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Im Frühjahr nehmen wir die Hörner aus der Erde – ein dritter Emanzipationsschritt –, klopfen den Inhalt heraus und halten einen neuen Stoff mit neuen Eigenschaften in Händen. Diese Stoffneuschöpfung erhält Bedeutung und Wirksamkeit durch den beschriebenen Werdegang, den sie durchläuft. Das fertige Präparat ist von den im Winter unter der Erde wirksamen Kräften ein «geist-durchdrungener und -durchwobener» neuer Stoff[1] (Abbildung 23, S. 347).

  1. Rudolf Steiner: Das Miterleben des Jahreslaufes in vier kosmischen Imaginationen, GA 229, Vortrag vom 5. Oktober 1923, Dornach 1999, S. 62: «So sehen Sie, dass wir durchaus jetzt, wo wir in die Zeit des sprießenden, sprossenden Lebens kommen, nicht sprechen können von geistdurchwobener Materie wie im Winter für die Erde, sondern wie wir sprechen müssen von materiedurchwobenem […] Geist.»