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Die Geistesforschung lehrt, dass das Kamillepräparat das Vermögen hat, «den Dünger fähig zu machen, so viel Leben in sich aufzunehmen, und dieses Leben auf die Erde zu übertragen», dass der Dünger in die Lage kommt, «noch mehr zusammenzubinden diejenigen Stoffe, die für das Pflanzenwachstum nötig sind, außer dem Kalium auch das Kalzium, Kalkverbindungen». In der Schafgarbe haben wir es vorzugsweise mit den Kaliwirkungen zu tun. «Wollen wir auch noch die Kalziumwirkungen einfangen, so brauchen wir wiederum eine Pflanze, […] die, […] in einer homöopathischen Dosis verteilt, Schwefel enthält, und vom Schwefel aus die übrigen der Pflanze notwendigen Stoffe heranzuziehen.» «Die Kamille verarbeitet [neben dem Kalium; Anmerkung des Verfassers] das Kalzium dazu.» Sie trägt dazu bei, «jene schädlichen Fruktifizierungswirkungen von der Pflanze auszuschließen, die Pflanze gesund zu erhalten».[1]

  1. Rudolf Steiner: Geisteswissenschaftliche Grundlagen zum Gedeihen der Landwirtschaft, GA 327, Vortrag vom 13. Juni 1924, Dornach 1999, S. 129.