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Translations:Benutzer:Arian/Klett-Mini-Test/1104/de
Auf dem Kompostplatz sollte genügend Stammkompost zur Impfung des neu aufzusetzenden Materials bereitliegen, so auch Lehmboden, Mergel oder Löss zum Einstreuen zwischen die einzelnen Schichten und zum Abdecken des Haufens; ferner Stroh zur Endabdeckung. Zur Einengung des C/N-Verhältnisses können auch Stallmist, Hornspäne oder Blutmehl beigemischt werden. Als weitere Beigaben kommen in geringer Dosierung Gesteinsmehle, Rohphosphat, Knochenmehl, Algenkalk u.a. in Frage. Auf den Zusatz der biologisch-dynamischen Kompostpräparate wird noch gesondert eingegangen. Das Aufsetzen und Mischen der Materialien kann mit dem Miststreuer geschehen, am besten wohl aber doch von Hand. Und hier liegt der wunde Punkt. Wo sind die vielen Hände, die Menschen, die die nicht ganz leichte Arbeit zeitgerecht, verständig und mit Freude tun? Sie fehlen und darum ist die Kompostbereitung entweder zum Stiefkind der betrieblichen Abläufe geworden oder zur Frage einer bloß technisch zu bewältigen Routine. Letztere beschränkt sich auf die rein mechanischen Vorgänge des Mischens – und das sehr begrenzt –, des Aufsetzens und meist mehrfachen Umsetzens, um unter Inkaufnahme hoher Verluste die Reifung zum gebrauchsfähigen Dünger zu beschleunigen. Hier entledigt man sich wieder eines reichen Erfahrungsfeldes – eben dieses, «ein persönliches Verhältnis zu dem Dünger und dem Arbeiten mit dem Dünger» – zu gewinnen. Wie alles Organisch-Lebendige unterliegt der Kompostierungsprozess der






