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In der Organtätigkeit des Tieres wird das in der Pflanze in die Form ersterbende Leben in Strömung gehalten; die bloß lebendige Substanz der Pflanze wird im Tier zur empfindenden Substanz. Gibt es also, abermals gefragt, einen Weg, die durch die Pflanze belebte irdische Substanz über die Kluft, die zwischen Pflanzen und Tierreich besteht, hinweg und in den Bereich der verinnerlichenden Kräfte des Seelischen emporzuheben? Dass diese Kluft nicht absolut besteht, zeigen die Heilwirkungen gewisser Pflanzen auf erkrankte Organe bei Mensch und Tier, so beispielsweise die Heilwirkung der Kamille in Bezug auf Darmerkrankungen, der Schafgarbe auf die Stärkung der blutreinigenden Kraft im Nieren-Blasen-Prozess. Die Heilwirkung beruht dabei auf der Art der Belebung spezifischer irdischer Substanzen durch die Lebensorganisation der betreffenden Heilpflanze. Diese spezifische Belebung irdischer Substanzprozesse hat Rudolf Steiner im Auge, wenn es darum geht, einen Düngerstoff zuzubereiten, in welchem dieser Substanzprozess dauerhaft in Fluss gehalten werden kann. Die vorangehende Betrachtung zeigt, dass sich dazu ein Weg auftut, wenn es gelingt, eine unmittelbare Beziehung zu dem