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Nun sind die Standorte hinsichtlich ihres naturgegebenen Mineralhaushaltes in der Regel sehr unterschiedlich «begabt». Auf Löss-, Schwemmland-, eiszeitlichen Grundmoränen sowie auf Lehm- und Tonböden älterer geologischer Herkunft ist je nach Erosionslage und Verwitterungsgraden der Mineralhaushalt recht ausgeglichen. Auf Standorten wie eiszeitlichen Sanden, Kieselsandsteinen (Hauptbuntsandstein) oder Kalkgesteinen (Weißjura) herrscht neben dem Überfluss des einen Elementes manchmal ein vollständiger Mangel des anderen. Auf älteren Sandböden handelt es sich meist um ein Defizit an Metallbasen (Kalzium, Magnesium und Kalium) sowie an den sogenannten Spurenelementen. Auf extrem flachgründigen Kalkstandorten fehlt meist der Phosphor. Am stärksten fällt auf den von Natur nicht begünstigen Standorten der Mangel an Kalzium, Magnesium, Kalium und Phosphor ins Gewicht. Diese defizitären Situationen werden mit der Zufuhr von Stickstoffsalzen erst recht prekär und ziehen notwendig die Auswaschung leicht löslicher Mineralsalze in höheren Quantitäten nach sich.






