Translations:Benutzer:Arian/Klett-Mini-Test/1243/de

Aus BiodynWiki

Wie die Naturforschung die Sinneserscheinungen zum Gegenstand hat, so die Geistesforschung die Offenbarungen einer geistigen Wesenswelt. Die Ergebnisse der Letzteren stellen sich dem denkenden Bewusstsein in Ideenformen dar. Sie erscheinen eingekleidet in einem bestimmten, der Idee angemessenen Wortlaut. Dieser ist das Phänomen. Je genauer und unvoreingenommener man diesen Wortlaut studiert, desto heller leuchtet im Denken der geistige Gehalt der Idee auf. Der erste Schritt also zum Verständnis der geisteswissenschaftlichen Ergebnisse in den acht Vorträgen des «Landwirtschaftlichen Kurses» ist das Studium des genauen Wortlautes. Im oberflächlichen Lesen geht man leicht fehl und findet statt des Adlers nur einzelne Federn. Im Kurs werden aus der anthroposophischen Geisteswissenschaft vor einer, vorzüglich mit der Landwirtschaft vertrauten, Zuhörerschaft höchste, die Naturreiche durchdringende Geisterkenntnisse im Zusammenhang mit der konkreten landwirtschaftlichen Praxis betrachtet. Bemüht man sich im Studium des Textes um größtmögliche Unvoreingenommenheit, so ist der Wortlaut, in welchem die übersinnlichen Ergebnisse so und nicht anders geschildert werden, ebenso eine gegebene Tatsache wie jedes Sinnesphänomen.