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Translations:Benutzer:Arian/Klett-Mini-Test/1499/de
In den Blattachseln im Herzen der Rosette finden sich zum Herbst hin die Blütenknospen. Sie überwintern «unterirdisch», indem sie im Herbst von dem sich kontrahierenden Wurzelhals in die Erde hineingezogen werden. Es ist ein letzter Bewegungsimpuls vor der Winterruhe. Im Frühjahr aber, in den Aprilnächten, entwickelt der Löwenzahn doch noch eine Art vertikal aufschießenden Stängel. Mit den über das spätere Frühjahr des vergangenen Jahres, über Sommer, Herbst und Winter gesammelten und gestauten Kräften, schießen die Blütenknospen an der Spitze des ebenfalls milchführenden, hohlen, lufterfüllten Röhrenstängels in die Höhe. Die Blütenknospe ist ein grünes rundes Köpfchen, umschlossen von mehreren Lagen von schuppenartigen Hüllblättchen. Unter den warmen Sonnenstrahlen des anbrechenden Tages öffnen sie sich reihenweise und schlagen sich nach unten. Nur wenige umhüllen weiterhin die sich aus dem Blütenboden jetzt entfaltenden Strahlenblüten (Abbildung 30).






