Eine freie Initiative von Menschen bei mit online Lesekreisen, Übungsgruppen, Vorträgen ... |
| Use Google Translate for a raw translation of our pages into more than 100 languages. Please note that some mistranslations can occur due to machine translation. |
Translations:Benutzer:Arian/Klett-Mini-Test/1247/de
Als ein dritter Schritt selbst forschender Vertiefung schließt sich das meditative Üben an. Man muss versuchen, die Inhalte des «Landwirtschaftlichen Kurses» denkend zu verinnerlichen und sie in aller Arbeit stets präsent zu haben und zur regsamen Substanz der Bewusstseinsseele werden zu lassen. Diese Ideensubstanz hat die Macht, unmittelbar zur Arbeit zu impulsieren. Ihr wahres Wesen enthüllt sich erst im Vollzug und in dessen Folgen. Die biologisch-dynamischen Präparate erhalten ihre Bedeutung erst im unbedingten Tun. Denn erst im Tun werden sie wesenhaft-wirklich. Sie sind es noch nicht in der Ideenform, sondern diese erfüllt sich – gleichsam aus der Zukunft – erst mit Wesen, wenn sie freie Tat wird. Der Weg dahin öffnet die Sicht auf die höheren Erkenntnisstufen der Imagination, Inspiration und Intuition, die zu erringen als Zukunftsziel vor der Menschheit steht. Der Geistesforscher ist diesen Weg vorausgegangen. Wir stehen bescheiden am Anfang. Aufgrund aber der Ergebnisse der Geistesforschung können wir aus der Kraft der Bewusstseinsseele die Geistesgewissheit erringen, dass wir auf dem rechten Wege sind. Auf diesem Weg erüben wir eine neue Kunst, die «das Innere der Natur verwandelt».[1]
- ↑ Rudolf Steiner: Geisteswissenschaftliche Grundlagen zum Gedeihen der Landwirtschaft, GA 327, Vortrag vom 10. Juni 1924, Dornach 1999, S. 58: «Wir stehen auch vor einer großen Umwandlung des Innern der Natur.»






