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Hefen und Schimmelpilze gebremst. Collembolen und andere Kleintiere finden in diesem Milieu keine Lebensbedingungen mehr. Autolytisch erzeugte oder von Bakterien ausgeschiedene Fermente leiten die Endphase der Fermentation ein: Wasser, Eiweiße, Kohlehydrate, Fette usw. werden gespalten. Die organischen Gewebe lösen sich auf, bis auf mürbe Strohreste und verholzte Teile; Aromen bilden sich, die Masse wird homogen und nimmt eine bräunliche Färbung an. Der Mist riecht jetzt wie Brot – wie man zu sagen pflegt –, wenn die Fermentation gut gelungen ist. Mehrfach wohlversehen mit den biologisch-dynamischen Präparaten und bei ungestörter Lagerung über den Sommer wird das reife Produkt dem Acker «einverleibt». Um Staunässe und damit Fäulnis in der Basisschicht des Tiefstalls zu vermeiden, wäre der geeignete Untergrund gestampfter Lehm oder Ton. Hier gilt dieselbe Regel des direkten Kontakts mit der Erde wie für den Komposthaufen. Aus Unkenntnis der feineren Kräftewirkungen schreibt leider auch hier das Gesetz einen absperrenden Betonboden vor. Man kann der Gefahr eines damit gegebenen Nässestaus mit einer Holzschnitzelschicht entgegenwirken, die vor der Aufstallung im Herbst eingebracht wird.