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sich das Kalium dieser zum Werk geronnenen Determiniertheit und wird durch den besonderen Schwefelgehalt der Schafgarbe im Blühprozess um eine erste Stufe seinem kosmischen Ursprungswesen angenähert. Man kann dies die Stufe der «Wirksamkeit»,[1] die des wirksamen Lebendigen, nennen. Im Spannungsfeld zum Schwefel entfaltet das Kalium im Lebendigen seine Wirksamkeit, die vom irdischen Pol her in die Eiweißbildung im Blattbereich führt. In der Blüte tritt die Eiweißbildung fast ganz zurück. Sie setzt sich in die Bildung des Samens hinein fort. So ist in der Blüte der Kaliumprozess gleichsam aus seiner Wirksamkeit im Lebendigen entlassen. Er verfeinert sich in den Zustand des Keimhaften, zu dem, was man im Bild als die sich willenlos öffnende Geste der Blüte empfinden kann. Dieser Zustand währt einen Augenblick, und schon verfällt das Keimhafte dieses Substanzprozesses mit dem Absterben der Pflanze der Mineralisierung, in den Zustand der Determiniertheit der physischen Eigenschaften zurück. Im Augenblick des Blühens setzt aber die Präparation ein. Durch die Umhüllung mit der Edelwildblase und die weiteren Schritte der Präparation wird das Kalium, das in der Blüte die höchste Stufe seiner Verwandlung ins Lebendige erreicht hat, losgelöst von der Trägerpflanze, in Wirksamkeit gehalten. Dies deutet darauf hin, dass das Kalium jetzt im Flusse seiner Belebung empfänglich für eine höhere Sphäre wird, für diejenige der Offenbarung seines Wesens. Dadurch ist der Erdenstoff Kalium nicht nur in die Sphäre des Lebens, sondern in die des empfindungstragenden Lebens emporgehoben. Es wird zum Träger eines von Innerlichkeit durchdrungenen Lebens.
- ↑ Rudolf Steiner: Anthroposophische Leitsätze, GA 26, «Menschheitszukunft und Michaeltätigkeit», Dornach 1998, S. 94f.






