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Translations:Benutzer:Arian/Klett-Mini-Test/1521/de
Haftend an der Bauchhöhlenwand, direkt unterhalb der Wirbelsäule, trägt es das gesamte Darmkonvolut. Von beiden Seiten der Bauchhöhle legt sich das einlagige Peritoneum der Bauchhöhle zu einem Serosadoppelblatt, dem Gekröse, so zusammen, dass es mit seinen sinnesaktiven Seiten nach außen in die Bauchhöhle weist (Abbildung 31). Die Serosadoppellamellen teilen sich am Dünndarm (Jejunum) und ummanteln diesen als Einzellamelle. Das Gekröse bildet so einen Faltenkranz, der durch einen guten Teil der Bauchhöhle den eng aneinander liegenden Dünndarmschlingen folgt. Zwischen den beiden Serosablättern des Gekröses liegen die Nervenstränge (sie verästeln sich in die beiden Blätter und stehen mit dem Verdauungsgeschehen im Dünndarm in Verbindung), ferner arterielle und venöse Blutbahnen (sie halten die intensiven Lebensprozesse im Darm aufrecht), Lymphgänge (sie nehmen über die Darmschleimhaut [Mucosa] die Verdauungssäfte [Chylus] auf), Lymphknoten (sie wirken entgiftend) sowie schließlich Bindegewebe und Fetteinlagerungen. Somit konstituiert sich der Aufbau des Gekröses als Teil des Bauchfells derart, dass es Sinnes- und Tätigkeitsorgan zugleich ist. Es vermittelt die Verdauungstätigkeit (Außenwelt) dem Gesamtorganismus (Innenwelt) und umgekehrt.






