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(Lachgas N2O) oder elementarer Stickstoff (N2) hinauf in den Stoffwechselpol. Diese Verluste betragen zu gleichen Teilen je etwa 25% des Eintrages synthetisierter Stickstoffsalze. Sie kontaminieren einerseits das Grund- und Brunnenwasser beziehungsweise eutrophieren die Oberflächengewässer. Andererseits tragen sie durch die Emissionen in erheblichem Umfang zur Stickoxidbelastung der Atmosphäre und damit zum Klimawandel bei. Die anderen 50% des Stickstoffeintrages sorgen für eine Minderung bzw. Vereinseitigung der biologischen Aktivität der Böden[1] sowie für eine Forcierung des Wachstums der Pflanzen bei gleichzeitiger Schwächung ihrer Organisationskräfte, ihrer Nähr- und Heilwirkung. Auch tragen die synthetisierten Stickstoffsalze zur floristischen und faunistischen Artenverarmung in den Landschaften bei. Erst sie ermöglichen die Einengung der Fruchtfolgen bis hin zur Monokultur und, darüber hinausgehend, die Kultivierung in Nährlösungen (Hydrokultur).
- ↑ Martin Hartmann et al. (2015): Distinct soil microbial diversity under long-term organic and conventional farming, ISME Journal, 9, S. 1177–1194.






