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Hinsichtlich des zweiten Schrittes entsteht die eingangs erwähnte Unsicherheit bezüglich der Angabe Rudolf Steiners im Landwirtschaftlichen Kurs und jener in den Notizen, die er sich in Vorbereitung desselben gemacht hat. Diese sind als Anhang im Landwirtschaftlichen Kurs abgedruckt. Auf Blatt 30 dieser Notizen findet sich die Anmerkung: «Därme – aufhängen». Davon ist im fünften Vortrag des Kurses, also in der öffentlichen Vorstellung dieses Sachverhalts, nicht die Rede. Es wird vielmehr entschieden der dritte Schritt, die Exposition in der Erde gegenüber den Winterkräften, betont: Als «Naturwirkung […] möglichst dem Erdigen verwandtes Lebendiges da wirken zu lassen». Es wird ferner auch genauer die Beschaffenheit des Ortes beschrieben, wo das Kamillenpräparat eingegraben werden soll: «Diese kostbaren […] Würstchen wiederum den ganzen Winter hindurch in einer nicht zu großen Tiefe einer möglichst humusreichen Erde aussetzen und sich auch solche Stellen aussuchen […], wo der Schnee liegen bleibt längere Zeit, und den […] Schnee gut die Sonne bescheint, sodass möglichst die kosmisch-astralen Wirkungen da hineinwirken.»[1]

  1. Rudolf Steiner: Geisteswissenschaftliche Grundlagen zum Gedeihen der Landwirtschaft, GA 327, Vortrag vom 13. Juni 1924, Dornach 1999, S. 130.