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verzweigt. Die Wurzelstränge dringen tief in den mineralischen Unterboden und breiten sich dort erst mit der Feinbewurzelung aus. Selbst Stücke der oberen Pfahlwurzel können sich an beiden Schnittenden wieder zur voll ausgebildeten Pflanze entwickeln.[1] Andererseits verdicken sich die oberen Teile der verzweigten Primärwurzel im Oberboden rübenartig zu einer Rhizomwurzel. Sie ist von einer lockeren Zellmasse erfüllt, die von miteinander vernetzten Röhren durchzogen ist. Diese Kanäle führen einen weißen, schleimigen Milchsaft, der unter Druck steht. Hier macht sich ein Staueffekt geltend, der bis in die Blütenstiele hinauf verfolgbar ist. Schneidet man die Wurzel, die Blattrippe oder den Blütenstiel durch, quillt sogleich der Milchsaft heraus; die ganze Löwenzahnpflanze steht durchgehend unter erhöhtem Säftedruck (Turgeszenz). Man kann auch sagen, der Ätherleib dieser Pflanze steht unter dauerndem «Bildedruck» des Astralen.

  1. Jochen Bockemühl, Kari Järvinen: Auf der Spurensuche der biologisch-dynamischen Präparatepflanzen, Dornach 2005, S. 97.