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Der Forschungsweg der Willenserfahrung

Auf den beiden vorgenannten Forschungswegen beginnt man sich bildhaft den Zusammenhang eines jeden der Präparate zu vergegenwärtigen. Vollends erlebnisgesättigt wird dieser Ideenzusammenhang aber erst, wenn man ihn selbst in übender Wiederholung Tat werden lässt. Im Erleben der wirklichkeitsstiftenden Macht der Idee im Herstellen der Präparate erschließen sich immer tiefere Schichten des Verständnisses. Man erlebt sich selbst – gleich dem Künstler – als der Mittler, der dem Stoff etwas einpflanzt, was als Ergebnis der Geistesforschung im seelischen Empfinden auflebt. Der so im eigenen Selbst sich mehr und mehr erhellende Geistgehalt der Idee ist die Garantie, dass die daraus hervorgehende Handlung kein bloßer Willkürakt ist. Denn die Handlung im Prozess der Präparateherstellung schafft Beziehungen zwischen Naturobjekten, z.B. Löwenzahnblüten und umhüllendes Bauchfell des Rindes, die nicht Ausfluss eines wirkenden Naturgesetzes sind. Es liegt nicht in der Natur begründet, in keiner ihr innewohnenden Kraft (Wille), sondern in der Geisterkenntnis, die durch den Willen des Menschen sich als wirksames Agens dem Naturgeschehen einpflanzt.