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Die Vielzahl an Elementen, die die Stoffkomposition der magmatischen Tiefen- und Ergussgesteine ausmachen, sind bodenbildend und zugleich in großer Zahl essentiell für das Gedeihen der Pflanzen. Hier, in den Böden und Ausgangsgesteinen, wie dort in den Pflanzen und Pflanzenarten variiert der Anteil dieser Elemente. So weisen beispielsweise die Tiefengesteine der Granitreihe vom Granit mit ca. 80% SiO2 über Syenit (60%), Diorit (55%) und Gabbro (50-45%) abnehmende Kieselsäuregehalte auf. Umgekehrt nehmen die Gehalte an Oxiden von Eisen, Magnesium und Kalzium bis auf ein Mehrfaches zu. In der Porphyrreihe vom Quarzporphyr über den Porphyr, Porphyrit bis zum Diabas oder Melaphyr gilt dasselbe, ebenso auch für die Reihe der Ergussgesteine vom quarzreichen Liparit über den Phonolit, Andesit bis hin zum Basalt. Auf den Basaltdecken finden sich besonders fruchtbare, mineralkräftige Böden. Aufgrund seines verbreiteten Vorkommens und seiner eher basischen Mineralkomposition mit 45% SiO2, 10% FeO, 7% MgO, 10% CaO++[1] liefert der Basalt das am häufigsten angewandte Gesteinsmehl. Hierbei kommt in dem weitgefächerten Elementenaufbau der Dominanz der Kieselsäure und der Tonerde (Aluminiumoxid, Al2O3) bzw. dem Kräftepotential, das diese bestimmte Komposition hervorgebracht hat, eine große Bedeutung zu. Der strenge Formzustand des Kristalls verwandelt sich in den kolloidalen, in welchem die Substanz im Schwebezustand zwischen fest und flüssig gehalten wird.
- ↑ Georg Wagner: Einführung in die Erd- und Landschaftsgeschichte, Öhringen 1960, 694+208 S.






