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Translations:Benutzer:Arian/Klett-Mini-Test/1291/de
Über den Sommer steigert sich unter der direkten Sonneneinstrahlung die substanzielle Komposition des Futteraufwuchses. Das nimmt die weidende Kuhherde fortschreitend im Verdauen wahr. Im Herbst erreicht dieser Prozess der Ausreife des Futters und dessen kosmisch-qualitativer Analyse durch die Kuh seinen Höhepunkt. Im beobachtenden Miterleben können wir uns dies vergegenwärtigen. Daraus erwächst ein Verständnis für den Hinweis Rudolf Steiners, im Herbst Kuhfladen von der Weide zu sammeln, die für die folgende Präparation gebraucht werden. In diesem Kuhmist haben wir eine weitgehend amorphe Masse vor uns, ein Stoffwechselendprodukt, das etwas enthält, was wesensmäßig der Kuh angehört, weil es von ihrem Seelenwesen zwar durchdrungen, aber von diesem nicht beansprucht wurde. Sie leistet mit der Ausscheidung gleichsam einen Verzicht. Der Rinderdünger würde, sich selbst überlassen, in den allgemeinen Naturprozess der Humusbildung aufgehen. Stattdessen stülpen wir den normalen Fortgang des natürlichen Geschehens mit dem jetzt folgenden ersten Präparationsschritt um (siehe Abbildung 23, S. 347):






