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Translations:Benutzer:Arian/Klett-Mini-Test/1029/de
Durch das gewöhnliche an die Sinne gebundene Denken lernt der Mensch die Welt um sich her als eine gewordene, vollendete und sich als einen Werdenden, Unvollendeten erkennen. Er findet in sich die Kraft und die Wegweisung, das Unvollendete seiner Wesensglieder, des Astral- oder Seelenleibes, Äther- oder Lebensleibes und des physischen Leibes zu höherer Vollendung herauf zu verwandeln. Diese Kraft zur Selbstverwandlung ist jedem Menschen eigen; sie macht das ganze Menschsein aus. Wird man sich dieser Tatsache bewusst, wird der Entwicklungsgedanke lebendig; er wird geistig wirksame Realität. Er versetzt den sich zur Selbsterkenntnis durchringenden Menschen in die Lage, über das bloß naturhafte Sein, das sich dem Auge nur in erstorbenen Formen kundgibt, zu erheben und den Prozess selbst zu erleben und zu gestalten, der aus der Verwandlung von Vergangenem in der Gegenwart Zukunft werden lässt. Diesen Prozess veranstaltet das Ich des Menschen und nimmt sich dabei selbst wahr.






