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| Name | Aktueller Text |
|---|---|
| V Deutsch (de) | Es entsteht eine neue Stoffkomposition im Lebendigen, ein Dünger, der noch in intimerer Weise dafür sorgt, dass sich die übersinnlich-astralische Organisation der Kulturpflanzen deren ätherischer und über diese deren physischer Organisation einprägt. Die Pflanzen werden sinnesfähiger und dadurch empfindsamer für die Stoffe, die sie für ihr Wachstum brauchen: «wird die Pflanze auf diese Weise, in der feinsten Weise mit Kieselsäure durchzogen, durchlebt, dann ist es so, dass sie empfindsam wird gegen alles und alles heranzieht».<ref>Rudolf Steiner: ''Geisteswissenschaftliche Grundlagen zum Gedeihen der Landwirtschaft'', GA 327, Vortrag vom 13. Juni 1924, Dornach 1999, S. 138.</ref> Weiter wird ausgeführt, dass dieser Umkreis sich offensichtlich nicht nur auf den durchwurzelten Bodenraum der Einzelpflanze bezieht, sondern sich bis in den benachbarten Acker, Wald und die angrenzende Wiese erstreckt.<ref>Ebd., S. 138.</ref> Diese zunächst rätselvolle Aussage kann nach dem heutigen wissenschaftlichen Kenntnisstand durchaus durch das Phänomen der Symbiose der Pflanzenwurzeln mit Bodenpilzen (''Mykorrhiza'') gedeutet werden, deren Mycelien – ein Geflecht von Zellfäden (''Hyphen'') – über größere Entfernungen hinweg die Wurzelsysteme der Pflanzen miteinander vernetzen. Die Hyphen versorgen einerseits die Pflanzen mit Wasser (Waldbäume), vor allem aber mit Mineralstoffen, andererseits profitieren sie von deren Energiehaushalt. Man kann das Phänomen des sich wechselseitig fördernden Zusammenlebens (''Symbiose'') höher entwickelter Organismen mit niederen durchaus in der |
| V Englisch (en) | A new substance-composition comes into being within the living — a manure that sees to it, in still more intimate fashion, that the supersensible-astral organisation of cultivated plants imprints itself upon their etheric and, through this, upon their physical organisation. The plants become more capable of sense-perception and thereby more sensitive to the substances they need for their growth: "if the plant is in this way, in the finest way, permeated and lived through by silica, then it becomes sensitive to everything and draws everything toward it."<ref>Rudolf Steiner: ''Geisteswissenschaftliche Grundlagen zum Gedeihen der Landwirtschaft'', GA 327, Vortrag vom 13. Juni 1924, Dornach 1999, S. 138.</ref> It is further indicated that this periphery evidently does not refer only to the rooted soil-space of the individual plant, but extends into the neighbouring field, forest and adjoining meadow.<ref>Ebd., S. 138.</ref> This at first enigmatic statement can, in the light of present-day scientific knowledge, well be interpreted through the phenomenon of the symbiosis of plant roots with soil fungi (*Mycorrhiza*), whose mycelia — a network of cellular threads (*hyphae*) — link the root systems of plants with one another across considerable distances. The hyphae supply the plants with water (forest trees) and above all with mineral substances, while for their part benefiting from the plants' energy household. The phenomenon of mutually promoting cohabitation (*symbiosis*) of higher-developed organisms with lower ones can well be understood in the |






