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Die Kompostdüngung im Gartenbau
Ähnlich wie auf dem Grünland fehlt auch im Gartenbau die ausreifende Bodenruhe; es folgt eine Kultur nach der anderen. Der Boden muss den größeren Teil des Jahres auf hohem Fruchtbarkeitniveau in wachstumsfreudiger Frühjahrsstimmung gehalten werden. Die Bildung zur Nahrungs- bzw. Futterfrucht vollzieht sich nicht in der generativen Phase, sondern in der Zeit intensivsten Wachstums. Große Erntemassen frischer, lebenskräftiger Substanzialität verlassen Land und Hof. Was zurück bleibt – vornehmlich die Wurzelmasse – wird zum Nährhumus für die folgende Kultur. Demgegenüber gerät die die ätherisch-biologisch gestaltende Kraft des durchastralisierten Dauerhumus ins Hintertreffen. Was sonst auf dem Acker in Ruhezeiten des Bodens sich von selbst abspielt, die Umbildung des Nähr- in Dauerhumus, muss dem Gartenland von außen als ausgereifter Kompost zugedüngt werden. Er wirkt je nach Kulturart spezifisch mild aromatisierend auf Geschmack und Geruch, die Gewebe festigend, die Frische bewahrend sowie verstärkend auf Glanz und Färbung.






