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Translations:Benutzer:Arian/Klett-Mini-Test/1102/de
Eine zwar grobe, für die Praxis aber taugliche Richtzahl hinsichtlich der langsameren oder schnelleren Zersetzbarkeit liefert das sogenannte C/N-Verhältnis. Je höher der Stickstoffgehalt im Verhältnis zum Gerüstbildner Kohlenstoff, desto schneller der Abbau. Die Reihe von den schwer zu den leicht zersetzlichen Materialien geht wie folgt:
| Sägemehl | = | 500 C:1 N |
| Hackschnitzel je nach Gemengeteilen | = | 250-400:1 |
| Weizenstroh | = | 100:1 |
| Roggenstroh | = | 65 :1 |
| Haferstroh | = | 50:1 |
| Eichen- und Buchenlaub | = | 40-60:1 |
| Leguminosenstroh | = | 50-30:1 |
| frischer Stallmist | = | 20-25 :1 |
| Küchenabfälle | = | 25 :1 |
| Rottemist | = | 50-20:1 |
| Kuhfladen | = | 14-16:1 |
| reifer Kompost | = | 10-12:1[1] |
Alles, was der landwirtschaftliche Organismus im Jahreslauf an organischer Substanz nach innen ausscheidet, kann als Nährhumus gelten. Es handelt sich auf Acker- und Gartenland um die Stoppelreste und das Wurzelwerk, das etwa ein Drittel der Masse des Gesamtaufwuchses ausmacht, weiterhin um den Mistanfall aus der Tierhaltung (einschließlich der Stroheinstreu) un$ um altes Heu, Stroh, Futterreste aus dem Stall, Laub, Rasenschnitt, Küchenabfälle, Grabenaushub etc.[2] Hier soll vor allem auf das prozessuale Geschehen vom Aufsetzen bis zur Reife eingegangen werden. Der Komposthaufen wird an einem möglichst beschatteten Ort über dem Niveau der Erde, im Wirkensbereich von Luft und Wärme, des Stoffwechselpoles der Landwirtschaft, auf
- ↑ Krafft von Heynitz, Georg Merckens: Das biologische Gartenbuch, Stuttgart 1994, 351 S.
- ↑ In Bezug auf die praktische Handhabe der Kompostbereitung sei auf die einschlägigen Publikationen der oben genannten Autoren verwiesen; sowie auf Friedrich Sattler, Eckard von Wistinghausen: Der landwirtschaftliche Betrieb, Biologisch-Dynamisch, Stuttgart 1989, 333 S.; sowie auf Herbert Koepf, Wolfgang Schaumann, Manon Hacius: Biologisch-dynamische Landwirtschaft: Eine Einführung, Stuttgart 1996, 368 S.






