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einerseits dem wesenhaften Sein und der Tätigkeit (Wirksamkeit, Funktion) jedes einzelnen der Bauchhöhlenorgane einverwoben, andererseits vermittelt es gleichzeitig die Summe dieser Tätigkeiten dem Hauptganglienzentrum des Sonnengeflechtes. Man kann deshalb auch das Bauchfell mit den kleineren Ganglienknoten und dem großen Ganglienzentrum den inneren Himmel nennen. Auch andere, offensichtlich intuitiv gewählte Ganglienbezeichnungen der Bauchhöhle wie das «gestirnte Ganglion» (Ganglion stellatum) sowie das Ganglion coeliacum (Coelum = Himmel) weisen auf die Verwandtschaft mit dem Makrokosmos hin. «Die Leibeshöhle ist ein Himmel, eine kosmische Enklave.[1] Hier im Tierreich und besonders bei den Wiederkäuern und unter diesen vor allem beim Rind, findet dieser Himmelsbezug die höchste Ausgestaltung. Im Wiederkäuakt nimmt die Kuh nicht Abbilder einer sinnlich gegebenen Außenwelt wahr, sondern in Form von kraftenden Bildern eine Offenbarung der dieser zugrunde liegenden Wesenswirklichkeit.
- ↑ Lothar Vogel: Der dreigliedrige Mensch, Dornach 1979, S. 105.






