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Erlebnisstrom der vollbrachten Taten befrachtet, gelangt als venöser Blutstrom ins Zentrum. Dort vollzieht sich eine Synthese, ein aus dem Unterbewussten bis ins Bewusstsein heraufsteigendes Herzensfühlen. Das venöse Blut verwandelt und erneuert sich im Herzen – über die Lungenatmung – zum arteriellen Blutstrom, der ausströmend zu neuer Tätigkeit impulsiert. So auch auf der Stufe des Pflanzlichen die Brennnessel: Sie «blüht» von ihrer Mitte aus, dem Blatt, bis zur Peripherie der ganzen Pflanze. Die erdgebundenen Stoffe, Kalium, Kalzium und Eisen, erfahren ihre «Heraufläuterung», ihre Ätherisierung, nicht erst im Endzustand des Aufblühens, des Ersterbens in die Form also, sondern die astralischen Kräfte wirken über den Schwefel in solcher Art, dass sie den Blühprozess dem gesamten Wachstumsgeschehen einprägen und in Fluss halten. Dadurch erfüllt die Brennnessel «ihre großartige Innenwirkung», die sie «ähnlich demjenigen [macht], was das Herz im menschlichen Organismus ist».[1]
- ↑ Ebd., S. 131–132.






