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Wir verschaffen uns Kuhhörner – Bullenhörner sind dafür ungeeignet –, so weit nur irgend möglich von der eigenen Herde und stopfen den Mist in deren Höhlung. Das Kuhhorn ist eine zum Kuhmist polare Bildung. Es sitzt dem Kopf, dem Nerven-Sinnes-Pol des Tieres, auf und ist eine hochgradig verdichtete Hautbildung, die in die reine Form erstarrt ist. Das Horn stülpt sich über einen Knochenzapfen, der seitlich aus dem Stirnbein herauswächst und mit seiner lufterfüllten Höhlung mit der Stirnhöhle kommuniziert. Der Knochenzapfen ist von einem feinen Adernetz durchzogen, das die Lederhaut und die das Hornwachstum besorgende Oberhaut mit Blut versorgt. Durch die starke Durchblutung fühlt sich das Horn auffallend warm an. Im so mit Leben durchpulsten Horn konzentrieren sich die vier physischen Elemente des Festen, Flüssigen, der Luft und der Wärme zu einer Art Sinnesorgan, das statt nach außen nach innen geöffnet ist; es ist ein Rückstau- und Konzentrationsorgan (Abbildung 22, S. 346).