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Im zweiten Präparationsschritt werden die Hörner, unmittelbar nach ihrer Füllung, in die Erde vergraben und ruhen in dieser über den Winter. Die Vegetation hat sich in Keimzustände zurückgezogen, die Erde lebt geistig in sinneswachem Zustand in der Einatmung und ist in den Elementen des Wässrigen und Festen am stärksten den Kristallisationskräften des Fixsternumkreises ausgesetzt.[1] Abermals stülpen wir den Naturprozess um – ein zweiter Schritt der Emanzipation des natürlichen Verlaufes –, indem die amorphe Substanz des Mistes, die natürlicherweise in humusbildenden Prozessen des Sommers aufgeht, jetzt den kristallbildenden Kräften des Winters exponiert ist. Der räumlichen Umstülpung folgt eine solche in der Zeit. Der Kuhmist wird zur empfänglichen Matrix für die Kräfte, die, vermittelt durch die physischen Elementarzustände des Festen und Flüssigen, in der Erde in die Höhlung des Hornes hineinstrahlen und, zurückgestaut, sich in der Masse des Mistes als gestaltende Düngerkraft konzentrieren.

  1. Rudolf Steiner: Geisteswissenschaftliche Grundlagen zum Gedeihen der Landwirtschaft, GA 327, Vortrag vom 10. Juni 1924, Dornach 1999, S. 49.