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Translations:Benutzer:Arian/Klett-Mini-Test/1401/de
Der ganze Wuchs der Brennnessel, ihre Neigung, bescheiden überall dort zu wachsen, wo durch Menschenhand etwas in Unordnung geraten ist, z.B. an Stellen, wo Fäulnis herrscht oder wo Schutthaufen liegen, oder auf vernachlässigten Weiden und dort, wo alte Maschinen im Gestrüpp verrosten, bzw. auf Böden mit oberflächennahem, eisenhaltigem Grundwasser und ferner, wo in der Landschaft Übergangszonen geschaffen sind, wie an Wegrainen, Gewässerböschungen, Hecken- und Waldrändern. All dieses sowie das intensive Grün der Blätter – es ist dies eine Stickstoffwirkung, vor allem aber eine solche des Eisens, ohne die das magnesiumhaltige Chlorophyll sich nicht bilden könnte – und ebenso die strenge Ordnung ihrer wehrhaften, aufrechten Gestalt weisen darauf hin, dass sie den Eisenprozess beherrscht, ein Ausdruck einer erhöhten Ichkraft. Wo sie wächst, schafft sie aufgrund ihrer «großartigen Innenwirkung» Ordnung in der Mitte zwischen dem «Oben und Unten». Sie schafft einen harmonischen Ausgleich der vereinseitigten Bodenprozesse unter Bildung eines außerordentlich stabilen, krümelnden Mullhumus.






