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Beim Weidegang düngen Mist und Jauche auf direktem Weg. Regelmäßiges Fladenverteilen vermeidet Geilstellen. Demgegenüber muss der aus der Stallhaltung kommende Mist bis zur Anwendung möglichst verlustarm zwischengelagert werden. Das beste Verfahren zur Bewahrung der Düngekraft von Stallmist einschließlich Jauche ist dasjenige mit Stroheinstreu; das fragwürdigste, jedoch durchaus rationellste, dasjenige des Flüssigmistes oder der Gülle. In der Gülle (Jauche + Mist) vollziehen sich unter weitgehendem Luftabschluss anaerobe Gärungsvorgänge, bei welchen sich die organischen Stickstoffverbindungen zu Ammoniak mineralisieren, das als Gas vor allem beim Ausbringen (Geruchsbelästigung) an die Luft entweicht. Durch ein Rührwerk lässt sich dieser Effekt mildern. Die Gülle wirkt auf die Belebung