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Hier vollzieht sich ein zweiter Forschungsschritt: Man muss sich den selbst gestifteten Beziehungszusammenhang zur Erfahrung bringen, d.h. man muss diesen selber vollziehen. Im Tun wird man selbst Teil des Geschehens. Um diesen zweiten Schritt weiter aufzuhellen, empfiehlt es sich, gleichsam als ein Brückenschlag, das Studium auf andere Gebiete der Geistesforschung zu erweitern, ganz zentral auf die Grundschriften Rudolf Steiners[1] [2][3]sowie auf die Vortragszyklen zur Pädagogik, Medizin, zur Naturwissenschaft, Kunst, der sozialen Frage etc. So fern diese Themen abseits von der Landwirtschaft zu liegen scheinen, so sehr erweitern, stützen und vertiefen sie bei gründlichem Studium in ungeahnter Weise das Verständnis für die Inhalte des «Landwirtschaftlichen Kurses».

  1. Rudolf Steiner: Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten?, GA 10, Dornach 1992.
  2. Rudolf Steiner: Die Geheimwissenschaft im Umriss, GA 13, Dornach 1989.
  3. Rudolf Steiner: Theosophie – Einführung in übersinnliche Welterkenntnis und Menschenbestimmung, GA 9, Dornach 2003.