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Translations:Benutzer:Arian/Klett-Mini-Test/1383/de
Diese Hinweise Rudolf Steiners werfen zugleich Licht auf das so charakteristische Erscheinungsbild der Kamille im Vergleich zur Schafgarbe. Diese ist aufgrund ihrer Schwefelaktivität im Wärme-Luftbereich in Wechselwirkung mit dem Erdensalz-Kalium, in fortschreitender Verfeinerung des Kaliumprozesses von der Wurzel aufwärts über Stängel, Blattfolge bis zur Blüte hin, ganz Ausdruck der Beherrschung des Erdigen und Wässrigen. Alles an ihr zeigt die Tendenz zur strengen Form und zur Verhaltenheit der Lebensprozesse, wie beispielsweise die starke Sukkulenz der feingegliederten und zugleich dichten Blattfiederung und die wie hinter Mauern der Hüllkelche verborgenen Röhrenblüten. Dagegen erscheint die Kamille wie herausgehoben aus dem Irdischen. Ihr Bezug zum Kalium zeigt sich noch in einer leichten Sukkulenz der Blätter.[1] Ihre Schwefelaktivität scheint sich aber vor allem auf die Verarbeitung und Sublimierung des Erdenstoffes Kalzium zu konzentrieren. Alles in ihr strebt in eine lockere, starke Zergliederung ihrer vegetativen Organe. Von der ausgeprägten Pfahlwurzel, die sich nach oben leicht rübenartig verdickt, strahlen teils horizontal in dichter Folge die Seitenwurzeln in die Breite und Tiefe. Der Primärspross erhebt sich vertikal in die Höhe, doch alsbald zerteilt er sich an der Basis in eine Anzahl von Seitenästen, die, sich wenig verästelnd, in die Breite und Höhe ausstrahlen und gesamthaft dazu neigen, der Pflanze eine Art Kugelgestalt zu geben. Die Blätter gliedern sich in eine lockere, wenige geordnete Fiederung; die Fiederblättchen sind
- ↑ Jochen Bockemühl und Kari Järvinen: Auf den Spuren der biologisch-dynamischen Präparatepflanzen, Dornach 2005, 154 S.






