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Die Dreiheit ist im Keim des Samens zart und einander zugehörig angelegt. Von der Mitte, der Keimknospe, ausgehend, differenziert und sondert sich die Wurzel nach unten, der Spross nach oben. Man wird überall im Schöpfungswerk der Natur eine Mitte zwischen zwei Polen finden, die jedoch in ihren merkuriellen Funktionen determiniert ist. In der Dreiheit von Wurzel, Blüte und mittebildendem Blatt ist die Pflanze ein vollendetes Werk. Das trifft auch für das zu, was am Menschen Natur ist, sein Leib und seine Organe. Das Hautorgan beispielsweise, das sich in die innervierte, sinnesaktive Oberhaut (Epidermis), die durchblutete Lederhaut (Corium) und die stoffwechselaktive Unterhaut (Subcutis) gliedert. Ein Gleiches gilt für den landwirtschaftlichen Organismus: die Sinnesfunktion der Gesteine in den Tiefen, die Verdauungsaktivität in Wind und Wetter in den Höhen und, als Glied der Mitte, der Boden.






