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Die biologisch-dynamischen Präparate sind Erfindungen des menschlichen Geistes, eine wirksame Kunstfertigkeit, die ihren Ursprung in der Erforschung der Welt des Wesenhaft-Übersinnlichen hat. Sie sind nur geistig übersinnlich erfassbar, das heißt auf einem Wege, auf dem sich die Geistseele des Menschen durch lange und strenge Schulung zur leibfreien Erkenntnis fähig macht. Leibfrei heißt, dass der Erkennende nicht mehr der leiblichen Sinne bedarf, um Gedanken zu haben, sondern die Wesenswelt bildet sich auf der ersten höheren Erkenntnisstufe selbst in Gedankenbildern ab: in Imaginationen. Diese sind Abbilder der lebensschaffenden Geistwirklichkeit, während die an die Sinne und den Verstand gebundenen Gedanken sich auf die Welt der Erscheinungen stützen; in diesem Fall ist die äußere Form das Phänomen. In leibfreier Anschauung erkennt der Geistesforscher das Geistig-Wesenhafte, das im irdischen Sein diese Formen schafft. Er erkennt, wie diese Formen, die unsere Erscheinungswelt darstellen, erstorbene Endpunkte einer über lange Zeiten vorausgegangenen Entwicklung aus dem Geiste sind. Er schaut in jeder Formerscheinung im Naturzusammenhang, z.B. einer Rose, Lilie oder einem Kristall, ein «Evolutionserreichnis», ein in die Form erstorbenes Kunstwerk. Er schaut das Ende, doch wissend um dessen Anfang. Und so stellt sich dem Geistesforscher wohl die Frage: Birgt das Ende, das Werk der Schöpfung, den Keim zu einem neuen allumfassenden Werden? Kann, ja, muss dieses verborgene Evolutionserreichnis erkannt und durch Geist, Herz und Hand des seiner Zukunftsaufgaben bewusst werdenden Menschen ergriffen und zur Entfaltung gebracht werden? Liegt in diesem Keim nicht der gesuchte Zündfunke zu einer neuen Landbaukultur? Und sind nicht die Ideeninhalte des «Landwirtschaftlichen Kurses», und hier der geisteswissenschaftlich künstlerische Wurf der Erfindung der