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 V Deutsch (de)Die Bewertung aufgrund von Mengenvergleichen stofflicher Komponenten ist ohne Berücksichtigung des Zeitfaktors nur bedingt möglich. Was sagt ein Viel eines Stoffes, was ein Wenig? Der Bezugspunkt der Beurteilung muss im prozessualen Geschehen in der Pflanze in Hinblick auf einen Endpunkt gesucht werden. Dieser Endpunkt, hinsichtlich des ernährungsphysiologischen Wertes, ist die Reife. Zu dieser hin führen in stetiger Verwandlung der Stoffkomponenten Aufbauprozesse, von dieser hinweg Zerfallsprozesse. Der Verfolg beider liefert erst Kriterien für eine einigermaßen sichere Qualitätsaussage. Aus der Analytik der Aufbauprozesse bekommt der Begriff «Reifephysiologie» Inhalt. Kommen die Lebensprozesse in der Reife zur Ruhe – die enzymatischen Aktivitäten verringern sich auf ein Minimum –, dann ist der optimale Qualitätsgrad erreicht und eine natürliche, auf gewisse Zeit gegebene Lagerfähigkeit gewährleistet. Bleiben die Enzyme aber in der Vollreife weiter aktiv, so verharrt die Frucht physiologisch in einem Zustand der Unreife und ist nach kurzer Zeit dem Zerfall ausgesetzt; ihr Nährwert muss demzufolge als minderwertig eingestuft werden.
 V Englisch (en)Evaluation on the basis of quantitative comparisons of material components is only conditionally possible without taking the time factor into account. What does a great quantity of a substance say — what does a small quantity say? The reference point for assessment must be sought in the processual activity within the plant with regard to an endpoint. This endpoint, in terms of nutritive value, is maturity. Toward this endpoint, build-up processes lead through continuous transformation of substance compositions; away from it, breakdown processes lead. Tracing both processes together first yields criteria for a reasonably secure quality statement. From the analysis of the build-up processes the concept of "ripening physiology" gains content. When the life processes come to rest in maturity — the enzymatic activities reduce themselves to a minimum — the optimal degree of quality is reached and a natural storage capacity, given for a certain period of time, is assured. But if the enzymes remain active in full ripeness, the fruit remains physiologically in a state of immaturity and is exposed to breakdown after a short time; its nutritive value must accordingly be rated as inferior.