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Translations:Benutzer:Arian/Klett-Mini-Test/1085/de
Die Gesteinsmehle gliedern sich in solche aus Sedimentgesteinen und solche aus Silikaten. In den Sedimenten finden sich – weniger in den Tonschiefern als vielmehr in Böden auf reinem Kalk, z.B. Weißjura oder auf Quarzsandsteinen und Quarziten – erhebliche Stoffdefizite. In beiden Fällen sind die Böden nur begrenzt entwicklungsfähig. Auf der alkalischen Seite tritt Phosphormangel auf, auf der sauren fehlt es an Kalzium, Magnesium und Kalium. Erst der Ausgleich zwischen den beiden Extremen sorgt für eine gesunde Humifizierung und Bodenentwicklung insgesamt. Geht es darum, den Säuregrad abzusenken, den pH-Wert also gegen 6 bis 7 anzuheben, sind Kalkmehle (CaCO3) als Ersatz der klassischen Mergelung das geeignete Mittel. Fein ausgemahlen sind sie unmittelbar wirksam. Um Kaliverluste durch Austauschvorgänge zu vermeiden, sollte die erforderliche Menge in mäßiger Dosierung auf mehrere Jahre verteilt werden. Für eine nachhaltige, bodenaufbauende Wirksamkeit sorgen gröbere Körnungen bis hin zu Kalkgrus. Eine Sonderform stellt die Verwendung von gebranntem Kalk (CaO) dar. Er ist hochaktiv, wandelt sich aber im Kontakt mit der Bodenfeuchtigkeit allmählich






