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Um einen Einstieg in diesen Fragenkomplex zu gewinnen, ist festzuhalten: «Das sinnenfällige Weltbild ist die Summe sich metamophosierender Wahrnehmungsinhalte ohne eine zugrunde liegende Materie.»[1]Die Wahrnehmungen, die wir an einem sinnfälligen Gegenstand machen, regen das Denken zur Bildung von Begriffen an, die die Eigenschaften dieses Gegenstandes zu erfassen suchen. So charakterisieren sich die Stoffelemente des periodischen Systems durch je spezifische Eigenschaften, die Ausdruck sind von etwas, das nicht Erscheinung wird, also nicht dem Entstehen und Vergehen in Zeit und Raum angehört. Die Materie aber wird als das Kontinuum, das Beharrende in Zeit und Raum aufgefasst, ohne selbst sinnenfällige Erscheinung zu sein und ohne den aufbauenden und zerstörenden Kräften, die in Zeit und Raum wirken, zu unterliegen. Was in Erscheinung tritt, sind die begrifflich-fassbaren Eigenschaften. Sie sind Projektionen eines Über-Raumzeitlichen, eines Übersinnlichen, des Wesens dieses oder jener Stoffe. Sie konstituieren sich

  1. Rudolf Steiner: Einleitungen zu Goethes Naturwissenschaftlichen Schriften, Kap XVI. «Goethe als Denker und Forscher», GA 1, Dornach 1987, S. 274.