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sinnesstumpf. Ihre Fähigkeit, Symbiosen zu bilden, wird geschwächt, wie das oben am Beispiel der knöllchenbesetzten Kleewurzel schon veranschaulicht wurde. Die auf den Wurzelumraum erweiterte ätherische Organisation der Pflanze zieht sich auf die Wurzel zurück; die Rhizosphäre verarmt. Sie entbehrt der gestaltenden Kraft des Kosmisch-Astralen, deren «stofflicher Träger» der Stickstoff ist.[1]Boden und Pflanze bilden eine Lebenseinheit. Aus ihren Lebensprozessen des Abbaus der organischen Substanz stammt der Stickstoff und geht im Durchgang durch die tote Salzform unmittelbar in die Lebensprozesse des Aufbaus über. Der Lebensleib der Pflanze beherrscht den Todesmoment der Salzform. Mit der massiven Zufuhr synthetisierter Stickstoffsalze wird die Pflanze gleichsam einem Zwang ausgesetzt, diese aufzunehmen. Entsprechend ihrer Herkunft sind sie Träger von Kräften aus der Unternatur, die den Bildekräften der Übernatur entgegenwirken.
- ↑ Rudolf Steiner: Geisteswissenschaftliche Grundlagen zum Gedeihen der Landwirtschaft, GA 327, Vortrag vom 11. Juni 1924, Dornach 1999, S. 73.






