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	<title>BiodynWiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>https://biodyn.wiki/index.php?title=Geologie_-_1._Folge_mit_Manfred_Klett_und_Gunter_Gebhard,_2017&amp;diff=11939</id>
		<title>Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017</title>
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		<updated>2026-04-28T09:01:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dambe: Glossarbearbeitung 00:48:00&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Geologie - 1. Folge Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8|thumb|[https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8 hier klicken um zum Video zu gelangen]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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|}__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription von Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=109s Einleitung - Verbindung von Geologie und biologisch-dynamischer Landwirtschaft 00:01:49] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So. Also. Ihr seid ja jetzt so überladen mit allem Möglichen, dass ich eigentlich gar nichts mehr sagen brauche, oder? Vollgestopft mit Eindrücken, mit Wissen, überquellend. Da soll noch was rein. Gibt es da noch Platz?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir wollen uns ja mit dem Thema beschäftigen, dass nun, wie es so scheinen mag, ganz abwegig ist zu dem, was eigentlich unser Interessengebiet ist, die Landwirtschaft, das [[Biologisch-dynamische Landwirtschaft|biologisch-dynamische]]. Und da ist es eben doch sehr, sehr miteinander verbunden. Denn wenn man darauf hinschaut, auf den landwirtschaftlichen Betrieb, dann ist der ja, bedeckt der ja einen kleinen Teil der Erdoberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Dottenfelderhof]], eben diese Fläche hier, die ihr ja kennengelernt habt. Und überhaupt jeder landwirtschaftliche Betrieb ist Teil der Erdoberfläche. Und wir betrachten sonst immer nur die Erdoberfläche, das, was gerade eben sinnlich in Erscheinung tritt, den Boden, den wir pflügen, den wir ecken, den wir striegeln. Aber was dann aus diesem Boden heraus wächst, die gesamte Pflanzennatur, die wächst nur deshalb, weil dann noch unter dem Boden Erdentiefen sind und über dem Boden der ganze Kosmos sich ausweitet. Also das muss man immer ins Auge fassen, dass wir es da mit Kräften zu tun haben, die aus dem Umkreis wirken und solchen, die aus den Erdentiefen wirken, und der Boden ist nur, sozusagen, die sinnfällige Haut der Erde. Und nun ist jeder landwirtschaftliche Betrieb ein Glied der umgebenden Landschaft. Die umgebende Landschaft zeigt dieselben Phänomene plus minus, die man hier auch auf dem Hof findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so spricht man ja heute von Landschaften und die haben in aller Regel auch einen Namen, interessanterweise: das kommt aus der Vergangenheit, dass man hier von der &#039;&#039;Wetterau&#039;&#039; spricht. Und wer die &#039;&#039;Wetterau&#039;&#039; mal so ein bisschen kennengelernt hat, das ist so eine richtig typische Ackerbaulandschaft, dann muss man sagen, ja, die hat tatsächlich einen ganz eigenen Charakter. Das ist eine Ur-alte Kulturlandschaft, die schon seit dem dritten vorchristlichen Jahrtausend kultiviert war, von den Bannkeramikern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn man dann einfach ein paar Schritte weiter geht, dann kommt man in den &#039;&#039;Taunus&#039;&#039;. Ein vollständig anderer Landschaftscharakter, Landschaftstypus. Taunusgebirge, und dann der Hintertaunus, wird wieder ganz anders. Und wenn man hier in den &#039;&#039;Vogelsberg&#039;&#039; kommt, hier östlich von uns gelegen, ein vollkommen eigener Landschaftstypus und entsprechend auch die landwirtschaftlichen Betriebe, die man dort findet. Und so ist es, wenn man hinter den Vogelsberg rauskommt, da kommt man in die &#039;&#039;Rhön&#039;&#039;, wiederum ein völlig eigener Landschaftstypus. Und so könnte man jetzt den &#039;&#039;Odenwald&#039;&#039; nennen oder den Südschwarzwald, den Nordschwarzwald, Südvogesen, Nordwogesen, den Pfälzerwald, die Bodenseelandschaft. Oder man könnte in Norddeutschland jetzt die verschiedensten Landschaften nehmen, zum Beispiel Schleswig-Holstein an der Ostküste. Mit den Knicks, ein ganz eigener Landschaftstypus gegenüber West-Holstein, den Sondergebieten und dann wieder den Marschgebieten und so weiter. Die Landschaften haben einen eigenen Charakter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=383s Landschaft und Volksseele 00:06:23] ====&lt;br /&gt;
Und dieser Charakter, das wurde mir zum ersten Mal in meinem Leben deutlich, als ich 17-jährig als Austauschschüler nach England kam. Das war unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg, 1949-50, und da musste ich täglich so zwölf Kilometer mit dem Rad in die Schule fahren und fuhr dann da durch die südenglische Landschaft &#039;&#039;Sussex&#039;&#039; und guckte mir diese Landschaft an. So etwas habe ich noch nie gesehen in meinem Leben, als ich in Süddeutschland aufgewachsen bin. Diese unglaublich ausladenden Baumkronen, diese Buchen, diese dicken Stämme, diese Hecken an den Straßen dahinter, die deutlich gegliederten Landschaften, aber alles spielerisch, keineswegs systematisch. In England gibt es ja keine Systematik in dem Sinne. Das hat mich derart erstaunt. Da habe ich mich umgeguckt, welche Stimmungen in einer solchen Landschaft gewaltet haben. Und da kam es mir vor, wie wenn plötzlich hinter jedem Busch oder jedem Baum irgendeine Gestalt aus den Dramen von Shakespeare hervorkäme, &#039;&#039;Fallstaff&#039;&#039; oder so einer, da hatte man wirklich einen guten Eindruck gehabt. Die ganze englische Volksseele lebt in einer solchen Landschaft, die hat sich irgendwo einen Prägestempel geschaffen. Und ich schaute dann in die englische Poesie und schaute dann auf die Landschaft draußen und sagte, ja, das ist doch eigentlich identisch. Das war damals ein Gefühl, was ich hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kam ich nach Holland. Da habe ich die dortigen Landschaften kennengelernt: völlig flach, weicher. Und da habe ich gesagt, das ist doch typisch holländisch. Also so wie die Holländer sind, so sind auch ihre Landschaften. Und dann kam ich nach Schweden. Und dann wiederum schaute ich in diese schwedischen Landschaften, schaute wie durchlichtet dort die Wälder sind. Wie durchlichtet überhaupt die ganze Landschaft ist, wenn sie nicht gerade dunkel ist im Winter, da ist ja ewig dunkel. Und da habe ich mal die Selma Lagerlöf gelesen und habe mir gesagt: dieselbe Poesie, die aus den Schriften der Selma Lagerlöf einem entgegenkommt, genau diese Poesie findet man in dieser Landschaft. Und so war das für mich dann auch eine Art Studienobjekt geworden, mehr und mehr einfach einen Blick für Landschaften zu entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das empfehle ich sehr. Das ist heute ein Riesen Lapsus, ein Armutszeugnis unserer Zeit, weil wir durch unsere Verkehrsmittel heute derart durch die Landschaften rasen, dass wir gar nicht mehr merken, was die für einen besonderen Charakter haben. Und der ist in Europa einzigartig, wirklich vollkommen einzigartig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der sieht in anderen Ländern, in Südamerika oder in Nordamerika oder in Asien, wohin man kommt, in Afrika, sind die vollkommen anders strukturiert und ganz andere Stimmungen leben da. Also Landschaften haben einen Charakter. Das ist die Frage, woher kommt eigentlich dieser Charakter?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=590s Landschaft und die vier Elemente des Empedokles 00:09:50] ====&lt;br /&gt;
Wenn man zum Beispiel in die Toskana kommt nach Italien oder nach Umbrien kommt in Italien oder sonst wo, Piemont oder wohin auch immer, man merkt, da ist was und man kann es eigentlich nicht richtig greifen. Also die haben einen Charakter. Wenn man jetzt zunächst mal diesen Charakter nur so charakterisiert, dass er im Wesentlichen bestimmt ist, durch das Zusammenwirken der vier Elemente, also Erde, Wasser, Luft, Wärme. Das sind die vier klassischen Elemente aus der griechischen Philosophie des Empedokles. Empedokles hat im 5. Jahrhundert vor Christus gelebt, war Sizilianer eigentlich, also aus der griechischen Kolonie aufgewachsen, da in Südsizilien. Der hat diese Lehre von den vier Elementen am ausführlichsten eigentlich nicht nur dargestellt, philosophisch, sondern auch selber vorgelebt. Für ihn waren diese Elemente geistdurchdrungen, also nicht sinnlich wahrnehmbar. Das waren Ideen, aber eben wirkende Ideen, nicht so wie wir heute denken, das ist eine Idee, was ist denn das schon? Sondern wirksame Ideen, wo sozusagen aus dem Geistigen sich etwas im Physischen konfiguriert, und durch die Durchdringung dieses Geistigen, das formt im Wesentlichen eine Landschaft. Die Durchdringung dieser vier Elemente. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn man nun unter diesen vier Elementen mal diejenigen nimmt, die am allerdeutlichsten eine Landschaft prägen, die Erdennatur, dann ist es gerade das &#039;&#039;erdig-feste&#039;&#039; Element und das &#039;&#039;wässrige&#039;&#039; Element. Und nur über der Erde trifft man dann &#039;&#039;Luft&#039;&#039; und &#039;&#039;Wärme&#039;&#039; so im Wesentlichen an, aber die Erde selber und die Landschaft wird geprägt von &#039;&#039;Erde&#039;&#039; und &#039;&#039;Wasser&#039;&#039;. Und dieses Feld nun, dessen hat sich die Geologie als Wissenschaft angenommen. Gerade dem, was die Festen der Erde eigentlich begründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=744s Geologie und Geomorphologie: Landschaftsgestalt, -Geschichte und -Entwicklung 00:12:24] ====&lt;br /&gt;
Da hat sich zunächst einmal die Geologie als solche angenommen, dem erdig-festen, nämlich der Gesteinswelt. Was bildet die Gesteine? Wie lagern sie? Wie ist überhaupt die ganze Erdkruste durchformt von der Gesteinswelt? Das ist sozusagen das Schwerpunktgebiet der Geologie als solcher. Und dann gibt es hier so ein Buch, Geomorphologie. Die Geomorphologie ist mit der Geologie engstens verbunden, die schildert nämlich die Landschaftsgestalt. Wie ist eine Landschaft gestaltet von Festen, auch vom Wässrigen her, insbesondere vom Wässrigen? Und das ist eigentlich für uns auch das Interessanteste, denn eine Landschaft hat ja eine Gestalt. Der [[Dottenfelderhof]] hat eine bestimmte Gestalt: wir haben da unten das Unterland, das ist Schwemmland ursprünglich. Ich habe das immer als &amp;quot;Holland&amp;quot; bezeichnet. Und dann haben wir ganz da oben, haben wir die Höhen, eine Höhenlage, wo ziemlich bald da drunter auch Gesteine anstehen, das &#039;&#039;Rotliegende&#039;&#039;. Und dazwischen ist so eine Übergangszone, die habe ich immer als &amp;quot;Toskana&amp;quot; bezeichnet, wo die Bäume stehen, die Obstbäume und so. Also es sind drei Landschaftselemente, die sich hier in einer besonderen Weise vereinigen. Und die Ausdruck sind eben der Geomorphae, der Landschaftsgestalt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn man sich damit beschäftigt, also wenn man das nicht nur einfach konstatiert, da gewesen, da gewesen, so ungefähr, hingeguckt und dann war&#039;s es dann auch. Sondern, dass man sich wirklich Fragen daran stellt, wie kommt es, dass hier so eine Ansteigung ist, warum das Tal hier ansteigt. Warum prallt die Nidda in Bad Vilbel an einen Hang an, der ziemlich steil hoch geht? Und warum ist sie verflachend nach der anderen Seite? Wie kommt es, dass hier eine Anhöhe ist oder ein kleiner Berghügel, und hier eben eine Vertalung oder eine Verebnung der Landschaft? Was spricht sich da aus? Und wenn man dem nachgeht, dann trifft man auf die Landschaftsgeschichte. Das erweckt Fragen, wie hat sich jetzt diese Gestalt an diesem Ort über die Zeiten hinweg so gebildet und nicht anders. Da knüpfen sich Fragen, und dann stellt man Fragen nach der Landschaftsgeschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn man solche Fragen hat, dann ist es nicht weit, dass einem der Entwicklungsgedanke aus den Landschaften förmlich ins Gesicht springt. Dass man den Entwicklungsgedanken aus der Natur sozusagen nicht nur jetzt bei der Pflanze studieren kann, nicht nur, von mir aus beim Tier, in der Embryologie, sondern in der Landschaftsgestalt selber. Wenn man nur fragt, wie hat sich diese besondere Landschaftsgestalt unserer Umgebung hier entwickelt, daran knüpfen sich solche Fragen, die einen in den Entwicklungsgedanken mitten hineinführen. Da hat sich was entwickelt, auch die Landschaftsgestalt hat sich entwickelt. Die ist nicht immer so gewesen, sondern hat sich erst in dieser besonderen Weise herausgebildet. Das ist die Geomorphologie. Das ist ein zweites Gebiet der Geologie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=978s Die Rolle der Hydrogeologie und das unsichtbare Wasser in der Erdkruste 00:16:18] ====&lt;br /&gt;
Und ein drittes ist die Hydrogeologie. Das betrifft das ganze Gebiet der Gewässer, also Quellen, Quellhorizonte, Rinnsale, die sich zu Bächen vereinigen, Bäche, die sich zu Flüssen vereinigen und schließlich in Seen münden und aus den Seen dann als Ströme ins Meer strömen. Das ist das eine Feld, das sichtbare Feld. Dass da an der Erdoberfläche da diese Wässrigkeit in Verbindung mit den geologischen Verhältnissen in einem besonderen Verhältnis steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber dann gibt es eben eine Hydrogeologie, die man gar nicht sieht. Das ist das, was die Gründe sind, dass eine Quelle überhaupt in Erscheinung tritt, oder ein Wasserlauf überhaupt fließt. Wo kommt denn das Wasser her? Da wird man verwiesen auf die Grundwasserströme und verwiesen auf hydrogeologische Verhältnisse des Untergrundes, die ungeheuer kompliziert sein können, sehr unterschiedlich sein können. Und die bedingen eben, dass zunächst einmal das wässrige Element die äußerste Erdkruste insgesamt durchdringt. Das ist eins mit der Erdkruste. Keinen Stein gibt es, der nicht ein bisschen Wasser enthielte. Der nicht irgendwie mit dem Wässrigen in Beziehung stünde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=1079s Der Einfluss des Menschen auf die Landschaft 00:17:59] ====&lt;br /&gt;
So, und jetzt haben wir also drei Gebiete. Die Geologie, die Hydrogeologie und die Geomorphologie. Jetzt kommt noch ein Viertes hinzu, was landschaftsbildend ist. Das habe ich schon eingangs ein bisschen erwähnt, das ist die Hand des Menschen. Man hält es eigentlich gar nicht für möglich, wie doch seit Ur-ur-urzeiten der Mensch aus seiner Wesenheit heraus verwandelnd, verändernd auf die Erde gewirkt hat. Und heute tritt es übermächtig in Erscheinung darin, dass wir derart eingreifen, nicht nur in die Pflanzenwelt und die Tierwelt, sondern in die Erdenwelt, im höchsten Grade zerstörend. Es hat sich im 20. Jahrhundert vorbereitet, aber heute hat es Riesendimensionen angenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=1145s Vom Menschen ausgelöste Denudation und Erosion 00:19:05] =====&lt;br /&gt;
Es war insbesondere die sogenannte &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Denudation&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; und die sogenannte &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Erosion&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;. Denudation heißt, dass man &#039;&#039;&#039;am falschen Ort den Boden so bearbeitet hat&#039;&#039;&#039;, dass durch Staubstürme das ganze Erdreich abgetragen worden ist. Das haben die Amerikaner am besten gekonnt, bis zum heutigen Tag. Kentucky, ein Staat in Amerika, war einstmals der fruchtbarste Standort überhaupt in den Anfängen der Kolonisation. Und das Land des grünen Rohrs hat man das auch genannt. Und dann hat man alles abgeholzt, hat da einen tollen Ackerbau draufentwickelt, sehr kalkreiche Standorte auch, und binnen kürzester Frist, in den 70er-Jahren des 19. Jahrhunderts schon, Monokulturen angebaut, Weizen, Weizen, Weizen, der Mais war noch nicht so aktuell. Und da kamen die Staubstürme und haben den ganzen Oberboden abgetragen. Heute sind es zum Teil ganz arme Standorte geworden, nur durch Winderosion. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und mir ist es so begegnet, in Nord Dakota. Das ist ein Staat, also Süd Dakota, Nord Dakota, liegt oben an der kanadischen Grenze, geht über nach Saskatchewan. Das sind alles schwarze Erdböden, die hat man alle umgepflügt, das war ursprünglich Prairie. Und da kam ich zu einem Bauern, der hatte ein ganz schwarzes Gesicht und da waren nur so helle Streifen drin, das waren die Schweißperlen, die über das Gesicht gelaufen sind und die Tränen, die ihm kamen, wenn er gesehen hat, wie der Wind die ganze schwarze Erde wegweht. Also mit einer Geschwindigkeit geht das vor sich, das glaubt man nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnlich ist es mir in Brasilien gegangen. In Brasilien weniger die Winderosion als vielmehr die Wassererosion. Brasilien ist ein Land, sehr regenreich, nicht in allen Gegenden, aber doch ganz wesentlich, einen großen Teil des Amazonas. Also sehr starke Regen unter Umständen und sehr konzentriert im Jahreslauf. Es gibt die Trockenzeiten und die Regenzeiten. Und da hat man dann die Monokultur, sagen wir mal, Zuckerrohr oder sowas, und gerade der Zuckerrohr verhält sich sehr ähnlich wie der Mais, der das Wasser sammelt über die Blätter, und dann am Stängel runterlaufen lässt. Am Fuß der Pflanze und vom Fuß der Pflanze bildet sich ein kleines Rinnsal. Und das ist der Anfang einer Erosion. Und am Ende von vielleicht 200, 300 oder 1000 Hektar Zuckerrohr ist dann plötzlich ein Bachlauf geworden mit einer Erosionsrinne von zwei Meter Tiefe. Das geht so rasend schnell!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Mensch hat da in einem hohen Grade heute, durch seine modernen Technologien und eben Monokultur und alles das, so eingewirkt, dass man berechnet wie von Jahr zu Jahr die kultivierbare Fläche auf der Erde rasend abnimmt. Aber er macht etwas anderes. Und das ist ja gerade der Punkt, wo wir heute stehen, dass wir wirklich ein neues Verhältnis zur Erde entwickeln müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=1374s Die Mission der Menschheit: Verantwortung für die Erde 00:22:54] ====&lt;br /&gt;
Und dass der Mensch heute aufgerufen ist, dasjenige, was einstmals von Natur aus landschaftsbildend und landschaftsgestaltend war über unendliche Zeiträume hinweg, dass wir heute an die Stelle getreten sind. Wir bewegen heute ganze Landschaften. Wir bauen da so ganze Berge ab mit Steinbrüchen, oder wo Eisenerz gewonnen wird. Wir haben ganze Berge hier oder Braunkohleabbau ist eines der besten Beispiele. Da werden ja ganze Landschaften total bis zu Tiefen von 30, 40 Metern rumgewühlt und so weiter. Aber wir haben eben daran, gerade dass wir sozusagen den Todesprozess, der allgemein die Erde angeht, denn alles was sich formt und gestaltet und so weiter, ist auch schon erstorben, dass wir diesen Prozess nur noch impulsieren und weiter stimulieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und angesichts dessen können wir erwachen, dass wir eigentlich eine Mission haben. Und das hat Novalis, der Dichter Novalis, ich komme nachher nochmal kurz auf ihn zurück, hat es ausgesprochen in seinen Fragmenten, in dem er gesagt hat, &#039;&#039;die Menschheit ist auf einer Mission. Zur Bildung der Erde ist sie berufen&#039;&#039;. Ein wunderbarer Ausdruck: &#039;&#039;zur Bildung der Erde ist sie berufen&#039;&#039;. Also sie muss fortan, wo wir heute diese ungeheuren Fähigkeiten haben einzugreifen in die Erde, müssen wir in uns die Fähigkeit auch entwickeln, jetzt aus höheren Gesichtspunkten heraus, wirklich an der Bildung der Erde zu wirken in die Zukunft. Und Novalis war ein Zeitgenosse Goethes, die haben damals das kommen sehen, wie man in Zukunft mit der Erde umgeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so stehen wir wirklich vor der Frage, was ist eigentlich unsere Mission? Und wenn man diese Frage mal so stellt, dann kommt man sofort auf den bio-dynamischen Landbau. Man merkt, dass wir die Möglichkeit haben in der Landwirtschaft so einzuwirken auf die irdischen Verhältnisse durch unsere Tätigkeit, durch unsere Arbeit, durch unsere Ideen, die wir haben, dass wir sozusagen das, was vorher vorgebildet war, evolutiv über lange Zeiträume hinweg, dass wir das erkennen und aus der Erkenntnis jetzt weiterführen in die Zukunft. Der Mensch schaltet sich ein in diesen ganzen Werdeprozess, in den Entwicklungsgedanken, in die Zukunft, indem er das alles erkennt, was er heute kaputt macht. Also das ist zunächst mal eine Veranlassung. Wenn man dem Tod sich wirklich bewusst wird, dann kann man daran wachsen und kann daran neue Ideen entwickeln, wie es eigentlich sein müsste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es gibt keine Entwicklung ohne Tod. Leben und Tod, das sind die beiden Grundsäulen jeder Entwicklung. Stirb und Werde, das Stirb und Werde. Und so sind wir eigentlich aufgefordert angesichts dessen, was geworden ist, und das sagt uns die Geologie, das sagt uns die Geomorphologie und die Hydrogeologie, sagt uns das, was durch die langen Zeiträume der Vergangenheit geworden ist, wo der Mensch nur quasi den Boden gefunden hat für seine eigene Entwicklung hier auf Erden. Dass wir jetzt das alles erkennen, was die Welt vor uns ausbreitet und daraus Ideen in uns wachrufen, die uns in unserer täglichen Arbeit anleiten. Wir sind auf einer Mission, das kann man wirklich sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=1639s Ein Blick auf die Geschichte der Geologie 00:27:19] ===&lt;br /&gt;
Nun, das war jetzt nur eine kleine Einleitung und ich möchte den heutigen Vormittag noch darauf verwenden, jetzt einmal den Blick auf die Geschichte der Geologie zu lenken. Weil das eigentlich ein sehr interessantes Kapitel ist, wie überhaupt erst das Bewusstsein der Menschen aufmerksam geworden ist auf das, was die irdische Grundlage hier auf Erden ist. Das ist ganz, ganz jung! Die Geologie als Wissenschaft hat sich im Wesentlichen erst seit dem 19. Jahrhundert entwickelt. Und wenn wir jetzt zurückschauen nochmal in die Menschheitsvergangenheit, dann wundert man sich eigentlich immer, dass zum Beispiel die Griechen, die alten Griechen vorchristlicher Zeit oder die alten Ägypter, dass die nicht irgendwie schon eine Art Verständnis von Geologie gehabt hätten. Nichts, gar nichts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte mal ein Beispiel nennen aus der alten ägyptischen Kultur, dass aus dem Jahre 2750 die ersten Pyramiden gebaut worden sind. Die Cheops-, Schäfrin- und Mykrinos-Pyramide auf Gizeh bei Kairo, oben auf dem Nilrand. Vorher noch die Pyramide von Saqqara, die ist noch älter, das ist eine Stufenpyramide. Und wenn man da hinkommt und guckt sich da die Steine an, dann findet man, dass diese Steine ganz feine, runde, kreisartige Gebilde haben, fast auch wie Spiralen gebildet, eins am anderen. Und da müsste man doch aufmerksam werden, als Ägypter, wo die angefangen haben die Steine zu kloppen, was das für ein komischer Stein ist, wo diese lauter kleinen, runden Kreise sind. Und heute weiß man, dass es die sogenannten Nummuliten-Kalke sind. Nummuliten sind Protozoen. Protozoen sind Ur-Tierchen, sind Einzeller. Einzeller, also die Ur-Ur-Ur-Formen des lebendigen, des tierischen Lebens, wobei man nicht sagen kann, das wäre ein Tier gewesen, da könnte ich auch genausogut sagen, es wäre ein pflanzliches Gebilde gewesen. Ein &#039;&#039;Pflanzentier&#039;&#039;, könnte man sagen. So sind diese Kalke aufgebaut. Kein Mensch in dem alten Ägypten sah sich veranlasst, so hinzugucken, dass er gesagt hat, ja da ist ja ein Stein und da sind pflanzentierische Gebilde drin. Das lebte gar nicht als Frage. Da muss man sich mal hineinversetzen. Die haben eine unglaubliche Kunst geschafft, ein unglaubliches Wissen gehabt in Bezug auf den Kosmos. Aber was die Erde da produziert hat, das interessierte gar nicht. Die haben diese Blöcke von 1,20 m x 1,20 m, 3 Tonnen schwer, haben sie von riesiegen Steinbrüchen von der anderen Seite des Nils gebrochen und dann über den Nil rüber gebracht, auf die andere Seite da oben rauf geschafft und damit die Pyramiden gebaut. Aber keine Frage, wie es da angeknüpft hat. Und so nicht bei den Griechen. Und so nicht bei den Römern. Und so nicht das ganze Mittelalter durch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die haben ja die mittelalterlichen Kirchen alle aus Sedimentgesteinen gebaut, in aller Regel nicht aus Granit, aus Urgesteinen, sondern aus Sedimentgesteinen. Und da waren überall Versteinerungen drin. Aber das war keine Veranlassung, auch für den mittelalterlichen Menschen, der ja viel weiter bewusstseinsmäßig vorangeschritten war, daran eine Frage zu knüpfen. Und es musste eben erst eine Schwelle überschritten werden. Das ist die Neuzeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=1905s Der Beginn eines neuen Bewusstseins in der früheren Neuzeit 00:31:45] ====&lt;br /&gt;
Und sie glauben, ihr glaubt gar nicht, was das für eine Schwelle war und ist, bis zum heutigen Tag ist. Wo plötzlich ein vollkommen neues Bewusstsein die Menschen ergreift, nämlich hinzugucken, punktuell hinzuschauen auf die Welt. Was finde ich da vor? Welche Pflanze ist das? Welches Gestein ist das? Was ist das für ein Tier? Gab es vorher nicht. Natürlich hat man Namen für den Löwen gehabt und für den Elefanten und alles das. Klar, man hat es als gegeben hingenommen. Das gehörte zum gesamten Weltbild ungetrennt dazu. Aber jetzt tritt man plötzlich der Natur gegenüber und stellt Fragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=1955s Leonardo da Vinci als Pionier der Naturbeobachtung 00:32:35] =====&lt;br /&gt;
Und der erste, den ich hier nennen möchte, das ist Leonardo da Vinci. Ich möchte die einfach mal anschreiben. Das sind die großen. Leonardo da Vinci. 1452 bis 1519. Ich schreibe mal auch die Jahreszahlen hin, weil es einfach wichtig ist, dass man mal sieht, wie das durch die Jahrhunderte jetzt in einer ganz spezifischen Weise ist. Dieser Leonardo, der ja eigentlich ein Künstler war, ein Maler, aber zugleich ein unglaublicher Technologe, der ja die ersten großen technischen Erfindungen gemacht hat im [?], die Belagerung von Städten und so weiter. Dieser Leonardo, der stammte aus Vinci, daher der Name. Das ist ein bisschen nördlich von Florenz in den Bergen, und das sind auch relativ junge Ablagerungen, kalkschiefriger Art. Und da guckt er plötzlich auf den Boden und hebt die Steine auf und nimmt sie in die Hand und guckt sie an. Nicht, dass er sie kloppt wie vorher, die alle wunderschön gestaltet haben, sondern er guckt sie einfach an und sieht, da sind Abdrücke von Pflanzen. Da sind Abdrücke oder Versteinerungen von Tieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hat ihn interessiert. Das war für ihn plötzlich die Frage, was ist das eigentlich? Und er hatte schon einzelne derartige Petrifakte, wie man sie nennt, also Fossilien, die hat er schon angefangen zu unterscheiden.   Aber es knüpfte sich kein Entwicklungsgedanke daran. Es knüpfte sich kein Gedanke daran, dass dieses Gestein hier einstmals lebendig war und diese Pflanzen und Tiere hervorgebracht hat. Also der Entwicklungsgedanke war noch so jung, den gab es vorher gar nicht, den kannten die Ägypter nicht, die Griechen nicht. Er guckte jetzt diese Steine an und sieht, da sind also pflanzliche und tierische Wesen, irgendwo versteinert drin, aber der Gedanke, dass das ein Leben war unter ganz anderen Umständen in früheren Zeiten, der knüpfte sich noch nicht daran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=2130s Francesco Redi und die Entstehung des Lebens 00:35:30] =====&lt;br /&gt;
Und dann kommt eine weitere Gestalt, das ist der Francesco Redi. Der hat dann ein Jahrhundert später, also 15. bis 16. Jahrhundert, 1626 bis 1698 gelebt. Also Leonardo war 14. bis 15. Jahrhundert und jetzt im 16. Jahrhundert tauchte so ein Kerl auf in Italien, Arzt von Haus aus, und Schriftsteller. Damals, wenn man krank war, wurde man zur Ader gelassen. Und wie wurde man da zur Ader gelassen, wenn man Lungenentzündung hatte oder sowas? Dann hat man Leberegel genommen. Und die Leberegel, die fanden sich im Schlamm irgendwo, so im Wässrigen, schreckliche Dinger. Und die haben dann das Blut rausgesaugt aus dem Körper. Und dieser Arzt nun, der sagt, wo kommen die Leberegel eigentlich her? Und dann wühlt er da im Schlamm rum und sieht, dass es da Stablarven gab, Stabwürmer vom Leberegel. Und dann hat er gesagt, die kommen also aus diesen Larven, die verwandeln sich zu Leberegeln. Und dann hat er gesagt, wo kommen die Larven her? Und dann hat er Eier entdeckt, im Schlamm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war wie eine Offenbarung, eine menschheitliche Offenbarung. Weil nämlich bis dato galt strikt, der Lehrsatz von Aristoteles, alles Leben entsteht aus dem Schlamm. Und dann hat er gesagt, das stimmt doch gar nicht. Da ist eine Welt zusammengebrochen damals. Eine Weltanschauung, die über Jahrhunderte Gewalt hatte von Aristoteles her. Alles Lebendige entsteht aus dem Schlamm. Und jetzt stellt er fest, der Schlamm ist zwar da und drum herum, aber das Lebendige entsteht immer aus einem Keim, aus einem Ei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Sie müssen sich mal vorstellen, was das für eine Bewusstseinsveränderung war. Der hat natürlich den Aristoteles, wenn man das heute richtig verstehen will, total falsch verstanden. Jetzt ist eine Bewusstseinshaltung entstanden, dass die Menschen genau hingeguckt haben, wie das eine sich aus dem anderen entwickelt. Das hat man vorher gar nicht gemacht. Sondern hat sich immer auf Aristoteles berufen. Und man hat jetzt plötzlich Aristoteles in Frage gestellt, weil man den Schlamm anders gedeutet hat als Aristoteles. Der Schlamm ist nur die äußere Bedingung, dass sich hier etwas aus einem Ei über Larve bis zum fertigen Imago, also dem Leberegel, entwickelt. Und Aristoteles hat einen ganz anderen Begriff von Schlamm gehabt. Der hat so einen Begriff von Schlamm gehabt, wie man in der Geheimwissenschaft lesen kann, in der alten Mondentwicklung. Also ein Begriff von Schlamm, das heißt, dass alles aus dem Chaos entsteht, aus dem noch Ungeordneten sich Ordnung bildet. Das ist ein ganz anderer Begriff von Schlamm, das Chaotische, was dem anhaftet. Und die haben das jetzt sinnlich fixiert in dem, was sie als Schlamm bezeichnet haben, und daraus geht auch nichts Lebendiges hervor. Also dieser Francesco Redi, man nannte die Stablarven, die er da entdeckt hat, die Redien, auch heute noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=2402s Nikolaus Steno und die Grundlagen der Mineralogie 00:40:02] =====&lt;br /&gt;
Und dann gab es einen zweiten Arzt jener Zeit, den ich auch noch erwähnen will, der große Bedeutung hat für die ganzen Entwicklungsgedanken, für die Geologie. Das ist Nikolaus Steno. Aber der hieß eigentlich Niels Stensen, das war ein dänischer Arzt. Und der lebte von 1638 bis 1686. Das sind die Vertreter des 17. Jahrhunderts. Und was hat dieser Steno gemacht? Der hat auch als Arzt natürlich Forschung getrieben und hat dann Messungen der mineralischen Welt vorgenommen und hat dann Kristalle vermessen und hat festgestellt, dass bei einem solchen Kristall, also das ist ein Kalkspat hier, das ist ein typischer Rhomboeder. Man unterscheidet den Kubus, das ist ein Kubus, das ist ein Pyrit hier. Das ist ein Kubus und wenn ein Kubus gekippt ist, dann entsteht ein Rhomboeder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann hat er die Kristallflächen vermessen und hat festgestellt, dass dieser Winkel hier zwischen diesen beiden Kristallflächen, dass der bei gleicher mineralischer Zusammensetzung konstant ist. Die Winkelkonstanz der Kristalle gleicher Zusammensetzung, die geht auf Steno zurück. Das war der Begründer der Mineralogie. Also dazu muss man so ein Kristall in die Hand nehmen und muss dann gucken. Ich stehe hier und da ist der Kristall, da habe ich Fragen. Jetzt fange ich an zu messen. Ich messe die Winkel und stelle plötzlich fest, dieser Kristall, der hat dessen Winkel hier, alle Winkel sind konstant bei gleicher Zusammensetzung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder ein anderes Beispiel, das sind hier also Pyrite. Man kann ja nur staunen, wenn man sowas sieht. Ohne Staunen geht sowieso nichts. Hier sind diese Würfel. Da sieht man auch, die Winkelkonstanz beträgt hier 90 Grad.  Die Winkelkonstanz beim Würfel beträgt 90 Grad. Hier beim Kalkspat sind es entsprechend weniger. Ich weiß jetzt nicht auswendig, aber das sind über 45 Grad. Irgendwo was dazwischen. Und beim Feldspat, das ist auch ein Rhomboeder, wie wir noch sehen werden. Feldspäte, die haben ein bisschen einen anderen Winkel, aber konstant. Alle Feldspäte haben den gleichen Winkel, wie der Kalkspat hier ein anderer. Und so haben alle Kristalle ganz charakteristische, von der Zusammensetzung abhängige Winkel, Kristallwinkel. Die spielen in der Mineralogie eine ganz große Rolle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also auch wieder ein Mensch, der auf etwas aufmerksam geworden ist. Ein Arzt, meistens waren es Ärzte. Und wurden dann zum Begründer einer Wissenschaft der Mineralogie. Steno.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=2640s Das 18. Jahrhundert: Die Ära der Aufklärung und des Sammelns 00:44:00] ====&lt;br /&gt;
Und dann treten wir ein ins 18. Jahrhundert. Das 18. Jahrhundert ist charakterisiert dadurch, dass die Menschen fast besessen geworden sind, in Bezug auf das, was die Natur eigentlich an Geheimnissen birgt. Da ist jeder, der noch ein bisschen was auf sich gehalten hat, also alle Dorfschullehrer und Pfarrer, und in den Dörfern sind rausgerannt, auf die Äcker und in den Wald und überall, haben Pflanzen genommen, haben Herbarien angelegt, haben die Tiere, Tierwelt studiert, die Schmetterlingsforscher, die Insektenforscher. Also Riesensammlungen unvorstellbarer Art, die vielfach heute in den Museen zu sehen sind. Man hat gesammelt, gesammelt, gesammelt, gesammelt. Das 18. Jahrhundert ist das Jahrhundert der &#039;&#039;Aufklärung&#039;&#039;. Die Menschheit hat sich aufgeklärt, nicht über sich selbst, sondern über was die Natur alles an Fülle von Erscheinungen birgt. Dann entstanden auch die großen Gesteinssammlungen dieser Zeit. Was wir auf den Äckern gefunden haben, in Steinbrüchen, die da überall natürlich waren. Man hat gesucht und gesucht. Man hat es einfach nur mal gesammelt und nebeneinander gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=2732s Carl von Linné und die Systematisierung der Natur 00:45:32] =====&lt;br /&gt;
Und da gibt es jetzt wieder eine Gestalt, das ist Carl von Linné. Linné. Und dieser Linné, genau in diesem Jahr 1707 ist er geboren. 1707 bis 1775 ungefähr hat er gelebt. Carl von Linné, habt ihr von dem schon mal was gehört? Also der große Pflanzensystematiker. Der hat nämlich jetzt all dieses, was man da an Fülle plötzlich gesammelt und dessen man bewusst geworden ist, das hat er jetzt systematisiert. Und zwar, eine Wissenschaft fängt immer dann an, wenn man was systematisiert. Und er hat es systematisiert nach den Blüten, nach dem Aufbau der Blüten. Die ganze Pflanzensystematik baut auf dem Bau der Blüten auf. Und das hat er gemacht. Er war Professor in Uppsala in Schweden. Und mit einer unglaublichen Lebensleistung hat er die gesamte Pflanzenwelt der Welt, weitgehend, soweit sie bekannt war, der damaligen Zeit, hat er systematisiert, und mit einem lateinischen Namen versehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so auch die Tierwelt. Goethe, wenn er auf Reisen war, der hatte in der Tasche, seiner Reisetasche, das Kompendium von Linné drinstecken. Da hat er Pflanzen studiert und so weiter. Dann hat er immer den Linné rausgezogen und hat mal gesagt, wie ist jetzt diese Pflanzenart systematisch einzuordnen. Also der prägt quasi das ganze 18. Jahrhundert, aber jetzt rein durch eine Systematik der Blütenunterschiede der Pflanzen. Und wie gesagt, in der Zeit wurden dann auch die großen Gesteinssammlungen angelegt, sodass die Geologie jetzt so langsam das Bewusstsein der Menschen ergriffen hat. Die Gesteinswelt, hat man festgestellt, die ist ja mindestens so vielfältig wie die Pflanzenwelt selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=2883s Gottlieb Werner und die empirische Geologie 00:48:03] =====&lt;br /&gt;
Und dann gab es nun, in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts, gab es nun einen neuen Aufbruch. Da taucht jetzt so eine Gestalt auf, wie Gottlieb Werner. Der steht heute noch nicht mal in den Lexika drin, dieser Mensch. Er ist der Begründer eigentlich der Geologie vom rein empirischen Standpunkt aus. 1749 bis 1815.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Gottlieb Werner, der war Professor in Freiberg im Harz, also an der dortigen Bergbauschule. Und ein unglaublicher Kenner der Gesteinswelt. Empirisch, das heißt, rein durch die Sinnesanschauungen hat er sozusagen die ganzen ungeheuren Fülle an verschiedenen Erzen, an verschiedenen Mineralien usw. studiert, und er war befreundet mit Goethe. Und Goethe war ja nun an allem interessiert, und so eben auch an der Geologie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=2975s Johann Wolfgang von Goethe 00:49:35] =====&lt;br /&gt;
Und man könnte sagen, den Geologen in Goethe muss man entdecken. Aber der hat sich Zeit seines Lebens mit Geologie befasst. Intensiv. Hat mit allen Zeitgenossen, die auf diesem Felde was zu sagen hatten, so insbesondere der Werner, hat er korrespondiert, hat sich mit denen auseinandergesetzt, mit den Theorien, mit allen. Und Goethe selbst hat eine Gesteinssammlung besessen von 18.000 Handstücken. 18.000 Handstücke. Handstücke nennt man ein typisches Exemplar einer bestimmten Gesteinsbildung. Also spezifische Handstücke, nicht irgendwo von einem und demselben, dasselbe nochmal, sondern Handstücke, ganz spezifische Fundstücke und zwar von der ganzen Welt. Er hat noch 1832 in seinem Todesjahr, Goethe, hat noch eine Bestellung aufgegeben für ein spezifisches Zinnerz aus Cornwall in England, was er für seine Sammlung dringend brauchte. Er hatte verschiedene Zinnerze von anderen Herkünften. Ihn interessierten vor allen Dingen auch die Herkünfte. Wo kommen diese Gesteine her? Wo findet sich gerade diese besondere Ausprägung? Die hat er ja alle studiert. Riesenschubladen hat er, das kann man aufziehen, und da finden sich wohlgeordnet diese Gesteine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, ich schreibe nur nochmal Goethe hin, Johann Wolfgang Goethe, der ist aus der Geologie gar nicht wegzudenken, 1749, wie Werner, bis 1832. So, und dieser Goethe, der war auch stark empirisch orientiert, also hat geguckt, wo findet sich was, wie hat sich hier der Fels ausgestaltet, wie dort, usw. Es ging ihm immer darum, um den Zusammenhang, in dem ein Gestein erscheint. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er hatte ja auch Riesenexkursionen gemacht, auch mit Gesteinskundigen, im Fichtelgebirge, im heutigen Tschechien, also von Karlsbad aus, in Italien, wo er hinkam hat er die Steine aufgelesen und angeguckt, wie der Leonardo, aber er hat sie schon intensiver, sozusagen in einen Entwicklungszusammenhang gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=3143s Neptunisten und Plutonisten 00:52:23] =====&lt;br /&gt;
Das 18. Jahrhundert war geprägt von zwei Theorien. Die Theorie der &#039;&#039;Neptunisten&#039;&#039;, der gehörte auch Gottlieb Werner an, der war eigentlich der Begründer, Mitbegründer, der Neptunisten, die haben gesagt, alles ist aus dem Wasser entstanden. Und haben sich auf Thales berufen, den griechischen Philosophen, ein Vorsokratiker aus dem sechsten vorchristlichen Jahrhundert, Thales. Alles ist aus dem Wasser entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dem gegenüber standen die &#039;&#039;Plutonisten&#039;&#039;, die haben gesagt, alles ist aus dem Feuer entstanden. Und die haben sich berufen auf Heraklit, den großen Geist, der in Ephesus lebte, ein feuriger Geist war das eben auch, und auf den haben die sich also berufen. Und das war eine richtige Streiterei, eine kräftige wissenschaftliche Auseinandersetzung, weil plötzlich in dieser Zeit, der Mitte des 18. Jahrhunderts, in allen Menschen so etwas regsam wurde wie der Entwicklungsgedanke. Sie fragten, wie ist das entstanden? Wo kommt es her? Aus dem Wasser? Aus dem Feuer? Die kommen doch nicht aus der Erde einfach nur so, da muss doch irgendwas vorausgegangen sein. Und der Francesco Redi hat gesagt, es ist aus dem Schlamm, wie der Aristoteles es selbst formuliert hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=3232s Deutscher Idealismus: Gottfried Ephraim Lessing 00:53:52] =====&lt;br /&gt;
Also man merkt, überall regte sich etwas, und Goethe war nun der Mittelpunkt, in gewissem Sinne, in Bezug auf das, was da aufbrach. Man könnte da viele andere Geister nennen, zum Beispiel Lessing. Also man muss sich einfach mal mit dem deutschen Idealismus befassen, um mal dahinter zu leuchten, was eigentlich menschheitsgeschichtlich da vor sich gegangen ist. Lessing, Gottfried Ephraim Lessing, der hat am Ende seines Lebens einen Aufsatz geschrieben, der heißt &amp;quot;Die Erziehung des Menschengeschlechts&amp;quot;. Den muss man einfach mal gelesen haben, das ist ein Stück Weltliteratur. Und da schildert er nun ganz zuletzt den Reinkarnationsgedanken. Dass der Mensch notwendigerweise, er leitet das ab, also naturwissenschaftlich gesehen, dass der Mensch gar nicht nur einmal auf der Erde sein kann, sondern dass er in wiederholten Malen auf Erden lebt. Der Begründer des Reinkarnationsgedankens in dieser Form ist Lessing.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=3305s Goethes wissenschaftliche Haltung zur Geologie 00:55:05] =====&lt;br /&gt;
Aber es gab noch andere, die in diese Richtung gedacht haben. Goethe ganz und gar. Nur das hat Goethe in seinen ganzen Schriften so verborgen. Aber nehmen Sie mal das Gedicht &amp;quot;Der Gesang der Geister über den Wassern&amp;quot; von Goethe. Da formuliert er den Reinkarnationsgedanken also wunderbar, einzigartig, einzigartig, &amp;quot;Der Gesang der Geister über den Wassern&amp;quot;. Also Goethe neigte jetzt in gewissem Sinne zum Neptunismus. Und Gottlieb Werner, der der Begründer des Neptunismus ist, aber er hatte dann doch wieder Vorbehalte. Und so, er war immer irgendwo abwägend, sind es mehr die Plutonisten, sind es mehr die Neptunisten. Und er ist dann selber sozusagen der große geologische Forscher geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da wollte ich Ihnen jetzt mal doch was vorlesen. Er schreibt nämlich da einmal an die Frau von Stein von Ilmenau. Er hat ja in Ilmenau das Bergwerk wieder neu in Gang gesetzt. Damals als Minister in Weimar. Goethe war ja Minister des Herzogs, und hatte die Aufgabe, jetzt diese Bergwerke wieder in Gang zu setzen, um die wirtschaftliche Lage des Herzogtums zu verbessern. Und wurde dann dadurch eigentlich immer intensiver interessiert an der Gesteinswelt. Und da schreibt er nun, das war auf einer Harzreise, ... Moment mal. Er schreibt von Ilmenau aus in den Briefen. Da möchte ich mal nur ein paar Zeilen vorlesen.&amp;lt;blockquote&amp;gt;Da sagt er, wir sind auf die Gipfel gestiegen. Also auf den Harz damals. Harz ist ein Granitkegel. Wir sind auf die hohen Gipfel gestiegen und in die Tiefen der Erde eingekrochen. Die Bergwerke. Da gab es eine große Höhle, die von Menschenhand entstanden ist, auch durch Abbau. Und in die Tiefen der Erde eingekrochen und mögten gar zu gern der großen, formenden Hand nächste Spuren entdecken. Der großen, formenden Hand nächste Spuren entdecken. Es kommt gewiss noch ein Mensch, der darüber klar sieht, wir wollen ihm vorarbeiten. Wir haben recht schöne, große Sachen entdeckt, die der Seele einen Schwung geben und sie in der Wahrheit ausweiten. &amp;lt;/blockquote&amp;gt;Das ist Goethe. Goethes Naturforscher der Art. Es ging ihm nie darum, so einfach Erkenntnisse intellektuell anzurufen. Wie steht ein Mensch seelisch, geistig zu dem, was er da wahrnimmt, was er da entdeckt. Wir sind auf die Höhen gestiegen und in die Tiefen der Erde eingekrochen. Das ist ein Urmotiv Goethes, dass er immer im Vergleich lebt. Wie stellt sich die Erde dar auf einer Anhöhe, wo man die Weiten schauen kann und wie verengt sie sich, wenn man da in einem Bergwerk unten drin ist. Da hat er nicht nur die Steinswelt angeschaut, sondern er hat es innerlich erlebt. Er kannte den ganzen Zusammenhang, sich vergegenwärtigt, seelisch, geistig. Und daraus haben sich überhaupt seine tieferen Einsichten herauskristallisiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diesen Satz kann ich auswendig, ich brauche eigentlich nicht das Buch, weil es einfach so etwas Wunderbares ist. Weil darin sich ausdrückt, wie in Goethe der Entwicklungsgedanke auflebte. Wo er sagt, &#039;&#039;gewiss wird jemand kommen, der da klar sieht, wir wollen ihm vorarbeiten&#039;&#039;. Das ist eine wissenschaftliche Haltung. Ihm ging es gar nicht darum, Riesendruck, Entdeckungen zu machen, Mordsnamen zu haben. Er wollte einfach der Entwicklung des menschlichen Geistes vorarbeiten. Dass da jemand auf dieser Grundlage zu einer noch tieferen Erkenntnis fortschreiten kann. Das war seine Grundhaltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=3632s Goethes Kritik an zeitgenössischen geologischen Theorien 01:00:32] =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Goethe hat sich dann in diese Auseinandersetzungen eingelassen mit den Neptunisten und den Plutonisten. Und kam dann irgendwann dazu, dass das alles ein bisschen Unsinn ist, die Art, wie die die Sache behandeln. Wie man das nur ursache-wirkungsmäßig behandelt, das ganze Thema der Geologie. Und da schreibt er mal, wahrscheinlich war das auch ein bisschen ärgerlich: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;Die Sache mag sein, wie sie will. So muss geschrieben stehen, dass ich diese vermaledeite Polterkammer der neuen Weltschöpfung verfluche.&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Diese Polterkammer, wo die Theologie angefangen hat, die Theorien zu entwickeln, wie das alles so entstanden ist. Ich diese vermaledeite Polterkammer der neuen Weltschöpfung verfluche. Und es wird gewiss, irgendein junger, geistreicher Mann -hier taucht nochmal das Thema auf- so aufstehen, oder ein Mann aufstehen, der sich diesem allgemein verrückten Konsens zu widersetzen den Mut hat. Da spricht der Goethe mal ganz eindeutig, nicht nur poetisch. Also das ist jetzt der Goethe. Der Goethe ist eigentlich der Mittelpunkt dieses ganzen 18. Jahrhunderts. Nicht nur, weil er ein großer Geologe war, wirklich, muss man wirklich sagen, unglaublich kenntnisreich, sondern er war auch Mineraloge, er war auch ein Anatom, er war eben auch ein unendlich künstlerischer Mensch. Und er war Dichter, er war alles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=3764s Eintritt ins 19. Jahrhundert: Der Entwicklungsgedanke als moderner Gedanke 01:02:44] ====&lt;br /&gt;
Nun schreiten wir weiter in das 19. Jahrhundert. Also hier steht ganz zentral in dieser Zeit der Goethe drin. Ich möchte Ihnen wirklich sagen, er ist im eigentlichen Sinne der Schöpfer des Entwicklungsgedankens. Das hat sich alles vorbereitet, durch die Jahrhunderte hindurch. Und jetzt plötzlich taucht er auf. Bei Lessing, bei Goethe, bei Schiller, bei Herder, bei Schelling und so weiter, bei Fichte, da taucht dieser Entwicklungsgedanke auf. Aber Goethe hat ihn gefasst als Idee. Nicht als Polterkammer da unten, nicht als das, was man jetzt sinnlich wahrnimmt, laut ein Stein liegt neben dem anderen. Und da an ursächliche Verhältnisse, Erklärungen zu suchen. Sondern zu fragen, wie ist dieser Stein entstanden? Wo kommt der her? Welche sind die Kräfte, die diesen Stein haben entstehen lassen? Also überall im Hintergrund diese Frage nach der Entwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich möchte von hier aus nur sagen: der modernste Gedanke, den wir heute haben, das ist der Entwicklungsgedanke. Es gibt keinen moderneren als diesen. Wenn man sich den zu eigen macht, dann kann einen nichts mehr umschmeißen. Weil man diesen Gedanken selber denken kann, aufgrund dessen, was man selber ist. Ich bin als Mensch in der Lage, den Entwicklungsgedanken zu erfassen an mir selbst, durch Selbsterkenntnis. Jeder Mensch kann sich selbst erkennen, er hat die Veranlagung dazu, und indem er das tut, merkt er, er ist ein &#039;&#039;sich Entwickelnder&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl im Leben, wie wir jetzt hier so stehen, muss ich nicht morgen derselbe sein wie heute. Ich muss sozusagen immer wieder neue Stufen meines Erkenntnisweges gehen, muss mich selber verwandeln lernen, Fehler erkennen und kompensieren. Und aber auch menschheitlich, durch den Reinkarnationsgedanken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=3922s Charles Lyell: Begründer der Geologie als Wissenschaft 01:05:22] =====&lt;br /&gt;
Jetzt kommen wir ins 19. Jahrhundert. Da tritt, geologisch gesprochen, jetzt eine besondere Gestalt auf, und das war ein Schotte. Ein richtiger Schotte. Charles Lyell. 1797 bis 1875. Und Charles Lyell, den kann man eigentlich im strengsten Sinne als den Begründer der Geologie als Wissenschaft nennen. Der war der große &#039;&#039;Stratigraph&#039;&#039;. Der hat die &#039;&#039;Stratigraphie&#039;&#039; entwickelt. Das heißt, er hat beobachtet in Südengland, also in North Devonshire, dann aber vor allen Dingen in Wales, hat er beobachtet, dass es Erdschichten gibt, die übereinander liegen. Das ist keinem früher groß aufgefallen. Natürlich, man hatte schon gewisse Vorkenntnisse, die hatte man, aber jetzt hat er die studiert. Und kam jetzt dazu zu sagen, die oberste Schicht ist die jüngste, bei normaler Lagerung noch, die oberste Schicht ist die jüngste, und je weiter man runtergeht, die Schichten sind jeweils die älteren. Und ganz unten ist die älteste. Also er hat jetzt den Entwicklungsgedanken eingefasst in die Zeit. Er hat gesagt, das ist jung, die oberste Schicht, und dann alle darunterliegenden sind älter. Also da sind Epochen über die Erde gegangen, Entwicklungsepochen, die diese Ablagerungen bewirkt haben. Und dadurch wurde er der Stratigraph. Und er hat praktisch dadurch der Geologie ihr wissenschaftliches Fundament gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=4066s Das Aktualitätsprinzip 01:07:46] ======&lt;br /&gt;
Und noch durch ein anderes. Und zwar hat er es dadurch zur Wissenschaft gemacht, dass er eine Art Prämisse aufgestellt hat, die man heute nicht mehr als Prämisse auffasst, sondern man handhabt sie einfach. Das ist ja auch eine Eigenart in der ganzen wissenschaftlichen Entwicklung, dass man von bestimmten Theorien oder Prämissen ausgeht. Und zuerst herrscht da noch ein Streit drüber, ob das so stimmt oder nicht stimmt, und irgendwann ist es eine Selbstverständlichkeit und dann denken wir überhaupt nicht mehr darüber nach. Und so hat er die Prämisse aufgestellt, das [[w:Aktualismus_(Geologie)|Aktualitätsprinzip]]. Aktualitätsprinzip, das ist so entscheidend. Damit hat er die Geologie zur Wissenschaft gemacht. Nur durch dieses Prinzip. Das heißt nämlich, dass die Gesetze, die heute in der Natur gelten, zu allen Zeiten der Entwicklung gegolten haben. Die Gesetze, physikalischen, chemischen, astronomischen Gesetze oder wie auch immer, alles, was nur heute studierbar ist, in Physik und Chemie, in klassischen Naturwissenschaften, diese Gesetze haben zu allen Zeiten gegolten. Das ist das Aktualitätsprinzip. Jetzt muss man sich mal ganz klar machen, was dieses eigentlich bedeutet, welche Konsequenzen das hat. Aber damit hat er quasi einen wissenschaftlichen Boden geschaffen, auf den man jetzt alles bezogen hat. Wenn es sich damals so entwickelt hat, hat es sich aus denselben Gesetzen wie heute entwickelt. Das ist einfach eine Prämisse. Man hat gar nicht gesagt, das könnte ja auch anders gewesen sein. Die Gesetze müssen sich ja auch irgendwie entwickelt haben. Nein, so wie heute, so schon zu allen Zeiten. Das Aktualitätsprinzip. Damit ist Lyell zum Begründer der Geologie als Wissenschaft geworden. Und die meisten Namensgebungen in Bezug auf die ganzen geologischen Schichtenfolgen, die stammen von ihm. Da kommen wir noch drauf zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=4207s Charles Darwin und der Entwicklungsgedanke 01:10:07] =====&lt;br /&gt;
Na ja, und dann taucht eine zweite Gestalt auf, da im 19. Jahrhundert. Und die heißt Charles Darwin. 1809 bis 1881. Charles Darwin. Auch ein Engländer, kein Schotte. Und der wollte ja Pfarrer werden. Und am Ende seines Lebens ist er auch fast wieder geworden. Und dieser Charles Darwin wurde dann Biologe und ist dann auf seine Weltreise nach Südamerika. Rund um Südamerika bis zu den Galapagos-Inseln. Und hat gesammelt, gesammelt, gesammelt. Alles auf sein Schiff gepackt, ist nach Hause gefahren und hat den Rest seines Lebens damit zugebracht, das zu ordnen und daraus sein System zu entwickeln. Und sein System bestand eben in der Begründung des Entwicklungsgedankens rein nach äußeren Merkmalen. Also worauf ich hinaus will ist, wie der Entwicklungsgedanke sich durch die Jahrhunderte seit der Neuzeit entwickelt. Im Bewusstsein sich einpflanzt der Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=4320s Darwins Evolutionstheorie 01:12:00] ======&lt;br /&gt;
Und so sucht Darwin nun mit all dem Material, was er da gesammelt hat, zu verfolgen, wie ein Organismus sich auseinander entwickelt hat. Er leitet den Entwicklungsgedanken aus den Organismen ab, die er da studiert hat, gefunden hat. Und begründet dann seine berühmte Theorie 1859: &amp;quot;The Origin of Species by Means of Natural Selection&amp;quot;, wie er das genannt hat, also die Entstehung der Arten aufgrund natürlicher Zuchtwahl. Das ist sein zentrales Werk und das begründet den Darwinismus. Der Darwinismus besagt nichts anderes, als dass sich die ganze Entwicklung von primitiven, sehr primitiven Organismen herleitet, stufenweise voneinander ableitbar, wenn man es genauer anatomisch verfolgt, bis herauf zum Menschen. Der Mensch ist das höchste Tier in der Tierreihe. Nur dass ihm leider bis zum Ende seines Lebens der endgültige Beweis gefehlt hat, nämlich der &#039;&#039;Missing Link&#039;&#039; zwischen Tier und Mensch. Dieser Missing Link, das hat ihn sozusagen die Zeit seines Lebens irritiert, dass er diesen letzten Übergang von den Primaten, also von den affenähnlichen bis herauf zum Menschen, doch nicht gefunden hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=4441s Reaktionen auf den Darwinismus 01:14:01] ======&lt;br /&gt;
Diese darwinische Theorie hat sich unendlich verfeinert. Im 19. Jahrhundert waren Kämpfe in wissenschaftlichen Kreisen zwischen den Darwinisten und denjenigen, die mit aller Macht gegen diese Theorie opponiert haben. Diese Kämpfe sind nie ausgefochten worden, also sind nie gelöst worden, aber man ist darüber hinweggegangen. Heute gilt es als selbstverständlich, ähnlich wie das Aktualitätsprinzip von Lyell, wie selbstverständlich, dass das die Grundlage des Werdens der ganzen Schöpfung ist. Da gibt es nur ein paar Verrückte, heute in der Welt sind es die Kreationisten in Amerika, die sich streng an die Bibel halten und die Bibel interpretieren rein materialistisch und sagen, na ja, die Welt ist etwa 3500 v. Chr. entstanden. Die sogenannten Kreationisten halten sich ganz streng an die Bibel und interpretieren sie ebenso materialistisch wie der Francesco Redi den Aristoteles interpretiert hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann gibt es natürlich jetzt Erdogan in der Türkei, der verbietet jetzt auch die Entwicklungslehre des Westens. Es darf nicht mehr in den Schulen gelehrt werden. Das widerspricht einfach dem Islam. Und das Interessante ist, wenn Sie das mal beobachten, der Islam kennt den Entwicklungsgedanken nicht. Das ist die Tragik des Islam. Das ist eine unendliche Tragik, dass seit 622, dem Marsch von Mekka nach Medina, seit der Zeit hat sich gar nichts verändert, sondern sie berufen sich immer auf diesen absoluten Ursprung und das ist es, verewigt. Da ist nichts mehr zu verwandeln. Wer sich erdreistet, dagegen anderer Meinung zu sein, der ist eigentlich von vornherein vom Teufel. Der muss bekämpft werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun ist Darwin also der Begründer des Entwicklungsgedankens vom naturwissenschaftlichen Standpunkt, indem er streng die Erscheinungsformen der Organismen durch alle Evolutionszeiten der Erde verfolgt und mit einer gewissen Schlüssigkeit ableitet, wie ein Organismus sich aus dem anderen heraus entwickelt hat. Und man muss sehr aufpassen, dass man nicht diesem Gedanken glatt verfällt. Wenn man sich wirklich damit beschäftigt, würde man wirklich sagen, da ist doch ein hohes Maß an Schlüssigkeit in der ganzen Sache drin, wenn es auch dem &#039;&#039;Missing Link&#039;&#039; nicht gelungen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich sage Ihnen, Rudolf Steiner, der hatte in seinen jungen Jahren vor der Jahrhundertwende, mit seinem literarischen Frühwerk, findet sich ein Satz, dass man als moderner Mensch sämtliche Bilder von den Wänden hängen sollte, diese alten Schinken mit Vorfahrenbildern. Sollen wir alle abhängen und sollen zwei Bildnisse anhängen an die Wand, nämlich das von Darwin und von Lyell. Der hat sich derartig beschäftigt mit dem Lyell und auch mit dem Darwin und dann später mit dem Haeckel, dass er selber diese Menschen geworden ist. Der hat sich so hineinversetzt in deren Gedankengänge, um zu prüfen, wo sind da eigentlich die Grenzen, die sie erreicht haben. Also er hat die nicht einfach abgelehnt, weil sein eigener Ansatzpunkt war ja ein ganz anderer, auch schon in seinen jungen Jahren. Sondern er hat davon ganz abgesehen und hat sich hineingedacht in diese Geister und die Konsequenzen, die sich daraus ergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=4717s Ernst Haeckel 01:18:37] =====&lt;br /&gt;
Nun folgte ja dem Charles Darwin, also ich sage nochmal, der Darwinismus hat seine ganz großen Bedeutungen, aber in dem Augenblick, wo ich ihn auf das soziale Leben übertrage, da merke ich, wie katastrophal er ist. Solche Leute wie der Marx oder der Engels oder Lassalle oder wie sie alle hießen im 19. Jahrhundert, die großen Sozialtheoretiker, die haben sich alle auf Darwin berufen. Oder Lenin, ganz und gar. Stalin, ganz und gar. Die Ideologie war so stark, dass es gar keine Rolle spielt, wie viele Menschen hops gehen, über die Klinge springen müssen, nur damit diese Theorie stimmt. Also das ist nach wie vor ein großes Fragezeichen. Dann gab es einen Nächsten, das war der, ganz bekannt, aber das ist manchmal, ich weiß nicht, hat man einen Blackout. Das ist, ich sage es doch schon, ihr wisst es alle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Was hat er denn so gemacht? -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der hat den Darwin fortgesetzt und hat sozusagen noch wirklich in Deutschland den Darwinismus nochmal erweitert und vertieft und verbreitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, der hat alles gemacht. Der war ein großer Embryologe. Also geboren ist er jedenfalls 1834 und gestorben 1919. Das ist, ich sage es doch wirklich, das gibt es gar nicht, Ernst Haeckel, Ernst Haeckel ist das! Ernst Haeckel. Und dieser Haeckel, der hat noch gelebt zu Rudolf Steiners Zeiten (Rudolf Steiner hat ihn hoch geschätzt). Der war der extremste Materialist, den man sich vorstellen kann. Und zwar deswegen, weil er den Materialismus zu seiner Weltanschauung gemacht hat. Ganz bewusst. Er war Monist. Der Monismus heißt, ich stehe zu dem, was ich denke. Wenn ich materialistisch denke, dann stehe ich auch dazu. Mit meinem vollen Menschsein verstehe ich mich in diesem Sinne, wie ich denke. Das hat Rudolf Steiner an Haeckel anerkannt, die Konsequenz, die er aus seiner eigenen Erkenntnis gezogen hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=4931s Das biogenetische Grundgesetz 01:22:11] ======&lt;br /&gt;
Und trotzdem, Haeckel war ein ganz großer Embryologe und hat formuliert, schon in den 70er Jahren des 19. Jahrhunderts, das sogenannte [[w:Biogenetische_Grundregel|biogenetische Grundgesetz]]. Und das ist genial. Biogenetisches Grundgesetz. Das heißt, die Individualentwicklung ist die Wiederholung der Stammesentwicklung. Kann man das verstehen? Die Individualentwicklung ist die Wiederholung der Stammesentwicklung. Das heißt so viel wie, als individuelles Wesen, das sich jetzt, hier und jetzt ausgestaltet auf Erden, muss in dieser Ausgestaltung die gesamte Evolution noch einmal wiederholen. Und das hat er geprüft und untersucht, haarklein in der Embryologie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die haeckelische Embryologie ist klassisch. Der hat wirklich die ganzen Entwicklungsstufen von der ersten Zellvermehrung durch alle Stufen hindurchverfolgt und gesagt, das ist ja nichts anderes als die Wiederholung der gesamten Stammesentwicklung der Menschheit beziehungsweise der ganzen Naturreiche. Also jeder Organismus wiederholt die ganze Stammesentwicklung in seiner Embryologie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist natürlich der Gipfel des Entwicklungsgedankens. Er hat den Darwin einfach weitergeführt, dass er gesagt hat, kein Organismus ist primär schon einfach da, sondern er muss erstmal in seiner Embryonalentwicklung alle Stufen der Evolution noch einmal durchlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=5054s Haeckel als Künstler 01:24:14] ======&lt;br /&gt;
Und der Haeckel war auch ein großer Künstler, der hat nämlich gemalt, gezeichnet, gemalt die ganze niedere Tierwelt, da gibt es also ganze Kartonblätter, mit einer solchen Präzision --das sind keine Fotografien-- von Protozoen, also nicht gerade die Nummuliten, sondern alle möglichen, es gibt ja einen unglaublichen Variationsreichtum dieser Protozoen. Entweder kalkschalig und mit Fortsätzen, so künstlerisch, also die Natur hat da sozusagen mit einer Fantasie gearbeitet im Zusammenhang mit der Entwicklung der Protozoen. Oder dann die Diatomeen, die haben eine Kieselschale, die hat er gemalt. Das ist absolut beispielhaft in der ganzen Entwicklung der Naturwissenschaft, dass einer mal quasi die niederen Naturreiche porträtiert hat. Das ist Ernst Haeckel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=5122s Rudolf Steiners Würdigung von Haeckels Leistungen 01:25:22] ======&lt;br /&gt;
Und [[A:Rudolf Steiner|Rudolf Steiner]] hat in Berlin, wo der Ernst Haeckel nun die Koryphäe schlechthin war, also da als Naturwissenschaftler, und wo dann Jubiläen waren und Geburtstage gefeiert wurden von Ernst Haeckel, hat er mehrere Vorträge gehalten bei diesen Versammlungen, indem er den Ernst Haeckel in höchste Höhen gehoben hat in Bezug auf seine wissenschaftlichen Leistungen. Und er hat ja mal geschrieben, die Zeit ist schon wieder um, hat er mal die Bemerkung gemacht, dass er die Geheimwissenschaft schreiben konnte, 1909-10, schreiben konnte, weil durch das Studium der Welträtsel von Ernst Haeckel, des großen materialistischen Humanisten, durch das Studium, der hat sich so hineingedacht in dieses Werk von Haeckel, dass er dazu die Möglichkeit gefunden hat, überhaupt aus der Geisteswissenschaft heraus die Geheimwissenschaft zu schreiben. Und dasselbe gilt, das muss ich ganz zuletzt noch kurz sagen, dasselbe gilt für die Anthroposophie insgesamt. Wo er die Bemerkung machte, ich konnte überhaupt erst die Anthroposophie als Geisteswissenschaft entwickeln, durch drei Menschen des 19. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;Folge  [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|1]] - [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|2]] - [[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|3]] - [[Geologie - 4. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|4]] - [[Geologie - 5. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|5]] - [[Geologie - 6. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|6]] - [[Geologie - 7. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|7]] - [[Geologie - 8. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|8]] - [[Geologie - 9. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|9]] - [[Geologie - 10. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|10]] - [[Geologie - 11. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|11]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Glossar==&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|A}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|A}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtzehntes Jahrhundert (siehe 18. Jahrhundert)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ägypter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] in dem alten &#039;&#039;&#039;Ägypten&#039;&#039;&#039; […] Die haben eine unglaubliche Kunst geschafft, ein unglaubliches Wissen gehabt in Bezug auf den Kosmos. Aber was die Erde da produziert hat, das interessierte gar nicht.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Ein Blick auf die Geschichte der Geologie 00:27:19|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:27:19]]&lt;br /&gt;
[[Aristoteles]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] [[Francesco Redi]]. Der hat […] 1626 bis 1698 gelebt […] bis dato galt strikt, der Lehrsatz von &#039;&#039;&#039;Aristoteles&#039;&#039;&#039;, alles Leben entsteht aus dem [[Schlamm]]. Und dann hat er gesagt, das stimmt doch gar nicht. Da ist eine Welt zusammengebrochen […] jetzt stellt er fest, der Schlamm ist zwar da und drum herum, aber das Lebendige entsteht immer aus einem Keim, aus einem [[Ei]].&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Francesco Redi und die Entstehung des Lebens 00:35:30|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:35:30]]&lt;br /&gt;
[[Aufklärung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Das [[18. Jahrhundert]] ist das Jahrhundert der &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Aufklärung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;.„ [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Das 18. Jahrhundert: Die Ära der Aufklärung und des Sammelns 00:44:00|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:44:00]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alte Ägypter (siehe [[Ägypter]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|B}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|B}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bewusstseinshaltung (siehe [[Bewusstsein]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] 15. bis 16. Jahrhundert […] Jetzt ist eine &#039;&#039;&#039;Bewusstseinshaltung&#039;&#039;&#039; entstanden, dass die Menschen genau hingeguckt haben, wie das eine sich aus dem anderen entwickelt. Das hat man vorher gar nicht gemacht.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Francesco Redi und die Entstehung des Lebens 00:35:30|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:35:30]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Boden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „… aus diesem &#039;&#039;&#039;Boden&#039;&#039;&#039; heraus wächst, die gesamte Pflanzennatur, die wächst nur deshalb, weil dann noch unter dem Boden Erdentiefen sind und über dem Boden der ganze [[Kosmos]] sich ausweitet … der Boden ist nur, sozusagen, die sinnfällige Haut der Erde.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Einleitung - Verbindung von Geologie und biologisch-dynamischer Landwirtschaft 00:01:49|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:01:49]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|C}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|C}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Carl von Linné]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „&#039;&#039;&#039;Carl von Linné&#039;&#039;&#039; […] 1707 ist er geboren […] der große Pflanzensystematiker. Der hat nämlich jetzt all dieses, was man da an Fülle plötzlich gesammelt und dessen man bewusst geworden ist, das hat er jetzt systematisiert.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Carl von Linné und die Systematisierung der Natur 00:45:32|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:45:32]]&lt;br /&gt;
* „[[Goethe]], wenn er auf Reisen war, der hatte in der Tasche, seiner Reisetasche, das  Kompendium von &#039;&#039;&#039;Linné&#039;&#039;&#039; drinstecken. Da hat er Pflanzen studiert und so weiter.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Carl von Linné und die Systematisierung der Natur 00:45:32|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:45:32]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|D}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|D}}[[Denudation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„&#039;&#039;&#039;Denudation&#039;&#039;&#039; heißt, dass man am falschen Ort den Boden so bearbeitet hat, dass durch Staubstürme das ganze Erdreich abgetragen worden ist.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Vom Menschen ausgelöste Denudation und Erosion 00:19:05|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:19:05]]&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|E}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|E}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] [[Francesco Redi]]. Der hat […] 1626 bis 1698 gelebt […] bis dato galt strikt, der Lehrsatz von [[Aristoteles]], alles Leben entsteht aus dem [[Schlamm]]. Und dann hat er gesagt, das stimmt doch gar nicht. Da ist eine Welt zusammengebrochen […] jetzt stellt er fest, der Schlamm ist zwar da und drum herum, aber das Lebendige entsteht immer aus einem Keim, aus einem &#039;&#039;&#039;Ei&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Francesco Redi und die Entstehung des Lebens 00:35:30|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:35:30]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Empedokles]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Erde, Wasser, Luft, Wärme. Das sind die [[Vier Elemente|vier klassischen Elemente]] aus der griechischen Philosophie des &#039;&#039;&#039;Empedokles&#039;&#039;&#039; … Für ihn waren diese Elemente geistdurchdrungen, also nicht sinnlich wahrnehmbar. Das waren … wirkende [[Idee|Ideen]] … wo sozusagen aus dem Geistigen sich etwas im Physischen konfiguriert, und durch die Durchdringung dieses Geistigen, das formt im Wesentlichen eine [[Landschaft]].&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Landschaft und die vier Elemente des Empedokles 00:09:50|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:09:50]]&lt;br /&gt;
[[Entwicklungsgedanke|Entwicklungsgedanken]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Der Mensch schaltet sich ein in diesen ganzen Werdeprozess, in den &#039;&#039;&#039;Entwicklungsgedanken&#039;&#039;&#039;, in die Zukunft, indem er das alles erkennt, was er heute kaputt macht.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Mission der Menschheit: Verantwortung für die Erde 00:22:54|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:22:54]]&lt;br /&gt;
* „Und es gibt keine &#039;&#039;&#039;Entwicklung&#039;&#039;&#039; ohne Tod. Leben und Tod, das sind die beiden Grundsäulen jeder Entwicklung. Stirb und Werde …&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Mission der Menschheit: Verantwortung für die Erde 00:22:54|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:22:54]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Erosion]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] [[Denudation]] und die sogenannte &#039;&#039;&#039;Erosion&#039;&#039;&#039; […] Das haben die Amerikaner am besten gekonnt, bis zum heutigen Tag […] Und dann hat man alles abgeholzt […] und binnen kürzester Frist, in den 70er-Jahren des 19. Jahrhunderts schon, [[Monokultur|Monokulturen]] angebaut […] Und da kamen die Staubstürme und haben den ganzen Oberboden abgetragen. Heute sind es zum Teil ganz arme Standorte geworden, nur durch Winderosion.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Vom Menschen ausgelöste Denudation und Erosion 00:19:05|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:19:05]]&lt;br /&gt;
* „In Brasilien weniger die Winderosion als vielmehr die &#039;&#039;&#039;Wassererosion&#039;&#039;&#039; […] vom Fuß der Pflanze bildet sich ein kleines Rinnsal. Und das ist der Anfang einer Erosion […] ist dann plötzlich ein Bachlauf geworden mit einer Erosionsrinne von zwei Meter Tiefe. Das geht so rasend schnell!&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Vom Menschen ausgelöste Denudation und Erosion 00:19:05|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:19:05]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|F}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|F}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|G}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|G}}[[Geologie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „… die Erde selber und die [[Landschaft]] wird geprägt von &#039;&#039;Erde&#039;&#039; und &#039;&#039;Wasser&#039;&#039;. Und dieses Feld nun, dessen hat sich die &#039;&#039;&#039;Geologie&#039;&#039;&#039; als Wissenschaft angenommen.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Landschaft und die vier Elemente des Empedokles 00:09:50|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:09:50]]&lt;br /&gt;
* „Was bildet die [[Gestein|Gesteine]]? Wie lagern sie? Wie ist überhaupt die ganze Erdkruste durchformt von der Gesteinswelt? Das ist sozusagen das Schwerpunktgebiet der &#039;&#039;&#039;Geologie&#039;&#039;&#039;…&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Geologie und Geomorphologie: Landschaftsgestalt, -Geschichte und -Entwicklung 00:12:24|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:12:24]] &lt;br /&gt;
* „Die [[Geomorphologie]] ist mit der &#039;&#039;&#039;Geologie&#039;&#039;&#039; engstens verbunden, die schildert nämlich die [[Landschaftsgestalt]].&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Geologie und Geomorphologie: Landschaftsgestalt, -Geschichte und -Entwicklung 00:12:24|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:12:24]]&lt;br /&gt;
* „… &#039;&#039;&#039;Hydrogeologie&#039;&#039;&#039;. Das betrifft das ganze Gebiet der Gewässer, also Quellen, Quellhorizonte, Rinnsale, die sich zu Bächen vereinigen, Bäche, die sich zu Flüssen vereinigen und schließlich in Seen münden und aus den Seen dann als Ströme ins Meer strömen.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Rolle der Hydrogeologie und das unsichtbare Wasser in der Erdkruste 00:16:18|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:16:18]]&lt;br /&gt;
* „[…] ein sehr interessantes Kapitel ist, wie überhaupt erst das Bewusstsein der Menschen aufmerksam geworden ist auf das, was die irdische Grundlage hier auf Erden ist […] Die &#039;&#039;&#039;Geologie&#039;&#039;&#039; als Wissenschaft hat sich im Wesentlichen erst seit dem 19. Jahrhundert entwickelt.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Ein Blick auf die Geschichte der Geologie 00:27:19|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:27:19]]&lt;br /&gt;
[[Geomorphologie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Die &#039;&#039;&#039;Geomorphologie&#039;&#039;&#039; ist mit der [[Geologie]] engstens verbunden, die schildert nämlich die [[Landschaftsgestalt]].&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Geologie und Geomorphologie: Landschaftsgestalt, -Geschichte und -Entwicklung 00:12:24|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:12:24]]&lt;br /&gt;
Georg Philipp Friedrich von Hardenberg (siehe [[Novalis]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Gestein]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Was bildet die &#039;&#039;&#039;Gesteine&#039;&#039;&#039;? Wie lagern sie? Wie ist überhaupt die ganze Erdkruste durchformt von der Gesteinswelt? Das ist sozusagen das Schwerpunktgebiet der [[Geologie]]…&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Geologie und Geomorphologie: Landschaftsgestalt, -Geschichte und -Entwicklung 00:12:24|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:12:24]]&lt;br /&gt;
* „Keinen &#039;&#039;&#039;Stein&#039;&#039;&#039; gibt es, der nicht ein bisschen [[Wasser]] enthielte. Der nicht irgendwie mit dem Wässrigen in Beziehung stünde.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Rolle der Hydrogeologie und das unsichtbare Wasser in der Erdkruste 00:16:18|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:16:18]]&lt;br /&gt;
[[Goethe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „&#039;&#039;&#039;Goethe&#039;&#039;&#039;, wenn er auf Reisen war, der hatte in der Tasche, seiner Reisetasche, das  Kompendium von [[Carl von Linné|Linné]] drinstecken. Da hat er Pflanzen studiert und so weiter.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Carl von Linné und die Systematisierung der Natur 00:45:32|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:45:32]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|H}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|H}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hydrogeologie (siehe [[Geologie]])&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|I}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|I}}&lt;br /&gt;
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{{BS|K}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kristall]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] so haben alle &#039;&#039;&#039;Kristalle&#039;&#039;&#039; ganz charakteristische, von der Zusammensetzung abhängige Winkel, Kristallwinkel. Die spielen in der [[Mineralogie]] eine ganz große Rolle.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Nikolaus Steno und die Grundlagen der Mineralogie 00:40:02|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:40:02]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|L}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|L}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Landschaft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „… wenn man dann einfach ein paar Schritte weiter geht, dann kommt man in den &#039;&#039;Taunus&#039;&#039;. Ein vollständig anderer Landschaftscharakter… Die [jede] &#039;&#039;&#039;Landschaften&#039;&#039;&#039; haben einen eigenen Charakter.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Einleitung - Verbindung von Geologie und biologisch-dynamischer Landwirtschaft 00:01:49|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:01:49]]&lt;br /&gt;
* „… fuhr dann da durch die südenglische &#039;&#039;&#039;Landschaft&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;Sussex&#039;&#039; und guckte mir diese Landschaft an. So etwas habe ich noch nie gesehen in meinem Leben … Da habe ich mich umgeguckt, welche [[Stimmung|Stimmungen]] in einer solchen Landschaft gewaltet haben.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Landschaft und Volksseele 00:06:23|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:06:23]]&lt;br /&gt;
* „Und dann kam ich nach Holland. Da habe ich die dortigen &#039;&#039;&#039;Landschaften&#039;&#039;&#039; kennengelernt: völlig flach, weicher. Und da habe ich gesagt, das ist doch typisch holländisch. … dann kam ich nach Schweden … da habe ich mal die Selma Lagerlöf gelesen und habe mir gesagt: … genau diese Poesie findet man in dieser Landschaft. Und so war das für mich dann auch eine Art Studienobjekt geworden, mehr und mehr einfach einen Blick für Landschaften zu entwickeln.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Landschaft und Volksseele 00:06:23|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:06:23]]&lt;br /&gt;
* „&#039;&#039;&#039;Landschaften&#039;&#039;&#039; haben einen [[Charakter]]. Das ist die Frage, woher kommt eigentlich dieser Charakter?&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Landschaft und Volksseele 00:06:23|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:06:23]]&lt;br /&gt;
* „Erde, Wasser, Luft, Wärme. Das sind die [[Vier Elemente|vier klassischen Elemente]] aus der griechischen Philosophie des [[Empedokles]] … Für ihn waren diese Elemente geistdurchdrungen, also nicht sinnlich wahrnehmbar. Das waren … wirkende [[Idee|Ideen]] … wo sozusagen aus dem Geistigen sich etwas im Physischen konfiguriert, und durch die Durchdringung dieses Geistigen, das formt im Wesentlichen eine &#039;&#039;&#039;Landschaft&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Landschaft und die vier Elemente des Empedokles 00:09:50|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:09:50]]&lt;br /&gt;
* „… die Erde selber und die &#039;&#039;&#039;Landschaft&#039;&#039;&#039; wird geprägt von &#039;&#039;Erde&#039;&#039; und &#039;&#039;Wasser&#039;&#039;. Und dieses Feld nun, dessen hat sich die [[Geologie]] als Wissenschaft angenommen.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Landschaft und die vier Elemente des Empedokles 00:09:50|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:09:50]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Die [[Geomorphologie]] ist mit der [[Geologie]] engstens verbunden, die schildert nämlich die [[Landschaft|Landschaftsgestalt]].&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Geologie und Geomorphologie: Landschaftsgestalt, -Geschichte und -Entwicklung 00:12:24|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:12:24]]&lt;br /&gt;
* „… die &#039;&#039;&#039;Landschaftsgeschichte&#039;&#039;&#039;. Das erweckt Fragen, wie hat sich jetzt diese Gestalt an diesem Ort über die Zeiten hinweg so gebildet und nicht anders.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Geologie und Geomorphologie: Landschaftsgestalt, -Geschichte und -Entwicklung 00:12:24|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:12:24]]&lt;br /&gt;
* „Wir bewegen heute ganze &#039;&#039;&#039;Landschaften&#039;&#039;&#039;. Wir bauen da so ganze Berge ab mit Steinbrüchen, oder wo Eisenerz gewonnen wird.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Mission der Menschheit: Verantwortung für die Erde 00:22:54|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:22:54]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Landschaftsgeschichte (siehe [[Landschaft]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Landschaftsgestalt (siehe [[Landschaft]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Landschaftsstimmung (siehe [[Landschaft]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Landschaftscharakter (siehe [[Landschaft]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Leonardo da Vinci]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „&#039;&#039;&#039;Leonardo&#039;&#039;&#039;, der stammte aus Vinci […] da sind auch relativ junge [[Ablagerungen]], kalkschiefriger Art. Und da guckt er plötzlich auf den Boden und hebt die Steine auf […] guckt sie einfach an und sieht, da sind Abdrücke von Pflanzen. Da sind Abdrücke oder [[Versteinerung|Versteinerungen]] von Tieren. Das hat ihn interessiert.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Leonardo da Vinci als Pionier der Naturbeobachtung 00:32:35|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:32:35]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Linné (siehe [[Carl von Linné]])&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|M}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|M}}[[Menschheitsentwicklung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „…das hat [[Novalis]], der Dichter […] ausgesprochen in seinen Fragmenten, in dem er gesagt hat, &#039;&#039;die &#039;&#039;&#039;Menschheit&#039;&#039;&#039; ist auf einer Mission. Zur Bildung der Erde ist sie berufen&#039;&#039;.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Mission der Menschheit: Verantwortung für die Erde 00:22:54|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:22:54]]&lt;br /&gt;
[[Mineralogie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] Nikolaus Steno. Aber der hieß eigentlich [[Niels Stensen]], das war ein dänischer Arzt. Und der lebte von 1638 bis 1686. Das sind die Vertreter des 17. Jahrhunderts. […] Das war der Begründer der &#039;&#039;&#039;Mineralogie&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Nikolaus Steno und die Grundlagen der Mineralogie 00:40:02|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:40:02]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Monokultur]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „… dann hat man alles abgeholzt, hat da einen tollen [[Ackerbau]] draufentwickelt, sehr kalkreiche Standorte auch, und binnen kürzester Frist, in den 70er-Jahren des 19. Jahrhunderts schon, &#039;&#039;&#039;Monokulturen&#039;&#039;&#039; angebaut […] Und da kamen die Staubstürme und haben den ganzen Oberboden abgetragen.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Vom Menschen ausgelöste Denudation und Erosion 00:19:05|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:19:05]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|N}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|N}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Novalis]] (Georg Philipp Friedrich von Hardenberg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „…das hat &#039;&#039;&#039;Novalis&#039;&#039;&#039;, der Dichter […] ausgesprochen in seinen Fragmenten, in dem er gesagt hat, &#039;&#039;die [[Menschheitsentwicklung|Menschheit]] ist auf einer Mission. Zur Bildung der Erde ist sie berufen&#039;&#039;.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Mission der Menschheit: Verantwortung für die Erde 00:22:54|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:22:54]]&lt;br /&gt;
[[Nummuliten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Die Cheops-, Schäfrin- und Mykrinos-Pyramide auf Gizeh bei Kairo, oben auf dem Nilrand. Vorher noch die [[Pyramiden|Pyramide]] von Saqqara […] wenn man da hinkommt und guckt sich da die Steine an, dann findet man, dass diese Steine ganz feine, runde, kreisartige Gebilde haben, fast auch wie Spiralen gebildet […] heute weiß man, dass es die sogenannten Nummuliten-Kalke sind. &#039;&#039;&#039;Nummuliten&#039;&#039;&#039; sind [[Protozoen]]. Protozoen sind [[Ur-Tiere|Ur-Tierchen]], sind [[Einzeller]] […] Ur-Formen des lebendigen, des tierischen Lebens.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Ein Blick auf die Geschichte der Geologie 00:27:19|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:27:19]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|O}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|O}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|P}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|P}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Protozoen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Die Cheops-, Schäfrin- und Mykrinos-Pyramide auf Gizeh bei Kairo, oben auf dem Nilrand. Vorher noch die [[Pyramiden|Pyramide]] von Saqqara […] wenn man da hinkommt und guckt sich da die Steine an, dann findet man, dass diese Steine ganz feine, runde, kreisartige Gebilde haben, fast auch wie Spiralen gebildet […] heute weiß man, dass es die sogenannten Nummuliten-Kalke sind. [[Nummuliten]] sind &#039;&#039;&#039;Protozoen&#039;&#039;&#039;. Protozoen sind [[Ur-Tiere|Ur-Tierchen]], sind [[Einzeller]] […] Ur-Formen des lebendigen, des tierischen Lebens.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Ein Blick auf die Geschichte der Geologie 00:27:19|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:27:19]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Pyramiden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Die Cheops-, Schäfrin- und Mykrinos-Pyramide auf Gizeh bei Kairo, oben auf dem Nilrand. Vorher noch die &#039;&#039;&#039;Pyramide&#039;&#039;&#039; von Saqqara […] wenn man da hinkommt und guckt sich da die Steine an, dann findet man, dass diese Steine ganz feine, runde, kreisartige Gebilde haben, fast auch wie Spiralen gebildet […] heute weiß man, dass es die sogenannten Nummuliten-Kalke sind. Nummuliten sind [[Protozoen]]. Protozoen sind [[Ur-Tiere|Ur-Tierchen]], sind [[Einzeller]] […] Ur-Formen des lebendigen, des tierischen Lebens.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Ein Blick auf die Geschichte der Geologie 00:27:19|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:27:19]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|Q}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|Q}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|R}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|R}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Francesco Redi]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] &#039;&#039;&#039;Francesco Redi&#039;&#039;&#039;. Der hat […] 1626 bis 1698 gelebt […] bis dato galt strikt, der Lehrsatz von [[Aristoteles]], alles Leben entsteht aus dem [[Schlamm]]. Und dann hat er gesagt, das stimmt doch gar nicht. Da ist eine Welt zusammengebrochen […] jetzt stellt er fest, der Schlamm ist zwar da und drum herum, aber das Lebendige entsteht immer aus einem Keim, aus einem [[Ei]].&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Francesco Redi und die Entstehung des Lebens 00:35:30|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:35:30]]&lt;br /&gt;
* „Also dieser &#039;&#039;&#039;Francesco Redi&#039;&#039;&#039;, man nannte die [[Stablarven]], die er da entdeckt hat […]&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Francesco Redi und die Entstehung des Lebens 00:35:30|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:35:30]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|S}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|S}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Schlamm]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] [[Francesco Redi]]. Der hat […] 1626 bis 1698 gelebt […] bis dato galt strikt, der Lehrsatz von [[Aristoteles]], alles Leben entsteht aus dem &#039;&#039;&#039;Schlamm&#039;&#039;&#039;. Und dann hat er gesagt, das stimmt doch gar nicht. Da ist eine Welt zusammengebrochen […] jetzt stellt er fest, der Schlamm ist zwar da und drum herum, aber das Lebendige entsteht immer aus einem Keim, aus einem [[Ei]].&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Francesco Redi und die Entstehung des Lebens 00:35:30|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:35:30]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Stablarven]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Also dieser [[Francesco Redi]], man nannte die &#039;&#039;&#039;Stablarven&#039;&#039;&#039;, die er da entdeckt hat […]&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Francesco Redi und die Entstehung des Lebens 00:35:30|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:35:30]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stein (siehe [[Gestein]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Niels Stensen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] Nikolaus Steno. Aber der hieß eigentlich &#039;&#039;&#039;Niels Stensen&#039;&#039;&#039;, das war ein dänischer Arzt. Und der lebte von 1638 bis 1686. Das sind die Vertreter des 17. Jahrhunderts. […] Das war der Begründer der [[Mineralogie]].&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Nikolaus Steno und die Grundlagen der Mineralogie 00:40:02|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:40:02]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|T}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|T}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|U}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|U}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|V}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|V}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Versteinerung|Versteinerungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[[Leonardo da Vinci|Leonardo]], der stammte aus Vinci […] da sind auch relativ junge [[Ablagerungen]], kalkschiefriger Art. Und da guckt er plötzlich auf den Boden und hebt die Steine auf […] guckt sie einfach an und sieht, da sind Abdrücke von Pflanzen. Da sind Abdrücke oder &#039;&#039;&#039;Versteinerungen&#039;&#039;&#039; von Tieren. Das hat ihn interessiert.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Leonardo da Vinci als Pionier der Naturbeobachtung 00:32:35|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:32:35]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Vier Elemente]] [nach [[Empedokles]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Erde, Wasser, Luft, Wärme. Das sind die &#039;&#039;&#039;vier&#039;&#039;&#039; klassischen &#039;&#039;&#039;Elemente&#039;&#039;&#039; aus der griechischen Philosophie des [[Empedokles]] … Für ihn waren diese Elemente geistdurchdrungen, also nicht sinnlich wahrnehmbar. Das waren … wirkende [[Idee|Ideen]] … wo sozusagen aus dem Geistigen sich etwas im Physischen konfiguriert, und durch die Durchdringung dieses Geistigen, das formt im Wesentlichen eine [[Landschaft]].&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Landschaft und die vier Elemente des Empedokles 00:09:50|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:09:50]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|W}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|W}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wasser]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Keinen [[Gestein|Stein]] gibt es, der nicht ein bisschen &#039;&#039;&#039;Wasser&#039;&#039;&#039; enthielte. Der nicht irgendwie mit dem Wässrigen in Beziehung stünde.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Rolle der Hydrogeologie und das unsichtbare Wasser in der Erdkruste 00:16:18|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:16:18]]&lt;br /&gt;
Wassererosion (siehe [[Erosion]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werdeprozess (siehe [[Entwicklungsgedanke]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Winderosion (siehe [[Erosion]])&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|X}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|X}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|Y}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|Y}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|Z}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|Z}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|0-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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* &amp;quot;Das &#039;&#039;&#039;18. Jahrhundert&#039;&#039;&#039; ist charakterisiert dadurch, dass die Menschen fast besessen geworden sind, in Bezug auf das, was die Natur eigentlich an Geheimnissen birgt.„ [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Das 18. Jahrhundert: Die Ära der Aufklärung und des Sammelns 00:44:00|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:44:00]]&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Das &#039;&#039;&#039;18. Jahrhundert&#039;&#039;&#039; ist das Jahrhundert der &#039;&#039;[[Aufklärung]]&#039;&#039;.„ [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Das 18. Jahrhundert: Die Ära der Aufklärung und des Sammelns 00:44:00|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:44:00]]&lt;br /&gt;
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		<author><name>Dambe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://biodyn.wiki/index.php?title=Geologie_-_1._Folge_mit_Manfred_Klett_und_Gunter_Gebhard,_2017&amp;diff=11680</id>
		<title>Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://biodyn.wiki/index.php?title=Geologie_-_1._Folge_mit_Manfred_Klett_und_Gunter_Gebhard,_2017&amp;diff=11680"/>
		<updated>2026-03-27T08:20:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dambe: Glossarbearbeitung 00:44:00&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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|}__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription von Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=109s Einleitung - Verbindung von Geologie und biologisch-dynamischer Landwirtschaft 00:01:49] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So. Also. Ihr seid ja jetzt so überladen mit allem Möglichen, dass ich eigentlich gar nichts mehr sagen brauche, oder? Vollgestopft mit Eindrücken, mit Wissen, überquellend. Da soll noch was rein. Gibt es da noch Platz?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir wollen uns ja mit dem Thema beschäftigen, dass nun, wie es so scheinen mag, ganz abwegig ist zu dem, was eigentlich unser Interessengebiet ist, die Landwirtschaft, das [[Biologisch-dynamische Landwirtschaft|biologisch-dynamische]]. Und da ist es eben doch sehr, sehr miteinander verbunden. Denn wenn man darauf hinschaut, auf den landwirtschaftlichen Betrieb, dann ist der ja, bedeckt der ja einen kleinen Teil der Erdoberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Dottenfelderhof]], eben diese Fläche hier, die ihr ja kennengelernt habt. Und überhaupt jeder landwirtschaftliche Betrieb ist Teil der Erdoberfläche. Und wir betrachten sonst immer nur die Erdoberfläche, das, was gerade eben sinnlich in Erscheinung tritt, den Boden, den wir pflügen, den wir ecken, den wir striegeln. Aber was dann aus diesem Boden heraus wächst, die gesamte Pflanzennatur, die wächst nur deshalb, weil dann noch unter dem Boden Erdentiefen sind und über dem Boden der ganze Kosmos sich ausweitet. Also das muss man immer ins Auge fassen, dass wir es da mit Kräften zu tun haben, die aus dem Umkreis wirken und solchen, die aus den Erdentiefen wirken, und der Boden ist nur, sozusagen, die sinnfällige Haut der Erde. Und nun ist jeder landwirtschaftliche Betrieb ein Glied der umgebenden Landschaft. Die umgebende Landschaft zeigt dieselben Phänomene plus minus, die man hier auch auf dem Hof findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so spricht man ja heute von Landschaften und die haben in aller Regel auch einen Namen, interessanterweise: das kommt aus der Vergangenheit, dass man hier von der &#039;&#039;Wetterau&#039;&#039; spricht. Und wer die &#039;&#039;Wetterau&#039;&#039; mal so ein bisschen kennengelernt hat, das ist so eine richtig typische Ackerbaulandschaft, dann muss man sagen, ja, die hat tatsächlich einen ganz eigenen Charakter. Das ist eine Ur-alte Kulturlandschaft, die schon seit dem dritten vorchristlichen Jahrtausend kultiviert war, von den Bannkeramikern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn man dann einfach ein paar Schritte weiter geht, dann kommt man in den &#039;&#039;Taunus&#039;&#039;. Ein vollständig anderer Landschaftscharakter, Landschaftstypus. Taunusgebirge, und dann der Hintertaunus, wird wieder ganz anders. Und wenn man hier in den &#039;&#039;Vogelsberg&#039;&#039; kommt, hier östlich von uns gelegen, ein vollkommen eigener Landschaftstypus und entsprechend auch die landwirtschaftlichen Betriebe, die man dort findet. Und so ist es, wenn man hinter den Vogelsberg rauskommt, da kommt man in die &#039;&#039;Rhön&#039;&#039;, wiederum ein völlig eigener Landschaftstypus. Und so könnte man jetzt den &#039;&#039;Odenwald&#039;&#039; nennen oder den Südschwarzwald, den Nordschwarzwald, Südvogesen, Nordwogesen, den Pfälzerwald, die Bodenseelandschaft. Oder man könnte in Norddeutschland jetzt die verschiedensten Landschaften nehmen, zum Beispiel Schleswig-Holstein an der Ostküste. Mit den Knicks, ein ganz eigener Landschaftstypus gegenüber West-Holstein, den Sondergebieten und dann wieder den Marschgebieten und so weiter. Die Landschaften haben einen eigenen Charakter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=383s Landschaft und Volksseele 00:06:23] ====&lt;br /&gt;
Und dieser Charakter, das wurde mir zum ersten Mal in meinem Leben deutlich, als ich 17-jährig als Austauschschüler nach England kam. Das war unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg, 1949-50, und da musste ich täglich so zwölf Kilometer mit dem Rad in die Schule fahren und fuhr dann da durch die südenglische Landschaft &#039;&#039;Sussex&#039;&#039; und guckte mir diese Landschaft an. So etwas habe ich noch nie gesehen in meinem Leben, als ich in Süddeutschland aufgewachsen bin. Diese unglaublich ausladenden Baumkronen, diese Buchen, diese dicken Stämme, diese Hecken an den Straßen dahinter, die deutlich gegliederten Landschaften, aber alles spielerisch, keineswegs systematisch. In England gibt es ja keine Systematik in dem Sinne. Das hat mich derart erstaunt. Da habe ich mich umgeguckt, welche Stimmungen in einer solchen Landschaft gewaltet haben. Und da kam es mir vor, wie wenn plötzlich hinter jedem Busch oder jedem Baum irgendeine Gestalt aus den Dramen von Shakespeare hervorkäme, &#039;&#039;Fallstaff&#039;&#039; oder so einer, da hatte man wirklich einen guten Eindruck gehabt. Die ganze englische Volksseele lebt in einer solchen Landschaft, die hat sich irgendwo einen Prägestempel geschaffen. Und ich schaute dann in die englische Poesie und schaute dann auf die Landschaft draußen und sagte, ja, das ist doch eigentlich identisch. Das war damals ein Gefühl, was ich hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kam ich nach Holland. Da habe ich die dortigen Landschaften kennengelernt: völlig flach, weicher. Und da habe ich gesagt, das ist doch typisch holländisch. Also so wie die Holländer sind, so sind auch ihre Landschaften. Und dann kam ich nach Schweden. Und dann wiederum schaute ich in diese schwedischen Landschaften, schaute wie durchlichtet dort die Wälder sind. Wie durchlichtet überhaupt die ganze Landschaft ist, wenn sie nicht gerade dunkel ist im Winter, da ist ja ewig dunkel. Und da habe ich mal die Selma Lagerlöf gelesen und habe mir gesagt: dieselbe Poesie, die aus den Schriften der Selma Lagerlöf einem entgegenkommt, genau diese Poesie findet man in dieser Landschaft. Und so war das für mich dann auch eine Art Studienobjekt geworden, mehr und mehr einfach einen Blick für Landschaften zu entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das empfehle ich sehr. Das ist heute ein Riesen Lapsus, ein Armutszeugnis unserer Zeit, weil wir durch unsere Verkehrsmittel heute derart durch die Landschaften rasen, dass wir gar nicht mehr merken, was die für einen besonderen Charakter haben. Und der ist in Europa einzigartig, wirklich vollkommen einzigartig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der sieht in anderen Ländern, in Südamerika oder in Nordamerika oder in Asien, wohin man kommt, in Afrika, sind die vollkommen anders strukturiert und ganz andere Stimmungen leben da. Also Landschaften haben einen Charakter. Das ist die Frage, woher kommt eigentlich dieser Charakter?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=590s Landschaft und die vier Elemente des Empedokles 00:09:50] ====&lt;br /&gt;
Wenn man zum Beispiel in die Toskana kommt nach Italien oder nach Umbrien kommt in Italien oder sonst wo, Piemont oder wohin auch immer, man merkt, da ist was und man kann es eigentlich nicht richtig greifen. Also die haben einen Charakter. Wenn man jetzt zunächst mal diesen Charakter nur so charakterisiert, dass er im Wesentlichen bestimmt ist, durch das Zusammenwirken der vier Elemente, also Erde, Wasser, Luft, Wärme. Das sind die vier klassischen Elemente aus der griechischen Philosophie des Empedokles. Empedokles hat im 5. Jahrhundert vor Christus gelebt, war Sizilianer eigentlich, also aus der griechischen Kolonie aufgewachsen, da in Südsizilien. Der hat diese Lehre von den vier Elementen am ausführlichsten eigentlich nicht nur dargestellt, philosophisch, sondern auch selber vorgelebt. Für ihn waren diese Elemente geistdurchdrungen, also nicht sinnlich wahrnehmbar. Das waren Ideen, aber eben wirkende Ideen, nicht so wie wir heute denken, das ist eine Idee, was ist denn das schon? Sondern wirksame Ideen, wo sozusagen aus dem Geistigen sich etwas im Physischen konfiguriert, und durch die Durchdringung dieses Geistigen, das formt im Wesentlichen eine Landschaft. Die Durchdringung dieser vier Elemente. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn man nun unter diesen vier Elementen mal diejenigen nimmt, die am allerdeutlichsten eine Landschaft prägen, die Erdennatur, dann ist es gerade das &#039;&#039;erdig-feste&#039;&#039; Element und das &#039;&#039;wässrige&#039;&#039; Element. Und nur über der Erde trifft man dann &#039;&#039;Luft&#039;&#039; und &#039;&#039;Wärme&#039;&#039; so im Wesentlichen an, aber die Erde selber und die Landschaft wird geprägt von &#039;&#039;Erde&#039;&#039; und &#039;&#039;Wasser&#039;&#039;. Und dieses Feld nun, dessen hat sich die Geologie als Wissenschaft angenommen. Gerade dem, was die Festen der Erde eigentlich begründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=744s Geologie und Geomorphologie: Landschaftsgestalt, -Geschichte und -Entwicklung 00:12:24] ====&lt;br /&gt;
Da hat sich zunächst einmal die Geologie als solche angenommen, dem erdig-festen, nämlich der Gesteinswelt. Was bildet die Gesteine? Wie lagern sie? Wie ist überhaupt die ganze Erdkruste durchformt von der Gesteinswelt? Das ist sozusagen das Schwerpunktgebiet der Geologie als solcher. Und dann gibt es hier so ein Buch, Geomorphologie. Die Geomorphologie ist mit der Geologie engstens verbunden, die schildert nämlich die Landschaftsgestalt. Wie ist eine Landschaft gestaltet von Festen, auch vom Wässrigen her, insbesondere vom Wässrigen? Und das ist eigentlich für uns auch das Interessanteste, denn eine Landschaft hat ja eine Gestalt. Der [[Dottenfelderhof]] hat eine bestimmte Gestalt: wir haben da unten das Unterland, das ist Schwemmland ursprünglich. Ich habe das immer als &amp;quot;Holland&amp;quot; bezeichnet. Und dann haben wir ganz da oben, haben wir die Höhen, eine Höhenlage, wo ziemlich bald da drunter auch Gesteine anstehen, das &#039;&#039;Rotliegende&#039;&#039;. Und dazwischen ist so eine Übergangszone, die habe ich immer als &amp;quot;Toskana&amp;quot; bezeichnet, wo die Bäume stehen, die Obstbäume und so. Also es sind drei Landschaftselemente, die sich hier in einer besonderen Weise vereinigen. Und die Ausdruck sind eben der Geomorphae, der Landschaftsgestalt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn man sich damit beschäftigt, also wenn man das nicht nur einfach konstatiert, da gewesen, da gewesen, so ungefähr, hingeguckt und dann war&#039;s es dann auch. Sondern, dass man sich wirklich Fragen daran stellt, wie kommt es, dass hier so eine Ansteigung ist, warum das Tal hier ansteigt. Warum prallt die Nidda in Bad Vilbel an einen Hang an, der ziemlich steil hoch geht? Und warum ist sie verflachend nach der anderen Seite? Wie kommt es, dass hier eine Anhöhe ist oder ein kleiner Berghügel, und hier eben eine Vertalung oder eine Verebnung der Landschaft? Was spricht sich da aus? Und wenn man dem nachgeht, dann trifft man auf die Landschaftsgeschichte. Das erweckt Fragen, wie hat sich jetzt diese Gestalt an diesem Ort über die Zeiten hinweg so gebildet und nicht anders. Da knüpfen sich Fragen, und dann stellt man Fragen nach der Landschaftsgeschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn man solche Fragen hat, dann ist es nicht weit, dass einem der Entwicklungsgedanke aus den Landschaften förmlich ins Gesicht springt. Dass man den Entwicklungsgedanken aus der Natur sozusagen nicht nur jetzt bei der Pflanze studieren kann, nicht nur, von mir aus beim Tier, in der Embryologie, sondern in der Landschaftsgestalt selber. Wenn man nur fragt, wie hat sich diese besondere Landschaftsgestalt unserer Umgebung hier entwickelt, daran knüpfen sich solche Fragen, die einen in den Entwicklungsgedanken mitten hineinführen. Da hat sich was entwickelt, auch die Landschaftsgestalt hat sich entwickelt. Die ist nicht immer so gewesen, sondern hat sich erst in dieser besonderen Weise herausgebildet. Das ist die Geomorphologie. Das ist ein zweites Gebiet der Geologie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=978s Die Rolle der Hydrogeologie und das unsichtbare Wasser in der Erdkruste 00:16:18] ====&lt;br /&gt;
Und ein drittes ist die Hydrogeologie. Das betrifft das ganze Gebiet der Gewässer, also Quellen, Quellhorizonte, Rinnsale, die sich zu Bächen vereinigen, Bäche, die sich zu Flüssen vereinigen und schließlich in Seen münden und aus den Seen dann als Ströme ins Meer strömen. Das ist das eine Feld, das sichtbare Feld. Dass da an der Erdoberfläche da diese Wässrigkeit in Verbindung mit den geologischen Verhältnissen in einem besonderen Verhältnis steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber dann gibt es eben eine Hydrogeologie, die man gar nicht sieht. Das ist das, was die Gründe sind, dass eine Quelle überhaupt in Erscheinung tritt, oder ein Wasserlauf überhaupt fließt. Wo kommt denn das Wasser her? Da wird man verwiesen auf die Grundwasserströme und verwiesen auf hydrogeologische Verhältnisse des Untergrundes, die ungeheuer kompliziert sein können, sehr unterschiedlich sein können. Und die bedingen eben, dass zunächst einmal das wässrige Element die äußerste Erdkruste insgesamt durchdringt. Das ist eins mit der Erdkruste. Keinen Stein gibt es, der nicht ein bisschen Wasser enthielte. Der nicht irgendwie mit dem Wässrigen in Beziehung stünde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=1079s Der Einfluss des Menschen auf die Landschaft 00:17:59] ====&lt;br /&gt;
So, und jetzt haben wir also drei Gebiete. Die Geologie, die Hydrogeologie und die Geomorphologie. Jetzt kommt noch ein Viertes hinzu, was landschaftsbildend ist. Das habe ich schon eingangs ein bisschen erwähnt, das ist die Hand des Menschen. Man hält es eigentlich gar nicht für möglich, wie doch seit Ur-ur-urzeiten der Mensch aus seiner Wesenheit heraus verwandelnd, verändernd auf die Erde gewirkt hat. Und heute tritt es übermächtig in Erscheinung darin, dass wir derart eingreifen, nicht nur in die Pflanzenwelt und die Tierwelt, sondern in die Erdenwelt, im höchsten Grade zerstörend. Es hat sich im 20. Jahrhundert vorbereitet, aber heute hat es Riesendimensionen angenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=1145s Vom Menschen ausgelöste Denudation und Erosion 00:19:05] =====&lt;br /&gt;
Es war insbesondere die sogenannte &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Denudation&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; und die sogenannte &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Erosion&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;. Denudation heißt, dass man &#039;&#039;&#039;am falschen Ort den Boden so bearbeitet hat&#039;&#039;&#039;, dass durch Staubstürme das ganze Erdreich abgetragen worden ist. Das haben die Amerikaner am besten gekonnt, bis zum heutigen Tag. Kentucky, ein Staat in Amerika, war einstmals der fruchtbarste Standort überhaupt in den Anfängen der Kolonisation. Und das Land des grünen Rohrs hat man das auch genannt. Und dann hat man alles abgeholzt, hat da einen tollen Ackerbau draufentwickelt, sehr kalkreiche Standorte auch, und binnen kürzester Frist, in den 70er-Jahren des 19. Jahrhunderts schon, Monokulturen angebaut, Weizen, Weizen, Weizen, der Mais war noch nicht so aktuell. Und da kamen die Staubstürme und haben den ganzen Oberboden abgetragen. Heute sind es zum Teil ganz arme Standorte geworden, nur durch Winderosion. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und mir ist es so begegnet, in Nord Dakota. Das ist ein Staat, also Süd Dakota, Nord Dakota, liegt oben an der kanadischen Grenze, geht über nach Saskatchewan. Das sind alles schwarze Erdböden, die hat man alle umgepflügt, das war ursprünglich Prairie. Und da kam ich zu einem Bauern, der hatte ein ganz schwarzes Gesicht und da waren nur so helle Streifen drin, das waren die Schweißperlen, die über das Gesicht gelaufen sind und die Tränen, die ihm kamen, wenn er gesehen hat, wie der Wind die ganze schwarze Erde wegweht. Also mit einer Geschwindigkeit geht das vor sich, das glaubt man nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnlich ist es mir in Brasilien gegangen. In Brasilien weniger die Winderosion als vielmehr die Wassererosion. Brasilien ist ein Land, sehr regenreich, nicht in allen Gegenden, aber doch ganz wesentlich, einen großen Teil des Amazonas. Also sehr starke Regen unter Umständen und sehr konzentriert im Jahreslauf. Es gibt die Trockenzeiten und die Regenzeiten. Und da hat man dann die Monokultur, sagen wir mal, Zuckerrohr oder sowas, und gerade der Zuckerrohr verhält sich sehr ähnlich wie der Mais, der das Wasser sammelt über die Blätter, und dann am Stängel runterlaufen lässt. Am Fuß der Pflanze und vom Fuß der Pflanze bildet sich ein kleines Rinnsal. Und das ist der Anfang einer Erosion. Und am Ende von vielleicht 200, 300 oder 1000 Hektar Zuckerrohr ist dann plötzlich ein Bachlauf geworden mit einer Erosionsrinne von zwei Meter Tiefe. Das geht so rasend schnell!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Mensch hat da in einem hohen Grade heute, durch seine modernen Technologien und eben Monokultur und alles das, so eingewirkt, dass man berechnet wie von Jahr zu Jahr die kultivierbare Fläche auf der Erde rasend abnimmt. Aber er macht etwas anderes. Und das ist ja gerade der Punkt, wo wir heute stehen, dass wir wirklich ein neues Verhältnis zur Erde entwickeln müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=1374s Die Mission der Menschheit: Verantwortung für die Erde 00:22:54] ====&lt;br /&gt;
Und dass der Mensch heute aufgerufen ist, dasjenige, was einstmals von Natur aus landschaftsbildend und landschaftsgestaltend war über unendliche Zeiträume hinweg, dass wir heute an die Stelle getreten sind. Wir bewegen heute ganze Landschaften. Wir bauen da so ganze Berge ab mit Steinbrüchen, oder wo Eisenerz gewonnen wird. Wir haben ganze Berge hier oder Braunkohleabbau ist eines der besten Beispiele. Da werden ja ganze Landschaften total bis zu Tiefen von 30, 40 Metern rumgewühlt und so weiter. Aber wir haben eben daran, gerade dass wir sozusagen den Todesprozess, der allgemein die Erde angeht, denn alles was sich formt und gestaltet und so weiter, ist auch schon erstorben, dass wir diesen Prozess nur noch impulsieren und weiter stimulieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und angesichts dessen können wir erwachen, dass wir eigentlich eine Mission haben. Und das hat Novalis, der Dichter Novalis, ich komme nachher nochmal kurz auf ihn zurück, hat es ausgesprochen in seinen Fragmenten, in dem er gesagt hat, &#039;&#039;die Menschheit ist auf einer Mission. Zur Bildung der Erde ist sie berufen&#039;&#039;. Ein wunderbarer Ausdruck: &#039;&#039;zur Bildung der Erde ist sie berufen&#039;&#039;. Also sie muss fortan, wo wir heute diese ungeheuren Fähigkeiten haben einzugreifen in die Erde, müssen wir in uns die Fähigkeit auch entwickeln, jetzt aus höheren Gesichtspunkten heraus, wirklich an der Bildung der Erde zu wirken in die Zukunft. Und Novalis war ein Zeitgenosse Goethes, die haben damals das kommen sehen, wie man in Zukunft mit der Erde umgeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so stehen wir wirklich vor der Frage, was ist eigentlich unsere Mission? Und wenn man diese Frage mal so stellt, dann kommt man sofort auf den bio-dynamischen Landbau. Man merkt, dass wir die Möglichkeit haben in der Landwirtschaft so einzuwirken auf die irdischen Verhältnisse durch unsere Tätigkeit, durch unsere Arbeit, durch unsere Ideen, die wir haben, dass wir sozusagen das, was vorher vorgebildet war, evolutiv über lange Zeiträume hinweg, dass wir das erkennen und aus der Erkenntnis jetzt weiterführen in die Zukunft. Der Mensch schaltet sich ein in diesen ganzen Werdeprozess, in den Entwicklungsgedanken, in die Zukunft, indem er das alles erkennt, was er heute kaputt macht. Also das ist zunächst mal eine Veranlassung. Wenn man dem Tod sich wirklich bewusst wird, dann kann man daran wachsen und kann daran neue Ideen entwickeln, wie es eigentlich sein müsste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es gibt keine Entwicklung ohne Tod. Leben und Tod, das sind die beiden Grundsäulen jeder Entwicklung. Stirb und Werde, das Stirb und Werde. Und so sind wir eigentlich aufgefordert angesichts dessen, was geworden ist, und das sagt uns die Geologie, das sagt uns die Geomorphologie und die Hydrogeologie, sagt uns das, was durch die langen Zeiträume der Vergangenheit geworden ist, wo der Mensch nur quasi den Boden gefunden hat für seine eigene Entwicklung hier auf Erden. Dass wir jetzt das alles erkennen, was die Welt vor uns ausbreitet und daraus Ideen in uns wachrufen, die uns in unserer täglichen Arbeit anleiten. Wir sind auf einer Mission, das kann man wirklich sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=1639s Ein Blick auf die Geschichte der Geologie 00:27:19] ===&lt;br /&gt;
Nun, das war jetzt nur eine kleine Einleitung und ich möchte den heutigen Vormittag noch darauf verwenden, jetzt einmal den Blick auf die Geschichte der Geologie zu lenken. Weil das eigentlich ein sehr interessantes Kapitel ist, wie überhaupt erst das Bewusstsein der Menschen aufmerksam geworden ist auf das, was die irdische Grundlage hier auf Erden ist. Das ist ganz, ganz jung! Die Geologie als Wissenschaft hat sich im Wesentlichen erst seit dem 19. Jahrhundert entwickelt. Und wenn wir jetzt zurückschauen nochmal in die Menschheitsvergangenheit, dann wundert man sich eigentlich immer, dass zum Beispiel die Griechen, die alten Griechen vorchristlicher Zeit oder die alten Ägypter, dass die nicht irgendwie schon eine Art Verständnis von Geologie gehabt hätten. Nichts, gar nichts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte mal ein Beispiel nennen aus der alten ägyptischen Kultur, dass aus dem Jahre 2750 die ersten Pyramiden gebaut worden sind. Die Cheops-, Schäfrin- und Mykrinos-Pyramide auf Gizeh bei Kairo, oben auf dem Nilrand. Vorher noch die Pyramide von Saqqara, die ist noch älter, das ist eine Stufenpyramide. Und wenn man da hinkommt und guckt sich da die Steine an, dann findet man, dass diese Steine ganz feine, runde, kreisartige Gebilde haben, fast auch wie Spiralen gebildet, eins am anderen. Und da müsste man doch aufmerksam werden, als Ägypter, wo die angefangen haben die Steine zu kloppen, was das für ein komischer Stein ist, wo diese lauter kleinen, runden Kreise sind. Und heute weiß man, dass es die sogenannten Nummuliten-Kalke sind. Nummuliten sind Protozoen. Protozoen sind Ur-Tierchen, sind Einzeller. Einzeller, also die Ur-Ur-Ur-Formen des lebendigen, des tierischen Lebens, wobei man nicht sagen kann, das wäre ein Tier gewesen, da könnte ich auch genausogut sagen, es wäre ein pflanzliches Gebilde gewesen. Ein &#039;&#039;Pflanzentier&#039;&#039;, könnte man sagen. So sind diese Kalke aufgebaut. Kein Mensch in dem alten Ägypten sah sich veranlasst, so hinzugucken, dass er gesagt hat, ja da ist ja ein Stein und da sind pflanzentierische Gebilde drin. Das lebte gar nicht als Frage. Da muss man sich mal hineinversetzen. Die haben eine unglaubliche Kunst geschafft, ein unglaubliches Wissen gehabt in Bezug auf den Kosmos. Aber was die Erde da produziert hat, das interessierte gar nicht. Die haben diese Blöcke von 1,20 m x 1,20 m, 3 Tonnen schwer, haben sie von riesiegen Steinbrüchen von der anderen Seite des Nils gebrochen und dann über den Nil rüber gebracht, auf die andere Seite da oben rauf geschafft und damit die Pyramiden gebaut. Aber keine Frage, wie es da angeknüpft hat. Und so nicht bei den Griechen. Und so nicht bei den Römern. Und so nicht das ganze Mittelalter durch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die haben ja die mittelalterlichen Kirchen alle aus Sedimentgesteinen gebaut, in aller Regel nicht aus Granit, aus Urgesteinen, sondern aus Sedimentgesteinen. Und da waren überall Versteinerungen drin. Aber das war keine Veranlassung, auch für den mittelalterlichen Menschen, der ja viel weiter bewusstseinsmäßig vorangeschritten war, daran eine Frage zu knüpfen. Und es musste eben erst eine Schwelle überschritten werden. Das ist die Neuzeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=1905s Der Beginn eines neuen Bewusstseins in der früheren Neuzeit 00:31:45] ====&lt;br /&gt;
Und sie glauben, ihr glaubt gar nicht, was das für eine Schwelle war und ist, bis zum heutigen Tag ist. Wo plötzlich ein vollkommen neues Bewusstsein die Menschen ergreift, nämlich hinzugucken, punktuell hinzuschauen auf die Welt. Was finde ich da vor? Welche Pflanze ist das? Welches Gestein ist das? Was ist das für ein Tier? Gab es vorher nicht. Natürlich hat man Namen für den Löwen gehabt und für den Elefanten und alles das. Klar, man hat es als gegeben hingenommen. Das gehörte zum gesamten Weltbild ungetrennt dazu. Aber jetzt tritt man plötzlich der Natur gegenüber und stellt Fragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=1955s Leonardo da Vinci als Pionier der Naturbeobachtung 00:32:35] =====&lt;br /&gt;
Und der erste, den ich hier nennen möchte, das ist Leonardo da Vinci. Ich möchte die einfach mal anschreiben. Das sind die großen. Leonardo da Vinci. 1452 bis 1519. Ich schreibe mal auch die Jahreszahlen hin, weil es einfach wichtig ist, dass man mal sieht, wie das durch die Jahrhunderte jetzt in einer ganz spezifischen Weise ist. Dieser Leonardo, der ja eigentlich ein Künstler war, ein Maler, aber zugleich ein unglaublicher Technologe, der ja die ersten großen technischen Erfindungen gemacht hat im [?], die Belagerung von Städten und so weiter. Dieser Leonardo, der stammte aus Vinci, daher der Name. Das ist ein bisschen nördlich von Florenz in den Bergen, und das sind auch relativ junge Ablagerungen, kalkschiefriger Art. Und da guckt er plötzlich auf den Boden und hebt die Steine auf und nimmt sie in die Hand und guckt sie an. Nicht, dass er sie kloppt wie vorher, die alle wunderschön gestaltet haben, sondern er guckt sie einfach an und sieht, da sind Abdrücke von Pflanzen. Da sind Abdrücke oder Versteinerungen von Tieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hat ihn interessiert. Das war für ihn plötzlich die Frage, was ist das eigentlich? Und er hatte schon einzelne derartige Petrifakte, wie man sie nennt, also Fossilien, die hat er schon angefangen zu unterscheiden.   Aber es knüpfte sich kein Entwicklungsgedanke daran. Es knüpfte sich kein Gedanke daran, dass dieses Gestein hier einstmals lebendig war und diese Pflanzen und Tiere hervorgebracht hat. Also der Entwicklungsgedanke war noch so jung, den gab es vorher gar nicht, den kannten die Ägypter nicht, die Griechen nicht. Er guckte jetzt diese Steine an und sieht, da sind also pflanzliche und tierische Wesen, irgendwo versteinert drin, aber der Gedanke, dass das ein Leben war unter ganz anderen Umständen in früheren Zeiten, der knüpfte sich noch nicht daran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=2130s Francesco Redi und die Entstehung des Lebens 00:35:30] =====&lt;br /&gt;
Und dann kommt eine weitere Gestalt, das ist der Francesco Redi. Der hat dann ein Jahrhundert später, also 15. bis 16. Jahrhundert, 1626 bis 1698 gelebt. Also Leonardo war 14. bis 15. Jahrhundert und jetzt im 16. Jahrhundert tauchte so ein Kerl auf in Italien, Arzt von Haus aus, und Schriftsteller. Damals, wenn man krank war, wurde man zur Ader gelassen. Und wie wurde man da zur Ader gelassen, wenn man Lungenentzündung hatte oder sowas? Dann hat man Leberegel genommen. Und die Leberegel, die fanden sich im Schlamm irgendwo, so im Wässrigen, schreckliche Dinger. Und die haben dann das Blut rausgesaugt aus dem Körper. Und dieser Arzt nun, der sagt, wo kommen die Leberegel eigentlich her? Und dann wühlt er da im Schlamm rum und sieht, dass es da Stablarven gab, Stabwürmer vom Leberegel. Und dann hat er gesagt, die kommen also aus diesen Larven, die verwandeln sich zu Leberegeln. Und dann hat er gesagt, wo kommen die Larven her? Und dann hat er Eier entdeckt, im Schlamm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war wie eine Offenbarung, eine menschheitliche Offenbarung. Weil nämlich bis dato galt strikt, der Lehrsatz von Aristoteles, alles Leben entsteht aus dem Schlamm. Und dann hat er gesagt, das stimmt doch gar nicht. Da ist eine Welt zusammengebrochen damals. Eine Weltanschauung, die über Jahrhunderte Gewalt hatte von Aristoteles her. Alles Lebendige entsteht aus dem Schlamm. Und jetzt stellt er fest, der Schlamm ist zwar da und drum herum, aber das Lebendige entsteht immer aus einem Keim, aus einem Ei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Sie müssen sich mal vorstellen, was das für eine Bewusstseinsveränderung war. Der hat natürlich den Aristoteles, wenn man das heute richtig verstehen will, total falsch verstanden. Jetzt ist eine Bewusstseinshaltung entstanden, dass die Menschen genau hingeguckt haben, wie das eine sich aus dem anderen entwickelt. Das hat man vorher gar nicht gemacht. Sondern hat sich immer auf Aristoteles berufen. Und man hat jetzt plötzlich Aristoteles in Frage gestellt, weil man den Schlamm anders gedeutet hat als Aristoteles. Der Schlamm ist nur die äußere Bedingung, dass sich hier etwas aus einem Ei über Larve bis zum fertigen Imago, also dem Leberegel, entwickelt. Und Aristoteles hat einen ganz anderen Begriff von Schlamm gehabt. Der hat so einen Begriff von Schlamm gehabt, wie man in der Geheimwissenschaft lesen kann, in der alten Mondentwicklung. Also ein Begriff von Schlamm, das heißt, dass alles aus dem Chaos entsteht, aus dem noch Ungeordneten sich Ordnung bildet. Das ist ein ganz anderer Begriff von Schlamm, das Chaotische, was dem anhaftet. Und die haben das jetzt sinnlich fixiert in dem, was sie als Schlamm bezeichnet haben, und daraus geht auch nichts Lebendiges hervor. Also dieser Francesco Redi, man nannte die Stablarven, die er da entdeckt hat, die Redien, auch heute noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=2402s Nikolaus Steno und die Grundlagen der Mineralogie 00:40:02] =====&lt;br /&gt;
Und dann gab es einen zweiten Arzt jener Zeit, den ich auch noch erwähnen will, der große Bedeutung hat für die ganzen Entwicklungsgedanken, für die Geologie. Das ist Nikolaus Steno. Aber der hieß eigentlich Niels Stensen, das war ein dänischer Arzt. Und der lebte von 1638 bis 1686. Das sind die Vertreter des 17. Jahrhunderts. Und was hat dieser Steno gemacht? Der hat auch als Arzt natürlich Forschung getrieben und hat dann Messungen der mineralischen Welt vorgenommen und hat dann Kristalle vermessen und hat festgestellt, dass bei einem solchen Kristall, also das ist ein Kalkspat hier, das ist ein typischer Rhomboeder. Man unterscheidet den Kubus, das ist ein Kubus, das ist ein Pyrit hier. Das ist ein Kubus und wenn ein Kubus gekippt ist, dann entsteht ein Rhomboeder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann hat er die Kristallflächen vermessen und hat festgestellt, dass dieser Winkel hier zwischen diesen beiden Kristallflächen, dass der bei gleicher mineralischer Zusammensetzung konstant ist. Die Winkelkonstanz der Kristalle gleicher Zusammensetzung, die geht auf Steno zurück. Das war der Begründer der Mineralogie. Also dazu muss man so ein Kristall in die Hand nehmen und muss dann gucken. Ich stehe hier und da ist der Kristall, da habe ich Fragen. Jetzt fange ich an zu messen. Ich messe die Winkel und stelle plötzlich fest, dieser Kristall, der hat dessen Winkel hier, alle Winkel sind konstant bei gleicher Zusammensetzung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder ein anderes Beispiel, das sind hier also Pyrite. Man kann ja nur staunen, wenn man sowas sieht. Ohne Staunen geht sowieso nichts. Hier sind diese Würfel. Da sieht man auch, die Winkelkonstanz beträgt hier 90 Grad.  Die Winkelkonstanz beim Würfel beträgt 90 Grad. Hier beim Kalkspat sind es entsprechend weniger. Ich weiß jetzt nicht auswendig, aber das sind über 45 Grad. Irgendwo was dazwischen. Und beim Feldspat, das ist auch ein Rhomboeder, wie wir noch sehen werden. Feldspäte, die haben ein bisschen einen anderen Winkel, aber konstant. Alle Feldspäte haben den gleichen Winkel, wie der Kalkspat hier ein anderer. Und so haben alle Kristalle ganz charakteristische, von der Zusammensetzung abhängige Winkel, Kristallwinkel. Die spielen in der Mineralogie eine ganz große Rolle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also auch wieder ein Mensch, der auf etwas aufmerksam geworden ist. Ein Arzt, meistens waren es Ärzte. Und wurden dann zum Begründer einer Wissenschaft der Mineralogie. Steno.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=2640s Das 18. Jahrhundert: Die Ära der Aufklärung und des Sammelns 00:44:00] ====&lt;br /&gt;
Und dann treten wir ein ins 18. Jahrhundert. Das 18. Jahrhundert ist charakterisiert dadurch, dass die Menschen fast besessen geworden sind, in Bezug auf das, was die Natur eigentlich an Geheimnissen birgt. Da ist jeder, der noch ein bisschen was auf sich gehalten hat, also alle Dorfschullehrer und Pfarrer, und in den Dörfern sind rausgerannt, auf die Äcker und in den Wald und überall, haben Pflanzen genommen, haben Herbarien angelegt, haben die Tiere, Tierwelt studiert, die Schmetterlingsforscher, die Insektenforscher. Also Riesensammlungen unvorstellbarer Art, die vielfach heute in den Museen zu sehen sind. Man hat gesammelt, gesammelt, gesammelt, gesammelt. Das 18. Jahrhundert ist das Jahrhundert der &#039;&#039;Aufklärung&#039;&#039;. Die Menschheit hat sich aufgeklärt, nicht über sich selbst, sondern über was die Natur alles an Fülle von Erscheinungen birgt. Dann entstanden auch die großen Gesteinssammlungen dieser Zeit. Was wir auf den Äckern gefunden haben, in Steinbrüchen, die da überall natürlich waren. Man hat gesucht und gesucht. Man hat es einfach nur mal gesammelt und nebeneinander gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=2732s Karl von Linné und die Systematisierung der Natur 00:45:32] =====&lt;br /&gt;
Und da gibt es jetzt wieder eine Gestalt, das ist Karl von Linné. Linné. Und dieser Linné, genau in diesem Jahr 1707 ist er geboren. 1707 bis 1775 ungefähr hat er gelebt. Karl von Linné, habt ihr von dem schon mal was gehört? Also der große Pflanzensystematiker. Der hat nämlich jetzt all dieses, was man da an Fülle plötzlich gesammelt und dessen man bewusst geworden ist, das hat er jetzt systematisiert. Und zwar, eine Wissenschaft fängt immer dann an, wenn man was systematisiert. Und er hat es systematisiert nach den Blüten, nach dem Aufbau der Blüten. Die ganze Pflanzensystematik baut auf dem Bau der Blüten auf. Und das hat er gemacht. Er war Professor in Uppsala in Schweden. Und mit einer unglaublichen Lebensleistung hat er die gesamte Pflanzenwelt der Welt, weitgehend, soweit sie bekannt war, der damaligen Zeit, hat er systematisiert, und mit einem lateinischen Namen versehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so auch die Tierwelt. Goethe, wenn er auf Reisen war, der hatte in der Tasche, seiner Reisetasche, das Kompendium von Linné drinstecken. Da hat er Pflanzen studiert und so weiter. Dann hat er immer den Linné rausgezogen und hat mal gesagt, wie ist jetzt diese Pflanzenart systematisch einzuordnen. Also der prägt quasi das ganze 18. Jahrhundert, aber jetzt rein durch eine Systematik der Blütenunterschiede der Pflanzen. Und wie gesagt, in der Zeit wurden dann auch die großen Gesteinssammlungen angelegt, sodass die Geologie jetzt so langsam das Bewusstsein der Menschen ergriffen hat. Die Gesteinswelt, hat man festgestellt, die ist ja mindestens so vielfältig wie die Pflanzenwelt selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=2883s Gottlieb Werner und die empirische Geologie 00:48:03] =====&lt;br /&gt;
Und dann gab es nun, in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts, gab es nun einen neuen Aufbruch. Da taucht jetzt so eine Gestalt auf, wie Gottlieb Werner. Der steht heute noch nicht mal in den Lexika drin, dieser Mensch. Er ist der Begründer eigentlich der Geologie vom rein empirischen Standpunkt aus. 1749 bis 1815.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Gottlieb Werner, der war Professor in Freiberg im Harz, also an der dortigen Bergbauschule. Und ein unglaublicher Kenner der Gesteinswelt. Empirisch, das heißt, rein durch die Sinnesanschauungen hat er sozusagen die ganzen ungeheuren Fülle an verschiedenen Erzen, an verschiedenen Mineralien usw. studiert, und er war befreundet mit Goethe. Und Goethe war ja nun an allem interessiert, und so eben auch an der Geologie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=2975s Johann Wolfgang von Goethe 00:49:35] =====&lt;br /&gt;
Und man könnte sagen, den Geologen in Goethe muss man entdecken. Aber der hat sich Zeit seines Lebens mit Geologie befasst. Intensiv. Hat mit allen Zeitgenossen, die auf diesem Felde was zu sagen hatten, so insbesondere der Werner, hat er korrespondiert, hat sich mit denen auseinandergesetzt, mit den Theorien, mit allen. Und Goethe selbst hat eine Gesteinssammlung besessen von 18.000 Handstücken. 18.000 Handstücke. Handstücke nennt man ein typisches Exemplar einer bestimmten Gesteinsbildung. Also spezifische Handstücke, nicht irgendwo von einem und demselben, dasselbe nochmal, sondern Handstücke, ganz spezifische Fundstücke und zwar von der ganzen Welt. Er hat noch 1832 in seinem Todesjahr, Goethe, hat noch eine Bestellung aufgegeben für ein spezifisches Zinnerz aus Cornwall in England, was er für seine Sammlung dringend brauchte. Er hatte verschiedene Zinnerze von anderen Herkünften. Ihn interessierten vor allen Dingen auch die Herkünfte. Wo kommen diese Gesteine her? Wo findet sich gerade diese besondere Ausprägung? Die hat er ja alle studiert. Riesenschubladen hat er, das kann man aufziehen, und da finden sich wohlgeordnet diese Gesteine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, ich schreibe nur nochmal Goethe hin, Johann Wolfgang Goethe, der ist aus der Geologie gar nicht wegzudenken, 1749, wie Werner, bis 1832. So, und dieser Goethe, der war auch stark empirisch orientiert, also hat geguckt, wo findet sich was, wie hat sich hier der Fels ausgestaltet, wie dort, usw. Es ging ihm immer darum, um den Zusammenhang, in dem ein Gestein erscheint. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er hatte ja auch Riesenexkursionen gemacht, auch mit Gesteinskundigen, im Fichtelgebirge, im heutigen Tschechien, also von Karlsbad aus, in Italien, wo er hinkam hat er die Steine aufgelesen und angeguckt, wie der Leonardo, aber er hat sie schon intensiver, sozusagen in einen Entwicklungszusammenhang gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=3143s Neptunisten und Plutonisten 00:52:23] =====&lt;br /&gt;
Das 18. Jahrhundert war geprägt von zwei Theorien. Die Theorie der &#039;&#039;Neptunisten&#039;&#039;, der gehörte auch Gottlieb Werner an, der war eigentlich der Begründer, Mitbegründer, der Neptunisten, die haben gesagt, alles ist aus dem Wasser entstanden. Und haben sich auf Thales berufen, den griechischen Philosophen, ein Vorsokratiker aus dem sechsten vorchristlichen Jahrhundert, Thales. Alles ist aus dem Wasser entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dem gegenüber standen die &#039;&#039;Plutonisten&#039;&#039;, die haben gesagt, alles ist aus dem Feuer entstanden. Und die haben sich berufen auf Heraklit, den großen Geist, der in Ephesus lebte, ein feuriger Geist war das eben auch, und auf den haben die sich also berufen. Und das war eine richtige Streiterei, eine kräftige wissenschaftliche Auseinandersetzung, weil plötzlich in dieser Zeit, der Mitte des 18. Jahrhunderts, in allen Menschen so etwas regsam wurde wie der Entwicklungsgedanke. Sie fragten, wie ist das entstanden? Wo kommt es her? Aus dem Wasser? Aus dem Feuer? Die kommen doch nicht aus der Erde einfach nur so, da muss doch irgendwas vorausgegangen sein. Und der Francesco Redi hat gesagt, es ist aus dem Schlamm, wie der Aristoteles es selbst formuliert hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=3232s Deutscher Idealismus: Gottfried Ephraim Lessing 00:53:52] =====&lt;br /&gt;
Also man merkt, überall regte sich etwas, und Goethe war nun der Mittelpunkt, in gewissem Sinne, in Bezug auf das, was da aufbrach. Man könnte da viele andere Geister nennen, zum Beispiel Lessing. Also man muss sich einfach mal mit dem deutschen Idealismus befassen, um mal dahinter zu leuchten, was eigentlich menschheitsgeschichtlich da vor sich gegangen ist. Lessing, Gottfried Ephraim Lessing, der hat am Ende seines Lebens einen Aufsatz geschrieben, der heißt &amp;quot;Die Erziehung des Menschengeschlechts&amp;quot;. Den muss man einfach mal gelesen haben, das ist ein Stück Weltliteratur. Und da schildert er nun ganz zuletzt den Reinkarnationsgedanken. Dass der Mensch notwendigerweise, er leitet das ab, also naturwissenschaftlich gesehen, dass der Mensch gar nicht nur einmal auf der Erde sein kann, sondern dass er in wiederholten Malen auf Erden lebt. Der Begründer des Reinkarnationsgedankens in dieser Form ist Lessing.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=3305s Goethes wissenschaftliche Haltung zur Geologie 00:55:05] =====&lt;br /&gt;
Aber es gab noch andere, die in diese Richtung gedacht haben. Goethe ganz und gar. Nur das hat Goethe in seinen ganzen Schriften so verborgen. Aber nehmen Sie mal das Gedicht &amp;quot;Der Gesang der Geister über den Wassern&amp;quot; von Goethe. Da formuliert er den Reinkarnationsgedanken also wunderbar, einzigartig, einzigartig, &amp;quot;Der Gesang der Geister über den Wassern&amp;quot;. Also Goethe neigte jetzt in gewissem Sinne zum Neptunismus. Und Gottlieb Werner, der der Begründer des Neptunismus ist, aber er hatte dann doch wieder Vorbehalte. Und so, er war immer irgendwo abwägend, sind es mehr die Plutonisten, sind es mehr die Neptunisten. Und er ist dann selber sozusagen der große geologische Forscher geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da wollte ich Ihnen jetzt mal doch was vorlesen. Er schreibt nämlich da einmal an die Frau von Stein von Ilmenau. Er hat ja in Ilmenau das Bergwerk wieder neu in Gang gesetzt. Damals als Minister in Weimar. Goethe war ja Minister des Herzogs, und hatte die Aufgabe, jetzt diese Bergwerke wieder in Gang zu setzen, um die wirtschaftliche Lage des Herzogtums zu verbessern. Und wurde dann dadurch eigentlich immer intensiver interessiert an der Gesteinswelt. Und da schreibt er nun, das war auf einer Harzreise, ... Moment mal. Er schreibt von Ilmenau aus in den Briefen. Da möchte ich mal nur ein paar Zeilen vorlesen.&amp;lt;blockquote&amp;gt;Da sagt er, wir sind auf die Gipfel gestiegen. Also auf den Harz damals. Harz ist ein Granitkegel. Wir sind auf die hohen Gipfel gestiegen und in die Tiefen der Erde eingekrochen. Die Bergwerke. Da gab es eine große Höhle, die von Menschenhand entstanden ist, auch durch Abbau. Und in die Tiefen der Erde eingekrochen und mögten gar zu gern der großen, formenden Hand nächste Spuren entdecken. Der großen, formenden Hand nächste Spuren entdecken. Es kommt gewiss noch ein Mensch, der darüber klar sieht, wir wollen ihm vorarbeiten. Wir haben recht schöne, große Sachen entdeckt, die der Seele einen Schwung geben und sie in der Wahrheit ausweiten. &amp;lt;/blockquote&amp;gt;Das ist Goethe. Goethes Naturforscher der Art. Es ging ihm nie darum, so einfach Erkenntnisse intellektuell anzurufen. Wie steht ein Mensch seelisch, geistig zu dem, was er da wahrnimmt, was er da entdeckt. Wir sind auf die Höhen gestiegen und in die Tiefen der Erde eingekrochen. Das ist ein Urmotiv Goethes, dass er immer im Vergleich lebt. Wie stellt sich die Erde dar auf einer Anhöhe, wo man die Weiten schauen kann und wie verengt sie sich, wenn man da in einem Bergwerk unten drin ist. Da hat er nicht nur die Steinswelt angeschaut, sondern er hat es innerlich erlebt. Er kannte den ganzen Zusammenhang, sich vergegenwärtigt, seelisch, geistig. Und daraus haben sich überhaupt seine tieferen Einsichten herauskristallisiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diesen Satz kann ich auswendig, ich brauche eigentlich nicht das Buch, weil es einfach so etwas Wunderbares ist. Weil darin sich ausdrückt, wie in Goethe der Entwicklungsgedanke auflebte. Wo er sagt, &#039;&#039;gewiss wird jemand kommen, der da klar sieht, wir wollen ihm vorarbeiten&#039;&#039;. Das ist eine wissenschaftliche Haltung. Ihm ging es gar nicht darum, Riesendruck, Entdeckungen zu machen, Mordsnamen zu haben. Er wollte einfach der Entwicklung des menschlichen Geistes vorarbeiten. Dass da jemand auf dieser Grundlage zu einer noch tieferen Erkenntnis fortschreiten kann. Das war seine Grundhaltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=3632s Goethes Kritik an zeitgenössischen geologischen Theorien 01:00:32] =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Goethe hat sich dann in diese Auseinandersetzungen eingelassen mit den Neptunisten und den Plutonisten. Und kam dann irgendwann dazu, dass das alles ein bisschen Unsinn ist, die Art, wie die die Sache behandeln. Wie man das nur ursache-wirkungsmäßig behandelt, das ganze Thema der Geologie. Und da schreibt er mal, wahrscheinlich war das auch ein bisschen ärgerlich: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;Die Sache mag sein, wie sie will. So muss geschrieben stehen, dass ich diese vermaledeite Polterkammer der neuen Weltschöpfung verfluche.&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Diese Polterkammer, wo die Theologie angefangen hat, die Theorien zu entwickeln, wie das alles so entstanden ist. Ich diese vermaledeite Polterkammer der neuen Weltschöpfung verfluche. Und es wird gewiss, irgendein junger, geistreicher Mann -hier taucht nochmal das Thema auf- so aufstehen, oder ein Mann aufstehen, der sich diesem allgemein verrückten Konsens zu widersetzen den Mut hat. Da spricht der Goethe mal ganz eindeutig, nicht nur poetisch. Also das ist jetzt der Goethe. Der Goethe ist eigentlich der Mittelpunkt dieses ganzen 18. Jahrhunderts. Nicht nur, weil er ein großer Geologe war, wirklich, muss man wirklich sagen, unglaublich kenntnisreich, sondern er war auch Mineraloge, er war auch ein Anatom, er war eben auch ein unendlich künstlerischer Mensch. Und er war Dichter, er war alles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=3764s Eintritt ins 19. Jahrhundert: Der Entwicklungsgedanke als moderner Gedanke 01:02:44] ====&lt;br /&gt;
Nun schreiten wir weiter in das 19. Jahrhundert. Also hier steht ganz zentral in dieser Zeit der Goethe drin. Ich möchte Ihnen wirklich sagen, er ist im eigentlichen Sinne der Schöpfer des Entwicklungsgedankens. Das hat sich alles vorbereitet, durch die Jahrhunderte hindurch. Und jetzt plötzlich taucht er auf. Bei Lessing, bei Goethe, bei Schiller, bei Herder, bei Schelling und so weiter, bei Fichte, da taucht dieser Entwicklungsgedanke auf. Aber Goethe hat ihn gefasst als Idee. Nicht als Polterkammer da unten, nicht als das, was man jetzt sinnlich wahrnimmt, laut ein Stein liegt neben dem anderen. Und da an ursächliche Verhältnisse, Erklärungen zu suchen. Sondern zu fragen, wie ist dieser Stein entstanden? Wo kommt der her? Welche sind die Kräfte, die diesen Stein haben entstehen lassen? Also überall im Hintergrund diese Frage nach der Entwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich möchte von hier aus nur sagen: der modernste Gedanke, den wir heute haben, das ist der Entwicklungsgedanke. Es gibt keinen moderneren als diesen. Wenn man sich den zu eigen macht, dann kann einen nichts mehr umschmeißen. Weil man diesen Gedanken selber denken kann, aufgrund dessen, was man selber ist. Ich bin als Mensch in der Lage, den Entwicklungsgedanken zu erfassen an mir selbst, durch Selbsterkenntnis. Jeder Mensch kann sich selbst erkennen, er hat die Veranlagung dazu, und indem er das tut, merkt er, er ist ein &#039;&#039;sich Entwickelnder&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl im Leben, wie wir jetzt hier so stehen, muss ich nicht morgen derselbe sein wie heute. Ich muss sozusagen immer wieder neue Stufen meines Erkenntnisweges gehen, muss mich selber verwandeln lernen, Fehler erkennen und kompensieren. Und aber auch menschheitlich, durch den Reinkarnationsgedanken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=3922s Charles Lyell: Begründer der Geologie als Wissenschaft 01:05:22] =====&lt;br /&gt;
Jetzt kommen wir ins 19. Jahrhundert. Da tritt, geologisch gesprochen, jetzt eine besondere Gestalt auf, und das war ein Schotte. Ein richtiger Schotte. Charles Lyell. 1797 bis 1875. Und Charles Lyell, den kann man eigentlich im strengsten Sinne als den Begründer der Geologie als Wissenschaft nennen. Der war der große &#039;&#039;Stratigraph&#039;&#039;. Der hat die &#039;&#039;Stratigraphie&#039;&#039; entwickelt. Das heißt, er hat beobachtet in Südengland, also in North Devonshire, dann aber vor allen Dingen in Wales, hat er beobachtet, dass es Erdschichten gibt, die übereinander liegen. Das ist keinem früher groß aufgefallen. Natürlich, man hatte schon gewisse Vorkenntnisse, die hatte man, aber jetzt hat er die studiert. Und kam jetzt dazu zu sagen, die oberste Schicht ist die jüngste, bei normaler Lagerung noch, die oberste Schicht ist die jüngste, und je weiter man runtergeht, die Schichten sind jeweils die älteren. Und ganz unten ist die älteste. Also er hat jetzt den Entwicklungsgedanken eingefasst in die Zeit. Er hat gesagt, das ist jung, die oberste Schicht, und dann alle darunterliegenden sind älter. Also da sind Epochen über die Erde gegangen, Entwicklungsepochen, die diese Ablagerungen bewirkt haben. Und dadurch wurde er der Stratigraph. Und er hat praktisch dadurch der Geologie ihr wissenschaftliches Fundament gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=4066s Das Aktualitätsprinzip 01:07:46] ======&lt;br /&gt;
Und noch durch ein anderes. Und zwar hat er es dadurch zur Wissenschaft gemacht, dass er eine Art Prämisse aufgestellt hat, die man heute nicht mehr als Prämisse auffasst, sondern man handhabt sie einfach. Das ist ja auch eine Eigenart in der ganzen wissenschaftlichen Entwicklung, dass man von bestimmten Theorien oder Prämissen ausgeht. Und zuerst herrscht da noch ein Streit drüber, ob das so stimmt oder nicht stimmt, und irgendwann ist es eine Selbstverständlichkeit und dann denken wir überhaupt nicht mehr darüber nach. Und so hat er die Prämisse aufgestellt, das [[w:Aktualismus_(Geologie)|Aktualitätsprinzip]]. Aktualitätsprinzip, das ist so entscheidend. Damit hat er die Geologie zur Wissenschaft gemacht. Nur durch dieses Prinzip. Das heißt nämlich, dass die Gesetze, die heute in der Natur gelten, zu allen Zeiten der Entwicklung gegolten haben. Die Gesetze, physikalischen, chemischen, astronomischen Gesetze oder wie auch immer, alles, was nur heute studierbar ist, in Physik und Chemie, in klassischen Naturwissenschaften, diese Gesetze haben zu allen Zeiten gegolten. Das ist das Aktualitätsprinzip. Jetzt muss man sich mal ganz klar machen, was dieses eigentlich bedeutet, welche Konsequenzen das hat. Aber damit hat er quasi einen wissenschaftlichen Boden geschaffen, auf den man jetzt alles bezogen hat. Wenn es sich damals so entwickelt hat, hat es sich aus denselben Gesetzen wie heute entwickelt. Das ist einfach eine Prämisse. Man hat gar nicht gesagt, das könnte ja auch anders gewesen sein. Die Gesetze müssen sich ja auch irgendwie entwickelt haben. Nein, so wie heute, so schon zu allen Zeiten. Das Aktualitätsprinzip. Damit ist Lyell zum Begründer der Geologie als Wissenschaft geworden. Und die meisten Namensgebungen in Bezug auf die ganzen geologischen Schichtenfolgen, die stammen von ihm. Da kommen wir noch drauf zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=4207s Charles Darwin und der Entwicklungsgedanke 01:10:07] =====&lt;br /&gt;
Na ja, und dann taucht eine zweite Gestalt auf, da im 19. Jahrhundert. Und die heißt Charles Darwin. 1809 bis 1881. Charles Darwin. Auch ein Engländer, kein Schotte. Und der wollte ja Pfarrer werden. Und am Ende seines Lebens ist er auch fast wieder geworden. Und dieser Charles Darwin wurde dann Biologe und ist dann auf seine Weltreise nach Südamerika. Rund um Südamerika bis zu den Galapagos-Inseln. Und hat gesammelt, gesammelt, gesammelt. Alles auf sein Schiff gepackt, ist nach Hause gefahren und hat den Rest seines Lebens damit zugebracht, das zu ordnen und daraus sein System zu entwickeln. Und sein System bestand eben in der Begründung des Entwicklungsgedankens rein nach äußeren Merkmalen. Also worauf ich hinaus will ist, wie der Entwicklungsgedanke sich durch die Jahrhunderte seit der Neuzeit entwickelt. Im Bewusstsein sich einpflanzt der Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=4320s Darwins Evolutionstheorie 01:12:00] ======&lt;br /&gt;
Und so sucht Darwin nun mit all dem Material, was er da gesammelt hat, zu verfolgen, wie ein Organismus sich auseinander entwickelt hat. Er leitet den Entwicklungsgedanken aus den Organismen ab, die er da studiert hat, gefunden hat. Und begründet dann seine berühmte Theorie 1859: &amp;quot;The Origin of Species by Means of Natural Selection&amp;quot;, wie er das genannt hat, also die Entstehung der Arten aufgrund natürlicher Zuchtwahl. Das ist sein zentrales Werk und das begründet den Darwinismus. Der Darwinismus besagt nichts anderes, als dass sich die ganze Entwicklung von primitiven, sehr primitiven Organismen herleitet, stufenweise voneinander ableitbar, wenn man es genauer anatomisch verfolgt, bis herauf zum Menschen. Der Mensch ist das höchste Tier in der Tierreihe. Nur dass ihm leider bis zum Ende seines Lebens der endgültige Beweis gefehlt hat, nämlich der &#039;&#039;Missing Link&#039;&#039; zwischen Tier und Mensch. Dieser Missing Link, das hat ihn sozusagen die Zeit seines Lebens irritiert, dass er diesen letzten Übergang von den Primaten, also von den affenähnlichen bis herauf zum Menschen, doch nicht gefunden hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=4441s Reaktionen auf den Darwinismus 01:14:01] ======&lt;br /&gt;
Diese darwinische Theorie hat sich unendlich verfeinert. Im 19. Jahrhundert waren Kämpfe in wissenschaftlichen Kreisen zwischen den Darwinisten und denjenigen, die mit aller Macht gegen diese Theorie opponiert haben. Diese Kämpfe sind nie ausgefochten worden, also sind nie gelöst worden, aber man ist darüber hinweggegangen. Heute gilt es als selbstverständlich, ähnlich wie das Aktualitätsprinzip von Lyell, wie selbstverständlich, dass das die Grundlage des Werdens der ganzen Schöpfung ist. Da gibt es nur ein paar Verrückte, heute in der Welt sind es die Kreationisten in Amerika, die sich streng an die Bibel halten und die Bibel interpretieren rein materialistisch und sagen, na ja, die Welt ist etwa 3500 v. Chr. entstanden. Die sogenannten Kreationisten halten sich ganz streng an die Bibel und interpretieren sie ebenso materialistisch wie der Francesco Redi den Aristoteles interpretiert hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann gibt es natürlich jetzt Erdogan in der Türkei, der verbietet jetzt auch die Entwicklungslehre des Westens. Es darf nicht mehr in den Schulen gelehrt werden. Das widerspricht einfach dem Islam. Und das Interessante ist, wenn Sie das mal beobachten, der Islam kennt den Entwicklungsgedanken nicht. Das ist die Tragik des Islam. Das ist eine unendliche Tragik, dass seit 622, dem Marsch von Mekka nach Medina, seit der Zeit hat sich gar nichts verändert, sondern sie berufen sich immer auf diesen absoluten Ursprung und das ist es, verewigt. Da ist nichts mehr zu verwandeln. Wer sich erdreistet, dagegen anderer Meinung zu sein, der ist eigentlich von vornherein vom Teufel. Der muss bekämpft werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun ist Darwin also der Begründer des Entwicklungsgedankens vom naturwissenschaftlichen Standpunkt, indem er streng die Erscheinungsformen der Organismen durch alle Evolutionszeiten der Erde verfolgt und mit einer gewissen Schlüssigkeit ableitet, wie ein Organismus sich aus dem anderen heraus entwickelt hat. Und man muss sehr aufpassen, dass man nicht diesem Gedanken glatt verfällt. Wenn man sich wirklich damit beschäftigt, würde man wirklich sagen, da ist doch ein hohes Maß an Schlüssigkeit in der ganzen Sache drin, wenn es auch dem &#039;&#039;Missing Link&#039;&#039; nicht gelungen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich sage Ihnen, Rudolf Steiner, der hatte in seinen jungen Jahren vor der Jahrhundertwende, mit seinem literarischen Frühwerk, findet sich ein Satz, dass man als moderner Mensch sämtliche Bilder von den Wänden hängen sollte, diese alten Schinken mit Vorfahrenbildern. Sollen wir alle abhängen und sollen zwei Bildnisse anhängen an die Wand, nämlich das von Darwin und von Lyell. Der hat sich derartig beschäftigt mit dem Lyell und auch mit dem Darwin und dann später mit dem Haeckel, dass er selber diese Menschen geworden ist. Der hat sich so hineinversetzt in deren Gedankengänge, um zu prüfen, wo sind da eigentlich die Grenzen, die sie erreicht haben. Also er hat die nicht einfach abgelehnt, weil sein eigener Ansatzpunkt war ja ein ganz anderer, auch schon in seinen jungen Jahren. Sondern er hat davon ganz abgesehen und hat sich hineingedacht in diese Geister und die Konsequenzen, die sich daraus ergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=4717s Ernst Haeckel 01:18:37] =====&lt;br /&gt;
Nun folgte ja dem Charles Darwin, also ich sage nochmal, der Darwinismus hat seine ganz großen Bedeutungen, aber in dem Augenblick, wo ich ihn auf das soziale Leben übertrage, da merke ich, wie katastrophal er ist. Solche Leute wie der Marx oder der Engels oder Lassalle oder wie sie alle hießen im 19. Jahrhundert, die großen Sozialtheoretiker, die haben sich alle auf Darwin berufen. Oder Lenin, ganz und gar. Stalin, ganz und gar. Die Ideologie war so stark, dass es gar keine Rolle spielt, wie viele Menschen hops gehen, über die Klinge springen müssen, nur damit diese Theorie stimmt. Also das ist nach wie vor ein großes Fragezeichen. Dann gab es einen Nächsten, das war der, ganz bekannt, aber das ist manchmal, ich weiß nicht, hat man einen Blackout. Das ist, ich sage es doch schon, ihr wisst es alle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Was hat er denn so gemacht? -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der hat den Darwin fortgesetzt und hat sozusagen noch wirklich in Deutschland den Darwinismus nochmal erweitert und vertieft und verbreitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, der hat alles gemacht. Der war ein großer Embryologe. Also geboren ist er jedenfalls 1834 und gestorben 1919. Das ist, ich sage es doch wirklich, das gibt es gar nicht, Ernst Haeckel, Ernst Haeckel ist das! Ernst Haeckel. Und dieser Haeckel, der hat noch gelebt zu Rudolf Steiners Zeiten (Rudolf Steiner hat ihn hoch geschätzt). Der war der extremste Materialist, den man sich vorstellen kann. Und zwar deswegen, weil er den Materialismus zu seiner Weltanschauung gemacht hat. Ganz bewusst. Er war Monist. Der Monismus heißt, ich stehe zu dem, was ich denke. Wenn ich materialistisch denke, dann stehe ich auch dazu. Mit meinem vollen Menschsein verstehe ich mich in diesem Sinne, wie ich denke. Das hat Rudolf Steiner an Haeckel anerkannt, die Konsequenz, die er aus seiner eigenen Erkenntnis gezogen hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=4931s Das biogenetische Grundgesetz 01:22:11] ======&lt;br /&gt;
Und trotzdem, Haeckel war ein ganz großer Embryologe und hat formuliert, schon in den 70er Jahren des 19. Jahrhunderts, das sogenannte [[w:Biogenetische_Grundregel|biogenetische Grundgesetz]]. Und das ist genial. Biogenetisches Grundgesetz. Das heißt, die Individualentwicklung ist die Wiederholung der Stammesentwicklung. Kann man das verstehen? Die Individualentwicklung ist die Wiederholung der Stammesentwicklung. Das heißt so viel wie, als individuelles Wesen, das sich jetzt, hier und jetzt ausgestaltet auf Erden, muss in dieser Ausgestaltung die gesamte Evolution noch einmal wiederholen. Und das hat er geprüft und untersucht, haarklein in der Embryologie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die haeckelische Embryologie ist klassisch. Der hat wirklich die ganzen Entwicklungsstufen von der ersten Zellvermehrung durch alle Stufen hindurchverfolgt und gesagt, das ist ja nichts anderes als die Wiederholung der gesamten Stammesentwicklung der Menschheit beziehungsweise der ganzen Naturreiche. Also jeder Organismus wiederholt die ganze Stammesentwicklung in seiner Embryologie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist natürlich der Gipfel des Entwicklungsgedankens. Er hat den Darwin einfach weitergeführt, dass er gesagt hat, kein Organismus ist primär schon einfach da, sondern er muss erstmal in seiner Embryonalentwicklung alle Stufen der Evolution noch einmal durchlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=5054s Haeckel als Künstler 01:24:14] ======&lt;br /&gt;
Und der Haeckel war auch ein großer Künstler, der hat nämlich gemalt, gezeichnet, gemalt die ganze niedere Tierwelt, da gibt es also ganze Kartonblätter, mit einer solchen Präzision --das sind keine Fotografien-- von Protozoen, also nicht gerade die Nummuliten, sondern alle möglichen, es gibt ja einen unglaublichen Variationsreichtum dieser Protozoen. Entweder kalkschalig und mit Fortsätzen, so künstlerisch, also die Natur hat da sozusagen mit einer Fantasie gearbeitet im Zusammenhang mit der Entwicklung der Protozoen. Oder dann die Diatomeen, die haben eine Kieselschale, die hat er gemalt. Das ist absolut beispielhaft in der ganzen Entwicklung der Naturwissenschaft, dass einer mal quasi die niederen Naturreiche porträtiert hat. Das ist Ernst Haeckel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=5122s Rudolf Steiners Würdigung von Haeckels Leistungen 01:25:22] ======&lt;br /&gt;
Und [[A:Rudolf Steiner|Rudolf Steiner]] hat in Berlin, wo der Ernst Haeckel nun die Koryphäe schlechthin war, also da als Naturwissenschaftler, und wo dann Jubiläen waren und Geburtstage gefeiert wurden von Ernst Haeckel, hat er mehrere Vorträge gehalten bei diesen Versammlungen, indem er den Ernst Haeckel in höchste Höhen gehoben hat in Bezug auf seine wissenschaftlichen Leistungen. Und er hat ja mal geschrieben, die Zeit ist schon wieder um, hat er mal die Bemerkung gemacht, dass er die Geheimwissenschaft schreiben konnte, 1909-10, schreiben konnte, weil durch das Studium der Welträtsel von Ernst Haeckel, des großen materialistischen Humanisten, durch das Studium, der hat sich so hineingedacht in dieses Werk von Haeckel, dass er dazu die Möglichkeit gefunden hat, überhaupt aus der Geisteswissenschaft heraus die Geheimwissenschaft zu schreiben. Und dasselbe gilt, das muss ich ganz zuletzt noch kurz sagen, dasselbe gilt für die Anthroposophie insgesamt. Wo er die Bemerkung machte, ich konnte überhaupt erst die Anthroposophie als Geisteswissenschaft entwickeln, durch drei Menschen des 19. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;Folge  [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|1]] - [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|2]] - [[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|3]] - [[Geologie - 4. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|4]] - [[Geologie - 5. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|5]] - [[Geologie - 6. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|6]] - [[Geologie - 7. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|7]] - [[Geologie - 8. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|8]] - [[Geologie - 9. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|9]] - [[Geologie - 10. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|10]] - [[Geologie - 11. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|11]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
==Glossar==&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|A}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|A}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ägypter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] in dem alten &#039;&#039;&#039;Ägypten&#039;&#039;&#039; […] Die haben eine unglaubliche Kunst geschafft, ein unglaubliches Wissen gehabt in Bezug auf den Kosmos. Aber was die Erde da produziert hat, das interessierte gar nicht.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Ein Blick auf die Geschichte der Geologie 00:27:19|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:27:19]]&lt;br /&gt;
[[Aristoteles]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] [[Francesco Redi]]. Der hat […] 1626 bis 1698 gelebt […] bis dato galt strikt, der Lehrsatz von &#039;&#039;&#039;Aristoteles&#039;&#039;&#039;, alles Leben entsteht aus dem [[Schlamm]]. Und dann hat er gesagt, das stimmt doch gar nicht. Da ist eine Welt zusammengebrochen […] jetzt stellt er fest, der Schlamm ist zwar da und drum herum, aber das Lebendige entsteht immer aus einem Keim, aus einem [[Ei]].&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Francesco Redi und die Entstehung des Lebens 00:35:30|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:35:30]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alte Ägypter (siehe [[Ägypter]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|B}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|B}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bewusstseinshaltung (siehe [[Bewusstsein]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] 15. bis 16. Jahrhundert […] Jetzt ist eine &#039;&#039;&#039;Bewusstseinshaltung&#039;&#039;&#039; entstanden, dass die Menschen genau hingeguckt haben, wie das eine sich aus dem anderen entwickelt. Das hat man vorher gar nicht gemacht.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Francesco Redi und die Entstehung des Lebens 00:35:30|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:35:30]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Boden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „… aus diesem &#039;&#039;&#039;Boden&#039;&#039;&#039; heraus wächst, die gesamte Pflanzennatur, die wächst nur deshalb, weil dann noch unter dem Boden Erdentiefen sind und über dem Boden der ganze [[Kosmos]] sich ausweitet … der Boden ist nur, sozusagen, die sinnfällige Haut der Erde.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Einleitung - Verbindung von Geologie und biologisch-dynamischer Landwirtschaft 00:01:49|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:01:49]]&lt;br /&gt;
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{{BS|D}}[[Denudation]]&lt;br /&gt;
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„&#039;&#039;&#039;Denudation&#039;&#039;&#039; heißt, dass man am falschen Ort den Boden so bearbeitet hat, dass durch Staubstürme das ganze Erdreich abgetragen worden ist.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Vom Menschen ausgelöste Denudation und Erosion 00:19:05|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:19:05]]&lt;br /&gt;
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[[Ei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] [[Francesco Redi]]. Der hat […] 1626 bis 1698 gelebt […] bis dato galt strikt, der Lehrsatz von [[Aristoteles]], alles Leben entsteht aus dem [[Schlamm]]. Und dann hat er gesagt, das stimmt doch gar nicht. Da ist eine Welt zusammengebrochen […] jetzt stellt er fest, der Schlamm ist zwar da und drum herum, aber das Lebendige entsteht immer aus einem Keim, aus einem &#039;&#039;&#039;Ei&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Francesco Redi und die Entstehung des Lebens 00:35:30|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:35:30]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Empedokles]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Erde, Wasser, Luft, Wärme. Das sind die [[Vier Elemente|vier klassischen Elemente]] aus der griechischen Philosophie des &#039;&#039;&#039;Empedokles&#039;&#039;&#039; … Für ihn waren diese Elemente geistdurchdrungen, also nicht sinnlich wahrnehmbar. Das waren … wirkende [[Idee|Ideen]] … wo sozusagen aus dem Geistigen sich etwas im Physischen konfiguriert, und durch die Durchdringung dieses Geistigen, das formt im Wesentlichen eine [[Landschaft]].&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Landschaft und die vier Elemente des Empedokles 00:09:50|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:09:50]]&lt;br /&gt;
[[Entwicklungsgedanke|Entwicklungsgedanken]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Der Mensch schaltet sich ein in diesen ganzen Werdeprozess, in den &#039;&#039;&#039;Entwicklungsgedanken&#039;&#039;&#039;, in die Zukunft, indem er das alles erkennt, was er heute kaputt macht.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Mission der Menschheit: Verantwortung für die Erde 00:22:54|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:22:54]]&lt;br /&gt;
* „Und es gibt keine &#039;&#039;&#039;Entwicklung&#039;&#039;&#039; ohne Tod. Leben und Tod, das sind die beiden Grundsäulen jeder Entwicklung. Stirb und Werde …&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Mission der Menschheit: Verantwortung für die Erde 00:22:54|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:22:54]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Erosion]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] [[Denudation]] und die sogenannte &#039;&#039;&#039;Erosion&#039;&#039;&#039; […] Das haben die Amerikaner am besten gekonnt, bis zum heutigen Tag […] Und dann hat man alles abgeholzt […] und binnen kürzester Frist, in den 70er-Jahren des 19. Jahrhunderts schon, [[Monokultur|Monokulturen]] angebaut […] Und da kamen die Staubstürme und haben den ganzen Oberboden abgetragen. Heute sind es zum Teil ganz arme Standorte geworden, nur durch Winderosion.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Vom Menschen ausgelöste Denudation und Erosion 00:19:05|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:19:05]]&lt;br /&gt;
* „In Brasilien weniger die Winderosion als vielmehr die &#039;&#039;&#039;Wassererosion&#039;&#039;&#039; […] vom Fuß der Pflanze bildet sich ein kleines Rinnsal. Und das ist der Anfang einer Erosion […] ist dann plötzlich ein Bachlauf geworden mit einer Erosionsrinne von zwei Meter Tiefe. Das geht so rasend schnell!&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Vom Menschen ausgelöste Denudation und Erosion 00:19:05|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:19:05]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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----{{GlossarNavigationArtikel|G}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|G}}[[Geologie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „… die Erde selber und die [[Landschaft]] wird geprägt von &#039;&#039;Erde&#039;&#039; und &#039;&#039;Wasser&#039;&#039;. Und dieses Feld nun, dessen hat sich die &#039;&#039;&#039;Geologie&#039;&#039;&#039; als Wissenschaft angenommen.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Landschaft und die vier Elemente des Empedokles 00:09:50|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:09:50]]&lt;br /&gt;
* „Was bildet die [[Gestein|Gesteine]]? Wie lagern sie? Wie ist überhaupt die ganze Erdkruste durchformt von der Gesteinswelt? Das ist sozusagen das Schwerpunktgebiet der &#039;&#039;&#039;Geologie&#039;&#039;&#039;…&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Geologie und Geomorphologie: Landschaftsgestalt, -Geschichte und -Entwicklung 00:12:24|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:12:24]] &lt;br /&gt;
* „Die [[Geomorphologie]] ist mit der &#039;&#039;&#039;Geologie&#039;&#039;&#039; engstens verbunden, die schildert nämlich die [[Landschaftsgestalt]].&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Geologie und Geomorphologie: Landschaftsgestalt, -Geschichte und -Entwicklung 00:12:24|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:12:24]]&lt;br /&gt;
* „… &#039;&#039;&#039;Hydrogeologie&#039;&#039;&#039;. Das betrifft das ganze Gebiet der Gewässer, also Quellen, Quellhorizonte, Rinnsale, die sich zu Bächen vereinigen, Bäche, die sich zu Flüssen vereinigen und schließlich in Seen münden und aus den Seen dann als Ströme ins Meer strömen.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Rolle der Hydrogeologie und das unsichtbare Wasser in der Erdkruste 00:16:18|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:16:18]]&lt;br /&gt;
* „[…] ein sehr interessantes Kapitel ist, wie überhaupt erst das Bewusstsein der Menschen aufmerksam geworden ist auf das, was die irdische Grundlage hier auf Erden ist […] Die &#039;&#039;&#039;Geologie&#039;&#039;&#039; als Wissenschaft hat sich im Wesentlichen erst seit dem 19. Jahrhundert entwickelt.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Ein Blick auf die Geschichte der Geologie 00:27:19|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:27:19]]&lt;br /&gt;
[[Geomorphologie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Die &#039;&#039;&#039;Geomorphologie&#039;&#039;&#039; ist mit der [[Geologie]] engstens verbunden, die schildert nämlich die [[Landschaftsgestalt]].&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Geologie und Geomorphologie: Landschaftsgestalt, -Geschichte und -Entwicklung 00:12:24|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:12:24]]&lt;br /&gt;
Georg Philipp Friedrich von Hardenberg (siehe [[Novalis]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Gestein]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Was bildet die &#039;&#039;&#039;Gesteine&#039;&#039;&#039;? Wie lagern sie? Wie ist überhaupt die ganze Erdkruste durchformt von der Gesteinswelt? Das ist sozusagen das Schwerpunktgebiet der [[Geologie]]…&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Geologie und Geomorphologie: Landschaftsgestalt, -Geschichte und -Entwicklung 00:12:24|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:12:24]]&lt;br /&gt;
* „Keinen &#039;&#039;&#039;Stein&#039;&#039;&#039; gibt es, der nicht ein bisschen [[Wasser]] enthielte. Der nicht irgendwie mit dem Wässrigen in Beziehung stünde.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Rolle der Hydrogeologie und das unsichtbare Wasser in der Erdkruste 00:16:18|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:16:18]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|H}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|H}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hydrogeologie (siehe [[Geologie]])&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|I}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|I}}&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{BS|J}}&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Kristall]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] so haben alle &#039;&#039;&#039;Kristalle&#039;&#039;&#039; ganz charakteristische, von der Zusammensetzung abhängige Winkel, Kristallwinkel. Die spielen in der [[Mineralogie]] eine ganz große Rolle.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Nikolaus Steno und die Grundlagen der Mineralogie 00:40:02|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:40:02]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|L}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|L}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Landschaft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „… wenn man dann einfach ein paar Schritte weiter geht, dann kommt man in den &#039;&#039;Taunus&#039;&#039;. Ein vollständig anderer Landschaftscharakter… Die [jede] &#039;&#039;&#039;Landschaften&#039;&#039;&#039; haben einen eigenen Charakter.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Einleitung - Verbindung von Geologie und biologisch-dynamischer Landwirtschaft 00:01:49|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:01:49]]&lt;br /&gt;
* „… fuhr dann da durch die südenglische &#039;&#039;&#039;Landschaft&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;Sussex&#039;&#039; und guckte mir diese Landschaft an. So etwas habe ich noch nie gesehen in meinem Leben … Da habe ich mich umgeguckt, welche [[Stimmung|Stimmungen]] in einer solchen Landschaft gewaltet haben.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Landschaft und Volksseele 00:06:23|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:06:23]]&lt;br /&gt;
* „Und dann kam ich nach Holland. Da habe ich die dortigen &#039;&#039;&#039;Landschaften&#039;&#039;&#039; kennengelernt: völlig flach, weicher. Und da habe ich gesagt, das ist doch typisch holländisch. … dann kam ich nach Schweden … da habe ich mal die Selma Lagerlöf gelesen und habe mir gesagt: … genau diese Poesie findet man in dieser Landschaft. Und so war das für mich dann auch eine Art Studienobjekt geworden, mehr und mehr einfach einen Blick für Landschaften zu entwickeln.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Landschaft und Volksseele 00:06:23|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:06:23]]&lt;br /&gt;
* „&#039;&#039;&#039;Landschaften&#039;&#039;&#039; haben einen [[Charakter]]. Das ist die Frage, woher kommt eigentlich dieser Charakter?&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Landschaft und Volksseele 00:06:23|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:06:23]]&lt;br /&gt;
* „Erde, Wasser, Luft, Wärme. Das sind die [[Vier Elemente|vier klassischen Elemente]] aus der griechischen Philosophie des [[Empedokles]] … Für ihn waren diese Elemente geistdurchdrungen, also nicht sinnlich wahrnehmbar. Das waren … wirkende [[Idee|Ideen]] … wo sozusagen aus dem Geistigen sich etwas im Physischen konfiguriert, und durch die Durchdringung dieses Geistigen, das formt im Wesentlichen eine &#039;&#039;&#039;Landschaft&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Landschaft und die vier Elemente des Empedokles 00:09:50|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:09:50]]&lt;br /&gt;
* „… die Erde selber und die &#039;&#039;&#039;Landschaft&#039;&#039;&#039; wird geprägt von &#039;&#039;Erde&#039;&#039; und &#039;&#039;Wasser&#039;&#039;. Und dieses Feld nun, dessen hat sich die [[Geologie]] als Wissenschaft angenommen.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Landschaft und die vier Elemente des Empedokles 00:09:50|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:09:50]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Die [[Geomorphologie]] ist mit der [[Geologie]] engstens verbunden, die schildert nämlich die [[Landschaft|Landschaftsgestalt]].&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Geologie und Geomorphologie: Landschaftsgestalt, -Geschichte und -Entwicklung 00:12:24|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:12:24]]&lt;br /&gt;
* „… die &#039;&#039;&#039;Landschaftsgeschichte&#039;&#039;&#039;. Das erweckt Fragen, wie hat sich jetzt diese Gestalt an diesem Ort über die Zeiten hinweg so gebildet und nicht anders.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Geologie und Geomorphologie: Landschaftsgestalt, -Geschichte und -Entwicklung 00:12:24|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:12:24]]&lt;br /&gt;
* „Wir bewegen heute ganze &#039;&#039;&#039;Landschaften&#039;&#039;&#039;. Wir bauen da so ganze Berge ab mit Steinbrüchen, oder wo Eisenerz gewonnen wird.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Mission der Menschheit: Verantwortung für die Erde 00:22:54|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:22:54]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Landschaftsgeschichte (siehe [[Landschaft]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Landschaftsgestalt (siehe [[Landschaft]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Landschaftsstimmung (siehe [[Landschaft]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Landschaftscharakter (siehe [[Landschaft]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Leonardo da Vinci]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „&#039;&#039;&#039;Leonardo&#039;&#039;&#039;, der stammte aus Vinci […] da sind auch relativ junge [[Ablagerungen]], kalkschiefriger Art. Und da guckt er plötzlich auf den Boden und hebt die Steine auf […] guckt sie einfach an und sieht, da sind Abdrücke von Pflanzen. Da sind Abdrücke oder [[Versteinerung|Versteinerungen]] von Tieren. Das hat ihn interessiert.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Leonardo da Vinci als Pionier der Naturbeobachtung 00:32:35|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:32:35]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|M}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|M}}[[Menschheitsentwicklung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „…das hat [[Novalis]], der Dichter […] ausgesprochen in seinen Fragmenten, in dem er gesagt hat, &#039;&#039;die &#039;&#039;&#039;Menschheit&#039;&#039;&#039; ist auf einer Mission. Zur Bildung der Erde ist sie berufen&#039;&#039;.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Mission der Menschheit: Verantwortung für die Erde 00:22:54|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:22:54]]&lt;br /&gt;
[[Mineralogie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] Nikolaus Steno. Aber der hieß eigentlich [[Niels Stensen]], das war ein dänischer Arzt. Und der lebte von 1638 bis 1686. Das sind die Vertreter des 17. Jahrhunderts. […] Das war der Begründer der &#039;&#039;&#039;Mineralogie&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Nikolaus Steno und die Grundlagen der Mineralogie 00:40:02|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:40:02]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Monokultur]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „… dann hat man alles abgeholzt, hat da einen tollen [[Ackerbau]] draufentwickelt, sehr kalkreiche Standorte auch, und binnen kürzester Frist, in den 70er-Jahren des 19. Jahrhunderts schon, &#039;&#039;&#039;Monokulturen&#039;&#039;&#039; angebaut […] Und da kamen die Staubstürme und haben den ganzen Oberboden abgetragen.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Vom Menschen ausgelöste Denudation und Erosion 00:19:05|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:19:05]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|N}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|N}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Novalis]] (Georg Philipp Friedrich von Hardenberg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „…das hat &#039;&#039;&#039;Novalis&#039;&#039;&#039;, der Dichter […] ausgesprochen in seinen Fragmenten, in dem er gesagt hat, &#039;&#039;die [[Menschheitsentwicklung|Menschheit]] ist auf einer Mission. Zur Bildung der Erde ist sie berufen&#039;&#039;.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Mission der Menschheit: Verantwortung für die Erde 00:22:54|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:22:54]]&lt;br /&gt;
[[Nummuliten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Die Cheops-, Schäfrin- und Mykrinos-Pyramide auf Gizeh bei Kairo, oben auf dem Nilrand. Vorher noch die [[Pyramiden|Pyramide]] von Saqqara […] wenn man da hinkommt und guckt sich da die Steine an, dann findet man, dass diese Steine ganz feine, runde, kreisartige Gebilde haben, fast auch wie Spiralen gebildet […] heute weiß man, dass es die sogenannten Nummuliten-Kalke sind. &#039;&#039;&#039;Nummuliten&#039;&#039;&#039; sind [[Protozoen]]. Protozoen sind [[Ur-Tiere|Ur-Tierchen]], sind [[Einzeller]] […] Ur-Formen des lebendigen, des tierischen Lebens.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Ein Blick auf die Geschichte der Geologie 00:27:19|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:27:19]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|O}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|O}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|P}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Protozoen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Die Cheops-, Schäfrin- und Mykrinos-Pyramide auf Gizeh bei Kairo, oben auf dem Nilrand. Vorher noch die [[Pyramiden|Pyramide]] von Saqqara […] wenn man da hinkommt und guckt sich da die Steine an, dann findet man, dass diese Steine ganz feine, runde, kreisartige Gebilde haben, fast auch wie Spiralen gebildet […] heute weiß man, dass es die sogenannten Nummuliten-Kalke sind. [[Nummuliten]] sind &#039;&#039;&#039;Protozoen&#039;&#039;&#039;. Protozoen sind [[Ur-Tiere|Ur-Tierchen]], sind [[Einzeller]] […] Ur-Formen des lebendigen, des tierischen Lebens.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Ein Blick auf die Geschichte der Geologie 00:27:19|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:27:19]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Pyramiden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Die Cheops-, Schäfrin- und Mykrinos-Pyramide auf Gizeh bei Kairo, oben auf dem Nilrand. Vorher noch die &#039;&#039;&#039;Pyramide&#039;&#039;&#039; von Saqqara […] wenn man da hinkommt und guckt sich da die Steine an, dann findet man, dass diese Steine ganz feine, runde, kreisartige Gebilde haben, fast auch wie Spiralen gebildet […] heute weiß man, dass es die sogenannten Nummuliten-Kalke sind. Nummuliten sind [[Protozoen]]. Protozoen sind [[Ur-Tiere|Ur-Tierchen]], sind [[Einzeller]] […] Ur-Formen des lebendigen, des tierischen Lebens.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Ein Blick auf die Geschichte der Geologie 00:27:19|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:27:19]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|Q}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|Q}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|R}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|R}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Francesco Redi]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] &#039;&#039;&#039;Francesco Redi&#039;&#039;&#039;. Der hat […] 1626 bis 1698 gelebt […] bis dato galt strikt, der Lehrsatz von [[Aristoteles]], alles Leben entsteht aus dem [[Schlamm]]. Und dann hat er gesagt, das stimmt doch gar nicht. Da ist eine Welt zusammengebrochen […] jetzt stellt er fest, der Schlamm ist zwar da und drum herum, aber das Lebendige entsteht immer aus einem Keim, aus einem [[Ei]].&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Francesco Redi und die Entstehung des Lebens 00:35:30|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:35:30]]&lt;br /&gt;
* „Also dieser &#039;&#039;&#039;Francesco Redi&#039;&#039;&#039;, man nannte die [[Stablarven]], die er da entdeckt hat […]&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Francesco Redi und die Entstehung des Lebens 00:35:30|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:35:30]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|S}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|S}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Schlamm]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] [[Francesco Redi]]. Der hat […] 1626 bis 1698 gelebt […] bis dato galt strikt, der Lehrsatz von [[Aristoteles]], alles Leben entsteht aus dem &#039;&#039;&#039;Schlamm&#039;&#039;&#039;. Und dann hat er gesagt, das stimmt doch gar nicht. Da ist eine Welt zusammengebrochen […] jetzt stellt er fest, der Schlamm ist zwar da und drum herum, aber das Lebendige entsteht immer aus einem Keim, aus einem [[Ei]].&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Francesco Redi und die Entstehung des Lebens 00:35:30|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:35:30]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Stablarven]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Also dieser [[Francesco Redi]], man nannte die &#039;&#039;&#039;Stablarven&#039;&#039;&#039;, die er da entdeckt hat […]&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Francesco Redi und die Entstehung des Lebens 00:35:30|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:35:30]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stein (siehe [[Gestein]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Niels Stensen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] Nikolaus Steno. Aber der hieß eigentlich &#039;&#039;&#039;Niels Stensen&#039;&#039;&#039;, das war ein dänischer Arzt. Und der lebte von 1638 bis 1686. Das sind die Vertreter des 17. Jahrhunderts. […] Das war der Begründer der [[Mineralogie]].&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Nikolaus Steno und die Grundlagen der Mineralogie 00:40:02|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:40:02]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Versteinerung|Versteinerungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[[Leonardo da Vinci|Leonardo]], der stammte aus Vinci […] da sind auch relativ junge [[Ablagerungen]], kalkschiefriger Art. Und da guckt er plötzlich auf den Boden und hebt die Steine auf […] guckt sie einfach an und sieht, da sind Abdrücke von Pflanzen. Da sind Abdrücke oder &#039;&#039;&#039;Versteinerungen&#039;&#039;&#039; von Tieren. Das hat ihn interessiert.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Leonardo da Vinci als Pionier der Naturbeobachtung 00:32:35|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:32:35]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Vier Elemente]] [nach [[Empedokles]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Erde, Wasser, Luft, Wärme. Das sind die &#039;&#039;&#039;vier&#039;&#039;&#039; klassischen &#039;&#039;&#039;Elemente&#039;&#039;&#039; aus der griechischen Philosophie des [[Empedokles]] … Für ihn waren diese Elemente geistdurchdrungen, also nicht sinnlich wahrnehmbar. Das waren … wirkende [[Idee|Ideen]] … wo sozusagen aus dem Geistigen sich etwas im Physischen konfiguriert, und durch die Durchdringung dieses Geistigen, das formt im Wesentlichen eine [[Landschaft]].&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Landschaft und die vier Elemente des Empedokles 00:09:50|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:09:50]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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[[Wasser]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Keinen [[Gestein|Stein]] gibt es, der nicht ein bisschen &#039;&#039;&#039;Wasser&#039;&#039;&#039; enthielte. Der nicht irgendwie mit dem Wässrigen in Beziehung stünde.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Rolle der Hydrogeologie und das unsichtbare Wasser in der Erdkruste 00:16:18|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:16:18]]&lt;br /&gt;
Wassererosion (siehe [[Erosion]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werdeprozess (siehe [[Entwicklungsgedanke]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Winderosion (siehe [[Erosion]])&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{Artikel unten}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausbildungsbetrieb]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Rudolf Steiner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lehrer]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Transkribiert von Stefan Sylla]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 100%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortragszyklus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dambe</name></author>
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		<id>https://biodyn.wiki/index.php?title=Alterungsprozess&amp;diff=11679</id>
		<title>Alterungsprozess</title>
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		<updated>2026-03-25T10:13:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dambe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Glossar ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# „Alle Böden unterliegen einem &#039;&#039;&#039;[[Alterungsprozess]]&#039;&#039;&#039;. Denn der Ursprung, die ganzen [[Verwitterung]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;svorgänge unserer Böden, geht zurück bis auf die [[Eiszeit|Eiszeiten]] […] Jetzt müssen wir sehen, dass wir diesen Prozess aufhalten, dass wir den abbremsen, diese Alterung […] Und das ist eine Frage der [[Bodenbearbeitung]] und der [[Fruchtfolge]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;düngung.&amp;quot; [[Düngung - 4. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Bodenpflege ein Muss 01:15:17|| Klett, M. Düngung, 4. Folge, 2018, 01:15:17]]&lt;br /&gt;
# „… eine Verwitterungsstufe … führt zu einem &#039;&#039;&#039;Altwerden&#039;&#039;&#039; des Bodens … Diese [[juvenil]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;en Standorte … werden durch die Verwitterung älter … Stoffe werden frei … [[Ton]]-Bildung findet statt … [[basisch]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;e Bestandteile wie Calcium und Magnesium und Kalium … werden ausgewaschen … der Boden entwickelt sich … und zeigt eine stärkere [[Horizontierung]] … das ist das Altwerden des Bodens …&amp;quot; | [[Bodenentwicklung im Jahreslauf - 1. Folge von Manfred Klett, 2018#B-Horizont: Verwitterung - Tonbildung - Altwerden des Bodens 0:25:29|Klett, M. Bodenentwicklung im Jahreslauf, 1. Folge, 2018, 00:25:29]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Artikel unten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Boden]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dambe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://biodyn.wiki/index.php?title=Geologie_-_1._Folge_mit_Manfred_Klett_und_Gunter_Gebhard,_2017&amp;diff=11678</id>
		<title>Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://biodyn.wiki/index.php?title=Geologie_-_1._Folge_mit_Manfred_Klett_und_Gunter_Gebhard,_2017&amp;diff=11678"/>
		<updated>2026-03-25T10:11:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dambe: Glossarbearbeitung 00:35:23&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Geologie - 1. Folge Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8|thumb|[https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8 hier klicken um zum Video zu gelangen]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Manfred Klett|| zurück zu Manfred Klett |]]&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
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|}__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription von Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=109s Einleitung - Verbindung von Geologie und biologisch-dynamischer Landwirtschaft 00:01:49] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So. Also. Ihr seid ja jetzt so überladen mit allem Möglichen, dass ich eigentlich gar nichts mehr sagen brauche, oder? Vollgestopft mit Eindrücken, mit Wissen, überquellend. Da soll noch was rein. Gibt es da noch Platz?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir wollen uns ja mit dem Thema beschäftigen, dass nun, wie es so scheinen mag, ganz abwegig ist zu dem, was eigentlich unser Interessengebiet ist, die Landwirtschaft, das [[Biologisch-dynamische Landwirtschaft|biologisch-dynamische]]. Und da ist es eben doch sehr, sehr miteinander verbunden. Denn wenn man darauf hinschaut, auf den landwirtschaftlichen Betrieb, dann ist der ja, bedeckt der ja einen kleinen Teil der Erdoberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Dottenfelderhof]], eben diese Fläche hier, die ihr ja kennengelernt habt. Und überhaupt jeder landwirtschaftliche Betrieb ist Teil der Erdoberfläche. Und wir betrachten sonst immer nur die Erdoberfläche, das, was gerade eben sinnlich in Erscheinung tritt, den Boden, den wir pflügen, den wir ecken, den wir striegeln. Aber was dann aus diesem Boden heraus wächst, die gesamte Pflanzennatur, die wächst nur deshalb, weil dann noch unter dem Boden Erdentiefen sind und über dem Boden der ganze Kosmos sich ausweitet. Also das muss man immer ins Auge fassen, dass wir es da mit Kräften zu tun haben, die aus dem Umkreis wirken und solchen, die aus den Erdentiefen wirken, und der Boden ist nur, sozusagen, die sinnfällige Haut der Erde. Und nun ist jeder landwirtschaftliche Betrieb ein Glied der umgebenden Landschaft. Die umgebende Landschaft zeigt dieselben Phänomene plus minus, die man hier auch auf dem Hof findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so spricht man ja heute von Landschaften und die haben in aller Regel auch einen Namen, interessanterweise: das kommt aus der Vergangenheit, dass man hier von der &#039;&#039;Wetterau&#039;&#039; spricht. Und wer die &#039;&#039;Wetterau&#039;&#039; mal so ein bisschen kennengelernt hat, das ist so eine richtig typische Ackerbaulandschaft, dann muss man sagen, ja, die hat tatsächlich einen ganz eigenen Charakter. Das ist eine Ur-alte Kulturlandschaft, die schon seit dem dritten vorchristlichen Jahrtausend kultiviert war, von den Bannkeramikern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn man dann einfach ein paar Schritte weiter geht, dann kommt man in den &#039;&#039;Taunus&#039;&#039;. Ein vollständig anderer Landschaftscharakter, Landschaftstypus. Taunusgebirge, und dann der Hintertaunus, wird wieder ganz anders. Und wenn man hier in den &#039;&#039;Vogelsberg&#039;&#039; kommt, hier östlich von uns gelegen, ein vollkommen eigener Landschaftstypus und entsprechend auch die landwirtschaftlichen Betriebe, die man dort findet. Und so ist es, wenn man hinter den Vogelsberg rauskommt, da kommt man in die &#039;&#039;Rhön&#039;&#039;, wiederum ein völlig eigener Landschaftstypus. Und so könnte man jetzt den &#039;&#039;Odenwald&#039;&#039; nennen oder den Südschwarzwald, den Nordschwarzwald, Südvogesen, Nordwogesen, den Pfälzerwald, die Bodenseelandschaft. Oder man könnte in Norddeutschland jetzt die verschiedensten Landschaften nehmen, zum Beispiel Schleswig-Holstein an der Ostküste. Mit den Knicks, ein ganz eigener Landschaftstypus gegenüber West-Holstein, den Sondergebieten und dann wieder den Marschgebieten und so weiter. Die Landschaften haben einen eigenen Charakter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=383s Landschaft und Volksseele 00:06:23] ====&lt;br /&gt;
Und dieser Charakter, das wurde mir zum ersten Mal in meinem Leben deutlich, als ich 17-jährig als Austauschschüler nach England kam. Das war unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg, 1949-50, und da musste ich täglich so zwölf Kilometer mit dem Rad in die Schule fahren und fuhr dann da durch die südenglische Landschaft &#039;&#039;Sussex&#039;&#039; und guckte mir diese Landschaft an. So etwas habe ich noch nie gesehen in meinem Leben, als ich in Süddeutschland aufgewachsen bin. Diese unglaublich ausladenden Baumkronen, diese Buchen, diese dicken Stämme, diese Hecken an den Straßen dahinter, die deutlich gegliederten Landschaften, aber alles spielerisch, keineswegs systematisch. In England gibt es ja keine Systematik in dem Sinne. Das hat mich derart erstaunt. Da habe ich mich umgeguckt, welche Stimmungen in einer solchen Landschaft gewaltet haben. Und da kam es mir vor, wie wenn plötzlich hinter jedem Busch oder jedem Baum irgendeine Gestalt aus den Dramen von Shakespeare hervorkäme, &#039;&#039;Fallstaff&#039;&#039; oder so einer, da hatte man wirklich einen guten Eindruck gehabt. Die ganze englische Volksseele lebt in einer solchen Landschaft, die hat sich irgendwo einen Prägestempel geschaffen. Und ich schaute dann in die englische Poesie und schaute dann auf die Landschaft draußen und sagte, ja, das ist doch eigentlich identisch. Das war damals ein Gefühl, was ich hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kam ich nach Holland. Da habe ich die dortigen Landschaften kennengelernt: völlig flach, weicher. Und da habe ich gesagt, das ist doch typisch holländisch. Also so wie die Holländer sind, so sind auch ihre Landschaften. Und dann kam ich nach Schweden. Und dann wiederum schaute ich in diese schwedischen Landschaften, schaute wie durchlichtet dort die Wälder sind. Wie durchlichtet überhaupt die ganze Landschaft ist, wenn sie nicht gerade dunkel ist im Winter, da ist ja ewig dunkel. Und da habe ich mal die Selma Lagerlöf gelesen und habe mir gesagt: dieselbe Poesie, die aus den Schriften der Selma Lagerlöf einem entgegenkommt, genau diese Poesie findet man in dieser Landschaft. Und so war das für mich dann auch eine Art Studienobjekt geworden, mehr und mehr einfach einen Blick für Landschaften zu entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das empfehle ich sehr. Das ist heute ein Riesen Lapsus, ein Armutszeugnis unserer Zeit, weil wir durch unsere Verkehrsmittel heute derart durch die Landschaften rasen, dass wir gar nicht mehr merken, was die für einen besonderen Charakter haben. Und der ist in Europa einzigartig, wirklich vollkommen einzigartig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der sieht in anderen Ländern, in Südamerika oder in Nordamerika oder in Asien, wohin man kommt, in Afrika, sind die vollkommen anders strukturiert und ganz andere Stimmungen leben da. Also Landschaften haben einen Charakter. Das ist die Frage, woher kommt eigentlich dieser Charakter?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=590s Landschaft und die vier Elemente des Empedokles 00:09:50] ====&lt;br /&gt;
Wenn man zum Beispiel in die Toskana kommt nach Italien oder nach Umbrien kommt in Italien oder sonst wo, Piemont oder wohin auch immer, man merkt, da ist was und man kann es eigentlich nicht richtig greifen. Also die haben einen Charakter. Wenn man jetzt zunächst mal diesen Charakter nur so charakterisiert, dass er im Wesentlichen bestimmt ist, durch das Zusammenwirken der vier Elemente, also Erde, Wasser, Luft, Wärme. Das sind die vier klassischen Elemente aus der griechischen Philosophie des Empedokles. Empedokles hat im 5. Jahrhundert vor Christus gelebt, war Sizilianer eigentlich, also aus der griechischen Kolonie aufgewachsen, da in Südsizilien. Der hat diese Lehre von den vier Elementen am ausführlichsten eigentlich nicht nur dargestellt, philosophisch, sondern auch selber vorgelebt. Für ihn waren diese Elemente geistdurchdrungen, also nicht sinnlich wahrnehmbar. Das waren Ideen, aber eben wirkende Ideen, nicht so wie wir heute denken, das ist eine Idee, was ist denn das schon? Sondern wirksame Ideen, wo sozusagen aus dem Geistigen sich etwas im Physischen konfiguriert, und durch die Durchdringung dieses Geistigen, das formt im Wesentlichen eine Landschaft. Die Durchdringung dieser vier Elemente. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn man nun unter diesen vier Elementen mal diejenigen nimmt, die am allerdeutlichsten eine Landschaft prägen, die Erdennatur, dann ist es gerade das &#039;&#039;erdig-feste&#039;&#039; Element und das &#039;&#039;wässrige&#039;&#039; Element. Und nur über der Erde trifft man dann &#039;&#039;Luft&#039;&#039; und &#039;&#039;Wärme&#039;&#039; so im Wesentlichen an, aber die Erde selber und die Landschaft wird geprägt von &#039;&#039;Erde&#039;&#039; und &#039;&#039;Wasser&#039;&#039;. Und dieses Feld nun, dessen hat sich die Geologie als Wissenschaft angenommen. Gerade dem, was die Festen der Erde eigentlich begründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=744s Geologie und Geomorphologie: Landschaftsgestalt, -Geschichte und -Entwicklung 00:12:24] ====&lt;br /&gt;
Da hat sich zunächst einmal die Geologie als solche angenommen, dem erdig-festen, nämlich der Gesteinswelt. Was bildet die Gesteine? Wie lagern sie? Wie ist überhaupt die ganze Erdkruste durchformt von der Gesteinswelt? Das ist sozusagen das Schwerpunktgebiet der Geologie als solcher. Und dann gibt es hier so ein Buch, Geomorphologie. Die Geomorphologie ist mit der Geologie engstens verbunden, die schildert nämlich die Landschaftsgestalt. Wie ist eine Landschaft gestaltet von Festen, auch vom Wässrigen her, insbesondere vom Wässrigen? Und das ist eigentlich für uns auch das Interessanteste, denn eine Landschaft hat ja eine Gestalt. Der [[Dottenfelderhof]] hat eine bestimmte Gestalt: wir haben da unten das Unterland, das ist Schwemmland ursprünglich. Ich habe das immer als &amp;quot;Holland&amp;quot; bezeichnet. Und dann haben wir ganz da oben, haben wir die Höhen, eine Höhenlage, wo ziemlich bald da drunter auch Gesteine anstehen, das &#039;&#039;Rotliegende&#039;&#039;. Und dazwischen ist so eine Übergangszone, die habe ich immer als &amp;quot;Toskana&amp;quot; bezeichnet, wo die Bäume stehen, die Obstbäume und so. Also es sind drei Landschaftselemente, die sich hier in einer besonderen Weise vereinigen. Und die Ausdruck sind eben der Geomorphae, der Landschaftsgestalt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn man sich damit beschäftigt, also wenn man das nicht nur einfach konstatiert, da gewesen, da gewesen, so ungefähr, hingeguckt und dann war&#039;s es dann auch. Sondern, dass man sich wirklich Fragen daran stellt, wie kommt es, dass hier so eine Ansteigung ist, warum das Tal hier ansteigt. Warum prallt die Nidda in Bad Vilbel an einen Hang an, der ziemlich steil hoch geht? Und warum ist sie verflachend nach der anderen Seite? Wie kommt es, dass hier eine Anhöhe ist oder ein kleiner Berghügel, und hier eben eine Vertalung oder eine Verebnung der Landschaft? Was spricht sich da aus? Und wenn man dem nachgeht, dann trifft man auf die Landschaftsgeschichte. Das erweckt Fragen, wie hat sich jetzt diese Gestalt an diesem Ort über die Zeiten hinweg so gebildet und nicht anders. Da knüpfen sich Fragen, und dann stellt man Fragen nach der Landschaftsgeschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn man solche Fragen hat, dann ist es nicht weit, dass einem der Entwicklungsgedanke aus den Landschaften förmlich ins Gesicht springt. Dass man den Entwicklungsgedanken aus der Natur sozusagen nicht nur jetzt bei der Pflanze studieren kann, nicht nur, von mir aus beim Tier, in der Embryologie, sondern in der Landschaftsgestalt selber. Wenn man nur fragt, wie hat sich diese besondere Landschaftsgestalt unserer Umgebung hier entwickelt, daran knüpfen sich solche Fragen, die einen in den Entwicklungsgedanken mitten hineinführen. Da hat sich was entwickelt, auch die Landschaftsgestalt hat sich entwickelt. Die ist nicht immer so gewesen, sondern hat sich erst in dieser besonderen Weise herausgebildet. Das ist die Geomorphologie. Das ist ein zweites Gebiet der Geologie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=978s Die Rolle der Hydrogeologie und das unsichtbare Wasser in der Erdkruste 00:16:18] ====&lt;br /&gt;
Und ein drittes ist die Hydrogeologie. Das betrifft das ganze Gebiet der Gewässer, also Quellen, Quellhorizonte, Rinnsale, die sich zu Bächen vereinigen, Bäche, die sich zu Flüssen vereinigen und schließlich in Seen münden und aus den Seen dann als Ströme ins Meer strömen. Das ist das eine Feld, das sichtbare Feld. Dass da an der Erdoberfläche da diese Wässrigkeit in Verbindung mit den geologischen Verhältnissen in einem besonderen Verhältnis steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber dann gibt es eben eine Hydrogeologie, die man gar nicht sieht. Das ist das, was die Gründe sind, dass eine Quelle überhaupt in Erscheinung tritt, oder ein Wasserlauf überhaupt fließt. Wo kommt denn das Wasser her? Da wird man verwiesen auf die Grundwasserströme und verwiesen auf hydrogeologische Verhältnisse des Untergrundes, die ungeheuer kompliziert sein können, sehr unterschiedlich sein können. Und die bedingen eben, dass zunächst einmal das wässrige Element die äußerste Erdkruste insgesamt durchdringt. Das ist eins mit der Erdkruste. Keinen Stein gibt es, der nicht ein bisschen Wasser enthielte. Der nicht irgendwie mit dem Wässrigen in Beziehung stünde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=1079s Der Einfluss des Menschen auf die Landschaft 00:17:59] ====&lt;br /&gt;
So, und jetzt haben wir also drei Gebiete. Die Geologie, die Hydrogeologie und die Geomorphologie. Jetzt kommt noch ein Viertes hinzu, was landschaftsbildend ist. Das habe ich schon eingangs ein bisschen erwähnt, das ist die Hand des Menschen. Man hält es eigentlich gar nicht für möglich, wie doch seit Ur-ur-urzeiten der Mensch aus seiner Wesenheit heraus verwandelnd, verändernd auf die Erde gewirkt hat. Und heute tritt es übermächtig in Erscheinung darin, dass wir derart eingreifen, nicht nur in die Pflanzenwelt und die Tierwelt, sondern in die Erdenwelt, im höchsten Grade zerstörend. Es hat sich im 20. Jahrhundert vorbereitet, aber heute hat es Riesendimensionen angenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=1145s Vom Menschen ausgelöste Denudation und Erosion 00:19:05] =====&lt;br /&gt;
Es war insbesondere die sogenannte &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Denudation&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; und die sogenannte &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Erosion&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;. Denudation heißt, dass man &#039;&#039;&#039;am falschen Ort den Boden so bearbeitet hat&#039;&#039;&#039;, dass durch Staubstürme das ganze Erdreich abgetragen worden ist. Das haben die Amerikaner am besten gekonnt, bis zum heutigen Tag. Kentucky, ein Staat in Amerika, war einstmals der fruchtbarste Standort überhaupt in den Anfängen der Kolonisation. Und das Land des grünen Rohrs hat man das auch genannt. Und dann hat man alles abgeholzt, hat da einen tollen Ackerbau draufentwickelt, sehr kalkreiche Standorte auch, und binnen kürzester Frist, in den 70er-Jahren des 19. Jahrhunderts schon, Monokulturen angebaut, Weizen, Weizen, Weizen, der Mais war noch nicht so aktuell. Und da kamen die Staubstürme und haben den ganzen Oberboden abgetragen. Heute sind es zum Teil ganz arme Standorte geworden, nur durch Winderosion. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und mir ist es so begegnet, in Nord Dakota. Das ist ein Staat, also Süd Dakota, Nord Dakota, liegt oben an der kanadischen Grenze, geht über nach Saskatchewan. Das sind alles schwarze Erdböden, die hat man alle umgepflügt, das war ursprünglich Prairie. Und da kam ich zu einem Bauern, der hatte ein ganz schwarzes Gesicht und da waren nur so helle Streifen drin, das waren die Schweißperlen, die über das Gesicht gelaufen sind und die Tränen, die ihm kamen, wenn er gesehen hat, wie der Wind die ganze schwarze Erde wegweht. Also mit einer Geschwindigkeit geht das vor sich, das glaubt man nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnlich ist es mir in Brasilien gegangen. In Brasilien weniger die Winderosion als vielmehr die Wassererosion. Brasilien ist ein Land, sehr regenreich, nicht in allen Gegenden, aber doch ganz wesentlich, einen großen Teil des Amazonas. Also sehr starke Regen unter Umständen und sehr konzentriert im Jahreslauf. Es gibt die Trockenzeiten und die Regenzeiten. Und da hat man dann die Monokultur, sagen wir mal, Zuckerrohr oder sowas, und gerade der Zuckerrohr verhält sich sehr ähnlich wie der Mais, der das Wasser sammelt über die Blätter, und dann am Stängel runterlaufen lässt. Am Fuß der Pflanze und vom Fuß der Pflanze bildet sich ein kleines Rinnsal. Und das ist der Anfang einer Erosion. Und am Ende von vielleicht 200, 300 oder 1000 Hektar Zuckerrohr ist dann plötzlich ein Bachlauf geworden mit einer Erosionsrinne von zwei Meter Tiefe. Das geht so rasend schnell!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Mensch hat da in einem hohen Grade heute, durch seine modernen Technologien und eben Monokultur und alles das, so eingewirkt, dass man berechnet wie von Jahr zu Jahr die kultivierbare Fläche auf der Erde rasend abnimmt. Aber er macht etwas anderes. Und das ist ja gerade der Punkt, wo wir heute stehen, dass wir wirklich ein neues Verhältnis zur Erde entwickeln müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=1374s Die Mission der Menschheit: Verantwortung für die Erde 00:22:54] ====&lt;br /&gt;
Und dass der Mensch heute aufgerufen ist, dasjenige, was einstmals von Natur aus landschaftsbildend und landschaftsgestaltend war über unendliche Zeiträume hinweg, dass wir heute an die Stelle getreten sind. Wir bewegen heute ganze Landschaften. Wir bauen da so ganze Berge ab mit Steinbrüchen, oder wo Eisenerz gewonnen wird. Wir haben ganze Berge hier oder Braunkohleabbau ist eines der besten Beispiele. Da werden ja ganze Landschaften total bis zu Tiefen von 30, 40 Metern rumgewühlt und so weiter. Aber wir haben eben daran, gerade dass wir sozusagen den Todesprozess, der allgemein die Erde angeht, denn alles was sich formt und gestaltet und so weiter, ist auch schon erstorben, dass wir diesen Prozess nur noch impulsieren und weiter stimulieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und angesichts dessen können wir erwachen, dass wir eigentlich eine Mission haben. Und das hat Novalis, der Dichter Novalis, ich komme nachher nochmal kurz auf ihn zurück, hat es ausgesprochen in seinen Fragmenten, in dem er gesagt hat, &#039;&#039;die Menschheit ist auf einer Mission. Zur Bildung der Erde ist sie berufen&#039;&#039;. Ein wunderbarer Ausdruck: &#039;&#039;zur Bildung der Erde ist sie berufen&#039;&#039;. Also sie muss fortan, wo wir heute diese ungeheuren Fähigkeiten haben einzugreifen in die Erde, müssen wir in uns die Fähigkeit auch entwickeln, jetzt aus höheren Gesichtspunkten heraus, wirklich an der Bildung der Erde zu wirken in die Zukunft. Und Novalis war ein Zeitgenosse Goethes, die haben damals das kommen sehen, wie man in Zukunft mit der Erde umgeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so stehen wir wirklich vor der Frage, was ist eigentlich unsere Mission? Und wenn man diese Frage mal so stellt, dann kommt man sofort auf den bio-dynamischen Landbau. Man merkt, dass wir die Möglichkeit haben in der Landwirtschaft so einzuwirken auf die irdischen Verhältnisse durch unsere Tätigkeit, durch unsere Arbeit, durch unsere Ideen, die wir haben, dass wir sozusagen das, was vorher vorgebildet war, evolutiv über lange Zeiträume hinweg, dass wir das erkennen und aus der Erkenntnis jetzt weiterführen in die Zukunft. Der Mensch schaltet sich ein in diesen ganzen Werdeprozess, in den Entwicklungsgedanken, in die Zukunft, indem er das alles erkennt, was er heute kaputt macht. Also das ist zunächst mal eine Veranlassung. Wenn man dem Tod sich wirklich bewusst wird, dann kann man daran wachsen und kann daran neue Ideen entwickeln, wie es eigentlich sein müsste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es gibt keine Entwicklung ohne Tod. Leben und Tod, das sind die beiden Grundsäulen jeder Entwicklung. Stirb und Werde, das Stirb und Werde. Und so sind wir eigentlich aufgefordert angesichts dessen, was geworden ist, und das sagt uns die Geologie, das sagt uns die Geomorphologie und die Hydrogeologie, sagt uns das, was durch die langen Zeiträume der Vergangenheit geworden ist, wo der Mensch nur quasi den Boden gefunden hat für seine eigene Entwicklung hier auf Erden. Dass wir jetzt das alles erkennen, was die Welt vor uns ausbreitet und daraus Ideen in uns wachrufen, die uns in unserer täglichen Arbeit anleiten. Wir sind auf einer Mission, das kann man wirklich sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=1639s Ein Blick auf die Geschichte der Geologie 00:27:19] ===&lt;br /&gt;
Nun, das war jetzt nur eine kleine Einleitung und ich möchte den heutigen Vormittag noch darauf verwenden, jetzt einmal den Blick auf die Geschichte der Geologie zu lenken. Weil das eigentlich ein sehr interessantes Kapitel ist, wie überhaupt erst das Bewusstsein der Menschen aufmerksam geworden ist auf das, was die irdische Grundlage hier auf Erden ist. Das ist ganz, ganz jung! Die Geologie als Wissenschaft hat sich im Wesentlichen erst seit dem 19. Jahrhundert entwickelt. Und wenn wir jetzt zurückschauen nochmal in die Menschheitsvergangenheit, dann wundert man sich eigentlich immer, dass zum Beispiel die Griechen, die alten Griechen vorchristlicher Zeit oder die alten Ägypter, dass die nicht irgendwie schon eine Art Verständnis von Geologie gehabt hätten. Nichts, gar nichts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte mal ein Beispiel nennen aus der alten ägyptischen Kultur, dass aus dem Jahre 2750 die ersten Pyramiden gebaut worden sind. Die Cheops-, Schäfrin- und Mykrinos-Pyramide auf Gizeh bei Kairo, oben auf dem Nilrand. Vorher noch die Pyramide von Saqqara, die ist noch älter, das ist eine Stufenpyramide. Und wenn man da hinkommt und guckt sich da die Steine an, dann findet man, dass diese Steine ganz feine, runde, kreisartige Gebilde haben, fast auch wie Spiralen gebildet, eins am anderen. Und da müsste man doch aufmerksam werden, als Ägypter, wo die angefangen haben die Steine zu kloppen, was das für ein komischer Stein ist, wo diese lauter kleinen, runden Kreise sind. Und heute weiß man, dass es die sogenannten Nummuliten-Kalke sind. Nummuliten sind Protozoen. Protozoen sind Ur-Tierchen, sind Einzeller. Einzeller, also die Ur-Ur-Ur-Formen des lebendigen, des tierischen Lebens, wobei man nicht sagen kann, das wäre ein Tier gewesen, da könnte ich auch genausogut sagen, es wäre ein pflanzliches Gebilde gewesen. Ein &#039;&#039;Pflanzentier&#039;&#039;, könnte man sagen. So sind diese Kalke aufgebaut. Kein Mensch in dem alten Ägypten sah sich veranlasst, so hinzugucken, dass er gesagt hat, ja da ist ja ein Stein und da sind pflanzentierische Gebilde drin. Das lebte gar nicht als Frage. Da muss man sich mal hineinversetzen. Die haben eine unglaubliche Kunst geschafft, ein unglaubliches Wissen gehabt in Bezug auf den Kosmos. Aber was die Erde da produziert hat, das interessierte gar nicht. Die haben diese Blöcke von 1,20 m x 1,20 m, 3 Tonnen schwer, haben sie von riesiegen Steinbrüchen von der anderen Seite des Nils gebrochen und dann über den Nil rüber gebracht, auf die andere Seite da oben rauf geschafft und damit die Pyramiden gebaut. Aber keine Frage, wie es da angeknüpft hat. Und so nicht bei den Griechen. Und so nicht bei den Römern. Und so nicht das ganze Mittelalter durch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die haben ja die mittelalterlichen Kirchen alle aus Sedimentgesteinen gebaut, in aller Regel nicht aus Granit, aus Urgesteinen, sondern aus Sedimentgesteinen. Und da waren überall Versteinerungen drin. Aber das war keine Veranlassung, auch für den mittelalterlichen Menschen, der ja viel weiter bewusstseinsmäßig vorangeschritten war, daran eine Frage zu knüpfen. Und es musste eben erst eine Schwelle überschritten werden. Das ist die Neuzeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=1905s Der Beginn eines neuen Bewusstseins in der früheren Neuzeit 00:31:45] ====&lt;br /&gt;
Und sie glauben, ihr glaubt gar nicht, was das für eine Schwelle war und ist, bis zum heutigen Tag ist. Wo plötzlich ein vollkommen neues Bewusstsein die Menschen ergreift, nämlich hinzugucken, punktuell hinzuschauen auf die Welt. Was finde ich da vor? Welche Pflanze ist das? Welches Gestein ist das? Was ist das für ein Tier? Gab es vorher nicht. Natürlich hat man Namen für den Löwen gehabt und für den Elefanten und alles das. Klar, man hat es als gegeben hingenommen. Das gehörte zum gesamten Weltbild ungetrennt dazu. Aber jetzt tritt man plötzlich der Natur gegenüber und stellt Fragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=1955s Leonardo da Vinci als Pionier der Naturbeobachtung 00:32:35] =====&lt;br /&gt;
Und der erste, den ich hier nennen möchte, das ist Leonardo da Vinci. Ich möchte die einfach mal anschreiben. Das sind die großen. Leonardo da Vinci. 1452 bis 1519. Ich schreibe mal auch die Jahreszahlen hin, weil es einfach wichtig ist, dass man mal sieht, wie das durch die Jahrhunderte jetzt in einer ganz spezifischen Weise ist. Dieser Leonardo, der ja eigentlich ein Künstler war, ein Maler, aber zugleich ein unglaublicher Technologe, der ja die ersten großen technischen Erfindungen gemacht hat im [?], die Belagerung von Städten und so weiter. Dieser Leonardo, der stammte aus Vinci, daher der Name. Das ist ein bisschen nördlich von Florenz in den Bergen, und das sind auch relativ junge Ablagerungen, kalkschiefriger Art. Und da guckt er plötzlich auf den Boden und hebt die Steine auf und nimmt sie in die Hand und guckt sie an. Nicht, dass er sie kloppt wie vorher, die alle wunderschön gestaltet haben, sondern er guckt sie einfach an und sieht, da sind Abdrücke von Pflanzen. Da sind Abdrücke oder Versteinerungen von Tieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hat ihn interessiert. Das war für ihn plötzlich die Frage, was ist das eigentlich? Und er hatte schon einzelne derartige Petrifakte, wie man sie nennt, also Fossilien, die hat er schon angefangen zu unterscheiden.   Aber es knüpfte sich kein Entwicklungsgedanke daran. Es knüpfte sich kein Gedanke daran, dass dieses Gestein hier einstmals lebendig war und diese Pflanzen und Tiere hervorgebracht hat. Also der Entwicklungsgedanke war noch so jung, den gab es vorher gar nicht, den kannten die Ägypter nicht, die Griechen nicht. Er guckte jetzt diese Steine an und sieht, da sind also pflanzliche und tierische Wesen, irgendwo versteinert drin, aber der Gedanke, dass das ein Leben war unter ganz anderen Umständen in früheren Zeiten, der knüpfte sich noch nicht daran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=2130s Francesco Redi und die Entstehung des Lebens 00:35:30] =====&lt;br /&gt;
Und dann kommt eine weitere Gestalt, das ist der Francesco Redi. Der hat dann ein Jahrhundert später, also 15. bis 16. Jahrhundert, 1626 bis 1698 gelebt. Also Leonardo war 14. bis 15. Jahrhundert und jetzt im 16. Jahrhundert tauchte so ein Kerl auf in Italien, Arzt von Haus aus, und Schriftsteller. Damals, wenn man krank war, wurde man zur Ader gelassen. Und wie wurde man da zur Ader gelassen, wenn man Lungenentzündung hatte oder sowas? Dann hat man Leberegel genommen. Und die Leberegel, die fanden sich im Schlamm irgendwo, so im Wässrigen, schreckliche Dinger. Und die haben dann das Blut rausgesaugt aus dem Körper. Und dieser Arzt nun, der sagt, wo kommen die Leberegel eigentlich her? Und dann wühlt er da im Schlamm rum und sieht, dass es da Stablarven gab, Stabwürmer vom Leberegel. Und dann hat er gesagt, die kommen also aus diesen Larven, die verwandeln sich zu Leberegeln. Und dann hat er gesagt, wo kommen die Larven her? Und dann hat er Eier entdeckt, im Schlamm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war wie eine Offenbarung, eine menschheitliche Offenbarung. Weil nämlich bis dato galt strikt, der Lehrsatz von Aristoteles, alles Leben entsteht aus dem Schlamm. Und dann hat er gesagt, das stimmt doch gar nicht. Da ist eine Welt zusammengebrochen damals. Eine Weltanschauung, die über Jahrhunderte Gewalt hatte von Aristoteles her. Alles Lebendige entsteht aus dem Schlamm. Und jetzt stellt er fest, der Schlamm ist zwar da und drum herum, aber das Lebendige entsteht immer aus einem Keim, aus einem Ei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Sie müssen sich mal vorstellen, was das für eine Bewusstseinsveränderung war. Der hat natürlich den Aristoteles, wenn man das heute richtig verstehen will, total falsch verstanden. Jetzt ist eine Bewusstseinshaltung entstanden, dass die Menschen genau hingeguckt haben, wie das eine sich aus dem anderen entwickelt. Das hat man vorher gar nicht gemacht. Sondern hat sich immer auf Aristoteles berufen. Und man hat jetzt plötzlich Aristoteles in Frage gestellt, weil man den Schlamm anders gedeutet hat als Aristoteles. Der Schlamm ist nur die äußere Bedingung, dass sich hier etwas aus einem Ei über Larve bis zum fertigen Imago, also dem Leberegel, entwickelt. Und Aristoteles hat einen ganz anderen Begriff von Schlamm gehabt. Der hat so einen Begriff von Schlamm gehabt, wie man in der Geheimwissenschaft lesen kann, in der alten Mondentwicklung. Also ein Begriff von Schlamm, das heißt, dass alles aus dem Chaos entsteht, aus dem noch Ungeordneten sich Ordnung bildet. Das ist ein ganz anderer Begriff von Schlamm, das Chaotische, was dem anhaftet. Und die haben das jetzt sinnlich fixiert in dem, was sie als Schlamm bezeichnet haben, und daraus geht auch nichts Lebendiges hervor. Also dieser Francesco Redi, man nannte die Stablarven, die er da entdeckt hat, die Redien, auch heute noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=2402s Nikolaus Steno und die Grundlagen der Mineralogie 00:40:02] =====&lt;br /&gt;
Und dann gab es einen zweiten Arzt jener Zeit, den ich auch noch erwähnen will, der große Bedeutung hat für die ganzen Entwicklungsgedanken, für die Geologie. Das ist Nikolaus Steno. Aber der hieß eigentlich Niels Stensen, das war ein dänischer Arzt. Und der lebte von 1638 bis 1686. Das sind die Vertreter des 17. Jahrhunderts. Und was hat dieser Steno gemacht? Der hat auch als Arzt natürlich Forschung getrieben und hat dann Messungen der mineralischen Welt vorgenommen und hat dann Kristalle vermessen und hat festgestellt, dass bei einem solchen Kristall, also das ist ein Kalkspat hier, das ist ein typischer Rhomboeder. Man unterscheidet den Kubus, das ist ein Kubus, das ist ein Pyrit hier. Das ist ein Kubus und wenn ein Kubus gekippt ist, dann entsteht ein Rhomboeder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann hat er die Kristallflächen vermessen und hat festgestellt, dass dieser Winkel hier zwischen diesen beiden Kristallflächen, dass der bei gleicher mineralischer Zusammensetzung konstant ist. Die Winkelkonstanz der Kristalle gleicher Zusammensetzung, die geht auf Steno zurück. Das war der Begründer der Mineralogie. Also dazu muss man so ein Kristall in die Hand nehmen und muss dann gucken. Ich stehe hier und da ist der Kristall, da habe ich Fragen. Jetzt fange ich an zu messen. Ich messe die Winkel und stelle plötzlich fest, dieser Kristall, der hat dessen Winkel hier, alle Winkel sind konstant bei gleicher Zusammensetzung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder ein anderes Beispiel, das sind hier also Pyrite. Man kann ja nur staunen, wenn man sowas sieht. Ohne Staunen geht sowieso nichts. Hier sind diese Würfel. Da sieht man auch, die Winkelkonstanz beträgt hier 90 Grad.  Die Winkelkonstanz beim Würfel beträgt 90 Grad. Hier beim Kalkspat sind es entsprechend weniger. Ich weiß jetzt nicht auswendig, aber das sind über 45 Grad. Irgendwo was dazwischen. Und beim Feldspat, das ist auch ein Rhomboeder, wie wir noch sehen werden. Feldspäte, die haben ein bisschen einen anderen Winkel, aber konstant. Alle Feldspäte haben den gleichen Winkel, wie der Kalkspat hier ein anderer. Und so haben alle Kristalle ganz charakteristische, von der Zusammensetzung abhängige Winkel, Kristallwinkel. Die spielen in der Mineralogie eine ganz große Rolle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also auch wieder ein Mensch, der auf etwas aufmerksam geworden ist. Ein Arzt, meistens waren es Ärzte. Und wurden dann zum Begründer einer Wissenschaft der Mineralogie. Steno.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=2640s Das 18. Jahrhundert: Die Ära der Aufklärung und des Sammelns 00:44:00] ====&lt;br /&gt;
Und dann treten wir ein ins 18. Jahrhundert. Das 18. Jahrhundert ist charakterisiert dadurch, dass die Menschen fast besessen geworden sind, in Bezug auf das, was die Natur eigentlich an Geheimnissen birgt. Da ist jeder, der noch ein bisschen was auf sich gehalten hat, also alle Dorfschullehrer und Pfarrer, und in den Dörfern sind rausgerannt, auf die Äcker und in den Wald und überall, haben Pflanzen genommen, haben Herbarien angelegt, haben die Tiere, Tierwelt studiert, die Schmetterlingsforscher, die Insektenforscher. Also Riesensammlungen unvorstellbarer Art, die vielfach heute in den Museen zu sehen sind. Man hat gesammelt, gesammelt, gesammelt, gesammelt. Das 18. Jahrhundert ist das Jahrhundert der &#039;&#039;Aufklärung&#039;&#039;. Die Menschheit hat sich aufgeklärt, nicht über sich selbst, sondern über was die Natur alles an Fülle von Erscheinungen birgt. Dann entstanden auch die großen Gesteinssammlungen dieser Zeit. Was wir auf den Äckern gefunden haben, in Steinbrüchen, die da überall natürlich waren. Man hat gesucht und gesucht. Man hat es einfach nur mal gesammelt und nebeneinander gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=2732s Karl von Linné und die Systematisierung der Natur 00:45:32] =====&lt;br /&gt;
Und da gibt es jetzt wieder eine Gestalt, das ist Karl von Linné. Linné. Und dieser Linné, genau in diesem Jahr 1707 ist er geboren. 1707 bis 1775 ungefähr hat er gelebt. Karl von Linné, habt ihr von dem schon mal was gehört? Also der große Pflanzensystematiker. Der hat nämlich jetzt all dieses, was man da an Fülle plötzlich gesammelt und dessen man bewusst geworden ist, das hat er jetzt systematisiert. Und zwar, eine Wissenschaft fängt immer dann an, wenn man was systematisiert. Und er hat es systematisiert nach den Blüten, nach dem Aufbau der Blüten. Die ganze Pflanzensystematik baut auf dem Bau der Blüten auf. Und das hat er gemacht. Er war Professor in Uppsala in Schweden. Und mit einer unglaublichen Lebensleistung hat er die gesamte Pflanzenwelt der Welt, weitgehend, soweit sie bekannt war, der damaligen Zeit, hat er systematisiert, und mit einem lateinischen Namen versehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so auch die Tierwelt. Goethe, wenn er auf Reisen war, der hatte in der Tasche, seiner Reisetasche, das Kompendium von Linné drinstecken. Da hat er Pflanzen studiert und so weiter. Dann hat er immer den Linné rausgezogen und hat mal gesagt, wie ist jetzt diese Pflanzenart systematisch einzuordnen. Also der prägt quasi das ganze 18. Jahrhundert, aber jetzt rein durch eine Systematik der Blütenunterschiede der Pflanzen. Und wie gesagt, in der Zeit wurden dann auch die großen Gesteinssammlungen angelegt, sodass die Geologie jetzt so langsam das Bewusstsein der Menschen ergriffen hat. Die Gesteinswelt, hat man festgestellt, die ist ja mindestens so vielfältig wie die Pflanzenwelt selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=2883s Gottlieb Werner und die empirische Geologie 00:48:03] =====&lt;br /&gt;
Und dann gab es nun, in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts, gab es nun einen neuen Aufbruch. Da taucht jetzt so eine Gestalt auf, wie Gottlieb Werner. Der steht heute noch nicht mal in den Lexika drin, dieser Mensch. Er ist der Begründer eigentlich der Geologie vom rein empirischen Standpunkt aus. 1749 bis 1815.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Gottlieb Werner, der war Professor in Freiberg im Harz, also an der dortigen Bergbauschule. Und ein unglaublicher Kenner der Gesteinswelt. Empirisch, das heißt, rein durch die Sinnesanschauungen hat er sozusagen die ganzen ungeheuren Fülle an verschiedenen Erzen, an verschiedenen Mineralien usw. studiert, und er war befreundet mit Goethe. Und Goethe war ja nun an allem interessiert, und so eben auch an der Geologie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=2975s Johann Wolfgang von Goethe 00:49:35] =====&lt;br /&gt;
Und man könnte sagen, den Geologen in Goethe muss man entdecken. Aber der hat sich Zeit seines Lebens mit Geologie befasst. Intensiv. Hat mit allen Zeitgenossen, die auf diesem Felde was zu sagen hatten, so insbesondere der Werner, hat er korrespondiert, hat sich mit denen auseinandergesetzt, mit den Theorien, mit allen. Und Goethe selbst hat eine Gesteinssammlung besessen von 18.000 Handstücken. 18.000 Handstücke. Handstücke nennt man ein typisches Exemplar einer bestimmten Gesteinsbildung. Also spezifische Handstücke, nicht irgendwo von einem und demselben, dasselbe nochmal, sondern Handstücke, ganz spezifische Fundstücke und zwar von der ganzen Welt. Er hat noch 1832 in seinem Todesjahr, Goethe, hat noch eine Bestellung aufgegeben für ein spezifisches Zinnerz aus Cornwall in England, was er für seine Sammlung dringend brauchte. Er hatte verschiedene Zinnerze von anderen Herkünften. Ihn interessierten vor allen Dingen auch die Herkünfte. Wo kommen diese Gesteine her? Wo findet sich gerade diese besondere Ausprägung? Die hat er ja alle studiert. Riesenschubladen hat er, das kann man aufziehen, und da finden sich wohlgeordnet diese Gesteine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, ich schreibe nur nochmal Goethe hin, Johann Wolfgang Goethe, der ist aus der Geologie gar nicht wegzudenken, 1749, wie Werner, bis 1832. So, und dieser Goethe, der war auch stark empirisch orientiert, also hat geguckt, wo findet sich was, wie hat sich hier der Fels ausgestaltet, wie dort, usw. Es ging ihm immer darum, um den Zusammenhang, in dem ein Gestein erscheint. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er hatte ja auch Riesenexkursionen gemacht, auch mit Gesteinskundigen, im Fichtelgebirge, im heutigen Tschechien, also von Karlsbad aus, in Italien, wo er hinkam hat er die Steine aufgelesen und angeguckt, wie der Leonardo, aber er hat sie schon intensiver, sozusagen in einen Entwicklungszusammenhang gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=3143s Neptunisten und Plutonisten 00:52:23] =====&lt;br /&gt;
Das 18. Jahrhundert war geprägt von zwei Theorien. Die Theorie der &#039;&#039;Neptunisten&#039;&#039;, der gehörte auch Gottlieb Werner an, der war eigentlich der Begründer, Mitbegründer, der Neptunisten, die haben gesagt, alles ist aus dem Wasser entstanden. Und haben sich auf Thales berufen, den griechischen Philosophen, ein Vorsokratiker aus dem sechsten vorchristlichen Jahrhundert, Thales. Alles ist aus dem Wasser entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dem gegenüber standen die &#039;&#039;Plutonisten&#039;&#039;, die haben gesagt, alles ist aus dem Feuer entstanden. Und die haben sich berufen auf Heraklit, den großen Geist, der in Ephesus lebte, ein feuriger Geist war das eben auch, und auf den haben die sich also berufen. Und das war eine richtige Streiterei, eine kräftige wissenschaftliche Auseinandersetzung, weil plötzlich in dieser Zeit, der Mitte des 18. Jahrhunderts, in allen Menschen so etwas regsam wurde wie der Entwicklungsgedanke. Sie fragten, wie ist das entstanden? Wo kommt es her? Aus dem Wasser? Aus dem Feuer? Die kommen doch nicht aus der Erde einfach nur so, da muss doch irgendwas vorausgegangen sein. Und der Francesco Redi hat gesagt, es ist aus dem Schlamm, wie der Aristoteles es selbst formuliert hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=3232s Deutscher Idealismus: Gottfried Ephraim Lessing 00:53:52] =====&lt;br /&gt;
Also man merkt, überall regte sich etwas, und Goethe war nun der Mittelpunkt, in gewissem Sinne, in Bezug auf das, was da aufbrach. Man könnte da viele andere Geister nennen, zum Beispiel Lessing. Also man muss sich einfach mal mit dem deutschen Idealismus befassen, um mal dahinter zu leuchten, was eigentlich menschheitsgeschichtlich da vor sich gegangen ist. Lessing, Gottfried Ephraim Lessing, der hat am Ende seines Lebens einen Aufsatz geschrieben, der heißt &amp;quot;Die Erziehung des Menschengeschlechts&amp;quot;. Den muss man einfach mal gelesen haben, das ist ein Stück Weltliteratur. Und da schildert er nun ganz zuletzt den Reinkarnationsgedanken. Dass der Mensch notwendigerweise, er leitet das ab, also naturwissenschaftlich gesehen, dass der Mensch gar nicht nur einmal auf der Erde sein kann, sondern dass er in wiederholten Malen auf Erden lebt. Der Begründer des Reinkarnationsgedankens in dieser Form ist Lessing.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=3305s Goethes wissenschaftliche Haltung zur Geologie 00:55:05] =====&lt;br /&gt;
Aber es gab noch andere, die in diese Richtung gedacht haben. Goethe ganz und gar. Nur das hat Goethe in seinen ganzen Schriften so verborgen. Aber nehmen Sie mal das Gedicht &amp;quot;Der Gesang der Geister über den Wassern&amp;quot; von Goethe. Da formuliert er den Reinkarnationsgedanken also wunderbar, einzigartig, einzigartig, &amp;quot;Der Gesang der Geister über den Wassern&amp;quot;. Also Goethe neigte jetzt in gewissem Sinne zum Neptunismus. Und Gottlieb Werner, der der Begründer des Neptunismus ist, aber er hatte dann doch wieder Vorbehalte. Und so, er war immer irgendwo abwägend, sind es mehr die Plutonisten, sind es mehr die Neptunisten. Und er ist dann selber sozusagen der große geologische Forscher geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da wollte ich Ihnen jetzt mal doch was vorlesen. Er schreibt nämlich da einmal an die Frau von Stein von Ilmenau. Er hat ja in Ilmenau das Bergwerk wieder neu in Gang gesetzt. Damals als Minister in Weimar. Goethe war ja Minister des Herzogs, und hatte die Aufgabe, jetzt diese Bergwerke wieder in Gang zu setzen, um die wirtschaftliche Lage des Herzogtums zu verbessern. Und wurde dann dadurch eigentlich immer intensiver interessiert an der Gesteinswelt. Und da schreibt er nun, das war auf einer Harzreise, ... Moment mal. Er schreibt von Ilmenau aus in den Briefen. Da möchte ich mal nur ein paar Zeilen vorlesen.&amp;lt;blockquote&amp;gt;Da sagt er, wir sind auf die Gipfel gestiegen. Also auf den Harz damals. Harz ist ein Granitkegel. Wir sind auf die hohen Gipfel gestiegen und in die Tiefen der Erde eingekrochen. Die Bergwerke. Da gab es eine große Höhle, die von Menschenhand entstanden ist, auch durch Abbau. Und in die Tiefen der Erde eingekrochen und mögten gar zu gern der großen, formenden Hand nächste Spuren entdecken. Der großen, formenden Hand nächste Spuren entdecken. Es kommt gewiss noch ein Mensch, der darüber klar sieht, wir wollen ihm vorarbeiten. Wir haben recht schöne, große Sachen entdeckt, die der Seele einen Schwung geben und sie in der Wahrheit ausweiten. &amp;lt;/blockquote&amp;gt;Das ist Goethe. Goethes Naturforscher der Art. Es ging ihm nie darum, so einfach Erkenntnisse intellektuell anzurufen. Wie steht ein Mensch seelisch, geistig zu dem, was er da wahrnimmt, was er da entdeckt. Wir sind auf die Höhen gestiegen und in die Tiefen der Erde eingekrochen. Das ist ein Urmotiv Goethes, dass er immer im Vergleich lebt. Wie stellt sich die Erde dar auf einer Anhöhe, wo man die Weiten schauen kann und wie verengt sie sich, wenn man da in einem Bergwerk unten drin ist. Da hat er nicht nur die Steinswelt angeschaut, sondern er hat es innerlich erlebt. Er kannte den ganzen Zusammenhang, sich vergegenwärtigt, seelisch, geistig. Und daraus haben sich überhaupt seine tieferen Einsichten herauskristallisiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diesen Satz kann ich auswendig, ich brauche eigentlich nicht das Buch, weil es einfach so etwas Wunderbares ist. Weil darin sich ausdrückt, wie in Goethe der Entwicklungsgedanke auflebte. Wo er sagt, &#039;&#039;gewiss wird jemand kommen, der da klar sieht, wir wollen ihm vorarbeiten&#039;&#039;. Das ist eine wissenschaftliche Haltung. Ihm ging es gar nicht darum, Riesendruck, Entdeckungen zu machen, Mordsnamen zu haben. Er wollte einfach der Entwicklung des menschlichen Geistes vorarbeiten. Dass da jemand auf dieser Grundlage zu einer noch tieferen Erkenntnis fortschreiten kann. Das war seine Grundhaltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=3632s Goethes Kritik an zeitgenössischen geologischen Theorien 01:00:32] =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Goethe hat sich dann in diese Auseinandersetzungen eingelassen mit den Neptunisten und den Plutonisten. Und kam dann irgendwann dazu, dass das alles ein bisschen Unsinn ist, die Art, wie die die Sache behandeln. Wie man das nur ursache-wirkungsmäßig behandelt, das ganze Thema der Geologie. Und da schreibt er mal, wahrscheinlich war das auch ein bisschen ärgerlich: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;Die Sache mag sein, wie sie will. So muss geschrieben stehen, dass ich diese vermaledeite Polterkammer der neuen Weltschöpfung verfluche.&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Diese Polterkammer, wo die Theologie angefangen hat, die Theorien zu entwickeln, wie das alles so entstanden ist. Ich diese vermaledeite Polterkammer der neuen Weltschöpfung verfluche. Und es wird gewiss, irgendein junger, geistreicher Mann -hier taucht nochmal das Thema auf- so aufstehen, oder ein Mann aufstehen, der sich diesem allgemein verrückten Konsens zu widersetzen den Mut hat. Da spricht der Goethe mal ganz eindeutig, nicht nur poetisch. Also das ist jetzt der Goethe. Der Goethe ist eigentlich der Mittelpunkt dieses ganzen 18. Jahrhunderts. Nicht nur, weil er ein großer Geologe war, wirklich, muss man wirklich sagen, unglaublich kenntnisreich, sondern er war auch Mineraloge, er war auch ein Anatom, er war eben auch ein unendlich künstlerischer Mensch. Und er war Dichter, er war alles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=3764s Eintritt ins 19. Jahrhundert: Der Entwicklungsgedanke als moderner Gedanke 01:02:44] ====&lt;br /&gt;
Nun schreiten wir weiter in das 19. Jahrhundert. Also hier steht ganz zentral in dieser Zeit der Goethe drin. Ich möchte Ihnen wirklich sagen, er ist im eigentlichen Sinne der Schöpfer des Entwicklungsgedankens. Das hat sich alles vorbereitet, durch die Jahrhunderte hindurch. Und jetzt plötzlich taucht er auf. Bei Lessing, bei Goethe, bei Schiller, bei Herder, bei Schelling und so weiter, bei Fichte, da taucht dieser Entwicklungsgedanke auf. Aber Goethe hat ihn gefasst als Idee. Nicht als Polterkammer da unten, nicht als das, was man jetzt sinnlich wahrnimmt, laut ein Stein liegt neben dem anderen. Und da an ursächliche Verhältnisse, Erklärungen zu suchen. Sondern zu fragen, wie ist dieser Stein entstanden? Wo kommt der her? Welche sind die Kräfte, die diesen Stein haben entstehen lassen? Also überall im Hintergrund diese Frage nach der Entwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich möchte von hier aus nur sagen: der modernste Gedanke, den wir heute haben, das ist der Entwicklungsgedanke. Es gibt keinen moderneren als diesen. Wenn man sich den zu eigen macht, dann kann einen nichts mehr umschmeißen. Weil man diesen Gedanken selber denken kann, aufgrund dessen, was man selber ist. Ich bin als Mensch in der Lage, den Entwicklungsgedanken zu erfassen an mir selbst, durch Selbsterkenntnis. Jeder Mensch kann sich selbst erkennen, er hat die Veranlagung dazu, und indem er das tut, merkt er, er ist ein &#039;&#039;sich Entwickelnder&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl im Leben, wie wir jetzt hier so stehen, muss ich nicht morgen derselbe sein wie heute. Ich muss sozusagen immer wieder neue Stufen meines Erkenntnisweges gehen, muss mich selber verwandeln lernen, Fehler erkennen und kompensieren. Und aber auch menschheitlich, durch den Reinkarnationsgedanken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=3922s Charles Lyell: Begründer der Geologie als Wissenschaft 01:05:22] =====&lt;br /&gt;
Jetzt kommen wir ins 19. Jahrhundert. Da tritt, geologisch gesprochen, jetzt eine besondere Gestalt auf, und das war ein Schotte. Ein richtiger Schotte. Charles Lyell. 1797 bis 1875. Und Charles Lyell, den kann man eigentlich im strengsten Sinne als den Begründer der Geologie als Wissenschaft nennen. Der war der große &#039;&#039;Stratigraph&#039;&#039;. Der hat die &#039;&#039;Stratigraphie&#039;&#039; entwickelt. Das heißt, er hat beobachtet in Südengland, also in North Devonshire, dann aber vor allen Dingen in Wales, hat er beobachtet, dass es Erdschichten gibt, die übereinander liegen. Das ist keinem früher groß aufgefallen. Natürlich, man hatte schon gewisse Vorkenntnisse, die hatte man, aber jetzt hat er die studiert. Und kam jetzt dazu zu sagen, die oberste Schicht ist die jüngste, bei normaler Lagerung noch, die oberste Schicht ist die jüngste, und je weiter man runtergeht, die Schichten sind jeweils die älteren. Und ganz unten ist die älteste. Also er hat jetzt den Entwicklungsgedanken eingefasst in die Zeit. Er hat gesagt, das ist jung, die oberste Schicht, und dann alle darunterliegenden sind älter. Also da sind Epochen über die Erde gegangen, Entwicklungsepochen, die diese Ablagerungen bewirkt haben. Und dadurch wurde er der Stratigraph. Und er hat praktisch dadurch der Geologie ihr wissenschaftliches Fundament gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=4066s Das Aktualitätsprinzip 01:07:46] ======&lt;br /&gt;
Und noch durch ein anderes. Und zwar hat er es dadurch zur Wissenschaft gemacht, dass er eine Art Prämisse aufgestellt hat, die man heute nicht mehr als Prämisse auffasst, sondern man handhabt sie einfach. Das ist ja auch eine Eigenart in der ganzen wissenschaftlichen Entwicklung, dass man von bestimmten Theorien oder Prämissen ausgeht. Und zuerst herrscht da noch ein Streit drüber, ob das so stimmt oder nicht stimmt, und irgendwann ist es eine Selbstverständlichkeit und dann denken wir überhaupt nicht mehr darüber nach. Und so hat er die Prämisse aufgestellt, das [[w:Aktualismus_(Geologie)|Aktualitätsprinzip]]. Aktualitätsprinzip, das ist so entscheidend. Damit hat er die Geologie zur Wissenschaft gemacht. Nur durch dieses Prinzip. Das heißt nämlich, dass die Gesetze, die heute in der Natur gelten, zu allen Zeiten der Entwicklung gegolten haben. Die Gesetze, physikalischen, chemischen, astronomischen Gesetze oder wie auch immer, alles, was nur heute studierbar ist, in Physik und Chemie, in klassischen Naturwissenschaften, diese Gesetze haben zu allen Zeiten gegolten. Das ist das Aktualitätsprinzip. Jetzt muss man sich mal ganz klar machen, was dieses eigentlich bedeutet, welche Konsequenzen das hat. Aber damit hat er quasi einen wissenschaftlichen Boden geschaffen, auf den man jetzt alles bezogen hat. Wenn es sich damals so entwickelt hat, hat es sich aus denselben Gesetzen wie heute entwickelt. Das ist einfach eine Prämisse. Man hat gar nicht gesagt, das könnte ja auch anders gewesen sein. Die Gesetze müssen sich ja auch irgendwie entwickelt haben. Nein, so wie heute, so schon zu allen Zeiten. Das Aktualitätsprinzip. Damit ist Lyell zum Begründer der Geologie als Wissenschaft geworden. Und die meisten Namensgebungen in Bezug auf die ganzen geologischen Schichtenfolgen, die stammen von ihm. Da kommen wir noch drauf zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=4207s Charles Darwin und der Entwicklungsgedanke 01:10:07] =====&lt;br /&gt;
Na ja, und dann taucht eine zweite Gestalt auf, da im 19. Jahrhundert. Und die heißt Charles Darwin. 1809 bis 1881. Charles Darwin. Auch ein Engländer, kein Schotte. Und der wollte ja Pfarrer werden. Und am Ende seines Lebens ist er auch fast wieder geworden. Und dieser Charles Darwin wurde dann Biologe und ist dann auf seine Weltreise nach Südamerika. Rund um Südamerika bis zu den Galapagos-Inseln. Und hat gesammelt, gesammelt, gesammelt. Alles auf sein Schiff gepackt, ist nach Hause gefahren und hat den Rest seines Lebens damit zugebracht, das zu ordnen und daraus sein System zu entwickeln. Und sein System bestand eben in der Begründung des Entwicklungsgedankens rein nach äußeren Merkmalen. Also worauf ich hinaus will ist, wie der Entwicklungsgedanke sich durch die Jahrhunderte seit der Neuzeit entwickelt. Im Bewusstsein sich einpflanzt der Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=4320s Darwins Evolutionstheorie 01:12:00] ======&lt;br /&gt;
Und so sucht Darwin nun mit all dem Material, was er da gesammelt hat, zu verfolgen, wie ein Organismus sich auseinander entwickelt hat. Er leitet den Entwicklungsgedanken aus den Organismen ab, die er da studiert hat, gefunden hat. Und begründet dann seine berühmte Theorie 1859: &amp;quot;The Origin of Species by Means of Natural Selection&amp;quot;, wie er das genannt hat, also die Entstehung der Arten aufgrund natürlicher Zuchtwahl. Das ist sein zentrales Werk und das begründet den Darwinismus. Der Darwinismus besagt nichts anderes, als dass sich die ganze Entwicklung von primitiven, sehr primitiven Organismen herleitet, stufenweise voneinander ableitbar, wenn man es genauer anatomisch verfolgt, bis herauf zum Menschen. Der Mensch ist das höchste Tier in der Tierreihe. Nur dass ihm leider bis zum Ende seines Lebens der endgültige Beweis gefehlt hat, nämlich der &#039;&#039;Missing Link&#039;&#039; zwischen Tier und Mensch. Dieser Missing Link, das hat ihn sozusagen die Zeit seines Lebens irritiert, dass er diesen letzten Übergang von den Primaten, also von den affenähnlichen bis herauf zum Menschen, doch nicht gefunden hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=4441s Reaktionen auf den Darwinismus 01:14:01] ======&lt;br /&gt;
Diese darwinische Theorie hat sich unendlich verfeinert. Im 19. Jahrhundert waren Kämpfe in wissenschaftlichen Kreisen zwischen den Darwinisten und denjenigen, die mit aller Macht gegen diese Theorie opponiert haben. Diese Kämpfe sind nie ausgefochten worden, also sind nie gelöst worden, aber man ist darüber hinweggegangen. Heute gilt es als selbstverständlich, ähnlich wie das Aktualitätsprinzip von Lyell, wie selbstverständlich, dass das die Grundlage des Werdens der ganzen Schöpfung ist. Da gibt es nur ein paar Verrückte, heute in der Welt sind es die Kreationisten in Amerika, die sich streng an die Bibel halten und die Bibel interpretieren rein materialistisch und sagen, na ja, die Welt ist etwa 3500 v. Chr. entstanden. Die sogenannten Kreationisten halten sich ganz streng an die Bibel und interpretieren sie ebenso materialistisch wie der Francesco Redi den Aristoteles interpretiert hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann gibt es natürlich jetzt Erdogan in der Türkei, der verbietet jetzt auch die Entwicklungslehre des Westens. Es darf nicht mehr in den Schulen gelehrt werden. Das widerspricht einfach dem Islam. Und das Interessante ist, wenn Sie das mal beobachten, der Islam kennt den Entwicklungsgedanken nicht. Das ist die Tragik des Islam. Das ist eine unendliche Tragik, dass seit 622, dem Marsch von Mekka nach Medina, seit der Zeit hat sich gar nichts verändert, sondern sie berufen sich immer auf diesen absoluten Ursprung und das ist es, verewigt. Da ist nichts mehr zu verwandeln. Wer sich erdreistet, dagegen anderer Meinung zu sein, der ist eigentlich von vornherein vom Teufel. Der muss bekämpft werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun ist Darwin also der Begründer des Entwicklungsgedankens vom naturwissenschaftlichen Standpunkt, indem er streng die Erscheinungsformen der Organismen durch alle Evolutionszeiten der Erde verfolgt und mit einer gewissen Schlüssigkeit ableitet, wie ein Organismus sich aus dem anderen heraus entwickelt hat. Und man muss sehr aufpassen, dass man nicht diesem Gedanken glatt verfällt. Wenn man sich wirklich damit beschäftigt, würde man wirklich sagen, da ist doch ein hohes Maß an Schlüssigkeit in der ganzen Sache drin, wenn es auch dem &#039;&#039;Missing Link&#039;&#039; nicht gelungen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich sage Ihnen, Rudolf Steiner, der hatte in seinen jungen Jahren vor der Jahrhundertwende, mit seinem literarischen Frühwerk, findet sich ein Satz, dass man als moderner Mensch sämtliche Bilder von den Wänden hängen sollte, diese alten Schinken mit Vorfahrenbildern. Sollen wir alle abhängen und sollen zwei Bildnisse anhängen an die Wand, nämlich das von Darwin und von Lyell. Der hat sich derartig beschäftigt mit dem Lyell und auch mit dem Darwin und dann später mit dem Haeckel, dass er selber diese Menschen geworden ist. Der hat sich so hineinversetzt in deren Gedankengänge, um zu prüfen, wo sind da eigentlich die Grenzen, die sie erreicht haben. Also er hat die nicht einfach abgelehnt, weil sein eigener Ansatzpunkt war ja ein ganz anderer, auch schon in seinen jungen Jahren. Sondern er hat davon ganz abgesehen und hat sich hineingedacht in diese Geister und die Konsequenzen, die sich daraus ergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=4717s Ernst Haeckel 01:18:37] =====&lt;br /&gt;
Nun folgte ja dem Charles Darwin, also ich sage nochmal, der Darwinismus hat seine ganz großen Bedeutungen, aber in dem Augenblick, wo ich ihn auf das soziale Leben übertrage, da merke ich, wie katastrophal er ist. Solche Leute wie der Marx oder der Engels oder Lassalle oder wie sie alle hießen im 19. Jahrhundert, die großen Sozialtheoretiker, die haben sich alle auf Darwin berufen. Oder Lenin, ganz und gar. Stalin, ganz und gar. Die Ideologie war so stark, dass es gar keine Rolle spielt, wie viele Menschen hops gehen, über die Klinge springen müssen, nur damit diese Theorie stimmt. Also das ist nach wie vor ein großes Fragezeichen. Dann gab es einen Nächsten, das war der, ganz bekannt, aber das ist manchmal, ich weiß nicht, hat man einen Blackout. Das ist, ich sage es doch schon, ihr wisst es alle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Was hat er denn so gemacht? -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der hat den Darwin fortgesetzt und hat sozusagen noch wirklich in Deutschland den Darwinismus nochmal erweitert und vertieft und verbreitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, der hat alles gemacht. Der war ein großer Embryologe. Also geboren ist er jedenfalls 1834 und gestorben 1919. Das ist, ich sage es doch wirklich, das gibt es gar nicht, Ernst Haeckel, Ernst Haeckel ist das! Ernst Haeckel. Und dieser Haeckel, der hat noch gelebt zu Rudolf Steiners Zeiten (Rudolf Steiner hat ihn hoch geschätzt). Der war der extremste Materialist, den man sich vorstellen kann. Und zwar deswegen, weil er den Materialismus zu seiner Weltanschauung gemacht hat. Ganz bewusst. Er war Monist. Der Monismus heißt, ich stehe zu dem, was ich denke. Wenn ich materialistisch denke, dann stehe ich auch dazu. Mit meinem vollen Menschsein verstehe ich mich in diesem Sinne, wie ich denke. Das hat Rudolf Steiner an Haeckel anerkannt, die Konsequenz, die er aus seiner eigenen Erkenntnis gezogen hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=4931s Das biogenetische Grundgesetz 01:22:11] ======&lt;br /&gt;
Und trotzdem, Haeckel war ein ganz großer Embryologe und hat formuliert, schon in den 70er Jahren des 19. Jahrhunderts, das sogenannte [[w:Biogenetische_Grundregel|biogenetische Grundgesetz]]. Und das ist genial. Biogenetisches Grundgesetz. Das heißt, die Individualentwicklung ist die Wiederholung der Stammesentwicklung. Kann man das verstehen? Die Individualentwicklung ist die Wiederholung der Stammesentwicklung. Das heißt so viel wie, als individuelles Wesen, das sich jetzt, hier und jetzt ausgestaltet auf Erden, muss in dieser Ausgestaltung die gesamte Evolution noch einmal wiederholen. Und das hat er geprüft und untersucht, haarklein in der Embryologie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die haeckelische Embryologie ist klassisch. Der hat wirklich die ganzen Entwicklungsstufen von der ersten Zellvermehrung durch alle Stufen hindurchverfolgt und gesagt, das ist ja nichts anderes als die Wiederholung der gesamten Stammesentwicklung der Menschheit beziehungsweise der ganzen Naturreiche. Also jeder Organismus wiederholt die ganze Stammesentwicklung in seiner Embryologie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist natürlich der Gipfel des Entwicklungsgedankens. Er hat den Darwin einfach weitergeführt, dass er gesagt hat, kein Organismus ist primär schon einfach da, sondern er muss erstmal in seiner Embryonalentwicklung alle Stufen der Evolution noch einmal durchlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=5054s Haeckel als Künstler 01:24:14] ======&lt;br /&gt;
Und der Haeckel war auch ein großer Künstler, der hat nämlich gemalt, gezeichnet, gemalt die ganze niedere Tierwelt, da gibt es also ganze Kartonblätter, mit einer solchen Präzision --das sind keine Fotografien-- von Protozoen, also nicht gerade die Nummuliten, sondern alle möglichen, es gibt ja einen unglaublichen Variationsreichtum dieser Protozoen. Entweder kalkschalig und mit Fortsätzen, so künstlerisch, also die Natur hat da sozusagen mit einer Fantasie gearbeitet im Zusammenhang mit der Entwicklung der Protozoen. Oder dann die Diatomeen, die haben eine Kieselschale, die hat er gemalt. Das ist absolut beispielhaft in der ganzen Entwicklung der Naturwissenschaft, dass einer mal quasi die niederen Naturreiche porträtiert hat. Das ist Ernst Haeckel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=5122s Rudolf Steiners Würdigung von Haeckels Leistungen 01:25:22] ======&lt;br /&gt;
Und [[A:Rudolf Steiner|Rudolf Steiner]] hat in Berlin, wo der Ernst Haeckel nun die Koryphäe schlechthin war, also da als Naturwissenschaftler, und wo dann Jubiläen waren und Geburtstage gefeiert wurden von Ernst Haeckel, hat er mehrere Vorträge gehalten bei diesen Versammlungen, indem er den Ernst Haeckel in höchste Höhen gehoben hat in Bezug auf seine wissenschaftlichen Leistungen. Und er hat ja mal geschrieben, die Zeit ist schon wieder um, hat er mal die Bemerkung gemacht, dass er die Geheimwissenschaft schreiben konnte, 1909-10, schreiben konnte, weil durch das Studium der Welträtsel von Ernst Haeckel, des großen materialistischen Humanisten, durch das Studium, der hat sich so hineingedacht in dieses Werk von Haeckel, dass er dazu die Möglichkeit gefunden hat, überhaupt aus der Geisteswissenschaft heraus die Geheimwissenschaft zu schreiben. Und dasselbe gilt, das muss ich ganz zuletzt noch kurz sagen, dasselbe gilt für die Anthroposophie insgesamt. Wo er die Bemerkung machte, ich konnte überhaupt erst die Anthroposophie als Geisteswissenschaft entwickeln, durch drei Menschen des 19. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;Folge  [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|1]] - [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|2]] - [[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|3]] - [[Geologie - 4. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|4]] - [[Geologie - 5. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|5]] - [[Geologie - 6. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|6]] - [[Geologie - 7. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|7]] - [[Geologie - 8. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|8]] - [[Geologie - 9. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|9]] - [[Geologie - 10. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|10]] - [[Geologie - 11. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|11]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Glossar==&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|A}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|A}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ägypter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] in dem alten &#039;&#039;&#039;Ägypten&#039;&#039;&#039; […] Die haben eine unglaubliche Kunst geschafft, ein unglaubliches Wissen gehabt in Bezug auf den Kosmos. Aber was die Erde da produziert hat, das interessierte gar nicht.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Ein Blick auf die Geschichte der Geologie 00:27:19|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:27:19]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alte Ägypter (siehe [[Ägypter]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|B}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|B}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Boden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „… aus diesem &#039;&#039;&#039;Boden&#039;&#039;&#039; heraus wächst, die gesamte Pflanzennatur, die wächst nur deshalb, weil dann noch unter dem Boden Erdentiefen sind und über dem Boden der ganze [[Kosmos]] sich ausweitet … der Boden ist nur, sozusagen, die sinnfällige Haut der Erde.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Einleitung - Verbindung von Geologie und biologisch-dynamischer Landwirtschaft 00:01:49|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:01:49]]&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{BS|D}}[[Denudation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„&#039;&#039;&#039;Denudation&#039;&#039;&#039; heißt, dass man am falschen Ort den Boden so bearbeitet hat, dass durch Staubstürme das ganze Erdreich abgetragen worden ist.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Vom Menschen ausgelöste Denudation und Erosion 00:19:05|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:19:05]]&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|E}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|E}}[[Empedokles]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Erde, Wasser, Luft, Wärme. Das sind die [[Vier Elemente|vier klassischen Elemente]] aus der griechischen Philosophie des &#039;&#039;&#039;Empedokles&#039;&#039;&#039; … Für ihn waren diese Elemente geistdurchdrungen, also nicht sinnlich wahrnehmbar. Das waren … wirkende [[Idee|Ideen]] … wo sozusagen aus dem Geistigen sich etwas im Physischen konfiguriert, und durch die Durchdringung dieses Geistigen, das formt im Wesentlichen eine [[Landschaft]].&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Landschaft und die vier Elemente des Empedokles 00:09:50|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:09:50]]&lt;br /&gt;
[[Entwicklungsgedanke|Entwicklungsgedanken]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Der Mensch schaltet sich ein in diesen ganzen Werdeprozess, in den &#039;&#039;&#039;Entwicklungsgedanken&#039;&#039;&#039;, in die Zukunft, indem er das alles erkennt, was er heute kaputt macht.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Mission der Menschheit: Verantwortung für die Erde 00:22:54|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:22:54]]&lt;br /&gt;
* „Und es gibt keine &#039;&#039;&#039;Entwicklung&#039;&#039;&#039; ohne Tod. Leben und Tod, das sind die beiden Grundsäulen jeder Entwicklung. Stirb und Werde …&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Mission der Menschheit: Verantwortung für die Erde 00:22:54|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:22:54]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Erosion]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] [[Denudation]] und die sogenannte &#039;&#039;&#039;Erosion&#039;&#039;&#039; […] Das haben die Amerikaner am besten gekonnt, bis zum heutigen Tag […] Und dann hat man alles abgeholzt […] und binnen kürzester Frist, in den 70er-Jahren des 19. Jahrhunderts schon, [[Monokultur|Monokulturen]] angebaut […] Und da kamen die Staubstürme und haben den ganzen Oberboden abgetragen. Heute sind es zum Teil ganz arme Standorte geworden, nur durch Winderosion.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Vom Menschen ausgelöste Denudation und Erosion 00:19:05|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:19:05]]&lt;br /&gt;
* „In Brasilien weniger die Winderosion als vielmehr die &#039;&#039;&#039;Wassererosion&#039;&#039;&#039; […] vom Fuß der Pflanze bildet sich ein kleines Rinnsal. Und das ist der Anfang einer Erosion […] ist dann plötzlich ein Bachlauf geworden mit einer Erosionsrinne von zwei Meter Tiefe. Das geht so rasend schnell!&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Vom Menschen ausgelöste Denudation und Erosion 00:19:05|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:19:05]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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{{BS|G}}[[Geologie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „… die Erde selber und die [[Landschaft]] wird geprägt von &#039;&#039;Erde&#039;&#039; und &#039;&#039;Wasser&#039;&#039;. Und dieses Feld nun, dessen hat sich die &#039;&#039;&#039;Geologie&#039;&#039;&#039; als Wissenschaft angenommen.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Landschaft und die vier Elemente des Empedokles 00:09:50|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:09:50]]&lt;br /&gt;
* „Was bildet die [[Gestein|Gesteine]]? Wie lagern sie? Wie ist überhaupt die ganze Erdkruste durchformt von der Gesteinswelt? Das ist sozusagen das Schwerpunktgebiet der &#039;&#039;&#039;Geologie&#039;&#039;&#039;…&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Geologie und Geomorphologie: Landschaftsgestalt, -Geschichte und -Entwicklung 00:12:24|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:12:24]] &lt;br /&gt;
* „Die [[Geomorphologie]] ist mit der &#039;&#039;&#039;Geologie&#039;&#039;&#039; engstens verbunden, die schildert nämlich die [[Landschaftsgestalt]].&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Geologie und Geomorphologie: Landschaftsgestalt, -Geschichte und -Entwicklung 00:12:24|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:12:24]]&lt;br /&gt;
* „… &#039;&#039;&#039;Hydrogeologie&#039;&#039;&#039;. Das betrifft das ganze Gebiet der Gewässer, also Quellen, Quellhorizonte, Rinnsale, die sich zu Bächen vereinigen, Bäche, die sich zu Flüssen vereinigen und schließlich in Seen münden und aus den Seen dann als Ströme ins Meer strömen.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Rolle der Hydrogeologie und das unsichtbare Wasser in der Erdkruste 00:16:18|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:16:18]]&lt;br /&gt;
* „[…] ein sehr interessantes Kapitel ist, wie überhaupt erst das Bewusstsein der Menschen aufmerksam geworden ist auf das, was die irdische Grundlage hier auf Erden ist […] Die &#039;&#039;&#039;Geologie&#039;&#039;&#039; als Wissenschaft hat sich im Wesentlichen erst seit dem 19. Jahrhundert entwickelt.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Ein Blick auf die Geschichte der Geologie 00:27:19|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:27:19]]&lt;br /&gt;
[[Geomorphologie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Die &#039;&#039;&#039;Geomorphologie&#039;&#039;&#039; ist mit der [[Geologie]] engstens verbunden, die schildert nämlich die [[Landschaftsgestalt]].&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Geologie und Geomorphologie: Landschaftsgestalt, -Geschichte und -Entwicklung 00:12:24|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:12:24]]&lt;br /&gt;
Georg Philipp Friedrich von Hardenberg (siehe [[Novalis]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Gestein]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Was bildet die &#039;&#039;&#039;Gesteine&#039;&#039;&#039;? Wie lagern sie? Wie ist überhaupt die ganze Erdkruste durchformt von der Gesteinswelt? Das ist sozusagen das Schwerpunktgebiet der [[Geologie]]…&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Geologie und Geomorphologie: Landschaftsgestalt, -Geschichte und -Entwicklung 00:12:24|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:12:24]]&lt;br /&gt;
* „Keinen &#039;&#039;&#039;Stein&#039;&#039;&#039; gibt es, der nicht ein bisschen [[Wasser]] enthielte. Der nicht irgendwie mit dem Wässrigen in Beziehung stünde.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Rolle der Hydrogeologie und das unsichtbare Wasser in der Erdkruste 00:16:18|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:16:18]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|H}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|H}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hydrogeologie (siehe [[Geologie]])&lt;br /&gt;
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{{BS|K}}&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{BS|L}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Landschaft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „… wenn man dann einfach ein paar Schritte weiter geht, dann kommt man in den &#039;&#039;Taunus&#039;&#039;. Ein vollständig anderer Landschaftscharakter… Die [jede] &#039;&#039;&#039;Landschaften&#039;&#039;&#039; haben einen eigenen Charakter.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Einleitung - Verbindung von Geologie und biologisch-dynamischer Landwirtschaft 00:01:49|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:01:49]]&lt;br /&gt;
* „… fuhr dann da durch die südenglische &#039;&#039;&#039;Landschaft&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;Sussex&#039;&#039; und guckte mir diese Landschaft an. So etwas habe ich noch nie gesehen in meinem Leben … Da habe ich mich umgeguckt, welche [[Stimmung|Stimmungen]] in einer solchen Landschaft gewaltet haben.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Landschaft und Volksseele 00:06:23|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:06:23]]&lt;br /&gt;
* „Und dann kam ich nach Holland. Da habe ich die dortigen &#039;&#039;&#039;Landschaften&#039;&#039;&#039; kennengelernt: völlig flach, weicher. Und da habe ich gesagt, das ist doch typisch holländisch. … dann kam ich nach Schweden … da habe ich mal die Selma Lagerlöf gelesen und habe mir gesagt: … genau diese Poesie findet man in dieser Landschaft. Und so war das für mich dann auch eine Art Studienobjekt geworden, mehr und mehr einfach einen Blick für Landschaften zu entwickeln.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Landschaft und Volksseele 00:06:23|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:06:23]]&lt;br /&gt;
* „&#039;&#039;&#039;Landschaften&#039;&#039;&#039; haben einen [[Charakter]]. Das ist die Frage, woher kommt eigentlich dieser Charakter?&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Landschaft und Volksseele 00:06:23|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:06:23]]&lt;br /&gt;
* „Erde, Wasser, Luft, Wärme. Das sind die [[Vier Elemente|vier klassischen Elemente]] aus der griechischen Philosophie des [[Empedokles]] … Für ihn waren diese Elemente geistdurchdrungen, also nicht sinnlich wahrnehmbar. Das waren … wirkende [[Idee|Ideen]] … wo sozusagen aus dem Geistigen sich etwas im Physischen konfiguriert, und durch die Durchdringung dieses Geistigen, das formt im Wesentlichen eine &#039;&#039;&#039;Landschaft&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Landschaft und die vier Elemente des Empedokles 00:09:50|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:09:50]]&lt;br /&gt;
* „… die Erde selber und die &#039;&#039;&#039;Landschaft&#039;&#039;&#039; wird geprägt von &#039;&#039;Erde&#039;&#039; und &#039;&#039;Wasser&#039;&#039;. Und dieses Feld nun, dessen hat sich die [[Geologie]] als Wissenschaft angenommen.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Landschaft und die vier Elemente des Empedokles 00:09:50|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:09:50]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Die [[Geomorphologie]] ist mit der [[Geologie]] engstens verbunden, die schildert nämlich die [[Landschaft|Landschaftsgestalt]].&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Geologie und Geomorphologie: Landschaftsgestalt, -Geschichte und -Entwicklung 00:12:24|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:12:24]]&lt;br /&gt;
* „… die &#039;&#039;&#039;Landschaftsgeschichte&#039;&#039;&#039;. Das erweckt Fragen, wie hat sich jetzt diese Gestalt an diesem Ort über die Zeiten hinweg so gebildet und nicht anders.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Geologie und Geomorphologie: Landschaftsgestalt, -Geschichte und -Entwicklung 00:12:24|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:12:24]]&lt;br /&gt;
* „Wir bewegen heute ganze &#039;&#039;&#039;Landschaften&#039;&#039;&#039;. Wir bauen da so ganze Berge ab mit Steinbrüchen, oder wo Eisenerz gewonnen wird.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Mission der Menschheit: Verantwortung für die Erde 00:22:54|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:22:54]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Landschaftsgeschichte (siehe [[Landschaft]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Landschaftsgestalt (siehe [[Landschaft]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Landschaftsstimmung (siehe [[Landschaft]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Landschaftscharakter (siehe [[Landschaft]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Leonardo da Vinci]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „&#039;&#039;&#039;Leonardo&#039;&#039;&#039;, der stammte aus Vinci […] da sind auch relativ junge [[Ablagerungen]], kalkschiefriger Art. Und da guckt er plötzlich auf den Boden und hebt die Steine auf […] guckt sie einfach an und sieht, da sind Abdrücke von Pflanzen. Da sind Abdrücke oder [[Versteinerung|Versteinerungen]] von Tieren. Das hat ihn interessiert.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Leonardo da Vinci als Pionier der Naturbeobachtung 00:32:35|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:32:35]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|M}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|M}}[[Menschheitsentwicklung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „…das hat [[Novalis]], der Dichter […] ausgesprochen in seinen Fragmenten, in dem er gesagt hat, &#039;&#039;die &#039;&#039;&#039;Menschheit&#039;&#039;&#039; ist auf einer Mission. Zur Bildung der Erde ist sie berufen&#039;&#039;.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Mission der Menschheit: Verantwortung für die Erde 00:22:54|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:22:54]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Monokultur]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „… dann hat man alles abgeholzt, hat da einen tollen [[Ackerbau]] draufentwickelt, sehr kalkreiche Standorte auch, und binnen kürzester Frist, in den 70er-Jahren des 19. Jahrhunderts schon, &#039;&#039;&#039;Monokulturen&#039;&#039;&#039; angebaut […] Und da kamen die Staubstürme und haben den ganzen Oberboden abgetragen.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Vom Menschen ausgelöste Denudation und Erosion 00:19:05|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:19:05]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|N}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|N}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Novalis]] (Georg Philipp Friedrich von Hardenberg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „…das hat &#039;&#039;&#039;Novalis&#039;&#039;&#039;, der Dichter […] ausgesprochen in seinen Fragmenten, in dem er gesagt hat, &#039;&#039;die [[Menschheitsentwicklung|Menschheit]] ist auf einer Mission. Zur Bildung der Erde ist sie berufen&#039;&#039;.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Mission der Menschheit: Verantwortung für die Erde 00:22:54|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:22:54]]&lt;br /&gt;
[[Nummuliten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Die Cheops-, Schäfrin- und Mykrinos-Pyramide auf Gizeh bei Kairo, oben auf dem Nilrand. Vorher noch die [[Pyramiden|Pyramide]] von Saqqara […] wenn man da hinkommt und guckt sich da die Steine an, dann findet man, dass diese Steine ganz feine, runde, kreisartige Gebilde haben, fast auch wie Spiralen gebildet […] heute weiß man, dass es die sogenannten Nummuliten-Kalke sind. &#039;&#039;&#039;Nummuliten&#039;&#039;&#039; sind [[Protozoen]]. Protozoen sind [[Ur-Tiere|Ur-Tierchen]], sind [[Einzeller]] […] Ur-Formen des lebendigen, des tierischen Lebens.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Ein Blick auf die Geschichte der Geologie 00:27:19|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:27:19]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|O}}&lt;br /&gt;
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{{BS|O}}&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Protozoen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Die Cheops-, Schäfrin- und Mykrinos-Pyramide auf Gizeh bei Kairo, oben auf dem Nilrand. Vorher noch die [[Pyramiden|Pyramide]] von Saqqara […] wenn man da hinkommt und guckt sich da die Steine an, dann findet man, dass diese Steine ganz feine, runde, kreisartige Gebilde haben, fast auch wie Spiralen gebildet […] heute weiß man, dass es die sogenannten Nummuliten-Kalke sind. [[Nummuliten]] sind &#039;&#039;&#039;Protozoen&#039;&#039;&#039;. Protozoen sind [[Ur-Tiere|Ur-Tierchen]], sind [[Einzeller]] […] Ur-Formen des lebendigen, des tierischen Lebens.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Ein Blick auf die Geschichte der Geologie 00:27:19|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:27:19]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Pyramiden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Die Cheops-, Schäfrin- und Mykrinos-Pyramide auf Gizeh bei Kairo, oben auf dem Nilrand. Vorher noch die &#039;&#039;&#039;Pyramide&#039;&#039;&#039; von Saqqara […] wenn man da hinkommt und guckt sich da die Steine an, dann findet man, dass diese Steine ganz feine, runde, kreisartige Gebilde haben, fast auch wie Spiralen gebildet […] heute weiß man, dass es die sogenannten Nummuliten-Kalke sind. Nummuliten sind [[Protozoen]]. Protozoen sind [[Ur-Tiere|Ur-Tierchen]], sind [[Einzeller]] […] Ur-Formen des lebendigen, des tierischen Lebens.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Ein Blick auf die Geschichte der Geologie 00:27:19|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:27:19]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|Q}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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----{{GlossarNavigationArtikel|R}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|R}}&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{BS|S}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stein (siehe [[Gestein]])&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|T}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|T}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|U}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|U}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|V}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|V}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Versteinerung|Versteinerungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[[Leonardo da Vinci|Leonardo]], der stammte aus Vinci […] da sind auch relativ junge [[Ablagerungen]], kalkschiefriger Art. Und da guckt er plötzlich auf den Boden und hebt die Steine auf […] guckt sie einfach an und sieht, da sind Abdrücke von Pflanzen. Da sind Abdrücke oder &#039;&#039;&#039;Versteinerungen&#039;&#039;&#039; von Tieren. Das hat ihn interessiert.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Leonardo da Vinci als Pionier der Naturbeobachtung 00:32:35|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:32:35]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Vier Elemente]] [nach [[Empedokles]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Erde, Wasser, Luft, Wärme. Das sind die &#039;&#039;&#039;vier&#039;&#039;&#039; klassischen &#039;&#039;&#039;Elemente&#039;&#039;&#039; aus der griechischen Philosophie des [[Empedokles]] … Für ihn waren diese Elemente geistdurchdrungen, also nicht sinnlich wahrnehmbar. Das waren … wirkende [[Idee|Ideen]] … wo sozusagen aus dem Geistigen sich etwas im Physischen konfiguriert, und durch die Durchdringung dieses Geistigen, das formt im Wesentlichen eine [[Landschaft]].&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Landschaft und die vier Elemente des Empedokles 00:09:50|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:09:50]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|W}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|W}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wasser]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Keinen [[Gestein|Stein]] gibt es, der nicht ein bisschen &#039;&#039;&#039;Wasser&#039;&#039;&#039; enthielte. Der nicht irgendwie mit dem Wässrigen in Beziehung stünde.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Rolle der Hydrogeologie und das unsichtbare Wasser in der Erdkruste 00:16:18|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:16:18]]&lt;br /&gt;
Wassererosion (siehe [[Erosion]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werdeprozess (siehe [[Entwicklungsgedanke]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Winderosion (siehe [[Erosion]])&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|X}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|X}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|Y}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|Y}}&lt;br /&gt;
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		<author><name>Dambe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://biodyn.wiki/index.php?title=Geologie_-_1._Folge_mit_Manfred_Klett_und_Gunter_Gebhard,_2017&amp;diff=11677</id>
		<title>Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://biodyn.wiki/index.php?title=Geologie_-_1._Folge_mit_Manfred_Klett_und_Gunter_Gebhard,_2017&amp;diff=11677"/>
		<updated>2026-03-24T10:28:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dambe: /* Die Mission der Menschheit: Verantwortung für die Erde 00:22:54 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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|}__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription von Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=109s Einleitung - Verbindung von Geologie und biologisch-dynamischer Landwirtschaft 00:01:49] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So. Also. Ihr seid ja jetzt so überladen mit allem Möglichen, dass ich eigentlich gar nichts mehr sagen brauche, oder? Vollgestopft mit Eindrücken, mit Wissen, überquellend. Da soll noch was rein. Gibt es da noch Platz?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir wollen uns ja mit dem Thema beschäftigen, dass nun, wie es so scheinen mag, ganz abwegig ist zu dem, was eigentlich unser Interessengebiet ist, die Landwirtschaft, das [[Biologisch-dynamische Landwirtschaft|biologisch-dynamische]]. Und da ist es eben doch sehr, sehr miteinander verbunden. Denn wenn man darauf hinschaut, auf den landwirtschaftlichen Betrieb, dann ist der ja, bedeckt der ja einen kleinen Teil der Erdoberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Dottenfelderhof]], eben diese Fläche hier, die ihr ja kennengelernt habt. Und überhaupt jeder landwirtschaftliche Betrieb ist Teil der Erdoberfläche. Und wir betrachten sonst immer nur die Erdoberfläche, das, was gerade eben sinnlich in Erscheinung tritt, den Boden, den wir pflügen, den wir ecken, den wir striegeln. Aber was dann aus diesem Boden heraus wächst, die gesamte Pflanzennatur, die wächst nur deshalb, weil dann noch unter dem Boden Erdentiefen sind und über dem Boden der ganze Kosmos sich ausweitet. Also das muss man immer ins Auge fassen, dass wir es da mit Kräften zu tun haben, die aus dem Umkreis wirken und solchen, die aus den Erdentiefen wirken, und der Boden ist nur, sozusagen, die sinnfällige Haut der Erde. Und nun ist jeder landwirtschaftliche Betrieb ein Glied der umgebenden Landschaft. Die umgebende Landschaft zeigt dieselben Phänomene plus minus, die man hier auch auf dem Hof findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so spricht man ja heute von Landschaften und die haben in aller Regel auch einen Namen, interessanterweise: das kommt aus der Vergangenheit, dass man hier von der &#039;&#039;Wetterau&#039;&#039; spricht. Und wer die &#039;&#039;Wetterau&#039;&#039; mal so ein bisschen kennengelernt hat, das ist so eine richtig typische Ackerbaulandschaft, dann muss man sagen, ja, die hat tatsächlich einen ganz eigenen Charakter. Das ist eine Ur-alte Kulturlandschaft, die schon seit dem dritten vorchristlichen Jahrtausend kultiviert war, von den Bannkeramikern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn man dann einfach ein paar Schritte weiter geht, dann kommt man in den &#039;&#039;Taunus&#039;&#039;. Ein vollständig anderer Landschaftscharakter, Landschaftstypus. Taunusgebirge, und dann der Hintertaunus, wird wieder ganz anders. Und wenn man hier in den &#039;&#039;Vogelsberg&#039;&#039; kommt, hier östlich von uns gelegen, ein vollkommen eigener Landschaftstypus und entsprechend auch die landwirtschaftlichen Betriebe, die man dort findet. Und so ist es, wenn man hinter den Vogelsberg rauskommt, da kommt man in die &#039;&#039;Rhön&#039;&#039;, wiederum ein völlig eigener Landschaftstypus. Und so könnte man jetzt den &#039;&#039;Odenwald&#039;&#039; nennen oder den Südschwarzwald, den Nordschwarzwald, Südvogesen, Nordwogesen, den Pfälzerwald, die Bodenseelandschaft. Oder man könnte in Norddeutschland jetzt die verschiedensten Landschaften nehmen, zum Beispiel Schleswig-Holstein an der Ostküste. Mit den Knicks, ein ganz eigener Landschaftstypus gegenüber West-Holstein, den Sondergebieten und dann wieder den Marschgebieten und so weiter. Die Landschaften haben einen eigenen Charakter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=383s Landschaft und Volksseele 00:06:23] ====&lt;br /&gt;
Und dieser Charakter, das wurde mir zum ersten Mal in meinem Leben deutlich, als ich 17-jährig als Austauschschüler nach England kam. Das war unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg, 1949-50, und da musste ich täglich so zwölf Kilometer mit dem Rad in die Schule fahren und fuhr dann da durch die südenglische Landschaft &#039;&#039;Sussex&#039;&#039; und guckte mir diese Landschaft an. So etwas habe ich noch nie gesehen in meinem Leben, als ich in Süddeutschland aufgewachsen bin. Diese unglaublich ausladenden Baumkronen, diese Buchen, diese dicken Stämme, diese Hecken an den Straßen dahinter, die deutlich gegliederten Landschaften, aber alles spielerisch, keineswegs systematisch. In England gibt es ja keine Systematik in dem Sinne. Das hat mich derart erstaunt. Da habe ich mich umgeguckt, welche Stimmungen in einer solchen Landschaft gewaltet haben. Und da kam es mir vor, wie wenn plötzlich hinter jedem Busch oder jedem Baum irgendeine Gestalt aus den Dramen von Shakespeare hervorkäme, &#039;&#039;Fallstaff&#039;&#039; oder so einer, da hatte man wirklich einen guten Eindruck gehabt. Die ganze englische Volksseele lebt in einer solchen Landschaft, die hat sich irgendwo einen Prägestempel geschaffen. Und ich schaute dann in die englische Poesie und schaute dann auf die Landschaft draußen und sagte, ja, das ist doch eigentlich identisch. Das war damals ein Gefühl, was ich hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kam ich nach Holland. Da habe ich die dortigen Landschaften kennengelernt: völlig flach, weicher. Und da habe ich gesagt, das ist doch typisch holländisch. Also so wie die Holländer sind, so sind auch ihre Landschaften. Und dann kam ich nach Schweden. Und dann wiederum schaute ich in diese schwedischen Landschaften, schaute wie durchlichtet dort die Wälder sind. Wie durchlichtet überhaupt die ganze Landschaft ist, wenn sie nicht gerade dunkel ist im Winter, da ist ja ewig dunkel. Und da habe ich mal die Selma Lagerlöf gelesen und habe mir gesagt: dieselbe Poesie, die aus den Schriften der Selma Lagerlöf einem entgegenkommt, genau diese Poesie findet man in dieser Landschaft. Und so war das für mich dann auch eine Art Studienobjekt geworden, mehr und mehr einfach einen Blick für Landschaften zu entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das empfehle ich sehr. Das ist heute ein Riesen Lapsus, ein Armutszeugnis unserer Zeit, weil wir durch unsere Verkehrsmittel heute derart durch die Landschaften rasen, dass wir gar nicht mehr merken, was die für einen besonderen Charakter haben. Und der ist in Europa einzigartig, wirklich vollkommen einzigartig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der sieht in anderen Ländern, in Südamerika oder in Nordamerika oder in Asien, wohin man kommt, in Afrika, sind die vollkommen anders strukturiert und ganz andere Stimmungen leben da. Also Landschaften haben einen Charakter. Das ist die Frage, woher kommt eigentlich dieser Charakter?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=590s Landschaft und die vier Elemente des Empedokles 00:09:50] ====&lt;br /&gt;
Wenn man zum Beispiel in die Toskana kommt nach Italien oder nach Umbrien kommt in Italien oder sonst wo, Piemont oder wohin auch immer, man merkt, da ist was und man kann es eigentlich nicht richtig greifen. Also die haben einen Charakter. Wenn man jetzt zunächst mal diesen Charakter nur so charakterisiert, dass er im Wesentlichen bestimmt ist, durch das Zusammenwirken der vier Elemente, also Erde, Wasser, Luft, Wärme. Das sind die vier klassischen Elemente aus der griechischen Philosophie des Empedokles. Empedokles hat im 5. Jahrhundert vor Christus gelebt, war Sizilianer eigentlich, also aus der griechischen Kolonie aufgewachsen, da in Südsizilien. Der hat diese Lehre von den vier Elementen am ausführlichsten eigentlich nicht nur dargestellt, philosophisch, sondern auch selber vorgelebt. Für ihn waren diese Elemente geistdurchdrungen, also nicht sinnlich wahrnehmbar. Das waren Ideen, aber eben wirkende Ideen, nicht so wie wir heute denken, das ist eine Idee, was ist denn das schon? Sondern wirksame Ideen, wo sozusagen aus dem Geistigen sich etwas im Physischen konfiguriert, und durch die Durchdringung dieses Geistigen, das formt im Wesentlichen eine Landschaft. Die Durchdringung dieser vier Elemente. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn man nun unter diesen vier Elementen mal diejenigen nimmt, die am allerdeutlichsten eine Landschaft prägen, die Erdennatur, dann ist es gerade das &#039;&#039;erdig-feste&#039;&#039; Element und das &#039;&#039;wässrige&#039;&#039; Element. Und nur über der Erde trifft man dann &#039;&#039;Luft&#039;&#039; und &#039;&#039;Wärme&#039;&#039; so im Wesentlichen an, aber die Erde selber und die Landschaft wird geprägt von &#039;&#039;Erde&#039;&#039; und &#039;&#039;Wasser&#039;&#039;. Und dieses Feld nun, dessen hat sich die Geologie als Wissenschaft angenommen. Gerade dem, was die Festen der Erde eigentlich begründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=744s Geologie und Geomorphologie: Landschaftsgestalt, -Geschichte und -Entwicklung 00:12:24] ====&lt;br /&gt;
Da hat sich zunächst einmal die Geologie als solche angenommen, dem erdig-festen, nämlich der Gesteinswelt. Was bildet die Gesteine? Wie lagern sie? Wie ist überhaupt die ganze Erdkruste durchformt von der Gesteinswelt? Das ist sozusagen das Schwerpunktgebiet der Geologie als solcher. Und dann gibt es hier so ein Buch, Geomorphologie. Die Geomorphologie ist mit der Geologie engstens verbunden, die schildert nämlich die Landschaftsgestalt. Wie ist eine Landschaft gestaltet von Festen, auch vom Wässrigen her, insbesondere vom Wässrigen? Und das ist eigentlich für uns auch das Interessanteste, denn eine Landschaft hat ja eine Gestalt. Der [[Dottenfelderhof]] hat eine bestimmte Gestalt: wir haben da unten das Unterland, das ist Schwemmland ursprünglich. Ich habe das immer als &amp;quot;Holland&amp;quot; bezeichnet. Und dann haben wir ganz da oben, haben wir die Höhen, eine Höhenlage, wo ziemlich bald da drunter auch Gesteine anstehen, das &#039;&#039;Rotliegende&#039;&#039;. Und dazwischen ist so eine Übergangszone, die habe ich immer als &amp;quot;Toskana&amp;quot; bezeichnet, wo die Bäume stehen, die Obstbäume und so. Also es sind drei Landschaftselemente, die sich hier in einer besonderen Weise vereinigen. Und die Ausdruck sind eben der Geomorphae, der Landschaftsgestalt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn man sich damit beschäftigt, also wenn man das nicht nur einfach konstatiert, da gewesen, da gewesen, so ungefähr, hingeguckt und dann war&#039;s es dann auch. Sondern, dass man sich wirklich Fragen daran stellt, wie kommt es, dass hier so eine Ansteigung ist, warum das Tal hier ansteigt. Warum prallt die Nidda in Bad Vilbel an einen Hang an, der ziemlich steil hoch geht? Und warum ist sie verflachend nach der anderen Seite? Wie kommt es, dass hier eine Anhöhe ist oder ein kleiner Berghügel, und hier eben eine Vertalung oder eine Verebnung der Landschaft? Was spricht sich da aus? Und wenn man dem nachgeht, dann trifft man auf die Landschaftsgeschichte. Das erweckt Fragen, wie hat sich jetzt diese Gestalt an diesem Ort über die Zeiten hinweg so gebildet und nicht anders. Da knüpfen sich Fragen, und dann stellt man Fragen nach der Landschaftsgeschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn man solche Fragen hat, dann ist es nicht weit, dass einem der Entwicklungsgedanke aus den Landschaften förmlich ins Gesicht springt. Dass man den Entwicklungsgedanken aus der Natur sozusagen nicht nur jetzt bei der Pflanze studieren kann, nicht nur, von mir aus beim Tier, in der Embryologie, sondern in der Landschaftsgestalt selber. Wenn man nur fragt, wie hat sich diese besondere Landschaftsgestalt unserer Umgebung hier entwickelt, daran knüpfen sich solche Fragen, die einen in den Entwicklungsgedanken mitten hineinführen. Da hat sich was entwickelt, auch die Landschaftsgestalt hat sich entwickelt. Die ist nicht immer so gewesen, sondern hat sich erst in dieser besonderen Weise herausgebildet. Das ist die Geomorphologie. Das ist ein zweites Gebiet der Geologie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=978s Die Rolle der Hydrogeologie und das unsichtbare Wasser in der Erdkruste 00:16:18] ====&lt;br /&gt;
Und ein drittes ist die Hydrogeologie. Das betrifft das ganze Gebiet der Gewässer, also Quellen, Quellhorizonte, Rinnsale, die sich zu Bächen vereinigen, Bäche, die sich zu Flüssen vereinigen und schließlich in Seen münden und aus den Seen dann als Ströme ins Meer strömen. Das ist das eine Feld, das sichtbare Feld. Dass da an der Erdoberfläche da diese Wässrigkeit in Verbindung mit den geologischen Verhältnissen in einem besonderen Verhältnis steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber dann gibt es eben eine Hydrogeologie, die man gar nicht sieht. Das ist das, was die Gründe sind, dass eine Quelle überhaupt in Erscheinung tritt, oder ein Wasserlauf überhaupt fließt. Wo kommt denn das Wasser her? Da wird man verwiesen auf die Grundwasserströme und verwiesen auf hydrogeologische Verhältnisse des Untergrundes, die ungeheuer kompliziert sein können, sehr unterschiedlich sein können. Und die bedingen eben, dass zunächst einmal das wässrige Element die äußerste Erdkruste insgesamt durchdringt. Das ist eins mit der Erdkruste. Keinen Stein gibt es, der nicht ein bisschen Wasser enthielte. Der nicht irgendwie mit dem Wässrigen in Beziehung stünde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=1079s Der Einfluss des Menschen auf die Landschaft 00:17:59] ====&lt;br /&gt;
So, und jetzt haben wir also drei Gebiete. Die Geologie, die Hydrogeologie und die Geomorphologie. Jetzt kommt noch ein Viertes hinzu, was landschaftsbildend ist. Das habe ich schon eingangs ein bisschen erwähnt, das ist die Hand des Menschen. Man hält es eigentlich gar nicht für möglich, wie doch seit Ur-ur-urzeiten der Mensch aus seiner Wesenheit heraus verwandelnd, verändernd auf die Erde gewirkt hat. Und heute tritt es übermächtig in Erscheinung darin, dass wir derart eingreifen, nicht nur in die Pflanzenwelt und die Tierwelt, sondern in die Erdenwelt, im höchsten Grade zerstörend. Es hat sich im 20. Jahrhundert vorbereitet, aber heute hat es Riesendimensionen angenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=1145s Vom Menschen ausgelöste Denudation und Erosion 00:19:05] =====&lt;br /&gt;
Es war insbesondere die sogenannte &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Denudation&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; und die sogenannte &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Erosion&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;. Denudation heißt, dass man &#039;&#039;&#039;am falschen Ort den Boden so bearbeitet hat&#039;&#039;&#039;, dass durch Staubstürme das ganze Erdreich abgetragen worden ist. Das haben die Amerikaner am besten gekonnt, bis zum heutigen Tag. Kentucky, ein Staat in Amerika, war einstmals der fruchtbarste Standort überhaupt in den Anfängen der Kolonisation. Und das Land des grünen Rohrs hat man das auch genannt. Und dann hat man alles abgeholzt, hat da einen tollen Ackerbau draufentwickelt, sehr kalkreiche Standorte auch, und binnen kürzester Frist, in den 70er-Jahren des 19. Jahrhunderts schon, Monokulturen angebaut, Weizen, Weizen, Weizen, der Mais war noch nicht so aktuell. Und da kamen die Staubstürme und haben den ganzen Oberboden abgetragen. Heute sind es zum Teil ganz arme Standorte geworden, nur durch Winderosion. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und mir ist es so begegnet, in Nord Dakota. Das ist ein Staat, also Süd Dakota, Nord Dakota, liegt oben an der kanadischen Grenze, geht über nach Saskatchewan. Das sind alles schwarze Erdböden, die hat man alle umgepflügt, das war ursprünglich Prairie. Und da kam ich zu einem Bauern, der hatte ein ganz schwarzes Gesicht und da waren nur so helle Streifen drin, das waren die Schweißperlen, die über das Gesicht gelaufen sind und die Tränen, die ihm kamen, wenn er gesehen hat, wie der Wind die ganze schwarze Erde wegweht. Also mit einer Geschwindigkeit geht das vor sich, das glaubt man nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnlich ist es mir in Brasilien gegangen. In Brasilien weniger die Winderosion als vielmehr die Wassererosion. Brasilien ist ein Land, sehr regenreich, nicht in allen Gegenden, aber doch ganz wesentlich, einen großen Teil des Amazonas. Also sehr starke Regen unter Umständen und sehr konzentriert im Jahreslauf. Es gibt die Trockenzeiten und die Regenzeiten. Und da hat man dann die Monokultur, sagen wir mal, Zuckerrohr oder sowas, und gerade der Zuckerrohr verhält sich sehr ähnlich wie der Mais, der das Wasser sammelt über die Blätter, und dann am Stängel runterlaufen lässt. Am Fuß der Pflanze und vom Fuß der Pflanze bildet sich ein kleines Rinnsal. Und das ist der Anfang einer Erosion. Und am Ende von vielleicht 200, 300 oder 1000 Hektar Zuckerrohr ist dann plötzlich ein Bachlauf geworden mit einer Erosionsrinne von zwei Meter Tiefe. Das geht so rasend schnell!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Mensch hat da in einem hohen Grade heute, durch seine modernen Technologien und eben Monokultur und alles das, so eingewirkt, dass man berechnet wie von Jahr zu Jahr die kultivierbare Fläche auf der Erde rasend abnimmt. Aber er macht etwas anderes. Und das ist ja gerade der Punkt, wo wir heute stehen, dass wir wirklich ein neues Verhältnis zur Erde entwickeln müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=1374s Die Mission der Menschheit: Verantwortung für die Erde 00:22:54] ====&lt;br /&gt;
Und dass der Mensch heute aufgerufen ist, dasjenige, was einstmals von Natur aus landschaftsbildend und landschaftsgestaltend war über unendliche Zeiträume hinweg, dass wir heute an die Stelle getreten sind. Wir bewegen heute ganze Landschaften. Wir bauen da so ganze Berge ab mit Steinbrüchen, oder wo Eisenerz gewonnen wird. Wir haben ganze Berge hier oder Braunkohleabbau ist eines der besten Beispiele. Da werden ja ganze Landschaften total bis zu Tiefen von 30, 40 Metern rumgewühlt und so weiter. Aber wir haben eben daran, gerade dass wir sozusagen den Todesprozess, der allgemein die Erde angeht, denn alles was sich formt und gestaltet und so weiter, ist auch schon erstorben, dass wir diesen Prozess nur noch impulsieren und weiter stimulieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und angesichts dessen können wir erwachen, dass wir eigentlich eine Mission haben. Und das hat Novalis, der Dichter Novalis, ich komme nachher nochmal kurz auf ihn zurück, hat es ausgesprochen in seinen Fragmenten, in dem er gesagt hat, &#039;&#039;die Menschheit ist auf einer Mission. Zur Bildung der Erde ist sie berufen&#039;&#039;. Ein wunderbarer Ausdruck: &#039;&#039;zur Bildung der Erde ist sie berufen&#039;&#039;. Also sie muss fortan, wo wir heute diese ungeheuren Fähigkeiten haben einzugreifen in die Erde, müssen wir in uns die Fähigkeit auch entwickeln, jetzt aus höheren Gesichtspunkten heraus, wirklich an der Bildung der Erde zu wirken in die Zukunft. Und Novalis war ein Zeitgenosse Goethes, die haben damals das kommen sehen, wie man in Zukunft mit der Erde umgeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so stehen wir wirklich vor der Frage, was ist eigentlich unsere Mission? Und wenn man diese Frage mal so stellt, dann kommt man sofort auf den bio-dynamischen Landbau. Man merkt, dass wir die Möglichkeit haben in der Landwirtschaft so einzuwirken auf die irdischen Verhältnisse durch unsere Tätigkeit, durch unsere Arbeit, durch unsere Ideen, die wir haben, dass wir sozusagen das, was vorher vorgebildet war, evolutiv über lange Zeiträume hinweg, dass wir das erkennen und aus der Erkenntnis jetzt weiterführen in die Zukunft. Der Mensch schaltet sich ein in diesen ganzen Werdeprozess, in den Entwicklungsgedanken, in die Zukunft, indem er das alles erkennt, was er heute kaputt macht. Also das ist zunächst mal eine Veranlassung. Wenn man dem Tod sich wirklich bewusst wird, dann kann man daran wachsen und kann daran neue Ideen entwickeln, wie es eigentlich sein müsste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es gibt keine Entwicklung ohne Tod. Leben und Tod, das sind die beiden Grundsäulen jeder Entwicklung. Stirb und Werde, das Stirb und Werde. Und so sind wir eigentlich aufgefordert angesichts dessen, was geworden ist, und das sagt uns die Geologie, das sagt uns die Geomorphologie und die Hydrogeologie, sagt uns das, was durch die langen Zeiträume der Vergangenheit geworden ist, wo der Mensch nur quasi den Boden gefunden hat für seine eigene Entwicklung hier auf Erden. Dass wir jetzt das alles erkennen, was die Welt vor uns ausbreitet und daraus Ideen in uns wachrufen, die uns in unserer täglichen Arbeit anleiten. Wir sind auf einer Mission, das kann man wirklich sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=1639s Ein Blick auf die Geschichte der Geologie 00:27:19] ===&lt;br /&gt;
Nun, das war jetzt nur eine kleine Einleitung und ich möchte den heutigen Vormittag noch darauf verwenden, jetzt einmal den Blick auf die Geschichte der Geologie zu lenken. Weil das eigentlich ein sehr interessantes Kapitel ist, wie überhaupt erst das Bewusstsein der Menschen aufmerksam geworden ist auf das, was die irdische Grundlage hier auf Erden ist. Das ist ganz, ganz jung! Die Geologie als Wissenschaft hat sich im Wesentlichen erst seit dem 19. Jahrhundert entwickelt. Und wenn wir jetzt zurückschauen nochmal in die Menschheitsvergangenheit, dann wundert man sich eigentlich immer, dass zum Beispiel die Griechen, die alten Griechen vorchristlicher Zeit oder die alten Ägypter, dass die nicht irgendwie schon eine Art Verständnis von Geologie gehabt hätten. Nichts, gar nichts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte mal ein Beispiel nennen aus der alten ägyptischen Kultur, dass aus dem Jahre 2750 die ersten Pyramiden gebaut worden sind. Die Cheops-, Schäfrin- und Mykrinos-Pyramide auf Gizeh bei Kairo, oben auf dem Nilrand. Vorher noch die Pyramide von Saqqara, die ist noch älter, das ist eine Stufenpyramide. Und wenn man da hinkommt und guckt sich da die Steine an, dann findet man, dass diese Steine ganz feine, runde, kreisartige Gebilde haben, fast auch wie Spiralen gebildet, eins am anderen. Und da müsste man doch aufmerksam werden, als Ägypter, wo die angefangen haben die Steine zu kloppen, was das für ein komischer Stein ist, wo diese lauter kleinen, runden Kreise sind. Und heute weiß man, dass es die sogenannten Nummuliten-Kalke sind. Nummuliten sind Protozoen. Protozoen sind Ur-Tierchen, sind Einzeller. Einzeller, also die Ur-Ur-Ur-Formen des lebendigen, des tierischen Lebens, wobei man nicht sagen kann, das wäre ein Tier gewesen, da könnte ich auch genausogut sagen, es wäre ein pflanzliches Gebilde gewesen. Ein &#039;&#039;Pflanzentier&#039;&#039;, könnte man sagen. So sind diese Kalke aufgebaut. Kein Mensch in dem alten Ägypten sah sich veranlasst, so hinzugucken, dass er gesagt hat, ja da ist ja ein Stein und da sind pflanzentierische Gebilde drin. Das lebte gar nicht als Frage. Da muss man sich mal hineinversetzen. Die haben eine unglaubliche Kunst geschafft, ein unglaubliches Wissen gehabt in Bezug auf den Kosmos. Aber was die Erde da produziert hat, das interessierte gar nicht. Die haben diese Blöcke von 1,20 m x 1,20 m, 3 Tonnen schwer, haben sie von riesiegen Steinbrüchen von der anderen Seite des Nils gebrochen und dann über den Nil rüber gebracht, auf die andere Seite da oben rauf geschafft und damit die Pyramiden gebaut. Aber keine Frage, wie es da angeknüpft hat. Und so nicht bei den Griechen. Und so nicht bei den Römern. Und so nicht das ganze Mittelalter durch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die haben ja die mittelalterlichen Kirchen alle aus Sedimentgesteinen gebaut, in aller Regel nicht aus Granit, aus Urgesteinen, sondern aus Sedimentgesteinen. Und da waren überall Versteinerungen drin. Aber das war keine Veranlassung, auch für den mittelalterlichen Menschen, der ja viel weiter bewusstseinsmäßig vorangeschritten war, daran eine Frage zu knüpfen. Und es musste eben erst eine Schwelle überschritten werden. Das ist die Neuzeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=1905s Der Beginn eines neuen Bewusstseins in der früheren Neuzeit 00:31:45] ====&lt;br /&gt;
Und sie glauben, ihr glaubt gar nicht, was das für eine Schwelle war und ist, bis zum heutigen Tag ist. Wo plötzlich ein vollkommen neues Bewusstsein die Menschen ergreift, nämlich hinzugucken, punktuell hinzuschauen auf die Welt. Was finde ich da vor? Welche Pflanze ist das? Welches Gestein ist das? Was ist das für ein Tier? Gab es vorher nicht. Natürlich hat man Namen für den Löwen gehabt und für den Elefanten und alles das. Klar, man hat es als gegeben hingenommen. Das gehörte zum gesamten Weltbild ungetrennt dazu. Aber jetzt tritt man plötzlich der Natur gegenüber und stellt Fragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=1955s Leonardo da Vinci als Pionier der Naturbeobachtung 00:32:35] =====&lt;br /&gt;
Und der erste, den ich hier nennen möchte, das ist Leonardo da Vinci. Ich möchte die einfach mal anschreiben. Das sind die großen. Leonardo da Vinci. 1452 bis 1519. Ich schreibe mal auch die Jahreszahlen hin, weil es einfach wichtig ist, dass man mal sieht, wie das durch die Jahrhunderte jetzt in einer ganz spezifischen Weise ist. Dieser Leonardo, der ja eigentlich ein Künstler war, ein Maler, aber zugleich ein unglaublicher Technologe, der ja die ersten großen technischen Erfindungen gemacht hat im [?], die Belagerung von Städten und so weiter. Dieser Leonardo, der stammte aus Vinci, daher der Name. Das ist ein bisschen nördlich von Florenz in den Bergen, und das sind auch relativ junge Ablagerungen, kalkschiefriger Art. Und da guckt er plötzlich auf den Boden und hebt die Steine auf und nimmt sie in die Hand und guckt sie an. Nicht, dass er sie kloppt wie vorher, die alle wunderschön gestaltet haben, sondern er guckt sie einfach an und sieht, da sind Abdrücke von Pflanzen. Da sind Abdrücke oder Versteinerungen von Tieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hat ihn interessiert. Das war für ihn plötzlich die Frage, was ist das eigentlich? Und er hatte schon einzelne derartige Petrifakte, wie man sie nennt, also Fossilien, die hat er schon angefangen zu unterscheiden.   Aber es knüpfte sich kein Entwicklungsgedanke daran. Es knüpfte sich kein Gedanke daran, dass dieses Gestein hier einstmals lebendig war und diese Pflanzen und Tiere hervorgebracht hat. Also der Entwicklungsgedanke war noch so jung, den gab es vorher gar nicht, den kannten die Ägypter nicht, die Griechen nicht. Er guckte jetzt diese Steine an und sieht, da sind also pflanzliche und tierische Wesen, irgendwo versteinert drin, aber der Gedanke, dass das ein Leben war unter ganz anderen Umständen in früheren Zeiten, der knüpfte sich noch nicht daran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=2130s Francesco Redi und die Entstehung des Lebens 00:35:30] =====&lt;br /&gt;
Und dann kommt eine weitere Gestalt, das ist der Francesco Redi. Der hat dann ein Jahrhundert später, also 15. bis 16. Jahrhundert, 1626 bis 1698 gelebt. Also Leonardo war 14. bis 15. Jahrhundert und jetzt im 16. Jahrhundert tauchte so ein Kerl auf in Italien, Arzt von Haus aus, und Schriftsteller. Damals, wenn man krank war, wurde man zur Ader gelassen. Und wie wurde man da zur Ader gelassen, wenn man Lungenentzündung hatte oder sowas? Dann hat man Leberegel genommen. Und die Leberegel, die fanden sich im Schlamm irgendwo, so im Wässrigen, schreckliche Dinger. Und die haben dann das Blut rausgesaugt aus dem Körper. Und dieser Arzt nun, der sagt, wo kommen die Leberegel eigentlich her? Und dann wühlt er da im Schlamm rum und sieht, dass es da Stablarven gab, Stabwürmer vom Leberegel. Und dann hat er gesagt, die kommen also aus diesen Larven, die verwandeln sich zu Leberegeln. Und dann hat er gesagt, wo kommen die Larven her? Und dann hat er Eier entdeckt, im Schlamm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war wie eine Offenbarung, eine menschheitliche Offenbarung. Weil nämlich bis dato galt strikt, der Lehrsatz von Aristoteles, alles Leben entsteht aus dem Schlamm. Und dann hat er gesagt, das stimmt doch gar nicht. Da ist eine Welt zusammengebrochen damals. Eine Weltanschauung, die über Jahrhunderte Gewalt hatte von Aristoteles her. Alles Lebendige entsteht aus dem Schlamm. Und jetzt stellt er fest, der Schlamm ist zwar da und drum herum, aber das Lebendige entsteht immer aus einem Keim, aus einem Ei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Sie müssen sich mal vorstellen, was das für eine Bewusstseinsveränderung war. Der hat natürlich den Aristoteles, wenn man das heute richtig verstehen will, total falsch verstanden. Jetzt ist eine Bewusstseinshaltung entstanden, dass die Menschen genau hingeguckt haben, wie das eine sich aus dem anderen entwickelt. Das hat man vorher gar nicht gemacht. Sondern hat sich immer auf Aristoteles berufen. Und man hat jetzt plötzlich Aristoteles in Frage gestellt, weil man den Schlamm anders gedeutet hat als Aristoteles. Der Schlamm ist nur die äußere Bedingung, dass sich hier etwas aus einem Ei über Larve bis zum fertigen Imago, also dem Leberegel, entwickelt. Und Aristoteles hat einen ganz anderen Begriff von Schlamm gehabt. Der hat so einen Begriff von Schlamm gehabt, wie man in der Geheimwissenschaft lesen kann, in der alten Mondentwicklung. Also ein Begriff von Schlamm, das heißt, dass alles aus dem Chaos entsteht, aus dem noch Ungeordneten sich Ordnung bildet. Das ist ein ganz anderer Begriff von Schlamm, das Chaotische, was dem anhaftet. Und die haben das jetzt sinnlich fixiert in dem, was sie als Schlamm bezeichnet haben, und daraus geht auch nichts Lebendiges hervor. Also dieser Francesco Redi, man nannte die Stablarven, die er da entdeckt hat, die Redien, auch heute noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=2402s Nikolaus Steno und die Grundlagen der Mineralogie 00:40:02] =====&lt;br /&gt;
Und dann gab es einen zweiten Arzt jener Zeit, den ich auch noch erwähnen will, der große Bedeutung hat für die ganzen Entwicklungsgedanken, für die Geologie. Das ist Nikolaus Steno. Aber der hieß eigentlich Niels Stensen, das war ein dänischer Arzt. Und der lebte von 1638 bis 1686. Das sind die Vertreter des 17. Jahrhunderts. Und was hat dieser Steno gemacht? Der hat auch als Arzt natürlich Forschung getrieben und hat dann Messungen der mineralischen Welt vorgenommen und hat dann Kristalle vermessen und hat festgestellt, dass bei einem solchen Kristall, also das ist ein Kalkspat hier, das ist ein typischer Rhomboeder. Man unterscheidet den Kubus, das ist ein Kubus, das ist ein Pyrit hier. Das ist ein Kubus und wenn ein Kubus gekippt ist, dann entsteht ein Rhomboeder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann hat er die Kristallflächen vermessen und hat festgestellt, dass dieser Winkel hier zwischen diesen beiden Kristallflächen, dass der bei gleicher mineralischer Zusammensetzung konstant ist. Die Winkelkonstanz der Kristalle gleicher Zusammensetzung, die geht auf Steno zurück. Das war der Begründer der Mineralogie. Also dazu muss man so ein Kristall in die Hand nehmen und muss dann gucken. Ich stehe hier und da ist der Kristall, da habe ich Fragen. Jetzt fange ich an zu messen. Ich messe die Winkel und stelle plötzlich fest, dieser Kristall, der hat dessen Winkel hier, alle Winkel sind konstant bei gleicher Zusammensetzung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder ein anderes Beispiel, das sind hier also Pyrite. Man kann ja nur staunen, wenn man sowas sieht. Ohne Staunen geht sowieso nichts. Hier sind diese Würfel. Da sieht man auch, die Winkelkonstanz beträgt hier 90 Grad.  Die Winkelkonstanz beim Würfel beträgt 90 Grad. Hier beim Kalkspat sind es entsprechend weniger. Ich weiß jetzt nicht auswendig, aber das sind über 45 Grad. Irgendwo was dazwischen. Und beim Feldspat, das ist auch ein Rhomboeder, wie wir noch sehen werden. Feldspäte, die haben ein bisschen einen anderen Winkel, aber konstant. Alle Feldspäte haben den gleichen Winkel, wie der Kalkspat hier ein anderer. Und so haben alle Kristalle ganz charakteristische, von der Zusammensetzung abhängige Winkel, Kristallwinkel. Die spielen in der Mineralogie eine ganz große Rolle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also auch wieder ein Mensch, der auf etwas aufmerksam geworden ist. Ein Arzt, meistens waren es Ärzte. Und wurden dann zum Begründer einer Wissenschaft der Mineralogie. Steno.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=2640s Das 18. Jahrhundert: Die Ära der Aufklärung und des Sammelns 00:44:00] ====&lt;br /&gt;
Und dann treten wir ein ins 18. Jahrhundert. Das 18. Jahrhundert ist charakterisiert dadurch, dass die Menschen fast besessen geworden sind, in Bezug auf das, was die Natur eigentlich an Geheimnissen birgt. Da ist jeder, der noch ein bisschen was auf sich gehalten hat, also alle Dorfschullehrer und Pfarrer, und in den Dörfern sind rausgerannt, auf die Äcker und in den Wald und überall, haben Pflanzen genommen, haben Herbarien angelegt, haben die Tiere, Tierwelt studiert, die Schmetterlingsforscher, die Insektenforscher. Also Riesensammlungen unvorstellbarer Art, die vielfach heute in den Museen zu sehen sind. Man hat gesammelt, gesammelt, gesammelt, gesammelt. Das 18. Jahrhundert ist das Jahrhundert der &#039;&#039;Aufklärung&#039;&#039;. Die Menschheit hat sich aufgeklärt, nicht über sich selbst, sondern über was die Natur alles an Fülle von Erscheinungen birgt. Dann entstanden auch die großen Gesteinssammlungen dieser Zeit. Was wir auf den Äckern gefunden haben, in Steinbrüchen, die da überall natürlich waren. Man hat gesucht und gesucht. Man hat es einfach nur mal gesammelt und nebeneinander gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=2732s Karl von Linné und die Systematisierung der Natur 00:45:32] =====&lt;br /&gt;
Und da gibt es jetzt wieder eine Gestalt, das ist Karl von Linné. Linné. Und dieser Linné, genau in diesem Jahr 1707 ist er geboren. 1707 bis 1775 ungefähr hat er gelebt. Karl von Linné, habt ihr von dem schon mal was gehört? Also der große Pflanzensystematiker. Der hat nämlich jetzt all dieses, was man da an Fülle plötzlich gesammelt und dessen man bewusst geworden ist, das hat er jetzt systematisiert. Und zwar, eine Wissenschaft fängt immer dann an, wenn man was systematisiert. Und er hat es systematisiert nach den Blüten, nach dem Aufbau der Blüten. Die ganze Pflanzensystematik baut auf dem Bau der Blüten auf. Und das hat er gemacht. Er war Professor in Uppsala in Schweden. Und mit einer unglaublichen Lebensleistung hat er die gesamte Pflanzenwelt der Welt, weitgehend, soweit sie bekannt war, der damaligen Zeit, hat er systematisiert, und mit einem lateinischen Namen versehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so auch die Tierwelt. Goethe, wenn er auf Reisen war, der hatte in der Tasche, seiner Reisetasche, das Kompendium von Linné drinstecken. Da hat er Pflanzen studiert und so weiter. Dann hat er immer den Linné rausgezogen und hat mal gesagt, wie ist jetzt diese Pflanzenart systematisch einzuordnen. Also der prägt quasi das ganze 18. Jahrhundert, aber jetzt rein durch eine Systematik der Blütenunterschiede der Pflanzen. Und wie gesagt, in der Zeit wurden dann auch die großen Gesteinssammlungen angelegt, sodass die Geologie jetzt so langsam das Bewusstsein der Menschen ergriffen hat. Die Gesteinswelt, hat man festgestellt, die ist ja mindestens so vielfältig wie die Pflanzenwelt selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=2883s Gottlieb Werner und die empirische Geologie 00:48:03] =====&lt;br /&gt;
Und dann gab es nun, in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts, gab es nun einen neuen Aufbruch. Da taucht jetzt so eine Gestalt auf, wie Gottlieb Werner. Der steht heute noch nicht mal in den Lexika drin, dieser Mensch. Er ist der Begründer eigentlich der Geologie vom rein empirischen Standpunkt aus. 1749 bis 1815.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Gottlieb Werner, der war Professor in Freiberg im Harz, also an der dortigen Bergbauschule. Und ein unglaublicher Kenner der Gesteinswelt. Empirisch, das heißt, rein durch die Sinnesanschauungen hat er sozusagen die ganzen ungeheuren Fülle an verschiedenen Erzen, an verschiedenen Mineralien usw. studiert, und er war befreundet mit Goethe. Und Goethe war ja nun an allem interessiert, und so eben auch an der Geologie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=2975s Johann Wolfgang von Goethe 00:49:35] =====&lt;br /&gt;
Und man könnte sagen, den Geologen in Goethe muss man entdecken. Aber der hat sich Zeit seines Lebens mit Geologie befasst. Intensiv. Hat mit allen Zeitgenossen, die auf diesem Felde was zu sagen hatten, so insbesondere der Werner, hat er korrespondiert, hat sich mit denen auseinandergesetzt, mit den Theorien, mit allen. Und Goethe selbst hat eine Gesteinssammlung besessen von 18.000 Handstücken. 18.000 Handstücke. Handstücke nennt man ein typisches Exemplar einer bestimmten Gesteinsbildung. Also spezifische Handstücke, nicht irgendwo von einem und demselben, dasselbe nochmal, sondern Handstücke, ganz spezifische Fundstücke und zwar von der ganzen Welt. Er hat noch 1832 in seinem Todesjahr, Goethe, hat noch eine Bestellung aufgegeben für ein spezifisches Zinnerz aus Cornwall in England, was er für seine Sammlung dringend brauchte. Er hatte verschiedene Zinnerze von anderen Herkünften. Ihn interessierten vor allen Dingen auch die Herkünfte. Wo kommen diese Gesteine her? Wo findet sich gerade diese besondere Ausprägung? Die hat er ja alle studiert. Riesenschubladen hat er, das kann man aufziehen, und da finden sich wohlgeordnet diese Gesteine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, ich schreibe nur nochmal Goethe hin, Johann Wolfgang Goethe, der ist aus der Geologie gar nicht wegzudenken, 1749, wie Werner, bis 1832. So, und dieser Goethe, der war auch stark empirisch orientiert, also hat geguckt, wo findet sich was, wie hat sich hier der Fels ausgestaltet, wie dort, usw. Es ging ihm immer darum, um den Zusammenhang, in dem ein Gestein erscheint. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er hatte ja auch Riesenexkursionen gemacht, auch mit Gesteinskundigen, im Fichtelgebirge, im heutigen Tschechien, also von Karlsbad aus, in Italien, wo er hinkam hat er die Steine aufgelesen und angeguckt, wie der Leonardo, aber er hat sie schon intensiver, sozusagen in einen Entwicklungszusammenhang gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=3143s Neptunisten und Plutonisten 00:52:23] =====&lt;br /&gt;
Das 18. Jahrhundert war geprägt von zwei Theorien. Die Theorie der &#039;&#039;Neptunisten&#039;&#039;, der gehörte auch Gottlieb Werner an, der war eigentlich der Begründer, Mitbegründer, der Neptunisten, die haben gesagt, alles ist aus dem Wasser entstanden. Und haben sich auf Thales berufen, den griechischen Philosophen, ein Vorsokratiker aus dem sechsten vorchristlichen Jahrhundert, Thales. Alles ist aus dem Wasser entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dem gegenüber standen die &#039;&#039;Plutonisten&#039;&#039;, die haben gesagt, alles ist aus dem Feuer entstanden. Und die haben sich berufen auf Heraklit, den großen Geist, der in Ephesus lebte, ein feuriger Geist war das eben auch, und auf den haben die sich also berufen. Und das war eine richtige Streiterei, eine kräftige wissenschaftliche Auseinandersetzung, weil plötzlich in dieser Zeit, der Mitte des 18. Jahrhunderts, in allen Menschen so etwas regsam wurde wie der Entwicklungsgedanke. Sie fragten, wie ist das entstanden? Wo kommt es her? Aus dem Wasser? Aus dem Feuer? Die kommen doch nicht aus der Erde einfach nur so, da muss doch irgendwas vorausgegangen sein. Und der Francesco Redi hat gesagt, es ist aus dem Schlamm, wie der Aristoteles es selbst formuliert hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=3232s Deutscher Idealismus: Gottfried Ephraim Lessing 00:53:52] =====&lt;br /&gt;
Also man merkt, überall regte sich etwas, und Goethe war nun der Mittelpunkt, in gewissem Sinne, in Bezug auf das, was da aufbrach. Man könnte da viele andere Geister nennen, zum Beispiel Lessing. Also man muss sich einfach mal mit dem deutschen Idealismus befassen, um mal dahinter zu leuchten, was eigentlich menschheitsgeschichtlich da vor sich gegangen ist. Lessing, Gottfried Ephraim Lessing, der hat am Ende seines Lebens einen Aufsatz geschrieben, der heißt &amp;quot;Die Erziehung des Menschengeschlechts&amp;quot;. Den muss man einfach mal gelesen haben, das ist ein Stück Weltliteratur. Und da schildert er nun ganz zuletzt den Reinkarnationsgedanken. Dass der Mensch notwendigerweise, er leitet das ab, also naturwissenschaftlich gesehen, dass der Mensch gar nicht nur einmal auf der Erde sein kann, sondern dass er in wiederholten Malen auf Erden lebt. Der Begründer des Reinkarnationsgedankens in dieser Form ist Lessing.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=3305s Goethes wissenschaftliche Haltung zur Geologie 00:55:05] =====&lt;br /&gt;
Aber es gab noch andere, die in diese Richtung gedacht haben. Goethe ganz und gar. Nur das hat Goethe in seinen ganzen Schriften so verborgen. Aber nehmen Sie mal das Gedicht &amp;quot;Der Gesang der Geister über den Wassern&amp;quot; von Goethe. Da formuliert er den Reinkarnationsgedanken also wunderbar, einzigartig, einzigartig, &amp;quot;Der Gesang der Geister über den Wassern&amp;quot;. Also Goethe neigte jetzt in gewissem Sinne zum Neptunismus. Und Gottlieb Werner, der der Begründer des Neptunismus ist, aber er hatte dann doch wieder Vorbehalte. Und so, er war immer irgendwo abwägend, sind es mehr die Plutonisten, sind es mehr die Neptunisten. Und er ist dann selber sozusagen der große geologische Forscher geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da wollte ich Ihnen jetzt mal doch was vorlesen. Er schreibt nämlich da einmal an die Frau von Stein von Ilmenau. Er hat ja in Ilmenau das Bergwerk wieder neu in Gang gesetzt. Damals als Minister in Weimar. Goethe war ja Minister des Herzogs, und hatte die Aufgabe, jetzt diese Bergwerke wieder in Gang zu setzen, um die wirtschaftliche Lage des Herzogtums zu verbessern. Und wurde dann dadurch eigentlich immer intensiver interessiert an der Gesteinswelt. Und da schreibt er nun, das war auf einer Harzreise, ... Moment mal. Er schreibt von Ilmenau aus in den Briefen. Da möchte ich mal nur ein paar Zeilen vorlesen.&amp;lt;blockquote&amp;gt;Da sagt er, wir sind auf die Gipfel gestiegen. Also auf den Harz damals. Harz ist ein Granitkegel. Wir sind auf die hohen Gipfel gestiegen und in die Tiefen der Erde eingekrochen. Die Bergwerke. Da gab es eine große Höhle, die von Menschenhand entstanden ist, auch durch Abbau. Und in die Tiefen der Erde eingekrochen und mögten gar zu gern der großen, formenden Hand nächste Spuren entdecken. Der großen, formenden Hand nächste Spuren entdecken. Es kommt gewiss noch ein Mensch, der darüber klar sieht, wir wollen ihm vorarbeiten. Wir haben recht schöne, große Sachen entdeckt, die der Seele einen Schwung geben und sie in der Wahrheit ausweiten. &amp;lt;/blockquote&amp;gt;Das ist Goethe. Goethes Naturforscher der Art. Es ging ihm nie darum, so einfach Erkenntnisse intellektuell anzurufen. Wie steht ein Mensch seelisch, geistig zu dem, was er da wahrnimmt, was er da entdeckt. Wir sind auf die Höhen gestiegen und in die Tiefen der Erde eingekrochen. Das ist ein Urmotiv Goethes, dass er immer im Vergleich lebt. Wie stellt sich die Erde dar auf einer Anhöhe, wo man die Weiten schauen kann und wie verengt sie sich, wenn man da in einem Bergwerk unten drin ist. Da hat er nicht nur die Steinswelt angeschaut, sondern er hat es innerlich erlebt. Er kannte den ganzen Zusammenhang, sich vergegenwärtigt, seelisch, geistig. Und daraus haben sich überhaupt seine tieferen Einsichten herauskristallisiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diesen Satz kann ich auswendig, ich brauche eigentlich nicht das Buch, weil es einfach so etwas Wunderbares ist. Weil darin sich ausdrückt, wie in Goethe der Entwicklungsgedanke auflebte. Wo er sagt, &#039;&#039;gewiss wird jemand kommen, der da klar sieht, wir wollen ihm vorarbeiten&#039;&#039;. Das ist eine wissenschaftliche Haltung. Ihm ging es gar nicht darum, Riesendruck, Entdeckungen zu machen, Mordsnamen zu haben. Er wollte einfach der Entwicklung des menschlichen Geistes vorarbeiten. Dass da jemand auf dieser Grundlage zu einer noch tieferen Erkenntnis fortschreiten kann. Das war seine Grundhaltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=3632s Goethes Kritik an zeitgenössischen geologischen Theorien 01:00:32] =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Goethe hat sich dann in diese Auseinandersetzungen eingelassen mit den Neptunisten und den Plutonisten. Und kam dann irgendwann dazu, dass das alles ein bisschen Unsinn ist, die Art, wie die die Sache behandeln. Wie man das nur ursache-wirkungsmäßig behandelt, das ganze Thema der Geologie. Und da schreibt er mal, wahrscheinlich war das auch ein bisschen ärgerlich: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;Die Sache mag sein, wie sie will. So muss geschrieben stehen, dass ich diese vermaledeite Polterkammer der neuen Weltschöpfung verfluche.&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Diese Polterkammer, wo die Theologie angefangen hat, die Theorien zu entwickeln, wie das alles so entstanden ist. Ich diese vermaledeite Polterkammer der neuen Weltschöpfung verfluche. Und es wird gewiss, irgendein junger, geistreicher Mann -hier taucht nochmal das Thema auf- so aufstehen, oder ein Mann aufstehen, der sich diesem allgemein verrückten Konsens zu widersetzen den Mut hat. Da spricht der Goethe mal ganz eindeutig, nicht nur poetisch. Also das ist jetzt der Goethe. Der Goethe ist eigentlich der Mittelpunkt dieses ganzen 18. Jahrhunderts. Nicht nur, weil er ein großer Geologe war, wirklich, muss man wirklich sagen, unglaublich kenntnisreich, sondern er war auch Mineraloge, er war auch ein Anatom, er war eben auch ein unendlich künstlerischer Mensch. Und er war Dichter, er war alles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=3764s Eintritt ins 19. Jahrhundert: Der Entwicklungsgedanke als moderner Gedanke 01:02:44] ====&lt;br /&gt;
Nun schreiten wir weiter in das 19. Jahrhundert. Also hier steht ganz zentral in dieser Zeit der Goethe drin. Ich möchte Ihnen wirklich sagen, er ist im eigentlichen Sinne der Schöpfer des Entwicklungsgedankens. Das hat sich alles vorbereitet, durch die Jahrhunderte hindurch. Und jetzt plötzlich taucht er auf. Bei Lessing, bei Goethe, bei Schiller, bei Herder, bei Schelling und so weiter, bei Fichte, da taucht dieser Entwicklungsgedanke auf. Aber Goethe hat ihn gefasst als Idee. Nicht als Polterkammer da unten, nicht als das, was man jetzt sinnlich wahrnimmt, laut ein Stein liegt neben dem anderen. Und da an ursächliche Verhältnisse, Erklärungen zu suchen. Sondern zu fragen, wie ist dieser Stein entstanden? Wo kommt der her? Welche sind die Kräfte, die diesen Stein haben entstehen lassen? Also überall im Hintergrund diese Frage nach der Entwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich möchte von hier aus nur sagen: der modernste Gedanke, den wir heute haben, das ist der Entwicklungsgedanke. Es gibt keinen moderneren als diesen. Wenn man sich den zu eigen macht, dann kann einen nichts mehr umschmeißen. Weil man diesen Gedanken selber denken kann, aufgrund dessen, was man selber ist. Ich bin als Mensch in der Lage, den Entwicklungsgedanken zu erfassen an mir selbst, durch Selbsterkenntnis. Jeder Mensch kann sich selbst erkennen, er hat die Veranlagung dazu, und indem er das tut, merkt er, er ist ein &#039;&#039;sich Entwickelnder&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl im Leben, wie wir jetzt hier so stehen, muss ich nicht morgen derselbe sein wie heute. Ich muss sozusagen immer wieder neue Stufen meines Erkenntnisweges gehen, muss mich selber verwandeln lernen, Fehler erkennen und kompensieren. Und aber auch menschheitlich, durch den Reinkarnationsgedanken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=3922s Charles Lyell: Begründer der Geologie als Wissenschaft 01:05:22] =====&lt;br /&gt;
Jetzt kommen wir ins 19. Jahrhundert. Da tritt, geologisch gesprochen, jetzt eine besondere Gestalt auf, und das war ein Schotte. Ein richtiger Schotte. Charles Lyell. 1797 bis 1875. Und Charles Lyell, den kann man eigentlich im strengsten Sinne als den Begründer der Geologie als Wissenschaft nennen. Der war der große &#039;&#039;Stratigraph&#039;&#039;. Der hat die &#039;&#039;Stratigraphie&#039;&#039; entwickelt. Das heißt, er hat beobachtet in Südengland, also in North Devonshire, dann aber vor allen Dingen in Wales, hat er beobachtet, dass es Erdschichten gibt, die übereinander liegen. Das ist keinem früher groß aufgefallen. Natürlich, man hatte schon gewisse Vorkenntnisse, die hatte man, aber jetzt hat er die studiert. Und kam jetzt dazu zu sagen, die oberste Schicht ist die jüngste, bei normaler Lagerung noch, die oberste Schicht ist die jüngste, und je weiter man runtergeht, die Schichten sind jeweils die älteren. Und ganz unten ist die älteste. Also er hat jetzt den Entwicklungsgedanken eingefasst in die Zeit. Er hat gesagt, das ist jung, die oberste Schicht, und dann alle darunterliegenden sind älter. Also da sind Epochen über die Erde gegangen, Entwicklungsepochen, die diese Ablagerungen bewirkt haben. Und dadurch wurde er der Stratigraph. Und er hat praktisch dadurch der Geologie ihr wissenschaftliches Fundament gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=4066s Das Aktualitätsprinzip 01:07:46] ======&lt;br /&gt;
Und noch durch ein anderes. Und zwar hat er es dadurch zur Wissenschaft gemacht, dass er eine Art Prämisse aufgestellt hat, die man heute nicht mehr als Prämisse auffasst, sondern man handhabt sie einfach. Das ist ja auch eine Eigenart in der ganzen wissenschaftlichen Entwicklung, dass man von bestimmten Theorien oder Prämissen ausgeht. Und zuerst herrscht da noch ein Streit drüber, ob das so stimmt oder nicht stimmt, und irgendwann ist es eine Selbstverständlichkeit und dann denken wir überhaupt nicht mehr darüber nach. Und so hat er die Prämisse aufgestellt, das [[w:Aktualismus_(Geologie)|Aktualitätsprinzip]]. Aktualitätsprinzip, das ist so entscheidend. Damit hat er die Geologie zur Wissenschaft gemacht. Nur durch dieses Prinzip. Das heißt nämlich, dass die Gesetze, die heute in der Natur gelten, zu allen Zeiten der Entwicklung gegolten haben. Die Gesetze, physikalischen, chemischen, astronomischen Gesetze oder wie auch immer, alles, was nur heute studierbar ist, in Physik und Chemie, in klassischen Naturwissenschaften, diese Gesetze haben zu allen Zeiten gegolten. Das ist das Aktualitätsprinzip. Jetzt muss man sich mal ganz klar machen, was dieses eigentlich bedeutet, welche Konsequenzen das hat. Aber damit hat er quasi einen wissenschaftlichen Boden geschaffen, auf den man jetzt alles bezogen hat. Wenn es sich damals so entwickelt hat, hat es sich aus denselben Gesetzen wie heute entwickelt. Das ist einfach eine Prämisse. Man hat gar nicht gesagt, das könnte ja auch anders gewesen sein. Die Gesetze müssen sich ja auch irgendwie entwickelt haben. Nein, so wie heute, so schon zu allen Zeiten. Das Aktualitätsprinzip. Damit ist Lyell zum Begründer der Geologie als Wissenschaft geworden. Und die meisten Namensgebungen in Bezug auf die ganzen geologischen Schichtenfolgen, die stammen von ihm. Da kommen wir noch drauf zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=4207s Charles Darwin und der Entwicklungsgedanke 01:10:07] =====&lt;br /&gt;
Na ja, und dann taucht eine zweite Gestalt auf, da im 19. Jahrhundert. Und die heißt Charles Darwin. 1809 bis 1881. Charles Darwin. Auch ein Engländer, kein Schotte. Und der wollte ja Pfarrer werden. Und am Ende seines Lebens ist er auch fast wieder geworden. Und dieser Charles Darwin wurde dann Biologe und ist dann auf seine Weltreise nach Südamerika. Rund um Südamerika bis zu den Galapagos-Inseln. Und hat gesammelt, gesammelt, gesammelt. Alles auf sein Schiff gepackt, ist nach Hause gefahren und hat den Rest seines Lebens damit zugebracht, das zu ordnen und daraus sein System zu entwickeln. Und sein System bestand eben in der Begründung des Entwicklungsgedankens rein nach äußeren Merkmalen. Also worauf ich hinaus will ist, wie der Entwicklungsgedanke sich durch die Jahrhunderte seit der Neuzeit entwickelt. Im Bewusstsein sich einpflanzt der Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=4320s Darwins Evolutionstheorie 01:12:00] ======&lt;br /&gt;
Und so sucht Darwin nun mit all dem Material, was er da gesammelt hat, zu verfolgen, wie ein Organismus sich auseinander entwickelt hat. Er leitet den Entwicklungsgedanken aus den Organismen ab, die er da studiert hat, gefunden hat. Und begründet dann seine berühmte Theorie 1859: &amp;quot;The Origin of Species by Means of Natural Selection&amp;quot;, wie er das genannt hat, also die Entstehung der Arten aufgrund natürlicher Zuchtwahl. Das ist sein zentrales Werk und das begründet den Darwinismus. Der Darwinismus besagt nichts anderes, als dass sich die ganze Entwicklung von primitiven, sehr primitiven Organismen herleitet, stufenweise voneinander ableitbar, wenn man es genauer anatomisch verfolgt, bis herauf zum Menschen. Der Mensch ist das höchste Tier in der Tierreihe. Nur dass ihm leider bis zum Ende seines Lebens der endgültige Beweis gefehlt hat, nämlich der &#039;&#039;Missing Link&#039;&#039; zwischen Tier und Mensch. Dieser Missing Link, das hat ihn sozusagen die Zeit seines Lebens irritiert, dass er diesen letzten Übergang von den Primaten, also von den affenähnlichen bis herauf zum Menschen, doch nicht gefunden hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=4441s Reaktionen auf den Darwinismus 01:14:01] ======&lt;br /&gt;
Diese darwinische Theorie hat sich unendlich verfeinert. Im 19. Jahrhundert waren Kämpfe in wissenschaftlichen Kreisen zwischen den Darwinisten und denjenigen, die mit aller Macht gegen diese Theorie opponiert haben. Diese Kämpfe sind nie ausgefochten worden, also sind nie gelöst worden, aber man ist darüber hinweggegangen. Heute gilt es als selbstverständlich, ähnlich wie das Aktualitätsprinzip von Lyell, wie selbstverständlich, dass das die Grundlage des Werdens der ganzen Schöpfung ist. Da gibt es nur ein paar Verrückte, heute in der Welt sind es die Kreationisten in Amerika, die sich streng an die Bibel halten und die Bibel interpretieren rein materialistisch und sagen, na ja, die Welt ist etwa 3500 v. Chr. entstanden. Die sogenannten Kreationisten halten sich ganz streng an die Bibel und interpretieren sie ebenso materialistisch wie der Francesco Redi den Aristoteles interpretiert hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann gibt es natürlich jetzt Erdogan in der Türkei, der verbietet jetzt auch die Entwicklungslehre des Westens. Es darf nicht mehr in den Schulen gelehrt werden. Das widerspricht einfach dem Islam. Und das Interessante ist, wenn Sie das mal beobachten, der Islam kennt den Entwicklungsgedanken nicht. Das ist die Tragik des Islam. Das ist eine unendliche Tragik, dass seit 622, dem Marsch von Mekka nach Medina, seit der Zeit hat sich gar nichts verändert, sondern sie berufen sich immer auf diesen absoluten Ursprung und das ist es, verewigt. Da ist nichts mehr zu verwandeln. Wer sich erdreistet, dagegen anderer Meinung zu sein, der ist eigentlich von vornherein vom Teufel. Der muss bekämpft werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun ist Darwin also der Begründer des Entwicklungsgedankens vom naturwissenschaftlichen Standpunkt, indem er streng die Erscheinungsformen der Organismen durch alle Evolutionszeiten der Erde verfolgt und mit einer gewissen Schlüssigkeit ableitet, wie ein Organismus sich aus dem anderen heraus entwickelt hat. Und man muss sehr aufpassen, dass man nicht diesem Gedanken glatt verfällt. Wenn man sich wirklich damit beschäftigt, würde man wirklich sagen, da ist doch ein hohes Maß an Schlüssigkeit in der ganzen Sache drin, wenn es auch dem &#039;&#039;Missing Link&#039;&#039; nicht gelungen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich sage Ihnen, Rudolf Steiner, der hatte in seinen jungen Jahren vor der Jahrhundertwende, mit seinem literarischen Frühwerk, findet sich ein Satz, dass man als moderner Mensch sämtliche Bilder von den Wänden hängen sollte, diese alten Schinken mit Vorfahrenbildern. Sollen wir alle abhängen und sollen zwei Bildnisse anhängen an die Wand, nämlich das von Darwin und von Lyell. Der hat sich derartig beschäftigt mit dem Lyell und auch mit dem Darwin und dann später mit dem Haeckel, dass er selber diese Menschen geworden ist. Der hat sich so hineinversetzt in deren Gedankengänge, um zu prüfen, wo sind da eigentlich die Grenzen, die sie erreicht haben. Also er hat die nicht einfach abgelehnt, weil sein eigener Ansatzpunkt war ja ein ganz anderer, auch schon in seinen jungen Jahren. Sondern er hat davon ganz abgesehen und hat sich hineingedacht in diese Geister und die Konsequenzen, die sich daraus ergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=4717s Ernst Haeckel 01:18:37] =====&lt;br /&gt;
Nun folgte ja dem Charles Darwin, also ich sage nochmal, der Darwinismus hat seine ganz großen Bedeutungen, aber in dem Augenblick, wo ich ihn auf das soziale Leben übertrage, da merke ich, wie katastrophal er ist. Solche Leute wie der Marx oder der Engels oder Lassalle oder wie sie alle hießen im 19. Jahrhundert, die großen Sozialtheoretiker, die haben sich alle auf Darwin berufen. Oder Lenin, ganz und gar. Stalin, ganz und gar. Die Ideologie war so stark, dass es gar keine Rolle spielt, wie viele Menschen hops gehen, über die Klinge springen müssen, nur damit diese Theorie stimmt. Also das ist nach wie vor ein großes Fragezeichen. Dann gab es einen Nächsten, das war der, ganz bekannt, aber das ist manchmal, ich weiß nicht, hat man einen Blackout. Das ist, ich sage es doch schon, ihr wisst es alle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Was hat er denn so gemacht? -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der hat den Darwin fortgesetzt und hat sozusagen noch wirklich in Deutschland den Darwinismus nochmal erweitert und vertieft und verbreitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, der hat alles gemacht. Der war ein großer Embryologe. Also geboren ist er jedenfalls 1834 und gestorben 1919. Das ist, ich sage es doch wirklich, das gibt es gar nicht, Ernst Haeckel, Ernst Haeckel ist das! Ernst Haeckel. Und dieser Haeckel, der hat noch gelebt zu Rudolf Steiners Zeiten (Rudolf Steiner hat ihn hoch geschätzt). Der war der extremste Materialist, den man sich vorstellen kann. Und zwar deswegen, weil er den Materialismus zu seiner Weltanschauung gemacht hat. Ganz bewusst. Er war Monist. Der Monismus heißt, ich stehe zu dem, was ich denke. Wenn ich materialistisch denke, dann stehe ich auch dazu. Mit meinem vollen Menschsein verstehe ich mich in diesem Sinne, wie ich denke. Das hat Rudolf Steiner an Haeckel anerkannt, die Konsequenz, die er aus seiner eigenen Erkenntnis gezogen hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=4931s Das biogenetische Grundgesetz 01:22:11] ======&lt;br /&gt;
Und trotzdem, Haeckel war ein ganz großer Embryologe und hat formuliert, schon in den 70er Jahren des 19. Jahrhunderts, das sogenannte [[w:Biogenetische_Grundregel|biogenetische Grundgesetz]]. Und das ist genial. Biogenetisches Grundgesetz. Das heißt, die Individualentwicklung ist die Wiederholung der Stammesentwicklung. Kann man das verstehen? Die Individualentwicklung ist die Wiederholung der Stammesentwicklung. Das heißt so viel wie, als individuelles Wesen, das sich jetzt, hier und jetzt ausgestaltet auf Erden, muss in dieser Ausgestaltung die gesamte Evolution noch einmal wiederholen. Und das hat er geprüft und untersucht, haarklein in der Embryologie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die haeckelische Embryologie ist klassisch. Der hat wirklich die ganzen Entwicklungsstufen von der ersten Zellvermehrung durch alle Stufen hindurchverfolgt und gesagt, das ist ja nichts anderes als die Wiederholung der gesamten Stammesentwicklung der Menschheit beziehungsweise der ganzen Naturreiche. Also jeder Organismus wiederholt die ganze Stammesentwicklung in seiner Embryologie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist natürlich der Gipfel des Entwicklungsgedankens. Er hat den Darwin einfach weitergeführt, dass er gesagt hat, kein Organismus ist primär schon einfach da, sondern er muss erstmal in seiner Embryonalentwicklung alle Stufen der Evolution noch einmal durchlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=5054s Haeckel als Künstler 01:24:14] ======&lt;br /&gt;
Und der Haeckel war auch ein großer Künstler, der hat nämlich gemalt, gezeichnet, gemalt die ganze niedere Tierwelt, da gibt es also ganze Kartonblätter, mit einer solchen Präzision --das sind keine Fotografien-- von Protozoen, also nicht gerade die Nummuliten, sondern alle möglichen, es gibt ja einen unglaublichen Variationsreichtum dieser Protozoen. Entweder kalkschalig und mit Fortsätzen, so künstlerisch, also die Natur hat da sozusagen mit einer Fantasie gearbeitet im Zusammenhang mit der Entwicklung der Protozoen. Oder dann die Diatomeen, die haben eine Kieselschale, die hat er gemalt. Das ist absolut beispielhaft in der ganzen Entwicklung der Naturwissenschaft, dass einer mal quasi die niederen Naturreiche porträtiert hat. Das ist Ernst Haeckel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=5122s Rudolf Steiners Würdigung von Haeckels Leistungen 01:25:22] ======&lt;br /&gt;
Und [[A:Rudolf Steiner|Rudolf Steiner]] hat in Berlin, wo der Ernst Haeckel nun die Koryphäe schlechthin war, also da als Naturwissenschaftler, und wo dann Jubiläen waren und Geburtstage gefeiert wurden von Ernst Haeckel, hat er mehrere Vorträge gehalten bei diesen Versammlungen, indem er den Ernst Haeckel in höchste Höhen gehoben hat in Bezug auf seine wissenschaftlichen Leistungen. Und er hat ja mal geschrieben, die Zeit ist schon wieder um, hat er mal die Bemerkung gemacht, dass er die Geheimwissenschaft schreiben konnte, 1909-10, schreiben konnte, weil durch das Studium der Welträtsel von Ernst Haeckel, des großen materialistischen Humanisten, durch das Studium, der hat sich so hineingedacht in dieses Werk von Haeckel, dass er dazu die Möglichkeit gefunden hat, überhaupt aus der Geisteswissenschaft heraus die Geheimwissenschaft zu schreiben. Und dasselbe gilt, das muss ich ganz zuletzt noch kurz sagen, dasselbe gilt für die Anthroposophie insgesamt. Wo er die Bemerkung machte, ich konnte überhaupt erst die Anthroposophie als Geisteswissenschaft entwickeln, durch drei Menschen des 19. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;Folge  [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|1]] - [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|2]] - [[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|3]] - [[Geologie - 4. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|4]] - [[Geologie - 5. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|5]] - [[Geologie - 6. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|6]] - [[Geologie - 7. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|7]] - [[Geologie - 8. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|8]] - [[Geologie - 9. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|9]] - [[Geologie - 10. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|10]] - [[Geologie - 11. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|11]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Glossar==&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|A}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|A}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|B}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Boden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „… aus diesem &#039;&#039;&#039;Boden&#039;&#039;&#039; heraus wächst, die gesamte Pflanzennatur, die wächst nur deshalb, weil dann noch unter dem Boden Erdentiefen sind und über dem Boden der ganze [[Kosmos]] sich ausweitet … der Boden ist nur, sozusagen, die sinnfällige Haut der Erde.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Einleitung - Verbindung von Geologie und biologisch-dynamischer Landwirtschaft 00:01:49|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:01:49]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|C}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{BS|D}}[[Denudation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„&#039;&#039;&#039;Denudation&#039;&#039;&#039; heißt, dass man am falschen Ort den Boden so bearbeitet hat, dass durch Staubstürme das ganze Erdreich abgetragen worden ist.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Vom Menschen ausgelöste Denudation und Erosion 00:19:05|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:19:05]]&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|E}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|E}}[[Empedokles]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Erde, Wasser, Luft, Wärme. Das sind die [[Vier Elemente|vier klassischen Elemente]] aus der griechischen Philosophie des &#039;&#039;&#039;Empedokles&#039;&#039;&#039; … Für ihn waren diese Elemente geistdurchdrungen, also nicht sinnlich wahrnehmbar. Das waren … wirkende [[Idee|Ideen]] … wo sozusagen aus dem Geistigen sich etwas im Physischen konfiguriert, und durch die Durchdringung dieses Geistigen, das formt im Wesentlichen eine [[Landschaft]].&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Landschaft und die vier Elemente des Empedokles 00:09:50|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:09:50]]&lt;br /&gt;
[[Entwicklungsgedanke|Entwicklungsgedanken]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Der Mensch schaltet sich ein in diesen ganzen Werdeprozess, in den &#039;&#039;&#039;Entwicklungsgedanken&#039;&#039;&#039;, in die Zukunft, indem er das alles erkennt, was er heute kaputt macht.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Mission der Menschheit: Verantwortung für die Erde 00:22:54|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:22:54]]&lt;br /&gt;
* „Und es gibt keine &#039;&#039;&#039;Entwicklung&#039;&#039;&#039; ohne Tod. Leben und Tod, das sind die beiden Grundsäulen jeder Entwicklung. Stirb und Werde …&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Mission der Menschheit: Verantwortung für die Erde 00:22:54|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:22:54]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Erosion]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] [[Denudation]] und die sogenannte &#039;&#039;&#039;Erosion&#039;&#039;&#039; […] Das haben die Amerikaner am besten gekonnt, bis zum heutigen Tag […] Und dann hat man alles abgeholzt […] und binnen kürzester Frist, in den 70er-Jahren des 19. Jahrhunderts schon, [[Monokultur|Monokulturen]] angebaut […] Und da kamen die Staubstürme und haben den ganzen Oberboden abgetragen. Heute sind es zum Teil ganz arme Standorte geworden, nur durch Winderosion.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Vom Menschen ausgelöste Denudation und Erosion 00:19:05|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:19:05]]&lt;br /&gt;
* „In Brasilien weniger die Winderosion als vielmehr die &#039;&#039;&#039;Wassererosion&#039;&#039;&#039; […] vom Fuß der Pflanze bildet sich ein kleines Rinnsal. Und das ist der Anfang einer Erosion […] ist dann plötzlich ein Bachlauf geworden mit einer Erosionsrinne von zwei Meter Tiefe. Das geht so rasend schnell!&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Vom Menschen ausgelöste Denudation und Erosion 00:19:05|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:19:05]]&lt;br /&gt;
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{{BS|G}}[[Geologie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „… die Erde selber und die [[Landschaft]] wird geprägt von &#039;&#039;Erde&#039;&#039; und &#039;&#039;Wasser&#039;&#039;. Und dieses Feld nun, dessen hat sich die &#039;&#039;&#039;Geologie&#039;&#039;&#039; als Wissenschaft angenommen.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Landschaft und die vier Elemente des Empedokles 00:09:50|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:09:50]]&lt;br /&gt;
* „Was bildet die [[Gestein|Gesteine]]? Wie lagern sie? Wie ist überhaupt die ganze Erdkruste durchformt von der Gesteinswelt? Das ist sozusagen das Schwerpunktgebiet der &#039;&#039;&#039;Geologie&#039;&#039;&#039;…&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Geologie und Geomorphologie: Landschaftsgestalt, -Geschichte und -Entwicklung 00:12:24|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:12:24]] &lt;br /&gt;
* „Die [[Geomorphologie]] ist mit der &#039;&#039;&#039;Geologie&#039;&#039;&#039; engstens verbunden, die schildert nämlich die [[Landschaftsgestalt]].&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Geologie und Geomorphologie: Landschaftsgestalt, -Geschichte und -Entwicklung 00:12:24|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:12:24]]&lt;br /&gt;
* „… &#039;&#039;&#039;Hydrogeologie&#039;&#039;&#039;. Das betrifft das ganze Gebiet der Gewässer, also Quellen, Quellhorizonte, Rinnsale, die sich zu Bächen vereinigen, Bäche, die sich zu Flüssen vereinigen und schließlich in Seen münden und aus den Seen dann als Ströme ins Meer strömen.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Rolle der Hydrogeologie und das unsichtbare Wasser in der Erdkruste 00:16:18|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:16:18]]&lt;br /&gt;
* „[…] ein sehr interessantes Kapitel ist, wie überhaupt erst das Bewusstsein der Menschen aufmerksam geworden ist auf das, was die irdische Grundlage hier auf Erden ist […] Die &#039;&#039;&#039;Geologie&#039;&#039;&#039; als Wissenschaft hat sich im Wesentlichen erst seit dem 19. Jahrhundert entwickelt.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Ein Blick auf die Geschichte der Geologie 00:27:19|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:27:19]]&lt;br /&gt;
[[Geomorphologie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Die &#039;&#039;&#039;Geomorphologie&#039;&#039;&#039; ist mit der [[Geologie]] engstens verbunden, die schildert nämlich die [[Landschaftsgestalt]].&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Geologie und Geomorphologie: Landschaftsgestalt, -Geschichte und -Entwicklung 00:12:24|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:12:24]]&lt;br /&gt;
Georg Philipp Friedrich von Hardenberg (siehe [[Novalis]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Gestein]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Was bildet die &#039;&#039;&#039;Gesteine&#039;&#039;&#039;? Wie lagern sie? Wie ist überhaupt die ganze Erdkruste durchformt von der Gesteinswelt? Das ist sozusagen das Schwerpunktgebiet der [[Geologie]]…&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Geologie und Geomorphologie: Landschaftsgestalt, -Geschichte und -Entwicklung 00:12:24|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:12:24]]&lt;br /&gt;
* „Keinen &#039;&#039;&#039;Stein&#039;&#039;&#039; gibt es, der nicht ein bisschen [[Wasser]] enthielte. Der nicht irgendwie mit dem Wässrigen in Beziehung stünde.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Rolle der Hydrogeologie und das unsichtbare Wasser in der Erdkruste 00:16:18|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:16:18]]&lt;br /&gt;
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Hydrogeologie (siehe [[Geologie]])&lt;br /&gt;
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{{BS|L}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Landschaft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „… wenn man dann einfach ein paar Schritte weiter geht, dann kommt man in den &#039;&#039;Taunus&#039;&#039;. Ein vollständig anderer Landschaftscharakter… Die [jede] &#039;&#039;&#039;Landschaften&#039;&#039;&#039; haben einen eigenen Charakter.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Einleitung - Verbindung von Geologie und biologisch-dynamischer Landwirtschaft 00:01:49|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:01:49]]&lt;br /&gt;
* „… fuhr dann da durch die südenglische &#039;&#039;&#039;Landschaft&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;Sussex&#039;&#039; und guckte mir diese Landschaft an. So etwas habe ich noch nie gesehen in meinem Leben … Da habe ich mich umgeguckt, welche [[Stimmung|Stimmungen]] in einer solchen Landschaft gewaltet haben.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Landschaft und Volksseele 00:06:23|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:06:23]]&lt;br /&gt;
* „Und dann kam ich nach Holland. Da habe ich die dortigen &#039;&#039;&#039;Landschaften&#039;&#039;&#039; kennengelernt: völlig flach, weicher. Und da habe ich gesagt, das ist doch typisch holländisch. … dann kam ich nach Schweden … da habe ich mal die Selma Lagerlöf gelesen und habe mir gesagt: … genau diese Poesie findet man in dieser Landschaft. Und so war das für mich dann auch eine Art Studienobjekt geworden, mehr und mehr einfach einen Blick für Landschaften zu entwickeln.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Landschaft und Volksseele 00:06:23|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:06:23]]&lt;br /&gt;
* „&#039;&#039;&#039;Landschaften&#039;&#039;&#039; haben einen [[Charakter]]. Das ist die Frage, woher kommt eigentlich dieser Charakter?&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Landschaft und Volksseele 00:06:23|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:06:23]]&lt;br /&gt;
* „Erde, Wasser, Luft, Wärme. Das sind die [[Vier Elemente|vier klassischen Elemente]] aus der griechischen Philosophie des [[Empedokles]] … Für ihn waren diese Elemente geistdurchdrungen, also nicht sinnlich wahrnehmbar. Das waren … wirkende [[Idee|Ideen]] … wo sozusagen aus dem Geistigen sich etwas im Physischen konfiguriert, und durch die Durchdringung dieses Geistigen, das formt im Wesentlichen eine &#039;&#039;&#039;Landschaft&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Landschaft und die vier Elemente des Empedokles 00:09:50|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:09:50]]&lt;br /&gt;
* „… die Erde selber und die &#039;&#039;&#039;Landschaft&#039;&#039;&#039; wird geprägt von &#039;&#039;Erde&#039;&#039; und &#039;&#039;Wasser&#039;&#039;. Und dieses Feld nun, dessen hat sich die [[Geologie]] als Wissenschaft angenommen.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Landschaft und die vier Elemente des Empedokles 00:09:50|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:09:50]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Die [[Geomorphologie]] ist mit der [[Geologie]] engstens verbunden, die schildert nämlich die [[Landschaft|Landschaftsgestalt]].&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Geologie und Geomorphologie: Landschaftsgestalt, -Geschichte und -Entwicklung 00:12:24|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:12:24]]&lt;br /&gt;
* „… die &#039;&#039;&#039;Landschaftsgeschichte&#039;&#039;&#039;. Das erweckt Fragen, wie hat sich jetzt diese Gestalt an diesem Ort über die Zeiten hinweg so gebildet und nicht anders.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Geologie und Geomorphologie: Landschaftsgestalt, -Geschichte und -Entwicklung 00:12:24|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:12:24]]&lt;br /&gt;
* „Wir bewegen heute ganze &#039;&#039;&#039;Landschaften&#039;&#039;&#039;. Wir bauen da so ganze Berge ab mit Steinbrüchen, oder wo Eisenerz gewonnen wird.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Mission der Menschheit: Verantwortung für die Erde 00:22:54|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:22:54]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Landschaftsgeschichte (siehe [[Landschaft]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Landschaftsgestalt (siehe [[Landschaft]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Landschaftsstimmung (siehe [[Landschaft]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Landschaftscharakter (siehe [[Landschaft]])&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|M}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|M}}[[Menschheitsentwicklung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „…das hat [[Novalis]], der Dichter […] ausgesprochen in seinen Fragmenten, in dem er gesagt hat, &#039;&#039;die &#039;&#039;&#039;Menschheit&#039;&#039;&#039; ist auf einer Mission. Zur Bildung der Erde ist sie berufen&#039;&#039;.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Mission der Menschheit: Verantwortung für die Erde 00:22:54|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:22:54]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Monokultur]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „… dann hat man alles abgeholzt, hat da einen tollen [[Ackerbau]] draufentwickelt, sehr kalkreiche Standorte auch, und binnen kürzester Frist, in den 70er-Jahren des 19. Jahrhunderts schon, &#039;&#039;&#039;Monokulturen&#039;&#039;&#039; angebaut […] Und da kamen die Staubstürme und haben den ganzen Oberboden abgetragen.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Vom Menschen ausgelöste Denudation und Erosion 00:19:05|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:19:05]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|N}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|N}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Novalis]] (Georg Philipp Friedrich von Hardenberg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „…das hat &#039;&#039;&#039;Novalis&#039;&#039;&#039;, der Dichter […] ausgesprochen in seinen Fragmenten, in dem er gesagt hat, &#039;&#039;die [[Menschheitsentwicklung|Menschheit]] ist auf einer Mission. Zur Bildung der Erde ist sie berufen&#039;&#039;.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Mission der Menschheit: Verantwortung für die Erde 00:22:54|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:22:54]]&lt;br /&gt;
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Stein (siehe [[Gestein]])&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Vier Elemente]] [nach [[Empedokles]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Erde, Wasser, Luft, Wärme. Das sind die &#039;&#039;&#039;vier&#039;&#039;&#039; klassischen &#039;&#039;&#039;Elemente&#039;&#039;&#039; aus der griechischen Philosophie des [[Empedokles]] … Für ihn waren diese Elemente geistdurchdrungen, also nicht sinnlich wahrnehmbar. Das waren … wirkende [[Idee|Ideen]] … wo sozusagen aus dem Geistigen sich etwas im Physischen konfiguriert, und durch die Durchdringung dieses Geistigen, das formt im Wesentlichen eine [[Landschaft]].&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Landschaft und die vier Elemente des Empedokles 00:09:50|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:09:50]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|W}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|W}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wasser]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Keinen [[Gestein|Stein]] gibt es, der nicht ein bisschen &#039;&#039;&#039;Wasser&#039;&#039;&#039; enthielte. Der nicht irgendwie mit dem Wässrigen in Beziehung stünde.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Rolle der Hydrogeologie und das unsichtbare Wasser in der Erdkruste 00:16:18|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:16:18]]&lt;br /&gt;
Wassererosion (siehe [[Erosion]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werdeprozess (siehe [[Entwicklungsgedanke]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Winderosion (siehe [[Erosion]])&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Manfred Klett|| zurück zu Manfred Klett |]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Artikel unten}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausbildungsbetrieb]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausbildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:biologisch-dynamisch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bodenentwicklung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dottenfelderhof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 327]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Lehrer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landbauschule Dottenfelderhof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landwirtschaft]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Gunter Gebhard]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seminare]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkribiert von Stefan Sylla]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 100%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortragszyklus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dambe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://biodyn.wiki/index.php?title=Geologie_-_1._Folge_mit_Manfred_Klett_und_Gunter_Gebhard,_2017&amp;diff=11676</id>
		<title>Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://biodyn.wiki/index.php?title=Geologie_-_1._Folge_mit_Manfred_Klett_und_Gunter_Gebhard,_2017&amp;diff=11676"/>
		<updated>2026-03-24T10:14:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dambe: /* Ein Blick auf die Geschichte der Geologie 00:27:19 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Geologie - 1. Folge Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8|thumb|[https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8 hier klicken um zum Video zu gelangen]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Manfred Klett|| zurück zu Manfred Klett |]]&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
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|}__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription von Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=109s Einleitung - Verbindung von Geologie und biologisch-dynamischer Landwirtschaft 00:01:49] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So. Also. Ihr seid ja jetzt so überladen mit allem Möglichen, dass ich eigentlich gar nichts mehr sagen brauche, oder? Vollgestopft mit Eindrücken, mit Wissen, überquellend. Da soll noch was rein. Gibt es da noch Platz?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir wollen uns ja mit dem Thema beschäftigen, dass nun, wie es so scheinen mag, ganz abwegig ist zu dem, was eigentlich unser Interessengebiet ist, die Landwirtschaft, das [[Biologisch-dynamische Landwirtschaft|biologisch-dynamische]]. Und da ist es eben doch sehr, sehr miteinander verbunden. Denn wenn man darauf hinschaut, auf den landwirtschaftlichen Betrieb, dann ist der ja, bedeckt der ja einen kleinen Teil der Erdoberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Dottenfelderhof]], eben diese Fläche hier, die ihr ja kennengelernt habt. Und überhaupt jeder landwirtschaftliche Betrieb ist Teil der Erdoberfläche. Und wir betrachten sonst immer nur die Erdoberfläche, das, was gerade eben sinnlich in Erscheinung tritt, den Boden, den wir pflügen, den wir ecken, den wir striegeln. Aber was dann aus diesem Boden heraus wächst, die gesamte Pflanzennatur, die wächst nur deshalb, weil dann noch unter dem Boden Erdentiefen sind und über dem Boden der ganze Kosmos sich ausweitet. Also das muss man immer ins Auge fassen, dass wir es da mit Kräften zu tun haben, die aus dem Umkreis wirken und solchen, die aus den Erdentiefen wirken, und der Boden ist nur, sozusagen, die sinnfällige Haut der Erde. Und nun ist jeder landwirtschaftliche Betrieb ein Glied der umgebenden Landschaft. Die umgebende Landschaft zeigt dieselben Phänomene plus minus, die man hier auch auf dem Hof findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so spricht man ja heute von Landschaften und die haben in aller Regel auch einen Namen, interessanterweise: das kommt aus der Vergangenheit, dass man hier von der &#039;&#039;Wetterau&#039;&#039; spricht. Und wer die &#039;&#039;Wetterau&#039;&#039; mal so ein bisschen kennengelernt hat, das ist so eine richtig typische Ackerbaulandschaft, dann muss man sagen, ja, die hat tatsächlich einen ganz eigenen Charakter. Das ist eine Ur-alte Kulturlandschaft, die schon seit dem dritten vorchristlichen Jahrtausend kultiviert war, von den Bannkeramikern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn man dann einfach ein paar Schritte weiter geht, dann kommt man in den &#039;&#039;Taunus&#039;&#039;. Ein vollständig anderer Landschaftscharakter, Landschaftstypus. Taunusgebirge, und dann der Hintertaunus, wird wieder ganz anders. Und wenn man hier in den &#039;&#039;Vogelsberg&#039;&#039; kommt, hier östlich von uns gelegen, ein vollkommen eigener Landschaftstypus und entsprechend auch die landwirtschaftlichen Betriebe, die man dort findet. Und so ist es, wenn man hinter den Vogelsberg rauskommt, da kommt man in die &#039;&#039;Rhön&#039;&#039;, wiederum ein völlig eigener Landschaftstypus. Und so könnte man jetzt den &#039;&#039;Odenwald&#039;&#039; nennen oder den Südschwarzwald, den Nordschwarzwald, Südvogesen, Nordwogesen, den Pfälzerwald, die Bodenseelandschaft. Oder man könnte in Norddeutschland jetzt die verschiedensten Landschaften nehmen, zum Beispiel Schleswig-Holstein an der Ostküste. Mit den Knicks, ein ganz eigener Landschaftstypus gegenüber West-Holstein, den Sondergebieten und dann wieder den Marschgebieten und so weiter. Die Landschaften haben einen eigenen Charakter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=383s Landschaft und Volksseele 00:06:23] ====&lt;br /&gt;
Und dieser Charakter, das wurde mir zum ersten Mal in meinem Leben deutlich, als ich 17-jährig als Austauschschüler nach England kam. Das war unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg, 1949-50, und da musste ich täglich so zwölf Kilometer mit dem Rad in die Schule fahren und fuhr dann da durch die südenglische Landschaft &#039;&#039;Sussex&#039;&#039; und guckte mir diese Landschaft an. So etwas habe ich noch nie gesehen in meinem Leben, als ich in Süddeutschland aufgewachsen bin. Diese unglaublich ausladenden Baumkronen, diese Buchen, diese dicken Stämme, diese Hecken an den Straßen dahinter, die deutlich gegliederten Landschaften, aber alles spielerisch, keineswegs systematisch. In England gibt es ja keine Systematik in dem Sinne. Das hat mich derart erstaunt. Da habe ich mich umgeguckt, welche Stimmungen in einer solchen Landschaft gewaltet haben. Und da kam es mir vor, wie wenn plötzlich hinter jedem Busch oder jedem Baum irgendeine Gestalt aus den Dramen von Shakespeare hervorkäme, &#039;&#039;Fallstaff&#039;&#039; oder so einer, da hatte man wirklich einen guten Eindruck gehabt. Die ganze englische Volksseele lebt in einer solchen Landschaft, die hat sich irgendwo einen Prägestempel geschaffen. Und ich schaute dann in die englische Poesie und schaute dann auf die Landschaft draußen und sagte, ja, das ist doch eigentlich identisch. Das war damals ein Gefühl, was ich hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kam ich nach Holland. Da habe ich die dortigen Landschaften kennengelernt: völlig flach, weicher. Und da habe ich gesagt, das ist doch typisch holländisch. Also so wie die Holländer sind, so sind auch ihre Landschaften. Und dann kam ich nach Schweden. Und dann wiederum schaute ich in diese schwedischen Landschaften, schaute wie durchlichtet dort die Wälder sind. Wie durchlichtet überhaupt die ganze Landschaft ist, wenn sie nicht gerade dunkel ist im Winter, da ist ja ewig dunkel. Und da habe ich mal die Selma Lagerlöf gelesen und habe mir gesagt: dieselbe Poesie, die aus den Schriften der Selma Lagerlöf einem entgegenkommt, genau diese Poesie findet man in dieser Landschaft. Und so war das für mich dann auch eine Art Studienobjekt geworden, mehr und mehr einfach einen Blick für Landschaften zu entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das empfehle ich sehr. Das ist heute ein Riesen Lapsus, ein Armutszeugnis unserer Zeit, weil wir durch unsere Verkehrsmittel heute derart durch die Landschaften rasen, dass wir gar nicht mehr merken, was die für einen besonderen Charakter haben. Und der ist in Europa einzigartig, wirklich vollkommen einzigartig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der sieht in anderen Ländern, in Südamerika oder in Nordamerika oder in Asien, wohin man kommt, in Afrika, sind die vollkommen anders strukturiert und ganz andere Stimmungen leben da. Also Landschaften haben einen Charakter. Das ist die Frage, woher kommt eigentlich dieser Charakter?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=590s Landschaft und die vier Elemente des Empedokles 00:09:50] ====&lt;br /&gt;
Wenn man zum Beispiel in die Toskana kommt nach Italien oder nach Umbrien kommt in Italien oder sonst wo, Piemont oder wohin auch immer, man merkt, da ist was und man kann es eigentlich nicht richtig greifen. Also die haben einen Charakter. Wenn man jetzt zunächst mal diesen Charakter nur so charakterisiert, dass er im Wesentlichen bestimmt ist, durch das Zusammenwirken der vier Elemente, also Erde, Wasser, Luft, Wärme. Das sind die vier klassischen Elemente aus der griechischen Philosophie des Empedokles. Empedokles hat im 5. Jahrhundert vor Christus gelebt, war Sizilianer eigentlich, also aus der griechischen Kolonie aufgewachsen, da in Südsizilien. Der hat diese Lehre von den vier Elementen am ausführlichsten eigentlich nicht nur dargestellt, philosophisch, sondern auch selber vorgelebt. Für ihn waren diese Elemente geistdurchdrungen, also nicht sinnlich wahrnehmbar. Das waren Ideen, aber eben wirkende Ideen, nicht so wie wir heute denken, das ist eine Idee, was ist denn das schon? Sondern wirksame Ideen, wo sozusagen aus dem Geistigen sich etwas im Physischen konfiguriert, und durch die Durchdringung dieses Geistigen, das formt im Wesentlichen eine Landschaft. Die Durchdringung dieser vier Elemente. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn man nun unter diesen vier Elementen mal diejenigen nimmt, die am allerdeutlichsten eine Landschaft prägen, die Erdennatur, dann ist es gerade das &#039;&#039;erdig-feste&#039;&#039; Element und das &#039;&#039;wässrige&#039;&#039; Element. Und nur über der Erde trifft man dann &#039;&#039;Luft&#039;&#039; und &#039;&#039;Wärme&#039;&#039; so im Wesentlichen an, aber die Erde selber und die Landschaft wird geprägt von &#039;&#039;Erde&#039;&#039; und &#039;&#039;Wasser&#039;&#039;. Und dieses Feld nun, dessen hat sich die Geologie als Wissenschaft angenommen. Gerade dem, was die Festen der Erde eigentlich begründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=744s Geologie und Geomorphologie: Landschaftsgestalt, -Geschichte und -Entwicklung 00:12:24] ====&lt;br /&gt;
Da hat sich zunächst einmal die Geologie als solche angenommen, dem erdig-festen, nämlich der Gesteinswelt. Was bildet die Gesteine? Wie lagern sie? Wie ist überhaupt die ganze Erdkruste durchformt von der Gesteinswelt? Das ist sozusagen das Schwerpunktgebiet der Geologie als solcher. Und dann gibt es hier so ein Buch, Geomorphologie. Die Geomorphologie ist mit der Geologie engstens verbunden, die schildert nämlich die Landschaftsgestalt. Wie ist eine Landschaft gestaltet von Festen, auch vom Wässrigen her, insbesondere vom Wässrigen? Und das ist eigentlich für uns auch das Interessanteste, denn eine Landschaft hat ja eine Gestalt. Der [[Dottenfelderhof]] hat eine bestimmte Gestalt: wir haben da unten das Unterland, das ist Schwemmland ursprünglich. Ich habe das immer als &amp;quot;Holland&amp;quot; bezeichnet. Und dann haben wir ganz da oben, haben wir die Höhen, eine Höhenlage, wo ziemlich bald da drunter auch Gesteine anstehen, das &#039;&#039;Rotliegende&#039;&#039;. Und dazwischen ist so eine Übergangszone, die habe ich immer als &amp;quot;Toskana&amp;quot; bezeichnet, wo die Bäume stehen, die Obstbäume und so. Also es sind drei Landschaftselemente, die sich hier in einer besonderen Weise vereinigen. Und die Ausdruck sind eben der Geomorphae, der Landschaftsgestalt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn man sich damit beschäftigt, also wenn man das nicht nur einfach konstatiert, da gewesen, da gewesen, so ungefähr, hingeguckt und dann war&#039;s es dann auch. Sondern, dass man sich wirklich Fragen daran stellt, wie kommt es, dass hier so eine Ansteigung ist, warum das Tal hier ansteigt. Warum prallt die Nidda in Bad Vilbel an einen Hang an, der ziemlich steil hoch geht? Und warum ist sie verflachend nach der anderen Seite? Wie kommt es, dass hier eine Anhöhe ist oder ein kleiner Berghügel, und hier eben eine Vertalung oder eine Verebnung der Landschaft? Was spricht sich da aus? Und wenn man dem nachgeht, dann trifft man auf die Landschaftsgeschichte. Das erweckt Fragen, wie hat sich jetzt diese Gestalt an diesem Ort über die Zeiten hinweg so gebildet und nicht anders. Da knüpfen sich Fragen, und dann stellt man Fragen nach der Landschaftsgeschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn man solche Fragen hat, dann ist es nicht weit, dass einem der Entwicklungsgedanke aus den Landschaften förmlich ins Gesicht springt. Dass man den Entwicklungsgedanken aus der Natur sozusagen nicht nur jetzt bei der Pflanze studieren kann, nicht nur, von mir aus beim Tier, in der Embryologie, sondern in der Landschaftsgestalt selber. Wenn man nur fragt, wie hat sich diese besondere Landschaftsgestalt unserer Umgebung hier entwickelt, daran knüpfen sich solche Fragen, die einen in den Entwicklungsgedanken mitten hineinführen. Da hat sich was entwickelt, auch die Landschaftsgestalt hat sich entwickelt. Die ist nicht immer so gewesen, sondern hat sich erst in dieser besonderen Weise herausgebildet. Das ist die Geomorphologie. Das ist ein zweites Gebiet der Geologie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=978s Die Rolle der Hydrogeologie und das unsichtbare Wasser in der Erdkruste 00:16:18] ====&lt;br /&gt;
Und ein drittes ist die Hydrogeologie. Das betrifft das ganze Gebiet der Gewässer, also Quellen, Quellhorizonte, Rinnsale, die sich zu Bächen vereinigen, Bäche, die sich zu Flüssen vereinigen und schließlich in Seen münden und aus den Seen dann als Ströme ins Meer strömen. Das ist das eine Feld, das sichtbare Feld. Dass da an der Erdoberfläche da diese Wässrigkeit in Verbindung mit den geologischen Verhältnissen in einem besonderen Verhältnis steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber dann gibt es eben eine Hydrogeologie, die man gar nicht sieht. Das ist das, was die Gründe sind, dass eine Quelle überhaupt in Erscheinung tritt, oder ein Wasserlauf überhaupt fließt. Wo kommt denn das Wasser her? Da wird man verwiesen auf die Grundwasserströme und verwiesen auf hydrogeologische Verhältnisse des Untergrundes, die ungeheuer kompliziert sein können, sehr unterschiedlich sein können. Und die bedingen eben, dass zunächst einmal das wässrige Element die äußerste Erdkruste insgesamt durchdringt. Das ist eins mit der Erdkruste. Keinen Stein gibt es, der nicht ein bisschen Wasser enthielte. Der nicht irgendwie mit dem Wässrigen in Beziehung stünde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=1079s Der Einfluss des Menschen auf die Landschaft 00:17:59] ====&lt;br /&gt;
So, und jetzt haben wir also drei Gebiete. Die Geologie, die Hydrogeologie und die Geomorphologie. Jetzt kommt noch ein Viertes hinzu, was landschaftsbildend ist. Das habe ich schon eingangs ein bisschen erwähnt, das ist die Hand des Menschen. Man hält es eigentlich gar nicht für möglich, wie doch seit Ur-ur-urzeiten der Mensch aus seiner Wesenheit heraus verwandelnd, verändernd auf die Erde gewirkt hat. Und heute tritt es übermächtig in Erscheinung darin, dass wir derart eingreifen, nicht nur in die Pflanzenwelt und die Tierwelt, sondern in die Erdenwelt, im höchsten Grade zerstörend. Es hat sich im 20. Jahrhundert vorbereitet, aber heute hat es Riesendimensionen angenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=1145s Vom Menschen ausgelöste Denudation und Erosion 00:19:05] =====&lt;br /&gt;
Es war insbesondere die sogenannte &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Denudation&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; und die sogenannte &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Erosion&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;. Denudation heißt, dass man &#039;&#039;&#039;am falschen Ort den Boden so bearbeitet hat&#039;&#039;&#039;, dass durch Staubstürme das ganze Erdreich abgetragen worden ist. Das haben die Amerikaner am besten gekonnt, bis zum heutigen Tag. Kentucky, ein Staat in Amerika, war einstmals der fruchtbarste Standort überhaupt in den Anfängen der Kolonisation. Und das Land des grünen Rohrs hat man das auch genannt. Und dann hat man alles abgeholzt, hat da einen tollen Ackerbau draufentwickelt, sehr kalkreiche Standorte auch, und binnen kürzester Frist, in den 70er-Jahren des 19. Jahrhunderts schon, Monokulturen angebaut, Weizen, Weizen, Weizen, der Mais war noch nicht so aktuell. Und da kamen die Staubstürme und haben den ganzen Oberboden abgetragen. Heute sind es zum Teil ganz arme Standorte geworden, nur durch Winderosion. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und mir ist es so begegnet, in Nord Dakota. Das ist ein Staat, also Süd Dakota, Nord Dakota, liegt oben an der kanadischen Grenze, geht über nach Saskatchewan. Das sind alles schwarze Erdböden, die hat man alle umgepflügt, das war ursprünglich Prairie. Und da kam ich zu einem Bauern, der hatte ein ganz schwarzes Gesicht und da waren nur so helle Streifen drin, das waren die Schweißperlen, die über das Gesicht gelaufen sind und die Tränen, die ihm kamen, wenn er gesehen hat, wie der Wind die ganze schwarze Erde wegweht. Also mit einer Geschwindigkeit geht das vor sich, das glaubt man nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnlich ist es mir in Brasilien gegangen. In Brasilien weniger die Winderosion als vielmehr die Wassererosion. Brasilien ist ein Land, sehr regenreich, nicht in allen Gegenden, aber doch ganz wesentlich, einen großen Teil des Amazonas. Also sehr starke Regen unter Umständen und sehr konzentriert im Jahreslauf. Es gibt die Trockenzeiten und die Regenzeiten. Und da hat man dann die Monokultur, sagen wir mal, Zuckerrohr oder sowas, und gerade der Zuckerrohr verhält sich sehr ähnlich wie der Mais, der das Wasser sammelt über die Blätter, und dann am Stängel runterlaufen lässt. Am Fuß der Pflanze und vom Fuß der Pflanze bildet sich ein kleines Rinnsal. Und das ist der Anfang einer Erosion. Und am Ende von vielleicht 200, 300 oder 1000 Hektar Zuckerrohr ist dann plötzlich ein Bachlauf geworden mit einer Erosionsrinne von zwei Meter Tiefe. Das geht so rasend schnell!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Mensch hat da in einem hohen Grade heute, durch seine modernen Technologien und eben Monokultur und alles das, so eingewirkt, dass man berechnet wie von Jahr zu Jahr die kultivierbare Fläche auf der Erde rasend abnimmt. Aber er macht etwas anderes. Und das ist ja gerade der Punkt, wo wir heute stehen, dass wir wirklich ein neues Verhältnis zur Erde entwickeln müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=1374s Die Mission der Menschheit: Verantwortung für die Erde 00:22:54] ====&lt;br /&gt;
Und dass der Mensch heute aufgerufen ist, dasjenige, was einstmals von Natur aus landschaftsbildend und landschaftsgestaltend war über unendliche Zeiträume hinweg, dass wir heute an die Stelle getreten sind. Wir bewegen heute ganze Landschaften. Wir bauen da so ganze Berge ab mit Steinbrüchen, oder wo Eisenerz gewonnen wird. Wir haben ganze Berge hier oder Braunkohleabbau ist eines der besten Beispiele. Da werden ja ganze Landschaften total bis zu Tiefen von 30, 40 Metern rumgewühlt und so weiter. Aber wir haben eben daran, gerade dass wir sozusagen den Todesprozess, der allgemein die Erde angeht, denn alles was sich formt und gestaltet und so weiter, ist auch schon erstorben, dass wir diesen Prozess nur noch impulsieren und weiter stimulieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und angesichts dessen können wir erwachen, dass wir eigentlich eine Mission haben. Und das hat Novalis, der Dichter Novalis, ich komme nachher nochmal kurz auf ihn zurück, hat es ausgesprochen in seinen Fragmenten, in dem er gesagt hat, &#039;&#039;die Menschheit ist auf einer Mission. Zur Bildung der Erde ist sie berufen&#039;&#039;. Ein wunderbarer Ausdruck: &#039;&#039;zur Bildung der Erde ist sie berufen&#039;&#039;. Also sie muss fortan, wo wir heute diese ungeheuren Fähigkeiten haben einzugreifen in die Erde, müssen wir in uns die Fähigkeit auch entwickeln, jetzt aus höheren Gesichtspunkten heraus, wirklich an der Bildung der Erde zu wirken in die Zukunft. Und Novalis war ein Zeitgenosse Goethes, die haben damals das kommen sehen, wie man in Zukunft mit der Erde umgeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so stehen wir wirklich vor der Frage, was ist eigentlich unsere Mission? Und wenn man diese Frage mal so stellt, dann kommt man sofort auf den bio-dynamischen Landbau. Man merkt, dass wir die Möglichkeit haben in der Landwirtschaft so einzuwirken auf die irdischen Verhältnisse durch unsere Tätigkeit, durch unsere Arbeit, durch unsere Ideen, die wir haben, dass wir sozusagen das, was vorher vorgebildet war, evolutiv über lange Zeiträume hinweg, dass wir das erkennen und aus der Erkenntnis jetzt weiterführen in die Zukunft. Der Mensch schaltet sich ein in diesen ganzen Werdeprozess, in den Entwicklungsgedanken, in die Zukunft, indem er das alles erkennt, was er heute kaputt macht. Also das ist zunächst mal eine Veranlassung. Wenn man dem Tod sich wirklich bewusst wird, dann kann man daran wachsen und kann daran neue Ideen entwickeln, wie es eigentlich sein müsste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es gibt keine Entwicklung ohne Tod. Leben und Tod, das sind die beiden Grundsäulen jeder Entwicklung. Stirb und Werde, das Stirb und Werde. Und so sind wir eigentlich aufgefordert angesichts dessen, was geworden ist, und das sagt uns die Geologie, das sagt uns die Geomorphologie und die Hydrogeologie, sagt uns das, was durch die langen Zeiträume der Vergangenheit geworden ist, wo der Mensch nur quasi den Boden gefunden hat für seine eigene Entwicklung hier auf Erden. Dass wir jetzt das alles erkennen, was die Welt vor uns ausbreitet und daraus Ideen in uns wachrufen, die uns in unserer täglichen Arbeit anleiten. Wir sind auf einer Mission, das kann man wirklich sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=1639s Ein Blick auf die Geschichte der Geologie 00:27:19] ===&lt;br /&gt;
Nun, das war jetzt nur eine kleine Einleitung und ich möchte den heutigen Vormittag noch darauf verwenden, jetzt einmal den Blick auf die Geschichte der Geologie zu lenken. Weil das eigentlich ein sehr interessantes Kapitel ist, wie überhaupt erst das Bewusstsein der Menschen aufmerksam geworden ist auf das, was die irdische Grundlage hier auf Erden ist. Das ist ganz, ganz jung! Die Geologie als Wissenschaft hat sich im Wesentlichen erst seit dem 19. Jahrhundert entwickelt. Und wenn wir jetzt zurückschauen nochmal in die Menschheitsvergangenheit, dann wundert man sich eigentlich immer, dass zum Beispiel die Griechen, die alten Griechen vorchristlicher Zeit oder die alten Ägypter, dass die nicht irgendwie schon eine Art Verständnis von Geologie gehabt hätten. Nichts, gar nichts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte mal ein Beispiel nennen aus der alten ägyptischen Kultur, dass aus dem Jahre 2750 die ersten Pyramiden gebaut worden sind. Die Cheops-, Schäfrin- und Mykrinos-Pyramide auf Gizeh bei Kairo, oben auf dem Nilrand. Vorher noch die Pyramide von Saqqara, die ist noch älter, das ist eine Stufenpyramide. Und wenn man da hinkommt und guckt sich da die Steine an, dann findet man, dass diese Steine ganz feine, runde, kreisartige Gebilde haben, fast auch wie Spiralen gebildet, eins am anderen. Und da müsste man doch aufmerksam werden, als Ägypter, wo die angefangen haben die Steine zu kloppen, was das für ein komischer Stein ist, wo diese lauter kleinen, runden Kreise sind. Und heute weiß man, dass es die sogenannten Nummuliten-Kalke sind. Nummuliten sind Protozoen. Protozoen sind Ur-Tierchen, sind Einzeller. Einzeller, also die Ur-Ur-Ur-Formen des lebendigen, des tierischen Lebens, wobei man nicht sagen kann, das wäre ein Tier gewesen, da könnte ich auch genausogut sagen, es wäre ein pflanzliches Gebilde gewesen. Ein &#039;&#039;Pflanzentier&#039;&#039;, könnte man sagen. So sind diese Kalke aufgebaut. Kein Mensch in dem alten Ägypten sah sich veranlasst, so hinzugucken, dass er gesagt hat, ja da ist ja ein Stein und da sind pflanzentierische Gebilde drin. Das lebte gar nicht als Frage. Da muss man sich mal hineinversetzen. Die haben eine unglaubliche Kunst geschafft, ein unglaubliches Wissen gehabt in Bezug auf den Kosmos. Aber was die Erde da produziert hat, das interessierte gar nicht. Die haben diese Blöcke von 1,20 m x 1,20 m, 3 Tonnen schwer, haben sie von riesiegen Steinbrüchen von der anderen Seite des Nils gebrochen und dann über den Nil rüber gebracht, auf die andere Seite da oben rauf geschafft und damit die Pyramiden gebaut. Aber keine Frage, wie es da angeknüpft hat. Und so nicht bei den Griechen. Und so nicht bei den Römern. Und so nicht das ganze Mittelalter durch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die haben ja die mittelalterlichen Kirchen alle aus Sedimentgesteinen gebaut, in aller Regel nicht aus Granit, aus Urgesteinen, sondern aus Sedimentgesteinen. Und da waren überall Versteinerungen drin. Aber das war keine Veranlassung, auch für den mittelalterlichen Menschen, der ja viel weiter bewusstseinsmäßig vorangeschritten war, daran eine Frage zu knüpfen. Und es musste eben erst eine Schwelle überschritten werden. Das ist die Neuzeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=1905s Der Beginn eines neuen Bewusstseins in der früheren Neuzeit 00:31:45] ====&lt;br /&gt;
Und sie glauben, ihr glaubt gar nicht, was das für eine Schwelle war und ist, bis zum heutigen Tag ist. Wo plötzlich ein vollkommen neues Bewusstsein die Menschen ergreift, nämlich hinzugucken, punktuell hinzuschauen auf die Welt. Was finde ich da vor? Welche Pflanze ist das? Welches Gestein ist das? Was ist das für ein Tier? Gab es vorher nicht. Natürlich hat man Namen für den Löwen gehabt und für den Elefanten und alles das. Klar, man hat es als gegeben hingenommen. Das gehörte zum gesamten Weltbild ungetrennt dazu. Aber jetzt tritt man plötzlich der Natur gegenüber und stellt Fragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=1955s Leonardo da Vinci als Pionier der Naturbeobachtung 00:32:35] =====&lt;br /&gt;
Und der erste, den ich hier nennen möchte, das ist Leonardo da Vinci. Ich möchte die einfach mal anschreiben. Das sind die großen. Leonardo da Vinci. 1452 bis 1519. Ich schreibe mal auch die Jahreszahlen hin, weil es einfach wichtig ist, dass man mal sieht, wie das durch die Jahrhunderte jetzt in einer ganz spezifischen Weise ist. Dieser Leonardo, der ja eigentlich ein Künstler war, ein Maler, aber zugleich ein unglaublicher Technologe, der ja die ersten großen technischen Erfindungen gemacht hat im [?], die Belagerung von Städten und so weiter. Dieser Leonardo, der stammte aus Vinci, daher der Name. Das ist ein bisschen nördlich von Florenz in den Bergen, und das sind auch relativ junge Ablagerungen, kalkschiefriger Art. Und da guckt er plötzlich auf den Boden und hebt die Steine auf und nimmt sie in die Hand und guckt sie an. Nicht, dass er sie kloppt wie vorher, die alle wunderschön gestaltet haben, sondern er guckt sie einfach an und sieht, da sind Abdrücke von Pflanzen. Da sind Abdrücke oder Versteinerungen von Tieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hat ihn interessiert. Das war für ihn plötzlich die Frage, was ist das eigentlich? Und er hatte schon einzelne derartige Petrifakte, wie man sie nennt, also Fossilien, die hat er schon angefangen zu unterscheiden.   Aber es knüpfte sich kein Entwicklungsgedanke daran. Es knüpfte sich kein Gedanke daran, dass dieses Gestein hier einstmals lebendig war und diese Pflanzen und Tiere hervorgebracht hat. Also der Entwicklungsgedanke war noch so jung, den gab es vorher gar nicht, den kannten die Ägypter nicht, die Griechen nicht. Er guckte jetzt diese Steine an und sieht, da sind also pflanzliche und tierische Wesen, irgendwo versteinert drin, aber der Gedanke, dass das ein Leben war unter ganz anderen Umständen in früheren Zeiten, der knüpfte sich noch nicht daran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=2130s Francesco Redi und die Entstehung des Lebens 00:35:30] =====&lt;br /&gt;
Und dann kommt eine weitere Gestalt, das ist der Francesco Redi. Der hat dann ein Jahrhundert später, also 15. bis 16. Jahrhundert, 1626 bis 1698 gelebt. Also Leonardo war 14. bis 15. Jahrhundert und jetzt im 16. Jahrhundert tauchte so ein Kerl auf in Italien, Arzt von Haus aus, und Schriftsteller. Damals, wenn man krank war, wurde man zur Ader gelassen. Und wie wurde man da zur Ader gelassen, wenn man Lungenentzündung hatte oder sowas? Dann hat man Leberegel genommen. Und die Leberegel, die fanden sich im Schlamm irgendwo, so im Wässrigen, schreckliche Dinger. Und die haben dann das Blut rausgesaugt aus dem Körper. Und dieser Arzt nun, der sagt, wo kommen die Leberegel eigentlich her? Und dann wühlt er da im Schlamm rum und sieht, dass es da Stablarven gab, Stabwürmer vom Leberegel. Und dann hat er gesagt, die kommen also aus diesen Larven, die verwandeln sich zu Leberegeln. Und dann hat er gesagt, wo kommen die Larven her? Und dann hat er Eier entdeckt, im Schlamm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war wie eine Offenbarung, eine menschheitliche Offenbarung. Weil nämlich bis dato galt strikt, der Lehrsatz von Aristoteles, alles Leben entsteht aus dem Schlamm. Und dann hat er gesagt, das stimmt doch gar nicht. Da ist eine Welt zusammengebrochen damals. Eine Weltanschauung, die über Jahrhunderte Gewalt hatte von Aristoteles her. Alles Lebendige entsteht aus dem Schlamm. Und jetzt stellt er fest, der Schlamm ist zwar da und drum herum, aber das Lebendige entsteht immer aus einem Keim, aus einem Ei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Sie müssen sich mal vorstellen, was das für eine Bewusstseinsveränderung war. Der hat natürlich den Aristoteles, wenn man das heute richtig verstehen will, total falsch verstanden. Jetzt ist eine Bewusstseinshaltung entstanden, dass die Menschen genau hingeguckt haben, wie das eine sich aus dem anderen entwickelt. Das hat man vorher gar nicht gemacht. Sondern hat sich immer auf Aristoteles berufen. Und man hat jetzt plötzlich Aristoteles in Frage gestellt, weil man den Schlamm anders gedeutet hat als Aristoteles. Der Schlamm ist nur die äußere Bedingung, dass sich hier etwas aus einem Ei über Larve bis zum fertigen Imago, also dem Leberegel, entwickelt. Und Aristoteles hat einen ganz anderen Begriff von Schlamm gehabt. Der hat so einen Begriff von Schlamm gehabt, wie man in der Geheimwissenschaft lesen kann, in der alten Mondentwicklung. Also ein Begriff von Schlamm, das heißt, dass alles aus dem Chaos entsteht, aus dem noch Ungeordneten sich Ordnung bildet. Das ist ein ganz anderer Begriff von Schlamm, das Chaotische, was dem anhaftet. Und die haben das jetzt sinnlich fixiert in dem, was sie als Schlamm bezeichnet haben, und daraus geht auch nichts Lebendiges hervor. Also dieser Francesco Redi, man nannte die Stablarven, die er da entdeckt hat, die Redien, auch heute noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=2402s Nikolaus Steno und die Grundlagen der Mineralogie 00:40:02] =====&lt;br /&gt;
Und dann gab es einen zweiten Arzt jener Zeit, den ich auch noch erwähnen will, der große Bedeutung hat für die ganzen Entwicklungsgedanken, für die Geologie. Das ist Nikolaus Steno. Aber der hieß eigentlich Niels Stensen, das war ein dänischer Arzt. Und der lebte von 1638 bis 1686. Das sind die Vertreter des 17. Jahrhunderts. Und was hat dieser Steno gemacht? Der hat auch als Arzt natürlich Forschung getrieben und hat dann Messungen der mineralischen Welt vorgenommen und hat dann Kristalle vermessen und hat festgestellt, dass bei einem solchen Kristall, also das ist ein Kalkspat hier, das ist ein typischer Rhomboeder. Man unterscheidet den Kubus, das ist ein Kubus, das ist ein Pyrit hier. Das ist ein Kubus und wenn ein Kubus gekippt ist, dann entsteht ein Rhomboeder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann hat er die Kristallflächen vermessen und hat festgestellt, dass dieser Winkel hier zwischen diesen beiden Kristallflächen, dass der bei gleicher mineralischer Zusammensetzung konstant ist. Die Winkelkonstanz der Kristalle gleicher Zusammensetzung, die geht auf Steno zurück. Das war der Begründer der Mineralogie. Also dazu muss man so ein Kristall in die Hand nehmen und muss dann gucken. Ich stehe hier und da ist der Kristall, da habe ich Fragen. Jetzt fange ich an zu messen. Ich messe die Winkel und stelle plötzlich fest, dieser Kristall, der hat dessen Winkel hier, alle Winkel sind konstant bei gleicher Zusammensetzung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder ein anderes Beispiel, das sind hier also Pyrite. Man kann ja nur staunen, wenn man sowas sieht. Ohne Staunen geht sowieso nichts. Hier sind diese Würfel. Da sieht man auch, die Winkelkonstanz beträgt hier 90 Grad.  Die Winkelkonstanz beim Würfel beträgt 90 Grad. Hier beim Kalkspat sind es entsprechend weniger. Ich weiß jetzt nicht auswendig, aber das sind über 45 Grad. Irgendwo was dazwischen. Und beim Feldspat, das ist auch ein Rhomboeder, wie wir noch sehen werden. Feldspäte, die haben ein bisschen einen anderen Winkel, aber konstant. Alle Feldspäte haben den gleichen Winkel, wie der Kalkspat hier ein anderer. Und so haben alle Kristalle ganz charakteristische, von der Zusammensetzung abhängige Winkel, Kristallwinkel. Die spielen in der Mineralogie eine ganz große Rolle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also auch wieder ein Mensch, der auf etwas aufmerksam geworden ist. Ein Arzt, meistens waren es Ärzte. Und wurden dann zum Begründer einer Wissenschaft der Mineralogie. Steno.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=2640s Das 18. Jahrhundert: Die Ära der Aufklärung und des Sammelns 00:44:00] ====&lt;br /&gt;
Und dann treten wir ein ins 18. Jahrhundert. Das 18. Jahrhundert ist charakterisiert dadurch, dass die Menschen fast besessen geworden sind, in Bezug auf das, was die Natur eigentlich an Geheimnissen birgt. Da ist jeder, der noch ein bisschen was auf sich gehalten hat, also alle Dorfschullehrer und Pfarrer, und in den Dörfern sind rausgerannt, auf die Äcker und in den Wald und überall, haben Pflanzen genommen, haben Herbarien angelegt, haben die Tiere, Tierwelt studiert, die Schmetterlingsforscher, die Insektenforscher. Also Riesensammlungen unvorstellbarer Art, die vielfach heute in den Museen zu sehen sind. Man hat gesammelt, gesammelt, gesammelt, gesammelt. Das 18. Jahrhundert ist das Jahrhundert der &#039;&#039;Aufklärung&#039;&#039;. Die Menschheit hat sich aufgeklärt, nicht über sich selbst, sondern über was die Natur alles an Fülle von Erscheinungen birgt. Dann entstanden auch die großen Gesteinssammlungen dieser Zeit. Was wir auf den Äckern gefunden haben, in Steinbrüchen, die da überall natürlich waren. Man hat gesucht und gesucht. Man hat es einfach nur mal gesammelt und nebeneinander gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=2732s Karl von Linné und die Systematisierung der Natur 00:45:32] =====&lt;br /&gt;
Und da gibt es jetzt wieder eine Gestalt, das ist Karl von Linné. Linné. Und dieser Linné, genau in diesem Jahr 1707 ist er geboren. 1707 bis 1775 ungefähr hat er gelebt. Karl von Linné, habt ihr von dem schon mal was gehört? Also der große Pflanzensystematiker. Der hat nämlich jetzt all dieses, was man da an Fülle plötzlich gesammelt und dessen man bewusst geworden ist, das hat er jetzt systematisiert. Und zwar, eine Wissenschaft fängt immer dann an, wenn man was systematisiert. Und er hat es systematisiert nach den Blüten, nach dem Aufbau der Blüten. Die ganze Pflanzensystematik baut auf dem Bau der Blüten auf. Und das hat er gemacht. Er war Professor in Uppsala in Schweden. Und mit einer unglaublichen Lebensleistung hat er die gesamte Pflanzenwelt der Welt, weitgehend, soweit sie bekannt war, der damaligen Zeit, hat er systematisiert, und mit einem lateinischen Namen versehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so auch die Tierwelt. Goethe, wenn er auf Reisen war, der hatte in der Tasche, seiner Reisetasche, das Kompendium von Linné drinstecken. Da hat er Pflanzen studiert und so weiter. Dann hat er immer den Linné rausgezogen und hat mal gesagt, wie ist jetzt diese Pflanzenart systematisch einzuordnen. Also der prägt quasi das ganze 18. Jahrhundert, aber jetzt rein durch eine Systematik der Blütenunterschiede der Pflanzen. Und wie gesagt, in der Zeit wurden dann auch die großen Gesteinssammlungen angelegt, sodass die Geologie jetzt so langsam das Bewusstsein der Menschen ergriffen hat. Die Gesteinswelt, hat man festgestellt, die ist ja mindestens so vielfältig wie die Pflanzenwelt selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=2883s Gottlieb Werner und die empirische Geologie 00:48:03] =====&lt;br /&gt;
Und dann gab es nun, in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts, gab es nun einen neuen Aufbruch. Da taucht jetzt so eine Gestalt auf, wie Gottlieb Werner. Der steht heute noch nicht mal in den Lexika drin, dieser Mensch. Er ist der Begründer eigentlich der Geologie vom rein empirischen Standpunkt aus. 1749 bis 1815.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Gottlieb Werner, der war Professor in Freiberg im Harz, also an der dortigen Bergbauschule. Und ein unglaublicher Kenner der Gesteinswelt. Empirisch, das heißt, rein durch die Sinnesanschauungen hat er sozusagen die ganzen ungeheuren Fülle an verschiedenen Erzen, an verschiedenen Mineralien usw. studiert, und er war befreundet mit Goethe. Und Goethe war ja nun an allem interessiert, und so eben auch an der Geologie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=2975s Johann Wolfgang von Goethe 00:49:35] =====&lt;br /&gt;
Und man könnte sagen, den Geologen in Goethe muss man entdecken. Aber der hat sich Zeit seines Lebens mit Geologie befasst. Intensiv. Hat mit allen Zeitgenossen, die auf diesem Felde was zu sagen hatten, so insbesondere der Werner, hat er korrespondiert, hat sich mit denen auseinandergesetzt, mit den Theorien, mit allen. Und Goethe selbst hat eine Gesteinssammlung besessen von 18.000 Handstücken. 18.000 Handstücke. Handstücke nennt man ein typisches Exemplar einer bestimmten Gesteinsbildung. Also spezifische Handstücke, nicht irgendwo von einem und demselben, dasselbe nochmal, sondern Handstücke, ganz spezifische Fundstücke und zwar von der ganzen Welt. Er hat noch 1832 in seinem Todesjahr, Goethe, hat noch eine Bestellung aufgegeben für ein spezifisches Zinnerz aus Cornwall in England, was er für seine Sammlung dringend brauchte. Er hatte verschiedene Zinnerze von anderen Herkünften. Ihn interessierten vor allen Dingen auch die Herkünfte. Wo kommen diese Gesteine her? Wo findet sich gerade diese besondere Ausprägung? Die hat er ja alle studiert. Riesenschubladen hat er, das kann man aufziehen, und da finden sich wohlgeordnet diese Gesteine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, ich schreibe nur nochmal Goethe hin, Johann Wolfgang Goethe, der ist aus der Geologie gar nicht wegzudenken, 1749, wie Werner, bis 1832. So, und dieser Goethe, der war auch stark empirisch orientiert, also hat geguckt, wo findet sich was, wie hat sich hier der Fels ausgestaltet, wie dort, usw. Es ging ihm immer darum, um den Zusammenhang, in dem ein Gestein erscheint. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er hatte ja auch Riesenexkursionen gemacht, auch mit Gesteinskundigen, im Fichtelgebirge, im heutigen Tschechien, also von Karlsbad aus, in Italien, wo er hinkam hat er die Steine aufgelesen und angeguckt, wie der Leonardo, aber er hat sie schon intensiver, sozusagen in einen Entwicklungszusammenhang gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=3143s Neptunisten und Plutonisten 00:52:23] =====&lt;br /&gt;
Das 18. Jahrhundert war geprägt von zwei Theorien. Die Theorie der &#039;&#039;Neptunisten&#039;&#039;, der gehörte auch Gottlieb Werner an, der war eigentlich der Begründer, Mitbegründer, der Neptunisten, die haben gesagt, alles ist aus dem Wasser entstanden. Und haben sich auf Thales berufen, den griechischen Philosophen, ein Vorsokratiker aus dem sechsten vorchristlichen Jahrhundert, Thales. Alles ist aus dem Wasser entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dem gegenüber standen die &#039;&#039;Plutonisten&#039;&#039;, die haben gesagt, alles ist aus dem Feuer entstanden. Und die haben sich berufen auf Heraklit, den großen Geist, der in Ephesus lebte, ein feuriger Geist war das eben auch, und auf den haben die sich also berufen. Und das war eine richtige Streiterei, eine kräftige wissenschaftliche Auseinandersetzung, weil plötzlich in dieser Zeit, der Mitte des 18. Jahrhunderts, in allen Menschen so etwas regsam wurde wie der Entwicklungsgedanke. Sie fragten, wie ist das entstanden? Wo kommt es her? Aus dem Wasser? Aus dem Feuer? Die kommen doch nicht aus der Erde einfach nur so, da muss doch irgendwas vorausgegangen sein. Und der Francesco Redi hat gesagt, es ist aus dem Schlamm, wie der Aristoteles es selbst formuliert hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=3232s Deutscher Idealismus: Gottfried Ephraim Lessing 00:53:52] =====&lt;br /&gt;
Also man merkt, überall regte sich etwas, und Goethe war nun der Mittelpunkt, in gewissem Sinne, in Bezug auf das, was da aufbrach. Man könnte da viele andere Geister nennen, zum Beispiel Lessing. Also man muss sich einfach mal mit dem deutschen Idealismus befassen, um mal dahinter zu leuchten, was eigentlich menschheitsgeschichtlich da vor sich gegangen ist. Lessing, Gottfried Ephraim Lessing, der hat am Ende seines Lebens einen Aufsatz geschrieben, der heißt &amp;quot;Die Erziehung des Menschengeschlechts&amp;quot;. Den muss man einfach mal gelesen haben, das ist ein Stück Weltliteratur. Und da schildert er nun ganz zuletzt den Reinkarnationsgedanken. Dass der Mensch notwendigerweise, er leitet das ab, also naturwissenschaftlich gesehen, dass der Mensch gar nicht nur einmal auf der Erde sein kann, sondern dass er in wiederholten Malen auf Erden lebt. Der Begründer des Reinkarnationsgedankens in dieser Form ist Lessing.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=3305s Goethes wissenschaftliche Haltung zur Geologie 00:55:05] =====&lt;br /&gt;
Aber es gab noch andere, die in diese Richtung gedacht haben. Goethe ganz und gar. Nur das hat Goethe in seinen ganzen Schriften so verborgen. Aber nehmen Sie mal das Gedicht &amp;quot;Der Gesang der Geister über den Wassern&amp;quot; von Goethe. Da formuliert er den Reinkarnationsgedanken also wunderbar, einzigartig, einzigartig, &amp;quot;Der Gesang der Geister über den Wassern&amp;quot;. Also Goethe neigte jetzt in gewissem Sinne zum Neptunismus. Und Gottlieb Werner, der der Begründer des Neptunismus ist, aber er hatte dann doch wieder Vorbehalte. Und so, er war immer irgendwo abwägend, sind es mehr die Plutonisten, sind es mehr die Neptunisten. Und er ist dann selber sozusagen der große geologische Forscher geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da wollte ich Ihnen jetzt mal doch was vorlesen. Er schreibt nämlich da einmal an die Frau von Stein von Ilmenau. Er hat ja in Ilmenau das Bergwerk wieder neu in Gang gesetzt. Damals als Minister in Weimar. Goethe war ja Minister des Herzogs, und hatte die Aufgabe, jetzt diese Bergwerke wieder in Gang zu setzen, um die wirtschaftliche Lage des Herzogtums zu verbessern. Und wurde dann dadurch eigentlich immer intensiver interessiert an der Gesteinswelt. Und da schreibt er nun, das war auf einer Harzreise, ... Moment mal. Er schreibt von Ilmenau aus in den Briefen. Da möchte ich mal nur ein paar Zeilen vorlesen.&amp;lt;blockquote&amp;gt;Da sagt er, wir sind auf die Gipfel gestiegen. Also auf den Harz damals. Harz ist ein Granitkegel. Wir sind auf die hohen Gipfel gestiegen und in die Tiefen der Erde eingekrochen. Die Bergwerke. Da gab es eine große Höhle, die von Menschenhand entstanden ist, auch durch Abbau. Und in die Tiefen der Erde eingekrochen und mögten gar zu gern der großen, formenden Hand nächste Spuren entdecken. Der großen, formenden Hand nächste Spuren entdecken. Es kommt gewiss noch ein Mensch, der darüber klar sieht, wir wollen ihm vorarbeiten. Wir haben recht schöne, große Sachen entdeckt, die der Seele einen Schwung geben und sie in der Wahrheit ausweiten. &amp;lt;/blockquote&amp;gt;Das ist Goethe. Goethes Naturforscher der Art. Es ging ihm nie darum, so einfach Erkenntnisse intellektuell anzurufen. Wie steht ein Mensch seelisch, geistig zu dem, was er da wahrnimmt, was er da entdeckt. Wir sind auf die Höhen gestiegen und in die Tiefen der Erde eingekrochen. Das ist ein Urmotiv Goethes, dass er immer im Vergleich lebt. Wie stellt sich die Erde dar auf einer Anhöhe, wo man die Weiten schauen kann und wie verengt sie sich, wenn man da in einem Bergwerk unten drin ist. Da hat er nicht nur die Steinswelt angeschaut, sondern er hat es innerlich erlebt. Er kannte den ganzen Zusammenhang, sich vergegenwärtigt, seelisch, geistig. Und daraus haben sich überhaupt seine tieferen Einsichten herauskristallisiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diesen Satz kann ich auswendig, ich brauche eigentlich nicht das Buch, weil es einfach so etwas Wunderbares ist. Weil darin sich ausdrückt, wie in Goethe der Entwicklungsgedanke auflebte. Wo er sagt, &#039;&#039;gewiss wird jemand kommen, der da klar sieht, wir wollen ihm vorarbeiten&#039;&#039;. Das ist eine wissenschaftliche Haltung. Ihm ging es gar nicht darum, Riesendruck, Entdeckungen zu machen, Mordsnamen zu haben. Er wollte einfach der Entwicklung des menschlichen Geistes vorarbeiten. Dass da jemand auf dieser Grundlage zu einer noch tieferen Erkenntnis fortschreiten kann. Das war seine Grundhaltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=3632s Goethes Kritik an zeitgenössischen geologischen Theorien 01:00:32] =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Goethe hat sich dann in diese Auseinandersetzungen eingelassen mit den Neptunisten und den Plutonisten. Und kam dann irgendwann dazu, dass das alles ein bisschen Unsinn ist, die Art, wie die die Sache behandeln. Wie man das nur ursache-wirkungsmäßig behandelt, das ganze Thema der Geologie. Und da schreibt er mal, wahrscheinlich war das auch ein bisschen ärgerlich: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;Die Sache mag sein, wie sie will. So muss geschrieben stehen, dass ich diese vermaledeite Polterkammer der neuen Weltschöpfung verfluche.&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Diese Polterkammer, wo die Theologie angefangen hat, die Theorien zu entwickeln, wie das alles so entstanden ist. Ich diese vermaledeite Polterkammer der neuen Weltschöpfung verfluche. Und es wird gewiss, irgendein junger, geistreicher Mann -hier taucht nochmal das Thema auf- so aufstehen, oder ein Mann aufstehen, der sich diesem allgemein verrückten Konsens zu widersetzen den Mut hat. Da spricht der Goethe mal ganz eindeutig, nicht nur poetisch. Also das ist jetzt der Goethe. Der Goethe ist eigentlich der Mittelpunkt dieses ganzen 18. Jahrhunderts. Nicht nur, weil er ein großer Geologe war, wirklich, muss man wirklich sagen, unglaublich kenntnisreich, sondern er war auch Mineraloge, er war auch ein Anatom, er war eben auch ein unendlich künstlerischer Mensch. Und er war Dichter, er war alles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=3764s Eintritt ins 19. Jahrhundert: Der Entwicklungsgedanke als moderner Gedanke 01:02:44] ====&lt;br /&gt;
Nun schreiten wir weiter in das 19. Jahrhundert. Also hier steht ganz zentral in dieser Zeit der Goethe drin. Ich möchte Ihnen wirklich sagen, er ist im eigentlichen Sinne der Schöpfer des Entwicklungsgedankens. Das hat sich alles vorbereitet, durch die Jahrhunderte hindurch. Und jetzt plötzlich taucht er auf. Bei Lessing, bei Goethe, bei Schiller, bei Herder, bei Schelling und so weiter, bei Fichte, da taucht dieser Entwicklungsgedanke auf. Aber Goethe hat ihn gefasst als Idee. Nicht als Polterkammer da unten, nicht als das, was man jetzt sinnlich wahrnimmt, laut ein Stein liegt neben dem anderen. Und da an ursächliche Verhältnisse, Erklärungen zu suchen. Sondern zu fragen, wie ist dieser Stein entstanden? Wo kommt der her? Welche sind die Kräfte, die diesen Stein haben entstehen lassen? Also überall im Hintergrund diese Frage nach der Entwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich möchte von hier aus nur sagen: der modernste Gedanke, den wir heute haben, das ist der Entwicklungsgedanke. Es gibt keinen moderneren als diesen. Wenn man sich den zu eigen macht, dann kann einen nichts mehr umschmeißen. Weil man diesen Gedanken selber denken kann, aufgrund dessen, was man selber ist. Ich bin als Mensch in der Lage, den Entwicklungsgedanken zu erfassen an mir selbst, durch Selbsterkenntnis. Jeder Mensch kann sich selbst erkennen, er hat die Veranlagung dazu, und indem er das tut, merkt er, er ist ein &#039;&#039;sich Entwickelnder&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl im Leben, wie wir jetzt hier so stehen, muss ich nicht morgen derselbe sein wie heute. Ich muss sozusagen immer wieder neue Stufen meines Erkenntnisweges gehen, muss mich selber verwandeln lernen, Fehler erkennen und kompensieren. Und aber auch menschheitlich, durch den Reinkarnationsgedanken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=3922s Charles Lyell: Begründer der Geologie als Wissenschaft 01:05:22] =====&lt;br /&gt;
Jetzt kommen wir ins 19. Jahrhundert. Da tritt, geologisch gesprochen, jetzt eine besondere Gestalt auf, und das war ein Schotte. Ein richtiger Schotte. Charles Lyell. 1797 bis 1875. Und Charles Lyell, den kann man eigentlich im strengsten Sinne als den Begründer der Geologie als Wissenschaft nennen. Der war der große &#039;&#039;Stratigraph&#039;&#039;. Der hat die &#039;&#039;Stratigraphie&#039;&#039; entwickelt. Das heißt, er hat beobachtet in Südengland, also in North Devonshire, dann aber vor allen Dingen in Wales, hat er beobachtet, dass es Erdschichten gibt, die übereinander liegen. Das ist keinem früher groß aufgefallen. Natürlich, man hatte schon gewisse Vorkenntnisse, die hatte man, aber jetzt hat er die studiert. Und kam jetzt dazu zu sagen, die oberste Schicht ist die jüngste, bei normaler Lagerung noch, die oberste Schicht ist die jüngste, und je weiter man runtergeht, die Schichten sind jeweils die älteren. Und ganz unten ist die älteste. Also er hat jetzt den Entwicklungsgedanken eingefasst in die Zeit. Er hat gesagt, das ist jung, die oberste Schicht, und dann alle darunterliegenden sind älter. Also da sind Epochen über die Erde gegangen, Entwicklungsepochen, die diese Ablagerungen bewirkt haben. Und dadurch wurde er der Stratigraph. Und er hat praktisch dadurch der Geologie ihr wissenschaftliches Fundament gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=4066s Das Aktualitätsprinzip 01:07:46] ======&lt;br /&gt;
Und noch durch ein anderes. Und zwar hat er es dadurch zur Wissenschaft gemacht, dass er eine Art Prämisse aufgestellt hat, die man heute nicht mehr als Prämisse auffasst, sondern man handhabt sie einfach. Das ist ja auch eine Eigenart in der ganzen wissenschaftlichen Entwicklung, dass man von bestimmten Theorien oder Prämissen ausgeht. Und zuerst herrscht da noch ein Streit drüber, ob das so stimmt oder nicht stimmt, und irgendwann ist es eine Selbstverständlichkeit und dann denken wir überhaupt nicht mehr darüber nach. Und so hat er die Prämisse aufgestellt, das [[w:Aktualismus_(Geologie)|Aktualitätsprinzip]]. Aktualitätsprinzip, das ist so entscheidend. Damit hat er die Geologie zur Wissenschaft gemacht. Nur durch dieses Prinzip. Das heißt nämlich, dass die Gesetze, die heute in der Natur gelten, zu allen Zeiten der Entwicklung gegolten haben. Die Gesetze, physikalischen, chemischen, astronomischen Gesetze oder wie auch immer, alles, was nur heute studierbar ist, in Physik und Chemie, in klassischen Naturwissenschaften, diese Gesetze haben zu allen Zeiten gegolten. Das ist das Aktualitätsprinzip. Jetzt muss man sich mal ganz klar machen, was dieses eigentlich bedeutet, welche Konsequenzen das hat. Aber damit hat er quasi einen wissenschaftlichen Boden geschaffen, auf den man jetzt alles bezogen hat. Wenn es sich damals so entwickelt hat, hat es sich aus denselben Gesetzen wie heute entwickelt. Das ist einfach eine Prämisse. Man hat gar nicht gesagt, das könnte ja auch anders gewesen sein. Die Gesetze müssen sich ja auch irgendwie entwickelt haben. Nein, so wie heute, so schon zu allen Zeiten. Das Aktualitätsprinzip. Damit ist Lyell zum Begründer der Geologie als Wissenschaft geworden. Und die meisten Namensgebungen in Bezug auf die ganzen geologischen Schichtenfolgen, die stammen von ihm. Da kommen wir noch drauf zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=4207s Charles Darwin und der Entwicklungsgedanke 01:10:07] =====&lt;br /&gt;
Na ja, und dann taucht eine zweite Gestalt auf, da im 19. Jahrhundert. Und die heißt Charles Darwin. 1809 bis 1881. Charles Darwin. Auch ein Engländer, kein Schotte. Und der wollte ja Pfarrer werden. Und am Ende seines Lebens ist er auch fast wieder geworden. Und dieser Charles Darwin wurde dann Biologe und ist dann auf seine Weltreise nach Südamerika. Rund um Südamerika bis zu den Galapagos-Inseln. Und hat gesammelt, gesammelt, gesammelt. Alles auf sein Schiff gepackt, ist nach Hause gefahren und hat den Rest seines Lebens damit zugebracht, das zu ordnen und daraus sein System zu entwickeln. Und sein System bestand eben in der Begründung des Entwicklungsgedankens rein nach äußeren Merkmalen. Also worauf ich hinaus will ist, wie der Entwicklungsgedanke sich durch die Jahrhunderte seit der Neuzeit entwickelt. Im Bewusstsein sich einpflanzt der Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=4320s Darwins Evolutionstheorie 01:12:00] ======&lt;br /&gt;
Und so sucht Darwin nun mit all dem Material, was er da gesammelt hat, zu verfolgen, wie ein Organismus sich auseinander entwickelt hat. Er leitet den Entwicklungsgedanken aus den Organismen ab, die er da studiert hat, gefunden hat. Und begründet dann seine berühmte Theorie 1859: &amp;quot;The Origin of Species by Means of Natural Selection&amp;quot;, wie er das genannt hat, also die Entstehung der Arten aufgrund natürlicher Zuchtwahl. Das ist sein zentrales Werk und das begründet den Darwinismus. Der Darwinismus besagt nichts anderes, als dass sich die ganze Entwicklung von primitiven, sehr primitiven Organismen herleitet, stufenweise voneinander ableitbar, wenn man es genauer anatomisch verfolgt, bis herauf zum Menschen. Der Mensch ist das höchste Tier in der Tierreihe. Nur dass ihm leider bis zum Ende seines Lebens der endgültige Beweis gefehlt hat, nämlich der &#039;&#039;Missing Link&#039;&#039; zwischen Tier und Mensch. Dieser Missing Link, das hat ihn sozusagen die Zeit seines Lebens irritiert, dass er diesen letzten Übergang von den Primaten, also von den affenähnlichen bis herauf zum Menschen, doch nicht gefunden hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=4441s Reaktionen auf den Darwinismus 01:14:01] ======&lt;br /&gt;
Diese darwinische Theorie hat sich unendlich verfeinert. Im 19. Jahrhundert waren Kämpfe in wissenschaftlichen Kreisen zwischen den Darwinisten und denjenigen, die mit aller Macht gegen diese Theorie opponiert haben. Diese Kämpfe sind nie ausgefochten worden, also sind nie gelöst worden, aber man ist darüber hinweggegangen. Heute gilt es als selbstverständlich, ähnlich wie das Aktualitätsprinzip von Lyell, wie selbstverständlich, dass das die Grundlage des Werdens der ganzen Schöpfung ist. Da gibt es nur ein paar Verrückte, heute in der Welt sind es die Kreationisten in Amerika, die sich streng an die Bibel halten und die Bibel interpretieren rein materialistisch und sagen, na ja, die Welt ist etwa 3500 v. Chr. entstanden. Die sogenannten Kreationisten halten sich ganz streng an die Bibel und interpretieren sie ebenso materialistisch wie der Francesco Redi den Aristoteles interpretiert hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann gibt es natürlich jetzt Erdogan in der Türkei, der verbietet jetzt auch die Entwicklungslehre des Westens. Es darf nicht mehr in den Schulen gelehrt werden. Das widerspricht einfach dem Islam. Und das Interessante ist, wenn Sie das mal beobachten, der Islam kennt den Entwicklungsgedanken nicht. Das ist die Tragik des Islam. Das ist eine unendliche Tragik, dass seit 622, dem Marsch von Mekka nach Medina, seit der Zeit hat sich gar nichts verändert, sondern sie berufen sich immer auf diesen absoluten Ursprung und das ist es, verewigt. Da ist nichts mehr zu verwandeln. Wer sich erdreistet, dagegen anderer Meinung zu sein, der ist eigentlich von vornherein vom Teufel. Der muss bekämpft werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun ist Darwin also der Begründer des Entwicklungsgedankens vom naturwissenschaftlichen Standpunkt, indem er streng die Erscheinungsformen der Organismen durch alle Evolutionszeiten der Erde verfolgt und mit einer gewissen Schlüssigkeit ableitet, wie ein Organismus sich aus dem anderen heraus entwickelt hat. Und man muss sehr aufpassen, dass man nicht diesem Gedanken glatt verfällt. Wenn man sich wirklich damit beschäftigt, würde man wirklich sagen, da ist doch ein hohes Maß an Schlüssigkeit in der ganzen Sache drin, wenn es auch dem &#039;&#039;Missing Link&#039;&#039; nicht gelungen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich sage Ihnen, Rudolf Steiner, der hatte in seinen jungen Jahren vor der Jahrhundertwende, mit seinem literarischen Frühwerk, findet sich ein Satz, dass man als moderner Mensch sämtliche Bilder von den Wänden hängen sollte, diese alten Schinken mit Vorfahrenbildern. Sollen wir alle abhängen und sollen zwei Bildnisse anhängen an die Wand, nämlich das von Darwin und von Lyell. Der hat sich derartig beschäftigt mit dem Lyell und auch mit dem Darwin und dann später mit dem Haeckel, dass er selber diese Menschen geworden ist. Der hat sich so hineinversetzt in deren Gedankengänge, um zu prüfen, wo sind da eigentlich die Grenzen, die sie erreicht haben. Also er hat die nicht einfach abgelehnt, weil sein eigener Ansatzpunkt war ja ein ganz anderer, auch schon in seinen jungen Jahren. Sondern er hat davon ganz abgesehen und hat sich hineingedacht in diese Geister und die Konsequenzen, die sich daraus ergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=4717s Ernst Haeckel 01:18:37] =====&lt;br /&gt;
Nun folgte ja dem Charles Darwin, also ich sage nochmal, der Darwinismus hat seine ganz großen Bedeutungen, aber in dem Augenblick, wo ich ihn auf das soziale Leben übertrage, da merke ich, wie katastrophal er ist. Solche Leute wie der Marx oder der Engels oder Lassalle oder wie sie alle hießen im 19. Jahrhundert, die großen Sozialtheoretiker, die haben sich alle auf Darwin berufen. Oder Lenin, ganz und gar. Stalin, ganz und gar. Die Ideologie war so stark, dass es gar keine Rolle spielt, wie viele Menschen hops gehen, über die Klinge springen müssen, nur damit diese Theorie stimmt. Also das ist nach wie vor ein großes Fragezeichen. Dann gab es einen Nächsten, das war der, ganz bekannt, aber das ist manchmal, ich weiß nicht, hat man einen Blackout. Das ist, ich sage es doch schon, ihr wisst es alle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Was hat er denn so gemacht? -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der hat den Darwin fortgesetzt und hat sozusagen noch wirklich in Deutschland den Darwinismus nochmal erweitert und vertieft und verbreitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, der hat alles gemacht. Der war ein großer Embryologe. Also geboren ist er jedenfalls 1834 und gestorben 1919. Das ist, ich sage es doch wirklich, das gibt es gar nicht, Ernst Haeckel, Ernst Haeckel ist das! Ernst Haeckel. Und dieser Haeckel, der hat noch gelebt zu Rudolf Steiners Zeiten (Rudolf Steiner hat ihn hoch geschätzt). Der war der extremste Materialist, den man sich vorstellen kann. Und zwar deswegen, weil er den Materialismus zu seiner Weltanschauung gemacht hat. Ganz bewusst. Er war Monist. Der Monismus heißt, ich stehe zu dem, was ich denke. Wenn ich materialistisch denke, dann stehe ich auch dazu. Mit meinem vollen Menschsein verstehe ich mich in diesem Sinne, wie ich denke. Das hat Rudolf Steiner an Haeckel anerkannt, die Konsequenz, die er aus seiner eigenen Erkenntnis gezogen hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=4931s Das biogenetische Grundgesetz 01:22:11] ======&lt;br /&gt;
Und trotzdem, Haeckel war ein ganz großer Embryologe und hat formuliert, schon in den 70er Jahren des 19. Jahrhunderts, das sogenannte [[w:Biogenetische_Grundregel|biogenetische Grundgesetz]]. Und das ist genial. Biogenetisches Grundgesetz. Das heißt, die Individualentwicklung ist die Wiederholung der Stammesentwicklung. Kann man das verstehen? Die Individualentwicklung ist die Wiederholung der Stammesentwicklung. Das heißt so viel wie, als individuelles Wesen, das sich jetzt, hier und jetzt ausgestaltet auf Erden, muss in dieser Ausgestaltung die gesamte Evolution noch einmal wiederholen. Und das hat er geprüft und untersucht, haarklein in der Embryologie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die haeckelische Embryologie ist klassisch. Der hat wirklich die ganzen Entwicklungsstufen von der ersten Zellvermehrung durch alle Stufen hindurchverfolgt und gesagt, das ist ja nichts anderes als die Wiederholung der gesamten Stammesentwicklung der Menschheit beziehungsweise der ganzen Naturreiche. Also jeder Organismus wiederholt die ganze Stammesentwicklung in seiner Embryologie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist natürlich der Gipfel des Entwicklungsgedankens. Er hat den Darwin einfach weitergeführt, dass er gesagt hat, kein Organismus ist primär schon einfach da, sondern er muss erstmal in seiner Embryonalentwicklung alle Stufen der Evolution noch einmal durchlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=5054s Haeckel als Künstler 01:24:14] ======&lt;br /&gt;
Und der Haeckel war auch ein großer Künstler, der hat nämlich gemalt, gezeichnet, gemalt die ganze niedere Tierwelt, da gibt es also ganze Kartonblätter, mit einer solchen Präzision --das sind keine Fotografien-- von Protozoen, also nicht gerade die Nummuliten, sondern alle möglichen, es gibt ja einen unglaublichen Variationsreichtum dieser Protozoen. Entweder kalkschalig und mit Fortsätzen, so künstlerisch, also die Natur hat da sozusagen mit einer Fantasie gearbeitet im Zusammenhang mit der Entwicklung der Protozoen. Oder dann die Diatomeen, die haben eine Kieselschale, die hat er gemalt. Das ist absolut beispielhaft in der ganzen Entwicklung der Naturwissenschaft, dass einer mal quasi die niederen Naturreiche porträtiert hat. Das ist Ernst Haeckel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=5122s Rudolf Steiners Würdigung von Haeckels Leistungen 01:25:22] ======&lt;br /&gt;
Und [[A:Rudolf Steiner|Rudolf Steiner]] hat in Berlin, wo der Ernst Haeckel nun die Koryphäe schlechthin war, also da als Naturwissenschaftler, und wo dann Jubiläen waren und Geburtstage gefeiert wurden von Ernst Haeckel, hat er mehrere Vorträge gehalten bei diesen Versammlungen, indem er den Ernst Haeckel in höchste Höhen gehoben hat in Bezug auf seine wissenschaftlichen Leistungen. Und er hat ja mal geschrieben, die Zeit ist schon wieder um, hat er mal die Bemerkung gemacht, dass er die Geheimwissenschaft schreiben konnte, 1909-10, schreiben konnte, weil durch das Studium der Welträtsel von Ernst Haeckel, des großen materialistischen Humanisten, durch das Studium, der hat sich so hineingedacht in dieses Werk von Haeckel, dass er dazu die Möglichkeit gefunden hat, überhaupt aus der Geisteswissenschaft heraus die Geheimwissenschaft zu schreiben. Und dasselbe gilt, das muss ich ganz zuletzt noch kurz sagen, dasselbe gilt für die Anthroposophie insgesamt. Wo er die Bemerkung machte, ich konnte überhaupt erst die Anthroposophie als Geisteswissenschaft entwickeln, durch drei Menschen des 19. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;Folge  [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|1]] - [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|2]] - [[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|3]] - [[Geologie - 4. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|4]] - [[Geologie - 5. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|5]] - [[Geologie - 6. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|6]] - [[Geologie - 7. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|7]] - [[Geologie - 8. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|8]] - [[Geologie - 9. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|9]] - [[Geologie - 10. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|10]] - [[Geologie - 11. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|11]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Glossar==&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|A}}&lt;br /&gt;
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[[Boden]]&lt;br /&gt;
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* „… aus diesem &#039;&#039;&#039;Boden&#039;&#039;&#039; heraus wächst, die gesamte Pflanzennatur, die wächst nur deshalb, weil dann noch unter dem Boden Erdentiefen sind und über dem Boden der ganze [[Kosmos]] sich ausweitet … der Boden ist nur, sozusagen, die sinnfällige Haut der Erde.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Einleitung - Verbindung von Geologie und biologisch-dynamischer Landwirtschaft 00:01:49|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:01:49]]&lt;br /&gt;
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{{BS|D}}[[Denudation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„&#039;&#039;&#039;Denudation&#039;&#039;&#039; heißt, dass man am falschen Ort den Boden so bearbeitet hat, dass durch Staubstürme das ganze Erdreich abgetragen worden ist.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Vom Menschen ausgelöste Denudation und Erosion 00:19:05|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:19:05]]&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|E}}&lt;br /&gt;
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{{BS|E}}[[Empedokles]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Erde, Wasser, Luft, Wärme. Das sind die [[Vier Elemente|vier klassischen Elemente]] aus der griechischen Philosophie des &#039;&#039;&#039;Empedokles&#039;&#039;&#039; … Für ihn waren diese Elemente geistdurchdrungen, also nicht sinnlich wahrnehmbar. Das waren … wirkende [[Idee|Ideen]] … wo sozusagen aus dem Geistigen sich etwas im Physischen konfiguriert, und durch die Durchdringung dieses Geistigen, das formt im Wesentlichen eine [[Landschaft]].&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Landschaft und die vier Elemente des Empedokles 00:09:50|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:09:50]]&lt;br /&gt;
[[Entwicklungsgedanke|Entwicklungsgedanken]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Der Mensch schaltet sich ein in diesen ganzen Werdeprozess, in den &#039;&#039;&#039;Entwicklungsgedanken&#039;&#039;&#039;, in die Zukunft, indem er das alles erkennt, was er heute kaputt macht.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Mission der Menschheit: Verantwortung für die Erde 00:22:54|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:22:54]]&lt;br /&gt;
* „Und es gibt keine &#039;&#039;&#039;Entwicklung&#039;&#039;&#039; ohne Tod. Leben und Tod, das sind die beiden Grundsäulen jeder Entwicklung. Stirb und Werde …&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Mission der Menschheit: Verantwortung für die Erde 00:22:54|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:22:54]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Erosion]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] [[Denudation]] und die sogenannte &#039;&#039;&#039;Erosion&#039;&#039;&#039; […] Das haben die Amerikaner am besten gekonnt, bis zum heutigen Tag […] Und dann hat man alles abgeholzt […] und binnen kürzester Frist, in den 70er-Jahren des 19. Jahrhunderts schon, [[Monokultur|Monokulturen]] angebaut […] Und da kamen die Staubstürme und haben den ganzen Oberboden abgetragen. Heute sind es zum Teil ganz arme Standorte geworden, nur durch Winderosion.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Vom Menschen ausgelöste Denudation und Erosion 00:19:05|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:19:05]]&lt;br /&gt;
* „In Brasilien weniger die Winderosion als vielmehr die &#039;&#039;&#039;Wassererosion&#039;&#039;&#039; […] vom Fuß der Pflanze bildet sich ein kleines Rinnsal. Und das ist der Anfang einer Erosion […] ist dann plötzlich ein Bachlauf geworden mit einer Erosionsrinne von zwei Meter Tiefe. Das geht so rasend schnell!&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Vom Menschen ausgelöste Denudation und Erosion 00:19:05|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:19:05]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|F}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|F}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|G}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|G}}[[Geologie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „… die Erde selber und die [[Landschaft]] wird geprägt von &#039;&#039;Erde&#039;&#039; und &#039;&#039;Wasser&#039;&#039;. Und dieses Feld nun, dessen hat sich die &#039;&#039;&#039;Geologie&#039;&#039;&#039; als Wissenschaft angenommen.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Landschaft und die vier Elemente des Empedokles 00:09:50|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:09:50]]&lt;br /&gt;
* „Was bildet die [[Gestein|Gesteine]]? Wie lagern sie? Wie ist überhaupt die ganze Erdkruste durchformt von der Gesteinswelt? Das ist sozusagen das Schwerpunktgebiet der &#039;&#039;&#039;Geologie&#039;&#039;&#039;…&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Geologie und Geomorphologie: Landschaftsgestalt, -Geschichte und -Entwicklung 00:12:24|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:12:24]] &lt;br /&gt;
* „Die [[Geomorphologie]] ist mit der &#039;&#039;&#039;Geologie&#039;&#039;&#039; engstens verbunden, die schildert nämlich die [[Landschaftsgestalt]].&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Geologie und Geomorphologie: Landschaftsgestalt, -Geschichte und -Entwicklung 00:12:24|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:12:24]]&lt;br /&gt;
* „… &#039;&#039;&#039;Hydrogeologie&#039;&#039;&#039;. Das betrifft das ganze Gebiet der Gewässer, also Quellen, Quellhorizonte, Rinnsale, die sich zu Bächen vereinigen, Bäche, die sich zu Flüssen vereinigen und schließlich in Seen münden und aus den Seen dann als Ströme ins Meer strömen.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Rolle der Hydrogeologie und das unsichtbare Wasser in der Erdkruste 00:16:18|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:16:18]]&lt;br /&gt;
* „ein sehr interessantes Kapitel ist, wie überhaupt erst das Bewusstsein der Menschen aufmerksam geworden ist auf das, was die irdische Grundlage hier auf Erden ist. Das ist ganz, ganz jung! Die Geologie als Wissenschaft hat sich im Wesentlichen erst seit dem 19. Jahrhundert entwickelt.&lt;br /&gt;
[[Geomorphologie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Die &#039;&#039;&#039;Geomorphologie&#039;&#039;&#039; ist mit der [[Geologie]] engstens verbunden, die schildert nämlich die [[Landschaftsgestalt]].&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Geologie und Geomorphologie: Landschaftsgestalt, -Geschichte und -Entwicklung 00:12:24|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:12:24]]&lt;br /&gt;
Georg Philipp Friedrich von Hardenberg (siehe [[Novalis]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Gestein]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Was bildet die &#039;&#039;&#039;Gesteine&#039;&#039;&#039;? Wie lagern sie? Wie ist überhaupt die ganze Erdkruste durchformt von der Gesteinswelt? Das ist sozusagen das Schwerpunktgebiet der [[Geologie]]…&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Geologie und Geomorphologie: Landschaftsgestalt, -Geschichte und -Entwicklung 00:12:24|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:12:24]]&lt;br /&gt;
* „Keinen &#039;&#039;&#039;Stein&#039;&#039;&#039; gibt es, der nicht ein bisschen [[Wasser]] enthielte. Der nicht irgendwie mit dem Wässrigen in Beziehung stünde.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Rolle der Hydrogeologie und das unsichtbare Wasser in der Erdkruste 00:16:18|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:16:18]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|H}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
Hydrogeologie (siehe [[Geologie]])&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{BS|L}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Landschaft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „… wenn man dann einfach ein paar Schritte weiter geht, dann kommt man in den &#039;&#039;Taunus&#039;&#039;. Ein vollständig anderer Landschaftscharakter… Die [jede] &#039;&#039;&#039;Landschaften&#039;&#039;&#039; haben einen eigenen Charakter.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Einleitung - Verbindung von Geologie und biologisch-dynamischer Landwirtschaft 00:01:49|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:01:49]]&lt;br /&gt;
* „… fuhr dann da durch die südenglische &#039;&#039;&#039;Landschaft&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;Sussex&#039;&#039; und guckte mir diese Landschaft an. So etwas habe ich noch nie gesehen in meinem Leben … Da habe ich mich umgeguckt, welche [[Stimmung|Stimmungen]] in einer solchen Landschaft gewaltet haben.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Landschaft und Volksseele 00:06:23|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:06:23]]&lt;br /&gt;
* „Und dann kam ich nach Holland. Da habe ich die dortigen &#039;&#039;&#039;Landschaften&#039;&#039;&#039; kennengelernt: völlig flach, weicher. Und da habe ich gesagt, das ist doch typisch holländisch. … dann kam ich nach Schweden … da habe ich mal die Selma Lagerlöf gelesen und habe mir gesagt: … genau diese Poesie findet man in dieser Landschaft. Und so war das für mich dann auch eine Art Studienobjekt geworden, mehr und mehr einfach einen Blick für Landschaften zu entwickeln.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Landschaft und Volksseele 00:06:23|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:06:23]]&lt;br /&gt;
* „&#039;&#039;&#039;Landschaften&#039;&#039;&#039; haben einen [[Charakter]]. Das ist die Frage, woher kommt eigentlich dieser Charakter?&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Landschaft und Volksseele 00:06:23|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:06:23]]&lt;br /&gt;
* „Erde, Wasser, Luft, Wärme. Das sind die [[Vier Elemente|vier klassischen Elemente]] aus der griechischen Philosophie des [[Empedokles]] … Für ihn waren diese Elemente geistdurchdrungen, also nicht sinnlich wahrnehmbar. Das waren … wirkende [[Idee|Ideen]] … wo sozusagen aus dem Geistigen sich etwas im Physischen konfiguriert, und durch die Durchdringung dieses Geistigen, das formt im Wesentlichen eine &#039;&#039;&#039;Landschaft&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Landschaft und die vier Elemente des Empedokles 00:09:50|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:09:50]]&lt;br /&gt;
* „… die Erde selber und die &#039;&#039;&#039;Landschaft&#039;&#039;&#039; wird geprägt von &#039;&#039;Erde&#039;&#039; und &#039;&#039;Wasser&#039;&#039;. Und dieses Feld nun, dessen hat sich die [[Geologie]] als Wissenschaft angenommen.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Landschaft und die vier Elemente des Empedokles 00:09:50|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:09:50]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Die [[Geomorphologie]] ist mit der [[Geologie]] engstens verbunden, die schildert nämlich die [[Landschaft|Landschaftsgestalt]].&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Geologie und Geomorphologie: Landschaftsgestalt, -Geschichte und -Entwicklung 00:12:24|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:12:24]]&lt;br /&gt;
* „… die &#039;&#039;&#039;Landschaftsgeschichte&#039;&#039;&#039;. Das erweckt Fragen, wie hat sich jetzt diese Gestalt an diesem Ort über die Zeiten hinweg so gebildet und nicht anders.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Geologie und Geomorphologie: Landschaftsgestalt, -Geschichte und -Entwicklung 00:12:24|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:12:24]]&lt;br /&gt;
* „Wir bewegen heute ganze &#039;&#039;&#039;Landschaften&#039;&#039;&#039;. Wir bauen da so ganze Berge ab mit Steinbrüchen, oder wo Eisenerz gewonnen wird.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Mission der Menschheit: Verantwortung für die Erde 00:22:54|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:22:54]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Landschaftsgeschichte (siehe [[Landschaft]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Landschaftsgestalt (siehe [[Landschaft]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Landschaftsstimmung (siehe [[Landschaft]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Landschaftscharakter (siehe [[Landschaft]])&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|M}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|M}}[[Menschheitsentwicklung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „…das hat [[Novalis]], der Dichter […] ausgesprochen in seinen Fragmenten, in dem er gesagt hat, &#039;&#039;die &#039;&#039;&#039;Menschheit&#039;&#039;&#039; ist auf einer Mission. Zur Bildung der Erde ist sie berufen&#039;&#039;.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Mission der Menschheit: Verantwortung für die Erde 00:22:54|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:22:54]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Monokultur]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „… dann hat man alles abgeholzt, hat da einen tollen [[Ackerbau]] draufentwickelt, sehr kalkreiche Standorte auch, und binnen kürzester Frist, in den 70er-Jahren des 19. Jahrhunderts schon, &#039;&#039;&#039;Monokulturen&#039;&#039;&#039; angebaut […] Und da kamen die Staubstürme und haben den ganzen Oberboden abgetragen.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Vom Menschen ausgelöste Denudation und Erosion 00:19:05|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:19:05]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|N}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|N}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Novalis]] (Georg Philipp Friedrich von Hardenberg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „…das hat &#039;&#039;&#039;Novalis&#039;&#039;&#039;, der Dichter […] ausgesprochen in seinen Fragmenten, in dem er gesagt hat, &#039;&#039;die [[Menschheitsentwicklung|Menschheit]] ist auf einer Mission. Zur Bildung der Erde ist sie berufen&#039;&#039;.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Mission der Menschheit: Verantwortung für die Erde 00:22:54|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:22:54]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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----{{GlossarNavigationArtikel|S}}&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
Stein (siehe [[Gestein]])&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|T}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|T}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|U}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|U}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|V}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|V}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Vier Elemente]] [nach [[Empedokles]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Erde, Wasser, Luft, Wärme. Das sind die &#039;&#039;&#039;vier&#039;&#039;&#039; klassischen &#039;&#039;&#039;Elemente&#039;&#039;&#039; aus der griechischen Philosophie des [[Empedokles]] … Für ihn waren diese Elemente geistdurchdrungen, also nicht sinnlich wahrnehmbar. Das waren … wirkende [[Idee|Ideen]] … wo sozusagen aus dem Geistigen sich etwas im Physischen konfiguriert, und durch die Durchdringung dieses Geistigen, das formt im Wesentlichen eine [[Landschaft]].&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Landschaft und die vier Elemente des Empedokles 00:09:50|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:09:50]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|W}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|W}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wasser]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Keinen [[Gestein|Stein]] gibt es, der nicht ein bisschen &#039;&#039;&#039;Wasser&#039;&#039;&#039; enthielte. Der nicht irgendwie mit dem Wässrigen in Beziehung stünde.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Rolle der Hydrogeologie und das unsichtbare Wasser in der Erdkruste 00:16:18|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:16:18]]&lt;br /&gt;
Wassererosion (siehe [[Erosion]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werdeprozess (siehe [[Entwicklungsgedanke]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Winderosion (siehe [[Erosion]])&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|X}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|X}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|Y}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|Y}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|Z}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|Z}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|0-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|0-9}}&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;Folge  [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|1]] - [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|2]] - [[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|3]] - [[Geologie - 4. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|4]] - [[Geologie - 5. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|5]] - [[Geologie - 6. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|6]] - [[Geologie - 7. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|7]] - [[Geologie - 8. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|8]] - [[Geologie - 9. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|9]] - [[Geologie - 10. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|10]] - [[Geologie - 11. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|11]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Manfred Klett|| zurück zu Manfred Klett |]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Artikel unten}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausbildungsbetrieb]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausbildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:biologisch-dynamisch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bodenentwicklung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dottenfelderhof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 327]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rudolf Steiner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lehrer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landbauschule Dottenfelderhof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landwirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landwirtschaftlicher Kurs]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Transkriptionsstufe 100%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortragszyklus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dambe</name></author>
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		<id>https://biodyn.wiki/index.php?title=Geologie_-_1._Folge_mit_Manfred_Klett_und_Gunter_Gebhard,_2017&amp;diff=11634</id>
		<title>Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://biodyn.wiki/index.php?title=Geologie_-_1._Folge_mit_Manfred_Klett_und_Gunter_Gebhard,_2017&amp;diff=11634"/>
		<updated>2026-02-15T17:01:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dambe: Glossarbearbeitung 00:27:23&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Geologie - 1. Folge Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8|thumb|[https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8 hier klicken um zum Video zu gelangen]]]&lt;br /&gt;
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|}__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription von Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=109s Einleitung - Verbindung von Geologie und biologisch-dynamischer Landwirtschaft 00:01:49] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So. Also. Ihr seid ja jetzt so überladen mit allem Möglichen, dass ich eigentlich gar nichts mehr sagen brauche, oder? Vollgestopft mit Eindrücken, mit Wissen, überquellend. Da soll noch was rein. Gibt es da noch Platz?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir wollen uns ja mit dem Thema beschäftigen, dass nun, wie es so scheinen mag, ganz abwegig ist zu dem, was eigentlich unser Interessengebiet ist, die Landwirtschaft, das [[Biologisch-dynamische Landwirtschaft|biologisch-dynamische]]. Und da ist es eben doch sehr, sehr miteinander verbunden. Denn wenn man darauf hinschaut, auf den landwirtschaftlichen Betrieb, dann ist der ja, bedeckt der ja einen kleinen Teil der Erdoberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Dottenfelderhof]], eben diese Fläche hier, die ihr ja kennengelernt habt. Und überhaupt jeder landwirtschaftliche Betrieb ist Teil der Erdoberfläche. Und wir betrachten sonst immer nur die Erdoberfläche, das, was gerade eben sinnlich in Erscheinung tritt, den Boden, den wir pflügen, den wir ecken, den wir striegeln. Aber was dann aus diesem Boden heraus wächst, die gesamte Pflanzennatur, die wächst nur deshalb, weil dann noch unter dem Boden Erdentiefen sind und über dem Boden der ganze Kosmos sich ausweitet. Also das muss man immer ins Auge fassen, dass wir es da mit Kräften zu tun haben, die aus dem Umkreis wirken und solchen, die aus den Erdentiefen wirken, und der Boden ist nur, sozusagen, die sinnfällige Haut der Erde. Und nun ist jeder landwirtschaftliche Betrieb ein Glied der umgebenden Landschaft. Die umgebende Landschaft zeigt dieselben Phänomene plus minus, die man hier auch auf dem Hof findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so spricht man ja heute von Landschaften und die haben in aller Regel auch einen Namen, interessanterweise: das kommt aus der Vergangenheit, dass man hier von der &#039;&#039;Wetterau&#039;&#039; spricht. Und wer die &#039;&#039;Wetterau&#039;&#039; mal so ein bisschen kennengelernt hat, das ist so eine richtig typische Ackerbaulandschaft, dann muss man sagen, ja, die hat tatsächlich einen ganz eigenen Charakter. Das ist eine Ur-alte Kulturlandschaft, die schon seit dem dritten vorchristlichen Jahrtausend kultiviert war, von den Bannkeramikern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn man dann einfach ein paar Schritte weiter geht, dann kommt man in den &#039;&#039;Taunus&#039;&#039;. Ein vollständig anderer Landschaftscharakter, Landschaftstypus. Taunusgebirge, und dann der Hintertaunus, wird wieder ganz anders. Und wenn man hier in den &#039;&#039;Vogelsberg&#039;&#039; kommt, hier östlich von uns gelegen, ein vollkommen eigener Landschaftstypus und entsprechend auch die landwirtschaftlichen Betriebe, die man dort findet. Und so ist es, wenn man hinter den Vogelsberg rauskommt, da kommt man in die &#039;&#039;Rhön&#039;&#039;, wiederum ein völlig eigener Landschaftstypus. Und so könnte man jetzt den &#039;&#039;Odenwald&#039;&#039; nennen oder den Südschwarzwald, den Nordschwarzwald, Südvogesen, Nordwogesen, den Pfälzerwald, die Bodenseelandschaft. Oder man könnte in Norddeutschland jetzt die verschiedensten Landschaften nehmen, zum Beispiel Schleswig-Holstein an der Ostküste. Mit den Knicks, ein ganz eigener Landschaftstypus gegenüber West-Holstein, den Sondergebieten und dann wieder den Marschgebieten und so weiter. Die Landschaften haben einen eigenen Charakter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=383s Landschaft und Volksseele 00:06:23] ====&lt;br /&gt;
Und dieser Charakter, das wurde mir zum ersten Mal in meinem Leben deutlich, als ich 17-jährig als Austauschschüler nach England kam. Das war unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg, 1949-50, und da musste ich täglich so zwölf Kilometer mit dem Rad in die Schule fahren und fuhr dann da durch die südenglische Landschaft &#039;&#039;Sussex&#039;&#039; und guckte mir diese Landschaft an. So etwas habe ich noch nie gesehen in meinem Leben, als ich in Süddeutschland aufgewachsen bin. Diese unglaublich ausladenden Baumkronen, diese Buchen, diese dicken Stämme, diese Hecken an den Straßen dahinter, die deutlich gegliederten Landschaften, aber alles spielerisch, keineswegs systematisch. In England gibt es ja keine Systematik in dem Sinne. Das hat mich derart erstaunt. Da habe ich mich umgeguckt, welche Stimmungen in einer solchen Landschaft gewaltet haben. Und da kam es mir vor, wie wenn plötzlich hinter jedem Busch oder jedem Baum irgendeine Gestalt aus den Dramen von Shakespeare hervorkäme, &#039;&#039;Fallstaff&#039;&#039; oder so einer, da hatte man wirklich einen guten Eindruck gehabt. Die ganze englische Volksseele lebt in einer solchen Landschaft, die hat sich irgendwo einen Prägestempel geschaffen. Und ich schaute dann in die englische Poesie und schaute dann auf die Landschaft draußen und sagte, ja, das ist doch eigentlich identisch. Das war damals ein Gefühl, was ich hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kam ich nach Holland. Da habe ich die dortigen Landschaften kennengelernt: völlig flach, weicher. Und da habe ich gesagt, das ist doch typisch holländisch. Also so wie die Holländer sind, so sind auch ihre Landschaften. Und dann kam ich nach Schweden. Und dann wiederum schaute ich in diese schwedischen Landschaften, schaute wie durchlichtet dort die Wälder sind. Wie durchlichtet überhaupt die ganze Landschaft ist, wenn sie nicht gerade dunkel ist im Winter, da ist ja ewig dunkel. Und da habe ich mal die Selma Lagerlöf gelesen und habe mir gesagt: dieselbe Poesie, die aus den Schriften der Selma Lagerlöf einem entgegenkommt, genau diese Poesie findet man in dieser Landschaft. Und so war das für mich dann auch eine Art Studienobjekt geworden, mehr und mehr einfach einen Blick für Landschaften zu entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das empfehle ich sehr. Das ist heute ein Riesen Lapsus, ein Armutszeugnis unserer Zeit, weil wir durch unsere Verkehrsmittel heute derart durch die Landschaften rasen, dass wir gar nicht mehr merken, was die für einen besonderen Charakter haben. Und der ist in Europa einzigartig, wirklich vollkommen einzigartig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der sieht in anderen Ländern, in Südamerika oder in Nordamerika oder in Asien, wohin man kommt, in Afrika, sind die vollkommen anders strukturiert und ganz andere Stimmungen leben da. Also Landschaften haben einen Charakter. Das ist die Frage, woher kommt eigentlich dieser Charakter?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=590s Landschaft und die vier Elemente des Empedokles 00:09:50] ====&lt;br /&gt;
Wenn man zum Beispiel in die Toskana kommt nach Italien oder nach Umbrien kommt in Italien oder sonst wo, Piemont oder wohin auch immer, man merkt, da ist was und man kann es eigentlich nicht richtig greifen. Also die haben einen Charakter. Wenn man jetzt zunächst mal diesen Charakter nur so charakterisiert, dass er im Wesentlichen bestimmt ist, durch das Zusammenwirken der vier Elemente, also Erde, Wasser, Luft, Wärme. Das sind die vier klassischen Elemente aus der griechischen Philosophie des Empedokles. Empedokles hat im 5. Jahrhundert vor Christus gelebt, war Sizilianer eigentlich, also aus der griechischen Kolonie aufgewachsen, da in Südsizilien. Der hat diese Lehre von den vier Elementen am ausführlichsten eigentlich nicht nur dargestellt, philosophisch, sondern auch selber vorgelebt. Für ihn waren diese Elemente geistdurchdrungen, also nicht sinnlich wahrnehmbar. Das waren Ideen, aber eben wirkende Ideen, nicht so wie wir heute denken, das ist eine Idee, was ist denn das schon? Sondern wirksame Ideen, wo sozusagen aus dem Geistigen sich etwas im Physischen konfiguriert, und durch die Durchdringung dieses Geistigen, das formt im Wesentlichen eine Landschaft. Die Durchdringung dieser vier Elemente. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn man nun unter diesen vier Elementen mal diejenigen nimmt, die am allerdeutlichsten eine Landschaft prägen, die Erdennatur, dann ist es gerade das &#039;&#039;erdig-feste&#039;&#039; Element und das &#039;&#039;wässrige&#039;&#039; Element. Und nur über der Erde trifft man dann &#039;&#039;Luft&#039;&#039; und &#039;&#039;Wärme&#039;&#039; so im Wesentlichen an, aber die Erde selber und die Landschaft wird geprägt von &#039;&#039;Erde&#039;&#039; und &#039;&#039;Wasser&#039;&#039;. Und dieses Feld nun, dessen hat sich die Geologie als Wissenschaft angenommen. Gerade dem, was die Festen der Erde eigentlich begründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=744s Geologie und Geomorphologie: Landschaftsgestalt, -Geschichte und -Entwicklung 00:12:24] ====&lt;br /&gt;
Da hat sich zunächst einmal die Geologie als solche angenommen, dem erdig-festen, nämlich der Gesteinswelt. Was bildet die Gesteine? Wie lagern sie? Wie ist überhaupt die ganze Erdkruste durchformt von der Gesteinswelt? Das ist sozusagen das Schwerpunktgebiet der Geologie als solcher. Und dann gibt es hier so ein Buch, Geomorphologie. Die Geomorphologie ist mit der Geologie engstens verbunden, die schildert nämlich die Landschaftsgestalt. Wie ist eine Landschaft gestaltet von Festen, auch vom Wässrigen her, insbesondere vom Wässrigen? Und das ist eigentlich für uns auch das Interessanteste, denn eine Landschaft hat ja eine Gestalt. Der [[Dottenfelderhof]] hat eine bestimmte Gestalt: wir haben da unten das Unterland, das ist Schwemmland ursprünglich. Ich habe das immer als &amp;quot;Holland&amp;quot; bezeichnet. Und dann haben wir ganz da oben, haben wir die Höhen, eine Höhenlage, wo ziemlich bald da drunter auch Gesteine anstehen, das &#039;&#039;Rotliegende&#039;&#039;. Und dazwischen ist so eine Übergangszone, die habe ich immer als &amp;quot;Toskana&amp;quot; bezeichnet, wo die Bäume stehen, die Obstbäume und so. Also es sind drei Landschaftselemente, die sich hier in einer besonderen Weise vereinigen. Und die Ausdruck sind eben der Geomorphae, der Landschaftsgestalt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn man sich damit beschäftigt, also wenn man das nicht nur einfach konstatiert, da gewesen, da gewesen, so ungefähr, hingeguckt und dann war&#039;s es dann auch. Sondern, dass man sich wirklich Fragen daran stellt, wie kommt es, dass hier so eine Ansteigung ist, warum das Tal hier ansteigt. Warum prallt die Nidda in Bad Vilbel an einen Hang an, der ziemlich steil hoch geht? Und warum ist sie verflachend nach der anderen Seite? Wie kommt es, dass hier eine Anhöhe ist oder ein kleiner Berghügel, und hier eben eine Vertalung oder eine Verebnung der Landschaft? Was spricht sich da aus? Und wenn man dem nachgeht, dann trifft man auf die Landschaftsgeschichte. Das erweckt Fragen, wie hat sich jetzt diese Gestalt an diesem Ort über die Zeiten hinweg so gebildet und nicht anders. Da knüpfen sich Fragen, und dann stellt man Fragen nach der Landschaftsgeschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn man solche Fragen hat, dann ist es nicht weit, dass einem der Entwicklungsgedanke aus den Landschaften förmlich ins Gesicht springt. Dass man den Entwicklungsgedanken aus der Natur sozusagen nicht nur jetzt bei der Pflanze studieren kann, nicht nur, von mir aus beim Tier, in der Embryologie, sondern in der Landschaftsgestalt selber. Wenn man nur fragt, wie hat sich diese besondere Landschaftsgestalt unserer Umgebung hier entwickelt, daran knüpfen sich solche Fragen, die einen in den Entwicklungsgedanken mitten hineinführen. Da hat sich was entwickelt, auch die Landschaftsgestalt hat sich entwickelt. Die ist nicht immer so gewesen, sondern hat sich erst in dieser besonderen Weise herausgebildet. Das ist die Geomorphologie. Das ist ein zweites Gebiet der Geologie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=978s Die Rolle der Hydrogeologie und das unsichtbare Wasser in der Erdkruste 00:16:18] ====&lt;br /&gt;
Und ein drittes ist die Hydrogeologie. Das betrifft das ganze Gebiet der Gewässer, also Quellen, Quellhorizonte, Rinnsale, die sich zu Bächen vereinigen, Bäche, die sich zu Flüssen vereinigen und schließlich in Seen münden und aus den Seen dann als Ströme ins Meer strömen. Das ist das eine Feld, das sichtbare Feld. Dass da an der Erdoberfläche da diese Wässrigkeit in Verbindung mit den geologischen Verhältnissen in einem besonderen Verhältnis steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber dann gibt es eben eine Hydrogeologie, die man gar nicht sieht. Das ist das, was die Gründe sind, dass eine Quelle überhaupt in Erscheinung tritt, oder ein Wasserlauf überhaupt fließt. Wo kommt denn das Wasser her? Da wird man verwiesen auf die Grundwasserströme und verwiesen auf hydrogeologische Verhältnisse des Untergrundes, die ungeheuer kompliziert sein können, sehr unterschiedlich sein können. Und die bedingen eben, dass zunächst einmal das wässrige Element die äußerste Erdkruste insgesamt durchdringt. Das ist eins mit der Erdkruste. Keinen Stein gibt es, der nicht ein bisschen Wasser enthielte. Der nicht irgendwie mit dem Wässrigen in Beziehung stünde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=1079s Der Einfluss des Menschen auf die Landschaft 00:17:59] ====&lt;br /&gt;
So, und jetzt haben wir also drei Gebiete. Die Geologie, die Hydrogeologie und die Geomorphologie. Jetzt kommt noch ein Viertes hinzu, was landschaftsbildend ist. Das habe ich schon eingangs ein bisschen erwähnt, das ist die Hand des Menschen. Man hält es eigentlich gar nicht für möglich, wie doch seit Ur-ur-urzeiten der Mensch aus seiner Wesenheit heraus verwandelnd, verändernd auf die Erde gewirkt hat. Und heute tritt es übermächtig in Erscheinung darin, dass wir derart eingreifen, nicht nur in die Pflanzenwelt und die Tierwelt, sondern in die Erdenwelt, im höchsten Grade zerstörend. Es hat sich im 20. Jahrhundert vorbereitet, aber heute hat es Riesendimensionen angenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=1145s Vom Menschen ausgelöste Denudation und Erosion 00:19:05] =====&lt;br /&gt;
Es war insbesondere die sogenannte &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Denudation&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; und die sogenannte &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Erosion&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;. Denudation heißt, dass man &#039;&#039;&#039;am falschen Ort den Boden so bearbeitet hat&#039;&#039;&#039;, dass durch Staubstürme das ganze Erdreich abgetragen worden ist. Das haben die Amerikaner am besten gekonnt, bis zum heutigen Tag. Kentucky, ein Staat in Amerika, war einstmals der fruchtbarste Standort überhaupt in den Anfängen der Kolonisation. Und das Land des grünen Rohrs hat man das auch genannt. Und dann hat man alles abgeholzt, hat da einen tollen Ackerbau draufentwickelt, sehr kalkreiche Standorte auch, und binnen kürzester Frist, in den 70er-Jahren des 19. Jahrhunderts schon, Monokulturen angebaut, Weizen, Weizen, Weizen, der Mais war noch nicht so aktuell. Und da kamen die Staubstürme und haben den ganzen Oberboden abgetragen. Heute sind es zum Teil ganz arme Standorte geworden, nur durch Winderosion. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und mir ist es so begegnet, in Nord Dakota. Das ist ein Staat, also Süd Dakota, Nord Dakota, liegt oben an der kanadischen Grenze, geht über nach Saskatchewan. Das sind alles schwarze Erdböden, die hat man alle umgepflügt, das war ursprünglich Prairie. Und da kam ich zu einem Bauern, der hatte ein ganz schwarzes Gesicht und da waren nur so helle Streifen drin, das waren die Schweißperlen, die über das Gesicht gelaufen sind und die Tränen, die ihm kamen, wenn er gesehen hat, wie der Wind die ganze schwarze Erde wegweht. Also mit einer Geschwindigkeit geht das vor sich, das glaubt man nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnlich ist es mir in Brasilien gegangen. In Brasilien weniger die Winderosion als vielmehr die Wassererosion. Brasilien ist ein Land, sehr regenreich, nicht in allen Gegenden, aber doch ganz wesentlich, einen großen Teil des Amazonas. Also sehr starke Regen unter Umständen und sehr konzentriert im Jahreslauf. Es gibt die Trockenzeiten und die Regenzeiten. Und da hat man dann die Monokultur, sagen wir mal, Zuckerrohr oder sowas, und gerade der Zuckerrohr verhält sich sehr ähnlich wie der Mais, der das Wasser sammelt über die Blätter, und dann am Stängel runterlaufen lässt. Am Fuß der Pflanze und vom Fuß der Pflanze bildet sich ein kleines Rinnsal. Und das ist der Anfang einer Erosion. Und am Ende von vielleicht 200, 300 oder 1000 Hektar Zuckerrohr ist dann plötzlich ein Bachlauf geworden mit einer Erosionsrinne von zwei Meter Tiefe. Das geht so rasend schnell!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Mensch hat da in einem hohen Grade heute, durch seine modernen Technologien und eben Monokultur und alles das, so eingewirkt, dass man berechnet wie von Jahr zu Jahr die kultivierbare Fläche auf der Erde rasend abnimmt. Aber er macht etwas anderes. Und das ist ja gerade der Punkt, wo wir heute stehen, dass wir wirklich ein neues Verhältnis zur Erde entwickeln müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=1374s Die Mission der Menschheit: Verantwortung für die Erde 00:22:54] ====&lt;br /&gt;
Und dass der Mensch heute aufgerufen ist, dasjenige, was einstmals von Natur aus landschaftsbildend und landschaftsgestaltend war über unendliche Zeiträume hinweg, dass wir heute an die Stelle getreten sind. Wir bewegen heute ganze Landschaften. Wir bauen da so ganze Berge ab mit Steinbrüchen, oder wo Eisenerz gewonnen wird. Wir haben ganze Berge hier oder Braunkohleabbau ist eines der besten Beispiele. Da werden ja ganze Landschaften total bis zu Tiefen von 30, 40 Metern rumgewühlt und so weiter. Aber wir haben eben daran, gerade dass wir sozusagen den Todesprozess, der allgemein die Erde angeht, denn alles was sich formt und gestaltet und so weiter, ist auch schon erstorben, dass wir diesen Prozess nur noch impulsieren und weiter stimulieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und angesichts dessen können wir erwachen, dass wir eigentlich eine Mission haben. Und das hat Novalis, der Dichter Novalis, ich komme nachher nochmal kurz auf ihn zurück, hat es ausgesprochen in seinen Fragmenten, in dem er gesagt hat, &#039;&#039;die Menschheit ist auf einer Mission. Zur Bildung der Erde ist sie berufen&#039;&#039;. Ein wunderbarer Ausdruck: &#039;&#039;zur Bildung der Erde ist sie berufen&#039;&#039;. Also sie muss fortan, wo wir heute diese ungeheuren Fähigkeiten haben einzugreifen in die Erde, müssen wir in uns die Fähigkeit auch entwickeln, jetzt aus höheren Gesichtspunkten heraus, wirklich an der Bildung der Erde zu wirken in die Zukunft. Und Novalis war ein Zeitgenosse Goethes, die haben damals das kommen sehen, wie man in Zukunft mit der Erde umgeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so stehen wir wirklich vor der Frage, was ist eigentlich unsere Mission? Und wenn man diese Frage mal so stellt, dann kommt man sofort auf den bio-dynamischen Landbau. Man merkt, dass wir die Möglichkeit haben in der Landwirtschaft so einzuwirken auf die irdischen Verhältnisse durch unsere Tätigkeit, durch unsere Arbeit, durch unsere Ideen, die wir haben, dass wir sozusagen das, was vorher vorgebildet war, evolutiv über lange Zeiträume hinweg, dass wir das erkennen und aus der Erkenntnis jetzt weiterführen in die Zukunft. Der Mensch schaltet sich ein in diesen ganzen Werdeprozess, in den Entwicklungsgedanken, in die Zukunft, indem er das alles erkennt, was er heute kaputt macht. Also das ist zunächst mal eine Veranlassung. Wenn man dem Tod sich wirklich bewusst wird, dann kann man daran wachsen und kann daran neue Ideen entwickeln, wie es eigentlich sein müsste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es gibt keine Entwicklung ohne Tod. Leben und Tod, das sind die beiden Grundsäulen jeder Entwicklung. Stirb und Werde, das Stirb und Werde. Und so sind wir eigentlich aufgefordert angesichts dessen, was geworden ist, und das sagt uns die Geologie, das sagt uns die Geomorphologie und die Hydrogeologie, sagt uns das, was durch die langen Zeiträume der Vergangenheit geworden ist, wo der Mensch nur quasi den Boden gefunden hat für seine eigene Entwicklung hier auf Erden. Dass wir jetzt das alles erkennen, was die Welt vor uns ausbreitet und daraus Ideen in uns wachrufen, die uns in unserer täglichen Arbeit anleiten. Wir sind auf einer Mission, das kann man wirklich sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=1639s Ein Blick auf die Geschichte der Geologie 00:27:19] ===&lt;br /&gt;
Nun, das war jetzt nur eine kleine Einleitung und ich möchte den heutigen Vormittag noch darauf verwenden, jetzt einmal den Blick auf die Geschichte der Geologie zu lenken. Weil das eigentlich ein sehr interessantes Kapitel ist, wie überhaupt erst das Bewusstsein der Menschen aufmerksam geworden ist auf das, was die irdische Grundlage hier auf Erden ist. Das ist ganz, ganz jung! Die Geologie als Wissenschaft hat sich im Wesentlichen erst seit dem 19. Jahrhundert entwickelt. Und wenn wir jetzt zurückschauen nochmal in die Menschheitsvergangenheit, dann wundert man sich eigentlich immer, dass zum Beispiel die Griechen, die alten Griechen vorchristlicher Zeit oder die alten Ägypter, dass die nicht irgendwie schon eine Art Verständnis von Geologie gehabt hätten. Nichts, gar nichts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte mal ein Beispiel nennen aus der alten ägyptischen Kultur, dass aus dem Jahre 2750 die ersten Pyramiden gebaut worden sind. Die Cheops-, Schäfrin- und Mykrinos-Pyramide auf Gizeh bei Kairo, oben auf dem Nilrand. Vorher noch die Pyramide von Saqqara, die ist noch älter, das ist eine Stufenpyramide. Und wenn man da hinkommt und guckt sich da die Steine an, dann findet man, dass diese Steine ganz feine, runde, kreisartige Gebilde haben, fast auch wie Spiralen gebildet, eins am anderen. Und da müsste man doch aufmerksam werden, als Ägypter, wo die angefangen haben die Steine zu kloppen, was das für ein komischer Stein ist, wo diese lauter kleinen, runden Kreise sind. Und heute weiß man, dass es die sogenannten Nummuliten-Kalke sind. Nummuliten sind Protozoen. Protozoen sind Ur-Tierchen, sind Einzeller. Einzeller, also die Ur-Ur-Ur-Formen des lebendigen, des tierischen Lebens, wobei man nicht sagen kann, das wäre ein Tier gewesen, da könnte ich auch genausogut sagen, es wäre ein pflanzliches Gebilde gewesen. Ein &#039;&#039;Pflanzentier&#039;&#039;, könnte man sagen. So sind diese Kalke aufgebaut. Kein Mensch in dem alten Ägypten sah sich veranlasst, so hinzugucken, dass er gesagt hat, ja da ist ja ein Stein und da sind pflanzentierische Gebilde drin. Das lebte gar nicht als Frage. Da muss man sich mal hineinversetzen. Die haben eine unglaubliche Kunst geschafft, ein unglaubliches Wissen gehabt in Bezug auf den Kosmos. Aber was die Erde da produziert hat, das interessierte gar nicht. Die haben diese Blöcke von 1,20 m x 1,20 m, 3 Tonnen schwer, haben sie von riesiegen Steinbrüchen von der anderen Seite des Nils gebrochen und dann über den Nil rüber gebracht, auf die andere Seite da oben rauf geschafft und damit die Pyramiden gebaut. Aber keine Frage, wie es da angeknüpft hat. Und so nicht bei den Griechen. Und so nicht bei den Römern. Und so nicht das ganze Mittelalter durch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die haben ja die mittelalterlichen Kirchen alle aus Sedimentgesteinen gebaut, in aller Regel nicht aus Granit, aus Urgesteinen, sondern aus Sedimentgesteinen. Und da waren überall Versteinerungen drin. Aber das war keine Veranlassung, auch für den mittelalterlichen Menschen, der ja viel weiter bewusstseinsmäßig vorangeschritten war, daran eine Frage zu knüpfen. Und es musste eben erst eine Schwelle überschritten werden. Das ist die Neuzeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=1905s Der Beginn eines neuen Bewusstseins in der früheren Neuzeit 00:31:45] ====&lt;br /&gt;
Und sie glauben, ihr glaubt gar nicht, was das für eine Schwelle war und ist, bis zum heutigen Tag ist. Wo plötzlich ein vollkommen neues Bewusstsein die Menschen ergreift, nämlich hinzugucken, punktuell hinzuschauen auf die Welt. Was finde ich da vor? Welche Pflanze ist das? Welches Gestein ist das? Was ist das für ein Tier? Gab es vorher nicht. Natürlich hat man Namen für den Löwen gehabt und für den Elefanten und alles das. Klar, man hat es als gegeben hingenommen. Das gehörte zum gesamten Weltbild ungetrennt dazu. Aber jetzt tritt man plötzlich der Natur gegenüber und stellt Fragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=1955s Leonardo da Vinci als Pionier der Naturbeobachtung 00:32:35] =====&lt;br /&gt;
Und der erste, den ich hier nennen möchte, das ist Leonardo da Vinci. Ich möchte die einfach mal anschreiben. Das sind die großen. Leonardo da Vinci. 1452 bis 1519. Ich schreibe mal auch die Jahreszahlen hin, weil es einfach wichtig ist, dass man mal sieht, wie das durch die Jahrhunderte jetzt in einer ganz spezifischen Weise ist. Dieser Leonardo, der ja eigentlich ein Künstler war, ein Maler, aber zugleich ein unglaublicher Technologe, der ja die ersten großen technischen Erfindungen gemacht hat im [?], die Belagerung von Städten und so weiter. Dieser Leonardo, der stammte aus Vinci, daher der Name. Das ist ein bisschen nördlich von Florenz in den Bergen, und das sind auch relativ junge Ablagerungen, kalkschiefriger Art. Und da guckt er plötzlich auf den Boden und hebt die Steine auf und nimmt sie in die Hand und guckt sie an. Nicht, dass er sie kloppt wie vorher, die alle wunderschön gestaltet haben, sondern er guckt sie einfach an und sieht, da sind Abdrücke von Pflanzen. Da sind Abdrücke oder Versteinerungen von Tieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hat ihn interessiert. Das war für ihn plötzlich die Frage, was ist das eigentlich? Und er hatte schon einzelne derartige Petrifakte, wie man sie nennt, also Fossilien, die hat er schon angefangen zu unterscheiden.   Aber es knüpfte sich kein Entwicklungsgedanke daran. Es knüpfte sich kein Gedanke daran, dass dieses Gestein hier einstmals lebendig war und diese Pflanzen und Tiere hervorgebracht hat. Also der Entwicklungsgedanke war noch so jung, den gab es vorher gar nicht, den kannten die Ägypter nicht, die Griechen nicht. Er guckte jetzt diese Steine an und sieht, da sind also pflanzliche und tierische Wesen, irgendwo versteinert drin, aber der Gedanke, dass das ein Leben war unter ganz anderen Umständen in früheren Zeiten, der knüpfte sich noch nicht daran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=2130s Francesco Redi und die Entstehung des Lebens 00:35:30] =====&lt;br /&gt;
Und dann kommt eine weitere Gestalt, das ist der Francesco Redi. Der hat dann ein Jahrhundert später, also 15. bis 16. Jahrhundert, 1626 bis 1698 gelebt. Also Leonardo war 14. bis 15. Jahrhundert und jetzt im 16. Jahrhundert tauchte so ein Kerl auf in Italien, Arzt von Haus aus, und Schriftsteller. Damals, wenn man krank war, wurde man zur Ader gelassen. Und wie wurde man da zur Ader gelassen, wenn man Lungenentzündung hatte oder sowas? Dann hat man Leberegel genommen. Und die Leberegel, die fanden sich im Schlamm irgendwo, so im Wässrigen, schreckliche Dinger. Und die haben dann das Blut rausgesaugt aus dem Körper. Und dieser Arzt nun, der sagt, wo kommen die Leberegel eigentlich her? Und dann wühlt er da im Schlamm rum und sieht, dass es da Stablarven gab, Stabwürmer vom Leberegel. Und dann hat er gesagt, die kommen also aus diesen Larven, die verwandeln sich zu Leberegeln. Und dann hat er gesagt, wo kommen die Larven her? Und dann hat er Eier entdeckt, im Schlamm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war wie eine Offenbarung, eine menschheitliche Offenbarung. Weil nämlich bis dato galt strikt, der Lehrsatz von Aristoteles, alles Leben entsteht aus dem Schlamm. Und dann hat er gesagt, das stimmt doch gar nicht. Da ist eine Welt zusammengebrochen damals. Eine Weltanschauung, die über Jahrhunderte Gewalt hatte von Aristoteles her. Alles Lebendige entsteht aus dem Schlamm. Und jetzt stellt er fest, der Schlamm ist zwar da und drum herum, aber das Lebendige entsteht immer aus einem Keim, aus einem Ei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Sie müssen sich mal vorstellen, was das für eine Bewusstseinsveränderung war. Der hat natürlich den Aristoteles, wenn man das heute richtig verstehen will, total falsch verstanden. Jetzt ist eine Bewusstseinshaltung entstanden, dass die Menschen genau hingeguckt haben, wie das eine sich aus dem anderen entwickelt. Das hat man vorher gar nicht gemacht. Sondern hat sich immer auf Aristoteles berufen. Und man hat jetzt plötzlich Aristoteles in Frage gestellt, weil man den Schlamm anders gedeutet hat als Aristoteles. Der Schlamm ist nur die äußere Bedingung, dass sich hier etwas aus einem Ei über Larve bis zum fertigen Imago, also dem Leberegel, entwickelt. Und Aristoteles hat einen ganz anderen Begriff von Schlamm gehabt. Der hat so einen Begriff von Schlamm gehabt, wie man in der Geheimwissenschaft lesen kann, in der alten Mondentwicklung. Also ein Begriff von Schlamm, das heißt, dass alles aus dem Chaos entsteht, aus dem noch Ungeordneten sich Ordnung bildet. Das ist ein ganz anderer Begriff von Schlamm, das Chaotische, was dem anhaftet. Und die haben das jetzt sinnlich fixiert in dem, was sie als Schlamm bezeichnet haben, und daraus geht auch nichts Lebendiges hervor. Also dieser Francesco Redi, man nannte die Stablarven, die er da entdeckt hat, die Redien, auch heute noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=2402s Nikolaus Steno und die Grundlagen der Mineralogie 00:40:02] =====&lt;br /&gt;
Und dann gab es einen zweiten Arzt jener Zeit, den ich auch noch erwähnen will, der große Bedeutung hat für die ganzen Entwicklungsgedanken, für die Geologie. Das ist Nikolaus Steno. Aber der hieß eigentlich Niels Stensen, das war ein dänischer Arzt. Und der lebte von 1638 bis 1686. Das sind die Vertreter des 17. Jahrhunderts. Und was hat dieser Steno gemacht? Der hat auch als Arzt natürlich Forschung getrieben und hat dann Messungen der mineralischen Welt vorgenommen und hat dann Kristalle vermessen und hat festgestellt, dass bei einem solchen Kristall, also das ist ein Kalkspat hier, das ist ein typischer Rhomboeder. Man unterscheidet den Kubus, das ist ein Kubus, das ist ein Pyrit hier. Das ist ein Kubus und wenn ein Kubus gekippt ist, dann entsteht ein Rhomboeder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann hat er die Kristallflächen vermessen und hat festgestellt, dass dieser Winkel hier zwischen diesen beiden Kristallflächen, dass der bei gleicher mineralischer Zusammensetzung konstant ist. Die Winkelkonstanz der Kristalle gleicher Zusammensetzung, die geht auf Steno zurück. Das war der Begründer der Mineralogie. Also dazu muss man so ein Kristall in die Hand nehmen und muss dann gucken. Ich stehe hier und da ist der Kristall, da habe ich Fragen. Jetzt fange ich an zu messen. Ich messe die Winkel und stelle plötzlich fest, dieser Kristall, der hat dessen Winkel hier, alle Winkel sind konstant bei gleicher Zusammensetzung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder ein anderes Beispiel, das sind hier also Pyrite. Man kann ja nur staunen, wenn man sowas sieht. Ohne Staunen geht sowieso nichts. Hier sind diese Würfel. Da sieht man auch, die Winkelkonstanz beträgt hier 90 Grad.  Die Winkelkonstanz beim Würfel beträgt 90 Grad. Hier beim Kalkspat sind es entsprechend weniger. Ich weiß jetzt nicht auswendig, aber das sind über 45 Grad. Irgendwo was dazwischen. Und beim Feldspat, das ist auch ein Rhomboeder, wie wir noch sehen werden. Feldspäte, die haben ein bisschen einen anderen Winkel, aber konstant. Alle Feldspäte haben den gleichen Winkel, wie der Kalkspat hier ein anderer. Und so haben alle Kristalle ganz charakteristische, von der Zusammensetzung abhängige Winkel, Kristallwinkel. Die spielen in der Mineralogie eine ganz große Rolle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also auch wieder ein Mensch, der auf etwas aufmerksam geworden ist. Ein Arzt, meistens waren es Ärzte. Und wurden dann zum Begründer einer Wissenschaft der Mineralogie. Steno.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=2640s Das 18. Jahrhundert: Die Ära der Aufklärung und des Sammelns 00:44:00] ====&lt;br /&gt;
Und dann treten wir ein ins 18. Jahrhundert. Das 18. Jahrhundert ist charakterisiert dadurch, dass die Menschen fast besessen geworden sind, in Bezug auf das, was die Natur eigentlich an Geheimnissen birgt. Da ist jeder, der noch ein bisschen was auf sich gehalten hat, also alle Dorfschullehrer und Pfarrer, und in den Dörfern sind rausgerannt, auf die Äcker und in den Wald und überall, haben Pflanzen genommen, haben Herbarien angelegt, haben die Tiere, Tierwelt studiert, die Schmetterlingsforscher, die Insektenforscher. Also Riesensammlungen unvorstellbarer Art, die vielfach heute in den Museen zu sehen sind. Man hat gesammelt, gesammelt, gesammelt, gesammelt. Das 18. Jahrhundert ist das Jahrhundert der &#039;&#039;Aufklärung&#039;&#039;. Die Menschheit hat sich aufgeklärt, nicht über sich selbst, sondern über was die Natur alles an Fülle von Erscheinungen birgt. Dann entstanden auch die großen Gesteinssammlungen dieser Zeit. Was wir auf den Äckern gefunden haben, in Steinbrüchen, die da überall natürlich waren. Man hat gesucht und gesucht. Man hat es einfach nur mal gesammelt und nebeneinander gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=2732s Karl von Linné und die Systematisierung der Natur 00:45:32] =====&lt;br /&gt;
Und da gibt es jetzt wieder eine Gestalt, das ist Karl von Linné. Linné. Und dieser Linné, genau in diesem Jahr 1707 ist er geboren. 1707 bis 1775 ungefähr hat er gelebt. Karl von Linné, habt ihr von dem schon mal was gehört? Also der große Pflanzensystematiker. Der hat nämlich jetzt all dieses, was man da an Fülle plötzlich gesammelt und dessen man bewusst geworden ist, das hat er jetzt systematisiert. Und zwar, eine Wissenschaft fängt immer dann an, wenn man was systematisiert. Und er hat es systematisiert nach den Blüten, nach dem Aufbau der Blüten. Die ganze Pflanzensystematik baut auf dem Bau der Blüten auf. Und das hat er gemacht. Er war Professor in Uppsala in Schweden. Und mit einer unglaublichen Lebensleistung hat er die gesamte Pflanzenwelt der Welt, weitgehend, soweit sie bekannt war, der damaligen Zeit, hat er systematisiert, und mit einem lateinischen Namen versehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so auch die Tierwelt. Goethe, wenn er auf Reisen war, der hatte in der Tasche, seiner Reisetasche, das Kompendium von Linné drinstecken. Da hat er Pflanzen studiert und so weiter. Dann hat er immer den Linné rausgezogen und hat mal gesagt, wie ist jetzt diese Pflanzenart systematisch einzuordnen. Also der prägt quasi das ganze 18. Jahrhundert, aber jetzt rein durch eine Systematik der Blütenunterschiede der Pflanzen. Und wie gesagt, in der Zeit wurden dann auch die großen Gesteinssammlungen angelegt, sodass die Geologie jetzt so langsam das Bewusstsein der Menschen ergriffen hat. Die Gesteinswelt, hat man festgestellt, die ist ja mindestens so vielfältig wie die Pflanzenwelt selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=2883s Gottlieb Werner und die empirische Geologie 00:48:03] =====&lt;br /&gt;
Und dann gab es nun, in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts, gab es nun einen neuen Aufbruch. Da taucht jetzt so eine Gestalt auf, wie Gottlieb Werner. Der steht heute noch nicht mal in den Lexika drin, dieser Mensch. Er ist der Begründer eigentlich der Geologie vom rein empirischen Standpunkt aus. 1749 bis 1815.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Gottlieb Werner, der war Professor in Freiberg im Harz, also an der dortigen Bergbauschule. Und ein unglaublicher Kenner der Gesteinswelt. Empirisch, das heißt, rein durch die Sinnesanschauungen hat er sozusagen die ganzen ungeheuren Fülle an verschiedenen Erzen, an verschiedenen Mineralien usw. studiert, und er war befreundet mit Goethe. Und Goethe war ja nun an allem interessiert, und so eben auch an der Geologie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=2975s Johann Wolfgang von Goethe 00:49:35] =====&lt;br /&gt;
Und man könnte sagen, den Geologen in Goethe muss man entdecken. Aber der hat sich Zeit seines Lebens mit Geologie befasst. Intensiv. Hat mit allen Zeitgenossen, die auf diesem Felde was zu sagen hatten, so insbesondere der Werner, hat er korrespondiert, hat sich mit denen auseinandergesetzt, mit den Theorien, mit allen. Und Goethe selbst hat eine Gesteinssammlung besessen von 18.000 Handstücken. 18.000 Handstücke. Handstücke nennt man ein typisches Exemplar einer bestimmten Gesteinsbildung. Also spezifische Handstücke, nicht irgendwo von einem und demselben, dasselbe nochmal, sondern Handstücke, ganz spezifische Fundstücke und zwar von der ganzen Welt. Er hat noch 1832 in seinem Todesjahr, Goethe, hat noch eine Bestellung aufgegeben für ein spezifisches Zinnerz aus Cornwall in England, was er für seine Sammlung dringend brauchte. Er hatte verschiedene Zinnerze von anderen Herkünften. Ihn interessierten vor allen Dingen auch die Herkünfte. Wo kommen diese Gesteine her? Wo findet sich gerade diese besondere Ausprägung? Die hat er ja alle studiert. Riesenschubladen hat er, das kann man aufziehen, und da finden sich wohlgeordnet diese Gesteine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, ich schreibe nur nochmal Goethe hin, Johann Wolfgang Goethe, der ist aus der Geologie gar nicht wegzudenken, 1749, wie Werner, bis 1832. So, und dieser Goethe, der war auch stark empirisch orientiert, also hat geguckt, wo findet sich was, wie hat sich hier der Fels ausgestaltet, wie dort, usw. Es ging ihm immer darum, um den Zusammenhang, in dem ein Gestein erscheint. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er hatte ja auch Riesenexkursionen gemacht, auch mit Gesteinskundigen, im Fichtelgebirge, im heutigen Tschechien, also von Karlsbad aus, in Italien, wo er hinkam hat er die Steine aufgelesen und angeguckt, wie der Leonardo, aber er hat sie schon intensiver, sozusagen in einen Entwicklungszusammenhang gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=3143s Neptunisten und Plutonisten 00:52:23] =====&lt;br /&gt;
Das 18. Jahrhundert war geprägt von zwei Theorien. Die Theorie der &#039;&#039;Neptunisten&#039;&#039;, der gehörte auch Gottlieb Werner an, der war eigentlich der Begründer, Mitbegründer, der Neptunisten, die haben gesagt, alles ist aus dem Wasser entstanden. Und haben sich auf Thales berufen, den griechischen Philosophen, ein Vorsokratiker aus dem sechsten vorchristlichen Jahrhundert, Thales. Alles ist aus dem Wasser entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dem gegenüber standen die &#039;&#039;Plutonisten&#039;&#039;, die haben gesagt, alles ist aus dem Feuer entstanden. Und die haben sich berufen auf Heraklit, den großen Geist, der in Ephesus lebte, ein feuriger Geist war das eben auch, und auf den haben die sich also berufen. Und das war eine richtige Streiterei, eine kräftige wissenschaftliche Auseinandersetzung, weil plötzlich in dieser Zeit, der Mitte des 18. Jahrhunderts, in allen Menschen so etwas regsam wurde wie der Entwicklungsgedanke. Sie fragten, wie ist das entstanden? Wo kommt es her? Aus dem Wasser? Aus dem Feuer? Die kommen doch nicht aus der Erde einfach nur so, da muss doch irgendwas vorausgegangen sein. Und der Francesco Redi hat gesagt, es ist aus dem Schlamm, wie der Aristoteles es selbst formuliert hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=3232s Deutscher Idealismus: Gottfried Ephraim Lessing 00:53:52] =====&lt;br /&gt;
Also man merkt, überall regte sich etwas, und Goethe war nun der Mittelpunkt, in gewissem Sinne, in Bezug auf das, was da aufbrach. Man könnte da viele andere Geister nennen, zum Beispiel Lessing. Also man muss sich einfach mal mit dem deutschen Idealismus befassen, um mal dahinter zu leuchten, was eigentlich menschheitsgeschichtlich da vor sich gegangen ist. Lessing, Gottfried Ephraim Lessing, der hat am Ende seines Lebens einen Aufsatz geschrieben, der heißt &amp;quot;Die Erziehung des Menschengeschlechts&amp;quot;. Den muss man einfach mal gelesen haben, das ist ein Stück Weltliteratur. Und da schildert er nun ganz zuletzt den Reinkarnationsgedanken. Dass der Mensch notwendigerweise, er leitet das ab, also naturwissenschaftlich gesehen, dass der Mensch gar nicht nur einmal auf der Erde sein kann, sondern dass er in wiederholten Malen auf Erden lebt. Der Begründer des Reinkarnationsgedankens in dieser Form ist Lessing.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=3305s Goethes wissenschaftliche Haltung zur Geologie 00:55:05] =====&lt;br /&gt;
Aber es gab noch andere, die in diese Richtung gedacht haben. Goethe ganz und gar. Nur das hat Goethe in seinen ganzen Schriften so verborgen. Aber nehmen Sie mal das Gedicht &amp;quot;Der Gesang der Geister über den Wassern&amp;quot; von Goethe. Da formuliert er den Reinkarnationsgedanken also wunderbar, einzigartig, einzigartig, &amp;quot;Der Gesang der Geister über den Wassern&amp;quot;. Also Goethe neigte jetzt in gewissem Sinne zum Neptunismus. Und Gottlieb Werner, der der Begründer des Neptunismus ist, aber er hatte dann doch wieder Vorbehalte. Und so, er war immer irgendwo abwägend, sind es mehr die Plutonisten, sind es mehr die Neptunisten. Und er ist dann selber sozusagen der große geologische Forscher geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da wollte ich Ihnen jetzt mal doch was vorlesen. Er schreibt nämlich da einmal an die Frau von Stein von Ilmenau. Er hat ja in Ilmenau das Bergwerk wieder neu in Gang gesetzt. Damals als Minister in Weimar. Goethe war ja Minister des Herzogs, und hatte die Aufgabe, jetzt diese Bergwerke wieder in Gang zu setzen, um die wirtschaftliche Lage des Herzogtums zu verbessern. Und wurde dann dadurch eigentlich immer intensiver interessiert an der Gesteinswelt. Und da schreibt er nun, das war auf einer Harzreise, ... Moment mal. Er schreibt von Ilmenau aus in den Briefen. Da möchte ich mal nur ein paar Zeilen vorlesen.&amp;lt;blockquote&amp;gt;Da sagt er, wir sind auf die Gipfel gestiegen. Also auf den Harz damals. Harz ist ein Granitkegel. Wir sind auf die hohen Gipfel gestiegen und in die Tiefen der Erde eingekrochen. Die Bergwerke. Da gab es eine große Höhle, die von Menschenhand entstanden ist, auch durch Abbau. Und in die Tiefen der Erde eingekrochen und mögten gar zu gern der großen, formenden Hand nächste Spuren entdecken. Der großen, formenden Hand nächste Spuren entdecken. Es kommt gewiss noch ein Mensch, der darüber klar sieht, wir wollen ihm vorarbeiten. Wir haben recht schöne, große Sachen entdeckt, die der Seele einen Schwung geben und sie in der Wahrheit ausweiten. &amp;lt;/blockquote&amp;gt;Das ist Goethe. Goethes Naturforscher der Art. Es ging ihm nie darum, so einfach Erkenntnisse intellektuell anzurufen. Wie steht ein Mensch seelisch, geistig zu dem, was er da wahrnimmt, was er da entdeckt. Wir sind auf die Höhen gestiegen und in die Tiefen der Erde eingekrochen. Das ist ein Urmotiv Goethes, dass er immer im Vergleich lebt. Wie stellt sich die Erde dar auf einer Anhöhe, wo man die Weiten schauen kann und wie verengt sie sich, wenn man da in einem Bergwerk unten drin ist. Da hat er nicht nur die Steinswelt angeschaut, sondern er hat es innerlich erlebt. Er kannte den ganzen Zusammenhang, sich vergegenwärtigt, seelisch, geistig. Und daraus haben sich überhaupt seine tieferen Einsichten herauskristallisiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diesen Satz kann ich auswendig, ich brauche eigentlich nicht das Buch, weil es einfach so etwas Wunderbares ist. Weil darin sich ausdrückt, wie in Goethe der Entwicklungsgedanke auflebte. Wo er sagt, &#039;&#039;gewiss wird jemand kommen, der da klar sieht, wir wollen ihm vorarbeiten&#039;&#039;. Das ist eine wissenschaftliche Haltung. Ihm ging es gar nicht darum, Riesendruck, Entdeckungen zu machen, Mordsnamen zu haben. Er wollte einfach der Entwicklung des menschlichen Geistes vorarbeiten. Dass da jemand auf dieser Grundlage zu einer noch tieferen Erkenntnis fortschreiten kann. Das war seine Grundhaltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=3632s Goethes Kritik an zeitgenössischen geologischen Theorien 01:00:32] =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Goethe hat sich dann in diese Auseinandersetzungen eingelassen mit den Neptunisten und den Plutonisten. Und kam dann irgendwann dazu, dass das alles ein bisschen Unsinn ist, die Art, wie die die Sache behandeln. Wie man das nur ursache-wirkungsmäßig behandelt, das ganze Thema der Geologie. Und da schreibt er mal, wahrscheinlich war das auch ein bisschen ärgerlich: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;Die Sache mag sein, wie sie will. So muss geschrieben stehen, dass ich diese vermaledeite Polterkammer der neuen Weltschöpfung verfluche.&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Diese Polterkammer, wo die Theologie angefangen hat, die Theorien zu entwickeln, wie das alles so entstanden ist. Ich diese vermaledeite Polterkammer der neuen Weltschöpfung verfluche. Und es wird gewiss, irgendein junger, geistreicher Mann -hier taucht nochmal das Thema auf- so aufstehen, oder ein Mann aufstehen, der sich diesem allgemein verrückten Konsens zu widersetzen den Mut hat. Da spricht der Goethe mal ganz eindeutig, nicht nur poetisch. Also das ist jetzt der Goethe. Der Goethe ist eigentlich der Mittelpunkt dieses ganzen 18. Jahrhunderts. Nicht nur, weil er ein großer Geologe war, wirklich, muss man wirklich sagen, unglaublich kenntnisreich, sondern er war auch Mineraloge, er war auch ein Anatom, er war eben auch ein unendlich künstlerischer Mensch. Und er war Dichter, er war alles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=3764s Eintritt ins 19. Jahrhundert: Der Entwicklungsgedanke als moderner Gedanke 01:02:44] ====&lt;br /&gt;
Nun schreiten wir weiter in das 19. Jahrhundert. Also hier steht ganz zentral in dieser Zeit der Goethe drin. Ich möchte Ihnen wirklich sagen, er ist im eigentlichen Sinne der Schöpfer des Entwicklungsgedankens. Das hat sich alles vorbereitet, durch die Jahrhunderte hindurch. Und jetzt plötzlich taucht er auf. Bei Lessing, bei Goethe, bei Schiller, bei Herder, bei Schelling und so weiter, bei Fichte, da taucht dieser Entwicklungsgedanke auf. Aber Goethe hat ihn gefasst als Idee. Nicht als Polterkammer da unten, nicht als das, was man jetzt sinnlich wahrnimmt, laut ein Stein liegt neben dem anderen. Und da an ursächliche Verhältnisse, Erklärungen zu suchen. Sondern zu fragen, wie ist dieser Stein entstanden? Wo kommt der her? Welche sind die Kräfte, die diesen Stein haben entstehen lassen? Also überall im Hintergrund diese Frage nach der Entwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich möchte von hier aus nur sagen: der modernste Gedanke, den wir heute haben, das ist der Entwicklungsgedanke. Es gibt keinen moderneren als diesen. Wenn man sich den zu eigen macht, dann kann einen nichts mehr umschmeißen. Weil man diesen Gedanken selber denken kann, aufgrund dessen, was man selber ist. Ich bin als Mensch in der Lage, den Entwicklungsgedanken zu erfassen an mir selbst, durch Selbsterkenntnis. Jeder Mensch kann sich selbst erkennen, er hat die Veranlagung dazu, und indem er das tut, merkt er, er ist ein &#039;&#039;sich Entwickelnder&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl im Leben, wie wir jetzt hier so stehen, muss ich nicht morgen derselbe sein wie heute. Ich muss sozusagen immer wieder neue Stufen meines Erkenntnisweges gehen, muss mich selber verwandeln lernen, Fehler erkennen und kompensieren. Und aber auch menschheitlich, durch den Reinkarnationsgedanken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=3922s Charles Lyell: Begründer der Geologie als Wissenschaft 01:05:22] =====&lt;br /&gt;
Jetzt kommen wir ins 19. Jahrhundert. Da tritt, geologisch gesprochen, jetzt eine besondere Gestalt auf, und das war ein Schotte. Ein richtiger Schotte. Charles Lyell. 1797 bis 1875. Und Charles Lyell, den kann man eigentlich im strengsten Sinne als den Begründer der Geologie als Wissenschaft nennen. Der war der große &#039;&#039;Stratigraph&#039;&#039;. Der hat die &#039;&#039;Stratigraphie&#039;&#039; entwickelt. Das heißt, er hat beobachtet in Südengland, also in North Devonshire, dann aber vor allen Dingen in Wales, hat er beobachtet, dass es Erdschichten gibt, die übereinander liegen. Das ist keinem früher groß aufgefallen. Natürlich, man hatte schon gewisse Vorkenntnisse, die hatte man, aber jetzt hat er die studiert. Und kam jetzt dazu zu sagen, die oberste Schicht ist die jüngste, bei normaler Lagerung noch, die oberste Schicht ist die jüngste, und je weiter man runtergeht, die Schichten sind jeweils die älteren. Und ganz unten ist die älteste. Also er hat jetzt den Entwicklungsgedanken eingefasst in die Zeit. Er hat gesagt, das ist jung, die oberste Schicht, und dann alle darunterliegenden sind älter. Also da sind Epochen über die Erde gegangen, Entwicklungsepochen, die diese Ablagerungen bewirkt haben. Und dadurch wurde er der Stratigraph. Und er hat praktisch dadurch der Geologie ihr wissenschaftliches Fundament gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=4066s Das Aktualitätsprinzip 01:07:46] ======&lt;br /&gt;
Und noch durch ein anderes. Und zwar hat er es dadurch zur Wissenschaft gemacht, dass er eine Art Prämisse aufgestellt hat, die man heute nicht mehr als Prämisse auffasst, sondern man handhabt sie einfach. Das ist ja auch eine Eigenart in der ganzen wissenschaftlichen Entwicklung, dass man von bestimmten Theorien oder Prämissen ausgeht. Und zuerst herrscht da noch ein Streit drüber, ob das so stimmt oder nicht stimmt, und irgendwann ist es eine Selbstverständlichkeit und dann denken wir überhaupt nicht mehr darüber nach. Und so hat er die Prämisse aufgestellt, das [[w:Aktualismus_(Geologie)|Aktualitätsprinzip]]. Aktualitätsprinzip, das ist so entscheidend. Damit hat er die Geologie zur Wissenschaft gemacht. Nur durch dieses Prinzip. Das heißt nämlich, dass die Gesetze, die heute in der Natur gelten, zu allen Zeiten der Entwicklung gegolten haben. Die Gesetze, physikalischen, chemischen, astronomischen Gesetze oder wie auch immer, alles, was nur heute studierbar ist, in Physik und Chemie, in klassischen Naturwissenschaften, diese Gesetze haben zu allen Zeiten gegolten. Das ist das Aktualitätsprinzip. Jetzt muss man sich mal ganz klar machen, was dieses eigentlich bedeutet, welche Konsequenzen das hat. Aber damit hat er quasi einen wissenschaftlichen Boden geschaffen, auf den man jetzt alles bezogen hat. Wenn es sich damals so entwickelt hat, hat es sich aus denselben Gesetzen wie heute entwickelt. Das ist einfach eine Prämisse. Man hat gar nicht gesagt, das könnte ja auch anders gewesen sein. Die Gesetze müssen sich ja auch irgendwie entwickelt haben. Nein, so wie heute, so schon zu allen Zeiten. Das Aktualitätsprinzip. Damit ist Lyell zum Begründer der Geologie als Wissenschaft geworden. Und die meisten Namensgebungen in Bezug auf die ganzen geologischen Schichtenfolgen, die stammen von ihm. Da kommen wir noch drauf zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=4207s Charles Darwin und der Entwicklungsgedanke 01:10:07] =====&lt;br /&gt;
Na ja, und dann taucht eine zweite Gestalt auf, da im 19. Jahrhundert. Und die heißt Charles Darwin. 1809 bis 1881. Charles Darwin. Auch ein Engländer, kein Schotte. Und der wollte ja Pfarrer werden. Und am Ende seines Lebens ist er auch fast wieder geworden. Und dieser Charles Darwin wurde dann Biologe und ist dann auf seine Weltreise nach Südamerika. Rund um Südamerika bis zu den Galapagos-Inseln. Und hat gesammelt, gesammelt, gesammelt. Alles auf sein Schiff gepackt, ist nach Hause gefahren und hat den Rest seines Lebens damit zugebracht, das zu ordnen und daraus sein System zu entwickeln. Und sein System bestand eben in der Begründung des Entwicklungsgedankens rein nach äußeren Merkmalen. Also worauf ich hinaus will ist, wie der Entwicklungsgedanke sich durch die Jahrhunderte seit der Neuzeit entwickelt. Im Bewusstsein sich einpflanzt der Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=4320s Darwins Evolutionstheorie 01:12:00] ======&lt;br /&gt;
Und so sucht Darwin nun mit all dem Material, was er da gesammelt hat, zu verfolgen, wie ein Organismus sich auseinander entwickelt hat. Er leitet den Entwicklungsgedanken aus den Organismen ab, die er da studiert hat, gefunden hat. Und begründet dann seine berühmte Theorie 1859: &amp;quot;The Origin of Species by Means of Natural Selection&amp;quot;, wie er das genannt hat, also die Entstehung der Arten aufgrund natürlicher Zuchtwahl. Das ist sein zentrales Werk und das begründet den Darwinismus. Der Darwinismus besagt nichts anderes, als dass sich die ganze Entwicklung von primitiven, sehr primitiven Organismen herleitet, stufenweise voneinander ableitbar, wenn man es genauer anatomisch verfolgt, bis herauf zum Menschen. Der Mensch ist das höchste Tier in der Tierreihe. Nur dass ihm leider bis zum Ende seines Lebens der endgültige Beweis gefehlt hat, nämlich der &#039;&#039;Missing Link&#039;&#039; zwischen Tier und Mensch. Dieser Missing Link, das hat ihn sozusagen die Zeit seines Lebens irritiert, dass er diesen letzten Übergang von den Primaten, also von den affenähnlichen bis herauf zum Menschen, doch nicht gefunden hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=4441s Reaktionen auf den Darwinismus 01:14:01] ======&lt;br /&gt;
Diese darwinische Theorie hat sich unendlich verfeinert. Im 19. Jahrhundert waren Kämpfe in wissenschaftlichen Kreisen zwischen den Darwinisten und denjenigen, die mit aller Macht gegen diese Theorie opponiert haben. Diese Kämpfe sind nie ausgefochten worden, also sind nie gelöst worden, aber man ist darüber hinweggegangen. Heute gilt es als selbstverständlich, ähnlich wie das Aktualitätsprinzip von Lyell, wie selbstverständlich, dass das die Grundlage des Werdens der ganzen Schöpfung ist. Da gibt es nur ein paar Verrückte, heute in der Welt sind es die Kreationisten in Amerika, die sich streng an die Bibel halten und die Bibel interpretieren rein materialistisch und sagen, na ja, die Welt ist etwa 3500 v. Chr. entstanden. Die sogenannten Kreationisten halten sich ganz streng an die Bibel und interpretieren sie ebenso materialistisch wie der Francesco Redi den Aristoteles interpretiert hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann gibt es natürlich jetzt Erdogan in der Türkei, der verbietet jetzt auch die Entwicklungslehre des Westens. Es darf nicht mehr in den Schulen gelehrt werden. Das widerspricht einfach dem Islam. Und das Interessante ist, wenn Sie das mal beobachten, der Islam kennt den Entwicklungsgedanken nicht. Das ist die Tragik des Islam. Das ist eine unendliche Tragik, dass seit 622, dem Marsch von Mekka nach Medina, seit der Zeit hat sich gar nichts verändert, sondern sie berufen sich immer auf diesen absoluten Ursprung und das ist es, verewigt. Da ist nichts mehr zu verwandeln. Wer sich erdreistet, dagegen anderer Meinung zu sein, der ist eigentlich von vornherein vom Teufel. Der muss bekämpft werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun ist Darwin also der Begründer des Entwicklungsgedankens vom naturwissenschaftlichen Standpunkt, indem er streng die Erscheinungsformen der Organismen durch alle Evolutionszeiten der Erde verfolgt und mit einer gewissen Schlüssigkeit ableitet, wie ein Organismus sich aus dem anderen heraus entwickelt hat. Und man muss sehr aufpassen, dass man nicht diesem Gedanken glatt verfällt. Wenn man sich wirklich damit beschäftigt, würde man wirklich sagen, da ist doch ein hohes Maß an Schlüssigkeit in der ganzen Sache drin, wenn es auch dem &#039;&#039;Missing Link&#039;&#039; nicht gelungen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich sage Ihnen, Rudolf Steiner, der hatte in seinen jungen Jahren vor der Jahrhundertwende, mit seinem literarischen Frühwerk, findet sich ein Satz, dass man als moderner Mensch sämtliche Bilder von den Wänden hängen sollte, diese alten Schinken mit Vorfahrenbildern. Sollen wir alle abhängen und sollen zwei Bildnisse anhängen an die Wand, nämlich das von Darwin und von Lyell. Der hat sich derartig beschäftigt mit dem Lyell und auch mit dem Darwin und dann später mit dem Haeckel, dass er selber diese Menschen geworden ist. Der hat sich so hineinversetzt in deren Gedankengänge, um zu prüfen, wo sind da eigentlich die Grenzen, die sie erreicht haben. Also er hat die nicht einfach abgelehnt, weil sein eigener Ansatzpunkt war ja ein ganz anderer, auch schon in seinen jungen Jahren. Sondern er hat davon ganz abgesehen und hat sich hineingedacht in diese Geister und die Konsequenzen, die sich daraus ergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=4717s Ernst Haeckel 01:18:37] =====&lt;br /&gt;
Nun folgte ja dem Charles Darwin, also ich sage nochmal, der Darwinismus hat seine ganz großen Bedeutungen, aber in dem Augenblick, wo ich ihn auf das soziale Leben übertrage, da merke ich, wie katastrophal er ist. Solche Leute wie der Marx oder der Engels oder Lassalle oder wie sie alle hießen im 19. Jahrhundert, die großen Sozialtheoretiker, die haben sich alle auf Darwin berufen. Oder Lenin, ganz und gar. Stalin, ganz und gar. Die Ideologie war so stark, dass es gar keine Rolle spielt, wie viele Menschen hops gehen, über die Klinge springen müssen, nur damit diese Theorie stimmt. Also das ist nach wie vor ein großes Fragezeichen. Dann gab es einen Nächsten, das war der, ganz bekannt, aber das ist manchmal, ich weiß nicht, hat man einen Blackout. Das ist, ich sage es doch schon, ihr wisst es alle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Was hat er denn so gemacht? -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der hat den Darwin fortgesetzt und hat sozusagen noch wirklich in Deutschland den Darwinismus nochmal erweitert und vertieft und verbreitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, der hat alles gemacht. Der war ein großer Embryologe. Also geboren ist er jedenfalls 1834 und gestorben 1919. Das ist, ich sage es doch wirklich, das gibt es gar nicht, Ernst Haeckel, Ernst Haeckel ist das! Ernst Haeckel. Und dieser Haeckel, der hat noch gelebt zu Rudolf Steiners Zeiten (Rudolf Steiner hat ihn hoch geschätzt). Der war der extremste Materialist, den man sich vorstellen kann. Und zwar deswegen, weil er den Materialismus zu seiner Weltanschauung gemacht hat. Ganz bewusst. Er war Monist. Der Monismus heißt, ich stehe zu dem, was ich denke. Wenn ich materialistisch denke, dann stehe ich auch dazu. Mit meinem vollen Menschsein verstehe ich mich in diesem Sinne, wie ich denke. Das hat Rudolf Steiner an Haeckel anerkannt, die Konsequenz, die er aus seiner eigenen Erkenntnis gezogen hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=4931s Das biogenetische Grundgesetz 01:22:11] ======&lt;br /&gt;
Und trotzdem, Haeckel war ein ganz großer Embryologe und hat formuliert, schon in den 70er Jahren des 19. Jahrhunderts, das sogenannte [[w:Biogenetische_Grundregel|biogenetische Grundgesetz]]. Und das ist genial. Biogenetisches Grundgesetz. Das heißt, die Individualentwicklung ist die Wiederholung der Stammesentwicklung. Kann man das verstehen? Die Individualentwicklung ist die Wiederholung der Stammesentwicklung. Das heißt so viel wie, als individuelles Wesen, das sich jetzt, hier und jetzt ausgestaltet auf Erden, muss in dieser Ausgestaltung die gesamte Evolution noch einmal wiederholen. Und das hat er geprüft und untersucht, haarklein in der Embryologie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die haeckelische Embryologie ist klassisch. Der hat wirklich die ganzen Entwicklungsstufen von der ersten Zellvermehrung durch alle Stufen hindurchverfolgt und gesagt, das ist ja nichts anderes als die Wiederholung der gesamten Stammesentwicklung der Menschheit beziehungsweise der ganzen Naturreiche. Also jeder Organismus wiederholt die ganze Stammesentwicklung in seiner Embryologie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist natürlich der Gipfel des Entwicklungsgedankens. Er hat den Darwin einfach weitergeführt, dass er gesagt hat, kein Organismus ist primär schon einfach da, sondern er muss erstmal in seiner Embryonalentwicklung alle Stufen der Evolution noch einmal durchlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=5054s Haeckel als Künstler 01:24:14] ======&lt;br /&gt;
Und der Haeckel war auch ein großer Künstler, der hat nämlich gemalt, gezeichnet, gemalt die ganze niedere Tierwelt, da gibt es also ganze Kartonblätter, mit einer solchen Präzision --das sind keine Fotografien-- von Protozoen, also nicht gerade die Nummuliten, sondern alle möglichen, es gibt ja einen unglaublichen Variationsreichtum dieser Protozoen. Entweder kalkschalig und mit Fortsätzen, so künstlerisch, also die Natur hat da sozusagen mit einer Fantasie gearbeitet im Zusammenhang mit der Entwicklung der Protozoen. Oder dann die Diatomeen, die haben eine Kieselschale, die hat er gemalt. Das ist absolut beispielhaft in der ganzen Entwicklung der Naturwissenschaft, dass einer mal quasi die niederen Naturreiche porträtiert hat. Das ist Ernst Haeckel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=5122s Rudolf Steiners Würdigung von Haeckels Leistungen 01:25:22] ======&lt;br /&gt;
Und [[A:Rudolf Steiner|Rudolf Steiner]] hat in Berlin, wo der Ernst Haeckel nun die Koryphäe schlechthin war, also da als Naturwissenschaftler, und wo dann Jubiläen waren und Geburtstage gefeiert wurden von Ernst Haeckel, hat er mehrere Vorträge gehalten bei diesen Versammlungen, indem er den Ernst Haeckel in höchste Höhen gehoben hat in Bezug auf seine wissenschaftlichen Leistungen. Und er hat ja mal geschrieben, die Zeit ist schon wieder um, hat er mal die Bemerkung gemacht, dass er die Geheimwissenschaft schreiben konnte, 1909-10, schreiben konnte, weil durch das Studium der Welträtsel von Ernst Haeckel, des großen materialistischen Humanisten, durch das Studium, der hat sich so hineingedacht in dieses Werk von Haeckel, dass er dazu die Möglichkeit gefunden hat, überhaupt aus der Geisteswissenschaft heraus die Geheimwissenschaft zu schreiben. Und dasselbe gilt, das muss ich ganz zuletzt noch kurz sagen, dasselbe gilt für die Anthroposophie insgesamt. Wo er die Bemerkung machte, ich konnte überhaupt erst die Anthroposophie als Geisteswissenschaft entwickeln, durch drei Menschen des 19. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;Folge  [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|1]] - [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|2]] - [[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|3]] - [[Geologie - 4. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|4]] - [[Geologie - 5. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|5]] - [[Geologie - 6. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|6]] - [[Geologie - 7. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|7]] - [[Geologie - 8. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|8]] - [[Geologie - 9. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|9]] - [[Geologie - 10. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|10]] - [[Geologie - 11. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|11]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Glossar==&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|A}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|A}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|B}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|B}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Boden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „… aus diesem &#039;&#039;&#039;Boden&#039;&#039;&#039; heraus wächst, die gesamte Pflanzennatur, die wächst nur deshalb, weil dann noch unter dem Boden Erdentiefen sind und über dem Boden der ganze [[Kosmos]] sich ausweitet … der Boden ist nur, sozusagen, die sinnfällige Haut der Erde.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Einleitung - Verbindung von Geologie und biologisch-dynamischer Landwirtschaft 00:01:49|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:01:49]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{BS|D}}[[Denudation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„&#039;&#039;&#039;Denudation&#039;&#039;&#039; heißt, dass man am falschen Ort den Boden so bearbeitet hat, dass durch Staubstürme das ganze Erdreich abgetragen worden ist.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Vom Menschen ausgelöste Denudation und Erosion 00:19:05|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:19:05]]&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|E}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|E}}[[Empedokles]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Erde, Wasser, Luft, Wärme. Das sind die [[Vier Elemente|vier klassischen Elemente]] aus der griechischen Philosophie des &#039;&#039;&#039;Empedokles&#039;&#039;&#039; … Für ihn waren diese Elemente geistdurchdrungen, also nicht sinnlich wahrnehmbar. Das waren … wirkende [[Idee|Ideen]] … wo sozusagen aus dem Geistigen sich etwas im Physischen konfiguriert, und durch die Durchdringung dieses Geistigen, das formt im Wesentlichen eine [[Landschaft]].&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Landschaft und die vier Elemente des Empedokles 00:09:50|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:09:50]]&lt;br /&gt;
[[Entwicklungsgedanke|Entwicklungsgedanken]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Der Mensch schaltet sich ein in diesen ganzen Werdeprozess, in den &#039;&#039;&#039;Entwicklungsgedanken&#039;&#039;&#039;, in die Zukunft, indem er das alles erkennt, was er heute kaputt macht.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Mission der Menschheit: Verantwortung für die Erde 00:22:54|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:22:54]]&lt;br /&gt;
* „Und es gibt keine &#039;&#039;&#039;Entwicklung&#039;&#039;&#039; ohne Tod. Leben und Tod, das sind die beiden Grundsäulen jeder Entwicklung. Stirb und Werde …&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Mission der Menschheit: Verantwortung für die Erde 00:22:54|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:22:54]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Erosion]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] [[Denudation]] und die sogenannte &#039;&#039;&#039;Erosion&#039;&#039;&#039; […] Das haben die Amerikaner am besten gekonnt, bis zum heutigen Tag […] Und dann hat man alles abgeholzt […] und binnen kürzester Frist, in den 70er-Jahren des 19. Jahrhunderts schon, [[Monokultur|Monokulturen]] angebaut […] Und da kamen die Staubstürme und haben den ganzen Oberboden abgetragen. Heute sind es zum Teil ganz arme Standorte geworden, nur durch Winderosion.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Vom Menschen ausgelöste Denudation und Erosion 00:19:05|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:19:05]]&lt;br /&gt;
* „In Brasilien weniger die Winderosion als vielmehr die &#039;&#039;&#039;Wassererosion&#039;&#039;&#039; […] vom Fuß der Pflanze bildet sich ein kleines Rinnsal. Und das ist der Anfang einer Erosion […] ist dann plötzlich ein Bachlauf geworden mit einer Erosionsrinne von zwei Meter Tiefe. Das geht so rasend schnell!&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Vom Menschen ausgelöste Denudation und Erosion 00:19:05|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:19:05]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{BS|G}}[[Geologie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „… die Erde selber und die [[Landschaft]] wird geprägt von &#039;&#039;Erde&#039;&#039; und &#039;&#039;Wasser&#039;&#039;. Und dieses Feld nun, dessen hat sich die &#039;&#039;&#039;Geologie&#039;&#039;&#039; als Wissenschaft angenommen.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Landschaft und die vier Elemente des Empedokles 00:09:50|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:09:50]]&lt;br /&gt;
* „Was bildet die [[Gestein|Gesteine]]? Wie lagern sie? Wie ist überhaupt die ganze Erdkruste durchformt von der Gesteinswelt? Das ist sozusagen das Schwerpunktgebiet der &#039;&#039;&#039;Geologie&#039;&#039;&#039;…&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Geologie und Geomorphologie: Landschaftsgestalt, -Geschichte und -Entwicklung 00:12:24|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:12:24]] &lt;br /&gt;
* „Die [[Geomorphologie]] ist mit der &#039;&#039;&#039;Geologie&#039;&#039;&#039; engstens verbunden, die schildert nämlich die [[Landschaftsgestalt]].&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Geologie und Geomorphologie: Landschaftsgestalt, -Geschichte und -Entwicklung 00:12:24|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:12:24]]&lt;br /&gt;
* „… &#039;&#039;&#039;Hydrogeologie&#039;&#039;&#039;. Das betrifft das ganze Gebiet der Gewässer, also Quellen, Quellhorizonte, Rinnsale, die sich zu Bächen vereinigen, Bäche, die sich zu Flüssen vereinigen und schließlich in Seen münden und aus den Seen dann als Ströme ins Meer strömen.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Rolle der Hydrogeologie und das unsichtbare Wasser in der Erdkruste 00:16:18|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:16:18]]&lt;br /&gt;
[[Geomorphologie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Die &#039;&#039;&#039;Geomorphologie&#039;&#039;&#039; ist mit der [[Geologie]] engstens verbunden, die schildert nämlich die [[Landschaftsgestalt]].&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Geologie und Geomorphologie: Landschaftsgestalt, -Geschichte und -Entwicklung 00:12:24|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:12:24]]&lt;br /&gt;
Georg Philipp Friedrich von Hardenberg (siehe [[Novalis]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Gestein]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Was bildet die &#039;&#039;&#039;Gesteine&#039;&#039;&#039;? Wie lagern sie? Wie ist überhaupt die ganze Erdkruste durchformt von der Gesteinswelt? Das ist sozusagen das Schwerpunktgebiet der [[Geologie]]…&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Geologie und Geomorphologie: Landschaftsgestalt, -Geschichte und -Entwicklung 00:12:24|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:12:24]]&lt;br /&gt;
* „Keinen &#039;&#039;&#039;Stein&#039;&#039;&#039; gibt es, der nicht ein bisschen [[Wasser]] enthielte. Der nicht irgendwie mit dem Wässrigen in Beziehung stünde.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Rolle der Hydrogeologie und das unsichtbare Wasser in der Erdkruste 00:16:18|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:16:18]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
Hydrogeologie (siehe [[Geologie]])&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{BS|L}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Landschaft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „… wenn man dann einfach ein paar Schritte weiter geht, dann kommt man in den &#039;&#039;Taunus&#039;&#039;. Ein vollständig anderer Landschaftscharakter… Die [jede] &#039;&#039;&#039;Landschaften&#039;&#039;&#039; haben einen eigenen Charakter.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Einleitung - Verbindung von Geologie und biologisch-dynamischer Landwirtschaft 00:01:49|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:01:49]]&lt;br /&gt;
* „… fuhr dann da durch die südenglische &#039;&#039;&#039;Landschaft&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;Sussex&#039;&#039; und guckte mir diese Landschaft an. So etwas habe ich noch nie gesehen in meinem Leben … Da habe ich mich umgeguckt, welche [[Stimmung|Stimmungen]] in einer solchen Landschaft gewaltet haben.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Landschaft und Volksseele 00:06:23|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:06:23]]&lt;br /&gt;
* „Und dann kam ich nach Holland. Da habe ich die dortigen &#039;&#039;&#039;Landschaften&#039;&#039;&#039; kennengelernt: völlig flach, weicher. Und da habe ich gesagt, das ist doch typisch holländisch. … dann kam ich nach Schweden … da habe ich mal die Selma Lagerlöf gelesen und habe mir gesagt: … genau diese Poesie findet man in dieser Landschaft. Und so war das für mich dann auch eine Art Studienobjekt geworden, mehr und mehr einfach einen Blick für Landschaften zu entwickeln.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Landschaft und Volksseele 00:06:23|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:06:23]]&lt;br /&gt;
* „&#039;&#039;&#039;Landschaften&#039;&#039;&#039; haben einen [[Charakter]]. Das ist die Frage, woher kommt eigentlich dieser Charakter?&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Landschaft und Volksseele 00:06:23|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:06:23]]&lt;br /&gt;
* „Erde, Wasser, Luft, Wärme. Das sind die [[Vier Elemente|vier klassischen Elemente]] aus der griechischen Philosophie des [[Empedokles]] … Für ihn waren diese Elemente geistdurchdrungen, also nicht sinnlich wahrnehmbar. Das waren … wirkende [[Idee|Ideen]] … wo sozusagen aus dem Geistigen sich etwas im Physischen konfiguriert, und durch die Durchdringung dieses Geistigen, das formt im Wesentlichen eine &#039;&#039;&#039;Landschaft&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Landschaft und die vier Elemente des Empedokles 00:09:50|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:09:50]]&lt;br /&gt;
* „… die Erde selber und die &#039;&#039;&#039;Landschaft&#039;&#039;&#039; wird geprägt von &#039;&#039;Erde&#039;&#039; und &#039;&#039;Wasser&#039;&#039;. Und dieses Feld nun, dessen hat sich die [[Geologie]] als Wissenschaft angenommen.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Landschaft und die vier Elemente des Empedokles 00:09:50|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:09:50]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Die [[Geomorphologie]] ist mit der [[Geologie]] engstens verbunden, die schildert nämlich die [[Landschaft|Landschaftsgestalt]].&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Geologie und Geomorphologie: Landschaftsgestalt, -Geschichte und -Entwicklung 00:12:24|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:12:24]]&lt;br /&gt;
* „… die &#039;&#039;&#039;Landschaftsgeschichte&#039;&#039;&#039;. Das erweckt Fragen, wie hat sich jetzt diese Gestalt an diesem Ort über die Zeiten hinweg so gebildet und nicht anders.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Geologie und Geomorphologie: Landschaftsgestalt, -Geschichte und -Entwicklung 00:12:24|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:12:24]]&lt;br /&gt;
* „Wir bewegen heute ganze &#039;&#039;&#039;Landschaften&#039;&#039;&#039;. Wir bauen da so ganze Berge ab mit Steinbrüchen, oder wo Eisenerz gewonnen wird.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Mission der Menschheit: Verantwortung für die Erde 00:22:54|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:22:54]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Landschaftsgeschichte (siehe [[Landschaft]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Landschaftsgestalt (siehe [[Landschaft]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Landschaftsstimmung (siehe [[Landschaft]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Landschaftscharakter (siehe [[Landschaft]])&lt;br /&gt;
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{{BS|M}}[[Menschheitsentwicklung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „…das hat [[Novalis]], der Dichter […] ausgesprochen in seinen Fragmenten, in dem er gesagt hat, &#039;&#039;die &#039;&#039;&#039;Menschheit&#039;&#039;&#039; ist auf einer Mission. Zur Bildung der Erde ist sie berufen&#039;&#039;.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Mission der Menschheit: Verantwortung für die Erde 00:22:54|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:22:54]]&lt;br /&gt;
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[[Monokultur]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „… dann hat man alles abgeholzt, hat da einen tollen [[Ackerbau]] draufentwickelt, sehr kalkreiche Standorte auch, und binnen kürzester Frist, in den 70er-Jahren des 19. Jahrhunderts schon, &#039;&#039;&#039;Monokulturen&#039;&#039;&#039; angebaut […] Und da kamen die Staubstürme und haben den ganzen Oberboden abgetragen.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Vom Menschen ausgelöste Denudation und Erosion 00:19:05|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:19:05]]&lt;br /&gt;
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[[Novalis]] (Georg Philipp Friedrich von Hardenberg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „…das hat &#039;&#039;&#039;Novalis&#039;&#039;&#039;, der Dichter […] ausgesprochen in seinen Fragmenten, in dem er gesagt hat, &#039;&#039;die [[Menschheitsentwicklung|Menschheit]] ist auf einer Mission. Zur Bildung der Erde ist sie berufen&#039;&#039;.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Mission der Menschheit: Verantwortung für die Erde 00:22:54|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:22:54]]&lt;br /&gt;
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Stein (siehe [[Gestein]])&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Vier Elemente]] [nach [[Empedokles]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Erde, Wasser, Luft, Wärme. Das sind die &#039;&#039;&#039;vier&#039;&#039;&#039; klassischen &#039;&#039;&#039;Elemente&#039;&#039;&#039; aus der griechischen Philosophie des [[Empedokles]] … Für ihn waren diese Elemente geistdurchdrungen, also nicht sinnlich wahrnehmbar. Das waren … wirkende [[Idee|Ideen]] … wo sozusagen aus dem Geistigen sich etwas im Physischen konfiguriert, und durch die Durchdringung dieses Geistigen, das formt im Wesentlichen eine [[Landschaft]].&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Landschaft und die vier Elemente des Empedokles 00:09:50|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:09:50]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{BS|W}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wasser]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Keinen [[Gestein|Stein]] gibt es, der nicht ein bisschen &#039;&#039;&#039;Wasser&#039;&#039;&#039; enthielte. Der nicht irgendwie mit dem Wässrigen in Beziehung stünde.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Rolle der Hydrogeologie und das unsichtbare Wasser in der Erdkruste 00:16:18|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:16:18]]&lt;br /&gt;
Wassererosion (siehe [[Erosion]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werdeprozess (siehe [[Entwicklungsgedanke]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Winderosion (siehe [[Erosion]])&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{Artikel unten}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausbildungsbetrieb]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Transkribiert von Stefan Sylla]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 100%]]&lt;br /&gt;
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		<author><name>Dambe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://biodyn.wiki/index.php?title=Geologie_-_1._Folge_mit_Manfred_Klett_und_Gunter_Gebhard,_2017&amp;diff=11632</id>
		<title>Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017</title>
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		<updated>2026-02-12T10:28:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dambe: Glossarbearbeitung&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Geologie - 1. Folge Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8|thumb|[https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8 hier klicken um zum Video zu gelangen]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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|}__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription von Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=109s Einleitung - Verbindung von Geologie und biologisch-dynamischer Landwirtschaft 00:01:49] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So. Also. Ihr seid ja jetzt so überladen mit allem Möglichen, dass ich eigentlich gar nichts mehr sagen brauche, oder? Vollgestopft mit Eindrücken, mit Wissen, überquellend. Da soll noch was rein. Gibt es da noch Platz?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir wollen uns ja mit dem Thema beschäftigen, dass nun, wie es so scheinen mag, ganz abwegig ist zu dem, was eigentlich unser Interessengebiet ist, die Landwirtschaft, das [[Biologisch-dynamische Landwirtschaft|biologisch-dynamische]]. Und da ist es eben doch sehr, sehr miteinander verbunden. Denn wenn man darauf hinschaut, auf den landwirtschaftlichen Betrieb, dann ist der ja, bedeckt der ja einen kleinen Teil der Erdoberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Dottenfelderhof]], eben diese Fläche hier, die ihr ja kennengelernt habt. Und überhaupt jeder landwirtschaftliche Betrieb ist Teil der Erdoberfläche. Und wir betrachten sonst immer nur die Erdoberfläche, das, was gerade eben sinnlich in Erscheinung tritt, den Boden, den wir pflügen, den wir ecken, den wir striegeln. Aber was dann aus diesem Boden heraus wächst, die gesamte Pflanzennatur, die wächst nur deshalb, weil dann noch unter dem Boden Erdentiefen sind und über dem Boden der ganze Kosmos sich ausweitet. Also das muss man immer ins Auge fassen, dass wir es da mit Kräften zu tun haben, die aus dem Umkreis wirken und solchen, die aus den Erdentiefen wirken, und der Boden ist nur, sozusagen, die sinnfällige Haut der Erde. Und nun ist jeder landwirtschaftliche Betrieb ein Glied der umgebenden Landschaft. Die umgebende Landschaft zeigt dieselben Phänomene plus minus, die man hier auch auf dem Hof findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so spricht man ja heute von Landschaften und die haben in aller Regel auch einen Namen, interessanterweise: das kommt aus der Vergangenheit, dass man hier von der &#039;&#039;Wetterau&#039;&#039; spricht. Und wer die &#039;&#039;Wetterau&#039;&#039; mal so ein bisschen kennengelernt hat, das ist so eine richtig typische Ackerbaulandschaft, dann muss man sagen, ja, die hat tatsächlich einen ganz eigenen Charakter. Das ist eine Ur-alte Kulturlandschaft, die schon seit dem dritten vorchristlichen Jahrtausend kultiviert war, von den Bannkeramikern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn man dann einfach ein paar Schritte weiter geht, dann kommt man in den &#039;&#039;Taunus&#039;&#039;. Ein vollständig anderer Landschaftscharakter, Landschaftstypus. Taunusgebirge, und dann der Hintertaunus, wird wieder ganz anders. Und wenn man hier in den &#039;&#039;Vogelsberg&#039;&#039; kommt, hier östlich von uns gelegen, ein vollkommen eigener Landschaftstypus und entsprechend auch die landwirtschaftlichen Betriebe, die man dort findet. Und so ist es, wenn man hinter den Vogelsberg rauskommt, da kommt man in die &#039;&#039;Rhön&#039;&#039;, wiederum ein völlig eigener Landschaftstypus. Und so könnte man jetzt den &#039;&#039;Odenwald&#039;&#039; nennen oder den Südschwarzwald, den Nordschwarzwald, Südvogesen, Nordwogesen, den Pfälzerwald, die Bodenseelandschaft. Oder man könnte in Norddeutschland jetzt die verschiedensten Landschaften nehmen, zum Beispiel Schleswig-Holstein an der Ostküste. Mit den Knicks, ein ganz eigener Landschaftstypus gegenüber West-Holstein, den Sondergebieten und dann wieder den Marschgebieten und so weiter. Die Landschaften haben einen eigenen Charakter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=383s Landschaft und Volksseele 00:06:23] ====&lt;br /&gt;
Und dieser Charakter, das wurde mir zum ersten Mal in meinem Leben deutlich, als ich 17-jährig als Austauschschüler nach England kam. Das war unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg, 1949-50, und da musste ich täglich so zwölf Kilometer mit dem Rad in die Schule fahren und fuhr dann da durch die südenglische Landschaft &#039;&#039;Sussex&#039;&#039; und guckte mir diese Landschaft an. So etwas habe ich noch nie gesehen in meinem Leben, als ich in Süddeutschland aufgewachsen bin. Diese unglaublich ausladenden Baumkronen, diese Buchen, diese dicken Stämme, diese Hecken an den Straßen dahinter, die deutlich gegliederten Landschaften, aber alles spielerisch, keineswegs systematisch. In England gibt es ja keine Systematik in dem Sinne. Das hat mich derart erstaunt. Da habe ich mich umgeguckt, welche Stimmungen in einer solchen Landschaft gewaltet haben. Und da kam es mir vor, wie wenn plötzlich hinter jedem Busch oder jedem Baum irgendeine Gestalt aus den Dramen von Shakespeare hervorkäme, &#039;&#039;Fallstaff&#039;&#039; oder so einer, da hatte man wirklich einen guten Eindruck gehabt. Die ganze englische Volksseele lebt in einer solchen Landschaft, die hat sich irgendwo einen Prägestempel geschaffen. Und ich schaute dann in die englische Poesie und schaute dann auf die Landschaft draußen und sagte, ja, das ist doch eigentlich identisch. Das war damals ein Gefühl, was ich hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kam ich nach Holland. Da habe ich die dortigen Landschaften kennengelernt: völlig flach, weicher. Und da habe ich gesagt, das ist doch typisch holländisch. Also so wie die Holländer sind, so sind auch ihre Landschaften. Und dann kam ich nach Schweden. Und dann wiederum schaute ich in diese schwedischen Landschaften, schaute wie durchlichtet dort die Wälder sind. Wie durchlichtet überhaupt die ganze Landschaft ist, wenn sie nicht gerade dunkel ist im Winter, da ist ja ewig dunkel. Und da habe ich mal die Selma Lagerlöf gelesen und habe mir gesagt: dieselbe Poesie, die aus den Schriften der Selma Lagerlöf einem entgegenkommt, genau diese Poesie findet man in dieser Landschaft. Und so war das für mich dann auch eine Art Studienobjekt geworden, mehr und mehr einfach einen Blick für Landschaften zu entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das empfehle ich sehr. Das ist heute ein Riesen Lapsus, ein Armutszeugnis unserer Zeit, weil wir durch unsere Verkehrsmittel heute derart durch die Landschaften rasen, dass wir gar nicht mehr merken, was die für einen besonderen Charakter haben. Und der ist in Europa einzigartig, wirklich vollkommen einzigartig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der sieht in anderen Ländern, in Südamerika oder in Nordamerika oder in Asien, wohin man kommt, in Afrika, sind die vollkommen anders strukturiert und ganz andere Stimmungen leben da. Also Landschaften haben einen Charakter. Das ist die Frage, woher kommt eigentlich dieser Charakter?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=590s Landschaft und die vier Elemente des Empedokles 00:09:50] ====&lt;br /&gt;
Wenn man zum Beispiel in die Toskana kommt nach Italien oder nach Umbrien kommt in Italien oder sonst wo, Piemont oder wohin auch immer, man merkt, da ist was und man kann es eigentlich nicht richtig greifen. Also die haben einen Charakter. Wenn man jetzt zunächst mal diesen Charakter nur so charakterisiert, dass er im Wesentlichen bestimmt ist, durch das Zusammenwirken der vier Elemente, also Erde, Wasser, Luft, Wärme. Das sind die vier klassischen Elemente aus der griechischen Philosophie des Empedokles. Empedokles hat im 5. Jahrhundert vor Christus gelebt, war Sizilianer eigentlich, also aus der griechischen Kolonie aufgewachsen, da in Südsizilien. Der hat diese Lehre von den vier Elementen am ausführlichsten eigentlich nicht nur dargestellt, philosophisch, sondern auch selber vorgelebt. Für ihn waren diese Elemente geistdurchdrungen, also nicht sinnlich wahrnehmbar. Das waren Ideen, aber eben wirkende Ideen, nicht so wie wir heute denken, das ist eine Idee, was ist denn das schon? Sondern wirksame Ideen, wo sozusagen aus dem Geistigen sich etwas im Physischen konfiguriert, und durch die Durchdringung dieses Geistigen, das formt im Wesentlichen eine Landschaft. Die Durchdringung dieser vier Elemente. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn man nun unter diesen vier Elementen mal diejenigen nimmt, die am allerdeutlichsten eine Landschaft prägen, die Erdennatur, dann ist es gerade das &#039;&#039;erdig-feste&#039;&#039; Element und das &#039;&#039;wässrige&#039;&#039; Element. Und nur über der Erde trifft man dann &#039;&#039;Luft&#039;&#039; und &#039;&#039;Wärme&#039;&#039; so im Wesentlichen an, aber die Erde selber und die Landschaft wird geprägt von &#039;&#039;Erde&#039;&#039; und &#039;&#039;Wasser&#039;&#039;. Und dieses Feld nun, dessen hat sich die Geologie als Wissenschaft angenommen. Gerade dem, was die Festen der Erde eigentlich begründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=744s Geologie und Geomorphologie: Landschaftsgestalt, -Geschichte und -Entwicklung 00:12:24] ====&lt;br /&gt;
Da hat sich zunächst einmal die Geologie als solche angenommen, dem erdig-festen, nämlich der Gesteinswelt. Was bildet die Gesteine? Wie lagern sie? Wie ist überhaupt die ganze Erdkruste durchformt von der Gesteinswelt? Das ist sozusagen das Schwerpunktgebiet der Geologie als solcher. Und dann gibt es hier so ein Buch, Geomorphologie. Die Geomorphologie ist mit der Geologie engstens verbunden, die schildert nämlich die Landschaftsgestalt. Wie ist eine Landschaft gestaltet von Festen, auch vom Wässrigen her, insbesondere vom Wässrigen? Und das ist eigentlich für uns auch das Interessanteste, denn eine Landschaft hat ja eine Gestalt. Der [[Dottenfelderhof]] hat eine bestimmte Gestalt: wir haben da unten das Unterland, das ist Schwemmland ursprünglich. Ich habe das immer als &amp;quot;Holland&amp;quot; bezeichnet. Und dann haben wir ganz da oben, haben wir die Höhen, eine Höhenlage, wo ziemlich bald da drunter auch Gesteine anstehen, das &#039;&#039;Rotliegende&#039;&#039;. Und dazwischen ist so eine Übergangszone, die habe ich immer als &amp;quot;Toskana&amp;quot; bezeichnet, wo die Bäume stehen, die Obstbäume und so. Also es sind drei Landschaftselemente, die sich hier in einer besonderen Weise vereinigen. Und die Ausdruck sind eben der Geomorphae, der Landschaftsgestalt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn man sich damit beschäftigt, also wenn man das nicht nur einfach konstatiert, da gewesen, da gewesen, so ungefähr, hingeguckt und dann war&#039;s es dann auch. Sondern, dass man sich wirklich Fragen daran stellt, wie kommt es, dass hier so eine Ansteigung ist, warum das Tal hier ansteigt. Warum prallt die Nidda in Bad Vilbel an einen Hang an, der ziemlich steil hoch geht? Und warum ist sie verflachend nach der anderen Seite? Wie kommt es, dass hier eine Anhöhe ist oder ein kleiner Berghügel, und hier eben eine Vertalung oder eine Verebnung der Landschaft? Was spricht sich da aus? Und wenn man dem nachgeht, dann trifft man auf die Landschaftsgeschichte. Das erweckt Fragen, wie hat sich jetzt diese Gestalt an diesem Ort über die Zeiten hinweg so gebildet und nicht anders. Da knüpfen sich Fragen, und dann stellt man Fragen nach der Landschaftsgeschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn man solche Fragen hat, dann ist es nicht weit, dass einem der Entwicklungsgedanke aus den Landschaften förmlich ins Gesicht springt. Dass man den Entwicklungsgedanken aus der Natur sozusagen nicht nur jetzt bei der Pflanze studieren kann, nicht nur, von mir aus beim Tier, in der Embryologie, sondern in der Landschaftsgestalt selber. Wenn man nur fragt, wie hat sich diese besondere Landschaftsgestalt unserer Umgebung hier entwickelt, daran knüpfen sich solche Fragen, die einen in den Entwicklungsgedanken mitten hineinführen. Da hat sich was entwickelt, auch die Landschaftsgestalt hat sich entwickelt. Die ist nicht immer so gewesen, sondern hat sich erst in dieser besonderen Weise herausgebildet. Das ist die Geomorphologie. Das ist ein zweites Gebiet der Geologie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=978s Die Rolle der Hydrogeologie und das unsichtbare Wasser in der Erdkruste 00:16:18] ====&lt;br /&gt;
Und ein drittes ist die Hydrogeologie. Das betrifft das ganze Gebiet der Gewässer, also Quellen, Quellhorizonte, Rinnsale, die sich zu Bächen vereinigen, Bäche, die sich zu Flüssen vereinigen und schließlich in Seen münden und aus den Seen dann als Ströme ins Meer strömen. Das ist das eine Feld, das sichtbare Feld. Dass da an der Erdoberfläche da diese Wässrigkeit in Verbindung mit den geologischen Verhältnissen in einem besonderen Verhältnis steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber dann gibt es eben eine Hydrogeologie, die man gar nicht sieht. Das ist das, was die Gründe sind, dass eine Quelle überhaupt in Erscheinung tritt, oder ein Wasserlauf überhaupt fließt. Wo kommt denn das Wasser her? Da wird man verwiesen auf die Grundwasserströme und verwiesen auf hydrogeologische Verhältnisse des Untergrundes, die ungeheuer kompliziert sein können, sehr unterschiedlich sein können. Und die bedingen eben, dass zunächst einmal das wässrige Element die äußerste Erdkruste insgesamt durchdringt. Das ist eins mit der Erdkruste. Keinen Stein gibt es, der nicht ein bisschen Wasser enthielte. Der nicht irgendwie mit dem Wässrigen in Beziehung stünde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=1079s Der Einfluss des Menschen auf die Landschaft 00:17:59] ====&lt;br /&gt;
So, und jetzt haben wir also drei Gebiete. Die Geologie, die Hydrogeologie und die Geomorphologie. Jetzt kommt noch ein Viertes hinzu, was landschaftsbildend ist. Das habe ich schon eingangs ein bisschen erwähnt, das ist die Hand des Menschen. Man hält es eigentlich gar nicht für möglich, wie doch seit Ur-ur-urzeiten der Mensch aus seiner Wesenheit heraus verwandelnd, verändernd auf die Erde gewirkt hat. Und heute tritt es übermächtig in Erscheinung darin, dass wir derart eingreifen, nicht nur in die Pflanzenwelt und die Tierwelt, sondern in die Erdenwelt, im höchsten Grade zerstörend. Es hat sich im 20. Jahrhundert vorbereitet, aber heute hat es Riesendimensionen angenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=1145s Vom Menschen ausgelöste Denudation und Erosion 00:19:05] =====&lt;br /&gt;
Es war insbesondere die sogenannte &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Denudation&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; und die sogenannte &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Erosion&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;. Denudation heißt, dass man &#039;&#039;&#039;am falschen Ort den Boden so bearbeitet hat&#039;&#039;&#039;, dass durch Staubstürme das ganze Erdreich abgetragen worden ist. Das haben die Amerikaner am besten gekonnt, bis zum heutigen Tag. Kentucky, ein Staat in Amerika, war einstmals der fruchtbarste Standort überhaupt in den Anfängen der Kolonisation. Und das Land des grünen Rohrs hat man das auch genannt. Und dann hat man alles abgeholzt, hat da einen tollen Ackerbau draufentwickelt, sehr kalkreiche Standorte auch, und binnen kürzester Frist, in den 70er-Jahren des 19. Jahrhunderts schon, Monokulturen angebaut, Weizen, Weizen, Weizen, der Mais war noch nicht so aktuell. Und da kamen die Staubstürme und haben den ganzen Oberboden abgetragen. Heute sind es zum Teil ganz arme Standorte geworden, nur durch Winderosion. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und mir ist es so begegnet, in Nord Dakota. Das ist ein Staat, also Süd Dakota, Nord Dakota, liegt oben an der kanadischen Grenze, geht über nach Saskatchewan. Das sind alles schwarze Erdböden, die hat man alle umgepflügt, das war ursprünglich Prairie. Und da kam ich zu einem Bauern, der hatte ein ganz schwarzes Gesicht und da waren nur so helle Streifen drin, das waren die Schweißperlen, die über das Gesicht gelaufen sind und die Tränen, die ihm kamen, wenn er gesehen hat, wie der Wind die ganze schwarze Erde wegweht. Also mit einer Geschwindigkeit geht das vor sich, das glaubt man nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnlich ist es mir in Brasilien gegangen. In Brasilien weniger die Winderosion als vielmehr die Wassererosion. Brasilien ist ein Land, sehr regenreich, nicht in allen Gegenden, aber doch ganz wesentlich, einen großen Teil des Amazonas. Also sehr starke Regen unter Umständen und sehr konzentriert im Jahreslauf. Es gibt die Trockenzeiten und die Regenzeiten. Und da hat man dann die Monokultur, sagen wir mal, Zuckerrohr oder sowas, und gerade der Zuckerrohr verhält sich sehr ähnlich wie der Mais, der das Wasser sammelt über die Blätter, und dann am Stängel runterlaufen lässt. Am Fuß der Pflanze und vom Fuß der Pflanze bildet sich ein kleines Rinnsal. Und das ist der Anfang einer Erosion. Und am Ende von vielleicht 200, 300 oder 1000 Hektar Zuckerrohr ist dann plötzlich ein Bachlauf geworden mit einer Erosionsrinne von zwei Meter Tiefe. Das geht so rasend schnell!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Mensch hat da in einem hohen Grade heute, durch seine modernen Technologien und eben Monokultur und alles das, so eingewirkt, dass man berechnet wie von Jahr zu Jahr die kultivierbare Fläche auf der Erde rasend abnimmt. Aber er macht etwas anderes. Und das ist ja gerade der Punkt, wo wir heute stehen, dass wir wirklich ein neues Verhältnis zur Erde entwickeln müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=1374s Die Mission der Menschheit: Verantwortung für die Erde 00:22:54] ====&lt;br /&gt;
Und dass der Mensch heute aufgerufen ist, dasjenige, was einstmals von Natur aus landschaftsbildend und landschaftsgestaltend war über unendliche Zeiträume hinweg, dass wir heute an die Stelle getreten sind. Wir bewegen heute ganze Landschaften. Wir bauen da so ganze Berge ab mit Steinbrüchen, oder wo Eisenerz gewonnen wird. Wir haben ganze Berge hier oder Braunkohleabbau ist eines der besten Beispiele. Da werden ja ganze Landschaften total bis zu Tiefen von 30, 40 Metern rumgewühlt und so weiter. Aber wir haben eben daran, gerade dass wir sozusagen den Todesprozess, der allgemein die Erde angeht, denn alles was sich formt und gestaltet und so weiter, ist auch schon erstorben, dass wir diesen Prozess nur noch impulsieren und weiter stimulieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und angesichts dessen können wir erwachen, dass wir eigentlich eine Mission haben. Und das hat Novalis, der Dichter Novalis, ich komme nachher nochmal kurz auf ihn zurück, hat es ausgesprochen in seinen Fragmenten, in dem er gesagt hat, &#039;&#039;die Menschheit ist auf einer Mission. Zur Bildung der Erde ist sie berufen&#039;&#039;. Ein wunderbarer Ausdruck: &#039;&#039;zur Bildung der Erde ist sie berufen&#039;&#039;. Also sie muss fortan, wo wir heute diese ungeheuren Fähigkeiten haben einzugreifen in die Erde, müssen wir in uns die Fähigkeit auch entwickeln, jetzt aus höheren Gesichtspunkten heraus, wirklich an der Bildung der Erde zu wirken in die Zukunft. Und Novalis war ein Zeitgenosse Goethes, die haben damals das kommen sehen, wie man in Zukunft mit der Erde umgeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so stehen wir wirklich vor der Frage, was ist eigentlich unsere Mission? Und wenn man diese Frage mal so stellt, dann kommt man sofort auf den bio-dynamischen Landbau. Man merkt, dass wir die Möglichkeit haben in der Landwirtschaft so einzuwirken auf die irdischen Verhältnisse durch unsere Tätigkeit, durch unsere Arbeit, durch unsere Ideen, die wir haben, dass wir sozusagen das, was vorher vorgebildet war, evolutiv über lange Zeiträume hinweg, dass wir das erkennen und aus der Erkenntnis jetzt weiterführen in die Zukunft. Der Mensch schaltet sich ein in diesen ganzen Werdeprozess, in den Entwicklungsgedanken, in die Zukunft, indem er das alles erkennt, was er heute kaputt macht. Also das ist zunächst mal eine Veranlassung. Wenn man dem Tod sich wirklich bewusst wird, dann kann man daran wachsen und kann daran neue Ideen entwickeln, wie es eigentlich sein müsste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es gibt keine Entwicklung ohne Tod. Leben und Tod, das sind die beiden Grundsäulen jeder Entwicklung. Stirb und Werde, das Stirb und Werde. Und so sind wir eigentlich aufgefordert angesichts dessen, was geworden ist, und das sagt uns die Geologie, das sagt uns die Geomorphologie und die Hydrogeologie, sagt uns das, was durch die langen Zeiträume der Vergangenheit geworden ist, wo der Mensch nur quasi den Boden gefunden hat für seine eigene Entwicklung hier auf Erden. Dass wir jetzt das alles erkennen, was die Welt vor uns ausbreitet und daraus Ideen in uns wachrufen, die uns in unserer täglichen Arbeit anleiten. Wir sind auf einer Mission, das kann man wirklich sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=1639s Ein Blick auf die Geschichte der Geologie 00:27:19] ===&lt;br /&gt;
Nun, das war jetzt nur eine kleine Einleitung und ich möchte den heutigen Vormittag noch darauf verwenden, jetzt einmal den Blick auf die Geschichte der Geologie zu lenken. Weil das eigentlich ein sehr interessantes Kapitel ist, wie überhaupt erst das Bewusstsein der Menschen aufmerksam geworden ist auf das, was die irdische Grundlage hier auf Erden ist. Das ist ganz, ganz jung! Die Geologie als Wissenschaft hat sich im Wesentlichen erst seit dem 19. Jahrhundert entwickelt. Und wenn wir jetzt zurückschauen nochmal in die Menschheitsvergangenheit, dann wundert man sich eigentlich immer, dass zum Beispiel die Griechen, die alten Griechen vorchristlicher Zeit oder die alten Ägypter, dass die nicht irgendwie schon eine Art Verständnis von Geologie gehabt hätten. Nichts, gar nichts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte mal ein Beispiel nennen aus der alten ägyptischen Kultur, dass aus dem Jahre 2750 die ersten Pyramiden gebaut worden sind. Die Cheops-, Schäfrin- und Mykrinos-Pyramide auf Gizeh bei Kairo, oben auf dem Nilrand. Vorher noch die Pyramide von Saqqara, die ist noch älter, das ist eine Stufenpyramide. Und wenn man da hinkommt und guckt sich da die Steine an, dann findet man, dass diese Steine ganz feine, runde, kreisartige Gebilde haben, fast auch wie Spiralen gebildet, eins am anderen. Und da müsste man doch aufmerksam werden, als Ägypter, wo die angefangen haben die Steine zu kloppen, was das für ein komischer Stein ist, wo diese lauter kleinen, runden Kreise sind. Und heute weiß man, dass es die sogenannten Nummuliten-Kalke sind. Nummuliten sind Protozoen. Protozoen sind Ur-Tierchen, sind Einzeller. Einzeller, also die Ur-Ur-Ur-Formen des lebendigen, des tierischen Lebens, wobei man nicht sagen kann, das wäre ein Tier gewesen, da könnte ich auch genausogut sagen, es wäre ein pflanzliches Gebilde gewesen. Ein &#039;&#039;Pflanzentier&#039;&#039;, könnte man sagen. So sind diese Kalke aufgebaut. Kein Mensch in dem alten Ägypten sah sich veranlasst, so hinzugucken, dass er gesagt hat, ja da ist ja ein Stein und da sind pflanzentierische Gebilde drin. Das lebte gar nicht als Frage. Da muss man sich mal hineinversetzen. Die haben eine unglaubliche Kunst geschafft, ein unglaubliches Wissen gehabt in Bezug auf den Kosmos. Aber was die Erde da produziert hat, das interessierte gar nicht. Die haben diese Blöcke von 1,20 m x 1,20 m, 3 Tonnen schwer, haben sie von riesiegen Steinbrüchen von der anderen Seite des Nils gebrochen und dann über den Nil rüber gebracht, auf die andere Seite da oben rauf geschafft und damit die Pyramiden gebaut. Aber keine Frage, wie es da angeknüpft hat. Und so nicht bei den Griechen. Und so nicht bei den Römern. Und so nicht das ganze Mittelalter durch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die haben ja die mittelalterlichen Kirchen alle aus Sedimentgesteinen gebaut, in aller Regel nicht aus Granit, aus Urgesteinen, sondern aus Sedimentgesteinen. Und da waren überall Versteinerungen drin. Aber das war keine Veranlassung, auch für den mittelalterlichen Menschen, der ja viel weiter bewusstseinsmäßig vorangeschritten war, daran eine Frage zu knüpfen. Und es musste eben erst eine Schwelle überschritten werden. Das ist die Neuzeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=1905s Der Beginn eines neuen Bewusstseins in der früheren Neuzeit 00:31:45] ====&lt;br /&gt;
Und sie glauben, ihr glaubt gar nicht, was das für eine Schwelle war und ist, bis zum heutigen Tag ist. Wo plötzlich ein vollkommen neues Bewusstsein die Menschen ergreift, nämlich hinzugucken, punktuell hinzuschauen auf die Welt. Was finde ich da vor? Welche Pflanze ist das? Welches Gestein ist das? Was ist das für ein Tier? Gab es vorher nicht. Natürlich hat man Namen für den Löwen gehabt und für den Elefanten und alles das. Klar, man hat es als gegeben hingenommen. Das gehörte zum gesamten Weltbild ungetrennt dazu. Aber jetzt tritt man plötzlich der Natur gegenüber und stellt Fragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=1955s Leonardo da Vinci als Pionier der Naturbeobachtung 00:32:35] =====&lt;br /&gt;
Und der erste, den ich hier nennen möchte, das ist Leonardo da Vinci. Ich möchte die einfach mal anschreiben. Das sind die großen. Leonardo da Vinci. 1452 bis 1519. Ich schreibe mal auch die Jahreszahlen hin, weil es einfach wichtig ist, dass man mal sieht, wie das durch die Jahrhunderte jetzt in einer ganz spezifischen Weise ist. Dieser Leonardo, der ja eigentlich ein Künstler war, ein Maler, aber zugleich ein unglaublicher Technologe, der ja die ersten großen technischen Erfindungen gemacht hat im [?], die Belagerung von Städten und so weiter. Dieser Leonardo, der stammte aus Vinci, daher der Name. Das ist ein bisschen nördlich von Florenz in den Bergen, und das sind auch relativ junge Ablagerungen, kalkschiefriger Art. Und da guckt er plötzlich auf den Boden und hebt die Steine auf und nimmt sie in die Hand und guckt sie an. Nicht, dass er sie kloppt wie vorher, die alle wunderschön gestaltet haben, sondern er guckt sie einfach an und sieht, da sind Abdrücke von Pflanzen. Da sind Abdrücke oder Versteinerungen von Tieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hat ihn interessiert. Das war für ihn plötzlich die Frage, was ist das eigentlich? Und er hatte schon einzelne derartige Petrifakte, wie man sie nennt, also Fossilien, die hat er schon angefangen zu unterscheiden.   Aber es knüpfte sich kein Entwicklungsgedanke daran. Es knüpfte sich kein Gedanke daran, dass dieses Gestein hier einstmals lebendig war und diese Pflanzen und Tiere hervorgebracht hat. Also der Entwicklungsgedanke war noch so jung, den gab es vorher gar nicht, den kannten die Ägypter nicht, die Griechen nicht. Er guckte jetzt diese Steine an und sieht, da sind also pflanzliche und tierische Wesen, irgendwo versteinert drin, aber der Gedanke, dass das ein Leben war unter ganz anderen Umständen in früheren Zeiten, der knüpfte sich noch nicht daran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=2130s Francesco Redi und die Entstehung des Lebens 00:35:30] =====&lt;br /&gt;
Und dann kommt eine weitere Gestalt, das ist der Francesco Redi. Der hat dann ein Jahrhundert später, also 15. bis 16. Jahrhundert, 1626 bis 1698 gelebt. Also Leonardo war 14. bis 15. Jahrhundert und jetzt im 16. Jahrhundert tauchte so ein Kerl auf in Italien, Arzt von Haus aus, und Schriftsteller. Damals, wenn man krank war, wurde man zur Ader gelassen. Und wie wurde man da zur Ader gelassen, wenn man Lungenentzündung hatte oder sowas? Dann hat man Leberegel genommen. Und die Leberegel, die fanden sich im Schlamm irgendwo, so im Wässrigen, schreckliche Dinger. Und die haben dann das Blut rausgesaugt aus dem Körper. Und dieser Arzt nun, der sagt, wo kommen die Leberegel eigentlich her? Und dann wühlt er da im Schlamm rum und sieht, dass es da Stablarven gab, Stabwürmer vom Leberegel. Und dann hat er gesagt, die kommen also aus diesen Larven, die verwandeln sich zu Leberegeln. Und dann hat er gesagt, wo kommen die Larven her? Und dann hat er Eier entdeckt, im Schlamm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war wie eine Offenbarung, eine menschheitliche Offenbarung. Weil nämlich bis dato galt strikt, der Lehrsatz von Aristoteles, alles Leben entsteht aus dem Schlamm. Und dann hat er gesagt, das stimmt doch gar nicht. Da ist eine Welt zusammengebrochen damals. Eine Weltanschauung, die über Jahrhunderte Gewalt hatte von Aristoteles her. Alles Lebendige entsteht aus dem Schlamm. Und jetzt stellt er fest, der Schlamm ist zwar da und drum herum, aber das Lebendige entsteht immer aus einem Keim, aus einem Ei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Sie müssen sich mal vorstellen, was das für eine Bewusstseinsveränderung war. Der hat natürlich den Aristoteles, wenn man das heute richtig verstehen will, total falsch verstanden. Jetzt ist eine Bewusstseinshaltung entstanden, dass die Menschen genau hingeguckt haben, wie das eine sich aus dem anderen entwickelt. Das hat man vorher gar nicht gemacht. Sondern hat sich immer auf Aristoteles berufen. Und man hat jetzt plötzlich Aristoteles in Frage gestellt, weil man den Schlamm anders gedeutet hat als Aristoteles. Der Schlamm ist nur die äußere Bedingung, dass sich hier etwas aus einem Ei über Larve bis zum fertigen Imago, also dem Leberegel, entwickelt. Und Aristoteles hat einen ganz anderen Begriff von Schlamm gehabt. Der hat so einen Begriff von Schlamm gehabt, wie man in der Geheimwissenschaft lesen kann, in der alten Mondentwicklung. Also ein Begriff von Schlamm, das heißt, dass alles aus dem Chaos entsteht, aus dem noch Ungeordneten sich Ordnung bildet. Das ist ein ganz anderer Begriff von Schlamm, das Chaotische, was dem anhaftet. Und die haben das jetzt sinnlich fixiert in dem, was sie als Schlamm bezeichnet haben, und daraus geht auch nichts Lebendiges hervor. Also dieser Francesco Redi, man nannte die Stablarven, die er da entdeckt hat, die Redien, auch heute noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=2402s Nikolaus Steno und die Grundlagen der Mineralogie 00:40:02] =====&lt;br /&gt;
Und dann gab es einen zweiten Arzt jener Zeit, den ich auch noch erwähnen will, der große Bedeutung hat für die ganzen Entwicklungsgedanken, für die Geologie. Das ist Nikolaus Steno. Aber der hieß eigentlich Niels Stensen, das war ein dänischer Arzt. Und der lebte von 1638 bis 1686. Das sind die Vertreter des 17. Jahrhunderts. Und was hat dieser Steno gemacht? Der hat auch als Arzt natürlich Forschung getrieben und hat dann Messungen der mineralischen Welt vorgenommen und hat dann Kristalle vermessen und hat festgestellt, dass bei einem solchen Kristall, also das ist ein Kalkspat hier, das ist ein typischer Rhomboeder. Man unterscheidet den Kubus, das ist ein Kubus, das ist ein Pyrit hier. Das ist ein Kubus und wenn ein Kubus gekippt ist, dann entsteht ein Rhomboeder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann hat er die Kristallflächen vermessen und hat festgestellt, dass dieser Winkel hier zwischen diesen beiden Kristallflächen, dass der bei gleicher mineralischer Zusammensetzung konstant ist. Die Winkelkonstanz der Kristalle gleicher Zusammensetzung, die geht auf Steno zurück. Das war der Begründer der Mineralogie. Also dazu muss man so ein Kristall in die Hand nehmen und muss dann gucken. Ich stehe hier und da ist der Kristall, da habe ich Fragen. Jetzt fange ich an zu messen. Ich messe die Winkel und stelle plötzlich fest, dieser Kristall, der hat dessen Winkel hier, alle Winkel sind konstant bei gleicher Zusammensetzung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder ein anderes Beispiel, das sind hier also Pyrite. Man kann ja nur staunen, wenn man sowas sieht. Ohne Staunen geht sowieso nichts. Hier sind diese Würfel. Da sieht man auch, die Winkelkonstanz beträgt hier 90 Grad.  Die Winkelkonstanz beim Würfel beträgt 90 Grad. Hier beim Kalkspat sind es entsprechend weniger. Ich weiß jetzt nicht auswendig, aber das sind über 45 Grad. Irgendwo was dazwischen. Und beim Feldspat, das ist auch ein Rhomboeder, wie wir noch sehen werden. Feldspäte, die haben ein bisschen einen anderen Winkel, aber konstant. Alle Feldspäte haben den gleichen Winkel, wie der Kalkspat hier ein anderer. Und so haben alle Kristalle ganz charakteristische, von der Zusammensetzung abhängige Winkel, Kristallwinkel. Die spielen in der Mineralogie eine ganz große Rolle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also auch wieder ein Mensch, der auf etwas aufmerksam geworden ist. Ein Arzt, meistens waren es Ärzte. Und wurden dann zum Begründer einer Wissenschaft der Mineralogie. Steno.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=2640s Das 18. Jahrhundert: Die Ära der Aufklärung und des Sammelns 00:44:00] ====&lt;br /&gt;
Und dann treten wir ein ins 18. Jahrhundert. Das 18. Jahrhundert ist charakterisiert dadurch, dass die Menschen fast besessen geworden sind, in Bezug auf das, was die Natur eigentlich an Geheimnissen birgt. Da ist jeder, der noch ein bisschen was auf sich gehalten hat, also alle Dorfschullehrer und Pfarrer, und in den Dörfern sind rausgerannt, auf die Äcker und in den Wald und überall, haben Pflanzen genommen, haben Herbarien angelegt, haben die Tiere, Tierwelt studiert, die Schmetterlingsforscher, die Insektenforscher. Also Riesensammlungen unvorstellbarer Art, die vielfach heute in den Museen zu sehen sind. Man hat gesammelt, gesammelt, gesammelt, gesammelt. Das 18. Jahrhundert ist das Jahrhundert der &#039;&#039;Aufklärung&#039;&#039;. Die Menschheit hat sich aufgeklärt, nicht über sich selbst, sondern über was die Natur alles an Fülle von Erscheinungen birgt. Dann entstanden auch die großen Gesteinssammlungen dieser Zeit. Was wir auf den Äckern gefunden haben, in Steinbrüchen, die da überall natürlich waren. Man hat gesucht und gesucht. Man hat es einfach nur mal gesammelt und nebeneinander gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=2732s Karl von Linné und die Systematisierung der Natur 00:45:32] =====&lt;br /&gt;
Und da gibt es jetzt wieder eine Gestalt, das ist Karl von Linné. Linné. Und dieser Linné, genau in diesem Jahr 1707 ist er geboren. 1707 bis 1775 ungefähr hat er gelebt. Karl von Linné, habt ihr von dem schon mal was gehört? Also der große Pflanzensystematiker. Der hat nämlich jetzt all dieses, was man da an Fülle plötzlich gesammelt und dessen man bewusst geworden ist, das hat er jetzt systematisiert. Und zwar, eine Wissenschaft fängt immer dann an, wenn man was systematisiert. Und er hat es systematisiert nach den Blüten, nach dem Aufbau der Blüten. Die ganze Pflanzensystematik baut auf dem Bau der Blüten auf. Und das hat er gemacht. Er war Professor in Uppsala in Schweden. Und mit einer unglaublichen Lebensleistung hat er die gesamte Pflanzenwelt der Welt, weitgehend, soweit sie bekannt war, der damaligen Zeit, hat er systematisiert, und mit einem lateinischen Namen versehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so auch die Tierwelt. Goethe, wenn er auf Reisen war, der hatte in der Tasche, seiner Reisetasche, das Kompendium von Linné drinstecken. Da hat er Pflanzen studiert und so weiter. Dann hat er immer den Linné rausgezogen und hat mal gesagt, wie ist jetzt diese Pflanzenart systematisch einzuordnen. Also der prägt quasi das ganze 18. Jahrhundert, aber jetzt rein durch eine Systematik der Blütenunterschiede der Pflanzen. Und wie gesagt, in der Zeit wurden dann auch die großen Gesteinssammlungen angelegt, sodass die Geologie jetzt so langsam das Bewusstsein der Menschen ergriffen hat. Die Gesteinswelt, hat man festgestellt, die ist ja mindestens so vielfältig wie die Pflanzenwelt selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=2883s Gottlieb Werner und die empirische Geologie 00:48:03] =====&lt;br /&gt;
Und dann gab es nun, in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts, gab es nun einen neuen Aufbruch. Da taucht jetzt so eine Gestalt auf, wie Gottlieb Werner. Der steht heute noch nicht mal in den Lexika drin, dieser Mensch. Er ist der Begründer eigentlich der Geologie vom rein empirischen Standpunkt aus. 1749 bis 1815.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Gottlieb Werner, der war Professor in Freiberg im Harz, also an der dortigen Bergbauschule. Und ein unglaublicher Kenner der Gesteinswelt. Empirisch, das heißt, rein durch die Sinnesanschauungen hat er sozusagen die ganzen ungeheuren Fülle an verschiedenen Erzen, an verschiedenen Mineralien usw. studiert, und er war befreundet mit Goethe. Und Goethe war ja nun an allem interessiert, und so eben auch an der Geologie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=2975s Johann Wolfgang von Goethe 00:49:35] =====&lt;br /&gt;
Und man könnte sagen, den Geologen in Goethe muss man entdecken. Aber der hat sich Zeit seines Lebens mit Geologie befasst. Intensiv. Hat mit allen Zeitgenossen, die auf diesem Felde was zu sagen hatten, so insbesondere der Werner, hat er korrespondiert, hat sich mit denen auseinandergesetzt, mit den Theorien, mit allen. Und Goethe selbst hat eine Gesteinssammlung besessen von 18.000 Handstücken. 18.000 Handstücke. Handstücke nennt man ein typisches Exemplar einer bestimmten Gesteinsbildung. Also spezifische Handstücke, nicht irgendwo von einem und demselben, dasselbe nochmal, sondern Handstücke, ganz spezifische Fundstücke und zwar von der ganzen Welt. Er hat noch 1832 in seinem Todesjahr, Goethe, hat noch eine Bestellung aufgegeben für ein spezifisches Zinnerz aus Cornwall in England, was er für seine Sammlung dringend brauchte. Er hatte verschiedene Zinnerze von anderen Herkünften. Ihn interessierten vor allen Dingen auch die Herkünfte. Wo kommen diese Gesteine her? Wo findet sich gerade diese besondere Ausprägung? Die hat er ja alle studiert. Riesenschubladen hat er, das kann man aufziehen, und da finden sich wohlgeordnet diese Gesteine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, ich schreibe nur nochmal Goethe hin, Johann Wolfgang Goethe, der ist aus der Geologie gar nicht wegzudenken, 1749, wie Werner, bis 1832. So, und dieser Goethe, der war auch stark empirisch orientiert, also hat geguckt, wo findet sich was, wie hat sich hier der Fels ausgestaltet, wie dort, usw. Es ging ihm immer darum, um den Zusammenhang, in dem ein Gestein erscheint. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er hatte ja auch Riesenexkursionen gemacht, auch mit Gesteinskundigen, im Fichtelgebirge, im heutigen Tschechien, also von Karlsbad aus, in Italien, wo er hinkam hat er die Steine aufgelesen und angeguckt, wie der Leonardo, aber er hat sie schon intensiver, sozusagen in einen Entwicklungszusammenhang gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=3143s Neptunisten und Plutonisten 00:52:23] =====&lt;br /&gt;
Das 18. Jahrhundert war geprägt von zwei Theorien. Die Theorie der &#039;&#039;Neptunisten&#039;&#039;, der gehörte auch Gottlieb Werner an, der war eigentlich der Begründer, Mitbegründer, der Neptunisten, die haben gesagt, alles ist aus dem Wasser entstanden. Und haben sich auf Thales berufen, den griechischen Philosophen, ein Vorsokratiker aus dem sechsten vorchristlichen Jahrhundert, Thales. Alles ist aus dem Wasser entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dem gegenüber standen die &#039;&#039;Plutonisten&#039;&#039;, die haben gesagt, alles ist aus dem Feuer entstanden. Und die haben sich berufen auf Heraklit, den großen Geist, der in Ephesus lebte, ein feuriger Geist war das eben auch, und auf den haben die sich also berufen. Und das war eine richtige Streiterei, eine kräftige wissenschaftliche Auseinandersetzung, weil plötzlich in dieser Zeit, der Mitte des 18. Jahrhunderts, in allen Menschen so etwas regsam wurde wie der Entwicklungsgedanke. Sie fragten, wie ist das entstanden? Wo kommt es her? Aus dem Wasser? Aus dem Feuer? Die kommen doch nicht aus der Erde einfach nur so, da muss doch irgendwas vorausgegangen sein. Und der Francesco Redi hat gesagt, es ist aus dem Schlamm, wie der Aristoteles es selbst formuliert hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=3232s Deutscher Idealismus: Gottfried Ephraim Lessing 00:53:52] =====&lt;br /&gt;
Also man merkt, überall regte sich etwas, und Goethe war nun der Mittelpunkt, in gewissem Sinne, in Bezug auf das, was da aufbrach. Man könnte da viele andere Geister nennen, zum Beispiel Lessing. Also man muss sich einfach mal mit dem deutschen Idealismus befassen, um mal dahinter zu leuchten, was eigentlich menschheitsgeschichtlich da vor sich gegangen ist. Lessing, Gottfried Ephraim Lessing, der hat am Ende seines Lebens einen Aufsatz geschrieben, der heißt &amp;quot;Die Erziehung des Menschengeschlechts&amp;quot;. Den muss man einfach mal gelesen haben, das ist ein Stück Weltliteratur. Und da schildert er nun ganz zuletzt den Reinkarnationsgedanken. Dass der Mensch notwendigerweise, er leitet das ab, also naturwissenschaftlich gesehen, dass der Mensch gar nicht nur einmal auf der Erde sein kann, sondern dass er in wiederholten Malen auf Erden lebt. Der Begründer des Reinkarnationsgedankens in dieser Form ist Lessing.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=3305s Goethes wissenschaftliche Haltung zur Geologie 00:55:05] =====&lt;br /&gt;
Aber es gab noch andere, die in diese Richtung gedacht haben. Goethe ganz und gar. Nur das hat Goethe in seinen ganzen Schriften so verborgen. Aber nehmen Sie mal das Gedicht &amp;quot;Der Gesang der Geister über den Wassern&amp;quot; von Goethe. Da formuliert er den Reinkarnationsgedanken also wunderbar, einzigartig, einzigartig, &amp;quot;Der Gesang der Geister über den Wassern&amp;quot;. Also Goethe neigte jetzt in gewissem Sinne zum Neptunismus. Und Gottlieb Werner, der der Begründer des Neptunismus ist, aber er hatte dann doch wieder Vorbehalte. Und so, er war immer irgendwo abwägend, sind es mehr die Plutonisten, sind es mehr die Neptunisten. Und er ist dann selber sozusagen der große geologische Forscher geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da wollte ich Ihnen jetzt mal doch was vorlesen. Er schreibt nämlich da einmal an die Frau von Stein von Ilmenau. Er hat ja in Ilmenau das Bergwerk wieder neu in Gang gesetzt. Damals als Minister in Weimar. Goethe war ja Minister des Herzogs, und hatte die Aufgabe, jetzt diese Bergwerke wieder in Gang zu setzen, um die wirtschaftliche Lage des Herzogtums zu verbessern. Und wurde dann dadurch eigentlich immer intensiver interessiert an der Gesteinswelt. Und da schreibt er nun, das war auf einer Harzreise, ... Moment mal. Er schreibt von Ilmenau aus in den Briefen. Da möchte ich mal nur ein paar Zeilen vorlesen.&amp;lt;blockquote&amp;gt;Da sagt er, wir sind auf die Gipfel gestiegen. Also auf den Harz damals. Harz ist ein Granitkegel. Wir sind auf die hohen Gipfel gestiegen und in die Tiefen der Erde eingekrochen. Die Bergwerke. Da gab es eine große Höhle, die von Menschenhand entstanden ist, auch durch Abbau. Und in die Tiefen der Erde eingekrochen und mögten gar zu gern der großen, formenden Hand nächste Spuren entdecken. Der großen, formenden Hand nächste Spuren entdecken. Es kommt gewiss noch ein Mensch, der darüber klar sieht, wir wollen ihm vorarbeiten. Wir haben recht schöne, große Sachen entdeckt, die der Seele einen Schwung geben und sie in der Wahrheit ausweiten. &amp;lt;/blockquote&amp;gt;Das ist Goethe. Goethes Naturforscher der Art. Es ging ihm nie darum, so einfach Erkenntnisse intellektuell anzurufen. Wie steht ein Mensch seelisch, geistig zu dem, was er da wahrnimmt, was er da entdeckt. Wir sind auf die Höhen gestiegen und in die Tiefen der Erde eingekrochen. Das ist ein Urmotiv Goethes, dass er immer im Vergleich lebt. Wie stellt sich die Erde dar auf einer Anhöhe, wo man die Weiten schauen kann und wie verengt sie sich, wenn man da in einem Bergwerk unten drin ist. Da hat er nicht nur die Steinswelt angeschaut, sondern er hat es innerlich erlebt. Er kannte den ganzen Zusammenhang, sich vergegenwärtigt, seelisch, geistig. Und daraus haben sich überhaupt seine tieferen Einsichten herauskristallisiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diesen Satz kann ich auswendig, ich brauche eigentlich nicht das Buch, weil es einfach so etwas Wunderbares ist. Weil darin sich ausdrückt, wie in Goethe der Entwicklungsgedanke auflebte. Wo er sagt, &#039;&#039;gewiss wird jemand kommen, der da klar sieht, wir wollen ihm vorarbeiten&#039;&#039;. Das ist eine wissenschaftliche Haltung. Ihm ging es gar nicht darum, Riesendruck, Entdeckungen zu machen, Mordsnamen zu haben. Er wollte einfach der Entwicklung des menschlichen Geistes vorarbeiten. Dass da jemand auf dieser Grundlage zu einer noch tieferen Erkenntnis fortschreiten kann. Das war seine Grundhaltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=3632s Goethes Kritik an zeitgenössischen geologischen Theorien 01:00:32] =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Goethe hat sich dann in diese Auseinandersetzungen eingelassen mit den Neptunisten und den Plutonisten. Und kam dann irgendwann dazu, dass das alles ein bisschen Unsinn ist, die Art, wie die die Sache behandeln. Wie man das nur ursache-wirkungsmäßig behandelt, das ganze Thema der Geologie. Und da schreibt er mal, wahrscheinlich war das auch ein bisschen ärgerlich: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;Die Sache mag sein, wie sie will. So muss geschrieben stehen, dass ich diese vermaledeite Polterkammer der neuen Weltschöpfung verfluche.&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Diese Polterkammer, wo die Theologie angefangen hat, die Theorien zu entwickeln, wie das alles so entstanden ist. Ich diese vermaledeite Polterkammer der neuen Weltschöpfung verfluche. Und es wird gewiss, irgendein junger, geistreicher Mann -hier taucht nochmal das Thema auf- so aufstehen, oder ein Mann aufstehen, der sich diesem allgemein verrückten Konsens zu widersetzen den Mut hat. Da spricht der Goethe mal ganz eindeutig, nicht nur poetisch. Also das ist jetzt der Goethe. Der Goethe ist eigentlich der Mittelpunkt dieses ganzen 18. Jahrhunderts. Nicht nur, weil er ein großer Geologe war, wirklich, muss man wirklich sagen, unglaublich kenntnisreich, sondern er war auch Mineraloge, er war auch ein Anatom, er war eben auch ein unendlich künstlerischer Mensch. Und er war Dichter, er war alles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=3764s Eintritt ins 19. Jahrhundert: Der Entwicklungsgedanke als moderner Gedanke 01:02:44] ====&lt;br /&gt;
Nun schreiten wir weiter in das 19. Jahrhundert. Also hier steht ganz zentral in dieser Zeit der Goethe drin. Ich möchte Ihnen wirklich sagen, er ist im eigentlichen Sinne der Schöpfer des Entwicklungsgedankens. Das hat sich alles vorbereitet, durch die Jahrhunderte hindurch. Und jetzt plötzlich taucht er auf. Bei Lessing, bei Goethe, bei Schiller, bei Herder, bei Schelling und so weiter, bei Fichte, da taucht dieser Entwicklungsgedanke auf. Aber Goethe hat ihn gefasst als Idee. Nicht als Polterkammer da unten, nicht als das, was man jetzt sinnlich wahrnimmt, laut ein Stein liegt neben dem anderen. Und da an ursächliche Verhältnisse, Erklärungen zu suchen. Sondern zu fragen, wie ist dieser Stein entstanden? Wo kommt der her? Welche sind die Kräfte, die diesen Stein haben entstehen lassen? Also überall im Hintergrund diese Frage nach der Entwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich möchte von hier aus nur sagen: der modernste Gedanke, den wir heute haben, das ist der Entwicklungsgedanke. Es gibt keinen moderneren als diesen. Wenn man sich den zu eigen macht, dann kann einen nichts mehr umschmeißen. Weil man diesen Gedanken selber denken kann, aufgrund dessen, was man selber ist. Ich bin als Mensch in der Lage, den Entwicklungsgedanken zu erfassen an mir selbst, durch Selbsterkenntnis. Jeder Mensch kann sich selbst erkennen, er hat die Veranlagung dazu, und indem er das tut, merkt er, er ist ein &#039;&#039;sich Entwickelnder&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl im Leben, wie wir jetzt hier so stehen, muss ich nicht morgen derselbe sein wie heute. Ich muss sozusagen immer wieder neue Stufen meines Erkenntnisweges gehen, muss mich selber verwandeln lernen, Fehler erkennen und kompensieren. Und aber auch menschheitlich, durch den Reinkarnationsgedanken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=3922s Charles Lyell: Begründer der Geologie als Wissenschaft 01:05:22] =====&lt;br /&gt;
Jetzt kommen wir ins 19. Jahrhundert. Da tritt, geologisch gesprochen, jetzt eine besondere Gestalt auf, und das war ein Schotte. Ein richtiger Schotte. Charles Lyell. 1797 bis 1875. Und Charles Lyell, den kann man eigentlich im strengsten Sinne als den Begründer der Geologie als Wissenschaft nennen. Der war der große &#039;&#039;Stratigraph&#039;&#039;. Der hat die &#039;&#039;Stratigraphie&#039;&#039; entwickelt. Das heißt, er hat beobachtet in Südengland, also in North Devonshire, dann aber vor allen Dingen in Wales, hat er beobachtet, dass es Erdschichten gibt, die übereinander liegen. Das ist keinem früher groß aufgefallen. Natürlich, man hatte schon gewisse Vorkenntnisse, die hatte man, aber jetzt hat er die studiert. Und kam jetzt dazu zu sagen, die oberste Schicht ist die jüngste, bei normaler Lagerung noch, die oberste Schicht ist die jüngste, und je weiter man runtergeht, die Schichten sind jeweils die älteren. Und ganz unten ist die älteste. Also er hat jetzt den Entwicklungsgedanken eingefasst in die Zeit. Er hat gesagt, das ist jung, die oberste Schicht, und dann alle darunterliegenden sind älter. Also da sind Epochen über die Erde gegangen, Entwicklungsepochen, die diese Ablagerungen bewirkt haben. Und dadurch wurde er der Stratigraph. Und er hat praktisch dadurch der Geologie ihr wissenschaftliches Fundament gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=4066s Das Aktualitätsprinzip 01:07:46] ======&lt;br /&gt;
Und noch durch ein anderes. Und zwar hat er es dadurch zur Wissenschaft gemacht, dass er eine Art Prämisse aufgestellt hat, die man heute nicht mehr als Prämisse auffasst, sondern man handhabt sie einfach. Das ist ja auch eine Eigenart in der ganzen wissenschaftlichen Entwicklung, dass man von bestimmten Theorien oder Prämissen ausgeht. Und zuerst herrscht da noch ein Streit drüber, ob das so stimmt oder nicht stimmt, und irgendwann ist es eine Selbstverständlichkeit und dann denken wir überhaupt nicht mehr darüber nach. Und so hat er die Prämisse aufgestellt, das [[w:Aktualismus_(Geologie)|Aktualitätsprinzip]]. Aktualitätsprinzip, das ist so entscheidend. Damit hat er die Geologie zur Wissenschaft gemacht. Nur durch dieses Prinzip. Das heißt nämlich, dass die Gesetze, die heute in der Natur gelten, zu allen Zeiten der Entwicklung gegolten haben. Die Gesetze, physikalischen, chemischen, astronomischen Gesetze oder wie auch immer, alles, was nur heute studierbar ist, in Physik und Chemie, in klassischen Naturwissenschaften, diese Gesetze haben zu allen Zeiten gegolten. Das ist das Aktualitätsprinzip. Jetzt muss man sich mal ganz klar machen, was dieses eigentlich bedeutet, welche Konsequenzen das hat. Aber damit hat er quasi einen wissenschaftlichen Boden geschaffen, auf den man jetzt alles bezogen hat. Wenn es sich damals so entwickelt hat, hat es sich aus denselben Gesetzen wie heute entwickelt. Das ist einfach eine Prämisse. Man hat gar nicht gesagt, das könnte ja auch anders gewesen sein. Die Gesetze müssen sich ja auch irgendwie entwickelt haben. Nein, so wie heute, so schon zu allen Zeiten. Das Aktualitätsprinzip. Damit ist Lyell zum Begründer der Geologie als Wissenschaft geworden. Und die meisten Namensgebungen in Bezug auf die ganzen geologischen Schichtenfolgen, die stammen von ihm. Da kommen wir noch drauf zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=4207s Charles Darwin und der Entwicklungsgedanke 01:10:07] =====&lt;br /&gt;
Na ja, und dann taucht eine zweite Gestalt auf, da im 19. Jahrhundert. Und die heißt Charles Darwin. 1809 bis 1881. Charles Darwin. Auch ein Engländer, kein Schotte. Und der wollte ja Pfarrer werden. Und am Ende seines Lebens ist er auch fast wieder geworden. Und dieser Charles Darwin wurde dann Biologe und ist dann auf seine Weltreise nach Südamerika. Rund um Südamerika bis zu den Galapagos-Inseln. Und hat gesammelt, gesammelt, gesammelt. Alles auf sein Schiff gepackt, ist nach Hause gefahren und hat den Rest seines Lebens damit zugebracht, das zu ordnen und daraus sein System zu entwickeln. Und sein System bestand eben in der Begründung des Entwicklungsgedankens rein nach äußeren Merkmalen. Also worauf ich hinaus will ist, wie der Entwicklungsgedanke sich durch die Jahrhunderte seit der Neuzeit entwickelt. Im Bewusstsein sich einpflanzt der Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=4320s Darwins Evolutionstheorie 01:12:00] ======&lt;br /&gt;
Und so sucht Darwin nun mit all dem Material, was er da gesammelt hat, zu verfolgen, wie ein Organismus sich auseinander entwickelt hat. Er leitet den Entwicklungsgedanken aus den Organismen ab, die er da studiert hat, gefunden hat. Und begründet dann seine berühmte Theorie 1859: &amp;quot;The Origin of Species by Means of Natural Selection&amp;quot;, wie er das genannt hat, also die Entstehung der Arten aufgrund natürlicher Zuchtwahl. Das ist sein zentrales Werk und das begründet den Darwinismus. Der Darwinismus besagt nichts anderes, als dass sich die ganze Entwicklung von primitiven, sehr primitiven Organismen herleitet, stufenweise voneinander ableitbar, wenn man es genauer anatomisch verfolgt, bis herauf zum Menschen. Der Mensch ist das höchste Tier in der Tierreihe. Nur dass ihm leider bis zum Ende seines Lebens der endgültige Beweis gefehlt hat, nämlich der &#039;&#039;Missing Link&#039;&#039; zwischen Tier und Mensch. Dieser Missing Link, das hat ihn sozusagen die Zeit seines Lebens irritiert, dass er diesen letzten Übergang von den Primaten, also von den affenähnlichen bis herauf zum Menschen, doch nicht gefunden hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=4441s Reaktionen auf den Darwinismus 01:14:01] ======&lt;br /&gt;
Diese darwinische Theorie hat sich unendlich verfeinert. Im 19. Jahrhundert waren Kämpfe in wissenschaftlichen Kreisen zwischen den Darwinisten und denjenigen, die mit aller Macht gegen diese Theorie opponiert haben. Diese Kämpfe sind nie ausgefochten worden, also sind nie gelöst worden, aber man ist darüber hinweggegangen. Heute gilt es als selbstverständlich, ähnlich wie das Aktualitätsprinzip von Lyell, wie selbstverständlich, dass das die Grundlage des Werdens der ganzen Schöpfung ist. Da gibt es nur ein paar Verrückte, heute in der Welt sind es die Kreationisten in Amerika, die sich streng an die Bibel halten und die Bibel interpretieren rein materialistisch und sagen, na ja, die Welt ist etwa 3500 v. Chr. entstanden. Die sogenannten Kreationisten halten sich ganz streng an die Bibel und interpretieren sie ebenso materialistisch wie der Francesco Redi den Aristoteles interpretiert hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann gibt es natürlich jetzt Erdogan in der Türkei, der verbietet jetzt auch die Entwicklungslehre des Westens. Es darf nicht mehr in den Schulen gelehrt werden. Das widerspricht einfach dem Islam. Und das Interessante ist, wenn Sie das mal beobachten, der Islam kennt den Entwicklungsgedanken nicht. Das ist die Tragik des Islam. Das ist eine unendliche Tragik, dass seit 622, dem Marsch von Mekka nach Medina, seit der Zeit hat sich gar nichts verändert, sondern sie berufen sich immer auf diesen absoluten Ursprung und das ist es, verewigt. Da ist nichts mehr zu verwandeln. Wer sich erdreistet, dagegen anderer Meinung zu sein, der ist eigentlich von vornherein vom Teufel. Der muss bekämpft werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun ist Darwin also der Begründer des Entwicklungsgedankens vom naturwissenschaftlichen Standpunkt, indem er streng die Erscheinungsformen der Organismen durch alle Evolutionszeiten der Erde verfolgt und mit einer gewissen Schlüssigkeit ableitet, wie ein Organismus sich aus dem anderen heraus entwickelt hat. Und man muss sehr aufpassen, dass man nicht diesem Gedanken glatt verfällt. Wenn man sich wirklich damit beschäftigt, würde man wirklich sagen, da ist doch ein hohes Maß an Schlüssigkeit in der ganzen Sache drin, wenn es auch dem &#039;&#039;Missing Link&#039;&#039; nicht gelungen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich sage Ihnen, Rudolf Steiner, der hatte in seinen jungen Jahren vor der Jahrhundertwende, mit seinem literarischen Frühwerk, findet sich ein Satz, dass man als moderner Mensch sämtliche Bilder von den Wänden hängen sollte, diese alten Schinken mit Vorfahrenbildern. Sollen wir alle abhängen und sollen zwei Bildnisse anhängen an die Wand, nämlich das von Darwin und von Lyell. Der hat sich derartig beschäftigt mit dem Lyell und auch mit dem Darwin und dann später mit dem Haeckel, dass er selber diese Menschen geworden ist. Der hat sich so hineinversetzt in deren Gedankengänge, um zu prüfen, wo sind da eigentlich die Grenzen, die sie erreicht haben. Also er hat die nicht einfach abgelehnt, weil sein eigener Ansatzpunkt war ja ein ganz anderer, auch schon in seinen jungen Jahren. Sondern er hat davon ganz abgesehen und hat sich hineingedacht in diese Geister und die Konsequenzen, die sich daraus ergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=4717s Ernst Haeckel 01:18:37] =====&lt;br /&gt;
Nun folgte ja dem Charles Darwin, also ich sage nochmal, der Darwinismus hat seine ganz großen Bedeutungen, aber in dem Augenblick, wo ich ihn auf das soziale Leben übertrage, da merke ich, wie katastrophal er ist. Solche Leute wie der Marx oder der Engels oder Lassalle oder wie sie alle hießen im 19. Jahrhundert, die großen Sozialtheoretiker, die haben sich alle auf Darwin berufen. Oder Lenin, ganz und gar. Stalin, ganz und gar. Die Ideologie war so stark, dass es gar keine Rolle spielt, wie viele Menschen hops gehen, über die Klinge springen müssen, nur damit diese Theorie stimmt. Also das ist nach wie vor ein großes Fragezeichen. Dann gab es einen Nächsten, das war der, ganz bekannt, aber das ist manchmal, ich weiß nicht, hat man einen Blackout. Das ist, ich sage es doch schon, ihr wisst es alle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Was hat er denn so gemacht? -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der hat den Darwin fortgesetzt und hat sozusagen noch wirklich in Deutschland den Darwinismus nochmal erweitert und vertieft und verbreitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, der hat alles gemacht. Der war ein großer Embryologe. Also geboren ist er jedenfalls 1834 und gestorben 1919. Das ist, ich sage es doch wirklich, das gibt es gar nicht, Ernst Haeckel, Ernst Haeckel ist das! Ernst Haeckel. Und dieser Haeckel, der hat noch gelebt zu Rudolf Steiners Zeiten (Rudolf Steiner hat ihn hoch geschätzt). Der war der extremste Materialist, den man sich vorstellen kann. Und zwar deswegen, weil er den Materialismus zu seiner Weltanschauung gemacht hat. Ganz bewusst. Er war Monist. Der Monismus heißt, ich stehe zu dem, was ich denke. Wenn ich materialistisch denke, dann stehe ich auch dazu. Mit meinem vollen Menschsein verstehe ich mich in diesem Sinne, wie ich denke. Das hat Rudolf Steiner an Haeckel anerkannt, die Konsequenz, die er aus seiner eigenen Erkenntnis gezogen hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=4931s Das biogenetische Grundgesetz 01:22:11] ======&lt;br /&gt;
Und trotzdem, Haeckel war ein ganz großer Embryologe und hat formuliert, schon in den 70er Jahren des 19. Jahrhunderts, das sogenannte [[w:Biogenetische_Grundregel|biogenetische Grundgesetz]]. Und das ist genial. Biogenetisches Grundgesetz. Das heißt, die Individualentwicklung ist die Wiederholung der Stammesentwicklung. Kann man das verstehen? Die Individualentwicklung ist die Wiederholung der Stammesentwicklung. Das heißt so viel wie, als individuelles Wesen, das sich jetzt, hier und jetzt ausgestaltet auf Erden, muss in dieser Ausgestaltung die gesamte Evolution noch einmal wiederholen. Und das hat er geprüft und untersucht, haarklein in der Embryologie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die haeckelische Embryologie ist klassisch. Der hat wirklich die ganzen Entwicklungsstufen von der ersten Zellvermehrung durch alle Stufen hindurchverfolgt und gesagt, das ist ja nichts anderes als die Wiederholung der gesamten Stammesentwicklung der Menschheit beziehungsweise der ganzen Naturreiche. Also jeder Organismus wiederholt die ganze Stammesentwicklung in seiner Embryologie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist natürlich der Gipfel des Entwicklungsgedankens. Er hat den Darwin einfach weitergeführt, dass er gesagt hat, kein Organismus ist primär schon einfach da, sondern er muss erstmal in seiner Embryonalentwicklung alle Stufen der Evolution noch einmal durchlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=5054s Haeckel als Künstler 01:24:14] ======&lt;br /&gt;
Und der Haeckel war auch ein großer Künstler, der hat nämlich gemalt, gezeichnet, gemalt die ganze niedere Tierwelt, da gibt es also ganze Kartonblätter, mit einer solchen Präzision --das sind keine Fotografien-- von Protozoen, also nicht gerade die Nummuliten, sondern alle möglichen, es gibt ja einen unglaublichen Variationsreichtum dieser Protozoen. Entweder kalkschalig und mit Fortsätzen, so künstlerisch, also die Natur hat da sozusagen mit einer Fantasie gearbeitet im Zusammenhang mit der Entwicklung der Protozoen. Oder dann die Diatomeen, die haben eine Kieselschale, die hat er gemalt. Das ist absolut beispielhaft in der ganzen Entwicklung der Naturwissenschaft, dass einer mal quasi die niederen Naturreiche porträtiert hat. Das ist Ernst Haeckel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=5122s Rudolf Steiners Würdigung von Haeckels Leistungen 01:25:22] ======&lt;br /&gt;
Und [[A:Rudolf Steiner|Rudolf Steiner]] hat in Berlin, wo der Ernst Haeckel nun die Koryphäe schlechthin war, also da als Naturwissenschaftler, und wo dann Jubiläen waren und Geburtstage gefeiert wurden von Ernst Haeckel, hat er mehrere Vorträge gehalten bei diesen Versammlungen, indem er den Ernst Haeckel in höchste Höhen gehoben hat in Bezug auf seine wissenschaftlichen Leistungen. Und er hat ja mal geschrieben, die Zeit ist schon wieder um, hat er mal die Bemerkung gemacht, dass er die Geheimwissenschaft schreiben konnte, 1909-10, schreiben konnte, weil durch das Studium der Welträtsel von Ernst Haeckel, des großen materialistischen Humanisten, durch das Studium, der hat sich so hineingedacht in dieses Werk von Haeckel, dass er dazu die Möglichkeit gefunden hat, überhaupt aus der Geisteswissenschaft heraus die Geheimwissenschaft zu schreiben. Und dasselbe gilt, das muss ich ganz zuletzt noch kurz sagen, dasselbe gilt für die Anthroposophie insgesamt. Wo er die Bemerkung machte, ich konnte überhaupt erst die Anthroposophie als Geisteswissenschaft entwickeln, durch drei Menschen des 19. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;Folge  [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|1]] - [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|2]] - [[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|3]] - [[Geologie - 4. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|4]] - [[Geologie - 5. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|5]] - [[Geologie - 6. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|6]] - [[Geologie - 7. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|7]] - [[Geologie - 8. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|8]] - [[Geologie - 9. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|9]] - [[Geologie - 10. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|10]] - [[Geologie - 11. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|11]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
==Glossar==&lt;br /&gt;
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[[Boden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „… aus diesem &#039;&#039;&#039;Boden&#039;&#039;&#039; heraus wächst, die gesamte Pflanzennatur, die wächst nur deshalb, weil dann noch unter dem Boden Erdentiefen sind und über dem Boden der ganze [[Kosmos]] sich ausweitet … der Boden ist nur, sozusagen, die sinnfällige Haut der Erde.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Einleitung - Verbindung von Geologie und biologisch-dynamischer Landwirtschaft 00:01:49|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:01:49]]&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
* „Erde, Wasser, Luft, Wärme. Das sind die [[Vier Elemente|vier klassischen Elemente]] aus der griechischen Philosophie des &#039;&#039;&#039;Empedokles&#039;&#039;&#039; … Für ihn waren diese Elemente geistdurchdrungen, also nicht sinnlich wahrnehmbar. Das waren … wirkende [[Idee|Ideen]] … wo sozusagen aus dem Geistigen sich etwas im Physischen konfiguriert, und durch die Durchdringung dieses Geistigen, das formt im Wesentlichen eine [[Landschaft]].&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Landschaft und die vier Elemente des Empedokles 00:09:50|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:09:50]]&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
* „… die Erde selber und die [[Landschaft]] wird geprägt von &#039;&#039;Erde&#039;&#039; und &#039;&#039;Wasser&#039;&#039;. Und dieses Feld nun, dessen hat sich die &#039;&#039;&#039;Geologie&#039;&#039;&#039; als Wissenschaft angenommen.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Landschaft und die vier Elemente des Empedokles 00:09:50|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:09:50]]&lt;br /&gt;
* „Was bildet die [[Gestein|Gesteine]]? Wie lagern sie? Wie ist überhaupt die ganze Erdkruste durchformt von der Gesteinswelt? Das ist sozusagen das Schwerpunktgebiet der &#039;&#039;&#039;Geologie&#039;&#039;&#039;…&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Geologie und Geomorphologie: Landschaftsgestalt, -Geschichte und -Entwicklung 00:12:24|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:12:24]] &lt;br /&gt;
* „Die [[Geomorphologie]] ist mit der &#039;&#039;&#039;Geologie&#039;&#039;&#039; engstens verbunden, die schildert nämlich die [[Landschaftsgestalt]].&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Geologie und Geomorphologie: Landschaftsgestalt, -Geschichte und -Entwicklung 00:12:24|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:12:24]]&lt;br /&gt;
* „… &#039;&#039;&#039;Hydrogeologie&#039;&#039;&#039;. Das betrifft das ganze Gebiet der Gewässer, also Quellen, Quellhorizonte, Rinnsale, die sich zu Bächen vereinigen, Bäche, die sich zu Flüssen vereinigen und schließlich in Seen münden und aus den Seen dann als Ströme ins Meer strömen.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Rolle der Hydrogeologie und das unsichtbare Wasser in der Erdkruste 00:16:18|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:16:18]]&lt;br /&gt;
[[Geomorphologie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Die &#039;&#039;&#039;Geomorphologie&#039;&#039;&#039; ist mit der [[Geologie]] engstens verbunden, die schildert nämlich die [[Landschaftsgestalt]].&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Geologie und Geomorphologie: Landschaftsgestalt, -Geschichte und -Entwicklung 00:12:24|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:12:24]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Gestein]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Was bildet die &#039;&#039;&#039;Gesteine&#039;&#039;&#039;? Wie lagern sie? Wie ist überhaupt die ganze Erdkruste durchformt von der Gesteinswelt? Das ist sozusagen das Schwerpunktgebiet der [[Geologie]]…&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Geologie und Geomorphologie: Landschaftsgestalt, -Geschichte und -Entwicklung 00:12:24|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:12:24]]&lt;br /&gt;
* „Keinen &#039;&#039;&#039;Stein&#039;&#039;&#039; gibt es, der nicht ein bisschen [[Wasser]] enthielte. Der nicht irgendwie mit dem Wässrigen in Beziehung stünde.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Rolle der Hydrogeologie und das unsichtbare Wasser in der Erdkruste 00:16:18|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:16:18]]&lt;br /&gt;
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[[Landschaft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „… wenn man dann einfach ein paar Schritte weiter geht, dann kommt man in den &#039;&#039;Taunus&#039;&#039;. Ein vollständig anderer Landschaftscharakter… Die [jede] &#039;&#039;&#039;Landschaften&#039;&#039;&#039; haben einen eigenen Charakter.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Einleitung - Verbindung von Geologie und biologisch-dynamischer Landwirtschaft 00:01:49|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:01:49]]&lt;br /&gt;
* „… fuhr dann da durch die südenglische &#039;&#039;&#039;Landschaft&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;Sussex&#039;&#039; und guckte mir diese Landschaft an. So etwas habe ich noch nie gesehen in meinem Leben … Da habe ich mich umgeguckt, welche [[Stimmung|Stimmungen]] in einer solchen Landschaft gewaltet haben.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Landschaft und Volksseele 00:06:23|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:06:23]]&lt;br /&gt;
* „Und dann kam ich nach Holland. Da habe ich die dortigen &#039;&#039;&#039;Landschaften&#039;&#039;&#039; kennengelernt: völlig flach, weicher. Und da habe ich gesagt, das ist doch typisch holländisch. … dann kam ich nach Schweden … da habe ich mal die Selma Lagerlöf gelesen und habe mir gesagt: … genau diese Poesie findet man in dieser Landschaft. Und so war das für mich dann auch eine Art Studienobjekt geworden, mehr und mehr einfach einen Blick für Landschaften zu entwickeln.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Landschaft und Volksseele 00:06:23|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:06:23]]&lt;br /&gt;
* „&#039;&#039;&#039;Landschaften&#039;&#039;&#039; haben einen [[Charakter]]. Das ist die Frage, woher kommt eigentlich dieser Charakter?&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Landschaft und Volksseele 00:06:23|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:06:23]]&lt;br /&gt;
* „Erde, Wasser, Luft, Wärme. Das sind die [[Vier Elemente|vier klassischen Elemente]] aus der griechischen Philosophie des [[Empedokles]] … Für ihn waren diese Elemente geistdurchdrungen, also nicht sinnlich wahrnehmbar. Das waren … wirkende [[Idee|Ideen]] … wo sozusagen aus dem Geistigen sich etwas im Physischen konfiguriert, und durch die Durchdringung dieses Geistigen, das formt im Wesentlichen eine &#039;&#039;&#039;Landschaft&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Landschaft und die vier Elemente des Empedokles 00:09:50|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:09:50]]&lt;br /&gt;
* „… die Erde selber und die &#039;&#039;&#039;Landschaft&#039;&#039;&#039; wird geprägt von &#039;&#039;Erde&#039;&#039; und &#039;&#039;Wasser&#039;&#039;. Und dieses Feld nun, dessen hat sich die [[Geologie]] als Wissenschaft angenommen.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Landschaft und die vier Elemente des Empedokles 00:09:50|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:09:50]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Die [[Geomorphologie]] ist mit der [[Geologie]] engstens verbunden, die schildert nämlich die [[Landschaft|Landschaftsgestalt]].&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Geologie und Geomorphologie: Landschaftsgestalt, -Geschichte und -Entwicklung 00:12:24|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:12:24]]&lt;br /&gt;
* „… die &#039;&#039;&#039;Landschaftsgeschichte&#039;&#039;&#039;. Das erweckt Fragen, wie hat sich jetzt diese Gestalt an diesem Ort über die Zeiten hinweg so gebildet und nicht anders.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Geologie und Geomorphologie: Landschaftsgestalt, -Geschichte und -Entwicklung 00:12:24|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:12:24]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Landschaftsgeschichte (siehe [[Landschaft]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Landschaftsgestalt (siehe [[Landschaft]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Landschaftsstimmung (siehe [[Landschaft]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Landschaftscharakter (siehe [[Landschaft]])&lt;br /&gt;
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Stein (siehe [[Gestein]])&lt;br /&gt;
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[[Vier Elemente]] [nach [[Empedokles]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Erde, Wasser, Luft, Wärme. Das sind die &#039;&#039;&#039;vier&#039;&#039;&#039; klassischen &#039;&#039;&#039;Elemente&#039;&#039;&#039; aus der griechischen Philosophie des [[Empedokles]] … Für ihn waren diese Elemente geistdurchdrungen, also nicht sinnlich wahrnehmbar. Das waren … wirkende [[Idee|Ideen]] … wo sozusagen aus dem Geistigen sich etwas im Physischen konfiguriert, und durch die Durchdringung dieses Geistigen, das formt im Wesentlichen eine [[Landschaft]].&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Landschaft und die vier Elemente des Empedokles 00:09:50|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:09:50]]&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Wasser]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Keinen [[Gestein|Stein]] gibt es, der nicht ein bisschen &#039;&#039;&#039;Wasser&#039;&#039;&#039; enthielte. Der nicht irgendwie mit dem Wässrigen in Beziehung stünde.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Rolle der Hydrogeologie und das unsichtbare Wasser in der Erdkruste 00:16:18|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:16:18]]&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{Artikel unten}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausbildungsbetrieb]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Vortragszyklus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dambe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://biodyn.wiki/index.php?title=Geologie_-_1._Folge_mit_Manfred_Klett_und_Gunter_Gebhard,_2017&amp;diff=11613</id>
		<title>Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://biodyn.wiki/index.php?title=Geologie_-_1._Folge_mit_Manfred_Klett_und_Gunter_Gebhard,_2017&amp;diff=11613"/>
		<updated>2026-01-20T10:11:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dambe: Glossarbearbeitung 00:17:00&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Geologie - 1. Folge Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8|thumb|[https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8 hier klicken um zum Video zu gelangen]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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|}__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription von Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=109s Einleitung - Verbindung von Geologie und biologisch-dynamischer Landwirtschaft 00:01:49] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So. Also. Ihr seid ja jetzt so überladen mit allem Möglichen, dass ich eigentlich gar nichts mehr sagen brauche, oder? Vollgestopft mit Eindrücken, mit Wissen, überquellend. Da soll noch was rein. Gibt es da noch Platz?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir wollen uns ja mit dem Thema beschäftigen, dass nun, wie es so scheinen mag, ganz abwegig ist zu dem, was eigentlich unser Interessengebiet ist, die Landwirtschaft, das [[Biologisch-dynamische Landwirtschaft|biologisch-dynamische]]. Und da ist es eben doch sehr, sehr miteinander verbunden. Denn wenn man darauf hinschaut, auf den landwirtschaftlichen Betrieb, dann ist der ja, bedeckt der ja einen kleinen Teil der Erdoberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Dottenfelderhof]], eben diese Fläche hier, die ihr ja kennengelernt habt. Und überhaupt jeder landwirtschaftliche Betrieb ist Teil der Erdoberfläche. Und wir betrachten sonst immer nur die Erdoberfläche, das, was gerade eben sinnlich in Erscheinung tritt, den Boden, den wir pflügen, den wir ecken, den wir striegeln. Aber was dann aus diesem Boden heraus wächst, die gesamte Pflanzennatur, die wächst nur deshalb, weil dann noch unter dem Boden Erdentiefen sind und über dem Boden der ganze Kosmos sich ausweitet. Also das muss man immer ins Auge fassen, dass wir es da mit Kräften zu tun haben, die aus dem Umkreis wirken und solchen, die aus den Erdentiefen wirken, und der Boden ist nur, sozusagen, die sinnfällige Haut der Erde. Und nun ist jeder landwirtschaftliche Betrieb ein Glied der umgebenden Landschaft. Die umgebende Landschaft zeigt dieselben Phänomene plus minus, die man hier auch auf dem Hof findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so spricht man ja heute von Landschaften und die haben in aller Regel auch einen Namen, interessanterweise: das kommt aus der Vergangenheit, dass man hier von der &#039;&#039;Wetterau&#039;&#039; spricht. Und wer die &#039;&#039;Wetterau&#039;&#039; mal so ein bisschen kennengelernt hat, das ist so eine richtig typische Ackerbaulandschaft, dann muss man sagen, ja, die hat tatsächlich einen ganz eigenen Charakter. Das ist eine Ur-alte Kulturlandschaft, die schon seit dem dritten vorchristlichen Jahrtausend kultiviert war, von den Bannkeramikern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn man dann einfach ein paar Schritte weiter geht, dann kommt man in den &#039;&#039;Taunus&#039;&#039;. Ein vollständig anderer Landschaftscharakter, Landschaftstypus. Taunusgebirge, und dann der Hintertaunus, wird wieder ganz anders. Und wenn man hier in den &#039;&#039;Vogelsberg&#039;&#039; kommt, hier östlich von uns gelegen, ein vollkommen eigener Landschaftstypus und entsprechend auch die landwirtschaftlichen Betriebe, die man dort findet. Und so ist es, wenn man hinter den Vogelsberg rauskommt, da kommt man in die &#039;&#039;Rhön&#039;&#039;, wiederum ein völlig eigener Landschaftstypus. Und so könnte man jetzt den &#039;&#039;Odenwald&#039;&#039; nennen oder den Südschwarzwald, den Nordschwarzwald, Südvogesen, Nordwogesen, den Pfälzerwald, die Bodenseelandschaft. Oder man könnte in Norddeutschland jetzt die verschiedensten Landschaften nehmen, zum Beispiel Schleswig-Holstein an der Ostküste. Mit den Knicks, ein ganz eigener Landschaftstypus gegenüber West-Holstein, den Sondergebieten und dann wieder den Marschgebieten und so weiter. Die Landschaften haben einen eigenen Charakter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=383s Landschaft und Volksseele 00:06:23] ====&lt;br /&gt;
Und dieser Charakter, das wurde mir zum ersten Mal in meinem Leben deutlich, als ich 17-jährig als Austauschschüler nach England kam. Das war unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg, 1949-50, und da musste ich täglich so zwölf Kilometer mit dem Rad in die Schule fahren und fuhr dann da durch die südenglische Landschaft &#039;&#039;Sussex&#039;&#039; und guckte mir diese Landschaft an. So etwas habe ich noch nie gesehen in meinem Leben, als ich in Süddeutschland aufgewachsen bin. Diese unglaublich ausladenden Baumkronen, diese Buchen, diese dicken Stämme, diese Hecken an den Straßen dahinter, die deutlich gegliederten Landschaften, aber alles spielerisch, keineswegs systematisch. In England gibt es ja keine Systematik in dem Sinne. Das hat mich derart erstaunt. Da habe ich mich umgeguckt, welche Stimmungen in einer solchen Landschaft gewaltet haben. Und da kam es mir vor, wie wenn plötzlich hinter jedem Busch oder jedem Baum irgendeine Gestalt aus den Dramen von Shakespeare hervorkäme, &#039;&#039;Fallstaff&#039;&#039; oder so einer, da hatte man wirklich einen guten Eindruck gehabt. Die ganze englische Volksseele lebt in einer solchen Landschaft, die hat sich irgendwo einen Prägestempel geschaffen. Und ich schaute dann in die englische Poesie und schaute dann auf die Landschaft draußen und sagte, ja, das ist doch eigentlich identisch. Das war damals ein Gefühl, was ich hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kam ich nach Holland. Da habe ich die dortigen Landschaften kennengelernt: völlig flach, weicher. Und da habe ich gesagt, das ist doch typisch holländisch. Also so wie die Holländer sind, so sind auch ihre Landschaften. Und dann kam ich nach Schweden. Und dann wiederum schaute ich in diese schwedischen Landschaften, schaute wie durchlichtet dort die Wälder sind. Wie durchlichtet überhaupt die ganze Landschaft ist, wenn sie nicht gerade dunkel ist im Winter, da ist ja ewig dunkel. Und da habe ich mal die Selma Lagerlöf gelesen und habe mir gesagt: dieselbe Poesie, die aus den Schriften der Selma Lagerlöf einem entgegenkommt, genau diese Poesie findet man in dieser Landschaft. Und so war das für mich dann auch eine Art Studienobjekt geworden, mehr und mehr einfach einen Blick für Landschaften zu entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das empfehle ich sehr. Das ist heute ein Riesen Lapsus, ein Armutszeugnis unserer Zeit, weil wir durch unsere Verkehrsmittel heute derart durch die Landschaften rasen, dass wir gar nicht mehr merken, was die für einen besonderen Charakter haben. Und der ist in Europa einzigartig, wirklich vollkommen einzigartig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der sieht in anderen Ländern, in Südamerika oder in Nordamerika oder in Asien, wohin man kommt, in Afrika, sind die vollkommen anders strukturiert und ganz andere Stimmungen leben da. Also Landschaften haben einen Charakter. Das ist die Frage, woher kommt eigentlich dieser Charakter?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=590s Landschaft und die vier Elemente des Empedokles 00:09:50] ====&lt;br /&gt;
Wenn man zum Beispiel in die Toskana kommt nach Italien oder nach Umbrien kommt in Italien oder sonst wo, Piemont oder wohin auch immer, man merkt, da ist was und man kann es eigentlich nicht richtig greifen. Also die haben einen Charakter. Wenn man jetzt zunächst mal diesen Charakter nur so charakterisiert, dass er im Wesentlichen bestimmt ist, durch das Zusammenwirken der vier Elemente, also Erde, Wasser, Luft, Wärme. Das sind die vier klassischen Elemente aus der griechischen Philosophie des Empedokles. Empedokles hat im 5. Jahrhundert vor Christus gelebt, war Sizilianer eigentlich, also aus der griechischen Kolonie aufgewachsen, da in Südsizilien. Der hat diese Lehre von den vier Elementen am ausführlichsten eigentlich nicht nur dargestellt, philosophisch, sondern auch selber vorgelebt. Für ihn waren diese Elemente geistdurchdrungen, also nicht sinnlich wahrnehmbar. Das waren Ideen, aber eben wirkende Ideen, nicht so wie wir heute denken, das ist eine Idee, was ist denn das schon? Sondern wirksame Ideen, wo sozusagen aus dem Geistigen sich etwas im Physischen konfiguriert, und durch die Durchdringung dieses Geistigen, das formt im Wesentlichen eine Landschaft. Die Durchdringung dieser vier Elemente. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn man nun unter diesen vier Elementen mal diejenigen nimmt, die am allerdeutlichsten eine Landschaft prägen, die Erdennatur, dann ist es gerade das &#039;&#039;erdig-feste&#039;&#039; Element und das &#039;&#039;wässrige&#039;&#039; Element. Und nur über der Erde trifft man dann &#039;&#039;Luft&#039;&#039; und &#039;&#039;Wärme&#039;&#039; so im Wesentlichen an, aber die Erde selber und die Landschaft wird geprägt von &#039;&#039;Erde&#039;&#039; und &#039;&#039;Wasser&#039;&#039;. Und dieses Feld nun, dessen hat sich die Geologie als Wissenschaft angenommen. Gerade dem, was die Festen der Erde eigentlich begründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=744s Geologie und Geomorphologie: Landschaftsgestalt, -Geschichte und -Entwicklung 00:12:24] ====&lt;br /&gt;
Da hat sich zunächst einmal die Geologie als solche angenommen, dem erdig-festen, nämlich der Gesteinswelt. Was bildet die Gesteine? Wie lagern sie? Wie ist überhaupt die ganze Erdkruste durchformt von der Gesteinswelt? Das ist sozusagen das Schwerpunktgebiet der Geologie als solcher. Und dann gibt es hier so ein Buch, Geomorphologie. Die Geomorphologie ist mit der Geologie engstens verbunden, die schildert nämlich die Landschaftsgestalt. Wie ist eine Landschaft gestaltet von Festen, auch vom Wässrigen her, insbesondere vom Wässrigen? Und das ist eigentlich für uns auch das Interessanteste, denn eine Landschaft hat ja eine Gestalt. Der [[Dottenfelderhof]] hat eine bestimmte Gestalt: wir haben da unten das Unterland, das ist Schwemmland ursprünglich. Ich habe das immer als &amp;quot;Holland&amp;quot; bezeichnet. Und dann haben wir ganz da oben, haben wir die Höhen, eine Höhenlage, wo ziemlich bald da drunter auch Gesteine anstehen, das &#039;&#039;Rotliegende&#039;&#039;. Und dazwischen ist so eine Übergangszone, die habe ich immer als &amp;quot;Toskana&amp;quot; bezeichnet, wo die Bäume stehen, die Obstbäume und so. Also es sind drei Landschaftselemente, die sich hier in einer besonderen Weise vereinigen. Und die Ausdruck sind eben der Geomorphae, der Landschaftsgestalt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn man sich damit beschäftigt, also wenn man das nicht nur einfach konstatiert, da gewesen, da gewesen, so ungefähr, hingeguckt und dann war&#039;s es dann auch. Sondern, dass man sich wirklich Fragen daran stellt, wie kommt es, dass hier so eine Ansteigung ist, warum das Tal hier ansteigt. Warum prallt die Nidda in Bad Vilbel an einen Hang an, der ziemlich steil hoch geht? Und warum ist sie verflachend nach der anderen Seite? Wie kommt es, dass hier eine Anhöhe ist oder ein kleiner Berghügel, und hier eben eine Vertalung oder eine Verebnung der Landschaft? Was spricht sich da aus? Und wenn man dem nachgeht, dann trifft man auf die Landschaftsgeschichte. Das erweckt Fragen, wie hat sich jetzt diese Gestalt an diesem Ort über die Zeiten hinweg so gebildet und nicht anders. Da knüpfen sich Fragen, und dann stellt man Fragen nach der Landschaftsgeschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn man solche Fragen hat, dann ist es nicht weit, dass einem der Entwicklungsgedanke aus den Landschaften förmlich ins Gesicht springt. Dass man den Entwicklungsgedanken aus der Natur sozusagen nicht nur jetzt bei der Pflanze studieren kann, nicht nur, von mir aus beim Tier, in der Embryologie, sondern in der Landschaftsgestalt selber. Wenn man nur fragt, wie hat sich diese besondere Landschaftsgestalt unserer Umgebung hier entwickelt, daran knüpfen sich solche Fragen, die einen in den Entwicklungsgedanken mitten hineinführen. Da hat sich was entwickelt, auch die Landschaftsgestalt hat sich entwickelt. Die ist nicht immer so gewesen, sondern hat sich erst in dieser besonderen Weise herausgebildet. Das ist die Geomorphologie. Das ist ein zweites Gebiet der Geologie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=978s Die Rolle der Hydrogeologie und das unsichtbare Wasser in der Erdkruste 00:16:18] ====&lt;br /&gt;
Und ein drittes ist die Hydrogeologie. Das betrifft das ganze Gebiet der Gewässer, also Quellen, Quellhorizonte, Rinnsale, die sich zu Bächen vereinigen, Bäche, die sich zu Flüssen vereinigen und schließlich in Seen münden und aus den Seen dann als Ströme ins Meer strömen. Das ist das eine Feld, das sichtbare Feld. Dass da an der Erdoberfläche da diese Wässrigkeit in Verbindung mit den geologischen Verhältnissen in einem besonderen Verhältnis steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber dann gibt es eben eine Hydrogeologie, die man gar nicht sieht. Das ist das, was die Gründe sind, dass eine Quelle überhaupt in Erscheinung tritt, oder ein Wasserlauf überhaupt fließt. Wo kommt denn das Wasser her? Da wird man verwiesen auf die Grundwasserströme und verwiesen auf hydrogeologische Verhältnisse des Untergrundes, die ungeheuer kompliziert sein können, sehr unterschiedlich sein können. Und die bedingen eben, dass zunächst einmal das wässrige Element die äußerste Erdkruste insgesamt durchdringt. Das ist eins mit der Erdkruste. Keinen Stein gibt es, der nicht ein bisschen Wasser enthielte. Der nicht irgendwie mit dem Wässrigen in Beziehung stünde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=1079s Der Einfluss des Menschen auf die Landschaft 00:17:59] ====&lt;br /&gt;
So, und jetzt haben wir also drei Gebiete. Die Geologie, die Hydrogeologie und die Geomorphologie. Jetzt kommt noch ein Viertes hinzu, was landschaftsbildend ist. Das habe ich schon eingangs ein bisschen erwähnt, das ist die Hand des Menschen. Man hält es eigentlich gar nicht für möglich, wie doch seit Ur-ur-urzeiten der Mensch aus seiner Wesenheit heraus verwandelnd, verändernd auf die Erde gewirkt hat. Und heute tritt es übermächtig in Erscheinung darin, dass wir derart eingreifen, nicht nur in die Pflanzenwelt und die Tierwelt, sondern in die Erdenwelt, im höchsten Grade zerstörend. Es hat sich im 20. Jahrhundert vorbereitet, aber heute hat es Riesendimensionen angenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=1145s Vom Menschen ausgelöste Denudation und Erosion 00:19:05] =====&lt;br /&gt;
Es war insbesondere die sogenannte &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Denudation&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; und die sogenannte &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Erosion&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;. Denudation heißt, dass man &#039;&#039;&#039;am falschen Ort den Boden so bearbeitet hat&#039;&#039;&#039;, dass durch Staubstürme das ganze Erdreich abgetragen worden ist. Das haben die Amerikaner am besten gekonnt, bis zum heutigen Tag. Kentucky, ein Staat in Amerika, war einstmals der fruchtbarste Standort überhaupt in den Anfängen der Kolonisation. Und das Land des grünen Rohrs hat man das auch genannt. Und dann hat man alles abgeholzt, hat da einen tollen Ackerbau draufentwickelt, sehr kalkreiche Standorte auch, und binnen kürzester Frist, in den 70er-Jahren des 19. Jahrhunderts schon, Monokulturen angebaut, Weizen, Weizen, Weizen, der Mais war noch nicht so aktuell. Und da kamen die Staubstürme und haben den ganzen Oberboden abgetragen. Heute sind es zum Teil ganz arme Standorte geworden, nur durch Winderosion. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und mir ist es so begegnet, in Nord Dakota. Das ist ein Staat, also Süd Dakota, Nord Dakota, liegt oben an der kanadischen Grenze, geht über nach Saskatchewan. Das sind alles schwarze Erdböden, die hat man alle umgepflügt, das war ursprünglich Prairie. Und da kam ich zu einem Bauern, der hatte ein ganz schwarzes Gesicht und da waren nur so helle Streifen drin, das waren die Schweißperlen, die über das Gesicht gelaufen sind und die Tränen, die ihm kamen, wenn er gesehen hat, wie der Wind die ganze schwarze Erde wegweht. Also mit einer Geschwindigkeit geht das vor sich, das glaubt man nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnlich ist es mir in Brasilien gegangen. In Brasilien weniger die Winderosion als vielmehr die Wassererosion. Brasilien ist ein Land, sehr regenreich, nicht in allen Gegenden, aber doch ganz wesentlich, einen großen Teil des Amazonas. Also sehr starke Regen unter Umständen und sehr konzentriert im Jahreslauf. Es gibt die Trockenzeiten und die Regenzeiten. Und da hat man dann die Monokultur, sagen wir mal, Zuckerrohr oder sowas, und gerade der Zuckerrohr verhält sich sehr ähnlich wie der Mais, der das Wasser sammelt über die Blätter, und dann am Stängel runterlaufen lässt. Am Fuß der Pflanze und vom Fuß der Pflanze bildet sich ein kleines Rinnsal. Und das ist der Anfang einer Erosion. Und am Ende von vielleicht 200, 300 oder 1000 Hektar Zuckerrohr ist dann plötzlich ein Bachlauf geworden mit einer Erosionsrinne von zwei Meter Tiefe. Das geht so rasend schnell!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Mensch hat da in einem hohen Grade heute, durch seine modernen Technologien und eben Monokultur und alles das, so eingewirkt, dass man berechnet wie von Jahr zu Jahr die kultivierbare Fläche auf der Erde rasend abnimmt. Aber er macht etwas anderes. Und das ist ja gerade der Punkt, wo wir heute stehen, dass wir wirklich ein neues Verhältnis zur Erde entwickeln müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=1374s Die Mission der Menschheit: Verantwortung für die Erde 00:22:54] ====&lt;br /&gt;
Und dass der Mensch heute aufgerufen ist, dasjenige, was einstmals von Natur aus landschaftsbildend und landschaftsgestaltend war über unendliche Zeiträume hinweg, dass wir heute an die Stelle getreten sind. Wir bewegen heute ganze Landschaften. Wir bauen da so ganze Berge ab mit Steinbrüchen, oder wo Eisenerz gewonnen wird. Wir haben ganze Berge hier oder Braunkohleabbau ist eines der besten Beispiele. Da werden ja ganze Landschaften total bis zu Tiefen von 30, 40 Metern rumgewühlt und so weiter. Aber wir haben eben daran, gerade dass wir sozusagen den Todesprozess, der allgemein die Erde angeht, denn alles was sich formt und gestaltet und so weiter, ist auch schon erstorben, dass wir diesen Prozess nur noch impulsieren und weiter stimulieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und angesichts dessen können wir erwachen, dass wir eigentlich eine Mission haben. Und das hat Novalis, der Dichter Novalis, ich komme nachher nochmal kurz auf ihn zurück, hat es ausgesprochen in seinen Fragmenten, in dem er gesagt hat, &#039;&#039;die Menschheit ist auf einer Mission. Zur Bildung der Erde ist sie berufen&#039;&#039;. Ein wunderbarer Ausdruck: &#039;&#039;zur Bildung der Erde ist sie berufen&#039;&#039;. Also sie muss fortan, wo wir heute diese ungeheuren Fähigkeiten haben einzugreifen in die Erde, müssen wir in uns die Fähigkeit auch entwickeln, jetzt aus höheren Gesichtspunkten heraus, wirklich an der Bildung der Erde zu wirken in die Zukunft. Und Novalis war ein Zeitgenosse Goethes, die haben damals das kommen sehen, wie man in Zukunft mit der Erde umgeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so stehen wir wirklich vor der Frage, was ist eigentlich unsere Mission? Und wenn man diese Frage mal so stellt, dann kommt man sofort auf den bio-dynamischen Landbau. Man merkt, dass wir die Möglichkeit haben in der Landwirtschaft so einzuwirken auf die irdischen Verhältnisse durch unsere Tätigkeit, durch unsere Arbeit, durch unsere Ideen, die wir haben, dass wir sozusagen das, was vorher vorgebildet war, evolutiv über lange Zeiträume hinweg, dass wir das erkennen und aus der Erkenntnis jetzt weiterführen in die Zukunft. Der Mensch schaltet sich ein in diesen ganzen Werdeprozess, in den Entwicklungsgedanken, in die Zukunft, indem er das alles erkennt, was er heute kaputt macht. Also das ist zunächst mal eine Veranlassung. Wenn man dem Tod sich wirklich bewusst wird, dann kann man daran wachsen und kann daran neue Ideen entwickeln, wie es eigentlich sein müsste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es gibt keine Entwicklung ohne Tod. Leben und Tod, das sind die beiden Grundsäulen jeder Entwicklung. Stirb und Werde, das Stirb und Werde. Und so sind wir eigentlich aufgefordert angesichts dessen, was geworden ist, und das sagt uns die Geologie, das sagt uns die Geomorphologie und die Hydrogeologie, sagt uns das, was durch die langen Zeiträume der Vergangenheit geworden ist, wo der Mensch nur quasi den Boden gefunden hat für seine eigene Entwicklung hier auf Erden. Dass wir jetzt das alles erkennen, was die Welt vor uns ausbreitet und daraus Ideen in uns wachrufen, die uns in unserer täglichen Arbeit anleiten. Wir sind auf einer Mission, das kann man wirklich sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=1639s Ein Blick auf die Geschichte der Geologie 00:27:19] ===&lt;br /&gt;
Nun, das war jetzt nur eine kleine Einleitung und ich möchte den heutigen Vormittag noch darauf verwenden, jetzt einmal den Blick auf die Geschichte der Geologie zu lenken. Weil das eigentlich ein sehr interessantes Kapitel ist, wie überhaupt erst das Bewusstsein der Menschen aufmerksam geworden ist auf das, was die irdische Grundlage hier auf Erden ist. Das ist ganz, ganz jung! Die Geologie als Wissenschaft hat sich im Wesentlichen erst seit dem 19. Jahrhundert entwickelt. Und wenn wir jetzt zurückschauen nochmal in die Menschheitsvergangenheit, dann wundert man sich eigentlich immer, dass zum Beispiel die Griechen, die alten Griechen vorchristlicher Zeit oder die alten Ägypter, dass die nicht irgendwie schon eine Art Verständnis von Geologie gehabt hätten. Nichts, gar nichts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte mal ein Beispiel nennen aus der alten ägyptischen Kultur, dass aus dem Jahre 2750 die ersten Pyramiden gebaut worden sind. Die Cheops-, Schäfrin- und Mykrinos-Pyramide auf Gizeh bei Kairo, oben auf dem Nilrand. Vorher noch die Pyramide von Saqqara, die ist noch älter, das ist eine Stufenpyramide. Und wenn man da hinkommt und guckt sich da die Steine an, dann findet man, dass diese Steine ganz feine, runde, kreisartige Gebilde haben, fast auch wie Spiralen gebildet, eins am anderen. Und da müsste man doch aufmerksam werden, als Ägypter, wo die angefangen haben die Steine zu kloppen, was das für ein komischer Stein ist, wo diese lauter kleinen, runden Kreise sind. Und heute weiß man, dass es die sogenannten Nummuliten-Kalke sind. Nummuliten sind Protozoen. Protozoen sind Ur-Tierchen, sind Einzeller. Einzeller, also die Ur-Ur-Ur-Formen des lebendigen, des tierischen Lebens, wobei man nicht sagen kann, das wäre ein Tier gewesen, da könnte ich auch genausogut sagen, es wäre ein pflanzliches Gebilde gewesen. Ein &#039;&#039;Pflanzentier&#039;&#039;, könnte man sagen. So sind diese Kalke aufgebaut. Kein Mensch in dem alten Ägypten sah sich veranlasst, so hinzugucken, dass er gesagt hat, ja da ist ja ein Stein und da sind pflanzentierische Gebilde drin. Das lebte gar nicht als Frage. Da muss man sich mal hineinversetzen. Die haben eine unglaubliche Kunst geschafft, ein unglaubliches Wissen gehabt in Bezug auf den Kosmos. Aber was die Erde da produziert hat, das interessierte gar nicht. Die haben diese Blöcke von 1,20 m x 1,20 m, 3 Tonnen schwer, haben sie von riesiegen Steinbrüchen von der anderen Seite des Nils gebrochen und dann über den Nil rüber gebracht, auf die andere Seite da oben rauf geschafft und damit die Pyramiden gebaut. Aber keine Frage, wie es da angeknüpft hat. Und so nicht bei den Griechen. Und so nicht bei den Römern. Und so nicht das ganze Mittelalter durch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die haben ja die mittelalterlichen Kirchen alle aus Sedimentgesteinen gebaut, in aller Regel nicht aus Granit, aus Urgesteinen, sondern aus Sedimentgesteinen. Und da waren überall Versteinerungen drin. Aber das war keine Veranlassung, auch für den mittelalterlichen Menschen, der ja viel weiter bewusstseinsmäßig vorangeschritten war, daran eine Frage zu knüpfen. Und es musste eben erst eine Schwelle überschritten werden. Das ist die Neuzeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=1905s Der Beginn eines neuen Bewusstseins in der früheren Neuzeit 00:31:45] ====&lt;br /&gt;
Und sie glauben, ihr glaubt gar nicht, was das für eine Schwelle war und ist, bis zum heutigen Tag ist. Wo plötzlich ein vollkommen neues Bewusstsein die Menschen ergreift, nämlich hinzugucken, punktuell hinzuschauen auf die Welt. Was finde ich da vor? Welche Pflanze ist das? Welches Gestein ist das? Was ist das für ein Tier? Gab es vorher nicht. Natürlich hat man Namen für den Löwen gehabt und für den Elefanten und alles das. Klar, man hat es als gegeben hingenommen. Das gehörte zum gesamten Weltbild ungetrennt dazu. Aber jetzt tritt man plötzlich der Natur gegenüber und stellt Fragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=1955s Leonardo da Vinci als Pionier der Naturbeobachtung 00:32:35] =====&lt;br /&gt;
Und der erste, den ich hier nennen möchte, das ist Leonardo da Vinci. Ich möchte die einfach mal anschreiben. Das sind die großen. Leonardo da Vinci. 1452 bis 1519. Ich schreibe mal auch die Jahreszahlen hin, weil es einfach wichtig ist, dass man mal sieht, wie das durch die Jahrhunderte jetzt in einer ganz spezifischen Weise ist. Dieser Leonardo, der ja eigentlich ein Künstler war, ein Maler, aber zugleich ein unglaublicher Technologe, der ja die ersten großen technischen Erfindungen gemacht hat im [?], die Belagerung von Städten und so weiter. Dieser Leonardo, der stammte aus Vinci, daher der Name. Das ist ein bisschen nördlich von Florenz in den Bergen, und das sind auch relativ junge Ablagerungen, kalkschiefriger Art. Und da guckt er plötzlich auf den Boden und hebt die Steine auf und nimmt sie in die Hand und guckt sie an. Nicht, dass er sie kloppt wie vorher, die alle wunderschön gestaltet haben, sondern er guckt sie einfach an und sieht, da sind Abdrücke von Pflanzen. Da sind Abdrücke oder Versteinerungen von Tieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hat ihn interessiert. Das war für ihn plötzlich die Frage, was ist das eigentlich? Und er hatte schon einzelne derartige Petrifakte, wie man sie nennt, also Fossilien, die hat er schon angefangen zu unterscheiden.   Aber es knüpfte sich kein Entwicklungsgedanke daran. Es knüpfte sich kein Gedanke daran, dass dieses Gestein hier einstmals lebendig war und diese Pflanzen und Tiere hervorgebracht hat. Also der Entwicklungsgedanke war noch so jung, den gab es vorher gar nicht, den kannten die Ägypter nicht, die Griechen nicht. Er guckte jetzt diese Steine an und sieht, da sind also pflanzliche und tierische Wesen, irgendwo versteinert drin, aber der Gedanke, dass das ein Leben war unter ganz anderen Umständen in früheren Zeiten, der knüpfte sich noch nicht daran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=2130s Francesco Redi und die Entstehung des Lebens 00:35:30] =====&lt;br /&gt;
Und dann kommt eine weitere Gestalt, das ist der Francesco Redi. Der hat dann ein Jahrhundert später, also 15. bis 16. Jahrhundert, 1626 bis 1698 gelebt. Also Leonardo war 14. bis 15. Jahrhundert und jetzt im 16. Jahrhundert tauchte so ein Kerl auf in Italien, Arzt von Haus aus, und Schriftsteller. Damals, wenn man krank war, wurde man zur Ader gelassen. Und wie wurde man da zur Ader gelassen, wenn man Lungenentzündung hatte oder sowas? Dann hat man Leberegel genommen. Und die Leberegel, die fanden sich im Schlamm irgendwo, so im Wässrigen, schreckliche Dinger. Und die haben dann das Blut rausgesaugt aus dem Körper. Und dieser Arzt nun, der sagt, wo kommen die Leberegel eigentlich her? Und dann wühlt er da im Schlamm rum und sieht, dass es da Stablarven gab, Stabwürmer vom Leberegel. Und dann hat er gesagt, die kommen also aus diesen Larven, die verwandeln sich zu Leberegeln. Und dann hat er gesagt, wo kommen die Larven her? Und dann hat er Eier entdeckt, im Schlamm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war wie eine Offenbarung, eine menschheitliche Offenbarung. Weil nämlich bis dato galt strikt, der Lehrsatz von Aristoteles, alles Leben entsteht aus dem Schlamm. Und dann hat er gesagt, das stimmt doch gar nicht. Da ist eine Welt zusammengebrochen damals. Eine Weltanschauung, die über Jahrhunderte Gewalt hatte von Aristoteles her. Alles Lebendige entsteht aus dem Schlamm. Und jetzt stellt er fest, der Schlamm ist zwar da und drum herum, aber das Lebendige entsteht immer aus einem Keim, aus einem Ei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Sie müssen sich mal vorstellen, was das für eine Bewusstseinsveränderung war. Der hat natürlich den Aristoteles, wenn man das heute richtig verstehen will, total falsch verstanden. Jetzt ist eine Bewusstseinshaltung entstanden, dass die Menschen genau hingeguckt haben, wie das eine sich aus dem anderen entwickelt. Das hat man vorher gar nicht gemacht. Sondern hat sich immer auf Aristoteles berufen. Und man hat jetzt plötzlich Aristoteles in Frage gestellt, weil man den Schlamm anders gedeutet hat als Aristoteles. Der Schlamm ist nur die äußere Bedingung, dass sich hier etwas aus einem Ei über Larve bis zum fertigen Imago, also dem Leberegel, entwickelt. Und Aristoteles hat einen ganz anderen Begriff von Schlamm gehabt. Der hat so einen Begriff von Schlamm gehabt, wie man in der Geheimwissenschaft lesen kann, in der alten Mondentwicklung. Also ein Begriff von Schlamm, das heißt, dass alles aus dem Chaos entsteht, aus dem noch Ungeordneten sich Ordnung bildet. Das ist ein ganz anderer Begriff von Schlamm, das Chaotische, was dem anhaftet. Und die haben das jetzt sinnlich fixiert in dem, was sie als Schlamm bezeichnet haben, und daraus geht auch nichts Lebendiges hervor. Also dieser Francesco Redi, man nannte die Stablarven, die er da entdeckt hat, die Redien, auch heute noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=2402s Nikolaus Steno und die Grundlagen der Mineralogie 00:40:02] =====&lt;br /&gt;
Und dann gab es einen zweiten Arzt jener Zeit, den ich auch noch erwähnen will, der große Bedeutung hat für die ganzen Entwicklungsgedanken, für die Geologie. Das ist Nikolaus Steno. Aber der hieß eigentlich Niels Stensen, das war ein dänischer Arzt. Und der lebte von 1638 bis 1686. Das sind die Vertreter des 17. Jahrhunderts. Und was hat dieser Steno gemacht? Der hat auch als Arzt natürlich Forschung getrieben und hat dann Messungen der mineralischen Welt vorgenommen und hat dann Kristalle vermessen und hat festgestellt, dass bei einem solchen Kristall, also das ist ein Kalkspat hier, das ist ein typischer Rhomboeder. Man unterscheidet den Kubus, das ist ein Kubus, das ist ein Pyrit hier. Das ist ein Kubus und wenn ein Kubus gekippt ist, dann entsteht ein Rhomboeder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann hat er die Kristallflächen vermessen und hat festgestellt, dass dieser Winkel hier zwischen diesen beiden Kristallflächen, dass der bei gleicher mineralischer Zusammensetzung konstant ist. Die Winkelkonstanz der Kristalle gleicher Zusammensetzung, die geht auf Steno zurück. Das war der Begründer der Mineralogie. Also dazu muss man so ein Kristall in die Hand nehmen und muss dann gucken. Ich stehe hier und da ist der Kristall, da habe ich Fragen. Jetzt fange ich an zu messen. Ich messe die Winkel und stelle plötzlich fest, dieser Kristall, der hat dessen Winkel hier, alle Winkel sind konstant bei gleicher Zusammensetzung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder ein anderes Beispiel, das sind hier also Pyrite. Man kann ja nur staunen, wenn man sowas sieht. Ohne Staunen geht sowieso nichts. Hier sind diese Würfel. Da sieht man auch, die Winkelkonstanz beträgt hier 90 Grad.  Die Winkelkonstanz beim Würfel beträgt 90 Grad. Hier beim Kalkspat sind es entsprechend weniger. Ich weiß jetzt nicht auswendig, aber das sind über 45 Grad. Irgendwo was dazwischen. Und beim Feldspat, das ist auch ein Rhomboeder, wie wir noch sehen werden. Feldspäte, die haben ein bisschen einen anderen Winkel, aber konstant. Alle Feldspäte haben den gleichen Winkel, wie der Kalkspat hier ein anderer. Und so haben alle Kristalle ganz charakteristische, von der Zusammensetzung abhängige Winkel, Kristallwinkel. Die spielen in der Mineralogie eine ganz große Rolle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also auch wieder ein Mensch, der auf etwas aufmerksam geworden ist. Ein Arzt, meistens waren es Ärzte. Und wurden dann zum Begründer einer Wissenschaft der Mineralogie. Steno.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=2640s Das 18. Jahrhundert: Die Ära der Aufklärung und des Sammelns 00:44:00] ====&lt;br /&gt;
Und dann treten wir ein ins 18. Jahrhundert. Das 18. Jahrhundert ist charakterisiert dadurch, dass die Menschen fast besessen geworden sind, in Bezug auf das, was die Natur eigentlich an Geheimnissen birgt. Da ist jeder, der noch ein bisschen was auf sich gehalten hat, also alle Dorfschullehrer und Pfarrer, und in den Dörfern sind rausgerannt, auf die Äcker und in den Wald und überall, haben Pflanzen genommen, haben Herbarien angelegt, haben die Tiere, Tierwelt studiert, die Schmetterlingsforscher, die Insektenforscher. Also Riesensammlungen unvorstellbarer Art, die vielfach heute in den Museen zu sehen sind. Man hat gesammelt, gesammelt, gesammelt, gesammelt. Das 18. Jahrhundert ist das Jahrhundert der &#039;&#039;Aufklärung&#039;&#039;. Die Menschheit hat sich aufgeklärt, nicht über sich selbst, sondern über was die Natur alles an Fülle von Erscheinungen birgt. Dann entstanden auch die großen Gesteinssammlungen dieser Zeit. Was wir auf den Äckern gefunden haben, in Steinbrüchen, die da überall natürlich waren. Man hat gesucht und gesucht. Man hat es einfach nur mal gesammelt und nebeneinander gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=2732s Karl von Linné und die Systematisierung der Natur 00:45:32] =====&lt;br /&gt;
Und da gibt es jetzt wieder eine Gestalt, das ist Karl von Linné. Linné. Und dieser Linné, genau in diesem Jahr 1707 ist er geboren. 1707 bis 1775 ungefähr hat er gelebt. Karl von Linné, habt ihr von dem schon mal was gehört? Also der große Pflanzensystematiker. Der hat nämlich jetzt all dieses, was man da an Fülle plötzlich gesammelt und dessen man bewusst geworden ist, das hat er jetzt systematisiert. Und zwar, eine Wissenschaft fängt immer dann an, wenn man was systematisiert. Und er hat es systematisiert nach den Blüten, nach dem Aufbau der Blüten. Die ganze Pflanzensystematik baut auf dem Bau der Blüten auf. Und das hat er gemacht. Er war Professor in Uppsala in Schweden. Und mit einer unglaublichen Lebensleistung hat er die gesamte Pflanzenwelt der Welt, weitgehend, soweit sie bekannt war, der damaligen Zeit, hat er systematisiert, und mit einem lateinischen Namen versehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so auch die Tierwelt. Goethe, wenn er auf Reisen war, der hatte in der Tasche, seiner Reisetasche, das Kompendium von Linné drinstecken. Da hat er Pflanzen studiert und so weiter. Dann hat er immer den Linné rausgezogen und hat mal gesagt, wie ist jetzt diese Pflanzenart systematisch einzuordnen. Also der prägt quasi das ganze 18. Jahrhundert, aber jetzt rein durch eine Systematik der Blütenunterschiede der Pflanzen. Und wie gesagt, in der Zeit wurden dann auch die großen Gesteinssammlungen angelegt, sodass die Geologie jetzt so langsam das Bewusstsein der Menschen ergriffen hat. Die Gesteinswelt, hat man festgestellt, die ist ja mindestens so vielfältig wie die Pflanzenwelt selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=2883s Gottlieb Werner und die empirische Geologie 00:48:03] =====&lt;br /&gt;
Und dann gab es nun, in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts, gab es nun einen neuen Aufbruch. Da taucht jetzt so eine Gestalt auf, wie Gottlieb Werner. Der steht heute noch nicht mal in den Lexika drin, dieser Mensch. Er ist der Begründer eigentlich der Geologie vom rein empirischen Standpunkt aus. 1749 bis 1815.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Gottlieb Werner, der war Professor in Freiberg im Harz, also an der dortigen Bergbauschule. Und ein unglaublicher Kenner der Gesteinswelt. Empirisch, das heißt, rein durch die Sinnesanschauungen hat er sozusagen die ganzen ungeheuren Fülle an verschiedenen Erzen, an verschiedenen Mineralien usw. studiert, und er war befreundet mit Goethe. Und Goethe war ja nun an allem interessiert, und so eben auch an der Geologie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=2975s Johann Wolfgang von Goethe 00:49:35] =====&lt;br /&gt;
Und man könnte sagen, den Geologen in Goethe muss man entdecken. Aber der hat sich Zeit seines Lebens mit Geologie befasst. Intensiv. Hat mit allen Zeitgenossen, die auf diesem Felde was zu sagen hatten, so insbesondere der Werner, hat er korrespondiert, hat sich mit denen auseinandergesetzt, mit den Theorien, mit allen. Und Goethe selbst hat eine Gesteinssammlung besessen von 18.000 Handstücken. 18.000 Handstücke. Handstücke nennt man ein typisches Exemplar einer bestimmten Gesteinsbildung. Also spezifische Handstücke, nicht irgendwo von einem und demselben, dasselbe nochmal, sondern Handstücke, ganz spezifische Fundstücke und zwar von der ganzen Welt. Er hat noch 1832 in seinem Todesjahr, Goethe, hat noch eine Bestellung aufgegeben für ein spezifisches Zinnerz aus Cornwall in England, was er für seine Sammlung dringend brauchte. Er hatte verschiedene Zinnerze von anderen Herkünften. Ihn interessierten vor allen Dingen auch die Herkünfte. Wo kommen diese Gesteine her? Wo findet sich gerade diese besondere Ausprägung? Die hat er ja alle studiert. Riesenschubladen hat er, das kann man aufziehen, und da finden sich wohlgeordnet diese Gesteine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, ich schreibe nur nochmal Goethe hin, Johann Wolfgang Goethe, der ist aus der Geologie gar nicht wegzudenken, 1749, wie Werner, bis 1832. So, und dieser Goethe, der war auch stark empirisch orientiert, also hat geguckt, wo findet sich was, wie hat sich hier der Fels ausgestaltet, wie dort, usw. Es ging ihm immer darum, um den Zusammenhang, in dem ein Gestein erscheint. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er hatte ja auch Riesenexkursionen gemacht, auch mit Gesteinskundigen, im Fichtelgebirge, im heutigen Tschechien, also von Karlsbad aus, in Italien, wo er hinkam hat er die Steine aufgelesen und angeguckt, wie der Leonardo, aber er hat sie schon intensiver, sozusagen in einen Entwicklungszusammenhang gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=3143s Neptunisten und Plutonisten 00:52:23] =====&lt;br /&gt;
Das 18. Jahrhundert war geprägt von zwei Theorien. Die Theorie der &#039;&#039;Neptunisten&#039;&#039;, der gehörte auch Gottlieb Werner an, der war eigentlich der Begründer, Mitbegründer, der Neptunisten, die haben gesagt, alles ist aus dem Wasser entstanden. Und haben sich auf Thales berufen, den griechischen Philosophen, ein Vorsokratiker aus dem sechsten vorchristlichen Jahrhundert, Thales. Alles ist aus dem Wasser entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dem gegenüber standen die &#039;&#039;Plutonisten&#039;&#039;, die haben gesagt, alles ist aus dem Feuer entstanden. Und die haben sich berufen auf Heraklit, den großen Geist, der in Ephesus lebte, ein feuriger Geist war das eben auch, und auf den haben die sich also berufen. Und das war eine richtige Streiterei, eine kräftige wissenschaftliche Auseinandersetzung, weil plötzlich in dieser Zeit, der Mitte des 18. Jahrhunderts, in allen Menschen so etwas regsam wurde wie der Entwicklungsgedanke. Sie fragten, wie ist das entstanden? Wo kommt es her? Aus dem Wasser? Aus dem Feuer? Die kommen doch nicht aus der Erde einfach nur so, da muss doch irgendwas vorausgegangen sein. Und der Francesco Redi hat gesagt, es ist aus dem Schlamm, wie der Aristoteles es selbst formuliert hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=3232s Deutscher Idealismus: Gottfried Ephraim Lessing 00:53:52] =====&lt;br /&gt;
Also man merkt, überall regte sich etwas, und Goethe war nun der Mittelpunkt, in gewissem Sinne, in Bezug auf das, was da aufbrach. Man könnte da viele andere Geister nennen, zum Beispiel Lessing. Also man muss sich einfach mal mit dem deutschen Idealismus befassen, um mal dahinter zu leuchten, was eigentlich menschheitsgeschichtlich da vor sich gegangen ist. Lessing, Gottfried Ephraim Lessing, der hat am Ende seines Lebens einen Aufsatz geschrieben, der heißt &amp;quot;Die Erziehung des Menschengeschlechts&amp;quot;. Den muss man einfach mal gelesen haben, das ist ein Stück Weltliteratur. Und da schildert er nun ganz zuletzt den Reinkarnationsgedanken. Dass der Mensch notwendigerweise, er leitet das ab, also naturwissenschaftlich gesehen, dass der Mensch gar nicht nur einmal auf der Erde sein kann, sondern dass er in wiederholten Malen auf Erden lebt. Der Begründer des Reinkarnationsgedankens in dieser Form ist Lessing.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=3305s Goethes wissenschaftliche Haltung zur Geologie 00:55:05] =====&lt;br /&gt;
Aber es gab noch andere, die in diese Richtung gedacht haben. Goethe ganz und gar. Nur das hat Goethe in seinen ganzen Schriften so verborgen. Aber nehmen Sie mal das Gedicht &amp;quot;Der Gesang der Geister über den Wassern&amp;quot; von Goethe. Da formuliert er den Reinkarnationsgedanken also wunderbar, einzigartig, einzigartig, &amp;quot;Der Gesang der Geister über den Wassern&amp;quot;. Also Goethe neigte jetzt in gewissem Sinne zum Neptunismus. Und Gottlieb Werner, der der Begründer des Neptunismus ist, aber er hatte dann doch wieder Vorbehalte. Und so, er war immer irgendwo abwägend, sind es mehr die Plutonisten, sind es mehr die Neptunisten. Und er ist dann selber sozusagen der große geologische Forscher geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da wollte ich Ihnen jetzt mal doch was vorlesen. Er schreibt nämlich da einmal an die Frau von Stein von Ilmenau. Er hat ja in Ilmenau das Bergwerk wieder neu in Gang gesetzt. Damals als Minister in Weimar. Goethe war ja Minister des Herzogs, und hatte die Aufgabe, jetzt diese Bergwerke wieder in Gang zu setzen, um die wirtschaftliche Lage des Herzogtums zu verbessern. Und wurde dann dadurch eigentlich immer intensiver interessiert an der Gesteinswelt. Und da schreibt er nun, das war auf einer Harzreise, ... Moment mal. Er schreibt von Ilmenau aus in den Briefen. Da möchte ich mal nur ein paar Zeilen vorlesen.&amp;lt;blockquote&amp;gt;Da sagt er, wir sind auf die Gipfel gestiegen. Also auf den Harz damals. Harz ist ein Granitkegel. Wir sind auf die hohen Gipfel gestiegen und in die Tiefen der Erde eingekrochen. Die Bergwerke. Da gab es eine große Höhle, die von Menschenhand entstanden ist, auch durch Abbau. Und in die Tiefen der Erde eingekrochen und mögten gar zu gern der großen, formenden Hand nächste Spuren entdecken. Der großen, formenden Hand nächste Spuren entdecken. Es kommt gewiss noch ein Mensch, der darüber klar sieht, wir wollen ihm vorarbeiten. Wir haben recht schöne, große Sachen entdeckt, die der Seele einen Schwung geben und sie in der Wahrheit ausweiten. &amp;lt;/blockquote&amp;gt;Das ist Goethe. Goethes Naturforscher der Art. Es ging ihm nie darum, so einfach Erkenntnisse intellektuell anzurufen. Wie steht ein Mensch seelisch, geistig zu dem, was er da wahrnimmt, was er da entdeckt. Wir sind auf die Höhen gestiegen und in die Tiefen der Erde eingekrochen. Das ist ein Urmotiv Goethes, dass er immer im Vergleich lebt. Wie stellt sich die Erde dar auf einer Anhöhe, wo man die Weiten schauen kann und wie verengt sie sich, wenn man da in einem Bergwerk unten drin ist. Da hat er nicht nur die Steinswelt angeschaut, sondern er hat es innerlich erlebt. Er kannte den ganzen Zusammenhang, sich vergegenwärtigt, seelisch, geistig. Und daraus haben sich überhaupt seine tieferen Einsichten herauskristallisiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diesen Satz kann ich auswendig, ich brauche eigentlich nicht das Buch, weil es einfach so etwas Wunderbares ist. Weil darin sich ausdrückt, wie in Goethe der Entwicklungsgedanke auflebte. Wo er sagt, &#039;&#039;gewiss wird jemand kommen, der da klar sieht, wir wollen ihm vorarbeiten&#039;&#039;. Das ist eine wissenschaftliche Haltung. Ihm ging es gar nicht darum, Riesendruck, Entdeckungen zu machen, Mordsnamen zu haben. Er wollte einfach der Entwicklung des menschlichen Geistes vorarbeiten. Dass da jemand auf dieser Grundlage zu einer noch tieferen Erkenntnis fortschreiten kann. Das war seine Grundhaltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=3632s Goethes Kritik an zeitgenössischen geologischen Theorien 01:00:32] =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Goethe hat sich dann in diese Auseinandersetzungen eingelassen mit den Neptunisten und den Plutonisten. Und kam dann irgendwann dazu, dass das alles ein bisschen Unsinn ist, die Art, wie die die Sache behandeln. Wie man das nur ursache-wirkungsmäßig behandelt, das ganze Thema der Geologie. Und da schreibt er mal, wahrscheinlich war das auch ein bisschen ärgerlich: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;Die Sache mag sein, wie sie will. So muss geschrieben stehen, dass ich diese vermaledeite Polterkammer der neuen Weltschöpfung verfluche.&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Diese Polterkammer, wo die Theologie angefangen hat, die Theorien zu entwickeln, wie das alles so entstanden ist. Ich diese vermaledeite Polterkammer der neuen Weltschöpfung verfluche. Und es wird gewiss, irgendein junger, geistreicher Mann -hier taucht nochmal das Thema auf- so aufstehen, oder ein Mann aufstehen, der sich diesem allgemein verrückten Konsens zu widersetzen den Mut hat. Da spricht der Goethe mal ganz eindeutig, nicht nur poetisch. Also das ist jetzt der Goethe. Der Goethe ist eigentlich der Mittelpunkt dieses ganzen 18. Jahrhunderts. Nicht nur, weil er ein großer Geologe war, wirklich, muss man wirklich sagen, unglaublich kenntnisreich, sondern er war auch Mineraloge, er war auch ein Anatom, er war eben auch ein unendlich künstlerischer Mensch. Und er war Dichter, er war alles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=3764s Eintritt ins 19. Jahrhundert: Der Entwicklungsgedanke als moderner Gedanke 01:02:44] ====&lt;br /&gt;
Nun schreiten wir weiter in das 19. Jahrhundert. Also hier steht ganz zentral in dieser Zeit der Goethe drin. Ich möchte Ihnen wirklich sagen, er ist im eigentlichen Sinne der Schöpfer des Entwicklungsgedankens. Das hat sich alles vorbereitet, durch die Jahrhunderte hindurch. Und jetzt plötzlich taucht er auf. Bei Lessing, bei Goethe, bei Schiller, bei Herder, bei Schelling und so weiter, bei Fichte, da taucht dieser Entwicklungsgedanke auf. Aber Goethe hat ihn gefasst als Idee. Nicht als Polterkammer da unten, nicht als das, was man jetzt sinnlich wahrnimmt, laut ein Stein liegt neben dem anderen. Und da an ursächliche Verhältnisse, Erklärungen zu suchen. Sondern zu fragen, wie ist dieser Stein entstanden? Wo kommt der her? Welche sind die Kräfte, die diesen Stein haben entstehen lassen? Also überall im Hintergrund diese Frage nach der Entwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich möchte von hier aus nur sagen: der modernste Gedanke, den wir heute haben, das ist der Entwicklungsgedanke. Es gibt keinen moderneren als diesen. Wenn man sich den zu eigen macht, dann kann einen nichts mehr umschmeißen. Weil man diesen Gedanken selber denken kann, aufgrund dessen, was man selber ist. Ich bin als Mensch in der Lage, den Entwicklungsgedanken zu erfassen an mir selbst, durch Selbsterkenntnis. Jeder Mensch kann sich selbst erkennen, er hat die Veranlagung dazu, und indem er das tut, merkt er, er ist ein &#039;&#039;sich Entwickelnder&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl im Leben, wie wir jetzt hier so stehen, muss ich nicht morgen derselbe sein wie heute. Ich muss sozusagen immer wieder neue Stufen meines Erkenntnisweges gehen, muss mich selber verwandeln lernen, Fehler erkennen und kompensieren. Und aber auch menschheitlich, durch den Reinkarnationsgedanken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=3922s Charles Lyell: Begründer der Geologie als Wissenschaft 01:05:22] =====&lt;br /&gt;
Jetzt kommen wir ins 19. Jahrhundert. Da tritt, geologisch gesprochen, jetzt eine besondere Gestalt auf, und das war ein Schotte. Ein richtiger Schotte. Charles Lyell. 1797 bis 1875. Und Charles Lyell, den kann man eigentlich im strengsten Sinne als den Begründer der Geologie als Wissenschaft nennen. Der war der große &#039;&#039;Stratigraph&#039;&#039;. Der hat die &#039;&#039;Stratigraphie&#039;&#039; entwickelt. Das heißt, er hat beobachtet in Südengland, also in North Devonshire, dann aber vor allen Dingen in Wales, hat er beobachtet, dass es Erdschichten gibt, die übereinander liegen. Das ist keinem früher groß aufgefallen. Natürlich, man hatte schon gewisse Vorkenntnisse, die hatte man, aber jetzt hat er die studiert. Und kam jetzt dazu zu sagen, die oberste Schicht ist die jüngste, bei normaler Lagerung noch, die oberste Schicht ist die jüngste, und je weiter man runtergeht, die Schichten sind jeweils die älteren. Und ganz unten ist die älteste. Also er hat jetzt den Entwicklungsgedanken eingefasst in die Zeit. Er hat gesagt, das ist jung, die oberste Schicht, und dann alle darunterliegenden sind älter. Also da sind Epochen über die Erde gegangen, Entwicklungsepochen, die diese Ablagerungen bewirkt haben. Und dadurch wurde er der Stratigraph. Und er hat praktisch dadurch der Geologie ihr wissenschaftliches Fundament gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=4066s Das Aktualitätsprinzip 01:07:46] ======&lt;br /&gt;
Und noch durch ein anderes. Und zwar hat er es dadurch zur Wissenschaft gemacht, dass er eine Art Prämisse aufgestellt hat, die man heute nicht mehr als Prämisse auffasst, sondern man handhabt sie einfach. Das ist ja auch eine Eigenart in der ganzen wissenschaftlichen Entwicklung, dass man von bestimmten Theorien oder Prämissen ausgeht. Und zuerst herrscht da noch ein Streit drüber, ob das so stimmt oder nicht stimmt, und irgendwann ist es eine Selbstverständlichkeit und dann denken wir überhaupt nicht mehr darüber nach. Und so hat er die Prämisse aufgestellt, das [[w:Aktualismus_(Geologie)|Aktualitätsprinzip]]. Aktualitätsprinzip, das ist so entscheidend. Damit hat er die Geologie zur Wissenschaft gemacht. Nur durch dieses Prinzip. Das heißt nämlich, dass die Gesetze, die heute in der Natur gelten, zu allen Zeiten der Entwicklung gegolten haben. Die Gesetze, physikalischen, chemischen, astronomischen Gesetze oder wie auch immer, alles, was nur heute studierbar ist, in Physik und Chemie, in klassischen Naturwissenschaften, diese Gesetze haben zu allen Zeiten gegolten. Das ist das Aktualitätsprinzip. Jetzt muss man sich mal ganz klar machen, was dieses eigentlich bedeutet, welche Konsequenzen das hat. Aber damit hat er quasi einen wissenschaftlichen Boden geschaffen, auf den man jetzt alles bezogen hat. Wenn es sich damals so entwickelt hat, hat es sich aus denselben Gesetzen wie heute entwickelt. Das ist einfach eine Prämisse. Man hat gar nicht gesagt, das könnte ja auch anders gewesen sein. Die Gesetze müssen sich ja auch irgendwie entwickelt haben. Nein, so wie heute, so schon zu allen Zeiten. Das Aktualitätsprinzip. Damit ist Lyell zum Begründer der Geologie als Wissenschaft geworden. Und die meisten Namensgebungen in Bezug auf die ganzen geologischen Schichtenfolgen, die stammen von ihm. Da kommen wir noch drauf zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=4207s Charles Darwin und der Entwicklungsgedanke 01:10:07] =====&lt;br /&gt;
Na ja, und dann taucht eine zweite Gestalt auf, da im 19. Jahrhundert. Und die heißt Charles Darwin. 1809 bis 1881. Charles Darwin. Auch ein Engländer, kein Schotte. Und der wollte ja Pfarrer werden. Und am Ende seines Lebens ist er auch fast wieder geworden. Und dieser Charles Darwin wurde dann Biologe und ist dann auf seine Weltreise nach Südamerika. Rund um Südamerika bis zu den Galapagos-Inseln. Und hat gesammelt, gesammelt, gesammelt. Alles auf sein Schiff gepackt, ist nach Hause gefahren und hat den Rest seines Lebens damit zugebracht, das zu ordnen und daraus sein System zu entwickeln. Und sein System bestand eben in der Begründung des Entwicklungsgedankens rein nach äußeren Merkmalen. Also worauf ich hinaus will ist, wie der Entwicklungsgedanke sich durch die Jahrhunderte seit der Neuzeit entwickelt. Im Bewusstsein sich einpflanzt der Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=4320s Darwins Evolutionstheorie 01:12:00] ======&lt;br /&gt;
Und so sucht Darwin nun mit all dem Material, was er da gesammelt hat, zu verfolgen, wie ein Organismus sich auseinander entwickelt hat. Er leitet den Entwicklungsgedanken aus den Organismen ab, die er da studiert hat, gefunden hat. Und begründet dann seine berühmte Theorie 1859: &amp;quot;The Origin of Species by Means of Natural Selection&amp;quot;, wie er das genannt hat, also die Entstehung der Arten aufgrund natürlicher Zuchtwahl. Das ist sein zentrales Werk und das begründet den Darwinismus. Der Darwinismus besagt nichts anderes, als dass sich die ganze Entwicklung von primitiven, sehr primitiven Organismen herleitet, stufenweise voneinander ableitbar, wenn man es genauer anatomisch verfolgt, bis herauf zum Menschen. Der Mensch ist das höchste Tier in der Tierreihe. Nur dass ihm leider bis zum Ende seines Lebens der endgültige Beweis gefehlt hat, nämlich der &#039;&#039;Missing Link&#039;&#039; zwischen Tier und Mensch. Dieser Missing Link, das hat ihn sozusagen die Zeit seines Lebens irritiert, dass er diesen letzten Übergang von den Primaten, also von den affenähnlichen bis herauf zum Menschen, doch nicht gefunden hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=4441s Reaktionen auf den Darwinismus 01:14:01] ======&lt;br /&gt;
Diese darwinische Theorie hat sich unendlich verfeinert. Im 19. Jahrhundert waren Kämpfe in wissenschaftlichen Kreisen zwischen den Darwinisten und denjenigen, die mit aller Macht gegen diese Theorie opponiert haben. Diese Kämpfe sind nie ausgefochten worden, also sind nie gelöst worden, aber man ist darüber hinweggegangen. Heute gilt es als selbstverständlich, ähnlich wie das Aktualitätsprinzip von Lyell, wie selbstverständlich, dass das die Grundlage des Werdens der ganzen Schöpfung ist. Da gibt es nur ein paar Verrückte, heute in der Welt sind es die Kreationisten in Amerika, die sich streng an die Bibel halten und die Bibel interpretieren rein materialistisch und sagen, na ja, die Welt ist etwa 3500 v. Chr. entstanden. Die sogenannten Kreationisten halten sich ganz streng an die Bibel und interpretieren sie ebenso materialistisch wie der Francesco Redi den Aristoteles interpretiert hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann gibt es natürlich jetzt Erdogan in der Türkei, der verbietet jetzt auch die Entwicklungslehre des Westens. Es darf nicht mehr in den Schulen gelehrt werden. Das widerspricht einfach dem Islam. Und das Interessante ist, wenn Sie das mal beobachten, der Islam kennt den Entwicklungsgedanken nicht. Das ist die Tragik des Islam. Das ist eine unendliche Tragik, dass seit 622, dem Marsch von Mekka nach Medina, seit der Zeit hat sich gar nichts verändert, sondern sie berufen sich immer auf diesen absoluten Ursprung und das ist es, verewigt. Da ist nichts mehr zu verwandeln. Wer sich erdreistet, dagegen anderer Meinung zu sein, der ist eigentlich von vornherein vom Teufel. Der muss bekämpft werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun ist Darwin also der Begründer des Entwicklungsgedankens vom naturwissenschaftlichen Standpunkt, indem er streng die Erscheinungsformen der Organismen durch alle Evolutionszeiten der Erde verfolgt und mit einer gewissen Schlüssigkeit ableitet, wie ein Organismus sich aus dem anderen heraus entwickelt hat. Und man muss sehr aufpassen, dass man nicht diesem Gedanken glatt verfällt. Wenn man sich wirklich damit beschäftigt, würde man wirklich sagen, da ist doch ein hohes Maß an Schlüssigkeit in der ganzen Sache drin, wenn es auch dem &#039;&#039;Missing Link&#039;&#039; nicht gelungen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich sage Ihnen, Rudolf Steiner, der hatte in seinen jungen Jahren vor der Jahrhundertwende, mit seinem literarischen Frühwerk, findet sich ein Satz, dass man als moderner Mensch sämtliche Bilder von den Wänden hängen sollte, diese alten Schinken mit Vorfahrenbildern. Sollen wir alle abhängen und sollen zwei Bildnisse anhängen an die Wand, nämlich das von Darwin und von Lyell. Der hat sich derartig beschäftigt mit dem Lyell und auch mit dem Darwin und dann später mit dem Haeckel, dass er selber diese Menschen geworden ist. Der hat sich so hineinversetzt in deren Gedankengänge, um zu prüfen, wo sind da eigentlich die Grenzen, die sie erreicht haben. Also er hat die nicht einfach abgelehnt, weil sein eigener Ansatzpunkt war ja ein ganz anderer, auch schon in seinen jungen Jahren. Sondern er hat davon ganz abgesehen und hat sich hineingedacht in diese Geister und die Konsequenzen, die sich daraus ergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=4717s Ernst Haeckel 01:18:37] =====&lt;br /&gt;
Nun folgte ja dem Charles Darwin, also ich sage nochmal, der Darwinismus hat seine ganz großen Bedeutungen, aber in dem Augenblick, wo ich ihn auf das soziale Leben übertrage, da merke ich, wie katastrophal er ist. Solche Leute wie der Marx oder der Engels oder Lassalle oder wie sie alle hießen im 19. Jahrhundert, die großen Sozialtheoretiker, die haben sich alle auf Darwin berufen. Oder Lenin, ganz und gar. Stalin, ganz und gar. Die Ideologie war so stark, dass es gar keine Rolle spielt, wie viele Menschen hops gehen, über die Klinge springen müssen, nur damit diese Theorie stimmt. Also das ist nach wie vor ein großes Fragezeichen. Dann gab es einen Nächsten, das war der, ganz bekannt, aber das ist manchmal, ich weiß nicht, hat man einen Blackout. Das ist, ich sage es doch schon, ihr wisst es alle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Was hat er denn so gemacht? -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der hat den Darwin fortgesetzt und hat sozusagen noch wirklich in Deutschland den Darwinismus nochmal erweitert und vertieft und verbreitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, der hat alles gemacht. Der war ein großer Embryologe. Also geboren ist er jedenfalls 1834 und gestorben 1919. Das ist, ich sage es doch wirklich, das gibt es gar nicht, Ernst Haeckel, Ernst Haeckel ist das! Ernst Haeckel. Und dieser Haeckel, der hat noch gelebt zu Rudolf Steiners Zeiten (Rudolf Steiner hat ihn hoch geschätzt). Der war der extremste Materialist, den man sich vorstellen kann. Und zwar deswegen, weil er den Materialismus zu seiner Weltanschauung gemacht hat. Ganz bewusst. Er war Monist. Der Monismus heißt, ich stehe zu dem, was ich denke. Wenn ich materialistisch denke, dann stehe ich auch dazu. Mit meinem vollen Menschsein verstehe ich mich in diesem Sinne, wie ich denke. Das hat Rudolf Steiner an Haeckel anerkannt, die Konsequenz, die er aus seiner eigenen Erkenntnis gezogen hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=4931s Das biogenetische Grundgesetz 01:22:11] ======&lt;br /&gt;
Und trotzdem, Haeckel war ein ganz großer Embryologe und hat formuliert, schon in den 70er Jahren des 19. Jahrhunderts, das sogenannte [[w:Biogenetische_Grundregel|biogenetische Grundgesetz]]. Und das ist genial. Biogenetisches Grundgesetz. Das heißt, die Individualentwicklung ist die Wiederholung der Stammesentwicklung. Kann man das verstehen? Die Individualentwicklung ist die Wiederholung der Stammesentwicklung. Das heißt so viel wie, als individuelles Wesen, das sich jetzt, hier und jetzt ausgestaltet auf Erden, muss in dieser Ausgestaltung die gesamte Evolution noch einmal wiederholen. Und das hat er geprüft und untersucht, haarklein in der Embryologie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die haeckelische Embryologie ist klassisch. Der hat wirklich die ganzen Entwicklungsstufen von der ersten Zellvermehrung durch alle Stufen hindurchverfolgt und gesagt, das ist ja nichts anderes als die Wiederholung der gesamten Stammesentwicklung der Menschheit beziehungsweise der ganzen Naturreiche. Also jeder Organismus wiederholt die ganze Stammesentwicklung in seiner Embryologie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist natürlich der Gipfel des Entwicklungsgedankens. Er hat den Darwin einfach weitergeführt, dass er gesagt hat, kein Organismus ist primär schon einfach da, sondern er muss erstmal in seiner Embryonalentwicklung alle Stufen der Evolution noch einmal durchlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=5054s Haeckel als Künstler 01:24:14] ======&lt;br /&gt;
Und der Haeckel war auch ein großer Künstler, der hat nämlich gemalt, gezeichnet, gemalt die ganze niedere Tierwelt, da gibt es also ganze Kartonblätter, mit einer solchen Präzision --das sind keine Fotografien-- von Protozoen, also nicht gerade die Nummuliten, sondern alle möglichen, es gibt ja einen unglaublichen Variationsreichtum dieser Protozoen. Entweder kalkschalig und mit Fortsätzen, so künstlerisch, also die Natur hat da sozusagen mit einer Fantasie gearbeitet im Zusammenhang mit der Entwicklung der Protozoen. Oder dann die Diatomeen, die haben eine Kieselschale, die hat er gemalt. Das ist absolut beispielhaft in der ganzen Entwicklung der Naturwissenschaft, dass einer mal quasi die niederen Naturreiche porträtiert hat. Das ist Ernst Haeckel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=5122s Rudolf Steiners Würdigung von Haeckels Leistungen 01:25:22] ======&lt;br /&gt;
Und [[A:Rudolf Steiner|Rudolf Steiner]] hat in Berlin, wo der Ernst Haeckel nun die Koryphäe schlechthin war, also da als Naturwissenschaftler, und wo dann Jubiläen waren und Geburtstage gefeiert wurden von Ernst Haeckel, hat er mehrere Vorträge gehalten bei diesen Versammlungen, indem er den Ernst Haeckel in höchste Höhen gehoben hat in Bezug auf seine wissenschaftlichen Leistungen. Und er hat ja mal geschrieben, die Zeit ist schon wieder um, hat er mal die Bemerkung gemacht, dass er die Geheimwissenschaft schreiben konnte, 1909-10, schreiben konnte, weil durch das Studium der Welträtsel von Ernst Haeckel, des großen materialistischen Humanisten, durch das Studium, der hat sich so hineingedacht in dieses Werk von Haeckel, dass er dazu die Möglichkeit gefunden hat, überhaupt aus der Geisteswissenschaft heraus die Geheimwissenschaft zu schreiben. Und dasselbe gilt, das muss ich ganz zuletzt noch kurz sagen, dasselbe gilt für die Anthroposophie insgesamt. Wo er die Bemerkung machte, ich konnte überhaupt erst die Anthroposophie als Geisteswissenschaft entwickeln, durch drei Menschen des 19. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;Folge  [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|1]] - [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|2]] - [[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|3]] - [[Geologie - 4. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|4]] - [[Geologie - 5. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|5]] - [[Geologie - 6. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|6]] - [[Geologie - 7. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|7]] - [[Geologie - 8. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|8]] - [[Geologie - 9. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|9]] - [[Geologie - 10. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|10]] - [[Geologie - 11. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|11]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Glossar==&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|A}}&lt;br /&gt;
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{{BS|A}}&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Boden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „… aus diesem &#039;&#039;&#039;Boden&#039;&#039;&#039; heraus wächst, die gesamte Pflanzennatur, die wächst nur deshalb, weil dann noch unter dem Boden Erdentiefen sind und über dem Boden der ganze [[Kosmos]] sich ausweitet … der Boden ist nur, sozusagen, die sinnfällige Haut der Erde.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Einleitung - Verbindung von Geologie und biologisch-dynamischer Landwirtschaft 00:01:49|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:01:49]]&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{BS|E}}[[Empedokles]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Erde, Wasser, Luft, Wärme. Das sind die [[Vier Elemente|vier klassischen Elemente]] aus der griechischen Philosophie des &#039;&#039;&#039;Empedokles&#039;&#039;&#039; … Für ihn waren diese Elemente geistdurchdrungen, also nicht sinnlich wahrnehmbar. Das waren … wirkende [[Idee|Ideen]] … wo sozusagen aus dem Geistigen sich etwas im Physischen konfiguriert, und durch die Durchdringung dieses Geistigen, das formt im Wesentlichen eine [[Landschaft]].&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Landschaft und die vier Elemente des Empedokles 00:09:50|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:09:50]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{BS|F}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|G}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|G}}[[Geologie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „… die Erde selber und die [[Landschaft]] wird geprägt von &#039;&#039;Erde&#039;&#039; und &#039;&#039;Wasser&#039;&#039;. Und dieses Feld nun, dessen hat sich die &#039;&#039;&#039;Geologie&#039;&#039;&#039; als Wissenschaft angenommen.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Landschaft und die vier Elemente des Empedokles 00:09:50|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:09:50]]&lt;br /&gt;
* „Was bildet die [[Gestein|Gesteine]]? Wie lagern sie? Wie ist überhaupt die ganze Erdkruste durchformt von der Gesteinswelt? Das ist sozusagen das Schwerpunktgebiet der &#039;&#039;&#039;Geologie&#039;&#039;&#039;…&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Geologie und Geomorphologie: Landschaftsgestalt, -Geschichte und -Entwicklung 00:12:24|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:12:24]] &lt;br /&gt;
* „Die [[Geomorphologie]] ist mit der &#039;&#039;&#039;Geologie&#039;&#039;&#039; engstens verbunden, die schildert nämlich die [[Landschaftsgestalt]].&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Geologie und Geomorphologie: Landschaftsgestalt, -Geschichte und -Entwicklung 00:12:24|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:12:24]]&lt;br /&gt;
* „… &#039;&#039;&#039;Hydrogeologie&#039;&#039;&#039;. Das betrifft das ganze Gebiet der Gewässer, also Quellen, Quellhorizonte, Rinnsale, die sich zu Bächen vereinigen, Bäche, die sich zu Flüssen vereinigen und schließlich in Seen münden und aus den Seen dann als Ströme ins Meer strömen.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Rolle der Hydrogeologie und das unsichtbare Wasser in der Erdkruste 00:16:18|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:16:18]]&lt;br /&gt;
[[Geomorphologie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Die &#039;&#039;&#039;Geomorphologie&#039;&#039;&#039; ist mit der [[Geologie]] engstens verbunden, die schildert nämlich die [[Landschaftsgestalt]].&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Geologie und Geomorphologie: Landschaftsgestalt, -Geschichte und -Entwicklung 00:12:24|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:12:24]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Gestein]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Was bildet die &#039;&#039;&#039;Gesteine&#039;&#039;&#039;? Wie lagern sie? Wie ist überhaupt die ganze Erdkruste durchformt von der Gesteinswelt? Das ist sozusagen das Schwerpunktgebiet der [[Geologie]]…&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Geologie und Geomorphologie: Landschaftsgestalt, -Geschichte und -Entwicklung 00:12:24|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:12:24]]&lt;br /&gt;
* „Keinen &#039;&#039;&#039;Stein&#039;&#039;&#039; gibt es, der nicht ein bisschen [[Wasser]] enthielte. Der nicht irgendwie mit dem Wässrigen in Beziehung stünde.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Rolle der Hydrogeologie und das unsichtbare Wasser in der Erdkruste 00:16:18|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:16:18]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|H}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
Hydrogeologie (siehe [[Geologie]])&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Landschaft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „… wenn man dann einfach ein paar Schritte weiter geht, dann kommt man in den &#039;&#039;Taunus&#039;&#039;. Ein vollständig anderer Landschaftscharakter… Die [jede] &#039;&#039;&#039;Landschaften&#039;&#039;&#039; haben einen eigenen Charakter.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Einleitung - Verbindung von Geologie und biologisch-dynamischer Landwirtschaft 00:01:49|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:01:49]]&lt;br /&gt;
* „… fuhr dann da durch die südenglische &#039;&#039;&#039;Landschaft&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;Sussex&#039;&#039; und guckte mir diese Landschaft an. So etwas habe ich noch nie gesehen in meinem Leben … Da habe ich mich umgeguckt, welche [[Stimmung|Stimmungen]] in einer solchen Landschaft gewaltet haben.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Landschaft und Volksseele 00:06:23|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:06:23]]&lt;br /&gt;
* „Und dann kam ich nach Holland. Da habe ich die dortigen &#039;&#039;&#039;Landschaften&#039;&#039;&#039; kennengelernt: völlig flach, weicher. Und da habe ich gesagt, das ist doch typisch holländisch. … dann kam ich nach Schweden … da habe ich mal die Selma Lagerlöf gelesen und habe mir gesagt: … genau diese Poesie findet man in dieser Landschaft. Und so war das für mich dann auch eine Art Studienobjekt geworden, mehr und mehr einfach einen Blick für Landschaften zu entwickeln.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Landschaft und Volksseele 00:06:23|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:06:23]]&lt;br /&gt;
* „&#039;&#039;&#039;Landschaften&#039;&#039;&#039; haben einen [[Charakter]]. Das ist die Frage, woher kommt eigentlich dieser Charakter?&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Landschaft und Volksseele 00:06:23|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:06:23]]&lt;br /&gt;
* „Erde, Wasser, Luft, Wärme. Das sind die [[Vier Elemente|vier klassischen Elemente]] aus der griechischen Philosophie des [[Empedokles]] … Für ihn waren diese Elemente geistdurchdrungen, also nicht sinnlich wahrnehmbar. Das waren … wirkende [[Idee|Ideen]] … wo sozusagen aus dem Geistigen sich etwas im Physischen konfiguriert, und durch die Durchdringung dieses Geistigen, das formt im Wesentlichen eine &#039;&#039;&#039;Landschaft&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Landschaft und die vier Elemente des Empedokles 00:09:50|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:09:50]]&lt;br /&gt;
* „… die Erde selber und die &#039;&#039;&#039;Landschaft&#039;&#039;&#039; wird geprägt von &#039;&#039;Erde&#039;&#039; und &#039;&#039;Wasser&#039;&#039;. Und dieses Feld nun, dessen hat sich die [[Geologie]] als Wissenschaft angenommen.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Landschaft und die vier Elemente des Empedokles 00:09:50|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:09:50]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Die [[Geomorphologie]] ist mit der [[Geologie]] engstens verbunden, die schildert nämlich die [[Landschaft|Landschaftsgestalt]].&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Geologie und Geomorphologie: Landschaftsgestalt, -Geschichte und -Entwicklung 00:12:24|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:12:24]]&lt;br /&gt;
* „… die &#039;&#039;&#039;Landschaftsgeschichte&#039;&#039;&#039;. Das erweckt Fragen, wie hat sich jetzt diese Gestalt an diesem Ort über die Zeiten hinweg so gebildet und nicht anders.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Geologie und Geomorphologie: Landschaftsgestalt, -Geschichte und -Entwicklung 00:12:24|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:12:24]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Landschaftsgeschichte (siehe [[Landschaft]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Landschaftsgestalt (siehe [[Landschaft]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Landschaftsstimmung (siehe [[Landschaft]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Landschaftscharakter (siehe [[Landschaft]])&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|M}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|M}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|N}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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----{{GlossarNavigationArtikel|Q}}&lt;br /&gt;
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----{{GlossarNavigationArtikel|R}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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----{{GlossarNavigationArtikel|S}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|S}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stein (siehe [[Gestein]])&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|T}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|T}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|U}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|U}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|V}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|V}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Vier Elemente]] [nach [[Empedokles]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Erde, Wasser, Luft, Wärme. Das sind die &#039;&#039;&#039;vier&#039;&#039;&#039; klassischen &#039;&#039;&#039;Elemente&#039;&#039;&#039; aus der griechischen Philosophie des [[Empedokles]] … Für ihn waren diese Elemente geistdurchdrungen, also nicht sinnlich wahrnehmbar. Das waren … wirkende [[Idee|Ideen]] … wo sozusagen aus dem Geistigen sich etwas im Physischen konfiguriert, und durch die Durchdringung dieses Geistigen, das formt im Wesentlichen eine [[Landschaft]].&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Landschaft und die vier Elemente des Empedokles 00:09:50|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:09:50]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|W}}&lt;br /&gt;
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----&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;Folge  [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|1]] - [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|2]] - [[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|3]] - [[Geologie - 4. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|4]] - [[Geologie - 5. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|5]] - [[Geologie - 6. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|6]] - [[Geologie - 7. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|7]] - [[Geologie - 8. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|8]] - [[Geologie - 9. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|9]] - [[Geologie - 10. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|10]] - [[Geologie - 11. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|11]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Manfred Klett|| zurück zu Manfred Klett |]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Artikel unten}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausbildungsbetrieb]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausbildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:biologisch-dynamisch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bodenentwicklung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dottenfelderhof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 327]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rudolf Steiner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lehrer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landbauschule Dottenfelderhof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landwirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landwirtschaftlicher Kurs]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gunter Gebhard]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seminare]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkribiert von Stefan Sylla]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 100%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortragszyklus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dambe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://biodyn.wiki/index.php?title=MitTun_bei_biodyn.wiki&amp;diff=11612</id>
		<title>MitTun bei biodyn.wiki</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://biodyn.wiki/index.php?title=MitTun_bei_biodyn.wiki&amp;diff=11612"/>
		<updated>2026-01-20T09:37:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dambe: /* Manfred Klett */  Geologie Glossar&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}}[[Datei:MitTun bei biodyn.wiki.jpg|thumb|400px|Bei Interesse bitte kontaktiere François [https://blog.anthro.world/impressum/kontakt-formular/ per diesem Kontaktformular].]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerne kannst du dich hier mit einbringen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Transkription von Vorträgen&lt;br /&gt;
* [[Gesamtglossar des biodyn.wiki|Glossarerstellung]]&lt;br /&gt;
* Filmdokus/ Filmbearbeitung/ Schnitt &lt;br /&gt;
* Recherchearbeit&lt;br /&gt;
* Relevante Artikel&lt;br /&gt;
* Eigene Ideen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe bei &amp;quot;Aktivitäten&amp;quot; weiter unten exakt welcher Vortrag welchen Bearbeitungsstand hat. Bei Interesse am MitTun bitte François [https://blog.anthro.world/impressum/kontakt-formular/ per diesem Kontaktformular] kontaktieren.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz&amp;quot; width=&amp;quot;99%&amp;quot;&lt;br /&gt;
| +++ Neues Erkennungsmerkmal in den Kategorien (recht Spalte): Transkriptionsstufen [[b:Kategorie:Transkriptionsstufe_0%|0%]], [[b:Kategorie:Transkriptionsstufe_25%|25%]], [[b:Kategorie:Transkriptionsstufe_50%|50%]], [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 75%|75%]] und [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|100%]]. Daran siehst du was schon geschafft ist, oder wo&#039;s noch fehlt +++&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktivitäten ==&lt;br /&gt;
+++ Stand 27. Feb 2025 +++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolgend bekommst du einen Überblick welche Vorträge gemacht sind, und welche noch offen/ unbearbeitet sind. Diese Liste ist in Entstehung. Wenn etwas für dich &amp;quot;dabei&amp;quot; sein sollte- bitte melden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Manfred Klett ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Jahr&lt;br /&gt;
!Autor&lt;br /&gt;
!Folge&lt;br /&gt;
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!Transkript&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|2017&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett - Biografie als Film, 2017|Biografie als Film]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2017&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Bodenfruchtbarkeit und Ernährungsdynamik - Vortrag von Manfred Klett am 12. November 2017|Bodenfruchtbarkeit und Ern.]] &lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Christian Frings|Christian Frings]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|[[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2017|Vortragszyklus Düngung]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2017&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|[[Düngung - 2. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2017|Vortragszyklus Düngung]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2017&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|[[Düngung - 3. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2017|Vortragszyklus Düngung]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|[[Düngung - 4. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2017|Vortragszyklus Düngung]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
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|[[Düngung - 5. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2017|Vortragszyklus Düngung]]&lt;br /&gt;
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|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
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|[[Düngung - 10. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|Vortragszyklus Düngung]]&lt;br /&gt;
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|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|[[Düngung - 11. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|Vortragszyklus Düngung]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2017&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|[[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|Vortragszyklus Düngung]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2017&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]] &lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|[[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|Geologie]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Stefan Sylla|Stefan Sylla]]&lt;br /&gt;
|i.B.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2017&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|[[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|Geologie]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Stefan Sylla|Stefan Sylla]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|i.B.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 75%|75%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2017&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|[[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|Geologie]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Stefan Sylla|Stefan Sylla]]&lt;br /&gt;
|i.B.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 50%|50%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2017&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|[[Geologie - 4. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|Geologie]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Stefan Sylla|Stefan Sylla]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|i.B.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2017&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|[[Geologie - 5. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|Geologie]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Stefan Sylla|Stefan Sylla]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|i.B.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2017&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|[[Geologie - 6. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|Geologie]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Stefan Sylla|Stefan Sylla]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|i.B.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2017&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|[[Geologie - 7. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|Geologie]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Stefan Sylla|Stefan Sylla]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|i.B.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2017&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|8&lt;br /&gt;
|[[Geologie - 8. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|Geologie]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Stefan Sylla|Stefan Sylla]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|i.B.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2017&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|9&lt;br /&gt;
|[[Geologie - 9. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|Geologie]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Stefan Sylla|Stefan Sylla]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|i.B.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2017&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|10&lt;br /&gt;
|[[Geologie - 10. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|Geologie]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Stefan Sylla|Stefan Sylla]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|i.B.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2017&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|[[Geologie - 11. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|Geologie]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Stefan Sylla|Stefan Sylla]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|i.B.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|[[Bodenentwicklung im Jahreslauf - 1. Folge von Manfred Klett, 2018|Bodenentwicklung im Jahresl.]] &lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Margherita Ehart|Margherita Ehart]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|[[Bodenentwicklung im Jahreslauf - 2. Folge von Manfred Klett, 2018|Bodenentwicklung im Jahresl.]] &lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Margherita Ehart|Margherita Ehart]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|[[Bodenentwicklung im Jahreslauf - 3. Folge von Manfred Klett, 2018|Bodenentwicklung im Jahresl.]] &lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Margherita Ehart|Margherita Ehart]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|[[Bodenentwicklung im Jahreslauf - 4. Folge von Manfred Klett, 2018|Bodenentwicklung im Jahresl.]] &lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Margherita Ehart|Margherita Ehart]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|[[Betriebsorganismus und Düngung - 1. Folge von Manfred Klett, 2018|Betriebsorganismus u. Düngung]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 75%|75%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|[[Betriebsorganismus und Düngung - 2. Folge von Manfred Klett, 2018|Betriebsorganismus u. Düngung]]&lt;br /&gt;
|Eva Lang&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|[[Betriebsorganismus und Düngung - 3. Folge von Manfred Klett, 2018|Betriebsorganismus u. Düngung]]&lt;br /&gt;
|Eva Lang&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|[[Betriebsorganismus und Düngung - 4. Folge von Manfred Klett, 2018|Betriebsorganismus u. Düngung]]&lt;br /&gt;
|Eva Lang&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|[[Hof als Organismus - 1. Folge von Manfred Klett, 2018|Hof als Organismus]] &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|[[Hof als Organismus - 2. Folge von Manfred Klett, 2018|Hof als Organismus]] &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|[[Hof als Organismus - 3. Folge von Manfred Klett, 2018|Hof als Organismus]] &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|[[Hof als Organismus - 4. Folge von Manfred Klett, 2018|Hof als Organismus]] &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|[[Hof als Organismus - 5. Folge von Manfred Klett, 2018|Hof als Organismus]] &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|[[Hof als Organismus - 6. Folge von Manfred Klett, 2018|Hof als Organismus]] &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|[[Hof als Organismus - 7. Folge von Manfred Klett, 2018|Hof als Organismus]] &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|8&lt;br /&gt;
|[[Hof als Organismus - 8. Folge von Manfred Klett, 2018|Hof als Organismus]] &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|9&lt;br /&gt;
|[[Hof als Organismus - 9. Folge von Manfred Klett, 2018|Hof als Organismus]] &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|10&lt;br /&gt;
|[[Hof als Organismus - 10. Folge von Manfred Klett, 2018|Hof als Organismus]] &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|[[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|Vortragszyklus Düngung]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Damian Bellè|Damian Bellè]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|[[Düngung - 2. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|Vortragszyklus Düngung]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Damian Bellè|Damian Bellè]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Damian Bellè|Damian Bellè]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|[[Düngung - 3. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|Vortragszyklus Düngung]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Damian Bellè|Damian Bellè]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Damian Bellè|Damian Bellè]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|[[Düngung - 4. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|Vortragszyklus Düngung]]&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
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|[[Düngung - 5. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|Vortragszyklus Düngung]]&lt;br /&gt;
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|[[:Kategorie:Transkribiert von Damian Bellè|Damian Bellè]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
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|[[Düngung - 6. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|Vortragszyklus Düngung]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Damian Bellè|Damian Bellè]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Damian Bellè|Damian Bellè]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|[[Düngung - 7. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|Vortragszyklus Düngung]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Damian Bellè|Damian Bellè]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Damian Bellè|Damian Bellè]]&lt;br /&gt;
|100%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|8&lt;br /&gt;
|[[Düngung - 8. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|Vortragszyklus Düngung]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Damian Bellè|Damian Bellè]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Damian Bellè|Damian Bellè]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|9&lt;br /&gt;
|[[Düngung - 9. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|Vortragszyklus Düngung]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Damian Bellè|Damian Bellè]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Damian Bellè|Damian Bellè]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
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|[[Düngung - 10. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|Vortragszyklus Düngung]]&lt;br /&gt;
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|[[:Kategorie:Transkribiert von Damian Bellè|Damian Bellè]]&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|[[Düngung - 11. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|Vortragszyklus Düngung]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Damian Bellè|Damian Bellè]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Damian Bellè|Damian Bellè]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|[[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|Vortragszyklus Düngung]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Damian Bellè|Damian Bellè]] &lt;br /&gt;
|Damian Bellè &lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2021&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett - Feier zur Buchveröffentlichung: Von der Agrartechnologie zur Landbaukunst, 2021|Feier zur Buchveröffentlichung ...]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2023&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Die Dreigliederung des Menschen - ein Vortrag von Manfred Klett, 2023|Die Dreigliederung d. Menschen]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2024&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett - Videobotschaft anlässlich der Buchübersetzung auf Niederländisch, 2024|Videobotschaft anlässlich der ...]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|100%]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Martin von Mackensen ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Jahr&lt;br /&gt;
!Autor&lt;br /&gt;
!Folge&lt;br /&gt;
!Artikel&lt;br /&gt;
!Bearbeiter&lt;br /&gt;
!Glossar&lt;br /&gt;
!Transkript&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Entstehung des Bodens - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2018|Entstehung des Boden]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2019&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[aw:Biografie_Rudolf_Steiner_-_Ein_Vortrag_von_Martin_von_Mackensen_am_17._Januar_2019|Biografie Rudolf Steiner]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovic|Elke Jurasszovic]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovic|Elke Jurasszovic]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2019&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=hVtUZClMBoY Der Landwirtschaftlicher Kurs ...]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2019&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|[[Grundkurs biodynamische Landwirtschaft - 1. Folge von Martin von Mackensen, 2021|Grundkurs biodynamische ...]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2019&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|[[Grundkurs biodynamische Landwirtschaft - 2. Folge von Martin von Mackensen, 2021|Grundkurs biodynamische ...]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2019&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|[[Grundkurs biodynamische Landwirtschaft - 3. Folge von Martin von Mackensen, 2021|Grundkurs biodynamische ...]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2019&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|[[Grundkurs biodynamische Landwirtschaft - 4. Folge von Martin von Mackensen, 2021|Grundkurs biodynamische ...]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2019&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|[[Grundkurs biodynamische Landwirtschaft - 5. Folge von Martin von Mackensen, 2021|Grundkurs biodynamische ...]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2019&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|[[Grundkurs biodynamische Landwirtschaft - 6. Folge von Martin von Mackensen, 2021|Grundkurs biodynamische ...]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|[[Grundkurs biodynamische Landwirtschaft - 7. Folge von Martin von Mackensen, 2021|Grundkurs biodynamische ...]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2019&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
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|[[Grundkurs biodynamische Landwirtschaft - 8. Folge von Martin von Mackensen, 2021|Grundkurs biodynamische ...]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2019&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|9&lt;br /&gt;
|[[Grundkurs biodynamische Landwirtschaft - 9. Folge von Martin von Mackensen, 2021|Grundkurs biodynamische ...]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2019&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|10&lt;br /&gt;
|[[Grundkurs biodynamische Landwirtschaft - 10. Folge von Martin von Mackensen, 2021|Grundkurs biodynamische ...]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2019&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|[[Grundkurs biodynamische Landwirtschaft - 11. Folge von Martin von Mackensen, 2021|Grundkurs biodynamische ...]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2019&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|[[Grundkurs biodynamische Landwirtschaft - 12. Folge von Martin von Mackensen, 2021|Grundkurs biodynamische ...]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2019&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|13&lt;br /&gt;
|[[Grundkurs biodynamische Landwirtschaft - 13. Folge von Martin von Mackensen, 2021|Grundkurs biodynamische ...]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2019&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|14&lt;br /&gt;
|[[Grundkurs biodynamische Landwirtschaft - 14. Folge von Martin von Mackensen, 2021|Grundkurs biodynamische ...]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2019&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|15&lt;br /&gt;
|[[Grundkurs biodynamische Landwirtschaft - 15. Folge von Martin von Mackensen, 2021|Grundkurs biodynamische ...]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2019&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|16&lt;br /&gt;
|[[Grundkurs biodynamische Landwirtschaft - 16. Folge von Martin von Mackensen, 2021|Grundkurs biodynamische ...]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2019&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|17&lt;br /&gt;
|[[Grundkurs biodynamische Landwirtschaft - 17. Folge von Martin von Mackensen, 2021|Grundkurs biodynamische ...]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2019&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|18&lt;br /&gt;
|[[Grundkurs biodynamische Landwirtschaft - 18. Folge von Martin von Mackensen, 2021|Grundkurs biodynamische ...]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2019&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|19&lt;br /&gt;
|[[Grundkurs biodynamische Landwirtschaft - 19. Folge von Martin von Mackensen, 2021|Grundkurs biodynamische ...]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2020&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=i3Wae44MG7A Hof als Organismus]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2021&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=D12OU4Ybg6M Biodynamische Pflanzenzüchtung]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2021&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=5Ux-_aFbiMM Biodynamische Pflanzenzüchtung]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2021&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=8mefXi91V-k Biodynamische Pflanzenzüchtung]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2021&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|[[Landwirtschaft im geschichtlichen Werden - 1. Vortrag von Martin von Mackensen, 2021|Landwirtschaft im geschichtl.]] &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2021&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|[[Landwirtschaft im geschichtlichen Werden - 2. Vortrag von Martin von Mackensen, 2021|Landwirtschaft im geschichtl.]] &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2022&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|[[Gesichtspunkte aus dem Landwirtschaftlichen Kurs - 1. Vortrag von Martin von Mackensen, 2022|Gesichtspunkte aus dem ...]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2022&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|[[Gesichtspunkte aus dem Landwirtschaftlichen Kurs - 2. Vortrag von Martin von Mackensen, 2022|Gesichtspunkte aus dem ...]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2022&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|[[Gesichtspunkte aus dem Landwirtschaftlichen Kurs - 3. Vortrag von Martin von Mackensen, 2022|Gesichtspunkte aus dem ...]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2022&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|[[Gesichtspunkte aus dem Landwirtschaftlichen Kurs - 4. Vortrag von Martin von Mackensen, 2022|Gesichtspunkte aus dem ...]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2022&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|[[Gesichtspunkte aus dem Landwirtschaftlichen Kurs - 5. Vortrag von Martin von Mackensen, 2022|Gesichtspunkte aus dem ...]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2022&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|[[Gesichtspunkte aus dem Landwirtschaftlichen Kurs - 6. Vortrag von Martin von Mackensen, 2022|Gesichtspunkte aus dem ...]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
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|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|[[Gesichtspunkte aus dem Landwirtschaftlichen Kurs - 7. Vortrag von Martin von Mackensen, 2022|Gesichtspunkte aus dem ...]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2022&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|8&lt;br /&gt;
|[[Gesichtspunkte aus dem Landwirtschaftlichen Kurs - 8. Vortrag von Martin von Mackensen, 2022|Gesichtspunkte aus dem ...]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2022&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|9&lt;br /&gt;
|[[Gesichtspunkte aus dem Landwirtschaftlichen Kurs - 9. Vortrag von Martin von Mackensen, 2022|Gesichtspunkte aus dem ...]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
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|[[Gesichtspunkte aus dem Landwirtschaftlichen Kurs - 10. Vortrag von Martin von Mackensen, 2022|Gesichtspunkte aus dem ...]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2022&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|[[Gesichtspunkte aus dem Landwirtschaftlichen Kurs - 11. Vortrag von Martin von Mackensen, 2022|Gesichtspunkte aus dem ...]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2022&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|[[Gesichtspunkte aus dem Landwirtschaftlichen Kurs - 12. Vortrag von Martin von Mackensen, 2022|Gesichtspunkte aus dem ...]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
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|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|&lt;br /&gt;
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|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
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|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2023&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Das Prinzip Mitte ...&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2023&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Was ist ... Neue Gentechnik&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2023&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Göbekli Tepe&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2024&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Einblicke in den Dottenfelderhof&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2024&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Wintertagung Demeter ...&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2024&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Öko Weinbau ...&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2024&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Der Landwirtschaftliche Kurs ...&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2024&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|LIEBE ZUR ERDE&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2024&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Der Landwirtschaftlicher Kurs ...&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2024&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Rinder als Klimaproblem - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2024|Rinder als Klimaproblem]] &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2024&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
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|[[Die Verwirklichung des Willens in Landwirtschaft, Pädagogik und Medizin - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2024|Die Verwirklichung des Willens ...]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovic|Elke Jurasszovic]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovic|Elke Jurasszovic]]&lt;br /&gt;
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=== Menschen in der Landwirtschaft ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Jahr&lt;br /&gt;
!Artikel&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Flavio - Menschen in der Landwirtschaft, 2018|Flavio - Menschen in ...]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
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|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 75%|75%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Alberto - Menschen in der Landwirtschaft, 2018|Alberto - Menschen in ...]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Pico und Florian - Menschen in der Landwirtschaft, 2018|Pico und Florian - Menschen in ...]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 75%|75%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Moritz - Menschen in der Landwirtschaft, 2018|Moritz - Menschen in ...]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2021&lt;br /&gt;
|[[Stefan - Menschen in der Landwirtschaft, 2021|Stefan - Menschen in ...]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 25%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2021&lt;br /&gt;
|[[Therese - Menschen in der Landwirtschaft, 2021|Therese - Menschen in ...]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2021&lt;br /&gt;
|[[Geert Iserbyt - Les gens dans l&#039;agriculture, 2021|Geert Iserbyt - Les gens ...]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 75%|75%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2021&lt;br /&gt;
|[[Maeve - Menschen in der Landwirtschaft, 2021|Maeve - Menschen in ...]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 25%|25%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2022&lt;br /&gt;
|[[Aaron - Menschen in der Landwirtschaft, 2022|Aaron]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2023&lt;br /&gt;
|[[Mia und Florian - Menschen in der Landwirtschaft, 2023|Mia und Florian - Menschen ...]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 25%|25%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2023&lt;br /&gt;
|[[Jan Peter - Menschen in der Landwirtschaft, 2023|Jan Peter]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2025&lt;br /&gt;
|[[Luca - Menschen in der Landwirtschaft, 2025|Luca]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
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|&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
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|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
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|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wer hat was transkribiert? ==&lt;br /&gt;
+++ Stand 27. Februar 2025 +++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz herzlichen Dank an die Menschen, die hier Video- und Audio-Vorträge verschriftlicht haben. Hier bekommst du einen Einblick, wer welche Transkription gemacht hat. Noch sind die Namen nicht mit allen transkribierten Werken verknüpft, das nachgeholt wir in Kürze nach. Wenn du dich ebenfalls mit engagieren möchtest, auf der Seite [[MitTun bei biodyn.wiki|«MitTun» bei biodyn.wiki]] bekommst du einen Einblick in laufende und künftige Projekte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Annamarie Laske|Transkribiert von Annamarie Laske]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Christian Frings|Transkribiert von Christian Frings]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Damian Bellè]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovic]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Eva Lang|Transkribiert von Eva Lang]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|Transkribiert von François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Hans-Martin Aurich|Transkribiert von Hans-Martin Aurich]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Margherita Ehart|Transkribiert von Margherita Ehart]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Stefan Sylla]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Sibylle Roland|Transkribiert von Sibylle Roland]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Unbekannt|Transkribiert von Unbekannt]]&lt;br /&gt;
* Bitte melden, falls wir euch übersehen haben ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Richtlinien für die einheitliche Textbearbeitung ==&lt;br /&gt;
bitte siehe nach bei [https://anthro.world/MitTun_bei_Anthro.World#Richtlinien_f%C3%BCr_die_einheitliche_Textbearbeitung MitTun im Anthro.World]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Referenzbeispiele nach dem heutigen Stand der Dinge, 6. Jan 2025 ==&lt;br /&gt;
Beispiele für vollständige Transkriptionen mitsamt Glossaren auf biodny.wiki&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# [[Manfred Klett - Videobotschaft anlässlich der Buchübersetzung auf Niederländisch, 2024|Manfred Klett - Videobotschaft anlässlich der Buchübersetzung auf Niederländisch]]&lt;br /&gt;
# [[Gesichtspunkte aus dem Landwirtschaftlichen Kurs - 1. Vortrag von Martin von Mackensen, 2022]]&lt;br /&gt;
# [[Manfred Klett - Biografie als Film, 2017|Manfred Klett - Biografie als Film]]&lt;br /&gt;
# [[Die Lichtwurzel - ein Vortrag von Ralf Rößner, 2018|Die Lichtwurzel - ein Vortrag von Ralf Rößner]]&lt;br /&gt;
# [[Entstehung des Bodens - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2018]]&lt;br /&gt;
# [[Bodenentwicklung im Jahreslauf - 1. Folge von Manfred Klett, 2018]]&lt;br /&gt;
# [[Bodenentwicklung im Jahreslauf - 2. Folge von Manfred Klett, 2018]]&lt;br /&gt;
# [[Moritz - Menschen in der Landwirtschaft, 2018]]&lt;br /&gt;
# [[Jan Peter - Menschen in der Landwirtschaft, 2023]]&lt;br /&gt;
# [[Stefan - Menschen in der Landwirtschaft, 2021]]&lt;br /&gt;
# [[Therese - Menschen in der Landwirtschaft, 2021]]&lt;br /&gt;
# [[Alberto - Menschen in der Landwirtschaft, 2018]]&lt;br /&gt;
# [[Die Verwirklichung des Willens in Landwirtschaft, Pädagogik und Medizin - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2024]]&lt;br /&gt;
# [[Biografie Rudolf Steiner - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2024]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vorgenannten Transkriptionen und Glossare fließen in das [[Gesamtglossar des biodyn.wiki|Gesamtglossar mit ein]] (im Aufbau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Artikel unten}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 100%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 75%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 50%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 25%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 0%]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dambe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://biodyn.wiki/index.php?title=Geologie_-_1._Folge_mit_Manfred_Klett_und_Gunter_Gebhard,_2017&amp;diff=11611</id>
		<title>Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017</title>
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		<updated>2026-01-19T11:14:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dambe: Glossarbearbeitung 00:12:00&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Geologie - 1. Folge Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8|thumb|[https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8 hier klicken um zum Video zu gelangen]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Manfred Klett|| zurück zu Manfred Klett |]]&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;Folge  [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|1]] - [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|2]] - [[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|3]] - [[Geologie - 4. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|4]] - [[Geologie - 5. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|5]] - [[Geologie - 6. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|6]] - [[Geologie - 7. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|7]] - [[Geologie - 8. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|8]] - [[Geologie - 9. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|9]] - [[Geologie - 10. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|10]] - [[Geologie - 11. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|11]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription von Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=109s Einleitung - Verbindung von Geologie und biologisch-dynamischer Landwirtschaft 00:01:49] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So. Also. Ihr seid ja jetzt so überladen mit allem Möglichen, dass ich eigentlich gar nichts mehr sagen brauche, oder? Vollgestopft mit Eindrücken, mit Wissen, überquellend. Da soll noch was rein. Gibt es da noch Platz?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir wollen uns ja mit dem Thema beschäftigen, dass nun, wie es so scheinen mag, ganz abwegig ist zu dem, was eigentlich unser Interessengebiet ist, die Landwirtschaft, das [[Biologisch-dynamische Landwirtschaft|biologisch-dynamische]]. Und da ist es eben doch sehr, sehr miteinander verbunden. Denn wenn man darauf hinschaut, auf den landwirtschaftlichen Betrieb, dann ist der ja, bedeckt der ja einen kleinen Teil der Erdoberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Dottenfelderhof]], eben diese Fläche hier, die ihr ja kennengelernt habt. Und überhaupt jeder landwirtschaftliche Betrieb ist Teil der Erdoberfläche. Und wir betrachten sonst immer nur die Erdoberfläche, das, was gerade eben sinnlich in Erscheinung tritt, den Boden, den wir pflügen, den wir ecken, den wir striegeln. Aber was dann aus diesem Boden heraus wächst, die gesamte Pflanzennatur, die wächst nur deshalb, weil dann noch unter dem Boden Erdentiefen sind und über dem Boden der ganze Kosmos sich ausweitet. Also das muss man immer ins Auge fassen, dass wir es da mit Kräften zu tun haben, die aus dem Umkreis wirken und solchen, die aus den Erdentiefen wirken, und der Boden ist nur, sozusagen, die sinnfällige Haut der Erde. Und nun ist jeder landwirtschaftliche Betrieb ein Glied der umgebenden Landschaft. Die umgebende Landschaft zeigt dieselben Phänomene plus minus, die man hier auch auf dem Hof findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so spricht man ja heute von Landschaften und die haben in aller Regel auch einen Namen, interessanterweise: das kommt aus der Vergangenheit, dass man hier von der &#039;&#039;Wetterau&#039;&#039; spricht. Und wer die &#039;&#039;Wetterau&#039;&#039; mal so ein bisschen kennengelernt hat, das ist so eine richtig typische Ackerbaulandschaft, dann muss man sagen, ja, die hat tatsächlich einen ganz eigenen Charakter. Das ist eine Ur-alte Kulturlandschaft, die schon seit dem dritten vorchristlichen Jahrtausend kultiviert war, von den Bannkeramikern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn man dann einfach ein paar Schritte weiter geht, dann kommt man in den &#039;&#039;Taunus&#039;&#039;. Ein vollständig anderer Landschaftscharakter, Landschaftstypus. Taunusgebirge, und dann der Hintertaunus, wird wieder ganz anders. Und wenn man hier in den &#039;&#039;Vogelsberg&#039;&#039; kommt, hier östlich von uns gelegen, ein vollkommen eigener Landschaftstypus und entsprechend auch die landwirtschaftlichen Betriebe, die man dort findet. Und so ist es, wenn man hinter den Vogelsberg rauskommt, da kommt man in die &#039;&#039;Rhön&#039;&#039;, wiederum ein völlig eigener Landschaftstypus. Und so könnte man jetzt den &#039;&#039;Odenwald&#039;&#039; nennen oder den Südschwarzwald, den Nordschwarzwald, Südvogesen, Nordwogesen, den Pfälzerwald, die Bodenseelandschaft. Oder man könnte in Norddeutschland jetzt die verschiedensten Landschaften nehmen, zum Beispiel Schleswig-Holstein an der Ostküste. Mit den Knicks, ein ganz eigener Landschaftstypus gegenüber West-Holstein, den Sondergebieten und dann wieder den Marschgebieten und so weiter. Die Landschaften haben einen eigenen Charakter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=383s Landschaft und Volksseele 00:06:23] ====&lt;br /&gt;
Und dieser Charakter, das wurde mir zum ersten Mal in meinem Leben deutlich, als ich 17-jährig als Austauschschüler nach England kam. Das war unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg, 1949-50, und da musste ich täglich so zwölf Kilometer mit dem Rad in die Schule fahren und fuhr dann da durch die südenglische Landschaft &#039;&#039;Sussex&#039;&#039; und guckte mir diese Landschaft an. So etwas habe ich noch nie gesehen in meinem Leben, als ich in Süddeutschland aufgewachsen bin. Diese unglaublich ausladenden Baumkronen, diese Buchen, diese dicken Stämme, diese Hecken an den Straßen dahinter, die deutlich gegliederten Landschaften, aber alles spielerisch, keineswegs systematisch. In England gibt es ja keine Systematik in dem Sinne. Das hat mich derart erstaunt. Da habe ich mich umgeguckt, welche Stimmungen in einer solchen Landschaft gewaltet haben. Und da kam es mir vor, wie wenn plötzlich hinter jedem Busch oder jedem Baum irgendeine Gestalt aus den Dramen von Shakespeare hervorkäme, &#039;&#039;Fallstaff&#039;&#039; oder so einer, da hatte man wirklich einen guten Eindruck gehabt. Die ganze englische Volksseele lebt in einer solchen Landschaft, die hat sich irgendwo einen Prägestempel geschaffen. Und ich schaute dann in die englische Poesie und schaute dann auf die Landschaft draußen und sagte, ja, das ist doch eigentlich identisch. Das war damals ein Gefühl, was ich hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kam ich nach Holland. Da habe ich die dortigen Landschaften kennengelernt: völlig flach, weicher. Und da habe ich gesagt, das ist doch typisch holländisch. Also so wie die Holländer sind, so sind auch ihre Landschaften. Und dann kam ich nach Schweden. Und dann wiederum schaute ich in diese schwedischen Landschaften, schaute wie durchlichtet dort die Wälder sind. Wie durchlichtet überhaupt die ganze Landschaft ist, wenn sie nicht gerade dunkel ist im Winter, da ist ja ewig dunkel. Und da habe ich mal die Selma Lagerlöf gelesen und habe mir gesagt: dieselbe Poesie, die aus den Schriften der Selma Lagerlöf einem entgegenkommt, genau diese Poesie findet man in dieser Landschaft. Und so war das für mich dann auch eine Art Studienobjekt geworden, mehr und mehr einfach einen Blick für Landschaften zu entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das empfehle ich sehr. Das ist heute ein Riesen Lapsus, ein Armutszeugnis unserer Zeit, weil wir durch unsere Verkehrsmittel heute derart durch die Landschaften rasen, dass wir gar nicht mehr merken, was die für einen besonderen Charakter haben. Und der ist in Europa einzigartig, wirklich vollkommen einzigartig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der sieht in anderen Ländern, in Südamerika oder in Nordamerika oder in Asien, wohin man kommt, in Afrika, sind die vollkommen anders strukturiert und ganz andere Stimmungen leben da. Also Landschaften haben einen Charakter. Das ist die Frage, woher kommt eigentlich dieser Charakter?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=590s Landschaft und die vier Elemente des Empedokles 00:09:50] ====&lt;br /&gt;
Wenn man zum Beispiel in die Toskana kommt nach Italien oder nach Umbrien kommt in Italien oder sonst wo, Piemont oder wohin auch immer, man merkt, da ist was und man kann es eigentlich nicht richtig greifen. Also die haben einen Charakter. Wenn man jetzt zunächst mal diesen Charakter nur so charakterisiert, dass er im Wesentlichen bestimmt ist, durch das Zusammenwirken der vier Elemente, also Erde, Wasser, Luft, Wärme. Das sind die vier klassischen Elemente aus der griechischen Philosophie des Empedokles. Empedokles hat im 5. Jahrhundert vor Christus gelebt, war Sizilianer eigentlich, also aus der griechischen Kolonie aufgewachsen, da in Südsizilien. Der hat diese Lehre von den vier Elementen am ausführlichsten eigentlich nicht nur dargestellt, philosophisch, sondern auch selber vorgelebt. Für ihn waren diese Elemente geistdurchdrungen, also nicht sinnlich wahrnehmbar. Das waren Ideen, aber eben wirkende Ideen, nicht so wie wir heute denken, das ist eine Idee, was ist denn das schon? Sondern wirksame Ideen, wo sozusagen aus dem Geistigen sich etwas im Physischen konfiguriert, und durch die Durchdringung dieses Geistigen, das formt im Wesentlichen eine Landschaft. Die Durchdringung dieser vier Elemente. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn man nun unter diesen vier Elementen mal diejenigen nimmt, die am allerdeutlichsten eine Landschaft prägen, die Erdennatur, dann ist es gerade das &#039;&#039;erdig-feste&#039;&#039; Element und das &#039;&#039;wässrige&#039;&#039; Element. Und nur über der Erde trifft man dann &#039;&#039;Luft&#039;&#039; und &#039;&#039;Wärme&#039;&#039; so im Wesentlichen an, aber die Erde selber und die Landschaft wird geprägt von &#039;&#039;Erde&#039;&#039; und &#039;&#039;Wasser&#039;&#039;. Und dieses Feld nun, dessen hat sich die Geologie als Wissenschaft angenommen. Gerade dem, was die Festen der Erde eigentlich begründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=744s Geologie und Geomorphologie: Landschaftsgestalt, -Geschichte und -Entwicklung 00:12:24] ====&lt;br /&gt;
Da hat sich zunächst einmal die Geologie als solche angenommen, dem erdig-festen, nämlich der Gesteinswelt. Was bildet die Gesteine? Wie lagern sie? Wie ist überhaupt die ganze Erdkruste durchformt von der Gesteinswelt? Das ist sozusagen das Schwerpunktgebiet der Geologie als solcher. Und dann gibt es hier so ein Buch, Geomorphologie. Die Geomorphologie ist mit der Geologie engstens verbunden, die schildert nämlich die Landschaftsgestalt. Wie ist eine Landschaft gestaltet von Festen, auch vom Wässrigen her, insbesondere vom Wässrigen? Und das ist eigentlich für uns auch das Interessanteste, denn eine Landschaft hat ja eine Gestalt. Der [[Dottenfelderhof]] hat eine bestimmte Gestalt: wir haben da unten das Unterland, das ist Schwemmland ursprünglich. Ich habe das immer als &amp;quot;Holland&amp;quot; bezeichnet. Und dann haben wir ganz da oben, haben wir die Höhen, eine Höhenlage, wo ziemlich bald da drunter auch Gesteine anstehen, das &#039;&#039;Rotliegende&#039;&#039;. Und dazwischen ist so eine Übergangszone, die habe ich immer als &amp;quot;Toskana&amp;quot; bezeichnet, wo die Bäume stehen, die Obstbäume und so. Also es sind drei Landschaftselemente, die sich hier in einer besonderen Weise vereinigen. Und die Ausdruck sind eben der Geomorphae, der Landschaftsgestalt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn man sich damit beschäftigt, also wenn man das nicht nur einfach konstatiert, da gewesen, da gewesen, so ungefähr, hingeguckt und dann war&#039;s es dann auch. Sondern, dass man sich wirklich Fragen daran stellt, wie kommt es, dass hier so eine Ansteigung ist, warum das Tal hier ansteigt. Warum prallt die Nidda in Bad Vilbel an einen Hang an, der ziemlich steil hoch geht? Und warum ist sie verflachend nach der anderen Seite? Wie kommt es, dass hier eine Anhöhe ist oder ein kleiner Berghügel, und hier eben eine Vertalung oder eine Verebnung der Landschaft? Was spricht sich da aus? Und wenn man dem nachgeht, dann trifft man auf die Landschaftsgeschichte. Das erweckt Fragen, wie hat sich jetzt diese Gestalt an diesem Ort über die Zeiten hinweg so gebildet und nicht anders. Da knüpfen sich Fragen, und dann stellt man Fragen nach der Landschaftsgeschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn man solche Fragen hat, dann ist es nicht weit, dass einem der Entwicklungsgedanke aus den Landschaften förmlich ins Gesicht springt. Dass man den Entwicklungsgedanken aus der Natur sozusagen nicht nur jetzt bei der Pflanze studieren kann, nicht nur, von mir aus beim Tier, in der Embryologie, sondern in der Landschaftsgestalt selber. Wenn man nur fragt, wie hat sich diese besondere Landschaftsgestalt unserer Umgebung hier entwickelt, daran knüpfen sich solche Fragen, die einen in den Entwicklungsgedanken mitten hineinführen. Da hat sich was entwickelt, auch die Landschaftsgestalt hat sich entwickelt. Die ist nicht immer so gewesen, sondern hat sich erst in dieser besonderen Weise herausgebildet. Das ist die Geomorphologie. Das ist ein zweites Gebiet der Geologie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=978s Die Rolle der Hydrogeologie und das unsichtbare Wasser in der Erdkruste 00:16:18] ====&lt;br /&gt;
Und ein drittes ist die Hydrogeologie. Das betrifft das ganze Gebiet der Gewässer, also Quellen, Quellhorizonte, Rinnsale, die sich zu Bächen vereinigen, Bäche, die sich zu Flüssen vereinigen und schließlich in Seen münden und aus den Seen dann als Ströme ins Meer strömen. Das ist das eine Feld, das sichtbare Feld. Dass da an der Erdoberfläche da diese Wässrigkeit in Verbindung mit den geologischen Verhältnissen in einem besonderen Verhältnis steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber dann gibt es eben eine Hydrogeologie, die man gar nicht sieht. Das ist das, was die Gründe sind, dass eine Quelle überhaupt in Erscheinung tritt, oder ein Wasserlauf überhaupt fließt. Wo kommt denn das Wasser her? Da wird man verwiesen auf die Grundwasserströme und verwiesen auf hydrogeologische Verhältnisse des Untergrundes, die ungeheuer kompliziert sein können, sehr unterschiedlich sein können. Und die bedingen eben, dass zunächst einmal das wässrige Element die äußerste Erdkruste insgesamt durchdringt. Das ist eins mit der Erdkruste. Keinen Stein gibt es, der nicht ein bisschen Wasser enthielte. Der nicht irgendwie mit dem Wässrigen in Beziehung stünde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=1079s Der Einfluss des Menschen auf die Landschaft 00:17:59] ====&lt;br /&gt;
So, und jetzt haben wir also drei Gebiete. Die Geologie, die Hydrogeologie und die Geomorphologie. Jetzt kommt noch ein Viertes hinzu, was landschaftsbildend ist. Das habe ich schon eingangs ein bisschen erwähnt, das ist die Hand des Menschen. Man hält es eigentlich gar nicht für möglich, wie doch seit Ur-ur-urzeiten der Mensch aus seiner Wesenheit heraus verwandelnd, verändernd auf die Erde gewirkt hat. Und heute tritt es übermächtig in Erscheinung darin, dass wir derart eingreifen, nicht nur in die Pflanzenwelt und die Tierwelt, sondern in die Erdenwelt, im höchsten Grade zerstörend. Es hat sich im 20. Jahrhundert vorbereitet, aber heute hat es Riesendimensionen angenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=1145s Vom Menschen ausgelöste Denudation und Erosion 00:19:05] =====&lt;br /&gt;
Es war insbesondere die sogenannte &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Denudation&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; und die sogenannte &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Erosion&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;. Denudation heißt, dass man &#039;&#039;&#039;am falschen Ort den Boden so bearbeitet hat&#039;&#039;&#039;, dass durch Staubstürme das ganze Erdreich abgetragen worden ist. Das haben die Amerikaner am besten gekonnt, bis zum heutigen Tag. Kentucky, ein Staat in Amerika, war einstmals der fruchtbarste Standort überhaupt in den Anfängen der Kolonisation. Und das Land des grünen Rohrs hat man das auch genannt. Und dann hat man alles abgeholzt, hat da einen tollen Ackerbau draufentwickelt, sehr kalkreiche Standorte auch, und binnen kürzester Frist, in den 70er-Jahren des 19. Jahrhunderts schon, Monokulturen angebaut, Weizen, Weizen, Weizen, der Mais war noch nicht so aktuell. Und da kamen die Staubstürme und haben den ganzen Oberboden abgetragen. Heute sind es zum Teil ganz arme Standorte geworden, nur durch Winderosion. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und mir ist es so begegnet, in Nord Dakota. Das ist ein Staat, also Süd Dakota, Nord Dakota, liegt oben an der kanadischen Grenze, geht über nach Saskatchewan. Das sind alles schwarze Erdböden, die hat man alle umgepflügt, das war ursprünglich Prairie. Und da kam ich zu einem Bauern, der hatte ein ganz schwarzes Gesicht und da waren nur so helle Streifen drin, das waren die Schweißperlen, die über das Gesicht gelaufen sind und die Tränen, die ihm kamen, wenn er gesehen hat, wie der Wind die ganze schwarze Erde wegweht. Also mit einer Geschwindigkeit geht das vor sich, das glaubt man nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnlich ist es mir in Brasilien gegangen. In Brasilien weniger die Winderosion als vielmehr die Wassererosion. Brasilien ist ein Land, sehr regenreich, nicht in allen Gegenden, aber doch ganz wesentlich, einen großen Teil des Amazonas. Also sehr starke Regen unter Umständen und sehr konzentriert im Jahreslauf. Es gibt die Trockenzeiten und die Regenzeiten. Und da hat man dann die Monokultur, sagen wir mal, Zuckerrohr oder sowas, und gerade der Zuckerrohr verhält sich sehr ähnlich wie der Mais, der das Wasser sammelt über die Blätter, und dann am Stängel runterlaufen lässt. Am Fuß der Pflanze und vom Fuß der Pflanze bildet sich ein kleines Rinnsal. Und das ist der Anfang einer Erosion. Und am Ende von vielleicht 200, 300 oder 1000 Hektar Zuckerrohr ist dann plötzlich ein Bachlauf geworden mit einer Erosionsrinne von zwei Meter Tiefe. Das geht so rasend schnell!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Mensch hat da in einem hohen Grade heute, durch seine modernen Technologien und eben Monokultur und alles das, so eingewirkt, dass man berechnet wie von Jahr zu Jahr die kultivierbare Fläche auf der Erde rasend abnimmt. Aber er macht etwas anderes. Und das ist ja gerade der Punkt, wo wir heute stehen, dass wir wirklich ein neues Verhältnis zur Erde entwickeln müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=1374s Die Mission der Menschheit: Verantwortung für die Erde 00:22:54] ====&lt;br /&gt;
Und dass der Mensch heute aufgerufen ist, dasjenige, was einstmals von Natur aus landschaftsbildend und landschaftsgestaltend war über unendliche Zeiträume hinweg, dass wir heute an die Stelle getreten sind. Wir bewegen heute ganze Landschaften. Wir bauen da so ganze Berge ab mit Steinbrüchen, oder wo Eisenerz gewonnen wird. Wir haben ganze Berge hier oder Braunkohleabbau ist eines der besten Beispiele. Da werden ja ganze Landschaften total bis zu Tiefen von 30, 40 Metern rumgewühlt und so weiter. Aber wir haben eben daran, gerade dass wir sozusagen den Todesprozess, der allgemein die Erde angeht, denn alles was sich formt und gestaltet und so weiter, ist auch schon erstorben, dass wir diesen Prozess nur noch impulsieren und weiter stimulieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und angesichts dessen können wir erwachen, dass wir eigentlich eine Mission haben. Und das hat Novalis, der Dichter Novalis, ich komme nachher nochmal kurz auf ihn zurück, hat es ausgesprochen in seinen Fragmenten, in dem er gesagt hat, &#039;&#039;die Menschheit ist auf einer Mission. Zur Bildung der Erde ist sie berufen&#039;&#039;. Ein wunderbarer Ausdruck: &#039;&#039;zur Bildung der Erde ist sie berufen&#039;&#039;. Also sie muss fortan, wo wir heute diese ungeheuren Fähigkeiten haben einzugreifen in die Erde, müssen wir in uns die Fähigkeit auch entwickeln, jetzt aus höheren Gesichtspunkten heraus, wirklich an der Bildung der Erde zu wirken in die Zukunft. Und Novalis war ein Zeitgenosse Goethes, die haben damals das kommen sehen, wie man in Zukunft mit der Erde umgeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so stehen wir wirklich vor der Frage, was ist eigentlich unsere Mission? Und wenn man diese Frage mal so stellt, dann kommt man sofort auf den bio-dynamischen Landbau. Man merkt, dass wir die Möglichkeit haben in der Landwirtschaft so einzuwirken auf die irdischen Verhältnisse durch unsere Tätigkeit, durch unsere Arbeit, durch unsere Ideen, die wir haben, dass wir sozusagen das, was vorher vorgebildet war, evolutiv über lange Zeiträume hinweg, dass wir das erkennen und aus der Erkenntnis jetzt weiterführen in die Zukunft. Der Mensch schaltet sich ein in diesen ganzen Werdeprozess, in den Entwicklungsgedanken, in die Zukunft, indem er das alles erkennt, was er heute kaputt macht. Also das ist zunächst mal eine Veranlassung. Wenn man dem Tod sich wirklich bewusst wird, dann kann man daran wachsen und kann daran neue Ideen entwickeln, wie es eigentlich sein müsste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es gibt keine Entwicklung ohne Tod. Leben und Tod, das sind die beiden Grundsäulen jeder Entwicklung. Stirb und Werde, das Stirb und Werde. Und so sind wir eigentlich aufgefordert angesichts dessen, was geworden ist, und das sagt uns die Geologie, das sagt uns die Geomorphologie und die Hydrogeologie, sagt uns das, was durch die langen Zeiträume der Vergangenheit geworden ist, wo der Mensch nur quasi den Boden gefunden hat für seine eigene Entwicklung hier auf Erden. Dass wir jetzt das alles erkennen, was die Welt vor uns ausbreitet und daraus Ideen in uns wachrufen, die uns in unserer täglichen Arbeit anleiten. Wir sind auf einer Mission, das kann man wirklich sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=1639s Ein Blick auf die Geschichte der Geologie 00:27:19] ===&lt;br /&gt;
Nun, das war jetzt nur eine kleine Einleitung und ich möchte den heutigen Vormittag noch darauf verwenden, jetzt einmal den Blick auf die Geschichte der Geologie zu lenken. Weil das eigentlich ein sehr interessantes Kapitel ist, wie überhaupt erst das Bewusstsein der Menschen aufmerksam geworden ist auf das, was die irdische Grundlage hier auf Erden ist. Das ist ganz, ganz jung! Die Geologie als Wissenschaft hat sich im Wesentlichen erst seit dem 19. Jahrhundert entwickelt. Und wenn wir jetzt zurückschauen nochmal in die Menschheitsvergangenheit, dann wundert man sich eigentlich immer, dass zum Beispiel die Griechen, die alten Griechen vorchristlicher Zeit oder die alten Ägypter, dass die nicht irgendwie schon eine Art Verständnis von Geologie gehabt hätten. Nichts, gar nichts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte mal ein Beispiel nennen aus der alten ägyptischen Kultur, dass aus dem Jahre 2750 die ersten Pyramiden gebaut worden sind. Die Cheops-, Schäfrin- und Mykrinos-Pyramide auf Gizeh bei Kairo, oben auf dem Nilrand. Vorher noch die Pyramide von Saqqara, die ist noch älter, das ist eine Stufenpyramide. Und wenn man da hinkommt und guckt sich da die Steine an, dann findet man, dass diese Steine ganz feine, runde, kreisartige Gebilde haben, fast auch wie Spiralen gebildet, eins am anderen. Und da müsste man doch aufmerksam werden, als Ägypter, wo die angefangen haben die Steine zu kloppen, was das für ein komischer Stein ist, wo diese lauter kleinen, runden Kreise sind. Und heute weiß man, dass es die sogenannten Nummuliten-Kalke sind. Nummuliten sind Protozoen. Protozoen sind Ur-Tierchen, sind Einzeller. Einzeller, also die Ur-Ur-Ur-Formen des lebendigen, des tierischen Lebens, wobei man nicht sagen kann, das wäre ein Tier gewesen, da könnte ich auch genausogut sagen, es wäre ein pflanzliches Gebilde gewesen. Ein &#039;&#039;Pflanzentier&#039;&#039;, könnte man sagen. So sind diese Kalke aufgebaut. Kein Mensch in dem alten Ägypten sah sich veranlasst, so hinzugucken, dass er gesagt hat, ja da ist ja ein Stein und da sind pflanzentierische Gebilde drin. Das lebte gar nicht als Frage. Da muss man sich mal hineinversetzen. Die haben eine unglaubliche Kunst geschafft, ein unglaubliches Wissen gehabt in Bezug auf den Kosmos. Aber was die Erde da produziert hat, das interessierte gar nicht. Die haben diese Blöcke von 1,20 m x 1,20 m, 3 Tonnen schwer, haben sie von riesiegen Steinbrüchen von der anderen Seite des Nils gebrochen und dann über den Nil rüber gebracht, auf die andere Seite da oben rauf geschafft und damit die Pyramiden gebaut. Aber keine Frage, wie es da angeknüpft hat. Und so nicht bei den Griechen. Und so nicht bei den Römern. Und so nicht das ganze Mittelalter durch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die haben ja die mittelalterlichen Kirchen alle aus Sedimentgesteinen gebaut, in aller Regel nicht aus Granit, aus Urgesteinen, sondern aus Sedimentgesteinen. Und da waren überall Versteinerungen drin. Aber das war keine Veranlassung, auch für den mittelalterlichen Menschen, der ja viel weiter bewusstseinsmäßig vorangeschritten war, daran eine Frage zu knüpfen. Und es musste eben erst eine Schwelle überschritten werden. Das ist die Neuzeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=1905s Der Beginn eines neuen Bewusstseins in der früheren Neuzeit 00:31:45] ====&lt;br /&gt;
Und sie glauben, ihr glaubt gar nicht, was das für eine Schwelle war und ist, bis zum heutigen Tag ist. Wo plötzlich ein vollkommen neues Bewusstsein die Menschen ergreift, nämlich hinzugucken, punktuell hinzuschauen auf die Welt. Was finde ich da vor? Welche Pflanze ist das? Welches Gestein ist das? Was ist das für ein Tier? Gab es vorher nicht. Natürlich hat man Namen für den Löwen gehabt und für den Elefanten und alles das. Klar, man hat es als gegeben hingenommen. Das gehörte zum gesamten Weltbild ungetrennt dazu. Aber jetzt tritt man plötzlich der Natur gegenüber und stellt Fragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=1955s Leonardo da Vinci als Pionier der Naturbeobachtung 00:32:35] =====&lt;br /&gt;
Und der erste, den ich hier nennen möchte, das ist Leonardo da Vinci. Ich möchte die einfach mal anschreiben. Das sind die großen. Leonardo da Vinci. 1452 bis 1519. Ich schreibe mal auch die Jahreszahlen hin, weil es einfach wichtig ist, dass man mal sieht, wie das durch die Jahrhunderte jetzt in einer ganz spezifischen Weise ist. Dieser Leonardo, der ja eigentlich ein Künstler war, ein Maler, aber zugleich ein unglaublicher Technologe, der ja die ersten großen technischen Erfindungen gemacht hat im [?], die Belagerung von Städten und so weiter. Dieser Leonardo, der stammte aus Vinci, daher der Name. Das ist ein bisschen nördlich von Florenz in den Bergen, und das sind auch relativ junge Ablagerungen, kalkschiefriger Art. Und da guckt er plötzlich auf den Boden und hebt die Steine auf und nimmt sie in die Hand und guckt sie an. Nicht, dass er sie kloppt wie vorher, die alle wunderschön gestaltet haben, sondern er guckt sie einfach an und sieht, da sind Abdrücke von Pflanzen. Da sind Abdrücke oder Versteinerungen von Tieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hat ihn interessiert. Das war für ihn plötzlich die Frage, was ist das eigentlich? Und er hatte schon einzelne derartige Petrifakte, wie man sie nennt, also Fossilien, die hat er schon angefangen zu unterscheiden.   Aber es knüpfte sich kein Entwicklungsgedanke daran. Es knüpfte sich kein Gedanke daran, dass dieses Gestein hier einstmals lebendig war und diese Pflanzen und Tiere hervorgebracht hat. Also der Entwicklungsgedanke war noch so jung, den gab es vorher gar nicht, den kannten die Ägypter nicht, die Griechen nicht. Er guckte jetzt diese Steine an und sieht, da sind also pflanzliche und tierische Wesen, irgendwo versteinert drin, aber der Gedanke, dass das ein Leben war unter ganz anderen Umständen in früheren Zeiten, der knüpfte sich noch nicht daran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=2130s Francesco Redi und die Entstehung des Lebens 00:35:30] =====&lt;br /&gt;
Und dann kommt eine weitere Gestalt, das ist der Francesco Redi. Der hat dann ein Jahrhundert später, also 15. bis 16. Jahrhundert, 1626 bis 1698 gelebt. Also Leonardo war 14. bis 15. Jahrhundert und jetzt im 16. Jahrhundert tauchte so ein Kerl auf in Italien, Arzt von Haus aus, und Schriftsteller. Damals, wenn man krank war, wurde man zur Ader gelassen. Und wie wurde man da zur Ader gelassen, wenn man Lungenentzündung hatte oder sowas? Dann hat man Leberegel genommen. Und die Leberegel, die fanden sich im Schlamm irgendwo, so im Wässrigen, schreckliche Dinger. Und die haben dann das Blut rausgesaugt aus dem Körper. Und dieser Arzt nun, der sagt, wo kommen die Leberegel eigentlich her? Und dann wühlt er da im Schlamm rum und sieht, dass es da Stablarven gab, Stabwürmer vom Leberegel. Und dann hat er gesagt, die kommen also aus diesen Larven, die verwandeln sich zu Leberegeln. Und dann hat er gesagt, wo kommen die Larven her? Und dann hat er Eier entdeckt, im Schlamm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war wie eine Offenbarung, eine menschheitliche Offenbarung. Weil nämlich bis dato galt strikt, der Lehrsatz von Aristoteles, alles Leben entsteht aus dem Schlamm. Und dann hat er gesagt, das stimmt doch gar nicht. Da ist eine Welt zusammengebrochen damals. Eine Weltanschauung, die über Jahrhunderte Gewalt hatte von Aristoteles her. Alles Lebendige entsteht aus dem Schlamm. Und jetzt stellt er fest, der Schlamm ist zwar da und drum herum, aber das Lebendige entsteht immer aus einem Keim, aus einem Ei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Sie müssen sich mal vorstellen, was das für eine Bewusstseinsveränderung war. Der hat natürlich den Aristoteles, wenn man das heute richtig verstehen will, total falsch verstanden. Jetzt ist eine Bewusstseinshaltung entstanden, dass die Menschen genau hingeguckt haben, wie das eine sich aus dem anderen entwickelt. Das hat man vorher gar nicht gemacht. Sondern hat sich immer auf Aristoteles berufen. Und man hat jetzt plötzlich Aristoteles in Frage gestellt, weil man den Schlamm anders gedeutet hat als Aristoteles. Der Schlamm ist nur die äußere Bedingung, dass sich hier etwas aus einem Ei über Larve bis zum fertigen Imago, also dem Leberegel, entwickelt. Und Aristoteles hat einen ganz anderen Begriff von Schlamm gehabt. Der hat so einen Begriff von Schlamm gehabt, wie man in der Geheimwissenschaft lesen kann, in der alten Mondentwicklung. Also ein Begriff von Schlamm, das heißt, dass alles aus dem Chaos entsteht, aus dem noch Ungeordneten sich Ordnung bildet. Das ist ein ganz anderer Begriff von Schlamm, das Chaotische, was dem anhaftet. Und die haben das jetzt sinnlich fixiert in dem, was sie als Schlamm bezeichnet haben, und daraus geht auch nichts Lebendiges hervor. Also dieser Francesco Redi, man nannte die Stablarven, die er da entdeckt hat, die Redien, auch heute noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=2402s Nikolaus Steno und die Grundlagen der Mineralogie 00:40:02] =====&lt;br /&gt;
Und dann gab es einen zweiten Arzt jener Zeit, den ich auch noch erwähnen will, der große Bedeutung hat für die ganzen Entwicklungsgedanken, für die Geologie. Das ist Nikolaus Steno. Aber der hieß eigentlich Niels Stensen, das war ein dänischer Arzt. Und der lebte von 1638 bis 1686. Das sind die Vertreter des 17. Jahrhunderts. Und was hat dieser Steno gemacht? Der hat auch als Arzt natürlich Forschung getrieben und hat dann Messungen der mineralischen Welt vorgenommen und hat dann Kristalle vermessen und hat festgestellt, dass bei einem solchen Kristall, also das ist ein Kalkspat hier, das ist ein typischer Rhomboeder. Man unterscheidet den Kubus, das ist ein Kubus, das ist ein Pyrit hier. Das ist ein Kubus und wenn ein Kubus gekippt ist, dann entsteht ein Rhomboeder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann hat er die Kristallflächen vermessen und hat festgestellt, dass dieser Winkel hier zwischen diesen beiden Kristallflächen, dass der bei gleicher mineralischer Zusammensetzung konstant ist. Die Winkelkonstanz der Kristalle gleicher Zusammensetzung, die geht auf Steno zurück. Das war der Begründer der Mineralogie. Also dazu muss man so ein Kristall in die Hand nehmen und muss dann gucken. Ich stehe hier und da ist der Kristall, da habe ich Fragen. Jetzt fange ich an zu messen. Ich messe die Winkel und stelle plötzlich fest, dieser Kristall, der hat dessen Winkel hier, alle Winkel sind konstant bei gleicher Zusammensetzung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder ein anderes Beispiel, das sind hier also Pyrite. Man kann ja nur staunen, wenn man sowas sieht. Ohne Staunen geht sowieso nichts. Hier sind diese Würfel. Da sieht man auch, die Winkelkonstanz beträgt hier 90 Grad.  Die Winkelkonstanz beim Würfel beträgt 90 Grad. Hier beim Kalkspat sind es entsprechend weniger. Ich weiß jetzt nicht auswendig, aber das sind über 45 Grad. Irgendwo was dazwischen. Und beim Feldspat, das ist auch ein Rhomboeder, wie wir noch sehen werden. Feldspäte, die haben ein bisschen einen anderen Winkel, aber konstant. Alle Feldspäte haben den gleichen Winkel, wie der Kalkspat hier ein anderer. Und so haben alle Kristalle ganz charakteristische, von der Zusammensetzung abhängige Winkel, Kristallwinkel. Die spielen in der Mineralogie eine ganz große Rolle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also auch wieder ein Mensch, der auf etwas aufmerksam geworden ist. Ein Arzt, meistens waren es Ärzte. Und wurden dann zum Begründer einer Wissenschaft der Mineralogie. Steno.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=2640s Das 18. Jahrhundert: Die Ära der Aufklärung und des Sammelns 00:44:00] ====&lt;br /&gt;
Und dann treten wir ein ins 18. Jahrhundert. Das 18. Jahrhundert ist charakterisiert dadurch, dass die Menschen fast besessen geworden sind, in Bezug auf das, was die Natur eigentlich an Geheimnissen birgt. Da ist jeder, der noch ein bisschen was auf sich gehalten hat, also alle Dorfschullehrer und Pfarrer, und in den Dörfern sind rausgerannt, auf die Äcker und in den Wald und überall, haben Pflanzen genommen, haben Herbarien angelegt, haben die Tiere, Tierwelt studiert, die Schmetterlingsforscher, die Insektenforscher. Also Riesensammlungen unvorstellbarer Art, die vielfach heute in den Museen zu sehen sind. Man hat gesammelt, gesammelt, gesammelt, gesammelt. Das 18. Jahrhundert ist das Jahrhundert der &#039;&#039;Aufklärung&#039;&#039;. Die Menschheit hat sich aufgeklärt, nicht über sich selbst, sondern über was die Natur alles an Fülle von Erscheinungen birgt. Dann entstanden auch die großen Gesteinssammlungen dieser Zeit. Was wir auf den Äckern gefunden haben, in Steinbrüchen, die da überall natürlich waren. Man hat gesucht und gesucht. Man hat es einfach nur mal gesammelt und nebeneinander gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=2732s Karl von Linné und die Systematisierung der Natur 00:45:32] =====&lt;br /&gt;
Und da gibt es jetzt wieder eine Gestalt, das ist Karl von Linné. Linné. Und dieser Linné, genau in diesem Jahr 1707 ist er geboren. 1707 bis 1775 ungefähr hat er gelebt. Karl von Linné, habt ihr von dem schon mal was gehört? Also der große Pflanzensystematiker. Der hat nämlich jetzt all dieses, was man da an Fülle plötzlich gesammelt und dessen man bewusst geworden ist, das hat er jetzt systematisiert. Und zwar, eine Wissenschaft fängt immer dann an, wenn man was systematisiert. Und er hat es systematisiert nach den Blüten, nach dem Aufbau der Blüten. Die ganze Pflanzensystematik baut auf dem Bau der Blüten auf. Und das hat er gemacht. Er war Professor in Uppsala in Schweden. Und mit einer unglaublichen Lebensleistung hat er die gesamte Pflanzenwelt der Welt, weitgehend, soweit sie bekannt war, der damaligen Zeit, hat er systematisiert, und mit einem lateinischen Namen versehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so auch die Tierwelt. Goethe, wenn er auf Reisen war, der hatte in der Tasche, seiner Reisetasche, das Kompendium von Linné drinstecken. Da hat er Pflanzen studiert und so weiter. Dann hat er immer den Linné rausgezogen und hat mal gesagt, wie ist jetzt diese Pflanzenart systematisch einzuordnen. Also der prägt quasi das ganze 18. Jahrhundert, aber jetzt rein durch eine Systematik der Blütenunterschiede der Pflanzen. Und wie gesagt, in der Zeit wurden dann auch die großen Gesteinssammlungen angelegt, sodass die Geologie jetzt so langsam das Bewusstsein der Menschen ergriffen hat. Die Gesteinswelt, hat man festgestellt, die ist ja mindestens so vielfältig wie die Pflanzenwelt selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=2883s Gottlieb Werner und die empirische Geologie 00:48:03] =====&lt;br /&gt;
Und dann gab es nun, in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts, gab es nun einen neuen Aufbruch. Da taucht jetzt so eine Gestalt auf, wie Gottlieb Werner. Der steht heute noch nicht mal in den Lexika drin, dieser Mensch. Er ist der Begründer eigentlich der Geologie vom rein empirischen Standpunkt aus. 1749 bis 1815.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Gottlieb Werner, der war Professor in Freiberg im Harz, also an der dortigen Bergbauschule. Und ein unglaublicher Kenner der Gesteinswelt. Empirisch, das heißt, rein durch die Sinnesanschauungen hat er sozusagen die ganzen ungeheuren Fülle an verschiedenen Erzen, an verschiedenen Mineralien usw. studiert, und er war befreundet mit Goethe. Und Goethe war ja nun an allem interessiert, und so eben auch an der Geologie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=2975s Johann Wolfgang von Goethe 00:49:35] =====&lt;br /&gt;
Und man könnte sagen, den Geologen in Goethe muss man entdecken. Aber der hat sich Zeit seines Lebens mit Geologie befasst. Intensiv. Hat mit allen Zeitgenossen, die auf diesem Felde was zu sagen hatten, so insbesondere der Werner, hat er korrespondiert, hat sich mit denen auseinandergesetzt, mit den Theorien, mit allen. Und Goethe selbst hat eine Gesteinssammlung besessen von 18.000 Handstücken. 18.000 Handstücke. Handstücke nennt man ein typisches Exemplar einer bestimmten Gesteinsbildung. Also spezifische Handstücke, nicht irgendwo von einem und demselben, dasselbe nochmal, sondern Handstücke, ganz spezifische Fundstücke und zwar von der ganzen Welt. Er hat noch 1832 in seinem Todesjahr, Goethe, hat noch eine Bestellung aufgegeben für ein spezifisches Zinnerz aus Cornwall in England, was er für seine Sammlung dringend brauchte. Er hatte verschiedene Zinnerze von anderen Herkünften. Ihn interessierten vor allen Dingen auch die Herkünfte. Wo kommen diese Gesteine her? Wo findet sich gerade diese besondere Ausprägung? Die hat er ja alle studiert. Riesenschubladen hat er, das kann man aufziehen, und da finden sich wohlgeordnet diese Gesteine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, ich schreibe nur nochmal Goethe hin, Johann Wolfgang Goethe, der ist aus der Geologie gar nicht wegzudenken, 1749, wie Werner, bis 1832. So, und dieser Goethe, der war auch stark empirisch orientiert, also hat geguckt, wo findet sich was, wie hat sich hier der Fels ausgestaltet, wie dort, usw. Es ging ihm immer darum, um den Zusammenhang, in dem ein Gestein erscheint. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er hatte ja auch Riesenexkursionen gemacht, auch mit Gesteinskundigen, im Fichtelgebirge, im heutigen Tschechien, also von Karlsbad aus, in Italien, wo er hinkam hat er die Steine aufgelesen und angeguckt, wie der Leonardo, aber er hat sie schon intensiver, sozusagen in einen Entwicklungszusammenhang gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=3143s Neptunisten und Plutonisten 00:52:23] =====&lt;br /&gt;
Das 18. Jahrhundert war geprägt von zwei Theorien. Die Theorie der &#039;&#039;Neptunisten&#039;&#039;, der gehörte auch Gottlieb Werner an, der war eigentlich der Begründer, Mitbegründer, der Neptunisten, die haben gesagt, alles ist aus dem Wasser entstanden. Und haben sich auf Thales berufen, den griechischen Philosophen, ein Vorsokratiker aus dem sechsten vorchristlichen Jahrhundert, Thales. Alles ist aus dem Wasser entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dem gegenüber standen die &#039;&#039;Plutonisten&#039;&#039;, die haben gesagt, alles ist aus dem Feuer entstanden. Und die haben sich berufen auf Heraklit, den großen Geist, der in Ephesus lebte, ein feuriger Geist war das eben auch, und auf den haben die sich also berufen. Und das war eine richtige Streiterei, eine kräftige wissenschaftliche Auseinandersetzung, weil plötzlich in dieser Zeit, der Mitte des 18. Jahrhunderts, in allen Menschen so etwas regsam wurde wie der Entwicklungsgedanke. Sie fragten, wie ist das entstanden? Wo kommt es her? Aus dem Wasser? Aus dem Feuer? Die kommen doch nicht aus der Erde einfach nur so, da muss doch irgendwas vorausgegangen sein. Und der Francesco Redi hat gesagt, es ist aus dem Schlamm, wie der Aristoteles es selbst formuliert hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=3232s Deutscher Idealismus: Gottfried Ephraim Lessing 00:53:52] =====&lt;br /&gt;
Also man merkt, überall regte sich etwas, und Goethe war nun der Mittelpunkt, in gewissem Sinne, in Bezug auf das, was da aufbrach. Man könnte da viele andere Geister nennen, zum Beispiel Lessing. Also man muss sich einfach mal mit dem deutschen Idealismus befassen, um mal dahinter zu leuchten, was eigentlich menschheitsgeschichtlich da vor sich gegangen ist. Lessing, Gottfried Ephraim Lessing, der hat am Ende seines Lebens einen Aufsatz geschrieben, der heißt &amp;quot;Die Erziehung des Menschengeschlechts&amp;quot;. Den muss man einfach mal gelesen haben, das ist ein Stück Weltliteratur. Und da schildert er nun ganz zuletzt den Reinkarnationsgedanken. Dass der Mensch notwendigerweise, er leitet das ab, also naturwissenschaftlich gesehen, dass der Mensch gar nicht nur einmal auf der Erde sein kann, sondern dass er in wiederholten Malen auf Erden lebt. Der Begründer des Reinkarnationsgedankens in dieser Form ist Lessing.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=3305s Goethes wissenschaftliche Haltung zur Geologie 00:55:05] =====&lt;br /&gt;
Aber es gab noch andere, die in diese Richtung gedacht haben. Goethe ganz und gar. Nur das hat Goethe in seinen ganzen Schriften so verborgen. Aber nehmen Sie mal das Gedicht &amp;quot;Der Gesang der Geister über den Wassern&amp;quot; von Goethe. Da formuliert er den Reinkarnationsgedanken also wunderbar, einzigartig, einzigartig, &amp;quot;Der Gesang der Geister über den Wassern&amp;quot;. Also Goethe neigte jetzt in gewissem Sinne zum Neptunismus. Und Gottlieb Werner, der der Begründer des Neptunismus ist, aber er hatte dann doch wieder Vorbehalte. Und so, er war immer irgendwo abwägend, sind es mehr die Plutonisten, sind es mehr die Neptunisten. Und er ist dann selber sozusagen der große geologische Forscher geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da wollte ich Ihnen jetzt mal doch was vorlesen. Er schreibt nämlich da einmal an die Frau von Stein von Ilmenau. Er hat ja in Ilmenau das Bergwerk wieder neu in Gang gesetzt. Damals als Minister in Weimar. Goethe war ja Minister des Herzogs, und hatte die Aufgabe, jetzt diese Bergwerke wieder in Gang zu setzen, um die wirtschaftliche Lage des Herzogtums zu verbessern. Und wurde dann dadurch eigentlich immer intensiver interessiert an der Gesteinswelt. Und da schreibt er nun, das war auf einer Harzreise, ... Moment mal. Er schreibt von Ilmenau aus in den Briefen. Da möchte ich mal nur ein paar Zeilen vorlesen.&amp;lt;blockquote&amp;gt;Da sagt er, wir sind auf die Gipfel gestiegen. Also auf den Harz damals. Harz ist ein Granitkegel. Wir sind auf die hohen Gipfel gestiegen und in die Tiefen der Erde eingekrochen. Die Bergwerke. Da gab es eine große Höhle, die von Menschenhand entstanden ist, auch durch Abbau. Und in die Tiefen der Erde eingekrochen und mögten gar zu gern der großen, formenden Hand nächste Spuren entdecken. Der großen, formenden Hand nächste Spuren entdecken. Es kommt gewiss noch ein Mensch, der darüber klar sieht, wir wollen ihm vorarbeiten. Wir haben recht schöne, große Sachen entdeckt, die der Seele einen Schwung geben und sie in der Wahrheit ausweiten. &amp;lt;/blockquote&amp;gt;Das ist Goethe. Goethes Naturforscher der Art. Es ging ihm nie darum, so einfach Erkenntnisse intellektuell anzurufen. Wie steht ein Mensch seelisch, geistig zu dem, was er da wahrnimmt, was er da entdeckt. Wir sind auf die Höhen gestiegen und in die Tiefen der Erde eingekrochen. Das ist ein Urmotiv Goethes, dass er immer im Vergleich lebt. Wie stellt sich die Erde dar auf einer Anhöhe, wo man die Weiten schauen kann und wie verengt sie sich, wenn man da in einem Bergwerk unten drin ist. Da hat er nicht nur die Steinswelt angeschaut, sondern er hat es innerlich erlebt. Er kannte den ganzen Zusammenhang, sich vergegenwärtigt, seelisch, geistig. Und daraus haben sich überhaupt seine tieferen Einsichten herauskristallisiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diesen Satz kann ich auswendig, ich brauche eigentlich nicht das Buch, weil es einfach so etwas Wunderbares ist. Weil darin sich ausdrückt, wie in Goethe der Entwicklungsgedanke auflebte. Wo er sagt, &#039;&#039;gewiss wird jemand kommen, der da klar sieht, wir wollen ihm vorarbeiten&#039;&#039;. Das ist eine wissenschaftliche Haltung. Ihm ging es gar nicht darum, Riesendruck, Entdeckungen zu machen, Mordsnamen zu haben. Er wollte einfach der Entwicklung des menschlichen Geistes vorarbeiten. Dass da jemand auf dieser Grundlage zu einer noch tieferen Erkenntnis fortschreiten kann. Das war seine Grundhaltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=3632s Goethes Kritik an zeitgenössischen geologischen Theorien 01:00:32] =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Goethe hat sich dann in diese Auseinandersetzungen eingelassen mit den Neptunisten und den Plutonisten. Und kam dann irgendwann dazu, dass das alles ein bisschen Unsinn ist, die Art, wie die die Sache behandeln. Wie man das nur ursache-wirkungsmäßig behandelt, das ganze Thema der Geologie. Und da schreibt er mal, wahrscheinlich war das auch ein bisschen ärgerlich: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;Die Sache mag sein, wie sie will. So muss geschrieben stehen, dass ich diese vermaledeite Polterkammer der neuen Weltschöpfung verfluche.&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Diese Polterkammer, wo die Theologie angefangen hat, die Theorien zu entwickeln, wie das alles so entstanden ist. Ich diese vermaledeite Polterkammer der neuen Weltschöpfung verfluche. Und es wird gewiss, irgendein junger, geistreicher Mann -hier taucht nochmal das Thema auf- so aufstehen, oder ein Mann aufstehen, der sich diesem allgemein verrückten Konsens zu widersetzen den Mut hat. Da spricht der Goethe mal ganz eindeutig, nicht nur poetisch. Also das ist jetzt der Goethe. Der Goethe ist eigentlich der Mittelpunkt dieses ganzen 18. Jahrhunderts. Nicht nur, weil er ein großer Geologe war, wirklich, muss man wirklich sagen, unglaublich kenntnisreich, sondern er war auch Mineraloge, er war auch ein Anatom, er war eben auch ein unendlich künstlerischer Mensch. Und er war Dichter, er war alles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=3764s Eintritt ins 19. Jahrhundert: Der Entwicklungsgedanke als moderner Gedanke 01:02:44] ====&lt;br /&gt;
Nun schreiten wir weiter in das 19. Jahrhundert. Also hier steht ganz zentral in dieser Zeit der Goethe drin. Ich möchte Ihnen wirklich sagen, er ist im eigentlichen Sinne der Schöpfer des Entwicklungsgedankens. Das hat sich alles vorbereitet, durch die Jahrhunderte hindurch. Und jetzt plötzlich taucht er auf. Bei Lessing, bei Goethe, bei Schiller, bei Herder, bei Schelling und so weiter, bei Fichte, da taucht dieser Entwicklungsgedanke auf. Aber Goethe hat ihn gefasst als Idee. Nicht als Polterkammer da unten, nicht als das, was man jetzt sinnlich wahrnimmt, laut ein Stein liegt neben dem anderen. Und da an ursächliche Verhältnisse, Erklärungen zu suchen. Sondern zu fragen, wie ist dieser Stein entstanden? Wo kommt der her? Welche sind die Kräfte, die diesen Stein haben entstehen lassen? Also überall im Hintergrund diese Frage nach der Entwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich möchte von hier aus nur sagen: der modernste Gedanke, den wir heute haben, das ist der Entwicklungsgedanke. Es gibt keinen moderneren als diesen. Wenn man sich den zu eigen macht, dann kann einen nichts mehr umschmeißen. Weil man diesen Gedanken selber denken kann, aufgrund dessen, was man selber ist. Ich bin als Mensch in der Lage, den Entwicklungsgedanken zu erfassen an mir selbst, durch Selbsterkenntnis. Jeder Mensch kann sich selbst erkennen, er hat die Veranlagung dazu, und indem er das tut, merkt er, er ist ein &#039;&#039;sich Entwickelnder&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl im Leben, wie wir jetzt hier so stehen, muss ich nicht morgen derselbe sein wie heute. Ich muss sozusagen immer wieder neue Stufen meines Erkenntnisweges gehen, muss mich selber verwandeln lernen, Fehler erkennen und kompensieren. Und aber auch menschheitlich, durch den Reinkarnationsgedanken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=3922s Charles Lyell: Begründer der Geologie als Wissenschaft 01:05:22] =====&lt;br /&gt;
Jetzt kommen wir ins 19. Jahrhundert. Da tritt, geologisch gesprochen, jetzt eine besondere Gestalt auf, und das war ein Schotte. Ein richtiger Schotte. Charles Lyell. 1797 bis 1875. Und Charles Lyell, den kann man eigentlich im strengsten Sinne als den Begründer der Geologie als Wissenschaft nennen. Der war der große &#039;&#039;Stratigraph&#039;&#039;. Der hat die &#039;&#039;Stratigraphie&#039;&#039; entwickelt. Das heißt, er hat beobachtet in Südengland, also in North Devonshire, dann aber vor allen Dingen in Wales, hat er beobachtet, dass es Erdschichten gibt, die übereinander liegen. Das ist keinem früher groß aufgefallen. Natürlich, man hatte schon gewisse Vorkenntnisse, die hatte man, aber jetzt hat er die studiert. Und kam jetzt dazu zu sagen, die oberste Schicht ist die jüngste, bei normaler Lagerung noch, die oberste Schicht ist die jüngste, und je weiter man runtergeht, die Schichten sind jeweils die älteren. Und ganz unten ist die älteste. Also er hat jetzt den Entwicklungsgedanken eingefasst in die Zeit. Er hat gesagt, das ist jung, die oberste Schicht, und dann alle darunterliegenden sind älter. Also da sind Epochen über die Erde gegangen, Entwicklungsepochen, die diese Ablagerungen bewirkt haben. Und dadurch wurde er der Stratigraph. Und er hat praktisch dadurch der Geologie ihr wissenschaftliches Fundament gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=4066s Das Aktualitätsprinzip 01:07:46] ======&lt;br /&gt;
Und noch durch ein anderes. Und zwar hat er es dadurch zur Wissenschaft gemacht, dass er eine Art Prämisse aufgestellt hat, die man heute nicht mehr als Prämisse auffasst, sondern man handhabt sie einfach. Das ist ja auch eine Eigenart in der ganzen wissenschaftlichen Entwicklung, dass man von bestimmten Theorien oder Prämissen ausgeht. Und zuerst herrscht da noch ein Streit drüber, ob das so stimmt oder nicht stimmt, und irgendwann ist es eine Selbstverständlichkeit und dann denken wir überhaupt nicht mehr darüber nach. Und so hat er die Prämisse aufgestellt, das [[w:Aktualismus_(Geologie)|Aktualitätsprinzip]]. Aktualitätsprinzip, das ist so entscheidend. Damit hat er die Geologie zur Wissenschaft gemacht. Nur durch dieses Prinzip. Das heißt nämlich, dass die Gesetze, die heute in der Natur gelten, zu allen Zeiten der Entwicklung gegolten haben. Die Gesetze, physikalischen, chemischen, astronomischen Gesetze oder wie auch immer, alles, was nur heute studierbar ist, in Physik und Chemie, in klassischen Naturwissenschaften, diese Gesetze haben zu allen Zeiten gegolten. Das ist das Aktualitätsprinzip. Jetzt muss man sich mal ganz klar machen, was dieses eigentlich bedeutet, welche Konsequenzen das hat. Aber damit hat er quasi einen wissenschaftlichen Boden geschaffen, auf den man jetzt alles bezogen hat. Wenn es sich damals so entwickelt hat, hat es sich aus denselben Gesetzen wie heute entwickelt. Das ist einfach eine Prämisse. Man hat gar nicht gesagt, das könnte ja auch anders gewesen sein. Die Gesetze müssen sich ja auch irgendwie entwickelt haben. Nein, so wie heute, so schon zu allen Zeiten. Das Aktualitätsprinzip. Damit ist Lyell zum Begründer der Geologie als Wissenschaft geworden. Und die meisten Namensgebungen in Bezug auf die ganzen geologischen Schichtenfolgen, die stammen von ihm. Da kommen wir noch drauf zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=4207s Charles Darwin und der Entwicklungsgedanke 01:10:07] =====&lt;br /&gt;
Na ja, und dann taucht eine zweite Gestalt auf, da im 19. Jahrhundert. Und die heißt Charles Darwin. 1809 bis 1881. Charles Darwin. Auch ein Engländer, kein Schotte. Und der wollte ja Pfarrer werden. Und am Ende seines Lebens ist er auch fast wieder geworden. Und dieser Charles Darwin wurde dann Biologe und ist dann auf seine Weltreise nach Südamerika. Rund um Südamerika bis zu den Galapagos-Inseln. Und hat gesammelt, gesammelt, gesammelt. Alles auf sein Schiff gepackt, ist nach Hause gefahren und hat den Rest seines Lebens damit zugebracht, das zu ordnen und daraus sein System zu entwickeln. Und sein System bestand eben in der Begründung des Entwicklungsgedankens rein nach äußeren Merkmalen. Also worauf ich hinaus will ist, wie der Entwicklungsgedanke sich durch die Jahrhunderte seit der Neuzeit entwickelt. Im Bewusstsein sich einpflanzt der Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=4320s Darwins Evolutionstheorie 01:12:00] ======&lt;br /&gt;
Und so sucht Darwin nun mit all dem Material, was er da gesammelt hat, zu verfolgen, wie ein Organismus sich auseinander entwickelt hat. Er leitet den Entwicklungsgedanken aus den Organismen ab, die er da studiert hat, gefunden hat. Und begründet dann seine berühmte Theorie 1859: &amp;quot;The Origin of Species by Means of Natural Selection&amp;quot;, wie er das genannt hat, also die Entstehung der Arten aufgrund natürlicher Zuchtwahl. Das ist sein zentrales Werk und das begründet den Darwinismus. Der Darwinismus besagt nichts anderes, als dass sich die ganze Entwicklung von primitiven, sehr primitiven Organismen herleitet, stufenweise voneinander ableitbar, wenn man es genauer anatomisch verfolgt, bis herauf zum Menschen. Der Mensch ist das höchste Tier in der Tierreihe. Nur dass ihm leider bis zum Ende seines Lebens der endgültige Beweis gefehlt hat, nämlich der &#039;&#039;Missing Link&#039;&#039; zwischen Tier und Mensch. Dieser Missing Link, das hat ihn sozusagen die Zeit seines Lebens irritiert, dass er diesen letzten Übergang von den Primaten, also von den affenähnlichen bis herauf zum Menschen, doch nicht gefunden hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=4441s Reaktionen auf den Darwinismus 01:14:01] ======&lt;br /&gt;
Diese darwinische Theorie hat sich unendlich verfeinert. Im 19. Jahrhundert waren Kämpfe in wissenschaftlichen Kreisen zwischen den Darwinisten und denjenigen, die mit aller Macht gegen diese Theorie opponiert haben. Diese Kämpfe sind nie ausgefochten worden, also sind nie gelöst worden, aber man ist darüber hinweggegangen. Heute gilt es als selbstverständlich, ähnlich wie das Aktualitätsprinzip von Lyell, wie selbstverständlich, dass das die Grundlage des Werdens der ganzen Schöpfung ist. Da gibt es nur ein paar Verrückte, heute in der Welt sind es die Kreationisten in Amerika, die sich streng an die Bibel halten und die Bibel interpretieren rein materialistisch und sagen, na ja, die Welt ist etwa 3500 v. Chr. entstanden. Die sogenannten Kreationisten halten sich ganz streng an die Bibel und interpretieren sie ebenso materialistisch wie der Francesco Redi den Aristoteles interpretiert hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann gibt es natürlich jetzt Erdogan in der Türkei, der verbietet jetzt auch die Entwicklungslehre des Westens. Es darf nicht mehr in den Schulen gelehrt werden. Das widerspricht einfach dem Islam. Und das Interessante ist, wenn Sie das mal beobachten, der Islam kennt den Entwicklungsgedanken nicht. Das ist die Tragik des Islam. Das ist eine unendliche Tragik, dass seit 622, dem Marsch von Mekka nach Medina, seit der Zeit hat sich gar nichts verändert, sondern sie berufen sich immer auf diesen absoluten Ursprung und das ist es, verewigt. Da ist nichts mehr zu verwandeln. Wer sich erdreistet, dagegen anderer Meinung zu sein, der ist eigentlich von vornherein vom Teufel. Der muss bekämpft werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun ist Darwin also der Begründer des Entwicklungsgedankens vom naturwissenschaftlichen Standpunkt, indem er streng die Erscheinungsformen der Organismen durch alle Evolutionszeiten der Erde verfolgt und mit einer gewissen Schlüssigkeit ableitet, wie ein Organismus sich aus dem anderen heraus entwickelt hat. Und man muss sehr aufpassen, dass man nicht diesem Gedanken glatt verfällt. Wenn man sich wirklich damit beschäftigt, würde man wirklich sagen, da ist doch ein hohes Maß an Schlüssigkeit in der ganzen Sache drin, wenn es auch dem &#039;&#039;Missing Link&#039;&#039; nicht gelungen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich sage Ihnen, Rudolf Steiner, der hatte in seinen jungen Jahren vor der Jahrhundertwende, mit seinem literarischen Frühwerk, findet sich ein Satz, dass man als moderner Mensch sämtliche Bilder von den Wänden hängen sollte, diese alten Schinken mit Vorfahrenbildern. Sollen wir alle abhängen und sollen zwei Bildnisse anhängen an die Wand, nämlich das von Darwin und von Lyell. Der hat sich derartig beschäftigt mit dem Lyell und auch mit dem Darwin und dann später mit dem Haeckel, dass er selber diese Menschen geworden ist. Der hat sich so hineinversetzt in deren Gedankengänge, um zu prüfen, wo sind da eigentlich die Grenzen, die sie erreicht haben. Also er hat die nicht einfach abgelehnt, weil sein eigener Ansatzpunkt war ja ein ganz anderer, auch schon in seinen jungen Jahren. Sondern er hat davon ganz abgesehen und hat sich hineingedacht in diese Geister und die Konsequenzen, die sich daraus ergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=4717s Ernst Haeckel 01:18:37] =====&lt;br /&gt;
Nun folgte ja dem Charles Darwin, also ich sage nochmal, der Darwinismus hat seine ganz großen Bedeutungen, aber in dem Augenblick, wo ich ihn auf das soziale Leben übertrage, da merke ich, wie katastrophal er ist. Solche Leute wie der Marx oder der Engels oder Lassalle oder wie sie alle hießen im 19. Jahrhundert, die großen Sozialtheoretiker, die haben sich alle auf Darwin berufen. Oder Lenin, ganz und gar. Stalin, ganz und gar. Die Ideologie war so stark, dass es gar keine Rolle spielt, wie viele Menschen hops gehen, über die Klinge springen müssen, nur damit diese Theorie stimmt. Also das ist nach wie vor ein großes Fragezeichen. Dann gab es einen Nächsten, das war der, ganz bekannt, aber das ist manchmal, ich weiß nicht, hat man einen Blackout. Das ist, ich sage es doch schon, ihr wisst es alle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Was hat er denn so gemacht? -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der hat den Darwin fortgesetzt und hat sozusagen noch wirklich in Deutschland den Darwinismus nochmal erweitert und vertieft und verbreitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, der hat alles gemacht. Der war ein großer Embryologe. Also geboren ist er jedenfalls 1834 und gestorben 1919. Das ist, ich sage es doch wirklich, das gibt es gar nicht, Ernst Haeckel, Ernst Haeckel ist das! Ernst Haeckel. Und dieser Haeckel, der hat noch gelebt zu Rudolf Steiners Zeiten (Rudolf Steiner hat ihn hoch geschätzt). Der war der extremste Materialist, den man sich vorstellen kann. Und zwar deswegen, weil er den Materialismus zu seiner Weltanschauung gemacht hat. Ganz bewusst. Er war Monist. Der Monismus heißt, ich stehe zu dem, was ich denke. Wenn ich materialistisch denke, dann stehe ich auch dazu. Mit meinem vollen Menschsein verstehe ich mich in diesem Sinne, wie ich denke. Das hat Rudolf Steiner an Haeckel anerkannt, die Konsequenz, die er aus seiner eigenen Erkenntnis gezogen hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=4931s Das biogenetische Grundgesetz 01:22:11] ======&lt;br /&gt;
Und trotzdem, Haeckel war ein ganz großer Embryologe und hat formuliert, schon in den 70er Jahren des 19. Jahrhunderts, das sogenannte [[w:Biogenetische_Grundregel|biogenetische Grundgesetz]]. Und das ist genial. Biogenetisches Grundgesetz. Das heißt, die Individualentwicklung ist die Wiederholung der Stammesentwicklung. Kann man das verstehen? Die Individualentwicklung ist die Wiederholung der Stammesentwicklung. Das heißt so viel wie, als individuelles Wesen, das sich jetzt, hier und jetzt ausgestaltet auf Erden, muss in dieser Ausgestaltung die gesamte Evolution noch einmal wiederholen. Und das hat er geprüft und untersucht, haarklein in der Embryologie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die haeckelische Embryologie ist klassisch. Der hat wirklich die ganzen Entwicklungsstufen von der ersten Zellvermehrung durch alle Stufen hindurchverfolgt und gesagt, das ist ja nichts anderes als die Wiederholung der gesamten Stammesentwicklung der Menschheit beziehungsweise der ganzen Naturreiche. Also jeder Organismus wiederholt die ganze Stammesentwicklung in seiner Embryologie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist natürlich der Gipfel des Entwicklungsgedankens. Er hat den Darwin einfach weitergeführt, dass er gesagt hat, kein Organismus ist primär schon einfach da, sondern er muss erstmal in seiner Embryonalentwicklung alle Stufen der Evolution noch einmal durchlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=5054s Haeckel als Künstler 01:24:14] ======&lt;br /&gt;
Und der Haeckel war auch ein großer Künstler, der hat nämlich gemalt, gezeichnet, gemalt die ganze niedere Tierwelt, da gibt es also ganze Kartonblätter, mit einer solchen Präzision --das sind keine Fotografien-- von Protozoen, also nicht gerade die Nummuliten, sondern alle möglichen, es gibt ja einen unglaublichen Variationsreichtum dieser Protozoen. Entweder kalkschalig und mit Fortsätzen, so künstlerisch, also die Natur hat da sozusagen mit einer Fantasie gearbeitet im Zusammenhang mit der Entwicklung der Protozoen. Oder dann die Diatomeen, die haben eine Kieselschale, die hat er gemalt. Das ist absolut beispielhaft in der ganzen Entwicklung der Naturwissenschaft, dass einer mal quasi die niederen Naturreiche porträtiert hat. Das ist Ernst Haeckel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=5122s Rudolf Steiners Würdigung von Haeckels Leistungen 01:25:22] ======&lt;br /&gt;
Und [[A:Rudolf Steiner|Rudolf Steiner]] hat in Berlin, wo der Ernst Haeckel nun die Koryphäe schlechthin war, also da als Naturwissenschaftler, und wo dann Jubiläen waren und Geburtstage gefeiert wurden von Ernst Haeckel, hat er mehrere Vorträge gehalten bei diesen Versammlungen, indem er den Ernst Haeckel in höchste Höhen gehoben hat in Bezug auf seine wissenschaftlichen Leistungen. Und er hat ja mal geschrieben, die Zeit ist schon wieder um, hat er mal die Bemerkung gemacht, dass er die Geheimwissenschaft schreiben konnte, 1909-10, schreiben konnte, weil durch das Studium der Welträtsel von Ernst Haeckel, des großen materialistischen Humanisten, durch das Studium, der hat sich so hineingedacht in dieses Werk von Haeckel, dass er dazu die Möglichkeit gefunden hat, überhaupt aus der Geisteswissenschaft heraus die Geheimwissenschaft zu schreiben. Und dasselbe gilt, das muss ich ganz zuletzt noch kurz sagen, dasselbe gilt für die Anthroposophie insgesamt. Wo er die Bemerkung machte, ich konnte überhaupt erst die Anthroposophie als Geisteswissenschaft entwickeln, durch drei Menschen des 19. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;Folge  [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|1]] - [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|2]] - [[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|3]] - [[Geologie - 4. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|4]] - [[Geologie - 5. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|5]] - [[Geologie - 6. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|6]] - [[Geologie - 7. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|7]] - [[Geologie - 8. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|8]] - [[Geologie - 9. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|9]] - [[Geologie - 10. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|10]] - [[Geologie - 11. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|11]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
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==Glossar==&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|A}}&lt;br /&gt;
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[[Boden]]&lt;br /&gt;
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* „… aus diesem &#039;&#039;&#039;Boden&#039;&#039;&#039; heraus wächst, die gesamte Pflanzennatur, die wächst nur deshalb, weil dann noch unter dem Boden Erdentiefen sind und über dem Boden der ganze [[Kosmos]] sich ausweitet … der Boden ist nur, sozusagen, die sinnfällige Haut der Erde.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Einleitung - Verbindung von Geologie und biologisch-dynamischer Landwirtschaft 00:01:49|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:01:49]]&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
* „Erde, Wasser, Luft, Wärme. Das sind die [[Vier Elemente|vier klassischen Elemente]] aus der griechischen Philosophie des &#039;&#039;&#039;Empedokles&#039;&#039;&#039; … Für ihn waren diese Elemente geistdurchdrungen, also nicht sinnlich wahrnehmbar. Das waren … wirkende [[Idee|Ideen]] … wo sozusagen aus dem Geistigen sich etwas im Physischen konfiguriert, und durch die Durchdringung dieses Geistigen, das formt im Wesentlichen eine [[Landschaft]].&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Landschaft und die vier Elemente des Empedokles 00:09:50|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:09:50]]&lt;br /&gt;
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* „… die Erde selber und die [[Landschaft]] wird geprägt von &#039;&#039;Erde&#039;&#039; und &#039;&#039;Wasser&#039;&#039;. Und dieses Feld nun, dessen hat sich die &#039;&#039;&#039;Geologie&#039;&#039;&#039; als Wissenschaft angenommen.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Landschaft und die vier Elemente des Empedokles 00:09:50|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:09:50]]&lt;br /&gt;
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* „… wenn man dann einfach ein paar Schritte weiter geht, dann kommt man in den &#039;&#039;Taunus&#039;&#039;. Ein vollständig anderer Landschaftscharakter… Die [jede] &#039;&#039;&#039;Landschaften&#039;&#039;&#039; haben einen eigenen Charakter.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Einleitung - Verbindung von Geologie und biologisch-dynamischer Landwirtschaft 00:01:49|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:01:49]]&lt;br /&gt;
* „… fuhr dann da durch die südenglische &#039;&#039;&#039;Landschaft&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;Sussex&#039;&#039; und guckte mir diese Landschaft an. So etwas habe ich noch nie gesehen in meinem Leben … Da habe ich mich umgeguckt, welche [[Stimmung|Stimmungen]] in einer solchen Landschaft gewaltet haben.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Landschaft und Volksseele 00:06:23|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:06:23]]&lt;br /&gt;
* „Und dann kam ich nach Holland. Da habe ich die dortigen &#039;&#039;&#039;Landschaften&#039;&#039;&#039; kennengelernt: völlig flach, weicher. Und da habe ich gesagt, das ist doch typisch holländisch. … dann kam ich nach Schweden … da habe ich mal die Selma Lagerlöf gelesen und habe mir gesagt: … genau diese Poesie findet man in dieser Landschaft. Und so war das für mich dann auch eine Art Studienobjekt geworden, mehr und mehr einfach einen Blick für Landschaften zu entwickeln.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Landschaft und Volksseele 00:06:23|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:06:23]]&lt;br /&gt;
* „&#039;&#039;&#039;Landschaften&#039;&#039;&#039; haben einen [[Charakter]]. Das ist die Frage, woher kommt eigentlich dieser Charakter?&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Landschaft und Volksseele 00:06:23|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:06:23]]&lt;br /&gt;
* „Erde, Wasser, Luft, Wärme. Das sind die [[Vier Elemente|vier klassischen Elemente]] aus der griechischen Philosophie des [[Empedokles]] … Für ihn waren diese Elemente geistdurchdrungen, also nicht sinnlich wahrnehmbar. Das waren … wirkende [[Idee|Ideen]] … wo sozusagen aus dem Geistigen sich etwas im Physischen konfiguriert, und durch die Durchdringung dieses Geistigen, das formt im Wesentlichen eine &#039;&#039;&#039;Landschaft&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Landschaft und die vier Elemente des Empedokles 00:09:50|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:09:50]]&lt;br /&gt;
* „… die Erde selber und die &#039;&#039;&#039;Landschaft&#039;&#039;&#039; wird geprägt von &#039;&#039;Erde&#039;&#039; und &#039;&#039;Wasser&#039;&#039;. Und dieses Feld nun, dessen hat sich die [[Geologie]] als Wissenschaft angenommen.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Landschaft und die vier Elemente des Empedokles 00:09:50|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:09:50]]&lt;br /&gt;
Landschaftsstimmung (siehe [[Landschaft]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Landschaftscharakter (siehe [[Landschaft]])&lt;br /&gt;
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[[Vier Elemente]] [nach [[Empedokles]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Erde, Wasser, Luft, Wärme. Das sind die &#039;&#039;&#039;vier&#039;&#039;&#039; klassischen &#039;&#039;&#039;Elemente&#039;&#039;&#039; aus der griechischen Philosophie des [[Empedokles]] … Für ihn waren diese Elemente geistdurchdrungen, also nicht sinnlich wahrnehmbar. Das waren … wirkende [[Idee|Ideen]] … wo sozusagen aus dem Geistigen sich etwas im Physischen konfiguriert, und durch die Durchdringung dieses Geistigen, das formt im Wesentlichen eine [[Landschaft]].&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Landschaft und die vier Elemente des Empedokles 00:09:50|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:09:50]]&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Manfred Klett|| zurück zu Manfred Klett |]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Artikel unten}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausbildungsbetrieb]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausbildung]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Transkribiert von Stefan Sylla]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 100%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortragszyklus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dambe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://biodyn.wiki/index.php?title=Geologie_-_1._Folge_mit_Manfred_Klett_und_Gunter_Gebhard,_2017&amp;diff=11568</id>
		<title>Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017</title>
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		<updated>2026-01-17T16:13:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dambe: Glossarbearbeitung&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Geologie - 1. Folge Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8|thumb|[https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8 hier klicken um zum Video zu gelangen]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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|}__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription von Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=109s Einleitung - Verbindung von Geologie und biologisch-dynamischer Landwirtschaft 00:01:49] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So. Also. Ihr seid ja jetzt so überladen mit allem Möglichen, dass ich eigentlich gar nichts mehr sagen brauche, oder? Vollgestopft mit Eindrücken, mit Wissen, überquellend. Da soll noch was rein. Gibt es da noch Platz?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir wollen uns ja mit dem Thema beschäftigen, dass nun, wie es so scheinen mag, ganz abwegig ist zu dem, was eigentlich unser Interessengebiet ist, die Landwirtschaft, das [[Biologisch-dynamische Landwirtschaft|biologisch-dynamische]]. Und da ist es eben doch sehr, sehr miteinander verbunden. Denn wenn man darauf hinschaut, auf den landwirtschaftlichen Betrieb, dann ist der ja, bedeckt der ja einen kleinen Teil der Erdoberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Dottenfelderhof]], eben diese Fläche hier, die ihr ja kennengelernt habt. Und überhaupt jeder landwirtschaftliche Betrieb ist Teil der Erdoberfläche. Und wir betrachten sonst immer nur die Erdoberfläche, das, was gerade eben sinnlich in Erscheinung tritt, den Boden, den wir pflügen, den wir ecken, den wir striegeln. Aber was dann aus diesem Boden heraus wächst, die gesamte Pflanzennatur, die wächst nur deshalb, weil dann noch unter dem Boden Erdentiefen sind und über dem Boden der ganze Kosmos sich ausweitet. Also das muss man immer ins Auge fassen, dass wir es da mit Kräften zu tun haben, die aus dem Umkreis wirken und solchen, die aus den Erdentiefen wirken, und der Boden ist nur, sozusagen, die sinnfällige Haut der Erde. Und nun ist jeder landwirtschaftliche Betrieb ein Glied der umgebenden Landschaft. Die umgebende Landschaft zeigt dieselben Phänomene plus minus, die man hier auch auf dem Hof findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so spricht man ja heute von Landschaften und die haben in aller Regel auch einen Namen, interessanterweise: das kommt aus der Vergangenheit, dass man hier von der &#039;&#039;Wetterau&#039;&#039; spricht. Und wer die &#039;&#039;Wetterau&#039;&#039; mal so ein bisschen kennengelernt hat, das ist so eine richtig typische Ackerbaulandschaft, dann muss man sagen, ja, die hat tatsächlich einen ganz eigenen Charakter. Das ist eine Ur-alte Kulturlandschaft, die schon seit dem dritten vorchristlichen Jahrtausend kultiviert war, von den Bannkeramikern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn man dann einfach ein paar Schritte weiter geht, dann kommt man in den &#039;&#039;Taunus&#039;&#039;. Ein vollständig anderer Landschaftscharakter, Landschaftstypus. Taunusgebirge, und dann der Hintertaunus, wird wieder ganz anders. Und wenn man hier in den &#039;&#039;Vogelsberg&#039;&#039; kommt, hier östlich von uns gelegen, ein vollkommen eigener Landschaftstypus und entsprechend auch die landwirtschaftlichen Betriebe, die man dort findet. Und so ist es, wenn man hinter den Vogelsberg rauskommt, da kommt man in die &#039;&#039;Rhön&#039;&#039;, wiederum ein völlig eigener Landschaftstypus. Und so könnte man jetzt den &#039;&#039;Odenwald&#039;&#039; nennen oder den Südschwarzwald, den Nordschwarzwald, Südvogesen, Nordwogesen, den Pfälzerwald, die Bodenseelandschaft. Oder man könnte in Norddeutschland jetzt die verschiedensten Landschaften nehmen, zum Beispiel Schleswig-Holstein an der Ostküste. Mit den Knicks, ein ganz eigener Landschaftstypus gegenüber West-Holstein, den Sondergebieten und dann wieder den Marschgebieten und so weiter. Die Landschaften haben einen eigenen Charakter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=383s Landschaft und Volksseele 00:06:23] ====&lt;br /&gt;
Und dieser Charakter, das wurde mir zum ersten Mal in meinem Leben deutlich, als ich 17-jährig als Austauschschüler nach England kam. Das war unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg, 1949-50, und da musste ich täglich so zwölf Kilometer mit dem Rad in die Schule fahren und fuhr dann da durch die südenglische Landschaft &#039;&#039;Sussex&#039;&#039; und guckte mir diese Landschaft an. So etwas habe ich noch nie gesehen in meinem Leben, als ich in Süddeutschland aufgewachsen bin. Diese unglaublich ausladenden Baumkronen, diese Buchen, diese dicken Stämme, diese Hecken an den Straßen dahinter, die deutlich gegliederten Landschaften, aber alles spielerisch, keineswegs systematisch. In England gibt es ja keine Systematik in dem Sinne. Das hat mich derart erstaunt. Da habe ich mich umgeguckt, welche Stimmungen in einer solchen Landschaft gewaltet haben. Und da kam es mir vor, wie wenn plötzlich hinter jedem Busch oder jedem Baum irgendeine Gestalt aus den Dramen von Shakespeare hervorkäme, &#039;&#039;Fallstaff&#039;&#039; oder so einer, da hatte man wirklich einen guten Eindruck gehabt. Die ganze englische Volksseele lebt in einer solchen Landschaft, die hat sich irgendwo einen Prägestempel geschaffen. Und ich schaute dann in die englische Poesie und schaute dann auf die Landschaft draußen und sagte, ja, das ist doch eigentlich identisch. Das war damals ein Gefühl, was ich hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kam ich nach Holland. Da habe ich die dortigen Landschaften kennengelernt: völlig flach, weicher. Und da habe ich gesagt, das ist doch typisch holländisch. Also so wie die Holländer sind, so sind auch ihre Landschaften. Und dann kam ich nach Schweden. Und dann wiederum schaute ich in diese schwedischen Landschaften, schaute wie durchlichtet dort die Wälder sind. Wie durchlichtet überhaupt die ganze Landschaft ist, wenn sie nicht gerade dunkel ist im Winter, da ist ja ewig dunkel. Und da habe ich mal die Selma Lagerlöf gelesen und habe mir gesagt: dieselbe Poesie, die aus den Schriften der Selma Lagerlöf einem entgegenkommt, genau diese Poesie findet man in dieser Landschaft. Und so war das für mich dann auch eine Art Studienobjekt geworden, mehr und mehr einfach einen Blick für Landschaften zu entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das empfehle ich sehr. Das ist heute ein Riesen Lapsus, ein Armutszeugnis unserer Zeit, weil wir durch unsere Verkehrsmittel heute derart durch die Landschaften rasen, dass wir gar nicht mehr merken, was die für einen besonderen Charakter haben. Und der ist in Europa einzigartig, wirklich vollkommen einzigartig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der sieht in anderen Ländern, in Südamerika oder in Nordamerika oder in Asien, wohin man kommt, in Afrika, sind die vollkommen anders strukturiert und ganz andere Stimmungen leben da. Also Landschaften haben einen Charakter. Das ist die Frage, woher kommt eigentlich dieser Charakter?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=590s Landschaft und die vier Elemente des Empedokles 00:09:50] ====&lt;br /&gt;
Wenn man zum Beispiel in die Toskana kommt nach Italien oder nach Umbrien kommt in Italien oder sonst wo, Piemont oder wohin auch immer, man merkt, da ist was und man kann es eigentlich nicht richtig greifen. Also die haben einen Charakter. Wenn man jetzt zunächst mal diesen Charakter nur so charakterisiert, dass er im Wesentlichen bestimmt ist, durch das Zusammenwirken der vier Elemente, also Erde, Wasser, Luft, Wärme. Das sind die vier klassischen Elemente aus der griechischen Philosophie des Empedokles. Empedokles hat im 5. Jahrhundert vor Christus gelebt, war Sizilianer eigentlich, also aus der griechischen Kolonie aufgewachsen, da in Südsizilien. Der hat diese Lehre von den vier Elementen am ausführlichsten eigentlich nicht nur dargestellt, philosophisch, sondern auch selber vorgelebt. Für ihn waren diese Elemente geistdurchdrungen, also nicht sinnlich wahrnehmbar. Das waren Ideen, aber eben wirkende Ideen, nicht so wie wir heute denken, das ist eine Idee, was ist denn das schon? Sondern wirksame Ideen, wo sozusagen aus dem Geistigen sich etwas im Physischen konfiguriert, und durch die Durchdringung dieses Geistigen, das formt im Wesentlichen eine Landschaft. Die Durchdringung dieser vier Elemente. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn man nun unter diesen vier Elementen mal diejenigen nimmt, die am allerdeutlichsten eine Landschaft prägen, die Erdennatur, dann ist es gerade das &#039;&#039;erdig-feste&#039;&#039; Element und das &#039;&#039;wässrige&#039;&#039; Element. Und nur über der Erde trifft man dann &#039;&#039;Luft&#039;&#039; und &#039;&#039;Wärme&#039;&#039; so im Wesentlichen an, aber die Erde selber und die Landschaft wird geprägt von &#039;&#039;Erde&#039;&#039; und &#039;&#039;Wasser&#039;&#039;. Und dieses Feld nun, dessen hat sich die Geologie als Wissenschaft angenommen. Gerade dem, was die Festen der Erde eigentlich begründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=744s Geologie und Geomorphologie: Landschaftsgestalt, -Geschichte und -Entwicklung 00:12:24] ====&lt;br /&gt;
Da hat sich zunächst einmal die Geologie als solche angenommen, dem erdig-festen, nämlich der Gesteinswelt. Was bildet die Gesteine? Wie lagern sie? Wie ist überhaupt die ganze Erdkruste durchformt von der Gesteinswelt? Das ist sozusagen das Schwerpunktgebiet der Geologie als solcher. Und dann gibt es hier so ein Buch, Geomorphologie. Die Geomorphologie ist mit der Geologie engstens verbunden, die schildert nämlich die Landschaftsgestalt. Wie ist eine Landschaft gestaltet von Festen, auch vom Wässrigen her, insbesondere vom Wässrigen? Und das ist eigentlich für uns auch das Interessanteste, denn eine Landschaft hat ja eine Gestalt. Der [[Dottenfelderhof]] hat eine bestimmte Gestalt: wir haben da unten das Unterland, das ist Schwemmland ursprünglich. Ich habe das immer als &amp;quot;Holland&amp;quot; bezeichnet. Und dann haben wir ganz da oben, haben wir die Höhen, eine Höhenlage, wo ziemlich bald da drunter auch Gesteine anstehen, das &#039;&#039;Rotliegende&#039;&#039;. Und dazwischen ist so eine Übergangszone, die habe ich immer als &amp;quot;Toskana&amp;quot; bezeichnet, wo die Bäume stehen, die Obstbäume und so. Also es sind drei Landschaftselemente, die sich hier in einer besonderen Weise vereinigen. Und die Ausdruck sind eben der Geomorphae, der Landschaftsgestalt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn man sich damit beschäftigt, also wenn man das nicht nur einfach konstatiert, da gewesen, da gewesen, so ungefähr, hingeguckt und dann war&#039;s es dann auch. Sondern, dass man sich wirklich Fragen daran stellt, wie kommt es, dass hier so eine Ansteigung ist, warum das Tal hier ansteigt. Warum prallt die Nidda in Bad Vilbel an einen Hang an, der ziemlich steil hoch geht? Und warum ist sie verflachend nach der anderen Seite? Wie kommt es, dass hier eine Anhöhe ist oder ein kleiner Berghügel, und hier eben eine Vertalung oder eine Verebnung der Landschaft? Was spricht sich da aus? Und wenn man dem nachgeht, dann trifft man auf die Landschaftsgeschichte. Das erweckt Fragen, wie hat sich jetzt diese Gestalt an diesem Ort über die Zeiten hinweg so gebildet und nicht anders. Da knüpfen sich Fragen, und dann stellt man Fragen nach der Landschaftsgeschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn man solche Fragen hat, dann ist es nicht weit, dass einem der Entwicklungsgedanke aus den Landschaften förmlich ins Gesicht springt. Dass man den Entwicklungsgedanken aus der Natur sozusagen nicht nur jetzt bei der Pflanze studieren kann, nicht nur, von mir aus beim Tier, in der Embryologie, sondern in der Landschaftsgestalt selber. Wenn man nur fragt, wie hat sich diese besondere Landschaftsgestalt unserer Umgebung hier entwickelt, daran knüpfen sich solche Fragen, die einen in den Entwicklungsgedanken mitten hineinführen. Da hat sich was entwickelt, auch die Landschaftsgestalt hat sich entwickelt. Die ist nicht immer so gewesen, sondern hat sich erst in dieser besonderen Weise herausgebildet. Das ist die Geomorphologie. Das ist ein zweites Gebiet der Geologie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=978s Die Rolle der Hydrogeologie und das unsichtbare Wasser in der Erdkruste 00:16:18] ====&lt;br /&gt;
Und ein drittes ist die Hydrogeologie. Das betrifft das ganze Gebiet der Gewässer, also Quellen, Quellhorizonte, Rinnsale, die sich zu Bächen vereinigen, Bäche, die sich zu Flüssen vereinigen und schließlich in Seen münden und aus den Seen dann als Ströme ins Meer strömen. Das ist das eine Feld, das sichtbare Feld. Dass da an der Erdoberfläche da diese Wässrigkeit in Verbindung mit den geologischen Verhältnissen in einem besonderen Verhältnis steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber dann gibt es eben eine Hydrogeologie, die man gar nicht sieht. Das ist das, was die Gründe sind, dass eine Quelle überhaupt in Erscheinung tritt, oder ein Wasserlauf überhaupt fließt. Wo kommt denn das Wasser her? Da wird man verwiesen auf die Grundwasserströme und verwiesen auf hydrogeologische Verhältnisse des Untergrundes, die ungeheuer kompliziert sein können, sehr unterschiedlich sein können. Und die bedingen eben, dass zunächst einmal das wässrige Element die äußerste Erdkruste insgesamt durchdringt. Das ist eins mit der Erdkruste. Keinen Stein gibt es, der nicht ein bisschen Wasser enthielte. Der nicht irgendwie mit dem Wässrigen in Beziehung stünde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=1079s Der Einfluss des Menschen auf die Landschaft 00:17:59] ====&lt;br /&gt;
So, und jetzt haben wir also drei Gebiete. Die Geologie, die Hydrogeologie und die Geomorphologie. Jetzt kommt noch ein Viertes hinzu, was landschaftsbildend ist. Das habe ich schon eingangs ein bisschen erwähnt, das ist die Hand des Menschen. Man hält es eigentlich gar nicht für möglich, wie doch seit Ur-ur-urzeiten der Mensch aus seiner Wesenheit heraus verwandelnd, verändernd auf die Erde gewirkt hat. Und heute tritt es übermächtig in Erscheinung darin, dass wir derart eingreifen, nicht nur in die Pflanzenwelt und die Tierwelt, sondern in die Erdenwelt, im höchsten Grade zerstörend. Es hat sich im 20. Jahrhundert vorbereitet, aber heute hat es Riesendimensionen angenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=1145s Vom Menschen ausgelöste Denudation und Erosion 00:19:05] =====&lt;br /&gt;
Es war insbesondere die sogenannte &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Denudation&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; und die sogenannte &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Erosion&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;. Denudation heißt, dass man &#039;&#039;&#039;am falschen Ort den Boden so bearbeitet hat&#039;&#039;&#039;, dass durch Staubstürme das ganze Erdreich abgetragen worden ist. Das haben die Amerikaner am besten gekonnt, bis zum heutigen Tag. Kentucky, ein Staat in Amerika, war einstmals der fruchtbarste Standort überhaupt in den Anfängen der Kolonisation. Und das Land des grünen Rohrs hat man das auch genannt. Und dann hat man alles abgeholzt, hat da einen tollen Ackerbau draufentwickelt, sehr kalkreiche Standorte auch, und binnen kürzester Frist, in den 70er-Jahren des 19. Jahrhunderts schon, Monokulturen angebaut, Weizen, Weizen, Weizen, der Mais war noch nicht so aktuell. Und da kamen die Staubstürme und haben den ganzen Oberboden abgetragen. Heute sind es zum Teil ganz arme Standorte geworden, nur durch Winderosion. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und mir ist es so begegnet, in Nord Dakota. Das ist ein Staat, also Süd Dakota, Nord Dakota, liegt oben an der kanadischen Grenze, geht über nach Saskatchewan. Das sind alles schwarze Erdböden, die hat man alle umgepflügt, das war ursprünglich Prairie. Und da kam ich zu einem Bauern, der hatte ein ganz schwarzes Gesicht und da waren nur so helle Streifen drin, das waren die Schweißperlen, die über das Gesicht gelaufen sind und die Tränen, die ihm kamen, wenn er gesehen hat, wie der Wind die ganze schwarze Erde wegweht. Also mit einer Geschwindigkeit geht das vor sich, das glaubt man nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnlich ist es mir in Brasilien gegangen. In Brasilien weniger die Winderosion als vielmehr die Wassererosion. Brasilien ist ein Land, sehr regenreich, nicht in allen Gegenden, aber doch ganz wesentlich, einen großen Teil des Amazonas. Also sehr starke Regen unter Umständen und sehr konzentriert im Jahreslauf. Es gibt die Trockenzeiten und die Regenzeiten. Und da hat man dann die Monokultur, sagen wir mal, Zuckerrohr oder sowas, und gerade der Zuckerrohr verhält sich sehr ähnlich wie der Mais, der das Wasser sammelt über die Blätter, und dann am Stängel runterlaufen lässt. Am Fuß der Pflanze und vom Fuß der Pflanze bildet sich ein kleines Rinnsal. Und das ist der Anfang einer Erosion. Und am Ende von vielleicht 200, 300 oder 1000 Hektar Zuckerrohr ist dann plötzlich ein Bachlauf geworden mit einer Erosionsrinne von zwei Meter Tiefe. Das geht so rasend schnell!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Mensch hat da in einem hohen Grade heute, durch seine modernen Technologien und eben Monokultur und alles das, so eingewirkt, dass man berechnet wie von Jahr zu Jahr die kultivierbare Fläche auf der Erde rasend abnimmt. Aber er macht etwas anderes. Und das ist ja gerade der Punkt, wo wir heute stehen, dass wir wirklich ein neues Verhältnis zur Erde entwickeln müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=1374s Die Mission der Menschheit: Verantwortung für die Erde 00:22:54] ====&lt;br /&gt;
Und dass der Mensch heute aufgerufen ist, dasjenige, was einstmals von Natur aus landschaftsbildend und landschaftsgestaltend war über unendliche Zeiträume hinweg, dass wir heute an die Stelle getreten sind. Wir bewegen heute ganze Landschaften. Wir bauen da so ganze Berge ab mit Steinbrüchen, oder wo Eisenerz gewonnen wird. Wir haben ganze Berge hier oder Braunkohleabbau ist eines der besten Beispiele. Da werden ja ganze Landschaften total bis zu Tiefen von 30, 40 Metern rumgewühlt und so weiter. Aber wir haben eben daran, gerade dass wir sozusagen den Todesprozess, der allgemein die Erde angeht, denn alles was sich formt und gestaltet und so weiter, ist auch schon erstorben, dass wir diesen Prozess nur noch impulsieren und weiter stimulieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und angesichts dessen können wir erwachen, dass wir eigentlich eine Mission haben. Und das hat Novalis, der Dichter Novalis, ich komme nachher nochmal kurz auf ihn zurück, hat es ausgesprochen in seinen Fragmenten, in dem er gesagt hat, &#039;&#039;die Menschheit ist auf einer Mission. Zur Bildung der Erde ist sie berufen&#039;&#039;. Ein wunderbarer Ausdruck: &#039;&#039;zur Bildung der Erde ist sie berufen&#039;&#039;. Also sie muss fortan, wo wir heute diese ungeheuren Fähigkeiten haben einzugreifen in die Erde, müssen wir in uns die Fähigkeit auch entwickeln, jetzt aus höheren Gesichtspunkten heraus, wirklich an der Bildung der Erde zu wirken in die Zukunft. Und Novalis war ein Zeitgenosse Goethes, die haben damals das kommen sehen, wie man in Zukunft mit der Erde umgeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so stehen wir wirklich vor der Frage, was ist eigentlich unsere Mission? Und wenn man diese Frage mal so stellt, dann kommt man sofort auf den bio-dynamischen Landbau. Man merkt, dass wir die Möglichkeit haben in der Landwirtschaft so einzuwirken auf die irdischen Verhältnisse durch unsere Tätigkeit, durch unsere Arbeit, durch unsere Ideen, die wir haben, dass wir sozusagen das, was vorher vorgebildet war, evolutiv über lange Zeiträume hinweg, dass wir das erkennen und aus der Erkenntnis jetzt weiterführen in die Zukunft. Der Mensch schaltet sich ein in diesen ganzen Werdeprozess, in den Entwicklungsgedanken, in die Zukunft, indem er das alles erkennt, was er heute kaputt macht. Also das ist zunächst mal eine Veranlassung. Wenn man dem Tod sich wirklich bewusst wird, dann kann man daran wachsen und kann daran neue Ideen entwickeln, wie es eigentlich sein müsste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es gibt keine Entwicklung ohne Tod. Leben und Tod, das sind die beiden Grundsäulen jeder Entwicklung. Stirb und Werde, das Stirb und Werde. Und so sind wir eigentlich aufgefordert angesichts dessen, was geworden ist, und das sagt uns die Geologie, das sagt uns die Geomorphologie und die Hydrogeologie, sagt uns das, was durch die langen Zeiträume der Vergangenheit geworden ist, wo der Mensch nur quasi den Boden gefunden hat für seine eigene Entwicklung hier auf Erden. Dass wir jetzt das alles erkennen, was die Welt vor uns ausbreitet und daraus Ideen in uns wachrufen, die uns in unserer täglichen Arbeit anleiten. Wir sind auf einer Mission, das kann man wirklich sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=1639s Ein Blick auf die Geschichte der Geologie 00:27:19] ===&lt;br /&gt;
Nun, das war jetzt nur eine kleine Einleitung und ich möchte den heutigen Vormittag noch darauf verwenden, jetzt einmal den Blick auf die Geschichte der Geologie zu lenken. Weil das eigentlich ein sehr interessantes Kapitel ist, wie überhaupt erst das Bewusstsein der Menschen aufmerksam geworden ist auf das, was die irdische Grundlage hier auf Erden ist. Das ist ganz, ganz jung! Die Geologie als Wissenschaft hat sich im Wesentlichen erst seit dem 19. Jahrhundert entwickelt. Und wenn wir jetzt zurückschauen nochmal in die Menschheitsvergangenheit, dann wundert man sich eigentlich immer, dass zum Beispiel die Griechen, die alten Griechen vorchristlicher Zeit oder die alten Ägypter, dass die nicht irgendwie schon eine Art Verständnis von Geologie gehabt hätten. Nichts, gar nichts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte mal ein Beispiel nennen aus der alten ägyptischen Kultur, dass aus dem Jahre 2750 die ersten Pyramiden gebaut worden sind. Die Cheops-, Schäfrin- und Mykrinos-Pyramide auf Gizeh bei Kairo, oben auf dem Nilrand. Vorher noch die Pyramide von Saqqara, die ist noch älter, das ist eine Stufenpyramide. Und wenn man da hinkommt und guckt sich da die Steine an, dann findet man, dass diese Steine ganz feine, runde, kreisartige Gebilde haben, fast auch wie Spiralen gebildet, eins am anderen. Und da müsste man doch aufmerksam werden, als Ägypter, wo die angefangen haben die Steine zu kloppen, was das für ein komischer Stein ist, wo diese lauter kleinen, runden Kreise sind. Und heute weiß man, dass es die sogenannten Nummuliten-Kalke sind. Nummuliten sind Protozoen. Protozoen sind Ur-Tierchen, sind Einzeller. Einzeller, also die Ur-Ur-Ur-Formen des lebendigen, des tierischen Lebens, wobei man nicht sagen kann, das wäre ein Tier gewesen, da könnte ich auch genausogut sagen, es wäre ein pflanzliches Gebilde gewesen. Ein &#039;&#039;Pflanzentier&#039;&#039;, könnte man sagen. So sind diese Kalke aufgebaut. Kein Mensch in dem alten Ägypten sah sich veranlasst, so hinzugucken, dass er gesagt hat, ja da ist ja ein Stein und da sind pflanzentierische Gebilde drin. Das lebte gar nicht als Frage. Da muss man sich mal hineinversetzen. Die haben eine unglaubliche Kunst geschafft, ein unglaubliches Wissen gehabt in Bezug auf den Kosmos. Aber was die Erde da produziert hat, das interessierte gar nicht. Die haben diese Blöcke von 1,20 m x 1,20 m, 3 Tonnen schwer, haben sie von riesiegen Steinbrüchen von der anderen Seite des Nils gebrochen und dann über den Nil rüber gebracht, auf die andere Seite da oben rauf geschafft und damit die Pyramiden gebaut. Aber keine Frage, wie es da angeknüpft hat. Und so nicht bei den Griechen. Und so nicht bei den Römern. Und so nicht das ganze Mittelalter durch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die haben ja die mittelalterlichen Kirchen alle aus Sedimentgesteinen gebaut, in aller Regel nicht aus Granit, aus Urgesteinen, sondern aus Sedimentgesteinen. Und da waren überall Versteinerungen drin. Aber das war keine Veranlassung, auch für den mittelalterlichen Menschen, der ja viel weiter bewusstseinsmäßig vorangeschritten war, daran eine Frage zu knüpfen. Und es musste eben erst eine Schwelle überschritten werden. Das ist die Neuzeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=1905s Der Beginn eines neuen Bewusstseins in der früheren Neuzeit 00:31:45] ====&lt;br /&gt;
Und sie glauben, ihr glaubt gar nicht, was das für eine Schwelle war und ist, bis zum heutigen Tag ist. Wo plötzlich ein vollkommen neues Bewusstsein die Menschen ergreift, nämlich hinzugucken, punktuell hinzuschauen auf die Welt. Was finde ich da vor? Welche Pflanze ist das? Welches Gestein ist das? Was ist das für ein Tier? Gab es vorher nicht. Natürlich hat man Namen für den Löwen gehabt und für den Elefanten und alles das. Klar, man hat es als gegeben hingenommen. Das gehörte zum gesamten Weltbild ungetrennt dazu. Aber jetzt tritt man plötzlich der Natur gegenüber und stellt Fragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=1955s Leonardo da Vinci als Pionier der Naturbeobachtung 00:32:35] =====&lt;br /&gt;
Und der erste, den ich hier nennen möchte, das ist Leonardo da Vinci. Ich möchte die einfach mal anschreiben. Das sind die großen. Leonardo da Vinci. 1452 bis 1519. Ich schreibe mal auch die Jahreszahlen hin, weil es einfach wichtig ist, dass man mal sieht, wie das durch die Jahrhunderte jetzt in einer ganz spezifischen Weise ist. Dieser Leonardo, der ja eigentlich ein Künstler war, ein Maler, aber zugleich ein unglaublicher Technologe, der ja die ersten großen technischen Erfindungen gemacht hat im [?], die Belagerung von Städten und so weiter. Dieser Leonardo, der stammte aus Vinci, daher der Name. Das ist ein bisschen nördlich von Florenz in den Bergen, und das sind auch relativ junge Ablagerungen, kalkschiefriger Art. Und da guckt er plötzlich auf den Boden und hebt die Steine auf und nimmt sie in die Hand und guckt sie an. Nicht, dass er sie kloppt wie vorher, die alle wunderschön gestaltet haben, sondern er guckt sie einfach an und sieht, da sind Abdrücke von Pflanzen. Da sind Abdrücke oder Versteinerungen von Tieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hat ihn interessiert. Das war für ihn plötzlich die Frage, was ist das eigentlich? Und er hatte schon einzelne derartige Petrifakte, wie man sie nennt, also Fossilien, die hat er schon angefangen zu unterscheiden.   Aber es knüpfte sich kein Entwicklungsgedanke daran. Es knüpfte sich kein Gedanke daran, dass dieses Gestein hier einstmals lebendig war und diese Pflanzen und Tiere hervorgebracht hat. Also der Entwicklungsgedanke war noch so jung, den gab es vorher gar nicht, den kannten die Ägypter nicht, die Griechen nicht. Er guckte jetzt diese Steine an und sieht, da sind also pflanzliche und tierische Wesen, irgendwo versteinert drin, aber der Gedanke, dass das ein Leben war unter ganz anderen Umständen in früheren Zeiten, der knüpfte sich noch nicht daran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=2130s Francesco Redi und die Entstehung des Lebens 00:35:30] =====&lt;br /&gt;
Und dann kommt eine weitere Gestalt, das ist der Francesco Redi. Der hat dann ein Jahrhundert später, also 15. bis 16. Jahrhundert, 1626 bis 1698 gelebt. Also Leonardo war 14. bis 15. Jahrhundert und jetzt im 16. Jahrhundert tauchte so ein Kerl auf in Italien, Arzt von Haus aus, und Schriftsteller. Damals, wenn man krank war, wurde man zur Ader gelassen. Und wie wurde man da zur Ader gelassen, wenn man Lungenentzündung hatte oder sowas? Dann hat man Leberegel genommen. Und die Leberegel, die fanden sich im Schlamm irgendwo, so im Wässrigen, schreckliche Dinger. Und die haben dann das Blut rausgesaugt aus dem Körper. Und dieser Arzt nun, der sagt, wo kommen die Leberegel eigentlich her? Und dann wühlt er da im Schlamm rum und sieht, dass es da Stablarven gab, Stabwürmer vom Leberegel. Und dann hat er gesagt, die kommen also aus diesen Larven, die verwandeln sich zu Leberegeln. Und dann hat er gesagt, wo kommen die Larven her? Und dann hat er Eier entdeckt, im Schlamm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war wie eine Offenbarung, eine menschheitliche Offenbarung. Weil nämlich bis dato galt strikt, der Lehrsatz von Aristoteles, alles Leben entsteht aus dem Schlamm. Und dann hat er gesagt, das stimmt doch gar nicht. Da ist eine Welt zusammengebrochen damals. Eine Weltanschauung, die über Jahrhunderte Gewalt hatte von Aristoteles her. Alles Lebendige entsteht aus dem Schlamm. Und jetzt stellt er fest, der Schlamm ist zwar da und drum herum, aber das Lebendige entsteht immer aus einem Keim, aus einem Ei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Sie müssen sich mal vorstellen, was das für eine Bewusstseinsveränderung war. Der hat natürlich den Aristoteles, wenn man das heute richtig verstehen will, total falsch verstanden. Jetzt ist eine Bewusstseinshaltung entstanden, dass die Menschen genau hingeguckt haben, wie das eine sich aus dem anderen entwickelt. Das hat man vorher gar nicht gemacht. Sondern hat sich immer auf Aristoteles berufen. Und man hat jetzt plötzlich Aristoteles in Frage gestellt, weil man den Schlamm anders gedeutet hat als Aristoteles. Der Schlamm ist nur die äußere Bedingung, dass sich hier etwas aus einem Ei über Larve bis zum fertigen Imago, also dem Leberegel, entwickelt. Und Aristoteles hat einen ganz anderen Begriff von Schlamm gehabt. Der hat so einen Begriff von Schlamm gehabt, wie man in der Geheimwissenschaft lesen kann, in der alten Mondentwicklung. Also ein Begriff von Schlamm, das heißt, dass alles aus dem Chaos entsteht, aus dem noch Ungeordneten sich Ordnung bildet. Das ist ein ganz anderer Begriff von Schlamm, das Chaotische, was dem anhaftet. Und die haben das jetzt sinnlich fixiert in dem, was sie als Schlamm bezeichnet haben, und daraus geht auch nichts Lebendiges hervor. Also dieser Francesco Redi, man nannte die Stablarven, die er da entdeckt hat, die Redien, auch heute noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=2402s Nikolaus Steno und die Grundlagen der Mineralogie 00:40:02] =====&lt;br /&gt;
Und dann gab es einen zweiten Arzt jener Zeit, den ich auch noch erwähnen will, der große Bedeutung hat für die ganzen Entwicklungsgedanken, für die Geologie. Das ist Nikolaus Steno. Aber der hieß eigentlich Niels Stensen, das war ein dänischer Arzt. Und der lebte von 1638 bis 1686. Das sind die Vertreter des 17. Jahrhunderts. Und was hat dieser Steno gemacht? Der hat auch als Arzt natürlich Forschung getrieben und hat dann Messungen der mineralischen Welt vorgenommen und hat dann Kristalle vermessen und hat festgestellt, dass bei einem solchen Kristall, also das ist ein Kalkspat hier, das ist ein typischer Rhomboeder. Man unterscheidet den Kubus, das ist ein Kubus, das ist ein Pyrit hier. Das ist ein Kubus und wenn ein Kubus gekippt ist, dann entsteht ein Rhomboeder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann hat er die Kristallflächen vermessen und hat festgestellt, dass dieser Winkel hier zwischen diesen beiden Kristallflächen, dass der bei gleicher mineralischer Zusammensetzung konstant ist. Die Winkelkonstanz der Kristalle gleicher Zusammensetzung, die geht auf Steno zurück. Das war der Begründer der Mineralogie. Also dazu muss man so ein Kristall in die Hand nehmen und muss dann gucken. Ich stehe hier und da ist der Kristall, da habe ich Fragen. Jetzt fange ich an zu messen. Ich messe die Winkel und stelle plötzlich fest, dieser Kristall, der hat dessen Winkel hier, alle Winkel sind konstant bei gleicher Zusammensetzung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder ein anderes Beispiel, das sind hier also Pyrite. Man kann ja nur staunen, wenn man sowas sieht. Ohne Staunen geht sowieso nichts. Hier sind diese Würfel. Da sieht man auch, die Winkelkonstanz beträgt hier 90 Grad.  Die Winkelkonstanz beim Würfel beträgt 90 Grad. Hier beim Kalkspat sind es entsprechend weniger. Ich weiß jetzt nicht auswendig, aber das sind über 45 Grad. Irgendwo was dazwischen. Und beim Feldspat, das ist auch ein Rhomboeder, wie wir noch sehen werden. Feldspäte, die haben ein bisschen einen anderen Winkel, aber konstant. Alle Feldspäte haben den gleichen Winkel, wie der Kalkspat hier ein anderer. Und so haben alle Kristalle ganz charakteristische, von der Zusammensetzung abhängige Winkel, Kristallwinkel. Die spielen in der Mineralogie eine ganz große Rolle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also auch wieder ein Mensch, der auf etwas aufmerksam geworden ist. Ein Arzt, meistens waren es Ärzte. Und wurden dann zum Begründer einer Wissenschaft der Mineralogie. Steno.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=2640s Das 18. Jahrhundert: Die Ära der Aufklärung und des Sammelns 00:44:00] ====&lt;br /&gt;
Und dann treten wir ein ins 18. Jahrhundert. Das 18. Jahrhundert ist charakterisiert dadurch, dass die Menschen fast besessen geworden sind, in Bezug auf das, was die Natur eigentlich an Geheimnissen birgt. Da ist jeder, der noch ein bisschen was auf sich gehalten hat, also alle Dorfschullehrer und Pfarrer, und in den Dörfern sind rausgerannt, auf die Äcker und in den Wald und überall, haben Pflanzen genommen, haben Herbarien angelegt, haben die Tiere, Tierwelt studiert, die Schmetterlingsforscher, die Insektenforscher. Also Riesensammlungen unvorstellbarer Art, die vielfach heute in den Museen zu sehen sind. Man hat gesammelt, gesammelt, gesammelt, gesammelt. Das 18. Jahrhundert ist das Jahrhundert der &#039;&#039;Aufklärung&#039;&#039;. Die Menschheit hat sich aufgeklärt, nicht über sich selbst, sondern über was die Natur alles an Fülle von Erscheinungen birgt. Dann entstanden auch die großen Gesteinssammlungen dieser Zeit. Was wir auf den Äckern gefunden haben, in Steinbrüchen, die da überall natürlich waren. Man hat gesucht und gesucht. Man hat es einfach nur mal gesammelt und nebeneinander gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=2732s Karl von Linné und die Systematisierung der Natur 00:45:32] =====&lt;br /&gt;
Und da gibt es jetzt wieder eine Gestalt, das ist Karl von Linné. Linné. Und dieser Linné, genau in diesem Jahr 1707 ist er geboren. 1707 bis 1775 ungefähr hat er gelebt. Karl von Linné, habt ihr von dem schon mal was gehört? Also der große Pflanzensystematiker. Der hat nämlich jetzt all dieses, was man da an Fülle plötzlich gesammelt und dessen man bewusst geworden ist, das hat er jetzt systematisiert. Und zwar, eine Wissenschaft fängt immer dann an, wenn man was systematisiert. Und er hat es systematisiert nach den Blüten, nach dem Aufbau der Blüten. Die ganze Pflanzensystematik baut auf dem Bau der Blüten auf. Und das hat er gemacht. Er war Professor in Uppsala in Schweden. Und mit einer unglaublichen Lebensleistung hat er die gesamte Pflanzenwelt der Welt, weitgehend, soweit sie bekannt war, der damaligen Zeit, hat er systematisiert, und mit einem lateinischen Namen versehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so auch die Tierwelt. Goethe, wenn er auf Reisen war, der hatte in der Tasche, seiner Reisetasche, das Kompendium von Linné drinstecken. Da hat er Pflanzen studiert und so weiter. Dann hat er immer den Linné rausgezogen und hat mal gesagt, wie ist jetzt diese Pflanzenart systematisch einzuordnen. Also der prägt quasi das ganze 18. Jahrhundert, aber jetzt rein durch eine Systematik der Blütenunterschiede der Pflanzen. Und wie gesagt, in der Zeit wurden dann auch die großen Gesteinssammlungen angelegt, sodass die Geologie jetzt so langsam das Bewusstsein der Menschen ergriffen hat. Die Gesteinswelt, hat man festgestellt, die ist ja mindestens so vielfältig wie die Pflanzenwelt selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=2883s Gottlieb Werner und die empirische Geologie 00:48:03] =====&lt;br /&gt;
Und dann gab es nun, in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts, gab es nun einen neuen Aufbruch. Da taucht jetzt so eine Gestalt auf, wie Gottlieb Werner. Der steht heute noch nicht mal in den Lexika drin, dieser Mensch. Er ist der Begründer eigentlich der Geologie vom rein empirischen Standpunkt aus. 1749 bis 1815.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Gottlieb Werner, der war Professor in Freiberg im Harz, also an der dortigen Bergbauschule. Und ein unglaublicher Kenner der Gesteinswelt. Empirisch, das heißt, rein durch die Sinnesanschauungen hat er sozusagen die ganzen ungeheuren Fülle an verschiedenen Erzen, an verschiedenen Mineralien usw. studiert, und er war befreundet mit Goethe. Und Goethe war ja nun an allem interessiert, und so eben auch an der Geologie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=2975s Johann Wolfgang von Goethe 00:49:35] =====&lt;br /&gt;
Und man könnte sagen, den Geologen in Goethe muss man entdecken. Aber der hat sich Zeit seines Lebens mit Geologie befasst. Intensiv. Hat mit allen Zeitgenossen, die auf diesem Felde was zu sagen hatten, so insbesondere der Werner, hat er korrespondiert, hat sich mit denen auseinandergesetzt, mit den Theorien, mit allen. Und Goethe selbst hat eine Gesteinssammlung besessen von 18.000 Handstücken. 18.000 Handstücke. Handstücke nennt man ein typisches Exemplar einer bestimmten Gesteinsbildung. Also spezifische Handstücke, nicht irgendwo von einem und demselben, dasselbe nochmal, sondern Handstücke, ganz spezifische Fundstücke und zwar von der ganzen Welt. Er hat noch 1832 in seinem Todesjahr, Goethe, hat noch eine Bestellung aufgegeben für ein spezifisches Zinnerz aus Cornwall in England, was er für seine Sammlung dringend brauchte. Er hatte verschiedene Zinnerze von anderen Herkünften. Ihn interessierten vor allen Dingen auch die Herkünfte. Wo kommen diese Gesteine her? Wo findet sich gerade diese besondere Ausprägung? Die hat er ja alle studiert. Riesenschubladen hat er, das kann man aufziehen, und da finden sich wohlgeordnet diese Gesteine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, ich schreibe nur nochmal Goethe hin, Johann Wolfgang Goethe, der ist aus der Geologie gar nicht wegzudenken, 1749, wie Werner, bis 1832. So, und dieser Goethe, der war auch stark empirisch orientiert, also hat geguckt, wo findet sich was, wie hat sich hier der Fels ausgestaltet, wie dort, usw. Es ging ihm immer darum, um den Zusammenhang, in dem ein Gestein erscheint. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er hatte ja auch Riesenexkursionen gemacht, auch mit Gesteinskundigen, im Fichtelgebirge, im heutigen Tschechien, also von Karlsbad aus, in Italien, wo er hinkam hat er die Steine aufgelesen und angeguckt, wie der Leonardo, aber er hat sie schon intensiver, sozusagen in einen Entwicklungszusammenhang gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=3143s Neptunisten und Plutonisten 00:52:23] =====&lt;br /&gt;
Das 18. Jahrhundert war geprägt von zwei Theorien. Die Theorie der &#039;&#039;Neptunisten&#039;&#039;, der gehörte auch Gottlieb Werner an, der war eigentlich der Begründer, Mitbegründer, der Neptunisten, die haben gesagt, alles ist aus dem Wasser entstanden. Und haben sich auf Thales berufen, den griechischen Philosophen, ein Vorsokratiker aus dem sechsten vorchristlichen Jahrhundert, Thales. Alles ist aus dem Wasser entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dem gegenüber standen die &#039;&#039;Plutonisten&#039;&#039;, die haben gesagt, alles ist aus dem Feuer entstanden. Und die haben sich berufen auf Heraklit, den großen Geist, der in Ephesus lebte, ein feuriger Geist war das eben auch, und auf den haben die sich also berufen. Und das war eine richtige Streiterei, eine kräftige wissenschaftliche Auseinandersetzung, weil plötzlich in dieser Zeit, der Mitte des 18. Jahrhunderts, in allen Menschen so etwas regsam wurde wie der Entwicklungsgedanke. Sie fragten, wie ist das entstanden? Wo kommt es her? Aus dem Wasser? Aus dem Feuer? Die kommen doch nicht aus der Erde einfach nur so, da muss doch irgendwas vorausgegangen sein. Und der Francesco Redi hat gesagt, es ist aus dem Schlamm, wie der Aristoteles es selbst formuliert hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=3232s Deutscher Idealismus: Gottfried Ephraim Lessing 00:53:52] =====&lt;br /&gt;
Also man merkt, überall regte sich etwas, und Goethe war nun der Mittelpunkt, in gewissem Sinne, in Bezug auf das, was da aufbrach. Man könnte da viele andere Geister nennen, zum Beispiel Lessing. Also man muss sich einfach mal mit dem deutschen Idealismus befassen, um mal dahinter zu leuchten, was eigentlich menschheitsgeschichtlich da vor sich gegangen ist. Lessing, Gottfried Ephraim Lessing, der hat am Ende seines Lebens einen Aufsatz geschrieben, der heißt &amp;quot;Die Erziehung des Menschengeschlechts&amp;quot;. Den muss man einfach mal gelesen haben, das ist ein Stück Weltliteratur. Und da schildert er nun ganz zuletzt den Reinkarnationsgedanken. Dass der Mensch notwendigerweise, er leitet das ab, also naturwissenschaftlich gesehen, dass der Mensch gar nicht nur einmal auf der Erde sein kann, sondern dass er in wiederholten Malen auf Erden lebt. Der Begründer des Reinkarnationsgedankens in dieser Form ist Lessing.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=3305s Goethes wissenschaftliche Haltung zur Geologie 00:55:05] =====&lt;br /&gt;
Aber es gab noch andere, die in diese Richtung gedacht haben. Goethe ganz und gar. Nur das hat Goethe in seinen ganzen Schriften so verborgen. Aber nehmen Sie mal das Gedicht &amp;quot;Der Gesang der Geister über den Wassern&amp;quot; von Goethe. Da formuliert er den Reinkarnationsgedanken also wunderbar, einzigartig, einzigartig, &amp;quot;Der Gesang der Geister über den Wassern&amp;quot;. Also Goethe neigte jetzt in gewissem Sinne zum Neptunismus. Und Gottlieb Werner, der der Begründer des Neptunismus ist, aber er hatte dann doch wieder Vorbehalte. Und so, er war immer irgendwo abwägend, sind es mehr die Plutonisten, sind es mehr die Neptunisten. Und er ist dann selber sozusagen der große geologische Forscher geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da wollte ich Ihnen jetzt mal doch was vorlesen. Er schreibt nämlich da einmal an die Frau von Stein von Ilmenau. Er hat ja in Ilmenau das Bergwerk wieder neu in Gang gesetzt. Damals als Minister in Weimar. Goethe war ja Minister des Herzogs, und hatte die Aufgabe, jetzt diese Bergwerke wieder in Gang zu setzen, um die wirtschaftliche Lage des Herzogtums zu verbessern. Und wurde dann dadurch eigentlich immer intensiver interessiert an der Gesteinswelt. Und da schreibt er nun, das war auf einer Harzreise, ... Moment mal. Er schreibt von Ilmenau aus in den Briefen. Da möchte ich mal nur ein paar Zeilen vorlesen.&amp;lt;blockquote&amp;gt;Da sagt er, wir sind auf die Gipfel gestiegen. Also auf den Harz damals. Harz ist ein Granitkegel. Wir sind auf die hohen Gipfel gestiegen und in die Tiefen der Erde eingekrochen. Die Bergwerke. Da gab es eine große Höhle, die von Menschenhand entstanden ist, auch durch Abbau. Und in die Tiefen der Erde eingekrochen und mögten gar zu gern der großen, formenden Hand nächste Spuren entdecken. Der großen, formenden Hand nächste Spuren entdecken. Es kommt gewiss noch ein Mensch, der darüber klar sieht, wir wollen ihm vorarbeiten. Wir haben recht schöne, große Sachen entdeckt, die der Seele einen Schwung geben und sie in der Wahrheit ausweiten. &amp;lt;/blockquote&amp;gt;Das ist Goethe. Goethes Naturforscher der Art. Es ging ihm nie darum, so einfach Erkenntnisse intellektuell anzurufen. Wie steht ein Mensch seelisch, geistig zu dem, was er da wahrnimmt, was er da entdeckt. Wir sind auf die Höhen gestiegen und in die Tiefen der Erde eingekrochen. Das ist ein Urmotiv Goethes, dass er immer im Vergleich lebt. Wie stellt sich die Erde dar auf einer Anhöhe, wo man die Weiten schauen kann und wie verengt sie sich, wenn man da in einem Bergwerk unten drin ist. Da hat er nicht nur die Steinswelt angeschaut, sondern er hat es innerlich erlebt. Er kannte den ganzen Zusammenhang, sich vergegenwärtigt, seelisch, geistig. Und daraus haben sich überhaupt seine tieferen Einsichten herauskristallisiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diesen Satz kann ich auswendig, ich brauche eigentlich nicht das Buch, weil es einfach so etwas Wunderbares ist. Weil darin sich ausdrückt, wie in Goethe der Entwicklungsgedanke auflebte. Wo er sagt, &#039;&#039;gewiss wird jemand kommen, der da klar sieht, wir wollen ihm vorarbeiten&#039;&#039;. Das ist eine wissenschaftliche Haltung. Ihm ging es gar nicht darum, Riesendruck, Entdeckungen zu machen, Mordsnamen zu haben. Er wollte einfach der Entwicklung des menschlichen Geistes vorarbeiten. Dass da jemand auf dieser Grundlage zu einer noch tieferen Erkenntnis fortschreiten kann. Das war seine Grundhaltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=3632s Goethes Kritik an zeitgenössischen geologischen Theorien 01:00:32] =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Goethe hat sich dann in diese Auseinandersetzungen eingelassen mit den Neptunisten und den Plutonisten. Und kam dann irgendwann dazu, dass das alles ein bisschen Unsinn ist, die Art, wie die die Sache behandeln. Wie man das nur ursache-wirkungsmäßig behandelt, das ganze Thema der Geologie. Und da schreibt er mal, wahrscheinlich war das auch ein bisschen ärgerlich: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;Die Sache mag sein, wie sie will. So muss geschrieben stehen, dass ich diese vermaledeite Polterkammer der neuen Weltschöpfung verfluche.&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Diese Polterkammer, wo die Theologie angefangen hat, die Theorien zu entwickeln, wie das alles so entstanden ist. Ich diese vermaledeite Polterkammer der neuen Weltschöpfung verfluche. Und es wird gewiss, irgendein junger, geistreicher Mann -hier taucht nochmal das Thema auf- so aufstehen, oder ein Mann aufstehen, der sich diesem allgemein verrückten Konsens zu widersetzen den Mut hat. Da spricht der Goethe mal ganz eindeutig, nicht nur poetisch. Also das ist jetzt der Goethe. Der Goethe ist eigentlich der Mittelpunkt dieses ganzen 18. Jahrhunderts. Nicht nur, weil er ein großer Geologe war, wirklich, muss man wirklich sagen, unglaublich kenntnisreich, sondern er war auch Mineraloge, er war auch ein Anatom, er war eben auch ein unendlich künstlerischer Mensch. Und er war Dichter, er war alles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=3764s Eintritt ins 19. Jahrhundert: Der Entwicklungsgedanke als moderner Gedanke 01:02:44] ====&lt;br /&gt;
Nun schreiten wir weiter in das 19. Jahrhundert. Also hier steht ganz zentral in dieser Zeit der Goethe drin. Ich möchte Ihnen wirklich sagen, er ist im eigentlichen Sinne der Schöpfer des Entwicklungsgedankens. Das hat sich alles vorbereitet, durch die Jahrhunderte hindurch. Und jetzt plötzlich taucht er auf. Bei Lessing, bei Goethe, bei Schiller, bei Herder, bei Schelling und so weiter, bei Fichte, da taucht dieser Entwicklungsgedanke auf. Aber Goethe hat ihn gefasst als Idee. Nicht als Polterkammer da unten, nicht als das, was man jetzt sinnlich wahrnimmt, laut ein Stein liegt neben dem anderen. Und da an ursächliche Verhältnisse, Erklärungen zu suchen. Sondern zu fragen, wie ist dieser Stein entstanden? Wo kommt der her? Welche sind die Kräfte, die diesen Stein haben entstehen lassen? Also überall im Hintergrund diese Frage nach der Entwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich möchte von hier aus nur sagen: der modernste Gedanke, den wir heute haben, das ist der Entwicklungsgedanke. Es gibt keinen moderneren als diesen. Wenn man sich den zu eigen macht, dann kann einen nichts mehr umschmeißen. Weil man diesen Gedanken selber denken kann, aufgrund dessen, was man selber ist. Ich bin als Mensch in der Lage, den Entwicklungsgedanken zu erfassen an mir selbst, durch Selbsterkenntnis. Jeder Mensch kann sich selbst erkennen, er hat die Veranlagung dazu, und indem er das tut, merkt er, er ist ein &#039;&#039;sich Entwickelnder&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl im Leben, wie wir jetzt hier so stehen, muss ich nicht morgen derselbe sein wie heute. Ich muss sozusagen immer wieder neue Stufen meines Erkenntnisweges gehen, muss mich selber verwandeln lernen, Fehler erkennen und kompensieren. Und aber auch menschheitlich, durch den Reinkarnationsgedanken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=3922s Charles Lyell: Begründer der Geologie als Wissenschaft 01:05:22] =====&lt;br /&gt;
Jetzt kommen wir ins 19. Jahrhundert. Da tritt, geologisch gesprochen, jetzt eine besondere Gestalt auf, und das war ein Schotte. Ein richtiger Schotte. Charles Lyell. 1797 bis 1875. Und Charles Lyell, den kann man eigentlich im strengsten Sinne als den Begründer der Geologie als Wissenschaft nennen. Der war der große &#039;&#039;Stratigraph&#039;&#039;. Der hat die &#039;&#039;Stratigraphie&#039;&#039; entwickelt. Das heißt, er hat beobachtet in Südengland, also in North Devonshire, dann aber vor allen Dingen in Wales, hat er beobachtet, dass es Erdschichten gibt, die übereinander liegen. Das ist keinem früher groß aufgefallen. Natürlich, man hatte schon gewisse Vorkenntnisse, die hatte man, aber jetzt hat er die studiert. Und kam jetzt dazu zu sagen, die oberste Schicht ist die jüngste, bei normaler Lagerung noch, die oberste Schicht ist die jüngste, und je weiter man runtergeht, die Schichten sind jeweils die älteren. Und ganz unten ist die älteste. Also er hat jetzt den Entwicklungsgedanken eingefasst in die Zeit. Er hat gesagt, das ist jung, die oberste Schicht, und dann alle darunterliegenden sind älter. Also da sind Epochen über die Erde gegangen, Entwicklungsepochen, die diese Ablagerungen bewirkt haben. Und dadurch wurde er der Stratigraph. Und er hat praktisch dadurch der Geologie ihr wissenschaftliches Fundament gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=4066s Das Aktualitätsprinzip 01:07:46] ======&lt;br /&gt;
Und noch durch ein anderes. Und zwar hat er es dadurch zur Wissenschaft gemacht, dass er eine Art Prämisse aufgestellt hat, die man heute nicht mehr als Prämisse auffasst, sondern man handhabt sie einfach. Das ist ja auch eine Eigenart in der ganzen wissenschaftlichen Entwicklung, dass man von bestimmten Theorien oder Prämissen ausgeht. Und zuerst herrscht da noch ein Streit drüber, ob das so stimmt oder nicht stimmt, und irgendwann ist es eine Selbstverständlichkeit und dann denken wir überhaupt nicht mehr darüber nach. Und so hat er die Prämisse aufgestellt, das [[w:Aktualismus_(Geologie)|Aktualitätsprinzip]]. Aktualitätsprinzip, das ist so entscheidend. Damit hat er die Geologie zur Wissenschaft gemacht. Nur durch dieses Prinzip. Das heißt nämlich, dass die Gesetze, die heute in der Natur gelten, zu allen Zeiten der Entwicklung gegolten haben. Die Gesetze, physikalischen, chemischen, astronomischen Gesetze oder wie auch immer, alles, was nur heute studierbar ist, in Physik und Chemie, in klassischen Naturwissenschaften, diese Gesetze haben zu allen Zeiten gegolten. Das ist das Aktualitätsprinzip. Jetzt muss man sich mal ganz klar machen, was dieses eigentlich bedeutet, welche Konsequenzen das hat. Aber damit hat er quasi einen wissenschaftlichen Boden geschaffen, auf den man jetzt alles bezogen hat. Wenn es sich damals so entwickelt hat, hat es sich aus denselben Gesetzen wie heute entwickelt. Das ist einfach eine Prämisse. Man hat gar nicht gesagt, das könnte ja auch anders gewesen sein. Die Gesetze müssen sich ja auch irgendwie entwickelt haben. Nein, so wie heute, so schon zu allen Zeiten. Das Aktualitätsprinzip. Damit ist Lyell zum Begründer der Geologie als Wissenschaft geworden. Und die meisten Namensgebungen in Bezug auf die ganzen geologischen Schichtenfolgen, die stammen von ihm. Da kommen wir noch drauf zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=4207s Charles Darwin und der Entwicklungsgedanke 01:10:07] =====&lt;br /&gt;
Na ja, und dann taucht eine zweite Gestalt auf, da im 19. Jahrhundert. Und die heißt Charles Darwin. 1809 bis 1881. Charles Darwin. Auch ein Engländer, kein Schotte. Und der wollte ja Pfarrer werden. Und am Ende seines Lebens ist er auch fast wieder geworden. Und dieser Charles Darwin wurde dann Biologe und ist dann auf seine Weltreise nach Südamerika. Rund um Südamerika bis zu den Galapagos-Inseln. Und hat gesammelt, gesammelt, gesammelt. Alles auf sein Schiff gepackt, ist nach Hause gefahren und hat den Rest seines Lebens damit zugebracht, das zu ordnen und daraus sein System zu entwickeln. Und sein System bestand eben in der Begründung des Entwicklungsgedankens rein nach äußeren Merkmalen. Also worauf ich hinaus will ist, wie der Entwicklungsgedanke sich durch die Jahrhunderte seit der Neuzeit entwickelt. Im Bewusstsein sich einpflanzt der Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=4320s Darwins Evolutionstheorie 01:12:00] ======&lt;br /&gt;
Und so sucht Darwin nun mit all dem Material, was er da gesammelt hat, zu verfolgen, wie ein Organismus sich auseinander entwickelt hat. Er leitet den Entwicklungsgedanken aus den Organismen ab, die er da studiert hat, gefunden hat. Und begründet dann seine berühmte Theorie 1859: &amp;quot;The Origin of Species by Means of Natural Selection&amp;quot;, wie er das genannt hat, also die Entstehung der Arten aufgrund natürlicher Zuchtwahl. Das ist sein zentrales Werk und das begründet den Darwinismus. Der Darwinismus besagt nichts anderes, als dass sich die ganze Entwicklung von primitiven, sehr primitiven Organismen herleitet, stufenweise voneinander ableitbar, wenn man es genauer anatomisch verfolgt, bis herauf zum Menschen. Der Mensch ist das höchste Tier in der Tierreihe. Nur dass ihm leider bis zum Ende seines Lebens der endgültige Beweis gefehlt hat, nämlich der &#039;&#039;Missing Link&#039;&#039; zwischen Tier und Mensch. Dieser Missing Link, das hat ihn sozusagen die Zeit seines Lebens irritiert, dass er diesen letzten Übergang von den Primaten, also von den affenähnlichen bis herauf zum Menschen, doch nicht gefunden hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=4441s Reaktionen auf den Darwinismus 01:14:01] ======&lt;br /&gt;
Diese darwinische Theorie hat sich unendlich verfeinert. Im 19. Jahrhundert waren Kämpfe in wissenschaftlichen Kreisen zwischen den Darwinisten und denjenigen, die mit aller Macht gegen diese Theorie opponiert haben. Diese Kämpfe sind nie ausgefochten worden, also sind nie gelöst worden, aber man ist darüber hinweggegangen. Heute gilt es als selbstverständlich, ähnlich wie das Aktualitätsprinzip von Lyell, wie selbstverständlich, dass das die Grundlage des Werdens der ganzen Schöpfung ist. Da gibt es nur ein paar Verrückte, heute in der Welt sind es die Kreationisten in Amerika, die sich streng an die Bibel halten und die Bibel interpretieren rein materialistisch und sagen, na ja, die Welt ist etwa 3500 v. Chr. entstanden. Die sogenannten Kreationisten halten sich ganz streng an die Bibel und interpretieren sie ebenso materialistisch wie der Francesco Redi den Aristoteles interpretiert hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann gibt es natürlich jetzt Erdogan in der Türkei, der verbietet jetzt auch die Entwicklungslehre des Westens. Es darf nicht mehr in den Schulen gelehrt werden. Das widerspricht einfach dem Islam. Und das Interessante ist, wenn Sie das mal beobachten, der Islam kennt den Entwicklungsgedanken nicht. Das ist die Tragik des Islam. Das ist eine unendliche Tragik, dass seit 622, dem Marsch von Mekka nach Medina, seit der Zeit hat sich gar nichts verändert, sondern sie berufen sich immer auf diesen absoluten Ursprung und das ist es, verewigt. Da ist nichts mehr zu verwandeln. Wer sich erdreistet, dagegen anderer Meinung zu sein, der ist eigentlich von vornherein vom Teufel. Der muss bekämpft werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun ist Darwin also der Begründer des Entwicklungsgedankens vom naturwissenschaftlichen Standpunkt, indem er streng die Erscheinungsformen der Organismen durch alle Evolutionszeiten der Erde verfolgt und mit einer gewissen Schlüssigkeit ableitet, wie ein Organismus sich aus dem anderen heraus entwickelt hat. Und man muss sehr aufpassen, dass man nicht diesem Gedanken glatt verfällt. Wenn man sich wirklich damit beschäftigt, würde man wirklich sagen, da ist doch ein hohes Maß an Schlüssigkeit in der ganzen Sache drin, wenn es auch dem &#039;&#039;Missing Link&#039;&#039; nicht gelungen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich sage Ihnen, Rudolf Steiner, der hatte in seinen jungen Jahren vor der Jahrhundertwende, mit seinem literarischen Frühwerk, findet sich ein Satz, dass man als moderner Mensch sämtliche Bilder von den Wänden hängen sollte, diese alten Schinken mit Vorfahrenbildern. Sollen wir alle abhängen und sollen zwei Bildnisse anhängen an die Wand, nämlich das von Darwin und von Lyell. Der hat sich derartig beschäftigt mit dem Lyell und auch mit dem Darwin und dann später mit dem Haeckel, dass er selber diese Menschen geworden ist. Der hat sich so hineinversetzt in deren Gedankengänge, um zu prüfen, wo sind da eigentlich die Grenzen, die sie erreicht haben. Also er hat die nicht einfach abgelehnt, weil sein eigener Ansatzpunkt war ja ein ganz anderer, auch schon in seinen jungen Jahren. Sondern er hat davon ganz abgesehen und hat sich hineingedacht in diese Geister und die Konsequenzen, die sich daraus ergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=4717s Ernst Haeckel 01:18:37] =====&lt;br /&gt;
Nun folgte ja dem Charles Darwin, also ich sage nochmal, der Darwinismus hat seine ganz großen Bedeutungen, aber in dem Augenblick, wo ich ihn auf das soziale Leben übertrage, da merke ich, wie katastrophal er ist. Solche Leute wie der Marx oder der Engels oder Lassalle oder wie sie alle hießen im 19. Jahrhundert, die großen Sozialtheoretiker, die haben sich alle auf Darwin berufen. Oder Lenin, ganz und gar. Stalin, ganz und gar. Die Ideologie war so stark, dass es gar keine Rolle spielt, wie viele Menschen hops gehen, über die Klinge springen müssen, nur damit diese Theorie stimmt. Also das ist nach wie vor ein großes Fragezeichen. Dann gab es einen Nächsten, das war der, ganz bekannt, aber das ist manchmal, ich weiß nicht, hat man einen Blackout. Das ist, ich sage es doch schon, ihr wisst es alle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Was hat er denn so gemacht? -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der hat den Darwin fortgesetzt und hat sozusagen noch wirklich in Deutschland den Darwinismus nochmal erweitert und vertieft und verbreitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, der hat alles gemacht. Der war ein großer Embryologe. Also geboren ist er jedenfalls 1834 und gestorben 1919. Das ist, ich sage es doch wirklich, das gibt es gar nicht, Ernst Haeckel, Ernst Haeckel ist das! Ernst Haeckel. Und dieser Haeckel, der hat noch gelebt zu Rudolf Steiners Zeiten (Rudolf Steiner hat ihn hoch geschätzt). Der war der extremste Materialist, den man sich vorstellen kann. Und zwar deswegen, weil er den Materialismus zu seiner Weltanschauung gemacht hat. Ganz bewusst. Er war Monist. Der Monismus heißt, ich stehe zu dem, was ich denke. Wenn ich materialistisch denke, dann stehe ich auch dazu. Mit meinem vollen Menschsein verstehe ich mich in diesem Sinne, wie ich denke. Das hat Rudolf Steiner an Haeckel anerkannt, die Konsequenz, die er aus seiner eigenen Erkenntnis gezogen hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=4931s Das biogenetische Grundgesetz 01:22:11] ======&lt;br /&gt;
Und trotzdem, Haeckel war ein ganz großer Embryologe und hat formuliert, schon in den 70er Jahren des 19. Jahrhunderts, das sogenannte [[w:Biogenetische_Grundregel|biogenetische Grundgesetz]]. Und das ist genial. Biogenetisches Grundgesetz. Das heißt, die Individualentwicklung ist die Wiederholung der Stammesentwicklung. Kann man das verstehen? Die Individualentwicklung ist die Wiederholung der Stammesentwicklung. Das heißt so viel wie, als individuelles Wesen, das sich jetzt, hier und jetzt ausgestaltet auf Erden, muss in dieser Ausgestaltung die gesamte Evolution noch einmal wiederholen. Und das hat er geprüft und untersucht, haarklein in der Embryologie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die haeckelische Embryologie ist klassisch. Der hat wirklich die ganzen Entwicklungsstufen von der ersten Zellvermehrung durch alle Stufen hindurchverfolgt und gesagt, das ist ja nichts anderes als die Wiederholung der gesamten Stammesentwicklung der Menschheit beziehungsweise der ganzen Naturreiche. Also jeder Organismus wiederholt die ganze Stammesentwicklung in seiner Embryologie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist natürlich der Gipfel des Entwicklungsgedankens. Er hat den Darwin einfach weitergeführt, dass er gesagt hat, kein Organismus ist primär schon einfach da, sondern er muss erstmal in seiner Embryonalentwicklung alle Stufen der Evolution noch einmal durchlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=5054s Haeckel als Künstler 01:24:14] ======&lt;br /&gt;
Und der Haeckel war auch ein großer Künstler, der hat nämlich gemalt, gezeichnet, gemalt die ganze niedere Tierwelt, da gibt es also ganze Kartonblätter, mit einer solchen Präzision --das sind keine Fotografien-- von Protozoen, also nicht gerade die Nummuliten, sondern alle möglichen, es gibt ja einen unglaublichen Variationsreichtum dieser Protozoen. Entweder kalkschalig und mit Fortsätzen, so künstlerisch, also die Natur hat da sozusagen mit einer Fantasie gearbeitet im Zusammenhang mit der Entwicklung der Protozoen. Oder dann die Diatomeen, die haben eine Kieselschale, die hat er gemalt. Das ist absolut beispielhaft in der ganzen Entwicklung der Naturwissenschaft, dass einer mal quasi die niederen Naturreiche porträtiert hat. Das ist Ernst Haeckel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=5122s Rudolf Steiners Würdigung von Haeckels Leistungen 01:25:22] ======&lt;br /&gt;
Und [[A:Rudolf Steiner|Rudolf Steiner]] hat in Berlin, wo der Ernst Haeckel nun die Koryphäe schlechthin war, also da als Naturwissenschaftler, und wo dann Jubiläen waren und Geburtstage gefeiert wurden von Ernst Haeckel, hat er mehrere Vorträge gehalten bei diesen Versammlungen, indem er den Ernst Haeckel in höchste Höhen gehoben hat in Bezug auf seine wissenschaftlichen Leistungen. Und er hat ja mal geschrieben, die Zeit ist schon wieder um, hat er mal die Bemerkung gemacht, dass er die Geheimwissenschaft schreiben konnte, 1909-10, schreiben konnte, weil durch das Studium der Welträtsel von Ernst Haeckel, des großen materialistischen Humanisten, durch das Studium, der hat sich so hineingedacht in dieses Werk von Haeckel, dass er dazu die Möglichkeit gefunden hat, überhaupt aus der Geisteswissenschaft heraus die Geheimwissenschaft zu schreiben. Und dasselbe gilt, das muss ich ganz zuletzt noch kurz sagen, dasselbe gilt für die Anthroposophie insgesamt. Wo er die Bemerkung machte, ich konnte überhaupt erst die Anthroposophie als Geisteswissenschaft entwickeln, durch drei Menschen des 19. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
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|&amp;lt;small&amp;gt;Folge  [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|1]] - [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|2]] - [[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|3]] - [[Geologie - 4. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|4]] - [[Geologie - 5. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|5]] - [[Geologie - 6. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|6]] - [[Geologie - 7. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|7]] - [[Geologie - 8. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|8]] - [[Geologie - 9. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|9]] - [[Geologie - 10. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|10]] - [[Geologie - 11. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|11]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
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* „… aus diesem &#039;&#039;&#039;Boden&#039;&#039;&#039; heraus wächst, die gesamte Pflanzennatur, die wächst nur deshalb, weil dann noch unter dem Boden Erdentiefen sind und über dem Boden der ganze [[Kosmos]] sich ausweitet … der Boden ist nur, sozusagen, die sinnfällige Haut der Erde.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Einleitung - Verbindung von Geologie und biologisch-dynamischer Landwirtschaft 00:01:49|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:01:49]]&lt;br /&gt;
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* „… wenn man dann einfach ein paar Schritte weiter geht, dann kommt man in den &#039;&#039;Taunus&#039;&#039;. Ein vollständig anderer Landschaftscharakter… Die [jede] &#039;&#039;&#039;Landschaften&#039;&#039;&#039; haben einen eigenen Charakter.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Einleitung - Verbindung von Geologie und biologisch-dynamischer Landwirtschaft 00:01:49|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:01:49]]&lt;br /&gt;
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		<author><name>Dambe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://biodyn.wiki/index.php?title=Geologie_-_1._Folge_mit_Manfred_Klett_und_Gunter_Gebhard,_2017&amp;diff=11567</id>
		<title>Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://biodyn.wiki/index.php?title=Geologie_-_1._Folge_mit_Manfred_Klett_und_Gunter_Gebhard,_2017&amp;diff=11567"/>
		<updated>2026-01-17T16:06:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dambe: Glossarbearbeitung&lt;/p&gt;
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|}__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription von Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=109s Einleitung - Verbindung von Geologie und biologisch-dynamischer Landwirtschaft 00:01:49] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So. Also. Ihr seid ja jetzt so überladen mit allem Möglichen, dass ich eigentlich gar nichts mehr sagen brauche, oder? Vollgestopft mit Eindrücken, mit Wissen, überquellend. Da soll noch was rein. Gibt es da noch Platz?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir wollen uns ja mit dem Thema beschäftigen, dass nun, wie es so scheinen mag, ganz abwegig ist zu dem, was eigentlich unser Interessengebiet ist, die Landwirtschaft, das [[Biologisch-dynamische Landwirtschaft|biologisch-dynamische]]. Und da ist es eben doch sehr, sehr miteinander verbunden. Denn wenn man darauf hinschaut, auf den landwirtschaftlichen Betrieb, dann ist der ja, bedeckt der ja einen kleinen Teil der Erdoberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Dottenfelderhof]], eben diese Fläche hier, die ihr ja kennengelernt habt. Und überhaupt jeder landwirtschaftliche Betrieb ist Teil der Erdoberfläche. Und wir betrachten sonst immer nur die Erdoberfläche, das, was gerade eben sinnlich in Erscheinung tritt, den Boden, den wir pflügen, den wir ecken, den wir striegeln. Aber was dann aus diesem Boden heraus wächst, die gesamte Pflanzennatur, die wächst nur deshalb, weil dann noch unter dem Boden Erdentiefen sind und über dem Boden der ganze Kosmos sich ausweitet. Also das muss man immer ins Auge fassen, dass wir es da mit Kräften zu tun haben, die aus dem Umkreis wirken und solchen, die aus den Erdentiefen wirken, und der Boden ist nur, sozusagen, die sinnfällige Haut der Erde. Und nun ist jeder landwirtschaftliche Betrieb ein Glied der umgebenden Landschaft. Die umgebende Landschaft zeigt dieselben Phänomene plus minus, die man hier auch auf dem Hof findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so spricht man ja heute von Landschaften und die haben in aller Regel auch einen Namen, interessanterweise: das kommt aus der Vergangenheit, dass man hier von der &#039;&#039;Wetterau&#039;&#039; spricht. Und wer die &#039;&#039;Wetterau&#039;&#039; mal so ein bisschen kennengelernt hat, das ist so eine richtig typische Ackerbaulandschaft, dann muss man sagen, ja, die hat tatsächlich einen ganz eigenen Charakter. Das ist eine Ur-alte Kulturlandschaft, die schon seit dem dritten vorchristlichen Jahrtausend kultiviert war, von den Bannkeramikern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn man dann einfach ein paar Schritte weiter geht, dann kommt man in den &#039;&#039;Taunus&#039;&#039;. Ein vollständig anderer Landschaftscharakter, Landschaftstypus. Taunusgebirge, und dann der Hintertaunus, wird wieder ganz anders. Und wenn man hier in den &#039;&#039;Vogelsberg&#039;&#039; kommt, hier östlich von uns gelegen, ein vollkommen eigener Landschaftstypus und entsprechend auch die landwirtschaftlichen Betriebe, die man dort findet. Und so ist es, wenn man hinter den Vogelsberg rauskommt, da kommt man in die &#039;&#039;Rhön&#039;&#039;, wiederum ein völlig eigener Landschaftstypus. Und so könnte man jetzt den &#039;&#039;Odenwald&#039;&#039; nennen oder den Südschwarzwald, den Nordschwarzwald, Südvogesen, Nordwogesen, den Pfälzerwald, die Bodenseelandschaft. Oder man könnte in Norddeutschland jetzt die verschiedensten Landschaften nehmen, zum Beispiel Schleswig-Holstein an der Ostküste. Mit den Knicks, ein ganz eigener Landschaftstypus gegenüber West-Holstein, den Sondergebieten und dann wieder den Marschgebieten und so weiter. Die Landschaften haben einen eigenen Charakter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=383s Landschaft und Volksseele 00:06:23] ====&lt;br /&gt;
Und dieser Charakter, das wurde mir zum ersten Mal in meinem Leben deutlich, als ich 17-jährig als Austauschschüler nach England kam. Das war unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg, 1949-50, und da musste ich täglich so zwölf Kilometer mit dem Rad in die Schule fahren und fuhr dann da durch die südenglische Landschaft &#039;&#039;Sussex&#039;&#039; und guckte mir diese Landschaft an. So etwas habe ich noch nie gesehen in meinem Leben, als ich in Süddeutschland aufgewachsen bin. Diese unglaublich ausladenden Baumkronen, diese Buchen, diese dicken Stämme, diese Hecken an den Straßen dahinter, die deutlich gegliederten Landschaften, aber alles spielerisch, keineswegs systematisch. In England gibt es ja keine Systematik in dem Sinne. Das hat mich derart erstaunt. Da habe ich mich umgeguckt, welche Stimmungen in einer solchen Landschaft gewaltet haben. Und da kam es mir vor, wie wenn plötzlich hinter jedem Busch oder jedem Baum irgendeine Gestalt aus den Dramen von Shakespeare hervorkäme, &#039;&#039;Fallstaff&#039;&#039; oder so einer, da hatte man wirklich einen guten Eindruck gehabt. Die ganze englische Volksseele lebt in einer solchen Landschaft, die hat sich irgendwo einen Prägestempel geschaffen. Und ich schaute dann in die englische Poesie und schaute dann auf die Landschaft draußen und sagte, ja, das ist doch eigentlich identisch. Das war damals ein Gefühl, was ich hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kam ich nach Holland. Da habe ich die dortigen Landschaften kennengelernt: völlig flach, weicher. Und da habe ich gesagt, das ist doch typisch holländisch. Also so wie die Holländer sind, so sind auch ihre Landschaften. Und dann kam ich nach Schweden. Und dann wiederum schaute ich in diese schwedischen Landschaften, schaute wie durchlichtet dort die Wälder sind. Wie durchlichtet überhaupt die ganze Landschaft ist, wenn sie nicht gerade dunkel ist im Winter, da ist ja ewig dunkel. Und da habe ich mal die Selma Lagerlöf gelesen und habe mir gesagt: dieselbe Poesie, die aus den Schriften der Selma Lagerlöf einem entgegenkommt, genau diese Poesie findet man in dieser Landschaft. Und so war das für mich dann auch eine Art Studienobjekt geworden, mehr und mehr einfach einen Blick für Landschaften zu entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das empfehle ich sehr. Das ist heute ein Riesen Lapsus, ein Armutszeugnis unserer Zeit, weil wir durch unsere Verkehrsmittel heute derart durch die Landschaften rasen, dass wir gar nicht mehr merken, was die für einen besonderen Charakter haben. Und der ist in Europa einzigartig, wirklich vollkommen einzigartig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der sieht in anderen Ländern, in Südamerika oder in Nordamerika oder in Asien, wohin man kommt, in Afrika, sind die vollkommen anders strukturiert und ganz andere Stimmungen leben da. Also Landschaften haben einen Charakter. Das ist die Frage, woher kommt eigentlich dieser Charakter?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=590s Landschaft und die vier Elemente des Empedokles 00:09:50] ====&lt;br /&gt;
Wenn man zum Beispiel in die Toskana kommt nach Italien oder nach Umbrien kommt in Italien oder sonst wo, Piemont oder wohin auch immer, man merkt, da ist was und man kann es eigentlich nicht richtig greifen. Also die haben einen Charakter. Wenn man jetzt zunächst mal diesen Charakter nur so charakterisiert, dass er im Wesentlichen bestimmt ist, durch das Zusammenwirken der vier Elemente, also Erde, Wasser, Luft, Wärme. Das sind die vier klassischen Elemente aus der griechischen Philosophie des Empedokles. Empedokles hat im 5. Jahrhundert vor Christus gelebt, war Sizilianer eigentlich, also aus der griechischen Kolonie aufgewachsen, da in Südsizilien. Der hat diese Lehre von den vier Elementen am ausführlichsten eigentlich nicht nur dargestellt, philosophisch, sondern auch selber vorgelebt. Für ihn waren diese Elemente geistdurchdrungen, also nicht sinnlich wahrnehmbar. Das waren Ideen, aber eben wirkende Ideen, nicht so wie wir heute denken, das ist eine Idee, was ist denn das schon? Sondern wirksame Ideen, wo sozusagen aus dem Geistigen sich etwas im Physischen konfiguriert, und durch die Durchdringung dieses Geistigen, das formt im Wesentlichen eine Landschaft. Die Durchdringung dieser vier Elemente. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn man nun unter diesen vier Elementen mal diejenigen nimmt, die am allerdeutlichsten eine Landschaft prägen, die Erdennatur, dann ist es gerade das &#039;&#039;erdig-feste&#039;&#039; Element und das &#039;&#039;wässrige&#039;&#039; Element. Und nur über der Erde trifft man dann &#039;&#039;Luft&#039;&#039; und &#039;&#039;Wärme&#039;&#039; so im Wesentlichen an, aber die Erde selber und die Landschaft wird geprägt von &#039;&#039;Erde&#039;&#039; und &#039;&#039;Wasser&#039;&#039;. Und dieses Feld nun, dessen hat sich die Geologie als Wissenschaft angenommen. Gerade dem, was die Festen der Erde eigentlich begründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=744s Geologie und Geomorphologie: Landschaftsgestalt, -Geschichte und -Entwicklung 00:12:24] ====&lt;br /&gt;
Da hat sich zunächst einmal die Geologie als solche angenommen, dem erdig-festen, nämlich der Gesteinswelt. Was bildet die Gesteine? Wie lagern sie? Wie ist überhaupt die ganze Erdkruste durchformt von der Gesteinswelt? Das ist sozusagen das Schwerpunktgebiet der Geologie als solcher. Und dann gibt es hier so ein Buch, Geomorphologie. Die Geomorphologie ist mit der Geologie engstens verbunden, die schildert nämlich die Landschaftsgestalt. Wie ist eine Landschaft gestaltet von Festen, auch vom Wässrigen her, insbesondere vom Wässrigen? Und das ist eigentlich für uns auch das Interessanteste, denn eine Landschaft hat ja eine Gestalt. Der [[Dottenfelderhof]] hat eine bestimmte Gestalt: wir haben da unten das Unterland, das ist Schwemmland ursprünglich. Ich habe das immer als &amp;quot;Holland&amp;quot; bezeichnet. Und dann haben wir ganz da oben, haben wir die Höhen, eine Höhenlage, wo ziemlich bald da drunter auch Gesteine anstehen, das &#039;&#039;Rotliegende&#039;&#039;. Und dazwischen ist so eine Übergangszone, die habe ich immer als &amp;quot;Toskana&amp;quot; bezeichnet, wo die Bäume stehen, die Obstbäume und so. Also es sind drei Landschaftselemente, die sich hier in einer besonderen Weise vereinigen. Und die Ausdruck sind eben der Geomorphae, der Landschaftsgestalt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn man sich damit beschäftigt, also wenn man das nicht nur einfach konstatiert, da gewesen, da gewesen, so ungefähr, hingeguckt und dann war&#039;s es dann auch. Sondern, dass man sich wirklich Fragen daran stellt, wie kommt es, dass hier so eine Ansteigung ist, warum das Tal hier ansteigt. Warum prallt die Nidda in Bad Vilbel an einen Hang an, der ziemlich steil hoch geht? Und warum ist sie verflachend nach der anderen Seite? Wie kommt es, dass hier eine Anhöhe ist oder ein kleiner Berghügel, und hier eben eine Vertalung oder eine Verebnung der Landschaft? Was spricht sich da aus? Und wenn man dem nachgeht, dann trifft man auf die Landschaftsgeschichte. Das erweckt Fragen, wie hat sich jetzt diese Gestalt an diesem Ort über die Zeiten hinweg so gebildet und nicht anders. Da knüpfen sich Fragen, und dann stellt man Fragen nach der Landschaftsgeschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn man solche Fragen hat, dann ist es nicht weit, dass einem der Entwicklungsgedanke aus den Landschaften förmlich ins Gesicht springt. Dass man den Entwicklungsgedanken aus der Natur sozusagen nicht nur jetzt bei der Pflanze studieren kann, nicht nur, von mir aus beim Tier, in der Embryologie, sondern in der Landschaftsgestalt selber. Wenn man nur fragt, wie hat sich diese besondere Landschaftsgestalt unserer Umgebung hier entwickelt, daran knüpfen sich solche Fragen, die einen in den Entwicklungsgedanken mitten hineinführen. Da hat sich was entwickelt, auch die Landschaftsgestalt hat sich entwickelt. Die ist nicht immer so gewesen, sondern hat sich erst in dieser besonderen Weise herausgebildet. Das ist die Geomorphologie. Das ist ein zweites Gebiet der Geologie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=978s Die Rolle der Hydrogeologie und das unsichtbare Wasser in der Erdkruste 00:16:18] ====&lt;br /&gt;
Und ein drittes ist die Hydrogeologie. Das betrifft das ganze Gebiet der Gewässer, also Quellen, Quellhorizonte, Rinnsale, die sich zu Bächen vereinigen, Bäche, die sich zu Flüssen vereinigen und schließlich in Seen münden und aus den Seen dann als Ströme ins Meer strömen. Das ist das eine Feld, das sichtbare Feld. Dass da an der Erdoberfläche da diese Wässrigkeit in Verbindung mit den geologischen Verhältnissen in einem besonderen Verhältnis steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber dann gibt es eben eine Hydrogeologie, die man gar nicht sieht. Das ist das, was die Gründe sind, dass eine Quelle überhaupt in Erscheinung tritt, oder ein Wasserlauf überhaupt fließt. Wo kommt denn das Wasser her? Da wird man verwiesen auf die Grundwasserströme und verwiesen auf hydrogeologische Verhältnisse des Untergrundes, die ungeheuer kompliziert sein können, sehr unterschiedlich sein können. Und die bedingen eben, dass zunächst einmal das wässrige Element die äußerste Erdkruste insgesamt durchdringt. Das ist eins mit der Erdkruste. Keinen Stein gibt es, der nicht ein bisschen Wasser enthielte. Der nicht irgendwie mit dem Wässrigen in Beziehung stünde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=1079s Der Einfluss des Menschen auf die Landschaft 00:17:59] ====&lt;br /&gt;
So, und jetzt haben wir also drei Gebiete. Die Geologie, die Hydrogeologie und die Geomorphologie. Jetzt kommt noch ein Viertes hinzu, was landschaftsbildend ist. Das habe ich schon eingangs ein bisschen erwähnt, das ist die Hand des Menschen. Man hält es eigentlich gar nicht für möglich, wie doch seit Ur-ur-urzeiten der Mensch aus seiner Wesenheit heraus verwandelnd, verändernd auf die Erde gewirkt hat. Und heute tritt es übermächtig in Erscheinung darin, dass wir derart eingreifen, nicht nur in die Pflanzenwelt und die Tierwelt, sondern in die Erdenwelt, im höchsten Grade zerstörend. Es hat sich im 20. Jahrhundert vorbereitet, aber heute hat es Riesendimensionen angenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=1145s Vom Menschen ausgelöste Denudation und Erosion 00:19:05] =====&lt;br /&gt;
Es war insbesondere die sogenannte &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Denudation&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; und die sogenannte &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Erosion&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;. Denudation heißt, dass man &#039;&#039;&#039;am falschen Ort den Boden so bearbeitet hat&#039;&#039;&#039;, dass durch Staubstürme das ganze Erdreich abgetragen worden ist. Das haben die Amerikaner am besten gekonnt, bis zum heutigen Tag. Kentucky, ein Staat in Amerika, war einstmals der fruchtbarste Standort überhaupt in den Anfängen der Kolonisation. Und das Land des grünen Rohrs hat man das auch genannt. Und dann hat man alles abgeholzt, hat da einen tollen Ackerbau draufentwickelt, sehr kalkreiche Standorte auch, und binnen kürzester Frist, in den 70er-Jahren des 19. Jahrhunderts schon, Monokulturen angebaut, Weizen, Weizen, Weizen, der Mais war noch nicht so aktuell. Und da kamen die Staubstürme und haben den ganzen Oberboden abgetragen. Heute sind es zum Teil ganz arme Standorte geworden, nur durch Winderosion. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und mir ist es so begegnet, in Nord Dakota. Das ist ein Staat, also Süd Dakota, Nord Dakota, liegt oben an der kanadischen Grenze, geht über nach Saskatchewan. Das sind alles schwarze Erdböden, die hat man alle umgepflügt, das war ursprünglich Prairie. Und da kam ich zu einem Bauern, der hatte ein ganz schwarzes Gesicht und da waren nur so helle Streifen drin, das waren die Schweißperlen, die über das Gesicht gelaufen sind und die Tränen, die ihm kamen, wenn er gesehen hat, wie der Wind die ganze schwarze Erde wegweht. Also mit einer Geschwindigkeit geht das vor sich, das glaubt man nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnlich ist es mir in Brasilien gegangen. In Brasilien weniger die Winderosion als vielmehr die Wassererosion. Brasilien ist ein Land, sehr regenreich, nicht in allen Gegenden, aber doch ganz wesentlich, einen großen Teil des Amazonas. Also sehr starke Regen unter Umständen und sehr konzentriert im Jahreslauf. Es gibt die Trockenzeiten und die Regenzeiten. Und da hat man dann die Monokultur, sagen wir mal, Zuckerrohr oder sowas, und gerade der Zuckerrohr verhält sich sehr ähnlich wie der Mais, der das Wasser sammelt über die Blätter, und dann am Stängel runterlaufen lässt. Am Fuß der Pflanze und vom Fuß der Pflanze bildet sich ein kleines Rinnsal. Und das ist der Anfang einer Erosion. Und am Ende von vielleicht 200, 300 oder 1000 Hektar Zuckerrohr ist dann plötzlich ein Bachlauf geworden mit einer Erosionsrinne von zwei Meter Tiefe. Das geht so rasend schnell!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Mensch hat da in einem hohen Grade heute, durch seine modernen Technologien und eben Monokultur und alles das, so eingewirkt, dass man berechnet wie von Jahr zu Jahr die kultivierbare Fläche auf der Erde rasend abnimmt. Aber er macht etwas anderes. Und das ist ja gerade der Punkt, wo wir heute stehen, dass wir wirklich ein neues Verhältnis zur Erde entwickeln müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=1374s Die Mission der Menschheit: Verantwortung für die Erde 00:22:54] ====&lt;br /&gt;
Und dass der Mensch heute aufgerufen ist, dasjenige, was einstmals von Natur aus landschaftsbildend und landschaftsgestaltend war über unendliche Zeiträume hinweg, dass wir heute an die Stelle getreten sind. Wir bewegen heute ganze Landschaften. Wir bauen da so ganze Berge ab mit Steinbrüchen, oder wo Eisenerz gewonnen wird. Wir haben ganze Berge hier oder Braunkohleabbau ist eines der besten Beispiele. Da werden ja ganze Landschaften total bis zu Tiefen von 30, 40 Metern rumgewühlt und so weiter. Aber wir haben eben daran, gerade dass wir sozusagen den Todesprozess, der allgemein die Erde angeht, denn alles was sich formt und gestaltet und so weiter, ist auch schon erstorben, dass wir diesen Prozess nur noch impulsieren und weiter stimulieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und angesichts dessen können wir erwachen, dass wir eigentlich eine Mission haben. Und das hat Novalis, der Dichter Novalis, ich komme nachher nochmal kurz auf ihn zurück, hat es ausgesprochen in seinen Fragmenten, in dem er gesagt hat, &#039;&#039;die Menschheit ist auf einer Mission. Zur Bildung der Erde ist sie berufen&#039;&#039;. Ein wunderbarer Ausdruck: &#039;&#039;zur Bildung der Erde ist sie berufen&#039;&#039;. Also sie muss fortan, wo wir heute diese ungeheuren Fähigkeiten haben einzugreifen in die Erde, müssen wir in uns die Fähigkeit auch entwickeln, jetzt aus höheren Gesichtspunkten heraus, wirklich an der Bildung der Erde zu wirken in die Zukunft. Und Novalis war ein Zeitgenosse Goethes, die haben damals das kommen sehen, wie man in Zukunft mit der Erde umgeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so stehen wir wirklich vor der Frage, was ist eigentlich unsere Mission? Und wenn man diese Frage mal so stellt, dann kommt man sofort auf den bio-dynamischen Landbau. Man merkt, dass wir die Möglichkeit haben in der Landwirtschaft so einzuwirken auf die irdischen Verhältnisse durch unsere Tätigkeit, durch unsere Arbeit, durch unsere Ideen, die wir haben, dass wir sozusagen das, was vorher vorgebildet war, evolutiv über lange Zeiträume hinweg, dass wir das erkennen und aus der Erkenntnis jetzt weiterführen in die Zukunft. Der Mensch schaltet sich ein in diesen ganzen Werdeprozess, in den Entwicklungsgedanken, in die Zukunft, indem er das alles erkennt, was er heute kaputt macht. Also das ist zunächst mal eine Veranlassung. Wenn man dem Tod sich wirklich bewusst wird, dann kann man daran wachsen und kann daran neue Ideen entwickeln, wie es eigentlich sein müsste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es gibt keine Entwicklung ohne Tod. Leben und Tod, das sind die beiden Grundsäulen jeder Entwicklung. Stirb und Werde, das Stirb und Werde. Und so sind wir eigentlich aufgefordert angesichts dessen, was geworden ist, und das sagt uns die Geologie, das sagt uns die Geomorphologie und die Hydrogeologie, sagt uns das, was durch die langen Zeiträume der Vergangenheit geworden ist, wo der Mensch nur quasi den Boden gefunden hat für seine eigene Entwicklung hier auf Erden. Dass wir jetzt das alles erkennen, was die Welt vor uns ausbreitet und daraus Ideen in uns wachrufen, die uns in unserer täglichen Arbeit anleiten. Wir sind auf einer Mission, das kann man wirklich sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=1639s Ein Blick auf die Geschichte der Geologie 00:27:19] ===&lt;br /&gt;
Nun, das war jetzt nur eine kleine Einleitung und ich möchte den heutigen Vormittag noch darauf verwenden, jetzt einmal den Blick auf die Geschichte der Geologie zu lenken. Weil das eigentlich ein sehr interessantes Kapitel ist, wie überhaupt erst das Bewusstsein der Menschen aufmerksam geworden ist auf das, was die irdische Grundlage hier auf Erden ist. Das ist ganz, ganz jung! Die Geologie als Wissenschaft hat sich im Wesentlichen erst seit dem 19. Jahrhundert entwickelt. Und wenn wir jetzt zurückschauen nochmal in die Menschheitsvergangenheit, dann wundert man sich eigentlich immer, dass zum Beispiel die Griechen, die alten Griechen vorchristlicher Zeit oder die alten Ägypter, dass die nicht irgendwie schon eine Art Verständnis von Geologie gehabt hätten. Nichts, gar nichts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte mal ein Beispiel nennen aus der alten ägyptischen Kultur, dass aus dem Jahre 2750 die ersten Pyramiden gebaut worden sind. Die Cheops-, Schäfrin- und Mykrinos-Pyramide auf Gizeh bei Kairo, oben auf dem Nilrand. Vorher noch die Pyramide von Saqqara, die ist noch älter, das ist eine Stufenpyramide. Und wenn man da hinkommt und guckt sich da die Steine an, dann findet man, dass diese Steine ganz feine, runde, kreisartige Gebilde haben, fast auch wie Spiralen gebildet, eins am anderen. Und da müsste man doch aufmerksam werden, als Ägypter, wo die angefangen haben die Steine zu kloppen, was das für ein komischer Stein ist, wo diese lauter kleinen, runden Kreise sind. Und heute weiß man, dass es die sogenannten Nummuliten-Kalke sind. Nummuliten sind Protozoen. Protozoen sind Ur-Tierchen, sind Einzeller. Einzeller, also die Ur-Ur-Ur-Formen des lebendigen, des tierischen Lebens, wobei man nicht sagen kann, das wäre ein Tier gewesen, da könnte ich auch genausogut sagen, es wäre ein pflanzliches Gebilde gewesen. Ein &#039;&#039;Pflanzentier&#039;&#039;, könnte man sagen. So sind diese Kalke aufgebaut. Kein Mensch in dem alten Ägypten sah sich veranlasst, so hinzugucken, dass er gesagt hat, ja da ist ja ein Stein und da sind pflanzentierische Gebilde drin. Das lebte gar nicht als Frage. Da muss man sich mal hineinversetzen. Die haben eine unglaubliche Kunst geschafft, ein unglaubliches Wissen gehabt in Bezug auf den Kosmos. Aber was die Erde da produziert hat, das interessierte gar nicht. Die haben diese Blöcke von 1,20 m x 1,20 m, 3 Tonnen schwer, haben sie von riesiegen Steinbrüchen von der anderen Seite des Nils gebrochen und dann über den Nil rüber gebracht, auf die andere Seite da oben rauf geschafft und damit die Pyramiden gebaut. Aber keine Frage, wie es da angeknüpft hat. Und so nicht bei den Griechen. Und so nicht bei den Römern. Und so nicht das ganze Mittelalter durch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die haben ja die mittelalterlichen Kirchen alle aus Sedimentgesteinen gebaut, in aller Regel nicht aus Granit, aus Urgesteinen, sondern aus Sedimentgesteinen. Und da waren überall Versteinerungen drin. Aber das war keine Veranlassung, auch für den mittelalterlichen Menschen, der ja viel weiter bewusstseinsmäßig vorangeschritten war, daran eine Frage zu knüpfen. Und es musste eben erst eine Schwelle überschritten werden. Das ist die Neuzeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=1905s Der Beginn eines neuen Bewusstseins in der früheren Neuzeit 00:31:45] ====&lt;br /&gt;
Und sie glauben, ihr glaubt gar nicht, was das für eine Schwelle war und ist, bis zum heutigen Tag ist. Wo plötzlich ein vollkommen neues Bewusstsein die Menschen ergreift, nämlich hinzugucken, punktuell hinzuschauen auf die Welt. Was finde ich da vor? Welche Pflanze ist das? Welches Gestein ist das? Was ist das für ein Tier? Gab es vorher nicht. Natürlich hat man Namen für den Löwen gehabt und für den Elefanten und alles das. Klar, man hat es als gegeben hingenommen. Das gehörte zum gesamten Weltbild ungetrennt dazu. Aber jetzt tritt man plötzlich der Natur gegenüber und stellt Fragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=1955s Leonardo da Vinci als Pionier der Naturbeobachtung 00:32:35] =====&lt;br /&gt;
Und der erste, den ich hier nennen möchte, das ist Leonardo da Vinci. Ich möchte die einfach mal anschreiben. Das sind die großen. Leonardo da Vinci. 1452 bis 1519. Ich schreibe mal auch die Jahreszahlen hin, weil es einfach wichtig ist, dass man mal sieht, wie das durch die Jahrhunderte jetzt in einer ganz spezifischen Weise ist. Dieser Leonardo, der ja eigentlich ein Künstler war, ein Maler, aber zugleich ein unglaublicher Technologe, der ja die ersten großen technischen Erfindungen gemacht hat im [?], die Belagerung von Städten und so weiter. Dieser Leonardo, der stammte aus Vinci, daher der Name. Das ist ein bisschen nördlich von Florenz in den Bergen, und das sind auch relativ junge Ablagerungen, kalkschiefriger Art. Und da guckt er plötzlich auf den Boden und hebt die Steine auf und nimmt sie in die Hand und guckt sie an. Nicht, dass er sie kloppt wie vorher, die alle wunderschön gestaltet haben, sondern er guckt sie einfach an und sieht, da sind Abdrücke von Pflanzen. Da sind Abdrücke oder Versteinerungen von Tieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hat ihn interessiert. Das war für ihn plötzlich die Frage, was ist das eigentlich? Und er hatte schon einzelne derartige Petrifakte, wie man sie nennt, also Fossilien, die hat er schon angefangen zu unterscheiden.   Aber es knüpfte sich kein Entwicklungsgedanke daran. Es knüpfte sich kein Gedanke daran, dass dieses Gestein hier einstmals lebendig war und diese Pflanzen und Tiere hervorgebracht hat. Also der Entwicklungsgedanke war noch so jung, den gab es vorher gar nicht, den kannten die Ägypter nicht, die Griechen nicht. Er guckte jetzt diese Steine an und sieht, da sind also pflanzliche und tierische Wesen, irgendwo versteinert drin, aber der Gedanke, dass das ein Leben war unter ganz anderen Umständen in früheren Zeiten, der knüpfte sich noch nicht daran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=2130s Francesco Redi und die Entstehung des Lebens 00:35:30] =====&lt;br /&gt;
Und dann kommt eine weitere Gestalt, das ist der Francesco Redi. Der hat dann ein Jahrhundert später, also 15. bis 16. Jahrhundert, 1626 bis 1698 gelebt. Also Leonardo war 14. bis 15. Jahrhundert und jetzt im 16. Jahrhundert tauchte so ein Kerl auf in Italien, Arzt von Haus aus, und Schriftsteller. Damals, wenn man krank war, wurde man zur Ader gelassen. Und wie wurde man da zur Ader gelassen, wenn man Lungenentzündung hatte oder sowas? Dann hat man Leberegel genommen. Und die Leberegel, die fanden sich im Schlamm irgendwo, so im Wässrigen, schreckliche Dinger. Und die haben dann das Blut rausgesaugt aus dem Körper. Und dieser Arzt nun, der sagt, wo kommen die Leberegel eigentlich her? Und dann wühlt er da im Schlamm rum und sieht, dass es da Stablarven gab, Stabwürmer vom Leberegel. Und dann hat er gesagt, die kommen also aus diesen Larven, die verwandeln sich zu Leberegeln. Und dann hat er gesagt, wo kommen die Larven her? Und dann hat er Eier entdeckt, im Schlamm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war wie eine Offenbarung, eine menschheitliche Offenbarung. Weil nämlich bis dato galt strikt, der Lehrsatz von Aristoteles, alles Leben entsteht aus dem Schlamm. Und dann hat er gesagt, das stimmt doch gar nicht. Da ist eine Welt zusammengebrochen damals. Eine Weltanschauung, die über Jahrhunderte Gewalt hatte von Aristoteles her. Alles Lebendige entsteht aus dem Schlamm. Und jetzt stellt er fest, der Schlamm ist zwar da und drum herum, aber das Lebendige entsteht immer aus einem Keim, aus einem Ei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Sie müssen sich mal vorstellen, was das für eine Bewusstseinsveränderung war. Der hat natürlich den Aristoteles, wenn man das heute richtig verstehen will, total falsch verstanden. Jetzt ist eine Bewusstseinshaltung entstanden, dass die Menschen genau hingeguckt haben, wie das eine sich aus dem anderen entwickelt. Das hat man vorher gar nicht gemacht. Sondern hat sich immer auf Aristoteles berufen. Und man hat jetzt plötzlich Aristoteles in Frage gestellt, weil man den Schlamm anders gedeutet hat als Aristoteles. Der Schlamm ist nur die äußere Bedingung, dass sich hier etwas aus einem Ei über Larve bis zum fertigen Imago, also dem Leberegel, entwickelt. Und Aristoteles hat einen ganz anderen Begriff von Schlamm gehabt. Der hat so einen Begriff von Schlamm gehabt, wie man in der Geheimwissenschaft lesen kann, in der alten Mondentwicklung. Also ein Begriff von Schlamm, das heißt, dass alles aus dem Chaos entsteht, aus dem noch Ungeordneten sich Ordnung bildet. Das ist ein ganz anderer Begriff von Schlamm, das Chaotische, was dem anhaftet. Und die haben das jetzt sinnlich fixiert in dem, was sie als Schlamm bezeichnet haben, und daraus geht auch nichts Lebendiges hervor. Also dieser Francesco Redi, man nannte die Stablarven, die er da entdeckt hat, die Redien, auch heute noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=2402s Nikolaus Steno und die Grundlagen der Mineralogie 00:40:02] =====&lt;br /&gt;
Und dann gab es einen zweiten Arzt jener Zeit, den ich auch noch erwähnen will, der große Bedeutung hat für die ganzen Entwicklungsgedanken, für die Geologie. Das ist Nikolaus Steno. Aber der hieß eigentlich Niels Stensen, das war ein dänischer Arzt. Und der lebte von 1638 bis 1686. Das sind die Vertreter des 17. Jahrhunderts. Und was hat dieser Steno gemacht? Der hat auch als Arzt natürlich Forschung getrieben und hat dann Messungen der mineralischen Welt vorgenommen und hat dann Kristalle vermessen und hat festgestellt, dass bei einem solchen Kristall, also das ist ein Kalkspat hier, das ist ein typischer Rhomboeder. Man unterscheidet den Kubus, das ist ein Kubus, das ist ein Pyrit hier. Das ist ein Kubus und wenn ein Kubus gekippt ist, dann entsteht ein Rhomboeder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann hat er die Kristallflächen vermessen und hat festgestellt, dass dieser Winkel hier zwischen diesen beiden Kristallflächen, dass der bei gleicher mineralischer Zusammensetzung konstant ist. Die Winkelkonstanz der Kristalle gleicher Zusammensetzung, die geht auf Steno zurück. Das war der Begründer der Mineralogie. Also dazu muss man so ein Kristall in die Hand nehmen und muss dann gucken. Ich stehe hier und da ist der Kristall, da habe ich Fragen. Jetzt fange ich an zu messen. Ich messe die Winkel und stelle plötzlich fest, dieser Kristall, der hat dessen Winkel hier, alle Winkel sind konstant bei gleicher Zusammensetzung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder ein anderes Beispiel, das sind hier also Pyrite. Man kann ja nur staunen, wenn man sowas sieht. Ohne Staunen geht sowieso nichts. Hier sind diese Würfel. Da sieht man auch, die Winkelkonstanz beträgt hier 90 Grad.  Die Winkelkonstanz beim Würfel beträgt 90 Grad. Hier beim Kalkspat sind es entsprechend weniger. Ich weiß jetzt nicht auswendig, aber das sind über 45 Grad. Irgendwo was dazwischen. Und beim Feldspat, das ist auch ein Rhomboeder, wie wir noch sehen werden. Feldspäte, die haben ein bisschen einen anderen Winkel, aber konstant. Alle Feldspäte haben den gleichen Winkel, wie der Kalkspat hier ein anderer. Und so haben alle Kristalle ganz charakteristische, von der Zusammensetzung abhängige Winkel, Kristallwinkel. Die spielen in der Mineralogie eine ganz große Rolle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also auch wieder ein Mensch, der auf etwas aufmerksam geworden ist. Ein Arzt, meistens waren es Ärzte. Und wurden dann zum Begründer einer Wissenschaft der Mineralogie. Steno.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=2640s Das 18. Jahrhundert: Die Ära der Aufklärung und des Sammelns 00:44:00] ====&lt;br /&gt;
Und dann treten wir ein ins 18. Jahrhundert. Das 18. Jahrhundert ist charakterisiert dadurch, dass die Menschen fast besessen geworden sind, in Bezug auf das, was die Natur eigentlich an Geheimnissen birgt. Da ist jeder, der noch ein bisschen was auf sich gehalten hat, also alle Dorfschullehrer und Pfarrer, und in den Dörfern sind rausgerannt, auf die Äcker und in den Wald und überall, haben Pflanzen genommen, haben Herbarien angelegt, haben die Tiere, Tierwelt studiert, die Schmetterlingsforscher, die Insektenforscher. Also Riesensammlungen unvorstellbarer Art, die vielfach heute in den Museen zu sehen sind. Man hat gesammelt, gesammelt, gesammelt, gesammelt. Das 18. Jahrhundert ist das Jahrhundert der &#039;&#039;Aufklärung&#039;&#039;. Die Menschheit hat sich aufgeklärt, nicht über sich selbst, sondern über was die Natur alles an Fülle von Erscheinungen birgt. Dann entstanden auch die großen Gesteinssammlungen dieser Zeit. Was wir auf den Äckern gefunden haben, in Steinbrüchen, die da überall natürlich waren. Man hat gesucht und gesucht. Man hat es einfach nur mal gesammelt und nebeneinander gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=2732s Karl von Linné und die Systematisierung der Natur 00:45:32] =====&lt;br /&gt;
Und da gibt es jetzt wieder eine Gestalt, das ist Karl von Linné. Linné. Und dieser Linné, genau in diesem Jahr 1707 ist er geboren. 1707 bis 1775 ungefähr hat er gelebt. Karl von Linné, habt ihr von dem schon mal was gehört? Also der große Pflanzensystematiker. Der hat nämlich jetzt all dieses, was man da an Fülle plötzlich gesammelt und dessen man bewusst geworden ist, das hat er jetzt systematisiert. Und zwar, eine Wissenschaft fängt immer dann an, wenn man was systematisiert. Und er hat es systematisiert nach den Blüten, nach dem Aufbau der Blüten. Die ganze Pflanzensystematik baut auf dem Bau der Blüten auf. Und das hat er gemacht. Er war Professor in Uppsala in Schweden. Und mit einer unglaublichen Lebensleistung hat er die gesamte Pflanzenwelt der Welt, weitgehend, soweit sie bekannt war, der damaligen Zeit, hat er systematisiert, und mit einem lateinischen Namen versehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so auch die Tierwelt. Goethe, wenn er auf Reisen war, der hatte in der Tasche, seiner Reisetasche, das Kompendium von Linné drinstecken. Da hat er Pflanzen studiert und so weiter. Dann hat er immer den Linné rausgezogen und hat mal gesagt, wie ist jetzt diese Pflanzenart systematisch einzuordnen. Also der prägt quasi das ganze 18. Jahrhundert, aber jetzt rein durch eine Systematik der Blütenunterschiede der Pflanzen. Und wie gesagt, in der Zeit wurden dann auch die großen Gesteinssammlungen angelegt, sodass die Geologie jetzt so langsam das Bewusstsein der Menschen ergriffen hat. Die Gesteinswelt, hat man festgestellt, die ist ja mindestens so vielfältig wie die Pflanzenwelt selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=2883s Gottlieb Werner und die empirische Geologie 00:48:03] =====&lt;br /&gt;
Und dann gab es nun, in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts, gab es nun einen neuen Aufbruch. Da taucht jetzt so eine Gestalt auf, wie Gottlieb Werner. Der steht heute noch nicht mal in den Lexika drin, dieser Mensch. Er ist der Begründer eigentlich der Geologie vom rein empirischen Standpunkt aus. 1749 bis 1815.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Gottlieb Werner, der war Professor in Freiberg im Harz, also an der dortigen Bergbauschule. Und ein unglaublicher Kenner der Gesteinswelt. Empirisch, das heißt, rein durch die Sinnesanschauungen hat er sozusagen die ganzen ungeheuren Fülle an verschiedenen Erzen, an verschiedenen Mineralien usw. studiert, und er war befreundet mit Goethe. Und Goethe war ja nun an allem interessiert, und so eben auch an der Geologie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=2975s Johann Wolfgang von Goethe 00:49:35] =====&lt;br /&gt;
Und man könnte sagen, den Geologen in Goethe muss man entdecken. Aber der hat sich Zeit seines Lebens mit Geologie befasst. Intensiv. Hat mit allen Zeitgenossen, die auf diesem Felde was zu sagen hatten, so insbesondere der Werner, hat er korrespondiert, hat sich mit denen auseinandergesetzt, mit den Theorien, mit allen. Und Goethe selbst hat eine Gesteinssammlung besessen von 18.000 Handstücken. 18.000 Handstücke. Handstücke nennt man ein typisches Exemplar einer bestimmten Gesteinsbildung. Also spezifische Handstücke, nicht irgendwo von einem und demselben, dasselbe nochmal, sondern Handstücke, ganz spezifische Fundstücke und zwar von der ganzen Welt. Er hat noch 1832 in seinem Todesjahr, Goethe, hat noch eine Bestellung aufgegeben für ein spezifisches Zinnerz aus Cornwall in England, was er für seine Sammlung dringend brauchte. Er hatte verschiedene Zinnerze von anderen Herkünften. Ihn interessierten vor allen Dingen auch die Herkünfte. Wo kommen diese Gesteine her? Wo findet sich gerade diese besondere Ausprägung? Die hat er ja alle studiert. Riesenschubladen hat er, das kann man aufziehen, und da finden sich wohlgeordnet diese Gesteine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, ich schreibe nur nochmal Goethe hin, Johann Wolfgang Goethe, der ist aus der Geologie gar nicht wegzudenken, 1749, wie Werner, bis 1832. So, und dieser Goethe, der war auch stark empirisch orientiert, also hat geguckt, wo findet sich was, wie hat sich hier der Fels ausgestaltet, wie dort, usw. Es ging ihm immer darum, um den Zusammenhang, in dem ein Gestein erscheint. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er hatte ja auch Riesenexkursionen gemacht, auch mit Gesteinskundigen, im Fichtelgebirge, im heutigen Tschechien, also von Karlsbad aus, in Italien, wo er hinkam hat er die Steine aufgelesen und angeguckt, wie der Leonardo, aber er hat sie schon intensiver, sozusagen in einen Entwicklungszusammenhang gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=3143s Neptunisten und Plutonisten 00:52:23] =====&lt;br /&gt;
Das 18. Jahrhundert war geprägt von zwei Theorien. Die Theorie der &#039;&#039;Neptunisten&#039;&#039;, der gehörte auch Gottlieb Werner an, der war eigentlich der Begründer, Mitbegründer, der Neptunisten, die haben gesagt, alles ist aus dem Wasser entstanden. Und haben sich auf Thales berufen, den griechischen Philosophen, ein Vorsokratiker aus dem sechsten vorchristlichen Jahrhundert, Thales. Alles ist aus dem Wasser entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dem gegenüber standen die &#039;&#039;Plutonisten&#039;&#039;, die haben gesagt, alles ist aus dem Feuer entstanden. Und die haben sich berufen auf Heraklit, den großen Geist, der in Ephesus lebte, ein feuriger Geist war das eben auch, und auf den haben die sich also berufen. Und das war eine richtige Streiterei, eine kräftige wissenschaftliche Auseinandersetzung, weil plötzlich in dieser Zeit, der Mitte des 18. Jahrhunderts, in allen Menschen so etwas regsam wurde wie der Entwicklungsgedanke. Sie fragten, wie ist das entstanden? Wo kommt es her? Aus dem Wasser? Aus dem Feuer? Die kommen doch nicht aus der Erde einfach nur so, da muss doch irgendwas vorausgegangen sein. Und der Francesco Redi hat gesagt, es ist aus dem Schlamm, wie der Aristoteles es selbst formuliert hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=3232s Deutscher Idealismus: Gottfried Ephraim Lessing 00:53:52] =====&lt;br /&gt;
Also man merkt, überall regte sich etwas, und Goethe war nun der Mittelpunkt, in gewissem Sinne, in Bezug auf das, was da aufbrach. Man könnte da viele andere Geister nennen, zum Beispiel Lessing. Also man muss sich einfach mal mit dem deutschen Idealismus befassen, um mal dahinter zu leuchten, was eigentlich menschheitsgeschichtlich da vor sich gegangen ist. Lessing, Gottfried Ephraim Lessing, der hat am Ende seines Lebens einen Aufsatz geschrieben, der heißt &amp;quot;Die Erziehung des Menschengeschlechts&amp;quot;. Den muss man einfach mal gelesen haben, das ist ein Stück Weltliteratur. Und da schildert er nun ganz zuletzt den Reinkarnationsgedanken. Dass der Mensch notwendigerweise, er leitet das ab, also naturwissenschaftlich gesehen, dass der Mensch gar nicht nur einmal auf der Erde sein kann, sondern dass er in wiederholten Malen auf Erden lebt. Der Begründer des Reinkarnationsgedankens in dieser Form ist Lessing.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=3305s Goethes wissenschaftliche Haltung zur Geologie 00:55:05] =====&lt;br /&gt;
Aber es gab noch andere, die in diese Richtung gedacht haben. Goethe ganz und gar. Nur das hat Goethe in seinen ganzen Schriften so verborgen. Aber nehmen Sie mal das Gedicht &amp;quot;Der Gesang der Geister über den Wassern&amp;quot; von Goethe. Da formuliert er den Reinkarnationsgedanken also wunderbar, einzigartig, einzigartig, &amp;quot;Der Gesang der Geister über den Wassern&amp;quot;. Also Goethe neigte jetzt in gewissem Sinne zum Neptunismus. Und Gottlieb Werner, der der Begründer des Neptunismus ist, aber er hatte dann doch wieder Vorbehalte. Und so, er war immer irgendwo abwägend, sind es mehr die Plutonisten, sind es mehr die Neptunisten. Und er ist dann selber sozusagen der große geologische Forscher geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da wollte ich Ihnen jetzt mal doch was vorlesen. Er schreibt nämlich da einmal an die Frau von Stein von Ilmenau. Er hat ja in Ilmenau das Bergwerk wieder neu in Gang gesetzt. Damals als Minister in Weimar. Goethe war ja Minister des Herzogs, und hatte die Aufgabe, jetzt diese Bergwerke wieder in Gang zu setzen, um die wirtschaftliche Lage des Herzogtums zu verbessern. Und wurde dann dadurch eigentlich immer intensiver interessiert an der Gesteinswelt. Und da schreibt er nun, das war auf einer Harzreise, ... Moment mal. Er schreibt von Ilmenau aus in den Briefen. Da möchte ich mal nur ein paar Zeilen vorlesen.&amp;lt;blockquote&amp;gt;Da sagt er, wir sind auf die Gipfel gestiegen. Also auf den Harz damals. Harz ist ein Granitkegel. Wir sind auf die hohen Gipfel gestiegen und in die Tiefen der Erde eingekrochen. Die Bergwerke. Da gab es eine große Höhle, die von Menschenhand entstanden ist, auch durch Abbau. Und in die Tiefen der Erde eingekrochen und mögten gar zu gern der großen, formenden Hand nächste Spuren entdecken. Der großen, formenden Hand nächste Spuren entdecken. Es kommt gewiss noch ein Mensch, der darüber klar sieht, wir wollen ihm vorarbeiten. Wir haben recht schöne, große Sachen entdeckt, die der Seele einen Schwung geben und sie in der Wahrheit ausweiten. &amp;lt;/blockquote&amp;gt;Das ist Goethe. Goethes Naturforscher der Art. Es ging ihm nie darum, so einfach Erkenntnisse intellektuell anzurufen. Wie steht ein Mensch seelisch, geistig zu dem, was er da wahrnimmt, was er da entdeckt. Wir sind auf die Höhen gestiegen und in die Tiefen der Erde eingekrochen. Das ist ein Urmotiv Goethes, dass er immer im Vergleich lebt. Wie stellt sich die Erde dar auf einer Anhöhe, wo man die Weiten schauen kann und wie verengt sie sich, wenn man da in einem Bergwerk unten drin ist. Da hat er nicht nur die Steinswelt angeschaut, sondern er hat es innerlich erlebt. Er kannte den ganzen Zusammenhang, sich vergegenwärtigt, seelisch, geistig. Und daraus haben sich überhaupt seine tieferen Einsichten herauskristallisiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diesen Satz kann ich auswendig, ich brauche eigentlich nicht das Buch, weil es einfach so etwas Wunderbares ist. Weil darin sich ausdrückt, wie in Goethe der Entwicklungsgedanke auflebte. Wo er sagt, &#039;&#039;gewiss wird jemand kommen, der da klar sieht, wir wollen ihm vorarbeiten&#039;&#039;. Das ist eine wissenschaftliche Haltung. Ihm ging es gar nicht darum, Riesendruck, Entdeckungen zu machen, Mordsnamen zu haben. Er wollte einfach der Entwicklung des menschlichen Geistes vorarbeiten. Dass da jemand auf dieser Grundlage zu einer noch tieferen Erkenntnis fortschreiten kann. Das war seine Grundhaltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=3632s Goethes Kritik an zeitgenössischen geologischen Theorien 01:00:32] =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Goethe hat sich dann in diese Auseinandersetzungen eingelassen mit den Neptunisten und den Plutonisten. Und kam dann irgendwann dazu, dass das alles ein bisschen Unsinn ist, die Art, wie die die Sache behandeln. Wie man das nur ursache-wirkungsmäßig behandelt, das ganze Thema der Geologie. Und da schreibt er mal, wahrscheinlich war das auch ein bisschen ärgerlich: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;Die Sache mag sein, wie sie will. So muss geschrieben stehen, dass ich diese vermaledeite Polterkammer der neuen Weltschöpfung verfluche.&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Diese Polterkammer, wo die Theologie angefangen hat, die Theorien zu entwickeln, wie das alles so entstanden ist. Ich diese vermaledeite Polterkammer der neuen Weltschöpfung verfluche. Und es wird gewiss, irgendein junger, geistreicher Mann -hier taucht nochmal das Thema auf- so aufstehen, oder ein Mann aufstehen, der sich diesem allgemein verrückten Konsens zu widersetzen den Mut hat. Da spricht der Goethe mal ganz eindeutig, nicht nur poetisch. Also das ist jetzt der Goethe. Der Goethe ist eigentlich der Mittelpunkt dieses ganzen 18. Jahrhunderts. Nicht nur, weil er ein großer Geologe war, wirklich, muss man wirklich sagen, unglaublich kenntnisreich, sondern er war auch Mineraloge, er war auch ein Anatom, er war eben auch ein unendlich künstlerischer Mensch. Und er war Dichter, er war alles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=3764s Eintritt ins 19. Jahrhundert: Der Entwicklungsgedanke als moderner Gedanke 01:02:44] ====&lt;br /&gt;
Nun schreiten wir weiter in das 19. Jahrhundert. Also hier steht ganz zentral in dieser Zeit der Goethe drin. Ich möchte Ihnen wirklich sagen, er ist im eigentlichen Sinne der Schöpfer des Entwicklungsgedankens. Das hat sich alles vorbereitet, durch die Jahrhunderte hindurch. Und jetzt plötzlich taucht er auf. Bei Lessing, bei Goethe, bei Schiller, bei Herder, bei Schelling und so weiter, bei Fichte, da taucht dieser Entwicklungsgedanke auf. Aber Goethe hat ihn gefasst als Idee. Nicht als Polterkammer da unten, nicht als das, was man jetzt sinnlich wahrnimmt, laut ein Stein liegt neben dem anderen. Und da an ursächliche Verhältnisse, Erklärungen zu suchen. Sondern zu fragen, wie ist dieser Stein entstanden? Wo kommt der her? Welche sind die Kräfte, die diesen Stein haben entstehen lassen? Also überall im Hintergrund diese Frage nach der Entwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich möchte von hier aus nur sagen: der modernste Gedanke, den wir heute haben, das ist der Entwicklungsgedanke. Es gibt keinen moderneren als diesen. Wenn man sich den zu eigen macht, dann kann einen nichts mehr umschmeißen. Weil man diesen Gedanken selber denken kann, aufgrund dessen, was man selber ist. Ich bin als Mensch in der Lage, den Entwicklungsgedanken zu erfassen an mir selbst, durch Selbsterkenntnis. Jeder Mensch kann sich selbst erkennen, er hat die Veranlagung dazu, und indem er das tut, merkt er, er ist ein &#039;&#039;sich Entwickelnder&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl im Leben, wie wir jetzt hier so stehen, muss ich nicht morgen derselbe sein wie heute. Ich muss sozusagen immer wieder neue Stufen meines Erkenntnisweges gehen, muss mich selber verwandeln lernen, Fehler erkennen und kompensieren. Und aber auch menschheitlich, durch den Reinkarnationsgedanken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=3922s Charles Lyell: Begründer der Geologie als Wissenschaft 01:05:22] =====&lt;br /&gt;
Jetzt kommen wir ins 19. Jahrhundert. Da tritt, geologisch gesprochen, jetzt eine besondere Gestalt auf, und das war ein Schotte. Ein richtiger Schotte. Charles Lyell. 1797 bis 1875. Und Charles Lyell, den kann man eigentlich im strengsten Sinne als den Begründer der Geologie als Wissenschaft nennen. Der war der große &#039;&#039;Stratigraph&#039;&#039;. Der hat die &#039;&#039;Stratigraphie&#039;&#039; entwickelt. Das heißt, er hat beobachtet in Südengland, also in North Devonshire, dann aber vor allen Dingen in Wales, hat er beobachtet, dass es Erdschichten gibt, die übereinander liegen. Das ist keinem früher groß aufgefallen. Natürlich, man hatte schon gewisse Vorkenntnisse, die hatte man, aber jetzt hat er die studiert. Und kam jetzt dazu zu sagen, die oberste Schicht ist die jüngste, bei normaler Lagerung noch, die oberste Schicht ist die jüngste, und je weiter man runtergeht, die Schichten sind jeweils die älteren. Und ganz unten ist die älteste. Also er hat jetzt den Entwicklungsgedanken eingefasst in die Zeit. Er hat gesagt, das ist jung, die oberste Schicht, und dann alle darunterliegenden sind älter. Also da sind Epochen über die Erde gegangen, Entwicklungsepochen, die diese Ablagerungen bewirkt haben. Und dadurch wurde er der Stratigraph. Und er hat praktisch dadurch der Geologie ihr wissenschaftliches Fundament gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=4066s Das Aktualitätsprinzip 01:07:46] ======&lt;br /&gt;
Und noch durch ein anderes. Und zwar hat er es dadurch zur Wissenschaft gemacht, dass er eine Art Prämisse aufgestellt hat, die man heute nicht mehr als Prämisse auffasst, sondern man handhabt sie einfach. Das ist ja auch eine Eigenart in der ganzen wissenschaftlichen Entwicklung, dass man von bestimmten Theorien oder Prämissen ausgeht. Und zuerst herrscht da noch ein Streit drüber, ob das so stimmt oder nicht stimmt, und irgendwann ist es eine Selbstverständlichkeit und dann denken wir überhaupt nicht mehr darüber nach. Und so hat er die Prämisse aufgestellt, das [[w:Aktualismus_(Geologie)|Aktualitätsprinzip]]. Aktualitätsprinzip, das ist so entscheidend. Damit hat er die Geologie zur Wissenschaft gemacht. Nur durch dieses Prinzip. Das heißt nämlich, dass die Gesetze, die heute in der Natur gelten, zu allen Zeiten der Entwicklung gegolten haben. Die Gesetze, physikalischen, chemischen, astronomischen Gesetze oder wie auch immer, alles, was nur heute studierbar ist, in Physik und Chemie, in klassischen Naturwissenschaften, diese Gesetze haben zu allen Zeiten gegolten. Das ist das Aktualitätsprinzip. Jetzt muss man sich mal ganz klar machen, was dieses eigentlich bedeutet, welche Konsequenzen das hat. Aber damit hat er quasi einen wissenschaftlichen Boden geschaffen, auf den man jetzt alles bezogen hat. Wenn es sich damals so entwickelt hat, hat es sich aus denselben Gesetzen wie heute entwickelt. Das ist einfach eine Prämisse. Man hat gar nicht gesagt, das könnte ja auch anders gewesen sein. Die Gesetze müssen sich ja auch irgendwie entwickelt haben. Nein, so wie heute, so schon zu allen Zeiten. Das Aktualitätsprinzip. Damit ist Lyell zum Begründer der Geologie als Wissenschaft geworden. Und die meisten Namensgebungen in Bezug auf die ganzen geologischen Schichtenfolgen, die stammen von ihm. Da kommen wir noch drauf zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=4207s Charles Darwin und der Entwicklungsgedanke 01:10:07] =====&lt;br /&gt;
Na ja, und dann taucht eine zweite Gestalt auf, da im 19. Jahrhundert. Und die heißt Charles Darwin. 1809 bis 1881. Charles Darwin. Auch ein Engländer, kein Schotte. Und der wollte ja Pfarrer werden. Und am Ende seines Lebens ist er auch fast wieder geworden. Und dieser Charles Darwin wurde dann Biologe und ist dann auf seine Weltreise nach Südamerika. Rund um Südamerika bis zu den Galapagos-Inseln. Und hat gesammelt, gesammelt, gesammelt. Alles auf sein Schiff gepackt, ist nach Hause gefahren und hat den Rest seines Lebens damit zugebracht, das zu ordnen und daraus sein System zu entwickeln. Und sein System bestand eben in der Begründung des Entwicklungsgedankens rein nach äußeren Merkmalen. Also worauf ich hinaus will ist, wie der Entwicklungsgedanke sich durch die Jahrhunderte seit der Neuzeit entwickelt. Im Bewusstsein sich einpflanzt der Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=4320s Darwins Evolutionstheorie 01:12:00] ======&lt;br /&gt;
Und so sucht Darwin nun mit all dem Material, was er da gesammelt hat, zu verfolgen, wie ein Organismus sich auseinander entwickelt hat. Er leitet den Entwicklungsgedanken aus den Organismen ab, die er da studiert hat, gefunden hat. Und begründet dann seine berühmte Theorie 1859: &amp;quot;The Origin of Species by Means of Natural Selection&amp;quot;, wie er das genannt hat, also die Entstehung der Arten aufgrund natürlicher Zuchtwahl. Das ist sein zentrales Werk und das begründet den Darwinismus. Der Darwinismus besagt nichts anderes, als dass sich die ganze Entwicklung von primitiven, sehr primitiven Organismen herleitet, stufenweise voneinander ableitbar, wenn man es genauer anatomisch verfolgt, bis herauf zum Menschen. Der Mensch ist das höchste Tier in der Tierreihe. Nur dass ihm leider bis zum Ende seines Lebens der endgültige Beweis gefehlt hat, nämlich der &#039;&#039;Missing Link&#039;&#039; zwischen Tier und Mensch. Dieser Missing Link, das hat ihn sozusagen die Zeit seines Lebens irritiert, dass er diesen letzten Übergang von den Primaten, also von den affenähnlichen bis herauf zum Menschen, doch nicht gefunden hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=4441s Reaktionen auf den Darwinismus 01:14:01] ======&lt;br /&gt;
Diese darwinische Theorie hat sich unendlich verfeinert. Im 19. Jahrhundert waren Kämpfe in wissenschaftlichen Kreisen zwischen den Darwinisten und denjenigen, die mit aller Macht gegen diese Theorie opponiert haben. Diese Kämpfe sind nie ausgefochten worden, also sind nie gelöst worden, aber man ist darüber hinweggegangen. Heute gilt es als selbstverständlich, ähnlich wie das Aktualitätsprinzip von Lyell, wie selbstverständlich, dass das die Grundlage des Werdens der ganzen Schöpfung ist. Da gibt es nur ein paar Verrückte, heute in der Welt sind es die Kreationisten in Amerika, die sich streng an die Bibel halten und die Bibel interpretieren rein materialistisch und sagen, na ja, die Welt ist etwa 3500 v. Chr. entstanden. Die sogenannten Kreationisten halten sich ganz streng an die Bibel und interpretieren sie ebenso materialistisch wie der Francesco Redi den Aristoteles interpretiert hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann gibt es natürlich jetzt Erdogan in der Türkei, der verbietet jetzt auch die Entwicklungslehre des Westens. Es darf nicht mehr in den Schulen gelehrt werden. Das widerspricht einfach dem Islam. Und das Interessante ist, wenn Sie das mal beobachten, der Islam kennt den Entwicklungsgedanken nicht. Das ist die Tragik des Islam. Das ist eine unendliche Tragik, dass seit 622, dem Marsch von Mekka nach Medina, seit der Zeit hat sich gar nichts verändert, sondern sie berufen sich immer auf diesen absoluten Ursprung und das ist es, verewigt. Da ist nichts mehr zu verwandeln. Wer sich erdreistet, dagegen anderer Meinung zu sein, der ist eigentlich von vornherein vom Teufel. Der muss bekämpft werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun ist Darwin also der Begründer des Entwicklungsgedankens vom naturwissenschaftlichen Standpunkt, indem er streng die Erscheinungsformen der Organismen durch alle Evolutionszeiten der Erde verfolgt und mit einer gewissen Schlüssigkeit ableitet, wie ein Organismus sich aus dem anderen heraus entwickelt hat. Und man muss sehr aufpassen, dass man nicht diesem Gedanken glatt verfällt. Wenn man sich wirklich damit beschäftigt, würde man wirklich sagen, da ist doch ein hohes Maß an Schlüssigkeit in der ganzen Sache drin, wenn es auch dem &#039;&#039;Missing Link&#039;&#039; nicht gelungen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich sage Ihnen, Rudolf Steiner, der hatte in seinen jungen Jahren vor der Jahrhundertwende, mit seinem literarischen Frühwerk, findet sich ein Satz, dass man als moderner Mensch sämtliche Bilder von den Wänden hängen sollte, diese alten Schinken mit Vorfahrenbildern. Sollen wir alle abhängen und sollen zwei Bildnisse anhängen an die Wand, nämlich das von Darwin und von Lyell. Der hat sich derartig beschäftigt mit dem Lyell und auch mit dem Darwin und dann später mit dem Haeckel, dass er selber diese Menschen geworden ist. Der hat sich so hineinversetzt in deren Gedankengänge, um zu prüfen, wo sind da eigentlich die Grenzen, die sie erreicht haben. Also er hat die nicht einfach abgelehnt, weil sein eigener Ansatzpunkt war ja ein ganz anderer, auch schon in seinen jungen Jahren. Sondern er hat davon ganz abgesehen und hat sich hineingedacht in diese Geister und die Konsequenzen, die sich daraus ergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=4717s Ernst Haeckel 01:18:37] =====&lt;br /&gt;
Nun folgte ja dem Charles Darwin, also ich sage nochmal, der Darwinismus hat seine ganz großen Bedeutungen, aber in dem Augenblick, wo ich ihn auf das soziale Leben übertrage, da merke ich, wie katastrophal er ist. Solche Leute wie der Marx oder der Engels oder Lassalle oder wie sie alle hießen im 19. Jahrhundert, die großen Sozialtheoretiker, die haben sich alle auf Darwin berufen. Oder Lenin, ganz und gar. Stalin, ganz und gar. Die Ideologie war so stark, dass es gar keine Rolle spielt, wie viele Menschen hops gehen, über die Klinge springen müssen, nur damit diese Theorie stimmt. Also das ist nach wie vor ein großes Fragezeichen. Dann gab es einen Nächsten, das war der, ganz bekannt, aber das ist manchmal, ich weiß nicht, hat man einen Blackout. Das ist, ich sage es doch schon, ihr wisst es alle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Was hat er denn so gemacht? -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der hat den Darwin fortgesetzt und hat sozusagen noch wirklich in Deutschland den Darwinismus nochmal erweitert und vertieft und verbreitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, der hat alles gemacht. Der war ein großer Embryologe. Also geboren ist er jedenfalls 1834 und gestorben 1919. Das ist, ich sage es doch wirklich, das gibt es gar nicht, Ernst Haeckel, Ernst Haeckel ist das! Ernst Haeckel. Und dieser Haeckel, der hat noch gelebt zu Rudolf Steiners Zeiten (Rudolf Steiner hat ihn hoch geschätzt). Der war der extremste Materialist, den man sich vorstellen kann. Und zwar deswegen, weil er den Materialismus zu seiner Weltanschauung gemacht hat. Ganz bewusst. Er war Monist. Der Monismus heißt, ich stehe zu dem, was ich denke. Wenn ich materialistisch denke, dann stehe ich auch dazu. Mit meinem vollen Menschsein verstehe ich mich in diesem Sinne, wie ich denke. Das hat Rudolf Steiner an Haeckel anerkannt, die Konsequenz, die er aus seiner eigenen Erkenntnis gezogen hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=4931s Das biogenetische Grundgesetz 01:22:11] ======&lt;br /&gt;
Und trotzdem, Haeckel war ein ganz großer Embryologe und hat formuliert, schon in den 70er Jahren des 19. Jahrhunderts, das sogenannte [[w:Biogenetische_Grundregel|biogenetische Grundgesetz]]. Und das ist genial. Biogenetisches Grundgesetz. Das heißt, die Individualentwicklung ist die Wiederholung der Stammesentwicklung. Kann man das verstehen? Die Individualentwicklung ist die Wiederholung der Stammesentwicklung. Das heißt so viel wie, als individuelles Wesen, das sich jetzt, hier und jetzt ausgestaltet auf Erden, muss in dieser Ausgestaltung die gesamte Evolution noch einmal wiederholen. Und das hat er geprüft und untersucht, haarklein in der Embryologie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die haeckelische Embryologie ist klassisch. Der hat wirklich die ganzen Entwicklungsstufen von der ersten Zellvermehrung durch alle Stufen hindurchverfolgt und gesagt, das ist ja nichts anderes als die Wiederholung der gesamten Stammesentwicklung der Menschheit beziehungsweise der ganzen Naturreiche. Also jeder Organismus wiederholt die ganze Stammesentwicklung in seiner Embryologie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist natürlich der Gipfel des Entwicklungsgedankens. Er hat den Darwin einfach weitergeführt, dass er gesagt hat, kein Organismus ist primär schon einfach da, sondern er muss erstmal in seiner Embryonalentwicklung alle Stufen der Evolution noch einmal durchlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=5054s Haeckel als Künstler 01:24:14] ======&lt;br /&gt;
Und der Haeckel war auch ein großer Künstler, der hat nämlich gemalt, gezeichnet, gemalt die ganze niedere Tierwelt, da gibt es also ganze Kartonblätter, mit einer solchen Präzision --das sind keine Fotografien-- von Protozoen, also nicht gerade die Nummuliten, sondern alle möglichen, es gibt ja einen unglaublichen Variationsreichtum dieser Protozoen. Entweder kalkschalig und mit Fortsätzen, so künstlerisch, also die Natur hat da sozusagen mit einer Fantasie gearbeitet im Zusammenhang mit der Entwicklung der Protozoen. Oder dann die Diatomeen, die haben eine Kieselschale, die hat er gemalt. Das ist absolut beispielhaft in der ganzen Entwicklung der Naturwissenschaft, dass einer mal quasi die niederen Naturreiche porträtiert hat. Das ist Ernst Haeckel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=5122s Rudolf Steiners Würdigung von Haeckels Leistungen 01:25:22] ======&lt;br /&gt;
Und [[A:Rudolf Steiner|Rudolf Steiner]] hat in Berlin, wo der Ernst Haeckel nun die Koryphäe schlechthin war, also da als Naturwissenschaftler, und wo dann Jubiläen waren und Geburtstage gefeiert wurden von Ernst Haeckel, hat er mehrere Vorträge gehalten bei diesen Versammlungen, indem er den Ernst Haeckel in höchste Höhen gehoben hat in Bezug auf seine wissenschaftlichen Leistungen. Und er hat ja mal geschrieben, die Zeit ist schon wieder um, hat er mal die Bemerkung gemacht, dass er die Geheimwissenschaft schreiben konnte, 1909-10, schreiben konnte, weil durch das Studium der Welträtsel von Ernst Haeckel, des großen materialistischen Humanisten, durch das Studium, der hat sich so hineingedacht in dieses Werk von Haeckel, dass er dazu die Möglichkeit gefunden hat, überhaupt aus der Geisteswissenschaft heraus die Geheimwissenschaft zu schreiben. Und dasselbe gilt, das muss ich ganz zuletzt noch kurz sagen, dasselbe gilt für die Anthroposophie insgesamt. Wo er die Bemerkung machte, ich konnte überhaupt erst die Anthroposophie als Geisteswissenschaft entwickeln, durch drei Menschen des 19. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
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* „… aus diesem &#039;&#039;&#039;Boden&#039;&#039;&#039; heraus wächst, die gesamte Pflanzennatur, die wächst nur deshalb, weil dann noch unter dem Boden Erdentiefen sind und über dem Boden der ganze [[Kosmos]] sich ausweitet.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Einleitung - Verbindung von Geologie und biologisch-dynamischer Landwirtschaft 00:01:49|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:01:49]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Transkriptionsstufe 100%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortragszyklus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dambe</name></author>
	</entry>
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		<id>https://biodyn.wiki/index.php?title=Geologie_-_1._Folge_mit_Manfred_Klett_und_Gunter_Gebhard,_2017&amp;diff=11566</id>
		<title>Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017</title>
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		<updated>2026-01-17T15:55:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dambe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Geologie - 1. Folge Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8|thumb|[https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8 hier klicken um zum Video zu gelangen]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Manfred Klett|| zurück zu Manfred Klett |]]&lt;br /&gt;
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|}__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription von Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=109s Einleitung - Verbindung von Geologie und biologisch-dynamischer Landwirtschaft 00:01:49] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So. Also. Ihr seid ja jetzt so überladen mit allem Möglichen, dass ich eigentlich gar nichts mehr sagen brauche, oder? Vollgestopft mit Eindrücken, mit Wissen, überquellend. Da soll noch was rein. Gibt es da noch Platz?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir wollen uns ja mit dem Thema beschäftigen, dass nun, wie es so scheinen mag, ganz abwegig ist zu dem, was eigentlich unser Interessengebiet ist, die Landwirtschaft, das [[Biologisch-dynamische Landwirtschaft|biologisch-dynamische]]. Und da ist es eben doch sehr, sehr miteinander verbunden. Denn wenn man darauf hinschaut, auf den landwirtschaftlichen Betrieb, dann ist der ja, bedeckt der ja einen kleinen Teil der Erdoberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Dottenfelderhof]], eben diese Fläche hier, die ihr ja kennengelernt habt. Und überhaupt jeder landwirtschaftliche Betrieb ist Teil der Erdoberfläche. Und wir betrachten sonst immer nur die Erdoberfläche, das, was gerade eben sinnlich in Erscheinung tritt, den Boden, den wir pflügen, den wir ecken, den wir striegeln. Aber was dann aus diesem Boden heraus wächst, die gesamte Pflanzennatur, die wächst nur deshalb, weil dann noch unter dem Boden Erdentiefen sind und über dem Boden der ganze Kosmos sich ausweitet. Also das muss man immer ins Auge fassen, dass wir es da mit Kräften zu tun haben, die aus dem Umkreis wirken und solchen, die aus den Erdentiefen wirken, und der Boden ist nur, sozusagen, die sinnfällige Haut der Erde. Und nun ist jeder landwirtschaftliche Betrieb ein Glied der umgebenden Landschaft. Die umgebende Landschaft zeigt dieselben Phänomene plus minus, die man hier auch auf dem Hof findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so spricht man ja heute von Landschaften und die haben in aller Regel auch einen Namen, interessanterweise: das kommt aus der Vergangenheit, dass man hier von der &#039;&#039;Wetterau&#039;&#039; spricht. Und wer die &#039;&#039;Wetterau&#039;&#039; mal so ein bisschen kennengelernt hat, das ist so eine richtig typische Ackerbaulandschaft, dann muss man sagen, ja, die hat tatsächlich einen ganz eigenen Charakter. Das ist eine Ur-alte Kulturlandschaft, die schon seit dem dritten vorchristlichen Jahrtausend kultiviert war, von den Bannkeramikern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn man dann einfach ein paar Schritte weiter geht, dann kommt man in den &#039;&#039;Taunus&#039;&#039;. Ein vollständig anderer Landschaftscharakter, Landschaftstypus. Taunusgebirge, und dann der Hintertaunus, wird wieder ganz anders. Und wenn man hier in den &#039;&#039;Vogelsberg&#039;&#039; kommt, hier östlich von uns gelegen, ein vollkommen eigener Landschaftstypus und entsprechend auch die landwirtschaftlichen Betriebe, die man dort findet. Und so ist es, wenn man hinter den Vogelsberg rauskommt, da kommt man in die &#039;&#039;Rhön&#039;&#039;, wiederum ein völlig eigener Landschaftstypus. Und so könnte man jetzt den &#039;&#039;Odenwald&#039;&#039; nennen oder den Südschwarzwald, den Nordschwarzwald, Südvogesen, Nordwogesen, den Pfälzerwald, die Bodenseelandschaft. Oder man könnte in Norddeutschland jetzt die verschiedensten Landschaften nehmen, zum Beispiel Schleswig-Holstein an der Ostküste. Mit den Knicks, ein ganz eigener Landschaftstypus gegenüber West-Holstein, den Sondergebieten und dann wieder den Marschgebieten und so weiter. Die Landschaften haben einen eigenen Charakter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=383s Landschaft und Volksseele 00:06:23] ====&lt;br /&gt;
Und dieser Charakter, das wurde mir zum ersten Mal in meinem Leben deutlich, als ich 17-jährig als Austauschschüler nach England kam. Das war unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg, 1949-50, und da musste ich täglich so zwölf Kilometer mit dem Rad in die Schule fahren und fuhr dann da durch die südenglische Landschaft &#039;&#039;Sussex&#039;&#039; und guckte mir diese Landschaft an. So etwas habe ich noch nie gesehen in meinem Leben, als ich in Süddeutschland aufgewachsen bin. Diese unglaublich ausladenden Baumkronen, diese Buchen, diese dicken Stämme, diese Hecken an den Straßen dahinter, die deutlich gegliederten Landschaften, aber alles spielerisch, keineswegs systematisch. In England gibt es ja keine Systematik in dem Sinne. Das hat mich derart erstaunt. Da habe ich mich umgeguckt, welche Stimmungen in einer solchen Landschaft gewaltet haben. Und da kam es mir vor, wie wenn plötzlich hinter jedem Busch oder jedem Baum irgendeine Gestalt aus den Dramen von Shakespeare hervorkäme, &#039;&#039;Fallstaff&#039;&#039; oder so einer, da hatte man wirklich einen guten Eindruck gehabt. Die ganze englische Volksseele lebt in einer solchen Landschaft, die hat sich irgendwo einen Prägestempel geschaffen. Und ich schaute dann in die englische Poesie und schaute dann auf die Landschaft draußen und sagte, ja, das ist doch eigentlich identisch. Das war damals ein Gefühl, was ich hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kam ich nach Holland. Da habe ich die dortigen Landschaften kennengelernt: völlig flach, weicher. Und da habe ich gesagt, das ist doch typisch holländisch. Also so wie die Holländer sind, so sind auch ihre Landschaften. Und dann kam ich nach Schweden. Und dann wiederum schaute ich in diese schwedischen Landschaften, schaute wie durchlichtet dort die Wälder sind. Wie durchlichtet überhaupt die ganze Landschaft ist, wenn sie nicht gerade dunkel ist im Winter, da ist ja ewig dunkel. Und da habe ich mal die Selma Lagerlöf gelesen und habe mir gesagt: dieselbe Poesie, die aus den Schriften der Selma Lagerlöf einem entgegenkommt, genau diese Poesie findet man in dieser Landschaft. Und so war das für mich dann auch eine Art Studienobjekt geworden, mehr und mehr einfach einen Blick für Landschaften zu entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das empfehle ich sehr. Das ist heute ein Riesen Lapsus, ein Armutszeugnis unserer Zeit, weil wir durch unsere Verkehrsmittel heute derart durch die Landschaften rasen, dass wir gar nicht mehr merken, was die für einen besonderen Charakter haben. Und der ist in Europa einzigartig, wirklich vollkommen einzigartig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der sieht in anderen Ländern, in Südamerika oder in Nordamerika oder in Asien, wohin man kommt, in Afrika, sind die vollkommen anders strukturiert und ganz andere Stimmungen leben da. Also Landschaften haben einen Charakter. Das ist die Frage, woher kommt eigentlich dieser Charakter?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=590s Landschaft und die vier Elemente des Empedokles 00:09:50] ====&lt;br /&gt;
Wenn man zum Beispiel in die Toskana kommt nach Italien oder nach Umbrien kommt in Italien oder sonst wo, Piemont oder wohin auch immer, man merkt, da ist was und man kann es eigentlich nicht richtig greifen. Also die haben einen Charakter. Wenn man jetzt zunächst mal diesen Charakter nur so charakterisiert, dass er im Wesentlichen bestimmt ist, durch das Zusammenwirken der vier Elemente, also Erde, Wasser, Luft, Wärme. Das sind die vier klassischen Elemente aus der griechischen Philosophie des Empedokles. Empedokles hat im 5. Jahrhundert vor Christus gelebt, war Sizilianer eigentlich, also aus der griechischen Kolonie aufgewachsen, da in Südsizilien. Der hat diese Lehre von den vier Elementen am ausführlichsten eigentlich nicht nur dargestellt, philosophisch, sondern auch selber vorgelebt. Für ihn waren diese Elemente geistdurchdrungen, also nicht sinnlich wahrnehmbar. Das waren Ideen, aber eben wirkende Ideen, nicht so wie wir heute denken, das ist eine Idee, was ist denn das schon? Sondern wirksame Ideen, wo sozusagen aus dem Geistigen sich etwas im Physischen konfiguriert, und durch die Durchdringung dieses Geistigen, das formt im Wesentlichen eine Landschaft. Die Durchdringung dieser vier Elemente. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn man nun unter diesen vier Elementen mal diejenigen nimmt, die am allerdeutlichsten eine Landschaft prägen, die Erdennatur, dann ist es gerade das &#039;&#039;erdig-feste&#039;&#039; Element und das &#039;&#039;wässrige&#039;&#039; Element. Und nur über der Erde trifft man dann &#039;&#039;Luft&#039;&#039; und &#039;&#039;Wärme&#039;&#039; so im Wesentlichen an, aber die Erde selber und die Landschaft wird geprägt von &#039;&#039;Erde&#039;&#039; und &#039;&#039;Wasser&#039;&#039;. Und dieses Feld nun, dessen hat sich die Geologie als Wissenschaft angenommen. Gerade dem, was die Festen der Erde eigentlich begründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=744s Geologie und Geomorphologie: Landschaftsgestalt, -Geschichte und -Entwicklung 00:12:24] ====&lt;br /&gt;
Da hat sich zunächst einmal die Geologie als solche angenommen, dem erdig-festen, nämlich der Gesteinswelt. Was bildet die Gesteine? Wie lagern sie? Wie ist überhaupt die ganze Erdkruste durchformt von der Gesteinswelt? Das ist sozusagen das Schwerpunktgebiet der Geologie als solcher. Und dann gibt es hier so ein Buch, Geomorphologie. Die Geomorphologie ist mit der Geologie engstens verbunden, die schildert nämlich die Landschaftsgestalt. Wie ist eine Landschaft gestaltet von Festen, auch vom Wässrigen her, insbesondere vom Wässrigen? Und das ist eigentlich für uns auch das Interessanteste, denn eine Landschaft hat ja eine Gestalt. Der [[Dottenfelderhof]] hat eine bestimmte Gestalt: wir haben da unten das Unterland, das ist Schwemmland ursprünglich. Ich habe das immer als &amp;quot;Holland&amp;quot; bezeichnet. Und dann haben wir ganz da oben, haben wir die Höhen, eine Höhenlage, wo ziemlich bald da drunter auch Gesteine anstehen, das &#039;&#039;Rotliegende&#039;&#039;. Und dazwischen ist so eine Übergangszone, die habe ich immer als &amp;quot;Toskana&amp;quot; bezeichnet, wo die Bäume stehen, die Obstbäume und so. Also es sind drei Landschaftselemente, die sich hier in einer besonderen Weise vereinigen. Und die Ausdruck sind eben der Geomorphae, der Landschaftsgestalt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn man sich damit beschäftigt, also wenn man das nicht nur einfach konstatiert, da gewesen, da gewesen, so ungefähr, hingeguckt und dann war&#039;s es dann auch. Sondern, dass man sich wirklich Fragen daran stellt, wie kommt es, dass hier so eine Ansteigung ist, warum das Tal hier ansteigt. Warum prallt die Nidda in Bad Vilbel an einen Hang an, der ziemlich steil hoch geht? Und warum ist sie verflachend nach der anderen Seite? Wie kommt es, dass hier eine Anhöhe ist oder ein kleiner Berghügel, und hier eben eine Vertalung oder eine Verebnung der Landschaft? Was spricht sich da aus? Und wenn man dem nachgeht, dann trifft man auf die Landschaftsgeschichte. Das erweckt Fragen, wie hat sich jetzt diese Gestalt an diesem Ort über die Zeiten hinweg so gebildet und nicht anders. Da knüpfen sich Fragen, und dann stellt man Fragen nach der Landschaftsgeschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn man solche Fragen hat, dann ist es nicht weit, dass einem der Entwicklungsgedanke aus den Landschaften förmlich ins Gesicht springt. Dass man den Entwicklungsgedanken aus der Natur sozusagen nicht nur jetzt bei der Pflanze studieren kann, nicht nur, von mir aus beim Tier, in der Embryologie, sondern in der Landschaftsgestalt selber. Wenn man nur fragt, wie hat sich diese besondere Landschaftsgestalt unserer Umgebung hier entwickelt, daran knüpfen sich solche Fragen, die einen in den Entwicklungsgedanken mitten hineinführen. Da hat sich was entwickelt, auch die Landschaftsgestalt hat sich entwickelt. Die ist nicht immer so gewesen, sondern hat sich erst in dieser besonderen Weise herausgebildet. Das ist die Geomorphologie. Das ist ein zweites Gebiet der Geologie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=978s Die Rolle der Hydrogeologie und das unsichtbare Wasser in der Erdkruste 00:16:18] ====&lt;br /&gt;
Und ein drittes ist die Hydrogeologie. Das betrifft das ganze Gebiet der Gewässer, also Quellen, Quellhorizonte, Rinnsale, die sich zu Bächen vereinigen, Bäche, die sich zu Flüssen vereinigen und schließlich in Seen münden und aus den Seen dann als Ströme ins Meer strömen. Das ist das eine Feld, das sichtbare Feld. Dass da an der Erdoberfläche da diese Wässrigkeit in Verbindung mit den geologischen Verhältnissen in einem besonderen Verhältnis steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber dann gibt es eben eine Hydrogeologie, die man gar nicht sieht. Das ist das, was die Gründe sind, dass eine Quelle überhaupt in Erscheinung tritt, oder ein Wasserlauf überhaupt fließt. Wo kommt denn das Wasser her? Da wird man verwiesen auf die Grundwasserströme und verwiesen auf hydrogeologische Verhältnisse des Untergrundes, die ungeheuer kompliziert sein können, sehr unterschiedlich sein können. Und die bedingen eben, dass zunächst einmal das wässrige Element die äußerste Erdkruste insgesamt durchdringt. Das ist eins mit der Erdkruste. Keinen Stein gibt es, der nicht ein bisschen Wasser enthielte. Der nicht irgendwie mit dem Wässrigen in Beziehung stünde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=1079s Der Einfluss des Menschen auf die Landschaft 00:17:59] ====&lt;br /&gt;
So, und jetzt haben wir also drei Gebiete. Die Geologie, die Hydrogeologie und die Geomorphologie. Jetzt kommt noch ein Viertes hinzu, was landschaftsbildend ist. Das habe ich schon eingangs ein bisschen erwähnt, das ist die Hand des Menschen. Man hält es eigentlich gar nicht für möglich, wie doch seit Ur-ur-urzeiten der Mensch aus seiner Wesenheit heraus verwandelnd, verändernd auf die Erde gewirkt hat. Und heute tritt es übermächtig in Erscheinung darin, dass wir derart eingreifen, nicht nur in die Pflanzenwelt und die Tierwelt, sondern in die Erdenwelt, im höchsten Grade zerstörend. Es hat sich im 20. Jahrhundert vorbereitet, aber heute hat es Riesendimensionen angenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=1145s Vom Menschen ausgelöste Denudation und Erosion 00:19:05] =====&lt;br /&gt;
Es war insbesondere die sogenannte &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Denudation&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; und die sogenannte &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Erosion&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;. Denudation heißt, dass man &#039;&#039;&#039;am falschen Ort den Boden so bearbeitet hat&#039;&#039;&#039;, dass durch Staubstürme das ganze Erdreich abgetragen worden ist. Das haben die Amerikaner am besten gekonnt, bis zum heutigen Tag. Kentucky, ein Staat in Amerika, war einstmals der fruchtbarste Standort überhaupt in den Anfängen der Kolonisation. Und das Land des grünen Rohrs hat man das auch genannt. Und dann hat man alles abgeholzt, hat da einen tollen Ackerbau draufentwickelt, sehr kalkreiche Standorte auch, und binnen kürzester Frist, in den 70er-Jahren des 19. Jahrhunderts schon, Monokulturen angebaut, Weizen, Weizen, Weizen, der Mais war noch nicht so aktuell. Und da kamen die Staubstürme und haben den ganzen Oberboden abgetragen. Heute sind es zum Teil ganz arme Standorte geworden, nur durch Winderosion. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und mir ist es so begegnet, in Nord Dakota. Das ist ein Staat, also Süd Dakota, Nord Dakota, liegt oben an der kanadischen Grenze, geht über nach Saskatchewan. Das sind alles schwarze Erdböden, die hat man alle umgepflügt, das war ursprünglich Prairie. Und da kam ich zu einem Bauern, der hatte ein ganz schwarzes Gesicht und da waren nur so helle Streifen drin, das waren die Schweißperlen, die über das Gesicht gelaufen sind und die Tränen, die ihm kamen, wenn er gesehen hat, wie der Wind die ganze schwarze Erde wegweht. Also mit einer Geschwindigkeit geht das vor sich, das glaubt man nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnlich ist es mir in Brasilien gegangen. In Brasilien weniger die Winderosion als vielmehr die Wassererosion. Brasilien ist ein Land, sehr regenreich, nicht in allen Gegenden, aber doch ganz wesentlich, einen großen Teil des Amazonas. Also sehr starke Regen unter Umständen und sehr konzentriert im Jahreslauf. Es gibt die Trockenzeiten und die Regenzeiten. Und da hat man dann die Monokultur, sagen wir mal, Zuckerrohr oder sowas, und gerade der Zuckerrohr verhält sich sehr ähnlich wie der Mais, der das Wasser sammelt über die Blätter, und dann am Stängel runterlaufen lässt. Am Fuß der Pflanze und vom Fuß der Pflanze bildet sich ein kleines Rinnsal. Und das ist der Anfang einer Erosion. Und am Ende von vielleicht 200, 300 oder 1000 Hektar Zuckerrohr ist dann plötzlich ein Bachlauf geworden mit einer Erosionsrinne von zwei Meter Tiefe. Das geht so rasend schnell!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Mensch hat da in einem hohen Grade heute, durch seine modernen Technologien und eben Monokultur und alles das, so eingewirkt, dass man berechnet wie von Jahr zu Jahr die kultivierbare Fläche auf der Erde rasend abnimmt. Aber er macht etwas anderes. Und das ist ja gerade der Punkt, wo wir heute stehen, dass wir wirklich ein neues Verhältnis zur Erde entwickeln müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=1374s Die Mission der Menschheit: Verantwortung für die Erde 00:22:54] ====&lt;br /&gt;
Und dass der Mensch heute aufgerufen ist, dasjenige, was einstmals von Natur aus landschaftsbildend und landschaftsgestaltend war über unendliche Zeiträume hinweg, dass wir heute an die Stelle getreten sind. Wir bewegen heute ganze Landschaften. Wir bauen da so ganze Berge ab mit Steinbrüchen, oder wo Eisenerz gewonnen wird. Wir haben ganze Berge hier oder Braunkohleabbau ist eines der besten Beispiele. Da werden ja ganze Landschaften total bis zu Tiefen von 30, 40 Metern rumgewühlt und so weiter. Aber wir haben eben daran, gerade dass wir sozusagen den Todesprozess, der allgemein die Erde angeht, denn alles was sich formt und gestaltet und so weiter, ist auch schon erstorben, dass wir diesen Prozess nur noch impulsieren und weiter stimulieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und angesichts dessen können wir erwachen, dass wir eigentlich eine Mission haben. Und das hat Novalis, der Dichter Novalis, ich komme nachher nochmal kurz auf ihn zurück, hat es ausgesprochen in seinen Fragmenten, in dem er gesagt hat, &#039;&#039;die Menschheit ist auf einer Mission. Zur Bildung der Erde ist sie berufen&#039;&#039;. Ein wunderbarer Ausdruck: &#039;&#039;zur Bildung der Erde ist sie berufen&#039;&#039;. Also sie muss fortan, wo wir heute diese ungeheuren Fähigkeiten haben einzugreifen in die Erde, müssen wir in uns die Fähigkeit auch entwickeln, jetzt aus höheren Gesichtspunkten heraus, wirklich an der Bildung der Erde zu wirken in die Zukunft. Und Novalis war ein Zeitgenosse Goethes, die haben damals das kommen sehen, wie man in Zukunft mit der Erde umgeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so stehen wir wirklich vor der Frage, was ist eigentlich unsere Mission? Und wenn man diese Frage mal so stellt, dann kommt man sofort auf den bio-dynamischen Landbau. Man merkt, dass wir die Möglichkeit haben in der Landwirtschaft so einzuwirken auf die irdischen Verhältnisse durch unsere Tätigkeit, durch unsere Arbeit, durch unsere Ideen, die wir haben, dass wir sozusagen das, was vorher vorgebildet war, evolutiv über lange Zeiträume hinweg, dass wir das erkennen und aus der Erkenntnis jetzt weiterführen in die Zukunft. Der Mensch schaltet sich ein in diesen ganzen Werdeprozess, in den Entwicklungsgedanken, in die Zukunft, indem er das alles erkennt, was er heute kaputt macht. Also das ist zunächst mal eine Veranlassung. Wenn man dem Tod sich wirklich bewusst wird, dann kann man daran wachsen und kann daran neue Ideen entwickeln, wie es eigentlich sein müsste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es gibt keine Entwicklung ohne Tod. Leben und Tod, das sind die beiden Grundsäulen jeder Entwicklung. Stirb und Werde, das Stirb und Werde. Und so sind wir eigentlich aufgefordert angesichts dessen, was geworden ist, und das sagt uns die Geologie, das sagt uns die Geomorphologie und die Hydrogeologie, sagt uns das, was durch die langen Zeiträume der Vergangenheit geworden ist, wo der Mensch nur quasi den Boden gefunden hat für seine eigene Entwicklung hier auf Erden. Dass wir jetzt das alles erkennen, was die Welt vor uns ausbreitet und daraus Ideen in uns wachrufen, die uns in unserer täglichen Arbeit anleiten. Wir sind auf einer Mission, das kann man wirklich sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=1639s Ein Blick auf die Geschichte der Geologie 00:27:19] ===&lt;br /&gt;
Nun, das war jetzt nur eine kleine Einleitung und ich möchte den heutigen Vormittag noch darauf verwenden, jetzt einmal den Blick auf die Geschichte der Geologie zu lenken. Weil das eigentlich ein sehr interessantes Kapitel ist, wie überhaupt erst das Bewusstsein der Menschen aufmerksam geworden ist auf das, was die irdische Grundlage hier auf Erden ist. Das ist ganz, ganz jung! Die Geologie als Wissenschaft hat sich im Wesentlichen erst seit dem 19. Jahrhundert entwickelt. Und wenn wir jetzt zurückschauen nochmal in die Menschheitsvergangenheit, dann wundert man sich eigentlich immer, dass zum Beispiel die Griechen, die alten Griechen vorchristlicher Zeit oder die alten Ägypter, dass die nicht irgendwie schon eine Art Verständnis von Geologie gehabt hätten. Nichts, gar nichts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte mal ein Beispiel nennen aus der alten ägyptischen Kultur, dass aus dem Jahre 2750 die ersten Pyramiden gebaut worden sind. Die Cheops-, Schäfrin- und Mykrinos-Pyramide auf Gizeh bei Kairo, oben auf dem Nilrand. Vorher noch die Pyramide von Saqqara, die ist noch älter, das ist eine Stufenpyramide. Und wenn man da hinkommt und guckt sich da die Steine an, dann findet man, dass diese Steine ganz feine, runde, kreisartige Gebilde haben, fast auch wie Spiralen gebildet, eins am anderen. Und da müsste man doch aufmerksam werden, als Ägypter, wo die angefangen haben die Steine zu kloppen, was das für ein komischer Stein ist, wo diese lauter kleinen, runden Kreise sind. Und heute weiß man, dass es die sogenannten Nummuliten-Kalke sind. Nummuliten sind Protozoen. Protozoen sind Ur-Tierchen, sind Einzeller. Einzeller, also die Ur-Ur-Ur-Formen des lebendigen, des tierischen Lebens, wobei man nicht sagen kann, das wäre ein Tier gewesen, da könnte ich auch genausogut sagen, es wäre ein pflanzliches Gebilde gewesen. Ein &#039;&#039;Pflanzentier&#039;&#039;, könnte man sagen. So sind diese Kalke aufgebaut. Kein Mensch in dem alten Ägypten sah sich veranlasst, so hinzugucken, dass er gesagt hat, ja da ist ja ein Stein und da sind pflanzentierische Gebilde drin. Das lebte gar nicht als Frage. Da muss man sich mal hineinversetzen. Die haben eine unglaubliche Kunst geschafft, ein unglaubliches Wissen gehabt in Bezug auf den Kosmos. Aber was die Erde da produziert hat, das interessierte gar nicht. Die haben diese Blöcke von 1,20 m x 1,20 m, 3 Tonnen schwer, haben sie von riesiegen Steinbrüchen von der anderen Seite des Nils gebrochen und dann über den Nil rüber gebracht, auf die andere Seite da oben rauf geschafft und damit die Pyramiden gebaut. Aber keine Frage, wie es da angeknüpft hat. Und so nicht bei den Griechen. Und so nicht bei den Römern. Und so nicht das ganze Mittelalter durch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die haben ja die mittelalterlichen Kirchen alle aus Sedimentgesteinen gebaut, in aller Regel nicht aus Granit, aus Urgesteinen, sondern aus Sedimentgesteinen. Und da waren überall Versteinerungen drin. Aber das war keine Veranlassung, auch für den mittelalterlichen Menschen, der ja viel weiter bewusstseinsmäßig vorangeschritten war, daran eine Frage zu knüpfen. Und es musste eben erst eine Schwelle überschritten werden. Das ist die Neuzeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=1905s Der Beginn eines neuen Bewusstseins in der früheren Neuzeit 00:31:45] ====&lt;br /&gt;
Und sie glauben, ihr glaubt gar nicht, was das für eine Schwelle war und ist, bis zum heutigen Tag ist. Wo plötzlich ein vollkommen neues Bewusstsein die Menschen ergreift, nämlich hinzugucken, punktuell hinzuschauen auf die Welt. Was finde ich da vor? Welche Pflanze ist das? Welches Gestein ist das? Was ist das für ein Tier? Gab es vorher nicht. Natürlich hat man Namen für den Löwen gehabt und für den Elefanten und alles das. Klar, man hat es als gegeben hingenommen. Das gehörte zum gesamten Weltbild ungetrennt dazu. Aber jetzt tritt man plötzlich der Natur gegenüber und stellt Fragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=1955s Leonardo da Vinci als Pionier der Naturbeobachtung 00:32:35] =====&lt;br /&gt;
Und der erste, den ich hier nennen möchte, das ist Leonardo da Vinci. Ich möchte die einfach mal anschreiben. Das sind die großen. Leonardo da Vinci. 1452 bis 1519. Ich schreibe mal auch die Jahreszahlen hin, weil es einfach wichtig ist, dass man mal sieht, wie das durch die Jahrhunderte jetzt in einer ganz spezifischen Weise ist. Dieser Leonardo, der ja eigentlich ein Künstler war, ein Maler, aber zugleich ein unglaublicher Technologe, der ja die ersten großen technischen Erfindungen gemacht hat im [?], die Belagerung von Städten und so weiter. Dieser Leonardo, der stammte aus Vinci, daher der Name. Das ist ein bisschen nördlich von Florenz in den Bergen, und das sind auch relativ junge Ablagerungen, kalkschiefriger Art. Und da guckt er plötzlich auf den Boden und hebt die Steine auf und nimmt sie in die Hand und guckt sie an. Nicht, dass er sie kloppt wie vorher, die alle wunderschön gestaltet haben, sondern er guckt sie einfach an und sieht, da sind Abdrücke von Pflanzen. Da sind Abdrücke oder Versteinerungen von Tieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hat ihn interessiert. Das war für ihn plötzlich die Frage, was ist das eigentlich? Und er hatte schon einzelne derartige Petrifakte, wie man sie nennt, also Fossilien, die hat er schon angefangen zu unterscheiden.   Aber es knüpfte sich kein Entwicklungsgedanke daran. Es knüpfte sich kein Gedanke daran, dass dieses Gestein hier einstmals lebendig war und diese Pflanzen und Tiere hervorgebracht hat. Also der Entwicklungsgedanke war noch so jung, den gab es vorher gar nicht, den kannten die Ägypter nicht, die Griechen nicht. Er guckte jetzt diese Steine an und sieht, da sind also pflanzliche und tierische Wesen, irgendwo versteinert drin, aber der Gedanke, dass das ein Leben war unter ganz anderen Umständen in früheren Zeiten, der knüpfte sich noch nicht daran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=2130s Francesco Redi und die Entstehung des Lebens 00:35:30] =====&lt;br /&gt;
Und dann kommt eine weitere Gestalt, das ist der Francesco Redi. Der hat dann ein Jahrhundert später, also 15. bis 16. Jahrhundert, 1626 bis 1698 gelebt. Also Leonardo war 14. bis 15. Jahrhundert und jetzt im 16. Jahrhundert tauchte so ein Kerl auf in Italien, Arzt von Haus aus, und Schriftsteller. Damals, wenn man krank war, wurde man zur Ader gelassen. Und wie wurde man da zur Ader gelassen, wenn man Lungenentzündung hatte oder sowas? Dann hat man Leberegel genommen. Und die Leberegel, die fanden sich im Schlamm irgendwo, so im Wässrigen, schreckliche Dinger. Und die haben dann das Blut rausgesaugt aus dem Körper. Und dieser Arzt nun, der sagt, wo kommen die Leberegel eigentlich her? Und dann wühlt er da im Schlamm rum und sieht, dass es da Stablarven gab, Stabwürmer vom Leberegel. Und dann hat er gesagt, die kommen also aus diesen Larven, die verwandeln sich zu Leberegeln. Und dann hat er gesagt, wo kommen die Larven her? Und dann hat er Eier entdeckt, im Schlamm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war wie eine Offenbarung, eine menschheitliche Offenbarung. Weil nämlich bis dato galt strikt, der Lehrsatz von Aristoteles, alles Leben entsteht aus dem Schlamm. Und dann hat er gesagt, das stimmt doch gar nicht. Da ist eine Welt zusammengebrochen damals. Eine Weltanschauung, die über Jahrhunderte Gewalt hatte von Aristoteles her. Alles Lebendige entsteht aus dem Schlamm. Und jetzt stellt er fest, der Schlamm ist zwar da und drum herum, aber das Lebendige entsteht immer aus einem Keim, aus einem Ei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Sie müssen sich mal vorstellen, was das für eine Bewusstseinsveränderung war. Der hat natürlich den Aristoteles, wenn man das heute richtig verstehen will, total falsch verstanden. Jetzt ist eine Bewusstseinshaltung entstanden, dass die Menschen genau hingeguckt haben, wie das eine sich aus dem anderen entwickelt. Das hat man vorher gar nicht gemacht. Sondern hat sich immer auf Aristoteles berufen. Und man hat jetzt plötzlich Aristoteles in Frage gestellt, weil man den Schlamm anders gedeutet hat als Aristoteles. Der Schlamm ist nur die äußere Bedingung, dass sich hier etwas aus einem Ei über Larve bis zum fertigen Imago, also dem Leberegel, entwickelt. Und Aristoteles hat einen ganz anderen Begriff von Schlamm gehabt. Der hat so einen Begriff von Schlamm gehabt, wie man in der Geheimwissenschaft lesen kann, in der alten Mondentwicklung. Also ein Begriff von Schlamm, das heißt, dass alles aus dem Chaos entsteht, aus dem noch Ungeordneten sich Ordnung bildet. Das ist ein ganz anderer Begriff von Schlamm, das Chaotische, was dem anhaftet. Und die haben das jetzt sinnlich fixiert in dem, was sie als Schlamm bezeichnet haben, und daraus geht auch nichts Lebendiges hervor. Also dieser Francesco Redi, man nannte die Stablarven, die er da entdeckt hat, die Redien, auch heute noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=2402s Nikolaus Steno und die Grundlagen der Mineralogie 00:40:02] =====&lt;br /&gt;
Und dann gab es einen zweiten Arzt jener Zeit, den ich auch noch erwähnen will, der große Bedeutung hat für die ganzen Entwicklungsgedanken, für die Geologie. Das ist Nikolaus Steno. Aber der hieß eigentlich Niels Stensen, das war ein dänischer Arzt. Und der lebte von 1638 bis 1686. Das sind die Vertreter des 17. Jahrhunderts. Und was hat dieser Steno gemacht? Der hat auch als Arzt natürlich Forschung getrieben und hat dann Messungen der mineralischen Welt vorgenommen und hat dann Kristalle vermessen und hat festgestellt, dass bei einem solchen Kristall, also das ist ein Kalkspat hier, das ist ein typischer Rhomboeder. Man unterscheidet den Kubus, das ist ein Kubus, das ist ein Pyrit hier. Das ist ein Kubus und wenn ein Kubus gekippt ist, dann entsteht ein Rhomboeder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann hat er die Kristallflächen vermessen und hat festgestellt, dass dieser Winkel hier zwischen diesen beiden Kristallflächen, dass der bei gleicher mineralischer Zusammensetzung konstant ist. Die Winkelkonstanz der Kristalle gleicher Zusammensetzung, die geht auf Steno zurück. Das war der Begründer der Mineralogie. Also dazu muss man so ein Kristall in die Hand nehmen und muss dann gucken. Ich stehe hier und da ist der Kristall, da habe ich Fragen. Jetzt fange ich an zu messen. Ich messe die Winkel und stelle plötzlich fest, dieser Kristall, der hat dessen Winkel hier, alle Winkel sind konstant bei gleicher Zusammensetzung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder ein anderes Beispiel, das sind hier also Pyrite. Man kann ja nur staunen, wenn man sowas sieht. Ohne Staunen geht sowieso nichts. Hier sind diese Würfel. Da sieht man auch, die Winkelkonstanz beträgt hier 90 Grad.  Die Winkelkonstanz beim Würfel beträgt 90 Grad. Hier beim Kalkspat sind es entsprechend weniger. Ich weiß jetzt nicht auswendig, aber das sind über 45 Grad. Irgendwo was dazwischen. Und beim Feldspat, das ist auch ein Rhomboeder, wie wir noch sehen werden. Feldspäte, die haben ein bisschen einen anderen Winkel, aber konstant. Alle Feldspäte haben den gleichen Winkel, wie der Kalkspat hier ein anderer. Und so haben alle Kristalle ganz charakteristische, von der Zusammensetzung abhängige Winkel, Kristallwinkel. Die spielen in der Mineralogie eine ganz große Rolle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also auch wieder ein Mensch, der auf etwas aufmerksam geworden ist. Ein Arzt, meistens waren es Ärzte. Und wurden dann zum Begründer einer Wissenschaft der Mineralogie. Steno.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=2640s Das 18. Jahrhundert: Die Ära der Aufklärung und des Sammelns 00:44:00] ====&lt;br /&gt;
Und dann treten wir ein ins 18. Jahrhundert. Das 18. Jahrhundert ist charakterisiert dadurch, dass die Menschen fast besessen geworden sind, in Bezug auf das, was die Natur eigentlich an Geheimnissen birgt. Da ist jeder, der noch ein bisschen was auf sich gehalten hat, also alle Dorfschullehrer und Pfarrer, und in den Dörfern sind rausgerannt, auf die Äcker und in den Wald und überall, haben Pflanzen genommen, haben Herbarien angelegt, haben die Tiere, Tierwelt studiert, die Schmetterlingsforscher, die Insektenforscher. Also Riesensammlungen unvorstellbarer Art, die vielfach heute in den Museen zu sehen sind. Man hat gesammelt, gesammelt, gesammelt, gesammelt. Das 18. Jahrhundert ist das Jahrhundert der &#039;&#039;Aufklärung&#039;&#039;. Die Menschheit hat sich aufgeklärt, nicht über sich selbst, sondern über was die Natur alles an Fülle von Erscheinungen birgt. Dann entstanden auch die großen Gesteinssammlungen dieser Zeit. Was wir auf den Äckern gefunden haben, in Steinbrüchen, die da überall natürlich waren. Man hat gesucht und gesucht. Man hat es einfach nur mal gesammelt und nebeneinander gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=2732s Karl von Linné und die Systematisierung der Natur 00:45:32] =====&lt;br /&gt;
Und da gibt es jetzt wieder eine Gestalt, das ist Karl von Linné. Linné. Und dieser Linné, genau in diesem Jahr 1707 ist er geboren. 1707 bis 1775 ungefähr hat er gelebt. Karl von Linné, habt ihr von dem schon mal was gehört? Also der große Pflanzensystematiker. Der hat nämlich jetzt all dieses, was man da an Fülle plötzlich gesammelt und dessen man bewusst geworden ist, das hat er jetzt systematisiert. Und zwar, eine Wissenschaft fängt immer dann an, wenn man was systematisiert. Und er hat es systematisiert nach den Blüten, nach dem Aufbau der Blüten. Die ganze Pflanzensystematik baut auf dem Bau der Blüten auf. Und das hat er gemacht. Er war Professor in Uppsala in Schweden. Und mit einer unglaublichen Lebensleistung hat er die gesamte Pflanzenwelt der Welt, weitgehend, soweit sie bekannt war, der damaligen Zeit, hat er systematisiert, und mit einem lateinischen Namen versehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so auch die Tierwelt. Goethe, wenn er auf Reisen war, der hatte in der Tasche, seiner Reisetasche, das Kompendium von Linné drinstecken. Da hat er Pflanzen studiert und so weiter. Dann hat er immer den Linné rausgezogen und hat mal gesagt, wie ist jetzt diese Pflanzenart systematisch einzuordnen. Also der prägt quasi das ganze 18. Jahrhundert, aber jetzt rein durch eine Systematik der Blütenunterschiede der Pflanzen. Und wie gesagt, in der Zeit wurden dann auch die großen Gesteinssammlungen angelegt, sodass die Geologie jetzt so langsam das Bewusstsein der Menschen ergriffen hat. Die Gesteinswelt, hat man festgestellt, die ist ja mindestens so vielfältig wie die Pflanzenwelt selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=2883s Gottlieb Werner und die empirische Geologie 00:48:03] =====&lt;br /&gt;
Und dann gab es nun, in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts, gab es nun einen neuen Aufbruch. Da taucht jetzt so eine Gestalt auf, wie Gottlieb Werner. Der steht heute noch nicht mal in den Lexika drin, dieser Mensch. Er ist der Begründer eigentlich der Geologie vom rein empirischen Standpunkt aus. 1749 bis 1815.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Gottlieb Werner, der war Professor in Freiberg im Harz, also an der dortigen Bergbauschule. Und ein unglaublicher Kenner der Gesteinswelt. Empirisch, das heißt, rein durch die Sinnesanschauungen hat er sozusagen die ganzen ungeheuren Fülle an verschiedenen Erzen, an verschiedenen Mineralien usw. studiert, und er war befreundet mit Goethe. Und Goethe war ja nun an allem interessiert, und so eben auch an der Geologie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=2975s Johann Wolfgang von Goethe 00:49:35] =====&lt;br /&gt;
Und man könnte sagen, den Geologen in Goethe muss man entdecken. Aber der hat sich Zeit seines Lebens mit Geologie befasst. Intensiv. Hat mit allen Zeitgenossen, die auf diesem Felde was zu sagen hatten, so insbesondere der Werner, hat er korrespondiert, hat sich mit denen auseinandergesetzt, mit den Theorien, mit allen. Und Goethe selbst hat eine Gesteinssammlung besessen von 18.000 Handstücken. 18.000 Handstücke. Handstücke nennt man ein typisches Exemplar einer bestimmten Gesteinsbildung. Also spezifische Handstücke, nicht irgendwo von einem und demselben, dasselbe nochmal, sondern Handstücke, ganz spezifische Fundstücke und zwar von der ganzen Welt. Er hat noch 1832 in seinem Todesjahr, Goethe, hat noch eine Bestellung aufgegeben für ein spezifisches Zinnerz aus Cornwall in England, was er für seine Sammlung dringend brauchte. Er hatte verschiedene Zinnerze von anderen Herkünften. Ihn interessierten vor allen Dingen auch die Herkünfte. Wo kommen diese Gesteine her? Wo findet sich gerade diese besondere Ausprägung? Die hat er ja alle studiert. Riesenschubladen hat er, das kann man aufziehen, und da finden sich wohlgeordnet diese Gesteine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, ich schreibe nur nochmal Goethe hin, Johann Wolfgang Goethe, der ist aus der Geologie gar nicht wegzudenken, 1749, wie Werner, bis 1832. So, und dieser Goethe, der war auch stark empirisch orientiert, also hat geguckt, wo findet sich was, wie hat sich hier der Fels ausgestaltet, wie dort, usw. Es ging ihm immer darum, um den Zusammenhang, in dem ein Gestein erscheint. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er hatte ja auch Riesenexkursionen gemacht, auch mit Gesteinskundigen, im Fichtelgebirge, im heutigen Tschechien, also von Karlsbad aus, in Italien, wo er hinkam hat er die Steine aufgelesen und angeguckt, wie der Leonardo, aber er hat sie schon intensiver, sozusagen in einen Entwicklungszusammenhang gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=3143s Neptunisten und Plutonisten 00:52:23] =====&lt;br /&gt;
Das 18. Jahrhundert war geprägt von zwei Theorien. Die Theorie der &#039;&#039;Neptunisten&#039;&#039;, der gehörte auch Gottlieb Werner an, der war eigentlich der Begründer, Mitbegründer, der Neptunisten, die haben gesagt, alles ist aus dem Wasser entstanden. Und haben sich auf Thales berufen, den griechischen Philosophen, ein Vorsokratiker aus dem sechsten vorchristlichen Jahrhundert, Thales. Alles ist aus dem Wasser entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dem gegenüber standen die &#039;&#039;Plutonisten&#039;&#039;, die haben gesagt, alles ist aus dem Feuer entstanden. Und die haben sich berufen auf Heraklit, den großen Geist, der in Ephesus lebte, ein feuriger Geist war das eben auch, und auf den haben die sich also berufen. Und das war eine richtige Streiterei, eine kräftige wissenschaftliche Auseinandersetzung, weil plötzlich in dieser Zeit, der Mitte des 18. Jahrhunderts, in allen Menschen so etwas regsam wurde wie der Entwicklungsgedanke. Sie fragten, wie ist das entstanden? Wo kommt es her? Aus dem Wasser? Aus dem Feuer? Die kommen doch nicht aus der Erde einfach nur so, da muss doch irgendwas vorausgegangen sein. Und der Francesco Redi hat gesagt, es ist aus dem Schlamm, wie der Aristoteles es selbst formuliert hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=3232s Deutscher Idealismus: Gottfried Ephraim Lessing 00:53:52] =====&lt;br /&gt;
Also man merkt, überall regte sich etwas, und Goethe war nun der Mittelpunkt, in gewissem Sinne, in Bezug auf das, was da aufbrach. Man könnte da viele andere Geister nennen, zum Beispiel Lessing. Also man muss sich einfach mal mit dem deutschen Idealismus befassen, um mal dahinter zu leuchten, was eigentlich menschheitsgeschichtlich da vor sich gegangen ist. Lessing, Gottfried Ephraim Lessing, der hat am Ende seines Lebens einen Aufsatz geschrieben, der heißt &amp;quot;Die Erziehung des Menschengeschlechts&amp;quot;. Den muss man einfach mal gelesen haben, das ist ein Stück Weltliteratur. Und da schildert er nun ganz zuletzt den Reinkarnationsgedanken. Dass der Mensch notwendigerweise, er leitet das ab, also naturwissenschaftlich gesehen, dass der Mensch gar nicht nur einmal auf der Erde sein kann, sondern dass er in wiederholten Malen auf Erden lebt. Der Begründer des Reinkarnationsgedankens in dieser Form ist Lessing.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=3305s Goethes wissenschaftliche Haltung zur Geologie 00:55:05] =====&lt;br /&gt;
Aber es gab noch andere, die in diese Richtung gedacht haben. Goethe ganz und gar. Nur das hat Goethe in seinen ganzen Schriften so verborgen. Aber nehmen Sie mal das Gedicht &amp;quot;Der Gesang der Geister über den Wassern&amp;quot; von Goethe. Da formuliert er den Reinkarnationsgedanken also wunderbar, einzigartig, einzigartig, &amp;quot;Der Gesang der Geister über den Wassern&amp;quot;. Also Goethe neigte jetzt in gewissem Sinne zum Neptunismus. Und Gottlieb Werner, der der Begründer des Neptunismus ist, aber er hatte dann doch wieder Vorbehalte. Und so, er war immer irgendwo abwägend, sind es mehr die Plutonisten, sind es mehr die Neptunisten. Und er ist dann selber sozusagen der große geologische Forscher geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da wollte ich Ihnen jetzt mal doch was vorlesen. Er schreibt nämlich da einmal an die Frau von Stein von Ilmenau. Er hat ja in Ilmenau das Bergwerk wieder neu in Gang gesetzt. Damals als Minister in Weimar. Goethe war ja Minister des Herzogs, und hatte die Aufgabe, jetzt diese Bergwerke wieder in Gang zu setzen, um die wirtschaftliche Lage des Herzogtums zu verbessern. Und wurde dann dadurch eigentlich immer intensiver interessiert an der Gesteinswelt. Und da schreibt er nun, das war auf einer Harzreise, ... Moment mal. Er schreibt von Ilmenau aus in den Briefen. Da möchte ich mal nur ein paar Zeilen vorlesen.&amp;lt;blockquote&amp;gt;Da sagt er, wir sind auf die Gipfel gestiegen. Also auf den Harz damals. Harz ist ein Granitkegel. Wir sind auf die hohen Gipfel gestiegen und in die Tiefen der Erde eingekrochen. Die Bergwerke. Da gab es eine große Höhle, die von Menschenhand entstanden ist, auch durch Abbau. Und in die Tiefen der Erde eingekrochen und mögten gar zu gern der großen, formenden Hand nächste Spuren entdecken. Der großen, formenden Hand nächste Spuren entdecken. Es kommt gewiss noch ein Mensch, der darüber klar sieht, wir wollen ihm vorarbeiten. Wir haben recht schöne, große Sachen entdeckt, die der Seele einen Schwung geben und sie in der Wahrheit ausweiten. &amp;lt;/blockquote&amp;gt;Das ist Goethe. Goethes Naturforscher der Art. Es ging ihm nie darum, so einfach Erkenntnisse intellektuell anzurufen. Wie steht ein Mensch seelisch, geistig zu dem, was er da wahrnimmt, was er da entdeckt. Wir sind auf die Höhen gestiegen und in die Tiefen der Erde eingekrochen. Das ist ein Urmotiv Goethes, dass er immer im Vergleich lebt. Wie stellt sich die Erde dar auf einer Anhöhe, wo man die Weiten schauen kann und wie verengt sie sich, wenn man da in einem Bergwerk unten drin ist. Da hat er nicht nur die Steinswelt angeschaut, sondern er hat es innerlich erlebt. Er kannte den ganzen Zusammenhang, sich vergegenwärtigt, seelisch, geistig. Und daraus haben sich überhaupt seine tieferen Einsichten herauskristallisiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diesen Satz kann ich auswendig, ich brauche eigentlich nicht das Buch, weil es einfach so etwas Wunderbares ist. Weil darin sich ausdrückt, wie in Goethe der Entwicklungsgedanke auflebte. Wo er sagt, &#039;&#039;gewiss wird jemand kommen, der da klar sieht, wir wollen ihm vorarbeiten&#039;&#039;. Das ist eine wissenschaftliche Haltung. Ihm ging es gar nicht darum, Riesendruck, Entdeckungen zu machen, Mordsnamen zu haben. Er wollte einfach der Entwicklung des menschlichen Geistes vorarbeiten. Dass da jemand auf dieser Grundlage zu einer noch tieferen Erkenntnis fortschreiten kann. Das war seine Grundhaltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=3632s Goethes Kritik an zeitgenössischen geologischen Theorien 01:00:32] =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Goethe hat sich dann in diese Auseinandersetzungen eingelassen mit den Neptunisten und den Plutonisten. Und kam dann irgendwann dazu, dass das alles ein bisschen Unsinn ist, die Art, wie die die Sache behandeln. Wie man das nur ursache-wirkungsmäßig behandelt, das ganze Thema der Geologie. Und da schreibt er mal, wahrscheinlich war das auch ein bisschen ärgerlich: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;Die Sache mag sein, wie sie will. So muss geschrieben stehen, dass ich diese vermaledeite Polterkammer der neuen Weltschöpfung verfluche.&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Diese Polterkammer, wo die Theologie angefangen hat, die Theorien zu entwickeln, wie das alles so entstanden ist. Ich diese vermaledeite Polterkammer der neuen Weltschöpfung verfluche. Und es wird gewiss, irgendein junger, geistreicher Mann -hier taucht nochmal das Thema auf- so aufstehen, oder ein Mann aufstehen, der sich diesem allgemein verrückten Konsens zu widersetzen den Mut hat. Da spricht der Goethe mal ganz eindeutig, nicht nur poetisch. Also das ist jetzt der Goethe. Der Goethe ist eigentlich der Mittelpunkt dieses ganzen 18. Jahrhunderts. Nicht nur, weil er ein großer Geologe war, wirklich, muss man wirklich sagen, unglaublich kenntnisreich, sondern er war auch Mineraloge, er war auch ein Anatom, er war eben auch ein unendlich künstlerischer Mensch. Und er war Dichter, er war alles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=3764s Eintritt ins 19. Jahrhundert: Der Entwicklungsgedanke als moderner Gedanke 01:02:44] ====&lt;br /&gt;
Nun schreiten wir weiter in das 19. Jahrhundert. Also hier steht ganz zentral in dieser Zeit der Goethe drin. Ich möchte Ihnen wirklich sagen, er ist im eigentlichen Sinne der Schöpfer des Entwicklungsgedankens. Das hat sich alles vorbereitet, durch die Jahrhunderte hindurch. Und jetzt plötzlich taucht er auf. Bei Lessing, bei Goethe, bei Schiller, bei Herder, bei Schelling und so weiter, bei Fichte, da taucht dieser Entwicklungsgedanke auf. Aber Goethe hat ihn gefasst als Idee. Nicht als Polterkammer da unten, nicht als das, was man jetzt sinnlich wahrnimmt, laut ein Stein liegt neben dem anderen. Und da an ursächliche Verhältnisse, Erklärungen zu suchen. Sondern zu fragen, wie ist dieser Stein entstanden? Wo kommt der her? Welche sind die Kräfte, die diesen Stein haben entstehen lassen? Also überall im Hintergrund diese Frage nach der Entwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich möchte von hier aus nur sagen: der modernste Gedanke, den wir heute haben, das ist der Entwicklungsgedanke. Es gibt keinen moderneren als diesen. Wenn man sich den zu eigen macht, dann kann einen nichts mehr umschmeißen. Weil man diesen Gedanken selber denken kann, aufgrund dessen, was man selber ist. Ich bin als Mensch in der Lage, den Entwicklungsgedanken zu erfassen an mir selbst, durch Selbsterkenntnis. Jeder Mensch kann sich selbst erkennen, er hat die Veranlagung dazu, und indem er das tut, merkt er, er ist ein &#039;&#039;sich Entwickelnder&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl im Leben, wie wir jetzt hier so stehen, muss ich nicht morgen derselbe sein wie heute. Ich muss sozusagen immer wieder neue Stufen meines Erkenntnisweges gehen, muss mich selber verwandeln lernen, Fehler erkennen und kompensieren. Und aber auch menschheitlich, durch den Reinkarnationsgedanken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=3922s Charles Lyell: Begründer der Geologie als Wissenschaft 01:05:22] =====&lt;br /&gt;
Jetzt kommen wir ins 19. Jahrhundert. Da tritt, geologisch gesprochen, jetzt eine besondere Gestalt auf, und das war ein Schotte. Ein richtiger Schotte. Charles Lyell. 1797 bis 1875. Und Charles Lyell, den kann man eigentlich im strengsten Sinne als den Begründer der Geologie als Wissenschaft nennen. Der war der große &#039;&#039;Stratigraph&#039;&#039;. Der hat die &#039;&#039;Stratigraphie&#039;&#039; entwickelt. Das heißt, er hat beobachtet in Südengland, also in North Devonshire, dann aber vor allen Dingen in Wales, hat er beobachtet, dass es Erdschichten gibt, die übereinander liegen. Das ist keinem früher groß aufgefallen. Natürlich, man hatte schon gewisse Vorkenntnisse, die hatte man, aber jetzt hat er die studiert. Und kam jetzt dazu zu sagen, die oberste Schicht ist die jüngste, bei normaler Lagerung noch, die oberste Schicht ist die jüngste, und je weiter man runtergeht, die Schichten sind jeweils die älteren. Und ganz unten ist die älteste. Also er hat jetzt den Entwicklungsgedanken eingefasst in die Zeit. Er hat gesagt, das ist jung, die oberste Schicht, und dann alle darunterliegenden sind älter. Also da sind Epochen über die Erde gegangen, Entwicklungsepochen, die diese Ablagerungen bewirkt haben. Und dadurch wurde er der Stratigraph. Und er hat praktisch dadurch der Geologie ihr wissenschaftliches Fundament gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=4066s Das Aktualitätsprinzip 01:07:46] ======&lt;br /&gt;
Und noch durch ein anderes. Und zwar hat er es dadurch zur Wissenschaft gemacht, dass er eine Art Prämisse aufgestellt hat, die man heute nicht mehr als Prämisse auffasst, sondern man handhabt sie einfach. Das ist ja auch eine Eigenart in der ganzen wissenschaftlichen Entwicklung, dass man von bestimmten Theorien oder Prämissen ausgeht. Und zuerst herrscht da noch ein Streit drüber, ob das so stimmt oder nicht stimmt, und irgendwann ist es eine Selbstverständlichkeit und dann denken wir überhaupt nicht mehr darüber nach. Und so hat er die Prämisse aufgestellt, das [[w:Aktualismus_(Geologie)|Aktualitätsprinzip]]. Aktualitätsprinzip, das ist so entscheidend. Damit hat er die Geologie zur Wissenschaft gemacht. Nur durch dieses Prinzip. Das heißt nämlich, dass die Gesetze, die heute in der Natur gelten, zu allen Zeiten der Entwicklung gegolten haben. Die Gesetze, physikalischen, chemischen, astronomischen Gesetze oder wie auch immer, alles, was nur heute studierbar ist, in Physik und Chemie, in klassischen Naturwissenschaften, diese Gesetze haben zu allen Zeiten gegolten. Das ist das Aktualitätsprinzip. Jetzt muss man sich mal ganz klar machen, was dieses eigentlich bedeutet, welche Konsequenzen das hat. Aber damit hat er quasi einen wissenschaftlichen Boden geschaffen, auf den man jetzt alles bezogen hat. Wenn es sich damals so entwickelt hat, hat es sich aus denselben Gesetzen wie heute entwickelt. Das ist einfach eine Prämisse. Man hat gar nicht gesagt, das könnte ja auch anders gewesen sein. Die Gesetze müssen sich ja auch irgendwie entwickelt haben. Nein, so wie heute, so schon zu allen Zeiten. Das Aktualitätsprinzip. Damit ist Lyell zum Begründer der Geologie als Wissenschaft geworden. Und die meisten Namensgebungen in Bezug auf die ganzen geologischen Schichtenfolgen, die stammen von ihm. Da kommen wir noch drauf zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=4207s Charles Darwin und der Entwicklungsgedanke 01:10:07] =====&lt;br /&gt;
Na ja, und dann taucht eine zweite Gestalt auf, da im 19. Jahrhundert. Und die heißt Charles Darwin. 1809 bis 1881. Charles Darwin. Auch ein Engländer, kein Schotte. Und der wollte ja Pfarrer werden. Und am Ende seines Lebens ist er auch fast wieder geworden. Und dieser Charles Darwin wurde dann Biologe und ist dann auf seine Weltreise nach Südamerika. Rund um Südamerika bis zu den Galapagos-Inseln. Und hat gesammelt, gesammelt, gesammelt. Alles auf sein Schiff gepackt, ist nach Hause gefahren und hat den Rest seines Lebens damit zugebracht, das zu ordnen und daraus sein System zu entwickeln. Und sein System bestand eben in der Begründung des Entwicklungsgedankens rein nach äußeren Merkmalen. Also worauf ich hinaus will ist, wie der Entwicklungsgedanke sich durch die Jahrhunderte seit der Neuzeit entwickelt. Im Bewusstsein sich einpflanzt der Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=4320s Darwins Evolutionstheorie 01:12:00] ======&lt;br /&gt;
Und so sucht Darwin nun mit all dem Material, was er da gesammelt hat, zu verfolgen, wie ein Organismus sich auseinander entwickelt hat. Er leitet den Entwicklungsgedanken aus den Organismen ab, die er da studiert hat, gefunden hat. Und begründet dann seine berühmte Theorie 1859: &amp;quot;The Origin of Species by Means of Natural Selection&amp;quot;, wie er das genannt hat, also die Entstehung der Arten aufgrund natürlicher Zuchtwahl. Das ist sein zentrales Werk und das begründet den Darwinismus. Der Darwinismus besagt nichts anderes, als dass sich die ganze Entwicklung von primitiven, sehr primitiven Organismen herleitet, stufenweise voneinander ableitbar, wenn man es genauer anatomisch verfolgt, bis herauf zum Menschen. Der Mensch ist das höchste Tier in der Tierreihe. Nur dass ihm leider bis zum Ende seines Lebens der endgültige Beweis gefehlt hat, nämlich der &#039;&#039;Missing Link&#039;&#039; zwischen Tier und Mensch. Dieser Missing Link, das hat ihn sozusagen die Zeit seines Lebens irritiert, dass er diesen letzten Übergang von den Primaten, also von den affenähnlichen bis herauf zum Menschen, doch nicht gefunden hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=4441s Reaktionen auf den Darwinismus 01:14:01] ======&lt;br /&gt;
Diese darwinische Theorie hat sich unendlich verfeinert. Im 19. Jahrhundert waren Kämpfe in wissenschaftlichen Kreisen zwischen den Darwinisten und denjenigen, die mit aller Macht gegen diese Theorie opponiert haben. Diese Kämpfe sind nie ausgefochten worden, also sind nie gelöst worden, aber man ist darüber hinweggegangen. Heute gilt es als selbstverständlich, ähnlich wie das Aktualitätsprinzip von Lyell, wie selbstverständlich, dass das die Grundlage des Werdens der ganzen Schöpfung ist. Da gibt es nur ein paar Verrückte, heute in der Welt sind es die Kreationisten in Amerika, die sich streng an die Bibel halten und die Bibel interpretieren rein materialistisch und sagen, na ja, die Welt ist etwa 3500 v. Chr. entstanden. Die sogenannten Kreationisten halten sich ganz streng an die Bibel und interpretieren sie ebenso materialistisch wie der Francesco Redi den Aristoteles interpretiert hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann gibt es natürlich jetzt Erdogan in der Türkei, der verbietet jetzt auch die Entwicklungslehre des Westens. Es darf nicht mehr in den Schulen gelehrt werden. Das widerspricht einfach dem Islam. Und das Interessante ist, wenn Sie das mal beobachten, der Islam kennt den Entwicklungsgedanken nicht. Das ist die Tragik des Islam. Das ist eine unendliche Tragik, dass seit 622, dem Marsch von Mekka nach Medina, seit der Zeit hat sich gar nichts verändert, sondern sie berufen sich immer auf diesen absoluten Ursprung und das ist es, verewigt. Da ist nichts mehr zu verwandeln. Wer sich erdreistet, dagegen anderer Meinung zu sein, der ist eigentlich von vornherein vom Teufel. Der muss bekämpft werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun ist Darwin also der Begründer des Entwicklungsgedankens vom naturwissenschaftlichen Standpunkt, indem er streng die Erscheinungsformen der Organismen durch alle Evolutionszeiten der Erde verfolgt und mit einer gewissen Schlüssigkeit ableitet, wie ein Organismus sich aus dem anderen heraus entwickelt hat. Und man muss sehr aufpassen, dass man nicht diesem Gedanken glatt verfällt. Wenn man sich wirklich damit beschäftigt, würde man wirklich sagen, da ist doch ein hohes Maß an Schlüssigkeit in der ganzen Sache drin, wenn es auch dem &#039;&#039;Missing Link&#039;&#039; nicht gelungen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich sage Ihnen, Rudolf Steiner, der hatte in seinen jungen Jahren vor der Jahrhundertwende, mit seinem literarischen Frühwerk, findet sich ein Satz, dass man als moderner Mensch sämtliche Bilder von den Wänden hängen sollte, diese alten Schinken mit Vorfahrenbildern. Sollen wir alle abhängen und sollen zwei Bildnisse anhängen an die Wand, nämlich das von Darwin und von Lyell. Der hat sich derartig beschäftigt mit dem Lyell und auch mit dem Darwin und dann später mit dem Haeckel, dass er selber diese Menschen geworden ist. Der hat sich so hineinversetzt in deren Gedankengänge, um zu prüfen, wo sind da eigentlich die Grenzen, die sie erreicht haben. Also er hat die nicht einfach abgelehnt, weil sein eigener Ansatzpunkt war ja ein ganz anderer, auch schon in seinen jungen Jahren. Sondern er hat davon ganz abgesehen und hat sich hineingedacht in diese Geister und die Konsequenzen, die sich daraus ergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=4717s Ernst Haeckel 01:18:37] =====&lt;br /&gt;
Nun folgte ja dem Charles Darwin, also ich sage nochmal, der Darwinismus hat seine ganz großen Bedeutungen, aber in dem Augenblick, wo ich ihn auf das soziale Leben übertrage, da merke ich, wie katastrophal er ist. Solche Leute wie der Marx oder der Engels oder Lassalle oder wie sie alle hießen im 19. Jahrhundert, die großen Sozialtheoretiker, die haben sich alle auf Darwin berufen. Oder Lenin, ganz und gar. Stalin, ganz und gar. Die Ideologie war so stark, dass es gar keine Rolle spielt, wie viele Menschen hops gehen, über die Klinge springen müssen, nur damit diese Theorie stimmt. Also das ist nach wie vor ein großes Fragezeichen. Dann gab es einen Nächsten, das war der, ganz bekannt, aber das ist manchmal, ich weiß nicht, hat man einen Blackout. Das ist, ich sage es doch schon, ihr wisst es alle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Was hat er denn so gemacht? -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der hat den Darwin fortgesetzt und hat sozusagen noch wirklich in Deutschland den Darwinismus nochmal erweitert und vertieft und verbreitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, der hat alles gemacht. Der war ein großer Embryologe. Also geboren ist er jedenfalls 1834 und gestorben 1919. Das ist, ich sage es doch wirklich, das gibt es gar nicht, Ernst Haeckel, Ernst Haeckel ist das! Ernst Haeckel. Und dieser Haeckel, der hat noch gelebt zu Rudolf Steiners Zeiten (Rudolf Steiner hat ihn hoch geschätzt). Der war der extremste Materialist, den man sich vorstellen kann. Und zwar deswegen, weil er den Materialismus zu seiner Weltanschauung gemacht hat. Ganz bewusst. Er war Monist. Der Monismus heißt, ich stehe zu dem, was ich denke. Wenn ich materialistisch denke, dann stehe ich auch dazu. Mit meinem vollen Menschsein verstehe ich mich in diesem Sinne, wie ich denke. Das hat Rudolf Steiner an Haeckel anerkannt, die Konsequenz, die er aus seiner eigenen Erkenntnis gezogen hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=4931s Das biogenetische Grundgesetz 01:22:11] ======&lt;br /&gt;
Und trotzdem, Haeckel war ein ganz großer Embryologe und hat formuliert, schon in den 70er Jahren des 19. Jahrhunderts, das sogenannte [[w:Biogenetische_Grundregel|biogenetische Grundgesetz]]. Und das ist genial. Biogenetisches Grundgesetz. Das heißt, die Individualentwicklung ist die Wiederholung der Stammesentwicklung. Kann man das verstehen? Die Individualentwicklung ist die Wiederholung der Stammesentwicklung. Das heißt so viel wie, als individuelles Wesen, das sich jetzt, hier und jetzt ausgestaltet auf Erden, muss in dieser Ausgestaltung die gesamte Evolution noch einmal wiederholen. Und das hat er geprüft und untersucht, haarklein in der Embryologie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die haeckelische Embryologie ist klassisch. Der hat wirklich die ganzen Entwicklungsstufen von der ersten Zellvermehrung durch alle Stufen hindurchverfolgt und gesagt, das ist ja nichts anderes als die Wiederholung der gesamten Stammesentwicklung der Menschheit beziehungsweise der ganzen Naturreiche. Also jeder Organismus wiederholt die ganze Stammesentwicklung in seiner Embryologie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist natürlich der Gipfel des Entwicklungsgedankens. Er hat den Darwin einfach weitergeführt, dass er gesagt hat, kein Organismus ist primär schon einfach da, sondern er muss erstmal in seiner Embryonalentwicklung alle Stufen der Evolution noch einmal durchlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=5054s Haeckel als Künstler 01:24:14] ======&lt;br /&gt;
Und der Haeckel war auch ein großer Künstler, der hat nämlich gemalt, gezeichnet, gemalt die ganze niedere Tierwelt, da gibt es also ganze Kartonblätter, mit einer solchen Präzision --das sind keine Fotografien-- von Protozoen, also nicht gerade die Nummuliten, sondern alle möglichen, es gibt ja einen unglaublichen Variationsreichtum dieser Protozoen. Entweder kalkschalig und mit Fortsätzen, so künstlerisch, also die Natur hat da sozusagen mit einer Fantasie gearbeitet im Zusammenhang mit der Entwicklung der Protozoen. Oder dann die Diatomeen, die haben eine Kieselschale, die hat er gemalt. Das ist absolut beispielhaft in der ganzen Entwicklung der Naturwissenschaft, dass einer mal quasi die niederen Naturreiche porträtiert hat. Das ist Ernst Haeckel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=5122s Rudolf Steiners Würdigung von Haeckels Leistungen 01:25:22] ======&lt;br /&gt;
Und [[A:Rudolf Steiner|Rudolf Steiner]] hat in Berlin, wo der Ernst Haeckel nun die Koryphäe schlechthin war, also da als Naturwissenschaftler, und wo dann Jubiläen waren und Geburtstage gefeiert wurden von Ernst Haeckel, hat er mehrere Vorträge gehalten bei diesen Versammlungen, indem er den Ernst Haeckel in höchste Höhen gehoben hat in Bezug auf seine wissenschaftlichen Leistungen. Und er hat ja mal geschrieben, die Zeit ist schon wieder um, hat er mal die Bemerkung gemacht, dass er die Geheimwissenschaft schreiben konnte, 1909-10, schreiben konnte, weil durch das Studium der Welträtsel von Ernst Haeckel, des großen materialistischen Humanisten, durch das Studium, der hat sich so hineingedacht in dieses Werk von Haeckel, dass er dazu die Möglichkeit gefunden hat, überhaupt aus der Geisteswissenschaft heraus die Geheimwissenschaft zu schreiben. Und dasselbe gilt, das muss ich ganz zuletzt noch kurz sagen, dasselbe gilt für die Anthroposophie insgesamt. Wo er die Bemerkung machte, ich konnte überhaupt erst die Anthroposophie als Geisteswissenschaft entwickeln, durch drei Menschen des 19. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;Folge  [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|1]] - [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|2]] - [[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|3]] - [[Geologie - 4. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|4]] - [[Geologie - 5. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|5]] - [[Geologie - 6. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|6]] - [[Geologie - 7. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|7]] - [[Geologie - 8. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|8]] - [[Geologie - 9. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|9]] - [[Geologie - 10. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|10]] - [[Geologie - 11. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|11]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
==Glossar==&lt;br /&gt;
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[[Anschauung]]&lt;br /&gt;
* „[[Goethe]] nennt das &#039;&#039;&#039;Anschauung&#039;&#039;&#039; […] das was man sieht in Zusammenhängen anzuschauen, nicht nur für sich einzeln […] was macht das Tier, wie stellt es sich in den Welten in den Zusammenhang [[…]] lesen im Buche der Natur.&amp;quot; | [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Einleitung - Verbindung von Geologie und biologisch-dynamischer Landwirtschaft 00:01:49|Klett, M und Gebhard,G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:01:49]]&lt;br /&gt;
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|&amp;lt;small&amp;gt;Folge  [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|1]] - [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|2]] - [[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|3]] - [[Geologie - 4. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|4]] - [[Geologie - 5. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|5]] - [[Geologie - 6. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|6]] - [[Geologie - 7. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|7]] - [[Geologie - 8. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|8]] - [[Geologie - 9. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|9]] - [[Geologie - 10. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|10]] - [[Geologie - 11. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|11]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Manfred Klett|| zurück zu Manfred Klett |]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Artikel unten}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausbildungsbetrieb]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausbildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:biologisch-dynamisch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bodenentwicklung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dottenfelderhof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 327]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rudolf Steiner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lehrer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landbauschule Dottenfelderhof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landwirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landwirtschaftlicher Kurs]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gunter Gebhard]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seminare]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkribiert von Stefan Sylla]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 100%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortragszyklus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dambe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://biodyn.wiki/index.php?title=Gedenken_an_Manfred_Klett_-_ein_Vortrag_von_Martin_von_Mackensen,_2025&amp;diff=11529</id>
		<title>Gedenken an Manfred Klett - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2025</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://biodyn.wiki/index.php?title=Gedenken_an_Manfred_Klett_-_ein_Vortrag_von_Martin_von_Mackensen,_2025&amp;diff=11529"/>
		<updated>2026-01-02T16:45:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dambe: Übertrag Ende&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Martin von Mackensen|| zurück zu Martin von Mackensen |]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Manfred Klett|| zurück zu Manfred Klett |]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenken_an_Manfred_Klett_2025-5-21.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=8phC4wUOEFk|mini|[[Martin von Mackensen]] hält am 21. Mai 2025 ein Gedenken für [[Manfred Klett|Dr. Manfred Klett]] im Rudolf-Steiner Haus in Frankfurt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription des Vortrags vom 21. Mai 2025 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=8phC4wUOEFk&amp;amp;t=20s Einführung: Manfred Kletts Vermächtnis 00:00:20] ===&lt;br /&gt;
Einen wunderschönen guten Abend liebe Mitmitglieder des Frankfurter Goethe-Zweiges. Wir haben zu gedenken heute eines Mitglieds dieses Zweiges , was auch im öffentlichen Leben eine große Rolle gespielt hat über eine lange Zeit und was auch in dem Raum dieses Zweiges in [[Dottenfelderhof]], [[w:Bad_Vilbel|Bad Vilbel]], ohne ihn nicht denkbar gewesen wäre. [[Manfred Klett]] ist vielen jungen Menschen in den 60er, 70er, 80er, 90er Jahren eine Figur gewesen, die für sie und ihre Biografie maßgeblich war. Manfred Klett hatte das Vermögen, junge Menschen so anzusprechen, dass er aus der Zukunft heraus die Situation kurz andeutete, dass er kraftvoll aus einer inneren Sicherheit, aus einem geordneten Empfinden, aus klarer Begrifflichkeit, aber doch eben im Wesentlichen handlungsstark wirken konnte. Wenige Worte, kurze Kommunikationen und immer wieder Menschen, die für 50 Jahre wussten, wo ihre Biografie eigentlich hinzugehen hat. Ja, das vielleicht so als Eröffnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war ein Mensch, der, man könnte sagen, ein Ziel in seinem Leben verfolgt hat und das war diese Begründung des Dottenfelderhofes. Ich habe heute noch einmal mit seinem Kollegen, der ihn seit 1965, 66 kannte, seit 68 mit ihm das zusammen aufgebaut hat, [[Dieter Bauer]], gesprochen - ich habe seine Grüße hier auch zu übermitteln, er ist schwer verletzt, er ist gefallen, aber es geht ihm gut - , der hat noch einmal mir deutlich gemacht, ja, Manfreds Lebenswerk war, dass das zustande kam, dass das möglich wurde, hier an diesem Ort in Bad Vilbel. Das waren die Worte von Dieter Bauer heute Nachmittag. Und damit ist eigentlich etwas erreicht worden, was zunächst völlig unmöglich erschien und was auch zeitweise mit unmöglichen Mitteln nur möglich war. Ja, er hat vieles andere gemacht, ich will das kurz andeuten jetzt in einem, sozusagen in einem Durchgehen. Aber diese zwei Aspekte in den Vordergrund: Die Begegnung mit Jüngeren, die für sie schicksalsbildend war und diese eigentliche Aufgabe, dieses Schiff, dieses, ja, dieses große Ding, den Dottenfelderhof, wirklich in dieser Weise auf die Erde zu bringen, ins Wasser zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=8phC4wUOEFk&amp;amp;t=222s Kindheit in Afrika, Umzug nach Deutschland, ein biographischer Bruch  00:03:42] ===&lt;br /&gt;
Manfred Klett ist 1933 geboren in Ostafrika. Eine deutsche Familie, die eine Kaffeeplantage bewirtschaftet, aus gebildetem Haus, das fünfte Kind, fast sieben Jahre im Paradies. Ein persönlichen Freundesbetreuer, ein Farbigen, der sozusagen immer für ihn da war, es muss eine - wir können uns das gar nicht vorstellen, welche sozusagen reine, wunderbare, warme erstes Jahrsiebt dieser Mensch hatte. Der plötzliche Bruch, 38, 39, der Krieg kommt, die Familie muss fliehen. Tansania gehört zu England, er ist plötzlich, die Familie ist plötzlich Feind in diesem Land. Ankunft in Stuttgart im Kontext der berühmten Klett-Familien, kalt, Winter, noch nie erlebt, ein Kind, was noch nie einen Winter erlebt hat. Eine Familie, die ihm aber eigentlich fremd ist. Eine Schulsituation, die ihn völlig überfordert, die anstrengend ist, die auch die ganze Gewalt der Nazi-Zeit enthält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlussendlich mehrere Jahre in Salem mit dem etwas älteren Bruder, der viel zarter ist. Manfred ist der propere, ist der ätherisch Gesunde, ist der, der immer die Sympathien auf sich zieht, der immer Unterstützung erfährt, der ältere Bruder nicht so. Und der stirbt in dieser Zeit an einer Infektionskrankheit und ganz spät in seinem Leben hat Manfred uns das offenbart, diese Persönlichkeit, diesen Bruder hatte er immer mit an Bord. Der gehörte dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Krieg endet und wieder hat Manfred das große Glück, Stuttgart-Uhlandshöhe, die ersten Klassen, die direkt nach der Nazi- und Kriegskatastrophe starten, er gehört dazu. Eine wunderbare Schulzeit, unglaublich viel Blödsinn. Eine riesige Freundschaft mit [[Georg Glöckler]] und eine Situation mit 18, 19, wo man den Eindruck hat, so ganz sind die noch nicht auf der Welt angekommen. Mit 27 - ich springe etwas nach vorne, um das zu belegen, ich bringe gleich die Jahre dazwischen - ist dann der Käfer, den er hat, mal findet er den nicht. Da geht er zu seiner Mutter. „Mutter, weißt du, wo mein Auto ist?“ Das ist Manfred Klett, diese unglaubliche Sicherheit drin in dem, wie es ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=8phC4wUOEFk&amp;amp;t=413s Der Ruf zur Landwirtschaft in der syrischen Wüste 00:06:53] ===&lt;br /&gt;
Er beginnt mit einem Studium des Bauingenieurwesens und das endet nach gut zwei Jahren beim Fußball mit einem schweren Unfall, einem offenen Bruch am Schienbein und er sagt, das war vielleicht das größte Glück in seinem Leben, dass das alles zu Ende war. In dem Moment war ihm klar, jetzt wird sich alles ändern. Er heilt und kommt an den Punkt, dass er über Eck eine Tätigkeit aufnimmt in Syrien. Er nimmt Teil an einem Bewässerungs-, an einem landentwicklungstechnischen Projekt in Syrien zwischen den Beduinen und kommt da in Kontakt mit Ausgräbern, mit deutschen Ausgräbern. Und die vermitteln ihm das, was er schon in der Waldorfschule gehört hatte, das Zweistromland [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[Mesopotamien]]], die Wiege der Agrarkultur, jetzt eine Halbwüste, das schlägt ihm ein. Das gibt eine Sicherheit für seinen Lebensimpuls bis zum letzten Tag: Landwirtschaft! Jemand, der überhaupt nicht aus der Landwirtschaft kommt, der da mit 21, 22 plötzlich in dieser Halbwüste unter ganz wahnsinnig skurrilen Bedingungen steht und merkt, hier ist etwas völlig schief gelaufen, jahrhundertelang und wenn das anders werden soll, dann muss ich zurück nach Europa, nach Mitteleuropa und mich um Landwirtschaft kümmern, dass das nicht auch geschieht. So groß ist sein Lebensmotiv, das muss man schon sehr klar benennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=8phC4wUOEFk&amp;amp;t=522s Ankunft am Dottenfelderhof, Begegnung mit Ernst Becker 00:08:42] ===&lt;br /&gt;
Durch den Freund, durch den Mann seiner Schwester kommt er hier nach Frankfurt an den Dottenfelderhof, der nimmt ihn mit zu verschiedenen Höfen, kommt in das Haupthaus am Dottenfelderhof, er sieht [[Ernst Becker]], der begonnen hatte, biodynamisch zu bewirtschaften, er weiß, dieser Mann, dieser Hof, hier will ich sein. Treppenhaus, erste Begegnung, völlig klar, für den Rest des Lebens. Und so wird es auch, er wird Lehrling dort und er erlebt die wunderbare Zeit am Dottenfelderhof, der ersten biodynamischen Phase, das Ende dieser ersten biodynamischen Phase. 1956/57, ein Betrieb, der mit acht Gespannen bewirtschaftet wird, noch Pferde-Landwirtschaft, auf einem großen, modernen Gut. Ein Betrieb, der einen Feuerkopf, der ebenfalls kein Landwirt war, an der Spitze hat, der eine einzige Sache hat, aus Anthroposophie, biologisch-dynamisch, diesen Hof bewirtschaften. Diesen Mann verehrte er, ich habe auch durch Ernst Becker einen wesentlichen Teil meiner biodynamischen Einnordung erfahren, ich kann da vollkommen mitfühlen mit Manfred Klett, das ist etwas, wo man eben eine unglaubliche Gnade hatte, diesen Menschen kennengelernt zu haben und auf diese Spur gekommen zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=8phC4wUOEFk&amp;amp;t=616s Akademische Jahre und frühe Umweltprojekte 00:10:16] ===&lt;br /&gt;
So steht er da und ist nach der Lehre in der Situation, dieser Hof hört auf. Ernst Becker muss dort aufhören, dieser Hof endet. Es ist für ihn fast körperlich unaushaltbar. Er geht nach Stuttgart, er studiert Landwirtschaft, er lernt dort den Anthroposophen und Professor Köpf kennen, [[Herbert Koepf]], ein feiner, zarter, kleiner Schwabe, der vor dem Krieg in Dresden auf einem ersten biodynamischen Gut gelernt hatte und mittlerweile eben Bodenkundeprofessor war. Bei ihm macht er eine Promotion und ist auch typisch für Manfred Klett, er macht mit einem Thema eine Promotion, was weit in die Zukunft hinausgeht. Er kümmert sich mit dieser Arbeit mit anderen Wissenschaftlern um die Verschmutzung des [[w:Bodensee|Bodensees]] und mit seinem kleinen Käfer fährt er zwei Jahre lang die Flüsse, die Zubringerflüsse in den Bodensee ab und zieht Proben und macht diese Proben selber im Labor in Stuttgart-Hohenheim, wertet sie aus und ist ein wesentlicher Teil des Bodenseeprojektes, das erste große Umweltprojekt, an dem man erkannt hat, so kann es nicht weitergehen mit unseren Gewässern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Vater ist nicht Anthroposoph, hat durch seine Mitarbeiterinnen diesen Impuls gekriegt, seine Kinder auf diese Schule zu schicken. Sein Vater bekommt in Stuttgart von der Landesregierung eine eigene Behörde. Und diese Behörde, diese Anstalt ist eine Forschungsanstalt für biologischen Pflanzenschutz, ist die erste in der Bundesrepublik, ist auch typisch für Manfred Klett, dass das sein Vater ist. Dieser Vater hatte eben in Afrika gesehen, man kann mit Nützlingen wirtschaften, man kann bestimmte Probleme mit Nützlingen lösen und er versucht das sozusagen wissenschaftlich mit diesem Institut und dieser Einrichtung im Schwabenland am Obst, am schwäbischen Obst in Gang zu bringen. Manfred Klett ist längst mit der Anthroposophie verbunden, er wird Mitglied auch der Gesellschaft, noch in den 50er-Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=8phC4wUOEFk&amp;amp;t=760s Die Neugründung des Dottenfelderhofes und die GLS Bank 00:12:40] ===&lt;br /&gt;
Er siedelt nach dem Studium, nach der Promotion nach Darmstadt über an das kleine Forschungsinstitut für biologisch-dynamischen Landbau und auch wieder typisch für ihn, er zieht ein Forschungsprojekt an Land, was die Deutsche Forschungsgesellschaft finanziert, was ein Grundlagenforschungsprojekt ist über die Qualität der [[Düngung|Stickstoffdüngung]] über das Licht und den Schatten in Bezug auf das Pflanzenwachstum, in Bezug auf die Landwirtschaft. Drei Jahre später - er probiert jedes Jahr neu mit Ernst Becker, können wir nicht doch noch mal probieren, diesen Dottenfelderhof irgendwie zu bewirtschaften - , drei Jahre später taucht eine Möglichkeit auf. Die Landesregierung aus einem eigentlich ganz unmöglichen Grund, gibt ihnen einen Pachtvertrag für fünf Jahre und man hat das Gefühl, jetzt ist es das, was er gesucht hat. Vier weitere Familienpartner, mit denen er startet und er ist einer unter Gleichen wie sein großer Lehrer, der zehn Jahre älter ist, und zu fünft beginnt es und es ist ein völlig verrücktes Unterfangen. Es fehlt unglaublich viel Geld und es ist völlig unklar, wo das herkommen soll. Und man fängt an, bevor überhaupt der Pachtvertrag abgeschlossen ist. Man macht eigentlich eine Besetzung, muss man sagen. Eine Feldbesetzung, eine Hofbesetzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieses fehlende Geld, man reist dann die Republik auf und ab und fragt die Anthroposophen, ob man nicht für Landwirtschaft was machen könnte, ob man nicht Darlehen und so weiter. Und der seriöse, große, wunderbar sprechende, gut formulieren könnende Manfred Klett kommt selbst in Stuttgart nicht an Geld bei den Anthroposophen. Das Einzige, was sie ihm sagen, fahr doch mal nach Bochum, da ist so ein verrückter Anwalt. Es gehört zum Anfang des Dottenfelderhofes dazu, dass Manfred Klett dann auch mit der anderen Gruppe zusammen den Kontakt zu Willem-Ernst Barkhoff und der Gründung der Kreditgarantiegenossenschaft und schlussendlich der [[GLS Bank]] hinbekommen hat und dass diese Liaison eigentlich dafür gesorgt hat, dass beides sich massiv weiterentwickelt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=8phC4wUOEFk&amp;amp;t=922s Eine Anekdote und die Leitung der Sektion für Landwirtschaft, Ruf nach Dornach 00:15:22] ===&lt;br /&gt;
Ich will auch ein paar Sachen sagen, die ganz unbekannt sind. 1969 taucht ein Terrorist der RAF auf dem Dottenfelderhof auf und Manfred Klett spricht mit ihm im Kuhstall und sagt, die Waffe ist nicht deine Waffe. Das ist falsch. Die Waffe, mit der du alles veränderst, ist hier die Mistgabel. Das ist typisch für ihn und es ist typisch auch für ihn, dass diese Menschen eben auch gedacht haben, ja das könnte doch vielleicht passen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, er ist dort vollkommen involviert, 21 Jahre, mit diesem Beginn. Es gelingt, den Pachtvertrag zu verlängern. Es gelingt schlussendlich 79, 80 Teile dieses Hofes zu kaufen aus dieser Verbindung mit der GLS Bank. Und Manfred Klett ist fast immer am Ort, obwohl er nach überall hin gefordert ist. Er macht eine einzige Sache in England und eine einzige Sache in Dornach, die er kontinuierlich, jährlich weiter pflegt. Er hat ein wunderbares Englisch. Seine Eltern haben ihn in der 10. Klasse dahin geschickt, sodass er dieses wunderbare, man könnte fast sagen Shakespeare-Englisch zur Verfügung hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er lässt sich nicht abbringen, er wird immer wieder gefragt, könntest du nicht die landwirtschaftliche Sektion übernehmen in [[Goetheanum|Dornach]], das ist noch ein Teil der naturwissenschaftlichen Sektion zu der Zeit. Er lehnt das immer wieder ab, bis er 88, 87, 88 den Eindruck hat, es könnte gehen und macht das dann, nicht zuletzt weil Ernst Becker gesagt hat, jetzt geht&#039;s. Interessant, dass selbst in dieser Zeit immer noch Ernst Becker sehr maßgeblich war. Er hatte vorher neben den Winterkursen die Landbauschule Dottenfelderhof begründet. Er hat wie eigentlich so aus einem, man könnte fast sagen, er sitzt da und brütet und irgendwann ist da ein Curriculum auf dem Papier. Das Papier ist seit 50 Jahren, kann man es nicht besser machen. Im Wesentlichen machen wir das bis heute so. Er hatte diese Fähigkeit, an vieles anzudocken und dann das runterzuziehen und in einer wunderbaren, klaren, ausgeschriebenen Art und Weise zu verdichten. Verlegerfamilie, bis zu seinem letzten Tag, diese Fähigkeit, wunderbar zu formulieren. Er übernimmt dann diese Arbeit ebenfalls für mehr als 20 Jahre in Dornach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=8phC4wUOEFk&amp;amp;t=1097s Die letzten Jahre und das Verhältnis zum Schicksal 00:18:17] ===&lt;br /&gt;
Er hat mir mal gesagt, die eigentliche Aufgabe ist es, auf der Welt unterwegs zu sein und dem biodynamischen Landwirten Mut zuzusprechen. Und die andere Aufgabe ist es, eine neue innere Art und Weise, ein neues inneres Arbeiten in der anthroposophischen Gesellschaft, in der Hochschule zu begründen. Er beendet diese Tätigkeit mit über 70, mit einer kleinen Schrift, die ganz unbeachtet ist, über das, was Hochschule und Gesellschaft heute sein könnte. Er spricht von der [[Umstülpung]]. Er spricht davon, dass das Eigentliche zwischen uns passiert und dass wir den Begriff von Zentrum und Peripherie umzudrehen hätten. Das haben wir noch zu entdecken, ist mein Eindruck. Das ist noch gar nicht so richtig angekommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine letzten 20 Jahre verbringt er vielfach damit, dass er sich einem Hof, einem großen Dorfprojekt in Polen verschreibt und versucht, das auf die Wege zu bringen. Und es ist typisch für ihn, er schreibt Anträge, er ist Kuratorium, er baut eine Stiftung und so weiter. Und die letzten positiven Anträge für die kleine Schule, die da entstehen soll, für das kleine Kulturhaus neben dem Hof, die kommen nach seinem Tod. Seine Arbeit geht eigentlich über seinen Tod hinaus. Das gibt es ja bei manchen Leuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ich möchte so enden, dass ich darauf hinweisen will, dass er ein besonderes Verhältnis hatte zum Schicksal. Es war ihm oft sehr klar, was jetzt eigentlich der Schicksalsweg ist. Und er konnte darüber auch sprechen. Nicht oft, aber er konnte das. Und er stellte sich ganz bewusst, unglaublich sicher, mit einer sehr großen Kraft wie ein schnaufendes Wesen da hinein und nahm daraus auch viel Kraft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ich möchte so enden, bevor wir den Spruch dann haben. Manfred Kletts Verständnis in die Zukunft aus einer Sicherheit, aus dem Drinnenstehen in der Anthroposophie, aus dem Sich-Gegenwärtigsein des eigenen Schicksals und dessen, mit dem man verbunden ist, möge es uns für unsere weitere Arbeit hilfreich sein. Herzlichen Dank.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=8phC4wUOEFk&amp;amp;t=1303s Schlussvers 00:21:43] ===&lt;br /&gt;
Vertraue und glaube, es hilft, es heilt die göttliche Kraft!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Glossar ==&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|A}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|A}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|B}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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----{{GlossarNavigationArtikel|C}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|C}}&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{BS|D}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Dottenfelderhof]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Es gehört zum Anfang des &#039;&#039;&#039;Dottenfelderhofes&#039;&#039;&#039; dazu, dass [[Manfred Klett]] dann auch mit der anderen Gruppe zusammen den Kontakt zu Willem-Ernst Barkhoff und der Gründung der Kreditgarantiegenossenschaft und schlussendlich der [[GLS Bank]] hinbekommen hat und dass diese Liaison eigentlich dafür gesorgt hat, dass beides sich massiv weiterentwickelt hat.&amp;quot; [[Gedenken an Manfred Klett - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2025#Die Neugründung des Dottenfelderhofes und die GLS Bank 00:12:40|| Gedenken an Manfred Klett - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2025, 00:12:40]]&lt;br /&gt;
* „1969 taucht ein Terrorist der RAF auf dem &#039;&#039;&#039;Dottenfelderhof&#039;&#039;&#039; auf und [[Manfred Klett]] spricht mit ihm im Kuhstall und sagt, die Waffe ist nicht deine Waffe. Das ist falsch.&amp;quot; [[Gedenken an Manfred Klett - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2025#Eine Anekdote und die Leitung der Sektion für Landwirtschaft, Ruf nach Dornach 00:15:22|| Gedenken an Manfred Klett - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2025, 00:15:22]]&lt;br /&gt;
* „Interessant, dass selbst in dieser Zeit [für M. Klett] immer noch [[Ernst Becker]] sehr maßgeblich war. Er hatte vorher neben den Winterkursen die Landbauschule &#039;&#039;&#039;Dottenfelderhof&#039;&#039;&#039; begründet.&amp;quot; [[Gedenken an Manfred Klett - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2025#Eine Anekdote und die Leitung der Sektion für Landwirtschaft, Ruf nach Dornach 00:15:22|| Gedenken an Manfred Klett - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2025, 00:15:22]]&lt;br /&gt;
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[[Ernst Becker]]&lt;br /&gt;
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* „Interessant, dass selbst in dieser Zeit [für M. Klett] immer noch &#039;&#039;&#039;Ernst Becker&#039;&#039;&#039; sehr maßgeblich war. Er hatte vorher neben den Winterkursen die Landbauschule [[Dottenfelderhof]] begründet.&amp;quot; [[Gedenken an Manfred Klett - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2025#Eine Anekdote und die Leitung der Sektion für Landwirtschaft, Ruf nach Dornach 00:15:22|| Gedenken an Manfred Klett - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2025, 00:15:22]]&lt;br /&gt;
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[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „… &#039;&#039;&#039;Manfreds&#039;&#039;&#039; Lebenswerk war, dass das zustande kam, dass das möglich wurde, hier an diesem Ort in Bad Vilbel [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[Dottenfelderhof]]}. Das waren die Worte von [[Dieter Bauer]] heute Nachmittag. Und damit ist eigentlich etwas erreicht worden, was zunächst völlig unmöglich erschien …&amp;quot;  [[Gedenken an Manfred Klett - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2025#Einführung: Manfred Kletts Vermächtnis 00:00:20|| Gedenken an Manfred Klett - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2025, 00:00:20]]&lt;br /&gt;
* „Er [&#039;&#039;&#039;M. Klett&#039;&#039;&#039;] beginnt mit einem Studium des Bauingenieurwesens und das endet nach gut zwei Jahren beim Fußba&amp;lt;nowiki/&amp;gt;ll mit einem schweren Unfall … und er sagt, das war vielleicht das größte Glück in seinem Leben, dass das alles zu Ende war. In dem Moment war ihm klar, jetzt wird sich alles ändern … kommt an den Punkt, dass er über Eck eine Tätigkeit aufnimmt in Syrien.&amp;quot; [[Gedenken an Manfred Klett - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2025#Der Ruf zur Landwirtschaft in der syrischen Wüste 00:06:53|| Gedenken an Manfred Klett - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2025, 00:06:53]]&lt;br /&gt;
* „Es gehört zum Anfang des [[Dottenfelderhof|Dottenfelderhofes]] dazu, dass &#039;&#039;&#039;Manfred Klett&#039;&#039;&#039; dann auch mit der anderen Gruppe zusamme&amp;lt;nowiki/&amp;gt;n den Kontakt zu Willem-Ernst Barkhoff und der Gründung der Kreditgarantiegenossenschaft und schlussendlich der [[GLS Bank]] hinbekommen hat und dass diese Liaison eigentlich dafür gesorgt hat, dass beides sich massiv weiterentwickelt hat.&amp;quot; [[Gedenken an Manfred Klett - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2025#Die Neugründung des Dottenfelderhofes und die GLS Bank 00:12:40|| Gedenken an Manfred Klett - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2025, 00:12:40]]&lt;br /&gt;
* „1969 taucht ein Terrorist der RAF auf dem [[Dottenfelderhof]] auf und &#039;&#039;&#039;Manfred Klett&#039;&#039;&#039; spricht mit ihm im Kuhstall &amp;lt;nowiki/&amp;gt;und sagt, die Waffe ist nicht deine Waffe. Das ist falsch.&amp;quot; [[Gedenken an Manfred Klett - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2025#Eine Anekdote und die Leitung der Sektion für Landwirtschaft, Ruf nach Dornach 00:15:22|| Gedenken an Manfred Klett - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2025, 00:15:22]]&lt;br /&gt;
* „… ich möchte so enden, dass ich darauf hinweisen will, dass er [&#039;&#039;&#039;M. Klett&#039;&#039;&#039;] ein besonderes Verhältnis hatte zu&amp;lt;nowiki/&amp;gt;m Schicksal. Es war ihm oft sehr klar, was jetzt eigentlich der Schicksalsweg ist. Und er konnte darüber auch sprechen.&amp;quot; [[Gedenken an Manfred Klett - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2025#Die letzten Jahre und das Verhältnis zum Schicksal 00:18:17|| Gedenken an Manfred Klett - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2025, 00:18:17]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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----{{GlossarNavigationArtikel|O}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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----{{GlossarNavigationArtikel|P}}&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Transkribiert von Damian Bellè ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 100%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erscheinungsjahr 2025]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Artikel unten}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dambe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://biodyn.wiki/index.php?title=Manfred_Klett&amp;diff=11528</id>
		<title>Manfred Klett</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://biodyn.wiki/index.php?title=Manfred_Klett&amp;diff=11528"/>
		<updated>2026-01-02T16:43:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dambe: /* Glossar */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}}[[File:Manfred Klett.jpg|thumb|Dr. Manfred Klett (Ostern 2021), Foto: François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Buch Manfred Klett Von der Agrartechnologie zur Landbaukunst.jpg|thumb|link=https://biodyn.wiki/Manfred_Klett,_Buch:_Von_der_Agrartechnologie_zur_Landbaukunst|[[b:Manfred_Klett,_Buch:_Von_der_Agrartechnologie_zur_Landbaukunst|hier geht&#039;s zum Inhaltsverzeichnis]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Manfred Klett - Biografie kurz ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dr. Manfred Klett&#039;&#039;&#039;, geb. 02. Juli 1933 in [[Wikipedia:Tanganjika|Tanganjika]], dem heutigen [[Wikipedia:Tansania|Tansania]], am [[Wikipedia:Kilimandscharo|Kilimandscharo]], gestorben am 02. April 2025 auf dem [[Dottenfelderhof]] in Bad Vilbel. Die Schulzeit verbrachte er u.a. an der [https://www.schule-schloss-salem.de/de/ Schule Schloss Salem] und nach dem zweiten Weltkrieg an der [[a:Freie Waldorfschule Uhlandshöhe|Waldorfschule Stuttgart]], mit einjährigem Schüleraustausch in England. Ein Studium an der [[Wikipedia:Technische Hochschule Stuttgart|Technischen Hochschule Stuttgart]] nahm ein vorzeitiges Ende durch einen Unfall. Während eines einjährigen Arbeitsaufenthaltes im Nord-Osten [[Wikipedia:Syrien|Syrien]]s entschloss er sich Landwirt zu werden. Nach einer Lehre folgte das Studium der Landwirtschaft an der [[Wikipedia:Universität Stuttgart-Hohenheim|Universität Stuttgart-Hohenheim]] mit der Promotion im Fach [[Wikipedia:Bodenkunde|Bodenkunde]]. Weitere vier Jahre waren der Forschung am Institut für [[Biologisch-dynamische Landwirtschaft|biologisch-dynamische Wirtschaftsweise]] zum Thema „Düngung und Nahrungsqualität“ gewidmet.  &amp;lt;blockquote&amp;gt;Durch [[Ernst Becker]], Graf Bothmer und Schaumann auf dem [[Dottenfelderhof]] fand Manfred Klett seinen &#039;&#039;&#039;Zugang&#039;&#039;&#039; zur [[Anthroposophie]]: &amp;quot;… da ging mir also hier eine Welt auf, also ich hab&#039; gedacht, jetzt kann einen eigentlich nichts mehr halten. Das ist der Weg, auf dem man, im Grunde genommen, jedes Problem in Zukunft lösen kann.&amp;quot; [[Manfred Klett - Biografie als Film, 2017#Mein Zugang zur Anthroposophie. Der Lesekreis 0:31:56|| Klett, M. Biografie als Film, 2017, 00:31:56]] &amp;lt;/blockquote&amp;gt;1968 markierte die Begründung der Betriebsgemeinschaft [[Dottenfelderhof]] (fünf Familien) und wenig später die der [[Landbauschule Dottenfelderhof]].  &amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Diese Kämpfe, diese Auseinandersetzungen und diese Armut, Geldknappheit, …&amp;quot;, dennoch war es für Manfred Klett auf dem Dottenfelderhof die schönste Zeit seines Lebens!: &amp;quot;Wochenende gab es nicht. Es wurde &#039;&#039;&#039;durchgearbeitet&#039;&#039;&#039;. Wochen durch, durch. Monate durch, Jahre durch - und vielfach &#039;&#039;&#039;Tag und Nacht&#039;&#039;&#039;. Man fragt sich manchmal, wann man überhaupt geschlafen hat.&amp;quot; [[Manfred Klett - Biografie als Film, 2017#Nach Prüfung auf Herz und Nieren: 1973 Pachtvertrag per Ministerbeschluss 1:06:18|| Klett, M. Biografie als Film, 2017, 01:06:18]] &amp;lt;/blockquote&amp;gt;Nach zwanzigjähriger biologisch-dynamischer Aufbauarbeit mit Ehefrau und fünf Kindern, übernahm er die Leitung der [[Sektion für Landwirtschaft|Landwirtschaftlichen Abteilung der naturwissenschaftlichen Sektion]] am Goetheanum in [[Wikipedia:Dornach SO|Dornach]]/ [[Wikipedia:Schweiz|Schweiz]]. Nach vierzehnjähriger Tätigkeit und weiteren acht Jahren als freier Mitarbeiter an der mittlerweile um gegründeten „[[Sektion für Landwirtschaft]]“ kehrte er auf den Dottenfelderhof zurück und nahm erneut eine Lehrtätigkeit an der dortigen Landbauschule auf. Daneben betreut er seit 21 Jahren das [https://www.juchowo.org/de/stanislaw-karlowski-stiftung.html/ Dorfprojekt Juchowo] in [[Wikipedia:Polen|Polen]]. Es ist der Versuch, im östlichen Europa eine Pflanzstätte zu schaffen, in welcher die „Bildung der Erde“ ([[a:Novalis|Novalis]]) sich als eine soziale Aufgabe darstellt und „die soziale Frage“ in die Bildung der Erde eine Antwort findet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Manfred Klett - Biografie lang ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Biografie_Manfred_Klett.jpg|thumb|link=Manfred_Klett_-_Biografie_als_Film, 2017|rechts|klasse=responsive-img|Biografie von [[Manfred Klett]] aus 2017, Foto: François Hagdorn ]]&lt;br /&gt;
Hier erzählt Manfred vor einer Handvoll von Azubis und [[Landbauschule Dottenfelderhof|Landbauschüler]] der [[Biologisch-dynamische Landwirtschaft|biologisch-dynamischen Landwirtschaft]] vom [[Dottenfelderhof]] aus seiner Lebensbiografie. &amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&amp;quot;..., die &#039;&#039;&#039;biologisch-dynamische Wirtschaftsweise ist von der Art&#039;&#039;&#039;, dass man nicht meinen kann, das wär&#039; ein &#039;&#039;&#039;Zuckerlecken&#039;&#039;&#039;, dass man da einfach so irgendwie... - weil jetzt heute der &#039;&#039;&#039;alternative Markt&#039;&#039;&#039; gerade mal so &#039;&#039;&#039;toll erschlossen&#039;&#039;&#039; ist -  dass man &#039;&#039;&#039;meint&#039;&#039;&#039;, da irgendwas &#039;&#039;&#039;absahnen zu können&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Nein&#039;&#039;&#039;! Das ist schon &#039;&#039;&#039;Stillstand&#039;&#039;&#039;! Schon wenn man glaubt, man könnte heute &#039;&#039;&#039;darauf bauen&#039;&#039;&#039;, dass einem sozusagen &#039;&#039;&#039;Preise&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zukommen&#039;&#039;&#039;, von denen sonst der &#039;&#039;&#039;konventionellen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Landbau&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;nur träumen kann&#039;&#039;&#039; - schon das, wenn man so einen &#039;&#039;&#039;Gedanken&#039;&#039;&#039; hat, ist man schon im &#039;&#039;&#039;Stillstand&#039;&#039;&#039; oder schon &#039;&#039;&#039;rückwärts&#039;&#039;&#039; gewandt. Sondern man muss immer -  in seinem Bewusstsein -  einen &#039;&#039;&#039;großen Schritt voraus&#039;&#039;&#039; sein der eigenen Biografie. Also man muss &#039;&#039;&#039;sich die Laterne selber anzünden&#039;&#039;&#039;, die einem sozusagen &#039;&#039;&#039;im Dunkel des eigenen Lebensweges dann voraus leuchtet&#039;&#039;&#039;.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Manfred Klett - Biografie als Film, 2017|[Biografie | 1:28]]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Manfred Klett - Biografie als Film, 2017|| hier geht&#039;s zum Vortrag |]]&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Videobotschaft anlässlich der Buchübersetzung auf Niederländisch ==&lt;br /&gt;
Zum 100 jährigen Jubiläum der [[Biologisch-dynamische Landwirtschaft|biologisch-dynamischen Landwirtschaft]] übermittelt Manfred Klett auf Bitten von den Niederländern Tom Saat und Tineke von den Berg eine Videobotschaft, die [[aw:Pfingsten|Pfingsten]] am 19. Mai 2024 im Rahmen einer festlichen Veranstaltung ausgestrahlt werden soll. Auf der 100 Jahresfeier soll unter anderem die Erstübersetzung des Buches von Manfred Klett in niederländischer Sprache Rechnung getragen werden. Der Titel der Buches lautet: [[Manfred Klett, Buch: Von der Agrartechnologie zur Landbaukunst|Von der Agrartechnologie zur Landbaukunst - Eine Landwirtschaft der Zukunft]]. [[Datei:Manfred Klett Videobotschaft Pfingsten 2024 nach den Niederlanden.jpg|verweis=Manfred Klett - Videobotschaft anlässlich der Buchübersetzung auf Niederländisch, 2024|mini|[[Manfred Klett]] am 1. Mai 2024 auf dem [[Dottenfelderhof]] ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zitatbeispiel aus dem Vortrag:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Die Aufgabe des Menschen heute und in Zukunft ist - deswegen ist der biologisch-dynamische Landbau auch eigentlich der zukünftige Landbau - das wir aufgerufen sind als Menschen den Entwicklungsgedanken, den wir in uns tragen, der unser Wesen ausmacht, dass wir diesen &#039;&#039;&#039;Entwicklungsgedanken in die Natur hineintragen&#039;&#039;&#039;, in das was &#039;&#039;&#039;fertig geworden ist als äußere Natur&#039;&#039;&#039;, dieses das fertiggewordene Werk wiederum &#039;&#039;&#039;anzuschließen&#039;&#039;&#039; an unsere &#039;&#039;&#039;eigene Mensch Entwicklung&#039;&#039;&#039;. Das schafft ein &#039;&#039;&#039;neues Verhältnis von Mensch zur Natur&#039;&#039;&#039;. Und nur dadurch können wir eine neue Kultur- menschheitliche Kultur begründen, indem wir die &#039;&#039;&#039;Natur mitnehmen, auch unserem Wege&#039;&#039;&#039;.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Manfred Klett - Videobotschaft anlässlich der Buchübersetzung auf Niederländisch&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Manfred Klett - Videobotschaft anlässlich der Buchübersetzung auf Niederländisch, 2024|| hier geht&#039;s zum Vortrag |]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Dreigliederung des Menschen, 2023 ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Manfred Klett Dreigliederung des Menschen 2023-5-2.jpg|thumb|link=https://biodyn.wiki/Die_Dreigliederung_des_Menschen_-_ein_Vortrag_von_Manfred_Klett,_2023| Vortrag [[Manfred Klett]] am 2. Mai 2023 in der Landbauschule [[Dottenfelderhof|Dottenfelderhof.]]  ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier spricht Manfred von der &#039;&#039;&#039;zentrale Rolle des Menschen&#039;&#039;&#039; in der Landwirtschaft und die &#039;&#039;&#039;Auffassung&#039;&#039;&#039; der &#039;&#039;&#039;Landwirtschaft&#039;&#039;&#039; als eine Art &#039;&#039;&#039;Individualität&#039;&#039;&#039;.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird eine Analogie zwischen der menschlichen &#039;&#039;&#039;Dreigliederung&#039;&#039;&#039; (Kopf, Rhythmisches System, Stoffwechselgliedmaßen-System) und &#039;&#039;&#039;landwirtschaftlichen Vorgängen&#039;&#039;&#039; hergestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Boden wird als lebendiger Organismus angesehen, der aus verschiedenen Schichten besteht und durch landwirtschaftliche Tätigkeiten beeinflusst und gestaltet wird. Es ist dafür notwendig den &#039;&#039;&#039;Boden&#039;&#039;&#039; und seine verschiedenen Komponenten – wie Mineralien, Tonmineralien und organische Substanz – zu &#039;&#039;&#039;verstehen&#039;&#039;&#039; und richtig zu pflegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht um ein tieferes Verständnis für die komplexen Wechselwirkungen in der Landwirtschaft. Und der Mensch und seine Beziehung zur Natur stehen im Mittelpunkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Die Dreigliederung des Menschen - ein Vortrag von Manfred Klett, 2023|| hier geht&#039;s zum Vortrag |]]&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Feier zur Buchveröffentlichung von Manfred Klett, 2021 ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Manfred Klett von der Agrartechnologie zur Landbaukunst.PNG|thumb|link=Manfred Klett - Feier zur Buchveröffentlichung: Von der Agrartechnologie zur Landbaukunst, 2021|Manfred Klett am 18. Juli 2021 auf dem [[Dottenfelderhof]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manfred zu Ehren, fanden sich am 18. Juli 2021 im Rahmen einer kleinen Feier einige seiner Wegbegleiter ein, die heute ebenfalls zu den bekanntesten Menschen in der [[Biologisch-dynamische Landwirtschaft|biologisch-dynamischen]] Bewegung gehören. Mit Freude und Erleichterung wurde gefeiert, dass Manfred Klett sein neues Buch &amp;quot;&#039;&#039;&#039;[[Manfred Klett, Buch: Von der Agrartechnologie zur Landbaukunst|Von der Agrartechnologie zur Landbaukunst]]&#039;&#039;&#039;&amp;quot; fertig gestellt und veröffentlicht hat.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Manfred Klett - Feier zur Buchveröffentlichung: Von der Agrartechnologie zur Landbaukunst, 2021|| hier geht&#039;s zum Vortrag |]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Manfred Klett, Buch: Von der Agrartechnologie zur Landbaukunst|| hier geht&#039;s zum Inhaltsverzeichnis des Buchs |]]&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Düngung - in 12 Folgen, 2018 ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Teil_1v12_Düngung_2018_Manfred_Klett.jpg|verweis=Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|mini|Manfred Klett, Vorlesungsreihe &amp;quot;Düngung&amp;quot; aus 2018 am [[Dottenfelderhof]]  ]]Hier hält Dr. Manfed Klett im Jahr 2018 eine Vorlesungsreihe über die Düngung und alles was dazu gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zitatbeispiel aus dem 1. Vortrag:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Menschen hatten zu Römers Zeiten oder zu ägyptischen Zeiten oder zur urpersischen oder urindischen Zeit jeweils ein vollkommen anderes Bewusstsein. Und wir denken immer die hätten schon so ein Bewusstsein wie wir gehabt nur hätten wir es heute erst so weit gebracht dass wir so produktiv dann aus unserem modernen Bewusstsein Autos bauen und Flugzeuge. Und dann sagt man sich die Griechen hatten auch keine Traktoren auf dem Acker und hatten auch keine Autos und nichts. Das wäre einfach irgendwo primitiver gewesen. Dann lesen sie mal den Aristoteles oder lesen sie mal den Platon. Lesen sie mal die ganzen griechischen Philosophen. Schauen sie sich den griechischen Tempel an. Keine Kunst die je höher gewesen wäre als die der griechischen! Auch die Malerei auch die Musik man weiß davon nur Bruchstücke heute noch. ... lernt man völlig anders in die Vergangenheit schauen ... die Empfindung [der] Geschichte ist eigentlich nichts anderes wie die Metamorphose. ... Es ist ein stirb und werden. ... Aber die konnten damals Kulturpflanzen und Haustiere züchten. Das können wir heute nicht. Wir glauben zwar eine Tierzüchtung zu haben aber was die Tierzüchtung heute macht ist nur eine Variation dessen was gegeben ist.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;Folge  [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|1]] - [[Düngung - 2. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|2]] - [[Düngung - 3. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|3]] - [[Düngung - 4. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|4]] - [[Düngung - 5. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|5]] - [[Düngung - 6. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|6]] - [[Düngung - 7. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|7]] - [[Düngung - 8. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|8]] - [[Düngung - 9. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|9]] - [[Düngung - 10. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|10]] - [[Düngung - 11. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|11]] - [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|12]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Bodenentwicklung im Jahreslauf in 4 Folgen, 2018 ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bodenentwicklung im Jahreslauf 2018 collage.jpg|thumb|link=Bodenentwicklung_im_Jahreslauf_-_1. Folge von Manfred_Klett, 2018|Manfred Klett im Januar 2018 an der [[Landbauschule Dottenfelderhof]]]]&lt;br /&gt;
Im Januar 2018 hält Dr. Manfred Klett eine spannende Vortragsreihe in 4 Folgen vor den Auszubildenden und den [[Landbauschule Dottenfelderhof|Landbauschülern]] am [[Dottenfelderhof]].  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zitatbeispiel aus dem Vortrag: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&amp;quot;Also man muss sich enorm anstrengen, um einen Zustand in sich herzustellen, der so ist, dass ich mal alles ausschließe, was sonst so in der Welt ist, und nur mich konzentriere auf dieses eine. Und dann merke ich, dass der &#039;&#039;&#039;Gedanke wesenhaft&#039;&#039;&#039; ist, in seiner innersten Natur wesenhaft, dass es nicht ein Nomen ist. Heute haben wir, in der &#039;&#039;&#039;heutigen Naturwissenschaft&#039;&#039;&#039; weithin diese Auffassung, das sind alles Nomen, es ist ein &#039;&#039;&#039;Nominalismus&#039;&#039;&#039; eigentlich. Wir brauchen Namen für das. Wir nennen das sogar mit lateinischen Namen, dass das auch jeder versteht in der Welt. Und dass  &#039;&#039;&#039;Löwenzahn Taraxacum officinale&#039;&#039;&#039; heißt und so. Dann ist es Schluss. Und wenn ich das weiß, dann bin ich schon mal fast zufrieden. Aber da fängt es erst an. Denn gerade wenn ich einen &#039;&#039;&#039;Löwenzahn betrachte&#039;&#039;&#039;, dann merke ich, dass er ja als &#039;&#039;&#039;Komposite&#039;&#039;&#039; eine völlig andere Natur hat als eine Rose oder als eine &amp;quot;Konifere&amp;quot; (unv.) oder so. Ich merke also, da drückt sich etwas aus in dieser Pflanze, die will etwas zeigen, sie will etwas offenbaren. Und wir sehen das eben zwar mit Augen, aber wir können es noch lange nicht verstehen, was da als &#039;&#039;&#039;bildendes Prinzip im Löwenzahn&#039;&#039;&#039; wirksam ist. Also wenn man sich konzentriert auf einen &#039;&#039;&#039;Gedanken&#039;&#039;&#039; und das ist eine &#039;&#039;&#039;Übung,&#039;&#039;&#039; die verlangt &#039;&#039;&#039;Wille&#039;&#039;&#039;, da müssen Sie den &#039;&#039;&#039;Willen ins Denken&#039;&#039;&#039; schicken, sonst passiert nichts. Sonst irrlichterlieren die Gedanken irgendwie durch die Gegend. Sondern Sie müssen den festhalten. Sie müssen sich wirklich konzentrieren. Also das ist quasi eine Übung, die man selber machen muss als Mensch, wenn man sich tiefer mit einer Sache verbinden will.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Bodenentwicklung im Jahreslauf - 2. Folge von Manfred Klett, 2018#Konzentration der Gedanken - Wille im Denken 00:16:30|Bodenentwicklung im Jahreslauf - 2. Folge von Manfred Klett#Konzentration der Gedanken - Wille im Denken 00:16:30]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;Folge [[Bodenentwicklung im Jahreslauf - 1. Folge von Manfred Klett, 2018|1]] - [[Bodenentwicklung im Jahreslauf - 2. Folge von Manfred Klett, 2018|2]] - [[Bodenentwicklung im Jahreslauf - 3. Folge von Manfred Klett, 2018|3]] - [[Bodenentwicklung im Jahreslauf - 4. Folge von Manfred Klett, 2018|4]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Betriebsorganismus und Düngung in 4 Folgen, 2018 ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Betriebsorganismus und Düngung - 1. Folge von Manfred Klett.jpg|thumb|link=Betriebsorganismus_und_D%C3%BCngung_-_ein_Vortragszyklus_von_Manfred_Klett|Manfred Klett im Januar 2018 an der [[Landbauschule Dottenfelderhof]] ]]&lt;br /&gt;
Zitatbeispiel aus dem 2. Vortrag: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Zwischen dem 5. und 3. vorchristlichen Jahrtausend sind nur Kulturpflanzen entstanden oder Haustiere sind entstanden seit dem 8. vorchristlichen Jahrtausend. Das sind keine Schöpfungen von uns, da waren wir überhaupt nicht mehr in der Lage dazu. Und wenn wir heute meinen, wir könnten züchten in der Landwirtschaft, dann ist das ein sehr flacher Begriff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn Züchtung heißt ja heute, ich möchte sagen, das Gegebene, was da ist, an Kulturpflanzen zu manipulieren oder in irgendeiner Weise zu verwandeln, Variationen herzustellen, eine neue Sorte zu schaffen. Aber eine prinzipielle neue Kulturpflanze, das kriegen wir heute nicht hin. Das ist ja völliger Außerstande.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Betriebsorganismus und Düngung - 2. Folge von Manfred Klett&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;Folge [[Betriebsorganismus und Düngung - 1. Folge von Manfred Klett, 2018|1]] - [[Betriebsorganismus und Düngung - 2. Folge von Manfred Klett, 2018|2]] - [[Betriebsorganismus und Düngung - 3. Folge von Manfred Klett, 2018|3]] - [[Betriebsorganismus und Düngung - 4. Folge von Manfred Klett, 2018|4]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hof als Organismus im geschichtlichen Werden in 10 Folgen, 2018 ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hof_als_Organismus_-_1._Vortrag_von_Manfred_Klett,_Vortragsreihe_2018.jpg|verweis=https://biodyn.wiki/Hof_als_Organismus_-_1._Folge_von_Manfred_Klett,_2018|mini|[[b:Hof_als_Organismus_-_1._Folge_von_Manfred_Klett,_2018|hier klicken um zum 1. Vortrag zu gelangen]]]]&lt;br /&gt;
Zitatbeispiel aus dem 1. Vortrag:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Meine Aufgabe soll es sein, dass wir uns über mehrere Stunden hinweg mit dem Organismusgedanken als Gestaltungsprinzip der Landwirtschaft generell eigentlich, aber des biologischen-dynamischen Landbaus im Besonderen darstellt: Das Organismusprinzip. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dazu möchte ich heute jetzt eine Einleitung geben, die Sie vielleicht ein ganz bisschen schockieren wird. Denn das, was ich sagen möchte, ist etwas, was heute, muss ich einfach sagen, so gut wie gar nicht im Bewusstsein lebt.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hof als Organismus - 1. Folge von Manfred Klett, 2018]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;Folge  [[Hof als Organismus - 1. Folge von Manfred Klett, 2018|1]] - [[Hof als Organismus - 2. Folge von Manfred Klett, 2018|2]] - [[Hof als Organismus - 3. Folge von Manfred Klett, 2018|3]] - [[Hof als Organismus - 4. Folge von Manfred Klett, 2018|4]] - [[Hof als Organismus - 5. Folge von Manfred Klett, 2018|5]] - [[Hof als Organismus - 6. Folge von Manfred Klett, 2018|6]] - [[Hof als Organismus - 7. Folge von Manfred Klett, 2018|7]] - [[Hof als Organismus - 8. Folge von Manfred Klett, 2018|8]] - [[Hof als Organismus - 9. Folge von Manfred Klett, 2018|9]] - [[Hof als Organismus - 10. Folge von Manfred Klett, 2018|10]]  &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bodenfruchtbarkeit und Ernährungsdynamik, 2017 ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Dr. Manfred Klett biodynamische Landwirtschaft Vortrag Bodenfruchtbarkeit 12. November 2017.jpg|thumb|link=Bodenfruchtbarkeit und Ernährungsdynamik - Vortrag von Manfred Klett am 12. November 2017|Manfred Klett in Nürnberg ]]&lt;br /&gt;
Hier hält Manfred Klett einen Vortrag im anthroposophischen Zweig in Nürnberg. Es geht um Bodenfruchtbarkeit, welche Manfred anschaulich im Jahreslauf darstellt.&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&amp;quot;Eine &#039;&#039;&#039;innere Sicherheit gewinnen für sein Tun&#039;&#039;&#039;. Die &#039;&#039;&#039;Bodenfruchtbarkeit&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;lebt&#039;&#039;&#039; in allererster Linie erst in unserem &#039;&#039;&#039;Erkenntnisleben&#039;&#039;&#039; und dann können wir draußen anschauen, &#039;&#039;&#039;ob es auch wirklich sich spiegelt in der Welt&#039;&#039;&#039; da draußen. Nun, daran können Sie vielleicht erkennen, dass es ein &#039;&#039;&#039;lebenslanges Ringen&#039;&#039;&#039; und Bemühen ist, wenn man sich dieser diesem &#039;&#039;&#039;Geheimnis der Bodenfruchtbarkeit&#039;&#039;&#039;, man könnte es &#039;&#039;&#039;parallelisieren&#039;&#039;&#039; mit der &#039;&#039;&#039;menschlichen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Einsichtsfähigkeit&#039;&#039;&#039;. Auf der &#039;&#039;&#039;Menschenstufe&#039;&#039;&#039; ist es die &#039;&#039;&#039;menschliche Erkenntnis&#039;&#039;&#039;, die sich spiegelt dann in irgendwelchen Produktionen des Geistes, in der &#039;&#039;&#039;Literatur&#039;&#039;&#039; und den &#039;&#039;&#039;Künsten&#039;&#039;&#039;, in der &#039;&#039;&#039;Musik&#039;&#039;&#039;. So ist da unten auf der Erde ist die &#039;&#039;&#039;Bodenfruchtbarkeit&#039;&#039;&#039; ebenso ein &#039;&#039;&#039;Ausdruck&#039;&#039;&#039; eines &#039;&#039;&#039;umfassenden&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Geschehens&#039;&#039;&#039;, die eben niemand vergleichen kann mit dem menschlichen, künstlerischen, wissenschaftlichen Erfassen der Welt.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Bodenfruchtbarkeit und Ernährungsdynamik - Vortrag von Manfred Klett am 12. November 2017]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bodenfruchtbarkeit und Ernährungsdynamik - Vortrag von Manfred Klett am 12. November 2017|| hier geht&#039;s zum Vortrag |]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Düngung in 12 Folgen, 2017 ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Düngung_-_1._Vortrag_von_Manfred_Klett,_Vortragsreihe_2017.jpg|verweis=https://biodyn.wiki/D%C3%BCngung_-_1._Vortrag_von_Manfred_Klett,_Vortragsreihe_2017|mini|[[b:Düngung_-_1._Vortrag_von_Manfred_Klett,_Vortragsreihe_2017|hier klicken um zum 1. Vortrag zu gelangen]]]]&lt;br /&gt;
Hier hält er für [[Biodynamische Ausbildung|Auszubildende]] und [[Landbauschule Dottenfelderhof|Studierende]] eine Vorlesung in 12 Teilen. Es wird umfassend und ganzheitlich der Begriff der Düngung angeschaut. Viele weise Gedanken und seine reiche Lebenserfahrung fließen hier mit ein.&lt;br /&gt;
Zitatbeispiel aus dem 4. Vortrag: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Es gibt eine Empfehlung von Rudolf Steiner auf diesem Felde, dass man lernen müsse, als moderner Mensch, das, was auf den Tisch kommt, dessen Herkunft zu verfolgen. Sich mal versuchen, wie der Kaffee, den ich da trinke, wo kommt der her? Da müssen Sie sich mal vorstellen, was sind das für Menschen, die da leben? In welchen sozialen Verhältnissen leben sie da? Und, und, und. Also, mal versuchen, rückwärts zu gehen vom Nahrungsmittel aus bis hin zum Anbau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sich die ganzen sozialen Umstände zu vergegenwärtigen, die da herrschen. Dann würde ein Weltbewusstsein entstehen. Und ein Urteilsvermögen, die Nahrung auch wirklich zu schätzen. So nimmt man sich einfach entgegen und fertig aus.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Düngung - 4. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2017&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;Folge  [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2017|1]] - [[Düngung - 2. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2017|2]] - [[Düngung - 3. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2017|3]] - [[Düngung - 4. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2017|4]] - [[Düngung - 5. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2017|5]] - [[Düngung - 6. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2017|6]] - [[Düngung - 7. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2017|7]] - [[Düngung - 8. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2017|8]] - [[Düngung - 9. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2017|9]] - [[Düngung - 10. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2017|10]] - [[Düngung - 11. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2017|11]] - [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2017|12]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie in 11 Folgen, 2017 ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Geologie_-_1._Folge_Manfred_Klett_und_Gunter_Gebhard,_2017.jpg|verweis=Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|mini|[[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|hier klicken zum zur 1. Folge zu gelangen]] ]]&lt;br /&gt;
Hier hält [[Dr. Manfred Klett]] für den Jahreskurs der [[Landbauschule Dottenfelderhof|Landbauschule]], in welchem ich auch Teilnehmer war, im Juli 2017 eine Vorlesungsreihe zum Thema [[Geologie]]. Es handelt sich dabei um die letzte Vorlesungsreihe Geologie, die Manfred Klett und hier durchführen wird. Im Anschluss zu den 11 Vorlesungen, erfolgt mit den Kursteilnehmern eine Exkursion, wo die Praxis erlebt werden konnte. Der Vorlesungsreihe [[Geologie]] wohnte auch Dr. Gunter Gebhard bei.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;Folge  [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|1]] - [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|2]] - [[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|3]] - [[Geologie - 4. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|4]] - [[Geologie - 5. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|5]] - [[Geologie - 6. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|6]] - [[Geologie - 7. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|7]] - [[Geologie - 8. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|8]] - [[Geologie - 9. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|9]] - [[Geologie - 10. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|10]] - [[Geologie - 11. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|11]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen Manfred Klett ==&lt;br /&gt;
Deutsche Publikationen&lt;br /&gt;
# Die boden- und gesteinsbürtige Stofffracht von Oberflächengewässern; Stuttgart 1965&lt;br /&gt;
# Der Beruf des Landwirtes, Stegt. Priv, Studiengesellschaft 1970&lt;br /&gt;
# Untersuchungen über Licht- und Schattenqualität in Relation zum Anbau und Test von Kieselpräparaten zur Qualitätshebung; Darmstadt 1968&lt;br /&gt;
# &amp;lt;s&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Europau, sein Genius, Hrsg. Heinz Eckhoff, Fischer - Verlag 1983 und Verlag am Goetheanum&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/s&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Der Mensch als Gestalter der Erde in: Endlich (Hrsg.), Der Organismus der Erde; Stuttgart 1985&lt;br /&gt;
# ﻿﻿Zum Verständnis europäischer Kulturlandschaften in: Eckhoff (Hrsg.), Europa und sein Genius; Frankfurt 1986&lt;br /&gt;
# ﻿﻿Erdenzukunft gestalten durch neue Formen der Landwirtschaft in: Gengenbach und Limbacher (Hrsg.), Kooperation oder Konkurs; Stuttgart 1989, Verlag Freies Geistesleben&lt;br /&gt;
# ﻿﻿Biol. - dyn. Ernährung, Flensburger Hefte, Heft18/1991&lt;br /&gt;
# Sorgen und Hoffnungen des deutschen Geistes, Mitteilungen aus der anthroposophischen Arbeit in Deutschland, II 1991&lt;br /&gt;
# Idee und Aufgabe Europas (Hrsg, Schmidt - Brabant), Michaeli 1991/Verlag am Goetheanum&lt;br /&gt;
# Zum Verständnis der europäischen Kulturlandschaften im Hinblick auf ein Leitbild für die biologisch-dynamische Wirtschaftsweise in: Bockemühl, Erwachen an der Landschaft; Dornach 1992&lt;br /&gt;
# ﻿﻿Der Bewusstseinsseelenimpuls Europas und die dritte Welt in: Schmidt-Brabant (Hrsg.), Idee und Aufgabe Europas; Dornach 1993&lt;br /&gt;
# ﻿Die Stufen der Düngung und das Schafgarbenpräparat in: Klett, Hurter (Hrsg.), Zur Frage der Düngung im biologisch-dynamischen Landbau; Dornach 1994&lt;br /&gt;
# ﻿﻿Anthroposophische Forschung auf dem Gebiet der Landwirtschaft in: Messmer, Dietz (Hrsg.), Grenzen erweitern - Wirklichkeit erfahren; Stuttgart 1998&lt;br /&gt;
# ﻿﻿Eine erneuerte Landwirtschaft - Brücke zwischen Mensch und Natur in: Suchantke (Hrsg.), Ökologie; Stuttgart 1998&lt;br /&gt;
# Ökolgie, Andreas Suchantke (Hrsg.), Verlag Freies Geistesleben, 1998&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# ﻿﻿Wird der Mensch was er isst? Dornach 1998&lt;br /&gt;
# ﻿﻿The Golden Blade 1989: Together on Earth in: W. Forward, S. Blaxland-de Lange, A. Wolpert (Hrsg.), The Biodynamic Farm: An embryo for the Threefold Social Order&amp;quot;, Emerson College, Forest Row 1998&lt;br /&gt;
# Was bewegt uns? Eine Anregung im Vorblick auf die Michaeli-Konferenz 2000 vom Gesichtspunkt der Landwirtschaft; Wochenschrift das Goetheanum, Nachrichtenblatt 39/1989&lt;br /&gt;
# Vorträge in den Dokumentarbänden zu den Landwirtschaftlichen Tagungen am Goetheanum&lt;br /&gt;
# Erneuerungsimpulse an der Schwelle zum 3. Jahrtausend in: Hurter (Hrsg.), Das Interesse von Mensch zu Mensch als Grundlage der Zusammenarbeit im Wirtschaften; Dornach 2000&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;L&#039; Homme devient&#039;il le qu&#039;il mange? 2000&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
# Quellen der Motivfindung, Quellen der Motivpflege ﻿﻿in: Hurter (Hrsg.), Ich wirtschafte biologisch-dynamisch - warum? Dornach 2001&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# ﻿﻿Umgang mit Technik - Arbeit mit Lebendigem in: Hurter (Hrsg.), Die Erweiterung der Technik zur Kunst im landwirtschaftlichen Organismus, Dornach 2002&lt;br /&gt;
# ﻿﻿Welche Zukunft schaffen wir der Tierwelt in der Landwirtschaft? in: Hurter (Hrsg.), Der Mensch als Leiter und Begleiter der Tierwelt, Dornach 2003&lt;br /&gt;
# ﻿﻿Landwirtschaft und Kosmos in: Mahlich (Hrsg.), Der Hof zwischen Erde und Kosmos, Dornach 2005&lt;br /&gt;
# ﻿﻿Identität und Offenheit - auf der Suche nach einer neuen Landwirtschaftskultur in: Mahlich (Hrsg.), Der Landwirtschaftliche Kurs - ein Pfingstereignis, Dornach 2006&lt;br /&gt;
# ﻿﻿Biodynamic Congress Sao Paulo, Brazilia 2000; Probably available at Instituo Biodynamico Botucatu, Brazil&lt;br /&gt;
#* Lecture I: The evolution of human consciousness and the dissociation of mankind from nature in the develpment of agriculture&lt;br /&gt;
#* Lecture II: Biodynamic Agriculture, Natural Science, Social Organistion and human development&lt;br /&gt;
# ﻿﻿1987 - 2001: 45 Rundbriefe an die biologisch-dynamische Bewegung zu verschiedenen Themen des biologisch-dynamischen Landbaus&lt;br /&gt;
# ﻿﻿Diverse Artikel in Zeitschriften (Lebendige Erde, Mitteilungen aus der anthroposophischen Arbeit in Deutschland, Das Goetheanum, u.a.)&lt;br /&gt;
# ﻿﻿In Englisch: 6 Hefte zu verschiedenen grundlegenden Themen des biologisch-dynamischen Landbaus&lt;br /&gt;
# ﻿﻿Das Dorfprojekt Juchowo der Stanislaw Karlowski Stiftung; Mitteleuropa im Spannungsfeld zwischen West und Ost, 2001; &#039;&#039;&#039;available only by myself&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# ﻿﻿Der landwirtschaftliche Betriebsorganismus und die vier Stufen der Düngung. Lecture at the University of Witzenhausen, &#039;&#039;&#039;Germany, 2003, available only by myself&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# Stella Natura, Kimberton Hills Biodynamic Agricultural planting Guide and Calendar in: Sherry Wildfeuer (Hrsg.), &lt;br /&gt;
#* 1. Man&#039;s task in agriculture 1997/98&lt;br /&gt;
#* ﻿﻿﻿The unknown world of the etheric 200?&lt;br /&gt;
#* ﻿﻿﻿The inner life of the compost pile and how it relates to the biodynamic preparations, 200?&lt;br /&gt;
#* ﻿﻿﻿Our Choices Determine the Earth&#039;s Future, what does biodynamic agriculture have to offer the earth today, 2004&lt;br /&gt;
# Biologisch-dynamische Landwirtschaft Weltweit; ein historischer Rückblick in Festschrift „Rengoldshauser Hof, 70 Jahre biologisch-dynamische Bewirtschaftung 1932-2002; Herausgeber: Gesellschaft zur Förderung der Jugend in der Landwirtschaft e.V., 2002&lt;br /&gt;
# Star and furrow, To conceive of the farm as an individuality, published some time in 2004/05&lt;br /&gt;
# ﻿﻿Printed lecture by camphill village „Dorfgemeinschaft Lehenhof&amp;quot;, 2006, „Die Bedeutung des biologisch-dynamischen Landbaus für Erde und Mensch und die Erneuerung des Dorfgedankens&amp;quot; (in German). The significance of biodynamic farming for earth and man and the renewal of the village concept.&lt;br /&gt;
# Individuelle Wege zum Verständnis der Präparate (Individual paths towards an understanding of the preparations), two essays in a book publication (German) with yet an unknown title, which is going to be published sometime in autumn 2006. Etitor is Markus Hurter; please contact the Agriculure Section by the end of 2006.&lt;br /&gt;
# Zur Vertiefung der biologisch-dynamischen Landwirtschaft, Hg, Markus Hurter, Verlag am Goetheanum 2007&lt;br /&gt;
# ﻿﻿Spiritualität + Landwirtschaft, Freie ... Geisteswissensheft 2008&lt;br /&gt;
# ﻿﻿Bedrohte Saat, Hg, Manfred Christ, Pforte - Verlag 2010&lt;br /&gt;
# Biodynamische Landwirtschaft II, 4.7. 2010, Österreich, Lehr- und Forschungsgemeinschaft&lt;br /&gt;
# Biodynamische Landwirtschaft IV, 2012/13, Österreich, Lehr- und Forschungsgemeinschaft&lt;br /&gt;
# Zur Aufgabe der Sektionen, Sektion für Landwirtschaft am Goetheanum, Buchhandlung am Goetheanum 2014&lt;br /&gt;
# ﻿﻿Zeitschrift für, Kultur, Polit. + Wirtschaft, Wesenserkenntnis des Stoffes, 4/2018&lt;br /&gt;
# Von der Agrartechnologie zur Landbaukunst, Verlag am Goetheanum 2021&lt;br /&gt;
# Das Organismusprinzip in den Naturreichen, im Menschen und in der Landwirtschaft, Verlag am Goetheanum 2024&lt;br /&gt;
Fremdsprachige Publikationen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Tomorrows Agricultur, 1986&lt;br /&gt;
# ﻿﻿Man&#039;s path to a new communion with Nature, 1990&lt;br /&gt;
# ﻿﻿Growing togetner why shoud we bother, 1990&lt;br /&gt;
# Agriculture as an Art, 1992&lt;br /&gt;
# The Biodynamic Sprey Preparations, 1992&lt;br /&gt;
# The Biodynamic Compost Preparations, 1996&lt;br /&gt;
# Together on Earth 1998&lt;br /&gt;
# Prinzipios dos preparados biodinâmicos, 2012&lt;br /&gt;
# The Foundations and Principles of Biodynamic Preparations – An essential guide&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.biodynamic.org.uk/product/the-foundations-and-principles-of-biodynamic-preparations-an-essential-guide-manfred-klett/?utm_source=chatgpt.com&amp;lt;/ref&amp;gt;, Floris Books, Edinburgh (UK), Gedruckte UK-Ausgabe (Paperback) 2. Mai 2023, E-Book-Erstveröffentlichung 13. April 2023, ISBN-13 978-1-78250-843-4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Glossar ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Biografie Manfred Klett =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# „&#039;&#039;&#039;Manfred Klett&#039;&#039;&#039; gibt im Rahmen seiner Videobotschaft an die niederländischen Biodynamiker Einblicke in seine &#039;&#039;&#039;Biografie&#039;&#039;&#039; um herzuleiten, wie es zum Schreiben seines Buchs &#039;Von der Agrartechnologie zur Landbaukunst&#039; gekommen war.&amp;quot; | [[Manfred Klett - Videobotschaft anlässlich der Buchübersetzung auf Niederländisch, 2024#Einblicke in meine Biografie 0:01:39|Klett, M. Videobotschaft NL, 2024, 00:01:39]]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Manfred Klett&#039;&#039;&#039; schlägt vor aus der eigenen &#039;&#039;&#039;Biografie&#039;&#039;&#039; zu erzählen und stellt in den Raum, dass dadurch bei den Zuhörern etwas aus der eigenen Biografie aufleuchten kann. [[Manfred Klett - Biografie als Film, 2017#Einleitende Worte 0:00:27|| Klett, M. Biografie als Film, 2017, 00:00:27]]&lt;br /&gt;
# [[Manfred Klett]]: „Da gibt&#039;s einen inneren Roten Faden, der ist absolut konsistent. Und dieser Rote Faden bin ICH. … Und so empfinde ich ja eigentlich auch meinen eigenen Werdegang … Dass alle Widerstände, … alle Leiderfahrungen, … , das musste, musste so sein, dass man überhaupt aufwacht zu dem, was Sache ist, was die Aufgabe ist, die man im Leben zu erfüllen hat.&amp;quot; | [[Manfred Klett - Biografie als Film, 2017#Der rote Faden (in der eigenen Biografie) bin ICH 1:28:25|Klett, M. Biografie als Film, 2017, 01:28:25]]&lt;br /&gt;
# „… mit 35 Jahren beginnt hier [für &#039;&#039;&#039;Manfred Klett&#039;&#039;&#039;] das Abenteuer [[Dottenfelderhof]]. … 20, 21 Jahre volles Drinstehen in der Praxis, … dann kam der Ruf nach Dornach und da folgten weitere 20 bis 21 Jahre … der Sprecher geworden ist der ganzen biodynamischen Bewegung weltweit.“ [[Manfred Klett - Feier zur Buchveröffentlichung: Von der Agrartechnologie zur Landbaukunst, 2021#Rückblick auf Manfred Kletts Lebenslauf und Karriere 00:11:12|| Klett, M. Feier zur Buchveröffentlichung, 2021, 00:11:12]]&lt;br /&gt;
# „Er [&#039;&#039;&#039;M. Klett&#039;&#039;&#039;] beginnt mit einem Studium des Bauingenieurwesens und das endet nach gut zwei Jahren beim Fußball mit einem schweren Unfall … und er sagt, das war vielleicht das größte Glück in seinem Leben, dass das alles zu Ende war. In dem Moment war ihm klar, jetzt wird sich alles ändern … kommt an den Punkt, dass er über Eck eine Tätigkeit aufnimmt in Syrien.&amp;quot; [[Gedenken an Manfred Klett - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2025#Der Ruf zur Landwirtschaft in der syrischen Wüste 00:06:53|| Gedenken an Manfred Klett - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2025, 00:06:53]]&lt;br /&gt;
# „1969 taucht ein Terrorist der RAF auf dem [[Dottenfelderhof]] auf und &#039;&#039;&#039;Manfred Klett&#039;&#039;&#039; spricht mit ihm im Kuhstall und sagt, die Waffe ist nicht deine Waffe. Das ist falsch.&amp;quot; [[Gedenken an Manfred Klett - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2025#Eine Anekdote und die Leitung der Sektion für Landwirtschaft, Ruf nach Dornach 00:15:22|| Gedenken an Manfred Klett - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2025, 00:15:22]]&lt;br /&gt;
# „… ich möchte so enden, dass ich darauf hinweisen will, dass er [&#039;&#039;&#039;M. Klett&#039;&#039;&#039;] ein besonderes Verhältnis hatte zum Schicksal. Es war ihm oft sehr klar, was jetzt eigentlich der Schicksalsweg ist. Und er konnte darüber auch sprechen.&amp;quot; [[Gedenken an Manfred Klett - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2025#Die letzten Jahre und das Verhältnis zum Schicksal 00:18:17|| Gedenken an Manfred Klett - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2025, 00:18:17]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Buch schreiben =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# „Ich [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Manfred Klett&#039;&#039;&#039;] wollte gar kein Buch schreiben, sondern ich wollte nur sehen: Kannst du das noch exakter fassen, was sich da so bewegt hat? […] Und so folgte Kapitel an Kapitel.&amp;quot; | [[Manfred Klett - Feier zur Buchveröffentlichung: Von der Agrartechnologie zur Landbaukunst, 2021#Die Entstehung des Buches: Ein persönliches Projekt 01:02:45|Klett, M. Feier zur Buchveröffentlichung, 2021, 01:02:45]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Lebenswerk =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# „… eine Art Abschluss seines [&#039;&#039;&#039;Manfred Klett&#039;&#039;&#039;] aktiven Berufslebens, … dass da etwas den nächsten Generationen übergeben wird mit diesem Buch [Von der Agrartechnologie zur Landbaukunst] in schriftlicher Form, was ein erstes Jahrhundert des biodynamischen Impulses fast wie subsummiert, in eine gewisse Form bringt und dadurch vielleicht jetzt den Kommenden auch eine gewisse Freiheit gibt, … diese Sache weiterzubringen.“ [[Manfred Klett - Feier zur Buchveröffentlichung: Von der Agrartechnologie zur Landbaukunst, 2021#Anerkennung für Manfred Klett&#039;s Lebenswerk 01:40:26|| Klett, M. Feier zur Buchveröffentlichung, 2021, 01:40:26]]&lt;br /&gt;
# „… &#039;&#039;&#039;Manfreds&#039;&#039;&#039; Lebenswerk war, dass das zustande kam, dass das möglich wurde, hier an diesem Ort in Bad Vilbel [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[Dottenfelderhof]]}. Das waren die Worte von [[Dieter Bauer]] heute Nachmittag. Und damit ist eigentlich etwas erreicht worden, was zunächst völlig unmöglich erschien …&amp;quot; [[Gedenken an Manfred Klett - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2025#Einführung: Manfred Kletts Vermächtnis 00:00:20|| Gedenken an Manfred Klett - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2025, 00:00:20]]&lt;br /&gt;
# „Es gehört zum Anfang des [[Dottenfelderhof|Dottenfelderhofes]] dazu, dass &#039;&#039;&#039;Manfred Klett&#039;&#039;&#039; dann auch mit der anderen Gruppe zusammen den Kontakt zu Willem-Ernst Barkhoff und der Gründung der Kreditgarantiegenossenschaft und schlussendlich der [[GLS Bank]] hinbekommen hat und dass diese Liaison eigentlich dafür gesorgt hat, dass beides sich massiv weiterentwickelt hat.&amp;quot; [[Gedenken an Manfred Klett - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2025#Die Neugründung des Dottenfelderhofes und die GLS Bank 00:12:40|| Gedenken an Manfred Klett - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2025, 00:12:40]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
Ein Artikel von [[Immo Lünzer]] https://www.themen-der-zeit.de/manfred-klett-zum-90-geburtstag/ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweis ==&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biodynamisch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biodynamiker der 3. Generation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Betriebsgemeinschaft Dottenfelderhof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:biologisch-dynamische Landwirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Demeter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dornach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dottenfelderhof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Führungsperson]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 327]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Goetheanum]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landbauschule Dottenfelderhof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landwirtschaftlicher Kurs]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lehrer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sektion für Landwirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sektionsleitung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vorstand]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortrag]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Video]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;{{Artikel unten}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dambe</name></author>
	</entry>
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		<id>https://biodyn.wiki/index.php?title=Ernst_Becker&amp;diff=11527</id>
		<title>Ernst Becker</title>
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		<updated>2026-01-02T16:39:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dambe: /* Glossar */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ernst Becker (07.05.1923, Idar-Oberstein -09.09.1999 Frankfurt/M.) gehörte zur den Pionieren der [[Biologisch-dynamische Landwirtschaft|biologisch-dynamischen]] Bewegung. Er gehörte zur [[Pioniere der biologisch-dynamischen Landwirtschaft|2. Generation der Biodynamiker]] nach dem Zweiten Weltkrieg.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Er wurde als ältestes von vier Kindern in eine alt eingesessene Goldschmiedfamilie in Idar-Oberstein geboren. Freigeistigkeit, soziales Verantwortungsgefühl und eine gediegene handwerkliche Gesinnung prägten seine Kindheit und Jugend. Becker war hoch begabt. Mit unbändigem Eigenwillen widersetzte er sich dem Druck durch die Nationalsozialisten und stellte Lehrer und Eltern vor die Tatsache, einen Tag in der Woche in der Schule zu fehlen. An solchen frei gewählten Tagen streifte er durch die Wälder des Hunsrücks, saß an Bächen oder auf Felsen und las philosophische Werke.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18-jährig zog er freiwillig als Kavallerist in den Krieg nach Russland, wo er sich durch außerordentlichen Mut auszeichnete. Nach einer schweren Verwundung erblindete er, gewann dann aber auf einem Auge das Sehvermögen wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allem, was Becker unternahm, baute er auf seine Geistesgegenwart; sein feuriges Denken war auf das Wesentliche gerichtet, sein Tun war unkonventionell. Auf der Suche nach einer Erkenntnis, die so in die Lebenswirklichkeit vordringt, dass sie gestaltbar wird, studierte er zunächst in Bonn Atomphysik, wandte sich aber dann in Hohenheim dem Studium der Landwirtschaft zu, in der Absicht, die Tauglichkeit wissenschaftlicher Erkenntnis am Umgang mit dem Lebendigen zu prüfen. Durch [[Hans-Jörg Graf von Bothmer|Hans-Jörg Graf Bothmer]] lernte er die [[A:Anthroposophie|Anthroposophie]] kennen und begegnete seiner späteren Frau, Irmgard Albert, die er 1946 heiratete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben und nach seinem Studium durchlief er 1945/46 eine landwirtschaftliche Lehre, erwarb sich Verdienste als Betriebsleiter auf der Domäne Berneburg bei Ruoff, einem der damals renommiertesten Landwirte, und legte 1950 die Meisterprüfung ab. Durch seine Heirat in die alt eingesessene Pächterfamilie Albert, die den 186 ha großen [[Dottenfelderhof]] bei Frankfurt/Main bewirtschaftete, wurde Becker 1946 Mitpächter des Betriebs. Er begann sofort mit der Umstellung des traditionsreichen über 1000-jährigen Hofs auf die [[Biologisch-dynamische Landwirtschaft|biologisch-dynamische]] Wirtschaftsweise. Durch sein Wirken sollte der Dottenfelderhof ein Zentrum der biologisch-dynamischen Bewegung in Deutschland werden. Der Forschungsring für biologisch-dynamische Wirtschaftsweise, in dessen Arbeitskollegium und Vorstand Becker seit den 50er-Jahren mitwirkte, sollte ursprünglich dort seinen Sitz erhalten. Vom Hof aus pflegte Becker eine rege Beziehung zum Goetheanum, seit 1947 war er Mitglied der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft und seit 1960 der Freien Hochschule für Geisteswissenschaft. Bis in seine letzten Lebensjahre hinein arbeitete er in den Verantwortungsgremien der Landwirtschaftlichen Sektion mit. Es entstand eine auf gegenseitiger Schätzung beruhende Zusammenarbeit mit Prof. von Boguslawski, dem bedeutenden Vertreter des Pflanzenbaus an der Universität Gießen. Diese führte unter Leitung von Hans-Jörg Graf Bothmer zum ersten von einer Universität mitbetreuten Forschungsprojekt mit biologisch-dynamischer Fragestellung.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;https://dokumentationen.kulturimpuls.org/biografien/1061&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ernst Becker heiratete damals in den Hof ein“, erinnert sich [[Dieter Bauer]], eines der Gründungsmitglieder des Dottenfelderhofs. Der heute 79-Jährige lebt noch immer auf dem Hof, doziert in der [[Landbauschule Dottenfelderhof|Landbauschule]]. „Ernst Becker stieg aber nach einiger Zeit wieder aus. Die Bewirtschaftung des Hofes verlief damals nicht sehr vorbildlich“, sagt Bauer. Gefängnisinsassen hätten als Arbeiter gedient, als chaotisch beschreibt Bauer die Zustände auf dem Hof vor 1968.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.bad-vilbeler-anzeiger.de/einst-belacht-heute-wegweisend/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Auch nach seinem Ausscheiden aus der Bewirtschaftung 1961 blieb er auf dem Hof wohnen und übernahm von dort Aufgaben am [[Forschungsring|Institut für biologisch-dynamische Forschung in Darmstadt]]. Innerlich hielt Becker, jahrelang wachsam abwartend, an der Idee des biologisch-dynamischen Landbaus und der Zukunft des Dottenfelderhofes fest, bis er 1964 Menschen fand, die mit ihm die Initiative zur Wiedergewinnung des Betriebs ergriffen.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;https://dokumentationen.kulturimpuls.org/biografien/1061&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1968 gründete Becker mit [[Dieter Bauer]] (geb. 1938), [[Knud Brandau]] (1931), Johannes Klein (1931-2008), und [[Manfred Klett|Dr. Manfred Klett]] (geb. 1933) die [[Betriebsgemeinschaft Dottenfelderhof|Betriebsgemeinschaft]] des Dottenfelderhof.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Glossar ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Ernst Becker&#039;&#039;&#039;, ein visionärer Landwirt, hatte am Krieg teilgenommen und war schwer verwundet. Er entschied sich, Landwirtschaft zu studieren, nachdem er erkannte, dass weder Philosophie noch Atomphysik die Grundlagen für die menschliche Erkenntnis bieten. | [[Manfred Klett - Biografie als Film, 2017#Das Triumvirat Becker, Bothmer und Schaumann ringt um die biologisch-dynamische Wirtschaftsweise 0:29:02|Klett, M. Biografie als Film, 2017, 00:29:02]]&lt;br /&gt;
# „Das Schicksal hatte eine wunderbare Wendung mit mir [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[Manfred Klett]]] getroffen, indem ich hier auf dem Dottenfelderhof gelandet bin, damals schon biologisch-dynamisch bewirtschaftet durch &#039;&#039;&#039;Ernst Becker&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; | [[Manfred Klett - Feier zur Buchveröffentlichung: Von der Agrartechnologie zur Landbaukunst, 2021#Wendepunkt des Schicksals: Dottenfelderhof 00:50:59|Klett, M. Feier zur Buchveröffentlichung, 2021, 00:50:59]]&lt;br /&gt;
# „Interessant, dass selbst in dieser Zeit [für M. Klett] immer noch &#039;&#039;&#039;Ernst Becker&#039;&#039;&#039; sehr maßgeblich war. Er hatte vorher neben den Winterkursen die Landbauschule [[Dottenfelderhof]] begründet.&amp;quot; [[Gedenken an Manfred Klett - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2025#Eine Anekdote und die Leitung der Sektion für Landwirtschaft, Ruf nach Dornach 00:15:22|| Gedenken an Manfred Klett - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2025, 00:15:22]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* https://www.fnp.de/lokales/wetteraukreis/bad-vilbel-ort112595/dottenfelderhof-frueher-belaechelt-heute-wegweisend-10429135.html&lt;br /&gt;
* https://info3-verlag.de/zeitschrift-info3/vier-erwachsene-acht-kinder-und-eine-waschmaschine/&lt;br /&gt;
* https://www.wetterauer-zeitung.de/wetterau/bad-vilbel-ort112595/jahre-dottenfelderhof-11933046.html&lt;br /&gt;
* https://dokumentationen.kulturimpuls.org/biografien/1061&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biodynamisch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biologisch-dynamisch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Betriebsgemeinschaft Dottenfelderhof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biodynamiker der 2. Generation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biodynamischer Weinbau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Forscher im biodynamischen Weinbau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Forschungsring]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Demeter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dottenfelderhof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Führungsperson]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 327]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Goetheanum]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landbauschule Dottenfelderhof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landwirtschaftlicher Kurs]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lehrer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lesekreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sektion für Landwirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weltenlehrer]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;{{Artikel unten}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dambe</name></author>
	</entry>
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		<title>Dottenfelderhof</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Dambe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}}[[Datei:Dottenfelderhof Luftaufnahme Juli 2022.jpg|thumb|Dottenfelderhof in Bad Vilbel, Foto: Martin Matěj]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Überblick ==&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;[https://www.dottenfelderhof.de Dottenfelderhof]&#039;&#039;&#039; ist ein [[Biologisch-dynamische Landwirtschaft|biologisch-dynamischer]] Gemischtbetrieb mit Demeter Zertifizierung. Er hat eine landwirtschaftliche Gesamtnutzfläche von ca. 218 ha. Er liegt in der südlichen Wetterau an der Nidda bei der Stadt [[Wikipedia:Bad Vilbel|Bad Vilbel]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1968 wird der Dottenfelderhof von einer [[Betriebsgemeinschaft Dottenfelderhof|Betriebsgemeinschaft]] geführt wird.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort findet Obst- und Feingemüsebau statt. Futtermittel für die ca. 80 Schwarzbunt Milchkühe und deren Nachzucht, für die 2 Hühnerherden und die 12 Schafe und Pferde werden weitgehend im Eigenanbau erzeugt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es erfolgt eine zwölfjährige Fruchtfolge mit Luzernegras, Winterweizen, Winterroggen/Gründüngung, Hackfrucht/Gründüngung, Sommerhafer/Öllein, Kleegras, Winterweizen und Winterroggen, Gründüngung, Hackfrucht/Gründüngung und Sommerweizen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Dottenfelderhof gehört ein moderner Hofladen, eine Käserei, eine Holzofenbäckerei, ein neues Hofcafé, [[Forschung und Züchtung Dottenfelderhof|Forschung und Züchtung]], und ein [[Schulbauernhof]].&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.dottenfelderhof.de/fileadmin/images/landbauschule/projektarbeiten/MA_Sophie_Mast_final.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Landbauschule Dottenfelderhof|staatlich anerkannten Landbauschule des Dottenfelderhof]] finden sogenannte [https://www.dottenfelderhof.de/landbauschule/jahreskurs/ Jahreskurse] für die Spezialisierung in der biodynamischen Theorie und Praxis statt. Aber auch [https://www.dottenfelderhof.de/landbauschule/winterkurse/ monatliche Winterkurse] mehrere, die mitunter auch für die Auszubildenden der [[Biodynamische Ausbildung|biodynamischen Ausbildung]] zur Schulung dienen. Nachwuchsförderung findet aber auch fürs [https://foej.de/ Freiwillige Ökologische Jahr] statt.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die regelmäßigen Veranstaltungen liest man auf der Webseite vom Dottenfelderhof: &#039;&#039;&amp;quot;Willkommen zu unseren Veranstaltungen! Ob Sie zum Einkauf, zum gemütlichen Plausch im Café oder zum Erleben unserer Landwirtschaft kommen: wir hoffen, dass Ihnen der Dottenfelderhof zu einem kleinen Stück Heimat wird. Unsere Veranstaltungen wollen dazu immer wieder Tore öffnen. Mit großer Freude zeigen Ihnen viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus allen Arbeitsbereichen unsere Arbeit und die Ideen dahinter. Wir möchten Sie für die biologisch-dynamische Landwirtschaft begeistern und freuen uns auf Ihre Fragen.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.dottenfelderhof.de/dottenfelderhof/veranstaltungen/&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Adresse:&#039;&#039;&#039; Hofgemeinschaft Dottenfelderhof, Dottenfelder Hof, 61118 Bad Vilbel, Tel: +49 (0) 6101 529 620, https://www.dottenfelderhof.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Öffnungszeiten &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Hofladen: Montag bis Samstag 8-19 Uhr&lt;br /&gt;
* Hofcafe: Montag bis Samstag 9-18 Uhr&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
+++ (Stand 15. Nov 2023/ vorläufige, unbeendete Version auf Basis des Artikels Die Drei ...) &amp;lt;ref&amp;gt;https://wortgartenwerk.de/wp-content/uploads/2018/10/Stockmar-Dottenfelderhof-mit-Bildern.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; +++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Der Dottenfelderhof feiert 2018 Jubiläum: Seit 50 Jahren wird er von einer heute im Kern aus zehn Menschen bestehenden [[Betriebsgemeinschaft Dottenfelderhof|Betriebsgemeinschaft]] nach den Richtlinien des [[Demeter]] Verbandes bearbeitet. Diese beruhen auf dem genannten [[Landwirtschaftlicher Kurs|Landwirtschaftlichen Kurs]] [[A:Rudolf Steiners|Rudolf Steiners]] und setzen die strengsten Standards innerhalb des Ökolandbaus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschichte des Hofes selbst reicht allerdings bis ins frühe Mittelalter zurück: Schon im 9. Jahrhundert war es ein freier Königshof der Karolinger. 976 schenkte Kaiser Otto II die Benediktinerabtei Mosbach im Odenwald mit dem Besitz Dutdunueld dem Hochstift Worms, 1121 ging der Hof als Lehen an das nur gut 10 km nördlich in der Wetterau gelegene Prämonstratenserkloster Ilbenstadt. Während des Dreißigjährigen Krieges wurde ein Großteil der Gebäude zerstört. Die Grundsteinlegung des heutigen Haupthauses fand um 1700 statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1803 wurden der klösterliche Meierhof – auch Pfaffehof genannt – säkularisiert und ging in landgräflichen Besitz über (bis 1951). [[Manfred Klett]], der als junger Mann ein Jahr im Vorderen Orient, der Wiege der Landwirtschaft, mit Nomaden gearbeitet hat, resümiert: »So hat der Hof alle Bewusstseinsentwicklungsstufen der europäischen Menschheit auf dem Weg zur Verwirklichung des christlich-abendländischen Landbaus durchgemacht. Die Errungenschaften der vorchristlichen Kulturen wurden durch die Klöster vermittelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute müssen wir einen neuen Impuls schöpfen. Es ist die zentrale Aufgabe des [[Biologisch-dynamische Landwirtschaft|biologisch-dynamischen]] Arbeitens, die Landwirtschaft im Sinne einer Metamorphose als christlichen Kulturimpuls neu zu begründen. Für diese gesellschaftliche Aufgabe steht der Dottenfelderhof repräsentativ da. «Damit blickt der damals 85-jährige Manfred Klett – »ein intellektueller Naturwissenschaftler mit der Erfahrung eines Stallknechts« - nicht nur zurück, sondern auch auf die zukünftigen Aufgaben der biologisch-dynamischen Arbeit, die sich 2024 auf ihren Inaugurationsmoment vor 100 Jahren wird zurückbesinnen können. Doch auch als Demeterhof hat der »Dotti« schon eine Vorgeschichte: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Verwalter [[Ernst Becker]], der in die Pächterfamilie eingeheiratet hatte, wurde der Hof von 1946 an für zehn Jahre zu einem Zentrum der biologisch-dynamischen Entwicklung nach dem Zweiten Weltkrieg, wobei die Bewirtschaftung fast ausschließlich mit Pferden vorgenommen wurde. Schon damals lebte durch die Mitarbeit von [[Hans-Jörg Graf von Bothmer]] (dem Sohn des Begründers der [[wikipedia:Bothmer-Gymnastik|Bothmergymnastik]]; durch ihn hatte Becker während seines Landwirtschaftsstudiums in Stuttgart-Hohenheim die [[A:Anthroposophie|Anthroposophie]] kennengelernt und [[Wolfgang Schaumann]] dort auch ein Forschungsimpuls; es wurden gemeinsame Projekte mit der Universität Gießen durchgeführt. Gegen Ende dieser Zeit hat auch Klett dort seine landwirtschaftliche Lehre absolviert und sich mit Beckers Impulsen verbunden. Nach intensiven Verhandlungen mit der verpachtenden Nassauischen Siedlungsgesellschaft (NSG) und trotz des befürwortenden Eingreifens Tassilo Tröschers, des Staatssekretärs im Hessischen Landwirtschaftsministeriums, scheiterte das Projekt schließlich am Widerstand der Pächterfamilie. Das bedeutete eine Rückkehr zur konventionellen Bewirtschaftung für die nächsten zehn Jahre – nun ohne Pferde, dafür zum Teil mit Strafgefangenen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute gibt es wieder drei [[Pferdearbeit|Arbeitspferde]] auf dem Hof, mit denen der Gärtner [[Albrecht Denneler]] die Gemüsefelder bestellt. Becker war noch bis zur Beendigung der langfristigen Pacht an die Familie Albert im Jahr 1964 auf dem Hof tätig. Anschließend bewirtschaftete er die Versuchsflächen des Instituts für biologisch-dynamische Forschung in Darmstadt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch war das Auslaufen des Pachtvertrags auch für Becker und Klett das Signal, neu mit dem Land Hessen zu verhandeln. Ihr Ziel war, einen &#039;&#039;&#039;[[Biologisch-dynamische Landwirtschaft|biologisch-dynamischen]] Musterbetrieb&#039;&#039;&#039; unter Begleitung durch das Land und die &#039;&#039;&#039;Universität Gießen&#039;&#039;&#039; zu errichten, sowie die Bildung einer [[Betriebsgemeinschaft Dottenfelderhof|Betriebsgemeinschaft]] als geeignete Sozialform und eine zeitgemäße Lösung der Bodeneigentumsfrage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz des Interesses von Tröscher, der inzwischen Staatsminister war, dauerte es noch vier Jahre, bis ein &#039;&#039;&#039;Neustart der biologisch-dynamischen Bewirtschaftung im Frühjahr 1968 möglich wurde&#039;&#039;&#039;. Es galt nicht nur, Widerstände in Politik und Verwaltung zu überwinden, sondern ohne jegliche Sicherheit eine Finanzierung für Haus und Inventar auf die Beine zu stellen. Letzteres gelang schließlich auf abenteuerliche Weise mit Hilfe des Bochumer Anwaltes [[Wilhelm-Ernst Barkhoff]], der gerade die Gemeinnützige Kredit-Garantiegenossenschaft (GKG) gegründet hatte. Erst seit 1979/80, als der Hof auf Vorschlag der Betriebsgemeinschaft der Domänenverwaltung unterstellt wurde, kann der Bestand als gesichert gelten. ...[[Datei:50 Jahre Dottenfelderhof Die Pioniere im Podiumsgespräch.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=0HJcdEt8Tmc|mini| Podiumsgespräch mit den Pionieren - 50 Jahre Dottenfelderhof [https://www.youtube.com/watch?v=0HJcdEt8Tmc hier Hier gehts zum Film] ]]Zur [[Betriebsgemeinschaft Dottenfelderhof|Betriebsgemeinschaft]] hatten sich 1968 neben [[Ernst Becker]] (1923-1999) und Irmgard Becker (1920-2009) sowie [[Manfred Klett]] (geb. 1933) und Lieselotte Klett (geb. 1938) noch [[Dieter Bauer]] (geb. 1938), Ebba Bauer (geb. 1940), Johannes Klein (1931-2008), [[Knud Brandau]] (geb. 1931) und Johanna Brandau (1931-2014) zusammengefunden – vier DiplomlandwirtInnen, ein Agraringenieur, zwei GartenbauingenieurInnen (eine davon später auch Hauswirtschaftsmeisterin), eine Krankenschwester und eine Großhandelskauffrau. Man war sich am [[Forschungsring|Institut für biologisch-dynamische Forschung]] in Darmstadt begegnet. Alle brachten sie neben ihrer fachlichen Qualifikation Idealismus, Mut und Vertrauen mit, auch ineinander. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich hat man sich auch heftig gestritten. Doch war es anschließend meist schnell wieder möglich, sachlich die anstehenden Dinge gemeinsam zu regeln. &#039;&#039;&#039;Es wurde nicht ausdiskutiert&#039;&#039;&#039;, sondern (zunächst) &#039;&#039;&#039;stehen gelassen&#039;&#039;&#039;, bemerkt Knut Brandau in einem Podiumsgespräch mit den noch lebenden Pionierinnen und Pionieren Anfang April des Jubiläumsjahres. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Anfang an gibt es eine gemeinsame Kasse: Jeder kann sich nehmen, was er braucht. Natürlich hat man dabei auch eine Scheu: »Was steht mir zu? Niemand hat das Recht, in die Bedürfnisse des anderen hereinzureden. Neid muss man sich abgewöhnen. Doch es hat funktioniert; Schwierigkeiten sind ja normal …« (Ebba Bauer). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch der &#039;&#039;&#039;Kern der Gemeinschaftsbildung&#039;&#039;&#039; war und ist die gemeinsame &#039;&#039;&#039;[[A:Anthroposophie|anthroposophische]] Arbeit&#039;&#039;&#039;, die einmal wöchentlich stattfindet, anfangs in einem Wohnzimmer der beteiligten Familien. »Ohne geistigen Hintergrund ist eine solche Gemeinschaft nicht möglich«, so Dieter Bauer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Pachtvertrag wurde aber nur von den Männern unterzeichnet. Trotz der hehren sozialen Ziele standen die Frauen zunächst noch ganz in deren »Windschatten«, sagt Ebba Bauer unverblümt. Sie waren zuständig für »Küche, Kinder und Kirche«, ihre Mitarbeit in den wöchentlichen Betriebsbesprechungen war nicht erwünscht. Erst nach 22 Jahren wurden auch sie offiziell in die Betriebsgemeinschaft aufgenommen. Seitdem spielen die Frauen auf dem Hof eine nicht mehr zu übersehende Rolle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten sieben Jahre wurde gearbeitet wie »unter Wasser«(Manfred Klett). Man war zu äußerster Sparsamkeit gezwungen, Geld für Investitionen gab es nicht. Die Maschinen mussten nachts repariert werden, damit sie am Morgen wieder einsatzbereit waren. Und die Wohnverhältnisse im Haupthaus waren sehr beengt: Vier Erwachsene und acht Kinder wohnten auf einem Stockwerk und teilten sich ein kleines Bad und eine Waschmaschine. »&#039;&#039;&#039;Äußerlich&#039;&#039;&#039; war alles außerordentlich &#039;&#039;&#039;drangvoll&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;innerlich&#039;&#039;&#039; aber &#039;&#039;&#039;ungeheuer reich&#039;&#039;&#039;« ([[Manfred Klett]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vieles musste auch erst erlernt werden. So baute Ebba Bauer in den 70er Jahren nach einem Sennerkurs in der Schweiz die Käserei auf, bevor sie in Düsseldorf ihren Bäckermeister machte. Als dann Siegfried Helbert (geb. Bassner) bei ihr das Käsen lernen wollte, hatte sie kaum Zeit und meinte nur: »Sie sind jetzt 30 und müssen mal langsam Verantwortung übernehmen«. Helbert ging ebenfalls einen Sommer auf die Alp und war lange Jahre der Käsemeister des Hofes. Zuletzt war Siggi betreiber des Hofcafé.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;https://wortgartenwerk.de/wp-content/uploads/2018/10/Stockmar-Dottenfelderhof-mit-Bildern.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Charakteristika des Dottenfelderhof (Video) ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Martin_von_Mackensen_Vortrag_Einführung_Dottenfelderhof_2024-1-20.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=BnT_13nWHcY|mini|[[Martin von Mackensen]] beim Vortrag über den Dottenfelderhof am 20. Januar 2024. [https://www.youtube.com/watch?v=BnT_13nWHcY%7Chier Hier gehts zum Film] ]]&lt;br /&gt;
Hier gibt [[Martin von Mackensen]], Leiter der [[Landbauschule Dottenfelderhof|Landbauschule]] vom Dottenfelderhof, mit einer kurzen Präsentation Einblicke in die Charakteristika des Dottenfelderhof. Die Zuhörer bestehen aus langjährigen Gesellschaftern der sogenannten Landwirtschaftsgemeinschaft vom Dottenfelderhof. Aber es sind just ein paar neue Gesellschafter hinzugestoßen - ein Anlass für Martin ganz generelle Informationen zu geben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.youtube.com/watch?v=BnT_13nWHcY | hier geht&#039;s zum Video|]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Pioniere des Dottenfelderhof ==&lt;br /&gt;
[[Manfred Klett|Dr. Manfred Klett]] gehört zu den Pionieren des Dottenfelderhofes. In der nachfolgenden Biografie von ihm nimmt er aber auch Bezug zu den Pionieren, die vor und mit ihm am Dottenfelderhof eine tragende, prägende Rolle gespielt haben. [[Datei:Biografie_Manfred_Klett.jpg|thumb|klasse=responsive-img|link=Manfred_Klett_-_Biografie_als_Film|rechts|[[Manfred Klett|Dr. Manfred Klett]]]]Hier erzählt [[Manfred Klett|Manfred]] vor einer Handvoll von [[Biodynamische Ausbildung|Azubis]] und [[Landbauschule Dottenfelderhof|Landbauschüler]] der [[Biologisch-dynamische Landwirtschaft|biologisch-dynamischen Landwirtschaft]] vom Dottenfelderhof aus seiner Lebensbiografie. &amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&amp;quot;..., die &#039;&#039;&#039;biologisch-dynamische Wirtschaftsweise ist von der Art&#039;&#039;&#039;, dass man nicht meinen kann, das wär&#039; ein &#039;&#039;&#039;Zuckerlecken&#039;&#039;&#039;, dass man da einfach so irgendwie... - weil jetzt heute der &#039;&#039;&#039;alternative Markt&#039;&#039;&#039; gerade mal so &#039;&#039;&#039;toll erschlossen&#039;&#039;&#039; ist -  dass man &#039;&#039;&#039;meint&#039;&#039;&#039;, da irgendwas &#039;&#039;&#039;absahnen zu können&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Nein&#039;&#039;&#039;! Das ist schon &#039;&#039;&#039;Stillstand&#039;&#039;&#039;! Schon wenn man glaubt, man könnte heute &#039;&#039;&#039;darauf bauen&#039;&#039;&#039;, dass einem sozusagen &#039;&#039;&#039;Preise&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zukommen&#039;&#039;&#039;, von denen sonst der &#039;&#039;&#039;konventionellen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Landbau&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;nur träumen kann&#039;&#039;&#039; - schon das, wenn man so einen &#039;&#039;&#039;Gedanken&#039;&#039;&#039; hat, ist man schon im &#039;&#039;&#039;Stillstand&#039;&#039;&#039; oder schon &#039;&#039;&#039;rückwärts&#039;&#039;&#039; gewandt. Sondern man muss immer -  in seinem Bewusstsein -  einen &#039;&#039;&#039;großen Schritt voraus&#039;&#039;&#039; sein der eigenen Biografie. Also man muss &#039;&#039;&#039;sich die Laterne selber anzünden&#039;&#039;&#039;, die einem sozusagen &#039;&#039;&#039;im Dunkel des eigenen Lebensweges dann voraus leuchtet&#039;&#039;&#039;.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Manfred Klett - Biografie als Film, 2017|[Biografie | 1:28]]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Manfred Klett - Biografie als Film, 2017|| hier geht&#039;s zum Vortrag |]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Vortragsdokumentationen vom Dottenfelderhof ==&lt;br /&gt;
Hier findest du ausgesuchte Vortragsdokumentationen, die im Rahmen der [[Landbauschule Dottenfelderhof]] entstanden sind. &lt;br /&gt;
[[Datei:Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019 Teil1.jpg|thumb|klasse=responsive-img|link=aw:Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Transkription%20der%20Biografie%20von%20Rudolf%20Steiner%20Teil%201|Biografie von [[A:Rudolf Steiner|Rudolf Steiner]], ein Vortrag von [[A:Martin von Mackensen|Martin von Mackensen]] vom 17. Januar 2019 am Dottenfelderhof]]Am 17. Januar 2019 hielt [[Martin von Mackensen]] im Rahmen der [[Landbauschule Dottenfelderhof|Landbauschule]] vom Dottenfelderhof einen ausführlichen Vortrag über die Biografie von [[A:Rudolf Steiner|Rudolf Steiner]]. So kann man einen gewissen Ein- und Überblick bekommen, wer Rudolf Steiner war, und in welche Richtung er als schaffender Mensch strebte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ein Ausschnitt aus Teil 1 aus dem Vortrag:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Eines Tages, noch vor seinem achten Lebensjahr, sitzt er allein im Wartesaal. Da erscheint ihm eine Frau, die ihn um Beistand bittet und danach auf seltsame Weise verschwindet. Tage später stellt sich heraus, dass sich eben zu dieser Zeit die entfernt wohnende Schwester seiner Mutter das Leben genommen hat.&amp;quot;&#039;&#039; Später deutet Steiner an, dass ihm seither die äußere Welt transparent geworden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[aw:Biografie_Rudolf_Steiner_-_Ein_Vortrag_von_Martin_von_Mackensen_am_17._Januar_2019#Transkription_der_Biografie_von_Rudolf_Steiner_Teil_1|| hier geht&#039;s zur Biografie von Rudolf Steiner |]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kunst am Dottenfelderhof ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Albrecht_Denneler_Vernissage_Ikarus_Dottenfelderhof.jpg|thumb|330px|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=3UTO1AgPhpY|rechts|klasse=responsive-img|[[Albrecht Denneler]] am 3. Dezember 2023 im Café des Dottenfelderhof ]]Dezember 2023: Siehe hier das [[Raum für Kunst|aktuelle Projekt]] u.a. mit den Ikarus Holzskulpturen von [[Albrecht Denneler]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name der Kunstausstellung &amp;quot;Ernte 23&amp;quot; steht für die Vielzahl der Skulpturen und Reliefs, welche über das Jahr 2023 &amp;quot;zu Albrecht kamen&amp;quot;. Die Ausstellung im Café des Dottenfelderhof wird bis zum 7. Januar 2024 eröffnet bleiben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Albrecht Denneler ist Chef des Obst- und Gemüsebau am [[Dottenfelderhof]], ferner ist er in leitender Funktion in der [[Betriebsgemeinschaft Dottenfelderhof|Betriebsgemeinschaft]] des Dottenfelderhof. Als Landwirt und Gärtner steht man deshalb dem Begriff der Ernte, sprich dem Geschenk der Natur/ Kulturhandlung, mit etwas Demut und Dankbarkeit gegenüber. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Albrecht ist Humor und Witz auch immer mit im Spiel, sei es bei der Namensgebung seiner Skulpturen und Reliefs, oder auch bei der Anspielung auf die damals populäre Zigarettenmarke &amp;quot;Ernte 23&amp;quot;. Die Mehrzahl der Stücke aus der Ernte 23 hat mit der mythologischen Figur des Ikarus zu tun, und in Begleitung von live Gitarrenmusik von Holger Lützen nimmt Albrecht seine Zuhörer mit auf eine spannende geographisch- geschichtlich- mythologische Entdeckungsreise. Dabei liest Albrecht Texte vor, interpretiert dazu passende Kunstbilder, und erklärt warum er seine Exponate in einer bestimmten Weise gruppierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Albrecht verwendet einheimische Hölzer - viele stammen von Bäumen des Dottenfelderhofs, die gefällt werden mussten. Die Bearbeitung erfolgt mit einer Kettensäge. Es entstehen gegenständliche aber auch abstrakte Motive.&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Forschung und Züchtung ==&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die [[Forschung und Züchtung Dottenfelderhof|Forschung auf dem Dottenfelderhof]] verfolgt das Ziel, die Pflanzenbau-Wissenschaft mit der [[Biologisch-dynamische Landwirtschaft|biologisch-dynamischen]] Praxis und der Ausbildung zu verknüpfen. Im Vordergrund der Forschungsarbeiten stand in der Vergangenheit das Projekt Rhythmenforschung/Chronobiologie im Biologisch-Dynamischen Landbau, mit welchem Grundlagen zum Einfluss des Sonnenjahreslaufes und des Mondes auf das Pflanzenwachstum erarbeitet wurden. Seit mehr als drei Jahrzehnten stellt die Forschung über die biologisch-dynamischen Präparate einen der wesentlichen Schwerpunkte dar. Im Zusammenhang mit immer wiederkehrenden Praxisproblemen bilden Projekte zum Erhalt der Pflanzengesundheit, insbesondere zu saatgutübertragbaren Krankheiten den zweiten Schwerpunkt. Den dritten stellt die Forschung in der ökologischen Züchtung von Getreide und Gemüse nach biologisch-dynamischen Gesichts-punkten dar ...&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.dottenfelderhof.de/forschungzuechtung/ueber-uns/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier findest du die [https://www.dottenfelderhof.de/forschungzuechtung/publikationen/ Veröffentlichtung] aus dem Bereich Forschung und Züchtung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.dottenfelderhof.de/dottenfelderhof/unser-hof/ Fotos vom Anwesen auf der Homepage der Hofgemeinschaft Dottenfelderhof]&lt;br /&gt;
* https://de.wikipedia.org/wiki/Dottenfelderhof&lt;br /&gt;
* https://www.wetterauer-zeitung.de/wetterau/bad-vilbel-ort112595/jahre-dottenfelderhof-11933046.html&lt;br /&gt;
* https://android-hybrid.giessener-allgemeine.de/regional/wetteraukreis/badvilbelkarben/Bad-Vilbel-Karben-50-Jahre-Dottenfelderhof;art469,413348&lt;br /&gt;
* https://www.lebendigeerde.de/index.php?id=portrait_153&lt;br /&gt;
* https://www.hessenschau.de/wirtschaft/bauernproteste-warum-sich-manche-landwirte-nicht-beteiligen---trotz-kritik-an-politik-v1,bauern-ohne-protest-102.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausbildungen ==&lt;br /&gt;
Die Landbauschule des Dottenfelderhof kooperiert mit verschiedenen Aus- und Weiterbildungseinrichtungen, siehe hier einige Beispiele. Bei Interesse oder Gesprächbedarf, bitte Kontakt über die Landbauschule Dottenfelderhof aufnehmen&lt;br /&gt;
* [[Landbauschule Dottenfelderhof]]&lt;br /&gt;
* [[Biodynamische Ausbildung]]&lt;br /&gt;
* [[Universität Kassel-Witzenhausen]]&lt;br /&gt;
* [[Hochschule Geisenheim]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorträge für die Biologisch-Dynamische Landwirtschaft ==&lt;br /&gt;
Seit 2017 werden an der [[Landbauschule Dottenfelderhof|Landbauschule]] des Dottenfelderhof von François Hagdorn regelmäßig [https://www.dottenfelderhof.de/landbauschule/videos/ Videodokumentationen] von Vorträgen erstellt. Alle Filme sind frei auf dem [https://www.youtube.com/@biodynwiki youtube Kanal biodynwiki] verfügbar. Ferner erfolgt die systematische Transkription und die Erstellung von Glossars und Stickwortlisten, damit die Inhalte der Dokumentationen künftig für alle Interessenten zugänglich gemacht werden können. Gerne kannst du bei dieser aufwändigen, aber sehr lehrreichen und interessanten Tätigkeit [[MitTun bei biodyn.wiki|mitTun]]!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Glossar ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Biologisch-dynamischer Impuls =====&lt;br /&gt;
# „… schon damals wurde der Betrieb biologisch-dynamisch bewirtschaftet, seit 1946. Und leider Gottes wurde das dann beendet. 1957 […] Jedenfalls war damals … vorgesehen, dass der &#039;&#039;&#039;Dottenfelderhof&#039;&#039;&#039; zum Zentrum der biologischen-dynamischen Arbeit in Deutschland wird.“ [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Die biodynamischen Ursprünge vom Dottenfelderhof 00:01:12|| Klett, M. Düngung, 1. Folge, 2018, 00:01:12]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Betriebsgemeinschaft =====&lt;br /&gt;
# „Erst 1980 hatten wir einen sicheren Pachtvertrag, nach zwölf Jahren. Da haben wir als [[Betriebsgemeinschaft Dottenfelderhof|Betriebsgemeinschaft]] [&#039;&#039;&#039;Dottenfelderhof]&#039;&#039;&#039; begonnen, &#039;68 zu fünf Familien. Das war damals ein vollständiges Novum …“ [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Herausforderungen und Geduld 00:03:04|| Klett, M. Düngung, 1. Folge, 2018, 00:03:04]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Historie =====&lt;br /&gt;
# „… der [&#039;&#039;&#039;Dottenfelder-&#039;&#039;&#039;] &#039;&#039;&#039;Hof&#039;&#039;&#039; ist ja überhaupt eine der ältesten Ansiedlungen hier weit und breit … urkundlich erstmals 845 erwähnt worden, also Zeit Karls des Großen, und bestand aber da schon als freier Königshof. Also es geht zurück bis mindestens in das 8., 7. Jahrhundert, dass hier Landwirtschaft betrieben worden ist …“ [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Historisches über den Dottenfelderhof 00:09:52|| Klett, M. Düngung, 1. Folge, 2018, 00:09:52]]&lt;br /&gt;
# „Also im 17. Jahrhundert war der [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährige Krieg]] … Der &#039;&#039;&#039;Dottenfelderhof&#039;&#039;&#039; hier, der lag ja flach, bis auf den Kreuzgewölbe da unten … Da stand nichts mehr, kein Stein mehr auf dem anderen …“ [[Düngung - 2. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Kriege beendeten das alte Landwirtschaftssystem ab 1524 00:50:05|| Klett, M. Düngung, 2. Folge, 2018, 00:50:05]]&lt;br /&gt;
# „Es gehört zum Anfang des &#039;&#039;&#039;Dottenfelderhofes&#039;&#039;&#039; dazu, dass [[Manfred Klett]] dann auch mit der anderen Gruppe zusammen den Kontakt zu Willem-Ernst Barkhoff und der Gründung der Kreditgarantiegenossenschaft und schlussendlich der [[GLS Bank]] hinbekommen hat und dass diese Liaison eigentlich dafür gesorgt hat, dass beides sich massiv weiterentwickelt hat.&amp;quot; [[Gedenken an Manfred Klett - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2025#Die Neugründung des Dottenfelderhofes und die GLS Bank 00:12:40|| Gedenken an Manfred Klett - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2025, 00:12:40]]&lt;br /&gt;
# „Interessant, dass selbst in dieser Zeit [für M. Klett] immer noch [[Ernst Becker]] sehr maßgeblich war. Er hatte vorher neben den Winterkursen die Landbauschule &#039;&#039;&#039;Dottenfelderhof&#039;&#039;&#039; begründet.&amp;quot; [[Gedenken an Manfred Klett - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2025#Eine Anekdote und die Leitung der Sektion für Landwirtschaft, Ruf nach Dornach 00:15:22|| Gedenken an Manfred Klett - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2025, 00:15:22]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Impulse =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# „Ich [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[Ueli Hurter]]] bin eigentlich ein Träger dieses Impulses hier, wie es hier lebt [am &#039;&#039;&#039;Dottenfelderhof&#039;&#039;&#039;] […], wie diese Durchdringung von Praxis- und Erkenntnisleben und auch der Wille im Sozialen und im sozial Wirtschaftlichen wirklich die Sache zu greifen.“ | [[Manfred Klett - Feier zur Buchveröffentlichung: Von der Agrartechnologie zur Landbaukunst, 2021#Mit 28 Jahren die Einladung von Manfred Klett in den Vertreterkreis 01:37:11|Klett, M. Feier zur Buchveröffentlichung, 2021, 01:37:11]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Präparate =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# „… auf dem &#039;&#039;&#039;Dottenfelderhof&#039;&#039;&#039; […] Und wir waren damals unter Wasser geschwommen hier in unserer Arbeit. Also das war Tag- und Nachtarbeit hier […] Aber wir haben uns die Zeit genommen … die [[Präparate]], zu Hand haben, indem wir sie von Hand gerührt haben.&amp;quot; [[Düngung - 11. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Rühren der Präparate von Hand in Gemeinschaft, mindestens du Dritt 00:51:07|| Klett, M. Düngung, 11. Folge, 2018, 00:51:07]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Weitere Einträge =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# „1969 taucht ein Terrorist der RAF auf dem &#039;&#039;&#039;Dottenfelderhof&#039;&#039;&#039; auf und [[Manfred Klett]] spricht mit ihm im Kuhstall und sagt, die Waffe ist nicht deine Waffe. Das ist falsch.&amp;quot; [[Gedenken an Manfred Klett - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2025#Eine Anekdote und die Leitung der Sektion für Landwirtschaft, Ruf nach Dornach 00:15:22|| Gedenken an Manfred Klett - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2025, 00:15:22]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;{{Artikel unten}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausbildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Albrecht Denneler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:biodynamische Ausbildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Staatliche Ausbildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausbildungsbetrieb]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Betriebsgemeinschaft Dottenfelderhof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Betriebskreislauf weitgehend geschlossen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biologisch-dynamisch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biodynamisch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bodenbearbeitung mit Pferden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Böden: Lehm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Böden: Verschieden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Böden: Verschlemmung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Demonstrationsbetrieb Ökologischer Landbau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dottenfelderhof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Folientunnel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:FÖJ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemischtbetrieb]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Georg Glöckler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewächshaus: Folie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grünland bis 100 Hektar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hofladen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hühner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturveranstaltungen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landwirtschaftlicher Betrieb]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landwirtschaftlicher Kurs]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lesekreise]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Menschen in der Landwirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Niederschlag: 600-700 mm p.a.]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nutzfläche bis 200 Hektar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pferde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rudolf Steiner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schafe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweine]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Saatgut: Erhaltungszüchtung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Saatgut: Forschung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Saatgut: Vermehrung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Saatgut: Züchtung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seminar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tagungen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vermarktung: Direkt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vermarktung: Eigene Verarbeitung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vermarktung: Großhandel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vermarktung: Hofladen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dambe</name></author>
	</entry>
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		<id>https://biodyn.wiki/index.php?title=Gedenken_an_Manfred_Klett_-_ein_Vortrag_von_Martin_von_Mackensen,_2025&amp;diff=11525</id>
		<title>Gedenken an Manfred Klett - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2025</title>
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		<updated>2026-01-02T16:32:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dambe: /* Glossar */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Martin von Mackensen|| zurück zu Martin von Mackensen |]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Manfred Klett|| zurück zu Manfred Klett |]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenken_an_Manfred_Klett_2025-5-21.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=8phC4wUOEFk|mini|[[Martin von Mackensen]] hält am 21. Mai 2025 ein Gedenken für [[Manfred Klett|Dr. Manfred Klett]] im Rudolf-Steiner Haus in Frankfurt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Bearbeitung Damian&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription des Vortrags vom 21. Mai 2025 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=8phC4wUOEFk&amp;amp;t=20s Einführung: Manfred Kletts Vermächtnis 00:00:20] ===&lt;br /&gt;
Einen wunderschönen guten Abend liebe Mitmitglieder des Frankfurter Goethe-Zweiges. Wir haben zu gedenken heute eines Mitglieds dieses Zweiges , was auch im öffentlichen Leben eine große Rolle gespielt hat über eine lange Zeit und was auch in dem Raum dieses Zweiges in [[Dottenfelderhof]], [[w:Bad_Vilbel|Bad Vilbel]], ohne ihn nicht denkbar gewesen wäre. [[Manfred Klett]] ist vielen jungen Menschen in den 60er, 70er, 80er, 90er Jahren eine Figur gewesen, die für sie und ihre Biografie maßgeblich war. Manfred Klett hatte das Vermögen, junge Menschen so anzusprechen, dass er aus der Zukunft heraus die Situation kurz andeutete, dass er kraftvoll aus einer inneren Sicherheit, aus einem geordneten Empfinden, aus klarer Begrifflichkeit, aber doch eben im Wesentlichen handlungsstark wirken konnte. Wenige Worte, kurze Kommunikationen und immer wieder Menschen, die für 50 Jahre wussten, wo ihre Biografie eigentlich hinzugehen hat. Ja, das vielleicht so als Eröffnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war ein Mensch, der, man könnte sagen, ein Ziel in seinem Leben verfolgt hat und das war diese Begründung des Dottenfelderhofes. Ich habe heute noch einmal mit seinem Kollegen, der ihn seit 1965, 66 kannte, seit 68 mit ihm das zusammen aufgebaut hat, [[Dieter Bauer]], gesprochen - ich habe seine Grüße hier auch zu übermitteln, er ist schwer verletzt, er ist gefallen, aber es geht ihm gut - , der hat noch einmal mir deutlich gemacht, ja, Manfreds Lebenswerk war, dass das zustande kam, dass das möglich wurde, hier an diesem Ort in Bad Vilbel. Das waren die Worte von Dieter Bauer heute Nachmittag. Und damit ist eigentlich etwas erreicht worden, was zunächst völlig unmöglich erschien und was auch zeitweise mit unmöglichen Mitteln nur möglich war. Ja, er hat vieles andere gemacht, ich will das kurz andeuten jetzt in einem, sozusagen in einem Durchgehen. Aber diese zwei Aspekte in den Vordergrund: Die Begegnung mit Jüngeren, die für sie schicksalsbildend war und diese eigentliche Aufgabe, dieses Schiff, dieses, ja, dieses große Ding, den Dottenfelderhof, wirklich in dieser Weise auf die Erde zu bringen, ins Wasser zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=8phC4wUOEFk&amp;amp;t=222s Kindheit in Afrika, Umzug nach Deutschland, ein biographischer Bruch  00:03:42] ===&lt;br /&gt;
Manfred Klett ist 1933 geboren in Ostafrika. Eine deutsche Familie, die eine Kaffeeplantage bewirtschaftet, aus gebildetem Haus, das fünfte Kind, fast sieben Jahre im Paradies. Ein persönlichen Freundesbetreuer, ein Farbigen, der sozusagen immer für ihn da war, es muss eine - wir können uns das gar nicht vorstellen, welche sozusagen reine, wunderbare, warme erstes Jahrsiebt dieser Mensch hatte. Der plötzliche Bruch, 38, 39, der Krieg kommt, die Familie muss fliehen. Tansania gehört zu England, er ist plötzlich, die Familie ist plötzlich Feind in diesem Land. Ankunft in Stuttgart im Kontext der berühmten Klett-Familien, kalt, Winter, noch nie erlebt, ein Kind, was noch nie einen Winter erlebt hat. Eine Familie, die ihm aber eigentlich fremd ist. Eine Schulsituation, die ihn völlig überfordert, die anstrengend ist, die auch die ganze Gewalt der Nazi-Zeit enthält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlussendlich mehrere Jahre in Salem mit dem etwas älteren Bruder, der viel zarter ist. Manfred ist der propere, ist der ätherisch Gesunde, ist der, der immer die Sympathien auf sich zieht, der immer Unterstützung erfährt, der ältere Bruder nicht so. Und der stirbt in dieser Zeit an einer Infektionskrankheit und ganz spät in seinem Leben hat Manfred uns das offenbart, diese Persönlichkeit, diesen Bruder hatte er immer mit an Bord. Der gehörte dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Krieg endet und wieder hat Manfred das große Glück, Stuttgart-Uhlandshöhe, die ersten Klassen, die direkt nach der Nazi- und Kriegskatastrophe starten, er gehört dazu. Eine wunderbare Schulzeit, unglaublich viel Blödsinn. Eine riesige Freundschaft mit [[Georg Glöckler]] und eine Situation mit 18, 19, wo man den Eindruck hat, so ganz sind die noch nicht auf der Welt angekommen. Mit 27 - ich springe etwas nach vorne, um das zu belegen, ich bringe gleich die Jahre dazwischen - ist dann der Käfer, den er hat, mal findet er den nicht. Da geht er zu seiner Mutter. „Mutter, weißt du, wo mein Auto ist?“ Das ist Manfred Klett, diese unglaubliche Sicherheit drin in dem, wie es ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=8phC4wUOEFk&amp;amp;t=413s Der Ruf zur Landwirtschaft in der syrischen Wüste 00:06:53] ===&lt;br /&gt;
Er beginnt mit einem Studium des Bauingenieurwesens und das endet nach gut zwei Jahren beim Fußball mit einem schweren Unfall, einem offenen Bruch am Schienbein und er sagt, das war vielleicht das größte Glück in seinem Leben, dass das alles zu Ende war. In dem Moment war ihm klar, jetzt wird sich alles ändern. Er heilt und kommt an den Punkt, dass er über Eck eine Tätigkeit aufnimmt in Syrien. Er nimmt Teil an einem Bewässerungs-, an einem landentwicklungstechnischen Projekt in Syrien zwischen den Beduinen und kommt da in Kontakt mit Ausgräbern, mit deutschen Ausgräbern. Und die vermitteln ihm das, was er schon in der Waldorfschule gehört hatte, das Zweistromland [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[Mesopotamien]]], die Wiege der Agrarkultur, jetzt eine Halbwüste, das schlägt ihm ein. Das gibt eine Sicherheit für seinen Lebensimpuls bis zum letzten Tag: Landwirtschaft! Jemand, der überhaupt nicht aus der Landwirtschaft kommt, der da mit 21, 22 plötzlich in dieser Halbwüste unter ganz wahnsinnig skurrilen Bedingungen steht und merkt, hier ist etwas völlig schief gelaufen, jahrhundertelang und wenn das anders werden soll, dann muss ich zurück nach Europa, nach Mitteleuropa und mich um Landwirtschaft kümmern, dass das nicht auch geschieht. So groß ist sein Lebensmotiv, das muss man schon sehr klar benennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=8phC4wUOEFk&amp;amp;t=522s Ankunft am Dottenfelderhof, Begegnung mit Ernst Becker 00:08:42] ===&lt;br /&gt;
Durch den Freund, durch den Mann seiner Schwester kommt er hier nach Frankfurt an den Dottenfelderhof, der nimmt ihn mit zu verschiedenen Höfen, kommt in das Haupthaus am Dottenfelderhof, er sieht [[Ernst Becker]], der begonnen hatte, biodynamisch zu bewirtschaften, er weiß, dieser Mann, dieser Hof, hier will ich sein. Treppenhaus, erste Begegnung, völlig klar, für den Rest des Lebens. Und so wird es auch, er wird Lehrling dort und er erlebt die wunderbare Zeit am Dottenfelderhof, der ersten biodynamischen Phase, das Ende dieser ersten biodynamischen Phase. 1956/57, ein Betrieb, der mit acht Gespannen bewirtschaftet wird, noch Pferde-Landwirtschaft, auf einem großen, modernen Gut. Ein Betrieb, der einen Feuerkopf, der ebenfalls kein Landwirt war, an der Spitze hat, der eine einzige Sache hat, aus Anthroposophie, biologisch-dynamisch, diesen Hof bewirtschaften. Diesen Mann verehrte er, ich habe auch durch Ernst Becker einen wesentlichen Teil meiner biodynamischen Einnordung erfahren, ich kann da vollkommen mitfühlen mit Manfred Klett, das ist etwas, wo man eben eine unglaubliche Gnade hatte, diesen Menschen kennengelernt zu haben und auf diese Spur gekommen zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=8phC4wUOEFk&amp;amp;t=616s Akademische Jahre und frühe Umweltprojekte 00:10:16] ===&lt;br /&gt;
So steht er da und ist nach der Lehre in der Situation, dieser Hof hört auf. Ernst Becker muss dort aufhören, dieser Hof endet. Es ist für ihn fast körperlich unaushaltbar. Er geht nach Stuttgart, er studiert Landwirtschaft, er lernt dort den Anthroposophen und Professor Köpf kennen, [[Herbert Koepf]], ein feiner, zarter, kleiner Schwabe, der vor dem Krieg in Dresden auf einem ersten biodynamischen Gut gelernt hatte und mittlerweile eben Bodenkundeprofessor war. Bei ihm macht er eine Promotion und ist auch typisch für Manfred Klett, er macht mit einem Thema eine Promotion, was weit in die Zukunft hinausgeht. Er kümmert sich mit dieser Arbeit mit anderen Wissenschaftlern um die Verschmutzung des [[w:Bodensee|Bodensees]] und mit seinem kleinen Käfer fährt er zwei Jahre lang die Flüsse, die Zubringerflüsse in den Bodensee ab und zieht Proben und macht diese Proben selber im Labor in Stuttgart-Hohenheim, wertet sie aus und ist ein wesentlicher Teil des Bodenseeprojektes, das erste große Umweltprojekt, an dem man erkannt hat, so kann es nicht weitergehen mit unseren Gewässern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Vater ist nicht Anthroposoph, hat durch seine Mitarbeiterinnen diesen Impuls gekriegt, seine Kinder auf diese Schule zu schicken. Sein Vater bekommt in Stuttgart von der Landesregierung eine eigene Behörde. Und diese Behörde, diese Anstalt ist eine Forschungsanstalt für biologischen Pflanzenschutz, ist die erste in der Bundesrepublik, ist auch typisch für Manfred Klett, dass das sein Vater ist. Dieser Vater hatte eben in Afrika gesehen, man kann mit Nützlingen wirtschaften, man kann bestimmte Probleme mit Nützlingen lösen und er versucht das sozusagen wissenschaftlich mit diesem Institut und dieser Einrichtung im Schwabenland am Obst, am schwäbischen Obst in Gang zu bringen. Manfred Klett ist längst mit der Anthroposophie verbunden, er wird Mitglied auch der Gesellschaft, noch in den 50er-Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=8phC4wUOEFk&amp;amp;t=760s Die Neugründung des Dottenfelderhofes und die GLS Bank 00:12:40] ===&lt;br /&gt;
Er siedelt nach dem Studium, nach der Promotion nach Darmstadt über an das kleine Forschungsinstitut für biologisch-dynamischen Landbau und auch wieder typisch für ihn, er zieht ein Forschungsprojekt an Land, was die Deutsche Forschungsgesellschaft finanziert, was ein Grundlagenforschungsprojekt ist über die Qualität der [[Düngung|Stickstoffdüngung]] über das Licht und den Schatten in Bezug auf das Pflanzenwachstum, in Bezug auf die Landwirtschaft. Drei Jahre später - er probiert jedes Jahr neu mit Ernst Becker, können wir nicht doch noch mal probieren, diesen Dottenfelderhof irgendwie zu bewirtschaften - , drei Jahre später taucht eine Möglichkeit auf. Die Landesregierung aus einem eigentlich ganz unmöglichen Grund, gibt ihnen einen Pachtvertrag für fünf Jahre und man hat das Gefühl, jetzt ist es das, was er gesucht hat. Vier weitere Familienpartner, mit denen er startet und er ist einer unter Gleichen wie sein großer Lehrer, der zehn Jahre älter ist, und zu fünft beginnt es und es ist ein völlig verrücktes Unterfangen. Es fehlt unglaublich viel Geld und es ist völlig unklar, wo das herkommen soll. Und man fängt an, bevor überhaupt der Pachtvertrag abgeschlossen ist. Man macht eigentlich eine Besetzung, muss man sagen. Eine Feldbesetzung, eine Hofbesetzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieses fehlende Geld, man reist dann die Republik auf und ab und fragt die Anthroposophen, ob man nicht für Landwirtschaft was machen könnte, ob man nicht Darlehen und so weiter. Und der seriöse, große, wunderbar sprechende, gut formulieren könnende Manfred Klett kommt selbst in Stuttgart nicht an Geld bei den Anthroposophen. Das Einzige, was sie ihm sagen, fahr doch mal nach Bochum, da ist so ein verrückter Anwalt. Es gehört zum Anfang des Dottenfelderhofes dazu, dass Manfred Klett dann auch mit der anderen Gruppe zusammen den Kontakt zu Willem-Ernst Barkhoff und der Gründung der Kreditgarantiegenossenschaft und schlussendlich der [[GLS Bank]] hinbekommen hat und dass diese Liaison eigentlich dafür gesorgt hat, dass beides sich massiv weiterentwickelt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=8phC4wUOEFk&amp;amp;t=922s Eine Anekdote und die Leitung der Sektion für Landwirtschaft, Ruf nach Dornach 00:15:22] ===&lt;br /&gt;
Ich will auch ein paar Sachen sagen, die ganz unbekannt sind. 1969 taucht ein Terrorist der RAF auf dem Dottenfelderhof auf und Manfred Klett spricht mit ihm im Kuhstall und sagt, die Waffe ist nicht deine Waffe. Das ist falsch. Die Waffe, mit der du alles veränderst, ist hier die Mistgabel. Das ist typisch für ihn und es ist typisch auch für ihn, dass diese Menschen eben auch gedacht haben, ja das könnte doch vielleicht passen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, er ist dort vollkommen involviert, 21 Jahre, mit diesem Beginn. Es gelingt, den Pachtvertrag zu verlängern. Es gelingt schlussendlich 79, 80 Teile dieses Hofes zu kaufen aus dieser Verbindung mit der GLS Bank. Und Manfred Klett ist fast immer am Ort, obwohl er nach überall hin gefordert ist. Er macht eine einzige Sache in England und eine einzige Sache in Dornach, die er kontinuierlich, jährlich weiter pflegt. Er hat ein wunderbares Englisch. Seine Eltern haben ihn in der 10. Klasse dahin geschickt, sodass er dieses wunderbare, man könnte fast sagen Shakespeare-Englisch zur Verfügung hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er lässt sich nicht abbringen, er wird immer wieder gefragt, könntest du nicht die landwirtschaftliche Sektion übernehmen in [[Goetheanum|Dornach]], das ist noch ein Teil der naturwissenschaftlichen Sektion zu der Zeit. Er lehnt das immer wieder ab, bis er 88, 87, 88 den Eindruck hat, es könnte gehen und macht das dann, nicht zuletzt weil Ernst Becker gesagt hat, jetzt geht&#039;s. Interessant, dass selbst in dieser Zeit immer noch Ernst Becker sehr maßgeblich war. Er hatte vorher neben den Winterkursen die Landbauschule Dottenfelderhof begründet. Er hat wie eigentlich so aus einem, man könnte fast sagen, er sitzt da und brütet und irgendwann ist da ein Curriculum auf dem Papier. Das Papier ist seit 50 Jahren, kann man es nicht besser machen. Im Wesentlichen machen wir das bis heute so. Er hatte diese Fähigkeit, an vieles anzudocken und dann das runterzuziehen und in einer wunderbaren, klaren, ausgeschriebenen Art und Weise zu verdichten. Verlegerfamilie, bis zu seinem letzten Tag, diese Fähigkeit, wunderbar zu formulieren. Er übernimmt dann diese Arbeit ebenfalls für mehr als 20 Jahre in Dornach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=8phC4wUOEFk&amp;amp;t=1097s Die letzten Jahre und das Verhältnis zum Schicksal 00:18:17] ===&lt;br /&gt;
Er hat mir mal gesagt, die eigentliche Aufgabe ist es, auf der Welt unterwegs zu sein und dem biodynamischen Landwirten Mut zuzusprechen. Und die andere Aufgabe ist es, eine neue innere Art und Weise, ein neues inneres Arbeiten in der anthroposophischen Gesellschaft, in der Hochschule zu begründen. Er beendet diese Tätigkeit mit über 70, mit einer kleinen Schrift, die ganz unbeachtet ist, über das, was Hochschule und Gesellschaft heute sein könnte. Er spricht von der [[Umstülpung]]. Er spricht davon, dass das Eigentliche zwischen uns passiert und dass wir den Begriff von Zentrum und Peripherie umzudrehen hätten. Das haben wir noch zu entdecken, ist mein Eindruck. Das ist noch gar nicht so richtig angekommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine letzten 20 Jahre verbringt er vielfach damit, dass er sich einem Hof, einem großen Dorfprojekt in Polen verschreibt und versucht, das auf die Wege zu bringen. Und es ist typisch für ihn, er schreibt Anträge, er ist Kuratorium, er baut eine Stiftung und so weiter. Und die letzten positiven Anträge für die kleine Schule, die da entstehen soll, für das kleine Kulturhaus neben dem Hof, die kommen nach seinem Tod. Seine Arbeit geht eigentlich über seinen Tod hinaus. Das gibt es ja bei manchen Leuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ich möchte so enden, dass ich darauf hinweisen will, dass er ein besonderes Verhältnis hatte zum Schicksal. Es war ihm oft sehr klar, was jetzt eigentlich der Schicksalsweg ist. Und er konnte darüber auch sprechen. Nicht oft, aber er konnte das. Und er stellte sich ganz bewusst, unglaublich sicher, mit einer sehr großen Kraft wie ein schnaufendes Wesen da hinein und nahm daraus auch viel Kraft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ich möchte so enden, bevor wir den Spruch dann haben. Manfred Kletts Verständnis in die Zukunft aus einer Sicherheit, aus dem Drinnenstehen in der Anthroposophie, aus dem Sich-Gegenwärtigsein des eigenen Schicksals und dessen, mit dem man verbunden ist, möge es uns für unsere weitere Arbeit hilfreich sein. Herzlichen Dank.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=8phC4wUOEFk&amp;amp;t=1303s Schlussvers 00:21:43] ===&lt;br /&gt;
Vertraue und glaube, es hilft, es heilt die göttliche Kraft!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Glossar ==&lt;br /&gt;
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[[Dottenfelderhof]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Es gehört zum Anfang des &#039;&#039;&#039;Dottenfelderhofes&#039;&#039;&#039; dazu, dass [[Manfred Klett]] dann auch mit der anderen Gruppe zusammen den Kontakt zu Willem-Ernst Barkhoff und der Gründung der Kreditgarantiegenossenschaft und schlussendlich der [[GLS Bank]] hinbekommen hat und dass diese Liaison eigentlich dafür gesorgt hat, dass beides sich massiv weiterentwickelt hat.&amp;quot; [[Gedenken an Manfred Klett - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2025#Die Neugründung des Dottenfelderhofes und die GLS Bank 00:12:40|| Gedenken an Manfred Klett - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2025, 00:12:40]]&lt;br /&gt;
* „1969 taucht ein Terrorist der RAF auf dem &#039;&#039;&#039;Dottenfelderhof&#039;&#039;&#039; auf und [[Manfred Klett]] spricht mit ihm im Kuhstall und sagt, die Waffe ist nicht deine Waffe. Das ist falsch.&amp;quot; [[Gedenken an Manfred Klett - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2025#Eine Anekdote und die Leitung der Sektion für Landwirtschaft, Ruf nach Dornach 00:15:22|| Gedenken an Manfred Klett - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2025, 00:15:22]]&lt;br /&gt;
* „Interessant, dass selbst in dieser Zeit [für M. Klett] immer noch [[Ernst Becker]] sehr maßgeblich war. Er hatte vorher neben den Winterkursen die Landbauschule &#039;&#039;&#039;Dottenfelderhof&#039;&#039;&#039; begründet.&amp;quot; [[Gedenken an Manfred Klett - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2025#Eine Anekdote und die Leitung der Sektion für Landwirtschaft, Ruf nach Dornach 00:15:22|| Gedenken an Manfred Klett - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2025, 00:15:22]]&lt;br /&gt;
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* „Interessant, dass selbst in dieser Zeit [für M. Klett] immer noch &#039;&#039;&#039;Ernst Becker&#039;&#039;&#039; sehr maßgeblich war. Er hatte vorher neben den Winterkursen die Landbauschule [[Dottenfelderhof]] begründet.&amp;quot; [[Gedenken an Manfred Klett - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2025#Eine Anekdote und die Leitung der Sektion für Landwirtschaft, Ruf nach Dornach 00:15:22|| Gedenken an Manfred Klett - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2025, 00:15:22]]&lt;br /&gt;
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* „… &#039;&#039;&#039;Manfreds&#039;&#039;&#039; Lebenswerk war, dass das zustande kam, dass das möglich wurde, hier an diesem Ort in Bad Vilbel [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[Dottenfelderhof]]}. Das waren die Worte von [[Dieter Bauer]] heute Nachmittag. Und damit ist eigentlich etwas erreicht worden, was zunächst völlig unmöglich erschien …&amp;quot;  [[Gedenken an Manfred Klett - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2025#Einführung: Manfred Kletts Vermächtnis 00:00:20|| Gedenken an Manfred Klett - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2025, 00:00:20]]&lt;br /&gt;
* „Er [&#039;&#039;&#039;M. Klett&#039;&#039;&#039;] beginnt mit einem Studium des Bauingenieurwesens und das endet nach gut zwei Jahren beim Fußba&amp;lt;nowiki/&amp;gt;ll mit einem schweren Unfall … und er sagt, das war vielleicht das größte Glück in seinem Leben, dass das alles zu Ende war. In dem Moment war ihm klar, jetzt wird sich alles ändern … kommt an den Punkt, dass er über Eck eine Tätigkeit aufnimmt in Syrien.&amp;quot; [[Gedenken an Manfred Klett - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2025#Der Ruf zur Landwirtschaft in der syrischen Wüste 00:06:53|| Gedenken an Manfred Klett - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2025, 00:06:53]]&lt;br /&gt;
* „Es gehört zum Anfang des [[Dottenfelderhof|Dottenfelderhofes]] dazu, dass &#039;&#039;&#039;Manfred Klett&#039;&#039;&#039; dann auch mit der anderen Gruppe zusamme&amp;lt;nowiki/&amp;gt;n den Kontakt zu Willem-Ernst Barkhoff und der Gründung der Kreditgarantiegenossenschaft und schlussendlich der [[GLS Bank]] hinbekommen hat und dass diese Liaison eigentlich dafür gesorgt hat, dass beides sich massiv weiterentwickelt hat.&amp;quot; [[Gedenken an Manfred Klett - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2025#Die Neugründung des Dottenfelderhofes und die GLS Bank 00:12:40|| Gedenken an Manfred Klett - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2025, 00:12:40]]&lt;br /&gt;
* „1969 taucht ein Terrorist der RAF auf dem [[Dottenfelderhof]] auf und &#039;&#039;&#039;Manfred Klett&#039;&#039;&#039; spricht mit ihm im Kuhstall &amp;lt;nowiki/&amp;gt;und sagt, die Waffe ist nicht deine Waffe. Das ist falsch.&amp;quot; [[Gedenken an Manfred Klett - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2025#Eine Anekdote und die Leitung der Sektion für Landwirtschaft, Ruf nach Dornach 00:15:22|| Gedenken an Manfred Klett - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2025, 00:15:22]]&lt;br /&gt;
* „… ich möchte so enden, dass ich darauf hinweisen will, dass er [&#039;&#039;&#039;M. Klett&#039;&#039;&#039;] ein besonderes Verhältnis hatte zu&amp;lt;nowiki/&amp;gt;m Schicksal. Es war ihm oft sehr klar, was jetzt eigentlich der Schicksalsweg ist. Und er konnte darüber auch sprechen.&amp;quot; [[Gedenken an Manfred Klett - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2025#Die letzten Jahre und das Verhältnis zum Schicksal 00:18:17|| Gedenken an Manfred Klett - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2025, 00:18:17]]&lt;br /&gt;
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[[Martin von Mackensen|| zurück zu Martin von Mackensen |]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Transkribiert von Damian Bellè ]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Erscheinungsjahr 2025]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Artikel unten}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dambe</name></author>
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		<id>https://biodyn.wiki/index.php?title=Gedenken_an_Manfred_Klett_-_ein_Vortrag_von_Martin_von_Mackensen,_2025&amp;diff=11518</id>
		<title>Gedenken an Manfred Klett - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2025</title>
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		<updated>2026-01-01T16:26:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dambe: Glossarbearbeitung Ende&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Martin von Mackensen|| zurück zu Martin von Mackensen |]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Manfred Klett|| zurück zu Manfred Klett |]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenken_an_Manfred_Klett_2025-5-21.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=8phC4wUOEFk|mini|[[Martin von Mackensen]] hält am 21. Mai 2025 ein Gedenken für [[Manfred Klett|Dr. Manfred Klett]] im Rudolf-Steiner Haus in Frankfurt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Bearbeitung Damian&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription des Vortrags vom 21. Mai 2025 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=8phC4wUOEFk&amp;amp;t=20s Einführung: Manfred Kletts Vermächtnis 00:00:20] ===&lt;br /&gt;
Einen wunderschönen guten Abend liebe Mitmitglieder des Frankfurter Goethe-Zweiges. Wir haben zu gedenken heute eines Mitglieds dieses Zweiges , was auch im öffentlichen Leben eine große Rolle gespielt hat über eine lange Zeit und was auch in dem Raum dieses Zweiges in [[Dottenfelderhof]], [[w:Bad_Vilbel|Bad Vilbel]], ohne ihn nicht denkbar gewesen wäre. [[Manfred Klett]] ist vielen jungen Menschen in den 60er, 70er, 80er, 90er Jahren eine Figur gewesen, die für sie und ihre Biografie maßgeblich war. Manfred Klett hatte das Vermögen, junge Menschen so anzusprechen, dass er aus der Zukunft heraus die Situation kurz andeutete, dass er kraftvoll aus einer inneren Sicherheit, aus einem geordneten Empfinden, aus klarer Begrifflichkeit, aber doch eben im Wesentlichen handlungsstark wirken konnte. Wenige Worte, kurze Kommunikationen und immer wieder Menschen, die für 50 Jahre wussten, wo ihre Biografie eigentlich hinzugehen hat. Ja, das vielleicht so als Eröffnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war ein Mensch, der, man könnte sagen, ein Ziel in seinem Leben verfolgt hat und das war diese Begründung des Dottenfelderhofes. Ich habe heute noch einmal mit seinem Kollegen, der ihn seit 1965, 66 kannte, seit 68 mit ihm das zusammen aufgebaut hat, [[Dieter Bauer]], gesprochen - ich habe seine Grüße hier auch zu übermitteln, er ist schwer verletzt, er ist gefallen, aber es geht ihm gut - , der hat noch einmal mir deutlich gemacht, ja, Manfreds Lebenswerk war, dass das zustande kam, dass das möglich wurde, hier an diesem Ort in Bad Vilbel. Das waren die Worte von Dieter Bauer heute Nachmittag. Und damit ist eigentlich etwas erreicht worden, was zunächst völlig unmöglich erschien und was auch zeitweise mit unmöglichen Mitteln nur möglich war. Ja, er hat vieles andere gemacht, ich will das kurz andeuten jetzt in einem, sozusagen in einem Durchgehen. Aber diese zwei Aspekte in den Vordergrund: Die Begegnung mit Jüngeren, die für sie schicksalsbildend war und diese eigentliche Aufgabe, dieses Schiff, dieses, ja, dieses große Ding, den Dottenfelderhof, wirklich in dieser Weise auf die Erde zu bringen, ins Wasser zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=8phC4wUOEFk&amp;amp;t=222s Kindheit in Afrika, Umzug nach Deutschland, ein biographischer Bruch  00:03:42] ===&lt;br /&gt;
Manfred Klett ist 1933 geboren in Ostafrika. Eine deutsche Familie, die eine Kaffeeplantage bewirtschaftet, aus gebildetem Haus, das fünfte Kind, fast sieben Jahre im Paradies. Ein persönlichen Freundesbetreuer, ein Farbigen, der sozusagen immer für ihn da war, es muss eine - wir können uns das gar nicht vorstellen, welche sozusagen reine, wunderbare, warme erstes Jahrsiebt dieser Mensch hatte. Der plötzliche Bruch, 38, 39, der Krieg kommt, die Familie muss fliehen. Tansania gehört zu England, er ist plötzlich, die Familie ist plötzlich Feind in diesem Land. Ankunft in Stuttgart im Kontext der berühmten Klett-Familien, kalt, Winter, noch nie erlebt, ein Kind, was noch nie einen Winter erlebt hat. Eine Familie, die ihm aber eigentlich fremd ist. Eine Schulsituation, die ihn völlig überfordert, die anstrengend ist, die auch die ganze Gewalt der Nazi-Zeit enthält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlussendlich mehrere Jahre in Salem mit dem etwas älteren Bruder, der viel zarter ist. Manfred ist der propere, ist der ätherisch Gesunde, ist der, der immer die Sympathien auf sich zieht, der immer Unterstützung erfährt, der ältere Bruder nicht so. Und der stirbt in dieser Zeit an einer Infektionskrankheit und ganz spät in seinem Leben hat Manfred uns das offenbart, diese Persönlichkeit, diesen Bruder hatte er immer mit an Bord. Der gehörte dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Krieg endet und wieder hat Manfred das große Glück, Stuttgart-Uhlandshöhe, die ersten Klassen, die direkt nach der Nazi- und Kriegskatastrophe starten, er gehört dazu. Eine wunderbare Schulzeit, unglaublich viel Blödsinn. Eine riesige Freundschaft mit [[Georg Glöckler]] und eine Situation mit 18, 19, wo man den Eindruck hat, so ganz sind die noch nicht auf der Welt angekommen. Mit 27 - ich springe etwas nach vorne, um das zu belegen, ich bringe gleich die Jahre dazwischen - ist dann der Käfer, den er hat, mal findet er den nicht. Da geht er zu seiner Mutter. „Mutter, weißt du, wo mein Auto ist?“ Das ist Manfred Klett, diese unglaubliche Sicherheit drin in dem, wie es ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=8phC4wUOEFk&amp;amp;t=413s Der Ruf zur Landwirtschaft in der syrischen Wüste 00:06:53] ===&lt;br /&gt;
Er beginnt mit einem Studium des Bauingenieurwesens und das endet nach gut zwei Jahren beim Fußball mit einem schweren Unfall, einem offenen Bruch am Schienbein und er sagt, das war vielleicht das größte Glück in seinem Leben, dass das alles zu Ende war. In dem Moment war ihm klar, jetzt wird sich alles ändern. Er heilt und kommt an den Punkt, dass er über Eck eine Tätigkeit aufnimmt in Syrien. Er nimmt Teil an einem Bewässerungs-, an einem landentwicklungstechnischen Projekt in Syrien zwischen den Beduinen und kommt da in Kontakt mit Ausgräbern, mit deutschen Ausgräbern. Und die vermitteln ihm das, was er schon in der Waldorfschule gehört hatte, das Zweistromland [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[Mesopotamien]]], die Wiege der Agrarkultur, jetzt eine Halbwüste, das schlägt ihm ein. Das gibt eine Sicherheit für seinen Lebensimpuls bis zum letzten Tag: Landwirtschaft! Jemand, der überhaupt nicht aus der Landwirtschaft kommt, der da mit 21, 22 plötzlich in dieser Halbwüste unter ganz wahnsinnig skurrilen Bedingungen steht und merkt, hier ist etwas völlig schief gelaufen, jahrhundertelang und wenn das anders werden soll, dann muss ich zurück nach Europa, nach Mitteleuropa und mich um Landwirtschaft kümmern, dass das nicht auch geschieht. So groß ist sein Lebensmotiv, das muss man schon sehr klar benennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=8phC4wUOEFk&amp;amp;t=522s Ankunft am Dottenfelderhof, Begegnung mit Ernst Becker 00:08:42] ===&lt;br /&gt;
Durch den Freund, durch den Mann seiner Schwester kommt er hier nach Frankfurt an den Dottenfelderhof, der nimmt ihn mit zu verschiedenen Höfen, kommt in das Haupthaus am Dottenfelderhof, er sieht [[Ernst Becker]], der begonnen hatte, biodynamisch zu bewirtschaften, er weiß, dieser Mann, dieser Hof, hier will ich sein. Treppenhaus, erste Begegnung, völlig klar, für den Rest des Lebens. Und so wird es auch, er wird Lehrling dort und er erlebt die wunderbare Zeit am Dottenfelderhof, der ersten biodynamischen Phase, das Ende dieser ersten biodynamischen Phase. 1956/57, ein Betrieb, der mit acht Gespannen bewirtschaftet wird, noch Pferde-Landwirtschaft, auf einem großen, modernen Gut. Ein Betrieb, der einen Feuerkopf, der ebenfalls kein Landwirt war, an der Spitze hat, der eine einzige Sache hat, aus Anthroposophie, biologisch-dynamisch, diesen Hof bewirtschaften. Diesen Mann verehrte er, ich habe auch durch Ernst Becker einen wesentlichen Teil meiner biodynamischen Einnordung erfahren, ich kann da vollkommen mitfühlen mit Manfred Klett, das ist etwas, wo man eben eine unglaubliche Gnade hatte, diesen Menschen kennengelernt zu haben und auf diese Spur gekommen zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=8phC4wUOEFk&amp;amp;t=616s Akademische Jahre und frühe Umweltprojekte 00:10:16] ===&lt;br /&gt;
So steht er da und ist nach der Lehre in der Situation, dieser Hof hört auf. Ernst Becker muss dort aufhören, dieser Hof endet. Es ist für ihn fast körperlich unaushaltbar. Er geht nach Stuttgart, er studiert Landwirtschaft, er lernt dort den Anthroposophen und Professor Köpf kennen, [[Herbert Koepf]], ein feiner, zarter, kleiner Schwabe, der vor dem Krieg in Dresden auf einem ersten biodynamischen Gut gelernt hatte und mittlerweile eben Bodenkundeprofessor war. Bei ihm macht er eine Promotion und ist auch typisch für Manfred Klett, er macht mit einem Thema eine Promotion, was weit in die Zukunft hinausgeht. Er kümmert sich mit dieser Arbeit mit anderen Wissenschaftlern um die Verschmutzung des [[w:Bodensee|Bodensees]] und mit seinem kleinen Käfer fährt er zwei Jahre lang die Flüsse, die Zubringerflüsse in den Bodensee ab und zieht Proben und macht diese Proben selber im Labor in Stuttgart-Hohenheim, wertet sie aus und ist ein wesentlicher Teil des Bodenseeprojektes, das erste große Umweltprojekt, an dem man erkannt hat, so kann es nicht weitergehen mit unseren Gewässern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Vater ist nicht Anthroposoph, hat durch seine Mitarbeiterinnen diesen Impuls gekriegt, seine Kinder auf diese Schule zu schicken. Sein Vater bekommt in Stuttgart von der Landesregierung eine eigene Behörde. Und diese Behörde, diese Anstalt ist eine Forschungsanstalt für biologischen Pflanzenschutz, ist die erste in der Bundesrepublik, ist auch typisch für Manfred Klett, dass das sein Vater ist. Dieser Vater hatte eben in Afrika gesehen, man kann mit Nützlingen wirtschaften, man kann bestimmte Probleme mit Nützlingen lösen und er versucht das sozusagen wissenschaftlich mit diesem Institut und dieser Einrichtung im Schwabenland am Obst, am schwäbischen Obst in Gang zu bringen. Manfred Klett ist längst mit der Anthroposophie verbunden, er wird Mitglied auch der Gesellschaft, noch in den 50er-Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=8phC4wUOEFk&amp;amp;t=760s Die Neugründung des Dottenfelderhofes und die GLS Bank 00:12:40] ===&lt;br /&gt;
Er siedelt nach dem Studium, nach der Promotion nach Darmstadt über an das kleine Forschungsinstitut für biologisch-dynamischen Landbau und auch wieder typisch für ihn, er zieht ein Forschungsprojekt an Land, was die Deutsche Forschungsgesellschaft finanziert, was ein Grundlagenforschungsprojekt ist über die Qualität der [[Düngung|Stickstoffdüngung]] über das Licht und den Schatten in Bezug auf das Pflanzenwachstum, in Bezug auf die Landwirtschaft. Drei Jahre später - er probiert jedes Jahr neu mit Ernst Becker, können wir nicht doch noch mal probieren, diesen Dottenfelderhof irgendwie zu bewirtschaften - , drei Jahre später taucht eine Möglichkeit auf. Die Landesregierung aus einem eigentlich ganz unmöglichen Grund, gibt ihnen einen Pachtvertrag für fünf Jahre und man hat das Gefühl, jetzt ist es das, was er gesucht hat. Vier weitere Familienpartner, mit denen er startet und er ist einer unter Gleichen wie sein großer Lehrer, der zehn Jahre älter ist, und zu fünft beginnt es und es ist ein völlig verrücktes Unterfangen. Es fehlt unglaublich viel Geld und es ist völlig unklar, wo das herkommen soll. Und man fängt an, bevor überhaupt der Pachtvertrag abgeschlossen ist. Man macht eigentlich eine Besetzung, muss man sagen. Eine Feldbesetzung, eine Hofbesetzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieses fehlende Geld, man reist dann die Republik auf und ab und fragt die Anthroposophen, ob man nicht für Landwirtschaft was machen könnte, ob man nicht Darlehen und so weiter. Und der seriöse, große, wunderbar sprechende, gut formulieren könnende Manfred Klett kommt selbst in Stuttgart nicht an Geld bei den Anthroposophen. Das Einzige, was sie ihm sagen, fahr doch mal nach Bochum, da ist so ein verrückter Anwalt. Es gehört zum Anfang des Dottenfelderhofes dazu, dass Manfred Klett dann auch mit der anderen Gruppe zusammen den Kontakt zu Willem-Ernst Barkhoff und der Gründung der Kreditgarantiegenossenschaft und schlussendlich der [[GLS Bank]] hinbekommen hat und dass diese Liaison eigentlich dafür gesorgt hat, dass beides sich massiv weiterentwickelt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=8phC4wUOEFk&amp;amp;t=922s Eine Anekdote und die Leitung der Sektion für Landwirtschaft, Ruf nach Dornach 00:15:22] ===&lt;br /&gt;
Ich will auch ein paar Sachen sagen, die ganz unbekannt sind. 1969 taucht ein Terrorist der RAF auf dem Dottenfelderhof auf und Manfred Klett spricht mit ihm im Kuhstall und sagt, die Waffe ist nicht deine Waffe. Das ist falsch. Die Waffe, mit der du alles veränderst, ist hier die Mistgabel. Das ist typisch für ihn und es ist typisch auch für ihn, dass diese Menschen eben auch gedacht haben, ja das könnte doch vielleicht passen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, er ist dort vollkommen involviert, 21 Jahre, mit diesem Beginn. Es gelingt, den Pachtvertrag zu verlängern. Es gelingt schlussendlich 79, 80 Teile dieses Hofes zu kaufen aus dieser Verbindung mit der GLS Bank. Und Manfred Klett ist fast immer am Ort, obwohl er nach überall hin gefordert ist. Er macht eine einzige Sache in England und eine einzige Sache in Dornach, die er kontinuierlich, jährlich weiter pflegt. Er hat ein wunderbares Englisch. Seine Eltern haben ihn in der 10. Klasse dahin geschickt, sodass er dieses wunderbare, man könnte fast sagen Shakespeare-Englisch zur Verfügung hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er lässt sich nicht abbringen, er wird immer wieder gefragt, könntest du nicht die landwirtschaftliche Sektion übernehmen in [[Goetheanum|Dornach]], das ist noch ein Teil der naturwissenschaftlichen Sektion zu der Zeit. Er lehnt das immer wieder ab, bis er 88, 87, 88 den Eindruck hat, es könnte gehen und macht das dann, nicht zuletzt weil Ernst Becker gesagt hat, jetzt geht&#039;s. Interessant, dass selbst in dieser Zeit immer noch Ernst Becker sehr maßgeblich war. Er hatte vorher neben den Winterkursen die Landbauschule Dottenfelderhof begründet. Er hat wie eigentlich so aus einem, man könnte fast sagen, er sitzt da und brütet und irgendwann ist da ein Curriculum auf dem Papier. Das Papier ist seit 50 Jahren, kann man es nicht besser machen. Im Wesentlichen machen wir das bis heute so. Er hatte diese Fähigkeit, an vieles anzudocken und dann das runterzuziehen und in einer wunderbaren, klaren, ausgeschriebenen Art und Weise zu verdichten. Verlegerfamilie, bis zu seinem letzten Tag, diese Fähigkeit, wunderbar zu formulieren. Er übernimmt dann diese Arbeit ebenfalls für mehr als 20 Jahre in Dornach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=8phC4wUOEFk&amp;amp;t=1097s Die letzten Jahre und das Verhältnis zum Schicksal 00:18:17] ===&lt;br /&gt;
Er hat mir mal gesagt, die eigentliche Aufgabe ist es, auf der Welt unterwegs zu sein und dem biodynamischen Landwirten Mut zuzusprechen. Und die andere Aufgabe ist es, eine neue innere Art und Weise, ein neues inneres Arbeiten in der anthroposophischen Gesellschaft, in der Hochschule zu begründen. Er beendet diese Tätigkeit mit über 70, mit einer kleinen Schrift, die ganz unbeachtet ist, über das, was Hochschule und Gesellschaft heute sein könnte. Er spricht von der [[Umstülpung]]. Er spricht davon, dass das Eigentliche zwischen uns passiert und dass wir den Begriff von Zentrum und Peripherie umzudrehen hätten. Das haben wir noch zu entdecken, ist mein Eindruck. Das ist noch gar nicht so richtig angekommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine letzten 20 Jahre verbringt er vielfach damit, dass er sich einem Hof, einem großen Dorfprojekt in Polen verschreibt und versucht, das auf die Wege zu bringen. Und es ist typisch für ihn, er schreibt Anträge, er ist Kuratorium, er baut eine Stiftung und so weiter. Und die letzten positiven Anträge für die kleine Schule, die da entstehen soll, für das kleine Kulturhaus neben dem Hof, die kommen nach seinem Tod. Seine Arbeit geht eigentlich über seinen Tod hinaus. Das gibt es ja bei manchen Leuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ich möchte so enden, dass ich darauf hinweisen will, dass er ein besonderes Verhältnis hatte zum Schicksal. Es war ihm oft sehr klar, was jetzt eigentlich der Schicksalsweg ist. Und er konnte darüber auch sprechen. Nicht oft, aber er konnte das. Und er stellte sich ganz bewusst, unglaublich sicher, mit einer sehr großen Kraft wie ein schnaufendes Wesen da hinein und nahm daraus auch viel Kraft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ich möchte so enden, bevor wir den Spruch dann haben. Manfred Kletts Verständnis in die Zukunft aus einer Sicherheit, aus dem Drinnenstehen in der Anthroposophie, aus dem Sich-Gegenwärtigsein des eigenen Schicksals und dessen, mit dem man verbunden ist, möge es uns für unsere weitere Arbeit hilfreich sein. Herzlichen Dank.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=8phC4wUOEFk&amp;amp;t=1303s Schlussvers 00:21:43] ===&lt;br /&gt;
Vertraue und glaube, es hilft, es heilt die göttliche Kraft!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Glossar ==&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
* „Einen wunderschönen guten Abend liebe Mitmitglieder des Frankfurter Goethe-Zweiges.“ [[Gedenken an Manfred Klett - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2025#Einführung: Manfred Kletts Vermächtnis 00:00:20|| Gedenken an Manfred Klett - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2025, 01:23:29]]&lt;br /&gt;
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[[Dottenfelderhof]]&lt;br /&gt;
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* „Es gehört zum Anfang des &#039;&#039;&#039;Dottenfelderhofes&#039;&#039;&#039; dazu, dass [[Manfred Klett]] dann auch mit der anderen Gruppe zusammen den Kontakt zu Willem-Ernst Barkhoff und der Gründung der Kreditgarantiegenossenschaft und schlussendlich der [[GLS Bank]] hinbekommen hat und dass diese Liaison eigentlich dafür gesorgt hat, dass beides sich massiv weiterentwickelt hat.&amp;quot; [[Gedenken an Manfred Klett - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2025#Die Neugründung des Dottenfelderhofes und die GLS Bank 00:12:40|| Gedenken an Manfred Klett - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2025, 00:12:40]]&lt;br /&gt;
* „1969 taucht ein Terrorist der RAF auf dem &#039;&#039;&#039;Dottenfelderhof&#039;&#039;&#039; auf und [[Manfred Klett]] spricht mit ihm im Kuhstall und sagt, die Waffe ist nicht deine Waffe. Das ist falsch.&amp;quot; [[Gedenken an Manfred Klett - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2025#Eine Anekdote und die Leitung der Sektion für Landwirtschaft, Ruf nach Dornach 00:15:22|| Gedenken an Manfred Klett - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2025, 00:15:22]]&lt;br /&gt;
* „Interessant, dass selbst in dieser Zeit [für M. Klett] immer noch [[Ernst Becker]] sehr maßgeblich war. Er hatte vorher neben den Winterkursen die Landbauschule &#039;&#039;&#039;Dottenfelderhof&#039;&#039;&#039; begründet.&amp;quot; [[Gedenken an Manfred Klett - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2025#Eine Anekdote und die Leitung der Sektion für Landwirtschaft, Ruf nach Dornach 00:15:22|| Gedenken an Manfred Klett - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2025, 00:15:22]]&lt;br /&gt;
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* „Interessant, dass selbst in dieser Zeit [für M. Klett] immer noch &#039;&#039;&#039;Ernst Becker&#039;&#039;&#039; sehr maßgeblich war. Er hatte vorher neben den Winterkursen die Landbauschule [[Dottenfelderhof]] begründet.&amp;quot; [[Gedenken an Manfred Klett - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2025#Eine Anekdote und die Leitung der Sektion für Landwirtschaft, Ruf nach Dornach 00:15:22|| Gedenken an Manfred Klett - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2025, 00:15:22]]&lt;br /&gt;
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* „Er [&#039;&#039;&#039;M. Klett&#039;&#039;&#039;] beginnt mit einem Studium des Bauingenieurwesens und das endet nach gut zwei Jahren beim Fußba&amp;lt;nowiki/&amp;gt;ll mit einem schweren Unfall … und er sagt, das war vielleicht das größte Glück in seinem Leben, dass das alles zu Ende war. In dem Moment war ihm klar, jetzt wird sich alles ändern … kommt an den Punkt, dass er über Eck eine Tätigkeit aufnimmt in Syrien.&amp;quot; [[Gedenken an Manfred Klett - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2025#Der Ruf zur Landwirtschaft in der syrischen Wüste 00:06:53|| Gedenken an Manfred Klett - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2025, 00:06:53]]&lt;br /&gt;
* „Es gehört zum Anfang des [[Dottenfelderhof|Dottenfelderhofes]] dazu, dass &#039;&#039;&#039;Manfred Klett&#039;&#039;&#039; dann auch mit der anderen Gruppe zusamme&amp;lt;nowiki/&amp;gt;n den Kontakt zu Willem-Ernst Barkhoff und der Gründung der Kreditgarantiegenossenschaft und schlussendlich der [[GLS Bank]] hinbekommen hat und dass diese Liaison eigentlich dafür gesorgt hat, dass beides sich massiv weiterentwickelt hat.&amp;quot; [[Gedenken an Manfred Klett - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2025#Die Neugründung des Dottenfelderhofes und die GLS Bank 00:12:40|| Gedenken an Manfred Klett - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2025, 00:12:40]]&lt;br /&gt;
* „1969 taucht ein Terrorist der RAF auf dem [[Dottenfelderhof]] auf und &#039;&#039;&#039;Manfred Klett&#039;&#039;&#039; spricht mit ihm im Kuhstall &amp;lt;nowiki/&amp;gt;und sagt, die Waffe ist nicht deine Waffe. Das ist falsch.&amp;quot; [[Gedenken an Manfred Klett - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2025#Eine Anekdote und die Leitung der Sektion für Landwirtschaft, Ruf nach Dornach 00:15:22|| Gedenken an Manfred Klett - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2025, 00:15:22]]&lt;br /&gt;
* „… ich möchte so enden, dass ich darauf hinweisen will, dass er [&#039;&#039;&#039;M. Klett&#039;&#039;&#039;] ein besonderes Verhältnis hatte zu&amp;lt;nowiki/&amp;gt;m Schicksal. Es war ihm oft sehr klar, was jetzt eigentlich der Schicksalsweg ist. Und er konnte darüber auch sprechen.&amp;quot; [[Gedenken an Manfred Klett - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2025#Die letzten Jahre und das Verhältnis zum Schicksal 00:18:17|| Gedenken an Manfred Klett - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2025, 00:18:17]]&lt;br /&gt;
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[[Martin von Mackensen|| zurück zu Martin von Mackensen |]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:2025]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Transkribiert von Damian Bellè ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 100%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erscheinungsjahr 2025]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Artikel unten}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dambe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://biodyn.wiki/index.php?title=Gedenken_an_Manfred_Klett_-_ein_Vortrag_von_Martin_von_Mackensen,_2025&amp;diff=11517</id>
		<title>Gedenken an Manfred Klett - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2025</title>
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		<updated>2026-01-01T15:55:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dambe: /* Glossar */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Martin von Mackensen|| zurück zu Martin von Mackensen |]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Manfred Klett|| zurück zu Manfred Klett |]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenken_an_Manfred_Klett_2025-5-21.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=8phC4wUOEFk|mini|[[Martin von Mackensen]] hält am 21. Mai 2025 ein Gedenken für [[Manfred Klett|Dr. Manfred Klett]] im Rudolf-Steiner Haus in Frankfurt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Bearbeitung Damian&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription des Vortrags vom 21. Mai 2025 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=8phC4wUOEFk&amp;amp;t=20s Einführung: Manfred Kletts Vermächtnis 00:00:20] ===&lt;br /&gt;
Einen wunderschönen guten Abend liebe Mitmitglieder des Frankfurter Goethe-Zweiges. Wir haben zu gedenken heute eines Mitglieds dieses Zweiges , was auch im öffentlichen Leben eine große Rolle gespielt hat über eine lange Zeit und was auch in dem Raum dieses Zweiges in [[Dottenfelderhof]], [[w:Bad_Vilbel|Bad Vilbel]], ohne ihn nicht denkbar gewesen wäre. [[Manfred Klett]] ist vielen jungen Menschen in den 60er, 70er, 80er, 90er Jahren eine Figur gewesen, die für sie und ihre Biografie maßgeblich war. Manfred Klett hatte das Vermögen, junge Menschen so anzusprechen, dass er aus der Zukunft heraus die Situation kurz andeutete, dass er kraftvoll aus einer inneren Sicherheit, aus einem geordneten Empfinden, aus klarer Begrifflichkeit, aber doch eben im Wesentlichen handlungsstark wirken konnte. Wenige Worte, kurze Kommunikationen und immer wieder Menschen, die für 50 Jahre wussten, wo ihre Biografie eigentlich hinzugehen hat. Ja, das vielleicht so als Eröffnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war ein Mensch, der, man könnte sagen, ein Ziel in seinem Leben verfolgt hat und das war diese Begründung des Dottenfelderhofes. Ich habe heute noch einmal mit seinem Kollegen, der ihn seit 1965, 66 kannte, seit 68 mit ihm das zusammen aufgebaut hat, [[Dieter Bauer]], gesprochen - ich habe seine Grüße hier auch zu übermitteln, er ist schwer verletzt, er ist gefallen, aber es geht ihm gut - , der hat noch einmal mir deutlich gemacht, ja, Manfreds Lebenswerk war, dass das zustande kam, dass das möglich wurde, hier an diesem Ort in Bad Vilbel. Das waren die Worte von Dieter Bauer heute Nachmittag. Und damit ist eigentlich etwas erreicht worden, was zunächst völlig unmöglich erschien und was auch zeitweise mit unmöglichen Mitteln nur möglich war. Ja, er hat vieles andere gemacht, ich will das kurz andeuten jetzt in einem, sozusagen in einem Durchgehen. Aber diese zwei Aspekte in den Vordergrund: Die Begegnung mit Jüngeren, die für sie schicksalsbildend war und diese eigentliche Aufgabe, dieses Schiff, dieses, ja, dieses große Ding, den Dottenfelderhof, wirklich in dieser Weise auf die Erde zu bringen, ins Wasser zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=8phC4wUOEFk&amp;amp;t=222s Kindheit in Afrika, Umzug nach Deutschland, ein biographischer Bruch  00:03:42] ===&lt;br /&gt;
Manfred Klett ist 1933 geboren in Ostafrika. Eine deutsche Familie, die eine Kaffeeplantage bewirtschaftet, aus gebildetem Haus, das fünfte Kind, fast sieben Jahre im Paradies. Ein persönlichen Freundesbetreuer, ein Farbigen, der sozusagen immer für ihn da war, es muss eine - wir können uns das gar nicht vorstellen, welche sozusagen reine, wunderbare, warme erstes Jahrsiebt dieser Mensch hatte. Der plötzliche Bruch, 38, 39, der Krieg kommt, die Familie muss fliehen. Tansania gehört zu England, er ist plötzlich, die Familie ist plötzlich Feind in diesem Land. Ankunft in Stuttgart im Kontext der berühmten Klett-Familien, kalt, Winter, noch nie erlebt, ein Kind, was noch nie einen Winter erlebt hat. Eine Familie, die ihm aber eigentlich fremd ist. Eine Schulsituation, die ihn völlig überfordert, die anstrengend ist, die auch die ganze Gewalt der Nazi-Zeit enthält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlussendlich mehrere Jahre in Salem mit dem etwas älteren Bruder, der viel zarter ist. Manfred ist der propere, ist der ätherisch Gesunde, ist der, der immer die Sympathien auf sich zieht, der immer Unterstützung erfährt, der ältere Bruder nicht so. Und der stirbt in dieser Zeit an einer Infektionskrankheit und ganz spät in seinem Leben hat Manfred uns das offenbart, diese Persönlichkeit, diesen Bruder hatte er immer mit an Bord. Der gehörte dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Krieg endet und wieder hat Manfred das große Glück, Stuttgart-Uhlandshöhe, die ersten Klassen, die direkt nach der Nazi- und Kriegskatastrophe starten, er gehört dazu. Eine wunderbare Schulzeit, unglaublich viel Blödsinn. Eine riesige Freundschaft mit [[Georg Glöckler]] und eine Situation mit 18, 19, wo man den Eindruck hat, so ganz sind die noch nicht auf der Welt angekommen. Mit 27 - ich springe etwas nach vorne, um das zu belegen, ich bringe gleich die Jahre dazwischen - ist dann der Käfer, den er hat, mal findet er den nicht. Da geht er zu seiner Mutter. „Mutter, weißt du, wo mein Auto ist?“ Das ist Manfred Klett, diese unglaubliche Sicherheit drin in dem, wie es ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=8phC4wUOEFk&amp;amp;t=413s Der Ruf zur Landwirtschaft in der syrischen Wüste 00:06:53] ===&lt;br /&gt;
Er beginnt mit einem Studium des Bauingenieurwesens und das endet nach gut zwei Jahren beim Fußball mit einem schweren Unfall, einem offenen Bruch am Schienbein und er sagt, das war vielleicht das größte Glück in seinem Leben, dass das alles zu Ende war. In dem Moment war ihm klar, jetzt wird sich alles ändern. Er heilt und kommt an den Punkt, dass er über Eck eine Tätigkeit aufnimmt in Syrien. Er nimmt Teil an einem Bewässerungs-, an einem landentwicklungstechnischen Projekt in Syrien zwischen den Beduinen und kommt da in Kontakt mit Ausgräbern, mit deutschen Ausgräbern. Und die vermitteln ihm das, was er schon in der Waldorfschule gehört hatte, das Zweistromland [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[Mesopotamien]]], die Wiege der Agrarkultur, jetzt eine Halbwüste, das schlägt ihm ein. Das gibt eine Sicherheit für seinen Lebensimpuls bis zum letzten Tag: Landwirtschaft! Jemand, der überhaupt nicht aus der Landwirtschaft kommt, der da mit 21, 22 plötzlich in dieser Halbwüste unter ganz wahnsinnig skurrilen Bedingungen steht und merkt, hier ist etwas völlig schief gelaufen, jahrhundertelang und wenn das anders werden soll, dann muss ich zurück nach Europa, nach Mitteleuropa und mich um Landwirtschaft kümmern, dass das nicht auch geschieht. So groß ist sein Lebensmotiv, das muss man schon sehr klar benennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=8phC4wUOEFk&amp;amp;t=522s Ankunft am Dottenfelderhof, Begegnung mit Ernst Becker 00:08:42] ===&lt;br /&gt;
Durch den Freund, durch den Mann seiner Schwester kommt er hier nach Frankfurt an den Dottenfelderhof, der nimmt ihn mit zu verschiedenen Höfen, kommt in das Haupthaus am Dottenfelderhof, er sieht [[Ernst Becker]], der begonnen hatte, biodynamisch zu bewirtschaften, er weiß, dieser Mann, dieser Hof, hier will ich sein. Treppenhaus, erste Begegnung, völlig klar, für den Rest des Lebens. Und so wird es auch, er wird Lehrling dort und er erlebt die wunderbare Zeit am Dottenfelderhof, der ersten biodynamischen Phase, das Ende dieser ersten biodynamischen Phase. 1956/57, ein Betrieb, der mit acht Gespannen bewirtschaftet wird, noch Pferde-Landwirtschaft, auf einem großen, modernen Gut. Ein Betrieb, der einen Feuerkopf, der ebenfalls kein Landwirt war, an der Spitze hat, der eine einzige Sache hat, aus Anthroposophie, biologisch-dynamisch, diesen Hof bewirtschaften. Diesen Mann verehrte er, ich habe auch durch Ernst Becker einen wesentlichen Teil meiner biodynamischen Einnordung erfahren, ich kann da vollkommen mitfühlen mit Manfred Klett, das ist etwas, wo man eben eine unglaubliche Gnade hatte, diesen Menschen kennengelernt zu haben und auf diese Spur gekommen zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=8phC4wUOEFk&amp;amp;t=616s Akademische Jahre und frühe Umweltprojekte 00:10:16] ===&lt;br /&gt;
So steht er da und ist nach der Lehre in der Situation, dieser Hof hört auf. Ernst Becker muss dort aufhören, dieser Hof endet. Es ist für ihn fast körperlich unaushaltbar. Er geht nach Stuttgart, er studiert Landwirtschaft, er lernt dort den Anthroposophen und Professor Köpf kennen, [[Herbert Koepf]], ein feiner, zarter, kleiner Schwabe, der vor dem Krieg in Dresden auf einem ersten biodynamischen Gut gelernt hatte und mittlerweile eben Bodenkundeprofessor war. Bei ihm macht er eine Promotion und ist auch typisch für Manfred Klett, er macht mit einem Thema eine Promotion, was weit in die Zukunft hinausgeht. Er kümmert sich mit dieser Arbeit mit anderen Wissenschaftlern um die Verschmutzung des [[w:Bodensee|Bodensees]] und mit seinem kleinen Käfer fährt er zwei Jahre lang die Flüsse, die Zubringerflüsse in den Bodensee ab und zieht Proben und macht diese Proben selber im Labor in Stuttgart-Hohenheim, wertet sie aus und ist ein wesentlicher Teil des Bodenseeprojektes, das erste große Umweltprojekt, an dem man erkannt hat, so kann es nicht weitergehen mit unseren Gewässern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Vater ist nicht Anthroposoph, hat durch seine Mitarbeiterinnen diesen Impuls gekriegt, seine Kinder auf diese Schule zu schicken. Sein Vater bekommt in Stuttgart von der Landesregierung eine eigene Behörde. Und diese Behörde, diese Anstalt ist eine Forschungsanstalt für biologischen Pflanzenschutz, ist die erste in der Bundesrepublik, ist auch typisch für Manfred Klett, dass das sein Vater ist. Dieser Vater hatte eben in Afrika gesehen, man kann mit Nützlingen wirtschaften, man kann bestimmte Probleme mit Nützlingen lösen und er versucht das sozusagen wissenschaftlich mit diesem Institut und dieser Einrichtung im Schwabenland am Obst, am schwäbischen Obst in Gang zu bringen. Manfred Klett ist längst mit der Anthroposophie verbunden, er wird Mitglied auch der Gesellschaft, noch in den 50er-Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=8phC4wUOEFk&amp;amp;t=760s Die Neugründung des Dottenfelderhofes und die GLS Bank 00:12:40] ===&lt;br /&gt;
Er siedelt nach dem Studium, nach der Promotion nach Darmstadt über an das kleine Forschungsinstitut für biologisch-dynamischen Landbau und auch wieder typisch für ihn, er zieht ein Forschungsprojekt an Land, was die Deutsche Forschungsgesellschaft finanziert, was ein Grundlagenforschungsprojekt ist über die Qualität der [[Düngung|Stickstoffdüngung]] über das Licht und den Schatten in Bezug auf das Pflanzenwachstum, in Bezug auf die Landwirtschaft. Drei Jahre später - er probiert jedes Jahr neu mit Ernst Becker, können wir nicht doch noch mal probieren, diesen Dottenfelderhof irgendwie zu bewirtschaften - , drei Jahre später taucht eine Möglichkeit auf. Die Landesregierung aus einem eigentlich ganz unmöglichen Grund, gibt ihnen einen Pachtvertrag für fünf Jahre und man hat das Gefühl, jetzt ist es das, was er gesucht hat. Vier weitere Familienpartner, mit denen er startet und er ist einer unter Gleichen wie sein großer Lehrer, der zehn Jahre älter ist, und zu fünft beginnt es und es ist ein völlig verrücktes Unterfangen. Es fehlt unglaublich viel Geld und es ist völlig unklar, wo das herkommen soll. Und man fängt an, bevor überhaupt der Pachtvertrag abgeschlossen ist. Man macht eigentlich eine Besetzung, muss man sagen. Eine Feldbesetzung, eine Hofbesetzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieses fehlende Geld, man reist dann die Republik auf und ab und fragt die Anthroposophen, ob man nicht für Landwirtschaft was machen könnte, ob man nicht Darlehen und so weiter. Und der seriöse, große, wunderbar sprechende, gut formulieren könnende Manfred Klett kommt selbst in Stuttgart nicht an Geld bei den Anthroposophen. Das Einzige, was sie ihm sagen, fahr doch mal nach Bochum, da ist so ein verrückter Anwalt. Es gehört zum Anfang des Dottenfelderhofes dazu, dass Manfred Klett dann auch mit der anderen Gruppe zusammen den Kontakt zu Willem-Ernst Barkhoff und der Gründung der Kreditgarantiegenossenschaft und schlussendlich der [[GLS Bank]] hinbekommen hat und dass diese Liaison eigentlich dafür gesorgt hat, dass beides sich massiv weiterentwickelt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=8phC4wUOEFk&amp;amp;t=922s Eine Anekdote und die Leitung der Sektion für Landwirtschaft, Ruf nach Dornach 00:15:22] ===&lt;br /&gt;
Ich will auch ein paar Sachen sagen, die ganz unbekannt sind. 1969 taucht ein Terrorist der RAF auf dem Dottenfelderhof auf und Manfred Klett spricht mit ihm im Kuhstall und sagt, die Waffe ist nicht deine Waffe. Das ist falsch. Die Waffe, mit der du alles veränderst, ist hier die Mistgabel. Das ist typisch für ihn und es ist typisch auch für ihn, dass diese Menschen eben auch gedacht haben, ja das könnte doch vielleicht passen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, er ist dort vollkommen involviert, 21 Jahre, mit diesem Beginn. Es gelingt, den Pachtvertrag zu verlängern. Es gelingt schlussendlich 79, 80 Teile dieses Hofes zu kaufen aus dieser Verbindung mit der GLS Bank. Und Manfred Klett ist fast immer am Ort, obwohl er nach überall hin gefordert ist. Er macht eine einzige Sache in England und eine einzige Sache in Dornach, die er kontinuierlich, jährlich weiter pflegt. Er hat ein wunderbares Englisch. Seine Eltern haben ihn in der 10. Klasse dahin geschickt, sodass er dieses wunderbare, man könnte fast sagen Shakespeare-Englisch zur Verfügung hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er lässt sich nicht abbringen, er wird immer wieder gefragt, könntest du nicht die landwirtschaftliche Sektion übernehmen in [[Goetheanum|Dornach]], das ist noch ein Teil der naturwissenschaftlichen Sektion zu der Zeit. Er lehnt das immer wieder ab, bis er 88, 87, 88 den Eindruck hat, es könnte gehen und macht das dann, nicht zuletzt weil Ernst Becker gesagt hat, jetzt geht&#039;s. Interessant, dass selbst in dieser Zeit immer noch Ernst Becker sehr maßgeblich war. Er hatte vorher neben den Winterkursen die Landbauschule Dottenfelderhof begründet. Er hat wie eigentlich so aus einem, man könnte fast sagen, er sitzt da und brütet und irgendwann ist da ein Curriculum auf dem Papier. Das Papier ist seit 50 Jahren, kann man es nicht besser machen. Im Wesentlichen machen wir das bis heute so. Er hatte diese Fähigkeit, an vieles anzudocken und dann das runterzuziehen und in einer wunderbaren, klaren, ausgeschriebenen Art und Weise zu verdichten. Verlegerfamilie, bis zu seinem letzten Tag, diese Fähigkeit, wunderbar zu formulieren. Er übernimmt dann diese Arbeit ebenfalls für mehr als 20 Jahre in Dornach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=8phC4wUOEFk&amp;amp;t=1097s Die letzten Jahre und das Verhältnis zum Schicksal 00:18:17] ===&lt;br /&gt;
Er hat mir mal gesagt, die eigentliche Aufgabe ist es, auf der Welt unterwegs zu sein und dem biodynamischen Landwirten Mut zuzusprechen. Und die andere Aufgabe ist es, eine neue innere Art und Weise, ein neues inneres Arbeiten in der anthroposophischen Gesellschaft, in der Hochschule zu begründen. Er beendet diese Tätigkeit mit über 70, mit einer kleinen Schrift, die ganz unbeachtet ist, über das, was Hochschule und Gesellschaft heute sein könnte. Er spricht von der [[Umstülpung]]. Er spricht davon, dass das Eigentliche zwischen uns passiert und dass wir den Begriff von Zentrum und Peripherie umzudrehen hätten. Das haben wir noch zu entdecken, ist mein Eindruck. Das ist noch gar nicht so richtig angekommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine letzten 20 Jahre verbringt er vielfach damit, dass er sich einem Hof, einem großen Dorfprojekt in Polen verschreibt und versucht, das auf die Wege zu bringen. Und es ist typisch für ihn, er schreibt Anträge, er ist Kuratorium, er baut eine Stiftung und so weiter. Und die letzten positiven Anträge für die kleine Schule, die da entstehen soll, für das kleine Kulturhaus neben dem Hof, die kommen nach seinem Tod. Seine Arbeit geht eigentlich über seinen Tod hinaus. Das gibt es ja bei manchen Leuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ich möchte so enden, dass ich darauf hinweisen will, dass er ein besonderes Verhältnis hatte zum Schicksal. Es war ihm oft sehr klar, was jetzt eigentlich der Schicksalsweg ist. Und er konnte darüber auch sprechen. Nicht oft, aber er konnte das. Und er stellte sich ganz bewusst, unglaublich sicher, mit einer sehr großen Kraft wie ein schnaufendes Wesen da hinein und nahm daraus auch viel Kraft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ich möchte so enden, bevor wir den Spruch dann haben. Manfred Kletts Verständnis in die Zukunft aus einer Sicherheit, aus dem Drinnenstehen in der Anthroposophie, aus dem Sich-Gegenwärtigsein des eigenen Schicksals und dessen, mit dem man verbunden ist, möge es uns für unsere weitere Arbeit hilfreich sein. Herzlichen Dank.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=8phC4wUOEFk&amp;amp;t=1303s Schlussvers 00:21:43] ===&lt;br /&gt;
Vertraue und glaube, es hilft, es heilt die göttliche Kraft!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Glossar ==&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|A}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|A}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Einen wunderschönen guten Abend liebe Mitmitglieder des Frankfurter Goethe-Zweiges.“ [[Gedenken an Manfred Klett - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2025#Einführung: Manfred Kletts Vermächtnis 00:00:20|| Gedenken an Manfred Klett - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2025, 01:23:29]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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* „… Manfreds Lebenswerk war, dass das zustande kam, dass das möglich wurde, hier an diesem Ort in Bad Vilbel [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[Dottenfelderhof]]}. Das waren die Worte von [[Dieter Bauer]] heute Nachmittag. Und damit ist eigentlich etwas erreicht worden, was zunächst völlig unmöglich erschien …&amp;quot;  [[Gedenken an Manfred Klett - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2025#Einführung: Manfred Kletts Vermächtnis 00:00:20|| Gedenken an Manfred Klett - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2025, 00:00:20]]&lt;br /&gt;
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[[Martin von Mackensen|| zurück zu Martin von Mackensen |]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Transkribiert von Damian Bellè ]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Erscheinungsjahr 2025]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Artikel unten}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dambe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://biodyn.wiki/index.php?title=Gedenken_an_Manfred_Klett_-_ein_Vortrag_von_Martin_von_Mackensen,_2025&amp;diff=11516</id>
		<title>Gedenken an Manfred Klett - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2025</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://biodyn.wiki/index.php?title=Gedenken_an_Manfred_Klett_-_ein_Vortrag_von_Martin_von_Mackensen,_2025&amp;diff=11516"/>
		<updated>2025-12-30T17:44:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dambe: Verlinkung Ende&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Martin von Mackensen|| zurück zu Martin von Mackensen |]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Manfred Klett|| zurück zu Manfred Klett |]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenken_an_Manfred_Klett_2025-5-21.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=8phC4wUOEFk|mini|[[Martin von Mackensen]] hält am 21. Mai 2025 ein Gedenken für [[Manfred Klett|Dr. Manfred Klett]] im Rudolf-Steiner Haus in Frankfurt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Bearbeitung Damian&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription des Vortrags vom 21. Mai 2025 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=8phC4wUOEFk&amp;amp;t=20s Einführung: Manfred Kletts Vermächtnis 00:00:20] ===&lt;br /&gt;
Einen wunderschönen guten Abend liebe Mitmitglieder des Frankfurter Goethe-Zweiges. Wir haben zu gedenken heute eines Mitglieds dieses Zweiges , was auch im öffentlichen Leben eine große Rolle gespielt hat über eine lange Zeit und was auch in dem Raum dieses Zweiges in [[Dottenfelderhof]], [[w:Bad_Vilbel|Bad Vilbel]], ohne ihn nicht denkbar gewesen wäre. [[Manfred Klett]] ist vielen jungen Menschen in den 60er, 70er, 80er, 90er Jahren eine Figur gewesen, die für sie und ihre Biografie maßgeblich war. Manfred Klett hatte das Vermögen, junge Menschen so anzusprechen, dass er aus der Zukunft heraus die Situation kurz andeutete, dass er kraftvoll aus einer inneren Sicherheit, aus einem geordneten Empfinden, aus klarer Begrifflichkeit, aber doch eben im Wesentlichen handlungsstark wirken konnte. Wenige Worte, kurze Kommunikationen und immer wieder Menschen, die für 50 Jahre wussten, wo ihre Biografie eigentlich hinzugehen hat. Ja, das vielleicht so als Eröffnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war ein Mensch, der, man könnte sagen, ein Ziel in seinem Leben verfolgt hat und das war diese Begründung des Dottenfelderhofes. Ich habe heute noch einmal mit seinem Kollegen, der ihn seit 1965, 66 kannte, seit 68 mit ihm das zusammen aufgebaut hat, [[Dieter Bauer]], gesprochen - ich habe seine Grüße hier auch zu übermitteln, er ist schwer verletzt, er ist gefallen, aber es geht ihm gut - , der hat noch einmal mir deutlich gemacht, ja, Manfreds Lebenswerk war, dass das zustande kam, dass das möglich wurde, hier an diesem Ort in Bad Vilbel. Das waren die Worte von Dieter Bauer heute Nachmittag. Und damit ist eigentlich etwas erreicht worden, was zunächst völlig unmöglich erschien und was auch zeitweise mit unmöglichen Mitteln nur möglich war. Ja, er hat vieles andere gemacht, ich will das kurz andeuten jetzt in einem, sozusagen in einem Durchgehen. Aber diese zwei Aspekte in den Vordergrund: Die Begegnung mit Jüngeren, die für sie schicksalsbildend war und diese eigentliche Aufgabe, dieses Schiff, dieses, ja, dieses große Ding, den Dottenfelderhof, wirklich in dieser Weise auf die Erde zu bringen, ins Wasser zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=8phC4wUOEFk&amp;amp;t=222s Kindheit in Afrika, Umzug nach Deutschland, ein biographischer Bruch  00:03:42] ===&lt;br /&gt;
Manfred Klett ist 1933 geboren in Ostafrika. Eine deutsche Familie, die eine Kaffeeplantage bewirtschaftet, aus gebildetem Haus, das fünfte Kind, fast sieben Jahre im Paradies. Ein persönlichen Freundesbetreuer, ein Farbigen, der sozusagen immer für ihn da war, es muss eine - wir können uns das gar nicht vorstellen, welche sozusagen reine, wunderbare, warme erstes Jahrsiebt dieser Mensch hatte. Der plötzliche Bruch, 38, 39, der Krieg kommt, die Familie muss fliehen. Tansania gehört zu England, er ist plötzlich, die Familie ist plötzlich Feind in diesem Land. Ankunft in Stuttgart im Kontext der berühmten Klett-Familien, kalt, Winter, noch nie erlebt, ein Kind, was noch nie einen Winter erlebt hat. Eine Familie, die ihm aber eigentlich fremd ist. Eine Schulsituation, die ihn völlig überfordert, die anstrengend ist, die auch die ganze Gewalt der Nazi-Zeit enthält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlussendlich mehrere Jahre in Salem mit dem etwas älteren Bruder, der viel zarter ist. Manfred ist der propere, ist der ätherisch Gesunde, ist der, der immer die Sympathien auf sich zieht, der immer Unterstützung erfährt, der ältere Bruder nicht so. Und der stirbt in dieser Zeit an einer Infektionskrankheit und ganz spät in seinem Leben hat Manfred uns das offenbart, diese Persönlichkeit, diesen Bruder hatte er immer mit an Bord. Der gehörte dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Krieg endet und wieder hat Manfred das große Glück, Stuttgart-Uhlandshöhe, die ersten Klassen, die direkt nach der Nazi- und Kriegskatastrophe starten, er gehört dazu. Eine wunderbare Schulzeit, unglaublich viel Blödsinn. Eine riesige Freundschaft mit [[Georg Glöckler]] und eine Situation mit 18, 19, wo man den Eindruck hat, so ganz sind die noch nicht auf der Welt angekommen. Mit 27 - ich springe etwas nach vorne, um das zu belegen, ich bringe gleich die Jahre dazwischen - ist dann der Käfer, den er hat, mal findet er den nicht. Da geht er zu seiner Mutter. „Mutter, weißt du, wo mein Auto ist?“ Das ist Manfred Klett, diese unglaubliche Sicherheit drin in dem, wie es ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=8phC4wUOEFk&amp;amp;t=413s Der Ruf zur Landwirtschaft in der syrischen Wüste 00:06:53] ===&lt;br /&gt;
Er beginnt mit einem Studium des Bauingenieurwesens und das endet nach gut zwei Jahren beim Fußball mit einem schweren Unfall, einem offenen Bruch am Schienbein und er sagt, das war vielleicht das größte Glück in seinem Leben, dass das alles zu Ende war. In dem Moment war ihm klar, jetzt wird sich alles ändern. Er heilt und kommt an den Punkt, dass er über Eck eine Tätigkeit aufnimmt in Syrien. Er nimmt Teil an einem Bewässerungs-, an einem landentwicklungstechnischen Projekt in Syrien zwischen den Beduinen und kommt da in Kontakt mit Ausgräbern, mit deutschen Ausgräbern. Und die vermitteln ihm das, was er schon in der Waldorfschule gehört hatte, das Zweistromland [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[Mesopotamien]]], die Wiege der Agrarkultur, jetzt eine Halbwüste, das schlägt ihm ein. Das gibt eine Sicherheit für seinen Lebensimpuls bis zum letzten Tag: Landwirtschaft! Jemand, der überhaupt nicht aus der Landwirtschaft kommt, der da mit 21, 22 plötzlich in dieser Halbwüste unter ganz wahnsinnig skurrilen Bedingungen steht und merkt, hier ist etwas völlig schief gelaufen, jahrhundertelang und wenn das anders werden soll, dann muss ich zurück nach Europa, nach Mitteleuropa und mich um Landwirtschaft kümmern, dass das nicht auch geschieht. So groß ist sein Lebensmotiv, das muss man schon sehr klar benennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=8phC4wUOEFk&amp;amp;t=522s Ankunft am Dottenfelderhof, Begegnung mit Ernst Becker 00:08:42] ===&lt;br /&gt;
Durch den Freund, durch den Mann seiner Schwester kommt er hier nach Frankfurt an den Dottenfelderhof, der nimmt ihn mit zu verschiedenen Höfen, kommt in das Haupthaus am Dottenfelderhof, er sieht [[Ernst Becker]], der begonnen hatte, biodynamisch zu bewirtschaften, er weiß, dieser Mann, dieser Hof, hier will ich sein. Treppenhaus, erste Begegnung, völlig klar, für den Rest des Lebens. Und so wird es auch, er wird Lehrling dort und er erlebt die wunderbare Zeit am Dottenfelderhof, der ersten biodynamischen Phase, das Ende dieser ersten biodynamischen Phase. 1956/57, ein Betrieb, der mit acht Gespannen bewirtschaftet wird, noch Pferde-Landwirtschaft, auf einem großen, modernen Gut. Ein Betrieb, der einen Feuerkopf, der ebenfalls kein Landwirt war, an der Spitze hat, der eine einzige Sache hat, aus Anthroposophie, biologisch-dynamisch, diesen Hof bewirtschaften. Diesen Mann verehrte er, ich habe auch durch Ernst Becker einen wesentlichen Teil meiner biodynamischen Einnordung erfahren, ich kann da vollkommen mitfühlen mit Manfred Klett, das ist etwas, wo man eben eine unglaubliche Gnade hatte, diesen Menschen kennengelernt zu haben und auf diese Spur gekommen zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=8phC4wUOEFk&amp;amp;t=616s Akademische Jahre und frühe Umweltprojekte 00:10:16] ===&lt;br /&gt;
So steht er da und ist nach der Lehre in der Situation, dieser Hof hört auf. Ernst Becker muss dort aufhören, dieser Hof endet. Es ist für ihn fast körperlich unaushaltbar. Er geht nach Stuttgart, er studiert Landwirtschaft, er lernt dort den Anthroposophen und Professor Köpf kennen, [[Herbert Koepf]], ein feiner, zarter, kleiner Schwabe, der vor dem Krieg in Dresden auf einem ersten biodynamischen Gut gelernt hatte und mittlerweile eben Bodenkundeprofessor war. Bei ihm macht er eine Promotion und ist auch typisch für Manfred Klett, er macht mit einem Thema eine Promotion, was weit in die Zukunft hinausgeht. Er kümmert sich mit dieser Arbeit mit anderen Wissenschaftlern um die Verschmutzung des [[w:Bodensee|Bodensees]] und mit seinem kleinen Käfer fährt er zwei Jahre lang die Flüsse, die Zubringerflüsse in den Bodensee ab und zieht Proben und macht diese Proben selber im Labor in Stuttgart-Hohenheim, wertet sie aus und ist ein wesentlicher Teil des Bodenseeprojektes, das erste große Umweltprojekt, an dem man erkannt hat, so kann es nicht weitergehen mit unseren Gewässern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Vater ist nicht Anthroposoph, hat durch seine Mitarbeiterinnen diesen Impuls gekriegt, seine Kinder auf diese Schule zu schicken. Sein Vater bekommt in Stuttgart von der Landesregierung eine eigene Behörde. Und diese Behörde, diese Anstalt ist eine Forschungsanstalt für biologischen Pflanzenschutz, ist die erste in der Bundesrepublik, ist auch typisch für Manfred Klett, dass das sein Vater ist. Dieser Vater hatte eben in Afrika gesehen, man kann mit Nützlingen wirtschaften, man kann bestimmte Probleme mit Nützlingen lösen und er versucht das sozusagen wissenschaftlich mit diesem Institut und dieser Einrichtung im Schwabenland am Obst, am schwäbischen Obst in Gang zu bringen. Manfred Klett ist längst mit der Anthroposophie verbunden, er wird Mitglied auch der Gesellschaft, noch in den 50er-Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=8phC4wUOEFk&amp;amp;t=760s Die Neugründung des Dottenfelderhofes und die GLS Bank 00:12:40] ===&lt;br /&gt;
Er siedelt nach dem Studium, nach der Promotion nach Darmstadt über an das kleine Forschungsinstitut für biologisch-dynamischen Landbau und auch wieder typisch für ihn, er zieht ein Forschungsprojekt an Land, was die Deutsche Forschungsgesellschaft finanziert, was ein Grundlagenforschungsprojekt ist über die Qualität der [[Düngung|Stickstoffdüngung]] über das Licht und den Schatten in Bezug auf das Pflanzenwachstum, in Bezug auf die Landwirtschaft. Drei Jahre später - er probiert jedes Jahr neu mit Ernst Becker, können wir nicht doch noch mal probieren, diesen Dottenfelderhof irgendwie zu bewirtschaften - , drei Jahre später taucht eine Möglichkeit auf. Die Landesregierung aus einem eigentlich ganz unmöglichen Grund, gibt ihnen einen Pachtvertrag für fünf Jahre und man hat das Gefühl, jetzt ist es das, was er gesucht hat. Vier weitere Familienpartner, mit denen er startet und er ist einer unter Gleichen wie sein großer Lehrer, der zehn Jahre älter ist, und zu fünft beginnt es und es ist ein völlig verrücktes Unterfangen. Es fehlt unglaublich viel Geld und es ist völlig unklar, wo das herkommen soll. Und man fängt an, bevor überhaupt der Pachtvertrag abgeschlossen ist. Man macht eigentlich eine Besetzung, muss man sagen. Eine Feldbesetzung, eine Hofbesetzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieses fehlende Geld, man reist dann die Republik auf und ab und fragt die Anthroposophen, ob man nicht für Landwirtschaft was machen könnte, ob man nicht Darlehen und so weiter. Und der seriöse, große, wunderbar sprechende, gut formulieren könnende Manfred Klett kommt selbst in Stuttgart nicht an Geld bei den Anthroposophen. Das Einzige, was sie ihm sagen, fahr doch mal nach Bochum, da ist so ein verrückter Anwalt. Es gehört zum Anfang des Dottenfelderhofes dazu, dass Manfred Klett dann auch mit der anderen Gruppe zusammen den Kontakt zu Willem-Ernst Barkhoff und der Gründung der Kreditgarantiegenossenschaft und schlussendlich der [[GLS Bank]] hinbekommen hat und dass diese Liaison eigentlich dafür gesorgt hat, dass beides sich massiv weiterentwickelt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=8phC4wUOEFk&amp;amp;t=922s Eine Anekdote und die Leitung der Sektion für Landwirtschaft, Ruf nach Dornach 00:15:22] ===&lt;br /&gt;
Ich will auch ein paar Sachen sagen, die ganz unbekannt sind. 1969 taucht ein Terrorist der RAF auf dem Dottenfelderhof auf und Manfred Klett spricht mit ihm im Kuhstall und sagt, die Waffe ist nicht deine Waffe. Das ist falsch. Die Waffe, mit der du alles veränderst, ist hier die Mistgabel. Das ist typisch für ihn und es ist typisch auch für ihn, dass diese Menschen eben auch gedacht haben, ja das könnte doch vielleicht passen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, er ist dort vollkommen involviert, 21 Jahre, mit diesem Beginn. Es gelingt, den Pachtvertrag zu verlängern. Es gelingt schlussendlich 79, 80 Teile dieses Hofes zu kaufen aus dieser Verbindung mit der GLS Bank. Und Manfred Klett ist fast immer am Ort, obwohl er nach überall hin gefordert ist. Er macht eine einzige Sache in England und eine einzige Sache in Dornach, die er kontinuierlich, jährlich weiter pflegt. Er hat ein wunderbares Englisch. Seine Eltern haben ihn in der 10. Klasse dahin geschickt, sodass er dieses wunderbare, man könnte fast sagen Shakespeare-Englisch zur Verfügung hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er lässt sich nicht abbringen, er wird immer wieder gefragt, könntest du nicht die landwirtschaftliche Sektion übernehmen in [[Goetheanum|Dornach]], das ist noch ein Teil der naturwissenschaftlichen Sektion zu der Zeit. Er lehnt das immer wieder ab, bis er 88, 87, 88 den Eindruck hat, es könnte gehen und macht das dann, nicht zuletzt weil Ernst Becker gesagt hat, jetzt geht&#039;s. Interessant, dass selbst in dieser Zeit immer noch Ernst Becker sehr maßgeblich war. Er hatte vorher neben den Winterkursen die Landbauschule Dottenfelderhof begründet. Er hat wie eigentlich so aus einem, man könnte fast sagen, er sitzt da und brütet und irgendwann ist da ein Curriculum auf dem Papier. Das Papier ist seit 50 Jahren, kann man es nicht besser machen. Im Wesentlichen machen wir das bis heute so. Er hatte diese Fähigkeit, an vieles anzudocken und dann das runterzuziehen und in einer wunderbaren, klaren, ausgeschriebenen Art und Weise zu verdichten. Verlegerfamilie, bis zu seinem letzten Tag, diese Fähigkeit, wunderbar zu formulieren. Er übernimmt dann diese Arbeit ebenfalls für mehr als 20 Jahre in Dornach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=8phC4wUOEFk&amp;amp;t=1097s Die letzten Jahre und das Verhältnis zum Schicksal 00:18:17] ===&lt;br /&gt;
Er hat mir mal gesagt, die eigentliche Aufgabe ist es, auf der Welt unterwegs zu sein und dem biodynamischen Landwirten Mut zuzusprechen. Und die andere Aufgabe ist es, eine neue innere Art und Weise, ein neues inneres Arbeiten in der anthroposophischen Gesellschaft, in der Hochschule zu begründen. Er beendet diese Tätigkeit mit über 70, mit einer kleinen Schrift, die ganz unbeachtet ist, über das, was Hochschule und Gesellschaft heute sein könnte. Er spricht von der [[Umstülpung]]. Er spricht davon, dass das Eigentliche zwischen uns passiert und dass wir den Begriff von Zentrum und Peripherie umzudrehen hätten. Das haben wir noch zu entdecken, ist mein Eindruck. Das ist noch gar nicht so richtig angekommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine letzten 20 Jahre verbringt er vielfach damit, dass er sich einem Hof, einem großen Dorfprojekt in Polen verschreibt und versucht, das auf die Wege zu bringen. Und es ist typisch für ihn, er schreibt Anträge, er ist Kuratorium, er baut eine Stiftung und so weiter. Und die letzten positiven Anträge für die kleine Schule, die da entstehen soll, für das kleine Kulturhaus neben dem Hof, die kommen nach seinem Tod. Seine Arbeit geht eigentlich über seinen Tod hinaus. Das gibt es ja bei manchen Leuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ich möchte so enden, dass ich darauf hinweisen will, dass er ein besonderes Verhältnis hatte zum Schicksal. Es war ihm oft sehr klar, was jetzt eigentlich der Schicksalsweg ist. Und er konnte darüber auch sprechen. Nicht oft, aber er konnte das. Und er stellte sich ganz bewusst, unglaublich sicher, mit einer sehr großen Kraft wie ein schnaufendes Wesen da hinein und nahm daraus auch viel Kraft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ich möchte so enden, bevor wir den Spruch dann haben. Manfred Kletts Verständnis in die Zukunft aus einer Sicherheit, aus dem Drinnenstehen in der Anthroposophie, aus dem Sich-Gegenwärtigsein des eigenen Schicksals und dessen, mit dem man verbunden ist, möge es uns für unsere weitere Arbeit hilfreich sein. Herzlichen Dank.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=8phC4wUOEFk&amp;amp;t=1303s Schlussvers 00:21:43] ===&lt;br /&gt;
Vertraue und glaube, es hilft, es heilt die göttliche Kraft!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Glossar ==&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|A}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|A}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Einen wunderschönen guten Abend liebe Mitmitglieder des Frankfurter Goethe-Zweiges.“ [[Gedenken an Manfred Klett - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2025#Einführung: Manfred Kletts Vermächtnis 00:00:20|| Gedenken an Manfred Klett - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2025, 01:23:29]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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[[Martin von Mackensen|| zurück zu Martin von Mackensen |]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Erscheinungsjahr 2025]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Artikel unten}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dambe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://biodyn.wiki/index.php?title=Gedenken_an_Manfred_Klett_-_ein_Vortrag_von_Martin_von_Mackensen,_2025&amp;diff=11515</id>
		<title>Gedenken an Manfred Klett - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2025</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://biodyn.wiki/index.php?title=Gedenken_an_Manfred_Klett_-_ein_Vortrag_von_Martin_von_Mackensen,_2025&amp;diff=11515"/>
		<updated>2025-12-30T17:19:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dambe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Martin von Mackensen|| zurück zu Martin von Mackensen |]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Manfred Klett|| zurück zu Manfred Klett |]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenken_an_Manfred_Klett_2025-5-21.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=8phC4wUOEFk|mini|[[Martin von Mackensen]] hält am 21. Mai 2025 ein Gedenken für [[Manfred Klett|Dr. Manfred Klett]] im Rudolf-Steiner Haus in Frankfurt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Bearbeitung Damian&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription des Vortrags vom 21. Mai 2025 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=8phC4wUOEFk&amp;amp;t=20s Einführung: Manfred Kletts Vermächtnis 00:00:20] ===&lt;br /&gt;
Einen wunderschönen guten Abend liebe Mitmitglieder des Frankfurter Goethe-Zweiges. Wir haben zu gedenken heute eines Mitglieds dieses Zweiges , was auch im öffentlichen Leben eine große Rolle gespielt hat über eine lange Zeit und was auch in dem Raum dieses Zweiges in [[Dottenfelderhof]], Bad Vilbel, ohne ihn nicht denkbar gewesen wäre. [[Manfred Klett]] ist vielen jungen Menschen in den 60er, 70er, 80er, 90er Jahren eine Figur gewesen, die für sie und ihre Biografie maßgeblich war. Manfred Klett hatte das Vermögen, junge Menschen so anzusprechen, dass er aus der Zukunft heraus die Situation kurz andeutete, dass er kraftvoll aus einer inneren Sicherheit, aus einem geordneten Empfinden, aus klarer Begrifflichkeit, aber doch eben im Wesentlichen handlungsstark wirken konnte. Wenige Worte, kurze Kommunikationen und immer wieder Menschen, die für 50 Jahre wussten, wo ihre Biografie eigentlich hinzugehen hat. Ja, das vielleicht so als Eröffnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war ein Mensch, der, man könnte sagen, ein Ziel in seinem Leben verfolgt hat und das war diese Begründung des Dottenfelderhofes. Ich habe heute noch einmal mit seinem Kollegen, der ihn seit 1965, 66 kannte, seit 68 mit ihm das zusammen aufgebaut hat, [[Dieter Bauer]], gesprochen - ich habe seine Grüße hier auch zu übermitteln, er ist schwer verletzt, er ist gefallen, aber es geht ihm gut - , der hat noch einmal mir deutlich gemacht, ja, Manfreds Lebenswerk war, dass das zustande kam, dass das möglich wurde, hier an diesem Ort in Bad Vilbel. Das waren die Worte von Dieter Bauer heute Nachmittag. Und damit ist eigentlich etwas erreicht worden, was zunächst völlig unmöglich erschien und was auch zeitweise mit unmöglichen Mitteln nur möglich war. Ja, er hat vieles andere gemacht, ich will das kurz andeuten jetzt in einem, sozusagen in einem Durchgehen. Aber diese zwei Aspekte in den Vordergrund: Die Begegnung mit Jüngeren, die für sie schicksalsbildend war und diese eigentliche Aufgabe, dieses Schiff, dieses, ja, dieses große Ding, den Dottenfelderhof, wirklich in dieser Weise auf die Erde zu bringen, ins Wasser zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=8phC4wUOEFk&amp;amp;t=222s Kindheit in Afrika, Umzug nach Deutschland, ein biographischer Bruch  00:03:42] ===&lt;br /&gt;
Manfred Klett ist 1933 geboren in Ostafrika. Eine deutsche Familie, die eine Kaffeeplantage bewirtschaftet, aus gebildetem Haus, das fünfte Kind, fast sieben Jahre im Paradies. Ein persönlichen Freundesbetreuer, ein Farbigen, der sozusagen immer für ihn da war, es muss eine - wir können uns das gar nicht vorstellen, welche sozusagen reine, wunderbare, warme erstes Jahrsiebt dieser Mensch hatte. Der plötzliche Bruch, 38, 39, der Krieg kommt, die Familie muss fliehen. Tansania gehört zu England, er ist plötzlich, die Familie ist plötzlich Feind in diesem Land. Ankunft in Stuttgart im Kontext der berühmten Klett-Familien, kalt, Winter, noch nie erlebt, ein Kind, was noch nie einen Winter erlebt hat. Eine Familie, die ihm aber eigentlich fremd ist. Eine Schulsituation, die ihn völlig überfordert, die anstrengend ist, die auch die ganze Gewalt der Nazi-Zeit enthält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlussendlich mehrere Jahre in Salem mit dem etwas älteren Bruder, der viel zarter ist. Manfred ist der Propere, ist der ätherisch Gesunde, ist der, der immer die Sympathien auf sich zieht, der immer Unterstützung erfährt, der ältere Bruder nicht so. Und der stirbt in dieser Zeit an einer Infektionskrankheit und ganz spät in seinem Leben hat Manfred uns das offenbart, diese Persönlichkeit, diesen Bruder hatte er immer mit an Bord. Der gehörte dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Krieg endet und wieder hat Manfred das große Glück, Stuttgart-Uhlandshöhe, die ersten Klassen, die direkt nach der Nazi- und Kriegskatastrophe starten, er gehört dazu. Eine wunderbare Schulzeit, unglaublich viel Blödsinn. Eine riesige Freundschaft mit Georg Glöckler und eine Situation mit 18, 19, wo man den Eindruck hat, so ganz sind die noch nicht auf der Welt angekommen. Mit 27 - ich springe etwas nach vorne, um das zu belegen, ich bringe gleich die Jahre dazwischen - ist dann der Käfer, den er hat, mal findet er den nicht. Da geht er zu seiner Mutter. „Mutter, weißt du, wo mein Auto ist?“ Das ist Manfred Klett, diese unglaubliche Sicherheit drin in dem, wie es ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=8phC4wUOEFk&amp;amp;t=413s Der Ruf zur Landwirtschaft in der syrischen Wüste 00:06:53] ===&lt;br /&gt;
Er beginnt mit einem Studium des Bauingenieurwesens und das endet nach gut zwei Jahren beim Fußball mit einem schweren Unfall, einem offenen Bruch am Schienbein und er sagt, das war vielleicht das größte Glück in seinem Leben, dass das alles zu Ende war. In dem Moment war ihm klar, jetzt wird sich alles ändern. Er heilt und kommt an den Punkt, dass er über Eck eine Tätigkeit aufnimmt in Syrien. Er nimmt Teil an einem Bewässerungs-, an einem landentwicklungstechnischen Projekt in Syrien zwischen den Beduinen und kommt da in Kontakt mit Ausgräbern, mit deutschen Ausgräbern. Und die vermitteln ihm das, was er schon in der Waldorfschule gehört hatte, das Zweistromland, die Wiege der Agrarkultur, jetzt eine Halbwüste, das schlägt ihm ein. Das gibt eine Sicherheit für seinen Lebensimpuls bis zum letzten Tag: Landwirtschaft. Jemand, der überhaupt nicht aus der Landwirtschaft kommt, der da mit 21, 22 plötzlich in dieser Halbwüste unter ganz wahnsinnig skurrilen Bedingungen steht und merkt, hier ist etwas völlig schief gelaufen, jahrhundertelang und wenn das anders werden soll, dann muss ich zurück nach Europa, nach Mitteleuropa und mich um Landwirtschaft kümmern, dass das nicht auch geschieht. So groß ist sein Lebensmotiv, das muss man schon sehr klar benennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=8phC4wUOEFk&amp;amp;t=522s Ankunft am Dottenfelderhof, Begegnung mit Ernst Becker 00:08:42] ===&lt;br /&gt;
Durch den Freund, durch den Mann seiner Schwester kommt er hier nach Frankfurt an den Dottenfelderhof, der nimmt ihn mit zu verschiedenen Höfen, kommt in das Haupthaus am Dottenfelderhof, er sieht Ernst Becker, der begonnen hatte, biodynamisch zu bewirtschaften, er weiß, dieser Mann, dieser Hof, hier will ich sein. Treppenhaus, erste Begegnung, völlig klar, für den Rest des Lebens. Und so wird es auch, er wird Lehrling dort und er lebt die wunderbare Zeit am Dottenfelderhof, der ersten biodynamischen Phase, das Ende dieser ersten biodynamischen Phase. 1956/57, ein Betrieb, der mit acht Gespannen bewirtschaftet wird, noch Pferde-Landwirtschaft, auf einem großen, modernen Gut. Ein Betrieb, der einen Feuerkopf, der ebenfalls kein Landwirt war, an der Spitze hat, der eine einzige Sache hat, aus Anthroposophie, biologisch-dynamisch, diesen Hof bewirtschaften. Diesen Mann verehrte er, ich habe auch durch Ernst Becker einen wesentlichen Teil meiner biodynamischen Einnordung erfahren, ich kann da vollkommen mitfühlen mit Manfred Klett, das ist etwas, wo man eben eine unglaubliche Gnade hatte, diesen Menschen kennengelernt zu haben und auf diese Spur gekommen zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=8phC4wUOEFk&amp;amp;t=616s Akademische Jahre und frühe Umweltprojekte 00:10:16] ===&lt;br /&gt;
So steht er da und ist nach der Lehre in der Situation, dieser Hof hört auf. Ernst Becker muss dort aufhören, dieser Hof endet. Es ist für ihn fast körperlich unaushaltbar. Er geht nach Stuttgart, er studiert Landwirtschaft, er lernt dort den Anthroposophen und Professor Köpf kennen, Herbert Köpf, ein feiner, zarter, kleiner Schwabe, der vor dem Krieg in Dresden auf einem ersten biodynamischen Gut gelernt hatte und mittlerweile eben Bodenkundeprofessor war. Bei ihm macht er eine Promotion und ist auch typisch für Manfred Klett, er macht mit einem Thema eine Promotion, was weit in die Zukunft hinausgeht. Er kümmert sich mit dieser Arbeit mit anderen Wissenschaftlern um die Verschmutzung des Bodensees und mit seinem kleinen Käfer fährt er zwei Jahre lang die Flüsse, die Zubringerflüsse in den Bodensee ab und zieht Proben und macht diese Proben selber im Labor in Stuttgart-Hohenheim, wertet sie aus und ist ein wesentlicher Teil des Bodenseeprojektes, das erste große Umweltprojekt, an dem man erkannt hat, so kann es nicht weitergehen mit unseren Gewässern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Vater ist nicht Anthroposoph, hat durch seine Mitarbeiterinnen diesen Impuls gekriegt, seine Kinder auf diese Schule zu schicken. Sein Vater bekommt in Stuttgart von der Landesregierung eine eigene Behörde und diese Behörde, diese Anstalt ist eine Forschungsanstalt für biologischen Pflanzenschutz, ist die erste in der Bundesrepublik, ist auch typisch für Manfred Klett, dass das sein Vater ist. Dieser Vater hatte eben in Afrika gesehen, man kann mit Nützlingen wirtschaften, man kann bestimmte Probleme mit Nützlingen lösen und er versucht das sozusagen wissenschaftlich mit diesem Institut und dieser Einrichtung im Schwabenland am Obst, am schwäbischen Obst in Gang zu bringen. Manfred Klett ist längst mit der Anthroposophie verbunden, er wird Mitglied auch der Gesellschaft, noch in den 50er-Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=8phC4wUOEFk&amp;amp;t=760s Die Neugründung des Dottenfelderhofes und die GLS Bank 00:12:40] ===&lt;br /&gt;
Er siedelt nach dem Studium, nach der Promotion nach Darmstadt über an das kleine Forschungsinstitut für biologisch-dynamischen Landbau und auch wieder typisch für ihn, er zieht ein Forschungsprojekt an Land, was die Deutsche Forschungsgesellschaft finanziert, was ein Grundlagenforschungsprojekt ist über die Qualität der Stickstoffdüngung über das Licht und den Schatten in Bezug auf das Pflanzenwachstum, in Bezug auf die Landwirtschaft. Drei Jahre später - er probiert jedes Jahr neu mit Ernst Becker, können wir nicht doch noch mal probieren, diesen Dottenfelderhof irgendwie zu bewirtschaften - , drei Jahre später taucht eine Möglichkeit auf, die Landesregierung aus einem eigentlich ganz unmöglichen Grund, gibt ihnen einen Pachtvertrag für fünf Jahre und man hat das Gefühl, jetzt ist es das, was er gesucht hat. Vier weitere Familienpartner, mit denen er startet und er ist einer unter Gleichen wie sein großer Lehrer, der zehn Jahre älter ist, und zu fünft beginnt es und es ist ein völlig verrücktes Unterfangen. Es fehlt unglaublich viel Geld und es ist völlig unklar, wo das herkommen soll. Und man fängt an, bevor überhaupt der Pachtvertrag abgeschlossen ist. Man macht eigentlich eine Besetzung, muss man sagen. Eine Feldbesetzung, eine Hofbesetzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieses fehlende Geld, man reist dann die Republik auf und ab und fragt die Anthroposophen, ob man nicht für Landwirtschaft was machen könnte, ob man nicht Darlehen und so weiter. Und der seriöse, große, wunderbar sprechende, gut formulieren könnende Manfred Klett kommt selbst in Stuttgart nicht an Geld bei den Anthroposophen. Das Einzige, was sie ihm sagen, fahr doch mal nach Bochum, da ist so ein verrückter Anwalt. Es gehört zum Anfang des Dottenfelderhofes dazu, dass Manfred Klett dann auch mit der anderen Gruppe zusammen den Kontakt zu Willem-Ernst Barkhoff und der Gründung der Kreditgarantiegenossenschaft und schlussendlich der GLS Bank hinbekommen hat und dass diese Liaison eigentlich dafür gesorgt hat, dass beides sich massiv weiterentwickelt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=8phC4wUOEFk&amp;amp;t=922s Eine Anekdote und die Leitung der Sektion für Landwirtschaft, Ruf nach Dornach 00:15:22] ===&lt;br /&gt;
Ich will auch ein paar Sachen sagen, die ganz unbekannt sind. 1969 taucht ein Terrorist der RAF auf dem Dottenfelderhof auf und Manfred Klett spricht mit ihm im Kuhstall und sagt, die Waffe ist nicht deine Waffe. Das ist falsch. Die Waffe, mit der du alles veränderst, ist hier die Mistgabel. Das ist typisch für ihn und es ist typisch auch für ihn, dass diese Menschen eben auch gedacht haben, ja das könnte doch vielleicht passen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, er ist dort vollkommen involviert, 21 Jahre, mit diesem Beginn. Es gelingt, den Pachtvertrag zu verlängern. Es gelingt schlussendlich 79, 80 Teile dieses Hofes zu kaufen aus dieser Verbindung mit der GLS Bank. Und Manfred Klett ist fast immer am Ort, obwohl er nach überall hin gefordert ist. Er macht eine einzige Sache in England und eine einzige Sache in Dornach, die er kontinuierlich, jährlich weiter pflegt. Er hat ein wunderbares Englisch. Seine Eltern haben ihn in der 10. Klasse dahin geschickt, sodass er dieses wunderbare, man könnte fast sagen Shakespeare-Englisch zur Verfügung hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er lässt sich nicht abbringen, er wird immer wieder gefragt, könntest du nicht die landwirtschaftliche Sektion übernehmen in Dornach, das ist noch ein Teil der naturwissenschaftlichen Sektion zu der Zeit. Er lehnt das immer wieder ab, bis er 88, 87, 88 den Eindruck hat, es könnte gehen und macht das dann, nicht zuletzt weil Ernst Becker gesagt hat, jetzt geht&#039;s. Interessant, dass selbst in dieser Zeit immer noch Ernst Becker sehr maßgeblich war. Er hatte vorher neben den Winterkursen die Landbauschule Dottenfelderhof begründet. Er hat wie eigentlich so aus einem, man könnte fast sagen, er sitzt da und brütet und irgendwann ist da ein Curriculum auf dem Papier. Das Papier ist seit 50 Jahren, kann man es nicht besser machen. Im Wesentlichen machen wir das bis heute so. Er hatte diese Fähigkeit, an vieles anzudocken und dann das runterzuziehen und in einer wunderbaren, klaren, ausgeschriebenen Art und Weise zu verdichten. Verlegerfamilie, bis zu seinem letzten Tag, diese Fähigkeit, wunderbar zu formulieren. Er übernimmt dann diese Arbeit ebenfalls für mehr als 20 Jahre in Dornach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=8phC4wUOEFk&amp;amp;t=1097s Die letzten Jahre und das Verhältnis zum Schicksal 00:18:17] ===&lt;br /&gt;
Er hat mir mal gesagt, die eigentliche Aufgabe ist es, auf der Welt unterwegs zu sein und dem biodynamischen Landwirten Mut zuzusprechen. Und die andere Aufgabe ist es, eine neue innere Art und Weise, ein neues inneres Arbeiten in der anthroposophischen Gesellschaft, in der Hochschule zu begründen. Er beendet diese Tätigkeit mit über 70, mit einer kleinen Schrift, die ganz unbeachtet ist, über das, was Hochschule und Gesellschaft heute sein könnte. Er spricht von der Umstülpung. Er spricht davon, dass das Eigentliche zwischen uns passiert und dass wir den Begriff von Zentrum und Peripherie umzudrehen hätten. Das haben wir noch zu entdecken, ist mein Eindruck. Das ist noch gar nicht so richtig angekommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine letzten 20 Jahre verbringt er vielfach damit, dass er sich einem Hof, einem großen Dorfprojekt in Polen verschreibt und versucht, das auf die Wege zu bringen. Und es ist typisch für ihn, er schreibt Anträge, er ist Kuratorium, er baut eine Stiftung und so weiter. Und die letzten positiven Anträge für die kleine Schule, die da entstehen soll, für das kleine Kulturhaus neben dem Hof, die kommen nach seinem Tod. Seine Arbeit geht eigentlich über seinen Tod hinaus. Das gibt es ja bei manchen Leuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ich möchte so enden, dass ich darauf hinweisen will, dass er ein besonderes Verhältnis hatte zum Schicksal. Es war ihm oft sehr klar, was jetzt eigentlich der Schicksalsweg ist. Und er konnte darüber auch sprechen. Nicht oft, aber er konnte das. Und er stellte sich ganz bewusst, unglaublich sicher, mit einer sehr großen Kraft wie ein schnaufendes Wesen da hinein und nahm daraus auch viel Kraft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ich möchte so enden, bevor wir den Spruch dann haben. Manfred Kletts Verständnis in die Zukunft aus einer Sicherheit, aus dem Drinnenstehen in der Anthroposophie, aus dem Sich-Gegenwärtigsein des eigenen Schicksals und dessen, mit dem man verbunden ist, möge es uns für unsere weitere Arbeit hilfreich sein. Herzlichen Dank.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=8phC4wUOEFk&amp;amp;t=1303s Schlussvers 00:21:43] ===&lt;br /&gt;
Vertraue und glaube, es hilft, es heilt die göttliche Kraft!&lt;br /&gt;
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== Glossar ==&lt;br /&gt;
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* „Einen wunderschönen guten Abend liebe Mitmitglieder des Frankfurter Goethe-Zweiges.“ [[Gedenken an Manfred Klett - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2025#Einführung: Manfred Kletts Vermächtnis 00:00:20|| Gedenken an Manfred Klett - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2025, 01:23:29]]&lt;br /&gt;
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{{Artikel unten}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dambe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://biodyn.wiki/index.php?title=Gedenken_an_Manfred_Klett_-_ein_Vortrag_von_Martin_von_Mackensen,_2025&amp;diff=11514</id>
		<title>Gedenken an Manfred Klett - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2025</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://biodyn.wiki/index.php?title=Gedenken_an_Manfred_Klett_-_ein_Vortrag_von_Martin_von_Mackensen,_2025&amp;diff=11514"/>
		<updated>2025-12-30T17:19:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dambe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Martin von Mackensen|| zurück zu Martin von Mackensen |]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Manfred Klett|| zurück zu Manfred Klett |]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenken_an_Manfred_Klett_2025-5-21.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=8phC4wUOEFk|mini|[[Martin von Mackensen]] hält am 21. Mai 2025 ein Gedenken für [[Manfred Klett|Dr. Manfred Klett]] im Rudolf-Steiner Haus in Frankfurt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Bearbeitung Damian&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription des Vortrags vom 21. Mai 2025 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=8phC4wUOEFk&amp;amp;t=20s Einführung: Manfred Kletts Vermächtnis 00:00:20] ===&lt;br /&gt;
Einen wunderschönen guten Abend liebe Mitmitglieder des Frankfurter Goethe-Zweiges. Wir haben zu gedenken heute eines Mitglieds dieses Zweiges , was auch im öffentlichen Leben eine große Rolle gespielt hat über eine lange Zeit und was auch in dem Raum dieses Zweiges in [[Dottenfelderhof]], Bad Vilbel, ohne ihn nicht denkbar gewesen wäre. [[Manfred Klett]] ist vielen jungen Menschen in den 60er, 70er, 80er, 90er Jahren eine Figur gewesen, die für sie und ihre Biografie maßgeblich war. Manfred Klett hatte das Vermögen, junge Menschen so anzusprechen, dass er aus der Zukunft heraus die Situation kurz andeutete, dass er kraftvoll aus einer inneren Sicherheit, aus einem geordneten Empfinden, aus klarer Begrifflichkeit, aber doch eben im Wesentlichen handlungsstark wirken konnte. Wenige Worte, kurze Kommunikationen und immer wieder Menschen, die für 50 Jahre wussten, wo ihre Biografie eigentlich hinzugehen hat. Ja, das vielleicht so als Eröffnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war ein Mensch, der, man könnte sagen, ein Ziel in seinem Leben verfolgt hat und das war diese Begründung des Dottenfelderhofes. Ich habe heute noch einmal mit seinem Kollegen, der ihn seit 1965, 66 kannte, seit 68 mit ihm das zusammen aufgebaut hat, [[Dieter Bauer]], gesprochen - ich habe seine Grüße hier auch zu übermitteln, er ist schwer verletzt, er ist gefallen, aber es geht ihm gut - , der hat noch einmal mir deutlich gemacht, ja, Manfreds Lebenswerk war, dass das zustande kam, dass das möglich wurde, hier an diesem Ort in Bad Vilbel. Das waren die Worte von Dieter Bauer heute Nachmittag. Und damit ist eigentlich etwas erreicht worden, was zunächst völlig unmöglich erschien und was auch zeitweise mit unmöglichen Mitteln nur möglich war. Ja, er hat vieles andere gemacht, ich will das kurz andeuten jetzt in einem, sozusagen in einem Durchgehen. Aber diese zwei Aspekte in den Vordergrund: Die Begegnung mit Jüngeren, die für sie schicksalsbildend war und diese eigentliche Aufgabe, dieses Schiff, dieses, ja, dieses große Ding, den Dottenfelderhof, wirklich in dieser Weise auf die Erde zu bringen, ins Wasser zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=8phC4wUOEFk&amp;amp;t=222s Kindheit in Afrika, Umzug nach Deutschland, ein biographischer Bruch  00:03:42] ===&lt;br /&gt;
Manfred Klett ist 1933 geboren in Ostafrika. Eine deutsche Familie, die eine Kaffeeplantage bewirtschaftet, aus gebildetem Haus, das fünfte Kind, fast sieben Jahre im Paradies. Ein persönlichen Freundesbetreuer, ein Farbigen, der sozusagen immer für ihn da war, es muss eine - wir können uns das gar nicht vorstellen, welche sozusagen reine, wunderbare, warme erstes Jahrsiebt dieser Mensch hatte. Der plötzliche Bruch, 38, 39, der Krieg kommt, die Familie muss fliehen. Tansania gehört zu England, er ist plötzlich, die Familie ist plötzlich Feind in diesem Land. Ankunft in Stuttgart im Kontext der berühmten Klett-Familien, kalt, Winter, noch nie erlebt, ein Kind, was noch nie einen Winter erlebt hat. Eine Familie, die ihm aber eigentlich fremd ist. Eine Schulsituation, die ihn völlig überfordert, die anstrengend ist, die auch die ganze Gewalt der Nazi-Zeit enthält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlussendlich mehrere Jahre in Salem mit dem etwas älteren Bruder, der viel zarter ist. Manfred ist der Propere, ist der ätherisch Gesunde, ist der, der immer die Sympathien auf sich zieht, der immer Unterstützung erfährt, der ältere Bruder nicht so. Und der stirbt in dieser Zeit an einer Infektionskrankheit und ganz spät in seinem Leben hat Manfred uns das offenbart, diese Persönlichkeit, diesen Bruder hatte er immer mit an Bord. Der gehörte dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Krieg endet und wieder hat Manfred das große Glück, Stuttgart-Uhlandshöhe, die ersten Klassen, die direkt nach der Nazi- und Kriegskatastrophe starten, er gehört dazu. Eine wunderbare Schulzeit, unglaublich viel Blödsinn. Eine riesige Freundschaft mit Georg Glöckler und eine Situation mit 18, 19, wo man den Eindruck hat, so ganz sind die noch nicht auf der Welt angekommen. Mit 27 - ich springe etwas nach vorne, um das zu belegen, ich bringe gleich die Jahre dazwischen - ist dann der Käfer, den er hat, mal findet er den nicht. Da geht er zu seiner Mutter. „Mutter, weißt du, wo mein Auto ist?“ Das ist Manfred Klett, diese unglaubliche Sicherheit drin in dem, wie es ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=8phC4wUOEFk&amp;amp;t=413s Der Ruf zur Landwirtschaft in der syrischen Wüste 00:06:53] ===&lt;br /&gt;
Er beginnt mit einem Studium des Bauingenieurwesens und das endet nach gut zwei Jahren beim Fußball mit einem schweren Unfall, einem offenen Bruch am Schienbein und er sagt, das war vielleicht das größte Glück in seinem Leben, dass das alles zu Ende war. In dem Moment war ihm klar, jetzt wird sich alles ändern. Er heilt und kommt an den Punkt, dass er über Eck eine Tätigkeit aufnimmt in Syrien. Er nimmt Teil an einem Bewässerungs-, an einem landentwicklungstechnischen Projekt in Syrien zwischen den Beduinen und kommt da in Kontakt mit Ausgräbern, mit deutschen Ausgräbern. Und die vermitteln ihm das, was er schon in der Waldorfschule gehört hatte, das Zweistromland, die Wiege der Agrarkultur, jetzt eine Halbwüste, das schlägt ihm ein. Das gibt eine Sicherheit für seinen Lebensimpuls bis zum letzten Tag: Landwirtschaft. Jemand, der überhaupt nicht aus der Landwirtschaft kommt, der da mit 21, 22 plötzlich in dieser Halbwüste unter ganz wahnsinnig skurrilen Bedingungen steht und merkt, hier ist etwas völlig schief gelaufen, jahrhundertelang und wenn das anders werden soll, dann muss ich zurück nach Europa, nach Mitteleuropa und mich um Landwirtschaft kümmern, dass das nicht auch geschieht. So groß ist sein Lebensmotiv, das muss man schon sehr klar benennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=8phC4wUOEFk&amp;amp;t=522s Ankunft am Dottenfelderhof, Begegnung mit Ernst Becker 00:08:42] ===&lt;br /&gt;
Durch den Freund, durch den Mann seiner Schwester kommt er hier nach Frankfurt an den Dottenfelderhof, der nimmt ihn mit zu verschiedenen Höfen, kommt in das Haupthaus am Dottenfelderhof, er sieht Ernst Becker, der begonnen hatte, biodynamisch zu bewirtschaften, er weiß, dieser Mann, dieser Hof, hier will ich sein. Treppenhaus, erste Begegnung, völlig klar, für den Rest des Lebens. Und so wird es auch, er wird Lehrling dort und er lebt die wunderbare Zeit am Dottenfelderhof, der ersten biodynamischen Phase, das Ende dieser ersten biodynamischen Phase. 1956/57, ein Betrieb, der mit acht Gespannen bewirtschaftet wird, noch Pferde-Landwirtschaft, auf einem großen, modernen Gut. Ein Betrieb, der einen Feuerkopf, der ebenfalls kein Landwirt war, an der Spitze hat, der eine einzige Sache hat, aus Anthroposophie, biologisch-dynamisch, diesen Hof bewirtschaften. Diesen Mann verehrte er, ich habe auch durch Ernst Becker einen wesentlichen Teil meiner biodynamischen Einnordung erfahren, ich kann da vollkommen mitfühlen mit Manfred Klett, das ist etwas, wo man eben eine unglaubliche Gnade hatte, diesen Menschen kennengelernt zu haben und auf diese Spur gekommen zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=8phC4wUOEFk&amp;amp;t=616s Akademische Jahre und frühe Umweltprojekte 00:10:16] ===&lt;br /&gt;
So steht er da und ist nach der Lehre in der Situation, dieser Hof hört auf. Ernst Becker muss dort aufhören, dieser Hof endet. Es ist für ihn fast körperlich unaushaltbar. Er geht nach Stuttgart, er studiert Landwirtschaft, er lernt dort den Anthroposophen und Professor Köpf kennen, Herbert Köpf, ein feiner, zarter, kleiner Schwabe, der vor dem Krieg in Dresden auf einem ersten biodynamischen Gut gelernt hatte und mittlerweile eben Bodenkundeprofessor war. Bei ihm macht er eine Promotion und ist auch typisch für Manfred Klett, er macht mit einem Thema eine Promotion, was weit in die Zukunft hinausgeht. Er kümmert sich mit dieser Arbeit mit anderen Wissenschaftlern um die Verschmutzung des Bodensees und mit seinem kleinen Käfer fährt er zwei Jahre lang die Flüsse, die Zubringerflüsse in den Bodensee ab und zieht Proben und macht diese Proben selber im Labor in Stuttgart-Hohenheim, wertet sie aus und ist ein wesentlicher Teil des Bodenseeprojektes, das erste große Umweltprojekt, an dem man erkannt hat, so kann es nicht weitergehen mit unseren Gewässern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Vater ist nicht Anthroposoph, hat durch seine Mitarbeiterinnen diesen Impuls gekriegt, seine Kinder auf diese Schule zu schicken. Sein Vater bekommt in Stuttgart von der Landesregierung eine eigene Behörde und diese Behörde, diese Anstalt ist eine Forschungsanstalt für biologischen Pflanzenschutz, ist die erste in der Bundesrepublik, ist auch typisch für Manfred Klett, dass das sein Vater ist. Dieser Vater hatte eben in Afrika gesehen, man kann mit Nützlingen wirtschaften, man kann bestimmte Probleme mit Nützlingen lösen und er versucht das sozusagen wissenschaftlich mit diesem Institut und dieser Einrichtung im Schwabenland am Obst, am schwäbischen Obst in Gang zu bringen. Manfred Klett ist längst mit der Anthroposophie verbunden, er wird Mitglied auch der Gesellschaft, noch in den 50er-Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=8phC4wUOEFk&amp;amp;t=760s Die Neugründung des Dottenfelderhofes und die GLS Bank 00:12:40] ===&lt;br /&gt;
Er siedelt nach dem Studium, nach der Promotion nach Darmstadt über an das kleine Forschungsinstitut für biologisch-dynamischen Landbau und auch wieder typisch für ihn, er zieht ein Forschungsprojekt an Land, was die Deutsche Forschungsgesellschaft finanziert, was ein Grundlagenforschungsprojekt ist über die Qualität der Stickstoffdüngung über das Licht und den Schatten in Bezug auf das Pflanzenwachstum, in Bezug auf die Landwirtschaft. Drei Jahre später - er probiert jedes Jahr neu mit Ernst Becker, können wir nicht doch noch mal probieren, diesen Dottenfelderhof irgendwie zu bewirtschaften - , drei Jahre später taucht eine Möglichkeit auf, die Landesregierung aus einem eigentlich ganz unmöglichen Grund, gibt ihnen einen Pachtvertrag für fünf Jahre und man hat das Gefühl, jetzt ist es das, was er gesucht hat. Vier weitere Familienpartner, mit denen er startet und er ist einer unter Gleichen wie sein großer Lehrer, der zehn Jahre älter ist, und zu fünft beginnt es und es ist ein völlig verrücktes Unterfangen. Es fehlt unglaublich viel Geld und es ist völlig unklar, wo das herkommen soll. Und man fängt an, bevor überhaupt der Pachtvertrag abgeschlossen ist. Man macht eigentlich eine Besetzung, muss man sagen. Eine Feldbesetzung, eine Hofbesetzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieses fehlende Geld, man reist dann die Republik auf und ab und fragt die Anthroposophen, ob man nicht für Landwirtschaft was machen könnte, ob man nicht Darlehen und so weiter. Und der seriöse, große, wunderbar sprechende, gut formulieren könnende Manfred Klett kommt selbst in Stuttgart nicht an Geld bei den Anthroposophen. Das Einzige, was sie ihm sagen, fahr doch mal nach Bochum, da ist so ein verrückter Anwalt. Es gehört zum Anfang des Dottenfelderhofes dazu, dass Manfred Klett dann auch mit der anderen Gruppe zusammen den Kontakt zu Willem-Ernst Barkhoff und der Gründung der Kreditgarantiegenossenschaft und schlussendlich der GLS Bank hinbekommen hat und dass diese Liaison eigentlich dafür gesorgt hat, dass beides sich massiv weiterentwickelt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=8phC4wUOEFk&amp;amp;t=922s Eine Anekdote und die Leitung der Sektion für Landwirtschaft, Ruf nach Dornach 00:15:22] ===&lt;br /&gt;
Ich will auch ein paar Sachen sagen, die ganz unbekannt sind. 1969 taucht ein Terrorist der RAF auf dem Dottenfelderhof auf und Manfred Klett spricht mit ihm im Kuhstall und sagt, die Waffe ist nicht deine Waffe. Das ist falsch. Die Waffe, mit der du alles veränderst, ist hier die Mistgabel. Das ist typisch für ihn und es ist typisch auch für ihn, dass diese Menschen eben auch gedacht haben, ja das könnte doch vielleicht passen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, er ist dort vollkommen involviert, 21 Jahre, mit diesem Beginn. Es gelingt, den Pachtvertrag zu verlängern. Es gelingt schlussendlich 79, 80 Teile dieses Hofes zu kaufen aus dieser Verbindung mit der GLS Bank. Und Manfred Klett ist fast immer am Ort, obwohl er nach überall hin gefordert ist. Er macht eine einzige Sache in England und eine einzige Sache in Dornach, die er kontinuierlich, jährlich weiter pflegt. Er hat ein wunderbares Englisch. Seine Eltern haben ihn in der 10. Klasse dahin geschickt, sodass er dieses wunderbare, man könnte fast sagen Shakespeare-Englisch zur Verfügung hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er lässt sich nicht abbringen, er wird immer wieder gefragt, könntest du nicht die landwirtschaftliche Sektion übernehmen in Dornach, das ist noch ein Teil der naturwissenschaftlichen Sektion zu der Zeit. Er lehnt das immer wieder ab, bis er 88, 87, 88 den Eindruck hat, es könnte gehen und macht das dann, nicht zuletzt weil Ernst Becker gesagt hat, jetzt geht&#039;s. Interessant, dass selbst in dieser Zeit immer noch Ernst Becker sehr maßgeblich war. Er hatte vorher neben den Winterkursen die Landbauschule Dottenfelderhof begründet. Er hat wie eigentlich so aus einem, man könnte fast sagen, er sitzt da und brütet und irgendwann ist da ein Curriculum auf dem Papier. Das Papier ist seit 50 Jahren, kann man es nicht besser machen. Im Wesentlichen machen wir das bis heute so. Er hatte diese Fähigkeit, an vieles anzudocken und dann das runterzuziehen und in einer wunderbaren, klaren, ausgeschriebenen Art und Weise zu verdichten. Verlegerfamilie, bis zu seinem letzten Tag, diese Fähigkeit, wunderbar zu formulieren. Er übernimmt dann diese Arbeit ebenfalls für mehr als 20 Jahre in Dornach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=8phC4wUOEFk&amp;amp;t=1097s Die letzten Jahre und das Verhältnis zum Schicksal 00:18:17] ===&lt;br /&gt;
Er hat mir mal gesagt, die eigentliche Aufgabe ist es, auf der Welt unterwegs zu sein und dem biodynamischen Landwirten Mut zuzusprechen. Und die andere Aufgabe ist es, eine neue innere Art und Weise, ein neues inneres Arbeiten in der anthroposophischen Gesellschaft, in der Hochschule zu begründen. Er beendet diese Tätigkeit mit über 70, mit einer kleinen Schrift, die ganz unbeachtet ist, über das, was Hochschule und Gesellschaft heute sein könnte. Er spricht von der Umstülpung. Er spricht davon, dass das Eigentliche zwischen uns passiert und dass wir den Begriff von Zentrum und Peripherie umzudrehen hätten. Das haben wir noch zu entdecken, ist mein Eindruck. Das ist noch gar nicht so richtig angekommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine letzten 20 Jahre verbringt er vielfach damit, dass er sich einem Hof, einem großen Dorfprojekt in Polen verschreibt und versucht, das auf die Wege zu bringen. Und es ist typisch für ihn, er schreibt Anträge, er ist Kuratorium, er baut eine Stiftung und so weiter. Und die letzten positiven Anträge für die kleine Schule, die da entstehen soll, für das kleine Kulturhaus neben dem Hof, die kommen nach seinem Tod. Seine Arbeit geht eigentlich über seinen Tod hinaus. Das gibt es ja bei manchen Leuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ich möchte so enden, dass ich darauf hinweisen will, dass er ein besonderes Verhältnis hatte zum Schicksal. Es war ihm oft sehr klar, was jetzt eigentlich der Schicksalsweg ist. Und er konnte darüber auch sprechen. Nicht oft, aber er konnte das. Und er stellte sich ganz bewusst, unglaublich sicher, mit einer sehr großen Kraft wie ein schnaufendes Wesen da hinein und nahm daraus auch viel Kraft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ich möchte so enden, bevor wir den Spruch dann haben. Manfred Kletts Verständnis in die Zukunft aus einer Sicherheit, aus dem Drinnenstehen in der Anthroposophie, aus dem Sich-Gegenwärtigsein des eigenen Schicksals und dessen, mit dem man verbunden ist, möge es uns für unsere weitere Arbeit hilfreich sein. Herzlichen Dank.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=8phC4wUOEFk&amp;amp;t=1303s Schlussvers 00:21:43] ===&lt;br /&gt;
Vertraue und glaube, es hilft, es heilt die göttliche Kraft!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Glossar ==&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
* „Einen wunderschönen guten Abend liebe Mitmitglieder des Frankfurter Goethe-Zweiges.“ [[Gedenken an Manfred Klett - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2025#Einführung: Manfred Kletts Vermächtnis 00:00:20|| Gedenken an Manfred Klett - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2025, 01:23:29]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Transkribiert von Damian Bellè ]]&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{Artikel unten}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dambe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://biodyn.wiki/index.php?title=Gedenken_an_Manfred_Klett_-_ein_Vortrag_von_Martin_von_Mackensen,_2025&amp;diff=11513</id>
		<title>Gedenken an Manfred Klett - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2025</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://biodyn.wiki/index.php?title=Gedenken_an_Manfred_Klett_-_ein_Vortrag_von_Martin_von_Mackensen,_2025&amp;diff=11513"/>
		<updated>2025-12-30T17:16:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dambe: /* Glossar */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Martin von Mackensen|| zurück zu Martin von Mackensen |]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Manfred Klett|| zurück zu Manfred Klett |]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenken_an_Manfred_Klett_2025-5-21.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=8phC4wUOEFk|mini|[[Martin von Mackensen]] hält am 21. Mai 2025 ein Gedenken für [[Manfred Klett|Dr. Manfred Klett]] im Rudolf-Steiner Haus in Frankfurt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Bearbeitung Damian&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription des Vortrags vom 21. Mai 2025 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=8phC4wUOEFk&amp;amp;t=20s Einführung: Manfred Kletts Vermächtnis 00:00:20] ===&lt;br /&gt;
Einen wunderschönen guten Abend liebe Mitmitglieder des Frankfurter Goethe-Zweiges. Wir haben zu gedenken heute eines Mitglieds dieses Zweiges , was auch im öffentlichen Leben eine große Rolle gespielt hat über eine lange Zeit und was auch in dem Raum dieses Zweiges in [[Dottenfelderhof]], Bad Vilbel, ohne ihn nicht denkbar gewesen wäre. [[Manfred Klett]] ist vielen jungen Menschen in den 60er, 70er, 80er, 90er Jahren eine Figur gewesen, die für sie und ihre Biografie maßgeblich war. Manfred Klett hatte das Vermögen, junge Menschen so anzusprechen, dass er aus der Zukunft heraus die Situation kurz andeutete, dass er kraftvoll aus einer inneren Sicherheit, aus einem geordneten Empfinden, aus klarer Begrifflichkeit, aber doch eben im Wesentlichen handlungsstark wirken konnte. Wenige Worte, kurze Kommunikationen und immer wieder Menschen, die für 50 Jahre wussten, wo ihre Biografie eigentlich hinzugehen hat. Ja, das vielleicht so als Eröffnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war ein Mensch, der, man könnte sagen, ein Ziel in seinem Leben verfolgt hat und das war diese Begründung des Dottenfelderhofes. Ich habe heute noch einmal mit seinem Kollegen, der ihn seit 1965, 66 kannte, seit 68 mit ihm das zusammen aufgebaut hat, [[Dieter Bauer]], gesprochen - ich habe seine Grüße hier auch zu übermitteln, er ist schwer verletzt, er ist gefallen, aber es geht ihm gut - , der hat noch einmal mir deutlich gemacht, ja, Manfreds Lebenswerk war, dass das zustande kam, dass das möglich wurde, hier an diesem Ort in Bad Vilbel. Das waren die Worte von Dieter Bauer heute Nachmittag. Und damit ist eigentlich etwas erreicht worden, was zunächst völlig unmöglich erschien und was auch zeitweise mit unmöglichen Mitteln nur möglich war. Ja, er hat vieles andere gemacht, ich will das kurz andeuten jetzt in einem, sozusagen in einem Durchgehen. Aber diese zwei Aspekte in den Vordergrund: Die Begegnung mit Jüngeren, die für sie schicksalsbildend war und diese eigentliche Aufgabe, dieses Schiff, dieses, ja, dieses große Ding, den Dottenfelderhof, wirklich in dieser Weise auf die Erde zu bringen, ins Wasser zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=8phC4wUOEFk&amp;amp;t=222s Kindheit in Afrika, Umzug nach Deutschland, ein biographischer Bruch  00:03:42] ===&lt;br /&gt;
Manfred Klett ist 1933 geboren in Ostafrika. Eine deutsche Familie, die eine Kaffeeplantage bewirtschaftet, aus gebildetem Haus, das fünfte Kind, fast sieben Jahre im Paradies. Ein persönlichen Freundesbetreuer, ein Farbigen, der sozusagen immer für ihn da war, es muss eine - wir können uns das gar nicht vorstellen, welche sozusagen reine, wunderbare, warme erstes Jahrsiebt dieser Mensch hatte. Der plötzliche Bruch, 38, 39, der Krieg kommt, die Familie muss fliehen. Tansania gehört zu England, er ist plötzlich, die Familie ist plötzlich Feind in diesem Land. Ankunft in Stuttgart im Kontext der berühmten Klett-Familien, kalt, Winter, noch nie erlebt, ein Kind, was noch nie einen Winter erlebt hat. Eine Familie, die ihm aber eigentlich fremd ist. Eine Schulsituation, die ihn völlig überfordert, die anstrengend ist, die auch die ganze Gewalt der Nazi-Zeit enthält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlussendlich mehrere Jahre in Salem mit dem etwas älteren Bruder, der viel zarter ist. Manfred ist der Propere, ist der ätherisch Gesunde, ist der, der immer die Sympathien auf sich zieht, der immer Unterstützung erfährt, der ältere Bruder nicht so. Und der stirbt in dieser Zeit an einer Infektionskrankheit und ganz spät in seinem Leben hat Manfred uns das offenbart, diese Persönlichkeit, diesen Bruder hatte er immer mit an Bord. Der gehörte dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Krieg endet und wieder hat Manfred das große Glück, Stuttgart-Uhlandshöhe, die ersten Klassen, die direkt nach der Nazi- und Kriegskatastrophe starten, er gehört dazu. Eine wunderbare Schulzeit, unglaublich viel Blödsinn. Eine riesige Freundschaft mit Georg Glöckler und eine Situation mit 18, 19, wo man den Eindruck hat, so ganz sind die noch nicht auf der Welt angekommen. Mit 27 - ich springe etwas nach vorne, um das zu belegen, ich bringe gleich die Jahre dazwischen - ist dann der Käfer, den er hat, mal findet er den nicht. Da geht er zu seiner Mutter. „Mutter, weißt du, wo mein Auto ist?“ Das ist Manfred Klett, diese unglaubliche Sicherheit drin in dem, wie es ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=8phC4wUOEFk&amp;amp;t=413s Der Ruf zur Landwirtschaft in der syrischen Wüste 00:06:53] ===&lt;br /&gt;
Er beginnt mit einem Studium des Bauingenieurwesens und das endet nach gut zwei Jahren beim Fußball mit einem schweren Unfall, einem offenen Bruch am Schienbein und er sagt, das war vielleicht das größte Glück in seinem Leben, dass das alles zu Ende war. In dem Moment war ihm klar, jetzt wird sich alles ändern. Er heilt und kommt an den Punkt, dass er über Eck eine Tätigkeit aufnimmt in Syrien. Er nimmt Teil an einem Bewässerungs-, an einem landentwicklungstechnischen Projekt in Syrien zwischen den Beduinen und kommt da in Kontakt mit Ausgräbern, mit deutschen Ausgräbern. Und die vermitteln ihm das, was er schon in der Waldorfschule gehört hatte, das Zweistromland, die Wiege der Agrarkultur, jetzt eine Halbwüste, das schlägt ihm ein. Das gibt eine Sicherheit für seinen Lebensimpuls bis zum letzten Tag: Landwirtschaft. Jemand, der überhaupt nicht aus der Landwirtschaft kommt, der da mit 21, 22 plötzlich in dieser Halbwüste unter ganz wahnsinnig skurrilen Bedingungen steht und merkt, hier ist etwas völlig schief gelaufen, jahrhundertelang und wenn das anders werden soll, dann muss ich zurück nach Europa, nach Mitteleuropa und mich um Landwirtschaft kümmern, dass das nicht auch geschieht. So groß ist sein Lebensmotiv, das muss man schon sehr klar benennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=8phC4wUOEFk&amp;amp;t=522s Ankunft am Dottenfelderhof, Begegnung mit Ernst Becker 00:08:42] ===&lt;br /&gt;
Durch den Freund, durch den Mann seiner Schwester kommt er hier nach Frankfurt an den Dottenfelderhof, der nimmt ihn mit zu verschiedenen Höfen, kommt in das Haupthaus am Dottenfelderhof, er sieht Ernst Becker, der begonnen hatte, biodynamisch zu bewirtschaften, er weiß, dieser Mann, dieser Hof, hier will ich sein. Treppenhaus, erste Begegnung, völlig klar, für den Rest des Lebens. Und so wird es auch, er wird Lehrling dort und er lebt die wunderbare Zeit am Dottenfelderhof, der ersten biodynamischen Phase, das Ende dieser ersten biodynamischen Phase. 1956/57, ein Betrieb, der mit acht Gespannen bewirtschaftet wird, noch Pferde-Landwirtschaft, auf einem großen, modernen Gut. Ein Betrieb, der einen Feuerkopf, der ebenfalls kein Landwirt war, an der Spitze hat, der eine einzige Sache hat, aus Anthroposophie, biologisch-dynamisch, diesen Hof bewirtschaften. Diesen Mann verehrte er, ich habe auch durch Ernst Becker einen wesentlichen Teil meiner biodynamischen Einnordung erfahren, ich kann da vollkommen mitfühlen mit Manfred Klett, das ist etwas, wo man eben eine unglaubliche Gnade hatte, diesen Menschen kennengelernt zu haben und auf diese Spur gekommen zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=8phC4wUOEFk&amp;amp;t=616s Akademische Jahre und frühe Umweltprojekte 00:10:16] ===&lt;br /&gt;
So steht er da und ist nach der Lehre in der Situation, dieser Hof hört auf. Ernst Becker muss dort aufhören, dieser Hof endet. Es ist für ihn fast körperlich unaushaltbar. Er geht nach Stuttgart, er studiert Landwirtschaft, er lernt dort den Anthroposophen und Professor Köpf kennen, Herbert Köpf, ein feiner, zarter, kleiner Schwabe, der vor dem Krieg in Dresden auf einem ersten biodynamischen Gut gelernt hatte und mittlerweile eben Bodenkundeprofessor war. Bei ihm macht er eine Promotion und ist auch typisch für Manfred Klett, er macht mit einem Thema eine Promotion, was weit in die Zukunft hinausgeht. Er kümmert sich mit dieser Arbeit mit anderen Wissenschaftlern um die Verschmutzung des Bodensees und mit seinem kleinen Käfer fährt er zwei Jahre lang die Flüsse, die Zubringerflüsse in den Bodensee ab und zieht Proben und macht diese Proben selber im Labor in Stuttgart-Hohenheim, wertet sie aus und ist ein wesentlicher Teil des Bodenseeprojektes, das erste große Umweltprojekt, an dem man erkannt hat, so kann es nicht weitergehen mit unseren Gewässern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Vater ist nicht Anthroposoph, hat durch seine Mitarbeiterinnen diesen Impuls gekriegt, seine Kinder auf diese Schule zu schicken. Sein Vater bekommt in Stuttgart von der Landesregierung eine eigene Behörde und diese Behörde, diese Anstalt ist eine Forschungsanstalt für biologischen Pflanzenschutz, ist die erste in der Bundesrepublik, ist auch typisch für Manfred Klett, dass das sein Vater ist. Dieser Vater hatte eben in Afrika gesehen, man kann mit Nützlingen wirtschaften, man kann bestimmte Probleme mit Nützlingen lösen und er versucht das sozusagen wissenschaftlich mit diesem Institut und dieser Einrichtung im Schwabenland am Obst, am schwäbischen Obst in Gang zu bringen. Manfred Klett ist längst mit der Anthroposophie verbunden, er wird Mitglied auch der Gesellschaft, noch in den 50er-Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=8phC4wUOEFk&amp;amp;t=760s Die Neugründung des Dottenfelderhofes und die GLS Bank 00:12:40] ===&lt;br /&gt;
Er siedelt nach dem Studium, nach der Promotion nach Darmstadt über an das kleine Forschungsinstitut für biologisch-dynamischen Landbau und auch wieder typisch für ihn, er zieht ein Forschungsprojekt an Land, was die Deutsche Forschungsgesellschaft finanziert, was ein Grundlagenforschungsprojekt ist über die Qualität der Stickstoffdüngung über das Licht und den Schatten in Bezug auf das Pflanzenwachstum, in Bezug auf die Landwirtschaft. Drei Jahre später - er probiert jedes Jahr neu mit Ernst Becker, können wir nicht doch noch mal probieren, diesen Dottenfelderhof irgendwie zu bewirtschaften - , drei Jahre später taucht eine Möglichkeit auf, die Landesregierung aus einem eigentlich ganz unmöglichen Grund, gibt ihnen einen Pachtvertrag für fünf Jahre und man hat das Gefühl, jetzt ist es das, was er gesucht hat. Vier weitere Familienpartner, mit denen er startet und er ist einer unter Gleichen wie sein großer Lehrer, der zehn Jahre älter ist, und zu fünft beginnt es und es ist ein völlig verrücktes Unterfangen. Es fehlt unglaublich viel Geld und es ist völlig unklar, wo das herkommen soll. Und man fängt an, bevor überhaupt der Pachtvertrag abgeschlossen ist. Man macht eigentlich eine Besetzung, muss man sagen. Eine Feldbesetzung, eine Hofbesetzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieses fehlende Geld, man reist dann die Republik auf und ab und fragt die Anthroposophen, ob man nicht für Landwirtschaft was machen könnte, ob man nicht Darlehen und so weiter. Und der seriöse, große, wunderbar sprechende, gut formulieren könnende Manfred Klett kommt selbst in Stuttgart nicht an Geld bei den Anthroposophen. Das Einzige, was sie ihm sagen, fahr doch mal nach Bochum, da ist so ein verrückter Anwalt. Es gehört zum Anfang des Dottenfelderhofes dazu, dass Manfred Klett dann auch mit der anderen Gruppe zusammen den Kontakt zu Willem-Ernst Barkhoff und der Gründung der Kreditgarantiegenossenschaft und schlussendlich der GLS Bank hinbekommen hat und dass diese Liaison eigentlich dafür gesorgt hat, dass beides sich massiv weiterentwickelt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=8phC4wUOEFk&amp;amp;t=922s Eine Anekdote und die Leitung der Sektion für Landwirtschaft, Ruf nach Dornach 00:15:22] ===&lt;br /&gt;
Ich will auch ein paar Sachen sagen, die ganz unbekannt sind. 1969 taucht ein Terrorist der RAF auf dem Dottenfelderhof auf und Manfred Klett spricht mit ihm im Kuhstall und sagt, die Waffe ist nicht deine Waffe. Das ist falsch. Die Waffe, mit der du alles veränderst, ist hier die Mistgabel. Das ist typisch für ihn und es ist typisch auch für ihn, dass diese Menschen eben auch gedacht haben, ja das könnte doch vielleicht passen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, er ist dort vollkommen involviert, 21 Jahre, mit diesem Beginn. Es gelingt, den Pachtvertrag zu verlängern. Es gelingt schlussendlich 79, 80 Teile dieses Hofes zu kaufen aus dieser Verbindung mit der GLS Bank. Und Manfred Klett ist fast immer am Ort, obwohl er nach überall hin gefordert ist. Er macht eine einzige Sache in England und eine einzige Sache in Dornach, die er kontinuierlich, jährlich weiter pflegt. Er hat ein wunderbares Englisch. Seine Eltern haben ihn in der 10. Klasse dahin geschickt, sodass er dieses wunderbare, man könnte fast sagen Shakespeare-Englisch zur Verfügung hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er lässt sich nicht abbringen, er wird immer wieder gefragt, könntest du nicht die landwirtschaftliche Sektion übernehmen in Dornach, das ist noch ein Teil der naturwissenschaftlichen Sektion zu der Zeit. Er lehnt das immer wieder ab, bis er 88, 87, 88 den Eindruck hat, es könnte gehen und macht das dann, nicht zuletzt weil Ernst Becker gesagt hat, jetzt geht&#039;s. Interessant, dass selbst in dieser Zeit immer noch Ernst Becker sehr maßgeblich war. Er hatte vorher neben den Winterkursen die Landbauschule Dottenfelderhof begründet. Er hat wie eigentlich so aus einem, man könnte fast sagen, er sitzt da und brütet und irgendwann ist da ein Curriculum auf dem Papier. Das Papier ist seit 50 Jahren, kann man es nicht besser machen. Im Wesentlichen machen wir das bis heute so. Er hatte diese Fähigkeit, an vieles anzudocken und dann das runterzuziehen und in einer wunderbaren, klaren, ausgeschriebenen Art und Weise zu verdichten. Verlegerfamilie, bis zu seinem letzten Tag, diese Fähigkeit, wunderbar zu formulieren. Er übernimmt dann diese Arbeit ebenfalls für mehr als 20 Jahre in Dornach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=8phC4wUOEFk&amp;amp;t=1097s Die letzten Jahre und das Verhältnis zum Schicksal 00:18:17] ===&lt;br /&gt;
Er hat mir mal gesagt, die eigentliche Aufgabe ist es, auf der Welt unterwegs zu sein und dem biodynamischen Landwirten Mut zuzusprechen. Und die andere Aufgabe ist es, eine neue innere Art und Weise, ein neues inneres Arbeiten in der anthroposophischen Gesellschaft, in der Hochschule zu begründen. Er beendet diese Tätigkeit mit über 70, mit einer kleinen Schrift, die ganz unbeachtet ist, über das, was Hochschule und Gesellschaft heute sein könnte. Er spricht von der Umstülpung. Er spricht davon, dass das Eigentliche zwischen uns passiert und dass wir den Begriff von Zentrum und Peripherie umzudrehen hätten. Das haben wir noch zu entdecken, ist mein Eindruck. Das ist noch gar nicht so richtig angekommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine letzten 20 Jahre verbringt er vielfach damit, dass er sich einem Hof, einem großen Dorfprojekt in Polen verschreibt und versucht, das auf die Wege zu bringen. Und es ist typisch für ihn, er schreibt Anträge, er ist Kuratorium, er baut eine Stiftung und so weiter. Und die letzten positiven Anträge für die kleine Schule, die da entstehen soll, für das kleine Kulturhaus neben dem Hof, die kommen nach seinem Tod. Seine Arbeit geht eigentlich über seinen Tod hinaus. Das gibt es ja bei manchen Leuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ich möchte so enden, dass ich darauf hinweisen will, dass er ein besonderes Verhältnis hatte zum Schicksal. Es war ihm oft sehr klar, was jetzt eigentlich der Schicksalsweg ist. Und er konnte darüber auch sprechen. Nicht oft, aber er konnte das. Und er stellte sich ganz bewusst, unglaublich sicher, mit einer sehr großen Kraft wie ein schnaufendes Wesen da hinein und nahm daraus auch viel Kraft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ich möchte so enden, bevor wir den Spruch dann haben. Manfred Kletts Verständnis in die Zukunft aus einer Sicherheit, aus dem Drinnenstehen in der Anthroposophie, aus dem Sich-Gegenwärtigsein des eigenen Schicksals und dessen, mit dem man verbunden ist, möge es uns für unsere weitere Arbeit hilfreich sein. Herzlichen Dank.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=8phC4wUOEFk&amp;amp;t=1303s Schlussvers 00:21:43] ===&lt;br /&gt;
Vertraue und glaube, es hilft, es heilt die göttliche Kraft!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Glossar ==&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|A}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
* „Einen wunderschönen guten Abend liebe Mitmitglieder des Frankfurter Goethe-Zweiges.“ [[Gedenken an Manfred Klett - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2025#Einführung: Manfred Kletts Vermächtnis 00:00:20|| Gedenken an Manfred Klett - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2025, 01:23:29]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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[[Martin von Mackensen|| zurück zu Martin von Mackensen |]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:2025]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Transkribiert von ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 0%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erscheinungsjahr 2025]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Artikel unten}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dambe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://biodyn.wiki/index.php?title=Gedenken_an_Manfred_Klett_-_ein_Vortrag_von_Martin_von_Mackensen,_2025&amp;diff=11512</id>
		<title>Gedenken an Manfred Klett - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2025</title>
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		<updated>2025-12-30T17:12:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dambe: Transkribtion Ende&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Manfred Klett|| zurück zu Manfred Klett |]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenken_an_Manfred_Klett_2025-5-21.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=8phC4wUOEFk|mini|[[Martin von Mackensen]] hält am 21. Mai 2025 ein Gedenken für [[Manfred Klett|Dr. Manfred Klett]] im Rudolf-Steiner Haus in Frankfurt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Bearbeitung Damian&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription des Vortrags vom 21. Mai 2025 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=8phC4wUOEFk&amp;amp;t=20s Einführung: Manfred Kletts Vermächtnis 00:00:20] ===&lt;br /&gt;
Einen wunderschönen guten Abend liebe Mitmitglieder des Frankfurter Goethe-Zweiges. Wir haben zu gedenken heute eines Mitglieds dieses Zweiges , was auch im öffentlichen Leben eine große Rolle gespielt hat über eine lange Zeit und was auch in dem Raum dieses Zweiges in [[Dottenfelderhof]], Bad Vilbel, ohne ihn nicht denkbar gewesen wäre. [[Manfred Klett]] ist vielen jungen Menschen in den 60er, 70er, 80er, 90er Jahren eine Figur gewesen, die für sie und ihre Biografie maßgeblich war. Manfred Klett hatte das Vermögen, junge Menschen so anzusprechen, dass er aus der Zukunft heraus die Situation kurz andeutete, dass er kraftvoll aus einer inneren Sicherheit, aus einem geordneten Empfinden, aus klarer Begrifflichkeit, aber doch eben im Wesentlichen handlungsstark wirken konnte. Wenige Worte, kurze Kommunikationen und immer wieder Menschen, die für 50 Jahre wussten, wo ihre Biografie eigentlich hinzugehen hat. Ja, das vielleicht so als Eröffnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war ein Mensch, der, man könnte sagen, ein Ziel in seinem Leben verfolgt hat und das war diese Begründung des Dottenfelderhofes. Ich habe heute noch einmal mit seinem Kollegen, der ihn seit 1965, 66 kannte, seit 68 mit ihm das zusammen aufgebaut hat, [[Dieter Bauer]], gesprochen - ich habe seine Grüße hier auch zu übermitteln, er ist schwer verletzt, er ist gefallen, aber es geht ihm gut - , der hat noch einmal mir deutlich gemacht, ja, Manfreds Lebenswerk war, dass das zustande kam, dass das möglich wurde, hier an diesem Ort in Bad Vilbel. Das waren die Worte von Dieter Bauer heute Nachmittag. Und damit ist eigentlich etwas erreicht worden, was zunächst völlig unmöglich erschien und was auch zeitweise mit unmöglichen Mitteln nur möglich war. Ja, er hat vieles andere gemacht, ich will das kurz andeuten jetzt in einem, sozusagen in einem Durchgehen. Aber diese zwei Aspekte in den Vordergrund: Die Begegnung mit Jüngeren, die für sie schicksalsbildend war und diese eigentliche Aufgabe, dieses Schiff, dieses, ja, dieses große Ding, den Dottenfelderhof, wirklich in dieser Weise auf die Erde zu bringen, ins Wasser zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=8phC4wUOEFk&amp;amp;t=222s Kindheit in Afrika, Umzug nach Deutschland, ein biographischer Bruch  00:03:42] ===&lt;br /&gt;
Manfred Klett ist 1933 geboren in Ostafrika. Eine deutsche Familie, die eine Kaffeeplantage bewirtschaftet, aus gebildetem Haus, das fünfte Kind, fast sieben Jahre im Paradies. Ein persönlichen Freundesbetreuer, ein Farbigen, der sozusagen immer für ihn da war, es muss eine - wir können uns das gar nicht vorstellen, welche sozusagen reine, wunderbare, warme erstes Jahrsiebt dieser Mensch hatte. Der plötzliche Bruch, 38, 39, der Krieg kommt, die Familie muss fliehen. Tansania gehört zu England, er ist plötzlich, die Familie ist plötzlich Feind in diesem Land. Ankunft in Stuttgart im Kontext der berühmten Klett-Familien, kalt, Winter, noch nie erlebt, ein Kind, was noch nie einen Winter erlebt hat. Eine Familie, die ihm aber eigentlich fremd ist. Eine Schulsituation, die ihn völlig überfordert, die anstrengend ist, die auch die ganze Gewalt der Nazi-Zeit enthält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlussendlich mehrere Jahre in Salem mit dem etwas älteren Bruder, der viel zarter ist. Manfred ist der Propere, ist der ätherisch Gesunde, ist der, der immer die Sympathien auf sich zieht, der immer Unterstützung erfährt, der ältere Bruder nicht so. Und der stirbt in dieser Zeit an einer Infektionskrankheit und ganz spät in seinem Leben hat Manfred uns das offenbart, diese Persönlichkeit, diesen Bruder hatte er immer mit an Bord. Der gehörte dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Krieg endet und wieder hat Manfred das große Glück, Stuttgart-Uhlandshöhe, die ersten Klassen, die direkt nach der Nazi- und Kriegskatastrophe starten, er gehört dazu. Eine wunderbare Schulzeit, unglaublich viel Blödsinn. Eine riesige Freundschaft mit Georg Glöckler und eine Situation mit 18, 19, wo man den Eindruck hat, so ganz sind die noch nicht auf der Welt angekommen. Mit 27 - ich springe etwas nach vorne, um das zu belegen, ich bringe gleich die Jahre dazwischen - ist dann der Käfer, den er hat, mal findet er den nicht. Da geht er zu seiner Mutter. „Mutter, weißt du, wo mein Auto ist?“ Das ist Manfred Klett, diese unglaubliche Sicherheit drin in dem, wie es ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=8phC4wUOEFk&amp;amp;t=413s Der Ruf zur Landwirtschaft in der syrischen Wüste 00:06:53] ===&lt;br /&gt;
Er beginnt mit einem Studium des Bauingenieurwesens und das endet nach gut zwei Jahren beim Fußball mit einem schweren Unfall, einem offenen Bruch am Schienbein und er sagt, das war vielleicht das größte Glück in seinem Leben, dass das alles zu Ende war. In dem Moment war ihm klar, jetzt wird sich alles ändern. Er heilt und kommt an den Punkt, dass er über Eck eine Tätigkeit aufnimmt in Syrien. Er nimmt Teil an einem Bewässerungs-, an einem landentwicklungstechnischen Projekt in Syrien zwischen den Beduinen und kommt da in Kontakt mit Ausgräbern, mit deutschen Ausgräbern. Und die vermitteln ihm das, was er schon in der Waldorfschule gehört hatte, das Zweistromland, die Wiege der Agrarkultur, jetzt eine Halbwüste, das schlägt ihm ein. Das gibt eine Sicherheit für seinen Lebensimpuls bis zum letzten Tag: Landwirtschaft. Jemand, der überhaupt nicht aus der Landwirtschaft kommt, der da mit 21, 22 plötzlich in dieser Halbwüste unter ganz wahnsinnig skurrilen Bedingungen steht und merkt, hier ist etwas völlig schief gelaufen, jahrhundertelang und wenn das anders werden soll, dann muss ich zurück nach Europa, nach Mitteleuropa und mich um Landwirtschaft kümmern, dass das nicht auch geschieht. So groß ist sein Lebensmotiv, das muss man schon sehr klar benennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=8phC4wUOEFk&amp;amp;t=522s Ankunft am Dottenfelderhof, Begegnung mit Ernst Becker 00:08:42] ===&lt;br /&gt;
Durch den Freund, durch den Mann seiner Schwester kommt er hier nach Frankfurt an den Dottenfelderhof, der nimmt ihn mit zu verschiedenen Höfen, kommt in das Haupthaus am Dottenfelderhof, er sieht Ernst Becker, der begonnen hatte, biodynamisch zu bewirtschaften, er weiß, dieser Mann, dieser Hof, hier will ich sein. Treppenhaus, erste Begegnung, völlig klar, für den Rest des Lebens. Und so wird es auch, er wird Lehrling dort und er lebt die wunderbare Zeit am Dottenfelderhof, der ersten biodynamischen Phase, das Ende dieser ersten biodynamischen Phase. 1956/57, ein Betrieb, der mit acht Gespannen bewirtschaftet wird, noch Pferde-Landwirtschaft, auf einem großen, modernen Gut. Ein Betrieb, der einen Feuerkopf, der ebenfalls kein Landwirt war, an der Spitze hat, der eine einzige Sache hat, aus Anthroposophie, biologisch-dynamisch, diesen Hof bewirtschaften. Diesen Mann verehrte er, ich habe auch durch Ernst Becker einen wesentlichen Teil meiner biodynamischen Einnordung erfahren, ich kann da vollkommen mitfühlen mit Manfred Klett, das ist etwas, wo man eben eine unglaubliche Gnade hatte, diesen Menschen kennengelernt zu haben und auf diese Spur gekommen zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=8phC4wUOEFk&amp;amp;t=616s Akademische Jahre und frühe Umweltprojekte 00:10:16] ===&lt;br /&gt;
So steht er da und ist nach der Lehre in der Situation, dieser Hof hört auf. Ernst Becker muss dort aufhören, dieser Hof endet. Es ist für ihn fast körperlich unaushaltbar. Er geht nach Stuttgart, er studiert Landwirtschaft, er lernt dort den Anthroposophen und Professor Köpf kennen, Herbert Köpf, ein feiner, zarter, kleiner Schwabe, der vor dem Krieg in Dresden auf einem ersten biodynamischen Gut gelernt hatte und mittlerweile eben Bodenkundeprofessor war. Bei ihm macht er eine Promotion und ist auch typisch für Manfred Klett, er macht mit einem Thema eine Promotion, was weit in die Zukunft hinausgeht. Er kümmert sich mit dieser Arbeit mit anderen Wissenschaftlern um die Verschmutzung des Bodensees und mit seinem kleinen Käfer fährt er zwei Jahre lang die Flüsse, die Zubringerflüsse in den Bodensee ab und zieht Proben und macht diese Proben selber im Labor in Stuttgart-Hohenheim, wertet sie aus und ist ein wesentlicher Teil des Bodenseeprojektes, das erste große Umweltprojekt, an dem man erkannt hat, so kann es nicht weitergehen mit unseren Gewässern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Vater ist nicht Anthroposoph, hat durch seine Mitarbeiterinnen diesen Impuls gekriegt, seine Kinder auf diese Schule zu schicken. Sein Vater bekommt in Stuttgart von der Landesregierung eine eigene Behörde und diese Behörde, diese Anstalt ist eine Forschungsanstalt für biologischen Pflanzenschutz, ist die erste in der Bundesrepublik, ist auch typisch für Manfred Klett, dass das sein Vater ist. Dieser Vater hatte eben in Afrika gesehen, man kann mit Nützlingen wirtschaften, man kann bestimmte Probleme mit Nützlingen lösen und er versucht das sozusagen wissenschaftlich mit diesem Institut und dieser Einrichtung im Schwabenland am Obst, am schwäbischen Obst in Gang zu bringen. Manfred Klett ist längst mit der Anthroposophie verbunden, er wird Mitglied auch der Gesellschaft, noch in den 50er-Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=8phC4wUOEFk&amp;amp;t=760s Die Neugründung des Dottenfelderhofes und die GLS Bank 00:12:40] ===&lt;br /&gt;
Er siedelt nach dem Studium, nach der Promotion nach Darmstadt über an das kleine Forschungsinstitut für biologisch-dynamischen Landbau und auch wieder typisch für ihn, er zieht ein Forschungsprojekt an Land, was die Deutsche Forschungsgesellschaft finanziert, was ein Grundlagenforschungsprojekt ist über die Qualität der Stickstoffdüngung über das Licht und den Schatten in Bezug auf das Pflanzenwachstum, in Bezug auf die Landwirtschaft. Drei Jahre später - er probiert jedes Jahr neu mit Ernst Becker, können wir nicht doch noch mal probieren, diesen Dottenfelderhof irgendwie zu bewirtschaften - , drei Jahre später taucht eine Möglichkeit auf, die Landesregierung aus einem eigentlich ganz unmöglichen Grund, gibt ihnen einen Pachtvertrag für fünf Jahre und man hat das Gefühl, jetzt ist es das, was er gesucht hat. Vier weitere Familienpartner, mit denen er startet und er ist einer unter Gleichen wie sein großer Lehrer, der zehn Jahre älter ist, und zu fünft beginnt es und es ist ein völlig verrücktes Unterfangen. Es fehlt unglaublich viel Geld und es ist völlig unklar, wo das herkommen soll. Und man fängt an, bevor überhaupt der Pachtvertrag abgeschlossen ist. Man macht eigentlich eine Besetzung, muss man sagen. Eine Feldbesetzung, eine Hofbesetzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieses fehlende Geld, man reist dann die Republik auf und ab und fragt die Anthroposophen, ob man nicht für Landwirtschaft was machen könnte, ob man nicht Darlehen und so weiter. Und der seriöse, große, wunderbar sprechende, gut formulieren könnende Manfred Klett kommt selbst in Stuttgart nicht an Geld bei den Anthroposophen. Das Einzige, was sie ihm sagen, fahr doch mal nach Bochum, da ist so ein verrückter Anwalt. Es gehört zum Anfang des Dottenfelderhofes dazu, dass Manfred Klett dann auch mit der anderen Gruppe zusammen den Kontakt zu Willem-Ernst Barkhoff und der Gründung der Kreditgarantiegenossenschaft und schlussendlich der GLS Bank hinbekommen hat und dass diese Liaison eigentlich dafür gesorgt hat, dass beides sich massiv weiterentwickelt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=8phC4wUOEFk&amp;amp;t=922s Eine Anekdote und die Leitung der Sektion für Landwirtschaft, Ruf nach Dornach 00:15:22] ===&lt;br /&gt;
Ich will auch ein paar Sachen sagen, die ganz unbekannt sind. 1969 taucht ein Terrorist der RAF auf dem Dottenfelderhof auf und Manfred Klett spricht mit ihm im Kuhstall und sagt, die Waffe ist nicht deine Waffe. Das ist falsch. Die Waffe, mit der du alles veränderst, ist hier die Mistgabel. Das ist typisch für ihn und es ist typisch auch für ihn, dass diese Menschen eben auch gedacht haben, ja das könnte doch vielleicht passen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, er ist dort vollkommen involviert, 21 Jahre, mit diesem Beginn. Es gelingt, den Pachtvertrag zu verlängern. Es gelingt schlussendlich 79, 80 Teile dieses Hofes zu kaufen aus dieser Verbindung mit der GLS Bank. Und Manfred Klett ist fast immer am Ort, obwohl er nach überall hin gefordert ist. Er macht eine einzige Sache in England und eine einzige Sache in Dornach, die er kontinuierlich, jährlich weiter pflegt. Er hat ein wunderbares Englisch. Seine Eltern haben ihn in der 10. Klasse dahin geschickt, sodass er dieses wunderbare, man könnte fast sagen Shakespeare-Englisch zur Verfügung hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er lässt sich nicht abbringen, er wird immer wieder gefragt, könntest du nicht die landwirtschaftliche Sektion übernehmen in Dornach, das ist noch ein Teil der naturwissenschaftlichen Sektion zu der Zeit. Er lehnt das immer wieder ab, bis er 88, 87, 88 den Eindruck hat, es könnte gehen und macht das dann, nicht zuletzt weil Ernst Becker gesagt hat, jetzt geht&#039;s. Interessant, dass selbst in dieser Zeit immer noch Ernst Becker sehr maßgeblich war. Er hatte vorher neben den Winterkursen die Landbauschule Dottenfelderhof begründet. Er hat wie eigentlich so aus einem, man könnte fast sagen, er sitzt da und brütet und irgendwann ist da ein Curriculum auf dem Papier. Das Papier ist seit 50 Jahren, kann man es nicht besser machen. Im Wesentlichen machen wir das bis heute so. Er hatte diese Fähigkeit, an vieles anzudocken und dann das runterzuziehen und in einer wunderbaren, klaren, ausgeschriebenen Art und Weise zu verdichten. Verlegerfamilie, bis zu seinem letzten Tag, diese Fähigkeit, wunderbar zu formulieren. Er übernimmt dann diese Arbeit ebenfalls für mehr als 20 Jahre in Dornach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=8phC4wUOEFk&amp;amp;t=1097s Die letzten Jahre und das Verhältnis zum Schicksal 00:18:17] ===&lt;br /&gt;
Er hat mir mal gesagt, die eigentliche Aufgabe ist es, auf der Welt unterwegs zu sein und dem biodynamischen Landwirten Mut zuzusprechen. Und die andere Aufgabe ist es, eine neue innere Art und Weise, ein neues inneres Arbeiten in der anthroposophischen Gesellschaft, in der Hochschule zu begründen. Er beendet diese Tätigkeit mit über 70, mit einer kleinen Schrift, die ganz unbeachtet ist, über das, was Hochschule und Gesellschaft heute sein könnte. Er spricht von der Umstülpung. Er spricht davon, dass das Eigentliche zwischen uns passiert und dass wir den Begriff von Zentrum und Peripherie umzudrehen hätten. Das haben wir noch zu entdecken, ist mein Eindruck. Das ist noch gar nicht so richtig angekommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine letzten 20 Jahre verbringt er vielfach damit, dass er sich einem Hof, einem großen Dorfprojekt in Polen verschreibt und versucht, das auf die Wege zu bringen. Und es ist typisch für ihn, er schreibt Anträge, er ist Kuratorium, er baut eine Stiftung und so weiter. Und die letzten positiven Anträge für die kleine Schule, die da entstehen soll, für das kleine Kulturhaus neben dem Hof, die kommen nach seinem Tod. Seine Arbeit geht eigentlich über seinen Tod hinaus. Das gibt es ja bei manchen Leuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ich möchte so enden, dass ich darauf hinweisen will, dass er ein besonderes Verhältnis hatte zum Schicksal. Es war ihm oft sehr klar, was jetzt eigentlich der Schicksalsweg ist. Und er konnte darüber auch sprechen. Nicht oft, aber er konnte das. Und er stellte sich ganz bewusst, unglaublich sicher, mit einer sehr großen Kraft wie ein schnaufendes Wesen da hinein und nahm daraus auch viel Kraft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ich möchte so enden, bevor wir den Spruch dann haben. Manfred Kletts Verständnis in die Zukunft aus einer Sicherheit, aus dem Drinnenstehen in der Anthroposophie, aus dem Sich-Gegenwärtigsein des eigenen Schicksals und dessen, mit dem man verbunden ist, möge es uns für unsere weitere Arbeit hilfreich sein. Herzlichen Dank.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=8phC4wUOEFk&amp;amp;t=1303s Schlussvers 00:21:43] ===&lt;br /&gt;
Vertraue und glaube, es hilft, es heilt die göttliche Kraft!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Glossar ==&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|A}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|A}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|B}}&lt;br /&gt;
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{{BS|B}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|C}}&lt;br /&gt;
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[[Martin von Mackensen|| zurück zu Martin von Mackensen |]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Erscheinungsjahr 2025]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Artikel unten}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dambe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://biodyn.wiki/index.php?title=Gedenken_an_Manfred_Klett_-_ein_Vortrag_von_Martin_von_Mackensen,_2025&amp;diff=11511</id>
		<title>Gedenken an Manfred Klett - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2025</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://biodyn.wiki/index.php?title=Gedenken_an_Manfred_Klett_-_ein_Vortrag_von_Martin_von_Mackensen,_2025&amp;diff=11511"/>
		<updated>2025-12-30T16:54:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dambe: Transkribtion bis 9.00&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Martin von Mackensen|| zurück zu Martin von Mackensen |]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Manfred Klett|| zurück zu Manfred Klett |]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenken_an_Manfred_Klett_2025-5-21.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=8phC4wUOEFk|mini|[[Martin von Mackensen]] hält am 21. Mai 2025 ein Gedenken für [[Manfred Klett|Dr. Manfred Klett]] im Rudolf-Steiner Haus in Frankfurt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Bearbeitung Damian&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription des Vortrags vom 21. Mai 2025 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=8phC4wUOEFk&amp;amp;t=20s Einführung: Manfred Kletts Vermächtnis 00:00:20] ===&lt;br /&gt;
Einen wunderschönen guten Abend liebe Mitmitglieder des Frankfurter Goethe-Zweiges. Wir haben zu gedenken heute eines Mitglieds dieses Zweiges , was auch im öffentlichen Leben eine große Rolle gespielt hat über eine lange Zeit und was auch in dem Raum dieses Zweiges in [[Dottenfelderhof]], Bad Vilbel, ohne ihn nicht denkbar gewesen wäre. [[Manfred Klett]] ist vielen jungen Menschen in den 60er, 70er, 80er, 90er Jahren eine Figur gewesen, die für sie und ihre Biografie maßgeblich war. Manfred Klett hatte das Vermögen, junge Menschen so anzusprechen, dass er aus der Zukunft heraus die Situation kurz andeutete, dass er kraftvoll aus einer inneren Sicherheit, aus einem geordneten Empfinden, aus klarer Begrifflichkeit, aber doch eben im Wesentlichen handlungsstark wirken konnte. Wenige Worte, kurze Kommunikationen und immer wieder Menschen, die für 50 Jahre wussten, wo ihre Biografie eigentlich hinzugehen hat. Ja, das vielleicht so als Eröffnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war ein Mensch, der, man könnte sagen, ein Ziel in seinem Leben verfolgt hat und das war diese Begründung des Dottenfelderhofes. Ich habe heute noch einmal mit seinem Kollegen, der ihn seit 1965, 66 kannte, seit 68 mit ihm das zusammen aufgebaut hat, [[Dieter Bauer]], gesprochen - ich habe seine Grüße hier auch zu übermitteln, er ist schwer verletzt, er ist gefallen, aber es geht ihm gut - , der hat noch einmal mir deutlich gemacht, ja, Manfreds Lebenswerk war, dass das zustande kam, dass das möglich wurde, hier an diesem Ort in Bad Vilbel. Das waren die Worte von Dieter Bauer heute Nachmittag. Und damit ist eigentlich etwas erreicht worden, was zunächst völlig unmöglich erschien und was auch zeitweise mit unmöglichen Mitteln nur möglich war. Ja, er hat vieles andere gemacht, ich will das kurz andeuten jetzt in einem, sozusagen in einem Durchgehen. Aber diese zwei Aspekte in den Vordergrund: Die Begegnung mit Jüngeren, die für sie schicksalsbildend war und diese eigentliche Aufgabe, dieses Schiff, dieses, ja, dieses große Ding, den Dottenfelderhof, wirklich in dieser Weise auf die Erde zu bringen, ins Wasser zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=8phC4wUOEFk&amp;amp;t=222s Kindheit in Afrika, Umzug nach Deutschland, ein biographischer Bruch  00:03:42] ===&lt;br /&gt;
Manfred Klett ist 1933 geboren in Ostafrika. Eine deutsche Familie, die eine Kaffeeplantage bewirtschaftet, aus gebildetem Haus, das fünfte Kind, fast sieben Jahre im Paradies. Ein persönlichen Freundesbetreuer, ein Farbigen, der sozusagen immer für ihn da war, es muss eine - wir können uns das gar nicht vorstellen, welche sozusagen reine, wunderbare, warme erstes Jahrsiebt dieser Mensch hatte. Der plötzliche Bruch, 38, 39, der Krieg kommt, die Familie muss fliehen. Tansania gehört zu England, er ist plötzlich, die Familie ist plötzlich Feind in diesem Land. Ankunft in Stuttgart im Kontext der berühmten Klett-Familien, kalt, Winter, noch nie erlebt, ein Kind, was noch nie einen Winter erlebt hat. Eine Familie, die ihm aber eigentlich fremd ist. Eine Schulsituation, die ihn völlig überfordert, die anstrengend ist, die auch die ganze Gewalt der Nazi-Zeit enthält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlussendlich mehrere Jahre in Salem mit dem etwas älteren Bruder, der viel zarter ist. Manfred ist der Propere, ist der ätherisch Gesunde, ist der, der immer die Sympathien auf sich zieht, der immer Unterstützung erfährt, der ältere Bruder nicht so. Und der stirbt in dieser Zeit an einer Infektionskrankheit und ganz spät in seinem Leben hat Manfred uns das offenbart, diese Persönlichkeit, diesen Bruder hatte er immer mit an Bord. Der gehörte dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Krieg endet und wieder hat Manfred das große Glück, Stuttgart-Uhlandshöhe, die ersten Klassen, die direkt nach der Nazi- und Kriegskatastrophe starten, er gehört dazu. Eine wunderbare Schulzeit, unglaublich viel Blödsinn. Eine riesige Freundschaft mit Georg Glöckler und eine Situation mit 18, 19, wo man den Eindruck hat, so ganz sind die noch nicht auf der Welt angekommen. Mit 27 - ich springe etwas nach vorne, um das zu belegen, ich bringe gleich die Jahre dazwischen - ist dann der Käfer, den er hat, mal findet er den nicht. Da geht er zu seiner Mutter. „Mutter, weißt du, wo mein Auto ist?“ Das ist Manfred Klett, diese unglaubliche Sicherheit drin in dem, wie es ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=8phC4wUOEFk&amp;amp;t=413s Der Ruf zur Landwirtschaft in der syrischen Wüste 00:06:53] ===&lt;br /&gt;
Er beginnt mit einem Studium des Bauingenieurwesens und das endet nach gut zwei Jahren beim Fußball mit einem schweren Unfall, einem offenen Bruch am Schienbein und er sagt, das war vielleicht das größte Glück in seinem Leben, dass das alles zu Ende war. In dem Moment war ihm klar, jetzt wird sich alles ändern. Er heilt und kommt an den Punkt, dass er über Eck eine Tätigkeit aufnimmt in Syrien. Er nimmt Teil an einem Bewässerungs-, an einem landentwicklungstechnischen Projekt in Syrien zwischen den Beduinen und kommt da in Kontakt mit Ausgräbern, mit deutschen Ausgräbern. Und die vermitteln ihm das, was er schon in der Waldorfschule gehört hatte, das Zweistromland, die Wiege der Agrarkultur, jetzt eine Halbwüste, das schlägt ihm ein. Das gibt eine Sicherheit für seinen Lebensimpuls bis zum letzten Tag: Landwirtschaft. Jemand, der überhaupt nicht aus der Landwirtschaft kommt, der da mit 21, 22 plötzlich in dieser Halbwüste unter ganz wahnsinnig skurrilen Bedingungen steht und merkt, hier ist etwas völlig schief gelaufen, jahrhundertelang und wenn das anders werden soll, dann muss ich zurück nach Europa, nach Mitteleuropa und mich um Landwirtschaft kümmern, dass das nicht auch geschieht. So groß ist sein Lebensmotiv, das muss man schon sehr klar benennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=8phC4wUOEFk&amp;amp;t=522s Ankunft am Dottenfelderhof, Begegnung mit Ernst Becker 00:08:42] ===&lt;br /&gt;
Durch den Freund, durch den Mann seiner Schwester kommt er hier nach Frankfurt an den Dottenfelderhof, der nimmt ihn mit zu verschiedenen Höfen, kommt in das Haupthaus am Dottenfelderhof, er sieht Ernst Becker, der begonnen hatte, biodynamisch zu bewirtschaften, er weiß, dieser Mann, dieser Hof, hier will ich sein. Treppenhaus, erste Begegnung, völlig klar, für den Rest des Lebens. Und so wird es auch, er wird Lehrling dort und er lebt die wunderbare Zeit am Dottenfelderhof, der ersten biodynamischen Phase, das Ende dieser ersten biodynamischen Phase. 1956/57, ein Betrieb, der mit acht Gespannen bewirtschaftet wird, noch Pferde-Landwirtschaft, auf einem großen, modernen Gut. Ein Betrieb, der einen Feuerkopf, der ebenfalls kein Landwirt war, an der Spitze hat, der eine einzige Sache hat, aus Anthroposophie, biologisch-dynamisch, diesen Hof bewirtschaften. Diesen Mann verehrte er, ich habe auch durch Ernst Becker einen wesentlichen Teil meiner biodynamischen Einnordung erfahren, ich kann da vollkommen mitfühlen mit Manfred Klett, das ist etwas, wo man eben eine unglaubliche Gnade hatte, diesen Menschen kennengelernt zu haben und auf diese Spur gekommen zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=8phC4wUOEFk&amp;amp;t=616s Akademische Jahre und frühe Umweltprojekte 00:10:16] ===&lt;br /&gt;
So steht er da und ist nach der Lehre in der Situation, dieser Hof hört auf. Ernst Becker muss dort aufhören, dieser Hof endet. Es ist für ihn fast körperlich unaushaltbar. Er geht nach Stuttgart, er studiert Landwirtschaft, er lernt dort den Anthroposophen und Professor Köpf kennen, Herbert Köpf, ein feiner, zarter, kleiner Schwabe, der vor dem Krieg in Dresden auf einem ersten biodynamischen Gut gelernt hatte und mittlerweile eben Bodenkundeprofessor war. Bei ihm macht er eine Promotion und ist auch typisch für Manfred Klett, er macht mit einem Thema eine Promotion, was weit in die Zukunft hinausgeht. Er kümmert sich mit dieser Arbeit mit anderen Wissenschaftlern um die Verschmutzung des Bodensees und mit seinem kleinen Käfer fährt er zwei Jahre lang die Flüsse, die Zubringerflüsse in den Bodensee ab und zieht Proben und macht diese Proben selber im Labor in Stuttgart-Hohenheim, wertet sie aus und ist ein wesentlicher Teil des Bodenseeprojektes, das erste große Umweltprojekt, an dem man erkannt hat, so kann es nicht weitergehen mit unseren Gewässern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Vater ist nicht Anthroposoph, hat durch seine Mitarbeiterinnen diesen Impuls gekriegt, seine Kinder auf diese Schule zu schicken. Sein Vater bekommt in Stuttgart von der Landesregierung eine eigene Behörde und diese Behörde, diese Anstalt ist eine Forschungsanstalt für biologischen Pflanzenschutz, ist die erste in der Bundesrepublik, ist auch typisch für Manfred Klett, dass das sein Vater ist. Dieser Vater hatte eben in Afrika gesehen, man kann mit Nützlingen wirtschaften, man kann bestimmte Probleme mit Nützlingen lösen und er versucht das sozusagen wissenschaftlich mit diesem Institut und dieser Einrichtung im Schwabenland am Obst, am schwäbischen Obst in Gang zu bringen. Manfred Klett ist längst mit der Anthroposophie verbunden, er wird Mitglied auch der Gesellschaft, noch in den 50er-Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=8phC4wUOEFk&amp;amp;t=760s Die Neugründung des Hofes und die GLS Bank 00:12:40] ===&lt;br /&gt;
Er siedelt nach dem Studium, nach der Promotion nach Darmstadt über an das kleine Forschungsinstitut für biologischen Landbau und auch wieder typisch für ihn, er zieht ein Forschungsprojekt an Land, was die Deutsche Forschungsgesellschaft finanziert, was ein Grundlagenforschungsprojekt ist über die Qualität der Stickstoffdüngung über das Licht und den Schatten in Bezug auf das Pflanzenwachstum, in Bezug auf die Landwirtschaft. Drei Jahre später, er probiert jedes Jahr neu mit Ernst Becker, können wir nicht doch noch mal probieren, diesen Dottenfelderhof irgendwie zu bewirtschaften. Drei Jahre später taucht eine Möglichkeit auf, die Landesregierung aus einem eigentlich ganz unmöglichen Grund, gibt ihnen einen Pachtvertrag für fünf Jahre und man hat das Gefühl, jetzt ist es das, was er gesucht hat. Vier weitere Familienpartner, mit denen er startet und er ist einer unter Gleichen wie sein großer Lehrer, der zehn Jahre älter ist und zu fünft beginnt es und es ist ein völlig verrücktes Unterfangen. Es fehlt unglaublich viel Geld und es ist völlig unklar, wo das herkommen soll. Und man fängt an, bevor überhaupt der Pachtvertrag abgeschlossen ist. Man macht eigentlich eine Besetzung, muss man sagen. Eine Feldbesetzung, eine Hofbesetzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieses fehlende Geld, man reist dann die Republik auf und ab und fragt die Anthroposophen, ob man nicht für Landwirtschaft was machen könnte, ob man nicht Darlehen und so weiter. Und der seriöse, große, wunderbar sprechende, gut formulieren könnende Manfred Klett kommt selbst in Stuttgart nicht an Geld bei den Anthroposophen. Das Einzige, was sie ihm sagen, fahr doch mal nach Bochum, da ist so ein verrückter Anwalt. Es gehört zum Anfang des Dottenfelderhofes dazu, dass Manfred Klett dann auch mit der anderen Gruppe zusammen den Kontakt zu Willem-Ernst Barkhoff und der Gründung der Kreditgarantiegenossenschaft und schlussendlich der GLS Bank hinbekommen hat und dass diese Liaison eigentlich dafür gesorgt hat, dass beides sich massiv weiterentwickelt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=8phC4wUOEFk&amp;amp;t=922s Eine Anekdote und die Leitung der Sektion für Landwirtschaft 00:15:22] ===&lt;br /&gt;
Ich will auch ein paar Sachen sagen, die ganz unbekannt sind. 1969 taucht ein Terrorist der RAF auf dem Dottenfelderhof auf und Manfred Klett spricht mit ihm im Kuhstall und sagt, die Waffe ist nicht deine Waffe. Das ist falsch. Die Waffe, mit der du alles veränderst, ist hier die Mistgabel. Das ist typisch für ihn und es ist typisch auch für ihn, dass diese Menschen eben auch gedacht haben, das könnte doch vielleicht passen. Ja, er ist dort vollkommen involviert, 21 Jahre mit diesem Beginn. Es gelingt, den Pachtvertrag zu verlängern. Es gelingt schlussendlich 79, 80 Teile dieses Hofes zu kaufen aus dieser Verbindung mit der GLS Bank und Manfred Klett ist fast immer am Ort, obwohl er nach überall hin gefordert ist. Er macht eine einzige Sache in England und eine einzige Sache in Dornach, die er kontinuierlich, jährlich weiter pflegt. Er hat ein wunderbares Englisch. Seine Eltern haben ihn in der 10. Klasse dahin geschickt, sodass er dieses wunderbare, man könnte fast sagen Shakespeare-Englisch zur Verfügung hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er lässt sich nicht abbringen, er wird immer wieder gefragt, könntest du nicht die landwirtschaftliche Sektion übernehmen in Dornach, das ist noch ein Teil der naturwissenschaftlichen Sektion zu der Zeit. Er lehnt das immer wieder ab. Bis er 88, 87, 88 den Eindruck hat, es könnte gehen und macht das dann. Nicht zuletzt, weil Ernst Becker gesagt hat, jetzt geht&#039;s. Interessant, dass selbst in dieser Zeit immer noch Ernst Becker sehr maßgeblich war. Er hatte vorher neben den Winterkursen die Landbauschule Dottenfelderhof begründet. Er hat wie eigentlich so aus einem, man könnte fast sagen, er sitzt da und brütet und irgendwann ist da ein Curriculum auf dem Papier. Das Papier ist seit 50 Jahren, kann man es nicht besser machen. Im Wesentlichen machen wir das bis heute so. Er hatte diese Fähigkeit, an vieles anzudocken und dann das runterzuziehen und in einer wunderbaren, klaren, ausgeschriebenen Art und Weise zu verdichten. In der Verlegerfamilie, bis zu seinem letzten Tag, diese Fähigkeit wunderbar zu formulieren. Er übernimmt dann diese Arbeit ebenfalls für mehr als 20 Jahre in Dornach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=8phC4wUOEFk&amp;amp;t=1097s Die letzten Jahre und das Verhältnis zum Schicksal 00:18:17] ===&lt;br /&gt;
Er hat mir mal gesagt, die eigentliche Aufgabe ist es, auf der Welt unterwegs zu sein und dem biodynamischen Landwirt Mut zuzusprechen. Und die andere Aufgabe ist es, eine neue innere Art und Weise, ein neues inneres Arbeiten in der anthroposophischen Gesellschaft, in der Hochschule zu begründen. Er beendet diese Tätigkeit mit über 70, mit einer kleinen Schrift, die ganz unbeachtet ist, über das, was Hochschule und Gesellschaft heute sein könnte. Er spricht von der Umstülpung. Er spricht davon, dass das Eigentliche zwischen uns passiert und dass wir den Begriff von Zentrum und Peripherie umzudrehen hätten. Das haben wir noch zu entdecken, ist mein Eindruck. Das ist noch gar nicht so richtig angekommen. Seine letzten 20 Jahre verbringt er vielfach damit, dass er sich einem Hof, einem großen Dorfprojekt in Polen verschreibt und versucht, das auf die Wege zu bringen. Und es ist typisch für ihn, er schreibt Anträge, er ist im Kuratorium, er baut eine Stiftung und so weiter. Und die letzten positiven Anträge für die kleine Schule, die da entstehen soll, für das kleine Kulturhaus neben dem Hof, die kommen nach seinem Tod. Seine Arbeit geht eigentlich über seinen Tod hinaus. Das gibt es ja bei manchen Leuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ich möchte so enden, dass ich darauf hinweisen will, dass er ein besonderes Verhältnis hatte zum Schicksal. Es war ihm oft sehr klar, was jetzt eigentlich der Schicksalsweg ist. Und er konnte darüber auch sprechen. Nicht oft, aber er konnte das. Und er stellte sich ganz bewusst, unglaublich sicher, mit einer sehr großen Kraft wie ein schnaufendes Wesen da hinein und nahm daraus auch viel Kraft. Ja, ich möchte so enden, bevor wir den Spruch dann haben. Manfred Kletts Verständnis in die Zukunft aus einer Sicherheit, aus dem Drinnenstehen in der Anthroposophie, aus dem Sich-Gegenwärtigsein des eigenen Schicksals und dessen, mit dem man verbunden ist, möge es uns für unsere weitere Arbeit hilfreich sein. Herzlichen Dank.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=8phC4wUOEFk&amp;amp;t=1303s Schlussvers 00:21:43] ===&lt;br /&gt;
Vertraue und glaube, es hilft, es heilt die göttliche Kraft!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Glossar ==&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|A}}&lt;br /&gt;
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[[Martin von Mackensen|| zurück zu Martin von Mackensen |]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:2025]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sektionsleitung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkribiert von ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 0%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erscheinungsjahr 2025]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Artikel unten}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dambe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://biodyn.wiki/index.php?title=Wurzel&amp;diff=11348</id>
		<title>Wurzel</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://biodyn.wiki/index.php?title=Wurzel&amp;diff=11348"/>
		<updated>2025-12-12T08:17:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dambe: /* Keimwurzel */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anthrowiki.at|Wurzel (Pflanze)}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;„&#039;&#039;&#039;Die Wurzel (ahd. wurzala „das Gewundene“) ist neben Sprossachse und Blatt eines der drei Grundorgane der Kormophyten, zu denen die Samenpflanzen und Farne zählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferner sind Wurzeln ein Syntheseort für zahlreiche Pflanzenhormone (z. B. Cytokinin) und sekundäre Pflanzenstoffe (z. B. Alkaloide). Ein Beispiel ist das Nikotin in den Blättern der Tabakpflanze, das in der Wurzel synthetisiert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Unterschiede zur Sprossachse sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wurzel verfügt über Wurzelhaare und eine Wurzelhaube (Kalyptra) an der Spitze.&lt;br /&gt;
Die Verzweigungen sind endogenen Ursprungs.&lt;br /&gt;
Die primären Leitbündel sind radial angeordnet.&lt;br /&gt;
Wurzeln tragen keine Blätter.&lt;br /&gt;
Die Sprossachse ist negativ gravitrop, während Wurzeln positiv gravitrop sind.&lt;br /&gt;
Sie dient primär der Aufnahme von Wasser und den darin gelösten Mineralstoffen sowie der Befestigung der Pflanze an ihrem Standort. Vielfach wird die Wurzel durch Metamorphosen auch für andere Aufgaben genutzt, besonders häufig als Speicherorgan für Reservestoffe. Der von den Wurzeln beeinflusste Bereich des Bodens ist die Rhizosphäre.“&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Glossar ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== W. Atmung =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# „… die &#039;&#039;&#039;Wurzel&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;atmet&#039;&#039;&#039; wie Mensch und Tier … die Wurzel kann nur wachsen, wenn sie O2, Sauerstoff, hat … CO2 im Boden … wirkt nämlich wie ein Gift … schwerer als Luft … möchte immer im Boden unten bleiben … ich deswegen den Boden offenhalten im Frühjahr, so lange es nur irgend geht … dass der [[Boden]] entlüften kann [und er] Sauerstoff einatmen kann.&amp;quot; [[Bodenentwicklung im Jahreslauf - 2. Folge von Manfred Klett, 2018#Beatmung des Bodens 1:22:35|| Klett, M. Bodenentwicklung im Jahreslauf, 2. Folge, 2018, 01:22:35]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== W. Ausscheidung =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# „… über diese Wurzelhaare scheiden jetzt die Wurzeln … die sogenannten &#039;&#039;&#039;Wurzelausscheidungen&#039;&#039;&#039; aus … Eiweißbruchstücke, niedermolekulare Eiweiße, dann Zucker oder [[Kohlehydrat|Kohlehydrate]] … Fermente … Säuren, organische Säuren … die Pflanzen sind eigentlich ein Eimer ohne Boden … durch diese Wurzelausscheidungen … ernährt die Pflanze den Boden.&amp;quot; [[Bodenentwicklung im Jahreslauf - 2. Folge von Manfred Klett, 2018#Pflanze ernährt den Boden 1:09:38|| Klett, M. Bodenentwicklung im Jahreslauf, 2. Folge, 2018, 01:09:38]]&lt;br /&gt;
# dann, wenn die Pflanze wächst, dann sorgt sie für Ordnung über ihre &#039;&#039;&#039;Wurzelausscheidung&#039;&#039;&#039; … das sofort, was hier jetzt zersetzt wird, an Humus in der Umgebung oder was abstirbt an solchen [[Symbiont|Symbionten]], das wird abgebaut, mineralisiert …[[Düngung - 4. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Pflanze sorgt über Wurzelausscheidung für sich selbständig 00:32:36|| Klett, M. Düngung, 4. Folge, 2018, 00:32:36]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== W. Druck =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Haben Sie mal beobachtet, dass da mal so ein Asphalt-Gehweg asphaltiert worden ist und dann nach ein paar Jahre kriegen die plötzlich so Beulen und dann drückt da was durch … brechen … auf und dann plötzlich wächst eine Distel raus. Das ist der &#039;&#039;&#039;Wurzeldruck&#039;&#039;&#039;. Das ist ein unvorstellbarer Druck, den diese Wurzeln erzeugen können und alles sprengen. [[Düngung - 5. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Wurzeldruck spalten Felsen 00:51:58|| Klett, M. Düngung, 5. Folge, 2018, 00:51:58]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== W. Ernährung =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# „… Diese sogenannten [[Assimilatstrom|Assimilate]] [durch Synthese im Sonnenlicht in den Blättern entstanden], die sich hier oben in der grünenden Pflanze bilden, die fließen jetzt zum Teil herunter in die &#039;&#039;&#039;Wurzeln&#039;&#039;&#039;. Und dann fängt nämlich die Pflanze an, sich selbst zu &#039;&#039;&#039;ernähren&#039;&#039;&#039; … rinnen diese Assimilate in den Blättern durch die Stängel, durch die Wurzel hindurch herunter bis an die Wurzelspitzen. Und ernähren die Wurzeln in ihrem Wachstum.&amp;quot; [[Bodenentwicklung im Jahreslauf - 2. Folge von Manfred Klett, 2018#Synthetisierung am Sonnenlicht 1:07:33|| Klett, M. Bodenentwicklung im Jahreslauf, 2. Folge, 2018, 01:07:33]]&lt;br /&gt;
# „Die &#039;&#039;&#039;Wurzel&#039;&#039;&#039; ist noch ganz Repräsentant des Salzartigen bei der Pflanze. Der Mineralstoffreichtum aller Wurzelnahrung ist sehr hoch.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Sulfur und Salz, Kosmos und Erde 00:36:58|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:36:58]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Keimwurzel =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# „… Jetzt keimt dieser [[Same]] und sendet jetzt als Allererstes die &#039;&#039;&#039;Keimwurzel&#039;&#039;&#039; … in die Tiefe … die Pflanze verwurzelt sich … Und solange sie noch ganz im Anfang dieses Keimlingstadiums ist, ähnlich wie die [[Unkraut|Unkräuter]], dann kann ich so eine Pflanze auch wieder ganz leicht aus dem [[Boden]] rausziehen. Da ist kein Widerstand, … dieser Widerstand entsteht erst, wenn jetzt hier also verstärkt Seitenwurzeln sich ausbilden.“ [[Bodenentwicklung im Jahreslauf - 2. Folge von Manfred Klett, 2018#Entwicklung der Saat - Wurzel, Spross, Keimblatt 0:59:24|| Klett, M. Bodenentwicklung im Jahreslauf, 2. Folge, 2018, 00:59:24]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== W. Knöllchen =====&lt;br /&gt;
# … es sind die Bakterien in diesen &#039;&#039;&#039;Wurzelknöllchen&#039;&#039;&#039;, die in der Lage sind, ihr eigenes Eiweiß zu synthetisieren. Nicht durch Aufnahme über die Wurzel … sondern offensichtlich durch Aufnahme aus der Luft. Also, sie setzen Luftstickstoff in Eiweißstickstoff um. [[Düngung - 4. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Natürliche Eiweissbildung aus natürlichem Stickstoff, rätselhafter Vorgang 00:05:01|| Klett, M. Düngung, 4. Folge, 2018, 00:05:01]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== W. Kronwurzeln =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# „… die &#039;&#039;&#039;Kronwurzeln&#039;&#039;&#039; … die wachsen erst im Frühjahr. Aber die Saugwurzeln … die wachsen ganz, ganz langsam noch [während des Winters in die Tiefe].&amp;quot; [[Bodenentwicklung im Jahreslauf - 2. Folge von Manfred Klett, 2018#Winterung - Winterweizen 0:04:19|| Klett, M. Bodenentwicklung im Jahreslauf, 2. Folge, 2018, 00:04:19]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Meristemzellen =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Wenn man das jetzt untersucht an der Wurzelspitze, das ist ein reines Wunderwerk … dann zeigen sich … lebendige Zellen. &#039;&#039;&#039;Meristemzellen&#039;&#039;&#039;, teilungsfähige Zellen, die sich ungeheuer intensiv teilen und die ständig Zellen absondern, ein Schleim absondern … [[Düngung - 4. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Wurzelschleim, Absonderung von Eiweiss 00:08:25|| Klett, M. Düngung, 4. Folge, 2018, 00:08:25]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Wurzel und Mineralstoffe =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# „Die &#039;&#039;&#039;Wurzel&#039;&#039;&#039; ist noch ganz Repräsentant des Salzartigen bei der Pflanze. Der Mineralstoffreichtum aller Wurzelnahrung ist sehr hoch.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Sulfur und Salz, Kosmos und Erde 00:36:58|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:36:58]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== W. Nerven-Sinnes-Pol =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# „… der Gesamtumfang dessen, was sich … [bei der Wurzel] in Gleichzeitigkeit abspielt, das ist … ähnlich wie im Menschen, wenn er fühlt, wenn er denkt. Da finden auch alle möglichen prozessualen Vorgänge im Gehirn oder sonst im Nervensystem … statt. Und das Ergebnis nehmen sie wahr, indem sie Gedanken haben, Gefühle haben und Willensimpulse freisetzen können. Und dieses ganze Geschehen hier unter dem Boden ist … so ähnlich wie im menschlichen Haupt, … auch ständiger Abbau stattfinden muss im Gehirn, dass wir Gedanken haben. Und die Pflanze hat keine Gedanken, aber die wächst. Es ist ein Wachstumsprozess, der da ausgelöst wird … die &#039;&#039;&#039;Wurzel&#039;&#039;&#039; ist eigentlich der &#039;&#039;&#039;Nerven-Sinnes-Pol&#039;&#039;&#039; der Pflanze.&amp;quot; [[Bodenentwicklung im Jahreslauf - 2. Folge von Manfred Klett, 2018#Wurzel als Nerven-Sinnes-Pol der Pflanze 1:21:33|| Klett, M. Bodenentwicklung im Jahreslauf, 2. Folge, 2018, 01:21:33]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Saugwurzeln =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# „… das Einzige, was dann noch wächst während des Winters … das sind die Wurzelspitzen der tiefgehenden &#039;&#039;&#039;Saugwurzeln&#039;&#039;&#039; der Wintergetreide … sie wachsen ganz, ganz langsam noch … aber sie wachsen in die Tiefe … in Richtung Erdmittelpunkt.&amp;quot; [[Bodenentwicklung im Jahreslauf - 2. Folge von Manfred Klett, 2018#Winterung - Winterweizen 0:04:19|| Klett, M. Bodenentwicklung im Jahreslauf, 2. Folge, 2018, 00:04:19]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== W. Frucht =====&lt;br /&gt;
# „Alle &#039;&#039;&#039;Wurzelfrüchte&#039;&#039;&#039; haben einen viel höheren Gehalt an Salzartigem, also [[Nitrat]] und andere Mineralstoffe. Und die haben eine große Bedeutung für die Ernährung des Menschen, nämlich auf das Nerven-Sinne-System.&amp;quot; [[Düngung - 3. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Weiteres Beispiel Rote Rübe 01:13:44|| Klett, M. Düngung, 3. Folge, 2018, 01:13:44]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== W. Haare =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# „… sobald sich hier diese feinen &#039;&#039;&#039;Wurzelhärchen&#039;&#039;&#039; herausbilden, immer hier oben an den Wurzelspitzen, dann ist die Pflanze verhakt … das ist auch ein Problem … der Unkrautbekämpfung … Sobald die Pflanze ergrünt, kommen diese Wurzelhaare … Die verwachsen jetzt mit dem Erdreich. Und dadurch bekommt die Pflanze überhaupt erst richtig Halt. Also hier bilden sich jetzt aus überall diese Wurzelhaare. Zunächst die ganze Länge der Wurzel, zuletzt nur noch am Ende, an der Wurzelspitze, diese Wurzelhaare.&amp;quot; [[Bodenentwicklung im Jahreslauf - 2. Folge von Manfred Klett, 2018#Ausbildung der Wurzelhaare 1:01:13|| Klett, M. Bodenentwicklung im Jahreslauf, 2. Folge, 2018, 01:01:13]]&lt;br /&gt;
# „… diese Wurzelhaare … bilden ganz feine Ausstülpungen … einen halben Millimeter lang, … Diese &#039;&#039;&#039;Wurzelhaare&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;wachsen&#039;&#039;&#039; mit dem &#039;&#039;&#039;Erdreich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zusammen&#039;&#039;&#039;. Die wachsen mit der Mineralität der Erde zusammen. Die bilden eine Einheit. Die Pflanze ist in Bezug auf ihre Wurzel mit der Erde eins, ungetrennt.&amp;quot; [[Bodenentwicklung im Jahreslauf - 2. Folge von Manfred Klett, 2018#Wurzelhaare und Erde wachsen zusammen 1:06:09|| Klett, M. Bodenentwicklung im Jahreslauf, 2. Folge, 2018, 01:06:09]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Wurzel und Düngung =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# „Was der [[Stallmist]] macht, ist nicht nur die arttypische Veranlagung einer Pflanze zum Ausdruck zu bringen, sondern der &#039;&#039;&#039;Tiefentrieb&#039;&#039;&#039; der Wurzel. Der Tiefentrieb der Wurzel, dass die [[Wurzel]] wirklich sich den Boden bis in größere mögliche Tiefen erschließt.&amp;quot; [[Düngung - 9. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Wirkung des Kuhmists auf das Urbild der Pflanze, Beispiel Radieschen 00:21:02|| Klett, M. Düngung, 9. Folge, 2018, 00:21:02]]&lt;br /&gt;
# „… alle [[Präparate]] dienen eigentlich letzten Endes diesem Ziel, die &#039;&#039;&#039;Wurzeln&#039;&#039;&#039; sinnesfähiger zu machen.&amp;quot; [[Düngung - 11. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Rückblick auf den Düngungsvorgang 01:22:54|| Klett, M. Düngung, 11. Folge, 2018, 01:22:54]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== W. Abbauprozesse =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# „… [[Mikroben]] des Bodens … gruppieren sich um die &#039;&#039;&#039;Wurzel&#039;&#039;&#039; … von der Wurzel ernährt … bauen jetzt um die Wurzel herab den [[Humus]] ab … ätzen die Mineralien an durch die Säuren … ein biologischer [[Verwitterung]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;svorgang findet direkt um die Wurzeln herum statt … der [[pH]]-Wert wird erniedrigt … der Humus wird angegriffen … [[Stickstoff]], [[Phosphorsäure]] und solche Stoffe werden durch den mikrobiellen &#039;&#039;&#039;Abbau&#039;&#039;&#039; aus dem Humus freigesetzt.&amp;quot; [[Bodenentwicklung im Jahreslauf - 2. Folge von Manfred Klett, 2018#Frühjahrsprozess - Abbauprozess des Humus 1:16:03|| Klett, M. Bodenentwicklung im Jahreslauf, 2. Folge, 2018, 01:16:03]]&lt;br /&gt;
===== W. zu Wurzel =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# „Und diese Wurzelhaare wachsen mit dem Erdreich zusammen. Die wachsen mit der Mineralität der Erde zusammen. Die bilden eine Einheit…. durch [[Mykorrhiza|Mykorrhizen]], das ist eine Pilzsymbiose von Wurzel zu Wurzel … Ein ganzer Wald ist irgendwie unterirdisch über das Wurzelwerk miteinander verbunden.“ [[Bodenentwicklung im Jahreslauf - 2. Folge von Manfred Klett, 2018#Wurzelhaare und Erde wachsen zusammen 1:06:09|| Klett, M. Bodenentwicklung im Jahreslauf, 2. Folge, 2018, 01:06:09]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Wurzel weitere Einträge =====&lt;br /&gt;
# Wir können also schon mal jetzt unterscheiden, einen [[Lebenspol]], die &#039;&#039;&#039;Wurzel&#039;&#039;&#039;spitze, und einen [[Todespol]], wo die Wurzel weitgehend abstirbt und nur noch diese Transportgewebe hat. [[Düngung - 4. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Lebenspol und Todespol bei der Wurzel, Lebensentwicklung und Absterben 00:17:01|| Klett, M. Düngung, 4. Folge, 2018, 00:17:01]]&lt;br /&gt;
# Die &#039;&#039;&#039;Wurzeln&#039;&#039;&#039; atmen ja Kohlendioxid aus, wie wir Menschen auch [[Kohlensäure]]. [[Düngung - 4. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Assimilatstrom, vom Sonnenlicht durch die Pflanze ins Erdreich 00:24:25|| Klett, M. Düngung, 4. Folge, 2018, 00:24:25]]&lt;br /&gt;
# Wir haben heute ein kausales Denken. Also Ursache, Wirkung, Ursache, Wirkung … Aber im Lebendigen ist das einfach anders. Da finden gegenläufige Prozesse in [[Gleichzeitigkeit]] statt. Und das ist eben in der &#039;&#039;&#039;Wurzel&#039;&#039;&#039; der Fall. [[Düngung - 4. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Gegenläufige Prozesse in Gleichzeitigkeit 00:43:49|| Klett, M. Düngung, 4. Folge, 2018, 00:43:49]]&lt;br /&gt;
# „… im Hinblick auf die Humusbildung … kommt es nicht so sehr auf das oberirdische Wachstum an, sondern auf das unterirdische, die Wurzelmasse […] Die &#039;&#039;&#039;Wurzeln&#039;&#039;&#039; machen den [[Humus]] und auch dann vermehrt Dauerhumus.&amp;quot; | [[Düngung - 7. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Unterirdisches Wurzelwachstum wichtiger als Massenentfaltung 00:27:18|Klett, M. Düngung, 7. Folge, 2018, 00:27:18]]&lt;br /&gt;
# „Die [[Pflanze]] ist erst dann voll Pflanze, wenn man die &#039;&#039;&#039;Wurzel&#039;&#039;&#039; mit einbezieht. Also die ganze Erde letzten Endes mit einbeziet …&amp;quot; [[Düngung - 10. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Der Boden ist das größte Wunder der Welt, Kopf-, Bauch- und Stoffwechselpol 00:23:46|| Klett, M. Düngung, 10. Folge, 2018, 00:23:46]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#&lt;br /&gt;
{{Artikel unten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wurzel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dambe</name></author>
	</entry>
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		<id>https://biodyn.wiki/index.php?title=Sukkulenz&amp;diff=11347</id>
		<title>Sukkulenz</title>
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		<updated>2025-12-12T08:11:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dambe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Glossar ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# „&#039;&#039;&#039;Sukkulenz&#039;&#039;&#039;, das heißt, dass da in erhöhtem Maße Wässrigkeit mit entsprechender Mineralansammlung, hoher Konzentration, sich bewahren kann hier und die Pflanzen dick macht, fleischig macht, wässrig macht … Das ist ein [[Kalium]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;phänomen … Kakteen zum Beispiel …&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Sukkulenz, ein Kaliumphänomen 00:44:28|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:44:28]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Artikel unten}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dambe</name></author>
	</entry>
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		<title>Sukkulenz</title>
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		<updated>2025-12-12T08:09:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dambe: Die Seite wurde neu angelegt: „{{Artikel oben}}  {{Anthrowiki.at|Sympathie}}&amp;lt;blockquote&amp;gt;„&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sympathie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (von lat. sympathia; griech. συμπάθεια sympátheia „Mitgefühl&amp;quot;) und Antipathie (griech. αντιπάθεια antipatheia „Gegengefühl, Abneigung“), die seelische Zuneigung und Abneigung, sind die beiden Grundkräfte, die in der Seelenwelt (Astralwelt) gestaltend wirken. Liebe ist die höchste Form der Sympathie, Hass die im höchsten Grad gesteigerte Antipathi…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anthrowiki.at|Sympathie}}&amp;lt;blockquote&amp;gt;„&#039;&#039;&#039;Sympathie&#039;&#039;&#039; (von lat. sympathia; griech. συμπάθεια sympátheia „Mitgefühl&amp;quot;) und Antipathie (griech. αντιπάθεια antipatheia „Gegengefühl, Abneigung“), die seelische Zuneigung und Abneigung, sind die beiden Grundkräfte, die in der Seelenwelt (Astralwelt) gestaltend wirken. [[Liebe]] ist die höchste Form der Sympathie, Hass die im höchsten Grad gesteigerte Antipathie. In der Sympathie werden die verbindenden, sich an die astrale Welt hingebenden Kräfte, in der Antipathie die sich egoistisch in sich selbst verschließenden, zurückstoßenden Kräfte wirksam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Astralkräfte sind um so höher und reiner, je mehr darin die Kräfte der Sympathie überwiegen. Damit die [[Wesen]] ein mehr oder weniger selbstständiges Eigensein entwickeln können, sind aber auch die Antipathie-Kräfte notwendig. Die Entwicklung der geistigen Individualität wird so auf astraler Ebene in Form des [[Egoismus]] vorbereitet. Ist die [[Individualität]] einmal genügend entwickelt, kann und muss der Egoismus allerdings wieder überwunden werden. Diese Überwindung besteht aber nicht in einer Vernichtung des Egoismus, sondern in dessen unbegrenzter Ausdehnung auf die ganze Welt, wodurch er schließlich zum vollkommenen Altruismus wird. Der Egoismus ist umso schädlicher, je engherziger er ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer nach [[Höhere Erkenntnisse|höheren Erkenntnissen]] strebt und sich auf den [[Schulungsweg]] begibt, oder wer ganz allgemein bemüht ist, anderen Menschen und der Umwelt gerecht zu werden, soll auf seine Regungen der Sympathie und Antipathie sorgfältig achten und sie zu kultivieren versuchen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Empfinde ich Sympathie für einen Menschen, so empfinde ich zunächst nur mein Verhältnis zu ihm. Mache ich mich in meinem Urteil, in meinem Verhalten lediglich von diesem Gefühle der Lust, der Sympathie abhängig, dann stelle ich meine Eigenart in den Vordergrund; ich dränge diese der Welt auf. Ich will mich, so wie ich bin, in die Welt einschalten, aber nicht die Welt unbefangen hinnehmen und sie im Sinne der in ihr wirkenden Kräfte sich ausleben lassen. Mit anderen Worten: ich bin nur duldsam mit dem, was meiner Eigenart entspricht. Gegen alles andere übe ich eine zurückstoßende Kraft. Solange der Mensch in der Sinneswelt befangen ist, wirkt er besonders zurückstoßend gegen alle nicht sinnlichen Einflüsse. Der Lernende muß die Eigenschaft in sich entwickeln, sich den Dingen und Menschen gegenüber in deren Eigenart zu verhalten, ein jegliches in seinem Werte, in seiner Bedeutung gelten zu lassen. Sympathie und Antipathie, Lust und Unlust müssen ganz neue Rollen erhalten. Es kann nicht davon die Rede sein, daß der Mensch diese ausrotten soll, sich stumpf gegenüber Sympathie und Antipathie machen soll. Im Gegenteil, je mehr er in sich die Fähigkeit ausbildet, nicht alsogleich auf jede Sympathie und Antipathie ein Urteil, eine Handlung folgen zu lassen, eine um so feinere Empfindungsfähigkeit wird er in sich ausbilden. Er wird erfahren, daß Sympathien und Antipathien eine höhere Art annehmen, wenn er diejenige Art in sich zügelt, die schon in ihm ist. Verborgene Eigenschaften hat selbst das zunächst unsympathischste Ding; es offenbart sie, wenn der Mensch in seinem Verhalten nicht seinen eigensüchtigen Empfindungen folgt. Wer sich in dieser Richtung ausgebildet hat, der empfindet feiner nach allen Seiten hin als andere, weil er sich nicht von sich selbst zur Unempfänglichkeit verführen läßt.&amp;quot; (Lit.: GA 9, S. 82).“&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Glossar ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# „Man muss vor allem über die [[Willen]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;sentwicklung beim [[Lehrer]] reden. Und die fängt damit an, dass der Lehrer sich bemüht, das Kind zu umgeben mit einer Hülle von permanenter &#039;&#039;&#039;Sympathie&#039;&#039;&#039; […] und des [[Humor|Humors]].“ [[Die Verwirklichung des Willens in Landwirtschaft, Pädagogik und Medizin - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2024#Die Rolle des Lehrers in der Willensentwicklung: Die Willens-Seite ist immer die Sympathiefrage 0:56:25|| von Mackensen, M. Die Verwirklichung des Willens, 0:56:25]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Artikel unten}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dambe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://biodyn.wiki/index.php?title=Gesamtglossar_S&amp;diff=11345</id>
		<title>Gesamtglossar S</title>
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		<updated>2025-12-12T08:08:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dambe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=“column-count: 2;“&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|S}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Saat&lt;br /&gt;
* Saatfrüchte und Leguminosen ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#110|GA 327, S. 110]], [[GA 327#111| S. 111]])&lt;br /&gt;
* [[Salamander]] (siehe auch [[Elementarwesen]])&lt;br /&gt;
* [[Salem am Bodensee]]&lt;br /&gt;
* [[Salpeter]] &lt;br /&gt;
* [[Salze]] &lt;br /&gt;
** in der Nahrung ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#213|GA 327, S. 213]])&lt;br /&gt;
** zur Konservierung ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#222|GA 327, S. 222]], [[GA 327#223| S. 223]])&lt;br /&gt;
* [[Same]]&lt;br /&gt;
** Samenbildung, Samenkraft ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#53|GA 327, S. 53]], [[GA 327#166| S. 166]], [[GA 327#167| S. 167]])&lt;br /&gt;
* [[Samenfrucht]]&lt;br /&gt;
* Samenkorn (siehe [[Pflanzen]])&lt;br /&gt;
* Sandboden (siehe [[Boden]])&lt;br /&gt;
* Saturn, Saturnperiode ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#39|GA 327, S. 39]], [[GA 327#40| S. 40]])&lt;br /&gt;
* Saturnkräfte und Wärmezustand ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#39|GA 327, S. 39]], [[GA 327#40| S. 40]])&lt;br /&gt;
* [[Säugetier]]&lt;br /&gt;
* Sauerstoff als Lebensträger ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#70|GA 327, S. 70]], [[GA 327#71| S. 71]])&lt;br /&gt;
* [[Säure]]&lt;br /&gt;
* [[Schaf]]&lt;br /&gt;
* Schafdünger (siehe [[Schaf]])&lt;br /&gt;
* [[Schafgarbe]] ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#126|GA 327, S. 126ff]], [[GA 327#143| S. 143]], [[GA 327#144| S. 144]])&lt;br /&gt;
* Schädlingsbekämpfung ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#157|GA 327, S. 157ff]])&lt;br /&gt;
** durch Konzentration ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#115|GA 327, S. 115]])&lt;br /&gt;
** vom moralischen Gesichtspunkt ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#170|GA 327, S. 170ff]])&lt;br /&gt;
* [[Schicksal]], Dankbarkeit&lt;br /&gt;
* Schicksalswende&lt;br /&gt;
* [[Schlacht von Salamis]]&lt;br /&gt;
* Schlemmkreide als Futterzusatz ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#224|GA 327, S. 224]], [[GA 327#225| S. 225]])&lt;br /&gt;
* [[Schlepper]]&lt;br /&gt;
* Schlupf ([[Bodenbearbeitung]], [[Schlepper]])&lt;br /&gt;
* [[Schmetterling]]&lt;br /&gt;
* [[Karl Julius Schröer|Schröer, Karl Julius]]&lt;br /&gt;
* [[Schule von Chartres]]&lt;br /&gt;
* [[Schulungsweg]]&lt;br /&gt;
* [[Édouard Schuré|Schuré, Édouard]]&lt;br /&gt;
* [[Schwalbe]]&lt;br /&gt;
* [[Schwedenklee]]&lt;br /&gt;
* [[Schwefel]] ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#64|GA 327, S. 64ff]])&lt;br /&gt;
** als Vermittler zwischen Geistigem und Physischem ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#64|GA 327, S. 64]])&lt;br /&gt;
** der Schafgarbe ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#126|GA 327, S. 126]])&lt;br /&gt;
* [[Schwein]]&lt;br /&gt;
** Schwein und Fütterung ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#212|GA 327, S. 212]])&lt;br /&gt;
* Schweinemist (siehe [[Schwein]])&lt;br /&gt;
* [[Schwingung]]&lt;br /&gt;
* [[Sedimentation]]&lt;br /&gt;
* [[Seefahrt]], Christlich&lt;br /&gt;
* [[Seele]]&lt;br /&gt;
* [[Seelenkräfte]]&lt;br /&gt;
* [[Seelenpflegebedürftige Menschen]]&lt;br /&gt;
* [[Sehnsucht]], Verwurzelung&lt;br /&gt;
* [[SEKEM-Farm]]&lt;br /&gt;
* Sekundäre Tonmineralien (siehe [[Ton]])&lt;br /&gt;
* [[Selbsterkenntnis]]&lt;br /&gt;
* [[Selbstlosigkeit]], schenken&lt;br /&gt;
* [[Sichtweise]], eng&lt;br /&gt;
* [[Sieben Planeten]]&lt;br /&gt;
* [[Marie von Sievers|Sievers, Marie von]]&lt;br /&gt;
* [[Sinne]]&lt;br /&gt;
* Sinn der Pflanzen (Sinn ist mehrdeutiger Begriff) &lt;br /&gt;
** „Der tiefste Sinn der Pflanzen ist es, die Mutter Erde immer lebendig zu halten, indem sie Licht aufnehmen und in den Boden hineintragen.“ [[Die Lichtwurzel - ein Vortrag von Ralf Rößner, 2018#Wesenhafter Prozess der Lichtaufnahme 1:15:57|| Rößner, R. Die Lichtwurzel, Vortrag, 2018, 01:15:57]]&lt;br /&gt;
* [[Sinnesorgane]]&lt;br /&gt;
* Sinneswelt&lt;br /&gt;
* [[Sinnliche Welt]]&lt;br /&gt;
* Sinnlich-physische Welt&lt;br /&gt;
* Sommerfrüchte&lt;br /&gt;
* [[Sommerung]], Anbau&lt;br /&gt;
* [[Sonne]]&lt;br /&gt;
** Sonnenblume ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#55|GA 327, S. 55]])&lt;br /&gt;
** Sonnenwirkung in der Pflanze ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#54|GA 327, S. 54]], [[GA 327#55| S. 55]])&lt;br /&gt;
*** am Tier ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#61|GA 327, S. 61]])&lt;br /&gt;
*** differenziert durch Tierkreis ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#163|GA 327, S. 163]])&lt;br /&gt;
* [[Soziale Frage]]&lt;br /&gt;
* [[Sonne|Soziale Frage]] der [[Biodynamik]]&lt;br /&gt;
* Sozialer Organismus&lt;br /&gt;
* [[Sozialform]], neu&lt;br /&gt;
* [[Spiegelbild]]&lt;br /&gt;
* Sprühapparat ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#106|GA 327, S. 106ff]])&lt;br /&gt;
* [[Stadtleben]]&lt;br /&gt;
* Stalldünger ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#91|GA 327, S. 91ff]])&lt;br /&gt;
* Stallfütterung ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#197|GA 327, S. 197ff]])&lt;br /&gt;
* [[Standort]], Entwicklung&lt;br /&gt;
* Stapelmist (siehe [[Mist]])&lt;br /&gt;
* Steiner, Marie von Sievers [siehe [[Marie Steiner]]]&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Steiner|Steiner, Rudolf]]&lt;br /&gt;
** Resonanz mit mir&lt;br /&gt;
* [[Stern]]&lt;br /&gt;
** Sternhimmel, Korrespondenz mit der Erde &lt;br /&gt;
** Sterngesetze&lt;br /&gt;
** Sternkunde und Sternwirkungen ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#55|GA 327, S. 55]], [[GA 327#56| S. 56]], [[GA 327#163| S. 163]], [[GA 327#174| S. 174]])&lt;br /&gt;
* [[Stickstoff]]&lt;br /&gt;
** als physischer Träger der Astra­lität ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#71|GA 327, S. 71]], [[GA 327#72| S. 72]])&lt;br /&gt;
** Bedeutung und Einfluß ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#63|GA 327, S. 63ff]])&lt;br /&gt;
** Beständigkeit ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#130|GA 327, S. 130]])&lt;br /&gt;
** Empfindlichkeit ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#73|GA 327, S. 73]], [[GA 327#74| S. 74]])&lt;br /&gt;
** Entstehung in der Pflanze ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#136|GA 327, S. 136]], [[GA 327#137| S. 137]])&lt;br /&gt;
** Gehalt des Düngers ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#136|GA 327, S. 136]])&lt;br /&gt;
** im Dunghaufen ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#132|GA 327, S. 132]])&lt;br /&gt;
** Stickstoffsammler ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#80|GA 327, S. 80]])&lt;br /&gt;
* [[Stillstand]]&lt;br /&gt;
* [[Stoff]]&lt;br /&gt;
* [[Stofflich]]&lt;br /&gt;
* [[Stoffneuschöpfung]]&lt;br /&gt;
* [[Stoffwechsel]]&lt;br /&gt;
** Substanzen und Kräfte ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#87|GA 327, S. 87]], [[GA 327#88| S. 88]], [[GA 327#199| S. 199]])&lt;br /&gt;
* [[Stoffwechsel-Gliedmaßen-System]]&lt;br /&gt;
* STOLPERSTEINE &lt;br /&gt;
** Was man geworden ist im Leben, verdankt man anderen Menschen, durch Begegnungen, durch &#039;&#039;&#039;Stolpersteine&#039;&#039;&#039;: &#039;Die größten Stolpersteine sind die größten Förderer der eigenen Entwicklung.&#039; [[Manfred Klett - Biografie als Film, 2017#Der rote Faden (in der eigenen Biografie) bin ICH 1:28:25|| Klett, M. Biografie als Film, 2017, 01:28:25]]&lt;br /&gt;
* [[Stoppelbearbeitung]] &lt;br /&gt;
** „Bei der &#039;&#039;&#039;Stoppelbearbeitung&#039;&#039;&#039; kommt es auf zwei Dinge an: Erstens mischen, zweitens lockern.“ | [[Düngung - 7. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Techniken der Stoppelbearbeitung, frühere Erntezeiten 00:21:49|Klett, M. Düngung, 7. Folge, 2018, 00:21:49]]&lt;br /&gt;
* [[Stoppelfrüchte]] &lt;br /&gt;
** „… Körnerleguminosen, also Erbse, Ackerbohne, Sommerwicke, das sind die Hauptkörnerleguminosen […] Diese Körnerleguminosen sind natürlich die besten &#039;&#039;&#039;Stoppelfrüchte&#039;&#039;&#039; überhaupt.“ | [[Düngung - 7. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Körnerleguminosen die besten Stoppelfrüchte 00:23:17|Klett, M. Düngung, 7. Folge, 2018, 00:23:17]]&lt;br /&gt;
* [[Stoppelsaat]]&lt;br /&gt;
** „… es ist ja so normalerweise im Ackerbau, dass man nach der Getreideernte die Stoppel stürzt, wie man sagt, Stoppelumbruch, und dass man dann möglichst schnell eine &#039;&#039;&#039;Stoppelsaat&#039;&#039;&#039; ausführt.“ | [[Düngung - 7. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Stoppelsaaten, koprogene Schicht 00:20:29|Klett, M. Düngung, 7. Folge, 2018, 00:20:29]]&lt;br /&gt;
* [[Stoppelumbruch]]&lt;br /&gt;
** „… es ist ja so normalerweise im Ackerbau, dass man nach der Getreideernte die Stoppel stürzt, wie man sagt, &#039;&#039;&#039;Stoppelumbruch&#039;&#039;&#039;, und dass man dann möglichst schnell eine Stoppelsaat ausführt.“ | [[Düngung - 7. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Stoppelsaaten, koprogene Schicht 00:20:29|Klett, M. Düngung, 7. Folge, 2018, 00:20:29]]&lt;br /&gt;
* Sträucher und Säugetiere ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#188|GA 327, S. 188]], [[GA 327#189| S. 189]])&lt;br /&gt;
* [[Striegel]], Netzstriegel ([[Bodenbearbeitung]])&lt;br /&gt;
* Stroh&lt;br /&gt;
* Substanzverdichtung ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#87|GA 327, S. 87]], [[GA 327#88| S. 88]])&lt;br /&gt;
* Substanzverwandlung ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#136|GA 327, S. 136]], [[GA 327#137| S. 137]])&lt;br /&gt;
** im Organismus ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#87|GA 327, S. 87]], [[GA 327#88| S. 88]], [[GA 327#223| S. 223]], [[GA 327#224| S. 224]])&lt;br /&gt;
* [[Südtriol]]&lt;br /&gt;
* [[Sukkulenz]]&lt;br /&gt;
* [[Sylphen]]&lt;br /&gt;
* [[Symbiose]]&lt;br /&gt;
** S. bei der Pflanze&lt;br /&gt;
** S. in der Rizosphäre&lt;br /&gt;
* [[Sympathie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Artikel unten}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dambe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://biodyn.wiki/index.php?title=Stoffneusch%C3%B6pfung&amp;diff=11344</id>
		<title>Stoffneuschöpfung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://biodyn.wiki/index.php?title=Stoffneusch%C3%B6pfung&amp;diff=11344"/>
		<updated>2025-12-12T08:07:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dambe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anthrowiki.at|Schöpfung aus dem Nichts}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schöpfung aus dem Nichts (lat. Creatio ex nihilo) bzw. die Schöpfung aus nichts ist die Grundtätigkeit des Geistes, durch die er sich selbst in fortlaufenden Akten unbedingten Entstehens im Sinn einer unaufhörlichen creatio continua immer wieder neu verwirklicht. Der Geist lebt im beständigen Schaffen und sich selbst erschaffen aus sich selbst und dieses Selbst ist im höheren Sinn ein Nichts, denn es ist in keiner Weise als ein definierbares, d.h. abgrenzbares und als solches auch nur für einen Moment existierendes Sein fassbar. Hier gibt es nicht groß und klein, dick und dünn, oben und unten usw., sondern der Geist transzendiert in seinem unaufhörlichen Werden, das aber äußerlich als absolute Ruhe erscheint, alles gewordene Sein, das selbst erst ein abgeworfenes Produkt der Geistestätigkeit ist, das sich als abgrenzbare äußere Schöpfung manifestiert.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Glossar ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# „… diese Tatsache, dass 1924 [[Rudolf Steiner]] die [[Präparate|biologisch-dynamischen Präparate]] entwickelt hat … dasjenige, was hier jetzt auf diesem Wege der Atomphysik im Verlaufe des 20. Jahrhunderts entstanden ist, ist ja auch eine &#039;&#039;&#039;Stoffneuschöpfung&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Stoffneuschöpfungen sowohl in der Atomwissenschaft als auch bei R. Steiner 00:05:43|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:05:43]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Artikel unten}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dambe</name></author>
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		<title>Stoffneuschöpfung</title>
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		<updated>2025-12-12T08:02:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dambe: Die Seite wurde neu angelegt: „{{Artikel oben}}  {{Anthrowiki.at|Selbsterkenntnis}}{{Textbox|Willst du dich selbst erkennen, so suche in den Weltenweiten dich selbst;&amp;lt;br /&amp;gt;willst du die Welt erkennen, so dringe in deine eigenen Tiefen.|Rudolf Steiner&amp;lt;ref&amp;gt;{{G|83|164}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&amp;lt;blockquote&amp;gt;„&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Selbsterkenntnis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Gnōthi seautón&amp;#039;&amp;#039;; lat. &amp;#039;&amp;#039;Nosce te ipsum&amp;#039;&amp;#039;) ist dem Menschen durch sein Ich ermöglicht. Wesen, die über kein eigenständiges Ich verfügen, wie z.B. Tiere oder Elementarwe…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anthrowiki.at|Selbsterkenntnis}}{{Textbox|Willst du dich selbst erkennen, so suche in den Weltenweiten dich selbst;&amp;lt;br /&amp;gt;willst du die Welt erkennen, so dringe in deine eigenen Tiefen.|Rudolf Steiner&amp;lt;ref&amp;gt;{{G|83|164}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&amp;lt;blockquote&amp;gt;„&#039;&#039;&#039;Selbsterkenntnis&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;Gnōthi seautón&#039;&#039;; lat. &#039;&#039;Nosce te ipsum&#039;&#039;) ist dem Menschen durch sein Ich ermöglicht. Wesen, die über kein eigenständiges Ich verfügen, wie z.B. Tiere oder Elementarwesen, können naturgemäß keine Selbsterkenntnis erringen. Wahre Selbsterkenntnis ist aber auch dem Menschen nicht schon automatisch durch sein Ich gegeben, sondern muss erst, sowohl menschheitlich als individuell, auf einem langen Entwicklungsweg aktiv errungen werden. Wahre Selbsterkenntnis schreitet über vier Stufen voran, die den vier Wesensgliedern des Menschen, also physischem Leib, Ätherleib, Astralleib und Ich, entsprechen. Einen meditativ zu erarbeitenden Weg dazu hat [[Rudolf Steiner]] exemplarisch vor allem in seinem 1912 erschienenen Werk «Ein Weg zur Selbsterkenntnis des Menschen» (GA 16) beschrieben.“&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Glossar ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====== Gleichgesinnte ======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# „Wer bin ich eigentlich? Warum bin ich hier? Was mache ich hier eigentlich? Was will ich wirklich so im Kern? … Und das braucht einfach einen Fokus … Und in dieser Umgebung [mit gleichgesinnten Menschen am [[Dottenfelderhof]]] ist dieser Fokus sehr begünstigt.“ [[Stefan - Menschen in der Landwirtschaft, 2021#Fragen zur Selbsterkenntnis 00:30:32|Stefan, Menschen in der Landwirtschaft, 2021, 00:30:32]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Bewusstseinsschulung =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# „[…] wenn man also durch &#039;&#039;&#039;Selbsterkenntnis&#039;&#039;&#039; seiner selbst immer bewusster und bewusster wird, desto mehr kann man sozusagen eine Art geistigen Tastsinn entwickeln, für das, worauf es eigentlich ankommt [[…]] Das verlangt, ich möchte mal sagen, eine unglaubliche Geistesgegenwart […]&amp;quot; [[Düngung - 9. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Drei Sätze aus dem Landwirtschaftlichen Kurs R. Steiners 01:08:12|| Klett, M. Düngung, 9. Folge, 2018, 01:08:12]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Artikel unten}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dambe</name></author>
	</entry>
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		<id>https://biodyn.wiki/index.php?title=Gesamtglossar_S&amp;diff=11342</id>
		<title>Gesamtglossar S</title>
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		<updated>2025-12-12T07:59:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dambe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=“column-count: 2;“&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|S}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Saat&lt;br /&gt;
* Saatfrüchte und Leguminosen ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#110|GA 327, S. 110]], [[GA 327#111| S. 111]])&lt;br /&gt;
* [[Salamander]] (siehe auch [[Elementarwesen]])&lt;br /&gt;
* [[Salem am Bodensee]]&lt;br /&gt;
* [[Salpeter]] &lt;br /&gt;
* [[Salze]] &lt;br /&gt;
** in der Nahrung ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#213|GA 327, S. 213]])&lt;br /&gt;
** zur Konservierung ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#222|GA 327, S. 222]], [[GA 327#223| S. 223]])&lt;br /&gt;
* [[Same]]&lt;br /&gt;
** Samenbildung, Samenkraft ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#53|GA 327, S. 53]], [[GA 327#166| S. 166]], [[GA 327#167| S. 167]])&lt;br /&gt;
* [[Samenfrucht]]&lt;br /&gt;
* Samenkorn (siehe [[Pflanzen]])&lt;br /&gt;
* Sandboden (siehe [[Boden]])&lt;br /&gt;
* Saturn, Saturnperiode ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#39|GA 327, S. 39]], [[GA 327#40| S. 40]])&lt;br /&gt;
* Saturnkräfte und Wärmezustand ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#39|GA 327, S. 39]], [[GA 327#40| S. 40]])&lt;br /&gt;
* [[Säugetier]]&lt;br /&gt;
* Sauerstoff als Lebensträger ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#70|GA 327, S. 70]], [[GA 327#71| S. 71]])&lt;br /&gt;
* [[Säure]]&lt;br /&gt;
* [[Schaf]]&lt;br /&gt;
* Schafdünger (siehe [[Schaf]])&lt;br /&gt;
* [[Schafgarbe]] ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#126|GA 327, S. 126ff]], [[GA 327#143| S. 143]], [[GA 327#144| S. 144]])&lt;br /&gt;
* Schädlingsbekämpfung ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#157|GA 327, S. 157ff]])&lt;br /&gt;
** durch Konzentration ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#115|GA 327, S. 115]])&lt;br /&gt;
** vom moralischen Gesichtspunkt ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#170|GA 327, S. 170ff]])&lt;br /&gt;
* [[Schicksal]], Dankbarkeit&lt;br /&gt;
* Schicksalswende&lt;br /&gt;
* [[Schlacht von Salamis]]&lt;br /&gt;
* Schlemmkreide als Futterzusatz ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#224|GA 327, S. 224]], [[GA 327#225| S. 225]])&lt;br /&gt;
* [[Schlepper]]&lt;br /&gt;
* Schlupf ([[Bodenbearbeitung]], [[Schlepper]])&lt;br /&gt;
* [[Schmetterling]]&lt;br /&gt;
* [[Karl Julius Schröer|Schröer, Karl Julius]]&lt;br /&gt;
* [[Schule von Chartres]]&lt;br /&gt;
* [[Schulungsweg]]&lt;br /&gt;
* [[Édouard Schuré|Schuré, Édouard]]&lt;br /&gt;
* [[Schwalbe]]&lt;br /&gt;
* [[Schwedenklee]]&lt;br /&gt;
* [[Schwefel]] ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#64|GA 327, S. 64ff]])&lt;br /&gt;
** als Vermittler zwischen Geistigem und Physischem ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#64|GA 327, S. 64]])&lt;br /&gt;
** der Schafgarbe ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#126|GA 327, S. 126]])&lt;br /&gt;
* [[Schwein]]&lt;br /&gt;
** Schwein und Fütterung ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#212|GA 327, S. 212]])&lt;br /&gt;
* Schweinemist (siehe [[Schwein]])&lt;br /&gt;
* [[Schwingung]]&lt;br /&gt;
* [[Sedimentation]]&lt;br /&gt;
* [[Seefahrt]], Christlich&lt;br /&gt;
* [[Seele]]&lt;br /&gt;
* [[Seelenkräfte]]&lt;br /&gt;
* [[Seelenpflegebedürftige Menschen]]&lt;br /&gt;
* [[Sehnsucht]], Verwurzelung&lt;br /&gt;
* [[SEKEM-Farm]]&lt;br /&gt;
* Sekundäre Tonmineralien (siehe [[Ton]])&lt;br /&gt;
* [[Selbsterkenntnis]]&lt;br /&gt;
* [[Selbstlosigkeit]], schenken&lt;br /&gt;
* [[Sichtweise]], eng&lt;br /&gt;
* [[Sieben Planeten]]&lt;br /&gt;
* [[Marie von Sievers|Sievers, Marie von]]&lt;br /&gt;
* [[Sinne]]&lt;br /&gt;
* Sinn der Pflanzen (Sinn ist mehrdeutiger Begriff) &lt;br /&gt;
** „Der tiefste Sinn der Pflanzen ist es, die Mutter Erde immer lebendig zu halten, indem sie Licht aufnehmen und in den Boden hineintragen.“ [[Die Lichtwurzel - ein Vortrag von Ralf Rößner, 2018#Wesenhafter Prozess der Lichtaufnahme 1:15:57|| Rößner, R. Die Lichtwurzel, Vortrag, 2018, 01:15:57]]&lt;br /&gt;
* [[Sinnesorgane]]&lt;br /&gt;
* Sinneswelt&lt;br /&gt;
* [[Sinnliche Welt]]&lt;br /&gt;
* Sinnlich-physische Welt&lt;br /&gt;
* Sommerfrüchte&lt;br /&gt;
* [[Sommerung]], Anbau&lt;br /&gt;
* [[Sonne]]&lt;br /&gt;
** Sonnenblume ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#55|GA 327, S. 55]])&lt;br /&gt;
** Sonnenwirkung in der Pflanze ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#54|GA 327, S. 54]], [[GA 327#55| S. 55]])&lt;br /&gt;
*** am Tier ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#61|GA 327, S. 61]])&lt;br /&gt;
*** differenziert durch Tierkreis ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#163|GA 327, S. 163]])&lt;br /&gt;
* [[Soziale Frage]]&lt;br /&gt;
* [[Sonne|Soziale Frage]] der [[Biodynamik]]&lt;br /&gt;
* Sozialer Organismus&lt;br /&gt;
* [[Sozialform]], neu&lt;br /&gt;
* [[Spiegelbild]]&lt;br /&gt;
* Sprühapparat ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#106|GA 327, S. 106ff]])&lt;br /&gt;
* [[Stadtleben]]&lt;br /&gt;
* Stalldünger ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#91|GA 327, S. 91ff]])&lt;br /&gt;
* Stallfütterung ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#197|GA 327, S. 197ff]])&lt;br /&gt;
* [[Standort]], Entwicklung&lt;br /&gt;
* Stapelmist (siehe [[Mist]])&lt;br /&gt;
* Steiner, Marie von Sievers [siehe [[Marie Steiner]]]&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Steiner|Steiner, Rudolf]]&lt;br /&gt;
** Resonanz mit mir&lt;br /&gt;
* [[Stern]]&lt;br /&gt;
** Sternhimmel, Korrespondenz mit der Erde &lt;br /&gt;
** Sterngesetze&lt;br /&gt;
** Sternkunde und Sternwirkungen ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#55|GA 327, S. 55]], [[GA 327#56| S. 56]], [[GA 327#163| S. 163]], [[GA 327#174| S. 174]])&lt;br /&gt;
* [[Stickstoff]]&lt;br /&gt;
** als physischer Träger der Astra­lität ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#71|GA 327, S. 71]], [[GA 327#72| S. 72]])&lt;br /&gt;
** Bedeutung und Einfluß ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#63|GA 327, S. 63ff]])&lt;br /&gt;
** Beständigkeit ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#130|GA 327, S. 130]])&lt;br /&gt;
** Empfindlichkeit ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#73|GA 327, S. 73]], [[GA 327#74| S. 74]])&lt;br /&gt;
** Entstehung in der Pflanze ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#136|GA 327, S. 136]], [[GA 327#137| S. 137]])&lt;br /&gt;
** Gehalt des Düngers ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#136|GA 327, S. 136]])&lt;br /&gt;
** im Dunghaufen ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#132|GA 327, S. 132]])&lt;br /&gt;
** Stickstoffsammler ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#80|GA 327, S. 80]])&lt;br /&gt;
* [[Stillstand]]&lt;br /&gt;
* [[Stoff]]&lt;br /&gt;
* [[Stofflich]]&lt;br /&gt;
* [[Stoffneuschöpfung]]&lt;br /&gt;
* [[Stoffwechsel]]&lt;br /&gt;
** Substanzen und Kräfte ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#87|GA 327, S. 87]], [[GA 327#88| S. 88]], [[GA 327#199| S. 199]])&lt;br /&gt;
* [[Stoffwechsel-Gliedmaßen-System]]&lt;br /&gt;
* STOLPERSTEINE &lt;br /&gt;
** Was man geworden ist im Leben, verdankt man anderen Menschen, durch Begegnungen, durch &#039;&#039;&#039;Stolpersteine&#039;&#039;&#039;: &#039;Die größten Stolpersteine sind die größten Förderer der eigenen Entwicklung.&#039; [[Manfred Klett - Biografie als Film, 2017#Der rote Faden (in der eigenen Biografie) bin ICH 1:28:25|| Klett, M. Biografie als Film, 2017, 01:28:25]]&lt;br /&gt;
* [[Stoppelbearbeitung]] &lt;br /&gt;
** „Bei der &#039;&#039;&#039;Stoppelbearbeitung&#039;&#039;&#039; kommt es auf zwei Dinge an: Erstens mischen, zweitens lockern.“ | [[Düngung - 7. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Techniken der Stoppelbearbeitung, frühere Erntezeiten 00:21:49|Klett, M. Düngung, 7. Folge, 2018, 00:21:49]]&lt;br /&gt;
* [[Stoppelfrüchte]] &lt;br /&gt;
** „… Körnerleguminosen, also Erbse, Ackerbohne, Sommerwicke, das sind die Hauptkörnerleguminosen […] Diese Körnerleguminosen sind natürlich die besten &#039;&#039;&#039;Stoppelfrüchte&#039;&#039;&#039; überhaupt.“ | [[Düngung - 7. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Körnerleguminosen die besten Stoppelfrüchte 00:23:17|Klett, M. Düngung, 7. Folge, 2018, 00:23:17]]&lt;br /&gt;
* [[Stoppelsaat]]&lt;br /&gt;
** „… es ist ja so normalerweise im Ackerbau, dass man nach der Getreideernte die Stoppel stürzt, wie man sagt, Stoppelumbruch, und dass man dann möglichst schnell eine &#039;&#039;&#039;Stoppelsaat&#039;&#039;&#039; ausführt.“ | [[Düngung - 7. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Stoppelsaaten, koprogene Schicht 00:20:29|Klett, M. Düngung, 7. Folge, 2018, 00:20:29]]&lt;br /&gt;
* [[Stoppelumbruch]]&lt;br /&gt;
** „… es ist ja so normalerweise im Ackerbau, dass man nach der Getreideernte die Stoppel stürzt, wie man sagt, &#039;&#039;&#039;Stoppelumbruch&#039;&#039;&#039;, und dass man dann möglichst schnell eine Stoppelsaat ausführt.“ | [[Düngung - 7. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Stoppelsaaten, koprogene Schicht 00:20:29|Klett, M. Düngung, 7. Folge, 2018, 00:20:29]]&lt;br /&gt;
* Sträucher und Säugetiere ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#188|GA 327, S. 188]], [[GA 327#189| S. 189]])&lt;br /&gt;
* [[Striegel]], Netzstriegel ([[Bodenbearbeitung]])&lt;br /&gt;
* Stroh&lt;br /&gt;
* Substanzverdichtung ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#87|GA 327, S. 87]], [[GA 327#88| S. 88]])&lt;br /&gt;
* Substanzverwandlung ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#136|GA 327, S. 136]], [[GA 327#137| S. 137]])&lt;br /&gt;
** im Organismus ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#87|GA 327, S. 87]], [[GA 327#88| S. 88]], [[GA 327#223| S. 223]], [[GA 327#224| S. 224]])&lt;br /&gt;
* [[Südtriol]]&lt;br /&gt;
* [[Sylphen]]&lt;br /&gt;
* [[Symbiose]]&lt;br /&gt;
** S. bei der Pflanze&lt;br /&gt;
** S. in der Rizosphäre&lt;br /&gt;
* [[Sympathie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Artikel unten}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dambe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://biodyn.wiki/index.php?title=Pr%C3%A4parate&amp;diff=11336</id>
		<title>Präparate</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://biodyn.wiki/index.php?title=Pr%C3%A4parate&amp;diff=11336"/>
		<updated>2025-12-11T10:19:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dambe: /* Düngerpräparate */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+++ François: Dieser Beitrag ist vorläufig und noch &amp;quot;geistlos&amp;quot;. Zunächst dient er jedoch für den groben Überblick. Stand 9. Juni 2025. Relevant und hochwertig hingegen sind die Eintragungen unten unter &amp;quot;Glossar&amp;quot; - diese stammen direkt aus Fachvorträgen +++&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Historie ==&lt;br /&gt;
Hier einige Pioniere der biodynamischen Präparatearbeit&amp;lt;ref&amp;gt;[[Biologisch-dynamische Präparate - Teil 1 von Vincent Masson, 28. Februar 2024]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ehrenfried Pfeiffer]], Guenther Wachsmuth, [[Immanuel Voegele|Immanuel Vœgele]], Famille Keyserlingk, [[Ernst Stegemann|Ernst Stegeman]], Moritz, Hellmut and [[Erhard Bartsch|Erhart Bartsch]], Frantz Dreidax, Almar von Wistinghausen, Ernst Jacoby, Lily &amp;amp; Eugen Kolisko&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
Biologisch-dynamische Präparate sind ein zentrales Element der [[Biologisch-dynamische Landwirtschaft|biologisch-dynamischen Landwirtschaft]], einer nachhaltigen, ganzheitlichen Methode, die auf den Prinzipien der [[A:Anthroposophie|Anthroposophie]] basiert. Sie wurden zuerst von [[A:Rudolf Steiner|Rudolf Steiner]], dem Begründer der [[A:Anthroposophie|Anthroposophie]], in seinen [[GA 327|landwirtschaftlichen Vorträgen]] im Jahr 1924 vorgestellt. Biologisch-dynamische Präparate werden ausschließlich aus natürlichen Dingen wie Pflanzen, tierischen Organen und Mineralien hergestellt und sollen die Kräfte für den Boden, der Pflanzen und der Tiere erhöhen, um ein harmonisches Gleichgewicht zwischen ihnen herzustellen. In diesem Artikel werden wir die verschiedenen biologisch-dynamischen Präparate und ihre Herstellung und Anwendung angeschaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Grundlagen der biologisch-dynamischen Landwirtschaft ==&lt;br /&gt;
Die biologisch-dynamische Landwirtschaft ist im Vergleich zur sogenannten &amp;quot;konventionellen Landwirtschaft&amp;quot; eine alternative Methode mit dem Anspruch auf Ganzheitlichkeit. Sie basiert auf den Gedanken der Anthroposophie. Im Gegensatz zu konventioneller und rein ökologischer Landwirtschaft geht es bei der biologisch-dynamischen Landwirtschaft darum, den landwirtschaftlichen Betrieb als einen lebendigen Organismus zu behandeln, der in Harmonie mit der Umwelt und Einflüssen kosmischen (z.B. Rhythmen) arbeitet. Aus Sicht der Biologisch-dynamischen Landwirtschaftspraxis spielen Präparate eine entscheidende Rolle bei der Erhaltung und Verbesserung der Bodenqualität, der Pflanzengesundheit und der Tiergesundheit. Sie fördern eine nachhaltige, regenerative Landwirtschaft, die das Gleichgewicht zwischen Mensch, Tier und Natur respektieren soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Philosophie hinter der biologisch-dynamischen Landwirtschaft ===&lt;br /&gt;
Die biologisch-dynamische Landwirtschaft basiert auf den Ideen von [[A:Rudolf Steiner|Rudolf Steiner]], dem Begründer der Anthroposophie. Bereits vor mehr als 100 Jahren (schon vor dem Zeitpunkt der Vortragsreihe &amp;quot;Landwirtschaftlicher Kurs im Jahr 1924&amp;quot; war manchen Landwirten bekannt, dass moderne Landwirtschaftsmethoden, die auf Chemikalien (z.B. der mineralischen Düngung und dem Einsatz von Pestiziden) und der modernen Technologie angewiesen sind, die Umwelt, die Tiergesundheit und die Qualität der Lebensmittel beeinträchtigen können. Biologisch-dynamische Landwirtschaft konzentriert sich auf die Wiederherstellung und Aufrechterhaltung der natürlichen Lebenskraft von Boden, Pflanzen und Tieren. Dies wird erreicht, indem der landwirtschaftliche Betrieb als ein lebendiger Organismus betrachtet wird, in dessen Mittelpunkt der Mensch gerückt wird, um aktiv und schöpferisch ein harmonisches Gleichgewicht zwischen Boden, Pflanzen, Tieren und Menschen aufrecht zu erhalten- oder überhaupt erst herzustellen.&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Das Wichtigste ist, dass wir nicht nur an das denken, was in der Erde drinnen ist, sondern dass wir auf das schauen, was von außen hereinwirkt und in der Erde drinnen ist, und dass wir die Erde als ein Lebewesen betrachten, das in fortwährender Verbindung steht mit dem ganzen Kosmos, das in fortwährender Wirkung mit dem Kosmos steht.&amp;quot; (Steiner, R. (1924). Geisteswissenschaftliche Grundlagen zum Gedeihen der Landwirtschaft. Landwirtschaftlicher Kurs. GA 327, 5. Vortrag). &amp;lt;/blockquote&amp;gt;Hiermit betont Steiner die Bedeutung der Verbindung zwischen der Erde und dem Kosmos und wie diese Verbindung den Erfolg der biologisch-dynamischen Präparate beeinflusst. Das deutet darauf hin, dass die biologisch-dynamischen Präparate darauf ausgerichtet sind die Kräfte des Kosmos und des Bodens in der Landwirtschaft effektiv zu nutzen, um das Wachstum und die Gesundheit der Pflanzen zu fördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Rolle der biologisch-dynamischen Präparate ===&lt;br /&gt;
Biologisch-dynamische Präparate spielen eine zentrale Rolle bei der Umsetzung der biologisch-dynamischen Landwirtschaft. Es gibt insgesamt neun Präparate, die aus natürlichen Materialien wie Pflanzen, tierischen Organen und Mineralien hergestellt werden. Die Präparate sollen die Lebenskraft des Bodens, der Pflanzen und der Tiere erhöhen, um ein harmonisches Gleichgewicht zwischen ihnen herzustellen. Sie werden im Einklang mit den kosmischen Rhythmen und Jahreszeiten ausgebracht, um die natürlichen Kräfte von Erde und Kosmos zu nutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die biologisch-dynamischen Präparate fördern die Bodenfruchtbarkeit und das Bodenleben, erhöhen die Pflanzenwiderstandskraft gegen Krankheiten und Schädlinge und fördern das Wohlbefinden der Tiere. Durch den Einsatz von biologisch-dynamischen Präparaten entsteht ein gesundes, nachhaltiges Ökosystem, das die natürlichen Ressourcen schont und die Umwelt schützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt ist die biologisch-dynamische Landwirtschaft eine ganzheitliche Herangehensweise, die auf der Idee beruht, dass ein landwirtschaftlicher Betrieb ein dynamisches, lebendiges System ist, das im Einklang mit der Natur und dem Kosmos arbeiten sollte. Die biologisch-dynamischen Präparate sind ein zentrales Werkzeug, um dieses Gleichgewicht zu erreichen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die verschiedenen biologisch-dynamischen Präparate ==&lt;br /&gt;
Die biologisch-dynamischen Präparate sind natürliche Substanzen, die aus Pflanzen, tierischen Organen und Mineralien hergestellt werden und zur Verbesserung der Bodenqualität, Pflanzengesundheit und Tiergesundheit beitragen sollen. Insgesamt gibt es neun Hauptpräparate, die in zwei Kategorien unterteilt sind: Feld- oder Spritzpräparate und Düngerzusatzpräparate.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Feld- oder Spritzpräparate: Hornkiesel (501) und Hornmist (500) ===&lt;br /&gt;
Die Feldpräparate, auch als Spritzpräparate bezeichnet, bestehen aus Hornkiesel (501) und Hornmist (500). Diese Präparate werden direkt auf Pflanzen und Böden aufgetragen und sollen das Wachstum und die Gesundheit der Pflanzen fördern sowie die Bodenfruchtbarkeit verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hornkiesel (501): Hornkiesel wird aus fein gemahlenem Quarz hergestellt, der in einem Kuhhorn verbracht und im Boden vergraben wird. Das Präparat wird in Wasser unter einer dynamischen Rührbewegung gebracht und anschließend auf Blätter und oberirdische Pflanzenteile gesprüht. Hornkiesel soll das Wachstum und die Reifung der Pflanzen stärken und u.a. ihre Widerstandskraft gegen Krankheiten und Schädlinge erhöhen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hornmist (500): Hornmist besteht aus Kuhmist, der in einem Kuhhorn verbracht wird und anschließend über den Winter im Boden vergraben wird. Es wird anschließend mit Wasser vermischt, verrührt, und auf den Boden gesprüht, um die Bodenfruchtbarkeit und das Bodenleben zu fördern. Hornmist soll u.a. die Wurzelbildung und die Kräfte- und Nährstoffverfügbarkeit im Boden verbessern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Düngerzusatzpräparate: Schafgarben- (502), Kamillen- (503), Brennnessel- (504), Eichenrinde- (505), Löwenzahn- (506) und Baldrianpräparat (507) ===&lt;br /&gt;
Die Düngerzusatzpräparate bestehen aus sechs verschiedenen Pflanzen- und Tierprodukten, die zur Herstellung von Kompost und zur Verbesserung der Düngereigenschaften verwendet werden. Diese Präparate werden in kleinen Mengen dem Kompost oder der Gülle hinzugefügt und fördern u.a. die mikrobielle Aktivität, die Zersetzung organischer Materialien und die Freisetzung von Kräften und Nährstoffen. Die Düngerzusatzpräparate tragen dazu bei, die Qualität und Wirksamkeit von Kompost und Gülle zu verbessern, indem sie u.a. in Richtung einer erwünschten Mikroorganismenaktivität wirken und u.a. die Kräfte- und Nährstoffverfügbarkeit erhöhen. Durch die Verwendung dieser Präparate können Landwirte die Bodenfruchtbarkeit und Pflanzengesundheit auf natürliche Weise fördern, ohne auf synthetische Düngemittel und Pestizide angewiesen zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Schafgarbenpräparat (502) ====&lt;br /&gt;
Schafgarbenblüten werden in einer Hirschblase verpackt und zunächst an der Sonne getrocknet. Schafgarbenpräparat soll die Freisetzung von Kalium und Schwefel unterstützen und Nährstoffe im Kompost binden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kamillenpräparat (503) ====&lt;br /&gt;
Kamillenblüten werden in einem Kuhdarm verpackt und im Boden vergraben. Kamillenpräparat soll eine stabilisierende Wirkung auf Stickstoffverbindungen haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Brennnesselpräparat (504) ====&lt;br /&gt;
Brennnesseln werden ohne die Wurzeln gesammelt, getrocknet und für ein Jahr im Boden vergraben. Brennnesselpräparat soll eine Wirkung auf Prozesse im Zusammenhang mit Eisen haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Eichenrindepräparat (505) ====&lt;br /&gt;
Eichenrinde wird fein gemahlen und in einem Schädel eines Haustieres (z.B. Kuh oder Schaf) verpackt und an einem sumpfigen Ort mit quellendem Regenwasser vergraben. Eichenrindepräparat soll als Antagonist gegen schädliche Pilze und Bakterien wirken und Einfluss auf Kalziumverbindungen im Kompost haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Löwenzahnpräparat (506) ====&lt;br /&gt;
Löwenzahnblüten werden im Gekröse des Kuhdarms verpackt und im Boden vergraben. Löwenzahnpräparat soll u.a. bei der Mobilisierung von Kalzium eine Rolle spielen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Baldrianpräparat (507) ====&lt;br /&gt;
Baldrianblüten werden gepresst und der Saft wird extrahiert und verdünnt. Baldrianpräparat wird direkt auf den Kompost gesprüht und soll Einfluss auf Phosphoraktivität haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Spezialpräparate ===&lt;br /&gt;
Neben den vorgenannten Hauptpräparaten, die für die biologisch-dynamische Landwirtschaft am häufigsten verwendet werden, gibt es auch einige spezielle Präparate. Besonders bekannt ist vor allem die Anwendung mit Ackerschachtelhalm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Herstellung der biologisch-dynamischen Präparate ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Auswahl der richtigen Materialien ===&lt;br /&gt;
Die Materialien für biologisch-dynamische Präparate sollten sorgfältig ausgewählt werden. Es ist sicherzustellen, dass sie von hoher Qualität sind, und nach Möglichkeit aus biologisch-dynamischen oder biologischen Quellen stammen. Dazu gehören Pflanzen wie Schafgarbe, Kamille, Löwenzahn und Eichenrinde sowie tierische Substanzen wie Kuhdung und Kuhhörner. Die Qualität der Materialien kann sich auf die Wirksamkeit der Präparate auswirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Verwendung von tierischen Organhüllen ===&lt;br /&gt;
Tierische Organhüllen spielen in der biologisch-dynamischen Landwirtschaft eine wichtige Rolle, da sie- sofern man es nur materiell betrachtet, als Behälter für die Herstellung der Präparate dienen. Aber hinzu kommen [[A:Geisteswissenschaft|geisteswissenschaftliche Aspekte]], wo der Verwendung von tierischen Organen eine Bedeutung zukommt, die auf die Unterschiede und Besonderheiten von bestimmten Tieren abstellt. Also spielt es aus biologisch-dynamischer Sicht eine Rolle, dass für das Kamillepräparat auch wirklich der Darm einer Kuh verwendet wird, und nicht etwa der Darm von beliebigen anderen Tieren. Die tierischen Substanzen wie Kuhhörner (für das Hornmistpräparat 500) und Kuhdärme (für das Kamillenpräparat 503) werden mit den Pflanzenmaterialien gefüllt und bieten, wenn man es alleine &amp;quot;mechanisch betrachtet&amp;quot;, eine natürliche Barriere, die den Prozess der Rottebildung und Reifung in einer charakteristischen Weise unterstützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Vergraben- und Reifezeit der Präparate ===&lt;br /&gt;
Die biologisch-dynamischen Präparate werden für eine bestimmte Zeit im Boden vergraben, um zu reifen und ihre heilenden und nährenden Eigenschaften zu entwickeln. Die Vergraben- und Reifezeit variiert je nach Präparat:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Hornmistpräparat (500): Vergraben im Herbst und im Frühjahr ausgegraben.&lt;br /&gt;
* Hornkieselpräparat (501): Vergraben im Frühjahr und im Herbst ausgegraben.&lt;br /&gt;
* Schafgarbenpräparat (502): Vergraben für ein Jahr, ausgegraben im Herbst.&lt;br /&gt;
* Kamillenpräparat (503): Vergraben im Herbst und im Frühjahr ausgegraben.&lt;br /&gt;
* Brennesselpräparat (504): Vergraben im Herbst und im Frühjahr ausgegraben.&lt;br /&gt;
* Eichenrindenpräparat (505): Vergraben für etwa sechs Monate.&lt;br /&gt;
* Kompostpräparate (506-507): Vergraben für etwa vier bis sechs Monate.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Vergraben- und Reifezeiten ermöglichen es den Präparaten, bestimmte Temperatur- Licht, Luft und Feuchtigkeitsfaktoren aufzunehmen. Aus geisteswissenschaftlicher Sicht spielen darüber hinaus aber auch noch weitere Einflussfaktoren ein Rolle, u.a. ist die Rede von Rhythmen und Kräften, welche aus die Wirkung der Präparate mitgestalten. Nach der Reifung werden die Präparate vorsichtig ausgegraben und geborgen. Im Bedarfsfall können sie direkt zum Einsatz dem Feld oder im Kompost kommen, sie können und müssen teilweise aber auch in geeigneter Weise gelagert werden, um sie dauernd verfügbar zu haben. Durch die sachgemäße Pflege während der Lagerung kann eine weitere Reifung erfolgen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Anwendung der biologisch-dynamischen Präparate ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die richtige Anwendung der Präparate ===&lt;br /&gt;
Die korrekte Anwendung der biologisch-dynamischen Präparate ist entscheidend für ihre Wirksamkeit. Sie sollten in geringen Mengen und zu bestimmten Zeiten im Jahr ausgebracht werden, um die bestmöglichen Ergebnisse zu erzielen (Koepf, Schaumann &amp;amp; Haccius, 1996). Die Präparate werden häufig vor oder während der wichtigsten Wachstumsphasen der Pflanzen angewendet, um ihre Gesundheit und Produktivität zu fördern (Proctor, 2005).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Dynamisierung der biodynamischen Präparate ===&lt;br /&gt;
Die Dynamisierung der biodynamischen Präparate im Wasser ist ein zentraler Schritt, um ihre Wirksamkeit auf Pflanzen und Böden zu maximieren. Aus geisteswissenschaftlicher Erkenntnis spielt auch eine zentrale Rolle, dass sich der Mensch am Dynamisierungsgeschehen mit seinem Bewusstsein und seinem Tun aktiv beteiligt. Nach Aussage von Rudolf Steiner kann die Dynamisierung auch maschinell (Rührwerk) geschehen, aber letztgenanntes sei ein Surrogat. Hier sind einige Details zum Dynamisierungsprozess:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Vorbereitung: Wähle ein sauberes, nicht-metallisches Gefäß (z. B. Glas, Keramik oder Holz) und fülle es mit qualitativ hochwertigem Wasser, vorzugsweise Regen- oder Quellwasser. Vermeide stark gechlortes oder hartes Wasser, da dies die Wirksamkeit der Präparate beeinträchtigen kann.&lt;br /&gt;
# Dosierung: Geben eine kleine Menge des jeweiligen Präparats in das Wasser. Die empfohlene Dosierung variiert je nach Präparat und Anwendungsbereich, liegt aber im Allgemeinen bei etwa 1 g Präparat pro 10 Liter Wasser (Pfeiffer, 1983).&lt;br /&gt;
# Dynamisierungsprozess: Um das Präparat im Wasser zu dynamisieren, rühre es in eine Richtung, bis ein kräftiger Strudel entsteht. Achte darauf, dass das Wasser eine tiefe Mulde bildet. Anschließend ändere abrupt die Rührbewegung, um einen Strudel in die entgegengesetzte Richtung zu erzeugen. Wiederhole diesen Vorgang für 60 Minuten, um sicherzustellen, dass das Präparat vollständig dynamisiert ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Ausbringung der Präparate ===&lt;br /&gt;
Nach dem Dynamisierungsprozess sollte das Präparat unverzüglich auf den Boden oder die Pflanzen gesprüht werden. Verwende einen sauberen Sprühbehälter und achte darauf, dass das Präparat gleichmäßig über die gesamte Fläche verteilt wird. Die optimale Tageszeit für die Ausbringung der Präparate ist in der Regel der frühe Morgen oder der späte Nachmittag, um unter anderem Verdunstungsverluste zu minimieren und die Wirksamkeit der Präparate zu maximieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wissenschaftliche Erkenntnisse zur Wirksamkeit der biologisch-dynamischen Präparate ==&lt;br /&gt;
Einige wissenschaftliche Studien deuten darauf hin, dass die biodynamischen Präparate eine positive Auswirkungen auf Pflanzenwachstum, Bodenqualität und Nährstoffverfügbarkeit haben können. Im Folgenden sind einige Untersuchungen mit Quellenangaben aufgeführt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Reganold, J.P., Glover, J.D., Andrews, P.K., &amp;amp; Hinman, H.R. (2001) untersuchten die Auswirkungen biodynamischer und konventioneller Anbausysteme auf Bodenqualität, Erträge und wirtschaftliche Leistung von Obstgärten in Washington, USA. Die Forscher fanden heraus, dass die biodynamisch bewirtschafteten Parzellen eine höhere Bodenqualität und ähnliche oder höhere Erträge im Vergleich zu konventionell bewirtschafteten Parzellen aufwiesen.&lt;br /&gt;
# In einer Studie von Carpenter-Boggs, L., Kennedy, A.C., &amp;amp; Reganold, J.P. (2000) wurden die Auswirkungen biodynamischer Präparate auf die mikrobielle Aktivität und Nährstoffverfügbarkeit in Kompost untersucht. Die Ergebnisse zeigten, dass die biodynamischen Präparate die mikrobielle Aktivität und die Verfügbarkeit von Stickstoff und Phosphor erhöhten, was auf eine verbesserte Nährstoffumsetzung im Kompost hinweist.&lt;br /&gt;
# Peck, G.M., Andrews, P.K., Reganold, J.P., &amp;amp; Fellman, J.K. (2006) analysierten die Auswirkungen von biodynamischen und konventionellen Anbausystemen auf die Fruchtqualität von Apfelbäumen. Die Forscher fanden heraus, dass die biodynamisch angebauten Äpfel eine höhere Geschmacksintensität und eine bessere Lagerfähigkeit aufwiesen als die konventionell angebauten Äpfel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die grundsätzliche Erkennbarkeit der Präparatewirkung auf komplexe biologische Systeme ===&lt;br /&gt;
Es ist grundsätzlich zu bedenken, dass sich die Wirkung der Präparate mitunter erst über einen längeren Zeitraum mit den üblichen wissenschaftlichen Methoden nachweisen lassen. Denn die Wirkung der Präparate hat nicht nur eine materiell-stoffliche Dimension, sondern die Präparate unterstützen auch Kräftewirkungen, welche auf das Boden- und Pflanzenleben einwirken. Rudolf Steiner betonte die Bedeutung von langfristigen Beobachtungen in wissenschaftlichen Experimenten, insbesondere in Bezug auf biodynamische Landwirtschaft. In seinem Vortrag &amp;quot;Landwirtschaftlicher Kurs&amp;quot; (1924), sagte er:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Wenn Sie eine Wissenschaft über das Leben aufstellen wollen, müssen Sie die Dinge über längere Zeiträume beobachten. Sie können in einem einzigen Jahr nicht die Wirkung von etwas, das Sie im Laufe eines Jahres tun, beobachten, sondern Sie müssen es über viele Jahre hinweg beobachten, um seine Wirkung wirklich zu erkennen.&amp;quot; (Rudolf Steiner, Landwirtschaftlicher Kurs, Vortrag 1, 7. Juni 1924)&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Dieses Zitat zeigt Steiners Verständnis von der Komplexität lebender Systeme und die Notwendigkeit, Experimente und Beobachtungen über längere Zeiträume durchzuführen, um die tatsächlichen Auswirkungen von verschiedenen Praktiken und Methoden zu erfassen. Dieser Ansatz ist insbesondere in der biodynamischen Landwirtschaft relevant, da die Auswirkungen von Präparaten und Anbaumethoden möglicherweise erst nach Jahren oder Jahrzehnten sichtbar werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der DOK-Versuch (dynamisch, organisch, konventionell) ===&lt;br /&gt;
Der DOK-Versuch ist ein bedeutendes Langzeitexperiment, das 1978 vom [https://www.fibl.org/ Forschungsinstitut für biologisch-dynamische Landwirtschaft (FiBL)] in Zusammenarbeit mit der [[wikipedia:ETH_Zürich|Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH Zürich)]] und der [[wikipedia:Agroscope|Eidgenössischen Forschungsanstalt für Agrarökologie und Landbau (Agroscope)]] ins Leben gerufen wurde. Der Versuch vergleicht die biologisch-dynamische (D), die biologisch-organische (O) und die konventionelle (K) Landwirtschaft hinsichtlich verschiedener Parameter wie Bodenfruchtbarkeit, Erträge, Umweltauswirkungen, Energieeffizienz und Wirtschaftlichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der DOK-Versuch hat viele interessante Erkenntnisse geliefert, die zeigen, dass die biodynamische Landwirtschaft in vielen Bereichen Vorteile gegenüber den anderen Anbaumethoden aufweist. Die biodynamischen Systeme zeigten eine verbesserte Bodenfruchtbarkeit, höhere Biodiversität und weniger Umweltbelastung durch Chemikalien und mineralischem Dünger im Vergleich zu konventionellen Anbaumethoden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erträge versus Umweltschutz ====&lt;br /&gt;
In der Studie von Mäder et al. (2002) wurde festgestellt, dass die Erträge in der biodynamischen Landwirtschaft in der Regel niedriger waren als in der konventionellen Landwirtschaft, aber vergleichbar mit der biologisch-organischen Landwirtschaft. Die Mehrerträge in der konventionellen Landwirtschaft stehen jedoch im direkten Zusammenhang mit der Gabe von mineralischem Dünger, insbesondere von Stickstoff, welcher wiederum aufgrund seiner Löslichkeit in Wasser zur Versauerung der Böden, zur Eutrophierung der Gewässer und zu hohen Treibhausgasemissionen (Lachgas, N2O) führt. Lachgas entsteht durch den mikrobiellen Abbau von Stickstoffverbindungen im Boden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
N2O (Lachgas) und CO2 (Kohlenstoffdioxid) sind zwei verschiedene Gase mit unterschiedlichen chemischen Strukturen und Eigenschaften. N2O wird nicht direkt in CO2 umgewandelt, aber beide Gase tragen zum Treibhauseffekt bei und sind somit relevant für den Klimawandel. In der Atmosphäre kann N2O jedoch durch photochemische Reaktionen abgebaut werden, wobei Stickstoff (N2) und Sauerstoff (O2) entstehen. Dieser Prozess ist allerdings nicht mit der Bildung von CO2 verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt jedoch einen indirekten Zusammenhang zwischen N2O und CO2: Lachgas trägt zum Abbau von atmosphärischem Ozon bei, was zu einer Veränderung der chemischen Zusammensetzung der Atmosphäre führt. Dies kann wiederum Auswirkungen auf den globalen Kohlenstoffkreislauf und den Treibhauseffekt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist wichtig, die Emissionen beider Gase, N2O und CO2, zu reduzieren, um den Klimawandel zu bekämpfen. In der Landwirtschaft kann dies durch den Anbau von Leguminosen zur Stickstofffixierung erfolgen, welches in der biologischen und biologisch-dynamischen Landwirtschaft gängige Praxis ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bodenfruchtbarkeit und Artenvielfalt ====&lt;br /&gt;
Die Studie von Mäder et al. (2002) untersuchte die Auswirkungen von biologisch-dynamischer, biologisch-organischer und konventioneller Landwirtschaft auf die Bodenfruchtbarkeit und Artenvielfalt. Die Studie wurde im Rahmen des DOK-Versuchs durchgeführt, einem Langzeit-Feldexperiment, das 1978 in der Schweiz begonnen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher beobachteten verschiedene Aspekte der Bodenqualität, wie z.B. die Menge an organischer Substanz, die Bodenstruktur, die Aktivität von Bodenmikroorganismen und die Bodenfauna. Sie fanden heraus, dass die biologisch-dynamische und biologisch-organische Landwirtschaft im Vergleich zur konventionellen Landwirtschaft eine höhere Bodenfruchtbarkeit aufwies. Dies zeigte sich in einer höheren Menge an organischer Substanz, einer besseren Bodenstruktur und einer größeren Aktivität von Bodenmikroorganismen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus zeigten die Ergebnisse der Studie, dass die biologisch-dynamische und biologisch-organische Landwirtschaft eine größere Artenvielfalt aufwies, sowohl im Hinblick auf die Bodenfauna als auch auf die Pflanzenwelt. Die höhere Artenvielfalt in diesen Systemen kann zu einer verbesserten Schädlingsbekämpfung, Bestäubung und anderen Ökosystemdienstleistungen beitragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie zeigt, dass nachhaltige Landwirtschaftspraktiken, wie die biologisch-dynamische und biologisch-organische Landwirtschaft, positive Auswirkungen auf die Bodenfruchtbarkeit und die Artenvielfalt haben können, was wiederum zu einer verbesserten Umweltqualität und einer nachhaltigeren Landwirtschaft führen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: Mäder, P., Fliessbach, A., Dubois, D., Gunst, L., Fried, P., &amp;amp; Niggli, U. (2002). Soil fertility and biodiversity in organic farming. Science, 296(5573), 1694-1697.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Rolle der Forschungsinstitute für biologisch-dynamische Landwirtschaft ===&lt;br /&gt;
Forschungsinstitute wie das FiBL spielen eine entscheidende Rolle bei der Erforschung und Entwicklung von biologisch-dynamischer Landwirtschaft. Sie führen wissenschaftliche Studien durch, um die Wirksamkeit und den Nutzen der biodynamischen Präparate und Anbaumethoden zu untersuchen. Darüber hinaus arbeiten sie eng mit Landwirten, Beratern und anderen Akteuren der Branche zusammen, um die biodynamische Landwirtschaft zu fördern und weiterzuentwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forschungsinstitute tragen auch zur Verbesserung der biodynamischen Präparate bei, indem sie deren Herstellung und Anwendung optimieren. Sie bieten Schulungen und Weiterbildungen für Landwirte und Berater an, um ein tieferes Verständnis der biodynamischen Prinzipien und Praktiken zu vermitteln. Durch ihre Forschungsarbeit und Zusammenarbeit mit der Landwirtschaftsgemeinschaft helfen diese Institute, die biodynamische Landwirtschaft weltweit voranzutreiben und ihre Praktiken kontinuierlich zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusammenfassende Betrachtung: Die Bedeutung der biologisch-dynamischen Präparate für den ökologischen Landbau ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Vorteile der biologisch-dynamischen Präparate ===&lt;br /&gt;
Die biologisch-dynamischen Präparate bringen mehrere Vorteile für den ökologischen Landbau mit sich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a. Bodenfruchtbarkeit: Die Präparate fördern die Bodenfruchtbarkeit, indem sie die Humusbildung und Mikroorganismenaktivität anregen. Dies führt zu einer verbesserten Nährstoffverfügbarkeit und Bodenstruktur (Mäder et al. 2002).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b. Pflanzengesundheit: Durch die Anwendung der Präparate wird die Pflanzengesundheit gefördert, was zu einer besseren Widerstandsfähigkeit gegen Krankheiten und Schädlinge führt (Mäder et al. 2002).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
c. Biodiversität: Biologisch-dynamische Landwirtschaft fördert die Artenvielfalt, sowohl auf dem Feld als auch im Boden, was positive Auswirkungen auf das Ökosystem hat (Mäder et al. 2002).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
d. Nachhaltigkeit: Die Präparate tragen zur nachhaltigen Landwirtschaft bei, indem sie auf den Einsatz von mineralischen Düngemitteln und Pestiziden weitgehend verzichten und somit nicht nur die Umweltbelastungen minimieren, sondern sogar beispielsweise durch den Aufbau der fruchtbaren Humusschicht im Boden CO2 aus der Atmosphäre bindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Unterschiede zwischen biologisch-dynamischer und anderer ökologischer Landwirtschaft ===&lt;br /&gt;
Biologisch-dynamische Landwirtschaft unterscheidet sich von anderen ökologischen Landwirtschaftsmethoden in mehreren Aspekten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a. Präparate: Biologisch-dynamische Landwirtschaft basiert auf der Verwendung von speziellen Präparaten, die auf der Grundlage von Rudolf Steiners Lehren entwickelt wurden. Vergleichbare Präparate sind in anderen ökologischen Landwirtschaftsmethoden nicht vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b. Kosmische Rhythmen: Die biologisch-dynamische Landwirtschaft berücksichtigt die kosmischen Rhythmen und die Einflüsse von Mond, Sonne und Planeten auf das lebendige Geschehen von Bodenleben, Pflanzen, Tieren und Menschen. Dieser Aspekt wird in anderen ökologischen Landwirtschaftsmethoden nicht in gleichem Maße berücksichtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
c. Ganzheitlicher Ansatz: Biologisch-dynamische Landwirtschaft betrachtet den Hof als einen lebendigen Organismus, der mit allen seinen Bestandteilen in Bezug auf die landwirtschaftlichen Flächen, dem Besatz an Pflanzen, dem Bestand an Tieren und dem Menschen im Mittelpunkt mit der Verantwortung als Gestaltungswesen, mit dem Kosmos und Erde in ständiger Wechselwirkung steht. Dieser ganzheitliche Ansatz unterscheidet sich im Wesen von der eher einzelbetrieblichen Betrachtungsweise anderer ökologischer Landwirtschaftsmethoden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
d. Spiritualität: Die biologisch-dynamische Landwirtschaft ist tief verwurzelt in der geisteswissenschaftlichen Betrachtungsweise der Anthroposophie von Rudolf Steiner. Diese spirituelle Komponente ist in anderen ökologischen Landwirtschaftsmethoden nicht präsent.&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Geisteswissenschaft muss in der Landwirtschaft aufleben. Nicht in dem Sinne, dass sie die Naturwissenschaft ersetzt, sondern dass sie ihr als Ergänzung zukommt. Man muss aus der geisteswissenschaftlichen Erkenntnis heraus die Methoden für das landwirtschaftliche Arbeiten entwickeln. Dann wird man nicht bloß an die äußerliche Methodik herankommen, sondern dann wird man die innerliche Lebenskraft aus der Welt heraus holen können, die man für das landwirtschaftliche Arbeiten braucht.&amp;quot; (Steiner, R. (1924). Geisteswissenschaftliche Grundlagen zum Gedeihen der Landwirtschaft. Dornach: Rudolf Steiner Verlag.)&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Hier betont Steiner die Wichtigkeit, die geisteswissenschaftliche Erkenntnisweise als Ergänzung zur Naturwissenschaft zu verwenden, um eine ganzheitliche Sichtweise für die Landwirtschaft zu entwickeln. Dadurch sollen nicht nur äußere Methoden, sondern auch die inneren Lebenskräfte der Welt für das landwirtschaftliche Arbeiten genutzt werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anbieter von Präparaten oder Präparateservice ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Vincent Masson]] &lt;br /&gt;
* https://Präparatezentrale.de, Hohe Straße 25, 74653 Brunnenhof&lt;br /&gt;
* Harald Wolber, Straße der Bergarbeiter 21, 06132 Halle/ Saale, Telefon: +49 172-370 3505, Fax: 0345-7828919&lt;br /&gt;
* [[Forschungsring]] für Biologisch-Dynamische Wirtschaftsweise e.V., Brandschneise 5, D-64295 Darmstadt&lt;br /&gt;
* Gärtnerei am Goetheanum, Hügelweg 74, Postfach, 4143 Dornach 1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erlebnisse im Umgang mit der Präparatearbeit ==&lt;br /&gt;
[[A:Rudolf Steiner|Rudolf Steiner]] machte in seinem Vortragszyklus von 1924 &amp;quot;[[Landwirtschaftlicher Kurs]]&amp;quot; genaue Angaben für die Herstellung von Feldspritz- und Kompostpräparaten. Die exakte Anleitung zur Herstellung der Präparate erfolgt an anderer Stelle, hier geben wir Beispiele für die Empfindungen und Entwicklungen der Menschen im Umgang mit der Präparateherstellung. &lt;br /&gt;
[[Datei:Harald_Wolber_beim_Rühren_von_Präparaten_von_Hand_auf_dem_Pick-Up_truck.jpg|mini|Der deutsche Spezialist für den Präparateservice, Harald Wolber beim rühren von Hornmist Präparat auf seinem Pick-Up Fahrzeug. Siehe seinen Erfahrungsbericht hier [[Biologisch-dynamische Präparate - ein Erlebnisbericht von Harald Wolber, 2024]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Biologisch-dynamische Präparate - ein Erlebnisbericht von Harald Wolber, 2024]]&lt;br /&gt;
* Die Präparatearbeit von [[Pierre Masson]] und [[Vincent Masson]]&lt;br /&gt;
* Weitere Beispiele werden folgen ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Vincent_Masson_2.jpg|mini|Der französische Präparate Spezialist für die Erstellung und Beratung [[Vincent Masson]] ]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Glossar ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Aktivierung der Wurzeln =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# „… alle &#039;&#039;&#039;Präparate&#039;&#039;&#039; dienen eigentlich letzten Endes diesem Ziel, die [[Wurzel|Wurzeln]] sinnesfähiger zu machen.&amp;quot; [[Düngung - 11. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Rückblick auf den Düngungsvorgang 01:22:54|| Klett, M. Düngung, 11. Folge, 2018, 01:22:54]]&lt;br /&gt;
# „Wir stellen mit diesen beiden &#039;&#039;&#039;Präparaten&#039;&#039;&#039; [Hornkiesel- und Hornmistpräparat], stellen wir die Pflanze eigentlich erst so richtig in das Verhältnis Erde-Kosmos […] auf diesem Wege erziehen wir die [[Pflanze]] zu höherer Sinnesfähigkeit in der [[Wurzel]] und zu [[Stoffwechsel]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;aktivität über der Erde.&amp;quot; [[Düngung - 11. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Erziehung der Pflanze durch beide Präparate, Lichtstoffwechsel 01:26:27|| Klett, M. Düngung, 11. Folge, 2018, 01:26:27]]&lt;br /&gt;
# „… das &#039;&#039;&#039;Löwenzahnpräparat&#039;&#039;&#039; […] da erhalten wir jetzt einen &#039;&#039;&#039;Dünger&#039;&#039;&#039;, der die Pflanze empfindsam macht für das, was sie zum Wachsen an Stoffen braucht. Empfindsam macht … Dass die Sinnesfähigkeit der [[Wurzel]] gesteigert wird …&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Löwenzahn, Polarität von Kiesel und Kalium, empfindend 01:30:27|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 01:30]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Löwenzahn, Polarität von Kiesel und Kalium, empfindend 01:30:27|:27]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Aufbewahrung von Präparaten =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# „Den hier müssen wir besonders bewahren, den [[Horn-Mist-Präparat|Hornmist]] nicht zu feucht, nicht zu trocken. Ganz wichtig, beim Hormist&#039;&#039;&#039;präparat&#039;&#039;&#039; umzugehen, in der Bewahrung ist gar nicht so ganz einfach …&amp;quot; [[Düngung - 11. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Aufbewahrung der Präparate 00:26:52|| Klett, M. Düngung, 11. Folge, 2018, 00:26:52]]&lt;br /&gt;
# „… dazu braucht es einen Aufbewahrungsort, der selber gleichmäßig temperiert ist. Also nicht so warm wird im Sommer und nicht so kalt im Winter, sondern so wie ein Keller … Das ist da ideal für die Lagerung der &#039;&#039;&#039;Präparate&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Düngung - 11. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Aufbewahrung der Präparate 00:26:52|| Klett, M. Düngung, 11. Folge, 2018, 00:26:52]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Belebung von Erde und Boden =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# „… &#039;&#039;&#039;Präparate&#039;&#039;&#039;. Alles, was eigentlich den Kern des [[Landwirtschaftlicher Kurs|Landwirtschaftlichen Kurses]] ausmacht, was [[Rudolf Steiner]] schildert im vierten Vortrag am Ende und dann der ganze fünfte Vortrag beinhaltet das eben, dann sind das neue Stoffschöpfungen […] aus dem heraus wird eine Technologie im Lebendigen entwickelt … die versuchen jetzt über ihre Wirksamkeit im [[Boden]] Eigenleben, das feste Erdige selber zu beleben …&amp;quot; [[Düngung - 10. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Präparate, neue Stoffe und neue Belebung durch R. Steiners Geisteswissenschaft 00:50:26|| Klett, M. Düngung, 10. Folge, 2018, 00:50:26]]&lt;br /&gt;
# „… jetzt müssen wir einen Weg finden, wie jetzt hier dieses &#039;&#039;&#039;Präparat&#039;&#039;&#039; wiederum einen unmittelbaren Eingang findet in die [[Ätherisch|Ätherwelt]]. Wir düngen hier mit Kräften, nicht mit Stoffen.&amp;quot; [[Düngung - 11. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Wärme, Einstiegsöffnung in diese geistige Welt des Ätherischen 01:17:02|| Klett, M. Düngung, 11. Folge, 2018, 01:17:02]]&lt;br /&gt;
# „… alle &#039;&#039;&#039;Präparate&#039;&#039;&#039; dienen eigentlich letzten Endes diesem Ziel, die [[Wurzel|Wurzeln]] sinnesfähiger zu machen.&amp;quot; [[Düngung - 11. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Rückblick auf den Düngungsvorgang 01:22:54|| Klett, M. Düngung, 11. Folge, 2018, 01:22:54]]&lt;br /&gt;
# „… dass wir so düngen müssen, dass wieder eine Beziehung zwischen [[Erde]] und [[Kosmos]] entsteht und das ist der Ausgangspunkt im Grunde genommen der &#039;&#039;&#039;Kompostpräparate&#039;&#039;&#039;. Dass wir die Erde wieder aufnahmefähig machen für [[kosmische Kräfte]].&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#So Düngen, dass eine Verbindung von Kosmos und Erde besteht 00:16:10|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:16:10]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Einzelne Präparate und deren Eigenschaften =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# „… durch das [[Schafgarbe|Schafgarben]]-&#039;&#039;&#039;Präparat&#039;&#039;&#039; [[Kalium]], durch das Kamille-&#039;&#039;&#039;Präparat&#039;&#039;&#039; [[Kalzium]], [...] durch das Brennnessel-&#039;&#039;&#039;Präparat&#039;&#039;&#039; [[Eisen]] eigentlich zu Trägern werden dessen, was sonst der [[Stickstoff]] hat, diese [[Astralität]] zu tragen, und dann werden sie richtig Stickstoff sammeln. Da erzeugt man sich neuen Stickstoff, und gerade dieser ist so wahnsinnig wertvoll! […] Man hat eigentlich einen Stickstoff, der als N2 in der Luft ist und das Alte im Gegenwärtigen ermöglicht – […] und dann hat man diesen neuen Stickstoff aber jetzt nicht molekular gedacht oder atomar gedacht, sondern als Träger der Astralkräfte, der Empfindungskräfte, der Verbindungskräfte.&amp;quot; [[Manfred Klett - Feier zur Buchveröffentlichung: Von der Agrartechnologie zur Landbaukunst, 2021#Drittes Zitat: Die Rolle der Präparate in der biodynamischen Landwirtschaft 00:26:55|| Klett, M. Feier zur Buchveröffentlichung, 2021, 00:26:55]]&lt;br /&gt;
# „… das macht man sich jetzt zu Nutze bei der &#039;&#039;&#039;Präparation&#039;&#039;&#039;, dass man dieses Blasenorgan des [[Hirsch|Hirsches]] in Anspruch nimmt und da diese Blütensubstanz hier reinstopft …&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Der Hirsch ist ein Tier, was eine hohe Astralität hat 01:05:08|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 01:05:08]]&lt;br /&gt;
# „Aber dieser [[Dünger]], der so entsteht, als [[Kompost]] oder als Mistkompost oder [[Mist]], der wird durch dieses &#039;&#039;&#039;Schafgarbenpräparat&#039;&#039;&#039; … belebt. Dieses Präparat wirkt belebend und anregend auf die Fruchtbarkeit des Lebens des [[Bodenentwicklung im Jahreslauf - 2. Folge von Manfred Klett, 2018|Bodens]].&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Präparat entfaltet sich im Komposthaufen ordnend und belebend 01:18:53|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 01:18:53]]&lt;br /&gt;
# „… das &#039;&#039;&#039;Löwenzahnpräparat&#039;&#039;&#039; ist dasjenige, was jetzt beherrscht wiederum das Spannungsfeld zwischen Kiesel und Kalium.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Löwenzahn, Polarität von Kiesel und Kalium, empfindend 01:30:27|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 01:30:27]]&lt;br /&gt;
# „… das &#039;&#039;&#039;Löwenzahnpräparat&#039;&#039;&#039; […] da erhalten wir jetzt einen &#039;&#039;&#039;Dünger&#039;&#039;&#039;, der die Pflanze empfindsam macht für das, was sie zum Wachsen an Stoffen braucht. Empfindsam macht … Dass die Sinnesfähigkeit der [[Wurzel]] gesteigert wird …&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Löwenzahn, Polarität von Kiesel und Kalium, empfindend 01:30:27|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 01:30:27]]&lt;br /&gt;
# „… das &#039;&#039;&#039;Baldrianpräparat&#039;&#039;&#039;, das den Phosphorprozess besonders aktiviert im [[Boden]] und dass keine äußere Präparatehülle mehr braucht …&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Baldrianpräparat, Phosphorprozess 01:33:01|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 01:33:01]]&lt;br /&gt;
# „Jedenfalls bei der &#039;&#039;&#039;Schafgarbe&#039;&#039;&#039; macht dann [[Rudolf Steiner]] darauf aufmerksam […] Jetzt käme es darauf an, gerade ein Organ zu finden, welches in ganz idealer Weise diesen Prozess bewahrt und konserviert. Und da sagt er, das ist die [[Hirsch]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;blase.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Hirschblase bewahrt laut R. Steiner den Prozess der Blüte 00:59:20|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:59:20]]&lt;br /&gt;
# „diesen neuen [[Stoff]], den nehmen wir jetzt und verwenden ihn wie alle anderen &#039;&#039;&#039;Präparate&#039;&#039;&#039; auch, indem wir in winzigen Mengen davon … in unseren Dunghaufen oder [[Komposthaufen]] … machen wir ein Loch, 50 cm tief, oder so lang wie der Arm ist, und stopfen jetzt dieses Präparat da rein … da entfaltet es jetzt dieses Präparat, als dieser neue Stoff, eine strahlende Wirkung, eine Kräftewirkung, nicht eine Stoffwirkung.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Es entsteht ein neuer Stoff, Träger von Kräften 01:17:12|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 01:17:12]]&lt;br /&gt;
# „Aber dieser [[Dünger]], der so entsteht, als [[Kompost]] oder als Mistkompost oder [[Mist]], der wird durch dieses &#039;&#039;&#039;Schafgarbenpräparat&#039;&#039;&#039; … belebt. Dieses Präparat wirkt belebend und anregend auf die Fruchtbarkeit des Lebens des [[Bodenentwicklung im Jahreslauf - 2. Folge von Manfred Klett, 2018|Bodens]].&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Präparat entfaltet sich im Komposthaufen ordnend und belebend 01:18:53|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 01:18:53]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Düngerpräparate =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# „Wir nehmen ja von der [[Kuh]] die Hörner für die Präparate […] allein für die Präparation der biologisch-dynamischen &#039;&#039;&#039;Düngerpräparate&#039;&#039;&#039; nehmen wir drei Organe …&amp;quot; [[Düngung - 8. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Das Haustier &amp;quot;Rind&amp;quot;, unübertroffen, Opfer- und Sakraltier 00:56:40|| Klett, M. Düngung, 8. Folge, 2018, 00:56:40]]&lt;br /&gt;
# „… jetzt müssen wir einen Weg finden, wie jetzt hier dieses &#039;&#039;&#039;Präparat&#039;&#039;&#039; wiederum einen unmittelbaren Eingang findet in die [[Ätherisch|Ätherwelt]]. Wir düngen hier mit Kräften, nicht mit Stoffen.&amp;quot; [[Düngung - 11. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Wärme, Einstiegsöffnung in diese geistige Welt des Ätherischen 01:17:02|| Klett, M. Düngung, 11. Folge, 2018, 01:17:02]]&lt;br /&gt;
# „… alle &#039;&#039;&#039;Präparate&#039;&#039;&#039; dienen eigentlich letzten Endes diesem Ziel, die [[Wurzel|Wurzeln]] sinnesfähiger zu machen.&amp;quot; [[Düngung - 11. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Rückblick auf den Düngungsvorgang 01:22:54|| Klett, M. Düngung, 11. Folge, 2018, 01:22:54]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Geistige Seite der P. =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# „… in der [[Landbauschule Dottenfelderhof|Landbauschule]] [vom Dottenfelderhof] sehr, sehr viel gelernt. … das hat mir […] geholfen, um die Präparate tief zu verstehen. Dann … die geistige Seite … die muss man eher denken.&amp;quot; [[Alberto - Menschen in der Landwirtschaft, 2018#Frage 4 - Wie sind deine Erinnerungen an deine Zeit als Landbauschüler am Dottenfelderhof? 0:04:50|| Alberto, Menschen in der Landwirtschaft, 2018, 00:04:50]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Herstellungsprozess =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# „… das ist der erste Schritt der &#039;&#039;&#039;Präparation&#039;&#039;&#039; … Dass wir ein Äußeres in ein Inneres hineinstopfen, in eine innere abgegrenzte Welt des Hornes.&amp;quot; [[Düngung - 10. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Äußeres in ein Inneres hineinstopfen, der erste Schritt 01:05:33|| Klett, M. Düngung, 10. Folge, 2018, 01:05:33]]&lt;br /&gt;
# „… das ist das Prinzip zunächst, das [[Rudolf Steiner]] hier verfolgt, dass man eine Substanz in Beziehung bringt mit einem Form&amp;lt;nowiki/&amp;gt;organ, wo ein Äußeres in ein Inneres kommt, unter den Einfluss dieser Form.&amp;quot; [[Düngung - 11. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Kieselstaub anteigen mit Wasser und in die Hörner reinfüllen 00:18:32|| Klett, M. Düngung, 11. Folge, 2018, 00:18:32]]&lt;br /&gt;
# „… man sollte nicht alles im Leben, aber die &#039;&#039;&#039;Präparate&#039;&#039;&#039; vom ersten Schritt der Präparation über die Anwendung bis hin zum Aus&amp;lt;nowiki/&amp;gt;spritzen, bis hin bis zum Ende selber durchexerzieren. Das gehört einfach zu tun.&amp;quot; [[Düngung - 11. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Anwendung der Präparate, selber durchexerzieren erforderlich 00:30:38|| Klett, M. Düngung, 11. Folge, 2018, 00:30:38]]&lt;br /&gt;
# „Man muss eine Stunde lang bei der Sache bleiben. Und wirklich jetzt zu versuchen, es hinzukriegen, dass jetzt durch einen s&amp;lt;nowiki/&amp;gt;olchen &#039;&#039;&#039;Rührakt [Präparat]&#039;&#039;&#039; hier das Wasser am Rande hochsteigt … und dann hier herunter bis auf den Boden einen Trichter bildet, sodass im Idealfall man den Boden unten sehen kann.&amp;quot; [[Düngung - 11. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Rührkunst: Mit dem Willen der Bewegung voraus sein 00:35:36|| Klett, M. Düngung, 11. Folge, 2018, 00:35:36]]&lt;br /&gt;
# „… diese Schichten sind Formelemente, Strukturelemente, die ich dem Wasser einpräge. Und das ist eigentlich der ganze Witz d&amp;lt;nowiki/&amp;gt;es &#039;&#039;&#039;Rührens&#039;&#039;&#039; [der &#039;&#039;&#039;Präparate&#039;&#039;&#039;].&amp;quot; [[Düngung - 11. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Struktur- und Formelemente dem Wasser einrühren 00:42:50|| Klett, M. Düngung, 11. Folge, 2018, 00:42:50]]&lt;br /&gt;
# „… dann kam ich zu der Erkenntnis, eigentlich, wir müssten immer zu dritt [&#039;&#039;&#039;Präparate&#039;&#039;&#039;] rühren. Minimum zu dritt.&amp;quot; [[Düngung - 11. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Rühren der Präparate von Hand in Gemeinschaft, mindestens du Dritt 00:51:07|| Klett, M.]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt; [[Düngung - 11. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Rühren der Präparate von Hand in Gemeinschaft, mindestens du Dritt 00:51:07|Düngung, 11. Folge, 2018, 00:51:07]]&lt;br /&gt;
# „… auf dem &#039;&#039;&#039;Dottenfelderhof&#039;&#039;&#039; […] Und wir waren damals unter Wasser geschwommen hier in unserer Arbeit. Also das war Tag- und Nachtarbeit hier […] Aber wir haben uns die Zeit genommen … die [[Präparate]], zu Hand haben, indem wir sie von Hand gerührt haben.&amp;quot; [[Düngung - 11. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Rühren der Präparate von Hand in Gemeinschaft, mindestens du Dritt 00:51:07|| Klett, M. Düngung, 11. Folge, 2018, 00:51:07]]&lt;br /&gt;
# „… das Wasser zu erwärmen, so dass es auf 37 Grad Celsius ist. Handwarmes Wasser. Das empfiehlt auch Rudolf Steiner zum &#039;&#039;&#039;Rühren [Präparate]&#039;&#039;&#039;. Nicht kaltes Wasser …&amp;quot; [[Düngung - 11. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#John Wilkins, die Erfindung von Flowforms 00:57:49|| Klett, M. Düngung, 11. Folge, 2018, 00:57:49]]&lt;br /&gt;
# „… das macht man sich jetzt zu Nutze bei der &#039;&#039;&#039;Präparation&#039;&#039;&#039;, dass man dieses Blasenorgan des [[Hirsch|Hirsches]] in Anspruch nimmt und da diese Blütensubstanz hier reinstopft …&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Der Hirsch ist ein Tier, was eine hohe Astralität hat 01:05:08|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 01:05:08]]&lt;br /&gt;
# „die zweite Stufe der &#039;&#039;&#039;Präparation&#039;&#039;&#039;. Einmal in Luft und Wärme exponiert, dann im [[Winter]] in Erde und Wasser ausgesetzt, den dort waltenden Kräften während des Winters.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Zweite Stufe, Exposition an die Winterkräfte 01:15:28|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 01:15:28]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Keimcharakter der P. =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# „…wir haben keine &#039;&#039;&#039;Präparate&#039;&#039;&#039;, die wir in kleinen Mengen in unsere kleinen Komposthaufen machen, sondern wir haben &#039;&#039;&#039;Keime&#039;&#039;&#039; von etwas, was gigantisch ist. […] Dadurch kann eigentlich eine, ich möchte sagen ‚Neue Natur‘, fast aus der jetzigen umgewandelte kultivierte Natur entstehen.&amp;quot; [[Manfred Klett - Feier zur Buchveröffentlichung: Von der Agrartechnologie zur Landbaukunst, 2021#Die Präparate sind Keime für die Wandlung in eine &amp;quot;Neue Natur&amp;quot; 00:30:37|| Klett, M. Feier zur Buchveröffentlichung, 2021, 00:30:37]]&lt;br /&gt;
# „… [[Rudolf Steiner]] gar haarscharf verfolgt, was sich da abgespielt hat mit dieser Initiation in die Unternatur. Er hat jeden Schritt erkenntnisschreitend mitvollzogen, den [[a:Albert_Einstein#:.7E:text.3DAlbert_Einstein_.28.2A_14..2Cver.C3.A4nderten_ma.C3.9Fgeblich_das_physikalische_Weltbild.|Einstein]] gegangen ist in der [[a:Relativitätstheorie|Relativitätstheorie]] oder Ratherford in der Zerfallstheorie […] tätige Menschen, die ganz aus dem bäuerlichen Haus jetzt Fragen an ihn gestellt haben, breitet er etwas aus … die Grundlage zu einer Technologie aber im Lebendigen nicht im anorganisch Toten. Und das sind letzten Endes die &#039;&#039;&#039;Präparate&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Rudolf Steiner breitet seine „Technologie&amp;quot; über die Präparate aus 00:11:15|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:11:15]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Kräfte und Wirkung der Präparate =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# „diesen neuen [[Stoff]], den nehmen wir jetzt und verwenden ihn wie alle anderen &#039;&#039;&#039;Präparate&#039;&#039;&#039; auch, indem wir in winzigen Mengen davon … in unseren Dunghaufen oder [[Komposthaufen]] … machen wir ein Loch, 50 cm tief, oder so lang wie der Arm ist, und stopfen jetzt dieses Präparat da rein … da entfaltet es jetzt dieses Präparat, als dieser neue Stoff, eine strahlende Wirkung, eine Kräftewirkung, nicht eine Stoffwirkung.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Es entsteht ein neuer Stoff, Träger von Kräften 01:17:12|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 01:17:12]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Präparate als Neuschöpfung =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# „… die Beziehung, die wir schaffen, die ist neu. Insofern komponieren wir in allen allen &#039;&#039;&#039;Präparaten&#039;&#039;&#039;, die wir herstellen, komponieren wir gleichsam ein Neues …&amp;quot; [[Düngung - 11. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Fast jeder Stoff, wie er in der Natur erscheint, ist eine bestimmte Komposition 00:10:27|| Klett, M. Düngung, 11. Folge, 2018, 00:10:27]]&lt;br /&gt;
# „… diese Tatsache, dass 1924 [[Rudolf Steiner]] die &#039;&#039;&#039;biologisch-dynamischen Präparate&#039;&#039;&#039; entwickelt hat … dasjenige, was hier jetzt auf diesem Wege der Atomphysik im Verlaufe des 20. Jahrhunderts entstanden ist, ist ja auch eine [[Stoffneuschöpfung]].&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Stoffneuschöpfungen sowohl in der Atomwissenschaft als auch bei R. Steiner 00:05:43|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:05:43]]&lt;br /&gt;
# „diesen neuen [[Stoff]], den nehmen wir jetzt und verwenden ihn wie alle anderen &#039;&#039;&#039;Präparate&#039;&#039;&#039; auch, indem wir in winzigen Mengen davon … in unseren Dunghaufen oder [[Komposthaufen]] … machen wir ein Loch, 50 cm tief, oder so lang wie der Arm ist, und stopfen jetzt dieses Präparat da rein … da entfaltet es jetzt dieses Präparat, als dieser neue Stoff, eine strahlende Wirkung, eine Kräftewirkung, nicht eine Stoffwirkung.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Es entsteht ein neuer Stoff, Träger von Kräften 01:17:12|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 01:17:12]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Nummerierung der Präparate 500-507 =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# „Und da wollte man nicht mehr von [[Horn-Kiesel-Präparat|Hornkiesel]]- und [[Horn-Mist-Präparat|Hornmist-Präparaten]] sprechen, sondern hat allen &#039;&#039;&#039;Präparaten&#039;&#039;&#039; eine Nummer gegeben. Von &#039;&#039;&#039;500 bis 507&#039;&#039;&#039;. Und es ist ein äußerer Grund.&amp;quot; [[Düngung - 11. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Hornmistpräparat, das ist ein Kopfdünger 01:20:45|| Klett, M. Düngung, 11. Folge, 2018, 01:20:45]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== P. und die soziale Frage =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# „[Albrecht Römer:] Die Frage: Was ist da eine &#039;&#039;&#039;Präparatewirkung&#039;&#039;&#039;? Klar auf die [[Bodenfruchtbarkeit]]. Aber was hat sie auch für eine Auswirkung ins &#039;&#039;&#039;Soziale&#039;&#039;&#039;?&amp;quot; [[Manfred Klett - Feier zur Buchveröffentlichung: Von der Agrartechnologie zur Landbaukunst, 2021#Präparate und das Soziale 01:26:38|| Klett, M. Feier zur Buchveröffentlichung, 2021, 01:26:38]]&lt;br /&gt;
# „… dann kam ich zu der Erkenntnis, eigentlich, wir müssten immer zu dritt [&#039;&#039;&#039;Präparate&#039;&#039;&#039;] rühren. Minimum zu dritt.&amp;quot; [[Düngung - 11. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Rühren der Präparate von Hand in Gemeinschaft, mindestens du Dritt 00:51:07|| Klett, M.]] [[Düngung - 11. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Rühren der Präparate von Hand in Gemeinschaft, mindestens du Dritt 00:51:07|Düngung, 11. Folge, 2018, 00:51:07]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Rühren der Präparate =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# „Man muss eine Stunde lang bei der Sache bleiben. Und wirklich jetzt zu versuchen, es hinzukriegen, dass jetzt durch einen solchen &#039;&#039;&#039;Rührakt [Präparat]&#039;&#039;&#039; hier das Wasser am Rande hochsteigt … und dann hier herunter bis auf den Boden einen Trichter bildet, sodass im Idealfall man den Boden unten sehen kann.&amp;quot; [[Düngung - 11. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Rührkunst: Mit dem Willen der Bewegung voraus sein 00:35:36|| Klett, M. Düngung, 11. Folge, 2018, 00:35:36]]&lt;br /&gt;
# „… diese Schichten sind Formelemente, Strukturelemente, die ich dem Wasser einpräge. Und das ist eigentlich der ganze Witz des &#039;&#039;&#039;Rührens&#039;&#039;&#039; [der &#039;&#039;&#039;Präparate&#039;&#039;&#039;].&amp;quot; [[Düngung - 11. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Struktur- und Formelemente dem Wasser einrühren 00:42:50|| Klett, M. Düngung, 11. Folge, 2018, 00:42:50]]&lt;br /&gt;
# „… die Frage wurde … Rudolf Steiner gestellt im landwirtschaftlichen Kurs, ob man das [&#039;&#039;&#039;Rührvorgang&#039;&#039;&#039; der &#039;&#039;&#039;Präparate&#039;&#039;&#039;] nicht auch mit der Maschine machen kann […] Er sagt zunächst mal, man käme, wenn man mit der Maschine rührt, in Surrogatmäßiges herein.&amp;quot; [[Düngung - 11. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Maschinelle Herstellung führt zu Surrogat, R. Steiner zum Rühren 00:47:45|| Klett, M. Düngung, 11. Folge, 2018, 00:47:45]]&lt;br /&gt;
# „… dann kam ich zu der Erkenntnis, eigentlich, wir müssten immer zu dritt [&#039;&#039;&#039;Präparate&#039;&#039;&#039;] rühren. Minimum zu dritt.&amp;quot; [[Düngung - 11. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Rühren der Präparate von Hand in Gemeinschaft, mindestens du Dritt 00:51:07|| Klett, M. Düngung, 11. Folge, 2018, 00:51:07]]&lt;br /&gt;
# „… auf dem &#039;&#039;&#039;Dottenfelderhof&#039;&#039;&#039; […] Und wir waren damals unter Wasser geschwommen hier in unserer Arbeit. Also das war Tag- und Nachtarbeit hier […] Aber wir haben uns die Zeit genommen … die [[Präparate]], zu Hand haben, indem wir sie von Hand gerührt haben.&amp;quot; [[Düngung - 11. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Rühren der Präparate von Hand in Gemeinschaft, mindestens du Dritt 00:51:07|| Klett, M. Düngung, 11. Folge, 2018, 00:51:07]]&lt;br /&gt;
# „… das Wasser zu erwärmen, so dass es auf 37 Grad Celsius ist. Handwarmes Wasser. Das empfiehlt auch Rudolf Steiner zum &#039;&#039;&#039;Rühren [Präparate]&#039;&#039;&#039;. Nicht kaltes Wasser …&amp;quot; [[Düngung - 11. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#John Wilkins, die Erfindung von Flowforms 00:57:49|| Klett, M. Düngung, 11. Folge, 2018, 00:57:49]]&lt;br /&gt;
# „Die eine Stunde. Willensrhythmus. Wir praktizieren eigentlich unseren Willensrhythmus beim &#039;&#039;&#039;Rühren [der Präparate]&#039;&#039;&#039;. Eine Stunde lang.&amp;quot; [[Düngung - 11. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Eine Stunde ist der Willensrhythmus 01:07:39|| Klett, M. Düngung, 11. Folge, 2018, 01:07:39]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Umstülpung des Naturprozesses =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# „Das ist also ein wesentlicher Charakterzug bei der Präparation aller &#039;&#039;&#039;Präparate&#039;&#039;&#039;, dass wir immer den gegebenen Naturprozess, wie er evolutiv sich entwickelt hat, [[Umstülpung|umstülpen]] in sein Gegenteil.&amp;quot; [[Düngung - 11. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Einsichten aus der Geisteswissenschaft in der Präparation in Bezug setzen 00:04:32|| Klett, M. Düngung, 11. Folge, 2018, 00:04:32]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Wissenschaft der Präparate =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# „… [[Rudolf Steiner]] gar haarscharf verfolgt, was sich da abgespielt hat mit dieser Initiation in die Unternatur. Er hat jeden Schritt erkenntnisschreitend mitvollzogen, den [[a:Albert_Einstein#:.7E:text.3DAlbert_Einstein_.28.2A_14..2Cver.C3.A4nderten_ma.C3.9Fgeblich_das_physikalische_Weltbild.|Einstein]] gegangen ist in der [[a:Relativitätstheorie|Relativitätstheorie]] oder Ratherford in der Zerfallstheorie […] tätige Menschen, die ganz aus dem bäuerlichen Haus jetzt Fragen an ihn gestellt haben, breitet er etwas aus … die Grundlage zu einer Technologie aber im Lebendigen nicht im anorganisch Toten. Und das sind letzten Endes die &#039;&#039;&#039;Präparate&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Rudolf Steiner breitet seine „Technologie&amp;quot; über die Präparate aus 00:11:15|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:11:15]]&lt;br /&gt;
# „… dass wir so düngen müssen, dass wieder eine Beziehung zwischen [[Erde]] und [[Kosmos]] entsteht und das ist der Ausgangspunkt im Grunde genommen der &#039;&#039;&#039;Kompostpräparate&#039;&#039;&#039;. Dass wir die Erde wieder aufnahmefähig machen für [[kosmische Kräfte]].&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#So Düngen, dass eine Verbindung von Kosmos und Erde besteht 00:16:10|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:16:10]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Steiner, R. (1924). Geisteswissenschaftliche Grundlagen zum Gedeihen der Landwirtschaft. Landwirtschaftlicher Kursus: Acht Vorträge. GA 327. (Auch als &amp;quot;Geisteswissenschaftliche Grundlagen zum Gedeihen der Landwirtschaft: Landwirtschaftlicher Kursus&amp;quot; bekannt). Dies ist das grundlegende Werk von Rudolf Steiner für die biologisch-dynamischen Landwirtschaft&lt;br /&gt;
# Pfeiffer, E. (1983). Die Fruchtbarkeit der Erde: Ihre Erhaltung und Erneuerung: das Problem der Böden und der Humus. Dornach, Schweiz: Philosophisch-Anthroposophischer Verlag am Goetheanum. (Originalarbeit veröffentlicht 1940). Dieses Buch von Ehrenfried Pfeiffer, einem Pionier der biologisch-dynamischen Landwirtschaft, bietet eine eingehende Untersuchung der Bodenfruchtbarkeit und der biologisch-dynamischen Präparate.&lt;br /&gt;
# Koepf, H. H., Schaumann, W., &amp;amp; Haccius, M. (1996). Biologisch-Dynamische Landwirtschaft. Hamburg: Rowohlt. Dieses Buch bietet einen umfassenden Überblick über die Prinzipien und Praktiken der biologisch-dynamischen Landwirtschaft, einschließlich der Verwendung von Präparaten.&lt;br /&gt;
# Carpenter-Boggs, L., Reganold, J. P., &amp;amp; Kennedy, A. C. (2000). Biodynamic preparations: Short-term effects on crops, soils, and weed populations. American Journal of Alternative Agriculture, 15(3), 110-118. Diese Studie untersucht die kurzfristigen Auswirkungen von biodynamischen Präparaten auf Pflanzen, Böden und Unkrautpopulationen.&lt;br /&gt;
# Proctor, P. (2005). Grasp the Nettle: Making Biodynamic Farming &amp;amp; Gardening Work. Sydney: Random House Australia. Dieses Buch bietet praktische Anleitungen zur Anwendung von biodynamischen Präparaten und zur Integration biodynamischer Prinzipien in die Landwirtschaft und den Gartenbau.&lt;br /&gt;
# Mäder, P., Fliessbach, A., Dubois, D., Gunst, L., Fried, P., &amp;amp; Niggli, U. (2002). Soil fertility and biodiversity in organic farming. Science, 296(5573), 1694-1697. Die Studie untersucht die Unterschiede in der Bodenfruchtbarkeit und Biodiversität zwischen biologisch-dynamischer, biologisch-organischer und konventioneller Landwirtschaft. Die Studie verwendet Daten aus dem DOK-Versuch, einem Langzeitexperiment, das die verschiedenen Landwirtschaftssysteme miteinander vergleicht.&lt;br /&gt;
# Quellen in Bezug auf den DOC Versuch&lt;br /&gt;
## Mäder, P., Fliessbach, A., Dubois, D., Gunst, L., Fried, P., &amp;amp; Niggli, U. (2002). Soil fertility and biodiversity in organic farming. Science, 296(5573), 1694-1697. Link: &amp;lt;nowiki&amp;gt;https://science.sciencemag.org/content/296/5573/1694&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
## Fliessbach, A., Oberholzer, H.R., Gunst, L., &amp;amp; Mäder, P. (2007). Soil organic matter and biological soil quality indicators after 21 years of organic and conventional farming. Agriculture, Ecosystems &amp;amp; Environment, 118(1-4), 273-284. Link: &amp;lt;nowiki&amp;gt;https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0167880906001633&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
## Krause, H.M., Thonar, C., Eschenbach, W., Well, R., Mäder, P., Gattinger, A., &amp;amp; Fließbach, A. (2020). Long-term farming systems affect soils potential for N2O production and reduction processes under denitrifying conditions. Soil Biology and Biochemistry, 148, 107874. Link: &amp;lt;nowiki&amp;gt;https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S003807172030343X&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
## Oehl, F., Sieverding, E., Mäder, P., Dubois, D., Ineichen, K., Boller, T., &amp;amp; Wiemken, A. (2004). Impact of long-term conventional and organic farming on the diversity of arbuscular mycorrhizal fungi. Oecologia, 138(4), 574-583. Link: &amp;lt;nowiki&amp;gt;https://link.springer.com/article/10.1007/s00442-003-1458-2&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;{{Artikel oben}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Präparate]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Präparatearbeit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dambe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://biodyn.wiki/index.php?title=D%C3%BCngung_-_12._Vortrag_von_Manfred_Klett,_Vortragsreihe_2018&amp;diff=11335</id>
		<title>Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018</title>
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		<updated>2025-12-11T10:14:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dambe: /* Biologisch-dynamische Landwirtschaft als Entwicklungsgedanke 01:36:06 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0|thumb|[https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0 hier klicken um zum Video zu gelangen]]][[Manfred Klett|| zurück zu Manfred Klett |]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;Folge  [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|1]] - [[Düngung - 2. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|2]] - [[Düngung - 3. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|3]] - [[Düngung - 4. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|4]] - [[Düngung - 5. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|5]] - [[Düngung - 6. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|6]] - [[Düngung - 7. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|7]] - [[Düngung - 8. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|8]] - [[Düngung - 9. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|9]] - [[Düngung - 10. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|10]] - [[Düngung - 11. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|11]] - [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|12]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018 ==&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=38s Begrüssung 00:00:38] ===&lt;br /&gt;
Ich wünsche einen schönen guten Morgen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überraschenderweise hat sich diese Stunde hier so ergeben und da können wir noch ein paar aphoristische Worte verlieren über die [[Kompostpräparate]]. Und es wird auch so sein, dass ich da das wirklich nur aphoristisch machen kann, weil das natürlich so ein Riesenthema ist, da muss man selber einfach dann sein Leben lang dran weiterarbeiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=76s Ungeheurer Durchbruch von der Naturwissenschaft, Physik und Chemie im 20. Jh. 00:01:16] ===&lt;br /&gt;
Wir haben uns ja über die beiden Spritzpräparate unterhalten und gesehen, dass es sich da wirklich um Stoffneuschöpfungen handelt, und das ist schwer zu verstehen, was da eigentlich gemeint ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da muss ich jetzt kurz einleitend, eben sehr aphoristisch, darauf hinweisen, dass das 20. Jahrhundert diesbezüglich ja wirklich eine Art ungeheuren Durchbruch sowohl zum Negativen wie zum Positiven gebracht hat, wenn man auf die Entwicklung der gesamten Wissenschaft des 20. Jahrhunderts hinschaut, insbesondere das der Naturwissenschaft und das der Physik und Chemie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=125s Düngung, ein tiefes Geheimnis auch bei R. Steiner 00:02:05] ===&lt;br /&gt;
Und nun möchte ich an den Anfang nochmal zwei Zitate stellen. Das eine habe ich schon erwähnt, was [[Rudolf Steiner]] dann anmerkt, rückschauend auf den [[Landwirtschaftlicher Kurs|Landwirtschaftlichen Kurs]], indem er der Zuhörerschaft ausführt, dass die [[Düngung]] ein so tiefes Geheimnis sei, dass es nur der Geistesforscher ergründen könne. Die Düngung ein so tiefes Geheimnis, dass es nur der Geistesforscher ergründen könne. Und dabei geht es ja doch um den [[Stoff]], aber der Stoff ist ja das Geheimnis. Die Materie ist das Geheimnis, um was es eigentlich geht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=171s Exkurs: Entwicklung der Atomphysik zu Beginn des 20 Jh. 00:02:51] ===&lt;br /&gt;
Und ein anderes Zitat findet sich in dem Büchlein „Die geistige Führung des Menschen und der Menschheit&amp;quot;. Das sind schriftlich gefasste drei Vorträge von Rudolf Steiner, die er in Kopenhagen 1911 gehalten hat. Und er hält also zu einem ganz entscheidenden Zeitpunkt, nämlich in dem damals [[a:Niels_Bohr|Niels Bohr]], einer der größten der [[a:Atomphysik|Atomphysik]] überhaupt, und [[a:Ernest_Rutherford|Rutherford]], nicht der Entdecker, sondern der Begründer der Zerfallstheorie, die haben das [[a:Rutherfordsches_Atommodell|Atommodell]], wie es heute noch zum Teil konfiguriert wird - also heute in den Vorlesungen der Universitäten, auch in der Schule wird es gelehrt, sehr primitiv -, die haben das Atommodell entwickelt. 1914 war das so weit ausgereift und hat dann sozusagen alle Phänomene, die man studiert hat in der Physik, in dem man sich immer mehr mit der Materie beschäftigt hat, versucht, in ein Modell zu fassen, das Atommodell mit Kernen und Elektronen, Spins außenherum und so weiter. Das lernt man ja heute so in der Schule auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Grunde längst überholt und auch schon Anfang der 20er Jahre war man ungeheuer in Zweifel geraten, wie das überhaupt mit unserer Physik weitergehen soll, mit der Erkenntnis der Materie. Und da kam man an einen Nullpunkt, und diesen Nullpunkt hat dann [[a:Werner_Heisenberg|Heisenberg]] durchbrochen 1925 mit der [[a:Heisenbergsche_Unbestimmtheitsrelation|Unschärfe-Relation]], wie das heißt. Das war eine ungeheure Theorie, die der [[a:Quantenphysik|Quantenphysik]] neue Impulse gegeben hat bis dahin, dass dann im Jahr 1938 Hahn und Strassenmann und [[w:Lise_Meitner|Lise Meitner]] in Berlin am Kaiser Wilhelm-Institut die erste [[a:Kernspaltung|Kernspaltung]] vorgenommen haben. Die erste Kernspaltung fand 1938 im Januar in Berlin statt und sieben Jahre später, sieben Jahre später, fallen die ersten Atombomben auf Nagasaki und Hiroshima.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und weitere sieben Jahre später steht das erste Atomkraftwerk in England, Sellafield. Man sieht, da ist also eine ganz bestimmte Entwicklung, die sich da vollzogen hat, der Kernphysik, also der Atomphysik, der Quantenphysik, beginnend also gerade um 1900 herum durch [[a:Max_Planck|Max Planck]] und dann die Curies in Paris und Rutherford und so weiter. Also die ganz entscheidenden Gestalten, die da gewirkt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=343s Stoffneuschöpfungen sowohl in der Atomwissenschaft als auch bei R. Steiner 00:05:43] ===&lt;br /&gt;
Das muss man einmal im Hintergrund sich denken, diese Tatsache, dass 1924 Rudolf Steiner die [[Präparate|biologisch-dynamischen Präparate]] entwickelt hat. Denn dasjenige, was hier jetzt auf diesem Wege der Atomphysik im Verlaufe des 20. Jahrhunderts entstanden ist, ist ja auch eine Stoffneuschöpfung. Das macht man sich immer gar nicht ganz klar. Das Plutonium ist diesbezüglich eine Stoffneuschöpfung, der Stoff, der ein Gramm ausreicht, um die ganze Frankfurter Gegend sozusagen über die Klinge springen zu lassen. Alle Menschen, nur ein Gramm reicht aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da merkt man, dass Stoffneuschöpfungen, die allesamt, die sogenannten Isotope, die sind ja auch Stoffneuschöpfungen diesbezüglich, die bei der Kernspaltung entstehen. Alle die haben die Tendenz, alles Leben auf der Erde zu zerstören. Der sogenannte atomare Overkill, wie man das auch heute nennt, zu dem man heute in der Lage ist. Man hat so viel Material, Plutoniummaterial heute in Bomben, in Granaten und ich weiß nicht was alles verborgen, dass man wirklich in der Lage ist, einen zigfachen Overkill über die Menschheit zu bringen. Da braucht man nur auf den Knopf drücken, dann geht das los. Das ist die eine Richtung. Punkt 1900 fängt das eigentlich richtig an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=437s Mathematik ist eine Geisteswissenschaft, keine Naturwissenschaft 00:07:17] ===&lt;br /&gt;
Und dann entwickelt sich, möchte ich mal sagen, eine bestimmte Strömung innerhalb der menschlichen Erkenntnis, insbesondere in der Physik und auch in der Chemie, einzudringen in das Geheimnis der Materie. Und das ist eine Initiation. Also wenn Sie verstehen, was ich damit meine. Das ist eine nicht übersinnliche, sondern eine [[a:Untersinnliche_Welt|untersinnliche]] Erkenntnis, wo man auch aus den Phänomenen - man ist ganz immer ausgegangen von den Phänomenen - hat versucht, das irgendwie noch klassisch naturwissenschaftlich zu erklären, was eigentlich das Atom sei. Und kommt immer mehr weg vom Phänomen und am Ende bleibt nur noch [[a:Mathematik|Mathematik]] übrig. Am Ende bleibt nur noch eine Geisteswissenschaft übrig. Nämlich Mathematik ist eine [[Geisteswissenschaft]], es ist keine [[Naturwissenschaft]]. Aber die Mathematik ist gleichsam der Leitfaden, der die Menschen inspiriert hat, immer tiefer, tiefer, tiefer herein in eine nicht sinnliche Welt, auf dem Wege der Mathematik, um dann über Modellvorstellungen und so weiter, bis hin zu einer Technologie zu kommen, die funktioniert, aber alles nur tötet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=515s Atom, keine räumlich-körperhafte Bildung, eine untersinnliche Erkenntnis 00:08:35] ===&lt;br /&gt;
Das ist eine Initiation in die Unternatur. Also es ist nicht mehr eine Naturwissenschaft, die beschreibt ja die Phänomene, wie wir sie mit unseren Augen, mit unseren Sinnen anschauen können, um uns herum, die Schöpfung der Welt. Was ein Atom ist, kann man ja gar nicht sehen. Man kann ja nichts davon sehen, das ist alles untersinnlich. Es geht sogar so weit, dass Niels Bohr, dann auch Heisenberg und [https://www.anthro.world/Wolfgang_Pauli Wolfgang Pauli] eben hier eine Bemerkung gemacht hat, dass das Atom gar kein Ding im Raum ist. Kein Ding. Es ist nicht etwas Stoffliches, was ich greifen kann. Also keine räumlich-körperhafte Bildung, sei sie noch so klein. Das existiert gar nicht. Also wir machen eine Physik eines untersinnlichen Phänomens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es löst sich alles in [[a:Energie|Energie]] auf. Was immer jetzt Energie sei, Kraft, Kräfte. Und das ist der heutige Stand. Im Grunde genommen muss man heute sagen, es gibt keinen körperhaften Gegenstand im Raum. Alles löst sich in Energie auf. Also es ist eine untersinnliche Erkenntnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=590s Geistes- vs. Atomwissenschaft, Über- und Unternatur 00:09:50] ===&lt;br /&gt;
Dann gibt es eben einen anderen, der auch um 1900 anfängt. Und das ist die Entwicklung der anthroposophischen Geisteswissenschaft. Aber diese anthroposophischen Geisteswissenschaft ist eine solche, die nicht jetzt von der Materie ausgeht, sondern von [[Mensch|Menschen]]. Von der eigentlichen Wesenheit des Menschen, von dort. Der Anthropos heißt der Mensch auf Griechisch. Von ihm aus wird eine Initiation geschildert, die jeder Mensch in der Lage ist, wenn auch nicht im Augenblick, aber doch in ferner Zukunft, nach so und so vielen [[a:Reinkarnation|Reinkarnationen]], der Mensch doch sich immer mehr in die Lage versetzt, eine solche [https://www.anthrowiki.at/index.php?title=Initiation&amp;amp;redirect=no Initiation] ins Übersinnliche zu finden. Ein Weg in die Übersinnlichkeit. Und das ist im Grunde genommen die anthroposophischen Geisteswissenschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die steht der Atomphysik genau polar gegenüber. Die eine führt in die Unternatur, die andere in die [[a:Übersinnliche_Welt|Übernatur]]. Das heißt, in der Möglichkeit, wo dann jeder Mensch mit vollem Bewusstsein in die Lage kommt, mehr und mehr Einsicht zu nehmen in übersinnliche Zusammenhänge, die mit seinem eigenen Sein, mit seinem eigenen Wesen innig zusammenhängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=675s Rudolf Steiner breitet seine „Technologie&amp;quot; über die Präparate aus 00:11:15] ===&lt;br /&gt;
Nun gut, dieser zweite Initiationsweg führt ja schließlich dann dazu, dass von 1900 bis 1924, kann man sagen, am Ende der Landwirtschaftlichen Kurs steht. Und in diesem Landwirtschaftlichen Kurs geht es um die Materienfrage. Das habe ich ja schon mal gesagt. Ihr habt ja jetzt den dritten Vortrag erarbeitet. Da geht es wirklich um die Stofffrage. Aber da geht Rudolf Steiner auch nicht aus, er geht zwar aus von den Elementen des periodischen Systems, aber er geht eben aus insofern, als diese gleichsam die Eiweißkonstituenten sind. Dieses Eiweißkonstituieren, also Wasserstoff, Sauerstoff, Kohlenstoff, Stickstoff und Schwefel und so weiter und die ganze Latte, die da mit im Zusammenhang steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun also, der Landwirtschaftliche Kurs steht eigentlich am Ende der Anthroposophie. Das muss man auch sehen. Das ist quasi noch ein letzter Versuch, wirklich jetzt, was Rudolf Steiner gar haarscharf verfolgt, was sich da abgespielt hat mit dieser Initiation in die Unternatur. Er hat jeden Schritt erkenntnisschreitend mitvollzogen, den [[a:Albert_Einstein#:~:text=Albert%20Einstein%20(*%2014.,ver%C3%A4nderten%20ma%C3%9Fgeblich%20das%20physikalische%20Weltbild.|Einstein]] gegangen ist in der [[a:Relativitätstheorie|Relativitätstheorie]] oder Ratherford in der Zerfallstheorie oder wo auch immer. Das hat er alles verfolgt, das hat er alles präsent gehabt und jetzt im Landwirtschaftlichen Kurs ganz verborgen von Menschen, die das überhaupt nicht, auch nicht im Entferntesten begreifen, um was es da jetzt eigentlich in dem Zusammenhang geht, tätige Menschen, die ganz aus dem bäuerlichen Haus jetzt Fragen an ihn gestellt haben, breitet er etwas aus, nämlich eine Technologie auch, eine Technologie, die Grundlage zu einer Technologie aber im Lebendigen nicht im anorganisch Toten. Und das sind letzten Endes die Präparate. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=795s Alles ist Geist, Stoff wesenhafter Ausdruck 00:13:15] ===&lt;br /&gt;
Und das muss man im Hintergrund haben, wie da zwei ganz verschiedene Wege die Menschheit geht seit der Zeit. Und beide kommen sie irgendwo an den Punkt, dass sie sagen muss, alles ist Geist. Das hatte Heisenberg und der Nils Bohr haben das direkt gesagt, das löst sich auf in Geist, unsere ganze Physik. Dann ist es aber nicht mehr Naturwissenschaft, sondern es ist Geisteswissenschaft. Und auf der anderen Seite eben eine Geisteswissenschaft, die jetzt wirklich an den Wesenskern rührt des Stofflichen als solches, als etwas Wesenhaftes, wo sich im Stoff ein wesenhaftes Ausdruck, im Stickstoff anders als im Kohlenstoff und so weiter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=846s Düngung muss Kräfte ersetzen, nicht Stoffe 00:14:06] ===&lt;br /&gt;
Nun, in dem landwirtschaftlichen Kurs geht ja Rudolf Steiner von der Frage aus, im fünften Vortrag, dass wir durch unsere landwirtschaftliche, gärtnerische usw. Tätigkeit im Grunde genommen die Natur ausbeuten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da knüpft er direkt an an den Begriff, den man allgemein heute auch in der heutigen Wissenschaft hat, der Mensch verbraucht Stoffe, also muss ich die auch wieder ersetzen, irgendwie, haben wir ja darüber gesprochen. Und er weist dann darauf hin, einleitend die Kompostpräparate, dass man nicht nur Stoffe verbraucht, sondern Kräfte verbraucht. Es wird alles jetzt auf die Kräfte bezogen. Also [[a:Kraft|Kraft]] heute übersetzt man mit Energie, meint da irgendwas, weiß aber gar nicht, was man eigentlich meint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es wird alles auf die Ebene des Kräftemäßigen geschoben. Das heißt, die Kräfte sind Ausdruck eines Wesenhaften, was sich dann irgendwo eine Wirkung erzeugt in der Welt. Das ist die Kraft. Und wir verbrauchen also Kräfte. Und wir müssen durch die Düngung Kräfte ersetzen, nicht Stoffe primär, sondern Kräfte. Das ist ein sehr schwer zu verstehender Ausspruch. Und dennoch, man muss dem nachgehen, dass es sich letzten Endes in allem Lebendigen, und überhaupt in allen Erscheinungen der Welt letzten Endes um Kräftewirksamkeiten handelt, die von Wesen ausgehen. Wo im Hintergrund ein Wesen steht, was diese Kraft jetzt ausübt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirksam wird in ihrem eigenen Sein durch die [[a:Emanation|Emanation]] von Kräften, die dann zu Taten führen, letztlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=970s So Düngen, dass eine Verbindung von Kosmos und Erde besteht 00:16:10] ===&lt;br /&gt;
So, und da weist er nun darauf hin, dass wir es mit Stoffen und Kräften zu tun haben auf der Erde, die die Erde selber zur Verfügung stellt, rein irdischer Natur sind zum Beispiel die sogenannten Erdalkalien und Alkalimetalle, es sind alles Metallverbindungen. Kommen wir nachher nochmal drauf zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auf die Verbindung, die mehr auf der Säureseite des [[a:Periodensystem|Periodensystems]] stehen. Und eben diejenigen Stoffe, dies säureverursachend sind, wie zum Beispiel der Schwefel oder auch der Phosphor, dass das Stoffe sind oder Wirksamkeiten, die nicht von der Erde unmittelbar zur Verfügung gestellt werden, sondern aus dem Kosmos, die ihren Ursprung im Kosmos haben, in dem Planetarischen wirken. Und diese Kräfte von Mond, Merkur, Venus, dann Sonne, Mars, Jupiter, Saturn, dieses ganze ungeheure Kräftepotential, was durch das Sonnenlicht im Wesentlichen der Erde mitteilt, dass der Kosmos nicht mehr freiwillig bestimmte Kräfte zur Verfügung stellt, sondern dass wir so düngen müssen, dass wieder eine Beziehung zwischen Erde und Kosmos entsteht und das ist der Ausgangspunkt im Grunde genommen der Kompostpräparate. Dass wir die Erde wieder aufnahmefähig machen für kosmische Kräfte. Und er spricht da sogar an, Stoffe als Kräfteträger, nämlich das Quecksilber, das Blei und das Arsen, erstaunlicherweise. Und er weist darauf hin, das sind also Stoffe, die ihren Ursprung oder ihre eigentlichen Kräftequellen in den Planeten haben. Und dazu muss man die Erde erst wieder so düngen, dass sie aufnahmebereit wird für diese Stofflichkeiten, die von großer Bedeutung sind für das Pflanzenwachstum. Also das planetarische Wirken aktivieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=1104s Rudolf Steiner entwickelt im landwirtschaftlichen Kurs sechs Präparate 00:18:24] ===&lt;br /&gt;
Und da entwickelt er jetzt eine Technologie im Lebendigen, sagt er. Diese sechs Kompostpräparate oder Dungpräparate. Später kommt dann noch ein siebtes, aber was nicht in diesen Kanon gehört, das ist das Equisetum im Hinblick auf ein starker Pilzdruck aufgrund einer zu starken Wässrigkeit im Boden. Gerade jetzt wie in dieser Winterzeit, jetzt haben wir ja glücklicherweise diese Kälte, aber der Vorlauf des Winters war ja so, dass man Angst haben muss über den Pilzdruck im Frühjahr. Wenn da zu viel Wässrigkeit, zu viel Feuchtigkeit, Mondenhaftigkeit wirksam wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun also, da entwickelt er jetzt diese sechs Präparate. Schildert dieser deren Herstellung, völlig lapidar, fast wie ein Rezept. Er hat ja nicht sehr großen Wert darauf gelegt, dass Naturwissenschaftler an dem Kurs teilnehmen, weil die hätten das sofort völlig zerhackt. Sondern dass da Menschen sitzen, die es einfach gewohnt sind, die Gedanken die sie haben, auch in die Tat umzusetzen. Und wirklich im [[Wollen|Willen]] tätig sind und unvoreingenommen sein können, gegenüber solchen Äußerungen, die jetzt hier im Landwirtschaftlichen Kurs erstmalig in dieser Form unter die Menschen treten. Es sind also sechs Präparate, das Schafgarbenpräparat, das Kamillenpräparat, das Brennnesselpräparat, Eichenrinde, Löwensamen, Baldrian. Und die werden jetzt im Einzelnen geschildert in ihrer Herstellung und Anwendung im Hinblick auf die Anregungen von bestimmten Prozessen im [[Komposthaufen]] oder im Dunghaufen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=1223s Ist die Erde und das Erdenleben noch fähig kosmische Kräfte aufzunehmen? 00:20:23] ===&lt;br /&gt;
Nun möchte ich mich jetzt beschränken heute auf eine genauere oder auch noch aphoristische Schilderung, aber jedenfalls, dass Sie mal sehen, wie er da methodisch vorgeht und wie man selber als Mensch dann in einer forschenden Gesinnung jede einzelne Anregung, die da gegeben ist, ins unendliche schier dann weiterverfolgen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;[Frage Teilnehmerin: Noch eine kurze Frage zu davor. Sie sagten, dass die Erde nicht mehr fähig ist, diese kosmischen Kräfte aufzunehmen. War sie dazu mal fähig? Ganz von alleine, jetzt nicht mehr. Und warum?]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berechtigt die Frage. Stellen Sie sich mal vor, in welchem [[Bewusstsein]] die Menschen früher gelebt haben und in welchem Bewusstsein wir heute leben. Wir leben heute so, dass weitgehend unser Bewusstsein erfüllt wird durch Informationen, die nicht mehr sozusagen aus dem Anschauen oder Miterleben zur Seele der Natur hervorgehen. Wir leben ja gar nicht mehr in der Natur, wer lebt dann heute noch, wenn man sein Handy ständig vor Augen hat, sondern wir leben bereits in einer Informationswelt, die uns serviert wird von außen, über irgendwelche elektronischen Apparate. Und die Quellen dieser Informationswelt ist ein Metallmantel rund um die Erde. Da oben, diese ganzen Satelliten, die da rumschwirren, das sind schon heute weit über 20.000, mit allen Bruchstücken und so zusammen haben wir einen elektronischen Mantel zwischen die Erde und den Kosmos gelegt, der heute uns die Informationen wie von außen zugibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dadurch ist eine vollkommen neue Situation entstanden, dass etwas wirkt in der Welt, dann wenn der Mensch innerlich aktiv teilhat. Und es wirkt eben nicht, wenn er nicht mehr daran teilhat. Es ist nicht einfach nur eine Eo-ipso- [von sich aus-] Wirkung, die durch sich selbst einfach da ist, sondern es hängt immer auch davon ab, wie der Mensch mit der Entwicklung mitgeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;[Teilnehmerin: Weil dann der Mensch gedacht ist als Teil des Wesens Erde.]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Teil des Wesens Kosmos. Der eigentliche Ursprung des Menschen ist eben die geistige Welt. Es ist gar nicht die Erde. Wir sind zwar physisch hier jetzt inkarniert, das ist so. Aber das eigentliche Wesen des Menschen ist übersinnlicher Natur. Und wir verbauen uns mit diesen ganzen modernen technologischen Entwicklungen, verbauen wir der Erde selber gewissermaßen diesen Verlust, diese Beziehung, die sie zu dem gesamten planetarischen Umkreis hat, dass die immer, immer schwächer wird. Es ist eine Schwächung. Aber es hängt natürlich im Zusammenhang auch damit, dass wir Produkte von der Erde wegnehmen und verbrauchen. Das ist ein ganz wesentlicher Gesichtspunkt. Wenn wir einen Kohlekopf wegnehmen, nehmen wir Energie weg aus der Kräftewelt, die sozusagen wirksam ist in der Natur. Wir verbrauchen ständig Kräfte dadurch, dass wir die Nahrungsmittel heute für uns selbst beanspruchen. Und das geht nicht mehr einfach in den Naturkreislauf zurück, sondern das ist weg, das ist ein Verbrauch. Also auch das ist ein weites Thema. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=1447s Schafgarbenpräparat, Heilpflanze, Bezug zu menschlichem Blut 00:24:07] ===&lt;br /&gt;
Ich möchte jetzt, um was es eigentlich geht, möchte ich jetzt ein Beispiel des Schafgartenpräparates kurz schildern. Man könnte jetzt jedes einzelne Präparat als Beispiel heranziehen, aber das Schafgartenpräparat eröffnet das Thema so wunderbar und so übersichtlich, auch das methodische Prinzip, dass da vielleicht das methodische Prinzip im eigentlichen Sinne deutlicher wird als bei den anderen Präparaten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, also der Ausgangspunkt der Herstellung der Kompostpräparate sind zunächst mal [[Heilpflanzen]]. Und zwar die Blüten von Heilpflanzen. Die [[Schafgarbe]] ist eine offizinale Pflanze und ebenso die [[Kamille]], ebenso die [[Brennnessel]], ebenso die Eichenrinde, die heute auch therapeutisch eingesetzt wird, eben aus den Gründen, die im Zusammenhang mit dem Eichenrinderpräparat auch stehen, der Löwenzahn allemal und der Baldrian ebenso. Das sind alles Heilpflanzen, oder sagen wir mal Repräsentanten der ganzen großen Gruppe von Heilpflanzen. Und da steht die Schafgarbe zweifellos an ganz hervorragender Stelle. Die Schafgarbe ist eine Pflanze, die schon zu Urzeiten medizinisch verwendet wird und die vor allen Dingen im Zusammenhang steht mit der Blutreinigung und auch der Blutstillung bei Verletzungen usw. Die Schafgarbe hat einen ganz tiefen Bezug zum menschlichen Blut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Blut ist der Träger des [[Ich]]. Der Träger der Ich-Wesenheit des Menschen. Also da ist ein ganz enger Bezug. Und der Schafgarben-Tee wirkt Wunder, gerade wenn es um solche inneren Blutungen usw. etwa geht oder um die Blutreinigung generell geht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=1589s Wo findet man die Schafgarbe? 00:26:29] ===&lt;br /&gt;
Nun diese Schafgarbe, wo wächst sie denn? Wo findet man denn die Schafgarbe vor allen Dingen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;[Teilnehmerin: Weiden. Weiden und wenn es sonnig ist.]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wo da auf Weiden? Generell oder so? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;[Teilnehmer: Trockenheit.]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo trockene Stellen sind, lehmige Stellen, trockene Stellen, da findet man plötzlich diese Inseln von Schafgarben. Die Schafgarbe wächst eigentlich nie alleine, es sei denn der Same keimt irgendwo aus, sondern die bildet Kolonien. Und da wächst sie also und sie wächst so, dass sie, wenn sie jung ist, wird sie auch als Futter von den Tieren angenommen, aber wenn sie älter wird, dann nicht mehr so sehr. Und man findet dann immer wieder die Schafgarben auf den Weiden, ganz besonders eben wo geweidet wird, auf der Wiesen wird sie so abgeschnitten, findet man dann über den Winter solche Stängel stehen, so holze Stängel, bisschen gekrümmt. Das sind die Reste der letztjährigen Vegetation der Schafgarbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=1674s Schafgarbe, Aufbau von Aussen 00:27:54] ===&lt;br /&gt;
Nun, wenn man die jetzt mal versucht genauer zu beschreiben, die Schafgarbe [Zeichnet an Wandtafel]. Wir haben hier den Boden. Und ich möchte jetzt nicht darüber sprechen, wie die Schafgarben aussehen, die bildet sich dann wie jede Pflanze, da keimt ein Same und dann bildet sie eine Primärwurzel, die auch bald abstirbt, sondern was dann erscheint als Schafgarbenkolonien, das sind Pflanzen, das ist jetzt eine Pflanze, die hat sozusagen hier ihr Herz und jetzt ist sie dann sozusagen über den Winter, legt sie sich dann wie so eine Rosette am Boden und bildet hier unten jetzt ein Rhizomensystem aus, von flachwurzelnden [[w:Rhizom|Rhizomen]]. Rhizome sind Stängel, die unterirdisch wachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Rhizomen haben Knoten, hier einen Knoten, da einen Knoten, so wie der Stängel auch Knoten hat, wo die Blätter eben hervorgehen. Aber an diesen Knoten entstehen zunächst keine Blätter, sondern dann entstehen eben Wurzeln. Und diese Wurzeln, die gehen jetzt wie so Schnüre herunter in die Erde. Senkrecht, immer so einzelne Schnüre, unglaublich zäh und dann wächst hier eben auch wieder eine solche Schafgarbe hoch und bildet da ihre Rosette. So sieht es dann vielfach aus, auf einer Wiese zum Beispiel, so dieses Rosettenstadium. Und dann, wenn es jetzt losgeht im Frühjahr, wenn es warm wird, dann sehen wir, wie hier jetzt aus diesem Herz hier, aus dem Herz, wie man das nennt, Knospenherz, hier jetzt ein Stängel hochzieht und nach und nach natürlich hochwächst und dann hier diese Blätter hervorwachsen lässt, die dann eine Blattmetamorphose durchlaufen. Und dann hier oben sprießt dann plötzlich der Stiel auf, verteilt sich nochmal und dann bildet sich hier der Schafgarbenschirm. So erscheint uns die Pflanze jetzt außen, wenn man sie in der Natur aufsucht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was macht die eigentlich, diese Pflanze? Wie jede andere Pflanze auch, ordnet sie sich ein, indem sie vom Mittelpunkt vom Zwerchfellorgan des Bodens aus nach unten wächst, in die Vertikale, in Richtung Erdmittelpunkt und nach oben wächst im Spross in Richtung Sonnenmittelpunkt. Das ist eine unglaubliche Polarität, also Erde -, hier kann man sagen, Kosmos oder Sonne. In diesem Spannungsfeld wird die Pflanze äußerlich zum Bild, das wir anschauen. Wir sehen nicht das Wesen, wohlgemerkt nie, wir sehen immer nur das, was von dem Wesen erscheint. Und das ist im Wesentlichen das, was sich über der Erde ausbreitet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=1884s Rudolf Steiner: „Schafgarbe, ein besonderes Wunderwerk.&amp;quot; 00:31:24] ===&lt;br /&gt;
Nun schildert Rudolf Steinert diese Schafgarbe ja so, das sind einzigartige Worte eigentlich, wie ein Wunderwerk in der Natur sei. Jede Pflanze sei ein Wunderwerk, aber diese ganz besonders. Und dieses Wunderwerk sich gerade darin ausdrücke bei der Schafgarbe, dass sie einen bestimmten Schwefelgehalt habe, in einer solchen Menge und in einer solchen Art, dass sie durch die ganze Pflanze hindurch einen bestimmten Prozess beherrsche, nämlich den, der zum Zusammenhang steht mit dem Kalium, was ein Erdenstoff ist. Also wir haben es mit einer Polarität Kosmos-Erde zu tun, und sogleich mit einer Polarität Schwefel-Kalium. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=1946s Exkurs zur Chemie von Kalium, ein Salzbildner 00:32:26] ===&lt;br /&gt;
Nun kann man das bis zu einem gewissen Grad tatsächlich auch aus dem, was man anschaut an dieser Pflanze, nachvollziehen. Zunächst mal die Frage, wie steht es eigentlich mit dem [[Kalium]], was ist denn das überhaupt für eine Substanz? Die steht ja im Periodensystem auf der rechten Seite, also unter den Alkalimetallen, ist ein Metall. Haben Sie mal hier während der Tage, habt Ihr mal mit Kalium experimentiert? Kalium ist also ein Metall, also als Element erscheint es als Metall. Das Metall, das könnt Ihr mit einem Messer schneiden, ist silbrig, stumpf-silbrig und ungeheuer instabil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also man muss es ja auch künstlich herstellen, dieses Metall, weil es immer in Verbindung mit Sauerstoff, also als Chlor oder Fluor oder so erscheint, immer in Verbindung mit anderem. KCl [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[Kaliumchlorid]]] zum Beispiel, das ist das übliche Düngemittel in der Landwirtschaft heute, Kaliumdünger. Oder in Verbindung mit Sulfaten, Kaliumsulfat also, das man auch als Dünger heute einsetzen kann in der Landwirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, das Kalium ist ein Metall, ein Alkalimetall und hat metallische Eigenschaften. Wie gesagt, man kann es schneiden und es ist ganz silbrig, metallisch, homogen, nicht kristallin. Und wenn man dann ein Stück von so einem Kalium ins Wasser schmeißt, dann geht es explosionsartig los, dass es verbrennt. Es verbrennt auf dem Wasser, das Wasser, also es tanzt förmlich, dieses Stück geht auf dem Wasser und verbrennt mit einer ganz hellen, hellen Strahlenden Flamme und löst sich vollkommen auf. Es entsteht KOH, das ist also eine Kaliumlauge, löst sich dann im Wasser, völlig auf, verschwunden. Also, das Kalium gehört zu den klassischen Salzbildnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, sehr Kaliumverwandtes ist [[Natrium]] und das essen wir täglich, wenn wir Hühnereier, also ein Ei am Sonntagmorgen, das schmeckt umso besser, je mehr man da, nicht zu viel, aber doch, wenn man eine Prise Salz dazugebt. NaCl, Natriumchlorid, das löst sich sofort, und so ist es auch mit dem Kalium. Es gibt auch Kaliumchlorid, das löst sich sofort im Wasser auf. Und wenn es sich im Wasser aufgelöst hat und Sie tun es wieder eindampfen, dann schlägt sich wiederum dieselbe Salzmenge, die da gelöst war wieder in Form von Kristallen, schlägt sich wieder nieder. Also, das ist der klassische Salzbildner, neben dem Natrium und dem Lithium, das gehört auch noch dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=2148s Kalium leicht Radioaktiv, natürliche Strahlung 00:35:48] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kalium, was wir heute aus der Erde rausholen, diese Abbaugebiete sind ja hier bei Fulda und weiter östlich in Deutschland, in großen Zechsteinsalzen findet man diese Kaliumsalze, und wenn man die da rausholt und streut sie auf den Acker und geht mit dem Geigerzähler dann mal ein bisschen über den Acker - Geigerzähler, wissen sie, was das ist? Da kann man also die Strahlung messen - und plötzlich macht der Tück, Tück, Tück, Tück, Tück, Tück, Tück, Tück wenn man da über den Acker geht, aufgrund der Kaliumdüngung. Das heißt, das Kalium ist zu 0,0002% radioaktiv. Das hat eine natürliche Strahlung. Und das weist darauf hin, dass das Kalium wie ein Repräsentant des Erdigen schlechthin ist als Salzbildner. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=2218s Sulfur und Salz, Kosmos und Erde 00:36:58] ===&lt;br /&gt;
Und es kommt im Boden vor gebunden in den [[Glimmer]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;mineralien, den [[Feldspat]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;mineralien, den [[Ton]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;mineralien, da ist das Kalium beheimatet. Und dieses Kalium löst sich jetzt in der Bodenlösung, wird frei durch die [[Verwitterung]]. Und jetzt nehmen die Pflanzen dieses Kalium auf. Und so auch die Schafgabe. Und die versteht sich offensichtlich ganz besonders auf dieses Kalium. Und sodass jetzt die Wurzeln, direkt kann man sagen, einen höheren Salzgehalt haben als das sonst in der Pflanze der Fall ist. Die sind sozusagen kaliumdurchsetzt. Noch ganz salzartig. Die Wurzel ist noch ganz Repräsentant des Salzartigen bei der Pflanze. Der Mineralstoffreichtum aller Wurzelnahrung ist sehr hoch. Und sodass man sagen kann, das ist hier eigentlich der Salpol, der Salzpol der Pflanze. [Zeichnet an Wandtafel] Und das ist der Sulfurpol der Pflanze. Das ist nur eine andere Äußerungsweise der Begrifflichkeit von Kosmos und Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sulfur]] und [[Salz]], das ist der große Pol. Hier ist alles salzartig, salzhaft noch ganz stark geprägt von den physischen Eigenschaften des Kaliums. Physische Eigenschaften. Und die kann man ja genau beschreiben, diese physischen Eigenschaften. Wenn Sie da ein bisschen Chemie studieren und verschiedene Experimente machen, dann werden Sie sehen, dieser Stoff hat bestimmte Eigenschaften und die sind absolut und hundertprozentig definiert. Da kann man nicht irgendwie was dran rumdrehen. Sondern die sind absolut gesetzmäßig festgelegt, diese Eigenschaften. Aber sie sind physisch und sind dadurch, weil sie festgelegt sind, definiert sind, mathematisierbar. Das macht ja erst die Chemie groß und auch die Physik, dass man es mit Gesetzen zu tun hat, die mathematisierbar sind. Die zu Ende gedacht sind. Wo keine Freiheitsgrade mehr sind. Das ist in sich stimmig. Das charakterisiert das Irdische, den Erdenpol. Und eine Repräsentant dessen ist wirklich das Kalium.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=2371s Schafgarbe, Begegnung zwischen Himmel und Erde 00:39:31] ===&lt;br /&gt;
Und jetzt nimmt die Schafgabe dieses Kalium auf. Goethe nennt das übrigens den Erdsaft. Ein schöner Ausdruck, der Erdsaft, der jetzt von unten aufsteigt in der Pflanze, das ist dasselbe, was man heute in der Wissenschaft das [[Xylem]] nennt. Den habe ich auch schon an die Tafel gemalt. Der Wasserstrom mit Mineralsalzen befrachtet, der von den Wurzelhaaren aufgenommen wird und jetzt aufsteigt innerhalb des [[Kambium|Kambiums]] in der Pflanze und oben die ganzen Lebensvorgänge in den Blättern unterhält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist also ein Salzstrom. Von unten nach oben. Salz-Wasserstrom, [Zeichnet an Wandtafel] der von unten nach oben geht. Aber er ist schon von der Pflanze aufgenommen. Die Wurzel ist lebendig. Da ist schon das, was von oben herunterwirkt, sodass der [[Schwefel]] steht, der Sulfur, dieser Kräftepol, der wirkt herunter bis in die Wurzel, sodass da schon eine erste Begegnung stattfindet zwischen Himmel und Erde. Zwischen planetarischem Umkreis und dem Irdischen. Aber erst dann, wenn jetzt dieser Salzstrom heraufdringt in den Stängel und dann - es bildet sich ja erst ein Stück Stängel und dann das erste Blatt, dann wechselt es weiter und das zweite Blatt, das dritte Blatt und so weiter - dann mündet dieser Salzstrom ein in das grüne Blatt. Und ganz kennzeichnend für die Schafgabe sind ja gerade die Blätter. Die muss man sich mal angucken. Das ist also geradezu faszinierend. Da ist ein kurzer Stil, aber dann sehen wir jetzt, wie sich jetzt hier abzeichnet eine Blattspreite. Die zeichnet sich nur ab. Hier eine ganz entschiedene Blattrippe. Und von dieser Blattrippe gehen jetzt so Fiederungen ab, die so aussehen, so etwa. Ganz eigenartig, etwas breitlappig, speerartig. Und zwar so aufgefiedert hier das ganze Blatt, dass die Masse an Oberfläche größer ist, als wenn das Blatt homogen eine Fläche wäre. Obwohl es ganz gefiedert ist, da streicht die Luft hindurch, das Licht der Sonne, alles. Aber wenn man die Flächen jedes einzelnen derartigen Fiederblättchens zusammenlegen würde, entsteht mehr Oberfläche, als wenn das nur eine einheitliche Blattoberfläche wäre. Also das Kennzeichen sind diese Blätter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=2577s Kalium bewirkt in der Pflanze die Säftespannung 00:42:57] ===&lt;br /&gt;
Und jetzt kann man nämlich Folgendes sehen. Wenn das Kalium jetzt aufsteigt und jetzt in die Blätter reinkommt, dann kann man dessen neue Funktion, dessen neue Eigenschaft erst so richtig mal sinnlich studieren. Denn was macht das Kalium bei der Pflanze generell und besonders bei der Schafgarbe? Alles Kalium hat immer mit dem Wasser zu tun, mit dem Wässrigen, mit der Zellflüssigkeit oder den interzellularen Flüssigkeiten und sorgt für Spannung, sorgt für Säftespannung. In der heutigen Pflanzenphysiologie nennt man das den [[w:Turgor|Turgordruck]], haben sie vielleicht mal gehört, Turgordruck. Das ist nichts anderes, als dass da eine Säftespannung ist, die wir vor Augen haben, wenn wir eine Weinbeere sehen oder die roten Johannisbeeren oder schwarzen Johannisbeeren, Kirschen, alles sind solche Bälle, ungeheuer gespannt, voller Saft. Und das bewirkt das Kalium, diese Säftespannung in den Pflanzen. Dadurch können die Pflanzen sich auch sozusagen gegenüber der Schwere halten. Denn sobald diese Säftespannung nachlässt, dann sacken die Blätter nach unten ab und hängen dann so, bei Trockenheit etwa sieht man das dann bei den Zuckerrüben vor allen Dingen. Also das Kalium sorgt für die Säftespannung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=2668s Sukkulenz, ein Kaliumphänomen 00:44:28] ===&lt;br /&gt;
Also das Kalium sorgt für die Säftespannung, das ist ein osmotisches Phänomen, wo Konzentrationsgegensätze zwischen verdünnter Lösung und konzentrierter Lösung einfach durch Zellwände aufrechterhalten werden, dass kein Konzentrationsausgleich stattfinden kann. Sondern dass es Zellen gibt in der Pflanze oder überhaupt Zellregionen mit höherer Säftespannung und solche mit geringerer Säftespannung und so weiter. Sonst könnte ja, wenn nicht eine geringe Säftespannung da wäre, nicht der Saft aufsteigen bis hier oben in die Blüte. Und hier aber in den Blättern erzeugt er nun diese eigenartige Sukkulenz. Sukkulenz, das heißt, dass da in erhöhtem Maße Wässrigkeit mit entsprechender Mineralansammlung, hoher Konzentration, sich bewahren kann hier und die Pflanzen dick macht, fleischig macht, wässrig macht, aber mit dieser hohen Spannung. Das ist ein Kaliumphänomen. Die Sukkulenz, also Kakteen zum Beispiel sind ja Pflanzen, die große Wassermassen sammeln und dadurch diese fleischigen, großen Blattpflanzenkörper ausbilden. Und das macht die Schafgarbe auch. Wenn Sie unter einem schwachen Mikroskop mal die Blätter angucken, dann werden Sie erstaunt sein, wie prall die sind, diese einzelnen Fiederchen, fleischig prall. Das macht das Kalium. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=2776s Blattmetamorphose und Urbild der Pflanze 00:46:16] ===&lt;br /&gt;
Jetzt muss ich Ihnen vorstellen, dieser Kalium, dieser Erdsaft, der steigt hier hoch und jetzt gestaltet sich das erste Blatt aus. Und dann ist das ein bestimmtes Ergebnis und das Ergebnis wird mitgenommen bis zum nächsten Blatt. Und dann gestaltet sich wieder ein Blatt in Metamorphose zum ersten aus. Und was dann hier Erträgnis ist, wird wieder mitgenommen im wachsenden Stiel und schlägt sich hier aus im nächsten Blatt und so weiter. Und wir sehen, dass dadurch die Blattmetamorphose entsteht. Dass die Gestalt des untersten Blattes nicht mehr dieselbe ist wie im nächst folgenden. Und das nächstfolgende nicht mehr dieselbe wie hier. Und je weiter man hoch geht, desto weniger ist hier noch ein Stiel, sondern die Blätter wachsen direkt am Stängel, bilden gerade noch so Blattspitzen und dann verschwinden sie im Stängel, sind nicht mehr da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist was man Blattmetamorphose nennt, dass je mehr der Erdsaft hier aufsteigt, er immer mehr unter den Einflussbereich des Sulfurprozesses kommt, wo sich langsam, langsam, langsam das Urbild der Pflanze in die Sichtbarkeit gestaltet, in die Sichtbarkeit formt. Hier kann ich ahnen, dass das alles Schafgabe ist. Aber hier offenbart sie sich vollständig [Zeigt an der Wandtafel].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=2862s Blätter, Begegnung der Pole, Merkurbereich 00:47:42] ===&lt;br /&gt;
Und so dass wir bei der Pflanze jetzt noch nicht nur einen Salpol unterscheiden und einen Sulfurpol, der sich dann in der Blüte voll zeigt, sondern eben noch einen mittleren Bereich und das ist der Merkurpol. [[a:Merkur|Merkur]] bezeichnet eigentlich immer schon im griechischen Mythen den Vermittler zwischen Kosmos und Erde, den Götterboden, so haben die Griechen den bezeichnet. Wir haben hier ein Mittleres zwischen diesen beiden Polen und dieses Mittlere offenbart sich in den Blättern. Die Blättern sind die Begegnung dieser beiden Pole.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da findet jetzt bei der Schafgabe ein Eiweißprozess statt in den Blattbildungen, diesen sukkulenten Blättern, von besonderer Art. Also da kommt in besonderer Weise gerade diese beiden Pole so zur Geltung, dass sich ein ganz ideales Eiweiß ausbilden kann, die Schafgarbenblätter. Aber wie gesagt, dieses Eiweiß ist anders strukturiert hier unten, als je weiter man hochkommt, desto mehr ist es strukturiert. Und wenn es dann weiter geht, plötzlich hört alles vegetative Wachstum der Blätter auf und der Stiel, der Stängel spaltet auf mit lauter solche radierausstrahlenden Stängelchen, die sich dann ihrerseits nochmal teilen. Und wenn Sie Kaliummineralien kennen, es gibt da bestimmte Formen, die sehen aus, wie wenn sie nur aus lauter einzelnen Kristallstrahlungen bestünden, ganz hauchdünne Kristalle, die alle so aufsprießen aus einem Punkt, und hier, wie aus einem Punkt, spaltet sich jetzt der Stängel auf mit lauter einzelnen Stielchen und oben bildet sich jetzt die Scheindolde, das ist eine Scheindolde der Schafgarbe. Und die sind alle so in ihrem Längenwachstum, dass sie wirklich dann in dieser Dolde eine Begrenzung finden nach oben. Der eine wächst nicht länger und kürzer, die andere kürzer, sondern die bilden dann tatsächlich wie eine Ebene hier oben, wunderbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also der ganze aufströmende Pflanzensaft erfährt Verwandlungen hier im mittleren Bereich, in dem merkurialen Bereich und dann entfernt er sich immer mehr in Richtung auf diesen sulfurischen Einfluss aus dem Kosmos, dem Sonnenlicht, das ist das Sonnenlicht letzten Endes und dort verliert er seine vegetative Wachstumskraft. Der Stängel spaltet sich auf und es entsteht der Blütenboden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=3047s Schafgarbenblüte eine Hingabe an den Kosmos 00:50:47] ===&lt;br /&gt;
Und das ist ja eine  [[Kompositen|Compositae]] hier. Ich nehme an, dass der Herr Bauer darauf mal eingegangen ist, was die  Compositae sind. Ist das der Fall? Das ist die hochentwickeltste Pflanzen, die es überhaupt gibt. Die am höchsten entwickeltsten Pflanzen, die es überhaupt gibt, die  Compositae, die jetzt auf einem Blütenboden mehrere einzelne Blütchen, Röhrenblütchen oder Strahlenblütchen entwickeln. Und bei der Schafgabe, wenn Sie die Blüten mal angucken, die erscheinen schon von vornherein wie vertrocknet. Zumindest ziemlich trocken. Also nicht irgendwo noch wässrig vegetativ wachsend, sondern genau das Gegenteil zu diesen sukkulenten Blättern, ganz trocken, ganz geformt. Die Kelchblätter bilden sozusagen eine Hülle und oben zwingt sich ganz mühsam die Blüte heraus, weiß-rosa blühend, aber ganz, ganz scheu, möchte ich mal sagen. Und wenn Sie dann so eine Schafgabenblüte oder überhaupt jede Blüte im Haushalt der Natur angucken, aber bei den  Compositae ist es am wunderschönsten zu sehen, das ist wie wenn jetzt, wo der Pflanzenwachstumsprozess erstirbt, staut sich staut, der Stängel sich staut und da jetzt die Blüten oben erscheinen, die Blüten sozusagen eine Geste der Hingabe an den Himmel ist, eine Hingabe an den Kosmos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=3144s Verschmelzung von Denken, Fühlen und Wollen führt zum Erleben 00:52:24] ===&lt;br /&gt;
Es ist immer wieder notwendig, dass man nicht nur abstrakt denkt. Es steht ja alles in Lehrbüchern drin. Lehrbücher, da braucht man eigentlich gar nicht mehr furchtbar denken, die beschreiben das ja alles. Sondern dass man empfindend denkt. Das empfindende Denken, dass man das Gefühl sich nicht emotional hineinfantasiert in den Gedanken, sondern dass man das, was man denkt, was man die [[Anschauung]] lehrt, und das, was dieses Gefühl ganz elementar lehrt, dass man das mal zusammen sich zum Erlebnis bringt. Jedes Erlebnis, was man hat, ist immer ein Zusammenführen von Fühlen und Wollen und Denken. Dann kann man es erleben. Ich kann den Gedanken nicht erleben, wenn ich ihn nicht auch fühle in seiner spezifischen Geistigkeit. Und darum geht es gerade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade die Blüte zeigt am wunderbarsten, wie da eine Art Hingabefähigkeit der Erde in der Blüte gegenüber dem Kosmos sich entwickelt. Im Sinne dieser Worte [[a:Friedrich_Schiller|Schillers]], die kennen Sie ja wahrscheinlich, das ist wahrscheinlich von Goethe und Schiller zugleich, die haben das beide formuliert: „Suchst du das Höchste, das Größte? Die Pflanze kann es dich lehren. Was sie willenlos ist, sei du es wollend.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=3237s Schafgarbe willenlos, Hingabe und Kraft 00:53:57] ===&lt;br /&gt;
Und sie ist willenlos. Die Pflanze ist vollkommen, vollkommen in der Blüte, Hingabe, ein Moment, und dann erstirbt sie. Dann ist es vorbei. Verwelkt, und die Blütenblätter fallen wieder zu Boden und so weiter. Es ist nur ein Augenblick. Und diesen Moment, diesen Augenblick, den muss man sich mal versuchen, im Anschauen an der Blüte irgendwie auch empfindend zu nähern. In dieser vollkommen offenen Hingabeöffnung, die Blüten öffnen sich gegenüber den Umkreiskräften und dann sterben sie alles weg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich glaube, wenn man sich versucht, mal dahin ein bisschen hineinzufühlen und hineinzudenken, dann kann man möglicherweise zu der Frage kommen, die Rudolf Steiner beseelt hat, wie er dann gegangen ist, die Präparate zu entdecken, zu entwickeln. Die Frage nämlich, wie kann ich diesen Prozess, für den die Scharfgabe steht, einen Erdenstoff stufenweise zu verwandeln, über die Blätter und so weiter, bis herauf in die Blüte, sodass dieser Stoff, der hier ganz Substanz ist, der hier zunächst mal physikalisch, chemisch, ein Produkt der Erdenentwicklung ist, salzartiger Natur, und dass dieser Stoff jetzt hier der Stärke Struktur hat, also Salz, geformtes Salz ist, dass sich hier oben dieser Salzprozess über den ganzen Pflanzenentwicklungsprozess vollkommen sublimiert, vollkommen verwandelt. Eine Stoffverwandlung in der Pflanze sich vollzieht, von unten nach oben, unter dem Einfluss der Wirksamkeit der Urbilder der Pflanze, die sich über den Sulfurprozess vermitteln, dem Pflanzenwachstum, eine vollständige Verwandlung stattfindet. Eine Sublimation kann man fast nennen, eine Verwandlung eines erdenstofflichen in einen reinen Prozess. Nur noch Kraft, nur noch Hingabe, nur noch eine Geste nach außen, gegenüber dem Himmel, mehr ist es nicht mehr. Eine Willensgeste, dass sie willenlos ist, sei du es wollend, das ist. Es ist eine willenlose Geste, ein reiner Prozess, und für einen Augenblick und dann ist es weg, verblüht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=3429s Den Prozess der Schafgarbe über das Tierreich festhalten 00:57:09] ===&lt;br /&gt;
Und jetzt die Frage des Geistesforschers, wie kann ich diesen Prozess festhalten? Kann ich den festhalten? Kann ich dem Dauer verleihen? Kann ich diesen Prozess, der für einen Augenblick aufläuft, dann fällt das Ganze wieder zurück und wird verwandelt in [[Humus]] oder so? Das ist ein Naturprozess. Kann ich diesen Prozess in der Blüte festhalten? Und das gilt für alle Präparate der Pflanzen, für die Kamille, für den Löwenzahn und auch für den Baldrian. Anders ist es bei der Eichenrinde, aber es ist im Grunde auch ein Blütenprozess. Das muss man nur im Einzelnen charakterisieren. Jedenfalls, wie kann ich diesem Augenblick einer ungeheuren Potentialität die Schwelle vom Physischen über das Ätherischen zu einer noch höheren Natur erschließen? Geht das oder geht es nicht? Und das ist meines Erachtens die Frage des Geistesforschers. Kann ich den Blütenprozess über sich hinausführen? Nicht nur festhalten, konservieren, sondern über sich selbst hinausführen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieser Vorgang ist nun ein sehr rätselvoller. Da die Angabe gemacht wird, dazu müssen man sich jetzt diese Blüten sammeln, die Schlafgarbenblüten, und müsse sich jetzt eine Anleihe machen an einem höheren Naturreich, dem Tierreich nämlich, was ja gerade charakterisiert ist, dass es nicht eine Pflanze nur ist, sondern dass da ein Seelisches Wirksam ist, ein Seelisch-Astrales. Und alles was da astral genannt wird, sprich seelisch, das sind Kräfte, aber höhere Kräfte als die bloß in den lebendigen Bildekräfte. Und jetzt diese Kräfte zu Wirksamkeit bringen, und diese Kräfte sind alle formende Kräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=3560s Hirschblase bewahrt laut R. Steiner den Prozess der Blüte 00:59:20] ===&lt;br /&gt;
Das Astralische im Tier sorgt für die Entstehung der Organe, dass die Organe sich zu Körpern abschließen, die einen inneren Hohlraum haben, wo sich bestimmte Prozesse stattfinden, zum Beispiel im Magen, im Darm, oder aus allen Stoffwechselorganen sind Hohlorgane, auch die Blase, wo ganz spezifische Prozesse sich in einem Innenraum abspielen. Und das macht das Astrale in der Welt. Es sorgt immer für [[Form|Formen]], Formung, die Frucht des Apfels. Dass da ein Rund an einem Kohlkopf ist oder so, das ist immer eine astralische Wirksamkeit, die jetzt das Ätherische ergreift und in eine Form bringt. Und hier weist dann Rudolf Steiner drauf hin, dass wir uns bedienen eines Organs aus dem Tierreich, welches die Möglichkeit hat, gerade diesen Prozess hier in der Blüte zu bewahren, zu konservieren und über sich selbst hinaus zu steigern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist eben die Hirschblase. Bei der Kamille ist es der Dünndarm, bei der Brennnessel braucht man kein Organ, hat bestimmte Gründe. Bei der Eichenrinne ist es der Haustierschädel, beim Löwenzahn ist es dann das Gekröse, hat auch seine Gründe. Und bei Baldrian braucht man auch kein zusätzliches Organ. Jedenfalls bei der Schafgarbe macht den Rudolf Steiner darauf aufmerksam, also wenn ich mal das hier so andeuten soll, ich weiß nicht mal, ob mir das gelingt [zeichnet an Wandtafel], so, jetzt hier so ein Hirsch. Soll ein Hirsch sein. Nehmen wir an es wäre ja einer. Der hat hier hinten seine Blase drin sitzen. Und hier oben unterm Rückgrat sitzen die Nieren. Jetzt käme es darauf an, gerade ein Organ zu finden, welches in ganz idealer Weise diesen Prozess bewahrt und konserviert. Und da sagt er, das ist die Hirschblase. Man könne nicht die Blase vom Rind nehmen oder irgendeine andere, nein, vom Hirsch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=3734s Physiognomie des Hirsches vs. Kuh 01:02:14] ===&lt;br /&gt;
Und das ist jetzt schon wieder eine Aufforderung, uns jetzt mit dem Hirsch zu befassen, im Verhältnis zum Wiederkäuer. Beide sind Pflanzenfresser. Aber der Hirsch, der bildet da oben ein Riesengeweih über seinem Kopf, der wendige Hirsch und die Kuh eben diese Hörner. Ja, was ist denn da eigentlich, was ist da der spezifische Unterschied? Das habt ihr ja auch gelesen, glaube ich, im vierten Vortrag, dass hier ein Tier ist, was extravertiert ist, im Gegensatz zur introvertierten Kuh. Bei der Kuh geht alles nach innen, beim Hirsch geht alles nach außen. Oder jedenfalls korrespondiert er ständig mit der Umwelt. Wir müssen nur mal sehen, wie ein Hirsch schaut mit den Augen, blickt mit den Augen. Auch das Reh, das Rehwild, es äugt. Man sagt, es äugt. Diese großen Augen, die schauen unglaublich nervös, eine leichte Nervosität durchzieht diese Tiere. Schaut sozusagen in den Umkreis. Und das Geweih selber ist eine Bildung, die ist kein [[Horn]], sondern das ist blanker Knochen, und zwar Gliedmaßenknochen. Da wächst der Knochen oben aus dem Stirnbein rechts und links raus und baut dann auf. Eine irrsinnige Stoffwechselleistung, die der Hirsch da vollbringt. Vom Frühjahr bis zum Herbst wächst hier oben das Geweih. Je älter wird es, je mehr Kälber die Kuh geworfen hat, die Hirschkuh, desto mehr Verzweigungen hat dann auch das Geweih, und bis zum 14. Ende oder bis zum 16. Ende, wie man sagt. Und dieses Geweih ist so gebildet, das ist ein Knochen wächst aus dem Kopf oben heraus und hat eine ganz bestimmte Wölbung. Wenn Sie sich mal ein Geweih angucken, dann hat man so den Eindruck, wie wenn das ein Innenraum wäre. Wie wenn das Geweih so wächst, dass es, wenn man das alles vervollständigen würde, einen Innenhohlkörper bilden würde, der nach oben offen ist. Also dass man den Eindruck hat, dass der Hirsch wirklich jetzt ein Wahrnehmungsvermögen hat, hier gerade über das Geweih, in den ganzen Organismus hinein, bis hin zur Blase. Da strömt gleich so die kosmische Astralität der Gegenwart. Also man muss den Hirsch noch mal genauer studieren, aber er eilt uns vorweg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=3908s Der Hirsch ist ein Tier, was eine hohe Astralität hat 01:05:08] ===&lt;br /&gt;
Der Hirsch ist ein Tier, was eine hohe Astralität hat, auch wie die Kuh. Da ist es aber innen drin. Beim Hirsch ist es außenrum. Der nimmt sozusagen unter den Tieren die Sonnenastralität, die dann im Sommer über ganz intensiv, von Frühjahr über Sommer zum Herbst wirksam ist, nimmt er auf und gestaltet mit dieser Astralität seine ganzen Organe bis hin zur Blase, den Blasenvirenprozess. Die stehen miteinander im Zusammenhang. Also der Hirsch ist umweltorientiert, die Kuh ist sozusagen nach ihrem eigenen Inneren orientiert. Und das macht man sich jetzt zu Nutze bei der Präparation, dass man dieses Blasenorgan des Hirsches in Anspruch nimmt und da diese Blütensubstanz hier reinstopft, hier in das Innere dieser Hirschblase.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=3974s Exkurs: Die Niere und Beziehung zur Blase 01:06:14] ===&lt;br /&gt;
Diese Hirschblase ist ein ganz eigenartiges Organ. Es wird dezidiert gesagt, man kann es von keinem anderen Tier nehmen. Und das hängt eben mit der Tatsache zusammen, dieser Umweltorientierung gerade dieses männlichen Hirsches, es geht um den männlichen Hirsch, der der Geweihträger ist, dass da die Blasensubstanz, also diese hauchdünne Haut und die Form der Blase ein Abbild des Makrokosmos ist, diese Kugelgestalt. Aber bis in die Substanzialität ist es von einer Sonnenastralität, nicht von einer Mondenastralität wie alles andere bei den Tieren, sondern wirklich aus der gegenwärtig wirkenden Sonnenastralität, wie sie der Hirsch aufgenommen hat den ganzen Sommer über, gestalten sich seine inneren Organe aus und insbesondere die Blase. Und in Verbindung mit der Blase die Niere. Und das müssten wir uns mit der Blase und der Niere befassen. Aber das können wir jetzt zeitlich nicht mehr bewältigen. Man kann die Blase gar nicht getrennt sehen von der Niere. Das ist ja wie ein Saugorgan, die Blase, die den Endharn aus der Niere heraus saugt förmlich. Das ist eine peristaltische Bewegung über den Harnweg bis in die Blase hinein. Und die Niere ist ja ein Organ, die das Blut reinigt. Die große Blutreinigung geschieht über die Niere, Unmassen an Blut, pro Stunde glaube ich 1,2 Liter, fließen da durch die Niere hindurch, sondern jetzt alles das ab, was Schlacke ist, was der Körper ausscheidet, das Blut aufgenommen hat, als venöses Blut und das muss jetzt abgeschieden werden. Und das sind so unendlich komplizierte Prozesse, die sich da in der Niere abspielen. Das ist wie eine Wunderwelt für sich. Das Grundprinzip der Niere besteht ja darin, dass eine niederkonzentrierte Substanz in eine höhere konzentrierte Substanz verdichtet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stellen Sie sich mal vor, das ist der umgekehrte Prozess, der in der anorganischen Natur stattfindet. In der anorganischen Natur findet immer ein Übergang von der hochkonzentrierten zur niederkonzentrierten Substanz statt. Das kommt dann zum Konstellationsausgleich. Aber im Lebendigen ist da plötzlich das Gegenteil der Fall. Da ist es möglich, durch sehr komplizierte Puffersysteme in der Niere, durch hormonale Einwirkungen, das Gegenteil zu machen, dass aus einer niederkonzentrierten, dem sogenannten Primärharn, Schadstoffe verdichtet werden, Salze verdichtet werden, zu immer höherer Konzentration. Sodass am Ende dann, was dann ausgeschieden wird als Urin, ist eine höhere konzentrierte Substanz, als sie je im Blut erscheint. Im Blut wird sofort eine hoffnungslose Vergiftung verursacht und jetzt diese höhere konzentrierte Substanz wird ausgeschieden. Und das macht die Niere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Niere ist, beschreibt Rudolf Steiner den Medizinern, die Niere ist das Inkarnationsorgan des Astralleibes im Menschen. Und zwar an sich ist das Astrale, immer mit dem Luftorganismus, mit dem Atmungsorganismus zusammen. Aber die Niere ist ein Atmungsorgan im Flüssigkeitsleib des Menschen, unter dem Zwerchfell. Also vollkommen in der Bewusstlosigkeit spielt sich das alles ab. Wir haben da kein Bewusstsein davon. Und doch ist die Niere etwas wie eine Art, sie wurde mal bezeichnet als eine emotionale Rückenstütze. Das heißt, alles, was in uns instinktiv, empfindungsmäßig auftaucht, also dass wir zum Beispiel ungeheuer wach werden, wenn wir zum Beispiel nun am Auto hinter dem Steuer stehen, dann müssen wir ständig genau mit unserem Bewusstsein da draußen sein, das ist aufgrund eines Adrenalinstoßes. Der löst diese Wachheit aus, gerade beim Autofahren, wo wir gar nicht ganz bei uns sind. Wir sind wie unbewusst. Instinktiv machen wir immer gerade das Richtige. Das ist eine Nierenfunktion durch das Adrenalin. Das macht den Menschen wach, denkwach, aber instinktiv. Und dann gibt es die sogenannte [[w:Corticosteroide|Kortikosteroide]], das sind auch Hormone von der Nebenniere. Die wird hier von der Nebenniere abgesenkt. Die ist genau hier auch an der Niere angeheftet. Ein Hormon, was jetzt die ganzen Gefühlsregungen instinktiver Art regelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man einen Zornausbruch hat oder die Aggressivität, die dann zur Geltung kommt. Alles das hängt dann mit diesen Hormonausschüttungen zusammen, die instinktive Regungen in der Gefühlswelt erzeugen. Und dann gibt es noch ein antidiuretisches [[a:Hormone#:~:text=Ein%20Hormon%20ist%20ein%20biochemischer,Wirkungen%20oder%20Regulationsfunktionen%20in%20Gang.|Hormon]], das kommt aus der [[a:Hypophyse|Hypophyse]] und das sorgt nun für die sogenannte Salzretention in der Niere. Das heißt, diese salzigen Konzentrationsvorgänge, die da stattfinden, im Wässrigen der Niere, das bewirkt dieses Hormon, also eines, was mehr mit dem Stoffwechsel, mit der Willensorganisation des Menschen zusammenhängt. Denken, Fühlen und Wollen. Alle drei Seelentätigkeiten, leibgebunden, die finden da in der Niere statt. Daher emotionale Rückenstütze des Menschen. Es fehlt mir was an den Nieren, das sagt man ja. Das alles eben zeigt, wie eng nun gerade diese beiden Organe zueinander in Beziehung stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=4870s Erste Prozessstufe beim Schafgarbenpräparat 01:12:51] ===&lt;br /&gt;
Übrigens, das möchte ich da noch kurz erwähnen. Wenn man Augenkrankheiten hat, wenn man irgendwo Sehschwierigkeiten hat, dann kann es sein, dass man diese Probleme durch die Behandlung der Niere heilen kann. Es besteht eine Beziehung zwischen Niere und der Sinnestätigkeit der Augen. Also das zeigt schon auch beim Hirsch die Besonderheit, dass der äugt, der ist sozusagen mit seiner ganzen Sinnesorganisation im Umkreis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt haben wir also so eine Hirschblase und haben da diese Blütchen reingestopft. Das ist die erste Präparationsstufe, wo wiederum etwas, was hier von innen kommt aus dem Hirsch, die Blase, das ist innen, ein Inneres wird ein Äußeres, eine Umstülpung. Hier wird ein Äußeres, die Blüte, ein Inneres. Außen nach innen, ein Umstülpungsvorgang. Und jetzt hängen wir diese Blase auf über der Erde in Luft und Wärme im Sommer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früher machten wir das sogar auch nach Ostern, füllten wir dann die Blüten da in die Astrogen, die Schafgarben haben noch nicht wieder neu geblüht, die mussten wir vom Vorjahr nehmen, füllten die dann hier rein und haben dann diese Kugeln und das ganze Geschehen wird dann exponiert, den Kräften von Luft und Wärme während des Sommers. Also wir setzen jetzt diese Verbindung von Pflanzenreich und Tierreich in Verbindung zu den Kräften, die aktuell während des Sommers im Physischen über Luft und Wärme wirken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=4528s Zweite Stufe, Exposition an die Winterkräfte 01:15:28] ===&lt;br /&gt;
Und dann kommt der Winter, da nehmen wir diese Kugeln herunter und machen ein Loch in die Erde und vergraben jetzt diese Kugeln hier unten in die Erde und setzen ihnen die Kräfte von Erde und Wasser aus, den Elementen von Erde und Wasser. Also das ist jetzt die zweite Stufe der Präparation. Einmal in Luft und Wärme exponiert, dann im Winter in Erde und Wasser ausgesetzt, den dort waltenden Kräften während des Winters. Wir haben ja auch ein bisschen darüber gesprochen, wie im Winter die Erde ganz anderen Kräften exponiert ist, eben dem fernsten Kosmos, während im Sommer ist sie insbesondere den Kräften des planetarischen Umkreises exponiert. Das ist unser planetarischer Umkreis, planetarisch, und das ist hier ein Fixstern. Fixsternwirksamkeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=4632s Es entsteht ein neuer Stoff, Träger von Kräften 01:17:12] ===&lt;br /&gt;
Und da ruht nun unser Präparat, und im Frühjahr nehmen wir das dann wieder heraus, graben es aus, und was haben wir dann in den Händen? Die Hirschblase ist zum Teil nur noch in Bruchstücken vorhanden. Was wir dann verwenden ist wiederum irgendeine Substanz, ein neuer Stoff. Ein neuer Stoff. Und diesen neuen Stoff, den nehmen wir jetzt und verwenden ihn wie alle anderen Präparate auch, indem wir in winzigen Mengen davon, so viel normalerweise wie hier gerade zwischen die drei Finger so gehen, die nehmen wir und machen jetzt in unseren Dunghaufen oder Komposthaufen den wir aufsetzen, Dunghaufen im Stapelmist oder im Tiefstall, machen wir ein Loch, 50 cm tief, oder so lang wie der Arm ist, und stopfen jetzt dieses Präparat da rein, in den Komposthaufen oder in den Dunghaufen. Und da entfaltet es jetzt dieses Präparat, als dieser neue Stoff, eine strahlende Wirkung, eine Kräftewirkung, nicht eine Stoffwirkung. Der Stoff tritt vollkommen zurück. Der Stoff ist gerade eben nur noch Träger von Kräften, aber hoch konzentriert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=4733s Präparat entfaltet sich im Komposthaufen ordnend und belebend 01:18:53] ===&lt;br /&gt;
Und diese astralen Kräfte, es handelt sich um astrale Kräfte, die strahlen jetzt herein in diesen Komposthaufen und damit das richtig geschieht, muss der abgedeckt sein, der muss eine Haut haben, der muss wirklich eine Haut haben, wie jeder Organismus oder ähnlich wie im Dunghaufen. Da strahlen diese Kräfte und bewirken nun - das ist natürlich das große Geheimnis, da hat Rudolf Steiner überhaupt nichts dazu gesagt - zunächst einmal, dass die abbauenden Kräfte im Komposthaufen und im Dunghaufen nicht irgendwie unkontrolliert, mineralisierend ablaufen, wie es die Mikroben gerade wollen, sondern dass das geordnet stattfindet. Dass da eine Organhülle geschaffen wird, in dem jetzt dieses Präparat wirkt, der Komposthaufen muss ein Organismus werden, der eine äußere Haut hat. Und in dieser zerfallenden, abbauenden, mikrobiell ganz stark strukturierten Substanz, da müssen jetzt ordnende Kräfte wirksam werden, dass das in die richtige Richtung der Zersetzung, des Abbaus, der Verringerung des Substanzverlustes läuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist jetzt ein ganz äußerer Vorgang. Aber dieser Dünger, der so entsteht, als Kompost oder als Mistkompost oder Mist, der wird durch dieses Schafgarbenpräparat, wie die Worte sind, belebt. Dieses Präparat wirkt belebend und anregend auf die Fruchtbarkeit des Lebens des Bodens. Das ist zunächst einmal die Ausführungsweise im Beispiel des Schafgarbenpräparates. Er wirkt belebend, also lebenanregend, lebenbefördernd, das Schafgarbenpräparat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=4870s Prinzip der Pflanzenpräparate zusammenfassend 01:21:10] ===&lt;br /&gt;
Nun möchte ich doch noch ein paar Worte wenigstens sagen zu den übrigen Präparaten in diesem Zusammenhang. Zunächst möchte ich noch einmal betonen, was hier jetzt als Prinzip sich offenbart, noch einmal zusammenfassend. Ausgangspunkt ist die Blüte, der Endprozess eines vegetativen Werdens der Pflanze. Hier steht die Pflanze repräsentativ da, und wir sammeln uns diese Blüten und versuchen diese Blüten jetzt im Zusammenhang mit einem tierischen Organ in einen Zustand zu versetzen, dass dieser Blütenprozess bewahrt wird, dass er festgehalten wird, dass der konserviert wird, dass er nicht einfach dem Naturprozess unterliegt, sondern herausgehoben dadurch, dass hier eine Organhülle das Ganze umschließt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann wird diese Organhülle mit den Ingredienzien exponiert, den Kräften, die während des Sommers über Luft und Wärme wirksam sind im Haushalt der Natur. Und diese konzentrieren sich jetzt in dieser Matrix wiederum dieser Blüten. Die Blütensubstanz mit dem sublimierten Kaliumprozess hier, der hier sozusagen wie vergeistigt, wie ätherisiert ist, der wird jetzt hier drin in dieser Hülle bewahrt, konserviert und diesen Kräften eben ausgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann während der Winterzeit den Kräften, die über Erde und Wasser wirksam werden. Das ist ein sehr kompliziertes Geschehen, aber Sie sehen, wenn Sie das versuchen mal sich zu vergegenwärtigen, sämtliche Phänomene, die nur irgendwo im Haushalt der Natur, im Pflanzenreich, Tierreich und im Erdigen, die fassen sich zusammen in dieser Methodik und werden quasi optimiert auf dem Wege dieses Präparationsvorganges. Da steht ein neuer Stoff, belebend und anregend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=5008s Das Kamillenpräparat, ein Calcium-Kalium-Prozess, gesundend 01:23:28] ===&lt;br /&gt;
Wenn wir jetzt das Kamillenpräparat nehmen, dann gehen wir genau ähnlich vor, wir sammeln uns die Blüten der Kamillen. Die Kamille ist auch eine tolle Heilpflanze. Und da können wir keine Hirschblase dafür nehmen zur Konservierung, sondern wir müssen uns den Dünndarm des Rindes nehmen, verschaffen. Alle sonstigen Organe für die Präparation stammen alle von unseren Haustieren, nur die Hirschblase nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir verschaffen uns also den Dünndarm des Rindes. Und da muss man auch das Richtige finden. Da gibt es sehr unterschiedliche Auffassungen. Der Dünndarm ist ein sehr allgemeiner Begriff. Es geht eigentlich um den Abschnitt vom Zwölffingerdarm bis zum Hüftdarm, sogenannten Jejunum oder bis zum Blinddarm. Das ist der Darmabschnitt, Leerdarm nennt man den auch, der so in Windungen am [[w:Gekröse|Gekröse]] hängt, dem sogenannten Gekröse, und unten hängt dann der Darm an diesem Gekröse dran, in all diesen Windungen, die da zum Körper gehen. Der ist der längste Darmabschnitt überhaupt. Und den müssen wir verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt heute Empfehlungen, ob das noch aktuell ist, weiß ich nicht, dass man den Dünndarm nehmen soll. Das ist der, der diese Spirale bildet. Aber da ist die Sache eigentlich schon abgeschlossen. Der Dünndarm ist das eigentlich effektive, physiologisch aktive Organ. Und da stopfen wir jetzt diese Kamillenblüten rein und vergraben die während der Winterzeit in die Erde. Rudolf Steiner sagt, nicht dezidiert, dass man sie auch aufhängt. Im Nachherein, aufgrund an allen möglichen Indizien, kann man davon ausgehen, dass er selbstverständlich vorausgesetzt hat, dass man sie auch in der Luft aufhängt. Also Luft und Wärme und dann eben Erde und Wasser während des Winters. Und dann haben wir einen neuen Stoff. Und dieser Stoff wird eben so jetzt in die Kompost- usw. häufen gesteckt und wirkt dort eben jetzt gesundend, gesundheitsbildenschaffend im Pflanzenwachstum. Und zwar, indem wir jetzt nicht nur den Kalium, die Kamille den Kaliumprozess beherrscht, sondern den Calcium- und Kaliumprozess. Also es geht immer darum, dass der Schwefel, als der Repräsentant der Vermittlung des Urbildes an die Pflanze, dass dieser Schwefelprozess im Zusammenhang steht mit einem bestimmten Erdenprozess. In diesem Fall aber der Kamille, Calcium und Kalium. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=5200s Brennnessel, Königin der Heilkräuter, durchvernünftigend 01:26:40] ===&lt;br /&gt;
Und bei der Brennnessel haben wir es mit der dritten Pflanze dieser Gruppe zu tun. Die Brennnessel ist ja nun also wirklich die Königin der Heilkräuter in gewissem Sinne, die so viel Innerlichkeit hat, dass man gar keine Hülle braucht. Die ist eigentlich eine Pflanze, von der Rudolf Steiner sagt, die müsste dem Menschen um Herz herum wachsen. Das Herz wäre das Organ, was man eigentlich zur Präparation nehmen müsste. Aber es hat keine innere Höhlung oder sie ist viel zu klein oder unscheinbar, die Herzkammer. Sondern diese Pflanze selber hat diese Tendenz, Hülle zu bilden, die Brennnessel. Und da wo sie wächst, das weiß ja jeder, sind auch solche Vergesellschaftungen von Brennnesseln, da wächst meistens dann nichts anderes mehr. Aber die Brennnessel wächst überall da, wo Unordnung in der Natur herrscht, wo irgendetwas nicht stimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da wächst die Brennnessel und sorgt dafür, dass dieser Standort wieder in den Naturprozess zurückgeführt wird, dass der geheilt wird, dass da wieder vernünftige Zersetzungs- und Umsetzungsvorgänge stattfinden. Und diese Brennnessel, die wird jetzt ganzjährig vergraben in die Erde, Sommers wie Winters in einem Stück, feiner gehäckselt. Und da gewinnen wir jetzt auch wieder ein Präparat, was wir dann ähnlich behandeln wie die anderen, einbringen in den Kompost oder Düngerhaufen und die nun eine Wirkung erzeugt, die Rudolf Steiner als Durchvernünftigung bezeichnet. Zuerst haben wir belebend, anregend, dann gesundend und jetzt durchvernünftigend, die Brennnessel. Das ist ein wunderbarer Ausdruck. Die Brennnessel macht das im Hause der Natur, sie sorgt für Ordnung, wo sie wächst. Und so sorgt der menschliche Organismus auch als Heilmittel für Ordnung. Das ist eine astralische Wirkung, die diese Ordnung schafft, organhaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=5338s Eichenrinde, Calciumprozess, gesunden auf äußere Infektionen 01:28:58] ===&lt;br /&gt;
Und die Eichenrinde, da nehmen wir ja die äußerste Rinde, und da gibt es auch sehr unterschiedliche Auffassungen, weil die Eiche ja zunächst mal, wenn sie 15 bis 20 Jahre alt ist, noch eine grüne Rinde hat. Und dann erst langsam diese Rinde dann zur Borke wird, bevor sie so rissig wird. Und ich kann jetzt die ganze Problematik hier nicht mehr aufdröseln, sondern ich bin fest der Überzeugung, dass Rudolf Steiner eben doch die äußerste Borke gemeint hat, obwohl er von Eichenrinde gesprochen hat. Und da geht es um den Kalziumprozess noch einmal. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um den Calzium, beim Brennnessel habe ich vergessen zu sagen, neben Calzium, neben Kalium auch Eisen. Diese drei Elemente, die beherrscht die Brennnessel in besonderer Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Eichenrinde, wie gesagt, den Calziumprozess, aber einen, der aus dem Organischen heraus entstanden ist, nämlich eben die Eichenrinde, die zu 70 Prozent ihres Aschengehalts Calzium beinhaltet. Und das eben als weiteres Präparat, was auf andere Art gesunden wirkt als das Kamillenpräparat. Also mehr gesunden wirkt in Bezug auf äußere Infektionen, pilzliche Erkrankungen und dergleichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=5427s Löwenzahn, Polarität von Kiesel und Kalium, empfindend 01:30:27] ===&lt;br /&gt;
Und das Löwenzahnpräparat ist dasjenige, was jetzt beherrscht wiederum das Spannungsfeld zwischen Kiesel und Kalium. Also Kalk, letzten Endes sind ja alles Alkali- und Erdalkali-Metalle. Also wo der Kiesel, aber derjenige, der im kosmischen Umkreis ist, der fein verteilt ist im Himmel, nicht der, der Quarze im Boden liegt, sondern diese feine Kieselaktivität, die jetzt durch den Löwenzahn vermittelt wird, dem Kaliumprozess und man kann den ganzen Löwenzahn herrlich beschreiben, wie diese beiden Prozesse ineinander wirken, bis in die äußeren morphologischen Bildungen der Blattrosette, der Wurzel selbst, der Blattrosette und dann dieses plötzlich aufschließenden Blütenstils mit der  Compositaeblüte. Das ist so einzigartig. Wo diese beiden Polaritäten von Kiesel und Kalium jetzt in einer besonderen Weise von dieser Pflanze zubereitet werden. Und dieses Präparat jetzt umhüllt von wiederum einer Organhülle, nämlich dem Gekröse des Rindes. Also jenes wie eine Doppelfalte des ganzen Bauchfells, was da herunterringt als Gekröse und nun den Darm trägt, den wir dann ja auch für das Kamillenpräparat verwenden. Und da erhalten wir jetzt einen Dünger, der die Pflanze empfindsam macht für das, was sie zum Wachsen an Stoffen braucht. Empfindsam macht, also dass die Wurzel gleichsam wie empfindend, das sind alles astralische Phänomene, empfindend sich hineintastet in das Erdreich und sozusagen wahrnehmender wird. Dass die Sinnesfähigkeit der Wurzel gesteigert wird, das ist in jedem Falle der Fall. Das habe ich eingangs schon mal gesagt, ich weiß nicht, ob Sie sich daran erinnern. Es geht um die Stärkung der Sinnesfähigkeit der Wurzel gegenüber der Erde. Dass sie wahrnehmend wird für das, was sie an Stoffen braucht. Und sogar empfindsam wird für das, was sie zum Wachsen braucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=5581s Baldrianpräparat, Phosphorprozess 01:33:01] ===&lt;br /&gt;
Und das Letzte ist dann eben das Baldrianpräparat, das den Phosphorprozess besonders aktiviert im Boden und das keine äußere Präparatehülle mehr braucht, sondern wo wir einfach die Blüten auspressen in einen Saft, der dann in Verdünnung ausgespritzt wird auf dem Acker oder wo auch immer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=5607s Präparatekanon, verschiedene Möglichkeiten und evolutiv wirksam 01:33:27] ===&lt;br /&gt;
Das ist ein Kanon. Ein Kanon, die ersten drei gehören zusammen, die letzten drei gehören zusammen. Die ersten drei sind die großen Stoffverwandler, die die Erdalkalien im Boden, Kalk und Kalium insbesondere, in der Lage sind zu verwandeln. Es findet nicht nur eine Belebung, eine Anregung, eine Gesundung, eine Durchvernünftigung des Bodens statt, sondern sie sorgen dafür, dass ein bestimmter gegebener Erdenstoff wie das Kalium oder das Calzium jetzt auf dem Wege dieser Präparation fähig wird, sich zu verwandeln in, so wird es im landwirtschaftlichen Kurs gesagt, Stickstoffartiges und schließlich in reinem Stickstoff, der so wirkt, wie es den Boden durchvernünftigt im Hinblick auf die Pflanze, die man da ziehen will auf dem Boden. Also man muss sich mal auf solche Formulierungen im landwirtschaftlichen Kurs genau einlassen, um zu sehen, hier handelt sich etwas vollkommen Neues.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist nicht derselbe Stickstoff, den wir atmen. Das ist, ich möchte mal sagen, von mir aus gesprochen, die Stickstoffstufe des Minerals. Das heißt die Astralstufe des Minerals. Die Pflanze, hier die Schafgabe etwa, sorgt dafür, dass ein Physisches sich verwandelt in ein Lebendiges. Aber da geht es nicht weiter. Und jetzt muss ich das präparieren, dass es weiter geht, dass es Anschluss findet an das Astralische, an sein eigenes Astralisches. Denn jedes Mineral hat auch ein [[Äthereib]], auch ein [[Astralleib]], auch ein Ich. Aber das ist alles außen, draußen. Das ist nicht drinnen, nicht inkarniert, nicht physisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so, meine ich, hat man hier tatsächlich ein ganzes Spektrum, ein Kanon von verschiedenen Möglichkeiten im Haushalt der Natur Prozesse in Gang zu setzen, die evolutiv wirksam sind. Evolutiv, das heißt entwicklungsinaugurierend. Die Welt um uns herum ist geworden, die ist einfach fertig, die ist da. Das ist die vergangene Schöpfung. Und jetzt werden wir in die Lage versetzt, hier durch solche Vorgänge, durch solche Prozesse, in die Lage versetzt, etwas zu inaugurieren, was noch nicht ist, sondern erst werden wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=5766s Biologisch-dynamische Landwirtschaft als Entwicklungsgedanke 01:36:06] ===&lt;br /&gt;
Und das ist das Faszinierende meines Erachtens, eigentlich das Faszinierende des biologisch-dynamischen Landbaus, dass wir in die Lage versetzt werden, schöpferisch nicht nur Naturprozesse nachzuahmen, was die Natur von sich aus viel besser könnte, sondern dass wir alles zusammenfassen, was nur irgendeine Natur geworden ist, und daraus etwas Schöpferisches, Neues entwickeln, und das in homeopathischen Dosierungen gleichsam einpflanzen, gleichsam, ich möchte mal sagen, zusammenfassen, den Entwicklungsgedanken, den wir in uns tragen als Menschen, wir sind uns bewusst, dass wir uns entwickeln können, hoffentlich jedenfalls sind wir uns bewusst, dass wir nicht einfach nur einmal da sind und dann ist Schluss, sondern dass wir in einem Entwicklungsprozess als Menschen stehen und diese Einsicht, dass wir aus dieser Einsicht gewinnen können, das jetzt Einzuplastizieren den Natureichen, die sich nicht entwickeln können von sich aus weiter. Die letzten Endes, auch in Zukunft der Hand des Menschen bedürfen, dass wir den Entwicklungsgedanken in die Naturprozesse so einfügen, dass da ein mit uns mitschreitend, parallel zum Menschsein, die Erde mitschreiten kann, sich entwickeln in die Zukunft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=5857s Verwandlungsvorgang als Ziel 01:37:37] ===&lt;br /&gt;
Das ist jetzt natürlich so hingehauen und in aller Kürze und aphoristisch wirklich. Man müsste jedes Einzelpräparat unter diesem Gesichtspunkt für sich nochmal beschreiben und mehr im Detail, und es wird sich immer wieder zeigen, wir haben hier eine Möglichkeit, ein Instrumentarium in den Händen, wo wir, ich möchte mal sagen, das, was ich eingangs gesagt habe, wo die Materie - habe ich das gesagt? Ich weiß gar nicht, ob ich es vergessen habe - ,die Materie in dem Sinne aufgebaut ist, wie sie Christus nach und nach angeordnet hat. In diesen drei Vorträgen von Kopenhagen, von Rudolf Steiner, ist das so dargestellt. Das ist angeordnet, das ist fertig, und jetzt müssen wir dieses, was an Produkt der Evolution da ist, damit gehen wir tagtäglich in der Landwirtschaft um, dieses Produkt irgendwie zu verwandeln suchen, in ein zukünftiges Werden, und das scheint mir das tiefere Geheimnis der Präparate zu sein, aber da muss man sein Leben lang dran weiterarbeiten, um das zur inneren Gewissheit werden zu lassen, sonst bleibt es abstrakt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=5939s Mut zur Lebensarbeit, Abschluss 01:38:59] ===&lt;br /&gt;
Ja, das war jetzt schnell noch reingeschaufelt hier in den Kurs. Wir bräuchten da natürlich zwei, drei Tage eigentlich, um das noch genauer zu behandeln. Aber ich hoffe, dass wir wenigstens noch ein bisschen Ergänzung zu den beiden Spritzpräparaten, da wir deutlich geworden sind, sichtbar geworden sind, dass wir einen Hebel in den Händen haben, den wir eigentlich noch nicht wirklich in den Händen haben, aber wir haben ihn, uns steht er zur Verfügung, und es bedarf einer Lebensarbeit, um diesen Hebel immer besser bedienen zu können. Das wünsche ich Ihnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, also dann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;Folge  [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|1]] - [[Düngung - 2. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|2]] - [[Düngung - 3. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|3]] - [[Düngung - 4. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|4]] - [[Düngung - 5. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|5]] - [[Düngung - 6. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|6]] - [[Düngung - 7. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|7]] - [[Düngung - 8. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|8]] - [[Düngung - 9. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|9]] - [[Düngung - 10. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|10]] - [[Düngung - 11. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|11]] - [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|12]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
== Glossar ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|A}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|A}}[[Astralität|Astral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „… das macht das &#039;&#039;&#039;Astrale&#039;&#039;&#039; in der Welt. Es sorgt immer für [[Form|Formen]] …&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Hirschblase bewahrt laut R. Steiner den Prozess der Blüte 00:59:20|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:59:20]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Atom]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Was ein &#039;&#039;&#039;Atom&#039;&#039;&#039; ist, kann man ja gar nicht sehen … das ist alles [[untersinnlich]]. Es geht sogar so weit, dass Niels Bohr, dann auch Heisenberg und [https://www.anthro.world/Wolfgang_Pauli Wolfgang Pauli] eben hier eine Bemerkung gemacht hat, dass das Atom gar kein Ding im Raum ist.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Atom, keine räumlich-körperhafte Bildung, eine untersinnliche Erkenntnis 00:08:35|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:08:35]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|B}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|B}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Baldrianpräparat]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „… das &#039;&#039;&#039;Baldrianpräparat&#039;&#039;&#039;, das den Phosphorprozess besonders aktiviert im [[Boden]] und das keine äußere Präparatehülle mehr braucht …&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Baldrianpräparat, Phosphorprozess 01:33:01|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 01:33:01]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bewusstsein]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Stellen Sie sich mal vor, in welchem &#039;&#039;&#039;Bewusstsein&#039;&#039;&#039; die Menschen früher gelebt haben und … heute … Wir leben heute so, dass weitgehend unser Bewusstsein erfüllt wird durch Informationen, die nicht mehr sozusagen aus dem [[Anschauung|Anschauen]] oder Miterleben zur Seele der Natur hervorgehen […] Und die Quellen dieser Informationswelt ist ein Metallmantel rund um die Erde.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Ist die Erde und das Erdenleben noch fähig kosmische Kräfte aufzunehmen? 00:20:23|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:20:23]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Biologisch-dynamische Landwirtschaft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „… das Faszinierende des &#039;&#039;&#039;biologisch-dynamischen Landbaus&#039;&#039;&#039;, dass wir in die Lage versetzt werden, schöpferisch nicht nur Naturprozesse nachzuahmen … sondern dass wir alles zusammenfassen … und daraus etwas Schöpferisches, Neues entwickeln …&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Biologisch-dynamische Landwirtschaft als Entwicklungsgedanke 01:36:06|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 01:36:06]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Präparate|Biologisch-dynamische-Präparate]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „… diese Tatsache, dass 1924 [[Rudolf Steiner]] die &#039;&#039;&#039;biologisch-dynamischen Präparate&#039;&#039;&#039; entwickelt hat … dasjenige, was hier jetzt auf diesem Wege der Atomphysik im Verlaufe des 20. Jahrhunderts entstanden ist, ist ja auch eine [[Stoffneuschöpfung]].&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Stoffneuschöpfungen sowohl in der Atomwissenschaft als auch bei R. Steiner 00:05:43|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:05:43]]&lt;br /&gt;
[[Blatt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „… dieser [[Kalium]], dieser Erdsaft, der steigt hier hoch und jetzt gestaltet sich das erste &#039;&#039;&#039;Blatt&#039;&#039;&#039; aus … und das Ergebnis wird mitgenommen bis zum nächsten Blatt. Und dann gestaltet sich wieder ein Blatt … Und wir sehen, dass dadurch die Blattmetamorphose entsteht.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Blattmetamorphose und Urbild der Pflanze 00:46:16|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:46:16]]&lt;br /&gt;
* „Kosmos und Erde, den Götterboden, so haben die Griechen den bezeichnet. Wir haben hier ein Mittleres zwischen diesen beiden Polen und dieses Mittlere offenbart sich in den &#039;&#039;&#039;Blättern&#039;&#039;&#039;. Die Blättern sind die Begegnung dieser beiden Pole.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Blätter, Begegnung der Pole, Merkurbereich 00:47:42|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:47:42]]&lt;br /&gt;
[[Brennnessel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Die &#039;&#039;&#039;Brennnessel&#039;&#039;&#039; ist ja nun also wirklich die Königin der [[Heilkräuter]] in gewissem Sinne, die so viel Innerlichkeit hat …&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Brennessel, Königin der Heilkräuter, durchvernünftigend 01:26:40|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 01:26:40]]&lt;br /&gt;
* „… die &#039;&#039;&#039;Brennnessel&#039;&#039;&#039; wächst überall da wo Unordnung in der Natur herrscht, wo irgendetwas nicht stimmt […] sie sorgt für Ordnung, wo sie wächst.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Brennessel, Königin der Heilkräuter, durchvernünftigend 01:26:40|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 01:26:40]]&lt;br /&gt;
* „… neben Calzium, neben [[Kalium]] auch Eisen. Diese drei Elemente, die beherrscht die &#039;&#039;&#039;Brennnessel&#039;&#039;&#039; in besonderer Weise.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Eichenrinde, Calciumprozess, gesunden auf äußere Infektionen 01:28:58|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 01:28:58]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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{{GlossarNavigationArtikel|C}}&lt;br /&gt;
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{{BS|C}} Compositae [siehe [[Korbblütler]]]&lt;br /&gt;
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{{BS|D}}[[Düngung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Das heißt, die [[Kraft|Kräfte]] sind Ausdruck eines Wesenhaften, was sich dann irgendwo eine [[Wirkung]] erzeugt in der Welt … Und wir verbrauchen also Kräfte. Und wir müssen durch die &#039;&#039;&#039;Düngung&#039;&#039;&#039; Kräfte ersetzen, nicht [[Stoff|Stoffe]] primär …&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Düngung muss Kräfte ersetzen, nicht Stoffe 00:14:06|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:14:06]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Geisteswissenschaft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[[Mathematik]] ist eine &#039;&#039;&#039;Geisteswissenschaft&#039;&#039;&#039;, es ist keine [[Naturwissenschaft]].&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Mathematik ist eine Geisteswissenschaft, keine Naturwissenschaft 00:07:17|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:07:17]]&lt;br /&gt;
* „… diese anthroposophische &#039;&#039;&#039;Geisteswissenschaft&#039;&#039;&#039; ist eine solche, die nicht jetzt von der [[Materie]] ausgeht, sondern … Von der eigentlichen Wesenheit des [[Mensch|Menschen]] … Der Anthropos heißt der Mensch auf Griechisch.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Geistes- vs. Atomwissenschaft, Über- und Unternatur 00:09:50|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:09:50]]&lt;br /&gt;
* „Ein Weg in die [[Übersinnlichkeit]] … das ist im Grunde genommen die anthroposophischen &#039;&#039;&#039;Geisteswissenschaft&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Geistes- vs. Atomwissenschaft, Über- und Unternatur 00:09:50|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:09:50]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|H}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|H}}[[Hirsch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Bei der [[Kuh]] geht alles nach innen, beim &#039;&#039;&#039;Hirsch&#039;&#039;&#039; geht alles nach außen.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Physiogonomie des Hirsches vs. Kuh 01:02:14|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 01:02:14]]&lt;br /&gt;
* „Wir müssen nur mal sehen, wie ein &#039;&#039;&#039;Hirsch&#039;&#039;&#039; schaut mit den Augen […] Man sagt, es äugt.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Physiogonomie des Hirsches vs. Kuh 01:02:14|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 01:02:14]]&lt;br /&gt;
* „Der &#039;&#039;&#039;Hirsch&#039;&#039;&#039; ist ein Tier, was eine hohe [[Astralität]] hat, auch wie die [[Kuh]].&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Der Hirsch ist ein Tier, was eine hohe Astralität hat 01:05:08|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 01:05:08]]&lt;br /&gt;
* „Diese &#039;&#039;&#039;Hirsch&#039;&#039;&#039;blase ist ein ganz eigenartiges Organ. Es wird dezidiert gesagt, man kann es von keinem anderen Tier nehmen […] diese hauchdünne Haut und die Form der Blase ein Abbild des [[Makrokosmos]] ist, diese Kugelgestalt.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Exkurs: Die Niere und Beziehung zur Blase 01:06:14|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 01:06:14]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|I}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|I}}&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|J}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|J}}&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|K}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|K}}[[Kalium]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „&#039;&#039;&#039;Kalium&#039;&#039;&#039; … Die steht ja im Periodensystem auf der rechten Seite, also unter den Alkalimetallen, ist ein Metall.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Exkurs zur Chemie von Kalium, ein Salzbildner 00:32:26|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:32:26]]&lt;br /&gt;
* „… wenn man dann ein Stück von so einem &#039;&#039;&#039;Kalium&#039;&#039;&#039; ins Wasser schmeißt, dann geht es explosionsartig los, dass es verbrennt […] Es entsteht KOH, das ist also eine Kaliumlauge, löst sich dann im Wasser völlig auf … Also, das Kalium gehört zu den klassischen Salzbildnern.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Exkurs zur Chemie von Kalium, ein Salzbildner 00:32:26|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:32:26]]&lt;br /&gt;
* „&#039;&#039;&#039;Kalium&#039;&#039;&#039; hat immer mit dem Wasser zu tun, mit dem Wässrigen, mit der Zellflüssigkeit oder den interzellularen Flüssigkeiten und sorgt … für Säftespannung.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Kalium bewirkt in der Pflanze die Säftespannung 00:42:57|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:42:57]]&lt;br /&gt;
* „… dieser &#039;&#039;&#039;Kalium&#039;&#039;&#039;, dieser Erdsaft, der steigt hier hoch und jetzt gestaltet sich das erste [[Blatt]] aus … und das Ergebnis wird mitgenommen bis zum nächsten Blatt. Und dann gestaltet sich wieder ein Blatt … Und wir sehen, dass dadurch die Blattmetamorphose entsteht.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Blattmetamorphose und Urbild der Pflanze 00:46:16|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:46:16]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kaliumdüngung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „… &#039;&#039;&#039;Kaliumdüngung&#039;&#039;&#039;. Das heißt, das [[Kalium]] ist zu 0,0002% radioaktiv. Das hat eine natürliche Strahlung. Und das weist darauf hin, dass das Kalium wie ein Repräsentant des Erdigen schlechthin ist als Salzbildner.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Kalium leicht Radioaktiv, natürliche Strahlung 00:35:48|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:35:48]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kernspaltung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Die erste &#039;&#039;&#039;Kernspaltung&#039;&#039;&#039; fand 1938 im Januar in Berlin statt und sieben Jahre später fallen die ersten Atombomben auf Nagasaki und Hiroshima.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Exkurs: Entwicklung der Atomphysik zu Beginn des 20 Jh. 00:02:51|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:02:51]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kompostpräparate]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „… dass wir so düngen müssen, dass wieder eine Beziehung zwischen [[Erde]] und [[Kosmos]] entsteht und das ist der Ausgangspunkt im Grunde genommen der &#039;&#039;&#039;Kompostpräparate&#039;&#039;&#039;. Dass wir die Erde wieder aufnahmefähig machen für [[kosmische Kräfte]].&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#So Düngen, dass eine Verbindung von Kosmos und Erde besteht 00:16:10|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:16:10]]&lt;br /&gt;
* „Ausgangspunkt der Herstellung der &#039;&#039;&#039;Kompostpräparate&#039;&#039;&#039; sind zunächst mal [[Heilpflanzen]]. Und zwar die Blüten von Heilpflanzen.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Schafgarbenpräparat, Heilpflanze, Bezug zu menschlichem Blut 00:24:07|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:24:07]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Korbblütler]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „…das [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[Schafgarbe]]] ist ja eine  &#039;&#039;&#039;Compositae&#039;&#039;&#039; [Korbblütler] … Die am höchsten entwickeltsten [[Pflanze|Pflanzen]], die es überhaupt gibt … die jetzt auf einem Blütenboden mehrere einzelne Blütchen, Röhrenblütchen oder Strahlenblütchen entwickeln.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Schafgarbenblüte eine Hingabe an den Kosmos 00:50:47|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:50:47]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kosmische Kräfte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „… dass wir so düngen müssen, dass wieder eine Beziehung zwischen [[Erde]] und [[Kosmos]] entsteht und das ist der Ausgangspunkt im Grunde genommen der [[Kompostpräparate]]. Dass wir die Erde wieder aufnahmefähig machen für &#039;&#039;&#039;kosmische Kräfte&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#So Düngen, dass eine Verbindung von Kosmos und Erde besteht 00:16:10|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:16:10]]&lt;br /&gt;
[[Krankheit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Wenn man &#039;&#039;&#039;Augenkrankheiten&#039;&#039;&#039; hat, wenn man irgendwo Sehschwierigkeiten hat, dann kann es sein, dass man diese Probleme durch die Behandlung der [[Niere]] heilen kann. Es besteht eine Beziehung zwischen Niere und der Sinnestätigkeit der Augen.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Erste Prozessstufe beim Schafgarbenpräparat 01:12:51|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 01:12:51]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kuh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Bei der &#039;&#039;&#039;Kuh&#039;&#039;&#039; geht alles nach innen, beim [[Hirsch]] geht alles nach außen.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Physiogonomie des Hirsches vs. Kuh 01:02:14|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 01:02:14]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|L}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|L}}[[Landwirtschaftlicher Kurs]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Er [R. Steiner] hat ja nicht sehr großen Wert darauf gelegt, dass Naturwissenschaftler an dem Kurs teilnehmen, weil die hätten das sofort völlig zerhackt. Sondern dass da Menschen sitzen, die es einfach gewohnt sind, die Gedanken die sie haben, auch in die Tat umzusetzen … und unvoreingenommen sein können, gegenüber solchen Äußerungen, die jetzt hier im &#039;&#039;&#039;Landwirtschaftlichen Kurs&#039;&#039;&#039; erstmalig in dieser Form unter die Menschen treten.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Rudolf Steiner entwickelt im landwirtschaftlichen Kurs sechs Präparate 00:18:24|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:18:24]]&lt;br /&gt;
[[Löwenzahnpräparat]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „… das &#039;&#039;&#039;Löwenzahnpräparat&#039;&#039;&#039; ist dasjenige, was jetzt beherrscht wiederum das Spannungsfeld zwischen Kiesel und Kalium.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Löwenzahn, Polarität von Kiesel und Kalium, empfindend 01:30:27|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 01:30:27]]&lt;br /&gt;
* „… das &#039;&#039;&#039;Löwenzahnpräparat&#039;&#039;&#039; […] da erhalten wir jetzt einen &#039;&#039;&#039;Dünger&#039;&#039;&#039;, der die Pflanze empfindsam macht für das, was sie zum Wachsen an Stoffen braucht. Empfindsam macht … Dass die Sinnesfähigkeit der [[Wurzel]] gesteigert wird …&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Löwenzahn, Polarität von Kiesel und Kalium, empfindend 01:30:27|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 01:30:27]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|M}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|M}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Mathematik]]   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „&#039;&#039;&#039;Mathematik&#039;&#039;&#039; ist eine [[Geisteswissenschaft]], es ist keine [[Naturwissenschaft]].&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Mathematik ist eine Geisteswissenschaft, keine Naturwissenschaft 00:07:17|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:07:17]]&lt;br /&gt;
[[Mensch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Der eigentliche Ursprung des &#039;&#039;&#039;Menschen&#039;&#039;&#039; ist eben die [[geistige Welt]]. Es ist gar nicht die Erde.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Ist die Erde und das Erdenleben noch fähig kosmische Kräfte aufzunehmen? 00:20:23|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:20:23]]&lt;br /&gt;
[[Merkur]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „&#039;&#039;&#039;Merkur&#039;&#039;&#039; bezeichnet eigentlich immer schon im griechischen Mythen den Vermittler zwischen Kosmos und Erde, den Götterboden, so haben die Griechen den bezeichnet.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Blätter, Begegnung der Pole, Merkurbereich 00:47:42|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:47:42]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|N}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|N}}[[Niere]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und die &#039;&#039;&#039;Niere&#039;&#039;&#039; ist, beschreibt [[Rudolf Steiner]] den Medizinern, die Niere ist das Inkarnationsorgan des [[Astralleib|Astralleibes]] im Menschen.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Exkurs: Die Niere und Beziehung zur Blase 01:06:14|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 01:06:14]]&lt;br /&gt;
* „Wenn man Augenkrankheiten hat, wenn man irgendwo Sehschwierigkeiten hat, dann kann es sein, dass man diese Probleme durch die Behandlung der &#039;&#039;&#039;Niere&#039;&#039;&#039; heilen kann. Es besteht eine Beziehung zwischen Niere und der Sinnestätigkeit der [[Auge|Augen]].&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Erste Prozessstufe beim Schafgarbenpräparat 01:12:51|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 01:12:51]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|O}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|O}}&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|P}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|P}}[[Pflanze]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Die am höchsten entwickeltsten &#039;&#039;&#039;Pflanzen&#039;&#039;&#039;, die es überhaupt gibt, die  [[Korbblütler|Compositae]], die jetzt auf einem Blütenboden mehrere einzelne … Röhrenblütchen oder Strahlenblütchen entwickeln.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Schafgarbenblüte eine Hingabe an den Kosmos 00:50:47|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:50:47]]&lt;br /&gt;
* „Und sie ist willenlos. Die &#039;&#039;&#039;Pflanze&#039;&#039;&#039; ist vollkommen … in der Blüte, Hingabe, ein Moment, und dann erstirbt sie.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Schafgarbe willenlos, Hingabe und Kraft 00:53:57|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:53:57]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Physik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Das hatte Heisenberg und der Nils Bohr haben das direkt gesagt, das löst sich auf in [[Geist]], unsere ganze &#039;&#039;&#039;Physik&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Alles ist Geist, Stoff wesenhafter Ausdruck 00:13:15|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:13:15]]                                            &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Präparate]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „… [[Rudolf Steiner]] gar haarscharf verfolgt, was sich da abgespielt hat mit dieser Initiation in die Unternatur. Er hat jeden Schritt erkenntnisschreitend mitvollzogen, den [[a:Albert_Einstein#:~:text=Albert%20Einstein%20(*%2014.,ver%C3%A4nderten%20ma%C3%9Fgeblich%20das%20physikalische%20Weltbild.|Einstein]] gegangen ist in der [[a:Relativitätstheorie|Relativitätstheorie]] oder Ratherford in der Zerfallstheorie […] tätige Menschen, die ganz aus dem bäuerlichen Haus jetzt Fragen an ihn gestellt haben, breitet er etwas aus … die Grundlage zu einer Technologie aber im Lebendigen nicht im anorganisch Toten. Und das sind letzten Endes die &#039;&#039;&#039;Präparate&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Rudolf Steiner breitet seine „Technologie&amp;quot; über die Präparate aus 00:11:15|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:11:15]]&lt;br /&gt;
* „… dass wir so düngen müssen, dass wieder eine Beziehung zwischen [[Erde]] und [[Kosmos]] entsteht und das ist der Ausgangspunkt im Grunde genommen der &#039;&#039;&#039;Kompostpräparate&#039;&#039;&#039;. Dass wir die Erde wieder aufnahmefähig machen für [[kosmische Kräfte]].&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#So Düngen, dass eine Verbindung von Kosmos und Erde besteht 00:16:10|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:16:10]]&lt;br /&gt;
* „… das macht man sich jetzt zu Nutze bei der &#039;&#039;&#039;Präparation&#039;&#039;&#039;, dass man dieses Blasenorgan des [[Hirsch|Hirsches]] in Anspruch nimmt und da diese Blütensubstanz hier reinstopft …&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Der Hirsch ist ein Tier, was eine hohe Astralität hat 01:05:08|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 01:05:08]]&lt;br /&gt;
* „die zweite Stufe der &#039;&#039;&#039;Präparation&#039;&#039;&#039;. Einmal in Luft und Wärme exponiert, dann im [[Winter]] in Erde und Wasser ausgesetzt, den dort waltenden Kräften während des Winters.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Zweite Stufe, Exposition an die Winterkräfte 01:15:28|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 01:15:28]]&lt;br /&gt;
* „diesen neuen [[Stoff]], den nehmen wir jetzt und verwenden ihn wie alle anderen &#039;&#039;&#039;Präparate&#039;&#039;&#039; auch, indem wir in winzigen Mengen davon … in unseren Dunghaufen oder [[Komposthaufen]] … machen wir ein Loch, 50 cm tief, oder so lang wie der Arm ist, und stopfen jetzt dieses Präparat da rein … da entfaltet es jetzt dieses Präparat, als dieser neue Stoff, eine strahlende Wirkung, eine Kräftewirkung, nicht eine Stoffwirkung.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Es entsteht ein neuer Stoff, Träger von Kräften 01:17:12|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 01:17:12]]&lt;br /&gt;
* „Aber dieser [[Dünger]], der so entsteht, als [[Kompost]] oder als Mistkompost oder [[Mist]], der wird durch dieses &#039;&#039;&#039;Schafgarbenpräparat&#039;&#039;&#039; … belebt. Dieses [[Präparat]] wirkt belebend und anregend auf die Fruchtbarkeit des Lebens des [[Bodenentwicklung im Jahreslauf - 2. Folge von Manfred Klett, 2018|Bodens]].&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Präparat entfaltet sich im Komposthaufen ordnend und belebend 01:18:53|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 01:18:53]]&lt;br /&gt;
* „… das &#039;&#039;&#039;Löwenzahnpräparat&#039;&#039;&#039; ist dasjenige, was jetzt beherrscht wiederum das Spannungsfeld zwischen Kiesel und Kalium.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Löwenzahn, Polarität von Kiesel und Kalium, empfindend 01:30:27|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 01:30:27]]&lt;br /&gt;
* „… das &#039;&#039;&#039;Löwenzahnpräparat&#039;&#039;&#039; […] da erhalten wir jetzt einen &#039;&#039;&#039;Dünger&#039;&#039;&#039;, der die Pflanze empfindsam macht für das, was sie zum Wachsen an Stoffen braucht. Empfindsam macht … Dass die Sinnesfähigkeit der [[Wurzel]] gesteigert wird …&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Löwenzahn, Polarität von Kiesel und Kalium, empfindend 01:30:27|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 01:30:27]]&lt;br /&gt;
* „… das &#039;&#039;&#039;Baldrianpräparat&#039;&#039;&#039;, das den Phosphorprozess besonders aktiviert im [[Boden]] und dass keine äußere Präparatehülle mehr braucht …&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Baldrianpräparat, Phosphorprozess 01:33:01|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 01:33:01]]&lt;br /&gt;
Präparation der biologisch-dynamischen Präparate (siehe [[Präparate]])&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|Q}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|Q}}&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|R}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|R}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Rudolf Steiner]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „… &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039; gar haarscharf verfolgt, was sich da abgespielt hat mit dieser Initiation in die Unternatur. Er hat jeden Schritt erkenntnisschreitend mitvollzogen, den [[a:Albert_Einstein#:~:text=Albert%20Einstein%20(*%2014.,ver%C3%A4nderten%20ma%C3%9Fgeblich%20das%20physikalische%20Weltbild.|Einstein]] gegangen ist in der [[a:Relativitätstheorie|Relativitätstheorie]] oder Ratherford in der Zerfallstheorie […] tätige Menschen, die ganz aus dem bäuerlichen Haus jetzt Fragen an ihn gestellt haben, breitet er etwas aus … die Grundlage zu einer Technologie aber im Lebendigen nicht im anorganisch Toten. Und das sind letzten Endes die [[Präparate]].&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Rudolf Steiner breitet seine „Technologie&amp;quot; über die Präparate aus 00:11:15|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:11:15]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|S}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|S}}[[Schafgarbe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Die &#039;&#039;&#039;Schafgarbe&#039;&#039;&#039; ist eine Pflanze, die schon zu Urzeiten medizinisch verwendet wird und die vor allen Dingen im Zusammenhang steht mit der Blutreinigung und auch der Blutstillung bei Verletzungen usw. […] Und das Blut ist der Träger des [[Ich]]&#039;s.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Schafgarbenpräparat, Heilpflanze, Bezug zu menschlichem Blut 00:24:07|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:24:07]]&lt;br /&gt;
* „Nun schildert Rudolf Steinert diese &#039;&#039;&#039;Schafgarbe&#039;&#039;&#039; ja so … wie ein Wunderwerk in der Natur sei. Jede Pflanze sei ein Wunderwerk, aber diese ganz besonders.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Rudolf Steiner: „Schagarbe, ein besonderes Wunderwerk.&amp;quot; 00:31:24|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:31:24]]&lt;br /&gt;
* „… jetzt nehmen die Pflanzen dieses [[Kalium]] auf. Und so auch die &#039;&#039;&#039;Schafgabe&#039;&#039;&#039;. Und die versteht sich offensichtlich ganz besonders auf dieses Kalium.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Sulfur und Salz, Kosmos und Erde 00:36:58|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:36:58]]&lt;br /&gt;
* „… jetzt nimmt die &#039;&#039;&#039;Schafgabe&#039;&#039;&#039; dieses [[Kalium]] auf. [[Goethe]] nennt das übrigens den Erdsaft … Der Wasserstrom mit Mineralsalzen befrachtet, der von den [[Wurzel|Wurzelhaaren]] aufgenommen wird und jetzt aufsteigt innerhalb des [[Kambium|Kambiums]] in der Pflanze und oben die ganzen Lebensvorgänge in den Blättern unterhält. Das ist also ein Salzstrom.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Schafgarbe, Begegnung zwischen Himmel und Erde 00:39:31|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:39:31]]&lt;br /&gt;
* „…das [&#039;&#039;&#039;Schafgarbe&#039;&#039;&#039;] ist ja eine  [[Compositae]] … Die am höchsten entwickeltsten [[Pflanze|Pflanzen]], die es überhaupt gibt, die  Compositae, die jetzt auf einem Blütenboden mehrere einzelne … Röhrenblütchen oder Strahlenblütchen entwickeln.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Schafgarbenblüte eine Hingabe an den Kosmos 00:50:47|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:50:47]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Präparate|Schafgarbenpräparat]] (siehe [[Präparate]]: einzelne Präparate und deren Eigenschaften)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Jedenfalls bei der &#039;&#039;&#039;Schafgarbe&#039;&#039;&#039; macht dann [[Rudolf Steiner]] darauf aufmerksam […] Jetzt käme es darauf an, gerade ein Organ zu finden, welches in ganz idealer Weise diesen Prozess bewahrt und konserviert. Und da sagt er, das ist die Hirschblase.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Hirschblase bewahrt laut R. Steiner den Prozess der Blüte 00:59:20|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:59:20]]&lt;br /&gt;
* „diesen neuen [[Stoff]], den nehmen wir jetzt und verwenden ihn wie alle anderen &#039;&#039;&#039;Präparate&#039;&#039;&#039; auch, indem wir in winzigen Mengen davon … in unseren Dunghaufen oder [[Komposthaufen]] … machen wir ein Loch, 50 cm tief, oder so lang wie der Arm ist, und stopfen jetzt dieses Präparat da rein … da entfaltet es jetzt dieses Präparat, als dieser neue Stoff, eine strahlende Wirkung, eine Kräftewirkung, nicht eine Stoffwirkung.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Es entsteht ein neuer Stoff, Träger von Kräften 01:17:12|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 01:17:12]]&lt;br /&gt;
* „Aber dieser [[Dünger]], der so entsteht, als [[Kompost]] oder als Mistkompost oder [[Mist]], der wird durch dieses &#039;&#039;&#039;Schafgarbenpräparat&#039;&#039;&#039; … belebt. Dieses [[Präparat]] wirkt belebend und anregend auf die Fruchtbarkeit des Lebens des [[Bodenentwicklung im Jahreslauf - 2. Folge von Manfred Klett, 2018|Bodens]].&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Präparat entfaltet sich im Komposthaufen ordnend und belebend 01:18:53|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 01:18:53]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Stoffneuschöpfung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „… diese Tatsache, dass 1924 [[Rudolf Steiner]] die [[Präparate|biologisch-dynamischen Präparate]] entwickelt hat … dasjenige, was hier jetzt auf diesem Wege der Atomphysik im Verlaufe des 20. Jahrhunderts entstanden ist, ist ja auch eine &#039;&#039;&#039;Stoffneuschöpfung&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Stoffneuschöpfungen sowohl in der Atomwissenschaft als auch bei R. Steiner 00:05:43|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:05:43]]&lt;br /&gt;
[[Sukkulenz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „&#039;&#039;&#039;Sukkulenz&#039;&#039;&#039;, das heißt, dass da in erhöhtem Maße Wässrigkeit mit entsprechender Mineralansammlung, hoher Konzentration, sich bewahren kann hier und die Pflanzen dick macht, fleischig macht, wässrig macht … Das ist ein [[Kalium]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;phänomen … Kakteen zum Beispiel …&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Sukkulenz, ein Kaliumphänomen 00:44:28|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:44:28]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|T}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|T}}&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|U}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|U}}&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|V}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|V}}&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|W}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|W}}[[Wurzel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Die &#039;&#039;&#039;Wurzel&#039;&#039;&#039; ist noch ganz Repräsentant des Salzartigen bei der Pflanze. Der Mineralstoffreichtum aller Wurzelnahrung ist sehr hoch.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Sulfur und Salz, Kosmos und Erde 00:36:58|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:36:58]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|X}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|X}}&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|Y}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|Y}}&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|Z}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|Z}}&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|0-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|0-9}}&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Transkriptionsstufe 100%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Video]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dambe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://biodyn.wiki/index.php?title=D%C3%BCngung_-_12._Vortrag_von_Manfred_Klett,_Vortragsreihe_2018&amp;diff=11334</id>
		<title>Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://biodyn.wiki/index.php?title=D%C3%BCngung_-_12._Vortrag_von_Manfred_Klett,_Vortragsreihe_2018&amp;diff=11334"/>
		<updated>2025-12-11T10:13:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dambe: /* Das Kamillenpräparat, ein Calcium-Kalium-Prozess, gesundend 01:23:28 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0|thumb|[https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0 hier klicken um zum Video zu gelangen]]][[Manfred Klett|| zurück zu Manfred Klett |]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018 ==&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=38s Begrüssung 00:00:38] ===&lt;br /&gt;
Ich wünsche einen schönen guten Morgen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überraschenderweise hat sich diese Stunde hier so ergeben und da können wir noch ein paar aphoristische Worte verlieren über die [[Kompostpräparate]]. Und es wird auch so sein, dass ich da das wirklich nur aphoristisch machen kann, weil das natürlich so ein Riesenthema ist, da muss man selber einfach dann sein Leben lang dran weiterarbeiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=76s Ungeheurer Durchbruch von der Naturwissenschaft, Physik und Chemie im 20. Jh. 00:01:16] ===&lt;br /&gt;
Wir haben uns ja über die beiden Spritzpräparate unterhalten und gesehen, dass es sich da wirklich um Stoffneuschöpfungen handelt, und das ist schwer zu verstehen, was da eigentlich gemeint ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da muss ich jetzt kurz einleitend, eben sehr aphoristisch, darauf hinweisen, dass das 20. Jahrhundert diesbezüglich ja wirklich eine Art ungeheuren Durchbruch sowohl zum Negativen wie zum Positiven gebracht hat, wenn man auf die Entwicklung der gesamten Wissenschaft des 20. Jahrhunderts hinschaut, insbesondere das der Naturwissenschaft und das der Physik und Chemie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=125s Düngung, ein tiefes Geheimnis auch bei R. Steiner 00:02:05] ===&lt;br /&gt;
Und nun möchte ich an den Anfang nochmal zwei Zitate stellen. Das eine habe ich schon erwähnt, was [[Rudolf Steiner]] dann anmerkt, rückschauend auf den [[Landwirtschaftlicher Kurs|Landwirtschaftlichen Kurs]], indem er der Zuhörerschaft ausführt, dass die [[Düngung]] ein so tiefes Geheimnis sei, dass es nur der Geistesforscher ergründen könne. Die Düngung ein so tiefes Geheimnis, dass es nur der Geistesforscher ergründen könne. Und dabei geht es ja doch um den [[Stoff]], aber der Stoff ist ja das Geheimnis. Die Materie ist das Geheimnis, um was es eigentlich geht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=171s Exkurs: Entwicklung der Atomphysik zu Beginn des 20 Jh. 00:02:51] ===&lt;br /&gt;
Und ein anderes Zitat findet sich in dem Büchlein „Die geistige Führung des Menschen und der Menschheit&amp;quot;. Das sind schriftlich gefasste drei Vorträge von Rudolf Steiner, die er in Kopenhagen 1911 gehalten hat. Und er hält also zu einem ganz entscheidenden Zeitpunkt, nämlich in dem damals [[a:Niels_Bohr|Niels Bohr]], einer der größten der [[a:Atomphysik|Atomphysik]] überhaupt, und [[a:Ernest_Rutherford|Rutherford]], nicht der Entdecker, sondern der Begründer der Zerfallstheorie, die haben das [[a:Rutherfordsches_Atommodell|Atommodell]], wie es heute noch zum Teil konfiguriert wird - also heute in den Vorlesungen der Universitäten, auch in der Schule wird es gelehrt, sehr primitiv -, die haben das Atommodell entwickelt. 1914 war das so weit ausgereift und hat dann sozusagen alle Phänomene, die man studiert hat in der Physik, in dem man sich immer mehr mit der Materie beschäftigt hat, versucht, in ein Modell zu fassen, das Atommodell mit Kernen und Elektronen, Spins außenherum und so weiter. Das lernt man ja heute so in der Schule auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Grunde längst überholt und auch schon Anfang der 20er Jahre war man ungeheuer in Zweifel geraten, wie das überhaupt mit unserer Physik weitergehen soll, mit der Erkenntnis der Materie. Und da kam man an einen Nullpunkt, und diesen Nullpunkt hat dann [[a:Werner_Heisenberg|Heisenberg]] durchbrochen 1925 mit der [[a:Heisenbergsche_Unbestimmtheitsrelation|Unschärfe-Relation]], wie das heißt. Das war eine ungeheure Theorie, die der [[a:Quantenphysik|Quantenphysik]] neue Impulse gegeben hat bis dahin, dass dann im Jahr 1938 Hahn und Strassenmann und [[w:Lise_Meitner|Lise Meitner]] in Berlin am Kaiser Wilhelm-Institut die erste [[a:Kernspaltung|Kernspaltung]] vorgenommen haben. Die erste Kernspaltung fand 1938 im Januar in Berlin statt und sieben Jahre später, sieben Jahre später, fallen die ersten Atombomben auf Nagasaki und Hiroshima.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und weitere sieben Jahre später steht das erste Atomkraftwerk in England, Sellafield. Man sieht, da ist also eine ganz bestimmte Entwicklung, die sich da vollzogen hat, der Kernphysik, also der Atomphysik, der Quantenphysik, beginnend also gerade um 1900 herum durch [[a:Max_Planck|Max Planck]] und dann die Curies in Paris und Rutherford und so weiter. Also die ganz entscheidenden Gestalten, die da gewirkt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=343s Stoffneuschöpfungen sowohl in der Atomwissenschaft als auch bei R. Steiner 00:05:43] ===&lt;br /&gt;
Das muss man einmal im Hintergrund sich denken, diese Tatsache, dass 1924 Rudolf Steiner die [[Präparate|biologisch-dynamischen Präparate]] entwickelt hat. Denn dasjenige, was hier jetzt auf diesem Wege der Atomphysik im Verlaufe des 20. Jahrhunderts entstanden ist, ist ja auch eine Stoffneuschöpfung. Das macht man sich immer gar nicht ganz klar. Das Plutonium ist diesbezüglich eine Stoffneuschöpfung, der Stoff, der ein Gramm ausreicht, um die ganze Frankfurter Gegend sozusagen über die Klinge springen zu lassen. Alle Menschen, nur ein Gramm reicht aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da merkt man, dass Stoffneuschöpfungen, die allesamt, die sogenannten Isotope, die sind ja auch Stoffneuschöpfungen diesbezüglich, die bei der Kernspaltung entstehen. Alle die haben die Tendenz, alles Leben auf der Erde zu zerstören. Der sogenannte atomare Overkill, wie man das auch heute nennt, zu dem man heute in der Lage ist. Man hat so viel Material, Plutoniummaterial heute in Bomben, in Granaten und ich weiß nicht was alles verborgen, dass man wirklich in der Lage ist, einen zigfachen Overkill über die Menschheit zu bringen. Da braucht man nur auf den Knopf drücken, dann geht das los. Das ist die eine Richtung. Punkt 1900 fängt das eigentlich richtig an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=437s Mathematik ist eine Geisteswissenschaft, keine Naturwissenschaft 00:07:17] ===&lt;br /&gt;
Und dann entwickelt sich, möchte ich mal sagen, eine bestimmte Strömung innerhalb der menschlichen Erkenntnis, insbesondere in der Physik und auch in der Chemie, einzudringen in das Geheimnis der Materie. Und das ist eine Initiation. Also wenn Sie verstehen, was ich damit meine. Das ist eine nicht übersinnliche, sondern eine [[a:Untersinnliche_Welt|untersinnliche]] Erkenntnis, wo man auch aus den Phänomenen - man ist ganz immer ausgegangen von den Phänomenen - hat versucht, das irgendwie noch klassisch naturwissenschaftlich zu erklären, was eigentlich das Atom sei. Und kommt immer mehr weg vom Phänomen und am Ende bleibt nur noch [[a:Mathematik|Mathematik]] übrig. Am Ende bleibt nur noch eine Geisteswissenschaft übrig. Nämlich Mathematik ist eine [[Geisteswissenschaft]], es ist keine [[Naturwissenschaft]]. Aber die Mathematik ist gleichsam der Leitfaden, der die Menschen inspiriert hat, immer tiefer, tiefer, tiefer herein in eine nicht sinnliche Welt, auf dem Wege der Mathematik, um dann über Modellvorstellungen und so weiter, bis hin zu einer Technologie zu kommen, die funktioniert, aber alles nur tötet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=515s Atom, keine räumlich-körperhafte Bildung, eine untersinnliche Erkenntnis 00:08:35] ===&lt;br /&gt;
Das ist eine Initiation in die Unternatur. Also es ist nicht mehr eine Naturwissenschaft, die beschreibt ja die Phänomene, wie wir sie mit unseren Augen, mit unseren Sinnen anschauen können, um uns herum, die Schöpfung der Welt. Was ein Atom ist, kann man ja gar nicht sehen. Man kann ja nichts davon sehen, das ist alles untersinnlich. Es geht sogar so weit, dass Niels Bohr, dann auch Heisenberg und [https://www.anthro.world/Wolfgang_Pauli Wolfgang Pauli] eben hier eine Bemerkung gemacht hat, dass das Atom gar kein Ding im Raum ist. Kein Ding. Es ist nicht etwas Stoffliches, was ich greifen kann. Also keine räumlich-körperhafte Bildung, sei sie noch so klein. Das existiert gar nicht. Also wir machen eine Physik eines untersinnlichen Phänomens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es löst sich alles in [[a:Energie|Energie]] auf. Was immer jetzt Energie sei, Kraft, Kräfte. Und das ist der heutige Stand. Im Grunde genommen muss man heute sagen, es gibt keinen körperhaften Gegenstand im Raum. Alles löst sich in Energie auf. Also es ist eine untersinnliche Erkenntnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=590s Geistes- vs. Atomwissenschaft, Über- und Unternatur 00:09:50] ===&lt;br /&gt;
Dann gibt es eben einen anderen, der auch um 1900 anfängt. Und das ist die Entwicklung der anthroposophischen Geisteswissenschaft. Aber diese anthroposophischen Geisteswissenschaft ist eine solche, die nicht jetzt von der Materie ausgeht, sondern von [[Mensch|Menschen]]. Von der eigentlichen Wesenheit des Menschen, von dort. Der Anthropos heißt der Mensch auf Griechisch. Von ihm aus wird eine Initiation geschildert, die jeder Mensch in der Lage ist, wenn auch nicht im Augenblick, aber doch in ferner Zukunft, nach so und so vielen [[a:Reinkarnation|Reinkarnationen]], der Mensch doch sich immer mehr in die Lage versetzt, eine solche [https://www.anthrowiki.at/index.php?title=Initiation&amp;amp;redirect=no Initiation] ins Übersinnliche zu finden. Ein Weg in die Übersinnlichkeit. Und das ist im Grunde genommen die anthroposophischen Geisteswissenschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die steht der Atomphysik genau polar gegenüber. Die eine führt in die Unternatur, die andere in die [[a:Übersinnliche_Welt|Übernatur]]. Das heißt, in der Möglichkeit, wo dann jeder Mensch mit vollem Bewusstsein in die Lage kommt, mehr und mehr Einsicht zu nehmen in übersinnliche Zusammenhänge, die mit seinem eigenen Sein, mit seinem eigenen Wesen innig zusammenhängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=675s Rudolf Steiner breitet seine „Technologie&amp;quot; über die Präparate aus 00:11:15] ===&lt;br /&gt;
Nun gut, dieser zweite Initiationsweg führt ja schließlich dann dazu, dass von 1900 bis 1924, kann man sagen, am Ende der Landwirtschaftlichen Kurs steht. Und in diesem Landwirtschaftlichen Kurs geht es um die Materienfrage. Das habe ich ja schon mal gesagt. Ihr habt ja jetzt den dritten Vortrag erarbeitet. Da geht es wirklich um die Stofffrage. Aber da geht Rudolf Steiner auch nicht aus, er geht zwar aus von den Elementen des periodischen Systems, aber er geht eben aus insofern, als diese gleichsam die Eiweißkonstituenten sind. Dieses Eiweißkonstituieren, also Wasserstoff, Sauerstoff, Kohlenstoff, Stickstoff und Schwefel und so weiter und die ganze Latte, die da mit im Zusammenhang steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun also, der Landwirtschaftliche Kurs steht eigentlich am Ende der Anthroposophie. Das muss man auch sehen. Das ist quasi noch ein letzter Versuch, wirklich jetzt, was Rudolf Steiner gar haarscharf verfolgt, was sich da abgespielt hat mit dieser Initiation in die Unternatur. Er hat jeden Schritt erkenntnisschreitend mitvollzogen, den [[a:Albert_Einstein#:~:text=Albert%20Einstein%20(*%2014.,ver%C3%A4nderten%20ma%C3%9Fgeblich%20das%20physikalische%20Weltbild.|Einstein]] gegangen ist in der [[a:Relativitätstheorie|Relativitätstheorie]] oder Ratherford in der Zerfallstheorie oder wo auch immer. Das hat er alles verfolgt, das hat er alles präsent gehabt und jetzt im Landwirtschaftlichen Kurs ganz verborgen von Menschen, die das überhaupt nicht, auch nicht im Entferntesten begreifen, um was es da jetzt eigentlich in dem Zusammenhang geht, tätige Menschen, die ganz aus dem bäuerlichen Haus jetzt Fragen an ihn gestellt haben, breitet er etwas aus, nämlich eine Technologie auch, eine Technologie, die Grundlage zu einer Technologie aber im Lebendigen nicht im anorganisch Toten. Und das sind letzten Endes die Präparate. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=795s Alles ist Geist, Stoff wesenhafter Ausdruck 00:13:15] ===&lt;br /&gt;
Und das muss man im Hintergrund haben, wie da zwei ganz verschiedene Wege die Menschheit geht seit der Zeit. Und beide kommen sie irgendwo an den Punkt, dass sie sagen muss, alles ist Geist. Das hatte Heisenberg und der Nils Bohr haben das direkt gesagt, das löst sich auf in Geist, unsere ganze Physik. Dann ist es aber nicht mehr Naturwissenschaft, sondern es ist Geisteswissenschaft. Und auf der anderen Seite eben eine Geisteswissenschaft, die jetzt wirklich an den Wesenskern rührt des Stofflichen als solches, als etwas Wesenhaftes, wo sich im Stoff ein wesenhaftes Ausdruck, im Stickstoff anders als im Kohlenstoff und so weiter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=846s Düngung muss Kräfte ersetzen, nicht Stoffe 00:14:06] ===&lt;br /&gt;
Nun, in dem landwirtschaftlichen Kurs geht ja Rudolf Steiner von der Frage aus, im fünften Vortrag, dass wir durch unsere landwirtschaftliche, gärtnerische usw. Tätigkeit im Grunde genommen die Natur ausbeuten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da knüpft er direkt an an den Begriff, den man allgemein heute auch in der heutigen Wissenschaft hat, der Mensch verbraucht Stoffe, also muss ich die auch wieder ersetzen, irgendwie, haben wir ja darüber gesprochen. Und er weist dann darauf hin, einleitend die Kompostpräparate, dass man nicht nur Stoffe verbraucht, sondern Kräfte verbraucht. Es wird alles jetzt auf die Kräfte bezogen. Also [[a:Kraft|Kraft]] heute übersetzt man mit Energie, meint da irgendwas, weiß aber gar nicht, was man eigentlich meint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es wird alles auf die Ebene des Kräftemäßigen geschoben. Das heißt, die Kräfte sind Ausdruck eines Wesenhaften, was sich dann irgendwo eine Wirkung erzeugt in der Welt. Das ist die Kraft. Und wir verbrauchen also Kräfte. Und wir müssen durch die Düngung Kräfte ersetzen, nicht Stoffe primär, sondern Kräfte. Das ist ein sehr schwer zu verstehender Ausspruch. Und dennoch, man muss dem nachgehen, dass es sich letzten Endes in allem Lebendigen, und überhaupt in allen Erscheinungen der Welt letzten Endes um Kräftewirksamkeiten handelt, die von Wesen ausgehen. Wo im Hintergrund ein Wesen steht, was diese Kraft jetzt ausübt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirksam wird in ihrem eigenen Sein durch die [[a:Emanation|Emanation]] von Kräften, die dann zu Taten führen, letztlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=970s So Düngen, dass eine Verbindung von Kosmos und Erde besteht 00:16:10] ===&lt;br /&gt;
So, und da weist er nun darauf hin, dass wir es mit Stoffen und Kräften zu tun haben auf der Erde, die die Erde selber zur Verfügung stellt, rein irdischer Natur sind zum Beispiel die sogenannten Erdalkalien und Alkalimetalle, es sind alles Metallverbindungen. Kommen wir nachher nochmal drauf zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auf die Verbindung, die mehr auf der Säureseite des [[a:Periodensystem|Periodensystems]] stehen. Und eben diejenigen Stoffe, dies säureverursachend sind, wie zum Beispiel der Schwefel oder auch der Phosphor, dass das Stoffe sind oder Wirksamkeiten, die nicht von der Erde unmittelbar zur Verfügung gestellt werden, sondern aus dem Kosmos, die ihren Ursprung im Kosmos haben, in dem Planetarischen wirken. Und diese Kräfte von Mond, Merkur, Venus, dann Sonne, Mars, Jupiter, Saturn, dieses ganze ungeheure Kräftepotential, was durch das Sonnenlicht im Wesentlichen der Erde mitteilt, dass der Kosmos nicht mehr freiwillig bestimmte Kräfte zur Verfügung stellt, sondern dass wir so düngen müssen, dass wieder eine Beziehung zwischen Erde und Kosmos entsteht und das ist der Ausgangspunkt im Grunde genommen der Kompostpräparate. Dass wir die Erde wieder aufnahmefähig machen für kosmische Kräfte. Und er spricht da sogar an, Stoffe als Kräfteträger, nämlich das Quecksilber, das Blei und das Arsen, erstaunlicherweise. Und er weist darauf hin, das sind also Stoffe, die ihren Ursprung oder ihre eigentlichen Kräftequellen in den Planeten haben. Und dazu muss man die Erde erst wieder so düngen, dass sie aufnahmebereit wird für diese Stofflichkeiten, die von großer Bedeutung sind für das Pflanzenwachstum. Also das planetarische Wirken aktivieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=1104s Rudolf Steiner entwickelt im landwirtschaftlichen Kurs sechs Präparate 00:18:24] ===&lt;br /&gt;
Und da entwickelt er jetzt eine Technologie im Lebendigen, sagt er. Diese sechs Kompostpräparate oder Dungpräparate. Später kommt dann noch ein siebtes, aber was nicht in diesen Kanon gehört, das ist das Equisetum im Hinblick auf ein starker Pilzdruck aufgrund einer zu starken Wässrigkeit im Boden. Gerade jetzt wie in dieser Winterzeit, jetzt haben wir ja glücklicherweise diese Kälte, aber der Vorlauf des Winters war ja so, dass man Angst haben muss über den Pilzdruck im Frühjahr. Wenn da zu viel Wässrigkeit, zu viel Feuchtigkeit, Mondenhaftigkeit wirksam wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun also, da entwickelt er jetzt diese sechs Präparate. Schildert dieser deren Herstellung, völlig lapidar, fast wie ein Rezept. Er hat ja nicht sehr großen Wert darauf gelegt, dass Naturwissenschaftler an dem Kurs teilnehmen, weil die hätten das sofort völlig zerhackt. Sondern dass da Menschen sitzen, die es einfach gewohnt sind, die Gedanken die sie haben, auch in die Tat umzusetzen. Und wirklich im [[Wollen|Willen]] tätig sind und unvoreingenommen sein können, gegenüber solchen Äußerungen, die jetzt hier im Landwirtschaftlichen Kurs erstmalig in dieser Form unter die Menschen treten. Es sind also sechs Präparate, das Schafgarbenpräparat, das Kamillenpräparat, das Brennnesselpräparat, Eichenrinde, Löwensamen, Baldrian. Und die werden jetzt im Einzelnen geschildert in ihrer Herstellung und Anwendung im Hinblick auf die Anregungen von bestimmten Prozessen im [[Komposthaufen]] oder im Dunghaufen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=1223s Ist die Erde und das Erdenleben noch fähig kosmische Kräfte aufzunehmen? 00:20:23] ===&lt;br /&gt;
Nun möchte ich mich jetzt beschränken heute auf eine genauere oder auch noch aphoristische Schilderung, aber jedenfalls, dass Sie mal sehen, wie er da methodisch vorgeht und wie man selber als Mensch dann in einer forschenden Gesinnung jede einzelne Anregung, die da gegeben ist, ins unendliche schier dann weiterverfolgen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;[Frage Teilnehmerin: Noch eine kurze Frage zu davor. Sie sagten, dass die Erde nicht mehr fähig ist, diese kosmischen Kräfte aufzunehmen. War sie dazu mal fähig? Ganz von alleine, jetzt nicht mehr. Und warum?]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berechtigt die Frage. Stellen Sie sich mal vor, in welchem [[Bewusstsein]] die Menschen früher gelebt haben und in welchem Bewusstsein wir heute leben. Wir leben heute so, dass weitgehend unser Bewusstsein erfüllt wird durch Informationen, die nicht mehr sozusagen aus dem Anschauen oder Miterleben zur Seele der Natur hervorgehen. Wir leben ja gar nicht mehr in der Natur, wer lebt dann heute noch, wenn man sein Handy ständig vor Augen hat, sondern wir leben bereits in einer Informationswelt, die uns serviert wird von außen, über irgendwelche elektronischen Apparate. Und die Quellen dieser Informationswelt ist ein Metallmantel rund um die Erde. Da oben, diese ganzen Satelliten, die da rumschwirren, das sind schon heute weit über 20.000, mit allen Bruchstücken und so zusammen haben wir einen elektronischen Mantel zwischen die Erde und den Kosmos gelegt, der heute uns die Informationen wie von außen zugibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dadurch ist eine vollkommen neue Situation entstanden, dass etwas wirkt in der Welt, dann wenn der Mensch innerlich aktiv teilhat. Und es wirkt eben nicht, wenn er nicht mehr daran teilhat. Es ist nicht einfach nur eine Eo-ipso- [von sich aus-] Wirkung, die durch sich selbst einfach da ist, sondern es hängt immer auch davon ab, wie der Mensch mit der Entwicklung mitgeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;[Teilnehmerin: Weil dann der Mensch gedacht ist als Teil des Wesens Erde.]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Teil des Wesens Kosmos. Der eigentliche Ursprung des Menschen ist eben die geistige Welt. Es ist gar nicht die Erde. Wir sind zwar physisch hier jetzt inkarniert, das ist so. Aber das eigentliche Wesen des Menschen ist übersinnlicher Natur. Und wir verbauen uns mit diesen ganzen modernen technologischen Entwicklungen, verbauen wir der Erde selber gewissermaßen diesen Verlust, diese Beziehung, die sie zu dem gesamten planetarischen Umkreis hat, dass die immer, immer schwächer wird. Es ist eine Schwächung. Aber es hängt natürlich im Zusammenhang auch damit, dass wir Produkte von der Erde wegnehmen und verbrauchen. Das ist ein ganz wesentlicher Gesichtspunkt. Wenn wir einen Kohlekopf wegnehmen, nehmen wir Energie weg aus der Kräftewelt, die sozusagen wirksam ist in der Natur. Wir verbrauchen ständig Kräfte dadurch, dass wir die Nahrungsmittel heute für uns selbst beanspruchen. Und das geht nicht mehr einfach in den Naturkreislauf zurück, sondern das ist weg, das ist ein Verbrauch. Also auch das ist ein weites Thema. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=1447s Schafgarbenpräparat, Heilpflanze, Bezug zu menschlichem Blut 00:24:07] ===&lt;br /&gt;
Ich möchte jetzt, um was es eigentlich geht, möchte ich jetzt ein Beispiel des Schafgartenpräparates kurz schildern. Man könnte jetzt jedes einzelne Präparat als Beispiel heranziehen, aber das Schafgartenpräparat eröffnet das Thema so wunderbar und so übersichtlich, auch das methodische Prinzip, dass da vielleicht das methodische Prinzip im eigentlichen Sinne deutlicher wird als bei den anderen Präparaten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, also der Ausgangspunkt der Herstellung der Kompostpräparate sind zunächst mal [[Heilpflanzen]]. Und zwar die Blüten von Heilpflanzen. Die [[Schafgarbe]] ist eine offizinale Pflanze und ebenso die [[Kamille]], ebenso die [[Brennnessel]], ebenso die Eichenrinde, die heute auch therapeutisch eingesetzt wird, eben aus den Gründen, die im Zusammenhang mit dem Eichenrinderpräparat auch stehen, der Löwenzahn allemal und der Baldrian ebenso. Das sind alles Heilpflanzen, oder sagen wir mal Repräsentanten der ganzen großen Gruppe von Heilpflanzen. Und da steht die Schafgarbe zweifellos an ganz hervorragender Stelle. Die Schafgarbe ist eine Pflanze, die schon zu Urzeiten medizinisch verwendet wird und die vor allen Dingen im Zusammenhang steht mit der Blutreinigung und auch der Blutstillung bei Verletzungen usw. Die Schafgarbe hat einen ganz tiefen Bezug zum menschlichen Blut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Blut ist der Träger des [[Ich]]. Der Träger der Ich-Wesenheit des Menschen. Also da ist ein ganz enger Bezug. Und der Schafgarben-Tee wirkt Wunder, gerade wenn es um solche inneren Blutungen usw. etwa geht oder um die Blutreinigung generell geht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=1589s Wo findet man die Schafgarbe? 00:26:29] ===&lt;br /&gt;
Nun diese Schafgarbe, wo wächst sie denn? Wo findet man denn die Schafgarbe vor allen Dingen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;[Teilnehmerin: Weiden. Weiden und wenn es sonnig ist.]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wo da auf Weiden? Generell oder so? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;[Teilnehmer: Trockenheit.]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo trockene Stellen sind, lehmige Stellen, trockene Stellen, da findet man plötzlich diese Inseln von Schafgarben. Die Schafgarbe wächst eigentlich nie alleine, es sei denn der Same keimt irgendwo aus, sondern die bildet Kolonien. Und da wächst sie also und sie wächst so, dass sie, wenn sie jung ist, wird sie auch als Futter von den Tieren angenommen, aber wenn sie älter wird, dann nicht mehr so sehr. Und man findet dann immer wieder die Schafgarben auf den Weiden, ganz besonders eben wo geweidet wird, auf der Wiesen wird sie so abgeschnitten, findet man dann über den Winter solche Stängel stehen, so holze Stängel, bisschen gekrümmt. Das sind die Reste der letztjährigen Vegetation der Schafgarbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=1674s Schafgarbe, Aufbau von Aussen 00:27:54] ===&lt;br /&gt;
Nun, wenn man die jetzt mal versucht genauer zu beschreiben, die Schafgarbe [Zeichnet an Wandtafel]. Wir haben hier den Boden. Und ich möchte jetzt nicht darüber sprechen, wie die Schafgarben aussehen, die bildet sich dann wie jede Pflanze, da keimt ein Same und dann bildet sie eine Primärwurzel, die auch bald abstirbt, sondern was dann erscheint als Schafgarbenkolonien, das sind Pflanzen, das ist jetzt eine Pflanze, die hat sozusagen hier ihr Herz und jetzt ist sie dann sozusagen über den Winter, legt sie sich dann wie so eine Rosette am Boden und bildet hier unten jetzt ein Rhizomensystem aus, von flachwurzelnden [[w:Rhizom|Rhizomen]]. Rhizome sind Stängel, die unterirdisch wachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Rhizomen haben Knoten, hier einen Knoten, da einen Knoten, so wie der Stängel auch Knoten hat, wo die Blätter eben hervorgehen. Aber an diesen Knoten entstehen zunächst keine Blätter, sondern dann entstehen eben Wurzeln. Und diese Wurzeln, die gehen jetzt wie so Schnüre herunter in die Erde. Senkrecht, immer so einzelne Schnüre, unglaublich zäh und dann wächst hier eben auch wieder eine solche Schafgarbe hoch und bildet da ihre Rosette. So sieht es dann vielfach aus, auf einer Wiese zum Beispiel, so dieses Rosettenstadium. Und dann, wenn es jetzt losgeht im Frühjahr, wenn es warm wird, dann sehen wir, wie hier jetzt aus diesem Herz hier, aus dem Herz, wie man das nennt, Knospenherz, hier jetzt ein Stängel hochzieht und nach und nach natürlich hochwächst und dann hier diese Blätter hervorwachsen lässt, die dann eine Blattmetamorphose durchlaufen. Und dann hier oben sprießt dann plötzlich der Stiel auf, verteilt sich nochmal und dann bildet sich hier der Schafgarbenschirm. So erscheint uns die Pflanze jetzt außen, wenn man sie in der Natur aufsucht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was macht die eigentlich, diese Pflanze? Wie jede andere Pflanze auch, ordnet sie sich ein, indem sie vom Mittelpunkt vom Zwerchfellorgan des Bodens aus nach unten wächst, in die Vertikale, in Richtung Erdmittelpunkt und nach oben wächst im Spross in Richtung Sonnenmittelpunkt. Das ist eine unglaubliche Polarität, also Erde -, hier kann man sagen, Kosmos oder Sonne. In diesem Spannungsfeld wird die Pflanze äußerlich zum Bild, das wir anschauen. Wir sehen nicht das Wesen, wohlgemerkt nie, wir sehen immer nur das, was von dem Wesen erscheint. Und das ist im Wesentlichen das, was sich über der Erde ausbreitet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=1884s Rudolf Steiner: „Schafgarbe, ein besonderes Wunderwerk.&amp;quot; 00:31:24] ===&lt;br /&gt;
Nun schildert Rudolf Steinert diese Schafgarbe ja so, das sind einzigartige Worte eigentlich, wie ein Wunderwerk in der Natur sei. Jede Pflanze sei ein Wunderwerk, aber diese ganz besonders. Und dieses Wunderwerk sich gerade darin ausdrücke bei der Schafgarbe, dass sie einen bestimmten Schwefelgehalt habe, in einer solchen Menge und in einer solchen Art, dass sie durch die ganze Pflanze hindurch einen bestimmten Prozess beherrsche, nämlich den, der zum Zusammenhang steht mit dem Kalium, was ein Erdenstoff ist. Also wir haben es mit einer Polarität Kosmos-Erde zu tun, und sogleich mit einer Polarität Schwefel-Kalium. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=1946s Exkurs zur Chemie von Kalium, ein Salzbildner 00:32:26] ===&lt;br /&gt;
Nun kann man das bis zu einem gewissen Grad tatsächlich auch aus dem, was man anschaut an dieser Pflanze, nachvollziehen. Zunächst mal die Frage, wie steht es eigentlich mit dem [[Kalium]], was ist denn das überhaupt für eine Substanz? Die steht ja im Periodensystem auf der rechten Seite, also unter den Alkalimetallen, ist ein Metall. Haben Sie mal hier während der Tage, habt Ihr mal mit Kalium experimentiert? Kalium ist also ein Metall, also als Element erscheint es als Metall. Das Metall, das könnt Ihr mit einem Messer schneiden, ist silbrig, stumpf-silbrig und ungeheuer instabil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also man muss es ja auch künstlich herstellen, dieses Metall, weil es immer in Verbindung mit Sauerstoff, also als Chlor oder Fluor oder so erscheint, immer in Verbindung mit anderem. KCl [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[Kaliumchlorid]]] zum Beispiel, das ist das übliche Düngemittel in der Landwirtschaft heute, Kaliumdünger. Oder in Verbindung mit Sulfaten, Kaliumsulfat also, das man auch als Dünger heute einsetzen kann in der Landwirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, das Kalium ist ein Metall, ein Alkalimetall und hat metallische Eigenschaften. Wie gesagt, man kann es schneiden und es ist ganz silbrig, metallisch, homogen, nicht kristallin. Und wenn man dann ein Stück von so einem Kalium ins Wasser schmeißt, dann geht es explosionsartig los, dass es verbrennt. Es verbrennt auf dem Wasser, das Wasser, also es tanzt förmlich, dieses Stück geht auf dem Wasser und verbrennt mit einer ganz hellen, hellen Strahlenden Flamme und löst sich vollkommen auf. Es entsteht KOH, das ist also eine Kaliumlauge, löst sich dann im Wasser, völlig auf, verschwunden. Also, das Kalium gehört zu den klassischen Salzbildnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, sehr Kaliumverwandtes ist [[Natrium]] und das essen wir täglich, wenn wir Hühnereier, also ein Ei am Sonntagmorgen, das schmeckt umso besser, je mehr man da, nicht zu viel, aber doch, wenn man eine Prise Salz dazugebt. NaCl, Natriumchlorid, das löst sich sofort, und so ist es auch mit dem Kalium. Es gibt auch Kaliumchlorid, das löst sich sofort im Wasser auf. Und wenn es sich im Wasser aufgelöst hat und Sie tun es wieder eindampfen, dann schlägt sich wiederum dieselbe Salzmenge, die da gelöst war wieder in Form von Kristallen, schlägt sich wieder nieder. Also, das ist der klassische Salzbildner, neben dem Natrium und dem Lithium, das gehört auch noch dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=2148s Kalium leicht Radioaktiv, natürliche Strahlung 00:35:48] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kalium, was wir heute aus der Erde rausholen, diese Abbaugebiete sind ja hier bei Fulda und weiter östlich in Deutschland, in großen Zechsteinsalzen findet man diese Kaliumsalze, und wenn man die da rausholt und streut sie auf den Acker und geht mit dem Geigerzähler dann mal ein bisschen über den Acker - Geigerzähler, wissen sie, was das ist? Da kann man also die Strahlung messen - und plötzlich macht der Tück, Tück, Tück, Tück, Tück, Tück, Tück, Tück wenn man da über den Acker geht, aufgrund der Kaliumdüngung. Das heißt, das Kalium ist zu 0,0002% radioaktiv. Das hat eine natürliche Strahlung. Und das weist darauf hin, dass das Kalium wie ein Repräsentant des Erdigen schlechthin ist als Salzbildner. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=2218s Sulfur und Salz, Kosmos und Erde 00:36:58] ===&lt;br /&gt;
Und es kommt im Boden vor gebunden in den [[Glimmer]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;mineralien, den [[Feldspat]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;mineralien, den [[Ton]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;mineralien, da ist das Kalium beheimatet. Und dieses Kalium löst sich jetzt in der Bodenlösung, wird frei durch die [[Verwitterung]]. Und jetzt nehmen die Pflanzen dieses Kalium auf. Und so auch die Schafgabe. Und die versteht sich offensichtlich ganz besonders auf dieses Kalium. Und sodass jetzt die Wurzeln, direkt kann man sagen, einen höheren Salzgehalt haben als das sonst in der Pflanze der Fall ist. Die sind sozusagen kaliumdurchsetzt. Noch ganz salzartig. Die Wurzel ist noch ganz Repräsentant des Salzartigen bei der Pflanze. Der Mineralstoffreichtum aller Wurzelnahrung ist sehr hoch. Und sodass man sagen kann, das ist hier eigentlich der Salpol, der Salzpol der Pflanze. [Zeichnet an Wandtafel] Und das ist der Sulfurpol der Pflanze. Das ist nur eine andere Äußerungsweise der Begrifflichkeit von Kosmos und Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sulfur]] und [[Salz]], das ist der große Pol. Hier ist alles salzartig, salzhaft noch ganz stark geprägt von den physischen Eigenschaften des Kaliums. Physische Eigenschaften. Und die kann man ja genau beschreiben, diese physischen Eigenschaften. Wenn Sie da ein bisschen Chemie studieren und verschiedene Experimente machen, dann werden Sie sehen, dieser Stoff hat bestimmte Eigenschaften und die sind absolut und hundertprozentig definiert. Da kann man nicht irgendwie was dran rumdrehen. Sondern die sind absolut gesetzmäßig festgelegt, diese Eigenschaften. Aber sie sind physisch und sind dadurch, weil sie festgelegt sind, definiert sind, mathematisierbar. Das macht ja erst die Chemie groß und auch die Physik, dass man es mit Gesetzen zu tun hat, die mathematisierbar sind. Die zu Ende gedacht sind. Wo keine Freiheitsgrade mehr sind. Das ist in sich stimmig. Das charakterisiert das Irdische, den Erdenpol. Und eine Repräsentant dessen ist wirklich das Kalium.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=2371s Schafgarbe, Begegnung zwischen Himmel und Erde 00:39:31] ===&lt;br /&gt;
Und jetzt nimmt die Schafgabe dieses Kalium auf. Goethe nennt das übrigens den Erdsaft. Ein schöner Ausdruck, der Erdsaft, der jetzt von unten aufsteigt in der Pflanze, das ist dasselbe, was man heute in der Wissenschaft das [[Xylem]] nennt. Den habe ich auch schon an die Tafel gemalt. Der Wasserstrom mit Mineralsalzen befrachtet, der von den Wurzelhaaren aufgenommen wird und jetzt aufsteigt innerhalb des [[Kambium|Kambiums]] in der Pflanze und oben die ganzen Lebensvorgänge in den Blättern unterhält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist also ein Salzstrom. Von unten nach oben. Salz-Wasserstrom, [Zeichnet an Wandtafel] der von unten nach oben geht. Aber er ist schon von der Pflanze aufgenommen. Die Wurzel ist lebendig. Da ist schon das, was von oben herunterwirkt, sodass der [[Schwefel]] steht, der Sulfur, dieser Kräftepol, der wirkt herunter bis in die Wurzel, sodass da schon eine erste Begegnung stattfindet zwischen Himmel und Erde. Zwischen planetarischem Umkreis und dem Irdischen. Aber erst dann, wenn jetzt dieser Salzstrom heraufdringt in den Stängel und dann - es bildet sich ja erst ein Stück Stängel und dann das erste Blatt, dann wechselt es weiter und das zweite Blatt, das dritte Blatt und so weiter - dann mündet dieser Salzstrom ein in das grüne Blatt. Und ganz kennzeichnend für die Schafgabe sind ja gerade die Blätter. Die muss man sich mal angucken. Das ist also geradezu faszinierend. Da ist ein kurzer Stil, aber dann sehen wir jetzt, wie sich jetzt hier abzeichnet eine Blattspreite. Die zeichnet sich nur ab. Hier eine ganz entschiedene Blattrippe. Und von dieser Blattrippe gehen jetzt so Fiederungen ab, die so aussehen, so etwa. Ganz eigenartig, etwas breitlappig, speerartig. Und zwar so aufgefiedert hier das ganze Blatt, dass die Masse an Oberfläche größer ist, als wenn das Blatt homogen eine Fläche wäre. Obwohl es ganz gefiedert ist, da streicht die Luft hindurch, das Licht der Sonne, alles. Aber wenn man die Flächen jedes einzelnen derartigen Fiederblättchens zusammenlegen würde, entsteht mehr Oberfläche, als wenn das nur eine einheitliche Blattoberfläche wäre. Also das Kennzeichen sind diese Blätter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=2577s Kalium bewirkt in der Pflanze die Säftespannung 00:42:57] ===&lt;br /&gt;
Und jetzt kann man nämlich Folgendes sehen. Wenn das Kalium jetzt aufsteigt und jetzt in die Blätter reinkommt, dann kann man dessen neue Funktion, dessen neue Eigenschaft erst so richtig mal sinnlich studieren. Denn was macht das Kalium bei der Pflanze generell und besonders bei der Schafgarbe? Alles Kalium hat immer mit dem Wasser zu tun, mit dem Wässrigen, mit der Zellflüssigkeit oder den interzellularen Flüssigkeiten und sorgt für Spannung, sorgt für Säftespannung. In der heutigen Pflanzenphysiologie nennt man das den [[w:Turgor|Turgordruck]], haben sie vielleicht mal gehört, Turgordruck. Das ist nichts anderes, als dass da eine Säftespannung ist, die wir vor Augen haben, wenn wir eine Weinbeere sehen oder die roten Johannisbeeren oder schwarzen Johannisbeeren, Kirschen, alles sind solche Bälle, ungeheuer gespannt, voller Saft. Und das bewirkt das Kalium, diese Säftespannung in den Pflanzen. Dadurch können die Pflanzen sich auch sozusagen gegenüber der Schwere halten. Denn sobald diese Säftespannung nachlässt, dann sacken die Blätter nach unten ab und hängen dann so, bei Trockenheit etwa sieht man das dann bei den Zuckerrüben vor allen Dingen. Also das Kalium sorgt für die Säftespannung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=2668s Sukkulenz, ein Kaliumphänomen 00:44:28] ===&lt;br /&gt;
Also das Kalium sorgt für die Säftespannung, das ist ein osmotisches Phänomen, wo Konzentrationsgegensätze zwischen verdünnter Lösung und konzentrierter Lösung einfach durch Zellwände aufrechterhalten werden, dass kein Konzentrationsausgleich stattfinden kann. Sondern dass es Zellen gibt in der Pflanze oder überhaupt Zellregionen mit höherer Säftespannung und solche mit geringerer Säftespannung und so weiter. Sonst könnte ja, wenn nicht eine geringe Säftespannung da wäre, nicht der Saft aufsteigen bis hier oben in die Blüte. Und hier aber in den Blättern erzeugt er nun diese eigenartige Sukkulenz. Sukkulenz, das heißt, dass da in erhöhtem Maße Wässrigkeit mit entsprechender Mineralansammlung, hoher Konzentration, sich bewahren kann hier und die Pflanzen dick macht, fleischig macht, wässrig macht, aber mit dieser hohen Spannung. Das ist ein Kaliumphänomen. Die Sukkulenz, also Kakteen zum Beispiel sind ja Pflanzen, die große Wassermassen sammeln und dadurch diese fleischigen, großen Blattpflanzenkörper ausbilden. Und das macht die Schafgarbe auch. Wenn Sie unter einem schwachen Mikroskop mal die Blätter angucken, dann werden Sie erstaunt sein, wie prall die sind, diese einzelnen Fiederchen, fleischig prall. Das macht das Kalium. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=2776s Blattmetamorphose und Urbild der Pflanze 00:46:16] ===&lt;br /&gt;
Jetzt muss ich Ihnen vorstellen, dieser Kalium, dieser Erdsaft, der steigt hier hoch und jetzt gestaltet sich das erste Blatt aus. Und dann ist das ein bestimmtes Ergebnis und das Ergebnis wird mitgenommen bis zum nächsten Blatt. Und dann gestaltet sich wieder ein Blatt in Metamorphose zum ersten aus. Und was dann hier Erträgnis ist, wird wieder mitgenommen im wachsenden Stiel und schlägt sich hier aus im nächsten Blatt und so weiter. Und wir sehen, dass dadurch die Blattmetamorphose entsteht. Dass die Gestalt des untersten Blattes nicht mehr dieselbe ist wie im nächst folgenden. Und das nächstfolgende nicht mehr dieselbe wie hier. Und je weiter man hoch geht, desto weniger ist hier noch ein Stiel, sondern die Blätter wachsen direkt am Stängel, bilden gerade noch so Blattspitzen und dann verschwinden sie im Stängel, sind nicht mehr da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist was man Blattmetamorphose nennt, dass je mehr der Erdsaft hier aufsteigt, er immer mehr unter den Einflussbereich des Sulfurprozesses kommt, wo sich langsam, langsam, langsam das Urbild der Pflanze in die Sichtbarkeit gestaltet, in die Sichtbarkeit formt. Hier kann ich ahnen, dass das alles Schafgabe ist. Aber hier offenbart sie sich vollständig [Zeigt an der Wandtafel].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=2862s Blätter, Begegnung der Pole, Merkurbereich 00:47:42] ===&lt;br /&gt;
Und so dass wir bei der Pflanze jetzt noch nicht nur einen Salpol unterscheiden und einen Sulfurpol, der sich dann in der Blüte voll zeigt, sondern eben noch einen mittleren Bereich und das ist der Merkurpol. [[a:Merkur|Merkur]] bezeichnet eigentlich immer schon im griechischen Mythen den Vermittler zwischen Kosmos und Erde, den Götterboden, so haben die Griechen den bezeichnet. Wir haben hier ein Mittleres zwischen diesen beiden Polen und dieses Mittlere offenbart sich in den Blättern. Die Blättern sind die Begegnung dieser beiden Pole.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da findet jetzt bei der Schafgabe ein Eiweißprozess statt in den Blattbildungen, diesen sukkulenten Blättern, von besonderer Art. Also da kommt in besonderer Weise gerade diese beiden Pole so zur Geltung, dass sich ein ganz ideales Eiweiß ausbilden kann, die Schafgarbenblätter. Aber wie gesagt, dieses Eiweiß ist anders strukturiert hier unten, als je weiter man hochkommt, desto mehr ist es strukturiert. Und wenn es dann weiter geht, plötzlich hört alles vegetative Wachstum der Blätter auf und der Stiel, der Stängel spaltet auf mit lauter solche radierausstrahlenden Stängelchen, die sich dann ihrerseits nochmal teilen. Und wenn Sie Kaliummineralien kennen, es gibt da bestimmte Formen, die sehen aus, wie wenn sie nur aus lauter einzelnen Kristallstrahlungen bestünden, ganz hauchdünne Kristalle, die alle so aufsprießen aus einem Punkt, und hier, wie aus einem Punkt, spaltet sich jetzt der Stängel auf mit lauter einzelnen Stielchen und oben bildet sich jetzt die Scheindolde, das ist eine Scheindolde der Schafgarbe. Und die sind alle so in ihrem Längenwachstum, dass sie wirklich dann in dieser Dolde eine Begrenzung finden nach oben. Der eine wächst nicht länger und kürzer, die andere kürzer, sondern die bilden dann tatsächlich wie eine Ebene hier oben, wunderbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also der ganze aufströmende Pflanzensaft erfährt Verwandlungen hier im mittleren Bereich, in dem merkurialen Bereich und dann entfernt er sich immer mehr in Richtung auf diesen sulfurischen Einfluss aus dem Kosmos, dem Sonnenlicht, das ist das Sonnenlicht letzten Endes und dort verliert er seine vegetative Wachstumskraft. Der Stängel spaltet sich auf und es entsteht der Blütenboden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=3047s Schafgarbenblüte eine Hingabe an den Kosmos 00:50:47] ===&lt;br /&gt;
Und das ist ja eine  [[Kompositen|Compositae]] hier. Ich nehme an, dass der Herr Bauer darauf mal eingegangen ist, was die  Compositae sind. Ist das der Fall? Das ist die hochentwickeltste Pflanzen, die es überhaupt gibt. Die am höchsten entwickeltsten Pflanzen, die es überhaupt gibt, die  Compositae, die jetzt auf einem Blütenboden mehrere einzelne Blütchen, Röhrenblütchen oder Strahlenblütchen entwickeln. Und bei der Schafgabe, wenn Sie die Blüten mal angucken, die erscheinen schon von vornherein wie vertrocknet. Zumindest ziemlich trocken. Also nicht irgendwo noch wässrig vegetativ wachsend, sondern genau das Gegenteil zu diesen sukkulenten Blättern, ganz trocken, ganz geformt. Die Kelchblätter bilden sozusagen eine Hülle und oben zwingt sich ganz mühsam die Blüte heraus, weiß-rosa blühend, aber ganz, ganz scheu, möchte ich mal sagen. Und wenn Sie dann so eine Schafgabenblüte oder überhaupt jede Blüte im Haushalt der Natur angucken, aber bei den  Compositae ist es am wunderschönsten zu sehen, das ist wie wenn jetzt, wo der Pflanzenwachstumsprozess erstirbt, staut sich staut, der Stängel sich staut und da jetzt die Blüten oben erscheinen, die Blüten sozusagen eine Geste der Hingabe an den Himmel ist, eine Hingabe an den Kosmos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=3144s Verschmelzung von Denken, Fühlen und Wollen führt zum Erleben 00:52:24] ===&lt;br /&gt;
Es ist immer wieder notwendig, dass man nicht nur abstrakt denkt. Es steht ja alles in Lehrbüchern drin. Lehrbücher, da braucht man eigentlich gar nicht mehr furchtbar denken, die beschreiben das ja alles. Sondern dass man empfindend denkt. Das empfindende Denken, dass man das Gefühl sich nicht emotional hineinfantasiert in den Gedanken, sondern dass man das, was man denkt, was man die [[Anschauung]] lehrt, und das, was dieses Gefühl ganz elementar lehrt, dass man das mal zusammen sich zum Erlebnis bringt. Jedes Erlebnis, was man hat, ist immer ein Zusammenführen von Fühlen und Wollen und Denken. Dann kann man es erleben. Ich kann den Gedanken nicht erleben, wenn ich ihn nicht auch fühle in seiner spezifischen Geistigkeit. Und darum geht es gerade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade die Blüte zeigt am wunderbarsten, wie da eine Art Hingabefähigkeit der Erde in der Blüte gegenüber dem Kosmos sich entwickelt. Im Sinne dieser Worte [[a:Friedrich_Schiller|Schillers]], die kennen Sie ja wahrscheinlich, das ist wahrscheinlich von Goethe und Schiller zugleich, die haben das beide formuliert: „Suchst du das Höchste, das Größte? Die Pflanze kann es dich lehren. Was sie willenlos ist, sei du es wollend.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=3237s Schafgarbe willenlos, Hingabe und Kraft 00:53:57] ===&lt;br /&gt;
Und sie ist willenlos. Die Pflanze ist vollkommen, vollkommen in der Blüte, Hingabe, ein Moment, und dann erstirbt sie. Dann ist es vorbei. Verwelkt, und die Blütenblätter fallen wieder zu Boden und so weiter. Es ist nur ein Augenblick. Und diesen Moment, diesen Augenblick, den muss man sich mal versuchen, im Anschauen an der Blüte irgendwie auch empfindend zu nähern. In dieser vollkommen offenen Hingabeöffnung, die Blüten öffnen sich gegenüber den Umkreiskräften und dann sterben sie alles weg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich glaube, wenn man sich versucht, mal dahin ein bisschen hineinzufühlen und hineinzudenken, dann kann man möglicherweise zu der Frage kommen, die Rudolf Steiner beseelt hat, wie er dann gegangen ist, die Präparate zu entdecken, zu entwickeln. Die Frage nämlich, wie kann ich diesen Prozess, für den die Scharfgabe steht, einen Erdenstoff stufenweise zu verwandeln, über die Blätter und so weiter, bis herauf in die Blüte, sodass dieser Stoff, der hier ganz Substanz ist, der hier zunächst mal physikalisch, chemisch, ein Produkt der Erdenentwicklung ist, salzartiger Natur, und dass dieser Stoff jetzt hier der Stärke Struktur hat, also Salz, geformtes Salz ist, dass sich hier oben dieser Salzprozess über den ganzen Pflanzenentwicklungsprozess vollkommen sublimiert, vollkommen verwandelt. Eine Stoffverwandlung in der Pflanze sich vollzieht, von unten nach oben, unter dem Einfluss der Wirksamkeit der Urbilder der Pflanze, die sich über den Sulfurprozess vermitteln, dem Pflanzenwachstum, eine vollständige Verwandlung stattfindet. Eine Sublimation kann man fast nennen, eine Verwandlung eines erdenstofflichen in einen reinen Prozess. Nur noch Kraft, nur noch Hingabe, nur noch eine Geste nach außen, gegenüber dem Himmel, mehr ist es nicht mehr. Eine Willensgeste, dass sie willenlos ist, sei du es wollend, das ist. Es ist eine willenlose Geste, ein reiner Prozess, und für einen Augenblick und dann ist es weg, verblüht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=3429s Den Prozess der Schafgarbe über das Tierreich festhalten 00:57:09] ===&lt;br /&gt;
Und jetzt die Frage des Geistesforschers, wie kann ich diesen Prozess festhalten? Kann ich den festhalten? Kann ich dem Dauer verleihen? Kann ich diesen Prozess, der für einen Augenblick aufläuft, dann fällt das Ganze wieder zurück und wird verwandelt in [[Humus]] oder so? Das ist ein Naturprozess. Kann ich diesen Prozess in der Blüte festhalten? Und das gilt für alle Präparate der Pflanzen, für die Kamille, für den Löwenzahn und auch für den Baldrian. Anders ist es bei der Eichenrinde, aber es ist im Grunde auch ein Blütenprozess. Das muss man nur im Einzelnen charakterisieren. Jedenfalls, wie kann ich diesem Augenblick einer ungeheuren Potentialität die Schwelle vom Physischen über das Ätherischen zu einer noch höheren Natur erschließen? Geht das oder geht es nicht? Und das ist meines Erachtens die Frage des Geistesforschers. Kann ich den Blütenprozess über sich hinausführen? Nicht nur festhalten, konservieren, sondern über sich selbst hinausführen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieser Vorgang ist nun ein sehr rätselvoller. Da die Angabe gemacht wird, dazu müssen man sich jetzt diese Blüten sammeln, die Schlafgarbenblüten, und müsse sich jetzt eine Anleihe machen an einem höheren Naturreich, dem Tierreich nämlich, was ja gerade charakterisiert ist, dass es nicht eine Pflanze nur ist, sondern dass da ein Seelisches Wirksam ist, ein Seelisch-Astrales. Und alles was da astral genannt wird, sprich seelisch, das sind Kräfte, aber höhere Kräfte als die bloß in den lebendigen Bildekräfte. Und jetzt diese Kräfte zu Wirksamkeit bringen, und diese Kräfte sind alle formende Kräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=3560s Hirschblase bewahrt laut R. Steiner den Prozess der Blüte 00:59:20] ===&lt;br /&gt;
Das Astralische im Tier sorgt für die Entstehung der Organe, dass die Organe sich zu Körpern abschließen, die einen inneren Hohlraum haben, wo sich bestimmte Prozesse stattfinden, zum Beispiel im Magen, im Darm, oder aus allen Stoffwechselorganen sind Hohlorgane, auch die Blase, wo ganz spezifische Prozesse sich in einem Innenraum abspielen. Und das macht das Astrale in der Welt. Es sorgt immer für [[Form|Formen]], Formung, die Frucht des Apfels. Dass da ein Rund an einem Kohlkopf ist oder so, das ist immer eine astralische Wirksamkeit, die jetzt das Ätherische ergreift und in eine Form bringt. Und hier weist dann Rudolf Steiner drauf hin, dass wir uns bedienen eines Organs aus dem Tierreich, welches die Möglichkeit hat, gerade diesen Prozess hier in der Blüte zu bewahren, zu konservieren und über sich selbst hinaus zu steigern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist eben die Hirschblase. Bei der Kamille ist es der Dünndarm, bei der Brennnessel braucht man kein Organ, hat bestimmte Gründe. Bei der Eichenrinne ist es der Haustierschädel, beim Löwenzahn ist es dann das Gekröse, hat auch seine Gründe. Und bei Baldrian braucht man auch kein zusätzliches Organ. Jedenfalls bei der Schafgarbe macht den Rudolf Steiner darauf aufmerksam, also wenn ich mal das hier so andeuten soll, ich weiß nicht mal, ob mir das gelingt [zeichnet an Wandtafel], so, jetzt hier so ein Hirsch. Soll ein Hirsch sein. Nehmen wir an es wäre ja einer. Der hat hier hinten seine Blase drin sitzen. Und hier oben unterm Rückgrat sitzen die Nieren. Jetzt käme es darauf an, gerade ein Organ zu finden, welches in ganz idealer Weise diesen Prozess bewahrt und konserviert. Und da sagt er, das ist die Hirschblase. Man könne nicht die Blase vom Rind nehmen oder irgendeine andere, nein, vom Hirsch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=3734s Physiognomie des Hirsches vs. Kuh 01:02:14] ===&lt;br /&gt;
Und das ist jetzt schon wieder eine Aufforderung, uns jetzt mit dem Hirsch zu befassen, im Verhältnis zum Wiederkäuer. Beide sind Pflanzenfresser. Aber der Hirsch, der bildet da oben ein Riesengeweih über seinem Kopf, der wendige Hirsch und die Kuh eben diese Hörner. Ja, was ist denn da eigentlich, was ist da der spezifische Unterschied? Das habt ihr ja auch gelesen, glaube ich, im vierten Vortrag, dass hier ein Tier ist, was extravertiert ist, im Gegensatz zur introvertierten Kuh. Bei der Kuh geht alles nach innen, beim Hirsch geht alles nach außen. Oder jedenfalls korrespondiert er ständig mit der Umwelt. Wir müssen nur mal sehen, wie ein Hirsch schaut mit den Augen, blickt mit den Augen. Auch das Reh, das Rehwild, es äugt. Man sagt, es äugt. Diese großen Augen, die schauen unglaublich nervös, eine leichte Nervosität durchzieht diese Tiere. Schaut sozusagen in den Umkreis. Und das Geweih selber ist eine Bildung, die ist kein [[Horn]], sondern das ist blanker Knochen, und zwar Gliedmaßenknochen. Da wächst der Knochen oben aus dem Stirnbein rechts und links raus und baut dann auf. Eine irrsinnige Stoffwechselleistung, die der Hirsch da vollbringt. Vom Frühjahr bis zum Herbst wächst hier oben das Geweih. Je älter wird es, je mehr Kälber die Kuh geworfen hat, die Hirschkuh, desto mehr Verzweigungen hat dann auch das Geweih, und bis zum 14. Ende oder bis zum 16. Ende, wie man sagt. Und dieses Geweih ist so gebildet, das ist ein Knochen wächst aus dem Kopf oben heraus und hat eine ganz bestimmte Wölbung. Wenn Sie sich mal ein Geweih angucken, dann hat man so den Eindruck, wie wenn das ein Innenraum wäre. Wie wenn das Geweih so wächst, dass es, wenn man das alles vervollständigen würde, einen Innenhohlkörper bilden würde, der nach oben offen ist. Also dass man den Eindruck hat, dass der Hirsch wirklich jetzt ein Wahrnehmungsvermögen hat, hier gerade über das Geweih, in den ganzen Organismus hinein, bis hin zur Blase. Da strömt gleich so die kosmische Astralität der Gegenwart. Also man muss den Hirsch noch mal genauer studieren, aber er eilt uns vorweg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=3908s Der Hirsch ist ein Tier, was eine hohe Astralität hat 01:05:08] ===&lt;br /&gt;
Der Hirsch ist ein Tier, was eine hohe Astralität hat, auch wie die Kuh. Da ist es aber innen drin. Beim Hirsch ist es außenrum. Der nimmt sozusagen unter den Tieren die Sonnenastralität, die dann im Sommer über ganz intensiv, von Frühjahr über Sommer zum Herbst wirksam ist, nimmt er auf und gestaltet mit dieser Astralität seine ganzen Organe bis hin zur Blase, den Blasenvirenprozess. Die stehen miteinander im Zusammenhang. Also der Hirsch ist umweltorientiert, die Kuh ist sozusagen nach ihrem eigenen Inneren orientiert. Und das macht man sich jetzt zu Nutze bei der Präparation, dass man dieses Blasenorgan des Hirsches in Anspruch nimmt und da diese Blütensubstanz hier reinstopft, hier in das Innere dieser Hirschblase.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=3974s Exkurs: Die Niere und Beziehung zur Blase 01:06:14] ===&lt;br /&gt;
Diese Hirschblase ist ein ganz eigenartiges Organ. Es wird dezidiert gesagt, man kann es von keinem anderen Tier nehmen. Und das hängt eben mit der Tatsache zusammen, dieser Umweltorientierung gerade dieses männlichen Hirsches, es geht um den männlichen Hirsch, der der Geweihträger ist, dass da die Blasensubstanz, also diese hauchdünne Haut und die Form der Blase ein Abbild des Makrokosmos ist, diese Kugelgestalt. Aber bis in die Substanzialität ist es von einer Sonnenastralität, nicht von einer Mondenastralität wie alles andere bei den Tieren, sondern wirklich aus der gegenwärtig wirkenden Sonnenastralität, wie sie der Hirsch aufgenommen hat den ganzen Sommer über, gestalten sich seine inneren Organe aus und insbesondere die Blase. Und in Verbindung mit der Blase die Niere. Und das müssten wir uns mit der Blase und der Niere befassen. Aber das können wir jetzt zeitlich nicht mehr bewältigen. Man kann die Blase gar nicht getrennt sehen von der Niere. Das ist ja wie ein Saugorgan, die Blase, die den Endharn aus der Niere heraus saugt förmlich. Das ist eine peristaltische Bewegung über den Harnweg bis in die Blase hinein. Und die Niere ist ja ein Organ, die das Blut reinigt. Die große Blutreinigung geschieht über die Niere, Unmassen an Blut, pro Stunde glaube ich 1,2 Liter, fließen da durch die Niere hindurch, sondern jetzt alles das ab, was Schlacke ist, was der Körper ausscheidet, das Blut aufgenommen hat, als venöses Blut und das muss jetzt abgeschieden werden. Und das sind so unendlich komplizierte Prozesse, die sich da in der Niere abspielen. Das ist wie eine Wunderwelt für sich. Das Grundprinzip der Niere besteht ja darin, dass eine niederkonzentrierte Substanz in eine höhere konzentrierte Substanz verdichtet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stellen Sie sich mal vor, das ist der umgekehrte Prozess, der in der anorganischen Natur stattfindet. In der anorganischen Natur findet immer ein Übergang von der hochkonzentrierten zur niederkonzentrierten Substanz statt. Das kommt dann zum Konstellationsausgleich. Aber im Lebendigen ist da plötzlich das Gegenteil der Fall. Da ist es möglich, durch sehr komplizierte Puffersysteme in der Niere, durch hormonale Einwirkungen, das Gegenteil zu machen, dass aus einer niederkonzentrierten, dem sogenannten Primärharn, Schadstoffe verdichtet werden, Salze verdichtet werden, zu immer höherer Konzentration. Sodass am Ende dann, was dann ausgeschieden wird als Urin, ist eine höhere konzentrierte Substanz, als sie je im Blut erscheint. Im Blut wird sofort eine hoffnungslose Vergiftung verursacht und jetzt diese höhere konzentrierte Substanz wird ausgeschieden. Und das macht die Niere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Niere ist, beschreibt Rudolf Steiner den Medizinern, die Niere ist das Inkarnationsorgan des Astralleibes im Menschen. Und zwar an sich ist das Astrale, immer mit dem Luftorganismus, mit dem Atmungsorganismus zusammen. Aber die Niere ist ein Atmungsorgan im Flüssigkeitsleib des Menschen, unter dem Zwerchfell. Also vollkommen in der Bewusstlosigkeit spielt sich das alles ab. Wir haben da kein Bewusstsein davon. Und doch ist die Niere etwas wie eine Art, sie wurde mal bezeichnet als eine emotionale Rückenstütze. Das heißt, alles, was in uns instinktiv, empfindungsmäßig auftaucht, also dass wir zum Beispiel ungeheuer wach werden, wenn wir zum Beispiel nun am Auto hinter dem Steuer stehen, dann müssen wir ständig genau mit unserem Bewusstsein da draußen sein, das ist aufgrund eines Adrenalinstoßes. Der löst diese Wachheit aus, gerade beim Autofahren, wo wir gar nicht ganz bei uns sind. Wir sind wie unbewusst. Instinktiv machen wir immer gerade das Richtige. Das ist eine Nierenfunktion durch das Adrenalin. Das macht den Menschen wach, denkwach, aber instinktiv. Und dann gibt es die sogenannte [[w:Corticosteroide|Kortikosteroide]], das sind auch Hormone von der Nebenniere. Die wird hier von der Nebenniere abgesenkt. Die ist genau hier auch an der Niere angeheftet. Ein Hormon, was jetzt die ganzen Gefühlsregungen instinktiver Art regelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man einen Zornausbruch hat oder die Aggressivität, die dann zur Geltung kommt. Alles das hängt dann mit diesen Hormonausschüttungen zusammen, die instinktive Regungen in der Gefühlswelt erzeugen. Und dann gibt es noch ein antidiuretisches [[a:Hormone#:~:text=Ein%20Hormon%20ist%20ein%20biochemischer,Wirkungen%20oder%20Regulationsfunktionen%20in%20Gang.|Hormon]], das kommt aus der [[a:Hypophyse|Hypophyse]] und das sorgt nun für die sogenannte Salzretention in der Niere. Das heißt, diese salzigen Konzentrationsvorgänge, die da stattfinden, im Wässrigen der Niere, das bewirkt dieses Hormon, also eines, was mehr mit dem Stoffwechsel, mit der Willensorganisation des Menschen zusammenhängt. Denken, Fühlen und Wollen. Alle drei Seelentätigkeiten, leibgebunden, die finden da in der Niere statt. Daher emotionale Rückenstütze des Menschen. Es fehlt mir was an den Nieren, das sagt man ja. Das alles eben zeigt, wie eng nun gerade diese beiden Organe zueinander in Beziehung stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=4870s Erste Prozessstufe beim Schafgarbenpräparat 01:12:51] ===&lt;br /&gt;
Übrigens, das möchte ich da noch kurz erwähnen. Wenn man Augenkrankheiten hat, wenn man irgendwo Sehschwierigkeiten hat, dann kann es sein, dass man diese Probleme durch die Behandlung der Niere heilen kann. Es besteht eine Beziehung zwischen Niere und der Sinnestätigkeit der Augen. Also das zeigt schon auch beim Hirsch die Besonderheit, dass der äugt, der ist sozusagen mit seiner ganzen Sinnesorganisation im Umkreis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt haben wir also so eine Hirschblase und haben da diese Blütchen reingestopft. Das ist die erste Präparationsstufe, wo wiederum etwas, was hier von innen kommt aus dem Hirsch, die Blase, das ist innen, ein Inneres wird ein Äußeres, eine Umstülpung. Hier wird ein Äußeres, die Blüte, ein Inneres. Außen nach innen, ein Umstülpungsvorgang. Und jetzt hängen wir diese Blase auf über der Erde in Luft und Wärme im Sommer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früher machten wir das sogar auch nach Ostern, füllten wir dann die Blüten da in die Astrogen, die Schafgarben haben noch nicht wieder neu geblüht, die mussten wir vom Vorjahr nehmen, füllten die dann hier rein und haben dann diese Kugeln und das ganze Geschehen wird dann exponiert, den Kräften von Luft und Wärme während des Sommers. Also wir setzen jetzt diese Verbindung von Pflanzenreich und Tierreich in Verbindung zu den Kräften, die aktuell während des Sommers im Physischen über Luft und Wärme wirken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=4528s Zweite Stufe, Exposition an die Winterkräfte 01:15:28] ===&lt;br /&gt;
Und dann kommt der Winter, da nehmen wir diese Kugeln herunter und machen ein Loch in die Erde und vergraben jetzt diese Kugeln hier unten in die Erde und setzen ihnen die Kräfte von Erde und Wasser aus, den Elementen von Erde und Wasser. Also das ist jetzt die zweite Stufe der Präparation. Einmal in Luft und Wärme exponiert, dann im Winter in Erde und Wasser ausgesetzt, den dort waltenden Kräften während des Winters. Wir haben ja auch ein bisschen darüber gesprochen, wie im Winter die Erde ganz anderen Kräften exponiert ist, eben dem fernsten Kosmos, während im Sommer ist sie insbesondere den Kräften des planetarischen Umkreises exponiert. Das ist unser planetarischer Umkreis, planetarisch, und das ist hier ein Fixstern. Fixsternwirksamkeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=4632s Es entsteht ein neuer Stoff, Träger von Kräften 01:17:12] ===&lt;br /&gt;
Und da ruht nun unser Präparat, und im Frühjahr nehmen wir das dann wieder heraus, graben es aus, und was haben wir dann in den Händen? Die Hirschblase ist zum Teil nur noch in Bruchstücken vorhanden. Was wir dann verwenden ist wiederum irgendeine Substanz, ein neuer Stoff. Ein neuer Stoff. Und diesen neuen Stoff, den nehmen wir jetzt und verwenden ihn wie alle anderen Präparate auch, indem wir in winzigen Mengen davon, so viel normalerweise wie hier gerade zwischen die drei Finger so gehen, die nehmen wir und machen jetzt in unseren Dunghaufen oder Komposthaufen den wir aufsetzen, Dunghaufen im Stapelmist oder im Tiefstall, machen wir ein Loch, 50 cm tief, oder so lang wie der Arm ist, und stopfen jetzt dieses Präparat da rein, in den Komposthaufen oder in den Dunghaufen. Und da entfaltet es jetzt dieses Präparat, als dieser neue Stoff, eine strahlende Wirkung, eine Kräftewirkung, nicht eine Stoffwirkung. Der Stoff tritt vollkommen zurück. Der Stoff ist gerade eben nur noch Träger von Kräften, aber hoch konzentriert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=4733s Präparat entfaltet sich im Komposthaufen ordnend und belebend 01:18:53] ===&lt;br /&gt;
Und diese astralen Kräfte, es handelt sich um astrale Kräfte, die strahlen jetzt herein in diesen Komposthaufen und damit das richtig geschieht, muss der abgedeckt sein, der muss eine Haut haben, der muss wirklich eine Haut haben, wie jeder Organismus oder ähnlich wie im Dunghaufen. Da strahlen diese Kräfte und bewirken nun - das ist natürlich das große Geheimnis, da hat Rudolf Steiner überhaupt nichts dazu gesagt - zunächst einmal, dass die abbauenden Kräfte im Komposthaufen und im Dunghaufen nicht irgendwie unkontrolliert, mineralisierend ablaufen, wie es die Mikroben gerade wollen, sondern dass das geordnet stattfindet. Dass da eine Organhülle geschaffen wird, in dem jetzt dieses Präparat wirkt, der Komposthaufen muss ein Organismus werden, der eine äußere Haut hat. Und in dieser zerfallenden, abbauenden, mikrobiell ganz stark strukturierten Substanz, da müssen jetzt ordnende Kräfte wirksam werden, dass das in die richtige Richtung der Zersetzung, des Abbaus, der Verringerung des Substanzverlustes läuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist jetzt ein ganz äußerer Vorgang. Aber dieser Dünger, der so entsteht, als Kompost oder als Mistkompost oder Mist, der wird durch dieses Schafgarbenpräparat, wie die Worte sind, belebt. Dieses Präparat wirkt belebend und anregend auf die Fruchtbarkeit des Lebens des Bodens. Das ist zunächst einmal die Ausführungsweise im Beispiel des Schafgarbenpräparates. Er wirkt belebend, also lebenanregend, lebenbefördernd, das Schafgarbenpräparat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=4870s Prinzip der Pflanzenpräparate zusammenfassend 01:21:10] ===&lt;br /&gt;
Nun möchte ich doch noch ein paar Worte wenigstens sagen zu den übrigen Präparaten in diesem Zusammenhang. Zunächst möchte ich noch einmal betonen, was hier jetzt als Prinzip sich offenbart, noch einmal zusammenfassend. Ausgangspunkt ist die Blüte, der Endprozess eines vegetativen Werdens der Pflanze. Hier steht die Pflanze repräsentativ da, und wir sammeln uns diese Blüten und versuchen diese Blüten jetzt im Zusammenhang mit einem tierischen Organ in einen Zustand zu versetzen, dass dieser Blütenprozess bewahrt wird, dass er festgehalten wird, dass der konserviert wird, dass er nicht einfach dem Naturprozess unterliegt, sondern herausgehoben dadurch, dass hier eine Organhülle das Ganze umschließt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann wird diese Organhülle mit den Ingredienzien exponiert, den Kräften, die während des Sommers über Luft und Wärme wirksam sind im Haushalt der Natur. Und diese konzentrieren sich jetzt in dieser Matrix wiederum dieser Blüten. Die Blütensubstanz mit dem sublimierten Kaliumprozess hier, der hier sozusagen wie vergeistigt, wie ätherisiert ist, der wird jetzt hier drin in dieser Hülle bewahrt, konserviert und diesen Kräften eben ausgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann während der Winterzeit den Kräften, die über Erde und Wasser wirksam werden. Das ist ein sehr kompliziertes Geschehen, aber Sie sehen, wenn Sie das versuchen mal sich zu vergegenwärtigen, sämtliche Phänomene, die nur irgendwo im Haushalt der Natur, im Pflanzenreich, Tierreich und im Erdigen, die fassen sich zusammen in dieser Methodik und werden quasi optimiert auf dem Wege dieses Präparationsvorganges. Da steht ein neuer Stoff, belebend und anregend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=5008s Das Kamillenpräparat, ein Calcium-Kalium-Prozess, gesundend 01:23:28] ===&lt;br /&gt;
Wenn wir jetzt das Kamillenpräparat nehmen, dann gehen wir genau ähnlich vor, wir sammeln uns die Blüten der Kamillen. Die Kamille ist auch eine tolle Heilpflanze. Und da können wir keine Hirschblase dafür nehmen zur Konservierung, sondern wir müssen uns den Dünndarm des Rindes nehmen, verschaffen. Alle sonstigen Organe für die Präparation stammen alle von unseren Haustieren, nur die Hirschblase nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir verschaffen uns also den Dünndarm des Rindes. Und da muss man auch das Richtige finden. Da gibt es sehr unterschiedliche Auffassungen. Der Dünndarm ist ein sehr allgemeiner Begriff. Es geht eigentlich um den Abschnitt vom Zwölffingerdarm bis zum Hüftdarm, sogenannten Jejunum oder bis zum Blinddarm. Das ist der Darmabschnitt, Leerdarm nennt man den auch, der so in Windungen am [[w:Gekröse|Gekröse]] hängt, dem sogenannten Gekröse, und unten hängt dann der Darm an diesem Gekröse dran, in all diesen Windungen, die da zum Körper gehen. Der ist der längste Darmabschnitt überhaupt. Und den müssen wir verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt heute Empfehlungen, ob das noch aktuell ist, weiß ich nicht, dass man den Dünndarm nehmen soll. Das ist der, der diese Spirale bildet. Aber da ist die Sache eigentlich schon abgeschlossen. Der Dünndarm ist das eigentlich effektive, physiologisch aktive Organ. Und da stopfen wir jetzt diese Kamillenblüten rein und vergraben die während der Winterzeit in die Erde. Rudolf Steiner sagt, nicht dezidiert, dass man sie auch aufhängt. Im Nachherein, aufgrund an allen möglichen Indizien, kann man davon ausgehen, dass er selbstverständlich vorausgesetzt hat, dass man sie auch in der Luft aufhängt. Also Luft und Wärme und dann eben Erde und Wasser während des Winters. Und dann haben wir einen neuen Stoff. Und dieser Stoff wird eben so jetzt in die Kompost- usw. häufen gesteckt und wirkt dort eben jetzt gesundend, gesundheitsbildenschaffend im Pflanzenwachstum. Und zwar, indem wir jetzt nicht nur den Kalium, die Kamille den Kaliumprozess beherrscht, sondern den Calcium- und Kaliumprozess. Also es geht immer darum, dass der Schwefel, als der Repräsentant der Vermittlung des Urbildes an die Pflanze, dass dieser Schwefelprozess im Zusammenhang steht mit einem bestimmten Erdenprozess. In diesem Fall aber der Kamille, Calcium und Kalium. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=5200s Brennnessel, Königin der Heilkräuter, durchvernünftigend 01:26:40] ===&lt;br /&gt;
Und bei der Brennnessel haben wir es mit der dritten Pflanze dieser Gruppe zu tun. Die Brennnessel ist ja nun also wirklich die Königin der Heilkräuter in gewissem Sinne, die so viel Innerlichkeit hat, dass man gar keine Hülle braucht. Die ist eigentlich eine Pflanze, von der Rudolf Steiner sagt, die müsste dem Menschen um Herz herum wachsen. Das Herz wäre das Organ, was man eigentlich zur Präparation nehmen müsste. Aber es hat keine innere Höhlung oder sie ist viel zu klein oder unscheinbar, die Herzkammer. Sondern diese Pflanze selber hat diese Tendenz, Hülle zu bilden, die Brennnessel. Und da wo sie wächst, das weiß ja jeder, sind auch solche Vergesellschaftungen von Brennnesseln, da wächst meistens dann nichts anderes mehr. Aber die Brennnessel wächst überall da, wo Unordnung in der Natur herrscht, wo irgendetwas nicht stimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da wächst die Brennnessel und sorgt dafür, dass dieser Standort wieder in den Naturprozess zurückgeführt wird, dass der geheilt wird, dass da wieder vernünftige Zersetzungs- und Umsetzungsvorgänge stattfinden. Und diese Brennnessel, die wird jetzt ganzjährig vergraben in die Erde, Sommers wie Winters in einem Stück, feiner gehäckselt. Und da gewinnen wir jetzt auch wieder ein Präparat, was wir dann ähnlich behandeln wie die anderen, einbringen in den Kompost oder Düngerhaufen und die nun eine Wirkung erzeugt, die Rudolf Steiner als Durchvernünftigung bezeichnet. Zuerst haben wir belebend, anregend, dann gesundend und jetzt durchvernünftigend, die Brennnessel. Das ist ein wunderbarer Ausdruck. Die Brennnessel macht das im Hause der Natur, sie sorgt für Ordnung, wo sie wächst. Und so sorgt der menschliche Organismus auch als Heilmittel für Ordnung. Das ist eine astralische Wirkung, die diese Ordnung schafft, organhaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=5338s Eichenrinde, Calciumprozess, gesunden auf äußere Infektionen 01:28:58] ===&lt;br /&gt;
Und die Eichenrinde, da nehmen wir ja die äußerste Rinde, und da gibt es auch sehr unterschiedliche Auffassungen, weil die Eiche ja zunächst mal, wenn sie 15 bis 20 Jahre alt ist, noch eine grüne Rinde hat. Und dann erst langsam diese Rinde dann zur Borke wird, bevor sie so rissig wird. Und ich kann jetzt die ganze Problematik hier nicht mehr aufdröseln, sondern ich bin fest der Überzeugung, dass Rudolf Steiner eben doch die äußerste Borke gemeint hat, obwohl er von Eichenrinde gesprochen hat. Und da geht es um den Kalziumprozess noch einmal. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um den Calzium, beim Brennnessel habe ich vergessen zu sagen, neben Calzium, neben Kalium auch Eisen. Diese drei Elemente, die beherrscht die Brennnessel in besonderer Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Eichenrinde, wie gesagt, den Calziumprozess, aber einen, der aus dem Organischen heraus entstanden ist, nämlich eben die Eichenrinde, die zu 70 Prozent ihres Aschengehalts Calzium beinhaltet. Und das eben als weiteres Präparat, was auf andere Art gesunden wirkt als das Kamillenpräparat. Also mehr gesunden wirkt in Bezug auf äußere Infektionen, pilzliche Erkrankungen und dergleichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=5427s Löwenzahn, Polarität von Kiesel und Kalium, empfindend 01:30:27] ===&lt;br /&gt;
Und das Löwenzahnpräparat ist dasjenige, was jetzt beherrscht wiederum das Spannungsfeld zwischen Kiesel und Kalium. Also Kalk, letzten Endes sind ja alles Alkali- und Erdalkali-Metalle. Also wo der Kiesel, aber derjenige, der im kosmischen Umkreis ist, der fein verteilt ist im Himmel, nicht der, der Quarze im Boden liegt, sondern diese feine Kieselaktivität, die jetzt durch den Löwenzahn vermittelt wird, dem Kaliumprozess und man kann den ganzen Löwenzahn herrlich beschreiben, wie diese beiden Prozesse ineinander wirken, bis in die äußeren morphologischen Bildungen der Blattrosette, der Wurzel selbst, der Blattrosette und dann dieses plötzlich aufschließenden Blütenstils mit der  Compositaeblüte. Das ist so einzigartig. Wo diese beiden Polaritäten von Kiesel und Kalium jetzt in einer besonderen Weise von dieser Pflanze zubereitet werden. Und dieses Präparat jetzt umhüllt von wiederum einer Organhülle, nämlich dem Gekröse des Rindes. Also jenes wie eine Doppelfalte des ganzen Bauchfells, was da herunterringt als Gekröse und nun den Darm trägt, den wir dann ja auch für das Kamillenpräparat verwenden. Und da erhalten wir jetzt einen Dünger, der die Pflanze empfindsam macht für das, was sie zum Wachsen an Stoffen braucht. Empfindsam macht, also dass die Wurzel gleichsam wie empfindend, das sind alles astralische Phänomene, empfindend sich hineintastet in das Erdreich und sozusagen wahrnehmender wird. Dass die Sinnesfähigkeit der Wurzel gesteigert wird, das ist in jedem Falle der Fall. Das habe ich eingangs schon mal gesagt, ich weiß nicht, ob Sie sich daran erinnern. Es geht um die Stärkung der Sinnesfähigkeit der Wurzel gegenüber der Erde. Dass sie wahrnehmend wird für das, was sie an Stoffen braucht. Und sogar empfindsam wird für das, was sie zum Wachsen braucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=5581s Baldrianpräparat, Phosphorprozess 01:33:01] ===&lt;br /&gt;
Und das Letzte ist dann eben das Baldrianpräparat, das den Phosphorprozess besonders aktiviert im Boden und das keine äußere Präparatehülle mehr braucht, sondern wo wir einfach die Blüten auspressen in einen Saft, der dann in Verdünnung ausgespritzt wird auf dem Acker oder wo auch immer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=5607s Präparatekanon, verschiedene Möglichkeiten und evolutiv wirksam 01:33:27] ===&lt;br /&gt;
Das ist ein Kanon. Ein Kanon, die ersten drei gehören zusammen, die letzten drei gehören zusammen. Die ersten drei sind die großen Stoffverwandler, die die Erdalkalien im Boden, Kalk und Kalium insbesondere, in der Lage sind zu verwandeln. Es findet nicht nur eine Belebung, eine Anregung, eine Gesundung, eine Durchvernünftigung des Bodens statt, sondern sie sorgen dafür, dass ein bestimmter gegebener Erdenstoff wie das Kalium oder das Calzium jetzt auf dem Wege dieser Präparation fähig wird, sich zu verwandeln in, so wird es im landwirtschaftlichen Kurs gesagt, Stickstoffartiges und schließlich in reinem Stickstoff, der so wirkt, wie es den Boden durchvernünftigt im Hinblick auf die Pflanze, die man da ziehen will auf dem Boden. Also man muss sich mal auf solche Formulierungen im landwirtschaftlichen Kurs genau einlassen, um zu sehen, hier handelt sich etwas vollkommen Neues.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist nicht derselbe Stickstoff, den wir atmen. Das ist, ich möchte mal sagen, von mir aus gesprochen, die Stickstoffstufe des Minerals. Das heißt die Astralstufe des Minerals. Die Pflanze, hier die Schafgabe etwa, sorgt dafür, dass ein Physisches sich verwandelt in ein Lebendiges. Aber da geht es nicht weiter. Und jetzt muss ich das präparieren, dass es weiter geht, dass es Anschluss findet an das Astralische, an sein eigenes Astralisches. Denn jedes Mineral hat auch ein [[Äthereib]], auch ein [[Astralleib]], auch ein Ich. Aber das ist alles außen, draußen. Das ist nicht drinnen, nicht inkarniert, nicht physisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so, meine ich, hat man hier tatsächlich ein ganzes Spektrum, ein Kanon von verschiedenen Möglichkeiten im Haushalt der Natur Prozesse in Gang zu setzen, die evolutiv wirksam sind. Evolutiv, das heißt entwicklungsinaugurierend. Die Welt um uns herum ist geworden, die ist einfach fertig, die ist da. Das ist die vergangene Schöpfung. Und jetzt werden wir in die Lage versetzt, hier durch solche Vorgänge, durch solche Prozesse, in die Lage versetzt, etwas zu inaugurieren, was noch nicht ist, sondern erst werden wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=5766s Biologisch-dynamische Landwirtschaft als Entwicklungsgedanke 01:36:06] ===&lt;br /&gt;
Und das ist das Faszinierende meines Erachtens, eigentlich das Faszinierende des biologisch-dynamischen Landbaus, dass wir in die Lage versetzt werden, schöpferisch nicht nur Naturprozesse nachzuahmen, was die Natur von sich aus viel besser könnte, sondern dass wir alles zusammenfassen, was nur irgendeine Natur geworden ist, und daraus etwas Schöpferisches, Neues entwickeln, und das in homeopathischen Dosierungen gleichsam einpflanzen, gleichsam, ich möchte mal sagen, zusammenfassen, den Entwicklungsgedanken, den wir in uns tragen als Menschen, wir sind uns bewusst, dass wir uns entwickeln können, hoffentlich jedenfalls sind wir uns bewusst, dass wir nicht einfach nur einmal da sind und dann ist Schluss, sondern dass wir in einem Entwicklungsprozess als Menschen stehen und diese Einsicht, dass wir aus dieser Einsicht gewinnen können, das jetzt Einzuplastizieren den Natureichen, die sich nicht entwickeln können von sich aus weiter. Die letzten Endes, auch in Zukunft der Hand des Menschen bedürfen, dass wir den Entwicklungsgedanken in die Naturprozesse so einfügen, dass da ein mit uns mitschreitend, parallel zum Menschsein, die Erde mitschreiten kann, sich entwickeln in die Zukunft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=5857s Verwandlungsvorgang als Ziel 01:37:37] ===&lt;br /&gt;
Das ist jetzt natürlich so hingehauen und in aller Kürze und aphoristisch wirklich. Man müsste jedes Einzelpräparat unter diesem Gesichtspunkt für sich nochmal beschreiben und mehr im Detail, und es wird sich immer wieder zeigen, wir haben hier eine Möglichkeit, ein Instrumentarium in den Händen, wo wir, ich möchte mal sagen, das, was ich eingangs gesagt habe, wo die Materie - habe ich das gesagt? Ich weiß gar nicht, ob ich es vergessen habe - ,die Materie in dem Sinne aufgebaut ist, wie sie Christus nach und nach angeordnet hat. In diesen drei Vorträgen von Kopenhagen, von Rudolf Steiner, ist das so dargestellt. Das ist angeordnet, das ist fertig, und jetzt müssen wir dieses, was an Produkt der Evolution da ist, damit gehen wir tagtäglich in der Landwirtschaft um, dieses Produkt irgendwie zu verwandeln suchen, in ein zukünftiges Werden, und das scheint mir das tiefere Geheimnis der Präparate zu sein, aber da muss man sein Leben lang dran weiterarbeiten, um das zur inneren Gewissheit werden zu lassen, sonst bleibt es abstrakt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=5939s Mut zur Lebensarbeit, Abschluss 01:38:59] ===&lt;br /&gt;
Ja, das war jetzt schnell noch reingeschaufelt hier in den Kurs. Wir bräuchten da natürlich zwei, drei Tage eigentlich, um das noch genauer zu behandeln. Aber ich hoffe, dass wir wenigstens noch ein bisschen Ergänzung zu den beiden Spritzpräparaten, da wir deutlich geworden sind, sichtbar geworden sind, dass wir einen Hebel in den Händen haben, den wir eigentlich noch nicht wirklich in den Händen haben, aber wir haben ihn, uns steht er zur Verfügung, und es bedarf einer Lebensarbeit, um diesen Hebel immer besser bedienen zu können. Das wünsche ich Ihnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, also dann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;Folge  [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|1]] - [[Düngung - 2. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|2]] - [[Düngung - 3. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|3]] - [[Düngung - 4. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|4]] - [[Düngung - 5. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|5]] - [[Düngung - 6. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|6]] - [[Düngung - 7. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|7]] - [[Düngung - 8. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|8]] - [[Düngung - 9. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|9]] - [[Düngung - 10. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|10]] - [[Düngung - 11. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|11]] - [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|12]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
== Glossar ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|A}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|A}}[[Astralität|Astral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „… das macht das &#039;&#039;&#039;Astrale&#039;&#039;&#039; in der Welt. Es sorgt immer für [[Form|Formen]] …&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Hirschblase bewahrt laut R. Steiner den Prozess der Blüte 00:59:20|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:59:20]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Atom]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Was ein &#039;&#039;&#039;Atom&#039;&#039;&#039; ist, kann man ja gar nicht sehen … das ist alles [[untersinnlich]]. Es geht sogar so weit, dass Niels Bohr, dann auch Heisenberg und [https://www.anthro.world/Wolfgang_Pauli Wolfgang Pauli] eben hier eine Bemerkung gemacht hat, dass das Atom gar kein Ding im Raum ist.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Atom, keine räumlich-körperhafte Bildung, eine untersinnliche Erkenntnis 00:08:35|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:08:35]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
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[[Baldrianpräparat]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „… das &#039;&#039;&#039;Baldrianpräparat&#039;&#039;&#039;, das den Phosphorprozess besonders aktiviert im [[Boden]] und das keine äußere Präparatehülle mehr braucht …&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Baldrianpräparat, Phosphorprozess 01:33:01|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 01:33:01]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bewusstsein]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Stellen Sie sich mal vor, in welchem &#039;&#039;&#039;Bewusstsein&#039;&#039;&#039; die Menschen früher gelebt haben und … heute … Wir leben heute so, dass weitgehend unser Bewusstsein erfüllt wird durch Informationen, die nicht mehr sozusagen aus dem [[Anschauung|Anschauen]] oder Miterleben zur Seele der Natur hervorgehen […] Und die Quellen dieser Informationswelt ist ein Metallmantel rund um die Erde.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Ist die Erde und das Erdenleben noch fähig kosmische Kräfte aufzunehmen? 00:20:23|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:20:23]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Biologisch-dynamische Landwirtschaft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „… das Faszinierende des &#039;&#039;&#039;biologisch-dynamischen Landbaus&#039;&#039;&#039;, dass wir in die Lage versetzt werden, schöpferisch nicht nur Naturprozesse nachzuahmen … sondern dass wir alles zusammenfassen … und daraus etwas Schöpferisches, Neues entwickeln …&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Biologisch-dynamische Landwirtschaft als Entwicklungsgedanke 01:36:06|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 01:36:06]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Präparate|Biologisch-dynamische-Präparate]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „… diese Tatsache, dass 1924 [[Rudolf Steiner]] die &#039;&#039;&#039;biologisch-dynamischen Präparate&#039;&#039;&#039; entwickelt hat … dasjenige, was hier jetzt auf diesem Wege der Atomphysik im Verlaufe des 20. Jahrhunderts entstanden ist, ist ja auch eine [[Stoffneuschöpfung]].&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Stoffneuschöpfungen sowohl in der Atomwissenschaft als auch bei R. Steiner 00:05:43|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:05:43]]&lt;br /&gt;
[[Blatt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „… dieser [[Kalium]], dieser Erdsaft, der steigt hier hoch und jetzt gestaltet sich das erste &#039;&#039;&#039;Blatt&#039;&#039;&#039; aus … und das Ergebnis wird mitgenommen bis zum nächsten Blatt. Und dann gestaltet sich wieder ein Blatt … Und wir sehen, dass dadurch die Blattmetamorphose entsteht.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Blattmetamorphose und Urbild der Pflanze 00:46:16|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:46:16]]&lt;br /&gt;
* „Kosmos und Erde, den Götterboden, so haben die Griechen den bezeichnet. Wir haben hier ein Mittleres zwischen diesen beiden Polen und dieses Mittlere offenbart sich in den &#039;&#039;&#039;Blättern&#039;&#039;&#039;. Die Blättern sind die Begegnung dieser beiden Pole.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Blätter, Begegnung der Pole, Merkurbereich 00:47:42|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:47:42]]&lt;br /&gt;
[[Brennnessel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Die &#039;&#039;&#039;Brennnessel&#039;&#039;&#039; ist ja nun also wirklich die Königin der [[Heilkräuter]] in gewissem Sinne, die so viel Innerlichkeit hat …&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Brennessel, Königin der Heilkräuter, durchvernünftigend 01:26:40|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 01:26:40]]&lt;br /&gt;
* „… die &#039;&#039;&#039;Brennnessel&#039;&#039;&#039; wächst überall da wo Unordnung in der Natur herrscht, wo irgendetwas nicht stimmt […] sie sorgt für Ordnung, wo sie wächst.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Brennessel, Königin der Heilkräuter, durchvernünftigend 01:26:40|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 01:26:40]]&lt;br /&gt;
* „… neben Calzium, neben [[Kalium]] auch Eisen. Diese drei Elemente, die beherrscht die &#039;&#039;&#039;Brennnessel&#039;&#039;&#039; in besonderer Weise.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Eichenrinde, Calciumprozess, gesunden auf äußere Infektionen 01:28:58|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 01:28:58]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|C}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|C}} Compositae [siehe [[Korbblütler]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&amp;lt;nowiki/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|D}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|D}}[[Düngung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Das heißt, die [[Kraft|Kräfte]] sind Ausdruck eines Wesenhaften, was sich dann irgendwo eine [[Wirkung]] erzeugt in der Welt … Und wir verbrauchen also Kräfte. Und wir müssen durch die &#039;&#039;&#039;Düngung&#039;&#039;&#039; Kräfte ersetzen, nicht [[Stoff|Stoffe]] primär …&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Düngung muss Kräfte ersetzen, nicht Stoffe 00:14:06|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:14:06]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|E}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|E}}&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|F}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|F}}&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|G}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|G}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Geisteswissenschaft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[[Mathematik]] ist eine &#039;&#039;&#039;Geisteswissenschaft&#039;&#039;&#039;, es ist keine [[Naturwissenschaft]].&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Mathematik ist eine Geisteswissenschaft, keine Naturwissenschaft 00:07:17|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:07:17]]&lt;br /&gt;
* „… diese anthroposophische &#039;&#039;&#039;Geisteswissenschaft&#039;&#039;&#039; ist eine solche, die nicht jetzt von der [[Materie]] ausgeht, sondern … Von der eigentlichen Wesenheit des [[Mensch|Menschen]] … Der Anthropos heißt der Mensch auf Griechisch.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Geistes- vs. Atomwissenschaft, Über- und Unternatur 00:09:50|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:09:50]]&lt;br /&gt;
* „Ein Weg in die [[Übersinnlichkeit]] … das ist im Grunde genommen die anthroposophischen &#039;&#039;&#039;Geisteswissenschaft&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Geistes- vs. Atomwissenschaft, Über- und Unternatur 00:09:50|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:09:50]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|H}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|H}}[[Hirsch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Bei der [[Kuh]] geht alles nach innen, beim &#039;&#039;&#039;Hirsch&#039;&#039;&#039; geht alles nach außen.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Physiogonomie des Hirsches vs. Kuh 01:02:14|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 01:02:14]]&lt;br /&gt;
* „Wir müssen nur mal sehen, wie ein &#039;&#039;&#039;Hirsch&#039;&#039;&#039; schaut mit den Augen […] Man sagt, es äugt.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Physiogonomie des Hirsches vs. Kuh 01:02:14|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 01:02:14]]&lt;br /&gt;
* „Der &#039;&#039;&#039;Hirsch&#039;&#039;&#039; ist ein Tier, was eine hohe [[Astralität]] hat, auch wie die [[Kuh]].&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Der Hirsch ist ein Tier, was eine hohe Astralität hat 01:05:08|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 01:05:08]]&lt;br /&gt;
* „Diese &#039;&#039;&#039;Hirsch&#039;&#039;&#039;blase ist ein ganz eigenartiges Organ. Es wird dezidiert gesagt, man kann es von keinem anderen Tier nehmen […] diese hauchdünne Haut und die Form der Blase ein Abbild des [[Makrokosmos]] ist, diese Kugelgestalt.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Exkurs: Die Niere und Beziehung zur Blase 01:06:14|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 01:06:14]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|I}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|I}}&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|J}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|J}}&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|K}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|K}}[[Kalium]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „&#039;&#039;&#039;Kalium&#039;&#039;&#039; … Die steht ja im Periodensystem auf der rechten Seite, also unter den Alkalimetallen, ist ein Metall.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Exkurs zur Chemie von Kalium, ein Salzbildner 00:32:26|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:32:26]]&lt;br /&gt;
* „… wenn man dann ein Stück von so einem &#039;&#039;&#039;Kalium&#039;&#039;&#039; ins Wasser schmeißt, dann geht es explosionsartig los, dass es verbrennt […] Es entsteht KOH, das ist also eine Kaliumlauge, löst sich dann im Wasser völlig auf … Also, das Kalium gehört zu den klassischen Salzbildnern.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Exkurs zur Chemie von Kalium, ein Salzbildner 00:32:26|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:32:26]]&lt;br /&gt;
* „&#039;&#039;&#039;Kalium&#039;&#039;&#039; hat immer mit dem Wasser zu tun, mit dem Wässrigen, mit der Zellflüssigkeit oder den interzellularen Flüssigkeiten und sorgt … für Säftespannung.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Kalium bewirkt in der Pflanze die Säftespannung 00:42:57|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:42:57]]&lt;br /&gt;
* „… dieser &#039;&#039;&#039;Kalium&#039;&#039;&#039;, dieser Erdsaft, der steigt hier hoch und jetzt gestaltet sich das erste [[Blatt]] aus … und das Ergebnis wird mitgenommen bis zum nächsten Blatt. Und dann gestaltet sich wieder ein Blatt … Und wir sehen, dass dadurch die Blattmetamorphose entsteht.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Blattmetamorphose und Urbild der Pflanze 00:46:16|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:46:16]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kaliumdüngung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „… &#039;&#039;&#039;Kaliumdüngung&#039;&#039;&#039;. Das heißt, das [[Kalium]] ist zu 0,0002% radioaktiv. Das hat eine natürliche Strahlung. Und das weist darauf hin, dass das Kalium wie ein Repräsentant des Erdigen schlechthin ist als Salzbildner.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Kalium leicht Radioaktiv, natürliche Strahlung 00:35:48|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:35:48]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kernspaltung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Die erste &#039;&#039;&#039;Kernspaltung&#039;&#039;&#039; fand 1938 im Januar in Berlin statt und sieben Jahre später fallen die ersten Atombomben auf Nagasaki und Hiroshima.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Exkurs: Entwicklung der Atomphysik zu Beginn des 20 Jh. 00:02:51|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:02:51]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kompostpräparate]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „… dass wir so düngen müssen, dass wieder eine Beziehung zwischen [[Erde]] und [[Kosmos]] entsteht und das ist der Ausgangspunkt im Grunde genommen der &#039;&#039;&#039;Kompostpräparate&#039;&#039;&#039;. Dass wir die Erde wieder aufnahmefähig machen für [[kosmische Kräfte]].&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#So Düngen, dass eine Verbindung von Kosmos und Erde besteht 00:16:10|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:16:10]]&lt;br /&gt;
* „Ausgangspunkt der Herstellung der &#039;&#039;&#039;Kompostpräparate&#039;&#039;&#039; sind zunächst mal [[Heilpflanzen]]. Und zwar die Blüten von Heilpflanzen.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Schafgarbenpräparat, Heilpflanze, Bezug zu menschlichem Blut 00:24:07|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:24:07]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Korbblütler]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „…das [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[Schafgarbe]]] ist ja eine  &#039;&#039;&#039;Compositae&#039;&#039;&#039; [Korbblütler] … Die am höchsten entwickeltsten [[Pflanze|Pflanzen]], die es überhaupt gibt … die jetzt auf einem Blütenboden mehrere einzelne Blütchen, Röhrenblütchen oder Strahlenblütchen entwickeln.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Schafgarbenblüte eine Hingabe an den Kosmos 00:50:47|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:50:47]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kosmische Kräfte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „… dass wir so düngen müssen, dass wieder eine Beziehung zwischen [[Erde]] und [[Kosmos]] entsteht und das ist der Ausgangspunkt im Grunde genommen der [[Kompostpräparate]]. Dass wir die Erde wieder aufnahmefähig machen für &#039;&#039;&#039;kosmische Kräfte&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#So Düngen, dass eine Verbindung von Kosmos und Erde besteht 00:16:10|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:16:10]]&lt;br /&gt;
[[Krankheit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Wenn man &#039;&#039;&#039;Augenkrankheiten&#039;&#039;&#039; hat, wenn man irgendwo Sehschwierigkeiten hat, dann kann es sein, dass man diese Probleme durch die Behandlung der [[Niere]] heilen kann. Es besteht eine Beziehung zwischen Niere und der Sinnestätigkeit der Augen.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Erste Prozessstufe beim Schafgarbenpräparat 01:12:51|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 01:12:51]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kuh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Bei der &#039;&#039;&#039;Kuh&#039;&#039;&#039; geht alles nach innen, beim [[Hirsch]] geht alles nach außen.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Physiogonomie des Hirsches vs. Kuh 01:02:14|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 01:02:14]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|L}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|L}}[[Landwirtschaftlicher Kurs]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Er [R. Steiner] hat ja nicht sehr großen Wert darauf gelegt, dass Naturwissenschaftler an dem Kurs teilnehmen, weil die hätten das sofort völlig zerhackt. Sondern dass da Menschen sitzen, die es einfach gewohnt sind, die Gedanken die sie haben, auch in die Tat umzusetzen … und unvoreingenommen sein können, gegenüber solchen Äußerungen, die jetzt hier im &#039;&#039;&#039;Landwirtschaftlichen Kurs&#039;&#039;&#039; erstmalig in dieser Form unter die Menschen treten.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Rudolf Steiner entwickelt im landwirtschaftlichen Kurs sechs Präparate 00:18:24|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:18:24]]&lt;br /&gt;
[[Löwenzahnpräparat]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „… das &#039;&#039;&#039;Löwenzahnpräparat&#039;&#039;&#039; ist dasjenige, was jetzt beherrscht wiederum das Spannungsfeld zwischen Kiesel und Kalium.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Löwenzahn, Polarität von Kiesel und Kalium, empfindend 01:30:27|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 01:30:27]]&lt;br /&gt;
* „… das &#039;&#039;&#039;Löwenzahnpräparat&#039;&#039;&#039; […] da erhalten wir jetzt einen &#039;&#039;&#039;Dünger&#039;&#039;&#039;, der die Pflanze empfindsam macht für das, was sie zum Wachsen an Stoffen braucht. Empfindsam macht … Dass die Sinnesfähigkeit der [[Wurzel]] gesteigert wird …&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Löwenzahn, Polarität von Kiesel und Kalium, empfindend 01:30:27|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 01:30:27]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|M}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|M}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Mathematik]]   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „&#039;&#039;&#039;Mathematik&#039;&#039;&#039; ist eine [[Geisteswissenschaft]], es ist keine [[Naturwissenschaft]].&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Mathematik ist eine Geisteswissenschaft, keine Naturwissenschaft 00:07:17|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:07:17]]&lt;br /&gt;
[[Mensch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Der eigentliche Ursprung des &#039;&#039;&#039;Menschen&#039;&#039;&#039; ist eben die [[geistige Welt]]. Es ist gar nicht die Erde.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Ist die Erde und das Erdenleben noch fähig kosmische Kräfte aufzunehmen? 00:20:23|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:20:23]]&lt;br /&gt;
[[Merkur]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „&#039;&#039;&#039;Merkur&#039;&#039;&#039; bezeichnet eigentlich immer schon im griechischen Mythen den Vermittler zwischen Kosmos und Erde, den Götterboden, so haben die Griechen den bezeichnet.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Blätter, Begegnung der Pole, Merkurbereich 00:47:42|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:47:42]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|N}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|N}}[[Niere]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und die &#039;&#039;&#039;Niere&#039;&#039;&#039; ist, beschreibt [[Rudolf Steiner]] den Medizinern, die Niere ist das Inkarnationsorgan des [[Astralleib|Astralleibes]] im Menschen.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Exkurs: Die Niere und Beziehung zur Blase 01:06:14|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 01:06:14]]&lt;br /&gt;
* „Wenn man Augenkrankheiten hat, wenn man irgendwo Sehschwierigkeiten hat, dann kann es sein, dass man diese Probleme durch die Behandlung der &#039;&#039;&#039;Niere&#039;&#039;&#039; heilen kann. Es besteht eine Beziehung zwischen Niere und der Sinnestätigkeit der [[Auge|Augen]].&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Erste Prozessstufe beim Schafgarbenpräparat 01:12:51|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 01:12:51]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|O}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|O}}&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|P}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|P}}[[Pflanze]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Die am höchsten entwickeltsten &#039;&#039;&#039;Pflanzen&#039;&#039;&#039;, die es überhaupt gibt, die  [[Korbblütler|Compositae]], die jetzt auf einem Blütenboden mehrere einzelne … Röhrenblütchen oder Strahlenblütchen entwickeln.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Schafgarbenblüte eine Hingabe an den Kosmos 00:50:47|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:50:47]]&lt;br /&gt;
* „Und sie ist willenlos. Die &#039;&#039;&#039;Pflanze&#039;&#039;&#039; ist vollkommen … in der Blüte, Hingabe, ein Moment, und dann erstirbt sie.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Schafgarbe willenlos, Hingabe und Kraft 00:53:57|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:53:57]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Physik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Das hatte Heisenberg und der Nils Bohr haben das direkt gesagt, das löst sich auf in [[Geist]], unsere ganze &#039;&#039;&#039;Physik&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Alles ist Geist, Stoff wesenhafter Ausdruck 00:13:15|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:13:15]]                                            &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Präparate]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „… [[Rudolf Steiner]] gar haarscharf verfolgt, was sich da abgespielt hat mit dieser Initiation in die Unternatur. Er hat jeden Schritt erkenntnisschreitend mitvollzogen, den [[a:Albert_Einstein#:~:text=Albert%20Einstein%20(*%2014.,ver%C3%A4nderten%20ma%C3%9Fgeblich%20das%20physikalische%20Weltbild.|Einstein]] gegangen ist in der [[a:Relativitätstheorie|Relativitätstheorie]] oder Ratherford in der Zerfallstheorie […] tätige Menschen, die ganz aus dem bäuerlichen Haus jetzt Fragen an ihn gestellt haben, breitet er etwas aus … die Grundlage zu einer Technologie aber im Lebendigen nicht im anorganisch Toten. Und das sind letzten Endes die &#039;&#039;&#039;Präparate&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Rudolf Steiner breitet seine „Technologie&amp;quot; über die Präparate aus 00:11:15|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:11:15]]&lt;br /&gt;
* „… dass wir so düngen müssen, dass wieder eine Beziehung zwischen [[Erde]] und [[Kosmos]] entsteht und das ist der Ausgangspunkt im Grunde genommen der &#039;&#039;&#039;Kompostpräparate&#039;&#039;&#039;. Dass wir die Erde wieder aufnahmefähig machen für [[kosmische Kräfte]].&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#So Düngen, dass eine Verbindung von Kosmos und Erde besteht 00:16:10|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:16:10]]&lt;br /&gt;
* „… das macht man sich jetzt zu Nutze bei der &#039;&#039;&#039;Präparation&#039;&#039;&#039;, dass man dieses Blasenorgan des [[Hirsch|Hirsches]] in Anspruch nimmt und da diese Blütensubstanz hier reinstopft …&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Der Hirsch ist ein Tier, was eine hohe Astralität hat 01:05:08|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 01:05:08]]&lt;br /&gt;
* „die zweite Stufe der &#039;&#039;&#039;Präparation&#039;&#039;&#039;. Einmal in Luft und Wärme exponiert, dann im [[Winter]] in Erde und Wasser ausgesetzt, den dort waltenden Kräften während des Winters.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Zweite Stufe, Exposition an die Winterkräfte 01:15:28|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 01:15:28]]&lt;br /&gt;
* „diesen neuen [[Stoff]], den nehmen wir jetzt und verwenden ihn wie alle anderen &#039;&#039;&#039;Präparate&#039;&#039;&#039; auch, indem wir in winzigen Mengen davon … in unseren Dunghaufen oder [[Komposthaufen]] … machen wir ein Loch, 50 cm tief, oder so lang wie der Arm ist, und stopfen jetzt dieses Präparat da rein … da entfaltet es jetzt dieses Präparat, als dieser neue Stoff, eine strahlende Wirkung, eine Kräftewirkung, nicht eine Stoffwirkung.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Es entsteht ein neuer Stoff, Träger von Kräften 01:17:12|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 01:17:12]]&lt;br /&gt;
* „Aber dieser [[Dünger]], der so entsteht, als [[Kompost]] oder als Mistkompost oder [[Mist]], der wird durch dieses &#039;&#039;&#039;Schafgarbenpräparat&#039;&#039;&#039; … belebt. Dieses [[Präparat]] wirkt belebend und anregend auf die Fruchtbarkeit des Lebens des [[Bodenentwicklung im Jahreslauf - 2. Folge von Manfred Klett, 2018|Bodens]].&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Präparat entfaltet sich im Komposthaufen ordnend und belebend 01:18:53|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 01:18:53]]&lt;br /&gt;
* „… das &#039;&#039;&#039;Löwenzahnpräparat&#039;&#039;&#039; ist dasjenige, was jetzt beherrscht wiederum das Spannungsfeld zwischen Kiesel und Kalium.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Löwenzahn, Polarität von Kiesel und Kalium, empfindend 01:30:27|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 01:30:27]]&lt;br /&gt;
* „… das &#039;&#039;&#039;Löwenzahnpräparat&#039;&#039;&#039; […] da erhalten wir jetzt einen &#039;&#039;&#039;Dünger&#039;&#039;&#039;, der die Pflanze empfindsam macht für das, was sie zum Wachsen an Stoffen braucht. Empfindsam macht … Dass die Sinnesfähigkeit der [[Wurzel]] gesteigert wird …&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Löwenzahn, Polarität von Kiesel und Kalium, empfindend 01:30:27|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 01:30:27]]&lt;br /&gt;
* „… das &#039;&#039;&#039;Baldrianpräparat&#039;&#039;&#039;, das den Phosphorprozess besonders aktiviert im [[Boden]] und dass keine äußere Präparatehülle mehr braucht …&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Baldrianpräparat, Phosphorprozess 01:33:01|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 01:33:01]]&lt;br /&gt;
Präparation der biologisch-dynamischen Präparate (siehe [[Präparate]])&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Rudolf Steiner]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „… &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039; gar haarscharf verfolgt, was sich da abgespielt hat mit dieser Initiation in die Unternatur. Er hat jeden Schritt erkenntnisschreitend mitvollzogen, den [[a:Albert_Einstein#:~:text=Albert%20Einstein%20(*%2014.,ver%C3%A4nderten%20ma%C3%9Fgeblich%20das%20physikalische%20Weltbild.|Einstein]] gegangen ist in der [[a:Relativitätstheorie|Relativitätstheorie]] oder Ratherford in der Zerfallstheorie […] tätige Menschen, die ganz aus dem bäuerlichen Haus jetzt Fragen an ihn gestellt haben, breitet er etwas aus … die Grundlage zu einer Technologie aber im Lebendigen nicht im anorganisch Toten. Und das sind letzten Endes die [[Präparate]].&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Rudolf Steiner breitet seine „Technologie&amp;quot; über die Präparate aus 00:11:15|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:11:15]]&lt;br /&gt;
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{{BS|S}}[[Schafgarbe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Die &#039;&#039;&#039;Schafgarbe&#039;&#039;&#039; ist eine Pflanze, die schon zu Urzeiten medizinisch verwendet wird und die vor allen Dingen im Zusammenhang steht mit der Blutreinigung und auch der Blutstillung bei Verletzungen usw. […] Und das Blut ist der Träger des [[Ich]]&#039;s.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Schafgarbenpräparat, Heilpflanze, Bezug zu menschlichem Blut 00:24:07|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:24:07]]&lt;br /&gt;
* „Nun schildert Rudolf Steinert diese &#039;&#039;&#039;Schafgarbe&#039;&#039;&#039; ja so … wie ein Wunderwerk in der Natur sei. Jede Pflanze sei ein Wunderwerk, aber diese ganz besonders.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Rudolf Steiner: „Schagarbe, ein besonderes Wunderwerk.&amp;quot; 00:31:24|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:31:24]]&lt;br /&gt;
* „… jetzt nehmen die Pflanzen dieses [[Kalium]] auf. Und so auch die &#039;&#039;&#039;Schafgabe&#039;&#039;&#039;. Und die versteht sich offensichtlich ganz besonders auf dieses Kalium.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Sulfur und Salz, Kosmos und Erde 00:36:58|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:36:58]]&lt;br /&gt;
* „… jetzt nimmt die &#039;&#039;&#039;Schafgabe&#039;&#039;&#039; dieses [[Kalium]] auf. [[Goethe]] nennt das übrigens den Erdsaft … Der Wasserstrom mit Mineralsalzen befrachtet, der von den [[Wurzel|Wurzelhaaren]] aufgenommen wird und jetzt aufsteigt innerhalb des [[Kambium|Kambiums]] in der Pflanze und oben die ganzen Lebensvorgänge in den Blättern unterhält. Das ist also ein Salzstrom.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Schafgarbe, Begegnung zwischen Himmel und Erde 00:39:31|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:39:31]]&lt;br /&gt;
* „…das [&#039;&#039;&#039;Schafgarbe&#039;&#039;&#039;] ist ja eine  [[Compositae]] … Die am höchsten entwickeltsten [[Pflanze|Pflanzen]], die es überhaupt gibt, die  Compositae, die jetzt auf einem Blütenboden mehrere einzelne … Röhrenblütchen oder Strahlenblütchen entwickeln.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Schafgarbenblüte eine Hingabe an den Kosmos 00:50:47|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:50:47]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Präparate|Schafgarbenpräparat]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Jedenfalls bei der &#039;&#039;&#039;Schafgarbe&#039;&#039;&#039; macht dann [[Rudolf Steiner]] darauf aufmerksam […] Jetzt käme es darauf an, gerade ein Organ zu finden, welches in ganz idealer Weise diesen Prozess bewahrt und konserviert. Und da sagt er, das ist die Hirschblase.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Hirschblase bewahrt laut R. Steiner den Prozess der Blüte 00:59:20|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:59:20]]&lt;br /&gt;
* „diesen neuen [[Stoff]], den nehmen wir jetzt und verwenden ihn wie alle anderen &#039;&#039;&#039;Präparate&#039;&#039;&#039; auch, indem wir in winzigen Mengen davon … in unseren Dunghaufen oder [[Komposthaufen]] … machen wir ein Loch, 50 cm tief, oder so lang wie der Arm ist, und stopfen jetzt dieses Präparat da rein … da entfaltet es jetzt dieses Präparat, als dieser neue Stoff, eine strahlende Wirkung, eine Kräftewirkung, nicht eine Stoffwirkung.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Es entsteht ein neuer Stoff, Träger von Kräften 01:17:12|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 01:17:12]]&lt;br /&gt;
* „Aber dieser [[Dünger]], der so entsteht, als [[Kompost]] oder als Mistkompost oder [[Mist]], der wird durch dieses &#039;&#039;&#039;Schafgarbenpräparat&#039;&#039;&#039; … belebt. Dieses [[Präparat]] wirkt belebend und anregend auf die Fruchtbarkeit des Lebens des [[Bodenentwicklung im Jahreslauf - 2. Folge von Manfred Klett, 2018|Bodens]].&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Präparat entfaltet sich im Komposthaufen ordnend und belebend 01:18:53|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 01:18:53]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Stoffneuschöpfung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „… diese Tatsache, dass 1924 [[Rudolf Steiner]] die [[Präparate|biologisch-dynamischen Präparate]] entwickelt hat … dasjenige, was hier jetzt auf diesem Wege der Atomphysik im Verlaufe des 20. Jahrhunderts entstanden ist, ist ja auch eine &#039;&#039;&#039;Stoffneuschöpfung&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Stoffneuschöpfungen sowohl in der Atomwissenschaft als auch bei R. Steiner 00:05:43|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:05:43]]&lt;br /&gt;
[[Sukkulenz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „&#039;&#039;&#039;Sukkulenz&#039;&#039;&#039;, das heißt, dass da in erhöhtem Maße Wässrigkeit mit entsprechender Mineralansammlung, hoher Konzentration, sich bewahren kann hier und die Pflanzen dick macht, fleischig macht, wässrig macht … Das ist ein [[Kalium]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;phänomen … Kakteen zum Beispiel …&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Sukkulenz, ein Kaliumphänomen 00:44:28|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:44:28]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|T}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|T}}&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{BS|U}}&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{BS|V}}&lt;br /&gt;
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{{GlossarNavigationArtikel|W}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|W}}[[Wurzel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Die &#039;&#039;&#039;Wurzel&#039;&#039;&#039; ist noch ganz Repräsentant des Salzartigen bei der Pflanze. Der Mineralstoffreichtum aller Wurzelnahrung ist sehr hoch.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Sulfur und Salz, Kosmos und Erde 00:36:58|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:36:58]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{BS|X}}&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{BS|0-9}}&lt;br /&gt;
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{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;Folge  [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|1]] - [[Düngung - 2. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|2]] - [[Düngung - 3. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|3]] - [[Düngung - 4. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|4]] - [[Düngung - 5. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|5]] - [[Düngung - 6. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|6]] - [[Düngung - 7. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|7]] - [[Düngung - 8. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|8]] - [[Düngung - 9. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|9]] - [[Düngung - 10. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|10]] - [[Düngung - 11. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|11]] - [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|12]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}[[Manfred Klett|| zurück zu Manfred Klett |]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausbildungsbetrieb]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausbildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:biologisch-dynamisch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bodenentwicklung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dottenfelderhof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 327]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rudolf Steiner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lehrer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landbauschule Dottenfelderhof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landwirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landwirtschaftlicher Kurs]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seminare]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkribiert von Damian Bellè ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 100%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Video]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dambe</name></author>
	</entry>
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		<id>https://biodyn.wiki/index.php?title=Schafgarbe&amp;diff=11333</id>
		<title>Schafgarbe</title>
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		<updated>2025-12-11T10:11:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dambe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}}&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Glossar ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Schafgarbe als Blutreiniger =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# „Die &#039;&#039;&#039;Schafgarbe&#039;&#039;&#039; ist eine Pflanze, die schon zu Urzeiten medizinisch verwendet wird und die vor allen Dingen im Zusammenhang steht mit der Blutreinigung und auch der Blutstillung bei Verletzungen usw. […] Und das Blut ist der Träger des [[Ich]]&#039;s.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Schafgarbenpräparat, Heilpflanze, Bezug zu menschlichem Blut 00:24:07|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:24:07]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Schafgarbe als besondere Pflanze =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# „Nun schildert Rudolf Steinert diese &#039;&#039;&#039;Schafgarbe&#039;&#039;&#039; ja so … wie ein Wunderwerk in der Natur sei. Jede Pflanze sei ein Wunderwerk, aber diese ganz besonders.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Rudolf Steiner: „Schagarbe, ein besonderes Wunderwerk.&amp;quot; 00:31:24|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:31:24]]&lt;br /&gt;
# „…das [&#039;&#039;&#039;Schafgarbe&#039;&#039;&#039;] ist ja eine [[Korbblütler|Compositae]] … Die am höchsten entwickeltsten [[Pflanze|Pflanzen]], die es überhaupt gibt, die Compositae, die jetzt auf einem Blütenboden mehrere einzelne … Röhrenblütchen oder Strahlenblütchen entwickeln.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Schafgarbenblüte eine Hingabe an den Kosmos 00:50:47|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:50:47]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Schafgarbe und Kalium =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# „… jetzt nehmen die Pflanzen dieses [[Kalium]] auf. Und so auch die &#039;&#039;&#039;Schafgabe&#039;&#039;&#039;. Und die versteht sich offensichtlich ganz besonders auf dieses [[Kalium]].&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Sulfur und Salz, Kosmos und Erde 00:36:58|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:36:58]]&lt;br /&gt;
# „… jetzt nimmt die &#039;&#039;&#039;Schafgabe&#039;&#039;&#039; dieses [[Kalium]] auf. [[Goethe]] nennt das übrigens den Erdsaft … Der Wasserstrom mit Mineralsalzen befrachtet, der von den [[Wurzel|Wurzelhaaren]] aufgenommen wird und jetzt aufsteigt innerhalb des [[Kambium|Kambiums]] in der Pflanze und oben die ganzen Lebensvorgänge in den Blättern unterhält. Das ist also ein Salzstrom.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Schafgarbe, Begegnung zwischen Himmel und Erde 00:39:31|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:39:31]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Artikel unten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Präparate]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Präparatepflanze]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dambe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://biodyn.wiki/index.php?title=Rudolf_Steiner&amp;diff=11332</id>
		<title>Rudolf Steiner</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://biodyn.wiki/index.php?title=Rudolf_Steiner&amp;diff=11332"/>
		<updated>2025-12-10T09:49:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dambe: /* Glossar */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}}{{Anthrowiki.at|Rudolf Steiner}}&amp;lt;blockquote&amp;gt;„Rudolf Steiner (* 25. oder 27. Februar 1861 in Kraljevec, damals Kaisertum Österreich, heute Donji Kraljevec in Kroatien; † 30. März 1925 vormittags um ca. 10 Uhr in Dornach bei Basel), war ein österreichischer [[Goethe]]-Forscher, Philosoph und Geistesforscher, der durch die von ihm systematisch entwickelte Anthroposophie einen neuen, zukunftsweisenden wissenschaftlichen Zugang zur geistigen Welt eröffnete.“&amp;lt;/blockquote&amp;gt;{{Anthro.world|Rudolf Steiner}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Glossar ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Denken, Fühlen, Wollen =====&lt;br /&gt;
# „… &#039;&#039;&#039;Steiner&#039;&#039;&#039; endet in diesem Vortrag […] Wie eigentlich das meditative Leben so entwickelt werden kann, dass man das [[Denken]], das [[Fühlen]] und das [[Wollen]] stärkt.“ [[Die Verwirklichung des Willens in Landwirtschaft, Pädagogik und Medizin - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2024#Das meditative Leben als Befeuerung und Zugang zur Geistigkeit 01:19:31|| von Mackensen, M. Die Verwirklichung des Willens, 01:19:31]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Dreigliederung =====&lt;br /&gt;
# „Die [[Kernpunkte der sozialen Frage|Kernpunkte der Sozialen Frage]] [GA 23], die werden sein Bestseller [&#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039;].“ [[Biografie Rudolf Steiner - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2024#Sein Buch &amp;quot;Die Kernpunkte der sozialen Frage&amp;quot; wird zwar ein Bestseller, hat aber damals keinen Einfluss 01:51:30|| von Mackensen, M. Biographie Rudolf Steiner, 01:51:30]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Karl Julius Schröer =====&lt;br /&gt;
# „… Professor in der Universität … [[Karl Julius Schröer]] … Hat dabei übrigens diese Weihnachtsspiele gefunden dort, die &#039;&#039;&#039;Steiner&#039;&#039;&#039; dann später bearbeitet und die heute noch auf manchen biodynamischen Höfen ja auch gespielt werden und an manchen [[Waldorfschule|Waldorfschulen]].“ [[Biografie Rudolf Steiner - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2024#Begegnung mit Karl Julius Schröer. Durch ihn übernimmt Rudolf Steiner die Bearbeitung von Goethes Gesamtausgabe 00:36:01|| von Mackensen, M. Biographie Rudolf Steiner, 00:36:01]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Kosmische Ernährung =====&lt;br /&gt;
# „… die &#039;&#039;&#039;Steiner&#039;&#039;&#039; an dieser Stelle kosmische Ernährung nennt […] veränderte, verwandelte Substanz, die durch den [[Christusimpuls]] wirklich real sich verändert hat. Und das passiert in Ihnen alltäglich.“ [[Die Verwirklichung des Willens in Landwirtschaft, Pädagogik und Medizin - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2024#Kosmische Ernährung spielt für den Menschen eine große Rolle für die Entfaltung des Willens: Das ist veränderte, verwandelte Substanz, die durch den Christus-Impuls real sich verändert hat 00:49:02|| von Mackensen, M. Die Verwirklichung des Willens, 00:49:02]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Präparate =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# „… &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039; gar haarscharf verfolgt, was sich da abgespielt hat mit dieser Initiation in die Unternatur. Er hat jeden Schritt erkenntnisschreitend mitvollzogen, den [[a:Albert_Einstein#:.7E:text.3DAlbert_Einstein_.28.2A_14..2Cver.C3.A4nderten_ma.C3.9Fgeblich_das_physikalische_Weltbild.|Einstein]] gegangen ist in der [[a:Relativitätstheorie|Relativitätstheorie]] oder Ratherford in der Zerfallstheorie […] tätige Menschen, die ganz aus dem bäuerlichen Haus jetzt Fragen an ihn gestellt haben, breitet er etwas aus … die Grundlage zu einer Technologie aber im Lebendigen nicht im anorganisch Toten. Und das sind letzten Endes die [[Präparate]].&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Rudolf Steiner breitet seine „Technologie&amp;quot; über die Präparate aus 00:11:15|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:11:15]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Resonanz mit mir =====&lt;br /&gt;
# „Also da hat irgendwie ganz viel &#039;&#039;&#039;mit mir resoniert&#039;&#039;&#039;, was ich so nie erwartet hätte … dass da in den Schriften von [Rudolf] &#039;&#039;&#039;Steiner&#039;&#039;&#039; irgendwie so viele Sachen gesagt wurden, die mir schon lange wichtig waren, die ich aber so in der Form noch nie gehört hatte … Und dass da vor allem … sehr viel auch über das gesprochen wurde, was man halt nicht sieht … so das Gegenteil von dieser sehr [[Materialismus|materialistischen]] Wissenschaft.“ [[Stefan - Menschen in der Landwirtschaft, 2021#Vertiefung in die Anthroposophie 00:10:14|| Stefan, Menschen in der Landwirtschaft, 2021, 00:10:14]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Seelenpflegebedürftige Menschen =====&lt;br /&gt;
# „&#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039; bezeichnet Menschen mit [[Behinderung|Behinderungen]] als [[seelenpflegebedürftige Menschen]].“ [[Biografie Rudolf Steiner - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2024#Rudolf Steiner bezeichnet Menschen mit Behinderungen als seelenpflegebedürftige Menschen 00:48:04|| von Mackensen, M. Biographie Rudolf Steiner, 00:48:04]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Sonstige =====&lt;br /&gt;
# „… es ist eine Zeitnotwendigkeit. Es ist notwendig in der Zeit etwas - und jetzt benutze ich ein Wort, was typisch ist für &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039;, was ganz am Ende seines Lebens kommt - eine Erweiterung nach der geistigen Seite.“ [[Biografie Rudolf Steiner - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2024#Die Erweiterung nach der geistigen Seite ist eine Zeitnotwendigkeit 01:09:55|| von Mackensen, M. Biographie Rudolf Steiner, 01:09:55]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Tierkunde =====&lt;br /&gt;
# „&#039;&#039;&#039;Steiner&#039;&#039;&#039; empfiehlt den Lehrern die Tierkunde und das Umgehen mit den Tieren […] Und jetzt ist die Aufgabe des Lehrers, so weit zu kommen … dass man die Formen nachzeichnen kann.“ [[Die Verwirklichung des Willens in Landwirtschaft, Pädagogik und Medizin - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2024#Waldorfpädagogik: Tierkunde und das Nachzeichnen der Formen stärken die Willensentwicklung 01:02:13|| von Mackensen, M. Die Verwirklichung des Willens, 01:02:13]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Waldorfschule =====&lt;br /&gt;
# „Ein Unternehmer, [[Emil Mold]], Waldorf Astoria Zigarettenfabrik in Stuttgart […] &#039;&#039;&#039;Steiner&#039;&#039;&#039; geht auf das Ministerium und das erste Mal überhaupt auf der ganzen Welt geschieht es, dass eine Schule in freier Trägerschaft möglich wird.“ [[Biografie Rudolf Steiner - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2024#Gründung der ersten Waldorfschule in Stuttgart: Eine Schule, die aus den Entwicklungsgesetzen des Kindes konzipiert ist 01:55:40|| von Mackensen, M. Biographie Rudolf Steiner, 01:55:40]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Artikel unten}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dambe</name></author>
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		<id>https://biodyn.wiki/index.php?title=D%C3%BCngung_-_12._Vortrag_von_Manfred_Klett,_Vortragsreihe_2018&amp;diff=11331</id>
		<title>Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018</title>
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		<updated>2025-12-10T09:46:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dambe: /* Verwandlungsvorgang als Ziel 01:37:37 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0|thumb|[https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0 hier klicken um zum Video zu gelangen]]][[Manfred Klett|| zurück zu Manfred Klett |]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;Folge  [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|1]] - [[Düngung - 2. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|2]] - [[Düngung - 3. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|3]] - [[Düngung - 4. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|4]] - [[Düngung - 5. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|5]] - [[Düngung - 6. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|6]] - [[Düngung - 7. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|7]] - [[Düngung - 8. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|8]] - [[Düngung - 9. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|9]] - [[Düngung - 10. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|10]] - [[Düngung - 11. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|11]] - [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|12]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018 ==&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=38s Begrüssung 00:00:38] ===&lt;br /&gt;
Ich wünsche einen schönen guten Morgen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überraschenderweise hat sich diese Stunde hier so ergeben und da können wir noch ein paar aphoristische Worte verlieren über die [[Kompostpräparate]]. Und es wird auch so sein, dass ich da das wirklich nur aphoristisch machen kann, weil das natürlich so ein Riesenthema ist, da muss man selber einfach dann sein Leben lang dran weiterarbeiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=76s Ungeheurer Durchbruch von der Naturwissenschaft, Physik und Chemie im 20. Jh. 00:01:16] ===&lt;br /&gt;
Wir haben uns ja über die beiden Spritzpräparate unterhalten und gesehen, dass es sich da wirklich um Stoffneuschöpfungen handelt, und das ist schwer zu verstehen, was da eigentlich gemeint ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da muss ich jetzt kurz einleitend, eben sehr aphoristisch, darauf hinweisen, dass das 20. Jahrhundert diesbezüglich ja wirklich eine Art ungeheuren Durchbruch sowohl zum Negativen wie zum Positiven gebracht hat, wenn man auf die Entwicklung der gesamten Wissenschaft des 20. Jahrhunderts hinschaut, insbesondere das der Naturwissenschaft und das der Physik und Chemie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=125s Düngung, ein tiefes Geheimnis auch bei R. Steiner 00:02:05] ===&lt;br /&gt;
Und nun möchte ich an den Anfang nochmal zwei Zitate stellen. Das eine habe ich schon erwähnt, was [[Rudolf Steiner]] dann anmerkt, rückschauend auf den [[Landwirtschaftlicher Kurs|Landwirtschaftlichen Kurs]], indem er der Zuhörerschaft ausführt, dass die [[Düngung]] ein so tiefes Geheimnis sei, dass es nur der Geistesforscher ergründen könne. Die Düngung ein so tiefes Geheimnis, dass es nur der Geistesforscher ergründen könne. Und dabei geht es ja doch um den [[Stoff]], aber der Stoff ist ja das Geheimnis. Die Materie ist das Geheimnis, um was es eigentlich geht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=171s Exkurs: Entwicklung der Atomphysik zu Beginn des 20 Jh. 00:02:51] ===&lt;br /&gt;
Und ein anderes Zitat findet sich in dem Büchlein „Die geistige Führung des Menschen und der Menschheit&amp;quot;. Das sind schriftlich gefasste drei Vorträge von Rudolf Steiner, die er in Kopenhagen 1911 gehalten hat. Und er hält also zu einem ganz entscheidenden Zeitpunkt, nämlich in dem damals [[a:Niels_Bohr|Niels Bohr]], einer der größten der [[a:Atomphysik|Atomphysik]] überhaupt, und [[a:Ernest_Rutherford|Rutherford]], nicht der Entdecker, sondern der Begründer der Zerfallstheorie, die haben das [[a:Rutherfordsches_Atommodell|Atommodell]], wie es heute noch zum Teil konfiguriert wird - also heute in den Vorlesungen der Universitäten, auch in der Schule wird es gelehrt, sehr primitiv -, die haben das Atommodell entwickelt. 1914 war das so weit ausgereift und hat dann sozusagen alle Phänomene, die man studiert hat in der Physik, in dem man sich immer mehr mit der Materie beschäftigt hat, versucht, in ein Modell zu fassen, das Atommodell mit Kernen und Elektronen, Spins außenherum und so weiter. Das lernt man ja heute so in der Schule auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Grunde längst überholt und auch schon Anfang der 20er Jahre war man ungeheuer in Zweifel geraten, wie das überhaupt mit unserer Physik weitergehen soll, mit der Erkenntnis der Materie. Und da kam man an einen Nullpunkt, und diesen Nullpunkt hat dann [[a:Werner_Heisenberg|Heisenberg]] durchbrochen 1925 mit der [[a:Heisenbergsche_Unbestimmtheitsrelation|Unschärfe-Relation]], wie das heißt. Das war eine ungeheure Theorie, die der [[a:Quantenphysik|Quantenphysik]] neue Impulse gegeben hat bis dahin, dass dann im Jahr 1938 Hahn und Strassenmann und [[w:Lise_Meitner|Lise Meitner]] in Berlin am Kaiser Wilhelm-Institut die erste [[a:Kernspaltung|Kernspaltung]] vorgenommen haben. Die erste Kernspaltung fand 1938 im Januar in Berlin statt und sieben Jahre später, sieben Jahre später, fallen die ersten Atombomben auf Nagasaki und Hiroshima.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und weitere sieben Jahre später steht das erste Atomkraftwerk in England, Sellafield. Man sieht, da ist also eine ganz bestimmte Entwicklung, die sich da vollzogen hat, der Kernphysik, also der Atomphysik, der Quantenphysik, beginnend also gerade um 1900 herum durch [[a:Max_Planck|Max Planck]] und dann die Curies in Paris und Rutherford und so weiter. Also die ganz entscheidenden Gestalten, die da gewirkt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=343s Stoffneuschöpfungen sowohl in der Atomwissenschaft als auch bei R. Steiner 00:05:43] ===&lt;br /&gt;
Das muss man einmal im Hintergrund sich denken, diese Tatsache, dass 1924 Rudolf Steiner die [[Präparate|biologisch-dynamischen Präparate]] entwickelt hat. Denn dasjenige, was hier jetzt auf diesem Wege der Atomphysik im Verlaufe des 20. Jahrhunderts entstanden ist, ist ja auch eine Stoffneuschöpfung. Das macht man sich immer gar nicht ganz klar. Das Plutonium ist diesbezüglich eine Stoffneuschöpfung, der Stoff, der ein Gramm ausreicht, um die ganze Frankfurter Gegend sozusagen über die Klinge springen zu lassen. Alle Menschen, nur ein Gramm reicht aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da merkt man, dass Stoffneuschöpfungen, die allesamt, die sogenannten Isotope, die sind ja auch Stoffneuschöpfungen diesbezüglich, die bei der Kernspaltung entstehen. Alle die haben die Tendenz, alles Leben auf der Erde zu zerstören. Der sogenannte atomare Overkill, wie man das auch heute nennt, zu dem man heute in der Lage ist. Man hat so viel Material, Plutoniummaterial heute in Bomben, in Granaten und ich weiß nicht was alles verborgen, dass man wirklich in der Lage ist, einen zigfachen Overkill über die Menschheit zu bringen. Da braucht man nur auf den Knopf drücken, dann geht das los. Das ist die eine Richtung. Punkt 1900 fängt das eigentlich richtig an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=437s Mathematik ist eine Geisteswissenschaft, keine Naturwissenschaft 00:07:17] ===&lt;br /&gt;
Und dann entwickelt sich, möchte ich mal sagen, eine bestimmte Strömung innerhalb der menschlichen Erkenntnis, insbesondere in der Physik und auch in der Chemie, einzudringen in das Geheimnis der Materie. Und das ist eine Initiation. Also wenn Sie verstehen, was ich damit meine. Das ist eine nicht übersinnliche, sondern eine [[a:Untersinnliche_Welt|untersinnliche]] Erkenntnis, wo man auch aus den Phänomenen - man ist ganz immer ausgegangen von den Phänomenen - hat versucht, das irgendwie noch klassisch naturwissenschaftlich zu erklären, was eigentlich das Atom sei. Und kommt immer mehr weg vom Phänomen und am Ende bleibt nur noch [[a:Mathematik|Mathematik]] übrig. Am Ende bleibt nur noch eine Geisteswissenschaft übrig. Nämlich Mathematik ist eine [[Geisteswissenschaft]], es ist keine [[Naturwissenschaft]]. Aber die Mathematik ist gleichsam der Leitfaden, der die Menschen inspiriert hat, immer tiefer, tiefer, tiefer herein in eine nicht sinnliche Welt, auf dem Wege der Mathematik, um dann über Modellvorstellungen und so weiter, bis hin zu einer Technologie zu kommen, die funktioniert, aber alles nur tötet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=515s Atom, keine räumlich-körperhafte Bildung, eine untersinnliche Erkenntnis 00:08:35] ===&lt;br /&gt;
Das ist eine Initiation in die Unternatur. Also es ist nicht mehr eine Naturwissenschaft, die beschreibt ja die Phänomene, wie wir sie mit unseren Augen, mit unseren Sinnen anschauen können, um uns herum, die Schöpfung der Welt. Was ein Atom ist, kann man ja gar nicht sehen. Man kann ja nichts davon sehen, das ist alles untersinnlich. Es geht sogar so weit, dass Niels Bohr, dann auch Heisenberg und [https://www.anthro.world/Wolfgang_Pauli Wolfgang Pauli] eben hier eine Bemerkung gemacht hat, dass das Atom gar kein Ding im Raum ist. Kein Ding. Es ist nicht etwas Stoffliches, was ich greifen kann. Also keine räumlich-körperhafte Bildung, sei sie noch so klein. Das existiert gar nicht. Also wir machen eine Physik eines untersinnlichen Phänomens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es löst sich alles in [[a:Energie|Energie]] auf. Was immer jetzt Energie sei, Kraft, Kräfte. Und das ist der heutige Stand. Im Grunde genommen muss man heute sagen, es gibt keinen körperhaften Gegenstand im Raum. Alles löst sich in Energie auf. Also es ist eine untersinnliche Erkenntnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=590s Geistes- vs. Atomwissenschaft, Über- und Unternatur 00:09:50] ===&lt;br /&gt;
Dann gibt es eben einen anderen, der auch um 1900 anfängt. Und das ist die Entwicklung der anthroposophischen Geisteswissenschaft. Aber diese anthroposophischen Geisteswissenschaft ist eine solche, die nicht jetzt von der Materie ausgeht, sondern von [[Mensch|Menschen]]. Von der eigentlichen Wesenheit des Menschen, von dort. Der Anthropos heißt der Mensch auf Griechisch. Von ihm aus wird eine Initiation geschildert, die jeder Mensch in der Lage ist, wenn auch nicht im Augenblick, aber doch in ferner Zukunft, nach so und so vielen [[a:Reinkarnation|Reinkarnationen]], der Mensch doch sich immer mehr in die Lage versetzt, eine solche [https://www.anthrowiki.at/index.php?title=Initiation&amp;amp;redirect=no Initiation] ins Übersinnliche zu finden. Ein Weg in die Übersinnlichkeit. Und das ist im Grunde genommen die anthroposophischen Geisteswissenschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die steht der Atomphysik genau polar gegenüber. Die eine führt in die Unternatur, die andere in die [[a:Übersinnliche_Welt|Übernatur]]. Das heißt, in der Möglichkeit, wo dann jeder Mensch mit vollem Bewusstsein in die Lage kommt, mehr und mehr Einsicht zu nehmen in übersinnliche Zusammenhänge, die mit seinem eigenen Sein, mit seinem eigenen Wesen innig zusammenhängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=675s Rudolf Steiner breitet seine „Technologie&amp;quot; über die Präparate aus 00:11:15] ===&lt;br /&gt;
Nun gut, dieser zweite Initiationsweg führt ja schließlich dann dazu, dass von 1900 bis 1924, kann man sagen, am Ende der Landwirtschaftlichen Kurs steht. Und in diesem Landwirtschaftlichen Kurs geht es um die Materienfrage. Das habe ich ja schon mal gesagt. Ihr habt ja jetzt den dritten Vortrag erarbeitet. Da geht es wirklich um die Stofffrage. Aber da geht Rudolf Steiner auch nicht aus, er geht zwar aus von den Elementen des periodischen Systems, aber er geht eben aus insofern, als diese gleichsam die Eiweißkonstituenten sind. Dieses Eiweißkonstituieren, also Wasserstoff, Sauerstoff, Kohlenstoff, Stickstoff und Schwefel und so weiter und die ganze Latte, die da mit im Zusammenhang steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun also, der Landwirtschaftliche Kurs steht eigentlich am Ende der Anthroposophie. Das muss man auch sehen. Das ist quasi noch ein letzter Versuch, wirklich jetzt, was Rudolf Steiner gar haarscharf verfolgt, was sich da abgespielt hat mit dieser Initiation in die Unternatur. Er hat jeden Schritt erkenntnisschreitend mitvollzogen, den [[a:Albert_Einstein#:~:text=Albert%20Einstein%20(*%2014.,ver%C3%A4nderten%20ma%C3%9Fgeblich%20das%20physikalische%20Weltbild.|Einstein]] gegangen ist in der [[a:Relativitätstheorie|Relativitätstheorie]] oder Ratherford in der Zerfallstheorie oder wo auch immer. Das hat er alles verfolgt, das hat er alles präsent gehabt und jetzt im Landwirtschaftlichen Kurs ganz verborgen von Menschen, die das überhaupt nicht, auch nicht im Entferntesten begreifen, um was es da jetzt eigentlich in dem Zusammenhang geht, tätige Menschen, die ganz aus dem bäuerlichen Haus jetzt Fragen an ihn gestellt haben, breitet er etwas aus, nämlich eine Technologie auch, eine Technologie, die Grundlage zu einer Technologie aber im Lebendigen nicht im anorganisch Toten. Und das sind letzten Endes die Präparate. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=795s Alles ist Geist, Stoff wesenhafter Ausdruck 00:13:15] ===&lt;br /&gt;
Und das muss man im Hintergrund haben, wie da zwei ganz verschiedene Wege die Menschheit geht seit der Zeit. Und beide kommen sie irgendwo an den Punkt, dass sie sagen muss, alles ist Geist. Das hatte Heisenberg und der Nils Bohr haben das direkt gesagt, das löst sich auf in Geist, unsere ganze Physik. Dann ist es aber nicht mehr Naturwissenschaft, sondern es ist Geisteswissenschaft. Und auf der anderen Seite eben eine Geisteswissenschaft, die jetzt wirklich an den Wesenskern rührt des Stofflichen als solches, als etwas Wesenhaftes, wo sich im Stoff ein wesenhaftes Ausdruck, im Stickstoff anders als im Kohlenstoff und so weiter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=846s Düngung muss Kräfte ersetzen, nicht Stoffe 00:14:06] ===&lt;br /&gt;
Nun, in dem landwirtschaftlichen Kurs geht ja Rudolf Steiner von der Frage aus, im fünften Vortrag, dass wir durch unsere landwirtschaftliche, gärtnerische usw. Tätigkeit im Grunde genommen die Natur ausbeuten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da knüpft er direkt an an den Begriff, den man allgemein heute auch in der heutigen Wissenschaft hat, der Mensch verbraucht Stoffe, also muss ich die auch wieder ersetzen, irgendwie, haben wir ja darüber gesprochen. Und er weist dann darauf hin, einleitend die Kompostpräparate, dass man nicht nur Stoffe verbraucht, sondern Kräfte verbraucht. Es wird alles jetzt auf die Kräfte bezogen. Also [[a:Kraft|Kraft]] heute übersetzt man mit Energie, meint da irgendwas, weiß aber gar nicht, was man eigentlich meint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es wird alles auf die Ebene des Kräftemäßigen geschoben. Das heißt, die Kräfte sind Ausdruck eines Wesenhaften, was sich dann irgendwo eine Wirkung erzeugt in der Welt. Das ist die Kraft. Und wir verbrauchen also Kräfte. Und wir müssen durch die Düngung Kräfte ersetzen, nicht Stoffe primär, sondern Kräfte. Das ist ein sehr schwer zu verstehender Ausspruch. Und dennoch, man muss dem nachgehen, dass es sich letzten Endes in allem Lebendigen, und überhaupt in allen Erscheinungen der Welt letzten Endes um Kräftewirksamkeiten handelt, die von Wesen ausgehen. Wo im Hintergrund ein Wesen steht, was diese Kraft jetzt ausübt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirksam wird in ihrem eigenen Sein durch die [[a:Emanation|Emanation]] von Kräften, die dann zu Taten führen, letztlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=970s So Düngen, dass eine Verbindung von Kosmos und Erde besteht 00:16:10] ===&lt;br /&gt;
So, und da weist er nun darauf hin, dass wir es mit Stoffen und Kräften zu tun haben auf der Erde, die die Erde selber zur Verfügung stellt, rein irdischer Natur sind zum Beispiel die sogenannten Erdalkalien und Alkalimetalle, es sind alles Metallverbindungen. Kommen wir nachher nochmal drauf zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auf die Verbindung, die mehr auf der Säureseite des [[a:Periodensystem|Periodensystems]] stehen. Und eben diejenigen Stoffe, dies säureverursachend sind, wie zum Beispiel der Schwefel oder auch der Phosphor, dass das Stoffe sind oder Wirksamkeiten, die nicht von der Erde unmittelbar zur Verfügung gestellt werden, sondern aus dem Kosmos, die ihren Ursprung im Kosmos haben, in dem Planetarischen wirken. Und diese Kräfte von Mond, Merkur, Venus, dann Sonne, Mars, Jupiter, Saturn, dieses ganze ungeheure Kräftepotential, was durch das Sonnenlicht im Wesentlichen der Erde mitteilt, dass der Kosmos nicht mehr freiwillig bestimmte Kräfte zur Verfügung stellt, sondern dass wir so düngen müssen, dass wieder eine Beziehung zwischen Erde und Kosmos entsteht und das ist der Ausgangspunkt im Grunde genommen der Kompostpräparate. Dass wir die Erde wieder aufnahmefähig machen für kosmische Kräfte. Und er spricht da sogar an, Stoffe als Kräfteträger, nämlich das Quecksilber, das Blei und das Arsen, erstaunlicherweise. Und er weist darauf hin, das sind also Stoffe, die ihren Ursprung oder ihre eigentlichen Kräftequellen in den Planeten haben. Und dazu muss man die Erde erst wieder so düngen, dass sie aufnahmebereit wird für diese Stofflichkeiten, die von großer Bedeutung sind für das Pflanzenwachstum. Also das planetarische Wirken aktivieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=1104s Rudolf Steiner entwickelt im landwirtschaftlichen Kurs sechs Präparate 00:18:24] ===&lt;br /&gt;
Und da entwickelt er jetzt eine Technologie im Lebendigen, sagt er. Diese sechs Kompostpräparate oder Dungpräparate. Später kommt dann noch ein siebtes, aber was nicht in diesen Kanon gehört, das ist das Equisetum im Hinblick auf ein starker Pilzdruck aufgrund einer zu starken Wässrigkeit im Boden. Gerade jetzt wie in dieser Winterzeit, jetzt haben wir ja glücklicherweise diese Kälte, aber der Vorlauf des Winters war ja so, dass man Angst haben muss über den Pilzdruck im Frühjahr. Wenn da zu viel Wässrigkeit, zu viel Feuchtigkeit, Mondenhaftigkeit wirksam wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun also, da entwickelt er jetzt diese sechs Präparate. Schildert dieser deren Herstellung, völlig lapidar, fast wie ein Rezept. Er hat ja nicht sehr großen Wert darauf gelegt, dass Naturwissenschaftler an dem Kurs teilnehmen, weil die hätten das sofort völlig zerhackt. Sondern dass da Menschen sitzen, die es einfach gewohnt sind, die Gedanken die sie haben, auch in die Tat umzusetzen. Und wirklich im [[Wollen|Willen]] tätig sind und unvoreingenommen sein können, gegenüber solchen Äußerungen, die jetzt hier im Landwirtschaftlichen Kurs erstmalig in dieser Form unter die Menschen treten. Es sind also sechs Präparate, das Schafgarbenpräparat, das Kamillenpräparat, das Brennnesselpräparat, Eichenrinde, Löwensamen, Baldrian. Und die werden jetzt im Einzelnen geschildert in ihrer Herstellung und Anwendung im Hinblick auf die Anregungen von bestimmten Prozessen im [[Komposthaufen]] oder im Dunghaufen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=1223s Ist die Erde und das Erdenleben noch fähig kosmische Kräfte aufzunehmen? 00:20:23] ===&lt;br /&gt;
Nun möchte ich mich jetzt beschränken heute auf eine genauere oder auch noch aphoristische Schilderung, aber jedenfalls, dass Sie mal sehen, wie er da methodisch vorgeht und wie man selber als Mensch dann in einer forschenden Gesinnung jede einzelne Anregung, die da gegeben ist, ins unendliche schier dann weiterverfolgen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;[Frage Teilnehmerin: Noch eine kurze Frage zu davor. Sie sagten, dass die Erde nicht mehr fähig ist, diese kosmischen Kräfte aufzunehmen. War sie dazu mal fähig? Ganz von alleine, jetzt nicht mehr. Und warum?]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berechtigt die Frage. Stellen Sie sich mal vor, in welchem [[Bewusstsein]] die Menschen früher gelebt haben und in welchem Bewusstsein wir heute leben. Wir leben heute so, dass weitgehend unser Bewusstsein erfüllt wird durch Informationen, die nicht mehr sozusagen aus dem Anschauen oder Miterleben zur Seele der Natur hervorgehen. Wir leben ja gar nicht mehr in der Natur, wer lebt dann heute noch, wenn man sein Handy ständig vor Augen hat, sondern wir leben bereits in einer Informationswelt, die uns serviert wird von außen, über irgendwelche elektronischen Apparate. Und die Quellen dieser Informationswelt ist ein Metallmantel rund um die Erde. Da oben, diese ganzen Satelliten, die da rumschwirren, das sind schon heute weit über 20.000, mit allen Bruchstücken und so zusammen haben wir einen elektronischen Mantel zwischen die Erde und den Kosmos gelegt, der heute uns die Informationen wie von außen zugibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dadurch ist eine vollkommen neue Situation entstanden, dass etwas wirkt in der Welt, dann wenn der Mensch innerlich aktiv teilhat. Und es wirkt eben nicht, wenn er nicht mehr daran teilhat. Es ist nicht einfach nur eine Eo-ipso- [von sich aus-] Wirkung, die durch sich selbst einfach da ist, sondern es hängt immer auch davon ab, wie der Mensch mit der Entwicklung mitgeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;[Teilnehmerin: Weil dann der Mensch gedacht ist als Teil des Wesens Erde.]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Teil des Wesens Kosmos. Der eigentliche Ursprung des Menschen ist eben die geistige Welt. Es ist gar nicht die Erde. Wir sind zwar physisch hier jetzt inkarniert, das ist so. Aber das eigentliche Wesen des Menschen ist übersinnlicher Natur. Und wir verbauen uns mit diesen ganzen modernen technologischen Entwicklungen, verbauen wir der Erde selber gewissermaßen diesen Verlust, diese Beziehung, die sie zu dem gesamten planetarischen Umkreis hat, dass die immer, immer schwächer wird. Es ist eine Schwächung. Aber es hängt natürlich im Zusammenhang auch damit, dass wir Produkte von der Erde wegnehmen und verbrauchen. Das ist ein ganz wesentlicher Gesichtspunkt. Wenn wir einen Kohlekopf wegnehmen, nehmen wir Energie weg aus der Kräftewelt, die sozusagen wirksam ist in der Natur. Wir verbrauchen ständig Kräfte dadurch, dass wir die Nahrungsmittel heute für uns selbst beanspruchen. Und das geht nicht mehr einfach in den Naturkreislauf zurück, sondern das ist weg, das ist ein Verbrauch. Also auch das ist ein weites Thema. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=1447s Schafgarbenpräparat, Heilpflanze, Bezug zu menschlichem Blut 00:24:07] ===&lt;br /&gt;
Ich möchte jetzt, um was es eigentlich geht, möchte ich jetzt ein Beispiel des Schafgartenpräparates kurz schildern. Man könnte jetzt jedes einzelne Präparat als Beispiel heranziehen, aber das Schafgartenpräparat eröffnet das Thema so wunderbar und so übersichtlich, auch das methodische Prinzip, dass da vielleicht das methodische Prinzip im eigentlichen Sinne deutlicher wird als bei den anderen Präparaten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, also der Ausgangspunkt der Herstellung der Kompostpräparate sind zunächst mal [[Heilpflanzen]]. Und zwar die Blüten von Heilpflanzen. Die [[Schafgarbe]] ist eine offizinale Pflanze und ebenso die [[Kamille]], ebenso die [[Brennnessel]], ebenso die Eichenrinde, die heute auch therapeutisch eingesetzt wird, eben aus den Gründen, die im Zusammenhang mit dem Eichenrinderpräparat auch stehen, der Löwenzahn allemal und der Baldrian ebenso. Das sind alles Heilpflanzen, oder sagen wir mal Repräsentanten der ganzen großen Gruppe von Heilpflanzen. Und da steht die Schafgarbe zweifellos an ganz hervorragender Stelle. Die Schafgarbe ist eine Pflanze, die schon zu Urzeiten medizinisch verwendet wird und die vor allen Dingen im Zusammenhang steht mit der Blutreinigung und auch der Blutstillung bei Verletzungen usw. Die Schafgarbe hat einen ganz tiefen Bezug zum menschlichen Blut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Blut ist der Träger des [[Ich]]. Der Träger der Ich-Wesenheit des Menschen. Also da ist ein ganz enger Bezug. Und der Schafgarben-Tee wirkt Wunder, gerade wenn es um solche inneren Blutungen usw. etwa geht oder um die Blutreinigung generell geht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=1589s Wo findet man die Schafgarbe? 00:26:29] ===&lt;br /&gt;
Nun diese Schafgarbe, wo wächst sie denn? Wo findet man denn die Schafgarbe vor allen Dingen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;[Teilnehmerin: Weiden. Weiden und wenn es sonnig ist.]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wo da auf Weiden? Generell oder so? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;[Teilnehmer: Trockenheit.]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo trockene Stellen sind, lehmige Stellen, trockene Stellen, da findet man plötzlich diese Inseln von Schafgarben. Die Schafgarbe wächst eigentlich nie alleine, es sei denn der Same keimt irgendwo aus, sondern die bildet Kolonien. Und da wächst sie also und sie wächst so, dass sie, wenn sie jung ist, wird sie auch als Futter von den Tieren angenommen, aber wenn sie älter wird, dann nicht mehr so sehr. Und man findet dann immer wieder die Schafgarben auf den Weiden, ganz besonders eben wo geweidet wird, auf der Wiesen wird sie so abgeschnitten, findet man dann über den Winter solche Stängel stehen, so holze Stängel, bisschen gekrümmt. Das sind die Reste der letztjährigen Vegetation der Schafgarbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=1674s Schafgarbe, Aufbau von Aussen 00:27:54] ===&lt;br /&gt;
Nun, wenn man die jetzt mal versucht genauer zu beschreiben, die Schafgarbe [Zeichnet an Wandtafel]. Wir haben hier den Boden. Und ich möchte jetzt nicht darüber sprechen, wie die Schafgarben aussehen, die bildet sich dann wie jede Pflanze, da keimt ein Same und dann bildet sie eine Primärwurzel, die auch bald abstirbt, sondern was dann erscheint als Schafgarbenkolonien, das sind Pflanzen, das ist jetzt eine Pflanze, die hat sozusagen hier ihr Herz und jetzt ist sie dann sozusagen über den Winter, legt sie sich dann wie so eine Rosette am Boden und bildet hier unten jetzt ein Rhizomensystem aus, von flachwurzelnden [[w:Rhizom|Rhizomen]]. Rhizome sind Stängel, die unterirdisch wachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Rhizomen haben Knoten, hier einen Knoten, da einen Knoten, so wie der Stängel auch Knoten hat, wo die Blätter eben hervorgehen. Aber an diesen Knoten entstehen zunächst keine Blätter, sondern dann entstehen eben Wurzeln. Und diese Wurzeln, die gehen jetzt wie so Schnüre herunter in die Erde. Senkrecht, immer so einzelne Schnüre, unglaublich zäh und dann wächst hier eben auch wieder eine solche Schafgarbe hoch und bildet da ihre Rosette. So sieht es dann vielfach aus, auf einer Wiese zum Beispiel, so dieses Rosettenstadium. Und dann, wenn es jetzt losgeht im Frühjahr, wenn es warm wird, dann sehen wir, wie hier jetzt aus diesem Herz hier, aus dem Herz, wie man das nennt, Knospenherz, hier jetzt ein Stängel hochzieht und nach und nach natürlich hochwächst und dann hier diese Blätter hervorwachsen lässt, die dann eine Blattmetamorphose durchlaufen. Und dann hier oben sprießt dann plötzlich der Stiel auf, verteilt sich nochmal und dann bildet sich hier der Schafgarbenschirm. So erscheint uns die Pflanze jetzt außen, wenn man sie in der Natur aufsucht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was macht die eigentlich, diese Pflanze? Wie jede andere Pflanze auch, ordnet sie sich ein, indem sie vom Mittelpunkt vom Zwerchfellorgan des Bodens aus nach unten wächst, in die Vertikale, in Richtung Erdmittelpunkt und nach oben wächst im Spross in Richtung Sonnenmittelpunkt. Das ist eine unglaubliche Polarität, also Erde -, hier kann man sagen, Kosmos oder Sonne. In diesem Spannungsfeld wird die Pflanze äußerlich zum Bild, das wir anschauen. Wir sehen nicht das Wesen, wohlgemerkt nie, wir sehen immer nur das, was von dem Wesen erscheint. Und das ist im Wesentlichen das, was sich über der Erde ausbreitet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=1884s Rudolf Steiner: „Schafgarbe, ein besonderes Wunderwerk.&amp;quot; 00:31:24] ===&lt;br /&gt;
Nun schildert Rudolf Steinert diese Schafgarbe ja so, das sind einzigartige Worte eigentlich, wie ein Wunderwerk in der Natur sei. Jede Pflanze sei ein Wunderwerk, aber diese ganz besonders. Und dieses Wunderwerk sich gerade darin ausdrücke bei der Schafgarbe, dass sie einen bestimmten Schwefelgehalt habe, in einer solchen Menge und in einer solchen Art, dass sie durch die ganze Pflanze hindurch einen bestimmten Prozess beherrsche, nämlich den, der zum Zusammenhang steht mit dem Kalium, was ein Erdenstoff ist. Also wir haben es mit einer Polarität Kosmos-Erde zu tun, und sogleich mit einer Polarität Schwefel-Kalium. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=1946s Exkurs zur Chemie von Kalium, ein Salzbildner 00:32:26] ===&lt;br /&gt;
Nun kann man das bis zu einem gewissen Grad tatsächlich auch aus dem, was man anschaut an dieser Pflanze, nachvollziehen. Zunächst mal die Frage, wie steht es eigentlich mit dem [[Kalium]], was ist denn das überhaupt für eine Substanz? Die steht ja im Periodensystem auf der rechten Seite, also unter den Alkalimetallen, ist ein Metall. Haben Sie mal hier während der Tage, habt Ihr mal mit Kalium experimentiert? Kalium ist also ein Metall, also als Element erscheint es als Metall. Das Metall, das könnt Ihr mit einem Messer schneiden, ist silbrig, stumpf-silbrig und ungeheuer instabil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also man muss es ja auch künstlich herstellen, dieses Metall, weil es immer in Verbindung mit Sauerstoff, also als Chlor oder Fluor oder so erscheint, immer in Verbindung mit anderem. KCl [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[Kaliumchlorid]]] zum Beispiel, das ist das übliche Düngemittel in der Landwirtschaft heute, Kaliumdünger. Oder in Verbindung mit Sulfaten, Kaliumsulfat also, das man auch als Dünger heute einsetzen kann in der Landwirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, das Kalium ist ein Metall, ein Alkalimetall und hat metallische Eigenschaften. Wie gesagt, man kann es schneiden und es ist ganz silbrig, metallisch, homogen, nicht kristallin. Und wenn man dann ein Stück von so einem Kalium ins Wasser schmeißt, dann geht es explosionsartig los, dass es verbrennt. Es verbrennt auf dem Wasser, das Wasser, also es tanzt förmlich, dieses Stück geht auf dem Wasser und verbrennt mit einer ganz hellen, hellen Strahlenden Flamme und löst sich vollkommen auf. Es entsteht KOH, das ist also eine Kaliumlauge, löst sich dann im Wasser, völlig auf, verschwunden. Also, das Kalium gehört zu den klassischen Salzbildnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, sehr Kaliumverwandtes ist [[Natrium]] und das essen wir täglich, wenn wir Hühnereier, also ein Ei am Sonntagmorgen, das schmeckt umso besser, je mehr man da, nicht zu viel, aber doch, wenn man eine Prise Salz dazugebt. NaCl, Natriumchlorid, das löst sich sofort, und so ist es auch mit dem Kalium. Es gibt auch Kaliumchlorid, das löst sich sofort im Wasser auf. Und wenn es sich im Wasser aufgelöst hat und Sie tun es wieder eindampfen, dann schlägt sich wiederum dieselbe Salzmenge, die da gelöst war wieder in Form von Kristallen, schlägt sich wieder nieder. Also, das ist der klassische Salzbildner, neben dem Natrium und dem Lithium, das gehört auch noch dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=2148s Kalium leicht Radioaktiv, natürliche Strahlung 00:35:48] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kalium, was wir heute aus der Erde rausholen, diese Abbaugebiete sind ja hier bei Fulda und weiter östlich in Deutschland, in großen Zechsteinsalzen findet man diese Kaliumsalze, und wenn man die da rausholt und streut sie auf den Acker und geht mit dem Geigerzähler dann mal ein bisschen über den Acker - Geigerzähler, wissen sie, was das ist? Da kann man also die Strahlung messen - und plötzlich macht der Tück, Tück, Tück, Tück, Tück, Tück, Tück, Tück wenn man da über den Acker geht, aufgrund der Kaliumdüngung. Das heißt, das Kalium ist zu 0,0002% radioaktiv. Das hat eine natürliche Strahlung. Und das weist darauf hin, dass das Kalium wie ein Repräsentant des Erdigen schlechthin ist als Salzbildner. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=2218s Sulfur und Salz, Kosmos und Erde 00:36:58] ===&lt;br /&gt;
Und es kommt im Boden vor gebunden in den [[Glimmer]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;mineralien, den [[Feldspat]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;mineralien, den [[Ton]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;mineralien, da ist das Kalium beheimatet. Und dieses Kalium löst sich jetzt in der Bodenlösung, wird frei durch die [[Verwitterung]]. Und jetzt nehmen die Pflanzen dieses Kalium auf. Und so auch die Schafgabe. Und die versteht sich offensichtlich ganz besonders auf dieses Kalium. Und sodass jetzt die Wurzeln, direkt kann man sagen, einen höheren Salzgehalt haben als das sonst in der Pflanze der Fall ist. Die sind sozusagen kaliumdurchsetzt. Noch ganz salzartig. Die Wurzel ist noch ganz Repräsentant des Salzartigen bei der Pflanze. Der Mineralstoffreichtum aller Wurzelnahrung ist sehr hoch. Und sodass man sagen kann, das ist hier eigentlich der Salpol, der Salzpol der Pflanze. [Zeichnet an Wandtafel] Und das ist der Sulfurpol der Pflanze. Das ist nur eine andere Äußerungsweise der Begrifflichkeit von Kosmos und Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sulfur]] und [[Salz]], das ist der große Pol. Hier ist alles salzartig, salzhaft noch ganz stark geprägt von den physischen Eigenschaften des Kaliums. Physische Eigenschaften. Und die kann man ja genau beschreiben, diese physischen Eigenschaften. Wenn Sie da ein bisschen Chemie studieren und verschiedene Experimente machen, dann werden Sie sehen, dieser Stoff hat bestimmte Eigenschaften und die sind absolut und hundertprozentig definiert. Da kann man nicht irgendwie was dran rumdrehen. Sondern die sind absolut gesetzmäßig festgelegt, diese Eigenschaften. Aber sie sind physisch und sind dadurch, weil sie festgelegt sind, definiert sind, mathematisierbar. Das macht ja erst die Chemie groß und auch die Physik, dass man es mit Gesetzen zu tun hat, die mathematisierbar sind. Die zu Ende gedacht sind. Wo keine Freiheitsgrade mehr sind. Das ist in sich stimmig. Das charakterisiert das Irdische, den Erdenpol. Und eine Repräsentant dessen ist wirklich das Kalium.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=2371s Schafgarbe, Begegnung zwischen Himmel und Erde 00:39:31] ===&lt;br /&gt;
Und jetzt nimmt die Schafgabe dieses Kalium auf. Goethe nennt das übrigens den Erdsaft. Ein schöner Ausdruck, der Erdsaft, der jetzt von unten aufsteigt in der Pflanze, das ist dasselbe, was man heute in der Wissenschaft das [[Xylem]] nennt. Den habe ich auch schon an die Tafel gemalt. Der Wasserstrom mit Mineralsalzen befrachtet, der von den Wurzelhaaren aufgenommen wird und jetzt aufsteigt innerhalb des [[Kambium|Kambiums]] in der Pflanze und oben die ganzen Lebensvorgänge in den Blättern unterhält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist also ein Salzstrom. Von unten nach oben. Salz-Wasserstrom, [Zeichnet an Wandtafel] der von unten nach oben geht. Aber er ist schon von der Pflanze aufgenommen. Die Wurzel ist lebendig. Da ist schon das, was von oben herunterwirkt, sodass der [[Schwefel]] steht, der Sulfur, dieser Kräftepol, der wirkt herunter bis in die Wurzel, sodass da schon eine erste Begegnung stattfindet zwischen Himmel und Erde. Zwischen planetarischem Umkreis und dem Irdischen. Aber erst dann, wenn jetzt dieser Salzstrom heraufdringt in den Stängel und dann - es bildet sich ja erst ein Stück Stängel und dann das erste Blatt, dann wechselt es weiter und das zweite Blatt, das dritte Blatt und so weiter - dann mündet dieser Salzstrom ein in das grüne Blatt. Und ganz kennzeichnend für die Schafgabe sind ja gerade die Blätter. Die muss man sich mal angucken. Das ist also geradezu faszinierend. Da ist ein kurzer Stil, aber dann sehen wir jetzt, wie sich jetzt hier abzeichnet eine Blattspreite. Die zeichnet sich nur ab. Hier eine ganz entschiedene Blattrippe. Und von dieser Blattrippe gehen jetzt so Fiederungen ab, die so aussehen, so etwa. Ganz eigenartig, etwas breitlappig, speerartig. Und zwar so aufgefiedert hier das ganze Blatt, dass die Masse an Oberfläche größer ist, als wenn das Blatt homogen eine Fläche wäre. Obwohl es ganz gefiedert ist, da streicht die Luft hindurch, das Licht der Sonne, alles. Aber wenn man die Flächen jedes einzelnen derartigen Fiederblättchens zusammenlegen würde, entsteht mehr Oberfläche, als wenn das nur eine einheitliche Blattoberfläche wäre. Also das Kennzeichen sind diese Blätter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=2577s Kalium bewirkt in der Pflanze die Säftespannung 00:42:57] ===&lt;br /&gt;
Und jetzt kann man nämlich Folgendes sehen. Wenn das Kalium jetzt aufsteigt und jetzt in die Blätter reinkommt, dann kann man dessen neue Funktion, dessen neue Eigenschaft erst so richtig mal sinnlich studieren. Denn was macht das Kalium bei der Pflanze generell und besonders bei der Schafgarbe? Alles Kalium hat immer mit dem Wasser zu tun, mit dem Wässrigen, mit der Zellflüssigkeit oder den interzellularen Flüssigkeiten und sorgt für Spannung, sorgt für Säftespannung. In der heutigen Pflanzenphysiologie nennt man das den [[w:Turgor|Turgordruck]], haben sie vielleicht mal gehört, Turgordruck. Das ist nichts anderes, als dass da eine Säftespannung ist, die wir vor Augen haben, wenn wir eine Weinbeere sehen oder die roten Johannisbeeren oder schwarzen Johannisbeeren, Kirschen, alles sind solche Bälle, ungeheuer gespannt, voller Saft. Und das bewirkt das Kalium, diese Säftespannung in den Pflanzen. Dadurch können die Pflanzen sich auch sozusagen gegenüber der Schwere halten. Denn sobald diese Säftespannung nachlässt, dann sacken die Blätter nach unten ab und hängen dann so, bei Trockenheit etwa sieht man das dann bei den Zuckerrüben vor allen Dingen. Also das Kalium sorgt für die Säftespannung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=2668s Sukkulenz, ein Kaliumphänomen 00:44:28] ===&lt;br /&gt;
Also das Kalium sorgt für die Säftespannung, das ist ein osmotisches Phänomen, wo Konzentrationsgegensätze zwischen verdünnter Lösung und konzentrierter Lösung einfach durch Zellwände aufrechterhalten werden, dass kein Konzentrationsausgleich stattfinden kann. Sondern dass es Zellen gibt in der Pflanze oder überhaupt Zellregionen mit höherer Säftespannung und solche mit geringerer Säftespannung und so weiter. Sonst könnte ja, wenn nicht eine geringe Säftespannung da wäre, nicht der Saft aufsteigen bis hier oben in die Blüte. Und hier aber in den Blättern erzeugt er nun diese eigenartige Sukkulenz. Sukkulenz, das heißt, dass da in erhöhtem Maße Wässrigkeit mit entsprechender Mineralansammlung, hoher Konzentration, sich bewahren kann hier und die Pflanzen dick macht, fleischig macht, wässrig macht, aber mit dieser hohen Spannung. Das ist ein Kaliumphänomen. Die Sukkulenz, also Kakteen zum Beispiel sind ja Pflanzen, die große Wassermassen sammeln und dadurch diese fleischigen, großen Blattpflanzenkörper ausbilden. Und das macht die Schafgarbe auch. Wenn Sie unter einem schwachen Mikroskop mal die Blätter angucken, dann werden Sie erstaunt sein, wie prall die sind, diese einzelnen Fiederchen, fleischig prall. Das macht das Kalium. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=2776s Blattmetamorphose und Urbild der Pflanze 00:46:16] ===&lt;br /&gt;
Jetzt muss ich Ihnen vorstellen, dieser Kalium, dieser Erdsaft, der steigt hier hoch und jetzt gestaltet sich das erste Blatt aus. Und dann ist das ein bestimmtes Ergebnis und das Ergebnis wird mitgenommen bis zum nächsten Blatt. Und dann gestaltet sich wieder ein Blatt in Metamorphose zum ersten aus. Und was dann hier Erträgnis ist, wird wieder mitgenommen im wachsenden Stiel und schlägt sich hier aus im nächsten Blatt und so weiter. Und wir sehen, dass dadurch die Blattmetamorphose entsteht. Dass die Gestalt des untersten Blattes nicht mehr dieselbe ist wie im nächst folgenden. Und das nächstfolgende nicht mehr dieselbe wie hier. Und je weiter man hoch geht, desto weniger ist hier noch ein Stiel, sondern die Blätter wachsen direkt am Stängel, bilden gerade noch so Blattspitzen und dann verschwinden sie im Stängel, sind nicht mehr da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist was man Blattmetamorphose nennt, dass je mehr der Erdsaft hier aufsteigt, er immer mehr unter den Einflussbereich des Sulfurprozesses kommt, wo sich langsam, langsam, langsam das Urbild der Pflanze in die Sichtbarkeit gestaltet, in die Sichtbarkeit formt. Hier kann ich ahnen, dass das alles Schafgabe ist. Aber hier offenbart sie sich vollständig [Zeigt an der Wandtafel].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=2862s Blätter, Begegnung der Pole, Merkurbereich 00:47:42] ===&lt;br /&gt;
Und so dass wir bei der Pflanze jetzt noch nicht nur einen Salpol unterscheiden und einen Sulfurpol, der sich dann in der Blüte voll zeigt, sondern eben noch einen mittleren Bereich und das ist der Merkurpol. [[a:Merkur|Merkur]] bezeichnet eigentlich immer schon im griechischen Mythen den Vermittler zwischen Kosmos und Erde, den Götterboden, so haben die Griechen den bezeichnet. Wir haben hier ein Mittleres zwischen diesen beiden Polen und dieses Mittlere offenbart sich in den Blättern. Die Blättern sind die Begegnung dieser beiden Pole.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da findet jetzt bei der Schafgabe ein Eiweißprozess statt in den Blattbildungen, diesen sukkulenten Blättern, von besonderer Art. Also da kommt in besonderer Weise gerade diese beiden Pole so zur Geltung, dass sich ein ganz ideales Eiweiß ausbilden kann, die Schafgarbenblätter. Aber wie gesagt, dieses Eiweiß ist anders strukturiert hier unten, als je weiter man hochkommt, desto mehr ist es strukturiert. Und wenn es dann weiter geht, plötzlich hört alles vegetative Wachstum der Blätter auf und der Stiel, der Stängel spaltet auf mit lauter solche radierausstrahlenden Stängelchen, die sich dann ihrerseits nochmal teilen. Und wenn Sie Kaliummineralien kennen, es gibt da bestimmte Formen, die sehen aus, wie wenn sie nur aus lauter einzelnen Kristallstrahlungen bestünden, ganz hauchdünne Kristalle, die alle so aufsprießen aus einem Punkt, und hier, wie aus einem Punkt, spaltet sich jetzt der Stängel auf mit lauter einzelnen Stielchen und oben bildet sich jetzt die Scheindolde, das ist eine Scheindolde der Schafgarbe. Und die sind alle so in ihrem Längenwachstum, dass sie wirklich dann in dieser Dolde eine Begrenzung finden nach oben. Der eine wächst nicht länger und kürzer, die andere kürzer, sondern die bilden dann tatsächlich wie eine Ebene hier oben, wunderbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also der ganze aufströmende Pflanzensaft erfährt Verwandlungen hier im mittleren Bereich, in dem merkurialen Bereich und dann entfernt er sich immer mehr in Richtung auf diesen sulfurischen Einfluss aus dem Kosmos, dem Sonnenlicht, das ist das Sonnenlicht letzten Endes und dort verliert er seine vegetative Wachstumskraft. Der Stängel spaltet sich auf und es entsteht der Blütenboden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=3047s Schafgarbenblüte eine Hingabe an den Kosmos 00:50:47] ===&lt;br /&gt;
Und das ist ja eine  [[Kompositen|Compositae]] hier. Ich nehme an, dass der Herr Bauer darauf mal eingegangen ist, was die  Compositae sind. Ist das der Fall? Das ist die hochentwickeltste Pflanzen, die es überhaupt gibt. Die am höchsten entwickeltsten Pflanzen, die es überhaupt gibt, die  Compositae, die jetzt auf einem Blütenboden mehrere einzelne Blütchen, Röhrenblütchen oder Strahlenblütchen entwickeln. Und bei der Schafgabe, wenn Sie die Blüten mal angucken, die erscheinen schon von vornherein wie vertrocknet. Zumindest ziemlich trocken. Also nicht irgendwo noch wässrig vegetativ wachsend, sondern genau das Gegenteil zu diesen sukkulenten Blättern, ganz trocken, ganz geformt. Die Kelchblätter bilden sozusagen eine Hülle und oben zwingt sich ganz mühsam die Blüte heraus, weiß-rosa blühend, aber ganz, ganz scheu, möchte ich mal sagen. Und wenn Sie dann so eine Schafgabenblüte oder überhaupt jede Blüte im Haushalt der Natur angucken, aber bei den  Compositae ist es am wunderschönsten zu sehen, das ist wie wenn jetzt, wo der Pflanzenwachstumsprozess erstirbt, staut sich staut, der Stängel sich staut und da jetzt die Blüten oben erscheinen, die Blüten sozusagen eine Geste der Hingabe an den Himmel ist, eine Hingabe an den Kosmos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=3144s Verschmelzung von Denken, Fühlen und Wollen führt zum Erleben 00:52:24] ===&lt;br /&gt;
Es ist immer wieder notwendig, dass man nicht nur abstrakt denkt. Es steht ja alles in Lehrbüchern drin. Lehrbücher, da braucht man eigentlich gar nicht mehr furchtbar denken, die beschreiben das ja alles. Sondern dass man empfindend denkt. Das empfindende Denken, dass man das Gefühl sich nicht emotional hineinfantasiert in den Gedanken, sondern dass man das, was man denkt, was man die [[Anschauung]] lehrt, und das, was dieses Gefühl ganz elementar lehrt, dass man das mal zusammen sich zum Erlebnis bringt. Jedes Erlebnis, was man hat, ist immer ein Zusammenführen von Fühlen und Wollen und Denken. Dann kann man es erleben. Ich kann den Gedanken nicht erleben, wenn ich ihn nicht auch fühle in seiner spezifischen Geistigkeit. Und darum geht es gerade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade die Blüte zeigt am wunderbarsten, wie da eine Art Hingabefähigkeit der Erde in der Blüte gegenüber dem Kosmos sich entwickelt. Im Sinne dieser Worte [[a:Friedrich_Schiller|Schillers]], die kennen Sie ja wahrscheinlich, das ist wahrscheinlich von Goethe und Schiller zugleich, die haben das beide formuliert: „Suchst du das Höchste, das Größte? Die Pflanze kann es dich lehren. Was sie willenlos ist, sei du es wollend.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=3237s Schafgarbe willenlos, Hingabe und Kraft 00:53:57] ===&lt;br /&gt;
Und sie ist willenlos. Die Pflanze ist vollkommen, vollkommen in der Blüte, Hingabe, ein Moment, und dann erstirbt sie. Dann ist es vorbei. Verwelkt, und die Blütenblätter fallen wieder zu Boden und so weiter. Es ist nur ein Augenblick. Und diesen Moment, diesen Augenblick, den muss man sich mal versuchen, im Anschauen an der Blüte irgendwie auch empfindend zu nähern. In dieser vollkommen offenen Hingabeöffnung, die Blüten öffnen sich gegenüber den Umkreiskräften und dann sterben sie alles weg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich glaube, wenn man sich versucht, mal dahin ein bisschen hineinzufühlen und hineinzudenken, dann kann man möglicherweise zu der Frage kommen, die Rudolf Steiner beseelt hat, wie er dann gegangen ist, die Präparate zu entdecken, zu entwickeln. Die Frage nämlich, wie kann ich diesen Prozess, für den die Scharfgabe steht, einen Erdenstoff stufenweise zu verwandeln, über die Blätter und so weiter, bis herauf in die Blüte, sodass dieser Stoff, der hier ganz Substanz ist, der hier zunächst mal physikalisch, chemisch, ein Produkt der Erdenentwicklung ist, salzartiger Natur, und dass dieser Stoff jetzt hier der Stärke Struktur hat, also Salz, geformtes Salz ist, dass sich hier oben dieser Salzprozess über den ganzen Pflanzenentwicklungsprozess vollkommen sublimiert, vollkommen verwandelt. Eine Stoffverwandlung in der Pflanze sich vollzieht, von unten nach oben, unter dem Einfluss der Wirksamkeit der Urbilder der Pflanze, die sich über den Sulfurprozess vermitteln, dem Pflanzenwachstum, eine vollständige Verwandlung stattfindet. Eine Sublimation kann man fast nennen, eine Verwandlung eines erdenstofflichen in einen reinen Prozess. Nur noch Kraft, nur noch Hingabe, nur noch eine Geste nach außen, gegenüber dem Himmel, mehr ist es nicht mehr. Eine Willensgeste, dass sie willenlos ist, sei du es wollend, das ist. Es ist eine willenlose Geste, ein reiner Prozess, und für einen Augenblick und dann ist es weg, verblüht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=3429s Den Prozess der Schafgarbe über das Tierreich festhalten 00:57:09] ===&lt;br /&gt;
Und jetzt die Frage des Geistesforschers, wie kann ich diesen Prozess festhalten? Kann ich den festhalten? Kann ich dem Dauer verleihen? Kann ich diesen Prozess, der für einen Augenblick aufläuft, dann fällt das Ganze wieder zurück und wird verwandelt in [[Humus]] oder so? Das ist ein Naturprozess. Kann ich diesen Prozess in der Blüte festhalten? Und das gilt für alle Präparate der Pflanzen, für die Kamille, für den Löwenzahn und auch für den Baldrian. Anders ist es bei der Eichenrinde, aber es ist im Grunde auch ein Blütenprozess. Das muss man nur im Einzelnen charakterisieren. Jedenfalls, wie kann ich diesem Augenblick einer ungeheuren Potentialität die Schwelle vom Physischen über das Ätherischen zu einer noch höheren Natur erschließen? Geht das oder geht es nicht? Und das ist meines Erachtens die Frage des Geistesforschers. Kann ich den Blütenprozess über sich hinausführen? Nicht nur festhalten, konservieren, sondern über sich selbst hinausführen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieser Vorgang ist nun ein sehr rätselvoller. Da die Angabe gemacht wird, dazu müssen man sich jetzt diese Blüten sammeln, die Schlafgarbenblüten, und müsse sich jetzt eine Anleihe machen an einem höheren Naturreich, dem Tierreich nämlich, was ja gerade charakterisiert ist, dass es nicht eine Pflanze nur ist, sondern dass da ein Seelisches Wirksam ist, ein Seelisch-Astrales. Und alles was da astral genannt wird, sprich seelisch, das sind Kräfte, aber höhere Kräfte als die bloß in den lebendigen Bildekräfte. Und jetzt diese Kräfte zu Wirksamkeit bringen, und diese Kräfte sind alle formende Kräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=3560s Hirschblase bewahrt laut R. Steiner den Prozess der Blüte 00:59:20] ===&lt;br /&gt;
Das Astralische im Tier sorgt für die Entstehung der Organe, dass die Organe sich zu Körpern abschließen, die einen inneren Hohlraum haben, wo sich bestimmte Prozesse stattfinden, zum Beispiel im Magen, im Darm, oder aus allen Stoffwechselorganen sind Hohlorgane, auch die Blase, wo ganz spezifische Prozesse sich in einem Innenraum abspielen. Und das macht das Astrale in der Welt. Es sorgt immer für [[Form|Formen]], Formung, die Frucht des Apfels. Dass da ein Rund an einem Kohlkopf ist oder so, das ist immer eine astralische Wirksamkeit, die jetzt das Ätherische ergreift und in eine Form bringt. Und hier weist dann Rudolf Steiner drauf hin, dass wir uns bedienen eines Organs aus dem Tierreich, welches die Möglichkeit hat, gerade diesen Prozess hier in der Blüte zu bewahren, zu konservieren und über sich selbst hinaus zu steigern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist eben die Hirschblase. Bei der Kamille ist es der Dünndarm, bei der Brennnessel braucht man kein Organ, hat bestimmte Gründe. Bei der Eichenrinne ist es der Haustierschädel, beim Löwenzahn ist es dann das Gekröse, hat auch seine Gründe. Und bei Baldrian braucht man auch kein zusätzliches Organ. Jedenfalls bei der Schafgarbe macht den Rudolf Steiner darauf aufmerksam, also wenn ich mal das hier so andeuten soll, ich weiß nicht mal, ob mir das gelingt [zeichnet an Wandtafel], so, jetzt hier so ein Hirsch. Soll ein Hirsch sein. Nehmen wir an es wäre ja einer. Der hat hier hinten seine Blase drin sitzen. Und hier oben unterm Rückgrat sitzen die Nieren. Jetzt käme es darauf an, gerade ein Organ zu finden, welches in ganz idealer Weise diesen Prozess bewahrt und konserviert. Und da sagt er, das ist die Hirschblase. Man könne nicht die Blase vom Rind nehmen oder irgendeine andere, nein, vom Hirsch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=3734s Physiognomie des Hirsches vs. Kuh 01:02:14] ===&lt;br /&gt;
Und das ist jetzt schon wieder eine Aufforderung, uns jetzt mit dem Hirsch zu befassen, im Verhältnis zum Wiederkäuer. Beide sind Pflanzenfresser. Aber der Hirsch, der bildet da oben ein Riesengeweih über seinem Kopf, der wendige Hirsch und die Kuh eben diese Hörner. Ja, was ist denn da eigentlich, was ist da der spezifische Unterschied? Das habt ihr ja auch gelesen, glaube ich, im vierten Vortrag, dass hier ein Tier ist, was extravertiert ist, im Gegensatz zur introvertierten Kuh. Bei der Kuh geht alles nach innen, beim Hirsch geht alles nach außen. Oder jedenfalls korrespondiert er ständig mit der Umwelt. Wir müssen nur mal sehen, wie ein Hirsch schaut mit den Augen, blickt mit den Augen. Auch das Reh, das Rehwild, es äugt. Man sagt, es äugt. Diese großen Augen, die schauen unglaublich nervös, eine leichte Nervosität durchzieht diese Tiere. Schaut sozusagen in den Umkreis. Und das Geweih selber ist eine Bildung, die ist kein [[Horn]], sondern das ist blanker Knochen, und zwar Gliedmaßenknochen. Da wächst der Knochen oben aus dem Stirnbein rechts und links raus und baut dann auf. Eine irrsinnige Stoffwechselleistung, die der Hirsch da vollbringt. Vom Frühjahr bis zum Herbst wächst hier oben das Geweih. Je älter wird es, je mehr Kälber die Kuh geworfen hat, die Hirschkuh, desto mehr Verzweigungen hat dann auch das Geweih, und bis zum 14. Ende oder bis zum 16. Ende, wie man sagt. Und dieses Geweih ist so gebildet, das ist ein Knochen wächst aus dem Kopf oben heraus und hat eine ganz bestimmte Wölbung. Wenn Sie sich mal ein Geweih angucken, dann hat man so den Eindruck, wie wenn das ein Innenraum wäre. Wie wenn das Geweih so wächst, dass es, wenn man das alles vervollständigen würde, einen Innenhohlkörper bilden würde, der nach oben offen ist. Also dass man den Eindruck hat, dass der Hirsch wirklich jetzt ein Wahrnehmungsvermögen hat, hier gerade über das Geweih, in den ganzen Organismus hinein, bis hin zur Blase. Da strömt gleich so die kosmische Astralität der Gegenwart. Also man muss den Hirsch noch mal genauer studieren, aber er eilt uns vorweg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=3908s Der Hirsch ist ein Tier, was eine hohe Astralität hat 01:05:08] ===&lt;br /&gt;
Der Hirsch ist ein Tier, was eine hohe Astralität hat, auch wie die Kuh. Da ist es aber innen drin. Beim Hirsch ist es außenrum. Der nimmt sozusagen unter den Tieren die Sonnenastralität, die dann im Sommer über ganz intensiv, von Frühjahr über Sommer zum Herbst wirksam ist, nimmt er auf und gestaltet mit dieser Astralität seine ganzen Organe bis hin zur Blase, den Blasenvirenprozess. Die stehen miteinander im Zusammenhang. Also der Hirsch ist umweltorientiert, die Kuh ist sozusagen nach ihrem eigenen Inneren orientiert. Und das macht man sich jetzt zu Nutze bei der Präparation, dass man dieses Blasenorgan des Hirsches in Anspruch nimmt und da diese Blütensubstanz hier reinstopft, hier in das Innere dieser Hirschblase.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=3974s Exkurs: Die Niere und Beziehung zur Blase 01:06:14] ===&lt;br /&gt;
Diese Hirschblase ist ein ganz eigenartiges Organ. Es wird dezidiert gesagt, man kann es von keinem anderen Tier nehmen. Und das hängt eben mit der Tatsache zusammen, dieser Umweltorientierung gerade dieses männlichen Hirsches, es geht um den männlichen Hirsch, der der Geweihträger ist, dass da die Blasensubstanz, also diese hauchdünne Haut und die Form der Blase ein Abbild des Makrokosmos ist, diese Kugelgestalt. Aber bis in die Substanzialität ist es von einer Sonnenastralität, nicht von einer Mondenastralität wie alles andere bei den Tieren, sondern wirklich aus der gegenwärtig wirkenden Sonnenastralität, wie sie der Hirsch aufgenommen hat den ganzen Sommer über, gestalten sich seine inneren Organe aus und insbesondere die Blase. Und in Verbindung mit der Blase die Niere. Und das müssten wir uns mit der Blase und der Niere befassen. Aber das können wir jetzt zeitlich nicht mehr bewältigen. Man kann die Blase gar nicht getrennt sehen von der Niere. Das ist ja wie ein Saugorgan, die Blase, die den Endharn aus der Niere heraus saugt förmlich. Das ist eine peristaltische Bewegung über den Harnweg bis in die Blase hinein. Und die Niere ist ja ein Organ, die das Blut reinigt. Die große Blutreinigung geschieht über die Niere, Unmassen an Blut, pro Stunde glaube ich 1,2 Liter, fließen da durch die Niere hindurch, sondern jetzt alles das ab, was Schlacke ist, was der Körper ausscheidet, das Blut aufgenommen hat, als venöses Blut und das muss jetzt abgeschieden werden. Und das sind so unendlich komplizierte Prozesse, die sich da in der Niere abspielen. Das ist wie eine Wunderwelt für sich. Das Grundprinzip der Niere besteht ja darin, dass eine niederkonzentrierte Substanz in eine höhere konzentrierte Substanz verdichtet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stellen Sie sich mal vor, das ist der umgekehrte Prozess, der in der anorganischen Natur stattfindet. In der anorganischen Natur findet immer ein Übergang von der hochkonzentrierten zur niederkonzentrierten Substanz statt. Das kommt dann zum Konstellationsausgleich. Aber im Lebendigen ist da plötzlich das Gegenteil der Fall. Da ist es möglich, durch sehr komplizierte Puffersysteme in der Niere, durch hormonale Einwirkungen, das Gegenteil zu machen, dass aus einer niederkonzentrierten, dem sogenannten Primärharn, Schadstoffe verdichtet werden, Salze verdichtet werden, zu immer höherer Konzentration. Sodass am Ende dann, was dann ausgeschieden wird als Urin, ist eine höhere konzentrierte Substanz, als sie je im Blut erscheint. Im Blut wird sofort eine hoffnungslose Vergiftung verursacht und jetzt diese höhere konzentrierte Substanz wird ausgeschieden. Und das macht die Niere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Niere ist, beschreibt Rudolf Steiner den Medizinern, die Niere ist das Inkarnationsorgan des Astralleibes im Menschen. Und zwar an sich ist das Astrale, immer mit dem Luftorganismus, mit dem Atmungsorganismus zusammen. Aber die Niere ist ein Atmungsorgan im Flüssigkeitsleib des Menschen, unter dem Zwerchfell. Also vollkommen in der Bewusstlosigkeit spielt sich das alles ab. Wir haben da kein Bewusstsein davon. Und doch ist die Niere etwas wie eine Art, sie wurde mal bezeichnet als eine emotionale Rückenstütze. Das heißt, alles, was in uns instinktiv, empfindungsmäßig auftaucht, also dass wir zum Beispiel ungeheuer wach werden, wenn wir zum Beispiel nun am Auto hinter dem Steuer stehen, dann müssen wir ständig genau mit unserem Bewusstsein da draußen sein, das ist aufgrund eines Adrenalinstoßes. Der löst diese Wachheit aus, gerade beim Autofahren, wo wir gar nicht ganz bei uns sind. Wir sind wie unbewusst. Instinktiv machen wir immer gerade das Richtige. Das ist eine Nierenfunktion durch das Adrenalin. Das macht den Menschen wach, denkwach, aber instinktiv. Und dann gibt es die sogenannte [[w:Corticosteroide|Kortikosteroide]], das sind auch Hormone von der Nebenniere. Die wird hier von der Nebenniere abgesenkt. Die ist genau hier auch an der Niere angeheftet. Ein Hormon, was jetzt die ganzen Gefühlsregungen instinktiver Art regelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man einen Zornausbruch hat oder die Aggressivität, die dann zur Geltung kommt. Alles das hängt dann mit diesen Hormonausschüttungen zusammen, die instinktive Regungen in der Gefühlswelt erzeugen. Und dann gibt es noch ein antidiuretisches [[a:Hormone#:~:text=Ein%20Hormon%20ist%20ein%20biochemischer,Wirkungen%20oder%20Regulationsfunktionen%20in%20Gang.|Hormon]], das kommt aus der [[a:Hypophyse|Hypophyse]] und das sorgt nun für die sogenannte Salzretention in der Niere. Das heißt, diese salzigen Konzentrationsvorgänge, die da stattfinden, im Wässrigen der Niere, das bewirkt dieses Hormon, also eines, was mehr mit dem Stoffwechsel, mit der Willensorganisation des Menschen zusammenhängt. Denken, Fühlen und Wollen. Alle drei Seelentätigkeiten, leibgebunden, die finden da in der Niere statt. Daher emotionale Rückenstütze des Menschen. Es fehlt mir was an den Nieren, das sagt man ja. Das alles eben zeigt, wie eng nun gerade diese beiden Organe zueinander in Beziehung stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=4870s Erste Prozessstufe beim Schafgarbenpräparat 01:12:51] ===&lt;br /&gt;
Übrigens, das möchte ich da noch kurz erwähnen. Wenn man Augenkrankheiten hat, wenn man irgendwo Sehschwierigkeiten hat, dann kann es sein, dass man diese Probleme durch die Behandlung der Niere heilen kann. Es besteht eine Beziehung zwischen Niere und der Sinnestätigkeit der Augen. Also das zeigt schon auch beim Hirsch die Besonderheit, dass der äugt, der ist sozusagen mit seiner ganzen Sinnesorganisation im Umkreis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt haben wir also so eine Hirschblase und haben da diese Blütchen reingestopft. Das ist die erste Präparationsstufe, wo wiederum etwas, was hier von innen kommt aus dem Hirsch, die Blase, das ist innen, ein Inneres wird ein Äußeres, eine Umstülpung. Hier wird ein Äußeres, die Blüte, ein Inneres. Außen nach innen, ein Umstülpungsvorgang. Und jetzt hängen wir diese Blase auf über der Erde in Luft und Wärme im Sommer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früher machten wir das sogar auch nach Ostern, füllten wir dann die Blüten da in die Astrogen, die Schafgarben haben noch nicht wieder neu geblüht, die mussten wir vom Vorjahr nehmen, füllten die dann hier rein und haben dann diese Kugeln und das ganze Geschehen wird dann exponiert, den Kräften von Luft und Wärme während des Sommers. Also wir setzen jetzt diese Verbindung von Pflanzenreich und Tierreich in Verbindung zu den Kräften, die aktuell während des Sommers im Physischen über Luft und Wärme wirken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=4528s Zweite Stufe, Exposition an die Winterkräfte 01:15:28] ===&lt;br /&gt;
Und dann kommt der Winter, da nehmen wir diese Kugeln herunter und machen ein Loch in die Erde und vergraben jetzt diese Kugeln hier unten in die Erde und setzen ihnen die Kräfte von Erde und Wasser aus, den Elementen von Erde und Wasser. Also das ist jetzt die zweite Stufe der Präparation. Einmal in Luft und Wärme exponiert, dann im Winter in Erde und Wasser ausgesetzt, den dort waltenden Kräften während des Winters. Wir haben ja auch ein bisschen darüber gesprochen, wie im Winter die Erde ganz anderen Kräften exponiert ist, eben dem fernsten Kosmos, während im Sommer ist sie insbesondere den Kräften des planetarischen Umkreises exponiert. Das ist unser planetarischer Umkreis, planetarisch, und das ist hier ein Fixstern. Fixsternwirksamkeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=4632s Es entsteht ein neuer Stoff, Träger von Kräften 01:17:12] ===&lt;br /&gt;
Und da ruht nun unser Präparat, und im Frühjahr nehmen wir das dann wieder heraus, graben es aus, und was haben wir dann in den Händen? Die Hirschblase ist zum Teil nur noch in Bruchstücken vorhanden. Was wir dann verwenden ist wiederum irgendeine Substanz, ein neuer Stoff. Ein neuer Stoff. Und diesen neuen Stoff, den nehmen wir jetzt und verwenden ihn wie alle anderen Präparate auch, indem wir in winzigen Mengen davon, so viel normalerweise wie hier gerade zwischen die drei Finger so gehen, die nehmen wir und machen jetzt in unseren Dunghaufen oder Komposthaufen den wir aufsetzen, Dunghaufen im Stapelmist oder im Tiefstall, machen wir ein Loch, 50 cm tief, oder so lang wie der Arm ist, und stopfen jetzt dieses Präparat da rein, in den Komposthaufen oder in den Dunghaufen. Und da entfaltet es jetzt dieses Präparat, als dieser neue Stoff, eine strahlende Wirkung, eine Kräftewirkung, nicht eine Stoffwirkung. Der Stoff tritt vollkommen zurück. Der Stoff ist gerade eben nur noch Träger von Kräften, aber hoch konzentriert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=4733s Präparat entfaltet sich im Komposthaufen ordnend und belebend 01:18:53] ===&lt;br /&gt;
Und diese astralen Kräfte, es handelt sich um astrale Kräfte, die strahlen jetzt herein in diesen Komposthaufen und damit das richtig geschieht, muss der abgedeckt sein, der muss eine Haut haben, der muss wirklich eine Haut haben, wie jeder Organismus oder ähnlich wie im Dunghaufen. Da strahlen diese Kräfte und bewirken nun - das ist natürlich das große Geheimnis, da hat Rudolf Steiner überhaupt nichts dazu gesagt - zunächst einmal, dass die abbauenden Kräfte im Komposthaufen und im Dunghaufen nicht irgendwie unkontrolliert, mineralisierend ablaufen, wie es die Mikroben gerade wollen, sondern dass das geordnet stattfindet. Dass da eine Organhülle geschaffen wird, in dem jetzt dieses Präparat wirkt, der Komposthaufen muss ein Organismus werden, der eine äußere Haut hat. Und in dieser zerfallenden, abbauenden, mikrobiell ganz stark strukturierten Substanz, da müssen jetzt ordnende Kräfte wirksam werden, dass das in die richtige Richtung der Zersetzung, des Abbaus, der Verringerung des Substanzverlustes läuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist jetzt ein ganz äußerer Vorgang. Aber dieser Dünger, der so entsteht, als Kompost oder als Mistkompost oder Mist, der wird durch dieses Schafgarbenpräparat, wie die Worte sind, belebt. Dieses Präparat wirkt belebend und anregend auf die Fruchtbarkeit des Lebens des Bodens. Das ist zunächst einmal die Ausführungsweise im Beispiel des Schafgarbenpräparates. Er wirkt belebend, also lebenanregend, lebenbefördernd, das Schafgarbenpräparat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=4870s Prinzip der Pflanzenpräparate zusammenfassend 01:21:10] ===&lt;br /&gt;
Nun möchte ich doch noch ein paar Worte wenigstens sagen zu den übrigen Präparaten in diesem Zusammenhang. Zunächst möchte ich noch einmal betonen, was hier jetzt als Prinzip sich offenbart, noch einmal zusammenfassend. Ausgangspunkt ist die Blüte, der Endprozess eines vegetativen Werdens der Pflanze. Hier steht die Pflanze repräsentativ da, und wir sammeln uns diese Blüten und versuchen diese Blüten jetzt im Zusammenhang mit einem tierischen Organ in einen Zustand zu versetzen, dass dieser Blütenprozess bewahrt wird, dass er festgehalten wird, dass der konserviert wird, dass er nicht einfach dem Naturprozess unterliegt, sondern herausgehoben dadurch, dass hier eine Organhülle das Ganze umschließt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann wird diese Organhülle mit den Ingredienzien exponiert, den Kräften, die während des Sommers über Luft und Wärme wirksam sind im Haushalt der Natur. Und diese konzentrieren sich jetzt in dieser Matrix wiederum dieser Blüten. Die Blütensubstanz mit dem sublimierten Kaliumprozess hier, der hier sozusagen wie vergeistigt, wie ätherisiert ist, der wird jetzt hier drin in dieser Hülle bewahrt, konserviert und diesen Kräften eben ausgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann während der Winterzeit den Kräften, die über Erde und Wasser wirksam werden. Das ist ein sehr kompliziertes Geschehen, aber Sie sehen, wenn Sie das versuchen mal sich zu vergegenwärtigen, sämtliche Phänomene, die nur irgendwo im Haushalt der Natur, im Pflanzenreich, Tierreich und im Erdigen, die fassen sich zusammen in dieser Methodik und werden quasi optimiert auf dem Wege dieses Präparationsvorganges. Da steht ein neuer Stoff, belebend und anregend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=5008s Das Kamillenpräparat, ein Calcium-Kalium-Prozess, gesundend 01:23:28] ===&lt;br /&gt;
Wenn wir jetzt das Kamillenpräparat nehmen, dann gehen wir genau ähnlich vor, wir sammeln uns die Blüten der Kamillen. Die Kamille ist auch eine tolle Heilpflanze. Und da können wir keine Hirschblase dafür nehmen zur Konservierung, sondern wir müssen uns den Dünndarm des Rindes nehmen, verschaffen. Alle sonstigen Organe für die Präparation stammen alle von unseren Haustieren, nur die Hirschblase nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir verschaffen uns also den Dünndarm des Rindes. Und da muss man auch das Richtige finden. Da gibt es sehr unterschiedliche Auffassungen. Der Dünndarm ist ein sehr allgemeiner Begriff. Es geht eigentlich um den Abschnitt vom Zwölffingerdarm bis zum Hüftdarm, sogenannten Jejunum oder bis zum Blinddarm. Das ist der Darmabschnitt, Leerdarm nennt man den auch, der so in Windungen am [[w:Gekröse|Gekröse]] hängt, dem sogenannten Gekröse, und unten hängt dann der Darm an diesem Gekröse dran, in all diesen Windungen, die da zum Körper gehen. Der ist der längste Darmabschnitt überhaupt. Und den müssen wir verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt heute Empfehlungen, ob das noch aktuell ist, weiß ich nicht, dass man den Dünndarm nehmen soll. Das ist der, der diese Spirale bildet. Aber da ist die Sache eigentlich schon abgeschlossen. Der Dünndarm ist das eigentlich effektive, physiologisch aktive Organ. Und da stopfen wir jetzt diese Kamillenblüten rein und vergraben die während der Winterzeit in die Erde. Rudolf Steiner sagt, nicht dezidiert, dass man sie auch aufhängt. Im Nachherein, aufgrund an allen möglichen Indizien, kann man davon ausgehen, dass er selbstverständlich vorausgesetzt hat, dass man sie auch in der Luft aufhängt. Also Luft und Wärme und dann eben Erde und Wasser während des Winters. Und dann haben wir einen neuen Stoff. Und dieser Stoff wird eben so jetzt in die Kompost- usw. häufen gesteckt und wirkt dort eben jetzt gesundend, gesundheitsbildenschaffend im Pflanzenwachstum. Und zwar, indem wir jetzt nicht nur den Kalium, die Kamille den Kaliumprozess beherrscht, sondern den Calcium- und Kaliumprozess. Also es geht immer darum, dass der Schwefel, als der Repräsentant der Vermittlung des Urbildes an die Pflanze, dass dieser Schwefelprozess im Zusammenhang steht mit einem bestimmten Erdenprozess. In diesem Fall aber der Kamille, Calcium und Kalium. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=5200s Brennnessel, Königin der Heilkräuter, durchvernünftigend 01:26:40] ===&lt;br /&gt;
Und bei der Brennnessel haben wir es mit der dritten Pflanze dieser Gruppe zu tun. Die Brennnessel ist ja nun also wirklich die Königin der Heilkräuter in gewissem Sinne, die so viel Innerlichkeit hat, dass man gar keine Hülle braucht. Die ist eigentlich eine Pflanze, von der Rudolf Steiner sagt, die müsste dem Menschen um Herz herum wachsen. Das Herz wäre das Organ, was man eigentlich zur Präparation nehmen müsste. Aber es hat keine innere Höhlung oder sie ist viel zu klein oder unscheinbar, die Herzkammer. Sondern diese Pflanze selber hat diese Tendenz, Hülle zu bilden, die Brennnessel. Und da wo sie wächst, das weiß ja jeder, sind auch solche Vergesellschaftungen von Brennnesseln, da wächst meistens dann nichts anderes mehr. Aber die Brennnessel wächst überall da, wo Unordnung in der Natur herrscht, wo irgendetwas nicht stimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da wächst die Brennnessel und sorgt dafür, dass dieser Standort wieder in den Naturprozess zurückgeführt wird, dass der geheilt wird, dass da wieder vernünftige Zersetzungs- und Umsetzungsvorgänge stattfinden. Und diese Brennnessel, die wird jetzt ganzjährig vergraben in die Erde, Sommers wie Winters in einem Stück, feiner gehäckselt. Und da gewinnen wir jetzt auch wieder ein Präparat, was wir dann ähnlich behandeln wie die anderen, einbringen in den Kompost oder Düngerhaufen und die nun eine Wirkung erzeugt, die Rudolf Steiner als Durchvernünftigung bezeichnet. Zuerst haben wir belebend, anregend, dann gesundend und jetzt durchvernünftigend, die Brennnessel. Das ist ein wunderbarer Ausdruck. Die Brennnessel macht das im Hause der Natur, sie sorgt für Ordnung, wo sie wächst. Und so sorgt der menschliche Organismus auch als Heilmittel für Ordnung. Das ist eine astralische Wirkung, die diese Ordnung schafft, organhaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=5338s Eichenrinde, Calciumprozess, gesunden auf äußere Infektionen 01:28:58] ===&lt;br /&gt;
Und die Eichenrinde, da nehmen wir ja die äußerste Rinde, und da gibt es auch sehr unterschiedliche Auffassungen, weil die Eiche ja zunächst mal, wenn sie 15 bis 20 Jahre alt ist, noch eine grüne Rinde hat. Und dann erst langsam diese Rinde dann zur Borke wird, bevor sie so rissig wird. Und ich kann jetzt die ganze Problematik hier nicht mehr aufdröseln, sondern ich bin fest der Überzeugung, dass Rudolf Steiner eben doch die äußerste Borke gemeint hat, obwohl er von Eichenrinde gesprochen hat. Und da geht es um den Kalziumprozess noch einmal. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um den Calzium, beim Brennnessel habe ich vergessen zu sagen, neben Calzium, neben Kalium auch Eisen. Diese drei Elemente, die beherrscht die Brennnessel in besonderer Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Eichenrinde, wie gesagt, den Calziumprozess, aber einen, der aus dem Organischen heraus entstanden ist, nämlich eben die Eichenrinde, die zu 70 Prozent ihres Aschengehalts Calzium beinhaltet. Und das eben als weiteres Präparat, was auf andere Art gesunden wirkt als das Kamillenpräparat. Also mehr gesunden wirkt in Bezug auf äußere Infektionen, pilzliche Erkrankungen und dergleichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=5427s Löwenzahn, Polarität von Kiesel und Kalium, empfindend 01:30:27] ===&lt;br /&gt;
Und das Löwenzahnpräparat ist dasjenige, was jetzt beherrscht wiederum das Spannungsfeld zwischen Kiesel und Kalium. Also Kalk, letzten Endes sind ja alles Alkali- und Erdalkali-Metalle. Also wo der Kiesel, aber derjenige, der im kosmischen Umkreis ist, der fein verteilt ist im Himmel, nicht der, der Quarze im Boden liegt, sondern diese feine Kieselaktivität, die jetzt durch den Löwenzahn vermittelt wird, dem Kaliumprozess und man kann den ganzen Löwenzahn herrlich beschreiben, wie diese beiden Prozesse ineinander wirken, bis in die äußeren morphologischen Bildungen der Blattrosette, der Wurzel selbst, der Blattrosette und dann dieses plötzlich aufschließenden Blütenstils mit der  Compositaeblüte. Das ist so einzigartig. Wo diese beiden Polaritäten von Kiesel und Kalium jetzt in einer besonderen Weise von dieser Pflanze zubereitet werden. Und dieses Präparat jetzt umhüllt von wiederum einer Organhülle, nämlich dem Gekröse des Rindes. Also jenes wie eine Doppelfalte des ganzen Bauchfells, was da herunterringt als Gekröse und nun den Darm trägt, den wir dann ja auch für das Kamillenpräparat verwenden. Und da erhalten wir jetzt einen Dünger, der die Pflanze empfindsam macht für das, was sie zum Wachsen an Stoffen braucht. Empfindsam macht, also dass die Wurzel gleichsam wie empfindend, das sind alles astralische Phänomene, empfindend sich hineintastet in das Erdreich und sozusagen wahrnehmender wird. Dass die Sinnesfähigkeit der Wurzel gesteigert wird, das ist in jedem Falle der Fall. Das habe ich eingangs schon mal gesagt, ich weiß nicht, ob Sie sich daran erinnern. Es geht um die Stärkung der Sinnesfähigkeit der Wurzel gegenüber der Erde. Dass sie wahrnehmend wird für das, was sie an Stoffen braucht. Und sogar empfindsam wird für das, was sie zum Wachsen braucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=5581s Baldrianpräparat, Phosphorprozess 01:33:01] ===&lt;br /&gt;
Und das Letzte ist dann eben das Baldrianpräparat, das den Phosphorprozess besonders aktiviert im Boden und das keine äußere Präparatehülle mehr braucht, sondern wo wir einfach die Blüten auspressen in einen Saft, der dann in Verdünnung ausgespritzt wird auf dem Acker oder wo auch immer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=5607s Präparatekanon, verschiedene Möglichkeiten und evolutiv wirksam 01:33:27] ===&lt;br /&gt;
Das ist ein Kanon. Ein Kanon, die ersten drei gehören zusammen, die letzten drei gehören zusammen. Die ersten drei sind die großen Stoffverwandler, die die Erdalkalien im Boden, Kalk und Kalium insbesondere, in der Lage sind zu verwandeln. Es findet nicht nur eine Belebung, eine Anregung, eine Gesundung, eine Durchvernünftigung des Bodens statt, sondern sie sorgen dafür, dass ein bestimmter gegebener Erdenstoff wie das Kalium oder das Calzium jetzt auf dem Wege dieser Präparation fähig wird, sich zu verwandeln in, so wird es im landwirtschaftlichen Kurs gesagt, Stickstoffartiges und schließlich in reinem Stickstoff, der so wirkt, wie es den Boden durchvernünftigt im Hinblick auf die Pflanze, die man da ziehen will auf dem Boden. Also man muss sich mal auf solche Formulierungen im landwirtschaftlichen Kurs genau einlassen, um zu sehen, hier handelt sich etwas vollkommen Neues.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist nicht derselbe Stickstoff, den wir atmen. Das ist, ich möchte mal sagen, von mir aus gesprochen, die Stickstoffstufe des Minerals. Das heißt die Astralstufe des Minerals. Die Pflanze, hier die Schafgabe etwa, sorgt dafür, dass ein Physisches sich verwandelt in ein Lebendiges. Aber da geht es nicht weiter. Und jetzt muss ich das präparieren, dass es weiter geht, dass es Anschluss findet an das Astralische, an sein eigenes Astralisches. Denn jedes Mineral hat auch ein [[Äthereib]], auch ein [[Astralleib]], auch ein Ich. Aber das ist alles außen, draußen. Das ist nicht drinnen, nicht inkarniert, nicht physisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so, meine ich, hat man hier tatsächlich ein ganzes Spektrum, ein Kanon von verschiedenen Möglichkeiten im Haushalt der Natur Prozesse in Gang zu setzen, die evolutiv wirksam sind. Evolutiv, das heißt entwicklungsinaugurierend. Die Welt um uns herum ist geworden, die ist einfach fertig, die ist da. Das ist die vergangene Schöpfung. Und jetzt werden wir in die Lage versetzt, hier durch solche Vorgänge, durch solche Prozesse, in die Lage versetzt, etwas zu inaugurieren, was noch nicht ist, sondern erst werden wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=5766s Biologisch-dynamische Landwirtschaft als Entwicklungsgedanke 01:36:06] ===&lt;br /&gt;
Und das ist das Faszinierende meines Erachtens, eigentlich das Faszinierende des biologisch-dynamischen Landbaus, dass wir in die Lage versetzt werden, schöpferisch nicht nur Naturprozesse nachzuahmen, was die Natur von sich aus viel besser könnte, sondern dass wir alles zusammenfassen, was nur irgendeine Natur geworden ist, und daraus etwas Schöpferisches, Neues entwickeln, und das in homeopathischen Dosierungen gleichsam einpflanzen, gleichsam, ich möchte mal sagen, zusammenfassen, den Entwicklungsgedanken, den wir in uns tragen als Menschen, wir sind uns bewusst, dass wir uns entwickeln können, hoffentlich jedenfalls sind wir uns bewusst, dass wir nicht einfach nur einmal da sind und dann ist Schluss, sondern dass wir in einem Entwicklungsprozess als Menschen stehen und diese Einsicht, dass wir aus dieser Einsicht gewinnen können, das jetzt Einzuplastizieren den Natureichen, die sich nicht entwickeln können von sich aus weiter. Die letzten Endes, auch in Zukunft der Hand des Menschen bedürfen, dass wir den Entwicklungsgedanken in die Naturprozesse so einfügen, dass da ein mit uns mitschreitend, parallel zum Menschsein, die Erde mitschreiten kann, sich entwickeln in die Zukunft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=5857s Verwandlungsvorgang als Ziel 01:37:37] ===&lt;br /&gt;
Das ist jetzt natürlich so hingehauen und in aller Kürze und aphoristisch wirklich. Man müsste jedes Einzelpräparat unter diesem Gesichtspunkt für sich nochmal beschreiben und mehr im Detail, und es wird sich immer wieder zeigen, wir haben hier eine Möglichkeit, ein Instrumentarium in den Händen, wo wir, ich möchte mal sagen, das, was ich eingangs gesagt habe, wo die Materie - habe ich das gesagt? Ich weiß gar nicht, ob ich es vergessen habe - ,die Materie in dem Sinne aufgebaut ist, wie sie Christus nach und nach angeordnet hat. In diesen drei Vorträgen von Kopenhagen, von Rudolf Steiner, ist das so dargestellt. Das ist angeordnet, das ist fertig, und jetzt müssen wir dieses, was an Produkt der Evolution da ist, damit gehen wir tagtäglich in der Landwirtschaft um, dieses Produkt irgendwie zu verwandeln suchen, in ein zukünftiges Werden, und das scheint mir das tiefere Geheimnis der Präparate zu sein, aber da muss man sein Leben lang dran weiterarbeiten, um das zur inneren Gewissheit werden zu lassen, sonst bleibt es abstrakt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=5939s Mut zur Lebensarbeit, Abschluss 01:38:59] ===&lt;br /&gt;
Ja, das war jetzt schnell noch reingeschaufelt hier in den Kurs. Wir bräuchten da natürlich zwei, drei Tage eigentlich, um das noch genauer zu behandeln. Aber ich hoffe, dass wir wenigstens noch ein bisschen Ergänzung zu den beiden Spritzpräparaten, da wir deutlich geworden sind, sichtbar geworden sind, dass wir einen Hebel in den Händen haben, den wir eigentlich noch nicht wirklich in den Händen haben, aber wir haben ihn, uns steht er zur Verfügung, und es bedarf einer Lebensarbeit, um diesen Hebel immer besser bedienen zu können. Das wünsche ich Ihnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, also dann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;Folge  [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|1]] - [[Düngung - 2. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|2]] - [[Düngung - 3. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|3]] - [[Düngung - 4. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|4]] - [[Düngung - 5. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|5]] - [[Düngung - 6. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|6]] - [[Düngung - 7. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|7]] - [[Düngung - 8. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|8]] - [[Düngung - 9. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|9]] - [[Düngung - 10. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|10]] - [[Düngung - 11. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|11]] - [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|12]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
== Glossar ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|A}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|A}}[[Astralität|Astral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „… das macht das &#039;&#039;&#039;Astrale&#039;&#039;&#039; in der Welt. Es sorgt immer für [[Form|Formen]] …&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Hirschblase bewahrt laut R. Steiner den Prozess der Blüte 00:59:20|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:59:20]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Atom]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Was ein &#039;&#039;&#039;Atom&#039;&#039;&#039; ist, kann man ja gar nicht sehen … das ist alles [[untersinnlich]]. Es geht sogar so weit, dass Niels Bohr, dann auch Heisenberg und [https://www.anthro.world/Wolfgang_Pauli Wolfgang Pauli] eben hier eine Bemerkung gemacht hat, dass das Atom gar kein Ding im Raum ist.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Atom, keine räumlich-körperhafte Bildung, eine untersinnliche Erkenntnis 00:08:35|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:08:35]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|B}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|B}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Baldrianpräparat]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „… das &#039;&#039;&#039;Baldrianpräparat&#039;&#039;&#039;, das den Phosphorprozess besonders aktiviert im [[Boden]] und das keine äußere Präparatehülle mehr braucht …&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Baldrianpräparat, Phosphorprozess 01:33:01|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 01:33:01]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bewusstsein]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Stellen Sie sich mal vor, in welchem &#039;&#039;&#039;Bewusstsein&#039;&#039;&#039; die Menschen früher gelebt haben und … heute … Wir leben heute so, dass weitgehend unser Bewusstsein erfüllt wird durch Informationen, die nicht mehr sozusagen aus dem [[Anschauung|Anschauen]] oder Miterleben zur Seele der Natur hervorgehen […] Und die Quellen dieser Informationswelt ist ein Metallmantel rund um die Erde.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Ist die Erde und das Erdenleben noch fähig kosmische Kräfte aufzunehmen? 00:20:23|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:20:23]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Biologisch-dynamische Landwirtschaft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „… das Faszinierende des &#039;&#039;&#039;biologisch-dynamischen Landbaus&#039;&#039;&#039;, dass wir in die Lage versetzt werden, schöpferisch nicht nur Naturprozesse nachzuahmen … sondern dass wir alles zusammenfassen … und daraus etwas Schöpferisches, Neues entwickeln …&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Biologisch-dynamische Landwirtschaft als Entwicklungsgedanke 01:36:06|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 01:36:06]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Präparate|Biologisch-dynamische-Präparate]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „… diese Tatsache, dass 1924 [[Rudolf Steiner]] die &#039;&#039;&#039;biologisch-dynamischen Präparate&#039;&#039;&#039; entwickelt hat … dasjenige, was hier jetzt auf diesem Wege der Atomphysik im Verlaufe des 20. Jahrhunderts entstanden ist, ist ja auch eine [[Stoffneuschöpfung]].&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Stoffneuschöpfungen sowohl in der Atomwissenschaft als auch bei R. Steiner 00:05:43|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:05:43]]&lt;br /&gt;
[[Blatt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „… dieser [[Kalium]], dieser Erdsaft, der steigt hier hoch und jetzt gestaltet sich das erste &#039;&#039;&#039;Blatt&#039;&#039;&#039; aus … und das Ergebnis wird mitgenommen bis zum nächsten Blatt. Und dann gestaltet sich wieder ein Blatt … Und wir sehen, dass dadurch die Blattmetamorphose entsteht.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Blattmetamorphose und Urbild der Pflanze 00:46:16|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:46:16]]&lt;br /&gt;
* „Kosmos und Erde, den Götterboden, so haben die Griechen den bezeichnet. Wir haben hier ein Mittleres zwischen diesen beiden Polen und dieses Mittlere offenbart sich in den &#039;&#039;&#039;Blättern&#039;&#039;&#039;. Die Blättern sind die Begegnung dieser beiden Pole.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Blätter, Begegnung der Pole, Merkurbereich 00:47:42|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:47:42]]&lt;br /&gt;
[[Brennnessel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Die &#039;&#039;&#039;Brennnessel&#039;&#039;&#039; ist ja nun also wirklich die Königin der [[Heilkräuter]] in gewissem Sinne, die so viel Innerlichkeit hat …&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Brennessel, Königin der Heilkräuter, durchvernünftigend 01:26:40|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 01:26:40]]&lt;br /&gt;
* „… die &#039;&#039;&#039;Brennnessel&#039;&#039;&#039; wächst überall da wo Unordnung in der Natur herrscht, wo irgendetwas nicht stimmt […] sie sorgt für Ordnung, wo sie wächst.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Brennessel, Königin der Heilkräuter, durchvernünftigend 01:26:40|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 01:26:40]]&lt;br /&gt;
* „… neben Calzium, neben [[Kalium]] auch Eisen. Diese drei Elemente, die beherrscht die &#039;&#039;&#039;Brennnessel&#039;&#039;&#039; in besonderer Weise.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Eichenrinde, Calciumprozess, gesunden auf äußere Infektionen 01:28:58|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 01:28:58]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|C}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|C}} Compositae [siehe [[Korbblütler]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&amp;lt;nowiki/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|D}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|D}}[[Düngung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Das heißt, die [[Kraft|Kräfte]] sind Ausdruck eines Wesenhaften, was sich dann irgendwo eine [[Wirkung]] erzeugt in der Welt … Und wir verbrauchen also Kräfte. Und wir müssen durch die &#039;&#039;&#039;Düngung&#039;&#039;&#039; Kräfte ersetzen, nicht [[Stoff|Stoffe]] primär …&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Düngung muss Kräfte ersetzen, nicht Stoffe 00:14:06|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:14:06]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|E}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|E}}&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|F}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|F}}&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|G}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|G}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Geisteswissenschaft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[[Mathematik]] ist eine &#039;&#039;&#039;Geisteswissenschaft&#039;&#039;&#039;, es ist keine [[Naturwissenschaft]].&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Mathematik ist eine Geisteswissenschaft, keine Naturwissenschaft 00:07:17|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:07:17]]&lt;br /&gt;
* „… diese anthroposophische &#039;&#039;&#039;Geisteswissenschaft&#039;&#039;&#039; ist eine solche, die nicht jetzt von der [[Materie]] ausgeht, sondern … Von der eigentlichen Wesenheit des [[Mensch|Menschen]] … Der Anthropos heißt der Mensch auf Griechisch.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Geistes- vs. Atomwissenschaft, Über- und Unternatur 00:09:50|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:09:50]]&lt;br /&gt;
* „Ein Weg in die [[Übersinnlichkeit]] … das ist im Grunde genommen die anthroposophischen &#039;&#039;&#039;Geisteswissenschaft&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Geistes- vs. Atomwissenschaft, Über- und Unternatur 00:09:50|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:09:50]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|H}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|H}}[[Hirsch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Bei der [[Kuh]] geht alles nach innen, beim &#039;&#039;&#039;Hirsch&#039;&#039;&#039; geht alles nach außen.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Physiogonomie des Hirsches vs. Kuh 01:02:14|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 01:02:14]]&lt;br /&gt;
* „Wir müssen nur mal sehen, wie ein &#039;&#039;&#039;Hirsch&#039;&#039;&#039; schaut mit den Augen […] Man sagt, es äugt.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Physiogonomie des Hirsches vs. Kuh 01:02:14|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 01:02:14]]&lt;br /&gt;
* „Der &#039;&#039;&#039;Hirsch&#039;&#039;&#039; ist ein Tier, was eine hohe [[Astralität]] hat, auch wie die [[Kuh]].&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Der Hirsch ist ein Tier, was eine hohe Astralität hat 01:05:08|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 01:05:08]]&lt;br /&gt;
* „Diese &#039;&#039;&#039;Hirsch&#039;&#039;&#039;blase ist ein ganz eigenartiges Organ. Es wird dezidiert gesagt, man kann es von keinem anderen Tier nehmen […] diese hauchdünne Haut und die Form der Blase ein Abbild des [[Makrokosmos]] ist, diese Kugelgestalt.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Exkurs: Die Niere und Beziehung zur Blase 01:06:14|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 01:06:14]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|I}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|I}}&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|J}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|J}}&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|K}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|K}}[[Kalium]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „&#039;&#039;&#039;Kalium&#039;&#039;&#039; … Die steht ja im Periodensystem auf der rechten Seite, also unter den Alkalimetallen, ist ein Metall.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Exkurs zur Chemie von Kalium, ein Salzbildner 00:32:26|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:32:26]]&lt;br /&gt;
* „… wenn man dann ein Stück von so einem &#039;&#039;&#039;Kalium&#039;&#039;&#039; ins Wasser schmeißt, dann geht es explosionsartig los, dass es verbrennt […] Es entsteht KOH, das ist also eine Kaliumlauge, löst sich dann im Wasser völlig auf … Also, das Kalium gehört zu den klassischen Salzbildnern.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Exkurs zur Chemie von Kalium, ein Salzbildner 00:32:26|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:32:26]]&lt;br /&gt;
* „&#039;&#039;&#039;Kalium&#039;&#039;&#039; hat immer mit dem Wasser zu tun, mit dem Wässrigen, mit der Zellflüssigkeit oder den interzellularen Flüssigkeiten und sorgt … für Säftespannung.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Kalium bewirkt in der Pflanze die Säftespannung 00:42:57|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:42:57]]&lt;br /&gt;
* „… dieser &#039;&#039;&#039;Kalium&#039;&#039;&#039;, dieser Erdsaft, der steigt hier hoch und jetzt gestaltet sich das erste [[Blatt]] aus … und das Ergebnis wird mitgenommen bis zum nächsten Blatt. Und dann gestaltet sich wieder ein Blatt … Und wir sehen, dass dadurch die Blattmetamorphose entsteht.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Blattmetamorphose und Urbild der Pflanze 00:46:16|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:46:16]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kaliumdüngung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „… &#039;&#039;&#039;Kaliumdüngung&#039;&#039;&#039;. Das heißt, das [[Kalium]] ist zu 0,0002% radioaktiv. Das hat eine natürliche Strahlung. Und das weist darauf hin, dass das Kalium wie ein Repräsentant des Erdigen schlechthin ist als Salzbildner.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Kalium leicht Radioaktiv, natürliche Strahlung 00:35:48|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:35:48]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kernspaltung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Die erste &#039;&#039;&#039;Kernspaltung&#039;&#039;&#039; fand 1938 im Januar in Berlin statt und sieben Jahre später fallen die ersten Atombomben auf Nagasaki und Hiroshima.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Exkurs: Entwicklung der Atomphysik zu Beginn des 20 Jh. 00:02:51|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:02:51]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kompostpräparate]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „… dass wir so düngen müssen, dass wieder eine Beziehung zwischen [[Erde]] und [[Kosmos]] entsteht und das ist der Ausgangspunkt im Grunde genommen der &#039;&#039;&#039;Kompostpräparate&#039;&#039;&#039;. Dass wir die Erde wieder aufnahmefähig machen für [[kosmische Kräfte]].&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#So Düngen, dass eine Verbindung von Kosmos und Erde besteht 00:16:10|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:16:10]]&lt;br /&gt;
* „Ausgangspunkt der Herstellung der &#039;&#039;&#039;Kompostpräparate&#039;&#039;&#039; sind zunächst mal [[Heilpflanzen]]. Und zwar die Blüten von Heilpflanzen.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Schafgarbenpräparat, Heilpflanze, Bezug zu menschlichem Blut 00:24:07|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:24:07]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Korbblütler]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „…das [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[Schafgarbe]]] ist ja eine  &#039;&#039;&#039;Compositae&#039;&#039;&#039; [Korbblütler] … Die am höchsten entwickeltsten [[Pflanze|Pflanzen]], die es überhaupt gibt … die jetzt auf einem Blütenboden mehrere einzelne Blütchen, Röhrenblütchen oder Strahlenblütchen entwickeln.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Schafgarbenblüte eine Hingabe an den Kosmos 00:50:47|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:50:47]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kosmische Kräfte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „… dass wir so düngen müssen, dass wieder eine Beziehung zwischen [[Erde]] und [[Kosmos]] entsteht und das ist der Ausgangspunkt im Grunde genommen der [[Kompostpräparate]]. Dass wir die Erde wieder aufnahmefähig machen für &#039;&#039;&#039;kosmische Kräfte&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#So Düngen, dass eine Verbindung von Kosmos und Erde besteht 00:16:10|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:16:10]]&lt;br /&gt;
[[Krankheit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Wenn man &#039;&#039;&#039;Augenkrankheiten&#039;&#039;&#039; hat, wenn man irgendwo Sehschwierigkeiten hat, dann kann es sein, dass man diese Probleme durch die Behandlung der [[Niere]] heilen kann. Es besteht eine Beziehung zwischen Niere und der Sinnestätigkeit der Augen.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Erste Prozessstufe beim Schafgarbenpräparat 01:12:51|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 01:12:51]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kuh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Bei der &#039;&#039;&#039;Kuh&#039;&#039;&#039; geht alles nach innen, beim [[Hirsch]] geht alles nach außen.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Physiogonomie des Hirsches vs. Kuh 01:02:14|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 01:02:14]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|L}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|L}}[[Landwirtschaftlicher Kurs]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Er [R. Steiner] hat ja nicht sehr großen Wert darauf gelegt, dass Naturwissenschaftler an dem Kurs teilnehmen, weil die hätten das sofort völlig zerhackt. Sondern dass da Menschen sitzen, die es einfach gewohnt sind, die Gedanken die sie haben, auch in die Tat umzusetzen … und unvoreingenommen sein können, gegenüber solchen Äußerungen, die jetzt hier im &#039;&#039;&#039;Landwirtschaftlichen Kurs&#039;&#039;&#039; erstmalig in dieser Form unter die Menschen treten.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Rudolf Steiner entwickelt im landwirtschaftlichen Kurs sechs Präparate 00:18:24|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:18:24]]&lt;br /&gt;
[[Löwenzahnpräparat]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „… das &#039;&#039;&#039;Löwenzahnpräparat&#039;&#039;&#039; ist dasjenige, was jetzt beherrscht wiederum das Spannungsfeld zwischen Kiesel und Kalium.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Löwenzahn, Polarität von Kiesel und Kalium, empfindend 01:30:27|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 01:30:27]]&lt;br /&gt;
* „… das &#039;&#039;&#039;Löwenzahnpräparat&#039;&#039;&#039; […] da erhalten wir jetzt einen &#039;&#039;&#039;Dünger&#039;&#039;&#039;, der die Pflanze empfindsam macht für das, was sie zum Wachsen an Stoffen braucht. Empfindsam macht … Dass die Sinnesfähigkeit der [[Wurzel]] gesteigert wird …&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Löwenzahn, Polarität von Kiesel und Kalium, empfindend 01:30:27|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 01:30:27]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|M}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|M}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Mathematik]]   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „&#039;&#039;&#039;Mathematik&#039;&#039;&#039; ist eine [[Geisteswissenschaft]], es ist keine [[Naturwissenschaft]].&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Mathematik ist eine Geisteswissenschaft, keine Naturwissenschaft 00:07:17|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:07:17]]&lt;br /&gt;
[[Mensch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Der eigentliche Ursprung des &#039;&#039;&#039;Menschen&#039;&#039;&#039; ist eben die [[geistige Welt]]. Es ist gar nicht die Erde.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Ist die Erde und das Erdenleben noch fähig kosmische Kräfte aufzunehmen? 00:20:23|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:20:23]]&lt;br /&gt;
[[Merkur]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „&#039;&#039;&#039;Merkur&#039;&#039;&#039; bezeichnet eigentlich immer schon im griechischen Mythen den Vermittler zwischen Kosmos und Erde, den Götterboden, so haben die Griechen den bezeichnet.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Blätter, Begegnung der Pole, Merkurbereich 00:47:42|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:47:42]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|N}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|N}}[[Niere]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und die &#039;&#039;&#039;Niere&#039;&#039;&#039; ist, beschreibt [[Rudolf Steiner]] den Medizinern, die Niere ist das Inkarnationsorgan des [[Astralleib|Astralleibes]] im Menschen.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Exkurs: Die Niere und Beziehung zur Blase 01:06:14|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 01:06:14]]&lt;br /&gt;
* „Wenn man Augenkrankheiten hat, wenn man irgendwo Sehschwierigkeiten hat, dann kann es sein, dass man diese Probleme durch die Behandlung der &#039;&#039;&#039;Niere&#039;&#039;&#039; heilen kann. Es besteht eine Beziehung zwischen Niere und der Sinnestätigkeit der [[Auge|Augen]].&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Erste Prozessstufe beim Schafgarbenpräparat 01:12:51|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 01:12:51]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|O}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|O}}&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|P}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|P}}[[Pflanze]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Die am höchsten entwickeltsten &#039;&#039;&#039;Pflanzen&#039;&#039;&#039;, die es überhaupt gibt, die  [[Korbblütler|Compositae]], die jetzt auf einem Blütenboden mehrere einzelne … Röhrenblütchen oder Strahlenblütchen entwickeln.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Schafgarbenblüte eine Hingabe an den Kosmos 00:50:47|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:50:47]]&lt;br /&gt;
* „Und sie ist willenlos. Die &#039;&#039;&#039;Pflanze&#039;&#039;&#039; ist vollkommen … in der Blüte, Hingabe, ein Moment, und dann erstirbt sie.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Schafgarbe willenlos, Hingabe und Kraft 00:53:57|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:53:57]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Physik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Das hatte Heisenberg und der Nils Bohr haben das direkt gesagt, das löst sich auf in [[Geist]], unsere ganze &#039;&#039;&#039;Physik&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Alles ist Geist, Stoff wesenhafter Ausdruck 00:13:15|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:13:15]]                                            &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Präparate]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „… [[Rudolf Steiner]] gar haarscharf verfolgt, was sich da abgespielt hat mit dieser Initiation in die Unternatur. Er hat jeden Schritt erkenntnisschreitend mitvollzogen, den [[a:Albert_Einstein#:~:text=Albert%20Einstein%20(*%2014.,ver%C3%A4nderten%20ma%C3%9Fgeblich%20das%20physikalische%20Weltbild.|Einstein]] gegangen ist in der [[a:Relativitätstheorie|Relativitätstheorie]] oder Ratherford in der Zerfallstheorie […] tätige Menschen, die ganz aus dem bäuerlichen Haus jetzt Fragen an ihn gestellt haben, breitet er etwas aus … die Grundlage zu einer Technologie aber im Lebendigen nicht im anorganisch Toten. Und das sind letzten Endes die &#039;&#039;&#039;Präparate&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Rudolf Steiner breitet seine „Technologie&amp;quot; über die Präparate aus 00:11:15|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:11:15]]&lt;br /&gt;
* „… dass wir so düngen müssen, dass wieder eine Beziehung zwischen [[Erde]] und [[Kosmos]] entsteht und das ist der Ausgangspunkt im Grunde genommen der &#039;&#039;&#039;Kompostpräparate&#039;&#039;&#039;. Dass wir die Erde wieder aufnahmefähig machen für [[kosmische Kräfte]].&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#So Düngen, dass eine Verbindung von Kosmos und Erde besteht 00:16:10|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:16:10]]&lt;br /&gt;
* „… das macht man sich jetzt zu Nutze bei der &#039;&#039;&#039;Präparation&#039;&#039;&#039;, dass man dieses Blasenorgan des [[Hirsch|Hirsches]] in Anspruch nimmt und da diese Blütensubstanz hier reinstopft …&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Der Hirsch ist ein Tier, was eine hohe Astralität hat 01:05:08|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 01:05:08]]&lt;br /&gt;
* „die zweite Stufe der &#039;&#039;&#039;Präparation&#039;&#039;&#039;. Einmal in Luft und Wärme exponiert, dann im [[Winter]] in Erde und Wasser ausgesetzt, den dort waltenden Kräften während des Winters.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Zweite Stufe, Exposition an die Winterkräfte 01:15:28|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 01:15:28]]&lt;br /&gt;
* „diesen neuen [[Stoff]], den nehmen wir jetzt und verwenden ihn wie alle anderen &#039;&#039;&#039;Präparate&#039;&#039;&#039; auch, indem wir in winzigen Mengen davon … in unseren Dunghaufen oder [[Komposthaufen]] … machen wir ein Loch, 50 cm tief, oder so lang wie der Arm ist, und stopfen jetzt dieses Präparat da rein … da entfaltet es jetzt dieses Präparat, als dieser neue Stoff, eine strahlende Wirkung, eine Kräftewirkung, nicht eine Stoffwirkung.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Es entsteht ein neuer Stoff, Träger von Kräften 01:17:12|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 01:17:12]]&lt;br /&gt;
* „Aber dieser [[Dünger]], der so entsteht, als [[Kompost]] oder als Mistkompost oder [[Mist]], der wird durch dieses &#039;&#039;&#039;Schafgarbenpräparat&#039;&#039;&#039; … belebt. Dieses [[Präparat]] wirkt belebend und anregend auf die Fruchtbarkeit des Lebens des [[Bodenentwicklung im Jahreslauf - 2. Folge von Manfred Klett, 2018|Bodens]].&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Präparat entfaltet sich im Komposthaufen ordnend und belebend 01:18:53|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 01:18:53]]&lt;br /&gt;
* „… das &#039;&#039;&#039;Löwenzahnpräparat&#039;&#039;&#039; ist dasjenige, was jetzt beherrscht wiederum das Spannungsfeld zwischen Kiesel und Kalium.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Löwenzahn, Polarität von Kiesel und Kalium, empfindend 01:30:27|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 01:30:27]]&lt;br /&gt;
* „… das &#039;&#039;&#039;Löwenzahnpräparat&#039;&#039;&#039; […] da erhalten wir jetzt einen &#039;&#039;&#039;Dünger&#039;&#039;&#039;, der die Pflanze empfindsam macht für das, was sie zum Wachsen an Stoffen braucht. Empfindsam macht … Dass die Sinnesfähigkeit der [[Wurzel]] gesteigert wird …&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Löwenzahn, Polarität von Kiesel und Kalium, empfindend 01:30:27|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 01:30:27]]&lt;br /&gt;
* „… das &#039;&#039;&#039;Baldrianpräparat&#039;&#039;&#039;, das den Phosphorprozess besonders aktiviert im [[Boden]] und dass keine äußere Präparatehülle mehr braucht …&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Baldrianpräparat, Phosphorprozess 01:33:01|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 01:33:01]]&lt;br /&gt;
Präparation der biologisch-dynamischen Präparate (siehe [[Präparate]])&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|Q}}&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Rudolf Steiner]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „… &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039; gar haarscharf verfolgt, was sich da abgespielt hat mit dieser Initiation in die Unternatur. Er hat jeden Schritt erkenntnisschreitend mitvollzogen, den [[a:Albert_Einstein#:~:text=Albert%20Einstein%20(*%2014.,ver%C3%A4nderten%20ma%C3%9Fgeblich%20das%20physikalische%20Weltbild.|Einstein]] gegangen ist in der [[a:Relativitätstheorie|Relativitätstheorie]] oder Ratherford in der Zerfallstheorie […] tätige Menschen, die ganz aus dem bäuerlichen Haus jetzt Fragen an ihn gestellt haben, breitet er etwas aus … die Grundlage zu einer Technologie aber im Lebendigen nicht im anorganisch Toten. Und das sind letzten Endes die [[Präparate]].&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Rudolf Steiner breitet seine „Technologie&amp;quot; über die Präparate aus 00:11:15|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:11:15]]&lt;br /&gt;
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{{BS|S}}[[Schafgarbe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Die &#039;&#039;&#039;Schafgarbe&#039;&#039;&#039; ist eine Pflanze, die schon zu Urzeiten medizinisch verwendet wird und die vor allen Dingen im Zusammenhang steht mit der Blutreinigung und auch der Blutstillung bei Verletzungen usw. […] Und das Blut ist der Träger des [[Ich]]&#039;s.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Schafgarbenpräparat, Heilpflanze, Bezug zu menschlichem Blut 00:24:07|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:24:07]]&lt;br /&gt;
* „Nun schildert Rudolf Steinert diese &#039;&#039;&#039;Schafgarbe&#039;&#039;&#039; ja so … wie ein Wunderwerk in der Natur sei. Jede Pflanze sei ein Wunderwerk, aber diese ganz besonders.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Rudolf Steiner: „Schagarbe, ein besonderes Wunderwerk.&amp;quot; 00:31:24|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:31:24]]&lt;br /&gt;
* „… jetzt nehmen die Pflanzen dieses [[Kalium]] auf. Und so auch die &#039;&#039;&#039;Schafgabe&#039;&#039;&#039;. Und die versteht sich offensichtlich ganz besonders auf dieses Kalium.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Sulfur und Salz, Kosmos und Erde 00:36:58|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:36:58]]&lt;br /&gt;
* „… jetzt nimmt die &#039;&#039;&#039;Schafgabe&#039;&#039;&#039; dieses [[Kalium]] auf. [[Goethe]] nennt das übrigens den Erdsaft … Der Wasserstrom mit Mineralsalzen befrachtet, der von den [[Wurzel|Wurzelhaaren]] aufgenommen wird und jetzt aufsteigt innerhalb des [[Kambium|Kambiums]] in der Pflanze und oben die ganzen Lebensvorgänge in den Blättern unterhält. Das ist also ein Salzstrom.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Schafgarbe, Begegnung zwischen Himmel und Erde 00:39:31|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:39:31]]&lt;br /&gt;
* „…das [&#039;&#039;&#039;Schafgarbe&#039;&#039;&#039;] ist ja eine  [[Compositae]] … Die am höchsten entwickeltsten [[Pflanze|Pflanzen]], die es überhaupt gibt, die  Compositae, die jetzt auf einem Blütenboden mehrere einzelne … Röhrenblütchen oder Strahlenblütchen entwickeln.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Schafgarbenblüte eine Hingabe an den Kosmos 00:50:47|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:50:47]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Schafgarbenpräparat]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Jedenfalls bei der &#039;&#039;&#039;Schafgarbe&#039;&#039;&#039; macht dann [[Rudolf Steiner]] darauf aufmerksam […] Jetzt käme es darauf an, gerade ein Organ zu finden, welches in ganz idealer Weise diesen Prozess bewahrt und konserviert. Und da sagt er, das ist die Hirschblase.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Hirschblase bewahrt laut R. Steiner den Prozess der Blüte 00:59:20|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:59:20]]&lt;br /&gt;
* „diesen neuen [[Stoff]], den nehmen wir jetzt und verwenden ihn wie alle anderen &#039;&#039;&#039;Präparate&#039;&#039;&#039; auch, indem wir in winzigen Mengen davon … in unseren Dunghaufen oder [[Komposthaufen]] … machen wir ein Loch, 50 cm tief, oder so lang wie der Arm ist, und stopfen jetzt dieses Präparat da rein … da entfaltet es jetzt dieses Präparat, als dieser neue Stoff, eine strahlende Wirkung, eine Kräftewirkung, nicht eine Stoffwirkung.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Es entsteht ein neuer Stoff, Träger von Kräften 01:17:12|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 01:17:12]]&lt;br /&gt;
* „Aber dieser [[Dünger]], der so entsteht, als [[Kompost]] oder als Mistkompost oder [[Mist]], der wird durch dieses &#039;&#039;&#039;Schafgarbenpräparat&#039;&#039;&#039; … belebt. Dieses [[Präparat]] wirkt belebend und anregend auf die Fruchtbarkeit des Lebens des [[Bodenentwicklung im Jahreslauf - 2. Folge von Manfred Klett, 2018|Bodens]].&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Präparat entfaltet sich im Komposthaufen ordnend und belebend 01:18:53|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 01:18:53]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Stoffneuschöpfung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „… diese Tatsache, dass 1924 [[Rudolf Steiner]] die [[Präparate|biologisch-dynamischen Präparate]] entwickelt hat … dasjenige, was hier jetzt auf diesem Wege der Atomphysik im Verlaufe des 20. Jahrhunderts entstanden ist, ist ja auch eine &#039;&#039;&#039;Stoffneuschöpfung&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Stoffneuschöpfungen sowohl in der Atomwissenschaft als auch bei R. Steiner 00:05:43|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:05:43]]&lt;br /&gt;
[[Sukkulenz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „&#039;&#039;&#039;Sukkulenz&#039;&#039;&#039;, das heißt, dass da in erhöhtem Maße Wässrigkeit mit entsprechender Mineralansammlung, hoher Konzentration, sich bewahren kann hier und die Pflanzen dick macht, fleischig macht, wässrig macht … Das ist ein [[Kalium]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;phänomen … Kakteen zum Beispiel …&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Sukkulenz, ein Kaliumphänomen 00:44:28|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:44:28]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|T}}&lt;br /&gt;
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{{BS|T}}&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{BS|V}}&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|W}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|W}}[[Wurzel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Die &#039;&#039;&#039;Wurzel&#039;&#039;&#039; ist noch ganz Repräsentant des Salzartigen bei der Pflanze. Der Mineralstoffreichtum aller Wurzelnahrung ist sehr hoch.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Sulfur und Salz, Kosmos und Erde 00:36:58|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:36:58]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|X}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|X}}&lt;br /&gt;
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{{GlossarNavigationArtikel|Y}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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{{GlossarNavigationArtikel|Z}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|Z}}&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|0-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|0-9}}&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;Folge  [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|1]] - [[Düngung - 2. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|2]] - [[Düngung - 3. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|3]] - [[Düngung - 4. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|4]] - [[Düngung - 5. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|5]] - [[Düngung - 6. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|6]] - [[Düngung - 7. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|7]] - [[Düngung - 8. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|8]] - [[Düngung - 9. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|9]] - [[Düngung - 10. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|10]] - [[Düngung - 11. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|11]] - [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|12]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}[[Manfred Klett|| zurück zu Manfred Klett |]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausbildungsbetrieb]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausbildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:biologisch-dynamisch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bodenentwicklung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dottenfelderhof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 327]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rudolf Steiner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lehrer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landbauschule Dottenfelderhof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landwirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landwirtschaftlicher Kurs]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seminare]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkribiert von Damian Bellè ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 100%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Video]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dambe</name></author>
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	<entry>
		<id>https://biodyn.wiki/index.php?title=Pr%C3%A4parate&amp;diff=11330</id>
		<title>Präparate</title>
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		<updated>2025-12-10T09:45:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dambe: /* Glossar */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+++ François: Dieser Beitrag ist vorläufig und noch &amp;quot;geistlos&amp;quot;. Zunächst dient er jedoch für den groben Überblick. Stand 9. Juni 2025. Relevant und hochwertig hingegen sind die Eintragungen unten unter &amp;quot;Glossar&amp;quot; - diese stammen direkt aus Fachvorträgen +++&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Historie ==&lt;br /&gt;
Hier einige Pioniere der biodynamischen Präparatearbeit&amp;lt;ref&amp;gt;[[Biologisch-dynamische Präparate - Teil 1 von Vincent Masson, 28. Februar 2024]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ehrenfried Pfeiffer]], Guenther Wachsmuth, [[Immanuel Voegele|Immanuel Vœgele]], Famille Keyserlingk, [[Ernst Stegemann|Ernst Stegeman]], Moritz, Hellmut and [[Erhard Bartsch|Erhart Bartsch]], Frantz Dreidax, Almar von Wistinghausen, Ernst Jacoby, Lily &amp;amp; Eugen Kolisko&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
Biologisch-dynamische Präparate sind ein zentrales Element der [[Biologisch-dynamische Landwirtschaft|biologisch-dynamischen Landwirtschaft]], einer nachhaltigen, ganzheitlichen Methode, die auf den Prinzipien der [[A:Anthroposophie|Anthroposophie]] basiert. Sie wurden zuerst von [[A:Rudolf Steiner|Rudolf Steiner]], dem Begründer der [[A:Anthroposophie|Anthroposophie]], in seinen [[GA 327|landwirtschaftlichen Vorträgen]] im Jahr 1924 vorgestellt. Biologisch-dynamische Präparate werden ausschließlich aus natürlichen Dingen wie Pflanzen, tierischen Organen und Mineralien hergestellt und sollen die Kräfte für den Boden, der Pflanzen und der Tiere erhöhen, um ein harmonisches Gleichgewicht zwischen ihnen herzustellen. In diesem Artikel werden wir die verschiedenen biologisch-dynamischen Präparate und ihre Herstellung und Anwendung angeschaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Grundlagen der biologisch-dynamischen Landwirtschaft ==&lt;br /&gt;
Die biologisch-dynamische Landwirtschaft ist im Vergleich zur sogenannten &amp;quot;konventionellen Landwirtschaft&amp;quot; eine alternative Methode mit dem Anspruch auf Ganzheitlichkeit. Sie basiert auf den Gedanken der Anthroposophie. Im Gegensatz zu konventioneller und rein ökologischer Landwirtschaft geht es bei der biologisch-dynamischen Landwirtschaft darum, den landwirtschaftlichen Betrieb als einen lebendigen Organismus zu behandeln, der in Harmonie mit der Umwelt und Einflüssen kosmischen (z.B. Rhythmen) arbeitet. Aus Sicht der Biologisch-dynamischen Landwirtschaftspraxis spielen Präparate eine entscheidende Rolle bei der Erhaltung und Verbesserung der Bodenqualität, der Pflanzengesundheit und der Tiergesundheit. Sie fördern eine nachhaltige, regenerative Landwirtschaft, die das Gleichgewicht zwischen Mensch, Tier und Natur respektieren soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Philosophie hinter der biologisch-dynamischen Landwirtschaft ===&lt;br /&gt;
Die biologisch-dynamische Landwirtschaft basiert auf den Ideen von [[A:Rudolf Steiner|Rudolf Steiner]], dem Begründer der Anthroposophie. Bereits vor mehr als 100 Jahren (schon vor dem Zeitpunkt der Vortragsreihe &amp;quot;Landwirtschaftlicher Kurs im Jahr 1924&amp;quot; war manchen Landwirten bekannt, dass moderne Landwirtschaftsmethoden, die auf Chemikalien (z.B. der mineralischen Düngung und dem Einsatz von Pestiziden) und der modernen Technologie angewiesen sind, die Umwelt, die Tiergesundheit und die Qualität der Lebensmittel beeinträchtigen können. Biologisch-dynamische Landwirtschaft konzentriert sich auf die Wiederherstellung und Aufrechterhaltung der natürlichen Lebenskraft von Boden, Pflanzen und Tieren. Dies wird erreicht, indem der landwirtschaftliche Betrieb als ein lebendiger Organismus betrachtet wird, in dessen Mittelpunkt der Mensch gerückt wird, um aktiv und schöpferisch ein harmonisches Gleichgewicht zwischen Boden, Pflanzen, Tieren und Menschen aufrecht zu erhalten- oder überhaupt erst herzustellen.&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Das Wichtigste ist, dass wir nicht nur an das denken, was in der Erde drinnen ist, sondern dass wir auf das schauen, was von außen hereinwirkt und in der Erde drinnen ist, und dass wir die Erde als ein Lebewesen betrachten, das in fortwährender Verbindung steht mit dem ganzen Kosmos, das in fortwährender Wirkung mit dem Kosmos steht.&amp;quot; (Steiner, R. (1924). Geisteswissenschaftliche Grundlagen zum Gedeihen der Landwirtschaft. Landwirtschaftlicher Kurs. GA 327, 5. Vortrag). &amp;lt;/blockquote&amp;gt;Hiermit betont Steiner die Bedeutung der Verbindung zwischen der Erde und dem Kosmos und wie diese Verbindung den Erfolg der biologisch-dynamischen Präparate beeinflusst. Das deutet darauf hin, dass die biologisch-dynamischen Präparate darauf ausgerichtet sind die Kräfte des Kosmos und des Bodens in der Landwirtschaft effektiv zu nutzen, um das Wachstum und die Gesundheit der Pflanzen zu fördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Rolle der biologisch-dynamischen Präparate ===&lt;br /&gt;
Biologisch-dynamische Präparate spielen eine zentrale Rolle bei der Umsetzung der biologisch-dynamischen Landwirtschaft. Es gibt insgesamt neun Präparate, die aus natürlichen Materialien wie Pflanzen, tierischen Organen und Mineralien hergestellt werden. Die Präparate sollen die Lebenskraft des Bodens, der Pflanzen und der Tiere erhöhen, um ein harmonisches Gleichgewicht zwischen ihnen herzustellen. Sie werden im Einklang mit den kosmischen Rhythmen und Jahreszeiten ausgebracht, um die natürlichen Kräfte von Erde und Kosmos zu nutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die biologisch-dynamischen Präparate fördern die Bodenfruchtbarkeit und das Bodenleben, erhöhen die Pflanzenwiderstandskraft gegen Krankheiten und Schädlinge und fördern das Wohlbefinden der Tiere. Durch den Einsatz von biologisch-dynamischen Präparaten entsteht ein gesundes, nachhaltiges Ökosystem, das die natürlichen Ressourcen schont und die Umwelt schützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt ist die biologisch-dynamische Landwirtschaft eine ganzheitliche Herangehensweise, die auf der Idee beruht, dass ein landwirtschaftlicher Betrieb ein dynamisches, lebendiges System ist, das im Einklang mit der Natur und dem Kosmos arbeiten sollte. Die biologisch-dynamischen Präparate sind ein zentrales Werkzeug, um dieses Gleichgewicht zu erreichen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die verschiedenen biologisch-dynamischen Präparate ==&lt;br /&gt;
Die biologisch-dynamischen Präparate sind natürliche Substanzen, die aus Pflanzen, tierischen Organen und Mineralien hergestellt werden und zur Verbesserung der Bodenqualität, Pflanzengesundheit und Tiergesundheit beitragen sollen. Insgesamt gibt es neun Hauptpräparate, die in zwei Kategorien unterteilt sind: Feld- oder Spritzpräparate und Düngerzusatzpräparate.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Feld- oder Spritzpräparate: Hornkiesel (501) und Hornmist (500) ===&lt;br /&gt;
Die Feldpräparate, auch als Spritzpräparate bezeichnet, bestehen aus Hornkiesel (501) und Hornmist (500). Diese Präparate werden direkt auf Pflanzen und Böden aufgetragen und sollen das Wachstum und die Gesundheit der Pflanzen fördern sowie die Bodenfruchtbarkeit verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hornkiesel (501): Hornkiesel wird aus fein gemahlenem Quarz hergestellt, der in einem Kuhhorn verbracht und im Boden vergraben wird. Das Präparat wird in Wasser unter einer dynamischen Rührbewegung gebracht und anschließend auf Blätter und oberirdische Pflanzenteile gesprüht. Hornkiesel soll das Wachstum und die Reifung der Pflanzen stärken und u.a. ihre Widerstandskraft gegen Krankheiten und Schädlinge erhöhen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hornmist (500): Hornmist besteht aus Kuhmist, der in einem Kuhhorn verbracht wird und anschließend über den Winter im Boden vergraben wird. Es wird anschließend mit Wasser vermischt, verrührt, und auf den Boden gesprüht, um die Bodenfruchtbarkeit und das Bodenleben zu fördern. Hornmist soll u.a. die Wurzelbildung und die Kräfte- und Nährstoffverfügbarkeit im Boden verbessern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Düngerzusatzpräparate: Schafgarben- (502), Kamillen- (503), Brennnessel- (504), Eichenrinde- (505), Löwenzahn- (506) und Baldrianpräparat (507) ===&lt;br /&gt;
Die Düngerzusatzpräparate bestehen aus sechs verschiedenen Pflanzen- und Tierprodukten, die zur Herstellung von Kompost und zur Verbesserung der Düngereigenschaften verwendet werden. Diese Präparate werden in kleinen Mengen dem Kompost oder der Gülle hinzugefügt und fördern u.a. die mikrobielle Aktivität, die Zersetzung organischer Materialien und die Freisetzung von Kräften und Nährstoffen. Die Düngerzusatzpräparate tragen dazu bei, die Qualität und Wirksamkeit von Kompost und Gülle zu verbessern, indem sie u.a. in Richtung einer erwünschten Mikroorganismenaktivität wirken und u.a. die Kräfte- und Nährstoffverfügbarkeit erhöhen. Durch die Verwendung dieser Präparate können Landwirte die Bodenfruchtbarkeit und Pflanzengesundheit auf natürliche Weise fördern, ohne auf synthetische Düngemittel und Pestizide angewiesen zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Schafgarbenpräparat (502) ====&lt;br /&gt;
Schafgarbenblüten werden in einer Hirschblase verpackt und zunächst an der Sonne getrocknet. Schafgarbenpräparat soll die Freisetzung von Kalium und Schwefel unterstützen und Nährstoffe im Kompost binden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kamillenpräparat (503) ====&lt;br /&gt;
Kamillenblüten werden in einem Kuhdarm verpackt und im Boden vergraben. Kamillenpräparat soll eine stabilisierende Wirkung auf Stickstoffverbindungen haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Brennnesselpräparat (504) ====&lt;br /&gt;
Brennnesseln werden ohne die Wurzeln gesammelt, getrocknet und für ein Jahr im Boden vergraben. Brennnesselpräparat soll eine Wirkung auf Prozesse im Zusammenhang mit Eisen haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Eichenrindepräparat (505) ====&lt;br /&gt;
Eichenrinde wird fein gemahlen und in einem Schädel eines Haustieres (z.B. Kuh oder Schaf) verpackt und an einem sumpfigen Ort mit quellendem Regenwasser vergraben. Eichenrindepräparat soll als Antagonist gegen schädliche Pilze und Bakterien wirken und Einfluss auf Kalziumverbindungen im Kompost haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Löwenzahnpräparat (506) ====&lt;br /&gt;
Löwenzahnblüten werden im Gekröse des Kuhdarms verpackt und im Boden vergraben. Löwenzahnpräparat soll u.a. bei der Mobilisierung von Kalzium eine Rolle spielen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Baldrianpräparat (507) ====&lt;br /&gt;
Baldrianblüten werden gepresst und der Saft wird extrahiert und verdünnt. Baldrianpräparat wird direkt auf den Kompost gesprüht und soll Einfluss auf Phosphoraktivität haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Spezialpräparate ===&lt;br /&gt;
Neben den vorgenannten Hauptpräparaten, die für die biologisch-dynamische Landwirtschaft am häufigsten verwendet werden, gibt es auch einige spezielle Präparate. Besonders bekannt ist vor allem die Anwendung mit Ackerschachtelhalm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Herstellung der biologisch-dynamischen Präparate ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Auswahl der richtigen Materialien ===&lt;br /&gt;
Die Materialien für biologisch-dynamische Präparate sollten sorgfältig ausgewählt werden. Es ist sicherzustellen, dass sie von hoher Qualität sind, und nach Möglichkeit aus biologisch-dynamischen oder biologischen Quellen stammen. Dazu gehören Pflanzen wie Schafgarbe, Kamille, Löwenzahn und Eichenrinde sowie tierische Substanzen wie Kuhdung und Kuhhörner. Die Qualität der Materialien kann sich auf die Wirksamkeit der Präparate auswirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Verwendung von tierischen Organhüllen ===&lt;br /&gt;
Tierische Organhüllen spielen in der biologisch-dynamischen Landwirtschaft eine wichtige Rolle, da sie- sofern man es nur materiell betrachtet, als Behälter für die Herstellung der Präparate dienen. Aber hinzu kommen [[A:Geisteswissenschaft|geisteswissenschaftliche Aspekte]], wo der Verwendung von tierischen Organen eine Bedeutung zukommt, die auf die Unterschiede und Besonderheiten von bestimmten Tieren abstellt. Also spielt es aus biologisch-dynamischer Sicht eine Rolle, dass für das Kamillepräparat auch wirklich der Darm einer Kuh verwendet wird, und nicht etwa der Darm von beliebigen anderen Tieren. Die tierischen Substanzen wie Kuhhörner (für das Hornmistpräparat 500) und Kuhdärme (für das Kamillenpräparat 503) werden mit den Pflanzenmaterialien gefüllt und bieten, wenn man es alleine &amp;quot;mechanisch betrachtet&amp;quot;, eine natürliche Barriere, die den Prozess der Rottebildung und Reifung in einer charakteristischen Weise unterstützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Vergraben- und Reifezeit der Präparate ===&lt;br /&gt;
Die biologisch-dynamischen Präparate werden für eine bestimmte Zeit im Boden vergraben, um zu reifen und ihre heilenden und nährenden Eigenschaften zu entwickeln. Die Vergraben- und Reifezeit variiert je nach Präparat:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Hornmistpräparat (500): Vergraben im Herbst und im Frühjahr ausgegraben.&lt;br /&gt;
* Hornkieselpräparat (501): Vergraben im Frühjahr und im Herbst ausgegraben.&lt;br /&gt;
* Schafgarbenpräparat (502): Vergraben für ein Jahr, ausgegraben im Herbst.&lt;br /&gt;
* Kamillenpräparat (503): Vergraben im Herbst und im Frühjahr ausgegraben.&lt;br /&gt;
* Brennesselpräparat (504): Vergraben im Herbst und im Frühjahr ausgegraben.&lt;br /&gt;
* Eichenrindenpräparat (505): Vergraben für etwa sechs Monate.&lt;br /&gt;
* Kompostpräparate (506-507): Vergraben für etwa vier bis sechs Monate.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Vergraben- und Reifezeiten ermöglichen es den Präparaten, bestimmte Temperatur- Licht, Luft und Feuchtigkeitsfaktoren aufzunehmen. Aus geisteswissenschaftlicher Sicht spielen darüber hinaus aber auch noch weitere Einflussfaktoren ein Rolle, u.a. ist die Rede von Rhythmen und Kräften, welche aus die Wirkung der Präparate mitgestalten. Nach der Reifung werden die Präparate vorsichtig ausgegraben und geborgen. Im Bedarfsfall können sie direkt zum Einsatz dem Feld oder im Kompost kommen, sie können und müssen teilweise aber auch in geeigneter Weise gelagert werden, um sie dauernd verfügbar zu haben. Durch die sachgemäße Pflege während der Lagerung kann eine weitere Reifung erfolgen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Anwendung der biologisch-dynamischen Präparate ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die richtige Anwendung der Präparate ===&lt;br /&gt;
Die korrekte Anwendung der biologisch-dynamischen Präparate ist entscheidend für ihre Wirksamkeit. Sie sollten in geringen Mengen und zu bestimmten Zeiten im Jahr ausgebracht werden, um die bestmöglichen Ergebnisse zu erzielen (Koepf, Schaumann &amp;amp; Haccius, 1996). Die Präparate werden häufig vor oder während der wichtigsten Wachstumsphasen der Pflanzen angewendet, um ihre Gesundheit und Produktivität zu fördern (Proctor, 2005).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Dynamisierung der biodynamischen Präparate ===&lt;br /&gt;
Die Dynamisierung der biodynamischen Präparate im Wasser ist ein zentraler Schritt, um ihre Wirksamkeit auf Pflanzen und Böden zu maximieren. Aus geisteswissenschaftlicher Erkenntnis spielt auch eine zentrale Rolle, dass sich der Mensch am Dynamisierungsgeschehen mit seinem Bewusstsein und seinem Tun aktiv beteiligt. Nach Aussage von Rudolf Steiner kann die Dynamisierung auch maschinell (Rührwerk) geschehen, aber letztgenanntes sei ein Surrogat. Hier sind einige Details zum Dynamisierungsprozess:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Vorbereitung: Wähle ein sauberes, nicht-metallisches Gefäß (z. B. Glas, Keramik oder Holz) und fülle es mit qualitativ hochwertigem Wasser, vorzugsweise Regen- oder Quellwasser. Vermeide stark gechlortes oder hartes Wasser, da dies die Wirksamkeit der Präparate beeinträchtigen kann.&lt;br /&gt;
# Dosierung: Geben eine kleine Menge des jeweiligen Präparats in das Wasser. Die empfohlene Dosierung variiert je nach Präparat und Anwendungsbereich, liegt aber im Allgemeinen bei etwa 1 g Präparat pro 10 Liter Wasser (Pfeiffer, 1983).&lt;br /&gt;
# Dynamisierungsprozess: Um das Präparat im Wasser zu dynamisieren, rühre es in eine Richtung, bis ein kräftiger Strudel entsteht. Achte darauf, dass das Wasser eine tiefe Mulde bildet. Anschließend ändere abrupt die Rührbewegung, um einen Strudel in die entgegengesetzte Richtung zu erzeugen. Wiederhole diesen Vorgang für 60 Minuten, um sicherzustellen, dass das Präparat vollständig dynamisiert ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Ausbringung der Präparate ===&lt;br /&gt;
Nach dem Dynamisierungsprozess sollte das Präparat unverzüglich auf den Boden oder die Pflanzen gesprüht werden. Verwende einen sauberen Sprühbehälter und achte darauf, dass das Präparat gleichmäßig über die gesamte Fläche verteilt wird. Die optimale Tageszeit für die Ausbringung der Präparate ist in der Regel der frühe Morgen oder der späte Nachmittag, um unter anderem Verdunstungsverluste zu minimieren und die Wirksamkeit der Präparate zu maximieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wissenschaftliche Erkenntnisse zur Wirksamkeit der biologisch-dynamischen Präparate ==&lt;br /&gt;
Einige wissenschaftliche Studien deuten darauf hin, dass die biodynamischen Präparate eine positive Auswirkungen auf Pflanzenwachstum, Bodenqualität und Nährstoffverfügbarkeit haben können. Im Folgenden sind einige Untersuchungen mit Quellenangaben aufgeführt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Reganold, J.P., Glover, J.D., Andrews, P.K., &amp;amp; Hinman, H.R. (2001) untersuchten die Auswirkungen biodynamischer und konventioneller Anbausysteme auf Bodenqualität, Erträge und wirtschaftliche Leistung von Obstgärten in Washington, USA. Die Forscher fanden heraus, dass die biodynamisch bewirtschafteten Parzellen eine höhere Bodenqualität und ähnliche oder höhere Erträge im Vergleich zu konventionell bewirtschafteten Parzellen aufwiesen.&lt;br /&gt;
# In einer Studie von Carpenter-Boggs, L., Kennedy, A.C., &amp;amp; Reganold, J.P. (2000) wurden die Auswirkungen biodynamischer Präparate auf die mikrobielle Aktivität und Nährstoffverfügbarkeit in Kompost untersucht. Die Ergebnisse zeigten, dass die biodynamischen Präparate die mikrobielle Aktivität und die Verfügbarkeit von Stickstoff und Phosphor erhöhten, was auf eine verbesserte Nährstoffumsetzung im Kompost hinweist.&lt;br /&gt;
# Peck, G.M., Andrews, P.K., Reganold, J.P., &amp;amp; Fellman, J.K. (2006) analysierten die Auswirkungen von biodynamischen und konventionellen Anbausystemen auf die Fruchtqualität von Apfelbäumen. Die Forscher fanden heraus, dass die biodynamisch angebauten Äpfel eine höhere Geschmacksintensität und eine bessere Lagerfähigkeit aufwiesen als die konventionell angebauten Äpfel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die grundsätzliche Erkennbarkeit der Präparatewirkung auf komplexe biologische Systeme ===&lt;br /&gt;
Es ist grundsätzlich zu bedenken, dass sich die Wirkung der Präparate mitunter erst über einen längeren Zeitraum mit den üblichen wissenschaftlichen Methoden nachweisen lassen. Denn die Wirkung der Präparate hat nicht nur eine materiell-stoffliche Dimension, sondern die Präparate unterstützen auch Kräftewirkungen, welche auf das Boden- und Pflanzenleben einwirken. Rudolf Steiner betonte die Bedeutung von langfristigen Beobachtungen in wissenschaftlichen Experimenten, insbesondere in Bezug auf biodynamische Landwirtschaft. In seinem Vortrag &amp;quot;Landwirtschaftlicher Kurs&amp;quot; (1924), sagte er:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Wenn Sie eine Wissenschaft über das Leben aufstellen wollen, müssen Sie die Dinge über längere Zeiträume beobachten. Sie können in einem einzigen Jahr nicht die Wirkung von etwas, das Sie im Laufe eines Jahres tun, beobachten, sondern Sie müssen es über viele Jahre hinweg beobachten, um seine Wirkung wirklich zu erkennen.&amp;quot; (Rudolf Steiner, Landwirtschaftlicher Kurs, Vortrag 1, 7. Juni 1924)&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Dieses Zitat zeigt Steiners Verständnis von der Komplexität lebender Systeme und die Notwendigkeit, Experimente und Beobachtungen über längere Zeiträume durchzuführen, um die tatsächlichen Auswirkungen von verschiedenen Praktiken und Methoden zu erfassen. Dieser Ansatz ist insbesondere in der biodynamischen Landwirtschaft relevant, da die Auswirkungen von Präparaten und Anbaumethoden möglicherweise erst nach Jahren oder Jahrzehnten sichtbar werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der DOK-Versuch (dynamisch, organisch, konventionell) ===&lt;br /&gt;
Der DOK-Versuch ist ein bedeutendes Langzeitexperiment, das 1978 vom [https://www.fibl.org/ Forschungsinstitut für biologisch-dynamische Landwirtschaft (FiBL)] in Zusammenarbeit mit der [[wikipedia:ETH_Zürich|Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH Zürich)]] und der [[wikipedia:Agroscope|Eidgenössischen Forschungsanstalt für Agrarökologie und Landbau (Agroscope)]] ins Leben gerufen wurde. Der Versuch vergleicht die biologisch-dynamische (D), die biologisch-organische (O) und die konventionelle (K) Landwirtschaft hinsichtlich verschiedener Parameter wie Bodenfruchtbarkeit, Erträge, Umweltauswirkungen, Energieeffizienz und Wirtschaftlichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der DOK-Versuch hat viele interessante Erkenntnisse geliefert, die zeigen, dass die biodynamische Landwirtschaft in vielen Bereichen Vorteile gegenüber den anderen Anbaumethoden aufweist. Die biodynamischen Systeme zeigten eine verbesserte Bodenfruchtbarkeit, höhere Biodiversität und weniger Umweltbelastung durch Chemikalien und mineralischem Dünger im Vergleich zu konventionellen Anbaumethoden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erträge versus Umweltschutz ====&lt;br /&gt;
In der Studie von Mäder et al. (2002) wurde festgestellt, dass die Erträge in der biodynamischen Landwirtschaft in der Regel niedriger waren als in der konventionellen Landwirtschaft, aber vergleichbar mit der biologisch-organischen Landwirtschaft. Die Mehrerträge in der konventionellen Landwirtschaft stehen jedoch im direkten Zusammenhang mit der Gabe von mineralischem Dünger, insbesondere von Stickstoff, welcher wiederum aufgrund seiner Löslichkeit in Wasser zur Versauerung der Böden, zur Eutrophierung der Gewässer und zu hohen Treibhausgasemissionen (Lachgas, N2O) führt. Lachgas entsteht durch den mikrobiellen Abbau von Stickstoffverbindungen im Boden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
N2O (Lachgas) und CO2 (Kohlenstoffdioxid) sind zwei verschiedene Gase mit unterschiedlichen chemischen Strukturen und Eigenschaften. N2O wird nicht direkt in CO2 umgewandelt, aber beide Gase tragen zum Treibhauseffekt bei und sind somit relevant für den Klimawandel. In der Atmosphäre kann N2O jedoch durch photochemische Reaktionen abgebaut werden, wobei Stickstoff (N2) und Sauerstoff (O2) entstehen. Dieser Prozess ist allerdings nicht mit der Bildung von CO2 verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt jedoch einen indirekten Zusammenhang zwischen N2O und CO2: Lachgas trägt zum Abbau von atmosphärischem Ozon bei, was zu einer Veränderung der chemischen Zusammensetzung der Atmosphäre führt. Dies kann wiederum Auswirkungen auf den globalen Kohlenstoffkreislauf und den Treibhauseffekt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist wichtig, die Emissionen beider Gase, N2O und CO2, zu reduzieren, um den Klimawandel zu bekämpfen. In der Landwirtschaft kann dies durch den Anbau von Leguminosen zur Stickstofffixierung erfolgen, welches in der biologischen und biologisch-dynamischen Landwirtschaft gängige Praxis ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bodenfruchtbarkeit und Artenvielfalt ====&lt;br /&gt;
Die Studie von Mäder et al. (2002) untersuchte die Auswirkungen von biologisch-dynamischer, biologisch-organischer und konventioneller Landwirtschaft auf die Bodenfruchtbarkeit und Artenvielfalt. Die Studie wurde im Rahmen des DOK-Versuchs durchgeführt, einem Langzeit-Feldexperiment, das 1978 in der Schweiz begonnen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher beobachteten verschiedene Aspekte der Bodenqualität, wie z.B. die Menge an organischer Substanz, die Bodenstruktur, die Aktivität von Bodenmikroorganismen und die Bodenfauna. Sie fanden heraus, dass die biologisch-dynamische und biologisch-organische Landwirtschaft im Vergleich zur konventionellen Landwirtschaft eine höhere Bodenfruchtbarkeit aufwies. Dies zeigte sich in einer höheren Menge an organischer Substanz, einer besseren Bodenstruktur und einer größeren Aktivität von Bodenmikroorganismen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus zeigten die Ergebnisse der Studie, dass die biologisch-dynamische und biologisch-organische Landwirtschaft eine größere Artenvielfalt aufwies, sowohl im Hinblick auf die Bodenfauna als auch auf die Pflanzenwelt. Die höhere Artenvielfalt in diesen Systemen kann zu einer verbesserten Schädlingsbekämpfung, Bestäubung und anderen Ökosystemdienstleistungen beitragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie zeigt, dass nachhaltige Landwirtschaftspraktiken, wie die biologisch-dynamische und biologisch-organische Landwirtschaft, positive Auswirkungen auf die Bodenfruchtbarkeit und die Artenvielfalt haben können, was wiederum zu einer verbesserten Umweltqualität und einer nachhaltigeren Landwirtschaft führen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: Mäder, P., Fliessbach, A., Dubois, D., Gunst, L., Fried, P., &amp;amp; Niggli, U. (2002). Soil fertility and biodiversity in organic farming. Science, 296(5573), 1694-1697.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Rolle der Forschungsinstitute für biologisch-dynamische Landwirtschaft ===&lt;br /&gt;
Forschungsinstitute wie das FiBL spielen eine entscheidende Rolle bei der Erforschung und Entwicklung von biologisch-dynamischer Landwirtschaft. Sie führen wissenschaftliche Studien durch, um die Wirksamkeit und den Nutzen der biodynamischen Präparate und Anbaumethoden zu untersuchen. Darüber hinaus arbeiten sie eng mit Landwirten, Beratern und anderen Akteuren der Branche zusammen, um die biodynamische Landwirtschaft zu fördern und weiterzuentwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forschungsinstitute tragen auch zur Verbesserung der biodynamischen Präparate bei, indem sie deren Herstellung und Anwendung optimieren. Sie bieten Schulungen und Weiterbildungen für Landwirte und Berater an, um ein tieferes Verständnis der biodynamischen Prinzipien und Praktiken zu vermitteln. Durch ihre Forschungsarbeit und Zusammenarbeit mit der Landwirtschaftsgemeinschaft helfen diese Institute, die biodynamische Landwirtschaft weltweit voranzutreiben und ihre Praktiken kontinuierlich zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusammenfassende Betrachtung: Die Bedeutung der biologisch-dynamischen Präparate für den ökologischen Landbau ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Vorteile der biologisch-dynamischen Präparate ===&lt;br /&gt;
Die biologisch-dynamischen Präparate bringen mehrere Vorteile für den ökologischen Landbau mit sich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a. Bodenfruchtbarkeit: Die Präparate fördern die Bodenfruchtbarkeit, indem sie die Humusbildung und Mikroorganismenaktivität anregen. Dies führt zu einer verbesserten Nährstoffverfügbarkeit und Bodenstruktur (Mäder et al. 2002).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b. Pflanzengesundheit: Durch die Anwendung der Präparate wird die Pflanzengesundheit gefördert, was zu einer besseren Widerstandsfähigkeit gegen Krankheiten und Schädlinge führt (Mäder et al. 2002).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
c. Biodiversität: Biologisch-dynamische Landwirtschaft fördert die Artenvielfalt, sowohl auf dem Feld als auch im Boden, was positive Auswirkungen auf das Ökosystem hat (Mäder et al. 2002).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
d. Nachhaltigkeit: Die Präparate tragen zur nachhaltigen Landwirtschaft bei, indem sie auf den Einsatz von mineralischen Düngemitteln und Pestiziden weitgehend verzichten und somit nicht nur die Umweltbelastungen minimieren, sondern sogar beispielsweise durch den Aufbau der fruchtbaren Humusschicht im Boden CO2 aus der Atmosphäre bindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Unterschiede zwischen biologisch-dynamischer und anderer ökologischer Landwirtschaft ===&lt;br /&gt;
Biologisch-dynamische Landwirtschaft unterscheidet sich von anderen ökologischen Landwirtschaftsmethoden in mehreren Aspekten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a. Präparate: Biologisch-dynamische Landwirtschaft basiert auf der Verwendung von speziellen Präparaten, die auf der Grundlage von Rudolf Steiners Lehren entwickelt wurden. Vergleichbare Präparate sind in anderen ökologischen Landwirtschaftsmethoden nicht vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b. Kosmische Rhythmen: Die biologisch-dynamische Landwirtschaft berücksichtigt die kosmischen Rhythmen und die Einflüsse von Mond, Sonne und Planeten auf das lebendige Geschehen von Bodenleben, Pflanzen, Tieren und Menschen. Dieser Aspekt wird in anderen ökologischen Landwirtschaftsmethoden nicht in gleichem Maße berücksichtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
c. Ganzheitlicher Ansatz: Biologisch-dynamische Landwirtschaft betrachtet den Hof als einen lebendigen Organismus, der mit allen seinen Bestandteilen in Bezug auf die landwirtschaftlichen Flächen, dem Besatz an Pflanzen, dem Bestand an Tieren und dem Menschen im Mittelpunkt mit der Verantwortung als Gestaltungswesen, mit dem Kosmos und Erde in ständiger Wechselwirkung steht. Dieser ganzheitliche Ansatz unterscheidet sich im Wesen von der eher einzelbetrieblichen Betrachtungsweise anderer ökologischer Landwirtschaftsmethoden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
d. Spiritualität: Die biologisch-dynamische Landwirtschaft ist tief verwurzelt in der geisteswissenschaftlichen Betrachtungsweise der Anthroposophie von Rudolf Steiner. Diese spirituelle Komponente ist in anderen ökologischen Landwirtschaftsmethoden nicht präsent.&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Geisteswissenschaft muss in der Landwirtschaft aufleben. Nicht in dem Sinne, dass sie die Naturwissenschaft ersetzt, sondern dass sie ihr als Ergänzung zukommt. Man muss aus der geisteswissenschaftlichen Erkenntnis heraus die Methoden für das landwirtschaftliche Arbeiten entwickeln. Dann wird man nicht bloß an die äußerliche Methodik herankommen, sondern dann wird man die innerliche Lebenskraft aus der Welt heraus holen können, die man für das landwirtschaftliche Arbeiten braucht.&amp;quot; (Steiner, R. (1924). Geisteswissenschaftliche Grundlagen zum Gedeihen der Landwirtschaft. Dornach: Rudolf Steiner Verlag.)&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Hier betont Steiner die Wichtigkeit, die geisteswissenschaftliche Erkenntnisweise als Ergänzung zur Naturwissenschaft zu verwenden, um eine ganzheitliche Sichtweise für die Landwirtschaft zu entwickeln. Dadurch sollen nicht nur äußere Methoden, sondern auch die inneren Lebenskräfte der Welt für das landwirtschaftliche Arbeiten genutzt werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anbieter von Präparaten oder Präparateservice ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Vincent Masson]] &lt;br /&gt;
* https://Präparatezentrale.de, Hohe Straße 25, 74653 Brunnenhof&lt;br /&gt;
* Harald Wolber, Straße der Bergarbeiter 21, 06132 Halle/ Saale, Telefon: +49 172-370 3505, Fax: 0345-7828919&lt;br /&gt;
* [[Forschungsring]] für Biologisch-Dynamische Wirtschaftsweise e.V., Brandschneise 5, D-64295 Darmstadt&lt;br /&gt;
* Gärtnerei am Goetheanum, Hügelweg 74, Postfach, 4143 Dornach 1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erlebnisse im Umgang mit der Präparatearbeit ==&lt;br /&gt;
[[A:Rudolf Steiner|Rudolf Steiner]] machte in seinem Vortragszyklus von 1924 &amp;quot;[[Landwirtschaftlicher Kurs]]&amp;quot; genaue Angaben für die Herstellung von Feldspritz- und Kompostpräparaten. Die exakte Anleitung zur Herstellung der Präparate erfolgt an anderer Stelle, hier geben wir Beispiele für die Empfindungen und Entwicklungen der Menschen im Umgang mit der Präparateherstellung. &lt;br /&gt;
[[Datei:Harald_Wolber_beim_Rühren_von_Präparaten_von_Hand_auf_dem_Pick-Up_truck.jpg|mini|Der deutsche Spezialist für den Präparateservice, Harald Wolber beim rühren von Hornmist Präparat auf seinem Pick-Up Fahrzeug. Siehe seinen Erfahrungsbericht hier [[Biologisch-dynamische Präparate - ein Erlebnisbericht von Harald Wolber, 2024]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Biologisch-dynamische Präparate - ein Erlebnisbericht von Harald Wolber, 2024]]&lt;br /&gt;
* Die Präparatearbeit von [[Pierre Masson]] und [[Vincent Masson]]&lt;br /&gt;
* Weitere Beispiele werden folgen ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Vincent_Masson_2.jpg|mini|Der französische Präparate Spezialist für die Erstellung und Beratung [[Vincent Masson]] ]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Glossar ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Aktivierung der Wurzeln =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# „… alle &#039;&#039;&#039;Präparate&#039;&#039;&#039; dienen eigentlich letzten Endes diesem Ziel, die [[Wurzel|Wurzeln]] sinnesfähiger zu machen.&amp;quot; [[Düngung - 11. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Rückblick auf den Düngungsvorgang 01:22:54|| Klett, M. Düngung, 11. Folge, 2018, 01:22:54]]&lt;br /&gt;
# „Wir stellen mit diesen beiden &#039;&#039;&#039;Präparaten&#039;&#039;&#039; [Hornkiesel- und Hornmistpräparat], stellen wir die Pflanze eigentlich erst so richtig in das Verhältnis Erde-Kosmos […] auf diesem Wege erziehen wir die [[Pflanze]] zu höherer Sinnesfähigkeit in der [[Wurzel]] und zu [[Stoffwechsel]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;aktivität über der Erde.&amp;quot; [[Düngung - 11. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Erziehung der Pflanze durch beide Präparate, Lichtstoffwechsel 01:26:27|| Klett, M. Düngung, 11. Folge, 2018, 01:26:27]]&lt;br /&gt;
# „… das &#039;&#039;&#039;Löwenzahnpräparat&#039;&#039;&#039; […] da erhalten wir jetzt einen &#039;&#039;&#039;Dünger&#039;&#039;&#039;, der die Pflanze empfindsam macht für das, was sie zum Wachsen an Stoffen braucht. Empfindsam macht … Dass die Sinnesfähigkeit der [[Wurzel]] gesteigert wird …&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Löwenzahn, Polarität von Kiesel und Kalium, empfindend 01:30:27|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 01:30]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Löwenzahn, Polarität von Kiesel und Kalium, empfindend 01:30:27|:27]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Aufbewahrung von Präparaten =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# „Den hier müssen wir besonders bewahren, den [[Horn-Mist-Präparat|Hornmist]] nicht zu feucht, nicht zu trocken. Ganz wichtig, beim Hormist&#039;&#039;&#039;präparat&#039;&#039;&#039; umzugehen, in der Bewahrung ist gar nicht so ganz einfach …&amp;quot; [[Düngung - 11. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Aufbewahrung der Präparate 00:26:52|| Klett, M. Düngung, 11. Folge, 2018, 00:26:52]]&lt;br /&gt;
# „… dazu braucht es einen Aufbewahrungsort, der selber gleichmäßig temperiert ist. Also nicht so warm wird im Sommer und nicht so kalt im Winter, sondern so wie ein Keller … Das ist da ideal für die Lagerung der &#039;&#039;&#039;Präparate&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Düngung - 11. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Aufbewahrung der Präparate 00:26:52|| Klett, M. Düngung, 11. Folge, 2018, 00:26:52]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Belebung von Erde und Boden =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# „… &#039;&#039;&#039;Präparate&#039;&#039;&#039;. Alles, was eigentlich den Kern des [[Landwirtschaftlicher Kurs|Landwirtschaftlichen Kurses]] ausmacht, was [[Rudolf Steiner]] schildert im vierten Vortrag am Ende und dann der ganze fünfte Vortrag beinhaltet das eben, dann sind das neue Stoffschöpfungen […] aus dem heraus wird eine Technologie im Lebendigen entwickelt … die versuchen jetzt über ihre Wirksamkeit im [[Boden]] Eigenleben, das feste Erdige selber zu beleben …&amp;quot; [[Düngung - 10. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Präparate, neue Stoffe und neue Belebung durch R. Steiners Geisteswissenschaft 00:50:26|| Klett, M. Düngung, 10. Folge, 2018, 00:50:26]]&lt;br /&gt;
# „… jetzt müssen wir einen Weg finden, wie jetzt hier dieses &#039;&#039;&#039;Präparat&#039;&#039;&#039; wiederum einen unmittelbaren Eingang findet in die [[Ätherisch|Ätherwelt]]. Wir düngen hier mit Kräften, nicht mit Stoffen.&amp;quot; [[Düngung - 11. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Wärme, Einstiegsöffnung in diese geistige Welt des Ätherischen 01:17:02|| Klett, M. Düngung, 11. Folge, 2018, 01:17:02]]&lt;br /&gt;
# „… alle &#039;&#039;&#039;Präparate&#039;&#039;&#039; dienen eigentlich letzten Endes diesem Ziel, die [[Wurzel|Wurzeln]] sinnesfähiger zu machen.&amp;quot; [[Düngung - 11. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Rückblick auf den Düngungsvorgang 01:22:54|| Klett, M. Düngung, 11. Folge, 2018, 01:22:54]]&lt;br /&gt;
# „… dass wir so düngen müssen, dass wieder eine Beziehung zwischen [[Erde]] und [[Kosmos]] entsteht und das ist der Ausgangspunkt im Grunde genommen der &#039;&#039;&#039;Kompostpräparate&#039;&#039;&#039;. Dass wir die Erde wieder aufnahmefähig machen für [[kosmische Kräfte]].&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#So Düngen, dass eine Verbindung von Kosmos und Erde besteht 00:16:10|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:16:10]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Einzelne Präparate und deren Eigenschaften =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# „… durch das [[Schafgarbe|Schafgarben]]-&#039;&#039;&#039;Präparat&#039;&#039;&#039; [[Kalium]], durch das Kamille-&#039;&#039;&#039;Präparat&#039;&#039;&#039; [[Kalzium]], [...] durch das Brennnessel-&#039;&#039;&#039;Präparat&#039;&#039;&#039; [[Eisen]] eigentlich zu Trägern werden dessen, was sonst der [[Stickstoff]] hat, diese [[Astralität]] zu tragen, und dann werden sie richtig Stickstoff sammeln. Da erzeugt man sich neuen Stickstoff, und gerade dieser ist so wahnsinnig wertvoll! […] Man hat eigentlich einen Stickstoff, der als N2 in der Luft ist und das Alte im Gegenwärtigen ermöglicht – […] und dann hat man diesen neuen Stickstoff aber jetzt nicht molekular gedacht oder atomar gedacht, sondern als Träger der Astralkräfte, der Empfindungskräfte, der Verbindungskräfte.&amp;quot; [[Manfred Klett - Feier zur Buchveröffentlichung: Von der Agrartechnologie zur Landbaukunst, 2021#Drittes Zitat: Die Rolle der Präparate in der biodynamischen Landwirtschaft 00:26:55|| Klett, M. Feier zur Buchveröffentlichung, 2021, 00:26:55]]&lt;br /&gt;
# „… das macht man sich jetzt zu Nutze bei der &#039;&#039;&#039;Präparation&#039;&#039;&#039;, dass man dieses Blasenorgan des [[Hirsch|Hirsches]] in Anspruch nimmt und da diese Blütensubstanz hier reinstopft …&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Der Hirsch ist ein Tier, was eine hohe Astralität hat 01:05:08|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 01:05:08]]&lt;br /&gt;
# „Aber dieser [[Dünger]], der so entsteht, als [[Kompost]] oder als Mistkompost oder [[Mist]], der wird durch dieses &#039;&#039;&#039;Schafgarbenpräparat&#039;&#039;&#039; … belebt. Dieses Präparat wirkt belebend und anregend auf die Fruchtbarkeit des Lebens des [[Bodenentwicklung im Jahreslauf - 2. Folge von Manfred Klett, 2018|Bodens]].&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Präparat entfaltet sich im Komposthaufen ordnend und belebend 01:18:53|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 01:18:53]]&lt;br /&gt;
# „… das &#039;&#039;&#039;Löwenzahnpräparat&#039;&#039;&#039; ist dasjenige, was jetzt beherrscht wiederum das Spannungsfeld zwischen Kiesel und Kalium.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Löwenzahn, Polarität von Kiesel und Kalium, empfindend 01:30:27|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 01:30:27]]&lt;br /&gt;
# „… das &#039;&#039;&#039;Löwenzahnpräparat&#039;&#039;&#039; […] da erhalten wir jetzt einen &#039;&#039;&#039;Dünger&#039;&#039;&#039;, der die Pflanze empfindsam macht für das, was sie zum Wachsen an Stoffen braucht. Empfindsam macht … Dass die Sinnesfähigkeit der [[Wurzel]] gesteigert wird …&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Löwenzahn, Polarität von Kiesel und Kalium, empfindend 01:30:27|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 01:30:27]]&lt;br /&gt;
# „… das &#039;&#039;&#039;Baldrianpräparat&#039;&#039;&#039;, das den Phosphorprozess besonders aktiviert im [[Boden]] und dass keine äußere Präparatehülle mehr braucht …&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Baldrianpräparat, Phosphorprozess 01:33:01|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 01:33:01]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Düngerpräparate =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# „Wir nehmen ja von der [[Kuh]] die Hörner für die Präparate […] allein für die Präparation der biologisch-dynamischen &#039;&#039;&#039;Düngerpräparate&#039;&#039;&#039; nehmen wir drei Organe …&amp;quot; [[Düngung - 8. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Das Haustier &amp;quot;Rind&amp;quot;, unübertroffen, Opfer- und Sakraltier 00:56:40|| Klett, M. Düngung, 8. Folge, 2018, 00:56:40]]&lt;br /&gt;
# „… jetzt müssen wir einen Weg finden, wie jetzt hier dieses &#039;&#039;&#039;Präparat&#039;&#039;&#039; wiederum einen unmittelbaren Eingang findet in die [[Ätherisch|Ätherwelt]]. Wir düngen hier mit Kräften, nicht mit Stoffen.&amp;quot; [[Düngung - 11. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Wärme, Einstiegsöffnung in diese geistige Welt des Ätherischen 01:17:02|| Klett, M. Düngung, 11. Folge, 2018, 01:17:02]]&lt;br /&gt;
# „… alle &#039;&#039;&#039;Präparate&#039;&#039;&#039; dienen eigentlich letzten Endes diesem Ziel, die [[Wurzel|Wurzeln]] sinnesfähiger zu machen.&amp;quot; [[Düngung - 11. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Rückblick auf den Düngungsvorgang 01:22:54|| Klett, M. Düngung, 11. Folge, 2018, 01:22:54]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Geistige Seite der P. =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# „… in der [[Landbauschule Dottenfelderhof|Landbauschule]] [vom Dottenfelderhof] sehr, sehr viel gelernt. … das hat mir […] geholfen, um die Präparate tief zu verstehen. Dann … die geistige Seite … die muss man eher denken.&amp;quot; [[Alberto - Menschen in der Landwirtschaft, 2018#Frage 4 - Wie sind deine Erinnerungen an deine Zeit als Landbauschüler am Dottenfelderhof? 0:04:50|| Alberto, Menschen in der Landwirtschaft, 2018, 00:04:50]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Herstellungsprozess =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# „… das ist der erste Schritt der &#039;&#039;&#039;Präparation&#039;&#039;&#039; … Dass wir ein Äußeres in ein Inneres hineinstopfen, in eine innere abgegrenzte Welt des Hornes.&amp;quot; [[Düngung - 10. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Äußeres in ein Inneres hineinstopfen, der erste Schritt 01:05:33|| Klett, M. Düngung, 10. Folge, 2018, 01:05:33]]&lt;br /&gt;
# „… das ist das Prinzip zunächst, das [[Rudolf Steiner]] hier verfolgt, dass man eine Substanz in Beziehung bringt mit einem Form&amp;lt;nowiki/&amp;gt;organ, wo ein Äußeres in ein Inneres kommt, unter den Einfluss dieser Form.&amp;quot; [[Düngung - 11. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Kieselstaub anteigen mit Wasser und in die Hörner reinfüllen 00:18:32|| Klett, M. Düngung, 11. Folge, 2018, 00:18:32]]&lt;br /&gt;
# „… man sollte nicht alles im Leben, aber die &#039;&#039;&#039;Präparate&#039;&#039;&#039; vom ersten Schritt der Präparation über die Anwendung bis hin zum Aus&amp;lt;nowiki/&amp;gt;spritzen, bis hin bis zum Ende selber durchexerzieren. Das gehört einfach zu tun.&amp;quot; [[Düngung - 11. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Anwendung der Präparate, selber durchexerzieren erforderlich 00:30:38|| Klett, M. Düngung, 11. Folge, 2018, 00:30:38]]&lt;br /&gt;
# „Man muss eine Stunde lang bei der Sache bleiben. Und wirklich jetzt zu versuchen, es hinzukriegen, dass jetzt durch einen s&amp;lt;nowiki/&amp;gt;olchen &#039;&#039;&#039;Rührakt [Präparat]&#039;&#039;&#039; hier das Wasser am Rande hochsteigt … und dann hier herunter bis auf den Boden einen Trichter bildet, sodass im Idealfall man den Boden unten sehen kann.&amp;quot; [[Düngung - 11. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Rührkunst: Mit dem Willen der Bewegung voraus sein 00:35:36|| Klett, M. Düngung, 11. Folge, 2018, 00:35:36]]&lt;br /&gt;
# „… diese Schichten sind Formelemente, Strukturelemente, die ich dem Wasser einpräge. Und das ist eigentlich der ganze Witz d&amp;lt;nowiki/&amp;gt;es &#039;&#039;&#039;Rührens&#039;&#039;&#039; [der &#039;&#039;&#039;Präparate&#039;&#039;&#039;].&amp;quot; [[Düngung - 11. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Struktur- und Formelemente dem Wasser einrühren 00:42:50|| Klett, M. Düngung, 11. Folge, 2018, 00:42:50]]&lt;br /&gt;
# „… dann kam ich zu der Erkenntnis, eigentlich, wir müssten immer zu dritt [&#039;&#039;&#039;Präparate&#039;&#039;&#039;] rühren. Minimum zu dritt.&amp;quot; [[Düngung - 11. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Rühren der Präparate von Hand in Gemeinschaft, mindestens du Dritt 00:51:07|| Klett, M.]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt; [[Düngung - 11. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Rühren der Präparate von Hand in Gemeinschaft, mindestens du Dritt 00:51:07|Düngung, 11. Folge, 2018, 00:51:07]]&lt;br /&gt;
# „… auf dem &#039;&#039;&#039;Dottenfelderhof&#039;&#039;&#039; […] Und wir waren damals unter Wasser geschwommen hier in unserer Arbeit. Also das war Tag- und Nachtarbeit hier […] Aber wir haben uns die Zeit genommen … die [[Präparate]], zu Hand haben, indem wir sie von Hand gerührt haben.&amp;quot; [[Düngung - 11. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Rühren der Präparate von Hand in Gemeinschaft, mindestens du Dritt 00:51:07|| Klett, M. Düngung, 11. Folge, 2018, 00:51:07]]&lt;br /&gt;
# „… das Wasser zu erwärmen, so dass es auf 37 Grad Celsius ist. Handwarmes Wasser. Das empfiehlt auch Rudolf Steiner zum &#039;&#039;&#039;Rühren [Präparate]&#039;&#039;&#039;. Nicht kaltes Wasser …&amp;quot; [[Düngung - 11. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#John Wilkins, die Erfindung von Flowforms 00:57:49|| Klett, M. Düngung, 11. Folge, 2018, 00:57:49]]&lt;br /&gt;
# „… das macht man sich jetzt zu Nutze bei der &#039;&#039;&#039;Präparation&#039;&#039;&#039;, dass man dieses Blasenorgan des [[Hirsch|Hirsches]] in Anspruch nimmt und da diese Blütensubstanz hier reinstopft …&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Der Hirsch ist ein Tier, was eine hohe Astralität hat 01:05:08|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 01:05:08]]&lt;br /&gt;
# „die zweite Stufe der &#039;&#039;&#039;Präparation&#039;&#039;&#039;. Einmal in Luft und Wärme exponiert, dann im [[Winter]] in Erde und Wasser ausgesetzt, den dort waltenden Kräften während des Winters.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Zweite Stufe, Exposition an die Winterkräfte 01:15:28|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 01:15:28]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Keimcharakter der P. =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# „…wir haben keine &#039;&#039;&#039;Präparate&#039;&#039;&#039;, die wir in kleinen Mengen in unsere kleinen Komposthaufen machen, sondern wir haben &#039;&#039;&#039;Keime&#039;&#039;&#039; von etwas, was gigantisch ist. […] Dadurch kann eigentlich eine, ich möchte sagen ‚Neue Natur‘, fast aus der jetzigen umgewandelte kultivierte Natur entstehen.&amp;quot; [[Manfred Klett - Feier zur Buchveröffentlichung: Von der Agrartechnologie zur Landbaukunst, 2021#Die Präparate sind Keime für die Wandlung in eine &amp;quot;Neue Natur&amp;quot; 00:30:37|| Klett, M. Feier zur Buchveröffentlichung, 2021, 00:30:37]]&lt;br /&gt;
# „… [[Rudolf Steiner]] gar haarscharf verfolgt, was sich da abgespielt hat mit dieser Initiation in die Unternatur. Er hat jeden Schritt erkenntnisschreitend mitvollzogen, den [[a:Albert_Einstein#:.7E:text.3DAlbert_Einstein_.28.2A_14..2Cver.C3.A4nderten_ma.C3.9Fgeblich_das_physikalische_Weltbild.|Einstein]] gegangen ist in der [[a:Relativitätstheorie|Relativitätstheorie]] oder Ratherford in der Zerfallstheorie […] tätige Menschen, die ganz aus dem bäuerlichen Haus jetzt Fragen an ihn gestellt haben, breitet er etwas aus … die Grundlage zu einer Technologie aber im Lebendigen nicht im anorganisch Toten. Und das sind letzten Endes die &#039;&#039;&#039;Präparate&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Rudolf Steiner breitet seine „Technologie&amp;quot; über die Präparate aus 00:11:15|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:11:15]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Kräfte und Wirkung der Präparate =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# „diesen neuen [[Stoff]], den nehmen wir jetzt und verwenden ihn wie alle anderen &#039;&#039;&#039;Präparate&#039;&#039;&#039; auch, indem wir in winzigen Mengen davon … in unseren Dunghaufen oder [[Komposthaufen]] … machen wir ein Loch, 50 cm tief, oder so lang wie der Arm ist, und stopfen jetzt dieses Präparat da rein … da entfaltet es jetzt dieses Präparat, als dieser neue Stoff, eine strahlende Wirkung, eine Kräftewirkung, nicht eine Stoffwirkung.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Es entsteht ein neuer Stoff, Träger von Kräften 01:17:12|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 01:17:12]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Präparate als Neuschöpfung =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# „… die Beziehung, die wir schaffen, die ist neu. Insofern komponieren wir in allen allen &#039;&#039;&#039;Präparaten&#039;&#039;&#039;, die wir herstellen, komponieren wir gleichsam ein Neues …&amp;quot; [[Düngung - 11. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Fast jeder Stoff, wie er in der Natur erscheint, ist eine bestimmte Komposition 00:10:27|| Klett, M. Düngung, 11. Folge, 2018, 00:10:27]]&lt;br /&gt;
# „… diese Tatsache, dass 1924 [[Rudolf Steiner]] die &#039;&#039;&#039;biologisch-dynamischen Präparate&#039;&#039;&#039; entwickelt hat … dasjenige, was hier jetzt auf diesem Wege der Atomphysik im Verlaufe des 20. Jahrhunderts entstanden ist, ist ja auch eine [[Stoffneuschöpfung]].&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Stoffneuschöpfungen sowohl in der Atomwissenschaft als auch bei R. Steiner 00:05:43|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:05:43]]&lt;br /&gt;
# „diesen neuen [[Stoff]], den nehmen wir jetzt und verwenden ihn wie alle anderen &#039;&#039;&#039;Präparate&#039;&#039;&#039; auch, indem wir in winzigen Mengen davon … in unseren Dunghaufen oder [[Komposthaufen]] … machen wir ein Loch, 50 cm tief, oder so lang wie der Arm ist, und stopfen jetzt dieses Präparat da rein … da entfaltet es jetzt dieses Präparat, als dieser neue Stoff, eine strahlende Wirkung, eine Kräftewirkung, nicht eine Stoffwirkung.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Es entsteht ein neuer Stoff, Träger von Kräften 01:17:12|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 01:17:12]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Nummerierung der Präparate 500-507 =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# „Und da wollte man nicht mehr von [[Horn-Kiesel-Präparat|Hornkiesel]]- und [[Horn-Mist-Präparat|Hornmist-Präparaten]] sprechen, sondern hat allen &#039;&#039;&#039;Präparaten&#039;&#039;&#039; eine Nummer gegeben. Von &#039;&#039;&#039;500 bis 507&#039;&#039;&#039;. Und es ist ein äußerer Grund.&amp;quot; [[Düngung - 11. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Hornmistpräparat, das ist ein Kopfdünger 01:20:45|| Klett, M. Düngung, 11. Folge, 2018, 01:20:45]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== P. und die soziale Frage =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# „[Albrecht Römer:] Die Frage: Was ist da eine &#039;&#039;&#039;Präparatewirkung&#039;&#039;&#039;? Klar auf die [[Bodenfruchtbarkeit]]. Aber was hat sie auch für eine Auswirkung ins &#039;&#039;&#039;Soziale&#039;&#039;&#039;?&amp;quot; [[Manfred Klett - Feier zur Buchveröffentlichung: Von der Agrartechnologie zur Landbaukunst, 2021#Präparate und das Soziale 01:26:38|| Klett, M. Feier zur Buchveröffentlichung, 2021, 01:26:38]]&lt;br /&gt;
# „… dann kam ich zu der Erkenntnis, eigentlich, wir müssten immer zu dritt [&#039;&#039;&#039;Präparate&#039;&#039;&#039;] rühren. Minimum zu dritt.&amp;quot; [[Düngung - 11. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Rühren der Präparate von Hand in Gemeinschaft, mindestens du Dritt 00:51:07|| Klett, M.]] [[Düngung - 11. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Rühren der Präparate von Hand in Gemeinschaft, mindestens du Dritt 00:51:07|Düngung, 11. Folge, 2018, 00:51:07]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Rühren der Präparate =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# „Man muss eine Stunde lang bei der Sache bleiben. Und wirklich jetzt zu versuchen, es hinzukriegen, dass jetzt durch einen solchen &#039;&#039;&#039;Rührakt [Präparat]&#039;&#039;&#039; hier das Wasser am Rande hochsteigt … und dann hier herunter bis auf den Boden einen Trichter bildet, sodass im Idealfall man den Boden unten sehen kann.&amp;quot; [[Düngung - 11. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Rührkunst: Mit dem Willen der Bewegung voraus sein 00:35:36|| Klett, M. Düngung, 11. Folge, 2018, 00:35:36]]&lt;br /&gt;
# „… diese Schichten sind Formelemente, Strukturelemente, die ich dem Wasser einpräge. Und das ist eigentlich der ganze Witz des &#039;&#039;&#039;Rührens&#039;&#039;&#039; [der &#039;&#039;&#039;Präparate&#039;&#039;&#039;].&amp;quot; [[Düngung - 11. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Struktur- und Formelemente dem Wasser einrühren 00:42:50|| Klett, M. Düngung, 11. Folge, 2018, 00:42:50]]&lt;br /&gt;
# „… die Frage wurde … Rudolf Steiner gestellt im landwirtschaftlichen Kurs, ob man das [&#039;&#039;&#039;Rührvorgang&#039;&#039;&#039; der &#039;&#039;&#039;Präparate&#039;&#039;&#039;] nicht auch mit der Maschine machen kann […] Er sagt zunächst mal, man käme, wenn man mit der Maschine rührt, in Surrogatmäßiges herein.&amp;quot; [[Düngung - 11. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Maschinelle Herstellung führt zu Surrogat, R. Steiner zum Rühren 00:47:45|| Klett, M. Düngung, 11. Folge, 2018, 00:47:45]]&lt;br /&gt;
# „… dann kam ich zu der Erkenntnis, eigentlich, wir müssten immer zu dritt [&#039;&#039;&#039;Präparate&#039;&#039;&#039;] rühren. Minimum zu dritt.&amp;quot; [[Düngung - 11. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Rühren der Präparate von Hand in Gemeinschaft, mindestens du Dritt 00:51:07|| Klett, M. Düngung, 11. Folge, 2018, 00:51:07]]&lt;br /&gt;
# „… auf dem &#039;&#039;&#039;Dottenfelderhof&#039;&#039;&#039; […] Und wir waren damals unter Wasser geschwommen hier in unserer Arbeit. Also das war Tag- und Nachtarbeit hier […] Aber wir haben uns die Zeit genommen … die [[Präparate]], zu Hand haben, indem wir sie von Hand gerührt haben.&amp;quot; [[Düngung - 11. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Rühren der Präparate von Hand in Gemeinschaft, mindestens du Dritt 00:51:07|| Klett, M. Düngung, 11. Folge, 2018, 00:51:07]]&lt;br /&gt;
# „… das Wasser zu erwärmen, so dass es auf 37 Grad Celsius ist. Handwarmes Wasser. Das empfiehlt auch Rudolf Steiner zum &#039;&#039;&#039;Rühren [Präparate]&#039;&#039;&#039;. Nicht kaltes Wasser …&amp;quot; [[Düngung - 11. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#John Wilkins, die Erfindung von Flowforms 00:57:49|| Klett, M. Düngung, 11. Folge, 2018, 00:57:49]]&lt;br /&gt;
# „Die eine Stunde. Willensrhythmus. Wir praktizieren eigentlich unseren Willensrhythmus beim &#039;&#039;&#039;Rühren [der Präparate]&#039;&#039;&#039;. Eine Stunde lang.&amp;quot; [[Düngung - 11. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Eine Stunde ist der Willensrhythmus 01:07:39|| Klett, M. Düngung, 11. Folge, 2018, 01:07:39]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Umstülpung des Naturprozesses =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# „Das ist also ein wesentlicher Charakterzug bei der Präparation aller &#039;&#039;&#039;Präparate&#039;&#039;&#039;, dass wir immer den gegebenen Naturprozess, wie er evolutiv sich entwickelt hat, [[Umstülpung|umstülpen]] in sein Gegenteil.&amp;quot; [[Düngung - 11. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Einsichten aus der Geisteswissenschaft in der Präparation in Bezug setzen 00:04:32|| Klett, M. Düngung, 11. Folge, 2018, 00:04:32]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Wissenschaft der Präparate =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# „… [[Rudolf Steiner]] gar haarscharf verfolgt, was sich da abgespielt hat mit dieser Initiation in die Unternatur. Er hat jeden Schritt erkenntnisschreitend mitvollzogen, den [[a:Albert_Einstein#:.7E:text.3DAlbert_Einstein_.28.2A_14..2Cver.C3.A4nderten_ma.C3.9Fgeblich_das_physikalische_Weltbild.|Einstein]] gegangen ist in der [[a:Relativitätstheorie|Relativitätstheorie]] oder Ratherford in der Zerfallstheorie […] tätige Menschen, die ganz aus dem bäuerlichen Haus jetzt Fragen an ihn gestellt haben, breitet er etwas aus … die Grundlage zu einer Technologie aber im Lebendigen nicht im anorganisch Toten. Und das sind letzten Endes die &#039;&#039;&#039;Präparate&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Rudolf Steiner breitet seine „Technologie&amp;quot; über die Präparate aus 00:11:15|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:11:15]]&lt;br /&gt;
# „… dass wir so düngen müssen, dass wieder eine Beziehung zwischen [[Erde]] und [[Kosmos]] entsteht und das ist der Ausgangspunkt im Grunde genommen der &#039;&#039;&#039;Kompostpräparate&#039;&#039;&#039;. Dass wir die Erde wieder aufnahmefähig machen für [[kosmische Kräfte]].&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#So Düngen, dass eine Verbindung von Kosmos und Erde besteht 00:16:10|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:16:10]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Steiner, R. (1924). Geisteswissenschaftliche Grundlagen zum Gedeihen der Landwirtschaft. Landwirtschaftlicher Kursus: Acht Vorträge. GA 327. (Auch als &amp;quot;Geisteswissenschaftliche Grundlagen zum Gedeihen der Landwirtschaft: Landwirtschaftlicher Kursus&amp;quot; bekannt). Dies ist das grundlegende Werk von Rudolf Steiner für die biologisch-dynamischen Landwirtschaft&lt;br /&gt;
# Pfeiffer, E. (1983). Die Fruchtbarkeit der Erde: Ihre Erhaltung und Erneuerung: das Problem der Böden und der Humus. Dornach, Schweiz: Philosophisch-Anthroposophischer Verlag am Goetheanum. (Originalarbeit veröffentlicht 1940). Dieses Buch von Ehrenfried Pfeiffer, einem Pionier der biologisch-dynamischen Landwirtschaft, bietet eine eingehende Untersuchung der Bodenfruchtbarkeit und der biologisch-dynamischen Präparate.&lt;br /&gt;
# Koepf, H. H., Schaumann, W., &amp;amp; Haccius, M. (1996). Biologisch-Dynamische Landwirtschaft. Hamburg: Rowohlt. Dieses Buch bietet einen umfassenden Überblick über die Prinzipien und Praktiken der biologisch-dynamischen Landwirtschaft, einschließlich der Verwendung von Präparaten.&lt;br /&gt;
# Carpenter-Boggs, L., Reganold, J. P., &amp;amp; Kennedy, A. C. (2000). Biodynamic preparations: Short-term effects on crops, soils, and weed populations. American Journal of Alternative Agriculture, 15(3), 110-118. Diese Studie untersucht die kurzfristigen Auswirkungen von biodynamischen Präparaten auf Pflanzen, Böden und Unkrautpopulationen.&lt;br /&gt;
# Proctor, P. (2005). Grasp the Nettle: Making Biodynamic Farming &amp;amp; Gardening Work. Sydney: Random House Australia. Dieses Buch bietet praktische Anleitungen zur Anwendung von biodynamischen Präparaten und zur Integration biodynamischer Prinzipien in die Landwirtschaft und den Gartenbau.&lt;br /&gt;
# Mäder, P., Fliessbach, A., Dubois, D., Gunst, L., Fried, P., &amp;amp; Niggli, U. (2002). Soil fertility and biodiversity in organic farming. Science, 296(5573), 1694-1697. Die Studie untersucht die Unterschiede in der Bodenfruchtbarkeit und Biodiversität zwischen biologisch-dynamischer, biologisch-organischer und konventioneller Landwirtschaft. Die Studie verwendet Daten aus dem DOK-Versuch, einem Langzeitexperiment, das die verschiedenen Landwirtschaftssysteme miteinander vergleicht.&lt;br /&gt;
# Quellen in Bezug auf den DOC Versuch&lt;br /&gt;
## Mäder, P., Fliessbach, A., Dubois, D., Gunst, L., Fried, P., &amp;amp; Niggli, U. (2002). Soil fertility and biodiversity in organic farming. Science, 296(5573), 1694-1697. Link: &amp;lt;nowiki&amp;gt;https://science.sciencemag.org/content/296/5573/1694&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
## Fliessbach, A., Oberholzer, H.R., Gunst, L., &amp;amp; Mäder, P. (2007). Soil organic matter and biological soil quality indicators after 21 years of organic and conventional farming. Agriculture, Ecosystems &amp;amp; Environment, 118(1-4), 273-284. Link: &amp;lt;nowiki&amp;gt;https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0167880906001633&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
## Krause, H.M., Thonar, C., Eschenbach, W., Well, R., Mäder, P., Gattinger, A., &amp;amp; Fließbach, A. (2020). Long-term farming systems affect soils potential for N2O production and reduction processes under denitrifying conditions. Soil Biology and Biochemistry, 148, 107874. Link: &amp;lt;nowiki&amp;gt;https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S003807172030343X&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
## Oehl, F., Sieverding, E., Mäder, P., Dubois, D., Ineichen, K., Boller, T., &amp;amp; Wiemken, A. (2004). Impact of long-term conventional and organic farming on the diversity of arbuscular mycorrhizal fungi. Oecologia, 138(4), 574-583. Link: &amp;lt;nowiki&amp;gt;https://link.springer.com/article/10.1007/s00442-003-1458-2&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;{{Artikel oben}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Präparate]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Präparatearbeit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dambe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://biodyn.wiki/index.php?title=Physik&amp;diff=11329</id>
		<title>Physik</title>
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		<updated>2025-12-10T09:31:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dambe: Der Seiteninhalt wurde durch einen anderen Text ersetzt: „{{Artikel oben}}{{Anthrowiki.at|Physik}}&amp;lt;blockquote&amp;gt;„„Die Physik (über lateinisch physica „Naturlehre“ aus griechisch ἡ φυσική hē physikḗ „wissenschaftliche Erforschung der Naturerscheinungen“, „Naturforschung“)[1][2] ist eine Naturwissenschaft und untersucht die grundlegenden Phänomene in der Natur […] Wesentliche Beiträge zu einem tiefergehenden Verständnis der geisteswissenschaftlichen Hinterg…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}}{{Anthrowiki.at|Physik}}&amp;lt;blockquote&amp;gt;„„Die Physik (über lateinisch physica „Naturlehre“ aus griechisch ἡ φυσική hē physikḗ „wissenschaftliche Erforschung der Naturerscheinungen“, „Naturforschung“)[1][2] ist eine Naturwissenschaft und untersucht die grundlegenden Phänomene in der Natur […] Wesentliche Beiträge zu einem tiefergehenden Verständnis der geisteswissenschaftlichen Hintergründe der Physik hat aber Rudolf Steiner im sogenannten Lichtkurs (GA 320) und im Wärmekurs (GA 321) gegeben.&amp;quot;“&amp;lt;/blockquote&amp;gt;{{Anthro.world|Physik}}&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Glossar ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# „Das hatte Heisenberg und der Nils Bohr haben das direkt gesagt, das löst sich auf in [[Geist]], unsere ganze &#039;&#039;&#039;Physik&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Alles ist Geist, Stoff wesenhafter Ausdruck 00:13:15|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:13:15]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Artikel unten}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dambe</name></author>
	</entry>
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		<id>https://biodyn.wiki/index.php?title=Physik&amp;diff=11328</id>
		<title>Physik</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://biodyn.wiki/index.php?title=Physik&amp;diff=11328"/>
		<updated>2025-12-10T09:28:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dambe: Die Seite wurde neu angelegt: „{{Artikel oben}}{{Anthrowiki.at|Pflanze}}&amp;lt;blockquote&amp;gt;„Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pflanzen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, die die Gefäßpflanzen und Moose umfassen, bilden auf Erden neben Mineralen, Tieren und Menschen ein eigenständiges Naturreich. Die wesentlichen Pflanzenorgane bzw. Grundorgane[1] der Gefäßpflanzen sind Wurzel, Sprossachse und Blatt. Die Gesamtheit der Pflanzenwelt bzw. des Pflanzenreichs wird nach der aus der römischen Mythologie bekannten Göttin der Blüte und des…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}}{{Anthrowiki.at|Pflanze}}&amp;lt;blockquote&amp;gt;„Die &#039;&#039;&#039;Pflanzen&#039;&#039;&#039;, die die Gefäßpflanzen und Moose umfassen, bilden auf Erden neben Mineralen, Tieren und Menschen ein eigenständiges Naturreich. Die wesentlichen Pflanzenorgane bzw. Grundorgane[1] der Gefäßpflanzen sind [[Wurzel]], Sprossachse und Blatt. Die Gesamtheit der Pflanzenwelt bzw. des Pflanzenreichs wird nach der aus der römischen [[Mythologie]] bekannten Göttin der Blüte und des Frühlings auch als Flora bezeichnet. Die Vegetation in einem bestimmten Gebiet wird durch die Gesamtheit der dort lebenden Pflanzengesellschaften (Phytozönon) bzw. Pflanzengemeinschaften (Phytozönose, von griech. φυτόν phytón „Pflanze“ und κοινός koinós „gemeinsam“) und Pflanzenformationen (z. B. Laubwald, Nadelwald, Grasland, Wüste, Strauchsteppe usw.) gebildet. Sie wird durch Faktoren wie Klima, Boden, Gestein und Wasserhaushalt geprägt, aber auch durch die Einflüsse von Tier, Mensch und Feuer. Pflanzen sind Lebewesen, die in der [[Physische Welt|physischen Welt]] über einen eigenständigen [[Ätherleib]], aber über keinen eigenen [[Astralleib]] und über kein eigenes individuelles [[Ich]] verfügen. Der Astralleib der Pflanzen ist in einer höheren Welt, in der Astralwelt, zu finden. Und das Ich der Pflanzen, ihre Gruppenseele, ist als wesenhafte geistige Realität im unteren [[Devachan]] zu finden..“&amp;lt;/blockquote&amp;gt;{{Anthro.world|Pflanzen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Glossar ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Bedürfnis nach Wachstum =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# „… die &#039;&#039;&#039;Pflanze&#039;&#039;&#039; will wachsen, wachsen, wachsen, wachsen … aus diesem &#039;&#039;&#039;Bedürfnis&#039;&#039;&#039; heraus steuert jetzt die Pflanze über die Wurzelausscheidung die ganze Bodenaktivität um die Wurzel herum … die physiologischen Prozesse laufen ab nach den Bedürfnissen des Wachstums.“ [[Bodenentwicklung im Jahreslauf - 2. Folge von Manfred Klett, 2018#Symbiosen der Pflanze im Boden 1:11:11|| Klett, M. Bodenentwicklung im Jahreslauf, 2. Folge, 2018, 01:11:11]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Ernährung von unten =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# „… sie [die grünen Blätter] würde natürlich bald absterben, wenn da nicht irgendwo &#039;&#039;&#039;von unten&#039;&#039;&#039; Wasser, also Feuchtigkeit, Wasser und Mineralstoffe … diesen ganzen Prozess unterstützen würden.“ [[Bodenentwicklung im Jahreslauf - 2. Folge von Manfred Klett, 2018#Synthetisierung am Sonnenlicht 1:07:33|| Klett, M. Bodenentwicklung im Jahreslauf, 2. Folge, 2018, 01:07:33]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Formgestalt =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# „[Winterprozess] … was eigentlich wintertypisch ist … beim Winterweizen … dass die Blättchen … platt an die Erde legen, wie ein Stern … rosettenartig angeordnet … platt an die Erde gedrückt … das Wachstum kommt vollkommen zu Ende … die sternförmigen, rosettenartigen Bildungen … wie wenn das ein Abbild wäre des gestirnten Himmels über der Erde … diese &#039;&#039;&#039;Formgestaltung&#039;&#039;&#039; der &#039;&#039;&#039;Pflanzen&#039;&#039;&#039;.“ [[Bodenentwicklung im Jahreslauf - 2. Folge von Manfred Klett, 2018#Winterung - Winterweizen 0:04:19|| Klett, M. Bodenentwicklung im Jahreslauf, 2. Folge, 2018, 00:04:19]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Frühjahrprozess =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# „… die &#039;&#039;&#039;Pflanze&#039;&#039;&#039;, was muss sie im &#039;&#039;&#039;Frühjahr&#039;&#039;&#039; machen? Sie muss mit der Erde sich verbinden. Sie muss eins werden mit der Erde.“ [[Bodenentwicklung im Jahreslauf - 2. Folge von Manfred Klett, 2018#Symbiosen der Pflanze im Boden 1:11:11|| Klett, M. Bodenentwicklung im Jahreslauf, 2. Folge, 2018, 01:11:11]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Futterpflanzen =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# „Aber der [[Klee]], die [[Luzerne]], die Königin der &#039;&#039;&#039;Futterpflanzen&#039;&#039;&#039;, mit ihren unglaublichen Laub-, Blätter- und Stängelfülle, das ist das klassische Futter für die Tiere, für die milchgebenden Tiere.&amp;quot; [[Düngung - 10. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Fruchtbildung aus der Mitte ernährt das rhythmische System in Mensch und Tier 00:39:51|| Klett, M. Düngung, 10. Folge, 2018, 00:39:51]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Einscheidung =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# „… hier finden Abbauprozesse statt, hier durch den Stoffwechsel. Und jetzt eine &#039;&#039;&#039;Einscheidung&#039;&#039;&#039; und das ist ein Sinnesprozess. Ein Wahrnehmungsprozess … vergleichbar mit der Wahrnehmung die wir machen mit unseren Augen, mit unseren Ohren, mit unseren ganzen Sinnen … auf einer viel … tieferen Stufe. Bei der Pflanze ist der Stoffwechselprozess und der Sinnesprozess noch nicht wirklich getrennt.“ [[Düngung - 4. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Ein Sinnes- oder Wahrnehmungsprozess in der Pflanze 00:45:40|| Klett, M. Düngung, 4. Folge, 2018, 00:45:40]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Gestaltbildung =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# „Die &#039;&#039;&#039;Pflanze&#039;&#039;&#039; ist … in Bezug auf ihre Wurzel mit der Erde eins, ungetrennt … In der Luft und der &#039;&#039;&#039;Wärme&#039;&#039;&#039; bildet sich ihre &#039;&#039;&#039;Gestalt&#039;&#039;&#039; aus … Oberirdisch ist die Pflanze voneinander getrennt.“ [[Bodenentwicklung im Jahreslauf - 2. Folge von Manfred Klett, 2018#Wurzelhaare und Erde wachsen zusammen 1:06:09|| Klett, M. Bodenentwicklung im Jahreslauf, 2. Folge, 2018, 01:06:09]]&lt;br /&gt;
# „Die &#039;&#039;&#039;Pflanze&#039;&#039;&#039; ist erst dann voll Pflanze, wenn man die [[Wurzel]] mit einbezieht. Also die ganze Erde letzten Endes mit einbezieht …&amp;quot; [[Düngung - 10. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Der Boden ist das größte Wunder der Welt, Kopf-, Bauch- und Stoffwechselpol 00:23:46|| Klett, M. Düngung, 10. Folge, 2018, 00:23:46]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Kosmischer Einfluss auf Pflanze und Wachstum =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# „… aufgrund dessen haben wir unten hier Prozesse wirksam, die dann auch für das &#039;&#039;&#039;Pflanzen&#039;&#039;&#039;wachstum von allergrößter Bedeutungen sind, dass da nämlich über die Erde, über den Ton, die kristalline Masse der Erde, die [[Form|Formkräfte]] aus dem Kosmos wirken … aus dem kristallinen Himmel.&amp;quot; [[Düngung - 10. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Formkräfte aus dem Kosmos wirken auf das Pflanzenwachstum 00:20:33|| Klett, M. Düngung, 10. Folge, 2018, 00:20:33]]&lt;br /&gt;
# „Der [[Fixsternhimmel]], der ganze gewaltige Umkreis des [[Tierkreis|Tierkreises]], ist eigentlich der Ausgang, der Quell aller [[Form|Formkräfte]] auf der Erde. […] Und diese Kräfte strahlen eben besonders während der Winterzeit … herein und wirken dann über die kristallinen Grundlage bis ins &#039;&#039;&#039;Pflanzen&#039;&#039;&#039;wachstum im Laufe des Jahres.&amp;quot; [[Düngung - 10. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Formkräfte aus dem Kosmos wirken auf das Pflanzenwachstum 00:20:33|| Klett, M. Düngung, 10. Folge, 2018, 00:20:33]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Qualitätsbildung =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# „… die eigentliche &#039;&#039;&#039;Qualitätsbildung&#039;&#039;&#039; [der &#039;&#039;&#039;Pflanze&#039;&#039;&#039;] wird im Winter veranlagt … durch die einstrahlenden Formkräfte … die Formkräfte des Winters sind maßgebend für die Nahrungsqualität.“ [[Bodenentwicklung im Jahreslauf - 2. Folge von Manfred Klett, 2018#Formkräfte des Winters - Nahrungsqualität 0:09:02|| Klett, M. Bodenentwicklung im Jahreslauf, 2. Folge, 2018, 00:09:02]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Urbild =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# „Aber das, was in die äußere Erscheinung tritt, das Wesen dessen, das ist nicht da in dem genetischen Potenzial zu suchen, sondern das ist geistigen Ursprungs, das ist der Typus. [[Goethe]] hat es den Typus genannt. Und man kann es auch nennen, das &#039;&#039;&#039;Urbild&#039;&#039;&#039; der Pflanze.&amp;quot; [[Düngung - 9. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Kritik an der genetischen Sichtweise, Bedeutung des Urbilds 00:17:52|| Klett, M. Düngung, 9. Folge, 2018, 00:17:52]]&lt;br /&gt;
# „Und das macht eben der Kuhmist […] das &#039;&#039;&#039;Urbild&#039;&#039;&#039; der Pflanze, das verborgene Urbild in Verbindung mit dem [[Genom]] jetzt nach außen hin in Erscheinung treten zu lassen.&amp;quot; [[Düngung - 9. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Wirkung des Kuhmists auf das Urbild der Pflanze, Beispiel Radieschen 00:21:02|| Klett, M. Düngung, 9. Folge, 2018, 00:21:02]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Urkulturpflanzen =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# „Alle Kulturpflanzenarten stammen eigentlich aus dieser Kultur [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[urpersische Kultur]]]. Plus minus. Also die &#039;&#039;&#039;Urkulturpflanzen&#039;&#039;&#039; sind die Gerste und der Weizen, deren ersten Funde hat man … gemacht … Im Übergang vom Hindukusch zum Pamir-Gebirge.“ [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#II. Die Urpersische Kultur - erstmalige Ackerbaukultur und Sesshaftwerdung 00:39:06|| Klett, M. Düngung, 1. Folge, 2018, 00:39:06]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Wachstum =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# „… die &#039;&#039;&#039;Pflanze&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;wächst&#039;&#039;&#039; … aus was wächst eigentlich überhaupt die Pflanze? … die Grundlage geschaffen, dass überhaupt die Pflanze keimen kann … der Mehlkörper, der Samenmehlkörper … der enthält alles dasjenige, was die Pflanze braucht, um keimen zu können … das holt sie aus sich selbst heraus, &#039;&#039;&#039;aus&#039;&#039;&#039; der &#039;&#039;&#039;Vergangenheit&#039;&#039;&#039;, Veranlagt im vergangenen Jahr. … sowohl die Keimwurzel … als auch dieser Keimling … ernährt sich selber, indem sie keimt und diese Keimwurzel ausbildet.“ [[Bodenentwicklung im Jahreslauf - 2. Folge von Manfred Klett, 2018#Samenmehlkörper 1:02:36|| Klett, M. Bodenentwicklung im Jahreslauf, 2. Folge, 2018, 01:02:36]]&lt;br /&gt;
# „… [Pflanzenstadium nach der Keimung] dass jetzt diese Verbindung mit der Erde in dieser Weise stattfinden kann … da synthetisiert sie [die Pflanze] am &#039;&#039;&#039;Sonnenlicht&#039;&#039;&#039; … Die Sonne ist jetzt maßgebend, dass alles weitergeht … Synthetisiert sich im Sonnenlicht über das Blatt, über das Chlorophyll … Die Pflanze ernährt sich … durch die Assimilate an der Sonne in den grünen Blättern … fließen … herunter in die Wurzeln. Und dann fängt nämlich die Pflanze an, sich selbst zu ernähren. So muss man auch an die Sache denken. Die Pflanze ernährt sich schon über die Keimung selber. Und dann ernährt sie sich weiter durch die Assimilate an der Sonne in den grünen Blättern.“ [[Bodenentwicklung im Jahreslauf - 2. Folge von Manfred Klett, 2018#Synthetisierung am Sonnenlicht 1:07:33|| Klett, M. Bodenentwicklung im Jahreslauf, 2. Folge, 2018, 01:07:33]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Wurzel und Wurzelhaare =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# „Die &#039;&#039;&#039;Pflanze&#039;&#039;&#039; versucht sozusagen über die [[Wurzel]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;haare … der Salze habhaft zu werden, die da im Boden sind. Sie hat sozusagen ein schwaches Wahrnehmungsvermögen.&amp;quot; [[Düngung - 11. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Rückblick auf den Düngungsvorgang 01:22:54|| Klett, M. Düngung, 11. Folge, 2018, 01:22:54]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Samenkorn =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# „… das Samenmehlkörper … enthält alles dasjenige, was die &#039;&#039;&#039;Pflanze&#039;&#039;&#039; braucht, um keimen zu können … das holt sie aus sich selbst heraus … sowohl die Keimwurzel … als auch dieser [[Keimling]] … wird zunächst mal nur aus dem &#039;&#039;&#039;Samenkorn&#039;&#039;&#039; ernährt.“ [[Bodenentwicklung im Jahreslauf - 2. Folge von Manfred Klett, 2018#Samenmehlkörper 1:02:36|| Klett, M. Bodenentwicklung im Jahreslauf, 2. Folge, 2018, 01:02:36]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Weitere Einträge =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# „… die Form der &#039;&#039;&#039;Pflanzen&#039;&#039;&#039;, … das stärkt das Denken. Die Formen der Tiere, das stärkt den Willen.&amp;quot; [[Die Verwirklichung des Willens in Landwirtschaft, Pädagogik und Medizin - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2024#Waldorfpädagogik: Das Schauen auf die Tiere stärkt den Willen, das Schauen auf die Pflanzen stärkt die Denkkraft 01:03:30|| von Mackensen, M. Die Verwirklichung des Willens, 01:03:30]]&lt;br /&gt;
# Die &#039;&#039;&#039;Pflanzen&#039;&#039;&#039; nehmen im Reifeprozess, wenn die Frucht reift, wenn das Getreide reift, nimmt es enorme Massen an Kieselsäure auf, ganz zuletzt. Deswegen glänzen die Halme. [[Düngung - 5. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Kieselsäure als Grund für Glanz der Halme, es entsteht Opal 00:27:17|| Klett, M. Düngung, 5. Folge, 2018, 00:27:17]]&lt;br /&gt;
# Das Lebendige der &#039;&#039;&#039;Pflanze&#039;&#039;&#039; schafft wiederum durch die Rückstände von der Wurzel bis zur Blüte organische Rückstände, die durch ihre Umsetzung lebenbewahrend sind, aus dem wieder neues Leben aufkeimen kann. [[Düngung - 5. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Leben düngt Leben 01:20:21|| Klett, M. Düngung, 5. Folge, 2018, 01:20:21]]&lt;br /&gt;
# … die &#039;&#039;&#039;Pflanzen&#039;&#039;&#039;welt ist die Welt, die alles dasjenige hinterlässt, was sie dann selber wieder düngt. Leben düngt Leben. [[Düngung - 6. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Leben düngt Leben 00:04:45|| Klett, M. Düngung, 6. Folge, 2018, 00:04:45]]&lt;br /&gt;
# Jede &#039;&#039;&#039;Pflanze&#039;&#039;&#039;, heute würde man sagen, hat ihre arteigene Veranlagung aufgrund des Genoms. [[Düngung - 6. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Kompost als Universaldünger, das Gemüse ein Wunder der Natur 01:16:08|| Klett, M. Düngung, 6. Folge, 2018, 01:16:08]]&lt;br /&gt;
# „Das Leben, das die &#039;&#039;&#039;Pflanze&#039;&#039;&#039; wächst, gedeiht, sich entwickelt, das sind Kraftäußerungen des Lebendigen. Die hängen mit der Sonnenwirkung zusammen.&amp;quot; | [[Düngung - 7. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Kräfteäusserung bei der Pflanze 00:55:46|Klett, M. Düngung, 7. Folge, 2018, 00:55:46]]&lt;br /&gt;
# „Die &#039;&#039;&#039;Pflanze&#039;&#039;&#039; kann gar nicht Pflanze sein, wenn sie nicht auch einen Bezug zum Seelischen hätte. Aber das Seelische bei der Pflanze wirkt von außen …&amp;quot; | [[Düngung - 7. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Seelische Formung der Pflanze 00:57:19|Klett, M. Düngung, 7. Folge, 2018, 00:57:19]]&lt;br /&gt;
# „Wir erfreuen uns an einer Blüte, an einem Strauß … Oder die Parfums … Die haben ihren Ursprung in diesem astralischen, was man in den ätherischen Ölen bei den &#039;&#039;&#039;Pflanzen&#039;&#039;&#039; findet.&amp;quot; | [[Düngung - 7. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Seelische Formung der Pflanze 00:57:19|Klett, M. Düngung, 7. Folge, 2018, 00:57:19]]&lt;br /&gt;
# „Die am höchsten entwickeltsten &#039;&#039;&#039;Pflanzen&#039;&#039;&#039;, die es überhaupt gibt, die [[Korbblütler|Compositae]], die jetzt auf einem Blütenboden mehrere einzelne … Röhrenblütchen oder Strahlenblütchen entwickeln.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Schafgarbenblüte eine Hingabe an den Kosmos 00:50:47|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:50:47]]&lt;br /&gt;
# „Und sie ist willenlos. Die &#039;&#039;&#039;Pflanze&#039;&#039;&#039; ist vollkommen … in der Blüte, Hingabe, ein Moment, und dann erstirbt sie.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Schafgarbe willenlos, Hingabe und Kraft 00:53:57|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:53:57]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Artikel unten}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dambe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://biodyn.wiki/index.php?title=Gesamtglossar_P&amp;diff=11327</id>
		<title>Gesamtglossar P</title>
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		<updated>2025-12-10T09:28:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dambe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;column-count: 2;&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|P}}&lt;br /&gt;
* [[Paradies]]&lt;br /&gt;
* Parasiten ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#167|GA 327, S. 167]], [[GA 327#189| S. 189]])&lt;br /&gt;
* [[Paul Schatz]]&lt;br /&gt;
* [[Peronospora]] (Falscher Mehltau der Weinrebe)&lt;br /&gt;
* Periodizität der Sonnenflecken und sozia­les Leben ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#33|GA 327, S. 33]])&lt;br /&gt;
* Periost (siehe [[Knochenhaut]])&lt;br /&gt;
* Perser&lt;br /&gt;
* [[Persönliches Verhältnis]] zum Dünger ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#91|GA 327, S. 91ff]])&lt;br /&gt;
* Persönlichkeit, Einfluß der ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#114|GA 327, S. 114ff]])&lt;br /&gt;
* [[Perspektive]]&lt;br /&gt;
** Kunst und Malerei&lt;br /&gt;
* [[Pferd]]&lt;br /&gt;
** Pferdemist für Kuhhörner ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#113|GA 327, S. 113]], [[GA 327#114| S. 114]])&lt;br /&gt;
* Pfefferbereitung ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#155|GA 327, S. 155ff]], [[GA 327#175| S. 175]])&lt;br /&gt;
** Feldmaus ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#158|GA 327, S. 158ff]], [[GA 327#174| S. 174]])&lt;br /&gt;
** Insekten ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#160|GA 327, S. 160ff]])&lt;br /&gt;
** Unkraut ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#155|GA 327, S. 155ff]])&lt;br /&gt;
* [[Pflanzen]]&lt;br /&gt;
** Bedürfnis nach Wachstum&lt;br /&gt;
** Einscheidung&lt;br /&gt;
** Ernährung&lt;br /&gt;
** Formgestalt&lt;br /&gt;
** Frühjahresprozess&lt;br /&gt;
** Gestaltbildung&lt;br /&gt;
** irdische und kosmische Wirk­samkeit ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#54|GA 327, S. 54ff]])&lt;br /&gt;
** Qualitätsbildung &lt;br /&gt;
** Reproduktions- und Nährkraft ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#36|GA 327, S. 36]], [[GA 327#37| S. 37]])&lt;br /&gt;
** Wachstum&lt;br /&gt;
* Pflanzenkost ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#211|GA 327, S. 211]])&lt;br /&gt;
* Pflanzenkrankheiten ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#134|GA 327, S. 134]], [[GA 327#149| S. 149ff]], [[GA 327#164| S. 164ff]], [[GA 327#189| S. 189]], [[GA 327#190| S. 190]])&lt;br /&gt;
** Prophylaxe ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#134|GA 327, S. 134]])&lt;br /&gt;
* Pflanzzeiten und Planetenumlauf ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#39|GA 327, S. 39]], [[GA 327#40| S. 40]])&lt;br /&gt;
* Pflaume ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#58|GA 327, S. 58]])&lt;br /&gt;
* [[Phänomen]]&lt;br /&gt;
* Phantasie der Natur (siehe [[Natur]])&lt;br /&gt;
* [[Phloem-Strom]]&lt;br /&gt;
* Phosphor-Nukleotid&lt;br /&gt;
* [[Phosphorsäure]]&lt;br /&gt;
** Selbstversorgung der Pflanze&lt;br /&gt;
* [[pH-Wert]]&lt;br /&gt;
* [[Physik]]&lt;br /&gt;
* [[Physische Welt]]&lt;br /&gt;
* [[Physischer Leib]]&lt;br /&gt;
* Physischer Körper&lt;br /&gt;
* [[Planet]]&lt;br /&gt;
** ferne und Dauerpflanzen ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#40|GA 327, S. 40]])&lt;br /&gt;
** ferne und Kiesel ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#150|GA 327, S. 150]])&lt;br /&gt;
** nahe und einjährige Pflanzen ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#36|GA 327, S. 36ff]], [[GA 327#150| S. 150]])&lt;br /&gt;
** nahe und Kalk ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#36|GA 327, S. 36ff]], [[GA 327#150| S. 150]])&lt;br /&gt;
** Obersonnige P.&lt;br /&gt;
** Umlauf und Pflanzzeiten ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#39|GA 327, S. 39]], [[GA 327#40| S. 40]])&lt;br /&gt;
** Untersonnige P.&lt;br /&gt;
** Wirkung und Aroma der Früchte ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#58|GA 327, S. 58]])&lt;br /&gt;
** Wirkung der P.&lt;br /&gt;
* Planetarisches Leben im Zusammenhang mit dem Irdischen ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#34|GA 327, S. 34]])&lt;br /&gt;
* Planetenkräfte (siehe [[Sieben Planeten]])&lt;br /&gt;
* Planetenwirkung in Blatt und Blüte ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#56|GA 327, S. 56]])&lt;br /&gt;
* Planetenwirkung im Tier ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#60|GA 327, S. 60]], [[GA 327#61| S. 61]])&lt;br /&gt;
* Planetenwirkung in der Wurzel ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#55|GA 327, S. 55]], [[GA 327#56| S. 56]])&lt;br /&gt;
* Planetenwirkung und Farbe ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#55|GA 327, S. 55]], [[GA 327#58| S. 58]])&lt;br /&gt;
* [[Podsol]]&lt;br /&gt;
* [[Polarität]]&lt;br /&gt;
* [[Präparate]]&lt;br /&gt;
** Düngerpräparate&lt;br /&gt;
** Geistige Seite&lt;br /&gt;
** Keimcharakter&lt;br /&gt;
** Soziale Frage&lt;br /&gt;
*[[Präparate ausspritzen]] ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#101|GA 327, S. 101]], [[GA 327#106| S. 106f]], [[GA 327#107| S. 107 (?)]], [[GA 327#109| S. 109]], [[GA 327#168| S. 168]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Präparate-Komposition (siehe [[Präparate]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Präparat 500-507 (siehe [[Präparate]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Priming-Effekt]]&lt;br /&gt;
* [[Profit]]&lt;br /&gt;
* [[Prokaryont]]&lt;br /&gt;
* [[Pseudogley]] (siehe auch [[Boden]])&lt;br /&gt;
* [[Ptolemäus]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Artikel unten}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dambe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://biodyn.wiki/index.php?title=Pflanzen&amp;diff=11326</id>
		<title>Pflanzen</title>
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		<updated>2025-12-10T09:26:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dambe: /* Glossar */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anthrowiki.at|Pflanze}}&amp;lt;blockquote&amp;gt;„Die &#039;&#039;&#039;Pflanzen&#039;&#039;&#039;, die die Gefäßpflanzen und Moose umfassen, bilden auf Erden neben Mineralen, Tieren und Menschen ein eigenständiges Naturreich. Die wesentlichen Pflanzenorgane bzw. Grundorgane[1] der Gefäßpflanzen sind [[Wurzel]], Sprossachse und Blatt. Die Gesamtheit der Pflanzenwelt bzw. des Pflanzenreichs wird nach der aus der römischen [[Mythologie]] bekannten Göttin der Blüte und des Frühlings auch als Flora bezeichnet. Die Vegetation in einem bestimmten Gebiet wird durch die Gesamtheit der dort lebenden Pflanzengesellschaften (Phytozönon) bzw. Pflanzengemeinschaften (Phytozönose, von griech. φυτόν phytón „Pflanze“ und κοινός koinós „gemeinsam“) und Pflanzenformationen (z. B. Laubwald, Nadelwald, Grasland, Wüste, Strauchsteppe usw.) gebildet. Sie wird durch Faktoren wie Klima, Boden, Gestein und Wasserhaushalt geprägt, aber auch durch die Einflüsse von Tier, Mensch und Feuer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pflanzen sind Lebewesen, die in der [[Physische Welt|physischen Welt]] über einen eigenständigen [[Ätherleib]], aber über keinen eigenen [[Astralleib]] und über kein eigenes individuelles [[Ich]] verfügen. Der Astralleib der Pflanzen ist in einer höheren Welt, in der Astralwelt, zu finden. Und das Ich der Pflanzen, ihre Gruppenseele, ist als wesenhafte geistige Realität im unteren [[Devachan]] zu finden..“&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Anthro.world|Pflanzen}}&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Glossar ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Bedürfnis nach Wachstum =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# „… die &#039;&#039;&#039;Pflanze&#039;&#039;&#039; will wachsen, wachsen, wachsen, wachsen … aus diesem &#039;&#039;&#039;Bedürfnis&#039;&#039;&#039; heraus steuert jetzt die Pflanze über die Wurzelausscheidung die ganze Bodenaktivität um die Wurzel herum … die physiologischen Prozesse laufen ab nach den Bedürfnissen des Wachstums.“ [[Bodenentwicklung im Jahreslauf - 2. Folge von Manfred Klett, 2018#Symbiosen der Pflanze im Boden 1:11:11|| Klett, M. Bodenentwicklung im Jahreslauf, 2. Folge, 2018, 01:11:11]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Ernährung von unten =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# „… sie [die grünen Blätter] würde natürlich bald absterben, wenn da nicht irgendwo &#039;&#039;&#039;von unten&#039;&#039;&#039; Wasser, also Feuchtigkeit, Wasser und Mineralstoffe … diesen ganzen Prozess unterstützen würden.“ [[Bodenentwicklung im Jahreslauf - 2. Folge von Manfred Klett, 2018#Synthetisierung am Sonnenlicht 1:07:33|| Klett, M. Bodenentwicklung im Jahreslauf, 2. Folge, 2018, 01:07:33]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Formgestalt =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# „[Winterprozess] … was eigentlich wintertypisch ist … beim Winterweizen … dass die Blättchen … platt an die Erde legen, wie ein Stern … rosettenartig angeordnet … platt an die Erde gedrückt … das Wachstum kommt vollkommen zu Ende … die sternförmigen, rosettenartigen Bildungen … wie wenn das ein Abbild wäre des gestirnten Himmels über der Erde … diese &#039;&#039;&#039;Formgestaltung&#039;&#039;&#039; der &#039;&#039;&#039;Pflanzen&#039;&#039;&#039;.“ [[Bodenentwicklung im Jahreslauf - 2. Folge von Manfred Klett, 2018#Winterung - Winterweizen 0:04:19|| Klett, M. Bodenentwicklung im Jahreslauf, 2. Folge, 2018, 00:04:19]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Frühjahrprozess =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# „… die &#039;&#039;&#039;Pflanze&#039;&#039;&#039;, was muss sie im &#039;&#039;&#039;Frühjahr&#039;&#039;&#039; machen? Sie muss mit der Erde sich verbinden. Sie muss eins werden mit der Erde.“ [[Bodenentwicklung im Jahreslauf - 2. Folge von Manfred Klett, 2018#Symbiosen der Pflanze im Boden 1:11:11|| Klett, M. Bodenentwicklung im Jahreslauf, 2. Folge, 2018, 01:11:11]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Futterpflanzen =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# „Aber der [[Klee]], die [[Luzerne]], die Königin der &#039;&#039;&#039;Futterpflanzen&#039;&#039;&#039;, mit ihren unglaublichen Laub-, Blätter- und Stängelfülle, das ist das klassische Futter für die Tiere, für die milchgebenden Tiere.&amp;quot; [[Düngung - 10. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Fruchtbildung aus der Mitte ernährt das rhythmische System in Mensch und Tier 00:39:51|| Klett, M. Düngung, 10. Folge, 2018, 00:39:51]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Einscheidung =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# „… hier finden Abbauprozesse statt, hier durch den Stoffwechsel. Und jetzt eine &#039;&#039;&#039;Einscheidung&#039;&#039;&#039; und das ist ein Sinnesprozess. Ein Wahrnehmungsprozess … vergleichbar mit der Wahrnehmung die wir machen mit unseren Augen, mit unseren Ohren, mit unseren ganzen Sinnen … auf einer viel … tieferen Stufe. Bei der Pflanze ist der Stoffwechselprozess und der Sinnesprozess noch nicht wirklich getrennt.“ [[Düngung - 4. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Ein Sinnes- oder Wahrnehmungsprozess in der Pflanze 00:45:40|| Klett, M. Düngung, 4. Folge, 2018, 00:45:40]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Gestaltbildung =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# „Die &#039;&#039;&#039;Pflanze&#039;&#039;&#039; ist … in Bezug auf ihre Wurzel mit der Erde eins, ungetrennt … In der Luft und der &#039;&#039;&#039;Wärme&#039;&#039;&#039; bildet sich ihre &#039;&#039;&#039;Gestalt&#039;&#039;&#039; aus … Oberirdisch ist die Pflanze voneinander getrennt.“ [[Bodenentwicklung im Jahreslauf - 2. Folge von Manfred Klett, 2018#Wurzelhaare und Erde wachsen zusammen 1:06:09|| Klett, M. Bodenentwicklung im Jahreslauf, 2. Folge, 2018, 01:06:09]]&lt;br /&gt;
# „Die &#039;&#039;&#039;Pflanze&#039;&#039;&#039; ist erst dann voll Pflanze, wenn man die [[Wurzel]] mit einbezieht. Also die ganze Erde letzten Endes mit einbezieht …&amp;quot; [[Düngung - 10. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Der Boden ist das größte Wunder der Welt, Kopf-, Bauch- und Stoffwechselpol 00:23:46|| Klett, M. Düngung, 10. Folge, 2018, 00:23:46]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Kosmischer Einfluss auf Pflanze und Wachstum =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# „… aufgrund dessen haben wir unten hier Prozesse wirksam, die dann auch für das &#039;&#039;&#039;Pflanzen&#039;&#039;&#039;wachstum von allergrößter Bedeutungen sind, dass da nämlich über die Erde, über den Ton, die kristalline Masse der Erde, die [[Form|Formkräfte]] aus dem Kosmos wirken … aus dem kristallinen Himmel.&amp;quot; [[Düngung - 10. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Formkräfte aus dem Kosmos wirken auf das Pflanzenwachstum 00:20:33|| Klett, M. Düngung, 10. Folge, 2018, 00:20:33]]&lt;br /&gt;
# „Der [[Fixsternhimmel]], der ganze gewaltige Umkreis des [[Tierkreis|Tierkreises]], ist eigentlich der Ausgang, der Quell aller [[Form|Formkräfte]] auf der Erde. […] Und diese Kräfte strahlen eben besonders während der Winterzeit … herein und wirken dann über die kristallinen Grundlage bis ins &#039;&#039;&#039;Pflanzen&#039;&#039;&#039;wachstum im Laufe des Jahres.&amp;quot; [[Düngung - 10. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Formkräfte aus dem Kosmos wirken auf das Pflanzenwachstum 00:20:33|| Klett, M. Düngung, 10. Folge, 2018, 00:20:33]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Qualitätsbildung =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# „… die eigentliche &#039;&#039;&#039;Qualitätsbildung&#039;&#039;&#039; [der &#039;&#039;&#039;Pflanze&#039;&#039;&#039;] wird im Winter veranlagt … durch die einstrahlenden Formkräfte … die Formkräfte des Winters sind maßgebend für die Nahrungsqualität.“ [[Bodenentwicklung im Jahreslauf - 2. Folge von Manfred Klett, 2018#Formkräfte des Winters - Nahrungsqualität 0:09:02|| Klett, M. Bodenentwicklung im Jahreslauf, 2. Folge, 2018, 00:09:02]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Urbild =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# „Aber das, was in die äußere Erscheinung tritt, das Wesen dessen, das ist nicht da in dem genetischen Potenzial zu suchen, sondern das ist geistigen Ursprungs, das ist der Typus. [[Goethe]] hat es den Typus genannt. Und man kann es auch nennen, das &#039;&#039;&#039;Urbild&#039;&#039;&#039; der Pflanze.&amp;quot; [[Düngung - 9. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Kritik an der genetischen Sichtweise, Bedeutung des Urbilds 00:17:52|| Klett, M. Düngung, 9. Folge, 2018, 00:17:52]]&lt;br /&gt;
# „Und das macht eben der Kuhmist […] das &#039;&#039;&#039;Urbild&#039;&#039;&#039; der Pflanze, das verborgene Urbild in Verbindung mit dem [[Genom]] jetzt nach außen hin in Erscheinung treten zu lassen.&amp;quot; [[Düngung - 9. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Wirkung des Kuhmists auf das Urbild der Pflanze, Beispiel Radieschen 00:21:02|| Klett, M. Düngung, 9. Folge, 2018, 00:21:02]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Urkulturpflanzen =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# „Alle Kulturpflanzenarten stammen eigentlich aus dieser Kultur [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[urpersische Kultur]]]. Plus minus. Also die &#039;&#039;&#039;Urkulturpflanzen&#039;&#039;&#039; sind die Gerste und der Weizen, deren ersten Funde hat man … gemacht … Im Übergang vom Hindukusch zum Pamir-Gebirge.“ [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#II. Die Urpersische Kultur - erstmalige Ackerbaukultur und Sesshaftwerdung 00:39:06|| Klett, M. Düngung, 1. Folge, 2018, 00:39:06]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Wachstum =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# „… die &#039;&#039;&#039;Pflanze&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;wächst&#039;&#039;&#039; … aus was wächst eigentlich überhaupt die Pflanze? … die Grundlage geschaffen, dass überhaupt die Pflanze keimen kann … der Mehlkörper, der Samenmehlkörper … der enthält alles dasjenige, was die Pflanze braucht, um keimen zu können … das holt sie aus sich selbst heraus, &#039;&#039;&#039;aus&#039;&#039;&#039; der &#039;&#039;&#039;Vergangenheit&#039;&#039;&#039;, Veranlagt im vergangenen Jahr. … sowohl die Keimwurzel … als auch dieser Keimling … ernährt sich selber, indem sie keimt und diese Keimwurzel ausbildet.“ [[Bodenentwicklung im Jahreslauf - 2. Folge von Manfred Klett, 2018#Samenmehlkörper 1:02:36|| Klett, M. Bodenentwicklung im Jahreslauf, 2. Folge, 2018, 01:02:36]]&lt;br /&gt;
# „… [Pflanzenstadium nach der Keimung] dass jetzt diese Verbindung mit der Erde in dieser Weise stattfinden kann … da synthetisiert sie [die Pflanze] am &#039;&#039;&#039;Sonnenlicht&#039;&#039;&#039; … Die Sonne ist jetzt maßgebend, dass alles weitergeht … Synthetisiert sich im Sonnenlicht über das Blatt, über das Chlorophyll … Die Pflanze ernährt sich … durch die Assimilate an der Sonne in den grünen Blättern … fließen … herunter in die Wurzeln. Und dann fängt nämlich die Pflanze an, sich selbst zu ernähren. So muss man auch an die Sache denken. Die Pflanze ernährt sich schon über die Keimung selber. Und dann ernährt sie sich weiter durch die Assimilate an der Sonne in den grünen Blättern.“ [[Bodenentwicklung im Jahreslauf - 2. Folge von Manfred Klett, 2018#Synthetisierung am Sonnenlicht 1:07:33|| Klett, M. Bodenentwicklung im Jahreslauf, 2. Folge, 2018, 01:07:33]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Wurzel und Wurzelhaare =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# „Die &#039;&#039;&#039;Pflanze&#039;&#039;&#039; versucht sozusagen über die [[Wurzel]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;haare … der Salze habhaft zu werden, die da im Boden sind. Sie hat sozusagen ein schwaches Wahrnehmungsvermögen.&amp;quot; [[Düngung - 11. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Rückblick auf den Düngungsvorgang 01:22:54|| Klett, M. Düngung, 11. Folge, 2018, 01:22:54]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Samenkorn =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# „… das Samenmehlkörper … enthält alles dasjenige, was die &#039;&#039;&#039;Pflanze&#039;&#039;&#039; braucht, um keimen zu können … das holt sie aus sich selbst heraus … sowohl die Keimwurzel … als auch dieser [[Keimling]] … wird zunächst mal nur aus dem &#039;&#039;&#039;Samenkorn&#039;&#039;&#039; ernährt.“ [[Bodenentwicklung im Jahreslauf - 2. Folge von Manfred Klett, 2018#Samenmehlkörper 1:02:36|| Klett, M. Bodenentwicklung im Jahreslauf, 2. Folge, 2018, 01:02:36]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Weitere Einträge =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#„… die Form der &#039;&#039;&#039;Pflanzen&#039;&#039;&#039;, … das stärkt das Denken. Die Formen der Tiere, das stärkt den Willen.&amp;quot; [[Die Verwirklichung des Willens in Landwirtschaft, Pädagogik und Medizin - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2024#Waldorfpädagogik: Das Schauen auf die Tiere stärkt den Willen, das Schauen auf die Pflanzen stärkt die Denkkraft 01:03:30|| von Mackensen, M. Die Verwirklichung des Willens, 01:03:30]]&lt;br /&gt;
# Die &#039;&#039;&#039;Pflanzen&#039;&#039;&#039; nehmen im Reifeprozess, wenn die Frucht reift, wenn das Getreide reift, nimmt es enorme Massen an Kieselsäure auf, ganz zuletzt. Deswegen glänzen die Halme. [[Düngung - 5. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Kieselsäure als Grund für Glanz der Halme, es entsteht Opal 00:27:17|| Klett, M. Düngung, 5. Folge, 2018, 00:27:17]]&lt;br /&gt;
# Das Lebendige der &#039;&#039;&#039;Pflanze&#039;&#039;&#039; schafft wiederum durch die Rückstände von der Wurzel bis zur Blüte organische Rückstände, die durch ihre Umsetzung lebenbewahrend sind, aus dem wieder neues Leben aufkeimen kann. [[Düngung - 5. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Leben düngt Leben 01:20:21|| Klett, M. Düngung, 5. Folge, 2018, 01:20:21]]&lt;br /&gt;
# … die &#039;&#039;&#039;Pflanzen&#039;&#039;&#039;welt ist die Welt, die alles dasjenige hinterlässt, was sie dann selber wieder düngt. Leben düngt Leben. [[Düngung - 6. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Leben düngt Leben 00:04:45|| Klett, M. Düngung, 6. Folge, 2018, 00:04:45]]&lt;br /&gt;
# Jede &#039;&#039;&#039;Pflanze&#039;&#039;&#039;, heute würde man sagen, hat ihre arteigene Veranlagung aufgrund des Genoms. [[Düngung - 6. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Kompost als Universaldünger, das Gemüse ein Wunder der Natur 01:16:08|| Klett, M. Düngung, 6. Folge, 2018, 01:16:08]]&lt;br /&gt;
# „Das Leben, das die &#039;&#039;&#039;Pflanze&#039;&#039;&#039; wächst, gedeiht, sich entwickelt, das sind Kraftäußerungen des Lebendigen. Die hängen mit der Sonnenwirkung zusammen.&amp;quot; | [[Düngung - 7. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Kräfteäusserung bei der Pflanze 00:55:46|Klett, M. Düngung, 7. Folge, 2018, 00:55:46]]&lt;br /&gt;
# „Die &#039;&#039;&#039;Pflanze&#039;&#039;&#039; kann gar nicht Pflanze sein, wenn sie nicht auch einen Bezug zum Seelischen hätte. Aber das Seelische bei der Pflanze wirkt von außen …&amp;quot; | [[Düngung - 7. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Seelische Formung der Pflanze 00:57:19|Klett, M. Düngung, 7. Folge, 2018, 00:57:19]]&lt;br /&gt;
# „Wir erfreuen uns an einer Blüte, an einem Strauß … Oder die Parfums … Die haben ihren Ursprung in diesem astralischen, was man in den ätherischen Ölen bei den &#039;&#039;&#039;Pflanzen&#039;&#039;&#039; findet.&amp;quot; | [[Düngung - 7. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Seelische Formung der Pflanze 00:57:19|Klett, M. Düngung, 7. Folge, 2018, 00:57:19]]&lt;br /&gt;
# „Die am höchsten entwickeltsten &#039;&#039;&#039;Pflanzen&#039;&#039;&#039;, die es überhaupt gibt, die [[Korbblütler|Compositae]], die jetzt auf einem Blütenboden mehrere einzelne … Röhrenblütchen oder Strahlenblütchen entwickeln.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Schafgarbenblüte eine Hingabe an den Kosmos 00:50:47|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:50:47]]&lt;br /&gt;
# „Und sie ist willenlos. Die &#039;&#039;&#039;Pflanze&#039;&#039;&#039; ist vollkommen … in der Blüte, Hingabe, ein Moment, und dann erstirbt sie.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Schafgarbe willenlos, Hingabe und Kraft 00:53:57|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:53:57]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Artikel unten}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dambe</name></author>
	</entry>
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		<id>https://biodyn.wiki/index.php?title=Niere&amp;diff=11324</id>
		<title>Niere</title>
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		<updated>2025-12-04T10:10:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dambe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anthrowiki.at|Nieren}}&amp;lt;blockquote&amp;gt;[[Datei:Niere Anthrowiki.png|mini|Nieren und Nebennieren des Menschen]]„Die &#039;&#039;&#039;Nieren&#039;&#039;&#039; (lat. ren, griech. νεφρός nephros) sind paarig angelegte, zum Harnsystem gehörige Organe des Menschen und der Wirbeltiere. Sie dienen der Ausscheidung von Giftstoffen und der regulären Endprodukte des Stoffwechsels. An ihrem oberen bzw. vorderen Pol sitzen die Nebennieren (lat. Glandula adrenalis oder Glandula suprarenalis), die als Drüsen verschiedene Hormone absondern (Nebennierenrinde) und mit dem vegetativen Nervensystem verbunden sind (Nebennierenmark). Während der Embryonalentwicklung von Amnioten bildet sich zuerst die noch funktionslose Vorniere (Pronephros), die sich zur bereits funktionell tätigen Urniere (Mesonephros) und dann zur Nachniere (Metanephros) weiterentwickelt. Aus deren Gewebe bildet sich schließlich die eigentliche Niere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Makrokosmisch entspricht den Nieren die Venus und als Planetenmetall das Kupfer. Das Nierensystem hängt nach Rudolf Steiner mit dem Luftelement zusammen, insbesondere mit dem in der Luft enthaltenen [[Stickstoff]], und strahlt die Tätigkeit des Astralleibs in den ganzen Organismus und sorgt so für dessen Empfindungsfähigkeit bzw. Beseelung.“&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Glossar ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Niere und Astralleib =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# „Und die &#039;&#039;&#039;Niere&#039;&#039;&#039; ist, beschreibt [[Rudolf Steiner]] den Medizinern, die Niere ist das Inkarnationsorgan des [[Astralleib|Astralleibes]] im Menschen.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Exkurs: Die Niere und Beziehung zur Blase 01:06:14|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 01:06:14]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Niere und Augenkrankheiten =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# „Wenn man Augenkrankheiten hat, wenn man irgendwo Sehschwierigkeiten hat, dann kann es sein, dass man diese Probleme durch die Behandlung der &#039;&#039;&#039;Niere&#039;&#039;&#039; heilen kann. Es besteht eine Beziehung zwischen Niere und der Sinnestätigkeit der [[Auge|Augen]].&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Erste Prozessstufe beim Schafgarbenpräparat 01:12:51|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 01:12:51]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Artikel unten}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dambe</name></author>
	</entry>
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		<id>https://biodyn.wiki/index.php?title=Datei:Niere_Anthrowiki.png&amp;diff=11323</id>
		<title>Datei:Niere Anthrowiki.png</title>
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		<updated>2025-12-04T10:06:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dambe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Niere&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dambe</name></author>
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		<title>Niere</title>
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		<updated>2025-12-04T09:58:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dambe: Die Seite wurde neu angelegt: „{{Artikel oben}}  {{Anthrowiki.at|Bewusstsein}}&amp;lt;blockquote&amp;gt;„&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bewusstsein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (frühnhd. bewisst, „genau kennen, wissen“; lat. conscientia, „Mitwissen“; eng. consciousness, awareness; griech. συνείδησις syneidesis, „Miterscheinung“, „Mitbild“, „Mitwissen“, συναίσθησις, synaisthesis, „Mitwahrnehmung“ und φρόνησις, phronesis von φρονεῖν, phronein, „bei Sinnen sein, denken“; skrt. चित…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anthrowiki.at|Bewusstsein}}&amp;lt;blockquote&amp;gt;„&#039;&#039;&#039;Bewusstsein&#039;&#039;&#039; (frühnhd. bewisst, „genau kennen, wissen“; lat. conscientia, „Mitwissen“; eng. consciousness, awareness; griech. συνείδησις syneidesis, „Miterscheinung“, „Mitbild“, „Mitwissen“, συναίσθησις, synaisthesis, „Mitwahrnehmung“ und φρόνησις, phronesis von φρονεῖν, phronein, „bei Sinnen sein, denken“; skrt. चित् Chit) beruht nach [[Rudolf Steiner]] nicht darauf, „daß ein Wesen auf eine Wirkung eine gewisse Gegenwirkung zeigt, sondern daß das Wesen in seinem Innern etwas erlebt, was zu der bloßen Gegenwirkung als ein Neues hinzukommt.“ (Lit.: GA 13, S. 59f)  Das Bewusstsein entfaltet und entwickelt sich nach [[Anthroposophie|anthroposophischer Auffassung]] in einer Folge von sieben Bewusstseinsstufen, von denen unser gegenwärtiges irdisches Wachbewusstsein die vierte und mittlere Stufe darstellt. Sinkt das Bewusstsein unter das Niveau des Traumbewusstseins ab, spricht man gemeinhin von einem Zustand der Bewusstlosigkeit. Dennoch sind auch hier noch dumpfe Grade des Bewusstseins vorhanden.“&amp;lt;/blockquote&amp;gt;{{Anthro.world|Bewusstsein}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Glossar ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Begriffliche Anschauung =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# „Dass man langsam von unserem eingeengten &#039;&#039;&#039;Bewusstsein&#039;&#039;&#039; hier oben, unserem Definitionsbewusstsein, wo wir heute alle nur ganz definierte [[Begriffe]] haben wollen, dass wir die in Begriffsbilder erweitern, dass man in eine bildhafte, begriffliche [[Anschauung]] kommt gegenüber der Welt.&amp;quot; [[Düngung - 9. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Menschheitsentwicklung, erkennen was wir tun, Selbsterkenntnis 00:54:58|| Klett, M. Düngung, 9. Folge, 2018, 00:54:58]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Bewusstsein in früheren Zeiten =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# „Noch in früheren Zeiten hatten sie eine unmittelbare Beziehung zum [[Seele|Seelischen]]. Also aus ganz anderen &#039;&#039;&#039;Bewusstseinsverfassungen&#039;&#039;&#039; heraus haben die korrespondiert mit der außermenschlichen Natur. Daraus sind die Ursprünge unserer heutigen Kulturpflanzen und Haustiere entstanden.&amp;quot; | [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Die damaligen Menschen hatten eine Beziehung zum Lebendigen, Seelischen 01:18:53|Klett, M. Düngung, 1. Folge, 2018, 01:18:53]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Bewusstsein heute =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# „Stellen Sie sich mal vor, in welchem &#039;&#039;&#039;Bewusstsein&#039;&#039;&#039; die Menschen früher gelebt haben und … heute … Wir leben heute so, dass weitgehend unser Bewusstsein erfüllt wird durch Informationen, die nicht mehr sozusagen aus dem [[Anschauung|Anschauen]] oder Miterleben zur Seele der Natur hervorgehen […] Und die Quellen dieser Informationswelt ist ein Metallmantel rund um die Erde.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Ist die Erde und das Erdenleben noch fähig kosmische Kräfte aufzunehmen? 00:20:23|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:20:23]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Bewusstseinsschulung =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# „Wir müssen uns anstrengen … etwas von unserem Selbst ins &#039;&#039;&#039;Bewusstsein&#039;&#039;&#039; zu heben. Aber hier haben wir wiederum ein Instrument, auf dem wir spielen können, das ist eben der [[Wille]] … dadurch, dass wir uns unseres [[Denken|Denkens]] und [[Fühlen|Fühlens]] bedienen, um den Willen aufzuhellen.&amp;quot; [[Düngung - 10. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Das Ich lebt im Willen und ist deswegen ziemlich unbewusst 00:08:51|| Klett, M. Düngung, 10. Folge, 2018, 00:08:51]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Körperbewusstsein =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# „Normalerweise haben wir keinerlei &#039;&#039;&#039;Bewusstsein&#039;&#039;&#039; dessen, was hier eigentlich im unteren Menschen stattfindet. Wir haben auch kein Bewusstsein davon, wenn wir die Arme bewegen, oder wenn wir die Füße bewegen, wie da diese Bewegung zustande kommt.&amp;quot; [[Düngung - 9. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Bewusste und unbewusste Organe, Pole und Sinne im Menschen 01:20:04|| Klett, M. Düngung, 9. Folge, 2018, 01:20:04]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Selbstbewusstsein =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# „Man erwacht zu sich selbst. Und diese Kraft zum &#039;&#039;&#039;Selbstbewusstsein&#039;&#039;&#039;, die ziehen wir zum Teil eben aus unserer [[Ernährung|Nahrung]].&amp;quot; [[Düngung - 10. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Der Leib ist ein Instrument der Geist-Seele 00:03:17|| Klett, M. Düngung, 10. Folge, 2018, 00:03:17]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Wachheit und Schlaf =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# „Im Wach&#039;&#039;&#039;bewusstsein&#039;&#039;&#039; bauen wir ab und so lange sind wir unser selbst bewusst. Wenn wir einschlafen, baut sich das wieder auf, regeneriert sich, aber da schlafen wir …&amp;quot; [[Düngung - 9. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Dreigliederung des Menschen, Kopf, Brust und Stoffwechsel-Gliedmaßen-Pol 01:28:16|| Klett, M. Düngung, 9. Folge, 2018, 01:28:16]]&lt;br /&gt;
# „… der Mensch wirklich ein [[Dreigliederung des Menschenwesens|dreigegliedertes Wesen]], wobei die leiblichen Glieder, diese drei, jeweils ein Instrumentarium darstellen für die Entwicklung von [[Denken]], [[Fühlen]] und [[Wollen]]. Die [[Seele]] erlebt sich … im &#039;&#039;&#039;Wachbewusstsein&#039;&#039;&#039;, nicht im Schlaf […] im Wachbewusstsein … können wir auf dieser Dreigliedrigkeit des Leibes unser Tagesbewusstsein entwickeln …&amp;quot; [[Düngung - 10. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Die Seelentätigkeiten des Menschen, Denken, Fühlen und Wollen 00:14:31|| Klett, M. Düngung, 10. Folge, 2018, 00:14:31]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Artikel unten}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dambe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://biodyn.wiki/index.php?title=Gesamtglossar_N&amp;diff=11321</id>
		<title>Gesamtglossar N</title>
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		<updated>2025-12-04T09:56:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dambe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;column-count: 2;&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|N}}&lt;br /&gt;
* Nachbarschaftswirkung in der Landwirt­schaft ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#138|GA 327, S. 138]])&lt;br /&gt;
* Nadelwald, Pflanzzeit, Satumperiode ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#39|GA 327, S. 39ff]])&lt;br /&gt;
* Nadelwald und Vogelwelt ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#188|GA 327, S. 188]])&lt;br /&gt;
* [[Nahrhaftigkeit]]&lt;br /&gt;
* Nährhumus siehe [[Humus]]&lt;br /&gt;
* Nährkraft und Aussaatzeit ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#109|GA 327, S. 109]])&lt;br /&gt;
* [[Nährend]], n. Momente&lt;br /&gt;
* [[Nährstoff]]&lt;br /&gt;
* Nahrungsaufnahme beim Tier ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#189|GA 327, S. 189]], [[GA 327#197| S. 197ff]])&lt;br /&gt;
* [[Nahrungsqualität]], einstrahlende Formkräfte &lt;br /&gt;
* [[Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
* [[Natur]]&lt;br /&gt;
** Naturprozess&lt;br /&gt;
** N. verwandeln zur Kultur&lt;br /&gt;
** Phantasie der N.&lt;br /&gt;
** Zusammenhänge lesen&lt;br /&gt;
* Naturwissenschaft&lt;br /&gt;
* Naturwissenschaftliche Sektion und Ver­suchsring ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#239|GA 327, S. 239]])&lt;br /&gt;
* Nehmen und Geben in der Natur ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#190|GA 327, S. 190ff]])&lt;br /&gt;
* Nematoden ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#160|GA 327, S. 160]], [[GA 327#161| S. 161]])&lt;br /&gt;
* [[Nerven-Sinnes-System]] &lt;br /&gt;
* Neumond ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#219|GA 327, S. 219]])&lt;br /&gt;
* [[Niere]]&lt;br /&gt;
* [[Nil]], N. Tal&lt;br /&gt;
* [[Nitrat]]&lt;br /&gt;
** N. im Grundwasser&lt;br /&gt;
* Niveauerhöhung über dem Erdboden ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#90|GA 327, S. 90ff]])&lt;br /&gt;
* [[Nominalismus]]&lt;br /&gt;
* [[Benedikt von Nursia|Nursia, Benedikt von]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Artikel unten}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dambe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://biodyn.wiki/index.php?title=D%C3%BCngung_-_12._Vortrag_von_Manfred_Klett,_Vortragsreihe_2018&amp;diff=11268</id>
		<title>Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018</title>
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		<updated>2025-12-02T10:14:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dambe: /* Eichenrinde, Calciumprozess, gesunden auf äußere Infektionen 01:28:58 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0|thumb|[https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0 hier klicken um zum Video zu gelangen]]][[Manfred Klett|| zurück zu Manfred Klett |]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;Folge  [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|1]] - [[Düngung - 2. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|2]] - [[Düngung - 3. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|3]] - [[Düngung - 4. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|4]] - [[Düngung - 5. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|5]] - [[Düngung - 6. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|6]] - [[Düngung - 7. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|7]] - [[Düngung - 8. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|8]] - [[Düngung - 9. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|9]] - [[Düngung - 10. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|10]] - [[Düngung - 11. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|11]] - [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|12]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018 ==&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=38s Begrüssung 00:00:38] ===&lt;br /&gt;
Ich wünsche einen schönen guten Morgen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überraschenderweise hat sich diese Stunde hier so ergeben und da können wir noch ein paar aphoristische Worte verlieren über die [[Kompostpräparate]]. Und es wird auch so sein, dass ich da das wirklich nur aphoristisch machen kann, weil das natürlich so ein Riesenthema ist, da muss man selber einfach dann sein Leben lang dran weiterarbeiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=76s Ungeheurer Durchbruch von der Naturwissenschaft, Physik und Chemie im 20. Jh. 00:01:16] ===&lt;br /&gt;
Wir haben uns ja über die beiden Spritzpräparate unterhalten und gesehen, dass es sich da wirklich um Stoffneuschöpfungen handelt, und das ist schwer zu verstehen, was da eigentlich gemeint ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da muss ich jetzt kurz einleitend, eben sehr aphoristisch, darauf hinweisen, dass das 20. Jahrhundert diesbezüglich ja wirklich eine Art ungeheuren Durchbruch sowohl zum Negativen wie zum Positiven gebracht hat, wenn man auf die Entwicklung der gesamten Wissenschaft des 20. Jahrhunderts hinschaut, insbesondere das der Naturwissenschaft und das der Physik und Chemie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=125s Düngung, ein tiefes Geheimnis auch bei R. Steiner 00:02:05] ===&lt;br /&gt;
Und nun möchte ich an den Anfang nochmal zwei Zitate stellen. Das eine habe ich schon erwähnt, was [[Rudolf Steiner]] dann anmerkt, rückschauend auf den [[Landwirtschaftlicher Kurs|Landwirtschaftlichen Kurs]], indem er der Zuhörerschaft ausführt, dass die [[Düngung]] ein so tiefes Geheimnis sei, dass es nur der Geistesforscher ergründen könne. Die Düngung ein so tiefes Geheimnis, dass es nur der Geistesforscher ergründen könne. Und dabei geht es ja doch um den [[Stoff]], aber der Stoff ist ja das Geheimnis. Die Materie ist das Geheimnis, um was es eigentlich geht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=171s Exkurs: Entwicklung der Atomphysik zu Beginn des 20 Jh. 00:02:51] ===&lt;br /&gt;
Und ein anderes Zitat findet sich in dem Büchlein „Die geistige Führung des Menschen und der Menschheit&amp;quot;. Das sind schriftlich gefasste drei Vorträge von Rudolf Steiner, die er in Kopenhagen 1911 gehalten hat. Und er hält also zu einem ganz entscheidenden Zeitpunkt, nämlich in dem damals [[a:Niels_Bohr|Niels Bohr]], einer der größten der [[a:Atomphysik|Atomphysik]] überhaupt, und [[a:Ernest_Rutherford|Rutherford]], nicht der Entdecker, sondern der Begründer der Zerfallstheorie, die haben das [[a:Rutherfordsches_Atommodell|Atommodell]], wie es heute noch zum Teil konfiguriert wird - also heute in den Vorlesungen der Universitäten, auch in der Schule wird es gelehrt, sehr primitiv -, die haben das Atommodell entwickelt. 1914 war das so weit ausgereift und hat dann sozusagen alle Phänomene, die man studiert hat in der Physik, in dem man sich immer mehr mit der Materie beschäftigt hat, versucht, in ein Modell zu fassen, das Atommodell mit Kernen und Elektronen, Spins außenherum und so weiter. Das lernt man ja heute so in der Schule auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Grunde längst überholt und auch schon Anfang der 20er Jahre war man ungeheuer in Zweifel geraten, wie das überhaupt mit unserer Physik weitergehen soll, mit der Erkenntnis der Materie. Und da kam man an einen Nullpunkt, und diesen Nullpunkt hat dann [[a:Werner_Heisenberg|Heisenberg]] durchbrochen 1925 mit der [[a:Heisenbergsche_Unbestimmtheitsrelation|Unschärfe-Relation]], wie das heißt. Das war eine ungeheure Theorie, die der [[a:Quantenphysik|Quantenphysik]] neue Impulse gegeben hat bis dahin, dass dann im Jahr 1938 Hahn und Strassenmann und [[w:Lise_Meitner|Lise Meitner]] in Berlin am Kaiser Wilhelm-Institut die erste [[a:Kernspaltung|Kernspaltung]] vorgenommen haben. Die erste Kernspaltung fand 1938 im Januar in Berlin statt und sieben Jahre später, sieben Jahre später, fallen die ersten Atombomben auf Nagasaki und Hiroshima.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und weitere sieben Jahre später steht das erste Atomkraftwerk in England, Sellafield. Man sieht, da ist also eine ganz bestimmte Entwicklung, die sich da vollzogen hat, der Kernphysik, also der Atomphysik, der Quantenphysik, beginnend also gerade um 1900 herum durch [[a:Max_Planck|Max Planck]] und dann die Curies in Paris und Rutherford und so weiter. Also die ganz entscheidenden Gestalten, die da gewirkt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=343s Stoffneuschöpfungen sowohl in der Atomwissenschaft als auch bei R. Steiner 00:05:43] ===&lt;br /&gt;
Das muss man einmal im Hintergrund sich denken, diese Tatsache, dass 1924 Rudolf Steiner die [[Präparate|biologisch-dynamischen Präparate]] entwickelt hat. Denn dasjenige, was hier jetzt auf diesem Wege der Atomphysik im Verlaufe des 20. Jahrhunderts entstanden ist, ist ja auch eine Stoffneuschöpfung. Das macht man sich immer gar nicht ganz klar. Das Plutonium ist diesbezüglich eine Stoffneuschöpfung, der Stoff, der ein Gramm ausreicht, um die ganze Frankfurter Gegend sozusagen über die Klinge springen zu lassen. Alle Menschen, nur ein Gramm reicht aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da merkt man, dass Stoffneuschöpfungen, die allesamt, die sogenannten Isotope, die sind ja auch Stoffneuschöpfungen diesbezüglich, die bei der Kernspaltung entstehen. Alle die haben die Tendenz, alles Leben auf der Erde zu zerstören. Der sogenannte atomare Overkill, wie man das auch heute nennt, zu dem man heute in der Lage ist. Man hat so viel Material, Plutoniummaterial heute in Bomben, in Granaten und ich weiß nicht was alles verborgen, dass man wirklich in der Lage ist, einen zigfachen Overkill über die Menschheit zu bringen. Da braucht man nur auf den Knopf drücken, dann geht das los. Das ist die eine Richtung. Punkt 1900 fängt das eigentlich richtig an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=437s Mathematik ist eine Geisteswissenschaft, keine Naturwissenschaft 00:07:17] ===&lt;br /&gt;
Und dann entwickelt sich, möchte ich mal sagen, eine bestimmte Strömung innerhalb der menschlichen Erkenntnis, insbesondere in der Physik und auch in der Chemie, einzudringen in das Geheimnis der Materie. Und das ist eine Initiation. Also wenn Sie verstehen, was ich damit meine. Das ist eine nicht übersinnliche, sondern eine [[a:Untersinnliche_Welt|untersinnliche]] Erkenntnis, wo man auch aus den Phänomenen - man ist ganz immer ausgegangen von den Phänomenen - hat versucht, das irgendwie noch klassisch naturwissenschaftlich zu erklären, was eigentlich das Atom sei. Und kommt immer mehr weg vom Phänomen und am Ende bleibt nur noch [[a:Mathematik|Mathematik]] übrig. Am Ende bleibt nur noch eine Geisteswissenschaft übrig. Nämlich Mathematik ist eine [[Geisteswissenschaft]], es ist keine [[Naturwissenschaft]]. Aber die Mathematik ist gleichsam der Leitfaden, der die Menschen inspiriert hat, immer tiefer, tiefer, tiefer herein in eine nicht sinnliche Welt, auf dem Wege der Mathematik, um dann über Modellvorstellungen und so weiter, bis hin zu einer Technologie zu kommen, die funktioniert, aber alles nur tötet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=515s Atom, keine räumlich-körperhafte Bildung, eine untersinnliche Erkenntnis 00:08:35] ===&lt;br /&gt;
Das ist eine Initiation in die Unternatur. Also es ist nicht mehr eine Naturwissenschaft, die beschreibt ja die Phänomene, wie wir sie mit unseren Augen, mit unseren Sinnen anschauen können, um uns herum, die Schöpfung der Welt. Was ein Atom ist, kann man ja gar nicht sehen. Man kann ja nichts davon sehen, das ist alles untersinnlich. Es geht sogar so weit, dass Niels Bohr, dann auch Heisenberg und [https://www.anthro.world/Wolfgang_Pauli Wolfgang Pauli] eben hier eine Bemerkung gemacht hat, dass das Atom gar kein Ding im Raum ist. Kein Ding. Es ist nicht etwas Stoffliches, was ich greifen kann. Also keine räumlich-körperhafte Bildung, sei sie noch so klein. Das existiert gar nicht. Also wir machen eine Physik eines untersinnlichen Phänomens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es löst sich alles in [[a:Energie|Energie]] auf. Was immer jetzt Energie sei, Kraft, Kräfte. Und das ist der heutige Stand. Im Grunde genommen muss man heute sagen, es gibt keinen körperhaften Gegenstand im Raum. Alles löst sich in Energie auf. Also es ist eine untersinnliche Erkenntnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=590s Geistes- vs. Atomwissenschaft, Über- und Unternatur 00:09:50] ===&lt;br /&gt;
Dann gibt es eben einen anderen, der auch um 1900 anfängt. Und das ist die Entwicklung der anthroposophischen Geisteswissenschaft. Aber diese anthroposophischen Geisteswissenschaft ist eine solche, die nicht jetzt von der Materie ausgeht, sondern von [[Mensch|Menschen]]. Von der eigentlichen Wesenheit des Menschen, von dort. Der Anthropos heißt der Mensch auf Griechisch. Von ihm aus wird eine Initiation geschildert, die jeder Mensch in der Lage ist, wenn auch nicht im Augenblick, aber doch in ferner Zukunft, nach so und so vielen [[a:Reinkarnation|Reinkarnationen]], der Mensch doch sich immer mehr in die Lage versetzt, eine solche [https://www.anthrowiki.at/index.php?title=Initiation&amp;amp;redirect=no Initiation] ins Übersinnliche zu finden. Ein Weg in die Übersinnlichkeit. Und das ist im Grunde genommen die anthroposophischen Geisteswissenschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die steht der Atomphysik genau polar gegenüber. Die eine führt in die Unternatur, die andere in die [[a:Übersinnliche_Welt|Übernatur]]. Das heißt, in der Möglichkeit, wo dann jeder Mensch mit vollem Bewusstsein in die Lage kommt, mehr und mehr Einsicht zu nehmen in übersinnliche Zusammenhänge, die mit seinem eigenen Sein, mit seinem eigenen Wesen innig zusammenhängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=675s Rudolf Steiner breitet seine „Technologie&amp;quot; über die Präparate aus 00:11:15] ===&lt;br /&gt;
Nun gut, dieser zweite Initiationsweg führt ja schließlich dann dazu, dass von 1900 bis 1924, kann man sagen, am Ende der Landwirtschaftlichen Kurs steht. Und in diesem Landwirtschaftlichen Kurs geht es um die Materienfrage. Das habe ich ja schon mal gesagt. Ihr habt ja jetzt den dritten Vortrag erarbeitet. Da geht es wirklich um die Stofffrage. Aber da geht Rudolf Steiner auch nicht aus, er geht zwar aus von den Elementen des periodischen Systems, aber er geht eben aus insofern, als diese gleichsam die Eiweißkonstituenten sind. Dieses Eiweißkonstituieren, also Wasserstoff, Sauerstoff, Kohlenstoff, Stickstoff und Schwefel und so weiter und die ganze Latte, die da mit im Zusammenhang steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun also, der Landwirtschaftliche Kurs steht eigentlich am Ende der Anthroposophie. Das muss man auch sehen. Das ist quasi noch ein letzter Versuch, wirklich jetzt, was Rudolf Steiner gar haarscharf verfolgt, was sich da abgespielt hat mit dieser Initiation in die Unternatur. Er hat jeden Schritt erkenntnisschreitend mitvollzogen, den [[a:Albert_Einstein#:~:text=Albert%20Einstein%20(*%2014.,ver%C3%A4nderten%20ma%C3%9Fgeblich%20das%20physikalische%20Weltbild.|Einstein]] gegangen ist in der [[a:Relativitätstheorie|Relativitätstheorie]] oder Ratherford in der Zerfallstheorie oder wo auch immer. Das hat er alles verfolgt, das hat er alles präsent gehabt und jetzt im Landwirtschaftlichen Kurs ganz verborgen von Menschen, die das überhaupt nicht, auch nicht im Entferntesten begreifen, um was es da jetzt eigentlich in dem Zusammenhang geht, tätige Menschen, die ganz aus dem bäuerlichen Haus jetzt Fragen an ihn gestellt haben, breitet er etwas aus, nämlich eine Technologie auch, eine Technologie, die Grundlage zu einer Technologie aber im Lebendigen nicht im anorganisch Toten. Und das sind letzten Endes die Präparate. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=795s Alles ist Geist, Stoff wesenhafter Ausdruck 00:13:15] ===&lt;br /&gt;
Und das muss man im Hintergrund haben, wie da zwei ganz verschiedene Wege die Menschheit geht seit der Zeit. Und beide kommen sie irgendwo an den Punkt, dass sie sagen muss, alles ist Geist. Das hatte Heisenberg und der Nils Bohr haben das direkt gesagt, das löst sich auf in Geist, unsere ganze Physik. Dann ist es aber nicht mehr Naturwissenschaft, sondern es ist Geisteswissenschaft. Und auf der anderen Seite eben eine Geisteswissenschaft, die jetzt wirklich an den Wesenskern rührt des Stofflichen als solches, als etwas Wesenhaftes, wo sich im Stoff ein wesenhaftes Ausdruck, im Stickstoff anders als im Kohlenstoff und so weiter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=846s Düngung muss Kräfte ersetzen, nicht Stoffe 00:14:06] ===&lt;br /&gt;
Nun, in dem landwirtschaftlichen Kurs geht ja Rudolf Steiner von der Frage aus, im fünften Vortrag, dass wir durch unsere landwirtschaftliche, gärtnerische usw. Tätigkeit im Grunde genommen die Natur ausbeuten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da knüpft er direkt an an den Begriff, den man allgemein heute auch in der heutigen Wissenschaft hat, der Mensch verbraucht Stoffe, also muss ich die auch wieder ersetzen, irgendwie, haben wir ja darüber gesprochen. Und er weist dann darauf hin, einleitend die Kompostpräparate, dass man nicht nur Stoffe verbraucht, sondern Kräfte verbraucht. Es wird alles jetzt auf die Kräfte bezogen. Also [[a:Kraft|Kraft]] heute übersetzt man mit Energie, meint da irgendwas, weiß aber gar nicht, was man eigentlich meint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es wird alles auf die Ebene des Kräftemäßigen geschoben. Das heißt, die Kräfte sind Ausdruck eines Wesenhaften, was sich dann irgendwo eine Wirkung erzeugt in der Welt. Das ist die Kraft. Und wir verbrauchen also Kräfte. Und wir müssen durch die Düngung Kräfte ersetzen, nicht Stoffe primär, sondern Kräfte. Das ist ein sehr schwer zu verstehender Ausspruch. Und dennoch, man muss dem nachgehen, dass es sich letzten Endes in allem Lebendigen, und überhaupt in allen Erscheinungen der Welt letzten Endes um Kräftewirksamkeiten handelt, die von Wesen ausgehen. Wo im Hintergrund ein Wesen steht, was diese Kraft jetzt ausübt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirksam wird in ihrem eigenen Sein durch die [[a:Emanation|Emanation]] von Kräften, die dann zu Taten führen, letztlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=970s So Düngen, dass eine Verbindung von Kosmos und Erde besteht 00:16:10] ===&lt;br /&gt;
So, und da weist er nun darauf hin, dass wir es mit Stoffen und Kräften zu tun haben auf der Erde, die die Erde selber zur Verfügung stellt, rein irdischer Natur sind zum Beispiel die sogenannten Erdalkalien und Alkalimetalle, es sind alles Metallverbindungen. Kommen wir nachher nochmal drauf zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auf die Verbindung, die mehr auf der Säureseite des [[a:Periodensystem|Periodensystems]] stehen. Und eben diejenigen Stoffe, dies säureverursachend sind, wie zum Beispiel der Schwefel oder auch der Phosphor, dass das Stoffe sind oder Wirksamkeiten, die nicht von der Erde unmittelbar zur Verfügung gestellt werden, sondern aus dem Kosmos, die ihren Ursprung im Kosmos haben, in dem Planetarischen wirken. Und diese Kräfte von Mond, Merkur, Venus, dann Sonne, Mars, Jupiter, Saturn, dieses ganze ungeheure Kräftepotential, was durch das Sonnenlicht im Wesentlichen der Erde mitteilt, dass der Kosmos nicht mehr freiwillig bestimmte Kräfte zur Verfügung stellt, sondern dass wir so düngen müssen, dass wieder eine Beziehung zwischen Erde und Kosmos entsteht und das ist der Ausgangspunkt im Grunde genommen der Kompostpräparate. Dass wir die Erde wieder aufnahmefähig machen für kosmische Kräfte. Und er spricht da sogar an, Stoffe als Kräfteträger, nämlich das Quecksilber, das Blei und das Arsen, erstaunlicherweise. Und er weist darauf hin, das sind also Stoffe, die ihren Ursprung oder ihre eigentlichen Kräftequellen in den Planeten haben. Und dazu muss man die Erde erst wieder so düngen, dass sie aufnahmebereit wird für diese Stofflichkeiten, die von großer Bedeutung sind für das Pflanzenwachstum. Also das planetarische Wirken aktivieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=1104s Rudolf Steiner entwickelt im landwirtschaftlichen Kurs sechs Präparate 00:18:24] ===&lt;br /&gt;
Und da entwickelt er jetzt eine Technologie im Lebendigen, sagt er. Diese sechs Kompostpräparate oder Dungpräparate. Später kommt dann noch ein siebtes, aber was nicht in diesen Kanon gehört, das ist das Equisetum im Hinblick auf ein starker Pilzdruck aufgrund einer zu starken Wässrigkeit im Boden. Gerade jetzt wie in dieser Winterzeit, jetzt haben wir ja glücklicherweise diese Kälte, aber der Vorlauf des Winters war ja so, dass man Angst haben muss über den Pilzdruck im Frühjahr. Wenn da zu viel Wässrigkeit, zu viel Feuchtigkeit, Mondenhaftigkeit wirksam wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun also, da entwickelt er jetzt diese sechs Präparate. Schildert dieser deren Herstellung, völlig lapidar, fast wie ein Rezept. Er hat ja nicht sehr großen Wert darauf gelegt, dass Naturwissenschaftler an dem Kurs teilnehmen, weil die hätten das sofort völlig zerhackt. Sondern dass da Menschen sitzen, die es einfach gewohnt sind, die Gedanken die sie haben, auch in die Tat umzusetzen. Und wirklich im [[Wollen|Willen]] tätig sind und unvoreingenommen sein können, gegenüber solchen Äußerungen, die jetzt hier im Landwirtschaftlichen Kurs erstmalig in dieser Form unter die Menschen treten. Es sind also sechs Präparate, das Schafgarbenpräparat, das Kamillenpräparat, das Brennnesselpräparat, Eichenrinde, Löwensamen, Baldrian. Und die werden jetzt im Einzelnen geschildert in ihrer Herstellung und Anwendung im Hinblick auf die Anregungen von bestimmten Prozessen im [[Komposthaufen]] oder im Dunghaufen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=1223s Ist die Erde und das Erdenleben noch fähig kosmische Kräfte aufzunehmen? 00:20:23] ===&lt;br /&gt;
Nun möchte ich mich jetzt beschränken heute auf eine genauere oder auch noch aphoristische Schilderung, aber jedenfalls, dass Sie mal sehen, wie er da methodisch vorgeht und wie man selber als Mensch dann in einer forschenden Gesinnung jede einzelne Anregung, die da gegeben ist, ins unendliche schier dann weiterverfolgen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;[Frage Teilnehmerin: Noch eine kurze Frage zu davor. Sie sagten, dass die Erde nicht mehr fähig ist, diese kosmischen Kräfte aufzunehmen. War sie dazu mal fähig? Ganz von alleine, jetzt nicht mehr. Und warum?]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berechtigt die Frage. Stellen Sie sich mal vor, in welchem [[Bewusstsein]] die Menschen früher gelebt haben und in welchem Bewusstsein wir heute leben. Wir leben heute so, dass weitgehend unser Bewusstsein erfüllt wird durch Informationen, die nicht mehr sozusagen aus dem Anschauen oder Miterleben zur Seele der Natur hervorgehen. Wir leben ja gar nicht mehr in der Natur, wer lebt dann heute noch, wenn man sein Handy ständig vor Augen hat, sondern wir leben bereits in einer Informationswelt, die uns serviert wird von außen, über irgendwelche elektronischen Apparate. Und die Quellen dieser Informationswelt ist ein Metallmantel rund um die Erde. Da oben, diese ganzen Satelliten, die da rumschwirren, das sind schon heute weit über 20.000, mit allen Bruchstücken und so zusammen haben wir einen elektronischen Mantel zwischen die Erde und den Kosmos gelegt, der heute uns die Informationen wie von außen zugibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dadurch ist eine vollkommen neue Situation entstanden, dass etwas wirkt in der Welt, dann wenn der Mensch innerlich aktiv teilhat. Und es wirkt eben nicht, wenn er nicht mehr daran teilhat. Es ist nicht einfach nur eine Eo-ipso- [von sich aus-] Wirkung, die durch sich selbst einfach da ist, sondern es hängt immer auch davon ab, wie der Mensch mit der Entwicklung mitgeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;[Teilnehmerin: Weil dann der Mensch gedacht ist als Teil des Wesens Erde.]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Teil des Wesens Kosmos. Der eigentliche Ursprung des Menschen ist eben die geistige Welt. Es ist gar nicht die Erde. Wir sind zwar physisch hier jetzt inkarniert, das ist so. Aber das eigentliche Wesen des Menschen ist übersinnlicher Natur. Und wir verbauen uns mit diesen ganzen modernen technologischen Entwicklungen, verbauen wir der Erde selber gewissermaßen diesen Verlust, diese Beziehung, die sie zu dem gesamten planetarischen Umkreis hat, dass die immer, immer schwächer wird. Es ist eine Schwächung. Aber es hängt natürlich im Zusammenhang auch damit, dass wir Produkte von der Erde wegnehmen und verbrauchen. Das ist ein ganz wesentlicher Gesichtspunkt. Wenn wir einen Kohlekopf wegnehmen, nehmen wir Energie weg aus der Kräftewelt, die sozusagen wirksam ist in der Natur. Wir verbrauchen ständig Kräfte dadurch, dass wir die Nahrungsmittel heute für uns selbst beanspruchen. Und das geht nicht mehr einfach in den Naturkreislauf zurück, sondern das ist weg, das ist ein Verbrauch. Also auch das ist ein weites Thema. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=1447s Schafgarbenpräparat, Heilpflanze, Bezug zu menschlichem Blut 00:24:07] ===&lt;br /&gt;
Ich möchte jetzt, um was es eigentlich geht, möchte ich jetzt ein Beispiel des Schafgartenpräparates kurz schildern. Man könnte jetzt jedes einzelne Präparat als Beispiel heranziehen, aber das Schafgartenpräparat eröffnet das Thema so wunderbar und so übersichtlich, auch das methodische Prinzip, dass da vielleicht das methodische Prinzip im eigentlichen Sinne deutlicher wird als bei den anderen Präparaten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, also der Ausgangspunkt der Herstellung der Kompostpräparate sind zunächst mal [[Heilpflanzen]]. Und zwar die Blüten von Heilpflanzen. Die [[Schafgarbe]] ist eine offizinale Pflanze und ebenso die [[Kamille]], ebenso die [[Brennnessel]], ebenso die Eichenrinde, die heute auch therapeutisch eingesetzt wird, eben aus den Gründen, die im Zusammenhang mit dem Eichenrinderpräparat auch stehen, der Löwenzahn allemal und der Baldrian ebenso. Das sind alles Heilpflanzen, oder sagen wir mal Repräsentanten der ganzen großen Gruppe von Heilpflanzen. Und da steht die Schafgarbe zweifellos an ganz hervorragender Stelle. Die Schafgarbe ist eine Pflanze, die schon zu Urzeiten medizinisch verwendet wird und die vor allen Dingen im Zusammenhang steht mit der Blutreinigung und auch der Blutstillung bei Verletzungen usw. Die Schafgarbe hat einen ganz tiefen Bezug zum menschlichen Blut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Blut ist der Träger des [[Ich]]. Der Träger der Ich-Wesenheit des Menschen. Also da ist ein ganz enger Bezug. Und der Schafgarben-Tee wirkt Wunder, gerade wenn es um solche inneren Blutungen usw. etwa geht oder um die Blutreinigung generell geht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=1589s Wo findet man die Schafgarbe? 00:26:29] ===&lt;br /&gt;
Nun diese Schafgarbe, wo wächst sie denn? Wo findet man denn die Schafgarbe vor allen Dingen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;[Teilnehmerin: Weiden. Weiden und wenn es sonnig ist.]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wo da auf Weiden? Generell oder so? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;[Teilnehmer: Trockenheit.]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo trockene Stellen sind, lehmige Stellen, trockene Stellen, da findet man plötzlich diese Inseln von Schafgarben. Die Schafgarbe wächst eigentlich nie alleine, es sei denn der Same keimt irgendwo aus, sondern die bildet Kolonien. Und da wächst sie also und sie wächst so, dass sie, wenn sie jung ist, wird sie auch als Futter von den Tieren angenommen, aber wenn sie älter wird, dann nicht mehr so sehr. Und man findet dann immer wieder die Schafgarben auf den Weiden, ganz besonders eben wo geweidet wird, auf der Wiesen wird sie so abgeschnitten, findet man dann über den Winter solche Stängel stehen, so holze Stängel, bisschen gekrümmt. Das sind die Reste der letztjährigen Vegetation der Schafgarbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=1674s Schafgarbe, Aufbau von Aussen 00:27:54] ===&lt;br /&gt;
Nun, wenn man die jetzt mal versucht genauer zu beschreiben, die Schafgarbe [Zeichnet an Wandtafel]. Wir haben hier den Boden. Und ich möchte jetzt nicht darüber sprechen, wie die Schafgarben aussehen, die bildet sich dann wie jede Pflanze, da keimt ein Same und dann bildet sie eine Primärwurzel, die auch bald abstirbt, sondern was dann erscheint als Schafgarbenkolonien, das sind Pflanzen, das ist jetzt eine Pflanze, die hat sozusagen hier ihr Herz und jetzt ist sie dann sozusagen über den Winter, legt sie sich dann wie so eine Rosette am Boden und bildet hier unten jetzt ein Rhizomensystem aus, von flachwurzelnden [[w:Rhizom|Rhizomen]]. Rhizome sind Stängel, die unterirdisch wachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Rhizomen haben Knoten, hier einen Knoten, da einen Knoten, so wie der Stängel auch Knoten hat, wo die Blätter eben hervorgehen. Aber an diesen Knoten entstehen zunächst keine Blätter, sondern dann entstehen eben Wurzeln. Und diese Wurzeln, die gehen jetzt wie so Schnüre herunter in die Erde. Senkrecht, immer so einzelne Schnüre, unglaublich zäh und dann wächst hier eben auch wieder eine solche Schafgarbe hoch und bildet da ihre Rosette. So sieht es dann vielfach aus, auf einer Wiese zum Beispiel, so dieses Rosettenstadium. Und dann, wenn es jetzt losgeht im Frühjahr, wenn es warm wird, dann sehen wir, wie hier jetzt aus diesem Herz hier, aus dem Herz, wie man das nennt, Knospenherz, hier jetzt ein Stängel hochzieht und nach und nach natürlich hochwächst und dann hier diese Blätter hervorwachsen lässt, die dann eine Blattmetamorphose durchlaufen. Und dann hier oben sprießt dann plötzlich der Stiel auf, verteilt sich nochmal und dann bildet sich hier der Schafgarbenschirm. So erscheint uns die Pflanze jetzt außen, wenn man sie in der Natur aufsucht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was macht die eigentlich, diese Pflanze? Wie jede andere Pflanze auch, ordnet sie sich ein, indem sie vom Mittelpunkt vom Zwerchfellorgan des Bodens aus nach unten wächst, in die Vertikale, in Richtung Erdmittelpunkt und nach oben wächst im Spross in Richtung Sonnenmittelpunkt. Das ist eine unglaubliche Polarität, also Erde -, hier kann man sagen, Kosmos oder Sonne. In diesem Spannungsfeld wird die Pflanze äußerlich zum Bild, das wir anschauen. Wir sehen nicht das Wesen, wohlgemerkt nie, wir sehen immer nur das, was von dem Wesen erscheint. Und das ist im Wesentlichen das, was sich über der Erde ausbreitet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=1884s Rudolf Steiner: „Schafgarbe, ein besonderes Wunderwerk.&amp;quot; 00:31:24] ===&lt;br /&gt;
Nun schildert Rudolf Steinert diese Schafgarbe ja so, das sind einzigartige Worte eigentlich, wie ein Wunderwerk in der Natur sei. Jede Pflanze sei ein Wunderwerk, aber diese ganz besonders. Und dieses Wunderwerk sich gerade darin ausdrücke bei der Schafgarbe, dass sie einen bestimmten Schwefelgehalt habe, in einer solchen Menge und in einer solchen Art, dass sie durch die ganze Pflanze hindurch einen bestimmten Prozess beherrsche, nämlich den, der zum Zusammenhang steht mit dem Kalium, was ein Erdenstoff ist. Also wir haben es mit einer Polarität Kosmos-Erde zu tun, und sogleich mit einer Polarität Schwefel-Kalium. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=1946s Exkurs zur Chemie von Kalium, ein Salzbildner 00:32:26] ===&lt;br /&gt;
Nun kann man das bis zu einem gewissen Grad tatsächlich auch aus dem, was man anschaut an dieser Pflanze, nachvollziehen. Zunächst mal die Frage, wie steht es eigentlich mit dem [[Kalium]], was ist denn das überhaupt für eine Substanz? Die steht ja im Periodensystem auf der rechten Seite, also unter den Alkalimetallen, ist ein Metall. Haben Sie mal hier während der Tage, habt Ihr mal mit Kalium experimentiert? Kalium ist also ein Metall, also als Element erscheint es als Metall. Das Metall, das könnt Ihr mit einem Messer schneiden, ist silbrig, stumpf-silbrig und ungeheuer instabil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also man muss es ja auch künstlich herstellen, dieses Metall, weil es immer in Verbindung mit Sauerstoff, also als Chlor oder Fluor oder so erscheint, immer in Verbindung mit anderem. KCl [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[Kaliumchlorid]]] zum Beispiel, das ist das übliche Düngemittel in der Landwirtschaft heute, Kaliumdünger. Oder in Verbindung mit Sulfaten, Kaliumsulfat also, das man auch als Dünger heute einsetzen kann in der Landwirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, das Kalium ist ein Metall, ein Alkalimetall und hat metallische Eigenschaften. Wie gesagt, man kann es schneiden und es ist ganz silbrig, metallisch, homogen, nicht kristallin. Und wenn man dann ein Stück von so einem Kalium ins Wasser schmeißt, dann geht es explosionsartig los, dass es verbrennt. Es verbrennt auf dem Wasser, das Wasser, also es tanzt förmlich, dieses Stück geht auf dem Wasser und verbrennt mit einer ganz hellen, hellen Strahlenden Flamme und löst sich vollkommen auf. Es entsteht KOH, das ist also eine Kaliumlauge, löst sich dann im Wasser, völlig auf, verschwunden. Also, das Kalium gehört zu den klassischen Salzbildnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, sehr Kaliumverwandtes ist [[Natrium]] und das essen wir täglich, wenn wir Hühnereier, also ein Ei am Sonntagmorgen, das schmeckt umso besser, je mehr man da, nicht zu viel, aber doch, wenn man eine Prise Salz dazugebt. NaCl, Natriumchlorid, das löst sich sofort, und so ist es auch mit dem Kalium. Es gibt auch Kaliumchlorid, das löst sich sofort im Wasser auf. Und wenn es sich im Wasser aufgelöst hat und Sie tun es wieder eindampfen, dann schlägt sich wiederum dieselbe Salzmenge, die da gelöst war wieder in Form von Kristallen, schlägt sich wieder nieder. Also, das ist der klassische Salzbildner, neben dem Natrium und dem Lithium, das gehört auch noch dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=2148s Kalium leicht Radioaktiv, natürliche Strahlung 00:35:48] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kalium, was wir heute aus der Erde rausholen, diese Abbaugebiete sind ja hier bei Fulda und weiter östlich in Deutschland, in großen Zechsteinsalzen findet man diese Kaliumsalze, und wenn man die da rausholt und streut sie auf den Acker und geht mit dem Geigerzähler dann mal ein bisschen über den Acker - Geigerzähler, wissen sie, was das ist? Da kann man also die Strahlung messen - und plötzlich macht der Tück, Tück, Tück, Tück, Tück, Tück, Tück, Tück wenn man da über den Acker geht, aufgrund der Kaliumdüngung. Das heißt, das Kalium ist zu 0,0002% radioaktiv. Das hat eine natürliche Strahlung. Und das weist darauf hin, dass das Kalium wie ein Repräsentant des Erdigen schlechthin ist als Salzbildner. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=2218s Sulfur und Salz, Kosmos und Erde 00:36:58] ===&lt;br /&gt;
Und es kommt im Boden vor gebunden in den [[Glimmer]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;mineralien, den [[Feldspat]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;mineralien, den [[Ton]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;mineralien, da ist das Kalium beheimatet. Und dieses Kalium löst sich jetzt in der Bodenlösung, wird frei durch die [[Verwitterung]]. Und jetzt nehmen die Pflanzen dieses Kalium auf. Und so auch die Schafgabe. Und die versteht sich offensichtlich ganz besonders auf dieses Kalium. Und sodass jetzt die Wurzeln, direkt kann man sagen, einen höheren Salzgehalt haben als das sonst in der Pflanze der Fall ist. Die sind sozusagen kaliumdurchsetzt. Noch ganz salzartig. Die Wurzel ist noch ganz Repräsentant des Salzartigen bei der Pflanze. Der Mineralstoffreichtum aller Wurzelnahrung ist sehr hoch. Und sodass man sagen kann, das ist hier eigentlich der Salpol, der Salzpol der Pflanze. [Zeichnet an Wandtafel] Und das ist der Sulfurpol der Pflanze. Das ist nur eine andere Äußerungsweise der Begrifflichkeit von Kosmos und Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sulfur]] und [[Salz]], das ist der große Pol. Hier ist alles salzartig, salzhaft noch ganz stark geprägt von den physischen Eigenschaften des Kaliums. Physische Eigenschaften. Und die kann man ja genau beschreiben, diese physischen Eigenschaften. Wenn Sie da ein bisschen Chemie studieren und verschiedene Experimente machen, dann werden Sie sehen, dieser Stoff hat bestimmte Eigenschaften und die sind absolut und hundertprozentig definiert. Da kann man nicht irgendwie was dran rumdrehen. Sondern die sind absolut gesetzmäßig festgelegt, diese Eigenschaften. Aber sie sind physisch und sind dadurch, weil sie festgelegt sind, definiert sind, mathematisierbar. Das macht ja erst die Chemie groß und auch die Physik, dass man es mit Gesetzen zu tun hat, die mathematisierbar sind. Die zu Ende gedacht sind. Wo keine Freiheitsgrade mehr sind. Das ist in sich stimmig. Das charakterisiert das Irdische, den Erdenpol. Und eine Repräsentant dessen ist wirklich das Kalium.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=2371s Schafgarbe, Begegnung zwischen Himmel und Erde 00:39:31] ===&lt;br /&gt;
Und jetzt nimmt die Schafgabe dieses Kalium auf. Goethe nennt das übrigens den Erdsaft. Ein schöner Ausdruck, der Erdsaft, der jetzt von unten aufsteigt in der Pflanze, das ist dasselbe, was man heute in der Wissenschaft das [[Xylem]] nennt. Den habe ich auch schon an die Tafel gemalt. Der Wasserstrom mit Mineralsalzen befrachtet, der von den Wurzelhaaren aufgenommen wird und jetzt aufsteigt innerhalb des [[Kambium|Kambiums]] in der Pflanze und oben die ganzen Lebensvorgänge in den Blättern unterhält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist also ein Salzstrom. Von unten nach oben. Salz-Wasserstrom, [Zeichnet an Wandtafel] der von unten nach oben geht. Aber er ist schon von der Pflanze aufgenommen. Die Wurzel ist lebendig. Da ist schon das, was von oben herunterwirkt, sodass der [[Schwefel]] steht, der Sulfur, dieser Kräftepol, der wirkt herunter bis in die Wurzel, sodass da schon eine erste Begegnung stattfindet zwischen Himmel und Erde. Zwischen planetarischem Umkreis und dem Irdischen. Aber erst dann, wenn jetzt dieser Salzstrom heraufdringt in den Stängel und dann - es bildet sich ja erst ein Stück Stängel und dann das erste Blatt, dann wechselt es weiter und das zweite Blatt, das dritte Blatt und so weiter - dann mündet dieser Salzstrom ein in das grüne Blatt. Und ganz kennzeichnend für die Schafgabe sind ja gerade die Blätter. Die muss man sich mal angucken. Das ist also geradezu faszinierend. Da ist ein kurzer Stil, aber dann sehen wir jetzt, wie sich jetzt hier abzeichnet eine Blattspreite. Die zeichnet sich nur ab. Hier eine ganz entschiedene Blattrippe. Und von dieser Blattrippe gehen jetzt so Fiederungen ab, die so aussehen, so etwa. Ganz eigenartig, etwas breitlappig, speerartig. Und zwar so aufgefiedert hier das ganze Blatt, dass die Masse an Oberfläche größer ist, als wenn das Blatt homogen eine Fläche wäre. Obwohl es ganz gefiedert ist, da streicht die Luft hindurch, das Licht der Sonne, alles. Aber wenn man die Flächen jedes einzelnen derartigen Fiederblättchens zusammenlegen würde, entsteht mehr Oberfläche, als wenn das nur eine einheitliche Blattoberfläche wäre. Also das Kennzeichen sind diese Blätter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=2577s Kalium bewirkt in der Pflanze die Säftespannung 00:42:57] ===&lt;br /&gt;
Und jetzt kann man nämlich Folgendes sehen. Wenn das Kalium jetzt aufsteigt und jetzt in die Blätter reinkommt, dann kann man dessen neue Funktion, dessen neue Eigenschaft erst so richtig mal sinnlich studieren. Denn was macht das Kalium bei der Pflanze generell und besonders bei der Schafgarbe? Alles Kalium hat immer mit dem Wasser zu tun, mit dem Wässrigen, mit der Zellflüssigkeit oder den interzellularen Flüssigkeiten und sorgt für Spannung, sorgt für Säftespannung. In der heutigen Pflanzenphysiologie nennt man das den [[w:Turgor|Turgordruck]], haben sie vielleicht mal gehört, Turgordruck. Das ist nichts anderes, als dass da eine Säftespannung ist, die wir vor Augen haben, wenn wir eine Weinbeere sehen oder die roten Johannisbeeren oder schwarzen Johannisbeeren, Kirschen, alles sind solche Bälle, ungeheuer gespannt, voller Saft. Und das bewirkt das Kalium, diese Säftespannung in den Pflanzen. Dadurch können die Pflanzen sich auch sozusagen gegenüber der Schwere halten. Denn sobald diese Säftespannung nachlässt, dann sacken die Blätter nach unten ab und hängen dann so, bei Trockenheit etwa sieht man das dann bei den Zuckerrüben vor allen Dingen. Also das Kalium sorgt für die Säftespannung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=2668s Sukkulenz, ein Kaliumphänomen 00:44:28] ===&lt;br /&gt;
Also das Kalium sorgt für die Säftespannung, das ist ein osmotisches Phänomen, wo Konzentrationsgegensätze zwischen verdünnter Lösung und konzentrierter Lösung einfach durch Zellwände aufrechterhalten werden, dass kein Konzentrationsausgleich stattfinden kann. Sondern dass es Zellen gibt in der Pflanze oder überhaupt Zellregionen mit höherer Säftespannung und solche mit geringerer Säftespannung und so weiter. Sonst könnte ja, wenn nicht eine geringe Säftespannung da wäre, nicht der Saft aufsteigen bis hier oben in die Blüte. Und hier aber in den Blättern erzeugt er nun diese eigenartige Sukkulenz. Sukkulenz, das heißt, dass da in erhöhtem Maße Wässrigkeit mit entsprechender Mineralansammlung, hoher Konzentration, sich bewahren kann hier und die Pflanzen dick macht, fleischig macht, wässrig macht, aber mit dieser hohen Spannung. Das ist ein Kaliumphänomen. Die Sukkulenz, also Kakteen zum Beispiel sind ja Pflanzen, die große Wassermassen sammeln und dadurch diese fleischigen, großen Blattpflanzenkörper ausbilden. Und das macht die Schafgarbe auch. Wenn Sie unter einem schwachen Mikroskop mal die Blätter angucken, dann werden Sie erstaunt sein, wie prall die sind, diese einzelnen Fiederchen, fleischig prall. Das macht das Kalium. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=2776s Blattmetamorphose und Urbild der Pflanze 00:46:16] ===&lt;br /&gt;
Jetzt muss ich Ihnen vorstellen, dieser Kalium, dieser Erdsaft, der steigt hier hoch und jetzt gestaltet sich das erste Blatt aus. Und dann ist das ein bestimmtes Ergebnis und das Ergebnis wird mitgenommen bis zum nächsten Blatt. Und dann gestaltet sich wieder ein Blatt in Metamorphose zum ersten aus. Und was dann hier Erträgnis ist, wird wieder mitgenommen im wachsenden Stiel und schlägt sich hier aus im nächsten Blatt und so weiter. Und wir sehen, dass dadurch die Blattmetamorphose entsteht. Dass die Gestalt des untersten Blattes nicht mehr dieselbe ist wie im nächst folgenden. Und das nächstfolgende nicht mehr dieselbe wie hier. Und je weiter man hoch geht, desto weniger ist hier noch ein Stiel, sondern die Blätter wachsen direkt am Stängel, bilden gerade noch so Blattspitzen und dann verschwinden sie im Stängel, sind nicht mehr da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist was man Blattmetamorphose nennt, dass je mehr der Erdsaft hier aufsteigt, er immer mehr unter den Einflussbereich des Sulfurprozesses kommt, wo sich langsam, langsam, langsam das Urbild der Pflanze in die Sichtbarkeit gestaltet, in die Sichtbarkeit formt. Hier kann ich ahnen, dass das alles Schafgabe ist. Aber hier offenbart sie sich vollständig [Zeigt an der Wandtafel].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=2862s Blätter, Begegnung der Pole, Merkurbereich 00:47:42] ===&lt;br /&gt;
Und so dass wir bei der Pflanze jetzt noch nicht nur einen Salpol unterscheiden und einen Sulfurpol, der sich dann in der Blüte voll zeigt, sondern eben noch einen mittleren Bereich und das ist der Merkurpol. [[a:Merkur|Merkur]] bezeichnet eigentlich immer schon im griechischen Mythen den Vermittler zwischen Kosmos und Erde, den Götterboden, so haben die Griechen den bezeichnet. Wir haben hier ein Mittleres zwischen diesen beiden Polen und dieses Mittlere offenbart sich in den Blättern. Die Blättern sind die Begegnung dieser beiden Pole.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da findet jetzt bei der Schafgabe ein Eiweißprozess statt in den Blattbildungen, diesen sukkulenten Blättern, von besonderer Art. Also da kommt in besonderer Weise gerade diese beiden Pole so zur Geltung, dass sich ein ganz ideales Eiweiß ausbilden kann, die Schafgarbenblätter. Aber wie gesagt, dieses Eiweiß ist anders strukturiert hier unten, als je weiter man hochkommt, desto mehr ist es strukturiert. Und wenn es dann weiter geht, plötzlich hört alles vegetative Wachstum der Blätter auf und der Stiel, der Stängel spaltet auf mit lauter solche radierausstrahlenden Stängelchen, die sich dann ihrerseits nochmal teilen. Und wenn Sie Kaliummineralien kennen, es gibt da bestimmte Formen, die sehen aus, wie wenn sie nur aus lauter einzelnen Kristallstrahlungen bestünden, ganz hauchdünne Kristalle, die alle so aufsprießen aus einem Punkt, und hier, wie aus einem Punkt, spaltet sich jetzt der Stängel auf mit lauter einzelnen Stielchen und oben bildet sich jetzt die Scheindolde, das ist eine Scheindolde der Schafgarbe. Und die sind alle so in ihrem Längenwachstum, dass sie wirklich dann in dieser Dolde eine Begrenzung finden nach oben. Der eine wächst nicht länger und kürzer, die andere kürzer, sondern die bilden dann tatsächlich wie eine Ebene hier oben, wunderbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also der ganze aufströmende Pflanzensaft erfährt Verwandlungen hier im mittleren Bereich, in dem merkurialen Bereich und dann entfernt er sich immer mehr in Richtung auf diesen sulfurischen Einfluss aus dem Kosmos, dem Sonnenlicht, das ist das Sonnenlicht letzten Endes und dort verliert er seine vegetative Wachstumskraft. Der Stängel spaltet sich auf und es entsteht der Blütenboden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=3047s Schafgarbenblüte eine Hingabe an den Kosmos 00:50:47] ===&lt;br /&gt;
Und das ist ja eine  [[Kompositen|Compositae]] hier. Ich nehme an, dass der Herr Bauer darauf mal eingegangen ist, was die  Compositae sind. Ist das der Fall? Das ist die hochentwickeltste Pflanzen, die es überhaupt gibt. Die am höchsten entwickeltsten Pflanzen, die es überhaupt gibt, die  Compositae, die jetzt auf einem Blütenboden mehrere einzelne Blütchen, Röhrenblütchen oder Strahlenblütchen entwickeln. Und bei der Schafgabe, wenn Sie die Blüten mal angucken, die erscheinen schon von vornherein wie vertrocknet. Zumindest ziemlich trocken. Also nicht irgendwo noch wässrig vegetativ wachsend, sondern genau das Gegenteil zu diesen sukkulenten Blättern, ganz trocken, ganz geformt. Die Kelchblätter bilden sozusagen eine Hülle und oben zwingt sich ganz mühsam die Blüte heraus, weiß-rosa blühend, aber ganz, ganz scheu, möchte ich mal sagen. Und wenn Sie dann so eine Schafgabenblüte oder überhaupt jede Blüte im Haushalt der Natur angucken, aber bei den  Compositae ist es am wunderschönsten zu sehen, das ist wie wenn jetzt, wo der Pflanzenwachstumsprozess erstirbt, staut sich staut, der Stängel sich staut und da jetzt die Blüten oben erscheinen, die Blüten sozusagen eine Geste der Hingabe an den Himmel ist, eine Hingabe an den Kosmos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=3144s Verschmelzung von Denken, Fühlen und Wollen führt zum Erleben 00:52:24] ===&lt;br /&gt;
Es ist immer wieder notwendig, dass man nicht nur abstrakt denkt. Es steht ja alles in Lehrbüchern drin. Lehrbücher, da braucht man eigentlich gar nicht mehr furchtbar denken, die beschreiben das ja alles. Sondern dass man empfindend denkt. Das empfindende Denken, dass man das Gefühl sich nicht emotional hineinfantasiert in den Gedanken, sondern dass man das, was man denkt, was man die [[Anschauung]] lehrt, und das, was dieses Gefühl ganz elementar lehrt, dass man das mal zusammen sich zum Erlebnis bringt. Jedes Erlebnis, was man hat, ist immer ein Zusammenführen von Fühlen und Wollen und Denken. Dann kann man es erleben. Ich kann den Gedanken nicht erleben, wenn ich ihn nicht auch fühle in seiner spezifischen Geistigkeit. Und darum geht es gerade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade die Blüte zeigt am wunderbarsten, wie da eine Art Hingabefähigkeit der Erde in der Blüte gegenüber dem Kosmos sich entwickelt. Im Sinne dieser Worte [[a:Friedrich_Schiller|Schillers]], die kennen Sie ja wahrscheinlich, das ist wahrscheinlich von Goethe und Schiller zugleich, die haben das beide formuliert: „Suchst du das Höchste, das Größte? Die Pflanze kann es dich lehren. Was sie willenlos ist, sei du es wollend.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=3237s Schafgarbe willenlos, Hingabe und Kraft 00:53:57] ===&lt;br /&gt;
Und sie ist willenlos. Die Pflanze ist vollkommen, vollkommen in der Blüte, Hingabe, ein Moment, und dann erstirbt sie. Dann ist es vorbei. Verwelkt, und die Blütenblätter fallen wieder zu Boden und so weiter. Es ist nur ein Augenblick. Und diesen Moment, diesen Augenblick, den muss man sich mal versuchen, im Anschauen an der Blüte irgendwie auch empfindend zu nähern. In dieser vollkommen offenen Hingabeöffnung, die Blüten öffnen sich gegenüber den Umkreiskräften und dann sterben sie alles weg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich glaube, wenn man sich versucht, mal dahin ein bisschen hineinzufühlen und hineinzudenken, dann kann man möglicherweise zu der Frage kommen, die Rudolf Steiner beseelt hat, wie er dann gegangen ist, die Präparate zu entdecken, zu entwickeln. Die Frage nämlich, wie kann ich diesen Prozess, für den die Scharfgabe steht, einen Erdenstoff stufenweise zu verwandeln, über die Blätter und so weiter, bis herauf in die Blüte, sodass dieser Stoff, der hier ganz Substanz ist, der hier zunächst mal physikalisch, chemisch, ein Produkt der Erdenentwicklung ist, salzartiger Natur, und dass dieser Stoff jetzt hier der Stärke Struktur hat, also Salz, geformtes Salz ist, dass sich hier oben dieser Salzprozess über den ganzen Pflanzenentwicklungsprozess vollkommen sublimiert, vollkommen verwandelt. Eine Stoffverwandlung in der Pflanze sich vollzieht, von unten nach oben, unter dem Einfluss der Wirksamkeit der Urbilder der Pflanze, die sich über den Sulfurprozess vermitteln, dem Pflanzenwachstum, eine vollständige Verwandlung stattfindet. Eine Sublimation kann man fast nennen, eine Verwandlung eines erdenstofflichen in einen reinen Prozess. Nur noch Kraft, nur noch Hingabe, nur noch eine Geste nach außen, gegenüber dem Himmel, mehr ist es nicht mehr. Eine Willensgeste, dass sie willenlos ist, sei du es wollend, das ist. Es ist eine willenlose Geste, ein reiner Prozess, und für einen Augenblick und dann ist es weg, verblüht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=3429s Den Prozess der Schafgarbe über das Tierreich festhalten 00:57:09] ===&lt;br /&gt;
Und jetzt die Frage des Geistesforschers, wie kann ich diesen Prozess festhalten? Kann ich den festhalten? Kann ich dem Dauer verleihen? Kann ich diesen Prozess, der für einen Augenblick aufläuft, dann fällt das Ganze wieder zurück und wird verwandelt in [[Humus]] oder so? Das ist ein Naturprozess. Kann ich diesen Prozess in der Blüte festhalten? Und das gilt für alle Präparate der Pflanzen, für die Kamille, für den Löwenzahn und auch für den Baldrian. Anders ist es bei der Eichenrinde, aber es ist im Grunde auch ein Blütenprozess. Das muss man nur im Einzelnen charakterisieren. Jedenfalls, wie kann ich diesem Augenblick einer ungeheuren Potentialität die Schwelle vom Physischen über das Ätherischen zu einer noch höheren Natur erschließen? Geht das oder geht es nicht? Und das ist meines Erachtens die Frage des Geistesforschers. Kann ich den Blütenprozess über sich hinausführen? Nicht nur festhalten, konservieren, sondern über sich selbst hinausführen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieser Vorgang ist nun ein sehr rätselvoller. Da die Angabe gemacht wird, dazu müssen man sich jetzt diese Blüten sammeln, die Schlafgarbenblüten, und müsse sich jetzt eine Anleihe machen an einem höheren Naturreich, dem Tierreich nämlich, was ja gerade charakterisiert ist, dass es nicht eine Pflanze nur ist, sondern dass da ein Seelisches Wirksam ist, ein Seelisch-Astrales. Und alles was da astral genannt wird, sprich seelisch, das sind Kräfte, aber höhere Kräfte als die bloß in den lebendigen Bildekräfte. Und jetzt diese Kräfte zu Wirksamkeit bringen, und diese Kräfte sind alle formende Kräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=3560s Hirschblase bewahrt laut R. Steiner den Prozess der Blüte 00:59:20] ===&lt;br /&gt;
Das Astralische im Tier sorgt für die Entstehung der Organe, dass die Organe sich zu Körpern abschließen, die einen inneren Hohlraum haben, wo sich bestimmte Prozesse stattfinden, zum Beispiel im Magen, im Darm, oder aus allen Stoffwechselorganen sind Hohlorgane, auch die Blase, wo ganz spezifische Prozesse sich in einem Innenraum abspielen. Und das macht das Astrale in der Welt. Es sorgt immer für [[Form|Formen]], Formung, die Frucht des Apfels. Dass da ein Rund an einem Kohlkopf ist oder so, das ist immer eine astralische Wirksamkeit, die jetzt das Ätherische ergreift und in eine Form bringt. Und hier weist dann Rudolf Steiner drauf hin, dass wir uns bedienen eines Organs aus dem Tierreich, welches die Möglichkeit hat, gerade diesen Prozess hier in der Blüte zu bewahren, zu konservieren und über sich selbst hinaus zu steigern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist eben die Hirschblase. Bei der Kamille ist es der Dünndarm, bei der Brennnessel braucht man kein Organ, hat bestimmte Gründe. Bei der Eichenrinne ist es der Haustierschädel, beim Löwenzahn ist es dann das Gekröse, hat auch seine Gründe. Und bei Baldrian braucht man auch kein zusätzliches Organ. Jedenfalls bei der Schafgarbe macht den Rudolf Steiner darauf aufmerksam, also wenn ich mal das hier so andeuten soll, ich weiß nicht mal, ob mir das gelingt [zeichnet an Wandtafel], so, jetzt hier so ein Hirsch. Soll ein Hirsch sein. Nehmen wir an es wäre ja einer. Der hat hier hinten seine Blase drin sitzen. Und hier oben unterm Rückgrat sitzen die Nieren. Jetzt käme es darauf an, gerade ein Organ zu finden, welches in ganz idealer Weise diesen Prozess bewahrt und konserviert. Und da sagt er, das ist die Hirschblase. Man könne nicht die Blase vom Rind nehmen oder irgendeine andere, nein, vom Hirsch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=3734s Physiognomie des Hirsches vs. Kuh 01:02:14] ===&lt;br /&gt;
Und das ist jetzt schon wieder eine Aufforderung, uns jetzt mit dem Hirsch zu befassen, im Verhältnis zum Wiederkäuer. Beide sind Pflanzenfresser. Aber der Hirsch, der bildet da oben ein Riesengeweih über seinem Kopf, der wendige Hirsch und die Kuh eben diese Hörner. Ja, was ist denn da eigentlich, was ist da der spezifische Unterschied? Das habt ihr ja auch gelesen, glaube ich, im vierten Vortrag, dass hier ein Tier ist, was extravertiert ist, im Gegensatz zur introvertierten Kuh. Bei der Kuh geht alles nach innen, beim Hirsch geht alles nach außen. Oder jedenfalls korrespondiert er ständig mit der Umwelt. Wir müssen nur mal sehen, wie ein Hirsch schaut mit den Augen, blickt mit den Augen. Auch das Reh, das Rehwild, es äugt. Man sagt, es äugt. Diese großen Augen, die schauen unglaublich nervös, eine leichte Nervosität durchzieht diese Tiere. Schaut sozusagen in den Umkreis. Und das Geweih selber ist eine Bildung, die ist kein [[Horn]], sondern das ist blanker Knochen, und zwar Gliedmaßenknochen. Da wächst der Knochen oben aus dem Stirnbein rechts und links raus und baut dann auf. Eine irrsinnige Stoffwechselleistung, die der Hirsch da vollbringt. Vom Frühjahr bis zum Herbst wächst hier oben das Geweih. Je älter wird es, je mehr Kälber die Kuh geworfen hat, die Hirschkuh, desto mehr Verzweigungen hat dann auch das Geweih, und bis zum 14. Ende oder bis zum 16. Ende, wie man sagt. Und dieses Geweih ist so gebildet, das ist ein Knochen wächst aus dem Kopf oben heraus und hat eine ganz bestimmte Wölbung. Wenn Sie sich mal ein Geweih angucken, dann hat man so den Eindruck, wie wenn das ein Innenraum wäre. Wie wenn das Geweih so wächst, dass es, wenn man das alles vervollständigen würde, einen Innenhohlkörper bilden würde, der nach oben offen ist. Also dass man den Eindruck hat, dass der Hirsch wirklich jetzt ein Wahrnehmungsvermögen hat, hier gerade über das Geweih, in den ganzen Organismus hinein, bis hin zur Blase. Da strömt gleich so die kosmische Astralität der Gegenwart. Also man muss den Hirsch noch mal genauer studieren, aber er eilt uns vorweg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=3908s Der Hirsch ist ein Tier, was eine hohe Astralität hat 01:05:08] ===&lt;br /&gt;
Der Hirsch ist ein Tier, was eine hohe Astralität hat, auch wie die Kuh. Da ist es aber innen drin. Beim Hirsch ist es außenrum. Der nimmt sozusagen unter den Tieren die Sonnenastralität, die dann im Sommer über ganz intensiv, von Frühjahr über Sommer zum Herbst wirksam ist, nimmt er auf und gestaltet mit dieser Astralität seine ganzen Organe bis hin zur Blase, den Blasenvirenprozess. Die stehen miteinander im Zusammenhang. Also der Hirsch ist umweltorientiert, die Kuh ist sozusagen nach ihrem eigenen Inneren orientiert. Und das macht man sich jetzt zu Nutze bei der Präparation, dass man dieses Blasenorgan des Hirsches in Anspruch nimmt und da diese Blütensubstanz hier reinstopft, hier in das Innere dieser Hirschblase.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=3974s Exkurs: Die Niere und Beziehung zur Blase 01:06:14] ===&lt;br /&gt;
Diese Hirschblase ist ein ganz eigenartiges Organ. Es wird dezidiert gesagt, man kann es von keinem anderen Tier nehmen. Und das hängt eben mit der Tatsache zusammen, dieser Umweltorientierung gerade dieses männlichen Hirsches, es geht um den männlichen Hirsch, der der Geweihträger ist, dass da die Blasensubstanz, also diese hauchdünne Haut und die Form der Blase ein Abbild des Makrokosmos ist, diese Kugelgestalt. Aber bis in die Substanzialität ist es von einer Sonnenastralität, nicht von einer Mondenastralität wie alles andere bei den Tieren, sondern wirklich aus der gegenwärtig wirkenden Sonnenastralität, wie sie der Hirsch aufgenommen hat den ganzen Sommer über, gestalten sich seine inneren Organe aus und insbesondere die Blase. Und in Verbindung mit der Blase die Niere. Und das müssten wir uns mit der Blase und der Niere befassen. Aber das können wir jetzt zeitlich nicht mehr bewältigen. Man kann die Blase gar nicht getrennt sehen von der Niere. Das ist ja wie ein Saugorgan, die Blase, die den Endharn aus der Niere heraus saugt förmlich. Das ist eine peristaltische Bewegung über den Harnweg bis in die Blase hinein. Und die Niere ist ja ein Organ, die das Blut reinigt. Die große Blutreinigung geschieht über die Niere, Unmassen an Blut, pro Stunde glaube ich 1,2 Liter, fließen da durch die Niere hindurch, sondern jetzt alles das ab, was Schlacke ist, was der Körper ausscheidet, das Blut aufgenommen hat, als venöses Blut und das muss jetzt abgeschieden werden. Und das sind so unendlich komplizierte Prozesse, die sich da in der Niere abspielen. Das ist wie eine Wunderwelt für sich. Das Grundprinzip der Niere besteht ja darin, dass eine niederkonzentrierte Substanz in eine höhere konzentrierte Substanz verdichtet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stellen Sie sich mal vor, das ist der umgekehrte Prozess, der in der anorganischen Natur stattfindet. In der anorganischen Natur findet immer ein Übergang von der hochkonzentrierten zur niederkonzentrierten Substanz statt. Das kommt dann zum Konstellationsausgleich. Aber im Lebendigen ist da plötzlich das Gegenteil der Fall. Da ist es möglich, durch sehr komplizierte Puffersysteme in der Niere, durch hormonale Einwirkungen, das Gegenteil zu machen, dass aus einer niederkonzentrierten, dem sogenannten Primärharn, Schadstoffe verdichtet werden, Salze verdichtet werden, zu immer höherer Konzentration. Sodass am Ende dann, was dann ausgeschieden wird als Urin, ist eine höhere konzentrierte Substanz, als sie je im Blut erscheint. Im Blut wird sofort eine hoffnungslose Vergiftung verursacht und jetzt diese höhere konzentrierte Substanz wird ausgeschieden. Und das macht die Niere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Niere ist, beschreibt Rudolf Steiner den Medizinern, die Niere ist das Inkarnationsorgan des Astralleibes im Menschen. Und zwar an sich ist das Astrale, immer mit dem Luftorganismus, mit dem Atmungsorganismus zusammen. Aber die Niere ist ein Atmungsorgan im Flüssigkeitsleib des Menschen, unter dem Zwerchfell. Also vollkommen in der Bewusstlosigkeit spielt sich das alles ab. Wir haben da kein Bewusstsein davon. Und doch ist die Niere etwas wie eine Art, sie wurde mal bezeichnet als eine emotionale Rückenstütze. Das heißt, alles, was in uns instinktiv, empfindungsmäßig auftaucht, also dass wir zum Beispiel ungeheuer wach werden, wenn wir zum Beispiel nun am Auto hinter dem Steuer stehen, dann müssen wir ständig genau mit unserem Bewusstsein da draußen sein, das ist aufgrund eines Adrenalinstoßes. Der löst diese Wachheit aus, gerade beim Autofahren, wo wir gar nicht ganz bei uns sind. Wir sind wie unbewusst. Instinktiv machen wir immer gerade das Richtige. Das ist eine Nierenfunktion durch das Adrenalin. Das macht den Menschen wach, denkwach, aber instinktiv. Und dann gibt es die sogenannte [[w:Corticosteroide|Kortikosteroide]], das sind auch Hormone von der Nebenniere. Die wird hier von der Nebenniere abgesenkt. Die ist genau hier auch an der Niere angeheftet. Ein Hormon, was jetzt die ganzen Gefühlsregungen instinktiver Art regelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man einen Zornausbruch hat oder die Aggressivität, die dann zur Geltung kommt. Alles das hängt dann mit diesen Hormonausschüttungen zusammen, die instinktive Regungen in der Gefühlswelt erzeugen. Und dann gibt es noch ein antidiuretisches [[a:Hormone#:~:text=Ein%20Hormon%20ist%20ein%20biochemischer,Wirkungen%20oder%20Regulationsfunktionen%20in%20Gang.|Hormon]], das kommt aus der [[a:Hypophyse|Hypophyse]] und das sorgt nun für die sogenannte Salzretention in der Niere. Das heißt, diese salzigen Konzentrationsvorgänge, die da stattfinden, im Wässrigen der Niere, das bewirkt dieses Hormon, also eines, was mehr mit dem Stoffwechsel, mit der Willensorganisation des Menschen zusammenhängt. Denken, Fühlen und Wollen. Alle drei Seelentätigkeiten, leibgebunden, die finden da in der Niere statt. Daher emotionale Rückenstütze des Menschen. Es fehlt mir was an den Nieren, das sagt man ja. Das alles eben zeigt, wie eng nun gerade diese beiden Organe zueinander in Beziehung stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=4870s Erste Prozessstufe beim Schafgarbenpräparat 01:12:51] ===&lt;br /&gt;
Übrigens, das möchte ich da noch kurz erwähnen. Wenn man Augenkrankheiten hat, wenn man irgendwo Sehschwierigkeiten hat, dann kann es sein, dass man diese Probleme durch die Behandlung der Niere heilen kann. Es besteht eine Beziehung zwischen Niere und der Sinnestätigkeit der Augen. Also das zeigt schon auch beim Hirsch die Besonderheit, dass der äugt, der ist sozusagen mit seiner ganzen Sinnesorganisation im Umkreis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt haben wir also so eine Hirschblase und haben da diese Blütchen reingestopft. Das ist die erste Präparationsstufe, wo wiederum etwas, was hier von innen kommt aus dem Hirsch, die Blase, das ist innen, ein Inneres wird ein Äußeres, eine Umstülpung. Hier wird ein Äußeres, die Blüte, ein Inneres. Außen nach innen, ein Umstülpungsvorgang. Und jetzt hängen wir diese Blase auf über der Erde in Luft und Wärme im Sommer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früher machten wir das sogar auch nach Ostern, füllten wir dann die Blüten da in die Astrogen, die Schafgarben haben noch nicht wieder neu geblüht, die mussten wir vom Vorjahr nehmen, füllten die dann hier rein und haben dann diese Kugeln und das ganze Geschehen wird dann exponiert, den Kräften von Luft und Wärme während des Sommers. Also wir setzen jetzt diese Verbindung von Pflanzenreich und Tierreich in Verbindung zu den Kräften, die aktuell während des Sommers im Physischen über Luft und Wärme wirken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=4528s Zweite Stufe, Exposition an die Winterkräfte 01:15:28] ===&lt;br /&gt;
Und dann kommt der Winter, da nehmen wir diese Kugeln herunter und machen ein Loch in die Erde und vergraben jetzt diese Kugeln hier unten in die Erde und setzen ihnen die Kräfte von Erde und Wasser aus, den Elementen von Erde und Wasser. Also das ist jetzt die zweite Stufe der Präparation. Einmal in Luft und Wärme exponiert, dann im Winter in Erde und Wasser ausgesetzt, den dort waltenden Kräften während des Winters. Wir haben ja auch ein bisschen darüber gesprochen, wie im Winter die Erde ganz anderen Kräften exponiert ist, eben dem fernsten Kosmos, während im Sommer ist sie insbesondere den Kräften des planetarischen Umkreises exponiert. Das ist unser planetarischer Umkreis, planetarisch, und das ist hier ein Fixstern. Fixsternwirksamkeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=4632s Es entsteht ein neuer Stoff, Träger von Kräften 01:17:12] ===&lt;br /&gt;
Und da ruht nun unser Präparat, und im Frühjahr nehmen wir das dann wieder heraus, graben es aus, und was haben wir dann in den Händen? Die Hirschblase ist zum Teil nur noch in Bruchstücken vorhanden. Was wir dann verwenden ist wiederum irgendeine Substanz, ein neuer Stoff. Ein neuer Stoff. Und diesen neuen Stoff, den nehmen wir jetzt und verwenden ihn wie alle anderen Präparate auch, indem wir in winzigen Mengen davon, so viel normalerweise wie hier gerade zwischen die drei Finger so gehen, die nehmen wir und machen jetzt in unseren Dunghaufen oder Komposthaufen den wir aufsetzen, Dunghaufen im Stapelmist oder im Tiefstall, machen wir ein Loch, 50 cm tief, oder so lang wie der Arm ist, und stopfen jetzt dieses Präparat da rein, in den Komposthaufen oder in den Dunghaufen. Und da entfaltet es jetzt dieses Präparat, als dieser neue Stoff, eine strahlende Wirkung, eine Kräftewirkung, nicht eine Stoffwirkung. Der Stoff tritt vollkommen zurück. Der Stoff ist gerade eben nur noch Träger von Kräften, aber hoch konzentriert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=4733s Präparat entfaltet sich im Komposthaufen ordnend und belebend 01:18:53] ===&lt;br /&gt;
Und diese astralen Kräfte, es handelt sich um astrale Kräfte, die strahlen jetzt herein in diesen Komposthaufen und damit das richtig geschieht, muss der abgedeckt sein, der muss eine Haut haben, der muss wirklich eine Haut haben, wie jeder Organismus oder ähnlich wie im Dunghaufen. Da strahlen diese Kräfte und bewirken nun - das ist natürlich das große Geheimnis, da hat Rudolf Steiner überhaupt nichts dazu gesagt - zunächst einmal, dass die abbauenden Kräfte im Komposthaufen und im Dunghaufen nicht irgendwie unkontrolliert, mineralisierend ablaufen, wie es die Mikroben gerade wollen, sondern dass das geordnet stattfindet. Dass da eine Organhülle geschaffen wird, in dem jetzt dieses Präparat wirkt, der Komposthaufen muss ein Organismus werden, der eine äußere Haut hat. Und in dieser zerfallenden, abbauenden, mikrobiell ganz stark strukturierten Substanz, da müssen jetzt ordnende Kräfte wirksam werden, dass das in die richtige Richtung der Zersetzung, des Abbaus, der Verringerung des Substanzverlustes läuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist jetzt ein ganz äußerer Vorgang. Aber dieser Dünger, der so entsteht, als Kompost oder als Mistkompost oder Mist, der wird durch dieses Schafgarbenpräparat, wie die Worte sind, belebt. Dieses Präparat wirkt belebend und anregend auf die Fruchtbarkeit des Lebens des Bodens. Das ist zunächst einmal die Ausführungsweise im Beispiel des Schafgarbenpräparates. Er wirkt belebend, also lebenanregend, lebenbefördernd, das Schafgarbenpräparat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=4870s Prinzip der Pflanzenpräparate zusammenfassend 01:21:10] ===&lt;br /&gt;
Nun möchte ich doch noch ein paar Worte wenigstens sagen zu den übrigen Präparaten in diesem Zusammenhang. Zunächst möchte ich noch einmal betonen, was hier jetzt als Prinzip sich offenbart, noch einmal zusammenfassend. Ausgangspunkt ist die Blüte, der Endprozess eines vegetativen Werdens der Pflanze. Hier steht die Pflanze repräsentativ da, und wir sammeln uns diese Blüten und versuchen diese Blüten jetzt im Zusammenhang mit einem tierischen Organ in einen Zustand zu versetzen, dass dieser Blütenprozess bewahrt wird, dass er festgehalten wird, dass der konserviert wird, dass er nicht einfach dem Naturprozess unterliegt, sondern herausgehoben dadurch, dass hier eine Organhülle das Ganze umschließt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann wird diese Organhülle mit den Ingredienzien exponiert, den Kräften, die während des Sommers über Luft und Wärme wirksam sind im Haushalt der Natur. Und diese konzentrieren sich jetzt in dieser Matrix wiederum dieser Blüten. Die Blütensubstanz mit dem sublimierten Kaliumprozess hier, der hier sozusagen wie vergeistigt, wie ätherisiert ist, der wird jetzt hier drin in dieser Hülle bewahrt, konserviert und diesen Kräften eben ausgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann während der Winterzeit den Kräften, die über Erde und Wasser wirksam werden. Das ist ein sehr kompliziertes Geschehen, aber Sie sehen, wenn Sie das versuchen mal sich zu vergegenwärtigen, sämtliche Phänomene, die nur irgendwo im Haushalt der Natur, im Pflanzenreich, Tierreich und im Erdigen, die fassen sich zusammen in dieser Methodik und werden quasi optimiert auf dem Wege dieses Präparationsvorganges. Da steht ein neuer Stoff, belebend und anregend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=5008s Das Kamillenpräparat, ein Calcium-Kalium-Prozess, gesundend 01:23:28] ===&lt;br /&gt;
Wenn wir jetzt das Kamillenpräparat nehmen, dann gehen wir genau ähnlich vor, wir sammeln uns die Blüten der Kamillen. Die Kamille ist auch eine tolle Heilpflanze. Und da können wir keine Hirschblase dafür nehmen zur Konservierung, sondern wir müssen uns den Dünndarm des Rindes nehmen, verschaffen. Alle sonstigen Organe für die Präparation stammen alle von unseren Haustieren, nur die Hirschblase nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir verschaffen uns also den Dünndarm des Rindes. Und da muss man auch das Richtige finden. Da gibt es sehr unterschiedliche Auffassungen. Der Dünndarm ist ein sehr allgemeiner Begriff. Es geht eigentlich um den Abschnitt vom Zwölffingerdarm bis zum Hüftdarm, sogenannten Jejunum oder bis zum Blinddarm. Das ist der Darmabschnitt, Leerdarm nennt man den auch, der so in Windungen am [[w:Gekröse|Gekröse]] hängt, dem sogenannten Gekröse, und unten hängt dann der Darm an diesem Gekröse dran, in all diesen Windungen, die da zum Körper gehen. Der ist der längste Darmabschnitt überhaupt. Und den müssen wir verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt heute Empfehlungen, ob das noch aktuell ist, weiß ich nicht, dass man den Dünndarm nehmen soll. Das ist der, der diese Spirale bildet. Aber da ist die Sache eigentlich schon abgeschlossen. Der Dünndarm ist das eigentlich effektive, physiologisch aktive Organ. Und da stopfen wir jetzt diese Kamillenblüten rein und vergraben die während der Winterzeit in die Erde. Rudolf Steiner sagt, nicht dezidiert, dass man sie auch aufhängt. Im Nachherein, aufgrund an allen möglichen Indizien, kann man davon ausgehen, dass er selbstverständlich vorausgesetzt hat, dass man sie auch in der Luft aufhängt. Also Luft und Wärme und dann eben Erde und Wasser während des Winters. Und dann haben wir einen neuen Stoff. Und dieser Stoff wird eben so jetzt in die Kompost- usw. häufen gesteckt und wirkt dort eben jetzt gesundend, gesundheitsbildenschaffend im Pflanzenwachstum. Und zwar, indem wir jetzt nicht nur den Kalium, die Kamille den Kaliumprozess beherrscht, sondern den Calcium- und Kaliumprozess. Also es geht immer darum, dass der Schwefel, als der Repräsentant der Vermittlung des Urbildes an die Pflanze, dass dieser Schwefelprozess im Zusammenhang steht mit einem bestimmten Erdenprozess. In diesem Fall aber der Kamille, Calcium und Kalium. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=5200s Brennnessel, Königin der Heilkräuter, durchvernünftigend 01:26:40] ===&lt;br /&gt;
Und bei der Brennnessel haben wir es mit der dritten Pflanze dieser Gruppe zu tun. Die Brennnessel ist ja nun also wirklich die Königin der Heilkräuter in gewissem Sinne, die so viel Innerlichkeit hat, dass man gar keine Hülle braucht. Die ist eigentlich eine Pflanze, von der Rudolf Steiner sagt, die müsste dem Menschen um Herz herum wachsen. Das Herz wäre das Organ, was man eigentlich zur Präparation nehmen müsste. Aber es hat keine innere Höhlung oder sie ist viel zu klein oder unscheinbar, die Herzkammer. Sondern diese Pflanze selber hat diese Tendenz, Hülle zu bilden, die Brennnessel. Und da wo sie wächst, das weiß ja jeder, sind auch solche Vergesellschaftungen von Brennnesseln, da wächst meistens dann nichts anderes mehr. Aber die Brennnessel wächst überall da, wo Unordnung in der Natur herrscht, wo irgendetwas nicht stimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da wächst die Brennnessel und sorgt dafür, dass dieser Standort wieder in den Naturprozess zurückgeführt wird, dass der geheilt wird, dass da wieder vernünftige Zersetzungs- und Umsetzungsvorgänge stattfinden. Und diese Brennnessel, die wird jetzt ganzjährig vergraben in die Erde, Sommers wie Winters in einem Stück, feiner gehäckselt. Und da gewinnen wir jetzt auch wieder ein Präparat, was wir dann ähnlich behandeln wie die anderen, einbringen in den Kompost oder Düngerhaufen und die nun eine Wirkung erzeugt, die Rudolf Steiner als Durchvernünftigung bezeichnet. Zuerst haben wir belebend, anregend, dann gesundend und jetzt durchvernünftigend, die Brennnessel. Das ist ein wunderbarer Ausdruck. Die Brennnessel macht das im Hause der Natur, sie sorgt für Ordnung, wo sie wächst. Und so sorgt der menschliche Organismus auch als Heilmittel für Ordnung. Das ist eine astralische Wirkung, die diese Ordnung schafft, organhaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=5338s Eichenrinde, Calciumprozess, gesunden auf äußere Infektionen 01:28:58] ===&lt;br /&gt;
Und die Eichenrinde, da nehmen wir ja die äußerste Rinde, und da gibt es auch sehr unterschiedliche Auffassungen, weil die Eiche ja zunächst mal, wenn sie 15 bis 20 Jahre alt ist, noch eine grüne Rinde hat. Und dann erst langsam diese Rinde dann zur Borke wird, bevor sie so rissig wird. Und ich kann jetzt die ganze Problematik hier nicht mehr aufdröseln, sondern ich bin fest der Überzeugung, dass Rudolf Steiner eben doch die äußerste Borke gemeint hat, obwohl er von Eichenrinde gesprochen hat. Und da geht es um den Kalziumprozess noch einmal. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um den Calzium, beim Brennnessel habe ich vergessen zu sagen, neben Calzium, neben Kalium auch Eisen. Diese drei Elemente, die beherrscht die Brennnessel in besonderer Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Eichenrinde, wie gesagt, den Calziumprozess, aber einen, der aus dem Organischen heraus entstanden ist, nämlich eben die Eichenrinde, die zu 70 Prozent ihres Aschengehalts Calzium beinhaltet. Und das eben als weiteres Präparat, was auf andere Art gesunden wirkt als das Kamillenpräparat. Also mehr gesunden wirkt in Bezug auf äußere Infektionen, pilzliche Erkrankungen und dergleichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=5427s Löwenzahn, Polarität von Kiesel und Kalium, empfindend 01:30:27] ===&lt;br /&gt;
Und das Löwenzahnpräparat ist dasjenige, was jetzt beherrscht wiederum das Spannungsfeld zwischen Kiesel und Kalium. Also Kalk, letzten Endes sind ja alles Alkali- und Erdalkali-Metalle. Also wo der Kiesel, aber derjenige, der im kosmischen Umkreis ist, der fein verteilt ist im Himmel, nicht der, der Quarze im Boden liegt, sondern diese feine Kieselaktivität, die jetzt durch den Löwenzahn vermittelt wird, dem Kaliumprozess und man kann den ganzen Löwenzahn herrlich beschreiben, wie diese beiden Prozesse ineinander wirken, bis in die äußeren morphologischen Bildungen der Blattrosette, der Wurzel selbst, der Blattrosette und dann dieses plötzlich aufschließenden Blütenstils mit der  Compositaeblüte. Das ist so einzigartig. Wo diese beiden Polaritäten von Kiesel und Kalium jetzt in einer besonderen Weise von dieser Pflanze zubereitet werden. Und dieses Präparat jetzt umhüllt von wiederum einer Organhülle, nämlich dem Gekröse des Rindes. Also jenes wie eine Doppelfalte des ganzen Bauchfells, was da herunterringt als Gekröse und nun den Darm trägt, den wir dann ja auch für das Kamillenpräparat verwenden. Und da erhalten wir jetzt einen Dünger, der die Pflanze empfindsam macht für das, was sie zum Wachsen an Stoffen braucht. Empfindsam macht, also dass die Wurzel gleichsam wie empfindend, das sind alles astralische Phänomene, empfindend sich hineintastet in das Erdreich und sozusagen wahrnehmender wird. Dass die Sinnesfähigkeit der Wurzel gesteigert wird, das ist in jedem Falle der Fall. Das habe ich eingangs schon mal gesagt, ich weiß nicht, ob Sie sich daran erinnern. Es geht um die Stärkung der Sinnesfähigkeit der Wurzel gegenüber der Erde. Dass sie wahrnehmend wird für das, was sie an Stoffen braucht. Und sogar empfindsam wird für das, was sie zum Wachsen braucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=5581s Baldrianpräparat, Phosphorprozess 01:33:01] ===&lt;br /&gt;
Und das Letzte ist dann eben das Baldrianpräparat, das den Phosphorprozess besonders aktiviert im Boden und das keine äußere Präparatehülle mehr braucht, sondern wo wir einfach die Blüten auspressen in einen Saft, der dann in Verdünnung ausgespritzt wird auf dem Acker oder wo auch immer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=5607s Präparatekanon, verschiedene Möglichkeiten und evolutiv wirksam 01:33:27] ===&lt;br /&gt;
Das ist ein Kanon. Ein Kanon, die ersten drei gehören zusammen, die letzten drei gehören zusammen. Die ersten drei sind die großen Stoffverwandler, die die Erdalkalien im Boden, Kalk und Kalium insbesondere, in der Lage sind zu verwandeln. Es findet nicht nur eine Belebung, eine Anregung, eine Gesundung, eine Durchvernünftigung des Bodens statt, sondern sie sorgen dafür, dass ein bestimmter gegebener Erdenstoff wie das Kalium oder das Calzium jetzt auf dem Wege dieser Präparation fähig wird, sich zu verwandeln in, so wird es im landwirtschaftlichen Kurs gesagt, Stickstoffartiges und schließlich in reinem Stickstoff, der so wirkt, wie es den Boden durchvernünftigt im Hinblick auf die Pflanze, die man da ziehen will auf dem Boden. Also man muss sich mal auf solche Formulierungen im landwirtschaftlichen Kurs genau einlassen, um zu sehen, hier handelt sich etwas vollkommen Neues.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist nicht derselbe Stickstoff, den wir atmen. Das ist, ich möchte mal sagen, von mir aus gesprochen, die Stickstoffstufe des Minerals. Das heißt die Astralstufe des Minerals. Die Pflanze, hier die Schafgabe etwa, sorgt dafür, dass ein Physisches sich verwandelt in ein Lebendiges. Aber da geht es nicht weiter. Und jetzt muss ich das präparieren, dass es weiter geht, dass es Anschluss findet an das Astralische, an sein eigenes Astralisches. Denn jedes Mineral hat auch ein [[Äthereib]], auch ein [[Astralleib]], auch ein Ich. Aber das ist alles außen, draußen. Das ist nicht drinnen, nicht inkarniert, nicht physisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so, meine ich, hat man hier tatsächlich ein ganzes Spektrum, ein Kanon von verschiedenen Möglichkeiten im Haushalt der Natur Prozesse in Gang zu setzen, die evolutiv wirksam sind. Evolutiv, das heißt entwicklungsinaugurierend. Die Welt um uns herum ist geworden, die ist einfach fertig, die ist da. Das ist die vergangene Schöpfung. Und jetzt werden wir in die Lage versetzt, hier durch solche Vorgänge, durch solche Prozesse, in die Lage versetzt, etwas zu inaugurieren, was noch nicht ist, sondern erst werden wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=5766s Biologisch-dynamische Landwirtschaft als Entwicklungsgedanke 01:36:06] ===&lt;br /&gt;
Und das ist das Faszinierende meines Erachtens, eigentlich das Faszinierende des biologisch-dynamischen Landbaus, dass wir in die Lage versetzt werden, schöpferisch nicht nur Naturprozesse nachzuahmen, was die Natur von sich aus viel besser könnte, sondern dass wir alles zusammenfassen, was nur irgendeine Natur geworden ist, und daraus etwas Schöpferisches, Neues entwickeln, und das in homeopathischen Dosierungen gleichsam einpflanzen, gleichsam, ich möchte mal sagen, zusammenfassen, den Entwicklungsgedanken, den wir in uns tragen als Menschen, wir sind uns bewusst, dass wir uns entwickeln können, hoffentlich jedenfalls sind wir uns bewusst, dass wir nicht einfach nur einmal da sind und dann ist Schluss, sondern dass wir in einem Entwicklungsprozess als Menschen stehen und diese Einsicht, dass wir aus dieser Einsicht gewinnen können, das jetzt Einzuplastizieren den Natureichen, die sich nicht entwickeln können von sich aus weiter. Die letzten Endes, auch in Zukunft der Hand des Menschen bedürfen, dass wir den Entwicklungsgedanken in die Naturprozesse so einfügen, dass da ein mit uns mitschreitend, parallel zum Menschsein, die Erde mitschreiten kann, sich entwickeln in die Zukunft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=5857s Verwandlungsvorgang als Ziel 01:37:37] ===&lt;br /&gt;
Das ist jetzt natürlich so hingehauen und in aller Kürze und aphoristisch wirklich. Man müsste jedes Einzelpräparat unter diesem Gesichtspunkt für sich nochmal beschreiben und mehr im Detail, und es wird sich immer wieder zeigen, wir haben hier eine Möglichkeit, ein Instrumentarium in den Händen, wo wir, ich möchte mal sagen, das, was ich eingangs gesagt habe, wo die Materie - habe ich das gesagt? Ich weiß gar nicht, ob ich es vergessen habe - ,die Materie in dem Sinne aufgebaut ist, wie sie Christus nach und nach angeordnet hat. In diesen drei Vorträgen von Kopenhagen, von Rudolf Steiner, ist das so dargestellt. Das ist angeordnet, das ist fertig, und jetzt müssen wir dieses, was an Produkt der Evolution da ist, damit gehen wir tagtäglich in der Landwirtschaft um, dieses Produkt irgendwie zu verwandeln suchen, in ein zukünftiges Werden, und das scheint mir das tiefere Geheimnis der Präparate zu sein, aber da muss man sein Leben lang dran weiterarbeiten, um das zur inneren Gewissheit werden zu lassen, sonst bleibt es abstrakt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=obQvLHF-fl0&amp;amp;t=5939s Mut zur Lebensarbeit, Abschluss 01:38:59] ===&lt;br /&gt;
Ja, das war jetzt schnell noch reingeschaufelt hier in den Kurs. Wir bräuchten da natürlich zwei, drei Tage eigentlich, um das noch genauer zu behandeln. Aber ich hoffe, dass wir wenigstens noch ein bisschen Ergänzung zu den beiden Spritzpräparaten, da wir deutlich geworden sind, sichtbar geworden sind, dass wir einen Hebel in den Händen haben, den wir eigentlich noch nicht wirklich in den Händen haben, aber wir haben ihn, uns steht er zur Verfügung, und es bedarf einer Lebensarbeit, um diesen Hebel immer besser bedienen zu können. Das wünsche ich Ihnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, also dann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;Folge  [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|1]] - [[Düngung - 2. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|2]] - [[Düngung - 3. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|3]] - [[Düngung - 4. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|4]] - [[Düngung - 5. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|5]] - [[Düngung - 6. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|6]] - [[Düngung - 7. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|7]] - [[Düngung - 8. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|8]] - [[Düngung - 9. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|9]] - [[Düngung - 10. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|10]] - [[Düngung - 11. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|11]] - [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|12]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
== Glossar ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|A}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|A}}[[Astralität|Astral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „… das macht das &#039;&#039;&#039;Astrale&#039;&#039;&#039; in der Welt. Es sorgt immer für [[Form|Formen]] …&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Hirschblase bewahrt laut R. Steiner den Prozess der Blüte 00:59:20|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:59:20]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Atom]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Was ein &#039;&#039;&#039;Atom&#039;&#039;&#039; ist, kann man ja gar nicht sehen … das ist alles [[untersinnlich]]. Es geht sogar so weit, dass Niels Bohr, dann auch Heisenberg und [https://www.anthro.world/Wolfgang_Pauli Wolfgang Pauli] eben hier eine Bemerkung gemacht hat, dass das Atom gar kein Ding im Raum ist.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Atom, keine räumlich-körperhafte Bildung, eine untersinnliche Erkenntnis 00:08:35|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:08:35]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|B}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|B}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Baldrianpräparat]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „… das &#039;&#039;&#039;Baldrianpräparat&#039;&#039;&#039;, das den Phosphorprozess besonders aktiviert im [[Boden]] und das keine äußere Präparatehülle mehr braucht …&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Baldrianpräparat, Phosphorprozess 01:33:01|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 01:33:01]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bewusstsein]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Stellen Sie sich mal vor, in welchem &#039;&#039;&#039;Bewusstsein&#039;&#039;&#039; die Menschen früher gelebt haben und … heute … Wir leben heute so, dass weitgehend unser Bewusstsein erfüllt wird durch Informationen, die nicht mehr sozusagen aus dem [[Anschauung|Anschauen]] oder Miterleben zur Seele der Natur hervorgehen […] Und die Quellen dieser Informationswelt ist ein Metallmantel rund um die Erde.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Ist die Erde und das Erdenleben noch fähig kosmische Kräfte aufzunehmen? 00:20:23|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:20:23]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Biologisch-dynamische Landwirtschaft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „… das Faszinierende des &#039;&#039;&#039;biologisch-dynamischen Landbaus&#039;&#039;&#039;, dass wir in die Lage versetzt werden, schöpferisch nicht nur Naturprozesse nachzuahmen … sondern dass wir alles zusammenfassen … und daraus etwas Schöpferisches, Neues entwickeln …&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Biologisch-dynamische Landwirtschaft als Entwicklungsgedanke 01:36:06|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 01:36:06]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Präparate|Biologisch-dynamische-Präparate]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „… diese Tatsache, dass 1924 [[Rudolf Steiner]] die &#039;&#039;&#039;biologisch-dynamischen Präparate&#039;&#039;&#039; entwickelt hat … dasjenige, was hier jetzt auf diesem Wege der Atomphysik im Verlaufe des 20. Jahrhunderts entstanden ist, ist ja auch eine [[Stoffneuschöpfung]].&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Stoffneuschöpfungen sowohl in der Atomwissenschaft als auch bei R. Steiner 00:05:43|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:05:43]]&lt;br /&gt;
[[Blatt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „… dieser [[Kalium]], dieser Erdsaft, der steigt hier hoch und jetzt gestaltet sich das erste &#039;&#039;&#039;Blatt&#039;&#039;&#039; aus … und das Ergebnis wird mitgenommen bis zum nächsten Blatt. Und dann gestaltet sich wieder ein Blatt … Und wir sehen, dass dadurch die Blattmetamorphose entsteht.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Blattmetamorphose und Urbild der Pflanze 00:46:16|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:46:16]]&lt;br /&gt;
* „Kosmos und Erde, den Götterboden, so haben die Griechen den bezeichnet. Wir haben hier ein Mittleres zwischen diesen beiden Polen und dieses Mittlere offenbart sich in den &#039;&#039;&#039;Blättern&#039;&#039;&#039;. Die Blättern sind die Begegnung dieser beiden Pole.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Blätter, Begegnung der Pole, Merkurbereich 00:47:42|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:47:42]]&lt;br /&gt;
[[Brennnessel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Die &#039;&#039;&#039;Brennnessel&#039;&#039;&#039; ist ja nun also wirklich die Königin der [[Heilkräuter]] in gewissem Sinne, die so viel Innerlichkeit hat …&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Brennessel, Königin der Heilkräuter, durchvernünftigend 01:26:40|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 01:26:40]]&lt;br /&gt;
* „… die &#039;&#039;&#039;Brennnessel&#039;&#039;&#039; wächst überall da wo Unordnung in der Natur herrscht, wo irgendetwas nicht stimmt […] sie sorgt für Ordnung, wo sie wächst.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Brennessel, Königin der Heilkräuter, durchvernünftigend 01:26:40|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 01:26:40]]&lt;br /&gt;
* „… neben Calzium, neben [[Kalium]] auch Eisen. Diese drei Elemente, die beherrscht die &#039;&#039;&#039;Brennnessel&#039;&#039;&#039; in besonderer Weise.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Eichenrinde, Calciumprozess, gesunden auf äußere Infektionen 01:28:58|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 01:28:58]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|C}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|C}} Compositae [siehe [[Korbblütler]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&amp;lt;nowiki/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|D}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|D}}[[Düngung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Das heißt, die [[Kraft|Kräfte]] sind Ausdruck eines Wesenhaften, was sich dann irgendwo eine [[Wirkung]] erzeugt in der Welt … Und wir verbrauchen also Kräfte. Und wir müssen durch die &#039;&#039;&#039;Düngung&#039;&#039;&#039; Kräfte ersetzen, nicht [[Stoff|Stoffe]] primär …&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Düngung muss Kräfte ersetzen, nicht Stoffe 00:14:06|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:14:06]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|E}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|E}}&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|F}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|F}}&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|G}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|G}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Geisteswissenschaft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[[Mathematik]] ist eine &#039;&#039;&#039;Geisteswissenschaft&#039;&#039;&#039;, es ist keine [[Naturwissenschaft]].&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Mathematik ist eine Geisteswissenschaft, keine Naturwissenschaft 00:07:17|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:07:17]]&lt;br /&gt;
* „… diese anthroposophische &#039;&#039;&#039;Geisteswissenschaft&#039;&#039;&#039; ist eine solche, die nicht jetzt von der [[Materie]] ausgeht, sondern … Von der eigentlichen Wesenheit des [[Mensch|Menschen]] … Der Anthropos heißt der Mensch auf Griechisch.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Geistes- vs. Atomwissenschaft, Über- und Unternatur 00:09:50|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:09:50]]&lt;br /&gt;
* „Ein Weg in die [[Übersinnlichkeit]] … das ist im Grunde genommen die anthroposophischen &#039;&#039;&#039;Geisteswissenschaft&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Geistes- vs. Atomwissenschaft, Über- und Unternatur 00:09:50|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:09:50]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|H}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|H}}[[Hirsch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Bei der [[Kuh]] geht alles nach innen, beim &#039;&#039;&#039;Hirsch&#039;&#039;&#039; geht alles nach außen.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Physiogonomie des Hirsches vs. Kuh 01:02:14|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 01:02:14]]&lt;br /&gt;
* „Wir müssen nur mal sehen, wie ein &#039;&#039;&#039;Hirsch&#039;&#039;&#039; schaut mit den Augen […] Man sagt, es äugt.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Physiogonomie des Hirsches vs. Kuh 01:02:14|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 01:02:14]]&lt;br /&gt;
* „Der &#039;&#039;&#039;Hirsch&#039;&#039;&#039; ist ein Tier, was eine hohe [[Astralität]] hat, auch wie die [[Kuh]].&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Der Hirsch ist ein Tier, was eine hohe Astralität hat 01:05:08|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 01:05:08]]&lt;br /&gt;
* „Diese &#039;&#039;&#039;Hirsch&#039;&#039;&#039;blase ist ein ganz eigenartiges Organ. Es wird dezidiert gesagt, man kann es von keinem anderen Tier nehmen […] diese hauchdünne Haut und die Form der Blase ein Abbild des [[Makrokosmos]] ist, diese Kugelgestalt.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Exkurs: Die Niere und Beziehung zur Blase 01:06:14|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 01:06:14]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|I}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|I}}&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|J}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|J}}&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|K}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|K}}[[Kalium]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „&#039;&#039;&#039;Kalium&#039;&#039;&#039; … Die steht ja im Periodensystem auf der rechten Seite, also unter den Alkalimetallen, ist ein Metall.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Exkurs zur Chemie von Kalium, ein Salzbildner 00:32:26|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:32:26]]&lt;br /&gt;
* „… wenn man dann ein Stück von so einem &#039;&#039;&#039;Kalium&#039;&#039;&#039; ins Wasser schmeißt, dann geht es explosionsartig los, dass es verbrennt […] Es entsteht KOH, das ist also eine Kaliumlauge, löst sich dann im Wasser völlig auf … Also, das Kalium gehört zu den klassischen Salzbildnern.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Exkurs zur Chemie von Kalium, ein Salzbildner 00:32:26|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:32:26]]&lt;br /&gt;
* „&#039;&#039;&#039;Kalium&#039;&#039;&#039; hat immer mit dem Wasser zu tun, mit dem Wässrigen, mit der Zellflüssigkeit oder den interzellularen Flüssigkeiten und sorgt … für Säftespannung.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Kalium bewirkt in der Pflanze die Säftespannung 00:42:57|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:42:57]]&lt;br /&gt;
* „… dieser &#039;&#039;&#039;Kalium&#039;&#039;&#039;, dieser Erdsaft, der steigt hier hoch und jetzt gestaltet sich das erste [[Blatt]] aus … und das Ergebnis wird mitgenommen bis zum nächsten Blatt. Und dann gestaltet sich wieder ein Blatt … Und wir sehen, dass dadurch die Blattmetamorphose entsteht.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Blattmetamorphose und Urbild der Pflanze 00:46:16|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:46:16]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kaliumdüngung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „… &#039;&#039;&#039;Kaliumdüngung&#039;&#039;&#039;. Das heißt, das [[Kalium]] ist zu 0,0002% radioaktiv. Das hat eine natürliche Strahlung. Und das weist darauf hin, dass das Kalium wie ein Repräsentant des Erdigen schlechthin ist als Salzbildner.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Kalium leicht Radioaktiv, natürliche Strahlung 00:35:48|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:35:48]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kernspaltung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Die erste &#039;&#039;&#039;Kernspaltung&#039;&#039;&#039; fand 1938 im Januar in Berlin statt und sieben Jahre später fallen die ersten Atombomben auf Nagasaki und Hiroshima.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Exkurs: Entwicklung der Atomphysik zu Beginn des 20 Jh. 00:02:51|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:02:51]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kompostpräparate]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „… dass wir so düngen müssen, dass wieder eine Beziehung zwischen [[Erde]] und [[Kosmos]] entsteht und das ist der Ausgangspunkt im Grunde genommen der &#039;&#039;&#039;Kompostpräparate&#039;&#039;&#039;. Dass wir die Erde wieder aufnahmefähig machen für [[kosmische Kräfte]].&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#So Düngen, dass eine Verbindung von Kosmos und Erde besteht 00:16:10|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:16:10]]&lt;br /&gt;
* „Ausgangspunkt der Herstellung der &#039;&#039;&#039;Kompostpräparate&#039;&#039;&#039; sind zunächst mal [[Heilpflanzen]]. Und zwar die Blüten von Heilpflanzen.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Schafgarbenpräparat, Heilpflanze, Bezug zu menschlichem Blut 00:24:07|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:24:07]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Korbblütler]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „…das [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[Schafgarbe]]] ist ja eine  &#039;&#039;&#039;Compositae&#039;&#039;&#039; [Korbblütler] … Die am höchsten entwickeltsten [[Pflanze|Pflanzen]], die es überhaupt gibt … die jetzt auf einem Blütenboden mehrere einzelne Blütchen, Röhrenblütchen oder Strahlenblütchen entwickeln.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Schafgarbenblüte eine Hingabe an den Kosmos 00:50:47|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:50:47]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kosmische Kräfte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „… dass wir so düngen müssen, dass wieder eine Beziehung zwischen [[Erde]] und [[Kosmos]] entsteht und das ist der Ausgangspunkt im Grunde genommen der [[Kompostpräparate]]. Dass wir die Erde wieder aufnahmefähig machen für &#039;&#039;&#039;kosmische Kräfte&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#So Düngen, dass eine Verbindung von Kosmos und Erde besteht 00:16:10|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:16:10]]&lt;br /&gt;
[[Krankheit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Wenn man &#039;&#039;&#039;Augenkrankheiten&#039;&#039;&#039; hat, wenn man irgendwo Sehschwierigkeiten hat, dann kann es sein, dass man diese Probleme durch die Behandlung der [[Niere]] heilen kann. Es besteht eine Beziehung zwischen Niere und der Sinnestätigkeit der Augen.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Erste Prozessstufe beim Schafgarbenpräparat 01:12:51|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 01:12:51]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kuh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Bei der &#039;&#039;&#039;Kuh&#039;&#039;&#039; geht alles nach innen, beim [[Hirsch]] geht alles nach außen.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Physiogonomie des Hirsches vs. Kuh 01:02:14|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 01:02:14]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|L}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|L}}[[Landwirtschaftlicher Kurs]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Er [R. Steiner] hat ja nicht sehr großen Wert darauf gelegt, dass Naturwissenschaftler an dem Kurs teilnehmen, weil die hätten das sofort völlig zerhackt. Sondern dass da Menschen sitzen, die es einfach gewohnt sind, die Gedanken die sie haben, auch in die Tat umzusetzen … und unvoreingenommen sein können, gegenüber solchen Äußerungen, die jetzt hier im &#039;&#039;&#039;Landwirtschaftlichen Kurs&#039;&#039;&#039; erstmalig in dieser Form unter die Menschen treten.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Rudolf Steiner entwickelt im landwirtschaftlichen Kurs sechs Präparate 00:18:24|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:18:24]]&lt;br /&gt;
[[Löwenzahnpräparat]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „… das &#039;&#039;&#039;Löwenzahnpräparat&#039;&#039;&#039; ist dasjenige, was jetzt beherrscht wiederum das Spannungsfeld zwischen Kiesel und Kalium.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Löwenzahn, Polarität von Kiesel und Kalium, empfindend 01:30:27|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 01:30:27]]&lt;br /&gt;
* „… das &#039;&#039;&#039;Löwenzahnpräparat&#039;&#039;&#039; […] da erhalten wir jetzt einen &#039;&#039;&#039;Dünger&#039;&#039;&#039;, der die Pflanze empfindsam macht für das, was sie zum Wachsen an Stoffen braucht. Empfindsam macht … Dass die Sinnesfähigkeit der [[Wurzel]] gesteigert wird …&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Löwenzahn, Polarität von Kiesel und Kalium, empfindend 01:30:27|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 01:30:27]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|M}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|M}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Mathematik]]   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „&#039;&#039;&#039;Mathematik&#039;&#039;&#039; ist eine [[Geisteswissenschaft]], es ist keine [[Naturwissenschaft]].&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Mathematik ist eine Geisteswissenschaft, keine Naturwissenschaft 00:07:17|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:07:17]]&lt;br /&gt;
[[Mensch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Der eigentliche Ursprung des &#039;&#039;&#039;Menschen&#039;&#039;&#039; ist eben die [[geistige Welt]]. Es ist gar nicht die Erde.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Ist die Erde und das Erdenleben noch fähig kosmische Kräfte aufzunehmen? 00:20:23|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:20:23]]&lt;br /&gt;
[[Merkur]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „&#039;&#039;&#039;Merkur&#039;&#039;&#039; bezeichnet eigentlich immer schon im griechischen Mythen den Vermittler zwischen Kosmos und Erde, den Götterboden, so haben die Griechen den bezeichnet.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Blätter, Begegnung der Pole, Merkurbereich 00:47:42|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:47:42]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|N}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|N}}[[Niere]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und die &#039;&#039;&#039;Niere&#039;&#039;&#039; ist, beschreibt [[Rudolf Steiner]] den Medizinern, die Niere ist das Inkarnationsorgan des [[Astralleib|Astralleibes]] im Menschen.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Exkurs: Die Niere und Beziehung zur Blase 01:06:14|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 01:06:14]]&lt;br /&gt;
* „Wenn man Augenkrankheiten hat, wenn man irgendwo Sehschwierigkeiten hat, dann kann es sein, dass man diese Probleme durch die Behandlung der &#039;&#039;&#039;Niere&#039;&#039;&#039; heilen kann. Es besteht eine Beziehung zwischen Niere und der Sinnestätigkeit der [[Auge|Augen]].&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Erste Prozessstufe beim Schafgarbenpräparat 01:12:51|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 01:12:51]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|O}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|O}}&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|P}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|P}}[[Pflanze]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Die am höchsten entwickeltsten &#039;&#039;&#039;Pflanzen&#039;&#039;&#039;, die es überhaupt gibt, die  [[Kompositen|Compositae]], die jetzt auf einem Blütenboden mehrere einzelne … Röhrenblütchen oder Strahlenblütchen entwickeln.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Schafgarbenblüte eine Hingabe an den Kosmos 00:50:47|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:50:47]]&lt;br /&gt;
* „Und sie ist willenlos. Die &#039;&#039;&#039;Pflanze&#039;&#039;&#039; ist vollkommen … in der Blüte, Hingabe, ein Moment, und dann erstirbt sie.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Schafgarbe willenlos, Hingabe und Kraft 00:53:57|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:53:57]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Physik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Das hatte Heisenberg und der Nils Bohr haben das direkt gesagt, das löst sich auf in [[Geist]], unsere ganze &#039;&#039;&#039;Physik&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Alles ist Geist, Stoff wesenhafter Ausdruck 00:13:15|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:13:15]]                                            &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Präparate]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „… [[Rudolf Steiner]] gar haarscharf verfolgt, was sich da abgespielt hat mit dieser Initiation in die Unternatur. Er hat jeden Schritt erkenntnisschreitend mitvollzogen, den [[a:Albert_Einstein#:~:text=Albert%20Einstein%20(*%2014.,ver%C3%A4nderten%20ma%C3%9Fgeblich%20das%20physikalische%20Weltbild.|Einstein]] gegangen ist in der [[a:Relativitätstheorie|Relativitätstheorie]] oder Ratherford in der Zerfallstheorie […] tätige Menschen, die ganz aus dem bäuerlichen Haus jetzt Fragen an ihn gestellt haben, breitet er etwas aus … die Grundlage zu einer Technologie aber im Lebendigen nicht im anorganisch Toten. Und das sind letzten Endes die &#039;&#039;&#039;Präparate&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Rudolf Steiner breitet seine „Technologie&amp;quot; über die Präparate aus 00:11:15|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:11:15]]&lt;br /&gt;
* „… dass wir so düngen müssen, dass wieder eine Beziehung zwischen [[Erde]] und [[Kosmos]] entsteht und das ist der Ausgangspunkt im Grunde genommen der &#039;&#039;&#039;Kompostpräparate&#039;&#039;&#039;. Dass wir die Erde wieder aufnahmefähig machen für [[kosmische Kräfte]].&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#So Düngen, dass eine Verbindung von Kosmos und Erde besteht 00:16:10|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:16:10]]&lt;br /&gt;
* „… das macht man sich jetzt zu Nutze bei der &#039;&#039;&#039;Präparation&#039;&#039;&#039;, dass man dieses Blasenorgan des [[Hirsch|Hirsches]] in Anspruch nimmt und da diese Blütensubstanz hier reinstopft …&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Der Hirsch ist ein Tier, was eine hohe Astralität hat 01:05:08|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 01:05:08]]&lt;br /&gt;
* „die zweite Stufe der &#039;&#039;&#039;Präparation&#039;&#039;&#039;. Einmal in Luft und Wärme exponiert, dann im [[Winter]] in Erde und Wasser ausgesetzt, den dort waltenden Kräften während des Winters.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Zweite Stufe, Exposition an die Winterkräfte 01:15:28|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 01:15:28]]&lt;br /&gt;
* „diesen neuen [[Stoff]], den nehmen wir jetzt und verwenden ihn wie alle anderen &#039;&#039;&#039;Präparate&#039;&#039;&#039; auch, indem wir in winzigen Mengen davon … in unseren Dunghaufen oder [[Komposthaufen]] … machen wir ein Loch, 50 cm tief, oder so lang wie der Arm ist, und stopfen jetzt dieses Präparat da rein … da entfaltet es jetzt dieses Präparat, als dieser neue Stoff, eine strahlende Wirkung, eine Kräftewirkung, nicht eine Stoffwirkung.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Es entsteht ein neuer Stoff, Träger von Kräften 01:17:12|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 01:17:12]]&lt;br /&gt;
* „Aber dieser [[Dünger]], der so entsteht, als [[Kompost]] oder als Mistkompost oder [[Mist]], der wird durch dieses &#039;&#039;&#039;Schafgarbenpräparat&#039;&#039;&#039; … belebt. Dieses [[Präparat]] wirkt belebend und anregend auf die Fruchtbarkeit des Lebens des [[Bodenentwicklung im Jahreslauf - 2. Folge von Manfred Klett, 2018|Bodens]].&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Präparat entfaltet sich im Komposthaufen ordnend und belebend 01:18:53|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 01:18:53]]&lt;br /&gt;
* „… das &#039;&#039;&#039;Löwenzahnpräparat&#039;&#039;&#039; ist dasjenige, was jetzt beherrscht wiederum das Spannungsfeld zwischen Kiesel und Kalium.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Löwenzahn, Polarität von Kiesel und Kalium, empfindend 01:30:27|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 01:30:27]]&lt;br /&gt;
* „… das &#039;&#039;&#039;Löwenzahnpräparat&#039;&#039;&#039; […] da erhalten wir jetzt einen &#039;&#039;&#039;Dünger&#039;&#039;&#039;, der die Pflanze empfindsam macht für das, was sie zum Wachsen an Stoffen braucht. Empfindsam macht … Dass die Sinnesfähigkeit der [[Wurzel]] gesteigert wird …&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Löwenzahn, Polarität von Kiesel und Kalium, empfindend 01:30:27|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 01:30:27]]&lt;br /&gt;
* „… das &#039;&#039;&#039;Baldrianpräparat&#039;&#039;&#039;, das den Phosphorprozess besonders aktiviert im [[Boden]] und dass keine äußere Präparatehülle mehr braucht …&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Baldrianpräparat, Phosphorprozess 01:33:01|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 01:33:01]]&lt;br /&gt;
Präparation der biologisch-dynamischen Präparate (siehe [[Präparate]])&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Rudolf Steiner]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „… &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039; gar haarscharf verfolgt, was sich da abgespielt hat mit dieser Initiation in die Unternatur. Er hat jeden Schritt erkenntnisschreitend mitvollzogen, den [[a:Albert_Einstein#:~:text=Albert%20Einstein%20(*%2014.,ver%C3%A4nderten%20ma%C3%9Fgeblich%20das%20physikalische%20Weltbild.|Einstein]] gegangen ist in der [[a:Relativitätstheorie|Relativitätstheorie]] oder Ratherford in der Zerfallstheorie […] tätige Menschen, die ganz aus dem bäuerlichen Haus jetzt Fragen an ihn gestellt haben, breitet er etwas aus … die Grundlage zu einer Technologie aber im Lebendigen nicht im anorganisch Toten. Und das sind letzten Endes die [[Präparate]].&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Rudolf Steiner breitet seine „Technologie&amp;quot; über die Präparate aus 00:11:15|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:11:15]]&lt;br /&gt;
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{{BS|S}}[[Schafgarbe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Die &#039;&#039;&#039;Schafgarbe&#039;&#039;&#039; ist eine Pflanze, die schon zu Urzeiten medizinisch verwendet wird und die vor allen Dingen im Zusammenhang steht mit der Blutreinigung und auch der Blutstillung bei Verletzungen usw. […] Und das Blut ist der Träger des [[Ich]]&#039;s.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Schafgarbenpräparat, Heilpflanze, Bezug zu menschlichem Blut 00:24:07|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:24:07]]&lt;br /&gt;
* „Nun schildert Rudolf Steinert diese &#039;&#039;&#039;Schafgarbe&#039;&#039;&#039; ja so … wie ein Wunderwerk in der Natur sei. Jede Pflanze sei ein Wunderwerk, aber diese ganz besonders.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Rudolf Steiner: „Schagarbe, ein besonderes Wunderwerk.&amp;quot; 00:31:24|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:31:24]]&lt;br /&gt;
* „… jetzt nehmen die Pflanzen dieses [[Kalium]] auf. Und so auch die &#039;&#039;&#039;Schafgabe&#039;&#039;&#039;. Und die versteht sich offensichtlich ganz besonders auf dieses Kalium.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Sulfur und Salz, Kosmos und Erde 00:36:58|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:36:58]]&lt;br /&gt;
* „… jetzt nimmt die &#039;&#039;&#039;Schafgabe&#039;&#039;&#039; dieses [[Kalium]] auf. [[Goethe]] nennt das übrigens den Erdsaft … Der Wasserstrom mit Mineralsalzen befrachtet, der von den [[Wurzel|Wurzelhaaren]] aufgenommen wird und jetzt aufsteigt innerhalb des [[Kambium|Kambiums]] in der Pflanze und oben die ganzen Lebensvorgänge in den Blättern unterhält. Das ist also ein Salzstrom.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Schafgarbe, Begegnung zwischen Himmel und Erde 00:39:31|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:39:31]]&lt;br /&gt;
* „…das [&#039;&#039;&#039;Schafgarbe&#039;&#039;&#039;] ist ja eine  [[Compositae]] … Die am höchsten entwickeltsten [[Pflanze|Pflanzen]], die es überhaupt gibt, die  Compositae, die jetzt auf einem Blütenboden mehrere einzelne … Röhrenblütchen oder Strahlenblütchen entwickeln.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Schafgarbenblüte eine Hingabe an den Kosmos 00:50:47|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:50:47]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Schafgarbenpräparat]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Jedenfalls bei der &#039;&#039;&#039;Schafgarbe&#039;&#039;&#039; macht dann [[Rudolf Steiner]] darauf aufmerksam […] Jetzt käme es darauf an, gerade ein Organ zu finden, welches in ganz idealer Weise diesen Prozess bewahrt und konserviert. Und da sagt er, das ist die Hirschblase.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Hirschblase bewahrt laut R. Steiner den Prozess der Blüte 00:59:20|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:59:20]]&lt;br /&gt;
* „diesen neuen [[Stoff]], den nehmen wir jetzt und verwenden ihn wie alle anderen &#039;&#039;&#039;Präparate&#039;&#039;&#039; auch, indem wir in winzigen Mengen davon … in unseren Dunghaufen oder [[Komposthaufen]] … machen wir ein Loch, 50 cm tief, oder so lang wie der Arm ist, und stopfen jetzt dieses Präparat da rein … da entfaltet es jetzt dieses Präparat, als dieser neue Stoff, eine strahlende Wirkung, eine Kräftewirkung, nicht eine Stoffwirkung.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Es entsteht ein neuer Stoff, Träger von Kräften 01:17:12|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 01:17:12]]&lt;br /&gt;
* „Aber dieser [[Dünger]], der so entsteht, als [[Kompost]] oder als Mistkompost oder [[Mist]], der wird durch dieses &#039;&#039;&#039;Schafgarbenpräparat&#039;&#039;&#039; … belebt. Dieses [[Präparat]] wirkt belebend und anregend auf die Fruchtbarkeit des Lebens des [[Bodenentwicklung im Jahreslauf - 2. Folge von Manfred Klett, 2018|Bodens]].&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Präparat entfaltet sich im Komposthaufen ordnend und belebend 01:18:53|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 01:18:53]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Stoffneuschöpfung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „… diese Tatsache, dass 1924 [[Rudolf Steiner]] die [[Präparate|biologisch-dynamischen Präparate]] entwickelt hat … dasjenige, was hier jetzt auf diesem Wege der Atomphysik im Verlaufe des 20. Jahrhunderts entstanden ist, ist ja auch eine &#039;&#039;&#039;Stoffneuschöpfung&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Stoffneuschöpfungen sowohl in der Atomwissenschaft als auch bei R. Steiner 00:05:43|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:05:43]]&lt;br /&gt;
[[Sukkulenz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „&#039;&#039;&#039;Sukkulenz&#039;&#039;&#039;, das heißt, dass da in erhöhtem Maße Wässrigkeit mit entsprechender Mineralansammlung, hoher Konzentration, sich bewahren kann hier und die Pflanzen dick macht, fleischig macht, wässrig macht … Das ist ein [[Kalium]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;phänomen … Kakteen zum Beispiel …&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Sukkulenz, ein Kaliumphänomen 00:44:28|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:44:28]]&lt;br /&gt;
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{{BS|W}}[[Wurzel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Die &#039;&#039;&#039;Wurzel&#039;&#039;&#039; ist noch ganz Repräsentant des Salzartigen bei der Pflanze. Der Mineralstoffreichtum aller Wurzelnahrung ist sehr hoch.&amp;quot; [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Sulfur und Salz, Kosmos und Erde 00:36:58|| Klett, M. Düngung, 12. Folge, 2018, 00:36:58]]&lt;br /&gt;
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{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;Folge  [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|1]] - [[Düngung - 2. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|2]] - [[Düngung - 3. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|3]] - [[Düngung - 4. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|4]] - [[Düngung - 5. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|5]] - [[Düngung - 6. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|6]] - [[Düngung - 7. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|7]] - [[Düngung - 8. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|8]] - [[Düngung - 9. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|9]] - [[Düngung - 10. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|10]] - [[Düngung - 11. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|11]] - [[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|12]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}[[Manfred Klett|| zurück zu Manfred Klett |]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausbildungsbetrieb]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausbildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:biologisch-dynamisch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bodenentwicklung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dottenfelderhof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 327]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rudolf Steiner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lehrer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landbauschule Dottenfelderhof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landwirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landwirtschaftlicher Kurs]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seminare]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkribiert von Damian Bellè ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 100%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Video]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dambe</name></author>
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