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Im Pflanzenbau bedeutet jede Stickstoffgabe von außen eine Art schubweisen Wachstumszwang. In jedem Fall, ob sie als schnellwirkende Nitrat- oder als langsamer wirkende Ammoniumverbindung verabreicht wird, erhöht sich die Stickstoffkonzentration in der Bodenlösung, deren sich die Pflanze nicht erwehren kann. Der Zwang zur Aufnahme eines Überschusses an Stickstoffsalzen schwächt die ätherische Organisation der Pflanze in allen ihren Organen. In der Wurzel, die in den Kopfpol hinunterstrebt, macht sich dies als eine Herablähmung ihrer Funktionen bemerkbar. Eine dieser Funktionen ist ihre Veranlagung zu einer Art Sinnesfähigkeit, nicht nur gegenüber den Formkräften des Kosmos und dem Wasserelement, sondern insbesondere gegenüber dem Element des Erdig-Festen. Die Subtilität dieser Prozesse offenbart sich in folgenden Phänomenen: