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Der Tiefstall hat allerdings den höchsten Strohbedarf mit bis zu 15 kg/Tier und Tag gegenüber dem Tretmiststall mit 3 bis 5 kg und dem eingestreuten Liegeboxenlaufstall mit 0,5 bis 1 kg.[1] Im Interesse der Festmistbereitung und damit der Minimierung des Gülleanfalls können im Tretmist- und Liegeboxenlaufstall die Aufwandmengen an Einstreu entsprechend erhöht werden. Eine Kombination von Anbindestall (Fütterung, Pflege) mit nächtlichem Aufenthalt im Tiefstall verringert den Strohbedarf. Die obersten Einstreulagen des Tiefstalles, die Liegematratze, erwärmen sich auf ca. 30°C und durchlaufen bei mäßigem Stoffabbau die erste, das ist die Wärmephase des Komposthaufens. Durch das Festtreten der Tiere verdichten sich die darunter liegenden Einstreulagen; sie kühlen ab und gehen in Gärungsprozesse über; sie unterliegen unter Luftabschluss zunehmend einer Fermentation. Analog zur Phase 2 des Komposthaufens wird die wuchernde Vermehrung der Mikroben durch
- ↑ KTBL: Faustzahlen für den ökologischen Landbau, Darmstadt 2015, 760 S.






