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In der Kompostierung von Stallmist laufen dieselben Prozesse ab wie die für den Pflanzenkompost beschriebenen. In seiner ausgereiften, veredelten Form bildet sich ein Dauerhumus der besonderen Art. Dessen Kräftekonstellation bewahrt die dem Mist mitgegebene Astralität der Haustiere. Deren Seelenkräfte sind es, die dem Dünger die außerordentliche Langzeitwirkung verleihen. Im besonderen Maß gilt dies für den Kompost aus reinem oder auch in Teilen zugesetztem Rindermist. Er vermittelt dem Leben der Pflanze Kräfte, die über das Astralisch-Seelische hinausreichen und die im Kap. «Das Rind» als «Ich-Anlage» angesprochen wurden. Mit dieser Bezeichnung wird auf einen Kräftezusammenhang höherer Ordnung verwiesen, der die Kulturpflanzen nicht nur zum Bild ihres übersinnlichen Wesens macht, sondern in ihnen die Anlage schafft, dass dieses Wesen zu dem, was in vergangener Evolution von ihm raum-zeitlich ins Werk geronnen ist, nämlich die in Erscheinung tretende Pflanzengestalt, wieder in Beziehung treten und neue Entwicklungsmöglichkeiten inaugurieren kann. Damit wird deutlich, dass die wahre Düngung aus der belebten und beseelten Natur einen züchterischen, einen Entwicklungswert für die Kulturpflanzen hat und haben muss.