weise, und das ist die [[w:Seismik|Seismik]]. Die Seismik, das heißt die Messung von Erdbebenwellen oder künstlich erzeugten Wellen. Und die Seismik, die hat sich natürlich schon so nach und nach vor dem Zweiten Weltkrieg entwickelt. Man kannte natürlich schon lange [[w:Seismische_Wellen|Erdbebenwellen]], aber dass man überhaupt die Seismik in dem Sinne nutzen kann, um ein Bild des Aufbaus der Erde zu gewinnen, das ist noch relativ jung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist so, jedes Erdbeben oder jede künstlich erzeugte Explosion auf Erden erzeugt Wellen. Und diese Wellen verlieren sich natürlich im Luftumkreis, aber man hat Atombomben explodieren lassen in Amerika, die man abgesenkt hat auf tausend Meter Tiefe. Und da sind natürlich ungeheure Explosionswellen ausgelöst worden, und da hat man überall Messapparate hingestellt, seismische Geräte, um die Ankunft der Wellen und deren Geschwindigkeit und Stärke zu messen, um auf diesem Wege auch festzustellen, wie ist der Aufbau der Erdkruste. Und da ist man heute so weit, auch durch die [[w:Tsunami|Tsunami]], die es damals in Indonesien gegeben hat, hat man heute überall über die ganze Erde seismische Stationen, wo fortdauernd die Erdbebenwellen, die fortdauern, immerfort, nur vielleicht ganz kleine, dann plötzlich gewaltige Ausschläge. Und aufgrund dieser Messungen kann man heute Erdbeben sogar voraussagen, weil bestimmte Spannungen der Erdkruste entstehen, und die lösen dann solche Wellen aus, ehe es dann wirklich zum eigentlichen Ereignis kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=3019s Interpretation der seismischen Daten 00:50:19] =====&lt;br /&gt;
Diese [[w:Seismische_Wellen|Wellen]], die dringen nun ein in die Erdkruste, und je nachdem, wie jetzt die Struktur der Erdkruste beschaffen ist, werden die reflektiert. Wenn zum Beispiel [Zonen in der Erdkruste] von einem mehr festen Zustand in einen mehr plastischen oder flüssigen Zustand übergehen, dann werden sie an dieser Grenzzone entweder absorbiert oder reflektiert, diese Wellen. Und diese Wellen misst man dann vom Explosionsort entfernt gestaffelt, wann diese Reflexionswellen zurückkommen. Und dann kann man daraus berechnen, aus diesen Reflexionsereignissen berechnen, wo der Explosionsherd war, wo das Erdbeben war, in welcher Tiefe es war: man kann es heute ziemlich genau lokalisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und aufgrund dieser seismischen Messungen, Untersuchungen, hat man heute einen bestimmten Aufbau der Erde, ich möchte sagen, &amp;quot;theoretisiert&amp;quot;, im höchsten Grade theoretisiert, also mit das Abstrakteste, was man sich vorstellen kann. Und trotzdem ist da was dran, weil diese Wellen ja an verschiedenen Tiefen der Erde plötzlich reflektiert werden und dann da gemessen werden und hier gemessen werden. Und man kann messen, [mittels der] Geschwindigkeit, mit der sie an der Erdoberfläche wieder erscheinen, ob es besonders heftig ist oder weniger heftig. Und darauf hat man heute ein bestimmtes Bild in Bezug auf den Gesamtaufbau der Erde. Wie gesagt, das ist das höchste Maß an Abstraktion, wie man es sich vorstellen kann, aufgrund von bestimmten Phänomenen, die nur durch einen Messvorgang auf der Erdoberfläche erfahrbar sind und erfassbar sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=3154s Der Aufbau der Erde nach seismischen Erkenntnissen 00:52:34] =====&lt;br /&gt;
Also, was ich jetzt an die Tafel male, das beruht auf solchen Messergebnissen, aber es ist natürlich maßlos theoretisiert. Also wenn wir hier jetzt die Erde haben, dann haben wir hier oben, als Alleroberstes, die [[w:Erdkruste|Erdkruste]]. Und diese Erdkruste ist nicht dicker als bei der Orangenschale, die Orangenschale ist schon ziemlich dick, die Apfelschale vielleicht. Also diese Erdkruste, die kann man heute in Bezug auf ihre Tiefe einigermaßen genau einmessen, und die liegt auf den Kontinenten, die [[w:Kontinentale_Erdkruste|kontinentale Kruste]], also wenn das hier ein bisschen aufgebaut ist auf dem Kontinent, die liegt bei maximal 60 Kilometern. 60 Kilometer mächtig ist also die kontinentale Kruste, so sagt man heute. Und unter Gebirgstöcken ist sie noch tiefer, da geht sie vielleicht bis 70 Kilometer, 60 ist auch schon unter Gebirgstöcken gemessen, sonst ist sie zwischen 30 und 60.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da ist jetzt plötzlich hier eine Grenze, und unter dieser Grenze kommt dann eine weitere Schicht, man nennt es die [[w:Mohorovičić-Diskontinuität|Moho-Schicht]], die Moho-Grenze von [[w:Andrija_Mohorovičić|Mohorovičić]]. Das war ein serbischer Geodäter oder Naturwissenschaftler, der hat im Wesentlichen diese Grenzzone als Erster erfasst. Und hier werden also so und so viele Erdbebenwellen reflektiert an dieser Grenze, nach allen Richtungen. Wenn hier Messstationen stehen, dann merkt man, hier werden, an dieser Grenze, diese Erdbebenwellen zurückgeworfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=3313s Lithosphäre und Asthenosphäre 00:55:13] =====&lt;br /&gt;
Dann kommt hier eine weitere Schicht, also das nennen wir mal die Kruste einschließlich aller Gebirge. Und dann kommt hier eine Schicht, die nennt man dann die [[w:Lithosphäre|Lithosphäre]]. Lithosphäre, die Gesteinssphäre, Lithos heißt auf Griechisch der Gestein. Das heißt, obwohl hier eine Grenzschicht ist zwischen Kruste und Lithosphäre, also auch noch, aber offenbar befindet sich dort schon das Gestein in einem etwas anderen Zustand an dieser 60-Kilometer-Grenze, dass hier die Erdbebenwellen überhaupt zurückgeworfen werden. Aber es ist wohl so, dass in dieser Lithosphäre noch grundsätzlich dieselbe Zusammensetzung der Gesteine, deren Mineralien und so weiter besteht wie in der Erdkruste selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann gibt es eine weitere Schicht, das ist, wenn man hier so andeutet, das ist etwas mächtiger, das ist die sogenannte [[w:Asthenosphäre|Asthenosphäre]]. Und diese beiden Schichten zusammen, wenn man sie jetzt mal zusammensetzt, also die Lithosphäre, das habe ich vergessen zu sagen, die ist ungefähr 100 bis 120 Kilometer. Die Asthenosphäre ist 600 Kilometer. Und diese Asthenosphäre - ich habe nirgends irgendwo deutlichere Beschreibungen gefunden, die mir beweisen, dass die so wesentlich anders beschaffen ist als die Lithosphäre - aber es scheint so zu sein, dass hier ein Zustand besteht, eines, wie man es heute nennt, säkular-plastischen Zustandes. Das heißt, eine leichte Plastizität der Erde, die aber sich auswirkt nur in Jahrhunderten, in Bewegungsprozessen, sehr zähflüssig ist diese Schicht in Bewegung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=3495s Der obere und untere Erdmantel 00:58:15] =====&lt;br /&gt;
Und diese beiden zusammen [Lithospäre und Asthenosphäre] nennt man den äußeren [oberen] [[w:Erdmantel|Erdmantel]]. Und darunter nun eine weitere Schicht, noch viel mächtiger, und die bezeichnet man jetzt als den inneren [unteren] Erdmantel. Und die geht bis zu einer Tiefe von 2900 Kilometern. Da werden wieder Wellen reflektiert hier an dieser Grenze. Also es ist unglaublich eigentlich, durch Erschütterungen an der Erdkruste setzen sich Wellen durch den ganzen Erdkörper fort, die dann irgendwo gemessen werden, [was dann] ein Hinweis darauf ist, dass da eine Grenze ist zwischen dem inneren Erdmantel und einer nachfolgenden Schicht, nach innen. Und man nimmt an, dass dieser ganze Bereich des äußeren [oberen] und inneren [unteren] Erdmantels, dass sie eben nicht flüssig sind, wie man immer meint, weil das Magma da oben aus den Vulkanen rauskommt, sondern zähplastisch. Also es sind keine kristallisierten Mineralien mehr zu finden, nur noch in der Lithosphäre. Aber in der Asthenosphäre und dem inneren Erdmantel, da handelt es sich um eine zähplastische Masse. Man sagt immer noch fest, aber zähplastisch. Komisch, aber so ist es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=3633s Der Erdkern und seine Schichten 01:00:33] =====&lt;br /&gt;
Und jetzt gibt es darunter wiederum einen Schichtkörper, das sind sogenannte Kugelschalen, die man sich da so vorstellt, einen Schichtkörper. Und den nennt man den inneren Erdmantel - Entschuldigung, den oberen Erdmantel und den unteren Erdmantel [bereits oben besprochen, ist hier eigentlich eine Wiederholung] und dann den inneren Erdmantel [wahrscheinlich ist hier der &amp;quot;[[w:Erdkern#%C3%84u%C3%9Ferer_Kern|äußere Erdkern]]&amp;quot; gemeint, der sich unter dem &amp;quot;Erdmantel&amp;quot; anschließt]. Und der hat eine Tiefe, reicht bis auf 5000 Kilometer. So, solche Sachen misst man, also folgert aus den Messungen, dass das so ist. Aber immerhin etwas. Und von dem behauptet man, der sei flüssig. Also hier ist effektiv eine Zone, die aufgrund der Messungen und der Interpretation der Messungen hindeutet, dass hier der äußere Erdkern [...] [ist]. [...]. Und der, behauptet man, der ist flüssig, und zwar bestünde der im Wesentlichen aus Schwefeleisen. Das sind alles Folgerungen. Aus Schwefeleisen, also aus Pyriten, aber eben flüssig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kommt - jetzt müssen wir noch eine Farbe finden - und dann kommt der innere [...] [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[w:Erdkern#Innerer_Kern|Erdkern]]], mit dem Erdmittelpunkt und einer Tiefe von 6371 Kilometern. Das ist der Erdhalbmeter. So, also so ein Aufbau, von dem geht man heute aus, dass die Erde so aufgebaut wäre, aufgrund nur seismischer Messungen. Also man hat keine unmittelbare Anschauung von dieser Sache, sondern man geht davon aus, dass die Vulkane auf der Erde gespeist werden aus dieser Sphäre, aus der Asthenosphäre, dass da plötzlich durch Sauerstoffzufuhr gegen die Erdkruste hin mit genügend Sauerstoff, dann erhitzt sich das Material so maßlos, dass es dann flüssige Lava wird, die da oben rausquillt aus dem Vulkan. Aber hier ist der Druck so groß und die Verhältnisse sind so, dass es nur bis zum Zustand des Zähplastischen kommt und erst flüssig in diesem äußeren Erdmantel wird, und dann erst in den äußeren Erdkern und schließlich im Erdkern. Der ist wieder fest, stellt man vor als fest, und zwar in Form von Eisennickel. Da sind unglaubliche Theorien damit verbunden, aber so ist es nun mal. Also auch rein mechanisch, rein materialistisch, rein materiell, da ist kein anderer Gesang drin als dieser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also so ist das Bild, was man heute hat, grob gesprochen. Da steckt viel Intelligenz drin, aber es ist eben das meiste sind Schlussfolgerungen. Also man schließt eben aus nur diesen wenigen Messungen, schließt man auf solchen Aufbau der Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=3965s Das Innere der Erde aus Sicht der Geisteswissenschaft 01:06:05] ===&lt;br /&gt;
Jetzt möchte ich wenigstens erwähnt haben, mehr möchte ich damit gar nicht, was nun Rudolf Steiner eigentlich dazu sagt. Und das Interessante ist, dass Rudolf Steiner 1906 Vorträge gehalten hat im Anschluss an das große [[w:Erdbeben_von_San_Francisco_1906|Erdbeben von San Francisco]]. Das war 1906, glaube ich. Und da [schwer verständlich] [sind] viele Menschen an Rudolf Steiner herangetreten: Ja, wie ist es möglich, dass so etwas passiert, dass eine ganze Stadt in einem fürchterlichen Ereignis und anschließenden Brand einfach untergeht mit unendlich vielen Opfern? Wie ist es denkbar, dass so ein Ereignis stattfinden kann? Was liegt davor? Und wahrscheinlich, ich gehe davon aus, dass Rudolf Steiner daraufhin dann [[a:GA_96|diese Vorträge]] gehalten hat, nur 1906 und nie wieder, und zwar an verschiedenen Orten in verschiedenen Variationen. Und da schildert er den Aufbau der Erde vom geisteswissenschaftlichen Standpunkt aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der ist nun so, dass er dort eine Achtgliederung des Erdinhalts schildert und noch eine neunte, über die man eigentlich nicht sprechen kann: das Zentrum des Bösen, des objektiv Bösen, evil. Und also, für mich ist es einfach ein Phänomen, es kann eigentlich nur der Auslöser [für die Vorträge(?)] dieses Erdbeben von San Francisco gewesen sein, und die Fragen [der] Menschen. Und Rudolf Steiner hat grundsätzlich nur Stellung genommen zu Sachen, die er gefragt worden ist. Und ich habe diese Vorträge alle gelesen, und da ist es sehr schwer, damit zurechtzukommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wer kommt schon so ohne weiteres damit zurecht, wenn Rudolf Steiner in der &amp;quot;Geheimwissenschaft&amp;quot; von den [[a:Hierarchien#Gliederung_der_Hierarchien|neun Hierarchien]] spricht, das habt ihr ja wohl gelesen, oder? In der &amp;quot;Geheimwissenschaft&amp;quot; habt ihr wohl gelesen von den Seraphim und den Cherubim und den Thronen und von den Geistern der Weisheit, den Kyriotetes, von den Geistern der Dynamis, der Geister der Bewegung, und dann den Exusiai, den Geistern der Form und dann die Geister der Persönlichkeit, und dann die Erzengel und die Engel, neun Hierarchien. Und jetzt erscheint als geisteswissenschaftliches Forschungsergebnis, dass die Erde in ihrem inneren Aufbau [[a:Erdinneres#Die_neun_Schichten_des_Erdinneren|neun-gliedrig]] ist. Quasi, also das sind jetzt meine Worte, das habe ich nicht so bei Rudolf Steiner gelesen, also ich meine, dass es eigentlich eine Art Gegenspiegel ist zu den neun Hierarchien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=4183s Die 9 Schichten der Erde nach Rudolf Steiner 01:09:43] ====&lt;br /&gt;
Und er spricht da als erste Schicht, ich möchte das jetzt nicht an die Tafel malen, als erste Schicht von der Mineralerde, also das, was man die Erdkruste auch nennen könnte, die Mineralerde. Und dann spricht er von einer zweiten Schicht, das ist die Weicherde. Das kann man auch noch nachvollziehen, also in etwa mit der Asthenosphäre, also klassisch die Weicherde, also durchaus noch mit der Erdkruste verwandt, aber eben weich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kommt eine dritte, und da ist es sehr schwer, damit zurechtzukommen. Er nennt es Dampferde, aber er meint da nicht irgendwie so einen äußeren Dampf um Wasser unter hohem Druck, sondern es ist eine ganz andere Terminologie, aber doch ein Zustand, der eigentlich gar nicht mehr materiell zu denken ist, also ein Zustand, wo sozusagen das Materielle immer weniger noch als solches stoffbildend auftritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann als viertes die Wassererde. Auch da nicht nur das äußere Wasser gemeint, das ist nur ein Ausdruck dafür, dass da ein etwas anderer Zustand des Geistigen, eines aber gegenbildlich Geistigen, auftritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fünfte Schicht wird bezeichnet als die Fruchterde. Die Fruchterde. Und wenn er die schildert, diese einzelnen Schichten, dann merkt man, es ist immer das Gegenbild zu den höheren Hierarchien, in etwa. Immer das Gegenbildliche, also das Untersinnliche, nicht das Übersinnliche, sondern das Untersinnliche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann die sechste Schicht wird die Feuererde genannt. Und die siebte Schicht der Erdenspiegel, wo sich sozusagen alle diese Ereignisse, die über der Erde in ihrem Gegenbild erscheinen, alles, was sonst in der Natur oder überhaupt in Gedankenformen, Ideenformen auftreten kann, was wir denken können, erscheint gegenbildlich, genau das Gegenteil in dem Erdenspiegel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die achte Schicht wird dann eben der große Zersplitterer genannt, also Ahrimans Reich im eigentlichen Sinne. Und die neunte Schicht, die bezeichnet er dann als nichts, eigentlich nichts irgendwie beschreibbar, als das Zentrum des Bösen schlechthin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=4377s Die untersinnliche Welt 01:12:57] ====&lt;br /&gt;
Also wir sprechen ja von der Übersinnlichkeit. Das heißt, dass der Mensch ist heute in seinen Gedanken zwar übersinnlich, aber die knüpfen immer noch an die sinnliche Welt an. Wir praktizieren ständig Übersinnlichkeit in unserem Gedankenleben, in unserem Gefühlsleben, in unserem Willensleben. Das ist alles übersinnlich, aber es braucht sozusagen die sinnliche Wahrnehmung, um aktiviert zu werden. Und das kann man den Schritt tun zur höheren Erkenntnis über die Imagination, zur Inspiration, zur Intuition, also die Schritte der übersinnlichen Erkenntnis. Und alle diese Schritte zur übersinnlichen Erkenntnis muss der Mensch, kann er nur erreichen, wenn er eben auch ein Bewusstsein für die [[a:Untersinnliche_Welt|untersinnliche Welt]] entwickelt. Das heißt, die Auseinandersetzung mit dem Bösen. Man kann nur zu einer übersinnlichen Erkenntnis fortschreiten, wenn man gleichzeitig sich selber ausliefert, konfrontiert mit dem Bösen. Das ist die untersinnliche Welt, also wo Magnetismus, Elektrizität und Kernenergie wirksam sind. Das sind die drei untersinnlichen Kräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=4463s Untersinnliche Kräfte 01:14:23] =====&lt;br /&gt;
Also die Kernenergie ist nicht nur ein elektromagnetisches Phänomen, sondern das ist ein Phänomen, die Kernspaltungen, also dass die Protonen gespalten werden, da werden Kräfte frei, die noch anders sind, andere sind als die elektromagnetischen. Das ist die dritte Kraft, auf die Rudolf Steiner hingewiesen hat, schon lange bevor die erste Kernspaltung stattgefunden hat, die sogenannte dritte Kraft. Und man möge wünschen, dass die Menschheit in ihrer Moralität so weit fortgeschritten sein wird, dass sie die Folgen der Entdeckung dieser dritten Kraft überhaupt besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann 1938, im Januar, im Kaiser-Wilhelm-Institut in Berlin, hat Hahn, Strassmann und Lise Meitner [[w:Entdeckung_der_Kernspaltung|die erste Kernspaltung]] im Versuch vollzogen. Also wir haben es hier mit der Schilderung aus der Geisteswissenschaft mit etwas zu tun, was ganz in die Untersinnlichkeit führt, also in das Reich der Antikräfte, zu dem, was Evolutionskräfte sind, die Antikräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und mit denen gehen wir ja heute mit unseren Technologien, die wir heute so handhaben, mit der digitalen Welt, gehen wir ja ständig damit um. Also die ganze digitale Welt, ich halte sie für die größte Gefahr der Menschheit überhaupt, der wir uns heute, seit 20, 30 Jahren gestellt sehen. Es ist nicht die Atomenergie, sondern die digitale Welt, wo diese untersinnlichen Kräfte nicht nur jetzt explosiv irgendwo wirksam sind, sondern sie ergreifen die [[A:Seele|Seele]] des Menschen und verformen, verändern die Seele des Menschen, dass er eines Tages überhaupt nicht mehr weiß, wer er selber eigentlich ist, sondern nur noch Roboter und nur noch ausführendes Organ von Wesen, die über ihn herrschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist das Bild aus der [[Geisteswissenschaft]]. Ich wollte es nur erwähnt haben, es hat keinen Sinn, darüber zu spintisieren. Man muss es als Tatsache einfach mal hinnehmen, dass die Geisteswissenschaft dazu diese Ergebnisse gibt. Das ist 1906. 1909 schreibt [[A:Rudolf Steiner|Rudolf Steiner]] die &amp;quot;Geheimwissenschaft&amp;quot; ([[a:Geheimwissenschaft im Umriß|GA13]]), da ist nichts davon enthalten, interessanterweise. Da spricht er dann über den [[A:Christus|Christus]] und alles das, was damit im Zusammenhang steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=4635s Das Gesicht der Erde 01:17:15] ===&lt;br /&gt;
So, aber jetzt, die Zeit ist leider schon so weit fortgeschritten. Ich möchte jetzt wenigstens noch erwähnen, wie man verstehen lernen kann das Gesicht der Erde. Die Erde, die ganze Erde hat ja ein bestimmtes Gesicht, und dieses Gesicht ist gekennzeichnet dadurch, dass da die Kontinente, sie finden die da im Wasser, irgendwo im Meereswasser auftauchen als ganz eigenständige Gebilde. Und der größte Teil ist eigentlich Meerwasser, knapp 71% der gesamten [[w:Erdoberfläche#Daten|Erdoberfläche]] ist Meerwasser. Stellen Sie sich das mal vor, fast drei Viertel der Erdoberfläche sind Meerwasser, zusammenhängende Meere, und nur ein Viertel, in etwa ein bisschen mehr wie ein Viertel, sind kontinentale Gebilde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt sind ja diese Kontinente so eigenartig verstreut in der nördlichen Hemisphäre hauptsächlich. Der größte Anteil an kontinentalen Gebilden finden Sie in der nördlichen Hemisphäre und die größte Meeresfläche in der südlichen Hemisphäre und natürlich im Pazifik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=4743s Rätsel der Verteilung der Kontinente 01:19:03] ====&lt;br /&gt;
Wie kommt es dazu, dass wir dieses Gesicht der Erde haben? Welche Kräfte waren da im Spiel, dass dieses Verhältnis von Meer und Wasser in dieser Form entstanden ist? War das immer so? Gilt hier absolutes Prinzip der Aktualität und so weiter? Und das ist alles außerordentlich rätselvoll. Und doch ist man heute durch die verschiedensten Untersuchungen sehr weit gediehen, das erklärlich zu machen, wenn es auch nach wie vor in Bezug auf die treibenden Faktoren unerklärlich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie auf die Landkarte gucken, wir müssen die morgen da mal aufhängen, dann sehen Sie ja, dass wir eine Reihe von Kontinenten haben. Das ist einmal Nordamerika, Südamerika und dann Europa, zusammenhängend mit Asien, und dann der ganze afrikanische Kontinent, mächtig, gewaltig, und dann eben noch Australien und die Antarktis. Das sind die Kontinente. Also Antarktis, Australien, Eurasien, Südamerika, Nordamerika. Was habe ich noch vergessen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[Zuhörerin]&#039;&#039;&#039; Afrika.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie kommt es zu dieser seltsamen Verteilung über die Erdoberfläche? Und nun hat man schon immer gerätselt, wenn man auf die Landkarten geguckt hat, seit es Landkarten gibt, dass da so eine eigenartige Formgestalt sich findet zwischen Afrika und Südamerika, dass die irgendwie, wenn man die ein bisschen verschiebt, dass die da so zusammenpassen. Und man hat natürlich gerätselt, alles Mögliche, bis man eines Tages etwas entdeckt hat, was umwerfend ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man hat nämlich entdeckt in Brasilien, also mehr an der Ostküste, aber mehr nach Süden, nach Argentinien auch hin bis runter nach Feuerland, hat man entdeckt, dass da so kugelrunde Gesteine sich finden. Und dann hat man diese Steine untersucht - das sind im wesentlichen [[w:Granit|Granite]] - und dann hat man plötzlich in Südafrika dasselbe entdeckt, die sogenannten [[w:Tillit|Tillite]]. Und dann hat man in Südindien und an der indischen Westküste auch solche Tillite entdeckt. Da war man sprachlos, erst einmal diese rundlichen Formen, große und kleine Gebilde. Und dann hat man sogar Gekritze – Gekritze heißt Ritze, also so kleine Schleifspuren drauf entdeckt, Gekritze nennt man das. Und dann sagten die, das können ja nur Eiszeitablagerungen sein, Ergebnisse von Eiszeiten, Findlinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Ergebnis war, dass man gesagt hat, die sind ja alle unterschiedlicher granitischer Herkunft, aber immerhin müsste das mal zusammengehängt haben, das Ganze. Und dann hat man sogar noch gesehen, dass die Tillite in Ostafrika, also in Afrika, aber an der Westküste, da in Nigeria – nicht in Nigeria, sondern Angola, und dann kommt ja der Kongo, der einen ganz schmalen Streifen zum Atlantik hat, und dann kommt Nigeria – dass in dieser Gegend die [[w:Streichen_(Geologie)|Ausrichtung]] dieser Tillite dieselbe ist, wie man sie in Brasilien gefunden hat, die Strömungsrichtung, wie die abgelagert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann gab es andere Forscher, die haben dann in Ostafrika, in diesem Winkel da unten, wo Afrika sich ausbuchtet nach Westen – das ist also Nigeria im Wesentlichen – da haben die die Pflanzen studiert und haben festgestellt, dass da oben in Brasilien sich dieselben Pflanzen finden, vor allen Dingen Versteinerungen von Pflanzen. Die Pflanzen haben sich ein bisschen verändert in der Zwischenzeit, die jetzt rezenten Pflanzen. Aber die Versteinerungen, die man in Ostafrika gefunden hat, finden sich auch in Südamerika, da oben im Nordosten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=4845s Alfred Wegeners Theorie 01:20:45] ====&lt;br /&gt;
Und aufgrund all dieser Beobachtungen kam dann ein Mann, der hieß [[w:Alfred_Wegener|Alfred Wegener]]. Also das ist eine echte Berühmtheit, der Alfred Wegener. Der war Klimatologe, kein Geologe, aber ein Geophysiker und Klimatologe, 1880 geboren und 1936 im Inlandeis von Grönland ums Leben gekommen, auf einer Expedition.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Mann hat in der Zeit kurz vor dem Ersten Weltkrieg und dann im Ersten Weltkrieg eine Theorie aufgestellt, die besagt, dass es mal einen Kontinent gegeben habe, [[w:Pangaea|Pangea]] genannt. Pangea, das ist Griechisch. &amp;quot;Pan&amp;quot; heißt überall, also zusammenhängend ein Ding, und &amp;quot;Gea&amp;quot; eben die Erde. Und dass dieser Kontinent einmal Australien, Indien, die Antarktis, Afrika und Südamerika vereint hat. Ein großer Südkontinent, genannt Gondwana, der [[w:Gondwana|Gondwana-Kontinent]]. Das ist ein indischer Stammteil in Südindien, der so ähnlich heißt, Gondar. [Anmerkung: Gondwana war ursprünglich ein eigener Kontinent, der später einen Teil Pangeas bildete].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war natürlich so kühn, sowas zu sagen damals, dass dieser Alfred Wegener mit allen Mitteln, die die Wissenschaft nur irgend zur Verfügung hatte, verspottet worden ist und quasi an die Wand gestellt worden ist und als der größte Fantast hingestellt worden ist, wie man sich denken kann. Und der hat das alles begründet mit diesen Phänomenen, was die Flora, die [[Versteinerung|Versteinerungen]] angeht, hier und dort und eben diese eiszeitlichen Ablagerungen und so weiter. Er hat gesagt, die beiden Kontinente fügen sich so wunderbar. Er wurde völlig verlacht, und er hat sein ganzes Leben darauf verwendet, nachzuweisen, dass es einen eurasischen und anhängend einen nordamerikanischen Nordkontinent gab, dazwischen ein Meeresgürtel, und einen großen Südkontinent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man mal bei den Griechen nachforscht, dann sprechen die immer vom [[w:Okeanos|Okeanos]]. Und dann meinten die einen Wassergürtel um die Erde herum, also wofür heute noch das Mittelmeer ein letzter Rest ist, das Schwarze Meer, das Kaspische Meer, noch ein letzter Rest ist von diesem einzigen erdumspannenden Mittelmeer. Die Griechen haben ja die Erde noch wie einen Diskus angesehen, eine Flachscheibe, wie einen Diskus, und außenrum diesen Okeanos. Das sind noch so letzte Reste von urältesten, nennen wir es, Erinnerungen in der Menschheit, dass offenbar dieser Okeanos, dieser erdumspannende Wassergürtel, bestanden hat und ein Südkontinent im Süden, ein Nordkontinent in der nördlichen Halbkugel. Er wurde verlacht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=5291s Die Entdeckung des mittelatlantischen Rückens 01:28:11] ====&lt;br /&gt;
Nun kam jetzt noch folgendes Phänomen hinzu, dass die Deutschen Ende der 20er Jahre, Anfang der 30er Jahre ein Forschungsschiff ausgerüstet haben, die &amp;quot;[[w:Meteor_(Schiff,_1924)|Meteor]]&amp;quot; hieß die. Und die waren ausgestattet mit allen Messinstrumenten, die man damals zur Verfügung hatte, ausgefeilteste [[w:Echolot|Echolote]], die aus dem U-Boot-Krieg des Ersten Weltkrieges heraus entstanden sind und insbesondere nach der Katastrophe, die mit dem Eisberg gesunken ist, das Schiff südlich von Neufundland, die Titanic.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit der Zeit hat man angefangen, Echolote zu entwickeln, weil die hatte keine Echolote, deswegen ist sie zusammengestoßen mit dem Eisberg. Und die &amp;quot;Meteor&amp;quot; war ausgestattet mit allen Messinstrumenten, und die haben den ganzen Atlantik abgefahren in den 20er, 30er Jahren und haben festgestellt, dass es im Atlantik ein Hochgebirge gibt, der sogenannte [[w:Mittelatlantischer_Rücken|mittelatlantische Rücken]]. Und natürlich hatten die keine Kenntnisse von der Gesteinsart da unten, sondern die hatten nur die Tatsache, dass der da besteht, und zwar 3000 bis 4000 Meter hoch vom Meeresboden unten an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann blieb die ganze Entwicklung stehen durch den Zweiten Weltkrieg, da passierte nichts mehr. Und nach dem Zweiten Weltkrieg haben die Amerikaner die Meeresforschung so richtig in Gang gesetzt und haben den ganzen Pazifik abgefahren mit dem Echolot, und haben da auch so seltsame Meeresrücken gefunden im pazifischen Raum, untermeerisch. Dann haben sie angefangen, den &amp;quot;[[w:Glomar_Challenger|Glomar Challenger]]&amp;quot; zu bauen, auch ein Forschungsschiff, die Amerikaner, und die haben Tiefseebohrungen gemacht. Da hatten sie zum ersten Mal den Beweis über die Beschaffenheit des Tiefseebodens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=5423s Die Erkenntnis der basaltischen Tiefseeböden 01:30:23] ====&lt;br /&gt;
Und was kam raus? Das sind alles keine [[w:Kontinentale_Erdkruste|kontinentalen]] Strukturen, sondern das ist alles [[w:Basalt|Basalt]]. Dass die eigentlichen Tiefseeböden und der mittelatlantische Rücken, das ist alles Basalt. Das hat mit Granit und all dem, was die Kontinente ausmacht, überhaupt nichts zu tun. Das war schon mal ein unglaubliches Ereignis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann haben die Amerikaner und die anderen Länder auch angefangen, mit Forschungsschiffen den ganzen Meeresboden weltweit zu kartieren, am wenigsten der Indik [indischer Ozean]. Das hat man ja gemerkt bei dem Absturz [[w:Malaysia-Airlines-Flug_370|dieser Maschine]], wo sie noch immer suchen, wo sie geblieben ist, diese Maschine, die in Indonesien [Korrektur: Malaysia] gestartet war, nach Peking fliegen sollte und dann irgendwo verschwunden ist im Indik. Das sucht man ja noch heute. Dieses Gebiet war noch nie wirklich kartiert, das fangen sie jetzt erst an aufgrund dieses Ereignisses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedenfalls entdecken die plötzlich, dass die Tiefseeböden alle Basalt sind, durchgehend. Keine granitische Struktur, keine kontinentale Struktur, nichts, gar nichts, sondern alles Basalt. Und zwar hat man dann festgestellt, durch alle möglichen Messungen, dass die Mächtigkeit dieser [[Boden|Tiefseeböden]] sehr gering ist, keineswegs 60 Kilometer, sondern nur 10 Kilometer mächtig, maximal 10 Kilometer. Also ganz hauchdünne Schichten zu den unterliegenden, zur Asthenosphäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=5536s Die Plattentektonik und die Bewegung der Kontinente 01:32:16] ====&lt;br /&gt;
Darauf hat man nun gemerkt, eigentlich hat ja Alfred Wegener gar nicht so Unrecht. Dann hat man den genau studiert und hat gemerkt, in allem stimmt das, was er gesagt hat. Und hat dann gemerkt, dass die ganze Erde sich auflöst in bestimmte Platten. Man nennt es Platten, die Plattentektonik, und zwar in [[w:Plattentektonik#Die_Lithosph%C3%A4renplatten|sieben Riesenplatten]]. Die größte dieser Platten ist die eurasische Platte, also Europa plus Asien, einschließlich dem Indien. Und eine zweite Platte ist dann Australien mit dem indonesischen Archipel. Und eine dritte Platte ist die Antarktis, eine vierte ist Südamerika, eine fünfte ist Nordamerika, und eine sechste ist der Atlantik, und eine siebte ist der Pazifik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also plötzlich löst sich die ganze Erde in Plattenstrukturen auf. Und die [[w:Plattentektonik#Gebirgsbildung_und_Vulkanismus_im_Licht_der_Plattentektonik|Plattengrenzen]] sind dadurch charakterisiert, dass da der größte Vulkanismus ist und dass diese Platten offensichtlich in Bewegung sind und dass man heute noch durch genaueste Messungen nachweisen kann, dass Südamerika und Nordamerika im Jahr ungefähr ein bis zwei Zentimeter voneinander sich entfernen in einem Jahr. Etwas ist es schon, aber in 100 Jahren ist es ein bisschen was.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, wie ist das jetzt zu verstehen, diese Problematik, dass die Kontinente einmal eine Einheit gebildet haben, der Südkontinent und der Nordkontinent? Die sind eben so einschließlich Nordamerika, einschließlich Grönland, die hingen alle zusammen, und dann plötzlich sind die auseinander gedriftet und bilden heute das Gesicht der Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der einzige Kontinent, der einen Ruhepol bildet, weitgehend jedenfalls, ist der afrikanische Kontinent. Der ist &amp;quot;in situ&amp;quot;, an dem Ort schon immer gewesen, hat sich ein bisschen gedreht, ist auch ein bisschen nach Norden gewandert, aber jedenfalls ruht der noch so urtümlich wie in den Urzeiten, und alle anderen Kontinente sind davon geschwommen. Australien hing früher an Afrika dran, Indien hing früher an Afrika dran, und ebenso die Antarktis und ebenso Südamerika, und bildeten diesen Gondwana-Kontinent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=5734s Ausblick 01:35:34] ===&lt;br /&gt;
Jetzt wollen wir uns dann morgen – wie lang machen wir? Die Zeit ist längst um, oh Herrgott, wie sollen wir jetzt aufhören? Also, dann wollen wir dann morgen nochmal die treibenden Kräfte versuchen aufzusuchen, die dieses Kontinentaldrift, wie man sie auch bezeichnet, oder Kontinentalverschiebung, wie sie Alfred Wegener bezeichnet hat, wie das – ob es da einen Erklärungsgrund dafür geben kann für diese Tatsache. Das wollen wir dann morgen betrachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ich möchte jetzt schon sagen, das wird auch genauso mechanisch gesagt wie alles andere auch, und kein Mensch kann sagen, was eigentlich die Idee hinter dem Ganzen ist. Goethe hat grundsätzlich gefragt, wenn er irgendein Phänomen aufgesucht hat, nicht das Phänomen jetzt stehen zu lassen und daran eine Theorie zu knüpfen, sondern immer gefragt: Was sind die treibenden Kräfte, die dieses Phänomen hervorgebracht haben? Und das muss man sich auch heute fragen: Was sind die treibenden Kräfte eigentlich, die dieses Gesicht der Erde geschaffen haben?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da wollen wir uns dann morgen nochmal kurz damit befassen, und dann müssen wir übergehen zur Gesteinskunde, wo wir uns mal die verschiedenen Gesteine anschauen. Und dann wollen wir uns noch kurz mit einer Zeitbetrachtung befassen: Wie kann man überhaupt ein Verständnis entwickeln für Zeitepochen? Ob man von Millionen Jahren eigentlich überhaupt sprechen kann, ist es überhaupt zulässig, Milliarden Jahren? Und dann wollen wir uns mit den verschiedenen Schichten des Krustenaufbaus der Erde genauer im Einzelnen befassen, bis hin zu den Gebirgsbildungen, bis hin zu den Landschaftsstrukturen, die wir heute vorfinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgen früh machen wir weiter. Ich lasse das Buch hier nochmal liegen, da will ich eigentlich gerne morgen noch was vorlesen, wenn wir irgendwie Zeit hätten, von Goethe über den Granit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=5901s Fragen 01:38:21] ===&lt;br /&gt;
[Frage von Zuhörer]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie ist denn das mit dieser Bewegung der Kontinente oder dieser Platten? Das ist ja eine Masse, eine definierte Masse, die sich frei bewegen kann, und ein rotierender Körper in Bewegung im Raum und in sich selbst. Bei Verschiebung der Masse auf einen Punkt haben wir ja in der Physik das Problem des Ungleichgewichts, der Unwucht. Was würde denn passieren, wenn man diese ganze Masse theoretisch berechnet, konzentrieren würde an einem Punkt? Was würde mit der Achse der Erde passieren, mit der Position der Erde im All im Verhältnis zu den anderen Planeten? Mir kommt dann dieser Gedanke, dass diese Bewegung eine Ausgleichsbewegung ist in Bezug auf die Bewegung der Erde im gesamten Raum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Manfred Klett]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber stell dir mal vor, dass die Nordhalbkugel die größte Masse der Kontinente enthält, und die Südhalbkugel die größte Wassermasse, in Verbindung mit dem Pazifik. Das sind so – Wasser hat das spezifische Gewicht von 1, und die Gesteine, die leichtesten Gesteine, haben das spezifische Gewicht von 2,4 bis 2,6. Das heißt also, wie kommt es dazu, dass viel schwerere Gesteine als das Wasser sich an der Nordhalbkugel konzentrieren und sich nicht gleichmäßig irgendwo durch die entsprechenden Kräfte von Nord- und Südpol und allem, was dazwischen an magnetischen Strömungen läuft, dass die sich nicht gleichmäßig verteilt haben? Das müsste doch eigentlich so sein, aber es ist eben nicht so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist viel widersprüchlicher, auch in dem heutigen Weltbild, was man hat, in dieser Hinsicht, so viel Widersprüchliches. Und dennoch muss man sagen, die Tatsache, dass sie mal zusammenhängend waren und dann auseinander gedriftet sind, die kann man nicht mehr widerlegen. Da sprechen alle sinnlich wahrnehmbaren Erscheinungen, also was vor allem die Flora und Fauna angeht, die Versteinerungen und auch die Mineralkörper, gerade die eiszeitlichen Ablagerungen, eine Eiszeit, die vor unserer Eiszeit war, die sogenannte [[w:Permokarbonische_Vereisung|permokarbonische Eiszeit]], da kommen wir nochmal drauf zurück, die damals abgelagert wurden. Es sind so viele Phänomene, die dafür sprechen, dass da Kräfte wirksam waren, ganz spezifischer Art, die sich nicht einfach nur berechnen lassen aus der Achsenstellung der Erde oder Fliehkräften oder sonst wie. Theorien gibt es noch und noch, und jede greift irgendein Phänomen auf, aber dann merkt man, es steht im totalen Widerspruch zu anderen Phänomenen, und man ist da noch an kein Ende gekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Plattentheorie gilt heute. Es gibt sieben große Platten und fünf kleine Platten. Die gilt für so schlüssig, man meint, da ist man heute der Überzeugung, die sei so absolut erklärbar aus allen Zusammenhängen, dass es so ist. Und da kommt dann plötzlich wieder so einer, Wunderlich [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[w:Hans_Georg_Wunderlich|H. G. Wunderlich]](?)] hieß der, der ist leider Gottes in jungen Jahren gestorben, aber das war ein genialer Geologe, so ein Kerl, was hätte der noch in seinem Leben zurechtrücken können. Der fängt dann an, sogar die Plattentheorie zu kritisieren, was auch keiner gewagt hat, sondern sie meinen alle, das sei jetzt klar, die sogenannten Plattentheorien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Phänomene sind auch da, da gibt es Plattengrenzen, die schieben sich aneinander vorbei und erzeugen Erdbeben und alles Mögliche. Das werden wir morgen nochmal sehen. Aber dieser hat sich erkühnt, der Wunderlich, Professor für Geologie in Stuttgart, auch selbst diese Theorie anfängt und hoch, hoch intelligent infrage zu stellen. Also man merkt, das Ganze ist immer noch im Prozess, es geht immer weiter, immer weiter. Aber jeder Schritt ist eben ein Erkenntnisschritt auf dem Wege, und eines Tages, wie der Goethe gesagt hat, wird gewiss einer kommen, der da quasi – wir wollen ihm vorarbeiten. Gut, also dann, bis morgen.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;Folge  [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|1]] - [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|2]] - [[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|3]] - [[Geologie - 4. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|4]] - [[Geologie - 5. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|5]] - [[Geologie - 6. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|6]] - [[Geologie - 7. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|7]] - [[Geologie - 8. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|8]] - [[Geologie - 9. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|9]] - [[Geologie - 10. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|10]] - [[Geologie - 11. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|11]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
== Glossar==&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|A}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|A}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ablagerung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Es gibt also in den &#039;&#039;&#039;Ablagerungen&#039;&#039;&#039; bestimmte Minerale, die nur unter Meeresbedingungen entstehen.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Leitfossilien als Orientierungshilfe 00:32:20|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:32:20]]&lt;br /&gt;
[[Ackerbau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Also die [[Grabenbruch|Grabenbrüche]] in der Welt, die sind von großer Bedeutung und […] meistens auch mit die fruchtbarsten Gegenden für den &#039;&#039;&#039;Ackerbau&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Grabenbrüche weltweit und ihre Bedeutung 00:42:31|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:42:31]]&lt;br /&gt;
[[Ahriman]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Die [[Erdinneres|achte Schicht]] wird dann eben der [[große Zersplitterer]] genannt, also &#039;&#039;&#039;Ahrimans&#039;&#039;&#039; Reich im eigentlichen Sinne.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die 9 Schichten der Erde nach Rudolf Steiner 01:09:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:09:43]]&lt;br /&gt;
Antikräfte (siehe [[Kraft]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Asthenosphäre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Die &#039;&#039;&#039;Asthenosphäre&#039;&#039;&#039; ist 600 Kilometer. Und diese Asthenosphäre […] scheint so zu sein, dass hier ein Zustand besteht, eines, wie man es heute nennt, säkular-plastischen Zustandes […} sehr zähflüssig ist diese [[Erdschichtung|Schicht]] in Bewegung.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Lithosphäre und Asthenosphäre 00:55:13|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:55:13]]&lt;br /&gt;
* „[…] man nimmt an, dass dieser ganze Bereich des äußeren [oberen] und inneren [unteren] [[Erdmantel|Erdmantels]], dass sie eben nicht flüssig sind, wie man immer meint, weil das Magma da oben aus den Vulkanen rauskommt, sondern zähplastisch […] in der &#039;&#039;&#039;Asthenosphäre&#039;&#039;&#039; und dem inneren Erdmantel […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der obere und untere Erdmantel 00:58:15|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:58:15]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|B}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|B}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Basalt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] die eigentlichen [[Boden|Tiefseeböden]] und der mittelatlantische Rücken, das ist alles &#039;&#039;&#039;Basalt&#039;&#039;&#039;. Das hat mit Granit und all dem, was die Kontinente ausmacht, überhaupt nichts zu tun.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Erkenntnis der basaltischen Tiefseeböden 01:30:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:30:23]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Boden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] nach dem Zweiten Weltkrieg haben die Amerikaner die Meeresforschung so richtig in Gang gesetzt und haben den ganzen Pazifik abgefahren mit dem Echolot, und haben da auch so seltsame Meeresrücken gefunden im pazifischen Raum, untermeerisch […] und die haben Tiefseebohrungen gemacht. Da hatten sie zum ersten Mal den Beweis über die Beschaffenheit des &#039;&#039;&#039;Tiefseebodens&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Entdeckung des mittelatlantischen Rückens 01:28:11|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:28:11]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] die eigentlichen &#039;&#039;&#039;Tiefseeböden&#039;&#039;&#039; und der mittelatlantische Rücken, das ist alles [[Basalt]]. Das hat mit Granit und all dem, was die Kontinente ausmacht, überhaupt nichts zu tun.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Erkenntnis der basaltischen Tiefseeböden 01:30:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:30:23]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Böse (siehe [[Das Böse]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|C}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|C}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Christentum]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Wenn man das &#039;&#039;&#039;Christentum&#039;&#039;&#039; verstehen will, ist es nichts anderes als die Verwirklichung des [[Entwicklungsgedanken|Entwicklungsgedankens]], dass ich nicht bei mir stehen bleibe in dem Selbst […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Landwirtschaftliche Kurs und der Entwicklungsgedanke 00:17:58|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:17:58]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|D}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|D}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Das Böse]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und alle diese Schritte zur übersinnlichen Erkenntnis […] kann er nur erreichen, wenn er eben auch ein [[Bewusstsein]] für die [[Untersinnlich|untersinnliche Welt]] entwickelt. Das heißt, die Auseinandersetzung mit dem &#039;&#039;&#039;Bösen&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die untersinnliche Welt 01:12:57|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:12:57]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und die [[Erdinneres|neunte Schicht]], die bezeichnet er (R. Steiner) dann als nichts, eigentlich nichts irgendwie beschreibbar, als das Zentrum &#039;&#039;&#039;des Bösen&#039;&#039;&#039; schlechthin.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die 9 Schichten der Erde nach Rudolf Steiner 01:09:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:09:43]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Digitale Welt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Es ist nicht die Atomenergie, sondern die &#039;&#039;&#039;digitale Welt&#039;&#039;&#039;, wo diese [[Kraft|untersinnlichen Kräfte]] nicht nur jetzt explosiv irgendwo wirksam sind, sondern sie ergreifen die [[A:Seele|Seele]] des Menschen und verformen, verändern die Seele des Menschen […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Untersinnliche Kräfte 01:14:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:14:23]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|E}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|E}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Entwicklungsgedanke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] das ist eigentlich eine Prämisse […] die muss jeder für sich selbst beantworten. Inwiefern es wirklich eine Möglichkeit gibt, dass der Mensch nicht nur die &#039;&#039;&#039;Natur&#039;&#039;&#039; zu retten hat, sondern dass er die Natur zu &#039;&#039;&#039;entwickeln&#039;&#039;&#039; hat.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Mission des Menschen in Bezug auf die Natur 00:12:48|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:12:48]]&lt;br /&gt;
* „[…] das ist die Situation des [[Ökologischen Landbau|ökologischen Landbaus]], des &#039;&#039;&#039;Entwicklungsgedankens&#039;&#039;&#039; heute. Man kann der [[Natur]] nie gerecht werden. Man kann sie nie erreichen […] man kann nur den Schaden […] minimieren. Und dieses Gesetz ist eben nur möglich zu durchbrechen, wenn man zum [[Raum und Zeit|Raum […] hinzunimmt […] die Zeit]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Mission des Menschen in Bezug auf die Natur 00:12:48|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:12:48]]&lt;br /&gt;
* „[…] der Begriff der [[Landwirtschaft|landwirtschaftlichen Individualität]], den [[Rudolf Steiner]] zu Beginn des zweiten Vortrages entwickelt, ist nichts anderes wie der verkörperte &#039;&#039;&#039;Entwicklungsgedanke&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Landwirtschaftliche Kurs und der Entwicklungsgedanke 00:17:58|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:17:58]]&lt;br /&gt;
* „Wenn man das [[Christentum]] verstehen will, ist es nichts anderes als die Verwirklichung des &#039;&#039;&#039;Entwicklungsgedankens&#039;&#039;&#039;, dass ich nicht bei mir stehen bleibe in dem Selbst […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Landwirtschaftliche Kurs und der Entwicklungsgedanke 00:17:58|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:17:58]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Erde (Planet)|Erde]] (Planet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] knapp 71% der gesamten &#039;&#039;&#039;Erdoberfläche&#039;&#039;&#039; ist Meerwasser. Stellen Sie sich das mal vor, fast drei Viertel der Erdoberfläche sind Meerwasser […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Das Gesicht der Erde 01:17:15|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:17:15]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erdkern (siehe [[Erdinneres]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Erdinneres]] [9 Erdschichten nach Geisteswissenschaft Rudolf Steiners]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Aber wer kommt schon so ohne weiteres damit zurecht, wenn [[Rudolf Steiner]] in der &amp;quot;Geheimwissenschaft&amp;quot; von den [[a:Hierarchien#Gliederung_der_Hierarchien|neun Hierarchien]] spricht […] Und jetzt erscheint als geisteswissenschaftliches Forschungsergebnis, dass die &#039;&#039;&#039;Erde in ihrem inneren&#039;&#039;&#039; Aufbau neun-gliedrig ist […] dass es eigentlich eine Art Gegenspiegel ist zu den neun Hierarchien.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Das Innere der Erde aus Sicht der Geisteswissenschaft 01:06:05|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:06:05]]&lt;br /&gt;
* „[…] er [R.S.] spricht da als erste Schicht, ich möchte das jetzt nicht an die Tafel malen, als erste Schicht von der [[Mineralerde]], also das, was man die [[Erdkruste]] auch nennen könnte […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die 9 Schichten der Erde nach Rudolf Steiner 01:09:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:09:43]]&lt;br /&gt;
* „[…] dann spricht er von einer &#039;&#039;&#039;zweiten Schicht&#039;&#039;&#039;, das ist die Weicherde.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die 9 Schichten der Erde nach Rudolf Steiner 01:09:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:09:43]]&lt;br /&gt;
* „Die &#039;&#039;&#039;achte Schicht&#039;&#039;&#039; wird dann eben der [[große Zersplitterer]] genannt, also [[Ahriman|Ahrimans]] Reich im eigentlichen Sinne.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die 9 Schichten der Erde nach Rudolf Steiner 01:09:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:09:43]]&lt;br /&gt;
* „Und die &#039;&#039;&#039;neunte Schicht&#039;&#039;&#039;, die bezeichnet er dann als nichts, eigentlich nichts irgendwie beschreibbar, als das Zentrum [[Das Böse|des Bösen]] schlechthin.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die 9 Schichten der Erde nach Rudolf Steiner 01:09:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:09:43]]&lt;br /&gt;
* „[…] &#039;&#039;&#039;Erdkern&#039;&#039;&#039;. Der ist wieder fest, stellt man vor als fest, und zwar in Form von Eisennickel. Da sind unglaubliche Theorien damit verbunden […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Erdkern und seine Schichten 01:00:33|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:00:33]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Erdkruste]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] wenn wir hier jetzt die Erde haben, dann haben wir hier oben, als Alleroberstes, die &#039;&#039;&#039;Erdkruste&#039;&#039;&#039;. Und diese Erdkruste ist nicht dicker als bei der Orangenschale, die Orangenschale ist schon ziemlich dick, die Apfelschale vielleicht.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Aufbau der Erde nach seismischen Erkenntnissen 00:52:34|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:52:34]]&lt;br /&gt;
* „60 Kilometer mächtig ist also die kontinentale &#039;&#039;&#039;Kruste&#039;&#039;&#039;, so sagt man heute.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Aufbau der Erde nach seismischen Erkenntnissen 00:52:34|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:52:34]]&lt;br /&gt;
[[Erdmantel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und diese beiden zusammen [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[Lithospäre]] und [[Asthenosphäre]]] nennt man den äußeren [oberen] &#039;&#039;&#039;Erdmantel&#039;&#039;&#039;. Und darunter nun eine weitere [[Erdschichtung|Schicht]], noch viel mächtiger, und die bezeichnet man jetzt als den inneren [unteren] Erdmantel.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der obere und untere Erdmantel 00:58:15|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:58:15]]&lt;br /&gt;
* „[…] man nimmt an, dass dieser ganze Bereich des äußeren [oberen] und inneren [unteren] &#039;&#039;&#039;Erdmantels&#039;&#039;&#039;, dass sie eben nicht flüssig sind, wie man immer meint, weil das Magma da oben aus den Vulkanen rauskommt, sondern zähplastisch […] in der [[Asthenosphäre]] und dem inneren Erdmantel […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der obere und untere Erdmantel 00:58:15|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:58:15]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Erdschichtung, äussere Wissenschaft]] (9 Erdschichten nach Geisteswissenschaft Rudolf Steiners siehe [[Erdinneres]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „So ist die [[Stratigraphie]], das heißt, das, was der Laie entdeckt hat, die &#039;&#039;&#039;Schichtungen&#039;&#039;&#039; der äußersten [[Erdkruste]], die kann man sich dann nach und nach erschließen, wenn man in verschiedenen Gegenden die Steinbrüche aufsucht.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Methoden zur Erforschung der Erdkruste 00:26:29|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:26:29]]&lt;br /&gt;
* „Die [[Asthenosphäre]] ist 600 Kilometer. Und diese Asthenosphäre […] scheint so zu sein, dass hier ein Zustand besteht, eines, wie man es heute nennt, säkular-plastischen Zustandes […} sehr zähflüssig ist diese &#039;&#039;&#039;Schicht&#039;&#039;&#039; in Bewegung.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Lithosphäre und Asthenosphäre 00:55:13|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:55:13]]&lt;br /&gt;
* „Und diese beiden zusammen [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[Lithospäre]] und [[Asthenosphäre]]] nennt man den äußeren [oberen] [[Erdmantel]]. Und darunter nun eine weitere &#039;&#039;&#039;Schicht&#039;&#039;&#039;, noch viel mächtiger, und die bezeichnet man jetzt als den inneren [unteren] Erdmantel.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der obere und untere Erdmantel 00:58:15|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:58:15]]&lt;br /&gt;
* „[…] das große [[w:Erdbeben_von_San_Francisco_1906|Erdbeben von San Francisco]]. Das war 1906, glaube ich […] ich gehe davon aus, dass Rudolf Steiner daraufhin dann [[a:GA_96|diese Vorträge [GA96]]] gehalten hat […] Und da schildert er den &#039;&#039;&#039;Aufbau der Erde&#039;&#039;&#039; vom geisteswissenschaftlichen Standpunkt aus. Und der ist nun so, dass er dort eine Achtgliederung des Erdinhalts schildert und noch eine neunte […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Das Innere der Erde aus Sicht der Geisteswissenschaft 01:06:05|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:06:05]]&lt;br /&gt;
[[Höhere Erkenntnis|Erkenntnis (höhere)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und das kann man den Schritt tun zur &#039;&#039;&#039;höheren Erkenntnis&#039;&#039;&#039; über die [[Imagination]], zur [[Inspiration]], zur [[Intuition]], also die Schritte der [[Übersinnlich|übersinnlichen]] Erkenntnis.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die untersinnliche Welt 01:12:57|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:12:57]]&lt;br /&gt;
* „Und alle diese Schritte zur &#039;&#039;&#039;übersinnlichen Erkenntnis&#039;&#039;&#039; […] kann er nur erreichen, wenn er eben auch ein [[Bewusstsein]] für die [[Untersinnlich|untersinnliche Welt]] entwickelt. Das heißt, die Auseinandersetzung mit dem [[Das Böse|Bösen]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die untersinnliche Welt 01:12:57|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:12:57]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Erosionsschlucht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] die &#039;&#039;&#039;Erosionsschluchten&#039;&#039;&#039;, wo man wunderbar die [[Erdkruste]] in ihrem Aufbau erkennen kann, und die gibt es nirgends so toll entwickelt wie in den Rocky Mountains in Amerika&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Erosionsschluchten 00:45:36|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:45:36]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|F}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|F}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|G}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|G}}Gebirgsbildung (siehe [[Gebirge]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Das Zweite ist, dass man die &#039;&#039;&#039;Gebirgsbildungen&#039;&#039;&#039; studiert […], [[Gestein|Gesteinsbildungen]] im Gebirge, dann kann man auch allmählich ein Bild gewinnen für das, was unter den eigenen Füßen ansteht, aber unsichtbar ist. Im Gebirge wird es sichtbar […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Studium der Gebirgsbildungen 00:30:49|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:30:49]]&lt;br /&gt;
[[Gedanke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Wir praktizieren ständig [[Übersinnlich|Übersinnlichkeit]] in unserem &#039;&#039;&#039;Gedankenleben&#039;&#039;&#039;, in unserem [[Gefühl|Gefühlsleben]], in unserem [[Wille|Willensleben]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die untersinnliche Welt 01:12:57|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:12:57]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Gefühl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Wir praktizieren ständig [[Übersinnlich|Übersinnlichkeit]] in unserem [[Gedanke|Gedankenleben]], in unserem &#039;&#039;&#039;Gefühlsleben&#039;&#039;&#039;, in unserem [[Wille|Willensleben]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die untersinnliche Welt 01:12:57|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:12:57]]&lt;br /&gt;
[[Gestein]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Das Zweite ist, dass man die [[Gebirge|Gebirgsbildungen]] studiert […] wo auch immer auf der Welt, und studiert jetzt wirklich solche Gebirgsbildungen, &#039;&#039;&#039;Gesteinsbildungen&#039;&#039;&#039; im Gebirge, dann kann man auch allmählich ein Bild gewinnen für das, was unter den eigenen Füßen ansteht, aber unsichtbar ist. Im Gebirge wird es sichtbar […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Studium der Gebirgsbildungen 00:30:49|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:30:49]]&lt;br /&gt;
* „[[Lithosphäre]], die Gesteinssphäre, Lithos heißt auf Griechisch der &#039;&#039;&#039;Gestein&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Lithosphäre und Asthenosphäre 00:55:13|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:55:13]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gesteinsbildung (siehe [[Gestein]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gesteinssphäre (siehe [[Gestein]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Goethe]], Johann Wolfgang von&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „&#039;&#039;&#039;Goethe&#039;&#039;&#039; hat grundsätzlich gefragt, wenn er irgendein [[Phänomen]] aufgesucht hat, nicht das Phänomen jetzt stehen zu lassen und daran eine Theorie zu knüpfen, sondern immer gefragt: Was sind die treibenden [[Kraft|Kräfte]], die dieses Phänomen hervorgebracht haben?&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Ausblick 01:35:34|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:35:34]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Gondwana]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] das ist eine echte Berühmtheit, der [[Wegener, Alfred|Alfred Wegener]]. Der war […] ein Geophysiker und Klimatologe, 1880 geboren und 1936 im Inlandeis von Grönland ums Leben gekommen, auf einer Expedition. Dieser Mann hat […] eine Theorie aufgestellt, die besagt, dass es mal einen Kontinent gegeben habe, [[Pangea]] […] Und dass dieser Kontinent einmal Australien, Indien, die Antarktis, Afrika und Südamerika vereint hat. Ein großer Südkontinent, genannt &#039;&#039;&#039;Gondwana&#039;&#039;&#039; […}&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Alfred Wegeners Theorie 01:20:45|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:20:45]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Australien hing früher an Afrika dran, Indien hing früher an Afrika dran, und ebenso die Antarktis und ebenso Südamerika, und bildeten diesen &#039;&#039;&#039;Gondwana&#039;&#039;&#039;-[[Kontinent]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Plattentektonik und die Bewegung der Kontinente 01:32:16|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:32:16]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Grabenbruch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Eine besondere Form der [[Tektonik]] sind dann die &#039;&#039;&#039;Grabenbrüche&#039;&#039;&#039;. […] Der berühmteste Grabenbruch in Europa […] ist das [[w:Oberrheinische_Tiefebene|Rheintal]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Studium der Gebirgsbildungen 00:30:49|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:38:20]]&lt;br /&gt;
* „Das Rheintal von Basel bis nach Frankfurt und dann noch bis Bingen, ist ein riesenhafter &#039;&#039;&#039;Grabenbruch&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Grabenbrüche: Das Rheintal als Beispiel 00:40:06|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:40:06]]&lt;br /&gt;
* „Also die &#039;&#039;&#039;Grabenbrüche&#039;&#039;&#039; in der Welt, die sind von großer Bedeutung und […] meistens auch mit die fruchtbarsten Gegenden für den [[Ackerbau]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Grabenbrüche weltweit und ihre Bedeutung 00:42:31|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:42:31]]&lt;br /&gt;
* „Da gibt es nochmal einen riesen &#039;&#039;&#039;Grabenbruch&#039;&#039;&#039; auf Erden, das ist der [[w:Ostafrikanischer_Graben|ostafrikanische Graben]], der zieht sich von Mosambik unten, zieht er sich rauf bis ans Rote Meer, und das [[w:Rotes_Meer|Rote Meer]] selber ist auch ein Grabenbruch.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Grabenbrüche weltweit und ihre Bedeutung 00:42:31|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:42:31]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|H}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|H}}[[Haeckel, Ernst]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Übrigens geht der Begriff der [[Ökologie]] auf &#039;&#039;&#039;Haeckel&#039;&#039;&#039; zurück […] der hat diesen Begriff überhaupt erst gebildet. Und aus diesem Bewusstsein heraus ist der [[w:Ökologische_Landwirtschaft|ökologische Landbau]] entstanden.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Entwicklungsgedanke im ökologischen Bewusstsein 00:07:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:07:23]]&lt;br /&gt;
Höhere Erkenntnis (siehe [[Höhere Erkenntnis|Erkenntnis, höhere]])&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|I}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|I}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Imagination]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und das kann man den Schritt tun zur [[Höhere Erkenntnis|höheren Erkenntnis]] über die &#039;&#039;&#039;Imagination&#039;&#039;&#039;, zur [[Inspiration]], zur [[Intuition]], also die Schritte der [[Übersinnlich|übersinnlichen]] Erkenntnis.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die untersinnliche Welt 01:12:57|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:12:57]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Inspiration]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und das kann man den Schritt tun zur [[Höhere Erkenntnis|höheren Erkenntnis]] über die [[Imagination]], zur &#039;&#039;&#039;Inspiration&#039;&#039;&#039;, zur [[Intuition]], also die Schritte der [[Übersinnlich|übersinnlichen]] Erkenntnis.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Urknalltheorie und ihre Implikationen 00:03:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:12:57]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Intuition]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und das kann man den Schritt tun zur [[Höhere Erkenntnis|höheren Erkenntnis]] über die [[Imagination]], zur [[Inspiration]], zur &#039;&#039;&#039;Intuition&#039;&#039;&#039;, also die Schritte der [[Übersinnlich|übersinnlichen]] Erkenntnis.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Urknalltheorie und ihre Implikationen 00:03:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:12:57]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|J}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|J}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|K}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|K}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kernspaltung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und dann 1938, im Januar, im Kaiser-Wilhelm-Institut in Berlin, hat Hahn, Strassmann und Lise Meitner die erste &#039;&#039;&#039;Kernspaltung&#039;&#039;&#039; im Versuch vollzogen. Also wir haben es hier mit der Schilderung aus der [[Geisteswissenschaft]] mit etwas zu tun, was ganz in die [[Untersinnlichkeit]] führt, also in das Reich der Antikräfte […] Evolutionskräfte sind, die [[Kraft|Antikräfte]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Untersinnliche Kräfte 01:14:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:14:23]]&lt;br /&gt;
[[Kontinent]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] der &#039;&#039;&#039;Südkontinent&#039;&#039;&#039; und der Nordkontinent? Die sind eben so einschließlich Nordamerika, einschließlich Grönland, die hingen alle zusammen, und dann plötzlich sind die auseinander gedriftet und bilden heute das Gesicht der [[Erde (Planet)|Erde]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Plattentektonik und die Bewegung der Kontinente 01:32:16|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:32:16]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Der einzige &#039;&#039;&#039;Kontinent&#039;&#039;&#039;, der einen Ruhepol bildet, weitgehend jedenfalls, ist der afrikanische Kontinent. Der ist &amp;quot;in situ&amp;quot;, an dem Ort schon immer gewesen […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Plattentektonik und die Bewegung der Kontinente 01:32:16|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:32:16]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Australien hing früher an Afrika dran, Indien hing früher an Afrika dran, und ebenso die Antarktis und ebenso Südamerika, und bildeten diesen Gondwana-&#039;&#039;&#039;Kontinent&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Plattentektonik und die Bewegung der Kontinente 01:32:16|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:32:16]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] dennoch muss man sagen, die Tatsache, dass sie [&#039;&#039;&#039;Kontinente&#039;&#039;&#039;] mal zusammenhängend waren und dann auseinander gedriftet sind, die kann man nicht mehr widerlegen.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Fragen 01:38:21|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:38:21]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kontinentalverschiebung (siehe [[Kontinent]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kraft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und dann 1938, im Januar, im Kaiser-Wilhelm-Institut in Berlin, hat Hahn, Strassmann und Lise Meitner die erste [[Kernspaltung]] im Versuch vollzogen. Also wir haben es hier mit der Schilderung aus der [[Geisteswissenschaft]] mit etwas zu tun, was ganz in die [[Untersinnlichkeit]] führt, also in das Reich der Antikräfte […] Evolutionskräfte sind, die &#039;&#039;&#039;Antikräfte&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Untersinnliche Kräfte 01:14:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:14:23]]&lt;br /&gt;
* „Es ist nicht die Atomenergie, sondern die [[digitale Welt]], wo diese &#039;&#039;&#039;untersinnlichen Kräfte&#039;&#039;&#039; nicht nur jetzt explosiv irgendwo wirksam sind, sondern sie ergreifen die [[A:Seele|Seele]] des Menschen und verformen, verändern die Seele des Menschen […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Untersinnliche Kräfte 01:14:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:14:23]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|L}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|L}}Landwirtschaftliche Individualität (siehe [[Landwirtschaft]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] der Begriff der &#039;&#039;&#039;landwirtschaftlichen Individualität&#039;&#039;&#039;, den [[Rudolf Steiner]] zu Beginn des zweiten Vortrages entwickelt, ist nichts anderes wie der verkörperte [[Entwicklungsgedanke]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Landwirtschaftliche Kurs und der Entwicklungsgedanke 00:17:58|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:17:58]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Landwirtschaftlicher Kurs als Zusammenfassung|Landwirtschaftlicher Kurs]] (Begriff)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Insofern ist wirklich der [[Entwicklungsgedanke]] dem &#039;&#039;&#039;landwirtschaftlichen Kurs&#039;&#039;&#039; und der Anthroposophie von vorne bis hinten immanent.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Landwirtschaftliche Kurs und der Entwicklungsgedanke 00:17:58|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:17:58]]&lt;br /&gt;
Leitfossilien (siehe [[Fossilien]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] ein Weiteres in Bezug auf die [[Stratigraphie]]: Da kann man sich orientieren an den sogenannten &#039;&#039;&#039;Leitfossilien&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Leitfossilien als Orientierungshilfe 00:32:20|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:32:20]]&lt;br /&gt;
[[Lithosphäre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „&#039;&#039;&#039;Lithosphäre&#039;&#039;&#039;, die Gesteinssphäre, Lithos heißt auf Griechisch der [[Gestein]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Lithosphäre und Asthenosphäre 00:55:13|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:55:13]]&lt;br /&gt;
* „[…] die &#039;&#039;&#039;Lithosphäre&#039;&#039;&#039; […] die ist ungefähr 100 bis 120 Kilometer.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Lithosphäre und Asthenosphäre 00:55:13|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:55:13]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|M}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|M}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Mineralerde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] er [R.S.] spricht da als [[Erdinneres|erste Schicht]], ich möchte das jetzt nicht an die Tafel malen, als erste Schicht von der &#039;&#039;&#039;Mineralerde&#039;&#039;&#039;, also das, was man die [[Erdkruste]] auch nennen könnte […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die 9 Schichten der Erde nach Rudolf Steiner 01:09:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:09:43]]&lt;br /&gt;
[[Mittelatlantischer Rücken]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und die &amp;quot;Meteor&amp;quot; war ausgestattet mit allen Messinstrumenten, und die haben den ganzen Atlantik abgefahren in den 20er, 30er Jahren und haben festgestellt, dass es im Atlantik ein Hochgebirge gibt, der sogenannte &#039;&#039;&#039;mittelatlantische Rücken&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Entdeckung des mittelatlantischen Rückens 01:28:11|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:28:11]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|N}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|N}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Nachhaltigkeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[[Ökologischer Landbau|ökologische Landbau]] […] in einer zwiespältigen Situation. Weil er treu studiert […] was in der Natur an Gesetzen waltet, dass man dem versucht Rechnung zu tragen […] dass wir das erhalten müssen. Daraus ergibt sich aber kein Zukunftsgesichtspunkt, sondern &#039;&#039;&#039;Nachhaltigkeit&#039;&#039;&#039; heißt dann nur Fortsetzen dessen, was schon da ist […] der Mensch eigentlich nur Zerstörer ist, und nicht Entwickler.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Kritik am ökologischen Landbau und der Nachhaltigkeit 00:09:08|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:09:08]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Natur]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] das ist eigentlich eine Prämisse […] die muss jeder für sich selbst beantworten. Inwiefern es wirklich eine Möglichkeit gibt, dass der Mensch nicht nur die &#039;&#039;&#039;Natur&#039;&#039;&#039; zu retten hat, sondern dass er die [[Entwicklungsgedanke|Natur zu entwickeln]] hat.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Mission des Menschen in Bezug auf die Natur 00:12:48|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:12:48]]&lt;br /&gt;
* „Jeder [[Gestein|Steinbruch]] lässt einen im Buch der &#039;&#039;&#039;Natur&#039;&#039;&#039; lesen.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Methoden zur Erforschung der Erdkruste 00:26:29|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:26:29]]&lt;br /&gt;
[[Novalis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] im Sinne des Spruches von [[A:Novalis|Novalis]] […] Wir stehen in einer Mission, zur Bildung der Erde sind wir berufen.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Mission des Menschen in Bezug auf die Natur 00:12:48|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:12:48]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|O}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|O}}[[Okeanos]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Wenn man mal bei den Griechen nachforscht, dann sprechen die immer vom &#039;&#039;&#039;Okeanos&#039;&#039;&#039;. Und dann meinten die einen Wassergürtel um die Erde herum […] Das sind noch so letzte Reste von urältesten, nennen wir es, Erinnerungen in der Menschheit […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Alfred Wegeners Theorie 01:20:45|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:20:45]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ökologie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Übrigens geht der Begriff der &#039;&#039;&#039;Ökologie&#039;&#039;&#039; auf [[Haeckel, Ernst|Haeckel]] zurück […] der hat diesen Begriff überhaupt erst gebildet. Und aus diesem Bewusstsein heraus ist der [[Ökologischer Landbau|ökologische Landbau]] entstanden.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Entwicklungsgedanke im ökologischen Bewusstsein 00:07:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:07:23]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ökologischer Landbau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „&#039;&#039;&#039;ökologische Landbau&#039;&#039;&#039; […] in einer zwiespältigen Situation. Weil er treu studiert […] was in der Natur an Gesetzen waltet, dass man dem versucht Rechnung zu tragen […] dass wir das erhalten müssen. Daraus ergibt sich aber kein Zukunftsgesichtspunkt, sondern [[Nachhaltigkeit]] heißt dann nur Fortsetzen dessen, was schon da ist […] der Mensch eigentlich nur Zerstörer ist, und nicht Entwickler.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Kritik am ökologischen Landbau und der Nachhaltigkeit 00:09:08|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:09:08]]&lt;br /&gt;
* „… das ist die Situation des &#039;&#039;&#039;ökologischen Landbaus&#039;&#039;&#039;, des [[Entwicklungsgedanke|Entwicklungsgedankens]] heute. Man kann der [[Natur]] nie gerecht werden. Man kann sie nie erreichen […] man kann nur den Schaden […] minimieren. Und dieses Gesetz ist eben nur möglich zu durchbrechen, wenn man zum [[Raum und Zeit|Raum […] hinzunimmt […] die Zeit]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Mission des Menschen in Bezug auf die Natur 00:12:48|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:12:48]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|P}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|P}}[[Pangäa]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] das ist eine echte Berühmtheit, der [[Wegener, Alfred|Alfred Wegener]]. Der war […] ein Geophysiker und Klimatologe, 1880 geboren und 1936 im Inlandeis von Grönland ums Leben gekommen, auf einer Expedition. Dieser Mann hat […] eine Theorie aufgestellt, die besagt, dass es mal einen Kontinent gegeben habe, &#039;&#039;&#039;Pangäa&#039;&#039;&#039; […] Und dass dieser Kontinent einmal Australien, Indien, die Antarktis, Afrika und Südamerika vereint hat. Ein großer Südkontinent, genannt [[Gondwana]] […}&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Alfred Wegeners Theorie 01:20:45|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:20:45]]&lt;br /&gt;
[[Phänomen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[[Goethe]] hat grundsätzlich gefragt, wenn er irgendein &#039;&#039;&#039;Phänomen&#039;&#039;&#039; aufgesucht hat, nicht das Phänomen jetzt stehen zu lassen und daran eine Theorie zu knüpfen, sondern immer gefragt: Was sind die treibenden [[Kraft|Kräfte]], die dieses Phänomen hervorgebracht haben?&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Ausblick 01:35:34|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:35:34]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Platten und Plattentektonik (siehe [[Tektonik]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Plutonite]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] man hat oben die [[w:Erdkruste|Erdkruste]], da hat man jetzt Ablagerungen […] Eine ganze Fülle von Schichten, Schichten, Schichten. Und da drunter ist was. Und das ist das Urgestein. Das sind die &#039;&#039;&#039;Plutonite&#039;&#039;&#039; …&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Erscheinung der Plutonite und Urgesteine 00:35:33|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:35:33]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|Q}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|Q}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|R}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|R}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Raum und Zeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „… das ist die Situation des [[Ökologischer Landbau|ökologischen Landbaus]], des [[Entwicklungsgedanke|Entwicklungsgedankens]] heute. Man kann der [[Natur]] nie gerecht werden. Man kann sie nie erreichen […] man kann nur den Schaden […] minimieren. Und dieses Gesetz ist eben nur möglich zu durchbrechen, wenn man zum &#039;&#039;&#039;Raum […] hinzunimmt […] die Zeit&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Mission des Menschen in Bezug auf die Natur 00:12:48|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:12:48]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|S}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|S}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schichtung (siehe [[Erdschichtung]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seele]] (Menschenseele)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Es ist nicht die Atomenergie, sondern die [[digitale Welt]], wo diese [[Kraft|untersinnlichen Kräfte]] nicht nur jetzt explosiv irgendwo wirksam sind, sondern sie ergreifen die &#039;&#039;&#039;Seele&#039;&#039;&#039; des Menschen und verformen, verändern die Seele des Menschen […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Untersinnliche Kräfte 01:14:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:14:23]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seismik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] das Bedeutendste von allem, mit dem man heute überhaupt über die [[Erdkruste]] bis hin zum Zentrum der Erde vorstößt […] ist die &#039;&#039;&#039;Seismik&#039;&#039;&#039;. Die Seismik, das heißt die Messung von Erdbebenwellen oder künstlich erzeugten Wellen.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Seismik als Schlüssel zum Erdinneren 00:47:47|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:47:47]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und die &#039;&#039;&#039;Seismik&#039;&#039;&#039;, die hat sich natürlich schon so nach und nach vor dem Zweiten Weltkrieg entwickelt.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Seismik als Schlüssel zum Erdinneren 00:47:47|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:47:47]]&lt;br /&gt;
* „[…] jedes [[Erdbeben]] oder jede künstlich erzeugte Explosion auf Erden erzeugt Wellen. […] da sind natürlich ungeheure Explosionswellen ausgelöst worden, und da hat man überall Messapparate hingestellt, &#039;&#039;&#039;seismische Geräte&#039;&#039;&#039;, um die Ankunft der Wellen und deren Geschwindigkeit und Stärke zu messen.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Seismik als Schlüssel zum Erdinneren 00:47:47|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:47:47]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steinbruch (siehe [[Gestein]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Jeder &#039;&#039;&#039;Steinbruch&#039;&#039;&#039; lässt einen im Buch der [[Natur]] lesen.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Methoden zur Erforschung der Erdkruste 00:26:29|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:26:29]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Stratigraphie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „So ist die &#039;&#039;&#039;Stratigraphie&#039;&#039;&#039;, das heißt, das, was der Laie entdeckt hat, die [[Erdeschichtung|Schichtungen]] der äußersten Erdkruste, die kann man sich dann nach und nach erschließen, wenn man in verschiedenen Gegenden die Steinbrüche aufsucht.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Methoden zur Erforschung der Erdkruste 00:26:29|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:26:29]]&lt;br /&gt;
* „[…] ein Weiteres in Bezug auf die &#039;&#039;&#039;Stratigraphie&#039;&#039;&#039;: Da kann man sich orientieren an den sogenannten [[Fossilien|Leitfossilien]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Leitfossilien als Orientierungshilfe 00:32:20|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:32:20]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|T}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|T}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Tektonik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Ein Weiteres ist die &#039;&#039;&#039;Tektonik&#039;&#039;&#039;. Tektonik heißt eigentlich auch so viel wie der Bau der [[Erdkruste]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Tektonik und ihre Phänomene 00:38:20|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:38:20]]&lt;br /&gt;
* „Eine besondere Form der &#039;&#039;&#039;Tektonik&#039;&#039;&#039; sind dann die [[Grabenbruch|Grabenbrüche]]. […] Der berühmteste Grabenbruch in Europa […] ist das [[w:Oberrheinische_Tiefebene|Rheintal]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Tektonik und ihre Phänomene 00:38:20|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:38:20]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] hat dann gemerkt, dass die ganze [[Erde (Planet)|Erde]] sich auflöst in bestimmte Platten. Man nennt es Platten, die [[Tektonik|Plattentektonik]], und zwar in [[w:Plattentektonik#Die_Lithosph%C3%A4renplatten|sieben Riesenplatten]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Plattentektonik und die Bewegung der Kontinente 01:32:16|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:32:16]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] plötzlich löst sich die ganze Erde in Plattenstrukturen auf. Und die [[w:Plattentektonik#Gebirgsbildung_und_Vulkanismus_im_Licht_der_Plattentektonik|Plattengrenzen]] sind dadurch charakterisiert, dass da der größte Vulkanismus ist und dass diese Platten offensichtlich in Bewegung sind […] ungefähr ein bis zwei Zentimeter […] in einem Jahr.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Plattentektonik und die Bewegung der Kontinente 01:32:16|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:32:16]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tiefseeboden (siehe [[Boden]])&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|U}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|U}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Übersinnlich]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Wir praktizieren ständig &#039;&#039;&#039;Übersinnlichkeit&#039;&#039;&#039; in unserem [[Gedanke|Gedankenleben]], in unserem [[Gefühl|Gefühlsleben]], in unserem [[Wille|Willensleben]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die untersinnliche Welt 01:12:57|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:12:57]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übersinnlichen Erkenntnis (siehe [[höhere Erkenntnis]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Untersinnlich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und alle diese Schritte zur [[Übersinnliche Erkenntnis|übersinnlichen Erkenntnis]] […] kann er nur erreichen, wenn er eben auch ein [[Bewusstsein]] für die &#039;&#039;&#039;untersinnliche Welt&#039;&#039;&#039; entwickelt. Das heißt, die Auseinandersetzung mit dem [[Das Böse|Bösen]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die untersinnliche Welt 01:12:57|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:12:57]]&lt;br /&gt;
* „Das ist die &#039;&#039;&#039;untersinnliche&#039;&#039;&#039; Welt, also wo Magnetismus, Elektrizität und Kernenergie wirksam sind.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die untersinnliche Welt 01:12:57|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:12:57]]&lt;br /&gt;
* „Und dann 1938, im Januar, im Kaiser-Wilhelm-Institut in Berlin, hat Hahn, Strassmann und Lise Meitner die erste [[Kernspaltung]] im Versuch vollzogen. Also wir haben es hier mit der Schilderung aus der [[Geisteswissenschaft]] mit etwas zu tun, was ganz in die &#039;&#039;&#039;Untersinnlichkeit&#039;&#039;&#039; führt, also in das Reich der Antikräfte […] Evolutionskräfte sind, die [[Kraft|Antikräfte]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Untersinnliche Kräfte 01:14:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:14:23]]&lt;br /&gt;
Untersinnliche Kräfte (siehe [[Kraft]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Urknall]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Wenn man diese &#039;&#039;&#039;Urknalltheorie&#039;&#039;&#039; nimmt, die geht letzten Endes in den Anfängen auf [[w:Immanuel_Kant|Kant]] und [[w:Pierre-Simon_Laplace|Laplace]] zurück.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Urknalltheorie und ihre Implikationen 00:03:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:03:43]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|V}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|V}}[[Vererbungstheorie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und dann 1869 [[Gregor Mendel]] mit der Begründung der Vererbungstheorie. Er hat die Vererbungsgesetze experimentell entdeckt …“ [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Einleitung und Rückblick 00:00:27|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:00:27]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{BS|W}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wegener, Alfred]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] das ist eine echte Berühmtheit, der &#039;&#039;&#039;Alfred Wegener&#039;&#039;&#039;. Der war […] ein Geophysiker und Klimatologe, 1880 geboren und 1936 im Inlandeis von Grönland ums Leben gekommen, auf einer Expedition. Dieser Mann hat […] eine Theorie aufgestellt, die besagt, dass es mal einen Kontinent gegeben habe, [[Pangäa|Pangea]] […] Und dass dieser [[Kontinent]] einmal Australien, Indien, die Antarktis, Afrika und Südamerika vereint hat. Ein großer Südkontinent, genannt [[Gondwana]] […}&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Alfred Wegeners Theorie 01:20:45|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:20:45]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wille]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Wir praktizieren ständig [[Übersinnlich|Übersinnlichkeit]] in unserem [[Gedanke|Gedankenleben]], in unserem [[Gefühl|Gefühlsleben]], in unserem &#039;&#039;&#039;Willensleben&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die untersinnliche Welt 01:12:57|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:12:57]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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9 Erdschichten nach Geisteswissenschaft Rudolf Steiners (siehe [[Erdinneres]])&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
[[Manfred Klett|| zurück zu Manfred Klett |]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Artikel unten}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausbildungsbetrieb]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausbildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:biologisch-dynamisch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bodenentwicklung]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Geologie]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Rudolf Steiner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lehrer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landbauschule Dottenfelderhof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landwirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landwirtschaftlicher Kurs]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Gunter Gebhard]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seminare]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkribiert von Stefan Sylla]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 100%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortragszyklus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dambe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://biodyn.wiki/index.php?title=Geologie_-_2._Folge_mit_Manfred_Klett_und_Gunter_Gebhard,_2017&amp;diff=28626</id>
		<title>Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://biodyn.wiki/index.php?title=Geologie_-_2._Folge_mit_Manfred_Klett_und_Gunter_Gebhard,_2017&amp;diff=28626"/>
		<updated>2026-09-30T15:52:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dambe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Geologie - 2. Folge Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A|thumb|Vortrag vom 17. Juli 2017[https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A hier klicken um zum Video zu gelangen]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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|}__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription von Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=27s Einleitung und Rückblick 00:00:27] ===&lt;br /&gt;
Ja, also, können wir fortfahren. Die letzten fünf Minuten, habe ich gehört, die sind nicht mehr so ganz aufs Band gekommen. Ich will nochmal kurz wiederholen, was da am Ende unserer Vortragsbetrachtung ich noch versucht habe anzudeuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hatte zuletzt gesagt, dass [[A:Rudolf Steiner|Rudolf Steiner]] die gesamte [[A:Anthroposophie|anthroposophische Geisteswissenschaft]] gegründet hat, auf die Tatsache, dass drei maßgebliche Persönlichkeiten im 19. Jahrhundert als Hauptvertreter des Materialismus in Erscheinung getreten sind. Und das war erstens [[w:Matthias_Jacob_Schleiden|Schleiden]], der Begründer der [[w:Zelltheorie|Zellentheorie]], dass der Organismus aufgebaut ist aus Zellen. Das konnte man vorher gar nicht denken, der Mensch war Mensch, und jetzt ist der Mensch gar nicht mehr so richtig von Bedeutung, sondern es ist nur eine Anhäufung von Zellen. Also, Begründer der Zellentheorie, Schleiden, übrigens erwähnt er den Schleiden auch im Landwirtschaftlichen Kurs, im ersten Vortrag, im Zusammenhang mit dieser Regengeschichte, der Regentonnen, ob das Regenwasser eine andere Qualität hat als das Brunnenwasser beim Waschen. Erinnert ihr euch, [[Landwirtschaftlicher Kurs]], der erste Vortrag, wo der Andere gesagt hat: &amp;quot;Nee, nee, lass mal die Frauen entscheiden.&amp;quot; Und da haben sie alle, wenn Vollmond war und Regenschauer zu erwarten war, haben sie ihre Wäsche gewaschen und nicht bei Neumond. Das ist diese Geschichte, wo der Schleiden auch eine Rolle spielte. Also der Schleiden als Begründer der Zellentheorie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann das Zweite: [[w:Charles_Darwin|Darwin]] mit der Begründung der Deszendenztheorie, also [[w:Abstammungstheorie|Abstammungslehre]], 1859. Und dann 1869 [[w:Gregor_Mendel|Gregor Mendel]] mit der Begründung der [[w:Genetik#Geschichte|Vererbungstheorie]]. Er hat die Vererbungsgesetze quasi entdeckt, experimentell, Gregor Mendel. Die habe ich genannt als diejenigen, die jetzt, wo Rudolf Steiner gesagt hat, die waren Voraussetzungen, dass er überhaupt mit der Anthroposophie, ... die auf die Erde bringen konnte, weil die sozusagen die rein vom sinnlichen Wahrnehmen ausgehenden Phänomene, weil die sozusagen die in die Theorie erhoben haben und damit Generalaussagen gemacht haben über die Entstehung des Lebens. Zellentheorie, Deszendenztheorie und Vererbungslehre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=223s Die Urknalltheorie und ihre Implikationen 00:03:43] ====&lt;br /&gt;
Und heute ist es so, dass diese Polterkammer, von der schon Goethe gesprochen hat, das heißt, dass das eigentlich alles nur durch Zufall irgendwie zusammengewürfelt, dann das evolutive Produkt der Pflanzenwelt, der Tierwelt, den Menschen hervorgebracht hat, dass es alles Zufallserscheinungen sind, dass das Primat die Materie hat. Das ist das Erste und Letzte. Die Materie. Und alles andere, was an Pflanze, an Tierwelt, an Menschheit da ist, ist nur abgeleitet, entsteht mit der Materie und vergeht mit der Materie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die heutige Auffassung. Und daraus ist dann eben auch entstanden, aus allerlei mathematischen Überlegungen und sonstigen Phänomenen, dass der ganze Kosmos eigentlich nichts anderes ist als ein Ergebnis eines [[w:Urknall|Urknalls]], wo aus materiellen Zusammenballungen diese - das ist alles mathematisch gründlich bearbeitet, so ist das nicht, das ist nicht einfach nur ein Fantasieprodukt, aber das ist eine maßlos abstrakte Theorie - dass es da plötzlich einen Urknall gegeben hat, und damit ist der ganze Kosmos auseinandergeflogen. Sämtliche Galaxien, die da den Himmel bevölkern, zu Tausenden und Hunderttausenden Millionen Galaxien, also Sonnensystemen, dass die immer mehr expandieren und dass natürlich in diesem Weltbild die Erde so gut wie keine Bedeutung mehr hat. Sie ist ein Staubkorn im Weltall, eigentlich mehr nicht. Da hat sich eben als Zufallsprodukt die ganze Evolution ergeben, wo wir sozusagen diejenigen sind, die diese Evolution heute denken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man diese [[Urknalltheorie]] nimmt, die geht letzten Endes in den Anfängen auf [[w:Immanuel_Kant|Kant]] und [[w:Pierre-Simon_Laplace|Laplace]] zurück. Also schon im 18. Jahrhundert, Emanuel Kant, der große Philosoph, und Laplace, das war ein französische Naturforscher, die haben schon die Grundlagen zu dieser Theorie geschaffen. Und Goethe hat sich natürlich mit Händen und Füßen dagegen gewehrt. Und wenn man diese Urknalltheorie nimmt, dann wird man einfach sagen müssen: Evolution oder der Entwicklungsgedanke ist sinnlos geworden. Einfach sinnentleert. Was kann ich da noch für einen evolutiven Sinn in der Tatsache sehen, dass da irgendwie ein gedachter Energieklotz hoch verdichtet, aus irgendeinem Grund platzt und dann das ganze Weltall entsteht? Was kann man dem noch für einen Sinn abgewinnen? Der Entwicklungsgedanke, der die ganzen letzten 300 Jahre der naturwissenschaftlichen Entwicklung so maßgeblich bestimmt hat, der endet damit, dass er eigentlich sinnlos ist. Das sind nur noch reaktive Folgen dieses Urknalls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=443s Der Entwicklungsgedanke im ökologischen Bewusstsein 00:07:23] ====&lt;br /&gt;
Naja, und wenn man jetzt nochmal auf die heutige Anschauung hinschaut, dann lebt ja der [[Entwicklungsgedanke]] irgendwo noch zart fort im &#039;&#039;ökologischen Bewusstsein&#039;&#039;. Also in der modernen [[w:Ökologie|Ökologie]] ist man ja durchaus anknüpfend, durchaus auch an [[b:Geologie_-_1._Folge_mit_Manfred_Klett_und_Gunter_Gebhard,_2017#Ernst_Haeckel_01:18:37|Haeckel]], an das [[b:Geologie_-_1._Folge_mit_Manfred_Klett_und_Gunter_Gebhard,_2017#Das_biogenetische_Grundgesetz_01:22:11|biogenetische Grundgesetz]], ist man doch noch geneigt zu sagen: Ja, man muss ja doch sehen, dass wir die Schöpfung erhalten. Das beherrscht heute das Bewusstsein aller Menschen. Jeder vernünftige Mensch würde sagen, wir müssen die Schöpfung erhalten. Wir dürfen die alle nicht vor die Hunde gehen lassen, nicht auf die Müllkippe bringen, sondern wir müssen irgendwo sehen, dass wir jetzt diese Plastikreste aus dem Pazifik da fischen und die Fische wieder ein bisschen retten und ein paar Insekten noch retten, die noch übrig geblieben sind, und überhaupt etwas verantwortlicher mit der Schöpfung umgehen. Das ist so der ökologische Gesichtspunkt als Weltanschauungsgesichtspunkt heutzutage. Übrigens geht der Begriff der Ökologie auf Haeckel zurück. Ernst Haeckel, den ich hier an die Tafel gemalt habe, der hat diesen Begriff überhaupt erst gebildet. Und aus diesem Bewusstsein heraus ist der [[w:Ökologische_Landwirtschaft|ökologische Landbau]] entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=548s Kritik am ökologischen Landbau und der Nachhaltigkeit 00:09:08] =====&lt;br /&gt;
Und der ökologische Landbau, der denkt auch [[b:Geologie_-_1._Folge_mit_Manfred_Klett_und_Gunter_Gebhard,_2017#Darwins_Evolutionstheorie_01:12:00|Evolution]]. Er hat auch in gewissem Sinne eine Beziehung zum [[Entwicklungsgedanke|Entwicklungsgedanken]], insoweit, als er sagt eben: wir müssen erhalten, was da ist. Und müssen es so erhalten, dass es nachhaltig auch weiter da ist. Der Begriff der [[w:Nachhaltigkeit|Nachhaltigkeit]] ist ja ganz aus dem ökologischen Bewusstsein heraus entstanden, nicht aus dem biologischen. Im Grunde genommen ist der Begriff der Nachhaltigkeit sehr zu hinterfragen, weil es im Grunde genommen nur ein Fortsetzungsbegriff ist dessen, was schon ist, was man zu erhalten hat. Die Natur, die Schöpfung ist vor unseren Augen ausgebreitet. Und jetzt müssen wir sehen, dass wir sie erhalten anstatt kaputt machen. Und Nachhaltigkeit bedeutet, so zu arbeiten, dass wir möglichst so wenig schädigen wie nur möglich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ökologen sind förmlich - ich möchte nicht sagen besessen - aber sie sind irgendwo blockiert von dem Gedanken, dass der Mensch eigentlich der große Verbrecher ist. Der Mensch ist es, der im Grunde genommen die Schöpfung kaputt macht. Was er auch macht, egal wie, er schädigt. Und das Beste wäre, es gäbe überhaupt keine Menschheit auf der Erde. Dann könnte die Natur sich aus ihren eigenen Gesetzen wunderschön entwickeln. Und dieser Gesichtspunkt, dass die Zukunft nichts anderes ist, als dass wir das Vergangene erhalten in dem Zustand - mindestens in dem Zustand, oder noch nicht mal in dem Zustand, wie es mal war, aber doch immerhin - dass es unsere Bemühung sein soll, das ist auch, ich möchte sagen, eine Sackgasse. Da ist eine Sackgasse, da hört es dann irgendwie auf. Dann ist die Zukunft nichts anderes als die Fortsetzung der Vergangenheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und insofern ist tatsächlich der ökologische Landbau in gewissem Sinne - das wollte ich doch nochmal in diesem Zusammenhang betonen - in einer zwiespältigen Situation. Weil er treu studiert - das muss man ja wirklich sagen - dasjenige, was in der Natur an Gesetzen waltet, dass man dem versucht Rechnung zu tragen, man aber davon ausgeht, dass die Schöpfung um uns herum, die Mutter Natur, das [[w:Oikos|Oikos]], das große Haus der Natur - Oikos heißt auf Griechisch Haus - dass wir das erhalten müssen. Daraus ergibt sich aber kein Zukunftsgesichtspunkt, sondern Nachhaltigkeit heißt dann nur Fortsetzen dessen, was schon da ist. Und insofern hat sich eigentlich der Ökologe irgendwo selber Grenzen gesetzt, weil er gesagt hat, dass der Mensch eigentlich nur Zerstörer ist, und nicht Entwickler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=768s Die Mission des Menschen in Bezug auf die Natur 00:12:48] =====&lt;br /&gt;
Und das ist eigentlich eine Prämisse, die man nicht diskursiv, also nicht durch Argumentation hin und her beantworten kann, die muss jeder für sich selbst beantworten. Inwiefern es wirklich eine Möglichkeit gibt, dass der Mensch nicht nur die Natur zu retten hat, sondern dass er die Natur zu entwickeln hat. Dass das eigentlich die Aufgabe und die Mission des Menschen ist, der Natur vorauszuschauen, vorauszudenken, ihre Entwicklung in die Zukunft zu führen. Und nicht nur zu meinen: Ich kann nichts anderes tun, als den Schaden, den ich verursache, zu minimieren. Ich habe das, glaube ich, schon mal im Januar gesagt, das lässt sich vergleichen mit diesem Rätsel, was die Griechen sich selber aufgegeben haben.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe das Beispiel genommen, [[w:Achilles_und_die_Schildkröte|Achilles und die Schildkröte]], erinnern Sie sich? Und das ist genau das Problem des ökologischen Landbaus. Achilles mit der Schildkröte, die haben eine Wette abgeschlossen, die beiden. Und die Schildkröte hat sich dann bereit erklärt zu dieser Wette mit Achilles und hat gesagt: &amp;quot;Ja, lieber Achilles, ich weiß ja, dass du ein Schnellläufer, der größte Schnellläufer bist der Welt, aber ich lasse mich mal auf die Wette ein, wer schneller von uns beiden ist.&amp;quot; Und er sagt: &amp;quot;Lieber Achilles, du kannst mir ja einen kleinen Vorsprung geben.&amp;quot; Und er sagt: &amp;quot;Ja, selbstverständlich, kein Problem.&amp;quot; Und dann hat er schon verloren gehabt. Denn jetzt kommt das Rätsel. Das Rätsel besteht darin, und das ist unauflösbar, wenn man so denkt. Das Rätsel besteht darin, dass die Schildkröte jetzt einen kleinen Vorsprung hat. Und jetzt starten die zu gleicher Zeit, die Schildkröte und Achilles. Und indem Achilles jetzt zu dem Punkt kommt, wo die Schildkröte gestartet ist, war sie schon ein Stück weiter. Und wie er zu dem Punkt gekommen ist, wo sie jetzt war, war sie schon wieder ein Stückchen weiter. Und wie Achilles an den Punkt gekommen war, war sie schon wieder ein kleines Stückchen weiter. Und so weiter und so weiter. Er kann sie nie erreichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er kann sie nie erreichen. Es ist mathematisch nicht möglich, dass, wenn man so denkt, die Schildkröte je erreichbar ist, weil Achilles sich nur [[w:Asymptote|asymptotisch]] der Schildkröte annähern kann. Verstehen Sie das? Der Gedanke, dass der reine Raumaspekt, Abstand - wenn man nur den Raumaspekt nimmt, dann kann Achilles, der größte Schnellläufer der Welt, er kann die Schildkröte nie erreichen. Er kann sich ihr nur asymptotisch nähern. Und das ist die Situation des ökologischen Landbaus, des Entwicklungsgedankens heute. Man kann der Natur nie gerecht werden. Man kann sie nie erreichen. Die Ganzheit, die Schöpfung, die ist vom Menschen nie erreichbar, sondern man kann nur den Schaden, den man verursacht dadurch, dass man menschlich handelnd in die Natur eingreift, minimieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieses Gesetz ist eben nur möglich zu durchbrechen, wenn man zum Raum eine weitere Dimension hinzunimmt, und das ist die Zeit. Und wenn ich jetzt dasselbe - das Rätsel löst sich eigentlich nur dadurch, dass ich die Dimension der Zeit hinzunehmen muss, denn Weg x Zeit = Geschwindigkeit. Das ist ein physikalisches Gesetz. Weg mal Zeit gleich Geschwindigkeit, und selbstverständlich nach kurzer Zeit überholt der Achilles-Läufer die Schildkröte. Wenn man die Dimension der Zeit hinzunimmt. Und so müssen wir sehen, der ökologische Landbau handhabt nur diese beiden Dimensionen in gewissem Sinne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt müssen wir sehen, wie können wir eine weitere Dimension hinzunehmen, dass wir als Menschen in der Lage sind, über die Natur selber hinauszuwachsen. Die Natur über sich selber hinauszuführen. Dass wir im Sinne des Spruches von [[A:Novalis|Novalis]] sagen können: Wir stehen in einer Mission, [[w:Novalis#Triadenstruktur|zur Bildung der Erde sind wir berufen]]. Das ist diese Mission. Und jetzt ist die Frage: Welcher Art kann diese Dimension nur sein? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=1078s Der Landwirtschaftliche Kurs und der Entwicklungsgedanke 00:17:58] =====&lt;br /&gt;
Und die Antwort auf diese Frage ist im Grunde genommen - Entschuldigung, wenn ich das nochmal so plakativ sagen soll - der [[Landwirtschaftlicher Kurs|Landwirtschaftliche Kurs]]. Als kleiner Ausschnitt, selbstverständlich an einem viel umfassenderen Gesichtskreis, in den der eingebettet ist.  Aber der Begriff der landwirtschaftlichen Individualität, den [[A:Rudolf Steiner|Rudolf Steiner]] zu Beginn des zweiten Vortrages entwickelt, ist nichts anderes wie der verkörperte Entwicklungsgedanke. Also dass der Entwicklungsgedanke, der bisher quasi ohne den Menschen - der Mensch ist sozusagen oft dem Entwicklungsgedanken mitgeschwommen, bis zum Erwachen seines Selbstbewusstseins. Da waren sozusagen die Götter noch Entwicklungstragende, und die Menschheit schlief ihren Menschheitstraum. Und das ging so bis in die vergangenen Kulturepochen, und immer mehr erwachte der Mensch zu seinem Selbstbewusstsein. Und heute ist er so weit erwacht, dass er willentlich das ganz Böse tun kann, die ganze Erde zerstören. Der atomare [[w:Overkill|Overkill]] ist ja heute möglich, und zwar hundertfach, tausendfach kann man die Erde zerstören, wenn man das Atombombenarsenal mal explodieren lassen würde. Also wir haben alle Mittel in der Hand, alles kaputt zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haben wir nicht auch alle Mittel an der Hand, eine zukünftige Entwicklung zu inaugurieren?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ist das nicht sozusagen der Ansatzpunkt des Novalis gewesen, zu sagen: Zur Bildung der Erde sind wir berufen? Und was heißt das? Was heißt das wirklich? Dass wir nicht bei der Natur stehenbleiben, sondern die Natur mitnehmen, mit unserer eigenen Entwicklung mit in die Zukunft nehmen. Das ist unsere Aufgabe heute. Wir müssen die Natur quasi überholen, wir sind quasi ihr eigenes Produkt, leiblich, physisch gesprochen, sind wir das Produkt des Wesens, und jetzt sind wir geistig-seelisch so erwacht zu unserem eigenen Selbst, dass wir jetzt uns selber in Freiheit auffordern müssen, dieses Produkt zu verwenden, um die Natur durch unsere Arbeit in die Zukunft in eine neue Entwicklung zu führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insofern ist wirklich der Entwicklungsgedanke dem landwirtschaftlichen Kurs und der Anthroposophie von vorne bis hinten immanent. Deswegen sage ich, der Entwicklungsgedanke, wenn man den wirklich denkt, das ist der modernste, der schönste, der zukunftsträchtigste Gedanke, den man auch denken kann und - wenn ich das mal einfach so sagen soll - der christlichste. Wenn man das Christentum verstehen will, ist es nichts anderes als die Verwirklichung des Entwicklungsgedankens, dass ich nicht bei mir stehen bleibe in dem Selbst, wie ich nun mal gerade bin, sondern dass ich fortdauernd mich in Entwicklung begreife, fortdauernd einen Schritt in die Zukunft tue und - wie das [[w:Franz_Marc|Franz Marc]] mal gesagt hat - kennen Sie Franz Marc, den Maler? Einer der bedeutendsten Maler, oder [[w:Wassily_Kandinsky|Kandinsky]], die um die Jahrhundertwende, sozusagen Impressionisten und Expressionisten, gemalt haben. Franz Marc, der große Tiermaler, der hat mal gesagt, noch vor dem 1. Weltkrieg - er ist im 1. Weltkrieg gefallen vor Verdun - , der hat diesen Ausspruch getan: &amp;quot;Auf jedem Gegenstand der Welt ruht ein Pfand der menschlichen Erkenntnis.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir - da meinte er diesen Malerkreis, die [[w:Der_Blaue_Reiter|Blauen Reiter]] nannten die sich - wir schreiten ins Ungewisse. Wir schreiten ins Ungewisse, wo eben kein Pfand der menschlichen Erkenntnis auf den Dingen ruht. Und unsere Schritte zittern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Franz Marc. Wir schreiten in eine Welt, die noch vollkommen unbelfleckt ist sozusagen. Und unsere Schritte zittern. Ein wunderbarer Ausspruch. Und so müsste unsere Haltung sein - im biologisch-dynamischen - dass wir eigentlich immerfort mit unserem Bewusstsein ein Stück voraus sind dem, was wir gerade in der Lage sind zu tun. Immer voraus sein. Immer ein Stück weiter. Nie was zur Routine gerinnen lassen. Das ist das Fürchterlichste, was einem passieren kann, wenn man nur einen Routine-Menschen [... Rest des Satzes nicht verständlich]. Sondern immer mit einem Bewusstsein voraus sein und versuchen, alles dran zu setzen, dass ich mitkomme, dass ich mit mir selbst mitkomme. Verstehen Sie, was ich damit meine? Man muss sich selbst voraus sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt Entwicklung. Und das heißt Selbstverwandlung. Und in dem Maße, als ich mich selbst verwandle, nicht derselbe bleibe, wie ich gestern war, dann kann auch Entwicklung nach außen sich mehr und mehr zur Geltung bringen, im Sozialen zum Beispiel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=1428s Einführung in den Aufbau der Erde 00:23:48] ===&lt;br /&gt;
So, und jetzt aber müssen wir ein weiteres Thema anschlagen. Also, wir wollen jetzt die Frage stellen, was ist eigentlich der Aufbau der Erde? Wie stellt man sich das heute überhaupt vor? Wie kann man da überhaupt eine Anschauung gewinnen? Denn wir schauen ja immer nur auf die Oberfläche der Erde. Eigentlich sehen wir nur Formen, außer in unserem ganzen Gesichtskreis, sehen wir nur Formen der Pflanzen, Formen der Tiere, Formen des Erdbodens. Aber was ist denn unter unseren Füßen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können auch bis zu den Sternen hochgucken. Dann sehen wir so Leuchtpunkte am gestirnten Himmel. Wir sehen die Sonne, wir sehen den Mond, wir sehen die Planeten in ihren ganzen Bewegungen. Aber was ist unter unseren Füßen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der Gegenstand der Geologie. Und wie kann ich da überhaupt Phänomene finden, dass ich mir die Frage beantworten kann, was baut eigentlich die Erdrinde, die [[w:Erdkruste|Erdkruste]] auf? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr könntet mir ja die Frage beantworten. Also wie kann man überhaupt ein Bild gewinnen von etwas, was nicht mehr nur die äußere Oberfläche der Erde ist, sondern wo ich einen Eindruck gewinne von dem, was eigentlich in den Tiefen der Erde sich aufbaut. Also nicht, dass man dann meint, man müsse übersinnlich an die Dinge rangehen, sondern rein aus der Anschauung heraus. Zunächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war eigentlich so naheliegend. Zunächst mal. Also Spaten nehmen. Ich könnte den Spaten nehmen, Loch graben, aber da kommt man nicht sehr weit. Das macht ihr ja hin und wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=1589s Methoden zur Erforschung der Erdkruste 00:26:29] ====&lt;br /&gt;
Also dasjenige, was eigentlich als Allererstes auffallend ist in Bezug auf größere Mächtigkeiten der Erdrinde, das ist die [[w:Stratigraphie_(Geologie)|Stratigraphie]] der Erdschichtungen. Und die findet man meistens irgendwo erschlossen in den Gebirgen. Aber da ist es sehr schwierig, da sich zurechtzufinden. Man findet sie erschlossen in jedem Steinbruch. Jeder Steinbruch lässt einen im Buch der Natur lesen. Wirklich. Deswegen, wenn ich durch die Lande fahre und sehe irgendeinen Steinbruch, dann breche ich sofort die Reise ab und fahre da hin und gucke, was das ist. Das ist mir in Brasilien mal so gegangen. Da fuhren wir von [[w:Florianópolis|Florianopolis]] da irgendwo zu einem heilpädagogischen Heim. Da sah ich so einen Höhenrücken da drüben und so einen weißen Streifen. Das war ziemlich weit entfernt. Das war abends. Und da hab ich gesagt, stopp! Jetzt suchen wir den nächsten Weg. Das war so ein ganz holperiger Weg, da fuhren wir querbeet in die Landschaft auf diesen weißen Streifen zu, ich wollte wissen, was das ist. Da war das ein sogenannter [[w:Pegmatit|Pegmatit]] - ich komm da nochmal drauf zu sprechen. Dann war da so ein Tor, und da habe ich das Tor mit Gewalt aufgemacht. Da lag unten so ein großer Stein, keilförmig unter dem Tor. Da habe ich den mit den Füßen weggestoßen und den aufgehoben. Da war das ein [[w:Quarz#Variet%C3%A4ten|Bergkristall]], ein mächtiger, gewaltiger Bergkristall. Da dachte ich, hier bin ich gerade richtig. Dann sind wir da rein. Wir haben uns da rumgeguckt, die Arbeiten waren im Hintergrund. Die dachten, was sind das für Diebe, die hier des Weges kommen. Die haben Kristalle abgebaut für die optischen Gläser, so wie hier im Taunus auch. Aber das waren alles wunderbare Kristalle, die haben die zerkloppt mit dem Hammer. Die Glimmer-Pakete waren so groß - wir kommen auf den [[w:Glimmergruppe|Glimmer]] noch zu sprechen - , die [[w:Feldspat|Feldspäte]] waren alle verwittert zu [[w:Kaolin|Kaolin]]. Das ist ein weißes Tonmineral. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo ich hinkomme, und ich sehe nur irgendwas in der Richtung, dann weiß ich, wo ich bin. Dann weiß ich, wo ich bin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So ist die Stratigraphie, das heißt, das, was der Laie entdeckt hat, die Schichtungen der äußersten Erdkruste, die kann man sich dann nach und nach erschließen, wenn man in verschiedenen Gegenden die Steinbrüche aufsucht. Oder aber [[w:Bohrkern|Bohrkerne]] studiert: heute werden ja Tiefbohrungen niedergelassen in die Erde. Und wenn man diese Bohrungen dann näher betrachtet, merkt man auch, dass man hier verschiedene Schichtungen der Erde durchstößt. Also die Stratigraphie, das ist das, die kann man eigentlich nur vernünftigerweise studieren, wo das Land, die Geografie sich verebnet. Also in großen [[w:Ebene_(Geographie)|Ebenen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber leider Gottes gibt es in den großen Ebenen keine so tiefgehenden Steinbrüche. Also die Erdablagerungen in Verebnungen der [[w:Norddeutsches_Tiefland|norddeutschen Tiefebene]] zum Beispiel, oder weit nach Russland rein, die liegen sozusagen noch in ursprünglicher Lagerung. Die obersten Schichten sind die jüngsten, die ältesten gehen nach unten. Also da kann man sich einen Aufschluss drüber verschaffen. Auch über Bergwerke, wenn man 1000 Meter abtäuft, dann weiß man auch, dass man da eine Schichtenfolge antrifft. Steinbrüche, Tiefbohrungen usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=1849s Studium der Gebirgsbildungen 00:30:49] =====&lt;br /&gt;
Das Zweite ist, dass man die Gebirgsbildungen studiert. Also wenn man in die [[w:Alpen|Alpen]] kommt, oder in die [[w:Amerikanische_Kordilleren|Kordilleren]], oder in die [[w:Rocky_Mountains|Rocky Mountains]], oder wo auch immer auf der Welt, und studiert jetzt wirklich solche Gebirgsbildungen, Gesteinsbildungen im Gebirge, dann kann man auch allmählich ein Bild gewinnen für das, was unter den eigenen Füßen ansteht, aber unsichtbar ist. Im Gebirge wird es sichtbar, es ist emporgehoben. Aber sich im Gebirge zurechtzufinden in Bezug auf die entsprechenden stratigraphischen Schichten ist sehr, sehr schwer. Das hängt damit zusammen, dass durch die Gebirgsbildung nicht nur eine [[w:Hebung_(Geologie)|Hebung]] stattfindet, sondern in aller Regel auch eine Horizontalbewegung, dass ganze Schichtkörper [[w:Überschiebung|übereinander geschoben]] werden und dann möglicherweise sich falten und dann liegt plötzlich das Junge unten und das Alte oben. Also sich in den Gebirgsgegenden wirklich ein klares Bild des Krustenaufbaus der Erde zu verschaffen, das erfordert schon sehr viel Erkenntnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=1940s Leitfossilien als Orientierungshilfe 00:32:20] =====&lt;br /&gt;
Nun ein Weiteres in Bezug auf die Stratigraphie: Da kann man sich orientieren an den sogenannten Leitfossilien. Das ist überhaupt die Methode, über weite, weite Gebiete, auch von Kontinent zu Kontinent, zu sagen, das gehört dann demselben Zeitalter an wie die Ablagerungen hier. In Russland, in Australien oder in Amerika, da haben sich ja zeitgleich bestimmte Prozesse vollzogen, und diese Zeitgleichheit zu entdecken, dazu dienen die Leitfossilien. Also man weiß dann, ganz bestimmte Ablagerungen haben ein ganz bestimmtes Fossil in der Evolution erhalten, sei es ein Fisch, sei es eine Pflanze, die nur in diesem Zeitalter, in dieser Form entstanden ist. Und wenn man das in Amerika findet und hier findet, dann weiß man, man ist da in einem synchronen Prozess drin. Also das können Fossilien sein von Tieren, das können Fossilien sein von Pflanzen, also Petrifakte, Versteinerungen, oder es können [[w:Mineral|Minerale]] selbst sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt also in den Ablagerungen bestimmte Minerale, die nur unter Meeresbedingungen entstehen. Also zum Beispiel ist das sehr maßgeblich in der Bodenseelandschaft, im voralpinen Raum, in den [[w:Molassebecken|Molassegebieten]], da um den Bodensee herum. Wenn man Klarheit gewinnen will über die Schichten, dann ist der sicherste Hinweis, dass hier eine Süßwasserablagerung gefolgt wird von einer Meeresablagerung, weil da ein Mineral erscheint, das heißt [[w:Glaukonit|Glaukonit]]. Glaukonit bildet sich nur als Mineralkonkretion unter Meeresbedingungen. Und es ist sehr kalireich, Glaukonit. Und es ist grün. Und das sieht man dann schon an der Farbe: Das müsste eigentlich eine Meeresmolasse sein, das ist mehr eine Süßwassermolasse. Also solche Kriterien sind maßgebend, um sich Klarheit zu verschaffen über Ablagerungen verschiedener Zeitalter. Es ist heute so entwickelt, die Stratigraphie, dass man mehrere Leitfossilien für eine Schicht kennt, an der man sich orientieren kann, wenn man in Amerika ist, ob das dieselbe Schicht ist, die auch hier in Europa abgelagert ist. Das ist ein hochinteressantes Phänomen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=2133s Erscheinung der Plutonite und Urgesteine 00:35:33] =====&lt;br /&gt;
Ein Weiteres, neben der Stratigraphie und der Gebirgsbildung, ist, dass da Gesteine in Erscheinung treten, die unter den stratigraphischen Ablagerungen liegen. Also man hat oben die [[w:Erdkruste|Erdkruste]], da hat man jetzt Ablagerungen, wir kommen auf die Zeitalter im Einzelnen zu sprechen. Eine ganze Fülle von Schichten, Schichten, Schichten. Und da drunter ist was. Und das ist das Urgestein. Das sind die [[w:Plutonit|Plutonite]], die wir schon mal angesprochen haben. Wir haben oben die [[w:Sedimente_und_Sedimentgesteine|Sedimentgesteine]], die bilden die Ablagerungen, und darunter ist dann das eigentliche Urgestein, das man eben auch als Plutonite bezeichnet. Und ein solches Urgestein ist der [[w:Granit|Granit]]. Ich werde Ihnen noch von Goethe hier noch was vorlesen über den Granit, wenn wir irgendwann mal Zeit haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Urgestein taucht nur in den Gebirgen auf. Überall, wo Gebirgsbildungen sind, taucht etwas, was ganz, ganz tief, tief, tief unten in der Erde ist, taucht plötzlich als Gesteinsbildung in den Gebirgen auf. In verschiedensten Modifikationen. Sowohl als Granit, als auch [[w:Gneis|Gneise]] und auch andere, also eine ganze Variation, wir kommen dann auch darauf zu sprechen. Und das ist eben der gebirgsbildende Prozess. Wenn Sie zum Beispiel in die Alpen kommen, dann finden Sie an den Nordalpen, auf der Bodenseeseite sozusagen, und auf den Südalpen, auf der italienischen Seite, finden Sie hauptsächlich Sedimentgesteine, aufgetürmt in gewaltigen Mengen, Massen. Und wenn Sie in die Zentralalpen kommen, also zum Beispiel über den [[w:Grimselpass|Grimselpass]] oder den [[w:Gotthardpass|Gotthardpass]] rüber oder alle Pässe da oben, die gehen über Granit. Da ist ein Zentralstock, der jetzt da heraufgequollen ist in der Bildung der Alpen, wo das Urgestein, was unter allem die Grundfeste der Erde, der Kontinente darstellt, taucht da plötzlich auf. Also insofern hat man auch in der Gebirgsbildung die Möglichkeit, sich wirklich über die Erdkruste ein Bild zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=2300s Die Tektonik und ihre Phänomene 00:38:20] =====&lt;br /&gt;
Ein Weiteres ist die [[w:Tektonik|Tektonik]]. Tektonik heißt eigentlich auch so viel wie der Bau der Erdkruste. Aber im engeren Sinne heißt es eigentlich, dass diese Erdkruste nirgends, in den seltensten Fällen, jedenfalls nicht in der Nähe von Gebirgen, irgendwie durchgängig in Erscheinung tritt, sondern vielfach einzelne große [[w:Scholle_(Geologie)|Schollen]] der Erdkruste gegeneinander versetzt sind. Das sind [[w:Spalte_(Geologie)|Spalten]]. Wir werden sehen, auch durch Exkursionen in Steinbrüchen, wie da solche Spalten tatsächlich auf engstem Raum die ganze Erdkruste wie in einzelne Puzzles zerstückelt hat. Senkrecht meistens. Wenn man da genau hinguckt, dann kann es sein, dass von einem Gesteinskörper hier der Spalt, dann der Gesteinskörper daneben, dass der ein ganz bisschen versetzt ist. Vielleicht Zentimeter nur. Die ganze Erdkruste ist sozusagen in sich durch Erdbeben, durch alles Mögliche in dieser Weise zerstückelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine besondere Form der Tektonik sind dann die [[w:Grabenbruch|Grabenbrüche]]. Grabenbrüche oder Riftvalleys, wie man es im Englischen sagt. Riftvalleys gibt es in Amerika, in Brasilien wahrscheinlich auch. Ich habe noch keines gesehen dort. Die gibt es also hier. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=2406s Grabenbrüche: Das Rheintal als Beispiel 00:40:06] =====&lt;br /&gt;
Der berühmteste Grabenbruch in Europa ist hier nebenan. Das ist das [[w:Oberrheinische_Tiefebene|Rheintal]]. Das Rheintal von Basel bis nach Frankfurt und dann noch bis Bingen, ist ein riesenhafter Grabenbruch. Da ist einfach die Erdscholle, die früher mal über die [[w:Vogesen|Vogesen]] und über dem [[w:Schwarzwald|Schwarzwald]] oben drüber lag und die heute nicht mehr da ist, die ist abgetragen, die ist erodiert, die ist einfach - wumms - abgesunken und hat die Vogesen und den Schwarzwald in zwei Teile geteilt. Ursprünglich war das ein Gebirge, die Vogesen und der Schwarzwald. Dann ist plötzlich diese Erdscholle eingebrochen, und zwar 4000 Meter tief, mindestens 4000 Meter tief, sodass man in dem Grabenbruch des Rheins heute Gesteine findet, die rechts und links auch einstmals bestanden haben, die aber erodiert sind, die weg sind, abgetragen sind, aber durch das Einbrechen in den Grabenbruch heute noch nachzuweisen sind. So weiß man zum Beispiel, dass der Schwarzwald mal von [[w:Sandstein|Sandsteinen]] und [[w:Kalkstein|Kalken]] überdeckt war, die heute nicht mehr da sind. Durch den Grabenbruch findet man sie am Rand, stufenweise findet man gerade diese Gesteine wieder vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wer nach Basel fährt, heute fährt man leider durch einen Tunnel durch, aber noch vor wenigen Jahren fuhr man so am [[w:Isteiner_Klotz|Isteiner Klotz]], da sah man hier den Rhein fließen, und dann fuhr man da so eine Schlängelbahn an diesen Felsen entlang, [[w:Weißer_Jura|Weißjura]], und dieser Weißjura hat da gar nichts zu suchen. Der Weißjura hat sich mal ganz oben gebildet, wie beim Schwarzwald, wo Vogesen und Schwarzwald noch zusammenhingen. Da haben sich diese [[w:Süddeutscher_Jura|Juraablagerungen]] da oben gebildet, und durch den Grabenbruch ist dann der Jura eingebrochen und findet sich jetzt vor allem in den Randzonen -  da ist er erschlossen, da sind große Steinbrüche drin - in einer Gegend, wo es sonst überhaupt keinen Jura gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=2551s Grabenbrüche weltweit und ihre Bedeutung 00:42:31] =====&lt;br /&gt;
Also die Grabenbrüche in der Welt, die sind von großer Bedeutung, und die Grabenbrüche sind meistens auch mit die fruchtbarsten Gegenden für den Ackerbau. Zum Beispiel in Amerika ist es das [[w:Kalifornisches_Längstal|Central Valley]] in Kalifornien, das ist ungefähr 1000 Kilometer lang und ungefähr 150, manchmal 200 Kilometer breit. Und da ist eine Produktivität - das war früher eine Halbwüste im Central Valley, das wird bewässert von den ganzen Flüssen, die aus der [[w:Sierra_Nevada_(Vereinigte_Staaten)|Sierra Nevada]] herunterkommen - und da ist eine solche Produktionsintensität, damit da der halbe Gemüsemarkt ganz Amerikas gedeckt wird, nur aus diesem Tal. Das ist absolut irre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also diese Grabenbrüche, die findet man, kleinere und größere, es gibt in Deutschland viele Grabenbrüche, aber diesen einen großen hier, der ist so landschaftsbestimmend, und der setzt sich übrigens fort hier über das [[w:Nidda_(Fluss)|Nidda-Tal]], deswegen fließt hier die Nidda in einen solchen Grabenbruch, und der Main fließt noch ein ganzes Stück in einen solchen Grabenbruch in den Rhein. Das setzt sich dann fort durch die deutschen Mittelgebirge durch nach Norddeutschland, taucht da unter - die [alte] Oberfläche wurde später zusedimentiert - setzt sich fort bis in den [[w:Oslograben|Oslograben]] in Norwegen, und im Jöschersee, der Jöschersee ist der letzte Ausläufer dieses gewaltigen Grabenbruches. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gibt es nochmal einen riesen Grabenbruch auf Erden, das ist der [[w:Ostafrikanischer_Graben|ostafrikanische Graben]], der zieht sich von Mosambik unten, zieht er sich rauf bis ans Rote Meer, und das [[w:Rotes_Meer|Rote Meer]] selber ist auch ein Grabenbruch. Der [[w:Jordangraben|Jordangraben]] ist ein Grabenbruch. Also das sind so abgesunkene Schollen, die immer im Zusammenhang, in aller Regel im Zusammenhang mit starken Vulkantätigkeiten und vor allem mit Gebirgsbildungen im Zusammenhang stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Anmerkung einer Zuhörerin über eine mögliche Grabenbildung in Brasilien]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf allen Kontinenten findet man das, aber es gibt besonders herausragende Beispiele, die stehen immer im Zusammenhang mit Gebirgsbildung. Wir werden auf das Problem nochmal zurückkommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=2736s Erosionsschluchten 00:45:36] =====&lt;br /&gt;
Jetzt habe ich die tektonische Varianten nochmal erwähnt, also einmal Spalten und einmal Grabenbrüche. Und jetzt kommen noch die Erosionsschluchten, wo man wunderbar die Erdkruste in ihrem Aufbau erkennen kann, und die gibt es nirgends so toll entwickelt wie in den Rocky Mountains in Amerika. Da zieht der [[w:Colorado_River|Colorado]], der Fluss von Ost nach West, und fließt bei San Diego, etwa in Südkalifornien, in den Pazifik. Und dieser Fluss hat sich über die Zeiten in die großen Tafeln der Rockies, denn die Rocky Mountains sind im größten Teil gehoben, da hat sich einfach die Erdkruste durch untermeerische Einflüsse angehoben. Ähnliches gilt in Bolivien für den [[w:Titicacasee|Titicaca-See]], das ist auch einfach hochgehoben, da findet man oben noch eine Meeresfauna im Titicaca-See, obwohl der 4000, 5000 Meter hoch liegt. Das ist alles, einstmals, aus dem Meer emporgehoben worden, und so eben auch in den Rocky Mountains. Und dann schneidet der Colorado sich in einer Erosionsschlucht 1000 Meter tief durch diese wüstenhaften Landschaften, und da kann man nun wunderbar sehen, wie eine Schicht über der anderen lagert, nahezu ungestört, in ursprünglicher Horizontale, eine Schicht über der anderen, uralt im Übrigen. Also das sind die Erosionsschluchten, die einem auch noch da Aufschluss geben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=2867s Die Seismik als Schlüssel zum Erdinneren 00:47:47] ====&lt;br /&gt;
Und jetzt als Letztes möchte ich erwähnen das Bedeutendste von allem, mit dem man heute überhaupt über die Erdkruste bis hin zum Zentrum der Erde vorstößt, aber auf höchst abstrakte Weise, und das ist die [[w:Seismik|Seismik]]. Die Seismik, das heißt die Messung von Erdbebenwellen oder künstlich erzeugten Wellen. Und die Seismik, die hat sich natürlich schon so nach und nach vor dem Zweiten Weltkrieg entwickelt. Man kannte natürlich schon lange [[w:Seismische_Wellen|Erdbebenwellen]], aber dass man überhaupt die Seismik in dem Sinne nutzen kann, um ein Bild des Aufbaus der Erde zu gewinnen, das ist noch relativ jung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist so, jedes Erdbeben oder jede künstlich erzeugte Explosion auf Erden erzeugt Wellen. Und diese Wellen verlieren sich natürlich im Luftumkreis, aber man hat Atombomben explodieren lassen in Amerika, die man abgesenkt hat auf tausend Meter Tiefe. Und da sind natürlich ungeheure Explosionswellen ausgelöst worden, und da hat man überall Messapparate hingestellt, seismische Geräte, um die Ankunft der Wellen und deren Geschwindigkeit und Stärke zu messen, um auf diesem Wege auch festzustellen, wie ist der Aufbau der Erdkruste. Und da ist man heute so weit, auch durch die [[w:Tsunami|Tsunami]], die es damals in Indonesien gegeben hat, hat man heute überall über die ganze Erde seismische Stationen, wo fortdauernd die Erdbebenwellen, die fortdauern, immerfort, nur vielleicht ganz kleine, dann plötzlich gewaltige Ausschläge. Und aufgrund dieser Messungen kann man heute Erdbeben sogar voraussagen, weil bestimmte Spannungen der Erdkruste entstehen, und die lösen dann solche Wellen aus, ehe es dann wirklich zum eigentlichen Ereignis kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=3019s Interpretation der seismischen Daten 00:50:19] =====&lt;br /&gt;
Diese [[w:Seismische_Wellen|Wellen]], die dringen nun ein in die Erdkruste, und je nachdem, wie jetzt die Struktur der Erdkruste beschaffen ist, werden die reflektiert. Wenn zum Beispiel [Zonen in der Erdkruste] von einem mehr festen Zustand in einen mehr plastischen oder flüssigen Zustand übergehen, dann werden sie an dieser Grenzzone entweder absorbiert oder reflektiert, diese Wellen. Und diese Wellen misst man dann vom Explosionsort entfernt gestaffelt, wann diese Reflexionswellen zurückkommen. Und dann kann man daraus berechnen, aus diesen Reflexionsereignissen berechnen, wo der Explosionsherd war, wo das Erdbeben war, in welcher Tiefe es war: man kann es heute ziemlich genau lokalisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und aufgrund dieser seismischen Messungen, Untersuchungen, hat man heute einen bestimmten Aufbau der Erde, ich möchte sagen, &amp;quot;theoretisiert&amp;quot;, im höchsten Grade theoretisiert, also mit das Abstrakteste, was man sich vorstellen kann. Und trotzdem ist da was dran, weil diese Wellen ja an verschiedenen Tiefen der Erde plötzlich reflektiert werden und dann da gemessen werden und hier gemessen werden. Und man kann messen, [mittels der] Geschwindigkeit, mit der sie an der Erdoberfläche wieder erscheinen, ob es besonders heftig ist oder weniger heftig. Und darauf hat man heute ein bestimmtes Bild in Bezug auf den Gesamtaufbau der Erde. Wie gesagt, das ist das höchste Maß an Abstraktion, wie man es sich vorstellen kann, aufgrund von bestimmten Phänomenen, die nur durch einen Messvorgang auf der Erdoberfläche erfahrbar sind und erfassbar sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=3154s Der Aufbau der Erde nach seismischen Erkenntnissen 00:52:34] =====&lt;br /&gt;
Also, was ich jetzt an die Tafel male, das beruht auf solchen Messergebnissen, aber es ist natürlich maßlos theoretisiert. Also wenn wir hier jetzt die Erde haben, dann haben wir hier oben, als Alleroberstes, die [[w:Erdkruste|Erdkruste]]. Und diese Erdkruste ist nicht dicker als bei der Orangenschale, die Orangenschale ist schon ziemlich dick, die Apfelschale vielleicht. Also diese Erdkruste, die kann man heute in Bezug auf ihre Tiefe einigermaßen genau einmessen, und die liegt auf den Kontinenten, die [[w:Kontinentale_Erdkruste|kontinentale Kruste]], also wenn das hier ein bisschen aufgebaut ist auf dem Kontinent, die liegt bei maximal 60 Kilometern. 60 Kilometer mächtig ist also die kontinentale Kruste, so sagt man heute. Und unter Gebirgstöcken ist sie noch tiefer, da geht sie vielleicht bis 70 Kilometer, 60 ist auch schon unter Gebirgstöcken gemessen, sonst ist sie zwischen 30 und 60.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da ist jetzt plötzlich hier eine Grenze, und unter dieser Grenze kommt dann eine weitere Schicht, man nennt es die [[w:Mohorovičić-Diskontinuität|Moho-Schicht]], die Moho-Grenze von [[w:Andrija_Mohorovičić|Mohorovičić]]. Das war ein serbischer Geodäter oder Naturwissenschaftler, der hat im Wesentlichen diese Grenzzone als Erster erfasst. Und hier werden also so und so viele Erdbebenwellen reflektiert an dieser Grenze, nach allen Richtungen. Wenn hier Messstationen stehen, dann merkt man, hier werden, an dieser Grenze, diese Erdbebenwellen zurückgeworfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=3313s Lithosphäre und Asthenosphäre 00:55:13] =====&lt;br /&gt;
Dann kommt hier eine weitere Schicht, also das nennen wir mal die Kruste einschließlich aller Gebirge. Und dann kommt hier eine Schicht, die nennt man dann die [[w:Lithosphäre|Lithosphäre]]. Lithosphäre, die Gesteinssphäre, Lithos heißt auf Griechisch der Gestein. Das heißt, obwohl hier eine Grenzschicht ist zwischen Kruste und Lithosphäre, also auch noch, aber offenbar befindet sich dort schon das Gestein in einem etwas anderen Zustand an dieser 60-Kilometer-Grenze, dass hier die Erdbebenwellen überhaupt zurückgeworfen werden. Aber es ist wohl so, dass in dieser Lithosphäre noch grundsätzlich dieselbe Zusammensetzung der Gesteine, deren Mineralien und so weiter besteht wie in der Erdkruste selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann gibt es eine weitere Schicht, das ist, wenn man hier so andeutet, das ist etwas mächtiger, das ist die sogenannte [[w:Asthenosphäre|Asthenosphäre]]. Und diese beiden Schichten zusammen, wenn man sie jetzt mal zusammensetzt, also die Lithosphäre, das habe ich vergessen zu sagen, die ist ungefähr 100 bis 120 Kilometer. Die Asthenosphäre ist 600 Kilometer. Und diese Asthenosphäre - ich habe nirgends irgendwo deutlichere Beschreibungen gefunden, die mir beweisen, dass die so wesentlich anders beschaffen ist als die Lithosphäre - aber es scheint so zu sein, dass hier ein Zustand besteht, eines, wie man es heute nennt, säkular-plastischen Zustandes. Das heißt, eine leichte Plastizität der Erde, die aber sich auswirkt nur in Jahrhunderten, in Bewegungsprozessen, sehr zähflüssig ist diese Schicht in Bewegung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=3495s Der obere und untere Erdmantel 00:58:15] =====&lt;br /&gt;
Und diese beiden zusammen [Lithospäre und Asthenosphäre] nennt man den äußeren [oberen] [[w:Erdmantel|Erdmantel]]. Und darunter nun eine weitere Schicht, noch viel mächtiger, und die bezeichnet man jetzt als den inneren [unteren] Erdmantel. Und die geht bis zu einer Tiefe von 2900 Kilometern. Da werden wieder Wellen reflektiert hier an dieser Grenze. Also es ist unglaublich eigentlich, durch Erschütterungen an der Erdkruste setzen sich Wellen durch den ganzen Erdkörper fort, die dann irgendwo gemessen werden, [was dann] ein Hinweis darauf ist, dass da eine Grenze ist zwischen dem inneren Erdmantel und einer nachfolgenden Schicht, nach innen. Und man nimmt an, dass dieser ganze Bereich des äußeren [oberen] und inneren [unteren] Erdmantels, dass sie eben nicht flüssig sind, wie man immer meint, weil das Magma da oben aus den Vulkanen rauskommt, sondern zähplastisch. Also es sind keine kristallisierten Mineralien mehr zu finden, nur noch in der Lithosphäre. Aber in der Asthenosphäre und dem inneren Erdmantel, da handelt es sich um eine zähplastische Masse. Man sagt immer noch fest, aber zähplastisch. Komisch, aber so ist es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=3633s Der Erdkern und seine Schichten 01:00:33] =====&lt;br /&gt;
Und jetzt gibt es darunter wiederum einen Schichtkörper, das sind sogenannte Kugelschalen, die man sich da so vorstellt, einen Schichtkörper. Und den nennt man den inneren Erdmantel - Entschuldigung, den oberen Erdmantel und den unteren Erdmantel [bereits oben besprochen, ist hier eigentlich eine Wiederholung] und dann den inneren Erdmantel [wahrscheinlich ist hier der &amp;quot;[[w:Erdkern#%C3%84u%C3%9Ferer_Kern|äußere Erdkern]]&amp;quot; gemeint, der sich unter dem &amp;quot;Erdmantel&amp;quot; anschließt]. Und der hat eine Tiefe, reicht bis auf 5000 Kilometer. So, solche Sachen misst man, also folgert aus den Messungen, dass das so ist. Aber immerhin etwas. Und von dem behauptet man, der sei flüssig. Also hier ist effektiv eine Zone, die aufgrund der Messungen und der Interpretation der Messungen hindeutet, dass hier der äußere Erdkern [...] [ist]. [...]. Und der, behauptet man, der ist flüssig, und zwar bestünde der im Wesentlichen aus Schwefeleisen. Das sind alles Folgerungen. Aus Schwefeleisen, also aus Pyriten, aber eben flüssig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kommt - jetzt müssen wir noch eine Farbe finden - und dann kommt der innere [...] [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[w:Erdkern#Innerer_Kern|Erdkern]]], mit dem Erdmittelpunkt und einer Tiefe von 6371 Kilometern. Das ist der Erdhalbmeter. So, also so ein Aufbau, von dem geht man heute aus, dass die Erde so aufgebaut wäre, aufgrund nur seismischer Messungen. Also man hat keine unmittelbare Anschauung von dieser Sache, sondern man geht davon aus, dass die Vulkane auf der Erde gespeist werden aus dieser Sphäre, aus der Asthenosphäre, dass da plötzlich durch Sauerstoffzufuhr gegen die Erdkruste hin mit genügend Sauerstoff, dann erhitzt sich das Material so maßlos, dass es dann flüssige Lava wird, die da oben rausquillt aus dem Vulkan. Aber hier ist der Druck so groß und die Verhältnisse sind so, dass es nur bis zum Zustand des Zähplastischen kommt und erst flüssig in diesem äußeren Erdmantel wird, und dann erst in den äußeren Erdkern und schließlich im Erdkern. Der ist wieder fest, stellt man vor als fest, und zwar in Form von Eisennickel. Da sind unglaubliche Theorien damit verbunden, aber so ist es nun mal. Also auch rein mechanisch, rein materialistisch, rein materiell, da ist kein anderer Gesang drin als dieser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also so ist das Bild, was man heute hat, grob gesprochen. Da steckt viel Intelligenz drin, aber es ist eben das meiste sind Schlussfolgerungen. Also man schließt eben aus nur diesen wenigen Messungen, schließt man auf solchen Aufbau der Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=3965s Das Innere der Erde aus Sicht der Geisteswissenschaft 01:06:05] ===&lt;br /&gt;
Jetzt möchte ich wenigstens erwähnt haben, mehr möchte ich damit gar nicht, was nun Rudolf Steiner eigentlich dazu sagt. Und das Interessante ist, dass Rudolf Steiner 1906 Vorträge gehalten hat im Anschluss an das große [[w:Erdbeben_von_San_Francisco_1906|Erdbeben von San Francisco]]. Das war 1906, glaube ich. Und da [schwer verständlich] [sind] viele Menschen an Rudolf Steiner herangetreten: Ja, wie ist es möglich, dass so etwas passiert, dass eine ganze Stadt in einem fürchterlichen Ereignis und anschließenden Brand einfach untergeht mit unendlich vielen Opfern? Wie ist es denkbar, dass so ein Ereignis stattfinden kann? Was liegt davor? Und wahrscheinlich, ich gehe davon aus, dass Rudolf Steiner daraufhin dann [[a:GA_96|diese Vorträge]] gehalten hat, nur 1906 und nie wieder, und zwar an verschiedenen Orten in verschiedenen Variationen. Und da schildert er den Aufbau der Erde vom geisteswissenschaftlichen Standpunkt aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der ist nun so, dass er dort eine Achtgliederung des Erdinhalts schildert und noch eine neunte, über die man eigentlich nicht sprechen kann: das Zentrum des Bösen, des objektiv Bösen, evil. Und also, für mich ist es einfach ein Phänomen, es kann eigentlich nur der Auslöser [für die Vorträge(?)] dieses Erdbeben von San Francisco gewesen sein, und die Fragen [der] Menschen. Und Rudolf Steiner hat grundsätzlich nur Stellung genommen zu Sachen, die er gefragt worden ist. Und ich habe diese Vorträge alle gelesen, und da ist es sehr schwer, damit zurechtzukommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wer kommt schon so ohne weiteres damit zurecht, wenn Rudolf Steiner in der &amp;quot;Geheimwissenschaft&amp;quot; von den [[a:Hierarchien#Gliederung_der_Hierarchien|neun Hierarchien]] spricht, das habt ihr ja wohl gelesen, oder? In der &amp;quot;Geheimwissenschaft&amp;quot; habt ihr wohl gelesen von den Seraphim und den Cherubim und den Thronen und von den Geistern der Weisheit, den Kyriotetes, von den Geistern der Dynamis, der Geister der Bewegung, und dann den Exusiai, den Geistern der Form und dann die Geister der Persönlichkeit, und dann die Erzengel und die Engel, neun Hierarchien. Und jetzt erscheint als geisteswissenschaftliches Forschungsergebnis, dass die Erde in ihrem inneren Aufbau [[a:Erdinneres#Die_neun_Schichten_des_Erdinneren|neun-gliedrig]] ist. Quasi, also das sind jetzt meine Worte, das habe ich nicht so bei Rudolf Steiner gelesen, also ich meine, dass es eigentlich eine Art Gegenspiegel ist zu den neun Hierarchien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=4183s Die 9 Schichten der Erde nach Rudolf Steiner 01:09:43] ====&lt;br /&gt;
Und er spricht da als erste Schicht, ich möchte das jetzt nicht an die Tafel malen, als erste Schicht von der Mineralerde, also das, was man die Erdkruste auch nennen könnte, die Mineralerde. Und dann spricht er von einer zweiten Schicht, das ist die Weicherde. Das kann man auch noch nachvollziehen, also in etwa mit der Asthenosphäre, also klassisch die Weicherde, also durchaus noch mit der Erdkruste verwandt, aber eben weich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kommt eine dritte, und da ist es sehr schwer, damit zurechtzukommen. Er nennt es Dampferde, aber er meint da nicht irgendwie so einen äußeren Dampf um Wasser unter hohem Druck, sondern es ist eine ganz andere Terminologie, aber doch ein Zustand, der eigentlich gar nicht mehr materiell zu denken ist, also ein Zustand, wo sozusagen das Materielle immer weniger noch als solches stoffbildend auftritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann als viertes die Wassererde. Auch da nicht nur das äußere Wasser gemeint, das ist nur ein Ausdruck dafür, dass da ein etwas anderer Zustand des Geistigen, eines aber gegenbildlich Geistigen, auftritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fünfte Schicht wird bezeichnet als die Fruchterde. Die Fruchterde. Und wenn er die schildert, diese einzelnen Schichten, dann merkt man, es ist immer das Gegenbild zu den höheren Hierarchien, in etwa. Immer das Gegenbildliche, also das Untersinnliche, nicht das Übersinnliche, sondern das Untersinnliche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann die sechste Schicht wird die Feuererde genannt. Und die siebte Schicht der Erdenspiegel, wo sich sozusagen alle diese Ereignisse, die über der Erde in ihrem Gegenbild erscheinen, alles, was sonst in der Natur oder überhaupt in Gedankenformen, Ideenformen auftreten kann, was wir denken können, erscheint gegenbildlich, genau das Gegenteil in dem Erdenspiegel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die achte Schicht wird dann eben der große Zersplitterer genannt, also Ahrimans Reich im eigentlichen Sinne. Und die neunte Schicht, die bezeichnet er dann als nichts, eigentlich nichts irgendwie beschreibbar, als das Zentrum des Bösen schlechthin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=4377s Die untersinnliche Welt 01:12:57] ====&lt;br /&gt;
Also wir sprechen ja von der Übersinnlichkeit. Das heißt, dass der Mensch ist heute in seinen Gedanken zwar übersinnlich, aber die knüpfen immer noch an die sinnliche Welt an. Wir praktizieren ständig Übersinnlichkeit in unserem Gedankenleben, in unserem Gefühlsleben, in unserem Willensleben. Das ist alles übersinnlich, aber es braucht sozusagen die sinnliche Wahrnehmung, um aktiviert zu werden. Und das kann man den Schritt tun zur höheren Erkenntnis über die Imagination, zur Inspiration, zur Intuition, also die Schritte der übersinnlichen Erkenntnis. Und alle diese Schritte zur übersinnlichen Erkenntnis muss der Mensch, kann er nur erreichen, wenn er eben auch ein Bewusstsein für die [[a:Untersinnliche_Welt|untersinnliche Welt]] entwickelt. Das heißt, die Auseinandersetzung mit dem Bösen. Man kann nur zu einer übersinnlichen Erkenntnis fortschreiten, wenn man gleichzeitig sich selber ausliefert, konfrontiert mit dem Bösen. Das ist die untersinnliche Welt, also wo Magnetismus, Elektrizität und Kernenergie wirksam sind. Das sind die drei untersinnlichen Kräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=4463s Untersinnliche Kräfte 01:14:23] =====&lt;br /&gt;
Also die Kernenergie ist nicht nur ein elektromagnetisches Phänomen, sondern das ist ein Phänomen, die Kernspaltungen, also dass die Protonen gespalten werden, da werden Kräfte frei, die noch anders sind, andere sind als die elektromagnetischen. Das ist die dritte Kraft, auf die Rudolf Steiner hingewiesen hat, schon lange bevor die erste Kernspaltung stattgefunden hat, die sogenannte dritte Kraft. Und man möge wünschen, dass die Menschheit in ihrer Moralität so weit fortgeschritten sein wird, dass sie die Folgen der Entdeckung dieser dritten Kraft überhaupt besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann 1938, im Januar, im Kaiser-Wilhelm-Institut in Berlin, hat Hahn, Strassmann und Lise Meitner [[w:Entdeckung_der_Kernspaltung|die erste Kernspaltung]] im Versuch vollzogen. Also wir haben es hier mit der Schilderung aus der Geisteswissenschaft mit etwas zu tun, was ganz in die Untersinnlichkeit führt, also in das Reich der Antikräfte, zu dem, was Evolutionskräfte sind, die Antikräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und mit denen gehen wir ja heute mit unseren Technologien, die wir heute so handhaben, mit der digitalen Welt, gehen wir ja ständig damit um. Also die ganze digitale Welt, ich halte sie für die größte Gefahr der Menschheit überhaupt, der wir uns heute, seit 20, 30 Jahren gestellt sehen. Es ist nicht die Atomenergie, sondern die digitale Welt, wo diese untersinnlichen Kräfte nicht nur jetzt explosiv irgendwo wirksam sind, sondern sie ergreifen die [[A:Seele|Seele]] des Menschen und verformen, verändern die Seele des Menschen, dass er eines Tages überhaupt nicht mehr weiß, wer er selber eigentlich ist, sondern nur noch Roboter und nur noch ausführendes Organ von Wesen, die über ihn herrschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist das Bild aus der [[Geisteswissenschaft]]. Ich wollte es nur erwähnt haben, es hat keinen Sinn, darüber zu spintisieren. Man muss es als Tatsache einfach mal hinnehmen, dass die Geisteswissenschaft dazu diese Ergebnisse gibt. Das ist 1906. 1909 schreibt [[A:Rudolf Steiner|Rudolf Steiner]] die &amp;quot;Geheimwissenschaft&amp;quot; ([[a:Geheimwissenschaft im Umriß|GA13]]), da ist nichts davon enthalten, interessanterweise. Da spricht er dann über den [[A:Christus|Christus]] und alles das, was damit im Zusammenhang steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=4635s Das Gesicht der Erde 01:17:15] ===&lt;br /&gt;
So, aber jetzt, die Zeit ist leider schon so weit fortgeschritten. Ich möchte jetzt wenigstens noch erwähnen, wie man verstehen lernen kann das Gesicht der Erde. Die Erde, die ganze Erde hat ja ein bestimmtes Gesicht, und dieses Gesicht ist gekennzeichnet dadurch, dass da die Kontinente, sie finden die da im Wasser, irgendwo im Meereswasser auftauchen als ganz eigenständige Gebilde. Und der größte Teil ist eigentlich Meerwasser, knapp 71% der gesamten [[w:Erdoberfläche#Daten|Erdoberfläche]] ist Meerwasser. Stellen Sie sich das mal vor, fast drei Viertel der Erdoberfläche sind Meerwasser, zusammenhängende Meere, und nur ein Viertel, in etwa ein bisschen mehr wie ein Viertel, sind kontinentale Gebilde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt sind ja diese Kontinente so eigenartig verstreut in der nördlichen Hemisphäre hauptsächlich. Der größte Anteil an kontinentalen Gebilden finden Sie in der nördlichen Hemisphäre und die größte Meeresfläche in der südlichen Hemisphäre und natürlich im Pazifik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=4743s Rätsel der Verteilung der Kontinente 01:19:03] ====&lt;br /&gt;
Wie kommt es dazu, dass wir dieses Gesicht der Erde haben? Welche Kräfte waren da im Spiel, dass dieses Verhältnis von Meer und Wasser in dieser Form entstanden ist? War das immer so? Gilt hier absolutes Prinzip der Aktualität und so weiter? Und das ist alles außerordentlich rätselvoll. Und doch ist man heute durch die verschiedensten Untersuchungen sehr weit gediehen, das erklärlich zu machen, wenn es auch nach wie vor in Bezug auf die treibenden Faktoren unerklärlich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie auf die Landkarte gucken, wir müssen die morgen da mal aufhängen, dann sehen Sie ja, dass wir eine Reihe von Kontinenten haben. Das ist einmal Nordamerika, Südamerika und dann Europa, zusammenhängend mit Asien, und dann der ganze afrikanische Kontinent, mächtig, gewaltig, und dann eben noch Australien und die Antarktis. Das sind die Kontinente. Also Antarktis, Australien, Eurasien, Südamerika, Nordamerika. Was habe ich noch vergessen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[Zuhörerin]&#039;&#039;&#039; Afrika.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie kommt es zu dieser seltsamen Verteilung über die Erdoberfläche? Und nun hat man schon immer gerätselt, wenn man auf die Landkarten geguckt hat, seit es Landkarten gibt, dass da so eine eigenartige Formgestalt sich findet zwischen Afrika und Südamerika, dass die irgendwie, wenn man die ein bisschen verschiebt, dass die da so zusammenpassen. Und man hat natürlich gerätselt, alles Mögliche, bis man eines Tages etwas entdeckt hat, was umwerfend ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man hat nämlich entdeckt in Brasilien, also mehr an der Ostküste, aber mehr nach Süden, nach Argentinien auch hin bis runter nach Feuerland, hat man entdeckt, dass da so kugelrunde Gesteine sich finden. Und dann hat man diese Steine untersucht - das sind im wesentlichen [[w:Granit|Granite]] - und dann hat man plötzlich in Südafrika dasselbe entdeckt, die sogenannten [[w:Tillit|Tillite]]. Und dann hat man in Südindien und an der indischen Westküste auch solche Tillite entdeckt. Da war man sprachlos, erst einmal diese rundlichen Formen, große und kleine Gebilde. Und dann hat man sogar Gekritze – Gekritze heißt Ritze, also so kleine Schleifspuren drauf entdeckt, Gekritze nennt man das. Und dann sagten die, das können ja nur Eiszeitablagerungen sein, Ergebnisse von Eiszeiten, Findlinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Ergebnis war, dass man gesagt hat, die sind ja alle unterschiedlicher granitischer Herkunft, aber immerhin müsste das mal zusammengehängt haben, das Ganze. Und dann hat man sogar noch gesehen, dass die Tillite in Ostafrika, also in Afrika, aber an der Westküste, da in Nigeria – nicht in Nigeria, sondern Angola, und dann kommt ja der Kongo, der einen ganz schmalen Streifen zum Atlantik hat, und dann kommt Nigeria – dass in dieser Gegend die [[w:Streichen_(Geologie)|Ausrichtung]] dieser Tillite dieselbe ist, wie man sie in Brasilien gefunden hat, die Strömungsrichtung, wie die abgelagert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann gab es andere Forscher, die haben dann in Ostafrika, in diesem Winkel da unten, wo Afrika sich ausbuchtet nach Westen – das ist also Nigeria im Wesentlichen – da haben die die Pflanzen studiert und haben festgestellt, dass da oben in Brasilien sich dieselben Pflanzen finden, vor allen Dingen Versteinerungen von Pflanzen. Die Pflanzen haben sich ein bisschen verändert in der Zwischenzeit, die jetzt rezenten Pflanzen. Aber die Versteinerungen, die man in Ostafrika gefunden hat, finden sich auch in Südamerika, da oben im Nordosten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=4845s Alfred Wegeners Theorie 01:20:45] ====&lt;br /&gt;
Und aufgrund all dieser Beobachtungen kam dann ein Mann, der hieß [[w:Alfred_Wegener|Alfred Wegener]]. Also das ist eine echte Berühmtheit, der Alfred Wegener. Der war Klimatologe, kein Geologe, aber ein Geophysiker und Klimatologe, 1880 geboren und 1936 im Inlandeis von Grönland ums Leben gekommen, auf einer Expedition.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Mann hat in der Zeit kurz vor dem Ersten Weltkrieg und dann im Ersten Weltkrieg eine Theorie aufgestellt, die besagt, dass es mal einen Kontinent gegeben habe, [[w:Pangaea|Pangea]] genannt. Pangea, das ist Griechisch. &amp;quot;Pan&amp;quot; heißt überall, also zusammenhängend ein Ding, und &amp;quot;Gea&amp;quot; eben die Erde. Und dass dieser Kontinent einmal Australien, Indien, die Antarktis, Afrika und Südamerika vereint hat. Ein großer Südkontinent, genannt Gondwana, der [[w:Gondwana|Gondwana-Kontinent]]. Das ist ein indischer Stammteil in Südindien, der so ähnlich heißt, Gondar. [Anmerkung: Gondwana war ursprünglich ein eigener Kontinent, der später einen Teil Pangeas bildete].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war natürlich so kühn, sowas zu sagen damals, dass dieser Alfred Wegener mit allen Mitteln, die die Wissenschaft nur irgend zur Verfügung hatte, verspottet worden ist und quasi an die Wand gestellt worden ist und als der größte Fantast hingestellt worden ist, wie man sich denken kann. Und der hat das alles begründet mit diesen Phänomenen, was die Flora, die [[Versteinerung|Versteinerungen]] angeht, hier und dort und eben diese eiszeitlichen Ablagerungen und so weiter. Er hat gesagt, die beiden Kontinente fügen sich so wunderbar. Er wurde völlig verlacht, und er hat sein ganzes Leben darauf verwendet, nachzuweisen, dass es einen eurasischen und anhängend einen nordamerikanischen Nordkontinent gab, dazwischen ein Meeresgürtel, und einen großen Südkontinent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man mal bei den Griechen nachforscht, dann sprechen die immer vom [[w:Okeanos|Okeanos]]. Und dann meinten die einen Wassergürtel um die Erde herum, also wofür heute noch das Mittelmeer ein letzter Rest ist, das Schwarze Meer, das Kaspische Meer, noch ein letzter Rest ist von diesem einzigen erdumspannenden Mittelmeer. Die Griechen haben ja die Erde noch wie einen Diskus angesehen, eine Flachscheibe, wie einen Diskus, und außenrum diesen Okeanos. Das sind noch so letzte Reste von urältesten, nennen wir es, Erinnerungen in der Menschheit, dass offenbar dieser Okeanos, dieser erdumspannende Wassergürtel, bestanden hat und ein Südkontinent im Süden, ein Nordkontinent in der nördlichen Halbkugel. Er wurde verlacht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=5291s Die Entdeckung des mittelatlantischen Rückens 01:28:11] ====&lt;br /&gt;
Nun kam jetzt noch folgendes Phänomen hinzu, dass die Deutschen Ende der 20er Jahre, Anfang der 30er Jahre ein Forschungsschiff ausgerüstet haben, die &amp;quot;[[w:Meteor_(Schiff,_1924)|Meteor]]&amp;quot; hieß die. Und die waren ausgestattet mit allen Messinstrumenten, die man damals zur Verfügung hatte, ausgefeilteste [[w:Echolot|Echolote]], die aus dem U-Boot-Krieg des Ersten Weltkrieges heraus entstanden sind und insbesondere nach der Katastrophe, die mit dem Eisberg gesunken ist, das Schiff südlich von Neufundland, die Titanic.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit der Zeit hat man angefangen, Echolote zu entwickeln, weil die hatte keine Echolote, deswegen ist sie zusammengestoßen mit dem Eisberg. Und die &amp;quot;Meteor&amp;quot; war ausgestattet mit allen Messinstrumenten, und die haben den ganzen Atlantik abgefahren in den 20er, 30er Jahren und haben festgestellt, dass es im Atlantik ein Hochgebirge gibt, der sogenannte [[w:Mittelatlantischer_Rücken|mittelatlantische Rücken]]. Und natürlich hatten die keine Kenntnisse von der Gesteinsart da unten, sondern die hatten nur die Tatsache, dass der da besteht, und zwar 3000 bis 4000 Meter hoch vom Meeresboden unten an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann blieb die ganze Entwicklung stehen durch den Zweiten Weltkrieg, da passierte nichts mehr. Und nach dem Zweiten Weltkrieg haben die Amerikaner die Meeresforschung so richtig in Gang gesetzt und haben den ganzen Pazifik abgefahren mit dem Echolot, und haben da auch so seltsame Meeresrücken gefunden im pazifischen Raum, untermeerisch. Dann haben sie angefangen, den &amp;quot;[[w:Glomar_Challenger|Glomar Challenger]]&amp;quot; zu bauen, auch ein Forschungsschiff, die Amerikaner, und die haben Tiefseebohrungen gemacht. Da hatten sie zum ersten Mal den Beweis über die Beschaffenheit des Tiefseebodens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=5423s Die Erkenntnis der basaltischen Tiefseeböden 01:30:23] ====&lt;br /&gt;
Und was kam raus? Das sind alles keine [[w:Kontinentale_Erdkruste|kontinentalen]] Strukturen, sondern das ist alles [[w:Basalt|Basalt]]. Dass die eigentlichen Tiefseeböden und der mittelatlantische Rücken, das ist alles Basalt. Das hat mit Granit und all dem, was die Kontinente ausmacht, überhaupt nichts zu tun. Das war schon mal ein unglaubliches Ereignis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann haben die Amerikaner und die anderen Länder auch angefangen, mit Forschungsschiffen den ganzen Meeresboden weltweit zu kartieren, am wenigsten der Indik [indischer Ozean]. Das hat man ja gemerkt bei dem Absturz [[w:Malaysia-Airlines-Flug_370|dieser Maschine]], wo sie noch immer suchen, wo sie geblieben ist, diese Maschine, die in Indonesien [Korrektur: Malaysia] gestartet war, nach Peking fliegen sollte und dann irgendwo verschwunden ist im Indik. Das sucht man ja noch heute. Dieses Gebiet war noch nie wirklich kartiert, das fangen sie jetzt erst an aufgrund dieses Ereignisses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedenfalls entdecken die plötzlich, dass die Tiefseeböden alle Basalt sind, durchgehend. Keine granitische Struktur, keine kontinentale Struktur, nichts, gar nichts, sondern alles Basalt. Und zwar hat man dann festgestellt, durch alle möglichen Messungen, dass die Mächtigkeit dieser [[Boden|Tiefseeböden]] sehr gering ist, keineswegs 60 Kilometer, sondern nur 10 Kilometer mächtig, maximal 10 Kilometer. Also ganz hauchdünne Schichten zu den unterliegenden, zur Asthenosphäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=5536s Die Plattentektonik und die Bewegung der Kontinente 01:32:16] ====&lt;br /&gt;
Darauf hat man nun gemerkt, eigentlich hat ja Alfred Wegener gar nicht so Unrecht. Dann hat man den genau studiert und hat gemerkt, in allem stimmt das, was er gesagt hat. Und hat dann gemerkt, dass die ganze Erde sich auflöst in bestimmte Platten. Man nennt es Platten, die Plattentektonik, und zwar in [[w:Plattentektonik#Die_Lithosph%C3%A4renplatten|sieben Riesenplatten]]. Die größte dieser Platten ist die eurasische Platte, also Europa plus Asien, einschließlich dem Indien. Und eine zweite Platte ist dann Australien mit dem indonesischen Archipel. Und eine dritte Platte ist die Antarktis, eine vierte ist Südamerika, eine fünfte ist Nordamerika, und eine sechste ist der Atlantik, und eine siebte ist der Pazifik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also plötzlich löst sich die ganze Erde in Plattenstrukturen auf. Und die [[w:Plattentektonik#Gebirgsbildung_und_Vulkanismus_im_Licht_der_Plattentektonik|Plattengrenzen]] sind dadurch charakterisiert, dass da der größte Vulkanismus ist und dass diese Platten offensichtlich in Bewegung sind und dass man heute noch durch genaueste Messungen nachweisen kann, dass Südamerika und Nordamerika im Jahr ungefähr ein bis zwei Zentimeter voneinander sich entfernen in einem Jahr. Etwas ist es schon, aber in 100 Jahren ist es ein bisschen was.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, wie ist das jetzt zu verstehen, diese Problematik, dass die Kontinente einmal eine Einheit gebildet haben, der Südkontinent und der Nordkontinent? Die sind eben so einschließlich Nordamerika, einschließlich Grönland, die hingen alle zusammen, und dann plötzlich sind die auseinander gedriftet und bilden heute das Gesicht der Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der einzige Kontinent, der einen Ruhepol bildet, weitgehend jedenfalls, ist der afrikanische Kontinent. Der ist &amp;quot;in situ&amp;quot;, an dem Ort schon immer gewesen, hat sich ein bisschen gedreht, ist auch ein bisschen nach Norden gewandert, aber jedenfalls ruht der noch so urtümlich wie in den Urzeiten, und alle anderen Kontinente sind davon geschwommen. Australien hing früher an Afrika dran, Indien hing früher an Afrika dran, und ebenso die Antarktis und ebenso Südamerika, und bildeten diesen Gondwana-Kontinent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=5734s Ausblick 01:35:34] ===&lt;br /&gt;
Jetzt wollen wir uns dann morgen – wie lang machen wir? Die Zeit ist längst um, oh Herrgott, wie sollen wir jetzt aufhören? Also, dann wollen wir dann morgen nochmal die treibenden Kräfte versuchen aufzusuchen, die dieses Kontinentaldrift, wie man sie auch bezeichnet, oder Kontinentalverschiebung, wie sie Alfred Wegener bezeichnet hat, wie das – ob es da einen Erklärungsgrund dafür geben kann für diese Tatsache. Das wollen wir dann morgen betrachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ich möchte jetzt schon sagen, das wird auch genauso mechanisch gesagt wie alles andere auch, und kein Mensch kann sagen, was eigentlich die Idee hinter dem Ganzen ist. Goethe hat grundsätzlich gefragt, wenn er irgendein Phänomen aufgesucht hat, nicht das Phänomen jetzt stehen zu lassen und daran eine Theorie zu knüpfen, sondern immer gefragt: Was sind die treibenden Kräfte, die dieses Phänomen hervorgebracht haben? Und das muss man sich auch heute fragen: Was sind die treibenden Kräfte eigentlich, die dieses Gesicht der Erde geschaffen haben?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da wollen wir uns dann morgen nochmal kurz damit befassen, und dann müssen wir übergehen zur Gesteinskunde, wo wir uns mal die verschiedenen Gesteine anschauen. Und dann wollen wir uns noch kurz mit einer Zeitbetrachtung befassen: Wie kann man überhaupt ein Verständnis entwickeln für Zeitepochen? Ob man von Millionen Jahren eigentlich überhaupt sprechen kann, ist es überhaupt zulässig, Milliarden Jahren? Und dann wollen wir uns mit den verschiedenen Schichten des Krustenaufbaus der Erde genauer im Einzelnen befassen, bis hin zu den Gebirgsbildungen, bis hin zu den Landschaftsstrukturen, die wir heute vorfinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgen früh machen wir weiter. Ich lasse das Buch hier nochmal liegen, da will ich eigentlich gerne morgen noch was vorlesen, wenn wir irgendwie Zeit hätten, von Goethe über den Granit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=5901s Fragen 01:38:21] ===&lt;br /&gt;
[Frage von Zuhörer]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie ist denn das mit dieser Bewegung der Kontinente oder dieser Platten? Das ist ja eine Masse, eine definierte Masse, die sich frei bewegen kann, und ein rotierender Körper in Bewegung im Raum und in sich selbst. Bei Verschiebung der Masse auf einen Punkt haben wir ja in der Physik das Problem des Ungleichgewichts, der Unwucht. Was würde denn passieren, wenn man diese ganze Masse theoretisch berechnet, konzentrieren würde an einem Punkt? Was würde mit der Achse der Erde passieren, mit der Position der Erde im All im Verhältnis zu den anderen Planeten? Mir kommt dann dieser Gedanke, dass diese Bewegung eine Ausgleichsbewegung ist in Bezug auf die Bewegung der Erde im gesamten Raum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Manfred Klett]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber stell dir mal vor, dass die Nordhalbkugel die größte Masse der Kontinente enthält, und die Südhalbkugel die größte Wassermasse, in Verbindung mit dem Pazifik. Das sind so – Wasser hat das spezifische Gewicht von 1, und die Gesteine, die leichtesten Gesteine, haben das spezifische Gewicht von 2,4 bis 2,6. Das heißt also, wie kommt es dazu, dass viel schwerere Gesteine als das Wasser sich an der Nordhalbkugel konzentrieren und sich nicht gleichmäßig irgendwo durch die entsprechenden Kräfte von Nord- und Südpol und allem, was dazwischen an magnetischen Strömungen läuft, dass die sich nicht gleichmäßig verteilt haben? Das müsste doch eigentlich so sein, aber es ist eben nicht so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist viel widersprüchlicher, auch in dem heutigen Weltbild, was man hat, in dieser Hinsicht, so viel Widersprüchliches. Und dennoch muss man sagen, die Tatsache, dass sie mal zusammenhängend waren und dann auseinander gedriftet sind, die kann man nicht mehr widerlegen. Da sprechen alle sinnlich wahrnehmbaren Erscheinungen, also was vor allem die Flora und Fauna angeht, die Versteinerungen und auch die Mineralkörper, gerade die eiszeitlichen Ablagerungen, eine Eiszeit, die vor unserer Eiszeit war, die sogenannte [[w:Permokarbonische_Vereisung|permokarbonische Eiszeit]], da kommen wir nochmal drauf zurück, die damals abgelagert wurden. Es sind so viele Phänomene, die dafür sprechen, dass da Kräfte wirksam waren, ganz spezifischer Art, die sich nicht einfach nur berechnen lassen aus der Achsenstellung der Erde oder Fliehkräften oder sonst wie. Theorien gibt es noch und noch, und jede greift irgendein Phänomen auf, aber dann merkt man, es steht im totalen Widerspruch zu anderen Phänomenen, und man ist da noch an kein Ende gekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Plattentheorie gilt heute. Es gibt sieben große Platten und fünf kleine Platten. Die gilt für so schlüssig, man meint, da ist man heute der Überzeugung, die sei so absolut erklärbar aus allen Zusammenhängen, dass es so ist. Und da kommt dann plötzlich wieder so einer, Wunderlich [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[w:Hans_Georg_Wunderlich|H. G. Wunderlich]](?)] hieß der, der ist leider Gottes in jungen Jahren gestorben, aber das war ein genialer Geologe, so ein Kerl, was hätte der noch in seinem Leben zurechtrücken können. Der fängt dann an, sogar die Plattentheorie zu kritisieren, was auch keiner gewagt hat, sondern sie meinen alle, das sei jetzt klar, die sogenannten Plattentheorien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Phänomene sind auch da, da gibt es Plattengrenzen, die schieben sich aneinander vorbei und erzeugen Erdbeben und alles Mögliche. Das werden wir morgen nochmal sehen. Aber dieser hat sich erkühnt, der Wunderlich, Professor für Geologie in Stuttgart, auch selbst diese Theorie anfängt und hoch, hoch intelligent infrage zu stellen. Also man merkt, das Ganze ist immer noch im Prozess, es geht immer weiter, immer weiter. Aber jeder Schritt ist eben ein Erkenntnisschritt auf dem Wege, und eines Tages, wie der Goethe gesagt hat, wird gewiss einer kommen, der da quasi – wir wollen ihm vorarbeiten. Gut, also dann, bis morgen.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;Folge  [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|1]] - [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|2]] - [[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|3]] - [[Geologie - 4. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|4]] - [[Geologie - 5. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|5]] - [[Geologie - 6. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|6]] - [[Geologie - 7. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|7]] - [[Geologie - 8. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|8]] - [[Geologie - 9. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|9]] - [[Geologie - 10. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|10]] - [[Geologie - 11. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|11]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
== Glossar==&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|A}}&lt;br /&gt;
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[[Ablagerung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Es gibt also in den &#039;&#039;&#039;Ablagerungen&#039;&#039;&#039; bestimmte Minerale, die nur unter Meeresbedingungen entstehen.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Leitfossilien als Orientierungshilfe 00:32:20|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:32:20]]&lt;br /&gt;
[[Ackerbau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Also die [[Grabenbruch|Grabenbrüche]] in der Welt, die sind von großer Bedeutung und […] meistens auch mit die fruchtbarsten Gegenden für den &#039;&#039;&#039;Ackerbau&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Grabenbrüche weltweit und ihre Bedeutung 00:42:31|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:42:31]]&lt;br /&gt;
[[Ahriman]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Die [[Erdinneres|achte Schicht]] wird dann eben der [[große Zersplitterer]] genannt, also &#039;&#039;&#039;Ahrimans&#039;&#039;&#039; Reich im eigentlichen Sinne.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die 9 Schichten der Erde nach Rudolf Steiner 01:09:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:09:43]]&lt;br /&gt;
Antikräfte (siehe [[Kraft]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Asthenosphäre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Die &#039;&#039;&#039;Asthenosphäre&#039;&#039;&#039; ist 600 Kilometer. Und diese Asthenosphäre […] scheint so zu sein, dass hier ein Zustand besteht, eines, wie man es heute nennt, säkular-plastischen Zustandes […} sehr zähflüssig ist diese [[Erdschichtung|Schicht]] in Bewegung.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Lithosphäre und Asthenosphäre 00:55:13|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:55:13]]&lt;br /&gt;
* „[…] man nimmt an, dass dieser ganze Bereich des äußeren [oberen] und inneren [unteren] [[Erdmantel|Erdmantels]], dass sie eben nicht flüssig sind, wie man immer meint, weil das Magma da oben aus den Vulkanen rauskommt, sondern zähplastisch […] in der &#039;&#039;&#039;Asthenosphäre&#039;&#039;&#039; und dem inneren Erdmantel […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der obere und untere Erdmantel 00:58:15|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:58:15]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|B}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|B}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Basalt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] die eigentlichen [[Boden|Tiefseeböden]] und der mittelatlantische Rücken, das ist alles &#039;&#039;&#039;Basalt&#039;&#039;&#039;. Das hat mit Granit und all dem, was die Kontinente ausmacht, überhaupt nichts zu tun.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Erkenntnis der basaltischen Tiefseeböden 01:30:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:30:23]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Boden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] nach dem Zweiten Weltkrieg haben die Amerikaner die Meeresforschung so richtig in Gang gesetzt und haben den ganzen Pazifik abgefahren mit dem Echolot, und haben da auch so seltsame Meeresrücken gefunden im pazifischen Raum, untermeerisch […] und die haben Tiefseebohrungen gemacht. Da hatten sie zum ersten Mal den Beweis über die Beschaffenheit des &#039;&#039;&#039;Tiefseebodens&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Entdeckung des mittelatlantischen Rückens 01:28:11|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:28:11]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] die eigentlichen &#039;&#039;&#039;Tiefseeböden&#039;&#039;&#039; und der mittelatlantische Rücken, das ist alles [[Basalt]]. Das hat mit Granit und all dem, was die Kontinente ausmacht, überhaupt nichts zu tun.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Erkenntnis der basaltischen Tiefseeböden 01:30:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:30:23]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Böse (siehe [[Das Böse]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|C}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|C}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Christentum]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Wenn man das &#039;&#039;&#039;Christentum&#039;&#039;&#039; verstehen will, ist es nichts anderes als die Verwirklichung des [[Entwicklungsgedanken|Entwicklungsgedankens]], dass ich nicht bei mir stehen bleibe in dem Selbst […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Landwirtschaftliche Kurs und der Entwicklungsgedanke 00:17:58|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:17:58]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|D}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|D}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Das Böse]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und alle diese Schritte zur übersinnlichen Erkenntnis […] kann er nur erreichen, wenn er eben auch ein [[Bewusstsein]] für die [[Untersinnlich|untersinnliche Welt]] entwickelt. Das heißt, die Auseinandersetzung mit dem &#039;&#039;&#039;Bösen&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die untersinnliche Welt 01:12:57|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:12:57]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und die [[Erdinneres|neunte Schicht]], die bezeichnet er (R. Steiner) dann als nichts, eigentlich nichts irgendwie beschreibbar, als das Zentrum &#039;&#039;&#039;des Bösen&#039;&#039;&#039; schlechthin.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die 9 Schichten der Erde nach Rudolf Steiner 01:09:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:09:43]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Digitale Welt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Es ist nicht die Atomenergie, sondern die &#039;&#039;&#039;digitale Welt&#039;&#039;&#039;, wo diese [[Kraft|untersinnlichen Kräfte]] nicht nur jetzt explosiv irgendwo wirksam sind, sondern sie ergreifen die [[A:Seele|Seele]] des Menschen und verformen, verändern die Seele des Menschen […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Untersinnliche Kräfte 01:14:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:14:23]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|E}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|E}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Entwicklungsgedanke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] das ist eigentlich eine Prämisse […] die muss jeder für sich selbst beantworten. Inwiefern es wirklich eine Möglichkeit gibt, dass der Mensch nicht nur die &#039;&#039;&#039;Natur&#039;&#039;&#039; zu retten hat, sondern dass er die Natur zu &#039;&#039;&#039;entwickeln&#039;&#039;&#039; hat.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Mission des Menschen in Bezug auf die Natur 00:12:48|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:12:48]]&lt;br /&gt;
* „[…] das ist die Situation des [[Ökologischen Landbau|ökologischen Landbaus]], des &#039;&#039;&#039;Entwicklungsgedankens&#039;&#039;&#039; heute. Man kann der [[Natur]] nie gerecht werden. Man kann sie nie erreichen […] man kann nur den Schaden […] minimieren. Und dieses Gesetz ist eben nur möglich zu durchbrechen, wenn man zum [[Raum und Zeit|Raum […] hinzunimmt […] die Zeit]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Mission des Menschen in Bezug auf die Natur 00:12:48|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:12:48]]&lt;br /&gt;
* „[…] der Begriff der [[Landwirtschaft|landwirtschaftlichen Individualität]], den [[Rudolf Steiner]] zu Beginn des zweiten Vortrages entwickelt, ist nichts anderes wie der verkörperte &#039;&#039;&#039;Entwicklungsgedanke&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Landwirtschaftliche Kurs und der Entwicklungsgedanke 00:17:58|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:17:58]]&lt;br /&gt;
* „Wenn man das [[Christentum]] verstehen will, ist es nichts anderes als die Verwirklichung des &#039;&#039;&#039;Entwicklungsgedankens&#039;&#039;&#039;, dass ich nicht bei mir stehen bleibe in dem Selbst […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Landwirtschaftliche Kurs und der Entwicklungsgedanke 00:17:58|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:17:58]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Erde (Planet)|Erde]] (Planet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] knapp 71% der gesamten &#039;&#039;&#039;Erdoberfläche&#039;&#039;&#039; ist Meerwasser. Stellen Sie sich das mal vor, fast drei Viertel der Erdoberfläche sind Meerwasser […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Das Gesicht der Erde 01:17:15|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:17:15]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erdkern (siehe [[Erdinneres]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Erdinneres]] [9 Erdschichten nach Geisteswissenschaft Rudolf Steiners]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Aber wer kommt schon so ohne weiteres damit zurecht, wenn [[Rudolf Steiner]] in der &amp;quot;Geheimwissenschaft&amp;quot; von den [[a:Hierarchien#Gliederung_der_Hierarchien|neun Hierarchien]] spricht […] Und jetzt erscheint als geisteswissenschaftliches Forschungsergebnis, dass die &#039;&#039;&#039;Erde in ihrem inneren&#039;&#039;&#039; Aufbau neun-gliedrig ist […] dass es eigentlich eine Art Gegenspiegel ist zu den neun Hierarchien.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Das Innere der Erde aus Sicht der Geisteswissenschaft 01:06:05|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:06:05]]&lt;br /&gt;
* „[…] er [R.S.] spricht da als erste Schicht, ich möchte das jetzt nicht an die Tafel malen, als erste Schicht von der [[Mineralerde]], also das, was man die [[Erdkruste]] auch nennen könnte […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die 9 Schichten der Erde nach Rudolf Steiner 01:09:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:09:43]]&lt;br /&gt;
* „[…] dann spricht er von einer &#039;&#039;&#039;zweiten Schicht&#039;&#039;&#039;, das ist die Weicherde.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die 9 Schichten der Erde nach Rudolf Steiner 01:09:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:09:43]]&lt;br /&gt;
* „Die &#039;&#039;&#039;achte Schicht&#039;&#039;&#039; wird dann eben der [[große Zersplitterer]] genannt, also [[Ahriman|Ahrimans]] Reich im eigentlichen Sinne.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die 9 Schichten der Erde nach Rudolf Steiner 01:09:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:09:43]]&lt;br /&gt;
* „Und die &#039;&#039;&#039;neunte Schicht&#039;&#039;&#039;, die bezeichnet er dann als nichts, eigentlich nichts irgendwie beschreibbar, als das Zentrum [[Das Böse|des Bösen]] schlechthin.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die 9 Schichten der Erde nach Rudolf Steiner 01:09:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:09:43]]&lt;br /&gt;
* „[…] &#039;&#039;&#039;Erdkern&#039;&#039;&#039;. Der ist wieder fest, stellt man vor als fest, und zwar in Form von Eisennickel. Da sind unglaubliche Theorien damit verbunden […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Erdkern und seine Schichten 01:00:33|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:00:33]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Erdkruste]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] wenn wir hier jetzt die Erde haben, dann haben wir hier oben, als Alleroberstes, die &#039;&#039;&#039;Erdkruste&#039;&#039;&#039;. Und diese Erdkruste ist nicht dicker als bei der Orangenschale, die Orangenschale ist schon ziemlich dick, die Apfelschale vielleicht.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Aufbau der Erde nach seismischen Erkenntnissen 00:52:34|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:52:34]]&lt;br /&gt;
* „60 Kilometer mächtig ist also die kontinentale &#039;&#039;&#039;Kruste&#039;&#039;&#039;, so sagt man heute.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Aufbau der Erde nach seismischen Erkenntnissen 00:52:34|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:52:34]]&lt;br /&gt;
[[Erdmantel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und diese beiden zusammen [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[Lithospäre]] und [[Asthenosphäre]]] nennt man den äußeren [oberen] &#039;&#039;&#039;Erdmantel&#039;&#039;&#039;. Und darunter nun eine weitere [[Erdschichtung|Schicht]], noch viel mächtiger, und die bezeichnet man jetzt als den inneren [unteren] Erdmantel.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der obere und untere Erdmantel 00:58:15|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:58:15]]&lt;br /&gt;
* „[…] man nimmt an, dass dieser ganze Bereich des äußeren [oberen] und inneren [unteren] &#039;&#039;&#039;Erdmantels&#039;&#039;&#039;, dass sie eben nicht flüssig sind, wie man immer meint, weil das Magma da oben aus den Vulkanen rauskommt, sondern zähplastisch […] in der [[Asthenosphäre]] und dem inneren Erdmantel […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der obere und untere Erdmantel 00:58:15|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:58:15]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Erdschichtung, äussere Wissenschaft]] (9 Erdschichten nach Geisteswissenschaft Rudolf Steiners siehe [[Erdinneres]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „So ist die [[Stratigraphie]], das heißt, das, was der Laie entdeckt hat, die &#039;&#039;&#039;Schichtungen&#039;&#039;&#039; der äußersten [[Erdkruste]], die kann man sich dann nach und nach erschließen, wenn man in verschiedenen Gegenden die Steinbrüche aufsucht.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Methoden zur Erforschung der Erdkruste 00:26:29|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:26:29]]&lt;br /&gt;
* „Die [[Asthenosphäre]] ist 600 Kilometer. Und diese Asthenosphäre […] scheint so zu sein, dass hier ein Zustand besteht, eines, wie man es heute nennt, säkular-plastischen Zustandes […} sehr zähflüssig ist diese &#039;&#039;&#039;Schicht&#039;&#039;&#039; in Bewegung.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Lithosphäre und Asthenosphäre 00:55:13|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:55:13]]&lt;br /&gt;
* „Und diese beiden zusammen [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[Lithospäre]] und [[Asthenosphäre]]] nennt man den äußeren [oberen] [[Erdmantel]]. Und darunter nun eine weitere &#039;&#039;&#039;Schicht&#039;&#039;&#039;, noch viel mächtiger, und die bezeichnet man jetzt als den inneren [unteren] Erdmantel.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der obere und untere Erdmantel 00:58:15|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:58:15]]&lt;br /&gt;
* „[…] das große [[w:Erdbeben_von_San_Francisco_1906|Erdbeben von San Francisco]]. Das war 1906, glaube ich […] ich gehe davon aus, dass Rudolf Steiner daraufhin dann [[a:GA_96|diese Vorträge [GA96]]] gehalten hat […] Und da schildert er den &#039;&#039;&#039;Aufbau der Erde&#039;&#039;&#039; vom geisteswissenschaftlichen Standpunkt aus. Und der ist nun so, dass er dort eine Achtgliederung des Erdinhalts schildert und noch eine neunte […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Das Innere der Erde aus Sicht der Geisteswissenschaft 01:06:05|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:06:05]]&lt;br /&gt;
[[Höhere Erkenntnis|Erkenntnis (höhere)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und das kann man den Schritt tun zur &#039;&#039;&#039;höheren Erkenntnis&#039;&#039;&#039; über die [[Imagination]], zur [[Inspiration]], zur [[Intuition]], also die Schritte der [[Übersinnlich|übersinnlichen]] Erkenntnis.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die untersinnliche Welt 01:12:57|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:12:57]]&lt;br /&gt;
* „Und alle diese Schritte zur &#039;&#039;&#039;übersinnlichen Erkenntnis&#039;&#039;&#039; […] kann er nur erreichen, wenn er eben auch ein [[Bewusstsein]] für die [[Untersinnlich|untersinnliche Welt]] entwickelt. Das heißt, die Auseinandersetzung mit dem [[Das Böse|Bösen]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die untersinnliche Welt 01:12:57|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:12:57]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Erosionsschlucht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] die &#039;&#039;&#039;Erosionsschluchten&#039;&#039;&#039;, wo man wunderbar die [[Erdkruste]] in ihrem Aufbau erkennen kann, und die gibt es nirgends so toll entwickelt wie in den Rocky Mountains in Amerika&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Erosionsschluchten 00:45:36|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:45:36]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|F}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|F}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|G}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|G}}Gebirgsbildung (siehe [[Gebirge]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Das Zweite ist, dass man die &#039;&#039;&#039;Gebirgsbildungen&#039;&#039;&#039; studiert […], [[Gestein|Gesteinsbildungen]] im Gebirge, dann kann man auch allmählich ein Bild gewinnen für das, was unter den eigenen Füßen ansteht, aber unsichtbar ist. Im Gebirge wird es sichtbar […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Studium der Gebirgsbildungen 00:30:49|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:30:49]]&lt;br /&gt;
[[Gedanke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Wir praktizieren ständig [[Übersinnlich|Übersinnlichkeit]] in unserem &#039;&#039;&#039;Gedankenleben&#039;&#039;&#039;, in unserem [[Gefühl|Gefühlsleben]], in unserem [[Wille|Willensleben]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die untersinnliche Welt 01:12:57|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:12:57]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Gefühl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Wir praktizieren ständig [[Übersinnlich|Übersinnlichkeit]] in unserem [[Gedanke|Gedankenleben]], in unserem &#039;&#039;&#039;Gefühlsleben&#039;&#039;&#039;, in unserem [[Wille|Willensleben]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die untersinnliche Welt 01:12:57|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:12:57]]&lt;br /&gt;
[[Gestein]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Das Zweite ist, dass man die [[Gebirge|Gebirgsbildungen]] studiert […] wo auch immer auf der Welt, und studiert jetzt wirklich solche Gebirgsbildungen, &#039;&#039;&#039;Gesteinsbildungen&#039;&#039;&#039; im Gebirge, dann kann man auch allmählich ein Bild gewinnen für das, was unter den eigenen Füßen ansteht, aber unsichtbar ist. Im Gebirge wird es sichtbar […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Studium der Gebirgsbildungen 00:30:49|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:30:49]]&lt;br /&gt;
* „[[Lithosphäre]], die Gesteinssphäre, Lithos heißt auf Griechisch der &#039;&#039;&#039;Gestein&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Lithosphäre und Asthenosphäre 00:55:13|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:55:13]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gesteinsbildung (siehe [[Gestein]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gesteinssphäre (siehe [[Gestein]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Goethe]], Johann Wolfgang von&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „&#039;&#039;&#039;Goethe&#039;&#039;&#039; hat grundsätzlich gefragt, wenn er irgendein [[Phänomen]] aufgesucht hat, nicht das Phänomen jetzt stehen zu lassen und daran eine Theorie zu knüpfen, sondern immer gefragt: Was sind die treibenden [[Kraft|Kräfte]], die dieses Phänomen hervorgebracht haben?&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Ausblick 01:35:34|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:35:34]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Gondwana]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] das ist eine echte Berühmtheit, der [[Wegener, Alfred|Alfred Wegener]]. Der war […] ein Geophysiker und Klimatologe, 1880 geboren und 1936 im Inlandeis von Grönland ums Leben gekommen, auf einer Expedition. Dieser Mann hat […] eine Theorie aufgestellt, die besagt, dass es mal einen Kontinent gegeben habe, [[Pangea]] […] Und dass dieser Kontinent einmal Australien, Indien, die Antarktis, Afrika und Südamerika vereint hat. Ein großer Südkontinent, genannt &#039;&#039;&#039;Gondwana&#039;&#039;&#039; […}&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Alfred Wegeners Theorie 01:20:45|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:20:45]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Australien hing früher an Afrika dran, Indien hing früher an Afrika dran, und ebenso die Antarktis und ebenso Südamerika, und bildeten diesen &#039;&#039;&#039;Gondwana&#039;&#039;&#039;-[[Kontinent]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Plattentektonik und die Bewegung der Kontinente 01:32:16|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:32:16]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Grabenbruch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Eine besondere Form der [[Tektonik]] sind dann die &#039;&#039;&#039;Grabenbrüche&#039;&#039;&#039;. […] Der berühmteste Grabenbruch in Europa […] ist das [[w:Oberrheinische_Tiefebene|Rheintal]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Studium der Gebirgsbildungen 00:30:49|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:38:20]]&lt;br /&gt;
* „Das Rheintal von Basel bis nach Frankfurt und dann noch bis Bingen, ist ein riesenhafter &#039;&#039;&#039;Grabenbruch&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Grabenbrüche: Das Rheintal als Beispiel 00:40:06|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:40:06]]&lt;br /&gt;
* „Also die &#039;&#039;&#039;Grabenbrüche&#039;&#039;&#039; in der Welt, die sind von großer Bedeutung und […] meistens auch mit die fruchtbarsten Gegenden für den [[Ackerbau]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Grabenbrüche weltweit und ihre Bedeutung 00:42:31|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:42:31]]&lt;br /&gt;
* „Da gibt es nochmal einen riesen &#039;&#039;&#039;Grabenbruch&#039;&#039;&#039; auf Erden, das ist der [[w:Ostafrikanischer_Graben|ostafrikanische Graben]], der zieht sich von Mosambik unten, zieht er sich rauf bis ans Rote Meer, und das [[w:Rotes_Meer|Rote Meer]] selber ist auch ein Grabenbruch.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Grabenbrüche weltweit und ihre Bedeutung 00:42:31|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:42:31]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|H}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|H}}[[Haeckel, Ernst]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Übrigens geht der Begriff der [[Ökologie]] auf &#039;&#039;&#039;Haeckel&#039;&#039;&#039; zurück […] der hat diesen Begriff überhaupt erst gebildet. Und aus diesem Bewusstsein heraus ist der [[w:Ökologische_Landwirtschaft|ökologische Landbau]] entstanden.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Entwicklungsgedanke im ökologischen Bewusstsein 00:07:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:07:23]]&lt;br /&gt;
Höhere Erkenntnis (siehe [[Höhere Erkenntnis|Erkenntnis, höhere]])&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|I}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|I}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Imagination]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und das kann man den Schritt tun zur [[Höhere Erkenntnis|höheren Erkenntnis]] über die &#039;&#039;&#039;Imagination&#039;&#039;&#039;, zur [[Inspiration]], zur [[Intuition]], also die Schritte der [[Übersinnlich|übersinnlichen]] Erkenntnis.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die untersinnliche Welt 01:12:57|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:12:57]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Inspiration]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und das kann man den Schritt tun zur [[Höhere Erkenntnis|höheren Erkenntnis]] über die [[Imagination]], zur &#039;&#039;&#039;Inspiration&#039;&#039;&#039;, zur [[Intuition]], also die Schritte der [[Übersinnlich|übersinnlichen]] Erkenntnis.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Urknalltheorie und ihre Implikationen 00:03:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:12:57]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Intuition]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und das kann man den Schritt tun zur [[Höhere Erkenntnis|höheren Erkenntnis]] über die [[Imagination]], zur [[Inspiration]], zur &#039;&#039;&#039;Intuition&#039;&#039;&#039;, also die Schritte der [[Übersinnlich|übersinnlichen]] Erkenntnis.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Urknalltheorie und ihre Implikationen 00:03:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:12:57]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|J}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|J}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|K}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|K}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kernspaltung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und dann 1938, im Januar, im Kaiser-Wilhelm-Institut in Berlin, hat Hahn, Strassmann und Lise Meitner die erste &#039;&#039;&#039;Kernspaltung&#039;&#039;&#039; im Versuch vollzogen. Also wir haben es hier mit der Schilderung aus der [[Geisteswissenschaft]] mit etwas zu tun, was ganz in die [[Untersinnlichkeit]] führt, also in das Reich der Antikräfte […] Evolutionskräfte sind, die [[Kraft|Antikräfte]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Untersinnliche Kräfte 01:14:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:14:23]]&lt;br /&gt;
[[Kontinent]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] der &#039;&#039;&#039;Südkontinent&#039;&#039;&#039; und der Nordkontinent? Die sind eben so einschließlich Nordamerika, einschließlich Grönland, die hingen alle zusammen, und dann plötzlich sind die auseinander gedriftet und bilden heute das Gesicht der [[Erde (Planet)|Erde]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Plattentektonik und die Bewegung der Kontinente 01:32:16|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:32:16]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Der einzige &#039;&#039;&#039;Kontinent&#039;&#039;&#039;, der einen Ruhepol bildet, weitgehend jedenfalls, ist der afrikanische Kontinent. Der ist &amp;quot;in situ&amp;quot;, an dem Ort schon immer gewesen […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Plattentektonik und die Bewegung der Kontinente 01:32:16|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:32:16]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Australien hing früher an Afrika dran, Indien hing früher an Afrika dran, und ebenso die Antarktis und ebenso Südamerika, und bildeten diesen Gondwana-&#039;&#039;&#039;Kontinent&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Plattentektonik und die Bewegung der Kontinente 01:32:16|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:32:16]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] dennoch muss man sagen, die Tatsache, dass sie [&#039;&#039;&#039;Kontinente&#039;&#039;&#039;] mal zusammenhängend waren und dann auseinander gedriftet sind, die kann man nicht mehr widerlegen.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Fragen 01:38:21|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:38:21]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kontinentalverschiebung (siehe [[Kontinent]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kraft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und dann 1938, im Januar, im Kaiser-Wilhelm-Institut in Berlin, hat Hahn, Strassmann und Lise Meitner die erste [[Kernspaltung]] im Versuch vollzogen. Also wir haben es hier mit der Schilderung aus der [[Geisteswissenschaft]] mit etwas zu tun, was ganz in die [[Untersinnlichkeit]] führt, also in das Reich der Antikräfte […] Evolutionskräfte sind, die &#039;&#039;&#039;Antikräfte&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Untersinnliche Kräfte 01:14:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:14:23]]&lt;br /&gt;
* „Es ist nicht die Atomenergie, sondern die [[digitale Welt]], wo diese &#039;&#039;&#039;untersinnlichen Kräfte&#039;&#039;&#039; nicht nur jetzt explosiv irgendwo wirksam sind, sondern sie ergreifen die [[A:Seele|Seele]] des Menschen und verformen, verändern die Seele des Menschen […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Untersinnliche Kräfte 01:14:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:14:23]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|L}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|L}}Landwirtschaftliche Individualität (siehe [[Landwirtschaft]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] der Begriff der &#039;&#039;&#039;landwirtschaftlichen Individualität&#039;&#039;&#039;, den [[Rudolf Steiner]] zu Beginn des zweiten Vortrages entwickelt, ist nichts anderes wie der verkörperte [[Entwicklungsgedanke]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Landwirtschaftliche Kurs und der Entwicklungsgedanke 00:17:58|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:17:58]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Landwirtschaftlicher Kurs als Zusammenfassung|Landwirtschaftlicher Kurs]] (Begriff)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Insofern ist wirklich der [[Entwicklungsgedanke]] dem &#039;&#039;&#039;landwirtschaftlichen Kurs&#039;&#039;&#039; und der Anthroposophie von vorne bis hinten immanent.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Landwirtschaftliche Kurs und der Entwicklungsgedanke 00:17:58|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:17:58]]&lt;br /&gt;
Leitfossilien (siehe [[Fossilien]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] ein Weiteres in Bezug auf die [[Stratigraphie]]: Da kann man sich orientieren an den sogenannten &#039;&#039;&#039;Leitfossilien&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Leitfossilien als Orientierungshilfe 00:32:20|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:32:20]]&lt;br /&gt;
[[Lithosphäre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „&#039;&#039;&#039;Lithosphäre&#039;&#039;&#039;, die Gesteinssphäre, Lithos heißt auf Griechisch der [[Gestein]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Lithosphäre und Asthenosphäre 00:55:13|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:55:13]]&lt;br /&gt;
* „[…] die &#039;&#039;&#039;Lithosphäre&#039;&#039;&#039; […] die ist ungefähr 100 bis 120 Kilometer.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Lithosphäre und Asthenosphäre 00:55:13|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:55:13]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|M}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|M}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Mineralerde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] er [R.S.] spricht da als [[Erdinneres|erste Schicht]], ich möchte das jetzt nicht an die Tafel malen, als erste Schicht von der &#039;&#039;&#039;Mineralerde&#039;&#039;&#039;, also das, was man die [[Erdkruste]] auch nennen könnte […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die 9 Schichten der Erde nach Rudolf Steiner 01:09:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:09:43]]&lt;br /&gt;
[[Mittelatlantischer Rücken]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und die &amp;quot;Meteor&amp;quot; war ausgestattet mit allen Messinstrumenten, und die haben den ganzen Atlantik abgefahren in den 20er, 30er Jahren und haben festgestellt, dass es im Atlantik ein Hochgebirge gibt, der sogenannte &#039;&#039;&#039;mittelatlantische Rücken&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Entdeckung des mittelatlantischen Rückens 01:28:11|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:28:11]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|N}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|N}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Nachhaltigkeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[[Ökologischer Landbau|ökologische Landbau]] […] in einer zwiespältigen Situation. Weil er treu studiert […] was in der Natur an Gesetzen waltet, dass man dem versucht Rechnung zu tragen […] dass wir das erhalten müssen. Daraus ergibt sich aber kein Zukunftsgesichtspunkt, sondern &#039;&#039;&#039;Nachhaltigkeit&#039;&#039;&#039; heißt dann nur Fortsetzen dessen, was schon da ist […] der Mensch eigentlich nur Zerstörer ist, und nicht Entwickler.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Kritik am ökologischen Landbau und der Nachhaltigkeit 00:09:08|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:09:08]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Natur]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] das ist eigentlich eine Prämisse […] die muss jeder für sich selbst beantworten. Inwiefern es wirklich eine Möglichkeit gibt, dass der Mensch nicht nur die &#039;&#039;&#039;Natur&#039;&#039;&#039; zu retten hat, sondern dass er die [[Entwicklungsgedanke|Natur zu entwickeln]] hat.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Mission des Menschen in Bezug auf die Natur 00:12:48|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:12:48]]&lt;br /&gt;
* „Jeder [[Gestein|Steinbruch]] lässt einen im Buch der &#039;&#039;&#039;Natur&#039;&#039;&#039; lesen.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Methoden zur Erforschung der Erdkruste 00:26:29|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:26:29]]&lt;br /&gt;
[[Novalis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] im Sinne des Spruches von [[A:Novalis|Novalis]] […] Wir stehen in einer Mission, zur Bildung der Erde sind wir berufen.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Mission des Menschen in Bezug auf die Natur 00:12:48|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:12:48]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|O}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|O}}[[Okeanos]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Wenn man mal bei den Griechen nachforscht, dann sprechen die immer vom &#039;&#039;&#039;Okeanos&#039;&#039;&#039;. Und dann meinten die einen Wassergürtel um die Erde herum […] Das sind noch so letzte Reste von urältesten, nennen wir es, Erinnerungen in der Menschheit […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Alfred Wegeners Theorie 01:20:45|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:20:45]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ökologie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Übrigens geht der Begriff der &#039;&#039;&#039;Ökologie&#039;&#039;&#039; auf [[Haeckel, Ernst|Haeckel]] zurück […] der hat diesen Begriff überhaupt erst gebildet. Und aus diesem Bewusstsein heraus ist der [[Ökologischer Landbau|ökologische Landbau]] entstanden.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Entwicklungsgedanke im ökologischen Bewusstsein 00:07:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:07:23]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ökologischer Landbau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „&#039;&#039;&#039;ökologische Landbau&#039;&#039;&#039; […] in einer zwiespältigen Situation. Weil er treu studiert […] was in der Natur an Gesetzen waltet, dass man dem versucht Rechnung zu tragen […] dass wir das erhalten müssen. Daraus ergibt sich aber kein Zukunftsgesichtspunkt, sondern [[Nachhaltigkeit]] heißt dann nur Fortsetzen dessen, was schon da ist […] der Mensch eigentlich nur Zerstörer ist, und nicht Entwickler.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Kritik am ökologischen Landbau und der Nachhaltigkeit 00:09:08|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:09:08]]&lt;br /&gt;
* „… das ist die Situation des &#039;&#039;&#039;ökologischen Landbaus&#039;&#039;&#039;, des [[Entwicklungsgedanke|Entwicklungsgedankens]] heute. Man kann der [[Natur]] nie gerecht werden. Man kann sie nie erreichen […] man kann nur den Schaden […] minimieren. Und dieses Gesetz ist eben nur möglich zu durchbrechen, wenn man zum [[Raum und Zeit|Raum […] hinzunimmt […] die Zeit]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Mission des Menschen in Bezug auf die Natur 00:12:48|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:12:48]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|P}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|P}}[[Pangäa]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] das ist eine echte Berühmtheit, der [[Wegener, Alfred|Alfred Wegener]]. Der war […] ein Geophysiker und Klimatologe, 1880 geboren und 1936 im Inlandeis von Grönland ums Leben gekommen, auf einer Expedition. Dieser Mann hat […] eine Theorie aufgestellt, die besagt, dass es mal einen Kontinent gegeben habe, &#039;&#039;&#039;Pangäa&#039;&#039;&#039; […] Und dass dieser Kontinent einmal Australien, Indien, die Antarktis, Afrika und Südamerika vereint hat. Ein großer Südkontinent, genannt [[Gondwana]] […}&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Alfred Wegeners Theorie 01:20:45|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:20:45]]&lt;br /&gt;
[[Phänomen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[[Goethe]] hat grundsätzlich gefragt, wenn er irgendein &#039;&#039;&#039;Phänomen&#039;&#039;&#039; aufgesucht hat, nicht das Phänomen jetzt stehen zu lassen und daran eine Theorie zu knüpfen, sondern immer gefragt: Was sind die treibenden [[Kraft|Kräfte]], die dieses Phänomen hervorgebracht haben?&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Ausblick 01:35:34|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:35:34]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Platten und Plattentektonik (siehe [[Tektonik]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Plutonite]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] man hat oben die [[w:Erdkruste|Erdkruste]], da hat man jetzt Ablagerungen […] Eine ganze Fülle von Schichten, Schichten, Schichten. Und da drunter ist was. Und das ist das Urgestein. Das sind die &#039;&#039;&#039;Plutonite&#039;&#039;&#039; …&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Erscheinung der Plutonite und Urgesteine 00:35:33|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:35:33]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|Q}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|Q}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|R}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|R}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Raum und Zeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „… das ist die Situation des [[Ökologischer Landbau|ökologischen Landbaus]], des [[Entwicklungsgedanke|Entwicklungsgedankens]] heute. Man kann der [[Natur]] nie gerecht werden. Man kann sie nie erreichen […] man kann nur den Schaden […] minimieren. Und dieses Gesetz ist eben nur möglich zu durchbrechen, wenn man zum &#039;&#039;&#039;Raum […] hinzunimmt […] die Zeit&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Mission des Menschen in Bezug auf die Natur 00:12:48|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:12:48]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|S}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|S}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schichtung (siehe [[Erdschichtung]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seele]] (Menschenseele)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Es ist nicht die Atomenergie, sondern die [[digitale Welt]], wo diese [[Kraft|untersinnlichen Kräfte]] nicht nur jetzt explosiv irgendwo wirksam sind, sondern sie ergreifen die &#039;&#039;&#039;Seele&#039;&#039;&#039; des Menschen und verformen, verändern die Seele des Menschen […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Untersinnliche Kräfte 01:14:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:14:23]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seismik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] das Bedeutendste von allem, mit dem man heute überhaupt über die [[Erdkruste]] bis hin zum Zentrum der Erde vorstößt […] ist die &#039;&#039;&#039;Seismik&#039;&#039;&#039;. Die Seismik, das heißt die Messung von Erdbebenwellen oder künstlich erzeugten Wellen.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Seismik als Schlüssel zum Erdinneren 00:47:47|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:47:47]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und die &#039;&#039;&#039;Seismik&#039;&#039;&#039;, die hat sich natürlich schon so nach und nach vor dem Zweiten Weltkrieg entwickelt.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Seismik als Schlüssel zum Erdinneren 00:47:47|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:47:47]]&lt;br /&gt;
* „[…] jedes [[Erdbeben]] oder jede künstlich erzeugte Explosion auf Erden erzeugt Wellen. […] da sind natürlich ungeheure Explosionswellen ausgelöst worden, und da hat man überall Messapparate hingestellt, &#039;&#039;&#039;seismische Geräte&#039;&#039;&#039;, um die Ankunft der Wellen und deren Geschwindigkeit und Stärke zu messen.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Seismik als Schlüssel zum Erdinneren 00:47:47|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:47:47]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steinbruch (siehe [[Gestein]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Jeder &#039;&#039;&#039;Steinbruch&#039;&#039;&#039; lässt einen im Buch der [[Natur]] lesen.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Methoden zur Erforschung der Erdkruste 00:26:29|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:26:29]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Stratigraphie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „So ist die &#039;&#039;&#039;Stratigraphie&#039;&#039;&#039;, das heißt, das, was der Laie entdeckt hat, die [[Erdeschichtung|Schichtungen]] der äußersten Erdkruste, die kann man sich dann nach und nach erschließen, wenn man in verschiedenen Gegenden die Steinbrüche aufsucht.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Methoden zur Erforschung der Erdkruste 00:26:29|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:26:29]]&lt;br /&gt;
* „[…] ein Weiteres in Bezug auf die &#039;&#039;&#039;Stratigraphie&#039;&#039;&#039;: Da kann man sich orientieren an den sogenannten [[Fossilien|Leitfossilien]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Leitfossilien als Orientierungshilfe 00:32:20|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:32:20]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|T}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|T}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Tektonik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Ein Weiteres ist die &#039;&#039;&#039;Tektonik&#039;&#039;&#039;. Tektonik heißt eigentlich auch so viel wie der Bau der [[Erdkruste]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Tektonik und ihre Phänomene 00:38:20|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:38:20]]&lt;br /&gt;
* „Eine besondere Form der &#039;&#039;&#039;Tektonik&#039;&#039;&#039; sind dann die [[Grabenbruch|Grabenbrüche]]. […] Der berühmteste Grabenbruch in Europa […] ist das [[w:Oberrheinische_Tiefebene|Rheintal]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Tektonik und ihre Phänomene 00:38:20|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:38:20]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] hat dann gemerkt, dass die ganze [[Erde (Planet)|Erde]] sich auflöst in bestimmte Platten. Man nennt es Platten, die [[Tektonik|Plattentektonik]], und zwar in [[w:Plattentektonik#Die_Lithosph%C3%A4renplatten|sieben Riesenplatten]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Plattentektonik und die Bewegung der Kontinente 01:32:16|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:32:16]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] plötzlich löst sich die ganze Erde in Plattenstrukturen auf. Und die [[w:Plattentektonik#Gebirgsbildung_und_Vulkanismus_im_Licht_der_Plattentektonik|Plattengrenzen]] sind dadurch charakterisiert, dass da der größte Vulkanismus ist und dass diese Platten offensichtlich in Bewegung sind […] ungefähr ein bis zwei Zentimeter […] in einem Jahr.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Plattentektonik und die Bewegung der Kontinente 01:32:16|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:32:16]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tiefseeboden (siehe [[Boden]])&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|U}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|U}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Übersinnlich]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Wir praktizieren ständig &#039;&#039;&#039;Übersinnlichkeit&#039;&#039;&#039; in unserem [[Gedanke|Gedankenleben]], in unserem [[Gefühl|Gefühlsleben]], in unserem [[Wille|Willensleben]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die untersinnliche Welt 01:12:57|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:12:57]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übersinnlichen Erkenntnis (siehe [[höhere Erkenntnis]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Untersinnlich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und alle diese Schritte zur [[Übersinnliche Erkenntnis|übersinnlichen Erkenntnis]] […] kann er nur erreichen, wenn er eben auch ein [[Bewusstsein]] für die &#039;&#039;&#039;untersinnliche Welt&#039;&#039;&#039; entwickelt. Das heißt, die Auseinandersetzung mit dem [[Das Böse|Bösen]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die untersinnliche Welt 01:12:57|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:12:57]]&lt;br /&gt;
* „Das ist die &#039;&#039;&#039;untersinnliche&#039;&#039;&#039; Welt, also wo Magnetismus, Elektrizität und Kernenergie wirksam sind.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die untersinnliche Welt 01:12:57|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:12:57]]&lt;br /&gt;
* „Und dann 1938, im Januar, im Kaiser-Wilhelm-Institut in Berlin, hat Hahn, Strassmann und Lise Meitner die erste [[Kernspaltung]] im Versuch vollzogen. Also wir haben es hier mit der Schilderung aus der [[Geisteswissenschaft]] mit etwas zu tun, was ganz in die &#039;&#039;&#039;Untersinnlichkeit&#039;&#039;&#039; führt, also in das Reich der Antikräfte […] Evolutionskräfte sind, die [[Kraft|Antikräfte]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Untersinnliche Kräfte 01:14:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:14:23]]&lt;br /&gt;
Untersinnliche Kräfte (siehe [[Kraft]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Urknall]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Wenn man diese &#039;&#039;&#039;Urknalltheorie&#039;&#039;&#039; nimmt, die geht letzten Endes in den Anfängen auf [[w:Immanuel_Kant|Kant]] und [[w:Pierre-Simon_Laplace|Laplace]] zurück.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Urknalltheorie und ihre Implikationen 00:03:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:03:43]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|V}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|V}}[[Vererbungstheorie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und dann 1869 [[Gregor Mendel]] mit der Begründung der Vererbungstheorie. Er hat die Vererbungsgesetze experimentell entdeckt …“ [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Einleitung und Rückblick 00:00:27|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:00:27]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|W}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|W}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wegener, Alfred]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] das ist eine echte Berühmtheit, der &#039;&#039;&#039;Alfred Wegener&#039;&#039;&#039;. Der war […] ein Geophysiker und Klimatologe, 1880 geboren und 1936 im Inlandeis von Grönland ums Leben gekommen, auf einer Expedition. Dieser Mann hat […] eine Theorie aufgestellt, die besagt, dass es mal einen Kontinent gegeben habe, [[Pangäa|Pangea]] […] Und dass dieser [[Kontinent]] einmal Australien, Indien, die Antarktis, Afrika und Südamerika vereint hat. Ein großer Südkontinent, genannt [[Gondwana]] […}&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Alfred Wegeners Theorie 01:20:45|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:20:45]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wille]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Wir praktizieren ständig [[Übersinnlich|Übersinnlichkeit]] in unserem [[Gedanke|Gedankenleben]], in unserem [[Gefühl|Gefühlsleben]], in unserem &#039;&#039;&#039;Willensleben&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die untersinnliche Welt 01:12:57|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:12:57]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|X}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|X}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|Y}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|Y}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|Z}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|Z}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|0-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|0-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9 Erdschichten nach Geisteswissenschaft Rudolf Steiners (siehe [[Erdinneres]])&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;Folge  [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|1]] - [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|2]] - [[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|3]] - [[Geologie - 4. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|4]] - [[Geologie - 5. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|5]] - [[Geologie - 6. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|6]] - [[Geologie - 7. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|7]] - [[Geologie - 8. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|8]] - [[Geologie - 9. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|9]] - [[Geologie - 10. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|10]] - [[Geologie - 11. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|11]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
[[Manfred Klett|| zurück zu Manfred Klett |]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Artikel unten}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausbildungsbetrieb]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausbildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:biologisch-dynamisch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bodenentwicklung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dottenfelderhof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 327]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rudolf Steiner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lehrer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landbauschule Dottenfelderhof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landwirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landwirtschaftlicher Kurs]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gunter Gebhard]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seminare]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkribiert von Stefan Sylla]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 100%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortragszyklus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dambe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://biodyn.wiki/index.php?title=Gesamtglossar_W&amp;diff=28625</id>
		<title>Gesamtglossar W</title>
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		<updated>2026-09-30T15:50:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dambe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;column-count: 2;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|W}}  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Wachstum]]&lt;br /&gt;
* Waffen, geistige&lt;br /&gt;
* Wahrhaftigkeit, meine Mission&lt;br /&gt;
* [[Wahrheit]]&lt;br /&gt;
* Wald ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#183|GA 327, S. 183ff]])&lt;br /&gt;
* Waldorfpädagogik (siehe [[Waldorfschule]])&lt;br /&gt;
* [[Waldorfschule]]&lt;br /&gt;
* [[Wandel]], Reproduktion&lt;br /&gt;
* [[Wärme]] ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#191|GA 327, S. 191]], [[GA 327#192| S. 192]])&lt;br /&gt;
** Leben&lt;br /&gt;
** und Kiesel ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#39|GA 327, S. 39]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wärmeäther (siehe [[Wärme]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wärmewandlung im Organismus (Erkältung) ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#223|GA 327, S. 223]], [[GA 327#224| S. 224]])&lt;br /&gt;
* [[Wärmewesen]]&lt;br /&gt;
* Wärmezustand und Saturn ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#39|GA 327, S. 39]])&lt;br /&gt;
* [[Wasser]]&lt;br /&gt;
** als Verteiler der Mondkräfte ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#38|GA 327, S. 38]])&lt;br /&gt;
** über und unter der Erde ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#49|GA 327, S. 49]])&lt;br /&gt;
** Wasserdüngung (siehe auch [[Düngung]])&lt;br /&gt;
** Wasserwesen&lt;br /&gt;
* Wassererosion (siehe [[Erosion]])&lt;br /&gt;
* Wasserstoff und sein Wirken ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#75|GA 327, S. 75]], [[GA 327#76| S. 76]], [[GA 327#136| S. 136]])&lt;br /&gt;
* Wasserstoffgehalt im Düngemittel, seine Bedeutung für die Pflanze ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#136|GA 327, S. 136]])&lt;br /&gt;
* [[Wawilow-Zentren]]&lt;br /&gt;
* [[Wegener, Alfred]]&lt;br /&gt;
* [[Ita Wegmann|Wegmann, Ita]]&lt;br /&gt;
* Wegwarte ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#55|GA 327, S. 55]])&lt;br /&gt;
* [[Weide]]&lt;br /&gt;
* [[Oberuferer Weihnachtspiele|Weihnachtspiele, Oberuferer]]&lt;br /&gt;
* Weinbau ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#173|GA 327, S. 173]], [[GA 327#174| S. 174]])&lt;br /&gt;
* [[Weißklee]]&lt;br /&gt;
* [[Weizen]] (Neigung zur Samenbildung) ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#111|GA 327, S. 111]])&lt;br /&gt;
* [[Weltbild]]&lt;br /&gt;
* [[Werden]]&lt;br /&gt;
* Werdeprozess (siehe [[Entwicklungsgedanke]])&lt;br /&gt;
* [[Werner, Gottlieb]]&lt;br /&gt;
* [[Wesen]]&lt;br /&gt;
* Wesenheit (siehe [[Wesen]])&lt;br /&gt;
* [[Wesensglieder]]&lt;br /&gt;
* [[Widerstand]]&lt;br /&gt;
* [[Wiederkäuer]]&lt;br /&gt;
* Wiesendüngung mit Kompost ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#95|GA 327, S. 95]])&lt;br /&gt;
* [[Wildsäugetier]] (siehe [[Tiere]])&lt;br /&gt;
* [[Wildtierfauna]]&lt;br /&gt;
* [[Wille]] (Glossareinträge unter [[Wollen]])&lt;br /&gt;
* Willensrhythmus (siehe [[Rhythmus]])&lt;br /&gt;
* Winderosion (siehe [[Erosion]])&lt;br /&gt;
* [[Winter]]&lt;br /&gt;
** Denkakt ist gleich Wintererlebnis&lt;br /&gt;
** Winterkräfte&lt;br /&gt;
* Wintergetreide ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#111|GA 327, S. 111f]])&lt;br /&gt;
* [[Winterprozess]]&lt;br /&gt;
** Aufgabe des Menschen&lt;br /&gt;
** Ruhezustand&lt;br /&gt;
** Verborgenheit&lt;br /&gt;
* [[Winterung]] &lt;br /&gt;
* Winterzwischenfrucht (siehe [[Zwischenfrucht]])&lt;br /&gt;
* [[Wirbelschalen]]&lt;br /&gt;
* [[Wirkung]]&lt;br /&gt;
* [[Wissen]]&lt;br /&gt;
* [[Wollen]]&lt;br /&gt;
* Wollsack-Verwitterung (siehe [[Verwitterung]])&lt;br /&gt;
* [[Würde]]&lt;br /&gt;
* Würmer und Larvenwelt im Boden ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#185|GA 327, S. 185ff]])&lt;br /&gt;
* Wurmwelt (siehe [[Regenwurm]])&lt;br /&gt;
* [[Wurzel]] &lt;br /&gt;
** W. Abbauprozesse&lt;br /&gt;
** W. Atmung&lt;br /&gt;
** W. Ausscheidung&lt;br /&gt;
** beim Baum ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#184|GA 327, S. 184]], [[GA 327#185| S. 185]])&lt;br /&gt;
** W. Druck&lt;br /&gt;
** W. Ernährung&lt;br /&gt;
** W. Kronwurzeln&lt;br /&gt;
** W. Nerven-Sinnes-Pol&lt;br /&gt;
** W. Saugwurzeln&lt;br /&gt;
** W. Wurzelhaare&lt;br /&gt;
** W. Wurzelhaare wachsen mit Erde zusammen&lt;br /&gt;
** W. Wurzelknöllchen&lt;br /&gt;
** W. zu Wurzel&lt;br /&gt;
*[[Wurzelfrucht]]&lt;br /&gt;
* Wurzelfornen als Ausdruck kosmischer und terrestrischer Wirkungen ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#56|GA 327, S. 56]])&lt;br /&gt;
* Wurzelnahrung ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#204|GA 327, S. 204ff]])&lt;br /&gt;
* Wurzelwachstum ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#56|GA 327, S. 56]])&lt;br /&gt;
* Wurzelwärme für die Pflanzen ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#48|GA 327, S. 48]])&lt;br /&gt;
* [[Wüste]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Artikel unten}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dambe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://biodyn.wiki/index.php?title=Wollen&amp;diff=28624</id>
		<title>Wollen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://biodyn.wiki/index.php?title=Wollen&amp;diff=28624"/>
		<updated>2026-09-30T15:49:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dambe: Eintrag&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anthrowiki.at|Wollen}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;„Das &#039;&#039;&#039;Wollen&#039;&#039;&#039;, der Wille (mhd. wille; ahd. willo; lat. voluntas; griech. θέλημα thelema, verwandt mit τέλος telos „Ziel“) zählt zu den drei Seelenkräften des Menschen. Der Wille wird am unmittelbarsten durch den Geist, d.h. durch unser wirkliches Ich impulsiert, allerdings unbewusst, indem das Ich direkt auf das Stoffwechsel-Gliedmaßen-System einwirkt, das im dreigliedrigen menschlichen Organismus das hauptsächlichste leibliche Werkzeug des Wollens ist. Gerade von unseren Stoffwechselvorgängen haben wir aber normalerweise kein unmittelbares Bewusstsein. Bewusst ist uns nur die Vorstellung, etwas bestimmtes zu wollen; die Willens-Vorstellung ist aber nicht der Wille selbst (→ siehe unten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was unser eigentliches Wollen ausmacht, hat keinen helleren Bewusstseinsgrad als unser Tiefschlafbewusstsein. In diesem zunächst völlig unbewussten Wollen wirkt unser Karma, das wir aus vergangenen Inkarnationen mitbringen oder für die Zukunft vorbereiten. Unser bewusstes Vorstellungsleben hat daran keinen Anteil. Unmittelbar zeigt sich das in dem Lebenswillen, durch den wir etwa - ohne zu wissen wie - eine schwere Krankheit oder einen Schicksalsschlag überwinden. Oder auch, wenn wir ohne zu zögern unser Leben für einen anderen Menschen einsetzen. Der menschliche Wille reicht über den triebhaften Überlebenswillen, den auch Tiere haben, hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon im Träumen verliert das Ich weitgehend die bewusste Herrschaft über das Seelenleben und die eigentliche Willensfreiheit des Menschen ist heute - entgegen einer weitverbreiteten Meinung - erst sehr wenig ausgebildet. Tatsächlich ist der menschliche Wille heute nur insofern frei, als er sich durch das bewusste Denken bestimmen lässt. Die bewusste Umsetzung von Zielen und Motiven durch zielgerichtete Steuerung von Gedanken, Emotionen, Motiven und Handlungen in entsprechende Resultate wird in der Psychologie auch als Volition bezeichnet. Insofern wir uns dabei überwiegend des Verstandes bedienen, schöpfen wir aber nur den aller geringsten Teil unseres Willenspotentials aus. Wirklich frei sind wir erst, wenn wir im reinen Denken zur moralischen Intuition aufsteigen und so unser Schicksal bewusst aus dem Wollen des höheren Ich vollziehen.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Der Wille ist die als Kraft wirkende Idee: „Wille ist, so kann man auch sagen, die real tätig werdende, d.h. als [[Kraft]] wirkende [[Idee]], wie es [[Rudolf Steiner]] bereits in seinen «[[a:GA_1|Einleitungen zu Goethes Naturwissenschaftlichen Schriften]]» ausgesprochen hat. Er ist in diesem Sinn kein &#039;&#039;blinder&#039;&#039;, d.h. gesetzlos chaotisch tätiger, sondern [[Geist|geisterfüllter]] Wille:“{{GZ|Wille ist also die Idee selbst als Kraft aufgefaßt.&lt;br /&gt;
Von einem selbständigen Willen zu sprechen ist völlig&lt;br /&gt;
unstatthaft. Wenn der Mensch irgend etwas vollbringt, so&lt;br /&gt;
kann man nicht sagen, es komme zu der Vorstellung noch&lt;br /&gt;
der Wille hinzu. Spricht man so, so hat man die Begriffe&lt;br /&gt;
nicht klar erfaßt, denn, was ist die menschliche Persönlichkeit,&lt;br /&gt;
wenn man von der sie erfüllenden Ideenwelt absieht?&lt;br /&gt;
Doch ein tätiges Dasein. Wer sie anders faßte: als totes,&lt;br /&gt;
untätiges Naturprodukt, setzte sie ja dem Steine auf der&lt;br /&gt;
Straße gleich. Dieses tätige Dasein ist aber ein Abstraktum,&lt;br /&gt;
es ist nichts Wirkliches. Man kann es nicht fassen, es ist&lt;br /&gt;
ohne Inhalt. Will man es fassen, will man einen Inhalt,&lt;br /&gt;
dann erhält man eben die im Tun begriffene Ideenwelt. E.&lt;br /&gt;
v. Hartmann macht dieses Abstraktum zu einem zweiten&lt;br /&gt;
welt-konstituierenden Prinzip neben der Idee. Es ist aber&lt;br /&gt;
nichts anderes als die Idee selbst, nur in einer Form des&lt;br /&gt;
Auftretens. Wille ohne Idee wäre nichts. Das gleiche kann&lt;br /&gt;
man nicht von der Idee sagen, denn die Tätigkeit ist ein&lt;br /&gt;
Element von ihr, während sie die sich selbst tragende Wesenheit&lt;br /&gt;
ist.|1|197f}}&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Glossar ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Ich will es aus mir heraus =====&lt;br /&gt;
# „Plötzlich merkte ich [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[Manfred Klett]]], dass ich das auch will – dass ich das von mir aus &#039;&#039;&#039;will&#039;&#039;&#039;, was von außen an Anforderungen an mich herantritt.“ [[Manfred Klett - Feier zur Buchveröffentlichung: Von der Agrartechnologie zur Landbaukunst, 2021#Zweiter biografischer Lebensstrom: Erweckung des Eigenen Willens 00:54:53|| Klett, M. Feier zur Buchveröffentlichung, 2021, 00:54:53]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Unbewusst =====&lt;br /&gt;
# „… der &#039;&#039;&#039;Wille&#039;&#039;&#039; ist eigentlich etwas, was zu kultivieren ist. Es lebt irgendwie im Untergrund in uns und ist uns mitgegeben und gleichzeitig ist es etwas, was wir ganz schwer fassen.“ [[Die Verwirklichung des Willens in Landwirtschaft, Pädagogik und Medizin - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2024#Der Wochenspruch der Michaeli-Zeit 00:05:29|| von Mackensen, M. Die Verwirklichung des Willens, 0:05:29]]&lt;br /&gt;
# „Wir sind Menschen einer Gedankenschule, wir sind Menschen einer Gedankenkultur und unser &#039;&#039;&#039;Wille&#039;&#039;&#039; ist in aller Regel tief unten in einem sehr unbewussten Bereich.“ [[Die Verwirklichung des Willens in Landwirtschaft, Pädagogik und Medizin - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2024#Der Wille und unsere Kultur 00:07:40|| von Mackensen, M. Die Verwirklichung des Willens, 00:07:40]]&lt;br /&gt;
# „Da … unten, sozusagen im unteren Menschen lebt unser &#039;&#039;&#039;Wille&#039;&#039;&#039; […] Das [[Ich]] lebt im Willen und ist deswegen auch ziemlich unbewusst.&amp;quot; [[Düngung - 10. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Das Ich lebt im Willen und ist deswegen ziemlich unbewusst 00:08:51|| Klett, M. Düngung, 10. Folge, 2018, 00:08:51]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Sympathie =====&lt;br /&gt;
# „… der &#039;&#039;&#039;Wille&#039;&#039;&#039; ist etwas, wo Zuwendung, wo Hingabe, wo Sympathie, wo [[Verbundenheit]] sich dar lebt.“ [[Die Verwirklichung des Willens in Landwirtschaft, Pädagogik und Medizin - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2024#Der Wille ist etwas, wo Zuwendung, Hingabe, Sympathie, wo Verbundenheit sich dar lebt 00:16:50|| von Mackensen, M. Die Verwirklichung des Willens, 00:16:50]]&lt;br /&gt;
# „Man muss vor allem über die &#039;&#039;&#039;Willensentwicklung&#039;&#039;&#039; beim Lehrer reden. Und die fängt damit an, dass der Lehrer sich bemüht, das Kind zu umgeben mit einer Hülle von permanenter Sympathie […] und des Humors.“ [[Die Verwirklichung des Willens in Landwirtschaft, Pädagogik und Medizin - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2024#Die Rolle des Lehrers in der Willensentwicklung: Die Willens-Seite ist immer die Sympathiefrage 0:56:25|| von Mackensen, M. Die Verwirklichung des Willens, 0:56:25]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Ernährung =====&lt;br /&gt;
# „Wie ernähren wir überhaupt so, dass &#039;&#039;&#039;Willensimpulse&#039;&#039;&#039; wirksam werden können in den Menschen? Dass Nahrung nicht dafür sorgt, dass der Wille immer mehr verschüttet wird.“ [[Die Verwirklichung des Willens in Landwirtschaft, Pädagogik und Medizin - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2024#Landwirtschaft und Wille: Wie ernähren wir uns, damit Willensimpulse im Menschen wirksam werden können? 00:39:26|| von Mackensen, M. Die Verwirklichung des Willens, 00:39:26]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Rhythmus =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# „… es geht darum, wie können wir Kinder so fördern, dass sie [[Freude]] an der Entwicklung ihres Willens, ihrer &#039;&#039;&#039;Willenskraft&#039;&#039;&#039; haben […] Und ich habe das vorhin schon für die außermenschliche Natur gesagt, hier spielt [[Rhythmus]] eine riesige, riesige Rolle.“ [[Die Verwirklichung des Willens in Landwirtschaft, Pädagogik und Medizin - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2024#Förderung der Freude an der Entwicklung der Willenskraft durch Waldorfpädagogik. Das Prinzip der Wiederholung im Schulalltag 00:53:25|| von Mackensen, M. Die Verwirklichung des Willens, 00:53:25]]&lt;br /&gt;
# „Das [[Ich]] lebt im &#039;&#039;&#039;Willen&#039;&#039;&#039;. Und wird sich dessen bewusst im [[Rhythmus]] von Tag und Nacht, von Schlafen und Wachen. Und die eine Stunde ist der Willensrhythmus …&amp;quot; [[Düngung - 11. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Eine Stunde ist der Willensrhythmus 01:07:39|| Klett, M. Düngung, 11. Folge, 2018, 01:07:39]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Bewusste Sinneswahnehmung =====&lt;br /&gt;
# „Die saubere, präzise, [[Besonnenheit|besonnene]], in der Zeit mitgehende [[Sinneswahrnehmung]] ist schon &#039;&#039;&#039;Willensaktivität&#039;&#039;&#039;.“ [[Die Verwirklichung des Willens in Landwirtschaft, Pädagogik und Medizin - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2024#Sinneswahrnehmung ist Wille. Der Wille wird, indem ich mit ihm tätig bin 01:00:13|| von Mackensen, M. Die Verwirklichung des Willens, 01:00:13]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Übungen/Schulungen =====&lt;br /&gt;
# „… die Form der Pflanzen, … das stärkt das Denken. Die Formen der Tiere, das stärkt den &#039;&#039;&#039;Willen&#039;&#039;&#039;.“ [[Die Verwirklichung des Willens in Landwirtschaft, Pädagogik und Medizin - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2024#Waldorfpädagogik: Das Schauen auf die Tiere stärkt den Willen, das Schauen auf die Pflanzen stärkt die Denkkraft 01:03:30|| von Mackensen, M. Die Verwirklichung des Willens, 01:03:30]]&lt;br /&gt;
# „Der &#039;&#039;&#039;Wille&#039;&#039;&#039; wird gestärkt durch alles, was mit [[Beten|Gebet]] zu tun hat.“ | [[Die Verwirklichung des Willens in Landwirtschaft, Pädagogik und Medizin - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2024#Der Wille wird gestärkt durch alles, was mit Gebet zu tun hat 01:05:08|von Mackensen, M. Die Verwirklichung des Willens, 01:05:08]]&lt;br /&gt;
# &amp;quot;[[Gebet]], überhaupt die religiöse Zuwendung, hat immer eine ganz starke &#039;&#039;&#039;Willenskomponente&#039;&#039;&#039; und eine [[Willensschulung]].“ | [[aw:2._Nebenübung_von_Rudolf_Steiner|von Mackensen, M. Die Verwirklichung des Willens, 01:05:08]]&lt;br /&gt;
# „Wir müssen uns anstrengen … etwas von unserem [[Selbst]] ins [[Bewusstsein]] zu heben. Aber hier haben wir wiederum ein Instrument, auf dem wir spielen können, das ist eben der &#039;&#039;&#039;Wille&#039;&#039;&#039; … dadurch, dass wir uns unseres Denkens und Fühlens bedienen, um den Willen aufzuhellen.&amp;quot; [[Düngung - 10. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Das Ich lebt im Willen und ist deswegen ziemlich unbewusst 00:08:51|| Klett, M. Düngung, 10. Folge, 2018, 00:08:51]]&lt;br /&gt;
# „… nur im Bewusstwerden des &#039;&#039;&#039;Willens&#039;&#039;&#039; kann der Wille frei werden.&amp;quot; [[Düngung - 10. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Im Bewusstwerden des Willens kann der Wille frei werden 00:10:36|| Klett, M. Düngung, 10. Folge, 2018, 00:10:36]]&lt;br /&gt;
# „… die Pflege des &#039;&#039;&#039;Willens&#039;&#039;&#039; ist eigentlich die Hauptsache für das Programm des modernen Menschen […] man muss sich darum bemühen, … sich dieser Dunkelheit hier unten bewusst zu werden.&amp;quot; [[Düngung - 10. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Im Bewusstwerden des Willens kann der Wille frei werden 00:10:36|| Klett, M. Düngung, 10. Folge, 2018, 00:10:36]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Wärmecharakter im Denken =====&lt;br /&gt;
# „&#039;&#039;Es kommt alles auf den [[Wärme]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;charakter im Denken an. Das ist die neue Qualität des &#039;&#039;&#039;Willens&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; [[Joseph Beuys]].“ [[Die Verwirklichung des Willens in Landwirtschaft, Pädagogik und Medizin - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2024#Biografischer Einschub: Josepf Beuys und die Zarenkrone 01:07:43|| von Mackensen, M. Die Verwirklichung des Willens, 01:07:43]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Auslöser für Kraft =====&lt;br /&gt;
# „… der &#039;&#039;&#039;Wille&#039;&#039;&#039; ist der eigentliche Auslöser dafür dass [[Kraft]] in der Welt entsteht, vom Menschen aus. Der ganze Mensch steht hinter einer Kraftausübung, wenn er sie selbst ausübt …“ | [[Düngung - 7. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Ursprung und Wirkung der Kraftausübung 01:03:16|Klett, M. Düngung, 7. Folge, 2018, 01:03:16]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Willensschwäche =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# „[…] alles, was so ganz leicht verdaulich ist, also sagen wir mal Zucker und alles, was heute so süß ist […] oder leicht verdauliches [[Eiweiß]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;e, da braucht man sich nicht anstrengen, innerlich. Dadurch werden die Menschen [[willen]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;sschwach. Die heutige &#039;&#039;&#039;Willensschwäche&#039;&#039;&#039; in der Menschheit ist grenzenlos geworden […]&amp;quot; [[Düngung - 9. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Industrielle Düngung, Willensschwäche in der Menschheit ist grenzenlos geworden 00:33:25|| Klett, M. Düngung, 9. Folge, 2018, 00:33:25]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Wille und Bewusstsein =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# „Wir müssen uns anstrengen … etwas von unserem [[Selbst]] ins [[Bewusstsein]] zu heben. Aber hier haben wir wiederum ein Instrument, auf dem wir spielen können, das ist eben der &#039;&#039;&#039;Wille&#039;&#039;&#039; … dadurch, dass wir uns unseres Denkens und Fühlens bedienen, um den Willen aufzuhellen.&amp;quot; [[Düngung - 10. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Das Ich lebt im Willen und ist deswegen ziemlich unbewusst 00:08:51|| Klett, M. Düngung, 10. Folge, 2018, 00:08:51]]&lt;br /&gt;
# „… nur im Bewusstwerden des &#039;&#039;&#039;Willens&#039;&#039;&#039; kann der Wille frei werden.&amp;quot; [[Düngung - 10. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Im Bewusstwerden des Willens kann der Wille frei werden 00:10:36|| Klett, M. Düngung, 10. Folge, 2018, 00:10:36]]&lt;br /&gt;
# „… die Pflege des &#039;&#039;&#039;Willens&#039;&#039;&#039; ist eigentlich die Hauptsache für das Programm des modernen Menschen […] man muss sich darum bemühen, … sich dieser Dunkelheit hier unten bewusst zu werden.&amp;quot; [[Düngung - 10. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Im Bewusstwerden des Willens kann der Wille frei werden 00:10:36|| Klett, M. Düngung, 10. Folge, 2018, 00:10:36]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Wille und Übersinnlichkeit =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# „Wir praktizieren ständig [[Übersinnlich|Übersinnlichkeit]] in unserem [[Gedanke|Gedankenleben]], in unserem [[Gefühl|Gefühlsleben]], in unserem &#039;&#039;&#039;Willensleben&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die untersinnliche Welt 01:12:57|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:12:57]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Handeln aus Notwendigkeit =====&lt;br /&gt;
# „… in der Tatsache hat es mir einfach geholfen, … Sachen einfach zu tun, wenn es … wenn es notwendig ist. […] Ich glaube, dieses Motiv [Handeln aus Notwendigkeit] wird … jugendliche Leute … helfen.“ [[Alberto - Menschen in der Landwirtschaft, 2018#Frage 7 - Landwirtschaft ist anstrengend! Wie überwindest du dich zu solcher Arbeit? 0:07:33|| Alberto, Menschen in der Landwirtschaft, 2018, 00:07:33]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Willensschulung, Die Nebenübungen von Rudolf Steiner: [[aw:2._Nebenübung_von_Rudolf_Steiner|Die 2. Nebenübung von Rudolf Steiner]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Artikel unten}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dambe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://biodyn.wiki/index.php?title=Wegener,_Alfred&amp;diff=28623</id>
		<title>Wegener, Alfred</title>
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		<updated>2026-09-30T15:46:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dambe: Eintrag&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}}{{Anthrowiki.at|Alfred Wegener}}&amp;lt;blockquote&amp;gt;„&#039;&#039;&#039;Alfred Lothar Wegener&#039;&#039;&#039; (* 1. November 1880 in Berlin; † November 1930 auf Grönland) war ein deutscher Meteorologe sowie Polar- und Geowissenschaftler. Als sein wichtigster Beitrag zur Wissenschaft gilt seine – erst posthum anerkannte – Theorie der Kontinentalverschiebung, die eine wesentliche Grundlage für das heutige Modell der [[Tektonik|Plattentektonik]] wurde. Zu seinen Lebzeiten war Wegener vor allem für seine Verdienste in der Meteorologie und als Pionier der Polarforschung bekannt.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Glossar ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# „[…] das ist eine echte Berühmtheit, der &#039;&#039;&#039;Alfred Wegener&#039;&#039;&#039;. Der war […] ein Geophysiker und Klimatologe, 1880 geboren und 1936 im Inlandeis von Grönland ums Leben gekommen, auf einer Expedition. Dieser Mann hat […] eine Theorie aufgestellt, die besagt, dass es mal einen Kontinent gegeben habe, [[Pangäa]] […] Und dass dieser [[Kontinent]] einmal Australien, Indien, die Antarktis, Afrika und Südamerika vereint hat. Ein großer Südkontinent, genannt [[Gondwana]] […}&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Alfred Wegeners Theorie 01:20:45|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:20:45]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Artikel unten}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dambe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://biodyn.wiki/index.php?title=Wegener,_Alfred&amp;diff=28622</id>
		<title>Wegener, Alfred</title>
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		<updated>2026-09-30T15:42:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dambe: Erstellung&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}}{{Anthrowiki.at|Atom}}&amp;lt;blockquote&amp;gt;„Atome (von griech. ἄτομος, átomos, „das Unteilbare“) gelten nach dem gegenwärtigen Verständnis der Materie als die kleinsten Bausteine der chemischen Elemente. Dass sie entgegen ihre Bezeichnung, die ihren Ursprung in der griechischen Naturphilosophe der Antike hat, nicht unteilbar sind, zeigt insbesondere das Phänomen der Radioaktivität. Atome können auch zerfallen, wodurch zugleich andere chemische Elemente gebildet werden und energiereiche Strahlung entsteht. Heute geht man davon aus, dass Atome aus einem sehr kleinen, aber massereichen Kern aus Nukleonen (Protonen und Neutronen) und einer vergleichweise leichten, aber viel größeren Hülle aus Elektronen bestehen, die typischerweise einen Durchmesser in der Größenordnung von 10-10 m (= 1 Å = 100 Pikometer) hat. Nach Rudolf Steiner sind Atome strukturell nicht als materielle Dinge aufzufassen, sondern vielmehr als ideelle Rauminhalte; das Inhaltliche ist das Ergebnis einander begegnender Kräfterichtungen[2]. Kraft wird dabei verstanden als einseitig räumliche (luziferische[3]) Offenbarung des Geistes.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;{{Anthro.world|Atom}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Glossar ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Was ein &#039;&#039;&#039;Atom&#039;&#039;&#039; ist, kann man ja gar nicht sehen … das ist alles [[untersinnlich]]. Es geht sogar so weit, dass [[a:Niels Bohr|Niels Bohr]], dann auch [[a:Werner Heisenberg|Heisenberg]] und [[a:Wolfgang Pauli|Wolfgang Pauli]] eben hier eine Bemerkung gemacht hat, dass das Atom gar kein Ding im Raum ist.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Atom, keine räumlich-körperhafte Bildung, eine untersinnliche Erkenntnis 00:08:35|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:08:35]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Artikel unten}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dambe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://biodyn.wiki/index.php?title=Geologie_-_2._Folge_mit_Manfred_Klett_und_Gunter_Gebhard,_2017&amp;diff=28621</id>
		<title>Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://biodyn.wiki/index.php?title=Geologie_-_2._Folge_mit_Manfred_Klett_und_Gunter_Gebhard,_2017&amp;diff=28621"/>
		<updated>2026-09-30T15:42:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dambe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Geologie - 2. Folge Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A|thumb|Vortrag vom 17. Juli 2017[https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A hier klicken um zum Video zu gelangen]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Manfred Klett|| zurück zu Manfred Klett |]]&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;Folge  [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|1]] - [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|2]] - [[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|3]] - [[Geologie - 4. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|4]] - [[Geologie - 5. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|5]] - [[Geologie - 6. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|6]] - [[Geologie - 7. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|7]] - [[Geologie - 8. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|8]] - [[Geologie - 9. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|9]] - [[Geologie - 10. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|10]] - [[Geologie - 11. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|11]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription von Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=27s Einleitung und Rückblick 00:00:27] ===&lt;br /&gt;
Ja, also, können wir fortfahren. Die letzten fünf Minuten, habe ich gehört, die sind nicht mehr so ganz aufs Band gekommen. Ich will nochmal kurz wiederholen, was da am Ende unserer Vortragsbetrachtung ich noch versucht habe anzudeuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hatte zuletzt gesagt, dass [[A:Rudolf Steiner|Rudolf Steiner]] die gesamte [[A:Anthroposophie|anthroposophische Geisteswissenschaft]] gegründet hat, auf die Tatsache, dass drei maßgebliche Persönlichkeiten im 19. Jahrhundert als Hauptvertreter des Materialismus in Erscheinung getreten sind. Und das war erstens [[w:Matthias_Jacob_Schleiden|Schleiden]], der Begründer der [[w:Zelltheorie|Zellentheorie]], dass der Organismus aufgebaut ist aus Zellen. Das konnte man vorher gar nicht denken, der Mensch war Mensch, und jetzt ist der Mensch gar nicht mehr so richtig von Bedeutung, sondern es ist nur eine Anhäufung von Zellen. Also, Begründer der Zellentheorie, Schleiden, übrigens erwähnt er den Schleiden auch im Landwirtschaftlichen Kurs, im ersten Vortrag, im Zusammenhang mit dieser Regengeschichte, der Regentonnen, ob das Regenwasser eine andere Qualität hat als das Brunnenwasser beim Waschen. Erinnert ihr euch, [[Landwirtschaftlicher Kurs]], der erste Vortrag, wo der Andere gesagt hat: &amp;quot;Nee, nee, lass mal die Frauen entscheiden.&amp;quot; Und da haben sie alle, wenn Vollmond war und Regenschauer zu erwarten war, haben sie ihre Wäsche gewaschen und nicht bei Neumond. Das ist diese Geschichte, wo der Schleiden auch eine Rolle spielte. Also der Schleiden als Begründer der Zellentheorie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann das Zweite: [[w:Charles_Darwin|Darwin]] mit der Begründung der Deszendenztheorie, also [[w:Abstammungstheorie|Abstammungslehre]], 1859. Und dann 1869 [[w:Gregor_Mendel|Gregor Mendel]] mit der Begründung der [[w:Genetik#Geschichte|Vererbungstheorie]]. Er hat die Vererbungsgesetze quasi entdeckt, experimentell, Gregor Mendel. Die habe ich genannt als diejenigen, die jetzt, wo Rudolf Steiner gesagt hat, die waren Voraussetzungen, dass er überhaupt mit der Anthroposophie, ... die auf die Erde bringen konnte, weil die sozusagen die rein vom sinnlichen Wahrnehmen ausgehenden Phänomene, weil die sozusagen die in die Theorie erhoben haben und damit Generalaussagen gemacht haben über die Entstehung des Lebens. Zellentheorie, Deszendenztheorie und Vererbungslehre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=223s Die Urknalltheorie und ihre Implikationen 00:03:43] ====&lt;br /&gt;
Und heute ist es so, dass diese Polterkammer, von der schon Goethe gesprochen hat, das heißt, dass das eigentlich alles nur durch Zufall irgendwie zusammengewürfelt, dann das evolutive Produkt der Pflanzenwelt, der Tierwelt, den Menschen hervorgebracht hat, dass es alles Zufallserscheinungen sind, dass das Primat die Materie hat. Das ist das Erste und Letzte. Die Materie. Und alles andere, was an Pflanze, an Tierwelt, an Menschheit da ist, ist nur abgeleitet, entsteht mit der Materie und vergeht mit der Materie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die heutige Auffassung. Und daraus ist dann eben auch entstanden, aus allerlei mathematischen Überlegungen und sonstigen Phänomenen, dass der ganze Kosmos eigentlich nichts anderes ist als ein Ergebnis eines [[w:Urknall|Urknalls]], wo aus materiellen Zusammenballungen diese - das ist alles mathematisch gründlich bearbeitet, so ist das nicht, das ist nicht einfach nur ein Fantasieprodukt, aber das ist eine maßlos abstrakte Theorie - dass es da plötzlich einen Urknall gegeben hat, und damit ist der ganze Kosmos auseinandergeflogen. Sämtliche Galaxien, die da den Himmel bevölkern, zu Tausenden und Hunderttausenden Millionen Galaxien, also Sonnensystemen, dass die immer mehr expandieren und dass natürlich in diesem Weltbild die Erde so gut wie keine Bedeutung mehr hat. Sie ist ein Staubkorn im Weltall, eigentlich mehr nicht. Da hat sich eben als Zufallsprodukt die ganze Evolution ergeben, wo wir sozusagen diejenigen sind, die diese Evolution heute denken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man diese [[Urknalltheorie]] nimmt, die geht letzten Endes in den Anfängen auf [[w:Immanuel_Kant|Kant]] und [[w:Pierre-Simon_Laplace|Laplace]] zurück. Also schon im 18. Jahrhundert, Emanuel Kant, der große Philosoph, und Laplace, das war ein französische Naturforscher, die haben schon die Grundlagen zu dieser Theorie geschaffen. Und Goethe hat sich natürlich mit Händen und Füßen dagegen gewehrt. Und wenn man diese Urknalltheorie nimmt, dann wird man einfach sagen müssen: Evolution oder der Entwicklungsgedanke ist sinnlos geworden. Einfach sinnentleert. Was kann ich da noch für einen evolutiven Sinn in der Tatsache sehen, dass da irgendwie ein gedachter Energieklotz hoch verdichtet, aus irgendeinem Grund platzt und dann das ganze Weltall entsteht? Was kann man dem noch für einen Sinn abgewinnen? Der Entwicklungsgedanke, der die ganzen letzten 300 Jahre der naturwissenschaftlichen Entwicklung so maßgeblich bestimmt hat, der endet damit, dass er eigentlich sinnlos ist. Das sind nur noch reaktive Folgen dieses Urknalls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=443s Der Entwicklungsgedanke im ökologischen Bewusstsein 00:07:23] ====&lt;br /&gt;
Naja, und wenn man jetzt nochmal auf die heutige Anschauung hinschaut, dann lebt ja der [[Entwicklungsgedanke]] irgendwo noch zart fort im &#039;&#039;ökologischen Bewusstsein&#039;&#039;. Also in der modernen [[w:Ökologie|Ökologie]] ist man ja durchaus anknüpfend, durchaus auch an [[b:Geologie_-_1._Folge_mit_Manfred_Klett_und_Gunter_Gebhard,_2017#Ernst_Haeckel_01:18:37|Haeckel]], an das [[b:Geologie_-_1._Folge_mit_Manfred_Klett_und_Gunter_Gebhard,_2017#Das_biogenetische_Grundgesetz_01:22:11|biogenetische Grundgesetz]], ist man doch noch geneigt zu sagen: Ja, man muss ja doch sehen, dass wir die Schöpfung erhalten. Das beherrscht heute das Bewusstsein aller Menschen. Jeder vernünftige Mensch würde sagen, wir müssen die Schöpfung erhalten. Wir dürfen die alle nicht vor die Hunde gehen lassen, nicht auf die Müllkippe bringen, sondern wir müssen irgendwo sehen, dass wir jetzt diese Plastikreste aus dem Pazifik da fischen und die Fische wieder ein bisschen retten und ein paar Insekten noch retten, die noch übrig geblieben sind, und überhaupt etwas verantwortlicher mit der Schöpfung umgehen. Das ist so der ökologische Gesichtspunkt als Weltanschauungsgesichtspunkt heutzutage. Übrigens geht der Begriff der Ökologie auf Haeckel zurück. Ernst Haeckel, den ich hier an die Tafel gemalt habe, der hat diesen Begriff überhaupt erst gebildet. Und aus diesem Bewusstsein heraus ist der [[w:Ökologische_Landwirtschaft|ökologische Landbau]] entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=548s Kritik am ökologischen Landbau und der Nachhaltigkeit 00:09:08] =====&lt;br /&gt;
Und der ökologische Landbau, der denkt auch [[b:Geologie_-_1._Folge_mit_Manfred_Klett_und_Gunter_Gebhard,_2017#Darwins_Evolutionstheorie_01:12:00|Evolution]]. Er hat auch in gewissem Sinne eine Beziehung zum [[Entwicklungsgedanke|Entwicklungsgedanken]], insoweit, als er sagt eben: wir müssen erhalten, was da ist. Und müssen es so erhalten, dass es nachhaltig auch weiter da ist. Der Begriff der [[w:Nachhaltigkeit|Nachhaltigkeit]] ist ja ganz aus dem ökologischen Bewusstsein heraus entstanden, nicht aus dem biologischen. Im Grunde genommen ist der Begriff der Nachhaltigkeit sehr zu hinterfragen, weil es im Grunde genommen nur ein Fortsetzungsbegriff ist dessen, was schon ist, was man zu erhalten hat. Die Natur, die Schöpfung ist vor unseren Augen ausgebreitet. Und jetzt müssen wir sehen, dass wir sie erhalten anstatt kaputt machen. Und Nachhaltigkeit bedeutet, so zu arbeiten, dass wir möglichst so wenig schädigen wie nur möglich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ökologen sind förmlich - ich möchte nicht sagen besessen - aber sie sind irgendwo blockiert von dem Gedanken, dass der Mensch eigentlich der große Verbrecher ist. Der Mensch ist es, der im Grunde genommen die Schöpfung kaputt macht. Was er auch macht, egal wie, er schädigt. Und das Beste wäre, es gäbe überhaupt keine Menschheit auf der Erde. Dann könnte die Natur sich aus ihren eigenen Gesetzen wunderschön entwickeln. Und dieser Gesichtspunkt, dass die Zukunft nichts anderes ist, als dass wir das Vergangene erhalten in dem Zustand - mindestens in dem Zustand, oder noch nicht mal in dem Zustand, wie es mal war, aber doch immerhin - dass es unsere Bemühung sein soll, das ist auch, ich möchte sagen, eine Sackgasse. Da ist eine Sackgasse, da hört es dann irgendwie auf. Dann ist die Zukunft nichts anderes als die Fortsetzung der Vergangenheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und insofern ist tatsächlich der ökologische Landbau in gewissem Sinne - das wollte ich doch nochmal in diesem Zusammenhang betonen - in einer zwiespältigen Situation. Weil er treu studiert - das muss man ja wirklich sagen - dasjenige, was in der Natur an Gesetzen waltet, dass man dem versucht Rechnung zu tragen, man aber davon ausgeht, dass die Schöpfung um uns herum, die Mutter Natur, das [[w:Oikos|Oikos]], das große Haus der Natur - Oikos heißt auf Griechisch Haus - dass wir das erhalten müssen. Daraus ergibt sich aber kein Zukunftsgesichtspunkt, sondern Nachhaltigkeit heißt dann nur Fortsetzen dessen, was schon da ist. Und insofern hat sich eigentlich der Ökologe irgendwo selber Grenzen gesetzt, weil er gesagt hat, dass der Mensch eigentlich nur Zerstörer ist, und nicht Entwickler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=768s Die Mission des Menschen in Bezug auf die Natur 00:12:48] =====&lt;br /&gt;
Und das ist eigentlich eine Prämisse, die man nicht diskursiv, also nicht durch Argumentation hin und her beantworten kann, die muss jeder für sich selbst beantworten. Inwiefern es wirklich eine Möglichkeit gibt, dass der Mensch nicht nur die Natur zu retten hat, sondern dass er die Natur zu entwickeln hat. Dass das eigentlich die Aufgabe und die Mission des Menschen ist, der Natur vorauszuschauen, vorauszudenken, ihre Entwicklung in die Zukunft zu führen. Und nicht nur zu meinen: Ich kann nichts anderes tun, als den Schaden, den ich verursache, zu minimieren. Ich habe das, glaube ich, schon mal im Januar gesagt, das lässt sich vergleichen mit diesem Rätsel, was die Griechen sich selber aufgegeben haben.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe das Beispiel genommen, [[w:Achilles_und_die_Schildkröte|Achilles und die Schildkröte]], erinnern Sie sich? Und das ist genau das Problem des ökologischen Landbaus. Achilles mit der Schildkröte, die haben eine Wette abgeschlossen, die beiden. Und die Schildkröte hat sich dann bereit erklärt zu dieser Wette mit Achilles und hat gesagt: &amp;quot;Ja, lieber Achilles, ich weiß ja, dass du ein Schnellläufer, der größte Schnellläufer bist der Welt, aber ich lasse mich mal auf die Wette ein, wer schneller von uns beiden ist.&amp;quot; Und er sagt: &amp;quot;Lieber Achilles, du kannst mir ja einen kleinen Vorsprung geben.&amp;quot; Und er sagt: &amp;quot;Ja, selbstverständlich, kein Problem.&amp;quot; Und dann hat er schon verloren gehabt. Denn jetzt kommt das Rätsel. Das Rätsel besteht darin, und das ist unauflösbar, wenn man so denkt. Das Rätsel besteht darin, dass die Schildkröte jetzt einen kleinen Vorsprung hat. Und jetzt starten die zu gleicher Zeit, die Schildkröte und Achilles. Und indem Achilles jetzt zu dem Punkt kommt, wo die Schildkröte gestartet ist, war sie schon ein Stück weiter. Und wie er zu dem Punkt gekommen ist, wo sie jetzt war, war sie schon wieder ein Stückchen weiter. Und wie Achilles an den Punkt gekommen war, war sie schon wieder ein kleines Stückchen weiter. Und so weiter und so weiter. Er kann sie nie erreichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er kann sie nie erreichen. Es ist mathematisch nicht möglich, dass, wenn man so denkt, die Schildkröte je erreichbar ist, weil Achilles sich nur [[w:Asymptote|asymptotisch]] der Schildkröte annähern kann. Verstehen Sie das? Der Gedanke, dass der reine Raumaspekt, Abstand - wenn man nur den Raumaspekt nimmt, dann kann Achilles, der größte Schnellläufer der Welt, er kann die Schildkröte nie erreichen. Er kann sich ihr nur asymptotisch nähern. Und das ist die Situation des ökologischen Landbaus, des Entwicklungsgedankens heute. Man kann der Natur nie gerecht werden. Man kann sie nie erreichen. Die Ganzheit, die Schöpfung, die ist vom Menschen nie erreichbar, sondern man kann nur den Schaden, den man verursacht dadurch, dass man menschlich handelnd in die Natur eingreift, minimieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieses Gesetz ist eben nur möglich zu durchbrechen, wenn man zum Raum eine weitere Dimension hinzunimmt, und das ist die Zeit. Und wenn ich jetzt dasselbe - das Rätsel löst sich eigentlich nur dadurch, dass ich die Dimension der Zeit hinzunehmen muss, denn Weg x Zeit = Geschwindigkeit. Das ist ein physikalisches Gesetz. Weg mal Zeit gleich Geschwindigkeit, und selbstverständlich nach kurzer Zeit überholt der Achilles-Läufer die Schildkröte. Wenn man die Dimension der Zeit hinzunimmt. Und so müssen wir sehen, der ökologische Landbau handhabt nur diese beiden Dimensionen in gewissem Sinne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt müssen wir sehen, wie können wir eine weitere Dimension hinzunehmen, dass wir als Menschen in der Lage sind, über die Natur selber hinauszuwachsen. Die Natur über sich selber hinauszuführen. Dass wir im Sinne des Spruches von [[A:Novalis|Novalis]] sagen können: Wir stehen in einer Mission, [[w:Novalis#Triadenstruktur|zur Bildung der Erde sind wir berufen]]. Das ist diese Mission. Und jetzt ist die Frage: Welcher Art kann diese Dimension nur sein? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=1078s Der Landwirtschaftliche Kurs und der Entwicklungsgedanke 00:17:58] =====&lt;br /&gt;
Und die Antwort auf diese Frage ist im Grunde genommen - Entschuldigung, wenn ich das nochmal so plakativ sagen soll - der [[Landwirtschaftlicher Kurs|Landwirtschaftliche Kurs]]. Als kleiner Ausschnitt, selbstverständlich an einem viel umfassenderen Gesichtskreis, in den der eingebettet ist.  Aber der Begriff der landwirtschaftlichen Individualität, den [[A:Rudolf Steiner|Rudolf Steiner]] zu Beginn des zweiten Vortrages entwickelt, ist nichts anderes wie der verkörperte Entwicklungsgedanke. Also dass der Entwicklungsgedanke, der bisher quasi ohne den Menschen - der Mensch ist sozusagen oft dem Entwicklungsgedanken mitgeschwommen, bis zum Erwachen seines Selbstbewusstseins. Da waren sozusagen die Götter noch Entwicklungstragende, und die Menschheit schlief ihren Menschheitstraum. Und das ging so bis in die vergangenen Kulturepochen, und immer mehr erwachte der Mensch zu seinem Selbstbewusstsein. Und heute ist er so weit erwacht, dass er willentlich das ganz Böse tun kann, die ganze Erde zerstören. Der atomare [[w:Overkill|Overkill]] ist ja heute möglich, und zwar hundertfach, tausendfach kann man die Erde zerstören, wenn man das Atombombenarsenal mal explodieren lassen würde. Also wir haben alle Mittel in der Hand, alles kaputt zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haben wir nicht auch alle Mittel an der Hand, eine zukünftige Entwicklung zu inaugurieren?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ist das nicht sozusagen der Ansatzpunkt des Novalis gewesen, zu sagen: Zur Bildung der Erde sind wir berufen? Und was heißt das? Was heißt das wirklich? Dass wir nicht bei der Natur stehenbleiben, sondern die Natur mitnehmen, mit unserer eigenen Entwicklung mit in die Zukunft nehmen. Das ist unsere Aufgabe heute. Wir müssen die Natur quasi überholen, wir sind quasi ihr eigenes Produkt, leiblich, physisch gesprochen, sind wir das Produkt des Wesens, und jetzt sind wir geistig-seelisch so erwacht zu unserem eigenen Selbst, dass wir jetzt uns selber in Freiheit auffordern müssen, dieses Produkt zu verwenden, um die Natur durch unsere Arbeit in die Zukunft in eine neue Entwicklung zu führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insofern ist wirklich der Entwicklungsgedanke dem landwirtschaftlichen Kurs und der Anthroposophie von vorne bis hinten immanent. Deswegen sage ich, der Entwicklungsgedanke, wenn man den wirklich denkt, das ist der modernste, der schönste, der zukunftsträchtigste Gedanke, den man auch denken kann und - wenn ich das mal einfach so sagen soll - der christlichste. Wenn man das Christentum verstehen will, ist es nichts anderes als die Verwirklichung des Entwicklungsgedankens, dass ich nicht bei mir stehen bleibe in dem Selbst, wie ich nun mal gerade bin, sondern dass ich fortdauernd mich in Entwicklung begreife, fortdauernd einen Schritt in die Zukunft tue und - wie das [[w:Franz_Marc|Franz Marc]] mal gesagt hat - kennen Sie Franz Marc, den Maler? Einer der bedeutendsten Maler, oder [[w:Wassily_Kandinsky|Kandinsky]], die um die Jahrhundertwende, sozusagen Impressionisten und Expressionisten, gemalt haben. Franz Marc, der große Tiermaler, der hat mal gesagt, noch vor dem 1. Weltkrieg - er ist im 1. Weltkrieg gefallen vor Verdun - , der hat diesen Ausspruch getan: &amp;quot;Auf jedem Gegenstand der Welt ruht ein Pfand der menschlichen Erkenntnis.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir - da meinte er diesen Malerkreis, die [[w:Der_Blaue_Reiter|Blauen Reiter]] nannten die sich - wir schreiten ins Ungewisse. Wir schreiten ins Ungewisse, wo eben kein Pfand der menschlichen Erkenntnis auf den Dingen ruht. Und unsere Schritte zittern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Franz Marc. Wir schreiten in eine Welt, die noch vollkommen unbelfleckt ist sozusagen. Und unsere Schritte zittern. Ein wunderbarer Ausspruch. Und so müsste unsere Haltung sein - im biologisch-dynamischen - dass wir eigentlich immerfort mit unserem Bewusstsein ein Stück voraus sind dem, was wir gerade in der Lage sind zu tun. Immer voraus sein. Immer ein Stück weiter. Nie was zur Routine gerinnen lassen. Das ist das Fürchterlichste, was einem passieren kann, wenn man nur einen Routine-Menschen [... Rest des Satzes nicht verständlich]. Sondern immer mit einem Bewusstsein voraus sein und versuchen, alles dran zu setzen, dass ich mitkomme, dass ich mit mir selbst mitkomme. Verstehen Sie, was ich damit meine? Man muss sich selbst voraus sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt Entwicklung. Und das heißt Selbstverwandlung. Und in dem Maße, als ich mich selbst verwandle, nicht derselbe bleibe, wie ich gestern war, dann kann auch Entwicklung nach außen sich mehr und mehr zur Geltung bringen, im Sozialen zum Beispiel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=1428s Einführung in den Aufbau der Erde 00:23:48] ===&lt;br /&gt;
So, und jetzt aber müssen wir ein weiteres Thema anschlagen. Also, wir wollen jetzt die Frage stellen, was ist eigentlich der Aufbau der Erde? Wie stellt man sich das heute überhaupt vor? Wie kann man da überhaupt eine Anschauung gewinnen? Denn wir schauen ja immer nur auf die Oberfläche der Erde. Eigentlich sehen wir nur Formen, außer in unserem ganzen Gesichtskreis, sehen wir nur Formen der Pflanzen, Formen der Tiere, Formen des Erdbodens. Aber was ist denn unter unseren Füßen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können auch bis zu den Sternen hochgucken. Dann sehen wir so Leuchtpunkte am gestirnten Himmel. Wir sehen die Sonne, wir sehen den Mond, wir sehen die Planeten in ihren ganzen Bewegungen. Aber was ist unter unseren Füßen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der Gegenstand der Geologie. Und wie kann ich da überhaupt Phänomene finden, dass ich mir die Frage beantworten kann, was baut eigentlich die Erdrinde, die [[w:Erdkruste|Erdkruste]] auf? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr könntet mir ja die Frage beantworten. Also wie kann man überhaupt ein Bild gewinnen von etwas, was nicht mehr nur die äußere Oberfläche der Erde ist, sondern wo ich einen Eindruck gewinne von dem, was eigentlich in den Tiefen der Erde sich aufbaut. Also nicht, dass man dann meint, man müsse übersinnlich an die Dinge rangehen, sondern rein aus der Anschauung heraus. Zunächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war eigentlich so naheliegend. Zunächst mal. Also Spaten nehmen. Ich könnte den Spaten nehmen, Loch graben, aber da kommt man nicht sehr weit. Das macht ihr ja hin und wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=1589s Methoden zur Erforschung der Erdkruste 00:26:29] ====&lt;br /&gt;
Also dasjenige, was eigentlich als Allererstes auffallend ist in Bezug auf größere Mächtigkeiten der Erdrinde, das ist die [[w:Stratigraphie_(Geologie)|Stratigraphie]] der Erdschichtungen. Und die findet man meistens irgendwo erschlossen in den Gebirgen. Aber da ist es sehr schwierig, da sich zurechtzufinden. Man findet sie erschlossen in jedem Steinbruch. Jeder Steinbruch lässt einen im Buch der Natur lesen. Wirklich. Deswegen, wenn ich durch die Lande fahre und sehe irgendeinen Steinbruch, dann breche ich sofort die Reise ab und fahre da hin und gucke, was das ist. Das ist mir in Brasilien mal so gegangen. Da fuhren wir von [[w:Florianópolis|Florianopolis]] da irgendwo zu einem heilpädagogischen Heim. Da sah ich so einen Höhenrücken da drüben und so einen weißen Streifen. Das war ziemlich weit entfernt. Das war abends. Und da hab ich gesagt, stopp! Jetzt suchen wir den nächsten Weg. Das war so ein ganz holperiger Weg, da fuhren wir querbeet in die Landschaft auf diesen weißen Streifen zu, ich wollte wissen, was das ist. Da war das ein sogenannter [[w:Pegmatit|Pegmatit]] - ich komm da nochmal drauf zu sprechen. Dann war da so ein Tor, und da habe ich das Tor mit Gewalt aufgemacht. Da lag unten so ein großer Stein, keilförmig unter dem Tor. Da habe ich den mit den Füßen weggestoßen und den aufgehoben. Da war das ein [[w:Quarz#Variet%C3%A4ten|Bergkristall]], ein mächtiger, gewaltiger Bergkristall. Da dachte ich, hier bin ich gerade richtig. Dann sind wir da rein. Wir haben uns da rumgeguckt, die Arbeiten waren im Hintergrund. Die dachten, was sind das für Diebe, die hier des Weges kommen. Die haben Kristalle abgebaut für die optischen Gläser, so wie hier im Taunus auch. Aber das waren alles wunderbare Kristalle, die haben die zerkloppt mit dem Hammer. Die Glimmer-Pakete waren so groß - wir kommen auf den [[w:Glimmergruppe|Glimmer]] noch zu sprechen - , die [[w:Feldspat|Feldspäte]] waren alle verwittert zu [[w:Kaolin|Kaolin]]. Das ist ein weißes Tonmineral. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo ich hinkomme, und ich sehe nur irgendwas in der Richtung, dann weiß ich, wo ich bin. Dann weiß ich, wo ich bin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So ist die Stratigraphie, das heißt, das, was der Laie entdeckt hat, die Schichtungen der äußersten Erdkruste, die kann man sich dann nach und nach erschließen, wenn man in verschiedenen Gegenden die Steinbrüche aufsucht. Oder aber [[w:Bohrkern|Bohrkerne]] studiert: heute werden ja Tiefbohrungen niedergelassen in die Erde. Und wenn man diese Bohrungen dann näher betrachtet, merkt man auch, dass man hier verschiedene Schichtungen der Erde durchstößt. Also die Stratigraphie, das ist das, die kann man eigentlich nur vernünftigerweise studieren, wo das Land, die Geografie sich verebnet. Also in großen [[w:Ebene_(Geographie)|Ebenen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber leider Gottes gibt es in den großen Ebenen keine so tiefgehenden Steinbrüche. Also die Erdablagerungen in Verebnungen der [[w:Norddeutsches_Tiefland|norddeutschen Tiefebene]] zum Beispiel, oder weit nach Russland rein, die liegen sozusagen noch in ursprünglicher Lagerung. Die obersten Schichten sind die jüngsten, die ältesten gehen nach unten. Also da kann man sich einen Aufschluss drüber verschaffen. Auch über Bergwerke, wenn man 1000 Meter abtäuft, dann weiß man auch, dass man da eine Schichtenfolge antrifft. Steinbrüche, Tiefbohrungen usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=1849s Studium der Gebirgsbildungen 00:30:49] =====&lt;br /&gt;
Das Zweite ist, dass man die Gebirgsbildungen studiert. Also wenn man in die [[w:Alpen|Alpen]] kommt, oder in die [[w:Amerikanische_Kordilleren|Kordilleren]], oder in die [[w:Rocky_Mountains|Rocky Mountains]], oder wo auch immer auf der Welt, und studiert jetzt wirklich solche Gebirgsbildungen, Gesteinsbildungen im Gebirge, dann kann man auch allmählich ein Bild gewinnen für das, was unter den eigenen Füßen ansteht, aber unsichtbar ist. Im Gebirge wird es sichtbar, es ist emporgehoben. Aber sich im Gebirge zurechtzufinden in Bezug auf die entsprechenden stratigraphischen Schichten ist sehr, sehr schwer. Das hängt damit zusammen, dass durch die Gebirgsbildung nicht nur eine [[w:Hebung_(Geologie)|Hebung]] stattfindet, sondern in aller Regel auch eine Horizontalbewegung, dass ganze Schichtkörper [[w:Überschiebung|übereinander geschoben]] werden und dann möglicherweise sich falten und dann liegt plötzlich das Junge unten und das Alte oben. Also sich in den Gebirgsgegenden wirklich ein klares Bild des Krustenaufbaus der Erde zu verschaffen, das erfordert schon sehr viel Erkenntnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=1940s Leitfossilien als Orientierungshilfe 00:32:20] =====&lt;br /&gt;
Nun ein Weiteres in Bezug auf die Stratigraphie: Da kann man sich orientieren an den sogenannten Leitfossilien. Das ist überhaupt die Methode, über weite, weite Gebiete, auch von Kontinent zu Kontinent, zu sagen, das gehört dann demselben Zeitalter an wie die Ablagerungen hier. In Russland, in Australien oder in Amerika, da haben sich ja zeitgleich bestimmte Prozesse vollzogen, und diese Zeitgleichheit zu entdecken, dazu dienen die Leitfossilien. Also man weiß dann, ganz bestimmte Ablagerungen haben ein ganz bestimmtes Fossil in der Evolution erhalten, sei es ein Fisch, sei es eine Pflanze, die nur in diesem Zeitalter, in dieser Form entstanden ist. Und wenn man das in Amerika findet und hier findet, dann weiß man, man ist da in einem synchronen Prozess drin. Also das können Fossilien sein von Tieren, das können Fossilien sein von Pflanzen, also Petrifakte, Versteinerungen, oder es können [[w:Mineral|Minerale]] selbst sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt also in den Ablagerungen bestimmte Minerale, die nur unter Meeresbedingungen entstehen. Also zum Beispiel ist das sehr maßgeblich in der Bodenseelandschaft, im voralpinen Raum, in den [[w:Molassebecken|Molassegebieten]], da um den Bodensee herum. Wenn man Klarheit gewinnen will über die Schichten, dann ist der sicherste Hinweis, dass hier eine Süßwasserablagerung gefolgt wird von einer Meeresablagerung, weil da ein Mineral erscheint, das heißt [[w:Glaukonit|Glaukonit]]. Glaukonit bildet sich nur als Mineralkonkretion unter Meeresbedingungen. Und es ist sehr kalireich, Glaukonit. Und es ist grün. Und das sieht man dann schon an der Farbe: Das müsste eigentlich eine Meeresmolasse sein, das ist mehr eine Süßwassermolasse. Also solche Kriterien sind maßgebend, um sich Klarheit zu verschaffen über Ablagerungen verschiedener Zeitalter. Es ist heute so entwickelt, die Stratigraphie, dass man mehrere Leitfossilien für eine Schicht kennt, an der man sich orientieren kann, wenn man in Amerika ist, ob das dieselbe Schicht ist, die auch hier in Europa abgelagert ist. Das ist ein hochinteressantes Phänomen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=2133s Erscheinung der Plutonite und Urgesteine 00:35:33] =====&lt;br /&gt;
Ein Weiteres, neben der Stratigraphie und der Gebirgsbildung, ist, dass da Gesteine in Erscheinung treten, die unter den stratigraphischen Ablagerungen liegen. Also man hat oben die [[w:Erdkruste|Erdkruste]], da hat man jetzt Ablagerungen, wir kommen auf die Zeitalter im Einzelnen zu sprechen. Eine ganze Fülle von Schichten, Schichten, Schichten. Und da drunter ist was. Und das ist das Urgestein. Das sind die [[w:Plutonit|Plutonite]], die wir schon mal angesprochen haben. Wir haben oben die [[w:Sedimente_und_Sedimentgesteine|Sedimentgesteine]], die bilden die Ablagerungen, und darunter ist dann das eigentliche Urgestein, das man eben auch als Plutonite bezeichnet. Und ein solches Urgestein ist der [[w:Granit|Granit]]. Ich werde Ihnen noch von Goethe hier noch was vorlesen über den Granit, wenn wir irgendwann mal Zeit haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Urgestein taucht nur in den Gebirgen auf. Überall, wo Gebirgsbildungen sind, taucht etwas, was ganz, ganz tief, tief, tief unten in der Erde ist, taucht plötzlich als Gesteinsbildung in den Gebirgen auf. In verschiedensten Modifikationen. Sowohl als Granit, als auch [[w:Gneis|Gneise]] und auch andere, also eine ganze Variation, wir kommen dann auch darauf zu sprechen. Und das ist eben der gebirgsbildende Prozess. Wenn Sie zum Beispiel in die Alpen kommen, dann finden Sie an den Nordalpen, auf der Bodenseeseite sozusagen, und auf den Südalpen, auf der italienischen Seite, finden Sie hauptsächlich Sedimentgesteine, aufgetürmt in gewaltigen Mengen, Massen. Und wenn Sie in die Zentralalpen kommen, also zum Beispiel über den [[w:Grimselpass|Grimselpass]] oder den [[w:Gotthardpass|Gotthardpass]] rüber oder alle Pässe da oben, die gehen über Granit. Da ist ein Zentralstock, der jetzt da heraufgequollen ist in der Bildung der Alpen, wo das Urgestein, was unter allem die Grundfeste der Erde, der Kontinente darstellt, taucht da plötzlich auf. Also insofern hat man auch in der Gebirgsbildung die Möglichkeit, sich wirklich über die Erdkruste ein Bild zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=2300s Die Tektonik und ihre Phänomene 00:38:20] =====&lt;br /&gt;
Ein Weiteres ist die [[w:Tektonik|Tektonik]]. Tektonik heißt eigentlich auch so viel wie der Bau der Erdkruste. Aber im engeren Sinne heißt es eigentlich, dass diese Erdkruste nirgends, in den seltensten Fällen, jedenfalls nicht in der Nähe von Gebirgen, irgendwie durchgängig in Erscheinung tritt, sondern vielfach einzelne große [[w:Scholle_(Geologie)|Schollen]] der Erdkruste gegeneinander versetzt sind. Das sind [[w:Spalte_(Geologie)|Spalten]]. Wir werden sehen, auch durch Exkursionen in Steinbrüchen, wie da solche Spalten tatsächlich auf engstem Raum die ganze Erdkruste wie in einzelne Puzzles zerstückelt hat. Senkrecht meistens. Wenn man da genau hinguckt, dann kann es sein, dass von einem Gesteinskörper hier der Spalt, dann der Gesteinskörper daneben, dass der ein ganz bisschen versetzt ist. Vielleicht Zentimeter nur. Die ganze Erdkruste ist sozusagen in sich durch Erdbeben, durch alles Mögliche in dieser Weise zerstückelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine besondere Form der Tektonik sind dann die [[w:Grabenbruch|Grabenbrüche]]. Grabenbrüche oder Riftvalleys, wie man es im Englischen sagt. Riftvalleys gibt es in Amerika, in Brasilien wahrscheinlich auch. Ich habe noch keines gesehen dort. Die gibt es also hier. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=2406s Grabenbrüche: Das Rheintal als Beispiel 00:40:06] =====&lt;br /&gt;
Der berühmteste Grabenbruch in Europa ist hier nebenan. Das ist das [[w:Oberrheinische_Tiefebene|Rheintal]]. Das Rheintal von Basel bis nach Frankfurt und dann noch bis Bingen, ist ein riesenhafter Grabenbruch. Da ist einfach die Erdscholle, die früher mal über die [[w:Vogesen|Vogesen]] und über dem [[w:Schwarzwald|Schwarzwald]] oben drüber lag und die heute nicht mehr da ist, die ist abgetragen, die ist erodiert, die ist einfach - wumms - abgesunken und hat die Vogesen und den Schwarzwald in zwei Teile geteilt. Ursprünglich war das ein Gebirge, die Vogesen und der Schwarzwald. Dann ist plötzlich diese Erdscholle eingebrochen, und zwar 4000 Meter tief, mindestens 4000 Meter tief, sodass man in dem Grabenbruch des Rheins heute Gesteine findet, die rechts und links auch einstmals bestanden haben, die aber erodiert sind, die weg sind, abgetragen sind, aber durch das Einbrechen in den Grabenbruch heute noch nachzuweisen sind. So weiß man zum Beispiel, dass der Schwarzwald mal von [[w:Sandstein|Sandsteinen]] und [[w:Kalkstein|Kalken]] überdeckt war, die heute nicht mehr da sind. Durch den Grabenbruch findet man sie am Rand, stufenweise findet man gerade diese Gesteine wieder vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wer nach Basel fährt, heute fährt man leider durch einen Tunnel durch, aber noch vor wenigen Jahren fuhr man so am [[w:Isteiner_Klotz|Isteiner Klotz]], da sah man hier den Rhein fließen, und dann fuhr man da so eine Schlängelbahn an diesen Felsen entlang, [[w:Weißer_Jura|Weißjura]], und dieser Weißjura hat da gar nichts zu suchen. Der Weißjura hat sich mal ganz oben gebildet, wie beim Schwarzwald, wo Vogesen und Schwarzwald noch zusammenhingen. Da haben sich diese [[w:Süddeutscher_Jura|Juraablagerungen]] da oben gebildet, und durch den Grabenbruch ist dann der Jura eingebrochen und findet sich jetzt vor allem in den Randzonen -  da ist er erschlossen, da sind große Steinbrüche drin - in einer Gegend, wo es sonst überhaupt keinen Jura gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=2551s Grabenbrüche weltweit und ihre Bedeutung 00:42:31] =====&lt;br /&gt;
Also die Grabenbrüche in der Welt, die sind von großer Bedeutung, und die Grabenbrüche sind meistens auch mit die fruchtbarsten Gegenden für den Ackerbau. Zum Beispiel in Amerika ist es das [[w:Kalifornisches_Längstal|Central Valley]] in Kalifornien, das ist ungefähr 1000 Kilometer lang und ungefähr 150, manchmal 200 Kilometer breit. Und da ist eine Produktivität - das war früher eine Halbwüste im Central Valley, das wird bewässert von den ganzen Flüssen, die aus der [[w:Sierra_Nevada_(Vereinigte_Staaten)|Sierra Nevada]] herunterkommen - und da ist eine solche Produktionsintensität, damit da der halbe Gemüsemarkt ganz Amerikas gedeckt wird, nur aus diesem Tal. Das ist absolut irre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also diese Grabenbrüche, die findet man, kleinere und größere, es gibt in Deutschland viele Grabenbrüche, aber diesen einen großen hier, der ist so landschaftsbestimmend, und der setzt sich übrigens fort hier über das [[w:Nidda_(Fluss)|Nidda-Tal]], deswegen fließt hier die Nidda in einen solchen Grabenbruch, und der Main fließt noch ein ganzes Stück in einen solchen Grabenbruch in den Rhein. Das setzt sich dann fort durch die deutschen Mittelgebirge durch nach Norddeutschland, taucht da unter - die [alte] Oberfläche wurde später zusedimentiert - setzt sich fort bis in den [[w:Oslograben|Oslograben]] in Norwegen, und im Jöschersee, der Jöschersee ist der letzte Ausläufer dieses gewaltigen Grabenbruches. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gibt es nochmal einen riesen Grabenbruch auf Erden, das ist der [[w:Ostafrikanischer_Graben|ostafrikanische Graben]], der zieht sich von Mosambik unten, zieht er sich rauf bis ans Rote Meer, und das [[w:Rotes_Meer|Rote Meer]] selber ist auch ein Grabenbruch. Der [[w:Jordangraben|Jordangraben]] ist ein Grabenbruch. Also das sind so abgesunkene Schollen, die immer im Zusammenhang, in aller Regel im Zusammenhang mit starken Vulkantätigkeiten und vor allem mit Gebirgsbildungen im Zusammenhang stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Anmerkung einer Zuhörerin über eine mögliche Grabenbildung in Brasilien]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf allen Kontinenten findet man das, aber es gibt besonders herausragende Beispiele, die stehen immer im Zusammenhang mit Gebirgsbildung. Wir werden auf das Problem nochmal zurückkommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=2736s Erosionsschluchten 00:45:36] =====&lt;br /&gt;
Jetzt habe ich die tektonische Varianten nochmal erwähnt, also einmal Spalten und einmal Grabenbrüche. Und jetzt kommen noch die Erosionsschluchten, wo man wunderbar die Erdkruste in ihrem Aufbau erkennen kann, und die gibt es nirgends so toll entwickelt wie in den Rocky Mountains in Amerika. Da zieht der [[w:Colorado_River|Colorado]], der Fluss von Ost nach West, und fließt bei San Diego, etwa in Südkalifornien, in den Pazifik. Und dieser Fluss hat sich über die Zeiten in die großen Tafeln der Rockies, denn die Rocky Mountains sind im größten Teil gehoben, da hat sich einfach die Erdkruste durch untermeerische Einflüsse angehoben. Ähnliches gilt in Bolivien für den [[w:Titicacasee|Titicaca-See]], das ist auch einfach hochgehoben, da findet man oben noch eine Meeresfauna im Titicaca-See, obwohl der 4000, 5000 Meter hoch liegt. Das ist alles, einstmals, aus dem Meer emporgehoben worden, und so eben auch in den Rocky Mountains. Und dann schneidet der Colorado sich in einer Erosionsschlucht 1000 Meter tief durch diese wüstenhaften Landschaften, und da kann man nun wunderbar sehen, wie eine Schicht über der anderen lagert, nahezu ungestört, in ursprünglicher Horizontale, eine Schicht über der anderen, uralt im Übrigen. Also das sind die Erosionsschluchten, die einem auch noch da Aufschluss geben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=2867s Die Seismik als Schlüssel zum Erdinneren 00:47:47] ====&lt;br /&gt;
Und jetzt als Letztes möchte ich erwähnen das Bedeutendste von allem, mit dem man heute überhaupt über die Erdkruste bis hin zum Zentrum der Erde vorstößt, aber auf höchst abstrakte Weise, und das ist die [[w:Seismik|Seismik]]. Die Seismik, das heißt die Messung von Erdbebenwellen oder künstlich erzeugten Wellen. Und die Seismik, die hat sich natürlich schon so nach und nach vor dem Zweiten Weltkrieg entwickelt. Man kannte natürlich schon lange [[w:Seismische_Wellen|Erdbebenwellen]], aber dass man überhaupt die Seismik in dem Sinne nutzen kann, um ein Bild des Aufbaus der Erde zu gewinnen, das ist noch relativ jung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist so, jedes Erdbeben oder jede künstlich erzeugte Explosion auf Erden erzeugt Wellen. Und diese Wellen verlieren sich natürlich im Luftumkreis, aber man hat Atombomben explodieren lassen in Amerika, die man abgesenkt hat auf tausend Meter Tiefe. Und da sind natürlich ungeheure Explosionswellen ausgelöst worden, und da hat man überall Messapparate hingestellt, seismische Geräte, um die Ankunft der Wellen und deren Geschwindigkeit und Stärke zu messen, um auf diesem Wege auch festzustellen, wie ist der Aufbau der Erdkruste. Und da ist man heute so weit, auch durch die [[w:Tsunami|Tsunami]], die es damals in Indonesien gegeben hat, hat man heute überall über die ganze Erde seismische Stationen, wo fortdauernd die Erdbebenwellen, die fortdauern, immerfort, nur vielleicht ganz kleine, dann plötzlich gewaltige Ausschläge. Und aufgrund dieser Messungen kann man heute Erdbeben sogar voraussagen, weil bestimmte Spannungen der Erdkruste entstehen, und die lösen dann solche Wellen aus, ehe es dann wirklich zum eigentlichen Ereignis kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=3019s Interpretation der seismischen Daten 00:50:19] =====&lt;br /&gt;
Diese [[w:Seismische_Wellen|Wellen]], die dringen nun ein in die Erdkruste, und je nachdem, wie jetzt die Struktur der Erdkruste beschaffen ist, werden die reflektiert. Wenn zum Beispiel [Zonen in der Erdkruste] von einem mehr festen Zustand in einen mehr plastischen oder flüssigen Zustand übergehen, dann werden sie an dieser Grenzzone entweder absorbiert oder reflektiert, diese Wellen. Und diese Wellen misst man dann vom Explosionsort entfernt gestaffelt, wann diese Reflexionswellen zurückkommen. Und dann kann man daraus berechnen, aus diesen Reflexionsereignissen berechnen, wo der Explosionsherd war, wo das Erdbeben war, in welcher Tiefe es war: man kann es heute ziemlich genau lokalisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und aufgrund dieser seismischen Messungen, Untersuchungen, hat man heute einen bestimmten Aufbau der Erde, ich möchte sagen, &amp;quot;theoretisiert&amp;quot;, im höchsten Grade theoretisiert, also mit das Abstrakteste, was man sich vorstellen kann. Und trotzdem ist da was dran, weil diese Wellen ja an verschiedenen Tiefen der Erde plötzlich reflektiert werden und dann da gemessen werden und hier gemessen werden. Und man kann messen, [mittels der] Geschwindigkeit, mit der sie an der Erdoberfläche wieder erscheinen, ob es besonders heftig ist oder weniger heftig. Und darauf hat man heute ein bestimmtes Bild in Bezug auf den Gesamtaufbau der Erde. Wie gesagt, das ist das höchste Maß an Abstraktion, wie man es sich vorstellen kann, aufgrund von bestimmten Phänomenen, die nur durch einen Messvorgang auf der Erdoberfläche erfahrbar sind und erfassbar sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=3154s Der Aufbau der Erde nach seismischen Erkenntnissen 00:52:34] =====&lt;br /&gt;
Also, was ich jetzt an die Tafel male, das beruht auf solchen Messergebnissen, aber es ist natürlich maßlos theoretisiert. Also wenn wir hier jetzt die Erde haben, dann haben wir hier oben, als Alleroberstes, die [[w:Erdkruste|Erdkruste]]. Und diese Erdkruste ist nicht dicker als bei der Orangenschale, die Orangenschale ist schon ziemlich dick, die Apfelschale vielleicht. Also diese Erdkruste, die kann man heute in Bezug auf ihre Tiefe einigermaßen genau einmessen, und die liegt auf den Kontinenten, die [[w:Kontinentale_Erdkruste|kontinentale Kruste]], also wenn das hier ein bisschen aufgebaut ist auf dem Kontinent, die liegt bei maximal 60 Kilometern. 60 Kilometer mächtig ist also die kontinentale Kruste, so sagt man heute. Und unter Gebirgstöcken ist sie noch tiefer, da geht sie vielleicht bis 70 Kilometer, 60 ist auch schon unter Gebirgstöcken gemessen, sonst ist sie zwischen 30 und 60.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da ist jetzt plötzlich hier eine Grenze, und unter dieser Grenze kommt dann eine weitere Schicht, man nennt es die [[w:Mohorovičić-Diskontinuität|Moho-Schicht]], die Moho-Grenze von [[w:Andrija_Mohorovičić|Mohorovičić]]. Das war ein serbischer Geodäter oder Naturwissenschaftler, der hat im Wesentlichen diese Grenzzone als Erster erfasst. Und hier werden also so und so viele Erdbebenwellen reflektiert an dieser Grenze, nach allen Richtungen. Wenn hier Messstationen stehen, dann merkt man, hier werden, an dieser Grenze, diese Erdbebenwellen zurückgeworfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=3313s Lithosphäre und Asthenosphäre 00:55:13] =====&lt;br /&gt;
Dann kommt hier eine weitere Schicht, also das nennen wir mal die Kruste einschließlich aller Gebirge. Und dann kommt hier eine Schicht, die nennt man dann die [[w:Lithosphäre|Lithosphäre]]. Lithosphäre, die Gesteinssphäre, Lithos heißt auf Griechisch der Gestein. Das heißt, obwohl hier eine Grenzschicht ist zwischen Kruste und Lithosphäre, also auch noch, aber offenbar befindet sich dort schon das Gestein in einem etwas anderen Zustand an dieser 60-Kilometer-Grenze, dass hier die Erdbebenwellen überhaupt zurückgeworfen werden. Aber es ist wohl so, dass in dieser Lithosphäre noch grundsätzlich dieselbe Zusammensetzung der Gesteine, deren Mineralien und so weiter besteht wie in der Erdkruste selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann gibt es eine weitere Schicht, das ist, wenn man hier so andeutet, das ist etwas mächtiger, das ist die sogenannte [[w:Asthenosphäre|Asthenosphäre]]. Und diese beiden Schichten zusammen, wenn man sie jetzt mal zusammensetzt, also die Lithosphäre, das habe ich vergessen zu sagen, die ist ungefähr 100 bis 120 Kilometer. Die Asthenosphäre ist 600 Kilometer. Und diese Asthenosphäre - ich habe nirgends irgendwo deutlichere Beschreibungen gefunden, die mir beweisen, dass die so wesentlich anders beschaffen ist als die Lithosphäre - aber es scheint so zu sein, dass hier ein Zustand besteht, eines, wie man es heute nennt, säkular-plastischen Zustandes. Das heißt, eine leichte Plastizität der Erde, die aber sich auswirkt nur in Jahrhunderten, in Bewegungsprozessen, sehr zähflüssig ist diese Schicht in Bewegung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=3495s Der obere und untere Erdmantel 00:58:15] =====&lt;br /&gt;
Und diese beiden zusammen [Lithospäre und Asthenosphäre] nennt man den äußeren [oberen] [[w:Erdmantel|Erdmantel]]. Und darunter nun eine weitere Schicht, noch viel mächtiger, und die bezeichnet man jetzt als den inneren [unteren] Erdmantel. Und die geht bis zu einer Tiefe von 2900 Kilometern. Da werden wieder Wellen reflektiert hier an dieser Grenze. Also es ist unglaublich eigentlich, durch Erschütterungen an der Erdkruste setzen sich Wellen durch den ganzen Erdkörper fort, die dann irgendwo gemessen werden, [was dann] ein Hinweis darauf ist, dass da eine Grenze ist zwischen dem inneren Erdmantel und einer nachfolgenden Schicht, nach innen. Und man nimmt an, dass dieser ganze Bereich des äußeren [oberen] und inneren [unteren] Erdmantels, dass sie eben nicht flüssig sind, wie man immer meint, weil das Magma da oben aus den Vulkanen rauskommt, sondern zähplastisch. Also es sind keine kristallisierten Mineralien mehr zu finden, nur noch in der Lithosphäre. Aber in der Asthenosphäre und dem inneren Erdmantel, da handelt es sich um eine zähplastische Masse. Man sagt immer noch fest, aber zähplastisch. Komisch, aber so ist es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=3633s Der Erdkern und seine Schichten 01:00:33] =====&lt;br /&gt;
Und jetzt gibt es darunter wiederum einen Schichtkörper, das sind sogenannte Kugelschalen, die man sich da so vorstellt, einen Schichtkörper. Und den nennt man den inneren Erdmantel - Entschuldigung, den oberen Erdmantel und den unteren Erdmantel [bereits oben besprochen, ist hier eigentlich eine Wiederholung] und dann den inneren Erdmantel [wahrscheinlich ist hier der &amp;quot;[[w:Erdkern#%C3%84u%C3%9Ferer_Kern|äußere Erdkern]]&amp;quot; gemeint, der sich unter dem &amp;quot;Erdmantel&amp;quot; anschließt]. Und der hat eine Tiefe, reicht bis auf 5000 Kilometer. So, solche Sachen misst man, also folgert aus den Messungen, dass das so ist. Aber immerhin etwas. Und von dem behauptet man, der sei flüssig. Also hier ist effektiv eine Zone, die aufgrund der Messungen und der Interpretation der Messungen hindeutet, dass hier der äußere Erdkern [...] [ist]. [...]. Und der, behauptet man, der ist flüssig, und zwar bestünde der im Wesentlichen aus Schwefeleisen. Das sind alles Folgerungen. Aus Schwefeleisen, also aus Pyriten, aber eben flüssig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kommt - jetzt müssen wir noch eine Farbe finden - und dann kommt der innere [...] [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[w:Erdkern#Innerer_Kern|Erdkern]]], mit dem Erdmittelpunkt und einer Tiefe von 6371 Kilometern. Das ist der Erdhalbmeter. So, also so ein Aufbau, von dem geht man heute aus, dass die Erde so aufgebaut wäre, aufgrund nur seismischer Messungen. Also man hat keine unmittelbare Anschauung von dieser Sache, sondern man geht davon aus, dass die Vulkane auf der Erde gespeist werden aus dieser Sphäre, aus der Asthenosphäre, dass da plötzlich durch Sauerstoffzufuhr gegen die Erdkruste hin mit genügend Sauerstoff, dann erhitzt sich das Material so maßlos, dass es dann flüssige Lava wird, die da oben rausquillt aus dem Vulkan. Aber hier ist der Druck so groß und die Verhältnisse sind so, dass es nur bis zum Zustand des Zähplastischen kommt und erst flüssig in diesem äußeren Erdmantel wird, und dann erst in den äußeren Erdkern und schließlich im Erdkern. Der ist wieder fest, stellt man vor als fest, und zwar in Form von Eisennickel. Da sind unglaubliche Theorien damit verbunden, aber so ist es nun mal. Also auch rein mechanisch, rein materialistisch, rein materiell, da ist kein anderer Gesang drin als dieser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also so ist das Bild, was man heute hat, grob gesprochen. Da steckt viel Intelligenz drin, aber es ist eben das meiste sind Schlussfolgerungen. Also man schließt eben aus nur diesen wenigen Messungen, schließt man auf solchen Aufbau der Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=3965s Das Innere der Erde aus Sicht der Geisteswissenschaft 01:06:05] ===&lt;br /&gt;
Jetzt möchte ich wenigstens erwähnt haben, mehr möchte ich damit gar nicht, was nun Rudolf Steiner eigentlich dazu sagt. Und das Interessante ist, dass Rudolf Steiner 1906 Vorträge gehalten hat im Anschluss an das große [[w:Erdbeben_von_San_Francisco_1906|Erdbeben von San Francisco]]. Das war 1906, glaube ich. Und da [schwer verständlich] [sind] viele Menschen an Rudolf Steiner herangetreten: Ja, wie ist es möglich, dass so etwas passiert, dass eine ganze Stadt in einem fürchterlichen Ereignis und anschließenden Brand einfach untergeht mit unendlich vielen Opfern? Wie ist es denkbar, dass so ein Ereignis stattfinden kann? Was liegt davor? Und wahrscheinlich, ich gehe davon aus, dass Rudolf Steiner daraufhin dann [[a:GA_96|diese Vorträge]] gehalten hat, nur 1906 und nie wieder, und zwar an verschiedenen Orten in verschiedenen Variationen. Und da schildert er den Aufbau der Erde vom geisteswissenschaftlichen Standpunkt aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der ist nun so, dass er dort eine Achtgliederung des Erdinhalts schildert und noch eine neunte, über die man eigentlich nicht sprechen kann: das Zentrum des Bösen, des objektiv Bösen, evil. Und also, für mich ist es einfach ein Phänomen, es kann eigentlich nur der Auslöser [für die Vorträge(?)] dieses Erdbeben von San Francisco gewesen sein, und die Fragen [der] Menschen. Und Rudolf Steiner hat grundsätzlich nur Stellung genommen zu Sachen, die er gefragt worden ist. Und ich habe diese Vorträge alle gelesen, und da ist es sehr schwer, damit zurechtzukommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wer kommt schon so ohne weiteres damit zurecht, wenn Rudolf Steiner in der &amp;quot;Geheimwissenschaft&amp;quot; von den [[a:Hierarchien#Gliederung_der_Hierarchien|neun Hierarchien]] spricht, das habt ihr ja wohl gelesen, oder? In der &amp;quot;Geheimwissenschaft&amp;quot; habt ihr wohl gelesen von den Seraphim und den Cherubim und den Thronen und von den Geistern der Weisheit, den Kyriotetes, von den Geistern der Dynamis, der Geister der Bewegung, und dann den Exusiai, den Geistern der Form und dann die Geister der Persönlichkeit, und dann die Erzengel und die Engel, neun Hierarchien. Und jetzt erscheint als geisteswissenschaftliches Forschungsergebnis, dass die Erde in ihrem inneren Aufbau [[a:Erdinneres#Die_neun_Schichten_des_Erdinneren|neun-gliedrig]] ist. Quasi, also das sind jetzt meine Worte, das habe ich nicht so bei Rudolf Steiner gelesen, also ich meine, dass es eigentlich eine Art Gegenspiegel ist zu den neun Hierarchien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=4183s Die 9 Schichten der Erde nach Rudolf Steiner 01:09:43] ====&lt;br /&gt;
Und er spricht da als erste Schicht, ich möchte das jetzt nicht an die Tafel malen, als erste Schicht von der Mineralerde, also das, was man die Erdkruste auch nennen könnte, die Mineralerde. Und dann spricht er von einer zweiten Schicht, das ist die Weicherde. Das kann man auch noch nachvollziehen, also in etwa mit der Asthenosphäre, also klassisch die Weicherde, also durchaus noch mit der Erdkruste verwandt, aber eben weich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kommt eine dritte, und da ist es sehr schwer, damit zurechtzukommen. Er nennt es Dampferde, aber er meint da nicht irgendwie so einen äußeren Dampf um Wasser unter hohem Druck, sondern es ist eine ganz andere Terminologie, aber doch ein Zustand, der eigentlich gar nicht mehr materiell zu denken ist, also ein Zustand, wo sozusagen das Materielle immer weniger noch als solches stoffbildend auftritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann als viertes die Wassererde. Auch da nicht nur das äußere Wasser gemeint, das ist nur ein Ausdruck dafür, dass da ein etwas anderer Zustand des Geistigen, eines aber gegenbildlich Geistigen, auftritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fünfte Schicht wird bezeichnet als die Fruchterde. Die Fruchterde. Und wenn er die schildert, diese einzelnen Schichten, dann merkt man, es ist immer das Gegenbild zu den höheren Hierarchien, in etwa. Immer das Gegenbildliche, also das Untersinnliche, nicht das Übersinnliche, sondern das Untersinnliche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann die sechste Schicht wird die Feuererde genannt. Und die siebte Schicht der Erdenspiegel, wo sich sozusagen alle diese Ereignisse, die über der Erde in ihrem Gegenbild erscheinen, alles, was sonst in der Natur oder überhaupt in Gedankenformen, Ideenformen auftreten kann, was wir denken können, erscheint gegenbildlich, genau das Gegenteil in dem Erdenspiegel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die achte Schicht wird dann eben der große Zersplitterer genannt, also Ahrimans Reich im eigentlichen Sinne. Und die neunte Schicht, die bezeichnet er dann als nichts, eigentlich nichts irgendwie beschreibbar, als das Zentrum des Bösen schlechthin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=4377s Die untersinnliche Welt 01:12:57] ====&lt;br /&gt;
Also wir sprechen ja von der Übersinnlichkeit. Das heißt, dass der Mensch ist heute in seinen Gedanken zwar übersinnlich, aber die knüpfen immer noch an die sinnliche Welt an. Wir praktizieren ständig Übersinnlichkeit in unserem Gedankenleben, in unserem Gefühlsleben, in unserem Willensleben. Das ist alles übersinnlich, aber es braucht sozusagen die sinnliche Wahrnehmung, um aktiviert zu werden. Und das kann man den Schritt tun zur höheren Erkenntnis über die Imagination, zur Inspiration, zur Intuition, also die Schritte der übersinnlichen Erkenntnis. Und alle diese Schritte zur übersinnlichen Erkenntnis muss der Mensch, kann er nur erreichen, wenn er eben auch ein Bewusstsein für die [[a:Untersinnliche_Welt|untersinnliche Welt]] entwickelt. Das heißt, die Auseinandersetzung mit dem Bösen. Man kann nur zu einer übersinnlichen Erkenntnis fortschreiten, wenn man gleichzeitig sich selber ausliefert, konfrontiert mit dem Bösen. Das ist die untersinnliche Welt, also wo Magnetismus, Elektrizität und Kernenergie wirksam sind. Das sind die drei untersinnlichen Kräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=4463s Untersinnliche Kräfte 01:14:23] =====&lt;br /&gt;
Also die Kernenergie ist nicht nur ein elektromagnetisches Phänomen, sondern das ist ein Phänomen, die Kernspaltungen, also dass die Protonen gespalten werden, da werden Kräfte frei, die noch anders sind, andere sind als die elektromagnetischen. Das ist die dritte Kraft, auf die Rudolf Steiner hingewiesen hat, schon lange bevor die erste Kernspaltung stattgefunden hat, die sogenannte dritte Kraft. Und man möge wünschen, dass die Menschheit in ihrer Moralität so weit fortgeschritten sein wird, dass sie die Folgen der Entdeckung dieser dritten Kraft überhaupt besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann 1938, im Januar, im Kaiser-Wilhelm-Institut in Berlin, hat Hahn, Strassmann und Lise Meitner [[w:Entdeckung_der_Kernspaltung|die erste Kernspaltung]] im Versuch vollzogen. Also wir haben es hier mit der Schilderung aus der Geisteswissenschaft mit etwas zu tun, was ganz in die Untersinnlichkeit führt, also in das Reich der Antikräfte, zu dem, was Evolutionskräfte sind, die Antikräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und mit denen gehen wir ja heute mit unseren Technologien, die wir heute so handhaben, mit der digitalen Welt, gehen wir ja ständig damit um. Also die ganze digitale Welt, ich halte sie für die größte Gefahr der Menschheit überhaupt, der wir uns heute, seit 20, 30 Jahren gestellt sehen. Es ist nicht die Atomenergie, sondern die digitale Welt, wo diese untersinnlichen Kräfte nicht nur jetzt explosiv irgendwo wirksam sind, sondern sie ergreifen die [[A:Seele|Seele]] des Menschen und verformen, verändern die Seele des Menschen, dass er eines Tages überhaupt nicht mehr weiß, wer er selber eigentlich ist, sondern nur noch Roboter und nur noch ausführendes Organ von Wesen, die über ihn herrschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist das Bild aus der [[Geisteswissenschaft]]. Ich wollte es nur erwähnt haben, es hat keinen Sinn, darüber zu spintisieren. Man muss es als Tatsache einfach mal hinnehmen, dass die Geisteswissenschaft dazu diese Ergebnisse gibt. Das ist 1906. 1909 schreibt [[A:Rudolf Steiner|Rudolf Steiner]] die &amp;quot;Geheimwissenschaft&amp;quot; ([[a:Geheimwissenschaft im Umriß|GA13]]), da ist nichts davon enthalten, interessanterweise. Da spricht er dann über den [[A:Christus|Christus]] und alles das, was damit im Zusammenhang steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=4635s Das Gesicht der Erde 01:17:15] ===&lt;br /&gt;
So, aber jetzt, die Zeit ist leider schon so weit fortgeschritten. Ich möchte jetzt wenigstens noch erwähnen, wie man verstehen lernen kann das Gesicht der Erde. Die Erde, die ganze Erde hat ja ein bestimmtes Gesicht, und dieses Gesicht ist gekennzeichnet dadurch, dass da die Kontinente, sie finden die da im Wasser, irgendwo im Meereswasser auftauchen als ganz eigenständige Gebilde. Und der größte Teil ist eigentlich Meerwasser, knapp 71% der gesamten [[w:Erdoberfläche#Daten|Erdoberfläche]] ist Meerwasser. Stellen Sie sich das mal vor, fast drei Viertel der Erdoberfläche sind Meerwasser, zusammenhängende Meere, und nur ein Viertel, in etwa ein bisschen mehr wie ein Viertel, sind kontinentale Gebilde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt sind ja diese Kontinente so eigenartig verstreut in der nördlichen Hemisphäre hauptsächlich. Der größte Anteil an kontinentalen Gebilden finden Sie in der nördlichen Hemisphäre und die größte Meeresfläche in der südlichen Hemisphäre und natürlich im Pazifik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=4743s Rätsel der Verteilung der Kontinente 01:19:03] ====&lt;br /&gt;
Wie kommt es dazu, dass wir dieses Gesicht der Erde haben? Welche Kräfte waren da im Spiel, dass dieses Verhältnis von Meer und Wasser in dieser Form entstanden ist? War das immer so? Gilt hier absolutes Prinzip der Aktualität und so weiter? Und das ist alles außerordentlich rätselvoll. Und doch ist man heute durch die verschiedensten Untersuchungen sehr weit gediehen, das erklärlich zu machen, wenn es auch nach wie vor in Bezug auf die treibenden Faktoren unerklärlich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie auf die Landkarte gucken, wir müssen die morgen da mal aufhängen, dann sehen Sie ja, dass wir eine Reihe von Kontinenten haben. Das ist einmal Nordamerika, Südamerika und dann Europa, zusammenhängend mit Asien, und dann der ganze afrikanische Kontinent, mächtig, gewaltig, und dann eben noch Australien und die Antarktis. Das sind die Kontinente. Also Antarktis, Australien, Eurasien, Südamerika, Nordamerika. Was habe ich noch vergessen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[Zuhörerin]&#039;&#039;&#039; Afrika.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie kommt es zu dieser seltsamen Verteilung über die Erdoberfläche? Und nun hat man schon immer gerätselt, wenn man auf die Landkarten geguckt hat, seit es Landkarten gibt, dass da so eine eigenartige Formgestalt sich findet zwischen Afrika und Südamerika, dass die irgendwie, wenn man die ein bisschen verschiebt, dass die da so zusammenpassen. Und man hat natürlich gerätselt, alles Mögliche, bis man eines Tages etwas entdeckt hat, was umwerfend ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man hat nämlich entdeckt in Brasilien, also mehr an der Ostküste, aber mehr nach Süden, nach Argentinien auch hin bis runter nach Feuerland, hat man entdeckt, dass da so kugelrunde Gesteine sich finden. Und dann hat man diese Steine untersucht - das sind im wesentlichen [[w:Granit|Granite]] - und dann hat man plötzlich in Südafrika dasselbe entdeckt, die sogenannten [[w:Tillit|Tillite]]. Und dann hat man in Südindien und an der indischen Westküste auch solche Tillite entdeckt. Da war man sprachlos, erst einmal diese rundlichen Formen, große und kleine Gebilde. Und dann hat man sogar Gekritze – Gekritze heißt Ritze, also so kleine Schleifspuren drauf entdeckt, Gekritze nennt man das. Und dann sagten die, das können ja nur Eiszeitablagerungen sein, Ergebnisse von Eiszeiten, Findlinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Ergebnis war, dass man gesagt hat, die sind ja alle unterschiedlicher granitischer Herkunft, aber immerhin müsste das mal zusammengehängt haben, das Ganze. Und dann hat man sogar noch gesehen, dass die Tillite in Ostafrika, also in Afrika, aber an der Westküste, da in Nigeria – nicht in Nigeria, sondern Angola, und dann kommt ja der Kongo, der einen ganz schmalen Streifen zum Atlantik hat, und dann kommt Nigeria – dass in dieser Gegend die [[w:Streichen_(Geologie)|Ausrichtung]] dieser Tillite dieselbe ist, wie man sie in Brasilien gefunden hat, die Strömungsrichtung, wie die abgelagert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann gab es andere Forscher, die haben dann in Ostafrika, in diesem Winkel da unten, wo Afrika sich ausbuchtet nach Westen – das ist also Nigeria im Wesentlichen – da haben die die Pflanzen studiert und haben festgestellt, dass da oben in Brasilien sich dieselben Pflanzen finden, vor allen Dingen Versteinerungen von Pflanzen. Die Pflanzen haben sich ein bisschen verändert in der Zwischenzeit, die jetzt rezenten Pflanzen. Aber die Versteinerungen, die man in Ostafrika gefunden hat, finden sich auch in Südamerika, da oben im Nordosten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=4845s Alfred Wegeners Theorie 01:20:45] ====&lt;br /&gt;
Und aufgrund all dieser Beobachtungen kam dann ein Mann, der hieß [[w:Alfred_Wegener|Alfred Wegener]]. Also das ist eine echte Berühmtheit, der Alfred Wegener. Der war Klimatologe, kein Geologe, aber ein Geophysiker und Klimatologe, 1880 geboren und 1936 im Inlandeis von Grönland ums Leben gekommen, auf einer Expedition.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Mann hat in der Zeit kurz vor dem Ersten Weltkrieg und dann im Ersten Weltkrieg eine Theorie aufgestellt, die besagt, dass es mal einen Kontinent gegeben habe, [[w:Pangaea|Pangea]] genannt. Pangea, das ist Griechisch. &amp;quot;Pan&amp;quot; heißt überall, also zusammenhängend ein Ding, und &amp;quot;Gea&amp;quot; eben die Erde. Und dass dieser Kontinent einmal Australien, Indien, die Antarktis, Afrika und Südamerika vereint hat. Ein großer Südkontinent, genannt Gondwana, der [[w:Gondwana|Gondwana-Kontinent]]. Das ist ein indischer Stammteil in Südindien, der so ähnlich heißt, Gondar. [Anmerkung: Gondwana war ursprünglich ein eigener Kontinent, der später einen Teil Pangeas bildete].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war natürlich so kühn, sowas zu sagen damals, dass dieser Alfred Wegener mit allen Mitteln, die die Wissenschaft nur irgend zur Verfügung hatte, verspottet worden ist und quasi an die Wand gestellt worden ist und als der größte Fantast hingestellt worden ist, wie man sich denken kann. Und der hat das alles begründet mit diesen Phänomenen, was die Flora, die [[Versteinerung|Versteinerungen]] angeht, hier und dort und eben diese eiszeitlichen Ablagerungen und so weiter. Er hat gesagt, die beiden Kontinente fügen sich so wunderbar. Er wurde völlig verlacht, und er hat sein ganzes Leben darauf verwendet, nachzuweisen, dass es einen eurasischen und anhängend einen nordamerikanischen Nordkontinent gab, dazwischen ein Meeresgürtel, und einen großen Südkontinent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man mal bei den Griechen nachforscht, dann sprechen die immer vom [[w:Okeanos|Okeanos]]. Und dann meinten die einen Wassergürtel um die Erde herum, also wofür heute noch das Mittelmeer ein letzter Rest ist, das Schwarze Meer, das Kaspische Meer, noch ein letzter Rest ist von diesem einzigen erdumspannenden Mittelmeer. Die Griechen haben ja die Erde noch wie einen Diskus angesehen, eine Flachscheibe, wie einen Diskus, und außenrum diesen Okeanos. Das sind noch so letzte Reste von urältesten, nennen wir es, Erinnerungen in der Menschheit, dass offenbar dieser Okeanos, dieser erdumspannende Wassergürtel, bestanden hat und ein Südkontinent im Süden, ein Nordkontinent in der nördlichen Halbkugel. Er wurde verlacht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=5291s Die Entdeckung des mittelatlantischen Rückens 01:28:11] ====&lt;br /&gt;
Nun kam jetzt noch folgendes Phänomen hinzu, dass die Deutschen Ende der 20er Jahre, Anfang der 30er Jahre ein Forschungsschiff ausgerüstet haben, die &amp;quot;[[w:Meteor_(Schiff,_1924)|Meteor]]&amp;quot; hieß die. Und die waren ausgestattet mit allen Messinstrumenten, die man damals zur Verfügung hatte, ausgefeilteste [[w:Echolot|Echolote]], die aus dem U-Boot-Krieg des Ersten Weltkrieges heraus entstanden sind und insbesondere nach der Katastrophe, die mit dem Eisberg gesunken ist, das Schiff südlich von Neufundland, die Titanic.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit der Zeit hat man angefangen, Echolote zu entwickeln, weil die hatte keine Echolote, deswegen ist sie zusammengestoßen mit dem Eisberg. Und die &amp;quot;Meteor&amp;quot; war ausgestattet mit allen Messinstrumenten, und die haben den ganzen Atlantik abgefahren in den 20er, 30er Jahren und haben festgestellt, dass es im Atlantik ein Hochgebirge gibt, der sogenannte [[w:Mittelatlantischer_Rücken|mittelatlantische Rücken]]. Und natürlich hatten die keine Kenntnisse von der Gesteinsart da unten, sondern die hatten nur die Tatsache, dass der da besteht, und zwar 3000 bis 4000 Meter hoch vom Meeresboden unten an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann blieb die ganze Entwicklung stehen durch den Zweiten Weltkrieg, da passierte nichts mehr. Und nach dem Zweiten Weltkrieg haben die Amerikaner die Meeresforschung so richtig in Gang gesetzt und haben den ganzen Pazifik abgefahren mit dem Echolot, und haben da auch so seltsame Meeresrücken gefunden im pazifischen Raum, untermeerisch. Dann haben sie angefangen, den &amp;quot;[[w:Glomar_Challenger|Glomar Challenger]]&amp;quot; zu bauen, auch ein Forschungsschiff, die Amerikaner, und die haben Tiefseebohrungen gemacht. Da hatten sie zum ersten Mal den Beweis über die Beschaffenheit des Tiefseebodens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=5423s Die Erkenntnis der basaltischen Tiefseeböden 01:30:23] ====&lt;br /&gt;
Und was kam raus? Das sind alles keine [[w:Kontinentale_Erdkruste|kontinentalen]] Strukturen, sondern das ist alles [[w:Basalt|Basalt]]. Dass die eigentlichen Tiefseeböden und der mittelatlantische Rücken, das ist alles Basalt. Das hat mit Granit und all dem, was die Kontinente ausmacht, überhaupt nichts zu tun. Das war schon mal ein unglaubliches Ereignis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann haben die Amerikaner und die anderen Länder auch angefangen, mit Forschungsschiffen den ganzen Meeresboden weltweit zu kartieren, am wenigsten der Indik [indischer Ozean]. Das hat man ja gemerkt bei dem Absturz [[w:Malaysia-Airlines-Flug_370|dieser Maschine]], wo sie noch immer suchen, wo sie geblieben ist, diese Maschine, die in Indonesien [Korrektur: Malaysia] gestartet war, nach Peking fliegen sollte und dann irgendwo verschwunden ist im Indik. Das sucht man ja noch heute. Dieses Gebiet war noch nie wirklich kartiert, das fangen sie jetzt erst an aufgrund dieses Ereignisses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedenfalls entdecken die plötzlich, dass die Tiefseeböden alle Basalt sind, durchgehend. Keine granitische Struktur, keine kontinentale Struktur, nichts, gar nichts, sondern alles Basalt. Und zwar hat man dann festgestellt, durch alle möglichen Messungen, dass die Mächtigkeit dieser [[Boden|Tiefseeböden]] sehr gering ist, keineswegs 60 Kilometer, sondern nur 10 Kilometer mächtig, maximal 10 Kilometer. Also ganz hauchdünne Schichten zu den unterliegenden, zur Asthenosphäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=5536s Die Plattentektonik und die Bewegung der Kontinente 01:32:16] ====&lt;br /&gt;
Darauf hat man nun gemerkt, eigentlich hat ja Alfred Wegener gar nicht so Unrecht. Dann hat man den genau studiert und hat gemerkt, in allem stimmt das, was er gesagt hat. Und hat dann gemerkt, dass die ganze Erde sich auflöst in bestimmte Platten. Man nennt es Platten, die Plattentektonik, und zwar in [[w:Plattentektonik#Die_Lithosph%C3%A4renplatten|sieben Riesenplatten]]. Die größte dieser Platten ist die eurasische Platte, also Europa plus Asien, einschließlich dem Indien. Und eine zweite Platte ist dann Australien mit dem indonesischen Archipel. Und eine dritte Platte ist die Antarktis, eine vierte ist Südamerika, eine fünfte ist Nordamerika, und eine sechste ist der Atlantik, und eine siebte ist der Pazifik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also plötzlich löst sich die ganze Erde in Plattenstrukturen auf. Und die [[w:Plattentektonik#Gebirgsbildung_und_Vulkanismus_im_Licht_der_Plattentektonik|Plattengrenzen]] sind dadurch charakterisiert, dass da der größte Vulkanismus ist und dass diese Platten offensichtlich in Bewegung sind und dass man heute noch durch genaueste Messungen nachweisen kann, dass Südamerika und Nordamerika im Jahr ungefähr ein bis zwei Zentimeter voneinander sich entfernen in einem Jahr. Etwas ist es schon, aber in 100 Jahren ist es ein bisschen was.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, wie ist das jetzt zu verstehen, diese Problematik, dass die Kontinente einmal eine Einheit gebildet haben, der Südkontinent und der Nordkontinent? Die sind eben so einschließlich Nordamerika, einschließlich Grönland, die hingen alle zusammen, und dann plötzlich sind die auseinander gedriftet und bilden heute das Gesicht der Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der einzige Kontinent, der einen Ruhepol bildet, weitgehend jedenfalls, ist der afrikanische Kontinent. Der ist &amp;quot;in situ&amp;quot;, an dem Ort schon immer gewesen, hat sich ein bisschen gedreht, ist auch ein bisschen nach Norden gewandert, aber jedenfalls ruht der noch so urtümlich wie in den Urzeiten, und alle anderen Kontinente sind davon geschwommen. Australien hing früher an Afrika dran, Indien hing früher an Afrika dran, und ebenso die Antarktis und ebenso Südamerika, und bildeten diesen Gondwana-Kontinent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=5734s Ausblick 01:35:34] ===&lt;br /&gt;
Jetzt wollen wir uns dann morgen – wie lang machen wir? Die Zeit ist längst um, oh Herrgott, wie sollen wir jetzt aufhören? Also, dann wollen wir dann morgen nochmal die treibenden Kräfte versuchen aufzusuchen, die dieses Kontinentaldrift, wie man sie auch bezeichnet, oder Kontinentalverschiebung, wie sie Alfred Wegener bezeichnet hat, wie das – ob es da einen Erklärungsgrund dafür geben kann für diese Tatsache. Das wollen wir dann morgen betrachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ich möchte jetzt schon sagen, das wird auch genauso mechanisch gesagt wie alles andere auch, und kein Mensch kann sagen, was eigentlich die Idee hinter dem Ganzen ist. Goethe hat grundsätzlich gefragt, wenn er irgendein Phänomen aufgesucht hat, nicht das Phänomen jetzt stehen zu lassen und daran eine Theorie zu knüpfen, sondern immer gefragt: Was sind die treibenden Kräfte, die dieses Phänomen hervorgebracht haben? Und das muss man sich auch heute fragen: Was sind die treibenden Kräfte eigentlich, die dieses Gesicht der Erde geschaffen haben?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da wollen wir uns dann morgen nochmal kurz damit befassen, und dann müssen wir übergehen zur Gesteinskunde, wo wir uns mal die verschiedenen Gesteine anschauen. Und dann wollen wir uns noch kurz mit einer Zeitbetrachtung befassen: Wie kann man überhaupt ein Verständnis entwickeln für Zeitepochen? Ob man von Millionen Jahren eigentlich überhaupt sprechen kann, ist es überhaupt zulässig, Milliarden Jahren? Und dann wollen wir uns mit den verschiedenen Schichten des Krustenaufbaus der Erde genauer im Einzelnen befassen, bis hin zu den Gebirgsbildungen, bis hin zu den Landschaftsstrukturen, die wir heute vorfinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgen früh machen wir weiter. Ich lasse das Buch hier nochmal liegen, da will ich eigentlich gerne morgen noch was vorlesen, wenn wir irgendwie Zeit hätten, von Goethe über den Granit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=5901s Fragen 01:38:21] ===&lt;br /&gt;
[Frage von Zuhörer]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie ist denn das mit dieser Bewegung der Kontinente oder dieser Platten? Das ist ja eine Masse, eine definierte Masse, die sich frei bewegen kann, und ein rotierender Körper in Bewegung im Raum und in sich selbst. Bei Verschiebung der Masse auf einen Punkt haben wir ja in der Physik das Problem des Ungleichgewichts, der Unwucht. Was würde denn passieren, wenn man diese ganze Masse theoretisch berechnet, konzentrieren würde an einem Punkt? Was würde mit der Achse der Erde passieren, mit der Position der Erde im All im Verhältnis zu den anderen Planeten? Mir kommt dann dieser Gedanke, dass diese Bewegung eine Ausgleichsbewegung ist in Bezug auf die Bewegung der Erde im gesamten Raum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Manfred Klett]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber stell dir mal vor, dass die Nordhalbkugel die größte Masse der Kontinente enthält, und die Südhalbkugel die größte Wassermasse, in Verbindung mit dem Pazifik. Das sind so – Wasser hat das spezifische Gewicht von 1, und die Gesteine, die leichtesten Gesteine, haben das spezifische Gewicht von 2,4 bis 2,6. Das heißt also, wie kommt es dazu, dass viel schwerere Gesteine als das Wasser sich an der Nordhalbkugel konzentrieren und sich nicht gleichmäßig irgendwo durch die entsprechenden Kräfte von Nord- und Südpol und allem, was dazwischen an magnetischen Strömungen läuft, dass die sich nicht gleichmäßig verteilt haben? Das müsste doch eigentlich so sein, aber es ist eben nicht so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist viel widersprüchlicher, auch in dem heutigen Weltbild, was man hat, in dieser Hinsicht, so viel Widersprüchliches. Und dennoch muss man sagen, die Tatsache, dass sie mal zusammenhängend waren und dann auseinander gedriftet sind, die kann man nicht mehr widerlegen. Da sprechen alle sinnlich wahrnehmbaren Erscheinungen, also was vor allem die Flora und Fauna angeht, die Versteinerungen und auch die Mineralkörper, gerade die eiszeitlichen Ablagerungen, eine Eiszeit, die vor unserer Eiszeit war, die sogenannte [[w:Permokarbonische_Vereisung|permokarbonische Eiszeit]], da kommen wir nochmal drauf zurück, die damals abgelagert wurden. Es sind so viele Phänomene, die dafür sprechen, dass da Kräfte wirksam waren, ganz spezifischer Art, die sich nicht einfach nur berechnen lassen aus der Achsenstellung der Erde oder Fliehkräften oder sonst wie. Theorien gibt es noch und noch, und jede greift irgendein Phänomen auf, aber dann merkt man, es steht im totalen Widerspruch zu anderen Phänomenen, und man ist da noch an kein Ende gekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Plattentheorie gilt heute. Es gibt sieben große Platten und fünf kleine Platten. Die gilt für so schlüssig, man meint, da ist man heute der Überzeugung, die sei so absolut erklärbar aus allen Zusammenhängen, dass es so ist. Und da kommt dann plötzlich wieder so einer, Wunderlich [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[w:Hans_Georg_Wunderlich|H. G. Wunderlich]](?)] hieß der, der ist leider Gottes in jungen Jahren gestorben, aber das war ein genialer Geologe, so ein Kerl, was hätte der noch in seinem Leben zurechtrücken können. Der fängt dann an, sogar die Plattentheorie zu kritisieren, was auch keiner gewagt hat, sondern sie meinen alle, das sei jetzt klar, die sogenannten Plattentheorien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Phänomene sind auch da, da gibt es Plattengrenzen, die schieben sich aneinander vorbei und erzeugen Erdbeben und alles Mögliche. Das werden wir morgen nochmal sehen. Aber dieser hat sich erkühnt, der Wunderlich, Professor für Geologie in Stuttgart, auch selbst diese Theorie anfängt und hoch, hoch intelligent infrage zu stellen. Also man merkt, das Ganze ist immer noch im Prozess, es geht immer weiter, immer weiter. Aber jeder Schritt ist eben ein Erkenntnisschritt auf dem Wege, und eines Tages, wie der Goethe gesagt hat, wird gewiss einer kommen, der da quasi – wir wollen ihm vorarbeiten. Gut, also dann, bis morgen.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;Folge  [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|1]] - [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|2]] - [[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|3]] - [[Geologie - 4. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|4]] - [[Geologie - 5. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|5]] - [[Geologie - 6. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|6]] - [[Geologie - 7. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|7]] - [[Geologie - 8. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|8]] - [[Geologie - 9. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|9]] - [[Geologie - 10. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|10]] - [[Geologie - 11. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|11]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
== Glossar==&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|A}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|A}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ablagerung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Es gibt also in den &#039;&#039;&#039;Ablagerungen&#039;&#039;&#039; bestimmte Minerale, die nur unter Meeresbedingungen entstehen.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Leitfossilien als Orientierungshilfe 00:32:20|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:32:20]]&lt;br /&gt;
[[Ackerbau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Also die [[Grabenbruch|Grabenbrüche]] in der Welt, die sind von großer Bedeutung und […] meistens auch mit die fruchtbarsten Gegenden für den &#039;&#039;&#039;Ackerbau&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Grabenbrüche weltweit und ihre Bedeutung 00:42:31|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:42:31]]&lt;br /&gt;
[[Ahriman]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Die [[Erdinneres|achte Schicht]] wird dann eben der [[große Zersplitterer]] genannt, also &#039;&#039;&#039;Ahrimans&#039;&#039;&#039; Reich im eigentlichen Sinne.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die 9 Schichten der Erde nach Rudolf Steiner 01:09:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:09:43]]&lt;br /&gt;
Antikräfte (siehe [[Kraft]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Asthenosphäre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Die &#039;&#039;&#039;Asthenosphäre&#039;&#039;&#039; ist 600 Kilometer. Und diese Asthenosphäre […] scheint so zu sein, dass hier ein Zustand besteht, eines, wie man es heute nennt, säkular-plastischen Zustandes […} sehr zähflüssig ist diese [[Erdschichtung|Schicht]] in Bewegung.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Lithosphäre und Asthenosphäre 00:55:13|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:55:13]]&lt;br /&gt;
* „[…] man nimmt an, dass dieser ganze Bereich des äußeren [oberen] und inneren [unteren] [[Erdmantel|Erdmantels]], dass sie eben nicht flüssig sind, wie man immer meint, weil das Magma da oben aus den Vulkanen rauskommt, sondern zähplastisch […] in der &#039;&#039;&#039;Asthenosphäre&#039;&#039;&#039; und dem inneren Erdmantel […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der obere und untere Erdmantel 00:58:15|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:58:15]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|B}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Basalt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] die eigentlichen [[Boden|Tiefseeböden]] und der mittelatlantische Rücken, das ist alles &#039;&#039;&#039;Basalt&#039;&#039;&#039;. Das hat mit Granit und all dem, was die Kontinente ausmacht, überhaupt nichts zu tun.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Erkenntnis der basaltischen Tiefseeböden 01:30:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:30:23]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Boden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] nach dem Zweiten Weltkrieg haben die Amerikaner die Meeresforschung so richtig in Gang gesetzt und haben den ganzen Pazifik abgefahren mit dem Echolot, und haben da auch so seltsame Meeresrücken gefunden im pazifischen Raum, untermeerisch […] und die haben Tiefseebohrungen gemacht. Da hatten sie zum ersten Mal den Beweis über die Beschaffenheit des &#039;&#039;&#039;Tiefseebodens&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Entdeckung des mittelatlantischen Rückens 01:28:11|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:28:11]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] die eigentlichen &#039;&#039;&#039;Tiefseeböden&#039;&#039;&#039; und der mittelatlantische Rücken, das ist alles [[Basalt]]. Das hat mit Granit und all dem, was die Kontinente ausmacht, überhaupt nichts zu tun.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Erkenntnis der basaltischen Tiefseeböden 01:30:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:30:23]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Böse (siehe [[Das Böse]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Christentum]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Wenn man das &#039;&#039;&#039;Christentum&#039;&#039;&#039; verstehen will, ist es nichts anderes als die Verwirklichung des [[Entwicklungsgedanken|Entwicklungsgedankens]], dass ich nicht bei mir stehen bleibe in dem Selbst […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Landwirtschaftliche Kurs und der Entwicklungsgedanke 00:17:58|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:17:58]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{BS|D}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Das Böse]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und alle diese Schritte zur übersinnlichen Erkenntnis […] kann er nur erreichen, wenn er eben auch ein [[Bewusstsein]] für die [[Untersinnlich|untersinnliche Welt]] entwickelt. Das heißt, die Auseinandersetzung mit dem &#039;&#039;&#039;Bösen&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die untersinnliche Welt 01:12:57|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:12:57]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und die [[Erdinneres|neunte Schicht]], die bezeichnet er (R. Steiner) dann als nichts, eigentlich nichts irgendwie beschreibbar, als das Zentrum &#039;&#039;&#039;des Bösen&#039;&#039;&#039; schlechthin.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die 9 Schichten der Erde nach Rudolf Steiner 01:09:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:09:43]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Digitale Welt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Es ist nicht die Atomenergie, sondern die &#039;&#039;&#039;digitale Welt&#039;&#039;&#039;, wo diese [[Kraft|untersinnlichen Kräfte]] nicht nur jetzt explosiv irgendwo wirksam sind, sondern sie ergreifen die [[A:Seele|Seele]] des Menschen und verformen, verändern die Seele des Menschen […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Untersinnliche Kräfte 01:14:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:14:23]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|E}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|E}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Entwicklungsgedanke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] das ist eigentlich eine Prämisse […] die muss jeder für sich selbst beantworten. Inwiefern es wirklich eine Möglichkeit gibt, dass der Mensch nicht nur die &#039;&#039;&#039;Natur&#039;&#039;&#039; zu retten hat, sondern dass er die Natur zu &#039;&#039;&#039;entwickeln&#039;&#039;&#039; hat.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Mission des Menschen in Bezug auf die Natur 00:12:48|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:12:48]]&lt;br /&gt;
* „[…] das ist die Situation des [[Ökologischen Landbau|ökologischen Landbaus]], des &#039;&#039;&#039;Entwicklungsgedankens&#039;&#039;&#039; heute. Man kann der [[Natur]] nie gerecht werden. Man kann sie nie erreichen […] man kann nur den Schaden […] minimieren. Und dieses Gesetz ist eben nur möglich zu durchbrechen, wenn man zum [[Raum und Zeit|Raum […] hinzunimmt […] die Zeit]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Mission des Menschen in Bezug auf die Natur 00:12:48|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:12:48]]&lt;br /&gt;
* „[…] der Begriff der [[Landwirtschaft|landwirtschaftlichen Individualität]], den [[Rudolf Steiner]] zu Beginn des zweiten Vortrages entwickelt, ist nichts anderes wie der verkörperte &#039;&#039;&#039;Entwicklungsgedanke&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Landwirtschaftliche Kurs und der Entwicklungsgedanke 00:17:58|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:17:58]]&lt;br /&gt;
* „Wenn man das [[Christentum]] verstehen will, ist es nichts anderes als die Verwirklichung des &#039;&#039;&#039;Entwicklungsgedankens&#039;&#039;&#039;, dass ich nicht bei mir stehen bleibe in dem Selbst […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Landwirtschaftliche Kurs und der Entwicklungsgedanke 00:17:58|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:17:58]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Erde (Planet)|Erde]] (Planet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] knapp 71% der gesamten &#039;&#039;&#039;Erdoberfläche&#039;&#039;&#039; ist Meerwasser. Stellen Sie sich das mal vor, fast drei Viertel der Erdoberfläche sind Meerwasser […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Das Gesicht der Erde 01:17:15|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:17:15]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erdkern (siehe [[Erdinneres]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Erdinneres]] [9 Erdschichten nach Geisteswissenschaft Rudolf Steiners]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Aber wer kommt schon so ohne weiteres damit zurecht, wenn [[Rudolf Steiner]] in der &amp;quot;Geheimwissenschaft&amp;quot; von den [[a:Hierarchien#Gliederung_der_Hierarchien|neun Hierarchien]] spricht […] Und jetzt erscheint als geisteswissenschaftliches Forschungsergebnis, dass die &#039;&#039;&#039;Erde in ihrem inneren&#039;&#039;&#039; Aufbau neun-gliedrig ist […] dass es eigentlich eine Art Gegenspiegel ist zu den neun Hierarchien.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Das Innere der Erde aus Sicht der Geisteswissenschaft 01:06:05|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:06:05]]&lt;br /&gt;
* „[…] er [R.S.] spricht da als erste Schicht, ich möchte das jetzt nicht an die Tafel malen, als erste Schicht von der [[Mineralerde]], also das, was man die [[Erdkruste]] auch nennen könnte […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die 9 Schichten der Erde nach Rudolf Steiner 01:09:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:09:43]]&lt;br /&gt;
* „[…] dann spricht er von einer &#039;&#039;&#039;zweiten Schicht&#039;&#039;&#039;, das ist die Weicherde.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die 9 Schichten der Erde nach Rudolf Steiner 01:09:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:09:43]]&lt;br /&gt;
* „Die &#039;&#039;&#039;achte Schicht&#039;&#039;&#039; wird dann eben der [[große Zersplitterer]] genannt, also [[Ahriman|Ahrimans]] Reich im eigentlichen Sinne.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die 9 Schichten der Erde nach Rudolf Steiner 01:09:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:09:43]]&lt;br /&gt;
* „Und die &#039;&#039;&#039;neunte Schicht&#039;&#039;&#039;, die bezeichnet er dann als nichts, eigentlich nichts irgendwie beschreibbar, als das Zentrum [[Das Böse|des Bösen]] schlechthin.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die 9 Schichten der Erde nach Rudolf Steiner 01:09:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:09:43]]&lt;br /&gt;
* „[…] &#039;&#039;&#039;Erdkern&#039;&#039;&#039;. Der ist wieder fest, stellt man vor als fest, und zwar in Form von Eisennickel. Da sind unglaubliche Theorien damit verbunden […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Erdkern und seine Schichten 01:00:33|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:00:33]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Erdkruste]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] wenn wir hier jetzt die Erde haben, dann haben wir hier oben, als Alleroberstes, die &#039;&#039;&#039;Erdkruste&#039;&#039;&#039;. Und diese Erdkruste ist nicht dicker als bei der Orangenschale, die Orangenschale ist schon ziemlich dick, die Apfelschale vielleicht.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Aufbau der Erde nach seismischen Erkenntnissen 00:52:34|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:52:34]]&lt;br /&gt;
* „60 Kilometer mächtig ist also die kontinentale &#039;&#039;&#039;Kruste&#039;&#039;&#039;, so sagt man heute.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Aufbau der Erde nach seismischen Erkenntnissen 00:52:34|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:52:34]]&lt;br /&gt;
[[Erdmantel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und diese beiden zusammen [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[Lithospäre]] und [[Asthenosphäre]]] nennt man den äußeren [oberen] &#039;&#039;&#039;Erdmantel&#039;&#039;&#039;. Und darunter nun eine weitere [[Erdschichtung|Schicht]], noch viel mächtiger, und die bezeichnet man jetzt als den inneren [unteren] Erdmantel.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der obere und untere Erdmantel 00:58:15|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:58:15]]&lt;br /&gt;
* „[…] man nimmt an, dass dieser ganze Bereich des äußeren [oberen] und inneren [unteren] &#039;&#039;&#039;Erdmantels&#039;&#039;&#039;, dass sie eben nicht flüssig sind, wie man immer meint, weil das Magma da oben aus den Vulkanen rauskommt, sondern zähplastisch […] in der [[Asthenosphäre]] und dem inneren Erdmantel […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der obere und untere Erdmantel 00:58:15|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:58:15]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Erdschichtung, äussere Wissenschaft]] (9 Erdschichten nach Geisteswissenschaft Rudolf Steiners siehe [[Erdinneres]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „So ist die [[Stratigraphie]], das heißt, das, was der Laie entdeckt hat, die &#039;&#039;&#039;Schichtungen&#039;&#039;&#039; der äußersten [[Erdkruste]], die kann man sich dann nach und nach erschließen, wenn man in verschiedenen Gegenden die Steinbrüche aufsucht.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Methoden zur Erforschung der Erdkruste 00:26:29|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:26:29]]&lt;br /&gt;
* „Die [[Asthenosphäre]] ist 600 Kilometer. Und diese Asthenosphäre […] scheint so zu sein, dass hier ein Zustand besteht, eines, wie man es heute nennt, säkular-plastischen Zustandes […} sehr zähflüssig ist diese &#039;&#039;&#039;Schicht&#039;&#039;&#039; in Bewegung.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Lithosphäre und Asthenosphäre 00:55:13|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:55:13]]&lt;br /&gt;
* „Und diese beiden zusammen [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[Lithospäre]] und [[Asthenosphäre]]] nennt man den äußeren [oberen] [[Erdmantel]]. Und darunter nun eine weitere &#039;&#039;&#039;Schicht&#039;&#039;&#039;, noch viel mächtiger, und die bezeichnet man jetzt als den inneren [unteren] Erdmantel.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der obere und untere Erdmantel 00:58:15|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:58:15]]&lt;br /&gt;
* „[…] das große [[w:Erdbeben_von_San_Francisco_1906|Erdbeben von San Francisco]]. Das war 1906, glaube ich […] ich gehe davon aus, dass Rudolf Steiner daraufhin dann [[a:GA_96|diese Vorträge [GA96]]] gehalten hat […] Und da schildert er den &#039;&#039;&#039;Aufbau der Erde&#039;&#039;&#039; vom geisteswissenschaftlichen Standpunkt aus. Und der ist nun so, dass er dort eine Achtgliederung des Erdinhalts schildert und noch eine neunte […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Das Innere der Erde aus Sicht der Geisteswissenschaft 01:06:05|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:06:05]]&lt;br /&gt;
[[Höhere Erkenntnis|Erkenntnis (höhere)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und das kann man den Schritt tun zur &#039;&#039;&#039;höheren Erkenntnis&#039;&#039;&#039; über die [[Imagination]], zur [[Inspiration]], zur [[Intuition]], also die Schritte der [[Übersinnlich|übersinnlichen]] Erkenntnis.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die untersinnliche Welt 01:12:57|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:12:57]]&lt;br /&gt;
* „Und alle diese Schritte zur &#039;&#039;&#039;übersinnlichen Erkenntnis&#039;&#039;&#039; […] kann er nur erreichen, wenn er eben auch ein [[Bewusstsein]] für die [[Untersinnlich|untersinnliche Welt]] entwickelt. Das heißt, die Auseinandersetzung mit dem [[Das Böse|Bösen]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die untersinnliche Welt 01:12:57|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:12:57]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Erosionsschlucht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] die &#039;&#039;&#039;Erosionsschluchten&#039;&#039;&#039;, wo man wunderbar die [[Erdkruste]] in ihrem Aufbau erkennen kann, und die gibt es nirgends so toll entwickelt wie in den Rocky Mountains in Amerika&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Erosionsschluchten 00:45:36|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:45:36]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|F}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|F}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|G}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|G}}Gebirgsbildung (siehe [[Gebirge]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Das Zweite ist, dass man die &#039;&#039;&#039;Gebirgsbildungen&#039;&#039;&#039; studiert […], [[Gestein|Gesteinsbildungen]] im Gebirge, dann kann man auch allmählich ein Bild gewinnen für das, was unter den eigenen Füßen ansteht, aber unsichtbar ist. Im Gebirge wird es sichtbar […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Studium der Gebirgsbildungen 00:30:49|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:30:49]]&lt;br /&gt;
[[Gedanke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Wir praktizieren ständig [[Übersinnlich|Übersinnlichkeit]] in unserem &#039;&#039;&#039;Gedankenleben&#039;&#039;&#039;, in unserem [[Gefühl|Gefühlsleben]], in unserem [[Wille|Willensleben]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die untersinnliche Welt 01:12:57|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:12:57]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Gefühl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Wir praktizieren ständig [[Übersinnlich|Übersinnlichkeit]] in unserem [[Gedanke|Gedankenleben]], in unserem &#039;&#039;&#039;Gefühlsleben&#039;&#039;&#039;, in unserem [[Wille|Willensleben]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die untersinnliche Welt 01:12:57|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:12:57]]&lt;br /&gt;
[[Gestein]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Das Zweite ist, dass man die [[Gebirge|Gebirgsbildungen]] studiert […] wo auch immer auf der Welt, und studiert jetzt wirklich solche Gebirgsbildungen, &#039;&#039;&#039;Gesteinsbildungen&#039;&#039;&#039; im Gebirge, dann kann man auch allmählich ein Bild gewinnen für das, was unter den eigenen Füßen ansteht, aber unsichtbar ist. Im Gebirge wird es sichtbar […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Studium der Gebirgsbildungen 00:30:49|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:30:49]]&lt;br /&gt;
* „[[Lithosphäre]], die Gesteinssphäre, Lithos heißt auf Griechisch der &#039;&#039;&#039;Gestein&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Lithosphäre und Asthenosphäre 00:55:13|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:55:13]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gesteinsbildung (siehe [[Gestein]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gesteinssphäre (siehe [[Gestein]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Goethe]], Johann Wolfgang von&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „&#039;&#039;&#039;Goethe&#039;&#039;&#039; hat grundsätzlich gefragt, wenn er irgendein [[Phänomen]] aufgesucht hat, nicht das Phänomen jetzt stehen zu lassen und daran eine Theorie zu knüpfen, sondern immer gefragt: Was sind die treibenden [[Kraft|Kräfte]], die dieses Phänomen hervorgebracht haben?&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Ausblick 01:35:34|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:35:34]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Gondwana]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] das ist eine echte Berühmtheit, der [[Wegener, Alfred|Alfred Wegener]]. Der war […] ein Geophysiker und Klimatologe, 1880 geboren und 1936 im Inlandeis von Grönland ums Leben gekommen, auf einer Expedition. Dieser Mann hat […] eine Theorie aufgestellt, die besagt, dass es mal einen Kontinent gegeben habe, [[Pangea]] […] Und dass dieser Kontinent einmal Australien, Indien, die Antarktis, Afrika und Südamerika vereint hat. Ein großer Südkontinent, genannt &#039;&#039;&#039;Gondwana&#039;&#039;&#039; […}&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Alfred Wegeners Theorie 01:20:45|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:20:45]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Australien hing früher an Afrika dran, Indien hing früher an Afrika dran, und ebenso die Antarktis und ebenso Südamerika, und bildeten diesen &#039;&#039;&#039;Gondwana&#039;&#039;&#039;-[[Kontinent]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Plattentektonik und die Bewegung der Kontinente 01:32:16|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:32:16]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Grabenbruch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Eine besondere Form der [[Tektonik]] sind dann die &#039;&#039;&#039;Grabenbrüche&#039;&#039;&#039;. […] Der berühmteste Grabenbruch in Europa […] ist das [[w:Oberrheinische_Tiefebene|Rheintal]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Studium der Gebirgsbildungen 00:30:49|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:38:20]]&lt;br /&gt;
* „Das Rheintal von Basel bis nach Frankfurt und dann noch bis Bingen, ist ein riesenhafter &#039;&#039;&#039;Grabenbruch&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Grabenbrüche: Das Rheintal als Beispiel 00:40:06|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:40:06]]&lt;br /&gt;
* „Also die &#039;&#039;&#039;Grabenbrüche&#039;&#039;&#039; in der Welt, die sind von großer Bedeutung und […] meistens auch mit die fruchtbarsten Gegenden für den [[Ackerbau]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Grabenbrüche weltweit und ihre Bedeutung 00:42:31|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:42:31]]&lt;br /&gt;
* „Da gibt es nochmal einen riesen &#039;&#039;&#039;Grabenbruch&#039;&#039;&#039; auf Erden, das ist der [[w:Ostafrikanischer_Graben|ostafrikanische Graben]], der zieht sich von Mosambik unten, zieht er sich rauf bis ans Rote Meer, und das [[w:Rotes_Meer|Rote Meer]] selber ist auch ein Grabenbruch.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Grabenbrüche weltweit und ihre Bedeutung 00:42:31|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:42:31]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|H}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|H}}[[Haeckel, Ernst]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Übrigens geht der Begriff der [[Ökologie]] auf &#039;&#039;&#039;Haeckel&#039;&#039;&#039; zurück […] der hat diesen Begriff überhaupt erst gebildet. Und aus diesem Bewusstsein heraus ist der [[w:Ökologische_Landwirtschaft|ökologische Landbau]] entstanden.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Entwicklungsgedanke im ökologischen Bewusstsein 00:07:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:07:23]]&lt;br /&gt;
Höhere Erkenntnis (siehe [[Höhere Erkenntnis|Erkenntnis, höhere]])&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|I}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|I}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Imagination]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und das kann man den Schritt tun zur [[Höhere Erkenntnis|höheren Erkenntnis]] über die &#039;&#039;&#039;Imagination&#039;&#039;&#039;, zur [[Inspiration]], zur [[Intuition]], also die Schritte der [[Übersinnlich|übersinnlichen]] Erkenntnis.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die untersinnliche Welt 01:12:57|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:12:57]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Inspiration]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und das kann man den Schritt tun zur [[Höhere Erkenntnis|höheren Erkenntnis]] über die [[Imagination]], zur &#039;&#039;&#039;Inspiration&#039;&#039;&#039;, zur [[Intuition]], also die Schritte der [[Übersinnlich|übersinnlichen]] Erkenntnis.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Urknalltheorie und ihre Implikationen 00:03:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:12:57]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Intuition]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und das kann man den Schritt tun zur [[Höhere Erkenntnis|höheren Erkenntnis]] über die [[Imagination]], zur [[Inspiration]], zur &#039;&#039;&#039;Intuition&#039;&#039;&#039;, also die Schritte der [[Übersinnlich|übersinnlichen]] Erkenntnis.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Urknalltheorie und ihre Implikationen 00:03:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:12:57]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|J}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|J}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|K}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|K}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kernspaltung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und dann 1938, im Januar, im Kaiser-Wilhelm-Institut in Berlin, hat Hahn, Strassmann und Lise Meitner die erste &#039;&#039;&#039;Kernspaltung&#039;&#039;&#039; im Versuch vollzogen. Also wir haben es hier mit der Schilderung aus der [[Geisteswissenschaft]] mit etwas zu tun, was ganz in die [[Untersinnlichkeit]] führt, also in das Reich der Antikräfte […] Evolutionskräfte sind, die [[Kraft|Antikräfte]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Untersinnliche Kräfte 01:14:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:14:23]]&lt;br /&gt;
[[Kontinent]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] der &#039;&#039;&#039;Südkontinent&#039;&#039;&#039; und der Nordkontinent? Die sind eben so einschließlich Nordamerika, einschließlich Grönland, die hingen alle zusammen, und dann plötzlich sind die auseinander gedriftet und bilden heute das Gesicht der [[Erde (Planet)|Erde]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Plattentektonik und die Bewegung der Kontinente 01:32:16|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:32:16]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Der einzige &#039;&#039;&#039;Kontinent&#039;&#039;&#039;, der einen Ruhepol bildet, weitgehend jedenfalls, ist der afrikanische Kontinent. Der ist &amp;quot;in situ&amp;quot;, an dem Ort schon immer gewesen […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Plattentektonik und die Bewegung der Kontinente 01:32:16|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:32:16]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Australien hing früher an Afrika dran, Indien hing früher an Afrika dran, und ebenso die Antarktis und ebenso Südamerika, und bildeten diesen Gondwana-&#039;&#039;&#039;Kontinent&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Plattentektonik und die Bewegung der Kontinente 01:32:16|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:32:16]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] dennoch muss man sagen, die Tatsache, dass sie [&#039;&#039;&#039;Kontinente&#039;&#039;&#039;] mal zusammenhängend waren und dann auseinander gedriftet sind, die kann man nicht mehr widerlegen.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Fragen 01:38:21|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:38:21]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kontinentalverschiebung (siehe [[Kontinent]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kraft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und dann 1938, im Januar, im Kaiser-Wilhelm-Institut in Berlin, hat Hahn, Strassmann und Lise Meitner die erste [[Kernspaltung]] im Versuch vollzogen. Also wir haben es hier mit der Schilderung aus der [[Geisteswissenschaft]] mit etwas zu tun, was ganz in die [[Untersinnlichkeit]] führt, also in das Reich der Antikräfte […] Evolutionskräfte sind, die &#039;&#039;&#039;Antikräfte&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Untersinnliche Kräfte 01:14:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:14:23]]&lt;br /&gt;
* „Es ist nicht die Atomenergie, sondern die [[digitale Welt]], wo diese &#039;&#039;&#039;untersinnlichen Kräfte&#039;&#039;&#039; nicht nur jetzt explosiv irgendwo wirksam sind, sondern sie ergreifen die [[A:Seele|Seele]] des Menschen und verformen, verändern die Seele des Menschen […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Untersinnliche Kräfte 01:14:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:14:23]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|L}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|L}}Landwirtschaftliche Individualität (siehe [[Landwirtschaft]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] der Begriff der &#039;&#039;&#039;landwirtschaftlichen Individualität&#039;&#039;&#039;, den [[Rudolf Steiner]] zu Beginn des zweiten Vortrages entwickelt, ist nichts anderes wie der verkörperte [[Entwicklungsgedanke]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Landwirtschaftliche Kurs und der Entwicklungsgedanke 00:17:58|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:17:58]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Landwirtschaftlicher Kurs als Zusammenfassung|Landwirtschaftlicher Kurs]] (Begriff)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Insofern ist wirklich der [[Entwicklungsgedanke]] dem &#039;&#039;&#039;landwirtschaftlichen Kurs&#039;&#039;&#039; und der Anthroposophie von vorne bis hinten immanent.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Landwirtschaftliche Kurs und der Entwicklungsgedanke 00:17:58|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:17:58]]&lt;br /&gt;
Leitfossilien (siehe [[Fossilien]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] ein Weiteres in Bezug auf die [[Stratigraphie]]: Da kann man sich orientieren an den sogenannten &#039;&#039;&#039;Leitfossilien&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Leitfossilien als Orientierungshilfe 00:32:20|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:32:20]]&lt;br /&gt;
[[Lithosphäre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „&#039;&#039;&#039;Lithosphäre&#039;&#039;&#039;, die Gesteinssphäre, Lithos heißt auf Griechisch der [[Gestein]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Lithosphäre und Asthenosphäre 00:55:13|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:55:13]]&lt;br /&gt;
* „[…] die &#039;&#039;&#039;Lithosphäre&#039;&#039;&#039; […] die ist ungefähr 100 bis 120 Kilometer.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Lithosphäre und Asthenosphäre 00:55:13|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:55:13]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|M}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|M}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Mineralerde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] er [R.S.] spricht da als [[Erdinneres|erste Schicht]], ich möchte das jetzt nicht an die Tafel malen, als erste Schicht von der &#039;&#039;&#039;Mineralerde&#039;&#039;&#039;, also das, was man die [[Erdkruste]] auch nennen könnte […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die 9 Schichten der Erde nach Rudolf Steiner 01:09:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:09:43]]&lt;br /&gt;
[[Mittelatlantischer Rücken]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und die &amp;quot;Meteor&amp;quot; war ausgestattet mit allen Messinstrumenten, und die haben den ganzen Atlantik abgefahren in den 20er, 30er Jahren und haben festgestellt, dass es im Atlantik ein Hochgebirge gibt, der sogenannte &#039;&#039;&#039;mittelatlantische Rücken&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Entdeckung des mittelatlantischen Rückens 01:28:11|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:28:11]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|N}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|N}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Nachhaltigkeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[[Ökologischer Landbau|ökologische Landbau]] […] in einer zwiespältigen Situation. Weil er treu studiert […] was in der Natur an Gesetzen waltet, dass man dem versucht Rechnung zu tragen […] dass wir das erhalten müssen. Daraus ergibt sich aber kein Zukunftsgesichtspunkt, sondern &#039;&#039;&#039;Nachhaltigkeit&#039;&#039;&#039; heißt dann nur Fortsetzen dessen, was schon da ist […] der Mensch eigentlich nur Zerstörer ist, und nicht Entwickler.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Kritik am ökologischen Landbau und der Nachhaltigkeit 00:09:08|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:09:08]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Natur]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] das ist eigentlich eine Prämisse […] die muss jeder für sich selbst beantworten. Inwiefern es wirklich eine Möglichkeit gibt, dass der Mensch nicht nur die &#039;&#039;&#039;Natur&#039;&#039;&#039; zu retten hat, sondern dass er die [[Entwicklungsgedanke|Natur zu entwickeln]] hat.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Mission des Menschen in Bezug auf die Natur 00:12:48|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:12:48]]&lt;br /&gt;
* „Jeder [[Gestein|Steinbruch]] lässt einen im Buch der &#039;&#039;&#039;Natur&#039;&#039;&#039; lesen.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Methoden zur Erforschung der Erdkruste 00:26:29|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:26:29]]&lt;br /&gt;
[[Novalis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] im Sinne des Spruches von [[A:Novalis|Novalis]] […] Wir stehen in einer Mission, zur Bildung der Erde sind wir berufen.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Mission des Menschen in Bezug auf die Natur 00:12:48|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:12:48]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|O}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|O}}[[Okeanos]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Wenn man mal bei den Griechen nachforscht, dann sprechen die immer vom &#039;&#039;&#039;Okeanos&#039;&#039;&#039;. Und dann meinten die einen Wassergürtel um die Erde herum […] Das sind noch so letzte Reste von urältesten, nennen wir es, Erinnerungen in der Menschheit […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Alfred Wegeners Theorie 01:20:45|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:20:45]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ökologie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Übrigens geht der Begriff der &#039;&#039;&#039;Ökologie&#039;&#039;&#039; auf [[Haeckel, Ernst|Haeckel]] zurück […] der hat diesen Begriff überhaupt erst gebildet. Und aus diesem Bewusstsein heraus ist der [[Ökologischer Landbau|ökologische Landbau]] entstanden.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Entwicklungsgedanke im ökologischen Bewusstsein 00:07:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:07:23]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ökologischer Landbau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „&#039;&#039;&#039;ökologische Landbau&#039;&#039;&#039; […] in einer zwiespältigen Situation. Weil er treu studiert […] was in der Natur an Gesetzen waltet, dass man dem versucht Rechnung zu tragen […] dass wir das erhalten müssen. Daraus ergibt sich aber kein Zukunftsgesichtspunkt, sondern [[Nachhaltigkeit]] heißt dann nur Fortsetzen dessen, was schon da ist […] der Mensch eigentlich nur Zerstörer ist, und nicht Entwickler.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Kritik am ökologischen Landbau und der Nachhaltigkeit 00:09:08|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:09:08]]&lt;br /&gt;
* „… das ist die Situation des &#039;&#039;&#039;ökologischen Landbaus&#039;&#039;&#039;, des [[Entwicklungsgedanke|Entwicklungsgedankens]] heute. Man kann der [[Natur]] nie gerecht werden. Man kann sie nie erreichen […] man kann nur den Schaden […] minimieren. Und dieses Gesetz ist eben nur möglich zu durchbrechen, wenn man zum [[Raum und Zeit|Raum […] hinzunimmt […] die Zeit]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Mission des Menschen in Bezug auf die Natur 00:12:48|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:12:48]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|P}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|P}}[[Pangäa]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] das ist eine echte Berühmtheit, der [[Wegener, Alfred|Alfred Wegener]]. Der war […] ein Geophysiker und Klimatologe, 1880 geboren und 1936 im Inlandeis von Grönland ums Leben gekommen, auf einer Expedition. Dieser Mann hat […] eine Theorie aufgestellt, die besagt, dass es mal einen Kontinent gegeben habe, &#039;&#039;&#039;Pangäa&#039;&#039;&#039; […] Und dass dieser Kontinent einmal Australien, Indien, die Antarktis, Afrika und Südamerika vereint hat. Ein großer Südkontinent, genannt [[Gondwana]] […}&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Alfred Wegeners Theorie 01:20:45|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:20:45]]&lt;br /&gt;
[[Phänomen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[[Goethe]] hat grundsätzlich gefragt, wenn er irgendein &#039;&#039;&#039;Phänomen&#039;&#039;&#039; aufgesucht hat, nicht das Phänomen jetzt stehen zu lassen und daran eine Theorie zu knüpfen, sondern immer gefragt: Was sind die treibenden [[Kraft|Kräfte]], die dieses Phänomen hervorgebracht haben?&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Ausblick 01:35:34|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:35:34]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Platten und Plattentektonik (siehe [[Tektonik]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Plutonite]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] man hat oben die [[w:Erdkruste|Erdkruste]], da hat man jetzt Ablagerungen […] Eine ganze Fülle von Schichten, Schichten, Schichten. Und da drunter ist was. Und das ist das Urgestein. Das sind die &#039;&#039;&#039;Plutonite&#039;&#039;&#039; …&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Erscheinung der Plutonite und Urgesteine 00:35:33|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:35:33]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|Q}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|Q}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|R}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|R}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Raum und Zeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „… das ist die Situation des [[Ökologischer Landbau|ökologischen Landbaus]], des [[Entwicklungsgedanke|Entwicklungsgedankens]] heute. Man kann der [[Natur]] nie gerecht werden. Man kann sie nie erreichen […] man kann nur den Schaden […] minimieren. Und dieses Gesetz ist eben nur möglich zu durchbrechen, wenn man zum &#039;&#039;&#039;Raum […] hinzunimmt […] die Zeit&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Mission des Menschen in Bezug auf die Natur 00:12:48|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:12:48]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|S}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|S}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schichtung (siehe [[Erdschichtung]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seele]] (Menschenseele)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Es ist nicht die Atomenergie, sondern die [[digitale Welt]], wo diese [[Kraft|untersinnlichen Kräfte]] nicht nur jetzt explosiv irgendwo wirksam sind, sondern sie ergreifen die &#039;&#039;&#039;Seele&#039;&#039;&#039; des Menschen und verformen, verändern die Seele des Menschen […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Untersinnliche Kräfte 01:14:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:14:23]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seismik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] das Bedeutendste von allem, mit dem man heute überhaupt über die [[Erdkruste]] bis hin zum Zentrum der Erde vorstößt […] ist die &#039;&#039;&#039;Seismik&#039;&#039;&#039;. Die Seismik, das heißt die Messung von Erdbebenwellen oder künstlich erzeugten Wellen.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Seismik als Schlüssel zum Erdinneren 00:47:47|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:47:47]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und die &#039;&#039;&#039;Seismik&#039;&#039;&#039;, die hat sich natürlich schon so nach und nach vor dem Zweiten Weltkrieg entwickelt.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Seismik als Schlüssel zum Erdinneren 00:47:47|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:47:47]]&lt;br /&gt;
* „[…] jedes [[Erdbeben]] oder jede künstlich erzeugte Explosion auf Erden erzeugt Wellen. […] da sind natürlich ungeheure Explosionswellen ausgelöst worden, und da hat man überall Messapparate hingestellt, &#039;&#039;&#039;seismische Geräte&#039;&#039;&#039;, um die Ankunft der Wellen und deren Geschwindigkeit und Stärke zu messen.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Seismik als Schlüssel zum Erdinneren 00:47:47|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:47:47]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steinbruch (siehe [[Gestein]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Jeder &#039;&#039;&#039;Steinbruch&#039;&#039;&#039; lässt einen im Buch der [[Natur]] lesen.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Methoden zur Erforschung der Erdkruste 00:26:29|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:26:29]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Stratigraphie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „So ist die &#039;&#039;&#039;Stratigraphie&#039;&#039;&#039;, das heißt, das, was der Laie entdeckt hat, die [[Erdeschichtung|Schichtungen]] der äußersten Erdkruste, die kann man sich dann nach und nach erschließen, wenn man in verschiedenen Gegenden die Steinbrüche aufsucht.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Methoden zur Erforschung der Erdkruste 00:26:29|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:26:29]]&lt;br /&gt;
* „[…] ein Weiteres in Bezug auf die &#039;&#039;&#039;Stratigraphie&#039;&#039;&#039;: Da kann man sich orientieren an den sogenannten [[Fossilien|Leitfossilien]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Leitfossilien als Orientierungshilfe 00:32:20|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:32:20]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|T}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|T}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Tektonik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Ein Weiteres ist die &#039;&#039;&#039;Tektonik&#039;&#039;&#039;. Tektonik heißt eigentlich auch so viel wie der Bau der [[Erdkruste]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Tektonik und ihre Phänomene 00:38:20|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:38:20]]&lt;br /&gt;
* „Eine besondere Form der &#039;&#039;&#039;Tektonik&#039;&#039;&#039; sind dann die [[Grabenbruch|Grabenbrüche]]. […] Der berühmteste Grabenbruch in Europa […] ist das [[w:Oberrheinische_Tiefebene|Rheintal]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Tektonik und ihre Phänomene 00:38:20|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:38:20]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] hat dann gemerkt, dass die ganze [[Erde (Planet)|Erde]] sich auflöst in bestimmte Platten. Man nennt es Platten, die [[Tektonik|Plattentektonik]], und zwar in [[w:Plattentektonik#Die_Lithosph%C3%A4renplatten|sieben Riesenplatten]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Plattentektonik und die Bewegung der Kontinente 01:32:16|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:32:16]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] plötzlich löst sich die ganze Erde in Plattenstrukturen auf. Und die [[w:Plattentektonik#Gebirgsbildung_und_Vulkanismus_im_Licht_der_Plattentektonik|Plattengrenzen]] sind dadurch charakterisiert, dass da der größte Vulkanismus ist und dass diese Platten offensichtlich in Bewegung sind […] ungefähr ein bis zwei Zentimeter […] in einem Jahr.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Plattentektonik und die Bewegung der Kontinente 01:32:16|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:32:16]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tiefseeboden (siehe [[Boden]])&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|U}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|U}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Übersinnlich]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Wir praktizieren ständig &#039;&#039;&#039;Übersinnlichkeit&#039;&#039;&#039; in unserem [[Gedanke|Gedankenleben]], in unserem [[Gefühl|Gefühlsleben]], in unserem [[Wille|Willensleben]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die untersinnliche Welt 01:12:57|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:12:57]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übersinnlichen Erkenntnis (siehe [[höhere Erkenntnis]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Untersinnlich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und alle diese Schritte zur [[Übersinnliche Erkenntnis|übersinnlichen Erkenntnis]] […] kann er nur erreichen, wenn er eben auch ein [[Bewusstsein]] für die &#039;&#039;&#039;untersinnliche Welt&#039;&#039;&#039; entwickelt. Das heißt, die Auseinandersetzung mit dem [[Das Böse|Bösen]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die untersinnliche Welt 01:12:57|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:12:57]]&lt;br /&gt;
* „Das ist die &#039;&#039;&#039;untersinnliche&#039;&#039;&#039; Welt, also wo Magnetismus, Elektrizität und Kernenergie wirksam sind.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die untersinnliche Welt 01:12:57|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:12:57]]&lt;br /&gt;
* „Und dann 1938, im Januar, im Kaiser-Wilhelm-Institut in Berlin, hat Hahn, Strassmann und Lise Meitner die erste [[Kernspaltung]] im Versuch vollzogen. Also wir haben es hier mit der Schilderung aus der [[Geisteswissenschaft]] mit etwas zu tun, was ganz in die &#039;&#039;&#039;Untersinnlichkeit&#039;&#039;&#039; führt, also in das Reich der Antikräfte […] Evolutionskräfte sind, die [[Kraft|Antikräfte]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Untersinnliche Kräfte 01:14:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:14:23]]&lt;br /&gt;
Untersinnliche Kräfte (siehe [[Kraft]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Urknall]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Wenn man diese &#039;&#039;&#039;Urknalltheorie&#039;&#039;&#039; nimmt, die geht letzten Endes in den Anfängen auf [[w:Immanuel_Kant|Kant]] und [[w:Pierre-Simon_Laplace|Laplace]] zurück.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Urknalltheorie und ihre Implikationen 00:03:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:03:43]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|V}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|V}}[[Vererbungstheorie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und dann 1869 [[Gregor Mendel]] mit der Begründung der Vererbungstheorie. Er hat die Vererbungsgesetze experimentell entdeckt …“ [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Einleitung und Rückblick 00:00:27|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:00:27]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|W}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|W}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wegener, Alfred]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] das ist eine echte Berühmtheit, der &#039;&#039;&#039;Alfred Wegener&#039;&#039;&#039;. Der war […] ein Geophysiker und Klimatologe, 1880 geboren und 1936 im Inlandeis von Grönland ums Leben gekommen, auf einer Expedition. Dieser Mann hat […] eine Theorie aufgestellt, die besagt, dass es mal einen Kontinent gegeben habe, [[Pangäa|Pangea]] […] Und dass dieser [[Kontinent]] einmal Australien, Indien, die Antarktis, Afrika und Südamerika vereint hat. Ein großer Südkontinent, genannt [[Gondwana]] […}&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Alfred Wegeners Theorie 01:20:45|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:20:45]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wille]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Wir praktizieren ständig [[Übersinnlich|Übersinnlichkeit]] in unserem [[Gedanke|Gedankenleben]], in unserem [[Gefühl|Gefühlsleben]], in unserem &#039;&#039;&#039;Willensleben&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die untersinnliche Welt 01:12:57|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:12:57]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|X}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|X}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|Y}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|Y}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|Z}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|Z}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|0-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|0-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9 Erdschichten nach Geisteswissenschaft Rudolf Steiners (siehe [[Erdinneres]])&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;Folge  [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|1]] - [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|2]] - [[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|3]] - [[Geologie - 4. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|4]] - [[Geologie - 5. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|5]] - [[Geologie - 6. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|6]] - [[Geologie - 7. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|7]] - [[Geologie - 8. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|8]] - [[Geologie - 9. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|9]] - [[Geologie - 10. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|10]] - [[Geologie - 11. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|11]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
[[Manfred Klett|| zurück zu Manfred Klett |]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Artikel unten}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausbildungsbetrieb]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausbildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:biologisch-dynamisch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bodenentwicklung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dottenfelderhof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 327]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rudolf Steiner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lehrer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landbauschule Dottenfelderhof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landwirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landwirtschaftlicher Kurs]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gunter Gebhard]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seminare]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkribiert von Stefan Sylla]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 100%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortragszyklus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dambe</name></author>
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		<title>Vererbungstheorie</title>
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		<updated>2026-09-30T15:41:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dambe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}}&lt;br /&gt;
== Glossar ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# „Und dann 1869 [[Gregor Mendel]] mit der Begründung der Vererbungstheorie. Er hat die Vererbungsgesetze experimentell entdeckt …“ [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Einleitung und Rückblick 00:00:27|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:00:27]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Artikel unten}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dambe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://biodyn.wiki/index.php?title=Vererbungstheorie&amp;diff=28619</id>
		<title>Vererbungstheorie</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://biodyn.wiki/index.php?title=Vererbungstheorie&amp;diff=28619"/>
		<updated>2026-09-30T15:38:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dambe: Erstellung&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}}{{Anthrowiki.at|Atom}}&amp;lt;blockquote&amp;gt;„Atome (von griech. ἄτομος, átomos, „das Unteilbare“) gelten nach dem gegenwärtigen Verständnis der Materie als die kleinsten Bausteine der chemischen Elemente. Dass sie entgegen ihre Bezeichnung, die ihren Ursprung in der griechischen Naturphilosophe der Antike hat, nicht unteilbar sind, zeigt insbesondere das Phänomen der Radioaktivität. Atome können auch zerfallen, wodurch zugleich andere chemische Elemente gebildet werden und energiereiche Strahlung entsteht. Heute geht man davon aus, dass Atome aus einem sehr kleinen, aber massereichen Kern aus Nukleonen (Protonen und Neutronen) und einer vergleichweise leichten, aber viel größeren Hülle aus Elektronen bestehen, die typischerweise einen Durchmesser in der Größenordnung von 10-10 m (= 1 Å = 100 Pikometer) hat. Nach Rudolf Steiner sind Atome strukturell nicht als materielle Dinge aufzufassen, sondern vielmehr als ideelle Rauminhalte; das Inhaltliche ist das Ergebnis einander begegnender Kräfterichtungen[2]. Kraft wird dabei verstanden als einseitig räumliche (luziferische[3]) Offenbarung des Geistes.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;{{Anthro.world|Atom}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Glossar ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Was ein &#039;&#039;&#039;Atom&#039;&#039;&#039; ist, kann man ja gar nicht sehen … das ist alles [[untersinnlich]]. Es geht sogar so weit, dass [[a:Niels Bohr|Niels Bohr]], dann auch [[a:Werner Heisenberg|Heisenberg]] und [[a:Wolfgang Pauli|Wolfgang Pauli]] eben hier eine Bemerkung gemacht hat, dass das Atom gar kein Ding im Raum ist.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Atom, keine räumlich-körperhafte Bildung, eine untersinnliche Erkenntnis 00:08:35|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:08:35]]&lt;br /&gt;
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		<author><name>Dambe</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Dambe: &lt;/p&gt;
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&lt;div&gt;{{Artikel oben}}__TOC__{{Anthrowiki.at|Urknall}}&amp;lt;blockquote&amp;gt;„Als &#039;&#039;&#039;Urknall&#039;&#039;&#039; (eng. Big Bang) wird in der Kosmologie der Beginn des Universums, also der Anfangspunkt der Entstehung von Materie, [[Raum und Zeit]] bezeichnet. Nach dem kosmologischen Standardmodell ereignete sich der Urknall vor etwa 13,8 Milliarden Jahren.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;{{Anthro.world|Urknall}}&lt;br /&gt;
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# „Wenn man diese &#039;&#039;&#039;Urknalltheorie&#039;&#039;&#039; nimmt, die geht letzten Endes in den Anfängen auf Kant und Laplace zurück.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Urknalltheorie und ihre Implikationen 00:03:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:03:43]]&lt;br /&gt;
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== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Dambe: &lt;/p&gt;
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&lt;div&gt;{{Artikel oben}}__TOC__{{Anthrowiki.at|Urknall}}&amp;lt;blockquote&amp;gt;„Als Urknall (eng. Big Bang) wird in der Kosmologie der Beginn des Universums, also der Anfangspunkt der Entstehung von Materie, Raum und Zeit bezeichnet. Nach dem kosmologischen Standardmodell ereignete sich der Urknall vor etwa 13,8 Milliarden Jahren.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;{{Anthro.world|Urknall}}&lt;br /&gt;
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== Glossar ==&lt;br /&gt;
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# „Wenn man diese &#039;&#039;&#039;Urknalltheorie&#039;&#039;&#039; nimmt, die geht letzten Endes in den Anfängen auf Kant und Laplace zurück.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Urknalltheorie und ihre Implikationen 00:03:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:03:43]]&lt;br /&gt;
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== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
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&lt;div&gt;{{Artikel oben}}__TOC__{{Anthrowiki.at|Urknall}}&amp;lt;blockquote&amp;gt;„Als Urknall (eng. Big Bang) wird in der Kosmologie der Beginn des Universums, also der Anfangspunkt der Entstehung von Materie, Raum und Zeit bezeichnet. Nach dem kosmologischen Standardmodell ereignete sich der Urknall vor etwa 13,8 Milliarden Jahren.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;{{Anthro.world|Urknall}}&lt;br /&gt;
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== Glossar ==&lt;br /&gt;
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# „Wenn man diese &#039;&#039;&#039;Urknalltheorie&#039;&#039;&#039; nimmt, die geht letzten Endes in den Anfängen auf Kant und Laplace zurück.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Urknalltheorie und ihre Implikationen 00:03:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:03:43]]&lt;br /&gt;
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Dambe: Eintrag&lt;/p&gt;
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&lt;div&gt;{{Artikel oben}}{{Anthrowiki.at|Urknall}}&amp;lt;blockquote&amp;gt;„Als Urknall (eng. Big Bang) wird in der Kosmologie der Beginn des Universums, also der Anfangspunkt der Entstehung von Materie, Raum und Zeit bezeichnet. Nach dem kosmologischen Standardmodell ereignete sich der Urknall vor etwa 13,8 Milliarden Jahren.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;{{Anthro.world|Urknall}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Glossar ==&lt;br /&gt;
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# „Wenn man diese &#039;&#039;&#039;Urknalltheorie&#039;&#039;&#039; nimmt, die geht letzten Endes in den Anfängen auf Kant und Laplace zurück.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Urknalltheorie und ihre Implikationen 00:03:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:03:43]]&lt;br /&gt;
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{{Artikel unten}}&lt;/div&gt;</summary>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Dambe: Erstellung&lt;/p&gt;
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&lt;div&gt;{{Artikel oben}}{{Anthrowiki.at|Atom}}&amp;lt;blockquote&amp;gt;„Atome (von griech. ἄτομος, átomos, „das Unteilbare“) gelten nach dem gegenwärtigen Verständnis der Materie als die kleinsten Bausteine der chemischen Elemente. Dass sie entgegen ihre Bezeichnung, die ihren Ursprung in der griechischen Naturphilosophe der Antike hat, nicht unteilbar sind, zeigt insbesondere das Phänomen der Radioaktivität. Atome können auch zerfallen, wodurch zugleich andere chemische Elemente gebildet werden und energiereiche Strahlung entsteht. Heute geht man davon aus, dass Atome aus einem sehr kleinen, aber massereichen Kern aus Nukleonen (Protonen und Neutronen) und einer vergleichweise leichten, aber viel größeren Hülle aus Elektronen bestehen, die typischerweise einen Durchmesser in der Größenordnung von 10-10 m (= 1 Å = 100 Pikometer) hat. Nach Rudolf Steiner sind Atome strukturell nicht als materielle Dinge aufzufassen, sondern vielmehr als ideelle Rauminhalte; das Inhaltliche ist das Ergebnis einander begegnender Kräfterichtungen[2]. Kraft wird dabei verstanden als einseitig räumliche (luziferische[3]) Offenbarung des Geistes.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;{{Anthro.world|Atom}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Glossar ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Was ein &#039;&#039;&#039;Atom&#039;&#039;&#039; ist, kann man ja gar nicht sehen … das ist alles [[untersinnlich]]. Es geht sogar so weit, dass [[a:Niels Bohr|Niels Bohr]], dann auch [[a:Werner Heisenberg|Heisenberg]] und [[a:Wolfgang Pauli|Wolfgang Pauli]] eben hier eine Bemerkung gemacht hat, dass das Atom gar kein Ding im Raum ist.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Atom, keine räumlich-körperhafte Bildung, eine untersinnliche Erkenntnis 00:08:35|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:08:35]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Artikel unten}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dambe</name></author>
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		<title>Untersinnlich</title>
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		<updated>2026-09-30T15:27:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dambe: Eintrag&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}}{{Anthrowiki.at|Untersinnliche Welt}}&amp;lt;blockquote&amp;gt;„Die &#039;&#039;&#039;untersinnliche&#039;&#039;&#039;, unterphysische oder auch untermaterielle &#039;&#039;&#039;Welt&#039;&#039;&#039;, die sich als eigenständige Unter-Natur unter der sinnlich wahrnehmbaren Natur verbirgt, ist das Reich der Widersachermächte. Dazu gehört das dunkle unterirdischen Reich [[Ahriman|Ahrimans]] und der Asuras, aber auch das lichte Reich Luzifers. Die untersinnliche oder untermaterielle Welt liegt der physischen, genauer gesagt der stofflichen Materie als eigentliche ahrimanisch-geistige Realität zugrunde. Ihr gegenüber steht die übersinnliche Welt als Lebensraum der höheren geistigen Hierarchien. Die sinnliche Welt bildet gewissermaßen die schmale Grenze zwischen der untersinnlichen und der übersinnlichen Welt; sie kann gleichsam auch als luziferische Spiegelung der übersinnlichen Welt an der untersinnlichen Welt aufgefasst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Kräften der untersinnlichen Welt zählen nach Rudolf Steiner die [[Elektrizität]], der Magnetismus und nicht näher charakterisierte furchtbare Vernichtungskräfte, die auch als die sogenannte dritte Kraft[1] bezeichnet werden.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Glossar ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# „Und alle diese Schritte zur [[Übersinnliche Erkenntnis|übersinnlichen Erkenntnis]] […] kann er nur erreichen, wenn er eben auch ein [[Bewusstsein]] für die &#039;&#039;&#039;untersinnliche Welt&#039;&#039;&#039; entwickelt. Das heißt, die Auseinandersetzung mit dem [[Das Böse|Bösen]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die untersinnliche Welt 01:12:57|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:12:57]]&lt;br /&gt;
# „Das ist die &#039;&#039;&#039;untersinnliche&#039;&#039;&#039; Welt, also wo Magnetismus, Elektrizität und Kernenergie wirksam sind.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die untersinnliche Welt 01:12:57|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:12:57]]&lt;br /&gt;
# „Und dann 1938, im Januar, im Kaiser-Wilhelm-Institut in Berlin, hat Hahn, Strassmann und Lise Meitner die erste [[Kernspaltung]] im Versuch vollzogen. Also wir haben es hier mit der Schilderung aus der [[Geisteswissenschaft]] mit etwas zu tun, was ganz in die &#039;&#039;&#039;Untersinnlichkeit&#039;&#039;&#039; führt, also in das Reich der Antikräfte […] Evolutionskräfte sind, die [[Kraft|Antikräfte]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Untersinnliche Kräfte 01:14:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:14:23]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Artikel unten}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dambe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://biodyn.wiki/index.php?title=Untersinnlich&amp;diff=28612</id>
		<title>Untersinnlich</title>
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		<updated>2026-09-30T15:21:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dambe: Erstellung&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}}{{Anthrowiki.at|Atom}}&amp;lt;blockquote&amp;gt;„Atome (von griech. ἄτομος, átomos, „das Unteilbare“) gelten nach dem gegenwärtigen Verständnis der Materie als die kleinsten Bausteine der chemischen Elemente. Dass sie entgegen ihre Bezeichnung, die ihren Ursprung in der griechischen Naturphilosophe der Antike hat, nicht unteilbar sind, zeigt insbesondere das Phänomen der Radioaktivität. Atome können auch zerfallen, wodurch zugleich andere chemische Elemente gebildet werden und energiereiche Strahlung entsteht. Heute geht man davon aus, dass Atome aus einem sehr kleinen, aber massereichen Kern aus Nukleonen (Protonen und Neutronen) und einer vergleichweise leichten, aber viel größeren Hülle aus Elektronen bestehen, die typischerweise einen Durchmesser in der Größenordnung von 10-10 m (= 1 Å = 100 Pikometer) hat. Nach Rudolf Steiner sind Atome strukturell nicht als materielle Dinge aufzufassen, sondern vielmehr als ideelle Rauminhalte; das Inhaltliche ist das Ergebnis einander begegnender Kräfterichtungen[2]. Kraft wird dabei verstanden als einseitig räumliche (luziferische[3]) Offenbarung des Geistes.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;{{Anthro.world|Atom}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Glossar ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Was ein &#039;&#039;&#039;Atom&#039;&#039;&#039; ist, kann man ja gar nicht sehen … das ist alles [[untersinnlich]]. Es geht sogar so weit, dass [[a:Niels Bohr|Niels Bohr]], dann auch [[a:Werner Heisenberg|Heisenberg]] und [[a:Wolfgang Pauli|Wolfgang Pauli]] eben hier eine Bemerkung gemacht hat, dass das Atom gar kein Ding im Raum ist.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Atom, keine räumlich-körperhafte Bildung, eine untersinnliche Erkenntnis 00:08:35|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:08:35]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Artikel unten}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dambe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://biodyn.wiki/index.php?title=%C3%9Cbersinnliche_Welt&amp;diff=28611</id>
		<title>Übersinnliche Welt</title>
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		<updated>2026-09-30T15:20:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dambe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}} &lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anthrowiki.at|Übersinnliche Welt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;„Die &#039;&#039;&#039;übersinnliche Welt&#039;&#039;&#039;, auch übernatürliche Welt oder kurz Über-Natur genannt, ist ganz allgemein die Gesamtheit aller sinnlich nicht unmittelbar erfassbaren höheren und in diesen Sinn transzendente Weltbereiche. Die Annahme solcher Weltbereiche wird auch als Supranaturalismus (von lateinisch supra „über“; natura „Natur“) bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den übersinnlichen Weltbereichen gehören insbesondere die Ätherwelt, die Astralwelt und die eigentliche geistige Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der übersinnlichen Welt ist aus anthroposophischer Sicht sehr klar die sog. untersinnliche Welt zu unterscheiden, die sich ebenfalls der unmittelbaren sinnlichen Wahrnehmung entzieht, und wesenhaft identisch mit der Welt [[Ahriman|Ahrimans]] ist, die der physischen Materie als geistige bzw. widergeistige Realität zugrunde liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sinnliche Welt, die Welt der Sinne und des sinnlichen Verstandes, für die alleine das Bewusstsein der meisten Menschen heute erweckt ist, bildet die schmale Grenzschicht zwischen übersinnlicher und untersinnlicher Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinen Anthroposophischen Leitsätzen, die Rudolf Steiner noch kurz vor seinem Tod niederschrieb, geht er näher auf das Verhältnis dieser Über-Natur zur Unter-Natur ein. Im letzten Aufsatz mit dem Titel „Von der Natur zur Unter-Natur“ heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Der Mensch brauchte die Beziehung zu dem bloß Irdischen für seine Bewußtseinsseelenentwickelung. Da kam denn in der neuesten Zeit die Tendenz zustande, überall auch im Tun das zu verwirklichen, in das sich der Mensch einleben muß. Er trifft, indem er sich in das bloß Irdische einlebt, das Ahrimanische. Er muß sich mit seinem eigenen Wesen in das rechte Verhältnis zu diesem Ahrimanischen bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es entzieht sich ihm in dem bisherigen Verlauf des technischen Zeitalters noch die Möglichkeit, auch gegenüber der ahrimanischen Kultur das rechte Verhältnis zu finden. Der Mensch muß die Stärke, die innere Erkenntniskraft finden, um von Ahriman in der technischen Kultur nicht überwältigt zu werden. Die Unter-Natur muß als solche begriffen werden. Sie kann es nur, wenn der Mensch in der geistigen Erkenntnis mindestens gerade so weit hinaufsteigt zur außerirdischen Über-Natur, wie er in der Technik in die Unter-Natur heruntergestiegen ist. Das Zeitalter braucht eine über die Natur gehende Erkenntnis, weil es innerlich mit einem gefährlich wirkenden Lebensinhalt fertig werden muß, der unter die Natur heruntergesunken ist. Es soll hier natürlich nicht etwa davon gesprochen werden, daß man zu früheren Kulturzuständen wieder zurückkehren soll, sondern davon, daß der Mensch den Weg finde, die neuen Kulturverhältnisse in ein rechtes Verhältnis zu sich und zum Kosmos zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute fühlen noch die wenigsten, welche bedeutsamen geistigen Aufgaben sich da für den Menschen herausbilden. Die Elektrizität, die nach ihrer Entdeckung als die Seele des natürlichen Daseins gepriesen wurde, sie muß erkannt werden in ihrer Kraft, von der Natur in die Unter-Natur hinabzuleiten. Es darf der Mensch nur nicht mitgleiten. In der Zeit, in der es eine von der eigentlichen Natur unabhängige Technik noch nicht gab, fand der Mensch den Geist in der Naturanschauung. Die sich unabhängig machende Technik ließ den Menschen auf das Mechanistisch-Materielle als das für ihn nun wissenschaftlich werdende hinstarren. In diesem ist nun alles Göttlich-Geistige, das mit dem Ursprünge der Menschheitsentwickelung zusammenhängt, abwesend. Das rein Ahrimanische beherrscht diese Sphäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Geistwissenschaft wird nun die andere Sphäre geschaffen, in der ein Ahrimanisches gar nicht vorhanden ist. Und gerade durch das erkennende Aufnehmen derjenigen Geistigkeit, zu der die ahrimanischen Mächte keinen Zutritt haben, wird der Mensch gestärkt, um in der Welt Ahriman gegenüberzutreten.“ (Lit.: GA 26, S. 257f).“&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Glossar ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# „Er sagt selber später dann, ich hätte ohne die Arbeit an und mit dieser [[Goethe]]-Geschichte nicht eine systematische [[Geisteswissenschaft]] entwickeln können, weil der Goethe mich eigentlich immer wieder auf die Frage hin orientiert hat, wie ist die Entsprechung von [[Sinnlich|Sinnlichem]] und &#039;&#039;&#039;Übersinnlichem&#039;&#039;&#039;.“ [[Biografie Rudolf Steiner - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2024#Erst durch die Arbeit an der Goethe-Gesamtausgabe kann Rudolf Steiner eine systematische Geisteswissenschaft entwickeln. Über die Naturwissenschaft gelingt ihm die Verbindung von Übersinnlichem und Sinnlichem 01:04:33|| von Mackensen, M. Biographie Rudolf Steiner, 01:04:33]]&lt;br /&gt;
# „Wir praktizieren ständig &#039;&#039;&#039;Übersinnlichkeit&#039;&#039;&#039; in unserem [[Gedanke|Gedankenleben]], in unserem [[Gefühl|Gefühlsleben]], in unserem [[Wille|Willensleben]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die untersinnliche Welt 01:12:57|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:12:57]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Artikel unten}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dambe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://biodyn.wiki/index.php?title=Geologie_-_2._Folge_mit_Manfred_Klett_und_Gunter_Gebhard,_2017&amp;diff=28592</id>
		<title>Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://biodyn.wiki/index.php?title=Geologie_-_2._Folge_mit_Manfred_Klett_und_Gunter_Gebhard,_2017&amp;diff=28592"/>
		<updated>2026-09-29T13:46:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dambe: Übertrag bis U&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Geologie - 2. Folge Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A|thumb|Vortrag vom 17. Juli 2017[https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A hier klicken um zum Video zu gelangen]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Manfred Klett|| zurück zu Manfred Klett |]]&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;Folge  [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|1]] - [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|2]] - [[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|3]] - [[Geologie - 4. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|4]] - [[Geologie - 5. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|5]] - [[Geologie - 6. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|6]] - [[Geologie - 7. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|7]] - [[Geologie - 8. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|8]] - [[Geologie - 9. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|9]] - [[Geologie - 10. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|10]] - [[Geologie - 11. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|11]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription von Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=27s Einleitung und Rückblick 00:00:27] ===&lt;br /&gt;
Ja, also, können wir fortfahren. Die letzten fünf Minuten, habe ich gehört, die sind nicht mehr so ganz aufs Band gekommen. Ich will nochmal kurz wiederholen, was da am Ende unserer Vortragsbetrachtung ich noch versucht habe anzudeuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hatte zuletzt gesagt, dass [[A:Rudolf Steiner|Rudolf Steiner]] die gesamte [[A:Anthroposophie|anthroposophische Geisteswissenschaft]] gegründet hat, auf die Tatsache, dass drei maßgebliche Persönlichkeiten im 19. Jahrhundert als Hauptvertreter des Materialismus in Erscheinung getreten sind. Und das war erstens [[w:Matthias_Jacob_Schleiden|Schleiden]], der Begründer der [[w:Zelltheorie|Zellentheorie]], dass der Organismus aufgebaut ist aus Zellen. Das konnte man vorher gar nicht denken, der Mensch war Mensch, und jetzt ist der Mensch gar nicht mehr so richtig von Bedeutung, sondern es ist nur eine Anhäufung von Zellen. Also, Begründer der Zellentheorie, Schleiden, übrigens erwähnt er den Schleiden auch im Landwirtschaftlichen Kurs, im ersten Vortrag, im Zusammenhang mit dieser Regengeschichte, der Regentonnen, ob das Regenwasser eine andere Qualität hat als das Brunnenwasser beim Waschen. Erinnert ihr euch, [[Landwirtschaftlicher Kurs]], der erste Vortrag, wo der Andere gesagt hat: &amp;quot;Nee, nee, lass mal die Frauen entscheiden.&amp;quot; Und da haben sie alle, wenn Vollmond war und Regenschauer zu erwarten war, haben sie ihre Wäsche gewaschen und nicht bei Neumond. Das ist diese Geschichte, wo der Schleiden auch eine Rolle spielte. Also der Schleiden als Begründer der Zellentheorie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann das Zweite: [[w:Charles_Darwin|Darwin]] mit der Begründung der Deszendenztheorie, also [[w:Abstammungstheorie|Abstammungslehre]], 1859. Und dann 1869 [[w:Gregor_Mendel|Gregor Mendel]] mit der Begründung der [[w:Genetik#Geschichte|Vererbungstheorie]]. Er hat die Vererbungsgesetze quasi entdeckt, experimentell, Gregor Mendel. Die habe ich genannt als diejenigen, die jetzt, wo Rudolf Steiner gesagt hat, die waren Voraussetzungen, dass er überhaupt mit der Anthroposophie, ... die auf die Erde bringen konnte, weil die sozusagen die rein vom sinnlichen Wahrnehmen ausgehenden Phänomene, weil die sozusagen die in die Theorie erhoben haben und damit Generalaussagen gemacht haben über die Entstehung des Lebens. Zellentheorie, Deszendenztheorie und Vererbungslehre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=223s Die Urknalltheorie und ihre Implikationen 00:03:43] ====&lt;br /&gt;
Und heute ist es so, dass diese Polterkammer, von der schon Goethe gesprochen hat, das heißt, dass das eigentlich alles nur durch Zufall irgendwie zusammengewürfelt, dann das evolutive Produkt der Pflanzenwelt, der Tierwelt, den Menschen hervorgebracht hat, dass es alles Zufallserscheinungen sind, dass das Primat die Materie hat. Das ist das Erste und Letzte. Die Materie. Und alles andere, was an Pflanze, an Tierwelt, an Menschheit da ist, ist nur abgeleitet, entsteht mit der Materie und vergeht mit der Materie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die heutige Auffassung. Und daraus ist dann eben auch entstanden, aus allerlei mathematischen Überlegungen und sonstigen Phänomenen, dass der ganze Kosmos eigentlich nichts anderes ist als ein Ergebnis eines [[w:Urknall|Urknalls]], wo aus materiellen Zusammenballungen diese - das ist alles mathematisch gründlich bearbeitet, so ist das nicht, das ist nicht einfach nur ein Fantasieprodukt, aber das ist eine maßlos abstrakte Theorie - dass es da plötzlich einen Urknall gegeben hat, und damit ist der ganze Kosmos auseinandergeflogen. Sämtliche Galaxien, die da den Himmel bevölkern, zu Tausenden und Hunderttausenden Millionen Galaxien, also Sonnensystemen, dass die immer mehr expandieren und dass natürlich in diesem Weltbild die Erde so gut wie keine Bedeutung mehr hat. Sie ist ein Staubkorn im Weltall, eigentlich mehr nicht. Da hat sich eben als Zufallsprodukt die ganze Evolution ergeben, wo wir sozusagen diejenigen sind, die diese Evolution heute denken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man diese [[Urknalltheorie]] nimmt, die geht letzten Endes in den Anfängen auf [[w:Immanuel_Kant|Kant]] und [[w:Pierre-Simon_Laplace|Laplace]] zurück. Also schon im 18. Jahrhundert, Emanuel Kant, der große Philosoph, und Laplace, das war ein französische Naturforscher, die haben schon die Grundlagen zu dieser Theorie geschaffen. Und Goethe hat sich natürlich mit Händen und Füßen dagegen gewehrt. Und wenn man diese Urknalltheorie nimmt, dann wird man einfach sagen müssen: Evolution oder der Entwicklungsgedanke ist sinnlos geworden. Einfach sinnentleert. Was kann ich da noch für einen evolutiven Sinn in der Tatsache sehen, dass da irgendwie ein gedachter Energieklotz hoch verdichtet, aus irgendeinem Grund platzt und dann das ganze Weltall entsteht? Was kann man dem noch für einen Sinn abgewinnen? Der Entwicklungsgedanke, der die ganzen letzten 300 Jahre der naturwissenschaftlichen Entwicklung so maßgeblich bestimmt hat, der endet damit, dass er eigentlich sinnlos ist. Das sind nur noch reaktive Folgen dieses Urknalls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=443s Der Entwicklungsgedanke im ökologischen Bewusstsein 00:07:23] ====&lt;br /&gt;
Naja, und wenn man jetzt nochmal auf die heutige Anschauung hinschaut, dann lebt ja der [[Entwicklungsgedanke]] irgendwo noch zart fort im &#039;&#039;ökologischen Bewusstsein&#039;&#039;. Also in der modernen [[w:Ökologie|Ökologie]] ist man ja durchaus anknüpfend, durchaus auch an [[b:Geologie_-_1._Folge_mit_Manfred_Klett_und_Gunter_Gebhard,_2017#Ernst_Haeckel_01:18:37|Haeckel]], an das [[b:Geologie_-_1._Folge_mit_Manfred_Klett_und_Gunter_Gebhard,_2017#Das_biogenetische_Grundgesetz_01:22:11|biogenetische Grundgesetz]], ist man doch noch geneigt zu sagen: Ja, man muss ja doch sehen, dass wir die Schöpfung erhalten. Das beherrscht heute das Bewusstsein aller Menschen. Jeder vernünftige Mensch würde sagen, wir müssen die Schöpfung erhalten. Wir dürfen die alle nicht vor die Hunde gehen lassen, nicht auf die Müllkippe bringen, sondern wir müssen irgendwo sehen, dass wir jetzt diese Plastikreste aus dem Pazifik da fischen und die Fische wieder ein bisschen retten und ein paar Insekten noch retten, die noch übrig geblieben sind, und überhaupt etwas verantwortlicher mit der Schöpfung umgehen. Das ist so der ökologische Gesichtspunkt als Weltanschauungsgesichtspunkt heutzutage. Übrigens geht der Begriff der Ökologie auf Haeckel zurück. Ernst Haeckel, den ich hier an die Tafel gemalt habe, der hat diesen Begriff überhaupt erst gebildet. Und aus diesem Bewusstsein heraus ist der [[w:Ökologische_Landwirtschaft|ökologische Landbau]] entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=548s Kritik am ökologischen Landbau und der Nachhaltigkeit 00:09:08] =====&lt;br /&gt;
Und der ökologische Landbau, der denkt auch [[b:Geologie_-_1._Folge_mit_Manfred_Klett_und_Gunter_Gebhard,_2017#Darwins_Evolutionstheorie_01:12:00|Evolution]]. Er hat auch in gewissem Sinne eine Beziehung zum [[Entwicklungsgedanke|Entwicklungsgedanken]], insoweit, als er sagt eben: wir müssen erhalten, was da ist. Und müssen es so erhalten, dass es nachhaltig auch weiter da ist. Der Begriff der [[w:Nachhaltigkeit|Nachhaltigkeit]] ist ja ganz aus dem ökologischen Bewusstsein heraus entstanden, nicht aus dem biologischen. Im Grunde genommen ist der Begriff der Nachhaltigkeit sehr zu hinterfragen, weil es im Grunde genommen nur ein Fortsetzungsbegriff ist dessen, was schon ist, was man zu erhalten hat. Die Natur, die Schöpfung ist vor unseren Augen ausgebreitet. Und jetzt müssen wir sehen, dass wir sie erhalten anstatt kaputt machen. Und Nachhaltigkeit bedeutet, so zu arbeiten, dass wir möglichst so wenig schädigen wie nur möglich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ökologen sind förmlich - ich möchte nicht sagen besessen - aber sie sind irgendwo blockiert von dem Gedanken, dass der Mensch eigentlich der große Verbrecher ist. Der Mensch ist es, der im Grunde genommen die Schöpfung kaputt macht. Was er auch macht, egal wie, er schädigt. Und das Beste wäre, es gäbe überhaupt keine Menschheit auf der Erde. Dann könnte die Natur sich aus ihren eigenen Gesetzen wunderschön entwickeln. Und dieser Gesichtspunkt, dass die Zukunft nichts anderes ist, als dass wir das Vergangene erhalten in dem Zustand - mindestens in dem Zustand, oder noch nicht mal in dem Zustand, wie es mal war, aber doch immerhin - dass es unsere Bemühung sein soll, das ist auch, ich möchte sagen, eine Sackgasse. Da ist eine Sackgasse, da hört es dann irgendwie auf. Dann ist die Zukunft nichts anderes als die Fortsetzung der Vergangenheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und insofern ist tatsächlich der ökologische Landbau in gewissem Sinne - das wollte ich doch nochmal in diesem Zusammenhang betonen - in einer zwiespältigen Situation. Weil er treu studiert - das muss man ja wirklich sagen - dasjenige, was in der Natur an Gesetzen waltet, dass man dem versucht Rechnung zu tragen, man aber davon ausgeht, dass die Schöpfung um uns herum, die Mutter Natur, das [[w:Oikos|Oikos]], das große Haus der Natur - Oikos heißt auf Griechisch Haus - dass wir das erhalten müssen. Daraus ergibt sich aber kein Zukunftsgesichtspunkt, sondern Nachhaltigkeit heißt dann nur Fortsetzen dessen, was schon da ist. Und insofern hat sich eigentlich der Ökologe irgendwo selber Grenzen gesetzt, weil er gesagt hat, dass der Mensch eigentlich nur Zerstörer ist, und nicht Entwickler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=768s Die Mission des Menschen in Bezug auf die Natur 00:12:48] =====&lt;br /&gt;
Und das ist eigentlich eine Prämisse, die man nicht diskursiv, also nicht durch Argumentation hin und her beantworten kann, die muss jeder für sich selbst beantworten. Inwiefern es wirklich eine Möglichkeit gibt, dass der Mensch nicht nur die Natur zu retten hat, sondern dass er die Natur zu entwickeln hat. Dass das eigentlich die Aufgabe und die Mission des Menschen ist, der Natur vorauszuschauen, vorauszudenken, ihre Entwicklung in die Zukunft zu führen. Und nicht nur zu meinen: Ich kann nichts anderes tun, als den Schaden, den ich verursache, zu minimieren. Ich habe das, glaube ich, schon mal im Januar gesagt, das lässt sich vergleichen mit diesem Rätsel, was die Griechen sich selber aufgegeben haben.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe das Beispiel genommen, [[w:Achilles_und_die_Schildkröte|Achilles und die Schildkröte]], erinnern Sie sich? Und das ist genau das Problem des ökologischen Landbaus. Achilles mit der Schildkröte, die haben eine Wette abgeschlossen, die beiden. Und die Schildkröte hat sich dann bereit erklärt zu dieser Wette mit Achilles und hat gesagt: &amp;quot;Ja, lieber Achilles, ich weiß ja, dass du ein Schnellläufer, der größte Schnellläufer bist der Welt, aber ich lasse mich mal auf die Wette ein, wer schneller von uns beiden ist.&amp;quot; Und er sagt: &amp;quot;Lieber Achilles, du kannst mir ja einen kleinen Vorsprung geben.&amp;quot; Und er sagt: &amp;quot;Ja, selbstverständlich, kein Problem.&amp;quot; Und dann hat er schon verloren gehabt. Denn jetzt kommt das Rätsel. Das Rätsel besteht darin, und das ist unauflösbar, wenn man so denkt. Das Rätsel besteht darin, dass die Schildkröte jetzt einen kleinen Vorsprung hat. Und jetzt starten die zu gleicher Zeit, die Schildkröte und Achilles. Und indem Achilles jetzt zu dem Punkt kommt, wo die Schildkröte gestartet ist, war sie schon ein Stück weiter. Und wie er zu dem Punkt gekommen ist, wo sie jetzt war, war sie schon wieder ein Stückchen weiter. Und wie Achilles an den Punkt gekommen war, war sie schon wieder ein kleines Stückchen weiter. Und so weiter und so weiter. Er kann sie nie erreichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er kann sie nie erreichen. Es ist mathematisch nicht möglich, dass, wenn man so denkt, die Schildkröte je erreichbar ist, weil Achilles sich nur [[w:Asymptote|asymptotisch]] der Schildkröte annähern kann. Verstehen Sie das? Der Gedanke, dass der reine Raumaspekt, Abstand - wenn man nur den Raumaspekt nimmt, dann kann Achilles, der größte Schnellläufer der Welt, er kann die Schildkröte nie erreichen. Er kann sich ihr nur asymptotisch nähern. Und das ist die Situation des ökologischen Landbaus, des Entwicklungsgedankens heute. Man kann der Natur nie gerecht werden. Man kann sie nie erreichen. Die Ganzheit, die Schöpfung, die ist vom Menschen nie erreichbar, sondern man kann nur den Schaden, den man verursacht dadurch, dass man menschlich handelnd in die Natur eingreift, minimieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieses Gesetz ist eben nur möglich zu durchbrechen, wenn man zum Raum eine weitere Dimension hinzunimmt, und das ist die Zeit. Und wenn ich jetzt dasselbe - das Rätsel löst sich eigentlich nur dadurch, dass ich die Dimension der Zeit hinzunehmen muss, denn Weg x Zeit = Geschwindigkeit. Das ist ein physikalisches Gesetz. Weg mal Zeit gleich Geschwindigkeit, und selbstverständlich nach kurzer Zeit überholt der Achilles-Läufer die Schildkröte. Wenn man die Dimension der Zeit hinzunimmt. Und so müssen wir sehen, der ökologische Landbau handhabt nur diese beiden Dimensionen in gewissem Sinne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt müssen wir sehen, wie können wir eine weitere Dimension hinzunehmen, dass wir als Menschen in der Lage sind, über die Natur selber hinauszuwachsen. Die Natur über sich selber hinauszuführen. Dass wir im Sinne des Spruches von [[A:Novalis|Novalis]] sagen können: Wir stehen in einer Mission, [[w:Novalis#Triadenstruktur|zur Bildung der Erde sind wir berufen]]. Das ist diese Mission. Und jetzt ist die Frage: Welcher Art kann diese Dimension nur sein? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=1078s Der Landwirtschaftliche Kurs und der Entwicklungsgedanke 00:17:58] =====&lt;br /&gt;
Und die Antwort auf diese Frage ist im Grunde genommen - Entschuldigung, wenn ich das nochmal so plakativ sagen soll - der [[Landwirtschaftlicher Kurs|Landwirtschaftliche Kurs]]. Als kleiner Ausschnitt, selbstverständlich an einem viel umfassenderen Gesichtskreis, in den der eingebettet ist.  Aber der Begriff der landwirtschaftlichen Individualität, den [[A:Rudolf Steiner|Rudolf Steiner]] zu Beginn des zweiten Vortrages entwickelt, ist nichts anderes wie der verkörperte Entwicklungsgedanke. Also dass der Entwicklungsgedanke, der bisher quasi ohne den Menschen - der Mensch ist sozusagen oft dem Entwicklungsgedanken mitgeschwommen, bis zum Erwachen seines Selbstbewusstseins. Da waren sozusagen die Götter noch Entwicklungstragende, und die Menschheit schlief ihren Menschheitstraum. Und das ging so bis in die vergangenen Kulturepochen, und immer mehr erwachte der Mensch zu seinem Selbstbewusstsein. Und heute ist er so weit erwacht, dass er willentlich das ganz Böse tun kann, die ganze Erde zerstören. Der atomare [[w:Overkill|Overkill]] ist ja heute möglich, und zwar hundertfach, tausendfach kann man die Erde zerstören, wenn man das Atombombenarsenal mal explodieren lassen würde. Also wir haben alle Mittel in der Hand, alles kaputt zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haben wir nicht auch alle Mittel an der Hand, eine zukünftige Entwicklung zu inaugurieren?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ist das nicht sozusagen der Ansatzpunkt des Novalis gewesen, zu sagen: Zur Bildung der Erde sind wir berufen? Und was heißt das? Was heißt das wirklich? Dass wir nicht bei der Natur stehenbleiben, sondern die Natur mitnehmen, mit unserer eigenen Entwicklung mit in die Zukunft nehmen. Das ist unsere Aufgabe heute. Wir müssen die Natur quasi überholen, wir sind quasi ihr eigenes Produkt, leiblich, physisch gesprochen, sind wir das Produkt des Wesens, und jetzt sind wir geistig-seelisch so erwacht zu unserem eigenen Selbst, dass wir jetzt uns selber in Freiheit auffordern müssen, dieses Produkt zu verwenden, um die Natur durch unsere Arbeit in die Zukunft in eine neue Entwicklung zu führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insofern ist wirklich der Entwicklungsgedanke dem landwirtschaftlichen Kurs und der Anthroposophie von vorne bis hinten immanent. Deswegen sage ich, der Entwicklungsgedanke, wenn man den wirklich denkt, das ist der modernste, der schönste, der zukunftsträchtigste Gedanke, den man auch denken kann und - wenn ich das mal einfach so sagen soll - der christlichste. Wenn man das Christentum verstehen will, ist es nichts anderes als die Verwirklichung des Entwicklungsgedankens, dass ich nicht bei mir stehen bleibe in dem Selbst, wie ich nun mal gerade bin, sondern dass ich fortdauernd mich in Entwicklung begreife, fortdauernd einen Schritt in die Zukunft tue und - wie das [[w:Franz_Marc|Franz Marc]] mal gesagt hat - kennen Sie Franz Marc, den Maler? Einer der bedeutendsten Maler, oder [[w:Wassily_Kandinsky|Kandinsky]], die um die Jahrhundertwende, sozusagen Impressionisten und Expressionisten, gemalt haben. Franz Marc, der große Tiermaler, der hat mal gesagt, noch vor dem 1. Weltkrieg - er ist im 1. Weltkrieg gefallen vor Verdun - , der hat diesen Ausspruch getan: &amp;quot;Auf jedem Gegenstand der Welt ruht ein Pfand der menschlichen Erkenntnis.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir - da meinte er diesen Malerkreis, die [[w:Der_Blaue_Reiter|Blauen Reiter]] nannten die sich - wir schreiten ins Ungewisse. Wir schreiten ins Ungewisse, wo eben kein Pfand der menschlichen Erkenntnis auf den Dingen ruht. Und unsere Schritte zittern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Franz Marc. Wir schreiten in eine Welt, die noch vollkommen unbelfleckt ist sozusagen. Und unsere Schritte zittern. Ein wunderbarer Ausspruch. Und so müsste unsere Haltung sein - im biologisch-dynamischen - dass wir eigentlich immerfort mit unserem Bewusstsein ein Stück voraus sind dem, was wir gerade in der Lage sind zu tun. Immer voraus sein. Immer ein Stück weiter. Nie was zur Routine gerinnen lassen. Das ist das Fürchterlichste, was einem passieren kann, wenn man nur einen Routine-Menschen [... Rest des Satzes nicht verständlich]. Sondern immer mit einem Bewusstsein voraus sein und versuchen, alles dran zu setzen, dass ich mitkomme, dass ich mit mir selbst mitkomme. Verstehen Sie, was ich damit meine? Man muss sich selbst voraus sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt Entwicklung. Und das heißt Selbstverwandlung. Und in dem Maße, als ich mich selbst verwandle, nicht derselbe bleibe, wie ich gestern war, dann kann auch Entwicklung nach außen sich mehr und mehr zur Geltung bringen, im Sozialen zum Beispiel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=1428s Einführung in den Aufbau der Erde 00:23:48] ===&lt;br /&gt;
So, und jetzt aber müssen wir ein weiteres Thema anschlagen. Also, wir wollen jetzt die Frage stellen, was ist eigentlich der Aufbau der Erde? Wie stellt man sich das heute überhaupt vor? Wie kann man da überhaupt eine Anschauung gewinnen? Denn wir schauen ja immer nur auf die Oberfläche der Erde. Eigentlich sehen wir nur Formen, außer in unserem ganzen Gesichtskreis, sehen wir nur Formen der Pflanzen, Formen der Tiere, Formen des Erdbodens. Aber was ist denn unter unseren Füßen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können auch bis zu den Sternen hochgucken. Dann sehen wir so Leuchtpunkte am gestirnten Himmel. Wir sehen die Sonne, wir sehen den Mond, wir sehen die Planeten in ihren ganzen Bewegungen. Aber was ist unter unseren Füßen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der Gegenstand der Geologie. Und wie kann ich da überhaupt Phänomene finden, dass ich mir die Frage beantworten kann, was baut eigentlich die Erdrinde, die [[w:Erdkruste|Erdkruste]] auf? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr könntet mir ja die Frage beantworten. Also wie kann man überhaupt ein Bild gewinnen von etwas, was nicht mehr nur die äußere Oberfläche der Erde ist, sondern wo ich einen Eindruck gewinne von dem, was eigentlich in den Tiefen der Erde sich aufbaut. Also nicht, dass man dann meint, man müsse übersinnlich an die Dinge rangehen, sondern rein aus der Anschauung heraus. Zunächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war eigentlich so naheliegend. Zunächst mal. Also Spaten nehmen. Ich könnte den Spaten nehmen, Loch graben, aber da kommt man nicht sehr weit. Das macht ihr ja hin und wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=1589s Methoden zur Erforschung der Erdkruste 00:26:29] ====&lt;br /&gt;
Also dasjenige, was eigentlich als Allererstes auffallend ist in Bezug auf größere Mächtigkeiten der Erdrinde, das ist die [[w:Stratigraphie_(Geologie)|Stratigraphie]] der Erdschichtungen. Und die findet man meistens irgendwo erschlossen in den Gebirgen. Aber da ist es sehr schwierig, da sich zurechtzufinden. Man findet sie erschlossen in jedem Steinbruch. Jeder Steinbruch lässt einen im Buch der Natur lesen. Wirklich. Deswegen, wenn ich durch die Lande fahre und sehe irgendeinen Steinbruch, dann breche ich sofort die Reise ab und fahre da hin und gucke, was das ist. Das ist mir in Brasilien mal so gegangen. Da fuhren wir von [[w:Florianópolis|Florianopolis]] da irgendwo zu einem heilpädagogischen Heim. Da sah ich so einen Höhenrücken da drüben und so einen weißen Streifen. Das war ziemlich weit entfernt. Das war abends. Und da hab ich gesagt, stopp! Jetzt suchen wir den nächsten Weg. Das war so ein ganz holperiger Weg, da fuhren wir querbeet in die Landschaft auf diesen weißen Streifen zu, ich wollte wissen, was das ist. Da war das ein sogenannter [[w:Pegmatit|Pegmatit]] - ich komm da nochmal drauf zu sprechen. Dann war da so ein Tor, und da habe ich das Tor mit Gewalt aufgemacht. Da lag unten so ein großer Stein, keilförmig unter dem Tor. Da habe ich den mit den Füßen weggestoßen und den aufgehoben. Da war das ein [[w:Quarz#Variet%C3%A4ten|Bergkristall]], ein mächtiger, gewaltiger Bergkristall. Da dachte ich, hier bin ich gerade richtig. Dann sind wir da rein. Wir haben uns da rumgeguckt, die Arbeiten waren im Hintergrund. Die dachten, was sind das für Diebe, die hier des Weges kommen. Die haben Kristalle abgebaut für die optischen Gläser, so wie hier im Taunus auch. Aber das waren alles wunderbare Kristalle, die haben die zerkloppt mit dem Hammer. Die Glimmer-Pakete waren so groß - wir kommen auf den [[w:Glimmergruppe|Glimmer]] noch zu sprechen - , die [[w:Feldspat|Feldspäte]] waren alle verwittert zu [[w:Kaolin|Kaolin]]. Das ist ein weißes Tonmineral. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo ich hinkomme, und ich sehe nur irgendwas in der Richtung, dann weiß ich, wo ich bin. Dann weiß ich, wo ich bin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So ist die Stratigraphie, das heißt, das, was der Laie entdeckt hat, die Schichtungen der äußersten Erdkruste, die kann man sich dann nach und nach erschließen, wenn man in verschiedenen Gegenden die Steinbrüche aufsucht. Oder aber [[w:Bohrkern|Bohrkerne]] studiert: heute werden ja Tiefbohrungen niedergelassen in die Erde. Und wenn man diese Bohrungen dann näher betrachtet, merkt man auch, dass man hier verschiedene Schichtungen der Erde durchstößt. Also die Stratigraphie, das ist das, die kann man eigentlich nur vernünftigerweise studieren, wo das Land, die Geografie sich verebnet. Also in großen [[w:Ebene_(Geographie)|Ebenen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber leider Gottes gibt es in den großen Ebenen keine so tiefgehenden Steinbrüche. Also die Erdablagerungen in Verebnungen der [[w:Norddeutsches_Tiefland|norddeutschen Tiefebene]] zum Beispiel, oder weit nach Russland rein, die liegen sozusagen noch in ursprünglicher Lagerung. Die obersten Schichten sind die jüngsten, die ältesten gehen nach unten. Also da kann man sich einen Aufschluss drüber verschaffen. Auch über Bergwerke, wenn man 1000 Meter abtäuft, dann weiß man auch, dass man da eine Schichtenfolge antrifft. Steinbrüche, Tiefbohrungen usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=1849s Studium der Gebirgsbildungen 00:30:49] =====&lt;br /&gt;
Das Zweite ist, dass man die Gebirgsbildungen studiert. Also wenn man in die [[w:Alpen|Alpen]] kommt, oder in die [[w:Amerikanische_Kordilleren|Kordilleren]], oder in die [[w:Rocky_Mountains|Rocky Mountains]], oder wo auch immer auf der Welt, und studiert jetzt wirklich solche Gebirgsbildungen, Gesteinsbildungen im Gebirge, dann kann man auch allmählich ein Bild gewinnen für das, was unter den eigenen Füßen ansteht, aber unsichtbar ist. Im Gebirge wird es sichtbar, es ist emporgehoben. Aber sich im Gebirge zurechtzufinden in Bezug auf die entsprechenden stratigraphischen Schichten ist sehr, sehr schwer. Das hängt damit zusammen, dass durch die Gebirgsbildung nicht nur eine [[w:Hebung_(Geologie)|Hebung]] stattfindet, sondern in aller Regel auch eine Horizontalbewegung, dass ganze Schichtkörper [[w:Überschiebung|übereinander geschoben]] werden und dann möglicherweise sich falten und dann liegt plötzlich das Junge unten und das Alte oben. Also sich in den Gebirgsgegenden wirklich ein klares Bild des Krustenaufbaus der Erde zu verschaffen, das erfordert schon sehr viel Erkenntnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=1940s Leitfossilien als Orientierungshilfe 00:32:20] =====&lt;br /&gt;
Nun ein Weiteres in Bezug auf die Stratigraphie: Da kann man sich orientieren an den sogenannten Leitfossilien. Das ist überhaupt die Methode, über weite, weite Gebiete, auch von Kontinent zu Kontinent, zu sagen, das gehört dann demselben Zeitalter an wie die Ablagerungen hier. In Russland, in Australien oder in Amerika, da haben sich ja zeitgleich bestimmte Prozesse vollzogen, und diese Zeitgleichheit zu entdecken, dazu dienen die Leitfossilien. Also man weiß dann, ganz bestimmte Ablagerungen haben ein ganz bestimmtes Fossil in der Evolution erhalten, sei es ein Fisch, sei es eine Pflanze, die nur in diesem Zeitalter, in dieser Form entstanden ist. Und wenn man das in Amerika findet und hier findet, dann weiß man, man ist da in einem synchronen Prozess drin. Also das können Fossilien sein von Tieren, das können Fossilien sein von Pflanzen, also Petrifakte, Versteinerungen, oder es können [[w:Mineral|Minerale]] selbst sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt also in den Ablagerungen bestimmte Minerale, die nur unter Meeresbedingungen entstehen. Also zum Beispiel ist das sehr maßgeblich in der Bodenseelandschaft, im voralpinen Raum, in den [[w:Molassebecken|Molassegebieten]], da um den Bodensee herum. Wenn man Klarheit gewinnen will über die Schichten, dann ist der sicherste Hinweis, dass hier eine Süßwasserablagerung gefolgt wird von einer Meeresablagerung, weil da ein Mineral erscheint, das heißt [[w:Glaukonit|Glaukonit]]. Glaukonit bildet sich nur als Mineralkonkretion unter Meeresbedingungen. Und es ist sehr kalireich, Glaukonit. Und es ist grün. Und das sieht man dann schon an der Farbe: Das müsste eigentlich eine Meeresmolasse sein, das ist mehr eine Süßwassermolasse. Also solche Kriterien sind maßgebend, um sich Klarheit zu verschaffen über Ablagerungen verschiedener Zeitalter. Es ist heute so entwickelt, die Stratigraphie, dass man mehrere Leitfossilien für eine Schicht kennt, an der man sich orientieren kann, wenn man in Amerika ist, ob das dieselbe Schicht ist, die auch hier in Europa abgelagert ist. Das ist ein hochinteressantes Phänomen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=2133s Erscheinung der Plutonite und Urgesteine 00:35:33] =====&lt;br /&gt;
Ein Weiteres, neben der Stratigraphie und der Gebirgsbildung, ist, dass da Gesteine in Erscheinung treten, die unter den stratigraphischen Ablagerungen liegen. Also man hat oben die [[w:Erdkruste|Erdkruste]], da hat man jetzt Ablagerungen, wir kommen auf die Zeitalter im Einzelnen zu sprechen. Eine ganze Fülle von Schichten, Schichten, Schichten. Und da drunter ist was. Und das ist das Urgestein. Das sind die [[w:Plutonit|Plutonite]], die wir schon mal angesprochen haben. Wir haben oben die [[w:Sedimente_und_Sedimentgesteine|Sedimentgesteine]], die bilden die Ablagerungen, und darunter ist dann das eigentliche Urgestein, das man eben auch als Plutonite bezeichnet. Und ein solches Urgestein ist der [[w:Granit|Granit]]. Ich werde Ihnen noch von Goethe hier noch was vorlesen über den Granit, wenn wir irgendwann mal Zeit haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Urgestein taucht nur in den Gebirgen auf. Überall, wo Gebirgsbildungen sind, taucht etwas, was ganz, ganz tief, tief, tief unten in der Erde ist, taucht plötzlich als Gesteinsbildung in den Gebirgen auf. In verschiedensten Modifikationen. Sowohl als Granit, als auch [[w:Gneis|Gneise]] und auch andere, also eine ganze Variation, wir kommen dann auch darauf zu sprechen. Und das ist eben der gebirgsbildende Prozess. Wenn Sie zum Beispiel in die Alpen kommen, dann finden Sie an den Nordalpen, auf der Bodenseeseite sozusagen, und auf den Südalpen, auf der italienischen Seite, finden Sie hauptsächlich Sedimentgesteine, aufgetürmt in gewaltigen Mengen, Massen. Und wenn Sie in die Zentralalpen kommen, also zum Beispiel über den [[w:Grimselpass|Grimselpass]] oder den [[w:Gotthardpass|Gotthardpass]] rüber oder alle Pässe da oben, die gehen über Granit. Da ist ein Zentralstock, der jetzt da heraufgequollen ist in der Bildung der Alpen, wo das Urgestein, was unter allem die Grundfeste der Erde, der Kontinente darstellt, taucht da plötzlich auf. Also insofern hat man auch in der Gebirgsbildung die Möglichkeit, sich wirklich über die Erdkruste ein Bild zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=2300s Die Tektonik und ihre Phänomene 00:38:20] =====&lt;br /&gt;
Ein Weiteres ist die [[w:Tektonik|Tektonik]]. Tektonik heißt eigentlich auch so viel wie der Bau der Erdkruste. Aber im engeren Sinne heißt es eigentlich, dass diese Erdkruste nirgends, in den seltensten Fällen, jedenfalls nicht in der Nähe von Gebirgen, irgendwie durchgängig in Erscheinung tritt, sondern vielfach einzelne große [[w:Scholle_(Geologie)|Schollen]] der Erdkruste gegeneinander versetzt sind. Das sind [[w:Spalte_(Geologie)|Spalten]]. Wir werden sehen, auch durch Exkursionen in Steinbrüchen, wie da solche Spalten tatsächlich auf engstem Raum die ganze Erdkruste wie in einzelne Puzzles zerstückelt hat. Senkrecht meistens. Wenn man da genau hinguckt, dann kann es sein, dass von einem Gesteinskörper hier der Spalt, dann der Gesteinskörper daneben, dass der ein ganz bisschen versetzt ist. Vielleicht Zentimeter nur. Die ganze Erdkruste ist sozusagen in sich durch Erdbeben, durch alles Mögliche in dieser Weise zerstückelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine besondere Form der Tektonik sind dann die [[w:Grabenbruch|Grabenbrüche]]. Grabenbrüche oder Riftvalleys, wie man es im Englischen sagt. Riftvalleys gibt es in Amerika, in Brasilien wahrscheinlich auch. Ich habe noch keines gesehen dort. Die gibt es also hier. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=2406s Grabenbrüche: Das Rheintal als Beispiel 00:40:06] =====&lt;br /&gt;
Der berühmteste Grabenbruch in Europa ist hier nebenan. Das ist das [[w:Oberrheinische_Tiefebene|Rheintal]]. Das Rheintal von Basel bis nach Frankfurt und dann noch bis Bingen, ist ein riesenhafter Grabenbruch. Da ist einfach die Erdscholle, die früher mal über die [[w:Vogesen|Vogesen]] und über dem [[w:Schwarzwald|Schwarzwald]] oben drüber lag und die heute nicht mehr da ist, die ist abgetragen, die ist erodiert, die ist einfach - wumms - abgesunken und hat die Vogesen und den Schwarzwald in zwei Teile geteilt. Ursprünglich war das ein Gebirge, die Vogesen und der Schwarzwald. Dann ist plötzlich diese Erdscholle eingebrochen, und zwar 4000 Meter tief, mindestens 4000 Meter tief, sodass man in dem Grabenbruch des Rheins heute Gesteine findet, die rechts und links auch einstmals bestanden haben, die aber erodiert sind, die weg sind, abgetragen sind, aber durch das Einbrechen in den Grabenbruch heute noch nachzuweisen sind. So weiß man zum Beispiel, dass der Schwarzwald mal von [[w:Sandstein|Sandsteinen]] und [[w:Kalkstein|Kalken]] überdeckt war, die heute nicht mehr da sind. Durch den Grabenbruch findet man sie am Rand, stufenweise findet man gerade diese Gesteine wieder vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wer nach Basel fährt, heute fährt man leider durch einen Tunnel durch, aber noch vor wenigen Jahren fuhr man so am [[w:Isteiner_Klotz|Isteiner Klotz]], da sah man hier den Rhein fließen, und dann fuhr man da so eine Schlängelbahn an diesen Felsen entlang, [[w:Weißer_Jura|Weißjura]], und dieser Weißjura hat da gar nichts zu suchen. Der Weißjura hat sich mal ganz oben gebildet, wie beim Schwarzwald, wo Vogesen und Schwarzwald noch zusammenhingen. Da haben sich diese [[w:Süddeutscher_Jura|Juraablagerungen]] da oben gebildet, und durch den Grabenbruch ist dann der Jura eingebrochen und findet sich jetzt vor allem in den Randzonen -  da ist er erschlossen, da sind große Steinbrüche drin - in einer Gegend, wo es sonst überhaupt keinen Jura gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=2551s Grabenbrüche weltweit und ihre Bedeutung 00:42:31] =====&lt;br /&gt;
Also die Grabenbrüche in der Welt, die sind von großer Bedeutung, und die Grabenbrüche sind meistens auch mit die fruchtbarsten Gegenden für den Ackerbau. Zum Beispiel in Amerika ist es das [[w:Kalifornisches_Längstal|Central Valley]] in Kalifornien, das ist ungefähr 1000 Kilometer lang und ungefähr 150, manchmal 200 Kilometer breit. Und da ist eine Produktivität - das war früher eine Halbwüste im Central Valley, das wird bewässert von den ganzen Flüssen, die aus der [[w:Sierra_Nevada_(Vereinigte_Staaten)|Sierra Nevada]] herunterkommen - und da ist eine solche Produktionsintensität, damit da der halbe Gemüsemarkt ganz Amerikas gedeckt wird, nur aus diesem Tal. Das ist absolut irre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also diese Grabenbrüche, die findet man, kleinere und größere, es gibt in Deutschland viele Grabenbrüche, aber diesen einen großen hier, der ist so landschaftsbestimmend, und der setzt sich übrigens fort hier über das [[w:Nidda_(Fluss)|Nidda-Tal]], deswegen fließt hier die Nidda in einen solchen Grabenbruch, und der Main fließt noch ein ganzes Stück in einen solchen Grabenbruch in den Rhein. Das setzt sich dann fort durch die deutschen Mittelgebirge durch nach Norddeutschland, taucht da unter - die [alte] Oberfläche wurde später zusedimentiert - setzt sich fort bis in den [[w:Oslograben|Oslograben]] in Norwegen, und im Jöschersee, der Jöschersee ist der letzte Ausläufer dieses gewaltigen Grabenbruches. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gibt es nochmal einen riesen Grabenbruch auf Erden, das ist der [[w:Ostafrikanischer_Graben|ostafrikanische Graben]], der zieht sich von Mosambik unten, zieht er sich rauf bis ans Rote Meer, und das [[w:Rotes_Meer|Rote Meer]] selber ist auch ein Grabenbruch. Der [[w:Jordangraben|Jordangraben]] ist ein Grabenbruch. Also das sind so abgesunkene Schollen, die immer im Zusammenhang, in aller Regel im Zusammenhang mit starken Vulkantätigkeiten und vor allem mit Gebirgsbildungen im Zusammenhang stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Anmerkung einer Zuhörerin über eine mögliche Grabenbildung in Brasilien]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf allen Kontinenten findet man das, aber es gibt besonders herausragende Beispiele, die stehen immer im Zusammenhang mit Gebirgsbildung. Wir werden auf das Problem nochmal zurückkommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=2736s Erosionsschluchten 00:45:36] =====&lt;br /&gt;
Jetzt habe ich die tektonische Varianten nochmal erwähnt, also einmal Spalten und einmal Grabenbrüche. Und jetzt kommen noch die Erosionsschluchten, wo man wunderbar die Erdkruste in ihrem Aufbau erkennen kann, und die gibt es nirgends so toll entwickelt wie in den Rocky Mountains in Amerika. Da zieht der [[w:Colorado_River|Colorado]], der Fluss von Ost nach West, und fließt bei San Diego, etwa in Südkalifornien, in den Pazifik. Und dieser Fluss hat sich über die Zeiten in die großen Tafeln der Rockies, denn die Rocky Mountains sind im größten Teil gehoben, da hat sich einfach die Erdkruste durch untermeerische Einflüsse angehoben. Ähnliches gilt in Bolivien für den [[w:Titicacasee|Titicaca-See]], das ist auch einfach hochgehoben, da findet man oben noch eine Meeresfauna im Titicaca-See, obwohl der 4000, 5000 Meter hoch liegt. Das ist alles, einstmals, aus dem Meer emporgehoben worden, und so eben auch in den Rocky Mountains. Und dann schneidet der Colorado sich in einer Erosionsschlucht 1000 Meter tief durch diese wüstenhaften Landschaften, und da kann man nun wunderbar sehen, wie eine Schicht über der anderen lagert, nahezu ungestört, in ursprünglicher Horizontale, eine Schicht über der anderen, uralt im Übrigen. Also das sind die Erosionsschluchten, die einem auch noch da Aufschluss geben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=2867s Die Seismik als Schlüssel zum Erdinneren 00:47:47] ====&lt;br /&gt;
Und jetzt als Letztes möchte ich erwähnen das Bedeutendste von allem, mit dem man heute überhaupt über die Erdkruste bis hin zum Zentrum der Erde vorstößt, aber auf höchst abstrakte Weise, und das ist die [[w:Seismik|Seismik]]. Die Seismik, das heißt die Messung von Erdbebenwellen oder künstlich erzeugten Wellen. Und die Seismik, die hat sich natürlich schon so nach und nach vor dem Zweiten Weltkrieg entwickelt. Man kannte natürlich schon lange [[w:Seismische_Wellen|Erdbebenwellen]], aber dass man überhaupt die Seismik in dem Sinne nutzen kann, um ein Bild des Aufbaus der Erde zu gewinnen, das ist noch relativ jung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist so, jedes Erdbeben oder jede künstlich erzeugte Explosion auf Erden erzeugt Wellen. Und diese Wellen verlieren sich natürlich im Luftumkreis, aber man hat Atombomben explodieren lassen in Amerika, die man abgesenkt hat auf tausend Meter Tiefe. Und da sind natürlich ungeheure Explosionswellen ausgelöst worden, und da hat man überall Messapparate hingestellt, seismische Geräte, um die Ankunft der Wellen und deren Geschwindigkeit und Stärke zu messen, um auf diesem Wege auch festzustellen, wie ist der Aufbau der Erdkruste. Und da ist man heute so weit, auch durch die [[w:Tsunami|Tsunami]], die es damals in Indonesien gegeben hat, hat man heute überall über die ganze Erde seismische Stationen, wo fortdauernd die Erdbebenwellen, die fortdauern, immerfort, nur vielleicht ganz kleine, dann plötzlich gewaltige Ausschläge. Und aufgrund dieser Messungen kann man heute Erdbeben sogar voraussagen, weil bestimmte Spannungen der Erdkruste entstehen, und die lösen dann solche Wellen aus, ehe es dann wirklich zum eigentlichen Ereignis kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=3019s Interpretation der seismischen Daten 00:50:19] =====&lt;br /&gt;
Diese [[w:Seismische_Wellen|Wellen]], die dringen nun ein in die Erdkruste, und je nachdem, wie jetzt die Struktur der Erdkruste beschaffen ist, werden die reflektiert. Wenn zum Beispiel [Zonen in der Erdkruste] von einem mehr festen Zustand in einen mehr plastischen oder flüssigen Zustand übergehen, dann werden sie an dieser Grenzzone entweder absorbiert oder reflektiert, diese Wellen. Und diese Wellen misst man dann vom Explosionsort entfernt gestaffelt, wann diese Reflexionswellen zurückkommen. Und dann kann man daraus berechnen, aus diesen Reflexionsereignissen berechnen, wo der Explosionsherd war, wo das Erdbeben war, in welcher Tiefe es war: man kann es heute ziemlich genau lokalisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und aufgrund dieser seismischen Messungen, Untersuchungen, hat man heute einen bestimmten Aufbau der Erde, ich möchte sagen, &amp;quot;theoretisiert&amp;quot;, im höchsten Grade theoretisiert, also mit das Abstrakteste, was man sich vorstellen kann. Und trotzdem ist da was dran, weil diese Wellen ja an verschiedenen Tiefen der Erde plötzlich reflektiert werden und dann da gemessen werden und hier gemessen werden. Und man kann messen, [mittels der] Geschwindigkeit, mit der sie an der Erdoberfläche wieder erscheinen, ob es besonders heftig ist oder weniger heftig. Und darauf hat man heute ein bestimmtes Bild in Bezug auf den Gesamtaufbau der Erde. Wie gesagt, das ist das höchste Maß an Abstraktion, wie man es sich vorstellen kann, aufgrund von bestimmten Phänomenen, die nur durch einen Messvorgang auf der Erdoberfläche erfahrbar sind und erfassbar sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=3154s Der Aufbau der Erde nach seismischen Erkenntnissen 00:52:34] =====&lt;br /&gt;
Also, was ich jetzt an die Tafel male, das beruht auf solchen Messergebnissen, aber es ist natürlich maßlos theoretisiert. Also wenn wir hier jetzt die Erde haben, dann haben wir hier oben, als Alleroberstes, die [[w:Erdkruste|Erdkruste]]. Und diese Erdkruste ist nicht dicker als bei der Orangenschale, die Orangenschale ist schon ziemlich dick, die Apfelschale vielleicht. Also diese Erdkruste, die kann man heute in Bezug auf ihre Tiefe einigermaßen genau einmessen, und die liegt auf den Kontinenten, die [[w:Kontinentale_Erdkruste|kontinentale Kruste]], also wenn das hier ein bisschen aufgebaut ist auf dem Kontinent, die liegt bei maximal 60 Kilometern. 60 Kilometer mächtig ist also die kontinentale Kruste, so sagt man heute. Und unter Gebirgstöcken ist sie noch tiefer, da geht sie vielleicht bis 70 Kilometer, 60 ist auch schon unter Gebirgstöcken gemessen, sonst ist sie zwischen 30 und 60.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da ist jetzt plötzlich hier eine Grenze, und unter dieser Grenze kommt dann eine weitere Schicht, man nennt es die [[w:Mohorovičić-Diskontinuität|Moho-Schicht]], die Moho-Grenze von [[w:Andrija_Mohorovičić|Mohorovičić]]. Das war ein serbischer Geodäter oder Naturwissenschaftler, der hat im Wesentlichen diese Grenzzone als Erster erfasst. Und hier werden also so und so viele Erdbebenwellen reflektiert an dieser Grenze, nach allen Richtungen. Wenn hier Messstationen stehen, dann merkt man, hier werden, an dieser Grenze, diese Erdbebenwellen zurückgeworfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=3313s Lithosphäre und Asthenosphäre 00:55:13] =====&lt;br /&gt;
Dann kommt hier eine weitere Schicht, also das nennen wir mal die Kruste einschließlich aller Gebirge. Und dann kommt hier eine Schicht, die nennt man dann die [[w:Lithosphäre|Lithosphäre]]. Lithosphäre, die Gesteinssphäre, Lithos heißt auf Griechisch der Gestein. Das heißt, obwohl hier eine Grenzschicht ist zwischen Kruste und Lithosphäre, also auch noch, aber offenbar befindet sich dort schon das Gestein in einem etwas anderen Zustand an dieser 60-Kilometer-Grenze, dass hier die Erdbebenwellen überhaupt zurückgeworfen werden. Aber es ist wohl so, dass in dieser Lithosphäre noch grundsätzlich dieselbe Zusammensetzung der Gesteine, deren Mineralien und so weiter besteht wie in der Erdkruste selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann gibt es eine weitere Schicht, das ist, wenn man hier so andeutet, das ist etwas mächtiger, das ist die sogenannte [[w:Asthenosphäre|Asthenosphäre]]. Und diese beiden Schichten zusammen, wenn man sie jetzt mal zusammensetzt, also die Lithosphäre, das habe ich vergessen zu sagen, die ist ungefähr 100 bis 120 Kilometer. Die Asthenosphäre ist 600 Kilometer. Und diese Asthenosphäre - ich habe nirgends irgendwo deutlichere Beschreibungen gefunden, die mir beweisen, dass die so wesentlich anders beschaffen ist als die Lithosphäre - aber es scheint so zu sein, dass hier ein Zustand besteht, eines, wie man es heute nennt, säkular-plastischen Zustandes. Das heißt, eine leichte Plastizität der Erde, die aber sich auswirkt nur in Jahrhunderten, in Bewegungsprozessen, sehr zähflüssig ist diese Schicht in Bewegung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=3495s Der obere und untere Erdmantel 00:58:15] =====&lt;br /&gt;
Und diese beiden zusammen [Lithospäre und Asthenosphäre] nennt man den äußeren [oberen] [[w:Erdmantel|Erdmantel]]. Und darunter nun eine weitere Schicht, noch viel mächtiger, und die bezeichnet man jetzt als den inneren [unteren] Erdmantel. Und die geht bis zu einer Tiefe von 2900 Kilometern. Da werden wieder Wellen reflektiert hier an dieser Grenze. Also es ist unglaublich eigentlich, durch Erschütterungen an der Erdkruste setzen sich Wellen durch den ganzen Erdkörper fort, die dann irgendwo gemessen werden, [was dann] ein Hinweis darauf ist, dass da eine Grenze ist zwischen dem inneren Erdmantel und einer nachfolgenden Schicht, nach innen. Und man nimmt an, dass dieser ganze Bereich des äußeren [oberen] und inneren [unteren] Erdmantels, dass sie eben nicht flüssig sind, wie man immer meint, weil das Magma da oben aus den Vulkanen rauskommt, sondern zähplastisch. Also es sind keine kristallisierten Mineralien mehr zu finden, nur noch in der Lithosphäre. Aber in der Asthenosphäre und dem inneren Erdmantel, da handelt es sich um eine zähplastische Masse. Man sagt immer noch fest, aber zähplastisch. Komisch, aber so ist es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=3633s Der Erdkern und seine Schichten 01:00:33] =====&lt;br /&gt;
Und jetzt gibt es darunter wiederum einen Schichtkörper, das sind sogenannte Kugelschalen, die man sich da so vorstellt, einen Schichtkörper. Und den nennt man den inneren Erdmantel - Entschuldigung, den oberen Erdmantel und den unteren Erdmantel [bereits oben besprochen, ist hier eigentlich eine Wiederholung] und dann den inneren Erdmantel [wahrscheinlich ist hier der &amp;quot;[[w:Erdkern#%C3%84u%C3%9Ferer_Kern|äußere Erdkern]]&amp;quot; gemeint, der sich unter dem &amp;quot;Erdmantel&amp;quot; anschließt]. Und der hat eine Tiefe, reicht bis auf 5000 Kilometer. So, solche Sachen misst man, also folgert aus den Messungen, dass das so ist. Aber immerhin etwas. Und von dem behauptet man, der sei flüssig. Also hier ist effektiv eine Zone, die aufgrund der Messungen und der Interpretation der Messungen hindeutet, dass hier der äußere Erdkern [...] [ist]. [...]. Und der, behauptet man, der ist flüssig, und zwar bestünde der im Wesentlichen aus Schwefeleisen. Das sind alles Folgerungen. Aus Schwefeleisen, also aus Pyriten, aber eben flüssig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kommt - jetzt müssen wir noch eine Farbe finden - und dann kommt der innere [...] [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[w:Erdkern#Innerer_Kern|Erdkern]]], mit dem Erdmittelpunkt und einer Tiefe von 6371 Kilometern. Das ist der Erdhalbmeter. So, also so ein Aufbau, von dem geht man heute aus, dass die Erde so aufgebaut wäre, aufgrund nur seismischer Messungen. Also man hat keine unmittelbare Anschauung von dieser Sache, sondern man geht davon aus, dass die Vulkane auf der Erde gespeist werden aus dieser Sphäre, aus der Asthenosphäre, dass da plötzlich durch Sauerstoffzufuhr gegen die Erdkruste hin mit genügend Sauerstoff, dann erhitzt sich das Material so maßlos, dass es dann flüssige Lava wird, die da oben rausquillt aus dem Vulkan. Aber hier ist der Druck so groß und die Verhältnisse sind so, dass es nur bis zum Zustand des Zähplastischen kommt und erst flüssig in diesem äußeren Erdmantel wird, und dann erst in den äußeren Erdkern und schließlich im Erdkern. Der ist wieder fest, stellt man vor als fest, und zwar in Form von Eisennickel. Da sind unglaubliche Theorien damit verbunden, aber so ist es nun mal. Also auch rein mechanisch, rein materialistisch, rein materiell, da ist kein anderer Gesang drin als dieser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also so ist das Bild, was man heute hat, grob gesprochen. Da steckt viel Intelligenz drin, aber es ist eben das meiste sind Schlussfolgerungen. Also man schließt eben aus nur diesen wenigen Messungen, schließt man auf solchen Aufbau der Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=3965s Das Innere der Erde aus Sicht der Geisteswissenschaft 01:06:05] ===&lt;br /&gt;
Jetzt möchte ich wenigstens erwähnt haben, mehr möchte ich damit gar nicht, was nun Rudolf Steiner eigentlich dazu sagt. Und das Interessante ist, dass Rudolf Steiner 1906 Vorträge gehalten hat im Anschluss an das große [[w:Erdbeben_von_San_Francisco_1906|Erdbeben von San Francisco]]. Das war 1906, glaube ich. Und da [schwer verständlich] [sind] viele Menschen an Rudolf Steiner herangetreten: Ja, wie ist es möglich, dass so etwas passiert, dass eine ganze Stadt in einem fürchterlichen Ereignis und anschließenden Brand einfach untergeht mit unendlich vielen Opfern? Wie ist es denkbar, dass so ein Ereignis stattfinden kann? Was liegt davor? Und wahrscheinlich, ich gehe davon aus, dass Rudolf Steiner daraufhin dann [[a:GA_96|diese Vorträge]] gehalten hat, nur 1906 und nie wieder, und zwar an verschiedenen Orten in verschiedenen Variationen. Und da schildert er den Aufbau der Erde vom geisteswissenschaftlichen Standpunkt aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der ist nun so, dass er dort eine Achtgliederung des Erdinhalts schildert und noch eine neunte, über die man eigentlich nicht sprechen kann: das Zentrum des Bösen, des objektiv Bösen, evil. Und also, für mich ist es einfach ein Phänomen, es kann eigentlich nur der Auslöser [für die Vorträge(?)] dieses Erdbeben von San Francisco gewesen sein, und die Fragen [der] Menschen. Und Rudolf Steiner hat grundsätzlich nur Stellung genommen zu Sachen, die er gefragt worden ist. Und ich habe diese Vorträge alle gelesen, und da ist es sehr schwer, damit zurechtzukommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wer kommt schon so ohne weiteres damit zurecht, wenn Rudolf Steiner in der &amp;quot;Geheimwissenschaft&amp;quot; von den [[a:Hierarchien#Gliederung_der_Hierarchien|neun Hierarchien]] spricht, das habt ihr ja wohl gelesen, oder? In der &amp;quot;Geheimwissenschaft&amp;quot; habt ihr wohl gelesen von den Seraphim und den Cherubim und den Thronen und von den Geistern der Weisheit, den Kyriotetes, von den Geistern der Dynamis, der Geister der Bewegung, und dann den Exusiai, den Geistern der Form und dann die Geister der Persönlichkeit, und dann die Erzengel und die Engel, neun Hierarchien. Und jetzt erscheint als geisteswissenschaftliches Forschungsergebnis, dass die Erde in ihrem inneren Aufbau [[a:Erdinneres#Die_neun_Schichten_des_Erdinneren|neun-gliedrig]] ist. Quasi, also das sind jetzt meine Worte, das habe ich nicht so bei Rudolf Steiner gelesen, also ich meine, dass es eigentlich eine Art Gegenspiegel ist zu den neun Hierarchien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=4183s Die 9 Schichten der Erde nach Rudolf Steiner 01:09:43] ====&lt;br /&gt;
Und er spricht da als erste Schicht, ich möchte das jetzt nicht an die Tafel malen, als erste Schicht von der Mineralerde, also das, was man die Erdkruste auch nennen könnte, die Mineralerde. Und dann spricht er von einer zweiten Schicht, das ist die Weicherde. Das kann man auch noch nachvollziehen, also in etwa mit der Asthenosphäre, also klassisch die Weicherde, also durchaus noch mit der Erdkruste verwandt, aber eben weich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kommt eine dritte, und da ist es sehr schwer, damit zurechtzukommen. Er nennt es Dampferde, aber er meint da nicht irgendwie so einen äußeren Dampf um Wasser unter hohem Druck, sondern es ist eine ganz andere Terminologie, aber doch ein Zustand, der eigentlich gar nicht mehr materiell zu denken ist, also ein Zustand, wo sozusagen das Materielle immer weniger noch als solches stoffbildend auftritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann als viertes die Wassererde. Auch da nicht nur das äußere Wasser gemeint, das ist nur ein Ausdruck dafür, dass da ein etwas anderer Zustand des Geistigen, eines aber gegenbildlich Geistigen, auftritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fünfte Schicht wird bezeichnet als die Fruchterde. Die Fruchterde. Und wenn er die schildert, diese einzelnen Schichten, dann merkt man, es ist immer das Gegenbild zu den höheren Hierarchien, in etwa. Immer das Gegenbildliche, also das Untersinnliche, nicht das Übersinnliche, sondern das Untersinnliche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann die sechste Schicht wird die Feuererde genannt. Und die siebte Schicht der Erdenspiegel, wo sich sozusagen alle diese Ereignisse, die über der Erde in ihrem Gegenbild erscheinen, alles, was sonst in der Natur oder überhaupt in Gedankenformen, Ideenformen auftreten kann, was wir denken können, erscheint gegenbildlich, genau das Gegenteil in dem Erdenspiegel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die achte Schicht wird dann eben der große Zersplitterer genannt, also Ahrimans Reich im eigentlichen Sinne. Und die neunte Schicht, die bezeichnet er dann als nichts, eigentlich nichts irgendwie beschreibbar, als das Zentrum des Bösen schlechthin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=4377s Die untersinnliche Welt 01:12:57] ====&lt;br /&gt;
Also wir sprechen ja von der Übersinnlichkeit. Das heißt, dass der Mensch ist heute in seinen Gedanken zwar übersinnlich, aber die knüpfen immer noch an die sinnliche Welt an. Wir praktizieren ständig Übersinnlichkeit in unserem Gedankenleben, in unserem Gefühlsleben, in unserem Willensleben. Das ist alles übersinnlich, aber es braucht sozusagen die sinnliche Wahrnehmung, um aktiviert zu werden. Und das kann man den Schritt tun zur höheren Erkenntnis über die Imagination, zur Inspiration, zur Intuition, also die Schritte der übersinnlichen Erkenntnis. Und alle diese Schritte zur übersinnlichen Erkenntnis muss der Mensch, kann er nur erreichen, wenn er eben auch ein Bewusstsein für die [[a:Untersinnliche_Welt|untersinnliche Welt]] entwickelt. Das heißt, die Auseinandersetzung mit dem Bösen. Man kann nur zu einer übersinnlichen Erkenntnis fortschreiten, wenn man gleichzeitig sich selber ausliefert, konfrontiert mit dem Bösen. Das ist die untersinnliche Welt, also wo Magnetismus, Elektrizität und Kernenergie wirksam sind. Das sind die drei untersinnlichen Kräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=4463s Untersinnliche Kräfte 01:14:23] =====&lt;br /&gt;
Also die Kernenergie ist nicht nur ein elektromagnetisches Phänomen, sondern das ist ein Phänomen, die Kernspaltungen, also dass die Protonen gespalten werden, da werden Kräfte frei, die noch anders sind, andere sind als die elektromagnetischen. Das ist die dritte Kraft, auf die Rudolf Steiner hingewiesen hat, schon lange bevor die erste Kernspaltung stattgefunden hat, die sogenannte dritte Kraft. Und man möge wünschen, dass die Menschheit in ihrer Moralität so weit fortgeschritten sein wird, dass sie die Folgen der Entdeckung dieser dritten Kraft überhaupt besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann 1938, im Januar, im Kaiser-Wilhelm-Institut in Berlin, hat Hahn, Strassmann und Lise Meitner [[w:Entdeckung_der_Kernspaltung|die erste Kernspaltung]] im Versuch vollzogen. Also wir haben es hier mit der Schilderung aus der Geisteswissenschaft mit etwas zu tun, was ganz in die Untersinnlichkeit führt, also in das Reich der Antikräfte, zu dem, was Evolutionskräfte sind, die Antikräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und mit denen gehen wir ja heute mit unseren Technologien, die wir heute so handhaben, mit der digitalen Welt, gehen wir ja ständig damit um. Also die ganze digitale Welt, ich halte sie für die größte Gefahr der Menschheit überhaupt, der wir uns heute, seit 20, 30 Jahren gestellt sehen. Es ist nicht die Atomenergie, sondern die digitale Welt, wo diese untersinnlichen Kräfte nicht nur jetzt explosiv irgendwo wirksam sind, sondern sie ergreifen die [[A:Seele|Seele]] des Menschen und verformen, verändern die Seele des Menschen, dass er eines Tages überhaupt nicht mehr weiß, wer er selber eigentlich ist, sondern nur noch Roboter und nur noch ausführendes Organ von Wesen, die über ihn herrschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist das Bild aus der [[Geisteswissenschaft]]. Ich wollte es nur erwähnt haben, es hat keinen Sinn, darüber zu spintisieren. Man muss es als Tatsache einfach mal hinnehmen, dass die Geisteswissenschaft dazu diese Ergebnisse gibt. Das ist 1906. 1909 schreibt [[A:Rudolf Steiner|Rudolf Steiner]] die &amp;quot;Geheimwissenschaft&amp;quot; ([[a:Geheimwissenschaft im Umriß|GA13]]), da ist nichts davon enthalten, interessanterweise. Da spricht er dann über den [[A:Christus|Christus]] und alles das, was damit im Zusammenhang steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=4635s Das Gesicht der Erde 01:17:15] ===&lt;br /&gt;
So, aber jetzt, die Zeit ist leider schon so weit fortgeschritten. Ich möchte jetzt wenigstens noch erwähnen, wie man verstehen lernen kann das Gesicht der Erde. Die Erde, die ganze Erde hat ja ein bestimmtes Gesicht, und dieses Gesicht ist gekennzeichnet dadurch, dass da die Kontinente, sie finden die da im Wasser, irgendwo im Meereswasser auftauchen als ganz eigenständige Gebilde. Und der größte Teil ist eigentlich Meerwasser, knapp 71% der gesamten [[w:Erdoberfläche#Daten|Erdoberfläche]] ist Meerwasser. Stellen Sie sich das mal vor, fast drei Viertel der Erdoberfläche sind Meerwasser, zusammenhängende Meere, und nur ein Viertel, in etwa ein bisschen mehr wie ein Viertel, sind kontinentale Gebilde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt sind ja diese Kontinente so eigenartig verstreut in der nördlichen Hemisphäre hauptsächlich. Der größte Anteil an kontinentalen Gebilden finden Sie in der nördlichen Hemisphäre und die größte Meeresfläche in der südlichen Hemisphäre und natürlich im Pazifik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=4743s Rätsel der Verteilung der Kontinente 01:19:03] ====&lt;br /&gt;
Wie kommt es dazu, dass wir dieses Gesicht der Erde haben? Welche Kräfte waren da im Spiel, dass dieses Verhältnis von Meer und Wasser in dieser Form entstanden ist? War das immer so? Gilt hier absolutes Prinzip der Aktualität und so weiter? Und das ist alles außerordentlich rätselvoll. Und doch ist man heute durch die verschiedensten Untersuchungen sehr weit gediehen, das erklärlich zu machen, wenn es auch nach wie vor in Bezug auf die treibenden Faktoren unerklärlich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie auf die Landkarte gucken, wir müssen die morgen da mal aufhängen, dann sehen Sie ja, dass wir eine Reihe von Kontinenten haben. Das ist einmal Nordamerika, Südamerika und dann Europa, zusammenhängend mit Asien, und dann der ganze afrikanische Kontinent, mächtig, gewaltig, und dann eben noch Australien und die Antarktis. Das sind die Kontinente. Also Antarktis, Australien, Eurasien, Südamerika, Nordamerika. Was habe ich noch vergessen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[Zuhörerin]&#039;&#039;&#039; Afrika.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie kommt es zu dieser seltsamen Verteilung über die Erdoberfläche? Und nun hat man schon immer gerätselt, wenn man auf die Landkarten geguckt hat, seit es Landkarten gibt, dass da so eine eigenartige Formgestalt sich findet zwischen Afrika und Südamerika, dass die irgendwie, wenn man die ein bisschen verschiebt, dass die da so zusammenpassen. Und man hat natürlich gerätselt, alles Mögliche, bis man eines Tages etwas entdeckt hat, was umwerfend ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man hat nämlich entdeckt in Brasilien, also mehr an der Ostküste, aber mehr nach Süden, nach Argentinien auch hin bis runter nach Feuerland, hat man entdeckt, dass da so kugelrunde Gesteine sich finden. Und dann hat man diese Steine untersucht - das sind im wesentlichen [[w:Granit|Granite]] - und dann hat man plötzlich in Südafrika dasselbe entdeckt, die sogenannten [[w:Tillit|Tillite]]. Und dann hat man in Südindien und an der indischen Westküste auch solche Tillite entdeckt. Da war man sprachlos, erst einmal diese rundlichen Formen, große und kleine Gebilde. Und dann hat man sogar Gekritze – Gekritze heißt Ritze, also so kleine Schleifspuren drauf entdeckt, Gekritze nennt man das. Und dann sagten die, das können ja nur Eiszeitablagerungen sein, Ergebnisse von Eiszeiten, Findlinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Ergebnis war, dass man gesagt hat, die sind ja alle unterschiedlicher granitischer Herkunft, aber immerhin müsste das mal zusammengehängt haben, das Ganze. Und dann hat man sogar noch gesehen, dass die Tillite in Ostafrika, also in Afrika, aber an der Westküste, da in Nigeria – nicht in Nigeria, sondern Angola, und dann kommt ja der Kongo, der einen ganz schmalen Streifen zum Atlantik hat, und dann kommt Nigeria – dass in dieser Gegend die [[w:Streichen_(Geologie)|Ausrichtung]] dieser Tillite dieselbe ist, wie man sie in Brasilien gefunden hat, die Strömungsrichtung, wie die abgelagert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann gab es andere Forscher, die haben dann in Ostafrika, in diesem Winkel da unten, wo Afrika sich ausbuchtet nach Westen – das ist also Nigeria im Wesentlichen – da haben die die Pflanzen studiert und haben festgestellt, dass da oben in Brasilien sich dieselben Pflanzen finden, vor allen Dingen Versteinerungen von Pflanzen. Die Pflanzen haben sich ein bisschen verändert in der Zwischenzeit, die jetzt rezenten Pflanzen. Aber die Versteinerungen, die man in Ostafrika gefunden hat, finden sich auch in Südamerika, da oben im Nordosten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=4845s Alfred Wegeners Theorie 01:20:45] ====&lt;br /&gt;
Und aufgrund all dieser Beobachtungen kam dann ein Mann, der hieß [[w:Alfred_Wegener|Alfred Wegener]]. Also das ist eine echte Berühmtheit, der Alfred Wegener. Der war Klimatologe, kein Geologe, aber ein Geophysiker und Klimatologe, 1880 geboren und 1936 im Inlandeis von Grönland ums Leben gekommen, auf einer Expedition.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Mann hat in der Zeit kurz vor dem Ersten Weltkrieg und dann im Ersten Weltkrieg eine Theorie aufgestellt, die besagt, dass es mal einen Kontinent gegeben habe, [[w:Pangaea|Pangea]] genannt. Pangea, das ist Griechisch. &amp;quot;Pan&amp;quot; heißt überall, also zusammenhängend ein Ding, und &amp;quot;Gea&amp;quot; eben die Erde. Und dass dieser Kontinent einmal Australien, Indien, die Antarktis, Afrika und Südamerika vereint hat. Ein großer Südkontinent, genannt Gondwana, der [[w:Gondwana|Gondwana-Kontinent]]. Das ist ein indischer Stammteil in Südindien, der so ähnlich heißt, Gondar. [Anmerkung: Gondwana war ursprünglich ein eigener Kontinent, der später einen Teil Pangeas bildete].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war natürlich so kühn, sowas zu sagen damals, dass dieser Alfred Wegener mit allen Mitteln, die die Wissenschaft nur irgend zur Verfügung hatte, verspottet worden ist und quasi an die Wand gestellt worden ist und als der größte Fantast hingestellt worden ist, wie man sich denken kann. Und der hat das alles begründet mit diesen Phänomenen, was die Flora, die [[Versteinerung|Versteinerungen]] angeht, hier und dort und eben diese eiszeitlichen Ablagerungen und so weiter. Er hat gesagt, die beiden Kontinente fügen sich so wunderbar. Er wurde völlig verlacht, und er hat sein ganzes Leben darauf verwendet, nachzuweisen, dass es einen eurasischen und anhängend einen nordamerikanischen Nordkontinent gab, dazwischen ein Meeresgürtel, und einen großen Südkontinent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man mal bei den Griechen nachforscht, dann sprechen die immer vom [[w:Okeanos|Okeanos]]. Und dann meinten die einen Wassergürtel um die Erde herum, also wofür heute noch das Mittelmeer ein letzter Rest ist, das Schwarze Meer, das Kaspische Meer, noch ein letzter Rest ist von diesem einzigen erdumspannenden Mittelmeer. Die Griechen haben ja die Erde noch wie einen Diskus angesehen, eine Flachscheibe, wie einen Diskus, und außenrum diesen Okeanos. Das sind noch so letzte Reste von urältesten, nennen wir es, Erinnerungen in der Menschheit, dass offenbar dieser Okeanos, dieser erdumspannende Wassergürtel, bestanden hat und ein Südkontinent im Süden, ein Nordkontinent in der nördlichen Halbkugel. Er wurde verlacht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=5291s Die Entdeckung des mittelatlantischen Rückens 01:28:11] ====&lt;br /&gt;
Nun kam jetzt noch folgendes Phänomen hinzu, dass die Deutschen Ende der 20er Jahre, Anfang der 30er Jahre ein Forschungsschiff ausgerüstet haben, die &amp;quot;[[w:Meteor_(Schiff,_1924)|Meteor]]&amp;quot; hieß die. Und die waren ausgestattet mit allen Messinstrumenten, die man damals zur Verfügung hatte, ausgefeilteste [[w:Echolot|Echolote]], die aus dem U-Boot-Krieg des Ersten Weltkrieges heraus entstanden sind und insbesondere nach der Katastrophe, die mit dem Eisberg gesunken ist, das Schiff südlich von Neufundland, die Titanic.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit der Zeit hat man angefangen, Echolote zu entwickeln, weil die hatte keine Echolote, deswegen ist sie zusammengestoßen mit dem Eisberg. Und die &amp;quot;Meteor&amp;quot; war ausgestattet mit allen Messinstrumenten, und die haben den ganzen Atlantik abgefahren in den 20er, 30er Jahren und haben festgestellt, dass es im Atlantik ein Hochgebirge gibt, der sogenannte [[w:Mittelatlantischer_Rücken|mittelatlantische Rücken]]. Und natürlich hatten die keine Kenntnisse von der Gesteinsart da unten, sondern die hatten nur die Tatsache, dass der da besteht, und zwar 3000 bis 4000 Meter hoch vom Meeresboden unten an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann blieb die ganze Entwicklung stehen durch den Zweiten Weltkrieg, da passierte nichts mehr. Und nach dem Zweiten Weltkrieg haben die Amerikaner die Meeresforschung so richtig in Gang gesetzt und haben den ganzen Pazifik abgefahren mit dem Echolot, und haben da auch so seltsame Meeresrücken gefunden im pazifischen Raum, untermeerisch. Dann haben sie angefangen, den &amp;quot;[[w:Glomar_Challenger|Glomar Challenger]]&amp;quot; zu bauen, auch ein Forschungsschiff, die Amerikaner, und die haben Tiefseebohrungen gemacht. Da hatten sie zum ersten Mal den Beweis über die Beschaffenheit des Tiefseebodens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=5423s Die Erkenntnis der basaltischen Tiefseeböden 01:30:23] ====&lt;br /&gt;
Und was kam raus? Das sind alles keine [[w:Kontinentale_Erdkruste|kontinentalen]] Strukturen, sondern das ist alles [[w:Basalt|Basalt]]. Dass die eigentlichen Tiefseeböden und der mittelatlantische Rücken, das ist alles Basalt. Das hat mit Granit und all dem, was die Kontinente ausmacht, überhaupt nichts zu tun. Das war schon mal ein unglaubliches Ereignis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann haben die Amerikaner und die anderen Länder auch angefangen, mit Forschungsschiffen den ganzen Meeresboden weltweit zu kartieren, am wenigsten der Indik [indischer Ozean]. Das hat man ja gemerkt bei dem Absturz [[w:Malaysia-Airlines-Flug_370|dieser Maschine]], wo sie noch immer suchen, wo sie geblieben ist, diese Maschine, die in Indonesien [Korrektur: Malaysia] gestartet war, nach Peking fliegen sollte und dann irgendwo verschwunden ist im Indik. Das sucht man ja noch heute. Dieses Gebiet war noch nie wirklich kartiert, das fangen sie jetzt erst an aufgrund dieses Ereignisses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedenfalls entdecken die plötzlich, dass die Tiefseeböden alle Basalt sind, durchgehend. Keine granitische Struktur, keine kontinentale Struktur, nichts, gar nichts, sondern alles Basalt. Und zwar hat man dann festgestellt, durch alle möglichen Messungen, dass die Mächtigkeit dieser [[Boden|Tiefseeböden]] sehr gering ist, keineswegs 60 Kilometer, sondern nur 10 Kilometer mächtig, maximal 10 Kilometer. Also ganz hauchdünne Schichten zu den unterliegenden, zur Asthenosphäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=5536s Die Plattentektonik und die Bewegung der Kontinente 01:32:16] ====&lt;br /&gt;
Darauf hat man nun gemerkt, eigentlich hat ja Alfred Wegener gar nicht so Unrecht. Dann hat man den genau studiert und hat gemerkt, in allem stimmt das, was er gesagt hat. Und hat dann gemerkt, dass die ganze Erde sich auflöst in bestimmte Platten. Man nennt es Platten, die Plattentektonik, und zwar in [[w:Plattentektonik#Die_Lithosph%C3%A4renplatten|sieben Riesenplatten]]. Die größte dieser Platten ist die eurasische Platte, also Europa plus Asien, einschließlich dem Indien. Und eine zweite Platte ist dann Australien mit dem indonesischen Archipel. Und eine dritte Platte ist die Antarktis, eine vierte ist Südamerika, eine fünfte ist Nordamerika, und eine sechste ist der Atlantik, und eine siebte ist der Pazifik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also plötzlich löst sich die ganze Erde in Plattenstrukturen auf. Und die [[w:Plattentektonik#Gebirgsbildung_und_Vulkanismus_im_Licht_der_Plattentektonik|Plattengrenzen]] sind dadurch charakterisiert, dass da der größte Vulkanismus ist und dass diese Platten offensichtlich in Bewegung sind und dass man heute noch durch genaueste Messungen nachweisen kann, dass Südamerika und Nordamerika im Jahr ungefähr ein bis zwei Zentimeter voneinander sich entfernen in einem Jahr. Etwas ist es schon, aber in 100 Jahren ist es ein bisschen was.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, wie ist das jetzt zu verstehen, diese Problematik, dass die Kontinente einmal eine Einheit gebildet haben, der Südkontinent und der Nordkontinent? Die sind eben so einschließlich Nordamerika, einschließlich Grönland, die hingen alle zusammen, und dann plötzlich sind die auseinander gedriftet und bilden heute das Gesicht der Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der einzige Kontinent, der einen Ruhepol bildet, weitgehend jedenfalls, ist der afrikanische Kontinent. Der ist &amp;quot;in situ&amp;quot;, an dem Ort schon immer gewesen, hat sich ein bisschen gedreht, ist auch ein bisschen nach Norden gewandert, aber jedenfalls ruht der noch so urtümlich wie in den Urzeiten, und alle anderen Kontinente sind davon geschwommen. Australien hing früher an Afrika dran, Indien hing früher an Afrika dran, und ebenso die Antarktis und ebenso Südamerika, und bildeten diesen Gondwana-Kontinent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=5734s Ausblick 01:35:34] ===&lt;br /&gt;
Jetzt wollen wir uns dann morgen – wie lang machen wir? Die Zeit ist längst um, oh Herrgott, wie sollen wir jetzt aufhören? Also, dann wollen wir dann morgen nochmal die treibenden Kräfte versuchen aufzusuchen, die dieses Kontinentaldrift, wie man sie auch bezeichnet, oder Kontinentalverschiebung, wie sie Alfred Wegener bezeichnet hat, wie das – ob es da einen Erklärungsgrund dafür geben kann für diese Tatsache. Das wollen wir dann morgen betrachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ich möchte jetzt schon sagen, das wird auch genauso mechanisch gesagt wie alles andere auch, und kein Mensch kann sagen, was eigentlich die Idee hinter dem Ganzen ist. Goethe hat grundsätzlich gefragt, wenn er irgendein Phänomen aufgesucht hat, nicht das Phänomen jetzt stehen zu lassen und daran eine Theorie zu knüpfen, sondern immer gefragt: Was sind die treibenden Kräfte, die dieses Phänomen hervorgebracht haben? Und das muss man sich auch heute fragen: Was sind die treibenden Kräfte eigentlich, die dieses Gesicht der Erde geschaffen haben?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da wollen wir uns dann morgen nochmal kurz damit befassen, und dann müssen wir übergehen zur Gesteinskunde, wo wir uns mal die verschiedenen Gesteine anschauen. Und dann wollen wir uns noch kurz mit einer Zeitbetrachtung befassen: Wie kann man überhaupt ein Verständnis entwickeln für Zeitepochen? Ob man von Millionen Jahren eigentlich überhaupt sprechen kann, ist es überhaupt zulässig, Milliarden Jahren? Und dann wollen wir uns mit den verschiedenen Schichten des Krustenaufbaus der Erde genauer im Einzelnen befassen, bis hin zu den Gebirgsbildungen, bis hin zu den Landschaftsstrukturen, die wir heute vorfinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgen früh machen wir weiter. Ich lasse das Buch hier nochmal liegen, da will ich eigentlich gerne morgen noch was vorlesen, wenn wir irgendwie Zeit hätten, von Goethe über den Granit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=5901s Fragen 01:38:21] ===&lt;br /&gt;
[Frage von Zuhörer]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie ist denn das mit dieser Bewegung der Kontinente oder dieser Platten? Das ist ja eine Masse, eine definierte Masse, die sich frei bewegen kann, und ein rotierender Körper in Bewegung im Raum und in sich selbst. Bei Verschiebung der Masse auf einen Punkt haben wir ja in der Physik das Problem des Ungleichgewichts, der Unwucht. Was würde denn passieren, wenn man diese ganze Masse theoretisch berechnet, konzentrieren würde an einem Punkt? Was würde mit der Achse der Erde passieren, mit der Position der Erde im All im Verhältnis zu den anderen Planeten? Mir kommt dann dieser Gedanke, dass diese Bewegung eine Ausgleichsbewegung ist in Bezug auf die Bewegung der Erde im gesamten Raum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Manfred Klett]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber stell dir mal vor, dass die Nordhalbkugel die größte Masse der Kontinente enthält, und die Südhalbkugel die größte Wassermasse, in Verbindung mit dem Pazifik. Das sind so – Wasser hat das spezifische Gewicht von 1, und die Gesteine, die leichtesten Gesteine, haben das spezifische Gewicht von 2,4 bis 2,6. Das heißt also, wie kommt es dazu, dass viel schwerere Gesteine als das Wasser sich an der Nordhalbkugel konzentrieren und sich nicht gleichmäßig irgendwo durch die entsprechenden Kräfte von Nord- und Südpol und allem, was dazwischen an magnetischen Strömungen läuft, dass die sich nicht gleichmäßig verteilt haben? Das müsste doch eigentlich so sein, aber es ist eben nicht so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist viel widersprüchlicher, auch in dem heutigen Weltbild, was man hat, in dieser Hinsicht, so viel Widersprüchliches. Und dennoch muss man sagen, die Tatsache, dass sie mal zusammenhängend waren und dann auseinander gedriftet sind, die kann man nicht mehr widerlegen. Da sprechen alle sinnlich wahrnehmbaren Erscheinungen, also was vor allem die Flora und Fauna angeht, die Versteinerungen und auch die Mineralkörper, gerade die eiszeitlichen Ablagerungen, eine Eiszeit, die vor unserer Eiszeit war, die sogenannte [[w:Permokarbonische_Vereisung|permokarbonische Eiszeit]], da kommen wir nochmal drauf zurück, die damals abgelagert wurden. Es sind so viele Phänomene, die dafür sprechen, dass da Kräfte wirksam waren, ganz spezifischer Art, die sich nicht einfach nur berechnen lassen aus der Achsenstellung der Erde oder Fliehkräften oder sonst wie. Theorien gibt es noch und noch, und jede greift irgendein Phänomen auf, aber dann merkt man, es steht im totalen Widerspruch zu anderen Phänomenen, und man ist da noch an kein Ende gekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Plattentheorie gilt heute. Es gibt sieben große Platten und fünf kleine Platten. Die gilt für so schlüssig, man meint, da ist man heute der Überzeugung, die sei so absolut erklärbar aus allen Zusammenhängen, dass es so ist. Und da kommt dann plötzlich wieder so einer, Wunderlich [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[w:Hans_Georg_Wunderlich|H. G. Wunderlich]](?)] hieß der, der ist leider Gottes in jungen Jahren gestorben, aber das war ein genialer Geologe, so ein Kerl, was hätte der noch in seinem Leben zurechtrücken können. Der fängt dann an, sogar die Plattentheorie zu kritisieren, was auch keiner gewagt hat, sondern sie meinen alle, das sei jetzt klar, die sogenannten Plattentheorien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Phänomene sind auch da, da gibt es Plattengrenzen, die schieben sich aneinander vorbei und erzeugen Erdbeben und alles Mögliche. Das werden wir morgen nochmal sehen. Aber dieser hat sich erkühnt, der Wunderlich, Professor für Geologie in Stuttgart, auch selbst diese Theorie anfängt und hoch, hoch intelligent infrage zu stellen. Also man merkt, das Ganze ist immer noch im Prozess, es geht immer weiter, immer weiter. Aber jeder Schritt ist eben ein Erkenntnisschritt auf dem Wege, und eines Tages, wie der Goethe gesagt hat, wird gewiss einer kommen, der da quasi – wir wollen ihm vorarbeiten. Gut, also dann, bis morgen.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;Folge  [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|1]] - [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|2]] - [[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|3]] - [[Geologie - 4. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|4]] - [[Geologie - 5. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|5]] - [[Geologie - 6. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|6]] - [[Geologie - 7. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|7]] - [[Geologie - 8. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|8]] - [[Geologie - 9. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|9]] - [[Geologie - 10. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|10]] - [[Geologie - 11. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|11]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
== Glossar==&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|A}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|A}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ablagerung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Es gibt also in den &#039;&#039;&#039;Ablagerungen&#039;&#039;&#039; bestimmte Minerale, die nur unter Meeresbedingungen entstehen.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Leitfossilien als Orientierungshilfe 00:32:20|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:32:20]]&lt;br /&gt;
[[Ackerbau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Also die [[Grabenbruch|Grabenbrüche]] in der Welt, die sind von großer Bedeutung und […] meistens auch mit die fruchtbarsten Gegenden für den &#039;&#039;&#039;Ackerbau&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Grabenbrüche weltweit und ihre Bedeutung 00:42:31|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:42:31]]&lt;br /&gt;
[[Ahriman]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Die [[Erdinneres|achte Schicht]] wird dann eben der [[große Zersplitterer]] genannt, also &#039;&#039;&#039;Ahrimans&#039;&#039;&#039; Reich im eigentlichen Sinne.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die 9 Schichten der Erde nach Rudolf Steiner 01:09:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:09:43]]&lt;br /&gt;
Antikräfte (siehe [[Kraft]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Asthenosphäre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Die &#039;&#039;&#039;Asthenosphäre&#039;&#039;&#039; ist 600 Kilometer. Und diese Asthenosphäre […] scheint so zu sein, dass hier ein Zustand besteht, eines, wie man es heute nennt, säkular-plastischen Zustandes […} sehr zähflüssig ist diese [[Erdschichtung|Schicht]] in Bewegung.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Lithosphäre und Asthenosphäre 00:55:13|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:55:13]]&lt;br /&gt;
* „[…] man nimmt an, dass dieser ganze Bereich des äußeren [oberen] und inneren [unteren] [[Erdmantel|Erdmantels]], dass sie eben nicht flüssig sind, wie man immer meint, weil das Magma da oben aus den Vulkanen rauskommt, sondern zähplastisch […] in der &#039;&#039;&#039;Asthenosphäre&#039;&#039;&#039; und dem inneren Erdmantel […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der obere und untere Erdmantel 00:58:15|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:58:15]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|B}}&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Basalt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] die eigentlichen [[Boden|Tiefseeböden]] und der mittelatlantische Rücken, das ist alles &#039;&#039;&#039;Basalt&#039;&#039;&#039;. Das hat mit Granit und all dem, was die Kontinente ausmacht, überhaupt nichts zu tun.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Erkenntnis der basaltischen Tiefseeböden 01:30:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:30:23]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Boden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] nach dem Zweiten Weltkrieg haben die Amerikaner die Meeresforschung so richtig in Gang gesetzt und haben den ganzen Pazifik abgefahren mit dem Echolot, und haben da auch so seltsame Meeresrücken gefunden im pazifischen Raum, untermeerisch […] und die haben Tiefseebohrungen gemacht. Da hatten sie zum ersten Mal den Beweis über die Beschaffenheit des &#039;&#039;&#039;Tiefseebodens&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Entdeckung des mittelatlantischen Rückens 01:28:11|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:28:11]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] die eigentlichen &#039;&#039;&#039;Tiefseeböden&#039;&#039;&#039; und der mittelatlantische Rücken, das ist alles [[Basalt]]. Das hat mit Granit und all dem, was die Kontinente ausmacht, überhaupt nichts zu tun.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Erkenntnis der basaltischen Tiefseeböden 01:30:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:30:23]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Böse (siehe [[Das Böse]])&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Christentum]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Wenn man das &#039;&#039;&#039;Christentum&#039;&#039;&#039; verstehen will, ist es nichts anderes als die Verwirklichung des [[Entwicklungsgedanken|Entwicklungsgedankens]], dass ich nicht bei mir stehen bleibe in dem Selbst […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Landwirtschaftliche Kurs und der Entwicklungsgedanke 00:17:58|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:17:58]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Das Böse]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und alle diese Schritte zur übersinnlichen Erkenntnis […] kann er nur erreichen, wenn er eben auch ein [[Bewusstsein]] für die [[Untersinnlich|untersinnliche Welt]] entwickelt. Das heißt, die Auseinandersetzung mit dem &#039;&#039;&#039;Bösen&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die untersinnliche Welt 01:12:57|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:12:57]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und die [[Erdinneres|neunte Schicht]], die bezeichnet er (R. Steiner) dann als nichts, eigentlich nichts irgendwie beschreibbar, als das Zentrum &#039;&#039;&#039;des Bösen&#039;&#039;&#039; schlechthin.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die 9 Schichten der Erde nach Rudolf Steiner 01:09:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:09:43]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Digitale Welt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Es ist nicht die Atomenergie, sondern die &#039;&#039;&#039;digitale Welt&#039;&#039;&#039;, wo diese [[Kraft|untersinnlichen Kräfte]] nicht nur jetzt explosiv irgendwo wirksam sind, sondern sie ergreifen die [[A:Seele|Seele]] des Menschen und verformen, verändern die Seele des Menschen […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Untersinnliche Kräfte 01:14:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:14:23]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|E}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|E}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Entwicklungsgedanke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] das ist eigentlich eine Prämisse […] die muss jeder für sich selbst beantworten. Inwiefern es wirklich eine Möglichkeit gibt, dass der Mensch nicht nur die &#039;&#039;&#039;Natur&#039;&#039;&#039; zu retten hat, sondern dass er die Natur zu &#039;&#039;&#039;entwickeln&#039;&#039;&#039; hat.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Mission des Menschen in Bezug auf die Natur 00:12:48|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:12:48]]&lt;br /&gt;
* „[…] das ist die Situation des [[Ökologischen Landbau|ökologischen Landbaus]], des &#039;&#039;&#039;Entwicklungsgedankens&#039;&#039;&#039; heute. Man kann der [[Natur]] nie gerecht werden. Man kann sie nie erreichen […] man kann nur den Schaden […] minimieren. Und dieses Gesetz ist eben nur möglich zu durchbrechen, wenn man zum [[Raum und Zeit|Raum […] hinzunimmt […] die Zeit]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Mission des Menschen in Bezug auf die Natur 00:12:48|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:12:48]]&lt;br /&gt;
* „[…] der Begriff der [[Landwirtschaft|landwirtschaftlichen Individualität]], den [[Rudolf Steiner]] zu Beginn des zweiten Vortrages entwickelt, ist nichts anderes wie der verkörperte &#039;&#039;&#039;Entwicklungsgedanke&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Landwirtschaftliche Kurs und der Entwicklungsgedanke 00:17:58|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:17:58]]&lt;br /&gt;
* „Wenn man das [[Christentum]] verstehen will, ist es nichts anderes als die Verwirklichung des &#039;&#039;&#039;Entwicklungsgedankens&#039;&#039;&#039;, dass ich nicht bei mir stehen bleibe in dem Selbst […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Landwirtschaftliche Kurs und der Entwicklungsgedanke 00:17:58|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:17:58]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Erde (Planet)|Erde]] (Planet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] knapp 71% der gesamten &#039;&#039;&#039;Erdoberfläche&#039;&#039;&#039; ist Meerwasser. Stellen Sie sich das mal vor, fast drei Viertel der Erdoberfläche sind Meerwasser […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Das Gesicht der Erde 01:17:15|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:17:15]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erdkern (siehe [[Erdinneres]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Erdinneres]] [9 Erdschichten nach Geisteswissenschaft Rudolf Steiners]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Aber wer kommt schon so ohne weiteres damit zurecht, wenn [[Rudolf Steiner]] in der &amp;quot;Geheimwissenschaft&amp;quot; von den [[a:Hierarchien#Gliederung_der_Hierarchien|neun Hierarchien]] spricht […] Und jetzt erscheint als geisteswissenschaftliches Forschungsergebnis, dass die &#039;&#039;&#039;Erde in ihrem inneren&#039;&#039;&#039; Aufbau neun-gliedrig ist […] dass es eigentlich eine Art Gegenspiegel ist zu den neun Hierarchien.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Das Innere der Erde aus Sicht der Geisteswissenschaft 01:06:05|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:06:05]]&lt;br /&gt;
* „[…] er [R.S.] spricht da als erste Schicht, ich möchte das jetzt nicht an die Tafel malen, als erste Schicht von der [[Mineralerde]], also das, was man die [[Erdkruste]] auch nennen könnte […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die 9 Schichten der Erde nach Rudolf Steiner 01:09:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:09:43]]&lt;br /&gt;
* „[…] dann spricht er von einer &#039;&#039;&#039;zweiten Schicht&#039;&#039;&#039;, das ist die Weicherde.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die 9 Schichten der Erde nach Rudolf Steiner 01:09:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:09:43]]&lt;br /&gt;
* „Die &#039;&#039;&#039;achte Schicht&#039;&#039;&#039; wird dann eben der [[große Zersplitterer]] genannt, also [[Ahriman|Ahrimans]] Reich im eigentlichen Sinne.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die 9 Schichten der Erde nach Rudolf Steiner 01:09:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:09:43]]&lt;br /&gt;
* „Und die &#039;&#039;&#039;neunte Schicht&#039;&#039;&#039;, die bezeichnet er dann als nichts, eigentlich nichts irgendwie beschreibbar, als das Zentrum [[Das Böse|des Bösen]] schlechthin.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die 9 Schichten der Erde nach Rudolf Steiner 01:09:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:09:43]]&lt;br /&gt;
* „[…] &#039;&#039;&#039;Erdkern&#039;&#039;&#039;. Der ist wieder fest, stellt man vor als fest, und zwar in Form von Eisennickel. Da sind unglaubliche Theorien damit verbunden […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Erdkern und seine Schichten 01:00:33|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:00:33]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Erdkruste]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] wenn wir hier jetzt die Erde haben, dann haben wir hier oben, als Alleroberstes, die &#039;&#039;&#039;Erdkruste&#039;&#039;&#039;. Und diese Erdkruste ist nicht dicker als bei der Orangenschale, die Orangenschale ist schon ziemlich dick, die Apfelschale vielleicht.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Aufbau der Erde nach seismischen Erkenntnissen 00:52:34|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:52:34]]&lt;br /&gt;
* „60 Kilometer mächtig ist also die kontinentale &#039;&#039;&#039;Kruste&#039;&#039;&#039;, so sagt man heute.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Aufbau der Erde nach seismischen Erkenntnissen 00:52:34|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:52:34]]&lt;br /&gt;
[[Erdmantel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und diese beiden zusammen [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[Lithospäre]] und [[Asthenosphäre]]] nennt man den äußeren [oberen] &#039;&#039;&#039;Erdmantel&#039;&#039;&#039;. Und darunter nun eine weitere [[Erdschichtung|Schicht]], noch viel mächtiger, und die bezeichnet man jetzt als den inneren [unteren] Erdmantel.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der obere und untere Erdmantel 00:58:15|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:58:15]]&lt;br /&gt;
* „[…] man nimmt an, dass dieser ganze Bereich des äußeren [oberen] und inneren [unteren] &#039;&#039;&#039;Erdmantels&#039;&#039;&#039;, dass sie eben nicht flüssig sind, wie man immer meint, weil das Magma da oben aus den Vulkanen rauskommt, sondern zähplastisch […] in der [[Asthenosphäre]] und dem inneren Erdmantel […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der obere und untere Erdmantel 00:58:15|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:58:15]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Erdschichtung, äussere Wissenschaft]] (9 Erdschichten nach Geisteswissenschaft Rudolf Steiners siehe [[Erdinneres]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „So ist die [[Stratigraphie]], das heißt, das, was der Laie entdeckt hat, die &#039;&#039;&#039;Schichtungen&#039;&#039;&#039; der äußersten [[Erdkruste]], die kann man sich dann nach und nach erschließen, wenn man in verschiedenen Gegenden die Steinbrüche aufsucht.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Methoden zur Erforschung der Erdkruste 00:26:29|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:26:29]]&lt;br /&gt;
* „Die [[Asthenosphäre]] ist 600 Kilometer. Und diese Asthenosphäre […] scheint so zu sein, dass hier ein Zustand besteht, eines, wie man es heute nennt, säkular-plastischen Zustandes […} sehr zähflüssig ist diese &#039;&#039;&#039;Schicht&#039;&#039;&#039; in Bewegung.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Lithosphäre und Asthenosphäre 00:55:13|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:55:13]]&lt;br /&gt;
* „Und diese beiden zusammen [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[Lithospäre]] und [[Asthenosphäre]]] nennt man den äußeren [oberen] [[Erdmantel]]. Und darunter nun eine weitere &#039;&#039;&#039;Schicht&#039;&#039;&#039;, noch viel mächtiger, und die bezeichnet man jetzt als den inneren [unteren] Erdmantel.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der obere und untere Erdmantel 00:58:15|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:58:15]]&lt;br /&gt;
* „[…] das große [[w:Erdbeben_von_San_Francisco_1906|Erdbeben von San Francisco]]. Das war 1906, glaube ich […] ich gehe davon aus, dass Rudolf Steiner daraufhin dann [[a:GA_96|diese Vorträge [GA96]]] gehalten hat […] Und da schildert er den &#039;&#039;&#039;Aufbau der Erde&#039;&#039;&#039; vom geisteswissenschaftlichen Standpunkt aus. Und der ist nun so, dass er dort eine Achtgliederung des Erdinhalts schildert und noch eine neunte […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Das Innere der Erde aus Sicht der Geisteswissenschaft 01:06:05|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:06:05]]&lt;br /&gt;
[[Höhere Erkenntnis|Erkenntnis (höhere)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und das kann man den Schritt tun zur &#039;&#039;&#039;höheren Erkenntnis&#039;&#039;&#039; über die [[Imagination]], zur [[Inspiration]], zur [[Intuition]], also die Schritte der [[Übersinnlich|übersinnlichen]] Erkenntnis.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die untersinnliche Welt 01:12:57|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:12:57]]&lt;br /&gt;
* „Und alle diese Schritte zur &#039;&#039;&#039;übersinnlichen Erkenntnis&#039;&#039;&#039; […] kann er nur erreichen, wenn er eben auch ein [[Bewusstsein]] für die [[Untersinnlich|untersinnliche Welt]] entwickelt. Das heißt, die Auseinandersetzung mit dem [[Das Böse|Bösen]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die untersinnliche Welt 01:12:57|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:12:57]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Erosionsschlucht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] die &#039;&#039;&#039;Erosionsschluchten&#039;&#039;&#039;, wo man wunderbar die [[Erdkruste]] in ihrem Aufbau erkennen kann, und die gibt es nirgends so toll entwickelt wie in den Rocky Mountains in Amerika&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Erosionsschluchten 00:45:36|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:45:36]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|F}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|F}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|G}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|G}}Gebirgsbildung (siehe [[Gebirge]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Das Zweite ist, dass man die &#039;&#039;&#039;Gebirgsbildungen&#039;&#039;&#039; studiert […], [[Gestein|Gesteinsbildungen]] im Gebirge, dann kann man auch allmählich ein Bild gewinnen für das, was unter den eigenen Füßen ansteht, aber unsichtbar ist. Im Gebirge wird es sichtbar […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Studium der Gebirgsbildungen 00:30:49|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:30:49]]&lt;br /&gt;
[[Gedanke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Wir praktizieren ständig [[Übersinnlich|Übersinnlichkeit]] in unserem &#039;&#039;&#039;Gedankenleben&#039;&#039;&#039;, in unserem [[Gefühl|Gefühlsleben]], in unserem [[Wille|Willensleben]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die untersinnliche Welt 01:12:57|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:12:57]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Gefühl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Wir praktizieren ständig [[Übersinnlich|Übersinnlichkeit]] in unserem [[Gedanke|Gedankenleben]], in unserem &#039;&#039;&#039;Gefühlsleben&#039;&#039;&#039;, in unserem [[Wille|Willensleben]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die untersinnliche Welt 01:12:57|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:12:57]]&lt;br /&gt;
[[Gestein]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Das Zweite ist, dass man die [[Gebirge|Gebirgsbildungen]] studiert […] wo auch immer auf der Welt, und studiert jetzt wirklich solche Gebirgsbildungen, &#039;&#039;&#039;Gesteinsbildungen&#039;&#039;&#039; im Gebirge, dann kann man auch allmählich ein Bild gewinnen für das, was unter den eigenen Füßen ansteht, aber unsichtbar ist. Im Gebirge wird es sichtbar […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Studium der Gebirgsbildungen 00:30:49|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:30:49]]&lt;br /&gt;
* „[[Lithosphäre]], die Gesteinssphäre, Lithos heißt auf Griechisch der &#039;&#039;&#039;Gestein&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Lithosphäre und Asthenosphäre 00:55:13|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:55:13]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gesteinsbildung (siehe [[Gestein]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gesteinssphäre (siehe [[Gestein]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Goethe]], Johann Wolfgang von&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „&#039;&#039;&#039;Goethe&#039;&#039;&#039; hat grundsätzlich gefragt, wenn er irgendein [[Phänomen]] aufgesucht hat, nicht das Phänomen jetzt stehen zu lassen und daran eine Theorie zu knüpfen, sondern immer gefragt: Was sind die treibenden [[Kraft|Kräfte]], die dieses Phänomen hervorgebracht haben?&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Ausblick 01:35:34|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:35:34]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Gondwana]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] das ist eine echte Berühmtheit, der [[Wegener, Alfred|Alfred Wegener]]. Der war […] ein Geophysiker und Klimatologe, 1880 geboren und 1936 im Inlandeis von Grönland ums Leben gekommen, auf einer Expedition. Dieser Mann hat […] eine Theorie aufgestellt, die besagt, dass es mal einen Kontinent gegeben habe, [[Pangea]] […] Und dass dieser Kontinent einmal Australien, Indien, die Antarktis, Afrika und Südamerika vereint hat. Ein großer Südkontinent, genannt &#039;&#039;&#039;Gondwana&#039;&#039;&#039; […}&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Alfred Wegeners Theorie 01:20:45|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:20:45]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Australien hing früher an Afrika dran, Indien hing früher an Afrika dran, und ebenso die Antarktis und ebenso Südamerika, und bildeten diesen &#039;&#039;&#039;Gondwana&#039;&#039;&#039;-[[Kontinent]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Plattentektonik und die Bewegung der Kontinente 01:32:16|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:32:16]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Grabenbruch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Eine besondere Form der [[Tektonik]] sind dann die &#039;&#039;&#039;Grabenbrüche&#039;&#039;&#039;. […] Der berühmteste Grabenbruch in Europa […] ist das [[w:Oberrheinische_Tiefebene|Rheintal]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Studium der Gebirgsbildungen 00:30:49|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:38:20]]&lt;br /&gt;
* „Das Rheintal von Basel bis nach Frankfurt und dann noch bis Bingen, ist ein riesenhafter &#039;&#039;&#039;Grabenbruch&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Grabenbrüche: Das Rheintal als Beispiel 00:40:06|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:40:06]]&lt;br /&gt;
* „Also die &#039;&#039;&#039;Grabenbrüche&#039;&#039;&#039; in der Welt, die sind von großer Bedeutung und […] meistens auch mit die fruchtbarsten Gegenden für den [[Ackerbau]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Grabenbrüche weltweit und ihre Bedeutung 00:42:31|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:42:31]]&lt;br /&gt;
* „Da gibt es nochmal einen riesen &#039;&#039;&#039;Grabenbruch&#039;&#039;&#039; auf Erden, das ist der [[w:Ostafrikanischer_Graben|ostafrikanische Graben]], der zieht sich von Mosambik unten, zieht er sich rauf bis ans Rote Meer, und das [[w:Rotes_Meer|Rote Meer]] selber ist auch ein Grabenbruch.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Grabenbrüche weltweit und ihre Bedeutung 00:42:31|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:42:31]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|H}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|H}}[[Haeckel, Ernst]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Übrigens geht der Begriff der [[Ökologie]] auf &#039;&#039;&#039;Haeckel&#039;&#039;&#039; zurück […] der hat diesen Begriff überhaupt erst gebildet. Und aus diesem Bewusstsein heraus ist der [[w:Ökologische_Landwirtschaft|ökologische Landbau]] entstanden.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Entwicklungsgedanke im ökologischen Bewusstsein 00:07:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:07:23]]&lt;br /&gt;
Höhere Erkenntnis (siehe [[Höhere Erkenntnis|Erkenntnis, höhere]])&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|I}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|I}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Imagination]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und das kann man den Schritt tun zur [[Höhere Erkenntnis|höheren Erkenntnis]] über die &#039;&#039;&#039;Imagination&#039;&#039;&#039;, zur [[Inspiration]], zur [[Intuition]], also die Schritte der [[Übersinnlich|übersinnlichen]] Erkenntnis.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die untersinnliche Welt 01:12:57|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:12:57]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Inspiration]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und das kann man den Schritt tun zur [[Höhere Erkenntnis|höheren Erkenntnis]] über die [[Imagination]], zur &#039;&#039;&#039;Inspiration&#039;&#039;&#039;, zur [[Intuition]], also die Schritte der [[Übersinnlich|übersinnlichen]] Erkenntnis.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Urknalltheorie und ihre Implikationen 00:03:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:12:57]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Intuition]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und das kann man den Schritt tun zur [[Höhere Erkenntnis|höheren Erkenntnis]] über die [[Imagination]], zur [[Inspiration]], zur &#039;&#039;&#039;Intuition&#039;&#039;&#039;, also die Schritte der [[Übersinnlich|übersinnlichen]] Erkenntnis.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Urknalltheorie und ihre Implikationen 00:03:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:12:57]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|J}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|J}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|K}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|K}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kernspaltung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und dann 1938, im Januar, im Kaiser-Wilhelm-Institut in Berlin, hat Hahn, Strassmann und Lise Meitner die erste &#039;&#039;&#039;Kernspaltung&#039;&#039;&#039; im Versuch vollzogen. Also wir haben es hier mit der Schilderung aus der [[Geisteswissenschaft]] mit etwas zu tun, was ganz in die [[Untersinnlichkeit]] führt, also in das Reich der Antikräfte […] Evolutionskräfte sind, die [[Kraft|Antikräfte]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Untersinnliche Kräfte 01:14:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:14:23]]&lt;br /&gt;
[[Kontinent]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] der &#039;&#039;&#039;Südkontinent&#039;&#039;&#039; und der Nordkontinent? Die sind eben so einschließlich Nordamerika, einschließlich Grönland, die hingen alle zusammen, und dann plötzlich sind die auseinander gedriftet und bilden heute das Gesicht der [[Erde (Planet)|Erde]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Plattentektonik und die Bewegung der Kontinente 01:32:16|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:32:16]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Der einzige &#039;&#039;&#039;Kontinent&#039;&#039;&#039;, der einen Ruhepol bildet, weitgehend jedenfalls, ist der afrikanische Kontinent. Der ist &amp;quot;in situ&amp;quot;, an dem Ort schon immer gewesen […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Plattentektonik und die Bewegung der Kontinente 01:32:16|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:32:16]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Australien hing früher an Afrika dran, Indien hing früher an Afrika dran, und ebenso die Antarktis und ebenso Südamerika, und bildeten diesen Gondwana-&#039;&#039;&#039;Kontinent&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Plattentektonik und die Bewegung der Kontinente 01:32:16|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:32:16]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] dennoch muss man sagen, die Tatsache, dass sie [&#039;&#039;&#039;Kontinente&#039;&#039;&#039;] mal zusammenhängend waren und dann auseinander gedriftet sind, die kann man nicht mehr widerlegen.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Fragen 01:38:21|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:38:21]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kontinentalverschiebung (siehe [[Kontinent]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kraft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und dann 1938, im Januar, im Kaiser-Wilhelm-Institut in Berlin, hat Hahn, Strassmann und Lise Meitner die erste [[Kernspaltung]] im Versuch vollzogen. Also wir haben es hier mit der Schilderung aus der [[Geisteswissenschaft]] mit etwas zu tun, was ganz in die [[Untersinnlichkeit]] führt, also in das Reich der Antikräfte […] Evolutionskräfte sind, die &#039;&#039;&#039;Antikräfte&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Untersinnliche Kräfte 01:14:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:14:23]]&lt;br /&gt;
* „Es ist nicht die Atomenergie, sondern die [[digitale Welt]], wo diese &#039;&#039;&#039;untersinnlichen Kräfte&#039;&#039;&#039; nicht nur jetzt explosiv irgendwo wirksam sind, sondern sie ergreifen die [[A:Seele|Seele]] des Menschen und verformen, verändern die Seele des Menschen […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Untersinnliche Kräfte 01:14:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:14:23]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|L}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|L}}Landwirtschaftliche Individualität (siehe [[Landwirtschaft]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] der Begriff der &#039;&#039;&#039;landwirtschaftlichen Individualität&#039;&#039;&#039;, den [[Rudolf Steiner]] zu Beginn des zweiten Vortrages entwickelt, ist nichts anderes wie der verkörperte [[Entwicklungsgedanke]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Landwirtschaftliche Kurs und der Entwicklungsgedanke 00:17:58|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:17:58]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Landwirtschaftlicher Kurs als Zusammenfassung|Landwirtschaftlicher Kurs]] (Begriff)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Insofern ist wirklich der [[Entwicklungsgedanke]] dem &#039;&#039;&#039;landwirtschaftlichen Kurs&#039;&#039;&#039; und der Anthroposophie von vorne bis hinten immanent.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Landwirtschaftliche Kurs und der Entwicklungsgedanke 00:17:58|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:17:58]]&lt;br /&gt;
Leitfossilien (siehe [[Fossilien]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] ein Weiteres in Bezug auf die [[Stratigraphie]]: Da kann man sich orientieren an den sogenannten &#039;&#039;&#039;Leitfossilien&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Leitfossilien als Orientierungshilfe 00:32:20|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:32:20]]&lt;br /&gt;
[[Lithosphäre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „&#039;&#039;&#039;Lithosphäre&#039;&#039;&#039;, die Gesteinssphäre, Lithos heißt auf Griechisch der [[Gestein]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Lithosphäre und Asthenosphäre 00:55:13|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:55:13]]&lt;br /&gt;
* „[…] die &#039;&#039;&#039;Lithosphäre&#039;&#039;&#039; […] die ist ungefähr 100 bis 120 Kilometer.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Lithosphäre und Asthenosphäre 00:55:13|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:55:13]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|M}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|M}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Mineralerde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] er [R.S.] spricht da als [[Erdinneres|erste Schicht]], ich möchte das jetzt nicht an die Tafel malen, als erste Schicht von der &#039;&#039;&#039;Mineralerde&#039;&#039;&#039;, also das, was man die [[Erdkruste]] auch nennen könnte […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die 9 Schichten der Erde nach Rudolf Steiner 01:09:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:09:43]]&lt;br /&gt;
[[Mittelatlantischer Rücken]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und die &amp;quot;Meteor&amp;quot; war ausgestattet mit allen Messinstrumenten, und die haben den ganzen Atlantik abgefahren in den 20er, 30er Jahren und haben festgestellt, dass es im Atlantik ein Hochgebirge gibt, der sogenannte &#039;&#039;&#039;mittelatlantische Rücken&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Entdeckung des mittelatlantischen Rückens 01:28:11|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:28:11]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|N}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|N}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Nachhaltigkeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[[Ökologischer Landbau|ökologische Landbau]] […] in einer zwiespältigen Situation. Weil er treu studiert […] was in der Natur an Gesetzen waltet, dass man dem versucht Rechnung zu tragen […] dass wir das erhalten müssen. Daraus ergibt sich aber kein Zukunftsgesichtspunkt, sondern &#039;&#039;&#039;Nachhaltigkeit&#039;&#039;&#039; heißt dann nur Fortsetzen dessen, was schon da ist […] der Mensch eigentlich nur Zerstörer ist, und nicht Entwickler.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Kritik am ökologischen Landbau und der Nachhaltigkeit 00:09:08|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:09:08]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Natur]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] das ist eigentlich eine Prämisse […] die muss jeder für sich selbst beantworten. Inwiefern es wirklich eine Möglichkeit gibt, dass der Mensch nicht nur die &#039;&#039;&#039;Natur&#039;&#039;&#039; zu retten hat, sondern dass er die [[Entwicklungsgedanke|Natur zu entwickeln]] hat.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Mission des Menschen in Bezug auf die Natur 00:12:48|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:12:48]]&lt;br /&gt;
* „Jeder [[Gestein|Steinbruch]] lässt einen im Buch der &#039;&#039;&#039;Natur&#039;&#039;&#039; lesen.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Methoden zur Erforschung der Erdkruste 00:26:29|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:26:29]]&lt;br /&gt;
[[Novalis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] im Sinne des Spruches von [[A:Novalis|Novalis]] […] Wir stehen in einer Mission, zur Bildung der Erde sind wir berufen.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Mission des Menschen in Bezug auf die Natur 00:12:48|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:12:48]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|O}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|O}}[[Okeanos]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Wenn man mal bei den Griechen nachforscht, dann sprechen die immer vom &#039;&#039;&#039;Okeanos&#039;&#039;&#039;. Und dann meinten die einen Wassergürtel um die Erde herum […] Das sind noch so letzte Reste von urältesten, nennen wir es, Erinnerungen in der Menschheit […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Alfred Wegeners Theorie 01:20:45|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:20:45]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ökologie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Übrigens geht der Begriff der &#039;&#039;&#039;Ökologie&#039;&#039;&#039; auf [[Haeckel, Ernst|Haeckel]] zurück […] der hat diesen Begriff überhaupt erst gebildet. Und aus diesem Bewusstsein heraus ist der [[Ökologischer Landbau|ökologische Landbau]] entstanden.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Entwicklungsgedanke im ökologischen Bewusstsein 00:07:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:07:23]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ökologischer Landbau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „&#039;&#039;&#039;ökologische Landbau&#039;&#039;&#039; […] in einer zwiespältigen Situation. Weil er treu studiert […] was in der Natur an Gesetzen waltet, dass man dem versucht Rechnung zu tragen […] dass wir das erhalten müssen. Daraus ergibt sich aber kein Zukunftsgesichtspunkt, sondern [[Nachhaltigkeit]] heißt dann nur Fortsetzen dessen, was schon da ist […] der Mensch eigentlich nur Zerstörer ist, und nicht Entwickler.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Kritik am ökologischen Landbau und der Nachhaltigkeit 00:09:08|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:09:08]]&lt;br /&gt;
* „… das ist die Situation des &#039;&#039;&#039;ökologischen Landbaus&#039;&#039;&#039;, des [[Entwicklungsgedanke|Entwicklungsgedankens]] heute. Man kann der [[Natur]] nie gerecht werden. Man kann sie nie erreichen […] man kann nur den Schaden […] minimieren. Und dieses Gesetz ist eben nur möglich zu durchbrechen, wenn man zum [[Raum und Zeit|Raum […] hinzunimmt […] die Zeit]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Mission des Menschen in Bezug auf die Natur 00:12:48|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:12:48]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|P}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|P}}[[Pangäa]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] das ist eine echte Berühmtheit, der [[Wegener, Alfred|Alfred Wegener]]. Der war […] ein Geophysiker und Klimatologe, 1880 geboren und 1936 im Inlandeis von Grönland ums Leben gekommen, auf einer Expedition. Dieser Mann hat […] eine Theorie aufgestellt, die besagt, dass es mal einen Kontinent gegeben habe, &#039;&#039;&#039;Pangäa&#039;&#039;&#039; […] Und dass dieser Kontinent einmal Australien, Indien, die Antarktis, Afrika und Südamerika vereint hat. Ein großer Südkontinent, genannt [[Gondwana]] […}&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Alfred Wegeners Theorie 01:20:45|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:20:45]]&lt;br /&gt;
[[Phänomen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[[Goethe]] hat grundsätzlich gefragt, wenn er irgendein &#039;&#039;&#039;Phänomen&#039;&#039;&#039; aufgesucht hat, nicht das Phänomen jetzt stehen zu lassen und daran eine Theorie zu knüpfen, sondern immer gefragt: Was sind die treibenden [[Kraft|Kräfte]], die dieses Phänomen hervorgebracht haben?&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Ausblick 01:35:34|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:35:34]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Platten und Plattentektonik (siehe [[Tektonik]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Plutonite]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] man hat oben die [[w:Erdkruste|Erdkruste]], da hat man jetzt Ablagerungen […] Eine ganze Fülle von Schichten, Schichten, Schichten. Und da drunter ist was. Und das ist das Urgestein. Das sind die &#039;&#039;&#039;Plutonite&#039;&#039;&#039; …&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Erscheinung der Plutonite und Urgesteine 00:35:33|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:35:33]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|Q}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|Q}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|R}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|R}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Raum und Zeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „… das ist die Situation des [[Ökologischer Landbau|ökologischen Landbaus]], des [[Entwicklungsgedanke|Entwicklungsgedankens]] heute. Man kann der [[Natur]] nie gerecht werden. Man kann sie nie erreichen […] man kann nur den Schaden […] minimieren. Und dieses Gesetz ist eben nur möglich zu durchbrechen, wenn man zum &#039;&#039;&#039;Raum […] hinzunimmt […] die Zeit&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Mission des Menschen in Bezug auf die Natur 00:12:48|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:12:48]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|S}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|S}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schichtung (siehe [[Erdschichtung]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seele]] (Menschenseele)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Es ist nicht die Atomenergie, sondern die [[digitale Welt]], wo diese [[Kraft|untersinnlichen Kräfte]] nicht nur jetzt explosiv irgendwo wirksam sind, sondern sie ergreifen die &#039;&#039;&#039;Seele&#039;&#039;&#039; des Menschen und verformen, verändern die Seele des Menschen […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Untersinnliche Kräfte 01:14:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:14:23]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seismik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] das Bedeutendste von allem, mit dem man heute überhaupt über die [[Erdkruste]] bis hin zum Zentrum der Erde vorstößt […] ist die &#039;&#039;&#039;Seismik&#039;&#039;&#039;. Die Seismik, das heißt die Messung von Erdbebenwellen oder künstlich erzeugten Wellen.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Seismik als Schlüssel zum Erdinneren 00:47:47|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:47:47]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und die &#039;&#039;&#039;Seismik&#039;&#039;&#039;, die hat sich natürlich schon so nach und nach vor dem Zweiten Weltkrieg entwickelt.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Seismik als Schlüssel zum Erdinneren 00:47:47|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:47:47]]&lt;br /&gt;
* „[…] jedes [[Erdbeben]] oder jede künstlich erzeugte Explosion auf Erden erzeugt Wellen. […] da sind natürlich ungeheure Explosionswellen ausgelöst worden, und da hat man überall Messapparate hingestellt, &#039;&#039;&#039;seismische Geräte&#039;&#039;&#039;, um die Ankunft der Wellen und deren Geschwindigkeit und Stärke zu messen.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Seismik als Schlüssel zum Erdinneren 00:47:47|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:47:47]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steinbruch (siehe [[Gestein]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Jeder &#039;&#039;&#039;Steinbruch&#039;&#039;&#039; lässt einen im Buch der [[Natur]] lesen.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Methoden zur Erforschung der Erdkruste 00:26:29|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:26:29]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Stratigraphie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „So ist die &#039;&#039;&#039;Stratigraphie&#039;&#039;&#039;, das heißt, das, was der Laie entdeckt hat, die [[Erdeschichtung|Schichtungen]] der äußersten Erdkruste, die kann man sich dann nach und nach erschließen, wenn man in verschiedenen Gegenden die Steinbrüche aufsucht.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Methoden zur Erforschung der Erdkruste 00:26:29|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:26:29]]&lt;br /&gt;
* „[…] ein Weiteres in Bezug auf die &#039;&#039;&#039;Stratigraphie&#039;&#039;&#039;: Da kann man sich orientieren an den sogenannten [[Fossilien|Leitfossilien]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Leitfossilien als Orientierungshilfe 00:32:20|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:32:20]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|T}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|T}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Tektonik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Ein Weiteres ist die &#039;&#039;&#039;Tektonik&#039;&#039;&#039;. Tektonik heißt eigentlich auch so viel wie der Bau der [[Erdkruste]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Tektonik und ihre Phänomene 00:38:20|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:38:20]]&lt;br /&gt;
* „Eine besondere Form der &#039;&#039;&#039;Tektonik&#039;&#039;&#039; sind dann die [[Grabenbruch|Grabenbrüche]]. […] Der berühmteste Grabenbruch in Europa […] ist das [[w:Oberrheinische_Tiefebene|Rheintal]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Tektonik und ihre Phänomene 00:38:20|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:38:20]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] hat dann gemerkt, dass die ganze [[Erde (Planet)|Erde]] sich auflöst in bestimmte Platten. Man nennt es Platten, die [[Tektonik|Plattentektonik]], und zwar in [[w:Plattentektonik#Die_Lithosph%C3%A4renplatten|sieben Riesenplatten]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Plattentektonik und die Bewegung der Kontinente 01:32:16|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:32:16]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] plötzlich löst sich die ganze Erde in Plattenstrukturen auf. Und die [[w:Plattentektonik#Gebirgsbildung_und_Vulkanismus_im_Licht_der_Plattentektonik|Plattengrenzen]] sind dadurch charakterisiert, dass da der größte Vulkanismus ist und dass diese Platten offensichtlich in Bewegung sind […] ungefähr ein bis zwei Zentimeter […] in einem Jahr.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Plattentektonik und die Bewegung der Kontinente 01:32:16|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:32:16]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tiefseeboden (siehe [[Boden]])&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|U}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|U}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Übersinnlich]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Wir praktizieren ständig &#039;&#039;&#039;Übersinnlichkeit&#039;&#039;&#039; in unserem [[Gedanke|Gedankenleben]], in unserem [[Gefühl|Gefühlsleben]], in unserem [[Wille|Willensleben]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die untersinnliche Welt 01:12:57|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:12:57]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übersinnlichen Erkenntnis (siehe [[höhere Erkenntnis]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Untersinnlich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und alle diese Schritte zur [[Übersinnliche Erkenntnis|übersinnlichen Erkenntnis]] […] kann er nur erreichen, wenn er eben auch ein [[Bewusstsein]] für die &#039;&#039;&#039;untersinnliche Welt&#039;&#039;&#039; entwickelt. Das heißt, die Auseinandersetzung mit dem [[Das Böse|Bösen]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die untersinnliche Welt 01:12:57|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:12:57]]&lt;br /&gt;
* „Das ist die &#039;&#039;&#039;untersinnliche&#039;&#039;&#039; Welt, also wo Magnetismus, Elektrizität und Kernenergie wirksam sind.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die untersinnliche Welt 01:12:57|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:12:57]]&lt;br /&gt;
* „Und dann 1938, im Januar, im Kaiser-Wilhelm-Institut in Berlin, hat Hahn, Strassmann und Lise Meitner die erste [[Kernspaltung]] im Versuch vollzogen. Also wir haben es hier mit der Schilderung aus der [[Geisteswissenschaft]] mit etwas zu tun, was ganz in die &#039;&#039;&#039;Untersinnlichkeit&#039;&#039;&#039; führt, also in das Reich der Antikräfte […] Evolutionskräfte sind, die [[Kraft|Antikräfte]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Untersinnliche Kräfte 01:14:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:14:23]]&lt;br /&gt;
Untersinnliche Kräfte (siehe [[Kraft]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Urknall]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Wenn man diese &#039;&#039;&#039;Urknalltheorie&#039;&#039;&#039; nimmt, die geht letzten Endes in den Anfängen auf [[w:Immanuel_Kant|Kant]] und [[w:Pierre-Simon_Laplace|Laplace]] zurück.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Urknalltheorie und ihre Implikationen 00:03:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:03:43]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|V}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|V}}[[Vererbungstheorie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und dann 1869 [[Gregor Mendel]] mit der Begründung der Vererbungstheorie. Er hat die Vererbungsgesetze experimentell entdeckt …“ [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Einleitung und Rückblick 00:00:27|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:00:27]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|W}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|W}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wegener, Alfred]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] das ist eine echte Berühmtheit, der &#039;&#039;&#039;Alfred Wegener&#039;&#039;&#039;. Der war […] ein Geophysiker und Klimatologe, 1880 geboren und 1936 im Inlandeis von Grönland ums Leben gekommen, auf einer Expedition. Dieser Mann hat […] eine Theorie aufgestellt, die besagt, dass es mal einen Kontinent gegeben habe, [[Pangea]] […] Und dass dieser Kontinent einmal Australien, Indien, die Antarktis, Afrika und Südamerika vereint hat. Ein großer Südkontinent, genannt [[Gondwana]] […}&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Alfred Wegeners Theorie 01:20:45|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:20:45]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wille]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Wir praktizieren ständig [[Übersinnlich|Übersinnlichkeit]] in unserem [[Gedanke|Gedankenleben]], in unserem [[Gefühl|Gefühlsleben]], in unserem &#039;&#039;&#039;Willensleben&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die untersinnliche Welt 01:12:57|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:12:57]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|X}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|X}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|Y}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|Y}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|Z}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|Z}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|0-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|0-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9 Erdschichten nach Geisteswissenschaft Rudolf Steiners (siehe [[Erdinneres]])&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;Folge  [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|1]] - [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|2]] - [[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|3]] - [[Geologie - 4. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|4]] - [[Geologie - 5. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|5]] - [[Geologie - 6. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|6]] - [[Geologie - 7. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|7]] - [[Geologie - 8. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|8]] - [[Geologie - 9. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|9]] - [[Geologie - 10. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|10]] - [[Geologie - 11. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|11]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
[[Manfred Klett|| zurück zu Manfred Klett |]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Artikel unten}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausbildungsbetrieb]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausbildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:biologisch-dynamisch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bodenentwicklung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dottenfelderhof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 327]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rudolf Steiner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lehrer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landbauschule Dottenfelderhof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landwirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landwirtschaftlicher Kurs]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gunter Gebhard]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seminare]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkribiert von Stefan Sylla]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 100%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortragszyklus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dambe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://biodyn.wiki/index.php?title=Gesamtglossar_T&amp;diff=28591</id>
		<title>Gesamtglossar T</title>
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		<updated>2026-09-29T13:46:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dambe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;column-count: 2;&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|T}}  &lt;br /&gt;
* [[Takt]]&lt;br /&gt;
* [[Tektonik]]&lt;br /&gt;
* [[Termiten]]&lt;br /&gt;
* Terrestrische Kräfte ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#150|GA 327, S. 150]], [[GA 327#198| S. 198]], [[GA 327#199| S. 199]])&lt;br /&gt;
* Themistokles&lt;br /&gt;
* Theosophie&lt;br /&gt;
* [[Thing]]&lt;br /&gt;
* Tiefseeboden (siehe [[Boden]])&lt;br /&gt;
* Tiefstallmist (siehe [[Mist]])&lt;br /&gt;
* [[Tiere]]&lt;br /&gt;
** Knochensystem ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#191|GA 327, S. 191]])&lt;br /&gt;
** Mond- und Sonnenwirkung ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#60|GA 327, S. 60ff]], [[GA 327#159| S. 159]], [[GA 327#191| S. 191]])&lt;br /&gt;
** Muskelsystem ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#191|GA 327, S. 191]])&lt;br /&gt;
** Nahrungsaufnahme ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#189|GA 327, S. 189]], [[GA 327#197| S. 197ff]])&lt;br /&gt;
** Organismus in seiner Gliederung ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#197|GA 327, S. 197]], [[GA 327#198| S. 198]])&lt;br /&gt;
** Tierfütterung ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#195|GA 327, S. 195ff]])&lt;br /&gt;
** Tierinstinkt&lt;br /&gt;
** Tierischer Dünger&lt;br /&gt;
** Tierreich&lt;br /&gt;
** Tierrevier&lt;br /&gt;
** Tierseele&lt;br /&gt;
** und Pflanze innerhalb der Landwirt­schaft ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#59|GA 327, S. 59ff]], [[GA 327#188| S. 188ff]])&lt;br /&gt;
* Tierkreis ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#159|GA 327, S. 159]], [[GA 327#163| S. 163]])&lt;br /&gt;
* Tomate, Frostwirkung ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#219|GA 327, S. 219]], [[GA 327#220| S. 220]])&lt;br /&gt;
** Kultur ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#213|GA 327, S. 213]], [[GA 327#214| S. 214]])&lt;br /&gt;
* [[Ton]]&lt;br /&gt;
** Abbau&lt;br /&gt;
** Beigabe im Boden ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#50|GA 327, S. 50]])&lt;br /&gt;
** Entstehung&lt;br /&gt;
** (Ton-[[Boden]]), kalter Boden&lt;br /&gt;
** sekundäre Tonmineralien&lt;br /&gt;
** Tonmineral&lt;br /&gt;
** Vermittler zwischen Kalk und Kiesel ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#82|GA 327, S. 82]], [[GA 327#83| S. 83]])&lt;br /&gt;
** Vermittler zwischen Kosmischem und Terrestrischem ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#47|GA 327, S. 47]])&lt;br /&gt;
** Verwitterungsprozess&lt;br /&gt;
* Torf im Boden ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#96|GA 327, S. 96]], [[GA 327#117| S. 117]], [[GA 327#140| S. 140]])&lt;br /&gt;
* Torfmull im Komposthaufen ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#96|GA 327, S. 96]])&lt;br /&gt;
* [[Tria Principia]]&lt;br /&gt;
* [[Trilog - Verhandlungen]]&lt;br /&gt;
* Trinität&lt;br /&gt;
* Trockenschnitzel ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#209|GA 327, S. 209]])&lt;br /&gt;
* [[Turanier]]&lt;br /&gt;
* [[Typus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Artikel unten}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dambe</name></author>
	</entry>
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		<id>https://biodyn.wiki/index.php?title=Tektonik&amp;diff=28590</id>
		<title>Tektonik</title>
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		<updated>2026-09-29T13:45:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dambe: Eintrag&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}}{{Anthrowiki.at|Tektonik}}&amp;lt;blockquote&amp;gt;„Die &#039;&#039;&#039;Tektonik&#039;&#039;&#039; (von griech. τεκτονικός tektonikós „die Baukunst betreffend“) erforscht den Aufbau und die klein- und großräumige Dynamik der [[Lithosphäre]], die die [[Erdkruste]] und den äußersten Teil des äußeren [[Erdmantel|Erdmantels]] umfasst. Die Plattentektonik untersucht insbesondere die Verschiebung der Kontinentalplatten und ihre Folgen wie etwa die [[Gebirge|Gebirgsbildung]].&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Glossar ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Begriff =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# „Ein Weiteres ist die &#039;&#039;&#039;Tektonik&#039;&#039;&#039;. Tektonik heißt eigentlich auch so viel wie der Bau der [[Erdkruste]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Tektonik und ihre Phänomene 00:38:20|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:38:20]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Formen =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# „Eine besondere Form der &#039;&#039;&#039;Tektonik&#039;&#039;&#039; sind dann die [[Grabenbruch|Grabenbrüche]]. […] Der berühmteste Grabenbruch in Europa […] ist das Rheintal.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Tektonik und ihre Phänomene 00:38:20|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:38:20]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Plattentektonik =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# „[…] hat dann gemerkt, dass die ganze [[Erde (Planet)|Erde]] sich auflöst in bestimmte Platten. Man nennt es Platten, die [[Tektonik|Plattentektonik]], und zwar in sieben Riesenplatten.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Plattentektonik und die Bewegung der Kontinente 01:32:16|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:32:16]]&lt;br /&gt;
# „[…] plötzlich löst sich die ganze Erde in Plattenstrukturen auf. Und die Plattengrenzen sind dadurch charakterisiert, dass da der größte Vulkanismus ist und dass diese Platten offensichtlich in Bewegung sind […] ungefähr ein bis zwei Zentimeter […] in einem Jahr.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Plattentektonik und die Bewegung der Kontinente 01:32:16|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:32:16]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{WikipediaDE|Tektonik}}&lt;br /&gt;
{{Artikel unten}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dambe</name></author>
	</entry>
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		<id>https://biodyn.wiki/index.php?title=Tektonik&amp;diff=28589</id>
		<title>Tektonik</title>
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		<updated>2026-09-29T13:43:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dambe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}}{{Anthrowiki.at|Tektonik}}&amp;lt;blockquote&amp;gt;„Die &#039;&#039;&#039;Tektonik&#039;&#039;&#039; (von griech. τεκτονικός tektonikós „die Baukunst betreffend“) erforscht den Aufbau und die klein- und großräumige Dynamik der [[Lithosphäre]], die die [[Erdkruste]] und den äußersten Teil des äußeren [[Erdmantel|Erdmantels]] umfasst. Die Plattentektonik untersucht insbesondere die Verschiebung der Kontinentalplatten und ihre Folgen wie etwa die [[Gebirge|Gebirgsbildung]].&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Glossar ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# „Ein Weiteres ist die &#039;&#039;&#039;Tektonik&#039;&#039;&#039;. Tektonik heißt eigentlich auch so viel wie der Bau der [[Erdkruste]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Tektonik und ihre Phänomene 00:38:20|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:38:20]]&lt;br /&gt;
# „Eine besondere Form der &#039;&#039;&#039;Tektonik&#039;&#039;&#039; sind dann die [[Grabenbruch|Grabenbrüche]]. […] Der berühmteste Grabenbruch in Europa […] ist das Rheintal.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Tektonik und ihre Phänomene 00:38:20|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:38:20]]&lt;br /&gt;
# „[…] hat dann gemerkt, dass die ganze [[Erde (Planet)|Erde]] sich auflöst in bestimmte Platten. Man nennt es Platten, die [[Tektonik|Plattentektonik]], und zwar in sieben Riesenplatten.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Plattentektonik und die Bewegung der Kontinente 01:32:16|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:32:16]]&lt;br /&gt;
# „[…] plötzlich löst sich die ganze Erde in Plattenstrukturen auf. Und die Plattengrenzen sind dadurch charakterisiert, dass da der größte Vulkanismus ist und dass diese Platten offensichtlich in Bewegung sind […] ungefähr ein bis zwei Zentimeter […] in einem Jahr.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Plattentektonik und die Bewegung der Kontinente 01:32:16|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:32:16]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{WikipediaDE|Tektonik}}&lt;br /&gt;
{{Artikel unten}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dambe</name></author>
	</entry>
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		<id>https://biodyn.wiki/index.php?title=Tektonik&amp;diff=28588</id>
		<title>Tektonik</title>
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		<updated>2026-09-29T13:41:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dambe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}}{{Anthrowiki.at|Tektonik}}&amp;lt;blockquote&amp;gt;„Die Tektonik (von griech. τεκτονικός tektonikós „die Baukunst betreffend“) erforscht den Aufbau und die klein- und großräumige Dynamik der Lithosphäre, die die Erdkruste und den äußersten Teil des äußeren Erdmantels umfasst. Die Plattentektonik untersucht insbesondere die Verschiebung der Kontinentalplatten und ihre Folgen wie etwa die Gebirgsbildung.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Glossar ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# „Ein Weiteres ist die &#039;&#039;&#039;Tektonik&#039;&#039;&#039;. Tektonik heißt eigentlich auch so viel wie der Bau der [[Erdkruste]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Tektonik und ihre Phänomene 00:38:20|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:38:20]]&lt;br /&gt;
# „Eine besondere Form der &#039;&#039;&#039;Tektonik&#039;&#039;&#039; sind dann die [[Grabenbruch|Grabenbrüche]]. […] Der berühmteste Grabenbruch in Europa […] ist das Rheintal.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Tektonik und ihre Phänomene 00:38:20|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:38:20]]&lt;br /&gt;
# „[…] hat dann gemerkt, dass die ganze [[Erde (Planet)|Erde]] sich auflöst in bestimmte Platten. Man nennt es Platten, die [[Tektonik|Plattentektonik]], und zwar in sieben Riesenplatten.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Plattentektonik und die Bewegung der Kontinente 01:32:16|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:32:16]]&lt;br /&gt;
# „[…] plötzlich löst sich die ganze Erde in Plattenstrukturen auf. Und die Plattengrenzen sind dadurch charakterisiert, dass da der größte Vulkanismus ist und dass diese Platten offensichtlich in Bewegung sind […] ungefähr ein bis zwei Zentimeter […] in einem Jahr.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Plattentektonik und die Bewegung der Kontinente 01:32:16|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:32:16]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{WikipediaDE|Tektonik}}&lt;br /&gt;
{{Artikel unten}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dambe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://biodyn.wiki/index.php?title=Tektonik&amp;diff=28587</id>
		<title>Tektonik</title>
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		<updated>2026-09-29T13:35:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dambe: Erstellung&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}}{{Anthrowiki.at|Atom}}&amp;lt;blockquote&amp;gt;„Atome (von griech. ἄτομος, átomos, „das Unteilbare“) gelten nach dem gegenwärtigen Verständnis der Materie als die kleinsten Bausteine der chemischen Elemente. Dass sie entgegen ihre Bezeichnung, die ihren Ursprung in der griechischen Naturphilosophe der Antike hat, nicht unteilbar sind, zeigt insbesondere das Phänomen der Radioaktivität. Atome können auch zerfallen, wodurch zugleich andere chemische Elemente gebildet werden und energiereiche Strahlung entsteht. Heute geht man davon aus, dass Atome aus einem sehr kleinen, aber massereichen Kern aus Nukleonen (Protonen und Neutronen) und einer vergleichweise leichten, aber viel größeren Hülle aus Elektronen bestehen, die typischerweise einen Durchmesser in der Größenordnung von 10-10 m (= 1 Å = 100 Pikometer) hat. Nach Rudolf Steiner sind Atome strukturell nicht als materielle Dinge aufzufassen, sondern vielmehr als ideelle Rauminhalte; das Inhaltliche ist das Ergebnis einander begegnender Kräfterichtungen[2]. Kraft wird dabei verstanden als einseitig räumliche (luziferische[3]) Offenbarung des Geistes.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;{{Anthro.world|Atom}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Glossar ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Was ein &#039;&#039;&#039;Atom&#039;&#039;&#039; ist, kann man ja gar nicht sehen … das ist alles [[untersinnlich]]. Es geht sogar so weit, dass [[a:Niels Bohr|Niels Bohr]], dann auch [[a:Werner Heisenberg|Heisenberg]] und [[a:Wolfgang Pauli|Wolfgang Pauli]] eben hier eine Bemerkung gemacht hat, dass das Atom gar kein Ding im Raum ist.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Atom, keine räumlich-körperhafte Bildung, eine untersinnliche Erkenntnis 00:08:35|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:08:35]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Artikel unten}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dambe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://biodyn.wiki/index.php?title=Stratigraphie&amp;diff=28586</id>
		<title>Stratigraphie</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://biodyn.wiki/index.php?title=Stratigraphie&amp;diff=28586"/>
		<updated>2026-09-29T13:34:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dambe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[siehe auch: [[w:Stratigraphie_(Geologie)|Stratigraphie (Geologie) – Wikipedia]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Glossar ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[[Lyell, Charles|Charles Lyell]]. 1797 bis 1875 […] den kann man eigentlich im strengsten Sinne als den Begründer der [[Geologie]] als Wissenschaft nennen […] Der hat die &#039;&#039;&#039;Stratigraphie&#039;&#039;&#039; entwickelt. &amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Charles Lyell: Begründer der Geologie als Wissenschaft 01:05:22|Klett, M und Gebhard, G. Geologie, 1. Folge, 2017, 01:05:22]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „So ist die &#039;&#039;&#039;Stratigraphie&#039;&#039;&#039;, das heißt, das, was der Laie entdeckt hat, die [[Erdeschichtung|Schichtungen]] der äußersten [[Erdkruste]], die kann man sich dann nach und nach erschließen, wenn man in verschiedenen Gegenden die Steinbrüche aufsucht.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Methoden zur Erforschung der Erdkruste 00:26:29|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:26:29]]&lt;br /&gt;
* „[…] ein Weiteres in Bezug auf die &#039;&#039;&#039;Stratigraphie&#039;&#039;&#039;: Da kann man sich orientieren an den sogenannten [[Fossilien|Leitfossilien]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Leitfossilien als Orientierungshilfe 00:32:20|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:32:20]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Artikel unten}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dambe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://biodyn.wiki/index.php?title=Gestein&amp;diff=28585</id>
		<title>Gestein</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://biodyn.wiki/index.php?title=Gestein&amp;diff=28585"/>
		<updated>2026-09-29T13:29:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dambe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}}{{Anthrowiki.at|Gestein}}&amp;lt;blockquote&amp;gt;„Gesteine sind mit freiem Auge einheitlich wirkende, mikroskopisch jedoch meist heterogene, aus einer oder mehreren Mineralarten oder Gläsern bestehende Aggregate, die die Erdkruste und den Erdmantel, aber auch die Gesteinshülle anderer Planeten und Monde aufbauen. Die weitaus meisten gesteinsbildenden Minerale sind Silikate, vor allem Feldspate, Glimmer und Olivin oder Amphibole (Hornblende), aber auch reiner Quarz; nur ein weitaus geringerer Teil besteht aus Carbonaten wie Calcit, Aragonit oder Dolomit (→ Kalk). Die Dicke einer Gesteinsschicht bezeichnet man als deren Mächtigkeit.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Glossar ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Gestein und Geologie =====&lt;br /&gt;
# „Was bildet die &#039;&#039;&#039;Gesteine&#039;&#039;&#039;? Wie lagern sie? Wie ist überhaupt die ganze Erdkruste durchformt von der Gesteinswelt? Das ist sozusagen das Schwerpunktgebiet der [[Geologie]] […]&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Geologie und Geomorphologie: Landschaftsgestalt, -Geschichte und -Entwicklung 00:12:24|Klett, M und Gebhard, G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:12:24]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Gesteinsbildung =====&lt;br /&gt;
# „Das Zweite ist, dass man die [[Gebirge|Gebirgsbildungen]] studiert […] wo auch immer auf der Welt, und studiert jetzt wirklich solche Gebirgsbildungen, &#039;&#039;&#039;Gesteinsbildungen&#039;&#039;&#039; im Gebirge, dann kann man auch allmählich ein Bild gewinnen für das, was unter den eigenen Füßen ansteht, aber unsichtbar ist. Im Gebirge wird es sichtbar […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Studium der Gebirgsbildungen 00:30:49|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:30:49]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Steinbruch =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# „Jeder &#039;&#039;&#039;Steinbruch&#039;&#039;&#039; lässt einen im Buch der [[Natur]] lesen.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Methoden zur Erforschung der Erdkruste 00:26:29|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:26:29]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Zusammensetzung =====&lt;br /&gt;
# „Keinen &#039;&#039;&#039;Stein&#039;&#039;&#039; gibt es, der nicht ein bisschen [[Wasser]] enthielte. Der nicht irgendwie mit dem Wässrigen in Beziehung stünde.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Rolle der Hydrogeologie und das unsichtbare Wasser in der Erdkruste 00:16:18|Klett, M und Gebhard, G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:16:18]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Sonstiges =====&lt;br /&gt;
# „[[Lithosphäre]], die Gesteinssphäre, Lithos heißt auf Griechisch der &#039;&#039;&#039;Gestein&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Lithosphäre und Asthenosphäre 00:55:13|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:55:13]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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		<author><name>Dambe</name></author>
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		<title>Gestein</title>
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		<updated>2026-09-29T13:29:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dambe: Eintrag&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}}{{Anthrowiki.at|Gestein}}&amp;lt;blockquote&amp;gt;„Gesteine sind mit freiem Auge einheitlich wirkende, mikroskopisch jedoch meist heterogene, aus einer oder mehreren Mineralarten oder Gläsern bestehende Aggregate, die die Erdkruste und den Erdmantel, aber auch die Gesteinshülle anderer Planeten und Monde aufbauen. Die weitaus meisten gesteinsbildenden Minerale sind Silikate, vor allem Feldspate, Glimmer und Olivin oder Amphibole (Hornblende), aber auch reiner Quarz; nur ein weitaus geringerer Teil besteht aus Carbonaten wie Calcit, Aragonit oder Dolomit (→ Kalk). Die Dicke einer Gesteinsschicht bezeichnet man als deren Mächtigkeit.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Glossar ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====== Gestein und Geologie ======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# „Was bildet die &#039;&#039;&#039;Gesteine&#039;&#039;&#039;? Wie lagern sie? Wie ist überhaupt die ganze Erdkruste durchformt von der Gesteinswelt? Das ist sozusagen das Schwerpunktgebiet der [[Geologie]] […]&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Geologie und Geomorphologie: Landschaftsgestalt, -Geschichte und -Entwicklung 00:12:24|Klett, M und Gebhard, G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:12:24]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====== Gesteinsbildung ======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# „Das Zweite ist, dass man die [[Gebirge|Gebirgsbildungen]] studiert […] wo auch immer auf der Welt, und studiert jetzt wirklich solche Gebirgsbildungen, &#039;&#039;&#039;Gesteinsbildungen&#039;&#039;&#039; im Gebirge, dann kann man auch allmählich ein Bild gewinnen für das, was unter den eigenen Füßen ansteht, aber unsichtbar ist. Im Gebirge wird es sichtbar […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Studium der Gebirgsbildungen 00:30:49|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:30:49]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Steinbruch =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# „Jeder &#039;&#039;&#039;Steinbruch&#039;&#039;&#039; lässt einen im Buch der [[Natur]] lesen.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Methoden zur Erforschung der Erdkruste 00:26:29|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:26:29]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====== Zusammensetzung ======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# „Keinen &#039;&#039;&#039;Stein&#039;&#039;&#039; gibt es, der nicht ein bisschen [[Wasser]] enthielte. Der nicht irgendwie mit dem Wässrigen in Beziehung stünde.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Rolle der Hydrogeologie und das unsichtbare Wasser in der Erdkruste 00:16:18|Klett, M und Gebhard, G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:16:18]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====== Sonstiges ======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# „[[Lithosphäre]], die Gesteinssphäre, Lithos heißt auf Griechisch der &#039;&#039;&#039;Gestein&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Lithosphäre und Asthenosphäre 00:55:13|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:55:13]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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		<author><name>Dambe</name></author>
	</entry>
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		<id>https://biodyn.wiki/index.php?title=Seismik&amp;diff=28583</id>
		<title>Seismik</title>
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		<updated>2026-09-29T13:27:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dambe: Eintrag&lt;/p&gt;
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&lt;br /&gt;
[Seismologie eng verwandt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anthrowiki.at|Seismologie}}&amp;lt;blockquote&amp;gt;„Die Seismologie (griech. σεισμός seismós „Erderschütterung“ und -logie) ist als Teilgebiet der Geophysik die Lehre von Erdbeben und der Ausbreitung seismischer Wellen (Erdbebenwellen) in Festkörpern. Das eng verwandte Fachgebiet der &#039;&#039;&#039;Seismik&#039;&#039;&#039; erforscht hingegen das Erdinnere mittels künstlich angeregter seismischer Wellen und zählt zur Angewandten Geophysik. Die Messinstrumente für beide Forschungsbereiche befinden sich in den weltweit über 300 seismologischen Messstationen.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Glossar ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# „[…] das Bedeutendste von allem, mit dem man heute überhaupt über die [[Erdkruste]] bis hin zum Zentrum der Erde vorstößt […] ist die &#039;&#039;&#039;Seismik&#039;&#039;&#039;. Die Seismik, das heißt die Messung von Erdbebenwellen oder künstlich erzeugten Wellen.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Seismik als Schlüssel zum Erdinneren 00:47:47|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:47:47]]&lt;br /&gt;
# „Und die &#039;&#039;&#039;Seismik&#039;&#039;&#039;, die hat sich natürlich schon so nach und nach vor dem Zweiten Weltkrieg entwickelt.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Seismik als Schlüssel zum Erdinneren 00:47:47|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:47:47]]&lt;br /&gt;
# „[…] jedes [[Erdbeben]] oder jede künstlich erzeugte Explosion auf Erden erzeugt Wellen. […] da sind natürlich ungeheure Explosionswellen ausgelöst worden, und da hat man überall Messapparate hingestellt, &#039;&#039;&#039;seismische Geräte&#039;&#039;&#039;, um die Ankunft der Wellen und deren Geschwindigkeit und Stärke zu messen.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Seismik als Schlüssel zum Erdinneren 00:47:47|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:47:47]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Artikel unten}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dambe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://biodyn.wiki/index.php?title=Seismik&amp;diff=28582</id>
		<title>Seismik</title>
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		<updated>2026-09-29T13:24:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dambe: Erstellung&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Seismologie eng verwandt]{{Anthrowiki.at|Atom}}&amp;lt;blockquote&amp;gt;„Atome (von griech. ἄτομος, átomos, „das Unteilbare“) gelten nach dem gegenwärtigen Verständnis der Materie als die kleinsten Bausteine der chemischen Elemente. Dass sie entgegen ihre Bezeichnung, die ihren Ursprung in der griechischen Naturphilosophe der Antike hat, nicht unteilbar sind, zeigt insbesondere das Phänomen der Radioaktivität. Atome können auch zerfallen, wodurch zugleich andere chemische Elemente gebildet werden und energiereiche Strahlung entsteht. Heute geht man davon aus, dass Atome aus einem sehr kleinen, aber massereichen Kern aus Nukleonen (Protonen und Neutronen) und einer vergleichweise leichten, aber viel größeren Hülle aus Elektronen bestehen, die typischerweise einen Durchmesser in der Größenordnung von 10-10 m (= 1 Å = 100 Pikometer) hat. Nach Rudolf Steiner sind Atome strukturell nicht als materielle Dinge aufzufassen, sondern vielmehr als ideelle Rauminhalte; das Inhaltliche ist das Ergebnis einander begegnender Kräfterichtungen[2]. Kraft wird dabei verstanden als einseitig räumliche (luziferische[3]) Offenbarung des Geistes.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;{{Anthro.world|Atom}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Glossar ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Was ein &#039;&#039;&#039;Atom&#039;&#039;&#039; ist, kann man ja gar nicht sehen … das ist alles [[untersinnlich]]. Es geht sogar so weit, dass [[a:Niels Bohr|Niels Bohr]], dann auch [[a:Werner Heisenberg|Heisenberg]] und [[a:Wolfgang Pauli|Wolfgang Pauli]] eben hier eine Bemerkung gemacht hat, dass das Atom gar kein Ding im Raum ist.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Atom, keine räumlich-körperhafte Bildung, eine untersinnliche Erkenntnis 00:08:35|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:08:35]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Artikel unten}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dambe</name></author>
	</entry>
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		<id>https://biodyn.wiki/index.php?title=Seele&amp;diff=28581</id>
		<title>Seele</title>
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		<updated>2026-09-29T13:19:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dambe: Eintrag&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anthrowiki.at|Seele}}&lt;br /&gt;
__TOC__&amp;lt;blockquote&amp;gt;„Die &#039;&#039;&#039;Seele&#039;&#039;&#039; (von urgerm. *saiwalō bzw. *saiwlō, vermutlich abgeleitet von *saiwaz, &amp;quot;See&amp;quot;; eng. soul), von den Griechen in der Antike Psyche (griech. ψυχή, psychḗ = „Atem, Atemhauch“; lat. anima) genannt und darum gelgentlich auch als Atemseele bezeichnet, ist jenes Wesensglied des Menschen, das seine leibliche und geistige Existenz miteinander verbindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Mit Leib ist hier dasjenige gemeint, wodurch sich dem Menschen die Dinge seiner Umwelt offenbaren [...] Mit dem Worte Seele soll auf das gedeutet werden, wodurch er die Dinge mit seinem eigenen Dasein verbindet, wodurch er Gefallen und Mißfallen, Lust und Unlust, Freude und Schmerz an ihnen empfindet. Als Geist ist das gemeint, was in ihm offenbar wird, wenn er, nach [[Goethe|Goethes]] Ausdruck, die Dinge als «gleichsam göttliches Wesen» ansieht. - In diesem Sinne besteht der Mensch aus Leib, Seele und Geist.“ (Lit.: GA 9, S. 26f)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Anthroposophie]] vertritt also die Trichotomie, die [[Dreigliederung des Menschenwesens]] in die drei Wesensglieder [[Geist]], [[Seele]] und Leib. In der katholischen Kirche gilt die Lehre von der Trichotomie seit dem Vierten Konzil von Konstantinopel (869) als Häresie. An ihre Stelle trat die Dichotomie, die dem Menschen nur mehr Leib und Seele zugesteht und seinen selbstständigen Geist leugnet. Diese dualistische Anschauung wirkt bis heute auch in der Philosophie und in den Wissenschaften nach, wie die nicht enden wollenden Diskussionen über das Leib-Seele-Problem zeigen, die vornehmlich an die von Descartes postulierte Scheidung des Menschenwesens in eine räumlich ausgedehnte körperliche res extensa und eine ausdehnungslose, punktförmige seelisch-geistige res cogitans anknüpfen. Wie es zwischen diesen völlig unterschiedlichen Substanzen zu einer psychophysischen Wechselwirkung kommen soll, bleibt dabei völlig unklar. Aus [[Anthroposophie|anthroposophischer]] Sicht sind Leib, Seele und Geist hingegen keine unterschiedlichen Substanzen, sondern im Sinn eines konsequenten Monismus verschiedene Erscheinungsformen ein und derselben geistigen Substanz. Bildhaft vergleichen lässt sich das mit dem Wasser, das als gasförmiger Dampf, als flüssiges Wasser und als fest gefrorenes Eis erscheinen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in ihrer vollen Entfaltung nur dem Menschen ermöglichte seelische Innenwelt gliedert sich in drei in der Aura unterscheidbare Teile. Ihre leibgebundenen Anteile, nämlich die Empfindungsseele, die Verstandes- oder Gemütsseele und auch der der Sinneswelt zugewandte Teil der Bewusstseinsseele unterliegen der Sterblichkeit; nur der dem Geist zugewandte Teil der Bewusstseinsseele ist unsterblich. Dieser unsterbliche Teil der Seele ist aber nicht von vornherein und unverlierbar gegeben, sondern muss aktiv errungen und bewahrt werden (siehe → Unsterblichkeit der Seele).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihrer substanziellen Natur nach entstammt die Seele dem Astralleib, der sich seinerseits aus der Astralwelt herausgegliedert hat. Die Seele ist das Organ des Bewusstseins, der Begierden und Empfindungen und der menschlichen Seelenfähigkeiten des Denkens, Fühlens und Wollens, die das Seelenleben bestimmen. Künstlerisch wird sie meist in weiblicher Gestalt dargestellt.“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Glossar ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# „[Für die Weiterentwicklung eines [[Standort|Standortes]] braucht …] es die Seele […] die innere Zuwendung des Tieres […] ein Wesen total im Hier und Jetzt.“ [[Entstehung des Bodens - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2018#Für die Weiterentwicklung eines Standorts: Es braucht die Zuwendung des Tieres 0:41:34|| Mackensen, M. Entstehung des Bodens, 2018, 00:41:34]]&lt;br /&gt;
# „[…] die Eigenständigkeit der rhythmischen Organisation als Grundlage für ein &#039;&#039;&#039;Seelenleben&#039;&#039;&#039;, das ist anders. Mit anderen Worten, nochmal, das Tier lebt in der Sinnesbeziehung zur Welt und die Welt dringt in es ein.“ [[Die Verwirklichung des Willens in Landwirtschaft, Pädagogik und Medizin - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2024#Die Eigenständigkeit der rhythmischen Organisation beim Tier als Grundlage für ein Seelenleben ist anders als beim Menschen 00:42:10|| von Mackensen, M. Die Verwirklichung des Willens, 0:42:10]]&lt;br /&gt;
# „Es ist nicht die Atomenergie, sondern die [[digitale Welt]], wo diese [[Kraft|untersinnlichen Kräfte]] nicht nur jetzt explosiv irgendwo wirksam sind, sondern sie ergreifen die &#039;&#039;&#039;Seele&#039;&#039;&#039; des Menschen und verformen, verändern die Seele des Menschen […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Untersinnliche Kräfte 01:14:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:14:23]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Artikel unten}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dambe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://biodyn.wiki/index.php?title=Geologie_-_2._Folge_mit_Manfred_Klett_und_Gunter_Gebhard,_2017&amp;diff=28580</id>
		<title>Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://biodyn.wiki/index.php?title=Geologie_-_2._Folge_mit_Manfred_Klett_und_Gunter_Gebhard,_2017&amp;diff=28580"/>
		<updated>2026-09-29T13:17:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dambe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Geologie - 2. Folge Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A|thumb|Vortrag vom 17. Juli 2017[https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A hier klicken um zum Video zu gelangen]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Manfred Klett|| zurück zu Manfred Klett |]]&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;Folge  [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|1]] - [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|2]] - [[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|3]] - [[Geologie - 4. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|4]] - [[Geologie - 5. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|5]] - [[Geologie - 6. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|6]] - [[Geologie - 7. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|7]] - [[Geologie - 8. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|8]] - [[Geologie - 9. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|9]] - [[Geologie - 10. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|10]] - [[Geologie - 11. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|11]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription von Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=27s Einleitung und Rückblick 00:00:27] ===&lt;br /&gt;
Ja, also, können wir fortfahren. Die letzten fünf Minuten, habe ich gehört, die sind nicht mehr so ganz aufs Band gekommen. Ich will nochmal kurz wiederholen, was da am Ende unserer Vortragsbetrachtung ich noch versucht habe anzudeuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hatte zuletzt gesagt, dass [[A:Rudolf Steiner|Rudolf Steiner]] die gesamte [[A:Anthroposophie|anthroposophische Geisteswissenschaft]] gegründet hat, auf die Tatsache, dass drei maßgebliche Persönlichkeiten im 19. Jahrhundert als Hauptvertreter des Materialismus in Erscheinung getreten sind. Und das war erstens [[w:Matthias_Jacob_Schleiden|Schleiden]], der Begründer der [[w:Zelltheorie|Zellentheorie]], dass der Organismus aufgebaut ist aus Zellen. Das konnte man vorher gar nicht denken, der Mensch war Mensch, und jetzt ist der Mensch gar nicht mehr so richtig von Bedeutung, sondern es ist nur eine Anhäufung von Zellen. Also, Begründer der Zellentheorie, Schleiden, übrigens erwähnt er den Schleiden auch im Landwirtschaftlichen Kurs, im ersten Vortrag, im Zusammenhang mit dieser Regengeschichte, der Regentonnen, ob das Regenwasser eine andere Qualität hat als das Brunnenwasser beim Waschen. Erinnert ihr euch, [[Landwirtschaftlicher Kurs]], der erste Vortrag, wo der Andere gesagt hat: &amp;quot;Nee, nee, lass mal die Frauen entscheiden.&amp;quot; Und da haben sie alle, wenn Vollmond war und Regenschauer zu erwarten war, haben sie ihre Wäsche gewaschen und nicht bei Neumond. Das ist diese Geschichte, wo der Schleiden auch eine Rolle spielte. Also der Schleiden als Begründer der Zellentheorie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann das Zweite: [[w:Charles_Darwin|Darwin]] mit der Begründung der Deszendenztheorie, also [[w:Abstammungstheorie|Abstammungslehre]], 1859. Und dann 1869 [[w:Gregor_Mendel|Gregor Mendel]] mit der Begründung der [[w:Genetik#Geschichte|Vererbungstheorie]]. Er hat die Vererbungsgesetze quasi entdeckt, experimentell, Gregor Mendel. Die habe ich genannt als diejenigen, die jetzt, wo Rudolf Steiner gesagt hat, die waren Voraussetzungen, dass er überhaupt mit der Anthroposophie, ... die auf die Erde bringen konnte, weil die sozusagen die rein vom sinnlichen Wahrnehmen ausgehenden Phänomene, weil die sozusagen die in die Theorie erhoben haben und damit Generalaussagen gemacht haben über die Entstehung des Lebens. Zellentheorie, Deszendenztheorie und Vererbungslehre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=223s Die Urknalltheorie und ihre Implikationen 00:03:43] ====&lt;br /&gt;
Und heute ist es so, dass diese Polterkammer, von der schon Goethe gesprochen hat, das heißt, dass das eigentlich alles nur durch Zufall irgendwie zusammengewürfelt, dann das evolutive Produkt der Pflanzenwelt, der Tierwelt, den Menschen hervorgebracht hat, dass es alles Zufallserscheinungen sind, dass das Primat die Materie hat. Das ist das Erste und Letzte. Die Materie. Und alles andere, was an Pflanze, an Tierwelt, an Menschheit da ist, ist nur abgeleitet, entsteht mit der Materie und vergeht mit der Materie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die heutige Auffassung. Und daraus ist dann eben auch entstanden, aus allerlei mathematischen Überlegungen und sonstigen Phänomenen, dass der ganze Kosmos eigentlich nichts anderes ist als ein Ergebnis eines [[w:Urknall|Urknalls]], wo aus materiellen Zusammenballungen diese - das ist alles mathematisch gründlich bearbeitet, so ist das nicht, das ist nicht einfach nur ein Fantasieprodukt, aber das ist eine maßlos abstrakte Theorie - dass es da plötzlich einen Urknall gegeben hat, und damit ist der ganze Kosmos auseinandergeflogen. Sämtliche Galaxien, die da den Himmel bevölkern, zu Tausenden und Hunderttausenden Millionen Galaxien, also Sonnensystemen, dass die immer mehr expandieren und dass natürlich in diesem Weltbild die Erde so gut wie keine Bedeutung mehr hat. Sie ist ein Staubkorn im Weltall, eigentlich mehr nicht. Da hat sich eben als Zufallsprodukt die ganze Evolution ergeben, wo wir sozusagen diejenigen sind, die diese Evolution heute denken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man diese [[Urknalltheorie]] nimmt, die geht letzten Endes in den Anfängen auf [[w:Immanuel_Kant|Kant]] und [[w:Pierre-Simon_Laplace|Laplace]] zurück. Also schon im 18. Jahrhundert, Emanuel Kant, der große Philosoph, und Laplace, das war ein französische Naturforscher, die haben schon die Grundlagen zu dieser Theorie geschaffen. Und Goethe hat sich natürlich mit Händen und Füßen dagegen gewehrt. Und wenn man diese Urknalltheorie nimmt, dann wird man einfach sagen müssen: Evolution oder der Entwicklungsgedanke ist sinnlos geworden. Einfach sinnentleert. Was kann ich da noch für einen evolutiven Sinn in der Tatsache sehen, dass da irgendwie ein gedachter Energieklotz hoch verdichtet, aus irgendeinem Grund platzt und dann das ganze Weltall entsteht? Was kann man dem noch für einen Sinn abgewinnen? Der Entwicklungsgedanke, der die ganzen letzten 300 Jahre der naturwissenschaftlichen Entwicklung so maßgeblich bestimmt hat, der endet damit, dass er eigentlich sinnlos ist. Das sind nur noch reaktive Folgen dieses Urknalls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=443s Der Entwicklungsgedanke im ökologischen Bewusstsein 00:07:23] ====&lt;br /&gt;
Naja, und wenn man jetzt nochmal auf die heutige Anschauung hinschaut, dann lebt ja der [[Entwicklungsgedanke]] irgendwo noch zart fort im &#039;&#039;ökologischen Bewusstsein&#039;&#039;. Also in der modernen [[w:Ökologie|Ökologie]] ist man ja durchaus anknüpfend, durchaus auch an [[b:Geologie_-_1._Folge_mit_Manfred_Klett_und_Gunter_Gebhard,_2017#Ernst_Haeckel_01:18:37|Haeckel]], an das [[b:Geologie_-_1._Folge_mit_Manfred_Klett_und_Gunter_Gebhard,_2017#Das_biogenetische_Grundgesetz_01:22:11|biogenetische Grundgesetz]], ist man doch noch geneigt zu sagen: Ja, man muss ja doch sehen, dass wir die Schöpfung erhalten. Das beherrscht heute das Bewusstsein aller Menschen. Jeder vernünftige Mensch würde sagen, wir müssen die Schöpfung erhalten. Wir dürfen die alle nicht vor die Hunde gehen lassen, nicht auf die Müllkippe bringen, sondern wir müssen irgendwo sehen, dass wir jetzt diese Plastikreste aus dem Pazifik da fischen und die Fische wieder ein bisschen retten und ein paar Insekten noch retten, die noch übrig geblieben sind, und überhaupt etwas verantwortlicher mit der Schöpfung umgehen. Das ist so der ökologische Gesichtspunkt als Weltanschauungsgesichtspunkt heutzutage. Übrigens geht der Begriff der Ökologie auf Haeckel zurück. Ernst Haeckel, den ich hier an die Tafel gemalt habe, der hat diesen Begriff überhaupt erst gebildet. Und aus diesem Bewusstsein heraus ist der [[w:Ökologische_Landwirtschaft|ökologische Landbau]] entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=548s Kritik am ökologischen Landbau und der Nachhaltigkeit 00:09:08] =====&lt;br /&gt;
Und der ökologische Landbau, der denkt auch [[b:Geologie_-_1._Folge_mit_Manfred_Klett_und_Gunter_Gebhard,_2017#Darwins_Evolutionstheorie_01:12:00|Evolution]]. Er hat auch in gewissem Sinne eine Beziehung zum [[Entwicklungsgedanke|Entwicklungsgedanken]], insoweit, als er sagt eben: wir müssen erhalten, was da ist. Und müssen es so erhalten, dass es nachhaltig auch weiter da ist. Der Begriff der [[w:Nachhaltigkeit|Nachhaltigkeit]] ist ja ganz aus dem ökologischen Bewusstsein heraus entstanden, nicht aus dem biologischen. Im Grunde genommen ist der Begriff der Nachhaltigkeit sehr zu hinterfragen, weil es im Grunde genommen nur ein Fortsetzungsbegriff ist dessen, was schon ist, was man zu erhalten hat. Die Natur, die Schöpfung ist vor unseren Augen ausgebreitet. Und jetzt müssen wir sehen, dass wir sie erhalten anstatt kaputt machen. Und Nachhaltigkeit bedeutet, so zu arbeiten, dass wir möglichst so wenig schädigen wie nur möglich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ökologen sind förmlich - ich möchte nicht sagen besessen - aber sie sind irgendwo blockiert von dem Gedanken, dass der Mensch eigentlich der große Verbrecher ist. Der Mensch ist es, der im Grunde genommen die Schöpfung kaputt macht. Was er auch macht, egal wie, er schädigt. Und das Beste wäre, es gäbe überhaupt keine Menschheit auf der Erde. Dann könnte die Natur sich aus ihren eigenen Gesetzen wunderschön entwickeln. Und dieser Gesichtspunkt, dass die Zukunft nichts anderes ist, als dass wir das Vergangene erhalten in dem Zustand - mindestens in dem Zustand, oder noch nicht mal in dem Zustand, wie es mal war, aber doch immerhin - dass es unsere Bemühung sein soll, das ist auch, ich möchte sagen, eine Sackgasse. Da ist eine Sackgasse, da hört es dann irgendwie auf. Dann ist die Zukunft nichts anderes als die Fortsetzung der Vergangenheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und insofern ist tatsächlich der ökologische Landbau in gewissem Sinne - das wollte ich doch nochmal in diesem Zusammenhang betonen - in einer zwiespältigen Situation. Weil er treu studiert - das muss man ja wirklich sagen - dasjenige, was in der Natur an Gesetzen waltet, dass man dem versucht Rechnung zu tragen, man aber davon ausgeht, dass die Schöpfung um uns herum, die Mutter Natur, das [[w:Oikos|Oikos]], das große Haus der Natur - Oikos heißt auf Griechisch Haus - dass wir das erhalten müssen. Daraus ergibt sich aber kein Zukunftsgesichtspunkt, sondern Nachhaltigkeit heißt dann nur Fortsetzen dessen, was schon da ist. Und insofern hat sich eigentlich der Ökologe irgendwo selber Grenzen gesetzt, weil er gesagt hat, dass der Mensch eigentlich nur Zerstörer ist, und nicht Entwickler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=768s Die Mission des Menschen in Bezug auf die Natur 00:12:48] =====&lt;br /&gt;
Und das ist eigentlich eine Prämisse, die man nicht diskursiv, also nicht durch Argumentation hin und her beantworten kann, die muss jeder für sich selbst beantworten. Inwiefern es wirklich eine Möglichkeit gibt, dass der Mensch nicht nur die Natur zu retten hat, sondern dass er die Natur zu entwickeln hat. Dass das eigentlich die Aufgabe und die Mission des Menschen ist, der Natur vorauszuschauen, vorauszudenken, ihre Entwicklung in die Zukunft zu führen. Und nicht nur zu meinen: Ich kann nichts anderes tun, als den Schaden, den ich verursache, zu minimieren. Ich habe das, glaube ich, schon mal im Januar gesagt, das lässt sich vergleichen mit diesem Rätsel, was die Griechen sich selber aufgegeben haben.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe das Beispiel genommen, [[w:Achilles_und_die_Schildkröte|Achilles und die Schildkröte]], erinnern Sie sich? Und das ist genau das Problem des ökologischen Landbaus. Achilles mit der Schildkröte, die haben eine Wette abgeschlossen, die beiden. Und die Schildkröte hat sich dann bereit erklärt zu dieser Wette mit Achilles und hat gesagt: &amp;quot;Ja, lieber Achilles, ich weiß ja, dass du ein Schnellläufer, der größte Schnellläufer bist der Welt, aber ich lasse mich mal auf die Wette ein, wer schneller von uns beiden ist.&amp;quot; Und er sagt: &amp;quot;Lieber Achilles, du kannst mir ja einen kleinen Vorsprung geben.&amp;quot; Und er sagt: &amp;quot;Ja, selbstverständlich, kein Problem.&amp;quot; Und dann hat er schon verloren gehabt. Denn jetzt kommt das Rätsel. Das Rätsel besteht darin, und das ist unauflösbar, wenn man so denkt. Das Rätsel besteht darin, dass die Schildkröte jetzt einen kleinen Vorsprung hat. Und jetzt starten die zu gleicher Zeit, die Schildkröte und Achilles. Und indem Achilles jetzt zu dem Punkt kommt, wo die Schildkröte gestartet ist, war sie schon ein Stück weiter. Und wie er zu dem Punkt gekommen ist, wo sie jetzt war, war sie schon wieder ein Stückchen weiter. Und wie Achilles an den Punkt gekommen war, war sie schon wieder ein kleines Stückchen weiter. Und so weiter und so weiter. Er kann sie nie erreichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er kann sie nie erreichen. Es ist mathematisch nicht möglich, dass, wenn man so denkt, die Schildkröte je erreichbar ist, weil Achilles sich nur [[w:Asymptote|asymptotisch]] der Schildkröte annähern kann. Verstehen Sie das? Der Gedanke, dass der reine Raumaspekt, Abstand - wenn man nur den Raumaspekt nimmt, dann kann Achilles, der größte Schnellläufer der Welt, er kann die Schildkröte nie erreichen. Er kann sich ihr nur asymptotisch nähern. Und das ist die Situation des ökologischen Landbaus, des Entwicklungsgedankens heute. Man kann der Natur nie gerecht werden. Man kann sie nie erreichen. Die Ganzheit, die Schöpfung, die ist vom Menschen nie erreichbar, sondern man kann nur den Schaden, den man verursacht dadurch, dass man menschlich handelnd in die Natur eingreift, minimieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieses Gesetz ist eben nur möglich zu durchbrechen, wenn man zum Raum eine weitere Dimension hinzunimmt, und das ist die Zeit. Und wenn ich jetzt dasselbe - das Rätsel löst sich eigentlich nur dadurch, dass ich die Dimension der Zeit hinzunehmen muss, denn Weg x Zeit = Geschwindigkeit. Das ist ein physikalisches Gesetz. Weg mal Zeit gleich Geschwindigkeit, und selbstverständlich nach kurzer Zeit überholt der Achilles-Läufer die Schildkröte. Wenn man die Dimension der Zeit hinzunimmt. Und so müssen wir sehen, der ökologische Landbau handhabt nur diese beiden Dimensionen in gewissem Sinne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt müssen wir sehen, wie können wir eine weitere Dimension hinzunehmen, dass wir als Menschen in der Lage sind, über die Natur selber hinauszuwachsen. Die Natur über sich selber hinauszuführen. Dass wir im Sinne des Spruches von [[A:Novalis|Novalis]] sagen können: Wir stehen in einer Mission, [[w:Novalis#Triadenstruktur|zur Bildung der Erde sind wir berufen]]. Das ist diese Mission. Und jetzt ist die Frage: Welcher Art kann diese Dimension nur sein? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=1078s Der Landwirtschaftliche Kurs und der Entwicklungsgedanke 00:17:58] =====&lt;br /&gt;
Und die Antwort auf diese Frage ist im Grunde genommen - Entschuldigung, wenn ich das nochmal so plakativ sagen soll - der [[Landwirtschaftlicher Kurs|Landwirtschaftliche Kurs]]. Als kleiner Ausschnitt, selbstverständlich an einem viel umfassenderen Gesichtskreis, in den der eingebettet ist.  Aber der Begriff der landwirtschaftlichen Individualität, den [[A:Rudolf Steiner|Rudolf Steiner]] zu Beginn des zweiten Vortrages entwickelt, ist nichts anderes wie der verkörperte Entwicklungsgedanke. Also dass der Entwicklungsgedanke, der bisher quasi ohne den Menschen - der Mensch ist sozusagen oft dem Entwicklungsgedanken mitgeschwommen, bis zum Erwachen seines Selbstbewusstseins. Da waren sozusagen die Götter noch Entwicklungstragende, und die Menschheit schlief ihren Menschheitstraum. Und das ging so bis in die vergangenen Kulturepochen, und immer mehr erwachte der Mensch zu seinem Selbstbewusstsein. Und heute ist er so weit erwacht, dass er willentlich das ganz Böse tun kann, die ganze Erde zerstören. Der atomare [[w:Overkill|Overkill]] ist ja heute möglich, und zwar hundertfach, tausendfach kann man die Erde zerstören, wenn man das Atombombenarsenal mal explodieren lassen würde. Also wir haben alle Mittel in der Hand, alles kaputt zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haben wir nicht auch alle Mittel an der Hand, eine zukünftige Entwicklung zu inaugurieren?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ist das nicht sozusagen der Ansatzpunkt des Novalis gewesen, zu sagen: Zur Bildung der Erde sind wir berufen? Und was heißt das? Was heißt das wirklich? Dass wir nicht bei der Natur stehenbleiben, sondern die Natur mitnehmen, mit unserer eigenen Entwicklung mit in die Zukunft nehmen. Das ist unsere Aufgabe heute. Wir müssen die Natur quasi überholen, wir sind quasi ihr eigenes Produkt, leiblich, physisch gesprochen, sind wir das Produkt des Wesens, und jetzt sind wir geistig-seelisch so erwacht zu unserem eigenen Selbst, dass wir jetzt uns selber in Freiheit auffordern müssen, dieses Produkt zu verwenden, um die Natur durch unsere Arbeit in die Zukunft in eine neue Entwicklung zu führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insofern ist wirklich der Entwicklungsgedanke dem landwirtschaftlichen Kurs und der Anthroposophie von vorne bis hinten immanent. Deswegen sage ich, der Entwicklungsgedanke, wenn man den wirklich denkt, das ist der modernste, der schönste, der zukunftsträchtigste Gedanke, den man auch denken kann und - wenn ich das mal einfach so sagen soll - der christlichste. Wenn man das Christentum verstehen will, ist es nichts anderes als die Verwirklichung des Entwicklungsgedankens, dass ich nicht bei mir stehen bleibe in dem Selbst, wie ich nun mal gerade bin, sondern dass ich fortdauernd mich in Entwicklung begreife, fortdauernd einen Schritt in die Zukunft tue und - wie das [[w:Franz_Marc|Franz Marc]] mal gesagt hat - kennen Sie Franz Marc, den Maler? Einer der bedeutendsten Maler, oder [[w:Wassily_Kandinsky|Kandinsky]], die um die Jahrhundertwende, sozusagen Impressionisten und Expressionisten, gemalt haben. Franz Marc, der große Tiermaler, der hat mal gesagt, noch vor dem 1. Weltkrieg - er ist im 1. Weltkrieg gefallen vor Verdun - , der hat diesen Ausspruch getan: &amp;quot;Auf jedem Gegenstand der Welt ruht ein Pfand der menschlichen Erkenntnis.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir - da meinte er diesen Malerkreis, die [[w:Der_Blaue_Reiter|Blauen Reiter]] nannten die sich - wir schreiten ins Ungewisse. Wir schreiten ins Ungewisse, wo eben kein Pfand der menschlichen Erkenntnis auf den Dingen ruht. Und unsere Schritte zittern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Franz Marc. Wir schreiten in eine Welt, die noch vollkommen unbelfleckt ist sozusagen. Und unsere Schritte zittern. Ein wunderbarer Ausspruch. Und so müsste unsere Haltung sein - im biologisch-dynamischen - dass wir eigentlich immerfort mit unserem Bewusstsein ein Stück voraus sind dem, was wir gerade in der Lage sind zu tun. Immer voraus sein. Immer ein Stück weiter. Nie was zur Routine gerinnen lassen. Das ist das Fürchterlichste, was einem passieren kann, wenn man nur einen Routine-Menschen [... Rest des Satzes nicht verständlich]. Sondern immer mit einem Bewusstsein voraus sein und versuchen, alles dran zu setzen, dass ich mitkomme, dass ich mit mir selbst mitkomme. Verstehen Sie, was ich damit meine? Man muss sich selbst voraus sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt Entwicklung. Und das heißt Selbstverwandlung. Und in dem Maße, als ich mich selbst verwandle, nicht derselbe bleibe, wie ich gestern war, dann kann auch Entwicklung nach außen sich mehr und mehr zur Geltung bringen, im Sozialen zum Beispiel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=1428s Einführung in den Aufbau der Erde 00:23:48] ===&lt;br /&gt;
So, und jetzt aber müssen wir ein weiteres Thema anschlagen. Also, wir wollen jetzt die Frage stellen, was ist eigentlich der Aufbau der Erde? Wie stellt man sich das heute überhaupt vor? Wie kann man da überhaupt eine Anschauung gewinnen? Denn wir schauen ja immer nur auf die Oberfläche der Erde. Eigentlich sehen wir nur Formen, außer in unserem ganzen Gesichtskreis, sehen wir nur Formen der Pflanzen, Formen der Tiere, Formen des Erdbodens. Aber was ist denn unter unseren Füßen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können auch bis zu den Sternen hochgucken. Dann sehen wir so Leuchtpunkte am gestirnten Himmel. Wir sehen die Sonne, wir sehen den Mond, wir sehen die Planeten in ihren ganzen Bewegungen. Aber was ist unter unseren Füßen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der Gegenstand der Geologie. Und wie kann ich da überhaupt Phänomene finden, dass ich mir die Frage beantworten kann, was baut eigentlich die Erdrinde, die [[w:Erdkruste|Erdkruste]] auf? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr könntet mir ja die Frage beantworten. Also wie kann man überhaupt ein Bild gewinnen von etwas, was nicht mehr nur die äußere Oberfläche der Erde ist, sondern wo ich einen Eindruck gewinne von dem, was eigentlich in den Tiefen der Erde sich aufbaut. Also nicht, dass man dann meint, man müsse übersinnlich an die Dinge rangehen, sondern rein aus der Anschauung heraus. Zunächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war eigentlich so naheliegend. Zunächst mal. Also Spaten nehmen. Ich könnte den Spaten nehmen, Loch graben, aber da kommt man nicht sehr weit. Das macht ihr ja hin und wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=1589s Methoden zur Erforschung der Erdkruste 00:26:29] ====&lt;br /&gt;
Also dasjenige, was eigentlich als Allererstes auffallend ist in Bezug auf größere Mächtigkeiten der Erdrinde, das ist die [[w:Stratigraphie_(Geologie)|Stratigraphie]] der Erdschichtungen. Und die findet man meistens irgendwo erschlossen in den Gebirgen. Aber da ist es sehr schwierig, da sich zurechtzufinden. Man findet sie erschlossen in jedem Steinbruch. Jeder Steinbruch lässt einen im Buch der Natur lesen. Wirklich. Deswegen, wenn ich durch die Lande fahre und sehe irgendeinen Steinbruch, dann breche ich sofort die Reise ab und fahre da hin und gucke, was das ist. Das ist mir in Brasilien mal so gegangen. Da fuhren wir von [[w:Florianópolis|Florianopolis]] da irgendwo zu einem heilpädagogischen Heim. Da sah ich so einen Höhenrücken da drüben und so einen weißen Streifen. Das war ziemlich weit entfernt. Das war abends. Und da hab ich gesagt, stopp! Jetzt suchen wir den nächsten Weg. Das war so ein ganz holperiger Weg, da fuhren wir querbeet in die Landschaft auf diesen weißen Streifen zu, ich wollte wissen, was das ist. Da war das ein sogenannter [[w:Pegmatit|Pegmatit]] - ich komm da nochmal drauf zu sprechen. Dann war da so ein Tor, und da habe ich das Tor mit Gewalt aufgemacht. Da lag unten so ein großer Stein, keilförmig unter dem Tor. Da habe ich den mit den Füßen weggestoßen und den aufgehoben. Da war das ein [[w:Quarz#Variet%C3%A4ten|Bergkristall]], ein mächtiger, gewaltiger Bergkristall. Da dachte ich, hier bin ich gerade richtig. Dann sind wir da rein. Wir haben uns da rumgeguckt, die Arbeiten waren im Hintergrund. Die dachten, was sind das für Diebe, die hier des Weges kommen. Die haben Kristalle abgebaut für die optischen Gläser, so wie hier im Taunus auch. Aber das waren alles wunderbare Kristalle, die haben die zerkloppt mit dem Hammer. Die Glimmer-Pakete waren so groß - wir kommen auf den [[w:Glimmergruppe|Glimmer]] noch zu sprechen - , die [[w:Feldspat|Feldspäte]] waren alle verwittert zu [[w:Kaolin|Kaolin]]. Das ist ein weißes Tonmineral. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo ich hinkomme, und ich sehe nur irgendwas in der Richtung, dann weiß ich, wo ich bin. Dann weiß ich, wo ich bin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So ist die Stratigraphie, das heißt, das, was der Laie entdeckt hat, die Schichtungen der äußersten Erdkruste, die kann man sich dann nach und nach erschließen, wenn man in verschiedenen Gegenden die Steinbrüche aufsucht. Oder aber [[w:Bohrkern|Bohrkerne]] studiert: heute werden ja Tiefbohrungen niedergelassen in die Erde. Und wenn man diese Bohrungen dann näher betrachtet, merkt man auch, dass man hier verschiedene Schichtungen der Erde durchstößt. Also die Stratigraphie, das ist das, die kann man eigentlich nur vernünftigerweise studieren, wo das Land, die Geografie sich verebnet. Also in großen [[w:Ebene_(Geographie)|Ebenen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber leider Gottes gibt es in den großen Ebenen keine so tiefgehenden Steinbrüche. Also die Erdablagerungen in Verebnungen der [[w:Norddeutsches_Tiefland|norddeutschen Tiefebene]] zum Beispiel, oder weit nach Russland rein, die liegen sozusagen noch in ursprünglicher Lagerung. Die obersten Schichten sind die jüngsten, die ältesten gehen nach unten. Also da kann man sich einen Aufschluss drüber verschaffen. Auch über Bergwerke, wenn man 1000 Meter abtäuft, dann weiß man auch, dass man da eine Schichtenfolge antrifft. Steinbrüche, Tiefbohrungen usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=1849s Studium der Gebirgsbildungen 00:30:49] =====&lt;br /&gt;
Das Zweite ist, dass man die Gebirgsbildungen studiert. Also wenn man in die [[w:Alpen|Alpen]] kommt, oder in die [[w:Amerikanische_Kordilleren|Kordilleren]], oder in die [[w:Rocky_Mountains|Rocky Mountains]], oder wo auch immer auf der Welt, und studiert jetzt wirklich solche Gebirgsbildungen, Gesteinsbildungen im Gebirge, dann kann man auch allmählich ein Bild gewinnen für das, was unter den eigenen Füßen ansteht, aber unsichtbar ist. Im Gebirge wird es sichtbar, es ist emporgehoben. Aber sich im Gebirge zurechtzufinden in Bezug auf die entsprechenden stratigraphischen Schichten ist sehr, sehr schwer. Das hängt damit zusammen, dass durch die Gebirgsbildung nicht nur eine [[w:Hebung_(Geologie)|Hebung]] stattfindet, sondern in aller Regel auch eine Horizontalbewegung, dass ganze Schichtkörper [[w:Überschiebung|übereinander geschoben]] werden und dann möglicherweise sich falten und dann liegt plötzlich das Junge unten und das Alte oben. Also sich in den Gebirgsgegenden wirklich ein klares Bild des Krustenaufbaus der Erde zu verschaffen, das erfordert schon sehr viel Erkenntnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=1940s Leitfossilien als Orientierungshilfe 00:32:20] =====&lt;br /&gt;
Nun ein Weiteres in Bezug auf die Stratigraphie: Da kann man sich orientieren an den sogenannten Leitfossilien. Das ist überhaupt die Methode, über weite, weite Gebiete, auch von Kontinent zu Kontinent, zu sagen, das gehört dann demselben Zeitalter an wie die Ablagerungen hier. In Russland, in Australien oder in Amerika, da haben sich ja zeitgleich bestimmte Prozesse vollzogen, und diese Zeitgleichheit zu entdecken, dazu dienen die Leitfossilien. Also man weiß dann, ganz bestimmte Ablagerungen haben ein ganz bestimmtes Fossil in der Evolution erhalten, sei es ein Fisch, sei es eine Pflanze, die nur in diesem Zeitalter, in dieser Form entstanden ist. Und wenn man das in Amerika findet und hier findet, dann weiß man, man ist da in einem synchronen Prozess drin. Also das können Fossilien sein von Tieren, das können Fossilien sein von Pflanzen, also Petrifakte, Versteinerungen, oder es können [[w:Mineral|Minerale]] selbst sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt also in den Ablagerungen bestimmte Minerale, die nur unter Meeresbedingungen entstehen. Also zum Beispiel ist das sehr maßgeblich in der Bodenseelandschaft, im voralpinen Raum, in den [[w:Molassebecken|Molassegebieten]], da um den Bodensee herum. Wenn man Klarheit gewinnen will über die Schichten, dann ist der sicherste Hinweis, dass hier eine Süßwasserablagerung gefolgt wird von einer Meeresablagerung, weil da ein Mineral erscheint, das heißt [[w:Glaukonit|Glaukonit]]. Glaukonit bildet sich nur als Mineralkonkretion unter Meeresbedingungen. Und es ist sehr kalireich, Glaukonit. Und es ist grün. Und das sieht man dann schon an der Farbe: Das müsste eigentlich eine Meeresmolasse sein, das ist mehr eine Süßwassermolasse. Also solche Kriterien sind maßgebend, um sich Klarheit zu verschaffen über Ablagerungen verschiedener Zeitalter. Es ist heute so entwickelt, die Stratigraphie, dass man mehrere Leitfossilien für eine Schicht kennt, an der man sich orientieren kann, wenn man in Amerika ist, ob das dieselbe Schicht ist, die auch hier in Europa abgelagert ist. Das ist ein hochinteressantes Phänomen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=2133s Erscheinung der Plutonite und Urgesteine 00:35:33] =====&lt;br /&gt;
Ein Weiteres, neben der Stratigraphie und der Gebirgsbildung, ist, dass da Gesteine in Erscheinung treten, die unter den stratigraphischen Ablagerungen liegen. Also man hat oben die [[w:Erdkruste|Erdkruste]], da hat man jetzt Ablagerungen, wir kommen auf die Zeitalter im Einzelnen zu sprechen. Eine ganze Fülle von Schichten, Schichten, Schichten. Und da drunter ist was. Und das ist das Urgestein. Das sind die [[w:Plutonit|Plutonite]], die wir schon mal angesprochen haben. Wir haben oben die [[w:Sedimente_und_Sedimentgesteine|Sedimentgesteine]], die bilden die Ablagerungen, und darunter ist dann das eigentliche Urgestein, das man eben auch als Plutonite bezeichnet. Und ein solches Urgestein ist der [[w:Granit|Granit]]. Ich werde Ihnen noch von Goethe hier noch was vorlesen über den Granit, wenn wir irgendwann mal Zeit haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Urgestein taucht nur in den Gebirgen auf. Überall, wo Gebirgsbildungen sind, taucht etwas, was ganz, ganz tief, tief, tief unten in der Erde ist, taucht plötzlich als Gesteinsbildung in den Gebirgen auf. In verschiedensten Modifikationen. Sowohl als Granit, als auch [[w:Gneis|Gneise]] und auch andere, also eine ganze Variation, wir kommen dann auch darauf zu sprechen. Und das ist eben der gebirgsbildende Prozess. Wenn Sie zum Beispiel in die Alpen kommen, dann finden Sie an den Nordalpen, auf der Bodenseeseite sozusagen, und auf den Südalpen, auf der italienischen Seite, finden Sie hauptsächlich Sedimentgesteine, aufgetürmt in gewaltigen Mengen, Massen. Und wenn Sie in die Zentralalpen kommen, also zum Beispiel über den [[w:Grimselpass|Grimselpass]] oder den [[w:Gotthardpass|Gotthardpass]] rüber oder alle Pässe da oben, die gehen über Granit. Da ist ein Zentralstock, der jetzt da heraufgequollen ist in der Bildung der Alpen, wo das Urgestein, was unter allem die Grundfeste der Erde, der Kontinente darstellt, taucht da plötzlich auf. Also insofern hat man auch in der Gebirgsbildung die Möglichkeit, sich wirklich über die Erdkruste ein Bild zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=2300s Die Tektonik und ihre Phänomene 00:38:20] =====&lt;br /&gt;
Ein Weiteres ist die [[w:Tektonik|Tektonik]]. Tektonik heißt eigentlich auch so viel wie der Bau der Erdkruste. Aber im engeren Sinne heißt es eigentlich, dass diese Erdkruste nirgends, in den seltensten Fällen, jedenfalls nicht in der Nähe von Gebirgen, irgendwie durchgängig in Erscheinung tritt, sondern vielfach einzelne große [[w:Scholle_(Geologie)|Schollen]] der Erdkruste gegeneinander versetzt sind. Das sind [[w:Spalte_(Geologie)|Spalten]]. Wir werden sehen, auch durch Exkursionen in Steinbrüchen, wie da solche Spalten tatsächlich auf engstem Raum die ganze Erdkruste wie in einzelne Puzzles zerstückelt hat. Senkrecht meistens. Wenn man da genau hinguckt, dann kann es sein, dass von einem Gesteinskörper hier der Spalt, dann der Gesteinskörper daneben, dass der ein ganz bisschen versetzt ist. Vielleicht Zentimeter nur. Die ganze Erdkruste ist sozusagen in sich durch Erdbeben, durch alles Mögliche in dieser Weise zerstückelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine besondere Form der Tektonik sind dann die [[w:Grabenbruch|Grabenbrüche]]. Grabenbrüche oder Riftvalleys, wie man es im Englischen sagt. Riftvalleys gibt es in Amerika, in Brasilien wahrscheinlich auch. Ich habe noch keines gesehen dort. Die gibt es also hier. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=2406s Grabenbrüche: Das Rheintal als Beispiel 00:40:06] =====&lt;br /&gt;
Der berühmteste Grabenbruch in Europa ist hier nebenan. Das ist das [[w:Oberrheinische_Tiefebene|Rheintal]]. Das Rheintal von Basel bis nach Frankfurt und dann noch bis Bingen, ist ein riesenhafter Grabenbruch. Da ist einfach die Erdscholle, die früher mal über die [[w:Vogesen|Vogesen]] und über dem [[w:Schwarzwald|Schwarzwald]] oben drüber lag und die heute nicht mehr da ist, die ist abgetragen, die ist erodiert, die ist einfach - wumms - abgesunken und hat die Vogesen und den Schwarzwald in zwei Teile geteilt. Ursprünglich war das ein Gebirge, die Vogesen und der Schwarzwald. Dann ist plötzlich diese Erdscholle eingebrochen, und zwar 4000 Meter tief, mindestens 4000 Meter tief, sodass man in dem Grabenbruch des Rheins heute Gesteine findet, die rechts und links auch einstmals bestanden haben, die aber erodiert sind, die weg sind, abgetragen sind, aber durch das Einbrechen in den Grabenbruch heute noch nachzuweisen sind. So weiß man zum Beispiel, dass der Schwarzwald mal von [[w:Sandstein|Sandsteinen]] und [[w:Kalkstein|Kalken]] überdeckt war, die heute nicht mehr da sind. Durch den Grabenbruch findet man sie am Rand, stufenweise findet man gerade diese Gesteine wieder vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wer nach Basel fährt, heute fährt man leider durch einen Tunnel durch, aber noch vor wenigen Jahren fuhr man so am [[w:Isteiner_Klotz|Isteiner Klotz]], da sah man hier den Rhein fließen, und dann fuhr man da so eine Schlängelbahn an diesen Felsen entlang, [[w:Weißer_Jura|Weißjura]], und dieser Weißjura hat da gar nichts zu suchen. Der Weißjura hat sich mal ganz oben gebildet, wie beim Schwarzwald, wo Vogesen und Schwarzwald noch zusammenhingen. Da haben sich diese [[w:Süddeutscher_Jura|Juraablagerungen]] da oben gebildet, und durch den Grabenbruch ist dann der Jura eingebrochen und findet sich jetzt vor allem in den Randzonen -  da ist er erschlossen, da sind große Steinbrüche drin - in einer Gegend, wo es sonst überhaupt keinen Jura gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=2551s Grabenbrüche weltweit und ihre Bedeutung 00:42:31] =====&lt;br /&gt;
Also die Grabenbrüche in der Welt, die sind von großer Bedeutung, und die Grabenbrüche sind meistens auch mit die fruchtbarsten Gegenden für den Ackerbau. Zum Beispiel in Amerika ist es das [[w:Kalifornisches_Längstal|Central Valley]] in Kalifornien, das ist ungefähr 1000 Kilometer lang und ungefähr 150, manchmal 200 Kilometer breit. Und da ist eine Produktivität - das war früher eine Halbwüste im Central Valley, das wird bewässert von den ganzen Flüssen, die aus der [[w:Sierra_Nevada_(Vereinigte_Staaten)|Sierra Nevada]] herunterkommen - und da ist eine solche Produktionsintensität, damit da der halbe Gemüsemarkt ganz Amerikas gedeckt wird, nur aus diesem Tal. Das ist absolut irre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also diese Grabenbrüche, die findet man, kleinere und größere, es gibt in Deutschland viele Grabenbrüche, aber diesen einen großen hier, der ist so landschaftsbestimmend, und der setzt sich übrigens fort hier über das [[w:Nidda_(Fluss)|Nidda-Tal]], deswegen fließt hier die Nidda in einen solchen Grabenbruch, und der Main fließt noch ein ganzes Stück in einen solchen Grabenbruch in den Rhein. Das setzt sich dann fort durch die deutschen Mittelgebirge durch nach Norddeutschland, taucht da unter - die [alte] Oberfläche wurde später zusedimentiert - setzt sich fort bis in den [[w:Oslograben|Oslograben]] in Norwegen, und im Jöschersee, der Jöschersee ist der letzte Ausläufer dieses gewaltigen Grabenbruches. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gibt es nochmal einen riesen Grabenbruch auf Erden, das ist der [[w:Ostafrikanischer_Graben|ostafrikanische Graben]], der zieht sich von Mosambik unten, zieht er sich rauf bis ans Rote Meer, und das [[w:Rotes_Meer|Rote Meer]] selber ist auch ein Grabenbruch. Der [[w:Jordangraben|Jordangraben]] ist ein Grabenbruch. Also das sind so abgesunkene Schollen, die immer im Zusammenhang, in aller Regel im Zusammenhang mit starken Vulkantätigkeiten und vor allem mit Gebirgsbildungen im Zusammenhang stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Anmerkung einer Zuhörerin über eine mögliche Grabenbildung in Brasilien]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf allen Kontinenten findet man das, aber es gibt besonders herausragende Beispiele, die stehen immer im Zusammenhang mit Gebirgsbildung. Wir werden auf das Problem nochmal zurückkommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=2736s Erosionsschluchten 00:45:36] =====&lt;br /&gt;
Jetzt habe ich die tektonische Varianten nochmal erwähnt, also einmal Spalten und einmal Grabenbrüche. Und jetzt kommen noch die Erosionsschluchten, wo man wunderbar die Erdkruste in ihrem Aufbau erkennen kann, und die gibt es nirgends so toll entwickelt wie in den Rocky Mountains in Amerika. Da zieht der [[w:Colorado_River|Colorado]], der Fluss von Ost nach West, und fließt bei San Diego, etwa in Südkalifornien, in den Pazifik. Und dieser Fluss hat sich über die Zeiten in die großen Tafeln der Rockies, denn die Rocky Mountains sind im größten Teil gehoben, da hat sich einfach die Erdkruste durch untermeerische Einflüsse angehoben. Ähnliches gilt in Bolivien für den [[w:Titicacasee|Titicaca-See]], das ist auch einfach hochgehoben, da findet man oben noch eine Meeresfauna im Titicaca-See, obwohl der 4000, 5000 Meter hoch liegt. Das ist alles, einstmals, aus dem Meer emporgehoben worden, und so eben auch in den Rocky Mountains. Und dann schneidet der Colorado sich in einer Erosionsschlucht 1000 Meter tief durch diese wüstenhaften Landschaften, und da kann man nun wunderbar sehen, wie eine Schicht über der anderen lagert, nahezu ungestört, in ursprünglicher Horizontale, eine Schicht über der anderen, uralt im Übrigen. Also das sind die Erosionsschluchten, die einem auch noch da Aufschluss geben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=2867s Die Seismik als Schlüssel zum Erdinneren 00:47:47] ====&lt;br /&gt;
Und jetzt als Letztes möchte ich erwähnen das Bedeutendste von allem, mit dem man heute überhaupt über die Erdkruste bis hin zum Zentrum der Erde vorstößt, aber auf höchst abstrakte Weise, und das ist die [[w:Seismik|Seismik]]. Die Seismik, das heißt die Messung von Erdbebenwellen oder künstlich erzeugten Wellen. Und die Seismik, die hat sich natürlich schon so nach und nach vor dem Zweiten Weltkrieg entwickelt. Man kannte natürlich schon lange [[w:Seismische_Wellen|Erdbebenwellen]], aber dass man überhaupt die Seismik in dem Sinne nutzen kann, um ein Bild des Aufbaus der Erde zu gewinnen, das ist noch relativ jung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist so, jedes Erdbeben oder jede künstlich erzeugte Explosion auf Erden erzeugt Wellen. Und diese Wellen verlieren sich natürlich im Luftumkreis, aber man hat Atombomben explodieren lassen in Amerika, die man abgesenkt hat auf tausend Meter Tiefe. Und da sind natürlich ungeheure Explosionswellen ausgelöst worden, und da hat man überall Messapparate hingestellt, seismische Geräte, um die Ankunft der Wellen und deren Geschwindigkeit und Stärke zu messen, um auf diesem Wege auch festzustellen, wie ist der Aufbau der Erdkruste. Und da ist man heute so weit, auch durch die [[w:Tsunami|Tsunami]], die es damals in Indonesien gegeben hat, hat man heute überall über die ganze Erde seismische Stationen, wo fortdauernd die Erdbebenwellen, die fortdauern, immerfort, nur vielleicht ganz kleine, dann plötzlich gewaltige Ausschläge. Und aufgrund dieser Messungen kann man heute Erdbeben sogar voraussagen, weil bestimmte Spannungen der Erdkruste entstehen, und die lösen dann solche Wellen aus, ehe es dann wirklich zum eigentlichen Ereignis kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=3019s Interpretation der seismischen Daten 00:50:19] =====&lt;br /&gt;
Diese [[w:Seismische_Wellen|Wellen]], die dringen nun ein in die Erdkruste, und je nachdem, wie jetzt die Struktur der Erdkruste beschaffen ist, werden die reflektiert. Wenn zum Beispiel [Zonen in der Erdkruste] von einem mehr festen Zustand in einen mehr plastischen oder flüssigen Zustand übergehen, dann werden sie an dieser Grenzzone entweder absorbiert oder reflektiert, diese Wellen. Und diese Wellen misst man dann vom Explosionsort entfernt gestaffelt, wann diese Reflexionswellen zurückkommen. Und dann kann man daraus berechnen, aus diesen Reflexionsereignissen berechnen, wo der Explosionsherd war, wo das Erdbeben war, in welcher Tiefe es war: man kann es heute ziemlich genau lokalisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und aufgrund dieser seismischen Messungen, Untersuchungen, hat man heute einen bestimmten Aufbau der Erde, ich möchte sagen, &amp;quot;theoretisiert&amp;quot;, im höchsten Grade theoretisiert, also mit das Abstrakteste, was man sich vorstellen kann. Und trotzdem ist da was dran, weil diese Wellen ja an verschiedenen Tiefen der Erde plötzlich reflektiert werden und dann da gemessen werden und hier gemessen werden. Und man kann messen, [mittels der] Geschwindigkeit, mit der sie an der Erdoberfläche wieder erscheinen, ob es besonders heftig ist oder weniger heftig. Und darauf hat man heute ein bestimmtes Bild in Bezug auf den Gesamtaufbau der Erde. Wie gesagt, das ist das höchste Maß an Abstraktion, wie man es sich vorstellen kann, aufgrund von bestimmten Phänomenen, die nur durch einen Messvorgang auf der Erdoberfläche erfahrbar sind und erfassbar sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=3154s Der Aufbau der Erde nach seismischen Erkenntnissen 00:52:34] =====&lt;br /&gt;
Also, was ich jetzt an die Tafel male, das beruht auf solchen Messergebnissen, aber es ist natürlich maßlos theoretisiert. Also wenn wir hier jetzt die Erde haben, dann haben wir hier oben, als Alleroberstes, die [[w:Erdkruste|Erdkruste]]. Und diese Erdkruste ist nicht dicker als bei der Orangenschale, die Orangenschale ist schon ziemlich dick, die Apfelschale vielleicht. Also diese Erdkruste, die kann man heute in Bezug auf ihre Tiefe einigermaßen genau einmessen, und die liegt auf den Kontinenten, die [[w:Kontinentale_Erdkruste|kontinentale Kruste]], also wenn das hier ein bisschen aufgebaut ist auf dem Kontinent, die liegt bei maximal 60 Kilometern. 60 Kilometer mächtig ist also die kontinentale Kruste, so sagt man heute. Und unter Gebirgstöcken ist sie noch tiefer, da geht sie vielleicht bis 70 Kilometer, 60 ist auch schon unter Gebirgstöcken gemessen, sonst ist sie zwischen 30 und 60.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da ist jetzt plötzlich hier eine Grenze, und unter dieser Grenze kommt dann eine weitere Schicht, man nennt es die [[w:Mohorovičić-Diskontinuität|Moho-Schicht]], die Moho-Grenze von [[w:Andrija_Mohorovičić|Mohorovičić]]. Das war ein serbischer Geodäter oder Naturwissenschaftler, der hat im Wesentlichen diese Grenzzone als Erster erfasst. Und hier werden also so und so viele Erdbebenwellen reflektiert an dieser Grenze, nach allen Richtungen. Wenn hier Messstationen stehen, dann merkt man, hier werden, an dieser Grenze, diese Erdbebenwellen zurückgeworfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=3313s Lithosphäre und Asthenosphäre 00:55:13] =====&lt;br /&gt;
Dann kommt hier eine weitere Schicht, also das nennen wir mal die Kruste einschließlich aller Gebirge. Und dann kommt hier eine Schicht, die nennt man dann die [[w:Lithosphäre|Lithosphäre]]. Lithosphäre, die Gesteinssphäre, Lithos heißt auf Griechisch der Gestein. Das heißt, obwohl hier eine Grenzschicht ist zwischen Kruste und Lithosphäre, also auch noch, aber offenbar befindet sich dort schon das Gestein in einem etwas anderen Zustand an dieser 60-Kilometer-Grenze, dass hier die Erdbebenwellen überhaupt zurückgeworfen werden. Aber es ist wohl so, dass in dieser Lithosphäre noch grundsätzlich dieselbe Zusammensetzung der Gesteine, deren Mineralien und so weiter besteht wie in der Erdkruste selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann gibt es eine weitere Schicht, das ist, wenn man hier so andeutet, das ist etwas mächtiger, das ist die sogenannte [[w:Asthenosphäre|Asthenosphäre]]. Und diese beiden Schichten zusammen, wenn man sie jetzt mal zusammensetzt, also die Lithosphäre, das habe ich vergessen zu sagen, die ist ungefähr 100 bis 120 Kilometer. Die Asthenosphäre ist 600 Kilometer. Und diese Asthenosphäre - ich habe nirgends irgendwo deutlichere Beschreibungen gefunden, die mir beweisen, dass die so wesentlich anders beschaffen ist als die Lithosphäre - aber es scheint so zu sein, dass hier ein Zustand besteht, eines, wie man es heute nennt, säkular-plastischen Zustandes. Das heißt, eine leichte Plastizität der Erde, die aber sich auswirkt nur in Jahrhunderten, in Bewegungsprozessen, sehr zähflüssig ist diese Schicht in Bewegung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=3495s Der obere und untere Erdmantel 00:58:15] =====&lt;br /&gt;
Und diese beiden zusammen [Lithospäre und Asthenosphäre] nennt man den äußeren [oberen] [[w:Erdmantel|Erdmantel]]. Und darunter nun eine weitere Schicht, noch viel mächtiger, und die bezeichnet man jetzt als den inneren [unteren] Erdmantel. Und die geht bis zu einer Tiefe von 2900 Kilometern. Da werden wieder Wellen reflektiert hier an dieser Grenze. Also es ist unglaublich eigentlich, durch Erschütterungen an der Erdkruste setzen sich Wellen durch den ganzen Erdkörper fort, die dann irgendwo gemessen werden, [was dann] ein Hinweis darauf ist, dass da eine Grenze ist zwischen dem inneren Erdmantel und einer nachfolgenden Schicht, nach innen. Und man nimmt an, dass dieser ganze Bereich des äußeren [oberen] und inneren [unteren] Erdmantels, dass sie eben nicht flüssig sind, wie man immer meint, weil das Magma da oben aus den Vulkanen rauskommt, sondern zähplastisch. Also es sind keine kristallisierten Mineralien mehr zu finden, nur noch in der Lithosphäre. Aber in der Asthenosphäre und dem inneren Erdmantel, da handelt es sich um eine zähplastische Masse. Man sagt immer noch fest, aber zähplastisch. Komisch, aber so ist es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=3633s Der Erdkern und seine Schichten 01:00:33] =====&lt;br /&gt;
Und jetzt gibt es darunter wiederum einen Schichtkörper, das sind sogenannte Kugelschalen, die man sich da so vorstellt, einen Schichtkörper. Und den nennt man den inneren Erdmantel - Entschuldigung, den oberen Erdmantel und den unteren Erdmantel [bereits oben besprochen, ist hier eigentlich eine Wiederholung] und dann den inneren Erdmantel [wahrscheinlich ist hier der &amp;quot;[[w:Erdkern#%C3%84u%C3%9Ferer_Kern|äußere Erdkern]]&amp;quot; gemeint, der sich unter dem &amp;quot;Erdmantel&amp;quot; anschließt]. Und der hat eine Tiefe, reicht bis auf 5000 Kilometer. So, solche Sachen misst man, also folgert aus den Messungen, dass das so ist. Aber immerhin etwas. Und von dem behauptet man, der sei flüssig. Also hier ist effektiv eine Zone, die aufgrund der Messungen und der Interpretation der Messungen hindeutet, dass hier der äußere Erdkern [...] [ist]. [...]. Und der, behauptet man, der ist flüssig, und zwar bestünde der im Wesentlichen aus Schwefeleisen. Das sind alles Folgerungen. Aus Schwefeleisen, also aus Pyriten, aber eben flüssig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kommt - jetzt müssen wir noch eine Farbe finden - und dann kommt der innere [...] [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[w:Erdkern#Innerer_Kern|Erdkern]]], mit dem Erdmittelpunkt und einer Tiefe von 6371 Kilometern. Das ist der Erdhalbmeter. So, also so ein Aufbau, von dem geht man heute aus, dass die Erde so aufgebaut wäre, aufgrund nur seismischer Messungen. Also man hat keine unmittelbare Anschauung von dieser Sache, sondern man geht davon aus, dass die Vulkane auf der Erde gespeist werden aus dieser Sphäre, aus der Asthenosphäre, dass da plötzlich durch Sauerstoffzufuhr gegen die Erdkruste hin mit genügend Sauerstoff, dann erhitzt sich das Material so maßlos, dass es dann flüssige Lava wird, die da oben rausquillt aus dem Vulkan. Aber hier ist der Druck so groß und die Verhältnisse sind so, dass es nur bis zum Zustand des Zähplastischen kommt und erst flüssig in diesem äußeren Erdmantel wird, und dann erst in den äußeren Erdkern und schließlich im Erdkern. Der ist wieder fest, stellt man vor als fest, und zwar in Form von Eisennickel. Da sind unglaubliche Theorien damit verbunden, aber so ist es nun mal. Also auch rein mechanisch, rein materialistisch, rein materiell, da ist kein anderer Gesang drin als dieser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also so ist das Bild, was man heute hat, grob gesprochen. Da steckt viel Intelligenz drin, aber es ist eben das meiste sind Schlussfolgerungen. Also man schließt eben aus nur diesen wenigen Messungen, schließt man auf solchen Aufbau der Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=3965s Das Innere der Erde aus Sicht der Geisteswissenschaft 01:06:05] ===&lt;br /&gt;
Jetzt möchte ich wenigstens erwähnt haben, mehr möchte ich damit gar nicht, was nun Rudolf Steiner eigentlich dazu sagt. Und das Interessante ist, dass Rudolf Steiner 1906 Vorträge gehalten hat im Anschluss an das große [[w:Erdbeben_von_San_Francisco_1906|Erdbeben von San Francisco]]. Das war 1906, glaube ich. Und da [schwer verständlich] [sind] viele Menschen an Rudolf Steiner herangetreten: Ja, wie ist es möglich, dass so etwas passiert, dass eine ganze Stadt in einem fürchterlichen Ereignis und anschließenden Brand einfach untergeht mit unendlich vielen Opfern? Wie ist es denkbar, dass so ein Ereignis stattfinden kann? Was liegt davor? Und wahrscheinlich, ich gehe davon aus, dass Rudolf Steiner daraufhin dann [[a:GA_96|diese Vorträge]] gehalten hat, nur 1906 und nie wieder, und zwar an verschiedenen Orten in verschiedenen Variationen. Und da schildert er den Aufbau der Erde vom geisteswissenschaftlichen Standpunkt aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der ist nun so, dass er dort eine Achtgliederung des Erdinhalts schildert und noch eine neunte, über die man eigentlich nicht sprechen kann: das Zentrum des Bösen, des objektiv Bösen, evil. Und also, für mich ist es einfach ein Phänomen, es kann eigentlich nur der Auslöser [für die Vorträge(?)] dieses Erdbeben von San Francisco gewesen sein, und die Fragen [der] Menschen. Und Rudolf Steiner hat grundsätzlich nur Stellung genommen zu Sachen, die er gefragt worden ist. Und ich habe diese Vorträge alle gelesen, und da ist es sehr schwer, damit zurechtzukommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wer kommt schon so ohne weiteres damit zurecht, wenn Rudolf Steiner in der &amp;quot;Geheimwissenschaft&amp;quot; von den [[a:Hierarchien#Gliederung_der_Hierarchien|neun Hierarchien]] spricht, das habt ihr ja wohl gelesen, oder? In der &amp;quot;Geheimwissenschaft&amp;quot; habt ihr wohl gelesen von den Seraphim und den Cherubim und den Thronen und von den Geistern der Weisheit, den Kyriotetes, von den Geistern der Dynamis, der Geister der Bewegung, und dann den Exusiai, den Geistern der Form und dann die Geister der Persönlichkeit, und dann die Erzengel und die Engel, neun Hierarchien. Und jetzt erscheint als geisteswissenschaftliches Forschungsergebnis, dass die Erde in ihrem inneren Aufbau [[a:Erdinneres#Die_neun_Schichten_des_Erdinneren|neun-gliedrig]] ist. Quasi, also das sind jetzt meine Worte, das habe ich nicht so bei Rudolf Steiner gelesen, also ich meine, dass es eigentlich eine Art Gegenspiegel ist zu den neun Hierarchien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=4183s Die 9 Schichten der Erde nach Rudolf Steiner 01:09:43] ====&lt;br /&gt;
Und er spricht da als erste Schicht, ich möchte das jetzt nicht an die Tafel malen, als erste Schicht von der Mineralerde, also das, was man die Erdkruste auch nennen könnte, die Mineralerde. Und dann spricht er von einer zweiten Schicht, das ist die Weicherde. Das kann man auch noch nachvollziehen, also in etwa mit der Asthenosphäre, also klassisch die Weicherde, also durchaus noch mit der Erdkruste verwandt, aber eben weich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kommt eine dritte, und da ist es sehr schwer, damit zurechtzukommen. Er nennt es Dampferde, aber er meint da nicht irgendwie so einen äußeren Dampf um Wasser unter hohem Druck, sondern es ist eine ganz andere Terminologie, aber doch ein Zustand, der eigentlich gar nicht mehr materiell zu denken ist, also ein Zustand, wo sozusagen das Materielle immer weniger noch als solches stoffbildend auftritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann als viertes die Wassererde. Auch da nicht nur das äußere Wasser gemeint, das ist nur ein Ausdruck dafür, dass da ein etwas anderer Zustand des Geistigen, eines aber gegenbildlich Geistigen, auftritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fünfte Schicht wird bezeichnet als die Fruchterde. Die Fruchterde. Und wenn er die schildert, diese einzelnen Schichten, dann merkt man, es ist immer das Gegenbild zu den höheren Hierarchien, in etwa. Immer das Gegenbildliche, also das Untersinnliche, nicht das Übersinnliche, sondern das Untersinnliche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann die sechste Schicht wird die Feuererde genannt. Und die siebte Schicht der Erdenspiegel, wo sich sozusagen alle diese Ereignisse, die über der Erde in ihrem Gegenbild erscheinen, alles, was sonst in der Natur oder überhaupt in Gedankenformen, Ideenformen auftreten kann, was wir denken können, erscheint gegenbildlich, genau das Gegenteil in dem Erdenspiegel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die achte Schicht wird dann eben der große Zersplitterer genannt, also Ahrimans Reich im eigentlichen Sinne. Und die neunte Schicht, die bezeichnet er dann als nichts, eigentlich nichts irgendwie beschreibbar, als das Zentrum des Bösen schlechthin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=4377s Die untersinnliche Welt 01:12:57] ====&lt;br /&gt;
Also wir sprechen ja von der Übersinnlichkeit. Das heißt, dass der Mensch ist heute in seinen Gedanken zwar übersinnlich, aber die knüpfen immer noch an die sinnliche Welt an. Wir praktizieren ständig Übersinnlichkeit in unserem Gedankenleben, in unserem Gefühlsleben, in unserem Willensleben. Das ist alles übersinnlich, aber es braucht sozusagen die sinnliche Wahrnehmung, um aktiviert zu werden. Und das kann man den Schritt tun zur höheren Erkenntnis über die Imagination, zur Inspiration, zur Intuition, also die Schritte der übersinnlichen Erkenntnis. Und alle diese Schritte zur übersinnlichen Erkenntnis muss der Mensch, kann er nur erreichen, wenn er eben auch ein Bewusstsein für die [[a:Untersinnliche_Welt|untersinnliche Welt]] entwickelt. Das heißt, die Auseinandersetzung mit dem Bösen. Man kann nur zu einer übersinnlichen Erkenntnis fortschreiten, wenn man gleichzeitig sich selber ausliefert, konfrontiert mit dem Bösen. Das ist die untersinnliche Welt, also wo Magnetismus, Elektrizität und Kernenergie wirksam sind. Das sind die drei untersinnlichen Kräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=4463s Untersinnliche Kräfte 01:14:23] =====&lt;br /&gt;
Also die Kernenergie ist nicht nur ein elektromagnetisches Phänomen, sondern das ist ein Phänomen, die Kernspaltungen, also dass die Protonen gespalten werden, da werden Kräfte frei, die noch anders sind, andere sind als die elektromagnetischen. Das ist die dritte Kraft, auf die Rudolf Steiner hingewiesen hat, schon lange bevor die erste Kernspaltung stattgefunden hat, die sogenannte dritte Kraft. Und man möge wünschen, dass die Menschheit in ihrer Moralität so weit fortgeschritten sein wird, dass sie die Folgen der Entdeckung dieser dritten Kraft überhaupt besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann 1938, im Januar, im Kaiser-Wilhelm-Institut in Berlin, hat Hahn, Strassmann und Lise Meitner [[w:Entdeckung_der_Kernspaltung|die erste Kernspaltung]] im Versuch vollzogen. Also wir haben es hier mit der Schilderung aus der Geisteswissenschaft mit etwas zu tun, was ganz in die Untersinnlichkeit führt, also in das Reich der Antikräfte, zu dem, was Evolutionskräfte sind, die Antikräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und mit denen gehen wir ja heute mit unseren Technologien, die wir heute so handhaben, mit der digitalen Welt, gehen wir ja ständig damit um. Also die ganze digitale Welt, ich halte sie für die größte Gefahr der Menschheit überhaupt, der wir uns heute, seit 20, 30 Jahren gestellt sehen. Es ist nicht die Atomenergie, sondern die digitale Welt, wo diese untersinnlichen Kräfte nicht nur jetzt explosiv irgendwo wirksam sind, sondern sie ergreifen die [[A:Seele|Seele]] des Menschen und verformen, verändern die Seele des Menschen, dass er eines Tages überhaupt nicht mehr weiß, wer er selber eigentlich ist, sondern nur noch Roboter und nur noch ausführendes Organ von Wesen, die über ihn herrschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist das Bild aus der [[Geisteswissenschaft]]. Ich wollte es nur erwähnt haben, es hat keinen Sinn, darüber zu spintisieren. Man muss es als Tatsache einfach mal hinnehmen, dass die Geisteswissenschaft dazu diese Ergebnisse gibt. Das ist 1906. 1909 schreibt [[A:Rudolf Steiner|Rudolf Steiner]] die &amp;quot;Geheimwissenschaft&amp;quot; ([[a:Geheimwissenschaft im Umriß|GA13]]), da ist nichts davon enthalten, interessanterweise. Da spricht er dann über den [[A:Christus|Christus]] und alles das, was damit im Zusammenhang steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=4635s Das Gesicht der Erde 01:17:15] ===&lt;br /&gt;
So, aber jetzt, die Zeit ist leider schon so weit fortgeschritten. Ich möchte jetzt wenigstens noch erwähnen, wie man verstehen lernen kann das Gesicht der Erde. Die Erde, die ganze Erde hat ja ein bestimmtes Gesicht, und dieses Gesicht ist gekennzeichnet dadurch, dass da die Kontinente, sie finden die da im Wasser, irgendwo im Meereswasser auftauchen als ganz eigenständige Gebilde. Und der größte Teil ist eigentlich Meerwasser, knapp 71% der gesamten [[w:Erdoberfläche#Daten|Erdoberfläche]] ist Meerwasser. Stellen Sie sich das mal vor, fast drei Viertel der Erdoberfläche sind Meerwasser, zusammenhängende Meere, und nur ein Viertel, in etwa ein bisschen mehr wie ein Viertel, sind kontinentale Gebilde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt sind ja diese Kontinente so eigenartig verstreut in der nördlichen Hemisphäre hauptsächlich. Der größte Anteil an kontinentalen Gebilden finden Sie in der nördlichen Hemisphäre und die größte Meeresfläche in der südlichen Hemisphäre und natürlich im Pazifik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=4743s Rätsel der Verteilung der Kontinente 01:19:03] ====&lt;br /&gt;
Wie kommt es dazu, dass wir dieses Gesicht der Erde haben? Welche Kräfte waren da im Spiel, dass dieses Verhältnis von Meer und Wasser in dieser Form entstanden ist? War das immer so? Gilt hier absolutes Prinzip der Aktualität und so weiter? Und das ist alles außerordentlich rätselvoll. Und doch ist man heute durch die verschiedensten Untersuchungen sehr weit gediehen, das erklärlich zu machen, wenn es auch nach wie vor in Bezug auf die treibenden Faktoren unerklärlich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie auf die Landkarte gucken, wir müssen die morgen da mal aufhängen, dann sehen Sie ja, dass wir eine Reihe von Kontinenten haben. Das ist einmal Nordamerika, Südamerika und dann Europa, zusammenhängend mit Asien, und dann der ganze afrikanische Kontinent, mächtig, gewaltig, und dann eben noch Australien und die Antarktis. Das sind die Kontinente. Also Antarktis, Australien, Eurasien, Südamerika, Nordamerika. Was habe ich noch vergessen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[Zuhörerin]&#039;&#039;&#039; Afrika.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie kommt es zu dieser seltsamen Verteilung über die Erdoberfläche? Und nun hat man schon immer gerätselt, wenn man auf die Landkarten geguckt hat, seit es Landkarten gibt, dass da so eine eigenartige Formgestalt sich findet zwischen Afrika und Südamerika, dass die irgendwie, wenn man die ein bisschen verschiebt, dass die da so zusammenpassen. Und man hat natürlich gerätselt, alles Mögliche, bis man eines Tages etwas entdeckt hat, was umwerfend ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man hat nämlich entdeckt in Brasilien, also mehr an der Ostküste, aber mehr nach Süden, nach Argentinien auch hin bis runter nach Feuerland, hat man entdeckt, dass da so kugelrunde Gesteine sich finden. Und dann hat man diese Steine untersucht - das sind im wesentlichen [[w:Granit|Granite]] - und dann hat man plötzlich in Südafrika dasselbe entdeckt, die sogenannten [[w:Tillit|Tillite]]. Und dann hat man in Südindien und an der indischen Westküste auch solche Tillite entdeckt. Da war man sprachlos, erst einmal diese rundlichen Formen, große und kleine Gebilde. Und dann hat man sogar Gekritze – Gekritze heißt Ritze, also so kleine Schleifspuren drauf entdeckt, Gekritze nennt man das. Und dann sagten die, das können ja nur Eiszeitablagerungen sein, Ergebnisse von Eiszeiten, Findlinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Ergebnis war, dass man gesagt hat, die sind ja alle unterschiedlicher granitischer Herkunft, aber immerhin müsste das mal zusammengehängt haben, das Ganze. Und dann hat man sogar noch gesehen, dass die Tillite in Ostafrika, also in Afrika, aber an der Westküste, da in Nigeria – nicht in Nigeria, sondern Angola, und dann kommt ja der Kongo, der einen ganz schmalen Streifen zum Atlantik hat, und dann kommt Nigeria – dass in dieser Gegend die [[w:Streichen_(Geologie)|Ausrichtung]] dieser Tillite dieselbe ist, wie man sie in Brasilien gefunden hat, die Strömungsrichtung, wie die abgelagert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann gab es andere Forscher, die haben dann in Ostafrika, in diesem Winkel da unten, wo Afrika sich ausbuchtet nach Westen – das ist also Nigeria im Wesentlichen – da haben die die Pflanzen studiert und haben festgestellt, dass da oben in Brasilien sich dieselben Pflanzen finden, vor allen Dingen Versteinerungen von Pflanzen. Die Pflanzen haben sich ein bisschen verändert in der Zwischenzeit, die jetzt rezenten Pflanzen. Aber die Versteinerungen, die man in Ostafrika gefunden hat, finden sich auch in Südamerika, da oben im Nordosten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=4845s Alfred Wegeners Theorie 01:20:45] ====&lt;br /&gt;
Und aufgrund all dieser Beobachtungen kam dann ein Mann, der hieß [[w:Alfred_Wegener|Alfred Wegener]]. Also das ist eine echte Berühmtheit, der Alfred Wegener. Der war Klimatologe, kein Geologe, aber ein Geophysiker und Klimatologe, 1880 geboren und 1936 im Inlandeis von Grönland ums Leben gekommen, auf einer Expedition.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Mann hat in der Zeit kurz vor dem Ersten Weltkrieg und dann im Ersten Weltkrieg eine Theorie aufgestellt, die besagt, dass es mal einen Kontinent gegeben habe, [[w:Pangaea|Pangea]] genannt. Pangea, das ist Griechisch. &amp;quot;Pan&amp;quot; heißt überall, also zusammenhängend ein Ding, und &amp;quot;Gea&amp;quot; eben die Erde. Und dass dieser Kontinent einmal Australien, Indien, die Antarktis, Afrika und Südamerika vereint hat. Ein großer Südkontinent, genannt Gondwana, der [[w:Gondwana|Gondwana-Kontinent]]. Das ist ein indischer Stammteil in Südindien, der so ähnlich heißt, Gondar. [Anmerkung: Gondwana war ursprünglich ein eigener Kontinent, der später einen Teil Pangeas bildete].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war natürlich so kühn, sowas zu sagen damals, dass dieser Alfred Wegener mit allen Mitteln, die die Wissenschaft nur irgend zur Verfügung hatte, verspottet worden ist und quasi an die Wand gestellt worden ist und als der größte Fantast hingestellt worden ist, wie man sich denken kann. Und der hat das alles begründet mit diesen Phänomenen, was die Flora, die [[Versteinerung|Versteinerungen]] angeht, hier und dort und eben diese eiszeitlichen Ablagerungen und so weiter. Er hat gesagt, die beiden Kontinente fügen sich so wunderbar. Er wurde völlig verlacht, und er hat sein ganzes Leben darauf verwendet, nachzuweisen, dass es einen eurasischen und anhängend einen nordamerikanischen Nordkontinent gab, dazwischen ein Meeresgürtel, und einen großen Südkontinent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man mal bei den Griechen nachforscht, dann sprechen die immer vom [[w:Okeanos|Okeanos]]. Und dann meinten die einen Wassergürtel um die Erde herum, also wofür heute noch das Mittelmeer ein letzter Rest ist, das Schwarze Meer, das Kaspische Meer, noch ein letzter Rest ist von diesem einzigen erdumspannenden Mittelmeer. Die Griechen haben ja die Erde noch wie einen Diskus angesehen, eine Flachscheibe, wie einen Diskus, und außenrum diesen Okeanos. Das sind noch so letzte Reste von urältesten, nennen wir es, Erinnerungen in der Menschheit, dass offenbar dieser Okeanos, dieser erdumspannende Wassergürtel, bestanden hat und ein Südkontinent im Süden, ein Nordkontinent in der nördlichen Halbkugel. Er wurde verlacht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=5291s Die Entdeckung des mittelatlantischen Rückens 01:28:11] ====&lt;br /&gt;
Nun kam jetzt noch folgendes Phänomen hinzu, dass die Deutschen Ende der 20er Jahre, Anfang der 30er Jahre ein Forschungsschiff ausgerüstet haben, die &amp;quot;[[w:Meteor_(Schiff,_1924)|Meteor]]&amp;quot; hieß die. Und die waren ausgestattet mit allen Messinstrumenten, die man damals zur Verfügung hatte, ausgefeilteste [[w:Echolot|Echolote]], die aus dem U-Boot-Krieg des Ersten Weltkrieges heraus entstanden sind und insbesondere nach der Katastrophe, die mit dem Eisberg gesunken ist, das Schiff südlich von Neufundland, die Titanic.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit der Zeit hat man angefangen, Echolote zu entwickeln, weil die hatte keine Echolote, deswegen ist sie zusammengestoßen mit dem Eisberg. Und die &amp;quot;Meteor&amp;quot; war ausgestattet mit allen Messinstrumenten, und die haben den ganzen Atlantik abgefahren in den 20er, 30er Jahren und haben festgestellt, dass es im Atlantik ein Hochgebirge gibt, der sogenannte [[w:Mittelatlantischer_Rücken|mittelatlantische Rücken]]. Und natürlich hatten die keine Kenntnisse von der Gesteinsart da unten, sondern die hatten nur die Tatsache, dass der da besteht, und zwar 3000 bis 4000 Meter hoch vom Meeresboden unten an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann blieb die ganze Entwicklung stehen durch den Zweiten Weltkrieg, da passierte nichts mehr. Und nach dem Zweiten Weltkrieg haben die Amerikaner die Meeresforschung so richtig in Gang gesetzt und haben den ganzen Pazifik abgefahren mit dem Echolot, und haben da auch so seltsame Meeresrücken gefunden im pazifischen Raum, untermeerisch. Dann haben sie angefangen, den &amp;quot;[[w:Glomar_Challenger|Glomar Challenger]]&amp;quot; zu bauen, auch ein Forschungsschiff, die Amerikaner, und die haben Tiefseebohrungen gemacht. Da hatten sie zum ersten Mal den Beweis über die Beschaffenheit des Tiefseebodens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=5423s Die Erkenntnis der basaltischen Tiefseeböden 01:30:23] ====&lt;br /&gt;
Und was kam raus? Das sind alles keine [[w:Kontinentale_Erdkruste|kontinentalen]] Strukturen, sondern das ist alles [[w:Basalt|Basalt]]. Dass die eigentlichen Tiefseeböden und der mittelatlantische Rücken, das ist alles Basalt. Das hat mit Granit und all dem, was die Kontinente ausmacht, überhaupt nichts zu tun. Das war schon mal ein unglaubliches Ereignis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann haben die Amerikaner und die anderen Länder auch angefangen, mit Forschungsschiffen den ganzen Meeresboden weltweit zu kartieren, am wenigsten der Indik [indischer Ozean]. Das hat man ja gemerkt bei dem Absturz [[w:Malaysia-Airlines-Flug_370|dieser Maschine]], wo sie noch immer suchen, wo sie geblieben ist, diese Maschine, die in Indonesien [Korrektur: Malaysia] gestartet war, nach Peking fliegen sollte und dann irgendwo verschwunden ist im Indik. Das sucht man ja noch heute. Dieses Gebiet war noch nie wirklich kartiert, das fangen sie jetzt erst an aufgrund dieses Ereignisses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedenfalls entdecken die plötzlich, dass die Tiefseeböden alle Basalt sind, durchgehend. Keine granitische Struktur, keine kontinentale Struktur, nichts, gar nichts, sondern alles Basalt. Und zwar hat man dann festgestellt, durch alle möglichen Messungen, dass die Mächtigkeit dieser [[Boden|Tiefseeböden]] sehr gering ist, keineswegs 60 Kilometer, sondern nur 10 Kilometer mächtig, maximal 10 Kilometer. Also ganz hauchdünne Schichten zu den unterliegenden, zur Asthenosphäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=5536s Die Plattentektonik und die Bewegung der Kontinente 01:32:16] ====&lt;br /&gt;
Darauf hat man nun gemerkt, eigentlich hat ja Alfred Wegener gar nicht so Unrecht. Dann hat man den genau studiert und hat gemerkt, in allem stimmt das, was er gesagt hat. Und hat dann gemerkt, dass die ganze Erde sich auflöst in bestimmte Platten. Man nennt es Platten, die Plattentektonik, und zwar in [[w:Plattentektonik#Die_Lithosph%C3%A4renplatten|sieben Riesenplatten]]. Die größte dieser Platten ist die eurasische Platte, also Europa plus Asien, einschließlich dem Indien. Und eine zweite Platte ist dann Australien mit dem indonesischen Archipel. Und eine dritte Platte ist die Antarktis, eine vierte ist Südamerika, eine fünfte ist Nordamerika, und eine sechste ist der Atlantik, und eine siebte ist der Pazifik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also plötzlich löst sich die ganze Erde in Plattenstrukturen auf. Und die [[w:Plattentektonik#Gebirgsbildung_und_Vulkanismus_im_Licht_der_Plattentektonik|Plattengrenzen]] sind dadurch charakterisiert, dass da der größte Vulkanismus ist und dass diese Platten offensichtlich in Bewegung sind und dass man heute noch durch genaueste Messungen nachweisen kann, dass Südamerika und Nordamerika im Jahr ungefähr ein bis zwei Zentimeter voneinander sich entfernen in einem Jahr. Etwas ist es schon, aber in 100 Jahren ist es ein bisschen was.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, wie ist das jetzt zu verstehen, diese Problematik, dass die Kontinente einmal eine Einheit gebildet haben, der Südkontinent und der Nordkontinent? Die sind eben so einschließlich Nordamerika, einschließlich Grönland, die hingen alle zusammen, und dann plötzlich sind die auseinander gedriftet und bilden heute das Gesicht der Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der einzige Kontinent, der einen Ruhepol bildet, weitgehend jedenfalls, ist der afrikanische Kontinent. Der ist &amp;quot;in situ&amp;quot;, an dem Ort schon immer gewesen, hat sich ein bisschen gedreht, ist auch ein bisschen nach Norden gewandert, aber jedenfalls ruht der noch so urtümlich wie in den Urzeiten, und alle anderen Kontinente sind davon geschwommen. Australien hing früher an Afrika dran, Indien hing früher an Afrika dran, und ebenso die Antarktis und ebenso Südamerika, und bildeten diesen Gondwana-Kontinent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=5734s Ausblick 01:35:34] ===&lt;br /&gt;
Jetzt wollen wir uns dann morgen – wie lang machen wir? Die Zeit ist längst um, oh Herrgott, wie sollen wir jetzt aufhören? Also, dann wollen wir dann morgen nochmal die treibenden Kräfte versuchen aufzusuchen, die dieses Kontinentaldrift, wie man sie auch bezeichnet, oder Kontinentalverschiebung, wie sie Alfred Wegener bezeichnet hat, wie das – ob es da einen Erklärungsgrund dafür geben kann für diese Tatsache. Das wollen wir dann morgen betrachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ich möchte jetzt schon sagen, das wird auch genauso mechanisch gesagt wie alles andere auch, und kein Mensch kann sagen, was eigentlich die Idee hinter dem Ganzen ist. Goethe hat grundsätzlich gefragt, wenn er irgendein Phänomen aufgesucht hat, nicht das Phänomen jetzt stehen zu lassen und daran eine Theorie zu knüpfen, sondern immer gefragt: Was sind die treibenden Kräfte, die dieses Phänomen hervorgebracht haben? Und das muss man sich auch heute fragen: Was sind die treibenden Kräfte eigentlich, die dieses Gesicht der Erde geschaffen haben?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da wollen wir uns dann morgen nochmal kurz damit befassen, und dann müssen wir übergehen zur Gesteinskunde, wo wir uns mal die verschiedenen Gesteine anschauen. Und dann wollen wir uns noch kurz mit einer Zeitbetrachtung befassen: Wie kann man überhaupt ein Verständnis entwickeln für Zeitepochen? Ob man von Millionen Jahren eigentlich überhaupt sprechen kann, ist es überhaupt zulässig, Milliarden Jahren? Und dann wollen wir uns mit den verschiedenen Schichten des Krustenaufbaus der Erde genauer im Einzelnen befassen, bis hin zu den Gebirgsbildungen, bis hin zu den Landschaftsstrukturen, die wir heute vorfinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgen früh machen wir weiter. Ich lasse das Buch hier nochmal liegen, da will ich eigentlich gerne morgen noch was vorlesen, wenn wir irgendwie Zeit hätten, von Goethe über den Granit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=5901s Fragen 01:38:21] ===&lt;br /&gt;
[Frage von Zuhörer]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie ist denn das mit dieser Bewegung der Kontinente oder dieser Platten? Das ist ja eine Masse, eine definierte Masse, die sich frei bewegen kann, und ein rotierender Körper in Bewegung im Raum und in sich selbst. Bei Verschiebung der Masse auf einen Punkt haben wir ja in der Physik das Problem des Ungleichgewichts, der Unwucht. Was würde denn passieren, wenn man diese ganze Masse theoretisch berechnet, konzentrieren würde an einem Punkt? Was würde mit der Achse der Erde passieren, mit der Position der Erde im All im Verhältnis zu den anderen Planeten? Mir kommt dann dieser Gedanke, dass diese Bewegung eine Ausgleichsbewegung ist in Bezug auf die Bewegung der Erde im gesamten Raum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Manfred Klett]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber stell dir mal vor, dass die Nordhalbkugel die größte Masse der Kontinente enthält, und die Südhalbkugel die größte Wassermasse, in Verbindung mit dem Pazifik. Das sind so – Wasser hat das spezifische Gewicht von 1, und die Gesteine, die leichtesten Gesteine, haben das spezifische Gewicht von 2,4 bis 2,6. Das heißt also, wie kommt es dazu, dass viel schwerere Gesteine als das Wasser sich an der Nordhalbkugel konzentrieren und sich nicht gleichmäßig irgendwo durch die entsprechenden Kräfte von Nord- und Südpol und allem, was dazwischen an magnetischen Strömungen läuft, dass die sich nicht gleichmäßig verteilt haben? Das müsste doch eigentlich so sein, aber es ist eben nicht so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist viel widersprüchlicher, auch in dem heutigen Weltbild, was man hat, in dieser Hinsicht, so viel Widersprüchliches. Und dennoch muss man sagen, die Tatsache, dass sie mal zusammenhängend waren und dann auseinander gedriftet sind, die kann man nicht mehr widerlegen. Da sprechen alle sinnlich wahrnehmbaren Erscheinungen, also was vor allem die Flora und Fauna angeht, die Versteinerungen und auch die Mineralkörper, gerade die eiszeitlichen Ablagerungen, eine Eiszeit, die vor unserer Eiszeit war, die sogenannte [[w:Permokarbonische_Vereisung|permokarbonische Eiszeit]], da kommen wir nochmal drauf zurück, die damals abgelagert wurden. Es sind so viele Phänomene, die dafür sprechen, dass da Kräfte wirksam waren, ganz spezifischer Art, die sich nicht einfach nur berechnen lassen aus der Achsenstellung der Erde oder Fliehkräften oder sonst wie. Theorien gibt es noch und noch, und jede greift irgendein Phänomen auf, aber dann merkt man, es steht im totalen Widerspruch zu anderen Phänomenen, und man ist da noch an kein Ende gekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Plattentheorie gilt heute. Es gibt sieben große Platten und fünf kleine Platten. Die gilt für so schlüssig, man meint, da ist man heute der Überzeugung, die sei so absolut erklärbar aus allen Zusammenhängen, dass es so ist. Und da kommt dann plötzlich wieder so einer, Wunderlich [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[w:Hans_Georg_Wunderlich|H. G. Wunderlich]](?)] hieß der, der ist leider Gottes in jungen Jahren gestorben, aber das war ein genialer Geologe, so ein Kerl, was hätte der noch in seinem Leben zurechtrücken können. Der fängt dann an, sogar die Plattentheorie zu kritisieren, was auch keiner gewagt hat, sondern sie meinen alle, das sei jetzt klar, die sogenannten Plattentheorien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Phänomene sind auch da, da gibt es Plattengrenzen, die schieben sich aneinander vorbei und erzeugen Erdbeben und alles Mögliche. Das werden wir morgen nochmal sehen. Aber dieser hat sich erkühnt, der Wunderlich, Professor für Geologie in Stuttgart, auch selbst diese Theorie anfängt und hoch, hoch intelligent infrage zu stellen. Also man merkt, das Ganze ist immer noch im Prozess, es geht immer weiter, immer weiter. Aber jeder Schritt ist eben ein Erkenntnisschritt auf dem Wege, und eines Tages, wie der Goethe gesagt hat, wird gewiss einer kommen, der da quasi – wir wollen ihm vorarbeiten. Gut, also dann, bis morgen.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;Folge  [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|1]] - [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|2]] - [[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|3]] - [[Geologie - 4. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|4]] - [[Geologie - 5. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|5]] - [[Geologie - 6. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|6]] - [[Geologie - 7. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|7]] - [[Geologie - 8. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|8]] - [[Geologie - 9. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|9]] - [[Geologie - 10. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|10]] - [[Geologie - 11. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|11]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
== Glossar==&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|A}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|A}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ablagerung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Es gibt also in den &#039;&#039;&#039;Ablagerungen&#039;&#039;&#039; bestimmte Minerale, die nur unter Meeresbedingungen entstehen.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Leitfossilien als Orientierungshilfe 00:32:20|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:32:20]]&lt;br /&gt;
[[Ackerbau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Also die [[Grabenbruch|Grabenbrüche]] in der Welt, die sind von großer Bedeutung und […] meistens auch mit die fruchtbarsten Gegenden für den &#039;&#039;&#039;Ackerbau&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Grabenbrüche weltweit und ihre Bedeutung 00:42:31|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:42:31]]&lt;br /&gt;
[[Ahriman]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Die [[Erdinneres|achte Schicht]] wird dann eben der [[große Zersplitterer]] genannt, also &#039;&#039;&#039;Ahrimans&#039;&#039;&#039; Reich im eigentlichen Sinne.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die 9 Schichten der Erde nach Rudolf Steiner 01:09:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:09:43]]&lt;br /&gt;
Antikräfte (siehe [[Kraft]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Asthenosphäre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Die &#039;&#039;&#039;Asthenosphäre&#039;&#039;&#039; ist 600 Kilometer. Und diese Asthenosphäre […] scheint so zu sein, dass hier ein Zustand besteht, eines, wie man es heute nennt, säkular-plastischen Zustandes […} sehr zähflüssig ist diese [[Erdschichtung|Schicht]] in Bewegung.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Lithosphäre und Asthenosphäre 00:55:13|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:55:13]]&lt;br /&gt;
* „[…] man nimmt an, dass dieser ganze Bereich des äußeren [oberen] und inneren [unteren] [[Erdmantel|Erdmantels]], dass sie eben nicht flüssig sind, wie man immer meint, weil das Magma da oben aus den Vulkanen rauskommt, sondern zähplastisch […] in der &#039;&#039;&#039;Asthenosphäre&#039;&#039;&#039; und dem inneren Erdmantel […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der obere und untere Erdmantel 00:58:15|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:58:15]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|B}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Basalt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] die eigentlichen [[Boden|Tiefseeböden]] und der mittelatlantische Rücken, das ist alles &#039;&#039;&#039;Basalt&#039;&#039;&#039;. Das hat mit Granit und all dem, was die Kontinente ausmacht, überhaupt nichts zu tun.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Erkenntnis der basaltischen Tiefseeböden 01:30:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:30:23]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Boden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] nach dem Zweiten Weltkrieg haben die Amerikaner die Meeresforschung so richtig in Gang gesetzt und haben den ganzen Pazifik abgefahren mit dem Echolot, und haben da auch so seltsame Meeresrücken gefunden im pazifischen Raum, untermeerisch […] und die haben Tiefseebohrungen gemacht. Da hatten sie zum ersten Mal den Beweis über die Beschaffenheit des &#039;&#039;&#039;Tiefseebodens&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Entdeckung des mittelatlantischen Rückens 01:28:11|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:28:11]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] die eigentlichen &#039;&#039;&#039;Tiefseeböden&#039;&#039;&#039; und der mittelatlantische Rücken, das ist alles [[Basalt]]. Das hat mit Granit und all dem, was die Kontinente ausmacht, überhaupt nichts zu tun.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Erkenntnis der basaltischen Tiefseeböden 01:30:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:30:23]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Böse (siehe [[Das Böse]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Christentum]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Wenn man das &#039;&#039;&#039;Christentum&#039;&#039;&#039; verstehen will, ist es nichts anderes als die Verwirklichung des [[Entwicklungsgedanken|Entwicklungsgedankens]], dass ich nicht bei mir stehen bleibe in dem Selbst […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Landwirtschaftliche Kurs und der Entwicklungsgedanke 00:17:58|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:17:58]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{BS|D}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Das Böse]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und alle diese Schritte zur übersinnlichen Erkenntnis […] kann er nur erreichen, wenn er eben auch ein [[Bewusstsein]] für die [[Untersinnlich|untersinnliche Welt]] entwickelt. Das heißt, die Auseinandersetzung mit dem &#039;&#039;&#039;Bösen&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die untersinnliche Welt 01:12:57|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:12:57]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und die [[Erdinneres|neunte Schicht]], die bezeichnet er (R. Steiner) dann als nichts, eigentlich nichts irgendwie beschreibbar, als das Zentrum &#039;&#039;&#039;des Bösen&#039;&#039;&#039; schlechthin.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die 9 Schichten der Erde nach Rudolf Steiner 01:09:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:09:43]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Digitale Welt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Es ist nicht die Atomenergie, sondern die &#039;&#039;&#039;digitale Welt&#039;&#039;&#039;, wo diese [[Kraft|untersinnlichen Kräfte]] nicht nur jetzt explosiv irgendwo wirksam sind, sondern sie ergreifen die [[A:Seele|Seele]] des Menschen und verformen, verändern die Seele des Menschen […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Untersinnliche Kräfte 01:14:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:14:23]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|E}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|E}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Entwicklungsgedanke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] das ist eigentlich eine Prämisse […] die muss jeder für sich selbst beantworten. Inwiefern es wirklich eine Möglichkeit gibt, dass der Mensch nicht nur die &#039;&#039;&#039;Natur&#039;&#039;&#039; zu retten hat, sondern dass er die Natur zu &#039;&#039;&#039;entwickeln&#039;&#039;&#039; hat.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Mission des Menschen in Bezug auf die Natur 00:12:48|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:12:48]]&lt;br /&gt;
* „[…] das ist die Situation des [[Ökologischen Landbau|ökologischen Landbaus]], des &#039;&#039;&#039;Entwicklungsgedankens&#039;&#039;&#039; heute. Man kann der [[Natur]] nie gerecht werden. Man kann sie nie erreichen […] man kann nur den Schaden […] minimieren. Und dieses Gesetz ist eben nur möglich zu durchbrechen, wenn man zum [[Raum und Zeit|Raum […] hinzunimmt […] die Zeit]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Mission des Menschen in Bezug auf die Natur 00:12:48|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:12:48]]&lt;br /&gt;
* „[…] der Begriff der [[Landwirtschaft|landwirtschaftlichen Individualität]], den [[Rudolf Steiner]] zu Beginn des zweiten Vortrages entwickelt, ist nichts anderes wie der verkörperte &#039;&#039;&#039;Entwicklungsgedanke&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Landwirtschaftliche Kurs und der Entwicklungsgedanke 00:17:58|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:17:58]]&lt;br /&gt;
* „Wenn man das [[Christentum]] verstehen will, ist es nichts anderes als die Verwirklichung des &#039;&#039;&#039;Entwicklungsgedankens&#039;&#039;&#039;, dass ich nicht bei mir stehen bleibe in dem Selbst […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Landwirtschaftliche Kurs und der Entwicklungsgedanke 00:17:58|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:17:58]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Erde (Planet)|Erde]] (Planet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] knapp 71% der gesamten &#039;&#039;&#039;Erdoberfläche&#039;&#039;&#039; ist Meerwasser. Stellen Sie sich das mal vor, fast drei Viertel der Erdoberfläche sind Meerwasser […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Das Gesicht der Erde 01:17:15|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:17:15]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erdkern (siehe [[Erdinneres]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Erdinneres]] [9 Erdschichten nach Geisteswissenschaft Rudolf Steiners]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Aber wer kommt schon so ohne weiteres damit zurecht, wenn [[Rudolf Steiner]] in der &amp;quot;Geheimwissenschaft&amp;quot; von den [[a:Hierarchien#Gliederung_der_Hierarchien|neun Hierarchien]] spricht […] Und jetzt erscheint als geisteswissenschaftliches Forschungsergebnis, dass die &#039;&#039;&#039;Erde in ihrem inneren&#039;&#039;&#039; Aufbau neun-gliedrig ist […] dass es eigentlich eine Art Gegenspiegel ist zu den neun Hierarchien.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Das Innere der Erde aus Sicht der Geisteswissenschaft 01:06:05|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:06:05]]&lt;br /&gt;
* „[…] er [R.S.] spricht da als erste Schicht, ich möchte das jetzt nicht an die Tafel malen, als erste Schicht von der [[Mineralerde]], also das, was man die [[Erdkruste]] auch nennen könnte […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die 9 Schichten der Erde nach Rudolf Steiner 01:09:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:09:43]]&lt;br /&gt;
* „[…] dann spricht er von einer &#039;&#039;&#039;zweiten Schicht&#039;&#039;&#039;, das ist die Weicherde.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die 9 Schichten der Erde nach Rudolf Steiner 01:09:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:09:43]]&lt;br /&gt;
* „Die &#039;&#039;&#039;achte Schicht&#039;&#039;&#039; wird dann eben der [[große Zersplitterer]] genannt, also [[Ahriman|Ahrimans]] Reich im eigentlichen Sinne.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die 9 Schichten der Erde nach Rudolf Steiner 01:09:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:09:43]]&lt;br /&gt;
* „Und die &#039;&#039;&#039;neunte Schicht&#039;&#039;&#039;, die bezeichnet er dann als nichts, eigentlich nichts irgendwie beschreibbar, als das Zentrum [[Das Böse|des Bösen]] schlechthin.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die 9 Schichten der Erde nach Rudolf Steiner 01:09:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:09:43]]&lt;br /&gt;
* „[…] &#039;&#039;&#039;Erdkern&#039;&#039;&#039;. Der ist wieder fest, stellt man vor als fest, und zwar in Form von Eisennickel. Da sind unglaubliche Theorien damit verbunden […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Erdkern und seine Schichten 01:00:33|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:00:33]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Erdkruste]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] wenn wir hier jetzt die Erde haben, dann haben wir hier oben, als Alleroberstes, die &#039;&#039;&#039;Erdkruste&#039;&#039;&#039;. Und diese Erdkruste ist nicht dicker als bei der Orangenschale, die Orangenschale ist schon ziemlich dick, die Apfelschale vielleicht.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Aufbau der Erde nach seismischen Erkenntnissen 00:52:34|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:52:34]]&lt;br /&gt;
* „60 Kilometer mächtig ist also die kontinentale &#039;&#039;&#039;Kruste&#039;&#039;&#039;, so sagt man heute.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Aufbau der Erde nach seismischen Erkenntnissen 00:52:34|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:52:34]]&lt;br /&gt;
[[Erdmantel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und diese beiden zusammen [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[Lithospäre]] und [[Asthenosphäre]]] nennt man den äußeren [oberen] &#039;&#039;&#039;Erdmantel&#039;&#039;&#039;. Und darunter nun eine weitere [[Erdschichtung|Schicht]], noch viel mächtiger, und die bezeichnet man jetzt als den inneren [unteren] Erdmantel.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der obere und untere Erdmantel 00:58:15|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:58:15]]&lt;br /&gt;
* „[…] man nimmt an, dass dieser ganze Bereich des äußeren [oberen] und inneren [unteren] &#039;&#039;&#039;Erdmantels&#039;&#039;&#039;, dass sie eben nicht flüssig sind, wie man immer meint, weil das Magma da oben aus den Vulkanen rauskommt, sondern zähplastisch […] in der [[Asthenosphäre]] und dem inneren Erdmantel […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der obere und untere Erdmantel 00:58:15|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:58:15]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Erdschichtung, äussere Wissenschaft]] (9 Erdschichten nach Geisteswissenschaft Rudolf Steiners siehe [[Erdinneres]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „So ist die [[Stratigraphie]], das heißt, das, was der Laie entdeckt hat, die &#039;&#039;&#039;Schichtungen&#039;&#039;&#039; der äußersten [[Erdkruste]], die kann man sich dann nach und nach erschließen, wenn man in verschiedenen Gegenden die Steinbrüche aufsucht.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Methoden zur Erforschung der Erdkruste 00:26:29|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:26:29]]&lt;br /&gt;
* „Die [[Asthenosphäre]] ist 600 Kilometer. Und diese Asthenosphäre […] scheint so zu sein, dass hier ein Zustand besteht, eines, wie man es heute nennt, säkular-plastischen Zustandes […} sehr zähflüssig ist diese &#039;&#039;&#039;Schicht&#039;&#039;&#039; in Bewegung.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Lithosphäre und Asthenosphäre 00:55:13|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:55:13]]&lt;br /&gt;
* „Und diese beiden zusammen [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[Lithospäre]] und [[Asthenosphäre]]] nennt man den äußeren [oberen] [[Erdmantel]]. Und darunter nun eine weitere &#039;&#039;&#039;Schicht&#039;&#039;&#039;, noch viel mächtiger, und die bezeichnet man jetzt als den inneren [unteren] Erdmantel.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der obere und untere Erdmantel 00:58:15|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:58:15]]&lt;br /&gt;
* „[…] das große [[w:Erdbeben_von_San_Francisco_1906|Erdbeben von San Francisco]]. Das war 1906, glaube ich […] ich gehe davon aus, dass Rudolf Steiner daraufhin dann [[a:GA_96|diese Vorträge [GA96]]] gehalten hat […] Und da schildert er den &#039;&#039;&#039;Aufbau der Erde&#039;&#039;&#039; vom geisteswissenschaftlichen Standpunkt aus. Und der ist nun so, dass er dort eine Achtgliederung des Erdinhalts schildert und noch eine neunte […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Das Innere der Erde aus Sicht der Geisteswissenschaft 01:06:05|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:06:05]]&lt;br /&gt;
[[Höhere Erkenntnis|Erkenntnis (höhere)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und das kann man den Schritt tun zur &#039;&#039;&#039;höheren Erkenntnis&#039;&#039;&#039; über die [[Imagination]], zur [[Inspiration]], zur [[Intuition]], also die Schritte der [[Übersinnlich|übersinnlichen]] Erkenntnis.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die untersinnliche Welt 01:12:57|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:12:57]]&lt;br /&gt;
* „Und alle diese Schritte zur &#039;&#039;&#039;übersinnlichen Erkenntnis&#039;&#039;&#039; […] kann er nur erreichen, wenn er eben auch ein [[Bewusstsein]] für die [[Untersinnlich|untersinnliche Welt]] entwickelt. Das heißt, die Auseinandersetzung mit dem [[Das Böse|Bösen]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die untersinnliche Welt 01:12:57|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:12:57]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Erosionsschlucht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] die &#039;&#039;&#039;Erosionsschluchten&#039;&#039;&#039;, wo man wunderbar die [[Erdkruste]] in ihrem Aufbau erkennen kann, und die gibt es nirgends so toll entwickelt wie in den Rocky Mountains in Amerika&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Erosionsschluchten 00:45:36|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:45:36]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|F}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|F}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|G}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|G}}Gebirgsbildung (siehe [[Gebirge]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Das Zweite ist, dass man die &#039;&#039;&#039;Gebirgsbildungen&#039;&#039;&#039; studiert […], [[Gestein|Gesteinsbildungen]] im Gebirge, dann kann man auch allmählich ein Bild gewinnen für das, was unter den eigenen Füßen ansteht, aber unsichtbar ist. Im Gebirge wird es sichtbar […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Studium der Gebirgsbildungen 00:30:49|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:30:49]]&lt;br /&gt;
[[Gedanke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Wir praktizieren ständig [[Übersinnlich|Übersinnlichkeit]] in unserem &#039;&#039;&#039;Gedankenleben&#039;&#039;&#039;, in unserem [[Gefühl|Gefühlsleben]], in unserem [[Wille|Willensleben]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die untersinnliche Welt 01:12:57|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:12:57]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Gefühl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Wir praktizieren ständig [[Übersinnlich|Übersinnlichkeit]] in unserem [[Gedanke|Gedankenleben]], in unserem &#039;&#039;&#039;Gefühlsleben&#039;&#039;&#039;, in unserem [[Wille|Willensleben]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die untersinnliche Welt 01:12:57|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:12:57]]&lt;br /&gt;
[[Gestein]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Das Zweite ist, dass man die [[Gebirge|Gebirgsbildungen]] studiert […] wo auch immer auf der Welt, und studiert jetzt wirklich solche Gebirgsbildungen, &#039;&#039;&#039;Gesteinsbildungen&#039;&#039;&#039; im Gebirge, dann kann man auch allmählich ein Bild gewinnen für das, was unter den eigenen Füßen ansteht, aber unsichtbar ist. Im Gebirge wird es sichtbar […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Studium der Gebirgsbildungen 00:30:49|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:30:49]]&lt;br /&gt;
* „[[Lithosphäre]], die Gesteinssphäre, Lithos heißt auf Griechisch der &#039;&#039;&#039;Gestein&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Lithosphäre und Asthenosphäre 00:55:13|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:55:13]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gesteinsbildung (siehe [[Gestein]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gesteinssphäre (siehe [[Gestein]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Goethe]], Johann Wolfgang von&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „&#039;&#039;&#039;Goethe&#039;&#039;&#039; hat grundsätzlich gefragt, wenn er irgendein [[Phänomen]] aufgesucht hat, nicht das Phänomen jetzt stehen zu lassen und daran eine Theorie zu knüpfen, sondern immer gefragt: Was sind die treibenden [[Kraft|Kräfte]], die dieses Phänomen hervorgebracht haben?&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Ausblick 01:35:34|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:35:34]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Gondwana]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] das ist eine echte Berühmtheit, der [[Wegener, Alfred|Alfred Wegener]]. Der war […] ein Geophysiker und Klimatologe, 1880 geboren und 1936 im Inlandeis von Grönland ums Leben gekommen, auf einer Expedition. Dieser Mann hat […] eine Theorie aufgestellt, die besagt, dass es mal einen Kontinent gegeben habe, [[Pangea]] […] Und dass dieser Kontinent einmal Australien, Indien, die Antarktis, Afrika und Südamerika vereint hat. Ein großer Südkontinent, genannt &#039;&#039;&#039;Gondwana&#039;&#039;&#039; […}&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Alfred Wegeners Theorie 01:20:45|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:20:45]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Australien hing früher an Afrika dran, Indien hing früher an Afrika dran, und ebenso die Antarktis und ebenso Südamerika, und bildeten diesen &#039;&#039;&#039;Gondwana&#039;&#039;&#039;-[[Kontinent]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Plattentektonik und die Bewegung der Kontinente 01:32:16|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:32:16]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Grabenbruch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Eine besondere Form der [[Tektonik]] sind dann die &#039;&#039;&#039;Grabenbrüche&#039;&#039;&#039;. […] Der berühmteste Grabenbruch in Europa […] ist das [[w:Oberrheinische_Tiefebene|Rheintal]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Studium der Gebirgsbildungen 00:30:49|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:38:20]]&lt;br /&gt;
* „Das Rheintal von Basel bis nach Frankfurt und dann noch bis Bingen, ist ein riesenhafter &#039;&#039;&#039;Grabenbruch&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Grabenbrüche: Das Rheintal als Beispiel 00:40:06|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:40:06]]&lt;br /&gt;
* „Also die &#039;&#039;&#039;Grabenbrüche&#039;&#039;&#039; in der Welt, die sind von großer Bedeutung und […] meistens auch mit die fruchtbarsten Gegenden für den [[Ackerbau]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Grabenbrüche weltweit und ihre Bedeutung 00:42:31|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:42:31]]&lt;br /&gt;
* „Da gibt es nochmal einen riesen &#039;&#039;&#039;Grabenbruch&#039;&#039;&#039; auf Erden, das ist der [[w:Ostafrikanischer_Graben|ostafrikanische Graben]], der zieht sich von Mosambik unten, zieht er sich rauf bis ans Rote Meer, und das [[w:Rotes_Meer|Rote Meer]] selber ist auch ein Grabenbruch.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Grabenbrüche weltweit und ihre Bedeutung 00:42:31|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:42:31]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|H}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|H}}[[Haeckel, Ernst]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Übrigens geht der Begriff der [[Ökologie]] auf &#039;&#039;&#039;Haeckel&#039;&#039;&#039; zurück […] der hat diesen Begriff überhaupt erst gebildet. Und aus diesem Bewusstsein heraus ist der [[w:Ökologische_Landwirtschaft|ökologische Landbau]] entstanden.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Entwicklungsgedanke im ökologischen Bewusstsein 00:07:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:07:23]]&lt;br /&gt;
Höhere Erkenntnis (siehe [[Höhere Erkenntnis|Erkenntnis, höhere]])&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|I}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|I}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Imagination]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und das kann man den Schritt tun zur [[Höhere Erkenntnis|höheren Erkenntnis]] über die &#039;&#039;&#039;Imagination&#039;&#039;&#039;, zur [[Inspiration]], zur [[Intuition]], also die Schritte der [[Übersinnlich|übersinnlichen]] Erkenntnis.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die untersinnliche Welt 01:12:57|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:12:57]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Inspiration]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und das kann man den Schritt tun zur [[Höhere Erkenntnis|höheren Erkenntnis]] über die [[Imagination]], zur &#039;&#039;&#039;Inspiration&#039;&#039;&#039;, zur [[Intuition]], also die Schritte der [[Übersinnlich|übersinnlichen]] Erkenntnis.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Urknalltheorie und ihre Implikationen 00:03:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:12:57]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Intuition]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und das kann man den Schritt tun zur [[Höhere Erkenntnis|höheren Erkenntnis]] über die [[Imagination]], zur [[Inspiration]], zur &#039;&#039;&#039;Intuition&#039;&#039;&#039;, also die Schritte der [[Übersinnlich|übersinnlichen]] Erkenntnis.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Urknalltheorie und ihre Implikationen 00:03:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:12:57]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|J}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|J}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|K}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|K}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kernspaltung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und dann 1938, im Januar, im Kaiser-Wilhelm-Institut in Berlin, hat Hahn, Strassmann und Lise Meitner die erste &#039;&#039;&#039;Kernspaltung&#039;&#039;&#039; im Versuch vollzogen. Also wir haben es hier mit der Schilderung aus der [[Geisteswissenschaft]] mit etwas zu tun, was ganz in die [[Untersinnlichkeit]] führt, also in das Reich der Antikräfte […] Evolutionskräfte sind, die [[Kraft|Antikräfte]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Untersinnliche Kräfte 01:14:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:14:23]]&lt;br /&gt;
[[Kontinent]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] der &#039;&#039;&#039;Südkontinent&#039;&#039;&#039; und der Nordkontinent? Die sind eben so einschließlich Nordamerika, einschließlich Grönland, die hingen alle zusammen, und dann plötzlich sind die auseinander gedriftet und bilden heute das Gesicht der [[Erde (Planet)|Erde]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Plattentektonik und die Bewegung der Kontinente 01:32:16|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:32:16]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Der einzige &#039;&#039;&#039;Kontinent&#039;&#039;&#039;, der einen Ruhepol bildet, weitgehend jedenfalls, ist der afrikanische Kontinent. Der ist &amp;quot;in situ&amp;quot;, an dem Ort schon immer gewesen […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Plattentektonik und die Bewegung der Kontinente 01:32:16|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:32:16]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Australien hing früher an Afrika dran, Indien hing früher an Afrika dran, und ebenso die Antarktis und ebenso Südamerika, und bildeten diesen Gondwana-&#039;&#039;&#039;Kontinent&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Plattentektonik und die Bewegung der Kontinente 01:32:16|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:32:16]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] dennoch muss man sagen, die Tatsache, dass sie [&#039;&#039;&#039;Kontinente&#039;&#039;&#039;] mal zusammenhängend waren und dann auseinander gedriftet sind, die kann man nicht mehr widerlegen.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Fragen 01:38:21|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:38:21]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kontinentalverschiebung (siehe [[Kontinent]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kraft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und dann 1938, im Januar, im Kaiser-Wilhelm-Institut in Berlin, hat Hahn, Strassmann und Lise Meitner die erste [[Kernspaltung]] im Versuch vollzogen. Also wir haben es hier mit der Schilderung aus der [[Geisteswissenschaft]] mit etwas zu tun, was ganz in die [[Untersinnlichkeit]] führt, also in das Reich der Antikräfte […] Evolutionskräfte sind, die &#039;&#039;&#039;Antikräfte&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Untersinnliche Kräfte 01:14:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:14:23]]&lt;br /&gt;
* „Es ist nicht die Atomenergie, sondern die [[digitale Welt]], wo diese &#039;&#039;&#039;untersinnlichen Kräfte&#039;&#039;&#039; nicht nur jetzt explosiv irgendwo wirksam sind, sondern sie ergreifen die [[A:Seele|Seele]] des Menschen und verformen, verändern die Seele des Menschen […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Untersinnliche Kräfte 01:14:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:14:23]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|L}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|L}}Landwirtschaftliche Individualität (siehe [[Landwirtschaft]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] der Begriff der &#039;&#039;&#039;landwirtschaftlichen Individualität&#039;&#039;&#039;, den [[Rudolf Steiner]] zu Beginn des zweiten Vortrages entwickelt, ist nichts anderes wie der verkörperte [[Entwicklungsgedanke]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Landwirtschaftliche Kurs und der Entwicklungsgedanke 00:17:58|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:17:58]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Landwirtschaftlicher Kurs als Zusammenfassung|Landwirtschaftlicher Kurs]] (Begriff)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Insofern ist wirklich der [[Entwicklungsgedanke]] dem &#039;&#039;&#039;landwirtschaftlichen Kurs&#039;&#039;&#039; und der Anthroposophie von vorne bis hinten immanent.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Landwirtschaftliche Kurs und der Entwicklungsgedanke 00:17:58|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:17:58]]&lt;br /&gt;
Leitfossilien (siehe [[Fossilien]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] ein Weiteres in Bezug auf die [[Stratigraphie]]: Da kann man sich orientieren an den sogenannten &#039;&#039;&#039;Leitfossilien&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Leitfossilien als Orientierungshilfe 00:32:20|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:32:20]]&lt;br /&gt;
[[Lithosphäre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „&#039;&#039;&#039;Lithosphäre&#039;&#039;&#039;, die Gesteinssphäre, Lithos heißt auf Griechisch der [[Gestein]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Lithosphäre und Asthenosphäre 00:55:13|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:55:13]]&lt;br /&gt;
* „[…] die &#039;&#039;&#039;Lithosphäre&#039;&#039;&#039; […] die ist ungefähr 100 bis 120 Kilometer.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Lithosphäre und Asthenosphäre 00:55:13|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:55:13]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|M}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|M}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Mineralerde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] er [R.S.] spricht da als [[Erdinneres|erste Schicht]], ich möchte das jetzt nicht an die Tafel malen, als erste Schicht von der &#039;&#039;&#039;Mineralerde&#039;&#039;&#039;, also das, was man die [[Erdkruste]] auch nennen könnte […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die 9 Schichten der Erde nach Rudolf Steiner 01:09:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:09:43]]&lt;br /&gt;
[[Mittelatlantischer Rücken]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und die &amp;quot;Meteor&amp;quot; war ausgestattet mit allen Messinstrumenten, und die haben den ganzen Atlantik abgefahren in den 20er, 30er Jahren und haben festgestellt, dass es im Atlantik ein Hochgebirge gibt, der sogenannte &#039;&#039;&#039;mittelatlantische Rücken&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Entdeckung des mittelatlantischen Rückens 01:28:11|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:28:11]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|N}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|N}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Nachhaltigkeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[[Ökologischer Landbau|ökologische Landbau]] […] in einer zwiespältigen Situation. Weil er treu studiert […] was in der Natur an Gesetzen waltet, dass man dem versucht Rechnung zu tragen […] dass wir das erhalten müssen. Daraus ergibt sich aber kein Zukunftsgesichtspunkt, sondern &#039;&#039;&#039;Nachhaltigkeit&#039;&#039;&#039; heißt dann nur Fortsetzen dessen, was schon da ist […] der Mensch eigentlich nur Zerstörer ist, und nicht Entwickler.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Kritik am ökologischen Landbau und der Nachhaltigkeit 00:09:08|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:09:08]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Natur]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] das ist eigentlich eine Prämisse […] die muss jeder für sich selbst beantworten. Inwiefern es wirklich eine Möglichkeit gibt, dass der Mensch nicht nur die &#039;&#039;&#039;Natur&#039;&#039;&#039; zu retten hat, sondern dass er die [[Entwicklungsgedanke|Natur zu entwickeln]] hat.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Mission des Menschen in Bezug auf die Natur 00:12:48|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:12:48]]&lt;br /&gt;
* „Jeder [[Gestein|Steinbruch]] lässt einen im Buch der &#039;&#039;&#039;Natur&#039;&#039;&#039; lesen.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Methoden zur Erforschung der Erdkruste 00:26:29|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:26:29]]&lt;br /&gt;
[[Novalis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] im Sinne des Spruches von [[A:Novalis|Novalis]] […] Wir stehen in einer Mission, zur Bildung der Erde sind wir berufen.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Mission des Menschen in Bezug auf die Natur 00:12:48|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:12:48]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|O}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|O}}[[Okeanos]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Wenn man mal bei den Griechen nachforscht, dann sprechen die immer vom &#039;&#039;&#039;Okeanos&#039;&#039;&#039;. Und dann meinten die einen Wassergürtel um die Erde herum […] Das sind noch so letzte Reste von urältesten, nennen wir es, Erinnerungen in der Menschheit […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Alfred Wegeners Theorie 01:20:45|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:20:45]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ökologie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Übrigens geht der Begriff der &#039;&#039;&#039;Ökologie&#039;&#039;&#039; auf [[Haeckel, Ernst|Haeckel]] zurück […] der hat diesen Begriff überhaupt erst gebildet. Und aus diesem Bewusstsein heraus ist der [[Ökologischer Landbau|ökologische Landbau]] entstanden.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Entwicklungsgedanke im ökologischen Bewusstsein 00:07:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:07:23]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ökologischer Landbau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „&#039;&#039;&#039;ökologische Landbau&#039;&#039;&#039; […] in einer zwiespältigen Situation. Weil er treu studiert […] was in der Natur an Gesetzen waltet, dass man dem versucht Rechnung zu tragen […] dass wir das erhalten müssen. Daraus ergibt sich aber kein Zukunftsgesichtspunkt, sondern [[Nachhaltigkeit]] heißt dann nur Fortsetzen dessen, was schon da ist […] der Mensch eigentlich nur Zerstörer ist, und nicht Entwickler.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Kritik am ökologischen Landbau und der Nachhaltigkeit 00:09:08|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:09:08]]&lt;br /&gt;
* „… das ist die Situation des &#039;&#039;&#039;ökologischen Landbaus&#039;&#039;&#039;, des [[Entwicklungsgedanke|Entwicklungsgedankens]] heute. Man kann der [[Natur]] nie gerecht werden. Man kann sie nie erreichen […] man kann nur den Schaden […] minimieren. Und dieses Gesetz ist eben nur möglich zu durchbrechen, wenn man zum [[Raum und Zeit|Raum […] hinzunimmt […] die Zeit]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Mission des Menschen in Bezug auf die Natur 00:12:48|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:12:48]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|P}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|P}}[[Pangäa]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] das ist eine echte Berühmtheit, der [[Wegener, Alfred|Alfred Wegener]]. Der war […] ein Geophysiker und Klimatologe, 1880 geboren und 1936 im Inlandeis von Grönland ums Leben gekommen, auf einer Expedition. Dieser Mann hat […] eine Theorie aufgestellt, die besagt, dass es mal einen Kontinent gegeben habe, &#039;&#039;&#039;Pangäa&#039;&#039;&#039; […] Und dass dieser Kontinent einmal Australien, Indien, die Antarktis, Afrika und Südamerika vereint hat. Ein großer Südkontinent, genannt [[Gondwana]] […}&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Alfred Wegeners Theorie 01:20:45|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:20:45]]&lt;br /&gt;
[[Phänomen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[[Goethe]] hat grundsätzlich gefragt, wenn er irgendein &#039;&#039;&#039;Phänomen&#039;&#039;&#039; aufgesucht hat, nicht das Phänomen jetzt stehen zu lassen und daran eine Theorie zu knüpfen, sondern immer gefragt: Was sind die treibenden [[Kraft|Kräfte]], die dieses Phänomen hervorgebracht haben?&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Ausblick 01:35:34|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:35:34]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Platten und Plattentektonik (siehe [[Tektonik]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Plutonite]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] man hat oben die [[w:Erdkruste|Erdkruste]], da hat man jetzt Ablagerungen […] Eine ganze Fülle von Schichten, Schichten, Schichten. Und da drunter ist was. Und das ist das Urgestein. Das sind die &#039;&#039;&#039;Plutonite&#039;&#039;&#039; …&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Erscheinung der Plutonite und Urgesteine 00:35:33|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:35:33]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|Q}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|Q}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|R}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|R}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Raum und Zeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „… das ist die Situation des [[Ökologischer Landbau|ökologischen Landbaus]], des [[Entwicklungsgedanke|Entwicklungsgedankens]] heute. Man kann der [[Natur]] nie gerecht werden. Man kann sie nie erreichen […] man kann nur den Schaden […] minimieren. Und dieses Gesetz ist eben nur möglich zu durchbrechen, wenn man zum &#039;&#039;&#039;Raum […] hinzunimmt […] die Zeit&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Mission des Menschen in Bezug auf die Natur 00:12:48|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:12:48]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|S}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|S}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schichtung (siehe [[Erdschichtung]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seele]] (Menschenseele)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Es ist nicht die Atomenergie, sondern die [[digitale Welt]], wo diese [[Kraft|untersinnlichen Kräfte]] nicht nur jetzt explosiv irgendwo wirksam sind, sondern sie ergreifen die &#039;&#039;&#039;Seele&#039;&#039;&#039; des Menschen und verformen, verändern die Seele des Menschen […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Untersinnliche Kräfte 01:14:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:14:23]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seismik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] das Bedeutendste von allem, mit dem man heute überhaupt über die [[Erdkruste]] bis hin zum Zentrum der Erde vorstößt […] ist die &#039;&#039;&#039;Seismik&#039;&#039;&#039;. Die Seismik, das heißt die Messung von Erdbebenwellen oder künstlich erzeugten Wellen.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Seismik als Schlüssel zum Erdinneren 00:47:47|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:47:47]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und die &#039;&#039;&#039;Seismik&#039;&#039;&#039;, die hat sich natürlich schon so nach und nach vor dem Zweiten Weltkrieg entwickelt.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Seismik als Schlüssel zum Erdinneren 00:47:47|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:47:47]]&lt;br /&gt;
* „[…] jedes [[Erdbeben]] oder jede künstlich erzeugte Explosion auf Erden erzeugt Wellen. […] da sind natürlich ungeheure Explosionswellen ausgelöst worden, und da hat man überall Messapparate hingestellt, &#039;&#039;&#039;seismische Geräte&#039;&#039;&#039;, um die Ankunft der Wellen und deren Geschwindigkeit und Stärke zu messen.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Seismik als Schlüssel zum Erdinneren 00:47:47|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:47:47]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steinbruch (siehe [[Gestein]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Jeder &#039;&#039;&#039;Steinbruch&#039;&#039;&#039; lässt einen im Buch der [[Natur]] lesen.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Methoden zur Erforschung der Erdkruste 00:26:29|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:26:29]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Stratigraphie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „So ist die &#039;&#039;&#039;Stratigraphie&#039;&#039;&#039;, das heißt, das, was der Laie entdeckt hat, die [[Erdeschichtung|Schichtungen]] der äußersten Erdkruste, die kann man sich dann nach und nach erschließen, wenn man in verschiedenen Gegenden die Steinbrüche aufsucht.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Methoden zur Erforschung der Erdkruste 00:26:29|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:26:29]]&lt;br /&gt;
* „[…] ein Weiteres in Bezug auf die &#039;&#039;&#039;Stratigraphie&#039;&#039;&#039;: Da kann man sich orientieren an den sogenannten [[Fossilien|Leitfossilien]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Leitfossilien als Orientierungshilfe 00:32:20|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:32:20]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|T}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|T}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Tektonik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Ein Weiteres ist die &#039;&#039;&#039;Tektonik&#039;&#039;&#039;. Tektonik heißt eigentlich auch so viel wie der Bau der [[Erdkruste]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Tektonik und ihre Phänomene 00:38:20|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:38:20]]&lt;br /&gt;
* „Eine besondere Form der &#039;&#039;&#039;Tektonik&#039;&#039;&#039; sind dann die [[Grabenbruch|Grabenbrüche]]. […] Der berühmteste Grabenbruch in Europa […] ist das [[w:Oberrheinische_Tiefebene|Rheintal]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Tektonik und ihre Phänomene 00:38:20|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:38:20]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] hat dann gemerkt, dass die ganze [[Erde (Planet)|Erde]] sich auflöst in bestimmte Platten. Man nennt es Platten, die [[Tektonik|Plattentektonik]], und zwar in [[w:Plattentektonik#Die_Lithosph%C3%A4renplatten|sieben Riesenplatten]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Plattentektonik und die Bewegung der Kontinente 01:32:16|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:32:16]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] plötzlich löst sich die ganze Erde in Plattenstrukturen auf. Und die [[w:Plattentektonik#Gebirgsbildung_und_Vulkanismus_im_Licht_der_Plattentektonik|Plattengrenzen]] sind dadurch charakterisiert, dass da der größte Vulkanismus ist und dass diese Platten offensichtlich in Bewegung sind […] ungefähr ein bis zwei Zentimeter […] in einem Jahr.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Plattentektonik und die Bewegung der Kontinente 01:32:16|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:32:16]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tiefseeboden (siehe [[Boden]])&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|U}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|U}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Übersinnlich]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Wir praktizieren ständig &#039;&#039;&#039;Übersinnlichkeit&#039;&#039;&#039; in unserem [[Gedanke|Gedankenleben]], in unserem [[Gefühl|Gefühlsleben]], in unserem [[Wille|Willensleben]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die untersinnliche Welt 01:12:57|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:12:57]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übersinnlichen Erkenntnis (siehe [[höhere Erkenntnis]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Untersinnlich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und alle diese Schritte zur [[Übersinnliche Erkenntnis|übersinnlichen Erkenntnis]] […] kann er nur erreichen, wenn er eben auch ein [[Bewusstsein]] für die &#039;&#039;&#039;untersinnliche Welt&#039;&#039;&#039; entwickelt. Das heißt, die Auseinandersetzung mit dem [[Das Böse|Bösen]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die untersinnliche Welt 01:12:57|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:12:57]]&lt;br /&gt;
* „Das ist die &#039;&#039;&#039;untersinnliche&#039;&#039;&#039; Welt, also wo Magnetismus, Elektrizität und Kernenergie wirksam sind.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die untersinnliche Welt 01:12:57|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:12:57]]&lt;br /&gt;
* „Und dann 1938, im Januar, im Kaiser-Wilhelm-Institut in Berlin, hat Hahn, Strassmann und Lise Meitner die erste [[Kernspaltung]] im Versuch vollzogen. Also wir haben es hier mit der Schilderung aus der [[Geisteswissenschaft]] mit etwas zu tun, was ganz in die &#039;&#039;&#039;Untersinnlichkeit&#039;&#039;&#039; führt, also in das Reich der Antikräfte […] Evolutionskräfte sind, die [[Kraft|Antikräfte]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Untersinnliche Kräfte 01:14:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:14:23]]&lt;br /&gt;
Untersinnliche Kräfte (siehe [[Kraft]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Urknall]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Wenn man diese &#039;&#039;&#039;Urknalltheorie&#039;&#039;&#039; nimmt, die geht letzten Endes in den Anfängen auf [[w:Immanuel_Kant|Kant]] und [[w:Pierre-Simon_Laplace|Laplace]] zurück.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Urknalltheorie und ihre Implikationen 00:03:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:03:43]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|V}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|V}}[[Vererbungstheorie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und dann 1869 [[Gregor Mendel]] mit der Begründung der Vererbungstheorie. Er hat die Vererbungsgesetze experimentell entdeckt …“ [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Einleitung und Rückblick 00:00:27|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:00:27]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|W}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|W}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wegener, Alfred]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] das ist eine echte Berühmtheit, der &#039;&#039;&#039;Alfred Wegener&#039;&#039;&#039;. Der war […] ein Geophysiker und Klimatologe, 1880 geboren und 1936 im Inlandeis von Grönland ums Leben gekommen, auf einer Expedition. Dieser Mann hat […] eine Theorie aufgestellt, die besagt, dass es mal einen Kontinent gegeben habe, [[Pangea]] […] Und dass dieser Kontinent einmal Australien, Indien, die Antarktis, Afrika und Südamerika vereint hat. Ein großer Südkontinent, genannt [[Gondwana]] […}&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Alfred Wegeners Theorie 01:20:45|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:20:45]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wille]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Wir praktizieren ständig [[Übersinnlich|Übersinnlichkeit]] in unserem [[Gedanke|Gedankenleben]], in unserem [[Gefühl|Gefühlsleben]], in unserem &#039;&#039;&#039;Willensleben&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die untersinnliche Welt 01:12:57|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:12:57]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|X}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|X}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|Y}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|Y}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|Z}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|Z}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|0-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|0-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9 Erdschichten nach Geisteswissenschaft Rudolf Steiners (siehe [[Erdinneres]])&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;Folge  [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|1]] - [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|2]] - [[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|3]] - [[Geologie - 4. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|4]] - [[Geologie - 5. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|5]] - [[Geologie - 6. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|6]] - [[Geologie - 7. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|7]] - [[Geologie - 8. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|8]] - [[Geologie - 9. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|9]] - [[Geologie - 10. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|10]] - [[Geologie - 11. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|11]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
[[Manfred Klett|| zurück zu Manfred Klett |]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Artikel unten}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausbildungsbetrieb]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausbildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:biologisch-dynamisch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bodenentwicklung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dottenfelderhof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 327]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rudolf Steiner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lehrer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landbauschule Dottenfelderhof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landwirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landwirtschaftlicher Kurs]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gunter Gebhard]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seminare]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkribiert von Stefan Sylla]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 100%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortragszyklus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dambe</name></author>
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		<title>Raum und Zeit</title>
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		<updated>2026-09-29T13:17:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dambe: Die Seite wurde neu angelegt: „{{Artikel oben}}  == Glossar ==  * „… das ist die Situation des ökologischen Landbaus, des Entwicklungsgedankens heute. Man kann der Natur nie gerecht werden. Man kann sie nie erreichen […] man kann nur den Schaden […] minimieren. Und dieses Gesetz ist eben nur möglich zu durchbrechen, wenn man zum &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Raum […] hinzunimmt […] die Zeit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&amp;quot; Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Glossar ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „… das ist die Situation des [[Ökologischer Landbau|ökologischen Landbaus]], des [[Entwicklungsgedanke|Entwicklungsgedankens]] heute. Man kann der [[Natur]] nie gerecht werden. Man kann sie nie erreichen […] man kann nur den Schaden […] minimieren. Und dieses Gesetz ist eben nur möglich zu durchbrechen, wenn man zum &#039;&#039;&#039;Raum […] hinzunimmt […] die Zeit&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Mission des Menschen in Bezug auf die Natur 00:12:48|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:12:48]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Artikel unten}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dambe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://biodyn.wiki/index.php?title=Geologie_-_2._Folge_mit_Manfred_Klett_und_Gunter_Gebhard,_2017&amp;diff=28578</id>
		<title>Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://biodyn.wiki/index.php?title=Geologie_-_2._Folge_mit_Manfred_Klett_und_Gunter_Gebhard,_2017&amp;diff=28578"/>
		<updated>2026-09-29T11:44:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dambe: Übertrag bis R&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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[[Datei:Geologie - 2. Folge Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A|thumb|Vortrag vom 17. Juli 2017[https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A hier klicken um zum Video zu gelangen]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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|}__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription von Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=27s Einleitung und Rückblick 00:00:27] ===&lt;br /&gt;
Ja, also, können wir fortfahren. Die letzten fünf Minuten, habe ich gehört, die sind nicht mehr so ganz aufs Band gekommen. Ich will nochmal kurz wiederholen, was da am Ende unserer Vortragsbetrachtung ich noch versucht habe anzudeuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hatte zuletzt gesagt, dass [[A:Rudolf Steiner|Rudolf Steiner]] die gesamte [[A:Anthroposophie|anthroposophische Geisteswissenschaft]] gegründet hat, auf die Tatsache, dass drei maßgebliche Persönlichkeiten im 19. Jahrhundert als Hauptvertreter des Materialismus in Erscheinung getreten sind. Und das war erstens [[w:Matthias_Jacob_Schleiden|Schleiden]], der Begründer der [[w:Zelltheorie|Zellentheorie]], dass der Organismus aufgebaut ist aus Zellen. Das konnte man vorher gar nicht denken, der Mensch war Mensch, und jetzt ist der Mensch gar nicht mehr so richtig von Bedeutung, sondern es ist nur eine Anhäufung von Zellen. Also, Begründer der Zellentheorie, Schleiden, übrigens erwähnt er den Schleiden auch im Landwirtschaftlichen Kurs, im ersten Vortrag, im Zusammenhang mit dieser Regengeschichte, der Regentonnen, ob das Regenwasser eine andere Qualität hat als das Brunnenwasser beim Waschen. Erinnert ihr euch, [[Landwirtschaftlicher Kurs]], der erste Vortrag, wo der Andere gesagt hat: &amp;quot;Nee, nee, lass mal die Frauen entscheiden.&amp;quot; Und da haben sie alle, wenn Vollmond war und Regenschauer zu erwarten war, haben sie ihre Wäsche gewaschen und nicht bei Neumond. Das ist diese Geschichte, wo der Schleiden auch eine Rolle spielte. Also der Schleiden als Begründer der Zellentheorie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann das Zweite: [[w:Charles_Darwin|Darwin]] mit der Begründung der Deszendenztheorie, also [[w:Abstammungstheorie|Abstammungslehre]], 1859. Und dann 1869 [[w:Gregor_Mendel|Gregor Mendel]] mit der Begründung der [[w:Genetik#Geschichte|Vererbungstheorie]]. Er hat die Vererbungsgesetze quasi entdeckt, experimentell, Gregor Mendel. Die habe ich genannt als diejenigen, die jetzt, wo Rudolf Steiner gesagt hat, die waren Voraussetzungen, dass er überhaupt mit der Anthroposophie, ... die auf die Erde bringen konnte, weil die sozusagen die rein vom sinnlichen Wahrnehmen ausgehenden Phänomene, weil die sozusagen die in die Theorie erhoben haben und damit Generalaussagen gemacht haben über die Entstehung des Lebens. Zellentheorie, Deszendenztheorie und Vererbungslehre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=223s Die Urknalltheorie und ihre Implikationen 00:03:43] ====&lt;br /&gt;
Und heute ist es so, dass diese Polterkammer, von der schon Goethe gesprochen hat, das heißt, dass das eigentlich alles nur durch Zufall irgendwie zusammengewürfelt, dann das evolutive Produkt der Pflanzenwelt, der Tierwelt, den Menschen hervorgebracht hat, dass es alles Zufallserscheinungen sind, dass das Primat die Materie hat. Das ist das Erste und Letzte. Die Materie. Und alles andere, was an Pflanze, an Tierwelt, an Menschheit da ist, ist nur abgeleitet, entsteht mit der Materie und vergeht mit der Materie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die heutige Auffassung. Und daraus ist dann eben auch entstanden, aus allerlei mathematischen Überlegungen und sonstigen Phänomenen, dass der ganze Kosmos eigentlich nichts anderes ist als ein Ergebnis eines [[w:Urknall|Urknalls]], wo aus materiellen Zusammenballungen diese - das ist alles mathematisch gründlich bearbeitet, so ist das nicht, das ist nicht einfach nur ein Fantasieprodukt, aber das ist eine maßlos abstrakte Theorie - dass es da plötzlich einen Urknall gegeben hat, und damit ist der ganze Kosmos auseinandergeflogen. Sämtliche Galaxien, die da den Himmel bevölkern, zu Tausenden und Hunderttausenden Millionen Galaxien, also Sonnensystemen, dass die immer mehr expandieren und dass natürlich in diesem Weltbild die Erde so gut wie keine Bedeutung mehr hat. Sie ist ein Staubkorn im Weltall, eigentlich mehr nicht. Da hat sich eben als Zufallsprodukt die ganze Evolution ergeben, wo wir sozusagen diejenigen sind, die diese Evolution heute denken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man diese [[Urknalltheorie]] nimmt, die geht letzten Endes in den Anfängen auf [[w:Immanuel_Kant|Kant]] und [[w:Pierre-Simon_Laplace|Laplace]] zurück. Also schon im 18. Jahrhundert, Emanuel Kant, der große Philosoph, und Laplace, das war ein französische Naturforscher, die haben schon die Grundlagen zu dieser Theorie geschaffen. Und Goethe hat sich natürlich mit Händen und Füßen dagegen gewehrt. Und wenn man diese Urknalltheorie nimmt, dann wird man einfach sagen müssen: Evolution oder der Entwicklungsgedanke ist sinnlos geworden. Einfach sinnentleert. Was kann ich da noch für einen evolutiven Sinn in der Tatsache sehen, dass da irgendwie ein gedachter Energieklotz hoch verdichtet, aus irgendeinem Grund platzt und dann das ganze Weltall entsteht? Was kann man dem noch für einen Sinn abgewinnen? Der Entwicklungsgedanke, der die ganzen letzten 300 Jahre der naturwissenschaftlichen Entwicklung so maßgeblich bestimmt hat, der endet damit, dass er eigentlich sinnlos ist. Das sind nur noch reaktive Folgen dieses Urknalls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=443s Der Entwicklungsgedanke im ökologischen Bewusstsein 00:07:23] ====&lt;br /&gt;
Naja, und wenn man jetzt nochmal auf die heutige Anschauung hinschaut, dann lebt ja der [[Entwicklungsgedanke]] irgendwo noch zart fort im &#039;&#039;ökologischen Bewusstsein&#039;&#039;. Also in der modernen [[w:Ökologie|Ökologie]] ist man ja durchaus anknüpfend, durchaus auch an [[b:Geologie_-_1._Folge_mit_Manfred_Klett_und_Gunter_Gebhard,_2017#Ernst_Haeckel_01:18:37|Haeckel]], an das [[b:Geologie_-_1._Folge_mit_Manfred_Klett_und_Gunter_Gebhard,_2017#Das_biogenetische_Grundgesetz_01:22:11|biogenetische Grundgesetz]], ist man doch noch geneigt zu sagen: Ja, man muss ja doch sehen, dass wir die Schöpfung erhalten. Das beherrscht heute das Bewusstsein aller Menschen. Jeder vernünftige Mensch würde sagen, wir müssen die Schöpfung erhalten. Wir dürfen die alle nicht vor die Hunde gehen lassen, nicht auf die Müllkippe bringen, sondern wir müssen irgendwo sehen, dass wir jetzt diese Plastikreste aus dem Pazifik da fischen und die Fische wieder ein bisschen retten und ein paar Insekten noch retten, die noch übrig geblieben sind, und überhaupt etwas verantwortlicher mit der Schöpfung umgehen. Das ist so der ökologische Gesichtspunkt als Weltanschauungsgesichtspunkt heutzutage. Übrigens geht der Begriff der Ökologie auf Haeckel zurück. Ernst Haeckel, den ich hier an die Tafel gemalt habe, der hat diesen Begriff überhaupt erst gebildet. Und aus diesem Bewusstsein heraus ist der [[w:Ökologische_Landwirtschaft|ökologische Landbau]] entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=548s Kritik am ökologischen Landbau und der Nachhaltigkeit 00:09:08] =====&lt;br /&gt;
Und der ökologische Landbau, der denkt auch [[b:Geologie_-_1._Folge_mit_Manfred_Klett_und_Gunter_Gebhard,_2017#Darwins_Evolutionstheorie_01:12:00|Evolution]]. Er hat auch in gewissem Sinne eine Beziehung zum [[Entwicklungsgedanke|Entwicklungsgedanken]], insoweit, als er sagt eben: wir müssen erhalten, was da ist. Und müssen es so erhalten, dass es nachhaltig auch weiter da ist. Der Begriff der [[w:Nachhaltigkeit|Nachhaltigkeit]] ist ja ganz aus dem ökologischen Bewusstsein heraus entstanden, nicht aus dem biologischen. Im Grunde genommen ist der Begriff der Nachhaltigkeit sehr zu hinterfragen, weil es im Grunde genommen nur ein Fortsetzungsbegriff ist dessen, was schon ist, was man zu erhalten hat. Die Natur, die Schöpfung ist vor unseren Augen ausgebreitet. Und jetzt müssen wir sehen, dass wir sie erhalten anstatt kaputt machen. Und Nachhaltigkeit bedeutet, so zu arbeiten, dass wir möglichst so wenig schädigen wie nur möglich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ökologen sind förmlich - ich möchte nicht sagen besessen - aber sie sind irgendwo blockiert von dem Gedanken, dass der Mensch eigentlich der große Verbrecher ist. Der Mensch ist es, der im Grunde genommen die Schöpfung kaputt macht. Was er auch macht, egal wie, er schädigt. Und das Beste wäre, es gäbe überhaupt keine Menschheit auf der Erde. Dann könnte die Natur sich aus ihren eigenen Gesetzen wunderschön entwickeln. Und dieser Gesichtspunkt, dass die Zukunft nichts anderes ist, als dass wir das Vergangene erhalten in dem Zustand - mindestens in dem Zustand, oder noch nicht mal in dem Zustand, wie es mal war, aber doch immerhin - dass es unsere Bemühung sein soll, das ist auch, ich möchte sagen, eine Sackgasse. Da ist eine Sackgasse, da hört es dann irgendwie auf. Dann ist die Zukunft nichts anderes als die Fortsetzung der Vergangenheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und insofern ist tatsächlich der ökologische Landbau in gewissem Sinne - das wollte ich doch nochmal in diesem Zusammenhang betonen - in einer zwiespältigen Situation. Weil er treu studiert - das muss man ja wirklich sagen - dasjenige, was in der Natur an Gesetzen waltet, dass man dem versucht Rechnung zu tragen, man aber davon ausgeht, dass die Schöpfung um uns herum, die Mutter Natur, das [[w:Oikos|Oikos]], das große Haus der Natur - Oikos heißt auf Griechisch Haus - dass wir das erhalten müssen. Daraus ergibt sich aber kein Zukunftsgesichtspunkt, sondern Nachhaltigkeit heißt dann nur Fortsetzen dessen, was schon da ist. Und insofern hat sich eigentlich der Ökologe irgendwo selber Grenzen gesetzt, weil er gesagt hat, dass der Mensch eigentlich nur Zerstörer ist, und nicht Entwickler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=768s Die Mission des Menschen in Bezug auf die Natur 00:12:48] =====&lt;br /&gt;
Und das ist eigentlich eine Prämisse, die man nicht diskursiv, also nicht durch Argumentation hin und her beantworten kann, die muss jeder für sich selbst beantworten. Inwiefern es wirklich eine Möglichkeit gibt, dass der Mensch nicht nur die Natur zu retten hat, sondern dass er die Natur zu entwickeln hat. Dass das eigentlich die Aufgabe und die Mission des Menschen ist, der Natur vorauszuschauen, vorauszudenken, ihre Entwicklung in die Zukunft zu führen. Und nicht nur zu meinen: Ich kann nichts anderes tun, als den Schaden, den ich verursache, zu minimieren. Ich habe das, glaube ich, schon mal im Januar gesagt, das lässt sich vergleichen mit diesem Rätsel, was die Griechen sich selber aufgegeben haben.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe das Beispiel genommen, [[w:Achilles_und_die_Schildkröte|Achilles und die Schildkröte]], erinnern Sie sich? Und das ist genau das Problem des ökologischen Landbaus. Achilles mit der Schildkröte, die haben eine Wette abgeschlossen, die beiden. Und die Schildkröte hat sich dann bereit erklärt zu dieser Wette mit Achilles und hat gesagt: &amp;quot;Ja, lieber Achilles, ich weiß ja, dass du ein Schnellläufer, der größte Schnellläufer bist der Welt, aber ich lasse mich mal auf die Wette ein, wer schneller von uns beiden ist.&amp;quot; Und er sagt: &amp;quot;Lieber Achilles, du kannst mir ja einen kleinen Vorsprung geben.&amp;quot; Und er sagt: &amp;quot;Ja, selbstverständlich, kein Problem.&amp;quot; Und dann hat er schon verloren gehabt. Denn jetzt kommt das Rätsel. Das Rätsel besteht darin, und das ist unauflösbar, wenn man so denkt. Das Rätsel besteht darin, dass die Schildkröte jetzt einen kleinen Vorsprung hat. Und jetzt starten die zu gleicher Zeit, die Schildkröte und Achilles. Und indem Achilles jetzt zu dem Punkt kommt, wo die Schildkröte gestartet ist, war sie schon ein Stück weiter. Und wie er zu dem Punkt gekommen ist, wo sie jetzt war, war sie schon wieder ein Stückchen weiter. Und wie Achilles an den Punkt gekommen war, war sie schon wieder ein kleines Stückchen weiter. Und so weiter und so weiter. Er kann sie nie erreichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er kann sie nie erreichen. Es ist mathematisch nicht möglich, dass, wenn man so denkt, die Schildkröte je erreichbar ist, weil Achilles sich nur [[w:Asymptote|asymptotisch]] der Schildkröte annähern kann. Verstehen Sie das? Der Gedanke, dass der reine Raumaspekt, Abstand - wenn man nur den Raumaspekt nimmt, dann kann Achilles, der größte Schnellläufer der Welt, er kann die Schildkröte nie erreichen. Er kann sich ihr nur asymptotisch nähern. Und das ist die Situation des ökologischen Landbaus, des Entwicklungsgedankens heute. Man kann der Natur nie gerecht werden. Man kann sie nie erreichen. Die Ganzheit, die Schöpfung, die ist vom Menschen nie erreichbar, sondern man kann nur den Schaden, den man verursacht dadurch, dass man menschlich handelnd in die Natur eingreift, minimieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieses Gesetz ist eben nur möglich zu durchbrechen, wenn man zum Raum eine weitere Dimension hinzunimmt, und das ist die Zeit. Und wenn ich jetzt dasselbe - das Rätsel löst sich eigentlich nur dadurch, dass ich die Dimension der Zeit hinzunehmen muss, denn Weg x Zeit = Geschwindigkeit. Das ist ein physikalisches Gesetz. Weg mal Zeit gleich Geschwindigkeit, und selbstverständlich nach kurzer Zeit überholt der Achilles-Läufer die Schildkröte. Wenn man die Dimension der Zeit hinzunimmt. Und so müssen wir sehen, der ökologische Landbau handhabt nur diese beiden Dimensionen in gewissem Sinne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt müssen wir sehen, wie können wir eine weitere Dimension hinzunehmen, dass wir als Menschen in der Lage sind, über die Natur selber hinauszuwachsen. Die Natur über sich selber hinauszuführen. Dass wir im Sinne des Spruches von [[A:Novalis|Novalis]] sagen können: Wir stehen in einer Mission, [[w:Novalis#Triadenstruktur|zur Bildung der Erde sind wir berufen]]. Das ist diese Mission. Und jetzt ist die Frage: Welcher Art kann diese Dimension nur sein? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=1078s Der Landwirtschaftliche Kurs und der Entwicklungsgedanke 00:17:58] =====&lt;br /&gt;
Und die Antwort auf diese Frage ist im Grunde genommen - Entschuldigung, wenn ich das nochmal so plakativ sagen soll - der [[Landwirtschaftlicher Kurs|Landwirtschaftliche Kurs]]. Als kleiner Ausschnitt, selbstverständlich an einem viel umfassenderen Gesichtskreis, in den der eingebettet ist.  Aber der Begriff der landwirtschaftlichen Individualität, den [[A:Rudolf Steiner|Rudolf Steiner]] zu Beginn des zweiten Vortrages entwickelt, ist nichts anderes wie der verkörperte Entwicklungsgedanke. Also dass der Entwicklungsgedanke, der bisher quasi ohne den Menschen - der Mensch ist sozusagen oft dem Entwicklungsgedanken mitgeschwommen, bis zum Erwachen seines Selbstbewusstseins. Da waren sozusagen die Götter noch Entwicklungstragende, und die Menschheit schlief ihren Menschheitstraum. Und das ging so bis in die vergangenen Kulturepochen, und immer mehr erwachte der Mensch zu seinem Selbstbewusstsein. Und heute ist er so weit erwacht, dass er willentlich das ganz Böse tun kann, die ganze Erde zerstören. Der atomare [[w:Overkill|Overkill]] ist ja heute möglich, und zwar hundertfach, tausendfach kann man die Erde zerstören, wenn man das Atombombenarsenal mal explodieren lassen würde. Also wir haben alle Mittel in der Hand, alles kaputt zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haben wir nicht auch alle Mittel an der Hand, eine zukünftige Entwicklung zu inaugurieren?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ist das nicht sozusagen der Ansatzpunkt des Novalis gewesen, zu sagen: Zur Bildung der Erde sind wir berufen? Und was heißt das? Was heißt das wirklich? Dass wir nicht bei der Natur stehenbleiben, sondern die Natur mitnehmen, mit unserer eigenen Entwicklung mit in die Zukunft nehmen. Das ist unsere Aufgabe heute. Wir müssen die Natur quasi überholen, wir sind quasi ihr eigenes Produkt, leiblich, physisch gesprochen, sind wir das Produkt des Wesens, und jetzt sind wir geistig-seelisch so erwacht zu unserem eigenen Selbst, dass wir jetzt uns selber in Freiheit auffordern müssen, dieses Produkt zu verwenden, um die Natur durch unsere Arbeit in die Zukunft in eine neue Entwicklung zu führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insofern ist wirklich der Entwicklungsgedanke dem landwirtschaftlichen Kurs und der Anthroposophie von vorne bis hinten immanent. Deswegen sage ich, der Entwicklungsgedanke, wenn man den wirklich denkt, das ist der modernste, der schönste, der zukunftsträchtigste Gedanke, den man auch denken kann und - wenn ich das mal einfach so sagen soll - der christlichste. Wenn man das Christentum verstehen will, ist es nichts anderes als die Verwirklichung des Entwicklungsgedankens, dass ich nicht bei mir stehen bleibe in dem Selbst, wie ich nun mal gerade bin, sondern dass ich fortdauernd mich in Entwicklung begreife, fortdauernd einen Schritt in die Zukunft tue und - wie das [[w:Franz_Marc|Franz Marc]] mal gesagt hat - kennen Sie Franz Marc, den Maler? Einer der bedeutendsten Maler, oder [[w:Wassily_Kandinsky|Kandinsky]], die um die Jahrhundertwende, sozusagen Impressionisten und Expressionisten, gemalt haben. Franz Marc, der große Tiermaler, der hat mal gesagt, noch vor dem 1. Weltkrieg - er ist im 1. Weltkrieg gefallen vor Verdun - , der hat diesen Ausspruch getan: &amp;quot;Auf jedem Gegenstand der Welt ruht ein Pfand der menschlichen Erkenntnis.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir - da meinte er diesen Malerkreis, die [[w:Der_Blaue_Reiter|Blauen Reiter]] nannten die sich - wir schreiten ins Ungewisse. Wir schreiten ins Ungewisse, wo eben kein Pfand der menschlichen Erkenntnis auf den Dingen ruht. Und unsere Schritte zittern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Franz Marc. Wir schreiten in eine Welt, die noch vollkommen unbelfleckt ist sozusagen. Und unsere Schritte zittern. Ein wunderbarer Ausspruch. Und so müsste unsere Haltung sein - im biologisch-dynamischen - dass wir eigentlich immerfort mit unserem Bewusstsein ein Stück voraus sind dem, was wir gerade in der Lage sind zu tun. Immer voraus sein. Immer ein Stück weiter. Nie was zur Routine gerinnen lassen. Das ist das Fürchterlichste, was einem passieren kann, wenn man nur einen Routine-Menschen [... Rest des Satzes nicht verständlich]. Sondern immer mit einem Bewusstsein voraus sein und versuchen, alles dran zu setzen, dass ich mitkomme, dass ich mit mir selbst mitkomme. Verstehen Sie, was ich damit meine? Man muss sich selbst voraus sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt Entwicklung. Und das heißt Selbstverwandlung. Und in dem Maße, als ich mich selbst verwandle, nicht derselbe bleibe, wie ich gestern war, dann kann auch Entwicklung nach außen sich mehr und mehr zur Geltung bringen, im Sozialen zum Beispiel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=1428s Einführung in den Aufbau der Erde 00:23:48] ===&lt;br /&gt;
So, und jetzt aber müssen wir ein weiteres Thema anschlagen. Also, wir wollen jetzt die Frage stellen, was ist eigentlich der Aufbau der Erde? Wie stellt man sich das heute überhaupt vor? Wie kann man da überhaupt eine Anschauung gewinnen? Denn wir schauen ja immer nur auf die Oberfläche der Erde. Eigentlich sehen wir nur Formen, außer in unserem ganzen Gesichtskreis, sehen wir nur Formen der Pflanzen, Formen der Tiere, Formen des Erdbodens. Aber was ist denn unter unseren Füßen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können auch bis zu den Sternen hochgucken. Dann sehen wir so Leuchtpunkte am gestirnten Himmel. Wir sehen die Sonne, wir sehen den Mond, wir sehen die Planeten in ihren ganzen Bewegungen. Aber was ist unter unseren Füßen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der Gegenstand der Geologie. Und wie kann ich da überhaupt Phänomene finden, dass ich mir die Frage beantworten kann, was baut eigentlich die Erdrinde, die [[w:Erdkruste|Erdkruste]] auf? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr könntet mir ja die Frage beantworten. Also wie kann man überhaupt ein Bild gewinnen von etwas, was nicht mehr nur die äußere Oberfläche der Erde ist, sondern wo ich einen Eindruck gewinne von dem, was eigentlich in den Tiefen der Erde sich aufbaut. Also nicht, dass man dann meint, man müsse übersinnlich an die Dinge rangehen, sondern rein aus der Anschauung heraus. Zunächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war eigentlich so naheliegend. Zunächst mal. Also Spaten nehmen. Ich könnte den Spaten nehmen, Loch graben, aber da kommt man nicht sehr weit. Das macht ihr ja hin und wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=1589s Methoden zur Erforschung der Erdkruste 00:26:29] ====&lt;br /&gt;
Also dasjenige, was eigentlich als Allererstes auffallend ist in Bezug auf größere Mächtigkeiten der Erdrinde, das ist die [[w:Stratigraphie_(Geologie)|Stratigraphie]] der Erdschichtungen. Und die findet man meistens irgendwo erschlossen in den Gebirgen. Aber da ist es sehr schwierig, da sich zurechtzufinden. Man findet sie erschlossen in jedem Steinbruch. Jeder Steinbruch lässt einen im Buch der Natur lesen. Wirklich. Deswegen, wenn ich durch die Lande fahre und sehe irgendeinen Steinbruch, dann breche ich sofort die Reise ab und fahre da hin und gucke, was das ist. Das ist mir in Brasilien mal so gegangen. Da fuhren wir von [[w:Florianópolis|Florianopolis]] da irgendwo zu einem heilpädagogischen Heim. Da sah ich so einen Höhenrücken da drüben und so einen weißen Streifen. Das war ziemlich weit entfernt. Das war abends. Und da hab ich gesagt, stopp! Jetzt suchen wir den nächsten Weg. Das war so ein ganz holperiger Weg, da fuhren wir querbeet in die Landschaft auf diesen weißen Streifen zu, ich wollte wissen, was das ist. Da war das ein sogenannter [[w:Pegmatit|Pegmatit]] - ich komm da nochmal drauf zu sprechen. Dann war da so ein Tor, und da habe ich das Tor mit Gewalt aufgemacht. Da lag unten so ein großer Stein, keilförmig unter dem Tor. Da habe ich den mit den Füßen weggestoßen und den aufgehoben. Da war das ein [[w:Quarz#Variet%C3%A4ten|Bergkristall]], ein mächtiger, gewaltiger Bergkristall. Da dachte ich, hier bin ich gerade richtig. Dann sind wir da rein. Wir haben uns da rumgeguckt, die Arbeiten waren im Hintergrund. Die dachten, was sind das für Diebe, die hier des Weges kommen. Die haben Kristalle abgebaut für die optischen Gläser, so wie hier im Taunus auch. Aber das waren alles wunderbare Kristalle, die haben die zerkloppt mit dem Hammer. Die Glimmer-Pakete waren so groß - wir kommen auf den [[w:Glimmergruppe|Glimmer]] noch zu sprechen - , die [[w:Feldspat|Feldspäte]] waren alle verwittert zu [[w:Kaolin|Kaolin]]. Das ist ein weißes Tonmineral. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo ich hinkomme, und ich sehe nur irgendwas in der Richtung, dann weiß ich, wo ich bin. Dann weiß ich, wo ich bin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So ist die Stratigraphie, das heißt, das, was der Laie entdeckt hat, die Schichtungen der äußersten Erdkruste, die kann man sich dann nach und nach erschließen, wenn man in verschiedenen Gegenden die Steinbrüche aufsucht. Oder aber [[w:Bohrkern|Bohrkerne]] studiert: heute werden ja Tiefbohrungen niedergelassen in die Erde. Und wenn man diese Bohrungen dann näher betrachtet, merkt man auch, dass man hier verschiedene Schichtungen der Erde durchstößt. Also die Stratigraphie, das ist das, die kann man eigentlich nur vernünftigerweise studieren, wo das Land, die Geografie sich verebnet. Also in großen [[w:Ebene_(Geographie)|Ebenen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber leider Gottes gibt es in den großen Ebenen keine so tiefgehenden Steinbrüche. Also die Erdablagerungen in Verebnungen der [[w:Norddeutsches_Tiefland|norddeutschen Tiefebene]] zum Beispiel, oder weit nach Russland rein, die liegen sozusagen noch in ursprünglicher Lagerung. Die obersten Schichten sind die jüngsten, die ältesten gehen nach unten. Also da kann man sich einen Aufschluss drüber verschaffen. Auch über Bergwerke, wenn man 1000 Meter abtäuft, dann weiß man auch, dass man da eine Schichtenfolge antrifft. Steinbrüche, Tiefbohrungen usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=1849s Studium der Gebirgsbildungen 00:30:49] =====&lt;br /&gt;
Das Zweite ist, dass man die Gebirgsbildungen studiert. Also wenn man in die [[w:Alpen|Alpen]] kommt, oder in die [[w:Amerikanische_Kordilleren|Kordilleren]], oder in die [[w:Rocky_Mountains|Rocky Mountains]], oder wo auch immer auf der Welt, und studiert jetzt wirklich solche Gebirgsbildungen, Gesteinsbildungen im Gebirge, dann kann man auch allmählich ein Bild gewinnen für das, was unter den eigenen Füßen ansteht, aber unsichtbar ist. Im Gebirge wird es sichtbar, es ist emporgehoben. Aber sich im Gebirge zurechtzufinden in Bezug auf die entsprechenden stratigraphischen Schichten ist sehr, sehr schwer. Das hängt damit zusammen, dass durch die Gebirgsbildung nicht nur eine [[w:Hebung_(Geologie)|Hebung]] stattfindet, sondern in aller Regel auch eine Horizontalbewegung, dass ganze Schichtkörper [[w:Überschiebung|übereinander geschoben]] werden und dann möglicherweise sich falten und dann liegt plötzlich das Junge unten und das Alte oben. Also sich in den Gebirgsgegenden wirklich ein klares Bild des Krustenaufbaus der Erde zu verschaffen, das erfordert schon sehr viel Erkenntnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=1940s Leitfossilien als Orientierungshilfe 00:32:20] =====&lt;br /&gt;
Nun ein Weiteres in Bezug auf die Stratigraphie: Da kann man sich orientieren an den sogenannten Leitfossilien. Das ist überhaupt die Methode, über weite, weite Gebiete, auch von Kontinent zu Kontinent, zu sagen, das gehört dann demselben Zeitalter an wie die Ablagerungen hier. In Russland, in Australien oder in Amerika, da haben sich ja zeitgleich bestimmte Prozesse vollzogen, und diese Zeitgleichheit zu entdecken, dazu dienen die Leitfossilien. Also man weiß dann, ganz bestimmte Ablagerungen haben ein ganz bestimmtes Fossil in der Evolution erhalten, sei es ein Fisch, sei es eine Pflanze, die nur in diesem Zeitalter, in dieser Form entstanden ist. Und wenn man das in Amerika findet und hier findet, dann weiß man, man ist da in einem synchronen Prozess drin. Also das können Fossilien sein von Tieren, das können Fossilien sein von Pflanzen, also Petrifakte, Versteinerungen, oder es können [[w:Mineral|Minerale]] selbst sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt also in den Ablagerungen bestimmte Minerale, die nur unter Meeresbedingungen entstehen. Also zum Beispiel ist das sehr maßgeblich in der Bodenseelandschaft, im voralpinen Raum, in den [[w:Molassebecken|Molassegebieten]], da um den Bodensee herum. Wenn man Klarheit gewinnen will über die Schichten, dann ist der sicherste Hinweis, dass hier eine Süßwasserablagerung gefolgt wird von einer Meeresablagerung, weil da ein Mineral erscheint, das heißt [[w:Glaukonit|Glaukonit]]. Glaukonit bildet sich nur als Mineralkonkretion unter Meeresbedingungen. Und es ist sehr kalireich, Glaukonit. Und es ist grün. Und das sieht man dann schon an der Farbe: Das müsste eigentlich eine Meeresmolasse sein, das ist mehr eine Süßwassermolasse. Also solche Kriterien sind maßgebend, um sich Klarheit zu verschaffen über Ablagerungen verschiedener Zeitalter. Es ist heute so entwickelt, die Stratigraphie, dass man mehrere Leitfossilien für eine Schicht kennt, an der man sich orientieren kann, wenn man in Amerika ist, ob das dieselbe Schicht ist, die auch hier in Europa abgelagert ist. Das ist ein hochinteressantes Phänomen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=2133s Erscheinung der Plutonite und Urgesteine 00:35:33] =====&lt;br /&gt;
Ein Weiteres, neben der Stratigraphie und der Gebirgsbildung, ist, dass da Gesteine in Erscheinung treten, die unter den stratigraphischen Ablagerungen liegen. Also man hat oben die [[w:Erdkruste|Erdkruste]], da hat man jetzt Ablagerungen, wir kommen auf die Zeitalter im Einzelnen zu sprechen. Eine ganze Fülle von Schichten, Schichten, Schichten. Und da drunter ist was. Und das ist das Urgestein. Das sind die [[w:Plutonit|Plutonite]], die wir schon mal angesprochen haben. Wir haben oben die [[w:Sedimente_und_Sedimentgesteine|Sedimentgesteine]], die bilden die Ablagerungen, und darunter ist dann das eigentliche Urgestein, das man eben auch als Plutonite bezeichnet. Und ein solches Urgestein ist der [[w:Granit|Granit]]. Ich werde Ihnen noch von Goethe hier noch was vorlesen über den Granit, wenn wir irgendwann mal Zeit haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Urgestein taucht nur in den Gebirgen auf. Überall, wo Gebirgsbildungen sind, taucht etwas, was ganz, ganz tief, tief, tief unten in der Erde ist, taucht plötzlich als Gesteinsbildung in den Gebirgen auf. In verschiedensten Modifikationen. Sowohl als Granit, als auch [[w:Gneis|Gneise]] und auch andere, also eine ganze Variation, wir kommen dann auch darauf zu sprechen. Und das ist eben der gebirgsbildende Prozess. Wenn Sie zum Beispiel in die Alpen kommen, dann finden Sie an den Nordalpen, auf der Bodenseeseite sozusagen, und auf den Südalpen, auf der italienischen Seite, finden Sie hauptsächlich Sedimentgesteine, aufgetürmt in gewaltigen Mengen, Massen. Und wenn Sie in die Zentralalpen kommen, also zum Beispiel über den [[w:Grimselpass|Grimselpass]] oder den [[w:Gotthardpass|Gotthardpass]] rüber oder alle Pässe da oben, die gehen über Granit. Da ist ein Zentralstock, der jetzt da heraufgequollen ist in der Bildung der Alpen, wo das Urgestein, was unter allem die Grundfeste der Erde, der Kontinente darstellt, taucht da plötzlich auf. Also insofern hat man auch in der Gebirgsbildung die Möglichkeit, sich wirklich über die Erdkruste ein Bild zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=2300s Die Tektonik und ihre Phänomene 00:38:20] =====&lt;br /&gt;
Ein Weiteres ist die [[w:Tektonik|Tektonik]]. Tektonik heißt eigentlich auch so viel wie der Bau der Erdkruste. Aber im engeren Sinne heißt es eigentlich, dass diese Erdkruste nirgends, in den seltensten Fällen, jedenfalls nicht in der Nähe von Gebirgen, irgendwie durchgängig in Erscheinung tritt, sondern vielfach einzelne große [[w:Scholle_(Geologie)|Schollen]] der Erdkruste gegeneinander versetzt sind. Das sind [[w:Spalte_(Geologie)|Spalten]]. Wir werden sehen, auch durch Exkursionen in Steinbrüchen, wie da solche Spalten tatsächlich auf engstem Raum die ganze Erdkruste wie in einzelne Puzzles zerstückelt hat. Senkrecht meistens. Wenn man da genau hinguckt, dann kann es sein, dass von einem Gesteinskörper hier der Spalt, dann der Gesteinskörper daneben, dass der ein ganz bisschen versetzt ist. Vielleicht Zentimeter nur. Die ganze Erdkruste ist sozusagen in sich durch Erdbeben, durch alles Mögliche in dieser Weise zerstückelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine besondere Form der Tektonik sind dann die [[w:Grabenbruch|Grabenbrüche]]. Grabenbrüche oder Riftvalleys, wie man es im Englischen sagt. Riftvalleys gibt es in Amerika, in Brasilien wahrscheinlich auch. Ich habe noch keines gesehen dort. Die gibt es also hier. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=2406s Grabenbrüche: Das Rheintal als Beispiel 00:40:06] =====&lt;br /&gt;
Der berühmteste Grabenbruch in Europa ist hier nebenan. Das ist das [[w:Oberrheinische_Tiefebene|Rheintal]]. Das Rheintal von Basel bis nach Frankfurt und dann noch bis Bingen, ist ein riesenhafter Grabenbruch. Da ist einfach die Erdscholle, die früher mal über die [[w:Vogesen|Vogesen]] und über dem [[w:Schwarzwald|Schwarzwald]] oben drüber lag und die heute nicht mehr da ist, die ist abgetragen, die ist erodiert, die ist einfach - wumms - abgesunken und hat die Vogesen und den Schwarzwald in zwei Teile geteilt. Ursprünglich war das ein Gebirge, die Vogesen und der Schwarzwald. Dann ist plötzlich diese Erdscholle eingebrochen, und zwar 4000 Meter tief, mindestens 4000 Meter tief, sodass man in dem Grabenbruch des Rheins heute Gesteine findet, die rechts und links auch einstmals bestanden haben, die aber erodiert sind, die weg sind, abgetragen sind, aber durch das Einbrechen in den Grabenbruch heute noch nachzuweisen sind. So weiß man zum Beispiel, dass der Schwarzwald mal von [[w:Sandstein|Sandsteinen]] und [[w:Kalkstein|Kalken]] überdeckt war, die heute nicht mehr da sind. Durch den Grabenbruch findet man sie am Rand, stufenweise findet man gerade diese Gesteine wieder vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wer nach Basel fährt, heute fährt man leider durch einen Tunnel durch, aber noch vor wenigen Jahren fuhr man so am [[w:Isteiner_Klotz|Isteiner Klotz]], da sah man hier den Rhein fließen, und dann fuhr man da so eine Schlängelbahn an diesen Felsen entlang, [[w:Weißer_Jura|Weißjura]], und dieser Weißjura hat da gar nichts zu suchen. Der Weißjura hat sich mal ganz oben gebildet, wie beim Schwarzwald, wo Vogesen und Schwarzwald noch zusammenhingen. Da haben sich diese [[w:Süddeutscher_Jura|Juraablagerungen]] da oben gebildet, und durch den Grabenbruch ist dann der Jura eingebrochen und findet sich jetzt vor allem in den Randzonen -  da ist er erschlossen, da sind große Steinbrüche drin - in einer Gegend, wo es sonst überhaupt keinen Jura gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=2551s Grabenbrüche weltweit und ihre Bedeutung 00:42:31] =====&lt;br /&gt;
Also die Grabenbrüche in der Welt, die sind von großer Bedeutung, und die Grabenbrüche sind meistens auch mit die fruchtbarsten Gegenden für den Ackerbau. Zum Beispiel in Amerika ist es das [[w:Kalifornisches_Längstal|Central Valley]] in Kalifornien, das ist ungefähr 1000 Kilometer lang und ungefähr 150, manchmal 200 Kilometer breit. Und da ist eine Produktivität - das war früher eine Halbwüste im Central Valley, das wird bewässert von den ganzen Flüssen, die aus der [[w:Sierra_Nevada_(Vereinigte_Staaten)|Sierra Nevada]] herunterkommen - und da ist eine solche Produktionsintensität, damit da der halbe Gemüsemarkt ganz Amerikas gedeckt wird, nur aus diesem Tal. Das ist absolut irre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also diese Grabenbrüche, die findet man, kleinere und größere, es gibt in Deutschland viele Grabenbrüche, aber diesen einen großen hier, der ist so landschaftsbestimmend, und der setzt sich übrigens fort hier über das [[w:Nidda_(Fluss)|Nidda-Tal]], deswegen fließt hier die Nidda in einen solchen Grabenbruch, und der Main fließt noch ein ganzes Stück in einen solchen Grabenbruch in den Rhein. Das setzt sich dann fort durch die deutschen Mittelgebirge durch nach Norddeutschland, taucht da unter - die [alte] Oberfläche wurde später zusedimentiert - setzt sich fort bis in den [[w:Oslograben|Oslograben]] in Norwegen, und im Jöschersee, der Jöschersee ist der letzte Ausläufer dieses gewaltigen Grabenbruches. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gibt es nochmal einen riesen Grabenbruch auf Erden, das ist der [[w:Ostafrikanischer_Graben|ostafrikanische Graben]], der zieht sich von Mosambik unten, zieht er sich rauf bis ans Rote Meer, und das [[w:Rotes_Meer|Rote Meer]] selber ist auch ein Grabenbruch. Der [[w:Jordangraben|Jordangraben]] ist ein Grabenbruch. Also das sind so abgesunkene Schollen, die immer im Zusammenhang, in aller Regel im Zusammenhang mit starken Vulkantätigkeiten und vor allem mit Gebirgsbildungen im Zusammenhang stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Anmerkung einer Zuhörerin über eine mögliche Grabenbildung in Brasilien]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf allen Kontinenten findet man das, aber es gibt besonders herausragende Beispiele, die stehen immer im Zusammenhang mit Gebirgsbildung. Wir werden auf das Problem nochmal zurückkommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=2736s Erosionsschluchten 00:45:36] =====&lt;br /&gt;
Jetzt habe ich die tektonische Varianten nochmal erwähnt, also einmal Spalten und einmal Grabenbrüche. Und jetzt kommen noch die Erosionsschluchten, wo man wunderbar die Erdkruste in ihrem Aufbau erkennen kann, und die gibt es nirgends so toll entwickelt wie in den Rocky Mountains in Amerika. Da zieht der [[w:Colorado_River|Colorado]], der Fluss von Ost nach West, und fließt bei San Diego, etwa in Südkalifornien, in den Pazifik. Und dieser Fluss hat sich über die Zeiten in die großen Tafeln der Rockies, denn die Rocky Mountains sind im größten Teil gehoben, da hat sich einfach die Erdkruste durch untermeerische Einflüsse angehoben. Ähnliches gilt in Bolivien für den [[w:Titicacasee|Titicaca-See]], das ist auch einfach hochgehoben, da findet man oben noch eine Meeresfauna im Titicaca-See, obwohl der 4000, 5000 Meter hoch liegt. Das ist alles, einstmals, aus dem Meer emporgehoben worden, und so eben auch in den Rocky Mountains. Und dann schneidet der Colorado sich in einer Erosionsschlucht 1000 Meter tief durch diese wüstenhaften Landschaften, und da kann man nun wunderbar sehen, wie eine Schicht über der anderen lagert, nahezu ungestört, in ursprünglicher Horizontale, eine Schicht über der anderen, uralt im Übrigen. Also das sind die Erosionsschluchten, die einem auch noch da Aufschluss geben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=2867s Die Seismik als Schlüssel zum Erdinneren 00:47:47] ====&lt;br /&gt;
Und jetzt als Letztes möchte ich erwähnen das Bedeutendste von allem, mit dem man heute überhaupt über die Erdkruste bis hin zum Zentrum der Erde vorstößt, aber auf höchst abstrakte Weise, und das ist die [[w:Seismik|Seismik]]. Die Seismik, das heißt die Messung von Erdbebenwellen oder künstlich erzeugten Wellen. Und die Seismik, die hat sich natürlich schon so nach und nach vor dem Zweiten Weltkrieg entwickelt. Man kannte natürlich schon lange [[w:Seismische_Wellen|Erdbebenwellen]], aber dass man überhaupt die Seismik in dem Sinne nutzen kann, um ein Bild des Aufbaus der Erde zu gewinnen, das ist noch relativ jung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist so, jedes Erdbeben oder jede künstlich erzeugte Explosion auf Erden erzeugt Wellen. Und diese Wellen verlieren sich natürlich im Luftumkreis, aber man hat Atombomben explodieren lassen in Amerika, die man abgesenkt hat auf tausend Meter Tiefe. Und da sind natürlich ungeheure Explosionswellen ausgelöst worden, und da hat man überall Messapparate hingestellt, seismische Geräte, um die Ankunft der Wellen und deren Geschwindigkeit und Stärke zu messen, um auf diesem Wege auch festzustellen, wie ist der Aufbau der Erdkruste. Und da ist man heute so weit, auch durch die [[w:Tsunami|Tsunami]], die es damals in Indonesien gegeben hat, hat man heute überall über die ganze Erde seismische Stationen, wo fortdauernd die Erdbebenwellen, die fortdauern, immerfort, nur vielleicht ganz kleine, dann plötzlich gewaltige Ausschläge. Und aufgrund dieser Messungen kann man heute Erdbeben sogar voraussagen, weil bestimmte Spannungen der Erdkruste entstehen, und die lösen dann solche Wellen aus, ehe es dann wirklich zum eigentlichen Ereignis kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=3019s Interpretation der seismischen Daten 00:50:19] =====&lt;br /&gt;
Diese [[w:Seismische_Wellen|Wellen]], die dringen nun ein in die Erdkruste, und je nachdem, wie jetzt die Struktur der Erdkruste beschaffen ist, werden die reflektiert. Wenn zum Beispiel [Zonen in der Erdkruste] von einem mehr festen Zustand in einen mehr plastischen oder flüssigen Zustand übergehen, dann werden sie an dieser Grenzzone entweder absorbiert oder reflektiert, diese Wellen. Und diese Wellen misst man dann vom Explosionsort entfernt gestaffelt, wann diese Reflexionswellen zurückkommen. Und dann kann man daraus berechnen, aus diesen Reflexionsereignissen berechnen, wo der Explosionsherd war, wo das Erdbeben war, in welcher Tiefe es war: man kann es heute ziemlich genau lokalisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und aufgrund dieser seismischen Messungen, Untersuchungen, hat man heute einen bestimmten Aufbau der Erde, ich möchte sagen, &amp;quot;theoretisiert&amp;quot;, im höchsten Grade theoretisiert, also mit das Abstrakteste, was man sich vorstellen kann. Und trotzdem ist da was dran, weil diese Wellen ja an verschiedenen Tiefen der Erde plötzlich reflektiert werden und dann da gemessen werden und hier gemessen werden. Und man kann messen, [mittels der] Geschwindigkeit, mit der sie an der Erdoberfläche wieder erscheinen, ob es besonders heftig ist oder weniger heftig. Und darauf hat man heute ein bestimmtes Bild in Bezug auf den Gesamtaufbau der Erde. Wie gesagt, das ist das höchste Maß an Abstraktion, wie man es sich vorstellen kann, aufgrund von bestimmten Phänomenen, die nur durch einen Messvorgang auf der Erdoberfläche erfahrbar sind und erfassbar sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=3154s Der Aufbau der Erde nach seismischen Erkenntnissen 00:52:34] =====&lt;br /&gt;
Also, was ich jetzt an die Tafel male, das beruht auf solchen Messergebnissen, aber es ist natürlich maßlos theoretisiert. Also wenn wir hier jetzt die Erde haben, dann haben wir hier oben, als Alleroberstes, die [[w:Erdkruste|Erdkruste]]. Und diese Erdkruste ist nicht dicker als bei der Orangenschale, die Orangenschale ist schon ziemlich dick, die Apfelschale vielleicht. Also diese Erdkruste, die kann man heute in Bezug auf ihre Tiefe einigermaßen genau einmessen, und die liegt auf den Kontinenten, die [[w:Kontinentale_Erdkruste|kontinentale Kruste]], also wenn das hier ein bisschen aufgebaut ist auf dem Kontinent, die liegt bei maximal 60 Kilometern. 60 Kilometer mächtig ist also die kontinentale Kruste, so sagt man heute. Und unter Gebirgstöcken ist sie noch tiefer, da geht sie vielleicht bis 70 Kilometer, 60 ist auch schon unter Gebirgstöcken gemessen, sonst ist sie zwischen 30 und 60.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da ist jetzt plötzlich hier eine Grenze, und unter dieser Grenze kommt dann eine weitere Schicht, man nennt es die [[w:Mohorovičić-Diskontinuität|Moho-Schicht]], die Moho-Grenze von [[w:Andrija_Mohorovičić|Mohorovičić]]. Das war ein serbischer Geodäter oder Naturwissenschaftler, der hat im Wesentlichen diese Grenzzone als Erster erfasst. Und hier werden also so und so viele Erdbebenwellen reflektiert an dieser Grenze, nach allen Richtungen. Wenn hier Messstationen stehen, dann merkt man, hier werden, an dieser Grenze, diese Erdbebenwellen zurückgeworfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=3313s Lithosphäre und Asthenosphäre 00:55:13] =====&lt;br /&gt;
Dann kommt hier eine weitere Schicht, also das nennen wir mal die Kruste einschließlich aller Gebirge. Und dann kommt hier eine Schicht, die nennt man dann die [[w:Lithosphäre|Lithosphäre]]. Lithosphäre, die Gesteinssphäre, Lithos heißt auf Griechisch der Gestein. Das heißt, obwohl hier eine Grenzschicht ist zwischen Kruste und Lithosphäre, also auch noch, aber offenbar befindet sich dort schon das Gestein in einem etwas anderen Zustand an dieser 60-Kilometer-Grenze, dass hier die Erdbebenwellen überhaupt zurückgeworfen werden. Aber es ist wohl so, dass in dieser Lithosphäre noch grundsätzlich dieselbe Zusammensetzung der Gesteine, deren Mineralien und so weiter besteht wie in der Erdkruste selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann gibt es eine weitere Schicht, das ist, wenn man hier so andeutet, das ist etwas mächtiger, das ist die sogenannte [[w:Asthenosphäre|Asthenosphäre]]. Und diese beiden Schichten zusammen, wenn man sie jetzt mal zusammensetzt, also die Lithosphäre, das habe ich vergessen zu sagen, die ist ungefähr 100 bis 120 Kilometer. Die Asthenosphäre ist 600 Kilometer. Und diese Asthenosphäre - ich habe nirgends irgendwo deutlichere Beschreibungen gefunden, die mir beweisen, dass die so wesentlich anders beschaffen ist als die Lithosphäre - aber es scheint so zu sein, dass hier ein Zustand besteht, eines, wie man es heute nennt, säkular-plastischen Zustandes. Das heißt, eine leichte Plastizität der Erde, die aber sich auswirkt nur in Jahrhunderten, in Bewegungsprozessen, sehr zähflüssig ist diese Schicht in Bewegung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=3495s Der obere und untere Erdmantel 00:58:15] =====&lt;br /&gt;
Und diese beiden zusammen [Lithospäre und Asthenosphäre] nennt man den äußeren [oberen] [[w:Erdmantel|Erdmantel]]. Und darunter nun eine weitere Schicht, noch viel mächtiger, und die bezeichnet man jetzt als den inneren [unteren] Erdmantel. Und die geht bis zu einer Tiefe von 2900 Kilometern. Da werden wieder Wellen reflektiert hier an dieser Grenze. Also es ist unglaublich eigentlich, durch Erschütterungen an der Erdkruste setzen sich Wellen durch den ganzen Erdkörper fort, die dann irgendwo gemessen werden, [was dann] ein Hinweis darauf ist, dass da eine Grenze ist zwischen dem inneren Erdmantel und einer nachfolgenden Schicht, nach innen. Und man nimmt an, dass dieser ganze Bereich des äußeren [oberen] und inneren [unteren] Erdmantels, dass sie eben nicht flüssig sind, wie man immer meint, weil das Magma da oben aus den Vulkanen rauskommt, sondern zähplastisch. Also es sind keine kristallisierten Mineralien mehr zu finden, nur noch in der Lithosphäre. Aber in der Asthenosphäre und dem inneren Erdmantel, da handelt es sich um eine zähplastische Masse. Man sagt immer noch fest, aber zähplastisch. Komisch, aber so ist es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=3633s Der Erdkern und seine Schichten 01:00:33] =====&lt;br /&gt;
Und jetzt gibt es darunter wiederum einen Schichtkörper, das sind sogenannte Kugelschalen, die man sich da so vorstellt, einen Schichtkörper. Und den nennt man den inneren Erdmantel - Entschuldigung, den oberen Erdmantel und den unteren Erdmantel [bereits oben besprochen, ist hier eigentlich eine Wiederholung] und dann den inneren Erdmantel [wahrscheinlich ist hier der &amp;quot;[[w:Erdkern#%C3%84u%C3%9Ferer_Kern|äußere Erdkern]]&amp;quot; gemeint, der sich unter dem &amp;quot;Erdmantel&amp;quot; anschließt]. Und der hat eine Tiefe, reicht bis auf 5000 Kilometer. So, solche Sachen misst man, also folgert aus den Messungen, dass das so ist. Aber immerhin etwas. Und von dem behauptet man, der sei flüssig. Also hier ist effektiv eine Zone, die aufgrund der Messungen und der Interpretation der Messungen hindeutet, dass hier der äußere Erdkern [...] [ist]. [...]. Und der, behauptet man, der ist flüssig, und zwar bestünde der im Wesentlichen aus Schwefeleisen. Das sind alles Folgerungen. Aus Schwefeleisen, also aus Pyriten, aber eben flüssig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kommt - jetzt müssen wir noch eine Farbe finden - und dann kommt der innere [...] [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[w:Erdkern#Innerer_Kern|Erdkern]]], mit dem Erdmittelpunkt und einer Tiefe von 6371 Kilometern. Das ist der Erdhalbmeter. So, also so ein Aufbau, von dem geht man heute aus, dass die Erde so aufgebaut wäre, aufgrund nur seismischer Messungen. Also man hat keine unmittelbare Anschauung von dieser Sache, sondern man geht davon aus, dass die Vulkane auf der Erde gespeist werden aus dieser Sphäre, aus der Asthenosphäre, dass da plötzlich durch Sauerstoffzufuhr gegen die Erdkruste hin mit genügend Sauerstoff, dann erhitzt sich das Material so maßlos, dass es dann flüssige Lava wird, die da oben rausquillt aus dem Vulkan. Aber hier ist der Druck so groß und die Verhältnisse sind so, dass es nur bis zum Zustand des Zähplastischen kommt und erst flüssig in diesem äußeren Erdmantel wird, und dann erst in den äußeren Erdkern und schließlich im Erdkern. Der ist wieder fest, stellt man vor als fest, und zwar in Form von Eisennickel. Da sind unglaubliche Theorien damit verbunden, aber so ist es nun mal. Also auch rein mechanisch, rein materialistisch, rein materiell, da ist kein anderer Gesang drin als dieser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also so ist das Bild, was man heute hat, grob gesprochen. Da steckt viel Intelligenz drin, aber es ist eben das meiste sind Schlussfolgerungen. Also man schließt eben aus nur diesen wenigen Messungen, schließt man auf solchen Aufbau der Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=3965s Das Innere der Erde aus Sicht der Geisteswissenschaft 01:06:05] ===&lt;br /&gt;
Jetzt möchte ich wenigstens erwähnt haben, mehr möchte ich damit gar nicht, was nun Rudolf Steiner eigentlich dazu sagt. Und das Interessante ist, dass Rudolf Steiner 1906 Vorträge gehalten hat im Anschluss an das große [[w:Erdbeben_von_San_Francisco_1906|Erdbeben von San Francisco]]. Das war 1906, glaube ich. Und da [schwer verständlich] [sind] viele Menschen an Rudolf Steiner herangetreten: Ja, wie ist es möglich, dass so etwas passiert, dass eine ganze Stadt in einem fürchterlichen Ereignis und anschließenden Brand einfach untergeht mit unendlich vielen Opfern? Wie ist es denkbar, dass so ein Ereignis stattfinden kann? Was liegt davor? Und wahrscheinlich, ich gehe davon aus, dass Rudolf Steiner daraufhin dann [[a:GA_96|diese Vorträge]] gehalten hat, nur 1906 und nie wieder, und zwar an verschiedenen Orten in verschiedenen Variationen. Und da schildert er den Aufbau der Erde vom geisteswissenschaftlichen Standpunkt aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der ist nun so, dass er dort eine Achtgliederung des Erdinhalts schildert und noch eine neunte, über die man eigentlich nicht sprechen kann: das Zentrum des Bösen, des objektiv Bösen, evil. Und also, für mich ist es einfach ein Phänomen, es kann eigentlich nur der Auslöser [für die Vorträge(?)] dieses Erdbeben von San Francisco gewesen sein, und die Fragen [der] Menschen. Und Rudolf Steiner hat grundsätzlich nur Stellung genommen zu Sachen, die er gefragt worden ist. Und ich habe diese Vorträge alle gelesen, und da ist es sehr schwer, damit zurechtzukommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wer kommt schon so ohne weiteres damit zurecht, wenn Rudolf Steiner in der &amp;quot;Geheimwissenschaft&amp;quot; von den [[a:Hierarchien#Gliederung_der_Hierarchien|neun Hierarchien]] spricht, das habt ihr ja wohl gelesen, oder? In der &amp;quot;Geheimwissenschaft&amp;quot; habt ihr wohl gelesen von den Seraphim und den Cherubim und den Thronen und von den Geistern der Weisheit, den Kyriotetes, von den Geistern der Dynamis, der Geister der Bewegung, und dann den Exusiai, den Geistern der Form und dann die Geister der Persönlichkeit, und dann die Erzengel und die Engel, neun Hierarchien. Und jetzt erscheint als geisteswissenschaftliches Forschungsergebnis, dass die Erde in ihrem inneren Aufbau [[a:Erdinneres#Die_neun_Schichten_des_Erdinneren|neun-gliedrig]] ist. Quasi, also das sind jetzt meine Worte, das habe ich nicht so bei Rudolf Steiner gelesen, also ich meine, dass es eigentlich eine Art Gegenspiegel ist zu den neun Hierarchien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=4183s Die 9 Schichten der Erde nach Rudolf Steiner 01:09:43] ====&lt;br /&gt;
Und er spricht da als erste Schicht, ich möchte das jetzt nicht an die Tafel malen, als erste Schicht von der Mineralerde, also das, was man die Erdkruste auch nennen könnte, die Mineralerde. Und dann spricht er von einer zweiten Schicht, das ist die Weicherde. Das kann man auch noch nachvollziehen, also in etwa mit der Asthenosphäre, also klassisch die Weicherde, also durchaus noch mit der Erdkruste verwandt, aber eben weich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kommt eine dritte, und da ist es sehr schwer, damit zurechtzukommen. Er nennt es Dampferde, aber er meint da nicht irgendwie so einen äußeren Dampf um Wasser unter hohem Druck, sondern es ist eine ganz andere Terminologie, aber doch ein Zustand, der eigentlich gar nicht mehr materiell zu denken ist, also ein Zustand, wo sozusagen das Materielle immer weniger noch als solches stoffbildend auftritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann als viertes die Wassererde. Auch da nicht nur das äußere Wasser gemeint, das ist nur ein Ausdruck dafür, dass da ein etwas anderer Zustand des Geistigen, eines aber gegenbildlich Geistigen, auftritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fünfte Schicht wird bezeichnet als die Fruchterde. Die Fruchterde. Und wenn er die schildert, diese einzelnen Schichten, dann merkt man, es ist immer das Gegenbild zu den höheren Hierarchien, in etwa. Immer das Gegenbildliche, also das Untersinnliche, nicht das Übersinnliche, sondern das Untersinnliche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann die sechste Schicht wird die Feuererde genannt. Und die siebte Schicht der Erdenspiegel, wo sich sozusagen alle diese Ereignisse, die über der Erde in ihrem Gegenbild erscheinen, alles, was sonst in der Natur oder überhaupt in Gedankenformen, Ideenformen auftreten kann, was wir denken können, erscheint gegenbildlich, genau das Gegenteil in dem Erdenspiegel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die achte Schicht wird dann eben der große Zersplitterer genannt, also Ahrimans Reich im eigentlichen Sinne. Und die neunte Schicht, die bezeichnet er dann als nichts, eigentlich nichts irgendwie beschreibbar, als das Zentrum des Bösen schlechthin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=4377s Die untersinnliche Welt 01:12:57] ====&lt;br /&gt;
Also wir sprechen ja von der Übersinnlichkeit. Das heißt, dass der Mensch ist heute in seinen Gedanken zwar übersinnlich, aber die knüpfen immer noch an die sinnliche Welt an. Wir praktizieren ständig Übersinnlichkeit in unserem Gedankenleben, in unserem Gefühlsleben, in unserem Willensleben. Das ist alles übersinnlich, aber es braucht sozusagen die sinnliche Wahrnehmung, um aktiviert zu werden. Und das kann man den Schritt tun zur höheren Erkenntnis über die Imagination, zur Inspiration, zur Intuition, also die Schritte der übersinnlichen Erkenntnis. Und alle diese Schritte zur übersinnlichen Erkenntnis muss der Mensch, kann er nur erreichen, wenn er eben auch ein Bewusstsein für die [[a:Untersinnliche_Welt|untersinnliche Welt]] entwickelt. Das heißt, die Auseinandersetzung mit dem Bösen. Man kann nur zu einer übersinnlichen Erkenntnis fortschreiten, wenn man gleichzeitig sich selber ausliefert, konfrontiert mit dem Bösen. Das ist die untersinnliche Welt, also wo Magnetismus, Elektrizität und Kernenergie wirksam sind. Das sind die drei untersinnlichen Kräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=4463s Untersinnliche Kräfte 01:14:23] =====&lt;br /&gt;
Also die Kernenergie ist nicht nur ein elektromagnetisches Phänomen, sondern das ist ein Phänomen, die Kernspaltungen, also dass die Protonen gespalten werden, da werden Kräfte frei, die noch anders sind, andere sind als die elektromagnetischen. Das ist die dritte Kraft, auf die Rudolf Steiner hingewiesen hat, schon lange bevor die erste Kernspaltung stattgefunden hat, die sogenannte dritte Kraft. Und man möge wünschen, dass die Menschheit in ihrer Moralität so weit fortgeschritten sein wird, dass sie die Folgen der Entdeckung dieser dritten Kraft überhaupt besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann 1938, im Januar, im Kaiser-Wilhelm-Institut in Berlin, hat Hahn, Strassmann und Lise Meitner [[w:Entdeckung_der_Kernspaltung|die erste Kernspaltung]] im Versuch vollzogen. Also wir haben es hier mit der Schilderung aus der Geisteswissenschaft mit etwas zu tun, was ganz in die Untersinnlichkeit führt, also in das Reich der Antikräfte, zu dem, was Evolutionskräfte sind, die Antikräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und mit denen gehen wir ja heute mit unseren Technologien, die wir heute so handhaben, mit der digitalen Welt, gehen wir ja ständig damit um. Also die ganze digitale Welt, ich halte sie für die größte Gefahr der Menschheit überhaupt, der wir uns heute, seit 20, 30 Jahren gestellt sehen. Es ist nicht die Atomenergie, sondern die digitale Welt, wo diese untersinnlichen Kräfte nicht nur jetzt explosiv irgendwo wirksam sind, sondern sie ergreifen die [[A:Seele|Seele]] des Menschen und verformen, verändern die Seele des Menschen, dass er eines Tages überhaupt nicht mehr weiß, wer er selber eigentlich ist, sondern nur noch Roboter und nur noch ausführendes Organ von Wesen, die über ihn herrschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist das Bild aus der [[Geisteswissenschaft]]. Ich wollte es nur erwähnt haben, es hat keinen Sinn, darüber zu spintisieren. Man muss es als Tatsache einfach mal hinnehmen, dass die Geisteswissenschaft dazu diese Ergebnisse gibt. Das ist 1906. 1909 schreibt [[A:Rudolf Steiner|Rudolf Steiner]] die &amp;quot;Geheimwissenschaft&amp;quot; ([[a:Geheimwissenschaft im Umriß|GA13]]), da ist nichts davon enthalten, interessanterweise. Da spricht er dann über den [[A:Christus|Christus]] und alles das, was damit im Zusammenhang steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=4635s Das Gesicht der Erde 01:17:15] ===&lt;br /&gt;
So, aber jetzt, die Zeit ist leider schon so weit fortgeschritten. Ich möchte jetzt wenigstens noch erwähnen, wie man verstehen lernen kann das Gesicht der Erde. Die Erde, die ganze Erde hat ja ein bestimmtes Gesicht, und dieses Gesicht ist gekennzeichnet dadurch, dass da die Kontinente, sie finden die da im Wasser, irgendwo im Meereswasser auftauchen als ganz eigenständige Gebilde. Und der größte Teil ist eigentlich Meerwasser, knapp 71% der gesamten [[w:Erdoberfläche#Daten|Erdoberfläche]] ist Meerwasser. Stellen Sie sich das mal vor, fast drei Viertel der Erdoberfläche sind Meerwasser, zusammenhängende Meere, und nur ein Viertel, in etwa ein bisschen mehr wie ein Viertel, sind kontinentale Gebilde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt sind ja diese Kontinente so eigenartig verstreut in der nördlichen Hemisphäre hauptsächlich. Der größte Anteil an kontinentalen Gebilden finden Sie in der nördlichen Hemisphäre und die größte Meeresfläche in der südlichen Hemisphäre und natürlich im Pazifik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=4743s Rätsel der Verteilung der Kontinente 01:19:03] ====&lt;br /&gt;
Wie kommt es dazu, dass wir dieses Gesicht der Erde haben? Welche Kräfte waren da im Spiel, dass dieses Verhältnis von Meer und Wasser in dieser Form entstanden ist? War das immer so? Gilt hier absolutes Prinzip der Aktualität und so weiter? Und das ist alles außerordentlich rätselvoll. Und doch ist man heute durch die verschiedensten Untersuchungen sehr weit gediehen, das erklärlich zu machen, wenn es auch nach wie vor in Bezug auf die treibenden Faktoren unerklärlich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie auf die Landkarte gucken, wir müssen die morgen da mal aufhängen, dann sehen Sie ja, dass wir eine Reihe von Kontinenten haben. Das ist einmal Nordamerika, Südamerika und dann Europa, zusammenhängend mit Asien, und dann der ganze afrikanische Kontinent, mächtig, gewaltig, und dann eben noch Australien und die Antarktis. Das sind die Kontinente. Also Antarktis, Australien, Eurasien, Südamerika, Nordamerika. Was habe ich noch vergessen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[Zuhörerin]&#039;&#039;&#039; Afrika.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie kommt es zu dieser seltsamen Verteilung über die Erdoberfläche? Und nun hat man schon immer gerätselt, wenn man auf die Landkarten geguckt hat, seit es Landkarten gibt, dass da so eine eigenartige Formgestalt sich findet zwischen Afrika und Südamerika, dass die irgendwie, wenn man die ein bisschen verschiebt, dass die da so zusammenpassen. Und man hat natürlich gerätselt, alles Mögliche, bis man eines Tages etwas entdeckt hat, was umwerfend ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man hat nämlich entdeckt in Brasilien, also mehr an der Ostküste, aber mehr nach Süden, nach Argentinien auch hin bis runter nach Feuerland, hat man entdeckt, dass da so kugelrunde Gesteine sich finden. Und dann hat man diese Steine untersucht - das sind im wesentlichen [[w:Granit|Granite]] - und dann hat man plötzlich in Südafrika dasselbe entdeckt, die sogenannten [[w:Tillit|Tillite]]. Und dann hat man in Südindien und an der indischen Westküste auch solche Tillite entdeckt. Da war man sprachlos, erst einmal diese rundlichen Formen, große und kleine Gebilde. Und dann hat man sogar Gekritze – Gekritze heißt Ritze, also so kleine Schleifspuren drauf entdeckt, Gekritze nennt man das. Und dann sagten die, das können ja nur Eiszeitablagerungen sein, Ergebnisse von Eiszeiten, Findlinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Ergebnis war, dass man gesagt hat, die sind ja alle unterschiedlicher granitischer Herkunft, aber immerhin müsste das mal zusammengehängt haben, das Ganze. Und dann hat man sogar noch gesehen, dass die Tillite in Ostafrika, also in Afrika, aber an der Westküste, da in Nigeria – nicht in Nigeria, sondern Angola, und dann kommt ja der Kongo, der einen ganz schmalen Streifen zum Atlantik hat, und dann kommt Nigeria – dass in dieser Gegend die [[w:Streichen_(Geologie)|Ausrichtung]] dieser Tillite dieselbe ist, wie man sie in Brasilien gefunden hat, die Strömungsrichtung, wie die abgelagert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann gab es andere Forscher, die haben dann in Ostafrika, in diesem Winkel da unten, wo Afrika sich ausbuchtet nach Westen – das ist also Nigeria im Wesentlichen – da haben die die Pflanzen studiert und haben festgestellt, dass da oben in Brasilien sich dieselben Pflanzen finden, vor allen Dingen Versteinerungen von Pflanzen. Die Pflanzen haben sich ein bisschen verändert in der Zwischenzeit, die jetzt rezenten Pflanzen. Aber die Versteinerungen, die man in Ostafrika gefunden hat, finden sich auch in Südamerika, da oben im Nordosten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=4845s Alfred Wegeners Theorie 01:20:45] ====&lt;br /&gt;
Und aufgrund all dieser Beobachtungen kam dann ein Mann, der hieß [[w:Alfred_Wegener|Alfred Wegener]]. Also das ist eine echte Berühmtheit, der Alfred Wegener. Der war Klimatologe, kein Geologe, aber ein Geophysiker und Klimatologe, 1880 geboren und 1936 im Inlandeis von Grönland ums Leben gekommen, auf einer Expedition.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Mann hat in der Zeit kurz vor dem Ersten Weltkrieg und dann im Ersten Weltkrieg eine Theorie aufgestellt, die besagt, dass es mal einen Kontinent gegeben habe, [[w:Pangaea|Pangea]] genannt. Pangea, das ist Griechisch. &amp;quot;Pan&amp;quot; heißt überall, also zusammenhängend ein Ding, und &amp;quot;Gea&amp;quot; eben die Erde. Und dass dieser Kontinent einmal Australien, Indien, die Antarktis, Afrika und Südamerika vereint hat. Ein großer Südkontinent, genannt Gondwana, der [[w:Gondwana|Gondwana-Kontinent]]. Das ist ein indischer Stammteil in Südindien, der so ähnlich heißt, Gondar. [Anmerkung: Gondwana war ursprünglich ein eigener Kontinent, der später einen Teil Pangeas bildete].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war natürlich so kühn, sowas zu sagen damals, dass dieser Alfred Wegener mit allen Mitteln, die die Wissenschaft nur irgend zur Verfügung hatte, verspottet worden ist und quasi an die Wand gestellt worden ist und als der größte Fantast hingestellt worden ist, wie man sich denken kann. Und der hat das alles begründet mit diesen Phänomenen, was die Flora, die [[Versteinerung|Versteinerungen]] angeht, hier und dort und eben diese eiszeitlichen Ablagerungen und so weiter. Er hat gesagt, die beiden Kontinente fügen sich so wunderbar. Er wurde völlig verlacht, und er hat sein ganzes Leben darauf verwendet, nachzuweisen, dass es einen eurasischen und anhängend einen nordamerikanischen Nordkontinent gab, dazwischen ein Meeresgürtel, und einen großen Südkontinent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man mal bei den Griechen nachforscht, dann sprechen die immer vom [[w:Okeanos|Okeanos]]. Und dann meinten die einen Wassergürtel um die Erde herum, also wofür heute noch das Mittelmeer ein letzter Rest ist, das Schwarze Meer, das Kaspische Meer, noch ein letzter Rest ist von diesem einzigen erdumspannenden Mittelmeer. Die Griechen haben ja die Erde noch wie einen Diskus angesehen, eine Flachscheibe, wie einen Diskus, und außenrum diesen Okeanos. Das sind noch so letzte Reste von urältesten, nennen wir es, Erinnerungen in der Menschheit, dass offenbar dieser Okeanos, dieser erdumspannende Wassergürtel, bestanden hat und ein Südkontinent im Süden, ein Nordkontinent in der nördlichen Halbkugel. Er wurde verlacht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=5291s Die Entdeckung des mittelatlantischen Rückens 01:28:11] ====&lt;br /&gt;
Nun kam jetzt noch folgendes Phänomen hinzu, dass die Deutschen Ende der 20er Jahre, Anfang der 30er Jahre ein Forschungsschiff ausgerüstet haben, die &amp;quot;[[w:Meteor_(Schiff,_1924)|Meteor]]&amp;quot; hieß die. Und die waren ausgestattet mit allen Messinstrumenten, die man damals zur Verfügung hatte, ausgefeilteste [[w:Echolot|Echolote]], die aus dem U-Boot-Krieg des Ersten Weltkrieges heraus entstanden sind und insbesondere nach der Katastrophe, die mit dem Eisberg gesunken ist, das Schiff südlich von Neufundland, die Titanic.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit der Zeit hat man angefangen, Echolote zu entwickeln, weil die hatte keine Echolote, deswegen ist sie zusammengestoßen mit dem Eisberg. Und die &amp;quot;Meteor&amp;quot; war ausgestattet mit allen Messinstrumenten, und die haben den ganzen Atlantik abgefahren in den 20er, 30er Jahren und haben festgestellt, dass es im Atlantik ein Hochgebirge gibt, der sogenannte [[w:Mittelatlantischer_Rücken|mittelatlantische Rücken]]. Und natürlich hatten die keine Kenntnisse von der Gesteinsart da unten, sondern die hatten nur die Tatsache, dass der da besteht, und zwar 3000 bis 4000 Meter hoch vom Meeresboden unten an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann blieb die ganze Entwicklung stehen durch den Zweiten Weltkrieg, da passierte nichts mehr. Und nach dem Zweiten Weltkrieg haben die Amerikaner die Meeresforschung so richtig in Gang gesetzt und haben den ganzen Pazifik abgefahren mit dem Echolot, und haben da auch so seltsame Meeresrücken gefunden im pazifischen Raum, untermeerisch. Dann haben sie angefangen, den &amp;quot;[[w:Glomar_Challenger|Glomar Challenger]]&amp;quot; zu bauen, auch ein Forschungsschiff, die Amerikaner, und die haben Tiefseebohrungen gemacht. Da hatten sie zum ersten Mal den Beweis über die Beschaffenheit des Tiefseebodens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=5423s Die Erkenntnis der basaltischen Tiefseeböden 01:30:23] ====&lt;br /&gt;
Und was kam raus? Das sind alles keine [[w:Kontinentale_Erdkruste|kontinentalen]] Strukturen, sondern das ist alles [[w:Basalt|Basalt]]. Dass die eigentlichen Tiefseeböden und der mittelatlantische Rücken, das ist alles Basalt. Das hat mit Granit und all dem, was die Kontinente ausmacht, überhaupt nichts zu tun. Das war schon mal ein unglaubliches Ereignis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann haben die Amerikaner und die anderen Länder auch angefangen, mit Forschungsschiffen den ganzen Meeresboden weltweit zu kartieren, am wenigsten der Indik [indischer Ozean]. Das hat man ja gemerkt bei dem Absturz [[w:Malaysia-Airlines-Flug_370|dieser Maschine]], wo sie noch immer suchen, wo sie geblieben ist, diese Maschine, die in Indonesien [Korrektur: Malaysia] gestartet war, nach Peking fliegen sollte und dann irgendwo verschwunden ist im Indik. Das sucht man ja noch heute. Dieses Gebiet war noch nie wirklich kartiert, das fangen sie jetzt erst an aufgrund dieses Ereignisses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedenfalls entdecken die plötzlich, dass die Tiefseeböden alle Basalt sind, durchgehend. Keine granitische Struktur, keine kontinentale Struktur, nichts, gar nichts, sondern alles Basalt. Und zwar hat man dann festgestellt, durch alle möglichen Messungen, dass die Mächtigkeit dieser [[Boden|Tiefseeböden]] sehr gering ist, keineswegs 60 Kilometer, sondern nur 10 Kilometer mächtig, maximal 10 Kilometer. Also ganz hauchdünne Schichten zu den unterliegenden, zur Asthenosphäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=5536s Die Plattentektonik und die Bewegung der Kontinente 01:32:16] ====&lt;br /&gt;
Darauf hat man nun gemerkt, eigentlich hat ja Alfred Wegener gar nicht so Unrecht. Dann hat man den genau studiert und hat gemerkt, in allem stimmt das, was er gesagt hat. Und hat dann gemerkt, dass die ganze Erde sich auflöst in bestimmte Platten. Man nennt es Platten, die Plattentektonik, und zwar in [[w:Plattentektonik#Die_Lithosph%C3%A4renplatten|sieben Riesenplatten]]. Die größte dieser Platten ist die eurasische Platte, also Europa plus Asien, einschließlich dem Indien. Und eine zweite Platte ist dann Australien mit dem indonesischen Archipel. Und eine dritte Platte ist die Antarktis, eine vierte ist Südamerika, eine fünfte ist Nordamerika, und eine sechste ist der Atlantik, und eine siebte ist der Pazifik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also plötzlich löst sich die ganze Erde in Plattenstrukturen auf. Und die [[w:Plattentektonik#Gebirgsbildung_und_Vulkanismus_im_Licht_der_Plattentektonik|Plattengrenzen]] sind dadurch charakterisiert, dass da der größte Vulkanismus ist und dass diese Platten offensichtlich in Bewegung sind und dass man heute noch durch genaueste Messungen nachweisen kann, dass Südamerika und Nordamerika im Jahr ungefähr ein bis zwei Zentimeter voneinander sich entfernen in einem Jahr. Etwas ist es schon, aber in 100 Jahren ist es ein bisschen was.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, wie ist das jetzt zu verstehen, diese Problematik, dass die Kontinente einmal eine Einheit gebildet haben, der Südkontinent und der Nordkontinent? Die sind eben so einschließlich Nordamerika, einschließlich Grönland, die hingen alle zusammen, und dann plötzlich sind die auseinander gedriftet und bilden heute das Gesicht der Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der einzige Kontinent, der einen Ruhepol bildet, weitgehend jedenfalls, ist der afrikanische Kontinent. Der ist &amp;quot;in situ&amp;quot;, an dem Ort schon immer gewesen, hat sich ein bisschen gedreht, ist auch ein bisschen nach Norden gewandert, aber jedenfalls ruht der noch so urtümlich wie in den Urzeiten, und alle anderen Kontinente sind davon geschwommen. Australien hing früher an Afrika dran, Indien hing früher an Afrika dran, und ebenso die Antarktis und ebenso Südamerika, und bildeten diesen Gondwana-Kontinent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=5734s Ausblick 01:35:34] ===&lt;br /&gt;
Jetzt wollen wir uns dann morgen – wie lang machen wir? Die Zeit ist längst um, oh Herrgott, wie sollen wir jetzt aufhören? Also, dann wollen wir dann morgen nochmal die treibenden Kräfte versuchen aufzusuchen, die dieses Kontinentaldrift, wie man sie auch bezeichnet, oder Kontinentalverschiebung, wie sie Alfred Wegener bezeichnet hat, wie das – ob es da einen Erklärungsgrund dafür geben kann für diese Tatsache. Das wollen wir dann morgen betrachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ich möchte jetzt schon sagen, das wird auch genauso mechanisch gesagt wie alles andere auch, und kein Mensch kann sagen, was eigentlich die Idee hinter dem Ganzen ist. Goethe hat grundsätzlich gefragt, wenn er irgendein Phänomen aufgesucht hat, nicht das Phänomen jetzt stehen zu lassen und daran eine Theorie zu knüpfen, sondern immer gefragt: Was sind die treibenden Kräfte, die dieses Phänomen hervorgebracht haben? Und das muss man sich auch heute fragen: Was sind die treibenden Kräfte eigentlich, die dieses Gesicht der Erde geschaffen haben?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da wollen wir uns dann morgen nochmal kurz damit befassen, und dann müssen wir übergehen zur Gesteinskunde, wo wir uns mal die verschiedenen Gesteine anschauen. Und dann wollen wir uns noch kurz mit einer Zeitbetrachtung befassen: Wie kann man überhaupt ein Verständnis entwickeln für Zeitepochen? Ob man von Millionen Jahren eigentlich überhaupt sprechen kann, ist es überhaupt zulässig, Milliarden Jahren? Und dann wollen wir uns mit den verschiedenen Schichten des Krustenaufbaus der Erde genauer im Einzelnen befassen, bis hin zu den Gebirgsbildungen, bis hin zu den Landschaftsstrukturen, die wir heute vorfinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgen früh machen wir weiter. Ich lasse das Buch hier nochmal liegen, da will ich eigentlich gerne morgen noch was vorlesen, wenn wir irgendwie Zeit hätten, von Goethe über den Granit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=5901s Fragen 01:38:21] ===&lt;br /&gt;
[Frage von Zuhörer]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie ist denn das mit dieser Bewegung der Kontinente oder dieser Platten? Das ist ja eine Masse, eine definierte Masse, die sich frei bewegen kann, und ein rotierender Körper in Bewegung im Raum und in sich selbst. Bei Verschiebung der Masse auf einen Punkt haben wir ja in der Physik das Problem des Ungleichgewichts, der Unwucht. Was würde denn passieren, wenn man diese ganze Masse theoretisch berechnet, konzentrieren würde an einem Punkt? Was würde mit der Achse der Erde passieren, mit der Position der Erde im All im Verhältnis zu den anderen Planeten? Mir kommt dann dieser Gedanke, dass diese Bewegung eine Ausgleichsbewegung ist in Bezug auf die Bewegung der Erde im gesamten Raum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Manfred Klett]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber stell dir mal vor, dass die Nordhalbkugel die größte Masse der Kontinente enthält, und die Südhalbkugel die größte Wassermasse, in Verbindung mit dem Pazifik. Das sind so – Wasser hat das spezifische Gewicht von 1, und die Gesteine, die leichtesten Gesteine, haben das spezifische Gewicht von 2,4 bis 2,6. Das heißt also, wie kommt es dazu, dass viel schwerere Gesteine als das Wasser sich an der Nordhalbkugel konzentrieren und sich nicht gleichmäßig irgendwo durch die entsprechenden Kräfte von Nord- und Südpol und allem, was dazwischen an magnetischen Strömungen läuft, dass die sich nicht gleichmäßig verteilt haben? Das müsste doch eigentlich so sein, aber es ist eben nicht so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist viel widersprüchlicher, auch in dem heutigen Weltbild, was man hat, in dieser Hinsicht, so viel Widersprüchliches. Und dennoch muss man sagen, die Tatsache, dass sie mal zusammenhängend waren und dann auseinander gedriftet sind, die kann man nicht mehr widerlegen. Da sprechen alle sinnlich wahrnehmbaren Erscheinungen, also was vor allem die Flora und Fauna angeht, die Versteinerungen und auch die Mineralkörper, gerade die eiszeitlichen Ablagerungen, eine Eiszeit, die vor unserer Eiszeit war, die sogenannte [[w:Permokarbonische_Vereisung|permokarbonische Eiszeit]], da kommen wir nochmal drauf zurück, die damals abgelagert wurden. Es sind so viele Phänomene, die dafür sprechen, dass da Kräfte wirksam waren, ganz spezifischer Art, die sich nicht einfach nur berechnen lassen aus der Achsenstellung der Erde oder Fliehkräften oder sonst wie. Theorien gibt es noch und noch, und jede greift irgendein Phänomen auf, aber dann merkt man, es steht im totalen Widerspruch zu anderen Phänomenen, und man ist da noch an kein Ende gekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Plattentheorie gilt heute. Es gibt sieben große Platten und fünf kleine Platten. Die gilt für so schlüssig, man meint, da ist man heute der Überzeugung, die sei so absolut erklärbar aus allen Zusammenhängen, dass es so ist. Und da kommt dann plötzlich wieder so einer, Wunderlich [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[w:Hans_Georg_Wunderlich|H. G. Wunderlich]](?)] hieß der, der ist leider Gottes in jungen Jahren gestorben, aber das war ein genialer Geologe, so ein Kerl, was hätte der noch in seinem Leben zurechtrücken können. Der fängt dann an, sogar die Plattentheorie zu kritisieren, was auch keiner gewagt hat, sondern sie meinen alle, das sei jetzt klar, die sogenannten Plattentheorien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Phänomene sind auch da, da gibt es Plattengrenzen, die schieben sich aneinander vorbei und erzeugen Erdbeben und alles Mögliche. Das werden wir morgen nochmal sehen. Aber dieser hat sich erkühnt, der Wunderlich, Professor für Geologie in Stuttgart, auch selbst diese Theorie anfängt und hoch, hoch intelligent infrage zu stellen. Also man merkt, das Ganze ist immer noch im Prozess, es geht immer weiter, immer weiter. Aber jeder Schritt ist eben ein Erkenntnisschritt auf dem Wege, und eines Tages, wie der Goethe gesagt hat, wird gewiss einer kommen, der da quasi – wir wollen ihm vorarbeiten. Gut, also dann, bis morgen.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;Folge  [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|1]] - [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|2]] - [[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|3]] - [[Geologie - 4. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|4]] - [[Geologie - 5. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|5]] - [[Geologie - 6. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|6]] - [[Geologie - 7. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|7]] - [[Geologie - 8. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|8]] - [[Geologie - 9. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|9]] - [[Geologie - 10. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|10]] - [[Geologie - 11. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|11]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
== Glossar==&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|A}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|A}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ablagerung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Es gibt also in den &#039;&#039;&#039;Ablagerungen&#039;&#039;&#039; bestimmte Minerale, die nur unter Meeresbedingungen entstehen.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Leitfossilien als Orientierungshilfe 00:32:20|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:32:20]]&lt;br /&gt;
[[Ackerbau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Also die [[Grabenbruch|Grabenbrüche]] in der Welt, die sind von großer Bedeutung und […] meistens auch mit die fruchtbarsten Gegenden für den &#039;&#039;&#039;Ackerbau&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Grabenbrüche weltweit und ihre Bedeutung 00:42:31|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:42:31]]&lt;br /&gt;
[[Ahriman]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Die [[Erdinneres|achte Schicht]] wird dann eben der [[große Zersplitterer]] genannt, also &#039;&#039;&#039;Ahrimans&#039;&#039;&#039; Reich im eigentlichen Sinne.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die 9 Schichten der Erde nach Rudolf Steiner 01:09:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:09:43]]&lt;br /&gt;
Antikräfte (siehe [[Kraft]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Asthenosphäre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Die &#039;&#039;&#039;Asthenosphäre&#039;&#039;&#039; ist 600 Kilometer. Und diese Asthenosphäre […] scheint so zu sein, dass hier ein Zustand besteht, eines, wie man es heute nennt, säkular-plastischen Zustandes […} sehr zähflüssig ist diese [[Erdschichtung|Schicht]] in Bewegung.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Lithosphäre und Asthenosphäre 00:55:13|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:55:13]]&lt;br /&gt;
* „[…] man nimmt an, dass dieser ganze Bereich des äußeren [oberen] und inneren [unteren] [[Erdmantel|Erdmantels]], dass sie eben nicht flüssig sind, wie man immer meint, weil das Magma da oben aus den Vulkanen rauskommt, sondern zähplastisch […] in der &#039;&#039;&#039;Asthenosphäre&#039;&#039;&#039; und dem inneren Erdmantel […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der obere und untere Erdmantel 00:58:15|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:58:15]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|B}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Basalt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] die eigentlichen [[Boden|Tiefseeböden]] und der mittelatlantische Rücken, das ist alles &#039;&#039;&#039;Basalt&#039;&#039;&#039;. Das hat mit Granit und all dem, was die Kontinente ausmacht, überhaupt nichts zu tun.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Erkenntnis der basaltischen Tiefseeböden 01:30:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:30:23]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Boden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] nach dem Zweiten Weltkrieg haben die Amerikaner die Meeresforschung so richtig in Gang gesetzt und haben den ganzen Pazifik abgefahren mit dem Echolot, und haben da auch so seltsame Meeresrücken gefunden im pazifischen Raum, untermeerisch […] und die haben Tiefseebohrungen gemacht. Da hatten sie zum ersten Mal den Beweis über die Beschaffenheit des &#039;&#039;&#039;Tiefseebodens&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Entdeckung des mittelatlantischen Rückens 01:28:11|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:28:11]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] die eigentlichen &#039;&#039;&#039;Tiefseeböden&#039;&#039;&#039; und der mittelatlantische Rücken, das ist alles [[Basalt]]. Das hat mit Granit und all dem, was die Kontinente ausmacht, überhaupt nichts zu tun.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Erkenntnis der basaltischen Tiefseeböden 01:30:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:30:23]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Böse (siehe [[Das Böse]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|C}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|C}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Christentum]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Wenn man das &#039;&#039;&#039;Christentum&#039;&#039;&#039; verstehen will, ist es nichts anderes als die Verwirklichung des [[Entwicklungsgedanken|Entwicklungsgedankens]], dass ich nicht bei mir stehen bleibe in dem Selbst […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Landwirtschaftliche Kurs und der Entwicklungsgedanke 00:17:58|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:17:58]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|D}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|D}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Das Böse]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und alle diese Schritte zur übersinnlichen Erkenntnis […] kann er nur erreichen, wenn er eben auch ein [[Bewusstsein]] für die [[Untersinnlich|untersinnliche Welt]] entwickelt. Das heißt, die Auseinandersetzung mit dem &#039;&#039;&#039;Bösen&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die untersinnliche Welt 01:12:57|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:12:57]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und die [[Erdinneres|neunte Schicht]], die bezeichnet er (R. Steiner) dann als nichts, eigentlich nichts irgendwie beschreibbar, als das Zentrum &#039;&#039;&#039;des Bösen&#039;&#039;&#039; schlechthin.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die 9 Schichten der Erde nach Rudolf Steiner 01:09:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:09:43]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Digitale Welt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Es ist nicht die Atomenergie, sondern die &#039;&#039;&#039;digitale Welt&#039;&#039;&#039;, wo diese [[Kraft|untersinnlichen Kräfte]] nicht nur jetzt explosiv irgendwo wirksam sind, sondern sie ergreifen die [[A:Seele|Seele]] des Menschen und verformen, verändern die Seele des Menschen […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Untersinnliche Kräfte 01:14:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:14:23]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|E}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|E}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Entwicklungsgedanke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] das ist eigentlich eine Prämisse […] die muss jeder für sich selbst beantworten. Inwiefern es wirklich eine Möglichkeit gibt, dass der Mensch nicht nur die &#039;&#039;&#039;Natur&#039;&#039;&#039; zu retten hat, sondern dass er die Natur zu &#039;&#039;&#039;entwickeln&#039;&#039;&#039; hat.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Mission des Menschen in Bezug auf die Natur 00:12:48|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:12:48]]&lt;br /&gt;
* „[…] das ist die Situation des [[Ökologischen Landbau|ökologischen Landbaus]], des &#039;&#039;&#039;Entwicklungsgedankens&#039;&#039;&#039; heute. Man kann der [[Natur]] nie gerecht werden. Man kann sie nie erreichen […] man kann nur den Schaden […] minimieren. Und dieses Gesetz ist eben nur möglich zu durchbrechen, wenn man zum [[Raum und Zeit|Raum […] hinzunimmt […] die Zeit]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Mission des Menschen in Bezug auf die Natur 00:12:48|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:12:48]]&lt;br /&gt;
* „[…] der Begriff der [[Landwirtschaft|landwirtschaftlichen Individualität]], den [[Rudolf Steiner]] zu Beginn des zweiten Vortrages entwickelt, ist nichts anderes wie der verkörperte &#039;&#039;&#039;Entwicklungsgedanke&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Landwirtschaftliche Kurs und der Entwicklungsgedanke 00:17:58|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:17:58]]&lt;br /&gt;
* „Wenn man das [[Christentum]] verstehen will, ist es nichts anderes als die Verwirklichung des &#039;&#039;&#039;Entwicklungsgedankens&#039;&#039;&#039;, dass ich nicht bei mir stehen bleibe in dem Selbst […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Landwirtschaftliche Kurs und der Entwicklungsgedanke 00:17:58|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:17:58]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Erde (Planet)|Erde]] (Planet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] knapp 71% der gesamten &#039;&#039;&#039;Erdoberfläche&#039;&#039;&#039; ist Meerwasser. Stellen Sie sich das mal vor, fast drei Viertel der Erdoberfläche sind Meerwasser […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Das Gesicht der Erde 01:17:15|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:17:15]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erdkern (siehe [[Erdinneres]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Erdinneres]] [9 Erdschichten nach Geisteswissenschaft Rudolf Steiners]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Aber wer kommt schon so ohne weiteres damit zurecht, wenn [[Rudolf Steiner]] in der &amp;quot;Geheimwissenschaft&amp;quot; von den [[a:Hierarchien#Gliederung_der_Hierarchien|neun Hierarchien]] spricht […] Und jetzt erscheint als geisteswissenschaftliches Forschungsergebnis, dass die &#039;&#039;&#039;Erde in ihrem inneren&#039;&#039;&#039; Aufbau neun-gliedrig ist […] dass es eigentlich eine Art Gegenspiegel ist zu den neun Hierarchien.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Das Innere der Erde aus Sicht der Geisteswissenschaft 01:06:05|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:06:05]]&lt;br /&gt;
* „[…] er [R.S.] spricht da als erste Schicht, ich möchte das jetzt nicht an die Tafel malen, als erste Schicht von der [[Mineralerde]], also das, was man die [[Erdkruste]] auch nennen könnte […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die 9 Schichten der Erde nach Rudolf Steiner 01:09:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:09:43]]&lt;br /&gt;
* „[…] dann spricht er von einer &#039;&#039;&#039;zweiten Schicht&#039;&#039;&#039;, das ist die Weicherde.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die 9 Schichten der Erde nach Rudolf Steiner 01:09:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:09:43]]&lt;br /&gt;
* „Die &#039;&#039;&#039;achte Schicht&#039;&#039;&#039; wird dann eben der [[große Zersplitterer]] genannt, also [[Ahriman|Ahrimans]] Reich im eigentlichen Sinne.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die 9 Schichten der Erde nach Rudolf Steiner 01:09:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:09:43]]&lt;br /&gt;
* „Und die &#039;&#039;&#039;neunte Schicht&#039;&#039;&#039;, die bezeichnet er dann als nichts, eigentlich nichts irgendwie beschreibbar, als das Zentrum [[Das Böse|des Bösen]] schlechthin.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die 9 Schichten der Erde nach Rudolf Steiner 01:09:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:09:43]]&lt;br /&gt;
* „[…] &#039;&#039;&#039;Erdkern&#039;&#039;&#039;. Der ist wieder fest, stellt man vor als fest, und zwar in Form von Eisennickel. Da sind unglaubliche Theorien damit verbunden […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Erdkern und seine Schichten 01:00:33|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:00:33]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Erdkruste]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] wenn wir hier jetzt die Erde haben, dann haben wir hier oben, als Alleroberstes, die &#039;&#039;&#039;Erdkruste&#039;&#039;&#039;. Und diese Erdkruste ist nicht dicker als bei der Orangenschale, die Orangenschale ist schon ziemlich dick, die Apfelschale vielleicht.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Aufbau der Erde nach seismischen Erkenntnissen 00:52:34|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:52:34]]&lt;br /&gt;
* „60 Kilometer mächtig ist also die kontinentale &#039;&#039;&#039;Kruste&#039;&#039;&#039;, so sagt man heute.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Aufbau der Erde nach seismischen Erkenntnissen 00:52:34|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:52:34]]&lt;br /&gt;
[[Erdmantel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und diese beiden zusammen [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[Lithospäre]] und [[Asthenosphäre]]] nennt man den äußeren [oberen] &#039;&#039;&#039;Erdmantel&#039;&#039;&#039;. Und darunter nun eine weitere [[Erdschichtung|Schicht]], noch viel mächtiger, und die bezeichnet man jetzt als den inneren [unteren] Erdmantel.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der obere und untere Erdmantel 00:58:15|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:58:15]]&lt;br /&gt;
* „[…] man nimmt an, dass dieser ganze Bereich des äußeren [oberen] und inneren [unteren] &#039;&#039;&#039;Erdmantels&#039;&#039;&#039;, dass sie eben nicht flüssig sind, wie man immer meint, weil das Magma da oben aus den Vulkanen rauskommt, sondern zähplastisch […] in der [[Asthenosphäre]] und dem inneren Erdmantel […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der obere und untere Erdmantel 00:58:15|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:58:15]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Erdschichtung, äussere Wissenschaft]] (9 Erdschichten nach Geisteswissenschaft Rudolf Steiners siehe [[Erdinneres]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „So ist die [[Stratigraphie]], das heißt, das, was der Laie entdeckt hat, die &#039;&#039;&#039;Schichtungen&#039;&#039;&#039; der äußersten [[Erdkruste]], die kann man sich dann nach und nach erschließen, wenn man in verschiedenen Gegenden die Steinbrüche aufsucht.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Methoden zur Erforschung der Erdkruste 00:26:29|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:26:29]]&lt;br /&gt;
* „Die [[Asthenosphäre]] ist 600 Kilometer. Und diese Asthenosphäre […] scheint so zu sein, dass hier ein Zustand besteht, eines, wie man es heute nennt, säkular-plastischen Zustandes […} sehr zähflüssig ist diese &#039;&#039;&#039;Schicht&#039;&#039;&#039; in Bewegung.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Lithosphäre und Asthenosphäre 00:55:13|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:55:13]]&lt;br /&gt;
* „Und diese beiden zusammen [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[Lithospäre]] und [[Asthenosphäre]]] nennt man den äußeren [oberen] [[Erdmantel]]. Und darunter nun eine weitere &#039;&#039;&#039;Schicht&#039;&#039;&#039;, noch viel mächtiger, und die bezeichnet man jetzt als den inneren [unteren] Erdmantel.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der obere und untere Erdmantel 00:58:15|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:58:15]]&lt;br /&gt;
* „[…] das große [[w:Erdbeben_von_San_Francisco_1906|Erdbeben von San Francisco]]. Das war 1906, glaube ich […] ich gehe davon aus, dass Rudolf Steiner daraufhin dann [[a:GA_96|diese Vorträge [GA96]]] gehalten hat […] Und da schildert er den &#039;&#039;&#039;Aufbau der Erde&#039;&#039;&#039; vom geisteswissenschaftlichen Standpunkt aus. Und der ist nun so, dass er dort eine Achtgliederung des Erdinhalts schildert und noch eine neunte […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Das Innere der Erde aus Sicht der Geisteswissenschaft 01:06:05|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:06:05]]&lt;br /&gt;
[[Höhere Erkenntnis|Erkenntnis (höhere)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und das kann man den Schritt tun zur &#039;&#039;&#039;höheren Erkenntnis&#039;&#039;&#039; über die [[Imagination]], zur [[Inspiration]], zur [[Intuition]], also die Schritte der [[Übersinnlich|übersinnlichen]] Erkenntnis.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die untersinnliche Welt 01:12:57|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:12:57]]&lt;br /&gt;
* „Und alle diese Schritte zur &#039;&#039;&#039;übersinnlichen Erkenntnis&#039;&#039;&#039; […] kann er nur erreichen, wenn er eben auch ein [[Bewusstsein]] für die [[Untersinnlich|untersinnliche Welt]] entwickelt. Das heißt, die Auseinandersetzung mit dem [[Das Böse|Bösen]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die untersinnliche Welt 01:12:57|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:12:57]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Erosionsschlucht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] die &#039;&#039;&#039;Erosionsschluchten&#039;&#039;&#039;, wo man wunderbar die [[Erdkruste]] in ihrem Aufbau erkennen kann, und die gibt es nirgends so toll entwickelt wie in den Rocky Mountains in Amerika&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Erosionsschluchten 00:45:36|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:45:36]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|F}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|F}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|G}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|G}}Gebirgsbildung (siehe [[Gebirge]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Das Zweite ist, dass man die &#039;&#039;&#039;Gebirgsbildungen&#039;&#039;&#039; studiert […], [[Gestein|Gesteinsbildungen]] im Gebirge, dann kann man auch allmählich ein Bild gewinnen für das, was unter den eigenen Füßen ansteht, aber unsichtbar ist. Im Gebirge wird es sichtbar […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Studium der Gebirgsbildungen 00:30:49|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:30:49]]&lt;br /&gt;
[[Gedanke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Wir praktizieren ständig [[Übersinnlich|Übersinnlichkeit]] in unserem &#039;&#039;&#039;Gedankenleben&#039;&#039;&#039;, in unserem [[Gefühl|Gefühlsleben]], in unserem [[Wille|Willensleben]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die untersinnliche Welt 01:12:57|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:12:57]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Gefühl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Wir praktizieren ständig [[Übersinnlich|Übersinnlichkeit]] in unserem [[Gedanke|Gedankenleben]], in unserem &#039;&#039;&#039;Gefühlsleben&#039;&#039;&#039;, in unserem [[Wille|Willensleben]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die untersinnliche Welt 01:12:57|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:12:57]]&lt;br /&gt;
[[Gestein]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Das Zweite ist, dass man die [[Gebirge|Gebirgsbildungen]] studiert […] wo auch immer auf der Welt, und studiert jetzt wirklich solche Gebirgsbildungen, &#039;&#039;&#039;Gesteinsbildungen&#039;&#039;&#039; im Gebirge, dann kann man auch allmählich ein Bild gewinnen für das, was unter den eigenen Füßen ansteht, aber unsichtbar ist. Im Gebirge wird es sichtbar […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Studium der Gebirgsbildungen 00:30:49|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:30:49]]&lt;br /&gt;
* „[[Lithosphäre]], die Gesteinssphäre, Lithos heißt auf Griechisch der &#039;&#039;&#039;Gestein&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Lithosphäre und Asthenosphäre 00:55:13|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:55:13]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gesteinsbildung (siehe [[Gestein]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gesteinssphäre (siehe [[Gestein]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Goethe]], Johann Wolfgang von&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „&#039;&#039;&#039;Goethe&#039;&#039;&#039; hat grundsätzlich gefragt, wenn er irgendein [[Phänomen]] aufgesucht hat, nicht das Phänomen jetzt stehen zu lassen und daran eine Theorie zu knüpfen, sondern immer gefragt: Was sind die treibenden [[Kraft|Kräfte]], die dieses Phänomen hervorgebracht haben?&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Ausblick 01:35:34|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:35:34]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Gondwana]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] das ist eine echte Berühmtheit, der [[Wegener, Alfred|Alfred Wegener]]. Der war […] ein Geophysiker und Klimatologe, 1880 geboren und 1936 im Inlandeis von Grönland ums Leben gekommen, auf einer Expedition. Dieser Mann hat […] eine Theorie aufgestellt, die besagt, dass es mal einen Kontinent gegeben habe, [[Pangea]] […] Und dass dieser Kontinent einmal Australien, Indien, die Antarktis, Afrika und Südamerika vereint hat. Ein großer Südkontinent, genannt &#039;&#039;&#039;Gondwana&#039;&#039;&#039; […}&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Alfred Wegeners Theorie 01:20:45|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:20:45]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Australien hing früher an Afrika dran, Indien hing früher an Afrika dran, und ebenso die Antarktis und ebenso Südamerika, und bildeten diesen &#039;&#039;&#039;Gondwana&#039;&#039;&#039;-[[Kontinent]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Plattentektonik und die Bewegung der Kontinente 01:32:16|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:32:16]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Grabenbruch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Eine besondere Form der [[Tektonik]] sind dann die &#039;&#039;&#039;Grabenbrüche&#039;&#039;&#039;. […] Der berühmteste Grabenbruch in Europa […] ist das [[w:Oberrheinische_Tiefebene|Rheintal]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Studium der Gebirgsbildungen 00:30:49|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:38:20]]&lt;br /&gt;
* „Das Rheintal von Basel bis nach Frankfurt und dann noch bis Bingen, ist ein riesenhafter &#039;&#039;&#039;Grabenbruch&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Grabenbrüche: Das Rheintal als Beispiel 00:40:06|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:40:06]]&lt;br /&gt;
* „Also die &#039;&#039;&#039;Grabenbrüche&#039;&#039;&#039; in der Welt, die sind von großer Bedeutung und […] meistens auch mit die fruchtbarsten Gegenden für den [[Ackerbau]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Grabenbrüche weltweit und ihre Bedeutung 00:42:31|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:42:31]]&lt;br /&gt;
* „Da gibt es nochmal einen riesen &#039;&#039;&#039;Grabenbruch&#039;&#039;&#039; auf Erden, das ist der [[w:Ostafrikanischer_Graben|ostafrikanische Graben]], der zieht sich von Mosambik unten, zieht er sich rauf bis ans Rote Meer, und das [[w:Rotes_Meer|Rote Meer]] selber ist auch ein Grabenbruch.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Grabenbrüche weltweit und ihre Bedeutung 00:42:31|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:42:31]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|H}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|H}}[[Haeckel, Ernst]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Übrigens geht der Begriff der [[Ökologie]] auf &#039;&#039;&#039;Haeckel&#039;&#039;&#039; zurück […] der hat diesen Begriff überhaupt erst gebildet. Und aus diesem Bewusstsein heraus ist der [[w:Ökologische_Landwirtschaft|ökologische Landbau]] entstanden.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Entwicklungsgedanke im ökologischen Bewusstsein 00:07:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:07:23]]&lt;br /&gt;
Höhere Erkenntnis (siehe [[Höhere Erkenntnis|Erkenntnis, höhere]])&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|I}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|I}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Imagination]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und das kann man den Schritt tun zur [[Höhere Erkenntnis|höheren Erkenntnis]] über die &#039;&#039;&#039;Imagination&#039;&#039;&#039;, zur [[Inspiration]], zur [[Intuition]], also die Schritte der [[Übersinnlich|übersinnlichen]] Erkenntnis.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die untersinnliche Welt 01:12:57|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:12:57]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Inspiration]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und das kann man den Schritt tun zur [[Höhere Erkenntnis|höheren Erkenntnis]] über die [[Imagination]], zur &#039;&#039;&#039;Inspiration&#039;&#039;&#039;, zur [[Intuition]], also die Schritte der [[Übersinnlich|übersinnlichen]] Erkenntnis.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Urknalltheorie und ihre Implikationen 00:03:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:12:57]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Intuition]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und das kann man den Schritt tun zur [[Höhere Erkenntnis|höheren Erkenntnis]] über die [[Imagination]], zur [[Inspiration]], zur &#039;&#039;&#039;Intuition&#039;&#039;&#039;, also die Schritte der [[Übersinnlich|übersinnlichen]] Erkenntnis.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Urknalltheorie und ihre Implikationen 00:03:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:12:57]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|J}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|J}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|K}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|K}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kernspaltung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und dann 1938, im Januar, im Kaiser-Wilhelm-Institut in Berlin, hat Hahn, Strassmann und Lise Meitner die erste &#039;&#039;&#039;Kernspaltung&#039;&#039;&#039; im Versuch vollzogen. Also wir haben es hier mit der Schilderung aus der [[Geisteswissenschaft]] mit etwas zu tun, was ganz in die [[Untersinnlichkeit]] führt, also in das Reich der Antikräfte […] Evolutionskräfte sind, die [[Kraft|Antikräfte]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Untersinnliche Kräfte 01:14:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:14:23]]&lt;br /&gt;
[[Kontinent]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] der &#039;&#039;&#039;Südkontinent&#039;&#039;&#039; und der Nordkontinent? Die sind eben so einschließlich Nordamerika, einschließlich Grönland, die hingen alle zusammen, und dann plötzlich sind die auseinander gedriftet und bilden heute das Gesicht der [[Erde (Planet)|Erde]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Plattentektonik und die Bewegung der Kontinente 01:32:16|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:32:16]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Der einzige &#039;&#039;&#039;Kontinent&#039;&#039;&#039;, der einen Ruhepol bildet, weitgehend jedenfalls, ist der afrikanische Kontinent. Der ist &amp;quot;in situ&amp;quot;, an dem Ort schon immer gewesen […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Plattentektonik und die Bewegung der Kontinente 01:32:16|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:32:16]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Australien hing früher an Afrika dran, Indien hing früher an Afrika dran, und ebenso die Antarktis und ebenso Südamerika, und bildeten diesen Gondwana-&#039;&#039;&#039;Kontinent&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Plattentektonik und die Bewegung der Kontinente 01:32:16|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:32:16]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] dennoch muss man sagen, die Tatsache, dass sie [&#039;&#039;&#039;Kontinente&#039;&#039;&#039;] mal zusammenhängend waren und dann auseinander gedriftet sind, die kann man nicht mehr widerlegen.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Fragen 01:38:21|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:38:21]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kontinentalverschiebung (siehe [[Kontinent]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kraft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und dann 1938, im Januar, im Kaiser-Wilhelm-Institut in Berlin, hat Hahn, Strassmann und Lise Meitner die erste [[Kernspaltung]] im Versuch vollzogen. Also wir haben es hier mit der Schilderung aus der [[Geisteswissenschaft]] mit etwas zu tun, was ganz in die [[Untersinnlichkeit]] führt, also in das Reich der Antikräfte […] Evolutionskräfte sind, die &#039;&#039;&#039;Antikräfte&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Untersinnliche Kräfte 01:14:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:14:23]]&lt;br /&gt;
* „Es ist nicht die Atomenergie, sondern die [[digitale Welt]], wo diese &#039;&#039;&#039;untersinnlichen Kräfte&#039;&#039;&#039; nicht nur jetzt explosiv irgendwo wirksam sind, sondern sie ergreifen die [[A:Seele|Seele]] des Menschen und verformen, verändern die Seele des Menschen […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Untersinnliche Kräfte 01:14:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:14:23]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|L}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|L}}Landwirtschaftliche Individualität (siehe [[Landwirtschaft]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] der Begriff der &#039;&#039;&#039;landwirtschaftlichen Individualität&#039;&#039;&#039;, den [[Rudolf Steiner]] zu Beginn des zweiten Vortrages entwickelt, ist nichts anderes wie der verkörperte [[Entwicklungsgedanke]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Landwirtschaftliche Kurs und der Entwicklungsgedanke 00:17:58|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:17:58]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Landwirtschaftlicher Kurs als Zusammenfassung|Landwirtschaftlicher Kurs]] (Begriff)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Insofern ist wirklich der [[Entwicklungsgedanke]] dem &#039;&#039;&#039;landwirtschaftlichen Kurs&#039;&#039;&#039; und der Anthroposophie von vorne bis hinten immanent.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Landwirtschaftliche Kurs und der Entwicklungsgedanke 00:17:58|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:17:58]]&lt;br /&gt;
Leitfossilien (siehe [[Fossilien]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] ein Weiteres in Bezug auf die [[Stratigraphie]]: Da kann man sich orientieren an den sogenannten &#039;&#039;&#039;Leitfossilien&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Leitfossilien als Orientierungshilfe 00:32:20|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:32:20]]&lt;br /&gt;
[[Lithosphäre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „&#039;&#039;&#039;Lithosphäre&#039;&#039;&#039;, die Gesteinssphäre, Lithos heißt auf Griechisch der [[Gestein]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Lithosphäre und Asthenosphäre 00:55:13|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:55:13]]&lt;br /&gt;
* „[…] die &#039;&#039;&#039;Lithosphäre&#039;&#039;&#039; […] die ist ungefähr 100 bis 120 Kilometer.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Lithosphäre und Asthenosphäre 00:55:13|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:55:13]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|M}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|M}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Mineralerde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] er [R.S.] spricht da als [[Erdinneres|erste Schicht]], ich möchte das jetzt nicht an die Tafel malen, als erste Schicht von der &#039;&#039;&#039;Mineralerde&#039;&#039;&#039;, also das, was man die [[Erdkruste]] auch nennen könnte […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die 9 Schichten der Erde nach Rudolf Steiner 01:09:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:09:43]]&lt;br /&gt;
[[Mittelatlantischer Rücken]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und die &amp;quot;Meteor&amp;quot; war ausgestattet mit allen Messinstrumenten, und die haben den ganzen Atlantik abgefahren in den 20er, 30er Jahren und haben festgestellt, dass es im Atlantik ein Hochgebirge gibt, der sogenannte &#039;&#039;&#039;mittelatlantische Rücken&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Entdeckung des mittelatlantischen Rückens 01:28:11|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:28:11]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|N}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|N}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Nachhaltigkeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[[Ökologischer Landbau|ökologische Landbau]] […] in einer zwiespältigen Situation. Weil er treu studiert […] was in der Natur an Gesetzen waltet, dass man dem versucht Rechnung zu tragen […] dass wir das erhalten müssen. Daraus ergibt sich aber kein Zukunftsgesichtspunkt, sondern &#039;&#039;&#039;Nachhaltigkeit&#039;&#039;&#039; heißt dann nur Fortsetzen dessen, was schon da ist […] der Mensch eigentlich nur Zerstörer ist, und nicht Entwickler.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Kritik am ökologischen Landbau und der Nachhaltigkeit 00:09:08|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:09:08]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Natur]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] das ist eigentlich eine Prämisse […] die muss jeder für sich selbst beantworten. Inwiefern es wirklich eine Möglichkeit gibt, dass der Mensch nicht nur die &#039;&#039;&#039;Natur&#039;&#039;&#039; zu retten hat, sondern dass er die [[Entwicklungsgedanke|Natur zu entwickeln]] hat.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Mission des Menschen in Bezug auf die Natur 00:12:48|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:12:48]]&lt;br /&gt;
* „Jeder [[Gestein|Steinbruch]] lässt einen im Buch der &#039;&#039;&#039;Natur&#039;&#039;&#039; lesen.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Methoden zur Erforschung der Erdkruste 00:26:29|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:26:29]]&lt;br /&gt;
[[Novalis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] im Sinne des Spruches von [[A:Novalis|Novalis]] […] Wir stehen in einer Mission, zur Bildung der Erde sind wir berufen.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Mission des Menschen in Bezug auf die Natur 00:12:48|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:12:48]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|O}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|O}}[[Okeanos]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Wenn man mal bei den Griechen nachforscht, dann sprechen die immer vom &#039;&#039;&#039;Okeanos&#039;&#039;&#039;. Und dann meinten die einen Wassergürtel um die Erde herum […] Das sind noch so letzte Reste von urältesten, nennen wir es, Erinnerungen in der Menschheit […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Alfred Wegeners Theorie 01:20:45|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:20:45]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ökologie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Übrigens geht der Begriff der &#039;&#039;&#039;Ökologie&#039;&#039;&#039; auf [[Haeckel, Ernst|Haeckel]] zurück […] der hat diesen Begriff überhaupt erst gebildet. Und aus diesem Bewusstsein heraus ist der [[Ökologischer Landbau|ökologische Landbau]] entstanden.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Entwicklungsgedanke im ökologischen Bewusstsein 00:07:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:07:23]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ökologischer Landbau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „&#039;&#039;&#039;ökologische Landbau&#039;&#039;&#039; […] in einer zwiespältigen Situation. Weil er treu studiert […] was in der Natur an Gesetzen waltet, dass man dem versucht Rechnung zu tragen […] dass wir das erhalten müssen. Daraus ergibt sich aber kein Zukunftsgesichtspunkt, sondern [[Nachhaltigkeit]] heißt dann nur Fortsetzen dessen, was schon da ist […] der Mensch eigentlich nur Zerstörer ist, und nicht Entwickler.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Kritik am ökologischen Landbau und der Nachhaltigkeit 00:09:08|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:09:08]]&lt;br /&gt;
* „… das ist die Situation des &#039;&#039;&#039;ökologischen Landbaus&#039;&#039;&#039;, des [[Entwicklungsgedanke|Entwicklungsgedankens]] heute. Man kann der [[Natur]] nie gerecht werden. Man kann sie nie erreichen […] man kann nur den Schaden […] minimieren. Und dieses Gesetz ist eben nur möglich zu durchbrechen, wenn man zum [[Raum und Zeit|Raum […] hinzunimmt […] die Zeit]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Mission des Menschen in Bezug auf die Natur 00:12:48|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:12:48]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|P}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|P}}[[Pangäa]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] das ist eine echte Berühmtheit, der [[Wegener, Alfred|Alfred Wegener]]. Der war […] ein Geophysiker und Klimatologe, 1880 geboren und 1936 im Inlandeis von Grönland ums Leben gekommen, auf einer Expedition. Dieser Mann hat […] eine Theorie aufgestellt, die besagt, dass es mal einen Kontinent gegeben habe, &#039;&#039;&#039;Pangäa&#039;&#039;&#039; […] Und dass dieser Kontinent einmal Australien, Indien, die Antarktis, Afrika und Südamerika vereint hat. Ein großer Südkontinent, genannt [[Gondwana]] […}&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Alfred Wegeners Theorie 01:20:45|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:20:45]]&lt;br /&gt;
[[Phänomen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[[Goethe]] hat grundsätzlich gefragt, wenn er irgendein &#039;&#039;&#039;Phänomen&#039;&#039;&#039; aufgesucht hat, nicht das Phänomen jetzt stehen zu lassen und daran eine Theorie zu knüpfen, sondern immer gefragt: Was sind die treibenden [[Kraft|Kräfte]], die dieses Phänomen hervorgebracht haben?&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Ausblick 01:35:34|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:35:34]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Platten und Plattentektonik (siehe [[Tektonik]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Plutonite]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] man hat oben die [[w:Erdkruste|Erdkruste]], da hat man jetzt Ablagerungen […] Eine ganze Fülle von Schichten, Schichten, Schichten. Und da drunter ist was. Und das ist das Urgestein. Das sind die &#039;&#039;&#039;Plutonite&#039;&#039;&#039; …&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Erscheinung der Plutonite und Urgesteine 00:35:33|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:35:33]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|Q}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|Q}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|R}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|R}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Raum und Zeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „… das ist die Situation des [[Ökologischer Landbau|ökologischen Landbaus]], des [[Entwicklungsgedanke|Entwicklungsgedankens]] heute. Man kann der [[Natur]] nie gerecht werden. Man kann sie nie erreichen […] man kann nur den Schaden […] minimieren. Und dieses Gesetz ist eben nur möglich zu durchbrechen, wenn man zum [[Raum und Zeit|Raum […] hinzunimmt […] die Zeit]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Mission des Menschen in Bezug auf die Natur 00:12:48|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:12:48]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|S}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|S}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schichtung (siehe [[Erdschichtung]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seele]] (Menschenseele)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Es ist nicht die Atomenergie, sondern die [[digitale Welt]], wo diese [[Kraft|untersinnlichen Kräfte]] nicht nur jetzt explosiv irgendwo wirksam sind, sondern sie ergreifen die &#039;&#039;&#039;Seele&#039;&#039;&#039; des Menschen und verformen, verändern die Seele des Menschen […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Untersinnliche Kräfte 01:14:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:14:23]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seismik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] das Bedeutendste von allem, mit dem man heute überhaupt über die [[Erdkruste]] bis hin zum Zentrum der Erde vorstößt […] ist die &#039;&#039;&#039;Seismik&#039;&#039;&#039;. Die Seismik, das heißt die Messung von Erdbebenwellen oder künstlich erzeugten Wellen.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Seismik als Schlüssel zum Erdinneren 00:47:47|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:47:47]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und die &#039;&#039;&#039;Seismik&#039;&#039;&#039;, die hat sich natürlich schon so nach und nach vor dem Zweiten Weltkrieg entwickelt.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Seismik als Schlüssel zum Erdinneren 00:47:47|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:47:47]]&lt;br /&gt;
* „[…] jedes [[Erdbeben]] oder jede künstlich erzeugte Explosion auf Erden erzeugt Wellen. […] da sind natürlich ungeheure Explosionswellen ausgelöst worden, und da hat man überall Messapparate hingestellt, &#039;&#039;&#039;seismische Geräte&#039;&#039;&#039;, um die Ankunft der Wellen und deren Geschwindigkeit und Stärke zu messen.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Seismik als Schlüssel zum Erdinneren 00:47:47|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:47:47]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steinbruch (siehe [[Gestein]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Jeder &#039;&#039;&#039;Steinbruch&#039;&#039;&#039; lässt einen im Buch der [[Natur]] lesen.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Methoden zur Erforschung der Erdkruste 00:26:29|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:26:29]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Stratigraphie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „So ist die &#039;&#039;&#039;Stratigraphie&#039;&#039;&#039;, das heißt, das, was der Laie entdeckt hat, die [[Erdeschichtung|Schichtungen]] der äußersten Erdkruste, die kann man sich dann nach und nach erschließen, wenn man in verschiedenen Gegenden die Steinbrüche aufsucht.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Methoden zur Erforschung der Erdkruste 00:26:29|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:26:29]]&lt;br /&gt;
* „[…] ein Weiteres in Bezug auf die &#039;&#039;&#039;Stratigraphie&#039;&#039;&#039;: Da kann man sich orientieren an den sogenannten [[Fossilien|Leitfossilien]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Leitfossilien als Orientierungshilfe 00:32:20|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:32:20]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|T}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|T}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Tektonik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Ein Weiteres ist die &#039;&#039;&#039;Tektonik&#039;&#039;&#039;. Tektonik heißt eigentlich auch so viel wie der Bau der [[Erdkruste]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Tektonik und ihre Phänomene 00:38:20|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:38:20]]&lt;br /&gt;
* „Eine besondere Form der &#039;&#039;&#039;Tektonik&#039;&#039;&#039; sind dann die [[Grabenbruch|Grabenbrüche]]. […] Der berühmteste Grabenbruch in Europa […] ist das [[w:Oberrheinische_Tiefebene|Rheintal]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Tektonik und ihre Phänomene 00:38:20|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:38:20]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] hat dann gemerkt, dass die ganze [[Erde (Planet)|Erde]] sich auflöst in bestimmte Platten. Man nennt es Platten, die [[Tektonik|Plattentektonik]], und zwar in [[w:Plattentektonik#Die_Lithosph%C3%A4renplatten|sieben Riesenplatten]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Plattentektonik und die Bewegung der Kontinente 01:32:16|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:32:16]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] plötzlich löst sich die ganze Erde in Plattenstrukturen auf. Und die [[w:Plattentektonik#Gebirgsbildung_und_Vulkanismus_im_Licht_der_Plattentektonik|Plattengrenzen]] sind dadurch charakterisiert, dass da der größte Vulkanismus ist und dass diese Platten offensichtlich in Bewegung sind […] ungefähr ein bis zwei Zentimeter […] in einem Jahr.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Plattentektonik und die Bewegung der Kontinente 01:32:16|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:32:16]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tiefseeboden (siehe [[Boden]])&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|U}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|U}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Übersinnlich]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Wir praktizieren ständig &#039;&#039;&#039;Übersinnlichkeit&#039;&#039;&#039; in unserem [[Gedanke|Gedankenleben]], in unserem [[Gefühl|Gefühlsleben]], in unserem [[Wille|Willensleben]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die untersinnliche Welt 01:12:57|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:12:57]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übersinnlichen Erkenntnis (siehe [[höhere Erkenntnis]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Untersinnlich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und alle diese Schritte zur [[Übersinnliche Erkenntnis|übersinnlichen Erkenntnis]] […] kann er nur erreichen, wenn er eben auch ein [[Bewusstsein]] für die &#039;&#039;&#039;untersinnliche Welt&#039;&#039;&#039; entwickelt. Das heißt, die Auseinandersetzung mit dem [[Das Böse|Bösen]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die untersinnliche Welt 01:12:57|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:12:57]]&lt;br /&gt;
* „Das ist die &#039;&#039;&#039;untersinnliche&#039;&#039;&#039; Welt, also wo Magnetismus, Elektrizität und Kernenergie wirksam sind.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die untersinnliche Welt 01:12:57|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:12:57]]&lt;br /&gt;
* „Und dann 1938, im Januar, im Kaiser-Wilhelm-Institut in Berlin, hat Hahn, Strassmann und Lise Meitner die erste [[Kernspaltung]] im Versuch vollzogen. Also wir haben es hier mit der Schilderung aus der [[Geisteswissenschaft]] mit etwas zu tun, was ganz in die &#039;&#039;&#039;Untersinnlichkeit&#039;&#039;&#039; führt, also in das Reich der Antikräfte […] Evolutionskräfte sind, die [[Kraft|Antikräfte]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Untersinnliche Kräfte 01:14:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:14:23]]&lt;br /&gt;
Untersinnliche Kräfte (siehe [[Kraft]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Urknall]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Wenn man diese &#039;&#039;&#039;Urknalltheorie&#039;&#039;&#039; nimmt, die geht letzten Endes in den Anfängen auf [[w:Immanuel_Kant|Kant]] und [[w:Pierre-Simon_Laplace|Laplace]] zurück.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Urknalltheorie und ihre Implikationen 00:03:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:03:43]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|V}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|V}}[[Vererbungstheorie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und dann 1869 [[Gregor Mendel]] mit der Begründung der Vererbungstheorie. Er hat die Vererbungsgesetze experimentell entdeckt …“ [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Einleitung und Rückblick 00:00:27|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:00:27]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|W}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|W}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wegener, Alfred]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] das ist eine echte Berühmtheit, der &#039;&#039;&#039;Alfred Wegener&#039;&#039;&#039;. Der war […] ein Geophysiker und Klimatologe, 1880 geboren und 1936 im Inlandeis von Grönland ums Leben gekommen, auf einer Expedition. Dieser Mann hat […] eine Theorie aufgestellt, die besagt, dass es mal einen Kontinent gegeben habe, [[Pangea]] […] Und dass dieser Kontinent einmal Australien, Indien, die Antarktis, Afrika und Südamerika vereint hat. Ein großer Südkontinent, genannt [[Gondwana]] […}&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Alfred Wegeners Theorie 01:20:45|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:20:45]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wille]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Wir praktizieren ständig [[Übersinnlich|Übersinnlichkeit]] in unserem [[Gedanke|Gedankenleben]], in unserem [[Gefühl|Gefühlsleben]], in unserem &#039;&#039;&#039;Willensleben&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die untersinnliche Welt 01:12:57|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:12:57]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|X}}&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{BS|0-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9 Erdschichten nach Geisteswissenschaft Rudolf Steiners (siehe [[Erdinneres]])&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;Folge  [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|1]] - [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|2]] - [[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|3]] - [[Geologie - 4. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|4]] - [[Geologie - 5. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|5]] - [[Geologie - 6. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|6]] - [[Geologie - 7. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|7]] - [[Geologie - 8. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|8]] - [[Geologie - 9. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|9]] - [[Geologie - 10. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|10]] - [[Geologie - 11. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|11]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
[[Manfred Klett|| zurück zu Manfred Klett |]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Artikel unten}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausbildungsbetrieb]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausbildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:biologisch-dynamisch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bodenentwicklung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dottenfelderhof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 327]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rudolf Steiner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lehrer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landbauschule Dottenfelderhof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landwirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landwirtschaftlicher Kurs]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gunter Gebhard]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seminare]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkribiert von Stefan Sylla]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 100%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortragszyklus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dambe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://biodyn.wiki/index.php?title=Ph%C3%A4nomen&amp;diff=28577</id>
		<title>Phänomen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://biodyn.wiki/index.php?title=Ph%C3%A4nomen&amp;diff=28577"/>
		<updated>2026-09-29T11:43:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dambe: Eintrag&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}} {{Anthrowiki.at|Phänomen}}&amp;lt;blockquote&amp;gt;„Das Phänomen (griech. φαινόμενον, phainomenon = „Sichtbares, Erscheinung“) ist im weitesten Sinn eine sinnlich oder übersinnlich wahrnehmbare, einfachere oder komplexere Erscheinung, so wie sie sich der unmittelbaren Wahrnehmung darbietet. Grundlegende Phänomene, die in ihrem Entstehen unmittelbar aus der Anschauung verstanden werden können, hat Goethe als Urphänomene bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lehre von den Phänomenen ist die Phänomenologie.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Glossar ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Phänomene beurteilen =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# „[…] darum geht es, dass wir uns öffnen für die &#039;&#039;&#039;Phänomene&#039;&#039;&#039;. Dass wir nicht schon mit fertigen Urteilen alles oben drüber stülpen, sondern offen sind für die Phänomene und daraus dann unsere Entscheidungen treffen. Und da braucht es auch Geduld […]&amp;quot; [[Düngung - 9. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Goethe als Naturforscher, offen sein für Phänomene 01:06:00|| Klett, M. Düngung, 9. Folge, 2018, 01:06:00]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Phänomen, treibende Kräfte? =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# „[[Goethe]] hat grundsätzlich gefragt, wenn er irgendein &#039;&#039;&#039;Phänomen&#039;&#039;&#039; aufgesucht hat, nicht das Phänomen jetzt stehen zu lassen und daran eine Theorie zu knüpfen, sondern immer gefragt: Was sind die treibenden [[Kraft|Kräfte]], die dieses Phänomen hervorgebracht haben?&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Ausblick 01:35:34|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:35:34]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Artikel unten}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dambe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://biodyn.wiki/index.php?title=Pang%C3%A4a&amp;diff=28576</id>
		<title>Pangäa</title>
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		<updated>2026-09-29T11:40:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dambe: Die Seite wurde neu angelegt: „{{Artikel oben}}  == Glossar ==  * „[…] das ist eine echte Berühmtheit, der Alfred Wegener. Der war […] ein Geophysiker und Klimatologe, 1880 geboren und 1936 im Inlandeis von Grönland ums Leben gekommen, auf einer Expedition. Dieser Mann hat […] eine Theorie aufgestellt, die besagt, dass es mal einen Kontinent gegeben habe, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pangäa&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; […] Und dass dieser Kontinent einmal Australien, Indien, die Antarktis, Afrika und Sü…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Glossar ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] das ist eine echte Berühmtheit, der [[Wegener, Alfred|Alfred Wegener]]. Der war […] ein Geophysiker und Klimatologe, 1880 geboren und 1936 im Inlandeis von Grönland ums Leben gekommen, auf einer Expedition. Dieser Mann hat […] eine Theorie aufgestellt, die besagt, dass es mal einen Kontinent gegeben habe, &#039;&#039;&#039;Pangäa&#039;&#039;&#039; […] Und dass dieser Kontinent einmal Australien, Indien, die Antarktis, Afrika und Südamerika vereint hat. Ein großer Südkontinent, genannt [[Gondwana]] […}&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Alfred Wegeners Theorie 01:20:45|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:20:45]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Artikel unten}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dambe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://biodyn.wiki/index.php?title=Gesamtglossar_P&amp;diff=28575</id>
		<title>Gesamtglossar P</title>
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		<updated>2026-09-29T11:39:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dambe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;column-count: 2;&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|P}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Pangäa]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Paradies]]&lt;br /&gt;
* Parasiten ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#167|GA 327, S. 167]], [[GA 327#189| S. 189]])&lt;br /&gt;
* [[Paul Schatz]]&lt;br /&gt;
* [[Peronospora]] (Falscher Mehltau der Weinrebe)&lt;br /&gt;
* Periodizität der Sonnenflecken und sozia­les Leben ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#33|GA 327, S. 33]])&lt;br /&gt;
* Periost (siehe [[Knochenhaut]])&lt;br /&gt;
* Perser&lt;br /&gt;
* [[Persönliches Verhältnis]] zum Dünger ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#91|GA 327, S. 91ff]])&lt;br /&gt;
* Persönlichkeit, Einfluß der ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#114|GA 327, S. 114ff]])&lt;br /&gt;
* [[Perspektive]]&lt;br /&gt;
** Kunst und Malerei&lt;br /&gt;
* [[Pferd]]&lt;br /&gt;
** Pferdemist für Kuhhörner ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#113|GA 327, S. 113]], [[GA 327#114| S. 114]])&lt;br /&gt;
* Pfefferbereitung ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#155|GA 327, S. 155ff]], [[GA 327#175| S. 175]])&lt;br /&gt;
** Feldmaus ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#158|GA 327, S. 158ff]], [[GA 327#174| S. 174]])&lt;br /&gt;
** Insekten ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#160|GA 327, S. 160ff]])&lt;br /&gt;
** Unkraut ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#155|GA 327, S. 155ff]])&lt;br /&gt;
* [[Pflanzen]]&lt;br /&gt;
** Bedürfnis nach Wachstum&lt;br /&gt;
** Einscheidung&lt;br /&gt;
** Ernährung&lt;br /&gt;
** Formgestalt&lt;br /&gt;
** Frühjahresprozess&lt;br /&gt;
** Gestaltbildung&lt;br /&gt;
** irdische und kosmische Wirk­samkeit ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#54|GA 327, S. 54ff]])&lt;br /&gt;
** Qualitätsbildung&lt;br /&gt;
** Reproduktions- und Nährkraft ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#36|GA 327, S. 36]], [[GA 327#37| S. 37]])&lt;br /&gt;
** Wachstum&lt;br /&gt;
* Pflanzenkost ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#211|GA 327, S. 211]])&lt;br /&gt;
* Pflanzenkrankheiten ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#134|GA 327, S. 134]], [[GA 327#149| S. 149ff]], [[GA 327#164| S. 164ff]], [[GA 327#189| S. 189]], [[GA 327#190| S. 190]])&lt;br /&gt;
** Prophylaxe ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#134|GA 327, S. 134]])&lt;br /&gt;
* Pflanzzeiten und Planetenumlauf ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#39|GA 327, S. 39]], [[GA 327#40| S. 40]])&lt;br /&gt;
* Pflaume ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#58|GA 327, S. 58]])&lt;br /&gt;
* [[Phänomen]]&lt;br /&gt;
* Phantasie der Natur (siehe [[Natur]])&lt;br /&gt;
* [[Phloem-Strom]]&lt;br /&gt;
* Phosphor-Nukleotid&lt;br /&gt;
* [[Phosphorsäure]]&lt;br /&gt;
** Selbstversorgung der Pflanze&lt;br /&gt;
* [[pH-Wert]]&lt;br /&gt;
* [[Physik]]&lt;br /&gt;
* [[Physische Welt]]&lt;br /&gt;
* [[Physischer Leib]]&lt;br /&gt;
* Physischer Körper&lt;br /&gt;
* [[Planet]]&lt;br /&gt;
** ferne und Dauerpflanzen ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#40|GA 327, S. 40]])&lt;br /&gt;
** ferne und Kiesel ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#150|GA 327, S. 150]])&lt;br /&gt;
** nahe und einjährige Pflanzen ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#36|GA 327, S. 36ff]], [[GA 327#150| S. 150]])&lt;br /&gt;
** nahe und Kalk ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#36|GA 327, S. 36ff]], [[GA 327#150| S. 150]])&lt;br /&gt;
** Obersonnige P.&lt;br /&gt;
** Umlauf und Pflanzzeiten ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#39|GA 327, S. 39]], [[GA 327#40| S. 40]])&lt;br /&gt;
** Untersonnige P.&lt;br /&gt;
** Wirkung und Aroma der Früchte ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#58|GA 327, S. 58]])&lt;br /&gt;
** Wirkung der P.&lt;br /&gt;
* Planetarisches Leben im Zusammenhang mit dem Irdischen ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#34|GA 327, S. 34]])&lt;br /&gt;
* Planetenkräfte (siehe [[Sieben Planeten]])&lt;br /&gt;
* Planetenwirkung in Blatt und Blüte ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#56|GA 327, S. 56]])&lt;br /&gt;
* Planetenwirkung im Tier ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#60|GA 327, S. 60]], [[GA 327#61| S. 61]])&lt;br /&gt;
* Planetenwirkung in der Wurzel ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#55|GA 327, S. 55]], [[GA 327#56| S. 56]])&lt;br /&gt;
* Planetenwirkung und Farbe ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#55|GA 327, S. 55]], [[GA 327#58| S. 58]])&lt;br /&gt;
* Platten und Plattentektonik (siehe [[Tektonik]])&lt;br /&gt;
* [[Plutonisten]]&lt;br /&gt;
* [[Plutonite]]&lt;br /&gt;
* [[Podsol]]&lt;br /&gt;
* [[Polarität]]&lt;br /&gt;
* [[Präparate]]&lt;br /&gt;
** Düngerpräparate&lt;br /&gt;
** Geistige Seite&lt;br /&gt;
** Keimcharakter&lt;br /&gt;
** Soziale Frage&lt;br /&gt;
*[[Präparate ausspritzen]] ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#101|GA 327, S. 101]], [[GA 327#106| S. 106f]], [[GA 327#107| S. 107 (?)]], [[GA 327#109| S. 109]], [[GA 327#168| S. 168]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Präparate-Komposition (siehe [[Präparate]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Präparat 500-507 (siehe [[Präparate]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Priming-Effekt]]&lt;br /&gt;
* [[Profit]]&lt;br /&gt;
* [[Prokaryont]]&lt;br /&gt;
* [[Protozoen]]&lt;br /&gt;
* [[Pseudogley]] (siehe auch [[Boden]])&lt;br /&gt;
* [[Ptolemäus]]&lt;br /&gt;
* [[Pyramiden]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Artikel unten}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dambe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://biodyn.wiki/index.php?title=%C3%96kologischer_Landbau&amp;diff=28574</id>
		<title>Ökologischer Landbau</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://biodyn.wiki/index.php?title=%C3%96kologischer_Landbau&amp;diff=28574"/>
		<updated>2026-09-29T11:36:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dambe: Eintrag&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Glossar ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# „&#039;&#039;&#039;ökologische Landbau&#039;&#039;&#039; […] in einer zwiespältigen Situation. Weil er treu studiert […] was in der Natur an Gesetzen waltet, dass man dem versucht Rechnung zu tragen […] dass wir das erhalten müssen. Daraus ergibt sich aber kein Zukunftsgesichtspunkt, sondern [[Nachhaltigkeit]] heißt dann nur Fortsetzen dessen, was schon da ist […] der Mensch eigentlich nur Zerstörer ist, und nicht Entwickler.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Kritik am ökologischen Landbau und der Nachhaltigkeit 00:09:08|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:09:08]]&lt;br /&gt;
# „… das ist die Situation des &#039;&#039;&#039;ökologischen Landbaus&#039;&#039;&#039;, des [[Entwicklungsgedanke|Entwicklungsgedankens]] heute. Man kann der [[Natur]] nie gerecht werden. Man kann sie nie erreichen […] man kann nur den Schaden […] minimieren. Und dieses Gesetz ist eben nur möglich zu durchbrechen, wenn man zum [[Raum und Zeit|Raum […] hinzunimmt […] die Zeit]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Mission des Menschen in Bezug auf die Natur 00:12:48|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:12:48]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Artikel unten}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dambe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://biodyn.wiki/index.php?title=%C3%96kologie&amp;diff=28573</id>
		<title>Ökologie</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://biodyn.wiki/index.php?title=%C3%96kologie&amp;diff=28573"/>
		<updated>2026-09-29T11:33:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dambe: Eintrag&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}}{{Anthrowiki.at|Ökologie}}&amp;lt;blockquote&amp;gt;„Die &#039;&#039;&#039;Ökologie&#039;&#039;&#039; (altgriech. οἶκος oikos ‚Haus‘, ‚Haushalt‘ und λόγος logos ‚Lehre‘; also „Lehre vom Haushalt“) ist gemäß ihrer ursprünglichen Definition eine wissenschaftliche Teildisziplin der Biologie, welche die Beziehungen von Lebewesen (Organismen) untereinander und zu ihrer unbelebten Umwelt erforscht. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde der Begriff zunehmend auch zur Bezeichnung der Gesamtumweltsituation verwendet, wurde dadurch aber auch insgesamt diffuser. Das Adjektiv „ökologisch“ wurde umgangssprachlich überwiegend nur noch als Ausdruck für eine Haltung oder ein Agieren verwendet, das schonend mit Umweltressourcen umgeht.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Glossar ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# „Übrigens geht der Begriff der &#039;&#039;&#039;Ökologie&#039;&#039;&#039; auf [[Haeckel, Ernst|Haeckel]] zurück […] der hat diesen Begriff überhaupt erst gebildet. Und aus diesem Bewusstsein heraus ist der [[Ökologischer Landbau|ökologische Landbau]] entstanden.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Entwicklungsgedanke im ökologischen Bewusstsein 00:07:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:07:23]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Artikel unten}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dambe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://biodyn.wiki/index.php?title=%C3%96kologie&amp;diff=28572</id>
		<title>Ökologie</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://biodyn.wiki/index.php?title=%C3%96kologie&amp;diff=28572"/>
		<updated>2026-09-29T11:31:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dambe: Erstellung&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}}{{Anthrowiki.at|Atom}}&amp;lt;blockquote&amp;gt;„Atome (von griech. ἄτομος, átomos, „das Unteilbare“) gelten nach dem gegenwärtigen Verständnis der Materie als die kleinsten Bausteine der chemischen Elemente. Dass sie entgegen ihre Bezeichnung, die ihren Ursprung in der griechischen Naturphilosophe der Antike hat, nicht unteilbar sind, zeigt insbesondere das Phänomen der Radioaktivität. Atome können auch zerfallen, wodurch zugleich andere chemische Elemente gebildet werden und energiereiche Strahlung entsteht. Heute geht man davon aus, dass Atome aus einem sehr kleinen, aber massereichen Kern aus Nukleonen (Protonen und Neutronen) und einer vergleichweise leichten, aber viel größeren Hülle aus Elektronen bestehen, die typischerweise einen Durchmesser in der Größenordnung von 10-10 m (= 1 Å = 100 Pikometer) hat. Nach Rudolf Steiner sind Atome strukturell nicht als materielle Dinge aufzufassen, sondern vielmehr als ideelle Rauminhalte; das Inhaltliche ist das Ergebnis einander begegnender Kräfterichtungen[2]. Kraft wird dabei verstanden als einseitig räumliche (luziferische[3]) Offenbarung des Geistes.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;{{Anthro.world|Atom}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Glossar ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Was ein &#039;&#039;&#039;Atom&#039;&#039;&#039; ist, kann man ja gar nicht sehen … das ist alles [[untersinnlich]]. Es geht sogar so weit, dass [[a:Niels Bohr|Niels Bohr]], dann auch [[a:Werner Heisenberg|Heisenberg]] und [[a:Wolfgang Pauli|Wolfgang Pauli]] eben hier eine Bemerkung gemacht hat, dass das Atom gar kein Ding im Raum ist.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Atom, keine räumlich-körperhafte Bildung, eine untersinnliche Erkenntnis 00:08:35|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:08:35]]&lt;br /&gt;
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		<author><name>Dambe</name></author>
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		<title>Okeanos</title>
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		<updated>2026-09-29T11:29:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dambe: Eintrag&lt;/p&gt;
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&lt;div&gt;{{Artikel oben}}{{Anthrowiki.at|Okeanos}}&amp;lt;blockquote&amp;gt;„&#039;&#039;&#039;Okeanos&#039;&#039;&#039; (griech. Ὠκεανός, latinisiert Oceanus) ist eine Gottheit der griechischen Mythologie.&amp;quot;&lt;br /&gt;
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== Glossar ==&lt;br /&gt;
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# „Wenn man mal bei den Griechen nachforscht, dann sprechen die immer vom &#039;&#039;&#039;Okeanos&#039;&#039;&#039;. Und dann meinten die einen Wassergürtel um die Erde herum […] Das sind noch so letzte Reste von urältesten, nennen wir es, Erinnerungen in der Menschheit […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Alfred Wegeners Theorie 01:20:45|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:20:45]]&lt;br /&gt;
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		<author><name>Dambe</name></author>
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		<title>Okeanos</title>
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		<updated>2026-09-29T11:27:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dambe: Erstellung&lt;/p&gt;
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&lt;div&gt;{{Artikel oben}}{{Anthrowiki.at|Atom}}&amp;lt;blockquote&amp;gt;„Atome (von griech. ἄτομος, átomos, „das Unteilbare“) gelten nach dem gegenwärtigen Verständnis der Materie als die kleinsten Bausteine der chemischen Elemente. Dass sie entgegen ihre Bezeichnung, die ihren Ursprung in der griechischen Naturphilosophe der Antike hat, nicht unteilbar sind, zeigt insbesondere das Phänomen der Radioaktivität. Atome können auch zerfallen, wodurch zugleich andere chemische Elemente gebildet werden und energiereiche Strahlung entsteht. Heute geht man davon aus, dass Atome aus einem sehr kleinen, aber massereichen Kern aus Nukleonen (Protonen und Neutronen) und einer vergleichweise leichten, aber viel größeren Hülle aus Elektronen bestehen, die typischerweise einen Durchmesser in der Größenordnung von 10-10 m (= 1 Å = 100 Pikometer) hat. Nach Rudolf Steiner sind Atome strukturell nicht als materielle Dinge aufzufassen, sondern vielmehr als ideelle Rauminhalte; das Inhaltliche ist das Ergebnis einander begegnender Kräfterichtungen[2]. Kraft wird dabei verstanden als einseitig räumliche (luziferische[3]) Offenbarung des Geistes.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;{{Anthro.world|Atom}}&lt;br /&gt;
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== Glossar ==&lt;br /&gt;
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* „Was ein &#039;&#039;&#039;Atom&#039;&#039;&#039; ist, kann man ja gar nicht sehen … das ist alles [[untersinnlich]]. Es geht sogar so weit, dass [[a:Niels Bohr|Niels Bohr]], dann auch [[a:Werner Heisenberg|Heisenberg]] und [[a:Wolfgang Pauli|Wolfgang Pauli]] eben hier eine Bemerkung gemacht hat, dass das Atom gar kein Ding im Raum ist.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Atom, keine räumlich-körperhafte Bildung, eine untersinnliche Erkenntnis 00:08:35|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:08:35]]&lt;br /&gt;
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		<author><name>Dambe</name></author>
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