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Darin liegt wohl der Grund, warum Rudolf Steiner für die Brennnessel kein tierisches Organ nennt, um den Prozess des Influsshaltens des Ätherischen über die Blüte hinaus zu gewährleisten. Das dafür in Frage kommende Organ wäre das Herz. Das Herz aber ist kein Hautorgan, sondern ein muskulöses eigenaktives Organ. In ihm vereinigen sich im Rhythmus des Pulsschlages Stoffwechsel- und Sinnesprozess; sie werden eins. Das Herz verkörpert die Synthese aus der Polarität beider Prozesse. Es ist tätiges Innensein und Organhülle zugleich. Die Brennnessel erfüllt eine ähnliche Funktion auf der Stufe der bloß belebten Natur. Ihr durchastralisierter Bildekräfteleib befähigt sie, die ins Erdig-Feste gebannte Kräftenatur der Erdenstoffe Kalium, Kalzium und Eisen in heilsame, das Lebendige ordnende Strahlungen heraufzuverwandeln.