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Doch, wie aber kann man ein und demselben Stoff, dem Stickstoff, zwei derart polare Wirkensqualitäten zusprechen? Nach gegenwärtiger wissenschaftlicher Auffassung gibt es nur die eine, diejenige, welche sich aus seinen anorganischen, physikalisch-chemischen Eigenschaften herleitet. Wenn man die dieser Auffassung zugrunde liegende Denkungsart nur allein gelten lässt, ist die Frage berechtigt: Warum auf diese komplizierte Weise so winzige Mengen an Stickstoff sich erzeugen lassen, wo dieser doch in der Luft im Überfluss vorhanden ist? Man bräuchte doch nur die Fruchtfolge im Ackerbau entsprechend leguminosenreich gestalten, ebenso genügend organischen Dünger zur Hand haben, um den Stickstoffbedarf für das reproduzierende Wachstum sicherzustellen. Dies ist eine Sicht, welche der Denkerfahrung nur einen Teilausschnitt der Wirklichkeit erschließt. Werden die ins Physische gebannten Kräfte in der Pflanze belebt durch deren ätherische Organisation sowie im Tier durch dessen Astralleib durchseelt, so geraten sie in Fluss; sie