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Mit dem dritten, dem feucht-wässrigen, Stadium wird vornehmlich der chemische oder Klangäther aktiv. Die Ätherarten kontrastieren funktionell zu den Elementen, mit welchen sie evolutiv gleichen Ursprungs sind. Während in dem wässrigen Stadium der Haufen eine mehr dichte, homogene Konsistenz annimmt, zersplittert der Klang- oder chemische Äther das Leben des Haufens in eine zahllose Vielfalt von einzelnen Zellen, jedoch nicht zufällig, sondern in stetig sich wandelnder Ordnung. Er zerteilt und verbindet zu immer neuen Variationen. Das Wesentliche sind nicht die einzelnen Bakterien, Protozoen, Algen, Pilze, Würmer, Larven usw., sondern das, was sich zwischen diesen abspielt, das Intervall. Ins Bild gebracht, kann man das prozessuale Geschehen im Komposthaufen mit einer Symphonie vergleichen. In einer Symphonie erzeugen die Töne und die Intervalle, die die Töne voneinander trennen und zugleich verbinden, Rhythmus, Melodie und Harmonie. Eine Symphonie hat in der Regel vier Sätze, ein jeder hat sein Thema, das in einem Bewegungsströmen von Tönen erklingt, sich wiederholt und variiert. Im gleichen Sinn wirkt der Klangäther oder chemische Äther im Komposthaufen, nicht im Luftelement der Töne, sondern in dem feuchten Erdenelement der Stoffe. In Letzteren ist er Prozessträger aller Rhythmen, Wiederholungen und Metamorphosen bis zu dem Endpunkt, wo der ausgereifte Humus erscheint. So kann man den Humus in den Variationen seiner zahlenmäßigen Kompositionen von Kohlenstoff (C), Sauerstoff (O), Stickstoff (N), Wasserstoff (H) und Schwefel (S) gleichsam als irdischen Spiegel sphärischer Harmonien betrachten.