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Den Stellenwert dieser Erfindung aus der Geistesforschung kann auf dem Hintergrund der zeitgenössischen technologisch-naturwissenschaftlichen Entwicklung die folgende Betrachtung verdeutlichen: Wie schon mehrfach angedeutet, haben sich im Zuge der Evolution auf dem Wege der Menschwerdung die Naturreiche aus einem einst geistigen, Mensch und Erde umfassenden Urzustand herausgesondert.[1] Dieses Werden ist in das sinnesfällige Schöpfungswerk geronnen, das leblose Mineral findet sich getrennt von der belebten Pflanzenwelt und diese von dem beseelten Tierreich. Im Anschauen der Natur kann man bei jeder sinnenfälligen Erscheinung als von einem in die Vollkommenheit geronnenen, gewordenen Endzustand sprechen. Der Kristall ist ein solcher, ebenso die blühende Pflanze sowie das seine Art auslebende Tier. Kann der Bergkristall vollkommener sein, als er ist, ebenso ein Löwenzahn oder ein Wurm, Fisch, Vogel, Insekt oder ein Säugetier? Was in den Naturreichen uns sinnenfällig entgegentritt, ist das in die Vollkommenheit geronnene Schöpfungswerk der Evolution.

  1. Rudolf Steiner: Die Geheimwissenschaft im Umriss, GA 13, Dornach 1989.