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Der ausgereifte Kompost ist ein Pflanzen-Tierprodukt. Das ist er nicht nur deshalb, weil auch tierische Ausscheidungen und sonstige Komponenten der Haustiere eingemischt werden, sondern weil der Prozess der Humifizierung als solcher ohne die astralische Wirksamkeit der Kleintierwelt des Komposthaufens sich nicht vollziehen könnte. Die Hauptkomponenten sind pflanzlicher Art, ihre Umbildung zu Humus unterliegt wesentlich der Tätigkeit und Organisationskraft der Tiere. Der Kompost ist deshalb auch kein triebiger, das vegetative Wachstum forcierender Dünger. Seine Wirkung ist eine das Vegetative gestaltende, formende. Das macht ihn zum Dünger für alle jene Kulturpflanzen, die hauptsächlich im Vegetativen fruchten, ob Gras, Kraut oder Baum. Das betrifft die Wiesen- und Weidewirtschaft, den Garten- und Feldgemüsebau sowie den Obstbau. Fruchtbildung, in einem erweiterten Sinn, heißt hier eine in einzelnen Organen der Pflanze sich stauende, raumerfüllende Substanzbildung, deren Nährhaftigkeit auf das Bedürfnis von Mensch und Tier ausgerichtet ist. Diese Nährfähigkeit verlangt nach einem Dünger, der die zur Samenbildung drängende Wachstums- und Reproduktionskraft zurückhält und sie von den gegenwärtigen Einstrahlungen der Sonne und des planetarischen Kosmos umbilden und zur Nahrungssubstanz formen lässt. Dieser Dünger stellt sich ordnend und gestaltend in das Kräftewirken der Pflanzen hinein. Es ist der schwarze, krümelnde Dauerhumus.






