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unbefestigtem Boden aufgesetzt. Die Beziehung zu den Tiefen- und Höhenkräften muss gewährleistet sein. Die gesetzliche Forderung, auf undurchlässiger Unterlage zu kompostieren (Betonplatte), schnürt das Kräftewirken im Komposthaufen von den von unten heraufwirkenden Tiefenkräften der Erde ab. Der Komposthaufen ist ein Stück aufgestülpter Erde,[1] vergleichbar einem in der Erde wurzelnden und über sie in den Luftumkreis sich erhebenden, verholzten Baumstamm. Die Auffassung, dass bei der Kompostierung nennenswerte Nitratmengen in den Untergrund filtrieren, ist Theorie. Durch die im Zuge der Zersetzung freiwerdenden Schleimstoffe verschließen sich die Bodenporen. Bei den Grobporen auf Sandböden empfiehlt es sich, die Bodenoberfläche mit einer dünnen Bentonithaut (quellbarer Ton) zu überziehen. Eine mögliche Gefahr einer zeitweiligen punktuellen Nitratauswaschung, infolge Sickerwasseraustritt nach Starkregen, ist in der Regel durch unsachgemäßes Aufsetzen und mangelhafte Abdeckung bedingt. Diesem Übel ist leicht abzuhelfen.
- ↑ Rudolf Steiner: Geisteswissenschaftliche Grundlagen zum Gedeihen der Landwirtschaft, GA 327, Vortrag vom 12. Juni 1924, Dornach 1999, S. 90.






