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Sucht man die verschieden lautenden Aussagen hinsichtlich des Sommer- und Winterwirkens im Falle der Kamille aus dem Geiste des Landwirtschaftlichen Kurses selbst zu gewichten, kann folgende Erwägung weiterhelfen: Wie die Vorgehensweise bei den nachfolgenden Präparatepflanzen zeigt, ist diese auf deren charakteristische Eigenart des Umganges mit den kosmischen Kräften und Erdenstoffen abgestimmt. Wie beschrieben, ist der Wuchs der Kamille Ausdruck des Obwaltens intensiver Astralität in Licht, Wärme und Luft. Diese steigert sich abermals in der Blüte und kommt in dem lufterfüllten Hohlraum unter dem sich wölbenden Blütenboden – dieser Hohlraum kann gleichzeitig ohne Widerspruch als Ausdruck der Bildung eines eigenen, noch nicht vom Wesen erfüllten, Innen-(Seelen)raums verstanden werden –, der Bewegungsrhythmik der Zungenblüten, dem wärmend-luftigen Duft und in ihrer hohen Heilwirkung zum Ausdruck. Alles dies deutet darauf hin, dass die Kamille schon in ihrem Wachstumsgeschehen einer solch starken sommerlich-kosmischen Astralwirkung ausgesetzt ist, dass der zweite Präparationsschritt wie überflüssig erscheint; sie nimmt diesen gleichsam vorweg. Gleichwohl kann ein Aufhängen der Darmwürste über den Sommer gewiss nicht schaden.