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Das Seelisch-Astrale, das die Pflanze als rein lebendig-ätherisches Wesen nur von außen berührt, ist im Tier Innenwesen geworden. Das Tier grenzt sich als leiblicher Organismus nach außen ab und bildet seinen Leib zum Werkzeug seiner Wesensentfaltung. Durch seine Sinne erlebt das Tier seine Außenwelt und entfaltet aus diesem Erleben seine Tätigkeit in Wärme, Luft, Wasser und Erde. Kraft seines Seelenwesens komponieren sich die Stoffe in das Wunderwerk seiner Organe, die gemäß ihren ausführenden Tätigkeiten die wunderlichsten Gestaltungen annehmen. In jeder dieser Tätigkeiten drückt sich eine Weisheit in Vollendung aus. Will man also dem Wesen eines Tieres erkennend näherkommen, muss man danach streben, das mit allen Sinnen Wahrgenommene zu verinnerlichen und es zum gelebten Gedankenbild zu formen. Der weisheitsvolle Zusammenhang, der sich darin offenbart, liefert dem empfindenden Erkennen die untrügliche Gewissheit, dass die Kräfte, die die Stoffe des Tierleibes komponieren und durch die es sich in Tätigkeit versetzen kann, ihren Wesensurgrund im Astral- oder Seelenleib des Tieres






