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im Bewusstsein des Menschen durch Wahrnehmung und Begriff zu einer Summe von Eigenschaften. Ihre Abgrenzung und Zuordnung zu diesem oder jenem Stoff ist Forschungsgegenstand der Physik. Ihre Konstellation ist derart, dass jedes Stoffelement eine spezifische Affinität zu anderen Stoffen hat. Sie können miteinander reagieren. Tritt dies ein, verschwinden die Ausgangsstoffe aus dem Blickfeld und, gleichsam als Synthese, entsteht ein neuer Stoff, mit überraschend neuen Eigenschaften. Anfang und Ende sind durch ein diskontinuierliches Geschehen miteinander verbunden. Zum Beispiel sind Wasserstoff (H) und Sauerstoff (O) Gase. Ihre Affinität zueinander ist so gewaltig, dass sie explosionsartig miteinander reagieren. Sie verschwinden, und hervor tritt Wasser, der eigenschaftsreichste Stoff, die Grundlage allen Lebens. Es vollzieht sich ein Sprung von einem gering zu einem höher verdichteten Aggregatszustand. Wird das Wasser unter Energieaufwand der Elektrolyse unterworfen, treten wieder die Ausgangselemente als Gase hervor. Beim Übergang von dem Gas- in den Flüssigkeitszustand, wie überhaupt jeder Reaktion zwischen Stoffen, kommt der Faktor Zeit ins Spiel. Es vollzieht sich ein Prozess. Dieses prozessuale Geschehen in der Stoffeswelt ist vorzüglich Gegenstand der Chemie. Es lässt sich in den reaktiven Begleiterscheinungen empirisch verfolgen, entzieht sich als solches aber der Wahrnehmbarkeit. Im chemischen Prozess sind Kräfte wirksam, die im Wesen des Stoffes und dessen Eigenschaften festgelegt sind. Die im Prozess in Bewegung befindlichen Kräfte verharren vor Beginn und am Ende der Reaktion im Zustand der Ruhe, des Erstarrtseins in die Form. In der Form wird der Stoff sinnenfällig und in seinen physischen Eigenschaften der Mess-, Zähl-und Wägbarkeit berechenbar.