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Das Menschen-Ich begreift, dass es in Erweiterung der Wissenschaft von der Natur notwendig einer solchen vom Geiste bedarf, und es findet sie in der anthroposophischen Geisteswissenschaft. Ihre Ergebnisse teilen sich dem Denkenden bewusst in Ideenform mit. Sie verbreiten Licht über die Sinneswelt. Die begrifflich erfassten Sinnestatsachen erweitern sich und leuchten im Bewusstsein auf als Geistestatsachen. Man lernt sich als ein in sich selbst begründetes Geistwesen kennen, als eines, das sich aus seiner eigenen, selbsterkannten Wesenhaftigkeit in Freiheit selbst bestimmen kann. Der Mensch lernt sich in Selbsterfahrung durch Schulung seiner Seelentätigkeiten des Denkens, Fühlens und Wollens als Ich erkennen, das als Geistwesen im Ewigen wurzelt, das in Raum und Zeit sich eine Leiblichkeit schafft und in dieser abgeschattet im Selbstbewusstsein aufleuchtet. Durch die Wissenschaft vom Geiste kann man lernen, sich seines Ursprungs im Geiste gewärtig zu werden.






